Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Der Kampf des Bundesrates gegen Naturgesetze und Intelligenz

| 610 Lesermeinungen

Es ist mir auf dem Rad eingefallen.
Albert Einstein über die Relativitätstheorie

Nun hat also der Bundesstaatsrat der DDR mit den beigetretenen Westländern beschlossen, dass man ab 2030 mit Hilfe des grossen Bruders aus Brüssel keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr zulassen will. Das ist in 14 Jahren, und wer die Modellwechsel der Firmen kennt, der weiss, dass es bereits die übernächste Generation der Flotten betrifft. Bislang werden nur Kleinwägen elektrisch betrieben. Wie dann ein anständiges Auto, das sich die Unterschichten nicht leisten können, betrieben werden soll? Vielleicht gibt es bis dahin ausreichend kompakte Atomreaktoren für den Antrieb. Vielleicht kommt ja auch die Sänfte wieder in Mode.

emise

Wie auch immer, die Glühbirne war nur der erste Schritt, jetzt wolllen die Einheitsparteien unsereins offensichtlich an die S-Klasse. Der gleiche Staat, der in München, Berlin und Frankfurt an neue Startbahnen für Nichtelektrodüsenflugzeuge denkt, und seit Jahrzehnten verspricht, mehr Güterverkehr von der Strasse auf die Schiene zu bringen, will seinen Bürgern vorschreiben, womit sie ihre Mobilität betreiben sollen. Nicht mehr mit Sprit, sondern mit extrem teuren Akkus und Kohlestrommixturen, die aktuell kaum weiter als 300 Kilometer tragen, bevor sie mit einer noch nicht vorhandenen Masseninfrastruktur aufgeladen werden,. Unsere Bergbauern am Irschenberg können jetzt schon damit rechnen, dass man sie für die neuen Rastplätze an der Autobahn, auf denen die Akkus der kleinen, neuen Trabbis gefüllt werden, wie in der SBZ wegkollektiviert.

emisk

S-Klassen und andere grosse Fahrzeuge aus deutscher Produktion, die im Ausland so gerne gekauft werden, haben dann angesichts der begrenzten Leistung der Akkus vermutlich wenig Sinn. Naja. Mir kann es egal sein. Denn ich wohne in grosszügigen Anlagen mit viel Platz für Stromtankstellen. Was interessieren mich Bewohner von Schwabing und dem Schanzenviertel, denen man nicht einfach Kabel zu ihren Trabbis über die Trottoirs verlegen kann. Was stört mich das Schicksal der kleinen Leute, die sich einen doppelt so teuren Golf dann nicht mehr leisten können. Vor allem: Was juckt mich das deutsche Regime, wenn sie die Grenze zum nahen, dann sicher aus dem Neuwarschauer Pakt ausgetretenen Österreich nicht verminen, wo ich mein benzinbetriebenes Auto auch zulassen kann. Falls es noch keiner gesagt hat: Österreich hat viele Berge. Das senkt die Reichweite der E-Auton noch mehr. Aber daran denken die flachen Bundesländer nicht, die völlig zurecht als erste vom Meer überrollt werden.

emism

Es wird sein wie immer; Wir, die Elite, wir werden es kaum merken. Probleme haben die anderen, und wenn es nach der Politik geht, bleiben 14 Jahre, sie zu lösen. Autofirmen werden pleite gehen, weil es unmöglich ist, die aktuellen Modellpaletten in 2 Fahrzeuggenerationen den begrenzten Akkuvorgaben anzupassen. Kohlekraftwerke in NRW werden nötig bleiben. Kupferpreise werden steigen, und irgendwelche armen Leute auf dieser Welt werden die Umweltprobleme der Akkuproduktion schultern. Ich werde mich höchsten über gekaufte Gutachten ärgern, die mich in Sachen Schadstoffreduzierung so informieren, wie andere Gutachten des gleichen Staates beim TTIP. Oder früher bei der Kernkraft.

emisl

Mich erinnern die Versprechungen von 600km Reichweite und 15 Minuten Ladezeit ein wenig an die Lügen, die uns als Jugendlichen in den CSU-nahen Schulen über Schnelle Brüter, Kernfusion und Endlagerung erzählt wurden: Dass man nämlich in 10, 20 Jahren technisch viel weiter und die Energieversorgung in dieser leuchtenden Zukunft kein Problem mehr sei. Journalisten glauben heute politisch gewollte Zukunftsszenarien einer Autoindustrie, die gerade mit einem Abgasskandal aufgeflogen ist. Die neue, grüne Staatsratdoktrin: Sie ähnelt mit ihrer Naivität ob der grandiosen Zukunft den alten Visionen im WAA-seligen, bayerischem Schwarzbraun, oder dem Arbeiter- und Bauernparadies, oder Renten durch zuwandernde Facharbeiter, und wenn man anderer Meinung ist, setzt der Staat das Personal mit Erfahrung aus der letzten Diktatur auf einen an.

emisd

Es ist typisch für vulgärsozialistische Regimes, dass sie auf eine grosse, umfassende Lösung des Verbots setzen, die in ihrer Unflexibilität für neue Probleme in anderen Lebensbereichen sorgt. Stalin hatte seine Kollektivierung, Mao hatte seinen grossen Sprung nach vorn, der „Sozialismus statt Kolonialismus“-Vorzeigepolitiker Mugabe seine Müllbeseitigung, und der Bundesrat will eine nicht ausgereifte Zwangstechnik für eine wichtige Industrie des Landes. Der Bundesrat ist sich übrigens nicht zu schade, von “schadstofffreien Autos“ zu sprechen. Grad so, als würden die Kraftwerke, die den Strom produzieren, allesamt keinerlei Auswirkungen auf die Umwelt haben.

emisf

So in der Art stelle ich mir in der DDR übrigens die Erreichung des Wirtschaftswachstums nach Beschluss des Staatsrates vor. Wie passend für den Bundesrat, wenn wir nun davon lesen, der Feinstaub wäre möglicherweise auch für Alzheimererkrabkung verantwortlich. Der kommt zwar auch vom elektromobilistischen Reifenabrieb und aus dem Kohletagebau, aber wer wird denn genauer hinschauen.

emisc

Dabei ist längst klar, wo das eigentliche Problem liegt: Nicht bei den Langstrecken, für die das E-Auto ungeeignet ist, und die ein gut gefüllter Benzinwagen bequem und sparsam durcheilt. Sondern bei der Faulheit der gern grün wählenden, progressiven Menschen in den Städten, die kurze Strecken ohne Notwendigkeit mit dem Auto zurücklegen. Das verursacht den höchsten Verbrauch und die meisten Emissionen. Das zwingt zum autogerechten und menschenfeindlichen Umbau der Städte. Das ist die Ursache von Staus und Lärm, der krank macht. Das Elektroauto ist eine Lösung, die die Folgen der Mobilität in die Regionen verlagert, in denen der Strom erzeugt wird: Ein mobilitätspolitisches Gorleben. Was spricht denn dagegen, Städter in ihren eigenen Abgasen zu lassen?

emish

E-Autos sind natürlich leiser, und man kann sich als Fussgänger jetzt mit dem guten Gefühl über den Haufen fahren lassen, dass wir einen Weg gefunden haben, die immer noch gleichen breiten Hintern in Tonnen von Metall und Plastik durch die Stadt kriechen zu lassen. Es ist eine teure Zwangstechnik, die wegen des angeblichen Klimaschutzes ein paar Probleme verschiebt und das Grundübel unserer Zeit – Eltern mit SUVs, die den Nachwuchs mit dem Auto zur Schule bringen, danach zum Yoga fahren und dort über Biolebensmittel sprechen – ungeschoren lässt. Dieses Übel darf sich dann als “emissionsfrei“ bezeichnen.

emisj

Noch nicht mal ich bin emissionsfrei. Ich trage bewusst Kleidung aus heimischer, fairer Produktion und nachwachsenden Rohstoffen, kaufe regionale Nahrung und fahre trotz enormer Höhenunterschiede am Tegernsee meistens mit alten Rädern. Ich produziere dabei aber auch CO2, und durch den Kalorienverbrauch muss ich mehr essen. Kluge Köpfe haben errechnet, dass zur Produktion dieser zusätzlichen Nahrung auf 100km rund ein Liter Benzin verbraucht wird, und diese Nahrung ist dann auch teurer als ein Liter Benzin. Es ist ein Naturgesetz: Geschwindigkeit und Beschleunigung sind in der Welt der Schwerkraft und des Luftwiderstandes nicht ohne Energie zu bekommen. Energieerzeugung hat meistens unschöne Nebenwirkungen und Emissionen. Das Fahrrad wäre, auf kurzen Strecken im urbanen Raum, eher eine Problemlösung als das Stromauto.

emisi

Erstaunlicherweise geht das in als chaotisch verschrieenen Innenstädten Italiens. In Mantua und Ferrara hat man den Autoverkehr einfach aus der Stadt geworfen. Nur noch Einwohner dürfen rein. Wer nicht zu Fuss gehen will, muss radeln. Es funktioniert. Es funktioniert auch in London, wo Autofahrer für die Verschmutzung bezahlen und Firmen für Umweltzertifizierung abschliessbare Radräume und Duschen füt Mitarbeiter anbieten müssen. Es funktioniert bei mir am Tegernsee, denn in meinem reichen Viertel wurde die Strasse selbstverständlich als Anwohnerstrasse deklariert, damit nicht mehr Creti und Pleti mit dem Auto kommt. Es funktioniert in der Oberstadt von Bergamo, in Verona und in Parma. Sind die Autos weg, kommen die Bistrotische, die Sprizzgläser und die Lebensfreude. Es reduziert den Feinstaub in der Stadt und die Folgen auf dem flachen Land. Es ist halt etwas unbequem für die Kernzielgruppe der Grünen in den Städten, die nur das Beste für ihr Kind will, aber das sollten sie sich nochmal überlegen:

emisg

Denn in einem plakativen Radkorb sieht man die weitgehend vegane Louis-Vuitton-Schultasche des Kindes besser, was auch zum Ruhme der Elternschaft erheblich beiträgt. Kollektives Benzinverbot und E-Autoförderung sind nichts anderes als Kientelpolitik für Kurzstreckenfaulpelze in der Stadt, und eine Benachteiligung derer, die auf dem Land leben und nicht alle 20 Meter ein Auto eines Mobilitätsdienstleisters finden. Natürlich schätzt es das verwöhnte, grünurbane Zielpublikum moderner Grossstadtparteien nicht, auch einmal für die Folgen des eigenen Tuns Verantwortung zu übernehmen.

emisb

Aber irgendjemanden wird man unterdrücken müssen, um die Klimaziele zu erreichen. Und wer die Märchen vom 600 Kilometer fahrenden E-Auto und 15 Minuten Ladezeit glaubt, der glaubt vielleicht auch die simple Wahrheit, dass man auf den meisten kurzen Strecken auf dem Rad, das im Keller mit einem Plattfuss gammelt, weitaus besser, schöner, günstiger und gesünder unterwegs wäre.

Und das geht sofort, und nicht erst nach EU-Gesetzen in 14 Jahren.

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610 Lesermeinungen

  1. Kleinwagen?
    „Bislang werden nur Kleinwägen elektrisch betrieben.” Ich weiss nicht welche Wagen Sie fahren, aber der vollelektrische Tesla Model S wiegt zwei Tonnen und ist 5 Meter lang.

    • Ist das nicht das Modell, das Tesla „Auto Motor Sport“ nicht mehr für Tests geben will, nachdem die Reichweite im realistischen Test so schlecht war?

    • gewiss, aber der Kaufpreis macht ihn irrelevant für die zu lösenden Probleme
      der breiten Bevölkerung

    • Titel
      … die auf der Autobahn immer den Windschatten von Lkw’s suchen.

  2. Danke
    Hätte ich den Artikel früher gelesen, hätte ich noch mehr Argumente auf meiner Sonntagswanderung auf den Blomberg gehabt, wo eine entfernt Bekannte von sich gab, wie toll dieser Plan doch sei.
    Wenn man dann erklärt, wie schlecht der Wirkungsgrad eines akkubetriebenen Elektroautos doch sein müsse, wird die Diskussion für die meisten Wohlmeinenden schon wieder viel zu technisch.
    Wäre es nicht klüger, wir würden unsere Häuser elektrisch beheizen. Da gibt es dicke Kabel. Und im Auto weiter verbrennen. Und im Übrigen – und da sprechen Sie mir aus der Seele – auf der kurzen Strecke das Auto einfach stehen lassen.

    • Bitte. Ich denke, ich werde das Thema demnächst hinlänglich vertiefen.


    • @ Peter Fischer
      12. Oktober 2016 um 00:08 Uhr
      „Wäre es nicht klüger, wir würden unsere Häuser elektrisch beheizen.“

      Wobei die Hausbesitzer oder Mieter dann dies über die privatisierten Energiekonzerne teuer bezahlen müssen? Jetzt schon ist der Anteil derer, die ihre Elektriztätsrechnunge nicht bezahlen können, drastisch gestiegen.
      http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/strom-350-000-haushalte-mit-stromsperre-a-1062889.html

      Mit Öl und Gas kann der Endverbraucher die Preisschwankungen im Falle von sinkenden Preisen noch einigermaßen ausnutzen. Bei Elekrizität kommen solche Änderungen beim Kunden eigentlich gar nicht an. Es gibt nur einen Trend, und das ist: aufwärts, immer teurer.

    • @Tamarisque
      Ihre These, dass Strompreisschwankungen ungünstiger für Verbraucher sind als Ölpreisschwankungen, kann ich nicht wirklich beurteilen, halte sie aber zumindest für etwas fragwürdig.
      In jedem Falle wäre sie aber kein Argrument dafür, den Autofahrern das dann zuzumuten und sie vom Öl in den Strom zu treiben.
      Mein Argument war ja nur, dass wenn wir uns für Strom statt Öl entscheiden, dann doch lieber zuerst im Haus, wo die Infrastruktur schon steht, als im Auto, wo wir explodierende, leistungsschwache, schwere Akkus mit uns herumkarren müssen.

  3. So isses
    Habe diesem so leicht daherkommenden Text nichts hinzuzufügen außer einem herzlichen Dankeschön, einmal mehr. Freue mich schon auf den nächsten.

  4. Titel eingeben
    Als Rudolf Bahro 1977 sein Buch „Die Alternative“ im Westen veröffentlichte, weil diese radikale Abrechnung mit dem Irrsinn des „real existierenden Sozialismus“ in der DäDäÄrr nie hätte gedruckt werden dürfen, ahnte er nicht, dass er zwar den Kollaps des „Arbeiter- und Bauern-Staates“ präzise vorhergesagt hatte, der Irrsinn aber einfach weitergehen würde. 2007 habe ich für den SWR ein Feature zum „Fall Rudolf Bahro“ („Ist die Welt nicht mehr zu retten?“) produziert, der Redakteur fand den Schluss-Satz „Der Westen hat den Untergang des Sozialismus noch vor sich“ leider nicht vermittelbar, er wurde geändert. 1977 war Honeckers Wirtschaft am Ende, er suchte Rettung in Afrika, bei „jungen Nationalstaaten“ mittels Tauschgeschäften von Rohstoffen gegen Waffen, die Alexander Schalck-Golodkowski aushandelte. Junge Leute aus Mosambik wurden mit Versprechen beruflicher Qualifikation – bis zum Hochschulstudium – in dä DäDäÄrr gelockt, um die Lücken an den Fließbändern zu stopfen. Zur selben Zeit verkaufte F. J. Strauß jede Menge Kriegsgerät an Südafrikaner, die in Mosambik den Bürgerkrieg anheizten. Schalck und Strauß handelten dann den Milliardenkredit aus, der 1983 den Absturz der DäDäÄrr noch einmal verzögern sollte, sie wurden Männerfreunde, weshalb der Stasioberst einen gemütlichen Lebensabend am Tegernsee erleben durfte. Wenn ich jetzt die Bundeskanzlerin, gefeiert von Jubel-Afrikanern, im schwarzen Kontinent reisen sehe, kommen mir die allerseltsamsten Ideen: Vielleicht ist die Entwicklungshilfe gar nicht gescheitert. Vielleicht war der Jubel für Honecker auf seinen Staatsbesuchen schon ein Vorbote dafür, dass demnächst die Afrikaner den Deutschen und ihrer Kanzlerin zu Füßen liegen, weil sie – im Unterschied zu einem alten weißen Mann wie mir – den Sinn von alledem verstehen und doch noch – irgendwie – die lichte Zukunft des Kommunismus anbricht. Eine Welt aus lauter guten Menschen.

    • Kluge Gedanken!


    • [em]der Redakteur fand den Schluss-Satz „Der Westen hat den Untergang des Sozialismus noch vor sich“ leider nicht vermittelbar[/em]
      Interessant. Der Armstrong sagt das auch immer wieder.

  5. Sehr schöner Beitrag zur Nacht
    und beim zweiten Foto kam mir spontan die Idee, die GrünInnenautos doch mit Pedalen zu versehen. Falls die Batterie ausfällt und das wird sie wohl öfter mangels Strom, wo verdammt ist die nächste Steckdose, können die Damen oder auch Herren im Trockenen sitzend sich biodynamisch fortbewegen.

    Man fragt sich ja schon so als gemeiner Wähler, wie die GrünInnen das unter einen Hut bringen, das Streben, uns per E-Autos ein sehr gutes Gewissen machen zu wollen, sich gleichzeitig selbst im dicken Audi durch die verspargelte Landschaft fahren und die Wirtschaft weiterhin brummen lassen zu wollen. Wahrscheinlich muss man sehr grün sein, um das zu verstehen, wie man ja auch die Energiewende nur verstehen kann, wenn man fest an Trittins Spruch mit der Eiskugel und den nächsten Tsunami glaubt.

    Die halbe Billion, die dieser Blödsinn unterdessen die Bevölkerung kostet, rechne man mal in Eiskugeln um. Da ich nicht rechnen kann, überlasse ich das anderen, so wie ich auch anderen die Erfahrungen mit lautlosen E-Autos überlassen werde. Man denke z.B. nur an die vielen achtlosen ohrbestöpselten Fußgänger, die dann wohl überfahren werden.
    Man könnte das als sozialverträgliches Frühableben propagieren. Vielleicht kommen die GrünInnen damit auch noch, denn Deutschland ist ja nur ein mieses Stück Sch… und gehört abgeschafft und man hat ja längst neue Menschen geschenkt bekommen.

    Womit aber nicht die Sache mit den ausgedienten Batterien geklärt wäre. Was dann an Müll zusammenkommt, Dämmmaterial, Batterien… das wird weitere Landflächen brauchen, aber wo wird dann der Mais angebaut oder die Spargel und all die Ladestationen aufgestellt?

    Aber die GrünInnen haben ja auch längst verdrängt, dass man Pollux haben wollte, um den Dreck aus den Castoren da drin zu lagern. Ja sie wissen nicht einmal, wie Pollux aussehen und funktionieren könnte bzw. wie man das Zeug aus den Castoren bekäme.

    Grüne Idiotie, unsere Zukunft ist gesichert, denn wir haben keine mehr.

    • Die nicht mehr ganz füllbaren Batterien sollen SPON-Experten zufolge Energiespeicher für das Haus werden. Das klingt viel besser als „Irgendwann müssen die trotzdem alle weg und jemand wird dafür bezahlen müssen“.

    • Toll, das spart dann auf Dauer sogar die Möbel
      alldieweil die Akkus und das ganze Styropor doch immens Platz brauchen. Ach das werden herrliche Zeiten. Und irgendwer kratzt den Schimmel von den Wänden, schön. Aber was ist, wenn die Akkus nicht wieder aufgeladen werden können, werden die Dinger dann als Straßenpoller oder Riesenlegos verwendet?
      Ich sehe schon, die Vielzahl der Verwendungsmöglichkeiten lassen diese Technologie in einem ganz neuen Licht erstrahlen. Bezahlen ist doch kein Problem, der Staat wirtschaftet so gut, das nimmt doch keinem was weg und schon gar nicht dem Steuerzahler.
      Hätten sich Huxley und Orwell das je träumen lassen?

    • Es gibt dann sicher einen Endlagerungssalzstock dafür. Erprobte Technik!

    • ...man könnte schon....
      So ein Auto gibt es schon, werte Frau Simon, heißt Twike und wird bereits seit 20(!) Jahren produziert – aber es wird genauso wenig gekauft wie die anderen. Bei einem Preis von 25’000 Euro für die Basisversion (läßt sich wie üblich um einen Faktor 2 steigern) konnte die Firma in dieser Zeit immerhin schon knapp über 1000 Stück in dieser Zeit verkaufen….
      Der dicke Audi ist übrigens ganz doll umweltfreundlich, weil er auf dem Papier nur 99,6532 g CO2 ausstößt – ehrlich!
      Sie wissen sicher auch, wer Umweltministerin in NRW war, als Garzweiler II beschlossen wurde: Bärbel Höhn / Grüne…

    • Ja und die Asse geht auf das Konto von Merkel
      die Frau hat von Physik wirklich nur etwas Ahnung, wie sie selbst sagt halbwegs theoretisch.
      Übrigens würde ich gern einen Audi fahren, allein mir fehlt das Geld für solch ein Auto und in meine Parkbucht hier im Haus käme ich damit auch nicht mehr rein.

      Twike, nie gehört, ist das ein Tretauto? Oh, grad mal die schlaue Suchmaschine gefragt; ich würde sagen, ein modernerer Messerschmidt Kabinenroller. Aber zu dem Preis, sind die noch ganz gescheit? Außerdem könnte man damit aber nun wirklich keinen Eindruck schinden. Stellen Sie sich vor, Sie wollten damit die Kinder von der Schule abholen. Die Lachan- und unfälle der anderen könnten Sie doch gar nicht verantworten.


    • Don Alphonso
      12. Oktober 2016 um 08:50 Uhr
      „Die nicht mehr ganz füllbaren Batterien sollen SPON-Experten zufolge Energiespeicher für das Haus werden.“

      Woran das iPhone wieder aufgeladen werden kann…

    • Sie sprechen mir aus der Seele.
      Diese Grün-Gentrifiziererinnen mit ihrer vollmundigen Unverschämtheit werden langsam übermütig. Erst usurpieren sie (z.B.) den Prenzlauer Berg. Dann wünschen sie sich dort gar saubere Luft für sich und Ihresgleichen. Geld zum Verjagen der Plebs haben sie ja. – Daß die Knete auch Ahnung ersetzt, habe ich gerade im Winterkatalog von Manufactum gefunden. Dort gibt es für küchenuntaugliche Blöd-Ökos neuerdings Backmischungen zu kaufen: Man kann sich „Kollwitz-Plätzchen“ (kein Scherz) backen, wenn man für 14,90 Euro eine Backmischung im 510g-Weckglas kauft (29,22 Euro/kg). Wer für sowas Geld hat, mag sich natürlich auch ein Strommobil leisten, mit dem der Prenzelberg zu Angeberzwecken umrollt werden kann. Physik schert solche Leute nicht. Sie werden nicht etwa dadurch stutzig, daß die Elektrifizierung des Automobils seit seiner Erfindung versucht wurde und bislang nicht machbar war. Ihnen reicht ein Beschluß, und laute er, die Sonne möge im Westen aufgehen. – Vermutlich werden die Herrschaften demnächst die Anschaffung von Elektrodrohnen zwecks ökölogischer Kriegführung fordern, CO2-neutrale Kampfstoffe inklusive. Sie schämen sich ja jetzt schon nicht, ihre „Energiewende“ von allen kleinen Leuten bezahlen zu lassen, während sie sich die Taschen vollschaufeln: Wer Land hat, kann Windspargel aufstellen. Die geben ein gesichtertes Einkommen, ob der Strom nun gebraucht wird, oder nicht. Wenn die Dinger stillstehen, kriegen sie genausoviel Geld, wie wenn sie laufen. Den Netzausbau bezahlen selbstverständlich kleine Leute, die Subventionen auch. Da wundert es mich wenig, daß die Geldeinsacker sich schon die nächsten Einnahmequellen erschließen möchten. Vermutlich werden sie demnächst wieder Nachtspeicherheizungen propagieren …

    • Alternative Antriebe
      Ja, das Twike ist wirklich eher etwas für Hartgesottene…
      Es gab auch noch andere Versuche in der Art, etwa den Sinclair C5; immerhin 17’000 verkauft, aber ohne Dach etwas eingeschränkt in der Anwendung (mittlerweile hat er „Kultstatus“).
      Wirklich pfiffig (bis hin zur Namensgebung) war der „Hotzenblitz“ aus den 90-ern, etwa so groß wie der alte Smart, aber wesentlich hübscher. Leider ist auch er über eine Vorserie nicht hinausgekommen, hat aber mit modernen Akkus bis zu 350 km Reichweite (!!! wie weit, nochmal, kommt der ach so tolle i3?). Damit man auch im Winter fahren kann, hat er eine Diesel-Heizung und einen Akku-Vorwärmer.
      Wer sich für so etwas interessiert, sollte einmal das private Museum „Autovision“ in Altlußheim besuchen (Nähe Heidelberg), das ist nach meinem Wissen die größte Sammlung zu alternativen Fahrzeugantrieben, insbesondere Wankel- und Elektromotoren, aber auch Wasserstoff- und andere Antriebe.

    • Windmüllerei
      nach meinen Informationen werden die Windanlagen entsprechend dem Strombedarf gesteuert, wird mal keiner gebraucht, wird eben abgeregelt. Nur wird das bei den Rentabilitätsberechnungen unterschlagen, die nehmen immer optimale Wind- und Abnahmebedingungen an.
      .
      Zu einem Zusammenhang von der Politik der Grünen und den Bemühungen der Windkraftlobby sage ich nichts, da kann selber recherchieren, wer da noch Zweifel hat.
      .
      Die kleineren Photovoltaikanlagen können noch nicht bedarfsgesteuert geregelt werden, das war, als da noch kräftig gefördert wurde, wie ein Dukatenesel. Wer da seinerzeit die Möglichkeit hatte, das aus seienm Vermögen zu bezahlen, freut sich heute. Andere nahemn Kredit auf, da freut sich auch der Bankdirektor.
      .
      Es gibt da protestantische Pfarrgemeinden, haben sich eine Photovoltaikanlage aufs denkmalgeschützte Kirchendach bauen lassen, weil die das dürfen und können so alle Fördertöpfe leeren. Im Sonntagsblatt wird dann die Ehe vom lieben Gott und der Umwelt gefeiert (einfach mal Photovoltaikanlage und Kirchgemeinde gurgeln).

    • Fragen Sie mal unsere Bayern mit deb grossen Scheunen: Milchviehförderung durch Sonnenenergie.

  6. Dieter Bohlen über Bekloppte
    Brillant.
    Die Regierungen von Bayern und BaWü werden diesen Wahnsinn ausbremsen. In der Bundesregierung schaut man nicht mehr ins Land, man betreibt Ideologie als Politik. Wenn Niedersachsen mitmachen will, sollen sie doch. VW wird dann endgültig pleite gehen.
    Und den Menschen wird vorgelogen, Strom würde in der Steckdose erzeugt. Bloß, Gottseidank, glaubt’s keiner.
    Ein Wahnsinn, diese Politik. Meiner, neun Jahre alt, frisst nur 7-8 Liter, die Mietwägen von Daimler, BMW und Audi, die ich fahre, zwischen vier und fünf. In den Firmen muss man sich doch an den Kopf fassen und langsam hochfrustriert werden. Wo ist die Anerkennung für die verbrauchsarmen Motoren, für die technische Leistung?
    Das sind Wahnsinnige. Sollen sie die LKW aus den Städten werfen. Aber, ehrlich gesagt, wenn ich in den Städten bin, finde ich die Luft ok.
    Sagen wir mal, in der Landsberger Straße haperts. Vielleicht würden ein paar Bäume helfen? Oder flexible Arbeitszeiten, denn hapern tut’s doch morgens und so um fünf. Oder Fahrräder, ja. Oder eine Logistik bei Taxen. Oder den Spieß umdrehen und die Arbeit ins Umland treiben.
    Wären sie doch in Bonn geblieben, dann wären sie nicht so wahnsinnig. Berlin macht bekloppt.

    • In dem Fall waren es ja die Bundesländer – wobei die Medienzustimmung dann vor allem aus Berlin kommt, wo man das Konzept Arbeit nicht versteht.

  7. Dulce et decorum est pro patria mori.
    Treffer, versenkt!

    Das wird noch richtig lustig hier in unseren Breiten. Fragt sich, ob nicht doch vorher der Zusammenbruch unseres Finanzsystems und/oder der Bürgerkrieg die Figuren neu mischen. In den nächsten 14 Jahren werden noch ’ne verdammt große Menge Menschen „geschenkt“ bekommen. Und ob die Deutsche Bank so lange hält, na ja…

    • Haben Sie gehört? Der Niger will eine Milliarde! Die kann sich Merkel ja bei der Deutschen Bank zu 20% Zins leihen, dann ist allen geholfen.

    • Zu:Deutsche Bank
      Man könnte die Leute dort auch mal in Ruhe lassen.

      Natürlich wäre es für andere international tätige Großbanken schön wenn es den Konkurrenten aus D-Land nicht mehr geben würde.

      Die Beschimpfung ihrer Derivate und des Investmentbankings ist m.E. albern. Als Investmentbank wurde die DtBk schon tätig als Daimler mit Benz zusammenging und in jeder Zeitung werden die kostengünstigen Indexzertifikate angepriesen die nur theoretische Abbildungen von Indices wie dem DAX sind.

      Interessant ist auch wer den Pharma und Agrochemiehersteller Bayer beim Kauf des Saatgutherstellers Monsanto unterstützt:
      Zitat: …Die Brückenfinanzierung über 57 Milliarden US-Dollar wurde von BofA Merrill Lynch, Credit Suisse, Goldman Sachs, HSBC und JP Morgan garantiert.

      Aus Europa ist nur die CS dabei.

      Darüber könnte man auch mal nachdenken.

    • Kleine Korrektur
      Die HSBC hat ihren Sitz in London. Das macht die Sache aber nicht viel weniger problematisch.

    • Don, klar wollen die Milliarden,
      Millionen haben sie ja unterdessen schon reichlich gehabt, also… wir hams doch. Was Erdogan recht ist, ist anderen längst billig oder wollen die auch noch in die EU?

    • Deutsche Bank
      Fragt sich, wieviel von der Deutschen Bank überhaupt noch deutsch ist, außer dem Namen.

      Nach meiner letzten Information lag das größte Aktienpaket bei Blackrock, USA. Es wurde in den Medien auch kolportiert, dass die Königsfamilie eines der Emirate in die Deutsche Bank enorm hohe Milliardenbeträge investiert hatte.

      In welchem Standort generiert die Deutsche Bank ihr größtes Geschäftsvolu-men? Das ist vermutlich gar nicht mehr Deutschland, sondern die USA.

      Und ja, Derivate gibt es schon lange. Das Unheil nahm jedoch ihren Lauf, als die Banken anfingen, innovative Finanzprodukte zu kreieren.
      Diese waren so irrwitzig kompliziert, dass die Banker sie selber nicht mehr ver-standen haben und aus dem Grund ihren Kunden auch nicht erklären konnten. Dann entstanden die Schattenbanken. Die Deutsche Bank hat z.B. mit den größten Hedge Fonds der Welt zusammengearbeitet. Es wurde gezockt wie im Casino. Nein, sorry, entsprechend abenteuerliche Geschäftsmodelle würden die Casinos nicht zulassen.

      Die Finanzblase ist ja nicht ohne Zutun der Banken entstanden. Die Deutsche Bank hat ihren Anteil daran, geschweige denn ihre unrühmlichen Immobilien-Geschäfte, auf Grund derer in den USA ganze Geisterstädte entstanden, in wel-chen von der Deutschen Bank finanzierte zwangsversteigerte Häuser für sich dahinrotteten.
      Hinzu kam der dreiste Libor-Betrug etc. Dies nur aus dem Gedächtnis, es gibt aber wesentlich mehr prekäre Fälle, bei welchen Deutsche Bank Manager sogar zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden, u.a. in Hong Kong und Südkorea. Solche Nachrichten erscheinen in Deutschland gar nicht.

      Nein, die Deutsche Bank hat sich nicht mit Ruhm bekleckert, und das sollte man nicht schön reden, nur weil die Bank immer noch irgendwie deutsch ist.

    • Es ist etwas untergegangen, das ihre Leute in Sachen Monte Paschi mit auf der Anklagebank sitzen.

    • Dank der 35 Billionen an Derivaten
      kann man die DB gar nicht untergehen lassen, ohne dass man zig andere Bankhäuser mit in den Orkus befördert. Die DB ist der größte Hedgefond weltweit.

      Großaktionäre gemäß § 21 Abs. 1 WpHG – aktueller Stand lt. DB:

      5. Oktober 2016 – 5,11% hält BlackRock, Inc., New York
      20. August 2015 – 3,05% hält Paramount Services Holdings Ltd.,
      British Virgin Islands
      20. August 2015 – 3,05% hält Supreme Universal Holdings Ltd.,
      Cayman Islands

      Die Deutsche Bank-Aktie befindet sich weiterhin fast vollständig in Streubesitz. 2015 waren 99% der Aktionäre Privatpersonen. Der von ihnen gehaltene Anteil am Grundkapital betrug zum Ende des Berichtsjahres 19% (2014: 20%). Auf institutionelle Investoren entfielen 81% (2014: 80%) des gezeichneten Kapitals von 3.530.939.215,36 €.
      Quelle https://www.db.com/ir/de/aktionaersstruktur.htm

  8. Wenn die DDR überlebt hat, ...
    … , sehr geehrter Don Alphonso, dann leider in Ihren Texten, vulgärsozialistisch gesehen. (Ich für meinen Teil weiß sehr gut, welches Bundesland seinerzeit gegen das Grundgesetz gestimmt hat. Und nein, ich war nicht dabei.) Ich finde es sehr bedauerlich, dass Ihnen oft nix gescheiteres einfällt, als Ihre Texte mit DDR-Stilmöbeln und diversem Ost-Nippes auszustatten. Umso mehr, als man Ihnen ja wirklich nicht nachsagen kann, dass Sie die Dinge auf des Pudels Kern zu bringen nicht in der Lage wären. Oder meinten Sie tatsächlich den Esel zu schlagen, und nicht den Sack? Denn dann hätten Sie gewusst, dass es Generationen von Ostlern zum Wahnsinn getrieben hat, mehrere Monatslöhne in Aluchips und Lebenswartezeit auf so etwas wie einen Trabi [sic] zu warten, während anderswo richtige Autos für richtiges Geld zu haben waren. Die heurigen Sorgenfalten der deutsche Autoindustrie sind letzthin tiefer geworden und haben zudem die Form eines V oder eines W, und nicht die eines geschwungenen S, im Kreis.

    • Also ich kenne ja noch den alten Westen. Und ich weiss zu 100%, dass der anders war als das heute.

    • ich kann nicht für malus ex saxonia sprechen,
      Don Alphonso, aber mir scheint, er möchte Ihnen vermitteln, dass er es erstaunlich findet, wie konsequent Sie „Fehlentwicklung“ ausschließlich mit „DDR“ assoziieren. Aber – sonst hätten Sie ja weniger Leser. Dass man selber die Verantwortung übernähme (kommt die Grüne Frau Roth nicht aus Bayern?), wäre schließlich geradezu selbstschädigend. Generationen von Ich-AGs! Aber natürlich ist das am Ende auch der Pferdefuß. Ich hoffe bloß, der verliert bald mal das Hufeisen …

    • Wir leben ja in der DDR.

    • Ostalgie?
      Je nun, die Warterei auf Trabis war ja auch nur eine verzweifelte Methode, um die überschüssige Liquidität abzuschöpfen – es gab ja sonst nicht genug zu kaufen. Diejenigen, die zwar schon gespart, aber noch nicht gezahlt hatten, haben sich mit dem Geld nach 89 ja dann auch gleich richtige Autos kaufen können.
      Während es damals also die Unfähigkeit war, eine halbwegs angemessene Produktion hinzubekommen, ist es heute die Borniertheit und Unfähigkeit, auch nur die einfachsten physikalischen und ökonomischen Zusammenhänge zu begreifen. Privat kann das ja jeder gerne so viel machen wie er möchte, aber wenn es missionarisch wird, hört der Spaß auf. Das erinnert dann auch wieder anders an solche Regimes: die Honeckers & Co sind ja auch nicht im Trabi gefahren, das haben sie anderen überlassen…

    • Astroklaus, die anderen waren auch Herr Kastner
      der zwei Wagen hatte, einen Dienstwagen und einen privat und das waren bestimmt keine Trabis.
      Von irgendwem muss die LF ja diese sozialistischen Ideen haben, sie setzt Papas Ideen um.

    • letzter Text war weg, soll mir das was sagen?
      „Wir leben ja in der DDR.“

      Da wäre ich mir nicht so sicher, lieber Don:
      Weisen Sie sich bitte aus, Bürger. Das ist kein Ausweis der Deutschen Demokratischen Republik. Bitte händigen Sie Ihren Passierschein aus. – Sie wussten nicht, dass Sie einen Passierschein benötigen? Dann wollen wir mal folgen, zur Klärung eines Sachverhalts.

      Das gruselt Sie? Umgekehrt geht´s genauso, bloß den Text hab ich nie gehört/verstanden. Vermutlich hab ich die Antennengabel schief gehalten.
      Mein Fehler.

    • @Renate Simon
      „Astroklaus, die anderen waren auch Herr Kastner
      der zwei Wagen hatte, einen Dienstwagen und einen privat und das waren bestimmt keine Trabis.“

      Bis gestern wäre ich glatt in Versuchung geraten, mich nun dafür zu schämen, dass wir einen Moskwitsch fuhren; zehn Jahre hatte der auch schon auf dem Buckel, als ihn mein Vater bekam. So, wie ich mich schon für Grenzsoldaten geschämt und über flüchtende Touristen gewundert und gefragt habe, ob wir wirklich so blöde waren (ja, flüstert die Zonen-Gabi in meinem Kopf, ihr wolltet Bananen).

      Aber irgendwie hat mir der Armin Laschet, der es im Westen ungefähr so weit oben nach oben geschafft hat, wie sich die Dresdener Demonstranten unten, sprich: gedemütigt fühlen, wenn eine ach so gut erzogene bayrische Dame namens Claudia Roth vorbeikommt, spontan die Augen geöffnet. Bei „Hart aber fair“ brachte er nämlich hart und fair und unterstützt vom „Moderator“ auf den Punkt, was wirklich die Einstellung des normalen Westdeutschen zu seinen Landsleuten prägt: Die ehemaligen DDR-Bürger und die Polen und die Tschechen haben nämlich allesamt „total zerstörte Köpfe“ und – das „wirkt nach“. „Ganze Landstriche haben einfach nicht gelernt, wie man respektvoll mit Leuten umgeht“. „Das hat der Kommunismus den Leuten nicht beigebracht“. Selbst der Ostbeauftragten, die gerade noch ihre eigenen Landsleute des Rassismus beschuldigt hatte, zog soviel ungewohnte Ehrlichkeit von einem Westdeutschen (!!) dermaßen die Schuhe aus, dass sie daraufhin entgeistert zugestand, dass es wohl nicht sonderlich sinnvoll gewesen sei, dass 1989 irgendwer für irgendwas demonstriert oder riskiert hat. So hat in der DDR niemand von uns oder den Nachbarn gedacht, oder wenn, dann waren es wenigstens keine 60 Millionen, soviel Platz hatten wir ja gar nicht. Jammerschade also, dass uns dieses harte, aber faire Gesicht der Westdeutschen nicht rechtzeitig bekannt war – von wegen Merkels Blazer, Merkels Physikkenntnisse, Merkels Vergangenheit! Wir brauchen deutliche Ansagen, uns können Sie nicht mit Feinheiten kommen! Also – darum geht es: Die Ostdeutschen und die Tschechen und die Polen sind für die Westdeutschen eben „Menschen mit total zerstörten Köpfen“. Die Frage, ob er das für eine Feststellung hält oder ob er da doch eher den Wünschen seiner Landsleute Ausdruck verleihen wollte, braucht man angesichts zweier Weltkriege, die von Deutschland ausgingen, nicht mehr stellen. Gestern musste sogar der extrem beherrschte Platzek resigniert feststellen: Da wird ein grauenhafter Nazi-Popanz aufgeblasen. Ja, den sehe ich schon eine ganze Weile, guten Morgen, lieber Landsmann.

      Oh – und übrigens: Nein, ein paar Demonstranten „von unten“ kann man nicht für die ganze ehemalige DDR und die Tschechei und die Polen in Haft nehmen (deshalb wird ihnen ja auch erklärt, dass sie gefälligst nicht „wir sind das Volk“ zu grölen haben). Aber jemand mit einer hohen politischen Führungsposition – der hat sehr wohl das Mandat, für seine Landsleute sprechen. Das Konzept nennt sich nämlich: Demokratie – so hab ich das im Westen gelernt.

    • Ausgerechnet Laschet
      @GnM

      Sie müssen sich doch für gar nix schämen, ich schäme mich fremd für solche Leute wie Laschet, dem das Rutschen auf der eigenen Schleimspur wohl das Hirn vernebelt hat. Und sowas steht im nächsten Jahr zur Wahl an, die uns in NRW eigentlich gar keine Wahl lässt. Auf der einen Seite das Chaos-Duo Kraft-Löhrmann, auf der anderen die Dauergrinsekatze Laschet. Nee, ich schäme mich für solch ein Politpersonal, wie es gerade auch in NRW sein Unwesen treibt.

      Im übrigen habe ich die pöbelnden Leute in Dresden gut verstanden, wenn auch der Don meint, so etwas macht man nicht.
      Da bliebe die Frage, wie aber soll der gemeine Bürger seine Wut zum Ausdruck bringen, wenn nicht durch lautes Pöbeln bei bester Gelegenheit? Dass sich die Wut dann steigert und unfeine Ausdrücke durch die Gegend fliegen, was soll’s. Das passiert halt in der Rage. Wenn Leute wie Merkel beklagen, wir sind das Volk würde missbraucht, ausgerechnet Merkel, die das nie gerufen hat, ja nicht einmal weiß, wer das Volk überhaupt ist, kann man nur noch den Kopf schütteln. Grad suchte sie in Afrika ein neues, mit dem eigenen kommt sie ja nicht klar, denn wir waren noch nie ihr Land.

    • @Renate Simon
      Bei allem Respekt – ich ordne die Dimension dieser Aussage Laschets etwas anders ein. Wir haben gerade eine „Willkommenspolitik“ hinter uns gebracht, die u. a. den Nazi-Geruch abwaschen sollte, der uns nach wie vor in der Welt in Misskredit bringt (schlicht deshalb, weil man es uns immer wieder vorhalten konnte; das wäre nun deutlich schwieriger geworden; wir haben in Syrien nicht aktiv gemordet, wir haben vielmehr Syrer aufgenommen).

      Aber damit sind wir noch nicht fertig – da belegt Armin Laschet in seiner Eigenschaft als stellvertretender Bundesvorsitzender der Regierungspartei, die die Bundeskanzlerin stellt, dass man nach wie vor bei 66 Millionen westdeutschen Menschen Wahlkampf mit der Aussicht auf „völlig zerstörte Köpfe“ machen kann, weil er als Politikprofi offensichtlich einschätzen kann, dass diese nicht willens oder nicht in der Lage sind, zwischen Verhalten und Persönlichkeit zu unterscheiden und im übrigen immer noch allzeit bereit, für diesen ihren Irrtum gleich ganze Völkerscharen (die Polen und die Tschechen hat er genannt) und ehemalige Völker (die ehemaligen DDR-Bürger wurden genannt) kollektiv in die Haftung zu nehmen.

      Meinen Sie, das habe keiner mitbekommen, international? Die Geiseln hat er doch fein mit dem sprichwörtlichen Messer an der Kehle vorgeführt: Glauben Sie mir, wenn sogar die Ostbeauftragte der Bundesregierung sofort begreift, was er da gesagt hat und laut die Frage in den Raum stellt, ob die Demonstrationen 1989 überhaupt ein sinnvolles Ziel verfolgt haben können – dann hat den Knall auch jeder, wirklich jeder andere im Osten, in Polen, in Tschechien und auch sonst überall gehört. Jeder, der auch nur für fünf Pfennig Verstand hat, wird sämtliche Rehabilitierungsversuche der Westdeutschen im Hinblick auf die Zeit des NS ultimativ in die Tonne treten – und zwar zu einem Zeitpunkt, da Protektion durch Alliierte keine Rolle mehr spielt.

    • GnM, Laschet und die "Ossis"
      Vorweg, ich habe mir die Sendung aufgrund der Teilnehmer nicht angesehen und habe nicht vor, mir das in der Mediathek anzutun.

      Laschets Aussage, die ich so nicht anzweifel, zeigt doch nur die Abgehobenheit der sogenannten politischen Elite oder das, was sich dafür hält. Die leben in ihrer Scheinwelt, die mit der realen absolut nicht mehr in Einklang zu bringen ist. Da wird das Volk dann auch schon mal pauschal als Pack oder Mischpoke bezeichnet. Dabei vergessen diese Damen und Herren, dass das Volk ihnen den Lebensunterhalt inkl. Bodyguards finanziert.
      Anderen total beschädigte Köpfe aufgrund früherer Lebensumstände zu bescheinigen, ist allenfalls von Laschet selbst zu kommentieren, mir fällt dazu nichts mehr ein.

      Jegliche Kritik an der Politik von Merkel wird mit dem Nazi-Totschlagargument beiseite gefegt. Da hat Platzeck mit seiner Aussage völlig recht, es wird ein Popanz aufgebaut, auch dank der Hilfe von Schwesig und Maas. Wie sagte Tauber zu Kollegen, wer gegen Merkel ist, ist ein Arschloch und kann gehen. Diese Arroganz und Ignoranz muss man sich mal in aller Deutlichkeit vor Augen führen. Das ist Nordkorea im Reinformat. Man fasst sich in diesem Land eh nur noch an den Kopf und hofft doch noch immer, dass dieser Wahnsinn ein Ende nimmt.

      Vorwürfe gegen die Polen… die wird’s freuen, die mögen uns eh nicht und Merkels Politik tut da noch ein Übriges. Wie im ganzen europäischen Umfeld, dank Merkel ist das von ihr gepriesene und hochgelobte Europa so uneins wie lange nicht.
      Tichy hat heute einen lesenswerten Beitrag über den Irrsinn des letzten Jahres geschrieben
      http://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/das-verwirrte-land/

    • @Renate Simon
      Vielen Dank für die Antwort; Sie haben gerade bewiesen, dass Laschet mit seinem Appell an den Charakter der Bundesdeutschen vollständig Recht hatte:

      Mir als einer Ostdeutschen gegenüber wird sich immer darauf berufen, dass man „im alten Westen“ ja Demokratie gehabt habe! Aber wenn man auf die Äußerungen eines dieser IM WESTEN SCHON SEIT 1979 (DAS WAR VOR DER WENDE!) tätigen Volksvertreter wie dem Herrn Laschet Bezug nimmt, heißt es auf einmal: „Ach der, der vertritt ja gar nicht die Meinung des Volkes, April, April! Der ist ja bloß „abgehobene Elite“, der spricht nicht für uns, reingefallen, ätsche-bätsche!“ – Wie sagte man früher so schön bei uns: Die drehen sich´s, wie sie´s gerade brauchen.

      Und alles, wirklich alles, was „schlecht“ ist (d. h. dem Westdeutschen nicht in den Kram passt) wird – dem Osten angedichtet. Die Kanzlerin – nicht „Merkel“, so eine Ausdrucksweise gegenüber einem Verfassungsorgan ist ungezogen – soll für alles, alles, alles die Verantwortung übernehmen – dass es im übrigen noch andere Verfassungsorgane gibt, hat der Westdeutsche seit 33 nicht gelernt. Egal, ob man die Kanzlerin verdächtigt, eine völlig unterwürfig agierende Nordatlantikerin zu sein, ob man irgendeinen Ost-Popanz aus dem Schrank holt. Hauptsache – sie darf nicht gewinnen! Der kalte Krieg lebt, genau, wie es Armin Laschet verdeutlicht hat, und der Westdeutsche als solcher phantasiert tatsächlich von „kaputten Köpfen“ im Osten und es gibt nichts, gar nicht, dass er nicht von Herzen gerne unternähme, um diese Vision wahr werden zu lassen.

      Es ist daher zwecklos, Ihnen die Auswirkungen dessen zu schildern. Ich kann Sie nicht überreden, sich für eine Zukunft zu interessieren, denn sie haben schon beschlossen, dass keiner eine haben soll.

      Aber ich kann Sie beruhigen: Ihre, ausschließlich Ihre Entscheidungen sind die, die Bestand haben und sie werden das Bild der Deutschen in der Welt prägen. Kein Nordkoreaner wird kommen und die Verantwortung tragen, mit der Sie so überfordert sind. Die letzten, die noch als Ostdeutsche erkannt werden und sich bekennen – gehen zu Pegida. Sobald die müde werden, ist alles vorbei. Dann gibt es dieses „Deutschland“ nicht mehr, das sich in der Mehrheit von 66 Millionen tatsächlich nur über ihren Osthass definiert. – Herzlichen Glückwunsch von einem neuen, grünwählenden Mitglied ihrer Zivilgesellschaft, das den Anblick bayrischer Trachten als bedauerlichen Ausdruck von reaktionärer Geisteshaltung erkennt und die Tradition der Burka feiert.

    • Gast namens Müller, träume ich oder
      was unterstellen Sie mir eigentlich? Es tut mir leid, aber ich kann Ihren Ausführungen nicht folgen, sie nicht nachvollziehen.
      Weil ein beschränkter Landespolitiker Stuss von sich gibt, schließen Sie verallgemeinernd von ihm auf andere?
      Habe ich irgendwo und irgendwie kundgetan, dass das auch meine Sichtweise ist?

      Wenn ich Merkel die LF nenne, ist das mein Privatvergnügen, das muss Ihnen nicht gefallen, aber das gehört zur Meinungsfreiheit.

      Sie verweisen auf andere Verfassungsorgane, gut, und bezieht Merkel diese in ihre einsamen Entscheidungen ein? Tut sie nicht, so wie sie grad mit den Länderchefs heute die Weichen für die Privatisierung der Autobahnen auskungelt, damit verbunden eine Grundgesetzänderung. Super, wenn Ihnen das gefällt… Nur mich erinnert das eher an die DDR als an eine Demokratie. Das Volk, zu dem auch Sie gehören, wird ungefragt mit allem konfrontiert, soll es ausbaden und tragen, gehört das zu Ihrem Demokratieverständnis?

      Sie befinden sich in einer Opferhaltung, die Sie ausleben können, aber mir bitte nicht irgendeine Schuld an was auch immer in die Schuhe schieben. Den Schuh ziehe ich mir nicht an.

      Ihr letzter Satz zeigt mir, dass Sie Probleme mit Deutschland haben, bayerische oder egal welche Tracht als bedauerlichen Ausdruck von reaktionärer Geisteshaltung zu erkennen und die Tradition der Burka zu feiern… für eine solche Sichtweise muss man wohl Mitglied der Grünen sein, die Deutschland gern abgeschafft sähen.

      Tradition der Burka, welch seltsames Frauenbild haben Sie? Wenn Sie in der Burka die Zukunft sehen, na dann, viel Vergnügen dabei.

      Wie auch immer, ich bin zu alt, um mir Ihre Sicht der Dinge anzueignen.

    • @Renate Simon
      Ich habe gar nichts unterstellt, wie käme ich dazu? Zur Klarstellung:

      „Weil ein beschränkter Landespolitiker Stuss von sich gibt, schließen Sie verallgemeinernd von ihm auf andere?“

      Armin Laschet sprach als stellvertretender Bundesvorsitzender derjenigen Regierungspartei, die die Kanzlerin stellt. Das GG erkennt Parteien als Willensträger des Volkes an, Art. 21. Da Laschet aber Unterschiede zwischen Ost- und West machte, sprach er in dem speziellen Fall nur für das westdeutsche Volk, zu dem Sie gehören; ich nicht. Mithin: Wenn Ihnen nicht passt, dass ein Landespolitiker tatsächlich offiziell berechtigt ist, für Sie zu sprechen, setzen sie sich dem Verdacht aus, ein Verfassungsfeind zu sein. – Diese demokratische Belehrung bekommen die Ostdeutschen seit 26 Jahren immer wieder zu hören, wenn sie dagegen aufbegehren, dass westdeutsche Politiker für sie sprechen.

      Was die Kanzlerin anbelangt, so wird sie in ihrer Eigenschaft als Verfassungsorgan besonders vom StGB, § 90b geschützt. Mir ist das gleich; ich bin kein Staatsanwalt und ich habe lieber das Wort „ungezogen“ benutzt, um zu warnen, ohne gleich jemandem einen Schrecken einzujagen.

      „Sie verweisen auf andere Verfassungsorgane, gut, und bezieht Merkel diese in ihre einsamen Entscheidungen ein? Tut sie nicht,“

      Sie braucht sie nicht aktiv mit einzubeziehen, denn sie steht ohnedies unter entsprechender Aufsicht: Gegen die Politik der offenen Grenze ist bekanntlich Verfassungsbeschwerde erhoben worden. Das Bundesverfassungsgericht – das wirkmächtigste Verfassungsorgan – hat diese nicht zum Anlass genommen, die Handlungen der Kanzlerin zu korrigieren – was möglich gewesen wäre, wie auch ehemalige Bundesverfassungsrichter gutachteten, die zu dieser Beschwerde rieten. Seitdem liegt die letzte Verantwortung für die Vorgänge im Jahr 2015 beim Bundesverfassungsgericht – und nicht mehr bei der Bundesregierung. An das Bundesverfassungsgericht ist in den letzten 26 Jahren nicht ein einziger Ostdeutscher berufen worden.

