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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Frauen wählen Trump und geschenkte Möbel

| 493 Lesermeinungen

53% of White Women voted Trump ? I just don’t understand, at all. At all , at all.
Lily Allen

Da ist sie platt, die Sängerin Lily Allen. Tatsächlich ist das die grosse Überraschung der US-Wahlen: Dass die klare Mehrheit der weissen Frauen Trump gewählt hat. Hillary Clinton hat sich selbst als wichtigstes Ereignis in der Geschichte der Frauenbewegung stilisiert, und Trump als sexistischen Teufel dargestellt. Es war der Kern des gesamtem Wahlkampfs, und alle Medien zogen mit: Die gute, erfahrene Frau gegen das vorsintflutliche Monster. Das wurde unablässig perpetuiert. Die Huffington Post hatte sogar eine redaktionelle Linie, Trump als Sexisten zu bezeichnen. Und mit dem Skandalvideo, auf dem er sagte, er könnte Pussy grabben, gibt es den ultimativen Beweis. Wie können Frauen nur so jemanden wählen?

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An dieser Stelle eine kleine Exkursion, wenn Sie erlauben. Ich plane gerade die Anschaffung einer Küchenmaschine. Es ist nicht so, dass ich nicht genug Küchengerät hätte, aber ich bin vom alten Schlag und arbeite gern mit Messern, Reiben und Kuchenformen, die schon unter dem Prinzregenten in der Familie waren. Aber es gibt eben auch den Gästeflügel und dortselbst natürlich Gäste, die modernes Gerät wie Mixer und Rührmaschinen gewohnt sind. Und ich merke, wenn ich mit Gästen das Thema anschneide, ein bestimmtes Verhaltensmuster an mir. Ich kommuniziere das Anliegen so, dass es nach rein praktischer Erwägung aussieht, was es auch ist. Was ich nach Kräften vermeide, ist der Eindruck, es ginge hier darum, sich etwa eine Gunst zu erkaufen. Früher, unter dem Prinzregenten, war es so, dass der Mann der Frau den Wunsch einfach von den Augen oder vom Fächer ablas, oder, auch das gab es in meiner Familie, von der Frau das von ihr behütete Geld bekam, um eine neue Kuchenform zu kaufen. So rückschrittlich war das damals im Patriarchat! Heute ist alles komplizierter und natürlich möchte ich nicht, dass es wie eine Bestechung aussieht.

Es ist halt so eine Sache mit den Gunstbeweisen in der Gegenwart. Die grosse Mehrheit der Frauen, die ich kenne, geht nach dem Essen im Restaurant kurz die Nase pudern, was aus purem Zufall eine wundervolle Gelegenheit ist, die Rechnung zu begleichen – das wurde uns im ausklingenden Patriarchat noch so beigebracht. Man nimmt heute Frauen nicht alle Lasten ab, aber eben doch so viel, dass sie beschwingt und federleicht gehen können und dennoch so aussehen, als trügen sie ihren fairen Anteil an den Einkäufen. Man hält Frauen die Tür auf. Man zeigt ihnen, dass sie einem nicht egal sind, und dass man für sie und ihre Wünsche mitdenkt. Man tut Dinge, damit Frauen von einem irrtümlich denken: “Wer so etwas tut, kann eigentlich gar kein ganz schlechter Mensch sein.“ Vielleicht, denken sich manche Frauen: “Will er etwas von mir, aber selbst wenn es so ist, habe ich die Kontrolle, und warum soll ich das nicht annehmen.“ Es ist halt ein Spiel. Junge Feministinnen finden das vielleicht ganz schauderhaft, aber ich kenne ihre Instagram-Accounts, wo sie, mit kiloweise Photoshop und Filter bekleistert und weit ausgeschnittenen Hemden um Herzchen und Awwwws anderer Nutzer buhlen. Am schönsten ist die Anerkennung, wenn sie folgenlos bleibt. Don Giovanni und Zerlina, Conte Almaviva in Le nozze de Figaro, Mustafa in Die Italienerinnen in Algier: Das Narrativ “Mann begehrt eine Frau, umwirbt sie, versucht es mit vielen Mitteln, weil sie ihm zusagt, und am Ende nimmt sie einen anderen“ gefällt dem Publikum bis heute. Aus irgendwelchen Gründen. Ende des Exkurses.

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Clintons Lager hat versucht, uns alle auf den zweiten Teil des Skandalvideos hinzuweisen, in dem Trump sagt, er könnte pussygrabben, weil er reich ist. Das ist nicht schön, keine Frage, aber Lily Allen hat die Titelmusik zur Ekelsendung “Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ geschrieben und dafür kassiert. In dieser Serie werden Menschen gedemütigt und dafür von einem reichen Sender bezahlt, und von Millionen Menschen angegafft. Das ist das System der moralischen Grab-the-pussy-Verkommenheit, in dem wir uns heute leider bewegen – ich finde so etwas abstossend, aber ich bin ja auch ein alter, weisser Mann aus einer vergangenen Epoche. Auf der anderen Seite ist es aber durchaus so, dass das Vermögen eines Mannes im Auswahlverfahren der Frauen nicht ganz bedeutungslos ist – es gibt da beispielsweise eine Untersuchung von OKCupid, die zeigt, dass Männer ihr Alter und den körperlichen Verfall mit Vermögen aufwiegen können. Trump hat da eine sehr unschöne, nicht korrekte, gern verschwiegene Peinlichkeit in einer sehr hässlichen Form ausgesprochen. Es war eine Form, über die man sich prima aufregen kann, weil sie Frauen auf den Körper reduziert, aber gestern besuchte ich die Onlineausgabe der Prantlhausener Zeitung und sah dort, dass eine Frau zu einem “Loyalitäts-Roboter“ runtergeschrieben wurde. Und das muss sie sich von einer Journalistin gefallen lassen, deren Wohnsituation vermutlich nicht wirklich so aussieht, als würden Frauen dort gern ihren Nerzmantel fallen lassen.

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Trump ist sicher noch vulgärer als die Prantlhausener Zeitung. Aber ich vermute, Frauen wie Männer wissen, dass es neben der gesellschaftlich erwünschten Fassade auch noch dunkle Ecken gibt, in denen besser kein Mikrophon stehen sollte. Vielleicht hätte der Sager dennoch gereicht, genug Frauen abzuschrecken.

Aber Frauen sind oft kompliziert und denken in grösseren Zusammenhängen als Männer. Das Pussygrabben ist nur ein Aspekt des Skandalvideos. Der erste Teil, der mit ausgestrahlt wurde, zeigt etwas ganz anderes. Da erzählt Trump freimütig, dass er eine verheiratete Frau umworben hat, mit allen Mitteln, und mit ihr Möbeln kaufen ging. Und dann abblitzte. Das ist die Geschichte eines Mannes, der Reizen verfällt und erkennen muss, dass er eben doch nicht alles haben kann. Ein Mann, der bereit ist, sich in Unkosten zu stürzen und es akzeptiert, wenn er keinen Erfolg hat. Das mag in der Welt der Clintons und ihren Millionengeschenken aus Saudi-Arabien nach Sexismus klingen. Für Clintonunterstützerin Lena Dunham ist das sicher ein Beweis dafür, dass sie recht hat mit ihrer Forderung, man müsste den alten, weissen Mann auslöschen. Das ist empörend in progressiven Zirkeln der globalen Elite(tm), die schlecht bezahlte Mülljobs in den Medien gegen Ärmere verteidigen können, weil sie jeden Monat von Papa das Geld bekommen und an Weihnachten entschuldet werden.

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Aber draussen in der Welt geht es nun mal etwas anders zu, und “Möbel bekommen und den reichen Mann abblitzen lassen“ ist sicher eines der kleineren Probleme für die Mehrheit der Frauen, die wie die meisten Männer nie so weit kommen, dass sie eine Glasdecke durchbrechen könnten. Die Geschäfte mit Sex und Beziehung sind in der Welt da draussen billig, und werden nicht von einem Prominenten an der Südküste Floridas offeriert. Das Establishment möchte doch bitte einmal mit alleinerziehenden Müttern über ihre Einkommenssituation sprechen, und wie diese dann von Arbeitgebern teilweise unschön ausgenutzt wird. Das Establishment sollte einmal mit denjenigen reden, die in der Pflege arbeiten, und fragen, warum ein hoher Anteil der Sexarbeiterinnen in Deutschland aus diesem Sektor stammt. Das System, das die Mehrheit erlebt, ist keines, das einem für einen Augenaufschlag die Wohnung einrichtet. Da sind die Tarife erheblich niedriger, und die Gegenleistung kann von den Frauen nicht optional behandelt werden. Das Schlimmste, was Clintons Lager gegen Trump vorbringen kann, ist ein Verhalten, das Frauen immer noch mehr Möglichkeiten als die Jobs gibt, mit denen in New York, Boston und San Francisco nur Rumpelkammern mit 2 Stunden Fahrzeit zum Arbeitsplatz finanziert werden können.

Das sind die Probleme einer Realität, die niemals auch nur in die Nähe von Wohlstand und Anerkennung kommt. Trump kauft Frauen Möbel, Clinton möchte mehr Managerinnen in Führungspositionen und Safe Spaces für College Studentinnen. Das ist die Wahl, die die Amerikanerinnen hatten. Ein spendabler Sexist und eine Vertreterin eines Systems ohne Ausweg und Hoffnung, dass es besser für die Masse wird. Einer, der Amerika wieder gross machen will und eine, die mit anderen zusammen stärker werden will. Clinton spricht die Managerinnen an, die weiter nach oben wollen, Trump die Frauen, die sich nie Schuhe von Louboutin leisten können und auch gern mal neue Möbel hätten. Die einen halten Trump für einen Sexisten und verstehen es nicht. Clintons digitale Mobs ziehen durch das Internet und schreien, das sei die Rape Culture und Trump werde gewählt, gerade weil er für Frauenfeindlichkeit steht. Das ist die Botschaft derer, die nicht akzeptieren wollen, dass es jenseits der politisch korrekten Medien weitere Sichtweisen auf das Skandalvideo geben kann.

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Diese Sichtweisen muss man bedenken, oder man muss sich wundern, warum die minutiös geplante Kampagne weitgehend scheitert. Die anderen stehen mit Food Stamps an der Kasse, hoffen, dass es bis zur nächsten Miete reicht und wären froh, würde sie jemand zum Essen einladen oder sagen, dass sie phantastisch aussehen. Was Clintons oder wahlweise auch Manuela Schwesigs Elitenprojekt nie für jene unterhalb der feministischen Glasdecke des Jessica-Valenti-Lena-Dunham-Establishments tut, at all, at all, at all.

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493 Lesermeinungen

  1. Titel eingeben
    Ja, wie so wunderlich ….
    Ich habe es aufgegeben, sämtliche Seiten der Frauen zu verstehen! Es ist und bleibt nunmal so, dass die abgeschmocktesten Typen fast immer die interessantesten Frauen „abbekommen“.

    • Es gibt eine Fabel dazu:
      Ein Mann fand am Strand ein Flasche, Geist kam raus usw. Mann äußert den Wunsch, nach Hawaii per Auto zu kommen, da er Flugangst habe und Geist solle eine Brücke dorthin bauen. Geist wiegelt ab, er sei nur ein kleiner kleiner Geist und eine Brücke nach Hawaii liege weit außerhalb seiner Möglichkeiten. Daraufhin der Mann, na gut, der Geist möge ihm stattdessen die Möglichkeit schenken, Frauen zu verstehen. Daraufhin der Geist: „Lass uns nochmal über die Brücke reden. Genügt einspurig mit Ausweichstellen?“

    • Frauen seine wie Hilary ist eine Unterstellung
      „Don Giovanni und Zerlina, Conte Almaviva in Le nozze de Figaro, Mustafa in Die Italienerinnen in Algier: Das Narrativ “Mann begehrt eine Frau, umwirbt sie, versucht es mit vielen Mitteln, weil sie ihm zusagt, und am Ende nimmt sie einen anderen“ gefällt dem Publikum bis heute. Aus irgendwelchen Gründen. Ende des Exkurses.”

      „…Aus irgendwelchen Gründen. …“? So feige kenn ich sie ja gar nicht….
      Zu viele Frauen, die solche Wahl nicht haben, möchten sich mit den Gestalten auf der Bühne, bzw heute auf der Leinwand identifizieren. Es geht ums Selbstbild… denn gerade unter denen, die solche Wahl niemals haben, herrscht die Überzeugung, dass man selber am Ende die „anständige“ Wahl treffen würde.

      Oder: In einem jener schönen bayrischen Dörfer, die sie uns so oft schildern, stehen zwei der älteren Damen des Dorfes an der Hauptstrasse und ratschen…
      Da kommt aus einem Hof nebenan ein wild mit den Flügeln schlagendes Huhn gerast, verfolgt von einem ebenso, wenn auch aus andere Gründen, erregten Hahn. In seiner Panik rennt das Huhn über die Fahrbahn wo unglücklicherweise ein Laster kommt, der es überfährt….

      Sagt die eine Oma zur anderen: „Siehts Du? Lieber ist sie in den Tod gegangen!“
      (Das Huhn hiess Donna Anna)

      PS Damit kein Missverständnis aufkommt: Ich entschuldige mich für diesen mysoginistischen Beitrag, in ein paar Tagen bin ich hoffentlich wieder normal.
      Aber meine Freude über Hilarys Niederlage ist ein wenig arg gross, sie repräsentierte alles was ich an Frauen abstossend finde und, dass nun so was mir und der Welt erspart bleibt, das freut mich.

  2. Wow ...
    … mal wieder, geschätzter Don. Wie so oft, vor allem bei der Inaugenscheinnahme der „globalen Eliten“, die unsere Medien mit PC verseuchen, statt sich unbequemen und ungewünschten Wahrheiten zu stellen, ist Ihr Blog die Funzel im Dunkel der Zeit. Und beim Blick auf die US-Wählerinnen und ihr Stimmverhalten möchte man Georg Diez zurufen, sich doch lieber eine andere Head zu suchen.
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-wird-us-praesident-der-buergerkrieg-des-weissen-mannes-a-1120578.html

    • HHAHA DIEZ HAHA der deutsche Moralmobber, der jetzt in New York sitzt und unter Trump leben muss HAHA.

    • ... ich wollte auch lachen ...
      … aber der Diez schreibt an einer Stelle tatsächlich und in Trauerflor, dass er jetzt seinem Sohn eindringlich den (wie immer brandgefährlichen) Ernst der Lage schildern werde und da wurde mir klar, dass Diez, Kahane & Co sich in ihren indoktrinierten Kindern fortsetzen werden, und ob man später auf einen Aufstand dieser Kinder nach dem Vorbild des Väterbashing der 60er Jahren hoffen kann (Warst Du etwa bei der Grünen Jugend und hast mitgemacht? Ja, aber es war nicht alles schlimm, viele haben Arbeit bekommen usw.) ist doch nach den Erfahrungen der DDR-Abwicklung eher fraglich…

    • Frpher hat man die Kinder einfach in ruhe gelassen, zumindest bei uns – aber die neue Generation weiss wohl nicht mehr, wie übel sowas Doktrinäres ausgehen kann.

    • Daisy Mae Yokum
      Ja früher
      – wurde ich als Kind (per pedes mit entspr. Maßregeln) dreimal zum Kindergarten gebracht, abgeholt und dann klappte es auch alleine!

      – klauten wir Kinder dem Bauern die Äpfel vom Baum. Wurden wir erwischt gab es eine Ohrfeige und Ermahnung (Bis zum nächsten Mal). Heutzutage werden asoziale Verhältnisse ermunkelt und psychodiez und das angeboten.

    • Ja, die Kinder
      Ich kam gestern aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr heraus, als ich dauernd las „Mein fünfjähriger sitzt hier und weint“. Da ich nicht annehme der kleine wäre politisch so auf Zack, hat ihm da wohl jemand Angst gemacht.

      Wie Sie sagen, lieber Don, früher hat man Kinder in Ruhe gelassen. Oh, man hat es mitbekommen. Im Nachhinein erinnere ich mich an schlimme Nachrichten im Fernsehen oder Radio. Aber keiner hat das an mich herangetragen, und wie Kinder halt sind, wir sind aus dem Zimmer gegangen und haben es wieder vergessen. Es gab -für uns -wichtigeres und schöneres. Dafür bin ich heute unendlich dankbar.

    • Sirisee: Den "indoktrinierten" Kindern wird durch diese Politik und diese
      Art und Weise, das Leben zu verstehen, schlichtweg über kurz oder lang die Lebensgrundlage entzogen.
      Eher über kurz. Denn wie soll das alles bezahlt werden, was da Hinz und Kunz aus der ganzen Welt versprochen wird. Im Trumptaumel gestern ein Bericht in der Welt, dass 1 Flüchtling pro Jahr gut um die 10.000,– Euro pro Jahr kostet, nur im Unterhalt.
      Da sind Gesundheitskosten, Sprachschulen und anderer Firlefanz noch gar nicht eingerechnet. Ich habe auch gerechnet und komme auf ca. 16.000,– Euro. Aber sei es drum.

      Der Aufprall wird überaus hart – und dann wird richtig in die Hände gespuckt werden müssen. Und auch da bin ich neugierig, wie uns die „Volksvertreter“ das verkaufen werden.
      Linke Utopien wird man sich immer weniger leisten können.

    • Sirisee 13.04
      Klasse Kommentar!

    • Doktrin
      Ja heute müssen Kinder in der Schule Pro-Asyl- und Anti-Pegida-Lieder lernen und gleich mal in einer Moschee zum Gebet niederknien.

      Dagegen hatten wir es als Kinder auf dem Dorf himmlisch. Wenn ich mal Enkel bekomme, höre ich auf zu arbeiten, damit die ja nicht in diese Erziehungsanstalten müssen.

      Das mit der Einladung zu Essen ist heute eher so, dass die Herren zum „Nase pudern“ gehen, damit Frau ihren Anteil an der Rechnung schon mal ins Mäppchen legt. Auch der Mann hat sich gemäß gewisser Kreise emanzipiert.

      Ich gebe zu, mir fehlen die alten Knigge Regeln. Nicht, weil ich meine Rechnung nicht selbst zahlen kann, sondern weil man sich nicht mehr als Frau/Mann fühlen darf.

      Danke für den schönen Artikel.

    • Gern geschehen.

    • Samsara - nicht weil ich Ihnen misstraue, sondern weil ich so neugierig bin: Wo lasen Sie
      über die heulenden Kinder wg. Trump. Ich kann mir sowas nicht vorstellen.

    • Wutbürger
      Herzlichen Dank für den Artikel: man könnte auch sagen, erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.
      …auch bei Frauen

      Trump wurde gewählt in der Hoffnung, dass sich die Situation der weißen Mittelschicht durch „America First“ verbessern könnte, dass es keine weitere Migration (also weniger Konkurrenz am Arbeitsmarkt) gibt und es keine weitere Abwanderung von Arbeitsplätzen nach Südamerika oder Asien gibt. (beste Analyse in der FAZ Print gestern, Warnung schon von Joe Biden beim Wirtschaftsforum in Davos)

      Es wurde gegen die Arroganz der Eliten gegenüber „white trash“ gewählt, ein „Fuck you“ gegen das Establishment wie Michael Moore es vorhergesagt hat (https://www.welt.de/politik/ausland/article159393833/Michael-Moores-gespenstische-Prophezeiung.html).

      Diez, der so wirkt als sei er erstmals in seinem Leben überhaupt bei Wahlveranstaltungen, ist genau derjenige, der so eine Wut provozieren kann mit seiner Umerziehungs-Arroganz.
      Die Leute hatten die Nase voll von PC, fanden es befreiend , dass endlich einer laut sagt, was er denkt.

      Diez unterhält sich also nun mit seinem Sohn darüber , ob Trump im Alleingang die Mauer bauen darf.
      Man hätte sich gewünscht im letzen Jahr, dass er auch mal kritisch fragt, ob Frau Merkel entgegen geltendem Recht im Alleingang deutsche Grenzen für Millionen Migranten ohne Pass öffnen darf, ohne Abstimmung darüber im Parlaments und ob dies eigentlich demokratisch ist.

      Gut auch wieder Kissler:
      http://www.cicero.de/salon/nach-der-uswahl-thank-you-mr-president

    • @nur ein Leser ...
      … nach meiner Erinnerung ging das jedenfalls im Westen mit der politischen Indoktrination der Kinder ziemlich zeitgleich zum politischen Aufstieg der GrünInnen los, der in 80er Jahren mit einer Massenhysterie (Frieden, Umwelt, Atom, Endzeit) begann. Erster Höhepunkt war in Westdeutschland 1983, als ganze Schulen mit blauen Friedenstauben für den Frieden marschieren durften (wofür wusste keiner, aber es gab aber schulfrei). Die Lehrerkollektive bestehen im Westen bekanntlich seit Jahrzehnten überproportional aus Parteikadern der GrünInnen. Seither geht das beharrlich weiter, auch weil es ja nur „anständig“ sei und das Schüren von Endzeitstimmung (jetzt wegen Trump) ist unserer politischen Kultur so allgemein geworden, dass man nur noch die absurden Spitzen („brandgefährliche“ Petry usw.) bemerkt ( „brandgefährlich“ hat mE fast die Zuverlässigkeit des Lackmustests)…

  3. Louboutin
    In Kentucky stöckelt Frau auch nur schwer mit diesen rum, dafür ist dann doch die East Coast gedacht. Vielleicht mag auch manche Frau einen „Grabber“?

    Alles wahre Worte von Ihnen.
    Die Demokraten werden lernen und ihre Wählergruppen wieder erfolgreicher zum Abstimmen schleppen: als nächstes werden sie einen Rap-Star oder einen mexikanischen Drogenschmuggler aufstellen. Ok, der zweite ist ja dann schon deportiert. Wird nicht einfach werden… Vielleicht doch eine dieser Vorbilder aus diesem „Sex and the City“?

    • es ist ollig klar, dass Trump die nächsten 8 Jahre am Drücker ist, und die Demokraten haben in Washington nichts mehr zu verteilen.

    • Manolo Blahnik
      Wenn „Sex and the City“, dann aber nur Samantha und mit Manolo Blahnik an den Füßen. Sorry, werter Don, eine Lady aus New York würde „Manolo Blahnik“ und keine „Louboutin“ tragen, viel zu ….

    • Vielleicht doch eine dieser Vorbilder aus diesem „Sex and the City“?
      Prägnanter und knackiger, einer aus „The Walking Dead“.Ich denke da zum Beispiel an David Morrissey als Philip „The Governor“ Blake! Er spielt in seiner Freizeit diatonische Harmonika und betreibt Sportarten wie Boxen, Darts und Fechten.

    • Titel eingeben
      Lieber Herr Älpler,

      die Frage, ob manche Frauen einen „Grabber“ eventuell doch gar nicht so schlecht finden, sollten sie am besten einmal ihrer Frau, Mutter, Tochter, Schwester, Cousine, Tante, Freundin etc. stellen. Dann wissen wir mehr!

    • Manolo Blahnik oder Louboutin?
      Auch wenn ich jetzt hintlerwälderisch erscheine – was ist das?

  4. VOLLTREFFER
    Besten Dank werter Don.

  5. Titel eingeben
    Die Leute, die sich über Trump’s Spruch aufregen, greifen doch dann zur BUNTEN, zur OK, Gala, Aktuellen, inTouch, und wie die Promi Boulevard Rainbowpress Blätter alle heißen. Und die voll sind von Berichten über Frauen, die sich an ihre Pussies nicht nur greifen lassen.

    Und dass es auch Sexismus ist, wenn man meint, eine Frau müsse deshalb Präsidentin werden, weil sie eine Frau sei, und überhaupt hätten alte weiße Männer nichts zu sagen und seien dumm und rassistisch und hinterwäldlerisch und what not, wird geflissentlich übersehen. Oder gar nicht wahrgenommen. Wie auch der im Bashing auf „alte weiße Männer“ liegende Rassismus. Als ob jemand ein besserer Mensch ist, nur weil er oder sie schwarz oder gelb oder rot oder blau ist.

    Wer aber dem Feindbild „alte weiße Männer“ pauschal jede Existenzberechtigung, jede Meinung die nicht die eigene ist, und im Prinzip jegliche Bürger- und Menschenrechte abspricht, steht auf der gleichen Stufe wie die, die einst den „Negersklaven“ die Eigenschaft als Mensch absprachen. Und damit noch unter dem Niveau der römischen Gesellschaft liegen.

    • es wird Zeit, den Leuten die das dauernd sagen, mal reinzureiben, dass sie so braun wie ihre Grossväter sind.

    • Naja - KGE wird eben deshalb gesetzt - weil sie eine Frau ist, kriegt sie den Posten!
      Das sagt doch schon alles über diese Partei aus. Unwählbar! Nicht nur deshalb.

    • Aber lieber Don,
      braun ist man doch nur, wenn man nicht für die richtige Sache ist.

      In den USA ist man angeblich soweit, dass an den Hochschulen für den dortigen Eignungstest (SAT-Test, vergleichbar unserem alten Medizinertest) je nach ethnischem Hintergrund Boni verteilt werden. Afroamerikanische Bewerber erhalten gegenüber „Weißen“ (caucasian) einen größeren und Latinoamerikaner einen kleineren Zuschlag auf den von ihnen tatsächlich erzielte erzielten SAT-Wert.

      Bewerber mit asiatischem Hintergrund erhalten einen Malus, weil sie in den SAT-Tests unverschämter Weise oft so gut abschneiden. Oder, um es in der Diktion von Günther Oe. zu halten: wäre ja noch schöner, wenn die Schlitzaugen nur dasselbe und nicht etwa mehr leisten müssten als alle anderen…. LBGT-Zuschläge wären mir noch nicht bekannt, sind aber wohl nur noch eine Frage der Zeit.

      Wie die das über die Generationen hinweg handhaben, insbesondere wenn jemand einen gemischten ethnischen Hintergrund hat (z.B. die vier Großeltern waren je einmal kaukasisch, afroamerikanisch, asiatisch und mexikanisch) erschließt sich mir noch nicht ganz, dies wirft aber interessante Folgefragen auf.

      Wahrscheinlich gelten dann Mischwerte und man muss das irgendwie durch „Ausweisdokumente“ nachweisen (ich verdränge gerade den bösen Begriff eines „Nichtariernachweises“ aus dem für Assoziationen zuständigen Teil meines Cortex‘).

      Also, Sie sehen, Rassissmus geht durchaus, es muss nur bitte der moralisch richtige sein…

      Mit herzlichem Gruße
      SchallundRauch

    • Germany - zero points ...
      „Und dass es auch Sexismus ist, wenn man meint, eine Frau müsse deshalb Präsidentin werden, weil sie eine Frau sei,“

      Nein, greenbowlerhat, setzen, sechs. Waffengleichheit – d. h. Konkurrenzfähigkeit, und das ist die einzige Währung in diesem System – würde eben erst dann herrschen, wenn einmal eine Frau den ultimativen Beweis geführt hätte, dass sie die Dinge ganz genauso beschissen regeln kann wie ein dämlicher weißer Mann, von denen wir auch schon einige hatten. – Wer das Niveaulimbospiel im Westen immer noch nicht begriffen hat, wird es auch nicht mehr begreifen … und dass das mitnichten ein statement für eine Person ist, eben noch weniger.

    • Nochmal, weil es so schön ist
      „Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.“

      Michael Klonovsky

    • Ich kann jedes Ihrer Worte nur bestätigen.
      Außerdem kann ich beim besten Willen nicht verstehen, dass die Frauen Trump als Sexisten schmähen und Hillary ins Weiße Haus wählen wollten, nur weil sie eine Frau ist. Sie, die die Übergriffe ihres Bill nicht nur geduldet hat, sondern die betroffenen Frauen aktiv unter Druck gesetzt hat, soll von Feministinnen als Vorbild betrachtet werden? Ich bin selbst eine Frau, aber ich finde, dass man Frauen, die eine Frau wählen, nur weil sie eine Frau ist, das Wahlrecht wieder entziehen sollte.

    • Erstaunliches aus der neuen Welt
      An der Stelle möchte ich gerne darauf hinweisen, dass es in der politisch korrekten neuen und alten Welt einen bemerkenswerten und erstaunlichen Unterschied gibt, der irgendwie dann doch so gar nicht politisch korrekt ist:

      Was von unseren politisch Oberkorrekten völlig selbstverständlich aus den USA hingenommen wird, hier aber von offizieller Seite (!) völlig undenkbar ist, ist die Einteilung der Wähler nach ‚Rasse‘, Herkunft und Hautfarbe. Da wird doch ganz selbstverständlich in Wahlumfragen zwischen Latinos, Schwarzen und Weißen unterschieden, selbst durch die oberkorrektesten Eliten Deutschlands in den Medien werden völlig selbstverständlich aus ‚Rasse’/Hautfarbe/Alter/Geschlecht und Wahlverhalten (Umkehr-)Schlüsse auf den Charakter und Intelligenz gezogen. Man stelle sich vor, das Politbarometer und Co. würde in aller Selbstverständlichkeit stets seine Wahlumfragen nach Weißen, türkisch-arabischem Mihigrus, Asiaten, Russland-Deutschen und sonstiger europäischer Herkunft aufschlüsseln, obwohl die Wahlberechtigten unter diesen deutsche Staatsbürger sind, wie Afroamerikaner US-Bürger. Natürlich, nach Alter darf auch hier unterschieden und diskriminierend argumentiert werden. Auch nach Bildung wird gerne aufgeschlüsselt und abgeschätzt. Dabei wird nicht einmal in Kriminalstatistiken hier umfassend aufgeschlüsselt. Wenn es aber um Wahlen geht, selbst im Ausland, dann nimmt es der korrekte Deutsche Linke und Menschenfreund dann nicht mehr so genau mit dem, was man darf und nicht darf, und unterscheidet nach Rasse, Herkunft, Alter, Bildungsgrad und spuckt Gift und Galle auf den Gegner in übelster Manier aufgrund von Vorurteilen, und hierzulande nicht einmal ansatzweise basierend auf verlässlichen empirischen Erhebungen. Aber auch hier weiß z.B. der Grüne, dass Grünewähler nicht nur die besseren Menschen sind, sondern natürlich auch die Bildungselite (und natürlich die gute Jugend), selbst dann, wenn die Lichtgestalten an der Parteispitze mitunter nicht einmal ein abgeschlossenes Studium vorweisen können (Fischer, KGE, Roth – die Sozialpädagogen Trttin und Özdemir lassen wir noch durchgehen). Merke: Man muss als Politiker kein Akademiker sein oder einen Berufsabschluss besitzen, um über den Bildungshintergrund der Wähler der Konkurrenz herziehen zu können. Und man muss als Akademiker keine Akademiker wählen, um die eigene Wahl dennoch allein weil man selbst Akademiker ist als intellektuelle Glanzleistung zu empfinden und darzustellen. „Alles kann, nichts muss…“

    • Merkel, die alles vom Ende bedenkende Physikerin
      Metaphysiker/in und Physiker/in
      „Welches Treiben zugleich nach reiner Vernunft, nach Erfahrung,
      Ach, sie stecken das Haus oben und unten in Brand.“
      Johann Christoph Friedrich von Schiller

    • @Trojaner 13:24
      „Naja – KGE wird eben deshalb gesetzt – weil sie eine Frau ist, kriegt sie den Posten!“

      Genau dieses quotengerechte Postengeschacher (1xmännlich, 1xweiblich, 1xRealo, 1xFundi; ja keinen wichtigen Landesverband vergessen; möglichst noch Mihigru und jung und gerne Muslim …) ist es, was Otto-Normalwähler mittlerweile total abschreckt. Man hat immer den Eindruck, dass fachliche Qualifikation und menschliche Eignung kaum noch eine Rolle spielen. Minister_In kann doch jeder/jede.

      Naja, und dann kommt einer und wirft das alles mit ein paar lockeren Sprüchen über Bord. E

    • also schön, Krächzit und andere:
      Kommt der Berg nicht zum Propheten, muss der Prophet halt zum Berg kommen. Oder umgekehrt. Wie sie wünschen.

      Das ergänzt Klonovsky und widerspricht ihm nicht. Es handelt sich um Niveaustabilisierung auf niedrigem, dafür stabilem Niveau. Wenn alle tot sind, gibts ja wenigstens keinen Krieg mehr … mein Gott, dass Männer nicht einmal mehr Zynismus können ….

  6. It´s the end of the world as we know it...and I feel fine!
    Tag 1 nach den US Wahlen und sie sorgen immer noch für Unterhaltung. Diesmal: Die Reaktionen deutscher „Eliten“ und Leitmedien. Hysterie wohin man schaut. Merkwürdige Prioritäten.
    Dieselben Leute ermahnen einen gebetsmühlenartig zu Ruhe und Besonnenheit wenn nebenan ein Terroranschlag verübt wurde. Aber drüben, über dem großen Teich, wurde der aus ihrer Sicht, falsche Kandidat demokratisch gewählt and everybody loses their minds!

    • vor allem: Gegen alle Medien, Hollywood, Wall Street und die Saudis sowie die eigene Partei.

    • Titel eingeben
      Ich hätte nicht gedacht, dass ein prominenter Sozi den fatalen Fehler des großen Weltenlenkers Helmut Kanzler Schmidt wiederholen würde. Schmidt mußte nach Abgang des geliebten Ford mit Carter leben.
      Dass Merkel, die alles vom Ende bedenkende Physikerin :) meint, dem Wahlsieger unter Vorbehalt und Einschränkungen gratulkieren zu müssen, hätte ich auch nicht erwartet. Das übrige Personal zeigte sich gewohnt unfähig.

      Spielen Sie? Wenigstens Doppelkopf? Beim Verlieren und beim Gewinnen zeigen die Leute ihre dummen oder häßlichen Fratzen, sofern sie diese haben.

    • Die Analysen dazu sind auch witzig
      Manche sind fast richtig schwenken dann aber doch gebetsmühlenartig auf die „Alles weiße Rassisten!!!!!1111einself!!!1“ Linie.

    • ...
      Die sollten sich mal von den deutschen Unternehmensleitern eine
      Scheibe abschneiden.
      Chef von Heidelcement: Eine Mauer zu Mexiko bauen?
      Wir haben in den Südstaaten zwei Werke, wir können liefern.
      oder ein anderer:Protektionismus?
      Wir produzieren in den USA für die USA.

      Wirklichkeit, kann so einfach sein.

    • Wenn ich je FAZ abonniert gehabt hätte
      … und das war schon deshalb unmöglich, weil es zu ‚meiner Zeit‘ ein rechtes Blatt war, und ich stattdessen die ZEIT von vorne bis hinten las (bzw. bis die nächste kam), und wenn, dann schon die FR, von wegen links,
      aber wenn ich das dann trotzdem hätte, und wenn ich auch nicht mein Abo schon einige Male gekündigt hätte, weil der Niedergang nach Abgang des Klugen Kopfes stringent war,
      also wenn ich wider alle Realitäten heute noch Abonnent wäre, würde ich umgehend kündigen.
      Und nicht weil die FAZ die letzten Wochen das konsistenteste Trumpf-Bashing fabriziert hat, das der sterbende deutsche Blätterwald noch hinbekommt; sondern weil die Berichterstattung seit gestern früh einfach kaum mehr mit ernsthaftem Journalismus zu tun hat. Nicht weil Trump so oder so wegkommt, sondern weil der Großteil an Meldungen das sind, was man bestensfalls noch als ‚hirnrissig‘ einstufen kann. Aus allen Rohren. Aber keine Granaten, sondern Schrot. Augen zu, und wild in die Gegend geballert, was und wo immer mit Trump zu tun haben könnte. Bis hin zur Mitgliedschaft des Vaters seiner dritten Ehefrau bei der jugoslawischen kommunistischen Partei.
      Der alte Rummmsfeld hätte endlich sein legendäres ’shock and awe‘ erleben können. Ausgeteilt durch die Universalwaffe DT. Alle waren in shock and awe, von der Kanzlerin bis hin zu irgendeiner chinesischen Wirtschaftsdelegation. Awe!

      Wären die Medien nicht alle solche Eunuchen vor dem Herrn, hätten sie der Frau Merkel einen Fünfer verpassen müssen, so wie sie zum neuen amerikanischen Präsidenten sprach. Diese sogenannte Rede – besser: Ablese – hätte sie objektiverweise ihrem Freund Erdogan als Leviten lesen müssen.
      Gabriel hat ja nun die letzte Möglichkeit auf ein Weiterkommen vergeigt. Steinmeier sich nicht halb so geschickt angestellt, wie Christoph Schwennicke ihn uns als potentiellen Präsidenten verkaufen wollte, UvdL hat endgültig die Fassung verloren.
      Und das alles in schöner Zusammenarbeit mit den Freunden Deutschlands in Bruxelles, man lese selbst nach, was der designierte SPD-Kandidat verzapft hat, bzw. den Branntwein-Juncker und sein ‚wir werden ihn kennenlernen – und er uns.‘

      Könnte es sein, dass bei mir mittlerweile Trump nach Wagenknecht und Sebastian Kurz den dritten Platz einnimmt, was die Kategorie ‚guter Politiker der Gegenwart‘ betrifft? Und ich habe meine Einschätzung von ihm um kein Iota geändert … . Hmm.

    • Mei, irgendwas muss man lesen. Ich lese haufenweise Sachen, die ich nicht teile, aber das ist mir egal.

    • E.R.Binvonhier sagt: ... wir können liefern
      Was wurde eigentlich aus dem Zaun der dorrt gebaut wurde?
      Wurde er von Obama abgerissen?
      Ich denke nein.

      PS Es gab eine deutsche Firma die damit warb nicht mehr die Zutaten für die Hinrichtungen mit der so genannten Giftspritze zu liefern.

      Vermutlich machte man es danach unter Obama mit Strom aus Windenergie.

    • @ Klaus Keller 17:24
      „Vermutlich machte man es danach unter Obama mit Strom aus Windenergie.“

      You made my day :)))

    • Danke, Herr Keller
      „Strom aus Windenergie“ – muss ich mir merken – nachhaltiges und umweltverträgliches Ableben. Darf man die Daumen drücken, dass der Wind wenigstens dann stetig bläst, von wegen flackernde Lampen und Stühle und so?

      Wobei der Heidelbergcement-Chef derzeit schon in den Startlöchern sitzt für Aufträge aus den USA, angesichts der projektierten Baumaßnahmen an der mexikanischen Grenze und sich schon diebisch freut, wie er gestern mitteilte. Ob dort im Zaun auch Strom aus Wind- oder Solarenergie fließen wird, man weiß es nicht. „Wir“ drücken natürlich auch den deutschen Herstellern von Solarpanels und WEAs, sowie deren Aktionären, die Daumen.

    • Titel eingeben
      @ Uwe Dippel sagt: 10. November 2016 um 15:58 Uhr

      Sie brauchen die FAZ da gar nicht extra herausstellen, die nds haben sich mal die Mühe gemacht die Reaktionen der deutschen Medien nach der Wahl zusammen zu stellen:

      „Weltuntergangsstimmung , Arroganz und komplette Ahnungslosigkeit – die Reaktionen der deutschen Medien auf Trumps Wahlsieg”

      http://www.nachdenkseiten.de/?p=35765#more-35765

      Als grosser Freund des Ausdrucks „Lügenpresse“ seit Beginn, bin ich ganz bei ihrer Beurteilung des derzeitigen Angebots und kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern, wann ich zum letzten Mal auch nur einen Pfennig für so was ausgegeben habe. (Ausser fürs Titanic!)
      Ich checke jede Woche die neueste Zeit und den neuesten Spiegel die man, wenn man weiss wie es geht, ja im Internet kostenlos lesen kann, und finde dort jeweils ein paar wenige, 2 -4, lesenswerte Artikel.
      Leider machen dann Artikel wie dieser unverschämte Schwachsinn von Diez, die gute Arbeit zur Deutschen Bank vor ein paar Wochen wieder zunichte.
      Die Prantlhausener existiert auf diesem Computer nicht mal mehr, nachdem sie knapp 50 Jahre Teil meines Lebens war… Es gibt Grenzen!

    • an ratloser Gast und andere
      Die Idee zur Hinrichtung mit Strom aus Windenergie ist von Andreas Thiel. Er variiert das Thema ein wenig. Leider kann ich ihnen die Stelle bei You Tube nicht nennen. Thiel erzählt auch eine schöne Geschichte zum Thema erneuerbare Energien.

      Wahrscheinlich verwendet man Strom aus Generatoren die mit Stauseewasser betrieben werden der Delinquent muss aber vorher unterschreiben das er mit dessen Verwendung einverstanden ist da er importiert werden muss.

    • @TDV
      Aber die Titanic, die ich früher geliebt habe, ist doch inzwischen auch stramm auf Merkel-Kurs !?

    • zu erneuerbaren Energien und Todesstrafe
      Die Idee beides zu verknüpfen (jetzt nicht an ein Seil denken) ist nicht von mir sondern von Andreas Thiel
      Eine 3- Sat- Sendung.

      https://www.bing.com/videos/search?q=anreas+thiel&&view=detail&mid=741002229F0DFE14BB9D741002229F0DFE14BB9D&FORM=VRDGAR

      ab 22:18

      Man kann sich aber auch alles ansehen.
      Viel Vergnügen, oder sollte ich das in Anführungs und Schlusszeichen setzen?
      Nein, sollte ich nicht.

    • Ja, Krächzit….
      Sehen sie, ich habe nichts gegen Flüchtlinge, ich habe was gegen Politiker die mit ihrer Inkompetenz ein ganzes Land, bis hinunter an den Mittagstisch gespalten haben und unzählige Freundschaften zerstört haben.

      Die Titanic ist leider auch eines der Opfer. Nur, welchen Markt soll ein Satire Magazin, das OHNE Werbung auskommt denn ansprechen? Merkel gehört für das was sie getan hat geteert und gefedert, ich hab das mal erlebt wie so was aussieht. Wenns den richtigen trifft, ist es eine angemessene Behandlung.
      Wenn die Deutschen ein wenig mehr wie die Amis wären würde die McPom Dame genau wie Hilary behandelt…
      Schwer zu sagen wie wünschenswert das wäre, oder ?

  7. Selektive Wahrnehmung und stolz drauf
    Leider instruktiv:

    http://www.bbc.com/news/world-us-canada-37924687

    Mal eine andere Frage: wie verteidigen wir denn jetzt das Baltikum mit dem Gendersternchen?

    • Ich schreibe seit zwei Jahren über das, was auf dem flachen Land kocht, und werde dafür als Nazi bezeichnet.

    • Das ist
      eine von zwei Fragen. Die Zweite: wer bezahlt die Krisenintervention in 20 Jahren, wenn Donald „Drill Baby, Drill“ in die Realität umgesetzt hat…

    • @Don Alphonso 12:42
      Sie werden es nie verstehen, weil sie es nicht verstehen WOLLEN. Das ist das Problem bei ideologisch verblendeten Menschen. Da ersetzt das Wünschen das Denken.

    • Titel eingeben
      Matthias

      Mangels Alternative sehe ich BBC zum Frühstück und die ungeheuerlich dumme Verbohrheit verschlägt einem den Atem!
      Das sind nicht mal Lügen, das ist einfach nur Inkompetenz.
      Soweit mir bisher bekannt scheint der Umgang der US Medien mit dem Wahlergebnis wesentlich entspannter zu sein, als der im Rest der Welt.

      Ich seh da in Europa einen in seinem Unfang noch gar nicht absehbaren „Krieg“ zwischen dem, was ja doch anscheinend mehr und mehr Leute erfreulicherweise denken, und der veröffentlichten Meinung.
      Andererseits geht derzeit die Entwicklung weltweit nach wie vor zu den aller-inkompetentesten Politikern, und ich befürchte, es bedeutet gar nichts Gutes zu erkennen, dass die Ursache dafür die erfolgreiche Pervertierung der Demokratie ist, durch die bestehenden Machtverhältnissen wegen der Medienkonzerne.
      Immerhin, der Aufschwung am US Aktienmarkt ging völlig an den Firmen im Silicon Valley vorbei, das könnte ein gutes Zeichen sein. Trumps Sieg wäre bereits zu begrüssen, wenn als Folge die Amazon, Facebook, Google und MS tatsächlich an Macht einbüssen.
      An der Stimmverteilung kann man ja absehen, dass die US Gesellschaft ziemlich genau in der Mitte gespalten ist, während bis zum 8.November nur die Meinung zählte, die politische korrekte Welt existiere, alles andere müssen Nazis und Ku Kluxer sein.

      Im Silicon Valles wurde übrigens gestern eine Bewegung gegründet, die die maximale Abtrennung Californiens von den USA zum Ziel hat.
      Vielleicht haben die ja begriffen woher der weht?

    • @ TDV: Ist es nicht wunderbar?
      Plötzlich haben wir Diskussion, Leben, Bewegung. Es geht um echte Alternativen. Jemand wie Trump oder die Abstimmung zum Brexit ist in der Lage, ganze Bevölkerungsgruppen an die Urnen zu bringen.

      Nicht, dass ich den Brexit will oder gar Trump – aber in meiner Altersgruppe wacht vielleicht jetzt endlich mal die Mehrheit auf und merkt, was passiert, wenn man selber nicht zur Wahl geht.

      Und schauen Sie mal hier: im Nachgang zu solchen Abstimmungen wird den Leuten tatsächlich geraten, auf die andere Seite zuzugehen, zuzuhören und zu reden, nicht nur zu twittern – Wahnsinn, oder?

      http://www.bbc.com/news/magazine-37921356

      Also, ich glaube, das kann uns als westliche Demokratien nur bereichern, nur stärker machen.

      Denn eines ist für mich klar: die Brexit-Clowns noch The Donald dürfen jetzt mal liefern. Viel Spaß. Wollen wir doch mal sehen, wo die in fünf Jahren stehen.

    • Mathias
      Ich kann ihre Freude verstehen, meine Generation hatte dasselbe Erlebnis als eine gewisser Joschka Fischer damals Minister wurde…
      Leider wussten wir nicht, dass dieser peinliche Fettsack nicht allzuviele Jahre später einen Völkerrechtswidrige Krieg ganz, ganz toll finden wird.

      „Wollen wir doch mal sehen, wo die in fünf Jahren stehen.“
      Wo die Brexit Clowns und der Orange Clown in fünf Jahren stehen, das sollte nicht ihre Sorge sein. Wo SIE in 5 Jahren stehen wäre interessant. Ihre Aufforderung zum Wählen lässt Böses ahnen. Was hindert sie denn daran zu verstehen, dass es genau dieses System ist, das man aus unerfindlichen Gründen Demokratie nennt, das die Probleme ermöglicht, und sie meinen genau damit aus der Scheisse rauskommen zu können???? Echt… Wenn sich Trump mit Putin einigt, was wahrscheinlich ist, wird DE eine böse Zukunft haben.

      Wenn sie Lust haben, dann fangen sie mal hier an:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Postdemokratie

      Und dann recherchieren sie wie ein gewissen Herr Zuckerberg und die Clinton GmbH & Co KG, mittels Bot-Netzen, versucht haben die US Wahlen zu gewinnen.

      Das Wichtigste auf diesaer Welt ist es zu lernen Wunschdenken von Denken zu unterscheiden. Fangen sie bald damit an….


    • Wenn sich Trump mit Putin einigt, was wahrscheinlich ist, wird DE eine böse Zukunft haben.
      Wie mans nimmt. Von ca. 1850 bis 1910 ging es ja auch einigermaßen gut mit der Mittellage, aber ob diesem höchst schwierigen Balanceakt heutzutage jemand gewachsen ist, ist die Frage…

  8. Kultur-Politik-Medienschaffende
    Viel wollten ja nach Trump nach Kanada auswandern.
    Kanada frägt zurück, was sie glauben wieviel Kulturschaffende
    ein Land vertragen kann.

    Wenn man nun erfährt, dass ein Teil des Clintonlagers keinesfalls
    bereit ist, das Wahlergebnis zu akzeptieren und auf den Strassen
    demonstriert, wird es wohl in Washington einen Maidan geben.

    Popcorn!

    • Ach, das wird sich schon einrenken. So schön ist Canada auch nicht.

    • Instapundit hat einen schönen Satz...
      Sie haben mir gesagt das wenn ich für stimmen würde es Aufstände auf den Strassen geben würde.

      Den Satz bringt er seit McCain und er tut immer wieder weh, also täte wenn man so Botschaften verbreitet hätte.

    • Wenn Kanada
      sie nicht aufnimmt, dann können sie ja nach Deutschland flüchten.

    • Titel eingeben
      „Don Alphonso sagt: 10. November 2016 um 12:37 Uhr

      Ach, das wird sich schon einrenken. So schön ist Canada auch nicht.“

      Sie waren noch nie auf Vancouver Island, gell?

    • Da wohnt eine Bekannte, aber da darf man kein Kleingeld im auto liegen lassen.

  9. Danke
    Wo überall nur noch wirres Zeug geschrieben wird, endlich mal was Präzises das auch einleuchtet.

    • Gern geschehen, aber offen gesagt habe ich das auch nur so runtergeschmiert.

    • Runtergeschmiert ....
      Musikstücke sind manchmal in der ersten Fassung am besten. Da staunt man manchmal, wenn man die Aufnahmen durchgeht. Vielleicht ist der Text dann deshalb so eingängig.
      Unsere Medienlandschaft hat ansonsten den Peak der Authentizität (war mal ein blödes Modewort, ich weiß) ja längst überschritten und wird von kleinkarierten Giftmischern gestaltet.

    • Daisy Mae Yokum
      Erst schien es als hätte der Abschleppdienst die Damenkarte gezogen – doch dann waren die Bremsstreifen nicht zu übersehen!

    • Titel eingeben
      Es freut mich zumindest…
      …dass meine bewusste Abstinenz von politischen Nachrichten (etc.) in TV und „Qualitätsmedien“ offenbar berechtigt war (iich empfand’s seit „Ukraine“ nur noch als Propaganda) …und immer noch ist.
      Ich erfahre mehr bei Fefe, dem Don und auch bei einigen anderen, die nix mit Tagespolitik zu tun haben.

    • Ja, Gast...
      Ich kenne etliche Leute für die die Ukraine das Schlüsselergebnis war…

      Wir sollten allerdings nicht erwarten, dazu etwas in „unserern“ Medien zu lesen…. ;-)

  10. Wohin dann noch?
    Wohl wahr, Wort für Wort, lieber Don. Vielen Dank, einmal mehr.

    Die Clinton wäre tatsächlich nur das winzig geringere Übel gewesen, so hinterfotzig, wie sie und ihre Camarilla Bernie Sanders ausgebootet haben, von ihren Kriegsplänen und den schamlos kassierten (beileibe nicht nur arabischen) Millionen ganz zu schweigen.

    Julian Assange wollte sie per Drohne erledigen lassen („can’t we just drone him?“) und konnte sich, als das publik wurde, so gar nicht mehr erinnern.

    (Kleiner Exkurs: Der größte Schurkenstaat ist sowieso Nordamerika, das weiß man ja seit Hiroshima, Indonesien, Korea, Vietnam, Chile, Irak, Afghanistan, Syrien und und und…)

    Wenn Frau Petry oder wahlweise auch die Damen Schwesig, Kahane oder Lohfink demnächst Bundeskanzlerin bzw. – präsidentin sind, Le Pen Frankreich regiert und auch noch der Austronazi gewählt wird, falls da die deutschen Briefumschläge zur Abwechslung mal kleben, dann weiß man wirklich kaum noch, wohin. Schade insbesondere um das schöne Allgäu, beiderseits der Grenze.

    • Es ist landschaftlich...
      …auch sehr reizvoll gleich hinter dem Ural. Und man trifft bestimmt keine Flüchtlinge. Außer einige deutsche…

  11. die vierte ohnmacht im staate
    vermutlich ist dieser fakt schwer zu schlucken, daher die schnappatmung.

    • Die Medien wurden halt eiskalt erwischt und müssen sich jetzt erst mal orientieren.

    • orientieren?
      Na, Sie sind ja ein Optimist, Don.
      Nach den Erfahrungen der letzten Zeit hab ich schon Zweifel an der Reflektionsfähigkeit der Medien. Wahrscheinlich wird`s denen eine Weile peinlich sein und dann gehts weiter wie bisher….

    • ORF, ARD und ZDF
      Gestern, um 6.30 Uhr, habe ich mir den Fernseher aufgedreht um zu sehen, wer „PresidentIn“ wurde. Nun den Ausgang selbst zu kommentieren, steht mir als nicht wahlberechtigtem Österreicher nicht zu; aber: die Gesichter der ORF, ARD und ZDF-Moderatoren waren für mich das absolute „High-light“ des Tages! Ich habe extra mehrmals „durchgezippt“; so schön war’s!!

      Mit welcher Arroganz, Abgehoben- und Selbstgefälligkeit, welch abstoßenden moralischen Duktus haben doch diese Leute in den letzten Monaten und Wochen auf die Wähler von Trump eingedroschen und uns allen erklärt, welch faschistoider-Trotl Trump doch ist. Ein Sieg Trumps war in den ORF, ARD und ZDF Köpfen undenkbar! Mit, ich muss es ganz offen sagen, sehr großer Schadenfreude sah ich dann gestern, wie diese Leute erklären mussten, dass diese „billige Witzfigur“ das mächtigste Amt diese Welt erringen konnte. Dass dabei nichts verstanden wurde, erkannte ich daran, wie sofort wieder jene verunglimpft wurden, die abgehängt sind und zu den Verlierern zählen. Um nach Frau Nadja Bernhard von der ZIB 1 zu reden: wo war die „Latino-Community“? Die haben doch wohl etwa nicht (auch) Trump gewählt?

    • Werter Don, da sind sie nicht allein...
      …auch ich bin in meinem Bekanntenkreis der Nazi. Da muss man durch.


