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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

TMT: Das Dynamit der Tugend

| 133 Lesermeinungen

See me ride out of the sunset on your color TV screen

Ich stand während der letzten Wochen vor unbegreiflichen Rätseln. Ich sah den Neue-Rechte-Pranger und dachte mir, so mangelklug, dass sie die CDU darin aufführen, können die doch gar nicht sein. Ich sah den Hasskommentar gegen Thomas de Maiziere und dachte mir, wer zum Teufel stellt sich nach so einer Nummer mit und will anderen dann etwas über Hatespeech sagen? Ich sah eine hamasfreundliche, Judenhass vertreibende Organisation in einem nationalen Komitee, das uns erzählen will, dass Hass keine Meinung sei. Und ich beschäftige mich mit einem sogenannten Prostitutionsschutzgesetz, von dem mir noch jede Sexarbeiterin sagte, dass es sie entweder ihrer Existenzgrundlage beraubt oder sie in die Arme von Grossbordellen treiben wird – und das alles mit dem Segen eines Hauses, das die Quote in Aufsichtsräten durchgesetzt hat, eine Oktoberfestlügnerin protegiert und Parties bezahlt, während Alleinerziehende jenseits von schrägen Ideen immer noch schauen können, wo sie bleiben.

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Wie, fragte ich mich, kommt man auf solche Ideen.

Seit heute morgen weiss ich es, denn heute morgen habe ich ein Hotel gebucht, und dann noch eines. Das erste Hotel ist genau 100 Kilometer und 1000 Höhenmeter Aufstieg vom Tegernsee entfernt, hinter dem Achenpass und dem Inntal genau oben auf dem Patscher Sattel. Das nächste Hotel ist in Meran, nochmal 105 Kilometer weiter, und dazwischen liegen die Ellbögenstrecke, der Brenner, Sterzing und der Jaufenpass – zusammen rund 1700 Höhenmeter. Dazu habe ich also genau zwei Tage Zeit, und wer so dumm ist, sich so etwas zuzumuten, sollte vielleicht auch etwas Verständnis haben, wenn Frau Schwesig anderen, deren Dasein ihr egal sein dürfte, ein noch erheblich übleres Schicksal mit Kontrollwahn, Grundrechtseinschränkung, Bürokratieirrsinn und Stigmatisierung zumutet. Ich schade allenfalls mir selbst und nicht der Gesellschaft, aber als ich heute morgen reservierte, dachte ich mir: Das willst du doch eigentlich gar nicht. Du hast da gerade einen ganz dummen Plan. Denken Politiker so etwas auch manchmal, oder schalten die einfach den inneren Trump ein?

tmtfb

Wäre ich ehrlich, was ich selten bin, weil ich generell betrachtet eine Kunstfigur bin, und öfters mit dem Politikbetrieb in Berührung komme, und der zusätzlich abfärbt, würde ich an dieser Stelle die Wahrheit gestehen: Dass ich vor ein paar Wochen bei jemanden, den ich nicht sonderlich schätze, die Visualisierung seiner grossen Radtour sah: 90 km und 30 Höhenmeter im Berliner Umland. Dabei beklagte er – deutlich jünger als ich – sich vehement, dass er nun erledigt sei, und ich wollte schon tippen: Quäl dich du Sau, wenn da zwei Pässe drin sind, darfst Du jammern, vorher schweig, Schwächling! Man ahnt jetzt vielleicht, warum ich die Route mit 100km-Abschnitten und jeweils zwei Pässen ausgesucht habe, aber ich habe bei der Politik auch gelernt, dass man seinen miesen Charakter besser hinter hohen Werten versteckt: Der Wunsch nach dem Verbot angeblich sexistischer Werbung kommt schliesslich auch von einer staatlich geförderten “NGO“, die den Justizminister gern beraten und in Berlin mitspielen würde. Der sportliche Ehrgeiz, andere zu Brei zu fahren, könnte mir gar als Diskriminierung schwabbeliger, ungewaschener Hipster mit Fusselbärten ausgelegt werden, und deshalb möchte ich als Begründung lieber die Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt meiner Bemühungen stellen, so dass eventuelle Seitenhiebe im Glanze in meiner Tugendgloriole kaum auffallen, so wie etwas Crystal Meth ja auch keiner grünen Karriere dauerhaft schadet.

tmtfc

Es ist nämlich so, dass das durchschnittliche Rad in Deutschland für 557 Euro verkauft wird. Das ist nicht eben viel, und das sind auch Räder, bei denen sich Reparatur selten lohnt. Sie landen dann bei Abwrackaktionen, wo man für ein altes Rad noch 50 Euro Rabatt bekommt, oder gleich im Sperrmüll, weil irgendwelche Ersatzteile kaum mehr erhältlich sind. Mit einem Rad dieser Preisklasse kommt man vielleicht mit viel Zeit den Jaufenpass hinauf, aber ob ich mich mit so etwas, 90 km/h schnell, hinunter ins Passeier Tal stürzen würde – nun, ich denke, bei aller ministrablen Dummheit, die mir innewohnt: So doof bin ich dann auch nicht. Sprich, der Durchschnitt kauft ein Rad, das ihn von Höherem ausschliesst und nach wenigen Jahren ersetzt wird. Und wieder Geld kostet.

tmtfd

Deshalb fahre ich auch diesmal mit einem Rad, das weniger als einer dieser Drahtesel kostet. Es handelt sich dabei um ein für 256€ ersteigertes Viner Pro Team. Viner – eine Verkürzung des Namens der Rahmenbaulegende VIviano NERozzi – ist eine der besten italienischen Marken. Der Rahmen ist eine Spezialanfertigung für einen Radhändler aus Augsburg, doch der stieg bald um auf einen Carbonrahmen. Der Rahmen, zusammengesetzt aus hochwertigem Deda SC61.10-Aluminium und Carbonteilen, war früher enorm teuer, aber heute steht Alu bei Käufern nicht mehr hoch im Kurs. Das Rad hatte die durchaus ordentliche Campagnolo Veloce Gruppe und ganz billige Räder. Ich habe eine kleine 3-fach-Kurbel drangeschraubt (Shimano XTR, mit Pedalen 50 Euro), einen leichten Carbonlenker (FRM für 30 Euro), eine anderen Sattel (Prologo für 30 Euro) und vor allem leichtere Laufräder.

tmtfe

Die sind von 4ZA aus Belgien und eigentlich für den Querfeldeinsport. Damit wird das ganze Rad 1,3 Kilo leichter, aber morgen wird es wieder mit 9 Kilo Gepäck und mir beladen. Die Laufräder sind für Fahrer bis 95 Kilo zugelassen, also bin ich noch im grellrotgelb grünen Bereich. Der ganze Spass hat also gut 100 Euro weniger als das Durchschnittsrad gekostet, und fast nur die Hälfte eines Ikearades. Es hat eine 24-29-Untersetzung für die steilsten Berge und brutal packende Bremsen, es wiegt nackt nur um die 8 Kilo und fährt sich so schön, dass es fast als sexuelle Dienstleistung deklariert werden müsste. Das alles mit gebrauchten, nachhaltigen Teilen – keine Cruise Missile, kein strategischer Langstreckenbomber musste dafür eingeschmolzen werden. Das ist doch schön! So grün muss man erst mal leben und radeln.

tmtff

Ach so, und – es ist fast vollständig in der EU gefertigt, während das Durchschnittsrad längst komplett aus China kommt. Manche fühlten sich sicher diskriminiert, als ich Sie mit 250 von der linken Spur geschubst habe, als ich es von Augsburg an den Tegernsee brachte: Das fühlt sich nur so an, in Wirklichkeit ist der Container auf dem Frachtschiff aus China voll mit Wegwerfrädern die Sünde, und nicht meine 20 Liter auf 100 Kilometer. Rein und silbern blinkend steht es da, mein Spezialaufbau für kleines Geld, unschuldig und ohne Sünde ausser der Sache mit dem Osterberg hinunter, weil da steht zwar Tempo 30 aber es geht innerorts 70, und dass ich die Pedelecgruppe am See beim Überholen mit „Schleichdseich, Elegdrosoacha“ angebrüllt habe, war auch nicht ganz nett. Aber ansonsten ist es ein schöner Gegenentwurf zu unserer ignoranten Wegwerfgesellschaft, die stets das Neue braucht und das Alte zu schätzen verlernt hat. Das habe ich doch jetzt schön gesagt.

tmtfg

Das also ist die #sub500challenge und #TMT: Mit einem selbst umgebauten Billigrad geht es morgen früh vom Tegernsee nach Österreich durch die Sommerhitze, über den Alpenhauptkamm nach Meran, und dann irgendwie zurück an den Tegernsee. Da ginge übrigens auch ein Bus, aber vielleicht sitze ich demnächst in Meran und buche das Hotel in Sterzing, während ich mir denke: Das mit dem 50 Kilometer langen Anstieg von Bozen zum Penser Joch ist eine noch dümmere Idee als der Jaufenpass oder ein Abo der taz. Keine Frage, ich werde viele Tugenden signalisieren müssen, um das öffentlich zu meinem Ruhme darzustellen.

Wie so eine Kahanestiftung. Es wird ganz, ganz schrecklich. Warum fahre ich nicht mit dem Auto Aber wenn Sie mich sehen, winken Sie, ich winke dann huldvoll zurück. Also, wenn ich den Arm noch heben kann.

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133 Lesermeinungen

  1. Titel eingeben
    schöne tour, viel Spaß. Andere Zahlen dafür ein Heidengeld, um einmal um das timmelsjoch zu fahren.
    Mein „neuestes“ Rad ist auch schon fast 15 Jahre alt, aber ein bisschen teuerer ;.-)
    Das nächste wird Titan

    • Teurer geht ja immer. Das letzte Mal vor Stahl war ich mit zwei Listenpreis-7000-k-Schüsseln am Berg. Natürlich fleigt man mit so einer 6,8-Kilo Maschine schneller hoch, aber hier geht es wirklich nur um das Ankommen.

    • Titan
      Wir mit unserem ältere Herren-Fetisch-Wünschen… Zum Thema Titan neulich ein erhellendes Gespräch mit einem Versicherungsmenschen gehabt, der u.a. Radhersteller versichert und aus dem Amateurradsport kommt, also nicht nur Freizeitradler ist…

      Sehr zu empfehlen auch eine Beratung bei miles radsport, die machen wohl nur Titan und so ziemlich alle gängigen Marken und erzählen dann auch sehr offenherzig, warum sie manche nun eben nicht mehr im Programm führen…

      back to the roots, back to steel. Auf die paar Gramm mehr am Rahmen kommt es ü40 ja auch zumeist nicht mehr an, ist ja oft genug anderweitig reichlich Einsparpotential da…

  2. Bei Rennrädern lieber Stahl
    Der Rahmen und überhaupt das ganze Rad mögen für diese Tour funktional passend sein, aber eine Schönheit ist das Ding eher nicht. Diese Alu-Rahmen mit ihren dicken Unterrohren können ästhetisch mit einem filigranen Stahlmodell nicht mithalten.
    Ich wünsche natürlich trotzdem gutes Gelingen.
    LG Kalchas

    • Das erste Mal habe ich das mit einem Scpain aus Columbus Nemo gemacht. Das ging auch.Ich habe mit Alu weniger Probleme, einfach, weil es leicht, bilig und dauerhaft ist. Muffen sind hübscher, keine Frage. Aber hier geht es ja um Höheres!

