Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

TMT: Vom Zweifel abfallen.

| 175 Lesermeinungen

Bitte nicht um weniger Last, sondern um einen stärkeren Rücken.
Theresa von Avila

Um 7 wollte ich los, um halb 10 bin ich dann so weit, und steige endlich aufs Rad, für die grosse Bewährungsprobe. Es fängt also schon mal gut an, denn zweieinhalb Stunden Verspätung sind in meiner Familie beim Aufbruch in den Urlaub rekordverdächtige Zeiten, und bei mir hat noch kein Urlaubsplan den Kontakt mit der frühstückenden, Kommentare beantwortenden Realität überlebt. Ausserdem prahle erzähle ich dem Nachbarn noch ausgiebig von meinen kommenden Heldentaten, die sich dadurch etwas verspäten. Dann fahre ich los.

tmtfh

Ich komme bis hier her, etwa 4 Kilometer weit, dann will ich auf das grosse Kettenblatt schalten. Es passiert nichts. Ich versuche es nochmal. Nichts. Nochmal. Die Kette bleibt unbeirrt auf dem mittleren Kettenblatt. Gestern Abend ging das noch alles. Ich steige ab, drehe an ein paar Schrauben und ziehe die Schelle, die den Umwerfer hält, ganz fest. Immerhin, sage ich mir, scheitere ich in schöner Umgebung, wenn das wirklich das Ende sein sollte. Es gibt keinen Schaden, wo nicht ein Nutzen dabei ist, und der Tegernsee ist doch auch schön. Und es haben sich so viele Zweifel in der Nacht aufgestaut, dass ich die Idee, in zwei Tagen über vier Pässe nach Meran zu fahren, gar nicht mehr so gut finde. Vor allem nicht bei den vorhergesagten 36 Grad im Inntal. Ich probiere es nochmal. Es macht Krk und kurz Rtrtrt, und dann sitzt die Kette da, wo sie sitzen soll. Ich bin wieder im Geschäft, mit meinem billigen sub500challenge-ProTeam aus dem Hause Viner.

tmtfi

Drei Stunden später bin ich in Maurach am Achensee und betrete lächelnd die Wallfahrtskirche St. Notburga. Es ist eine der hübschesten Rokoko-Kirchen des gesamten Alpenraums, und eine Nonne fragt mich, wo ich herkomme und wo ich hin will. Als sie von meinem Plan hört, bietet sie mir erst mal ein Schnapserl an, und ich glaube, das sagt viel über die Gastfreundschaft der Menschen – und die Sinnhaftigkeit meiner Idee. Aber ich lehne als Nichttrinker dankend ab und erzähle ihr

Die Geschichte der alten, korpulenten Frau im Tigerkleid auf dem pinken Elektrorollmobil, worin ich von allen Zweifeln abfalle.

tmtfj

Das war nämlich in Tegernsee. In Tegernsee gibt es am Schloss eine Ampel, und die war rot, und zwang mich zum anhalten. Um mich herum kochte schon die Luft, der Schweiss floss in Strömen, und der sonst so silbrig-leichte Sauerstoff der Region klebte wie zäher Brei in den Lungen. Menschen sahen mich und mein Gepäck und schüttelten den Kopf. Die Ampel wäre eine gute Gelegenheit gewesen, den Plan zu überdenken, umzukehren, das Rad in den Roadster zu werfen und mit dem Auto zu fahren – man sieht es auf den Bildern ja nicht, ob das Rad aus der Gluthitze am Achenpass oder vom Beifahrersitz des Roadsters kommt, und den Rest erfinde ich einfach dazu. Das hätte ein zweifelnder Autor sich hier in Tegernsee denken können. Statt dessen surrte eine korpulente Frau in Tigerkleid über die Strasse. Vielleicht 40 25 15 Jahre älter als ich. Die Haare waren passend zum Kleid gefärbt, und der Wagen war pink. Knallpink. So rollte sie an den Tegernsee-Arkaden vorbei Richtung See, Srrrrrrrrrrr.

tmtfk

Da bin ich von allen Zweifeln abgefallen. Denn ich habe meine gesunden, dicken Beine, ich habe Kraft in den Oberschenkeln und einen breiten Rücken, an dem schon viele Messer zerbrochen sind. Ich sitze auf einem billig zusammengekauften Rad und habe einen weiten, harten, heissen Weg vor mir, aber was da auch immer kommen mag: Ich werde nicht als alter, reicher Mensch in so einem pinken Elektrodings in Tegernsee vor mich hinrumpeln. Ich bin nicht reich genug für all den Goldschmuck, und ich wohne nur in Gmund, ich muss richtig arbeiten für mein Geld, und aus Tegernseer Sicht fährt da ein Irrer durch die Hitze, während seine Kollegen bei der Präsentation des neuen Panamera in Rottach luxuriös im Stau stehen.

tmtfl

Aber ich habe meine Beine, die Kraft und alle Herrlichkeit der Natur um mich. Ich kann das tun. Ich kann selbst entscheiden. Es hängt nur an mir allein. Niemand muss mir ein Auto borgen, das ich mir nicht leisten könnte, niemand bezahlt mir ein pinkes Rollmobil. Jeder Meter, jeder Pass, alles Glück, die Höhen zu bezwingen und am See entlang Richtung Italien zu radeln, das alles liegt in mir selbst. Und sollte ich nur die leiseste Schwäche zeigen, denke ich an das, was der reichen Frau am Tegernsee in ihrem Tigerkleid noch bleibt. Dann geht es wieder. Dann fliege ich weiter.

tmtfm

Das erzähle ich der Nonne, die in St.Notburga Führungen macht, und sie erzählt mir, dass die Gemeinschaft, die hier betet, gerade wieder viel Zulauf hat, und sie erklärt mir die alten und neuen Denkmäler, die die Menschen zum Innehalten bewegen sollen. Der Leichnam der heiligen Notburga wurde von einem Ochsengespann mit eisernem Willen, ohne auf die Menschen zu hören, hier hinauf an an den Achensee gezogen, eines der vielen Wunder der Beschützerin der Mägde, und wie so ein Ochs möchte auch ich sein, wenn es weiter geht. Stur und unaufhaltsam. Ich fülle die Flaschen am Friedhofsbrunnen nach. Es ist gutes Wasser.

tmtfn

Der Weg in die Hölle ist bekanntlich mit Freuden gepflastert, und genauso ist es am Achensee, wo es zuerst lange und schnell hinunter ins Inntal geht. Ich lasse die Bremsen los, und ganz ehrlich: So heiß ist es gar nicht. Wirklich. Im Bergwald, mit 80 Sachen, ist es fast ein wenig kühl auf dem Rad. So schlimm ist es also gar nicht, denke ich mir, als ich um Serpentinen jage und über lange Geraden viel ungebremster zu Tale donnere, als ich mir das eigentlich, vorsichtig wie ich bin, vorgenommen habe. Aber es läuft ja so schön. Bis zum Inn. Wo es wirklich 36 Grad hat, und keinen Bergwaldschatten. Wo ich dauernd daran denke, dass es anderen im pinken Rollmobil noch schlechter geht, auch wenn man es kaum glauben mag.

tmtfo

Vor dem Hitzschlag suche ich den Kirchhof von Schwaz und eine schattige Bank auf. Ich esse, was ich essen kann, und starre eine Stunde in die flirrende Luft. Es geht den Umständen entsprechend gut. Ich weiss, dass ich es bis nach Hall schaffen würde, wo wir bei meiner ersten Alpenüberquerung genächtigt haben. Diesmal jedoch ist da am Ende ein langer, brutaler Anstieg. Nichts ist mir als schlimmer in Erinnerung geblieben als der Weg hinauf zum Patscher Sattel. Ich könnte auch in einem pinken Rollmobil – da stehe ich auch schon wieder auf meinen Beinen und klettere aufs Rad, und schinde mich weiter nach Hall und hinauf nach Ampass.

tmtfp

Es geht. Irgendwie. Ich krieche von Schatten zu Schatten, ich mache Pausen, ich schaue nicht auf die Uhr, und zurück kann ich auch nicht mehr. Es ist ungefähr so steil, wie ich das in übler Erinnerung habe, und es ist heisser als damals, aber ich habe viel trainiert. Ich fühle mich nach einem Tag auf dem Rad in Ampass so mies, wie ich mich früher hier frisch aufgestanden und gefrühstigt fühlte. Das ist Erfolg: Der Moment, da es einem richtig dreckig geht, kommt genauso. Aber er kommt später.

tmtfq

Ich könnte natürlich auch ein Tigerkleid tragen und – schon drehen sich die Pedale frisch weiter, schon schwindet die nächste Rampe unter den ochsensturen Tritten, während die Sonne auf der salzig-nassen, echsenhaft funkelnden Haut glänzt. Es kommt Aldrans, es kommt Lans, es kommt ein Schild “Patsch 4km“.

tmtfr

Dann taucht auf der Bergflanke der Wallfahrtsort Heiligwasser auf. Unterhalb davon ist mein Ziel, der Bergwald umfasst mich mit seinem Schatten, es wird etwas kühler, und ich sage mir: “Kette rechts!“. Ich will da nicht einfach vorfahren, ich will vorbrennen, ich will am Ziel so aussehen, als sei ich ein ganz Wilder, der bis zum letzten Zentimeter kämpft. Ich schalte. Ich betätige den Umwerfer. Es macht Krcks und dann Rtrtrtrtrtrtrt. Etwas stimmt nicht. Ich halte an und steige ab. Der Umwerfer hängt schräg im Kettenblatt. Ganz locker. Die Umwerferschelle ist gebrochen. Wie bei einem 500-Eure-Kaufhausrad.

tmtft

Zum Glück ist der Grünwalder Hof schon in Sichtweite.

tmtfs

Ich rolle vorsichtig hin. Ich erzähle an der Rezeption mein Leid und frage, ob vielleicht irgendwo ein Radgeschäft ist. Es gibt welche. Unten in Innsbruck, 8 Kilometer von hier, und 600 Meter weiter unten. Und die haben morgen alle zu, weil Sonntag ist. Das heisst, dass ich die vorderen Kettenblätter nicht werde schalten können. Ich kann nicht zurück, weil es sinnlos ist. Ich kann weiter, weil ein verfluchter, 1mm dicker Dorn am Rad vom Racing Team Dorn – ja, ich habe auch gelacht – aus seiner Halterung gebrochen ist.

tmtfu

Draussen baut sich eine Gewitterfront über dem Ötztal auf, und ich lasse mir ein Bad einlaufen. Auf der alten Kommode liegt mein Fiasko und wird bis zum jüngsten Tag nicht mehr den Umwerfer befestigen. Ich habe immer noch meine Beine, aber der pinkfarbene Rollwagen in Tegernsee fährt jetzt besser als mein Rad.

Ist das das Ende von Tegernsee-Meran-Tegernsee?

Wird die Hauptfigur nun verzweifelt die Familie anrufen, damit sie kommt und ihn abholt?

Oder kauft Don Alphonso einfach ein anderes Rad und fährt damit weiter?

Schalten Sie auch morgen wieder ein, wenn Sie Don Alphonso sagen hören wollen: “Es gab noch kein Problem in der Menschheitsgeschichte, das sich nicht mit brutaler Gewalt lösen liess, und es gibt nur einen Weg, das herauszufinden!“

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175 Lesermeinungen

  1. Umwerfer?
    Das klingt tragisch, aber besser es bricht dem Don die Carbonschelle des Umwerfers als der olle Carbonlenker… (Einem Radsportkollegen passiert, beim Ansitzen, kurz vor der Abfahrt von einem Paß/Gipfel…)

    Ich gehe jedenfalls schwer davon aus, daß die Geschichte alsbald eine glückliche Fortsetzung erfährt. – Wer benötigt schon einen Umwerfer. – Hat man nicht in vergangenen Zeit auch die Kette von Hand auf unterschiedliche Gänge aufgelegt?

    Umwerfer ab, Kette aufs mittlere Blatt und dann kann es doch auch schon wieder fröhlich weitergehen. – Mit 36/29 kommt doch unser Heldenkurbel gewohnter Held locker im Sitzen den Brenner rauf, ist ja der Brenner und nicht die Zillertalerhöhenstraße…

    Und wenn es dann doch mal gar nicht anders geht, gibt es halt schmutzige Hände, so der Herbergsvater ihm keine Einmalhandschuhe zur Verfügung gestellt hat…

    Was mich allerdings ein wenig zweifeln läßt:
    Wieso erscheint dieser Text zu einer Zeit, zu der er sich doch eigentlich über den Jaufenpaß quälen sollte…

    • Titel eingeben
      „Wer benötigt schon einen Umwerfer.“

      Zumal, wenn dann kein Verlass darauf ist.
      Heutzutage ist es wirklich schwierig, gutes Personal zu finden.