    • die vierte ohnmacht im staate
      da sagen Sie was.
      Ich begreife die Fassungslosigkeit nicht. Mir wäre es oberpeinlich, als derart fassungslos abgelichtet zu werden. Ich meine, das war doch nun kein Blitz aus heiterem Himmel, sondern es gab von vornherein 2 Kandidaten, so daß man sich 2 Szenarien ausdenken muß. Das kann doch nun nicht zuviel verlangt sein, auf gerade mal 2 Fälle gefaßt zu sein, und sich nicht völlig auf einen Fall zu versteifen.

  12. american dynasty
    Verehrter Don,
    die Damen auf den Bildern würden sicher zustimmen.
    Was mir im hysterisch gestimmten Ton der Diskussion über das Wahlergebnis zu sehr untergeht:
    Als ich damals auf Austausch als junger Offizier in der Nähe von D.C. war sagte mir ein alter Senator etwas im Sinne von:
    „There is no such thing as an american dynasty in politics, ever“. Das war damals gemünzt auf die Versuche der Kennedy Geschwister nach John. F. in die Wahlkämpfe um das Präsidentenamt zu kommen. Wie bekannt endete das traurig und teils blutig.
    Wie konnte H.C. vergessen dass nach solchen Maßstäben ihre Kandidatur belastet war? Das einzig entgegenstehende Beispiel der US Geschichte, Bush, spricht von den Erfolgen nicht für eine grundsätzliche Änderung, und der dritte Bush in der Kette ist bemerkenswert in den Vorwahlkämpfen immer gescheitert.
    Wenn eine Frau POTUS werden soll, dann nicht eine ehemalige first Lady…

    • Man hat vielleicht auch übersehen, dass es in Clintons Äre durchaus grobe Fehler und Schattenseiten gab und die Kampagne etwas sehr 90er war. Wählt mich, weil ich Frau bin und genau so weiter mache, ist halt keine so gute Idee gewesen.

    • "Wählt mich, ich bin eine Frau"...
      … passt halt nicht zu „sexuelle Diskriminierung gehört gestoppt“.

      „Komm klar mit deinen Anger issues“ passt halt nicht zu „man darf einem Geschlecht nicht pauschal unterstellen, mit den eigenen Gefühlen nicht um gehen zu können“.

      Probe aufs Exempel: „Wählt mich, ich bin ein Mann“ oder „Sie sind zwanghaft hysterisch“. Da wäre was los gewesen…

  13. authentisch
    Ich glaube, sein Sexismus hat Trump auch deshalb nicht geschadet, weil er von vielen seiner Wähler (m+w) einfach als authentisch wahrgenommen wurde. Authentizität ist ein wichtiger Faktor bei der Beurteilung des Auftretens von Menschen.
    Dies ist etwas, was HRC imho fehlt. Sie spielt eine Rolle, um nicht gar zu sagen, sie erscheint durch und durch falsch!

    • Titel eingeben
      Da sagen Sie was. Nach meinem Eindruck des Alltagslebens der US Amerikaner, der sich freilich auf Arbeit / Büros von Technologiekonzernen beschränkt, herrscht da mittlerweile eine für mich unerträgliche Sprachpolizei. Dieses darf nicht gesagt werden, jenes auch nicht, Unangenehmes muss positiv „geframed“ werden, es gibt unglaublich viele Pfui-Worte und Ausdrücke, und damit ist bei weitem nicht nur das gemeint, was wir einst unter „Slang“ gelernt haben. Dann die unterträglichen Apell- und Affirmative Action oder Corporate Responsibility Emails, die ganze P/C Sprache, zur Zeit getoppt von der Microaggressions-Lehre („meine“ Unternehmen blieben da zur Zeit noch verschont). Fast alles davon ist gegen weiße Männer gerichtet, sehr viel davon gegen Weiße und überhaupt alle, die als „privilegiert“ angesehen werden.

      Permanent soll man mit einem schlechten Gewissen herumlaufen, und den Mund halten oder schönfärberisch reden, für das, was man einfach ist, von Geburt an.

      Während man gleichzeitig beobachtet, wie sich Leute in der Administration oder diejenigen die hinter ihnen stehen, die Taschen vollstopfen. Wie eigene Leistung nicht mehr zählt, weil das eigene Geschlecht oder Hautfarbe ja „privilegiert“ seien.

      Nach meinem Eindruck löuft da eine ziemlich große Truppe mit einem unglaublichen Frust herum, und Trump hat ihnen eine Möglichkeit geboten, diesen Frust loszuwerden. Zu Protestieren. Die „Deplorable“ Metapher von Clinton war nicht nur taktisch unfassbar dämlich, sie zeigte vielen Wählern auch, wie die Kandidatin und die hinter ihr stehenden Industrien und Medien über das Volk denken.

      Und so haben sie gewählt.

    • Ich muss mal was über so behinderte Sensibilitytrainings machen.

  14. Apropos Wahl akzeptieren oder nicht...
    Wo bleibt der #Aufschrei derer, die vorher Trump für seine eventuelle Nicht-Anerkennung so sehr kritisiert haben? Ach ich vergaß, das gilt immer nur für die Anderen…

  15. Change .... Yes, we can!
    Schon Blöd , wenn einem der wehende Mantel der Geschichte ins Gesicht klatscht.

    Das Narrativ vom dummen Hillbilly, dem abgehängten, alten, weißen, Hetero Mann ™ der Trump wählt ist halt auch zu schön.

    In anderen Analysen war zu sehen, dass 70% der Trump Wähler sich von Ihm einen Politikwechsel erhoffen.

    Nachdem Obama mit „Change“ und „Yes, we can“ ins Amt gekommen ist. eigentlich eine Riesenklatsche für die Demokraten.

    Einfach Minderheiten aufaddieren und dann denken das gibt automatisch eine Mehrheit ist schon verwegen. Wer nur Politik für Minderheiten macht verliert früher oder später das Vertrauen der Mehrheit.

    Die Demokraten haben wie die SPD den Arbeiter verloren und oh Wunder auch die Arbeiterin. Die Frauenquote in der Führungsetage ist doch nur eine ABM Massnahme im Justen Millieu

    „Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“
    – Georg Christoph Lichtenberg

    • "Glauben Sie, dass es hierzulande anders ist?"
      Eine AfD-Wählerin ist eine Grünen-Wählerin, die schon begrapscht wurde.

      Danke, Don, für den Text.

    • Hier bei der Polizei in NRW sollten Frauen bevorzugt be-/gefördert werden, auch bei
      ungleicher Eignung. Das muss man sich mal näher betrachten, wohin so was dann führt. Es gab einen kleinen Aufstand, dann haben sie es gelassen.
      Verrückte Zeit.

  16. Gespaltene Gesellschaft
    Frau Clinton offenbart nach der Wahl, dass sie nicht gedacht hat, dass die Spaltung der Gesellschaft so tief geht. Eine Politikerin, die sich so weit von dem tatsächlichen Leben entfernt hat und ihre Wahlkampagne lediglich auf ihre politischen Präferenzen, Umfragen und Statistiken aufbaut, ist zu Recht nicht Präsidentin geworden. Das Volk besteht aus Individuen und will als solches wahrgenommen werden, das Volk ist keine Statistik. Sie hat deshalb das, was sehr viele Menschen bewegt; ihre Sorgen, Nöte, Ängste und Wut nicht wahrgenommen. Die Menschen haben diese Ignoranz abgestraft.
    Im Übrigen: Was war mit Bill Clinton und seiner Praktikantin? Im Weißen Haus?

    • Glauben Sie, dass es hierzulande anders ist?

    • Titel eingeben
      Hier ist es genauso. Man könnte sogar glauben die Wahlen sind die Blaupause für 2017. Wenn hier jetzt keiner aufwacht, dann tragen unsere Etablierten Scheuklappen, sind blind und taub und …..

  17. Für wie dämlich halten die mich eigentlich
    die ganze Zeit schimpfen sie wie die wahnsinnigen über den weissen Hetero Mann und was er für ein Idiot ist und das man ihm das Leben schwer machen soll und dann wundern sie sich das viele der Weissen Männer und auch der Frauen sagen wir wählen doch lieber jemand der unser Leben nicht schwieriger machen will und nicht auf uns schimpft!!!

    und in Europa und in Nordamerika sind die Weissen Heteros nunmal die Mehrheit und man legt sich doch als Partei mit der Mehrheit an dann muss man sich nicht wundern wenn man verliert

  18. Gönnen Sie der Dame zur Wahl die amerikanische
    Falls Ihr Gästetrakt für eine Dame Ihres Herzens sein sollte, empfehle ich eindeutig die Kitchenaid. Die Kitchenaid kam hier im Haus auch gut als Geschenk an. Sie hat den Vorteil, dass sie ewig geht, man mit ihr Pasta machen kann (den Kram muss man aber dazu erwerben) – hmh, denken Sie mal: Home made Pici oder Bigoli all’anatra! Notfalls verkaufen Sie eine Silberkanne. Und sie ist dekorativ, schöne Farben.
    Ansonsten bemerke ich, dass Sie mit der Küchenmaschine anfangen und denn im Restaurant landen, das habe ich nicht verstanden.

    Das mit der Frauenwelt hatten unsere msm ganz gut drauf: Sie zeigten enttäuschte junge bebrillte Berlinerinnen mit unscheinbaren glatt gekämmten Haaren. Die Kluft zu Melania Trump könnte nicht größer sein. Wo Melania Trump die Frau repräsentiert, die mindestens eine Edelrose zu besonderen Tagen bekommt, standen die Brilligen für ein Buch zum Geburtstag. Mit Kassenzettel dabei, falls es nicht passt.
    Dass Hillary auch gern Geschenke annimmt, wurde geflissentlich übersehen. Und dass zwischen der brilligen Studentin in Wellesly College und der Wahlkämpferin in Chanel (schätze ich mal) die Welten eines ganzen, pekuniär seit 2001 geschickt wieder aufgepeppten, Lebens liegen, wurde ignoriert, weil das praktischer war.

    Aber die andere Sorte Frau, die republikanisch wählt, ist die Mutter: Eine Frau, die hofft, dass ihre Kinder einen Job bekommen, die keinerlei Wert auf Entfremdung legt, die jederzeit für die Enkel da wäre, die Frau, die die Säule einer Familie ist, eine Frau übrigens wie Mrs. Comey (googeln Sie die), sechs Kinder, davon eins im Kindbett verstorben. Zusätzlich einige foster-kids. Frauen, die genug Selbstbewusstsein haben, um sich über alles hinwegzusetzen und republikanisch zu wählen, auch mit Mr.Trump. Frauen, die wissen, dass Mr. President-Elect sie nicht dort gepackt hätte, wenn sie Nein gesagt hätten. Frauen, die sich vor solchen Dämchen, wie Mr.Trump sie treffend beschrieb, fürchten, weil diese die Tendenz haben, auch in Ehen und Familien einzubrechen. Frauen, die Judith Butler in der Pfeife rauchen. Es gibt sie noch. Und es wird sie immer geben. Zumindest in Amerika. Gott sei Dank. God bless America.

    Eine andere Gruppe, die Juden in den USA, haben schon immer vornehmlich die Democrats gewählt, weil sie die mit Nutella verwechseln und denken, was draufsteht, wäre auch drin.

    • Kitchen Aid hab ich auch geplant. In Rot!

    • Küchenmaschine Anglo-american
      Was bei den Autos der Streit zwischen Mercedes- und BMW-Anhängern ist, ist bei den Küchenmaschinen Kitchen Aid und Kenwood (nein, nicht die japanischen aus den Mantas, ein Audi-Äquivalent weiß ich jetzt nicht und die Zuordnung darf jeder selbst machen).
      Kenwood und Kitchen Aid haben das gleiche Arbeitsprinzip (Planetengetriebe und feststehende Schüssel), sind ähnlich solide und mit umfangreichem Zubehör zu ergänzen.
      In unserer Familie gibt es Kenwood, seit (mindestens) den 60ern, wobei je Haushalt die erste angeschaffte Maschine noch läuft…
      Unsere nun seit knapp 20 Jahren, Ersatzteilbedarf bislang: einige Gummifüße zu ein paar Dutzend Cent das Stück (wenn man Pfefferkuchenteig knetet, der so schwer ist, daß man das von Hand gar nicht mehr machen möchte, „wandert“ die Maschine halt doch ein wenig).

    • Titel eingeben
      OK, die nehmen ich auch statt Blumen. Jedoch eher die klassisch/zeitlose in Eierschalenfarbe, da sie zu allem passt (besonders zu Antiquitäten). Sie ist nicht so dominant und man sieht sie sich auch nicht über. Ach ja die Glückliche :o) die ham se

    • Titel eingeben
      Lieber Herr Oberländer,

      ja genau. Das wird der Grund sein, weswegen Juden in den USA vornehmlich die Demokraten wählen.
      Wäre Ihr Vergleich wenigstens lustig….

    • Kitchen Aid usw. - Flashback
      Meine Oma (geb. 1904) hatte Ende der fünfziger Jahren einen „Starmix“ gekauft und benutzte ihn eifrig. Wir Kinder haben gestaunt: das flutschte und machte einen Höllenlärm! Einmal hat sie Spinat püriert und vergessen, den Stopfen oben im Deckel richtig zu schließen. Da hatten wir dann einen schönen großen grünen Fleck an der Küchendecke.

      Damals war ich 8 oder 9.

      Ganz schön retro, die Diskussion!

    • Kitchen Aid
      Da würde ich nochmal recherieren. Es gab schon Meldungen, dass nach der Übernahme des Herstellers durch einen Billigküchenzubehördistributor das ehemals metallene Getriebe durch ein Kunststoffgetriebe ausgetauscht wurde, das das Rühren eines Hefeteigs möglicherweise nicht übersteht.

    • Eine KitchenAid in Rot...
      als Pro-version habe ich Anno 2006 in den USA gekauft, im Handgpäck mit nach Deutschland geschleppt und jetzt tut sie in Neuseeland ihren Dienst – unverwüstlich. Das Trum von Transformator hat mir ein netter Kollege in den USA überlassen, ich bin ihm immer noch dankbar dafür.

  19. Was mich enttäuschte...
    Da kann man Trump triumphs als Headline bringen und niemand macht das. Wo ist die kreative Kraft hin ?

    Diese Wahl wurde uns als Western präsentiert, mit Clinton als Eastwood-Analog (Ja, die Ironie ist mir bewusst) welches den bösen Trump ohne Anstrengung verblasen würde. ‚Leider‘ gab es ne Fehlschaltung in der Sendezentrale und wir bekamen Trump als Bud Spencer-Analog in „Watschen für alle“.
    Hab ich gehofft drauf aber doch nicht wirklich mit gerechnet.

    Alternativ könnte man auch Sagen das Clinton einen Sechs-Schüsser zum Duelbrachte während Trump ne Minigun im Umhang hatte.

    Gestern war ein sehr lustiger Tag, all diese Enttäuschung von moralisierenden Wichtigtuern deren Schiff abgesoffen ist… herrlich. Wärmt einen das Herz.

    • Trump triumphs
      War eine tolle Headline und die New York Times hat sie auch am 9.11. gebracht. Im inside part haben sie zwar trotzdem um ihre Madam President Headline getrauert, aber ganz hat die Times noch nicht die Wortgewalt verloren. Immerhin. Der Ruf ist schon etwas ramponiert nach der mehr als parteiischen Berichterstattung der letzten Monate.

      Lustig, dass Sie Eastwood erwähnen, der hat Trump unterstützt, und heute wurde sein Twitteraccount suspended.

      Egal, der snowflake meltdown ist jedenfalls very entertaining.

      Toll dabei ist die Beobachtung, dass die angeblich so gebildeten und toleranten Clintonunterstützer sich teilweise als ungebildete Chaoten erweisen, ohne das im Geringsten zu merken. Erinnert an Stegner, Gabriel und Maas.

      Jakob Augstein schreibt erst, dass Trump für den Frieden vielleicht besser wäre (er dachte wohl, Clinton gewinnt und er kann das USA-bashing schon mal vorbereiten) und heute ist es aus mit dem Westen, da Trump ein Faschist ist. Ich könnte mich kringeln. Irgendeine Hoffnung, dass SPON ihn mal nicht mehr schreiben lässt?

      Obama hat mir gestern gut gefallen, im Sinne seiner Rede sollten nun alle auf einen Erfolg von Trumps Präsidentschaft hoffen.

  20. just ...
    … beautifully „runtergeschmiert“. Big like.

  21. ... dass der Wind hindurchfährt
    Was ich an Ihren Beiträgen schätze, wertester Herr Don, ist diese (manchmalige) Verschiebung des Blickwinkels um einige wenige Grad – und schon öffnet sich eine gewaltige neue Perspektive. Dafür dürfens auch gern vom Familiengeld gut leben und was auch immer. Heißt, er hat eine gewisse Narrenfreiheit…
    Aber die alten Kuchenformen? San die ned dreckad? So richtig mit altem Schmotz, der nie mehr weggeht? (Pingeltante, I know)

  22. Ein dreifach Hoch auf Sandra Palin!
    Vor ein paar Tagen wurde Obama mit dem Satz zitiert, die in Trump sichtbare Katastrophe der Republikaner-Partei hätte mit der Nominierung von Sandra Palin begonnen.
    .
    Aber wenn sich die Katastrophe jetzt als Triumphzug herausstellt, dann müsste ihr ja jetzt auch das Verdienst anerkannt werden, irgendwie?

  23. Bravo! 100%ige Zustimmung!
    Toll, lieber Don, wie Sie die Themen der Zeit immer analysieren und wunderbar beschreiben. Ein Vergnügen!
    Herzliche Grüße vom Ortasee.

  24. Lena Dunham und Pussygrabbing
    Ich gebs zu, ich habe mich diebisch über den Sieg Trumps gefreut. Das ganze geheule der Progressiven ist für mich innerlicher Reichsparteitag (*scherz*). Herrlich auch die Häme im Internet über diejenigen, Frollein Dunham eingeschlossen, die vorher Lauthals angkündigten, sie wanderten bei einem Wahlsieg Trumps aus den VSA aus. Hihi, Koffe packen ist angesagt. Hoffentlich kommen die nicht zu uns.

    Aber noch mal zum Frollein Dunham: ruft man sich in Erinnerung, was die Dame in einer Buchveröffentlichung über die „Doktorspiele“ an der Vagina ihrer kleinen Schwester schrieb, dagegen ist Trump doch harmlos.

    Darauf ein ungegendertes Stück Herrentorte! Maskualarm!1!!1einself

    • Was wollen Sie eigentlich immer mit Ihrer Hand am Kranisch?
      Wie heißt das noch gleich, wenn man´s mit Tieren….?
      Aber meine Frage wäre eher: Was ist eine Herrentorte ? Ich kenne nur das „Herrengedeck“. Gab´s die Herrentorte zum Frühstück in Sii-bel-Abes? Vielleicht Foto in Ergänzung von Dons bisher vorgestellten Sortiment.
      .
      Et maintenant camerade, nous deux chanterons:

      „Tiens, voilà du boudin, voilà du boudin, voilà du boudin pour les Alsaciens, les Suisses et les Lorrains,|:Pour les Belges, y en a plus, pour les Belges, y en a plus, ce sont des tireurs au cul..“
      (DdH)

    • Lieber DdH, Herrentorte sieht aus wie Sacher
      hat aber statt der Johannisbeeren feine Cremeschichten und wohl keine Nüsse im Teig. Mir ist die Sacher lieber, außerdem ist auf der Sacher immer ein Namensschild aus weißer Schokolade, das ich aber nicht esse. Auf der Herrentorte steht nix, zumindest habe ich noch nie was drauf gesehen.


    • Werte Frau Simon, so ganz haut das aber nicht hin. Sacher mit Nüssen und Himbeermarmelade (aber mit dunklem Schoggi-Namensschildchen) kenne ich auch, aber original ist das nicht: das wäre nämlich ohne Nüsse, ohne Namensschild, und vor allem mit Marillen(Aprikosenart)marmelade.
      Die Herrentorte kenne ich auch so wie von Ihnen beschrieben, aber als unbedingtes Muß hat sie ein wenig Cognac o.ä. in der Creme.

      Ansonsten gibt es noch die singende Herrentorte, aber die ist etwas aus der Mode gekommen.

    • Was wollen Sie eigentlich immer mit Ihrer Hand am Kranisch?
      Sie dürfen mich auch gerne Plutoqueprévus nennen. Und meine Legion ist die Römische, nicht die Légion Étrangère.

    • Na ja, was Düsseldorfer so unter Sacher oder Herrentorte verstehen
      allzu viel sollte man in dieser Stadt nicht erwarten. Ich bin übrigens Ostwestfale ;-)

      Da ich selbst früher nie gebacken habe, erst vor ungefähr einem halben Jahr damit anfing und eigentlich nur Apfelkuchen backe, kann ich mich fachlich überhaupt nicht äußern und nur eine Beschreibung dessen liefern, was ich hier geboten bekomme.

  25. Irgendetwas funzt hier nicht. Ich schrieb einen langn Beitrag,
    wollte ihn abschicken, da teilte mir ein ,WorPress‘ mit, ich schriebe zu schnell, bitte langsamer.
    Und weg war mein Beitrag, ob er noch in der Warteschlange ist, weiß ich nicht.
    Und jetzt schreibe ich das hier, und beginne oben, bei einen Beitrag schreiben, und lande unten, bei Antwort .
    Kann mir wer beim Neuland helfen ?

    • Passiert leider öfters
      Mittlerweile klicke ich nicht mehr auf abschicken, ohne vorher alles markiert und kopiert zu haben. Für alle Fälle.

    • Kommt drauf an, welchen Browser Sie nutzen
      lieber Otto Moser

      Wenn Sie mit firefox brausen, wird’s eng, dann isses wech. Brausen Sie mit Chrome, klicken Sie einfach auf zurück und Ihr Beitrag sollte da leicht angegraut zu sehen sein. Bei im Orbit verschwundenen Antworten ebenfalls zurück und wieder auf Antworten klicken und es sollte alles wieder gleicht angegraut da sein und kann neu verschickt werden.
      Es empfiehlt sich, vorher in das Kommentarfeld mit strg+a+c zu gehen, um ja noch eine letzte Sicherung zu haben, die man in word ablegen kann.

    • Emissio praecox
      Nach meinem Eindruck läuft der Timer, von dem Augenblick an, in dem Sie Ihren Namen und den Titel eintragen.
      Wenn Sie deshalb zuerst Ihren Text von irgend einer Vorlage rüberkopieren copy/paste, kurz Namen und Titel eintragen und Abschicken klicken, sind Sie zu schnell.
      Versuchen Sie’s mal andersrum.

    • so geht's
      Werter Herr Moser,

      wenn Sie können, machen Sie es so wie ich jetzt gerade: Schreiben Sie Ihren Beitrag außerhalb des Blogs z.B. in Ruhe in Word®. Da haben Sie auch eine Textkorrektur, und Ihr Beitrag wirkt nicht hingeschludert. Eine hier oft auftretende evendölle Das- und Daßschwäche kann meine 2007er Version allerdings noch nicht heilen. Und wenn dann der Text endlich nach Ihren Wünschen ist, speichern Sie ihn und kopieren Sie ihn in den Kasten des Blogs. So haben Sie Ihren Text auch noch für evtl. später auf dem Rechner. – Keine Ursache, gern geschehen!

    • Vielen Dank für die vielen Antworten und Tips !
      Aber hier schreibe ich ja keine Bewerbungen oder prozeßwichtigen Übersetzungen odgl., sondern frei von der Leber weg ein paar Gedanken, die besser oder schlechter zum Thema passen.
      Also, Firefox-ja, damit ist der Text weg. Naja.
      Noch einmal nudle ich mir den nicht aus dem Gedächtnis, gespeichert ist nix.
      War einfach nicht so wichtig.
      Aber was für eine, pardon, Scheißsoftware läuft hier, dass so etwas passieren kann ?
      Wenn gespart werden muß am Mutterschiff, dann bei den ,Redakteuren‘, schreiben doch eh fast alle dasselbe. Müssen halt ihren Schmus mit ein paar Fantasienamen verbrämen.
      Das spart. Gelesen werden ohnedies hauptsächlich die Forenkommentare der Leser.
      Da ist der Don, auf der Rückseite dieses Mondes, eine echte Ausnahme.

  26. Also ich habe den Umfragen geglaubt
    Also ich hatte mich auf einen Sieg der Clinton gefreut. Ihr Mann war einer der am wenigsten unsympathischen Machthaber der Weltgeschichte, da kann seine Rippe so übel auch nicht sein. Hab ich gedacht.
    .
    Und ich habe den Umfragen geglaubt: Trotz Brexit.
    .
    Die Engländer sind zu höflich und wohlerzogen, hab ich gedacht, um allen Leuten ihre unerwünschte Privatmeinung mitzuteilein, wenn sie die Ahnung haben, das Gegenüber könnte einen leichten discomfort empfinden. Darum die Überraschung im Juni.
    .
    Aber die Amerikaner!!? Zu schüchtern, um sich zu Trump zu bekennen??
    .
    Vielleicht muss ich meine rassistischen Vorurteile auch mal wieder neu sortieren.
    .
    Ansonsten: Ich würde ja gern dran glauben, dass Trump so „passabel“ wird wie Reagan war. Aber es gelingt einfach nicht. Zu viel Fakten und Eindrücke, die nicht aus dem Kopf rauswollen.

    • Was hätte Trump denn anders machen sollen
      wenn man bedenkt, was aus Bernie Sanders wurde. Er konnte nur gegen die ach so „saubere“ Hillary proleten, außerdem gefiel das wohl den Leuten. Mit gesitteten Wahlveranstaltungen wäre Trump nicht so weit gekommen. Ich mag ihn ja auch nicht, genau so wenig Hillary, deren Gefasel von der ersten Frau als Potus mir echt auf den Keks ging, das ist doch kein wählbares Argument gewesen, Frausein als Verdienst…

    • Reagan war nicht passabel
      Wir sind dank Reagan in 83 am Rande eines Atomkrieges entlanggeschrammt. Wenn die Russen àhnlich paranoide gewesen wären, hätte das bös schief gehen können


    • Also ich habe den Umfragen geglaubt
      Wenn Sie das getan haben, macht das nix, denn Sie waren ja weder wahlberechtigt noch müssen Sie in irgendeiner Weise mit den Amerikanern kooperieren, da haben Sie ja genügend Zeit, sich umzugewöhnen. Daß aber offenbar ein Großteil des deutschen politischen Personals außer Fangekreisch keinen Gedanken an einen Plan B verschwendete und unprofessionell reagiert, wenn nicht die eigenen Erwartungen 100% erfüllt werden, finde ich schon sehr kläglich. Ich meine, man kann doch wenigstens die Form wahren.

    • Titel eingeben
      @colorcraze & HM555

      Halten sie Verlage, Medien und Journalisten wirklich für so naiv nicht zu verstehen welch ungeheure Macht sie in ihrem Besoitz haben um die öffentliche Meinung so darzustellen wie sie zwar nicht ist aber eben von ersteren gewünscht wird?
      Was mich wie immer wundert ist, dass selbst ich es schaffe diese Mischung als Dummheit und Korruption zu unterschätzen. Eigentlich sollte gebildeten Leuten bereits nach den Brexit Umfragen, die ja letztlich mit dem Ergebnis ebenso wenig zu tun hatten wie bei der Trumpwahl, schon aufgefallen sein, dass ja wohl kaum 100 hundert Umfragen denselben Fehler gemacht haben können, und dass das vorsätzlich gelogen gewesen sein musste, oder ????
      Aber! Bei Trump dassselbe Spiel und dasselbe Ergebnis und diese völlige Unfähigkeit und vor allen ein nicht „lernen-Wollen“

      Lesen sie einfach mal auf den Nachdenkseiten die Zusammenfassung der veröffentlichen Meinung in DE:

      „Weltuntergangsstimmung , Arroganz und komplette Ahnungslosigkeit – die Reaktionen der deutschen Medien auf Trumps Wahlsieg“

      http://www.nachdenkseiten.de/?p=35765#more-35765

      Selbst wenn sie heute, DREI Tage nach der Wahl augf die entsprechende Spiegel Seite schauen, so steht Trump immer noch bei lediglich 279 Wahlmännern, damit der Sieg ja nicht zu deutlich aussieht!
      Michigan, Arizona und New Hampshire werden einfach weggelassen.

      Sogar BBC hat bestätigt, dass das Hilary Camp mehrere Bot-Netze auf Facebook und Twitter betrieben hat, die den Leuten suggerierten, Millionen hätte sich dort gegen T und für H ausgesprochen.

      Sollten es sich halbwegs intelligente Menschen nicht erst mal ein Zeit verkneifen Meinung zu Dingen zu haben, von denen sie nichts wissen können? Seit wann ist das, was Kandidaten VOR der Wahl sagen, ein tatsächlicher Hinweis auf das was sie anschliessend tun werden?

      Was absehbar ist, aber eben nicht wegen Trump, sondern weil es üebrfällig ist, ist eine Abwendung von der Globalisierung, die sowohl von der Linken, wie der Rechten zu begrüssen ist!
      Erst mal abwarten

      @Renate

      „…das ist doch kein wählbares Argument gewesen, Frau sein als Verdienst…“

      Nun raten sie mal (ehrlich!) wieviel von den 59.400.000 Leuten da ganz anderer Meinung waren?

    • @Colorcranze 21:32
      „Daß aber offenbar ein Großteil des deutschen politischen Personals außer Fangekreisch keinen Gedanken an einen Plan B verschwendete… “

      Unsere geliebte Führerin hat es halt nicht so mit B-Plänen, siehe Flüchtlingskrise. Da hatte sie nicht mal einen Plan A.

      Außerdem hat sie offensichtlich auch keinen Gedanken an eine Gratulationsrede für einen möglich Trump-Sieg verschwendet. Dieses (nicht mal!) Zwei-Minuten-Statement komplett abzulesen und dabei wirklich jede Pause falsch zu setzen. Also das muss man erstmal so hinkriegen. Ich dachte kurz, dass ist ein neuartiger Sprechroboter (Politik 4.0) oder ein Kanzlerinnen-Double, das zum ersten Mal vor einer Kamera steht.

      Vom anmaßenden Inhalt der „Rede“ mal ganz abgesehen. Vielleicht sollte sie sich ihre Reden lieber vom Don schreiben lassen. Der „schmiert“ mal schnell einen Text für sie, der wirklich was zu sagen hat.

    • Tyler, die Frage kann ich wirklich nicht beantworten
      weil mir diese Denke völlig fremd ist. Aber angesichts des Genderwahns, der ja in den USA wohl noch heftiger tobt, ach ich hab einfach keine Vorstellung.

  27. They don´t care about you! At all! At all! At all !
    Eieiei,

    gibt es tatsächlich Erwachsene, die nicht aus Reflexion des Verhaltens Anderer und ihres Eigenen wissen, wissen könnten, dass Männer nun mal Schweine sind/sein können, Frauen aber auch?
    Dass all die tradierten Verhaltensmuster des Umgangs vor Allem dazu dienen, genau diesen Umstand zu kaschieren, beide Geschlechter mit den Folgen bestmöglich zu versöhnen und im besten Fall der Katastrophe vorzubeugen, wie es der Don immer so unnachahmlich im Plauderton erklären kann ?
    Die Antwort lautet offenbar „Nein“, und das Thema „Selbstreflexion“ dürfte dabei eine zu unterschätzende Rolle spielen………..
    Was man hier gerade erleben darf, ist eine Journaille, die in allen(!) Kerngebieten Ihres Metiers flächendeckend krachend versagte, und dafür eine schallende Ohrfeige erhalten hat, dies- und jenseits des Atlantiks.

    Aber vermutlich ist es wohl immer noch besser, weiterhin solche Kindereien im Gouvernantenton in die Welt zu posaunen, während man die Scherben unter den Teppich kehrt, als sich kritisch mit dem eigenen Versagen zu befassen.
    Und sich dann mit den Ergebnissen womöglich noch an die betrogene Öffentlichkeit zu wagen.

    Ich wage zu prophezeien, dass die Auflagen weiter sinken werden, weil den Menschen wohl langsam die Gründe ausgehen dürften, solche Presserzeugnisse noch zu kaufen.
    Der Gouvernantenton und die moralische Überheblichkeit in den Kommentaren und Artikeln (existiert der Unterschied faktisch noch? ) nervt ohnehin schon viele, jetzt kommt noch hinzu, dass nicht einmal mehr die Infos zu stimmen scheinen, auf deren Grundlage sich die Redaktion Ihre Meinung bildet…..und das ist die freundlichste Annahme.

    Den Don mal ausdrücklich ausgenommen, aber es gibt schon zu denken, dass man die Kommentarsparte betreten muss, um sauber recherchierte und gut verpackte Information zu bekommen.

    Vllt. werden die Zeitungen noch eine Verschnaufpause erhalten, bis die Masse sich für glaubwürdige Alternativen entschieden hat, dann aber geht es wohl steil bergab.
    Talking about Marktmechanismen and flexibility: Man sieht sich immer zweimal im Leben, und wenns am Arbeitsamt ist……

    Auf Wiedaschaun.

  28. Die Medien haben jegliche Expertise und Glaubwürdigkeit verspielt
    Die deutschen Medien, hatten sich – wie auch die FAZ – fast unisono und ohne Not zur Partei in einem ausländischen Wahlkampf gemacht, hatten voller Wunschdenken Frau Hilarious Clinton noch unterstützt und spielten (selbst als am 9.11. um 5.45 Uhr schon zurückgeschossen wurde) den gesamten gestrigen Tag nur beleidigt. Diese deutschen Medien haben nicht nur außenpolitisch jegliche Expertise und Glaubwürdigkeit verspielt: Innenpolitisch glaubt man ihnen auch nichts mehr. Wie gesagt: Dies alles ohne journalistische Not, nur aus politischem Sendungsbewußtsein heraus geschah diese Selbst-Demontage. Oder aus der Angst, für eine abweichende Meinung abgestraft zu werden?

    Nicht umsonst fallen die Auflagenzahlen parallel zu den Wahlergebnissen der Altparteien, zu denen sich die Medien ins Boot gesetzt haben. Ich hoffe nur, sehr geehrter Don, dass das FAZ-Geld noch für ein paar Monate Ihrer „Stützen“ langt…

    BTW: Jetzt rudert der FAZ-Herausgeber zurück, nachdem wir gestern lesen konnten, dass vor allem weiße Männer ohne Hochschulabschluss Trump wählten (das sind für die FAZ-Redakteure wohl personae non grata): „Wer Trumps Erfolg an fehlenden Bildungsabschlüssen festmacht, übersieht die Fehler der Vergangenheit – und blendet Arroganz und Selbstzufriedenheit im Anti-Trump-Lager aus“, schreibt er.

    Ich verbuche das mal als Hausmitteilung an seine Redaktion…

    • Sie haben Recht, Herr Schmid
      aber ich wundere mich, daß gerade die FAZ (welt sowieso) genauso weiter macht, ich sehe keine reflexive Metanoia!

    • Ohne Hochschulabschluss
      Na ja dafür scheinen die aber gut zu verdienen, hat er doch die meisten Wähler mit einem Einkommen von 100.000 – 250.000 für sich einheimsen können.

  29. "Ob sie wollen oder nicht:
    …die Deutschen werden ihr Heil in den Grenzen der Nation suchen müssen.“

    Wer schreibt so was?

    a) Horst Seehofer
    b) Björn Höcke
    c) Jakob Augstein

    Richtig, c)

    Oder im Schlußabsatz des Artikels erweitert:

    „In einer Art und Weise, die wir uns jetzt noch gar nicht vorstellen können, werden wir Deutschen bald selbst für uns verantwortlich sein. Es ist paradox: Das kurze Zeitalter der Globalisierung mündet in eine Rückbesinnung auf das Nahe, die Heimat, die Nation. Was bleibt uns sonst?“

    Jemand, der vorgestern nur bei der Erwähnung der Begriffe „Heimat“ oder „Nation“ vermutlich Brechreiz bekam – oder dies zumindest vorgab. Schwindelerregend.

    Wer sich ein besonderes Schmankerl antun will, liest nochmals die Wahlnacht-Timeline des Twitteraccounts des Frohsinns-Ballons aus Bordesholm durch, aus dem gegen Morgen so langsam die Luft entweicht:

    „Sieht gut aus für Hillary Clinton in North Carolina und Florida.“

    „Echt knapp in Florida.“

    „Trump immer noch erschreckend competitive bei der #USWahl2016 #SPDWithHer“

    „Viel spannender als erwartet -Trump leider viel zu stark – kann lange Nacht werden,böse BREXIT-Überraschung auch bei #USwahl16 ?“

    „Ein Teil der Gebiete, in denen Bernie Sanders besonders stark war, sieht schlecht aus für Hillary Clinton.“ (Tja, Pech gehabt! m. A.)

    „167:109 für Trump im Electoral College (270 needed) – das sieht echt übel aus bei #USWahl16 #SPDWithHer“

    „167:131 derzeit im Electoral College (270 needed)
    Immer noch keine gute Aussichten bei #USWahl2016 #SPDWithHer“

    „Unfassbar.“

    Tja, und das war’s dann.

  30. eine gewonnene Wette
    Ich muss zugeben, vor einem halben Jahr habe ich mit meiner Fahrradfreundin um eine Flasche Sekt gewettet, dass Trump gewinnt. Ich bin kein Fan von Playboys, und ich weiß aus Erfahrung, dass ich bei denen nicht als Bettgenossin ankomme.… wenngleich ich als Gesprächspartnerin sogar manchmal zum Essen eingeladen werde. Da erfährt man natürlich viel und deswegen hatte ich darauf gewettet, dass der Playboy gegen die Frau gewinnen wird, die das Durchstoßen der Glasdecke zu ihrem Markenzeichen gemacht hat.
    .
    Gestern Morgen war ich beim Frühstück des Präsidenten im Kurhaus in Scheveningen. Als ich um 7 Uhr morgens ankam, stand das Ergebnis schon ziemlich fest. Was mich sehr erstaunt hat, der ganze Saal (so um 1000 Menschen) war in Weltuntergangsstimmung. Wenn ich da meine Sektwette mit einem Glas Sekt gefeiert hätte, wäre ich meiner Sicherheit nicht mehr sicher gewesen. Dabei war es mir bei meiner Wette gar nicht darum gegangen, wer besser ist.

    • Liebe Frau Heuse,
      Sie hätten sich einfach trauen sollen und ich wette, es hätten dann doch einige mit Ihnen angestoßen. Es muss immer nur einer den Anfang machen und aus der „Routine“ ausbrechen. Man macht dabei ganz erstaunliche Erfahrungen und lernt interessante Leute kennen.

    • Hihi
      Gut gemacht!

  31. Don, Ihr - korrekter - zarter Hinweis darauf, manche Frauen könnten Vermögen
    bei einem Mann durchaus für attraktiv halten, verdient das schärfste Verdikt einer Linken, das ich auf twitter jemals gesehen habe:

    „It may be a fact, but you should´nt be allowed to say it“

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Na ja, über solche Erfahrungen werden sich die Damen
      wohl auch kaum austauschen. Bringt nur unnötige Konkurrenz.

  32. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar
    Danke auch für diesen Beitrag – und: schön, daß es Ihren Blog noch gibt.
    Gestern und heute waren für mich in den deutschen Medien der schiere Horror, weil die Journaille würgte und mit dem Wahlergebnis kämpfte. Vorurteilsgestützte Weltbilder brachen zusammen und in langen Seancen versuchte man, der Schnappatmung Herr zu werden (oft vergebens). –
    Aus gutem Grund kennt das Strafrecht abgestufte Verjährungsregeln. Vor diesem Hintergrund habe ich ein sehr grundsätzliches Problem damit, daß eine mehr als 10 Jahre alte Szene überhaupt zum Gegenstand solch intensiver Befassung wird. –
    Als an diesem Leben Beteiligter möchte ich zudem anführen, daß die Beziehung gerade zwischen einem älteren Mann und einer Frau reich an Facetten sein kann. Vielleicht wäre A.S. Mutter hier eine gute Gesprächspartnerin, die sich gewiß um jeden Finger einen Jüngeren wickeln könnte. In Wahrheit spielen auf der Grundlage eines gewissen Lebenserfolges und damit -standards Eigenschaften wie persönliche Souveränität und Humor (um nur zwei zu nennen) eine große Rolle. Vieles muß passen, und eine Reduktion auf Pussy-grabbing, Gerammel in der Flugzeugtoilette usw. trifft nicht das Wesentliche. Vermutlich sind die von ihnen genannten Frauen, inklusive Prantlhauser Lügenblatt, zu jung unerfahren und vielleicht lebensdumm, das zu verstehen. Der kleine Prinz, A. de Saint-Exupéry, Kap 21:»Hier mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.«

  33. Verkommenheit -niemanden mehr ernst nehmen
    Lily Allen ist mit der moralischen Grabäthe-pussy-Verkommenheit in bester Gesellschaft. Von all den Feministinnen und Anti-Sexandeutung-in-der-Werbung-Forderinnen hört man nichts zu den verheirateten Flüchtlingskindern (-mädchen) unter 14, deren Zahl offiziell 361 ist. 361 mal mutmaßlich Verbrechen nach § 176a StGB mit 2 Jahren Mindeststrafe! Und nichts ist hörbar von Denen die 2 Wochen lang empörte Talk-Shows zelebrierten weil ein erwachsener Mann einer erwachsenen Frau sagte, ihre Oberweite würde gut in ein Dirndl passen, oder so ähnlich.

  34. Dumpfbacken hier wie dort - aber hier besonders viele solche,
    die es wagen, sich „Volksvertreter“ zu nennen.
    http://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna
    Es könnte amüsant werden, zuzuschauen, wie die aus dieser Nummer wieder raus kommen wollen?
    Der Schaden, den diese Menschen diesem Land, Europa und der Welt zufügen, ist nicht wieder gut zu machen!

  35. Lily huh?
    Eine junge Dame, die zwar nicht Lily heißt, aber durch ihren Wohnort den Vorzug genießt, regelmäßig bereits gefrühstückt zu haben, während wir noch gar nicht im Bett sind, und wegen ihres Status als unsere Tochter keine Skrupel kennt, diesen Vorzug auch zu nutzen, hat uns die gesamte Wahlnacht wachgehalten. Gut so. Sehr interessant, Start-Ziel-Sieg des krassen Außenseiters. Viel spannender, als ein Spiel HSV gegen Bayern jemals sein wird.

    Um 08:35 MEZ meldete der Boston Globe 276 Wahlmänner für Trump, das Rennen war gelaufen. Unmittelbar danach brach das Chaos aus, natürlich nicht in den USA, warum sollte es, aber in den hiesigen Medien.

    Im DLF beklagte sich zum Beispiel ein Herr Röttgen. Der war bekannt geworden, als er eine NRW-Landtagswahl verlor. Gegenstand seiner Klage war, man wisse doch gar nicht, was der neue Präsident mit den Atomwaffen vorhabe. Ich war erschüttert. Der president-elect hat also den Herrn Röttgen bisher nicht über seine Atomwaffenpläne informiert – wenn das man kein schlechtes Zeichen ist.

    Den Höhepunkt ausgewogener Berichterstattung auf Spitzenniveau erreichte der push-Service „Die Lage am Mittwoch“ des SPIEGEL. Eine sich dort als „Stellvertretende Leiterin Hauptstadtbüro“ (Chapeau!) vorstellende Frau Hoffmann schaffte es, auf vielleicht zwei Dutzend Zeilen folgendes unterzubringen: Rassist; Chauvinist; Schamlosigkeit; Lüge; Frauenverächter; Auslaufmodell von Mann; Chauvinist (wohl für Leser, die es beim ersten Mal nicht mitgekriegt hatten); Grabscher. Mann, von der Dame war ich echt beeindruckt! Wenn die sich schon in einem öffentlichen Beitrag derart äußert, wie spricht sie dann wohl hinter den verschlossenen Türen der Redaktionskonferenz? Dabei ist sie doch Leiterin, soll also Mitarbeiter an-leiten. Wie sieht sie bloß ihre Rolle als Vorbild? Vermutlich realistisch: Sie ist keines.

    • Na, gerade der Röttgen...
      war doch für einen der größten Schenkelklopfer des Tages zuständig:

      „Man habe die Radikalität unterschätzt, mit der Wähler bereit seien, aus ihrer persönlichen Situation die Konsequenzen zu ziehen, sagte Röttgen im Deutschlandfunk.“

      Sowas aber auch! Wann das mal 2017 keine Schule macht.

    • Kinderindoktrination durch Deutschlandradio (Kultur?) heute
      mittag um 15:00 Uhr. In 2 eher kurzen Beiträgen wurde ihnen die Unfähigkeit Trumps beigebracht und dass man vor ihm, ob seiner Unerfahrenheit im Präsidentenamt, doch etwas Angst haben könne.
      Kein Wunder, dass die Kleinen heulen und sich Sorgen um die Welt machen. Nur: ist das zielführend?
      Kurz vorher durfte Klaus Staeck noch ablästern – dann konnte ich es nicht mehr hören.
      Aber solche Linke bzw. links-orientierte Sendeanstalten führen zu nichts Gutem.

    • Kleiner Tip...
      Lesen sie mal Augstein im Spon.

      Unfassbar, so viel Klugscheisserei…. so weit ich weiss hält der sich für einen Linken?

      Sogar Bernie Sanders hat Trump heute Nacht Zusammenarbeit angeboten, und wenn ich mit meine Einschätzungen einigermassen richtig liege wird Trump annehmen!
      Es ist absurd zu sehen, wie sich nahezu ein ganzer Planet weigert zur Kenntnis zu nehmen, dass Unterteilungen wie Links gegen Rechts längst jegliche Grundlage verloren haben…

    • "Chauvinist"
      Die Machos Trump und Schröder waren gegen den Irak-Krieg, die Femin…? Merkel und Clinton dafür.

  36. die armen...
    Das Leben ist halt hart, wenn man es sich zu einfach macht.
    Die besagten globale Eliten und Ihre Exekutivebene in den Machtzentralen so vieler Regierungen teilen die Welt in „angebrachte“ Positionen (ihre eigenen, hier weis jeder was gemeint ist) und „unangebrachte“ Postionen ein. Vertreter „unangebrachter“ Positionen sind dann Hasser, Populisten und anderes verachtenswertes Geschmeus das von ansatzweise vernunfbegabten Lebewesen nicht als Mensch wahrnehmbar und schon garnicht wählbar ist. Halal und Haram, wie es anderswo genannt wird. Naja, nicht nur anderswo.

    Wenn ich nun aber nicht die Einhaltung meines halalen Verständnisses durchdrücken kann, sondern von der Realität hart darauf gestossen werde dass andere es anders sehen, tut das weh.

    Wenn dem ein oder anderen Elitisten(?) dann die Erkenntnis beschleicht, das es ganau diese nicht verhandelbare halal/haram Zuschreibung ist, die Trumps Wähler an die Urne treibt, teile ich für die armen Seelen Morphium aus.

    …und erwarte den Tag an dem wir hier unsere Freiheit zurückerobern, unsere Meinungen selbst als angebracht und wünschenswert zu definieren. Unangefeindet und frei.

    • Wie jetzt - die Eliten denken schwarz-weiß und verordnen der Gesellschaft
      „Buntheit“? Sind aber gleichzeitig entsetzt, wenn man die von ihnen bevorzugte Farbe des Schachbretts nicht ebenfalls goutiert?

  37. Vermöbelt
    Die Anziehungskraft wurde schon immer gerne in Kaufkraft umgewandelt. Aus Gründen der Not bis hin zu Gerissenheit. Blondiermittel Marke Goldblond gegen vergoldete Möbel. Man kann streiten darüber, was da geschmacklich besser oder schlechter ist. Die Möbel oder die Frisur. Gut, die Monica war nicht blond, insofern kann man sich da schon vor solchen Klischees natürlich deutlich absetzen. Aber ob man das dann den Leuten als Emanzipation oder Frauenrechte verkaufen kann? Scheint nicht geklappt zu haben. Und wer rettet zudem die Männer? Hab sehr über ihren Artikel gelacht. Das ganze Thema ist an Verlogenheit kaum mehr zu toppen.

  38. Schon schlimm
    für die Europäer im Allgemeinen und die Deutschen im Speziellen, begreifen zu müssen, wie unwichtig man über dem grossen Teich geworden ist.


    • Ach, für Obama war Berlin auch schon recht unwichtig.
      Das spezielle an Trump ist, daß er mW vorher noch nie mit Außenpolitik in Berührung kam. Da bekommt er jetzt einiges als Crashkurs aufgenötigt.
      Er wird sich aber mehr mit dem Inland befassen, was er außenpolitisch tun und lassen wird, wird sich noch zeigen – er wird sich da schon seinen eigenen Kopf machen.

  39. Luxusproblem
    Was an Sylvester in Köln passiert ist ,macht mir Angst und ich habe noch mehr Angst um meine Tochter, ich frage mich was sind das für Menschen und will nicht, dass sie da sind, weil ich mich bedroht fühle. Männer üben Macht über Frauen aus. Herr Trump brüstet sich vor laufendem Mikrophon ebenfalls damit wieviel Macht er über Frauen hat. Er prahlt damit, was er mit ihnen machen kann, buchstäblich genau das, was die Täter in Köln getan haben. Das ist die schreckliche Parallele,die zeigt welche Mechanismen immer noch wirken.
    Es ist schön, dass man bei Ihnen kommentieren kann, bei der JungenFreiheit muss man dazu ein Abo haben, damit die Meinungsbildung einheitlich bleibt…Vielleicht ist Feminismus ein Luxusproblem, aber wir müssen dafür sorgen, dass sich alle das Problem leisten können. Frau Petry möchte ich gern sagen, dass ich mein Land behalten will, in dem man anders sein kann als die Mehrheit ohne Angst zu haben.
    Erna, Kulturschaffende

    • Liebste Erna,
      es ist aber ein Unterschied, ob man, wie in Köln, von Leuten angegrabscht und beraubt wird, für deren Unterhalt man auch noch aufzukommen hat oder ob Frauen sich von jemandem anfassen (und mehr) lassen, weil sie sich davon irgendetwas versprechen und/oder es bekommen.

      Der werte Ehegatte von Hilary Clinton war bekanntermaßen mehr als übergriffig und wie sie selbst verlogen und sie hat ihn noch unterstützt (um nicht zusagen, sie hat ihm die Stange gehalten) und die betroffenen Frauen aktiv unter Druck gesetzt, um ihren Machtstatus im Weißen Haus zu erhalten.

    • Russische Weisheit
      Eine Russin, die mehr Männererfahrungen hatte, als das Herrenpissoir am Münchner Hauptbahnhof, hat zu mir mal gesagt, ihre Haupterfahrung mit dem anderen Geschlecht wäre gewesen: „Hunde die bellen, beißen nicht“. Genau daran musste (und muss) ich bei Trump immer denken. Solche Typen, und davon kenne ich auch einige, sind zuhause oder im Privatbereich die reinsten Schoßhündchen. Gegen die sind Pantoffelhelden sexgesteuerte Triebtäter. Das ist garnichtmal negativ gemeint. Aber wer viel mit Großmäulern zu tun hat, weiß, was dahintersteckt und daß die Stillen, die Giftigen, die Intriganten, die, die aus dem Hinterhalt schießen oder besser noch: „schießen lassen“, die wahren Gefährlichen sind. Stellen Sie sich mal unseren Justizminister als US Präsidenten vor. Da zöge eine Kreuzotter den Schwanz ein, wenn sie einen hätte.

    • Erna, cum grano salis, will @Frau Petry
      genau das, was Sie auch als Forderung erheben. Sie wenden ihre Anklage an die falsche Adresse. Merkel, Schwesig, KGE pp. wären die richtigen Adressaten! Denn die sind mit ihren ideoligischen Handlingen für Köln in vielerlei Hinsicht verantwortlich.
      Patrick, ein Kulturarbeiter

    • Aber das ist doch zweierlei...
      … wie die Rechten sagen: Sexismus gibt es doch kaum mehr, in Marokko schon. Bestreitet auch keiner, will auch keiner die Täter von Köln hier haben, würde ich behaupten. An dieses Dilemma stoßen Sie gerade.

  40. Wir sind alle Shylock Wenn ihr uns stecht, bluten wir nicht? Wenn ihr uns kitzelt, lachen wir nicht?
    Heute sind die Mitglieder „der Elite“, die Bewohner der Elfenbeintürme, alle betroffen, beleidigt und entsetzt, sie ziehen Vergleiche zu 1933 und zum Sturm der Bastille. Möglicherweise langsam ahnend, aber trotzdem wider besseren Wissens schreiben die Blätter eine Epistel nach der nächsten, warum es eigentlich nicht sein darf und Trum ja nicht mal genug Stimmen bekommen hat, um Präsident werden zu dürfen.
    Auch wenn manche, wie in der „Welt“ also Gumbrecht, Röttgen, Schäuble et al – die sich zur sogenannten Elite bekennen, räsonieren, dass ihre Verachtung des Plebs einen nicht geringen Teil daran hat, dass die Wahl Trumps und der Brexit möglich wurden und Parteien wie die AfD dadurch gestärkt werden, kann man z.B. an Gumbrechts Beitrag schön erkennen, dass sie letztlich dieses Verhalten nicht ablegen werden, denn sie „sollten“ zwar, werden aber die abgehängten „Massen“ nicht als gleichberechtigte Menschen sehen, auch wenn diese wie sie „Augen und Organe etc. besitzen. Sie kommen letztlich zum Schluss, dass sie das Prekariat, „the worm that turns“, zu Recht verachten. Sie lieben und leben in ihrem Elfenbeinturm und genau wie die in Shakespeares Kaufmann geförderten „Eliten“ halten sie es für ihr gutes Recht, diese auszugrenzen und zu benachteiligen. Denn was passiert da? Antonio liebt Bassanio der die reiche Portia heiraten will um aufzusteigen. Shylock immer gedemütigt, verleiht das Geld in der Hoffnung auf Rache und sein Pfund Fleisch und verliert – durch die Argumentation der reichen, als Advokat (was halten wir von Rechtsanwälten?) getarnten Portia, deren Auslegungen das Gericht folgt – ALLES. Geld, Glaube, Tochter. Wird weiter gedemütigt. Die Gesetze machen nämlich „die Eliten“. Demütigung ist das Übel – was macht dauerhafte Demütigung mit den Menschen? Warum wird je weniger getan, worüber geredet wird? Respekt und Wertschätzung sind nur noch Worthülsen, genau das Gegenteil davon wird in Bezug auf die Abgehängten gelebt. Trump von Obama öffentlich gedemütigt – angeblich laut Weltartikel der Grund, warum er alles daran setzte, Präsident zu werden. Wen also wundert, dass irgendwann – z.B. an einem Wahltag – diese in der Wahlkabine versuchen, ein Zeichen zu setzen?
    Shakespeare war kein Adliger – Du musst schon Plebs sein, um zu wissen, dass „die Elite“, die die Gesetze macht, am Ende immer gewinnt.