      „Ihr letzter Satz zeigt mir, dass Sie Probleme mit Deutschland haben, bayerische oder egal welche Tracht als bedauerlichen Ausdruck von reaktionärer Geisteshaltung zu erkennen und die Tradition der Burka zu feiern… für eine solche Sichtweise muss man wohl Mitglied der Grünen sein, die Deutschland gern abgeschafft sähen.“

      Diese Ausführungen beinhalten einen logischen Fehler. Die in Westdeutschland gegründete und von Westdeutschen geleitete Partei „Die Grünen“ hat zweifelsohne ein Problem mit Deutschland, das ihrer Meinung nach verrecken soll, und unbestreitbar eines Ostdeutschland, das offenkundig zuerst verrecken soll, weil Claudia Roth dort bepöbelt wurde, lesen Sie denn keine Zeitung? Wenn ich versuche, die Spannungen abzubauen, indem ich grün wähle und deren eigenartige Slogans nachspreche (die wütend geforderte Anpassungsleistung also nach 26 Jahren endlich erbringe – und übrigens habe ich mir die Verbindung von „bayrisch“ und „Tracht“ und „reaktionär“ nicht ausgedacht – das war die Oktoberfestgängerin und geborene Bayerin Claudia Roth!) kann ich nicht mehr erkennen, welchen Vorwurf Sie mir daraus machen möchten? Dass ich nicht zuerst verrecken möchte?! – Ich sagte doch, Herr Laschet spricht nur aus, was Sie alle denken!

      „Nur mich erinnert das eher an die DDR als an eine Demokratie. “

      Liebe Frau Simon, Sie haben aber gar keine Erinnerung an die Alltagspolitik in der DDR. Sie haben nie dort gelebt. Ich werde auch nicht zur Polin oder Expertin für polnische Politik, nur weil ich dorthin eine Reise unternehme.

      „Das Volk, zu dem auch Sie gehören, wird ungefragt mit allem konfrontiert, soll es ausbaden und tragen, gehört das zu Ihrem Demokratieverständnis?“

      Mir wurde es von Demokraten unter Berufung auf das Grundgesetz und die Meinungsfreiheit untersagt, mich mit meinem Volk friedlich zu versammeln, festzustellen: „Wir sind das Volk“ und Veränderungen herbeizuführen.

      „Tradition der Burka, welch seltsames Frauenbild haben Sie?“

      Mein Frauenbild wurde von der DDR geprägt, sonst würde ich vermutlich heute noch überlegen, ob die Fristenlösung nicht wieder abgeschafft gehört.

      „Wie auch immer, ich bin zu alt, um mir Ihre Sicht der Dinge anzueignen.“

      Oh, Sie werden bestimmt noch lange genug leben, die Erfolge Ihrer Demokratie zu bewundern. In meiner Generation gibt es viele, die Patientenverfügungen aus ethischen Gründen ablehnen; ich gehöre auch dazu.

      müssen sich das auch immer anhören, wenn sie „meinen“, die Politiker würden gar nicht für sie sprechen.

      Den Schuh ziehe nicht ICH

  9. D'accord im Großen und Ganzen
    Die Lösung heißt Radeln. Statt mit dem Geh- und Stehbenziner/-diesler in der Stadt herumstinken!

    Auch wenn wir – wie in Italien – im Schnitt leider weniger gutes Wetter und weniger Sonnentage haben.

    Da ist nicht ganz so dolle radeln. Die Kinderbraten sitzen im überdachten Anhänger und rufen ’schneller“schneller!‘ – gut soweit – das Elterntier nass wie Pudel und kommt mit leicht derangiertem Erscheinungsbild auch so ins Meeting ;-)

    (Kenne das alles. Fuhr und fahre trotzdem Rad.)

    Wer Grün sein will, muss leiden.

    • Genau das ist es. Es ist nicht immer bequem. Was man den Leuten aber einreden will ist, dass es bequem und mit gutem Gewissen geht.

    • Titel eingeben
      vergessen? Erwachsenen wie Kinder haben Beine. Will sagen: Man kann auch laufen. Und der Schirm ist auch schon lange erfunden.
      .
      Noch vor 20 Jahren kamen die Kinder hier gegenüber in den Kindergarten zu Fuss. Papa (ich z.B.) oder Mama brachte sie, oder die Kleinen gingen schon die paar Meter um die Ecke ganz alleine. Und sahen & erlebten die kleine Welt hier in Berlin-Lankwitz, versuchten sich mit der Pumpe an der Ecke oder schauten neugierig in Bäcker-Schaufenster und staunten und rochen den Back-Geruch. Auch das Sammeln der frisch gefallenen Kastanien im Herbst machte ihnen Spaß.
      Seit ein paar Jahren sehe ich nur noch Mütter mit Autos, die früh morgens hier ihre Kinder ausladen, und die gleichen Autos, in die um 15, 16 und 17 Uhr die Kinder wieder eingeladen werden.
      .
      Nix gegen Fahrräder. Wenn die Benutzer sich nur an die (immer noch geltenden) Regeln halten würden, gerade in belebten Straßen.

    • @ kdm
      Schon mal mit einem Kind gelaufen? Nicht herumspaziert, sondern von A gezielt nach B gelaufen mit Zeitvorgabe?

      Sehen Sie.
      Das kann dauern, Mann.

      Am Sonntag mag das nett und lustig sein, an jedem Blümchen anzuhalten, doch am Werktag fangen die Probleme an.

      Sogar die doppelte Zeit zu veranschlagen, die man alleine normalerweise braucht, reicht meist nicht. Empfehle die vierfache.

      Kann jeden verstehen mit kurzgetakteter Zeit, der die Kurzen einpackt, in ein Behältnis sortiert, Klappe zu macht und losfährt. Jeden!

      Daher sind die Radanhänger sehr beliebt. Auch bei Müttern, die nicht arbeiten gehen.

      Ich kann da die Eltern nicht recht verurteilen.
      Gegen die immer kürzere Taktung* unserer verfügbaren Zeitspannen zwischen Frühstück und Gang in die Arbeit müsste mal was auf DEUS EX geschrieben werden.

      *Was man beispielsweise alles heutzutage selbst online erledigen muss, was früher für einen institutionell oder als Service erledigt wurde.

  10. Verantwortung
    Verantwortung übernehmen? Och ne, das soll der Staat, ich trage schon genug – das ist der Leitspruch der Einheits-Weltverbesserer…
    Welch wahre Worte in Ihren Ausführungen! Es steht zu befürchten, dass ein weitsichtiger Philosoph mit den Worten recht hatte: den Sozialismus in seinem Lauf, hält weder…
    Ergo: weiter dagegen anschreiben!

  11. Grüne Volksverblödung
    Ich habe schon immer gesagt, dass die Ideologie der Grünen die größte politische Gefahr für diesen Staat darstellt. Die AfD hetzt nur, um damit in die Schlagzeilen zu kommen. Und die NPD und sonstige Neonazis, sowie Die Linken sind vergleichsweise harmlos, weil berechenbar. Die Grünen dagegen sind unberechenbar und unbelehrbare Überzeugungstäter, die ggf. auch Naturgesetze leugnen, wenn sie nicht in die Ideologie passen.

    Dass die Grünen aber nicht fahrradfreundlich sind, kann man nicht sagen. So werden hier im Schwabenland immer mehr Ortschaften mit Radwegen beglückt. Blöd nur, dass man da niemals einen Radfahrer fahren sieht (Anzahl Autos:Fahrräder geschätzt 1000:1). Nicht selten muss für so einen Radweg auch eine Fahrspur weichen. Das verlängert dann den täglichen Stau auf der Straße, für den die Region um Stuttgart sowieso den deutschen Listenplatz Nr.1 hat. Das Resultat ist dann der Ausbau des Vorsprungs auf der Feinstaub-Liste, bei der wir ebenfalls schon ganz vorne sind. Verkehrs-Wissenschaftler empfehlen, dafür zu sorgen, dass der Autoverkehr ohne Stopps fließt. Das wird in den staatlichen Propaganda-Medien natürlich verschwiegen. Lieber verhängt man Tempo-Limits. Das erhöht zwar erwiesenermaßen Staulänge und Feinstaubmenge, passt aber besser zur Ideologie. Wichtiger ist, dass unter jedem Tempo-30-Schild ein Zusatzschild hängt „Gilt nicht für Radfahrer“. Man ist immer wieder erstaunt, was den Grünen sonst noch so einfällt, um den Verkehrsinfarkt zu vergrößern. Mein Weg zur Arbeit hat sich durch die „zwangsweise“ Umstellung auf schnellere Schleichwege um 50% verlängert und der Benzinverbrauch fast verdoppelt. Danke für die Rettung des Planeten, liebe Grünen!

    Kommentar einer Grünen Lokalpolitikerin (Autofahrerin! Keine Radfahrerin!) zu einer Kritik am Bau eines Radweges, der wegen seiner Gefährlichkeit nie genutzt wird (in der Mitte einer Einbahnstraße, d.h. rechts und links davon Fahrspuren für Autos (und Linienbusse!!), mit Überleitungen über diese Fahrspuren): „Wir mussten jetzt endlich mal was machen.“

    • Ja, so ist das. Die Stadtwerke München haben einen Radfernweg entlang der Gewässer ausgeschildert.

      Die Münchner fahren mit dem Auto drüber.

      Und wählen fleissig grün.

  12. Die Sehnsucht nach dem "großen Sprung nach vorn" ist nicht unterzukriegen.
    „Stalin hatte seine Kollektivierung, Mao hatte seinen grossen Sprung nach vorn, der „Sozialismus statt Kolonialismus“-Vorzeigepolitiker Mugabe seine Müllbeseitigung, und der Bundesrat will eine nicht ausgereifte Zwangstechnik für eine wichtige Industrie des Landes.“

    Ich hatte schon lange den Verdacht, dass einige Leute in der Politik immer noch von der – diesmal allerdings langsamen und vergleichsweise gewaltarmen – Kulturrevolution träumen. Wenn das Ziel nicht durch Massendemonstrationen erreicht werden kann, weil sich die arbeitende Bevölkerung bis auf ein paar wildgewordene Jugendliche mit Grausen abwendet, dann eben auf dem „langen Marsch“ durch Institutionen, Behörden und Bildungsstätten.

    Das geht vom Veggie Day bis zur Willkommenskultur und macht bei den Geschlechterrollen im Genderwahn nicht halt (in Peter Weiss‘ „Marat“ dazu übrigens reimt sich die „Revolution“ auf die „allgemeinen Kopulation“) und scheut nicht vorm Schüren apokalyptischer „Ängste“ zurück. Diese Leute sind nie ganz über ihre z.T. 40 Jahre zurückliegende Pubertät hinweggekommen („Ach wat war dat schön, als wir damals in Wackersdor oder Brokdorf im Parka und mit Palästinenserfeudel alle zusammen den Wasserwerfern getrotzt haben“), und eine Schar idealistischer Dummköpfe und besorgter Bürger läuft ihnen hinterher wie die Lemminge. Andere reiben sich die Hände und machen dabei ihre Geschäfte: Geld verdienen kann man schließlich auch mit Bundeszuschüssen und Umwelt-Umlagen.

    Natürlich kann man sich ehrgeizige Umwelt-Ziele setzen, und sich gewaltig anstrengen um sie vielleicht doch zu erreichen. Naheliegender wäre es allerdings, zuerst einmal die Asse aufzuräumen, sowie die Verantwortlichkeiten für das dortige Desaster zu klären (wer war denn damals für die Umwelt zuständig?).

    Aber dann soll man Ziele setzen und Bewertungsmasstäbe definieren, und ansonsten das Feld denjenigen überlassen, die von der Materie Ahnung haben, über genügend Ressourcen und Unternehmensgeist verfügen, um geeignete Problemlösungen zu entwickeln. Wer weiss, ob der richtige Weg über Batterien führt, oder über Oberleitungen, oder doch eher über „Power to Gas“, oder eben über den verstärkten Bau von Radwegen, vielleicht auch für Fahrrad-Rikschas, gekoppelt mit der Förderung von „Home Office“ Tätigkeiten.

    Grüne, die einst für einen Ausflug von Brasilia oder Sao Paulo in den Urwald eben mal eine Bundeswehrmaschine leer hin- und zurück über den Atlantik haben fliegen lassen, sollten sich in diesem Zusammenhang eher zurückhalten.

    Übrigens: mit dem ganzen überschüssigen „erneuerbaren Strom“ könnte man auch heizen, und die Wärme speichern, bis sie einmal gebraucht wird …? Im Krieg und während der Blockade konnte man in Berlin nur zu bestimmten Zeiten Licht machen, bügeln, kochen usw. wenn gerade der Strom da war. Im Haus der Geschichte in Bonn kann man übrigens einen mittels Pedale angetriebenen Zahnarztstuhl aus dem Jahr 1948 besichtigen, der garantiert nachhaltig und unabhängig vom Netz funktionierte.

    Dass das mit den „nachhaltigen“ Energiequellen nicht ganz unproblematisch ist, wußte übrigens schon Erich Kästner (1932) im „35. Mai“. Dort wurde übrigens auch das Laufband, das selbststeuernde Auto und das Handy erdacht!

    • Es gäbe übrigens durchaus auch andere Lösungen – etwa mit Mororen ausgerüstete Velomobile, die pfeilschnell sind, hohe Reichweite haben, und deren Akkus man an der Steckdose aufladen kann. Nir sind die halt nicht legal in Deutschland, und es gibt dafür auch Null Werbung. Was es gibt, ist eine Ideologie und Peitschen und Zuckerbrot zur Umsetzung Hand in Hand mit der Monopolindustrie.

    • noch mehr Elektro
      Es gibt auch Elektroroller, die für einen Großteil der innerstädtischen Wege taugten. In Asien fahren die bereits zu Millionen, hier ist auch dabei Fehlanzeige – warum?

    • Ich kenne jemand, der das entwickelt – und der kriegt trotz Innovationspreis kein Geld.

  13. Diesmal haben Sie leider nicht bis zum Ende gedacht
    Alleine die Ressourcen die man benötigen würde um den körperbaubenachteiligten WeltenretterInnen ein tragfähiges Zweirad unter den fettgeshamten Allerwertesten zu setzen würden die Ersparnis direkt wieder zunichte machen. Das rechnet sich einfach nicht.

    Ansonsten finde ich die Idee von autofreien Innenstädten eigentlich sehr angenehm. Ich weiß ja nicht ob sie die schöne kleine Stadt Saarlouis im von Ihrer Warte aus gesehen hohen Nordwesten kennen. Eigentlich eine schicke Kleinstadt die durchaus auch mal zum Verweilen einlädt. Wäre da nicht der zentrale Platz „großer Markt“ der bedauerlicherweise als Parkplatz herhalten muss. Das ist Innenstadtidiokratie in Reinkultur. Ich fand diesen Anblick stets schockierend.
    Da bleibt einem Nichts außer weiterzuradeln. Ganz ohne Elektromotor.

    Vielleicht ist die Lösung aber auch ganz einfach. Ist es denn nicht möglich einen Elektromotor in einem Trabanten zu verbauen?
    Mit der siebenjährigen Wartezeit ab Bestellung muss das doch realisierbar sein…….

    • Der wäre immerhin schön leicht, was ja auch ein Vorteil ist. Verdiente Blockparteigenossen kriegen ihn aber schon nach 2 Jahren. Und Mitarbeiter der Kahanestiftung werden auch alle 10 Jahre mit neuen Reifen versehen.


    • [em]Ist es denn nicht möglich einen Elektromotor in einem Trabanten zu verbauen?[/em]
      Bestimmt.
      Man muß dann nur noch in alle Straßen Stromschienen einbauen.
      Wenn ein Fußgänger dran klebenbleibt, selber schuld.
      Lieferverkehr geht halt nicht mit Akkus. Jedenfalls nicht in der heutigen Form. Da ist dann wieder Ötzi gefragt, der zu Fuß über den Paß wandert.

  14. Titel eingeben
    Um eines direkt klarzustellen: ich halte diese ein Benziner Verbot bis 2030 für totalen quatsch und ich glaube auch nicht das das kommt (wobei das dachte man beim Dosenpfand damals auch). Das ist reine Wohlfühlpolitik für die von recht treffend beschriebene Schicht.

    Auch den Politikern ist die Wichtigkeit der Automobilindustrie für Deutschland sehr bewusst (hey das man eine Volkswirtschaft nicht alleine mit Sozialarbeitern am laufen hält ist ebenfalls klar (hoffentlich?)). Im Prinzip kann man hier das Licht ausmachen wenn Mercedes, Audi, BMW, VW, Conti und Bosch den Bach runtergehen sollten. Und die Gefahr den Anschluss zu verlieren besteht auch ohne Benziner Verbot (wobei ich da relativ zuversichtlich bin das das nicht passiert). Denn wie auch immer man das sieht, es stehen in dem Sektor einige Veränderungen an. Wie gut die deutschen Marken mit der zunehmenden Digitalisierung klarkommen wird sich zeigen. Es ist ja nicht nur der Elektromotor&Akku der den Tesla attraktiv macht.

    So bevor jetzt die ersten schreien ich will aber mein Auto als ein Auto und brauche keinen Computer auf Rädern. Sicher alles korrekt nur heißt das nicht zwangsläufig das das niemand anders will…

    • Naja. Also, fahren Sie mal eine Citroen und einen Toyota und danach mal eine Mittelklasse-Audi. Ich habe keine Sorge, dass Deutschland den Anschluss verliert, die sind da schon recht gut und denken auch mit. Hässlich wird es für Opel und Ford.

    • Also nix gegen Toyota
      ich fahre meinen Corolla E12 seit über 14 Jahren, im März nächsten Jahres frohgemut mal wieder zum TÜV. Da rostet und klappert nix, er läuft, wenn auch nicht so schnell, wie ich es mir manchmal wünschen würde. Aber der Mittelklasseaudi läuft auch nicht schneller.

      Forzautos konnte man noch nie fahren, außer dem Mustang *träum* und Opel… nicht geschenkt. Übrigens habe ich in den späten 50ern/Anfang der 60er den Citroên als mein Traumauto angesehen, boah war der schön und ich wollte ganz schnell 18 werden, um den Führerschein machen zu können. Allerdings habe ich dann nie einen Citroên gefahren ;-)
      Einer meiner Chefs hat sich nach dem Audi 100 dann ausgerechnet den großen Citroên gekauft, weil ich immer davon schwärmte und nur um mich zu ärgern, ich hatte da schon gekündigt und kam nicht mehr dazu, die Karre mal zum Waschen fahren zu dürfen.

    • Ich habe bei der Audi mal zuschauen dürfen, wie ein Citroen hart getestet wurde, das war lustig.

    • ..denken auch mit
      Mal als advocatus diaboli: so ganz brilliant sind die deutschen Ingenieure/Firmen nicht, wenn es um wirklich neue Ansätze geht – einen bereits vorhandenen perfektionieren, das können sie meist besser. Und dann fehlt vor allem auch oft der Mut in den (großen) Firmen, auch mal etwas zu wagen und eventuell sogar intern zu sponsern (Staatsknete wird aber natürlich immer gerne genommen).
      Die 3L-Motoren von VW waren ja ganz nett, aber sie wurden mit einem derart heftigen Aufpreis verkauft, daß man um die 80 tkm fahren mußte, bevor man den ersten Cent am Sprit gespart hatte. Mit den Hybriden ist das ähnlich (was immer man persönlich davon halten mag).
      Und was haben sie groß getönt, als Peugeot/Citroën mit dem Rußpartikelfilter kamen: Wir brauchen das nicht, wir werden Motoren bauen, die gar keinen Ruß produzieren! Nun, eine Weile lang konnten sie nicht einmal die Filter vernünftig nachbauen – auch ich kenne einige Kollegen, die mit ihrem VW im Notbetrieb in die Werkstatt gehoppelt sind.
      Im Zweifelsfall sind meist die „Zulieferer“ innovativ (Bosch, Conti, Hella und viele andere), die Großtanker setzen derzeit doch eher auf Gimmicks.

    • Es gab den Audi A2 – der war wirklich gut, seiner Zeit voraus und kaum jemand wollte ihn.

    • Oder den RO80
      ich fand ihn gut, aber gekauft hat ihn kaum jemand.

    • A2...
      Richtig, das ist ein sehr schön konzipiertes Auto und heute sehr gefragt (= als Gebrauchter sehr teuer). Was den damals ausgebremst hat, weiß ich nicht – manche sagen, die Klasseneinteilung und der Preis hätten nicht zusammengepaßt. Vielleicht war er auch zu innovativ – daß Autohersteller eher bieder bleiben, hat ja auch mit den Käufern (und den Testern) zu tun. Da sie die Dinger ja verkaufen müssen, ist den Firmen der mangelnde Mut tatsächlich nur begrenzt vorzuwerfen.
      Beispiele für Absatzschwierigkeiten wegen Kleinkram gibt es viele: beim Design etwa der erste nicht mehr kantige Kadett, der Passat ohne Kühlergrill, in D generell Kleinwagen mit Stufenheck (die sich anderswo in Europa oft sehr gut verkaufen).
      Und Beispiele, die im Test niedergemacht werden, weil die Bedienung „gewöhnungsbedürftig“ ist, gibt es natürlich auch – wobei dann oft ein gewisser Chauvinismus durchschlägt: der völlig überfrachtete Multifunktions-Wunderhebel der älteren Benz ging, Blinkerhebel rechts ging nicht. Oder was wird bis heute über den ach so gefährlichen „Bremspilz“ der DS geschrieben, der über den Pedaldruck gesteuert wurde (mit sehr geringem Weg) und dadurch sehr direkt wirkte – und heute baut man mit Extra-Aufwand „Bremsassistenten“ ein, die bei zu zögerlichem Bremsen nachhelfen.

    • Laut einem Beteiligten war er den Kunden zu öko und zu schwach.

    • Ach ja, der A2
      Seiner Zeit voraus. Und ich fahr noch einen. Und will ihn nie wieder hergeben… Laut meinem Schwager hatte der A2 das Problem, dass er kaum Gleichteile mit andern Wagen im Konzern hatte sowie Teile aus „unkonventioneller“/neuartiger Produktion (z.b. die ganzen Plastikteile an der Karrosserie), was die Kiste dann einfach sehr teuer machte im Vgl. zu anderen Kleinwagen. Der A2 war also schlicht zu teuer. Deswegen wurde ja ein grosser Teil über die Mitarbeiter als Jahreswagen in den Markt gebracht und das Experiment letztendlich gestoppt. Beim Stopp hat der A2 dann auch nicht mehr in die „sportliche“ Ausrichtung von Audi gepasst. Wobei ich mich frage, wo da solche Dickschiffe wie Q7 etc. reinpassen – mit den Dingern kann man ja nicht mal mehr in der Stadt unterwegs sein, weil kein Parkplatz. Wohingegen mein A2 passt auch wunderbar in Parkhäuser aus den 70ern…

    • Die Leute wollten einfach kein sparsamesAuto, Audi hat da weiss Gott eine gute Arbeit abgeliefert.

  15. nein
    wenn dann ganz, überlegs dir genau, wohin du Radelst.
    sonst holen dir wieder die „alten“ das Beuschel raus.
    du möchtegern (Flachland) Tyroler.

    entlaufene Sklaven mögen keine Herrenmenschen und Bayern ist jetzt schon zu Preussen geworden, die es nicht nach Österreich schaffen.

  16. Mal wieder ein anderer Aspekt ...
    … auf ein aktuelles Thema, danke dafür, Don! Dass Elektromobile als „emissionsfrei“ bezeichnet werden dürfen, ist wohl ähnlichen Strukturen zu verdanken, wie denen, die dafür sorgen, dass verrückte Windelköpfe als „Staat“ und nicht (wie sonst überall auf der Welt) als „Daesh“ bezeichnet werden.
    Übrigens: ca. 25% der CO2-Bilanz entstehen bei der Herstellung eines Kraftwagens. Vielleicht sollten Mindestnutzungsdauern vorgeschrieben und bei Nichterreichung teuer sanktioniert werden?
    Brecht eine Lanze für die Betreiber von Young- und Oldtimern!

    Gruß,
    A.C.

    • Bei der Abwrackprämie wurde a argumentiert, dass die deutsche Flotte mit 8 Jahren im Schnitt zu alt ist. Ich glaubem das wird nichts.

    • Altautos
      Das kommt halt darauf an, nach welchen Kriterien ein Auto „zu alt“ ist. Man kann das mit immer neuen Styling-Elementen suggerieren (wir Jungs konnten dunnemals das Baujahr der Käfer von der Form der Blinker ableiten – sonst wurde ja kaum etwas geändert), man kann aber auch von Seiten der Behörde eingreifen. So suggeriert der aktuell gültige Verbrauchsmeßzyklus NEFZ, daß neuere Autos deutlich weniger Sprit verbrauchen als die alten. Mittlerweile hat sich herumgesprochen, daß man sich damit in die Tasche lügt und der Praxisverbrauch im Schnitt recht wenig reduziert ist.
      Mir ist dabei allerdings etwas schleierhaft, warum auf diese Weise die Finanzbehörden freiwillig (?) auf Steuereinnahmen verzichten (die ja teilweise auf den damit errechneten CO2-Werten basieren).
      „Umweltzonen“ sind ähnlich – es hilft zwar wenig oder nichts bei der Reduzierung von Feinstaub, zwingt aber dazu, neuere Autos zu kaufen. Mein alter Diesel war garantiert Feinstaub-frei, da kam noch echter Ruß aus dem Auspuff! Dennoch hat er jeden Abgastest bestanden trotz seiner 18 Jahre – wobei mir der Prüfingenieur unter der Hand erzählte, daß es mit den modernen EuroX-Wundern sehr häufig Probleme gäbe.

  17. Kernkraft
    Ein Blick über den deutschen Atomtellerrand zeigt, dass die Vorhersage durchaus Realität werden.

    Moderne schnelle Brüter, wie der russische BN 800, der vorletztes Jahr ans Netz ging, sind, verbrennen unter anderem das Plutonium abgerüsteter Atombomben . Der Rosatom CEO sprach von 25 Jahren, in denen Russland Atommüll frei sein wird.
    http://rt.com/news/168768-russian-fast-breeder-reactor/

    Moderne Reaktoren wie die Flüssigsalzreaktoren (zB. der deutsche Entwurf „Dual Fluid Reactor“), die nahezu alles „fressen“. China will in 10 Jahren den ersten Thorium-Reaktor ans Netz bringen und Australien erwägt den Aufbau einer „Atommüll-Industrie“.

    Die Welt dreht sich auch hier weiter, was ja nicht anders zu erwarten ist. Niemand wartet auf die Besserdeutschen.

    • interessante Ansätze, Herr Heinze!
      Danke für die Hinweise

    • Jaja, too cheap to meter
      Bei den Atomkraftenthusiasten dauert der Durchbruch bekanntlich immer 20 +-5 Jahre. Dann ist das EFH abbezahlt (oder bei der Frau) und die Pensionierung nah, aber die Subvention und die Staatshaftung läuft komischerweise im nächsten 25-Jahre-Zyklus

    • Zwei mal drei macht vier, widewidewitt und drei macht neune,
      ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt.

      Das scheint das Motto der Atomkraftbefürworter zu sein und zu bleiben. Rußland wird in 25 Jahren also frei von Atommüll sein? Wie das? Auch beim schnellen Brüter fällt bekanntlich immer noch Atommüll an. Und, nur mal so am Rande, Atommüll „fressen“, das kann kein Reaktor. Der Müll bleibt Müll.

      Einen guten Überblick über die Realität gibt es bei wikipedia, das googlen nach den Kosten und Subventionen sowie dem zu erwartenden marktwirtschaftlich orientierten Strompreis läßt dann Zweifel an der Sinnhaftigkeit aufkommen. Und, die Arbeit mit Natrium birgt ganz neue und erhebliche Gefahren, die, kommt es dann zum „Unfall“, weitaus größer sind, als das bei LWR der Fall ist.

      Technisch mag es bis 2050 möglich sein, solche Reaktoren in die Stromerzeugung einzubinden, bislang sind das aber alles noch Tests, auch der BN 800 macht da keine Ausnahme, trotz gegenteiliger Behauptungen. Ob es jemals wirtschaftlich sinnvoll sein wird, darf aber bezweifelt werden.

      Nichts gegen die Forschung, die macht durchaus Sinn und führt vielleicht irgendwann zu einem brauchbaren Ergebnis. Aber davon sind wir, nüchtern betrachtet, noch weit entfernt.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Brutreaktor

    • Die langszeitsichere Lagerung Chemieabfällen
      ist technisch, geologisch und medial kein Problem. Es gibt auch keine Debatte über die Rückstellungen für den Rückbau der BASF um ein Unternehmen zu nennen.
      Es geht bei der Kernkraft in Deutschland um Religion und nicht um praktische Vernunft.

      PS Auch mit Blick auf andere Debatten würde ich sagen: Das Zeitalter der Aufklärung war kurz. ggf gelingt ein Neustart.


    • Na ja, daß die Kosten der Atomenergie am Bürger hängen bleiben, lange nachdem der Strom produziert und „verbraucht“ worden ist, ist ja kein Geheimnis mehr. Die kW/h Atomstrom dürfte deutlich teurer sein, als jeder wie auch immer ökologisch erzeugte Strom. Die (ehemaligen) Betreiber wissen schon, warum sie neue Gesellschaften gegründet haben und gründen. Am Ende zahlt der Steuerzahler die Zeche – wie immer.

      Daß die Energiewende so schlecht gemacht ist, daß sie deutlich zu teuer wurde, ist jedoch ein politisches Ding, hat mit der Technik nichts zu tun. Stromleitungen in der Hand der Konzerne, statt konsequenter Dezentralisierung der Stromerzeugung, das konnte ja auch nur schief gehen – ist den Konzernen geschuldet. Deren Lobbyisten haben mal wieder ganze Arbeit geleistet.

    • es musste halt alles schnell gehen. Wobei der Emissionshandel viel Zeit hatte, um schlecht zu werden.


    • Nun, auch der Emissionshandel ist ein gutes Geschäft für die Händler. Für die Umwelt hat er nichts gebracht.

      Das Gejammer über die Energiewende ist wohl hauptsächlich dem Umstand geschuldet, daß die Kosten auf den Stromrechnungen der Privatkunden erscheinen und nicht mehr aus allgemeinen Steuermitteln finanziert werden, so wie es bei den anderen Energiearten der Fall war und ist. Besonders negativ fällt dabei ins Gewicht, daß die Industrie, aber auch clevere Golfanlagenbetreiber etc., von diesem Wegfall der offensichtlichen und versteckten Subventionen nicht betroffen ist. Die nutzen immer noch billigsten Strom, während der teure „Ökostrom“ an den Strombörsen verschenkt wird. Auch eine Folge der Privatisierung in diesem Bereich.

      Es gäbe wirklich viel dazu zu schreiben, angefangen bei der Abzocke der Bürger durch die Abtrennung der Netze, ein Milliardengeschäft für RWE und Co., bis zu Gaspreisbindung und und und. Allein es lohnt ja einfach nicht, da diesen mafiösen Strukturen zwischen Politik und Wirtschaft einfach nicht beizukommen ist. Hier hätte die vierte Gewalt auch ein weites Feld, dem sie sich sinnvoller widmen könnte, als all dem Geschrei um Gina Lisas oder wem auch immer.

  18. picobello
    Den Nagel auf den Kopf getroffen, aber voll satt. Großen Glückwunsch und Zustimmung.
    Aber wir wissen, daß sich Kapital zwingend akkumulieren muß, da ansonsten der hochgelobte Kapitalismus existenzunfähig wird. Frau Merkel besorgt gerade Lithium für die Akkus. Und dann geht´s los mit der Umsatzsteigerung.
    Nebenbei, jedoch täglich: hier im ostseebelasteten Norden werden Stäublichkeiten vom Winde verweht, eben heftig verdünnt. Und wir haben gerade Ostwind. Herrlich. Das riecht gut, duftet förmlich.

    • Die Regierung riskiert einen offenen Aufstand, wenn sie mit den Akkus ernst macht. Völlig zurecht.

    • @ Don Alphonso
      Sie prophezeien immer wieder mal gerne Aufstände.

      Wie habe ich vor etwa einem Jahr auf den von Ihnen wieder und wieder vorausgesagten ernstzunehmenden Aufstand von Horst Seehofer gegen die „Flüchtlings“politik von Angela Merkel gewartet.
      Leider hat er nie stattgefunden.

      Ich bin daher bei diesem neuerlich von Ihnen prophezeiten Aufstand skeptisch…

    • Offene Aufstände, ich glaub auch nicht dran
      allerdings las ich heute so im Vorbeiblättern, dass Zetsche schon wegen des angedrohten Verbotes mosert.
      https://www.welt.de/wirtschaft/article158703344/Daimler-Chef-Zetsche-will-Aus-fuer-Benziner-verhindern.html

    • hat es nicht auch sein gutes,
      wenn die Opposition eine Steilvorlage kriegt?
      .
      Wie schon Lichtenberg wusste: Unsere Väter haben das mit guten gründen so eingeführt und mit ebenso guten Gründen schaffen wir das wieder ab.

    • Welche Opposition?

    • Don, das wollte ich auch grad fragen
      wo um Himmels willen sehen Sie, auch einer, denn Opposition? Bei uns? Im Bundestag? Kann nicht sein.

    • Ich sehe keine. Null.

    • jetzt mal
      über Bande: So eine Regierungspartei heute kann schon morgen die Opposition sein. Auch da muss man für Steilvorlagen dankbar sein, und wenn man sie selber mal angespielt hat.
      War es nicht eine grosser deutscher Bndeskanzler, dem „Wat kümmert mich mein Jeschwätz von jestern“ zugeschrieben wird?

  19. SKANDAL!
    Die Überlegungen des Autors bzgl. der Realisierung der Elektromobilität müssen ja nicht unbedingt falsch sein. Darüber kann man ja diskutieren. Nur verschwindet die teilweise berechtigte Kritik in einem Wust von Polemik und Übertreibungen. Zudem wird mal wieder alles in einen Topf gepackt und kräftig umgerührt. Das kann man natürlich so machen. Eine zielführende und ernsthafte Diskussion zum Thema fördert dies jedoch nicht.

    • Es gibt viele Aspekte, das ist richtig, und ich habe nicht unendlich viel Platz. Aber Sie dürfen ja gern sachlich argumentieren. Hier ist Freistaaat Bayern und noch nicht DDR.

    • Stellungnahme des Bundesrates
      @ Don Alphonso sagt:
      12. Oktober 2016 um 08:25 Uhr

      Es wäre ja schon einmal hilfreich, wenn man – als Grundlage für die Diskussion – von den Fakten ausgehen würde.

      Der Bundesrat hat nicht beschlossen, dass ab 2030 keine PKW mit Verbrennungsmotoren mehr zugelassen werden sollen.

      Es wurde eine Anfrage vom Bundesrat an die EU-Kommission gestellt. Diese soll Vorschläge für steuerliche Anreize erarbeiten, damit spätestens ab dem Jahr 2030 nur noch emissionsfreie PKW zugelassen werden können.

      http://www.sueddeutsche.de/politik/umwelt-bundesrat-fuer-steuerliche-anreize-fuer-emissionsfreie-autos-1.3196529

      Das ist schon einmal ein ganz anderer Sachverhalt. Es ist keine Gesetzesinitiative vom Bundesrat in diesem Zusammenhang eingebracht worden, was Sie hier indirekt implizieren. Es handelt sich lediglich um eine Stellungnahme des Bundesrates an die EU-Kommission.

      Also, vielleicht wäre eine verbale „Abrüstung“ hilfreich, um sich dann rational über diese interessante Thematik austauschen zu können.

    • Wenn keine autos mehr zugelassen werden, ist das ein Verbot. Oder man fährt halt rechtswidrig. Dass man mit so etwas hinterrücks ankommt und die „Anreize“ in den Vordergrund stellt, ist heute üblich.

    • So weit ist es aber noch nicht...
      @ Don Alphonso sagt:
      12. Oktober 2016 um 14:05 Uhr

      Das Entscheidende ist doch, dass es noch längst nicht so weit ist. Das kann man jetzt je nach Standpunkt positiv oder negativ sehen.

      Glauben Sie wirklich, dass die Automotive-Branche – mit ihrer Bedeutung für den Standort Deutschland und ihrem Einfluss auf die deutsche Politik – dies „zulassen“ wird? Gerade weil die deutschen Hersteller in den letzten Jahren nicht gerade die größten Innovationen im Bereich der E-Mobilität vorweisen können. Ich möchte nur an das Jahr 2013 erinnern, wo Deutschland (explizit Frau Merkel) die strengeren CO2-Richtlinien in der EU verhindert hat.

    • Nein, sie wird natürlich alle Hebel in Bewegung setzen. Allerdings zurecht.

    • Eine neue Abwrackprämie...?
      @ Don Alphonso
      12. Oktober 2016
      „Wenn keine autos mehr zugelassen werden, ist das ein Verbot. Oder man fährt halt rechtswidrig. Dass man mit so etwas hinterrücks ankommt und die „Anreize“ in den Vordergrund stellt, ist heute üblich.“

      Wenn Benzin betriebene Autos in 14 Jahren nicht mehr zugelassen werden, wie lange vor der Endfrist darf man die noch kaufen? Die Frage ist doch, dass es zu einem gigantischen Schrottberg kommen wird, der, abgesehen vom Altmetall und anderen verwertbaren Materialien wertlos ist. Wie wird das entsorgt? Oder haben die Bürger das Recht, ihr Auto in ein Land zu exportieren, wo es noch zugelassen ist? Gibt es dann vielleicht eine neue Geschäftsokkasion für Exporteure jeder Couleur, welche die Fahrzeuge in andere Länder ausführen?
      Ansonsten: Wer ersetzt den finanziellen Verlust der Bürger? Eine neue Abwrackprämie?
      Fragen über Fragen.

    • Zumindest kann man...
      …die Initiative des Bundesrats als „Testballon“ bezeichnen. Sozusagen als geistige Vorbereitung der Bürger, dass es in nicht all zu weiter Zukunft – nach etlichen hehren Diskussionen – nicht mehr als Verbot, sondern als „Chance“ wahrgenommen wird.

      Während einige Milliarden Chinesen und Afrikaner unseren Planeten mit ihren Fahrzeugen um ein 1000-faches verpesten, als wir in D, während in vielen Ländern der Erde der Kfz-Ölwechsel am Straßenrand erfolgt, sollen wir 80 Mio. Deutsche wieder mal die Welt retten?

      Kommt der Strom nicht aus regenerativer Energie, ist es eh eine CO2-Milchmädchen-Rechnung. Und 20 Jahre später stehen wir wieder vor einem Sondermüll-Entsorgungsproblem (zahlreiche Umweltgifte in Batterien) wie heute mit dem Atommüll. Wenn die Politik keine besseren Lösungen anbieten kann, als der Normal-Bürger, wozu wählt man diese Flaschen noch?

      Andere werden zurzeit in die Steinzeit gebombt – „wir schaffen das“ auch so…

      Aber worum geht es, wenn nicht um die Umwelt? Der Staat hat die Einnahmen via EEG „derschmeckt“. Dem gilt es für die Zukunft als langfristige Steuereinnahmen eins draufzusetzen.

  20. Nix verstanden
    „Der gleiche Staat, der in München, Berlin und Frankfurt an neue Startbahnen für Nichtelektrodüsenflugzeuge denkt …“ Ihr dürft natürlich weiter mit Massenverkehrsmitteln fahren aber individuelle Mobilität mit leistungsfähigen Fahrzeugen werden wir nicht weiter zulassen. Elektrisch betriebene Aufsitzrasenmäher mit Wetterschutz werden wir erstmal als Ersatz erlauben. Wenn es hier um Energie- und Umweltpolitik ginge, könnten wir ja gleich in Richtung Power-to-Gas planen aber das ginge an unseren Zielen vorbei. Dass wir auf diese Weise noch einen modifizierten Morgenthau-Plan auf den Weg bekommen, ist ein günstiger Nebeneffekt.

    • Übrigens, wenn ich mich beim Radeln aus dem Land ernähren würde, mit Äpfeln, Pilzen, Wildschweinen und Genderbeuaftragten, dann wäre ich doch erheblich emissionsfrei auf dem Rad.

    • @Don Alphonso/Übrigens, im Lande redlich ernähren
      „Übrigens, wenn ich mich beim Radeln aus dem Land ernähren würde, mit Äpfeln, Pilzen, Wildschweinen und Genderbeuaftragten, dann wäre ich doch erheblich emissionsfrei auf dem Rad.“

      Immerhin Vorsicht mit Pilzen und Wildschweinen aus bayrischen Wäldern! Immer schön auf Rest-Becquerel prüfen! Radioaktives Cäsium hat bekanntlich eine Halbwertszeit von ca. 40 Jahren … und seit Tschernobyl sind erst ca 30 Jahre.

      Die Genderbeauftragten: geschenkt.

    • Vielleicht esse ich dann ja auch eher Kühe, die stehen bei uns auch rum.

    • @ Don Alphonso
      Also vom Vegetarier zum Kannibalen?

    • Wenn die sich vegan ernähren, ist es sekundärvegan.

  21. Titel eingeben
    Atomkraft ist kein Teufelszeug. In MOX Mischoxidbrennstäbe passt auch „Abfall“. Kugelhaufen und ähnliche Technik ist sicher, soweit Sicherheit rational zu beurteilen ist.
    Investieren wird keiner mehr in Merkel-D oder Vorreiter-Deutschland. Franzosen und Tschechen werden den Strom 24/7 liefern können, zu 20 ct plus deutsche Extraabgaben für dies und das.
    Neue Chemie- Zement-, Kupfer-, Aluminiumfabriken entstehen über der Grenze. So auch Serverfarmen und Autowerke.

  22. Umsiedeln
    Natürlich werden die Menschen auch zwangsumgesiedelt nach KasachstanNorddeutschland, wo es jetzt schon
    zuviel Strom gibt.

    Dort können die E-Autos problemlos aufgeladen werden.

  23. Wahn, Wahn, überall Wahn
    ist man versucht zu Meistersingern…
    Es spricht doch Bände dass nach den Protokollen im Bundesrat dass durch Grün-Schwarz regierte Bundesland unter Herrn K. dem Initiativantrag gerade nicht zustimmte, Niedersachsen aber schon. Was wohl die Arbeiter bei VW für die nächste Landtagswahl davon halten, wie ihre Landesaktionäre abstimmen?
    Wie sich die Umwelmusterverbesserer das EU-rechtlich vorstellen, wenn im Rahmen der Freizügigkeit Herr X oder Frau Y einen Wohnsitz in Bergamo, Gedser oder Szeczin begründen und mit dem dort zugelassenen Personenkraftwagen dieselnd in den Geltungsbereich des Grundgesetzes einfahren?
    Ach was meinte Hans Sachs so schön, dabei ist doch gar nicht Johannisnacht…..

    • Es ist völliger Wahnsinn, und wenn ich die AfD wäre, würde ich mich mit aller Kraft dahinter klemmen: Das ist das Killerthema auf dem flachen Land schlechthin. Autos radial verteuern und keine Alternativstruktur hinstellen, das betrifft Millionen arbeitnehmer.

    • Der Ansatz der AfD sollte wohl eher ein liberaler sein,
      denn es handelt sich hier schon wieder um einen staatsdiregistischen Eingriff in Wirtschaft und Privatleben ohne jeden politischen und technischen Verstand !

    • Gerade deshlab könnte es der AfD helfen.

  24. Endlich!
    Danke lieber Don Alphoso! Nachdem ich gelesen hatte, das der Bundesrat an die Brüsseler Krake appelierte, das ab 2030 nur emissionsfreie Fahrzeuge zugelassen werden dürfen dachte ich noch, das ein Gelächter über diesen undurchdachten Unsinn durch die Presse geht. Und was passierte? Nix! Alle tun so, als wäre dieser hahnebüchene undurchdachte Unsinn schon fast Gesetz. Niemand denkt dies zu Ende. Aber dies ist ja inzwischen usus in unserer Republik.
    Aber endlich ein #Aufschrei ob diesen Schmarren!

    • Bite, gern geschehen. Ich denke, die Industrie wird nicht lange fackeln und der Politik im Hinterzimmer sagen, wo es lang geht.

    • Hinterzimmer oder wo die Politik einer Demokratie gemacht wird.
      http://www.cicero.de/salon/hinter-den-kulissen-zweier-privatclubs-berlin/52332

    • Ich sammle Fehler und verteile sie an die Armen!
      @Don

      Bisher waren nicht nur alle Blogs nahezu fehlerfrei und vorbildlich in Sprache und Rechtschreibung, sondern auch die Kommentare des einzig wahren Dons. Natürlich wohlwissend so geschrieben, dass das Privileg der fehlerhaften und ungelenken Schreibe allein dem ärmlichen Kommentator zusteht (Me!) und dies auch deutlich wird, die in der ersten Klasse reisenden Herrschaften gefälligst vorbildliche Rechtschreibung und Sprache zu beherrschen haben und er sich diesem Gesetz devot beugt, nein Vorreiter ist.

      Mir scheint, der Autor macht sich hier mit dem minderbemittelten Volk (vertreten durch meine Wenigkeit hier) gemein, und vertauscht Buchstaben, lässt sie weg, wird nachlässig bei der Kontrolle der eigenen Zeilen bevor die Schaltfläche „Senden???“ gewählt wird.

      Ich weiß nicht, ob ich hier als Proletarier weiter kommentieren oder Kommentare lesen kann, wenn nicht mal mehr der Autor seiner gesellschaftlichen und ansonsten privilegierten Rolle gerecht wird.

      Ich werde wohl in Zukunft aus Protest fehlerfrei Schreiben müssen! Sowas kommt von sowas.

  25. @Wir die Eliten
    Bei diesem Satz mußte ich an den Artikel“Elitendämmerung“ von Alexander Kissler denken.

    Eigentlich gibt es längst eine Lösung für das alltägliche Mobilitätsproblem (Kurzstrecken): Fahrräder. Bei ebikes stimmt die Bilanz von bewegender zu bewegter Masse. Kein Parkplatz-,aber ein Diebstahlproblem. Und für die, die einen Ganzjahreslösung suchen, ein Hase Klimax k2 oder für Familien das Riese und Müller eLoad II.

    Im Übrigen ist es aber doch wie mit den sogen. Alternativen Energien (die deshalb nicht funktionieren, weil die #Alternativlosigkeit Trumpf ist. Doch diesen Argumentationsbruch hat man in der grünroten Bundesregierung noch nicht erfasst!):
    Es ist für die Welt schlicht irrelevant, was Deutschland als @Vorbild abliefert. Die supponierte anthropogene Erderwärmung wird sich in 50 Jahren durch die deutsche Konsequenz bei EEG etc. um 5 min. verzögern. (vllt. sind die Zahlen nicht ganz korrekt und es waren 30 A…)

    Der co2 Anankasmus macht das Leben weder sinnvoller noch fröhlicher noch rationaler. Es ist eine Zwangsstörung mehr.

  26. Bin für Neueinrichtung des Turn-und Taxi´schen Postkutschendienstes (z.B. Mechelen-Wien)
    Don, zunächst einmal höchsten Respekt für die nachhaltige Verwendung Ihrer Fotos. Klasse Thema, denn ich weiß nicht, ob schon mehr als 20% unseres Schnellmerkerrepublikpersonalbestandes sich die vermeintliche Brüsselbefehlführerwirfolgendir-Anordnung realisiert haben. Es wird ja gerade wieder Fußball gespielt.
    .
    Dabei stammt dieser, niemals ohne schwerste Verwerfungen in der gesamten deutschen Industrie nach sich ziehende Vorschlag mal wieder von den Grünen mit ihren Hirngespinsten zum Klimaschutz. Es wird jetzt aber so getan, als hätte der Bundesrat auf Weisung Brüssels oder Anregung der Bundesregierung gestimmt.
    Der Gipfel an Scheinheilig setzt mal wieder die SPD, welche diese Pläne als „realitätsfern“ bezeichnet, aber im Bundesrat die Hand hebt. So wie ich die Beteiligung bisher erkenne, geht es lediglich um ein Prüfersuchen an die Kommission bezüglich der Harmonisierung der Steuer-und Abgabepraktiken für den Fall, daß ab dem Jahr 2030 unionsweit nur noch emissionsfreie Pkw zugelassen werden.
    Ein weiter Gipfel die Erklärung vom grünen Wilfried z´Schduegard „w-ä-g-e-n d-e-s d-a-d-u-r-c-h z-u e-r-w-a-r-d-e-n-d-e-n I-n-n-o-v-a-t-i-o-n-s-s-c-h-u-b-e-s in t-e-c-h-n-o-l-g-i-s-c-h-e-r H-i-n-s-i-c-h-t“
    Na, da können wir ja angesichts der gerade von der Autoindustrie zu verdauenden Skandale mit Strafzahlungen wirtschaftlich beruhigt in die Zukunft schauen und ich frage mich wo, denn, die gerade zufliegenden Fachkräfte alle sinnvoll untergebracht werden sollen. Sie als Sänftenträger, Dons Vorschlag eines neu aufgelegten Verkehrsmittels, einzusetzen dürfte wohl die Regeln des PC überschreiten. Mit Stirnrunzel betrachte ich daher als Bewohner unserer Stadtrandgemeinde wie die Firma Audi, vermutlich ohne Berücksichtigung der neuen Pläne, sich immer mehr bestes Ackerland unter den Nagel reißt und auch vor angrenzendem Wald nicht Halt macht um darauf evtl. demnächst obsolete Produktionsanlagen zu errichten.
    Vor meinem geistigen Auge erscheinen die europäischen Ballungszentren wie Paris, das Ruhrgebiet, selbst die RHS mit einem darum herum gelegten Reichweiten-Radius. Da wo sich die Radien überschneiden sollte der junginnovativorientierte Mensch in Land und E-Tankstellen investieren. Ich werde schon mal den Zirkelkasten auspacken.
    (DdH)

    • Das Lustige ist, dass die Befürworter der Stromtechnik genau jene SPON-Mitarbeiter sein werden, die sich das nicht werden leisten können. Es ist – und wird auf absehbare Zeit – einfach teuer und kompliziert bleiben.

  27. DAS ist sooo idiotisch, dass die reale Gefahr der 'Alternativlosigkeit
    dräut !
    Genau das Thema für Honeckers Rache – menschen- und besonders deutschfeindlich, gegen die Mehrheit ihrer Arbeitgeber- ein echter Merkel also.
    Aus den blödsinnigen Windrädern auf die Strasse ist technisch nicht machbar, das Ganze sehr teuer, also der kleine Mann damit wieder im Eimer, ein echtes Bobo-Unterfangen.
    Und wohl ein weiterer Bringer für die AfD .
    Kurz vor der BTW 2017 ein Zeichen für den riesigen Graben zwischen den Politruks und den echten Menschen.
    Freut mich, Don, dass Sie als wadenstarker Radler dem ebenso entgegentreten, wie wohl die meisten.

    • Nur um das klarzustellen: Ich denke auch, dass sich viel ändern muss. Aber wenn es keine ehrliche Debatte über Emissionen gibt, wird das nichts. Daher ja auch der Punkt, dass ein modernes, sparsames Auto mit 5 Insassen auf 100km nicht zwingend umweltschädlicher als ein Radler sein muss.

    • @Auto mit 5 Personen
      Nur sind die meisten Wege im Alltag 1Person und Kurzstrecke, sprich: ein ebike würde genügen, wenn man sich nicht selbst bewegen will.

    • Sicher. Dann soll der Bundesrat da mal eine Initiative machen.


    • In Singapore gibt es seit den 70er Jahren eine Verfügung, laut welcher Fahzeuge, die ohne Mitfahrer in die Innenstadt fahren, eine Genehmigung brauchen. Warum man es nicht schafft, entsprechende Regelungen hier einzuführen, ist mir ein Rätsel. Tja, die Automobil-Lobby, die sich ja auch gegen ein Tempolimit streubt.
      Und dann kommt der Tag der Extreme: ein Verbot und als Bonus ein Tempolimit, weil die Elektroautos eh nicht schnell fahren. Ach, sorry, die teuren schon.

  28. einfach nur baff
    Ich hatte gedacht, diese e-Idee war ein Aprilscherz. Dass die Vertreter DER Autonation der Welt vorschlagen, ihren größten Exportschlager per Gesetz abzuschaffen, hätte ich mir nie vorstellen können.
    .
    Wie ist das dann mit Tankstellen für Benzin? Die werden dann wohl verschwinden mangels Verkauf. Wenn man aus dem Ausland mit seinem Ferrari kommt, weil man das bisher bevorzugte deutsche Fabrikat der S Klasse nicht mehr kaufen kann, muss man dann seine eigene Benzinversorgung mitbringen? Einen Berg Dosenbenzin auf dem Beifahrersitz stelle ich mir im Falle eines Unfalls brandgefährlich vor.

  29. Lesen bildet
    Verehrter Don,

    vielleicht liest Frauke Petry ja still vergnügt mit?

  30. Sehr schöne Autos
    sind hier überrepräsentiert. Sie sind doch Zweiradliebhaber: http://donalfredo2012.tumblr.com/image/151695171093

  31. Trendsetting
    Eigentlich ist mein Beitrag des Autors und der Community eher unwürdig, weil ich nicht so schön draufhauen und umschmeicheln kann.
    Ich wollte nur sagen, daß diese dämlichen Zielvorgaben, die sich so breit gemacht haben in allen Lebensbereichen, auf den Müll gehören. Mir würde es genügen, wenn man sinnvolle Wege beschreitet, zu denen natürlich auch die Abkehr von den fossilen Brennstoffen gehören sollte. Berichten sollte man darüber, wie sich die Trends entwickeln, wie man beschleunigt oder verzögert, wie auch immer.
    Diese merkwürdige Sucht nach Zielvorgaben durchdringt immer mehr Lebensbereiche, und parallel dazu entstehen immer neue Strategien, diese zu „managen“, siehe Dieselschadstoffe.
    Besonders lustig finde ich die „Zielverwaltung“ im Berufsleben, wo mit Hilfe von Zielerreichungsgraden und allerlei Bewertungs- und Analyseinstrumenten alles so hingebogen wird, daß alle zufrieden sind.
    Sehr verehrter Don, vielleicht wäre letzteres mal ein Thema für Sie, falls Sie es nicht schon einmal aufgegriffen haben, bin als Späteinsteiger noch nicht mit allen Ihren Beiträgen (einschl. Lesermeinungen) durch.