  3. Autofahrer,
    kommst du nach Sterzing, so berichte dorten, du habest mich strampeln sehen so wie es mein Gesetz mir befahl …

    • Vielleicht ist der ein oder andere meiner 20k Leser auch mit dem Rad unterwegs. Man erkennt mich, meines ist ja ein Einzelstück, das gibt es kein zweites Mal.

  4. Billigfahrräder
    Ich selbst kaufe ja eher Räder für 50-100€, nachdem mir ein wertvolleres, ein schweizer Modell, angeschlossen aus einem Fahrradkeller, geklaut wurde und ich bis heute keine Gegenstrategie gefunden habe, insbesondere, nachdem mir ein Nachbar erzählte, sie hätten ihm das private Kellerabteil aufgebrochen, um dort sein Rad rauszuholen. Manche Leute schleppen die Dinger jetzt die Treppen hoch, um sie in ihrer Wohnung zu parken, was auch nicht gerade nach Raum- und Lustgewinn für eine Freizeitbeschäftigung, klingt.

    • Das sind halt städtische Probleme. hier auf dem Land kommt man mit Radldiebstahl noch in die Lokalzeitung – selbst wenn manche so tun, als wäre das eine Art Mundraub.

      Und nicht Anöass zum Notwehrexzess.

    • Gegenstrategie
      Hausratversicherung, die solches mit einschließt? Der Verzicht auf Fahrspaß kann ja wohl keine Strategie sein. Aber bei solch einem Post zu solch einem heroischen Thema haben Sie vermutlich tendenziell eh etwas weniger Verständnis für das, was der Don da dieses Wochenende so vor hat…

    • @Dreamtimer
      Ja, das Schicksal oder der Wille fremder Menschen bestimmen oft das zukünftige Kaufverhalten für durchaus alltagstaugliche und gerne benutzte Gegenstände, wie das Fahrrad.

      Auch ich habe mir in jüngeren Jahren mal in der unbarmherzigen Realität den Traum von einem Traumfahrrad erfüllt, das mich fast einen zweifachen Monatslohn kostete, aber einen wunderschönen Rahmen hatte, eine wunderschöne Gangschaltung, wunderbare Butterbremsen und auch sonst schön und nutzerfreundlich bis ins Detail war.
      Aber – wie vom Don schon erwähnt – in den Städten lauern nicht nur die Vorteile kommunalen Zusammenlebens, sondern auch Menschen, die nur echte Künstler genannt werden können, wenn es darum geht, andere Menschen um deren Besitz zu erleichtern.

      Auch mein sicherst verschlossenes Fahrrad (- ich hätte es eher „technisches Wunderwerk mit höchsten ästhetischen Ansprüchen“ nennen mögen -) stand im verschlossenen Keller hinter verschlossener Haustür, davor noch eine verschlossene Hoftür, gegenüber war die damals größte Polizeiwache der Stadt beheimatet, aber das hat leider gar nichts genützt – und es waren doch erst die beginnenden 1990er Jahre (!) – wurde entwendet und wird von mir vermisst bis auf den heutigen Tag.
      Mindestens ein weiteres Rad mit ehrenvollem Namenszug auf dem Rahmen ging schon nach zwei Wochen auf ähnliche Art, aber nur in der Öffentlichkeit mit stärkstem Schloss angeschlossen, verlustig.
      Auch in dem Teil meiner hiesigen, ortsansässigen Familie darf man selten ein Fahrrad bis zum natürlichen Gebrauchsende behalten. Höhere Mächte geben diese Fahrräder in andere Hände, die man unter der Herrschaft der Scharia abhacken würde.

      So kaufte auch ich seitdem meine Fahrräder nur noch als Gebrauchträder, und selbst die von Ihnen genannte Preisspanne ist immer noch hoch, wenn das Fahrrad mal wieder ohne seinen Besitzer auf Tour geht.

      Allerdings hatte ich inzwischen Glück mit dem Gebrauchtradkauf. Ein Rad, das mir ein junger Händler aufgrund seiner fehlerhaften Qualitätseinschätzung zunächst gar nicht verkaufen wollte, da der Rahmen zu groß, das Rad zu schwer, und tausend kleine Mängel das Fahrvergnügen beeinträchtigen würden, hat sich als der absolute Glückskauf erwiesen.
      Zunächst hatte der Händler recht behalten, schon nach drei Kilometern versagte die erste Bremse und die Gangschaltung konnte sich nicht wirklich für einen Zahnkranz entscheiden. Dies alles war aber mit wenigen Handgriffen noch auf der ersten Nachhausefahrt behoben worden, im Gegensatz zum schnell Luft verlierenden Reifen, der tatsächlich ausgewechselt werden musste.
      Aber seitdem schnurrt es wie am ersten Tag, nichts quietscht oder knarrzt, und an so manchem Hügelchen ziehe ich an den zwanzigjährigen Saisonradfahrern vorbei. (Natürlich nicht an den renradbegeisterten Sportfahrern, aber diese sind fast die einzigen, die ich mit meinem Gebrauchtrad nicht einholen kann.)

      Das Thema Gebrauchtrad verfolge ich inzwischen sehr gerne, und mein Fahrrad wird mir inzwischen lieb und teuer.

      Gibt es eigentlich empfehlenswerte Literatur über die Fahrradpflege, insbesondere, was die Gangschaltungen mit Umwerfern vorne und hinten anbelangt? Wann und wie kann, muss oder soll ich fetten, oder soll ich lieber gar nicht? Es gibt sicher einiges an Literatur, aber gibt es ein besonders gutes, solides Werk dazu, oder erhellende Broschüren?
      Vielleicht auch eines über ältere, gebrauchte Fahrradrahmen und die entsprechende Ausstattung, oder zählt auf diesem Gebiet, wie fast in allen anderen Lebensbereichten auch, nur die Erfahrung?

      Für Lesetipps – auch gerne im Internet – bin ich dankbar.

    • Im Keller anketten !
      Dem Fahradklau aus dem Kellerabteil konnte ich bislang dadurch begegnen, dass ich mein nur gelegentlich genutztes Rad (Radfahrwetter = Cabriowetter) mit 2 Dübelringen (Ein einzelner Ring lässt sich herausdrehen.) an eine massive Außenwand ankettete.

  5. Das gute Leben
    Bin gestern auf dem Weg nach Bolsena (mit dem Auto, klimatisiert – Masochismo ist nicht meins, und wenn ich schon nicht mit meinem heiss geliebten kleinen Roadster unterwegs sein kann, dann doch wenigstens so komfortabel, wie es nur geht) auf einer schmalen, staubigen, steilen Landstrasse an einem strahlend rot gewandeten Radler auf einem wunderschönen, strahlend roten Rennrad vorbeigerauscht – und an wen habe ich wohl unverzüglich gedacht? Zu weit südlich, ich weiss.

    Aber eigentlich möchte ich mich mal zu „Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern“ äussern: ja, ja und nochmals ja – mit etwas weniger Torten, bitte

    • Selber quälen, Willen stählen
      Schmal und staubig
      Muss die Straße sein
      Für das kleine Roadsterlein
      Den Radfahrer erst schneiden,
      dann bewundern.
      Dem Don beglaubigt,
      daß er ganz allein
      der Welt kann zeigen
      die Wundern
      der raffinierten Wirklichkeit.
      Welch entwaffnende Ehrlichkeit.

  6. SISSI in Meran oder liebe HÖLLOCH ?
    …….und in Meran bitte ein besuch am Sissi-denkmal……………..da vergisst mann den rotweiler-gesichtsausdruck von bekannten feministinnen oder das Barbie-Rosa am besten und das leben zeigt sich von den schönsten südlichen seiten.

    und denken sie an die empfehlungen von kek! : Pragelpass, der beginnt im Muothatal an einem ort der heisst gleich mal richtig: Hölloch

    und: vorsicht, wenn „der Astra aus Wattenscheid mit touristen die Jever drinken“ knapp an ihnen vorbeischleicht (ist von DON geklaut !)

  7. Viel Kraft und Ausdauer
    dem inneren „Schweinehund“ kann man sich durch Willenskraft entledigen, die äußeren Umstände sind dagegen kaum kalkulierbar (Hitze, Verkehr, Nachrichten,…)
    Wünsche ihnen Erfolg, hat man eigentlich dabei viel Zeit zum Nachdenken? Ideen kommen ja meistens, wenn man nichts zum Schreiben hat.

  8. Neid
    Leider Neidgefühle bei mir geweckt. Eine wunderschöne Zeit und kommen Sie heil wieder zurück!

  9. Respekt
    wenn Du das mit dem Penser Joch machst. Da hat sogar mein Auto gelitten, bei der Abfahrt deutlich mehr als beim Anstieg.

  10. Einen Traum, den ich mir nie selbst erfüllt hätte
    Ich bekam diesen Sommer ein noch preiswerteres Fahrrad. Ich gewann ein Colnago bei der Tour de Namur:
    .
    http://www.sport.be/cyclingtour/tourdenamurcyclo/2016/nl/fotospecial/?fotospecial_id=13495&foto_order=5&language_id=1
    .
    Selbst bezahlen musste ich nur für Klingel, Pumpe, Pumpenhalter, Wasserflasche, Wasserflaschenhalte und Werkzeugtasche.

  11. Da sieht man es wieder
    Die einen gehen es gelassen an, strampeln Pässe hoch, donnern auf der anderen Seite hinunter, und fallen glücklich und erschöpft in ein Hotelbett.

    Die anderen steigen auf einen ideologiegetriebenen #Hashtag auf, drücken aufs Aktionismuspedal, und verfahren sich in eine Ecke, aus der sie nicht mehr herauskommen.

    Die Welt ist ungerecht.

    Ich wünsche viel Spaß, gute Fahrt, und immer eine Handbreit Wasser über dem nächsten Torpedo.