  41. Don,
    Sie sind der Hit!!

  42. Titel eingeben
    Frau Clinton war nie besonders beliebt bei weißen Frauen. Als sie vor acht Jahren in den Vorwahlen gegen Obama konkurrierte, erhielt Obama die Stimmen der meisten weißen Frauen, während Hillary die Stimmen der Rassisten erhielt, weil sie die einzige weiße Person auf der Liste war.

  43. Alternativlos
    Wenn in Deutschland Dieter Bohlen gegen Merkel im Volksentscheid antreten könnte, würde das Ergebnis ähnlich ausfallen. Was das ganze politische Establishment nicht versteht ist, dass die Leute deren ständige Lügen satt haben. Dann nimmt man lieber einen Unverbrauchten, der die Wahrheit auf den Tisch bringt und klare Ansagen macht, anstatt rumzueiern und alternative Gesellschaftsformen zu propagieren. Die politische Position ist dabei relativ egal.

  44. He grabs them too
    Es ist wirklich köstlich anzusehen wie die abgehängten und bildungsfernen Wutpolitiker_Innen und Wutjournalist_Innen gerade freidrehen nur weil Mr. Trump in der Öffentlichkeit zeigt wie es halt so fernab jeder sozialromantischen Weltsicht läuft.
    Das war es wert.

    Befremdlich finde ich nur ihre scheinbare Obsession für die „armen Alleinerziehenden“. Da scheint es mir so als ob sie längere Zeit nicht mehr in der Rechtsrealität vorbeigeschaut hätten.

  45. Großartiger geschriebener Artikel
    Ein wunderbar und interessant geschriebener Artikel, der überzeugt und dem ich aus meinen Erfahrungen in vielen Ländern der Welt (ich habe viele Jahre in Lateinamerika und Spanien gelebt) fast durchgehend zustimmen kann.

  46. bitte ergänzen...
    wer steht politisch noch im Sommer 2017 zu unserer „mächtigsten Frau der Welt“?

    1. ?
    2. ?
    3. ?

    Die Deutschen eilen von einem Extremismus zu nächsten.

    • Alle!!!
      Die mächtigste Frau der Welt ist unverzichtbar.
      „Deutsche eilen von einem Extremismus zim Nächsten“
      Das ist richtig. Wir stehen aber erst am Anfang des
      deutschen Sonderweges.
      Bevor es nicht richtig und endgültig kracht, ändert sich nichts.
      Ein Erdbeben wie es Herr Steinmeier dann wohl doch nicht so
      recht wahrgenommen hat, wen juckt das.

  47. Es liegt nicht an den alten weißen Männern
    es liegt an verbissenen Frauen, die wohl noch nie einem alten weißen Mann alter Prägung begegneten. Eben den Typ, der hier so wunderbar beschrieben ist. Ich lernte solche Männer in jungen Jahren kennen, sie gaben mir das Gefühl eine begehrenswerte, außergewöhnliche Frau zu sein, das Gefühl der Leichtigkeit des Seins.

    Gefühle, die man bei heutigen Feministinnen oder was sich dafür hält, wohl als nicht erlebt vermuten darf. Gestern schimpfte Schwarzer wieder auf die bösen alten weißen Männer (ich las nur die Kritik), die nun Schuld am vermeintlichen Desaster eines Trump sind.

    Eine HRC, die ihre Verbiestertheit nicht hinter einem strahlenden Lächeln verbergen konnte, war allenfalls eine Kandidatin für andere wegen Mann oder Frau frustrierte Seelen.

    Frauen, die, egal ob Mutter und Hausfrau oder berufstätig, einfach nur Frau sind und Männer als Geschenk nehmen, das man zur Seite legen oder aber in Ehren halten kann, werden Trump gewählt haben. Die anderen plärren nun verstärkt ihr Unglück in die Welt, so wie eine Lauren Groff in der Zeit.

    Man möchte Mitleid mit ihnen haben, ihnen wünschen, endlich den eigenen Traumprinzen zu treffen, der ihren Weltschmerz zu lindern versteht. Allzu verbiestert werden sie ihn aber wohl gar nicht erkennen und so werden sie weiter greinen, von ihrem Unglück schreiben und twittern… wie soll man solchen Frauen nur helfen.

    Für jede einen Trump, Clooney, Pitt usw. wäre vielleicht die Lösung, nur haben diese Männer die freie Wahl zwischen all den Frauen, die wissen, was Mann will und wie man damit umgeht.

    Hat man in unserer Zeit (andere Zeiten kannten andere Frauen) schon einmal von einer Frau gehört, die eine solche Auswahl hat und diese elegant zu nutzen weiß? Wohl eher nicht, was also für das Patriarchat spricht, mit dem wir doch bisher alles in allem sehr gut zurecht kamen und das mit Sexismus aber auch gar nichts zu tun hat.

    • Titel eingeben
      Liebe Frau Simon,

      wie kommen Sie eigentlich darauf, dass Feministinnen grundsätzlich ein Problem mit Männern haben, keine Freude empfinden können, keine Geschenke annehmen können, keine Partner haben und ohne erwiderte Liebe ihr Dasein fristen?
      Sie sollten mal ein Lexikon aufschlagen und sich die Definition von Feminismus durchlesen, der nicht mehr und nicht weniger bedeutet, als dass Mann und Frau gleichberechtigt sind. Das dürfte doch sogar in Ihrem Interesse sein, oder?

    • Elitefeministin @ Renate Simon
      Liebe Frau Simon,

      ich bin Feministin und mag trotzdem Männer, ob Sie es glauben oder nicht. Bitte schlagen Sie „Feminismus“ einmal im Lexikon nach und Sie werden sehen, dass es nicht mehr und nicht weniger als die Gleichberechtigung von Mann und Frau bedeutet. Dieser Ansatz sollte doch sogar Ihnen gefallen, oder?
      Um noch einmal mit gängigen Vorurteilen aufzuräumen:
      Es gibt durchaus Feministinnen, die kein Problem damit haben, sich die Tür aufhalten zu lassen, denn Höflichkeit (ich halte Männern auch die Tür auf) und Gleichberechtigung müssen sich nicht ausschließen. Darüber hinaus gibt es auch Feministinnen, die Partner haben und nicht etwa die „ungeliebten“ und „traurigen“ Frauen sind, deren Bild Sie hier zeichnen.

    • Oh je, jetzt prügeln mich wieder die Damen
      Ich hatte vor meinem geistigen Auge die unsäglich verkniffene Alice Schwarzer, deren Kampf um Feminismus ich nie gebraucht habe, da ich mich schon als 14jährige 1960 als völlig gleichberechtigt sah. Von Benachteiligung der Frau fühlte ich mich nie betroffen.

      Ich sah auch das Bild einer Stokowski vor mir, deren Kolumne ich erst zweimal gelesen habe, ich sah vor allem die gegenderten Damen vor mir, die ihren Frust in die Welt tröten und wohl überlegen, ob sie Männchen oder Weibchen oder xyz sind.

      Den ersten „alten“ Mann lernte ich mit 21 kennen, er war 41, sehr charmant und ein Chauvi durch und durch, ich mochte ihn trotzdem, er gab mir das Gefühl, eine tolle Frau zu sein. Der nächste war 19 Jahre älter, sehr sensibel, manchmal zu sehr, immer liebevoll, ihn habe ich 7 Jahre später geheiratet und blicke nun dankbar auf 42 Jahre Gemeinsamkeit, die der Tod vor 5 Jahren beendete.

      Seien wir uns einig, dass es wunderbar ist, einen Mann zu haben, den man lieben kann, der zurückliebt, der einem die Tür aufhält, in den Mantel hilft, obwohl man solches manchmal in der Eile als lästig empfindet, so dass Mann irgendwann meist davon Abstand nimmt, der einem hin und wieder unerwartet Blumen schenkt, der Humor hat und über unsere Schwächen liebevoll lächelt.

      Dass ich Männern die Tür aufhalte, aber klar doch, ich lasse ihnen auch den Vortritt, wen sie es furchtbar eilig haben usw., immer mit strahlendem Lächeln. Es sind diese Kleinigkeiten, die das Leben einfacher und heller machen.

    • Renate...
      Wenn sie mal ein Musterbeispiel für diese „Dame“ sehen wollen, bei Maischberger in der Sendung mit Lafo letzte Woche. Ich fand genaz erfreulich. dass man sie einfach ignorierte…

      Wäre interessent zu wissen was mit der passiert ist, vor 30 40 Jahren war die recht gut drauf…

  48. In Köln sind Horden von Habenichtse nachts über Frauen hergefallen -
    Trump ist Milliardär. Ich bin auch eine Frau. Erkennen Sie den Unterschied?
    So was zu vergleichen geht gar nicht! Denken Sie mal darüber nach!

  49. „It may be a fact, but you should´nt be allowed to say it“
    Vielen Dank dafür Herr Haupts. Das kannte ich nocht nicht, fasst aber absolut treffend die letzte Dekade in einem einzigen Satz zusammen. Zudem zeigt es auch daß sich die Damen (und ihre männlichen Anhängsel) durchaus bewußt sind welchen Schwachsinn durchzudrücken sie da versuchten.

  50. Ehrenrettung
    Die SZ kann man nicht mehr ernst nehmen, zumindest was die online Variante betrifft. Das Papierformat ist bei uns schon lange abbestellt und wird nur noch gelegentlich in der DB-Lounge begutachtet. SPON und Spiegel scheinen mittlerweile auch zwei Welten zu sein, wo in der ersteren der Dumm- und Oberflächlichkeit der „Millenials“ (eine soziale Kategorie, die wahrscheinlich identisch ist mit den Käufern von Apple-Produkten, aber so nicht genannt werden darf) journalistische Altäre gebaut werden.

    Natürlich ist Trump ein MCP (male chauvinist pig), aber das bedeutet eben auch Selektivität. Die Frauen, die sich mit ihren Körpern im Umfeld seine Reality-TV-Shows wissentlich anbiedern, laufen ein hohes Grapsch-Risiko. Angela Merkel, Theresa May und Marine Le Pen sind hingegen auf der sicheren Seite. Insofern wird Trump als Präsident den Lauf der Welt nicht ändern. Sein Verhältnis zu Frauen ist geostrategisch irrelevant.

  51. Linke und rechte Linke und linke Rechte
    Vielen Dank. Sehr gut zusammengefasst.

    @ Sirisee
    Die Eltern eines früheren Kommilitonen sind überzeugte Alt-68er. Der Bub ist jetzt bei einer Partei, die die 68er nicht so sonderlich gern hat. Das hätten sie mit einer FDP-Mitgliedschaft nicht geschafft. Die linke Propaganda produziert viel mehr Trump-, FPÖ- oder AfD-Wähler als ein Verzicht darauf jemals erzeugen könnte.

    @ colorcraze

    Was das 19. Jahrhundert angeht, gibt es dem Grunde nach Gemeinsamkeiten, der Ausprägung nach aber Unterschiede.

    Die politische Linke, das waren damals die Liberalen. Rechts waren die Konservativen.
    Später spaltete sich die Linke auf: Einerseits gab es die Linksliberalen, die später auch als Sozialliberale bezeichnet wurden. Andrerseits arbeiteten die Rechts- oder Nationalliberalen mit den Konservativen zusammen.

    Während die Rechtsliberalen die Interessen des Wirtschaftsbürgertums vertraten, nahmen sich die Linksliberalen der Benachteiligten an – damals Frauen und Arbeiter. An die Stelle der Linksliberalen traten zwar später in Europa die Sozialdemokraten, entscheidend war aber, dass auch diese sich großer, teils wachsender Wählergruppen annahmen: Arbeiter stellten in den Wirtschaftswunderjahren in Westeuropa die Hälfte der Erwerbstätigen; Frauen machten eh etwa die Hälfte der Bevölkerung aus, nach den großen Kriegen sogar etwas mehr.

    Das ging mit sehr guten Wahlergebnissen für die politische Linke – in Amerika in den 1960er, in Europa vor allem in den 1970er Jahren – einher.

    Als die große Zeit der politischen Linken endete (Wahl Thatchers 1979, Reagans 1980, Kohls 1982, Koalition der SPÖ mit der FPÖ 1983), kam es auch wieder zu einer Spaltung der politischen Linken wie im 19. Jahrhundert, mit teilweise ähnlichen Ergebnissen: Die „linke Linke“ nahm sich erneut der Benachteiligten an – nur machten diese heute nicht mehr die Hälfte der Bevölkerung wie früher, sondern sind kleine Minderheiten. Aber diese Stimmen fehlen der SPD trotzdem. Und der Bevölkerungsanteil der Arbeiter – klassische Klientel der Linken – sinkt.

    Mit dem Wirtschaftsbürgertum des 19. Jahrhunderts sind heute die Angestellten vergleichbar. Eine für Arbeiter und Angestellte wählbare Schröder-SPD („rechte Linke“) käme heute problemlos auf den Stimmenanteil, den sie momentan zusammen mit der AfD erreicht und wäre stärker als die Union. Zumindest in einer Großen Koalition könnte sie den Kanzler stellen. Trump hat ja letztlich auch eine „linke Rechte“ geschaffen. Früher hätten die Republikaner standrechtliche Maßnahmen eingeleitet, sobald ein Demokrat sich gegen Kürzungen von Sozialprogrammen ausgesprochen hätte – jetzt ist es das Programm ihres designierten Präsidenten. Die Regierung Schröder hat bei der EU-Osterweiterung durchgesetzt, dass keine Mittel- und Osteuropäer nach Deutschland dürfen. Wenn Trump fordert, dass keine Mexikaner in die USA dürfen, ist er Faschist. Bedenkt man aber, dass die USA insgesamt rechter sind als Europa, ist der linke Rechte Trump nicht so weit entfernt vom rechten Linken Schröder.

  52. Allerdümmste Kälber im Glücksrausch
    Haben sie einen neuen Metzger gefunden zum wählen…
    .
    Der hat so munter agressive Sprüche auf („Feminismus ist Krebs!“) und jetzt feiern sie ihre geile Party.
    .
    Morgen früh dann wieder ab in die Wurst.

  53. Die Empörung der Eliten
    Wird es nach der Empörungshysterie rund um die vergangenen Großereignisse (Brexit, US-Wahlen) nicht Zeit zu sortieren, was unter Elite oder Eliten und jenen, die sich dafür halten, eigentlich verstanden werden soll?

    Zählen TV-Moderatoren, Nachrichtensprecher, Filmstars, Popsänger zu den Eliten? Oder die Vertreter aus der langen Liste vertrauter aber ungeschützter Berufsbezeichnungen wie Kulturschaffende etwa oder Mediengestalter, Dozenten, Lehrbeauftragte, Medienwissenschaftler, Sachverständige, Gutachter, Unternehmensberater, Betriebswirte, Buchhalter, Designer – und ja, bezeichnenderweise auch Politiker, Aktivisten, Journalisten oder Redakteure (um die Hundetrainer mal außen vor zu lassen).

    Wie wird eine Gesellschaft den oft parasitär lebenden Klüngel wieder los, der ihr jahrelang im juckenden Pelz gesessen hat und der von seinen genervten Wirten mangels anderer Perpektiven selbst dann nicht lassen mag, wenn die ihm Logis und Unterhalt kündigen?
    Wie die Sümpfe austrocknen, in denen eingebildete oder angebliche Eliten über Jahrzehnte ihre wohl versorgten Biotope gefunden haben?

    Müssten nach den erwähnten Ereignissen (und möglichen künftigen) – wenn die denn so bedeutend wären – sich nicht neue, ganze andere Eliten etablieren und um Anerkennung werben?
    Bloß, woher sollen die kommen? Wer soll das sein und wie wollen die das werden?

    Wenig zu sehen, wenn man in die Runde schaut.
    Frauke Petry? Jörg Meuthen? Echt?
    Wer das Zeug dazu hätte, meidet die Politik als Odelgrube und Karriererisiko. Attraktiv ist sie nur für einen Menschenschlag der besonderen Sorte, zumal im bestehenden System und so lange, wie die Leute ihre Geschicke nicht selbst in die Hand nehmen mögen.

    Prognose: die alten werden die neuen Eliten sein.
    Nur weil der träge Tanzbär, aka die Gesellschaft, hin und wieder am Nasenring zerrt und das Fell schüttelt, wird sich kaum etwas ändern.

    • Klüngel loswerden
      Zur Frage, wie man den Klüngel loswird, hatte Douglas Adams mal eine lustige Idee…
      Um den Don das Überprüfen eines Links zu ersparen, g**glen Sie einfach mal mit den Suchworten „Golgafrincham“ und „B-Arche“…

  54. Titel eingeben
    Da wünsche ich mir Fahrradschuhe zum Geburtstag, verdammt gute, positiv beleumundete, teure: die Besten! Aus den USA, woher sonst. Nach Genehmigung durch den Finanzausschuss, bestehend aus meiner Partnerin und mir, bestellte ich die ´richtige´ Größe und nun fährt sie schneller als ich, verdammter Sch… . „Hätte ich mir nie gekauft für das Geld.“ sagt sie.
    Ein Geburtstag ist der Tag der Geburt. Den hat die Mutter. Wird man geboren, hat man den Geborenwordentag. Das ist passiv, dafür gibt es keine Geschenke; im Gegenteil: man nehme einen dicken Blumenstrauß und besuche seine alte Mutter, so noch vorhanden, und beglückwünsche sie herzlichst.
    Das machen große weiße souveräne Männer, Patriachen halt, und wehe dem, der nicht mitmacht…! Dante läßt grüßen.

  55. Bill CLINTON hat sich zum wahlausgang auch schon geäussert
    „i never hat sex with that woman“

    der hat wenigstens humor, ulF schickt eine belehrungsgrussadresse in bester ossi-besserwessimanier.

    Madonna und Dr. Opportunistenmann haben sich noch nicht geäussert, wahrscheinlich hatten sie eine gute nacht. selten traf für Dr. O. das wort von Madonna von den jungen männer so zu, die „nicht wissen was sie machen“.

    Putin hat jetzt- da Schröder ja leider ausfällt – wieder einen kumpel für dicke feste auf der datscha an der Krim.

    wann wählen eigentlich die Austrianer und wann kommt Grillo an die macht………ich meine natürlich nicht den jungen mann im besten anzug von BDI ! das wird ja noch ein lustiges jahr 2016.


    • @ Django
      „Putin hat jetzt- da Schröder ja leider ausfällt – wieder einen kumpel für dicke feste auf der datscha an der Krim.“

      Und für dicke Geschäfte, you bet.
      Ist das nicht schön? Und die Melania, die im kommunistischen Slovenien aufgewachsen ist, spricht vielleicht sogar Russisch!

      Und btw. die Verbindung wurde mit Bedacht schon seit geraumer Zeit eingefädelt:
      https://www.washingtonpost.com/world/moscow-had-contacts-with-trump-team-during-campaign-russian-diplomat-says/2016/11/10/28fb82fa-a73d-11e6-9bd6-184ab22d218e_story.html

    • 17, my dear!
      In 16 wird nur noch ein Ing Hofer Bundespräsident in Felix Austria. Am 4. Dezember, um genau zu sein.
      Dann kommen im Frühjahr meine Landsleute und schwingen Geert Wilders aufs erste Pferd. Noch vor Le Pen.

      Tut mir Leid, Don Alphonso, mit den ‚ewigen Links‘ die Sie dann auch noch ansehen müssen, und dann mag Ihnen KenFM eh nicht gefallen, tut er mir oft genug auch nicht, aber heute habe ich Tränen gelacht:
      https://www.youtube.com/watch?v=kvl2eOM5Yhs

      Das passt zu Djangos ‚lustig‘.

      Am besten hat mir gestern gefallen, wie die Klaus Kleber und Gundula Gause – eben nicht! – im ZIB die Kommentare der nicht mehr Beweglichen „Ja, wir haben verstanden, und ziehen unsere Lehren daraus!“ kommentierten mit „da sind wir gespannt, genau das haben sie auch schon nach dem Brexit gesagt“.

      Die Schulzes und Junckers und Merkels und Gabriels und … können nicht mehr umlernen. Sie können sich andere Worte in den Mund kleben, aber die Meinung bleibt gleich. Da ist ja auch schon HRC dran gescheitert. Sie wusste, sie würde es anders tun müssen. Sie hat es vielleicht sogar versucht. Und ist als unauthentisch rübergekommen. So denkt sie nicht. So kann sie nicht denken. Seit ihrer Kindheit ist sie auf anderes getrimmt. Und das sieht man auch bei den europäischen Politikern. Sie beginnen sich zu verhaspeln, unsicher in die Gegend zu schauen, so wie gestern Merkel. Es geht einfach nicht. Die Bandbreite ist zu gering zum Umschalten. Das was vor 30 Jahren funktioniert hat, tut es nicht mehr.
      Da haben es die Trumps und AfDs wirklich leicht. Die können zur Not Schwachsinn ablassen, man glaubt ihnen aber wenigstens, dass sie das auch meinen, wenigstens in dem Moment.
      Schauen Sie sich mal irgendeinen Clip Ihrer Wahl von Merkel an. Und erzählen Sie mir dann nicht, dass sie von irgendetwas von dem, was da aus ihrem Mund kommt, überzeugt wäre.
      Da kann man ein wenig Authentizität bei Trump oder Le Pen schon als ‚attraktiv‘ empfinden.

    • Danke! Herrlich.....
      Bill CLINTON hat sich zum wahlausgang auch schon geäussert
      „i never hat sex with that woman“

      Der beste Kommentar bisher!
      Ich glaube wirklich man sollte einfach zur Tagesordnung übergehen und einfach beobachten was da kommen wird, und die projezierten Ängste der Blöden ignorieren.

    • madonna
      Ob Madonna gut oder schlecht geschlafen hat, das kann man nur raten. Sie hatte ja öffentlich (das Video habe ich gespeichert) den Clinton-Wählern einen Blow-Job mit Augenkontakt und Schlucken und dass sie gut darin sei versprochen …..Entschuldigung, ich merke gerade ich bin ja ein Sexist und gehöre zur chauvinistischen Internationalen , ich nehme es zurück, Sorry.

  56. So kann frau sich die welt auch zurechtbiegen
    https://www.bluewin.ch/de/news/vermischtes/2016/11/10/nur-18-prozent-waehlten-trump.html

    Als ob das in der suuberen Schwiiz oder in der BRiDGmbH anders waere!
    Die groesste Gruppe sind die Nichtwaehler, weil , wer seine Stimme abgibt, in die Urne legt, muss danach das Maul halten!
    Und wie sagte der wandelnde Hosenanzug schon so richtig?“ Man kann nicht davon ausgehen, dass Wahlversprechen gehalten werden!“ Luegenpack!

  57. Es ist an der Zeit oder genug Scheiße gefressen.
    Don Ferrando sagt: 10. November 2016 um 12:54 Uhr authentisch
    Ich glaube, sein Sexismus hat Trump auch deshalb nicht geschadet, weil er von vielen seiner Wähler (m+w) einfach als authentisch wahrgenommen wurde.

    Lieber Don F.,

    sehe ich nicht so. Viele sagten:
    Er ist verrückt (He’s is nuts) und sagten sie wählen ihn trotzdem. Damit ist das meiste erklärt und man muss keine tiefen philosophischen Analysen mehr durchführen.

    Genau davor haben unsere EU-NWO-Priester und ihre Prospects Angst.
    Deshalb wird weiter die Fassade gekittet und um sich gebissen, Durchhalterparolen ausgegeben und Juncker schürt die Angst was mit Bürgern passiert die nicht gehorchen (Widerstand ist zwecklos – wir werden euch ASSIMILIEREN).

    Sie führen sich auf wie Sklavenherren oder wie die Herrenrasse – je nach Sichtweise und Wortwahl.

    Wer nicht für uns ist – ist ein kranker gefühlloser neurotischer Wirrkopf mit rechtsnationaler Gesinnung und gehört Indoktriniert.

    Zuerst erobern wir Washington und danach Berlin.

  58. ich lach mich tot, im wahrsten Sinne des Wortes
    „Da erzählt Trump freimütig, dass er eine verheiratete Frau umworben hat, mit allen Mitteln, und mit ihr Möbeln kaufen ging. Und dann abblitzte. Das ist die Geschichte eines Mannes, der Reizen verfällt und erkennen muss, dass er eben doch nicht alles haben kann. Ein Mann, der bereit ist, sich in Unkosten zu stürzen und es akzeptiert, wenn er keinen Erfolg hat.“

    Also ja – das entbehrt nicht einer gewissen Logik. Hätte sich die Dame damals „geopfert“, wäre die Darstellung als Sexist also erfolgreich gewesen und wir hätten jetzt eine gewählte Präsidentin, die die Verantwortung nicht mehr delegieren könnte. – Du liebe Güte, Don, können Sie Frau Koslowski wirklich nicht mit einem Brillantring zum Einknicken bewegen? Ich meine … wir müssen alle Opfer bringen, irgendwie … bestimmt weiß sie das Besteck zu halten und kaut auch gern Gemüse … und schummrige Beleuchtung hilft genauso wie Photoshop. Der Rest ist eben Phantasie und Phantadu, schließe beide Augen zu.

    • Haben Sie ihr buch gelesen? Ich habe kein Interesse an einer psychisch labilen Ritzerin.

    • @D.A.
      „Ich habe kein Interesse an einer psychisch labilen Ritzerin.“ Ich sags ja – auf die Männer ist heutzutage kein Verlass mehr. Habe das Buch natürlich nicht gelesen (Wieso sollte ich das auch tun? Bin ich etwa Zielgruppe?) – bin aber ziemlich zuversichtlich, dass sie ganz gewiss nicht SIE zu ritzen gedenkt; Brillant oder nicht Brillant … Allgemeine Verstörtheit ist jedenfalls kein Privileg der Frauen:

      https://www.youtube.com/watch?v=vt1Pwfnh5pc

      Das ist jedenfalls brillant. Und empfiehlt sich wohl schon deshalb nicht Nachahmung. – Und übrigens muss ich da tatsächlich an die USA denken. Regelrecht … zärtlich.

  59. Zahnfäule der Gesellschaftsform
    Die schamlose Verlogenheit der Presse, der linken Bevormunder, der Feministinnen und Genderisten zeigte sich deutlich bei den Künstlern, die H.Clinton unterstützten ( die gesamte Gruppe kann sich nicht mal im Traum vorstellen, dass es Menschen gibt, die hart am Existensminimum unterleben, und sich verhöhnt fühlen von einer Millionärsfrau in ihrer Luxusvilla, die in die Politik ging, um reich zu werden und Macht über andere zu besitzen). Frauen die Dankbar fuer kleine Geschenke sind, Männer, die Dankbar fuer einen Arbeitsplatz und ein wenig weibliche Zuneigung und Bestätigung sind. Auch für den Preis einer Küchenmaschine. Denn was ist schon ein kleines materielles Geschenk gegen die seelische Erwärmung durch eine Frau?

    Wovor die Presse Deutschlands und der USA eindringlich gewarnt hat, und das was einst Savonarola als Hölle auf Erde schilderte, ist nun eingetreten: Trump wird Präsident.

    Die gesamte sogenannte „Mainstream“ in Europa und den USA haben sich nicht mal im Traum vorstellen wollen, dass es in den USA Arbeitslose gibt, Menschen, die hart arbeiten, um gerade so zu überleben, sondern alles nur Sänger und Schauspieler, Feministen und Sprachkontrolleure sind.

    Und jetzt haben sie den Salat.

    Doch vorher haben sie vollmundig getönt: wenn Trump gewinnt, verlassen wir das Land und wandern aus.

    Cher , die Trump eine Pest nannte. Lady Gaga die Gaga-mäßig in einer schwarzen SS-Uniform ihre Trauer bekundete (es fehlte nur das Hakenkreuz), Madonna die „allen einen Blasen wollte“ wer die Clinton wählen werde – sie alle also werden nun auswandern. (Männerverachtender ging es nicht, den Mann darauf zu reduzieren er warte nur darauf „einen geblasen“ zu bekommen, sich aber über Trump aufregen….. Da ist sie, heuchelnde Bande. Und kein „Aufschrei“!)

    in Zukunft werden wir Madonna also das Blasorchester dirigieren-, Lady Gaga auch Gagamäßig wohl mit Faschismus-Elementen die Mode neu beleben und Cher in einsamen Straßen mit blutunterlaufenen Augen und verbundener Nase aus einem Schönheits -OP-Saal raus taumeln sehen,
    Und das alles weil ein paar Millionen durchgeknallter Arbeitsloser oder um ihren Lebensunterhalt kämpfende, an den Rand gedrängte Menschen keine Lust mehr hatten, weiterhin als „Trash, Müll“ durch die Presse und Clinton bezeichnet zu werden. Ja sind sie das nicht? Sind nicht all diese „Underdog“ die wahren Feinde der Feministen und des Fortschritts ?
    Die Schauspielerin und Sängerin Miley Cyrus hat sich ergriffen zum Ergebnis der amerikanischen Präsidentenwahl geäußert. Unter Tränen sagte sie, Hillary Clinton hätte es verdient, die erste weibliche Präsidentin zu werden.
    Warum?
    Ach so, weil sie eine Frau ist. Clinton hätte also nicht gewählt, sie hätte ernannt, gesegnet werden müssen. Durch all diese Leute, die nie durch ihrer Hände Arbeit ihr bisschen Geld verdienen mussten. Durch die weiblichen Studenten, die umgehend gegen Trump protestierten (Nicht das geringste Demokratieverständnis. Was Demokratie ist bestimmen wir, die Feministen, Studenten, die Besserwisser, die von den Eltern finanziert werden) und die Sänger, die sich das Geld der arbeitsamen Bevölkerung greifen und so Multimillionäre werden.

    Sie, Don Alphonso, haben den Punkt der Empörung getroffen: Die Zahnfäule einer korrupten Gesellschaftsform, die auf Kosten der Armen die Welt in Sprach- und Denkkontrolle stürzen wollen, wie einst in den Weltkrieg. Der Feind steht ganz klar dort, wo Männer stehen und wo arme Frauen schuften. Denen gilt es klar zu machen, wie das Leben funktioniert, notfalls mit Gewalt. In den USA wie in Deutschland. Hat jemand diese widerliche Schwarzer bei Maischberger gesehen? Die Betrügerin ist wieder Sanktionsfähig. Warum wurde sie eingeladen? Ist sie nun USA-Spezialisten wie sie einst Kachelmann-Spezialistin war? Nein, diese Einladung an Schwarzer ist Ausdruck der Verachtung aller Menschen, die anders denken als der Mainstream und die Presse es will.

  60. Ach arme Amis
    Mir tun all die armen ungebildeten Rednecks leid, die ja nie eine Chance hatten elementare Kulturtechniken wie das Versammeln auf Bahnhöfen um dort gemeinsam zu klatschen, nie gelernt haben, vermutlich nicht einmal wissen wer Prantl ist und dann natürlich mit dem Kreuzchenmachen überfordert sind.

    Aber Deutschland als letzte verbliebene moralische Supermacht sollte hier seiner Verantwortung für die Welt gerecht werden und trotzdem allem die USA nicht weiter isolieren.

    • Wenn die Amis nicht so spuren,
      wird ulF mit Sanktionen drohen.

    • Amerikaner an Dialog gar nicht interessiert!
      Es ist mir völlig unbegreiflich, wieso die Amerikaner die vielen Warnungen vor Trump auf Spiegel Online gar nicht beherzigt haben! Trump wurde dort auch extra immer in einer Brüllaffenpose abgebildet! Aber der Ami schert sich nicht darum! Dann twittert ein Deutscher ein sehr nachdenklich machendes DearAmericans-Mem, das den Amerikanern vor Augen hält, dass der Trump schon so wie Hitler ist!! Was machen die Amis? Die wählen den Trump! Ja sind die denn von allen guten Geistern verlassen!!! Frank-Walter Steinmeier hat vor Trump ausdrücklich gewarnt, und von einem Hassprediger gesprochen! Es wirkt fast so, als hätten die Amerikaner Frank-Walter Steinmeier überhaupt nicht zugehört! Im ZDF-Morgenmagazin fand man deutliche Worte zu Trumps Eskapaden! Da lag der Ami aber wohl noch im Bett! Auch die deutschen Satiresendungen Extra3 und Heuteshow haben Trump in durchaus humoriger Weise mehrfach ein wenig durch den Kakao gezogen und seine Fehler aufs Korn genommen und humorvoll dargestellt! Aber der Amerikaner scheint das ja gar nicht eingeschaltet zu haben! Intetessiert ihn wohl nicht! Stattdessen immer nur Facebook, Facebook! Auch hat Heiko Maas eindrücklich und mit scharfen Worten mehrfach auf die Gefahren Trumps hingewiesen! Den Ami interessiert das natürlich nicht, das hat er wohl nicht nötig, auf den deutschen Justizminister zu hören!!! Für so ein Verhalten habe ich überhaupt kein Verständnis, und rufe Angela Merkel dazu auf, darauf hinzuwirken, dass Hillary Clinton sich dem Druck der Straße, des Mobs nicht beugt und Präsidentin wird so wie es auch geplant war!! Was glaubt der Ami wer er ist!!

  61. Titel eingeben
    Wer die Formulierung „alter weißer Mann“ in der neuerdings vielfach zu lesenden abwertenden Weise benutzt, ist ein Rassist, obwohl er gern das Gegenteil sein möchte.

    Merkwürdig und dumm.

  62. Nachtrag zur Zahnfäule
    Nachtrag: Man muss das einfach gesehen haben, die Fernsehaufnahmen des „elitären Mobs“(Studenten?) die durch die Straßen wüten und grosse Pappköpfe von Trump verbrennen (die herzustellen haben sie also Zeit !) und Hassparolen in die Nacht schreien, so wie es hier in Amerika im TV übertragen wird. So Bilder seht ihr in Deutschland wohl nicht. Mich erinnert es an „Juden raus-Parolen“. Es sind junge, kreischende, Pardon, Weiber, um die 20 bis 25, die von Vergewaltigungskultur in den USA faseln und am liebsten alle umbringe wollen, die dagegen halten (in Männertränen baden wollen!). Die machen einem mehr Angst als ein Trump, der sein Geld durch Arbeit und Klugheit verdient hat.


    • Ich habe die Live-Aufnahmen auf CNN gesehen, aber dort sind nach meiner Einschätzung genauso viele junge Männer unterwegs.
      Die Proteste sind von einer sozialistischen Organisation initiiert, nicht von Feministen, und der Sexismus ist auch nicht deren Anliegen, sondern u.a. die Drohung von Trump, Mexikaner abzuschieben.

      Die Proteste sind friedlich verlaufen. Die Amerikaner betrachten so etwas als ihre ganz normale Kultur. Dort wird dauernd protestiert, und die Polizei greift idR nur ein, wenn es zur Gewalt oder zu Sachbeschädigungen kommt.


    • Die Riesenpappköpfe machen die nicht selber, die bestellen sie beim Mexikaner. Riesenpappköpfe gibts nicht nur im rheinischen Karneval, sondern auch bei den Latinos, dort jahreszeitlich weniger eingeschränkt.

  63. You can't stump the Trump
    Das beste am Sieg des Trumpinators ist doch die Arschverletztheit der hiesigen B-Polit-Prominenz und der Journaille. Da wird auf Zwitscher keine Gelegenheit ausgelassen sich zu blamieren. Gottseidank sind diese Riesenstaatsmänner-und Frauen ausserhalb ihrer Filterbubble nur weinigen bekannt sonst könnte es ernsthafte Verstimmungen mit Washington geben.
    Man muss Trump nicht mögen, aber dieses rumgetobe mit Schaum vor dem Mund wie auch schon beim Brexit ist eine Blamage für ganz Deutschland. Wie Kleinkinder die keinen zweiten Nachtisch bekommen.

    Das kommt davon wenn man seine eigene Propaganda auch noch selbst glaubt.

  64. Bundesregierung bezahlt Handbuch für Journalisten zum Thema Islam, wo Feministinnen sind
    Sehr geehrter Don,

    wieder sehr schön Aspekte beleuchtet, die nun mal das Leben vieler prägen. Der weiße Mann, dessen Schuld ja nun feststeht, obgleich auch viel mehr „weiße“ Frauen Trump als Clinton wählten, diese wurde sogar von weniger Frauen gewählt, als Obama, repariert, kümmert sich um seine Familie und geht Geld verdienen. In den USA ist es bekannt, dass die Jungs Rasen mähen gehen für das Bezahlen der Essen zum Date, und die Mädels lassen sich von Vati Geld geben, damit sich hübsch aussehen…

    Da hilft nur Feminismus…. Was man allein heute in der Welt dazu lesen durfte, aber auch eine Expertin für die ARD Cathryn Clüver jaulte, das Patriachat habe gewonnen – dabei ist das doch ungleich mächtiger und unveränderter als in anderen Regionen der Welt, z. B. da, woher unsere Zuwanderer kommen (übrigens gewusst, dass die USA die Einwanderung beschränkte, als zwischen 1846 und 1854 3Mio Einwanderer kamen, in ein schier riesiges Land – nachzulesen zu: Nativismus bei Wiki). Man wartet auf die logische Forderung, dass das Wahlrecht für Männer abgeschafft werden müsse. Alice Schwarzer hat ja auchbei Maischbergerg entsprechend gehetzt…

    Aber die Rettung ist nahe: Feministen (und Umweltschützer) sind unter den vielen Muslimen (Potsdam stellt ein Ausstellungsgebäude für das Freitagsgebet – weil so viele Muslime da wären…). Das kann man nachlesen, denndie Bundesregierung – siehe die dortige letzte Seite – finanziert eine Handreichnung für Journalisten zum Thema Islam: http://mediendienst-integration.de/fileadmin/Handbuch_Islam.pdf

    Sie sind so fortschrittlich, wie man da über Hundert Seiten von ausgewählten Autoren erfahren darf (natürlich auch wieder die Posse, dass Moslems die Bundesrepublik wieder aufgebaut hätten, dabei kamen die erst 20 Jahre nach Kriegsende, wo in West – aber auch im Osten – der Wiederaufbau vorbei war- die ersten waren aus christlichen Regionen: Griechen, Portugiesen und Italiener). Kann nur jedem die Lektüre dieses Machwerkes empfehlen…

    Fortschritt hielt auch in Form der Personen von Clintons Wahlkampfteam Einzug. Ihr Wahlkampfchef, der schon in jungen Jahren Regierungs-Kontakte und Informationen verhökerte ist ein Aufsteiger (siehe Wiki zu Podesta), wie ihre „zweite“ Tochter und rechte Hand. Ausnahme ist ein Technokrat, der wunderbare Datenstämme aufbaute und besitzt und sehr wirksam Spenden sammelte, Unterstützerkreise aufbaute (nahezu kostenlos, wie Nader, der auch für das Kampfblatt der US-Linksbizarren Mother Jones schreibt, wo Michael Moore mal Chefredakteuer war). Der hat offenbar keine Ideale, aber kann lange Handbücher schreiben und Kampagen organisieren. Seine Truppe wird offizeill Mafia genannt, wie dessen Wiki-Artikel breit beschreibt (liest sich wie Empfehlungsschreiben für kommende Auftraggeber): https://de.wikipedia.org/wiki/Robby_Mook
    Dieser Mann ist zuständig für Graswurzelbewegungen und hat dortige Unterstützer so vernetzt, dass einen nicht wundern würde, wenn er mit hinter den jüngsten Protesten gegen Trump (not my president – was viele hier auch über Gauck sagen – und auch in Österreich soll es ja da Probleme geben). Wenn nun die machtgeile Clinton die letzte Chance sieht, sich rufen zu lassen, weil es die wirklich letzte Chance wäre…

    Europa erfährt nicht nur eben, dass es nun frei sei. Kornblum, Clintons Mann für Deutschland (übrigens war Clintons Podesta auch in Folge der Snowden-Enthüllungen in Deutschland, um für die amerikanische Ausschnüffelung zu arbeiten) hat eben verkündet, der amerikanischen Schutzschirm wäre weggezogen und Europa und Deutschland stünden nun allein für sich. Die Nachkriegsära wäre vorbei (es reicht auch nach 70 Jahren und viele in Europa und Deutschland werden sich freuen). Europa scheint wie die letzte Basis der Frau, die nun von einigen so vermisst wird. Feministinen aller Coleur fordern, dass Frauen Frauen wählen müssten, weil es eben Frauen seien (vermutlich wir Männer auch, wenn wir fortschrittlich sein wollen – Mysogynie hat eben auch viele Aspekte) und arbeiten am großen Protest gegen das Ergebnis der Wahl (während sich alle möglichen Wahlforscher, Analytiker und Journalisten fragen lassen müssen, warum sie das entscheidende Drittel der Wählerschaft schlicht ausblendeten. De Maizier und Schäuble empören sich auch – das Internet sei schuld, von dem die Tagesschau gerade berichtet, dass dies durch Trump in Teilen abgeschaltet werden will… Das alles gibt Druck auf den Kessel… Rötgen schimpft, dass Leute aus ihren persönlichen Problemen solche Wahlentscheidungen fällen würden – als ob das nicht jeder täte, und überhaupt wird geklagt, dass das richtige Bewusstsein, das auch in der DDR stetig im Mittelpunkt stand, fehlte…).

    Die schärfste Meldung aber ist, wenn Fefe aktuell zwei Seiten verlinkt, die aus der Angst von Trump und dem Ohnmachtsgefühl der Unterlegenen (dabei war doch so ein Ohnmachtsgefühl auch Ursache für die Wahl der nicht Wahrgenommenen, von denen Trumps erster Tweet spricht, und für Brexit, und für Pegida – alles Proteste, die nicht so medial gefördert werden, wie die aktuellen in den USA) Geld machen wollen. Und zwar der Guardien und netzpolitik.org.

    Marx sagte übrigens: Das Sein prägt das Bewusstsein, was man eigentlich überall bestätigt sieht (und auch ihren Artikeln über Lebensumstände in Bayern und Berlin entnehmen kann).

    Fefe hatte aber auch unlängst ein norwegischen Filmchen verlinkt, wo ein junge gutaussehende Blondine die Gegenüber bittet, sie als Mann zu behandeln, dem diese merkwürdig leicht nachkommen, aber sie nicht auch als 2 m groß oder sieben Jahre alt behandeln wollen)…

    Kornblume sprach auch von ins Haus stehenden Umstürzen. Wörtlich, z. B. in der ARD. Und Clinton ist bekanntlich Expertin für das Auslösen von systemchange in Nordafrika, Syrien und der Ukraine…

    Halten wir uns gut fest – und lachen dabei. Hochachtungsvoll (liebe Ihren Schreibstil –

  65. Trump - der Retter der Abghängten...?
    Zitat von Don Alphonso: „Clinton spricht die Managerinnen an, die weiter nach oben wollen, Trump die Frauen, die sich nie Schuhe von Louboutin leisten kön-nen und auch gern mal neue Möbel hätten.“

    Das ist etwas irreführend, denn auch Clinton hatte die Underdogs der Gesellschaft im Fokus, sonst wäre sie nicht einmal zur Kandidatin gewählt worden, musste sie sich doch gegen Bernie Sanders behaupten. Ich verfolgte die US Medien seit den Vorwahlen, doch das Wohl der Managerinnen war nie ihr Thema. Ihr Anliegen war die Gleichberechtigung, aber nicht nur der Frauen, sondern von Minderheiten aller Art, einschl. der Behinderten usw.

    Ob Trump jenen abgehängten Menschen tatsächlich helfen will und kann, ist eine andere Frage, und die Antwort steht in den Sternen. Denn seine Politik weicht nicht wesentlich von der gewohnten Richtung der Neocons ab.

    Dies sind einige der politischen Ziele, die Trump immer wieder kundgetan hat:
    Er will
    1. die corporate taxes von 35% auf 15% reduzieren,
    2. die „estate tax“ abschaffen (die Erbschaftssteuer auf Millionenvermögen, die 5 Mio. $ übersteigen).
    3. den Mindestlohn nicht erhöhen.
    4. das Militär massiv aufbauen
    5. das Schulsystem privatisieren
    6. Obama-Care abschaffen und durch ein privates Gesundheitssystem er-setzen. So werden z.B. existierende chronische Krankheiten vermutlich gar nicht mehr versichert.
    7. die Förderung der erneuerbaren Energien stoppen und stattdessen die Ausbeutung der fossilen Energien massiv erhöhen.
    8. die von Obama eingeführten Wallstreet Restriktionen rückgängig ma-chen.
    9. die Anzahl der free zones für Waffen reduzieren, sodass das Tragen einer Waffe z.B. an den Schulen zugelassen wird.
    10. härtere Foltermethoden zulassen und das Water-Boarding wieder einführen.

    Trump hat sich geschickt verkauft, als Retter der abgehängten Menschen aus den ländlichen Gegenden, dem Rust Belt, dem Bible Belt, Midwest bzw. den Appalanchen. Doch seine Politik ist keine Politik für den kleinen Mann an, sondern fürs Establishment, but who cares.

    Clinton dagegen versprach eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns, Steuererhöhungen für die Reichen, finanzierbares College-Studium, Förderung der erneuerbaren Energien. Ob sie ihr Programm umgesetzt hätte, kann sie nun nicht mehr beweisen.

    Aber immerhin gewann sie the popular vote, hatte also mehr Stimmen bekommen als Trump, verlor wegen des Wahlsystems trotzdem die Wahl. Irgendwie tragisch. Und das dachte ich vorher immer wieder: Es ist ihr Karma, dass sie nie Präsidentin wird. Komisch, denn nun hat sie die Wahl um Haaresbreite verloren.

    Seit gestern gehen junge Menschen zu Tausenden auf die Straße, um gegen Trump zu demonstrieren. Die Demos wurden von einer sozialistischen Organisation initiiert. Diese jungen Menschen reden zwar auch vom Sexismus, aber am Meisten Angst haben sie davor, dass Trump weiterhin Hass schüren und somit das Land weiterhin spalten könnte. Oder dass er Familienmitglieder von jungen Latinos, die US Bürger sind, einfach abschieben könnte.

    Die Ängste sind nicht unbegründet: Trump wird vom KuKuKlux-Klan und den White Nationalists aka Neonazis unterstützt. Das ist kein Zufall, und das finde ich wesentlich gefährlicher als den Sexismus, und ich verstehe es nicht recht, wie manche Deutschen, die vor der Pegida oder der AfD verächtlich die Nase rümpfen, diesen Mann, der wesentlich extremer ist, irgendwie doch gut finden können.

    Aber not to worry, jetzt haben die Amis ihre Reality Daily Soap.

    • Es wird jedenfalls unterhaltsam :/ und es ist nicht mein Präsident.

    • Trump: TTIP gescheitert, keine Flugzonenverbote in Syrien
      Vereherte Tamarisque,

      wir haben hier ein paar typisches Probleme. Nicht nur: Hillary könne nicht beweisen, dass sie mehr als Obama schaffe (Atomwaffen reduzieren, Guantanamo sofort schließe), oder die „mächtigste Frau“ Europas (schon vergessen, die Erhöhung der Mehrwertsteuer entgegen allen Beteuerungen – ja sogar dem Satz, dass es fies wäre, Politker an der Einhaltung der Wahlversprechen zu messen). In den USA schützt nicht mal das, was dafür eingerichtet wurde: State of the Union Address. Da soll der Präsident einmal im Jahr über den Sachstand berichten, nicht nur lt. entsprechendem Wikipedia-Artikel zurückzuführen ist, auf eine Regelung in der parlamentarischen Demokratie unter gekröntem Haupt. In vielen Reichen wurden Könige an den Kapitularien gemessen, die sogar so etwas wie absoluten Verfassungsrang hatten. Vielfach erinnert man Adel an nur als Erbmonarchie und Absolutismus. Dass es einen große Menge Wahlkönigtümer gab, wie auch immer wieder beim deutschen Kaiser (HRR-DN), wird leicht vergessen. Oder nehmen sie die polnischen Adelsrepublik, wo Nachbarstaaten über Vetoregelungen der Vertreter des „Wahladels“ in die Wahl des Königs eingriffen, damit es zu Zugeständnissen kam. In den Wahlkapitularien verpflichteten sich zu wählende Könige oder Kaiser zu einer Reihe von Maßnahmen, um gewählt zu werden. Diese waren bindend und Grundlage, diesen zu unterstützen… Nein, das haben wir alles nicht, und so können wir nur träumen von der kuschligen Welt, wenn Hillary ‚my president‘ gewesen wäre.

      So eine ‚hätte, hätte, Fahradkette‘ finden Sie ausgiebig hier: https://www.welt.de/kultur/article159391530/Die-Frauen-haben-die-Wahl-verloren.html , wo die Autorin (ja, ich weiß: Die Rinnen durch Autos… aber hier passt das gut) darlegt, wie sie sich ihr Clinton-Paradies vorgestellt hätte. Sie meint uns nicht nur, wie auch zig Autoren bei der Zeit (eine Batterie von dümmlichen Artikeln schlechter Verlierer) belehren zu müssen, wie es gewesen wäre, sondern sie schildert, wie sie diese Geschichte ihren Enkelinnen immer wieder erzählt hätte: von damals in Deutschland, als die Heizungen schon liefen… Und wie die Enkelinnen (es müssen besser Enkelinnen sein – Jungs können eigentlich keine gleichberechtigte Mutter schätzen?) genüsslich beim Wort Paygap eingeschlafen wären. Denn seit der Wahl der Lichtgestalt herrsche quasi Schlaraffenland – und alle kuscheln so schön.

      So lange man den Namen Clinton in Deutschland kennt, ist der Name mit Skandalen verbunden (und das meint nicht die Zigarrennummer). Es fing an mit Whitewater an, ging so weiter. Wie die drauf ist, können sie aus den „Podesta-Emails“ erfahren, wo sie auch gar nicht nett über die Merkel und deren Zuwanderungspolitik herziehen – vorne Hui, hinten pfui und wie der Herr, so’s Gescher: mit Eigennutz, Machtgeilheit und Falschheit (allein, wie sie die Konkurrenten in ihrer Partei bekämpfte – da wurde fast nichts ausgelassen, von ihrer SA).

      Das Problem ist auch, ob man sich nun freuen darf, dass mit der Wahl Trumps TTIP gescheitert ist, wie nun heute auch auch Junckers sagt.
      Oder dass es wohl nicht zu Flugverbotszonen über Syrien kommt. Augstein wies darauf hin, dass der, der Frieden wolle, eigentlich Trump begrüßen müsse – es stimmt, es geht wieder Richtung Monroe-Doktrin, was viele, viele Kriegsmüde in den USA wollen, allen voran den vielen, die nur eine Chance im Militär und Krieg fanden und deren Familien darunter leiden, auch weil sich jeder 6. Rückkehrer killt. Von den sehr großen Veteranen-Märschen durch amerikanische Großstädten, wurde hier ja nicht berichtet – es schien vielmehr in deutschen Medien, als sei Obama dort beliebt. Kein TTIP – keine Eskalation in Syrien durch weitere einseitige Eingriffe in anderer Leute staatliche Souveränität – darf man sich darüber freuen, oder „ist das jetzt schon Autobahn“?

      Es werden richtig Leute nervös, wenn man ihnen das sagt. Denn wir haben derzeit eine wahre Querfront von Kai Diekmann bis in die Partei der Linksbizarren, und die Leute werden vorsichtig, wie damals in der DDR: Es gibt seit einiger Zeit wieder zunehmend gefährliche Gedanken. Themen, die man besser meidet… Freiheit ist das nicht.

      Das gilt nun auch für den nach meiner bescheidenen Meinung besten Satz zur Wahl, den DA twitterte (und den ich mit den verklausulierten Worten „von einem den ich schätze“ weiterempfahl): „Wie immer die Wahl ausgeht: Wer verliert, bleibt uns erspart.“. Darf man das noch so sagen? Eine Reihe wütend-blinder, vorher hoffnungsblinder, Clinton-Jünger kämpfen ja schon gegen so einen Satz, der nun mal nach allen Erfahrungen bitter wahr ist, an. Sie lieben ihre Träumchen: Hillary und in Bad und WC ist alles o.k.! Schon mit einer Pest-oder-Cholera-Theorie darf man nicht kommen.

      Nur bitte eines: Wer auf die Probleme mit Clinton hinweist oder darauf, warum diese nicht gewählt wurde, der hat noch lange nicht vor Trumps Taten zu verherrlichen.

      Und da doch so viele kein TTIP wollten (fefe hat sich ausgerechnet heute auf die Chlorhuhnnummer überzeugen lassen!), die auch keinen Trump wollten – was machen die sich jetzt für einen Knoten in ihrem Kopf? Also ich finde es gut, dass wegen Trump kein TTIP kommt, und hoffentlich keine Eskalation in Syrien. Hoffentlich auch weniger Dronenmorde und wirklich weniger militärische Einsätze, als unter Obama (das Bild, wie Clinton und Obama dem Morden ihrer Spezialeinheiten zuschauten…). Hillary hatten lt. geleakter Emails gefragt: Can we drone that guy?. Es ging wohl dabei um Assange, oder?
      http://yournewswire.com/clinton-ordered-drone-attack-assange/#grclink
      Dort gleich daneben: Wie Hilarious (Wortspiellarm / der Namen beginnt ja auch mit HI…) ihn zum pedo erklären lassen wollte (soll ja nicht so viel Links setzen :). Nicht gerade anständig, oder?

