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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Coppa Parma in Zeiten des Terrors

| 443 Lesermeinungen

Der Deutsche, bieder, fromm und stark, beschirmt die heil’ge Landesmark.
Die Wacht am Rhein

Nein, sagt sie, ich brauche nichts. Aber ein paar Kaminwurzen wären doch sicher nicht ganz falsch, oder, hake ich nach, und bekomme die Erlaubnis, welche mitzubringen, normale und Hirsch natürlich auch. Hirsch gibt es dort oft, droben am Ortler ist das Rotwild eine Landplage und muss reduziert werden, und deshalb gibt es im Vinschgau so viel Hirschfleisch. Coppa Parma wäre übrigens ein typisch italienisches Weihnachtsessen, lasse ich einfliessen und das, findet sie, reicht zusammen mit dem Speck und der Salsiccia picante, von der ich am besten zwei mitbringen soll, dann wirklich. Soll ich nicht noch, hebe ich an, werde aber darauf hingewiesen, dass sie das alles auch noch essen muss, und so schnell geht das nicht. Da gebe ich ihr mit Worten recht, verspreche hoch und heilig es dabei zu belassen, und schreibe in meinen Gedanken noch “Negroni” und “Bergsalami” auf die Einkaufsliste. Versprechen, hoch und speziell heilig, bringt bei Atheisten wenig.

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Denn obwohl der Tag gerade umkehrt, die schlimmste Finsternis vorüber ist und alles besser werden sollte, hat eine Visitation ihres Kühlschranks erhebliche Fehlbestände bei italienischen Spezialitäten ergeben, und zu allem sonstigen Elend dieser Tage machen der Hofladen im Moos, dem Waldinger seine Schmalzbäckerei und die Frau Dauer auf dem Wochenmarkt nunmehr Winterpause. Die dauert einen Monat, und wenn ich das nicht geschickt plane, muss ich in den Supermarkt und bei minderwertigen Waren zuschauen, wie sich die Jugend mit TK-Pizza, Fertigsuppe und Wodka eindeckt. Das ist wiederum Gift für meine seelische Gesundheit und führt zu unausgeglichenen Beiträgen, weshalb ich an den sonnigen Tegernsee gefahren bin, um wie Hannibal den Alpenhauptkamm zu überqueren und dortselbst zu plündern und zu brandschatzen.

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Nachdem ich dieses Jahr aber schon oft den Brenner passiert habe, fahre ich über den Achensee und den Reschenpass nach Glurns. Das ist ein kleiner Ort ganz hinten im Vinschgau, mit einem berühmten Marillenkuchen und einer kleinen, aber sehr gute Metzgerei, die vermutlich auch schon so aussah, als man befürchtete, Terroristen der RAF könnten hier auf ihrem Weg zu ihren Kollegen der Roten Brigarden in Mailand vorbei kommen. Damals, ich kann mich noch erinnern, waren Weihnachtsmärkte Weihnachtsmärkte, Grenzen Grenzen und Carabinieri hatten Maschinenpistolen umhängen, was als völlig normal galt: Es waren schlimme Zeiten in Italien mit rotem und rechten Terror, aber Glurns sieht noch aus wie in meiner Kindheit, und die Metzgerei auch. Aber davor biege ich noch, solange es hell ist, rechts ab.

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Und besuche ein Weltkulturerbe der Menschheit. Hier hinten, in diesem abgelegenen Tal, gibt es drei der bedeutendsten karolingischen Wandmalereien: St. Prokulus in Naturns, St. Benedikt in Mals und St. Johann in Müstair. St. Johann wiederum ist in seiner Grösse und Pracht das beste Beispielt für den spätantiken Glanz in der Zeit von Karl, den manche den Grossen nennen. Und über den man geteilter Meinung sein kann: Ich privat denke eher, dass das fränkische Reich mehr der letzte zynische Aasgeier und weniger die Fortschreibung der Antike gewesen ist – und es ist auch kein Wunder, dass sich eine Konstruktion wie die Brüsseler EU gern auf so einen Despoten und Schlächter als Vordenker der Einigung Europas beruft. Das ändert natürlich nichts an der kunstgeschichtlichen Bedeutung von Müstair, und wenn man den Kirchenraum betritt – und sich die kitschige gotische Decke wegdenkt – verschwinden 1240 Jahre, und man sieht in diesem vergessenen Zipfel von Graubünden, was im frühen Mittelalter die Besucher sicher beeindruckt hat.

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Nun komme ich viel herum und sehe häufig bedeutende Denkmäler. Es gibt einige, die massiv und modern gesichert sind, und in denen dauernd jemand aufpasst, damit man nichts anstellt. Und es gibt andere, speziell jetzt im Winter, da sitzt irgendwo in einem Holzverschlag ein ältlicher Wächter und geht hinaus, wenn er bemerkt, dass man verbotenerweise photographieren will. Müstair ist einzigartig, man sieht dort etwas von einer Kultur, die man ansonsten nur schwer fassen kann, und es ist gross, beeindruckend, farbenprächtig und so, als wäre man inmitten eines jener karolingischen Prachtcodices aus Mondsee. In die Kirche führt eine kleine Doppeltür. Man macht die eine Tür auf und dann die andere, und schon ist man drin. Allein. Völlig allein, niemand ist da, kein anderer Besucher und kein Wärter. Ich bin hier öfters, ich weiss, wo man selbst das Licht einschaltet.

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Inzwischen haben sie Malereifragmente, die früher in Zürich im Museum ausgestellt wurden, zurückgebracht. Sie sind an der Stirnseite aufgehängt, und so spart man sich jetzt, wenn man alles sehen will, die Reise über den Alpenhauptkamm, vorbei an St. Gallen und hoch nach Davos, bevor es über die Einöde am Ofenpass hinunter in dieses kleine Val Müstair geht, das eigentlich geographisch Teil des Vinschgaus ist. Es ist eben etwas abgelegen hier, es kommen nicht viele Menschen durch, und ich bin, wie gesagt, ganz allein hier drinnen. Niemand macht sich Sorgen. Man lässt mich mit meinen Gedanken und meiner Bewunderung für die Kunst des Jahres 775 allein.

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Es wäre vielleicht anders, wenn die Seite, von der das Tal leicht zugänglich wäre, offen wäre. Das ist die Südtiroler Seite, und von dort aus kann man entweder über das Stilfser Joch fahren, wo all die Hirsche auf die Verwurstung warten. Oder durch das Tal. Da ist aber erst eine italienische Grenzstation, an der man halten muss, und 10 Meter weiter eine Schweizer Grenzstation, an der man ebenfalls halten muss. An beiden Stationen muss man seinen Pass vorzeigen. Wenn man hinein will, und wenn man wieder hinaus will. Gleich dahinter ist das Kloster St. Johann. In so einer Lage, mit der Kaserne nebenan und bewaffneter Polizei und Passkontrolle, kann man so ein Denkmal schon offen stehen lassen. Als ich im Frühjahr in Pisa war, standen dort überall Bewaffnete und Anti-Terror-Fahrzeuge.

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Ich will das nicht beurteilen. Es gibt einen gewissen Bedarf an Sicherheit, und irgendwo muss man den gewährleisten. Ich bin angesichts der gerade laufenden Flucht von Anis Amri überrascht, dass ich weder am Achenpass noch am Reschenpass Polizei gesehen habe. Amri kann, das wissen wir jetzt, offensichtlich ungehindert zumindest eine Grenze zu Frankreich und dann sicher die Grenze zu Italien überwinden, bis er bei einer Routinekontrolle erschossen wird. Irgendwann gibt es schon Sicherheit, wenn der Zufall in einem Industrievorort von Mailand mitspielt, zum Beispiel, oder eben nicht, wie auf dem Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Hier in Müstair hat man möglicherweise, sicher sogar, elektronische Überwachung im Kirchenraum, aber man kann einfach kommen, verweilen und gehen. Sofern man einreisen durfte. Daheim in Deutschland müssen Polizisten Weihnachtsfeiern kürzen, weil sie bei den Christmetten Präsenz zeigen.

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Ich bin Historiker. Ich glaube nicht an Heilspläne, weder durch eine Religion noch durch irgendwelche historische Zwangsläufigkeit, egal ob durch Klasse im Stalinismus, Blut und Boden wie im Faschismus oder die Auflösung von Saaten und Völkern durch Migration, was in der Ausführung der deutschen Willkommenskultur Elemente der anderen ideologischen Vorstellungen enthält – zum Bespiel ähneln unsere Erlösung versprechenden Betonblöcke christlichen Hochgräbern, russischem Konstruktivismus und der Siegfriedlinie gleichermassen. Ich glaube, dass der Abstand zwischen den menschlichen Möglichkeiten und dem menschlichen Versagen immer recht gross ist: Die Existenz des Abstands ist eine Konstante, ihr Umfang jedoch ist eine Variable, und Geschichtsschreibung besteht darin, ihre meist phänomenale Grösse zu ermessen. Es gibt Künstler, die an Wände Engel malen, den den Menschen aus dem Paradies vertreiben, und Salome, die Tochter des Herodes, die den Kopf von Johannes abschlagen lässt. Es gibt Leute, die an neu aufgestellte Betonblöcke “Danke Merkel” malen und andere, die auf Mobiltelefonen Hinrichtungen betrachten.

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Ich komme öfters angesichts von Kunst zur Ruhe, aber diesmal bleibe ich nicht lang, und fahre über die Grenze, meinen nicht gefälschten Reisepass vorzeigend, um in Glurns einzukaufen. Coppa Parma, Kaminwurzeln, Spinatknödel, Bergkäse, Dinkelnudeln, Wacholderkäse. Was man eben für einen langen Winter in den Bergen braucht, die sehr abgelegen sind, ganz natürliche Grenzen bilden, und von Menschen bewohnt werden, die angesichts ihrer Heimat so etwas wie Stolz und Achtung empfinden.

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So ist das also. Man muss nehmen, was man kriegen kann, solange es noch etwas gibt, und man dazu die Möglichkeit hat, in dieser besten aller möglichen Welten, die davon ausgeht, dass zu Weihnachten allerhand unschöne Meldungen untergehen, wie:

Die Hälfte aller Deutschen mit gesetzlicher Rente lauft auf die Grundsicherung im Alter zu, und es ist unklar, ob es dann noch Pfandflaschen geben wird, die man sammeln kann.

Die Neuigkeiten zu denen, „die noch nicht so lang hier sind“, entsprechen nicht der 2015er Hoffnung bei Zeit, SZ und Bundesregierung, sie könnten dereinst maßgeblich zu dieser Mindestsicherung beitragen.

Und der Median der deutschen Vermögen pro Haushalt ist sehr niedrig und profitiert auch nicht vom Immobilienboom, denn der erreicht zu wenige, um den Schnitt so zu heben, dass die Zahlen schön aussehen. Schön werden sie erst, wenn man Leute aus meiner Schicht und ihr durch den Wohnungsmangel gestiegenes Vermögen mit einrechnet – aber das sind nur Zahlen und ändert nichts an den realen Verhältnissen zwischen Oben und Unten. Und denen, die dafür zahlen.

Frohe Weihnachten, lieb Vaterland, magst ruhig sein, denn Ruhe ist weiterhin erste Bürgerpflicht.

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443 Lesermeinungen

  1. Korrigenda
    Korrekturvorschläge – Nicht publizieren!

    Hi Don,

    toller Text, spitze Bilder. Unverzeihlich allerdings, den Ort einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Tiens …

    Zur Keyboard-L e s t h a g e n i e ein paar Anmerkungen …

    bringt bei Athesiten(Atheisten) wegen(wenig.)

    aber sehr gute(s) Metzgerei

    der (E)Éinigung Europas

    Bl(u)út und Boden wie im Faschismus

    und Salome.(,) die Tochter des Herodes

    und von Mensche(n) bewohnt werden

    • Danke.

    • Titel eingeben
      kl. Ergänzung: Kaminwurzen anstatt der – vegetarischen – „Kaminwurzeln“ zwischen den beiden letzten Fotos…

      Ich lauere im übrigen immer, wenn der Don von Lebensmitteleinkäufen in Südtirol berichtet, ob es nicht doch noch irgendwo richtig gute „Vinschgerln“ gibt, anstatt der nassen, mit etwas Anis und Kümmel gewürzten Industrieteiglinge, die allenthalben in auf rustikal getrimmten Pseudobäckereien feilgeboten werden.

    • Bäckerei Alois Riedl in Glurns, mitten im Ort. Da ist die Backstube nebenan, da kann man auch fragen, ob man reinschauen kann.