  12. Ein Mann, ein Rad
    Ich setze mich nicht mehr auf diese Aluminiumrohre, nachdem ich einmal eines verunfallt habe. Alu ist so ein Zwischending zwischen Stahl und Carbon, weder Fisch noch Fleisch.
    Unterschätzen Sie die brandenburgischen westsibirischen Steppenwinde nicht, die natürlich bei anderen immer von vorne kommen…

  13. Auf alten Gäulen lernt man reiten
    Rennräder sind fein, ich bevorzuge alte Mountainbikes. Vor Jahren habe ich bei ebay nach langer Suche einen 21 Jahre alten, schwarzen Gt Karakorum Rahmen für 67 Euro ersteigert und mit viel Liebe mit gebrauchten Teilen neu aufgebaut und Holzgriffe aus Mahagoni geschnitzt. Dann wurde es mir von irgendeiner Duisburger Ratte geklaut und für ein zwei Bleche Schove verhökert. Auch später, neues Rad angeschafft, geklaut, gebrauchtes Rad angeschafft, geklaut. Aber das Gt, dem trauere ich heute noch nach.
    Ich bin jetzt wieder aufs Land gezogen, mal sehen, was für ein Gestell ich mir hier zulege. Die neuen Bikes sind einfach alle hässlich. Vielleicht wär das ja mal was, ein altes Rennrad…
    Ja, das haben Sie schön gesagt, lieber Don. Gute Fahrt und Piati.

    • >>Auf alten Gäulen lernt man reiten
      Sehr geehrter Herr Ruhrkotz,
      dieser Spruch ist frauenverachtend.

      Dem Don wünsche ich eine erfolgreiche Tour. Ohne Neid.

    • Nur mal so
      Ich darf mein Fahrrad nennen wie ich will. Und frauenverachtende Sprüche kann man entwerten indem man sie neu definiert. Nur mal so.

    • nur mal so, Ihre Assoziation ist irrwitzig
      gehen Sie mal auf einen Reiterhof.

    • Nur mal so
      Gaul ist doch ein Er, oder? Für die Verachtung von Frauen hätte es doch heißen müssen „Auf alten Stuten…“

      So wie bei „Alte Fregatten sind die besten Schulschiffe“ – da sagt ja auch keiner „Alte Tanker…“

    • Oide Schewahn – alte Scheppern – sagt der sprachgewandte Bayer.

    • Frau sieht, wenn sie will, in allem etwas Diskriminierendes
      da ist es fast wurscht, ob der Gaul auch noch auf einem alten Kahn daherkommt.
      Was mich aber echt ansäuert ist, dass man jeden Spruch, bevor man ihn loslässt, erst auf PC prüfen muss, um nicht anzuecken. Als gäbe es keine anderen Sorgen… für diese Frauen wohl nicht, nee überhaupt.

  14. Perfekt angepasst
    Das Beste an dem Fahrrad ist, dass es genau zu meinen Körpermaßen passt. Dazu fuhr ich zum Grosshändler in Belgien, wo mein Körper vermessen wurde als wäre ich ein belgischer Amateurfahrradfahrer. Ein Mann kann ein Fahrrad auf dem Secondhand Markt finden, für eine Frau ist Wahrscheinlichkeit sehr gering.

  15. Der Pranger
    Jetzt nochmal zu der CDU und dem Pranger, an den sie gestellt wird. Ich teile ihren Zorn aber nicht ihre Verblüffung. Das war doch abzusehen. Ich habe in den Neunzigern studiert und der Marsch durch die Institutionen beginnt immer an den Universitäten. Wie ging es damals dort politisch zu? Die Studentenorganisation der SPD war linksradikal und gleichzeitig der rechte Rand des geradeso noch Akzeptablen. Die Studentenorganisation der CDU war so links wie Merkels CDU jetzt, galt den Politstudenten schon als rechtsextrem. Das war natürlich nur der Zeitvertreib einer winzigen Minderheit an den Universitäten. Aber laut waren sie, und den (politischen) Diskurs wollten sie bestimmen.

    Wer radikalen Prangerfaschisten den finanziellen Saft abdrehen will, sollte vielleicht dort beginnen, wo der Marsch durch die Institutionen anfängt?

    • Als Ende achtziger/Anfang neunziger über Jahre Aktiver im RCDS
      bin ich auch regelmässig erstaunt darüber, was Leute so verblüfft. Das sind alles normale und gewohnte Taktiken der damailgen linken Hochschulgruppen und damit schon so etwas wie Traditionsbestand. Und Traditionsbestände – darauf bestehe ich – muss man pflegen.

      Mal so ganz unter uns – ohne den Irrsinn der Linksbizarren würde uns doch auch einer der Anlässe fehlen, so ganz ohne schlechtes Gewissen über andere herziehen zu können, ohne uns dabei die Zunge oder die Tatstatur zu verknoten. Ich persönlich liiiiebe Linksaktivisten :-). Sie sind dumm, ungebildet und schlecht erzogen. Und damit legitime Ziele für´s rhetorische Niedermachen. Was der Don vorbildlich exerziert.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • "ohne den Irrsinn der Linksbizarren würde uns doch auch einer der Anlässe fehlen"
      Wissen Sie Herr Haupts,
      ich könnte gut drauf verzichten, denn der geistige ERtrag der (leider notwendigen und drängenden!) Auseinandersetzung ist doch eher gering.

      Die meisten Leute können noch nicht mal ihr „Linkssein“ nachvollziehbar definieren und inhaltlich stringent unterfüttern. Die, die es machen, lassen sich häufigst leicht widerlegen. Das sind doch alles nur Trachtenvereine!
      So eine grundsätzliche Diskussion die würde ich gerne führen, aber doch nicht den Blähungen irgendwelcher selbsternannter „nahzie-JägerINNEn“ oder anankastischer Feminizies nachjagen und diese zu widerlegen … macht mir im Ggs. zum Don überhaupt keinen Spaß! Die stehen bloß im Weg herum und daher muss man sie aus dem Weg räumen, um die Straße wieder benutzen zu können.

      Also ich ,_ brauche die nicht!

  16. Titel eingeben
    Als ich gestern die Route gesehen habe fragte ich mich, welche unserer aktuellen Politiker sich jemals richtig anstrengen und ihren Platz behaupten mussten und welche lediglich ein Produkt unserer Wohlstandsgesellschaft sind.

  17. Jetzt bin ich...
    ja doch einigermaßen überrascht. Nicht nur, daß ich dem Don nicht ein Alu-Rad -und dann auch noch eines von diesen Dingern mit Carbonhinterbau- als ausgewiesenem Stahlliebhaber zugetraut hätte, nein, nicht nur das, jetzt begeht er sogar noch die Ursünde einer Shimagnolo-Kreuzung, incl. einer 3fach MTB-Kurbel am Rennrad…

    Aber immerhin durch den Rückgriff auf die 900er noch eine Kurbel gewählt, die sich einigermaßen harmonisch mit Rennradgruppen kombinieren läßt.

    Hoffentlich schaltet das alles so, wie erwünscht. Und hoffentlich hat er die Kettenlänge richtig berechnet… – Und bei der zulässigen Traglast der Laufräder sein Gepäck nicht außer acht gelassen…

    Ob der Lenker bei so viel Bemühen um Nachhaltigkeit wenigstens neu ist?

    Mit Gottes Segen allzeit eine gute Fahrt und möglichst wenig Zwist mit den Motorisierten…

    • Der Don beliebt zu scherzen...
      Ich glaube, der Don wollte mit diesem Beitrag seine ‚rennradsportaffine Leserschaft mit gutem Geschmack‘ provozieren. Der Don macht die Tour niemals mit diesem Alu-Carbon-Ungeheuer. Warum auch? Er hat einen großen Harem mit lauter rassigen, italienischen Schönheiten. Er sitzt mit Sicherheit auf dem weißen Colnago, von welchem er uns am 30.04. einen kleinen Ausschnitt präsentierte. Oder er meint das tatsächlich ernst. Schöne Frauen Frauen lernt man umso mehr zu schätzen, wenn man zwischendurch auch mal ein Exemplar anschaut, welches aussieht, wie eine Fuhre Mist. Bei alldem wünsche ich dem Don natürlich eine erfolgreiche Tour (gehabt zu haben)!

  18. Titel eingeben
    Schade, in diesem Jahr sind wir nicht in ‚unserem‘ Hotel an der Jaufenstrasse (Jaufenpass runter, Einfahrt in St.Leonard), wo wir Ihnen vor zwei, drei Jahren tatsächlich mal zugewinkt und -gerufen hatten. Aber Sie sind ja immer so schnell… bergab.

  19. KLEINE FAHRRADDIEB-HALSGERICHTSORDNUNG
    https://konkretzdxpqygow.onion.link/html/198708/8708_062_Tom.html

    KLEINE FAHRRADDIEB-HALSGERICHTSORDNUNG

    Daß die Welt ein einziges Verbrechen sei
    (am umschuldigen Nichts)
    Davon kündet der in den Schluchten des
    Universums sich brechende Schrei

    Welches aber von den scheußlichen Verbrechen
    (es sind drei)
    Das scheußlichste sei

    Davon kündet dieser Bericht
    (To whom it may concern: memento mori! Und begeht keine scheußlichen Verbrechen nicht!!)

    Das scheußliche Verbrechen ist das Zusammensacken von wie irr lichternden Sternen zu schäbigen Schlacken Zwölftausend kalte Wohnungen in Stuttgart-Degerloch erheischten der Energie von Alfa Zentaurus, doch der stürzt, sich selbst und Stuttgart-Degerloch vergessend, in sein schwarzes Loch

    Das scheußlichere Verbrechen ist dann schon:
    Gottvater schert sich den Dreck um seinen Sohn
    Dreimal ruft ihn vom Kreuz aus an der Sohn
    Doch der Alte geht nicht ans Telefon

    Das sind zwei der scheußlichen Verbrechen
    Die sowohl fürs Scheußliche wie fürs Verbrechen an
    und für sich sprechen

    Jedoch das scheußlichste Verbrechen in Zeit und Raum ist die Fortnahme fremden Fahrrads von Kandelaber, Mauer, Baum

    Ja, das scheußlichste Verbrechen
    Ist das Fahrradschloßaufbrechen

    Ja, schlimmer als KleinkinderFicken und Hostienbespein
    Ist das Fahrradeigentümer/Fahrrad-Entzwein

    Ja, gemeiner denn der tückische Schlachter an der ahnungslosen Sau
    Handelt am Fahrradeigentümer der Fahrradklau

    Heilig, heilig ist das Eigentum am Fahrrad, doch der Fahrraddieb
    Pißt, scheißt und kotzt auf das Sakrament
    das da heißt
    Nimms nicht! Hab deines Bruder Fahrradfahrer
    Fahrrad lieb

    Ja, heilig, heilig, heilig ist das Fahrrad, das einzige
    des Menschen lächerlichen Erfindungstrieb rechtfertigende Gerät
    Doch grausamer als aller Kains und aller Neros aller
    Zeiten ist des Fahrraddiebes Bestialität

    Es war der Fahrradeigner vor der Tat
    Ja so unendlich glücklich mit seim’m Rad

    Das Rad war ihm nicht nur mechanisches Gefährt
    Es war ihm mehr als, sag’n wir mal – ein Pferd

    Es war ihm mehr dann Sache (»it«)
    Es war ne She, die er mit sanftem Schenkeldrucke ritt

    Ein schlankes Ding, mit dem er in die Gange kam
    (zwölf Stückl) und das ihn mit in Licht und Luft
    und Sonne nahm

    Er hatte sie vom Mund sich abgespart
    Er hatte sich gleich bei der Probefahrt mit ihr gepaart