    • Da haben Sie recht, aber ganz ehrlich: So viel kann ich gar nicht schreiben, wie ich müsste, bei dieser Regierung.

  32. RotGrüner-Rot-Roter Putsch im Bundesrat
    Danke Don Alphonso für die Glosse zur Posse.

    Und natürlich für die schicke Dame aus der Fahrradwerbung der Dreißiger (oder doch Vierziger Fünfziger?) Jahre.

    Als dieser „Putsch“ aus dem Bundesrat in der Tagesschau vor ein paar Tagen lief, kam das schon arg seltsam rüber.
    Man konnte auch nicht sicher sein, ob die Tagesschau, oder der Bundesrat oder beide vielleicht durch eine „Fremde Macht“ gehackt waren, so wie TV5 im vorigen Jahr. Oder aber, ob Schilda jetzt einen eigenen, rotgrünen-rotroten Bundesrat abhält.

    In diese Szenerie haben Sie gekonnt Ihren Finger gepickt.

    Nur Ihre Sicht auf die gottlob verblichene DDR ist zu sehr aus bayrischer Distanz in der Optik arg schräg. Die DDR war Vieles und Vieles nicht. Aber dort hat jeder Schüler Physikunterricht genossen. Und zwar obligatorisch. Minimum fünf Jahre. Abwählen gab es da nicht. Und man war da auch viel zu pragmatisch, als das man auf solche rotgrünen Hirngespinste jemals auch nur im Traum gekommenen wäre. Bis in die (späten?) Fünfziger fuhr man dann auch lieber mit Holzgasgeneratoren, als gar nicht. Wie war das im Westen in den Nachkriegsjahren hinsichtlich Holzgasgeneratoren?
    Aber vielleicht werden wir es ja Dank des rotgrünen Putsches im Bundesrat ja bald alle genauer wissen.

    • Bitte, das ist Alkoholwerbung aus den 50er Jahren aus Italien.

      Ich begreife das auch nicht, was in die gerfahren ist. Ich bin aber sowieso für die aufspaltung Deutschlands und die Haltung des Nordens als deindustrialisierter Vasallenstaat.


    • [em]Holzgasgeneratoren[/em]
      Nach den Erzählungen meiner Eltern war das eher eine Sache der unmittelbaren Nachkriegsjahre, in den 1950ern, als alles besser wurde, sah man die wohl nicht mehr.
      Ich bin mir nicht sicher, aber in den späten 1960ern könnte noch ein Bauer damit rumgefahren sein, denn die Frage, was das denn ist, mußte ja auch einen Anlaß haben, und nur von Photos kam sie wohl nicht.

    • Aufstand der Hanseaten
      Lieber Don Alphonso, die freien Hansastädte werden Sie nicht bekommen. ;-)

  33. Exzellent
    und danke, perfekt auf den Punkt gebracht.

    Die Automobilindustrie ist der größte Wirtschaftszweig Deutschlands, dito bei den Jobs. Aufgrund der unklaren Regulierungslage können Neuentwicklungen entweder gleich eingestellt werden oder der Aufwand (für verschiedene Regulierungsvarianten) multipliziert sich. Ein erheblicher Teil der Industrie wird die Umstellung nicht schaffen. Wahrscheinlich gibt es dann Elektroauto-Freistellungsverbote, damit die Pleitewelle noch mehr Fahrt bekommt. Notfalls könnten dann aber bei so kleinen Buchhaltungsfehlern von der EZB im Griechenland-Modus uferlos staatsgarantierte Anleihen aufgekauft werden.

    Der bei totaler Elektrifizierung erforderliche Ausbau der Stromversorgung erfordert neue Kraftwerkskapazitäten, ggf. das Zupflastern des Landes mit Windmühlen bis in den letzten Winkel und vor allem sind heute noch gar nicht verfügbare Energiespeicher erforderlich. Werden diese nicht rechtzeitig marktreif, kollabiert das ganze Konzept. Oder 2025 kommt noch rechtzeitig die Idee auf, Autos in Zukunft in Form von Segeln zu bauen.

    Ich glaube nicht, dass TTIP schlimm, sondern eher, dass das Abkommen in weiten Zügen sinnvol ist. Aber auch wenn TTIP entsetzlich wäre, diese Regulierungsmonstrosität würde alle unterstellten Nachteile um Faktoren überbieten. Und natürlich finden grüne TTIP-Gegner Zwangsbewirtschaftung gut.

    Oder gibt es etwa eine Verschwörung, wo als GrünRotCDU-Sowjet getarnte Reaktionäre Wähler mit aller Gewalt zwingen wollen, AFD zu wählen? Liegt im Grunde nahe.

    • Ernsthaft: Ich weiss nicht, wie man mit einer Flotte von 40 Millionen Fahrzeuge die nötigen Anschlüsse herbekommen soll, speziell in den Städten. Das geht nur, wenn man kollektive Ansätze wie Car Sharing zur Plicht macht. Aber das wiederum ist auf dem Land nicht möglich.

    • Wollt Ihr die Totale Verkabelung?
      Geht nicht gibt es nicht. Man darf nur nicht nach dem Preis fragen.

      Die Installation von Stromtankstellen, die womöglich wegen technischer Neuerungen alle paar Jahre repariert werden müssen und die Installation der Versorgungsinfrastruktur wird astronomische Kosten verursachen. Klar, dass ein Großteil der Verbraucher diesbezüglich über Bord geworfen wird. Autobahnstromtankstellen werden wegen langer Warte- und/oder Austauschzeiten erheblich Flächen vernichten.

      Eine Industriegesellschaft generiert Wachstum und Beschäftigung durch Effizienzzuwachs. Die meistens wahrgenommenen quantitativen Effekte sind nur deren Ausdruck.

      Auf der Gegenseite werden Stagnation, Schrumpfung und Rezession durch (gewollte, von staatlicher Regulierung verursachte) Effizienzverluste erzeugt. Im Wesentlichen ist damit die Funktionsweise der sozialistischen Volkswirtschaften charakterisiert; aber auch schwaches Wachstum bei Mischsystemen.

    • Und dann noch Ladezeit, Bereitstellung der erforderlichen Strommenge .....
      Die Anbieter reiner Elektroautos geben `ambitionierte´ Ladezeiten von „nur“ 20 Minuten an. In der Realität geht unter einer Stunde an einem Spezialanschluß nichts. Würde das Auto an einer normalen Steckdose aufgeladen, kann die Ladezeit auch einen ganzen Tag dauern.
      Selbst wenn bis 2030 die Ladezeit von 20 Minuten für alle Elektroautos erreicht würde, und vorauseilend gehorsam, von den 40 Millionen Fahrzeugen heute, nur ein Zehntel schon elektrisch fahren würde, dann müssten für 4 Millionen Fahrzeuge genügend Stromeinspeisestellen für etwa 1,2 Millionen Ladestunden bereitgestellt werden. Und für 40 Millionen, die unter rot-rot-grüner-CDU-Diktatur 2050 in Deutschland fahren würden, und selbst wenn sich bis dahin die Ladezeit halbieren würde, dann wären das 6 Millionen Ladestunden. Das wird sich nur mit einer Kombination aus Parkuhr und Stromeinspeiseterminal machen lassen, oder? Oder mit Induktionsaufladung durch die Luft.

      So ein schnittiges Solarautochen verbraucht laut Hersteller 125 Wattstunden pro Kilometer (Wh/km), der tatsächliche Durchschnitt liegt bei 183 Wh/km. (Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/E-Autos-verbrauchen-viel-mehr-Strom-als-angegeben-3081667.html). Pkw-Fahrer in Deutschland haben 2013 durchschnittlich pro Jahr 14.259 Kilometer zurückgelegt (Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/pkw-fahrleistung-in-deutschland-2013-9730895.html). Angenommen die Fahrleistung bleibt für Elektro-Autos gleich, dann verbraucht ein solches Auto 2.609.397 Watt oder 2,6 Megawatt je Jahr. 4 Millionen Elektroautos demnach 10,4 Mio. Megawatt.

      Eine durchschnittliche Windkraftanlage (ich rechne mit Wind, weil ja alle konventionellen Kraftwerke 2030 von Rot-Rot-Grün-CDU abgestellt sein werden) hat eine Leistung von 3 Megawatt und eine Vollastlaufzeit im Binnenland von max. 1.314 Stunden, was einen Ertrag von 3.942 Megawatt ergibt. Dies würde den Zubau von etwa 2.638 Windrädern dieser Leistungsklasse bedeuten. Für 40 Mio. Elektroautos dann eben insgesamt 26.380 Windräder.

      Das Kohlekraftwerk in Wilhelmshaven (was noch nicht mal die modernste und leistungsstärkste Anlage ist, wie sie etwa in Brandenburg in Betrieb sind) hat eine Leistung von 750 Megawatt und erbringt diese an über 8.000 Betriebsstunden (hat also hat etwa die fünffache Volllastzeit eines Windrades). Um die gleiche Leistung dieses einen Kohlekraftwerks zu erreichen müssten etwa 1.600 Windkrafträder zugebaut werden.
      Um die 40 Millionen Solarautochen betreiben zu können wären also etwa
      16,5 Kohlekraftwerke der Wilhelmshaven-Klasse oder weniger als 8 der Klasse „Schwarze Pumpe“ (1.600 MW Leistung) in Brandenburg.

      Der Platzbedarf für ein Windrad liegt bei 0,2h – 0,4 ha (Quelle: http://www.prowindkraft-niedernhausen.de/niedernhausen/fl%C3%A4chenbedarf/) Platzbedarf pro Windrad (vgl. Aufbauvariante). Die 26.380 Windräder würden bei durchschnittlich 0,3 ha Flächenbedarf demnach eine Fläche von insgesamt 7.914 ha oder 79,14 Quadratkilometer.

      Aber auch hier: das Kohlekraftwerk Wilhelmshaven belegt eine Fläche von 158 000 Quadratmetern, also knapp 16 Hektar (Quelle: http://www.extremnews.com/meinungen-kommentare/30851591e93917d). 16,5 Kraftwerke dieser Klasse hätten einen Raumbedarf von etwa 264 ha oder 2,64 Quadratkilometer. Die Windrädchen brauchen also mehr als das 30-fache an Fläche. Willkommen in Spargeldeutschland.

  34. Ein weiterer Hinweis auf das Vordringen
    einer „kontrafaktischen Weltanschauung“ bei SPD und Grünen. Diesen Begriff schenkte mir ein Leser in seiner Zuschrift in Sachen „bathroom wars“, wo es darum ging, ob Frauen, die lieber Männer sein wollen, deshalb aufs Männerklo dürfen müssen. Weil er das Problem so zutreffend beschreibt, will ich ihn gern weiterverschenken!

    • Nicht zu vergessen die Pink Tax! Männer, die dann als Frauen benachteiligt sind! Da muss man was machen!

  35. Grün leben und Spaß dabei...
    Wer wird denn so (kultur-) pessimistisch sein. Jeremy Clarkson und James May haben längst getestet, wie man während der exorbitanten Ladezeiten die kulturelle Schönheit der Stromtankstellenumgebung zwangsläufig kennenlernen darf: https://vimeo.com/27535208

    • Dafür wurden sie a auch beim BBC entfernt.

    • Und das völlig zurecht!
      Wo kämen wir denn hin, wenn grüne Heilsversprechen auch noch auf Praxistauglichkeit überprüft würden. Und zur Krönung auch noch im gebührenfinanzierten Öffentlich-rechtlichen Fernsehen.

    • @Derek Butter/ Grün leben und Spaß dabei...
      Sehr schönes Video! Dabei ist mir eine neue Verschwörungstheorie eingefallen: vielleicht geht es ja im Grunde darum, autofahren für den Durchschnittsbürger unerschwinglich und außerdem so unpraktisch zu machen, daß er in Zukunft ganz darauf verzichtet …

      Das hätte dann doch wenigstens eine innere Logik, und würde auch den allgemeinen Energieverbrauch drastisch reduzieren. Die Landbewohner müßten dann eben in die Stadt ziehen, wo man keine Autos braucht, und auf dem Land hätte man mehr Platz für Natur- und Windparks.

      Wäre doch eine kohärente Politik, die sich aber leider noch nicht so richtig an die Öffentlichkeit traut. Übrigens bin ich auch für Handys mit Kurbelantrieb: keine dreckigen Batterien mehr, und weniger sinnlose Gespräche, SMS, Spiele usw.

    • Das könnte natürlich auch sein. autos werden angesichts kommender Belastungen eh zu teuer.

  36. Titel eingeben
    da haben euch die Franzosen helfen müssen, am Bergisel ; )

    der Witz an der Sache ist ja, das die Energiewende am scheitern ist (abgesehen von den irrsinnigen kosten)

    http://derstandard.at/2000045086731/Wenn-Deutschland-den-Energiefluss-bremst?ref=rec

    das D Netz von den Alpen Wasserspeichern trennen ?

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/5099820/Osterreich-will-EnergieAllianz-gegen-Deutschland-schmieden?_vl_backlink=/home/index.do

    hat Folgen, können wir ja die Gletscher wieder mehr beschneien,
    in Deutschland werden anscheinend die eigenen Speicher unrentabel durch eine Gesetzesnovelle.

    für mich ein stures durchziehen eigener Politik ohne Absprache mit Partnern. Kaprun, … wurde nicht nur wegen Ö Stromverbrauch gebaut.

    aber wie du im Artikel schreibst Öko drauf und alles ist bestens in den Städten.

    • Die Zusammenhänge werden einem in Deutschland ja nicht erklärt.

    • Politik ohne Absprache mit Partnern
      ist bei Merkel doch Usus, egal ob Energiewende oder Refugees. Die anderen sollen die Überschüsse nehmen, die wir nicht gebrauchen können, und zwar alternativlos.

      Übrigens läuft Öko oder Bio ganz hervorragend. Dieser Tage im Bauernladen, die Verkäuferin an der Grenze der Belastbarkeit wegen ständiger Fragen, ist das auch Bio, laktosefrei, glutenfrei usw. Wenn Bio draufsteht, kaufen Grüne jeden Mist.

    • Das ist allerdings richtig.

  37. Phaeton-Pilotin
    … fehlt nur noch die Phaeton-Pilotin an der Spitze des Staates, damit das Ganze auch den politisch korrekten Segen kriegt!
    edSE

  38. Guter Text mit Fehlern
    Prinzipiell sind da sehr gute Überlegungen in den Text mit eingeflossen. Bis auf die Sache mit dem Radl. Es gibt genug Menschen, die aus Gründen des Alters oder der Gesundheit nicht Rad fahren können. Abgesehen davon ist das Wetter bei uns leider nicht so stabil, dass man das Radl als Allheilmittel anpreisen kann.

    Ein weiterer Punkt wurde m.E. übersehen: Individualität ist Freiheit. Und die wird uns eh Stück für Stück genommen. Dazu gehört es auch, dass ich mit meiner fast 90jährigen Mutter mit dem Auto in die Berge fahren kann, die sie so liebt. Sie kann leider nicht mehr ewig weit Fahrrad fahren oder laufen. Aber was sollen alte Menschen auch in den Bergen – Hauptsache die Helikoptereltern fahren ihre Kinder mit dem SUV ins Klassenzimmer und wählen Grün.

    • Ich sage nicht, dass jeder Rad fahren muss. Aber ich bin als Schüler immer mit dem Rad in die Schule, egal bei welchem Wetter, und als Volker D. einmal von seiner Mutter mit dem Porsche angeholt wurde, gab es einen Aufschrei. Das muss man mit dem Verkehrszusammenbruch in meiner Strasse beu Schulschluss vergleichen.

    • "aus Gründen des Alters"
      Moment! Ich bis 71 und fahre Rad. In Berlin. Bis es mir wieder geklaut wird. Dann geh‘ ich zur Behindertenwerkstatt, die betreiben auch einen Fahrradladen und eine Fahrradwerkstatt: recht preiswert (50 bis 100 Euro) bekommt man dort gebrauchte Räder, die sie selbst auf Vordermann gebracht haben… …und kauf mir ein neues.
      Hier im Haus wohnt ein halbdementer Unsympath, der ist 86 (86!) und fährt auch noch jeden Tag Rad.

  39. Es geht auch anders
    In Wien muss man ca 2000 EUR pro Jahr bezahlen, wenn man sein Auto an der Straße abstellen will. Eine Jahreskarte für den gesamten, sehr gut ausgebauten ÖPNV kostet 365 EUR.

    • Na also!

    • 2000 € fürs abstellen
      Warum sollte die Unterschicht eigene Autos fahren dürfen. Man kann vermuten das Wien von Sozialdemokraten regiert wird die von ihren Wählern ja immer das beste Wollen. Namentlich deren Freiheit selbst zu entscheiden und deren Geld.

      PS:Die Mittelschicht ist jene Schicht von der Staaten ihre Mittel beziehen.
      Man kann natürlich argumentieren: Da die Unterschicht (außer auf Verbrauchsgüter) so gut wie keine Steuern zahlt, sollte sie sich die Fahrerlaubnis auch nicht leisten dürfen.
      Das sich die Mittelschicht so viel wegnehmen lässt ist aber auch interessant. ggf hat auch die Mehrheit der Wiener eigene Parkplätze, was ich nicht glaube.

      PS:Wer wählt solche Parteien?

    • Ich nicht, aber ich lebe ja auch nicht in Österreich.

    • Was für ein Unsinn!!
      Es sind 120 Euro pro Jahr und nicht 2000!!! Völliger Unsinn der Beitrag!

    • An Robert L: ggf waren bei den 2000€ die Strafzettel dabei
      Ich musste hier ca 30€uro für einen Anwohnerparkausweis bezahlen.
      Die Beträge wirken willkürlich.

      Wenn man von H4 Sätzen um 300-400 €/Person ausgeht, wären 120 €1/3 einer Stillhalteprämie. Die Leute sollen wohl nicht fahren.
      ggf hilft mehr Kindergeld das dann zu finanzieren. Also braucht die Familie ggf alle 3 Jahre Nachwuchs. Dann kann die Mutti zuhause bleiben und man braucht keinen Zweitwagen.

      Man könnte auf Tagessätze* umstellen. zB 10 Tagessätze als Gebühr.
      */365 des jährlichen Einkommens.

      PS: Da man hier (ggf auch in Wien)nur einen bekommt muss man ggf für ein zweites Fahrzeug ggf dauernd Pickerl bezahlen und damit kommt man ggf auch auf die 2ooo€

  40. Differenzierte Visionen
    Im grossen ganzen möchte ich mich der Kritik am weltfremden grünen Pack anschliessen.

    Aber mich stört schon etwas das nölende EU bashing.

    Die EU macht eher visionäre Vorgaben, damit die Mitgliedsstaaten aus ihrer Denkfaulheit aufwachen. Eine Umsetzung 1:1 erwartet in Brüssel niemand.

    Nur in Deutschland wird aus Vision immer gleich Zwang und Vorschriftendschungel. DAS sollte uns zu denken geben.

    Das Thema Glühbirne ist übrigens nun ziemlich abgelutscht. Hier gab es ein klares Marktversagen und das Verbot des Inverkehrbrings der Edisonbirne (also keineswegs ein Verbot des Gebrauchs derselben) hat eine schöne Innovationswelle ausgelöst. LED Lampen sind durchaus ansehnlich und sparen Strom.

    Jedenfalls ist meine Segelyacht damit nun komplett ausgestattet und in meinem Alter freut man sich einfach, wenn man nicht mehr auf die Mastspitze zwecks Wechsel einer Edisonbirne klettern muss.

    • Das klare Marktversagen hat Gabriel zu verantworten,
      dem wir ja die Abschaffung der herkömmlichen Glühbirne zu verdanken haben.
      LED mögen ja sparsam sein, in meine Badezimmerdeckenlampe habe ich einen Vierersatz reingepackt, teuer genug war er und binnen 5 Tagen waren alle kaputt. Wenn Sie nun meinen, ich könnte mir ja eine neue Lampe anschaffen… sehe ich nicht ein, ist die einzige Lichtquelle und um ein gleichmäßiges Licht zu haben, geht nix anderes. Funzellicht im Bad mag ich nicht.

    • Auch versucht.
      @Renate Simon
      Etwas ähnliches hatte ich auch bei meiner Stehleselampe.
      Als das alte Halogenleuchtmittel sich mit einem knall verabschiedet hatte, dachte ich: „Kaufe ich mir mal ein neues Halogen und zum testen ein LED Leuchtmittel.“
      LED eingesetzt, mit lesen begonnen, nach 4 Minuten an- aus Flackerei.
      Halogen rein und alles läuft super seid einem halben Jahr.

    • Halogen habe ich noch nicht ausprobiert
      @Thomas Meyer

      jedenfalls war ich stinksauer. Das Geflackere, Geknirsche und Knistern der LEDs, die nacheinander entweder beim Licht ein- oder ausschalten ihren Geist aufgaben, machte mich wahnsinnig. Dann die Suchmaschine angeworfen und so kluge Ratschläge gelesen wie, da müsse eine normale Glühbirne zwischengeschaltet werden… hä, wo denn, die Leitung kommt überm Waschbecken aus der Wand, läuft unter der Decke bis zur Mitte des Bades, wo um Himmels willen hätte ich da eine Glühbirne zwischenschalten sollen.

      Bin dann wieder auf Energiesparleuchten ausgewichen, auch ein Elend der Sonderklasse. Entweder muss man mit Kerze ins Bad, weil die Energiedinger sich erst warmlaufen müssen oder aber sie verlieren im Gebrauch doch recht schnell ihre anfängliche Helligkeit. Die gepriesene Langlebigkeit hat bisher noch keine bei mir gehabt.
      Die Lampe hat 4x25W mit 14er Fassung, das lässt zwar mit Energiesparleuchten einen Spielraum in der Stärke zu, den ich auch ausnutze, aber es ist immer eine Sucherei, da Leuchtmittel mit Tageslichtoption zu finden. Alle wollen LED verkaufen und die funktionieren nun mal nicht bei mir.
      Ich schau mal, ob ich passende Halogen finden kann, einen Versuch kann ich ja starten.

  41. Vergleiche hierzu auch:
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/E-Autos-verbrauchen-viel-mehr-Strom-als-angegeben-3081667.html

    „Der Stromverbrauch von Elektroautos weicht in der realen Fahrpraxis stark von den Herstellerangaben ab. Das hat eine Analyse von 200 Fahrzeugen mit 741 Fahrern über zwei Jahre in Dänemark ergeben. Während die Hersteller einen durchschnittlichen Energieverbrauch von 125 Wattstunden pro Kilometer (Wh/km) angeben, lag der tatsächliche Durchschnitt über 2,3 Millionen Kilometer bei 183 Wh/km. Das ist eine Überschreitung von 46,4 Prozent. (…)

    Die Studie bringt eine wichtige Erkenntnis für Verkehrsplaner, die E-Autos fördern wollen: Tempo 30 ist richtig schlecht für die Reichweite der Fahrzeuge. Der geringste Energiebedarf (und damit die höchste Reichweite) wurde bei einem Schnitt von 52 km/h erzielt. Fällt das Durchschnittstempo unter 30 km/h, steigt der Bedarf je Kilometer rasant an. Wird hingegen weiter beschleunigt, steigt er Energiebedarf vergleichsweise langsam an. Der Energiebedarf bei Durchschnittstempo 25 entspricht ungefähr dem Bedarf bei Durchschnittstempo 100.“

    Man sieht, wie unausgereift die ganze Technik noch ist!

    • Nicht zu vergessen....
      Verluste in der Elektromobilität zu Primärenergieensatz
      10%-30% Energieverlust beim Laden
      5% Energieverlust bei der Leitung bis an die Stromtankstelle
      (30% Verlust im Kraftwerk- nein, niemand tankt öko)

      Die Infrastruktur um all die Ladedestationene zu versorgen müssen sie auch noch installieren. Wenn statt 2 mal 30 Autos zu „tanken“ sind brauchts auch da mehr als eine Schuko Steckdose.

      1 Liter Benzin bedeutet 20kg Akkugewicht. Umgekehrt, wenn ein Auto mit einem Akku betrieben wird, werden sie nicht über 200kg-300kg mit dem Akku kommen wollen. Ergo,es wird nie so werden wie beim Verbrennungsmotor (auch in Bezug auf die Kosten).

      Der werte Don hat das schon gut im Blick, die Dekarbonisierung der Gesellschaft wird die niederen Stände wie eine Abrissbirne treffen.

      Die Bionade Boheme kann sich in Ihrem Gefühl des „Gut Sein an Sich“ sonnen – bis der Sturm auf die Bastille einsetzt


    • Die existierenden, privatisierten Energiekonzerne liefern dann den Strom? Dann ist das ganze Auto fahrende Volk auf deren Gnaden angewiesen. Bei denen kennt die Preisspirale nur eine Richtung: nach oben. Keine Anpassung an die ggf. sinkenden Rohstoffpreise mehr. Und ich dachte schon irrtümlich, dass der Plan nicht marktkonform sei.

  42. nur mal ne ANALOGIE ?
    ist dieses ELEKTROAUTOPROJEKT auch eines jener projekte wie die sog. energiewende ? wir erinnern uns kurz

    „die energiewende kostest uns nicht mehr als eine portion eis auf der stromrechnung“

    so der einhellige tenor der damals grün-rot bestellten und bezahlten gutachten, wobei ich ausdrücklich nicht von gefälligkeitsgutachten reden will.

    nun soll mal jeder seine neuen stromrechnungen mit der wieder erhöhten EEG-umlage anschauen, mit den strompreisen in „rest“-europa vergleichen und dann den vergleich mit den grün-roten behauptungen anstellen, die männer und frauen bei den grünen sind ja alle noch da und können befragt werden.

    dann kommt noch dazu, dass der netzausbau – wie wir gerade vor wenigen tagen erfahren durften – nicht weitere 7 mrd Euro verschlingt, sondern 15 mrd. Euro, also rechnen wir dann mal mit 30 vorsichtshalber.

    es ist dieser armselige diletanttismus, der sich hier gutbezahlt und überversorgt austoben darf, von personen betrieben, die nicht mal eine kurbelwelle von einer nockenwelle unterscheiden können.

    das einzige projekt das wirklich gelang war das dosenpfand, dazu brauchte Trittin eine ganze amtsperiode um uns nun samstags an TrittinsRache anstehen zu lassen. und das projekt ist völlig idiotisch, in der Toskana sehe ich keine flaschen im gelände und auch kein dosenpfand.

    nun gut, die limosine fährt jetzt mal zur regatta nach würzburg und vielleicht treff ich den DeJa am freitagabend beim italiener in Erlenbach…………..!

    • Auch Eis wird heute mit Strom gekühlt
      Steigen die Strompreise, wird auch das Eis teurer. Dann paßt es vielleicht wieder.
      In Bayern hat Herr Söder den Ausstieg aus dem Wiedereinstieg mit einen 1 Eurocent Preissteigerung beziffert. Auf den Differenzausgleich in meiner Stromrechnung von ihm warte ich immer noch.

  43. Blick in den Rückspiegel...
    Zitate Don Alphonso:

    „Die Regierung riskiert einen offenen Aufstand, wenn sie mit den Akkus ernst macht. Völlig zurecht.“

    Selbst wenn, was ich stark bezweifele, sind die rd. 50 Millionen deutschen Autofahrer die absolut letzten, die auf die Barrikaden gehen. Was haben die Anfänge des Widerstands in den 60er Jahren gegen die zunehmende Gängelung und Bevormundung der Autofahrer schon gebracht? Parolen wie „Freie Fahrt für freie Bürger“ … etwa schon vergessen?

    „Es ist völliger Wahnsinn, und wenn ich die AfD wäre, würde ich mich mit aller Kraft dahinter klemmen: Das ist das Killerthema auf dem flachen Land schlechthin. Autos radial verteuern und keine Alternativstruktur hinstellen, das betrifft Millionen arbeitnehmer.“

    Wenn dem so wäre, hätte der größte deutsche Automobilclub schon vor 40 Jahren und spätestens jetzt, angesichts der Pläne, ein privatisiertes Autobahnnetzes einer Allianz in den Rachen zu schieben…

    http://norberthaering.de/de/27-german/news/515-autobahnraeubereinigung#weiterlesen

    wo Millionen von VW betrogener Autofahrer um ihre Rechte für Schadensersatz kämpfen müssen und die Verantwortlichen Manager von einem Trollvottel von Verkehrsminister geschützt werden … die Liste ließe sich um einiges erweitern … so eine Vorläufer – AfD Autofahrer für Deutschland – Partei gegründet.

    “Wir kaufen Marken, Logos, Labels, Legenden und Lügen, vom Turnschuh bis zum Auto. Denn wir sind erfolgreicher manipuliert worden als der Elefant, der im Zirkus Handstand macht” {Fritz B. Busch]

    Genau so isses.

    Gruß aus einem kleinen rebellischen Städtchen am Fuß des Taunus,
    Detlef Kupfer

    P.S. Bestes Zitat heute: „…Dass wir auf diese Weise noch einen modifizierten Morgenthau-Plan auf den Weg bekommen, ist ein günstiger Nebeneffekt…“

  44. Faulheit siegt leider
    Werter Don Alphonso,

    wie immer lese ich auch diesen Text mit großer Freude. Nur leben wir leider nicht in Italien (gruselige Autobahnen, wundervolle Innenstädte) oder gar der schönen Schweiz, sondern im Flachland der Faulpelze. Jede Anstrengung ist verpönt, Fahrräder ohne E-Antrieb praktisch unverkäuflich, selbst für junge Leute im leicht hügeligen Vordertaunus. Aussage eines Kettenrauchers Anfang 20: ohne E-Bike schaffe ich die 5 km und 40 Höhenmeter nicht zur Arbeit.
    Der regionale Nahverkehr ist selbst im Rhein-Main-Gebiet oft derart lausig, so dass man schon Auto benötigt, nur um in den Nachbarort zu kommen, wenn der in einem anderen Landkreis liegt. Da sind mir Elektroautos allemal lieber als sie lärmenden, stinkenden Traktoren und Benziner, zumal meist keine 100 km am Tag gefahren werden. In der (Groß)Stadt gehe ich Ihnen vollkommen recht, da sollte man Autos rauswerfen, da völlig unnütz. Carsharing ist da auch eine – wohl auch recht gut funktionierende – Alternative zum eigenen Gefährt.

    Langstreckenpendler, wie Sie und einige Freunde/Bekannte habe da ganz andere Probleme, deren Lösung noch auf sich warten lässt. Bus/Bahn und einfacher Umstieg auf Leihwagen vor Ort wäre mein Favorit.

    Komisch: auf dem Gotthardpass war nur eine Frau mit E-Mountainbike unterwegs, und die war gut und gerne 70 Jahre alt!

    • Ich habe bisher erst ein E-Rad auf einem Pass über 1000Hm gesehen.

    • E-Räder auf Pässen? Ne.
      Die besseren der derzeit verbreiteten Akkupacks für Pedelecs haben um die 500 Wattstunden „Kapazität“. Das taugt im Gebirge, wenn man vollen Körpereinsatz zeigt, für sensationelle <50 Kilometer. Realistischer: nur für <30 km.
      Und man braucht beides, die höchste Unterstützungsstufe (denn die Motörchen dürfen in Deutschland nur 0,3 PS/250 W haben und pfeifen bergauf auf dem letzen Loch), gleichzeitig muss man reintreten, was man kann, weil der Motor sonst nicht unterstützt, sondern immer prozentual zu dem, was man tritt.

      Daher wird in der Summe vorerst nix daraus, dass Reiner Calmund auf den Gotthardpass pedaliert. Das Zusammenspiel von Gewicht des Sportgeräts, herzkammersprengendem Aufwand beim Treten und Reichweite der Hilfsenergie gibt das nicht her. Ebensowenig ist realistisch, weitere Akkus in der Satteltasche mitzuschleppen. So ein Akku wiegt mehr als ein Neugeborenes und hat kaum weniger Volumen. Die eins, zwei, drei Ersatzakkus müssten schon in einem Anhänger mitgeführt werden.

    • Die neueste Generation hat ein Bekannter im Friau getestet, der am auch einige Berge damit hoch. Allerdings bräuchte der keine E-Bikes.

    • @Küsch
      500 Wattstunden mit dem „normalen“ Boschmotor sind bei ca. 90kg Systemgewicht auch bei „Turbo“-Einstellung locker für reichlich 1000hm gut. Es gibt durchaus stabile, wenn auch etwas größere Gepäckträgersysteme (Stichwort Topeak MTX), in denen ein oder sogar zwei Ersatzakkus mitgeführt werden können.

      Dass das alles mittlerweile recht gut praktikabel ist (auch für mehrtägige Touren mit Nachladen), lässt sich hier nachlesen:

      http://www.pedelecforum.de/forum/index.php?forums/treffen-touren-reiseberichte.51/

      Hier ist z.B. was Nettes:

      http://www.pedelecforum.de/forum/index.php?threads/mit-solaranh%C3%A4nger-rundtour-durch-spanien.40611/

      Ob man das jetzt selber machen möchte, steht auf einem anderen Blatt.

  45. Titel eingeben
    es gibt auch Karten dazu in Polen wäre die CO2 Bilanz mit Elektro autos sogar schlechter, es kommt darauf an wie der Strrom erzeugt wird und da sieht Deutschland nicht gut aus.

    http://www.krone.at/auto/wo-elektroautos-der-umwelt-schaden-und-wo-nicht-co2-footprint-story-533671

    die Medien sollten aufklären was dahinter steckt, aber es gibt ja noch Fahradfahrer.

  46. Man muss dazu noch bedenken
    … dass die Autoindustrie eine der wenigen komplexen Industrien mit Weltmarktführerschaft ist, die uns nach jahrzehntelanger Schröderei und Merkelei noch geblieben sind.

    Es fällt keinem anderen Land auf der Erde ein, die Existenzbedingungen für eine nationale Schlüsselindustrie zu unterminieren. Da muss man schon wie Claudia Roth Parolen wie „Nie wieder Deutschland“ intonieren, um das gut zu finden.

    Das ist mit „Vulgärsozialismus“ aber richtig umschrieben: Der Glaube, man könne das Gute „regulieren“ und das mache schon nichts, wenn dann die Arbeitsplätze im Ausland sind, weil das steigere dann ja die Nachfrage aus dem Ausland und an sich sei die Welt ja sowieso so etwas wie eine internationale Familie und jeder könne irgendwo arbeiten, das sei doch das Schöne.

  47. Gesetze kann man ändern
    Es gibt sogar welche die man ersatzlos gestrichen hat.

    Die Leute haben einen eigenwilligen Humor.
    In den nächsten Jahren gehen die letzten Kernkraftwerke vom Netz und anstatt sich damit zu beschäftigen wie man die mutmaßliche Versorgungslücke umweltfreundlich, Kostengünstig und ohne Steigerung der Abhängigkeit von wenig erfreulichen Erdgaslieferanten schließt hat man die Idee den Stromverbrauch massiv anzukurbeln.

    ggf bringt es gegen die Feinstaubelastung auch mehr auf Ölheizungen und Holzpellets und anderes zu verzichten. Wie viel Heizöl wird zB in Stuttgart verbrannt?

    Lustig ist auch noch das man sich eine Möglichkeit nimmt die Zufällige Wind und Sonnenergie preisgünstig und zu lagern und zu transportieren. Es gibt zwar noch keine Großtechnische Anlagen (Uniper hat ein 2 kleinere ) aber die Technik ist bei weitem noch nicht ausgereizt. Es geht um Power to Gas, man spaltet Wasser in H und O und bindet den Wasserstoff an CO2 um Methan zu erhalten das man in unbegrenzter Menge ist Erdgasnetz einspeisen und in den bestehenden Kavernen lagern kann.

    Wahrscheinlich gibt es nicht DIE perfekte Lösung für alles.

    Zunächst hilft es ggf Leute und Parteien die solche Fantasien haben nicht zu wählen.

    PS Zum Atommüll: Den können sie dort sicher lagern wo sie auch ihre Chemieabfälle seit Jahrzehnten sicher unterbringen.
    Warum sollte die Deponierung von radioaktiven Abfällen teurer und aufwendiger sein als die von hochgefährlichen chemischen Stoffen.
    Für die langzeitsichere Lagerung letzterer gibt es zB in Hesse schon seit den 1970er Jahren Betriebsgenehmigungen. Die Firma K+S ist größter Anbieter für solche Dienstleistungen in Europa. Die Endlagerung von Atommüll ist m.E. ein politisches Problem und kein geologisches.

    PS2 Die Analgen zur Herstellung von Kernbrennsoffen in Hanau wurden in der Amtszeit von BK G.Schröder nach Russland verkauft wenn ich mich nicht irre.

    PS3 Zur Ergänzung: Ich sichere lieber Kastorbehälter und Braunkohlereviere als Gastanker im persischen Golf.
    Wie meinte einst ein Bundespräsident Sinn gemäß: Wir werden uns daran gewöhnen müssen für unsere wirtschaftlichen Interessen Kriege zu führen.
    Wenn die Leute mit den Kohlenutzungsaustiegsplänen ihre Kinder als Soldaten nach Katar, Saudi und den Iran schicken soll es mir recht sein. Ich werde den Dienst verweigern.

    PS4 In ihrem letzten Text ging es um die Vergleichbarkeit von Ereignissen und um das Problem das Details unterschlagen werden.
    Die Energiepolitik vieler Parteien nimmt m.E. nicht alle Risiken in den Blick. – Green Peace macht das auch nicht. Man turnt ggf auf dem Gelände von RWE herum, um den Iran oder Saudi Arabien macht man eher einen großen Bogen

    • Die Speicherungsproblematik (Pumpspeicherkraftwerke etc.) ist nochmal ein eigenes Thema, aber beim Individualverkehr ist es die Verteilung zum Endkunden.

  48. Sterbt jung und krank oder wie uns die Mächtigen und ihre Helfer entmündigen.
    Über die Macht der Konzerne (hier Monsanto).
    Wieso in Argentinien in großen Gebieten Glyphosat die Haupttodesursache ist und die EU und das Europaparlament das Gleiche für uns plant.

    http://www.arte.tv/guide/de/057483-000-A/vorsicht-gentechnik?country=DE

    Warum der Profit von Wenigen wichtiger ist als die Gesundheit und die Freiheit von Millionen.

    Vorwärts nimmer – rückwärts immer.

    • Doktor....
      Das hat nichts mit „wichtiger“ zu tun. Die tun es weil sie es können!
      Und sie können es nun mal, weil sich der grosse Rest nicht dagegen wehrt.

      Informationen zu Glyphosphat sind bekannt, bzw, der Mangel an tatsächlichen Wissen zu dem Thema „Roundup“ ist bekannt und man kann auch wissen warum das so ist.
      In Europa hat/hatte man die Regel, dass die Konzerne zuerst nachweisen mussten, dass ein Produkt auch langfristig unschädlich ist. Mit TTIP, bei CETA weiss ich es nicht, wird dieser halbwegs zivilisierte Umgang mit den Bürgern beseitigt und das bisschen das man an Zivilisation in Europa hat, wird durch US Perversitäten ersetzt.
      Und die Bürger hier wehren sich zu wenig dagegen, weil man ihnen eingebleut hat, sie hätten das gefälligst gewaltfrei zu tun. Denn das bleibt erfahrungsgemäss wirkungslos und ermöglicht der Obrigkeit obendrein noch so zu tun als ob. dies eine Demokratie sei.

      Menschen die sich so behandeln lassen…. warum, werter Doktor, verdienen die eine andere Behandlung?
      Je mehr Glyphosphat, umso besser für die Rentenkasse.

    • An Dr. Seltsam
      Glyphosat wird seit ca 40 Jahren produziert. Zahlreiche Unternehmen stellen es her und wahrscheinlich gibt es noch zahlreichere Leute die dieses Mittel nicht sachgerecht anwenden.
      PS:Ich hoffe nicht das sie zu den Leuten gehören die glauben das die Bayer AG 60 Milliarden $ für einen Glyphosathersteller ausgibt. So blöd sind die dann doch nicht.

      PS Man kann natürlich auch auf die Produkte der chemischen Industrie verzichten. Ich glaube aber nicht das sich so eine ständig wachsende Weltbevölkerung bei gleichzeitiger Abnahme der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche ernähren lässt. – Man könnte natürlich argumentieren: Wer hungert führt keine Kriege: vgl Ernährungssituation und Wahrscheinlichkeit von Rebellionen!
      Mit Blick auf den CO Ausstoß und den Klimawandel ist es natürlich günstiger wenn mehr Leute verhungern. Die Alternative Zwangssterilisation oder zwangsweiser Schwangerschaftsabbruch ist im Westen auch nicht sehr populär. Die Verwendung von Kondomen mögen manche gesellschaftliche Gruppen auch nicht.
      PS: Ich bin ein Misanthrop wie sie sich denken können.
      Die Gattung Mensch wird chronisch überschätzt und sie wächst und wächst und wächst und….

  49. Danke
    Lieber Don Alphonso,
    Danke an dieser Stelle für bisher jeden ihrer Artikel. Bis auf wenige positive Ausnahmen anderer Verfasser (wie z.B. zuletzt der Text von Houellebecq) sind sie für mich der einzige Grund, aus dem ich noch regelmässig die FAZ besuche.

  50. Selber nicht an sich arbeiten, aber Anderen was verbieten...
    … passt doch perfekt zu Leuten, die am liebsten um die halbe Welt fliegen für ökologisch verträglichen Urlaub in Lateinamerika:

    http://www.america-andina.de/ueber-uns/nachhaltig-reisen.html

    Seufz…

  51. Wir Moralisten
    Konsum und Spaß klingen in grün-evangelischen Ohren eben wie “ Welt “ oder “ Sünde“

  52. Über die mögliche Zukunft heute geiferter Pläne
    https://www.youtube.com/watch?v=ErWitThIOdw
    Es ergab sich hier eine erhöhte Staubkonzentration, die aber billigend in kauf genommen wurde.

    PS Diese Verbindung zeigt ein Video über die gelungenen Varianten.

  53. Man könnte ohne viel Aufwand sehr viel Energie sparen
    und zwar auch beim Verbrennungsmotor, und dadurch dessen unbestreitbare Vorteile gegenüber einem Elektromotor nutzen. Wie? Ganz einfach: durch entsprechende Fahrweise. Bevor jetzt welche unken: nein, das bedeutet keineswegs langsamer fahren, im Gegenteil. Einerseits könnte man durch vorausschauendes Fahren den Verkehrsfluss massiv verbessern. Ein ganz einfaches Beispiel: Linksabbieger könnten sich auf der Fahrspur so einordnen, dass der Verkehr rechts ungehindert vorbeikommt und rechts abbiegen kann. Oft stellen Linksabbieger sich aber quer über die ganze Fahrbahn. Da sie mehr Zeit brauchen um abzubiegen staut sich natürlich nach hinten alles. Oder: an Ampeln zügiger losfahren (und ganz allgemein im Stadtverkehr zügiger, soll heißen nicht so schlafmützig, fahren). Vor allem Frauen haben die Angewohnheit (ich werde irgendwann noch ein Buch schreiben, Titel: „die Angst der Frau vor der grünen Ampel“), beim Zufahren auf eine grüne Ampel zu verlangsamen, statt zügig durchzufahren. Mich hat mal eine Frau gefragt als ich mit im Auto war: „Ist schon rot?“; meine Antwort: „wenn du lang genug tändelst, ganz sicher!“. Es gäbe noch viele andere Beispiele zu nennen, um mit ganz einfachen Mitteln den Verkehrsfluss zu verbessern, schneller einfädeln, an Baustellen zügiger vorbeifahren, durch übergroße Lücken zum Vordermann im Stau dessen Länge nicht exorbitant noch verlängern, etc. Alles kein Hexenwerk, ginge wie gesagt alles ganz einfach.
    Andererseits könnte man ganz leicht verbrauchsärmere Motoren bauen. Wie? Durch bessere, professionellere Fahrer. Das Gemisch in unseren Verbrennungsmotoren ist sehr fett eingestellt. Warum? Fetteres Gemisch hat auch Kühlungsfunktion. Bei nichtsachgemäßer Behandlung (beispielsweise bei untertourigem Fahren) verzeiht der Motor das eher. Man könnte ohne Probleme das Gemisch sehr viel magerer einstellen. Dadurch könnte man aus fast jedem KfZ ein 4-Liter Auto machen. Nur: Lieschen Müller, also der Durchschnittsfahrer, könnte damit nicht umgehen. Denn das magere Gemisch verbrennt mit mehr Hitze und ein Motor muss dabei in entsprechenden, „gesunden“ Drehzahlbereichen laufen um keine Schäden davon zu tragen (Löcher im Kolbenboden, etc.). Für einen guten Fahrer kein Hexenwerk. Für den Lindenstraßengucker allerdings eine Unmöglichkeit. Und da die Autofirmen sich nicht nachsagen lassen wollen, ihre Motoren gingen immer kaputt, stellen sie sie eben auf fettes Gemisch ein. Mit der Folge, dass sie pro 100 km eben 40% mehr Sprit brauchen.
    Man sieht: wenn weniger geschwafelt würde, wenn man die Führerscheinausbildung reformieren und die Leute zu einem bewussteren Umgang mit dem Kfz bringen würde, dann wäre auch der Verbrennungsmotor ökologisch kein Problem. Mit den geschilderten Maßnahmen ließen sich meiner Schätzung nach (und zwar ohne dass man das Kfz weniger nutzen oder langsamer fahren würde) etwa 30-50% an Energie und Emissionen einsparen.
    Aber ob bei uns oder in Brüssel: die Suche geht weiter nach intelligentem Leben auf Mutter Erde.

    • Fettes Gemisch
      Im Prinzip alles richtig – nur das mit dem Gemisch ist etwas schwieriger, weil ja an jedem Motor ein Katalysator dranhängt. Und damit der bei einem Benziner richtig arbeiten kann, muß ein ganz bestimmtes Benzin/Luft-Verhältnis eingehalten werden, leider ein relativ fettes.
      In gewisser Weise ist das auch ein Politikversagen, weil dunnemals der Kat zwingend vorgeschrieben wurde, statt nur die Grenzwerte vorzugeben und den Ingenieuren die Wahl der Technik zu überlassen. Etliche Firmen hatten damals Magermotoren serienreif, die sie deswegen ins Werksmuseum stellen mußten.

    • Sie haben fromme Wünsche
      @Harry Charles

      wenn ich unterwegs bin, lauert die Krise an jeder Ecke oder Ampel. Neben mir Autos mit Stopp-Start-Automatik… bis die in die Gänge kommen, bin ich längst weg. Untertourig oder niedrigtourig, ich beschleunige flott und fahre niedrigtourig im vierten (für den 5. bin ich auf meinen Kurzstrecken zu faul) Gang in der Stadt, aber nicht untertourig. Andererseits schalte ich gerne und viel, wie’s halt kommt.

      Wenn wir schon beim Meckern sind, so sollte man Autofahrer an den Blinker erinnern, der scheint ein gänzlich überflüssiges Zubehör geworden zu sein. Ach und Reißverschluss kennt auch kaum einer… Auf der A57 standen in den Baustellen große Hinweisschilder, wie man sich einfädelt, für die ganz Doofen, die das trotzdem teils nicht kapierten bzw. meinten, sie hätten Vorfahrt, weil sie auf der linken Spur doch schon sooo weit vorne waren.

      Linksabbieger machen mir immer ein bisschen Angst, ich bin selbst ständig einer, wenn ich in meine Garage will und stehe direkt am Mittelstreifen, Räder geradeaus. Ist etwas haarig, da sich da die entgegenkommende Spur gabelt, ich bange immer um meinen Außenspiegel.

      Mir ist an meinem 22. Geburtstag ein Linksabbieger in die Quere gekommen mit dem Ergebnis zweier schrottreifer Wagen. Der hatte meinen quietschgrünen BMW700 einfach übersehen, fuhr los und machte dann auf meiner Fahrbahn eine Vollbremsung. Hätte der Gas gegeben wäre nichts passiert, ich wäre hinter ihm halb über die Gegenspur rumgekommen, so war mein Auto rechts einen Meter kürzer, links war alles heil. Das sitzt mir bis heute in den Knochen und ich bin bei jedem Linksabbieger in Habachtstellung.

      Man wünscht sich die Sendung 7. Sinn zurück, in der alles mögliche erklärt wurde, das Fahrschulen wohl nicht leisten können oder wollen.

    • Bei gelb fahrbereit machen, habe ich gelernt damals.
      Ja, ja und wenn wir das alles befolgen mit links abbiegen und grüner Ampel, dann löst einer die Höhenkontrolle aus und alle stehen im Stau. Ist mir am Samstag auf der A99 passiert. Der Autolieferer stand auf der Standspur, die Polizei prüfte, ob er nicht doch durch den Tunnel käme…
      Gestern morgen, als der Radiowecker losging, hieß es wieder: Stau durch Auslösen der Höhenkontrolle. Da ist wohl eine übersensible Technik verbaut worden, die dauernd Staus vor Tunnel auslöst…


    • @Charles: mein Reden (ich bin eine Frau und meist zu Fuß unterwegs!) seit 89, daß Lahmar****keit im Stadtverkehr von Übel ist. Meine Tante (die mit 90 das Autofahren aufgab) und meine Mutter (auch schon über 80) gehör/t/en jedenfalls nicht zu diesen Spazierenstehern.
      @Philomena: es gab doch mal diese bängenden Höhenlatten vor Tunnels, jedenfalls vor manchen (unnachahmlich verewigt in „Max Headroom“.). Man hat halt nur nicht überall den Platz, dahinter noch eine Ausfahrt mit Übergang zur anderen Spur zu bauen, wenn dann so ein Riesenkasten umkehren muß…

    • Höhenkontrolle
      @Colorcraze, auf neueren Abschnitten kommt zunächst auf einer Spur ein Metallgerüst, Höhenkontrolle genannt.Ich denke, da wird schon gemessen und es heißt dann: Tunnel gesperrt und wir PKW- Fahrer werden gleich mit ausgesperrt.Blöd.
      Die rot-weiß gestreiften Latten trifft man auf älteren Strecken noch an.Das Umkehren an dieser Stelle geht wohl nicht ohne Polizei und Absperrung und damit wird ein neuer Stau produziert.

    • Dass diese Dinger eine 1A-Kontrollmassnahme sind, muss man auch mal sagen.

    • Sicherlich...
      …ist das so, werter Don.Auf diesem Autotranzporter lugten 2 Fahrzeuge schräg nach oben wohl zu weit heraus. Aber: Sollte so ein Unternehmen nicht gleich richtig laden? Oder ein System erdacht werden, das nur den LKW allein ausbremst?Fragen über Fragen, um den Verkehr flüssig zu halten.

  54. Gutes Thema
    Don, merci für die schriftliche Darlegung dieses heissen Eisens, welches still und heimlich am Bürger vorbeigeschoben werden soll.
    Frei nach Dürrenmatt: “ Wer einen grossen Skandal verheimlichen will, inszeniert am besten einen kleinen.“ Nach meiner Meinung ist dies ein grosser, da er köstliche Untiefen beinhaltet, die am Ende der Bürger bezahlen soll.
    Zu dem Thema fallen mir ein paar Details ein, die ich vor längerer Zeit bzw. erst neulich gelesen beziehungsweise gesehen habe.

    Österreich hat sich über die Heuchelei der Bundesregierung in Sachen CO2 Bilanz beschwert. Soweit ich mich erinnern kann, ging es um die vermehrte
    Verbrennung von Kohle zur Energiegewinnung.
    Frag mich nicht wo dies stand. Entweder FAZ, SZ oder eines der österreichischen Blätter, die ich in meinen Newskanal habe.

    Das Handelsblatt hat neulich über die Pläne der Energieunternehmen, mit eventueller Hilfe aus Berlin(?), geschrieben.
    Produktion von billigem Strom hier, der im Ausland teuer verkauft werden soll und der Import von billigem Atomstrom aus dem Ausland, der dann hier teuer an den Mann gebracht werden soll.
    Ein heiteres Ringelreihen um die höheren Gewinn.

    Vor einem Jahr, oder so, brachte der BR ins einer Sendung „Quer“ einen Bericht über die Möglichkeit Strom, aus Wasserkraft (sauber!) aus AUT zu beziehen, welche aber aus irgendwelchen Gründen abgelehnt worden ist.
    (gab wahrscheinlich mal wieder einen Bruderzwist zw. BY und AUT ;) )
    Zu dieser Zeit war Streit über die Monster-ober-unterirdisch-trassen voll entbrannt.

    Wenn man all diese Details zusammenführt gibt es irgendwie ein stimmiges Bild. Keine Ahnung, ob diese dir bei deiner weiteren Recherche, habe ich oben gelesen, weiterhelfen.
    Freue ich auch alle Fälle auf den 2. Teil.

    An scheena Gruass und servus auf boid.

    Dahoam

  55. Auf den Punkt
    Mein erster Gedanke, nachdem ich diese Nachricht gelesen hatte, war „Endlich Elektroschrott, den man nicht mehr einfach in die Tonne kippen kann!“. Der zweite Gedanke war schon, wieviele dieser E-Mobile dann irgendwann einfach im Wald entsorgt werden…

    Danke für den Artikel, ich werde nun nicht mehr lange diskutieren, wenn jemand mit dem „Wie sollen wir denn sonst die Klimaziele erreichen?“ Totschlagargument kommt, sondern einfach hierher verlinken bzw. verweisen.