    • Ich habe versucht, noch einen Sklaven zu finden, der dann, wenn ich es brauche, umwirft und ansonsten hinterher läuft – aber das gab es auch nicht. Nicht mal mehr in tirol gibt es Skaven!

  2. Nur Mut und Wille
    Don, gestern bei der vuelta hatten Sie häufig und am Ende 25% Steigung. Also, so schlimm ist das alles net. Am meisten Angst hätte ich vor den vorbeirauschenden Panameras, dicht am Vorbau entlang. Wie konnten Sie so ein Foto ohne Autos aufnehmen? Eine Umwerferschelle aus Carbon ist eben Mist, bringt auch gewichtsmäßig nichts! Aber man kann doch gut von Hand umlegen, und bergauf sind sie eh auf dem kleinen Blatt. Geh alles, man muß nur wollen. Aufgeben gibts nicht!
    Ich mußte einmal wetterbedingt das Handtuch werfen, als ich im April von Orgiva auf den Pico Veleta bei Granada (3.350m) wollte. Ab 2.000m Höhe mußte ich schon das MTB tragen wegen Schnee und bin dann umgekehrt als mir ein einsamer Bergsteiger entgegen kam. Hab das dann im September wiederholt und geschaft. Auf der anderen Seite dann runter im Sturzflug nach Sierra Nevada (2.500m) und dann Granada (900m). Einfach geil.

    Jenseits des Radelns empfehle ich den aktuellen Spiegel zum Enspannen mit dem überaus amüsanten Beitrag: 7 Tage vegan. Selten so gelacht. Am schönsten sind die Zeilen über den Vegan-Guru, der einen spez. Mückenfänger hat, um diese nach dem Prinzip catch and release wieder auszuwildern. Und der fährt auf der Autobahn langsam, um weniger Fliegen etc. zu töten. Das hat was. Ist denn Ihr Rad wenigstens vegan – außer dem Umwerfer?

    Gruß und buen corraje y sea valiente

  3. Titel eingeben
    Wie immer ein Vergnügen, mit Ihnen „unterwegs zu sein“. Bin schon sehr gespannt auf morgen. Dreht auf dem pinken Vehikel nicht ein Leopard seine Runden ?

  4. Trau keiner Schelle
    Nichts wirft ihn um
    Oder sie, den Ettel
    Und die Kette
    Umwerfende Eindrücke
    Die Beine schwer
    Die Lunge brennt
    Das Herz schlägt
    Hart gegen das Brustbein
    Der Berg entrücke
    500 Eure Gegenwehr
    Die Zeit rennt
    Der Berg trägt
    Schweiß rinnt
    In die Augen, von
    Der Hand, geht leicht
    Die Odyssee erst beginnt
    Im Scheitern, Don
    Anders wärs zu seicht
    Wächst im Aufstehen
    Der Held schaltet
    Mit ölverschmierter Hand
    Kurz hinabgesehen
    Das Schicksal gestaltet
    Kurzerhand
    Denk nicht an das Elektromobil
    Denk nur an Fixies
    Dann sind die paar Gänge
    An deinem Rad schon zuviel

  5. Titel eingeben
    ‚Schalten Sie auch morgen wieder ein‘

    Mit Sicherheit …

    toi toi toi!

  6. Na, jetzt widersprechen Sie sich aber: "...es gibt nur einen Weg, das herauszufinden!“
    Denn in https://stuetzendergesellschaft.wordpress.com/2013/09/06/materielle-manner-in-meran/ haben Sie sowas als

    „Dumme letzte Radfahrerworte“

    festgegossen – wir alle wollen doch hoffen, dass das hier ein Bikewe(r)blog bleibt.

    Vielleicht sollten Sie aber auf solideres Material umsteigen

    http://www.t-online.de/tv/news/id_78567302/deutscher-baut-das-weltweit-schwerste-fahrrad.html

  7. Notreparatur
    Da hilft nur eins: Wie die Altvorderen die Kette von Hand umlegen, was bei kontinuierlichen Steigungen machbar ist, aber nicht bei dauernd wechselnder Strecke. Ich habe bei einer Überquerung des Thüringerwaldes den Umwerfer schon mit den Verstellschrauben auf dem mittleren Kettenblatt fixiert und bin dann die stärkeren Steigungen im Wiegetritt hoch.
    Viel Vergnügen!

  8. Wahre Helden
    Episch, von tigergemusterten Furien auf pinken E-Rollstühlen gejagt, im Kampf mit der eigene Endlichkeit.

    Respekt

  9. Alles gelesen
    Bin begeistert. In Erwartung #therevenant

  10. 66 / Welches von den Dingen handelt, die der ersehen wird, der sie lieset....
    „[…] hier, mit einem Wort, stürzte mein Glück zusammen, um sich nie mehr zu erheben.“
    Als Sancho diese Wehklage hörte, sagte er: „Tapferen Herzen, Herre mein, ist es ebenso eigen, Geduld im Unglück zu haben wie Freudigkeit im Glücke. Das kann ich an mir selbst erkennen; wenn ich mich vergnügt fühlte, als ich Statthalter war, so bin ich jetzt, wo ich Schildknappe zu Fuß bin, darum nicht traurig; denn ich habe sagen hören, was man in der Welt Fortuna nennt, das sei ein betrunkenes und launisches und obendrein blindes Weib und sehe darum nicht, was es tut, und wisse nicht, wen es niederwirft und wen es erhebt.“
    „Du bist ja ein ganzer Philosoph, Sancho“ entgegnete Don Quijote, „du sprichst wie ein vernünftiger Mensch; ich weiß nicht, wer dich das lehrt. Ich muss dir aber sagen, daß es keine Fortuna auf der Welt gibt und daß alles, was auf Erden geschieht, mag es böse oder gut sein, nicht durch Zufall kommt, sondern durch besondere Schickung des Himmels; und darum pflegt man auch zu sagen; jeder ist seines Glückes Schmied. Ich bin des meinigen Schmied gewesen, aber nicht mit der nötigen Vorsicht, und so ist mich mein Dünkel teuer zu stehen gekommen, da ich hätte bedenken müssen, daß der gewaltigen Größe des Rosses, das den Ritter vom weissen Mond trug, die Schwächlichkeit Rosinantes nicht widerstehen konnte. Ich wagte es dennoch, ich tat, was ich vermochte, ich ward niedergeworfen, und habe ich auch die Ehre eingebüßt, so habe ich doch die Tugend des Worthaltens nicht eingebüßt und kann sie nicht einbüßen. Als ich ein fahrender Ritter, ein kühner und mannhafter, war, habe ich mit meinen Werken und mit meiner Hände Kraft den Wert meiner Taten erwiesen; und jetzt, da ich ein fußwandernder Knappe bin, werde ich den Wert meiner Worte erweisen durch die Erfüllung des Versprechens, das ich gegeben. Wandere demnach fürbaß, Freund Sancho; wir wollen in unserer Heimat das Probejahr aushalten und werden durch die Abgeschlossenheit unseres Lebens neue Kraft gewinnen, um dann zu dem Waffenhandwerk zurückzukehren, das ich nie aufgeben werde.“
    „Senor“, versetzte Sancho, „zu Fuße wandern ist kein so vergnüglich Ding, daß es mich bewegen und anreizen sollte, große Tagesreisen zu machen. Lassen wir diese Wehr und Waffen an einem Baume hängen wie einen zum Strick Verurteilten; und wenn ich alsbald wieder auf dem Rücken meines Grauen sitze und die Beine nicht auf die Erde setzen muss, da wollen wir lange Tagesreisen machen, so lang, als ihr sie begehren und abmessen wollt. Wenn ihr aber glaubt, daß ich zu Fuß gehen und große Tagesreisen machen werde, das heißt, das Unglaubliche glauben.“
    „Wohlgesprochen Sancho“, entgegnete Don Quijote. „Meine Waffen sollen als Siegesmahl aufgehängt werden; und unter ihnen oder rings um sie her wollen wir in die Bäume eingraben, was am Waffenmahl Roldans geschrieben stand:

    Es rühre keiner diese Waffen an,
    der nicht Roldan im Streit bestehen kann.“

    Alles das scheint mir wunderschön“ versetzte Sancho,“und wenn’s nicht deshalb wäre, weil uns Rosinante für die Reise fehlen würde, so wäre es gut auch ihn mit aufzuhängen.“
    „Nein, weder ihn noch die Waffen will ich aufhängen lassen“, entgegnete Don Quijote, „damit man nicht sage: für gute Dienste schlechter Lohn.“
    Euer Gnaden hat sehr wohl gesprochen“ versetzte Sancho,“denn Gescheite Leute sagen, man soll des Esels Schuld nicht auf den Sattel schieben […]

    Su giu, Qu;)ote

  11. Duama! Duama!
    Endlich mal ein dramatischer Radsportbericht. Ihre Tour wird wohl interessanter als die diesjährige Frankreichrundfahrt. Viel Erfolg beim Lösen Ihrer Materialprobleme!

    • Wer hat denn da gewonnen?

      Lösung gubt es da erst in Meran im Radladen. Davor hilft nur Härte.

  12. Was Menschen alles freiwillig machen
    Burka mit Leopardenmuster?

    • Das ist ja eher etwas, das sehr deutsch ist. Ich kenne das sonst nur aus Italien.

    • Sie haben modetechnisch echt keine Ahnung,
      HansMeier555, vor Jahren, als ich selber noch jeden Tag drei bis vier Stunden Fahrrad fuhr, konnte ich mir einen Leo-Rock locker leisten. Die Burka hätten einige gerne gelüftet, wie ich Ihnen versichern kann. Sah toll aus.

  13. Schelle?
    Na, wie es eben so ist mit Maschinen; sie sind nur so brauchbar wie ihr schwächster Punkt. Ich habe mal mit einer Standbohrmaschine gearbeitet, deren Bohrfutter ständig abfiel; so nach drei, vier Werkstücken war es dann wieder soweit. Und mir den Respekt der Meisterin verdient, dass ich mich (trotz eines schicken Hutes, mit dem ich trotzig die Arbeitsschutzvorschriften „erfüllte“) davon nicht verdrießen ließ, sondern das Scheißding immer wieder aufhob und mich mit dem Bohrfutterschlüssel abmühte. Aber das ist nicht effizient, wissen Sie, und es macht einen verschlissenes Werkzeug nicht zu einem neuen, nur zu einem, mit dem man im Moment weiterarbeiten kann, weil halt gerade kein neues da ist und weil auch keins mehr da sein wird, an dem Schüler arbeiten – aber das wussten wir damals noch nicht, da haben wir einfach getan, was gerade notwendig war. Nicht erfolgreich nach Tegernseer Maßstäben. Im übrigen halte ich Maschinenmetaphern für ziemlich problematisch; sogar für jemanden mit echsenartig funkelnder Haut.

    • Ich beziehe mich ja mehr auf Ochsen, was genetisch nah am Bayern ist. Aber es stimmt schon, es gibt immer einen Schwachpunkt.

    • Das Bild mit der Schelle bezog sich ...
      auf den Ochsen?! Großer Gott, mit der freien Interpretierbarkeit ist das so eine Sache … und ich dachte, Sie meinten Ihre preiswerte Inspirationsquelle sei irgendwie kaputt oder oder eben – unbrauchbar. Alt und verschlissen. Und am Ende von Anfang an eben doch bloß Kaufhaus und – wer billig kauft, kauft doppelt und überhaupt wollten Sie von Anfang an gefälligst eine schnittige Segelyacht und nichts darunter! Das hätte jedenfalls zu einer Echse gepasst. – Tja, sehen Sie, Sie sind eben doch ein Künstler.

    • Vor allem ein Künstler, der sich zu helfen weiss.

    • dann lag ich also doch richtig
      mit der Schelle und dem Fahrrad als enttäuschende Inspirationsquelle. Als dann – seien Sie kein Ochse sondern eine Echse und kaufen Sie ein neues Altes. Dafür wird´s schon reichen bei einem Gmünder.

  14. Typisch
    am Anfang fast jeder längeren Tour passieren einem dies Dinge und ich denke dann immer, daß es diese Form von Magnetismus, also Mesmerismus, doch eigentlich gar nicht gibt.
    Einmal lag keine 20 m von zu Hause die Kette lang auf dem Asphalt.

    Carbonschellen sind doch konstruktiver Blödsinn, sowas gehört nicht verbaut. Vllt. tuts zur Reparatur eine einfache Ratschenschelle aus der Werkstatt eines freundlichen Bauern.