    Sie trug ihn hoch den Harz, hinab mit 70 km h
    die Rhön, die Ebenen entlang,
    Sie trug ihn (kleine Stadtfahrt) hin zu Kino, Kirche,
    Sportplatz, Restaurang

    Sie trotzte Scherben, Nageln, scharfem Split
    Hielt tapfer Luft, gehorchte schnurrend jeder
    Schaltung, jedem Tritt

    Er dankte ihr’s mit trocknem Unterstand, sechs, sieben bar, dem Schmätzchen Öl
    Da kam der Fahrraddieb und raubt‘ ihm das Juwel

    Von weitem schon gewahrte er: Das Schloß geschändet und – weg – sie
    Da brach der Fahrradeigner wie von einer Riesenfaust gefällt ins Knie

    Dieb, Ausgeburt, du stürztest deinen Fahrradbruder in marianengrabentiefes Leid
    So, Pest du, sie von nun in alle Ewigkeit vermaledeit

    Und wiss: Die Tage sind gezahlt und bald schon
    schlägt die Stund
    Hund, dir fällst in die Häscherhände du dem Fahrraddiebstahlrachebund

    Bist du, du Dreck des Drecks, von uns erwischt, winkt dir (ade!) der Untat Leidenslohn
    Und eine Mutter zückt das Zellstofftuch, um reinzuweinen in dasselbe um den toten Sohn

    Bist du von uns ertappt so bist du Schand‘ der
    Schande dran
    Und es klagt laut ein Weib um seinen toten Mann

    Bist du, vor dem sich Blutsturz ekeln, Raucherbein, Geschwür
    Gestellt von uns, so wiss, es kräht kein Wienerwaldhahn mehr nach dir

    Bist du von uns gefangen, hoff auf Gnade nicht
    Nicht Recht noch Gnade, Rache nur macht Sinn beim Raddiebstahlsgericht

    So aber, Raddieb, wirds geschehn
    Und es wird schauder sein und nicht sein schön

    Raddiebscharfrichter, wird es heißen, auf der Stell
    Gib’s Startkommando für die Schlußetappe Leben – Höll

    Raddiebscharfrichter, walte deines Amts
    Und nimm das Leben stückweise ihm, sein durch die Tat verdammts

    Ist sein Verbrecher nicht in sein’m Geschau erblüht?
    So sei’s mit glüh’nden Speichen ausgeglüht
    (auf die von abgrundtief gemeinen Blicken entleerten Höhlen papp zwei Fahrradflicken)

    Hat er mit seinen Griffeln nicht das Lenkerband berührt?
    So seien seine Finger zehnmal um die Kupp kupiert
    Hat er die Lenkerhörner nicht mit Diebeshand gepackt?
    So seien ihm die Hände hart am Pulspunkt abgehackt

    Hat er, als er mit fremdem Rade flitzte, seine Arme nicht benutzt?
    So seien ihm die Flügel bis zum Schlüsselbein gestutzt

    Die Beine taten bei der Flucht vom Ort der Untat
    Dienste ihm, wenn schlecht auch mehr denn z’recht?
    So trenne man die Laufe ab vom Fuß bis zum Gemächt

    Hat er mit seinem Arsch den heil’gen Sattel nicht geschändet?
    So sei er nicht um Arm und Bein gekürzt nur und nicht nur geblendet

    Man pfähle ihn, man treib des Fahrrads stählernes Gestänge
    Dem Fahrraddieb ins After und der Därme dunkle Gänge

    Bis daß es dem Gestänge von des Fahrraddiebes Innern graut
    Und es erleichtert aus dem Maul des Fahrraddiebes schaut

    Nun, Raddiebscharfrichter, mach des Bestohlnen Rache satt
    Und ficht zuguterletzt den bleichen Torso auf das Rad

    Und pflanz das Rad hoch auf die Raddiebschandestange
    um Radwegrand, und laß das Fahrrdiebaas nur den Fahrradiebaasgeiern
    unterm Himmel lange

    So, Kerl (denn Kerl bis du, Fraun sah man nie beim Fahrradklau’n) wirst du dein ranzigs, mistigs Leben los Und nun, du krumme Kreatur, geh, knack das nächste Fahrradschloß

    • Luftschlösser
      Oh Verteidigerin der Rechtlosen
      Mit kurzen Hosen
      Bestimmt ward auch dir, Holde Anne
      Schon mal ein Pony gestohlen
      Denn dann und wanne
      Klingts ganz unverhohlen
      Durch in deinem Klagegesang
      Doch die harten Strafen
      Die du verhängst, gleichsam dem Rang
      Denen fehlen noch die Harven
      Um ein Epos zu werden
      Seid alle lieb zu den Dieben
      Wir alle müssen irgendwann sterben
      Also lasst uns die Diebe lieben
      Die unser Liebstes nahmen
      Um das Geld vom Hehler
      Im Puff hervorzukramen
      Die fiesen Traumstehler
      Sie kamen geschlichen
      Am hellichten Tag
      10 meter entfernt
      Die Taxifahrer, quatschend
      Gingen bloß nicht dazwischen
      An diesem sonnigen Tag
      Sie haben gelernt
      Wartend, tratschend
      Daß die fixen Diebe
      Doch eigentlich bloß
      Umverteiler sind
      Komm setz dich auf meinen Schoß
      Mein liebes Kind
      Ich erzähl dir eine Geschichte
      Von den Träumen die
      In so einem Fahrrad stecken
      Ein Pferd kackt auf die Straßen
      Die gefressenen Gerichte
      Ein Drahtesel nie
      Mit ihm, ihr kannst du die Welt entdecken
      Er, sie, entzückt dich über alle Maßen
      Im flirrenden Rasen
      Den Berg hinab
      Er, sie muss nicht grasen
      Kennt keinen Trab
      Deine Muskelkatze
      Am Tag danach
      Ist der Lohn
      Dann, auf der Matratze
      In Radlers Gemach
      Ein Dieb spricht Hohn
      Im Rauben selbst
      Vor Eigentum
      Von dem du nichts hältst
      So knackt man Schlösser vielleicht
      So kacken kaltblütige Rösser
      Oh wie du dir gefällst,
      Holde Anne, dein Lied
      Macht mich armen Esel
      Ganz schrecklich verliebt

    • Zum Niederknien ...
      Mei, von Eahne dad I oiwei gern mea lesn woin!

      I ziach an Huad (ich ziehe den Hut).

      R/Wadelgestählte Altphilologin?

    • So is des
      Ein Rad ist halt einfach praktisch.

  20. Solbad Hall
    Sehr geehrter Don Alphonso, verwenden Sie immer veraltete Karten für Ihre Touren? Solbad Hall heißt seit 1974 Hall in Tirol. Ich weiß schon, daß sich das auch noch nicht in alle Online-Maps durchgesprochen hat.
    Viel Kraft und Spaß bei Ihrer Tour auch wenn der Arm manchmal schmerzt. Sind 90 km/h bergab nicht etwas riskant? Ich hab mir bergab vom Patscher Kofel, 60 auf der Igler Straße beim Abbiegen zum Kraftwerk noch 30 km/h auf regennasser Straße Schlüsselbein, Rippe und Mittelhandknochen gebrochen ( Cannondale Volvo-Blau Scheibenbremsen).
    Gruß H.R.

  21. Leichter fahren
    Geehrter Don,
    Ich wünsche viel Spaß und Triumph über den Schweinehund auf der Tour. Würde Ihnen da gern nacheifern, nur fürchte ich, dass 115kg zu viel für mein 13 Jahre altes Cannondale sind. Daher warte ich auf bessere, leichtere Zeiten. Da Sie sich auskennen: wieviel geht denn bei einem Rad, das nur 14 Speichen hat? Es ist so schade, damit nur die 5-jährige auf der Straße vorm Haus zu begleiten.
    Und verderben Sie sich nicht die Fahrt durch Gedanken an Kahane &Co, es gibt schönere Dinge.

  22. Junggesellenmaschinen
    Aufschlußreich, diese von leichter Hand, gewissermaßen mit dem gelochten Radlerhandschuh („Die Außenseite der Daumen ist aus extra weichem Material zum eventuellen Wischen im Gesicht und an der Nase“) verknüpften Fäden sportpolitikgesellschaftserotischer Betrachtungen.

    Sie bewegen sich da in allerbester Nachbarschaft oder Flughöhe zu/mit Jarry, Duchamp, Kafka, Deleuze, Guattari, Carrouges, Baudrillard u. a. m.

    „Junggesellenmaschinen aber sind Maschinen, die sich negieren. Sie bejahen die Herrschaft des Technischen und des Mechanischen nicht, sondern sabotieren sie, und jede von ihnen zeugt auf ihre Weise vom Protest des individuellen Geistes gegen das mechanische und mechanisierende Denken“

    und …

    „Bin ich nun Mensch, oder bin ich Maschine? Es gibt heute keine Antwort mehr auf diese Frage: realiter und subjektiv bin ich Mensch, virtuell und praktisch bin ich Maschine“

    (Zitate: https://de.wikipedia.org/wiki/Junggesellenmaschine )

    Danke für das – wie immer – exquisite Lesevergnügen.
    Und vui Spaß auf der Jagd nach rezeptfrei verfügbaren Morphinen!

    • Ludditen in F und D
      Ich wundere mich ein wenig, warum diese Lust am Ludditischen, nie auf uns Deutsche übergeschwappt ist. Vielleicht braucht es dafür einen Windmühlenkampf des Individuums gegen den „rechnenden Geist“, mit einer gewissen Kooperationsbereitschaft der Dinge qua ihrer Entropie. Die deutsche Technikfeindschaft ist dagegen traurig, moralinsauer und apokalyptisch. Es herrscht Angst. Da alle von ihr betroffen sind, kann die Flucht nur in ein neues Kollektiv erfolgen, in ein zweites Mittelalter.

      Die Lust an den Fehlern der Technik und den Grenzen des mechanistischen Paradigmas ist hier selbst eine Domäne der Techniker und der technischen Kreativität geblieben, man denke nur an den Chaos Computer Club und hat sich nicht anderweitig mit Humor angereichert und vergeistigt.

    • @ Dreamtimer
      Och, unterschlagen Sie hier nicht Hugo Ball, Kurt Schwitters, George Grosz, Max Ernst, Karl Valentin, Wolfgang Neuss, um nur ein paar zu nennen und die Damen mal außen vor zu lassen – und Ralf Stegner natürlich … und Claus Kleber und …

    • Besonders den Stegner!

    • .
      Verzeihen Sie, dass ich dumm nachfrage, aber wo gab es Junggesellenmaschinen bei Schwitters und Ball?

      Ralf Stegner – hat man was verpasst, wenn man den nicht kennt? Wann und wo hat der ausgestellt?

    • Norddeutscher SPD-Pöbler.