    Ach ja, gut 2/3 der Räder in unserem Fahrradkeller haben einen Platten und eine dicke Staubschicht.

    • Gern geschehen.

      Ich würde sie in den Fluss werfen. Aber vielleicht brennen sie ja auch von selbst?

    • Flussentsorgung
      Der Tiber ist schon besetzt von einem DB 10. Das ist ein Auto.
      Haben Sie eigentlich schon über die Pläne der Grünen mit der Nespressokapsel geschrieben?

  56. Großer Irrtum?
    Gucken Sie sich die Strecken an die pro Tag mit dem Auto gefahren werden und sie werden feststellen das die E-Autos mit 300km Reichweite für die meisten Menschen reichen. Strom wird (ohne Steuern) auch immer günstiger. Er ist auch überall vorhanden insofern entfällt das Infrastruktur Argument teilweise.

    Bei Wirkungsgraden machen Sie doch mal ihre Rechnung öffentlich dann kann man diskutieren. Bin mal gespannt wo sie anfangen zu rechnen, Gesamtwirkungsgrad ist die Multiplikation der einzelnen Wirkungsgrade, wenn da ein Teil fehlt siehts ganz anders aus.

    Wenn jetzt ein 300km E -Auto 30.000 Euro kosten soll dann kann man Lernkurveneffekte anlegen und wird zu entsprechend sinkendem Kosten führen. Wir stehen am Anfang der E-Autos, die großen Kosteneinsparungen durch diese Effekte kommen erst noch. Akkus sind technologisch auch am Anfang und werden immer besser und billiger werden, sehen sie nur die Fortschritte der letzten Jahre an.

    Das Problem mit den E-Autos ist im Prinzip das die deutschen Autobauer das verpennt haben, die Physik macht keine Probleme.

    • Sehen Sie – ich komme aus Bayern. Da hat man uns das gleiche mit der Kernkraft erzählt. Deshalb bin ich einfach skeptisch und verstehe einfach nicht, warum man nicht einfach sagt: Da, setzt Euch aufs Rad und los geht es.

    • Don Alphonso, ich teile Ihre Begeisterung - aber:
      1. nicht jeder ist gesund genug, das auch zu tun. Ältere Menschen, Babys, wie soll das gehen?

      2. auch in der ‚dummen kleinen Stadt‘ ist das Wetter wie in Restdeutschland. Also nicht gerade einladend zum Radfahren, für mindestens 6 Monate im Jahr.

      3. Radwege? Habe ich bisher nur in einem Lande dieser Welt in richtigem Zustand und richtiger Menge angetroffen: Niederlande.

      ‚Fahrrad‘ ist kein ’silver bullet‘. Das mindert aber nicht die Kritik an der Zwangsverelektrisierung der Bevölkerung. Diese ist nur Zeichen der Einfallslosigkeit der uns (leider) Regierenden; und den permanenten Zwängen unserer Wirtschaftsordnung.

    • Nun, das mit den Kindern werde ich beschreiben.

    • Sehr großer Irrtum!
      Was soll ich mit einem Auto mit 300km Reichweite? Schiebe ich die letzten Meter bis zum Hafen?
      Was für die meisten Menschen reicht, reicht halt nicht für alle Menschen.

      Warum glaube Sie das Akkus technologisch erst am Anfang stehen und nicht längst am Ende? Über die Problematik, der Gewinnung, der für die Batterien benötigten Rohstoffe will ich hier erst gar nicht reden.
      Das Problem mit E-Autos ist, dass die Batterie eine Sackgasse ist. Wer E-Autos will, sollte über Brennstoffzellen nachdenken. Dann klappt das auch mit der Physik und der Umwelt.

  57. Volle Zustimmung!
    Seit 50 Jahren sitze ich vorzugsweise auf meinem Lieblingsverkehrmittel, dem Fahrrad (wenn auch eher Hollandrad).

    Soweit so gut. Ein Punkt scheint mir zu fehlen in Ihrem ansonsten wunderschönen Artikel: Wenn Fahrrad nicht geht, z.B. bei Schnee, oder sonstwie, ist die Alternative für die Leute aus nicht ganz so gutem Hause nicht notwendigerweise der 350 SEL, auch kein Golf, sondern der öffentliche Nahverkehr.
    Sobald der richtig läuft, kann man von mir aus (Privat-)Autos aus den Innenstädten verbannen. Ein wunderbares Beispiel ist Singapur. Da sind wir regelmäßig vorzugsweise Bus gefahren; der bringt einen ziemlich überall hin, und es fährt einer nach dem anderen.

    In den Schmuddelstädten an der Ruhr gibt es Metropolraduhr (http://www.metropolradruhr.de/de), das ziemlich gut angenommen wird; mit vielen Stationen wo man ein Fahrrad aus einem Ständer entnehmen kann, und am Ankunftsort einfach wieder in den nächstbesten Ständer einstellt.

    Wenn ich jetzt auf die Schulter eines Giganten klettere, um diesen irren Plan aus einer gebotenen Ferne zu analysieren, sehe ich allerdings keinen Mangel an Intelligenz, sondern – aus meiner Perspektive – Böswilligkeit: der Kapitalismus muss laufen, und das tut er in unseren Tagen nur noch mit Brachialgewalt. Und dazu gehören Null-Zinsen und auch der Zwang, ständig neu zu kaufen, aufzurüsten, Wärme zu dämmen, (vermeintliche) Sicherheit zu erhöhen, noch cooler zu chillen. Und dann ab 2030 (effektiv viel früher) noch mehr Bodenschätze auszubuddeln, die als Materialien zur Batterieherstellung vonnöten sind.
    Die Vernunft, die Sie und ich an den Tag legen, ist ziemlich unerwünscht.

    • ÖPNV ist bei uns auf dem Land kaum eine Alternative, fürchte ich.

    • Postauto
      In der Schweiz, als exotisches Beispiel und schöne Ausnahme, wird nach meinem Eindruck jedes Kuhdorf früh, mittags und abends und Znüni und Zvieri mit dem Bus angefahren. Das ist zweifellos saumäßig teuer im Unterhalt, aber man will es sich offenbar leisten. Man will, dass die Streusiedlungen und Dörfer nicht verwaisen, die Lebensqualität auf dem Land sich hält, dörfliche Infrastruktur attraktiv bleibt. Nicht die dümmste Idee, wie ich finde.

    • Herr Dippel, warum glauben Sie, ist die Bundeswehr in Mali?
      Ich sehe den einzigen Grund für den Einsatz zur Sicherung der von den Franzosen beanspruchten Uranvorkommen.
      Nun will UvdL und die LF in Syrien verstärkt Einsatz zeigen… was hat das Land eigentlich außer Öl, Erdgas, Mangan und IS noch zu bieten oder geht das ganze Theater nur um die geplante Gaspipeline?

    • @Küsch
      Allerdings!

      Trotz Auto nehmen wir im Wallis häufig Postauto, weil man da flexibler ist, und zum Beispiel nicht zurückwandern muss, oder rundwandern muss, bloß um das Auto abzuholen.

      Überzeugend finde ich hier Gastgebers Argument nicht. Wenn man € 4000 für ein einziges Elektroauto subventionieren kann, können dafür viele Busse fahren, bzw. der Markt an Mietautos – so wie bei Metropolraduhr – angeschoben werden.

      Sobald ‚plattes Land‘ (figurativ, insbesondere in BY) mir Lohn und Brot anbietet, und auch noch anständige Verkehrsanbindung, bin ich sofort da. Wie sollte das erst für Menschen sein, die Probleme haben, ihre Grossstadtmieten zu finanzieren, oder anders als in Knutselbüdchen wohnen wollen?

  58. @ colorcraze erwähnte am 2. Oktober 2016 um 09:45 Uhr
    [em]Holzgasgeneratoren[/em]. Ich dachte eher an die Opel-Blitz 3,5 Tonner von Coca-Cola aus der Kinderzeit, die mit Propangas getrieben durch die Städte husteten.
    .
    Verschwelungsgeneratoren kann man übrigens auch mit getrocknetem Ziegen- oder Kuhmist betreiben. Wer zukünftig was auf sich hält, der Snob, wird Yakmist nehmen. Also schlechthin DIE Lösung was ökologische Nachhaltigkeit anbelangt. Aber wie ist es denn da mit dem Feinstaub, den der Schwedenofen des winters erzeugt. Unser Schonschdelfäger macht doch jetzt schon Panik, schaut sich die Hirnholz-Seitenlängen von Holzscheiten an (Σ Kantenlänge ≤ 200 mm), misst Feuchtegrade von Feuerholz, legt die Stirn in Falten wenn nicht Buche sondern der selbst gefällte Kirschbaum dazwischen liegt. Kurz, er bereitet uns auf ein Verbot vor.
    .
    Dabei mache ich mir, auf die 70 zu, noch die geringsten Gedanken wie das mal enden soll. Aber wir haben auch Nachkommen, hallo! Inzwischen wird auch niemand mehr behaupten, hallo Verfassungsschutz !, LF wäre nicht im Sinne des Vermächtnis´ des Dachdeckers am wirken. Einer im Blog deutete die endgültige Exekutierung des Morgenthau-Planes ja schon an-viel perfider als je angedacht. Ein Volk erst richtig zu Wohlstand kommen lassen, dann Autoverantwortung für alle Unbill auf anderen Kontinenten in ihm einziehen lassen, eine Teil-Umvolkung mit Minderleistern durchzuführen und dann in wirtschaftlichen Orkus schicken.
    .
    Hallo @ Django, mir ist gerade zum Kotzen aber eines sei gesagt: nach Erlenbach gehen wir in die Bäsen, Monte e Mare abe mir aigene, capito?

  59. Elektroauto
    Ich denke, das Thema Elektroautopflicht ist spätestens dann vom Tisch, wenn der erste Elektroautopilot in einem Schneesturm erfroren ist.

  60. Ausnahmsweise ein Link
    http://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/mobilitaet/opel-befreit-von-der-dose/comment-page-2/?replytocom=135268#comments

    Daselbst ein Kommentar zum elektrisch angetriebenen „Smartauto“:
    9. Oktober 2016 um 18:05 von Thomas Hellerberger

  61. Wie die Zeit vergeht oder heute ist nicht aller Tage Wahrheit.
    Kommen sie mir nicht mit Fakten, dass verdirbt nur das Geschäft mit der Lüge.

    http://www.kein-diesel.at/seite14.htm
    Wolfgang Lohbeck, Greenpeace. 4/1999

  62. Nicht vergessen ! Letzte Warnung !
    Herr Thomas Fischer, seines Zeichens Bundesrichter in Karlsruhe, erinnert uns in seiner heutigen Kolumne „Fischer im Recht“ was gerade im kommen ist, denn ab morgen 10.00 gibt es zum Thema Justiz die Entscheidung über eine einstweilige Verfügung gegen CETA zu bejammern und alles andere fällt dem Vergessen anheim.
    Deshalb noch eine Ermahnung auch von mir, sich gefälligst zu benhehmen, sonst….

    „Schon in den nächsten Wochen wird es – gegen sehr wenige Stimmen – strafbar sein, eine andere Person in sexueller Motivation „unter Ausnutzung eines Überraschungsmoments“ zu berühren: ohne Gewalt, ohne Drohung, ohne Widerspruch. Also zum Beispiel das klassische Hinterntätscheln: Freiheitsstrafe bis fünf Jahre. Und wenn der Täter dabei ein Taschenmesser oder einen Schraubendreher oder ein Feuerzeug in der Tasche (!) hat, beträgt die Mindeststrafe drei Jahre (!), die Höchststrafe 15 Jahre.“

    Die ganze Kolumne:
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-10/strafrecht-justiz-fischer-im-recht

    • "Letzte Warnung"
      @ TDV
      12. Oktober 2016 um 11:48 Uhr
      „Schon in den nächsten Wochen wird es – gegen sehr wenige Stimmen – straf-bar sein, eine andere Person in sexueller Motivation „unter Ausnutzung eines Überraschungsmoments“ zu berühren: ohne Gewalt, ohne Drohung, ohne Wi-derspruch. Also zum Beispiel das klassische Hinterntätscheln: Freiheitsstrafe bis fünf Jahre. Und wenn der Täter dabei ein Taschenmesser oder einen Schrau-bendreher oder ein Feuerzeug in der Tasche (!) hat, beträgt die Mindeststrafe drei Jahre (!), die Höchststrafe 15 Jahre.“

      Dieses Gesetz gibt es bereits, StGB §218. Allerdings sind die Strafen wesentlich milder, entweder eine Geldstrafe oder bis zu 6 Monaten Haft, was normalerweise beim Ersttäter zur Bewährung ausgesetzt wird.

      Bisher durften wildfremde Menschen auch nicht einfach am Po oder zwischen den Beinen angefasst werden. Im bisherigen Gesetz steht auch nichts davon, dass Gewalt oder Drohung nötig wären, damit das Grapschen gestattet ist. Und kann es nicht sein, dass die unerwünscht durch einen wildfremden Menschen gegrapschte Person aus Angst vor Gewalt nichts sagt, sondern versucht, sich möglichst schnell vom Tatort physisch zu entfernen.

      Das „klassische Hinterntätscheln“?
      In welchem Kulturkreis ist so etwas „klassisch“? Nicht in unserem. Außer natürlich in einer vertrauten Beziehung oder im entsprechenden Milieu.

      Zitat TDV „Letzte Warnung!“
      Sie tun hier gerade mal so, als ob die meisten deutschen Männer bzw. Leser von Dons Blog fremden Frauen dauernd am Po fassen.

      Aber dass so etwas passiert, ist eine Tatsache, sonst gäbe es gar kein Gesetz. Unsere ältere Tochter ist von einem Exhibitionisten und Grapscher regelrecht verfolgt worden. Das war auch kein Underdog, sondern ein Jurastudent. Er lauerte auf sie, als sie aus der Schule kam, sodass ich sie jeden Tag mit dem Auto abholen musste. Einmal sah ich ihn und rief ihm zu: Hau ab und komme nie wieder in unsere Nähe. Damit war Schluss. Eine Anzeige hatte gar nichts gebracht: Aussage gegen Aussage, ein junges Mädchen und eine gewiefter Jurastudent. Perverse gibt es in jedem Gesellschaftskreis, das ist kein böses Gerücht.

      Und jetzt fangen Sie bitte nicht mit den bösen Frauen an, wie das sonst üblich weitergeht. Ja, ich weiß, auch Frauen können sehr sehr böse, hinterhältig und sogar gefährlich sein, aber diese waren vom Zeit-„Starjuristen“ wohl kaum gemeint: Er meinte Männer. Und meine damals 17-jährige Tochter war bestimmt nicht Schuld und auch nicht böse. Ihre einzige „Missetat“: Sie hatte den Perversling bei seinen Avancen eine Abfuhr erteilt, und so fing er an sie zu stalken.

      Fazit: Das neue Strafmaß ist lächerlich hoch. Das alte Gesetz ist mE vollkommen ausreichend. Und die extra Strafe wegen eines Messers ist ja kein Beweis und kein Tatbestand, sondern eine Unterstellung. Dass solch ein Gesetz durch den Bundestag passiert wird, ist kaum vorstellbar.

      Hier das bestehende Gesetz StGB §218:
      (1) Wer eine Person durch eine geschlechtliche Handlung

      1. an ihr oder
      2. vor ihr unter Umständen, unter denen dies geeignet ist, berechtigtes Ärgernis zu erregen,
      belästigt, ist, wenn die Tat nicht nach einer anderen Bestimmung mit strengerer Strafe bedroht ist, mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geld-strafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.
      (1a) Nach Abs. 1 ist auch zu bestrafen, wer eine andere Person durch eine in-tensive Berührung einer der Geschlechtssphäre zuzuordnenden Körperstelle in ihrer Würde verletzt.
      (2) Ebenso ist zu bestrafen, wer öffentlich und unter Umständen, unter denen sein Verhalten geeignet ist, durch unmittelbare Wahrnehmung berechtigtes Ärgernis zu erregen, eine geschlechtliche Handlung vornimmt.
      (3) Im Falle der Abs. 1 und 1a ist der Täter nur mit Ermächtigung der verletzten Person zu verfolgen.

      P.S. Wie können Sie das entsetzliche Geschwurbel jenes Autors ertragen zu lesen?

    • Da gibts nichts zu ertragen...
      Ich liebe Leute, die sich über die Lächerlichkeit der Realität da draussen lustig machen. Ich nicht unbedingt stets Fischers Meinung, aber lesenswert ist er nahezu immer, sei Hinweis auf das Mitführen eines Feuerzeuges und welche Konsequenzen sowas haben kann, erklärt mehr über den Rechtsstaat als inem lieb sein kann.

      Falls sie etwas Ähnliches in unserer Medienlandschaft finden wie seine Darstellung und Meinung zum Kachelmann Fall, dann zeigen sie es mir!
      Sie kennen den Artikel zwar, haben aber trotzdem mal wieder eine Meinung dazu…. meist eine unangemessene Reaktion.

    • @ TDV
      Ja, stellen Sie sich vor: Ich habe eine Meinung! Ich habe sogar eine eigene Meinung. *Darum* geht es hier in diesem Blog. Um *Meinungs*austausch.

      Was finden Sie daran „unanagemessen, dass ich *das alte Gesetz* völlig ausreichend finde un das neue *ablehne*?

      Ich habe auch deutlich ausgedrückt, dass ich eine Vorverurteilung wegen Mittragen eines Messers etc. *ablehne*!

      Lesen Sie meine Posts gar nicht richtig durch? Unter „Fazit“ habe ich meine Meinung zu der geplanten Gesetzesänderung geäußert, aber so weit sind Sie offenbar gar nicht gekommen, vor lauter voreiliger Aufregung.

      Ich gebe es auf. Ich habe keine Lust auf Ihre patzigen Antworten, nachdem Sie meine Posts offenbar gar nicht richtig lesen. Andernfalls erwarte von Ihnen eine Entschuldigung.

  63. Vor 20 Jahren oder wie innovativ das deutsche Autokartell arbeitet.
    https://www.greenpeace.de/themen/klimawandel/klimaschutz/erst-belachelt-dann-kopiert

  64. Titel eingeben
    @Don Alphonso – keine Sorge, für die Leute auf dem Land, die viel Reichweite wegen geringer Lade-Infrastruktur brauchen, wird bestimmt auch eine Lösung gefunden werden:

    https://www.wired.com/2010/11/range-extending-trailer-charges-your-ev-carries-your-gear/

    :)

  65. Gemütlichkeit
    Sehr schön! 👍🏻
    Das mit dem Rad hat aber den Haken, dass es im Sommer viel zu heiß und ab September viel zu kalt und dunkel und nass und überhaupt ist. Da fährt man dann doch lieber mit dem Auto und heizt abends den Billig-Baumarkt-Ofen an. Da wird dann der inzwischen fast abgeholzte (modern nennt man das heutzutage Holzernte) verbrannt. Welche Feinstaubbelastung dadurch entsteht wird man leider erst untersuchen, wenn man die Verbrennungsmotoren nicht mehr verantwortlich machen kann.
    Wäre das nicht mal eine Recherche wert?

    • Alte Kachelöfen sind ein grosses Problem, aber da müssen Russfilter eingebaut werden.

    • Feinstaubbelastung durch Holzbrand
      Darüber gibt es eine Untersuchung, die vor dem 19.7.2009 stattfand und in der Zeit veröffentlicht wurde. Dieses Datum ist mir in Erinnerung, weil ich meinen ersten Großglocknerberglauf bestritten habe. In diesem Zeitartikel stand auch, daß der Holzbrandfeinstaub in Gehirnen von Säuglingen ( wohl verstorbenen) nachgewiesen wurde. Ich müßte den Artikel noch irgendwo haben, ich werde ihn suchen.
      Gruß H.R.


    • Der böse böse Holzbrand… jahrtausendelang gab es ihn täglich, aber nun hat man entdeckt, daß er eine Konkurrenz zu Zigaretten darstellt…

  66. Grün-Schwarz?
    Ist Frau Merkel jetzt doch bei den Grünen? Ich erinnere eine Nachricht über eine der Expos in Hannover bei der Frau Merkel sich ausdrücklich sehr stark für die Weiterentwicklung des E-Autos einsetzen wollte. Oder warum wird hier dauernd über die Grünen geschimpft, wenn es doch ein Vorantreiben durch die CDU ist. Was nochmal einen ganz anderen Sound gibt….(Gibt ja trotzdem noch genug andere Gründe sich über die Grünen zu echauffieren)

    • Das kommt auch noch.

    • Hr.Phillip, sehen Sie noch einen Unterschied zwischen cdU und grünen?
      Ich nicht.

    • Der Unterschied zwischen CDU und AL Grüne ist kleiner als man denkt - aber vorhanden!

      Im Kern sind sie braun.
      Die Einen sind schwarz umhüllt –
      die Anderen sind grün übergossen.

      ..

    • Merkel macht sich fit für die Koalition mit den Grünen
      sind die doch erklärtermaßen ihr Lieblingskoalitionsgegner. Viele bleiben ihr ja auch nicht mehr übrig, die SPD hat fertig, die FDP schon längst, nun sind mal die Grünen dran. KGE ist eine Freundin der LF, ob sie’s dann bleibt, kann uns eh wurscht sein. Allerdings wird’s für S/G nicht reichen, da fehlt der dritte Mann, mindestens.

      @Herr Feldmann, Unterschiede bei den etablierten Parteien hat’s doch schon lang nimmer. Jeder will und kann mit jedem, man hält sich alle Optionen offen und damit die Aussicht auf Vollversorgung.

    • "Ist Frau Merkel jetzt doch bei den Grünen?"
      Und welchen Unterschied würde das machen? Oder sind sie gar der Meinung die heutigen Grünen verdienen diese Bezeichnung noch?

      Spätestens wenn sich eine ganz reale Möglichkeit für rot-rot-grün im Kanzleramt bietet, dann können sie aber mal sehen wie die kleinen Scheisserchen der Grünen Fraktion sich hinter Kretschmann + CDU sammeln.
      Falls überhaupt mal, wird es noch sehr sehr lange dauern bis die 5 Einheitsparteien nicht mehr die absolute Mehrheit haben

    • Melonen
      Sind außen grün, innen rot und haben braune Kerne.
      Ein wichtiges Werbesymbol der grünen ist/war die Sonnenblume.
      Die hat sehr viele braune Kerne aber gar nichts rotes. ggf passt das auch zum sozialen Anspruch der Energiewende wenn man unterstellt das rot und sozial etwas mit einander zu tun haben. ggf ist das ja immer der Fall: So könnte man sich fragen ob die SPD sozialverträglich ist und wenn nein in welcher weise die Unverträglichkeit deutlich wird. Der Begriff Sozial kann ja mit verträglich, unverträglich, dis, anti etc verbunden werden. Sozialer Strafvollzug geht ja auch: Also das was passiert wenn die SPD regiert ;-)

  67. Münster
    Besuchen Sie doch mal das schöne Münster in Westfalen, abseits der NRW’schen Rhein-Ruhr-Makropole. Da können Sie das Fahrrad als umfassend integriertes Fortbewegungsmittel der Wahl erleben, das regelmäßig von zugereisten BMW und Mercedes‘ aus Hamburg, Essen und Düsseldorf angefahren wird. Die schrecken aber auch nicht vor Joggern auf Zebrastreifen zurück, von daher wiegt das nicht besonders schwer. Für Sie dürfte es jedenfalls mal eine verkehrspolitische Dienstreise wert sein, und der Wochenmarkt strotz im übrigen vor Deliaktessen.

  68. Augenwischerei!
    Das Ganze ist doch nur ein „Appell“! Der Bundesrat hat doch für echte Entscheidungen auf diesem Gebiet keine juristische Kompetenz und schon gar keine bindende Beziehung zu Brüssel. In Europa entscheiden nur die Kommission und die Landesregierungen. Das Ganze ist doch nur eine Gefälligkeit der Landesregierungen mit Grünen-Beteiligung an ihre Junior-Partner, damit die kleinen Kläffer auch mal was Tolles an ihr Parteivolk zu berichten haben.
    Trotzdem muß man kritisch bleiben:
    M.E. ist die Initiative für die Nichtraucherschutzgesetze im (unzuständigen) Bund nur dadurch entstanden, daß man ein paar Abgeordnete aus der dritten Reihe mal zum Spielen rausgelassen hat. Leider entwickelte das dann eine Dymamik, die nicht mehr aufzuhalten war.

  69. Kabel? Induktion!
    Also im Grunde verstehe ich die ganze Aufregung überhaupt nicht. 2030 werden so viele Neuwägen mit Verbrennungsmotor verkauft werden, wie nie zuvor. Daher haben die Elektrokisten noch 24 statt 14 Jahre Zeit. Geladen werden die Akkus dann auch nicht mehr per Kabel, sondern induktiv. Und der Strom kommt dann hoffentlich aus den eigenen Solarmodulen etc., die Reichweite beträgt dann vermutlich tatsächlich 250+ Kilometer und die übliche Nutzung der Fahrzeuge ist dadurch mehr als abgedeckt. Wie das im Güterverkehr aussehen wird?

    Die Ökobilanz derartiger Elektromobilität dürfte im Ergebnis noch schlechter als die der Verbrenner sein. Und was Emissionen betrifft, das Rindvieh erzeugt auf der Weide auch mehr Emissionen als im Stall, was die Grünen ganz besonders gerne verschweigen.

    Ansonsten kann ich dem Beitrag nur zustimmen, würde mich jetzt aber noch nicht mit derart ungelegten Eiern beschäftigen wollen. Dann doch eher mit der Brennstoffzelle, die ich persönlich schon seit mehr als zehn Jahren favorisiere.

    • Aus welchen Solarmodulen kommt ausreichend Strom, wo sollen die stehen und ist Induktion nicht auch etwas abhängig von einem passenden Ort, und wo soll der in der Stadt sein?


    • Mit der Induktion ist das sehr einfach, denn jeder Parkplatz ist dazu geeignet. Und Parkplätze, nun ja, die wird es auch in Zukunft geben.

      Mit den Solarmodulen ist das tatsächlich so eine Sache. Allerdings können die mittlerweile schon als Fassadenelement etc. in die Bausubstanz integriert werden, nicht nur auf Dächern oder Feldern. Zwar kann ich über die Leistung so aus dem Stand nichts sagen, aber für die durchschnittliche, täglich zurückgelegte Wegstrecke von ca. 30Km, wenn ich mich nicht irre, sollte es zum Laden reichen. Dazu sind ja Speicher angedacht, die den erzeugten Strom abspeichern. Auch das Auto ist als Speicher in derartige Überlegungen einbezogen.

      Ob das am Ende alles so wie gedacht funktionieren kann, ich weiß es nicht. Aber aufgrund meines Alters muß ich mir darüber keine Gedanken mehr machen. Ich fahre meinen Schlitten bis zum Ende – seines oder meines Endes. Das ist ökologisch und ökonomisch die beste Lösung. Überhaupt, da ich nichts von den heutigen fahrbaren Computern halte.

      Der Elektroantrieb hat andererseits auch seine Vorteile. Bei genug verfügbarer Energie kann ein Elektromobil mit jedem Verbrenner mithalten, was Beschleunigung etc. betrifft. Der geringe Verschleiß und Wartungsaufwand der Motoren sind ebenfalls unschlagbar. Es mangelt eben an den entsprechenden Stromspeichern. Daher mein Hinweis auf die Brennstoffzelle. Die Japaner sind da schon ziemlich weit, ein Mercedes soll 2017 auf den Markt kommen. Reichweite und Tankzeiten dürften konkurrenzfähig zu Benzinern und Dieseln sein, was noch fehlt, wie beim Akku-Auto, ist die Infrastruktur. Ökonomisch und ökologisch dürfte die Brennstoffzelle jedenfalls weit vorne liegen.

  70. In Schweden sind sie schon weiter -
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schweden-siemens-scania-testen-lastwagen-mit-oberleitung-14302245.html
    Immerhin 2 km Teststrecke …

    Aber dort verfügt man ja auch über kontinuierlich verfügbare Wasserkraft in ausreichenden Mengen.

    • Und wir haben schöne, braune Kohle!

    • Der Trolley Bus ist wieder da
      in Basel gabs die noch vor zehn Jahren. Wurde alles demontiert , weil zu teuer.
      Dann kamen die Erdgas Busse, jetzt wieder auf Diesel, wegen Effizienz, Wartung und Gesamtkosten.

      Nicht jede Schwalbe macht einen Sommer

    • Trolleybus?
      In Osteuropa noch oft, im Westen ist das Zentrum: Salzburg“

  71. Titel eingeben
    Wie stellt man sich das eigentlich mit der Neuzulassung von Gebrauchtwagen vor? Soll die auch unterbunden werden, und damit die Eigentümer in einem fast schon enteignungsgleichen Eingriff ihrer Wertanlage beraubt werden?

    • (Nicht so laut!)


    • Ach, da gibt es viel subtilere Möglichkeiten. Denken Sie nur mal an eine „angemessene“ Erhöhung der Kfz-Steuer oder eine Plakette, die den bestimmungsgemäßen Gebrauch derart einschränkt …

      Wer wird denn da gleich an so Böses wie eine Enteignung denken, das geht doch viel freundlicher.

  72. Ideologieprobleme
    Faulheit ist natürlich ein Problem, hat aber letztlich auch zum schicken Audi-Mittelklassewagen geführt, den man auf Fernstrecken durchaus gerne nutzt, selbst als fleißiger Kurzstreckenradler.

    Beste Lösung für den grünen Vorstadtsiedler: BHKW im Keller gekoppelt mit guten Blei- oder Eisenakkus (werden tatsächlich noch hergestellt), auf dem Dach PV + Kollektor für sonnige Tage, e-Auto in der Garage, für den Urlaub Sixt, Netzabkoppelung. Schweineteuer, aber erhellend in Bezug auf die wahren Kosten der Energiewende.

    Teilzulage für solche Lösung aus sofortigem Stopp des EEG. Wäre wahrscheinlich klimatechnisch wesentlich effektiver.

    Kein Verbot von irgendwas, sollen die SUVs doch fahren, soviele Kinder gibt es eh nicht mehr, die in die Krabbelgruppe kutschiert werden wollen. Dafür ordentliche Stolperwellen in den Städten, wer schon nicht auf Fußgänger achtet, wird wenigstens seinen geliebten Geländewagen schützen wollen. Kostenneutral durch Verzicht der jährlichen Vollerneuerung beispielsweise der A5.

    Kernkraft ja, aber nicht bei uns, das Land ist zu dicht besiedelt. Der Energieinhalt der Stäbe ist einfach aberwitzig (was ja gleichzeitig auch der Vorteil ist), wir sollten froh sein, wenn der Rest hier langsam ausgebrannt ist.

    Und dann einfach 20 Jahre nix machen und warten, wie das mit der dezentralen Stromversorgung wird und ob das e-Auto nicht doch vom H-Auto (was auch e beinhaltet, nur weniger) abgelöst wird.

  73. Der Weg zur Knechtschaft
    Als Nächstes wir die Regierung den Sonnenuntergang und Windstille verbieten,damit die Energiewende doch noch erfolgreich werden kann.

    Das Verbot von Verbrennungsmotoren und die Unterschriften unter Klimaabkommen -wenn es nicht so ernst wäre könnte man sich über diese überspitzte Satire amüsieren.

    Ich warte nur auf die neue grüne Marie Antoinette: “ Wenn sie nichts zum heizen haben sollen sie sich doch eine PV-Anlage auf Dach machen

    • Das wird auf dem Land leicht und in den Städten sollen sie halt Neoprenanzüge tragen.

    • @anonymous_content / Der Weg zur Knechtschaft - Ubu Roi (A. Jarry, 1896)
      Alfred Jarry/ Ubu Roi:

      Acte II, Scene VII:
      Père Ubu. — Messieurs, la séance est ouverte et tâchez de bien écouter et de vous tenir tranquilles. D’abord, nous allons faire le chapitre des finances, ensuite nous parlerons d’un petit système que j’ai imaginé pour faire venir le beau temps et conjurer la pluie.

      (https://fr.wikisource.org/wiki/Ubu_roi_(1896))

  74. wir radeln dann alle !
    neuste meldung: radfahrerin (12) von LKW überrollt, wann hört das auf ?????

  75. Also, geschätzter Don,...
    immer dieser fortschrittsunfrohe Missmut und diese Widerborstigkeit bzgl. der fein durchdachten Pläne der Obrigkeit; solange einfallsreiche und seriöse Unternehmer wie Grünengründungsmitglied, Bundesverdienstkreuz-am-Bande-Träger und Jagdschlösschenbesitzer F. Asbeck (SolarWorld) und Rumänienwaldverschieber C. Rodbertus (Prokon) sich der Sache annehmen, läuft die ganze Energiewendechose doch wie am Schnürchen.

    • Wie könnte ich diese Helden nur vergessen? Danke!!11!1


    • Handelt es sich da wirklich noch um Einzelfälle? Kann ich mir nicht vorstellen. Und wenn ich an die Zeit der Kumpels denke, war es da anders? Sorry, aber die Energiewirtschaft gleich welcher Couleur war immer schon eine Maschine zum Gelddrucken. Systemrelevanz.

  76. Gewollter Wohlstandsverlust
    Grundsätzlich wohnt der Debatte um e-Mobilität eine Ungerechtigkeit inne, weil all diejenigen, die kein Auto besitzen, über höhere Strompreise die Mobilität der anderen mitfinanzieren. Und dies vor dem Hintergrund der ohnehin steigenden Strompreise durch die Energiewende.

    Man bekommt das Gefühl, dass der Klimawandel eine unausgesprochene, gewollte Wohlstandsreduzierung herbeiführen soll, die mit anderen politischen Mitteln nicht durchsetzbar wäre.

    • Wohlstandsveränderung. Das Auto wird irrelevant und die Wohnung wird teurer.

    • Tatütata
      Das geht doch jedem/r kleinen/r RentnerIn so. Sie bezahlen all die Solareinspeisungsdächer der Bauern und Hausbesitzer. Hinzu kommt noch, dass wir mehr Kohlestrom als alternativen erzeugen.Das ganze Ding ist unausgegoren und Österreich will das nicht mehr hinnehmen. Gut so.

      Das muss man sich auch mal geben:

      http://www.focus.de/auto/news/abgas-skandal/regierung-minister-sucht-wege-fuer-blaue-plakette_id_6053523.html

      Als ob jeder Handwerker ein Krösus wäre.Mich betrifft es nicht, ich finde es aber unmöglich.Gut abgesicherte Beamte bestimmen hier, wie auch bei Sanktionen. Nur unsere Republik können sie nicht managen, wenn man mitbekommt, wie es läuft zwischen Bund und Ländern und auch Ländern untereinander mit dem Straßenbau, mit dem Schienenausbau und den Schulgebäuden usw.Versagen überall.

    • Hey Joe, wenn schon, dann Butter bei die Fische,
      bzw. keine Afrikaner und Araber in deutsche nichtmechanisierte und postfaktische morhenthau´schen Landwirtschaftsidylle, in der Landmänner den Pflug hinter dem Kaltblut führen und kopfbetuchte und bezopfte Frauen und Mädchen singend die Saat auslegen.
      .
      Und die modernstmögliche Technologie in windundwasserbetrieben Getreidemühlen zusammengefasst besichtigt werden kann (Dampfeisenbahnen wären ja auch bääääh, ebenso wie Sozialleitungen nach irgendwelchen Sozialgesetzbüchern)

      Also: Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, klipp, klapp!
      Bei Tag und bei Nacht ist der Müller stets wach, klipp, klapp!
      Er mahlet das Korn zu dem kräftigen Brot,
      und haben wir dieses, so hat’s keine Not.
      Klipp, klapp, klipp, klapp, klipp, klapp!
      .
      Dann würde es selbst dem ausreiselustigsten Eritreer aus Asmara oder dem Kleindealer aus Casablanca bei Nennung von „Germany“ der Schreck in die Glieder fahren und sie würden vor dem Internationalen Gerichtshof auf Beibehaltung ihrer afrikanischen Geschäftsmodelle klagen.
      .
      Gezielte Umvolkungen nach dem „NWO-Generalsiedlungsplan“(zeitlich unbegrenztes Resettlement) wären obsolet und die Magdeburger Börde und das Kraischgauer Hügelland wären wieder „unsere“ Wolgaschwarzerde oder Mississippi.
      (DdH)

  77. Obsidian-Messer kaufen
    Die letzten Hochkulturen, deren Priester/Politiker ihren Völkern ernsthaft weismachten, sie verfügten über die Macht das Klima zu beeinflussen, waren die Azteken und die Mayas. Sie fanden das bekannte Ende. Die katholische Kirche beschränkte sich auf ein paar Versuche, das Wetter zu steuern, hat aber den Geschäftszweig mangels Erfolg aufgegeben.

    Alles bloß Erinnerungen an Zeiten finstersten Aberglaubens?

    Sollte man meinen, aber ganz im Gegenteil: eine unendlich dämliche Gesellschaft, an ihrer Spitze eine Physikerin, lässt sich von den grünen Rattenfängern am CO2-Nasenring führen und läuft Predigern hinterher, die 2-Grad-Ziele verkünden – als gäbe es einen Thermostat fürs Klima, an dem Politiker nach Belieben drehen könnten.

    Ein staatlich verordneter Woodoo-Kult, der mit Gehirnwäsche und Hysterie beinahe sämtliche Köpfe befallen hat – dabei hält sich das Klima an gar nichts. Der aktuelle Temperatur-Jahresmittelwert Deutschlands ist mit 10°C auf dem Stand von 1990.

    Wissenschaftlich steht die Hypothese einer von Menschen verursachten Klimaerwärmung trotz aller gegenteiligen Behauptungen auf schwachen Füßen. Ihre lautesten Verkünder sind denn auch nicht Klimaphysiker sondern die Nutznießer der komplett bescheuerten Panikmache und Politik: NGOs, Wind- und Solarenergie-Industrie, Mais-Agrarier, willfährige Parteien etc. etc.

  78. Mobilitätswahnsinnige & Existenzängste
    Liest man die Mobilitätswahnsinnigen und deren öffentlich zur Schau gestellten Existenzängste, dann bleibt eigentlich nur noch zu sagen: neben der hübschen Altstadt und dem flächenmässig inzwischen so groß wie Monaco angewachsenen Automobilwerk des lokalen Herstellers gibt es den jährlich stattfindenden „Tag der Elektromobilität“ an der FH Ingolstadt. Fahren sie doch mal hin! Gerne auch mit dem herkömmlichen Töff-Töff. Seine eigenen Positionen zu überdenken, wenn man sieht was inzwischen machbar ist, aber auch in der Praxis bereits genutzt wird, das ist niemals verkehrt.

  79. Titel eingeben
    Na ja, um auch ein bisschen fair zu bleiben, der Elektromotor an sich ist gegenüber dem Verbrenner schon das überlegene Antriebsaggregat: Verzicht auf Getriebe, gleichmäßiger Drehmomentverlauf, leise, kompakt, Radnabenantrieb möglich, weniger Verschleiß, weniger reparaturanfällig und… und… Die Energiespeicherung ist halt noch nicht gelöst. Ein günstiger Akku mit hoher Energiedichte und das Elektroauto hätte sich in vielen Anwendungsbereichen schon lange durchgesetzt. Die hier im Forum angesprochene Brennstoffzelle steht am Beginn ihrer Entwicklung.
    Übrigens auch Ätsch!!! Ende Oktober stelle ich meinen alten SL (R129) in die Garage, ein extreme langlebiges Auto aus einer Epoche, bevor Schrempp durch den Konzern getobt ist und Langzeitqualität gecancelt hat. Die Bedienungsanleitung ist erfrischen ehrlich: Mehr als dieedarin angegebenen 11 – 15 ltr/100 km braucht er tatsächlich nicht!

    • That's besides the point!
      Leider. Der Elektromotor hat überhaupt nichts zu tun mit dem Thema an und für sich. Der Laie mag sich wundern, aber Elektromotor hat nichts zu tun mit dem Energieträger. Der kann auch bei Elektromotoren durchaus fossile Brennstoffe sein. Schauen Sie sich mal die ‚Diesel’loks seit 1924 an. Und dann die Elektrotechnik und Elektronik in so einer Lok, z.B. wenn Sie mal am Bahnhof stehen. Da dreht immer ein Elektromotor!

  80. 1000 Meter strammer Fußmarsch mit dem Fahrrad
    Gehmeditation Anfang: Nehmen was da ist. Kopenhagen hat eine Freistadt Christiania. Diese AlternativIdee ließe sich adaptieren: aus OstDeutschland wird eine autonome [EuroTest] Zone: »Deutsche Landwolke« (Soziolekt). Der Grenzverlauf der Ex-DDR wird symbolisch reaktiviert , indem eine Kombination aus Graben (10m breit- 2m tief ) und Wall (2m breit- 1,50 hoch) (»Dichter Sprung«) geschaffen wird. Damit wird (Des)Interessierten Überlegungsmöglichkeiten beim hinundher Pendeln zwischen Ost und West eingeräumt. [Der Aushub wird zum Teil für die Auffüllung der stillgelegten Tagebaulöcher genutzt.]

    In dieser Ost-Zone werden all die PseudoInnovationen der letzten 20 Jahre expediert, wie Fluppenverbot, genetisch verschlimmertes Saatgut, Superkühe, GroßBäckereien, Gülleverklappung, Genderquark, Euro, AkkuFahrzeuge, Windkraftanlagen, E-Books, Polystyrolhauspamperganzverhüllungen, BilligShoppingmalls, Billigflieger, üble Talkshows mit den üblichen Gästen, Mindestlohnmogelpackungen, Kontrollfreaks, Gesundheitsdiktatismen, StolzaufDummheitichhabjasonstnixlebenseinstellungen, etc. pp.

    In Westdeutschland werden alte Handwerkstraditionen rekultiviert, ein humanistisches Bildungssystem wiederbelebt, Computersysteme und das Skrollen auf httpSeiten bei der FAZ verbessert, kleine Landwirtschaftsbetriebe gefördert, die Deutsche Mark mit Pfennig wieder eingeführt, Gewerbegebiete zurückgebaut, Einwanderungsströme in die Ost-Zone umgeleitet, undsoweiterundsofort.
    Näheres regelt das Grundgesetz und Selbstverwaltungsstatuten.

    Ende der Gehmeditation. Das Fahrrad wird in das Auto verbracht. Das Flickzeug liegt Garage.

    http://www.konrad-fischer-info.de/21313bau.htm

    • Gehmeditation Gegenvorschlag
      Im Gehen 3 Schritte einatmen dann 3 Schritte die Luft anhalten dann 3 Schritte ausatmen und dann 3 Schritte die Luft anhalten und dann 3 Schritte einatmen und dann 3 Schritte die Luft anhalten und dann 3 Schritte ausatmen und dann 3 Schritte das äußere Atmen aussetzen (Die Luft anhalten) und dann 3 Schritte einatmen und dann 3 Schritte die Luft anhalten und dann 3 Schritte ausatmen und auf Radfahrer, Kleinkinder und Hunde achten und dann 3 Schritte einatmen und dann 3 Schritte die Luft anhalten und dann 3 Schritte ausatmen und darauf achten auf dem Gehweg zu bleiben und dann 3 Schritte die Luft anhalten und dann 3 Schritte einatmen (Sie können die Zahl auf 4 – ich weis nicht schaffen- erhöhen) und dann 3 Schritte die Luft anhalten und dann 3 Schritte ausatmen und dann (das Weiche war eine Hundehaufen) 3 Schritte die Luft anhalten und dann 3 Schritte einatmen und dann (ggf machen sie die Übung doch besser auf einem Laufband) 3 Schritte die Luft anhalten und dann 3 Schritte ausatmen und dann (ggf können sie sich eine Applikation für ihr Telefon herunterladen bei der ihnen der Text vorgelesen wird damit sie nicht ständig auf den Minibildschirm schauen müssen. Alternativ können sie den Text auch auswendig lernen) 3 Schritte die Luft anhalten und dann (Sie ahnen schon was kommt, ihre Intuition wird also besser)3 Schritte einatmen (Nicht in 3 Schritten einatmen sondern in der Zeit in der Sie 3 Schritte machen einatmen! Ach das wussten sie nicht? Das macht nichts machen sie einfach weiter)3 Schritte die Luft anhalten (Das kann man auch im Sitzen machen nur zählt man dann die Sekunden und nicht die Schritte) und dann…. Die Absicht dahinter ist das Gehirn mit etwas zu beschäftigen damit sie nicht ständig über die Widrigkeiten des Daseins nachdenken

  81. J.W.G. ging noch zu Fuss !
    die frage ist doch mal erlaubt:

    haushaltsgeräte mit 2000watt wurden von der EU abgeschafft, gleichzeitig finden wir es gut, wenn mann und frau mit dem akku auf den Gotthard (mit 500watt) fahren ? und den dann zuhause an die steckdose steckt ! und in Weisweiler legen sie noch ein brikett mehr auf !
    irgendwas stimmt da nicht !!???

    J.W.G., ging da noch zu fuss hoch, durch die Schöllenen. nun gut, er war ja ein sexist ohnegleichen, da ist Trump ein waisenknabe…….sehr gut herauslesen kann mann (oder auch frau), dass ihm schweizer frauen nicht sonderlich gefielen und er tiervergleiche anstellte……..
    er hätte halt mal besser schauen sollen.

    DeJa, heute wird wie wild geballert vom schnellboot aus, dauerfeuer mit bis 25sec. dauer, als wäre die alnusra-miliz im steinbruch.

    • @ Hey Django,
      Marina Militare? OTO Melara S.p.A. Finmeccanica La Spezia, 76 mm?
      Ma dove si tira? Mir ist dort kein Sperrgebiet bekannt oder sind Sie in Sardinien?

    • Der Herr Geheimrat
      hat sich seinen Allerwertesten mit der Kutsche über die Alpen schaukeln lassen. Seume ging zu Fuß!

  82. Miesepeter überall
    Klingt jetzt doch etwas sehr nach griesgrämigen alten E-Klasse Chauffeuren hier im Blog.
    Den Klimawandel kann man eventuell ja noch diskutieren, insbesondere ob die 80 Mio deutschen Dödel gegen chinesische Zementfarbiken ansparen können, der Feinstaub und das Stickoxid in den Kindertagesstätten deutscher Innenstädte sind aber Fakt. Kann jeder nachmessen und gut tuts der Lunge der Kleinen nicht.
    Übrigens, so Elektroautos haben Ladeplaner, da kann man zu Zeiten laden, wenn das Stromnetz schläft und billig ist. Oder aber sogar wenn die Sonne auf die eigene PV-Anlage scheint.
    Nach jetziger Erkenntnis sind die Degenerationsgrade von Solarmodulen und Lithium Batterien viel geringer als erwartet, so dass auch das Gemecker über die Energievergeudung bei der Produktion mit Vorsicht zu genießen ist.
    Und wer all dies nicht akzeptiert, der soll sich doch einfach darüber freuen, dass unsere gemeinsamen Freunde vom grünen OpusDei sich hier die nächste 5Mark/Liter Debatte um den Hals hängen.
    Und da dort schon einige dicke Medaillen hängen, die dem Durchschnittsdeutschen gehörig auf den S.. gehen (Gender, Sexualerziehung, Flüchtlinge etc.) , warten wir darauf, dass die Truppe baden geht und nie wieder auftaucht.
    Die Grünen sind eine 1-Generationen Partei.
    Nicht vergessen.

    • Recycling
      Werter Herr Ohlson,
      ob die Lithium-Akkus nun ein paar Jahre länger halten, ist doch nicht das Thema. Interessant wäre es, ob diese Akkus (wie bei den Bleiakkus) zu nahe 100 % wiederaufgearbeitet werden können. Dazu habe ich bisher nichts gefunden. Können Sie helfen?
      MfG
      Haas

    • Herr Ohlson, hätte da einen Tipp für Sie!
      „der Feinstaub und das Stickoxid in den Kindertagesstätten deutscher Innenstädte sind aber Fakt“
      Einfach Kindertagesstätten meiden wie der Teufel das Weihwasser.

      Ladeplaner: „Ich mag heute nicht, ich habe Kopfschmerzen“. Niemand will Laden planen müssen. Und ungeplant lädt sich ein E-Auto auch nicht innerhalb Minuten.

      Wer dann bezahlt, sind wieder die Mieter. Der ‚Sonnenbalkon‘ in Berlin, Frankfurt oder München ist derzeit ein Luxusgut, und das ist doof genug. In der von Ihnen geschilderten, traurigen Zukunft wäre der ein Muss.

      Die genannten Batterien sind nicht nur Energievernichter bei der Produktion, sondern auch Gift für die Umwelt, plus Ausschlachtung begrenzter Rohstoffe.
      Lassen wir das Abbrennen mal ganz weg. Dieses Video erinnert mich an den Clip der Siemens-Presseabteilung, dankenswerterweise gelinkt von der ‚Urlauberin‘: https://www.youtube.com/watch?v=bNMfe20I_IE
      Wenn die Fähre havariert gäbe das ein Nordlicht, da wäre Titanic ein Spaziergang.

  83. 4275
    Der Autokram interessiert mich eher weniger. Mein 480ES ist leider Schrotti. Ein Mitstimmrecht haben wir ja doch nicht.
    Aber zu ihrer Kleidung mal ein paar links, weil die Hose, sieht scho schick aus – wie auch das Foto. Würde jetzt auch noch ein Video verlinken, denke, ich lass das mal. Hab etwas provoziert. Es sind eh nur geknechtete und eine hätte sich sicherlich herab gelassen.

    Ach komm, für Sie, vllt. zuckt ja doch der kleine Zeh: https://www.youtube.com/watch?v=0JQ0xnJyb0A

    PS: Die kommen „dann“ in Pritschen-LKWs, nachdem sie Polen überollt haben.^^

    • dr. plagiator
      Schönes Video.
      Musiker, Tänzer (keine Antänzer!), Antialkoholiker (Wasser) und Vegetarier (Obst & Gemüse).

      Wenn denn die(!) kämen/kommen, könnte das gegenüber der Gegenwart ein Gewinn sein.

    • Klangvoll
      Was wäre das für ein Genuss, wenn man in die Stadt käme! Voller Freude bummeln und nicht das jämmerliche Gesinge, was man von weiten im Sommer tagtäglich hören musste.

  84. Vom Automobil-Lobbyismus zur Zwangswirtschaft
    Ich war neulich baff erstaunt, als ich auf SPON das Umfrageergebnis zur Zwangseinführung des Elektroautos sah: Die Mehrheit ist tatsächlich für den irren Plan.
    Zu meiner großen Freude haben Sie, lieber Don Alphonso vernünftige Gedanken zum neuesten Irrsinn. Vielen Dank dafür.

    Ist das nicht die gleiche Kanzlerin, die seit vielen Jahren Marktkonformität predigt, welche dem Volk diesen Plan nun aufzwingen will? Ging es in ihrer Politik nicht um die Macht der Märkte und der privaten Investments? Und jetzt macht sie Zwangspolitik, 14-Jahrespläne.

    Lieber Don Alphonso, Sie haben das richtig formuliert: Der Plan ist Planwirtschaft der DDR, welche gemäß den Konzepten des UdSSR-Sozialismus übernommen wurde, und wird entsprechend kläglich scheitern.

    So ist es eben, und darüber haben Sie, werter Don Alphonso, immer wieder geschrieben: die Tyrannei einer Mehrheitsgesellschaft, in der die Meinung entsprechend manipuliert wird.

    Was ich nicht verstehe, ist dies: Bisher war LF eine tüchtige Automobil-Lobbyistin. Es ist bekannt, dass sie sich in Brüssel wiederholt dafür eingesetzt hat, dass die Abgabewerte nicht zu streng formuliert werden.

    Hätte sie nicht den Kunden die Freiheit lassen können, zu entscheiden, was sie wollen? Ist nur ein Scherz, denn die Freiheit der Bürger ist nicht mehr viel wert.
    Soll das jetzt ihr „Legacy“ werden? Oder gar eine Rache?
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/erfolgreiche-lobbyarbeit-wie-die-autoindustrie-sich-in-berlin-und-bruessel-durchsetzt-12264332.html

    btw. Ich verstehe nicht ganz, was der Plan mit den Grünen zu tun hat. Die regieren doch nicht einmal.

    • Man muss sagen: Diese Idee kommt von einigen Bundesländern, insofern ist es nicht Merkels Schuld.


    • Danke, ja, das habe ich inzwischen auch verstanden. Hatte nicht beachtet, dass es der Bundesrat war. Wenn ich Bund lese, denke ich immer zuerst an die verehrte LF. ;-)

  85. Au secours, Folkher T.I.R.
    Jetzt muß Sachverstand her, hier im Forum. Wie stellt sich nun unser findiger Fernfahrer die Verbannung des Verbrennungsmotors, speziell des Dieselmotors aus des Deutschland vor?
    Durch eine Regierung die eben noch dabei ist 60-Tonner auf die Straße zu lassen und deren Verkehrspolitik „Güter auf die Bahn“ eine derartige Lachnummer war und ist, daß uns die Schweizer Nachbarn, verkehrstechnisch 20 Jahre „en avant“, nur noch milde belächeln (Stichwort Alpentransversale-Ausbau Oberrheinbahn).
    .
    Sollen zukünftige LKW 15-20% ihrer Nutzlast als Energiespeicher innerhalb des zul. Gesamtgewichts mit sich herumschleppen? Was sagt die betroffene Industrie, die Arbeitgeberverbände, die Automobilclubs, die Energiewirtschaft?
    .
    Wird die Bundeswehr im Falle Ladezustandsanzeige gegen „0“ bei ihren, bis dahin sicher Leopard-e-cat Mod. III, dann den Feind um eine Feuerpause zum Aufladen bitten müssen? Oder wird das Militär eine Ausnahmegenehmigung erhalten, da Feinstaub im Kriegsfall nach dem Kriegsvölkerrecht allenfalls als „geringfügiger Kollateralschaden“ bewertet sein wird? Abgesehen davon, werden dann zukünftige Kriege nur noch in gut durchelektrifizierten Regionen dieser Welt stattfinden können.
    .
    Wenn wir also schon bei „Ausnahmegenehmigungen“ sind, was wird der in „H“-Plaketten wertanlegende Mensch sagen, wen ihm seine Schätzchen nur noch als statische Modelle dienen können? Bekommen die Oldtimer dann einen elektrisch betriebenen Untersatz mit Soundmaschine? Wo bleibt der Aufschrei von außerhalb Dons Armlängenabstand ?
    .
    Können wir darauf hoffen, daß den Grünen bald das Schicksal der FDP blüht, auch wenn für Letzgenannte hier erneute Defibrillationsversuche festzustellen sind.
    .
    @ Felix Silvestris: wie sähe die dänische Untersuchung wohl in der Schweiz oder Österreich aus?