    Die arme Frau in einem langärmeligen Kleid bei der Hitze heute. Der im Pnamera tut mir nicht leid, der macht die Erde wärmer für seine Klimaanlage- über sowas sehe ich an so Hitzetagen nicht gutmütig hinweg!

  15. Titel eingeben
    Mein lieber Don, Sie sind überwältigend. Bin wie immer begeistert, gute Fahrt und allerschönste Erlebnisse unterwegs.

  16. Kettenblatt
    „Mittleres Kettenblatt“? Mi perdoni, aber wer fährt heute noch vorne dreifach (und warum)?

  17. SIE SCHAFFEN DAS
    rufe ich davom badestrand am see nur zu, sie versäumen hier in D absolut nichts, es ist wie immer:

    kaum kommen bei der leitkuh oder beim leitstier der sog. CDU taktische zweifel an einer fortgesetzten kandidatur auf, formiert sich der KANZLER*INNENWAHLVEREIN zu dem einzigen was er kann: mehrheiten „organisieren“

    programmatik egal, die wird für 2017 angekündigt, 2017 geht dann nicht wegen……..(hier irgendwas einsetzten) und dann eben 2019 usw…………und wenn sie nicht gestorben sind…………….

    von jägern habe ich gelernt, dass so auch wildschweinrudel funktionieren ! aber die haben ja wenigsten einen plan für den sturm aufs maisfeld………………..na dann mal gute sauerei !

    • Waqrten wir mal abm wie die Landtagswahlen ausgehen. Ohne Seehofer hat Merkel nämlich keine Mehrheit.

  18. nicht aufgeben
    Weiter so. ich bleibe dabei und schalte morgen wieder ein.
    WIEDER DAHEIM, ein Buch zur Resilienzforschung lesen, um nachträglich den Sinn des Ganzen zu begreifen (zumindest in einigen Bezügen).

    • Wie gesagt, ich habe es mit brutaler Gewalt gemacht. Das ging erstaunlich gut und ich werde es jetzt öfters tun!

  19. Warum nicht?
    Auch mit Schieben kommt man weiter.

  20. bei einem 500€ Rad bricht kein Umwerfer!
    weil diese an solche Räder aus Stahl sind und nicht aus Karbon.
    Diese 500€ Räder sind robust und unempfindlich. Aber auch sehr schwer.
    Die 200€ Räder sind naja nicht gerade robust.
    Lieber Autor zeigen sie mir bitte mal ein 500€ Rad wo der Umwerfer ohne Sturz gebrochen ist.

    • Ivh habe daheim zwei Umwerfer von Shimano Billiggruppen, deren Schellen ebenfalls gebrochen sind. Das passiert halt manchmal.

  21. Titel eingeben
    Viel Erfolg, aufgeben kann man auch in einer halben Stunde noch. Auch wenn die alten Maenner, die sich auf ihrem Rennradel auf der Fernstrasse beweisen muessen, dass sie das schaffen, ohne sich darum zu scheren, wie sie Autofahrer behindern und besorgen, furchtbare Narzisten sind (meine Berliner Bekannten finden diese Meinung zu autozentriert). Gute Fahrt, geniessen Sie es, moegen die Klicks auch so stimmen.

    • Ich habe heute bergab ein Auto überholt!

      Aufgeben kommt nicht in Frage, dafür bin ich viel zu eitel.

  22. Ästhetik
    Habe auch ein altes Viner….schick und mit vielen kleinen Macken.
    Aber der/ ihr Bock ist hässlich!

    • Ich habe auch ein Altes und die sind teuer – hier geht es darum, die Reise für eine Handvoll euro zu machen, und nicht um Schönheit.

    • ICH finde das Rad nicht hässlich!
      würde mich halt bloß nie Carbon anvertrauen.

    • Naja. Es ist halt gerade so alt, dass man sich an derartigen Rädern etwas satt gesehen hat. Das kommt aber alles wieder.

  23. Kaufhausrad
    Ich sag ja nix, ich mein ja bloss: mit Stahl wär das nicht passiert.

    Also meine Kaufhausräder kosten keine EUR 500 – das ist ja Luxusklasse dort. Als tägliches Cityrad sind die für 149-199 ganz tauglich, wenn auch keine Augenweide. Obacht halt nur bei der Maximalkraftübertragung bei grün werdenden (na, eher noch roten) Ampeln und bei der Langlebigkeit gibt’s natürlich auch Einschränkungen. Daher alle 3 Jahre ein neues.

    • Ich wusste, warum ich versucht war, das Debakel schön zu lügen :)

      nichts ist ewig auf dieser Welt, auch keine Schelle.

    • Die Chinesen...
      müssen ja auch ihre Wirtschaft irgendwie am Wachsen halten…

      Aber Ihr Kommentar läßt darauf schließen, daß Sie den gestrigen nicht so richtig gelesen bzw. verstanden haben.

      Das Rad unseres Verehrtesten ist such kein 500 Euro Rad, sondern eher eines aus der Kategorie NP +/- 2.000, mit etwas Fachkenntniss kann man bei Ebay & Freunden echte Schnäppchen machen…

      Aber egal…

      Ich unterhalte mich berufsbedingt auch gerne mit Panamerafahrern über meinen Berlingo…

      Viel Spaß mit Ihren Rädern auf dem Jaufenpaß!

  24. Halb zog es mich, halb sank ich nieder
    Sehr schön.
    Doch.
    Mnja.

    Mich zieht es eigentlich nur noch an den Strand. Sonne im Pelz und Wind in den Haaren, Rauschen im Ohr.

    … Sag im Regen leise Bora Bora! …
    schnüff


    Das war eine kurz-literarische Einlage von einem Faulpelz auf Trockendock.

    • Faul bin ich eigentlich auch. Aber gerade weil es mir nicht in die Wiege gelegt wurde, ist es mir schon so eine Art Pflicht. Und eine Gaudi ist es auch.

    • Überhohlmanöver
      Das Schöne ist immer, im Sprint mit dem vergurkten Rad alte Männer – mit Showrad unterwegs – zu überholen.

      Man glaubt nicht, wie schnell die plötzlich werden.
      Des Faulpelzes Freud‘ ist des anderen Leid.

  25. Den Drahtesel gegen etwas SOLIDES eintauschen
    Lieber Don Alphonso,

    bedenken Sie obiges Ansinnen, mit einem Quarterhorse oder gar einem Azteka würden Sie viel entspanntere Reisen zu den nahrhaften Broten Südtirols geniessen. Die Fotos als Reisebeweis wären ebenso schön, nur Ihre tigergewandeten Konkurentinnen in den 5Ps-Rennschlitten könnten Sie gelassen hinter sich lassen. Oder zu einem wüsten rennen auffordern…

  26. also
    mir ist noch nie ein Umwerfer gebrochen; können Sie eigentlich normal?
    Einfach ………….. reisen, ……… Radfahren, ………….., ich weiß nicht was;
    geht nur Drama?

  27. Danke Don für diesen einzigen Radsportbericht, der mich noch interessiert ...
    … sogar Doping aus Nonnenhand wird abgelehnt. Erlebnisse mit und um den Schweiss (der ungedoped unvermeidbar ist) dafür um so schöner geschildert.
    .
    Freue mich sehr auf die weitere Berichterstattung!

  28. Titel eingeben
    Srrrrrrrrrrrrrrrrrr. Wunderbar.
    Danke für den schönen Ausflug,
    den wir Leser bequem vom Sofa aus
    miterleben dürfen.
    Respekt, Herr Alphonso.

  29. Geplagt von haluzinatorisch-hysterisch-mystischen Divinationsobsessionen
    Wer ein Kind der großen Göttin verleugnet oder ihr/ihm gar Schlimmes nachschreibt, der hat nichts anderes als eine „Schelle“, also eine Ohrfeige in niederdeutscher Sprache genannt, verdient.

    Wer mich kennt, weiss, dass ich grundsätzlich ein Feind aller körperlichen Züchtigung bin. Ich wünsche sogar Menschen, die z.B. einer Gina-Lisa, die vermutlich nichts verbrochen hat und dennoch eine strenge Richterin fand, Dinge hinterherschreiben, keine Pest an den Hals und halte mich auch mit Flüchen zurück, ja ich wage noch nicht einmal etwas gegen diesen Rechtsstaat zu schreiben, den ich am eigenen Leib schon mehrfach als Unrechtsstaat erlebt habe, ohne mich jemals dem Querulantentum nur im Entferntesten angeschlossen zu haben.

    Lieber Don, lassen Sie es in Zukunft nicht an Empathie fehlen! Dies ist mein gut gemeinter Rat im Falle der gefallenen, gewissermaßen einer verlorenen Ehre teilhaftig gewordenen Gina Lisa, sie ist quasi ein Sinnbild des unschuldigen Opfers in unserer heutigen Zeit.

    Aber in einem öffentlichen Block gegen ein gefilmtes Vergewaltigungsopfer zu schreiben, hat nichts mit einfacher, dummer Feminismusverachtung zu tun, egal was „Im Namen des Volkes“ so gesprochen wurde.

    Wir erinnern uns, dass im Namen dieses Volkes zu anderen Zeiten schon ganz andere Dinge zu Recht erklärt und beurteilt wurden, die heute vor keinem Gericht der Welt mehr Bestand hätten, und so sehe ich auch die Verurteilung der verirrten, mißbrauchten Gina-Lisa, die ihren Gefühlen in bekannter Situation wohl nicht angemessen Ausdruck verleihen konnte und sich so in einer mißlichen Lage wiederfand, in der sie vor der Kamera um Ablaß flehte, der ihr nicht gewährt wurde.

    Vielleicht besteht da ja ein -quasi von göttlicher Vorsehung geschickter- Zusammenhang, so dass quasi ein Zahnrädchen ins andere greift, denn das Leben ist ja ein beständiges „auf und ab“.

    Wie gesagt, die Schelle haben Sie nicht verdient, ich sehe sogar vor meinem inneren Auge schon einen Bundesjustizminister fröhlich tanzen, umfangen von der Apotheose der Ministerin Schwesig, so wird dieser Tanz zu Ehren der großen Göttin sicher ein munteres Bachanal frisch entwickelter Gesetze und offener Bekenntnisse zu den Opfern der Gewalttaten, da diese Opfer ewig leiden und vor weltlichen Richtern und Richterinnen manchmal leider keine Gnade und auch kein Recht finden können.

    „Wehe, wehe, denn mein ist die Rache…“, spricht ein eifersüchtiger Gott, der seine Engel aussandte. Man mag von tiefem Fall nicht sprechen und schreiben, und diesen auch niemandem wünschen.

    Nach diesen spätsonntaglichen Eingebungen wünsche ich Ihnen aber dennoch, dass Sie noch eine geeignete Schelle ohne Schmerzen finden mögen und die weitere Fahrt Sie mit angenehmem Rückenwind Ihrem Ziel entgegenbringen möge.

    Auf das die Vorsehung Sie wieder gesund und munter nach Hause bringen möge!

  30. Empowerment und Inklusion normabweichender
    „Statt dessen surrte eine korpulente Frau in Tigerkleid über die Strasse“

    Da haben Sie echt Glück gehabt, Don, denn immerhin war die Dame schicklich wenn auch geschmacklos bekleidet.

    Von ihrer ähnlich motorisierten Geschlechtsgenossin, die mir vor paar Wochen auf einer Radeltour im Fränkischen begegnet ist, auch an einer Ampel und in der räumlichen Enge nicht zu ignorieren, konnte man das leider nur ansatzweise behaupten. Zudem war sie gut 100 kg schwerer, thronte breitbeinig auf einer Art ElektroGokart, ihre in alle Richtungen quellenden, von wenig und knappem Textil kaum gebändigten, im Wesentlichen aber der Gravitation unterworfenen Fleisch- und Fettmassen offensiv zur Schau stellend.

    Um Missverständnissen vorzubeugen: es geht hier weder gegen Frauen (ich finde auch dicke alte Männer in bunten Wurstpellen und auf Fahrrädern dégoûtant) noch um Fat Shaming.
    Ich frage mich bloß, weshalb man seine Gebrechen derart ausstellen muss und ob sich der Exhibitionismusverdacht allein mit dem Hinweis auf die hohen Temperaturen und die individuelle Freiheit in Sachen Bekleidungs zerstreuen lässt – oder ob nicht evtl. doch der Tatbestand der Körperverletzung im oder am Auge des genötigten Betrachters erfüllt ist.

    Ich muss außerdem gestehen, dass mich hinterher zum ersten Mal Zweifel darüber beschlichen, ob die Burka tatsächlich und in allen Fällen ein so verdammenswertes Kleidungsstück darstelle. Bin noch nicht schlüssig, nur die Bilder wäre ich gern los.