      DA, wegen Bautzen: Das ist sicher kein ‚Back Pack Prank‘ (die Videos empfahlen mir Jüngere), wo wegen solcher ein Deutscher, d

    • @Tamarisque 10. 11. 15:44 Uhr: Trump - der Retter der Abgehängten...?
      Danke, endliche eine Stimme der Vernunft im Chor der wutschnaubenden.

      Ich hatte einen längeren Kommentar geschrieben, z.B. was wird aus Obamacare, oder gab es bei den wikileaks bezgl. Clinton eine russian connection, wer steht hinter Trump, nimmet er seine eigenen „Versprechungen“ überhaupt ernst, was wird, wenn überall die kleinen Trumps aus ihren Löchern kriechen, um ihrem Vorbild darin nachzueifern, politische Gegner durch bullying, haltlose Verdächtigungen usw. einzuschüchtern?

      Aber leider hieß es mal wieder. „Du schreibst zu schnell …“ das scheint völlig aleatorisch aufzutreten – u.U. ein Zeichen dafür, daß der Server durch zuviele Kommentare überlastet ist?

  66. Küchenmaschine
    Ein Herausgeber schrieb heute bereits, meines Erachtens zuterffenderweise, dass heute all diejenigen, die gestern bass erstaunt waren Erklärungen parat haben und trotz offenkundigen Versagens in der Vergangenheit wieder im Vollbesitz der Erkenntnis seien.
    In den USA gibt es dafür den Begriff „six-figure explainer“ der sehr passend scheint.
    Ich danke für die kontinuierlichen Bemühungen um eine differenzierte Sichtweise bei erkennbarem Willen zur Selbsthinterfragung.
    Es ist enorm wohltuend. (Auch dass es in diesem Medium, dessen Sichtweise ich oft nicht zustimme, einen Platz findet)
    Darf ich mir erlauben für die besagte Maschine ein Modell eines japanischen Herstellers mit englischem Namen zu empfehlen, der vielen eher für Autoradios bekannt ist? Ein Modell der Major Serie mit 1500W sollte nicht nur Eindruck machen sondern auch nützlich sein.

    • @Christoph
      Eine Küchenmaschine mit 1500W?
      Ob das noch lange vom EU-Energiesparprogramm zugelassen wird ?

    • @
      Wenn man Brot backen will und gerne mal etwas in der 2kg-Klasse herstellt, dann kommt man mit weniger Leistung nicht hin. Andererseits fragt ja auch keiner danach wie lange die Maschine läuft in sofern ist die Begrenzung der Spitzenleistung über die haushaltsüblichen Sicherungen hinaus ohnehin Unfug.
      Das erwähnte Modell erwärmt sich aber auch bei längerem Betrieb kaum woraus ich schließe, dass die Verlustleistung gering sein dürfte.
      Brotteig wird typischerweise ca. 5-8 min. auf niedrigster und nochmal 2 min. auf etwas höherer Geschwindigkeit geknetet – nicht dass ich glaube die Ersteller der Bestimmungen seien vernünftigen Argumenten gegenüber aufgeschlossen.

    • Kleine Korrektur
      Der Hersteller der Küchenmaschinen hat nicht nur einen englischen Namen, der Firmensitz ist tatsächlich in der Nähe von Portsmouth. Mittlerweile werden vor allem die kleineren Geräte in Asien hergestellt, aber die Majors und Chefs weiterhin in GB, soweit ich weiß (unsere zumindest noch).

    • Titel eingeben
      Da gibts mittlerweile kleine für 300gr von Panasonic, perfect für Toast.

      Aber Sauerteig denn doch lieber von Hand un im Ofen.

  67. Damals in der Umkleidekabine
    Bezirksliga, dann Bezirksklasse und zum krönenden Abschluss Kreisliga. Es ist 15 Jahre her, dass ich das letzte Mal aufgelaufen bin. Mein Gott was da geredet wurde. Das geht geht weit über trumpsche Ausmaße hinaus. Ich mag Herrn Trump nicht. Aber ich bin ein Mann, weiß, cisgender und heterosexuell. Wäre ich Amerikaner, warum hätte ich als Alternative eine moralisierende Frau wählen sollen, deren Talente vor allem im Intrigieren und hinterhältigen politischen Angriff liegen? Und die es gerade deshalb immer wieder geschafft hat, sich in einflussreiche politische Positionen zu bugsieren und bei ihrer hauptsächlich aus Minderheiten bestehenden Klientel Eindruck zu machen.

  68. Die Amerikaner hatten die Wahl zwischen Pest und Cholera...
    … und haben sich jetzt zur Abwechslung mal für die Cholera entschieden. Wir haben nicht einmal diese Wahl; bei uns gibt’s nur die Pest. Wir dürfen uns höchstens die Farben der Pestbeulen – schwarz-rot, schwarz-grün oder grün-rot-dunkelrot – aussuchen.

    • Zur Behandlung der schwarz-rot-grünen Pest
      Leider sind Antibiotika in dem Fall nicht zugelassen.
      Anti-biotika richten sich, wie das Wort ausdrückt, gegen das Leben.
      ggf kann man sich heut zu Tage aber immunisieren.
      Um das Leiden an der politischen Pest zu lindern hilft ggf Blog lesen.

      Auch in früheren Zeiten sind nicht alle an der Pest gestorben und die Krankheit konnte überwunden werden.

      Man sollte jetzt nicht schreiben das sich der Volkskörper damals auch wieder davon erholen konnte. Das klingt sofort missverständlich auch wenn das Bild passen würde.

  69. Titel eingeben
    Ich fand die Pseudo-Empörung von Jetzt.de, dem Kinderprogramm der Prantl-Journaille und auf BENTO, Augsteins Nahwuchsfeministinnen, denen SPON intellektuell noch zu hoch ist, ziemlich gut. In der Prantl-Praline stand unter dem Anti-Trump-Empörungstext über dessen sexistischen Sprüche ein Artikel mit der Überschrift: „Welcher Deutschrapper fickt die meisten Mütter“ und auf BENTO steht heute neben Anleitungen zur Trauerverarbeitung („Mit diesen Playlists verarbeitest du das Trauma der US-Wahl“ ): „Ich hab‘ Lust zu ficken. Das ist aus Knuddels geworden“. Meine kurze Bemerkung auf Jetzt.de, daß es sich bei der Überschrift direkt unter dem Aufruf zu nichtsexistisch triggerfreiem Neusprech auch nicht gerade um die Krone schöngeistiger Deutscher Belletristik handele, wurde umgehend gelöscht. Auf BENTO darf seit Monaten sowieso niemand widersprechen, beziehungsweise irgendetwas sagen. Das würde wahrscheinlich die Echokammer der Filterblase der jungfeministischen BENTO-Redakteusen zum Platzen bringen.

    • Es gab da konflikte zwischen den Nachwuchsfeministinnen. Was man so hört, läuft das alles nicht so gut.

  70. Dons Text ist wieder mal ein Leuchtturm!
    Daß ich mich zu einem Kommentar hinreißen lasse liegt an dem Satz: „….eines der kleineren Probleme für die Mehrheit der Frauen, die wie die meisten Männer nie so weit kommen, dass sie eine Glasdecke durchbrechen könnten“
    Zum ersten Mal seit Dekaden sagt es mal ein Journalist ganz klar, daß es diese „Glasdecke“ für Männer wie Frauen in gleicher Weise gibt. Nur ganz wenige Individuen kommen auf die andere Seite und zu denen gehören 99,9% der Männer eben auch nicht. Warum sagt das außer dem Don niemand? Clinton ja ihre Niederlage auch wieder mit der „Glasdecke“ beschönigt.
    Die Schauspielerin Susan Sarandon, die ursprünglich Bernie Sanders unterstützte, hat nicht für Clinton gestimmt, weil sie „mit ihrem Verstand und nicht mit ihrer Vagina wählt“:
    http://www.telegraph.co.uk/women/politics/i-dont-vote-with-my-vagina-why-susan-sarandon-is-not-backing-hil1/
    Grüße Uli

  71. Unser Bundessauertopf*in
    war ja wieder unnachahmlich, wie sie die schmallippige Alibi-Gratulation nebst Angebot zur Zusammenarbeit mit ultraprotestantischer Freudlosigkeit erst mal mit einer Latte von strikten gesinnungstechnischen Vorbedingungen einleitete…und das, obwohl man über geplante und konkrete Taten des deutschen Vasallen und 45. Präsidenten der USA ja noch nicht viel sagen kann. Man hätte sich eine Prise solcher klaren Forderungen dem hofierten Sultan gegenüber mal gewünscht, der ja schon hinlänglich bewiesen hat, wie er so drauf ist…

    Sensationell, wie immer, auch das Feingefühl und die diplomatische Finesse des beleibten Siegmars und seines Genossen Steinmeier, die den neuen Präsidenten schon mal als „Hassprediger“ und dergleichen titulieren und die, wie auch Frau Kriegsministerin, ausgiebig öffentlich ihren Emotionen des Schocks und Entsetzens sich hingeben. Und dann offenbar kein Problem haben, sich den nahtlosen Übergang zur gedeihlichen Zusammenarbeit vorstellen zu können…

    • Ich kann mir vorstellen, dass die da in ihren Fettnäpfchen in Berlin sitzen und
      bis zum St. Nimmerleinstag auf ein Gesprächsangebot aus Washington warten. In Verkennung aller Grundbedingungen – und ihrer Rolle als Bittsteller.
      Dass da seit gestern ein Wählerbashing gegen Amerikaner läuft und dass uns ein bisschen Zurückhaltung besser täte – das würde ihnen schon der Knigge raten.
      Und kein Plan B in der Schublade.
      Keiner in der deutschen Botschaft in den USA, der mit dem Kanditaten Trump schon vorher mal Kontakt aufgenommen hätte, um die Lage zu sondieren? Der Gespräche angebahnt hat, mit Trump und seinem Gefolge, auf die man jetzt aufbauen könnte?
      Es kommt ja nun, wie alles für diese Regierung, so plötzlich – und wer hätte auch damit rechnen können?
      Wie auch nicht mit Fukushima, den vielen „Flüchtlingen“ auf dem Weg, mit Griechenland und nun eben: Trump.
      Wenns im Theater wäre – Neuenfels würde sich (vermutlich) schämen, so was zu inszenieren.
      Denn an Dummheit übertrifft es jede bisher gesehene Tragödie.

    • Nimmt denn
      noch jemand ausserhalb der Bundesrepublik die Frau Dr. ernst?
      Hier werden es auch weniger….

  72. Bisschen anders ist das schon
    „Herr Trump brüstet sich vor laufendem Mikrophon ebenfalls damit wieviel Macht er über Frauen hat. Er prahlt damit, was er mit ihnen machen kann, buchstäblich genau das, was die Täter in Köln getan haben.“

    Trump belästigt Frauen im Alleingang, nicht als Teil einer Spontan-Gang. Und sein Geprotze damit ist spätpubertäres Imponiergehabe zur Unterhaltung anderer Männer.

    Er dürfte wohl auch keine Frau, die sich gegen seine Grabschereien gewehrt hat, mit körperlicher Gewalt bedroht haben.

    Man sollte „taharrush gamea“, wie es u.a. in Köln passiert ist, nicht relativieren. Diese Übergriffe zielen auf lange Sicht darauf, Frauen aus der Öffentlichkeit zu entfernen.

    • Ooops
      Das war eigentlich als Entgegnung auf das, was „Erna, Kulturschaffende“, als Gast gesagt hat, und zwar am 10. November 2016 um 14:24 Uhr.

  73. Was mich am meisten freut
    ist die Tatsache, dass die Führer der moralistischen Supermacht (Weltmeister der Herzen…) jetzt vor Trump, den sie bis jetzt, eigentlich immer noch, von oben herab meinten, füssilieren zu können, nun vor ihm zu Kreuze kriechen müssen.
    Das freut mich- für die Steinmeiers, die Merkels, die Schwesigs-Maas-Roths, ja… es freut mich für mich und für diese Wutpolitiker!

    Trump, der künftige Präsident, hat Fr. Merkel die psychiatr.Diagnose schon gestellt. Ich denke, das ist eine wirklich gute Basis!

    Nebenbei dürften wir mit einem neu definierten Verhältnis zu Russland jetzt auch eine reelle Chance haben, ohne Krieg in europa auszukommen. Die Ukraine wird schnell beruhigt sein, wenn von außen kein Geld u. keine Waffen nachgeschoben werden. Und dem IS werden die Hummer ausgehen.

    Ps.: Vielleicht sind Frauen doch nicht so doof wie die feministischen Sexismusjäger annehmen. Die Wahl in den USA läßt da Hoffnung aufkommen…

  74. Elitefeministin
    Lieber Herr Alphonso,

    es tut mir sehr leid, dass Sie offenbar noch nie eine nicht materialistische Frau kennengelernt haben. Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen, dass Sie eines Tages eine selbstständige und finanziell unabhängige Frau finden.

    Es tut mir auch leid, dass so viele seltsame Männer (u.a. Antisemiten) regelmäßig Ihre Beiträge kommentieren. Mir ist bewusst, dass es Ihnen gefällt, die Gemüter zu erhitzen. Sie sollten dennoch darauf achten, nicht zu sehr in eine Richtung abzurutschen.

    • Zeigen sie mir doch bitte die Antisemiten. Es kann sein, dass ich manchmal was übersehe.

      Danke für ihre netten Wünsche, ich werde im Gästeflügel einmal nachschauen, ob da nicht vielleicjt eine Fata Morgana lebt.

    • @Don Alphonso: Antisemiten
      Den Beitrag:
      „Chaim Jehuda Krinsky sagt:
      10. November 2016 um 18:33 Uhr
      Ich habe es Ihnen geschrieben“ usw.

      kann man getrost als geschickt getarnten Ausdruck von Antisemitismus verstehen – augenzwinkernd als Satire getarnt nach dem Motto:
      „wir verstehen uns schon“.

      Ob’s lohnt, ihn zu löschen, ob man das unter Blödsinn, dummer Witz oder VT verbucht, sei dahingestellt. Sowas durchgehen lassen sollte man nicht.

      (Göbbels z.B. pflegte vor der Machtergreifung in seinen Hetztiraden den damaligen Berliner Vizepräsidenten der Polizei, Bernhard Weiß systematisch als „Isidor Weiß“ zu bezeichnen, https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Weiß_(Jurist))

    • selbe Gedanken
      @Thomsen

      Mir kamen die selben Gedanken,
      obwohl ich eher auf eine extra platzierte Tretmine für den Don tippen würde.

  75. Diese einfach Wahrheit
    das die Frauen massenhaft Trump wählten, konnte man am Morgen nach der Wahl sofort im Netz finden. Die Lügenpresse der BRD entblödete sich nicht das Gegenteil zu behaupten, vielleicht machen sie es ja heute immer noch.

    Das ist wie mit den ganzen Minderheiten, die Clinton wählen sollten, hätten Schwarze, Latinos, Frauen, Homos, Linke alle Clinton gewählt, sie hätte mit mindestens 2/3 aller Stimmen die Wahlmänner bekommen. Nur das haben die alle nicht. selbst die Latinos haben zu 1/3 Trump gewählt. Nur das werden unsere geliebten Wahrheitsmedien ganz sicher nicht den BRD-Trotteln erzählen, das muß man schon selber im Netz nachlesen.


    Zu der banalen Feststellung das Frauen auf den Geldbeutel des Mannes schauen und ein sehr fetter Geldbeutel sich sehr viel erlauben kann.

    Massenhaft beklagen sich jetzt die Berufsvertretungen man habe nicht genug (Zahn / Tier)Ärzte oder die Lehrer wollen an Grundschulen nicht den Direktorposten übernehmen (lest es nach, Themen der letzten 12 Monate im Netz). Schaut man kurz hin, dann sind da überproportional Frauen ausgebildet worden, die wollen aber weder Direktor sein (Zusatzbelastung) noch ein Zahnarztpraxis führen, als Tierarzt wollen sie Haustiere behandeln und nicht Nutzvieh, allgemein wollen viele nur Teilzeit arbeiten, daher fehlt es an allen Ecken und Enden, obwohl theoretisch genug Leute ausgebildet wurden und da sind.

    In anderen Studienbereichen greifen Frauen Titel und Diplome ab, der per Quote vergeben werden, ohne etwas vom Thema zu verstehen oder je in diesem Bereich dann zu arbeiten.

    Warum ist dem so? Na ganz einfach, Frau Dr. = höherer Stand = höhere Ansprüche an den Mann.

    Zum Abschluß beschreibe ich ein Bild. Ein Mann hat in seinem linken Arm eine schlanke, junge Frau. Beide gehen am Pool entlang, man sieht sie von hinten. Er ist auch jung, aber mindestens 150kg schwer, es sind keine Muskeln und er ist nicht 2,10m groß.

    Was steht unter so einem Bild für ein Spruch, wenn es auf einer „Witzseite“ im Netz gefunden eingestellt ist? „Wie reich muß er sein, oder wie häßlich ist sie von vorn“? Würde mich an die Seite erinnern, stünde hier der Link dazu.

    • Man hilft ja gerne
      [url=https://postimg.org/image/633sr807t/][img]https://s12.postimg.org/jk0ra3ajh/image_fmbg_0_36_1184838894.jpg[/img][/url][url=https://postimage.org/index.php?lang=german]foto hochladen[/url]

  76. Sylvester in Köln, Köln in New York
    Leider gibt es für die weiblichen Mitglieder der Gesellschaft in den allermeisten Fällen nur wesentlich unattraktivere Pussy-Grabscher als ein Milliardenschwerer Donald Trump, dessen man sich zur Not noch recht zivilisiert erwehren kann, wenn man nicht sogar einen saftigen Schadenersatzt erstreiten will.
    Was inzwischen staatlich verordnet strafrechtlich ungeahndet hingenommen werden muß, weil eine demokratische Staatschefin in ihrer Verklärung ein ‚Wir schaffen das‘ zu etablieren trachtet, würde wohl jedes der Sylvester in Köln begrapschten Mädels gern gegen einen Griff von Donald Trump eintauschen, der ungleich weniger demütigend empfunden werden würde.
    Inzwischen bin ich 60 Jahre alt und in der ‚guten alten‘, sprich: ‚Superjeilen Zick‘ in der elterlichen kölschen Südstadtkneipe aufgewachsen. Und ich sage Euch, daß über 99,99% der mir begegneten Männer zuweilen ihre Libido nicht im Griff haben(wollen). Seid Ihr noch zu retten? Von welchem Planeten kommen denn die Pseudomoralisten, die uns weismachen wollen, dafür als Geschlechtsgenossen kein Verständnis zu haben? Donald Trump strahlt wenigstens eine wohltuende Authentizität aus, ohne sich heimlich im Rotlichtmilieu seine Schnitzer zu erlauben und es durch Bezahlung als legitim zu empfinden. DAS ist richtig pathologisch!
    Und, mit Verlaub, was war denn an den guten früheren Zeiten so schlecht, daß sie keiner Renaissance wert wären? Das bißchen sorglose, persönliche Freiheit nach Feierabend, daß heute für den Nebenjob zur Lebensunterhaltsfinanzierung mißbraucht werden muß?
    Guckt Euch mal das Leben an, werte Entscheidungsträger in den Parlamenten, nicht nur die Uni, und versucht mal ein wenig realistischer zu sein, anstatt unisono Bestürzung vorzutäuschen, wenn dasselbe Euch einholt!
    Danke für den Artikel!
    Helma Braun

    • Moral
      Ich war naiv, ich dachte, es sei Konses, dass man als Frau ohne jede Art von sexueller Demütigung durchs Leben gehen darf. Mir ist egal, wieviel derjenige verdient, der Frauen verbal oder noch tätlicher demütigt. Mir ist auch egal, woher derjenige kommt…Es sollte keinen Raum dafür geben…

    • Titel eingeben
      Liebe Frau Braun,

      ich möchte weder von Donald Trump noch von sonst irgendwem einfach so angefasst werden. Alter, Einkommen und Herkunft spielen da wirklich keine Rolle. Lediglich die Tatsache, dass man Menschen einfach nicht gegen ihren Willen anfasst. Das sollten Sie sich nochmal durch den Kopf gehen lassen.

  77. Ein reicher Mann ist niemals häßlich!
    Die hat jahrhundertelange Erfahrung.


  78. Lieber Don Alphonso, es sind schöne Photos, die Sie hochgeladen haben, und einen eigenwilligen Ansatz zum Thema US Wahl haben Sie auch. Vielen Dank auch diesmal für Ihren Blog.

    Bzgl. Melania Trump als Loyalitätsroboter: Ich lebe wohl in der vergangenen Welt und verstehe diese Frau. Denn ich lernte, dass die Familie immer zusammenhalten muss, um jeden Preis. Auch wäre das Ausplaudern irgendwelcher Skandale oder eine Stellungnahme dazu völlig undenkbar. Wer diese Regel nicht beherzigen kann, sollte die Konsequenzen ziehen. Doch in meiner ganzen Familie gab es bisher noch nie eine Scheidung.

    Last, but not least: Es ist eine Wohltat, auf Don Alphonsos Blogs zu lesen, weil sich hier die Teilnehmer nur selten so fetzen, wie z.B. auf SPON. Weil ich den US Wahlkampf seit Jahren aufmerksam verfolge, habe ich vor der Wahl dort in den Threads manchmal mitgeschrieben. Nun hat Trump, den ich schrecklich finde, zwar etwas weniger Stimmen bekommen, aber trotzdem gewonnen, und die Sache ist für mich gelaufen. Ich habe auf SPON nicht einmal mehr die Reaktionen im Forum gelesen, weil mich die Aufregung nur noch nerven würde. Egal wie doof ich ihn finde, muss ich das Resultat respektieren. Aufregung wird’s genug geben, wenn er, wie ich es vermute, nicht liefern kann, und dann, wie eine Bayerin das sagen würde: Schaun mer mal. ;-)

  79. Land - Stadt
    Da hatte einer unserer Politkommentatoren doch recht, als er das Wahlergebnis bezeichnete als Sieg des (gemeint: dummen, hinterwäldlerischen) Landes gegen die (gemeint: fortschrittliche, aufgeklärte) Stadt.
    Was bin ich so froh über meine Kleinstadt.

    • Oh, das war m.E. das EU-Glanzlicht Martin Schulz
      der den Eindruck hatte, „dass Menschen, die sich so aufführen wie Donald Trump, Mehrheiten bekommen, weil es auch ein Kulturkampf ist, ein Kulturkampf des flachen Landes gegen die Städte“. Sagte der Mann, der seine politische Karriere in Würselen bei Aachen begann.

    • @Renate Simon: Würselen, SPD, Petra Hinz, Guido Reil
      Bei den weniger großkopfeten in der SPD wird man sich vielleicht langsam fragen, ob man mit dem Ranschmiß an die Grünen (Gender, Diversity, Masseneinwanderung) nicht aufs falsche Pferd gesetzt hat. Aus meiner früheren Erfahrung als SPD-Mitglied schätze ich, daß es gewisse soziale Ähnlichkeiten zwischen einem Teil der Trump-Wählerschaft in USA und einem Teil der SPD-Wählerschaft, vielleicht sogar einem Teil der Parteibasis, in Deutschland gibt. Ob Maas und Schwesig für die wirklich erfolgversprechende Galionsfiguren sind?

      Lehrreich ist in diesem Zusammenhang der Vergleich zwischen den inzwischen bundesweit bekannten Petra Hinz (ex-SPD) und Guido Reil(SPD-> AfD), die einmal sogar gegeneinader um den Vize-Vorsitz der Essener SPD kandidiert haben.

      Zu Guido Reil:
      http://www.derwesten.de/staedte/essen/warum-im-fall-guido-reil-auch-die-spd-essen-verloren-hat-id11821260.html

    • Die SPD hat längst ihre Glaubwürdigkeit eingebüßt
      Ich habe sie selbst ja fast 40 Jahre gewählt, bis 82 meine Zweitstimme allerdings der FDP gegeben. Seit Kraft ihr Unwesen hier treibt, kann ich die Partei nicht mehr wählen und gäbe es Kraft nicht, wären Gabriel, Schwesig und Maas der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brächte.

      Nachdem die FDP aus Angst, in die Opposition zu geraten, den Deal aufkündigte, sah die SPD wohl ihre Felle davon schwimmen und entdeckte die Grünen. M.E. ein fataler Irrweg, ich käme nie auf den Gedanken Grün zu wählen, geht gar nicht.
      Der SPD ist die Kernwählerschaft abhanden gekommen und mit dem derzeitigen Personal und womöglicher Androhung, Schulz zum Kanzlerkandidaten zu machen, wird sie da auch nichts gewinnen.

      Reil hatte ja mit seinen Anliegen recht, allerdings meinte er noch im Mai, die AfD sei keine freiheitliche Partei
      https://www.welt.de/politik/deutschland/article155367691/In-der-Fluechtlingsfrage-fehlt-die-soziale-Gerechtigkeit.html
      So schnell kann man seine Meinung ändern…

      Für mich ist das Thema SPD oder FDP aus und vorbei, wie man so sagt, verschissen bis in die Steinzeit.

    • @Renate Simon 11. 11. 12:51 SPD
      „Die SPD hat längst ihre Glaubwürdigkeit eingebüßt“. Das kann man so sehen. Die Frage ist aber vielmehr, wieviele (bis jetzt) SPD-Anhänger und potentielle SPD-Wähler das auch so sehen.

  80. Alles im Eimer
    Für mich ist das Drama der politischen Gegenwart
    der scheidende Obama.
    nmM hatte Hillary Clinton, diese steife Haubitze,
    auch deswegen keine Chance, weil ihre kalte Intelligenz nicht annähernd diese elegante Leichtigkeit eines Obama hatte.
    .
    Wieso hat nun sein Verstand versagt und hat sich
    vor deren Karren spannen lassen?
    Zu was fühlte er sich verpflichtet und warum?
    Denn vor 8 Jahren sagte Obama über Hillary fast dasselbe
    wie Trump.
    Und 2016 behauptet er glatt das Gegenteil.
    Auf Youtube kann man es vergleichen.
    “Obama destroys Hillary Clinton and himself in 1 minute”
    Seltsam.

    • Verlogenheit !
      Es ist genau diese Art der dummen Heuchelei die mich seit seinem Amtsantritt dermassen geärgert hat. So a la: Neger sind bessere Menschen!

      Obama war Rechtsanwalt in Chicago. Also Angehöriger einer der übelsten Professionen in der korruptesten Stadt Americas…..

      Von seinen Versprechen zu Beginn hat er praktisch NICHT EINES umgesetzt! Er hat mehr Kriege geführt als andere Präsidenten!

      Es war am Ende SEINER Amtsszeit, als Amerika für die Wahl zum Pröäsidenten nichts anderes mehr als Trump und Hilary als Kandidaten hatte!

      Sagt ihnen das auch nichts?

      Hier sind ein paar weitere Fakten für sie, mit der Bitte um Kenntnisnahme. Manchmal hat sogar der Spiegel Recht:

      Die wahre Arbeitslosenstatistik
      Vor Obama 7.8 Millionen
      Nach Obama 12 Millionen

      Erwerbsquote der /US Bürger
      Vor Obama 67%
      Nach Obama 63%

      US Verschuldung
      Vor Obama 10 Billionen
      Nach Obama 20 Billionen

      Wachstum:
      Richtig ist: Obama hat die US-Wirtschaft nach dem Finanzcrash 2008 rasch wieder angekurbelt. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs unter ihm jährlich rund zwei Prozent. Das Problem des Präsidenten: Obama ist der einzige Präsident in der Geschichte der USA, der nie drei Prozent schaffte.

      Merken sie was?

      Es ist genau DIESE Entwicklung die viele Wähler in die Arme von Donald Trump getrieben hat.

    • Und Tyler, nicht zu vergessen,
      unter Obama sitzen mehr Schwarze (einer von 6) in Gefängnissen als je zuvor. Die USA haben über 2,2 Millionen Menschen in Käfighaltung, auch ein Verdienst des Friedensnobelpreisträgers.

    • Renate...
      Danke für die Ergänzung…

  81. Ganz anders.
    Ich denke eher, es zeigt,
    1.
    dass es den realen amerikanischen Frauen da draußen ebenfalls wie Männern in der Summe wirtschaftlich richtig schlecht geht. Dass beidee Geschlechter sogar hergehen und einen Immobilienhai wählen. Muss man sich mal vorstellen. Paradoxer Irrsinn.

    Und es zeigt,

    2.
    dass für die realen amerikanischen Frauen diese „grab pussy“-Typen wie dieser Hai einfach immer noch derart gewohnte Realität sind, dass sie einfach beschlossen, diese seltsamen und widerlichen Pussy-Sprüche von Trump zu ignorieren. Weil sie auch in ihrem echten Leben solche Sprüche aus existenziellen Gründen ignorieren müssen. Schon immer mussten.

    Was für eine gebildete Frau aus elitären Kreisen ein absolutes k.o.-Kriterium bei Männern ist, ist für eine normale Frau da draußen leider immer noch Realität. Und sie muss das ignorieren, es geht nicht anders, will sie in ihrem Leben halbwegs zurechtkommen.

    Ich gebe Don also nicht recht.
    Er – und sein Publikum hier – hat mir zu wenig Ahnung von einfachen Leuten. Um beurteilen zu dürfen, warum weiße Frauen Trump toll finden würden.

    Das zeigt dann auch nicht, wie Don vermutet, dass die elitären Frauen sich bös verhoben hätten und von ihrem moralischen Ross runter sollten.

    Das zeigt anders herum eher nur, wie die Realität bei einfachen Leuten und nicht unter Akademikern ist.

    Es zeigt nur, dass Clinton es versäumt hat, die Leute mit dem Herzen zu führen. Sie hatte keinen eigenen Leitspruch, der wärmt und der sofort verstandne und geliebt werden kann.

    Obama hatte „Yes we can“, es entwickelte eine große Macht, es elektrisierte. Trump hatte „I (oder we) make America great again“.
    Das hat ihn groß gemacht.

    Clinton hatte nix für Herz zu bieten. Außer Bill und die Washington-Netze unter ihrem Röckchen (nur metaphorisch gemeint).

    Es zeigt auch, dass Emanzipation und die Idee selbstbewusste Frauen, die keine schleimigen Gönner brauchen, noch mindestens 200 Jahre brauchen wird.

    Es ist alles noch sehr suboptimal mit der Emanzipation auf dem flachen binnenamerikanischen Land, dem es schelcht geht. Und auch Don lebt in einer selbstgezimmerten Hass-Blase gegen ein paar weiße leicht überzogene Damen, die ihre eigene Hass-Blasen zelebrieren und das Internet gewaltig überschätzen. Das ist jedoch nicht die Realität der normalen Menschen draußen.

    Ähm, ich korrigiere, mindestens 250 Jahre wird es noch brauchen.

    Denn zur Zeit erleben wir überall in allen Disziplinen in den Gesellschaften eine geistige Rolle rückwärts. Geistige Rolle rückwärts machen Völker immer dann, wenn es ihnen wieder wirtschaftlich schlechter geht. Dann wird wieder hirnlos der Steinzeitler beim Mann und hirnlos die Steinzeitlerine bei der Frau ausgepackt, dem Populisten gefolgt und für seine platten Sprüche (dennoch) für gut befunden.

    Erfahrene Psychologen nennen das Regression (Rückfall in alte Phasen und alte Rollen).

    Brecht nannte das weniger nett ausgedrückt:
    Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.
    Gilt für beide Geschlechter.

    Unschön das.

    • Sie müssen mir auch nicht recht geben.

    • Ungebildete weisse Frauen?
      45% der weissen Frauen mit einem college degree oder hoeherer Bildung haben Trump gewaehlt. Wie abgehaengt sind die?

      Trump hat der Rust Belt nach vorne gebracht. Die Regionen, die durch das Sterben der Auto- und Stahlindustrie wirtschaftlich gelitten haben. Dort hat Trump vor der Wahl Wahlkampf gemacht, obwohl Hillary dort stellenweise weit in Fuehrung lag und sein Wahlkampfteam eigentlich dagegen war. So zB Pennsylvenia. Richtiges Gespuer? Einfach Glueck? Man weiss es nicht. Funktioniert hat es aber. Hillary hat es nicht getan.

    • Rostig, richtig frostig wirds
      Clinton kann weniger dafür als sie sollte:
      Es ist der Rust Belt, my dear.

      Ohio, Cleveland, Pittsbourgh. Das siet Jahren kaputte NRW ohen Hoffnung der Staaten.
      Einfach recherchieren, wie gerade am meisten da Trump zugelegt hat.

      Washington ist vom Rust Belt so weit weg wie Orion vom Pluto.

      Die Menschen, Frauen wie Männer dort müssen sehr verzweifelt sein, einen Außenseiter und rüpelnden Immohai mit golden überladenen Kitschwohnungen zu wählen.

      Über Frauen, die verwegene oder fiese Schufte mit Geld erotischer finden, hat das weniger zu tun, als einem (und auch mir) lieb ist.

      Und wenn Trump es dann nicht bringt (er wird es nicht bringen, keiner kann Schwerindustrie, die ihre Tage gesehen hat, zurückholen), dann wirds hässlich. Noch hässlicher als jetzt.

      Clinton hat nur einen wirklichen großen Fehler gemacht: zu unterschätzen, wie sehr den Menschen draußen der Hintern auf Grundeis geht. Aber auch Trump hat das unterschätzt, auch er staunte fast.

      Hier wird das auch noch blühen. Es hilft nichts wenn zigmal die FAZ-Journaille wiederholt, wie gut es den Leuten doch gehe trotz Armutsbericht, der sei nur etwas ähm übertrieben fast manipuliert. Ich höre ThorHa schon, der wiederholt das auch gern wie ein Mantra. Er aknn es noch lagen wieerholen, deswegen wird es noch lange nicht besser stimmen.

      Es wird hier bei uns auch einen Erdrustch geben und die Statistiker werden auch hier staunen, wa sie alles auf sehr wissenschaftliche Weise vergessen haben, in ihre Statistiken einzuarbeiten.

    • Wo erkennen Sie bei HRC ein Herz?
      Das hat ihr das Genick gebrochen – nichts anderes!
      Und ansonsten behaupten Sie nette, nicht überprüfbare Theorien.

    • Wer war's?
      Da machen Sie es sich aus meiner Sicht aber etwas zu einfach, was Regression betrifft, wenn ich Ihnen auch sonst größtenteils zustimme.
      Es machen sich die Menschen gar nicht einfach. Viele leben auch in so komplexen Zusammenhängen, dass sie es verdammt schwer haben. Und die Lösungen für ihre Probleme sind eben deshalb auch so kompliziert.

      Aber welche Wahl haben sie dann? Entweder keine wie in Deutschland, wo alles alternativlos ist, oder die MEGA-Vereinfachung wie in den USA: Wählt mich, weil ich nicht sie/er bin. Man hat also entweder keine Wahl oder – um einen Ausdruck von E.J. Donnie, Jr. zu benutzen – ‚false choices‘. Und, ja, wer gibt ihnen die Auswahl vor?? Wer hat ein Interesse daran, dass es nur die Wahl zwischen ‚Pest‘ und ‚Cholera‘ gibt? Wer davon am meisten profitiert sind die oben.

      Ich habe jetzt ein Foto von einem Bild gesehen, dass Trump mit einem Hitler-Bärtchen zeigt. Solche Bilder gibt es auch von Obama, Merkel undwerweißvonwem noch. Und welche Diktatoren wurden in den letzten Jahrzehnten nicht alles zu neuen Hitlers? Aber keiner von ihnen ist oder war Hitler. Hitler war Hitler. Und Hitler ist Reichskanzler geworden, weil die, die damals in Deutschland oben waren, die Demokratie beseitigen wollten. Hindenburg, Hugenburg, v. Papen waren alles keine Demokraten.

    • Titel eingeben
      Sehr schöner und durchdachter Beitrag.

    • @ Gast
      Der Rust Belt war immer demokratisch.
      Wurde jetzt erst von Trump gedreht.

      Das ist keine nette nicht überprüfbare Theorie. Das ist Fakt.
      Googeln helps a lot.

      Ich tu jetzt keine Statistiken hier rein.
      A) kein Bock, muss heut noch was tun
      b) strengt das den Don nur an beim Freischalten.

      Ich hoffe auf die Fähigkeiten des Einzelnen, strukturell zu recherchieren

    • @ doerflicher Akademiker
      45% der weissen Frauen mit einem college degree oder hoeherer Bildung haben Trump gewaehlt. Wie abgehaengt sind die?

      Nowadays a college degree does not mean that you get a better job.

      Die Abgehängt-Frage erschließt sich dann recht klar. Vor allem in einer Gegend, in der nichts mehr ist, da kriegt auch ein Stephen Hawking mit überirdischem IQ und Wahnsinns-Abschlüssen, würde er jung sein und dort frisch anfangen müssen, nichts mehr gebacken. Ergo abgehängt. Rusty.

      Man muss lernen zu begreifen, dass es den Amerikanern in einer größeren Zahl dreckig geht, als man wahr haben will. Und wems dreckig geht, der schaut dann nicht mehr so genau auf die edle Wortwahl. Dann darf es auch dem Gebildeteren gern etwas derb werden.

      „Fresh“ mouth

      Trumps Wahlkampf-Team hat das genau anaylisiert und den derb-schmutzigsten Wahlkampf aller Zeiten (SchWampfaZ) genau darauf abgestellt. Das war nicht, weil er seine Worte nicht im Zaum halten kann, das war bewusst und gezielt so, und die Berater haben das unterstützt. (Man soll ein Naturtalent nicht bremsen, gn.)

      Spieltheorie

      Wahlkampf in den US scheint ein Spiel mit Schwarzen und Weißen Steinen zu sein, in dem der, der zieht, auch gewinnt (egal was der andere, strampelnd dann macht). Wenn Schwarz zieht (aka präsenter ist und nachts um drei noch Halblügen und Hass trollt) und alles mit Hass übersät, wird er gewinnen. Und hat er.

      Eine üble instruction for use für Le Pen, Wilders und Petry.
      Wenn man sich nichts dagegen einfallen lässt.

      Das beste Mittel wäre, wieder glaubwürdiger, weniger korrupt werden. Das wird unser Lobbyisten-Parlament so schnell wie es eigentlich muss nicht hinkriegen.

      Und als erster ziehen. Sofort auf Angriff gehen, wo es dem Populisten am meisten weh tut. Unsere demokratisch sich gerierenden Seelen sind dummerweise zu zimperlich, agieren zu sehr hinten rum (wie Hillary). Diese ganze Taktieren und Hintenrum ist gegenüber Populisten beim Volk leider ein Zeigen von Schwäche und Verlogenheit, obwohl Populisten verlogener sind.

      Es ist nicht gesagt, das Trump und seine Truppe aus Hedgefont-Kapitalisten und Fracking-Falken weniger korrupt und weniger nasty boys seien. Aber weil er es medienwirksam und knallhart derb ausgesprochen hat, das Hillary korrupt und nasty sei, hat er als erster den Spielzug gemacht.

      Und gewonnen. Der Angegriffene kann – ob er jetzt wirklich korrupt ist oder nicht, spielt gar keine Rolle mehr – mit Dementis nix mehr aus der Welt kriegen. Es bleibt kleben (Wirkung der Dirt-PR).

      Was die Trump-Truppe da gemacht hat, war gezieltes Dirt-PR. Eine Schlammschlachtplatte vom Feinsten, die gezielt inszeniert war.
      Und die Menschen vergessen schnell.

      Jetz wird er Kreise fressen und schöntun. Die blödesten Sachen (strategische Versucherle, die enttäuschten Leute zu fangen) hat er bereits vom Netz genommen.

      Fracking wird er aber schon machen. Noch mehr Schwarze einsperren, das wird er schon machen. Da ist er in bester Tradition.

  82. schuhting war gestern
    Eine Küchenmaschine … hm … Mein Dad meinte ja auch mal, mir so ein Ungetüm schenken zu müssen. Damals. Steinzeit und so. Habe das Teil mindestens 20 Jahre unbenutzt von links nach rechts und zurück geschoben. Und dann endlich irgendwann irgendwem geschenkt, dem das Vergnügen für die nächsten 20 Jahre auch mal vergönnt sein sollte. Allein das Auseinanderpolken von all dem Zeux zum Reinigen. örks. Da bin ich wesentlich schneller fertig mit kleinteiligerem Gerät. Unvergleichlich schöner ist natürlich nur noch der Prinzregenten-Nachlass an Ihrer Wand. Oder diese hochnäsige Käseglocken-Figur zum Text. Herrlich.

    Mit diesem besagten Video dagegen kenne ich mich noch immer nicht wirklich aus. Und was daran elitär sein soll, für den großzügigen Fluß an Stiftungsgeldern statt einem einzelnen Herrn für Möbel gleich einer ganzen Truppe von Männern mit Kopftüchern und billigem Sand in den Schuhen zu Willen zu sein, erschließt sich mir schon gar nicht. Aber wer bin ich schon.

    Ich habe gerade lediglich das bedeutende Menschheitsproblem viel zuvieler nicht geschenkter Möbel für viel zuwenig Raum zu lösen. Und dann sind da neben all dem anderen Sammelsurium von Jahrzehnten noch Schuhe. Viel zu viele Schuhe. Schuhe aus 2 Jahrhunderten. Ein jedes Paar mit seiner Geschichte. 13-cm-stöckeliges-Kopfsteinpflaster-geprüftes Berliner Material inclusive. In verschiedensten Farben versteht sich. Und jetzt will endlich der unwiderrufliche Trennungsschmerz bewältigt werden, wenn ich künftig nicht im Stehen schlafen möchte. Da kann ich mich nicht auch noch schon wieder mit fremder Leut’s Glasdecken beschäftigen. Uns hat auch keiner gepampert. Man muß halt immer wieder entscheiden, wofür man sich hergibt. frau auch. Aber leider schätzen genau die dieses Privileg am wenigstens, die am meisten zu sagen haben wollen. Tja. Dann entscheiden eben andere. Irgendwann. Auf die harte Tour. Lilly’s Probleme? Ach herrjeh. So viele Schuhe, so wenig Zeit.

  83. Kein Herz fur Trump
    Da ich gestern schon um 06:30 Uhr im Klinikum “ antreten “ musste, um mich einer ( erfolgreichen) Ablation des Slow- Pathway zu unterziehen, habe ich nur wenig mitbekommen.

    In der Klinik waren alle sehr interessiert an dem Ausgang und so erfuhr ich bald, wie’s gelaufen war.Schätzungsweise gab es niemanden über 40 dort.

    Mich hat ganz was Anderes beeindruckt: Ärzte und Pfleger*innen! Wirklich alle waren höflich, freundlich und empathisch bei voller Professionalität! Welche Leistungen werden da täglich erbracht, z.T bei Neonlicht. Was ist dagegen schon so manche/r Schreiberling.Mich hat das schwer beeindruckt und ich habe es denen ( auf 3 Stationen) auch gesagt und mich auf meine Weise bedankt.In den Wachzimmern gibt es 4 Betten, getrennt durch Vorhänge, mit der erforderlichen Apparatur. Da müssen alle für Stunden hin GKV und PKV. Es wurden seitens des Personals keine Unterschiede gemacht in der Behandlung.Auch untereinander schien das Betriebsklima top zu sein, das kam rüber.

    Es gibt sie also wohl nicht, die Dreiklassenmedizin? Jedenfalls nicht da, wo ich war.

    Heute bin ich wieder daheim und mache mal die Kiste an. Lesen kann man ja schon, dass nur jede 4. Stimme an Trump ging, was von dem Wahlsystem mit den Wahlmännern umterlaufen wird… Tja, unter jedem Dach gibt’s ein Ach.ü

    • Vielklassenmedizin
      Es gibt Bereiche in denen eine Unterscheidung unsinnig ist weil sie die Abläufe stört.

      Wenn sie heute einen Termin z.B. bei einem Psychiater(oder einem Psychologen) haben wollen kommen sie wahrscheinlich auf eine Warteliste. Es sei denn sie sind akut erkrankt und kommen mit einer Zwangseinweisung/Unterbringungsbeschluss, dann bekommen sie relativ schnell einen Termin in einer psychiatrischen Klinik.
      Wenn sie als chronisch Kranker Klient einer psych. Institutsambulanz sind kann es ihnen passieren das man ihnen sagt das man ihnen nicht mehr jedes Quartal einen Termin anbieten kann. Ich gehe davon aus das traumatisierte Flüchtlinge Unterstützung benötigen. Das ist gut und richtig, es werden deswegen aber nicht mehr Fachärzte eingestellt sondern die Wartelisten werden länger.

      Als Selbstzahler bekommen sie bei einem selbständigen Unternehmer, ubs: in einer Privatpraxis relativ schnell einen Termin.

      PS Zu den Klassen:
      u.a.-Obdachlose -sonstige bei denen das Sozialamt Kostenträger ist. -Angehöriger der allgemeinen Krankenkassen, Beamte und andere die zT als Selbstzahler auftreten, Selbstzahler und als eigene Gruppe Soldaten

      PSS …Schätzungsweise gab es niemanden über 40 dort.
      Was ist mit denen über 40** wohl passiert?
      Wegen akutem Realismus gekündigt oder Frühberentet?

      ** ggf fängt die Altersdiskriminierung im Krankenhaus schon sehr früh an ;-) – Ich gebe zu das man mit 7 schon nicht mehr in den Kindergarten darf und stunden lang in der Schule arbeiten muss.

      PSSS Wartelisten gibt es natürlich auch bei anderen Fachleuten.

  84. Zweifel
    Die Doppelmoral ist sicher gut getroffen, aber daß Trump Amerika wieder groß machen will, da habe ich so meine Zweifel.

    Unterscheidet sich Trump denn wirklich vom Establishment? Ist es nicht eher so, daß ihn am Establishment nur stört, daß er nicht dazu gehören darf?

    Trump ist ein Kapitalist und wird auch als solcher handeln, ganz im Sinne des Kapitals, des Establishments und der Maximierung des eigenen Vorteils. Amerika ist dem doch völlig egal. Der einzige Unterschied zu Clinton dürfte in der geringeren Verlogenheit seines kapitalistischen Handelns liegen, weshalb er vom Establishment ja auch bislang abgelehnt wird.

    Alle, die sich von Trump etwas anderes erwarten, werden bitter enttäuscht werden. So wird es auch den AfD-Wählern gehen und so ginge es auch den Anhängern von Sarrazin, hätten seine Pamphlete irgendeine praktische Konsequenz.

    Daß mehr Frauen Trump als Clinton gewählt haben, könnte auch daran liegen, daß ihr Verhalten gegenüber ihrem Mann, der sich ja ähnlich Trump verhalten zu haben scheint, die Bedeutung sexistischer Aspekte relativiert hat. Daher konnte Clinton keinen wirklichen Vorteil aus dem sexistischen Verhalten Trumps ziehen. Letztlich, abseits des Schmutzes und der markigen Sprüche, was blieb da noch? Es blieb der Eindruck einer kränkelnden Frau und eines starken Mannes, beide im Rentenalter, beide gleich unglaubwürdig, beide letztlich keine überzeugenden Repräsentanten einer Großmacht. Der Hauch mehr an scheinbarer Stärke dürfte den Ausschlag für Trump gegeben haben. Denn wirklich Greifbares gab es ja von beiden Kandidaten nicht.

    Vielleicht haben sogar einige Wähler/innen mit Blick auf die Mehrheitsverhältnisse im Kongress entschieden. Denn eine Präsidentin Clinton, ohne Mehrheit im Kongress, was hätte die schon groß bewirken können? Das aber scheint den Amerikanern augenscheinlich niemand zuzutrauen.

  85. ;-)
    Mit fällt gerade auf, dass all die Enttäuschtinnen, die so gern die erste Frau an der Spitze des Country of The Statue of Liberty gesehen hätten, im Mai eine zweite Chance bekommen: Bei dem Staat, der die Statue einst geschenkt hat. Eine Kopie steht in der Seine.

    • Das kann noch sehr heiter werden
      denn man darf momentan und bis Mai davon ausgehen, dass die von Ihnen gemeinte Dame die Wahl gewinnen wird. Und dann hören wir mal, was Schulz, Juncker und vor allem ulF dazu sagen oder dann so geschockt sind, dass es ihnen die Sprache verschlägt.

      Im Mai sind auch in NRW Wahlen… wählen die Niederlande nicht auch? Da glaube ich allerdings weniger an einen Wechsel. Es wird aber jeden Fall noch lustig im nächsten Jahr.

  86. Machismokäse
    Ich habe nach einigen Absätzen leider abbrechen müssen. Es gibt wirklich nichts Traurigeres, als ein Mann, der versucht auf solch simple Art Frauen zu erklären. Ich halte es vor allem für sehr wahrscheinlich, dass viele Frauen in den USA Krieg befürchtet haben, sollte Clinton an die Macht kommen. Und – das ist tatsächlich typisch für sehr viele Frauen, sie wollen keinen Krieg. Zudem hat sich Clinton offensichtlich zweifelhafter bis illegaler Methoden gewählt, um an die Macht zu kommen und war offenbar korrupt. Auch etwas, was Frauen in der Regel nicht mögen. Wie ist es damit??

  87. Andere Sicht
    Im letzten Satz schreiben Sie, es möge andere Ansichten zu Trumps Skandalvideo geben. Das ist korrekt. Hier ist meine: Trump mag ein vulgäres Großmaul sein, aber seine Worte schaden niemandem wirklich richtig. Hilary Clinton hingegen verteidigte im Jahr 1975 einen 41-jährigen, der ein 12-jähriges Mädchen vergewaltigt hatte. Mit prozessualen Tricks schafft sie es, daß der Mann wegen des minderschweren Verbrechens der sexuellen Betätigung an einer unter 14-jährigen nur zu einem Jahr Gefängnis verurteilt wurde. Das mag ihre Pflicht als Rechtsanwalt, übrigens als Pflichtverteidigerin, gewesen sein. Nicht zu diesen Pflichten gehört aber, sich 5 Jahre später in einem Interview über den damaligen Lügendetektortest zu amüsieren, den der 41-jährige bestanden hatte, was, wie sie lachend in dem Interview,von dem es eine Audioaufzeichnung gibt, sagt, „ihr Vertrauen in Lügendetektoren endgültig ruiniert habe“. Kein Wort des Mitgefühls bezüglich des Opfers oder irgendeines Gewissenbisses, einen 41-jährigen Kinderschänder nach nur kurzer Zeit wieder auf die Menschheit losgelassen zu haben. Das unterstreicht, was der Personalchef des Nixon-Untersuchungsausschusses Jerry Zeifman nach ihrem unehrenhaften Ausschluß aus demselben im Jahr 1974 über sie gesagt hatte: „Sie wäre eine Lügnerin, eine unethische und unehrliche Anwältin, ihr Verhalten sei so betrügerisch wie lächerlich gewesen, sie habe die Verfassung verletzt, die Regeln des Senats, die Regeln der Untersuchungskommission und das Prinzip der Vertraulichkeit“. Das Ganze wurde vom Team Clinton während des Wahlkampfes damit versucht, ins Lächerliche zu ziehen, indem man sagte, Zeifman, übrigens zeitlebens Unterstützer der Demokraten, würde behaupten, er habe Hilary damals persönlich gefeuert, obwohl er garnicht die Befugnis dazu gehabt habe. Wie auch immer. So jemand hat weder das Recht, noch die Befugnis, sich über sexistische Sprüche eines allgemein bekannten Großmauls und Sprücheklopfers aufzuregen. So jemand muss erstmal dazu Stellung beziehen, ob es sich beim eigenen Amüsement im Jahre 1980 um eine Art Jugendsünde gehandelt hatte, die man im späteren Leben bereut und ob sich Frau Hilary jemals darüber Gedanken gemacht hat, daß ihr amüsiertes Lachen über den fälschlich bestandenen Lügendetektortest sie vom Anwalt zum Komplizen hat werden lassen, vom Mitwisser zum Unterstützer. Solange das nicht geschieht, muss man hier im Zweifelsfall leider gegen die Angeklagte oder den Angeklagten stimmen. Zum Beispiel wegen jemandem, der wie die Autorin weiter oben, Angst um ihre Tochter hat. Deren Leben wird nicht dadurch zerstört, dass jemand in ihrer Gegenwart unanständige Zoten reißt. Deren Leben wird zerstört, wenn sich jemand physikalisch an ihr vergreift, der Täter ungeschoren davonkommt und seine Komplizen und Komplizinnen sich in aller Öffentlichkeit darüber lustig machen. Und wer diese Komplizen zum Präsidenten wählt, ist auch Komplize. Dagegen ist verbaler Sexismus ein laues Lüftchen. Meine Ansicht Ende. https://is.gd/H33BhW / https://is.gd/x905zK

    • Naja das wurde ja vom Trumplager ausgiebig verbreitet und macht den Wahlkampf auch nicht schöner.