  86. Was solll man schon sagen? Etwa so etwas wie, man hat offensichtlich eine love affair mit diesen
    Texten? Denn in Wahrheit fühlt das geprüfte Herz hier so ganz genau. Und wohl eben auch, weil die Wahrheit, wenn sie nur geschrieben wird, so unschlagbar ist.

    Ein Ehre mit dem Autor dieser Zeilen Zeitgenossenschaft in Form eines unverdient zuteil gewordenen Geschenks erleben zu dürfen. Man liest mit Herzklopfen, Aufregung, Zustimmung und Freude, was kann es schöneres geben?

  87. Titel eingeben
    Super Beitrag zum Elektroauto-Schwachsinn !!

  88. AfD-Programm?
    DA: Es ist völliger Wahnsinn, und wenn ich die AfD wäre, würde ich mich mit aller Kraft dahinter klemmen.
    Das AfD-Programm steht seit Mai im Netz. Lesen Sie es
    und wenn Sie Fragen dazu haben, können wir uns gern bei meinem nächsten Tegernsee-Urlaub unterhalten. (Aber nicht im Bräustübl, da ist´s zu laut)

  89. Was bedeutet
    „LF“?

    • Liebe Arabella, LF steht für
      „Liebe Führerin“, schließlich herrscht hier Deutschordentlichekoreanischbewährtehatespeechdiametralität!

    • Was immer Sie darunter verstehen möchten ... !
      Liebe Frau?
      Ángel Angela?
      Liebe Führerin?
      …. ?

    • d.b.d.d.h.k.P.
      tja, manche Schreiber sind zu faul, um ein Wort auszuschreiben. Oder wollen „orjinell“ sein? oder trauen sich nicht? weichen dann ab ins Englische? in sinnverhüllende Abkürzungen? oder sie arbeiten tagsüber in der Reklamebracnche und kennen’s gar nicht mehr nicht anders?
      Ich les bei solch Zeugs nicht mehr weiter. Aber ich hab‘ ja auch kein Auto und kein Taschentelefon.

    • Ach lieber Klaus,
      nicht weiterlesen wollen, aber dann kommentieren, wie passt das zusammen?

      Wenn wir von der LF sprechen, ist das doch m.E. sehr liebevoll, gäbe es doch noch ganz andere Worte, um dieses Faktotum der Macht zu benennen. So überlasst das Kürzel LF jedem die eigene Interpretation.
      Und nun hören Sie aber auf, hier zu lesen, nicht dass es Ihnen auch noch aufs Gemüt schlägt.

    • Titel eingeben
      Renate S. – Sie sind beleidigt?
      Das wollte ich nicht, ‚tschuldigung.

    • Klaus, ich beleidigt? Nö

  90. Arbeitsplatzvernichtung durch die Grünen, oder "Was Dieselmotor und Pharmabranche" gemeinsam
    Bis in die 1970er Jahre nannte sich die deutsche Pharmaindustrie zu Recht „Apotheke der Welt“. Ähnlich wie heute die Automobilhersteller Mercedes/BMW/Audi dominierten Bayer/Hoechst/BASF den weltweiten Pharmamarkt. Entsprechend viele und vor allem hochqualifizierte Arbeitsplätze hingen daran. Mitte der 1970er Jahre wurde Joschka Fischer Innenminister in Hessen, und gleich gab es Streit mit Hoechst Pharma um eine Erweiterung der Forschungseinrichtungen. Hoechst hat die Einrichtung dann einfach in den USA errichtet und zunehmend die gesamte Forschung dahin verlagert, um dem zunehmend pharmafeindlichen Klima in Deu auszuweichen. Für Hoechst hatten immerhin Robert Koch, Emil von Behring, Paul Ehrlich und andere herausragende Forscher gearbeitet. Ähnlich die gesamte deutsche Pharmaindustie. Insgesamt ist sie heute nur noch ein Schatten ihrer selbst, und das einzige verbleibende Unternehmen mit Weltgeltung, Bayer, kauft gerade Monsanto, um zum einen das Bein Pflanzen (statt Menschen) auszubauen und sich weiter aus Deu heraus zu internationalisieren. – In der Summe hat Deu eine bedeutende Zukunftsindustrie, in der wir führend waren, ohne Not aufgegeben. Außerdem herrscht eine pharmafeindliche Grundhaltung vor, z.B. bei Impfstoffen, die von wohl 1/3 der Deutschen abgelehnt werden (die Leute finden es halt besser, sich schwere Krankheiten zuzuziehen zu bzw. sterben). Wenn es freilich ernst wird – schwere Krankheit, lebensbedrohliche Situation, Schmerzen – dann wird die Medizin gefordert, und dann gibt es halt amerikanische und schweizer Medikamente (warum die Schweiz wohl so wohlhabend ist?). — Hat Deu aus dieser katastrophalen Erfahrung gelernt?? —
    Deutschlands heutiger Wohlstand hängt entscheidend an der Autoindustrie, die viel wichtiger ist als Pharma es jemals war. Den weltweite Premium Markt (also die Autos, an denen verdient wird) beherrschen Mercedes/BMW/Audi. Zu den herausragenden Ingenieursleistungen zählt der Dieselmotor mit einem Verbrauchsvorsprung von 20-25% ggü Benzin. Die 6-Zylinder-Diesel im BMW 530D oder Audi A6 haben reichlich Leistung, halten sehr lange und verbrauchen bei vernünftiger Fahrweise unter 6,5L/100KM (etwa 1100 KM mit einem Tank). Und mit adblue-Kat sind sie ausgeprochen sauber. Technisch gibt es derzeit nichts Besseres. — Die Zukunft der Autoindustrie ist allerdings sehr ungewiß, da andere Antriebe (Elektro und Wasserstoff), computergestütztes Fahren und neue Geschäftsmodelle (Uber cab hailing usw.) völlig andere skills erfordern. Am Beispiel Tesla sieht man, wie schnell die Marktführerschaft verloren gehen kann.— Ein geradezu genialer Schachzug von Toyota bestand darin, die Deutsche Umwelthilfe – eine knallharte Lobby-Organisation – durch großzügige Bezahlung für die japanischen Ziele einzusetzen. Jetzt ist (nicht nur in Deu) eine Diskussion über Diesel-Verbote losgetreten. Alte Dieselmotoren (z.B. in LKW und Schiffen) sind in der Tat große Umweltverschmutzer, nicht aber die heutigen Neufahrzeuge. — Es ist interessant und besorgniserregend, wie die Deutschen es anscheinend erneut darauf anlegen, den Ast abzusägen, auf dem sie sitzen. We’ll see.

    • Lieber Charles Belle Alliance, nun machen Sie die Sache mal nicht noch
      schlimmer, als sie eh schon ist. Fischer war erst ab 19hundertfünfundACHTZIG allenfalls Staatsminister für Umwelt und Energie bei Dachlattenbörner. Und der Bösefünftekolonnebube bei Hoechst heißt Dormann.


    • Mit der Pharmaindustie gibt es Geheimabsprachen bzgl. der Preisgestaltung. Video2000 war auch mal das bessere System. Wer kennt noch HighCom? Und die Autoindustrie? Die holt sich schon seit Jahrzehnten Beulen im Ausland und hat immer noch nichts daraus gelernt. Aber was will man auch erwarten, nach mehr als 100 Jahren Automobilgeschichte, die spurlos vergangen zu sein scheint, sieht man von den Rückentwicklungen einmal ab. Nicht mal diebstahlsicher sind die Dinger geworden – in mehr als 100 Jahren nicht.

      Was will man da erwarten?

    • Titel eingeben
      auch an Frauke Amelin
      am Niedergang der Hoechst und der Verschleuderfusionierung mit SanofiSyngenta kann an diesem Fischer festgemacht werden.

    • An Frauke Amgelin: Danke für die Korrektur, und pardon
      Ich habe den Beirag in einem RRutsch heruntergeschrieben.
      Sie haben Recht, Fischer kam Mitte der 80er Jahre, laut Wikipedia war in den 70er noch in Terroristenkreisen tätig. Die Gedankenführung ändert sich aber nicht. Zur Strategie Dormanns und des damaligen AR weiß ich nichts, von außen erscheint sie bizzar, wohl naiv ggü dem französischen Grundverständnis einer cooperation franco-allemande (in dieser Reihenfolge). – Mich sorgt, daß es so schwierig ist, aus einer erfolgreichen Bestandsstruktur (wie die deutsche Autoindustrie) eine disruptive Situation zu bewältigen: Die Revolution des Versandhandels durch das Internet zu bewältigen hätte Quelle und Otto scheinbar viel leichter fallen sollen als dem newcomer Amazon. Macht jemand ernst wie Dieß, wird er gleich abgeklemmt. Gestalterisch prägendes Element der Heckpartie des neuen 7er BMW sind die Auspuffrohre. Und auf die deutsche Autoindustrie kommen mit Vernetzung-autonomes Fahren/Antriebe/ligh asset Geschäftsmodelle und very low cost vehicle gleich vier Umbrüche zu. Lesenswert kpcbdotcom – Internet – slides 134ff „re-imagining transportation…“

    • Titel eingeben
      Dem möchte ich voll und ganz zustimmen

  91. Zum Feierabend
    Hier die ultimate Idee des V(ereinigten) W(erteverfalls) aus Wolfsburg:
    http://www.der-postillon.com/2014/07/energiequelle-fahrtwind-vw-entwickelt.html
    Schönes Abend allerseits

  92. Bitte bei den Fakten bleiben!
    Ich habe mich über diesen Artikel geärgert, weil Behauptungen aufgestellt werden, die nur als falsch bezeichnet werden können.

    * „nur Kleinwagen können mit Strom fahren“: Tesla Model S, Nissan Leaf, Renault Kangoo etc., etc. alles Kleinwagen?

    * „Umweltbelastung wird nur verlagert…“: PV-Module am Carport (billiger als gekaufter Strom!), Windkraft + Pumpspeicherkraftwerke: Kann ich alles tanken ohne jegliche Umweltbelastung!

    * „Batterien sind bald Sondermüll“: Haha Batterien sind viel zu wertvoll, um weggeworfen zu werden. Bitte das lesen: http://www.zeit.de/mobilitaet/2015-08/elektromobilitaet-batterie-recycling

    Elektromobilität wird sich (Gott sei Dank) durchsetzen, trotz dem faktenignorierenden Gejammere einiger Oldtimer-Opas.

    • Windkraft ohne Umweltbelastung?
      Die verdammten Spargel sind die grösste Umweltverschmutzung, die es je gegeben hat!

    • erzählen Sie das den Anwohnern von Tschernobyl.

    • Erst wenn die Hölle zufriert...
      …wird sich Elektromobilität durchsetzen.

      Das Erdgas-Auto wurde auch mal gehypt, jetzt ist tote Hose. Brennstoffzelle, Akku, Hybrid oder Wasserstoff immer ist wechselseitig eines die Rettung der Menscheit.

      Kein Problem damit, falls es so sein sollte. Aber dann muss sich die Technik beim Nutzer als billiger, einfacher und schlicht besser erweisen.

      Eine Vorgabe von 1 Million Elektrofahrzeugen, Grünstromanteilen und und Erdrosselung „unpassender“ Technolgien durch Gesetze, Normen und Grenzwerte ist das Gegenteil davon.

      „PV-Module am Carport“- Ehrlich, ich schmeiss mich weg vor lachen. Im Winter spannen Sie dann ihre vegan ernährten Schlittenhunde vors Auto?

      Ich habe diese Öko -Biedermeier Argumente so satt, das war toll als wir noch alle an das Jobwunder durch EEG geglaubt haben und Solarworld und Prokon noch nicht mein Geld verbrannt haben.

      Fakten sind übrigens das, was ins jeweilige Weltbild passt.

    • Tschernobyl
      Umweltbelastung, Umweltverschmutzung????
      Och nee, doch wohl eher „Katastrophe“, „fahrlässige Tötung“ oder so…


    • @ vinckas
      „Elektromobilität wird sich (Gott sei Dank) durchsetzen, trotz dem faktenignorierenden Gejammere einiger Oldtimer-Opas.“

      Dass das Elektroauto sich durchsetzt, nun dagegen hätte wohl niemand etwas. Darum geht es jedoch nicht, sondern darum, dass die Politik nicht abwarten will, ob und wann es sich durchsetzt, sondern offenbar plant, den Bürgern vorzuschreiben, womit sie nur noch fahren *dürfen*. Sonst heißt es gerne, der Markt soll entscheiden, und in diesem Fall wäre das der Kunde, was mehr Sinn machen würde. Aber er wird einfach für unmündig erklärt und durch ein Verbot gegängelt, auch noch mit einer Fristsetzung.

    • Lithium
      Na ja, die seltene Erde (warum heißt sie so?) Lithium wird für immer in Beton versenkt. Toll!

    • Ach ja, vinckas ...
      Muss der Autor sagen, aber ich denke, gemeint war PKW LKW.

      Natürlich sind Batterien Sondermüll. Vielleicht konsultieren Sie einfach mal die Müllentsorgungsabteilung Ihres Rathauses, und man wird Ihnen sagen, wie das ist mit den Batterien, wo Sie die einliefern können. Und fragen Sie die mal, wie das ist, ob Batterien kein Sondermüll sind. Over.
      Mit viel Energie und strenger Chemie kann man die dann teilweise recyclen.

      PV-Module am Carport (oder auf dem Dach, wie jemand anderes schrieb): Da könnte man sich ja mal vorab schlau machen, und feststellen, dass die direkte Sonneneinstrahlung ohne jede Wolke und ohne Diffusion durch atmosphärischen Dreck ungefähr 1 KW pro Quadratmeter sind. Ohne jegliche Umwandlungsverluste bräuchte man für einen Antrieb wie der ur-alt 34-PS-Käfer 25 KW, also 25 Quadratmeter Photovoltaik um pro Stunde voller Sonneneinstrahlung eine Stunde fahren zu können. Die besten monokristallinen Zellen haben dieser Tage einen Wirkungsgrad von 20 Prozent, was sich zu 25 Quadratmeter 5 Stunden volle Sonne zu einer Stunde Fahrzeit errechnet. Oder 125 Quadratmeter volle Sonne für eine Stunde Fahrzeit.
      Wobei die monokristallinen Zellen unglaubliche Mengen Energie verschlucken, beim Züchten. Aber, so können Sie argumentieren, das kann sich durch Technologiefortschritt verbessern.

      Worüber auch eine 100 Prozent effiziente Technik nicht wegkommen kann, sind die 1 KW pro Quadratmeter. Das ist Physik. Und das ist vergleichsweise nicht viel.

      Schauen Sie sich diese Bilder an, welche Verrenkungen die führenden Forschungseinrichtungen der Welt machen, um ein windschlüpfriges Fahrzeug durch die sonnenverwöhnte australische Wüste zu schicken:
      https://www.youtube.com/watch?v=Fwr1pkRDtbU

      Das ist zugegeben direkt, 1:1. Wenn Sie sagen, Sie wollen ja nicht so lange fahren, wie die Sonne scheint, können Sie das im Verhältnis umsetzen, also n-mal so lange Sonne ergibt Energie für n-mal so starken Antrieb. Aber eben auch nur für 1/n mal so lange Fahrzeit.

      Ein wenig Dreisatz, hin und her geworfen, und die Idee mit den PV-Modulen am Carport ist ad absurdum.
      Eigentlich schade!

    • erzählen Sie das den Anwohnern von Tschernobyl...
      Das Reaktorunglück war im Gegensatz zur Windradpandemie kein Vorsatz. Fahrlässiges oder grobfahrlässiges Handeln wird strafrechtlich im anders bewertet als absichtliches handeln.

    • Lieber Alfred Haas, Lithium ist KEINE Seltene Erde!
      Lithium (Li) steht im Periodensystem der Elemente ganz links in der Alkali-Gruppe:

      http://scilogs.spektrum.de/wblogs/gallery/5/persys.jpg

      (aus http://scilogs.spektrum.de/fischblog/die-seltenen-erden-sind-eigentlich-gar-nicht-so-selten/ )

  93. Im Übrigen ist das natürlich ein auch Beweis dafür, wie gut die Grünen parlamentarische Demokrat
    und das Spiel mit den geselllschaftlichen Machtbalancen gelernt hätten:

    Selbstverständlich kann man es auch so sehen, dass sie hier klug mit relativen Maximalpositionen ihrerseits weit vorlegen. Dies Thema rechtzeitig besetzen – und so, bevor es andere tun, und ggfls. mit anderen Stoßrichtungen.

    Denn eben nur so müsste in Zukunft überhaupt verhandelt werden, also um die vorgelegten Positionen, und es obläge sodann den Grünen, von ihren Positionen ein wenig abzulassen – aber nur in Verbindung mit der bekannten Frage „Aber was kriegen wir denn dafür?“

    Wie immer eben ein wenig auch so wie beim Schach, wer vorzieht provoziert Reaktionen – oder wie bei den Militärs, wer angreift zwänge den Gegner sich zu verteidigen. Daher Attacke!

    Und attackieren erhöht den Blutdruck und die Lebendigkeit, gut für eine bald altersstarre Gesellschaft.

  94. Akkus liesen sich ja auch an Akkutankstellen in wenigen Sekunden wechseln
    „wer die Märchen vom 600 Kilometer fahrenden E-Auto und 15 Minuten Ladezeit glaubt, “ Ich hoffe ja nicht dass die Welt wirklich so dumm ist und Deutschland mit Akkuladestellen zugepflastert wird. Einheitliche Wechselakkus, die vollgeladen beispielsweise an den heutigen Tankstellen in sekundenschnelle gewechselt werden können und dann für ein Fortkommen von 200-300km sorgen sind die deutlich sinnvollere Lösung. Die Hersteller müssen sich nur auf einen Akkutyp einigen, der dann ggf. in Abhängigkeit von Fahrzeuggröße und Leistung mehrfach in einem Fahrzeug eingesetzt wird. Dass da so wenig Leute drauf kommen. Die Kosten für den Unterhalt von E-Autos sind übrigens auch deutlich günstiger, da ein E-Motor deutlich simpler aufgebaut ist und viel weniger Wartung erfordert. Es braucht glaube ich auch kein Getriebe und keine Kupplung und selbst Bremsen könnte man elektromagnetisch? Wieso so viele Leute so krampfhaft an diesem Verbrennungsscheiss festhalten wollen? Unverständlich

    • richtig ..und
      Ich möchte Ihnen recht geben. Der Don hat, so habe ich den Artikel verstanden, nichts gegen sinnvolle Veränderungen im entsprechendem Zeitrahmen sondern gegen das obrigkeitliche Gehabe und die Radikalität (40 millionen Fzg in 14 Jahren).
      Es ist auch kein Gesetzesbeschluss, das kann nur der Bundestag, sondern eine „Stellungnahme“ vom 23. September. Man muss hoffen das das nicht im Bundestag landet. Der Alptraum: Viele Nein-Stimmen aus der Koalition würden es scheitern lassen, jedoch stimmen Grüne und Linke für ja und erreichen durch Abstmmungsgewinn aus der Opposition heraus das reale Chaos in bezug auf Autonation, Arbeitsplätze, Firmenuntergänge z.B Kolben-Mahle, Kühlerhersteller und und und. Erkennt der Bundesrat dies?

    • Es geht da um Virtue Signaling. Und um das Verschieben nach Brüssel. Man muss wissen, ob man solche Leute wählen will, aber ich sehe eine grosse Zukunft für die AfD in Niedersachsen. Leider.

    • Herr Kaeflein, 'glaube ich' klingt nicht überzeugend genug. Das tun die Grünen schon!
      Ihre Logik ist nicht zwingend: „Wieso so viele Leute so krampfhaft an diesem Verbrennungsscheiss festhalten wollen? Unverständlich“

      Sie unterstellen ein krampfhaftes Festhalten; so wie Altersstarrsinn, oder ‚Früher war alles besser‘.
      Vielleicht sind die physikalisch-technischen Zusammenhänge einfach anders, als Sie das ‚glauben‘? A.a.O. hatte ich schon vermerkt, dass der Antrieb durch Elektromotoren überhaupt nicht strittig ist. Strittig ist lediglich die Energiespeicherung, z.B. im Auto.

      Es verwundert immer wieder, wie der Laie eine Neigung an den Tag legt, Dinge neu zu erfinden, und sich zu wundern, wieso alle anderen offenbar nicht auf diese ‚wunderbare Idee‘ kommen.
      Wobei Ihre Idee zunächst nicht gänzlich abstrus ist, allerdings schon tausend Mal gewälzt wurde. Und immer noch nicht berücksichtigt, welche Energien und welche Umweltschädigungen bei der reinen Fabrikation der Akkus anzusetzen sind. Akkus von deutlich begrenzter Lebensdauer, übrigens.

      Auf der Hand liegende Probleme Ihres Ansatzes:

      1. erstmal wiegt so ein Batteriesatz gegen 200, 300 Kg. Der Austausch wäre dennoch in wenigen Minuten möglich.

      2. Nun denken Sie mal vorsichtig weiter: Was passiert dann an der Akkustation? Der Akku müsste geladen werden. Das dauert eben seine Zeit, zu rechnen ist mit oberhalb einer Stunde.
      Nehmen wir für das Folgende mal eine Stunde an, der Einfachheit halber. Damit ist das Problem aber nur verlagert, weil die Akkuladestation Platz haben muss für Akkus von allen Fahrzeugen, die in einer Stunde zum Wechseln kommen. Und Platz haben muss, um volle Akkus für eine Stunde vorzuhalten. Sonst würden Sie ja an der Ladestation liegenbleiben!

      3. Akkus werden im Laufe der Zeit schlechter. Das kennen Sie von Ihrem Handy. Was würden Sie sagen, wenn Ihre neugekaufte Handybatterie ähnlich wie in Ihrem Vorschlag am nächsten Tag durch eine beliebige, andere, geladene, Handybatterie ersetzt würde? Jedenfalls stünde nicht zu erwarten, dass Sie jemals eine neue Handybatterie kaufen würden, richtig?

      Wenn Sie Lösungen für diese Probleme haben, höre ich gerne wieder von Ihnen, denn dann hätten wir vielleicht wirklich etwas erfunden.

    • Lieber Uwe Dippel, machen Sie doch mal ein ganz einfaches Experiment:
      Betreiben Sie Ihr Kofferradio oder sonstwas, das zum Betrieb zwo, drei, vier, fünf, sechs, … sogenannte Trockenzellen in Reihenschaltung benötigt, mit einem beim Einsetzen frischen Batteriesatz bis zum Versagen des Gerätes. Dann entnehmen Sie die Zellen, markieren deren Reihenfolge im Batteriefach und messen den „Restenergiegehalt“ einer jeden Zelle. Alle leer? Nö, eine ist noch fast voll (an welcher Stelle lag die im Gerät?), eine andere ganz leer (vielleicht sogar schon ein wenig „umgepolt“)(an welcher Stelle lag die im Gerät?), der Rest (bei mehr als zwei) liegt ladungsmäßig dazwischen. Fazit: Reihenfolge der Trockenzellen im Batteriekasten des Gerätes täglich nach Gebrauch entsprechend verändern – der Batteriesatz hält viel länger!

      Autoakkumulatoren bestehen ebenfalls aus mehreren Zellen – nur lassen die sich derzeit nicht umplatzieren. Konsequenz für die Umstellung auf Elektroantrieb: Die Tankstellen müssten den benötigten Gesamtakkumulator als Einzelzellen vorhalten, die eben (je nach Vorgabe der Automobilhersteller für die Anzahl) auch einzeln (was auch Schwachenfrauen – jaja, ich weiß: hatespeech – das Stromtankenohnekräftigehilfe ermöglichte) ins Batteriefach gegeben werden können. Es brauchten beim Tanken dann NICHT alle Einzelzellen ausgetauscht und neu aufgeladen zu werden!!!

  95. Die Angst vor Veränderungen ist und bleibt zuverlässig riesengroß.
    Und findet mühelos viele, viele „Gründe“.

    Wäre der Gedanke völlig falsch, dass wir vom individuell und so exzessiv genutzten Verbrennungsmotor wegMÜSSEN?
    Sicher ist es z.B. vielen Motorradfahrern irgendwie genetisch nicht gegeben, sich Motorräder mit, sagen wir, max. 65 dB auch nur vorzustellen. Aber trotzdem ist es völlig falsch die Nachbarn mit diesem vorsintflutlichen Lärm zu belästigen. Auch wenn es eine so „schöne“ Gewohnheit ist. Und technisch ist diese Reduzierung des Lärms zu beinah aller Menschen Freude längst möglich.

    Wie sah es mit dem Internet 1990 aus? Und wie 2000? Wir sollten uns mal trauen, etwas größer zu denken, etwas mutiger, etwas nachhaltiger, etwas gemeinschaftlicher…

    • beinah
      Richtig. Mein Häuschen liegt an einer gerne von Motorradfahrern genutzten Strecke. Es wäre sehr schade, wenn es die herrlichen Klangkulissen grummelnder BMWs, Ducatis und Guzzis, das polternde Blubbern von Harleys, pöttelnde Einzylinder und aggressiv dynamischer Japanware nicht mehr gäbe. Das mahlend surrende Geächze von Elektrokarren möchte ich da lieber nicht haben. Aber da habe ich die Hoffnung, dass die es – in nennenswerter Zahl – gar nicht bis zu mir heraus/herauf schaffen.


    • Wäre der Gedanke völlig falsch, dass wir vom individuell und so exzessiv genutzten Verbrennungsmotor wegMÜSSEN?
      Vom Verbrennungsmotor, vielleicht – aber Elektro wirds nicht bringen, das muß anders gehen.
      Vom Individualverkehr, ein klares Nein – soviel Öffis können sie niemals anbieten, wie es Anlässe zu Individualfahrten gibt.

    • @FE
      Ich sag ja:Angst vor Veränderungen und vor was Neuem. Ein deutsches(?) Elend.

    • Es wird langweilig ...
      tut mir Leid, aber irgendwann höre ich auf, den hier weit verbreiteten Fehler zu korrigieren: Antrieb != Energie. Also die Antriebstechnik ist grundsätzlich unabhängig von der Technik der Speicherung und des Transportes der Energie.
      Den Lärm, über den Sie sich zurecht aufregen, kommt nicht aus der Energie, sondern aus der verwendeten Motortechnik.

  96. Transrapid zu verkaufen
    Ich kann Dons Text nicht vollumfänglich zustimmen. Es ist kein Privileg der Linksgrünen, vermeintlich zukunftsträchtige Technologien erst mit Milliarden Steuergeldern zu fördern, bis sie dann sang- und klanglos eingestampft werden. Auf der anderen Seite ist Förderung von Zukunftstechnologien richtig – nur fehlt da bei der Entscheidungselite häufig Kompetenz und Durchhaltevermögen. Ein unterschätztes Hindernis liegt auch in der begrenzten Macht der einzelnen Akteure – Kim Jong Il hätte natürlich längst ein E-Tankstellennetz errichten lassen können.

    Erinnert sich noch jemand an Stoibers S-Bahn zum Flughafen? Für die kläglichen Reste können bei der VEBEG (die sonst alte Bundeswehrautos verramscht) noch bis zur Versteigerung am 25. Oktober Gebote eingereicht werden. Mal sehen, für wieviel die Zukunftstechnologie dann weggeht (zum Schrottpreis?):

    https://www.vebeg.de/web/de/verkauf/suchen.htm?SHOW_AUS=1643270&SHOW_LOS=1&nolistlink=1

    • Transrapid
      Ja, da bin ich auch mal gespannt! Der letzte Besichtigungstermin war heute – und etwas verschämt versteckt auf der Seite gibt es die „Zuschlagspreise“.
      Es wird auch netterweise darauf hingewiesen, daß man bei einigen Herstellern „Fahrwegelemente“ kaufen kann – das ist dann doch ganz nützlich (wenn man ihn nicht nur als Briefbeschwerer verwenden will), weil dort drin nämlich eigentlich der „Motor“ steckt….

    • Sie haben Angst?
      @ Gast 13. Oktober 2016 um 15:53 Uhr
      Ich nicht, bin vorbereitet. Viel Glück!

    • Andy Hunter, Transrapid
      == Magnetschwebebahn, ist keine Zukunftstechnologie, sondern eher was im Englischen als ‚flogging a dead horse‘ bezeichnet wird. Allerdings ein very attractive-looking horse, weil es zunächst großartig scheint, eine Bahn auf Magnetfeldern schweben zu lassen.
      Deshalb auch immer wieder Politiker, die uns das immer mal wieder als ‚Zukunftstechnologie‘ verkaufen wollen, für ein paar lausige Wählerstimmen.

      Leider ist nicht alles Gold was glänzt, und wenn man mal sich die Mühe gibt, einige Seiten komplexe Mathematik mit Elektrodynamik und Vektorfeldern auszurechnen, ergibt sich sogar schon theoretisch eine katastrophale Energiebilanz.
      Da gibt es dann auch nichts mehr aufzuhübschen, durch ’neuere Technologien‘, genauso wenig wie ein Perpetuum Mobile durch ’neuere Technologien‘ wahrscheinlicher wird.
      Und für den Fall, dass Sie interessiert sind, und sich fragen wo das Problem ist, hier ein Denkanstoß: Nun schwebt die Bahn wunderbar vor sich hin, ohne physikalischen Kontakt mit einem Gleis. Die Gretchenfrage: und wodurch wird sie bewegt, auf Hochgeschwindigkeit gebracht? Eine lange Leine? Ein Flugzeugtriebwerk? Sicher weder noch. Sondern durch eine elektromagnetische Wanderwelle. Deren Energiebilanz habe ich oben deutlich beschrieben.

      Die Dakota-Indianer haben für so etwas die Stammesweisheit ‚when you discover that you are riding a dead horse, the best strategy is to dismount‘. Leider sind manche Politiker nicht gebildet genug, diesen Satz zu verstehen.

    • Seilbahnen wie in Koblenz soll es jetzt in Bonn geben -
      über den Rhein hinweg hinauf zum Venusberg in die Kliniken, um ca. 2000 Autos weniger auf der Straße zu haben. Einer der das der Stadt schmackhaft machen möchte ist gleichzeitig Berater beim größten österreichischen Seilbahnbauunternehmen und will dem zu mehr Expansion verhelfen.
      Man denkt sich so, dass Angestellte und Patienten ihre Autos stehen lassen und dann jeden Tag durch die Luft gondeln, da man ja beim Aus- und Weiterbau der Kliniken nicht so ganz daran gedacht hat, auch genügend Parkraum zur Verfügung zu stellen. Wenn ich mir das so vorstelle, alte und kranke Menschen, vielleicht sogar gehbehindert, mit Rollator oder Rollstuhl, sollen in so eine Kabine. Und bis zur Station oder von dort aus wieder sind ja auch Wege zu gehen, bis man dann mit seinem Anliegen und Gepäck an Ort und Stelle ist.
      Aber vielleicht bauen sie ja auch noch so Rollwege wie auf den Flughäfen, damit das alles reibungslos klappt – vielleicht sogar mit Überdachung, damit man bei Regen nicht nass wird.
      Und wie bei PPP oder PPT winkt auch hier das Land NRW (oder der Bund) mit Millionen zweckgebundener Steuermitteln, die der Stadt entgehen, wenn sie das nicht durchzusetzen bereit ist. Die weiteren Kosten tragen dann eh die Bürger – aber ist ja egal, aus welchem Topf auch immer das Steuergeld fließt.
      Ein ähnlich gelagerter Fall röchelt sich weiter zum point of no return: http://www.n-tv.de/politik/Bahn-haelt-an-Kosten-fuer-Stuttgart-21-fest-article18853026.html
      Wenn man nicht wüsste, dass da deutsche Planer- und Ingenieurskunst dahinter steht und ein tüchtiges, zu allem bereites Management, würde man ja sagen, die lügen uns was vor. Aber so wird schon alles seine Richtigkeit haben und die festgesetzten Zahlen, sowohl für den pünktlichen Zugverkehr als auch für die berechneten Kosten seine Richtigkeit haben.

      Wenn ich mir das alles so anschaue scheint mir, als wollten die, die das planen, gar nicht, dass wir uns weiterhin so im Land umher bewegen, wie wir das bisher tun können.
      Zumal die Infrastruktur, ob Schiene oder Straße, seit Jahren nur zwangsweise gepflegt wird, wenn es dann wirklich nicht mehr anders geht. Und da die Elektrokarren ja auch ein Anhalten in kurzen Abständen zwecks Austausch der Akkus einfordern, könnten wir bald wieder in die langsamere Zeit der Postkutschen zurück kehren.
      Die von Turn und Taxis wirds freuen – oder, weniger stilvoll, die von MC Donald.


    • Au ja, die M-Bahn vom Gleisdreieck aus, im West-Berlin der 80er Jahre, und ihr klägliches Ende, als sie die Haltestation zerdeppert hatte – ein beliebtes Fotosujet jener Tage…

    • Tja, colorcraze, das war's. Aber nicht deshalb. Dennoch:
      http://www.berliner-verkehrsseiten.de/m-bahn/Geschichte/geschichte.html

      http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/magnetbahn-unfall-23-menschen-sterben-in-den-truemmern-des-transrapid-1357701.html

      Das Problem sind – Entschuldigung – nicht die Toten. Es hat in der Menschheitsgeschichte jede Menge Opfer gegeben, bis Dinge ausgereift waren.

      Das Problem ist, dass die ganze Chose nicht funktioniert (deshalb auch immer diese kurzen Strecken!), weil das Wanderfeld in seiner Stärke mit einer Exponentialfunktion mit – leider – negativem Exponenten abnimmt. Das hat der Doyen der Elektrodynamik an der Universität Stuttgart Mitte der Fünfziger Jahre mal ausgerechnet gehabt. Doch was nicht sein darf, kann nicht sein, und die AEG hat sich damals eine Goldene Berliner Nase daran verdient.

      Es nimmt immer wieder Wunder, wie wissenschaftliche Erkenntnisse über den Haufen geworfen werden sollen, aus reinem Trotz.

      Nur der Vollständigkeit halber, 20 Jahre später, also Mitte der Siebziger, förderte das damalige BMFT ein Grossprojekt ‚Rad-Schiene‘, um den Lärm durch schnellfahrende Züge signifikant zu reduzieren.
      [Das war ja auch ein Verkaufsargument für die Magnetschwebebahn.]
      Das Ergebnis hat dem BMFT (Bundesministerium für Forschung und Technologie) überhaupt nicht gefallen. Vor 40 Jahren. Das Rad-Schiene-System konnte zwar gewaltig beruhigt werden, als Nebeneffekt zeigte sich allerdings damals sehr schnell, dass der Exponent der das Laufgeräusch von Rad-Schiene in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit beschreibt, kleiner ist als derjenige, der das Geräusch der Luftverdrängung in Anhängigkeit von der Geschwindigkeit beschreibt.
      Oder, für den Laien: Ab einer gewissen Geschwindigkeit wird der Lärm durch die Luftverdrängung immer stärker sein, als das Laufgeräusch.
      Zurück zur Magnetschwebebahn: Dass die kein Laufgeräusch hat, imponiert nur bei geringen Geschwindigkeiten. Wenn die schneller fährt, ist sie keineswegs leiser als ein schienengebundenes Fahrzeug, weil sie ja genauso die Luft verschieben muss.
      Oder, noch kürzer, nicht einmal da hat die Magnetschwebebahn einen Vorteil.

      In jungen Jahren habe ich mich schwarz ärgern können, dass wir in der Wissenschaft so vieles wissen, und kennen, und dennoch – auch nach 1945 – genug Politiker haben, die meinen, mit Gewalt Naturgesetze brechen zu können; nicht zuletzt durch Einflüsterungen geldgieriger Wissenschaftler und Ingenieure.

  97. Kaiser Wilhelms Vision
    „Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung“
    Vielleicht behält er recht. Aber 8 Milliarden Pferde? Für jeden eines?

    • Bibel und Exerzierreglement -
      Das waren doch wohl die beiden Bücher, die er benötigte.

      Andererseits hat er natürlich Recht. Vorübergehende Erscheinungen gibt es ja unendlich viele. Vielleicht ein verkannter Visionär.

      Möglicherweise erlebe ja sogar noch ich das Ende des Verbrennungsmotorautos. Oder wirklichen Frieden oder „Alle Menschen werden Brüder.“ oder … So vieles muss man sich erstmal zu denken trauen anstatt immer gleich dagegen zu schießen.

      Reden wir also 2030 nochmal über das Thema. Vielleicht erinnert sich ja der Eine oder Andere an diesen Blog mit seinen lustigen Kommentaren.

  98. Taxi und Busse
    Seit 60 Jahren gibt es elektrische Trolleybusse. Taxis, die an den Taxiparkplätzen stehen, könnten auch elektrisch sein.
    Was macht die Politik? Nichts.
    In Zermatt fahren nur Elektrotaxis.

    • Argumente ...
      Kennen Sie nicht die englischen Milchautos von vor 60 Jahren, also einer ‚Zeit in der alles besser war‘?
      Warum also nicht alle Autos umstellen?!

      Natürlich haben Elektromotore immense Vorteile – an Milchautos:

      1. Sie müssen nicht ‚angelassen‘ werden, kein Anlasser, keine Zündung, sie fahren – wie bei den Milchautos deutlich – mit Hunderten von Starts und Stops täglich. Verbrennungsmotoren tun das nicht, oder wenn, mit hohem Verbrauch weil nicht auf Betriebstemperatur.
      Aber: sie fahren weder schnell, noch weit.

      2. Sie fahren besonders ruhig.

      3. Die Batterien machen nichts aus, weder vom Platz noch vom Gewicht.

      2. gilt natürlich auch im Vergleich zu Verbrennungsmotoren als Vorteil.
      Allerdings sind 1. und 3. deutliche Argumente gegen die Verwendung in PKWs.

      Zermatt: Die in Zermatt fahrenden Taxis fallen ziemlich unter die Vorteile 1 – 3 oben. Das ist nicht übertragbar. Es sind übrigens alle Autos in Zermatt, die aus elektrischer Energie fahren müssen; nicht nur Taxis. Aber das funktioniert ja auch prima, und zwar seit über 50 Jahren; siehe oben.

  99. Wann entstehen eigentlich die Emissionen bei Fahrzeugen?
    Zwischen 80-90% der Emissionen die in einem Fahrzeugleben anfallen sind in dem Moment schon in die Luft geblasen, wenn das Fahrzeug vom Band läuft. Das war schon vor 20 Jahren so und heute liegt die Gesamtemission viel höher. Bei Elektroautos ist die Quote dann bei 99%. Ein 50 Jahre alter Defender ist mit 15 Litern Verbrauch immer noch umweltschonender als ein Tesla! Die Hersteller haben dazu selbst wunderbar präzise Statistiken und Werte in den Schubladen der Konstrukteure. Der Betrieb eines Fahrzeugs durch Strom oder Benzin ist letztlich irrelevant. Schadstoffe reduzieren kann man nur indem man Autos baut die sehr viel längere Laufleistungen haben und auch in 30 Jahren noch repariert werden können. Außerdem wäre meiner Meinung nach folgendes Programm am schlagkräftigsten: Förderung von Motorrollern & Kleinkrafträdern (gerne auch elektrisch) indem man die Kosten für den Führerschein reduziert (2000 € sind für 16 jährige echt viel, früher hat das 20 Mark für die Prüfung gekostet) und Aufhebung der Maximalgeschwindigkeit von 45 zurück auf 60 kmh. Da war die DDR um einiges weiter… es muss nicht jeder 2 Tonnen Metall durch die Gegend fahren wenn auch 100 kg reichen! Naturgesetze und so… ;)

    • Mortimer, ein Rufer in der Wüste!
      Leider bisher ohne Antwort. Offenbar erkennen die meisten Kommentatoren nicht, dass Sie – im Gegensatz zu vielen anderen – richtig liegen!

  100. Sabotage?
    Warum kommt ausgerechnet bei diesem Thema ein nerviges Nag-Pop-Up von „EnBW“ mit dem Titel; „Strom statt Benzin – Wir machen das schon“ (wohl von der Kanzlerette abgeguckt!), das sich nicht vertreiben lässt und um das ich jetzt andauernd die Kommentare herumscrollen muß?

    Das wird der gleiche Algorithmus (mit Sinn für Humor) sein, der mir bei der Lektüre islamkritischer Seiten jede Menge Gespielinnen im Hidschab andrehen möchte…

  101. und was ich sonst noch sagen wollte, falls es nicht schon jemand anders tat
    So hat man den armen Rudolf Diesel also glücklich nochmal im Ärmelkanal versenkt; Chapeau. Und den ersten Autofahrer überhaupt (eine Frau, nämlich die von Karl Benz, die übrigens den auf der ersten Fahrt gerissenen Keilriemen mit einem Strumpfband ersetzte) ebenfalls. Wollen Sie etwas für die Nation tun, sollten Sie ein taktisches Bündnis mit den Feministinnen zwecks Rettung des Otto-Motors eingehen. Die Politik erschafft seltsame Bettgenossen, da darf man halt nicht wählerisch sein. Abgesehen davon bin ich beeindruckt von dem konsequenten Vorbild, das Sie abgeben. Ich meine, im Hinblick auf das Fahren alter Fahrräder. Und – überhaupt.

    PS: Ich weiß, wie man die Gabel hält. Hilft nüscht.

  102. Wasserkraft? Wasser? Kraft? Ei, sicher doch: Der gemeine Muselmanikker
    besteht zu neunzig Prozent aus Wasser und wenn er es hierher geschafft hat, verfügt er auch über Genügendkraft für umbaubedingtstromerzeugende

    http://www.deutsches-museum.de/ausstellungen/werkstoffe-energie/kraftmaschinen/muskelkraft/

    Deswegen wird er derzeit („Auf zu neuen Welten“!) auch in Imwortsinnerauhenmengen importiert, fiesgrins…

  103. Ökofizient
    @Otto Meier, 12. Oktober 2016 um 16:16 Uhr
    „Ökonomisch und ökologisch dürfte die Brennstoffzelle jedenfalls weit vorne liegen.“
    Wenn die Herstellung von H2 wirklich so energieeffizient ist, wie Sie andeuten, dann wäre der Kauf eines Aktienpaketes von Linde und von Praxair vergleichbar mit dem Erwerb von Apple-Aktien im Frühstadium.


    • Hier in Berlin fuhren vor ein paar Jahren mal Brennstoffzellenbusse rum (zumindest stand das so drauf, hab nicht unter die Motorhaube geguckt). Da wurde mal ein bißchen gehypt, und nach kurzer Zeit hörte und las man nichts mehr davon.
      Auch gab es die Autotests auf Island, und den Israeli von SAP mit der womöglich bahnbrechenden Idee, man müsse ja die Akkus nicht aufladen, sondern nur gegen aufgeladene austauschen können an „Tankstellen“ – allein, die Idee Elektroauto kam bereits vor den Benzinern auf, aber außer Bahnen (mit Schienenbegleitleitungen oder mit Oberleitungen) wurde das bisher nichts. Ich würde mal sagen, aus Gründen.

    • Vergleichen Sie selbst, Herr Lichtenberg.
      http://www.hydrogeit.de/vergleich.htm

      Die Brennstoffzelle für Automobile steht noch am Anfang ihrer Entwicklung, da die Automobilkonzerne bisher kaum Veranlassung hatten, sich um alternative Antriebe zu bemühen. Wozu auch, wenn man sich an antiker Technik dumm und dusselig verdienen kann. Das ist nun anders.

      Allerdings habe ich so meine Zweifel, ob das deutsche Know How wirklich ausreicht. Nach dem Scheitern beim Kreiskolbenmotor und dem stiefmütterlich behandelten Revolvermotor sind Zweifel auch durchaus angebracht.

      Vielleicht noch zwei Lesetipps:

      http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/toyota-takeshi-uchiyamada-eminenz-der-effizienz/3252064.html

      http://www.tagesspiegel.de/mobil/alternative-antriebe/autos-mit-brennstoffzelle-mehr-nachteile-als-vorteile-noch/11030028.html

      Wer weiß, vielleicht behält Takeshi Uchiyamada ja Recht, wenn er sagt: „Und wer zuletzt lacht, lacht am besten“.

  104. Titel eingeben
    Sie schrieben über den Misserfolg des A2, Don, er sei vielleicht zu öko dahergekommen. Don, ehrlich, der A2 ist ein bisschen popelig. Wenn schon Audi, dann doch nicht so klein. Da ist der Mini um Klassen schöner.
    Ich finde es auch verkehrt, dass die Giulia zuerst mit kleinem Motor kommt. Andersherum wäre es Werbung. Die Kleineren wollten immer haben, was die Größeren schon hatten, selbst bei der Namensgebung von Neugeborenen läuft das so ab.
    Beim RO 80 war das auch so. Sagt der Kumpel an der Tanke zum Chefarzt: „Den hab‘ ich auch Kumpel, nur in klein.“
    Die alte A-Klasse war auch so’n Beispiel. Die neue in AMG-Version ist vorzeigbar, wobei die vier Zylinder störend sind.

    Übrigens könnten Sie in der Montur (feiner Trachtenoutfit mit silberblauem Edelrennrad) mal versuchen, zu beweisen, dass Trump recht hat. Wollen Sie nicht. Na gut. Könnten Sie aber.

  105. 2. Versuch
    Mein 1. Versuch ist leider durchgefallen, da zu schnell geschrieben. Was soll das? Ich bin old school, schreibe meine Texte vor und kopiere sie dann rüber. Das ist anscheinend out.
    Jetzt ein neuer und anderer Ansatz: Wie kriegt Flinten-Uschi denn ihren Fuhrpark bis 2030 auf Elektromobilität umgestellt? Und haben wir in Afghanistan ausreichend Ladestationen? Und würde Putin mitziehen? Sonst kommt er hier legal nicht rein! Alles ungeklärt! Ach ja, der US-Präsident bringt bei Staatsbesuchen sein Fahrzeug mit.
    Haben die Schweizer eigentlich noch ihre Fahrrad-Brigaden?
    Viele Grüße Kalchas

  106. "Über deinen Höhen pfeift der Wind so kalt...jedoch der kleinste Sonnenschein..."
    Monsieur jenseits von Hachebursch und Weste(r)bursch, erlaube mir darauf hinzuweisen, zumal Sie sogar den Wald im Namen führen und wohl auch dort wohnen, daß trotz Holzernte, wie Sie das nennen, durch die Rodung (was an Flächenrodung denken läßt) einzelner Bäume sehr viel Abfallholz von Kronen und unteren Ästen im Wald verrottet. Die Förster versteigern Ihnen das gerne, wenn auch inzwischen Dünnholz im Wald liegen bleiben muß (verdammt, mit was brenne ich zukünftig meinen Obstler?). Im Walde sinnlos verrottendes Holz tut der nachkriegsgeborenen Seele noch weh. Ich denke, düngen tut sich der Wald durch sein eigenes Laub genügend.
    .
    Ja, so wäre es einmal eine Untersuchung wert, wer oder was die Umwelt mehr belastet, die Schwedenöfen oder die wegen Kälte häufigem oder Regen benutze Kraftwagen.
    (DdH)

  107. Das letzte Dino-Auto
    Apropos Mütter im Geländewagen: Ich hab‘ gelesen, die G-Klasse ginge nicht mehr so gut. Der große in Orange sah 1a aus im Schaufenster am Odeonsplatz. Sobald eine aussteigt in orangefarbener Jeans und das Kind aus dem Kindersitz holt, ist der Ofen aus, vor allem, wenn sie vorher eine Weile zum Einparken gebraucht hat, was einfach das Schicksal mit diesem Fahrzeug ist.
    Das war mal ein Fahrzeug für Tierärzte und Ärzte in den Bergen oder Abenteurer auf Schotterpisten.
    Der Evoque ist auch furchtbar.

    Ich spare schon mal für einen Aston, den ich dann 2028 oder so kaufe. Diesen Effekt hatten Sie noch gar nicht: Käme das, würden viele Leute gar keinen mehr kaufen, um zu sparen für den letzten. Allein der Gedanke sollte ein Schweißtreiber sein, auch für Politiker. Aber wir brauchen keine Industrie. Die Steuern für Flüchtlinge kommen aus der Steckdose.

  108. ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
    @arabella

    ich arbeite gerade an einem abkürzungsverzeichnis und sammle mal, damit wir uns auch später noch auskennen !

    ist noch unvollständig.

    Lf: LiebeFrau oder LiebeFührerin
    Stasilette:
    Cr_00:
    CR7:
    Frau Dr. Strangelove:
    DvH:
    dM: dieMisere
    Opportunistenmann:
    HappyHippo:
    SiggiPoP:
    demWolfeseiSchwiegersohn:
    KGE:

    bitte weitere anfügen.

  109. Immer das Gleiche mit den zugezogenen Städtern
    Möglichst vorne der Wald, hinten die Disko, rechts das Kino und links der Park mit See und Bergen zum Spazierengehen. Die grünbewegten Neustädter, die die neuen Szeneviertel ahnungslos kreieren, wollen also frische Luft. Die Elektroautos sind ja soooo umweltfreundlich. Leider werden auch die Strassenbahnen mit den Kraftwerken im Umland versorgt. Den Dreck haben dann die Landbewohner

    • nicht ganz neu
      Tucho, 1927, „Das Ideal“:

      „Ja, das möchste:
      Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse,
      vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße;
      mit schöner Aussicht, ländlich-mondän,
      vom Badezimmer ist die Zugspitze zu sehn –
      aber abends zum Kino hast dus nicht weit.
      … „

  110. Das ist doch ein alter Hut...
    Lieber Don!

    Der Gedanke ist älter als Stalin, Mao oder Honecker. Bereits kurz nach der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution gab der Genosse Lenin die Parole „Kommunismus ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung“ heraus.

    Dem eifern wir jetzt einfach mal nach. Dumm nur, dass die Sache mit dem Kommunismus schief gegangen ist.

    PS: Beim Googlen des obigen Zitats ist mir übrigens ein weiterer Spruch Lenins untergekommen:
    „Der Staat ist eine Maschine zur Aufrechterhaltung der Herrschaft einer Klasse über eine andere.“ Erschreckend aktuell.

  111. Don, Sie reden hier über ärmere
    Leute, und das ist gut. Aber haben Sie jemals bemerkt, dass ärmere Leute bei sowas zählen unter dieser Administration? Ärmere Leute leiden am meisten unter der Wahnsinns-Energiewende, Gro0bauern dagegen profitieren. Ärmere haben oft kein Auto. Falls sie doch eins besitzen, ist es häufig ein älterer Gebrauchtwagen mit entsprechend höherem Verbrauch, höheren Steuern, strengerem TÜV usw. Ärmere Leute werden von dieser Regierung mit Geld ruhiggestellt, und das scheint sich von Afrika über Griechenland bis nach Deutschland zu ziehen. Die Mittelschicht muckt langsam auf, weil sie’s nicht mehr stemmen will.
    In den Niederlanden habe ich in einem sehr wohlhabenden Vorort von Amsterdam vor den Häusern abends je einen Diesel, einen Tesla und diverse Fahrräder gesehen, mehrfach. Das ist genau die Schicht, wie Sie ja feststellen, die den Grünenkram anschafft oder unwidersprochen hinnimmt, obwohl sie nicht an sowas wie der Landsberger Straße wohnt. Die geben ihre Dosen hier in D ihrer Putzfrau mit, die die glücklich beim Edeka in die Röhre schiebt.
    Gerade wurde hier der Gössl-Katalog 2016 auf die Papierkiste gelegt, und ich schaute kurz rein. Da ist ein Trachtler drin auf Tourenskiern im Schnee. Vielleicht könnten Sie Ihr brillantes Bild mit dem daimlerfarbenen Rennrad bei denen an den Mann bringen. Aber nichts für ungut, das Buidl ist großartig, wegen dem Radl, versteht sich. In Bayern geht der Genitiv definitiv nicht. Bayerisch ist dem Genitiv sein Tod, frei nach Bastian Sick.

  112. fahr doch den 2-TAKT-DIESEL WEITER
    @Kalchas

    natürlich stellt das militär weltweit auch auf elektromobi um, ist natürlich ein quantensprung, denn – DvH als experte könnte mir zustimmen – beim militär gibt es ja heute immer noch fast nagelneue 2-takt-diesel als antriebsquelle, alte blöcke werden wieder hergerichtet und dann wieder eingesetzt (in D natürlich nicht, keine unruhe !)

    wie schon erwähnt wird auch die kanzlerInnenflugmaschine auf E umgestellt (LF macht dann urlaub in Oberwiesenthal) und die Aida koppelt ihre batterien mit den fahrrädern und ruderergos in den fitnessräumen, parallel dazu werden wie in den alten galeeren wieder links und rechs ruderbänke angebracht.

    dem fortschritt voraus ist natürlich die U-boot-flotte, da wird schon längst elektrisch mit nuklear oder mit der brennstoffzelle gefahren.
    also werden die beim Daimler und „dr.Dr.Z. des au no nobrenga !“

    • Zwei Fliege mit einer Klappe....
      Man sollte Kriege nur noch dann erlauben wenn sie mit Neutronenbomben geführt werden.