  23. Hochqualitative Räder, gebraucht
    Genau das habe ich immer gemacht siet der Schulzeit.
    Und immer wenn ich Freunden beim Richten eines @Kinderrades (das ist sowas wie Anne Wizorek mit geschweißten Speichen-Nippeln,- da kann man dann lange versuchen, die Burka zu zentrieren) helfe, komme ich wg. all der billigen und gefährlichen Teile ins Fluchen- aber die Leute wollten ja beim Kauf nicht auf mich hören.

    Und in solchen Situationen ( in anderen mehr) spüre ich den @inneren Trump auch.

    Bzgl. der Einzelradlast: ich bin immer davon ausgegangen, dass mir bei meinem Expeditionsrad mit 130kg/Mantel eigentlich eine Gesamtlast von 260kg (die ich glücklicher Weise nicht ausschöpfe, aber mein Vater ist Sicherheitsingenieur- und das färbt bis ins Epigenom ab) zur Verfügung steht. Und Angesichts der Tatsache, daß ich dann mit Rad, mir, Gepäck doch 130-140kg aufs Tableau lege, wäre ich nicht wenig beunruhigt, wenn meine Rechnung falsch wäre. 9kg Gepäck wäre einTraum (wenn Schlafsack, Zelt, Kochgerät, Vorräte mitinbegriffen sind). Aber selbst diesen Traum halte ich für realer als das Mainstream -GenderstattPolitik Gepichel der derzeitigen funktionsEliten…

    Bleibt Ihnen nur eine schöne Tour ohne allzu nervigen Autoverkehr zu wünschen!

  24. Notwehrexzess...
    …wäre doch auch mal ein schönes Thema? Bei der Tour scheint mir die Sommerhitze die eigentliche Herausforderung zu sein. (Bin aber selbst noch keinen Alpenpass gefahren.)

  25. Der Don und AC-DC?
    Da tun sich ja Abgründe auf ;)

  26. mir fehlen die Worte
    „Dass ich vor ein paar Wochen bei jemanden, den ich nicht sonderlich schätze, die Visualisierung seiner grossen Radtour sah: 90 km und 30 Höhenmeter im Berliner Umland. Dabei beklagte er – deutlich jünger als ich – sich vehement, dass er nun erledigt sei, und ich wollte schon tippen: Quäl dich du Sau, wenn da zwei Pässe drin sind, darfst Du jammern, vorher schweig, Schwächling!“ Schweigen nicht schon genug Leute? Oder schweigen die Falschen? Bin ja schon stille! Wie gesagt – betonieren Sie die Klassengrenzen, werden Sie BuPrä; was der Hold kann, können Sie nämlich auch, denn wer solche Pässe fährt, wen soll der noch einholen? – dann hören Sie auch kein unanständiges Gejammer mehr, sondern Sie kriegen lauter Fanbriefe freihaus, gereimt und parfümiert und auf Büttenpapier – wenn´s denn sein muss.

    • wollte Sie mal zum Lächeln bringen,
      wird wohl nix, Sie wollen lieber schnaufen, schwitzen und trampeln. Na, denne – ich wünsche maximale Erfolge!

  27. Flohmarkt
    Letzte Woche Flohmarkt in Frankfurt aM am Mainufer. Viel Zeug, das wie Sperrmuellfunde aussah, von ausgelatschten Schuhen bis zu Brecheisen. Aussteller/Verkaeufer zu 90% mit neumigrantischem Hinterkunft, die Kundschaft aehnlich.

    Viele Fahrraeder suchten eine/n neuen BesitzerInnen. Einige wurden in anliegenden (Hinter-)Hoefen angeboten. Meine Neugier sorgte fuer Irritation.

    Beispiele fuer erfolgreiche Integration und Teilnahme an der, von ‚oben‘ gefoerderten, Umverteilung von Besitz.

    P.S.: Frankfurt ist mit an der Spitze der Fahrraddiebstaehle in D.

  28. "GRIT"
    Gut so. Die Amis nennen das „grit“: Stehvermögen,Mut, Mumm, Schneid, Durchhaltevermögen – kurzum CHARAKTER !!!!
    In diesem Sinne, weiter so. Ich freue mich auf die nächsten Blogbeiträge zu
    charakterlosen Zeiterscheinungen in diesem unseren Land.

  29. besorgt
    DA, ich hoffe, Sie haben bei Ihrer ALpenüberquerung genügend zeitlichen Vorsprung, sonst kann womöglich die Schwarze Schutzstaffel Ihnen noch einen Stock zwischen die Speichen halten.

    Freundlicher Gruß

    h

  30. Viel Spass!
    Werter Don,

    viel Spass bei dieser selbstauferlegten Ochsentour. Wobei die 100 km / Tag wohl kaum das Problem sind, eher die den Organismus schindenden Höhenmeter. Mögen Sie wohlbehalten zurückkommen, erfrischt und voller Tatendrang, uns mit neuen Artikeln über die kriminelle Stasi- und SED-Bande zwischen Merkel, Maas, Schwesig, Kahane und deren Günstlingen zu beglücken!

  31. Sie sollten solche Pläne vielleicht besser nicht publik machen
    Nicht dass Menschen, die mit Vornamen Manuela, Heiko, Annetta, Julia, Anne oder Margarete heißen, auf dumme Gedanken kommen…

  32. Flohmarkt
    Wenn ich H von Tronje richtig verstehe, kann es passieren, daß ich am Flohmarkt (oder auch bei Ebay) ein geklautes Rad kaufe und dann wegen Hehlerei verurteilt werde. Schöne Aussichten!

  33. "Radsames"
    Apropos Kahane,
    da ihnen nach ermüdenden 100KM Inc. Pass wahrscheinlich nicht der Wunsch nach anstrengender Lektüre ist, anbei ein „Interview“ mit der oben erwähnten Dame:

    http://diekolumnisten.de/2016/08/25/ich-bin-nicht-fuers-beliebtsein-geboren-im-gespraech-mit-anetta-kahane/

    • Dünnes Wörterbuch trifft dünne Denkleistung
      HeinSch: Gerade deshalb finde ich den Namen Task Force ja gerade so saublöd. Eine Task Force ist ja nun mal eine Eingreiftruppe und kein Beratungsgremium.

      AK: Ja, stimmt. Darüber hab ich noch gar nicht nachgedacht.

  34. Bravo
    Lieber Don, ein wunderbarer Artikel.
    Hat mir ein unauslöschliches Grinsen ins Gesicht und dumpfen Schmerz über mein gestohlenes Rennrad ins Herz getrieben.
    Passen Sie auf Sich auf.

    Viel Genuss beim Passstürmen und Niedersausen (:

  35. Viel Isotonisches trinken, nicht nur Wasser - im Ernst!
    Werter Don,

    Sie haben sich eine Pause wahrlich verdient. Mir ist nur immer etwas bange, wenn Sie alle Welt wissen lassen, wo Sie zu einer gegebenen Zeit zu sein gedenken.

    Frau Wizorek beispielsweise dürfte aufgrund ihrer vertieften Kenntnisse solcher Werke wie Ronja Räubertochter aktuell sicher sinnieren, wie Ihnen auf starke und freie Weise beizukommen wäre. Was läge da näher, als Ihnen am Pass aufzulauern?

    Andererseits war Frau Wizorek erst kürzlich nicht in der Lage, die Methode zur Ermittlung von Geldstrafen zu durchschauen (Tagessatz heißt hier das Zauberwort).

    Das macht Hoffnung, dass etwaige Wegelagerer eher harmlos sein dürften.

    Wenn ich raten sollte, dürfte Frau Wizoreks Reise nach Italien bereits im deutschen ICE scheitern, wo sie erfolglos die Gleichstellungsbeauftragte des Zuges sucht.

    • Radfahren ist gefährlich...
      …, aber ungefähre Reiserouten durchs Netz zu posaunen halte ich auch gefährlich. Ich hoffe für den verehrten Don, hier falsche Fährten gelegt zu haben. Ich denke nicht, dass neue Berufsgruppen wie NETZFEMMINIST-/ATIVISTINNinnen den verehrten Don verfolgen können. Schon gar nicht auf einem Fahrrad. Dennoch finden sich diese -innen auch in Südtirol und überhaupt sonst wo auf diesem Planeten. Und.
      Komisch ist vielleicht nicht das passende Wort, ich sag dennoch mal komischerweise sind diese Mitmenschen oft auch noch Gewalt sehr aufgeschlossen gegenüber. Häh. Obacht, lieber Don!
      Was mich Hoffnung schöpfen läßt ist, Sie und viele andere hier auf der Kommentarstrecke mit gelegentlich Höhen und Tiefen, Kehren und Tunnelblick sind auch jedesmal eine Tour, die immer wieder Freude macht, gelesen zu werden. Dafür aufrichtigen Dank! Auch den Besuchern. Merken Sie doch, wenn ihnen einer doof kommt.
      Aber jetzt mal ernsthaft: Verdienen die Geld mit ihrer Denke und Schreibe? Dr. Mrs. Strangelove (Schrammeljule), Ronja Räubertochter, 4-Pfund-Photoshop, Schrammeljule, Martertier und wie sie alle heißen.
      Oder schaufeln die da gerade ihr Grab? Das Netz vergißt nichts und das sieht mir aus wie Wasserrutsche ins Abseits.
      Und dann im Abseits, geächtet als dummblöde verbohrte Ignoranten fangen sie so an zu heulen, die Lorelei ist ein S….. dagegen, dass man sich Ihrer doch erbarmt. Frauen. Ich bin ja wirklich ein Liebhaber von Frauen. Aber! Sie können mir als Mann auch gehörig auf den S… gehen.
      Ist das ein prekäres Dasein dieser vorwiegend weiblichen Geschöpfe. Oder sagt man dann, ich brauch nicht soviel? Ah ja. Kann man als Enthusiastin damit auch so einen imposanten Radelpark aufbauen?
      Digital Media Consultant. Ah…… Ja. Wenn ich mir vorstelle, als DMC meine Existenz zu sichern, was mache ich da wohl? Bin ich froh, darüber nicht die allergeringste Energie meiner selbst bestimmten Zeit verschwenden zu müssen. Und bei dieser Wärme schon mal gar nicht.

      OT Wetterseiten sind oft a rechter Sch…. Kennen Sie Windity, verehrter Don? Sie ckecken doch die Isobaren, oder?

      So als Besucher von Alpha Centauri würde ich behaupten wollen: macht den Eindruck kollektiver Psychose mit Schwerpunkt auf Wahn. Oder wie ich gerade las, neuer Virus. Und findet sich noch im letzten Busch.

      Also zurück zu Alpha Centauri mit ein paar schönen Rädern. Bis bald! War ja schon oft auf diesem Planeten. Und immer das gleiche. Am besten nicht intervenieren. Kommt schon selber drauf, dass es so nicht geht. Sagt der Buddha im Sandwichshop auf die Frage nach seinen Wünschen: Eins mit allem!

    • Einen einzelnen Radler bei 3 Streckenvarianten auf 100 km finden stelle ich mir schwer vor, wenn der keine Positionsangaben macht.