    • Kosmetische Eingriffe...
      … haben Sie mit besten Gründen empfohlen, werter „Kolbert“, werter „sylter456“. Warum aber so zurückhaltend? Sagt es nichts aus, dass der Autor dies alles (und noch viel mehr) zunächst stehen ließ? Vielleicht schreibt er ja so flüchtig, wie er ungenau denkt? Zwar kommt er „öfters angesichts von Kunst zur Ruhe“, aber das wird, so formuliert, auch nur zum Beleg. Überdies gibt es „einen gewissen Bedarf an Sicherheit, und irgendwo muss man den gewährleisten“. Wie nun aber, wenn einer sich fragte, ob sich das so sagen lasse – ein „Bedarf“ könne „gewährleistet“ werden? Na, ein guter Redakteur würde die Frage erst sich, dann seinem Autor stellen, auf dass dieser Satz nicht gedruckt erscheine. Aber dies ist ein Blog, ein Hort gewährleisteter Freiheit [sich bei Bedarf zu entblößen], und bitte, wer wird kleinlich sein wollen, wo die Wut doch so groß ist, nun, da die „Neuigkeiten zu denen […] nicht der 2015er Hoffnung“ entsprechen, und das, „obwohl der Tag gerade umkehrt“. Unser Mann ist Historiker, er weiß da allerhand zu berichten, zum Beispiel: „Die Hälfte aller Deutschen mit gesetzlicher Rente lauft [steht da so: ‚lauft‘] auf die Grundsicherung im Alter zu“. Wenn das nicht Anlass werden soll für ein wenig volkstümlichen Sarkasmus (welche Pfandflaschen wird PC den Grundgesicherten übrig lassen? keine!), was dann? Hinwiederum, bitte, wir wollen schon ernsthaft bleiben: „Das sind nur Zahlen und ändert [!] nichts an den realen Verhältnissen“. Es bleibt das alte Lied: Zahlen ändert nichts. Oder hat er das gar nicht so sagen wollen? Und sind die freundlichen Mahner, die den Fehlerteufel allein in der Tastatur sitzen wähnen, doch nicht ganz auf der richtigen Spur? Mit den Worten eines Meisters: „Ich glaube, dass der Abstand zwischen den menschlichen Möglichkeiten und dem menschlichen Versagen immer recht gross [sic] ist“. Sehr wahr. Nur, warum ist das so? Nun: „Es gibt Künstler, die an Wände Engel malen, den den [sic, sic] Menschen aus dem Paradies vertreiben“. Und es gibt Schreibende, die auf Flächen Texte tippen, den den Menschen aus dem Netz vertreiben. Adieu denn.

  2. Fröhliche Weihnachten
    Ihre Situation ist beneidenswert. Aber da Weihnachten ist und Don Alphonso ja nur das Aushängeschild – ich freue mich, dass es Ihnen gut geht und Sie sich keine Sorgen machen müssen.

    • die kommen auch noch, aber gerade geht es gut, danke.

    • na, dann ist ja alles gut,
      ich hab mir schon Sorgen gemacht, dass der Antialkoholiker und Vegetarier in Ihnen herbe Gewissenspein leiden muss. Aber da´s ja nur fürs Blog ist!

    • Ich bin, was andere nehmen. durchaus tolerant.

    • Titel eingeben
      „Ich bin, was andere nehmen.“

      Sie erklären, eine Kunstfigur ohne Unterleib zu sein. Und selbst die wird noch gestalkt, wie Sie sich gelegentlich beschweren.

      „durchaus tolerant.“

      Wollen Sie Ihren Ruf mit Macht ruinieren?! Aber die blogweis care-paket-Beschenkte muss es wissen.

      Gute Nacht!

  3. Es half der gregorianische Kalender
    Wir waren diese Woche zwei Tage „nach Berlin“ Mittwoch auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt. Wie jedes Jahr einmal. Seit Jahren, nein, noch nie haben wir eine dermaßen bedrückte Stimmung sowohl beim wenig vorhandenen Publikum, als auch bei den Budenbetreibern erlebt. Geradezu gespenstisch. Polizei mit Maschinenpistolen (hier sogar mit Magazin). Nichts nur annähernd Festliches.
    Dann gestern die Meldungen über neue Besucherrekorde, und „wir“ hätten uns durch den Terror nun doch nicht unsere heile Welt vermiesen lassen.
    Das der Markt diesmal bereits am 25.11. eröffnet wurde, fiel unter den Tisch.
    Ähnliches hatten wir ja bereits am Ende der Freibadsaison: Einerseits Meldungen, dass dieser Sommer meteorologisch durchschnittlich war, aber an den miserablen Besucherzahlen war selbstverständlich der verregnete und zu kalte Sommer schuld.
    Jeder noch so dünne Strohhalm wird genommen.

    Übrigens hatten wir Mitte September 2015 auf dem jährlichen Weg in die Toskana, angesichts der strengen Grenzkontrollen inklusive Wartezeit, uns mal wieder über den Achenpass begeben. Und drei Wochen später auf dem Rückweg über Seefeld/Mittenwald das Gleiche: Null Kontrolle, nicht mal Zivilstreifen.

    • Ich war heute auf dem Wochenmarkt und frage mich, wo die Medien eigentlich diese angebliche Gelassenheit bemerken wollen,

    • @ Derek Butter
      Nürnberger Christkindlesmarkt – als waschechter Nürnberger gehe ich da seit Jahrzehnten nicht mehr hin. Reine Touristenabzocke. Diese offensichtliche Gier nach dem Mammon könnte selbst der jungfräuliche Schnee nicht mehr kaschieren. Vielleicht lässt er sich deswegen kaum mehr blicken?

    • 2 x 'Glauben'
      “ frage mich, wo die Medien eigentlich diese angebliche Gelassenheit bemerken wollen“
      .
      Sie hoffen wohl, dass das zumindest außerhalb ihrer geheizeten Büros der Fall ist. Man nennt’s auch ‚Glauben‘. Die werden doch nicht wieder gläubig? Oder doch nur: wer nichts weiß muss glauben.
      .
      Oder, weil Weihnachten ist?!
      Gestern auf der kleinen Insel Werder bei Berlin, die riesige evangelische Kirche dort (immerhin in ‚Heidenland‘) war proppevoll, ja: überfüllt! von einheimischen Familien. Und es war nur eine der Veranstaltung zwischen den etwa stündlichen stattfindenden, den ganzen Nachmittag & Abend über.

    • Titel eingeben
      Proppevolle evangelische Kirchen zu Weihnachten 2016. Vielleicht auch ne Art Eskapismus.
      Nur solange der lokale Oberste des Bodenpersonals weiterhin in seiner Zuwendung eher die jungen Gesunden gegenüber den Alten und Kranken vor Ort bevorzugt, wird es zäh mit der Versöhnung:

      http://www.evangelisch.de/inhalte/141009/24-12-2016/ekd-chef-bedford-strohm-besucht-junge-fluechtlinge

      Ich höre seit zirka zwei Jahren von immer massiverem Klagen über zuviel Tagesschau in der Predigt.

    • @gast...
      „Ich höre seit zirka zwei Jahren von immer massiverem Klagen über zuviel Tagesschau in der Predigt.“

      Das Gleiche könnte man andersrum auch sagen.

    • Evangelische Kirchen zu Weihnachten
      Wenn man vorgestern deren sich ein ums andere Mal wiederholende Geläut gehört hat, das auf Veranstaltungen im Akkord deutet …

  4. Was könnte man dagegen tun?
    „Die Hälfte aller Deutschen mit gesetzlicher Rente lauft auf die Grundsicherung im Alter zu, und es ist unklar, ob es dann noch Pfandflaschen geben wird, die man sammeln kann.“

    1. Mehr Kinder bei uns – trägt der Autor dieser Zeilen dazu bei?
    2. Mehr Einwanderung – ist der Autor dieser Zeilen dafür?
    3. Mehr Umverteilung, z.B. durch Vermögenssteuer und höhere Erbschaftssteuer – siehe Frage 2
    4. AFD wählen – weil die versprechen, dass bei ihnen alles besser wird?

    • Ich gehöre zu den besseren Kreisen – ich kann klagen, ohne konsequent sein zu müssen.

    • @ gast
      zu 1. Kinder: Der Stücke vier – kosten ein kleines Vermögen. Meine Rente zahlen die nicht; die habe ich als Selbständiger selber geschaffen.

      zu 2. Einwanderung (via Asylrecht, ein Einwanderungsgesetz haben wir nicht): Dadurch werden meine Steuern sinnlos verzockt. Ausgaben > 20 Mrd. per anno. Damit ließe sich einiges in der Familienpolitik machen.

      zu 3. Vermögens-/Erbschaftssteuer: Na klar, wer für seine Rente selber vorsorgt, soll deren Grundstock ein weiteres mal versteuern.

      zu 4. AfD: Ob alles besser wird, mag dahingestellt sein. Jedenfalls ANDERS. Nach 11 Jahren undifferenzierten Mutti-Mief wäre da wenigstens mal Bewegung in der Politik zu erhoffen. Und wie es sich für mich liest, nicht gerade zu meinem persönlichen Nachteil.

    • 20 Milliarden zahlen allein die Länder, die realen Gesamtkosten dürften deutlich höher sein – allein für 2015.

    • Irrtum
      1. Mehr Kinder lösen nicht das Problem
      2. Mehr Einwanderung ist ein Problem
      3. Umverteilung erzeugt Probleme
      4. CDUSPDGrüneLinkeFDP werden kein Problem lösen

    • @ Don
      > die realen Gesamtkosten dürften deutlich höher sein <

      Vermute ich ebenso.

      Und nun stelle man sich vor, das Geld war ja schon immer da. Hat man uns angelogen? Warum hat man diese jährlich etwa 30 bis 40 Mrd. nicht vor – sagen wir mal – 20 Jahren hergenommen (1992 war große Rentenreform) und hat es in eine Familienpolitik investiert, die diesen Namen verdient?

      In angeblich weit ärmeren Ländern funktioniert das doch auch prächtig:
      http://www.deutschlandfunk.de/demografie-babyboom-in-russland.795.de.html?dram:article_id=291094

      DAS wäre eine tatsächliche Bereicherung für Deutschland.

    • ich kann klagen, ohne konsequent sein zu müssen.
      Dazu verweise ich auf Punkt 3. Übrigens hat das Rentenniveau natürlich mit der Form der Alterspyramide und der Anzahl an Kindern zu tun, Mr. Templar

    • Zu den realen Kosten sagt doch unsere Landesmutter in NRW
      keck und fröhlich, die kommen on topic. Was auch immer das nun in Zahlen heißen mag.

    • Natürlich hat alles mit allem zu tun
      …das Rentenniveau natürlich mit der Form der Alterspyramide
      und der Anzahl der Kinder zu tun…“

      Die Rente und das Rentenniveau hat vor allem mit GELD zu tun.

    • MENSCHEN VERACHTENDES OUTSOURCING
      warum delegieren gerade die, die „refudschi wellcame“ rufen gerade das kinderkriegen an die flüchtlinge und einwanderer, das ist schon eine art menschenverachtendes OUTSOURCING…zugusnten der eigenen bequemlichkeit………..und den zusammenhang zwischen noch „mehr umverteilung“ und dem rentenniveau kapiere ich einfach nicht……..wahrscheinlich im kopf noch zuviel Chateau Margaux im kopf ??!!!

    • 4 Alternativen habe ich ohne Wertung vorgestellt.
      (OK, die vierte mit hoffentlich erkennbarem Sarkasmus.)
      Die zweite ist wohl nur bedingt geeignet, die erste wird in Frankreich durch Finanzierung von Kindertagesstätten durchaus erreicht – insofern sind einige Vergleiche in Bezug auf die Verschuldungsquote von Frankreich und Deutschland etwas tendenziös. Aber auch dafür wird Geld benötigt (da hat binvonhier recht)und führt auch wieder zum Thema Verteilung desselben. Dabei kann man – m.E. berechtigterweise – auch Rentenbeiträge von z.B. Beamten, Selbstständigen einbeziehen, aber auch das ist eine Art Umverteilung.
      Dass jemand nicht sehen will, dass das zur Verfügung stehende geld auch mit der Anzahle der arbeitenden generation bzw. der in die Rentenversicherung einzahlenden zu tun hat, ist mir unbegreiflich.
      Erst recht, dass jemand hier mit Beleidigungen um sich wirft, andersdenkende hätten zu viel Rotwein getrunken.

  5. Mich wunderte heute, dass ich so fröhlich bin
    Nun, nach dem Anschauen der wunderbaren Malereien heule ich. Dafür können Sie nichts, werter Don, es ist wie mit Musik, die ich heute auch nicht hörte.

    Es hat sich auch Bedauern eingestellt, nicht mal eben in so schöne Gegenden fahren, schauen und feine italienische Leckereien vor Ort einkaufen zu können. Düsseldorf liegt für solche Wünsche völlig falsch auf der Landkarte.

    Man kann in diesem Leben wohl wirklich nicht alles haben. Froh sein, dass man mit der Rente über die Runden kommt, davon zu sparen ist kaum möglich, will man sich anständig und halbwegs bewusst ernähren. Es ginge wohl auch anders, aber das wäre dann der Fertigfraß, den ich nicht mag.

    Wenn es auch immer heißt, wir hätten keine Inflation, meine Lebensmitteleinkäufe, viel Gemüse, kein Obst, Käse, also wirklich nicht zu ambitioniert, werden immer teurer.
    Die gleiche Erfahrung macht der polnische Bekannte, Familienvater, Kleingewerbler, immer am Rande des Existenzminimums. Seine evtl. mal zu erwartende Rente wird äußerst gering sein, einzig die dann hoffentlich noch enthaltene Krankenversicherung lässt ihn hoffen. Er wird arbeiten müssen, bis es wirklich nicht mehr geht. Und so richtig gehen tut’s nun mit Anfang 50 schon mühsam, in Polen drei Jahre unter Tage, ein halbes Leben schwere Möbel restaurieren, transportieren und hin und her tragen, fordert jetzt schon schmerzhaften Tribut.

    Das sind Erfahrungen, die jene, die noch nicht lange hier leben, nicht machen werden und sie werden trotzdem mal eine Rente/Grundsicherung in gleicher Höhe wie der polnische Bekannte erhalten. Soziale Gerechtigkeit sähe für mich anders aus, aber man kann wohl wirklich nicht alles haben.

    Frohe Weihnachten.

    • Ich denke, am Ende gibt es eine Einheitsrente für alle und mehr für diejenigen, die etwas haben. Aber ernsthaft, da werden einige hipster mit 10 Jahren rumprobieren in Berlin ganz schön aus der wäsche schauen. Sage keiner, er hätte es nicht gewusst.