    • BURKA.................find ich gut !
      sag ich doch schon immer, BURKA-GEBOT und für manche hier am see dann auch noch den BURKINI, denn vieles was hier die weisse rasse abliefert ist tatsächlich köperverletzung im auge des genötigten betrachters………….!!

      wann schreiten Maas und Memel ein ?

    • Exhibitionismusverdacht
      meine These, die haben alle keinen Ganzkörperspiegel am Kleiderschrank.

      Meine Friseurin erzählte von ihrer Tochter, die sich auf einem Gruppenfoto nicht erkannte und maulte, wieso sie nicht dabei gewesen sei… aber da bist du doch, wie, das bin ich???? Die Gute hatte immer nur Selfies von sich gemacht und fand sich schön. Das Entsetzen war groß, Waage gekauft, 115kg, also weniger gegessen, im Fitnessstudio 5x die Woche geackert und nu isses gut.

    • Doch, haben sie, aber sie haben damit einen guten Grund zum Maulen über das Patriarchat und eine Erklärung, warum es mit den Männern nicht funktioniert, und ausserdem machen sie andere Frauen wahnsinnig.

    • Don, helfen Sie mir bitte auf die Sprünge, denn
      der Zusammenhang Ganzkörperspiegel – Partriarchat – und keinen Mann kriegen erschließt sich mir jetzt grad nicht. Ich bin blöd, aber das ist keine neue Erkenntnis, also bitte.

      Man möchte ja manche Frau fast bewundern, die sich in ihrer überquellenden Pracht in Leggings und zu kurzen und natürlich viel zu engen Shirts präsentieren. Haben die
      – so viel Selbstbewusstsein
      – keine Fähigkeit zur Selbstkritik
      – oder grenzt das schon an Selbstverachtung?

      Ich könnte so nicht rumlaufen und die hiesige Gemeindeschwester meinte mal mit Blick auf solch ein „Prachtweib“, kein Wunder, dass so viele Ehen scheitern.

    • Gut, Leggings sind jetzt auch nicht so meins. aber es gibt Passable, die mit ihren Selbstzweifeln hausieren gehen.

  31. Lieber Don
    nachdem Sie uns nahe gebracht haben, wie sinnvoll es ist, italienischen Bergdämonen ins Gesicht zu lachen, wollen Sie uns doch nicht weismachen, Sie hätten scheitern können.

    Natürlich wünsch ich Ihnen nicht alle Dämonen.

    Aber ich wünsch uns schon Ihre teilnehmend und erlebend lassenden Beiträge.

    Und Ihnen wünsch ich alle Dämonen unserer Repuplik, lediglich damit Sie diese für uns alle so schön lesbar erträglich machen.

    Auf gehts :)

    Und ich werde mich vorerst im Kölner Stadtgebiet und so radelnd bewegen, ganz ohne Höhenmeter, kritisieren Sie Berliner dafür, aber bitte keine, die sich von Ihnen ermuntert fühlen, loszulegen :)

  32. Wunderbarer Bericht, Danke.
    Verzeihen Sie, aber selten so gelacht: „Ich rolle vorsichtig hin. Ich erzähle an der Rezeption mein Leid und frage, ob vielleicht irgendwo ein Radgeschäft ist. Es gibt welche. Unten in Innsbruck …“ Hätte gerne die Reaktion auf diese Antwort beobachtet.

    „Bitte nicht um weniger Last, sondern um einen stärkeren Rücken.“ Theresa von Avila

    Naja, ich finde es ein wenig übertrieben Masochist zu werden, um dann möglicherweise nach dem Tode mit einer Harfe fürs Hosianna und einer Wolke zum Draufsitzen belohnt zu werden.
    Dieses Zitat klingt mir eher wie ein Stossgebet für Merkel/Gabriel Wähler.

    Wenn schon Religion, dann bitte die Intelligenteren…. sogar die Muslime hatten ihre Sufis, sollten Sie mal lesen, wenn Sie Zeit haben.

    “Forget safety. Live where you fear to live.
    Destroy your reputation. Be notorious.”
    Rumi

    Das scheint Sie doch schon mal recht gut zu beschreiben, wusste gar nicht, dass sie klammheimlich so religiös sind.

    • Die Mystikerin Theresa v. A. sollten Sie vllt. mal lesem, tdv,
      um die Begrenztheit Ihrer Argumentationen zu begreifen.
      Religion hat nämnlich etwas mit immanenter Erfahrung zu tun und das könnte Ihnen aus dem Diesseits-eschatologischen Linksgeschwafel heraushelfen. Sie können es natürlich auch mit ZEN versuchen. Die werden Sie auch erden!

    • Bitte keinen Religionsstreit
      werter Herr Feldmann, Ihren Glauben in allen Ehren, er sei Ihnen unbenommen, mir z.B. fehlt jeglicher und das ist seit 62 Jahren gut so. Immanente oder unbegreifliche Erfahrungen sammel ich im täglichen Leben, z.B. beim Zeitunglesen. Was einem da so alles vorgesetzt wird…

    • Die Transsubstanziationslehrer der Gegenwart ist der Migrant, der auf wundersame Weise zum Rentenzahler wird.

    • Sie verwechseln Illusion mit Transzendenz, DA.
      Und ich meinte zudem die Evidenz der Transzendenz in der Immanenz.

      @Renate Simon
      Jemand anderen als tdv wäre ich nicht so frontal angegangen.
      Da ich ineiner echten Streitkultur großgeworden bin (Dank an meine Mutter!), ist für mich Streit aber etwas durchaus Positives.
      Aber keine Angst, ich springe schon nicht durch den Bildschirm.

    • Nun, werter Don, Wunder gibt es immer wieder

      Wäre ich gläubig, würde ich ja seit langem beten, dass uns doch dieses oder jenes Übel in Form mancher Person vom Halse geschafft würde. Ich fürchte nur, dass auch Glaube da keine Berge mehr versetzt.
      http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/dushan-wegner-metaethics/merkel-ihr-erbe-wird-ein-land-ohne-verantwortungsgefuehl-sein/

    • Die nächste DDR halt – ausser Bayern.

    • ach lieber Herr Feldmann,
      ich habe heute so Weh, aber trotzdem hoffe ich doch, nicht verkniffen zu sein, seien Sie es bitte auch nicht.
      Ich streite furchtbar gern, wenn es um nichts Greifbares geht, Sie sagen, das ist schwarz, ich behaupte, das ist weiß und dann fangen wir an, so in der Art. Kann man stundenlang drüber streiten, allein die Argumentation ist ein Gewinn, ich liebe es.
      Der Versicherungsberater meines Vaters war so jemand, mit dem ich stundenlang streiten konnte, eben auf diese Art, meine Mutter kam aus dem Lachen immer nicht heraus. Manche würden wohl blödeln sagen, aber dazu ist das viel zu ernst, wenn man’s richtig macht.
      Leider habe ich niemanden mehr, mit dem das geht, es fehlt mir sehr.


    • Ich bin nicht religiös im christlichen Sinne, sondern etwa eine spirituelle Agnostikerin, kann es aber nicht immer nachvollziehen, mit welcher Verachtung und Wucht manche Atheisten und Agnostiker auf jede Äußerung reagieren, wenn sie einen Hauch religiös sein sollte. Wenn Sie mit Ihrem Nichtglauben, Ihrem anderen Glauben oder whatever happy sind, warum haben Sie denn das Bedürfnis, religiöse Äußerungen/Menschen immerzu zu attackieren bzw. verächtlich und lächerlich zu machen? Religion ist eine Privatsache. Leben und leben lassen, das ist mein Motto, besonders auch in diesem Bereich.


    • @ p feldmann
      „Da ich ineiner echten Streitkultur großgeworden bin (Dank an meine Mutter!), ist für mich Streit aber etwas durchaus Positives.“

      Ich dagegen lernte die politische Debatte von meinem Vater, der mich darin unterstützte und mich als gleichberechtigte Diskutantin gewähren ließ. Er hat mich in meiner Erziehung auch sonst viel mehr geprägt als meine Mutter. Und weil er kein typischer, zurückhaltender Finne war, sondern temperamentvoll und in seinen Überzeugungen leidenschaftlich, ging es manchmal sehr lebhaft zu. Ein faires verbales Rededuell empfinde ich auch als positiv; persönliche Abwertung und persönliche Beleidigungen sind allerdings off-limit.

    • @ Renate Simon et Tamarisque
      Liebe Frau Simon, ich streite schon um Werte. Genaugenommen ist es , trotz aller Düpierungen, die mir das Leben in dieser Sache gedeckelt hat, immer ein Suchen nach Erkenntnis und Wahrheit, also nie Geplänkel.
      Als ich Philosophie studiert habe, war ich tlws von Leuten umgeben, die äußerst brillant jede Wahrheitssuche ad absurdum führen konnten und im Letzten zynisch waren,wurden, blieben. Sophismen haben mich nie interessiert und vermutlich ich auch zu blöd dafür.
      Mein Humor ist für viele Mitmenschen so skurril, daß die Meisten den noch nicht einmal in der Realwelt verstehen. Hier im web bin ich mir sicher, kommt er überhaupt nicht rüber und wirkt eher schroff (und mit emoticons und den ganzen Schluckseufzer-Akronymen hab ich es ganz und gar nicht). Insofern- nicht ganz einfach. Aber im Normalfall meine ich es nicht bös!

      Geehrte Tamarisque, Ihre Erfahrungen zur Art und Weise wie v.a. Anhänger des politischen Atheismus (die Claudia Roths der westlichen Welt) sich bemüßigen ihre Glaubensansichten über die Verpflichtung zu Nichtglauben in Diskussionen durchzudrücken versuchen, kann ich nur bestätigen.
      Andererseits kenne ich nicht einen Menschen, der nicht glaubt. Sie unterscheiden sich alle nur darin, WAS sie glauben. Und da denke ich verhält es sich mit der Religion wie mit jeder Kultur: man muß sie pflegen und vertiefen. Hinterfragen und damit ringen.

    • Herr Feldmann, würden wir es hier bös meinen,
      wäre beim Don nichts mehr los. Ich mag keinen „richtigen“ Streit, der meiner Eltern reicht mir bis heute, aber dieses Kämpfen um Nichts mag ich, weil es so schön absurd ist.
      Ironie kann ich, Zynismus, Sarkasmus ebenfalls und mein Humor ist eher von der ganz schwarzen, oft schon makabren Sorte, besonders wenn’s um mich selbst geht. Je bescheidener es mir geht, umso schwärzer, das irritiert andere immer ganz fürchterlich, was mir wieder völlig unverständlich ist.

      Nun denn, machen wir mal weiter, schaun, was der Don zu berichten hat, die Einkäufe in Meran sollten uns berichtet werden und vor allem, wie es nun weitergeht. Da mein Rad noch immer nicht geputzt und fahrbereit ist, es wohl auch nie dazu kommen wird, genügen mir hier die Fahrberichte. Ich bin gnadenlos faul, muss nicht jeden Tag raus und habe dieserhalb nicht einmal ein schlechtes Gewissen.

    • Sie sind und bleiben ein Witzbold, Patrick
      Manche hier wissen, dass ich 15 Jahre in einem Zen Kloster verbracht habe und ich habe grosse Zweifel, dass es viele Mystiker gibt die sie besser kennen als ich.
      Das Zitat der Theresa das Don verwendet hat, ist typisch dümmlich christlich und verherrlicht Leiden und Tod, während „meine“ Mystiker von Tauler und Böhme angefangen das Leben lieben und es preisen. Don hat das Zitat sicher selbst-ironisch gemeint, was sie anscheinend auch nicht bemerkt haben.
      Leute wie zB Mother Teresa, die darauf bestehen, dass die Menschen mangels der Gabe von Schmerzmitteln elendiglich verrecken müssen, weil es Gottes Wille ist, sind die typischen Christen, die dann heilig gesprochen werden, von der Firma in der sie angestellt waren.
      Ich war in calcutta, sie nicht! Also hören sie auf mich mit ihren Spiesserweisheiten zu belehren, sie machen sich lächerlich!

  33. Ob "Umwerfer" oder "Derailleur"
    oder wie meine amerikanischen Freunde das Ding nennen, „De-railer“, was bei der Eisenbahn der GAU wäre , Nomen est Omen in allen Sprachen.
    Man fragt sich warum niemand einen „zuverlässigeren“ Namen kreieren konnte.
    Have a Ball and All the Best!