  36. Hach...
    Ich muss zugeben Ihr Rad erzeugt in mir schon etwas Sozialneid werter Don. Viel Erfolg bei ihrer Tour! Ich selbst habe mich seit einem Radunfall vor acht Wochen auf mein Spinning-Bike zurückgezogen, da sind die Berge nur so steil wie ich das grade möchte und runterfallen tue ich auch nicht (hoffentlich).

  37. ein erster Schritt
    Ja, die Tour geht in die richtige Richtung.
    Meine Frau und ich sind diesen Sommer nonstop 640 km von München an die italienische Riviera gefahren.
    Wer einen Einblick in den Ablauf unserer Tour gewinnen möchte, kann hier mal schauen: https://youtu.be/oPiXYrV94is
    Oder suche nach München Chiavari

  38. Titel eingeben
    Ich denk ja, eigentlich ist nur die Zeit auf der Maschine Lebenszeit.

    Und eigentlich sollte man sich nur mit Menschen abgeben, die diese Einstellung teilen,

    insofern fühle ich mich hier richtig verortet.

    Jaufenpass – muss ich machen. Aber im Moment gehts eben immer

    Richtung Pragel-Klausenpass, weil: ich denk schon, das man umziehen sollte.

    Dahin, wo Konzerte teuer – weil nicht subventioniert – sind, die Steuern jedoch einstellig.

    Ich bin nämlich nicht so bescheiden – komme auch nur noch mit dem 6kgTREK die Pässe hoch. Und das kostet halt.

    Wie auch immer:
    Weg aus Heiko-Land und dem feixenden Herrn aus NRW, der keinen verfassungsgemässen Haushalt hin kriegt aber 50 Mio für Hehler zahlt.

  39. GESETZT ZUM SCHUTZ VON DEUTSCHEM KULTURGUT
    @ Matthias

    frau Wizoreks reise nach Italien, ………………..äh ich meine natürlich Südtírol (ES GIBT NUR EIN TIROL !!!)…………..dürfte daran scheitern, dass sie nicht über die grenze exportiert werden darf. so wird sie in Rosenheim bis zur klärung der frage, wer sie zurücknimmt, in eine asservatenkammer verlegt.

    so figuren und solche wie Mrs.Dr. Strangelove oder ex-IM*Innen sind einfach für die deutsche kultur zu wertvoll und einzigartig.

    DON dagegen, ein kulturträger ersten ranges und auch vom Washingtoner Artenschutzabkommen inzwischen erfasst, entwischt natürlich, da er sich eine Eddy Merchx – maske übergestülpt hat, der spitzname von Eddy war „der Kannibale“ !!!!!!!!!!!!!!

    • Natürlich, ...
      … so hatte ich das noch gar nicht gesehen. Wahrscheinlich hätte die Bundesministerin auch ein Vorkaufsrecht.

      Muss man schon verstehen, was machen denn die diversen Gleichstellungsforen, wenn Frau Wizorek im Ausland ist? Schlicht nicht auszudenken.

    • Kicher, klasse Einwurf!
      Ob die Reichskulturkammer auch nur grob den Überblick hat über die Zahl und den Verbleib der ihr anvertrauten Schätze?

      Madame „DASISTNICHTMEINLAND“ ggf. einfach ausreisen lassen?!?

      Die geduldete Gurlittisierung wertvollen Kulturguts, wie der Protokolle der GroKoa-Verhandlungen z. B.?

      Die paar wenigen flugtauglichen Kampfjets in der Türkei?

      Das entzifferte Genom von Claudia Roth in den Pipetten der AKP?
      Stellen Sie sich mal vor, das Zeug fällt dem IS in die Hände …

      Metaphysisches Gruseln wohin immer man blickt.

    • Gurlitt ist ja auch so ein Fall, über den man in 10 Jahren hoffentlich auch mal mit Abscheu vor den Akteuren reden wird.

    • Warum erst in 10 Jahren?
      Es war von Anfang an abscheulich und muss doch irgendwie geplant gewesen sein. Den alten Mann wegen läppischen Geldes, das er mit sich führen durfte, so zu behandeln, kann nicht der Grund gewesen sein, da wollte jemand Kunst erbeuten. Man kann sich in diesem Lande nur noch fremdschämen.

  40. Soso - wieder mal Meran also. Möglicherweise hat colorcraze
    ja doch recht:

    https://stuetzendergesellschaft.wordpress.com/2013/09/06/materielle-manner-in-meran/#comment-13094

    & es klappt Diesesmalmitdenmeranermädels. Vielleicht sollten Sie einfach mal einweniglängerdortbleiben:

    Seven Days and One Week

    http://www.coolplay.tk/watch/wLF2lwWEJ50

    beispielweise und immer schön in die Pedalen stampfen!

    Bleibt bloß noch dem

    BayerischenBikeridendengebirgsmarineEinzelkämpfer

    zur Abwechslung ein kerniges „Mast- und Schotbruch!“ mit auf den Weg zu geben…

    • Sie werden lachen – ich hin diesmal im Kloster untergebracht. Und in der nächsten Geschichte gibt es zwar Reiche, aber keine Schöne.

    • Ach so, und: FFast alles ging gut.

    • Lachen? Mitnichtenneffenonkelntanten! Ich freu mich mit den Nonnen, die jetzt
      endlich mal ihr Grellrotgelbeswunder erleben dürfen.

      Demnächst gibt’s Reiche? Bürgerreiche? Reichebürger? Oder etwa gar Reichsbürger? Auweia…

      NS: Was bedeutet das kleine schwarze Quadrat rechts am großen grauen Quadrat?

  41. Wir reden uns doch alle mal mehr mal weniger unser eigenes Dasein schön!
    Oder haben ich die große Trendwende zu aufrichtiger selbstkritischer Reflexion verpasst?
    Ist es nicht ein wenig überflüssig, anderen diese ewige Schönrednerei vorzuwerfen? Und was sollen sich Menschen denn sonst auf ihre Plakate schreiben, womit sollen sie denn sonst ihre Sprechblasen füllen, wenn nicht mit irgendwelchem Gutgemeinten? Also all diesen längst so verdächtigen guten Absichten, aus denen dann so oft so erheblich anderes entsteht? Die wirklich harten Fakten sind ja beim Wähler eher unbeliebt.

    Habe ich, bei der Gelegenheit sei es ruhig mal gesagt, einer Kunstfigur, die heute dies und morgen das erzählen kann, Grund, davon irgendwas zu glauben?
    Aber vielleicht sind wir ja längst alle irgendwie zu Kunstfiguren geworden.

    Ich bin übrigens seit nunmehr 40 Jahren auf Diamant-Stahl aus Gorr-Morx-Schdatt unterwegs. Neupreis mit Mavic-Felgen:442 DDR-Mark. So ganz nebenbei fand da mittlerweile ein hübscher Wertzuwachs statt.

    • Natürlich sollen Sie mir nicht glauben! Wo kämen wir denn da hin, aber eigene Gedanken dürfen sie daran gern entzünden, das reicht mir schon.

  42. RCDS
    @T.H.

    nun, auch im so gelobten RCDS gab es figuren, die mir zweifelhaft erscheinen, denken wir an die geschwister Börsig, wo ist denn da die wertschöpfung für die BRD geblieben ????????????

    • In Bayern war das eine gruslige Burschenschaftslobby, als ich noch studierte,

    • Aber ja doch, bei einigen durfte ich beim Rausschmiss mithelfen :-).
      Habe ich behauptet, das sei eine Vereinigung von Heiligen gewesen? Deshalb bleibt trotzdem richtig, dass er an westdeutschen Hochschulen der achtziger/neunziger eine kleine, von allen anderen Gruppen als radikal betrachtete, Minderheit war und die Gefechtstaktiken der Linken aus erster Hand kennenlernte. And that’s it – ich persönlich habe mich damals gut amüsiert.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Ich hatte gehofft, die wären ausgestorben.

    • ich bin nicht besonders naiv
      und mir ist schon klar, daß Wahlkampf ist (und sein wird) und nur daher die cduspd plötzlich die Positionierungen der AfD vertreten.
      Genau DAS ist übrigens derzeit die Aufgabe der AfD!

  43. Und es bewegt sich doch
    Was so ein Artikel in der faz doch so bewirken kann, Kompliment!

    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/cdu-abgeordneter-fordert-mittelstreichung-fuer-kahane-stiftung/

    • Das wird nicht passieren.

    • Natürlich wird das nicht passieren :-).
      Aber die AAS wird dem Geld folgen und sich mässigen – und das ist das eigentliche Ziel solcher Luftbuchungs-Forderungen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Ich denke, man wird das Thema Nohatespeech ein wenig aus der Schusslinie nehmen und dann in der nächsten Legislaturperiode Gesetze gegen die Kritik an der Regierung machen. Besonders bei Montblanc-Käufen.

    • Montblanc Erschleichung über Steuerleistung der Wähler
      Wie erzählt man nochmal, was soll die franz. Revolution ausgelöst haben?
      @Die Leute haben kein Brot? Sie hungern? Dann sollen sie doch Kuchen essen!@

      Ignoranz der Macht war immer schon eine gute Planierraupe.

    • Ist dese Linken.Politikerin eigentlich schon zurückgetreten?

    • Linke? Zurücktreten?
      Das ist unmöglich, schließlich sind sie im eigenen Selbstverständnis @Glieder der instituionalisierten Revolution@ ( die Lateinameriakner sind da wie die Orientalen immer sehr deutlich in der Namensgebung ihrer Parteien)

      ImÜbrigen, wen meinen Sie, Kahane?

    • Don, Sie erwarten ein Jahr vor der Wahl doch nicht
      ernsthaft irgendeinen Rücktritt? Was können Pofalla und andere dafür, wenn das jeweilige Sekretariat meint, sich mit teuren Stiften und Tintenfässern eindecken zu müssen. Pofalla kann damit dann ja seinen Grube-Ablösevertrag unterschreiben… denen allen graut’s vor nix.

  44. Auf den Bergen wohnt die Freiheit, in den Tälern wohnt der Neid
    Gratulation zum Tracé dieser Überquerung, und gute Fahrt! Ich war diese Woche lediglich auf dem Schachen, anläßlich des Geburtstags seiner Majestät. Dabei zogen an mir (Fußgänger) nicht selten Pedelecs hurtig vorbei – niemand soll glauben, daß Royalisten nicht mit der Zeit gehen können. Wie immer war die Messe andachtsvoll, die Gratulanten zahlreich und fesch, die Musik zünftig, die Getränke süffig, das Wetter bestens und das Panorama grandios. Möge er in Frieden ruhen.

  45. Ministeriales Vertrauen auf GLL, Kontrollen für suspekte weibliche Personen
    Nachdem die meisten Posts bisher von Biker-Fans stammen, greife ich mal die Themen auf, mit welchen Don Alphonso seinen Bicycle-Blog
    quasi flankiert hat, nämlich gegen Frauen einzuleitende staatliche Kontrollmaßnahmen.