    • Düsseldorfer Schlemmereien
      Heinemann, wenn man nicht selber bäckt oder Cölven auf der Rethelstraße für die Brote und das familienübliche Gebäck- da ist eben nicht nur das edle Freudenhaus sondern auch der gute Metzger Wingenfeld und für den Käse Münstermann und für das Frische der Markt auf dem Karlsplatz – ich denke mal aus eigener Erfahrung, dass man selbst mit Harz IV bei Eigenleistung in der Küche das wird sich leisten können, wenn man ein vernünftiges Dach über dem Kopf hat… allerdings ohne Besuche im edlen Entspannungscenter… Nur damit nicht irgendjemand schäumt: ich beziehe kein Harz IV, aber da ich mein Leben lang immer nur so gearbeitet habe, wie es mir gefallen hat, entspricht meine Rente diesem Satz…

    • Einkaufen in Düsseldorf
      @Gottfried Scherer

      Alles nicht so meine Gegenden, den Carlsplatz meide ich grundsätzlich, alldieweil mir viel zu teuer und schickimicki überlaufen, manchmal sogar von Ratten.

      Altstadt und Rethelstraße liegen mir nicht, zum einen mangels Parkmöglichkeiten, zum anderen sind das so gar nicht meine Viertel. Wir haben in Gerresheim einen halbwegs gescheiten Fleischer in der Benderstraße, aber Fleisch macht mich seit geraumer Zeit nur noch sehr wenig an.

      Heinemann (ich bevorzugte die Bahnstraße wegen der Parkmöglichkeiten), gern frequentiertes Café, die Eclairs vormittags spätestens bis um 11h, später waren sie ausverkauft, Grillage, dunkle Champagnertrüffel und etliches mehr bis vor wenigen Jahren regelmäßig genossen.

      Es war immer etwas Besonderes, zu Nikolaus für die Kundschaft riesige Lebenkuchenhäuser zu ordern, für mich und meinen Mann, der mindestens so naschhaft wie ich war, sonntags diverse Leckereien zu erstehen.
      Heute so für mich allein und eingestandener unbeherrschbarer Trüffelverfressenheit bei gleichzeitiger Unverträglichkeit wegen Schimmelpilzallergie meide ich Heinemann.

      Brot habe ich zwei Jahre lang, noch zu Lebzeiten meines Mannes, selbst gebacken und kaufe es längst im Bauernladen am Rather Weg, schräg rüber vom Krankenhaus.
      Käse gibt es wohl auf dem Gerresheimer Wochenmarkt, zumindest habe ich ihn dort vor Jahren immer gekauft. Der Standinhaber machte das nebenberuflich, reineweg als Hobby mit sehr fundierten Kenntnissen.
      Fisch und Gemüse waren oft etwas heikel und außer regelmäßig Matjesbrötchen habe ich bei der Fischtante nur mal Eglis erstanden, die den Genfer See nie gesehen hatten, sondern aus Kanada kamen.

      Nachdem ich meinen Laden in der Gräulinger Straße, fast direkt am Markt, nach anderthalb Jahren aufgeben musste, war ich nicht mehr in der Lage, unbeschwert und fröhlich alle Standleute zu begrüßen oder dort einzukaufen. Die Aufgabe des Ladens war der Schlusspunkt meines Scheiterns, das mit der Arbeitslosigkeit 2002 einsetzte, die Scham hält an.

    • Scham
      – so sage man – soll sich einstellen, wenn man etwas notwendiges getan hat, das aber verboten war. Fehler bereuen ist eigentlich Blödinn, wenn man nichts aus ihnen lernt…

    • Man schämt sich auch im Glauben, versagt zu haben
      Der Laden, den ich mit dem polnischen Bekannten führte, war zwar stark frequentiert, zum einen wegen der immer frischen Blumen (sind die echt?), die ich vorn im Laden stehen hatte und vor allem wegen des Schaufensters, das ich mindestens einmal wöchentlich umdekorierte. Dazu kam meine zu der Zeit noch vorhandene ansteckende Fröhlichkeit, ich konnte mit allen und jedem reden und scherzen.

      Ich bot von einer Freundin direkt aus China importierten Akoya- und SW-Perlenschmuck zu wohl zu moderaten Preisen und anderen Schmuck an, dazu Antiquitäten. Allerdings trugen wir das Geld in den Laden, aber nicht raus. Es hat trotzdem sehr viel Freude gemacht und der polnische Bekannte und ich reden heute noch oft über unser kleines Geschäft.

      Die Geschäftsaufgabe hat mir dann vollends den Boden unter den Füßen weggezogen. Mit 56 Jahren (nach 42 Jahren Arbeit) arbeitslos zu werden, war schon sehr hart, nach Selbständigkeit, Laden und Teilselbständigkeit war bei mir die Luft völlig raus, mein bisschen Selbstbewusstsein und die Fröhlichkeit im Nirwana verschwunden. Deshalb auch das Unvermögen, noch einmal über den Markt zu gehen.

      Bekannte meinten, der Laden sei meine Bestimmung gewesen… ich hätte früher gesagt, kann nicht sein, aber es war wohl so. Aber dann mit knapp 60 noch ein Geschäft zu suchen, das eine alte Frau einstellt, die außer zu Perlen und Werbung vorerst nichts sagen konnte, habe ich mir nicht angetan.

      Das ist zwar über 10 Jahre her, trotzdem knappse ich noch immer mal dran. Ich bin anscheinend doch ein Wiederkäuer ;-)

    • Einkaufen in Düsseldorf
      @Renate Simon
      >Die Aufgabe des Ladens war der Schlusspunkt meines Scheiterns, das mit der Arbeitslosigkeit 2002 einsetzte, die Scham hält an.<

      Wenn, wie ich einfach mal voraussetze, nicht Suff & Co. die Ursache war, dann gibt es absolut keinen Grund sich zu schämen. Den hätten andere, die einem sowas einreden, meist weit mehr.

    • Andere sich schämen? Denen ging es prächtig
      @ Anton Azubi

      Ich habe meine Arbeit immer geliebt, angefangen von der Lehre über all die Stationen, die ich dann nahm, bis hin zum Ladenschluss und ohne Arbeit hatte ich mir mein Leben nie vorgestellt, es war mir schlicht unmöglich. Mein Lebensentwurf sah keine Rente vor, arbeiten, bis es nicht mehr geht.

      Den Strich durch die Rechnung machen dann andere, denen das Wohl der Mitarbeiter am Achtersteven vorbeigeht, Hauptsache, die Rendite stimmt und das eigene Vermögen wird nicht angetastet.
      Es kommt immer viel zusammen, auf das man keinen Einfluss hat und trotzdem oder gerade drum ist das alles sehr belastend.

      Warum ich darüber Scham empfinde, kann ich nicht einmal genau sagen, vielleicht durch die väterliche Prägung. Ihm ging die Arbeit auch über alles, krank, egal, die Arbeit ist wichtiger, das brachte ihn mit 62 durch mehrere, teils während der Arbeit innert 3 Tagen erlittene Infarkte um.
      Meine Arbeitsauffassung war anderen nur schwer zugänglich bzw. völlig unverständlich, ich habe mich aber darüber genauso definiert, wie es mein Vater tat.

    • Ihrem polnischen Bekannten
      ginge es wohl in Polen besser als im ach so schrecklichen Deutschland von heute, darf ich vermuten, vor allem, seit dort die PIS-Partei regiert?

    • Der polnische Bekannte
      Gast

      ist eigentlich Schlesier, seit Mitte der 80er hier, mit einer Polin verheiratet, hat aber mit den Polen selbst nichts am Hut. Besuche der Verwandtschaft ja, aber eine Rückkehr schließt er aus.

      Er verfolgt die polnischen Medien und wundert sich über die Stille, die dort wegen des Lkw-Fahrers herrscht. Kein Lamento in den Zeitungen, reineweg nichts. Ich sagte ihm, wer weiß, was Berlin geboten hat und in den Foren wird in Polen darüber wohl auch spekuliert.
      Im Übrigen versteht er nicht, dass man sich durch die Hintertür wieder Kaczyński geholt hat, also keine Sympathie mit PiS.

    • Sie können den polnischen Bekannten auch mal fragen,
      ob er etwas vom Marsch auf Aleppo mitbekommt, der von einer Polin organisiert wird.

  6. Titel eingeben
    Schöner, poetischer, bittersüßer Text.
    Danke…..

  7. Schön wäre es ja,....
    …wenn man über all den zu verzehrenden Spezialitäten die ungenießbaren Ergebnisse der aus dem Ruder gelaufenen Willkommenspolitik vergessen könnte. Allein, sie machen es einem nicht leicht, die religiös aufgestachelten Irren, die Unschuldige ermordend durch die Gegend ziehen.

    Aber dessen ungeachtet: auch Ihnen, werter Don, beschauliche Weihnachten und ein besseres 2017.

  8. This is not a blockade. This is language.
    Unsere Vorfahren hatten sich schon was dabei gedacht, als sie die „Grenze“ erfanden.

    Denn wenn man eine Grenze mit Polizisten hat, dann braucht man keine Polizistinnen mit MP5 vor jedem Weihnachtsmarkt.
    D.h. man bräuchte nur eine Grenze anstatt ganz vieler kleiner Grenze.

    Denn die Grenze ist immer. Nur die Anzahl kann man variieren.

    Und bei einer einzigen Grenze versteht der Fremde auch sofort wo seine Grenze ist. Und muss sie nicht erst suchen.

    Jetzt aber Ruhe, es ist das Fest der Liebe.

    • Unsinn
      Das mit den Grenzen ist doch simplistischer Humbug. Es geht wohl kaum, dass man jeden zum Vorzeigen irgendeines Identitätspapiers zwingt. Bei grenzüberschreitenden Zügen bleiben da manchmal vielleicht 20 Minuten zwischen dem letzten und dem ersten nationalen Bahnhof. Die LKWs kann man auch nicht alle durchsuchen. Da hätten wir ja gleich die DDR erhalten können.

      Wir werden ja bekanntlich medial betreut und dürfen nicht alles erfahren. Im französischen Fernsehen durfte man aber lernen, dass der Mossad in Tunesien gerade einen Auftragsmord verübt hat und dass der Agent mit gefälschtem deutschen Pass unterwegs war. Die Tunesier fanden die Kooperationsbereitschaft der Deutschen in diesem Fall nicht gerade überwältigend und haben erst mal einen Gang runter geschaltet.

      Die Frage nach neuen alten Grenzen würde sich gar nicht stellen, wenn deutsche Politiker, Beamte, Journalisten und Bürger nicht so schrecklich naiv wären. Vielleicht wird die Lernkurve 2017 ja etwas steiler.

    • People don't change. You know that. Times, they do.
      @Vopel

      Vor nicht allzu langer Zeit war das der Normalzustand, dass man jeden zum Vorzeigen irgendeines Identitätspapiers zwang.

      In den USA geht das auch…noch heute.

      Seltsame Welt, diese Realität. Was da alles so möglich ist…

    • @ Ronald Vopel
      Naja, der Getötete war nun nicht gerade ein Zufallsopfer:

      „Dans un communiqué, les Brigades Al-Qassam admettent que le Tunisien assassiné fut l’un des commandants ayant supervisé le projet d’avions sans pilote.“

      http://www.lemonde.fr/international/article/2016/12/18/le-hamas-accuse-le-mossad-de-l-assassinat-en-tunisie-de-l-un-de-ses-cadres_5050828_3210.html#dWVLcHfr0iROL5mJ.99

      Da fallen einem neben Israel schon noch so einige Kräfte ein, die einen islamistischen Drohnenexperten der Kassam-Brigaden gezielt auschalten würden. Originalquellen lesen kann hilfreich sein.

  9. Titel eingeben
    Der gewöhnliche Bundesbürger, insbesondere der mit etwas selbstbewohntem Eigentum, ist in Wirklichkeit reich. Das wurde mir in dieser Woche von einem Sozialamt-Mitarbeiter erklärt. Seitdem weiß ich, dass ich monatlich 400 € „fiktives Einkommen“ gewinne. Jetzt frage ich mich, wo ich das Geld abheben kann? Denn auf meinem Konto habe ich das Einkommen in den zwanzig Jahren, wo ich Eigentümer bin, noch nie gesehen.
    Fiktiv bedeutet ja ursprünglich „erdichtet, angenommen“ (lt. Duden). Neudeutsch postfaktisch. Also ist der Bedarf von Grundsicherung wegen niedriger Renten vielleicht nicht auch fiktiv? Weil der Reichtum des Bundesbürgers wird von ihm viel zu niedrig eingeschätzt. Nehmen wir ein einfaches Beispiel: die Klobürste. Mit der reinigt man bekanntlich die Keramik. Man kann das aber auch lassen. Jetzt beginnt die Wohnung zu stinken, die Nachbarn beschweren sich. Also schickt das Sozialamt einen Installateur, bewaffnet mit Kärcher, Spindel und so weiter. Der erledigt das. Anfahrt 80 Eurocent pro Kilometer, eine Arbeitsstunde 80 Euro, Maschineneinsatz 120 Euro. Schon kann das Sozialamt ihnen monatlich etwa 200 Euro fiktives Einkommen anrechnen. Auch wenn Sie das Klo selber putzen, es könnte ja sein, dass Sie das irgendwann nicht mehr tun. Das fE ist, wenn Wiki zutrifft, eine Erfindung der NS-Juristen, um das Eigentum von Juden zu exploitieren. Heute wird es primär im Unterhaltsrecht angewendet, um die „Zahlväter“ in die Insolvenz zu rechnen. So geben sich Gender-Mainstreaming und Rassengesetze die Hand. Denn diesen Dreck gibt es nur in Toitschland.

    • Fiktives Einkommen im sinne von „der Staat tut hier mehr als etwa in Italien“. Das ist nicht ganz falsch, aber abbeissen kann man davon natürlich nicht.