    • Ergänzung
      Es geht nicht um den Wahlkampf. Der ist vorbei. Es geht darum, dass heute eine gerne auch hier zitierte linkslastige Zeitung aus dem Süden des Landes zur gleichen Timeline schreibt:
      „Kurz arbeitet die Juristin in der Hauptstadt Washington bei der Watergate-Untersuchungskommission, bevor sie – zum Entsetzen ihrer Freunde – nach Arkansas umzieht, wo Bill wohnt. „Ich war sicher, dass sie ihre Zukunft verspielt“, erinnert sich ihre Freundin Sara Ehrman. Sie berichtet in der New York Times, wie Hillary reagierte: „Ich liebe ihn und möchte bei ihm sein“, habe sie damals gesagt.
      Auch in der Provinz setzt sich Hillary Rodham durch: Sie unterrichtet Jura und steigt als erste Frau zur Partnerin in einer der ältesten Großkanzleien Amerikas auf. Mit ihrem Gehalt ernährt sie die Familie, zu der seit 1980 auch Tochter Chelsea gehört. Bill wird 1978 zum Gouverneur von Arkansas gewählt, zwei Jahre später allerdings nicht wiedergewählt“. Zitat Ende. Merken Sie was? Damit ist die Frage der Eliten: „Was haben wir falsch gemacht?“ nicht rhetorisch, die ist lächerlich. Und falsche Grammatik ist es auch. Es muss heissen: „Was machen wir falsch?“

  88. Ach Don, herzallerliebst
    Das dritte Foto mit der Dame und dem kleinem Portrait einer Dame in Öl läßt mich an die schweizerisch-österreichische (Schwarzenberg/Voralberg) Malerin des Klassizismus, Angelika Kauffmann denken. Die Lieblingsmalerin meiner Gattin. Übrigens eine schon früh emanzipierte Frau, die Angelika-und weltgewand. In den Uffizien vertreten, „…la prima pittrice del secolo!“ Verglichen mit Rafael, Freundin Goethes und Stendhals, wohnhaft zum Ende hin auf dem Pincio. Kein Weg führt uns bei Rom-Aufenthalten an ihrem Epitaph in San Andrea delle Fratte vorbei.
    .
    „…die klare Mehrheit der weißen Frauen Trump gewählt…“ Und was soll daran neu oder überraschend sein, lieber Don ? Wie war das denn früher, na gut bei Ihnen vielleicht nicht mehr so ganz. Die mit dem größten Maul und den ungepflegtesten Cowboystiefeln, mit Kreidler „Florett“ oder Zündapp waren doch bei den Mädels die Favoriten. Da konnte man mit seinem NSU*-Quickly doch abstinken und die ins Deutsch übersetzten Texte der Supremes, vorgetragen als angeblich eigenes Dichtungswerk
    von
    „Baby, baby, where did our love go?
    And all your promises of a love forevermore!
    I’ve got this burning, burning, yearning feelin‘ inside me
    Ooh, deep inside me, and it hurts so bad“ ließ diese Thusnelden kalt und sie beim Gas-Wasser-Sch*****-Lehrling im 3. Lehrjahr den Sozius erklimmen. Beim Quickly war das mit dem ins Gebüsch fahren anneweng eher suboptimal gelöst.
    .
    Und die Mädels, so scheint mir heute, waren intellektuell damals noch eher einfacher gestrickt und Oberschülerinnen noch nicht so häufig (man möge mir widersprechen, schon wegen der vorgebrachten Argumente, harrrr, harrrr), von wegen was mit Medien, eher so schnell wie möglich von Zündapp zu NSU* 1200 TT, paar Jährchen später durch BMW 2002 ersetzt, dessen vorrangig angedachter Gebrauchswert zunächst durch die zwei Türen etwas eingeschränkt war. Aber im Gegensatz zu den frühen Käfern, die Rückenlehnen boten schon einen gewissen Komfort.
    * à l´époque Fahrzeugwerke Neckarsulm, nicht das mit den Uwes und der Zschäpe-und die kleine Stadt trägt ihren Namen weil dort das Flüßlein „Sulm“ in den Neckar einmündet. Jetzt verbandelt mit dem großen Werk in der „kleinen dummen Stadt“ von Don.
    .
    Von einem bekannten Fotografen unserer Lokalzeitung in Heilbronn sah ich mal in einer Ausstellung Aufnahmen von jungen Frauen, die beim Einmarsch der Amerikaner anfangs April 1945 bereits auf den Shermans saßen und sich die Kaiserstraße entlang kutschen ließen. Mein erster Gedanke: eben noch in BDM-Uniform dem SS-Grenadier von „Götz von Berlichingen“ die St…, äh das Sturmgewehr gehalten, damit er die Flasche Trollinger köpfen konnte- und jetzt schon als Liebchen von Joe aus Milwaukee auf dem Panzer bereit zum Pussygrappen. In anderen Ländern wurden die Mädels für so was geteert und gefedert. Schwamm drüber….Mit den Charakteren ist das so eine Sache und nicht umsonst gilt die alte deutsche Regel: „Drum prüfe, wer sich ewig binde.“
    .
    Aber sagen Sie, das antikmuseale Küchengerät an der Wand und die Bilder? Sie waren nicht zufällig in Subbiano, dort im Arentino, Mittellauf des Arno im Corte sel´Oca?
    (DdH)

    • Das kommt aus der Familie.

      Ich hätte nicht gedacht, dass si viele Frauen für Trump stimmen, das war für mich die Überraschung des Abends.

    • Frauen für die Sieger
      Ich habe eine französische Dokumentation, wie diese Siegesparaden der Amerikaner mit blumen- und sich selbst den Amerikanern hinwerfenden Frauen gedreht wurden. Oft wurden denen diese Küsse gegen erheblichen Widerstand oder unter Ausnutzung der Ahnungslosigkeit der Opfer aufgedrückt. In Paris wurde während der „Siegesparade“ der „Befreier“ von den Dächern und vom Turm von Notre Dame aus auf dieselben geschossen, und zwar von Franzosen, die sich gegen die Befreiung wehren wollten.

    • Ich schon, vererhrter Don, sonst hätte ich im Mai nicht den Sieg Trumps
      prognostiziert.

      Habe mir heute eine Reihe von Wahl“analysen“ angetan. Von wenigen guten Ansätzen abgesehen hat unsere Medienelite immer noch nicht verstanden, wo ihr wirkliches Problem liegt. Und solange dieser Denkverschluss andauert, werden die „Rechtspopulisten“ deshalb weiter gewinnen, weil die Kulturregressiven die Konservativen und einen guten Teil der wirklich Liberalen verlieren (plus so manchen marxistischen Altlinken).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Dialektik der Dialektik
      Na, vermisst ihr uns schon? Nein? Keine Sorge, das kommt schon noch.

    • Don, vielleicht können Frauen
      einen Verbalerotiker besser einschätzen als es ein Mann kann.

      Ich habe mir übrigens das Video angesehen, und was soll es mir sagen? No sex, no crime, nur Geschwätz im Off, na und?

    • Mit den Charakteren ist das so eine Sache
      Erfahrung

      Ich kann so gut verstehen, die ungetreuen Frauen,
      So gut, mir ist, als könnt ich in ihre Seelen schauen.
      Ich seh um ihre Stirnen die stumme Klage schweben,
      Die Qual am langen, leeren, am lebenleeren Leben.

      Ich seh in ihren Augen die Lust, sich aufzugeben,
      Im Unergründlichen, Verbotenen zu beben
      Die Lust am Spiel, die Lust, das Letzte einzusetzen,
      Die Lust am Sieg und Rausch, am Trügen und Verletzen.

      Ich seh ihr Lächeln und die heimlichen, die Tränen,
      Das rätselhafte Suchen, das ruhelose Sehnen.
      Ich fühle, wie sies drängt zu törichten Entschlüssen,
      Wie sie ihre Augen schließen und sich quälen müssen;
      Wie sie für jedes Morgen ein jedes Heut begraben,
      Und wie sie nicht verstehen, wenn sie getötet haben.
      Hugo von Hofmannsthal

  89. Abscheuliche Rechtfertigungsversuche
    Die Art und Weise wie der Autor und Kommentatoren Donald Trumps und anderer Männer Verhaltensweisen gegenüber Frauen rechtfertigen ist einfach nur abstoßend. Die Verharmlosung sexueller Übergriffe mit den üblichen Formulierungen wie „Genau das wollen die Frauen doch“ zeugt nur von fehlender Empathie gegenüber der westlichen Frau. Das auch die emanzipierte Frau noch eine Opferrolle annehmen kann wird hier auf eine besonders ekelhafte Art und Weise negiert.

    • Das steht an keiner Stelle. Was ich sage ich, dass die Vorwürfe gegen Trump de facto eine „non issue“ waren im Vergleich zu dem, was Frauen sonst an Problemen begegnen kann. Mein Argument ist, dass das Clintonlager etwas skandalisiert hat, was aus seiner sicht schlimm war, aber an den echten Problemen der Menschen meilenweit vorbei geht.

      Haben Sie den Beitrag wirklich gelesen?

    • Titel eingeben
      RICHTIG!

    • @ Paul Müller
      Lieber Herr Müller,

      ich bin froh, dass es Männer wie Sie gibt.

  90. Im hessischen Erziehungsradio ...
    … aka HR2 lief am Tag nach der Wahl ein musikalisches Rahmenprogramm in Moll. Fehlte nur noch, das stündlich Yesterday gespielt wurde.

  91. mistgabeln unter sich
    Was für eine Freude sich hier austobt. The end of the world as we know it, and it seems fine – wirklich? Nicht nur die Liberalen habe eine Blase, auch hier stimmt jeder freudig dem anderen zu, ohne Einhalt. Als ob nichts wahr wäre und alles nur von den bösen Systemmedien verbreitet wurde. Die Hälfte der weißen Frauen wählt blond? Ach Gott, habe nur 90 Millionen Nichtwähler vergessen. Na dann, kampferprobte Rückkehrer in die 50er, viel Spass mit dieser Wählergemeinde.http://edition.cnn.com/election/results/exit-polls
    Blöde, die sich in letzer Minute für ein Toupet entschieden, sind also hier die Verbündeten. Passt bloss auf, irgendwann seid Ihr es mit Euren Törtchen und Deckchen, die sie gerne zum Teufel jagen wollen.

    • Ich halte nichts von Trump, wirklich. Mir wäre Sanders lieber gewesen.

    • Der nächste - wahre - Schleier (kT)
      .

    • Irgendwann? Törtchen und Deckchen?
      „Passt bloss auf, irgendwann seid Ihr es mit Euren Törtchen und Deckchen, die sie gerne zum Teufel jagen wollen.“

      Was heißt hier irgendwann. Die Jagd ist doch längst eröffnet und dass es dazu wenigstens gratis Törtchen auf Deckchen für die Beute gibt, muss wohl eher ein Gerücht sein. Oder meinten sie, welche hier vermehrt zur Jagd blasen, sind nur scharf auf Törtchen auf Deckchen und lassen von einem ab, wenn man sie freiwillig und ohne Murren schnell abgibt oder vor die Füße wirft?

    • Kein Gast
      Der nächste – wahre – Schleier.

    • Prioritäten
      Ja, das fand ich auch fast am Deprimierendsten an den Wahlfolgen. Wenn man hier und anderswo Blogbeiträge und Kommentare zu innerdeutschen Problemen der letzten Zeit gelesen hat, konnte man sich erfreut vorstellen, es mit lauter Leuten zu tun zu haben, die eine in der Tat selbstgefällige Journalisten- & Politiker-Attitüde durchschauen und vor allem auch die Clanlogik nicht akzeptieren, nach der diesen Journalisten und Politikern jeder, der insgesamt für Gerechtigkeit ist, sich auch mit jeder noch so grotesken Ausprägung des Linksseins identifizieren müsse. Schön, dachte man, daß da trotz Erziehungsberechtigtenfernsehens noch Leute selbständig denken.

      Und dann? Dann reicht zur Desillusionierung ein amerikanischer Präsidentschaftskandidat, dessen Phantasien über das Ermordetwerden der Gegenkandidatin und dessen Erklärung, er könne die 13 Anklägerinnen schon deshalb gar nicht sexuell belästigt haben, weil die dafür nicht attraktiv genug seien, neben allen übrigen Anständigen naturgemäß auch Leute aufgebracht haben, die zur linken Blase gehören. Und sofort stürmen all die selbständigen Denker los und erklären, warum ihr mehr als nachvollziehbarer Abscheu gegen Leute wie Augstein junior oder Stokowski ein völlig ausreichender Grund ist, die Übergabe der Atomraketen-Codes an einen Mann mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung zu feiern, ganz als habe der nicht nachgewiesenermaßen erklärt, Atomwaffen seien doch nun mal zum Einsetzen (ausdrücklich auch in Europa) oder wahlweise zum Weiterreichen an Saudi-Arabien da… warum? weil endlich ein Ende sein muß mit der Diskriminierung von Möbelverschenkern.

      Hoffentlich treffen diese Selbstdenker bald einmal jemanden von den 40% der Trump-Anhänger in Florida, die in einer Umfrage zu Protokoll gaben, daß Hillary Clinton ihrer Meinung nach nicht etwa metaphorisch, sondern ganz real eine Dämonin aus der Hölle seien. Und vielleicht denken sie dann wirklich noch mal selbst.

    • habe fertig!
      Sorry, für einen amerikanischen Kollegen war glasklar, dass Trump gewinnt.
      Die Amis haben fertig mit ihrem Politik Zirkus.

      Trump hat genau die Karte gespielt die die Menschen interessiert hat.

      „The System“ is rigged – das hat funktioniert.
      Make America great again – das hat funktioniert.

      Man kann nicht irgendwelche underprivileged minorities ins Schaufenster stellen und dann von „together“ schwafeln.
      Das funktioniert scheinbar nur bei Leuten die, selber mit dem goldenen Löffelchen im Mund, die Hillbillys auffordern mal Ihre Privilegien zu checken.

      Vielleicht sollten in den USA auch nur noch das Äquivalent zu Bento Redakteure wählen dürfen, weil die denn besseren Überblick haben?

      Demokratie ist, wenn man trotzdem lacht.

  92. Ich habe es Ihnen geschrieben
    WIR(maj.pluralis) setzen all unsere Werkzeuge ein.
    Stoeren Sie sich nicht an dem Gejaule derer, die fuer uns die Drecksarbeit bisher verrichtet haben, Prantlhausen ist nun mal eine Muellkippe.
    Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass der Herr Trump mit besonderen Vollmachten ausgestattet wurde, er wird aufraeumen, wie Sie sich das nicht vorstellen koennen. Auch werden WIR ihm alle finanziellen Hindernisse, nicht nur die sogenannte Staatsverschuldung (Sie wissen, VSA mit WDC ist nur eine Company) werden wir in Luft aufloesen, auch das ganze Theater mit den Saebelrasslern und sonstigen Anhaengern meiner Person.
    Beweise gibt es nicht, beobachten Sie, alles wie gehabt.

  93. Titel eingeben
    Guten Abend Erna, ich möchte etwas anmerken, da ich Sie im Verdacht habe, zuviel der kritisierten deutschen Medien zu konsumieren. Trump #makeDonaldDrumpfagain wird hier konsequent negativ dargestellt durch verkürzte oder verfälschte Artikel.

    Positiver Spin drauf: Unsere Gesellschaft ist so, daß ich als reicher berühmter Star Frauen an den Schritt fassen könnte und mir passiert nichts. Das ist nicht gut so….
    Er sagte auch, daß er vielleicht mit Totschlag durchkäme, weil er reich und berühmt ist. Er sagte nie, daß er Macht über Frauen ausnützt oder Frauen tatsächlich JoeBident.

    Wenn Sie sich im Nachhinein gruseln mögen: Im Dunstkreis Clinton und DNC gibt es ungeklärte Todesfälle.

  94. Viele Frauen sehen ihre dauerempörten Geschlechtsgenossinnen
    eben viel kritischer als Männer, die manchmal anbiedernd der Empörung Vorschub leisten, es tun. Und erkennen sehr wohl die Heuchelei und Instrumentalisierung. Erfrischend dann etwa eine Birgit Kelle die kein Blatt vor den Mund nimmt und es wagt, bzgl. (mancher!) Frauen einerseits zu sagen dass sie sich genau so verhalten, wie machner (angebliche) Sexist es – vielleicht unglücklich formuliert – ausspricht (z.B. Verhalten gegenüber männl. Stars) und zugleich offen sagt, dass diese Empörung längst ein Selbstzweck und Geschäftsmodell vieler Feministen/innen geworden ist. Wir brauchen mehr Birgit Kelles -weil sie als Frau(en) eben auch unangenehme Warheiten über (manche) Frauen aussprechen dürfen ohne gleich medial gelyncht zu werden.

  95. Klatschkolumnisten sind die Gerüchtsvollzieher der Gesellschaft. Thomas Jefferson
    VOCER: Vor allem im Leben und Stil fühlt sich Simon als Gesellschaftsredakteurin daheim und schreibt als Kolumnistin und Autorin am liebsten über Frauen und Männer.

  96. Ende mit GEZ
    …bin weiß und böse und völlig unterbelichtet. Der Don bringt es immer auf den Punkt. Was die Medien da nach der Wahl an Trump bashing bieten ist einfach unglaublich, unfassbar. Irre wie die sich wundern über die Meinungsforschung und das die nur noch Mist liefern. Haha, kein Wunder, sind sie doch die Ursache, dass niemand mehr seine Meinung kundtut.
    Ich hoffe ja inständig, dass wir das hier nächstes Jahr auch erleben dürfen.

    Trump, meines Wissens bisher politisch komplett unerfahren, kommt ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, da Senat, Kongress und demnächst noch oberster Gerichtshof mit Reps die Mehrheit haben. Was schöneres kann sich doch kein amerikanischer Präsident vorstellen. Mir macht das alles überhaupt keine Sorgen, ganz im Gegenteil. Endlich mal ein Urviech mit einer eigenen Meinung.

    Also ich hab jetzt die einzugsermächtigung GEZ gekündigt und warte auf neue Bekanntschaften ala Gerichtsvollzieher etc. Ich habe keine Lust mehr, diese DDR 2.0 Propaganda zu finanzieren, allen voran den Dlf, den ich bisher immer hörte. Ich hoffe, der eine und andere von ihnen macht mit. Ich werde jetzt mal 10 Cent überweisen, also nicht, dass sie glauben, ich wäre geizig.
    …und Trump wird sich ganz bestimmt sehr viel Zeit lassen hier mal bei uns in Germoney, wo das Geld auf den Bäumen wächst, vorbei zu schauen. Bin ich mir ganz sicher.
    Trump soll übrigens propagandabots eingesetzt haben sagt gerade der Dlf. Was für eine Medien-Gurkentruppe.

    • So ab und an ein paar Cent überweisen hält Gerichtsvollzieher fern -
      bzw. bringt der GEZ Druck und Arbeit. Es sollen schon einige inzwischen diesen Weg gehen und die Akten/Dateien beim Eintreiberunternehmen stapeln sich…
      Was natürlich gleichzeitig bedeutet, Sie schaffen neue Arbeitsplätze.
      Wohl an. Sie sind in guter Gesellschaft.

    • DLF Trauer(hör)spiel
      Der DLF ist in der Tat im letzten Jahr zu einem Trauer(hör)spiel verkommen. Lange Jahre war er m.E. eine der zuverlässigsten Informationsquellen, doch das ist vorbei. Nachgerade bizarr das gestrige Interview mit Herrn Gauland. Gauland ist – vorsichtig formuliert – gruselig und, wenn man den „FAZ-Enthüllungen“ glauben darf, womöglich ein Rassist. Er kann sich aber auch recht sachlich äußern und hat dies gestern im DLF getan. Das aber war ersichtlich nicht vorgesehen. Auf die Frage des Moderators, ob man Lehren aus dem US-Wahlkampf ziehen könnte, meinte Gauland, dass das nicht der Fall sei – USA seien USA und D sein D; allenfalls gebe es auch bei uns ein Eliten- oder Repräsentationsproblem. Die Nachfrage des DLF-Moderators (zum Nachlesen für die Journalistenschule auf dradio.de) lautete sodann:
      Heinemann: Herr Gauland, Trump hat Behinderte, hat Frauen, hat Menschen mit anderer Hautfarbe verhöhnt und beleidigt. Sie haben gerade gesagt, man kann keine Konsequenzen aus seinem Wahlkampf ziehen?
      Gauland: Nein, man kann keine Konsequenzen aus seinem Wahlkampf ziehen.
      Heinemann: Also, Sie fanden das okay?
      Gauland: Ich habe gar nicht gesagt, dass ich es okay finde. Aber amerikanischer Wahlkampf ist anders als deutscher Wahlkampf. Die Frage ist: Was setzt er wirklich um, was ist, sagen wir, Gerede, was überhaupt keine politischen Inhalte bedeutet? Also, von daher, das muss man mal abwarten und nun nicht gleich den Weltuntergang voraussehen.
      Das erinnert doch sehr an das Loriot-Interview mit einem vermeintlichen Raumfahrer, der sich als Verwaltungsinspektor herausstellt, bei dem dem Interviewer aber die geistige Flexibilität fehlte, sich auf seinen neuen Gegenüber einzustellen.
      …Und bei „DRadioWissen“ spricht der Titel dem Inhalt Hohn. Ein Jammer!

    • ich habe die GEZ-ZwangsSteuer immer falsch bezahlt,
      d.h. die 3 monatliche Rechng. immer zu spät, gedrittelt mal einige cent zuviel, mal exakt.. in der Hoffnung, daß die Buchhaltung Amok läuft.

      Man bekommt dann aber einfach irgendwann die GEsamtforderung erneut.
      Ich nehme inzwischen an, daß die von der GEZ gar keine Buchhaltung haben!

      Normalerweise würde so etwas das Finanzamt interessieren. Aber in diesen Zusammenhängen- eher nicht, das hieße ja, der Regierung und ihrer Propagandamaschine ans Bein zu pinkeln. Und DAS- „geht gar nicht“
      (um mal den Kindergartensprech, der unter Polis inzwischen um sich gegriffen hat, zu zitieren)

    • DLF war doch kürzlich käuflich ...
      wie eine [ahem. don[ oder erinnere ich mich falsch?

      Der Ehemann einer Pseudowissenschaftlerin, seines Zeichens Mitarbeiter beim DLF, hat seiner Ehefrau ermöglicht, beim DLF Werbung für ihr gerade erschienenes Buch zu machen.

      Demnach ist der DLF zu einem Selbstbedienungs-PR-Sender verkommen, spätestens seitdem.

      Mir ist völlig unverständlich, dass das möglich war und man nichts von Konsequenzen vernimmt.

  97. u.a. Trump und die Frauen. Hier Verhütung
    Die Welt schreibt …Liberalisieren will Trump unter anderem auch den großen Markt der Verhütungsmittel. Der künftige Präsident hat sich in den vergangenen Monaten als großer Abtreibungsgegner präsentiert. Geplant ist unter anderem, dass die Antibabypille künftig nicht mehr verschreibungspflichtig sein soll.

    ggf geht es auch um solche Details die (manchen)Frauen das alltägliche Leben erleichtern.

    PS Interessant ist auch wie es Clinton gelang Schwarze zu verprellen.
    Das war schon bei ihrem Versuch sich gegen Obama durchzusetzen.
    Damals redete sie die Rolle von Martin L. King klein und lobte den Demokraten Johnson der sich in den 1960ern für die Rassentrennung einsetzte. ggf wollte der auch nur mehr Schwarze nach Vietnam schicken und das ist leichter wenn man ihnen zu Hause formal mehr rechte einräumt.
    ggf haben die Schwarzen das auch nicht vergessen.

    PSS Noch ein dummer Gedanke von mir.
    ggf kann es sein das man Mehrheiten verliert wenn man für Minderheitenpolitik macht.

    Philippine Americans for Clinton war auf einem Plakat zu lesen.
    Es gab noch weitere Plakate von anderen Gruppen.
    Die Idee America ganz allgemein wieder great zu machen ist der bessere Ansatz. Clintons Minderheitenansatz wirkt sonst wie:
    Black Lives Matter. Ich weis nicht ob sie etwas mit dieser Organisation zu tun hatte(wahrscheinlich nicht) Der Satz klingt ja ganz hübsch und auch nach p.c., Trump hätte nur Antworten müssen:
    Lives Matter.

    Anmerkung zur Zahl der Wähler. Es wird berichtet das Frau Clinton von mehr Personen gewählt wurde. In der €U ist das durchaus ähnlich. Wenn sie jemanden aus Malta ins Parlament der €U schicken wollen benötigen sie weniger Stimmen als wenn es jemand aus dem Ruhrgebiet sein soll. So kann es kommen das Minderheiten Mehrheiten regieren. Aber das ist ja auch der Normalfall.
    Wie viele Deutsche sind Mitglieder politischer Parteien?

  98. Frauen wollen keine Softies und erst recht keine...
    … Pseudo-Efrauze, die sich selbstbewusst und ach ja so efrauzipiert gibt. Hillary Clinton ist einfach nicht glaubwürdig. Ausserdem werden auch in einer gegenderten Welt andere Stuten weggebissen. Schon zur Schulzeit wurde ich während des Unterrichts von meinen Klassen- und später Kursmitschülerinnen als Macho und Frauenfeind deklariert. Komischweise landeten oft gerade diese Kandidatinnen in meinem „Kinderzimmer“. Heutzutage werde ich als Liberal-Konservativer gleich in die rechte Ecke gestellt. Das macht mir wenig aus… ich habe ja so meine Erfahrungen gemacht… Alles wird gut!

  99. Vielen Dank!
    Lieber Don Alfonso,

    es ist nicht so, dass Sie mich zu Ihren Freunden zählen dürfen. Es ist nicht so, dass ich jedem Ihrer Beiträge Zustimmung entgegenbrächte. Aber nach einigen linken Reaktionen auf die Wahl Trumps habe ich inzwischen auch Zweifel, ob der Unterschied zwischen links und rechts wirklich so groß ist, wie diese uns einreden möchten… Ich denke, Ihr Beitrag beschreibt nur allzu gut, was (leider?) wahr ist. Die Wahl Trumps hat mich zuerst geschockt, dann erleichtert, Clintons hätte mich frustriert, und das langfristig. Vielen Dank – eine selektive und einseitige Wahrnehmung ist eine selektive und einseitige Wahrnehmung, da geheimnisse ich auch nichts drunter, wenn Sie es sagen; es stimmt einfach.

  100. amerikanischer Schrott
    Sehr geehrter Don,
    als zumindest Gelegenheitsfahrer alter Autos und zumindest vorgeblich ambitionierter Fahrradschrauber werden ja bestimmt ein bisschen Werkzeug in einer Ihrer zahlreichen Garagen vorhalten – das bringen Sie zum investigativen Einsatz: Leihen Sie sich unter einem wie auch immer kümmerlichen Vorwand eine Kitchenaid und werfen Sie einen Blick auf die Innereien. Sollten Sie zusätzlich noch über Grundkenntnisse der Elektrotechnik verfügen, messen Sie die die Leistungsversorgung durch und dann werden Sie unzweifelhaft zum Befund kaommen, dass es sich um gestylten Schrott handelt.
    Selbst begabte, meisterbrieflich versierte Elektrikerhände haben den konzediert nett lackierten Ramsch nur mit einem externen Netzteil zum vernünftigen Dauergebrauch überreden können und nachdem ein begnadeter und zum Glück befreundeter Zerspänungsmechaniker einige der windigen Kegelräder aus einem hochlegierten Qualitätsstahl nachgefräßt hate, war auch das Gerumpel weg.
    Kurz und gut: Kaufen Sie keinen amerikanischen Schrott, kaufen Sie Japanschrott. Die Kenwood, die ich einer verzweifelt begehrten Schönheit vermacht habe, läuft seit Jahren problemlos unter heftiger Beanspruchung durch schwerste Sauerteige (das hübsche Kind ist ein ausgesprochener Körnernazi). Geheiratet hat sie trotzdem die andere Flasche.
    Zu Ihren sonstigen Ausführungen: Klar, Sie löcken schon gerne wider den Stachel – ich lese schon seit ein paar Jahren mit -, aber hier kann ich Ihnen nicht folgen. Dass nun ausgerechnet ein Freund der gepflegten Umgangsformen einen Rüpel exkulpiert, finde ich dann doch bemerkenswert. Zwar stimme ich Ihnen zu, dass seine Ausführung über die taktile Stimulation weiblicher Genitalia mit angeekelter Gelassenheit noch zu ertragen sind (da hat er sich in anderen Zusammenhängen sprachlich widerlicher geriert), aber angesichts seines wachswindelweichen Programms (welches Programm überhaupt) kann ich mich als Bürger einer Exportnation und vor allem als Dienstleister in der TZourismusindustrie mit ca. 70 % amerikanischen Kunden, denen vermutlich bald die Knete zum reisen ausgehen wird, schon etwas unwohl fühlen.
    Der Verweis auf die Ungezogenheit beknackter Unterhaltuingssendungen, hoppla, heißt ja jetzt Format, führt ins Leere. Die Schwachmaten in den Jurys der verblödeten Castingshows bewerben sich ja um keine politischen Ämter. Zumindest noch nicht (in einem üblen Traum sah ich aber kürzlich den Maschmeier-Schmierlappen hinter dem Rednerpult des Deutschen Bundestags).
    Freilich ist es verstörend, wenn sich ansonsten engagierte Feministen in ihrer postfeministen Freizeit mit Verve dem Genuss von Heidis Demütigungsshow hingeben.

    Vor allem aber: KEINE KITCHENAID!

    • Nicht exkulpiert. Aber am Umstand, dass das video die Frauen nicht vertrieben hat, kommt man nicht vorbei.

    • Kitchenaid vs. Kenwood
      aber heute Abend Gemeinschaftsproduktion aus Trumpland und „wir haben eine Nation von 5-jährigen erobert“. Auf einem dieser Preki-Sender. Godzilla.
      (DdH)

    • Japanschrott?
      Was die Haltbarkeit der Kenwood angeht kann ich nur beipflichten – meine läuft seit 20 Jahren ohne irgendwelche Beanstandungen, die meiner Mutter seit, schätze mal, 40 Jahren und meine Tante hat eine noch ältere, die auch noch problemlos läuft.
      Aber – dieses Kenwood sitzt in Britain und produziert entweder dortselbst oder (wie alle anderen) für die günstigeren Varianten in China.

  101. Pussygrabber vs. sadistic nurse
    Noch vor der Wahl war „The Donald“ von unserem Außenminister mit bewährtem deutschen Moraldünkel überzogen worden („Hassprediger“). Dabei wäre „Pussygrabber“ viel lustiger gewesen. Pech, der Pussygrabber wird jetzt POTUS – auf gute Zusammenarbeit, gell. Sein UK-Pendant Boris Johnson war da witziger und verdarb es sich nur mit Hillary – „pouty lips, and a steely blue stare, like a sadistic nurse in a mental hospital“. Das sind schon Klassenunterschiede zwischen D und UK. Auf der Skala der Unsympathen steht mir der Pussygrabber irgendwie näher als die SM-Schwester, aber jeder wie er mag.

    Merkel und Berater, mit dem Volk wenig vertraut, denken nun bestimmt scharf nach. Trump, die Mediengestalt aus „The Apprentice“, war ja sowas wie der amerikanische Dieter Bohlen. Die Zahnrädchen fangen an sich zu drehen. Sollte sie Dieter Bohlen nicht besser zum Bundespräsidenten machen? Potentielle Herausforderer frühzeitig kaltstellen, es hat immer funktioniert.

    Am besten gefällt mir aber die junge, urbane Elite – nachdem die Wahl Fakten geschaffen hat, marschiert sie nun, etwas spät, mit „Not my President“ im Gleichschritt durch US-Metropolen. Dabei ist immer, auf den Fotos gut zu sehen, das Smartphone im Selfiemodus am ausgestreckten rechten Arm. Schon nach dem Brexit-Vote forderte die gleiche Klientel, die Wahl doch einfach zu wiederholen, bis das Ergebnis passt. Auf dem Smartphone ist das so einfach, wisch wisch, nochmal einen Screen zurück und alles wird gut. Nanu, hier plötzlich auch post-faktische Wutbürger? Ist aus diesen Reihen nun ein neuer Lee Harvey Oswald zu befürchten?

    Wisch wisch. Wahrscheinlich nicht, denn zum Glück hat Kalifornien gleichzeitig Marihuana legalisiert. Da wird der neue Potus den meisten bald ziemlich egaaal sein…

  102. was Frauen wissen
    Meine Großmutter spülte ihre große Eisenbratpfanne nie, sondern wischte sie mit einem Stück Speckschwarte aus. Aus Erfahrung. Erfahrung im Praktischen wird oft unterbewertet, Theorie zu hoch gehandelt und wenn ja wie gesagt Frau sein nur noch ein Konstrukt sein soll, hat man sich vollends verrannt.
    Da sind so alte Rollenbilder wie bei Trumps zuhause doch geradezu erholsam. Außerdem kann man immer mit Brecht sagen, erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.

    • Titel eingeben
      Sie klingen wirklich wie eine Nonna. Nichtmal meine 92 Jahre alte Großmutter ist so unfähig, sich an Veränderung zu gewöhnen.

    • @Elitenfeministin wo bleibt die Elite?
      @Elitenfeministin
      ….und da dachte ich doch, Eliten hätten eine elitäre Erziehung genossen und könnten rotzfreche Kommentare vermeiden. Man lernt halt nie aus…

      @Nonna, meine Großmutter hat die gußeiserene Riesenpfanne vor der Speckschwarten-Schutzschicht mit grobem Salz gereinigt – Ihre auch?

    • Liebe Elitenfeministin,
      Sie scheinen nicht nur zu guten Bratkartoffeln ein gestörtes Verhältniss zu haben.
      Cum grano salis.

  103. Die GOP wird bei der ganzen Diskussion vergessen
    Bin erleichtert über die Rückkehr der Republikanischen Partei. Das ging nur über Donald Trump, weil er die übrigen Kandidaten aus dem Rennen werfen konnte. Einer wird vermutlich mit in die Regierung einziehen: Chris Christie, ein sehr guter Politiker, wird gesagt.

  104. Extrem interessante Betrachtung
    Zur Wählerstruktur in den USofA hier:
    http://www.cracked.com/blog/6-reasons-trumps-rise-that-no-one-talks-about/

    • Danke, aufschlußreicher Artikel
      Danke für den aufschlußreichen Artikel. Washington D.C. vs. West Virginia oder Berlin vs. Meck-Pomm, so viel anders ist das nicht. Auch lesenswert ist folgendes Feature aus dem „Atlantic Magazine“:

      http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2016/05/my-secret-shame/476415/

      Es illustriert das erstaunliche Ergebnis einer Umfrage der Fed, wonach knapp die Hälfte der US-Amerikaner nicht mal in der Lage sind, kurzfristig $400 Cash z.B. für eine unerwartete Autoreparatur zusammenzukratzen.


    • Deprimierend, wie es dort „auf dem Land“ aussieht. Aber letztlich auch nichts anderes als was EU-Schulz und andere sagen: das Land hat gegen die Stadt gewonnen.

    • Ich bin ja Freund
      differenzierter Betrachtung*.
      Und es ist ja tatsächlich so, dass das Land immer einen abkriegt. Das ist halt auch nicht neu. Hier im Norden ist die Mecklenburger Jugend schon immer zum Arbeiten nach Hamburg gegangen. Die Landstriche im Osten der Stadt sind verwaist und leer. Nichts Neues, auch nichts Schönes.

      Aber wenn da die öffentliche Infrastruktur aufgegeben wird (naja, gefühlt jedenfalls): dann kommt schon Wut auf, wenn für über 100t unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ca. 8500€ pro Person und Monat aufgebracht werden. Wenn man das aufsummiert, dann kommen übrigens auch irgendwie andere zahlen für die Kosten der Flüchtlingsbetreuung raus, als das, was öffentlich verlautbart wird.

      Es öffentlich kommunizierten Zahlen sind ungefähr so glaubwürdig wie der Kostenvoranschlag für die komplette Untertunnelung Stuttgarts zum Preis von grob 1,2 Pekinger Olympia-Stadien.

      Wie gesagt: Wut ist da schon verständlich.

      *) Es sei denn, es besteht kein Grund zu differenzieren. Bei GenderIsten* zB.

  105. doesn’t matter what they write as long as you’ve got a young and beautiful piece of ass
    In der Politik geht es ausschließlich um: MACHT

    Wähler wählen immer die Person, der sie MACHT zutrauen.

    Wie erkennt man bei einzelnen Menschen die MACHT?

    Daran, dass sie Arschlöcher sind.

    Denn nur Arschlöcher machen was sie wollen.

    Wer war das größte Arschloch im US Wahlkampf?

    TRUMP!

    Wie kommen jetzt die Frau ins Spiel?

    Beim Sex geht es ausschließlich um: MACHT

    Frauen wählen immer den Mann, dem sie MACHT zutrauen.

    Wie erkennt man bei einzelnen Männern die MACHT?

    Daran, dass sie Arschlöcher sind.

    Denn nur Arschlöcher machen was sie wollen.

    Wer war das größte Arschloch im US Wahlkampf?

    TRUMP!

    • Goodnight, was soll ich nun bloß von Ihnen denken?
      ich erinnere mich an Posts von Ihnen, Düsseldorf, Disco, Matratze usw.

      Also das mag ich jetzt wirklich nicht von Ihnen denken. You want it darker?

      Macht macht Männer sexy, zur Not schließt Frau die Augen und stellt sich schon mal vor, was wäre wenn.

    • Macht
      Good point.
      Aber was ist das Gegenstück solcher zur Schau gestellten Macht ?
      Echte Macht in der Hand von bigotten Figuren, die eiskalt auf Kosten anderer Klientelpolitik betreiben, nebenbei ein ganzes Land an die Wand fahren und sich dabei, besonders unappetitlich, einer Rebellen- und Opferattitüde bedienen. Was den weiteren Vorteil hat, sich um jede Art echter Verantwortung drücken zu können. Leute, sie uns um des eigenen Machterhalts Willen Burka und Kinderehe im Staatsfernsehen als Emanzipation verkaufen.
      Es fällt mir schwer, mich über einen Trump zu echauffieren.

    • Take the pain
      Frau Simon,

      Die Wahrheit ist immer da, wo der maximale Schmerz ist.

      Hier in diesen Blog schreiben sich die Kommentatoren die Finger wundt, um ihre Lebenslügen auch und insbesondere vor sich selbst zu verpacken.
      Der Don bringt die Wahrheit in homöopathischen Dosis verpackt in süßen Torten.

      Ich habe mir vor langer Zeit vorgenommen, dem Leben die Wahrheit abzuringen. Mehr ist nicht, aber ich werde weise in die Kiste wandern.

    • Goodnight, ob weise... klüger sicher
      zumindest habe ich für mich diese Hoffnung, die Kiste ist ja schon in Sichtweite. Aber sagen Sie mal ganz ehrlich, was nützt uns all das Wissen und womöglich die Weisheit, wenn wir tot sind? Sie sind ein wenig kokett und eitel ;-)

  106. Titel eingeben
    Naja, ich finde das nicht so ganz relativierbar …. Der systematisch organisierte Mob, vorrangig mit maghrebinisch-arabisch-pakistanisch-türkisch- ….em Ursprung, fand es schließlich zu Sylvester 2016 auch ganz angemessen und lustig, unverhüllte Weibsbilder, die für „Bitches“ gehalten wurden, sehr unsittlich zu belästigen.

    • Wenn ich Silvester Köln das in das kulturell-islamische Scharia-Verständnis zu übersetzen
      versuche könnte das ja auch bedeuten, dass man sich so eine Frau grapschen kann, da die dann nur durch Heirat der Schande der Vergewaltigung entgeht.
      Und, schwuppdiwupp, wäre der Asylantrag umgangen und die Aufenthaltserlaubnis käme auf andere Art.
      Ob die so weit denken?
      Und was sollte das noch mit Trump zu tun haben?

  107. Die fünfte Jahreszeit ...
    … beginnt ja morgen im schönen Köln und andernorts. Vermutlich fühlen sich viele der nun so bestürzt und panisch sich Äußernden und Schreibenden in einer solchen gelandet.

    Es mag ja sein, dass viele Trump-Wähler formal weniger gebildet sind, als so manch andere.

    Ja und? Haben solche kein demokratisches Recht auf ihre Sicht der Dinge und ihre Wahlentscheidung?

    Mal ganz abgesehen davon, dass ich einen Menschen mit z.B. solider handwerklicher Bildung weitaus höher schätze und als lebenstüchtiger sehe als jemanden formal höher Gebildeten mit einem Master in z.B. Genderdingen.

    Und was für ein Schreck, da haben doch gar selbst soviele „weiße“ Frauen mit College-Abschluß Trump gewählt. Waren die alles stoned? Die müssen doch von Aliens besessen sein, anders ist das nicht zu erklären. Schon gar nicht mit der simplen Einsicht, dass sich auch solche Frauen nicht als bevormundetes Stimmvieh betrachten, die gehörigst huldvoll den Erkenntnissen der globalen Elite (TM) zu folgen und diese ohne jeglichen eigene Meinungsbildung anzubeten hätten.

    Mir ist Donald Trump ähnlich suspekt wie Hillary Clinton, mit dem Unterschied, dass bei Clinton die Dinge vielleicht etwas vorhersehbarer wären.

    Und mir ist auch nicht wirklich wohl, solange sich nicht heraus kristallisiert, wie sich Trump mit den seinen in welchen Politikfeldern verhalten wird.

    Ein Kommentator verwies auf die Erfahrungen mit Ronald Reagan. Da darf ich vielleicht daran erinnern, dass Reagan doch eine geraume Zeit davor immerhin Gouverneur von Kalifornien war.

    Ich nehm das Ergebnis pragmatisch, ganz so, wie ich mich meistens verhalte.

    Es ist nun einmal so gekommen, also könnte es denn auch Vorteile dieser Wahlentscheidung geben?

    Ich sehe da einiges an Möglichem:

    Es wäre doch möglich, dass sich nun mehr Politiker für die Ängste, Nöte, Wünsche, Hoffnungen derer interessieren und kümmern, die nicht zu den Zirkeln der Macht und diese umgebende Filterblasen gehören.

    Vielleicht kommt ja sogar einigen Medienschaffenden die Erkenntnis, dass das permanente Vorbeten und Einbläuen von politisch Korrektem zwar die Fanschar huldigt, aber den eigenen Arsch schnell ins kalte und regnerische Abseits befördern könnte.

    Vielleicht kommen Politiker und Medienschaffende ja zu der Einsicht, dass es zumindest ein Versuch wert wäre, z.B. die Rentenproblematik wie auch andere viele Menschen betreffende Themen in ihrer Komplexität mit den Einflußgrößen, Folgen usw. zumindest ansatzweise mit den Bürgern allüberall im Lande zu erörtern, statt sich als plumpe Lobbyisten ihrer vermeintlichen Klientel zu versuchen. Es könnte doch zur schieren Überraschung auf offene Ohren und das Bemühen des Verstehens treffen.

    Vielleicht schaffen es sogar (einige) Politiker, das Verhältnis von Bürgern Naheliegendem (Heimat etc.) mit Vorteilen der EU bis hin zur Globalisierung in Einklang zu bringen. Ganz ernsthaft, ich verstehe bis heute nicht, dass da keine ernsthaften Versuche unternommen werden im größeren Umfang, denn ich halte das an sich für gar nicht so schwer. Wenn man sich denn auf Diskussionen einlassen und entsprechende Strukturen schaffen möchte.

    Die unserer altherkömmlichen Parteien, die die Lektionen aus dem amerikanischem Ergebnis analysieren, umsetzen und beherzigen, werden den Bürgern nahe sein, das Land vorwärts bringen und den wohlverdienten Platz im Parteienspektrum sichern.

    Sektenhaft Agierende wie Maas, Schwesig, Göring-Eckard, viele Medienschaffende und sich von all den vorgenannten aushalten Lassende werden halt Bauchgrimmen bekommen und an der Welt leiden, die nicht erkennen will, dass Willkommenskultur ohne stringente Regeln, Hatespeech, Rapeculture und all dergleichen mehr weniger bedeutsam für das Leben der meisten ist, als jene in ihren rosaroten Filterblasen zu wissen meinen.

    Jawohl, in deren rosaroten Filterblasen, ganz ausdrücklich sogar in deren rosaroten mit Grünspan ansetzenden.

    Das muß aus dem regengrauen Köln gesagt sein dürfen, in dem man das tägliche Leben mit Lächeln von Betroffenen, Bedürftigen erleben kann.

    Und nicht nur auf dem flachen Land, von dem uns Don Alphonso ja immer Einblicke gewährt.

  108. Nach Trump - die Frauenfrage entspannt sich vorläufig
    Schreien „Frauen“ auf, weil Trump meint, er kann jede haben, da er Geld hat? Oder schreien „Frauen“ auf, weil er meint, sie zögen den Rock freiwillig höher, weil er Promi ist?

    Was ist der „Besetzungsdiwan“ für die Karriere, was ist der Tourbus von Beatgruppen, vor dem sich freiwillig angestellt und auf Knien durch den Bus gerutscht wurde (und die Trump-Promithese belegte)? Sicher, beides eine Preisgabe von Würde – falls man eine nichtopportunistische, nichtkarrieregeile hat.

    Oder ist das ganze gar kein Trump-Faktor, sondern nur die massenmediale „Aufschrei-Verschmierung“ aller weltweiten Infokanäle a la Stern/Himmelreich und Tanzkarte/FDP-Brüderle von verwöhnten Einzelkindchen aus den weltweiten Reihenhäusern des Westen, die sich immer mal wieder eine neue Identitätsfeder ins Haar stecken und für ihre Einmaligkeit bewundert werden wollen?

    Seit der Trump-Wahl weiß man: Nicht alle Frauen – weltweit – denken und vermarkten ständig „Sex“ oder leiten ihre Identität daraus ab. Sie folgen ihren sprachlich aufgeputzten Diversity-Mode-Schwestern auf die Dauer nicht.

    Das ist beruhigend, das hebt die Schwelle zum Atom- und Wertekrieg mit Putin, dem Heteronormativen, erheblich an. Angela Merkel grummelt zwar noch gegen Trump. Aber wer wird ihr gegen die USA folgen (außer der TAZ: http://www.taz.de/Angela-Merkel-nach-der-US-Wahl/!5355716/) ?

    Von der Sowjetunion lernen, hieß siegen lernen. Von den USA lernen, heißt Umerziehen lernen. Wie wäre es mit einer Evaluation der Genderwissenschaften?

  109. Nicht verwunderlich, das Ganze
    Anmerkung zu Frauen, angelehnt an eine Anmerkung zu Juden:

    1. Juden sind keine Gruppe. Sie mögen einander oft nicht einmal, können verbal übel übereinander herziehen. Fragen Sie doch einfach Henryk Broder, er wird Ihnen das möglicherweise bestätigen.

    2. Frauen sind keine geschlossene Gruppe. Sie mögen einander oft nicht einmal, können übel übereinander herziehen, machen sich gegenseitig Konkurrenz, gern mit Outfits, gelegentlich mit Wissen. Wen können Sie dazu befragen? Es müsste eine ehrliche Haut sein. Mir fällt gerade keine ein.

    Das Problem von Politikern und Demoskopen, die ohnehin knallhart angelogen werden (Wahlgeheimnis!), ist, dass sie immer ganze Gruppen für sich pachten wollen wie einen Einheitsbrei. So ist das Wahlverhalten der amerikanischen Frauen nicht weiter verwunderlich. Wenn diese auf Draht sind, machen sie genau das Gegenteil von unreifen Gewächsen wie Lena Dunham oder Miley Cyrus, die sie förmlich verachten, ohne das laut zu sagen. Und Cher ist outdated, aber merkt das nicht. Madonna hat auch die besten Tage hinter sich. Und die blondierte Beyonce, was soll’s?
    Bei uns in D kommt dieser wichtigtuerische Bildschirmhaufen, der seine Bedeutung grotesk überschätzt, zu Bambi-Verleihungen zusammen.
    Alles, was sie tun, ist nachplappern, was sie von Politjournalisten hören.
    Und sie wissen: Einladungen in Talkshows nur, wenn sie Passendes absondern, und Talkshows sind Werbung pur für sie.
    Der Wähler hört das dann so oft, dass ihm schlecht wird wie nach einem Riesenmahl. Er erbricht und versucht, sich sein eigenes Bild zu machen, oder macht einfach genau das Gegenteil.

    Der Wähler weiß inzwischen, dass Gäste im TV nicht alles sagen dürfen, somit weiß er auch, dass er vor einer aalglatten Fassade sitzt.

    Das hat Folgen: Er bestellt sein Abo ab, macht die Glotze nur noch für Sport an, guckt Spielfilme mit Werbung eh nicht so häufig, kauft von den Protagonisten das Geseier nicht in Buchform und wird auch irgendwann die Kinofilme nicht mehr hinnehmen. Das ist ein langsamer Prozess, der nur angehalten werden kann durch ungeschminkte Meinungsfreiheit inklusive Ausrutschern aka Hassrede.

    Da alle in der Mittelschicht, wo man Bücher, Filme, Musik und Zeitung konsumiert, zu wenig Geld haben oder das zumindest meinen, verzichten sie einfach auf den Kram, seit er gleichförmiger ist. Dann doch lieber das neue Bistro um die Ecke ausprobieren.
    Datensammlungen tun das ihre dazu.

    Aber auch hyperintelligente Frauen können es bei anderen Frauen schwer haben. Hier verweise ich auf eine Dame in Kerry’s Außenministerium, die unter Clinton evtl. Außenministerin geworden wäre, und die nicht nur von Frauen seit ihrem Auftreten auf dem Maidan als Kriegstreiberin eingeordnet wird. Diese Frau ist für andere Frauen schwere Kost.

    Somit ist das alles kein Wunder. Frauen an die Macht, das war einmal. Seit sich herausstellt, dass diese dort noch gerissener und noch brutaler agieren können als Männer, ist ihr Stern, eine Chimäre vom Erbe der Liebhaberin, Ehefrau und Mutter (Sanftmut) weitgehend untergegangen.
    Fragen Sie Frauen in Firmen mit weiblichem Chef!
    Ich hatte früh eine weibliche Souschefin. Die hatte Haare auf den Zähnen. Kein Mann und keine Frau im Betrieb riss sich darum, in ihre Abtlg. zu kommen. Sie mochte übrigens keine Männer. Vielleicht deformiert das.

    • H a c h!
      Sehr gute Zusammenfassung. Die Inanspruchnahme des politische Wortgebrauchs, gegenüber dem Volk, der Fernlenker-Gesellen-Hofnarren; fand ich schon immer herablassend und tendenziell fragwürdig. Was man Kulturell von unserem Land hielt, wurde mir bei: „Fick Dich Goethe“ bewusst. Dieser Zerfall, hält weiter an. Das interessiert ~die faule Frucht~ genauso wenig, wie die Bediensteten des „Berliner Zoos“.

      Ich frage mich immer: „Wie viele stille Protestler es wohl gibt?“

    • Punkt 2: Frauen
      Bei mir haben Sie mindestens 99 Punkte Zustimmung.

      Frauen sind der Frau ärgster Feind, das kann mit der Mutter anfangen, lief bei mir so, wenn auch meine Mutter das ganz anders sah. Solidarität unter Frauen gibt es nicht so häufig, meine diesbezüglichen Versuche habe ich irgendwann eingestellt. Frauen sehen in der Regel in anderen Frauen zuerst die Konkurrenz, schätzen ab, urteilen und verurteilen. Deshalb habe ich immer lieber mit Männern gearbeitet, mehr oder weniger direkte Avancen habe ich ignoriert, es gab nie Probleme.

      Ich möchte keine Frau an der Spitze dieses Landes und unter einer Frau zu arbeiten wäre mir nicht möglich gewesen.

      Das sage ich, die ich selbst mal GF einer Werbeagentur war, aber nie den Chef gegeben habe. Wäre mir im Traum nicht eingefallen, meine Jungs waren mir heilig und Kollegen.

      Zur Deformation sehe man sich die Bundesbauministerin an, es gäbe noch mehr Beispiele.

  110. Küchenmaschine
    Zum Thema Küchenmaschine: ich habe mir sowie ich es mir leisten konnte in Kanada seinerzeit eine Braun Küchenmaschine gekauft. Sie war für meine damaligen Verhältnisse irrsinnig teuer. Aber heute könnte ich mir gar nicht vorstellen ohne eine solche zu leben. Wichtig ist: sie muss einen leicht erreichbaren Platz in der Küche haben. Sehr verehrter Don, ich kann Ihnen nur raten, kaufen Sie sich eine.


    • Das klingt doch passabler als Kitchenaid.
      Zeugs von letzteren gab es neulich als Treuerabatt bei Ullrich, darum reagiere ich überhaupt auf dieses Stichwort. Ich sah es mir an und war enttäuscht, sah alles so schwerfällig und plastik-quietschebunt aus.
      Irgendwie nicht so das, was mir vorschwebt.
      Frau will beim Kochen nicht unbedingt Krafttraining machen.

    • Auch rusty
      Sie machte Brot, Knödel, Kuchen und O-Saft. Meine Frau hat sie wegschmeißen müssen. Als ein Blitz mit blauen Flämmlein aus ihr schlug.
      (Aus der Küchenmaschine, nicht aus der Frau)

  111. Nicht mein Tag
    Gleich zwei Kommentare an einem Tag weg. Und das ohne Fehlermeldung. Habe ich etwas ungebührliches geschrieben?
    Oder war es nur zu seicht? Glücklicherweise waren sie nur kurz und nicht annährend so gehaltvoll wie die meisten anderen Beiträge hier.
    Der Verlust hält sich also arg in Grenzen.
    Vielen Dank für Ihr Bemühen.

  112. @Oberländer
    Eine Chefin mit Haaren auf den Zähnen? Von mir kolportierte man, ich habe keine Haare auf den Zähnen —– sondern Stacheldraht. Man gewöhnt sich dran.