  34. Via crucis, Don?
    Abgehalten vom Rheingau Musikfestival und noch die Madrigale Andrea Gabrieli, Giovanni Gabrieli, Claudio Monteverdi im Ohre nachklingend, komme ich erst spät dazu Dons Kreuzweg-Geschichte zu lesen. Don, wessen fühlen Sie sich schuldig um uns eine derartige Inszenierung einer Selbstgeißelungen darzulegen? Sind es etwa heimliche und verdrängte Sehnsüchte für ein Rendesvous mit GLL? Eine überstandene Pest kann es ja wohl nicht sein.
    .
    Btw, das gepackte Rad erinnert mich an cyclierende Gebirgsinfanterie in der Schweiz.

    • Ich habe Tegernsee-Meran schon mal in 3 Tagen gemacht und wollte wissen, ob es auch i9n zwei Tagen geht. Und in zwei Tagen zurück.

  35. KLASSIKER
    Nach fest kommt ab, nach ab kommt neu.

  36. Etappe
    Der Don auf der ersten Alpenetappe im Liveticker, herrlich spannend. Man leidet mit und möchte den Radfahrer U. Böltz zitieren (wegen der Gewaltphantasien).

  37. Mich erstaunt,
    dass in diesem Gasthof niemand ins Auto oder aufs Motorrad springen wollte, um Ihnen mal schnell eine Ersatzschelle aus dem Tal zu holen. Für 16 km braucht es doch keine halbe Stunde. Oder Sie, als Beherrscher von 372 PS hätten ja sicher auch mal eben selbst das Gasthofdienstfahrzeug… Eigenartig.

    und
    dass Sie so oft allein unterwegs sind. Da mag es immer auch Gründe geben, aber gemeinsam ist nach meiner Erfahrung unterhaltsamer.

    Es ist ja vor einer jeden Reise immer die Frage:Was kommt mit? Die Erfindung von Spanngurt, Kabelbinder und Panzerklebeband war und bleibt verdienstvoll. Hast du Hammer, Zange, Draht – kommst du bis nach Leningrad hieß es einst ermutigend für Trabantfahrer.

    „Meine“ Regierung empfahl mir übrigens gerade, für den Lebensreisenotfall ein Biwakpaket für 14 Tage anzulegen.

    http://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Broschueren_Flyer/Buergerinformationen_A4/Checkliste_Ratgeber.pdf?__blob=publicationFile

    Eine Ersatzschelle fürs Fluchtfahrzeug fehlt in der Liste natürlich. Aber da fehlt noch sehr viel mehr. Vor allem mal wieder das Wichtigste.

    • Es war Samstag Abend. Da hatte nichts mehr offen. Und am nächsten Tag war Sonntag. Da hatte auch nichts offen. Einen Versuch mit Kabelbinder und Draht habe ich gemacht, aber die Kräfte sind da einfach zu gross. Egal. Ich bin auch so weiter gekommen.

    • Ach so, und wegen allein: Ich habe ja öfters einen Antreiber dabei. Da fragt man sich aber immer, ob man das auch ganz allein schaffen würde, ohne Motivation und jemand, der dauernd zum Weiterfahren animiert. Die Erfahrung ist: Es geht.

      Ausserdem habe ich unterwegs auch viele Leute getroffen.

  38. Es gibt ja inzwischen Pannenservices
    für Radler. Ich find das Angebot vom VCD nett. https://www.vcd-service.de/
    Aber man kann natürlich auch ein neues Rad kaufen.

  39. Habe mal einen Zimmerer getroffen, der tatsächlich eine ganze alte Scheune (20x10m, zweietagig)
    ALLEIN und OHNE irgendein Elektrowerkzeug wieder aufgebaut hat. Gut, die Balken und Bretter hat er nicht von Hand gesägt, aber der hätte das wohl auch noch gemacht. Sehr eindrucksvoll das Ergebnis. Erfreulicherweise hatte er für seinen „Spleen“ sogar einen sehr großzügigen Geldgeber gefunden. Aber ein solches Haus kann mit Geld gar nicht bezahlt werden.

    Es findet sich immer ein Weg. Man sollte das übrigens den Kindern beizeiten vermitteln. Oder halt, sich selbst immer mal wieder in Erinnerung rufen.

    • @ Gerhard, 29. August 2016 um 10:19 Uhr
      Schon wieder eine Reminiszenz an einen Menschen ohne Studium der Soziologie oder was mit Medien. Ihre Einlassungen erinnern mich stark an den Bau unseres damals misstrauisch beäugten Blockhauses im Jahre 1992 in eine ursprüngliche und ältere Wohnbebauung mit viel Grün.
      .
      Ein Schreinermeister aus dem Bergischen Land, der sich von Firma wegen „Richtmeister“ nannte, aber eben so gut auch Zimmermann sein konnte, baute uns innerhalb montags 11 Uhr bis Samstag 17 Uhr ein doppelwandiges Blockhaus zusammen. Hilfe: seine Frau, ich und nach Dienstschluß einer meiner Söhne, der 60 km entfernt seinen Wehrdienst leistete. Freitags um 17 Uhr konnte meine Frau den Richtbaum anreichen und das Dach war am Samstag um die gleiche Zeit gedeckt. Den Kran für den 12 Zentner schweren Firstbalken lehnte er empört ab. Ihm reichten, neben uns, drei starke Männer aus der Nachbarschaft um den Balken in Art des Kirmesbaumes mit Hilfe „einfacher Maschinen“ nach oben zu bringen. Jeder Handgriff bei ihm saß, kein Fluch ertönte.
      .
      Montags, eine Woche später, brachte er die von ihm gefertigte Treppe und Haustüre nach unserem Eigenentwurf mit. Alles passte perfekt. Obwohl nicht total fachfremd, war unser Respekt riesengroß. Was mir auch im Ausland immer wieder auffällt, gerade wie bei den Schreinern und Zimmerleuten, ist die Kompromisslosigkeit, mit der sie ihren Beruf ausüben. So kann man z.B. auf Korsika das wunderbare, von portugiesischen Zimmerleuten gefertigte komplizierte Balkenwerk eines Restaurants eben so bewundern wie den Ebéniste in Cluny, der im offenen Atelier ein Renaissance-Möbel restauriert. Wir sind jedes Mal entzückt (nun lachen Sie nicht über unsere Einfalt).

    • Schauen Sie sich einfach mal meinen Dachstohl an. 416 Jahre alt und steht da wie eine Eins.

    • @Ich schon wieder
      http://www.welt.de/vermischtes/kurioses/article12605556/Moench-baut-seit-50-Jahren-eine-Kathedrale-aus-Muell.html

      Aber der ist ja vielleicht auch bekannt. Und dann sei auch gleich noch was anderes Altbekanntes gesagt:Viel, wenn nicht alles, hängt davon ab, ob man (möglichst früh) im Leben einen positiven Grund findet bzw. dieser mich, mit irgendwas anzufangen. Und dranzubleiben. Dann kanns was werden. All die später irgendwie „Schnellbesohlten“… Aber es soll natürlich auch niemand beleidigt werden. So manchen wurden halt die Startblöcke weggezogen.

    • Wie ein
      Schreiner machts dir keiner,
      doch an den Zimmermann
      kommt niemand ran

    • Alter Dachstuhl
      Früher hat man das Holz an den kurzen Tagen, also um den Jahreswechsel +/-, geschlagen.Da haben die Bäume am wenigsten Saft.Wer selbst Holz hat und bauen will, macht es heute noch so.Nix Trockenkammer.

  40. @ P. Feldmann, am 29. August 2016 um 08:15 Uhr
    „Die Mystikerin Theresa v. A. sollten Sie vllt. mal lesem, tdv,“
    .
    Sorry, bei aller oft berechtigter Kritik neige ich mich doch mehr und mehr der TDV-Tonlage zu wenn ich jetzt wieder die Aufnahmen in Bild und Ton anlässlich des Tages der offenen Hose bei Angela von Templin anschauen kann. Diese Hingabe eines Volke,s dessen Verblödungsgrad offenbar von Woche zu Woche exponentiell zunimmt! Erinnert stark an herausgezoomte Bilder von früheren Reichsparteitagen mit Hitlerjungen und BdM-Maiden.
    .
    Ich werde mir für den Fall der Fälle anstelle eines Lebensmittellagers mit Dosenmöhren, Instantfleisch und Knäckebrot einen Cognacbestand zulegen, der Sicherstellt, dass innert 10 Tagen die Lichtlein auch ohne Anschlag auf die internetgesteuerte Rest-Energiewirtschaft ausgehen. Hick.

    • Dieser Strategie kann ich mich anschließen
      müsste für den Carlos-Vorrat (Lepanto ist mir zu bissig) ein wenig sparen, aber nun, was soll’s. Man gönnt sich dann ja nix mehr.

      Die Ankündigung, Bauernhöfe zu konfiszieren, löste bei mir doch große Heiterkeit aus. Anscheinend hat man in Berlin keine Vorstellung davon, wie heute ein Bauernhof aussieht und was man dort beschlagnahmen könnte. Fressalien ganz sicher nicht. Aber das Volk beruhigt es sicher, die Obrigkeitsgläubigkeit wird’s richten, alles wird gut.

    • Vor allem: wer soll denn da die Arbeit machen? nGrüne MdB, die Rinder totstreicheln?

    • Danke Don, Sie erheitern mich heute ganz ungemein
      ich jammere still vor mich hin, das nächste Gewitter lässt jeden Knochen einzeln jubeln.

      Rinder totstreicheln, tja, wenn da welche sind. Die Betriebe sind längst so spezialisiert, dass ich vor über 20 Jahren bei einem Rübenbauern perplex auf dem geharkten Hof stand, keine Katze, keine Hühner, nix. Und nachdem Hausschlachtungen ja längst verboten sind, hat auch keiner mehr die Speckseiten oder Würste im Kleiderschrank hängen, wie es in Kriegszeiten und danach üblich war.

      Es wird also auf ein grandioses Besäufnis hinauslaufen, alles andere wäre nicht zu ertragen.

      Apropos Besäufnis, da hat doch irgendein Blödi wohl den Tweet oder FB-Eintrag löschen lassen, in dem geraten wurde, für den Notfall auch Schnaps und Zigaretten einzulagern. Die Leute haben echt keine Ahnung, welche Währung dann fällig ist.

    • Habe ich gelesen. Denke nun darüber nach, über Schrotflinten zu schreiben.

    • Nehmen Sie doch einfach als Vorbild...
      die letzten Tage der Wehrmacht im besetzten Paris… außerdem, wie kommen die die auf die hirnrissige Idee, dass die Bundeswehr mit ihren schwarz bemalten Besenstielen ganze zehn Tage standhalten würde? Aber vielleicht setzen sie ja auf die Balten und die Polen…

    • @deja...
      THeresa von Avila war keine Mystikerin, sie war einer jener Heilighen mit Visionen, von denen Kanzler Schmidt immer gesagt hat, wer Visionen habe möge den Arzt konsultieren.
      Es ist verständlich dass die Kirche immer solche Leute empfiehlt, damit die Leute nicht auf falsche, oder gar einene Gedanken kommen. Sogar ein Meister Eckart fällt bei den unter den Tisch.

      Aber Mystik, Spiritualität und sogar Religiosität (nicht zu verwechseln mit Religion!) sind sehr interessante Gebiete. Probieren sie es für den Anfang mal im Internet mit Leuten wie Rumi, oder Kabir… Sie werden überrascht sein! Alles Leute die das Leben bejahen, den Genuss des Lebens bejahen. Also das Gegenteil der Kirche deren Symbol ja das Kreuz, also das Leiden, die Folter und der Tod sind.
      Auch wenn sie unter „Desiderata“ suchen, werden sie echte Mystik finden. Jeder Satz ein Juwel!

      So, jetzt aber schnell wieder rauf in den achten Gang geschaltet….

  41. Titel eingeben
    Es kann auch schlimmer kommen als ein paar gebrochene Eisenteile. Gestern fuhr ich mit meinen Clubfreunden und meinem neuen Colnago Strata SL vergnügt durch die Gegend. Da hörte ich auf einmal einen lauten metallischen Knall, das Lenkrad drehte sich gewaltsamem 90 Grad und ich flog mit dem Rad zu Boden. Im Krankenhaus entschieden sie, dass kein Knochen gebrochen war, aber mehrere Beckenmuskeln beschädigt oder verzehrt. Anstelle eines pinkfarbenen e-Mobil mühe ich mich auf Krücken. Was den metallischen Knall erzeugt hat, weiß ich nicht. Das Fahrrad ist noch heil und hat nur ein paar Kratzer abgekriegt.

    • Karnivore Räder?
      Nach Stahl, Alu, Karbon und Bambus nun auch noch karnivore Räder?
      So was hatte nicht mal H. G. Wells im Angebot.
      Hoffentlich wächst das wieder nach.