    • ich hab ein gutes Gefühl, ein gutes Gefühl
      Herr Braun,

      Sie leben nicht im Kapitalismus.
      Sie leben in der BRD.
      BRD ist Sozialismus.
      Schon immer gewesen.

      Vermögen sind die 70% unseres Einkommens, welche wir jeden Monat zurück an den Staat zahlen.

      Vermögen ist das schöne neue Flüchtlingsheim nebenan und das gute Gefühl, dass man ein guter Mensch sein kein.

      Und ein Idiot.

      Kein Land dieser Welt kann sich diesen Luxus leisten:
      Ein solcher Idiot wie der Deutschen zu sein und trotzdem noch zu leben.

      Das sollte man anerkennen. Wir haben es weit gebracht. Auch wenn das Ende der Reise sich abzeichnet.

      Wir waren Idiot!

    • Fiktives Einkommen
      wurde mir in den 80er Jahren nach dem Tod meines Vaters und Übernahme des elterlichen Hauses vom Finanzamt unterstellt. Die obere Wohnung war vermietet, die untere von meiner Mutter mietfrei bewohnt, wurde aber vom Finanzamt meinem Einkommen ebenso zugeschlagen, als sei sie vermietet…
      Ich fand das damals auch putzig, es wurde mir vom Sachbearbeiter beim FA erklärt, leuchtete mir zwar nicht ein, es ergaben sich Steuernachzahlungen und endete damit, dass ich meiner Mutter das Haus Anfang der 90er zurückgab.

      Es war alles in allem sehr unerfreulich, auch durch das völlige Unverständnis meiner Mutter, die meinte, solche Nachzahlungen könnten ja gar nicht sein. Der von ihr kontaktierte Haus- und Grundbesitzerverein belehrte sie dann eines Besseren.

      Ich habe die Rückgabe nicht einen Tag bereut, da sich das in Ostwestfalen auf’m Dorf absolut nicht rechnet, ich wäre arm dran geworden.

    • Putzdienst
      Aber Herr Braun, sie werden doch die Kosten für die Reinigungsfirma, die jede Woche im Migrantenwohnheim Bad und Toiletten putzt, nicht als fiktives Einkommen den Migranten anrechnen wollen?

  10. Ja, da oben ist alles voller Grenzen...
    und den entsprechenden Befestigungen, sei es dass man über den Brenner kommend mit leicht klammem Gefühl unter der Franzensfeste durchschleicht oder am Plamont oberhalb Reschen immer noch Mussolinis Drachenzähne bewundern darf…

    Da muss man (so die Staatsmacht es wirklich ernst meint) schon ein ausgefuchster Einheimischer sein und uralte gebirgige Schmugglerpfade auswendig im Dunkeln kennen, um sich problemlos, von Bundesheer und Carabinieri unbemerkt, frei bewegen zu können.

    Und anlässlich einer Invasion, die sich lediglich durch einige wenige dieser am Talgrund noch nicht mal kilometerbreiten Klammen bewegt hat, erzählt uns die Große Vorsitzende das offensichtliche Märchen, 4000 km deutsche Grenze seien „nicht zu schützen“ (was ja nachher nochmals durch die energische Initiative des mazedonischen Zwergstaats vollkommen ad absurdum geführt wurde – übrigens ohne einen Schuss abzufeuern!). Dafür „schaffen wir es“ jetzt, unsere Weihnachsmärkte in Windeseile mit (wie twitter es gleich schön zynisch benamst hat) „Merkel-Legosteinen“ abzusperren.

    Aber der Deutschen Welt als Wille und Vorstellung lebt in ihrem Liedgut (s.o.) und das neu ergriffene Gutmenschentum wird jetzt halt eisern solange durchgezogen, „bis alles in Scherben fällt“.

    Und Leute, die das unanständig finden, dass jemand fast vierzig Jahre geochst hat und 2300 € monatlich (was auch nicht jeder schafft) eingezahlt hat, und dann mit dem gleichen Betrag abgespeist wird, wie ein gerade eben dem Land Geschenkter, bekommen im Zweifelsfall das Maul verboten: „Nichts sonst jetzt!“ Und das von einer Partei, die mal angetreten war, den Etablierten gegenüber nicht die Klappe zu halten.

    • Ich verstehe die Ruhe auch nicht ganz, aber vielleicht ist es einfach ein Mangel an Information, deshalb habe ich es nochmal zusammen getragen,

    • @ Don
      > es einfach ein Mangel an Information <

      Was sich mit dem neuen "Wahrheitsministerium" ("Prawda"?), das sich angeblich um Fake-News kümmern soll, auch nicht einfacher wird.

      Während der Sowjetzeiten wusste man wenigstens, woran man mit der "Prawda" war.

    • Ich schreibe noch was drüber.

    • @ Don
      > Ich schreibe noch was drüber. <

      Prima. Da freu ich mich jetzt schon drauf :-)

    • Wahrheitsministerium
      Zum Wahrheitsministerium hat das noch MdB V.Beck gerade was geschrieben.
      Um mir die Feiertage nicht zu verderben, habe ich es aber noch nicht gelesen. Vielleicht wird es im angekündigten Beitrag von Ihnen besprochen?
      Ich wünsche allen frohe Festtage!

    • I am instructing you not to answer that question
      Die Wahrheit ist doch gar nicht vermittelbar. Die kann keiner ertragen. Deshalb will sie keiner hören.

      Egal, wichtig ist, dass Herr Maas mit unseren Entwicklungsgelder jetzt auch HASSHASSHASSHASSHASS finanziert:

      http://www.spiegel.de/politik/ausland/tunesien-hunderte-tunesier-demonstrieren-gegen-rueckkehr-von-dschihadisten-a-1127476.html

      Nun gut, sind keine Deutschen, die dürfen noch hassen.

    • Die Grünen wollen doch eh alle behalten, damit auf einen Schwulen 10.000 andere bleiben können.

    • @ Don
      Köstlich, werter Don, köstlich… :-)

    • Besonnenheit führt ins Licht
      Welch ein Lob aus berufenen Munde bzw berufenen Mündern, das die Medien nicht müde werden zu verbreiten: Besonnenheit ist erste Bürgerpflicht und wird tatsächlich gelebt! Früher hieß es: Ruhe bewahren!
      Weitergehen, es gibt hier nichts zu sehen.

  11. Titel eingeben
    Ein schoenes Weihnachtgeschenk. Gute Zeit wuensche ich Ihnen.

  12. Offene Grenzen-leichtsinniger Luxus?
    man lässt ja auch ein Haus nicht einfach offen stehen mit der Argumentation, man habe dann nicht die Mühe die Türen zumachen zu müssen, in der Hoffnung, dass schon keiner reingeht, der nicht soll. Warum muss man Landesgrenzen immer unter dem Gesichtspunkt „Nationalismus“ sehen? Zumindest in Kontinentaleuropa sind Länder ethnisch viel schwieriger gegeneinander abgrenzbar als administrativ. Man unterstellt immer Ansätze von Rassismus da wo Rationalisten ganz einfach die praktische Seite sehen: ein Land als eine volkswirtschaftliche Einheit, in der bestimmte Steuer- und andere Gesetze gelten als in anderen Ländern.
    Stichwort Schengenabkommen: ich erinnere mich wie es davor war: im Saarland (Dreiländereck) aufgewachsen war ich als Kind oft in Frankreich. Ich kann mich nicht erinnern, dass man an der Grenze irgendwann mal mehr als 2-3 Minuten warten musste, oft wurde man ganz einfach durchgewunken. Aber wenigstens war die Grenze gesichert. Das wusste auch die organisierte Kriminalität und es war für die ein Abschreckungsfaktor. Für den Zugewinn an Sicherheit wäre ich jederzeit bereit, an der Grenze selbst längere Wartezeiten in Kauf zu nehmen.
    Und ähnlich ist es mit dem €: man hatte in einem Einmachglas immer genug französische Franc. Wenn man rüber wollte war Bezahlen kein Problem. Und selbst wenn man die Francs mal zufällig vergessen hatte: mit einem geringen Aufschlag auf den Wechselkurs hat man eben mit D-Mark bezahlt (das konnte man im Übrigen weltweit). Jedenfalls war das was man dann verlor weit geringer als das was man heute durch die €-Null- oder Negativzinspolitik einbüßt.
    Es wird oft argumentiert, dass Schengen aber für den gewerblichen Güterverkehr viele Vorteile brachte. Ach ja? Mein Eindruck ist, der Aufwand ist heute eher höher. Denn kontrolliert werden die LKW ohnehin, heute nur eben nicht mehr an der Grenze, dafür aber im Landesinneren wo sie sich dann an Autobahnparkplätzen stauen um von einem der vielen BAG (=Bundesamt für Güterfernverkehr)-Busse (hoffentlich!) kontrolliert werden. Und die gab es vor Schengen kaum oder sehr wenig. Man sollte mal per Studie überprüfen was wirtschaftlicher ist.
    Also, weder der € noch Schengen sind bei Lichte besehen der Brüller, ihren wenigen Vorteilen (so es denn welche sind) stehen gewaltige Nachteile gegenüber. Die EU hat früher gut funktioniert, ohne € und ohne Schengen. Wird das irgendwann den Politikern mal auffallen bzw. werden sie den Mut haben das einzugestehen?
    Und der im Beitrag befindliche Hinweis auf die den Rentnern drohende Altersarmut geht voll in Ordnung: es ist nachgerade zynisch, dass für Leute, die sich ein Leben lang für dieses Land krummgelegt haben, nicht selten durch Einbuße ihrer Gesundheit, im Alter nur ein paar Brosamen da sind während man sich das „virtue signaling“ (die Tugendprahlerei) in Zusammenhang mit der Asylkiste Abermilliarden kosten lässt. Und Leute, die oft weder politisch noch sonst wie verfolgt werden und offensichtlich nur aus wirtschaftlichen Gründen herkommen mit vollen Händen beschenkt (die Folgekosten gar nicht mal eingerechnet).
    Nun werden ein paar sagen: aber seht mal, unser guter Ruf im Ausland, das lassen wir uns doch was kosten. Denn wenn wir für Asyl Mittel ohne Ende zur Verfügung stellen und unsere Grenzen sperrangelweit öffnen, dann wird das unseren Ruf im Ausland verbessern. Wie verpeilt kann man sein? Denn erstens guckt das Ausland entweder gar nicht hin oder, wie im vorliegenden Fall, regt es sich zurecht tierisch auf über diesen größenwahnsinnigen Unsinn. Und verlässt dann eben auch schon mal die EU-Ziel erreicht?
    Das Ganze hat folgende Logik: man will ein Haus vor Angriffen schützen indem man es niederbrennt. Appeasement eindeutig viel zu weit getrieben. Und man weiß nicht ob man sich über all jene, die so tugendprahlerisch ihre Willkommensschildchen hochhalten ärgern oder ob man sie bedauern soll.
    Über etwas ärgert man sich ganz sicher: dass in den Medien eine freie, vorbehaltlos rationale Diskussion darüber unterdrückt wird (aber vielleicht wird das hier ja veröffentlicht, es wäre ein Beitrag zu mehr Demokratie und ECHTER Mündigkeit der Bürger).
    Wenn man bei seinem Haus die Tür nicht unkontrolliert sperrangelweit offenstehen lässt, dann wird einem doch kein vernünftiger Mensch unterstellen, man habe böse Absichten in Bezug auf das Haus nebenan-oder?

    • Früher konnte man meistens in Italien auch mit Mark zahlen, das hat niemand gestört, wie auch nicht mit euro in der Schweiz. Das kommt vermutlich auch wieder, wenn es mit Itakien so weiter geht.

    • Asül
      GG Art 16a. (1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht. POLITISCH! Verfolgte. Mehr ist zum akt. Mißbrauch des Asylrechtes im Kontext der politisch gewollten! Massenmigration nicht zu konstatieren. Also GG Art 16a, gäbe es diesen in adäquater Weise in anderen Zufluchtsländern, wäre gerademal für unsere Politkaste anwendbar, sollte sie vielleicht doch in naher Zukunft… (aber lassen wir das – zumindest für heute).

      Im übrigen habe ich mir vorgenommen bei der nächsten großen Demo in Stuttgart, wenn tausende Smartphone Daddelheinis wiedermal in Uninähe gegen die Streichung von Bildungsausgaben demonstrieren, mich unter diese Holzköpfe zu mischen und ein Refutschies Welcome Schildchen hochzuhalten. Mal sehen wie lange es dauert bis ich eins auf die Fresse kriege. Der Groschen nämlich, der wird leider nicht mal dann fallen.

    • Machen Sie Witze?
      = „Wird das irgendwann den Politikern mal auffallen?“

  13. Es werde Licht...
    Es sei ihm gegönnt, dem Amri, nun in den Armen von 72 Jungfrauen zu liegen. Wie man sich bettet, so liegt man. Die einen im Stroh, romantisch von Thoma über Waggerl bis zu Paruta verbrämt, die anderen halt dann nach erfolgreichem und rechtzeitig vorweihnachtlichem Knipsen durch Zielfahnder unversehens aufgewacht zwischen o.g. Jungfrauen. Ein Paradebeispiel europäischer Zusammenarbeit mit freundlicher Dankesnote, allgemeintauglicher Legende und mit im weiteren leider, leider nicht weiter befragbarem Täteropfer, pittoresk letal drapiert in bella italia wie die Hirschen. Alles verwurstet bis zur Unkenntlichkeit. Nie sollst du ihn befragen!
    Mal ganz unweihnachtlich: Schon hier offenbart sich der ganze Zwiespalt der Kulturen. Wer will bitte hierzulande am Stück 72 Jungfrauen als persönliche End-Erlösung? Ohne allzu sexistisch zu werden, das kann der ultimative Lustgewinn nicht sein. Dann schon lieber das vom hiesigen Hausherrn geschilderte foodporn, der wahre Sex des Alters. Garniert mit ein paar Impressionen „unserer“ Kultur, aus Kirchen und Klöstern.
    Über allen Wipfeln ist Ruh‘, Mama Merkel und ihren Zielfahndern sei Dank, und nun konnte es doch noch Weihnachten werden im deutschen Land. Es ist rasch aufgeräumt und gewischt worden, gründlich, deutsch, gut. Keine Spuren. Diesmal ist sogar noch Platz im deutschen Bethlehem, einen hat man gerade noch schnell freigemacht, statt im Stroh auf der Pritsche ist der jetzt wie gesagt bei seinen noch unbefleckten Jungfrauen. Aber alles gut?? Oh du Fröhliche!
    Auf dass die Kerzen heute brennen und endlich wieder Licht kommt.