      Man schlägt dabei zwei Fliegen mit einer Klappe.
      Keine Umweltverschmutzung mehr durch Panzer Abgase, oder Uran verstärkte Patronen u.a….. und gleichzeitig Entfernung von jeder Menge Umverschmutzern für die Nachkriegszeit.

    • @ Hey Django, bin schon lange kein Leser von SOLDAT & TECHNIK mehr
      Zweitakt-Diesel bei unserer Restearmee? Nicht dass ich wüsste.
      Der einziger Zweitakt-Diesel der mir beim Barras einfällt ist der russische Lastwagen KrAZ 214/255. Früher fuhren bei uns auch zivile LKW und Traktoren mit diesen Motoren herum. Kann mich noch an das satte Röcheln erinnern, wenn da ein Krupp „Elch“ oder „Titan“, meist als Gespann, vorbeizogen. Aber auch Deutz, MAN, Lanz, Hanomag verbauten Zweitakt-Dieselmotoren. Den Zweitakt-Dieselmotoren wurde sogar eine Renaissance als Konkurrent zum E-Antrieb zugetraut.
      .
      Aber dieses technische Geplänkel interessiert mich gerade nicht denn ich haue mir unablässig lachend auf die Schenkel.
      .
      Volk, schaue auf Leipzig! Der gerade den allgegenwärtigen Faßbomben Entflohene, von dem zu hören ist, daß er sich schon mehrfach urlaubshalber wieder dem FB-Hagel ausgesetzt hatte bevor er seine chemischen Versuche in LF-Land fortsetzte, hat sich nun selbst gerichtet. Schade, denn so entgeht uns eine zukünftige Fachkraft für die chemische Industrie. Wie man hört, soll er auch über gewisse elektrotechnische Kenntnisse verfügt haben.
      .
      Weiter hört man, daß man den Bundespastor gerade noch bei der Vergabe von drei Bundesverdienstkreuzen zurückhalten konnte. Die drei landsmannschaftlich verbundenen Häscher und potenziellen Empfänger scheinen aktuell selbst in schlechtes Licht gerückt zu sein.
      .
      Ich finde, seitdem LF für uns rudert („…una vita gallera..“ Eros Ramazotti in „Silver e Missie“..Í delfini…) ist es zunehmend spannend im Lande.
      (DdH)

    • DdH, Leipzig
      ich vermute mal, dass der junge Mann keine Kenntnis unserer behütenden Justiz und milder Urteile hatte. Die paar Jahre, die ihn erwartet hätten, anscheinend hat ihn sein Anwalt darüber nicht aufgeklärt. Aus Angst vor dem IS wird er sich doch wohl nicht aufgeknüpft haben oder hat man dazu schon Erkenntnisse? Die Pressekonferenz gab dazu keine Auskunft, wie auch sonst eher kläglich.

      Da hat die LF doch noch Aufklärungsarbeit zu leisten, wo bleibt sonst das freundliche Gesicht.

    • 2 Takt Diesel beim Reisebüro Y-Tours
      Wikipedia über den M113

      Antrieb

      Triebwerk in einem deutschen M113. Vorne, Mittig sitzt das Doppelausgleichlenkgetriebe.

      weiter ; Da der M113 aus einer Aluminiumlegierung (Wandstärke max. 44 mm) gefertigt wird, reicht die relativ geringe Motorleistung aus. Das vergleichsweise geringe Gewicht ermöglicht dem M113 eine hohe Zuladung und das Durchschwimmen von Flüssen oder Seen

      Die äußere Form entspricht einer vorne abgeschrägten Schuhachtel.
      Das Fahrzeug gab es in vielen Variationen. Bei Y-Tours* auch als Sanitätspanzer oder als Mörserträger.

      Wird/wurde durch den Radpanzer GTK Boxer ersetzt der aber nicht schwimmen kann wenn ich mich nicht irre.

      * benannt nach den Kfz Kennzeichen seiner Reisebusse.

    • Lieber Klaus Keller, die Schuhschachtel konnte auch ein Green Archer tragen:
      http://www.panzer-modell.de/referenz/in_detail/greenarcher/005g.jpg

    • Wenn das wesentliche Fehlt, fehlt etwas wesentliches
      2 Takt Diesel bei Y-Tours…Seit dem Modell M113A1 (1964) werden die Fahrzeuge von einem Zweitakt-Dieselmotor über ein dreistufiges Automatikgetriebe angetrieben.

      PS
      Motto des Reisebüros: Wir buchen. Sie fluchen.
      Es ist das einzige Reisebüro das ich kenne das die Reisekosten selbst trägt und bei dem man fürs mitreisen Geld bekommt.

      Man lernt daraus das man aufpassen muss wenn es von Reiseveranstaltern besonders günstige Angebote gibt.

  113. Grandioser Beitrag DA!
    Wie effektiv der seit Jahrzehnten betriebene Umweltschutz ist, kann ich täglich in meiner niederbayerischen Kleinstadt (Luftkurort) feststellen.
    Ein Wisch mit dem Zeigefinger übers Fensterbrett genügt. Kein Tag ohne Feinstaubschicht. Das kommt nicht nur von den zahlreichen Kachel- und sonstigen Holzöfen die weit verbreitet sind. „Tschechenlaster“, die über die Landstraßen brausen leisten auch einen kleinen Beitrag. Und zu guter letzt der immer weiter zunehmende Flugverkehr. Auch im Bayrischen Wald ist man mittlerweile nicht mehr von Fluglärm verschont, der oft weit bis Mitternacht wahrnehmbar ist. Kein Wunder. Denn grüne Zeit-und Gesinnungsgenossen bevorzugen mit Vorliebe dieses umweltfreundliche Verkehrsmittel und fahren mit ihrem SUV zum Franz Josef Airport um auf Kulturreisen in exotische Länder ihren Horizont zu erweitern.
    Darum hat Joschka frühervauch mal BMW beraten und sich auch nicht als Lobbyist der Deutschen Bahn betätigt. Wie in vielen anderen Bereichen ist hier die Schweiz vorbildlich. 25% des Güterverkehrs läuft über die Schiene.

  114. Evolution der Elektrifizierung
    Verfechter von elektrisch angetriebenen Autos sollten konsequenterweise als ersten Schritt zur Rettung der Welt die ausschließlich elektrische Beheizung von Wohngebäuden verlangen. Da entfällt auf jeden Fall die Speicherproblematik. Aber hinreichend vielen Politikern sind physikalische Gesetzmäßigkeiten eher fremd und ständen einer quasi religiösen Vereehrung einer grünen Ideologie ja auch eher im Wege.

    Danke, lieber Don Alphonso, für die vielen unterhaltsamen, aufweckenden und informativen Beiträge der letzten Jahre…

    • OttoseinEnkel, wer soll das denn bezahlen?
      Klar, der Strom kommt ja aus der Steckdose, wie er reinkommt…
      Nur elektrisch beheizte Wohnungen bei den Preisen heutzutage, die im fröhlichen Turnus steigen? Was machen dann die Leute, unterdessen weit über 300.000, denen der Saft mangels Geld schon abgedreht wurde?

    • Titel eingeben
      @Renate Simon
      Ich wollte anhand meines, natürlich nicht ernst gemeinten, Vorschlages auf den Irrsinn elektrisch betriebener Autos hinweisen. Meine zaghaften Versuche feiner Ironie sind offensichtlich verbesserungswürdig.
      Ich werde an mir arbeiten ;-)

    • Gast, dann entschuldige ich mich natürlich
      weil mal wieder zu doof, feine Ironie zu erkennen ;-)

      Grundsätzlich ist das Elektroauto die Art, wie man den Belzebub mit dem Teufel austreibt, das verstehe, wer mag.

  115. Wenn man keine Ahnung hat - kann man immerhin schwafeln...
    Sehr schöner Text – vielen Dank!
    Oben hat ein Kommentator behauptet, in der DDR sei Physik Pflicht gewesen – das mag sein, aber es gibt nachweislich Personen, die dabei keinerlei physikalisches Verständnis mitbekommen haben, auch wenn sie dort einen Doktortitel erhalten haben.
    Von den Westgrünen will ich in diesem Zusammenhang gar nicht reden, die haben das sowieso noch nie verstanden. Und im Übrigen haben sie auch ungeniert die Vorarbeit Anderer für sich reklamiert: Ein Freund meines Vaters war Professor in Bonn und hatte zusammen mit der Industrie schon seit den 50ern/60ern Staubfiltersysteme für Produktionsanlagen entwickelt – da waren die meisten späteren Grünen noch in der Schule. Aber natürlich haben sie die späteren Verbesserungen der Luftqualität sich selbst zugeschrieben, etwa nach folgendem Muster:
    Ich hatte im Physikstudium einen Kommilitonen, der irgendwo im Stadtrat saß (Mannheim oder Mainz, ich weiß es nicht mehr). Eines Tages kam er ganz stolz und verkündete, daß sie nun etwas Wesentliches gegen die Umweltverschmutzung getan hätten: sie hätten bestimmte Grenzwerte halbiert! Da habe ich gefragt, wie das denn nun technisch umgesetzt werden solle? Das sei ihm egal, das sei schließlich Sache der Industrie…

    • Grenzwerte und ihre Umschiffung wären nochmal ein ganz eigenes Thema.

      Der Punkt ist aber, dass meine von Raffinierien verseuchte Heimatstadt ab Mitte der 70er Jahre deutlich sauberer wurde, und bessere Luft bekam. Die Dreckschleudern wurden von der frher regierenden SPD reingeholt und dann erst unter der CSU erkennbar entgiftet. Das lag aber nicht an den Grünen, sondern an den Bürgern.

      Und bei uns im Oberland wissen die Bauern schon, warum sie sich nicht auf die Grünen beim Thema Gentechnik verlassen.

    • Genau so!
      Zwischen Bonn und Köln gibt es auch große Raffinerien, da war dieser Effekt auch deutlich zu bemerken.
      Mein Punkt war ja der, daß es die Grünen geschafft haben, den Wählern einzureden, solche Verbesserungen seien ihr Verdienst. Dabei sind zumindest die Vorarbeiten schon lange vor ihrer Gründung passiert, oft auch schon die Umsetzung. Eine brauchbare Filteranlage für einen Industriebetrieb zu entwickeln braucht schon ein paar Jährchen, von den Genehmigungen und Zertifizierungen ganz zu schweigen.
      Ich hätte zB schon vor vielen Jahren gerne einen Rußfilter in meinen alten Diesel eingebaut, aber die behördliche Anerkennung hätte es nur per Einzelabnahme gegeben – und für deren Kosten hätte ich mir locker ein neues Auto kaufen können.

    • Das Problem bei den Grünen ist die Neigung zum Fordern, zum Verbieten und die Abwälzung der Folgen auf andere. Ihre Gerechtigkeit vor alles andere. Das macht sie so beliebt.

    • A propos Gentechnik
      Vorgestern war darüber Thementag auf arte. Seit 25 Jahren haben Wissenschaftler (jawoll) an einem “ Goldreis“ getüftelt, dem Carotin beigezüchtet wurde. Hat viel Geld gekostet. Nun stellte man fest, das bei längerer Lagerzeit das Carotin sich verflüchtigt.
      Anmerkung eines Franzosen: Warum baut man nicht 9 ha normalen Reis weiterhin an und noch 1 ha Karotten? Dann könnten die Leute Reis mit Karotten oder auch Oberginen essen und bekämen ihr Vitamin A auch.

      Bingo!Pragmatismus ist in der akademisierten nicht mehr gefragt.

  116. Auch die Linken müssten es besser wissen
    An sich dürften bei der – vielleicht nächsten – Regierung einige Kritiker des Batterieauto-Wahnsinns mitmischen, die über das sehr begrenzte Potential dieser Technik für den Klmaschutz Genaueres wissen müssten.

    Siehe http://www.dielinke-europa.eu/article/6506.der-beitrag-des-elektroautos-zum-klimaschutz.html

    Aber bei der allgemeinen Begeisterung für Utopien pflgene Linke ja voran zu laufen.

    Und die Umweltministerin müsste es auch besser wissen, sie beschäftigt sich aber ehere wenig mit Umweltfragen. Sonst hätte sie den Verkehrsminister doch drängen können, VW und anderen Bösewichtern auf die Finger zu schauen. (BMW hat sich übrigens bisher keine Mogeleien nachweisen lassen.)

  117. Der DDR-Vergleich
    ist so unpassend nicht. Wenn mich die Erinnerung trügt, war so etwas aufgrund der Benzinknappheit 1986 (1987?) geplant, die Restvorräte an Braunkohle sollten hierfür verstromt werden. (Versuche von AWE und Reichsbahn, Dampfmaschinen in den „Wartburg“ einzusetzen, waren zuvor eingestellt worden.)
    Ich erinnere mich gut an eine Rede (in geschlossenem Kreis) an die Medien- und Kulturschaffenden der Republik, wenn auch nur in Teilen:

    …daher will auch das Politbüro (vulgo: die erwählten Politiktreibenden, d.Verf.) euch, den Kultur- und Medienschaffenden unserer Republik, nahelegen, allen Fahrerinnen und Fahrern in populärer Weise die Probleme unserer globalen Epoche, insbesondere die im Programm der Vorhut aller schon länger hier Fahrenden dargelegten Gesetze der mobilgesellschaftlichen Entwicklung sowie die ökonomischen Gesetze des Automobilismus zu erklären. Vor allem ruft Ihnen zu: Habt Mut zu unserem Denken! Habt Vertrauen, das Erklärte wissenden Herzens zu wissen! Ängstigt Euch nicht! Fasst an beim Aufbau unserer aller gemeinsamen Elektromobilität! (Beifall)
    Wie sagten schon unsere großen Denker: Morgenstund hat Gold im Mund. Der frühe Fahrer fängt den Wurm. Was Du heute kannst besorgen, lernt Hans nimmermehr. Wo unser Licht ist, ist kein Schatten! (Beifall)
    Manche „Fachleute“ (Gelächter) werden sagen: Aber so schnell? Wie? Sie werden von Ökonomie, Infrastruktur, von Kapazitäten nörgeln. (Gelächter) Sich um „Voraussetzungen“ besorgen. Sich gar um „Planung“ ängstigen. – Aber eben, werdet Ihr antworten. Planung, eben! Wir sagen: Bis dann und dann planen wir das und fertig. Wir wissen, wie man plant! (Beifall) Und wie alles geht, wissen wir auch. Tankklappe auf, Strom rein. (langanhaltender Beifall) Klappe zu, Benzin tot. (zögerndes Gelächter) Und es leuchtet das Morgenrot! (stürmischer Beifall) Und wir werden sogar übererfüllen! (erwartungsvolles Schweigen) Klappe auf, noch mehr Strom rein, noch weiter fahren! (tosender…)
    Genau! Schon morgen bauen unsere Verbrennungsmotorenbauenden neue Elektromotoren! Unsere Benzinarbeitenden bauen morgen Batterien. Die nächsten bauen Lithium, die andern – äh – jeder baut einfach irgendwas anderes. So geht Planung!
    Aber, werden immer noch einige sagen. Wir aber sagen Ihnen, nichts aber. Eher geht eine Kuhhaut durchs Nadelöhr, ehe wir… Nicht die Idee ist falsch, der Mensch… Will nicht… Besser erklären… Erziehen… Schule… Abholen… Werkhof… Lager… selber schuld. Affe tot. – Wer will das schon?! – Das will doch niemand, oder??
    Nun sagt uns, wo ihr steht! (minutenlanges Klatschen, stehende Ovationen)

    Hier werden die Lücken zu groß. Ich war ganz berauscht. Es geht eben nicht immer darum, was man sagt, sondern wie man es sagt.

    Aber selbst wenn der DDR-Vergleich hinken sollte – mal gegenseitig, ganz im Vertrauen, ganz bourgeois: Was geht unsereiner das Elend der Anderen an? So ein schöner 2×5+3-Jahresplan hat doch auch heute prima Seiten. Bevor Hinz und Kunz begreifen, dass ihre eilig aus dem 8. Stock geworfenen Verlängerungskabel das Auto auch nicht (oder nicht schnell genug) laden, weil das mickrige Netz die Drähte hochreißt, und sie sich in die Warteschlangen an den (zu wenigen) Ladestationen einreihen, haben wir uns längst einen fetten Anschluss in die Doppelgarage legen lassen. An dem z.B. eine Elektro-Klasse zufrieden nuckelt.

    Wenn der Stromanbieter unfähig oder zu gierig ist, stell’n wir uns halt so ein Windrad aufs Grundstück. Oder ein megawattgroßes Hamsterrad (Liebe freigestellte Opelarbeitende?). (Dumm nur, wenn da schon morgen Bunkeranlagen drauf/drunter müssen, wegen Amis und Russen und der atomaren Lösung des Atomproblems.)

    Wenn H&K dann schlussendlich begreifen, dass nur ihre Nerven (und ihr bemitleidenswertes Konto) unter Strom stehen, sie sich also in die Fahrradläden und (prügelnd?) auf die abgezählten Geteiltautos stürzen, sind die Landstraßen bald leer.

    Freie Fahrt ins Grüne, was will das Herz mehr?

    (Na gut, die Kiste muss man sicher noch panzern lassen. Und die kaputten Akkus kippen wir zurück in den Kongo.)

    • "Wir wissen, wie man plant! (Beifall)"
      Ein Grund von mehreren, den Blog von DA zu lesen, sind Ihre Kommentare.

  118. Das Röcheln des Sozialismus
    Als die asthmatische Wirtschaft des „real existierenden Sozialismus“ in den 70er Jahren offensichtlich wurde, entschieden die Herren im Politbüro, den Klassenkampf ganz und gar auf die ideologische Ebene zu verschieben. Aus dem „Überholen ohne einzuholen“ von Walter Ulbricht war ökonomisch und wissenschaftlich-technisch nix geworden, aber die Deutungshoheit über den „Antifaschismus“ war zu verteidigen, alle Fragen, auf die der Kapitalismus keine Antwort hatte, ließen sich usurpieren („Ausbeutung des Menschen durch den Menschen“, „Entfremdung“, „Warenfetischismus“ …). Da Moskau, Peking und Ostberlin praktisch keine Antworten, sondern nur etatistische Mangelwirtschaft anzubieten hatten, verfielen sie auf die Idee, ein Stück Welt-Markt und ein bisschen Binnenmarkt unterm Patronat Kommunistischer Parteien zu organisieren, eigentlich kein Wunder, weil der Kommunismus schließlich ein Gewächs auf dem Holz des Kapitalismus ist. Dabei agierten sie aber propagandistisch als die guten Antiimperialisten. Alle Menschen wollen Geld und Wohlstand, die Politbürokraten versprachen nur die moralische Unbedenklichkeit ihrer Version im Sinne sozialer Gerechtigkeit und höherer Moral. Es gab klare Feindbilder. So etwas mag die Masse. Sie kann sich einfach auf tief eingeprägten Trampelpfaden anthropologischer, gern religiöser Rituale bewegen. Und so läuft es immer noch – so lange nicht die Masse der Lücken zwischen Heilsbotschaften und real existierendem Mangel an Problemlösungen inne wird. Es ist interessant zu beobachten, wie Populisten aller sozialistischen Richtungen sich dann zugleich der folgsamen Masse anbiedern und die enttäuschte Masse als Pack, Pöbel, Plebs etc. beschimpfen. Kurz: Es hängt alles an der Frage, ob eine hinreichend große Zahl von Individuen eine Vorstellung von Freiheit und Selbständigkeit hat, mit der sie wirtschaftet, auf Herdenimpulse verzichten kann, die Fürsprache von Politbürokraten im Zaum hält, stattdessen Staat und Politik fürs Gemeinwesen in Dienst nimmt und Medien als Mittel nutzt, sich über unvermeidliche Interessengegensätze und Konflikte zu verständigen. Es sind das Alltag und Mühen der Demokratie. Es hat rein gar nichts mit Sozialismus, noch weniger mit Religion zu tun, aber alles mit halbwegs ermutigenden Aussichten auf die Zukunft der Menschheit.

    • Ich nicht. Ich bin für die Klassengesellschaft und finde es auch angemessen, dass manche über Generationen reich bleiben. Eigenverschuldete Versagerstaaten in Afrika und Asien sind mir vollkommen egal. Dass Wohlstand gefühlte „Armut“ produziert, ist nur logisch.

  119. Anreiz versus Zwang (angestrebte Lehnsherrschaft)
    Zu vielem im Blogbeitrag und den Kommentaren will ich gar nicht erst eingehen, daher Folgendes:

    Ich habe mehrere male im Ausland studiert, einmal auch für sieben Monate in Stockholm.

    Dort war der öffentliche Nahverkehr in etwa so aufgestellt, meiner Erinnerung nach:

    Ein Monatsticket kostete auf heute in etwa umgerechnet ca. 30 – 40 Euro. Was bekam man dafür? Alle verfügbaren öffentlichen Transportmittel konnte man nutzen, bis gut 75 km Umkreis, also Busse, Strassenbahnen, U-Bahnen, Züge und Fähren, lediglich Taxis waren davon ausgenommen. Die öffentlichen Verkehrsmittel waren zu den Zeiten, in denen Menschen unterwegs waren, zeitlich eng getaktet und räumlich eng gestaltet. Ab 01:00 bis 05:00 oder 06:00 war die zeitliche Taktung auf eine Stunde gestellt, aber immer noch rund um die Uhr, räumlich musste man halt auch mal ein wenig weiter gehen, da einige Strecken in der Zeit eingestellt waren.

    Ich war zwar mit einem PKW deutscher Zulassung dort, was mir Vorteile hinsichtlich Knöllchen brachte, denn ich konnte parken, wo ich wollte, abgeschleppt wurde nicht, Knöllchen wurden ausgestellt aber nicht eingetrieben, genutzt habe ich das Fahrzeug sehr selten, meist dann, wenn ich von den ca. drei Partys pro Woche eine Kommilitonin oder Kommilitonen heimbringen wollte.

    Die Nutzung des PKWs war schlicht nicht nötig.

    Übertragen auf meinen Wohnort Köln würde es bedeuten, ich könnte mit einem Monatsticket von 30 – 40 Euro die Region von Köln aus über Aachen, das gesamte Ruhrgebiet, ins Siegerland und Koblenz abdecken.

    Schauen Sie sich das bitte mal auf einer Landkarte an, damit Sie verstehen, auf was ich hinaus möchte.

    Ich müsste mir keine Gedanken machen darüber, wo ein neuer Verkehrsverbund beginnt und ich als Unkundiger der Tarif- und Verkehrsverbundstruktur als Schwarzfahrer gelten könnte, im Zweifel auf dem Weg von Köln nach Mönchengladbach und zurück, vier mal. Ganz abgesehen von der doppelten Fahrzeit mittels öffentlicher Verkehrsmittel.

    Die Grünen sind in dieser Gegend ja nicht ohne Einfluß, doch was haben die dafür getan, den öffentlichen Nahverkehr reizvoll und anlockend zu machen? Mir fällt da rein gar nichts ein, gar nichts.

    Meine pflegebedürftige Mutter lebt etwa zwanzig Minuten Fahrzeit mit dem PKW entfernt, also überschaubar, wenn sie anruft und Hilfe braucht oder möchte. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln bräuchte ich die fünffache Zeit, wenn der Fahrplan grad günstig wäre. Und dann dürfte ich sie schultern und so zum Arzt oder Krankenhaus oder sonstwohin bringen?

    Es geht wohl eher darum, dass die Grünen und die SPD, die erkennen, dass sie abhalftern und ihren Einfluß verlieren, ein Machtinstrument in die Hand bekommen wollen, dem „einfache“ Leute nicht entkommen können.

    Über diese wollen jene herrschen und sie drangsalieren, wie einst mit den teuren Benzinpreisen, dem Veggieday und was weiß ich nicht noch allem.

    Grüne und SPD Funktionäre wollen Lehnsherren werden, nichts anderes.

    Denn Betuchte mögen mit den Zähnen knirschen, werden es sich aber leisten können, wie eben auch die bigotte Funktionärsschicht oder wohletablierter Anhänger dieser Politiker.

    Individuelle Mobilität halte ich für ein elementares Grundrecht.

    Zwar bin ich kein Jurist, aber ich halte es für eines mit Verfassungsrang.

    Und da bin ich dann doch sicher, dieses individuelle Recht auf Mobilität wird sich die Mehrheit der Gesellschaft nicht nehmen lassen.

    • Nun ja. wie viele Menschen wohnen in Stockholm und wie viele im Grossraum Köln? Dazu kommt, dass ÖPNV Kommunensache ist. Selbst bei mir am Tegernsee, wo die Infrastruktur auf Touristen ausgelegt ist, gibt es enorme Probleme, wenn man abseits der Haupttrassen reisen will. Am Abend schnell mal nach Rosenheim ist unmöglich.

    • Freie Fahrt in Bhn und Bussen für alle statt Bahn AG?
      Revolutionärer Gedanke – und von allem, was da politisch rumkrebst, meilenweit entfernt. Allein der Gedanke!

    • @ Thomas
      „Ein Monatsticket kostete auf heute in etwa umgerechnet ca. 30 – 40 Euro. Was bekam man dafür? Alle verfügbaren öffentlichen Transportmittel konnte man nutzen, bis gut 75 km Umkreis, also Busse, Strassenbahnen, U-Bahnen, Züge und Fähren, lediglich Taxis waren davon ausgenommen. Die öffentlichen Verkehrsmittel waren zu den Zeiten, in denen Menschen unterwegs waren, zeitlich eng getaktet und räumlich eng gestaltet. Ab 01:00 bis 05:00 oder 06:00 war die zeitliche Taktung auf eine Stunde gestellt, aber immer noch rund um die Uhr,“

      Ziemlich genauso ist das Verkehrssystem von Hamburg auch organisiert. Die Monatskarte für den Großraum Hamburg kostet € 85,–, damit kann man in all den von Ihnen genannten Verkehrsmittel benutzen, einschl. der Elbe-Fähren, die anliegenden Gemeinden, die zu Schleswig-Holstein oder Niedersachsen gehören, sind daran angeschlossen. Die Verbindungen sind gut organisiert, Busse und Bahn fahren regelmäßig und pünktlich und sind sauber. Durch Vandalismus und Graffiti verursachte Sachbeschädigung wird sofort behoben. An den größeren Bahnhöfen gibt es ausreichend Sicherheitspersonal.

      Ist nicht alles schlecht am Nordpol. ;-)


    • @ Trojaner
      Die Idee ist nicht neu. Es gibt weltweit zahlreiche Städte und Kommunen, in welchen die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos benutzt werden können. Die meisten befinden sich in den USA, nämlich 25 Städte, z.B. Miami, Boston, Hawaii, Kansas City, Salt Lake City, Arkansas und Savannah. In Australien gehören dazu alle Großstädte; Beispiele aus anderen Ländern: Manchester, Oslo, Bangkok und Kuala Lumpur.
      https://farefreepublictransport.com/city/


    • Freie Fahrt mit Bus und Bahn. Als ich seinerzeit bei einem meiner Besuche in der DDR die Frage stellte, warum die Werktätigen denn für Bus und Bahn zu zahlen hätten, war totale Verständnislosigkeit noch die leichteste Reaktion auf diese ungeheuerliche Frage.

    • Tamarisque und Don Alphonso
      Es mag sein, dass der seinerzeitige Preis für nicht begünstigte Bürger auf heute hoch- und umgerechnet auch bei dem Hamburger Preis läge. Ich hab nicht mehr in Erinnerung, ob wir als Studenten bevorzugt wurden.

      Das Hamburger Modell war mir bisher unbekannt. Und ich findes es gut, wie auch das in einem anderen Kommentar erwähnte Wiener.

      Hier in Köln muß man schon aufpassen, nicht versehentlich eine Haltestelle zu weit zu fahren, da man schnell Gefahr läuft, mit einem Einzelticket die Waben oder wie sich das nennt zu verlassen und leicht zum Schwarzfahrer wird. Ehrlich gesagt habe ich keine Lust, mir diese Regelungen einzuprägen, zumal ich beruflich und privat häufig ins nähere Umland muß.

      Zu meiner Schande muß ich gestehen, dass ich nicht weiß, was ein nicht begünstigten Bürger für eine solche Monatskarte zu zahlen hätte. Ich meine allerdings, würde ich mich als Student trotz meines Alters bei der Uni Köln einschreiben, bekäme ich mit der Zahlung u.a. auch nebenbei so ein Monatsticket, dass auf den Wert des von Ihnen genannten Betrages käme.

      Sollte ich es vielleicht noch einmal wagen? :)

      Don Alphonso,

      mir ist schon der Unterschied in der Bevölkerungsstärke bewußt, wenn auch nicht im Detail. Ich weiß halt noch, nach Uppsala kam man mit diesem Ticket.

      An sich wollte ich nur darauf hinweisen, was ich von Tamarisque für Hamburg gelernt und sehr viel früher in Stockholm erlebt habe: Der Großraum einer Stadt sollte preiswert und einfach und an den Bedürfnissen der Bevölkerung orientiert durch öffentlichen Nahverkehr erschloßen sein.

      Drangsalierungswünsche seitens einiger Politiker wollte ich auch skizzieren, aber doch zumindest den Schwerpunkt darauf legen, was Politiker heute schon recht einfach tun könnten, um umweltverträglichere Mobilität bereitzustellen und zu gewährleisten.


    • Für Studenten gab es zu meiner Zeit schon das Semesterticket, das es auch heute noch gibt.

      https://www.vrsinfo.de/tickets/tickets-fuer-nrw-weite-fahrten/semesterticket-nrw.html

      Ansonsten ist ein kostengünstiger oder gar kostenloser ÖPNV eine Frage der Solidarität. Wer ihn nicht nutzen kann, will oder muß, hat daran aber wohl wenig Interesse. Und die Politik braucht die Steuergelder auch wohl dringend an anderer Stelle, denn ansonsten hätten die Steuern im Rahmen der Privatisierung ja gesenkt werden können und auch müssen.

      Umweltverträgliche Mobilität durch entsprechenden ÖPNV wäre zwar durchaus möglich, kollidiert aber regelmäßig mit anderen Interessen.

    • Titel eingeben
      @ Thomas & Otto Meier
      Ja, in Hamburg gbt es das Semesterticket, das ebenfalls den Großraum Hamburg erfasst. Dazu gehören also noch der Kreis Pinneberg, Segeberg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg; südlich der Elbe der Landkreis Harburg, Lüneburg und Stade.

      Unsere ältere Tochter lebt in NRW. So wie ich das mitbekommen habe, so ist der Verkehr im ganzen Bundesland suboptimal organisiert. Ohne Auto wäre sie dort ziemlich aufgeschmissen.


    • NRW ist halt eine Agglomeration und nicht eine Stadt mit Umland, die ihre Schneisen schlägt. Sehr speziell…
      Was die frühe Weimarer Republik für Berlin schaffte – die Vereinheitlichung zu Groß-Berlin – ist der BRD mit dem Ruhrgebiet immer noch nicht gelungen.

    • Suboptimal
      Na ja, eben typisch NRW, Tamarisque. Da ist so einiges suboptimal organisiert, nicht nur der Verkehr.

      Andererseits hat NRW so einiges an Verkehrstechnik (Schwebebahn etc.) zu bieten und an der richtigen Stelle kann man sich auch einen guten Überblick über das Ticket-Angebot verschaffen. Vom Fahrrad- bis zum Sozialticket ist alles dabei.

      https://www.swk.de/privatkunden/bus-bahn/rund-ums-ticket/nrw-tickets

  120. LF
    LF wurde heute als „Liebe Führerin“ übersetzt.

    Das alternative Angebot „Liebe Frau“ war wohl nicht ernst gemeint.

    Mit Verlaub, ich halte es für unsäglich, Merkel dadurch auf eine Stufe mit Hitler zu stellen, für absolut unsäglich.

    Es ist natürlich den hier Kommentierenden unbenommen, zu schreiben wie sie wollen. Ich werde und kann auch gar nichts daran ändern.

    Allerdings, und das wollte ich doch gern äußern, ich werde jene sich so Ausdrückenden entsprechend ernst bzw. weniger ernst nehmen.

    So eine Gleichsetzung ist jenseits von Gut und Böse.

    • Es bezieht sich, wenn ich das anmerken darf, nicht auf Hitler, bei dem man „FuR“ sagen müsste, führer und Reichskanzler. Sondern auf Nordkorea, wo es den „Lieben Führer“ gibt.

    • LF = ..
      .. Leitfrau, hatte ich bisher immer übersetzt, also ziemlich harmlos und doch zutreffend, zumindest innerhalb der CDU.
      Gruß K

    • LF und der tosende, minutenlange Beifall
      auf dem vorletzten und letzten Parteitag lassen nur den Schluss „Nordkorea“ zu. Warum also in der Geschichte 80 Jahre zurückgehen, die Gegenwart bietet genügend Vergleichsmöglichkeiten, man muss sie nur sehen wollen.

    • Dann
      bitte ich um Entschuldigung

    • @Thomas
      Kein Grund zur Entschuldigung.

      Sie haben etwas dazugelernt. Seit jenem Parteitag hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, meine noch aus eigener Anschauung erlebten Parteitage der KP der UdSSR zu erinnern.
      Einer meiner Gemeinschaftskundelehrer im Gymnasium wies uns damals als Unterschied zwischen Demokratie und Diktatur darauf hin, dass unabhängig von der Bezeichnung eines Staates, eine minutenlange stehende Ovation nur in Diktaturen vorkommen könne, weil diejenigen, die sich weigerten, stante pedes im Gulag oder KZ verschwänden, und keine Rede so gut sein könne, dass jemand aus freien Stücken (z.B. 8) Minuten stehend Ovationen klatschen würde.
      Leuchtet mir heute noch ein. Ich überlege immer noch nach der zeitgemäßen Implementierung des Gulags? Bisher muss ich befürchten, dass im Jahre 2015 ‚Nicht-mehr-auf-die-Wahlliste-kommen‘ eine ausreichende Motivation ist.

  121. Titel eingeben
    Ab 2017 regiert D. Trump die USA.
    Ab 2030 gbit es in D keine Verbrennungsmotoren mehr.
    Und schon lange finde ich sensationsheischende Johurnalisten nicht schön. Vor allem, wenn sie bewiesen haben, mehr zu können, als Säue durchs Dorf zu treiben.

    Ups! Ab 2040 kommt die Kernfusion. Das hatte ich übersehen.

  122. easy as f.ck
    Sorry, aber: Thema verfehlt.

    Automobil ist Statussymbol.

    Und daher ist es allen egal ob da nun ein 4 Zylinder Diesel oder
    eine Batterie den SUV antreibt.

    (P.S.: Das ist auch die Antwort auf all Eure Fragen warum sich der A2 nicht verkaufte: Er machte nix her! Ein Ökomobil funktioniert nur, wenn fett und hipp und es nach Geld riecht. Wie der Tesla!
    Man verkauft Automobile nicht über den Verstand. Die Bild-Zeitung wurde auch nur Bestseller unter den Tageszeitungen indem sie jeden Tag neue nackte Brüste auf die Titelseite setzte.)

    • Goodnight, halbe Zustimmung
      Das Auto als Statussymbol funktioniert bei jungen Leuten heutzutage nicht mehr. Die machen nicht einmal den Führerschein, weil sie kein Auto wollen. Die Einstellung dazu ist im Wandel.
      Ich gehöre einer Generation an, die bestrebt war, frühestmöglich den Führerschein zu machen und dann auch ein Auto zu besitzen. Status war wurscht, Hauptsache ein Auto, egal wie alt.

      Bei den heutigen Modellen frage mich öfter, was um Himmels willen gefällt den Leuten daran. Emotionen scheinen da bei vielen keine Rolle mehr zu spielen, das wird sicher auch einkommensabhängig sein, aber grundsätzlich hat ein Auto heute für die meisten nicht mehr den emotionalen bzw. einen anderen Stellenwert, als es für uns seinerzeit hatte. Es war Unabhängigkeit, die Freiheit, einfach losfahren zu können.

      Was bewegt die Leute heute zum Kauf eines Autos? Mal abgesehen davon, dass die heutigen Preise einem Freiheit und Abenteuer ganz schön vermiesen können bzw. darüber die Käuferselektion stattfindet. Also ihr Armen da unten und wir Reichen da oben im SUV…

  123. Titel eingeben
    Wozu die komplizierten Spielchen? Die Folgen ineffizienter und extrem teurer E-Autos könnte man sofort haben. Auch mit identischen Folgen für Umwelt, Einkommensverteilung und Wirtschaft. E-Autos werden sich weite Bevölkerungsteile nicht leisten können, für andere sind sie nutzlos, z.B. für nicht Großstädter. Es ginge daher viel einfacher so:

    Gesetzlich wird alles unterhalb der Kostenklasse von Daimler S-Klasse, Maserati, Corvette oder Porsche etc. verboten; alternativ mit 50.000 EUR Strafsteuer belegt.

    Schon wäre das Thema ein für alle Mal erledigt und die minimale verbleibende Fahrzeugflotte wäre keinerlei Umweltbeeinträchtigung mehr.

    Um nichts anderes geht es beim E-Auto. Es ist die getarnte Einführung einer neuen und undurchlässigen Klassengesellschaft durch eine grünlinke Schickeria.

    • Nicht nue Schickeria.

      Es gibt da zwei Gruppen: Die Elite, die es an die Fleischtöpfe geschafft hat, und die anderen, die es nicht geschafft haben und in ihren Projekten versauern. Diese zweite Gruppe, die Superneider, freuen sich über alles, was anderen, die sich mehr leisten könnten, aufgezwungen wird.

      Daher der Hass der veganen Singleökos in Mietwohnungen auf die funktienerende Vorstadtehe. Und die Diffamierung als weisse Privilegien.

  124. Tja, Demokratie ist schwierig ...
    ….. und ihre Prozesse für viele unverständlich. Aber schön, dass man mit seiner Ahnungslosigkeit lange Text und hunderte Kommentare erzeugen kann, die nix mit der Realität zu tun haben. Spiegelfechterei at its best.

    • Haben Sie auch Argumente?

    • Stimmt
      Ja, Demokratie ist schwierig. Und verlangt den Akteuren einiges ab. Speziell, wenns um Diskurs und aktives Zuhören geht, die Perspektive des Anderen einzunehmen versucht oder Verständnis füreinender aufzubringen sucht. Und vor allem das Aushalten von anderen Meinungen – ja, die Meinungsfreiheit, eine der grössten Errungenschaften der Demokratie – und so schwer zu ertragen manchmal. Und so scheint mir der Don relativ viel Verständnis und Ahnung zu haben, was die demokratischen Prozesse heutzutage betrifft; den Mangel an echtem Diskurs, der durch das Leben in selbstgewählten selbstbestätigenden Blasen abgelöst wurde, gepaart mit der Arroganz, dass diese Sicht die allein-seligmachende doch bitte für Alle allgemein gültig sein müsste – die Perversion des Kant’schen Imperativs. Andere wie ich sagen zu einer speziellen Blase „intellektuelle Inzucht im Reichshauptslum Berlin“. Diese Blasen sind es, die der Don mit seiner spitzen Feder im Visier hat. Blasen die Leute hervorbringen, welche meinen die alleinige Wahrheit zu besitzen und Andersdenkende als Ahnungslose, Realitätsverweigerer oder sonstwie diskreditieren, nur weil man deren Wahrheit nicht teilt, und das ohne jegliche argumentative Auseinadersetzung. Hmmmm. Passt irgendwie auch auf die Worte eines Michael Kratel, nicht? Ja, demokratische Prozesse sind für Viele unverständlich und Demokratie ist schwierig. Gerade wenn sie Meinungen oder Ergebnisse hervorbringt, die nicht in den eigenen Horizont passen…

    • Ich finde halt, dass es sehr vieles gibt, was nicht ausreichend überlegt wurde, bevor es eingeführt wurde. Politisch, aber auch technisch. Man kann sich ja mal mit den Folgen des Gaslichts in geschlossenen Räumen beschäftigen. Oder dem Umstand, dass es früher Röntgengeräte in Schuhgeschäften gab, in die wir als Kinder als JJux mit allen Extremitäten rein sind,

  125. ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS (2)
    da fehlen ja noch einige:

    dr.Dr.Z.
    GiLiBM
    Barbie
    Margot
    Maas&Memel
    RHS

    • Der GARANT
      fehlt – obwohl keine Abk. – auch. Da auch andere Einträge keine Abk. sind, würde ich eher ein Glossar mit Erklärungen und Quellenangaben vorschlagen. Ein Fehler (-> dM) hat sich bereits eingeschlichen und ich vermute böswillige Absicht.

  126. Standing ovations
    Sehr zutreffend, von den Energieverlusten von Erzeugung bis zum tatsächlichen Wirkungsgrad des Fahrzeugs, den Umweltschäden bei Akkuproduktion uswusf ganz zu schweigen.
    Herr- schmeiss Hirn vom Himmel!
    Warum findet sich gesunder Menschenverstand nur in Mikrodosen in irgendwelchen Biotopen wie einem FAZ-Blog?

  127. Resozialisation
    Es ist richtig, dass man Angehörigen der alkoholfahrenden Minderheit Teilhabe gewährt, auch in Form von Ehrenämtern.

  128. Der Kampf Norwegens für saubere Luft und Intelligenz
    Wir urlaubten im Sommer in Norwegen -unterwegs mit eigenem Ingolstädter Dieselfahrzeug-
    und sind noch immer beeindruckt von der dortigen Elektrifizierung.
    Sie funktioniert!

    http://www.nytimes.com/2015/10/17/business/international/norway-is-global-model-for-encouraging-sales-of-electric-cars.html?_r=0

    https://www.youtube.com/watch?v=a6Lp-qV9ZJU

    • Nordlichter
      Meine Kinder hatten dort diesen Sommer auch ein Häuschen im Norden gemietet und waren auch vom Denken und Handeln der Norweger begeistert. Eine ganz andere Gesellschaft wie bei uns haben sie kennen gelernt.
      Den Schwedenofen haben sie bei 3 Schlechtwettertagen allerdings auch genossen – und ich mit, weil mir täglich Fotos gesandt wurden.

    • Ich habe ja so meine Probleme mit der skandinavischen Art. Aber mei.

    • no emissions
      Schlusssatz eines langen, durchaus lesenswerten Artikels:
      „“If you buy an electric, at least you’re safe,” he said. “There are no emissions.”
      Alles klar.

    • Nur wenn der Akku brennt, dann nicht. klar.

    • Warum?
      Liegt es daran, dass Sie Alkohol ablehnen? Im Rudel ist das doch bei fast jeder Nation so.Man muss sich doch nicht anschließen. Meine Kinder sagten, dass sie keine Trinkenden gesehen haben. Es gab aber überall, in jedem kleinen Dorf, Regionales und prima Fisch.(den Sie auch nicht mögen?)

    • Unlogisch, Ph'mena
      Wenn es daran läge, dass er’s nicht mit dem Alk hat, was hätte er dann in Italien verloren?
      Ich dachte, die Norweger würden nur auf der Kiel-Fähre saufen, weil sie den Schnaps da billiger kriegen.

    • Danke, Urlauberin,
      für … ?

      Einen Text, der beschreibt, dass ein Ehepaar das Haus belasten musste um sich einen Tesla anzuschaffen, von wegen Reichweite?

      Und einen Werbespot für elektrisch betriebene Siemens-Fähren; vom Youtube-Kanal der Siemens-Presseabteilung.

      Und ‚emissionsfrei‘ stimmt natürlich für den täglichen Betrieb, weil in Norwegen aus geologisch-topologischen Gründen Wasserkraft zum Laden der Akkus zur Verfügung steht.
      Bei der Herstellung solcher Akkus werden allerdings wertvolle Bodenschätze geplündert; und diese Herstellung ist alles andere als ‚emissionsfrei‘.
      Da ist ein ingolstädter Transportanbieter ein vergleichsweise Glanzstück in Ökologie.

      Äpfel und Birnen sind nun einmal verschieden.

    • Unlogisch, O' länder? Wieso.
      Naja, @Oberländer, es könnte ja sein, dass Don diese Saufrudel anwidern. Da werden harte Sachen zu sich genommen, während man (denke ich) in Italien gepflegt einen Prosecco, Roten oder Sprizz trinkt? Letzteren habe ich bei einem Aufenthalt in Venedig übrigens auch schätzen gelernt.

    • Titel eingeben
      Meinen Töchtern war es auf unseren Urlaubsreisen schon früh aufgefallen, dass der Helsinki Hauptbahnhof und alle öffentlichen Parks frei von herumlungernden Junkies und Betrunkenen sind. Die Skandinavier trinken zwar gerne privat, aber im öffentlichen Raum wird das nicht toleriert.

      Die Erholung setzt bereits ein, wenn man mit dem Auto Deutschland verlässt, die Fahrweise ist überall im Norden viel entspannter.

      Sonst sind die Finnen z.B. unglaublich freundlich. Die Bedienung in den Geschäften ist so höflich und so zuvorkommend, dass man sich ähnlich vorkommt wie in Asien, ganz anders als hier am Nordpol. An den Supermarktkassen herrscht keine Hektik wie hier, sondern die Kassiererinnen haben z.B. immer Zeit, ein paar nette Worte an Kinder zu richten, die hier am Nordpol meistens nur stören.

      Die Schweden sind auch super locker und freundlich, jedenfalls zu mir, weil ich Schwedisch spreche. Ich habe in Stockholm und Südschweden jeweils in den Semesterferien Praktika gemacht, und wenn ich ehrlich bin, so mag ich die Deutschen, sogar die Nordpol-Bewohner mehr als die Schweden. Die Schweden halten sich für das coolste Volk auf Gottes Erden, und diese Kultur pflegt auch mein bester Freund, ein Schwede, der hier am Nordpol lebt, und das nervt. Die Schweden haben einen ausgeprägten Gutmenschen-Kult entwickelt, darüber sind sie sich 100% einig, und das verleiht denen ein ominöses Gefühl der Überlegenheit, welches die Dänen, Norweger und die Finnen nicht teilen.

    • @ Tamarisque
      „Die Schweden halten sich für das coolste Volk auf Gottes Erden“

      Zutreffende Bebachtung plus der offenbar nicht zu zügelnde Impetus, andere Menschen, zumal Fremde, unablässig zu belehren, immer freundlich natürlich, aber mit der herablassenden Einbildung eigener kultureller Überlegenheit, wie sie auch in den politisch überkorrekten Krimis zutage tritt, die hierzulande reißenden Absatz finden.
      Dies plus die oft großmäulige und abschätzige Meinung über andere Skandinavier machen mir die Schweden zu einer der unerträglichsten Gesellschaften überhaupt.

      Kurz, ich halte es mit den Finnen, die Kultur, Geschmack und Lebensart beweisen, meist zurückhaltend auftreten, selten angeben und überaus und echt gastfreundlich sind. Finnland und die Finnen haben mir und meiner Familie unendlich viel gegeben.

      Ein guter Grund, jeweils vor den dramatischen Fußball- oder Hockeyspielen zwischen den Erzrivalen Finnland und Schweden, ein Karjala zu öffnen, den Koskenkorva bereit zu stellen und „meinem“ Team feste die Daumen zu drücken, auch wenn ich die beiden Sportarten sonst nicht schätze.

      Hyvä Suomi!


    • @ Hetkinen
      Ich freue mich, dass Sie mein Ursprungs-Heimatland und dessen Menschen so positiv erlebt haben und sie schätzen.

      Mein Mann, der ein Deutscher ist, mag Finnland und die Finnen aus ähnlichen Gründen auch sehr. Schweden hält er für einen Polizeistaat, und von unserem schwedischen Freund, der schwedischen Pass hat, aber hier am Nordpol zur Schule ging, hier also aufgewachsen ist und Schweden daher seitdem nur aus seinen Urlaubsaufenthalten kennt, fühlt er sich besonders genervt wegen der Lobhudelei und seiner dauernden Hinweise auf TV-Programme über das coolste Land auf Gottes Erden. ;-)

      Die Schweden haben auf die Finnen bis zu der „Nokia-Ära“ herabgeschaut, weil Finnland durch den Anschluss als Autonomie an Russland und durch die verheerenden Kriege ein ärmeres Land war, sodass viele Finnen dorthin emigrierten, wegen der höheren Löhne. Bis heute noch existiert diese Art dümmlicher Rassismus, und wenn man die Schweden-Krimis beobachtet, so ist das irre Bösewicht auffallend oft ein ethnischer Finne.

      Obwohl ich selbst schwedische Wurzeln habe, macht mich diese Überheblichkeit wütend, was iÜ bei manchen Finnenschweden genauso vorkommt. Als ich in Helsinki studierte, traf ich in den Schwedisch sprechenden Kreisen nie einen jungen Menschen, in dessen Elternhaus Finnisch gesprochen wurde. Diese Kreise bleiben bis heute weitgehend unter sich. Besonders lustig finde ich, wie sie in fast jeden Satz finnische Wörter mit einbauen. Ich hatte auch Freunde, die meinten, dass sie keine der beiden Sprachen perfekt beherrschen, sodass sie nachher im Studium und Berufsleben große Probleme bekamen. Tja, die schwedische Kultur ist verfassungsrechtich geschützt, ähnlich wie bei den Roma und Saami.

      Ihana Suomi!

    • An Urlauberin: Wie viel Öl exportiert Norwegen?
      Wenn die Norweger kein Öl mehr fördern und verkaufen fange ich an ihre CO2 Reduktionspläne ernst zu nehmen. Vorher nicht.

  129. NORWEGEN UND BEHEIZTE GEHWEGE
    @urlauberin

    erlauben sie mir doch einen kommentar zur funktionierenden elektrifizierung in Norwegen:

    das ist bei 100 % wasserkraft auch einfach und auf andere länder nicht übertragbar.

    ob wir wie in N beheizte gehwege als ziel anstreben sollten, das ist sicher noch eine diskussion wert.

    in D ist der ausbau der wasserkraft meist wegen bedenken von umweltschützern und bürgerinitiativen nicht mehr möglich, geschweige denn ist er wegen des EEG heruntersubventionierten grosshandelspreises ökonomisch auch nur annähernd sinnvoll.

    • Ganz ehrlich: als ich dieses Jahr am Schlegeisspeicher war – und das Tal davor und danach sah – da verging es mir auch etwas mit der Wasserkraft. Notwendiges Übel, aber keine saubere Lösung.

    • Wasser ist zum Waschen da bei uns
      Norwegen hat viele Wasserfälle und sonstige Grwässer, man kann es mit dem übrigen Europa nicht vergleichen.Ich bin auch dagegen, dass kleinere Bäche für die Stromgewinnung herhalten sollen. Auch an den Fischbesatz sollte gedacht werden, der schon gering genug ist.

    • Hier steht's, wozu Wasser da ist:
      https://www.youtube.com/watch?v=17-Jif1h6s0


    • Beheizte Brücken etc. gibt es in Deutschland (z. B. Marquartstein-Brücke) auch. Und da, wo es durch Geothermie möglich ist (Berkenthin), spricht auch nicht viel dagegen.

    • Geheizte Straßen...
      … gibt es ebenso in Finnland und in Schweden. Das liegt an den Wetterverhältnissen. Die Straßen müssen nicht geräumt werden, sie werden nicht glatt, es gibt weniger Unfälle bzw. Verletzungen.

    • @ Uwe Dippel...
      … an diese 3 Bremer dachte ich bei meinem Schrieb, danke.

    • Ein Traum...
      … wäre es für mich schon, wenn mein großer Parkplatz nicht mehr geräumt werden müsste – ehrlich.


    • Es gab auch mal beheizte Straßenbahnschienen. In Berlin. Sorgte dafür, daß auch bei Glätte, Schnee und Blitzeis die Straßenbahnen zuverlässig fahren konnten.
      Ist aber schon lange abgeschaltet und war die letzten 10 Jahre nicht in Betrieb. Denn Stromverbrauch ist teurer als Unzuverlässigkeit.

    • Über colorcraze : Stromverbrauch ist teurer als Unzuverlässigkeit
      Die Frage ist wo die Kosten auflaufen: Wenn den Verkehrsbetrieben keine höheren Kosten durch die Unzuverlässigkeit entstehen kann man sich das Geld sparen. Zuschüsse durch die Stadt und die Ticketpreise bleiben niedrig. Der Ökonomische Schaden wird durch andere bezahlt gleichzeitig gibt es vermutlich wenig Konkurrenz für den Anbieter.


    • Wenn den Verkehrsbetrieben keine höheren Kosten durch die Unzuverlässigkeit entstehen
      Die werden „keine Vertragsstrafen plus Stromkosten“ schon gegen „keine Stromkosten plus eventuelle Vertragsstrafen“ rechnen können, verlassen Sie sich drauf. Die haben Excel!

  130. Zeh zuckt
    @Plagiator: Bol’shoye spasibo!

    • Danke auch
      Kann kein Russisch, bin Ostdeutscher(haha). Es sind die seelisch, kulturell musikalischen Elemente die mich an derlei(allgemein im Ostblock, Zigeuner u. Juden) Folklore reizen, und nicht nur meinen Zeh zucken lässt. Gebrandmarkt eben.