      Ernsthaft: Gute Besserung und lassen Sie sich das Radeln nicht vermiesen!

    • Gute Besserung
      Und kommen Sie schnell wieder auf die Beine; und Räder….

    • Alles Gute!

  42. Tigerkleid...
    Sollte das Bild das besagte Tigerkleid zeigen möchte ich folgendes zu Protokoll geben:
    Wenn dieses „Tiger“-Kleid nicht ein Stück Textil, sondern das zugehörige Tier wäre und wenn dieses Tier sprechen könnte, dann wäre sein erster Satz: „Ich bin ein Leopard.“

  43. "ob man das auch ganz allein schaffen würde"
    Natürlich werden Sie das! Zumal Sie Ihren Lesern und den Kollegen unter keinen Umstände das Bild eines Losers vermitteln (oder gönnen) möchten.

    Die gelegentlich missliche Leichtigkeit des Seins sollte Sie aber in anderer Richtung nachdenklich machen: gehört zu einer gestrampelten Alpenüberquerung mit gleichzeitiger Bild- und Textproduktion nicht zwingend ein Tross? Begleitfahrzeuge, Lautprecherwagen mit Streckeninfos, Verpflegung, Arzt, Sanitäter, Reparaturwerkstatt mit Ersatzrädern, Besenwagen …

    Anlässlich der Don Alphonso Challenge 2017 werden Ihre treuesten Leser* in In-Race-Cars Platz nehmen und hautnah miterleben, wie Sie „von Schatten zu Schatten kriechen“. Sie werden Sie mit Wasser, Verpflegung und gutem Zuspruch versorgen – und auf Zuruf fleißig in Ihrem Namen twittern. (Buchungen bei radtouren.at)

    Stellen Sie sich mal vor, djangohatnemonatskarte, TDV, Renate Simon, Déjà de l´autre côté de la lune, P. Feldmann, GnM, Anna Märsch, HansMeier555, Tamarisque, kdm, Uwe Dippel, Eraser FS, Greenbowlerhat, Knut Gnadenbrotler, Samsara, Sirisee, Foersterliesel, Antesde, Kyle Broflovski, Dieter Kief, Thorsten Haupts, Gast aus Wien, Folkher Braun, Goodnight, Frauke Amgelin u. v. a. m.

    … würden Sie im fahrenden Tross johlend und feixend begleiten. An den Böschungen der übelsten Steilstrecken und Haarnadelkurven säßen Grüppchen von Netzfeministinnen und des Antifa-Prekariats, um Sie leiden zu sehen und höhnisch anzufeuern.

    Allein die Vorstellung sollte Ihnen den kalten Schweiß aus den Rippen treiben und Sie wie auf Flügeln den Berg hochjagen.

    Mehr kann einer aus der Ferne und bar aller mechanischen Fertigkeiten nicht für Sie tun.
    Hoffentlich wirkt’s.

    • „gehört zu einer gestrampelten Alpenüberquerung mit gleichzeitiger Bild- und Textproduktion nicht zwingend ein Tross? Begleitfahrzeuge, Lautprecherwagen mit Streckeninfos, Verpflegung, Arzt, Sanitäter, Reparaturwerkstatt mit Ersatzrädern, Besenwagen “

      Nix da – obwohl ich am Besenwagen des Ötztal Marathons wirklich dran war und sah, wie sie welche verlden haben. Schon oben auf dem Brenner sassen 2 Dutzend verlorene Seelen, denen man nur alles Gute wünschen konnte.

    • Teufelslappen
      Also, ich fände es angemessen, die die von Ihnen genannten Personen dem Don die Flamme rouge positionieren würden! Ehre, wem Ehre gebührt.

    • Es wird alles in einem Biergarten enden.

    • @ Philomena
      Mei, ausgerechnet Sie habe ich bei der Aufzählung und in der Eile vergessen, unbeabsichtigt aber unverzeihlich, auch wenn Sie sich unter „u. v. a. m.“ als mitgemeint betrachten dürfen.
      Tut mir aufrichtig leid.

      Und ja bitte, bringen Sie den roten Fetzen mit – oder auch gern einen mit Leopardenmuster. Es soll an nichts gespart werden und wie bei allen Dingen von Bedeutung gilt hier nichts alternativlos.

    • Ich würde nur mitfahren, Sudhada!
      Am Straßenrand stehen ist mir zu langweilig. Außerdem würde mich doch reizen, ob mein zweites Delite von M&R (das Sportrad, nicht das Expeditionsrad) so weit hinter dem Carbonbau zurückbleiben würde.

      Also nichts für ungut. Wegen der GenderFeminies würde ich allerdings einige Umwege fahren, weil ich denen auch zutraue, daß sie in Serpentinen Abfahrten Sand streuen!

    • Schöne Idee!
      Wie das mit dem Anfeuern durch das AntiFa-Prekariat wird, sei mal hinterfragt. Auch wenn es ‚höhnisch‘ heißt.
      Zumindest können die sich auf eine Finanzierung durch Maas und Scheswig einstellen, den Daumen zu senken bei der Vorbeifahrt eines ‚bourgeoisen Unterstützers von Hate-Speech‘ (vermutlich deren Lesart).

      Das beste – ich muss mich doch wundern, Don Alphonso – ist der Ort des von Ihnen propheziehenen Endes: Ein Biergarten!
      Ein Maas in der einen Hand, eine Havanna in der anderen!

    • !!!
      https://pbs.twimg.com/media/CrCKtyLW8AAbE5x.jpg
      Biergärten sind super, Flaschenöffner habe ich.

    • Die Flaschenöffner sind schön, könnte man glatt sammeln,
      aber braucht’s die in einem Biergarten überhaupt? Stemmt man da nicht eine Maß mit der einen Hand, hält in der anderen die Brezn und lässt den Herrgott den guten Mann sein, der er angeblich ist?

      Also, wann treffen wir uns alle und wo? Muss ich dann Bier trinken oder geht auch was anderes?

    • HAben oder Sein
      „Flaschenöffner habe ich“

      mir scheint, Sie sind ein Flaschenöffner!
      Klappt halt bloß nicht, wenn die zu ideologisch verkorkt sind

    • Titel eingeben
      Passt scho, Suhada.Ich wusste mich ja „einzubringen“, wie Sie sehen. Ich habe ihn schon hergerichtet.🚩Einen Orden gäb’s noch.🎖und 🏆
      @Don, schöne Magnete. Mein Lüftungskamin überm Herd ist voll davon, aus aller Welt.

    • Das ist ein Flaschenöffner.

    • Pssst, penso che noi siamo là presente
      come clandestini. Aber nicht johlend und pfeifend, sondern begeistert Beifall spendend und mit aufmunternden Zurufen. Falls ein asphaltiertes Stück Straße es zulässt gar mit weißer Wandfarbe und Farbwalzen. Keinesfalls sollte die Sache allzu breit getreten werden. Nicht das etwa Gesandte des Justizministeriums, verärgerte Netzfeministen oder irgendwelche Stiftungsmildglieder auf die Idee kommen könnten mit einer Ape (Piaggio) voll Reißnägel die Strecke abzufahren.
      .
      Vorschlag: anschließendes Treffen im Caffè Poliziano in Montepulciano.

    • @ Don...
      …aber nur einer, odr? Den vollbusigen habe ich so gesehen, die anderen etwa auch? Dann hat meine Abzugshaube Pech gehabt.;) Auch egal.

    • Die anderen sind Magnete, glaube ich.

    • @Suhada
      Danke, ich glaube Sie haben Recht, auch wenn Sie es nicht so meinten.

      Auf Wiedersehen!

    • Uiiiih, bei dem avisierten Gedränge brauchen wir dann aber jemanden,
      der die Strecken lässig, aber zuverlässig freiräumt und -hält. Dafür bestens geeigneter Barrend Massow Hemmes-Schneepflug:

      http://www.yourepeat.com/watch/?v=bOBchBtoO1A&start_at=44&end_at=46

      http://img.weburbanist.com/wp-content/uploads/2009/12/bull.jpg

      Du schreibst die Kommentare zu schnell. Mach mal langsam.

  44. Dieser Drive und das noch mit Stil!
    Lieber Don,
    woher nehmen Sie die Kraft, nach solch einem Tag auf dem Rad noch schlagfertige Kommentare zu schreiben?
    Daß Sie alleine Fahren hat Stil.
    Ich glaube, daß bei Ihnen da sehr viel Leidenschaft und Begeisterung dahinter steckt, Ihre Behauptung mit der Eitelkeit ist wohl nur Koketterie.
    Grüße Uli

    • weil ich einen ausgleich zwischen Körper und Geist brauche, und das obendrein ja Teil der Challange ist: Nicht nur fahren, sondern auch schreiben.

      Und zum schreiben zwingen ist ganz leicht: Draussen hat es 33 Grad und wenn ich ketzt nicht schreibem müsste ich nach Vellau hochradeln.

    • Vellau.....
      Hab gerade mal in Google Earth nachgeschaut, wunderbar…. Etliche Leute sitzem im Gruber Hof and den Tischen vor der Tür, herrlicher schwarzer Hund, aber weit und breit kein Don…. der sitzt im Tal am Computer.

    • Ich habe mich dazu entscheiden, im Bett zu liegen und mich zu regenerieren. ausserdem wurde hier gegen 3 das Wetter schlecht.

    • !
      Sie sind halt ein weiser Mensch….

      Was mir bei Weisheit einfällt wäre ein Tip für cholerische ältere Herren mit Herz-Schrittmacher: Beim Strafzettel Empfang in Strassenverkehr immer freundlich lächeln, die Polizei wird mit Tasern ausgerüstet:

      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/berlin-polizei-soll-elektroschockwaffen-bekommen-a-1110159.html

      Ist doch was schönes, so ein Staat, der sich um einen kümmert und usn vor dem Bösen beschützt.

      Die gute Nachricht des Tages hat sich ja sicher rumgesprochen, die Produkte asiatischer Kinderarbeit sollen besteuert werden!
      Echt wahr!

      ´http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Kommission-Apple-erhielt-illegale-Subventionen-in-Irland-3307232.html

  45. Tiger oder Zebra, ganz egal.
    Ich beneide Sie um Ihre schöne Zeit auf dem Rad! Eine Reise ohne Ärger bleibt weniger gut im Gedächtnis. Sich alleine erfolgreich durchschlagen zu müssen, formt den Charakter. Jetzt, da ich Ihr Gepäck gesehen habe, verstehe ich auch, warum Sie diese Tortur nicht einem Ihrer Schätze zumuten wollten. Viel Spaß noch!!

    • Es sind halt gut 10 Kilo, und mir fällt schon auf, dass die die Fuhre merklich instabiler machen. Deshalb lieber ein verweindungssteifes Alurad, mit dem man auch mal mit 80 den Berg runterfahren kann, und nichts locker wird.

    • "daß die die Fuhre merklich instabiler machen"
      mit Verlaub, Sie haben die Last auch miserabel hoch an einem Sitzstangen-Träger eitel positioniert!
      Dieselbe Last auf einem Lowrider an der Vordergabel würde das Rad zusätzlich stabilisieren (ich weiß,- geht nicht:carbon).

    • Ja, eben – aber man gewöhnt sich daran.

  46. Der Fluch des alten Rads
    Lieber Don,

    es bereitet zwar eine bleibende Freude, manch altes Schätzchen unter den Rennmaschinen sein Eigen zu nennen, zu hegen, zu pflegen, zu warten und gelegentlich zu fahren, aber bei längeren Fahrten bin ich pragmatisch geworden. Wenn es für mehr als nur ein paar Stunden und nicht nur durch Donalphonsoland am Tegernsee geht, setze ich auf neue Technik, neue Rahmen, neue Lenker und – ja, auch – neue Umwerfer. Rahmenbrüche in der Abfahrt (hintere Gabel, einmal Gabelende und einmal am Anschluss zum Tretlager) und Lenkerbrüche im Aufstieg lehrten mich, dass Nostalgie – wie so häufig – ihren Preis hat, und dass dieser Preis auf langen Strecken und bei höherer Belastung ziemlich hoch sein kann.

    Das zuverlässige Radl ist günstig, hässlich und fährt ungeheuer gut. Aber das muss nicht nur am Radl liegen…

    Alles Gute für die weitere Fahrt! Ich beneide Sie. Und immer aufgepasst in den Abfahrten; dort, wo der Teer schmilzt, wird häufig Rollsplitt nachgelegt!

    • Danke.

      Es ist halt so: Brechen kann alles, auch und besonders Carbon Ich hatte im Frühjahr das „Vergnügen“, auf einem zu dünn laminierten Cannondale-Crosser zu sitzen, bei dem sich nach wenigen Kilometern die Alubuchse für das Tretlager gelöst hat – das Carbon konnte man mit dem Finger drücken.