    • Streiche Zielfahnder, setze Kommissar Zufall
      Lediglich Herr Laschet phantasiert von Zusammenarbeit

    • @Pseudoisidor: Es werde Licht...
      Sehr geehrter Pseudoisidor,

      entgegen Ihren Vermutungen wäre ich über die ungeteilte Aufmerksamkeit von 72 Jungfrauen im jungen Erwachsenenalter sehr erfreut. Und das schreibe ich als Abkömmling einer stammdeutschen Familie, die nachweisbar seit mindestens 200 Jahren väterlicherseits und mütterlicherseits seit sogar noch wesentlich längerer Zeit in christlichen, deutschen Kirchenbüchern eingetragen ist.

      Dank meiner mir innewohnenden Bescheidenheit wäre ich sogar schon über ein, zwei Jungfrauen erfreut, wenn diese noch in jugendlichem Alter wären und auch sonst von wohlgewachsener und schöner Erscheinung sind.
      Es müssen noch nicht einmal Jungfrauen sein!

      Nur interessieren mich diese allerdings eher im Diesseits, das Jenseits scheint mir irgendwie noch so fern, außerdem habe ich kein rechtes Gottvertrauen mehr.

      Zudem fühle ich mich zu Terrorakten mit dem festen Ziel unschuldige Menschenleben zu beenden und viele gerade vom Leben erlöste, frische Seelen vor Gott zu bringen, leider so gar nicht berufen.
      Ich töte nicht gerne, weder Mensch noch Tier, wenngleich ich nicht bezweifele, dass es einige Existenzen sicherlich durchaus verdient hätten.

      Des langen Geschreibsels kurzer Sinn: Ich hätte die Jungfrauen oder jungen Frauen lieber noch während meiner Lebenszeit, möchte dafür aber keine gestohlenen LKWs zwecks Tötung „Ungläubiger“ in Weihnachtsmärkte oder Touristenflaniermeilen steuern.
      Auch besuche ich Konzertveranstaltungen und Restaurants ungern mit Maschinengewehren. Ich wüßte gar nicht, wie ich diese bedienen sollte und finde sie als reine, persönliche Zier auch reichlich unpassend.
      Weiterhin ich bin der festen Überzeugung, dass die Ermordung von Unschuldigen, gleich welcher oder auch gar keiner Religion angehörend, von einem Gott – so es einen geben sollte – sicher nicht mit netten leiblichen Jungfrauenhäufungen zur persönlichen Vergnügung belohnt wird.

      Kann man die Jungfrauen und jungen Frauen nicht irgendwo noch im Diesseits einfordern, ohne große, verwirrende Tötungs- und Terrorakte begehen zu müssen? Das scheint mir irgendwie der moralisch bessere Weg zu sein.

      Man könnte doch einer x-beliebigen deutschen Großstadt anbieten, keinen Terrorakt durchzuführen, wenn man stattdessen Jungfrauen oder junge Frauen in einer zu verhandelnden, angemessenen Zahl erhält. Es müssen ja nicht gleich 72 Stück sein! (Aber vermutlich wäre man dann ein strafrechtlich zu belangender Erpresser, und das wäre ich auch nicht gerne!)

      Chauvinistische Grüße zum Weihnachtsfest an alle Mitleser, Mitleserinnen und Kommentator/-en/-innen. Feiern Sie noch schön!

    • Diesmal nicht ausgesessen
      Warum wurden die Kosovaren in Duisburg-Marxloh gerade jetzt erst festgenommen?
      Die Frohe Botschaft zu Weihnachten lautet: Ein Anschlag wurde verhindert!!!!
      … und der Innenminister von NRW hat einen „Erfolg“ vorzuweisen, der Ania Amris Umzüge in diesem failed Bundesland vergessen machen soll.
      Dürfte interessant sein, wie die Mängel vor dem Berlinattentat verfolgt und aufgeklärt werden bzw. wer an der Sache dranbleibt.

  14. Oha! Ein neuer Beitrag in der Heiligen Nacht!
    Gerade die Verwandtschaft verabschiedet, den Tisch abgedeckt, Kinder ins Bett gebracht, gespült, Radio an (es läuft Bach) und dann dieser Beitrag vom Don. Schöne Bilder und eine schöne Geschichte. Ihr habt es gut, da unten, in Eurer Kulturzone. Bei uns hier oben fängt die Geschichte erst mit den Karolingern an. Wenn die die Sachsen nicht in die Zange genommen hätten, sähe es hier immer noch finster aus. Vielleicht erklärt der noch recht kurze Kontakt (gerade mal 1’000 Jahre) mit der europäischen Hochkultur hier bei uns im Norden auch gewisse Absonderlichkeiten, die nördlich des Mains vertreten werden. Dass Berlin erst seit 300 Jahren überhaupt eine wichtige Rolle spielt, sei nur am Rande erwähnt. ………. So, jetzt muss ich mich um die Gans kümmern, die um die zwölfte Stunde des Tages fällig ist.

  15. Frohe Weihnachten
    In der Stube ist es noch warm, aber draußen rüttelt der Wintersturm an den Fensterläden und erinnert daran, dass die Zeiten rauer und heftiger werden. Danke für die Bilder aus dem Vinschau und dem Val Müstair, sie machen Lust, im nächsten Jahr wieder mal am Reschensee für ein paar Tage Station zu machen. Ihnen und Ihren Leserinnen und Lesern eine frohe Weihnachtszeit und falls noch gute Vorsätze für das neue Jahr gesucht werden sollten, einfach mal an den alten Spontispruch „Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt!“ denken.

    • 2017 wird scheusslich, in jeder Hinsicht, also mache ich es mir so schön wie möglich.

    • Titel eingeben
      […]2017 wird scheusslich, in jeder Hinsicht, also mache ich es mir so schön wie möglich.[…]

      Hallo Don,

      was wird 2017 Deiner Meinung nach hochkochen bzw. scheußlich werden?

      bombjack

    • Es wird alles versucht werden, unerwünschte Debatten zu ersticken. Ich kriege das jetzt schon deutlich zu spüren.

    • Zu "unerwünschten Debatten" gehören ja dann auch immer reale Geschehnisse,
      die man so nicht um sich haben will. Beides wünschte ich mir, würde 2017 fern bleiben.
      Die Einschnitte beim Betreten des Kölner Doms hinsichtlich polizeilich durchgeführter Taschenkontrollen wurden, so weit ich lese, klaglos hingenommen von den Schäfchen.
      Auch Hannovers Landesbischof Ralf Meister begrüßte den Polizeischutz für Weihnachtsgottesdienste in Zeiten terroristischer Bedrohungen. „Ich finde es notwendig und richtig, dass große Ansammlungen von Menschen momentan besonders geschützt werden müssen“, sagte der evangelische Theologe. „Die Gesellschaft hat verstanden, dass sie ihre Offenheit und Liberalität auch schützen muss.“
      Auch er, irgendwie vielleicht blind vom Weihrauch und taub vom Spiel der lauten Orgel, vielleicht hat auch der Messwein damit zu tun, erzählt uns, dass nichts mit nichts zu tun hätte. Welche Helden!

    • @Trojaner
      Nur am Rande fiel mir beim zufälligen Anschauen einer evangelischen Weihnachtsmesse gehalten durch Bedford-Strohm auf, was für ein enormes, goldenes Kreuz er trug.
      Das konnte ich den frevelhaften Gedanken leider nicht mehr unterdrücken:
      „Unter Polizeischutz läst es sich wohl leichter Christ sein, als wenn man dem Muselmanen in Jerusalem Aug in Aug gegenübersteht“
      Ne, watt bin ich fies.

    • So schlimm wird es nicht werden
      Am 20.1. übernimmt Trump. Danach werden die Deutschen Politiker in Washington ihre Antrittsbesuche machen (müssen). Dabei denke ich an 1998 zurück und hierzu an den damaligen Außenminister Fischer. /
      Der fuhr ganz großmäulig nach USA und wollte Clinton die Bombardierung des Irak verbieten. Am nächsten Morgen tauschte der Liebe Josef Küsschen mit Madame Madeleine aus und ein halbes Jahr später funktionierte er seine Grünen zu „Jäger 90/für Olivgrünen“ um. Die hatten dann einen derartigen Shitstorm in ihrem Gästebuch, dass sie es abschalteten. Ich überlege heute noch, wie es Clinton gelingen könnte, Josef derart umzudrehen.
      Zwischenzeitlich wird dann Breibart eine deutsche Ausgabe starten und Madame K wird mit ihrer Fakenews-Suche eine Menge zu tun haben. Zumal der ehem. Breitbart-Chef zu allem Überfluss jetzt Chefberater bei Trump ist. Sie werden also weiterhin viel zu berichten haben und ich freue mich auf jeden Beitrag.
      Danke für all die wunderbaren Artikel in 2016. Jeder einzelne ist pures Lesevergnügen! Sie sollten sich überlegen, am Ende des Jahres ein Buch mit allen Beiträgen herauszugeben, damit man ein schönes Weihnachtsgeschenk für Freunde hat!
      Nochmals Dank und Ihnen ein gutes und erfolgreiches 2017!

  16. Sobald wir mit dem Drahtbesen das Ärgste raus und weggekehrt haben werden,
    müssen wir für die Zukunft festlegen, dass hoamadlose Hecknbrunza,
    Personen also, die zur Heimat und zum eigenen Volk keinen inneren Bezug haben, NIE wieder ein öffentliches Amt, von Kanzler bis im Staatsarchiv den Hof kehren, innehaben können.

    Das derzeitige Personal, dahergelaufen aus der bundesrepublikanischen Resterampe einerseits, aus der Sonnenseite der braven Opportunisten der vergangenen DDR (1.0, im Ggs. zu 2.0, die andauert) , ist eine bittere Lehre in Leere, in Mangel an Charakter und Geist, und Hoden in der Hose.
    Das soll nicht mehr sein.

    Gesindel eignet sich nicht zur Herrschaft, und auch nicht zur loyalen Dienerschaft.

    Gesindel hat Platz im Maghreb, da ist man nicht heikel, da kann es ruhig merkeln und gauckeln und altmaieren, und, das muß man auch sagen, seehofern.
    Bettvorleger gibt es genug, von billig bis sehr teuer, aber solche, die das ganze Land kosten, wollen wir uns nicht mehr leisten.

    Was die Hirsche angeht, in die Wurst kommen die älteren, kapitalen, weil man die noch so beizen und dünsten kann, das geht nicht mehr für die Tafel.
    Aber in der Wurst sind sie herrlich, und wenige Blätter auf ein Brot reichen schon, so intensiv ist der Geschmack.
    Gilt auch für die Gams.

    • Ist es in etwa so etwas,
      was Sie mit unerwünschten Debatten erreichen wollen, Herr Meyer? Auskehren mit dem Drahtbesen erinnert mich an den Jargon von gleich mehreren Vorgängersystemen bei uns.

  17. Passkontrolle
    Servus wehrter Don,
    die Beobachtung an der Grenze zwischen Italien und der Schweiz kann ich
    nicht ganz nachvollziehen. In den letzen 3 Jahren habe ich die Grenze, sei es wie du im Val Müstair bzw. oben bei Martina oder im Val Poschiavo, bestimmt 30 mal oder mehr überquert und kein einziges Mal wurde ich nach meinem Ausweis gefragt. Dass das schweizer Grenzwachkorps die Menschen
    bei der Einreise kontrollieren, liegt daran, dass sie der Zollverwaltung unterstehen und so vornehmlich diese, ausser der grenzpolizeilichen bzw.migrationstechnischen, Aufgabe haben. Sie fragen bevorzugt nach Fleischwaren bzw. wenn man aus Richtung Samnaun kommt auch nach Duty-Free Produkten. Bei der Ausreise bzw. Einreise nach Italien oder Österreich bin ich auch nicht kontrolliert worden. Die besondere Situation mit der Schweiz (Nicht-EU aber Schengen) als Bespiel für eine funktionierende Grenzkontrolle heranzuziehen ist ein zweischneidiges Schwert, da es ja dort nicht unbedingt um rein grenztechnische Sachen dreht, sondern vermehrt um zolltechnische. Aber das sind meine Beobachtungen.
    Bei der Sache mit dem anderen Kasperl (Amri) hast du natürlich Recht.
    Besonders stört mich, dass trotz Warnungen aus Italien, unsere Sicherheitsorgane so planlos reagiert haben. Aber das eines der Dinge, bei denen ich mich zur Zeit frage, ob wir sie noch alle haben. Dazu gehört auch der neuste Scherz von Seehofer und Co. in Sachen Integrationsgesetz.
    Na ja. Ist halt so.

    Schöne Weihnacht, Don.

    D.

    • Danke, ebenso.