      Ich kann mich mit Schlager, Musikantenstadl, oder damals – „Ein Kessel Buntes“(da war man schon Bunt drauf-Merkel ist Honeckers letzter Wille, ihr werdet´s sehen) nicht identifizieren.
      Hauptsache Goethe f1ckt sich – ein „F1ckt Euch“-Y-Kanal(Funk), der die Jugend zur Masturbation animiert.
      Was brauch der Deutsche schon an Kultur, ist ihm ja im laufe der Zeit „abhanden“ gekommen(außer in Bayern). „Deutschland verrecke“, grünenlinksSprech. Die gehören vor einen Richter, doch die, dienen nur einer bestimmten Sache. Hauptsache Ceta+TTIP und „ausgebildete Fachkräfte“.
      Es dauert seine Zeit, bis alle nach einer vorgeschrieben Musik „tanzen“, oder fahren.^^

    • Uijuijui
      @mich
      zu viel Gedankensalat, hinterlässt Spuren!

  131. (neu)reiches Norwegen
    Zufällig lernte ich gestern einen Norweger kennen, der gerade bei mir um die Ecke wohnt, gegenüber vom Botschafter von Südkorea. Er hat mir von seinem Ferienhaus 500km nördlich des Polarkreises erzählt und wie viele Elche er dieses Jahr dort gejagt hat. Wir haben auch darüber gesprochen, dass Norwegen ein (Neu)reiches Land ist. In Oslo kann man sich jeden erdenklichen grünen Luxus leisten und die Dreckarbeit im Land wird von Nicht-Norwegern – Leuten aus Pakistan etc – gemacht. Ob das vorbildlich ist, ist eine ethische Frage. Nachahmbar ist es für den Rest von Europa nicht, weil dem die gewaltigen Ölschätze aus der Nordsee und in der Antarktis fehlen.


    • Liebe Frau Heuse, Norwegen war schon immer ein wohlhabendes Land, nicht neureich.

      Warum wurden Gastarbeiter nach Deutschland eingeladen? Tja, um die Drecksarbeit zu machen. Warum müssen Erntehelfer nach Deutschland importiert werden? Weil Deutsche solche Arbeiten nicht machen wollen. Warum arbeiten Rumänen in den Schlachthöfen und keine Deutschen?

      Ähnlich wie in Deutschland ist und war die Situation auch in Schweden, und zwar ungefähr so lange wie in Deutschland, dass nämlich Ausländer (in Schweden Nordafrikaner) die Arbeiten machen, welche die Einheimischen nicht tun wollen.

      Offenbar hat sich diese Situation hier in Deutschland schon derart als Normalität eingebürgert, sodass Sie z.B. daran gar nicht mehr denken. Warum soll das also „ethisch“ bedenklich sein, wenn das andere Länder tun?

  132. Nochmals Norwegen NN
    @Philomena

    klar ist Norwegen anders, genug strom, genug freizeit, ständig ruderboote in der marina in Oslo, in der man manchmal mitglieder der königsfamilie auf ihrem segelboot trifft………..

    woher kommt das: vom klimakiller BRENT OIL, mit dem sich N ausreichend finanziert und wohlstand für alle schaffen kann, bei nicht gerade hoher arbeitsprodukivität.

    also nach innen saubermann und sauberfrau, nach aussen ÖLVERKÄUFER und ÖLVERKÄUFERIN.

    • Oelbefleckt?
      Schon klar, das mit dem Oel. Es wird ja wohl auch in eine Art Rentenkasse eingezahlt. Vielleicht liegt es daran, dass das Haus gut 2 Stunden nordwestlich von Trondheim stand, wo das alles nicht so zutage tritt und sie es nicht so mitbekommen haben? Es war der erste Urlaub dort. Ähnliche Quartiere haben sie such in der Auvergne und in Italien.

      @ Django, gibt es nicht immer und überall einen Haken? Ich lebe hier auch, ohne einem Flüchtling zu begegnen und habe vollstes Verständnis für die Leute, die nicht glücklich mit ihnen sind in unmittelbarer Nähe…

  133. eine Möglichkeit
    wären etwow, SXT-Light u.ä. Leider in D bisher ohne Zulassung für „draußen“. In Israel schon Standardfortbewegung im Stadtraum. Dazu noch sexy:
    https://www.youtube.com/watch?v=VWDwIjgvsvU

    • Die Krux ist eigentlich der Leichtbau. Man könnte nämlich sehr wohl leichte, schnelle und effektive Velomobile bauen. Aber das will die STVZO nicht.

  134. Deutscher Strom in Europa
    Offenbar weiß Deutschland nicht wohin mit seinem überschüssigen dreckigen wie sauberem Strom und bringt damit Nachbarländer in die Bredouille:

    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/international/849998_Kritik-an-billigen-deutschen-Energie-Exporten-waechst.html

  135. Debilokratie 4.0
    Gut, dass Sie diesen weiteren Schritt in die planwirtschaftliche Debilokratie dokumentieren, obschon die letztere nicht mehr aufzuhalten ist. Dazu bräuchte es erheblich mehr informierte Leser, als hier in Ihrem Blog zu zählen sind.

    Lesen und sich einigermaßen informieren, halten allerdings die meisten für noch anstrengender als Radfahren, sitzen deshalb lieber vor der von ARDZDFARTE3SATRTLTSAT bespielten Glotze, blättern beim Friseur die Bilder in Stern, Spiegel oder SZ durch, oder sind ausschließlich bei FB unterwegs.

    Der unschlagbare Vorteil der infantilen Mediennutzung: man kriegt garantiert nicht mit, was um einen vorgeht und genau so, als eine Art mildtätiges, sedierendes Vorsorgeprinzip gegen schmerzhafte und unerwünschte Hirntätigkeit ist das auch gedacht. Soll sich keiner beklagen, tun auch die wenigsten.

    Genug geräuspert: ich schwing mich aufs Rad und schau mal nach den Schwammerln, bevor R2G mir den Spaß auch noch verdirbt.

    Servus & Vergeltsgott

  136. GutMenschen und Zahlen
    Zahlen und komplexe Zusammenhänge interessieren ideologisch vorbelastete Menschen wenig. Was in der Diskussion der Einschränkungen der Batterien in Elektroautos wenig beachtet wird, ist der Verlust der Speicherfähigkeit nach vielfachem Aufladen. Kann Mensch leicht an seinem Computer oder Mobiltelefon sehen. Neuer Computer läuft 8 bis 10 Stunden auf Batterie, nach 4 Jahren sind es nur noch 4 bis 5. Rechnen wir das mal aufs Auto um, wird die sowieso beschränkte Reichweite von real 250 km nochmals kräftig reduziert. Dazu kommt noch die Problematik der massiven Erwärmung der Batterie bei Abfordern von Leistung, mal schnell beschleunigen geht nur ein paar mal kurz hintereinander. Aber: Das „dumme Volk“ will nicht beglückt werden (heisst „kauft keine Elektroautos“), daher müssen wir das Verordnen. Ökosozialismus

    • Mei, Früher sagte man beim Beschleunigen „burning rubber“, jetzt heisst es dann „burning passengers“.

    • Titel eingeben
      „burning rubber“?
      Nie gehört.
      Ich kenn‘ nur „Gummi geben“.
      Aber wer bin ich schon?

  137. Autonomes Fahren hinzudenken
    Werter Don,

    ohne den Aspekt meines Titels zu betrachten haben sie vollkommen recht.
    Aber nehmen Sie mal an, wir würden im gleichen Zeitraum parallel das Auonome Fahren genauso ausbauen.
    Wer würde dann noch ein Auto notwendiger Weise selbst besitzen?
    Man bestellt dann via App eine Fahrt mit bestimmten Parametern (Urlaubsreise mit 4 Personen und Hund, Dienstreise, Singelfahrt zum Aldi usw.) und dann kommt das passende Gefährt vorgefahren. Wenn der Akku für die Gesamtstrecke nicht reicht, steht dann da ein weiteres Gefährt, in das man nur kurz umsteigen muss.
    Denkbar wären auch so Sachen, wie dass man kostengünstiger buchen kann, wenn man Mitreisende akzeptiert. Denken Sie sich zu meinen Beispielen oben in den Klammern jeweils größere Gefährte dazu.
    Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.
    Oder auch der Güterverkehr: LKWs fahren nur noch vorwiegend nachts und vor allem ohne Pause.
    In Summe wird man dann höchstwahrscheinlich weniger Autos brauchen, weil die vorhandenen besser ausgelastet werden. Versicherungen werden nahezu überflüssig, weil so nahezu keine Unfälle mehr gebaut werden.

    • Sicher, man kann den Individualverkehr durch eine individualisierte Transportlösung ersetzen. Dann muss halt der ganze Verkehr entsprechend verkabelt sein. als ich jung war, so etwa 12 Jahre alt, da gab es auch schon solche Ideen. Kann man machen. Aber ich fürchte, die Umsetzung werden wir alle nicht mehr erleben.


    • Na ja, für das bißchen autonomes Fahren hat es schon reichlich Unfälle gegeben, auch tödliche. Realistisch betrachtet ist autonomes Fahren abseits von Autobahnen pure Utopie.

      Überhaupt, ich sehe vor meinem geistigen Auge gerade einen verzweifelten Autofahrer parkend auf der linken Spur einer Autobahn, da er im Strom der auf der rechten Spur autonom gekoppelten LKWs keine Lücke findet, um die Abfahrt nehmen zu können.

      Und was die Versicherungen betrifft, die Justiz sieht den möglichen Auseinandersetzungen sicher schon mit Grausen entgegen.

    • Kann man machen
      trifft aber das Thema nicht, nämlich das Problem der Reichweite und Verfügbarkeit, welches die Gutgrünen Stadtmenschen nicht haben und eine Lösung verordnen wollen, welche nur auf dem Land ein Problem ist. Autonomes fahren hilft beim Thema Reichweite eben auch nicht. Mal abgesehen davon, dass das noch sehr lange braucht, bis es aus ethischen Gründen akzeptabel und damit zulassungsreif ist (die Technik ist da ja schneller). Z.B. wer haftet bei Unfällen oder Todesfällen: der Programmierer? Der Hersteller?

  138. Mobil bleiben mit Radl oder Ross
    Und was ist, wenn es um etwas anderes geht? Nun möge man mich verbessern, wenn ich hier technisch falsch liege.
    Erstens würden die Ladestationen nur auf Kreditkarte eingestellt.
    Zweitens kann ein elektrisches betriebenes Auto besser von außen angehalten werden.
    Der Bürger sagt sich, er habe ja nichts verbrochen.
    Und darin liegt das wirkliche Problem. Der durchschnittliche Bürger kann entmündigt werden, auch durch selbstfahrende Autos.
    Das geht schon eine ganze Weile so. Da sollen schon Leute in den Rhein gefahren sein, weil sie blind auf ihr Navi hörten. Ich kenne jüngere Individuen, die nicht wissen, wie man eine Landkarte faltet, betrachtet oder gar liest.
    Wohin führt das? Willenlose Masse, von außen gesteuert. Lässt sich dann auch prima radikalisieren, ganz langsam, und in Kriege führen. Wir haben das schon, diese zunehmende Radikalisierung, links noch mehr als rechts. Daimler oder Beamer abfackeln gehört dabei in manchen Kreisen, vor allem in der Hauptstadt, zum guten Ton, was nur möglich ist, weil die meisten Touristen, die einzigen, auf die manchmal geachtet wird (Mammon), mit dem Flieger anreisen.
    Wieviel Feinstaub die mit dem Flieger reinbringen, zählt übrigens gar nicht.
    Und, wie Don schon sagte, ist auch nicht die Rede von LKW.
    Der Deutsche ist stolz und unabhängig in seinem Fahrzeug und gibt dafür prozentual mehr Geld aus als für Wohnen. In England ist es umgekehrt, und in Frankreich fließt die Kohle in gutes Essen und Wein.
    Der Deutsche soll gebrochen werden. Er soll kriechend auf der Erde sich bewegen. Dagegen hilft wirklich nur ein Rennrad und ein Wohnsitz in der Nähe einer Grenze.

    • Datenschutzrechtliche Aspekte sind jetzt ml ganz aussen vorgelassen – wenn man die Sache mit dem Wechselakku macht, sind viele Reisen nachvollziehbar.

  139. Danke allen...
    LF… Liebe Führerin. Hihi. Aber Liebe Frau wäre auch fein, müsste dann nur katholisch vollständig formuliert werden: ULF (Unsere Liebe Frau).

    • Wieso umformulieren?
      ist die LF schon zum Katholizismus konvertiert? Bei mir ist sie immer noch protestantisch ;-) Ob gläubig entzieht sich meiner Kenntnis, aber ich fürchte, dem Glauben der LF kann eh keiner beitreten.

    • danke ARABELLA !
      ULF: wird berücksichtigt beim nächsten mal

  140. Sexismus in der "ZEIT"
    Hab ich ganz gerade dort gefunden:
    „Der US-Amerikaner Mike rettete ein Gänseküken vor dem ertrinken. Nun verlässt das Tier seinen Retter nicht mehr – und ist anderen Frauen gegenüber sogar eifersüchtig.“
    Abgesehen von den üblichen Schreibfehlern der „Zeit“-Redaktion: der Satz, der zum Lesen der Gänsestory auffordern soll, ist in seiner sexistischen Doofheit schon wieder irgendwie witzig.

  141. SUVElternerziehung
    Wenn beliebten Schulen zuerst die aufnehmen, die zu Fuß, mit Roller, Fahrrad oder Öffis kommen, würden SUVEltern die Lektion lernen, die sie vor allem in der Stadt zum Wohl aller lernen müssen.

    • Gute Idee – leider unumsetzbar.

    • Vor drei Jahren
      Bei einer Wanderung durch fränkische Mittelgebirgslandschaft – breites Tal nach Südosten zur Donau, waldbekrönter Hügelrücken, nächstes breites Tal usw. – wurde ich beim Anstieg auf den nächsten 50-Meter-Rücken von kurz nacheinander einem halben Dutzend Autofahrerinnen angesprochen, meist grazile Enddreißigerinnen in hochbockigen Zivilistenpanzern, wo denn der und der Waldsee sei. Des Rätsels Lösung: Die Grundschulklasse eines der großen Dörfer der Gegend hatte am Tage ihren 5-km-Wanderausflug mit anschließendem kleinen Fest im Wald, und nun mussten die Gören alle zum Mittagessen wieder abgeholt werden. Natürlich jedes exklusiv von der eigenen Mama und dazu standesgemäß. Die fünf Kilometer wieder zurück über die inzwischen vertrauten Feldwege wären wohl zuviel gewesen; kein Wunder bei Müttern, die nicht einmal ihre Umgegend in diesem Radius kannten. Oben war dann kein einziges der Fahrzeuge vor dem grünen Verbotschild am Waldrand geparkt. Der tönte laut vom Geschrei der Dritt- oder Viertklässler. Vermutlich meist globuligehärtete Einzelkinder, deren begrünte Mütter alle Kurse für das richtige Ausatmen belegt hatten, die aber leider noch zu hilflos waren, selbst zusammen weiter als bis zur häuslichen Biotonne zu finden. Dank Smartphone ist das aber sicher bald kein Problem mehr – außer bei Netzausfall. In dieser Hinsicht kann ich den wohl etwas robusteren künftigen Jungsyrern durchaus auch etwas abgewinnen.

  142. H2
    @Otto Meier, 13. Oktober 2016 um 10:55 Uhr

    Lieber Herr Meier,
    besten Dank für Ihre Antwort. Zwei der Links (Nr. 2 und 3) finde ich – ehrlich gesagt – nicht gerade aussagekräftig.
    Bei Nr. 1 handelt es sich um eine detailreiche Studienarbeit von 1998, die mir bei der Urteilsfindung, ob eine Wasserstoffantriebstechnik im Großmaßstab der politisch gewollten Schnapsideetechnik eMobilität sozusagen das Wasser reichen kann, auch nicht viel weiterhilft.
    Ein Satz wie: „Energiebedarf: Die Studie zeigt, dass momentan die Realität noch etwas an der Theorie vorbeigeht.“ hilft mir auch nicht weiter.
    Die Verlinkung auf einen Beitrag der Humboldgesellschaft, ebenfalls von 1998, verkneife ich mir mit Rücksicht auf die knappe Zeit des bloggenden Hausherrn.


    • Im Grunde, Herr Lichtenberg, ist mir jede Lösung recht, die ökologisch und ökonomisch sinnvoll ist und mir dabei nicht den Fahrspaß vermießt. Aber angesichts der generell zunehmend computerverseuchten Fahrzeuge bleibe ich bei meinem „Youngtimer“.

      Ansonsten erinnern mich die Auseinandersetzungen um die Elektromobilität doch sehr an Glyphosat. Der Eindruck, es gibt keine wirklich objektiven Aussagen zu der Thematik, hat sich bei mir verfestigt. Am Ende vertraue ich dem Urteil der Konsumenten. Die werden durch eigene Erfahrungen und dem sich daraus ergebenden Kaufverhalten schon die praxistauglichste Lösung finden.

      Was die Akkutechnik betrifft, so läßt jeder mir bekannte Akku im Laufe mehr oder weniger kurzer Zeit, auch abhängig von der Anzahl der Ladezyklen, in seiner Kapazität deutlich nach. Und bei den Preisen für einen neuen Akkusatz, insbesondere beim Gebrauchtwagen, sehe ich da noch ein ganz besonderes Problem. Aber wie gesagt, persönlich ficht mich das nur wenig an, bin ich nicht so verbohrt, wie es andere bei diesem Thema sind. Daß der Verbrennungsmotor auf Dauer und aus einer Vielzahl von Gründen keine Zukunft mehr hat, ist mir zwar völlig klar, die aktuellen Grenzen der Akku-Technik, siehe Samsung, sind es aber auch.

  143. Etwas bemüht diesmal
    zwar viele richtige Argumente.
    Aber der Fortschritt in der z.B. Batterieentwicklung ist rasant. Die Leistung und Reichweite werden bis dahin kein Problem sein.
    Wenn doch, muss halt das Auto etwas kleiner sein. Golf III Kombi Maße mit 80KW reichen doch.

    Natürlich ist die Jahreszahl erstmal ein Stein, der ins Wasser geworfen wird, um zu sehen, wieviel Wellen er schlägt.

    Ich bin aber überzeugt, dass der Elektroantrieb, ob Batterie oder H², schneller kommen, als viele glauben. Da hilft kein jammern und hinterherhecheln, sondern unsere Industrie sollte ernsthaft drangehen und sich an die Spitze setzen. Sonst wirds duster.

    Übrigens gibts mehr als genug Strom. Aber im schönen Bayern könnte es, Drehhofer sei Dank, schwierig werden. „Lieber Russengas als Preussenstrom“ ist halt keine Lösung.

    • Niemand hat etwas gegen eine Lösung, aber ich sehe bislang nur Versprechungen.

    • Die schöne neue Welt der grünelektrifizierten Traumtänzer
      Haben Sie auch nur die leiseste Ahnung, wieviel Tonnen Gestein bewegt, zerkleinert, mit viel Energie getrennt, mit Laugen und Säuren aufgeschlossen, chloriert, gefällt, kristallisiert etc. werden müssen, bis das Endprodukt seltener Erde-Erze als Akku in Ihr Handy oder in ein Auto eingebaut werden kann?

      Haben Sie eine annähernde Vorstellung davon, wie es in den Regionen aussieht, in denen so was gemacht wird? Wie es um die Leute bestellt ist, die dort arbeiten und leben?

      Wie Ihre Anworten auch immer ausfallen, es ist Ihnen vermutlich herzlich egal und findet ja – wie große Teile der Industrieproduktion in fernsten Ländern statt, in die wir auf diese Weise neben Arbeitsplätzen praktischerweise auch gleich unsere Umweltbelastungen inkl. CO2-Emissionen exportieren und so unsere Bilanz Jahr für Jahr schöner rechnen. Toll nicht? Und ganz schön verlogen.

      Bevor Ihr elektrifizierter Golf die angerichteten Schäden im Vergleich mit einem konventionellen Fahrzeug neuester Bauart einigermaßen kompensiert hätte, ginge im längst die Puste aus.
      Vom Kohlestrom, mit dem Sie Ihr „grünes “ Vehikel zwangsläufig laden, weil der Wind nicht immer bläst und die Sonne nicht immer scheint, hier ganz zu schweigen.

      Für die Illusion einer weißen bzw. grünen Weste, scheinen viele ihrem Hirn gleich ganz den Stecker zu ziehen.

    • @Rainer Reneke
      mit den Elektroautos gebe ich ihnen recht. das wird viel viel schneller gehen. Problem sind die Industrien im Umfeld wie Autozulieferer, Werkstätten etc. die dann wegfallen.

      das mit preussenstrom: vergessen sie das. auch in Bayern braucht niemand den Strom und v a niemand diese gleichstromleitungen..

  144. Autos nach Breite und Länge besteuern.
    Grundpreis wie Golf III.
    Jeder cm Länge mehr = x Euro mehr.
    jeder cm Breite mehr = x ² Euro mehr.

  145. 2030
    Also in 14 Jahren gehe ich entweder gerade in Rente (mit 65), oder man ändert noch irgendein Gesetz und ich muss noch weitere 2(?) Jahre zur Arbeit pendeln. Sollte letzteres eintreten, sehe ich mich wohl gezwungen, diese 2 Jahre krank zu feiern. Denn das Fahrrad scheidet aus (35 km durch bergiges Gelände), und die Bahn braucht für die paar km etwa 4x solange wie mein Auto.

    • Andreas - wo arbeiten Sie?
      Ihre Hoffnung, dass der Arbeitsplatz sicher bleibt, haben heutzutage nicht mehr viele!
      Und dann die vielen anderen Unwägbarkeiten?

  146. Küstenbambi?
    @p feldmann, 13. Oktober 2016 um 12:52 Uhr

    Schönen Dank für den Link, – und auch noch bebildert!
    You made my day!

  147. Progressive Menschen in den Städten, die kurze Strecken ohne Notwendigkeit mit dem Auto zurücklege
    Solche Menschen sind nicht das Problem, es gibt sie kaum. Der Städter im Altbauviertel wird für eine kurze Strecke ganz sicher nicht sein Auto nehmen, weil er dabei ja „seinen“ Parkplatz hergibt. Da überlegt man es sich dreimal, ob man eine kurze Strecke nicht besser zu Fuß gehen sollte. Sofern der Altbauviertelbewohner überhaupt noch ein Auto hat. Bei den hohen Mieten muss man ja irgendwo sparen.

    Das Problem sind Bewohner des Stadtrands oder sogar von außerhalb der Städte.

    • das kenne ich aus der Isarvorstadt aber anders, wo es sogar legal illegale Parkplätze gibt, wenn man weiss, welche Einfahrt in Wirklichkeit nicht genutzt wird.

  148. In der Sache teils richtig, aber...
    … für diese unsägliche neurechte Rethorik, die das autoritäre Zwangsregime der DDR mit der heutigen Bundesrepublik gleichsetzt sollten Sie sich selbst imScherz zu schade sein, zumal damit erstens auf dessen reale Opfer indirekt gespuckt wird und zweitens genau die geschmacklose „victim culture“ bedient wird, die Sie ja selber gerne Feministinnen etc. pp. vorwerfen.

    • Das ist nun mal meine Sicht und zwar schon seit vielen Jahren, da gab es diese neurechte Argumenhtation noch gar nicht. In Bayern wird das schon lang so gesehen.

  149. Noch einen
    zur Belustigung ein Beispiel zu Grünen aus dem Münchner Süden: Mit dem Porsche Cayenne Turbo S werden die Kinder täglich rumgefahren, insgesamt so 50 Kilometer zur Privatschule usw, dazu kommt jedes WoEnde im Sommer eine Fahrt zu einem Reitturnier. Abends wird dann über den Verkehr und die „Klimakatastrophe“ lamentiert und immer Grün gewählt. Die „machen ja was für die Umwelt“. Auf die Frage wozu der Turbo S gut ist kommt „Wir haben 2 Kinder und die Tochter muss ja an vielen Turnieren teilnehmen und brauchen ein grosses Auto, um den Pferdeanfänger zu ziehen“. Ein Tesla wurde angedacht, aber wegen zu geringer Reichweite, besonders mit Hänger, gleich verworfen. Heuchler !

    • Hausfrauen-Cabrio mit über 200 PS
      Fragen Sie doch mal den Don, was er an seinem MB-Cabrio so toll findet. Nur mit Mühe könnte man ein Fahrrad transportieren. Hier heißt diese Art von Kfz übrigens „Tuntenschaukel“.

      In meinen Landrover 110, fast dreißig Jahre alt und mit 83 PS Benzinmotor ausgestattet, passen mindestens drei Rennräder nebst Wartungspersonal.

  150. Was ist der Plan dahinter?
    Am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Mal wieder. Als würde das irgendwas bringen. Fakt ist, dass die Menschheit alles Öl verheizen wird und alles Erdgas und alle Kohle (und die paar Restbäume am Rand der Sahara, damit diese sich noch schön weiter ausbreiten kann und noch mehr Menschen ihr Glück im nicht so sandigem Europa suchen). Das lässt sich nicht aufhalten sondern nur um ein paar Tage oder Wochen hinauszögern. Da fragt man sich doch wirklich, ist DAS den ganzen Unfrieden wert, der damit in unserem Land gesät wird? Reicht es noch nicht? Und man fragt sich, was könnte da dahinter stecken? Sind es wirklich nur unreflektierte kurzsichtige Inzuchtgedanken eines grünguten Teils der Bevölkerung oder steckt da noch mehr dahinter? Und wenn ja was? Weltherrschaft? 1984? Der völlig datengläserne Mensch? Totale Kontrolle durch 100%ig vernetzte Technik und zwangsvertechnikung der Menschen? Welche der vielen gedachten Dystopien soll da wahr gemacht werden? Die grüngute Blase im RHS als Kapitol und die 13 Flächenländer als Distrikte (mit Bayern hoffentlich als Nummer 13)?

  151. der Modellnorweger OLAF TUFTE
    @PHILOMENA

    ABER SICHER, alles hat einen haken, ein Tesla wie ein Daimler einen hinten und einen vorne zum abschleppen, sonst sind die Norweger ja volle ok !

    Olaf TUFTE, ja der heisst wirklich so, wurde jetzt mit 40 auch noch bronzegewinner in Rio, schon ein toller typ. in Athen und Peking jeweils gold im einer.

  152. Altwagen statt Neuwagen
    Der Beschluss „Nur Neuwagen ohne Verbrennungsmotoren“ müsste alle Oldtimer-Begeisterten freuen.

    Und wenn die Karre die 15 Jahre noch nicht erreicht hat: Ohne Neuwagenkauf wird man automatisch zum Oldie-Besitzer.

    Also locker bleiben: Einmal zugelassene Fahrzeuge verlieren ihre Betriebserlaubnis NIE.


    • De facto ist das so nicht ganz richtig, denken Sie an die Macht der bunten Plaketten. Und wie lange es für Oldtimer noch Ausnahmeregelungen gibt, bleibt einmal abzuwarten. Was nützt der schöne Oldtimer, wenn man mit ihm nirgendwo mehr fahren darf, Betriebserlaubnis hin oder her?

  153. Es war die Art zu allen Zeiten… Irrtum statt Wahrheit zu verbreiten
    Zu beobachten wäre hier, anhand von 390 Kommentaren, ein ausgeprägter Mangel an Reflexionsfähigkeit.

    Ganz viele Worte über Wechselakkus, Verbrauch, Umweltbilanz und das ach so gute alte Leben ohne Automobile.

    Aber von all den Kommentatoren fährt keiner mit dem Rad zur Arbeit, fährt keiner ein Elektromobil, und träumen 90% von einem fetten SUV oder Sportwagen.
    (Übrigens fährt der Don einen alten Sechszylinder mit 272 PS … und er nutzt ihn ganz besonders, um sein Rennrad nach Italien zu transportieren, um uns dann dort Bilder von sich in unberührter Natur zu zeigen. )

    Es ist immer wieder witzig zu beobachten, wie es den Deutschen zur Romantik treibt. Wenn er nicht Gutmensch sein kann, so ist er doch wenigstens Umweltfreund.

    • Ich fahre deutlich mehr mit dem Rad als mit dem Auto.

    • Mit dem Rad zur Arbeit
      Also ich fahre zumindest im Sommerhalbjahr in der Regel mit dem Fahrrad die knapp 10 Kilometer Flachstrecke zur Arbeit. Auch unter meinen Kollegen, die im Umkreis von 5 Kilometern ums Büro wohnen, gibt es einige die oft mit dem Fahrrad kommen. Auch die Arbeiter, meistens Migranten aus der Türkei und Russland, die an unserem Haus vorbei zur Schicht fahren, sind mit dem Rad unterwegs.

      Mir ist allerdings aufgefallen, dass es kaum Frauen gibt, die mit dem Rad zur Arbeit kommen. Bis auf seltene Ausnahmen machen die das nur wenn sie kein Auto besitzen.

      Für sie scheint das Rad mehr noch als für Männer ein reines Freizeit- und Sportgerät zu sein. Mit dem Rad zur Arbeit oder zum Einkaufen zu fahren oder die Kinder mit dem Rad zum Kindergarten und zur Grundschule zu bringen ist was für Arme und schädigt das Ansehen. Wer was auf sich hält, fährt da mit dem Auto vor.

    • Don, Ihr Peugeot ist sehr schön
      und besonders hübsch die Rosen vorne drauf. Aber sagen Sie, wollen Sie das Rad wirklich behalten? Ich kann mir Sie auf dem Rad nicht so recht vorstellen und meine, in Düsseldorf wäre das viel besser aufgehoben. Wäre für ne alte Frau genau richtig, tiefer Einstieg, Gepäckhalter vorn und hinten, doch, genauso stelle ich mir das vor ;-)

    • Brauchen Sie eines? Meim Radhändler meines Vertrauens steht ein ähnliches, blaues Victoria in perfektem Zustand. Und guckt mich traurig an.

    • do the evolution
      Ja, Don, Sie fahren dort viel Fahrrad, wo sie erst mit ihrem Automobil hingelangen müssen. Wie oft würden Sie denn in ihrer kleinen dummen Heimatstadt das Zweirad nutzen? Und warum haben Sie ihren 15-25 Liter pro hundert Kilometer Spritfresser-Sportwagen nicht schon lange gegen einen Audi A2 getauscht? (Allein der Vorteil beim Verladen der Bilder- und Fahrradsammlung.)
      Schon mal über die eigene Umweltbilanz nachgedacht? Was kosten 250 qm an Heizung im Winter? Für einen Singlehaushalt? Muss das denn wirklich sein? Und wieviele Sahnetorten könnten Sie nach Afrika schicken, anstatt sie in sich hineinzustopfen, nur weil Sie meinen, jeden Tag 100 km irgendwelche Berge hochfahren zu müssen. Können Sie nicht einfach wie jeder normale Mensch zu Hause vorm Fernseher sitzen bleiben und sich mit ner Tüte Chips von Aldi begnügen?

      Oder sollten wir einfach begreifen, dass Zivilisation nur funktioniert, wenn man auch dort dem Prinzip folgt, immer nach vorne zu laufen und das Alte zu zerstören, konsequent, auch wenn man zweifelt und die Zukunft unsicher bleibt.

      Merke: Wer Grüne wählt, der will auch Islam.

    • Nein, ernsthaft: Ich fahre 10.000 km pro Jahr mit dem Rad. Das bekomme ich trotz Fahrten nach Italien nicht mit dem Auto zusammen.

    • Mommy wouldn't let me play soccer...
      @Gewürztraminer

      Yep, Frauen sind die wahren Umweltsünder. Denn sie bringen Status in die Welt. Kein Mann will einen Palast zum wohnen (außer der Don), einen SUV Panzer, Schmuck, Handtaschen, modische Kleidung, Luxusurlaube, First Class Flüge, etc. Alles Erfindungen von bzw. für Frauen.

      Deshalb ist die Welt im Nahen Osten und Afrika so umweltfreundlich.
      Da hat die Frau nix zu sagen.

      Wie schon gesagt:
      Der Islam würde alle Umweltprobleme mit einem Schlag lösen.

    • Einen Palast? Pah! Ein Palast ist gut, zwei Paläste sind besser.

    • Ne Abgestrampelte im Büro? Neeee!
      Frauen, die gut angezogen, nicht verschwitzt und anständig frisiert sein wollen, können nicht mit dem Radl zur Arbeit fahren. Suchen Sie sich was aus. Ich hätte lieber die Gepflegte am Nachbarschreibtisch als die Strampelnde.
      In der Freizeit ist gegen Radl dagegen aus meiner Sicht nichts vorzubrigen, wenn sie mal überholen lassen.

      Apropos; Don: Was stört Sie daran, wenn die Frauen/auch Männer zweimal am Tag vor den Schulen kurz halten? Kollektivismus? Anständige Eltern, die nicht schon um sieben in die Malochenpresse müssen, fahren ihre Gören selbst. Ist am sichersten.

    • @Oberländer
      Ist ein Pferdeschwanz, den man später wieder öffnen kann oder Knoten keine anständige Frisur? Ganz abgesehen von einem frischen Teint, den man vom Winde verweht, bekommt? Abgetrampelt ist man nicht, sondern gut durchlüftet, wohlriechend ohne Parfümwolke. Wer Kondition hat,ist nicht gleich schweißgebadet.
      Meine Tochter macht das an schönen Sommertagen gerne, wie andere Kollegen/innen auch in einem renommierten, internationalen Betrieb.Nur, weil Sie nicht strampeln mögen, müssen Sie Frauen nicht herabwürdigen.


    • @ Oberländer
      „Anständige Eltern, die nicht schon um sieben in die Malochenpresse müssen, fahren ihre Gören selbst. Ist am sichersten.“

      Ich habe meine Töchter nur so lange in die Schule gefahren, bis sie alt genug waren, entweder mit dem Rad zu fahren oder in den Bus zu steigen, damit sie lernen, selbstständig zu werden.

      Ich ließ ihre Zimmer auch nicht von der Haushälterin putzen, dafür waren sie selbst zuständig, genauso wie fürs Bügeln. Die Zimmer wurden regelmäßig grundgereinigt, die Fenster geputzt, das war alles.

      Es ist eine persönliche Einstellungssache, ob und wann man Kinder zur Eigenverantwortung und Selbstständigkeit erziehen will. Das finde ich besonders wichtig in einer wohlhabenden Familie, denn wenn man nicht aufpasst, wachsen Kinder wie unsere Töchter zu verwöhnten Gören heran, wie man das hier am Nordpol formuliert, und das ist für mich ein Graus.

      Gefährliche Verkehrsverhältnisse gibt es in Deutschland gewöhnlich nur in der Citylage der größeren Städte.

    • @Goodnight
      Halt, Gute Nacht, es ist gefährlich so etwas zu schreiben:
      „Aber von all den Kommentatoren fährt keiner mit dem Rad zur Arbeit, fährt keiner ein Elektromobil“ – was nun, wenn dieser Kommentar nicht stimmt? Darf ich dann auch den Rest der Zeilen in Zweifel ziehen?

      Und was meinen Sie damit: „Es ist immer wieder witzig zu beobachten, wie es den Deutschen zur Romantik treibt“?
      Es kann – bei den 390 [und jetzt mehr] Kommentaren doch nicht untergegangen sein, dass die Anzahl der Manta-Fahrer, die auch nach 2030 mit quietschenden Reifen um die Ecke fahren wollen, sehr gering ist.
      Im Gegenteil, ich habe viele Kommentare gesehen, in denen eine Auseinandersetzung mit dem Technologiefortschritt bzw. der Politik einer Zwangsbeglückung stattfinden.

    • ...and maybe we can get through all the piss and shit and lies that kill other people.
      @Dippel

      In Deutschland existieren nur drei Arten von Einwohnern:

      Die, die sich ein SUV leisten können.
      Die, die sich ein SUV erträumen.
      Die, die sich bewusst von SUVs distanzieren und daher Fahrrad, Oldtimer oder Youngtimer oder/und Porsche fahren.

      Ergo: Das ganze Land dreht sich ausschließlich um SUVs.

      Wer das bezweifelt, der sollte mal bei einer Marketingabteilung einer großen deutschen Automobilfirma nachfragen.

      Was soll also all das Reflektieren über Fahrradwege, Fahrverbote, Umweltzonen, Elektro-, Erdgas, Muskelantrieb, wenn am Ende alle doch nur SUV kaufen.

      Man sollte bei Menschen nicht die Worte sondern immer nur die Handlungen beobachten. Menschen haben die Eigenschaft, mit Worten das eigene Handeln zu verdecken.

      Auch bei der Willkommenskultur war dem intelligenten Beobachter klar, dass je lauter die Deutschen „Willkommen“ rufen, sie zugleich umso mehr Pfefferspray kaufen.

  154. Der Bundesrat
    Hatte ganz vergessen, dass es den überhaupt gibt.
    .
    Und hätte von dem so ein Initiative auch zuletzt erwartet.
    .
    Wo steckt eigentlich die Industrielobby? Ganz mit TTIP beschäftigt oder was? Damit sie dann die eigene CDU-Regierung von Amerika aus vor Schiedsgerichten verklagen können?
    .
    Aber eens weeß icke denn doch: Berlin kann diesmal nix dafür.

  155. Hommage für Bob Dylan
    Lyrik ist Literatur.
    Keine Hunderte von geschriebene Seiten, sondern ein kleiner Augenblick Genialität.
    http://www.dailymotion.com/video/xq1q9k_bob-dylan-a-hard-rain-s-a-gonna-fall-1964_music

  156. Der Kolumbusfalter
    Im „Kolumbusfalter“ (LTB 1, 1971) reiste Donald Duck per Zeitmaschine ins Jahr 2001, wo er seinen 113 nirgendwo auftanken konnte. Alle Autos fuhren längst mit Atomreaktoren und Benzinmotoren wurden „seit 1981 nicht mehr gebaut“.

    • Genau!
      Dann müßten wir aber den „UT-Trockentank“ von Daniel Düsentrieb flächendeckend einführen. Das mit den Uran-Trafos wird aber vielen nicht so ganz geheuer sein….

  157. Diktator
    Lieber Alphonso, mir gefällt wie sie die Umwelt-Diktatoren unserer Einheitsparteien unter Staatsratsvorsitzenden Mertel (oder so ähnlich) anprangern. Andererseits verfallen Sie gleich danach selbst in den Bevormundungsmodus. Anfeindungen gegen SUVs, Verbotener Innenstadtverkehr, damit sie da abhängen und Tee trinken können usw. Da sind sie mir dann doch zu suspekt!
    Scheint mir ein Problem der Deutschen zu sein. Immer belehrend, besserwisserisch und in Wahrheit intolerant, ob links oder rechts oder Nord oder Süd etc.
    ich behalte Sie im Auge…vielleicht lösche ich das Abo doch…mal sehen

    • Demokratie oder die Agenten sind jetzt überall.
      Also bitte Herr Fritte,

      das ist jetzt auch nichts Neues. Genau das anPRANGERn was man selber im Sinn hat. Ja, dass mittlerweile wieder ganz offen gedroht wird (ich behalte Sie im Auge …), passt auch.

      Demokratie erst dreigeteilt – dann Einigkeit im Geiste und im Tun.
      .. .. marschiert im festen Schritt. H.d.F

  158. Man liest nichts zum Bund/Länder-Treffen und den Autobahnen
    die privatisiert werden sollen mit eiligst vorausgehender GGänderung. Die haben doch gestern, also am Donnerstag, getagt…

    Nur bei der TAZ wurde ich gestern fündig, http://www.taz.de/!5344409/
    Das Ergebnis des Treffens hatten die natürlich auch noch nicht.

    • Gabriel ist nicht umsonst der Totengräber der SPD. Ich glaube aber nicht, dass das durchgeht.

    • @ R. Simon,
      die „routes à grand vitesse“ (um das N- Wort zu vermeiden) werden erst dann privatisiert wenn vorher alle Mautsysteme auf Kosten des Steuerzahlers in „trockene Windeln“ gelegt sind. Glauben Sie mir.
      (DdH)

    • Don, das geht durch
      heute wird weiter beraten, das Mutterschiff erwähnt in einem kleinen Satz am Schluss die nötige GGänderung.
      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/finanzen-bund-und-laender-erzielen-grundsatzeinigung-14480550.html

      Gabriel, das mit Tengelmann hat er ja auch super hingekriegt. 15.000 neue Arbeitslose, die meisten Damen sind in einem Alter, in dem man keine neue Arbeit findet. Und ich weiß demnächst nicht mehr, wo ich einkaufen soll, da sehr standorttreu.

      OT: Das Victoria sieht wie aus? Ähnlich wie das Peugeot? Das ist weiß und darum so schön. Ein grünes in gleicher Ausstattung wie Ihres steht in Köln, aber ich mag grün nicht besonders, wenn auch der Preis annehmbar wäre und ich mein Alurad mit 8Gang Shimano und Rücktrittbremse womöglich in Zahlung geben könnte. Wenns nur einer endlich putzen würde…

    • Blau. ich mach mal ein Bild.

    • DdH, Ihren Optimismus kann ich nicht teilen
      warten wir das offene Ergebnis des heutigen Tages ab, genau werden wir ja ohnehin nicht informiert. Aber wenn die FAZ schon die angepeilten GGänderungen erwähnt, fürchte ich, dass sich die Länderchefs über diesen Tisch ziehen lassen, zumal Schäuble mit der Knete nicht rauswill.

      Es ist zum Auswachsen, wie Merkel Politik im Hinterzimmer betreibt und alle machen mit…

      ..
      OT: Don, danke schon mal vorab für ein feines Foto und was soll das blaue Victoria kosten? Bedenken Sie bitte, dass ich eine arme alte Rentnerin bin, die sich letzte Nacht leichtsinnigerweise frische Piemonter Haselnüsse, Martelli Spaghetti und feinen Parmigiano bestellt hat. Ich bin total bescheuert, ehrlich und lebe mal wieder über meine Verhältnisse.

    • DdH, schauen Sie mal nach nebenan
      dort heißt es in dem Artikel zu den heutigen Beratungen:
      „So zeichnete sich ab, dass es eine Bundesgesellschaft geben soll, die Investitionen ins Fernstraßennetz in einer Hand bündeln und Reibungsverluste beseitigen soll. Bisher gibt der Bund das Geld. Fürs Planen, Bauen und Erhalt sind aber die Länder zuständig. Über diesen Punkt war noch bis zuletzt verhandelt worden.“
      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/bund-und-laender-erzielen-einigung-ueber-finanzausgleich-14480550.html

      Also kütt et doch.

  159. "M"-Wort-Zitatesammlung
    @djangohatnemonatskarte

    Meine Sammlung, einige (wenige) stammen von mir selbst. Meistens jedoch stammen die Zitate per copy and paste aus dem www, u.a. aus diesem Forum.

    Mich hat es fasziniert, das es offensichtlich viele „Menschen in unserem Lande“ gibt, die den Namen „Merkel“ nicht, oder nicht mehr, aussprechen mögen und was man sich dann alles als Umschreibung ausdenkt.

    Vielleicht ein Wink von Herrn Freud.

    Im Falle ein Jemand meint hier „hate speech“ meinerseits sehen zu müssen, (ein grimmiger Gruß an die „Genossen“ der AAS und der SPD vom Schlage Maas und Schwesig), so sei ausdrücklich auf ein Zitieren meinerseits verwiesen, auch wenn nicht jedes Wort einzeln in Anführungszeichen geschrieben ist.

    Das rein vorsorglich. Wobei, wenn man betrachtet, was in der causa Böhmermann so alles in Ordnung ging, so müßte ich mir eigentlich keine Sorgen machen.

    Ich hoffe, ich habe keine Dopplung übersehen, was dann im „Eifer des Sammeln“geschehen wäre.

    Meine Zitatesammlung im Einzelnen:

    Mutti

    Merkelraumschiff

    Pastorentochter

    unsere Fremdenführerin

    Schlepperkönigin Merkel

    diese Irre

    LF

    LF?

    Lebendes Fiasko

    Lupenreine Fehlbesetzung

    Latentes Fallobst

    Lamentierender Flunsch

    „Liebe Führerin“

    Liebe Frau?

    Ángel Angela?

    „Stasilette“

    Cr_00

    CR7

    RautenDreieck

    Angi

    Frau M.

    Queen

    Granddame der CDU

    Ein anderer nannte die Dame „Chamäleon“!

    kleine unscheinbare alte Frau

    diese ehemalige FDJ-Frau 

    mit dieser kinderlosen Frau aus dem Osten

    Oberdiplomatin, eben ; der Nation

    vollkommen durchgeknallte „Führerin“

    „Rechtsbrecherin“

    eine in Mitteldeutschland sozialisierte Pastorentochter mit SED-Vergangenheit 

    Was schafft Merkel noch?

    stutenbissigen Manier

    euphorischer Willkommenswahn der Kanzlerin

    Frau Raute

    Diese Rautensperson da in Berlin sollte in der Uckermark bleiben.

    die Frau aus Berlin

    unsere allseits geliebte ( FDJ ) Kanzlerin

    unsere gute Fee 

    #merkelmussweg

    von Kohl als „Quotenossi“ eingestellt

     „Erichs Rache“ (ostdeutsche Definition der Frau M.) 

    Rautenperson

    Die liebe Frau

    bei der Melkerin

    Dame aus der Uckermark

    Gröbaz
    Größte Bundeskanzlerin aller Zeiten

    unserer hochverehrten „Kanzlerin“ von Gottes Gnaden

    Uckermarksche Raute 

    Geisterfahrerin

    murksel

    Willkommensputschistin

    „Die fette Raute“

    Die kleine lächelnde ältere Frau

    Die Frau im Kanzleramt

    Uckerfrau

    Überdrußkanzkerin

    Mutter Theresa II

    Dame aus Meck Pom 

    die Frau aus Meck Pom und die spd-grünen-linken

    Opportunisten-Kanzonette

    Selbstherrlichen Bundeskanzlerin

    Schlafpille in Berlin

    alternativlosen Kanzlerin

    wir-schaffen-das- Mutti

    AM

    Das „matronale Rautehändchen“

    diese Dame

    die Dame

    diese „Dame“

    Die kalte Sophie

    One-Woman-Show der Kanzlerin

    One-Woman-Show“

    Merkelwahn

    Buntekanzlerin „Erika“

    die Frau in Berlin kennt einfach nur „alternativlos“

    Merkelismus

    Deutschkanzlerin

    Die Sonnenkanzlerin

    Multimutti

    Merkeldebakel

    alternativlose Merkel

    große Vorsitzende

    multikulturelle und multinationale, gutmenschliche Christlich-Muslimisch-Demokratische Union

    Mutter Theresa aller Flüchtlinge

    Merkel-Konsens 

    Merkel-Kasner-Regime

    Merkel-Kasner

    Erichs Rache

    Frau Konfusius

    Blume aus der Uckermark

    Frau A.M. 

    das spezifische Problem Namens Merkel

    Die eigensinnige Frau

    Merkelismus

    Königin Merkel

    Die Vorsitzende des Politbüros der GroKo Deutschlands

    „Die Königin der Schlepper “
    Demo Bln. 31.07.16

    „Schlepperkönigin“

    Angeka Makrele

    die Kanzlerin mit dem freundlichen Gesicht und der fehlenden Empathie für ihre Landsleute 

    die einstige Pastorentochter aus der DDR

    Teflon

    Uckermärkerin

    Staatsratsvorsitzende Merkel

    Worthuelsenautomat

    „sadistische Soziopathin“

    Diese Merkel-Regierung und ihr ganzes befreundetes Journalisten-Netzwerk

    Pastorentochter aus der Uckermark

    Die Selfie-Maria Magdalena der Schmerzhaften und Beladenen, der Schutzbedürftigen und Parasiten aus aller Welt…

    „moralische“ Kanzlerin

    kopfloser, bornierter Wendehals in Latzhose mit der einfachen Sprache…

    „Mutter aller Gläubigen“

    Merkel und alle Hilfsmerkels

    Gröstafraz („grösste Staatsfrau aller Zeiten“)

    diese Frau

    „Gottgesandte“

    „Königin und ihrem Hofstaat“

    dieses “ liebreizende“ Gesicht

    „Blenderin“

    „Null“

    „Unser aller Domina und Geiselnehmerin“

    unsere Fremdenführerin

    Merkel-Regime

    Sultanine

    ( Noch ) Kanzlerin

    „intrigantes und ignorantes Mädel“

    Mutti Merkel

    Mamma Merkel

    die Weltentrückte

    unsere Kanzlerette

    Versagerkanzlerin

    Kanzlermalus

    „inkompetente und desorientierte Person“

    diese Frau

    opportunistischer Apparatschik

    so eine Person

    kritikresistente Kanzlerin

    derzeitige 3. Person im Staat

    so eine Frau

    PS
    Ich sammle weiter, unverdrossen bis zum Rücktritt oder bis zur Abwahl.

    PPS:

    Mein weiteres Sammelgebiet:

    Maas
    Presse
    Flüchtlinge

    PPPS

    Beim Kontrollesen fällt mir auf:

    „Die mächtigste Frau der Welt“, DAS Wort der sie hochgeschriebenen Leit-Presse fehlt. Und das ist gut so!

    • Es gilt in Deutschland die Meinungsfreiheit, und ich lösche sehr ungern.

    • Zeitgeist oder die Demokratie ist ein Auslaufmodell.
      Lieber Opernliebhaber,

      danke dafür.

      Sicherheitshalber sollte man sich auch bei Aufzählungen ausdrücklich distanzieren. Bald kommt die Zeit da wird nicht mehr gefackelt sondern der Arm des Gesetztes eine Armlänge ausgefahren.

      Vorwärts nimmer – Rückwärts immer.

    • Titel eingeben
      Da wollen einige Umschreiber unbedingt „kreativ“ sein, und werden meist nur kreaflach. Oder gar unverständlich.

    • Ich wirklich kein Fan der Kanzlerin....
      ….aber die Sammlung zeigt auch, wie respektlos und unsachlich die Diskussion in der Öffentlichkeit in den letzten Monaten teilweise geworden ist. Ich will nicht bestreiten, daß Frau Merkel dazu deutlich durch ihr Verhalten in der Flüchtlingsfrage beigetragen hat, aber diese Art der Auseinandersetzung beschädigt das Amt selbst!

    • Danke für Ihre unverdrossene Sammelwut
      Wie man sich den Tag schon früh retten kann, ist nun kein Rätsel mehr!

      Ich hab da noch was schönes, aber dafür müsste der Himmelsfürst dieses, oder des anderen Blogs, einen wohl außergewöhnlichen Spagat vollenden und über die Erpresserin-von-Europa, einen wahrhaft streitigen und genüsslichen Beitrag verfassen.

      Danke

    • komplettierung
      Fr. Murksel

      Vorsitzende des ZK der Einheitsparteien Deutschlands

      erst verkohlt, dann geschrödert, nun zermerkelt

      Die stille Kanzlerin

      Die personifizierte Alternativlosigkeit

    • Bitte um Ergänzung
      Ich bitte darum, noch die Bezeichnung

      Fräulein Mathilde von Zahnd

      aufnehmen zu wollen. Die habe ich nicht etwa erfunden, sie wurde mir vielmehr in einer nächtlichen Vision zuteil: Apokalyptische Reiter, Antichrist, Geißlerprozessionen, Schafe ganz oben, die uns ihr Kreuz tragen lassen, Siebtes Siegel, Blutmeere und quallenkotzgrüner Himmel – da war einiges geboten! Oneirologische Aufklärung deshalb dringend erbeten. Bitte aber nur postfaktische Nebelwerferei, alle anderen Deutungsarten können nur rechtspopulistische Mikroaggressionen sein, und ich sag’s dann der AAS.

    • Korrektur
      streitigen=streitbaren/diskutablen

      :/

    • Titel eingeben
      Die genannten der SPD sind nicht alleine mit ihren Gelüsten, im öffentlichen Raum nur noch genehme Äußerungen zuzulassen. Überschrift im Mutterschiff von heute „Kauder droht Internet-Konzernen Bußgelder wegen Hassbeiträgen an“. Ich befürchte, er möchte dabei Gesetzgeber, Ankläger und Richter in einer Person sein.

      Dazu passt auch die Meldung, dass es bei einem Herrn Dubravko Mandic, seines Zeichens AfD Mitglied zu einer Haussuchung in Privaträumen und Anwaltsbüro gekommen sei, da er eine, zugegebenermaßen extrem geschmacklose, Fotomontage von den Angeklagten der Nürnberger Prozesse mit Köpfen aktueller Politiker versehen hatte.
      Daraufhin haben einige Politiker wegen Beleidigung Strafanzeige erstattet, darunter auch ausgerechnet Herr Stegner.
      Wenn es jetzt immer so wäre, dass wegen eines Nazi-Vergleiches die Polizei zu Hause erscheint, dann hätten einige der guten Seite (TM) ständig Besuch derselben.

    • @ Pérégrinateur
      Dann wollen wir Sie mal auf die Couch legen …

      Streng christliches Elternhaus? (früh)kindliche Begegnungen mit den Offenbarungen des Johannes? möglicherweise ein verstörendes Bild an der Wand in einem dunklen Zimmer? Lektüre von Amos? Ezechiel?

      Die Assoziationskette Endzeitprophetie/ULF/Fräulein Mathilde von Zahnd ist nicht ganz schlüssig. Der vorbeugende Verweis auf mögliche Mikroaggressionen dagegen deutet auf eine verwischte Schuld, der Sie mit kultivierter Groteske beizukommen versuchen.

      Was taten Sie in ihrem Traum? Was bewegte Sie?
      Wir hören mit „gleichschwebender Aufmerksamkeit“ zu bzw. lesen gern weiter.

    • Was so manche Leute für Zeit haben
      Das liest sich wie perfekt58b….
      Ein Stück weit ist die Prägnanz der Gedanken untergegangen – vielleicht wird es wieder spannender, wenn die Deutsche Bank endlich wirklich pleite ist…..