  113. Also, mit Zahlen....
    … können Sie es ja wohl nicht so gut, werter Don. Nach den Angaben in der Zeitung „Die Welt“ haben sowieso nur 54% der amerikanischen Wähler gewählt. Von den Frauen haben nach den Grafiken in der „FAZ“ 42% Trump gewählt. Nehmen wir an, dass wirklich 50% der Wähler Frauen sind, dann gibt das bei mir nur ca 11-12% Frauen, die Trump gewählt haben.-
    Nein, was bei dieser Wahl passiert ist, ist nicht gegen den Feminismus gewesen, sondern gegen die Globalisierung. Und dann war diese Wahl so polarisierend, der Wahlkampf so eklig, dass die gemäßigte Mitte nicht wusste, was tun. Also ist sie nicht zur Wahl gegangen. Außerdem sind die Parteien beide seit mindestens 15 Jahren nicht mehr in Verbindung mit den normalen Amerikanern. Trump hat „dem Volk auf’s Maul geschaut“ und sich als der Volksversteher geriert…Das war das Problem, und das selbe Problem wird es leider bei der nächsten Bundestagswahl, wenn wir nicht sehr aufpassen, bei uns auch geben.

    Zu Ihrer Beschreibung der Frauen, die wenn es an’s Bezahlen geht, ihre Nase pudern müssen, konnte ich nur ganz Rheinländisch sagen: Och, herm.- Es muss wohl doch nicht so gut sein, sein Geld zu ererben. Sonst würde man vielleicht auch Frauen in jüngeren Jahren kennen und lieben lernen, die nicht das Geld des Mannes brauchen, sondern ihn auch ohne dasselbe wollen. Und wenn man einiges Geld dann selbst später mal zusammen erwirtschaftet hat- umso besser für die Partnerschaft. Es wäre aber auch ohne gegangen.

    Oder war das Ganze als Satire gemeint? Ich hoffe es.

  114. Europäer versuchen Amerikaner zu verstehen...
    ich denke, das ist alles ein transatlantisches Missverständnis. Die Wahl zwischen Mr Trump und Mrs Clinton ist in meinen Augen für US amerikanische Verhältnisse nicht weniger „erschütternd“ als die zwischen Herrn Schröder und Frau Merkel bei uns.

    Was hierzulande halt wenige sehen wollen oder können, ist dass die Gesellschaft – und damit auch die Politik – halt doch grundlegend anders funktionieren als bei uns.

    Ich denke Trump erscheint in den Augen vieler Amerikaner zuerst als „self made Man“ auch wenn er natürlich nicht als der sprichwörtliche Tellerwäscher angefangen hat. Und wirtschaftliches Scheitern hat (selbstständiges Wiederaufstehen vorausgesetzt) dort auch nicht das Stigma wie hier. Und genau das ist, was das Land aus der Sicht seiner Bewohner „great“ gemacht hat.

    Der ganze andere Quatsch zählt einfach nicht. Erfolg zählt, „the winner takes it all“.

    Öffentlicher Auftritt ist in einer Gesellschaft die die Freiheit des Einzelnen als höchste Gut ansieht und die so vielschichtig wie die US amerikanische ist immer was wir als „Schauspielerei“ oder „unecht“ bezeichnen würden. Schon damit man sich nicht gegenseitig dauernd auf die Füsse tritt.
    Und „öffentlicher Auftritt“ fängt an sobald man die Strasse betritt.

    Man beachte die Worte von Obama kurz nach der Wahl, der sagte:
    „Everybody is sad when their side loses an election. But we have to remember that we are all on the same team. This is an intramural scrimmage. We’re Americans first. We’re patriots first.“

    Würde man soche Worte hierzulande hören? Nein. Würde man sie verstehen? Vermutlich nicht. Die Amerikaner haben sie denke ich verstanden, denn das ist das Element, das ihre Gesellschaft zusammenhält.

    Ohne das Verständnis für diese Worte, und die Gesellschaft in der
    die aus hiesiger Sicht „gute Seite“ durch solche Worte ansprechbar ist, ist eigentlich jede Analyse über die „böse Seite“ hinfällig.

    • Oh Gott nein, ich sehe ulF schon bleich danieder sinken
      Patriotismus, Stolz auf die Nation? Geht gar nicht im glückselig vereinten Europa.
      Andererseits soll D mit allem, was uns lieb und teuer ist, erhalten bleiben. Wie das ohne Patriotismus funktionieren soll, aber wahrscheinlich soll es das eben nicht.

  115. „Drain the swamp“
    Was mir gerade etwas Freude bereitet, ist die Wahrnehmung dessen, dass meine hier von manchen vehement abgestrittene Behauptung, dass Trump selbst nichts als Establishment sei und dementsprechend auch handeln wird, sich nun Stück für Stück bewahrheitet.

    Es wird inzwischen kolportiert, dass die Establishment-Old-Hands-Haudegen der GOP Newt Gingrich und Chris Christie in Trumps Kabinett wichtige Positionen innehaben würden. Rudy Giuliani wird eventuell sogar der Generalstaats-anwalt.

    Noch viel schöner: Das Gerücht, dass der CEO von J.P. Morgan Jamie Dimon Finanzminister werden soll.
    Ein zweiter Name, der für diesen Ministerposten bisher aufgetaucht ist, heißt Steven Mnuchin ex Goldman Sachs.
    J.P. Morgan, nach Industrial & Commercial Bank of China (ICBC) die zweitgröß-te Bank der Welt; Goldman Sachs, no further exlanation needed.
    http://www.salon.com/2016/11/10/draintheswamp-donald-trumps-choice-for-treasury-secretary-may-be-j-p-morgan-ceo-jamie-dimon/

    Tja, Trumps Slogan: „Drain the swamp“, in der Tat.
    Trump will die verkrusteten Strukturen der Washington-Eliten zerschlagen, um diese nun entweder durch GOP Old Hands oder durch einen direkten Draht zur Wall Street zu ersetzen.

    Tja, der Mann denkt praktisch: Warum denn über Lobbyisten gehen, wenn man einen der mächtigsten Wallstreet-Banker direkt als Minister einsetzen kann?

    Sorry, aber ich amüsiere mich gerade ein bisschen und warte auf weitere Knüller aus dem Trumpschen Planungsstab & will keep you posted. ;-)

    • Eben, warum immer diese verlogenen Umwege
      mich wundert das überhaupt nichts mehr. Und deutschstämmig sind GS und Trump, passt doch *g*.

      Übrigens sah Rudy Giuliani krank und klapprig aus.

  116. Herrlicher Anfang
    Gespannt hab ich den ersten Blog hier „zum Thema“ erwartet und bin auch gleich am Anfang mit einem grossem Lacher belohnt worden. Danke!
    Da ist der erste Absatz, rein faktisch, ohne Wertung, was dem Autor sämtliche Richtungen offen lässt, also scrollt man weiter…und sieht ein Foto mit altertümlichen Küchengeräten… ein grösserer Kontrast zu Ariana H. ist kaum möglich.
    Wie machen sie das bloss immer wieder auf solche Ideen zu kommen? Man hört das Klingeln der Alarmglocken in den Gehirnen von dies lesenden Gender Tussies bis nach Japan?

    Nun ja, erst mal den Rest lesen….. bis nachher….

  117. @Renate Simon
    Ich bin mir ziemlich sicher, da war so gut wie niemand im Raum, der für Trump gestimmt hatte oder hätte. Sekt auf meine Wette zu trinken, hätte ich aber auch aus einem ganz anderen Grund nicht getan: ich trete nicht auf ein Pferd, das schon am Boden liegt.

    • Gut, akzeptiert.
      Wobei das am Boden liegende Pferd eine deftige Analogie ist. Machte sich da der Stacheldraht bemerkbar?

    • Titel eingeben
      Pferde sind edle Tiere, was man von Hilary Wählern nicht gerade behaupten kann. (Von Trump Wählern allerdings auch nicht…)

  118. Wie der Hesse so sagt:
    Das Wesen einer Frau und das Innere der Worscht,
    sind noch lang nicht erforscht.

  119. Frauen haben Trump gewählt
    Vielleicht haben Frauen ganz einfach deshalb den Trump gewählt, weil sie die Hillary so grauslich fanden.

  120. Warum haben so viele Frauen Trump gewählt?
    Der Wohlstand der meisten Frauen hängt mehr vom Gehalt ihrer Partner, als von ihrem eigenen ab. Was halten die wohl von einer Politik, die an Universitäten und in Unternehmen Frauen und Farbigen Vorfahrt einräumt?
    Die müssen ihre Chance durch diese Politik beruflich voranzukommen, gegen das Risiko abwägen, dass ihr Partner dadurch ausgebremst wird.

    Oft erlaubt ihre Lebenssituation einen beruflichen Aufstieg nicht. Oft wünschen sie ihn auch nicht, weil ihnen im Leben andere Dinge wichtiger sind.
    Das Risiko dass der Partner beruflich aufs Abstellgleis gerät, dürfte sich in vielen Fällen in den letzten Jahren aber sehr konkretisiert haben.

    Da sind dann alte Filme über geschenkte Möbel und Griffe in den Schritt egal.

    Die Republikaner hätten womöglich auch einen Schimpansen aufstellen können. Der hätte auch seinen Weg gemacht.

    Ehrlich gesagt war ich am Mittwoch Morgen auch erstaunt, als ich auf dem Weg ins Büro das Autoradio einschaltete und einen Experten hörte, der sich bei seinen Erklärungen hin- und her gewunden hat. Ich begann lange und böse zu lachen. Nicht, dass ich über einen Präsidenten Trump froh wäre, aber das Entsetzen meiner Feinde bereitet mir viel Vergnügen.

  121. Der wahrhaftige Lügner
    …an Umkleidekabinengeschwätz ist nichts auszusetzen, aber es wurde ja voller Absicht als Demonstration von Potenz(Ich kann machen was ich will) ins Mikro gesprochen, trotzdem schockiert das viele Frauen nicht, weil man das kennt,weil es noch viel schlimmeres gibt, natürlich. Verrohung wird als authentisch wargenommen, deshalb kam Herr Trump paradoxerweise als wahrhaftig rüber, das hat er genial erkannt und eingesetzt, vielleicht ist er wirklich so, vielleicht aber auch ganz nett, ich kenne ihn nicht. Die Amerikaner, auch die weiblichen, denken:“ …der ist so, der verstellt sich nicht, Ich kann etwas erkennen, einschätzen“. Frau Clinton konnte man nicht so deutlich erkennen, aus vielen Gründen, sie ist komplexer. Das einfache,plakative(ist nicht wertend gemeint) Bild geht schneller in den Kopf und bleibt da.Das weiß Herr Trump als Fernsehmann. Um Inhalte geht es (erstmal) kaum. Und Frauen wählen Frauen nicht einfach, weil sie Frauen sind, aus Solidarität etc. Frauen sind untereinander sehr kritisch,viel kritischer als Männern gegenüber , ich weiß wovon ich spreche, ich war auf einer Mädchenschule….Aber ich finde es dennoch beängstigend, dass Komplexität heute Kassengift ist, nicht nur in der Politik.

  122. was ich noch zu sagen hätte
    ein hoch auf die Amis , ich liebe sie für die Wahl von D.Trump.
    Welches Wort kommt bei unserer Dauersonntagsschule in den Öff Re Ru Fu u Fern Seh -Anstalten vor. Richtig , das Wort “ Narrativ “ .
    Er ist das amerikanische Erzählung schlechthin, der Outlaw , der alle besiegt, das haben die US Wähler gefühlt , gesehen, gedacht und gehandelt . Sie sind frei und mutig. Danke. Die Show war super. Das können sie da drüben. Es wird spannend in der Welt.
    Ich sehe keinen Untergang, keine Katastrophe. Ich sehe nur , dass Eigentliches wieder wichtig wird und wir hoffentlich wegkommen , von diesen ganzen „akademischen Scheiß“, der uns das freie Denken abgewöhnen soll, um uns um so subtiler als je zuvor zu Sklaven einer selbst ernannten Führungsclique zu machen.
    Wer nur ein bißchen Sinn für Sprache hat, merkt wie kläglich das Gequatsche bei uns ist, die Endlos Wiederholungen machen es auch nicht wahrer. Vielleicht der Singsang nur , damit die Truppe sich selbst überzeugt , um nicht aus dem Gleichschritt rauszufallen.
    Um Kasperle Theater zu haben, habe ich mir das Ganze gestern auf ARD angesehen, von der Tageschau bis zur Sondersendung über Maischberger. Wie hochmütig unsere Kanzlerin und ihre Chargen sind. Der kommt bekanntlich vor dem Fall.
    Ich lese hier die Kolumne von Don A. sehr gerne, auch wie es jemand über mir trefflich formulierte , die vielen Perspektiven , die einem hier eröffnet werden, auch von den anderen Schreibern, aber ich muss nicht immer meinen Senf abgeben, vor allen Dingen, wenn es Fahrräder geht…..
    So jetzt mal zu der Mann /Frau Sache … unsere Frau Merkel hat in Ihrer Grußbotschaft ja auch PC- mäßig von sexueller Orientierung geredet. Soll sie, für mich gibt es Männer und Frauen und bisher bin ich noch niemanden damit ungerecht begegnet.
    Mag sein das es an der Scheinmetropole im Ruhrgebiet , am schnuckeligen Bochum , liegt , wo ich mein Endfufziger Frauendasein “ friste “ und beruflich Gott sei es gelobt und gepfiffen in einer öffentlichen Institution tätig bin, wo so richtig jeden Tag Brennpunkt ist.
    Ich schweife ab, die Küchenhilfen fallen mir ein, nee , die Maschinen habe ich auch nicht , obwohl mir besagte Ami Küchenhilfe in diesem Grün gefällt, aber , wenn ich daran denke, sie jedes Mal sauber machen zu müssen , gehe ich am Schaufenster wieder vorbei……..also Mann / Frau . Was da sonst noch ist und so hoch gejubelt wird , ist völlig zu vernachlässigen, weil es um Erhaltung der Art geht… immer und überhaupt….und dieses Wollen ist stärker als die zur Zeit um kulturelle Vormacht kämpfende Legion um den Feminismus und Minderheitendingsbums mit ihren gefühlt allgegenwärtigen Protagonisten/innen. Die sprechen aber eben nicht mit ihrem exklusiven Dasein und ebensolcher Denke – oh welche eine Überraschung- die Masse der Männer und Frauen an, nicht hier , was sich im kommenden Jahr zeigen wird , und in USA schon mal gar nicht , weil dort in den USA allgemein die Daseinsfürsorge für Jedermann und Jede Frau ungleich viel härter war und ist.
    Es ist für jede Strömung dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Wie schön, und das zum Lutherjahr , mal sehen wo die“ Bundesdeutschen Eliten “ in Bezug auf USA und die eigene Bevölkerung hinkommen , wenn sie so lutherisch penetrant, besserwisserisch orthodox weitermachen.
    Zum Schluss: Frauen sind unsolidarisch und Männer sind einfach gestrickt. Alle Politikerinnen werden auf Frau Trump noch neidischer sein als schon auf Michele O und ziemlich viele Politiker werden seine Frau anhimmeln. Und alle werden das Knie beugen vor der Macht.

  123. ...huch, das ist ja irre...
    Sie leben seit einiger Zeit in kalifatsähnlichen Zuständen und es sind nicht die ölaugen, die hier eine faschistische Marschrichtung vorgeben. Oder doch? Seltsam das alles.

    Im Hintergrund rauscht das große Orakel – ja was heißt das nun – und man kann dem Stuss kaum zuhören, ein endloser Strom aus endlosen Kehlen von Blablaichdenke und blablaichglaube.

    Also von weiter Ferne läßt sich unschwer erkennen, dass der Wohlfühlfaktor, so es einen gibt, eher schwächelt in diesem Deutschland. Allein das Wort D verursacht Brechreiz bis Vomitus in bestimmten Kreisen dieser Gesellschaft, die dem Glauben anhängt, das Geld an Bäumen wächst. Andere hingegen leben Ihre Geflogenheiten, haben eine Idee zu Heimat und eine lustvolle Beziehung zu Traditionen.

    Nun gut. Der Blick soll reichen. Es wird noch etwas dauern, bis der ganze Laden an der Waffen- und Munitionsgeldmaschine wie an der Nadel hängt, da es nur noch rudimentär Arbeitsplätze geben wird. Je höher industrialisiert und unter Umständen umso profitabler ganze Branchen werden, umso weniger Leute brauchst. Und genau das Gegenteil wäre hier angebracht. Die Schrumpfung der Gesellschaft, auf das D auf hinteren Plätzen bei Einwohnerzahl pro qm landet. Da haben die Jecken schon recht mit ihrem D verrecke. Das klingt jetzt richtig komisch. In diesem Licht sind Frauen wie Roth nicht nur für Frauen ein Alptraum. Bedeutet diese schizophrene Kommunikation die sog. Umvolkung?

    Umgekehrt kein Wunder, wenn dann der Druck zunimmt, und irgendwie aus mir bis heute nicht erkennbaren Gründen mögen es die Menschen überall auf dieser Kugel gerne kuschelig. Sie ballen sich.

    So aus weiter Ferne wüßte ich nicht zu sagen, ob mehr Frauen auf verantwortlichen Posten zu mehr Zufriedenheit allen verhelfen. Es reicht ja schon, dass die ganzen Nieten in der Mehrheit Männer sind.

    Jedenfalls erwerben ganz bestimmt noch einige einen akademischen Grad mit der vermasselten Clinton Kampagne, ohne erwähnen zu müssen, was Sie menschlich für eine Gruselpuppe ist oder war. Die Demokraten dort waren so blöd, Sie als Frau zu nominieren bzw. hat sie ja wohl daran herum geschraubt. Sanders wärs gewesen.

    Und jetzt noch ein Schwenk nach links unten auf die von unserer Elite im Gleichklang mit den Medienschaffenden (schaffend! Haha. Du Laberkopp) posaunte Empörung, in aller Bescheidenheit für alle sprechend, dass wir es alle bedauern. Ich nicht. Ich bin sehr froh, dass ein Personalkarussell dort stattfindet und mehrere Tausend Ihre Jobs wechseln müssen. Protestiert da drüben die progressive und gewaltbereite Genderjugend etwa dagegen?

    Ich kann den nächsten Herbst kaum erwarten. So lange noch. Wenn ich so in die Hirne schaue, sehe ich nicht das geringste Aufflackern irgendwelcher Synapsen bei dem Gedanken an die nächste Wahl in D und deren Kandidaten. Da heißt es nicht mal Pest oder Cholera.

    Aus D wird Zombieland. Den Pass dazu Zum selbermalen mit der nonationsnoborders Toolbox von Chez Aldiee.

  124. Sichtweisen
    Tja, Frau und Geschenk. In der Jugend war ich meist zu blöde, um das richtige zu finden. Dafür konnte ich prima in schwere Mäntel helfen. Nur waren die nicht in Mode.

    Geschenke habe ich wiederum gern angenommen. Auch von Männern; ich erinnere mich da an eine wunderbare, unerschwingliche Swedenborgausgabe in den Auslagen eines Antiquariats. Ein Satz und am nächsten Tag war sie mein. Es hat ihm nichts genützt. – Ach, diese Leichen auf den oberen Stufen der Kellertreppe.

    Ansonsten bin ich in einer Welt aufgewachsen, in der das Verhältnis Mann-Frau recht unhysterisch war. Kaum jemand wäre auf den Gedanken gekommen, es gäbe nach Geschlecht eine besondere Begnadung. Bei einer starken, selbständigen Frau das Frau zu betonen war unnötig oder eine Tautologie, denn wieso nicht.
    (Wenn ich es recht bedenke, ist das in meinem Umfeld heute noch so. / Ein Gendersternchen übrigens war in den meisten Fällen nicht vonnöten, die Begriffe waren weitgehend unschuldig, weil einschließend.)

    In Stunden der Vereinfachung bemitleide ich die neuen Liebhaberinnen des einfarbigen Pinsels. (Sind aber keine Anstreicherinnen geworden.) Manche scheinen mir nur die Extreme, nur Prüderie und Porno fühlen zu können.
    Auch sage man mir bitte, dass Frauen noch anfassen, noch grabschen können, wenn sie was von einem wollen? Können sie nicht mehr? Die scheinbar flüchtige Berührung? Das Ruhenlassen der Hand? … Die Zugriffe einer schnellen Soziusfahrt? Kein Spiel mehr, keine Sinnlichkeit? Ich müsste auf der Stelle weinerlich werden und mich furchtbar alt fühlen. O tempora o mores.

    Wie gesagt, Vereinfachung. Unsere Altvorderen nannten diese Sicht agelstares varwe, die Farbe der Elster. Aber unsere Altvorderen, männlich, schrieben auch neckische Geschichten, in denen die aus Belagerung, Zaubergewalt oder Hungersnot erretteten Frauen meinten, dass dem Helden mehr gebühre als schnöder Trank und verbundene Wunden. Wenn er denn ausreichend hübsch (nicht reich, solche wurden vom Fleck weg geheiratet) genug war. Ansprüche leiteten die wenigsten daraus ab. Am wenigsten an sich selbst. Man lese Wolframs Parzival.

    (Natürlich waren das auch Erziehungsromane. Um die eingeforderten Tugenden war es nicht sonderlich bestellt, eben deswegen. Das galt auch für die mâze, eine christliche Haupt- wenn nicht Kardinaltugend überdies und ein gesondertes Thema für eine Predigt nicht nur an unsere politischen Betschwestern.)

    Ein Dank an den Hausherrn für den anregenden, fast spröden Text in diesen Tagen des Wahns.

  125. https://m.youtube.com/watch?v=hlnx2NQPJmc
    All I wanna say is they don’t really care about us.

  126. Tramp ist Trumfh.
    http://plus.faz.net/evr-editions/2016-11-11/4991779

    Werter Don, überschätzen sich Ihre schreibenden Kollegen auf sinkenden Schiff nicht ein wenig? Dafür zahlen? Aber Mut haben sie.

  127. Make America hate again ? ...
    … muss gar nicht so kommen …. es folgen mindestens 4 Jahre Reality-Show … und hoffentlich vergisst er den Koffer mit dem Knopf, weil er den ganzen Tag Geld zählt und Golf spielt.
    .
    Wer das nicht lustig findet oder aushält muss eben auswandern.
    .
    Der Kerl mit den Pfälzer Wurzeln sollte nach seiner Amtszeit jedoch keinesfalls Ausreden vorbringen – er hat freie Bahn zum Durchregieren!
    .
    And the winner is: CORPORATE AMERICA die schliesslich nichts lieber haben, als einen geldgierigen Durchregenten mit demokratischem Anstrich der von „Chief“ zu „Chief“ mit sich reden lässt.
    .
    Keine Gängelei mehr mit doofen Umweltauflagen, keine komplizierte Regulierung (die ein Halbpfälzer nicht versteht und daher auch niemand erklären kann) und keine Wohltaten für Dienstboten, die ihn sowieso nicht wählen und halt einfach nur irgendwas arbeiten sollen.
    .
    Spannend wird sein erster Saunagang in Russland oder wird es vielleicht ein türkisches oder ungarisches Dampfbad sein ?
    Egal was kommt, Mutti darf maximal noch die Handtücher reichen.

  128. Hillary ist kein Vorbild für Frauen, oder?
    Hillary taugt nicht als weibliches Vorbild, als Frau, die es endlich schafft, die gläserne Decke zu durchbrechen. Sie hat ihre Karriere nicht aus eigener Kraft geschafft, sondern ist auf dem Ticket ihres Ehemannes Bill gefahren. Bill war der Garant ihrer Karriere, und deswegen hat sie trotz der Frauengeschichten zu ihm gehalten.

    Die Lewinsky-Nummer hat deutlich gezeigt, daß ihr Ehemann Frauen bei Bedarf als Sex-Objekte sieht und benutzt. Aber solange der Graf nur mit der Magd spielt, sieht die Gräfin großzügig darüber hinweg.

    Deshalb ist sie als Kämpferin für Emanzipation und Gleichberechtigung unglaubwürdig.

  129. Küchenmaschinen sind Schwachsinn ...

    und, wo immer sie rumstehen, ein Hinweis auf Leute, die nicht kochen (können/wollen).

    Wenn in einer gut gestalteten Küche unbedingt etwas rumstehen soll, dann bitte gute alte, deutsche Wertarbeit, eine Variomaxx von Jupiter.
    Alles andere taugt allenfalls zur Erstellung von Wahlprognosen mittels gemixter oder gerührter Kandidatenzettel, Enttäuschungen nicht ausgeschlossen.

    Apropos: mit Küchenmaschinen fängt oft an, was mit Wiegen, Windeln und rosa geblümten Tapeten endet. Dazu der unvergleichliche Oswald:

    Kain ellend tet mir nie so and
    von klainer sach in fremdem land,
    neur wenn ich fand die herberg voller kinder.
    Ir schreien hat mich dick bedort,
    das ich offt selber nicht gehort
    mein aigen wort, und sunder gen dem winder,
    So ich den langen tag erfros,
    müdlichen rait, gen aubent zwar des klain genoss.
    ain stuben gross, die ward mir offt zu enge.
    In mancher wiegen dick ergal
    ain kindlin klain, das es mir durch die oren gal;
    die nachtigal mich freuet bas die lenge.

    • Ab und zu kaufen die auch Leut
      die nicht mitbekommen haben das die Dinger mehr dekoratives Statussysmbol, ähnlich dem iEtwas, als tatsächlich einzusetzendes Gerät sind.

      Was da rauskommt kann dann auch lecker sein, manchmal tritt aber die Form-over-Function-Mania doch zu arg in Erscheinung („Sollten die Schüssel für den Mix Aufsatz nen Deckel haben ?“ – „Aber warum denn ?“) und das Ding verkommt zur Deko wie andere Modeerscheinungen in der Küche.
      Eiswürfelmaschine und diese Bakterienschleu… Sprudelwasser zum Selbermachen-Dinger fallen mir da grad ein.

    • Meine Mutter hatte frühzeitig eine Maschine von Braun
      aber wohl auch nur deshalb, weil man Vater als nicht selbständiger Elektromeister ständig darauf wartete, dass irgendein Teil im Haushalt seinen Geist aufgibt und er alles auseinandernehmen und das Innenleben studieren konnte.

      Jedenfalls machte das Ding einen Krach, den ich in meiner Küche nie haben wollte. Wenn ich meinen Kuchen- oder Brotteig mit dem Krups Dreimix anrühre, bin ich schon kurz vor der Krise und froh, wenn wieder Ruhe einkehrt.

      Ich plädiere daher für mehr Blumen, Bücher, weiß der Teufel, aber auf gar keinen Fall eine Maschine.

  130. Der deutsche Trump sammelt seine Truppen
    Arroganz gegenüber Amerika ist völlig fehl am Platz. Auch Deutschland hat seine schrillen Typen mit schrägen Frisuren, die mit blöden Sprüchen bei ihren eher unterbelichteten Wählern punkten, und die jetzt Morgenluft wittern und an die Macht drängen:

    http://m.spiegel.de/politik/deutschland/a-1120775.html

    • Selbst die Provinz macht einen auf moralisch überlegen
      Gestern Abend, im Schwaben-Bessermenschenmachsender SWR 3, mit diesem Komiker Bratzler, zusammen mit seinem M-i-n-i-s-c-h-d-e-r-p-r-ä-s-i-d-e-n-t (Verzeihung, die grammatikalisch korrekte Form gibt es im Schwabenland nicht).
      .
      Einfach nur ätzend. Obwohl der Kretsche dem Bratzler ganz schön die Drehzahl versaut hat.

      http://www.ardmediathek.de/tv/Zur-Sache-Baden-W%C3%BCrttemberg/Sendung?documentId=610194&bcastId=610194

      ab Minute 011:12
      (DdH)

    • Der deutsche Trump?
      Man sollte nicht vergessen wer es war, der Trump verursacht hat….

      Es ist kein Zufall, dass nach der Enttäusung des bisherigen Teils des Jahrhunderts, einem gewissen Herrn Obama, nur Müll wie Trump und Hilary zur Auswahl standen.

      Sollten solche Figuren, wie von ihnen beschrieben in DE Erfolg haben, so liegt es an den Alternativen Merkel/Gabriel, und natürlich, nicht zu vergessen, einem Volk das solche Leute gewählt hat.

      Wenn die Wahl nur zwischen dem „weiter so wie bisher“ oder wie in den USA einem Knallkopp besteht… dann freue ich mich auf einen lustigen Wahlabend. Das ist ja das Schöne am Zuschauen bei demokratischen Wahlen, dass die Mehrheit nahezu stets die dümere Wahl bevorzugt.

  131. Danke Don!
    Ich weiß wohl, dass es etwas geistlos wirkt, nach Ihrer fein geführten Klinge ein banales Dankeschön folgen zu lassen, aber es liegt mir mal wieder am Herzen. Das dramatische – und tragisch komische, je nach Perspektive, ist wohl der Umstand, dass die meisten Wähler eigentlich gar keine neuen Parteien wollen, diese aber wählen müssten, wenn sie wünschen, dass die alten Parteien vielleicht doch noch verstehen, was der Wähler sagen will. Statt es zu leugnen. Stattdessen das Narrativ von den Abgehängten. Na, das kann ja heiter werden.

  132. Im Nachsatz zu meinem ersten Beitrag zu diesem Thema:
    Wütende alte Männer der @FDPFraktionNRW haben Angst vor geschlechtergerechte Sprache. Traurig ist,dass @SusaSchneider als Frau da mit macht!

    twitterte heute die Landtagsabgeordnete der Grünen, Wibke Bruns.

    Da hat eine Politikerin wohl nicht verstanden, wohin der Zug mittlerweile fährt.

    ——

    Die meisten wollen wohl keinen zu weiten Ausschlag des politischen Pendels zur rechten Seite.

    Die Deutsche Politik und Medienlandschaft war vielleicht irritiert über das Erstarken entsprechender politischer Kräfte in div Ländern Europas.

    Werden die Sorgen und Nöte alleinerziehender Mütter und prekär Beschäftigter durch diese unsägliche gendergerechte Sprache auch nur im geringsten aufgegriffen ode? Oder wird hier ein Thema aus der übersättigten und missionierenden rosaroten-grünschimmernden Blase bedient?

    Ein Shitstorm, einer wie der, der Roth ins Amt der stellvertretenden Bundestagspräsidentin führte, soll bandenmäßige Kriminalität werden? Hatespeech ist Ursache für Nöte Alleinerziehender, Wohnungssuchender, Arbeitsloser?

    Grüne Politiker halten es für unverantwortlich, kriminelle Migranten abzuschieben, weil es in deren Heimatländern zu kalt sein könnte. Oder aber, weil diese wegen hier begangener Drogen- oder sexueller Kriminalität in ihren Heimatländern möglicherweise bestraft würden, jedenfalls ihrem Drang auf so selbstbestimmtes Leben nicht ausleben könnten.

    In NRW und Brandenburg werden nachweislich Kriminalstatistiken gefälscht. Zugunsten von Migranten, zulasten von Deutschen. In NRW wird ein junger Migrant nach ca. 40 nachgewiesenen Straftaten auf freien Fuß gesetzt. Dort können Migranten unter einem Betreuungsprogramm des Innenministers Jäger betüdelte Migranten Anschlagspläne und sonstige Straftaten ausüben, aber ans Licht kommen darf das nicht. Bei Autorennen auf Strassen Erwischte werden wegen positiver Sozialprognose zur Bewährung verurteilt, die Hinterbliebenen dabei Verstorbener bleiben in ihrer Trauer alleine. Verstösse Deutscher gegen Ordnungswidrigkeiten werden sanktioniert und die Sanktionen durchgesetzt, bei Migranten scheint dagegen eher sozialhelferischer Impetus die Leitlinie zu sein. Blitzermarathon ist in NRW ist beim Innenminister populär und entdeckte Verstösse werden rigoros sanktioniert. Dagegen habe ich keine Einwände. Aber für No-Go-Areas hat die Polizei in NRW nicht genügend Personal, mal ganz abgesehen von justiziablen Folgen.

    Werden durch solche Positionen die Probleme, Sorgen und Nöte derer in Deutschland angesprochen, die ein Opfer von Taschendiebstahl, von heimischem Raub, von sexuellem Übergriff wurden oder sich fürchten, solches zu werden und sich deshalb weniger in den öffentlichen Raum wagen? Ist Justiz mittlerweile auf einem Auge blind, aber politisch korrekt?

    In Köln hat die derzeitige Oberbürgermeisterin Reker im Herbst des letzten Jahres als Sozialdezernentin Wohnungen für Migranten angemietet für ca. 16,50 Euro pro qm, Hartz 4 Empfänger in Köln mussten umziehen, wenn ihre Unterkunft mehr als 8,25 Euro pro qm kostete und wohl auch immer noch kostet. Für Kinder soll der städtische Haushalt um ein Drittel reduziert werden, wenn das denn so stimmt, für Migranten ist viel an Mitteln da? Für Migranten ist aus dem Himmel Geld geregnet, dass Sprach- und Integrationskurse ermöglicht, für Hartz 4 Empfänger ist lediglich Geld für den 37. Bewerbungskurs da, und natürlich ein wenig für 1-Euro-Jobs. Und wer zahlt die künftigen Hartz 4 Bezüge der dann dort beziehenden Migranten?

    Es wird niemandem etwas genommen, sagte Bundesjustizminister Heiko Maas. Klar, ihm und seinesgleichen, der Kahaneinitiative, den NeuenDeutschenMedien, und wem weiß ich nicht alles nicht, aber Bürgern und Kindern am unteren Ende der sozialen Leiter.

    Da bekommt eine ehemalige Piratenpolitikerin und derzeitige Bloggerin bei Illner Raum für Rassismusthesen und ein Honorar, bei Maischberger durfte Alice Schwarzer als ausgewiesene USA-Expertin ihre Meinung lautstark äußern und Honorar kassieren, bei Anne Will darf eine Vollverschleierte von der Moderatorin ungehindert Propaganda für einen extremen Islam und den IS machen, trotz Warnung des schweiz. Staatsschutzes – eine alleinerziehende Mutter ohne Empfangsgerät, die keine GEZ-Gebühren zahlen wollte oder konnte soll fürs Nichtzahlen im Gefängnis einsitzen.

    Kaum jemand wird etwas gegen Gleichberechtigung haben. Aber weshalb bekommen Feministinnen einen überproportionalen Raum und Gelder? Weshalb mißachtet die Bundesfamilienministerin Schwesig die Bemühungen getrennt lebender Väter, die Umgang mit ihren Kindern haben wollen? Was qualifiziert Domscheid-Berg zur Beraterin eines Films der ARD über TTIP oder war das einfach nur mal wieder ein Abgreifen von Mitteln des ör Rundfunks? Ein Kindergarten oder wars eine Grundschule in NRW schickte den einzigen Mann im Betreuungs- bzw. Lehrkörper als Gleichstellungsbeauftragten zur entsprechenden Konferenz in NRW und wurde nicht als solcher zugelassen, da er ein Mann sei und somit mit Gleichberechtigung nichts zu tun habe, allen Ernstes so geschehen. Gleichberechtigung? natürlich – Diskriminierung unter dem Mantel des Feminismus? na ja

    Nur ein paar Beispiele.

    —–

    Nein, ich bin kein Freund der AfD, alles andere als das, um zu erwartenden reflexhaften Vorwürfen zuvor zu kommen. Und ich bin wie Don Alphonso kein Nazi, weil ich Themen benenne, die halt an fast jeder Strassenecke zu greifen sind.

    Ich schrieb, im vorigen Beitrag, wenn die Politiker in unserem Land die Lektion aus den USA, aus Großbritannien, Frankreich, Italien, usw. überhaupt erst einmal wahrnehmen würden und sich den Sorgen, Nöten und Wünschen der hier angestammten Bevölkerung widmen würde, dann könnte die Wahl Trumps Gutes für uns bewirkt haben.

    Falls nicht, werden sich in Deutschland manche Progressive in ihrer rosarotengrünschimmernden Blase noch umsehen und das Gewitter fürchten. Aber da sie ja

  133. Nachsatz Teil 2
    So mächte ich einfach hoffen, dass sich die Politiker in Deutschland so einfach wie die FDP in NRW unsinnigem und den Bürgern abträglichen Ansinnen in den Weg stellen. Oder wie Philipp Lengsfeld schrieb, er ließe es sich nicht mehr nehmen, sich für sichere Grenzen einzusetzen. Usw. usf..

    Gleiches sollte gleich beurteilt und behandelt werden. Der Rechtsstaat ist durchzusetzen. Großmütiges Mäzenatentum von Politikern an gut gefüllten Kassen zugunsten von politisch Nahestehenden sollte sanktioniert werden. Schülern sollten Mittel an die Hand gegeben werden, ihr Leben autark an wandelnde Umstände anpassen zu können statt Versuchskaninchen Grün-roter Schulexperimente zu sein.

    Und allerlei dergleichen mehr.

    Da gäbe es soviel.

    Dann wird es keinen deutschen Trump, Farage, Wilders, Orban usw. geben.

    Niemand möge bitte sagen, es wäre nicht zu sehen und nicht zu regeln.

    An sich ist es recht einfach.

    • Thomas, so ist es, leider
      und Ihre Aufzählung möchte ich noch damit ergänzen, dass ein Gericht die Abschiebung eines Rumänen ablehnte, weil in Rumänien die Gefängniszellen zu klein sind…
      http://www.derwesten.de/region/westfalen/gefaengniszelle-zu-klein-rumaene-wird-nicht-ausgeliefert-id12330277.html#plx443116623

    • Da hab ich ...
      auch nur noch mit dem Kopf schütteln können, werte Renate, als ich das gelesen habe.

      Leider gibt es unendlich viel mehr von solchen Dingen.

      Den neuen Beitrag von Don Alphonso habe ich nur rasch überflogen, den über Breitband und der dort aufgegriffenen Themen bzw. daraus zu erwartender Entwicklungen.

      Nun schau ich mal, was dort an Kommentaren zu finden ist und vielleicht gleich noch oder halt morgen, wenn es passen sollte, werd ich da auch kommentieren.

      Ich glaube, es wäre nicht allzu schwer, unser Land zu befrieden, wenn eben einfach Gleiches gleich behandelt würde und – um Ihr Beispiel aufzugreifen – Kriminalitätsflucht nach Deutschland nicht auch noch honoriert würde.

  134. Two SENSIBLE opinions about the future from global research.ca
    Tim Anderson: The populism which pervades US politics makes predictions difficult; including those for President Trump. This nation of ‘freedom’, founded on mass slavery, was always hard to take at face value. As Hillary Clinton said, US politicians need both ‘a public and a private position’. Further, Trump will face great pressures to ‘normalise’ with the military-financial elite, once in office.
    Yet there are signs that, behind the crude front, Trump wants to break with the elite consensus; a type of ‘American third way’ which combines aggressive military expansion and finance capital rule with a facade of social liberalism. He tapped a vein of mass resentment at this consensus, so apparent in the Wall Street and mass media backing for Hillary Clinton. Of course, Trump is eminently capable of betraying any constituency. And his claim to revive the US economy using his property development skills is just absurd.
    Yet he is not a stupid man. As José Martí wrote of the US: ‘We should not exaggerate its faults … nor should these faults be concealed or proclaimed as virtues’. There are real forces at work in the former great power which require elite adjustment. The economic dynamism of the US is mostly gone and its military over-reach is evident in the Middle East.
    Trump rejects the proxy war on Syria, mainly because he is realist enough to distance himself from a failed imperial venture. He pledges to work with Russia against the terrorist groups Bush and Obama deployed. He even attacks the sacred doctrine of US ‘exceptionalism’. All this seems to run against the anti-Russian and ‘New Middle East’ projects.
    Yet Trump has employed old school Pentagon types, argues for military revival and uses strong rhetoric against Iran and Cuba, focal points recently ‘de-conflicted’ by Obama. We should not exaggerate Obama’s ‘virtues’. The US was outmanoeuvred in both cases, and maintains vicious economic sanctions against those and other independent countries.
    It seems almost certain that Trump will initiate a welcome retreat from the US proxy war on Syria. But to what extent this represents a shift in global strategy remains to be seen. The most hopeful sign for the rest of the world is not that Trump will change Washington from imperial monster into responsible global citizen. The hope should be seen more in a possible internal redirection of US chauvinism, which might allow the rest of the world a chance to breathe.

    Stephen Lendman: Thankfully humanity is freed from the scourge of a third Hillary and Bill Clinton crime family co-presidency – she in the lead role with her finger on the nuclear trigger as US military commander-in-chief, perhaps eager to squeeze it.
    Newsweek magazine jumped the gun, printing a special edition, distributing it to outlets before November 8 – Hillary on the cover below the heading “MADAM PRESIDENT.”
    Like polls predicted a Hillary victory this electoral cycle, they said Dewey would defeat Truman back then – wrong both times.
    Madam president wasn’t to be. Some day eventually in America, someone other than Hillary. Overnight Tuesday, her political career ended with a bang, not a whimper.
    If it was Christmas, we’d sing Joy to the World. Hold the cheers for Trump. He’s no populist leader, his policies less than people friendly. His “Contract with the American Voter” includes disturbing promises he’ll pursue as president.
    A previous article discussed them. Here are the lowlights:
    • Let business operate as regulation-free as possible, facilitating greater corporate predation.
    • Direct the Treasury security to declare China a currency manipulator – on the one hand wanting better relations with Russia, he says; on the other, contesting China’s economic policy unfairly.
    • Allow unrestricted fossil fuel production, instead of prioritizing development and use of alternative green energy sources.
    • Authorize construction of the environmentally destructive Keystone Pipeline and similar projects.
    • Cancel US participation in UN climate change programs.
    • Replace Supreme Court Justice Antonin Scalia with someone matching his right-wing extremism.
    • Cancel federal funding for Sanctuary Cities.
    • Mass deport millions of undocumented (largely Latino) immigrants.
    • Cancel visas to foreign countries unwilling to take them back.
    • Suspend immigration from so-called “terror-prone regions,” largely the Middle East, ignoring America’s responsibility for creating ISIS and likeminded groups.
    • Simplify the tax code from seven to three brackets.
    • Cut taxes, largely benefitting high-income Americans.
    • Cut the corporate tax rate (few firms pay) from 35 – 15%.
    • Replace Obamacare with health savings accounts – swapping one failed system for a worse one.
    • Cut approval red tape to let inadequately tested drugs be offered for sale.
    • Build a wall along America’s border with Mexico, its government funding the cost.
    • Increase America’s gulag prison system population by imposing mandatory minimum sentences for undocumented immigrants reentering the country after being deported.
    • Get tougher on crime and so-called illicit drugs than already.
    • Increase funding and other resources for already militarized state and local police.
    Additional policies he’ll pursue include greater support for Israel than already, including recognizing Jerusalem as its capital, breaching international law.
    He wants the Iran nuclear deal abolished. He’ll likely ignore it rather than rescind an international agreement involving seven countries, including the five permanent Security Council members.
    He wants a more robust, expanded US military instead of major cutbacks needed along with ending all imperial wars.
    He saved humanity from the scourge of nuclear war on Russia, while unlikely to pursue peace over war in multiple theaters involving US forces or their surrogates. A

  135. Tages Anzeiger Schweiz BAZ Schweiz
    Danke Don.Wie immer – voll ins Schwarze! Was man leider in den Kommentaren der Schweizer Presse nur bedingt sagen kann. Und voll triffts mich bei Augstein!

  136. Danke Don Alphonso
    Mal wieder ein Klassetext.

    A Hund isser scho, der Don!

    Hoffe, dass wir in 4 Jahren dann auch sagen koennen: A Hund isser scho, der Donald!

    Wer weiss, vielleicht macht der seinen Job als Praesident ja viel besser, als viele sich das heute vorstellen koennen.

    Jemand der in der „richtigen“ Welt schon mal etwas gewuppt hat, muss ja als Politiker nicht verkehrt sein, vorsichtig gesprochen.

    Vielleicht brauchen wir in D ja auch mal so einen, es gibt aber kaum einen Kandidaten?

    Als Anfang – wie waere es mit Herrn Grupp von Trigema.

    Sein Affe als Aussenminister koennte nicht mehr Schaden anrichten als der jetzige Amtsinhaber. War das jetzt Hate Speech?

    Ich bin kein Fan von Trump, aber mich freut es, dass dieses ganze PC- und Gender-Gedoens so eins in die Kloeten bekommen hat.

    • gewuppt oder bunga
      Jemand der in der „richtigen“ Welt schon mal etwas gewuppt hat, muss ja als Politiker nicht verkehrt sein
      Also seit Silvio bin ich da sehr, sehr skeptisch!

  137. Daisy Mae Yokum
    News from Appalachia: Disability

    Laut der neuen Definition der WHO (Weltgesundheitsorganisation) ist auch derjenige unfruchtbar, der über einen längeren Zeitraum keinen geeigneten Partner findet. (motherboard, Oct. 2016)

    Falls dem Hausherrn jetzt der Blaubart verrutscht –
    »Vierer-Examen-Heiko« könnte das freudige Ereignis wie folgt nutzen:
    Die mit allen Mitteln forcierte Bevölkerungsvergrößerung* wird flankiert durch die Wiedereinführung des »Hagestolzenrechts**«.

    * Populationismus, 18. Jahrh.
    ** Altersgrenze 50 zu Gunsten der Armenkasse, 18. Jahrh.

    Old News from Appalachia: Sadie-Hawkins-Day
    Seit 1946 werden dort Junggesellen wie Freiwild gejagt. Wurde bis Sonnenuntergang einer von einem Mädchen gefangen, musste er sie heiraten. Dieser Brauch wurde von zahlreichen Universitäten (Princeton, Stanford, Yale … ) übernommen.

    • angelic news
      Dir O Don sind alle Frauen erlaubt. Auch die Freiheit von Frauen. Wie sollten unsere Mitleserinnen zusehen, wenn irgendso a madl vom dechernsee zu ihrm grousn huf nu än Donn eifängt blouß walls am Sadie Hawkins day grod am nächst beim Donn steiht.
      Wenn überhaupt muß es den Don am Stachus in Pfenning zerrreißen damit wirklich jede Frau einen Teil an ihm haben kann.

  138. Danke für die Recherche
    Man muss bei den elenden linksliberalen Kampagnen zwingend Quellen checken. Wie gut, dass Sie es getan haben. Die Lückenpresse wird sich, wenn sie so weitermacht, selbst erledigen. Im Prinzip hat sie es bei der US-Wahl schon getan.

    Und neue Kapriolen in Sicht. Die Wahrnehmung von Trump in den Medien ändert sich rasend schnell. Gestern noch pfui, wird heute sogar das vorher als abscheulich charakterisierte Wahlkampf-Verhalten als genial bezeichnet: „Psycho-Tricks aus dem Lehrbuch: Warum Trump die Wahl gewinnen musste“ http://www.focus.de/finanzen/experten/adel_abdel-latif/us-wahlkampf-politische-manipulation-aus-dem-lehrbuch-warum-trump-die-wahl-gewinnen-musste_id_6181973.html

    In Berlin widerruft Steinmeier vorangegangene Panikanfälle und Wutausbrüche und findet es auf einmal hervorragend: „Ein politisches Erdbeben kann ein Weckruf sein“
    Aus Bayern erklärt uns ein Herr Stoiber „Trump ist möglicherweise besser für Europa als Clinton“.
    Was angesichts der bevorstehenden Reduzierung der Exportchancen der deutschen Industrie per Beendigung der TTIP-Verhandlungen, und möglicher anderer protektionistischer Maßnahmen, sowie der bevorstehenden Vervielfachung der Rüstungsausgaben einen Hauch euphemistischer Umdeung im Orwell-Stil hat.

    In Nord und Süd der Schwenk zur positiven Wahrnehmung. Dieser Opportunistismus wirkt unerklärlich. Ein Schelm wer denkt, dass er maßgeblich durch die positive Reaktion der Aktienbörsen determiniert sein könnte.

    Last but not least, a grain of salt: US-Amerikanerinnen afrikanischer, asiatischer und lateinamerikanischer Herkunft sind auch US-Amerkanerinnen. Auch wenn Trump das ungern so sehen möchte, man muss ihm dabei nicht folgen. Die geschlechterspezifische Wahlanalyse besagt, dass er bei US-Wählerinnen verloren hat.

  139. Pingback: De venta en venta / Milchkannen 30 – Geschichten und Meer

  140. Braun Küchenmaschine
    Haben wir uns vor 5 Jahren gekauft. Sehr zu empfehlen. Obwohl ich habe es mal geschafft selbst den Motor mit 650W an die Leistungsgrenze zu bringen.BTW Kein Kitchenaid!!! Kenwood wurde auch gehen.

    • Küchenmaschine
      Als bekennender >Konservativer habe ich Bosch, weil auch schon meine Mutter Bosch hatte. Bin bis jetzt recht zufrieden.

    • .
      zumindest benötigt man diese im privathaushalt nicht zwingend.

      denn zum kochen, die nun einmal veritable chemie ist, benötigt man die empfindung, wie stark zu mischen sei und wann genug gerührt wurde, denn die zutaten und die aussentemperatur sind nicht immer gleich. zudem bedeutet es doch eine elende spülerei, denn plasticteile gehören nicht in die geschirrspülmaschine, im gegensatz zu den gerätschaften, die man ohne maschine verwendet. zumindest machte man die erfahrung, dass rezepte, wie man sie hier in der burg anwendet, woanders – in haushalten mit küchenmaschine – so nicht aufgehen; was hier ein leichter mürbeteig ist, ist dort ein undurchdringliches schneidebrett, um es zugespitzt zu formulieren.

      ausserdem trainiert sich beispielsweise beim teigkneten die handmuskulatur, und es lässt sich trefflich verbergen, falls man jemanden im geiste zu erwürgen trachtete (zum beispiel denjenigen, der das gute rezept bis zu unkenntlichkeit durchknetete).

      und wer leckt danach die finger ab––?
      eben.

    • Notwendigkeiten
      Nun – ob es wirklich eine Küchenmaschine braucht oder nicht, hängt natürlich sehr davon ab, was man in der Küche tut. Beim Teigkneten gibt es die von donna laura erwähnten empfindlichen Naturen, die auf schnöde Metallhaken mit Fehlverhalten reagieren (Hefeteig mag auch gern warm angefaßt werden), aber bei Pfefferkuchen und verwandten mag ich nun wieder die Kleberei nicht so sehr an den Händen. Für Springerle ist die Kenwood der Star :“Zucker und Eier werden 1 Std. tüchtig gerührt“ – das hat meine Großmutter noch gemacht, ich delegiere das lieber.
      An Zubehör haben wir einen Mixer (wird oft verwendet), ein Passiersieb(saisonal für Tomatensuppe oder Apfelmus, dann jeweils heftig), einen Fleischwolf und eine Reibe/Raffel.
      Zum Reinigen kann dabei übrigens sehr viel in die Spülmaschine (Schüssel aus Edelstahl, Mixer aus Glas), nur beim Fleischwolf gibt es eine größere Aktion, aber das ist bei einem handbetriebenen genau gleich.


    • Liebe donna, aha, selbst in Ihrem vorbildlichen, weil etwas umfangreicheren Haushalt wird das also nicht benutzt. Ich habe immer gedacht, das ist was für jemand, der ständig Smoothies, Cremesuppen macht und Eintopf (Möhren schnippeln), also etwas, das ich garantiert nicht brauchen kann und wo mich allein schon der Gedanke an die verstellte Fläche, die ich zum Arbeiten brauche, sowie das murksige umständliche Putzen in Wallung bringt. Bei den Mengen, die ich mache, habe ich schneller das Gemüse mit dem Messer geschnippelt und zack-zack abgewaschen als daß ich so einen umständlichen Trumm bemühe und dann elendig eine halbe Stunde mit Putzen verplempere.
      Ich dachte immer, für größere Mengen Selleriesalat wäre sowas vielleicht zu gebrauchen. Also wer öfters 10, 20 Leute einlädt. Aber wahrscheinlich selbst da nicht.

  141. Was haben Sie gegen die FAZ in der Hand...
    dass Sie hier ungestraft dermaßen vom Leder ziehen können? Ein Bekenntnis zu nicht batteriegestütztem Küchengerät aus Zeiten finsterster Unterdrückung der Frau! Allein die Redaktion von „Technik & Motor“, die noch jeden solarbetriebenen Löser von Problemen, die in einer Küche, in der wirklich gekocht und nicht bloß angegeben wird, niemand hat, bejubelt – allein diese fortschrittlich gesinnten Kräfte müssen doch geschlossen gegen Sie stehen.
    Ihr übrigen Auslassungen dagegen dürften dagegen kaum für Aufruhr sorgen: ein weißer alter Mann erklärt den Wahlsieg eines anderen weißen alten Manns – das beweist ja nur, dass die USA dringend einen wohlmeinenden Diktator brauchen, der von den gesellschaftlich relevanten Kräften gewählt wird – also JournalistInnen, Pfarrerixen und Lehrenden/innen…

    • Titel eingeben
      Das sehe ich genauso. Ein Armutszeugnis für die FAZ, die ich ansonsten sehr gerne lese.

  142. Frauen und Geld
    Sind die Damen jetzt auch für die Börsenkurse verantwortlich?
    .
    Wie soll man sich den Kursanstieg erklären?
    Am Ende vielleicht damit, dass die Märkte Trumps Wahlversprechungen (Einfuhrzölle, Verzicht auf TTIP) irgendwie ernst nehmen?
    .
    Oder was ist da los?
    .
    Wenn mir eine Frau das mal erklären könnte. („Womensplaning“).

    • Börsenkurs
      Die Trumpocalypse war bereits eingepreist, als Trump durchsickern ließ, was er von seinen Ausfällen gegen das Establishment tatsächlich hält: Die Finanzen übernimmt jemand von Goldmann-Sachs, und als erstes Projekt wird die Bankenregulierung zurückgefahren.
      Hurra! Natürlich steigen da sofort die Kurse. :)

  143. Gizmodo...
    hat noch, bevor ich es endgültig abgeklemmt habe, Folgendes in meine Timeline gespült:

    „Rudolph Giuliani, a possessed sack of human flesh and crooked teeth, wants to take up the cyber reins in President-elect Donald Trump’s administration.“

    Warum erinnert mich das verdächtig an Frau Kiyaks „„lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“?