      Vorletzes Mal bin ich bei Dornbirn über die Grenze und habe korrekt Auskunft gegeben, dass ich Parmesan als Geschenk dabei habe. Danach bin ich gefilzt worden…

    • @Dahoam: Ich mich zur Zeit frage, ob wir sie noch alle haben?
      Armes kleines dummes Land. Immer schlimmer, klüger nimmer.

    • gut so!
      Wäre ja noch schöner, wenn man ParmesanKäse einfach so über die Grenze schmuggeln könnte, oder?

  18. "Man muss nehmen, was man "KRIEGE"n kann, ..."
    Man könnte geben, was Land“P(eace-schief)lage“ reduzieren kann…“Landplage und muss reduziert werden“…
    erlebt ihr schon Gleichgewicht oder lebt ihr noch in/im
    „Kriegen“ was man nehmen kann…Landplagen-(Be)nehmen
    nennen kann?
    Mensch Don…Historiker…
    Religion=RE-LI(ght)G(eist)I(ntelligenz)ON…
    Geistspiegelfähigkeit einschalten…Sie können es besser,
    ich weiß es…oder hab‘ ich den Zynismus verpaßt?

    • Bitte nicht alles überbewerten. Es gibt einfach zu viele Rehe und Hirsche da oben, weil sie keine natürlichen Feinde haben.

  19. Titel eingeben
    Es wird übel werden. Wie ich in den Foren meiner alten Berufsgruppe (Fernfahrer) nachlesen kann, wird jetzt aufgerüstet. Ich habe über 20 Jahre auch mal einen Tag herumgestanden, weil zum Beispiel im Werk von Ford in Genk eine Halle zusammengebrochen war. Wir sind dann gemeinsam zu Fuß oder per Taxi Einkaufen gefahren. Aber nie hatte jemand versucht, einen Fahrer anzugreifen.
    Das wird jetzt anders. Wir hatten mal vor 35 Jahren im Zollhof von Busto Arsitio das Problem, dass Lkw beklaut werden sollten. Das haben wir seinerzeit mit Bordmitteln gelöst. Ich glaube nicht, dass einer der seinerzeitigen Klaubrüder sich später noch vermehren konnte. Die aktuellen Aspiraten sind wohl importiert. Wie der in Berlin.

    • Wohin die Reise geht, sah man schon am Dschungel in Calais.

    • Oder am Bahnhof in Ungarn
      Ich war damals schon entsetzt, dass den gewaltigen Forderungen der Jungmänner kanzlerinnenseits Entgegenkommen gezeigt wurde. Und das dann auch Dauer – egal was passiert.
      Das waren schon damals schon dort schon lange keine „Flüchtlinge“ mehr.
      Hybris, schon da.

    • Keine Theorie, nur eine Frage:
      Damals fragte ich mich, ob sie (auch dafür) von den Ölscheichs bezahlt wird.

  20. Titel eingeben
    Ich war vor ein paar Monaten mal frevelhaft genug, Don, Ihnen einen Besuch genau dort in Mustair zu empfehlen.
    Damals ging es wohl eher um die Abfolge und Richtung von Stilfser Joch und Umbrailpass per Rad.
    Dass Sie sich dort längst auskennen, hätte ich mir besser denken können.

    In der Weihnachtsnacht von diesem schönen Ort – wie auch immer man seine karolingische Ausstrahlung interpretiert – zu lesen, macht mich durchaus bisschen sentimental. Aber das sind nicht die schlechtesten Momente.
    Danke Ihnen sehr.

    • Gern geschehen. Das Problem an der Schweiz ist, dass die inneralpinen Strecken wenig Varianten erlauben. Aber kommendes Jahr möchte ich Tegernsee – Lago di Como entlang des Inns machen, und zurück über Bormio und Stelvio, und dann alle drei Kirchen.

  21. Nettovermögen
    Ich lebe seit Jahren schon elf tausend Kilometer von Deutschland entfernt, und Ihre Bilder, Don, lassen so etwas wie Wehmut in mir – ebenfalls Historiker -aufkommen. Und das passiert weiß Gott nicht häufig.

    Worauf ich aber abheben will: Hier leben Menschen, meist ältere Jahrgänge und männlich, überwiegend aus Europa und Noramerika. Und ich kann aus eigener Anschauung und Vergleich sagen, dass die EU-Statistiken, die besagen, dass die Deutschen mit ihrem Nettovermögen EU-weit an vorletzter Stelle liegen, knapp vor den Litauern glaube ich, zum Teil richtig sind. Richtig was die EU angeht, ergänzt müssen sie noch werden um die USA und Kanada, die ihren Bürgern ebenfalls mehr übriglassen, als die BRD-Herrscher.

    • Warten Sie erst mal, was los ist. wenn der Staat bei den 50 Milliarden Zusatzbelastung durch Migration beginnt, die reinen Nuchgewinne der Immobilienpreise abzuschöpfen. Da kommt dann weitwere Angleichung nach unten.

    • Be nominated for an equal pound Of your fair flesh, to be cut off and taken
      Aber, aber, Don,

      wer Immobilien hat, der ist doch reich….

      In all den boom and no bust Jahrzehnten haben alle den Überblick verloren und vergessen, dass da noch so etwas wie ein Staat existiert.

      Und welche Funktion der Staat ausfüllt: Macht.

      Der Staat ist der wahre Don in der Moderne.
      Der Staat besitzt Immobilien.
      Nicht der Bürger.
      Der Bürger besitzt nichts.
      Er ist nur zu Miete.

      Auch ein Don wird ein Pfund Fleisch schneiden müssen… wenn der Staat es fordert

    • Ach naja, man wird sehen, ich glaube ja an die Macht der Lobby.

    • @ Goodnight
      > wer Immobilien hat, der ist doch reich…. <

      Ich hege bei solchen Äußerungen stets den nicht ganz unbegründeten Verdacht, dass der Schreiber in Sachen V&V wenig Ahnung oder Vorstellungskraft besitzt.

      Ansonsten gehe ich mit Ihrem Beitrag d’accord.

      Wer kennt nicht die 2-jährige Haltefrist von Immobilien vor 1999. Die momentan 10-jährige Haltefrist kann staatlicherseits schnell gänzlich abgeschafft werden und fluX ist das private Veräußerungsgeschäft zu jedem Verkaufszeitpunkt steuerpflichtig. Ob das der GESt (und der Wirtschaft) dienlich ist, wenn die Umsätze anschließend rückläufig werden?

      Eher wird wohl etwas in dieser Form angedacht sein:
      http://www.finanzberatung-rehberger.de/news/Zwangshypothek_fuer_Immobilien_-_Details_zum_Lastenausgleichsgesetz

      Ob der H&G mit seiner Lobbyarbeit dagegen halten kann? Jedenfalls zahlt man dafür gerne seine € 35,- Jahresbeitrag.

    • Resistance is futile! You will be assimilated!
      @Don

      Das bewundere ich ja an den Kindern aus guten Familien. Sie glauben immer an ein Happy End, weil ja immer alles schon war und ist und bleibt. Man muss sich nur genug anpassen, kommunizieren, schmieren, im schlimmsten Fall leichten Druck ausüben.

      Parvenüs wie ich habe da immer Schwierigkeiten, mit dem Frieden und dem Wohlstand und den dafür notwendigen Verhaltensweisen.

      Hingegen könne wir Krise ganz wunderbar, wir lieben Chaos, Wahnsinn, eine Welt ohne Regeln, wo die reine nackte Leistung zählt, man Tabula rasa eigene Ideen einbringen kann…

      Ergo:

      Sollte die Krise noch abgewendet werden, sollte der heilige Verstand die CDU noch vor der Wahl überwältigen, sollte die Grenzen zu und die Straßen wieder sauber, dann, ja dann, wird vielleicht die Moderne wieder mit all ihrer Vielfalt an funktionaler Differenzierung erblühen. Wird wieder geredet, geschmeichelt, gehandelt, gelobbyist.

      Sollte die Krise jedoch durch die Haustür und nicht durch die Hintertür wieder raus, yep, dann, dann werden so Leute wie ich die Macht übernehmen. Und dann wird das getan, was notwendig ist. Dann wird es sehr schnell sehr, sehr klar und eindeutig, sehr direkt, und alle Bürger in eine einzige Richtung zum Laufen gebracht.
      Details wie Eigentum können dabei schnell übersehen werden. Insbesondere von denen, die Eigentum nicht von Geburt aus zu Schätzen gelernt haben.

      Also der absoluten Mehrheit dieses unseren Volkes.

      Lassen wir uns überraschen.

      Ich bereite mich vor.

    • Wir hatten lange Zeit eine gute Zeit und jetzt wird sie eben schlecht. Bei mir am Tegernsee nicht, woanders sehr wohl. Ich bin dafür, jedem Migranten zu erklären, wo die sind, die sie gerne haben wollen und was dort ihre Vorteile im Vergleich zum bayerischen Integrationsgesetz sind. So lässt sich das Problem auch lösen: Die einen werden sich integrieren und die anderen bessere Optionen in Ansruch nehmen. Man kann nicht alle retten.

    • Don't let youself get attached to anything you're not willing to walk out on in 30 seconds flat
      @hefe60

      Immobilien immer nur als Investment, alternativ zu Aktien, etc. Aber niemals, wie der Don, so nen Ding ans Bein binden. Die Moderne erfordert Flexibilität. Eigentum ist da wie eine Eisenkugel am Bein im Swimmingpool.

      Autos und Lebenspartner werden ja auch nur noch geleast und dann nach den wenigen guten Jahren abgestoßen, für ein neues, frisches Modell.

    • We used to call you "November Man". Cause after you passed through, nothing lived.
      @Don

      Sie glauben doch nicht wirklich, dass der Seehofer dem Sturm der Zeit gewachsen ist. Zwar auch Parvenü, aber Ingolstadt, also keine street crediblity.

      Nope, am Ende braucht ihr einen, der Euch von der moralischen Belastung befreit. Der nicht fragt, nicht auf der Bühne zappelt, nicht jammern, nicht fordert. Der einfach nur handelt. Ohne Euch zu belasten.

    • So jemanden wird es in diesem Land nicht geben, dafür wird gesorgt werden.

    • @ Gast
      > Immobilien immer nur als Investment… da ist was dran ;-)

    • @ Goodnight...
      „Nope, am Ende braucht ihr einen, der Euch von der moralischen Belastung befreit. Der nicht fragt, nicht auf der Bühne zappelt, nicht jammern, nicht fordert. Der einfach nur handelt. Ohne Euch zu belasten.“

      oder auch:

      „On ne peut régner innocemment.“

      Aber um sowas zu erkennen, muss man wohl Franzose sein:

      https://fr.wikisource.org/wiki/Discours_de_Louis_Antoine_L%C3%A9on_de_Saint-Just_%C3%A0_la_Convention_le_13_novembre_1792

    • and you will doubt everything that we do, but in the end you will understand
      @Don

      So wie dafür gesorgt wurde, dass die Grenzen dicht bleiben? Das da eine Obergrenze kommt? Das Merkel abtritt? Dass das Land nicht vor die Hunde geht?

      Bitte, Sie sollten langsam begreifen, dass da gegenwärtig weit und breit keiner ist, der dieses Land führen kann.

      Ihre Klasse hat fertig. Und die Klasse darunter auch. Zu schwach,
      Ihr könnt Euch und Eure Familie und dieses Land nicht einmal vor einem Tunesier mit einer umgebastelten Kleinkaliberpistole schützen.

    • Ich vertraue schon darauf, dass man in Bayern daraus lernt. Man wird sehen.

  22. Die stetige Enteignung des Beitragszahlers der öffentlichen Rentenkasse schreitet
    unaufhörlich voran. Dieses flexible System mit vorwiegend drei Stellschrauben – steigenden Beiträgen, fallenden Rentenzahlungen und der Verschiebung des Renteneintrittsalters nach hinten – lässt alles andere als ein sicheres Auskommen im Alter erwarten. Vor allem dann, wenn der Kreis der Beitragszahler zukünftig wesentlich kleiner und derjenige der Empfänger stetig ausgeweitet wird. Insbesondere dann, wenn die Empfänger nicht einmal zum System beigetragen haben oder beitragen werden. Schon mit der Wiedervereingung Deutschlands mussten die zu erwartenden Rentenzahlungen dramatisch zurückgeschraubt werden. Ich finde es erstaunlich, wie sich Politiker in diesem Land auf Kosten der Beitragszahler profilieren und diese stillschweigend alles akzeptieren. Sogar die Enteignung der Rente. Da sind unsere Politiker und Beamte als zukünftige Pensionäre und die Einzahler in die Versorgungswerke natürlich etwas besser gestellt.

    • Also, ich arbeite ja gern. Mir macht es nichts aus, bis 80 öffentlich selbstverschuldet hässliche und fettkranke Menschen mit Gesichtsruinen aus dem Reichshauptslum zu beleidigen.

    • Die Rücklagen der Krankenkassen wurden schon geplündert
      Offiziell nur als Überbrückung, aus dem Mutterschiff vom 3.8.2016 „Bei erfolgreicher Integration in den Arbeitsmarkt und der damit perspektivisch zu erwartenden Mehreinnahmen handelt es sich dabei um vorübergehende finanzielle Auswirkungen.“ Wenn die Integration in den Arbeitsmarkt nicht so läuft, dann ist das Geld eben weg. Was dann kommt, wird man dann eben sehen. Netterweise hat man damit den Steuerzahler nicht belastet, sondern „nur“ die Mitglieder der gesetzlichen Kassen.

      Wenn man im Bekanntenkreis redet, dann sind solche Dinge einfach nicht bekannt. Es kommt dann immer die Frage, „Was ist die Alternative?“ die diesen Ausdruck im Namen trägt ist so angesehen, dass man sie zumindest öffentlich nur mit rituellen Abstandsbekundungen ausspricht, ich bin gespannt, ob das auch alleine in der Wahlkabine so sein wird.