      Deshalb lieber etwas schwerer, robuster und so, dass man im Zweifelsfall rechtzeitig spürt, dass etwas Probleme bereitet. Garantien gibt es natürlich nie, aber Stahl und Alu der späten 90er und fühen 2000er waren schon sehr ausgereifte Materialien.

    • Insgesamt Stimmung hier so ausgelassen wie auf'm Kindergeburtstag -
      – musst gleich zweimal laut loslachen…

      aha – wg. Faggin – meine Frau fährt eins… – Das andere ist ein minzgrünes 70er Peugeot mit weißwandreifen und Chrom-Schutzblechen und dem kleinen Vorderlämpchen in Tropfenform direkt aufs Blech draufgeschraubt.

      Ihr rotes Faggin ist das mit dem doppelten Rahmenrohr, wo das obere so eine hauchfeine Biegung hat: Belissime! – fast so schön wie sie…

    • Falls es sie interessiert wie sowas am anderen Ende der Welt aussieht...
      Immerhin kann man hier direkt an einem Kaiser-Palast starten, einfach mal durchklicken, viel Gegend in der Gegend

      https://www.flickr.com/photos/positivo-espresso/5318114533/in/photostream/

      Räder gibts hier:

      http://www.cherubim.jp/
      http://www.ravanello.com/bike/
      http://www.level-cycle.com/nahbs.html

  47. Wie machen Sie das eigentlich
    ich denke, Sie sind auf einer Radtour!
    Haben Sie etwa im Gepäck, jenen sagenhaften 8kg, ein Tablet dabei? Und wie wollen und können Sie sich nach einem puren realenTag mit abendl. Plättung noch mit virtuellen Bezügen herumschlagen?

    • Ich habe gerade den Ruhetag in Meran und schreibe gestern auf. ansonsten habe ich ein 1,3 Kilo leichtes Netbook dabei, den Rest aber habe ich vorab schon auf die Waage gelegt, damit es nicht zu schwer wird. Sehr kleines Gepäck halt.

  48. Carbon
    Carbon hält in der Tat sehr wenig aus. Ich fuhr auf einer Pyrenäenabfahrt hinter dem stolzen Besitzer eines Carbonrades mit Lightweight-Felgen. Bei der Einfahrt in ein kleines Dorf am Ende der Abfahrt (mit ordentlich Karacho, wie sich’s gehört) jagte von rechts ein kleiner Hund über die Straße, stieß in voller Fahrt DURCH das Lightweight-Vorderrad, wobei mindestens drei oder vier der Carbon-„Speichen“ brachen (und vermutlich auch einige Knochen des vierbeinigen Kamikaze) sowie beim anschließenden Überschlag des Fahrers (ging zum Gluck glimpflich aus!) zudem noch der Carbonrahmen des sündhaft teuren Telekom-Renners. Carbon ist sehr leicht, aber für einen etwas rabaukigen Fahrer (wie mich) definitiv zu anfällig.

    Zum Glück ist es meist auch noch so teuer, dass ich ohnehin nicht wirklich die Wahl habe. Hier grüßt La Fontaine’s Fuchs.

    • Beim Radhändler meines Vertrauens stehen Lightweights herum, die bei einem Sturz gebrochen sind.

      Ich fahre vermehrt wieder 36 runde Stahlspeichen vorne und hinten.

  49. Transsubstantiation der Gegenwart
    Don, der war gut, den muss ich meinem befreundeten Theologie- Professor erzählen (erwähnte ich schon dass wir stramm katholisch sind?).
    Dann mal weiterhin erfolgreiches strampeln, keine Wetterumschwünge in den Bergen und gutes Gelingen.
    Und wenn doch mal ein standesgemäßes Fahrzeug für den Troß einer Don A Tour benötigt wird, ich hätte da einen großen grünen Bentley…

    • Ich wollte diese Wundergläubigkeit eh noch vertiefen, wenn ich wieder da bin, vielleicht haben protestantische Pfarrerstöchter einfach zu viel Messwein erwischt, dass sie daran glauben.

  50. Ja, wann geht es denn jetzt weiter...? Warte schon die ganze Zeit hier :)
    Text eingeben

  51. Renate Simon sagte am 29. August 2016 um 12:25 Uhr
    „Die Ankündigung, Bauernhöfe zu konfiszieren, löste bei mir doch große Heiterkeit aus.“ Aber Frau Simon, wo denken Sie hin? Die Antwort Dons war auch mein erster Gedanke. Die Bäuerchen treiben das Anwesen weiter um oder sollen das die Netzfeministinnen und die Grüne Jugend tun? Dann wäre aber ganz schnell zappeduster. Auf Kriegsgefangene können wir ja nicht zurückgreifen. Obwohl, wenn ich bedenke….aber nein, vergessen Sie es, war nur so eine flüchtige reaktionäre Idee.
    .
    Die landwirtschaftlichen Erträge werden bei den Landwirtschaftsämtern minutiös (wenn auch nicht ganz schwundlos) erfasst und sind bis auf „Eigenbedarf“, der dann auch hin und wieder eine goldene Uhr oder wertvollen Perser in das Hofgut spült, zentral abzuliefern. Das Pack bekommt Bezugsscheine, nur für das Lebensnotwendige: Grundnahrungsmittel wie Fett, Fleisch, Butter, Milch, Käse, Zucker und Marmelade, Muckefuck…. An Öttinger (Bier, hallo!) ist nicht gedacht. Parmiggiano und Parmaschinken, Lavazza und Lasagne fresca ade.
    .
    Bekleidung nur noch auf „Bundesbekleidungskarte“. Damit erhalten Sie bereits bei der Bundeswehr getragene lange Unterhosen und Socken, gestrickte Badehosen und knielange Trikothemden in zwei Farben Ihrer Wahl: Olivgrün oder weiß. Jeweils 2 Garnituren für Schwerarbeiter, eine für geistig Schaffende wie FAZ-Journalisten (es sei denn, diese stehen in noch einem weiteren Dienstverhältnis zum Großen Mutterhaus, an der Spree.
    .
    Exotische Lebensmittel wie Hirse, Kokosmilch, Datteln, Zitronengras, Sushi und Himalaiasalz werden nur noch an Zuwanderern aus den Krisengebieten dieser Welt (unrationiert) ausgegeben.
    Aber, machen Sie sich keine Sorgen. Wie wir letzthin vom Propagandaministerium zu sehen bekamen, streicheln die Bediensteten in den (geheimen, haha) Vorratslager pralle Säcke mit Hülsenfrüchten und Mehl und Zucker. Die sind fürs Pack, darauf können Sie einen lassen (wg. „Hülsenfrüchte“). Aber denken Sie daran, die Gewichtsangaben auf den Lebensmittelmarken sind Angaben in GRAMM! Die Vorräte für die Nomenklatura und die „Elite“ (sofern diese im Lande zu verharren gedenkt, um etwa ihre Gruabn zu bewachen) sind exterritorial gelagert und in den Ministerien unter mindestens „CONFIDENTIAL“ eingestuft.
    .
    Aber wie gesagt, wir unter „further solutions“, uns beide betrifft das eh nicht. À votre.

    • @Déjà en stockant du cognac
      Halte ich für eine gute Idee. So oder so.

      Mir fehlt irgendwie der Schniepel an dem ich ziehen müsste, um in diese Konversation über offene Hosen und konfiszierte Bauernhöfe mental einklinken zu können.

      Geben Sie mir bitte mal einen Hinweis? Danke!

    • Was für ein Glück, dass ich kein Sushi mag
      @Deja
      Aber wie Sie schon richtig sagen, haben wir ja eine andere Endlösung, à votre santé.

      @Herr Dippel, den Schniepel finden Sie weiter oben, wir blödeln hier schon den ganzen Nachmittag rum.

      Allerdings kann ich zur offenen Hose auch nichts sagen, evtl. hatte die gute Frau gestern eine, keine Ahnung, aber vielleicht klärt uns Deja noch dazu auf.

  52. Dann viel Glück und Erfolg für die zweite Etappe
    Das wünsche ich und auch die Abwesenheit der Idioten. Deren Mutter ja bekanntlich immer schwanger ist!

  53. The Number One in World Business & Enterprise
    Zitat Don Alphonso: „Die Transsubstanziationslehrer der Gegenwart…“
    … ist auch die bereits integrierte Migrantin, die hier aufgewachsen ist, die mit 6-8 Jahren bereits in die Fänge der Salafisten gelangte, die in einem Video vor dem Hohepriester Pierre Vogel Koran-Suren herunterplappert, das Wunderkind der Dschihadisten.

    Im zarten Alter von 16 Jahren ist sie nun zu einer Märtyrerin geworden! Nein, laut den Medien ist sie keine Terroristin, sondern eine Märtyrerin! Die Tat war auch Terrorakt, sondern eine „Märtyrer-Operation“. (Hm, eine Märtyrerin, die noch lebt? Oder wollte sie nach der Tat quasi ein Harakiri an sich selbst verüben…?)
    Dies, obwohl sie eindeutig vom ISIS inspiriert wurde (sie war schon auf dem Weg nach Syrien, doch die Mutter holte sie aus der Türkei zurück.).
    Nein, sie ist auch keine mutmaßliche Mörderin, die in Wirklichkeit nur Glück hatte, dass das Opfer in Hannover, ein Polizist, dem sie versucht hatte, mit einem Messer die Kehle zu zerschneiden, schwerverletzt überlebte. Wie es dem Opfer einstweilen geht, keinerlei Infos.

    Ja, die Medien reden nicht von einer Terroristin, sondern von einer Märtyrerin.
    Zur Täterin: „Die verlorenen Töchter – geködert vom IS“, eine Dokumentation auf Vox, 27.8.16 20.15 – 0.45. Eine etwas langatmige Sendung, dafür jedoch sehr vielseitig, authentisch und nicht oberflächlich. (Solche Sendungen wird es auf ÖR nicht geben, you bet.) Das Video können Sie über Vox im Internet se-hen.

    Das Praktische an Muttis Bullerbü-Willkommensland: Es gibt keine Probleme! Die werden einfach umetikettiert oder negiert. Ein cleverer Dreh: Hätte man Probleme, müsste etwas dagegen getan werden. Zum Vergleich: das Thema Drogen. Seit Mutti regiert gibt es keine Drogenprobleme mehr, wie bei den Vorgänger-Regierungen. Wenn es sie nämlich gäbe, wüsste man, dass Jugendliche und junge Erwachsene mindestens ein halbes Jahr auf eine Therapie warten müssen. Mindestens, weil überall Personal und Mittel gekürzt worden sind. Problem verschweigen –> Problem gelöst!

    Kein Wunder, dass die Parteigenossen der CDU Merkel so lieben und sie als Kanzlerin wieder wählen wollen. Bei ihr lässt es sich so leicht regieren, im Land Nummer Eins in der Welt. Lesen Sie angelsächsische Rating-Seiten: Dort glänzt Deutschland als das Land Nummer Eins der Welt bzgl. Entrepreneurship. Ich traute meinen Augen nicht, als ich diesen Satz neulich in einem britischen Bericht las (Bewertung von Immobilien-Investments in Hamburg): Germany’s population is growing! Hurra! Dies ist ein *positives* Merkmal in solch einem Rating. Weil sonst ja der Bevölkerungsrückgang bzw. Überalterung ein Problem seien und als abwertende Faktoren betrachtet würden. Merkels Germany, The Number One in World Business & Enterprise. Und weil das in einer marktkonformen Gesellschaft das allerwichtigste ist, hat sie doch alles richtig gemacht, gelle. (Zumal im 2014 fast eine Million Menschen aus Land Nummer Eins ausgewandert sind, eine Rekordanzahl.)

    In den Unterkünften der Retter des Bevölkerungsrückgangs:
    POL-HH: 160826-6. Sexueller Missbrauch eines Kindes in einer Erstaufnahme-einrichtung in Hamburg
    Hamburg (ots) – Tatzeit: 24.08.2016, 21:00 Uhr Tatort: Hamburg Die Staats-anwaltschaft Hamburg und das Fachdezernat für Sexualdelikte (LKA 42) ermit-teln gegen einen 21-jährigen Eritrea, der im Verdacht steht, einen sexuellen Missbrauch eines 6-jährigen Mädchens aus Eritrea in den Räumlichkeiten der …

    Weil solche scheußlichen Straftaten offenbar auch kein Problem mehr sind, hört man davon nur noch im örtlichen Polizei-Ticker. Wo bleibt die Empörung über Kindesmissbrauch? Die Medien schweigen; der einzige Medienbericht in Focus (die bösen Bayern schon wieder). Für sonstige Medien: nicht nennenswert.