    Es ist schon erstaunlich, dass die „Generation Snowflake“, die sonst auf höchste Sensibilität bzgl. „body shaming“ und ähnlicher Kindereien pocht, keinerlei Hemmungen bzgl. „hate speech“ hat, wenn sie auf Leute stößt, die ihr nicht umstandslos in ihre leuchtende Zukunft folgen mögen…

  144. Bien fait-well done-good job
    Mutterkutter setzt Signalwimpel Foxtrot : „Ist TTIP jetzt „faktisch tot“?
    .
    Siehsde, wir hatten recht damit, daß wir das Vertragswerk nicht gelesen haben, werden die unter der Glasschüssel jetzt sagen.
    .
    Wo bleiben die Dankesprozessionen der TTIP-Gegner?
    (DdH)

    • America First!
      Das TTIP muss ja nicht tot sein. Trump ist ja nicht per se gegen Handelsverträge, sondern nur dann, wenn die USA davon nicht genug profitieren. Also wenn er einen günstigeren Vertrag aushandeln kann, dann ist das völlig okay.

      Passt z.B. zu seinem Ansatz, laut welchem das Test- und Genehmigungsverfahren für Pharmaprojekte gelockert werden sollte. Den Verbraucherschutz will Trump wohl ganz abschaffen.

      Also wenn ein TTIP mit Trump, dann mit haarsträubend wirtschaftsfreundlichen Inhalten, welche einseitig den US Interessen dienen.

  145. Kommentare unterschlagen, na!
    Also, hier kommt man ja schon in’s Grübeln. Also nochmals: Gestern um 22 Uhr gesendet, hier aus der Erinnerung ein zweites Mal, und wer dies liest, denke mal darüber nach, warum bei der einen Seite solche Falschmeldungen böse sind, aber bei der anderen nicht?? Werter Don, das hätte ich nicht gedacht!!
    Hier nochmal langsam für Geisteswissenschaftler: Laut „Die Welt“ haben sowieso nur 54% der Wahlberechtigten gewählt. Nehmen wir an, von den Wahlberechtigten sind 50% Frauen. Dann haben von den verbliebenen 27% Wahlberechtigten Frauen laut FAZ nur 42% Trump gewählt. Das macht für mich etwa 12% der Wahlberechtigten Frauen für Trump! Wie kommen Sie da auf eine große Mehrheit der weißen Frauen?? Da laut Wikipedia immer noch 72% der USA-Amerikaner weiß sind, kommt man da beim besten Willen nicht hin!

    Nein, was bei dieser Wahl passiert ist, ist nicht gegen den Feminismus gewesen, sondern gegen die Globalisierung. Und dann war diese Wahl so polarisierend, der Wahlkampf so eklig, dass die gemäßigte Mitte nicht wusste, was tun. Also ist sie nicht zur Wahl gegangen. Außerdem sind die Parteien beide seit mindestens 15 Jahren nicht mehr in Verbindung mit den normalen Amerikanern. Trump hat „dem Volk auf’s Maul geschaut“ und sich als der Volksversteher geriert…Das war das Problem, und das wird es leider bei der nächsten Bundestagswahl, wenn wir nicht sehr aufpassen, bei uns auch geben.

    Zu Ihrer Beschreibung der Frauen, die wenn es an’s Bezahlen geht, ihre Nase pudern müssen, konnte ich nur ganz rheinländisch sagen: Och, herm.- Es muss wohl doch nicht so gut sein, sein Geld zu ererben. Sonst würde man vielleicht auch Frauen in jüngeren Jahren kennen und lieben lernen, die nicht das Geld des Mannes brauchen, sondern ihn auch ohne dasselbe wollen. Und wenn er es dann selbst alleine oder mit seiner Frau zusammen erwirtschaftet hat- umso besser. Es wäre aber auch ohne gegangen.

    Oder war das Ganze als Satire gemeint?

    • Titel eingeben
      „Da laut Wikipedia immer noch 72% der USA-Amerikaner weiß sind, kommt man da beim besten Willen nicht hin!“

      Nur noch 64% der Amerikaner sind non-hispanic whites.
      In den Wahlresultaten werden Latinos als extra Gruppe behandelt, sind nicht in der Gruppe „Weiße“ enthalten.

  146. Pingback: Kofelgschroa, Teddy Roosevelt und Akkus aus Schrott - die Links der Woche vom 4.11. bis 10.11. | Männer unter sich

  147. "Dass Trump ein Populist sei, ist ausgemachte Sache.
    Doch ist er es in einem eklatant höheren Maße als beispielsweise Alexis Tsipras oder Matteo Renzi oder Angela Merkel? “

    Ich möchte mit diesem Zitat ergänzend zum Beitrag von Alphonso hier auf einen sehr klar analytischen und sprachlich treffenden Artikel von Alexander Kissler im Cicero zur US Wahl hinweisen. Vielleicht liest ihn der/die ein oder andere
    http://cicero.de/salon/nach-der-uswahl-thank-you-mr-president#comment-24850

    • Good Choice
      Gelesen, sehr gut, danke für den Hinweis. Da Sie auf den comment-Bereich verlinkt haben, hier noch der link auf den Text von Kissler:
      http://www.cicero.de/salon/nach-der-uswahl-thank-you-mr-president

      Noch nicht erwähnt wurde, dass Trump und sein zukünftiges Team, dass sich schemenhaft schon abbildet, bedeutend besser für Israel sind. Um das zu untermauern, kann ich Ihnen Caroline Glicks letztes Stück empfehlen, Sie finden das schon.

  148. denken und schaudern
    Mit Schopenhauers Exkurs zur Willensfreiheit im Hinterkopf, – „Der Mensch kann zwar tun, was er will. Er kann aber nicht wollen, was er will“ – komme ich nicht umhin zu vermuten, dass es vielleicht auch mit dem menschlichen Denken allgemein nicht so weit her ist.

    Erstaunlich ist die Tatsache, dass jeder offensichtlich genau das für die Wahrheit hält, was ihm gerade so durch den Kopf geht.
    Aus eben nur dem einzigen simplen und primitiven Grund, – dass es ihm durch den Kopf geht. Mit höchster logischer Wahrscheinlichkeit ein Trugschluss.

    Trumps Erfolg: er hat ganz simpel genau das und in genau der Art und Weise ausgesprochen, was und wie die Leute denken und daher für „die Wahrheit“ halten.

    Was ist zu sehen?
    Makes me shudder about my species. I include myself, indeed.

    Und unter dem Eindruck dieses Schauders, der mir über den Rücken läuft, angesichts dessen, was ich in Trumps Spiegel aufscheinen sehe, möchte ich anregen (und den denkenden Stützen hier besonders innig ins Gästebuch schreiben): man übe sich als homo sapiens etwas mehr in Demut, was die jeweils sich selbst und dem Anderen gegebenen Möglichkeiten zur Erfassung und Interpretation der Wirklichkeit oder gar Wahrheit mittels „Denken“ angeht.

    • Titel eingeben
      KLeiner Tip von einem Schopenhauer Fan zum anderen…

      Das Zetern eines enttäuschten Idealisten hilft beim Weltverständnis, aber „Makes me shudder about my species….“ besagt ja das sollte anders sein.
      Warum sollte man das nicht einfach so akzeptieren wie es ist? Was hat das mit mir zu tun?

      Ganz der kleine Arthur nehme ich meine Hund, gehe mit ihm an den Strand, lass ihn von der Leine und erfreu mich an seiner Freude und dem Sonnenaufgang.
      Was hat dieser dumme Teil der Welt mit meinem Leben zu tun? Diese Wahl hat mir immerhin ein einziges grosses Geschenk gemacht! Ich muss die Visage dieses ekelhaftesten aller Weiber nie wieder sehen!
      Wenn mir vor ein paar Monaten jemand gesagt hätte, ich würde mich wegen des Wahlergebnisses an etwas erfreuen, hätt ich ihn ausgelacht

  149. Die letzte Grenze – reißt sie nieder oder wollt ihr den totalen Krieg.
    Krächzit sagt: 10. November 2016 um 16:35 Uhr
    … wie es u.a. in Köln passiert ist …

    Köln?

    Meinen Sie das Silvester-Köln?

    Das Köln, über das ein Brocken von einem Türsteher in lebhaften Worte berichtete. Wie er etliche Frauen aus der Menge zog und hinter sich stellte, um sie vor dem geifernden Mob zu retten. Wie er erzählte das er 1 ½ Stunden lang ununterbrochen mit den Fäusten in die Menge schlug, um sie sich und den Frauen vom Hals zu halten. Das er so was noch nicht erlebt hat. Das der Mob nicht zurückwich obwohl er mit aller Kraft austeilte. Das kaum Polizei am Abend zugegen war und wenn, nicht eingriff.

    Ist das die Globalisierung, von der Steini, Sigi, Angie und Co. träumen.
    Die Neue (politische) Weltordnung – auch in diesem Land, von der Merkel spricht.

    • Double Standards
      Das ist auf dem Hamburger Kiez aka Reeperbahn sehr ähnlich geschehen. Doch davon berichtete nur das NDR. Ein Türsteher hatte mehrere völlig verängstigte Frauen in seine Disco hereingeholt. Gleichzeitig mussten sich die Mitarbeiter des Clubs mit vereinten Kräften gegen einen Mob junger Männer zur Wehr setzen, die versucht hatten, gewaltsam in das Lokal einzudringen. Die Angestellten haben sich mit einem Löschgerät und dgl. verteidigt. Sie hatten die Polizei gerufen, aber die kam nicht rechtzeitig (oder kam gar nicht?, bin nicht mehr sicher, und auf Google finde ich nichts mehr).

      In dem Gedrängel wurden dort Frauen auf ähnliche Weise sexuell belästigt wie in Köln. Ca. 400 Frauen hatten Anzeige erstattet.

      Was nicht nur mir auffällt, sind die Parallele zu Trumps Verhalten. Wobei es mir erscheint, als ob man ein vergleichbares Verhalten bei einem Milliardär mit einem Augenzwinkern abtun will, also zweierlei Maß.

      Das geht aber nur, wenn man jeder Frau, die sich inzwischen gemeldet hat, unterstellt, dass sie lügt. Manche mögen gelogen haben, doch nicht alle, das glau-be ich nie und nimmer. Z.B. unterstelle ich der ehemaligen Miss Finnland nicht, dass sie lügt. Das hatte sie einer finnischen Zeitung berichtet. Was hätte sie davon?
      http://www.ibtimes.com/donald-trump-sexual-assault-accusations-timeline-list-women-lawsuits-including-13-2438791

      Bei den Tätern von Köln und Hamburg bzw. Trump geht es um Eines: um Macht. Es ist der Ranghöhere, auch bei den Nordafrikaner gemäß ihrer Kultur, der Macht über einen Menschen niederen Ranges ausüben will.

      Viele Frauen, die über ihre Erfahrungen mit Trump berichten, standen in einem Abhängigkeitsverhältnis zu Trump (Miss Universe Contest) und/oder waren in einer Situation, wie im Fall Miss Finnland, in welcher es extrem peinlich gewesen wäre, sich gegen das Verhalten zu wehren.

      Ich verstehe nicht, warum das bei Trump anders beurteilt werden sollte, und es spricht für die Bigotterie der Amerikaner, dass sie diese Vorwürfe nicht ernst nehmen.

    • @ Dr. Seltsam
      Ich bezog mich auf einen Beitrag von „Erna, Kulturschaffende“ weiter oben, die meint, Trumps spätpubertäres Pussy-grabbing-Geprotze sei vergleichbar mit den Übergriffen auf Frauen in der Kölner Silvesternacht.

      Ich finde das nicht vergleichbar.

      Die Übergriffe an Silvester waren unvergleichlich viel schlimmer und haben auf lange Sicht den Zweck, Frauen ihre bisher doch weitgehend vorhandene, unbeschwerte Bewegungsfreiheit zu nehmen.

      In stark islamisch geprägten Ländern schleichen Frauen allenfalls verhüllt herum, sind in Begleitung eines Ehemannes, Bruders, Sohnes oder verlassen ihr Haus kaum.

    • @Tamarisque 11. November 2016 um 17:36 Uhr
      Bei Trump ging es doch noch 1 gegen 1 (oder 1 zu 1, 1 mit 1, so genau weiß man das ja nicht) – bei den Horden an Silvester waren sich die Frauen doch gar nicht im Klaren, woher all die Hände kamen, die ohne vorheriges Wortgeplänkel in sie überall eindrangen…
      Ein eher seltsamer Vergleich – und für mich schon sehr weit her geholt.

  150. Werter Hans Meier555,
    das mit dem Kursanstieg liegt m.E. daran, dass sich Corporate America über einen freut, der „durchregieren“ kann und mit dem man auch von „Chief zu Chief“ reden darf (ohne sich immer störend dem Plebs erklären zu müssen).
    .
    Weniger Regulierung, Sozialabbau und schnelle Entscheidungen, von dieser Hoffnung sind m.E. die Börsenkurse getragen.

  151. Wohltuender Journalismus!
    Lieber Don,

    es ist immer wieder wohltuend, so guten Journalismus hier vorzufinden!
    Ich habe in meiner Schulzeit schon ungute Erfahrungen mit dem linken Feminismus gemacht: zur Oberstufenzeit gab es Mahnwachen für den Weltfrieden; andererseits hatte man kein Problem damit, Klassenkameradinnen, die aus dem falschen Stadtteil stammten, sorgfältig aus der Welt der Bessergestellten auszugrenzen.
    Man klopfte sich gegenseitig auf die Schulter, weil man ja so „gut“ war, und wenn nur die politisch korrekte Attitüde dahintersteckte, konnten diese jungen Damen sich alles erlauben. Keinem Lehrer wäre es damals eingefallen, sich gegen diese Form der Ausgrenzung zu positionieren. Die meisten haben wahrscheinlich selbst gar nichts davon mitbekommen.
    Wie auch immer, ich habe meine Geschlechtsgenossinnen meistens so erlebt, dass sie manche von uns dann doch gleicher behandelt haben als andere – und meistens spielten dabei keine hehren Ideale eine Rolle, sondern eher zweifelhafte Beweggründe.

    Liebe Grüße,

    Die Kleine Waldhexe

  152. Teufel*innenkreis; Redlining; Staatsstenz
    Lange vor Trumps rechnete eine Unternehmensberatung aus:
    Für US-Konzerne ist bei der Entscheidung für neue Fabriken China nicht mehr günstiger als das Heimatland. Gründe neben den Transportkosten: Die Einkindpolitik, die chinesische Arbeitskräfte knapp und teuer macht. Und die wegen des Frackings niedrigen Energiekosten in den USA. KPCh (and fracking) makes Amerika great again. Die linken Kritiker Trumps werden sich noch wundern.

    „Unter den Trump-Wählern hatten nicht weniger als 43 Prozent einen Hochschulabschluss“, schreiben deutsche Zeitungen heute voller Reue. Man sieht, wie gebildet Journalisten sind. Ist es nicht eher so, dass 43 Prozent der Wähler mit Hochschulabschluss Trump gewählt haben? Sogar wenn die Schreiberlinge eingestehen, dass sie ziemlich viel Schmarrn geschrieben haben in letzter Zeit, gilt noch immer der Satz: Umgekehrt wird ein Schuh draus!

    2016 sank der Anteil der Angloamerikaner an den Wählern. Und es sank der Anteil der Republikaner-Wähler innerhalb dieser Gruppe. Andererseits stieg der Anteil der Hispanics an den Wählern. Und in dieser Gruppe schnitt Trump besser ab als vier Jahre zuvor Romney. Was das „popular vote“ angeht, ist Trump der Präsident der Hispanics. Da erhält der Begriff „Reverse Redlining“ eine neue Bedeutung. Das könnte daran liegen, dass diese Bevölkerungsgruppe Leser der New York Times bzw. Wähler Clintons rein theoretisch als ZIP-code-racists empfinden könnten, die sich zwar sehr multikulturell geben, komischerweise aber dann doch in ein für Jose Medio (und Joe Average) unerschwingliches Stadtviertel ziehen, wo sie von ihrer Dachgeschosswohnung auf Arbeiter und kleine Angestellte herabblicken, deren Kinder zudem auf andere Schulen gehen müssen. 80 Prozent der Leser linksliberaler Blätter leben rechts. Aber alle reden links. Nachdem Trump gewonnen hat, reden sie erst recht links. Und bestärken Trumps Wähler damit erst recht. Das ganze nennt man dann wohl gendergerecht Teufel*innenkreis.

    Die Kritik an Trumps Wunsch nach „fairen“ Beiträgen für die von Washington geschaffene Sicherheit zeugt von einer völligen Unkenntnis der deutschen und der amerikanischen Nachkriegsgeschichte. Das Ende von Ludwig Erhards Kanzlerschaft begann, als Lyndon B. Johnson – von den Demokraten – einen fairen Beitrag für Besatzungskosten einforderte. Sobald der Republikaner Trump – und das wohlgemerkt nach dem Ende des Kalten Krieges – den Partnern die Kosten der Pax Americana in Rechnung stellt, gilt er als Krämerseele.

    Übrigens möchte ich eine Überprüfung anregen, ob Manhattan Donald womöglich ein Stenz ist. Dagegen spricht seine Frisur, regelmäßig möchte man Trump „try Trumper“ zurufen. Immerhin: Das Gschiss mit der Elli ist jetzt erst mal vorbei. Dann san nämlich die andern die Deppen, und das ist das Wichtigste, verstehst? Dass nicht ich am Schluss der Depp bin, sondern die anderen!

  153. CEM, CHER, CLINTON, CASTRO, CASTRO, COHEN, CHE
    nach einer unruhigen nacht konnte heute morgen meine befragung aller wichtigen menschen zum thema TRUMP und die zukunft fortgesetzt werden, auch wenn gleich zwei wichtige personen nicht mehr erreichbar waren:

    CEM Özdemir ist auf seinem parteitag und macht gemeinsame sache mit Dr.Z., nicht erreichbar

    CHER will „DEN PLANETEN VERLASSEN“, offen ist noch, ob sie auf das raumfahrtprogramm von TRUMP warten will und ob sie den planeten mit oder ohne silikon verlässt, im letzeren fall wären hohe entsorgungsgebühren für hazardous waste fällig.

    CLINTON, Bill haben wir weiter oben schon zitiert, er bleibt dabei: I NEVER HAD SEX…………………….

    CASTRO, Raoul reagiert mit militärmanövern und über scheinangriffe gegen den neuen TRUMP-state Florida, schlecht aussichten für ein motorradtour nach Key West

    CASTRO, Gonzales (BVB) ist positiv: MIT TRUMP IM RÜCKEN WERDEN WIR AM 7. DEZEMBER CR7 VOM PLATZ FEGEN

    COHEN, Leonard hat auf 8 jahre „REAL NICHT FUNKTIONIERENDEN TRUMPISMUS“ zugunsten von nirwana verzichtet

    CHE meldet sich aus dem teil des himmels, in dem sicht regelmässig die FRÜHABLEBENDEN aufgrund von CIA-einwirkung versammeln und ist kämpferisch: SCHAFFT DREI, VIER, VIELE TRUMPS UND WIR WERDEN DIE WELT BEGLÜCKEN

  154. QUICKLY nicht QUICKY
    werter DvH, natürlich war das fahren auf einem TRUMP-frisierten Quickly eine wucht,die kiste hatte ja null gewicht und noch heute verehre ich den NSU-TTS mit immer leicht geöffneter heckmotorhaube………ebenso wie eine NSU-Lux, da war ich aber immer nur beifahrer

    ja eine schande, wie die dumpfbacken vom NSU einen solchen brand wie NSU missbrauchen konnten

  155. Titel eingeben
    Als Dank fuer die vielen lesenswerten Beitraege und vor allem Wortschoepfungen wie „Gewaltfilmabspielgeraete“ schicke ich Ihnen ein Video von „The Onion“- America’s finest news source:
    http://www.onionstudios.com/videos/brain-dead-teen-only-capable-of-rolling-eyes-and-texting-to-be-euthanized-1621

  156. Alte weisse Männer
    Für unsere Freunde des political-correctness-brainwash:

    Alt -> Altersdiskriminierung
    Weiss -> Rassismus
    Mann -> Sexismus

    Da reicht wahrscheinlich eine Umerziehungsmaßnahme im Gulag nicht mehr aus. Das verlangt nach einer öffentlichen Strafprozedur gemäß der Scharia. Fragen Sie ihren Imam!

    • @ Hausschwein
      Liebes Hausschwein,

      Sie haben da etwas missverstanden. Alt, weiß und männlich zu sein ist nicht weiter schlimm. Schlimm ist lediglich die Tatsache, dass sich innerhalb dieser Gruppe immer noch erstaunlich viele Exemplare befinden, die Frauen vornehmlich als Sekretärinnen betrachten.
      Also noch einmal: mit Ihnen ist alles okay, auch wenn Sie alt, weiß und männlich sind. Sie müssen sich nur an Veränderung gewöhnen.

    • Ich hasse Menschen jeglicher Couleur, die mir sagen wollen, was ich zu tun habe.
      Und zwar alle gleich! Pipimädchen bleiben Pipimädchen, solange sie es bleiben wollen. Und ernsthafte Frauen schaffen das.
      Das „Geschlecht“ als Grund für Anerkennung zu nennen ist auch von Elitefeministinnen viel zu kurz gedacht.

    • Wo sie recht haben, sie recht Elitefemistin
      Es ist ganz, ganz toll, dass es solche Sekretärinnen Frauen heutzutage nicht mehr gibt, gell?

  157. Merkel for President
    Sorry für den Prantlhausener Link. Ist aber zu schön.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/merkel-nach-trumps-sieg-sie-muss-nochmal-ran-1.3243164

  158. Trump und Abe treffen sich am 17. November in New York
    „Das haben sie in einem langen Telefonat besprochen, erfuhr AFP vom japanischen Außenministerium. Japans Premier Shinzo Abe ist dann auf dem Weg zum Gipfel der Asia-Pacific Economic Cooperation (APEC) in Peru. Dort hat Abe dann eine Botschaft des President elect für die pazifische Community“
    http://www.tichyseinblick.de/bullseye/
    Und in diesem Blatt wird in der Kritik über Illner beschrieben, wie sich vdl darüber beklagt, dass Trump sich noch nicht in D gemeldet hätte. Was man erwartet hätte.
    Von was träumt die denn? Und wie lange will sie und ihre Volksvertreterkollegen das weiter tun?

    Mir scheint, die und die Medien „befruchten“ sich in ihrem nach außen abgeschlossenen Medien-Berater-Politikerbiotop gegenseitig. Da andere Meinungen und Informationen in diese Luftblase nicht eindringen und wenn, dann nicht gelitten sind oder sogar angepasst werden (wie z.B. Kriminalitätsstatistiken oder Demagogie), ist der Donner um so stärker, wenn dann doch endlich der Blitz einschlägt.

    Kann sich einer das vorstellen: vdl und LF beim Empfang vor Trump in Washington?
    Sie glauben nicht, welches Frauenbild da gerade vor meinem geistigen Auge entsteht.

    • Und dazu die neue First Lady
      danke, ich mach mich gerade nass.

      Zu Illner sag ich nix mehr, sehe ich nicht mehr, diese Verblendung überall

    • KLeiner Hinweis
      Trump hat mit Rammstein ein grösseres Problem, denn das braucht er. Japan braucht ernicht unbedingt, er hat Korea, Guam und ein paar eigene Inseln. Deswegen ist Abe wichtiger als ganz Europa. Die Europäer keifen noch wegen Hilary, anstatt sich über die sich ändernde Zukunft Gedanken zu machen.
      Erschreckend was bei Maischberger zu sehen war, so viel Dummheit auf einer Couch wie Thomas Roth, der Bild Chef und Alice Sch. dazu hab ich noch nie gesehen.
      Auch bei der BBC dassselbe Bild, scheint, die Medien Leute haben noch gar nicht geschnallt, dass die Wahl vorbei ist…. unfassbar.

      Die Unfähigkeit der Europäer das Gesindel das sie regiert irgendwie loszuwerden wird noch sehr, sehr böse Folgen haben


    • scheint, die Medien Leute haben noch gar nicht geschnallt, dass die Wahl vorbei ist….
      Die Wahl durch das Wahlmännerkollegium steht noch aus. Und diese fordern Hardcore-Hillary-Wahlkämpfer öffentlich auf, nicht so zu stimmen, wie die Stimmauszählung vorgibt, sondern „freihändig“. Die dafür vorgesehene Geldbuße würden sie schon zahlen.
      Insofern ist die Wahl also tatsächlich noch nicht zu Ende.

  159. .
    recht unangebracht ist m.e. zumindest die häme. sich in filtergloben die welt zurechtzuträumen, dafür werden etliche zwar nicht wirklich bezahlt (naja, vielleicht doch), es ist aber recht menschlich.

    erstaunt haben aber unprofessionelle reaktionen. ehrlichkeit ist in der politik nicht gefragt, zumindest nicht auf internationaler ebene.

    deutlich interessanter ist, wer in das kabinett einziehen wird und wer die berater sein werden.

    anyway, keep a stiff upper lip.

  160. Apropos Kitchen Aid - retro - meine Oma - flashback
    Meine Oma – verwitwet seit der Vorkriegszeit – hat ihren Führerschein anfang der dreißiger Jahre im Ausland gemacht. Sie konnte mit Wagenheber, „Engländer“ (Werkzeug) und anderen Werkzeugen umgehen, undichte Stellen in Gasleitungen aufspüren und reparierte kleine Probleme mit Elektro-Geräten selbst. Manchmal rauchte sie gerne Zigarre und trank einen Schnaps dazu. Sie liebte es, bei Diskussionen allzu ernsthafte Leute durch Provokationen zu verunsichern, und hielt es meist mit dem „liberalen“ Zeitgeist.
    Ein Mann kam ihr übrigens, trotz Flirts und Freundschaften, seit dem Tode meines Großvaters in sehr jungen Jahren nicht mehr ins Haus.

    Sie sagte übrigens: „Die meisten Leute sehen nicht weiter als bis zu ihrer Nasenspitze“.

    Sie hatte einen garstigen Charakter, und war überhaupt nicht emanzipatorisch oder sonstwie politisch engagiert aber durchaus an Politik interessiert. Willy Brandt hat sie damals wegen der Ostverträge – sie war Flüchtling aus dem ehem. Osten – gewählt.

    So war das in meiner Kindheit und Jugend vor 1970. Ich kann ehrlich gesagt mit manchen heutigen Diskussionen nicht viel anfangen.

    Ich versuche mir vorzustellen, was sie getan hätte, lebte sie heute in Amerika – vielleicht hätte sie Trump gewählt? Nur um zu provozieren.
    Sicherlich hätte sie aber bei einer Diskussion mit ihm diesem aufgeblasenen Kerl gehörig Kontra gegeben.

  161. Trump - Putin
    Auf die Dauer wird die Kumpanei zwischen Trump und Putin wohl nicht gut gehen: es kann immer nur einen „biggest bully in the yard“ geben.

    „When you’re the biggest bully in the yard, people give you their lunch money without you even asking.“

    (Aus dem Netz [Twitter, JM vs @ThisMerv])

    • Fein das es zwei Yards gibt
      Europa* und Amerika.

      Naja, fein für Trump und Putin. Für den Rest ? Nicht unbedingt.

      *und Asien, hängt ja eh alles zusammen.

    • Vielleicht ist ja anders
      Vielleicht haben Sie Recht, vielleicht nicht.

      Mal darüber nachgedacht, was passiert wäre, hätte HRC gewonnen? Sie hatte ja schon vorher in den letzten 20 Jahren dafür gearbeitet, dass die USA der biggest bully sind und bleiben.

      Vielleicht segeln wir jetzt endlich in die Windstille, die uns seit 60 Jahren vorenthalten wurde:
      Putin hat genau so wenig Interesse daran, Europa zu besetzen und zu unterjochen, wie Trump daran Interesse hat, amerikanische Macht auf den Feldern Europas durchzusetzen.
      Es kann sein, dass genau das nicht passieren wird. Mit HRC wäre uns allerdings auf gar keinen Fall passiert.

    • Titel eingeben
      Habn sie es nicht noch ne Nummer absurder? Noch nicht gemerkt?

      Alles geht Richtung Protektionismus und Isolationismus. Dass europäische Politiker zu dumm sind das zu verstehen, lässt Böses ahnen.
      Der Europazug ist abgefahren, und die Blödmänner die meinen ohne den Ganoven Verein der EU gäb es Krieg, die wird man hoffentlich früher oder später los. Auf der BBC hat man heute morgen ganz herzlich über Juncker gelacht…. Wie macht ihr das bloss, solche euch vorsätzlich verdummenden Leute nicht zum Teufel zu jagen?

    • @Hesse, @Uwe Dippel
      „fein daß es zwei Yards gibt.“
      „Putin hat genau so wenig Interesse daran, Europa zu besetzen und zu unterjochen, wie Trump daran Interesse hat, amerikanische Macht auf den Feldern Europas durchzusetzen.“

      Die Welt ist halt rund, und die technisch- wirtschaftlichen Voraussetzungen der Globalisierung sind eben da (wie Merkel sagen würde), daran ändern protektionistische Schlenker nichts. Es gibt auf die Dauer halt nur einen „Yard“, und man sollte die Chinesen nicht vergessen. Es gab da mal vor Urzeiten (Vietnamkrieg) einen französischen Film, der die Rolle dieser drei Player karikierte. China trat damals als riesiger Papierdrachen auf: das könnte uns heute nicht mehr passieren.

      Putin will natürlich nicht ganz Europa besetzen – das hat er gelernt – aber abhängig machen schon, und nebenbei ganz langsam die Scherben des Sowjetreiches wieder einsammeln. Im Unterschied zu Merkel denkt der Mann sehr langfristig, und spielt überhaupt Schach statt Mensch-ärgere-dich-nicht. Mit: hier ein bißchen Transnistrien, da ein bißchen Abchasien, da ein bißchen Südossetien, ein Stückerl Donbass und nicht zuletzt als Glanzstück die Krim, dazu noch eine Basis am Mittelmeer in Syrien arbeitet er sich langsam vorwärts. Aufgrund der geographischen Lage ist es unvermeidlich, daß er dazwischen immer mal wieder einen Seitenblick auf die baltischen Staaten wirft – ob sich da mit den russischen Minderheiten nicht doch was machen läßt? Aber immer so, daß USA und NATO auf keinen Fall Anlaß zum Eingreifen sehen.

      Die USA wären schön dumm, wenn sie auf ihren Einfluß in Europa (und ihre Militärbasen in Europa) verzichten würden – falls Trump als Laie das nicht weiß, werden ihm seine Profi-Mitarbeiter das schon erklären.

  162. Die vielen kleinen Lügen
    Sehr schöne Analyse: die stille Botschaft im halben Video vergessen.
    Ich muss zugeben, dass ich mir die Details dieser Skandale gar nicht angesehen, sondern mir irgendwie gedacht habe, dass Trump ein altmodisches Großmaul ist, dessen Taten erheblich moderater sein dürften als diejenigen des wesentlich „moderneren“ Bill, der von Getue und Drumrum nicht so viel hält. Indem Trump zugibt, wie viel er vergeblich investiert hat, wirkt er tatsächlich (auf seine Art) nicht so ganz unsympathisch. Trotzdem hat die widerliche Gattin und Anwältin Hillary immer ihren Bill schön rausgehauen und wollte jetzt ersatzweise Trump in die Moralpfanne hauen. So verlogen kann Feminismus sein. Gut, dass sie nicht gewählt wurde, ällebäh!
    Obwohl ich eher nicht glaubte, dass dieser Fall eintritt, habe ich zwei Tage vor der Wahl dieses Interview über Trumps Amerika auf mein Blog gestellt:
    https://hintermbusch.wordpress.com/2016/11/06/das-amerika-von-trump/
    Man beachte die Entlarvung der kleinen „demokratischen“ Lügen über die eigene und Trumps Wählerschaft, des Bildungsdünkels der „demokratischen“ Elite, des Verschweigens der Kriegsfrage durch „linke“ Journalisten. Nicht zuletzt auch die gekonnte Weigerung des Autors, offen für seinen geheimen Favoriten Partei zu ergreifen oder eine überhebliche Prognose über den Ausgang abzugeben. Alles das steckt in einem halbstündigen Radiointerview und hat auf Tausenden von Zeitungsseiten in Deutschland wochenlang gefehlt. Ein solches Interview hätte auch einen Sieg Clintons unbeschadet überlebt. Waterloo für die Qualitätsmedien: sie können oft noch nicht einmal mehr das Handwerkliche, weil sie von ihren eigenen Gefühlen so überwältigt sind, die sie für die Wahrheit halten.

    • Titel eingeben
      Das Problem ist halt, dass die Medien eben völlig ungeniert ganz genauso weitermachen. So viel Unverschämtheit hätte nicht mal ich erwartet.

      Naja, vielleicht dauert es ja nur ein wenig länger bis man den Schock verdaut hat. Bisher hat es mit der Manipulation des grossen blöden Haufen ja immer bestens geklappt, und nun nach dem Brexit schon die zweite PLeite?

    • Hall tdv
      …das ganze ist nur mit dem Wort >entsetzlichDer neue Adel<, angefangen mit A wie ÖRR bis zu Z wie der größte Rest der Medien, die gedruckt wie online wie die Schariapolizei der moralischen Wahrheit daherkommen.
      Sind die hier wirklich alle so doof, diese Arroganz gegenüber Trump und gleich danach noch mit Arschkriecherei nicht wahrzunehmen?
      Was für ein Niveau. Ich bin seit heute definitiv für den Untergang aus Leidenschaft. Meine Hoffnung dabei ist, dass dies schneller passiert als mir lieb ist. In diesem Fall lieber ein Ende mit Schrecken bitte, aber presto!

      Der Laden hier macht mir echt Angst. Manchmal schaue ich aus dem Fenster und frage mich: Ist das wirklich alles wahr oder habe ich einen Hau. Aber dann sehe ich die Sterne und das Mondlicht, und die Berge sprechen zu mir und sagen: Es wird Jetzt langsam Zeit, dass sich intelligente Menschen hier im Land für Maßnahmen einsetzen wie allein z. B. der massenhaften, aber wirklich massenhaften Kündigung der Einzugsermächtigung der GEZ und Verweigerung der Beiträge. Einfach nicht mehr zahlen und gleich dabei ankündigen, dass demnächst auch keine Steuern mehr bezahlt werden. Werden die dann auf uns schießen?
      schönen Abend noch…

  163. HOLTZBRINcK UND DIE MAUER ZU MEXICO
    HIER, ja hier: darf ein aufklärerischer hinweis nicht fehlen:
    Heidelberger Zement und der Vo-Vorsitzende Scheifele freuen sich auf die mexikanische mauer ??

    gebe zu bedenken: herr Scheifele ist ausgewiesener, zertifizierter gutmensch, sitzt im aufsichtsrat der Holtzbrinck-Gruppe. und was alles zu H-Gruppe gehört lesen sie gerne auf deren website !

    oder bringe ich da was durcheinander ? oder bringen DIE was durcheinander ? oder geht zement jetzt über leichen ?

    oder ist Scheifele, den ich bisher aus persönlichen kontakten her kannte plötzlich übergeschnappt ? TRUMP-RAUSCH ? ich weiss das nicht, stelle nur die frage an das werte publikum !

    was ich weiss, ist dass bei Scheifele die zunge manchmal sehr schnell ist und evtl. auch ein grosses gehirn nicht immer folgen kann.

  164. Narzissmus als entscheidender Faktor
    Das ist das Beunruhigendste an der ganzen Geschichte: Dass der Narzissmus, die Eitelkeit in ihrer regressivsten, infantilsten Form sich als die stärkste Triebkraft erweist.
    .
    Stärker z.B. als einfach nur der Wunsch nach materieller Verbesserung, den Sanders oder sogar Clinton hätten glaubwürdiger erfüllen können.
    .
    Trump ersparte den „frustrierten weißen Männern“ die fällige Auseinandersetzung mit ihren eigenen Irrtümern, ihren Lebenslügen, ihren Fetischen, oder, um nicht drumrumzureden: Mit ihrer falschen Idenitität.
    .
    Mit allem, was seine Wähler früher mal dazu brachte, George W. Bush (wieder-)zuwählen, aus der Todesstrafe einen Fetisch zu machen und sich einreden zu lassen, der Sozialstaat sei ihr Feind. Oder was diese Leute heute dazu bringt, sich für „einflusslos und abgehängt“ zu halten — nachdem sie mit ihren Stimmbändern und Magensäften 35 Jahre lang neoliberale Politik ermöglicht haben. Dieselbe Politik die ihre Firma abgewickelt, ihre Arbeitsplätze nach China oder Mexiko transferiert und ihre Altersversorgung verspeist hat und so fort.
    .
    Man hätte diesen Alkis sagen müssen, dass sie ein Problem haben und erstmal trocken werden müssen.
    .
    Aber jetzt kommt einer und sagt ihnen, die Abstinenzler, die Nüchternen und die Trockenen seien an allem schuld — und propagiert den Vollrausch als Lösung.
    .
    Und dafür wählen sie ihn. Und die Schlauesten seiner Nichtfans nicken trotzdem beifällig und schütteln die Köpfe über die politisch Korrekten, die blöd und arrogant waren, die Alkis vom Alk abbringen zu wollen.
    .
    Also ich würde aus diesem Fahrzeug lieber aussteigen, wenn das ginge.

    • Kann stimmen, aber
      wer die Mehrheit der Wähler für Alkoholiker hält, sollte offen sagen, dass er Antidemokrat ist.

    • Sind Sie ein
      frustrierter weißer Mann?


    • Volle Zustimmung zu Ihrem Post.
      Sie scheinen mir zu den einigen Wenigen zu gehören, die erstens gut informiert sind und zweitens Trump komplett durchschaut haben.

      Noch eine kleine Ergänzung: Heroin ist als neue Plage zum Alkohol hinzugekommen, besonders in der Mittelschicht, bei Frauen und Männern.

      Trumps Wähler waren bereit, an einen Guru zu glauben, der ihnen verspricht: I alone can fix it!, wie durch übermächtige Zauberkraft göttlichen Wesenheit. Seine emotionsladene Verherung gleicht eher einem Kult.

      Irgendwann wird die Nation aufwachen und realisieren, dass der in „Apprentice“ einen erfolgreichen Geschäftsmann spielende Trump ihre Erwartungen enttäuschen wird.

      Als er mit Obama im Weißen Haus saß, sah er schon ziemlich mulmig aus, weil die Realität doch keine Reality Show ist und von ihm mehr erwartet wird als die Rolle eines TV-Stars.

    • Der Zug nach Nirgendwo
      Und dafür wählen sie ihn.

      Paradox, klar.
      Klar erspart er ihnen das.

      Ein Psychologe könnte Ihnen das jetzt besser erklären als ich, warum dieser windige, orangefarbene (Suntan-Dusche) Troll das so hinkriegt und sich sogar ein Klügerer, Seriöserer als Hillary Rodham Clinton sich die Zähne ausbeißen wird.

      Seien wir doch mal ehrlich, die meisten Menschen sind so. Bloß keine neue Erkenntnis, bloß keine Probleme. Nur der Weg des geringsten Widerstands.

      Wundern muss einen das nicht. Muss man gar kein Misanthrop sein

      Wer sagen wir mal ein Geschäft hat und eine komplexe Dienstleistung an die Leute bringen muss, erfährt jeden Tag, dass der geschätzte Kunde zwar ein massives Problem hat, das er lösen will und man ihm mit dem Agenbot auch sehr gut helfen kann. Alles paletti möchte man meinen. Nur wollen tun sie es oft nicht. Nicht so. Man darf das Problem nicht so genau und schmerzhaft ansprechen, man darf sie nicht recht beraten (iieeh!), man muss tun, als ob mit der Lösung out of the box alles ganz easy sei und ein für alle mal erledigt.

      Sagst du die Wahrheit (Wahrheit: kein out of the box, hakeliger Prozess, viel Beratung nötig), bis DU erledigt.
      Denn die Konkurenz sagt nicht die Wahrheit. Sie sagt, alles sei easy peacy japaneasy und fängt sie ein statt deiner, der du vielelicht sogar die bessere Lösung hast.

      Das ist der menschliche Bausatz, nennt sich Sauriergehirn. Das macht das. Über das wir noch recht ordentlich tief innen im Hirnkastel verfügen. Vor allem in Not im Aggro- oder Verteidungsmodus, wenn das restliche Denken komplett aussetzt. Die Stunde der Sauriere. Die Stunde der Populisten, der Einfachmacher, der Drüberwegtrampler. Die noch korrupter sind, als du es dir vorstellen kannst.

    • Titel eingeben
      „Trump ersparte den „frustrierten weißen Männern“ die fällige Auseinandersetzung mit ihren eigenen Irrtümern, ihren Lebenslügen, ihren Fetischen, oder, um nicht drumrumzureden: Mit ihrer falschen Idenitität.“

      Ja… richtig, aber….

      Als Preis dafür eine Clinton zu akzeptieren… das können sie doch kaum ernst meinen.


    • Als er mit Obama im Weißen Haus saß, sah er schon ziemlich mulmig aus
      Etwas anderes wäre auch unangemessen.
      Er hat eine steile Lernkurve vor sich. Er muß umschalten von Spin-Gegagel auf ernsthafte Verantwortung – suspekter wäre er mir, wenn er ein „alles easy“-Lächler wäre.
      Aber man kann ihn eh erst halbwegs einschätzen, wenn er seine Leute zusammengesucht hat.

    • Hier marschiert die ANTIFA!
      Ich glaube, Sie sind Ehrenmtglied der ANTIFA, engagieren sich gegen „Hatespeech“ (zum Beispiel: Trump ersparte den „frustrierten weißen Männern“ die fällige Auseinandersetzung mit ihren eigenen Irrtümern, ihren Lebenslügen, ihren Fetischen, oder, um nicht drumrumzureden: Mit ihrer falschen Idenitität), verwahren sich gegen „Rassismus“, „Verallgemeinerungen“ und „Stereotypien“ (Das ist das Beunruhigendste an der ganzen Geschichte: Dass der Narzissmus, die Eitelkeit in ihrer regressivsten, infantilsten Form sich als die stärkste Triebkraft erweist), Sie kämpfen dagegen, „Sündenböcke (Scapegoats)“ für eigenes Versagen zu benennen (Man hätte diesen Alkis sagen müssen, dass sie ein Problem haben und erstmal trocken werden müssen) und propagieren „Willkommen- und Toleranzkultur“ (ich würde aus diesem Fahrzeug lieber aussteigen, wenn das ginge). Ich nehme nicht an, daß ein freiheitsliebender Mensch Ihnen erklären kann, dass es völlig egal ist, ob eine Diktatur von Links oder von Rechts kommt und daß man beide bekämpfen muss, einfach weil es Diktaturen sind. Und auch wenn die linken Diktatoren die ehemalige „Gleichschaltung“ jetzt „Mainstreaming“ nennen, die öffentliche Meinungszensur „Kampf gegen Rechts“, die SA jetzt „STASI“ heisst oder hiess (aber im Gegensatz zum ersten bei uns leider noch aktiv ist), ist es doch das gleiche. Wissen Sie, dass solche Dinge auch dem SHAEF (Supreme Headquarter of Allied Expedition Forces) Handbuch „PSYOP (Psychological Operations)“ von 1945 zu entnehmen sind, welches so interessante Dinge wie das“ OIC (Office for Information Control) in Bad Homburg hervorgebracht hat gegen das George Orwell mit seinem „1984“ ein Waisenknabe ist, und daß das heißt, gegen uns Deutsche wird seit 1945 eine Kampagne geführt, die mit den Mitteln der psychologischen Kriegsführung operiert und weil das ein Erfolgsmodell geworden ist, wird sie auch in anderen Ländern der westlichen Welt eingesetzt (das wurde früher übrigens auch „Charakterwäsche“ genannt). Leider hat aber das Internet der unbegrenzten Informationskontrolle ein Ende gesetzt und die ehemals um ehrliche Information betrogenen Völker der Welt wehren sich jetzt nicht nur, sie rächen sich. Und zwar an ihren „weichen“ Unterdrückern. Sie rächen sich, indem sie „Untypen“ wählen, alle, vor denen die imaginäre Großmutter (alias SPON, FAZ, Hilary Clinton) sie immer gewarnt hatte. Daher kommt auch der Ausdruck „Lügenpresse“. Diese ganzen „Anti-Hate-Speech-Kampagnen“, die Kontrolle des Internets, die Zensur von Forumsbeiträgen, die offene und „öffentlich rechtliche“ Indoktrination des eigentliches Souveäns in einer Demokratie, was gleuben Sie, woher das kommt? Damit will man den Geist, den das Internet freigesetzt hat, wieder in die Flasche kriegen. Aber das wird nicht gelingen. Das Pendel schlägt zugegebenermaßen gerade nach der anderen Seite aus und wird es auch bei uns, aber eines ist sicher: es wird sich auch wieder einpendeln. Warten Sie’s ab. Trinken Sie nicht soviel Alkohol in dieser Zeit. Lesen Sie lieber was. Aber etwas, das mit „Wahrheit“ zu tun hat.
      .

  165. Trump als Chance und "Rache des weißen Mannes"
    Don,

    danke für dieses schöne Stück.

    Die eine Wahrheit ist: Trump hat als die weniger verlogene und politisch unverbrauchte von zwei ansonsten gleichermaßen üblen Gestalten gewonnen. So gibt es eine wenn auch kleine Chance zu einer wie auch immer anders gestalteten Politik.

    Clinton hätte die USA mit 100%er Sicherheit weiter gespalten. Es ist wenig wahrscheinlich, dass Trump das nicht tut – aber es gibt immerhin eine 5% Chance, dass er uns positiv überrascht.

    Und so oder so – in den kommenden 4 Jahren haben die Demokraten die Gelegenheit, sich komplett neu aufzustellen. Und Trump in 4 Jahren einen fähigen Kandidaten entgegenzusetzen.

    Trump ist somit in jedem Fall die bessere Wahl als die vorhersehbare Politik einer verbrauchten Marionette ohne Chance einer Änderung einer von großen Teilen der Bevölkerung nicht mehr akzeptierten Politik der moralischen Belehrung.

    Zu derlei Erkenntnissen kommt ja auch das Mutterschiff, das wieder mal das Fähnlein nach dem Wind hängt, nachdem es ja fast völlig zur Maas-Presse überschwenkte: http://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-amerika/donald-trump-ist-die-quittung-fuer-das-scheitern-von-obama-14520824.html

    Die andere Wahrheit ist: das Volk als der Souverän besteht immer noch zum größten Teil aus alten weißen Männern, den Frauen, die hinter ihnen stehen und ihren Kindern, die immer noch etwas zu erben haben. Sei es im Wortsinne, oder auch nur die gesellschaftliche Position von Vater und Mutter.

    Die alten weißen Männer haben weit mehr Partizipation, Wohlstand und Frieden gebracht als jede andere Kultur. Ein Modell, das sicher auch Geburtsfehler und Schwächen hat – aber das real funktionierend beste ist, und daher weltweit freiwillig nachgeahmt wird, sobald man die Menschen nicht gewaltsam daran hindert.

    Die alten weißen Männer haben damit auch erst Bewegungen zu Gleichstellung, Ökologie usw. möglich gemacht und gefördert.

    Wenn nun aber die Nutznießer dieser Freiheiten meinen, sie müssten denen, die sie diese Freiheiten verdanken, die Existenzberechtigung absprechen, sie verhöhnen und verächtlich machen; sich selbst dabei in absurden Übertreibungen ihrer Theorien und Wichtigkeit lächerlich machen und zugleich in ihrer Intriganz und Verlogenheit jedem ihren tatsächlichen Mangel am Bessersein aufzeigen – dann wird ihnen der immer noch mächtige weiße Mann und die Seinen die Gunst entziehen. Denn sie haben sie nicht verdient.

    Obama mit seiner Nannypolitik und Clinton, in deren Reden ganz Amerika nur noch aus bemitleidenswerten und unterdrückten Minderheiten zu bestehen scheint, sind der politische Ausdruck dieser Übertreibung.

    Trump ist die richtige Wende zur richtigen Zeit.

    Bei uns sieht es genauso aus: Nannypolitik vom Übelsten, Moral- und Gesinnungsentscheidungen ohne dass ein wirklich breiter Konsens und die Mittel für Umsetzung und Folgenbewältigung da wären. Zurückstellung der Interessenvertretung des Souveräns, der verfassungsgemäß immer noch das deutsche Volk ist.

    So bleibt zu hoffen, dass 2017 auch wir die „Kurve kriegen“.

    Herzlichst
    Robert

  166. Death of a Ladies’ Man
    You want it darker: Gerade auf FAZ.net erfahren, dass Leonard Cohen gestorben ist.

  167. Hügellandschaften
    Es ist doch so: Frauen wollen unterhalten werden. In jeder Beziehung.

    Unterhaltung kostet. Sogar Kakteen unter denen.
    Die dickste Lufttüte ist in der Lage Atem verschlagende Langeweile über eine Küchenmaschine zu relativieren.

    So sieht’s doch aus! Und man sollte auch nicht vergessen: Lover Lover Lover singt Leonard in die Ritze, oh Suzanne, Is This What You Wanted.

  168. Also Trump bekehrt sich zu Corporate America
    Und darum steigen die Aktien.
    .
    Er will deregulieren und die Steuern senken.
    .
    Heisst das nicht: Er will den neoliberalen Kurs beschleunigt fortsetzen?
    .
    Und was wird dann aus seinen Wahlkampfversprechen?
    .
    Oder braucht „Corporate America“ auf einmal keine weltweiten Investitionsschutz-Abkommen mehr? Keine illegalen Billigarbeitskräfte? Keine Zollfreiheit?
    .
    Kann mir das einer erklären?

    • Corporate America ist es wichtiger im eigenen Land frei schalten und walten zu können ...
      …. die Handels- und Investitionsschutzabkommen hätten insbesondere der amerikanischen Ostküsten-Anwaltselite genutzt.
      .
      Und hey wozu ein Abkommen schliessen, wenn man doch als „gutes Argument“ einen Flugzeugträger vor der Küste parken und immer mal einen Testschuss von einem begleitenden Zerstörer abfeuern kann. Dafür brauchts keinen 800.000 Dollar Schuss, da reicht ein billiger konventioneller.

  169. @ TDV
    Ich finde es auch abstossend, dass es immer noch ein paar Männer gibt, deren Selbstbewusstsein zu klein ist, um mit einer gebildeten und durchsetzungsfähigen Frau klarzukommen. Also, lieber TDV! Strengen Sie sich an! Mann sein allein reicht heute nicht mehr ;)

    • Titel eingeben
      Mein Gattin lehrt an einer Universität in Tokyo englische Literatur.

      Ich glaube sie überschätzen ihre eigene Intelligenz und Denkfähigkeit ein wenig. Könnte das sein? Vielleicht sollten sie ihren Umgang mal ein wenig erweitern? In Kreise in denen man nicht nur geistige Inzucht betreibt?

      Es gibt unter Männern und Frauen genau gleich viel Arschlöcher, dass Frauen zur Zeit etwas lauter kreischen als blöde Männer ist langfristig gesehen reiner Zufall.

      Wenn Frauen so intelligent wären wie sie sich das anscheinend erträumen, dann hätte sie in den USA nicht Hilary, sondern Elisbeth Warren als Kandidat aufgestellt. Die hätte nicht nur haushoch gewonnen, sondern wäre gut für die USA und die Welt gewesen.

      Auf die Idee sie sollten vielleicht doch mehr über Hilary als über Trump schimpfen sind sie noch gar nicht gekommen, gell?

  170. Eitel geht die Welt zu Grunde
    Was hier und anderswo immerzu so apokalyptisch aufgebauscht wird, diese Übel der
    Politischen Korrektheit
    des Feminismus
    der Social Justice Warriors,
    der Gendersternchen
    des urbanen Dünkels
    und so weiter und so weiter
    .
    das ist doch alles ziemlich egal
    das ist doch alles nix als eine
    ziemlich billig zu haben gewesene
    .
    Verletzung unserer Eitelkeit
    eine „Kränkung unserer Ehre“
    .
    oder wofür man sich früher bekriegte
    Emser Depesche, Napoleon erklärt Preussen den Krieg
    .
    Aber jetzt hat man die bösen Beleidiger
    zur Strecke gebracht,
    Jetzt hat es ihnen der Trump gegeben
    Jetzt wird er ihnen noch paar reindrücken
    Das wird eine Gaudi geben
    .
    Jetzt ist unsere EHRE WIEDERHERGESTELLT…
    Jetzt machen wir ein Selfie von uns
    Mit gezogenem Säbel brüllend aus dem
    Spiegelsaal von Versailles
    .
    Wen kratzt da schon Preis, den uns
    dieses geniale Trumpgefühl noch einmal kosten kann.

  171. Trump will Merkel im JULI 2017 treffen...
    Trump und Merkel haben telefoniert: Wann soll die erste Begegnung stattfinden? „…dass sie (Merkel) sich darauf freue, ihn „spätestens zum G20-Gipfel in Deutschland begrüßen zu können“. Einen Moment Nachdenkens gefällig? Zum G20-Gipfel im JULI 2017 in Deutschland reist der amerikanische Präsident sowieso. Daß er dabei die Gastgeberin trifft, ist unvermeidlich. Im Klartext: Eine bisher in der deutsch-amerikanischen Nachkiegsgeschichte nie dagewesen Abfuhr. Merkel und Deu sind einfach unwichtig. Und daß sie ihm gestern noch Bedingungen für die Zusammenarbeit stellte, deutet auf eine massive Störung des Realitätssinnes hin. Wir haben Grund, uns mit dieser Kanzlerin große Sorgen um das amerikanisch-deutsche Verhältnis zuz machen.