    • Es gibt - ohne bitte altklug zu wirken - eine 4. Stellschraube zu den Renten
      Sogar eine elementare, nicht vernachlässigbare. Sie wird nicht gerne kommuniziert, da „nicht hilfreich“ (was alles in 2017 nicht hilfreich sein wird mit dem neuen Fake-News-Abwehrzentrum…?). Niedrige Löhne!Diese ergeben … niedrige (Grund-) Renten. Was denn auch sonst.
      Deutschland hat den höchsten Niedriglohnsektor in der EU und ist stolz darauf. Also nicht die Niedriglöhner natürlich, lediglich diejenigen die dieses Gebilde mit ihrer widerlichen Wirtschafts- und Finanzpolitik fabrizieren und befeuern. Und die Medienvasallen, die dieses Konstrukt in Dauerschleife schönstschreiben.

    • Deutschen Rentenversicherung 2013
      Durchschnittliche Rente der GRV : 1254 EURO Männer und 821 EURO Frauen
      Durchschnittliche Beamtenpension : 2787 EURO Männer und 1839 EURO Frauen
      Durchschnittliche Rente aus berufsständischer RV : 2578 EURO Männer und 1294 EURO Frauen

    • @Don Alphonso 8:24 Uhr
      Na das ist doch eine Frohe Botschaft :). Dann halten wir auch noch eine Weile durch.

    • @Gast: Ob das auch alleine in der Wahlkabine so sein wird?
      Naive, realitätsferne und unterwürfige Sichtweise, nur nicht auffallen, also Feigheit, Kleinmut, Gleichgültigkeit, Denkfaulheit, Bequemlichkeit, Konfliktscheue und was weiß ich noch.

    • Sie wollen doch bitte ...
      die allseits verehrten Feministinnen nicht vergessen und derlei mehr.

      Wenn wir schon alle noch einige Jahrzehnte durchhalten, nur Ihrer Beiträge wegen, dann wollen wir es aber auch rundum erleben dürfen.

      Wenn ich bitten darf :)

  23. Titel eingeben
    Ich habe mal, als ich noch als junger Atheist den Christenunterricht störte, den Pastor gefragt, warum der Papst immer in seinem Papamobil umherfahre, durch Panzerglas geschützt. Ob das nicht ein Ausdruck mangelnden Gottvertrauens, gar eine mögliche Vereitelung von Gottes Wille sei? Der schlaue Pfarrer meinte nur, dass selbst der Papst, über jeden Glaubenszweifel erhaben, sein Schicksal nicht herausfordern dürfe.
    Irgendwie muss ich bei unseren offenen Grenzen öfter an diese alte Episode denken.
    Als Historikerin habe ich mich übrigens müde gekämpft damit, meinen indoktrinierten Studenten Friedrich „den Großen“ abzugewöhnen. Und ihnen intersubjektive Richtigkeit nahe zu bringen. Die wurde vergangene Woche potentiell abgeschafft, fortan gibt es nicht mehr viele Wahrheiten, sondern nur noch Regierungswahrheit und alles andere ist fake. Meine Zwergempirie vermeldet, dass es brodelt, unter der ruhigen Oberfläche…
    Aber für den Moment genug davon, danke für die herrlichen Fotos und Frohe Weihnachten!

    • Ich frage mich ja, wie man überhaupt noch wissenschaft machen soll, wenn es nur noch eine Wahrheit gibt. Normalerweise ist das ein Kennzeichen totalitärer Regimes, Kossina bei den Nazis und Histomat im Stalinismus.

    • Titel eingeben
      Naja, dann gibt es eben nur noch Naturwissenschaften mit exakten Ergebnissen. Die Wirtschaft wünscht sich das schon länger. Und Genderstudies, die sind von der derzeitigen Politik gewünscht. Und an Geschichte klebt sowieso der Makel von Unwissenschaftlichkeit, Identitätsforschung und politischer Parteilichkeit. Das wird ja durch die derzeit praktizierte Drittmittelförderung noch verstärkt. Solide Grundlagenforschung, Methodik, Kritik der Geschichtsschreibung und Diskussionen über das Wahrheitsproblem, Lektüre kritischer Geister wie Koselleck oder Nipperdey, sind nicht mehr möglich (auch wegen des unterirdisch schlechten Abitur- und Deutschniveaus der Studenten), und ich glaube langsam, dass das so beabsichtigt ist. Aber was soll’s, das ist nicht mehr mein Problem.
      Es ist nur alles so verflucht besorgniserregend, aber nicht heute. Die Weihnachtsgwürze machen mich ruhig und friedlich.

    • ch weiss nicht, ob es gar so schlimm ist mit dem Nachwuchs – ein Orchideenfach war es schon immer, und Qualität setzt such letztlich doch durch.

    • Positives in 2016
      Es geht mir ja genau so wie Foxylady; aber wirklich froh gestimmt hat mich in 2016, als ich das Wort der Jugendsprache für den sogenannten „Selfie Stick“ las: Vollpfosten-Antenne (plädiere für Aufnahme in den Duden, also für die Aufnahme der Wortschöpfung Vollpfosten-Antenne natürlich ;^)

    • Die exakten Ergebnisse
      in den Naturwissenschaften hängen auch von der Fragestellung, dem Versuchsaufbau und der empirischen Methodik ab.

      Nachher sollen die Ergebnisse möglicherweise noch interpretiert und Vorhersagen abgeleitet werden. Wenn man sich da nicht an die gewünschte/vorherrschende Interpretation hält, wird man in der Forschergemeinschaft möglicherweise isoliert, Artikel werden nicht mehr zur Publikation angenommen und auf Kongressen darf man keine Ergebnisse mehr vorstellen. Man muss auch sehen, dass Tausende von Forschern und ihre Familien von einer einheitlichen Interpretation abhängen.
      Außerhalb des wissenschaftlichen Bereichs sind ganze Industriezweige, NGOs und sogar die Steuergesetzgebung auf die richtigen Ergebnisse und Interpretationen angewiesen.

    • Don't ask me silly questions, than I don't have to tell you lies
      Wahrheit ist ein Konstrukt bzw. es ist das Konstrukt der Wissenschaft.

      Wissenschaft kann keine Wahrheit finden. Denn wenn die Wissenschaft die Wahrheit herausfinden würde, dann wäre die Wissenschaft am Ende.

      Wissenschaft erzeugt Wahrheiten, die sie aber selber wieder in Frage stellt. und so sichert, dass die Wissenschaft niemals das Ende erreicht.

      Kein Platz für Entitäten. Sorry.

      Versteht man aber nur, wenn man die Wissenschaft studiert hat.

      Egal. Weiter viel Glück.

    • Gottvertrauen
      ist mit schweizer Garde einfacher. Als Papst ist man man nicht notwendiger Weise Lebensmüde und was sollte der später mit 72 Jungfrauen anfangen?

    • @Klaus Keller
      Der Papst kriegt die nicht. Die sind nur für Allahs „Märtyrer“.
      Also andere Fakultät. Aber auch ein gänzlich anderer Märtyrerbegriff, der von den Muslimen verwendet wird.
      Kein solcher wie z.B über Laurentius, auf einem Rost gegrillt, der des Bekenntnisses seines Glaubens willen leidet bzw. seinen gewaltsamen Tod erduldet.
      Märtyrer im Sinne des Islam sind solche, die draufhauen auf die Feinde des Islam und dann dabei draufgehen. Und dann die 72 Jungfrauen, die auch immer jungfräulich bleiben. Wird versprochen. Welche Herausforderung.
      Manche Übersetzungen sprechen allerdings auch von 72 Weintrauben.
      Da werden die Jungs dann Augen machen, falls.

    • an Troyaner: das Stimmt nicht!
      Ich zitiere mich zunächst selbst:

      Klaus Keller sagt:
      23. Dezember 2016 um 23:27 Uhr

      Jungfrauen können auch Männer sein
      und selbst wenn es anders wäre.
      Sie die automatisch mitversichert?
      Wie viele Badezmmer gibt es?
      Ich will mir das gar nicht ausmalen.

      Und der Papst hat sehr wohl damit zu rechnen!
      Ich habe die Information von einem früheren Patienten
      der regelmößig mit dem Chef spricht.
      Der meint sogar wörtlich:
      Wenn die in Rom und Mekka so weitermachen sende ich die
      Orginalunterlagen an Wikileaks!

      Es ist egal wie sie sich „Opfern“
      der Chef behält sich selbst vor
      mit welchem Geschenk er wen er wie ärgern will.
      Man bekommt idR die Jungfrauen mit denen man nichts anfangen kann.
      Das ist keine Belohnung sondern eine Drohung gewesen.

      Das Verbot des Menschenopfers aus dem AT wurde niemals aufgehoben,
      auch nicht in der Form des Selbstopfers oder Märthyrertums.
      Man darf im Notfall immer Konvertieren so oft wie man möchte.

  24. Ein dummes Volk hat die politische Führung und die Presse, die es verdient
    Auch zu Weihnachten wieder ein sehr multifacetter Beitrag, danke!
    Bereichernd-belehrend; und für mich sind die Orte nur 200KM / 3 Autostunden entfernt, bzw. nur einen Abstecher von der Brenner-Autobahn. Schon vorgemerkt.
    Es geht mir auch nicht um mich, sondern die Verblendung der Deutschen. Sie haben, wenn ich einmal sehr unfair pauschalieren darf, einen latent irren Zug, den Dürer in seinem Bild von Oswald Krell aufzeigt. http://www.zeno.org/Kunstwerke/B/D%C3%BCrer,+Albrecht%3A+Portr%C3%A4t+des+Oswald+Krell . Wenn es ihnen gut geht, genießen sie es nicht, sondern unternehmen alles, damit es besser würde – natürlich mißlingt der Versuch, und es wird schlechter, ja VIEL schlechter, bis zum Reset. Das war die Situation vor 1914 und auch 1989. Mir fällt z.B. die Vorstellung schwer, daß Künstler wie Franz Marc oder August Macke den Krieg als reinigend bejaht haben, aber so war es. Heute, bei völlig anderen Gefühls- und Denkinhalten: die Struktur ist dieselbe.
    Entsprechend unerfreulich die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aussichten. Der Median ist für solche Gesamtaussagen einzig brauchbar. Das arithmetische Mittel ist verwendbar auf der Ebene von Quantilen bis vielleicht 10%. Wer als Statistiker aber einen Superreichen mit dem arithmetischen Mittel in eine Gruppe von Armen rührt, um die Armen gut ausschauen zu lassen, gehört gefeuert. Aber es geht ja auch nicht um Information, sondern Irreführung. Gesellschaftlich haben wir de facto DDR 2.0. Die nächste Stufe sind neue Gesetze zu „hate speech“, z.B. mit Führerscheientzug für vorlautes Selber-Denken.
    Ich folge D.A. und anderen wie Otto Moser, daß es schlimm ist, und 2017 schlimmer zu werden verspricht. Plus: In den Folgejahren noch schlimmer. Wo bleibt der Abwehrreflex?

    • @Charles Belle Alliance: Wo bleibt der Abwehrreflex?
      Wie hieß es über Karl den Kühnen? Nach der 1. verlorenen Schlacht gegen die Eidgenossen verlor er den Mut, nach der 2. das Gut, nach der 3. das Blut.
      Mir scheint, das ist unser Schicksal.

    • maciste grüßt den peter bernhardt
      man kann dem burgunderherzog zahlreiche militärische fehler anrechnen, aber sicher keinen mangel an oder gar verlust des mutes; er starb fechtend und soll zahlreiche wunden vorzuweisen gehabt haben. wie schrieb ernst jünger sinngemäß: der feldherr, der fürst, der könig, der kaiser, sie alle müssen nicht die ersten sein, die für ihre sache in die schranken treten, ganz sicher aber müssen sie die letzten sein.
      battle on.

    • Alles hat seine Zeit
      Der Abwehrreflex gegen die alternativlose Regierungspolitik wurde ja schon vor einiger Zeit ausgelöst. Die Unzufriedenen haben ganz demokratische eine neue Partei zur Teilhabe an der politischen Entscheidungsfindung gegründet. Allerdings braucht es seine Zeit in pluralistischen Parteiendemokratien bis sich deutliche Veränderungen zeigen. Der Abwehrreflex hat naturgemäß auch schon die Gegenreaktionen der herrschenden Parteien, der Pseudooppositionsparteien und deren Geschichtsschreiber, vulgo Medien, erzeugt. 2017 wird es noch nicht reichen, um die Mehrheitsverhältnisse nachhaltig zu ändern, allerdings werden etliche Parteigänger ihr sicher geglaubtes Bundestagsmandat und die hohe staatliche Alimentation verlieren. Parteidisziplin wird gefragter denn je sein. Die GroKo 2.0 mit Honeckers Rache an ihrer Spitze wird innerparteilich und -politisch alle Hände voll zu tun haben, um die DDR 2.0 über die nächste Legislaturperiode zu verfestigen und übersieht dabei, dass sie die Lunte schon lange selbst gelegt und angezündet hat.

  25. Danke für die herrlichen Bilcer...
    …die Sie von Ihrer Heimat im Kopf der Leser erzeugen.

    Das ist hier nur gestreift: die Betonklötze. Ich bekomme nicht aus dem Kopf, warum die nicht präventiv aufgestellt wurden, obwohl es doch die konkreten Erkenntnisse gab, dass ein Sattelschlepper-Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt geplant ist. Wie heißt es immer so schön: Vor der Politik kommt das Betrachten der Wirklichkeit. Aber das ist ja momentan nicht gewollt….