    • Liebe Tam, Sie sehen das heute alles viel zu eng
      Das märtyrische Mädchen wird kein Märtyrer werden, alldieweil die 72 Jungfrauen wohl kein Ansporn sein können. Oder gibts für den Fall auch Jungmänner, meine Kenntnisse sind da doch sehr begrenzt. Wie auch immer, notfalls ist das arme Ding psychisch gestört, wie die anderen auch, denen zufällig eine Waffe oder sonstiges in die Finger kommt und genutzt wird.

      Sie empören sich über Kindesmissbrauch und andere Probleme, also wirklich. Wir haben keine Probleme, es gibt seit einem Jahr nur noch Herausforderungen in herausfordernden Zeiten und wir werden das schaffen. Doch, wirklich, glauben Sie nicht? Ach was, ich bin da heute sehr guten Mutes, grad so, als hätte ich schon zwei Carlos intus.
      Die Gefängnisse sind voll, wo sollen die vom rechten Weg Abgekommenen denn untergebracht werden, also lässt man sie doch besser gleich wieder laufen, fängt sie wieder ein, lässt sie wieder laufen, das perfekte perpetuum mobile.

      Die Zeiten sind so irre, man kommt aus dem Lachen nicht mehr raus, man sollte nur nicht zuviel nachdenken und genau das tu ich heute nicht.

    • Ich sehe das genauso ernst und bitterbös wie Tamarisque!
      „Ja, die Medien reden nicht von einer Terroristin, sondern von einer Märtyrerin“
      Anzumerken, daß je nach Religion die Märtyrer im Christentum den Opfertod sterben, während sie im Islam vor allem andere Menschen opfern/ sterben lassen.
      Im Islam sind nur die friedlich, die das eigene Schrifttum(Koran, Hadithen, Sharia) nicht kennen oder es selbst relativ sehen (Aleviten, Sufis).Letztere werden als „nicht schriftgläubig“ selbst im Islam verfolgt.

      Und wie ich (schaue schon lange nicht mehr die Zwangsmedien) nebenbei erfahren habe, findet Kleber Kinderehe gar nicht so schlecht…

      Als ich Houellebeqcs Unterwerfung direkt nach dem Erscheinen gelesen habe, schien es mir eine bittere Vision. Nun sehe ich, daß die, die „solche Bücher nicht lesen“, die Vision zu einer noch bittereren Wirklichkeit werden lassen in ihrer Unterwürfigkeit.
      Benedikt hatte mit seiner Regensburger Rede Recht: der Islam ist eine Gewaltverherrlichung und ich füge hinzu, ob er eine Religion ist oder schlicht nur eine Ideologie der Macht und Gewalt, würde ich bis auf weiteres offen lassen.

    • Ich sag doch, die Unterwerfung ist im vollen Gange
      und dauernd widerspricht man mir… Nachdem schon vor etlichen Jahren Imre Kertész die Einwanderung der Muslime u.a. so beklagte:

      hat Houellebecq in seinem Buch die Sache auf den Punkt gebracht, denn genau so läuft es. Und ich lasse nicht offen, ob der Islam nur eine Religion ist, ist er nicht. Er ist quasi Staatsdoktrin, sehr viel Ideologie und ein bisschen Religion und er gehört nicht zu Deutschland. Behauptet jemand, Scientology gehöre zu Deutschland, ist m.E. nicht viel anders, strebt auch die Weltherrschaft an, unterwandert alles, betreibt Gehirnwäsche, ist für Abtrünnige äußerst gefährlich. Immer mal ein Fall für den Verfassungsschutz.

      Wer nun meint, das könne man nicht vergleichen, doch, ich mach das einfach.

      Übrigens, was ein Kleber und wie sie alle heißen, von sich gibt, ist wirklich nicht erwähnenswert, zuviel Ehre.

    • Merkel, der Islam und der Flüchtlingsgipfel
      dazu hier ein lesenswerter Beitrag
      http://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/fluechtlingsgipfel-im-kanzleramt-viel-laerm-um-nichts/

    • Titel eingeben
      Natürlich haben sie Recht Tamarisque, aber man sollte auch die Gegenseite nicht vergessen.
      Es gibt Seitenlange Listen von christlichen Kindermärtyrern die halt von den entsprechenden christlichen Pierre Vogels verdummt worden sind. Und auch Kindesmissbrauch ist nicht gerade ein Ausnahmeverbrechen und Spezialität von Eriträern, oder? Sie wissen so gut wie ich, dass 90% des Kindesmissbrauchs innerhalb der eigenen Familie passiert.
      Und… wenn ein Eriträer VERDÄCHTIGT wird, ist das noch kein Nachweis der Schuld, oder? Und wenn zwei „deutsche“ Männer VERDÄCHTIGT werden eine Frau vergewaltigt zu haben, dann ist es auch kein Nachweis für deren Unschuld, dass es sich dabei um so ein wirres Vögelchen wie Gina Lisa handelt…
      Es gibt so viele Dinge von denen wir niemals erfahren werden ob sie wahr sind oder nicht.
      Ich ziehe vor den Bereich dessen, was ich für WAHR halte immer so klein wie möglich zu halten.


    • @ TDV
      Wo habe ich behauptet, dass der Eritraer schuldig sei?

      Dass über „Gäste“ nicht negativ berichtet wird, war mein Punkt. Warum verdrehen Sie das?

      Wo habe ich behauptet, dass GLL schuldig sei? Ich schrieb, dass ich nicht dabei war, dass meine Einschätzung nur Intuition war. Ihr Lebensstil ist mir so etwas von wurscht, daher hat mich der Prozess auch nicht interessiert.

      Warum antworten Sie nicht direkt auf solche Posts von mir, sondern machen erst hinterher irgendwelche undurchsichtigen Andeutungen? Und zwar nicht das erste Mal.

      Ich provoziere gerne, benutze Ironie als „Stilmittel“. Ich liebe die Persiflage. Das kann man mit der nackten Wahrheit so nicht formulieren. Wenn Sie meinen Schreibstil nicht mögen oder nicht verstehen, können Sie gerne aufhören, meine Posts zu lesen.
      Nachdem Sie ausgerechnet mich im Nebenthread auch noch völlig absurd beleidigt haben, würde ich das sogar begrüßen.

  54. Multitasking
    Klingt fast wie eine Direktübertragung, Don.
    Radfahren, Schwitzen, Fotografieren (wie schaffen sie das noch, solche Situationen einzufangen), Schreiben, dann noch Reparieren, gegen den pinkfarbenden Leoparden antreten, Antworten,
    als Leser ist man geneigt, sie für diese Tage von den übrigen Gschehnissen fernzuhalten – und so eine kleine Umwerferschelle bringt dann das ganze Vorhaben in Gefahr…

    Überhitzte Autos am Straßenrand zum Pass hoch werden wohl auch seltener oder sieht man sie noch?

    Nachdem ich vor 10 Jahren das alte Peugeot-Rennrad verschenkte, bleibe ich „gerne“ Zuschauer…

  55. Titel eingeben
    Und wie gings nun weiter??

  56. Immer weiter
    Falls Ihr einen braungebrannten Kapaun auf dem Wege trefft, Ew. Liebden, der satte vier Jahre lang Nichts geleistet hat, ausser sich nun in Sommer-Interviews für sein nächstes Cannae zu positionieren: bitte einfach großzügig darüber rumpeln.

  57. @ Uwe Dippel
    Es gibt keinen Nippel, der durch die Lasche muß. Es handelt sich quasi um eine Privatkonversation mit Frau Simon, allerdings mit aktuellpolitischem Hintergrund, die Don freundlicherweise gegenseitig übermittelt.

  58. Bitte nicht um weniger Last, sondern um einen stärkeren Rücken
    Den wird’s zweifellos brauchen.
    Die GroKo zeigt Auflösungserscheinungen. Die Beteiligten üben sich in gegenseitigen Schuldzuweisungen und rosenkriegähnlicher Verantwortungvernebelung, während die fleischgewordene Alternativlosigkeit sich kokett ziert und von den um ihre Gunst buhlenden Höflingen wie GUTEMIENE auf den Schild gehoben werden möchte, unbesehen der Gefahr, dass die sich dabei was brechen.

    Auch was brechen könnte sich der Dicke von der Schwundpartei. Er steht auf dem 5m-Brett und wird von hinten geschubst, obwohl jeder sieht, dass kein Wasser im Becken ist.

    In Radlerdeutsch: die Lenkung ist morsch, die Bremsen marode, die Luft ist raus, der Antrieb fehlt, Übersetzung und Kraftübertragung verweigern den Dienst, Rahmen und Speichen sind angeknackst und die Umwerfer, die bienenfleißigen Verteiler von Posten und Ämtchen, unterliegen nach drei Jahren dem üblichen Verschleiß. Allein die Klingel funktioniert noch, obschon Heiko, Andrea und Manuela ohne Ende um ihre Bedienung streiten.

    „Umwerfend“ komisch ist das aus der Sicht der Wähler nicht, zumal sie die Rechnung für Reparatur oder Ersatz serviert kriegen, egal wie sie wählen.

    Wären Sie nicht in Bayern zuhause, sondern in Berlin, würde ich Ihnen unbedingt raten, sich in Meran mal nach Häusern oder Wohnungen umzuschauen …

    http://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-berlin/berliner-wahlkampf-von-gewalt-ueberschattet-14409773.html

    • Die Stadt und ihre Bundesregierung passen zusammen.

    • Es gibt sogar schon Leute, die von einer 3.Republik sprechen
      (nach der 1.Bonner und der misslungenen 2.Berliner).
      Zumindest hieße das, das es weiter geht… (ja, den Kalauer kenne ich)

  59. Eine Frage zum Panamera
    saget Sie Don, ob der Stuagatter ebbes sauer ist, weil sein Nummernschild so hübsch rüberkommt? Nicht dass der oder die nun traumatisiert ist.

  60. Titel eingeben
    @Suhada 11:12: Melde mich freiwillig für den Werkstattwagen. Ab August 2017 bin ich auf Rente, täte also passen. Alu schweissen müsste ich noch lernen, für Carbon sollte eigentliche eine Tube Uhu-Alleskleber reichen. Oder gleich mit den Resten zum Wertstoffhof, weil die Teile können nicht rezykliert werden, die werden thermisch verhüttet.

  61. Ich bin erschüttert
    Da schreibt eine unbekannte Frau Kahane in einem Kommentar, dass Hatespeech das wäre, was das Strafgesetzbuch beinhaltet.

    Ich war fürbaß erstaunt, mich hats von den Socken gehauen. Jawohl, glauben Sie mir bitte, verehrte Herrschaften.

    Denn ich konnte kaum noch erinnern, dass diese Frau Die Neue Rechte dessen Überschreitungen beschuldigt, also CDU und insbesondere de Maiziere.

    Seis drum, wir Kölschen sind ja tolerant.

    Doch eines behagt mir wirklich nicht – Kahane will die „Sau“ Don Alphonso attackieren und einige andere hier und bekommt dafür Platz in der Berliner Zeitung, das ist einfach unfassbar.

    Ich frage mich ja, wurde diese Frau genötigt, sich einerseits zum Rechtsstaat zu bekennen, um andererseits auch wieder Räume für ihre widerliche Art zu erweitern?

    Leute, Leute, statt sowas lesen zu müssen, würde ich mir viel lieber von Don Alphonso ein Doppelbock mit seinem Flaschenöffner öffnen lassen und mit so einigen von hier anstossen und ein Prost auf bessere Zeiten ausbringen.

    Feine Heimkehr, Don Alphonso

    • Der Beitrag „Anetta Kahane und freilaufende Säue“ ist schon in Arbeit. Mein Eindruck aus dem schönen Südtirol ist ja, dass hier jemand unter enormem Druck agiert.

  62. Oh ja! Bitte!
    @ Don Alphonso am 29. August 2016 um 16:49 Uhr

    Außer über Schrotflinten würde ich auch sehr gerne etwas über Vorderlader (Originale und Nachbauten) von Ihnen lesen. Ein Thema mit vielen Facetten! Passt sicher auch gut zu Gemälden und Silberkannen …

  63. Genial!
    Unübertreffbar!

    Groß! Ein riesiges Vergnügen!

    Danke vielmals!

  64. Nicht nur der Umwerfer...
    …sondern auch die Kamera zeigt gewisse Alterserscheinungen:
    Auf dem 1., besonders auf dem 6., dem 10. und auch auf dem letzten Bild ist in mittlerer Höhe an der rechten Drittelstelle ein sehr deutlicher (Sensor-?)Fleck zu sehen…

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