    • Nein - Merkel macht durch ihr Verhalten Deutschland unwichtig -
      wenn sie wirklich für D eintreten wollte, hätte sie wie der Japaner in den nächsten Wochen einen Termin bei ihm und würde ihm die Vorteile der weiteren Zusammenarbeit mit D auf allen Ebenen schmackhaft machen können.
      Ich bin neugierig, wann ihr die Wirtschaftsbosse hier Feuer unterm Hintern machen – weil ohne das geht es wohl nicht.
      Dann wird Madame über den großen Teich schießen – aber wohl zu spät und durch bisheriges Verhalten abqualifiziert, so dass sie als Bittstellerin behandelt werden wird.
      Wie kann man so blöd sein?

  172. Death of a Ladies' Man ctd.
    Meine Lieblingszeilen von Death of a Ladies Man:

    My Mother worked a beauty salon
    My Father was a dresser of hair
    My mother you could always call on
    And when you called, she was always there

    Die härteste Cohen Wortfolge soweit ich weiß:

    And if you call me brother now,
    forgive me but I must inquire,
    „Just according to whose plan?“
    When it all comes down to dust
    I will kill you if I must,
    I will help you if I can.
    When it all comes down to dust
    I will help you if I must,
    I’ll kill you if I can.
    And mercy, mercy on our uniform,
    man of peace, man of war,
    The peacock spreads its deadly fan.

  173. Wo kommt Gender überhaupt her? Ich glaub es zu wissen:
    aber zuallererst einmal: lieber Gott, ich danke die auf den Knien dafür, dass DONALD TRUMP Präsident wurde. Ich hatte üble Befürchtungen, Angstträume, Schweißausbrüche-aber du hast den üblen, ungenießbaren Hillary-Kelch an uns vorbeigehen lassen. Ich gelobe dir: von nun an werde ich mich noch mehr in deinen Dienst stellen als zuvor schon. Versprochen!
    Zum Thema: ich hatte im Rahmen eines Erst- und Zweitstudiums (jeweils mit Abschluss, keine Angst) mehr als genug Gelegenheit, Universitäten von innen kennenzulernen. Gender und ähnlich „engagierter“ Schwachsinn fing damals schon. Die Urheber waren zumeist mindertalentierte Studis, die genau wussten, dass sie auf normalem Wege mit akademischen Leistungen nicht würden glänzen können. Einige waren schlicht auch zu faul (und dumm noch dazu). Die wollten natürlich auch irgendwie auf sich aufmerksam machen. Daher hat man sich Gleichgesinnte gesucht (von denen es ja aufgrund der Vermassung an den meisten Instituten mehr als genug gab) um mit deren vereinter Hilfe vollkommen sinnbefreite heiße Luft am Fließband zu produzieren. Man kann es auf eine einfache Formel bringen: „engagierte“ (soll heißen: verbohrte, fanatisierte, neidische) Underachiever.
    Das ist so wie wenn einer Goldmedaillengewinner werden will und sich dabei nicht etwa die Olympiade aussucht-neeeeeeeiiiiiiiiiiiin, er stellt einfach eine neue Disziplin auf, die es zuvor nicht gab. Beispielsweise Papierkügelchenweitspucken. Er schart ein Team um sich und gewinnt prompt, mangels Konkurrenz, die Weltmeisterschaft. Und wenn diese Dünnbrettbohrer erstmal Blut geleckt haben, dann sind die wie räudige Kläffer, die sich in der Beute verbeißen. Mit der Zeit kommen immer mehr gleichermaßen Unbedarfte hinzu um den ganzen Zirkus zu validieren. Und so hat man denn eine Massenveranstaltung, oder sollte man vielleicht besser sagen, eine Epidemie.
    Aber ich mach jetzt hier auch mal was, das zuvor noch keiner angegangen ist: ich verkünde jetzt und hier das Ende von Gender und politischer Korrektheit. Seuchen kommen, Seuchen gehen. Manche können gar nicht schnell genug verschwinden. So ganz überwunden ist diese Pest zwar noch nicht, aber wir sind vielleicht doch auf gutem Wege. Die unfähigen Urheber sollen buchstabieren und schreiben lernen-haben sie genug zu tun.
    Wie sagte einst unser aller Dichterfürst Johann Wolfgang: „Du danke Gott wenn er dich presst, und dank ihm wenn er dich wieder entlässt.“ Na ja, so ganz ist es noch nicht geschafft, aber ich würde sagen, wir arbeiten daran.
    Zu allerletzt noch ein Dank an das großartige amerikanische Volk: ich hatte schon üble Befürchtungen, ihr würdet nur noch aus Degenerierten bestehen. So toll wie ihr hat noch kaum einer sein Comeback geschafft. Und ich oute mich hier mal als studierter Anglist und Diplomübersetzer (Englisch/Französisch): ich hätte alles hingeschmissen, hätte die ätzende H.C. gewonnen. Der Sieg von Trump, dem Unvergleichlichen, dem Göttlichen lässt mir nun zumindest die Möglichkeit, mit der englischen Sprache weiter mein Brot zu verdienen.
    DANKE! THANK YOU EVER SO MUCH!

    • Ich fand's auch total gelungen, besonders in der Breitwandversion
      und natürlich kam es in meine Sammlung.

      Ich hoffe, es ist an DdH nicht vorbeigelaufen, er sammelt auch.

      Es ist festzustellen, die Frau altert täglich um Jahre und scheint nun noch weniger einen Plan zu haben, als bisher schon. Tragisch, wirklich tragisch.

    • In der Tat, Foxrommel,
      ich mußte sofort an Frau Simons Fotosammlung denken. Hab´s mir auch abgelegt. Aber mal ehrlich, der Niedergang ist erschreckend. Vergleichen Sie Kohls Mädchen, noch mit der Plato (Ratte)-Frisur, damals. Jetzt kann ja der Udo so das eine oder andere noch hinbiegen.
      (DdH)

    • Der Blitz hat eingeschlagen - und sie jetzt vollkommen betäubt -
      so sieht das für mich aus. Danke für das Bild – ich denke, Renate Simon wird es ihrem Album gerne zugefügt haben!

    • Vergrößern.
      Vergrößern Sie mal das Bild ordentlich.

      Bei allem Altaussehen und aller Gehärmtheit ist dann da noch ein kleines Lächeln/Grinsen an den Lippen, spöttisch-zynisch, wie oft auch auf anderen Bildern von ihr, und die Augen blicken noch klar und heiter, lustig/listig. Eine Zynikerin. Die weiß, was von all den, in der BRD gegenüber der DDR so hoch gehaltenen Werten — Demokratie, Rechtsstaat, freie Presse, freier ÖRR, Bananen — zu halten ist. Sie amüsiert sich, dass sie, so platt und planlos wie sie ist und in einer Diktatur ohne „Demokratie!“-Gepolter sozialisiert, hier zur Macht kommen konnte — und ohne Demokratie-Gedöns dann auch einfach mal so die Grenzen aufmachen kann, z.B. Die hätte, so wie ist, auch in der DDR politsch Karriere machen können, nun hat sie halt, so wie sie ist, in der Demokratie politisch Karriere gemacht. Da kann sie sich ein leichtes spöttisches — und das ist dann: leicht verächtliches, leicht geringschätziges — Grinsen nicht verkneifen.

      t.

  174. Frage an Herrn Alphonso
    Was ich noch nicht ganz verstehe: Wieso stößt es Ihnen so unangenehm auf, dass junge Feministinnen sich auf Instagram in Szene setzen? Denken Sie, dass es sich nicht miteinander vereinbaren lässt, für Gleichberechtigung zu sein und gerne Komplimente zu hören? Ich persönlich sehe da keinen Zusammenhang, denn wer hört nicht gerne Komplimente? Wenn Sie bei dieser Thematik daran denken, dass junge feministisch denkende Frauen „zu viel Aufmerksamkeit“ manchmal verteufeln, dann liegt das vermutlich daran, dass diese Aufmerksamkeit ab und an etwa so klingt: „Du geile F****, ich will meinen Sch**** in deinen….“ und so weiter. Gegen nicht sexualisierte, zivilisierte Komplimente ist freilich nichts einzuwenden. Und ich denke, dass auch die nicht keusche, sexuell aktive Frau (warum sollte sie sich nicht auch so präsentieren, Frauen mögen Sex) durchaus ein Recht darauf hat, sich für ihre Gleichberechtigung einzusetzen. Erstaunlich, dass so etwas im 21. Jahrhundert noch gesagt werden muss.

    • Ich finde es nur lustig – vergleichen Sie mal das Pressebild der Stokowski mit der Realität und sagen sie mir, ob das Ähnlichkeit hat. Seitdem sie mit Ronja von Rönne bekannt ist, versucht sie plötzlich, auch irgendwie nett auszusehen. Aber das geht halt nur mit Hilfsmitteln.

      Wie so ein Bravomädchen.

    • It's not going to stop / It's not going to stop / 'Til you wise up
      Mittels Posen, Kleidung bzw. weniger Kleidung, den Sextrieb des Mannes anzuregen, und dann sexuelle Reaktionen zu beklagen, das ist natürlich absolut sinnvoll.
      In Kansas.

      Aber nicht in der Welt der Erwachsenen.

      Völlige Zeitverschwendung, sich kognitiv mit jungen Damen auf ihrem Weg aus der Pubertät zu beschäftigen.

  175. Das große Fressen und die Küchenmaschinen
    Da es in den Kommentaren so häufig um Küchengeräte und das große „Fressen“ geht: Fresst nicht zu viel, liebe alte weiße Männer und Frauen! Das beschleunigt bloß euer Aussterben!


    • Sie leiden an Bulimie?
      Eßkultur hilft. Sie wissen schon, manierlicher Umgang mit Gabel und Messer, angemessene (also nicht unmäßige) Portionen, feste Essenszeiten, abwechslungsreiche Gerichte, kein Gemämpfel. Fortgeschrittene schaffen es sogar, selbst zu kochen und anderen Eßkultur beizubringen.

    • Lieber Gott - wie sind Sie denn drauf?
      Text eingeben

  176. Präsident der Minderheiten
    Durch viele Beiträge hier zieht sich der unwidersprochene linke Vorwurf, Trump sei der Präsident der Weißen, oft ergänzt um einen „schadenfreudigen“ Hinweis, daß diese eben die Bevölkerungsmehrheit stellen.

    Der Anteil der Nichtweißen an den Wählern der Republikaner stieg gegenüber 2012 von zwölf auf 14 Prozent – prozentual doppelt so stark wie ihr Bevölkerungsanteil.

    Die Hispanics und Schwarzen sind wirtschaftlich in der Situation, die der Don sehr gut beschreibt. Hätten sie Clinton gewählt, hätte Don Donald nur die Wahlmänner*innen im Rostgürtel geholt – aber nicht in Florida. Trump ist der Präsident der Hispanics und der Schwarzen. Das ist für die politische Linke noch viel demütigender als der Vorwurf, Trump spiele die Hauptrolle in White Mad Man.

  177. Nostradamus
    wird jetzt allen Ernstes von Focus Online auch noch zur Analyse von Trumps unerklärlichem Erfolg bemüht

    http://www.focus.de/panorama/videos/duestere-zukunft-hellseher-nostradamus-warnte-die-welt-vor-500-jahren-jetzt-ist-das-trump-szenario-eingetreten_id_6195562.html

    • Was sollen die denn tun?
      Eine Zeitung/Zeitschrift, die nicht untergehen will, muss nun mal das schreiben, was der Intelligenz der eigene Zielgruppe entspricht.

      Man sollte aber anhand eines Beispiels aus der untertesten Schublade der Niveau Kommode nicht auf alle schliessen. Obwohl, nein sie haben recht, man kann. Muss was mit dem Niveau des Volk zu tun haben….

  178. Nicht nur die Frauen
    sondern auch die lateinamerikanischen Migranten haben zu einem Drittel nicht politisch korrekt abgestimmt. Dabei meldeten unsere Medien am Dienstag Nachmittag noch hoffnungsfroh, die Latinos würden zahlreich an den Urnen erscheinen, was günstig für Frau Clinton sei.

    Da sind die modernen urbanen Eliten nun verstört, dass ihre Domestiken, die ihnen sonst ihre Bäder putzen und ihre Kinder hüten, es teilweise gewagt haben, anders als sie abzustimmen. Und das obwohl sie es doch so gut mit ihnen meinen.
    Aber deren Lebenswirklichkeit ist halt schon etwas anders als die ihrer Herrschaften. Und die Trauben hängen auch nach den Obama-Jahren für sie immer noch weit oben.

  179. Geschmacksverirrung
    Naja, man kann zu Clinton stehen, wie man will, aber deswegen einen Möchtegernehebrecher (sprich: Arschloch) & (Möchtegern-?)Pussygrabber (sprich: Arschloch) zu verteidigen, halte ich doch für ein wenig daneben.

    Die Abendlandsuntergangsstimmung, die z.B. die Zeit verbreitet, halte ich zwar für voreilig, aber daß der Trumpel eine Witzfigur & ein Arschloch ist, steht wohl außer Zweifel. Daß weiße, US-amerikanische Frauen mehrheitlich für ihn gestimmt haben, ändert nichts an seinem Charakter, sondern zeigt höchstens, daß die Damen auch nicht intelligenter als die Herren sind.
    Es gab neben Clinton & Trump auch andere Kandidaten, die man hätte wählen können oder man hätte auch komplett auf das Kreuzchen verzichten können.

    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum jetzt versucht wird, Trump schönzureden, nur weil er gegen die PC-Garde antrat. Er ist vermutlich keinen Deut besser als diese. Es bleibt abzuwarten, ob er in Hinsicht auf Meinungs- & Pressefreiheit irgendwelche Verbesserungen durchsetzen wird. In den meisten anderen Bereichen wird es wohl eher Verschlechterungen geben. Man kann nur hoffen, daß seine Berater einen mäßigenden Einfluß ausüben können.

    • Nun, der verhinderte First Husband hatte ja so seine Erfahrungen
      mit Praktikantinnen, Zigarren und was auch immer, aber er hatte keinen Sex mit denen. Neben dieser merkwürdigen Logik, die er ja grad dieser Tage noch wieder von sich gab ist festzuhalten, dass Hillary den von Bill gevögelten oder auch nur halb oder wie auch immer genutzten Damen schon heftig mitgespielt hat. Um dann Bill zu Hause zu prügeln und das Amt zu bewahren. Die Frau hat einfach keinen Stil. Erinnern Sie sich an Jackie Kennedy?

      Vergleichen Sie das dann mit dem Verbalerotiker Trump (viel mehr ist er m.E. nicht, denn die Männer, die am meisten angeben, haben den wenigsten Sex) und urteilen dann noch mal, was nun schlimmer war oder ist.

      Und ja, Bernie Sanders wäre der bessere Kandidat gewesen und hätte wohl auch gewonnen.

    • Mein Gott - wie sind Sie zu Ihrer harschen Bewertung gekommen?
      Mein Freund, der Ex-Botschafter sagt immer: „das was in der Zeitung steht, hat mit der Realität nichts zu tun.“

    • Titel eingeben
      Ein EHEBRECHER !

      Nicht zu fassen, was soll nur aus der Menschheit werden!

  180. Das Trumpsche Horrorkabinett und Dallas in White House
    Ach wie schön!
    Trump, der sogar von etlichen Linken als Friedenstaube und Retter des kleinen abgehängten Mannes bejubelt wurde, plant ein wahres Horrorkabinett.

    Das Slate Magazin schreibt: [die Liste] It reads like the roster of villains from an old Hanna-Barbera 1970s superhero cartoon.

    Newt Gingrich: Außenminister
    Rudy Giuliani: Generalstaatsanwalt

    Als Finanzminister sind zwei hochrangige Banker im Gespräch: Jamie Dimon, CEO von J.P. Morgan, der zweitgrößten Bank der Welt oder ein Banker von Goldman Sachs und Steven Mnuchin Gründer eines Hedge Fonds.

    Das schrieb ich ja schon vorhin. Aber es wird noch schöner:
    Forrest Lucas, ein Ölmanager, für Innenminister

    Ben Carson, ein ultrareligiöser ex Chirurg: Bildungsminister
    Carson ist ein überzeugter Kreationist, für welchen die Evolution Teufelswerk ist. lol

    Dann wird’s wirklich schön:
    Myron Ebell, Chief des Environmental Protection Agency (EPA) Transition Team.
    Ebell, der die Idee der Erderwärmung ablehnt. Hier, ein zynisches Zitat aus sei-nem Forbes-Artikel „Love Global Warming“, 2006: “Increased temperatures caused by climate change would make colder regions more comfortable to live in, and in regions already known for warm weather, the higher temperatures are killing people who are likely to die soon anyway.”
    Neoliberaler/Neocon-Zynismus at its best.

    Als Favorit für den Posten als Chief of Staff in White House gilt Steve Bannon, ex Breitbart, der es liebt, zuweilen wüste VT’s zu verbreiten. (Momentan scheint Breitbart-Website angemessen „presidential“ gereinigt worden sein).

    Und das Schönste kommt zum Schluss: Drei Kinder werden in seinem Transition-Team mitwirken. Sagte ich doch. Dallas!


    • Newt Gingrich finde ich eigenartig als Außenminister, Carson sagt mir nichts (was hat der vorher gemacht?). Kinder im Transition Team – naja.
      Jedenfalls will er wohl umweltmäßig eher die 60er und 70er aufleben lassen.

    • Ich fand J.R. klasse, dann die arme Sue Ellen, ach Pam und Bobby
      da werden ja Erinnerungen wach, meine Güte, wie lange ist das eigentlich schon wieder her. Allerdings habe ich bei Dallas keine güldenen Betten gesehen, sah man bei denen überhaupt je ein Bett? Da ging es doch richtig prüde zu, der Vergleich kann m.E. nicht stimmen *g*
      Vielleicht meinen Sie den Denver Clan, der mir nicht gefallen hat.

    • Worum geht's?
      Die Namen auf der Liste mögen Schauer, wenn nicht gar entsetzen auslösen. Aber jeder weiß so von Anfang an, woran er ist. Insofern ist es ehrlich und man brauch sich nichts vormachen.
      Ich denke, dass ist etwas, was hier in Deutschland bis heute nicht begriffen wird. Wenn ich bspw. SPD wähle, wähle ich die ‚Partei der sozialen Gerechtigkeit‘, die ‚Partei der sozialen Kompetenz‘. Was kriegt man aber dann? 1914 unter Ebert z. B. die Kriegskredite oder unter Schröder z. B. die Hartz-Gesetze. Und die Grünen bspw. als ‚Friedenspartei‘ können inzwischen auch Krieg. Sowohl SPD als auch Grüne haben mit dem, für das sie einstmals standen, nichts mehr zu tun. Sie verkaufen sich aber weiterhin als ‚Partei des kleinen Mannes‘ bzw. als Friedenspartei.
      Und was viele hier auch schon geschrieben haben: Clinton wurde in den USA so wahrgenommen. Als falsch (two-faced). Und es ist ja auch so, dass die Demokraten über viele Jahrzehnte schon selber rechte/neoliberale Politik machen (siehe B. Clinton, siehe Obama mit Ausnahme von Obamacare). Warum also sollte man sie wählen? Es kommt ja eh das Gleiche bei rum wie bei den Republikanern. Und die sind in der Gestalt von Trump im Vergleich wenigstens so ehrlich und sagen gleich ganz klar, wie der Hase läuft, und machen es nicht so hinten rum wie Clinton. Im Meeting erst lächeln und danach – die Drohne kommen lassen.

    • Danke für die Info
      Die Geldsäcke dieser Welt formieren sich. Im chinesischen “ Parlament“ sitzen auch 33 Milliardäre und In RU haben Oligarchen das Sagen. Grauslig das alles.

    • Hauptsache keine Feministinnen
      Hauptsache keine Gendertröten oder andere Betroffenheitschwuchtel, die mir meine Meinungsfreiheit wegnehmen wollen.
      .
      Der Rest ist mir egal.

    • Ein Banker von Goldman Sachs ?
      Also ein ehemaliger Kollege von Supermario D.
      Das ist ja furchtbar.

    • Ja... und ?
      Wem das nicht gefällt, der hätte halt nicht Hilary als Kandidatin aufstellen dürfen. Die EINZIGE Person weit und breit gegen die sogar ein Trump gewinnt.

      Das Gejammer ist ungefähr so dämlich wie das Gejammer in Deutschland über die Million Flüchtlinge, von einem Volk kommen das sowas wie Merkel wählt.

  181. Clinton hin, Trump her - was ist mit Merkel?
    Es wird einmal Zeit, das System Merkel (die „Merkelei“) – das ganz anders funktioniert als das System, auf dessen Erfolg Clinton gesetzt hatte – zu analysieren. „Teflon“ als Prinzip charakterisiert es zwar, aber beschreibt nur die Oberfläche.

    Übrigens, soyons serieux, es wird Zeit sich klar zu machen, daß Deutschland in gewisser Weise doch das wirtschaftliche, finanzielle, und damit auch das politische Schwergewicht in Europa darstellt, dessen Position und Basis zwar unvergleichlich viel kleiner und wackeliger sind, als die der US, aber wer stellt sonst einen ernstzunehmenden Partner der USA diesseits des Atlantiks dar?

    Kein Grund sich deswegen arrogant aufzublasen, besonders, da der deutsche Einfluß nicht zuletzt von der US-Unterstützung abhängt, sondern ein Grund, die Verantwortung der deutschen Politik für ganz Europa in die Überlegungen einzubeziehen: wenn sich der deutsche Elefant im Schlafe wälzt, wackeln die Wände bei allen europäischen Nachbarn, wenn in Deutschland Mist gebaut wird, dann muß der ganze europäische Kontinent die Folgen ertragen. Da mag jeder an ein anderes Beispiel denken: die vielen Merkelschen Alleingänge haben jedenfalls in Europa in alle Himmelsrichtungen für ein gewisses Mißtrauen gesorgt: in Dänemark das Durchwinken der Einwanderer (den Euro lehnt man sowieso ab), in Polen und im Baltikum die Russland Connection (Northstream) sowie das Zögern, für die Verteidigung unserer Nachbarn einzutreten, im Südosten die Flüchtlingspolitik, in Griechenland zusätzlich die Finanzpolitik, in Italien der andere Aspekt der Flüchtlingspolitik, sowie die EURO-Austerity, ebenso auf der iberischen Halbinsel, in Frankreich das Gefühl, an die Wand gespielt zu werden, Benelux fährt einfach im Windschatten und fürchtet wie Frankreich den Terror – Irland befürchtet Maßnahmen gegen seine Steuerpolitik, und GB hat sich einfach, wenn auch knapp, für den Ausstieg aus der EU entschieden („Stop the World, I wanna get off“). Nur zu Schweden (ohne EURO) und Finnland (mit EURO) fällt mir jetzt nichts ein.

    Und keiner unserer Nachbarn außer Dänemark und Österreich ist zufrieden mit unserer Energiepolitik die Nachhaltigkeit propagiert, aber verstärkt auf Kohle setzt, und die Netze durch Schwankungen der Energieversorgung durcheinanderbringt.

    Als Land in der Mitte, als Mittelmacht sitzen wir in der Mitte eines Spinnennetzes der Beziehungen, und wenn wir die Mehrheit unserer Nachbarn verärgern, riskieren wir immer, daß sie sich gegen uns einigen, was dann wieder in Deutschland als „Einkreisung“ wahrgenommen würde. So sind nun einmal wirtschaftliches Gewicht und Geographie.

    Solange die USA hinter uns standen, konnte uns allerdings nichts passieren. Deshalb wäre es das dümmste, unsere Beziehungen zu den USA infrage zu stellen, nur um der SPD, der Linken, irgendwelchen Kommentatoren oder einem möglichen grünen Koalitionspartner der CDU durch aufreizende Polemik zu gefallen.

    So sehe ich die Politik von 12 Jahren „Merkelei“. Ich durchschaue sie nicht, es gibt über sie anscheinend keine Masse von Wikileaks, erst recht keine schlüpfrigen Details (glücklicherweise) – aber ich finde ihr Wirken in der Summe nicht allzu segensreich. Mein Verdacht ist, daß die einst politische Seiteneinsteigerin versucht, jederzeit das jeweils herrschende politische Kräftefeld zu ermitteln, um dann kurzfristig auf einer zeitweiligen Ideallinie zu segeln („auf Sicht fahren“). Das kann im Einzelfall erfolgsreich sein, wie die Kombination aus Fukushima, BaWü-Wahlen und Energiewende gezeigt haben, aber es resultiert daraus langfristig kein vernünftiger Kurs. Und man weiß niemals, welche Kurve Merkel demnächst fahren wird. Allerdings verrechnet sie sich, wenn sie, wie anscheinend bisher, die veröffentlichte Meinung mit der Volksmeinung verwechselt, um damit das politische Kräftefeld zu bestimmen. Das sollte sie, bei aller behaupteten moralischen Überlegenheit, aus Trumps Sieg gelernt haben. Und nicht vergessen, wieviel von der gegenwärtigen deutschen Stärke letztlich auf der Unterstützung durch die von den USA beruht.

    In diesem Zusammenhang könnte man die Rolle der SPD schon fast vergessen …

  182. Vielleicht ist es noch simpler
    Clinton und ihr medialer Chor sprechen über normale->einfache Menschen – Trump spricht von UND zu normalen->einfachen Menschen. Dieses „zu“ als „mit“ zu verstehen wäre naiv, aber es ist eine immer noch überlesene Schrift and der Wand für die bodenhaftungsfreie Schein-Avantgarde, dass dieses „zu“ wünschenswerter als das „über“ wirkt.

  183. Wie Trump das wirtschaftlich hinbekommen wird
    @HansMeier555

    „Er will deregulieren und die Steuern senken. Heisst das nicht: Er will den neoliberalen Kurs beschleunigt fortsetzen?“

    Populisten versprechen jedem alles. Dem einen günstige Steuern, den nächsten reichlich vorhandene und gut bezahlte Jobs. Trumps Wirtschaftsprogramm, bisher nur erratbar aus diversen Angaben auf seiner Website und sporadischen mündlichen Erklärungen ist denkbar simplizistisch.

    Saldiert man Ausgabenpläne und Steuersenkungsvorhaben, muss er Billionen (USA: Trillions of Dollars) ausgeben, um die Lüchke zu füllen. Das ist ein typisch keynesianisch bis sozialistisches Verfahren, das Staatsquote und Staatsschulden drastisch erhöht. Um die uralte Regel zu bestätigen, dass Linke und Rechte regelmäßig die gleichen Methoden verwenden. Je extremer sie sind, desto ähnlicher werden sie sich.

    Die Explosion der Staatsschulden würde noch schneller gehen als unter Obama, der bereits US-Rekordhalter ist. Natürlich hat Trump wie üblich (zwecks trumpistisch-konsequenter Quadrierung des Zirkels) auch angekündigt, Staatsschulden abzubauen. Das Wirtschaftsprogramm ist (ernst genommen) eine noch absurdere Nummer, als sein übriges Gebahren. Was er davon umsetzt und was nicht, das weiß allerdings kein Mensch. Vielleicht auch gar nichts davon, sondern etwas ganz anderes? Auch möglich. Den Wählern ist es völlig egal, nach dem Motto: Kann nicht schlimmer werden. Kann es.

    Trumps Programm „neoliberal“ zu nennen, steht jedem frei. Der Begriff ist mittlerweile so undefiniert bzw. beliebig umdefiniert, dass in diese Schublade so ziemlich alles hineinpasst, wenn es irgendwie nicht sozialemphatisch politisch-korrekt klingt.

    Liberal ist definitiv nur eine Rückführung der Staatsquote, wofür Trump keinen Anhaltspunkt geliefert hat.

  184. El Nino ließ grüßen
    Tamariske, wir wissen wenig über climate change, das voraus. Es sind alles nur Modelle. Aber wenn ich unseren Prachtnovember mit Kälte und Schnee anschaue, vermute ich doch, dass der vorige (laue Lüftchen) eher mit El Ninjo zusammen hing. Ob Ihnen schon mal aufgegangen ist, dass sich weder mit El Ninjo noch mit Veränderungen im Umfeld der Sonne Kohle machen lässt? Solche Dinge muss man hinnehmen. Man will aber Gelder verschieben, Leuten Neukäufe und neue Steuern aufdrücken.
    Tatsächlich wird das kleine Europa aber auch am Klima nullkommanichts ändern gegen die BRICS, die sich nichts vorschreiben lassen von Neunmalklugen auf Zwergplaneten sprich diesem kleinen Anhängsel an Asien.

    Giuliani im DoJ halte ich für eine ausgezeichnete Wahl. Der Rest wird noch diskutiert. Die Bälle, die die Medien jonglieren, sind es manchmal nicht.

    Finanzminister der USA kommen traditionell aus den großen Banken, das wäre mit Hillary nicht einen Deut anders gewesen, also was soll’s? Und nur mal so nebenbei, was geht Sie das an? Angehen tut uns allenfalls der/die Sec of State.

    Aber Ihre Statements sind durchweg beruhigend. Die Republikaner werden regieren, und es wird wieder Opposition geben und Diskussion. Und hoffentlich: Call a spade a spade statt diesem Herumgerede, das dazu führt, dass die Leute das glauben, was nicht dort steht. Journalisten können möglicherweise aufatmen.

    • Klimawandel verhindern?
      So, die selben Leute, die sich und kompetenten Technikern die Fähigkeit absprechen ein Kraftwerk (ein AKW) sicher zu betreiben, meinen, die könnten eine weitgehend wissenschaftlich noch nicht verstandenes globales System (das Klima) mal eben so über Jahrzehnte steuern (punktgenau auf zwei Grad Celsius).

      Finden Sie nicht, dass das ein unauflöslicher Widerspruch ist?

  185. Spieglein, Spieglein an der Wand....
    Der Spiegel scheint auch auf Trump Niveau zu kommen. Heute fiel aus meiner PapierFAZ, Auslandsausgabe, Kostenpunkt 3.80 Euro ein weißer Briefumschlag vom SPIEGEL mit dem Aufmacher: “Ihre Meinung zur politischen Lage interessiert uns sehr”.
    .
    Da war ich schon sehr interessiert, was den SPIEGEL an meiner Meinung wohl interessieren dürfte. Fünf Fragen stellt das Magazin, das zu meiner Studentenzeit montags zum Pflichtleseprogramm aller halbwegs politisch interessierten Studenten in Tübingen gehörte:
    .
    1. Sind Sie überrascht über den Ausgang der Präsidentschaftswahl in den USA?
    .
    2. Ärgert es Sie, dass die britische Regierung nach dem Brexit-Referendum bisher keinen Schritt zum eigentlichen Austritt unternommen hat?
    .
    3. Die klassischen “Volksparteien” verlieren immer mehr Wähler – haben Sie den Eindruck, dass in Deutschland ein politischer Umbruch stattfindet?
    .
    4. Alkoholsünder könnten zukünftig durch automatische Wegfahrsperren am Fahren unter Alkoholfluss gehindert werden – halten Sie das für übertrieben?
    .
    5. Ein Jahr nach Einführung der Mietpreisbremse hält der Mieterbund die Maßnahme für misslungen – sollte der Gesetzgeber mehr für die Einhaltung der Regeln tun?
    .
    Antworten kann man mit
    [ ] Ja [ ] Nein [ ] Das möchte ich nicht beurteilen
    .
    Wenn ich auf die Frage (1) mit „Ja“ antworten täte, woher weiss ich dann, was für Schlüsse der SPIEGEL daraus zieht? Nimmt er dann an, dass ich für Trump sei und ein AfD Fan? Die Unterscheidung, wen ich für fähig halte, versus, was man als Ergebnis einschätzt, scheint den SPIEGEL nicht zu interessieren.
    .
    Darüber hinaus, kann der SPIEGEL nicht zwischen Lesern im Inland- und Ausland unterscheiden? Jeder Google Reklamealgorithmus würde das machen. Jemand, der die Auslandausgabe liest, interessiert sich wahrscheinlich nicht sonderlich für innenpolitische Probleme wie das Wegsperren von Alkoholsündern und Verstärkung der Mietpreisbremse. Mir fielen viele interessante Fragen ein. Aber die beiden gehören nicht dazu.

  186. Was ist die passende Anwort? Hilft Humor am Besten?
    Zum Begriff F…. ist Krebs folgendes.
    Krebs entsteht nach meiner Kenntnis wenn die Reparatursysteme für die Zellen nicht mehr funktionieren und sich diese Zellen unkontrolliert vermehren und idR ihre eigentliche Funktion nicht mehr ausfüllen.
    zB in Massen produzierte Blutzellen die gar keinen Sauerstoff transportieren.

    Ich würde eher ein anderes Bild verwenden das auch zur political Correctness besser passt.
    Andreas Thiel meint es handelt sich dabei um Humorlosigkeit, was ein guter Ansatz ist.

    Ich möchte den Vorgang mit einer Situation bei Gullivers Reisen vergleichen.

    Der Mann findet sich am Strand(?) wieder und wurde mit vielen kleinen Fäden Bewegungsunfähig gemacht. Kleine zwergenhafte Menschen hatten ihn damit gefesselt. Das Zwergenhafte interessiert mich dabei aber nicht. Es sind die vielen kleinen Fäden die einem am Ende Handlungsunfähig machen weil man gar nichts mehr darf oder genauer: Weil man sich am Ende gar nichts mehr zutraut.

    Der stärkste Faden in diesem Zusammenhang ist ggf die Behauptung:
    – Es gibt nichts richtiges im Falschen –
    Der Satz schließt jede Kompromisbereitschaft aus und klingt wie das Todesurteil für Streitkultur und Debatte was letztendlich zum Tod der Demokratie selbst führt.

    Ein einzelner Mensch der das verinnerlicht endet im katatonen Stupor da er Handlungsunfähig wird. Es könnte ja sein das sein Handeln unerwünschte also „falsche“ Effekte hat.

    Das Problem tritt gar nicht so selten auf. Manche Menschen mit einer Schizophrenie haben das hin und wieder.
    Das Problem: Es ist ein lebensbedrohlicher Zustand und die Leute sitzen dabei ruhig in der Ecke und fallen gar nicht auf.

    Die einigermaßen gesunde Variante nennt man wohl Lethargie.
    ggf ist Trump ein Antidot dagegen.

    Wenn ich die Proteste gegen den Wahlausgang in den USA richtig interpretiere sind die USA im Moment Quick lebendig.
    Es wirkt also.

  187. Ben Carson? Das geht nicht!
    Ein alter schwarzer Mann (*1951) der sich als Kind einer allein erziehenden depressiven Mutter aus einem Ghetto in Detroit heraus in den Chefarztkittel eines gefeierten Neurochirurgen empor arbeitete.

    Solche Emporkömmlinge kann man nicht akzeptieren.

  188. Ein bisschen Nepotismus ist smart
    Noch ein kleiner Schmankerl aus dem Trumpschen Transitions-Planungsstab:

    Habe ganz vergessen, dass außer den drei erwachsenen Kindern Don Jr., Ivanka und Eric der Schwiegersohn der Familie Jared Kushner auch noch beteiligt ist.

    Weil diese jungen Menschen auch Trumps Geschäft während seiner Präsidentschaft managen, gibt es einen noch nie da gewesenen Interessenkonflikt. Aber hey, don’t worry, nur weil die Sippe, einschl. Jared Kushner, der einer milliardenschweren Immobilien Development Holding angehört, jetzt Einsicht in die Internas der US Administration gewinnen sollten, soll man doch nicht gleich so gemein sein und an Nepotismus oder gar an böse Korruption denken. Pfui! Denn nur Hillary Clinton ist korrupt, das ist allen klar. Selbst schuld, wenn sie treudoof ihre Steuererklärungen eingereicht hatte, sogar von der Foundation. Wer treudoof ehrlich ist, soll die Konsequenzen tragen. Das ist NICHT smart.
    Und dann der Gipfel der Dummheit: sich noch durch Russen die Emails hacken lassen. Das hat der Donald viel schlauer gemacht: Seine Kampagne hat während der ganzen Kampagne mit den Russen geklüngelt, und er hat einfach hacken lassen.
    https://www.washingtonpost.com/world/moscow-had-contacts-with-trump-team-during-campaign-russian-diplomat-says/2016/11/10/28fb82fa-a73d-11e6-9bd6-184ab22d218e_story.html
    http://www.upi.com/Top_News/US/2016/11/10/Russians-had-regular-talks-with-Trump-campaign-diplomat-says/1811478789269/

    So macht man das! Und das kommt bei den amerikanischen Frauen gut an: ein bisschen ein Crook und ein bisschen fraud, das ist SEXY!

    In God’s Own Country geht wie in einer Banana Republic zu, das ist zu schön. ;-)
    Ich freue mich auf die Fortsetzung.


    • Dallas in NYC halt. Es bleibt alles in der Familie. Vielleicht war es einer von Clintons Fehlern, eine zu kleine Familie zu haben. Und keinen IT-Stab, der ihr was aufsetzt, sondern eine Chefsekretärin, die in ihrer Not die Mails zum Ausdrucken an einen normalen Kraut-und-Rüben-Server schickt.
      Daß sich die Trumps mit den Russen vertragen, sehe ich positiv, das wird zur Entspannung beitragen.

  189. Guter Erklärungsversuch
    Sehr guter Erklärungsversuch, Don. Frauen wollen einen Mann der sie beschützen kann und materiell gut ausgestattet ist. Das alles verkörpert Trump. Er ist ein Mann der Tat und kein vertrockneter, linker Intellektueller. In diesen unsicheren Zeiten setzen gerade Frauen auf Stärke. Das alles verstehen die Feministinnen in ihren safespaces nicht. Die größten Feinde von Frauen sind immernoch andere Frauen.
    Jetzt schreibt der Spiegel auch schon davon, dass Trump-wählende Frauen frauenfeindlich seien. Ha, verinnerlichte Frauenfeindlichkeit!
    Der ganze Frauenschutz gilt natürlich nur wenn man links ist. Ann Coulter wird da schon härter angefasst. Und warum machen diese alten, weißen Männer in Frankreich nicht – ganz genderkonform – mal Platz für die junge, mutige Frau Le Pen? Man wird es nie erfahren. Immer wieder schön zu sehen welche Gruppe wo auf dem intersektionalen Totempfahl angeordnet ist. Wir in Deutschland haben ja auch gelernt, dass die Rechte von Muslimen über den Rechten von Frauen stehen. Wußte man so vor der letzten Silvesternacht auch noch nicht :D

    • Frauen sind. Frauen wollen. Ajaja.
      Frauen wollen einen Mann der sie beschützen kann und materiell gut ausgestattet ist.

      Ein sehr unterkomplexes Frauenbild, was Sie und Don da haben
      Die Frauen, die ich kenne, lassen sich nicht von einem ‚Daddy‘ kaufen, sondern bevorzugen deutlich ihr eigenes Ein- und Fortkommen.

  190. Die entsetzten evangelischen Radio-Weltverbesserer ...
    …können es nicht lassen-sind auch nicht zu beruhigen. Heute, am Morgen, SWR 1 „Begegnungen“, die immer wiederkehrende Belehrung am Sonntag in salbungsvoller Tonlage.
    Matthias Albrecht , „Quo vadis, USA?“
    .
    „Die einen sind begeistert, die anderen haben Angst. In der LGBTIQ-Bewegung löst die Wahl Donald Trumps pures Entsetzen aus. Viele sorgt besonders, dass bislang völlig unklar ist, was der rechtskonservative Populist vorhat. Nur eines scheint klar, die Gleichstellung von Menschen mit unterschiedlicher Sexualität und/ oder Geschlechtlichkeit ist in großer Gefahr……“

    • Pfr. Albrecht zum Nachbeten - pronto! - @ Contre la force hyppocrite en action -
      Pfr. Albrechts Brüder und Schwestern im evangelischen Glauben waren die einzige große gesellschaftliche Gruppe in den USA, die Trump von allem Anfang an voll unterstützt und ihn mit deutlicher Mehrheit gewählt haben. Und so wird es ihnen gedankt: In der Form eines sich vorerst hypothetisch gebenden, jedem Gottvertrauen vollkommen abholden öffentlichen Gejammers ines deutschen Glaubensbruders. Es ist entsetzlich! Kann er nicht wenigstens abwarten, ob die LGBT-Community zu recht jammert, oder ob sie vielleicht nur jammert, weil sie schon ahnt, dass in Bezug auf ihren Status und ihre Rechte unter Trump selbstverständlich alles beim alten bleibt, – dass die LGBTiInnen also schon bald nicht einmal mehr vorgeschobene Gründe haben werden, über Trump zu jammern? (Es würde mich kein bisschen wundern, wenn die Sache so herauskäme).

  191. Läuft prima
    @ Jeffrey Cremer
    „Worum geht’s?
    Die Namen auf der Liste mögen Schauer, wenn nicht gar entsetzen auslösen. Aber jeder weiß so von Anfang an, woran er ist. Insofern ist es ehrlich und man brauch sich nichts vormachen.“

    Es geht darum, dass Trump sich im Wahlkampf als Anti-Establishment und als Retter des kleinen Mannes präsentiert hat, was ich von vornherein für absoluten Quatsch hielt. Und das ist alles, nur nicht ehrlich.

    @ Renate Simon
    Mit Dallas meinte ich nicht die Einrichtung, sondern, dass die ganze Sippe mit ins Weiße Haus einzieht. Das war natürlich nur eine Persiflage, aber etwas Wahres ist da ja dran, weil Trump seine drei erwachsenen Kinder und den Schwiegersohn in sein Transition-Team integriert hat. But „that’s business, stupid“, und wer könnte so böse sein und gleich an Nepotismus zu denken. Lol

    Colorcraze:
    Ben Carson ist ein pensionierter, verdienter Neurochirurg. Ein sympathischer Mann. Dass er als Bildungsminister überhaupt in Betracht gezogen wird, ist jedoch überaus kurios, denn er ist ein überzeugter Kreationist, der aus religiösen Gründen die Evolutionstheorie strikt ablehnt. Die Schöpfung sei laut Carson das Werk Gottes, die Wissenschaft jedoch ein Werk des „Adversary“, sprich das Werk Teufels.
    In diesem Artikel gibt es ein Video, welches seine Worte wiedergibt.
    http://www.cnsnews.com/blog/michael-w-chapman/ben-carson-darwins-evolution-theory-was-encouraged-adversary-satan

    ****
    Ich freue mich diebisch, dass meine Einschätzung von vornherein zutraf.
    „Die Friedenstaube“ umgibt sich sogar mit den übelsten Neocon-Falken aus GWB-Bush-Ära als seine Berater.

    Ich wusste gar nicht, wie schön Schadensfreude sein kann.
    Und dazu werden es noch viel mehr Gelegenheiten geben. Will keep you posted with a great satisfaction. :-))) (Btw. Freude ist das *Gegenteil* von Jammern.)

    Läuft also einstweilen hervorragend. ;-) Will keep you posted.

    • liebe Tamarisque, wo bleibt denn nur Ihr Humor?
      Sie sammeln Links und Rechts und tun und machen und was ändert’s?

      Dass Sie Dallas ganz anders meinten, als ich dann wohl mit zu versteckter Ironie kundtat, ja mei. Lese ich doch heute, dass Michael Moore und Allen Lichtman Trump nur eine kurze Verweildauer als Präsident vorhersagen.

      Ich plädiere auf Abwarten, Tee oder Kaffee trinken usw. Mir ist grad viel wichtiger, was ulF nun vor hat oder auch nicht, auch in Bezug auf Migranti, EU, Erdogan usw..
      Mir geht z.B. das Geschachere um den künftigen BuPrä gewaltig auf den Keks, Weidmann, Kramp-K., Steinmeier, was für ein armseliges Aufgebot. Und man wird garantiert den erbärmlichsten Kandidaten nehmen.


    • @ Renate Simon
      Der US Wahlkampf ist seit vielen Jahren mein Hobbyhorse. Daher erlaube ich mir, mehr Interesse zu zeigen als diejenigen, die sich nur sporadisch oder nur wegen Trump sich dafür interessieren.

      Was soll ich denn „ändern* wollen? Ich sammele Links, weil mir das Spaß macht, weil das mein großes Interessengebiet ist. Was stört Sie daran? Niemand, den meine Links nerven, muss meine Posts lesen.

      Sorry, aber ich scheine Ihr Humor nicht verstanden zu haben. ;-)

  192. Double Standards...?
    @ Gast:
    12. November 2016 um 10:33 Uhr

    „Bei Trump ging es doch noch 1 gegen 1 (oder 1 zu 1, 1 mit 1, so genau weiß man das ja nicht) – bei den Horden an Silvester waren sich die Frauen doch gar nicht im Klaren, woher all die Hände kamen, die ohne vorheriges Wortgeplän-kel in sie überall eindrangen…
    Ein eher seltsamer Vergleich – und für mich schon sehr weit her geholt.“

    Die Tat bleibt gleich, ob sie nun von vielen gleichzeitig oder jeweils nur von einer Einzelperson verübt wird. Laut deutschem Recht ist jeder für sich individuell verantwortlich. Dass solche Taten von einer großen Menge Männer verübt werden, erschwert lediglich die Identifizierung des Täters. Strafrechtlich wird hier jedoch kein Unterschied gemacht.

    Aber Trump streitet ja alles ab. Sind auch alte Geschichten. Es ist in diesem Fall lediglich noch eine Frage der Vertrauenswürdigkeit: Lügt Trump oder lügt jede Frau, die solch eine Anschuldigung ausgesprochen hat?

    • Die NRW-Staatsanwälte bestrafen keinen, sie hätten ihn denn - -
      – – es gibt leider Grund zu der Annahme, dass in der Kölner Neujahrsnacht ein gemeinschaftlich durchgeführtes Verbrechen begangen wurde. Die Schwierigkeit liegt darin, das gerichtsfest zu machen. Wäre es gerichtsfest, würde das die Schwere des Vergehens durchaus erhöhen.

  193. Als Ergänzung zu den ganzen schönen Prozentrechnungen
    Jedes Land hat sein spezifisches Wahlsystem und beim Mehrheitswahlrecht, wie es in GB und USA üblich ist, geht sowieso etwa die Hälfte der Stimmen „verloren“ – übrigens ohne daß man deswegen die Entscheidungen als „weniger demokratisch“ bezeichnen könnte. Und damit fangen die Detailprobleme erst an: die Frage etwa, wie viele Abgeordnete jeder Staat der USA im Repräsentantenhaus haben soll, wird seit 1792 (!) diskutiert, und bis heute gibt es in diesem Bereich Diskussionen. Aus den Regeln für das resultierende Verfahren folgt halt das bekannte Ergebnis und Aussagen wie „es haben doch sowieso nur XX% den-und-den gewählt“ sind vergleichweise sinnfrei.
    Im übrigen sind wir in D ziemlich stolz auf unser Verhältniswahlrecht, von dem behauptet wird, es berücksichtige den Wählerwillen besser. Aber erstens sollte man die Wähler nicht für zu blöd halten: wenn ich in einem „Republikaner-Wahlkreis“ für einen Demokraten stimme, weiß ich wohl, daß meine Stimme „verloren“ sein wird – aber es ist eben immer noch anders als wenn ich nicht wählen gehe. Und zweitens gibt es in Staaten mit Mehrheitswahlrecht deutlich häufiger einen Wechsel der Regierungspartei als bei uns. Hier passiert das viel häufiger durch Koalitionswechseln und das heißt, daß eigentlich die drittstärkste Partei die zukünftige Richtung bestimmt…

  194. Wollen Sie wohl nicht verstehen.
    Tamariske, ich bin der Ansicht, dass Sie das nicht verstehen wollen: Trump sagte ausdrücklich, dass man sich mehr erlauben kann, wenn man ein Star ist. Er insinuierte, dass die Frauen sich dann manchmal anbieten, und das stimmt. Ich hab hier auch schon zuweilen latente Anmache an den Don gesehen, denn der Don ist eine Art Internet-Star. Mit Penunze.

    Für Frauen ist es schon ein Riesenunterschied, ob ein Habenichts, der nicht mal mit ihnen reden kann, sie einfach antatscht, einer, von dem sie auch noch wissen, dass er sie hinter ihrem Rücken Schlampe nennt, oder ob ein Star sie wahrnimmt. Nur hässliche Frauen wehren sich gegen diese Erkenntnis, andere Frauen mit einer gewissen Erfahrung wissen, dass das genauso stimmt. Ein Star wertet sie auf.

    Andererseits wird oft viel mehr geprahlt auf dem Sektor als getan. Jemand, der von seinen fünf Kindern akzeptiert wird, kann kein schlechter Kerle sein.

    Übrigens sind Ivanka, eine erstaunliche Bellezza, und Chelsey Clinton sowie ihre beiden Ehemänner befreundet, das nur nebenbei.

    Ich erinnere mich noch gut an diese fetzige Azseinandersetzung vor vielen, vielen Jahren zwischen Esther Vilar und Alice Schwartzer. Der Hauptunterschied zwischen beiden war, dass Vilar sehr attraktiv war und außerdem heterosexuell, das heißt, dass sie sich mit der Materie auskannte. Schwartzer ist da vollkommen blanco, was auch dazu führte, bekanntlich, dass sie sich zwingend mit ihrer Assistentin H.R. anlegen musste, als die sich einen Star zulegte, äußerlich einen richtigen Macho. Die ist da blanco. Jede Lesbe muss auf dem Sektor blanco sein. Das ist so ähnlich wie jemand, der Religion studiert hat und kommt mit Statements über Banken an.


    • Ich habe in Deus auf einen Post von Ihnen geantwortet, in welchem es um das gleiche Thema ging. Hier nur noch so viel:

      Zitat: „Für Frauen ist es schon ein Riesenunterschied, ob ein Habenichts, der nicht mal mit ihnen reden kann, sie einfach antatscht, einer, von dem sie auch noch wissen, dass er sie hinter ihrem Rücken Schlampe nennt, oder ob ein Star sie wahrnimmt. Nur hässliche Frauen wehren sich gegen diese Erkenntnis, andere Frauen mit einer gewissen Erfahrung wissen, dass das genauso stimmt. Ein Star wertet sie auf.“

      Für mich gab es keinen Unterschied, und ich war eine strahlende Schönheit und bin immer noch nicht unattraktiv.

      Der Unterschied ist auch, dass selbst ein Dreckfink wie Trump, der seine Lage tatsächlich ausnutzt, eine sehr schöne Frau auch nicht zwischen die Beine grapschen würde, sondern bei ihr das Männchen machen würde, mit Blumen und exklusiven Dinner-Einladungen. Soherum läuft es nun mal auch. So haben das die reichen Männer mit mir jedenfalls angebahnt: Sie haben mir Mengen an Blumen geschickt, sobald sie meine Adresse hatten, da war nix mit Grapschen, ich hätte sie zum Teufel gejagt.

      Und bitte, unterstellen Sie nicht den Frauen als Kollektiv, dass alle so dumm seien und dass nur Hässliche so denken würden. Sie können das gerne von manchen behaupten, aber bitte reden Sie nicht kollektiv von Frauen. Was wäre das denn für ein Frauenbild? Frauen sind Individuen, sie sind Menschen und verdienen *basic respect* und keine kollektiven herabwürdigenden Unterstellungen.

      Trump hat Melania auch nicht am Po gegrapscht, you bet. Ich schrieb hier schon, dass so etwas eine Machtdemonstration ist. Bei einer Frau, bei welcher ein Mann wie Trump „landen“ will, hat er das natürlich nie getan.

      Nun können Sie sagen, dass all die fast 20 Frauen, die sch wegen Trump gemeldet haben, lügen. Diesen Glauben können Sie gerne behalten, wenn das in Ihr Welt/Frauenbild passt.

  195. Im hier und jetzt oder man muss mal sacken lassen ...
    @ Oberländer
    @ Tamarisque

    Man muss Unterschiede machen. Da führt kein Weg vorbei.
    Gleichmacherei/Globalisierung /Größenwahn usw. etc. pp

    Wenn beide irgendwie recht haben.
    Menschliche Kommunikation erfolgt über einen Interpreter.
    Dieser ist aber selten 100 % genau. Input und Output sind gefärbt von Meinungen und Annahmen.
    Man muss sich immer bewusst sein, dass die Wahrnehmung selektiv ist.
    Ob wir wollen oder nicht – wir sind mehr unsere Filter, als wir unser tiefes Selbst sind.

    Es sind die Gemeinsamkeiten die uns erstaunen lassen müssen – nicht das, was uns trennt.

  196. Wieauchimmer..
    Von hieraus anfang Norden gibt es leider auch viel zu früh politisch eingeschulte Kinder: Journalistin hat mit großer Ehrfurcht von Frühstück erzählt mit 7 und 17 jährliche Nachwuchs nach Schicksalträgtige Wahl von Trump.
    Kleinkind fragte wieso hat Trump gewonnen trotzdem er so Böse ist??
    Großbruder hat dazu kurzerhand (PC eingeschult..) weil „diese Welt wird ja von Böse Alten Weiße Männer entschieden“!
    Stolze Feministinnen Mutter hat gejubelt..
    Einfach Wiederlich sowas..

  197. nix
    meine Deutung der Wählerverteilung. Die älteren Frauen ohne Collegeabschluss haben ein Leben unter dem Diktat „blowjob“ überstanden und eine Menge saufender oder kiffender Luschen. Und da kommt einer daher, der offen und ehrlich ist und einfach das amerikanische Weltbild offenlegt. Natürlich beeindruckt der, mich übrigens auch, schon dadurch, dass er eine Halbstarkenattitüde zeigt nach dem Motto ihr könnt mich mal. Wenn er es jetzt noch schafft, sich dem Dunstkreis Lockheed, Morgan und Bush zu verweigern, ist der der genialste Wählerentscheid seit Roosevelt mit new deal. Müssen halt die Bayern und Schwaben eine Zeitlang mehr an Russenmafiosi und chinesische Parvenüs verkaufen. Und wenns knapp wird, können sie sich ja was vom Wiedeking leihen…und wenn die Schlampe dem noch einmal krumm kommt mit Bedingungen für eine Zusammenarbeit, wird er hoffentlich adäquat reagieren

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