    Eklatant möchte ich das neue verschärfte gegen H4-Empfänger erichtete Kontroll-Regime nennen, das vermutlich besonders gern bei single Frauen eingesetzt wird, um zu zu bespitzeln, ob nicht doch ein männlicher „Sponsor“ sich in der Wohnung eingenistet bzw. seine Zahnbürste dort platziert hat und der Frau [evtl. einer alleinerziehenden Mutter] finanziell unter die Arme greift, sodass sie in Wirklichkeit in Saus und Braus lebt und den Status der Bedürftigkeit nur vortäuscht, um den Staat hinterlistig und vorsätzlich zu betrügen.

    Auf Kontrolle geeicht ist auch das geplante „Schutzgesetz“ der Prostituierten, welches die Damen vermehrt in die Illegalität treiben wird.

    Es ist doch irgendwie absurd, dass Schwesig GGL so viel Empathie angedeihen ließ, ihr das volle ministeriale Vertrauen schenkte, während sie für Frauen nichts davon übrig hat, insofern sie single und arbeitslos sind bzw. als Prostituierte arbeiten.

    Einerseits blindes Vertrauen, andererseits Generalverdacht und Kontrollen gegenüber bestimmten Frauengruppen. Wie passt das zusammen?

    Während Alice Schwarzer sich für die Rechte der Prostituierten einsetzte, die SPD/Grüne die Legalisierung in die Wege leitete, schweigt die Feministinnen-Szene. Wo bleibt die damalige Solidarität? Auch von den Grünen? (Die Frage allein ist heute schon eher als ironisch zu begreifen.)

    Die EU treibt ein Verbot der Prostitution voran. Eine entsprechende (einstweilen unverbindliche) Resolution ist in 2014 auch von Deutschland unterzeichnet worden. Der erste Schritt soll die Kriminalisierung der Freier sein. So etwas unterzeichnet Deutchland, obwohl es sich hierzulande um ein legales Gewerbe geht.

    Was will man durch die neuen Kontrollmaßnahmen erreichen? Ich sehe darin keinen Sinn außer Aktionismus.

    • Wenn man den Sex der Menschen beherrscht, beherrscht man auch den Menschen. Das wissen die leider genau, und darüber kann man die eigene Moral hochstellen. So einfach, eigentlich. Bis dann wieder mal ein CSUler erwischt wird.

    • Die Kontrolle der Frau als Ort des sexuellen Begehrens
      Genau das tut der Islam mit seinen Burka Barrikaden ja auch.
      Insofern sind die zwei Begehrensstörungsträger (Genderfeminies und Islaminies) nicht nur zufällig auf einer Seite der Barrikaden!

    • so sehe ich das auch. Es geht um Kontrolle und Macht.

    • Schweden hat doch schon diese merkwürdigen Gesetze, nach denen
      Freier bestraft werden. Wir gehen dem Matriarchat entgegen und es wird vor allem Frauen benachteiligen. Denn wenn Frau etwas nicht hat, dann Solidarität mit anderen Frauen.

      Dass ausgerechnet jetzt die HartzIV-Sanktionen verschärft werden, ist absurd. Mal abgesehen von nicht ganz so alleinstehenden Frauen, meine schon mal erwähnte Nachbarin gehört dazu (des einen Kindes arbeitsloser Vater ist immer mal für Wochen hier), geht diese Verschärfung in Richtung Sippenhaft.
      Man wünschte wirklich, dass der Staat sich auch bei Neubürgern so anstellen möchte. Wie es unmöglich sein soll, die Herkunft zu ermitteln, ist mir rätselhaft, jeder hat ein Smartphone, Verbindung in die Heimat. Denkt niemand daran, die Dinger mal zu konfiszieren und auszuwerten? Und dann wundert man sich, wenn die Leute AfD oder ganz weit rechts wählen wollen. Wie beschränkt ist das Denken der sogen. Elite eigentlich?

  46. Titel eingeben
    Wo ich ja kein Rad fahre – ist in Dussel´s Dorf lebensgefährlich – und wo ich die Kritik am Stahlrad hier gelesen habe, stellt sich für mich die Frage: Warum ist, statt auf Alu zu gehen, nicht mit schwedischen Konstruktionsstrählen wie Strenx und Weldox operiert worden? Was ist denn im Stahlrad drin St37 oder 52/3, die gemeinen Baustähle? Die haben ihre Streckgrenzen bei 355 N/mm2, Weldox bis 1300. Aus dem Zeug baut man Kranarme. Das heißt: mit einem Viertel des Gewichts kann man die gleiche Festigkeit erzielen. Und dem Radler das Geld für einen Carbon-Rahmen aus der Jacke zu ziehen, ist nach meiner Ansicht versuchte Körperverletzung. Der A 380 wird regelmäßig radiographisch untersucht, ob seine Carbon-Hülle Risse zeigt. Wo gibt es die entsprechende Untersuchung für Fahrradrahmen?
    Dennoch wünsche ich dem D.A. eine erfolgreiche Querung der Pässe. Nach den Bearbeitungen bezüglich Reichshauptslum sind ein paar Tage Unterhaltung mit der eigenen Physis bestimmt leuternd. So wie früher die Beichte beim Paster. Nach dem Zerschneiden des Sozialdemokraten mit der Kettensäge (natürlich nur argumentativ).

    • es gibt schon auch Stahlrahmen mit extrem hoher Festigkeit, und schon vor 20 Jahren wog ein Daccordi Opera nur 500 Gramm mehr als ein gute, neuer Carbonrahmen. Das Problem ist bei dünnem Stahl die Druckfestigkeit – unter 0,3mm Rohrdicke wird es bitter.

    • Dussels Dorf ist wirklich ein Fall für sich
      der neue OB, öfter im TV als im Amt, die Hände immer bereit gehalten für den erwarteten Handkuss… wie konnten die Düsseldorfer nur auf diesen Radschläger reinfallen?
      Nicht, dass der Vorgänger besser gewesen wäre, ewige Dankbarkeit seiner Nachfolger u.a. wird ihm nachschleichen, denn die Pensionsansprüche, die der durchgesetzt hat, fanden absolute Zustimmung, landesweit.

      Ich hätte früher gut mit dem Rad in die Stadt zur Arbeit fahren können, hätte es Radwege gegeben, die diesen Namen auch verdienten. Die hat’s bis heute nicht, auch wenn dauernd posaunt wird, man täte ja nun sehr viel dafür. Man schaue nur mal die „neue“ Benderstraße an… ein Schrecken für jeden Radler und Autofahrer.

    • Der A 380 wird regelmäßig ...
      … radiographisch untersucht, ob seine Carbon-Hülle Risse zeigt. Wo gibt es die entsprechende Untersuchung für Fahrradrahmen?“

      Besorgt mich auch bei meinem Alu. Eventuell eskalierende Haarrisse aus austeritätsstraßenüblichen Dauerschwinglastkollektiven; und dann war da noch der Mini-Crash an einem mit einem geklemmten Kunststofftrapez „gesicherten“ Starkstromkabel (70mm?) an einem Baustellentor, der überraschenderweise keinen Wundstarrkrampf nach sich zog …

    • Ich habe nur recht wenige geeissene Alurahmen geseehen – das Teil hier hat ja mit dem Rahmen nichts zu tun, der ist intakt. Carbon ist tatsächlich nicht ohne Risiko, speziell Billigrahmen aus China.

    • Kohle - nur für Könner!
      Carbon hat außerdem die Eigenschaft, sehr unelastisch zu sein – das ist im normalen Fahrbetrieb natürlich erwünscht, weil keine Kraft für das Rahmenverbiegen verloren geht und man die Federung in Armen und Beinen macht. Der unerwünschte Aspekt dabei ist der, daß man eine Überbelastung nicht bemerkt, weil sich halt nichts verbiegt und daß dann auch bei einem intakten Teil eine kurze Überbeanspruchung zu einem spontanen Totalversagen führen kann. Das geht eben nicht wie bei Stahl (wird krumm, aber man kann mit etwas Glück noch gesund anhalten), sondern man fliegt sofort. Vorherige Schäden sind fast immer von außen unsichtbar (interne Delaminationen z.B., deswegen Röntenuntersuchung) und setzen die Schwelle dafür sehr wesentlich herunter.
      Deswegen sind tragende Teile in der Luftfahrt meist für den Normalbetrieb wesentlich überdimensioniert – und die Belastungen dafür sind auch viel besser bekannt und werden protokolliert.
      Ich baue daher Carbon nur in Teile ein, in denen keiner drin- oder draufsitzt und bleibe bei meinem stählernen Mittendorf.

    • Ja, das Mittendorf hat sich trotz leichten Reynolds-Stahl bei der l’Eroica sehr bewährt. aber ich wollte das hier mit einem Rad machen, das sich der normale Mensch auch ohne Probleme beschaffen kann.

  47. 20 Liter
    Lieber Don Alphonso,

    neulich erwähnten Sie 272 PS, jetzt nannten Sie den Verbrauch: Liter. Was fahren Sie denn da schönes? Einen 993?

    Neugierig verbleibt mit herzlichen Grüßen ein Fan der ersten Stunde,

    Ihre Goldammer

    • Einen SLK 350. Säuft wie ein Loch.

    • Keine Angst, Herr Alphonso
      Das werden wir in der kommenden Legislaturperiode auch verboten kriegen!!

    • Vermutlich, ja.

    • Ein schönes Auto, aber säuft?
      Ich lese Verbrauchszahlen von 10,1 l, die braucht mein Corolla auch und ist nicht mal schnell, säuft trotzdem. Der Händler meinte, der hat ja auch 1,6 Liter. Ich meine, das ist schlechte Kraftumsetzung, 190 km/h… tse, ne lahme Gurke, wenn auch zuverlässig, trotzdem lahm.

  48. Beste Perspektive
    Sohn und Schwiegertochter waren letzte Woche auch viel mit dem Rennrad unterwegs, in „Ihrer“ Gegend, DA. Gestern trafen sie einen alten Bekannten aus Wolfratshausen. Der hatte kürzlich seinen 80sten und hatte sich an diesem Tag das Hahntennjoch selbst geschenkt, wie er sagte.

    http://kurvenkoenig.de/paesse/hahntennjoch.html

    Alle Achtung! Mein Sohn hofft, in 30 Jahren auch noch so fit zu sein.Sie sicher auch?

    Vor einigen Jahren kamen die Kinder (ab Imst) übers Hahntenjoch/Lechtal und den Gaichtpass/Thannheimer Tal dann übers Oberjoch ins Oberallgäu ins Hotel Mama mit bestem Service, die Speicher wurden aufgefüllt und am nächsten Morgen das Gleiche zurück.

    Mi hoscht ghaut…🚴🏿🚴🏿
    Weiterhin gute Fahrt und entsprechendes Wetter!

    • Ja, absolut. Ein Tag ohne draussen ist ein verlorener Tag, und das Gefühl, wenn man oben ist, ist unbeschreiblich.