    • ich hab noch eins, aus seriöser Quelle: German Historical Institute, Washington DC
      Stefan Heym zur Wiedervereinigung:

      Zitat:
      Nach Ansicht des Schriftstellers Stefan Heym wird nach dem Wahlergebnis von der DDR „nichts übrigbleiben als eine Fußnote in der Weltgeschichte”. Heym weiter: „Die Schlange verschluckt den Igel, die Schlange wird Verdauungsschwierigkeiten haben.”
      Zitatende

      „http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/docpage.cfm?docpage_id=3301&language=german“

      Wer ist wohl der prophezeite Igel?

    • Kohl muss weg
      war die Werbeaussage der SPD bevor Gerhard Schröder Bundeskanzler wurde. Ich besitze noch ein ausgeblichenes Kampagnen T-Shirt und oute mich als ehemaliges SPD Mitglied. Einsätze der Bundeswehr außerhalb des NATO-Gebietes und die bekannten gravierenden Sozialstaatenreformen gab es nach Dr. „Helmutti“ Kohl.

      Ich weis nicht was ihnen für die Zukunft so vorschwebt.
      Ich bin mir aber nicht sicher das es ohne Merkel besser wird.
      Eine Koalition von AfD/CDU/CSU unter de M. wird es wohl nicht werden sondern eher noch mehr von dem was schon jetzt nicht funktioniert.

      PS:Ich mache mir wegen Trump/Clinton weniger sorgen.
      Trump/Clinton haben max 2 Wahlperioden.

    • @Klaus Keller
      Ich bin da ganz bei Ihnen. Ich kann schon nicht mal mehr sagen wie oft ich hier schon gefragt habe, wo man denn am Horizont irgendeinen Nachfolger für die erkennen kann. Warum sollte ein Intelligenterer als sie in dieser völlig verkorksten Situation ins Kanzleramt wollen? Der/Diejenige müsste dem einen Teil des Volkes erklären, dass man so viele nun mal nicht aufnehmen kann und der anderen Hälfte, dass man mindestens 40 Jahre brauchen wird um alle die abzuschieben, die man abschieben sollte, auch wenn man alle Bundeswehr Transall gleichzeitig nutzt…. ganz abgesehen davon, dass täglich nach wie vor mehr reinkommen, wie wieder weggehen.

      Bei der permanenten anti-Russland Provokations Politik wundert mich die Meldung, dass der Kriegs-Vorbereitungs-Etat massiv aufgestockt wird. 20 extra Milliarden fürs Militär, bzw die Waffen-Konzerne, von denen also Steuergelder direkt in die Tasche der Anleger fliessen, während Millionen nicht vorhanden sind um die Scheisshäuser in zigtausenden von deutschen Schulen in einen menschenwürdigen Zustand zurück zu versetzen? (sorry, aber das Wort beschreibt nun mal die Realität)

      Nun ja, ein Krieg lenkt sogar die Deutschen ab, wenns mal nötig wird…

    • Titel eingeben
      @Artemidor, 14. Oktober 2016 um 20:15 Uhr

      Die Familie bestand aus Konventionschristen, der weibliche Teil ging einmal im Jahr an Weihnachten in die Kirche, der männliche nur zu Beerdigungen. Das elterliche Bücherregal war nur einen Meter breit, darauf vorwiegend Pearl S. Buck und Ähnliches, noch dazu in Readers-Digest-Auswahlausgaben. Sozusagen Champignonhack aus der Dose mit Zinngeschmack. Dazu eine Familienbibel, die ich mir deshalb mit acht, neun Jahren vornahm. Der erste Teil war ja durchaus interessant, viel buntes Leben und Sterben, öde natürlich die Geschlechtslisten, die Maße des Heiligen Meers, die allzu pingeligen, mit Todesstrafen geschützten Verhaltensnormen und der überall durchschlagende Vernichtungs-Antialpinismus der Priester- und Prophetenschaft; ich habe doch nichts gegen Astarten! Der zweite fiel dagegen allzu stark ab, weshalb ich ihn nur noch kursorisch las, und die Apokalyse wohl am oberflächlichsten, da ich damals eher an- bis antihermeneutisch eingestellt war.

      An der Zimmerwand hingen nur Blumenkalender und ähnlich Unverstörendes, dazu versprach die liebe Nacht regelmäßig interessante Träume, die ich im Falle sie bedrohlich wurden, notfalls bewusst abbrechen konnte. Naja, gelegentliches Schrammen mit dem Schienbein an die Dachfirste des Viertels beim Überfliegen und ähnliche Petitessen taen ja auch gar nicht besonders weh. Gründlichere Amos-Lektüre erst nach Buñuels Milchstraße, Ezechiel dagegen (genauer: Hesekiel, weshalb wohl ULF außen vor bleiben muss) war und ist mir einfach zu schmuddelig, fettige Haare wie Rudi Dutschke und zu schrille und nölige Prophezeiungen.

      Die verwischte Schuld rührt wohl von den vielen realiter geschlachteten Verwandten, vor allem schweren Tanten. Die Spurenbeseitigung war da üble Arbeit, geradezu zum Abgewöhnen, nur dank großem Pflichtgefühl war lange die Fortsetzung möglich. Leider gabe es weder Snob, noch Missionar, noch Bankier, noch Admiral, noch General, noch Suffragette, noch heimlichen Säufer in der Verwandtschaft und schon gar nicht stand ein Schloss oder eine sonstige Großimmobilie in Aussicht, weshalb ich am Ende doch die Lust an der Pflicht verlor.

      Im Traum war immer das Erste und Wichtigste, den Ort der Handlung topographisch genau zu bestimmen, was auch regelmäßig gelang und sehr selbstzufrieden machte. Die dramatis personae waren dagegen öfter schemenhaft, vielleicht wegen der Ausdünnung des persönlichen Milieus in Verbindung mit von Freud persönlich verbotener Hyperverdrängung, nämlich sogar aus den Träumen.

      Und nun harre ich der Belehrung.

  160. Ade Demokratie oder das Mittelalter kommt zurück.
    Wie die Judikative in Deutschland als Kontrollorgan der Demokratie kaputt gespart wird.
    Wie die Gewaltenteilung aufgehoben wird durch systematische Aushöhlung und Überlastung – auch durch die digitale Überschwemmung mit dem Ziel als zu vernebeln.
    Die Justiz am Gängelband der LS und ihrer Helfershelfer.

    http://www.phoenix.de/content/phoenix/tv_programm/erledigt/1156009

    http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Die-Story-im-Ersten-Erledigt-Deutsch/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=36761174

    Vorwärts nimmer – rückwärts immer.

    • ...und wie die Statistik "schön" geschrieben wird:
      http://www.express.de/koeln/cdu-ist-empoert-statistik–wo-sind-sex-mob-anzeigen-hin–24912862

      „Der SPD-Politiker hat eine einfache Erklärung. Danach werden die Daten erst verwertet, wenn die Fälle an die Staatsanwaltschaft abgegeben wurden.

      „Dies ist bei zunächst hohem Ermittlungsaufwand insoweit nicht immer auch der Monat, in dem die Tat begangen wurde“, so Jäger. In der Statistik werden zudem nur schwere Fälle gelistet.

      „Bei der überwiegenden Anzahl der Taten der Silvesternacht in Köln handelte es sich strafrechtlich um Taschendiebstähle und Beleidigungen auf sexueller Grundlage“, erklärt das Innenministerium.

      CDU-Frau Scharrenbach findet das empörend: „Die Delikte aus der Nacht sind offenbar nicht schwerwiegend genug um erfasst zu werden.“
      – Quelle: http://www.express.de/24912862 ©2016″

  161. Weg mit den Leuten!
    Als Leser dieses Blogs und seiner oft empörten Kommentare wird man sich auf einmal klar über das zentrale Problem:

    Die Leute müssen weg!

    Es braucht sie nicht. Gemeint sind dieses widerborstigen, gelegentlich respektlos pfeifenden und pöbelnden Wesen – im Therapeutendeutsch, das sich die Politiker angeeignet haben, „die Menschen draußen im Land“, nachdem die Bezeichnung „Bürger und Bürgerinnen“ irgendwann der Ansicht zum Opfer gefallen ist, dass es zur Systemerhaltung Bürger und Bürgerinnen gar nicht braucht, bilden sie doch nur eine Art on-valeurs auf der demokratiegeschichtlichen Resterampe.

    Da mag man in Berlin und anderswo noch lange das Licht in Säcken in die Rathäuser, Parlamente und Redaktionen tragen, die meisten blicken es einfach nicht, dabei wird längst und unmittelbar vor ihrer Nase ohne Volk regiert.
    Nun ist „Volk“ freilich ein Bäh-Begriff, der rasch wieder unter den Tisch gewischt gehört (nur „Volks-Vertreter“ ist noch obszöner).
    Bleibt die Bezeichnung „Leute“, nachdem „Bürger und Bürgerinnen“ und „Volk“ in alternativlosen Zeiten hoffnungslos angesengt und démodé wirken, historisch belastete Leerbegriffe ohne aktuelle Relevanz.

    Die Musik spielt denn auch weit jenseits des Erfahrungsraums, der den sog. Leuten zu Gebote steht. Internationale bürokratische Organisationen, nicht demokratisch gewählt, aber aus den nationalen Bürokratien hervorgegangen, beschließen über alle Köpfe weg z. B. die massive Reduktion der CO2-Emissionen innerhalb weniger Jahre.
    Alles aufgrund einer quasi religiösen Bewegung zur angeblichen Rettung des Weltklimas inkl. Verteufelung eines an sich harmlosen aber lebenswichtigen Spurengases. Mit der Folge u. a., dass Deutschlands höchste Behörden sich um ihre systemrelevante Autoindustrie Sorgen machen und die Produktion von Elektroautos rasch ankurbeln möchten, weil konventionelle Fahrzeuge in 15 Jahren möglicherweise keine Absatzmärkte mehr finden. Immer vorausgesetzt, dass andere Länder ihre Klimaziele mit dem gleichen teutonischen Furor verfolgen, mit dem Deutschland bei der Energiewende bewiesen hat, wie entschlossen man hierzulande ist, sich für eine gute Sache ins Schwert zu stürzen.

    Die ganzen Zusammenhänge und Ausführungspläne sind nun freilich so kompliziert, Vereinbarungen, Gesetze, Normen, Fristen, technische Lösungen etc. – außerdem teuer und bei den „Menschen draußen im Land“ derart umstritten, dass andere Wege gefunden werden müssen, um die angepeilten Ziele zu erreichen.

    Kurz, die Leute müssen weg.
    Wenn sie in großer Zahl verschwinden, reduzieren sich die CO2-Emissionen ganz von selbst. Außerdem lässt sich’s für die Privilegierten auf halb leeren Straßen viel angenehmer fahren und radeln.
    Knapp 1 Mio Auswanderer verzeichnete Deutschland 2015, viel zu wenig, um den CO2-Output spürbar zu senken und den Schwarzen Peter einer notorisch und unbelehrbar CO2 emittierenden Bevölkerung anderen Staaten unterzujubeln.

    Brauchbare Vorschläge? Auswanderungsförderung (4’000 Euro pro Emigrant)? Verschlechterung der medizinischen Versorgung? Vorsätzliche Zerrüttung des Bildungs-, Sozial-, Wirtschafts- und Währungssystems? Massenselbstmorde? Giftbecher? Losentscheide? Verträge mit abnahmewilligen Regimes? Robuste Militäreinsätze im Innern? Drohnen? Nuken?

    • Geduld, das wird schon....
      Sie haben Recht, mit solchen Bürgern lässt sich nur schwer ein Staat machen.

      Aber die NATO, ein Teil der US Armee, kann die Politik des Westens gegenüber Russland mit den bekannt anderen Mitteln fortsetzen und mit relativ wenigen Mitteln das von ihnen angesprochene Problem auf bekanntem Wege lösen.

      Von Vorteil ist dabei, dass jene „kritischen“ Bürger ja nur ein begrenztes Verständnis des Ausmasses der Verbrechen der Staaten haben und sie letztlich inkonsequent, und deshalb also stes wehrlos bleiben werden.
      Alle die Kriege, die man in den letzten Jahrzehnten für „uns“ und „unsere Sicherheit geführt wurden, waren Verbrechen. Es gibt Leute die sich wege eines etwas kindischen Idealismus die Mühe gemacht haben das mal konkret zu belegen, wohl weil sie vorsätzlich ignorieren, dass diese Bürger gerne mal motzen, aber wenns drauf ankommt dann dochlieber staatstragend sind. Wen es interssiert, hie gibts ein paar Fakten dazu auf den nds:

      „Dass viele westliche Politiker längst vor Kriegsverbrechertribunale hätten gestellt werden müssen, dass letztlich noch jeder der uns in den letzten Jahren präsentierten „Kriegsgründe“ sich schließlich als Propagandamärchen herausstellte und dass die NATO inzwischen kein Verteidigungsbündnis mehr ist – all das taucht in Medien und Politik selten auf. Der Schweizer Friedensforscher Daniele Ganser deckt in seinem neuen Buch „Illegale Kriege“ nun schonungslos diese „andere Seite“ der Wahrheit auf und gelangt zu dem Schluss, dass der Westen seit 1945 immer wieder und konsequent schwerste Verbrechen gegen das Völkerrecht und die Menschheit verübt.“
      weiterlesen hier:

      http://www.nachdenkseiten.de/?p=35408

  162. Realsatire
    Don,

    diese Posse ist eine so unfassbar selbstlaufende Realsatire, dass sich eigentlich jeglicher Kommentar erübrigt.

    Auch dem Dümmsten ist doch klar, dass weder der Stand der Speicher- und Ladetechnik, noch die Entwicklungszyklen der Automobilindustrie und noch weniger die Infrastrukturkompetenz unseres Staates (siehe das Heckmeck um die neue, ökostrominduzierte Nord-Süd-Trasse) mit so einem Beschluss vereinbar wären.

    Ganz offenbar hat der Bundesrat entweder keinerlei Kompetenz in den Themen, die er sich vornimmt, oder er will Deutschland bewusst in die Steinzeit zurückbringen, indem er seine wichtigste Industrie zerstört.

    Nach Hanlon’s Razor dürfen wir von ersterem ausgehen.

    In jedem Fall haben die Altparteien (wie ich inzwischen ganz bewusst sage, denn sie machen sich selbst jeden Tag mehr dazu) damit einen weiteren Nagel in den Sarg der Demokratie geschlagen.

    Indem sie jenen einen willkommenen Beweis liefern, die meinen, Demokratie führe zur Herrschaft der Narren.

    Herzlichst
    Robert

    • Stimmt alles, aber...
      Die Idee, es könnte sich dabei um nichts weiter als Psychologie handeln, also um WAHLKAMPF, ist ihnen nicht gekommen?

      Wir haben fünf Einheitsparteien die sich alle um die Doofen in der „Mitte“ streiten… was haben sie denn da erwartet?

  163. Vom ehemaligen Armenhaus Europas zum reichsten Staat
    @ Tamarisque – Bis in die siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts war Norwegen das Armenhaus Europas. Ich war letztes Jahr in Norwegen und bin bei der
    .
    https://secure.onreg.com/onreg2/front/step1.php?id=3406
    .
    mitgefahren. Bei diesem Besuch bekam ich den Eindruck “neureiches Land”. Als Verhalten eine ganzen Staates – sehr interessant übrigens.


    • Okay, werte Frau Heuse, wenn Sie so lange in der Zeit zurückgehen, so mag es stimmen. Ich habe nicht daran gedacht, weil mein eigenes Ursprungsland Finnland nach dem gegen die Sowjetunion geführten Krieg auch arm war und Jahrzehnte brauchte, den Wohlstand des Landes aufzubauen.

      Ich habe die Norweger immer als unglaublich sympathische Menschen erlebt, aber kann es ehrlich gesagt nicht beurteilen, wie der Öl-Boom das Land verändert hat. Vielen Dank für Ihre Information.

  164. Max Dax
    heißt der Verfasser zu einem Text im Spiegel, der uns die Lyrik des Literaturnobelpreisträgers vorstellt. Ich lese daraus eher, dass dieser Dylan Kalendersprüche vertont hat. Der wird doch ziemlich überschätzt mit seinen Plattheiten.
    Aber der Max Dax hat seinen Artikel mit wirklich preiswürdigem Nonsense beendet. Hier zum Kichern:
    „Das beeindruckende ist: Indem Dylan mit seinem copy & paste eins zu eins Bezüge setzt zur Weltliteratur, macht er sich die Arbeit nicht leichter. Selbst schreiben geht schneller.“
    So kann man Plagiatoren entschuldigen, das wäre doch was für diese Pfeife, die vor Jahren betrog, Guttenberg oder so.

    • Was habe ich jetzt hier?
      Writings and Drawings.Copyright@ 1973 by Bob Dylan.Schon etwas vergilbt mit handschriftlichen Anmerkungen.(Druck)

      Die hypnotischen Worte
      vonA.L. Lloyd
      jedes ein Lied für sich
      und die magischen Klanggespinste von Paul Clayton
      berzaubern mich, unentrinnbar wie die chinesische Pest
      ich ertrinke in den Lungen von Edith Piaf
      und im Mysterium von Marlene Dietrich
      den toten Gedichten von Eddi Freeman
      den Liebesliedern von Allen Ginsberg
      den Knastliedern von Ray Bremser usw.usw.

      denn meine Staße ist gesegnet
      mit vielen Blumen
      und die Melodien der Blumen
      sind die verlorenen Stimmen der Menschen
      sie steigen auf, höher und höher
      alle Menschen
      gleichgültigwelchen Glaubens
      und welcher Hautfarbe
      ganz gleich welcher Sprache und Herkunft
      denn alle Menschen lachen in der gleichen Sprache.

      Meinen Sie etwa d a s ?

    • Selten dämlich...
      Der Mann hat seine Texte zu einer Zeit geschrieben als, wir mir scheint, noch nicht mal ihre Eltern geboren waren….

  165. Anregung zur Veränderung
    Weiteres Thema: Wie schaffen wir es (und das würde ich wirklich gern schaffen wollen), Dass sog. LF ihr Amt zur Disposition stellt und meinetwegen noch einmal kandidiert, aber so:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/vorwahlen-in-frankreich-republikaner-bestreiten-debatte-14480707.html

    Und wir suchen den/die aus.

    • ????
      Sie scheinen zu vergessen, dass es für die derzeitige Lage in der Flüchtlings „Angelegenheit“ keine Lösung gibt und, dass in der deutschen politischen Realität auch bei den Alternativen zu Merkel nur eine schwarze Null steht… oder kennen sie jemanden der die Probleme lösen könnte UND eine Mehrheit finden würde???

  166. Wieso die Haue auf die Eltern, geh mal nach hinten
    Ach übrigens, Don: Die Schulen sollen gefälligst Parkstreifen für anfahrende Eltern ausweisen. Für Busse geht das ja auch. Und hinten auf dem Hof steht dem ganzen grünen Beamtenpack sein Fuhrpark

  167. "ES GRÜNT SO GRÜN"
    Ach werter Don, da ist Ihnen wieder ein sehr schönes Stück über den deutschen „Öko-Faschismus“ gelungen. Ich habe mich köstlich amüsiert.
    Mir kam dabei eine bekannte Musicalmelodie aus „My Fair Lady“ in den Sinn.

    Bei mir heisst der Titel „My Silly Lady“ und hat einen etwas abgewandelten Text zum Deutschen Ökowahn.

    ES GRÜNT SO GRÜN

    ANGELA: Es grünt so grün wenn Deutschlands grüne Blütenträume blühen! HOFREITER: Noch einmal!

    ANGELA: Es grünt so grün wenn Deutschlands grüne Blütenträume blühen! HOFREITER: Ich glaub, jetzt hat sie’s! Ich glaub, jetzt hat sie’s!

    ANGELA: Es grünt so grün wenn Deutschlands grüne Blütenträume blühen! HOFREITER: Bei Gott, jetzt hat sie’s! Bei Gott, jetzt hat sie’s!
    Noch einmal: wann ergrünt das Grün?

    ANGELA: Wenn die grünen Blütenträume erblühn!
    HOFREITER: Und was macht dann das Grün?

    ANGELA: Es grünt so grün!
    ANGELA, GABRIEL, HOFREITER:
    Es grünt so grün wenn Deutschlands grüne Blütenträume blühen!
    Es grünt so grün wenn Deutschlands grüne Blütenträume blühen!

    HOFREITER: Ich sehe Krähen in der Nähe –
    ANGELA: Deutsche Schäflein noch eher näher!
    Ich weiß, wie gut Sie zu mir sind!

    HOFREITER: Noch einmal: wann ergrünt das Grün?
    ANGELA: Wenn die grünen Blütenträume erblühn!
    HOFREITER: Was macht das blöde Grün?
    ANGELA: Es grünt so grün!

    ANGELA, HOFREITER, GABRIEL:
    Es grünt so grün wenn Deutschlands grüne Blütenträume blühen!
    Es grünt so grün wenn Deutschlands grüne Blütenträume blühen!
    Olé!

    Mir als „Alten Sack“ werden unsere grünen „Ökofaschisten“ so ein total überwachtes und kontrolliertes E-Mobil nicht mehr aufdrücken. Ich bleibe
    autonom und frei, hole meinen alten Jaguar aus der Garage, der auch ohne den heutigen elektronischen Schnickschnack, bei sehr guter Pflege noch ein wunderbares Fahrgefühl bietet und geniesse eine Ausfahrt nach
    Heinz Erhards Liedtext: „Fährt der „Alte Sack“ fort, fährt er nur im Jaguar
    fort. Und seine nette Misses gibt ihm ein paar Kisses. Wenn er dann so flitzt, lacht er ganz verschmitzt.“

    Ihre wunderbaren Fotos, bestimmt bei der „Mille Miglia“ aufgenommen, runden Ihren Text hervorragend ab. Vielen Dank dafür.

  168. Zwang statt Überzeugung
    Bei all den Diskussionen hier über Sinn und Unsinn von E-Mobilität geht der eigentliche Knackpunkt etwas unter. Nachdem die Politik den Bürger nicht so recht davon überzeugen konnte, ein besserer Mensch zu werden (siehe geforderte und tatsächliche Verkaufszahlen E-Autos), soll jetzt Zwang angewendet werden. Von Seiten der Politik Verständlich, hat das doch bei Euro, Energiewende, Migranten u.v.a bestens funktioniert. Nur der vermeintlich freie Bürger bleibt hilflos zurück…

    • Kann es sein, dass mit diesem neuen Thema, das, sollte es so beschlossen werden,
      dieses Land und seine Wirtschaft endgültig an die Wand fahren wird, abgelenkt wird von hier nach Belieben ein- und ausreisenden, auch unter anderem Urlaub in Krisen- und Kriegsgebieten verbringenden und uns nicht wohl sinnenden künftigen Deutschländern, die sich dennoch verfolgt fühlen, asyltechnisch versorgen lassen (versorgt werden) und in ihrer Freizeit in Heimarbeit Knallkörper produzieren, um die hilfreiche Hand anzugreifen und tödlich zu treffen?
      Sollten die an uns gestellten Wünsche und Erwartungen dieser Klientel, wie auch immer geartet sie ist, nicht baldigst erfüllt werden, wird bis 2030 meiner Meinung nach hier nichts mehr so sein, wie wir es bisher gewohnt sind.
      Ein nächstes absurdes Thema zu den bisherig vorliegenden, die durch diese Politiker zwar mutig und arglos in die Welt gebracht, aber keiner Lösung zugeführt werden können.
      Aber gut, dass wir darüber geredet haben…

  169. Gedankensalat
    Bei mir ist der ja systemimmanent, da umgeschulter Linkshänder und dazu noch „Südsachse“, aber ein wenig hat es diesmal auch das werte alt- und neurechtshändige Forum ergriffen. Django Reinhardt hören, tief durchatmen und weiter…Baci!

    • Die Geister unserer Zeit
      Die (be)herrschende Negativität ist, wenn man sich dem Globalfetischismus als Individuum, aus reiner Neugier(gar nicht lustig), nicht entziehen kann.

      Aber ja, für einen Moment Django Reinhardt – und die Welt tanzt Jazz.

      Die Umschulung zum Linkshänder ist selten gewesen – oder? Musste auch nochmal eben schauen, hatte es mal vernommen. Was bedeutet Bei ihnen „Südsachse“?

      PS: Keine Ahnung wie lang sie schon hier sind. Nur falls sie es nicht wussten: Sie können für weitere Antworten unter dem ersten Post, immer wieder die Funktion -Antwort- anklicken, dann mit dem Vermerk, an wen, wenn mehrere geantwortet haben.

  170. ohne hau-ruck
    @Otto Meier, 14. Oktober 2016 um 11:27 Uhr

    Herr Meier, da sind wir doch beieinander. Im übrigen, – das eBike hat sich schnell und völlig subventionsfrei etabliert. Offensichtlich sind die Nutzer mit dem Kosten/Nutzen-Verhältnis zufrieden. Und es ging ohne Ukas aus Berlin.


    • eBike – nein Danke

      Also an dem Tag, an dem meine Muskelkraft nicht mehr reicht, stelle ich das Fahrradfahren ein.

      Ob das mehr als eine Modeerscheinung ist, bleibt aber noch abzuwarten, denke ich. In meiner Gegend nutzen das vorwiegend (andere) ältere Herrschaften. Da stellt sich nicht selten die Frage nach der Beherrschung der Technik und der sicheren Teilnahme am Straßenverkehr. Ein Führerschein ist dafür ja nicht erforderlich. Verstehen kann ich das aber schon, denn Mobilität ist nunmal ein hohes Gut.

      Was die Subventionen betrifft, so bin ich kein Freund derartiger Geschenke an die Wirtschaft, die sich ihrer auch noch nie würdig erwiesen hat. Gerade die Automobilindustrie sollte nicht subventioniert werden, die hat Geld genug. Andererseits, Guttenberg ist seinerzeit ob seiner Haltung gegenüber Opel ja recht schnell die Treppe hinaufgefallen, weggelobt worden. Subventionen können also scheinbar auch etwas „Gutes“ haben. Nicht, daß ich den Plagiator zurück möchte.

      Nun ja, der Markt wird es schon regeln. Der Automobilindustrie mal ein bißchen Dampf unter dem Kessel zu machen, kann garantiert nicht schaden. Sonst ist irgendwann der letzte Tropfen Öl verbrannt und wir fahren wieder mit dem Pferdewagen. Obwohl, auch das hat seine Reize.

    • Titel eingeben
      Richtig!
      Und das wäre auch beim e-Auto ganz genau so, wenn das, was die Leute eigentlich wollen auch verfügbar wäre: Reichweite, neue Batterie Technik mit ganz anderen Kapazitäten und Lademöglichkeiten, am besten Solar-Ladetechnik auf dem Wagendach.
      Da würde auch ich sofort zuschlagen.

      Sicher wird ihnen da jetzt klar, dass die Energiekonzerne an so einem Fahrzeug keinerlei Interessen haben können ????

      Sehen sie? So eoinfach ist das im Grunde alles…

    • zufrieden?
      Ist es nicht eher so, dass es für jede (angeblich) technische Neuerung einen gewissen Prozentsatz von Käufern gibt, die alles – auch jeden Quatsch und jede Mode – mitmachen, Hauptsache das Zeugs ist „neu“ (elektrische Zigaretten ist auch so’n Ding). Manches bleibt tatsächlich, auch sichtbar Doofes wie Modern Walking. Oder, es sei geklagt: CDs.

    • @kdm
      Es gibt grundsätzliche Neuerungen die JEDER besitzt.

      WIeviel Leute kennen sie die keinen einzigen Computer besitzen? Die Dinger sind nun mal praktisch. Wie bei so vielem muss man halt darauf achten, dass man das Ding und nicht das Ding einen besitzt.

      Ich besitze kein Smartphone, aber ein völlig Computer-freies Auto.

      Einem Elektro Auto mit eigener Stromversorgung würden sich nur Dummköpfe verweigern, leider werd ich es nicht mehr erleben. Wirkungsgrad von Solarpanel, Batterie und Motor dauern halt noch…

      Allgemein haben sie natürlich recht.
      Früher gings halt nur um Porsche und Rolex… heute darf jeder mit-applen.


    • Tja, kdm, Lagerfeuerromantik, ganz unabhängig der bevorzugten Musikrichtung, das waren noch Zeiten. Und die swingenden Röhren erst. Gute Analogtechnik ist eben unschlagbar im Vergleich zu billigstem Digitalschrott.

      Wir haben in meiner Jugend noch Lautsprecherboxen usw. selbst gebaut, da weiß man, was man hat. Und die endlosen Diskussionen um die Vor- und Nachteile verschiedenster Tonabnehmersysteme, die schnell mal mehr kosteten, als der Rest der Anlage. Oder die GX-Köpfe von Akai, die heute noch nichts von ihrer Wertigkeit verloren haben, ganz im Gegensatz zum BASF-Plastikmüll, der zwar immer Testsieger war, gegen die japanischen Bänder aber einfach nur Dreck war.

      Ach, da kommt man ja mal wieder so richtig ins Träumen. Dual CS 731 Q mit Shure V15 Typ III und Akai GX 215D Bandmaschine (15,7 kg) sowie Onkyo TA 630 D leben immer noch, die selbst gebauten HECO Boxen auch. Leider hat sich der gute Marantz mit einem Qualmwölkchen verabschiedet und CD-Player haben sich auch schon einige in die ewigen Jagdgründe verabschiedet. Die Qualität der Digitalen ist halt doch eher schlecht.

      Das Schlagzeugsolo
      https://www.youtube.com/watch?v=UIVe-rZBcm4
      hört man sowieso besser mit Bose.

      Oder wie wäre es mit
      https://www.youtube.com/watch?v=PfAWReBmxEs

      bzw.
      https://www.youtube.com/watch?v=gWubhw8SoBE

      Ja, das waren noch Zeiten.

    • ...völlig subventionsfrei....
      Leider nicht ganz: BMW (!) hat tatsächlich die Chuzpe besessen, für die Entwicklung eines eigenen E-Bikes in den Topf zu greifen (ich muß doch mal schauen, ob im i3 nicht irgendwo Pedale versteckt sind). Nicht, daß das Ihre Aussage widerlegen würde – man nimmt halt mit was geht.

  171. Asse zu Asche oder die Abgrunde der A.M.
    Wie „Die Unaussprechliche“ über Leichen geht und bewusst die Verstrahlung von tausenden Menschen und Quadratkilometern grundwasserführender Schichten in Kauf nimmt.

    … Ihren Eid bricht, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden.

    Wie Milliarden von Euro nötig sind um das „Versuchsendlager“ notdürftig zu sichern. An diesem Beispiel wird klar wie skrupellos die „Führungskaste“ unter der LF regiert, vertuscht und dazu schweigt.

    https://www.youtube.com/watch?v=Eh6N-MYGhhM

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article13258863/Die-unbekannte-Gefahr-der-Asse-Kammer-12.html

    https://www.youtube.com/watch?v=jbizkaACdZk

    Vorwärts nimmer – rückwärts immer.

    • An Dr. Seltsam
      Was machen wir mit den Grünen und der SPD die damals die Suche nach einem Ort für die langzeitsichere Lagerung für Atommüll ausgesetzt haben? Nichts tun als optimale Strategie?

      Mein Tipp ist immer noch.
      Ich lagere meinen Atommüll dort wo ich auch hochgiftige Chemieabfälle deponiere. Letzteres machen wir in Deutschland seit Jahrzehnten und es interessiert nicht einmal Greenpeace.

      Man könnte auch sagen:
      In der Atommüllfrage zeigt die deutsche Politik ihre Problemlösungskompetenz.

  172. Nein, es gibt kein "OT" mehr
    „Verdienstkreuz am Kabelbinder“, Kohler im Mutterkutter. Ich krieg´ mich nicht mehr. Sollte er nicht hier mitkommentieren dürfen?
    .
    Oh Schreck, vor Minuten war der Kohler mit dem W.Busch noch da, quasi modo geniti-jezed isch au d´Fraktur scho hie (schwäbisch für „hinweh, kaputt“)
    .
    Und heute am Morgen konnte man auch den kindesaffinen Grünpopulisten DKB noch kommentieren (ich ja nicht)

    (DdH)

  173. "Eine europäische Strategie für emissionsarme Mobilität" COM(2016) 501 final
    Systemkosten runter, direkt zurechenbaren Kosten rauf … m.E. die große Stunde für Big-Data und vor allem „EU-Integratoren“.
    Neben parallel dazu laufenden weiteren „Integrations-Projekten“.

    Entsprechend zugestimmt haben dem Beschluß der Länderkammer mehrheitlich sowohl CDU/CSU, SPD wie auch Grüne. Dass im Einzelnen die Grünen in BaWü ihr Veto eingelegt haben … neben mehrheitlich Bayern, Hessen und Sachsen auf Bundesland-Ebene, scheint mir im Hinblick auf die künftig verfolgenswerte Beobachtung i.S. „Wahl der Waffen“ aber trotzdem #nicht egal.

    Sortiert nach der Reihenfolge ihres Auftritts würde ich die EU-Kommission als eigentliche Wegbereiter also nicht unterschlagen wollen mitsamt weiterer m.E. noch reichlich Zündstoff bietenden …

    „…Maßnahmen …, die die amtierende Kommission nach den Grundsätzen und Verfahren der besseren Rechtsetzung zu ergreifen beabsichtigt …“

    „Die Umstellung des europäischen Verkehrssystems“
    https://www.umwelt-online.de/PDFBR/2016/0387_2D16.pdf

    http://www.eea.europa.eu/highlights/electric-vehicles-will-help-the

  174. Ich habe schon da Schlimmste befürchtet
    als ich den Anfang gelesen habe und erst mal Pause gemacht. Aber DonA kriegt meistens die Kurve. Fahrrad und autofreie Innenstadt! Da gäbe es auch noch den öffentlichen Verkehr (DB etc), den die Machteliten hier klein halten. Wenn man DAs Beitrag liest, erscheint einem diese Elektro-Manie als Neuauflage der „autogerechten Stadt“ (2.0). Das war seinerzeit das Credo der Fortschrittlichen. Und dass DA von Einschränkungen spricht, ist wirklich mutig, geradezu ökozentristisch (≠ grün). Seine Skepsis wäre noch zu untermauern mit dem Hinweis auf den Rebound-Effekt: Weniger Energie wird dadurch neutralisiert, dass die Sachen größer und besser werden. Je weniger Sprit verbraucht wird, desto größer darf mein Auto sein, je weniger verheizt wird, desto größer die Wohnung, usw.

  175. Titel eingeben
    Weil ich auf der IAA-Nutzfahrzeuge im September in Hannover zwei Elektro-Transporter und Elektro-Lkw fahren konnte, würde ich vorschlagen, den argumentativen „Ball“ vorläufig flach zu halten. 1.: es sind in den vergangenen fünf Jahren mehr Patente zu Elektromotoren angemeldet worden als in den 50 Jahren zuvor. 2. Auch in der Speichertechnik (Akkumulatoren) tut sich eine Menge. Der Nachteil der Elektro-Akkus ist nach wie vor, dass sie bei niedrigen Temperaturen schnell Kapazität verlieren. Deswegen sind die Reichweiten-Angaben zu erweitern um die Außentemperatur.
    Außerdem ist der Kolbenmotor längst nicht aus dem Rennen. Ich bin mal meinen Isuzu-Diesel ab 1995 mit Biodiesel gefahren. Es gab nur 300 Tankstellen im Bundesgebiet. Der Motor hat den Sprit über 100.000 km ohne Probleme vertragen. Die Schwierigkeit war, dass der Opel Astra, in dem die Maschine steckte, nach Lopez-Obsoleszenz-Kriterien um den Motor herum herunterfiel. Sonst hätte ich das Auto noch heute.
    Von der Energiedichte her sind Öle und Fette optimal für den Selbstzünder-Motor (vulgo: Diesel. Rudolf Diesel hat seine Maschine nie zum Laufen bekommen wegen der Luft-Einspritzung, aber das ist ein anderes Thema). Der Wirkungsgrad der Selbstzünder liegt heute bei 45 %. Da kann der Benziner nicht mithalten. Würde man die Maschinen mit Algen, Frittenfett, Kuhscheiße und sonst was füttern, würden sie auch laufen. Nur wird in der Richtung – als Übergangs-Technologie – zu wenig geforscht.
    Man sollte also nicht vorschnell eine bestimmte Technologie als „rückständig“ deklarieren, wenn man die Details nicht kennt. Die Dieseltechnik ist viel weiter als die Controller, die beim volkseigenen Betrieb VW die herstellungsgünstigere „Schummelsoftware“ verlangt haben. Dieselmaschinen erfüllen locker die Abgasvorschriften in Kalifornien, mal bei Cummins, Caterpillar und Detroit Diesel (eine Benz-Tochtergesellschaft) nachsehen.
    Über die Transportlogistik in städtischen Agglomerationsräumen sage ich hier nichts, das kann der D.A. mal separat ansteuern. Für Interessierte: mal kugeln nach bestufs.eu.

  176. Nachtrag zu Norwegen
    Wollte die Norwegen-Kritiker nur noch kurz auf den Demokratie-Index hinweisen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Demokratieindex

    und am Rande erwähnen, dass die Norweger als freies Volk ihren König 1905 selbst gewählt haben.
    Ich habe bisher kein zivilisierteres Land bereist. Norweger sind sehr unaufgeregt. Es gibt dort echte Gleichberechtigung und überzeugend praktizierte Demokratie. Dass Norwegen seinen Reichtum aus Ölverkäufen in die Zukunft der eigenen Kinder gesteckt hat (Zukunftsfond) und momentan als Vorreiter die Elektrifizierung des Verkehrs vorantreibt, sollte man dem Land nicht vorwerfen.

    • Der gewählte König
      Hatten die Norweger nach 1905 nochmals Gelegenheit ihren König zu wählen oder ist noch der gleiche Mann im Amt? Lassen sie mich raten: Der Herr König reicht seinen Chefposten an die Kinder weiter womit man sagen könnte das Norwegen ggf ein Familienbetrieb ist.

      Eigentlich ist das nachrangig da es auf die Lebensqualität ankommt.

      PS Im Vatikan gibt es auch eine Wahlmonarchie bei der aber nur Männer wählen dürfen.

      ggf könnte man es so machen: Die Männer wählen den König und die Frauen wählen die Königin und beide müssen dann irgendwie miteinander klar kommen.

      So wie Gabriel und Merkel bei uns

  177. Werter Don, ich frage mich auch, weshalb wir das 20 bis 30igfache ...
    … des Körpergewichtes um uns herum bauen müssen, um von A nach B zu fahren. Das halte ich nicht unbedingt für geniale Ingenieurskunst.
    .
    Doof ist halt, dass man mit simplen Leichtbaufahrzeugen keine Preise jenseits der 100.000 Euro oder Leasing- bzw. Lehnsherrschaftsraten von Eur 1.000 + / Monat rechtfertigen kann, sondern nur mit dem Verkauf von Panzerfahrzeugen.

    • Titel eingeben
      Enn Du lotus?

    • Der Leichtbau
      hat’s in der Tat schwer, vor allem in Deutschland.
      Man kann ihn benutzen, um sportliche Autos zu bauen, aber da das entsprechende Motto englisch ist („Just add lightness“) und die Autos dann keinen prestigeträchtigen großen Motor benötigen, macht das halt nicht so viel her. (Man kann das natürlich kombinieren, Leichtbau und großer Motor, dann sind wir nicht bei Lotus, sondern bei TVR, aber das ist eine andere Geschichte.)
      Man kann ihn auch benutzen, um normale Autos sparsamer zu machen, aber dann mault die Motorjournaille, weil die Türen nicht mehr wie ein Tresor ins Schloß fallen. Außerdem wird es dann schwierig mit der Haptik der Innenraumanmutung…
      Aber wenn sie dann schreiben, wie leichtfüßig sich derundder trotz seines Gewichtes fahren ließe, sollten sie mal in ein wirklich leichtes Auto steigen, das fährt dann nämlich auch noch ganz unangestrengt. Es ist noch nicht lange her, da gab es Kompaktautos mit 800 kg und Mittelklasselimousinen unter 1000 kg Leergewicht (Citroen BX etwa).

  178. Lesen bildet
    Der Bundesrat hat eigentlich garnichts beschlossen. Der Rat hat auf seiner 948. Sitzung am 26.09.2016 beschlossen, einer „EU Mitteilung zur Strategie der emissionsarmen Mobilität“ zuzustimmen. Dieser sieht einen langsamen Umstieg auf „emissionsarme Mobilität“, etwa bis 2050,vor. Der Bundesrat schreibt dazu: „Der Bundesrat ist der Überzeugung, dass gerade europaweit angenäherte Steuern und zweckgebundene Abgaben auf Fahrzeuge und Kraftstoffe geeignet sind, den Wandel zu einer emissionsfreien Mobilität zu befördern. Mit ihnen kann europaweit abgestimmte Investitionssicherheit hergestellt werden, damit Arbeitsplätze und Märkte der Zukunft entstehen können und nationale Industriepolitiken einen verlässlichen Rahmen haben. Hier gilt es, die bisherigen Steuer- und Abgabenpraktiken der Mitgliedstaaten auf ihre Wirksamkeit hinsichtlich der Förderung emissionsfreier Mobilität auszuwerten und Vorschläge zum diesbezüglichen effizienten Einsatz von Abgaben und steuerrechtlichen Instrumenten zu unterbreiten, damit spätestens ab dem Jahr 2030 unionsweit nur noch emissionsfreie PKW zugelassen werden.“ Kurz zusammengefasst sagt der Rat zur EU zunächst: „Wir finden es klasse, aber es geht uns nicht schnell genug“. Das ist, als würde ich sagen: „Warum ist erst in 2 Monaten Weihnachten, kann das nicht schon nächste Woche sein?“. Nettes Wunschdenken. Interessiert aber keine Sau. Was der Rat aber gleichzeitig sagt: „Neue Steuern braucht das Land“. Das steckt hauptsächlich in diesem Brief drin. Und ausgerechnet die nehmen das Wort „Innovation“ in den Mund. Als wäre „neue-Steuern-erfinden-um-dem-Normalverdiener-den-letzten-Euro-aus-der-Tasche-zu-ziehen“ irgendetwas neues. Das gab es schon zur Zeit der Eselskarren (In 2 Monaten wird es uns wieder erzählt, warum Maria und Josef nach Bethlehem reisen mussten – aus steuerlichen Gründen. Weil die römischen Finanzamts-Plünderer die zu Plündernden zählen wollten. Ganz genauso fast wie heute. Nur ohne Computer). Wahrscheinlich geben die erst Ruhe, wenn wir wieder bei den Eseln und Ochsen schlafen müssen. Weil durch die gezogene Karren sind auch ziemlich emissionsfrei. Weil 2050 aber eine spezieistische Turbo-Veganerin BundeskanzlerX sein wird, werden Ochs und Esel 2x wöchentlich zur Psychoanalyse müssen, haben einen 8-Stunden Tag (Mittagspause eingerechnet) und 4 Wochen Gewerkschaftsurlaub. Ausserdem darf man sie nicht anschreien, wenn sie einem den Hafer wegfressen. Und Kühe kriegen den gleichen Lohn. Und Eselinnen auch.

    • "Lesen bildet" ... oder auch nicht ...
      @Thomas Marx:
      „Was der Rat aber gleichzeitig sagt: „Neue Steuern braucht das Land“. Das steckt hauptsächlich in diesem Brief drin.“

      Nope. Der Tenor liegt auf

      … EU-weit einheitliche …

      Und damit geht es Gesamt-konzeptionell um notwendige Gesellschaftspolitische Debatte und Parlaments-Beteiligung, WENN … ja WENN man eben genau lesen wollen wollen würde. Oder könnte. Aus Zeitgründen. Oder wüßte, dass es da überhaupt etwas zu Lesen gäbe, was sich zu lesen lohnte. AfD? Nationalstaat? War da was? Nein, immer genau dann nicht, wenn sie Farbe bekennen müßte. Wie gehabt.

      Die geplante GG-Änderung jedenfalls (GG Art. 90 ff.) – nach soeben erfolgter Herauslösung der Autobahnen aus dem Förderalen Landesrahmen im Sinne der zunächst kompletten Zentralverwaltung durch den Bund – tangiert entsprechend die damit ggf. verbundene „Neuordnung“ bislang Hoheitlicher Aufgaben. Angefangen von der Kreditfinanzierung an der Schuldengrenze vorbei bis hin zu höchst brisanten Gewährleistungsfragen im Falle der Übertragung/Abtretung von Hoheitlichen Aufgaben auf Privatrechtliche Wirtschaftsteilnehmer …

      Keine Kleinigkeit im Falle von …

      „…Maßnahmen …, die die amtierende Kommission nach den Grundsätzen und Verfahren der besseren Rechtsetzung zu ergreifen beabsichtigt …“
      „Die Umstellung des europäischen Verkehrssystems“
      https://www.umwelt-online.de/PDFBR/2016/0387_2D16.pdf

      Auch dann und erst recht nicht, wenn jüngst der ESM wieder auf die EU-Haushalts-Tagesordnung gesetzt wurde.

      Nach Rom führen ja bekanntlich viele Wege.

      Dem geneigten strikten Gegner von Verschwörungstheorien anempfehle ich daher wärmstens weitere Bildungs-Lektüre …

      https://www.gemeingut.org/wp-content/uploads/2016/06/Rechtsgutachten-Art.-90-GG-Hermes-Wei%C3%9F.pdf

      Mit Dank und Gruß nach BaWü … ;-)

  179. Lesen bildet
    Hier noch der Link zum Bundesratsbeschluss.

    http://www.bundesrat.de/SharedDocs/TO/948/tagesordnung-948.html?cms_topNr=70#top-70

  180. die schaltsekunde des Mainkutters
    so schön, dass das hauptblatt unsere anregungen und sprüche über die e-wende – rolle – rückwärts zu den technologien des 11. jahrunderts nun auch aufgreift. aber was soll den dieses gestellte Tritt-In bild in heldenpose auf dem windrad ? zudem ist das uralt !

    und DON, gratulation, über 500 kommentare, wann fallen die 1000 ?

  181. Die Ideologie der Anderen...
    Ich bin seit einigen Jahren in der Projektleitung eines Vorhabens zur städtebaulichen Umsetzung von neuen Mobilitätsformen, darunter die bekannte e-Mobilität. Anlass war und ist unter anderem das von der Politik herausgegebene Ziel, bis 2020 1 Million e-Fahrzeuge auf die Straße zu bringen. Das ist aus verschiedenen Gründen nicht zu erreichen und völlig unrealistisch. Trotzdem greift die Plankommission der politischen Kartelle wieder in die Kiste und will ein neues Planziel bis 2030 vorgeben.

    Will man die einstige Deindustrialisierung der Post-DDR nun in westdeutschen Kernindustrien voranbringen? Was in Scheindebatten mit der politischen Ebene immer deutlich wird, der Ideologe schert sich nicht um die Realität und ausbaden müssen den Irrsinn ohnehin immer die anderen, während man selbst den vorsorglichen Airbag parat hat.

    • Logische Folgerung oder der Selbsttäuschung ein Ende bereiten.
      Wenn sich die Politikkaste in Berlin dem Volk, dem Menschen und seiner Bedürfnisse nicht mehr stellt, sind sie im eigentlichen Sinne überflüssig und schädlich Die Egomanen im Reichsfestspielhaus zu Berlin haben sich vom Volk entkoppelt, sie saugen nur noch als parasitärer Wirt am Blut.

      So wäre es folgerichtig den nächsten Schritt zu machen und sie im Interesse der Gesundheit zu entfernen.

    • Dr...
      Nicht, dass ich nicht ihrer Meinung wäre, nur…. Aber das würde nichts ändern, ganz im Gegenteil. Das Volk der guten Deutschen würde sich hinter Mutti scharen und ihr beim Terroristen bekämpfen zujubeln.

      Haben sie die Meldung gesehen, wonach Merkel wohl mit Sicherheit eine 4. Amtszeit antreten will, und diese Wahl garantiert auch gewinnen wird?
      Schaun wir mal, was Don Alphonso so schreiben wird, wenn sich Seehofer dann wie immer Beifall klatschend hinter sie stellen wird….

  182. Zum Schluss noch ne tolle Meldung: EU will E-Auto-Steckdosenpflicht für Neubauten
    Einfamilienhäuser und andere kleinere Gebäude müssen demnach mindestens über eine entsprechende Vorverkabelung verfügen. Bei größeren Gebäuden muss wenigstens einer von zehn Parkplätzen mit einer festen Ladestation ausgestattet sein. Die Kosten belaufen sich laut EU-Kommission auf bis zu 75.000 Euro pro Station.

    Von der Neuregelung betroffen wären Neubauten ebenso wie Sanierungsobjekte. Sie soll dem Entwurf zufolge spätestens im Jahr 2023 in Kraft treten. Die Immobilienwirtschaft kritisiert den Plan.

    Berichtet Spon heute, selten so gelacht.

    • Zur Steckdose fürs Auto
      ggf könnte man Alternativ einen Öltank fürs Diesel vorschreiben.
      Kommen sie jetzt aber nicht auf die Idee ihr Heizöl zum fahren zu verwenden. Man könnte natürlich die gleichen Steuern erheben und die Preise angleichen da ja jeweils 1ltr verbrannt wird. (hoffentlich lesen das die Grünen nicht sagt sich der Öltankbesitzer) dann wäre es egal ob sie damit herumfahren oder ihre Wohnung wärmen oder mit einem Dieselgenerator Wärme und Strom gleichzeitig produzieren.

      Was soll da so viel Geld kosten oder meint man mit Kosten die Summe je Person die bezahlt wurde damit die Parlamentarier so abstimmen.

    • Verkehrswende - Teil 1: Die Grundsteinlegung
      „EU will E-Auto-Steckdosenpflicht für Neubauten“
      Eine Art do-it-yourself-Grundstein-Legung vermutlich auch gleich dafür, dass die Maut-Abrechnungsdaten kwasi künftig aus der Steckdose direkt ins EU-Finanzamt geliefert werden sollen. So viele unter der Rubrik „Big Data“ sind es allerdingsi nicht, die diese gewisse „Digitale Schlüssel-Funktion“ im Kommissionspapier abdecken könnten.

      Im Zuge der durch die Beteiligten allseits bejubelten „Reform“ der Bund-Länder-Finanzen haben die Bundesdeutschen Autobahnen jedenfalls soeben schon mal die Finanz-Hoheitliche Seite gewechselt hinein ins Zentral-Herrschaftliche Lager des Bundes und harren dort ihrer Transformation weg aus dem etwaigen Zugriffsradius Provinz-miefiger Subsidiaritätsprinzip-Reiterei hin zu einer strahlenden Zweitverwertungs-Industrie. Ob das die unsrige sein wird, bleibt den um den Zugriff auf ihr förderales Tafelsilber gebrachten Föderal-Staatsbürgern vorerst nur abzuwarten.

  183. Kann man mit dem GEWÖHNLICHEN Rad zwo Kisten "HELLES" (= Bier) befördern ...
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektroauto-Streetscooter-Die-Post-zeigt-Autoherstellern-den-Weg-3302172.html

    … oder benötoge ich dafür ein spezeille zwotes Lastenfahrrad?
    Für den Anfang wäre es doch schon ein Schritt wenn Paket- und Lieferdienste zum Umsteigen gezwungen würden.

  184. ist zu doof
    Ähm, umgeschult zum Rechtshänder, war bei uns üblich. Und Südsachsen sind des Dons präferierte Leibeigene – Innviertler. Und in Favoriten springt ein Syrer auf eine Straßenbahn – Video auf Facebook – Hass im Netz…. Strom ist gefährlich!

  185. 2.Absatz trifft den Nagel auf den Kopf
    Die oberen Absätze dieses Artikel sind meiner Meinung nach wirklich keine Glanzleistung, da geht es rein darum die E-Autos durch den Dreck zu ziehen, da wird einfach nicht ordentlich gerechnet wenn man die Herstellung des Kraftstoffes gar nicht einrechnet, es stimmt schon dass der meiste Strom für E-Autos ( noch) aus Kohlestrom kommt, deswegen müsste auch E-Mobilität und EEG ineinander greifen.

    Ansonsten muss ich ihnen im letzen Absatz Recht geben, Innenstädte komplett ohne Verkehr sind reizvoll und viele Dinge kann man wirklich sehr viel besser per Fahrrad ( in der Innenstadt) erledigen. Nur fürchte ich einem VErbot von PKW in Innenstädten wird viele Pendler doch wieder nerven, freiwillig klappt sowas ja nicht( siehe Stuttgart) Eigentlich wäre der bessere Ansatz der auf Fahrräder zu setzen oder gleich mehr in den Öffentlichen Nahverkehr zu stecken.

    Auf die Gefahr hin dass ich hier als Kommunist oder Sozialist gelte: Ich denke die Idee der Linken( bzw. Fr. Wagenknecht) z.B den öffentlichen Nahverkehr zu verstaatlichen( DB) wäre nicht die schlechteste Idee weil es in der Deutschen Bahn schon länger eher um Gewinne/ Dividenden für Aktionäre geht als darum ob die Züge auch pünktlich kommen oder die Bahntickets immer teurer werden dass es nicht verwundert wenn immer mehr Leute doch lieber wieder auf den PKW umsteigen.

    Also der letzte Absatz trifft den Nagel so ziemlich auf den Kopf auch wenn die Bezeichnung der Anwohner als mehrheitlich Grüne wähler doch wohl nicht zutreffend ist( bzw. dass es genau die sind die ihre Kinder mit dem SUV zur Schule bringen)

  186. Fahrfreude!
    Lieber Autor,

    das Auto ist ja seit seiner Erfindung mehr als nur „Mobilität“. Für den nächsten Text zu diesem Thema wünschte ich mir ein paar farbenfrohe Zeilen zum Thema Fahrfreude. Im Raum Frankfurt kann man an schönen Wochenenden sehr gut die kompensatorische Wirkung des Automobils auf die menschliche Seele beobachten.

    In diesem Sinne!

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