  49. ganz individuell
    Sich mit Raum, Zeit und der Festkörperphysik auseinandersetzen, das ist des Radfahrers Ziel. Dabei sich und die eigene Leistungsfähigkeit spüren, Gückwunsch zu Route und Rad!
    Ich kenne nurbescheidene Tourenräder, mein erstes war ein Rabeneick, dann Herkules und seit 30Jahren ein NSURad. Das wird, weil zu alt, nicht mehr geklaut.

    • Es ist nicht jedermanns Sache, ich weiss. Aber wir liegen alle noch schne genug tief und bewegungslos drunten, aso sollten wir was tun. Zumindest einmal im Jahr solte es auch dumm sein.

  50. Übernachtung im Kloster?
    war das die vergangene Nacht – oder haben Sie das noch vor sich?

    Die alpenländischen Klöster sind ja teils wirklich atemberaubend schön.
    Oder auch die Klostergärten, wie z.B. St. Ottilien.

    ja mei, Sie machen das richtig. Das ist Leben!
    Alles gute und danke für Ihre Berichte und die wunderschönen Fotos.

  51. Hier ist ein hübsches Geschenk zum Üben
    für die Berlinerquäldichneunzigkilometerdusau:

    http://www.5×2.de/portal/news-brennpunkte/76426-schwerstes-fahrbares-fahrrad-der-welt-rollt

    NS: Ich hoffe, Sie haben die Profaneluft aus Rahmenundreifen vertrieben und mindestens durch Heliumdrei ersetzt! (Wasserstoff? Lieber nicht, da könnte Ihnen Ihr Radl davonfliegen…)

  52. Wer bremst...
    Geehrter Don, ach wissn`s, es gibt auch oder gerade keine noch so dumme Idee und Herausforderung – challenge hört sich sportlicher an in diesem Zusammenhang -, als dass man sie nicht zu realisieren strebte. Das hier mit Politik zu verquicken ist natürlich Ihr Anspruch als Kunstfigur, legt sich aber doch irgendwie auf Ihren sportl. Bestrebungen wie eine fette Übersetzung oder zuviel Obatzter und Torten. Deshalb haben Sie vermutlich im vorauseilendem Gehorsam die XTR-Kurbel aus dem MTB-Bereich gewählt mit 44 max. vorne für diese Raddisziplin-Melange. Also, vor Jahren schon hatte ich Ihnen ja von unserer Mittenwald-Bozen-Alpenquerungs(tor)tur mit dem MTB berichtet (ca. 4.500Hm), und wir kamen da an all diesen schönen Orten (Jaufenpass! 2000m ) vorbei. Grüßen`s mir die alte Wirtsfrau im Hotel in Sterzing, die uns seinerzeit anpöbelte ob unserer nassen Sachen…
    Das es früher gutes und teils besseres Material gab, ist ja ein alter Hut, kann man aber in diesen Zeiten doch nicht verkaufen, nur wir Puristen wissen das. Deshalb mach ich mir oft ein Vergnügen, mit meinen 3-Gang-Torpedo-Kneipen-Leicht-Rad die Akkurad-Fraktion zu verblasen, wenn ich deren Akku in die Knie gefahren habe und diese den grundbleischweren China-Müll kaum mehr drücken können. Bittere Wahrheit leider ist auch: mein Cannondale MTB, mit lebenslanger Garantie einst für andalusische Berge gekauft, wird schon lange in Fernost gefertigt – zumindest der Rahmen. Aber gut, Kinder sollen ja auch – von ihren SUV-Müttern angetrieben – am besten Chinesisch lernen…….

    Ich würde diese Strecken lieber naturnaher und weg von Autoverkehr mit dem MTB fahren.

  53. Radwanderer über dem Wolkenmeer...
    Respekt! Ich fahre auch schon mal nebenbei 60-70 km am Tag, aber völlig flach und nicht diese Höhenmeter. Einmal nach Pillberg bei Schwaz, Hotel in 1400m vom Inntal hoch. Und dann mit Allergie, man hätte mich im Asphalt leicht mental plattwalzen können…)

  54. Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande“
    @ Frau Simon zu Gurlitt
    Das obige Zitat von Augustinus hat Papst Benedikt in seiner Rede vor dem Bundestag angeführt und sich dann grundlegende Gedanken über das Recht uns seine Genese wie Herstellung gemacht.
    https://www.bundestag.de/kulturundgeschichte/geschichte/gastredner/benedict/rede/250244

    Wie auch schon in seiner Regensburger Rede hat er sich damit im Sinne eines echten Intellektualismus ganz in den keimenden Geist einer kommenden Unzeit eingespürt und seine Wurzeln bloßgelegt.
    Wir alle haben noch in Erinnerung, wie die Reaktion der Mainstream-Funktions-Subintellektuellen damals ausfiel. Sandstreuen war auch schon vor Wizoreks Oktoberfestlüge die Devise der Anti-Aufklärung!

    Wenn Recht ungleich erkannt und appliziert wird ( bspw. sogen. Flüchtlinge vs. Normaldeutsche etc.), dann hat der Rechtsstaat seinen Offenbarungseid geleistet.
    Zu Gurlitt könnte man noch Mollath als Beispiel anfügen.

    • Ja, es ist schon erstaunlich, wie still da alle unzwischen geworden sind, die hohen Damen und Herren von der Presse.

      Ich habe ja etwas anderes geschrieben.

    • Herr Feldmann, es macht mich wütend und deprimiert
      Rechtsstaat… ich habe Zweifel, ob wir den noch haben. Zeiten, in denen ein Bundeskanzler oder Justizminister am Parlament vorbei Recht und Gesetz bricht, Gerichte, wenn sie denn überhaupt eingeschaltet werden, angeklagte Neubürger von jeglichem Vorwurf freisprechen, Polizisten am liebsten ihre Arbeit an den Nagel hängen würden, manch einer hat das vorzeitig „Angesichts der desaströsen Situation und noch schlechteren Aussichten in diesem Land“ (aus dem Leserbrief eines Kripobeamten, der nach 20 Jahren seinen Dienst quittierte) längst getan, in denen die vierte Gewalt ihre Aufgabe vergessen hat, ein Fall Mollath oder Gurlitt möglich sind, sind keine guten Zeiten und es bleibt der Räuberstaat übrig.

      Die Politik mitsamt allen Lobbyisten, Beratern usw. hat sich den Staat längst zu eigen gemacht, das Volk ist überflüssiges Beiwerk. Wäre ich jünger, könnte ich angesichts der Ausweglosigkeit verzweifeln, so schützt mich das Alter.

      Der Unmut in der Bevölkerung wächst, immer mehr entdecken, dass man sich im Netz informieren kann, was zu noch größerem Verdruss führt, man überlegt, rechts außen zu wählen (womit ich nicht die AfD meine), nur, was wird es letztlich ändern. Das Volk erwacht immer zu spät.

  55. Die Hitze könnte als Entschuldigung gelten:
    Könnte es sein, dass die erwähnten verschleierten Frauen u.a. per Kleidung kontrolliert werden, die Männer aber per Auto- und Handyelektronik? Und letztere wohl noch sehr viel genauer. Und das Allerlustigste ist doch, dass sie dafür auch noch Monatsraten zahlen. Und natürlich mit ihren Daten. Gibts irgendwo noch irgendein Auto, das einfach nur fährt? Und nicht spitzelt? Und bei den Fahrrädern läuft dasselbe Programm doch auch längst auf Hochtouren.

    Unverzichtbar zur Burka – Burkini – Niqab – Verkleidungsdiskussion ist und bleibt dieser prophetische Hinweis aus dem fernen Jahr 1988!

    http://www.br.de/mediathek/video/georg-ringsgwandl-132.html

    • Ich empfinde es einfach als eine gewisse Form der Missachtung, aber das machen andere, wie Punks, ja auch, Vielleicht ist es gerade deshalb bei den Jungen so erfolgreich

  56. umwerfend
    Mei, wie gut waren meine fünf Tage Wandern in den Karpaten – Alpen mit dem Rad sind da eine andere Nummer!

    Dank eines Weidenstocks kam ich sogar mit Rucksack durch den slowenischen Buchenurwald – allein die Füsse mussten durchhalten. Den Weidenstock hat dann die Flughafensecurity als gefährliche Waffe identifiziert…

    Keine Technik – von nichts abhängig – der gebrochene Umwerfer erinnert mich irgendwie an Herrn Gabriel und die SPD… wenn es darauf ankommt, lassen sie einen im Stich.

    Bin gespannt, wie es weitergeht)

    Gute Fahrt!

  57. Kiloschlacht
    Lieber Don, ich bin immer wieder erstaunt, auf wie viel/wenig Gewicht man die Räder für immer mehr Aufwand heruntertrimmen kann (und mit welch geringem Aufwand Ihnen das hier gelungen ist). Aber das macht für den gemeinen Tourmalet-Nachsaison-Passfahrer wie mich kaum Sinn.

    Wenn mein Kampfgewicht in etwa stabil wäre (das ist es) und der Norm eines durchtrainierten Bergfahrers entspräche (tut es nicht), dann wäre es durchaus sinnvoll, noch hier 200 g Alu und dort 300 g Blech einzusparen. So aber denke ich mir, dass ich meine ganze Ausstattung locker um 5 kg leichter machen könnte, ohne eine einzige Schraube am Radl auch nur anzusehen, indem ich mein Lebendgepäck ein wenig reduziere.

    Wir unterscheiden uns in puncto Größe und Figur nur minimal (die Anzahl meiner Rennmaschinen ist allerdings deutlich geringer, und ihr Prestige ist auch ungleich geringer. Aber ich muss muss für mein Geld ja auch noch – horribile dictu! – arbeiten). Zugegeben: Es macht mehr Spaß, die 500g beim Rahmen einzusparen. Aber das wird kaum den entscheidenden Beitrag zu ihrem (von mir frei fantasierten) Versuch leisten, sich erfolgreich an mein Hinterrad zu klemmen.

    Ich gehe davon aus, dass Ihnen meine Erkenntnisse längst bekannt sind, in diesem Fall schreibe ich sie für die Galerie – ansonsten tausche ich mich gerne bei einer gelegentlichen Tegernsee-Rundfahrt mit Ihnen aus. Ich weiß ja, wo ich Sie finde. Immer im Sonnenuntergang….

  58. Wenn ich das so lese, ...
    … werde ich rechtschaffen neidisch. Für Durchschnittsradler liegen solche Hochqualitätsschnäppchen doch schon mangels Fachwissen außerhalb jeder Reichweite.

    • Es war ganz einfach: Ebay.de und dann bei der Detailsuche nach „Campagnolo“ suchen. Ich kann auch gerne mal einen Beitrag „Wir bauen uns eine Bergziege auf“ schreiben. Das ist gar nicht so schwer und teuer.

  59. die Julia
    Ein Fundstück aus dem Kommentarbereich der Zeit.

    https://pbs.twimg.com/media/CoM4A-RWYAArZPs.jpg

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