    Nochmal besinnliche Weihnachten und nun fahre ich in meine Heimat und freue mich auch auf den Besuch eines alten Zisterzensier-Klosters (bestimmt falsch geschrieben…).

    • Das ist doch typisch für die Merkelära. Nichts tun, bis etwas alternativlos ist. Bankenrettung, Atomkraft. Grenzöffnung, Terror.

    • Welch ein Bild - buntes Merkellego allüberall auf Straßen und Plätzen -
      weil man meint, Grenzen nicht schützen zu können. Dabei sind LKWs nur ein Weg, Menschenleben auszulöschen.
      http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/so-kamen-die-ermittler-dem-waffenlager-auf-die-spur-aid-1.6486499

    • Gelernt ist gelernt!
      Leading Change (Step one): Creating a Sense of Urgency!

      Bankenrettung, Eurorettung, Klimarettung, Schutzsuchenderettung, Griechenlandrettung, Wahrheitsrettung, Wahlverhaltenrettung, ÖR-Medienrettung, Printmedienrettung (kommt!), Atomabfallrettung, Sonnenstrahlenrettung, Windspargelrettung, Tsunamiauswirkungsrettung, Parteienrettung (nicht alle), Demokratierettung, Helldeutschlandrettung, …
      Okay, ich hör schon auf.

    • Sie vergessen, Don Alphonso, ...
      … was ich zu Ihrer Weihnachtsgeschichte schrieb.

      Ich suchte die Vorstellung des Endes, um davor die Angst zu verlieren.

      Und dann hatte ich die Alternative – Ende oder Gelingen.

      Nun werd ich das aber nicht auf die Alternativlosigkeit Merkels umsetzen, sonst müsste ich ja am Ende ungewollt im Rhein vor Düsseldorf, und das als Kölner, rumdümpeln.

  26. Vielen Dank
    Lieber Don, ich danke Ihnen für diesen Text mit den Bildern und ich danke Ihnen für die Arbeit der vergangenen Tage.

    Frohe Weihnachten und bleiben Sie uns erhalten.

  27. Titel eingeben
    Aber verehrter Don – „KAROLINGISCHE Prachtcodices von der Reichenau“ sind nun wirklich unter Ihrem Niveau. Oder sollte das ein Beispiel für angewandte FakeNews sein?

  28. 1984
    Niemals, auch in den fiebrigsten Albträumen nicht, hätte ich mir als langer (ehemaliger) CDU-Wähler vorstellen können, dass sich ausgerechnet unter einer CDU-Kanzlerschaft ein Orwellˋsches Staatssystem in der Bundesrepublik hätte etablieren können. Gesinnung und Technik dazu sind ja allenthalben gut verbreitet. Aber meine (Groß)Eltern konnten sich 1930 auch vieles nicht vorstellen.
    Erschreckend ist die unglaubliche politisch-gesellschaftliche Unwissenheit in meinem Freundes-und Kollegenkreis, und das sind alles „Studierte“. Aber so funktioniert das System, im Prekariat wie in der Mittelschicht: Solange für die einen noch „Berlin Mitte“ gesendet wird und die anderen mit ihrem Dienstwagen zweimal im Jahr in Urlaub fahren können, besteht keine Notwendigkeit zur Veränderung, und die Merkel macht das richtig, ist halt ’ne Gute.
    Bleiben Sie bitte am Ball, aber bitte ohne DFB, den können Sie Streichen

    • Krine Sorge. Als CDU-Wähler käme ich mir auch reingelegt vor.

    • ...und das sind alles „Studierte“ in der Duldungsstarre (Zustand starrer Bewegungslosigkeit)!
      Unwissenheit, Engstirnigkeit und Feigheit im Freundes-und Kollegenkreis über die zentralen Fragen des Landes: Die Fremdbestimmung durch den vormundschaftlichen Staat, durch supranationale Organisationen und ideologische Systeme; die schleichende Landnahme durch die Einwanderung und den zunehmenden Einfluss des Islam. Diese Entwicklungen gehen einher mit steigenden Steuerbelastungen, Zensur und Rechtsbeugung, mit Sprachnormierung und Konformitätsdruck.

    • Ob Studierte oder andere Merkelgläubige
      von denen hört man, sobald man versucht, die politische Lage anzusprechen, lass mich mit dem Nazischeiß in Ruhe.

  29. Nette Gegend
    Angenehmes Essen findet sich im Schnalstal, ganz vorne am Taleingang in einem SlowFood Restaurant mit Übernachtungsmöglichkeit. Sehr zu empfehlen, zum gut Essen, weniger zum länger dort bleiben, die Skipisten sind eher langweilig.

    • es gibt momentan auch wenig Schnee in den Bergen. Noch nicht mal auf 1500 Metern, und jetzt schmilzt nochmal was weg.

  30. Selbstmord
    Selbstmord sollte Privatsache bleiben, ob durch karzinogene Würste oder anderswie.
    Regierungsamtlich verordneter kollektiver Selbstmord durch offene Grenzen ist abzulehnen.

    • Sie müssen bedenken, das sind Vorräte für 2 Monate. Die Menge ist gross, aber die Dosis ist gering.

    • Selbstmord oder langsames Sterben?
      Mir wäre schon seit den schweren Erdbeben der letzten Monate in Italien eine EU-weite „Coppa, Salume e Pecorino“-Pflicht sehr recht.

      Das stark betroffene Norcia ist für seine Schinken-und Salamispezialitäten weltweit bekannt.
      Ende Oktober hat es dort vielen Hundert landwirtschaftlichen Betrieben buchstäblich den Boden unter den Füßen weggezogen. Es ist ein Milliardenschaden entstanden, Milchviehzucht, Käseproduktion, die ganze Landwirtschaft kaputt. Man steht dort kollektiv vor dem Nichts!

      Nun hat die EU sage und schreibe 30 Mio. Euro an Hilfe zugesagt.

      https://www.stol.it/Artikel/Chronik-im-Ueberblick/Chronik/Erdbeben-in-Italien-30-Millionen-von-der-EU

      Das entspricht, off-topic, den Kosten von zweiundzwanzig Tagen, die der deutsche Steuerzahler derzeit allein für den Berliner Fluchhafen BER berappt.
      Diese kleinen und fleißigen Leute da in Mittelitalien gehören auch zu den Vergessenen des Jahres 2016.

  31. Naja, was die Wissenschaften angeht, sei es unter Bologna,
    den Nazis, dem Sowjetpferch, oder halt dann unter dem vorbolognesierten Merkelreich, man hat halt Anstalten, die man Universitäten nennt, und da kann man dann künftig Gendertrötismus (gibt es heute schon als ,,ernstes“ Studienfach) und Integrationswischiwaschi, und das, was sich die Nomenklatura unter ,,Recht“ vorstellt, und eine einfache Medizin für uns Autochthone, und all sowas, studieren.
    Der Mediziner für den neu aufgeklatschten Patienten kommt dann aus dem Ausland.
    Irgendeine Art Denunziantentum oder Spitzelwesen wird das Vorlesungsverzeichnis auch parat haben, Kahane muß ja auch mal in die üppige Pension.
    ,,Was studierst du ?“ ,,Wahrheit“ . Aaaah, ja.

    Manchmal habe ich das Gefühl, dass wir die Kinderlosigkeit der IM Kanzlerette büßen.
    Wenn der Sauer oder sonst einer die Alte mal angebrannt hätte, ginge es uns wohl besser.

    Jedenfalls- Geschichtswissenschaften, Volkswirtschaftslehre, Soziologie,
    soferne sie das nicht heute schon sind, werden sehr monochrome Fächer.
    Wer sich dann den Laberlaber des ÖR und der Eiheitspresse gut gemerkt hat, kann alle Prüfungen ohne lernen bestehen.

    ,,Nein, Herr Professor, meine Antwort ist korrekt, Prantlhausen schrieb es genau so.“
    ,,Ja, es ist widersinnig und lächerlich, und technisch unmöglich, aber es ist korrekt. Die ,Wahrheit“ eben.“

    Hat eigentlich jemand hintenrum Zugang zu Merkels Dissertation in Agitprop, ähh, Physik ?
    Die ist ja weggesperrt.

    • VWL hat sich enorm geändert, das ist heute ein Fach für Datennerds und mathematische Modelle.

    • Ja, Don, und Generationen von japanese candlestick nerds
      wundern sich schon, dass sie nicht und nicht reich werden, ,,an Böase“ .

      Wieder ein Fach, in welchem uns gut vernetzwerkte und parteifreundliche ,,Experten“ ständig einen vom Pferd erzählen können.

      Gleichstellungs-,Migrations-, Integrations-, usw- Experten.

      Da geht einem das Messer in der Tasche auf !

    • Merkels Dissertation in Agitprop, ähh, Physik ?
      Man erkundige sich ums Phänomen, nehme es so genau damit als möglich und sehe, wie weit man in der Einsicht und in praktischer Anwendung damit kommen kann, und lasse das Problem ruhig liegen. Umgekehrt handeln die Physiker: Sie gehen gerade aufs Problem los und verwickeln sich unterwegs in so viel Schwierigkeiten, daß ihnen zuletzt jede Aussicht verschwindet. Johann Wolfgang von Goethe

  32. Kaminwurzen
    etc., da muss, für einen Vegetarier, die Liebe groß sein, oder das ästhetische Empfinden oder die abgeklärte Liberalität. Karl hatte immerhin, das könnte Ihnen vielleicht gefallen, den schönsten weiblichen „Hofstaat“ der sich denken läßt, vgl. zuletzt Peter Heather, Empires and Barbarians, in ihrem Blatt hymnisch rezensiert. Und angesichts der Einkommens- und Pensionsdaten kann sich die SPD bestenfalls wundern, warum sie in den Umfragen überhaupt noch auf 20 Prozent kommt. Aber gut, die Deutschen sind Exportweltmeister, dafür muss man eben bluten.

  33. "At night we crossed the border..."
    Ist das von mir? Ich fürchte nein, klingt aber chic. Aufgrund elterlichen Immobilienbesitzes in der Nähe Zermatts wurde mir ein Einheimischenausweis angetragen, nützlich für preishalbierte Bahn- und Bustickets etc. Chalet inzwischen von Einheimischem zurückgekauft, Ausweis liegt noch in der Schublade. Foto zeigt mich (35 Jahre jünger, jetzt besser aussehend) in einem Ehrengewand aus Kuweit. Visumspflicht in beiden Richtungen, soweit ich mich erinnere.
    Danke, lieber Don Alphonso, für den Bezug Betonblöcke vor Institutionen mit religiöser Symbolkraft! Mir, der ich über die Schönheit und die Beschäftigung mit Sakralkunst zum Glauben gefunden habe -dass Gott alle meine Feinde alle…lieber verschweigen- tut das richtig weh. Wenigstens wurde unser Wiesbadener „Sternschnuppenmarkt“ von blonden, gestylten Polizistinnen mit geschultertem Sturmgewehr gesichert.
    Keyless structures nur bei mir zu Hause, einzig der powder room mit geschlossener Tür. Ertappe mich jetzt dabei, dass ich in letzter Zeit nachts am Gartentor, Haustür, Wohnungstür den Schlüssel dreimal umgedreht habe.

  34. Wind Of Change
    Irgendwie erinnern mich die Beiträge dieses Blogs zunehmend ein wenig an die Songtexte von DDR-Bands. Blumige, handwerklich gekonnte Märchenhaftigkeiten, worin kleine Widerhaken verborgen sind, erkennbar für den Aufmerksamen, aber subtil genug hineingewoben, um den Staatsschutz nicht auf den Plan zu rufen.

    Es geht eine Veränderung durch das Land, wie 89, nur umgekehrt.

    • DDRpoprock-Kitsch?
      „Irgendwie erinnern mich…“
      .
      Mich nicht. Überhaupt nicht!
      (War der Vergleich als Beleidigung gedacht?)

    • Vielleicht
      Ja ein bißchen Wahres sehe ich in Ihrem Kommentar… ;)Denke ich doch dabei sofort an „Du hast den Farbfilm vergessen…“

    • Dialektischer Materialismus
      Keine Beleidigung, nur eine Reflektion. Die auch nur in geringem Maße den Autor selbst als Gegenstand hat, sondern eher die Gesellschaft als Ganzes, bzw. die Gesellschaft als Ganzes materiell konkretisiert in in der Figur des Autoren betrachtet, wenn wir schon beim dialektischen Materialismus sind.

      Wobei DDR Rock absolut kein Kitsch war, sondern textlich wie musikalisch teilweise herausragend. (Und das sage ich als Westdeutscher.)

  35. Ich will Hanfweihnachtskekse...
    So kann es doch nicht weiter gehen, oder?
    Daher:
    2017 wäre es Zeit für einen ordentlichen Hausputz!

    Olala, ich sehe aber was kommen:
    Trump + Merkel werden sich ALTERNATIVLOS einig sein
    alles was Ärger bringt, auf 2029 zu verschieben.
    2017 sollen ja auch die letzten gesperrten Akten
    zum Mord an John F. Kennedy freigegeben werden….

    Gut, wir Deutschen legen uns dann halt wieder hin…
    warten ergebenst das Jahr 2029 ab;
    und dann sehen wir in Ruhe weiter.
    *;*
    Hoffentlich wird wenigstens das Hanf freigegeben.

    • @Dunque
      Hanf reicht als Beruhigungsdroge nicht – für das was kommt wird man stärkere Mittel brauchen, Neuroleptika oder ähnliches. Kommt dann ins Trinkwasser (Erlass vom Wahrheitsministerium).

    • Es gibt doch Mohnbrötchen,
      man nimmt halt eine andere Sorte und
      aus Hanf kann man Seile, Jacken oder Taschen machen.

      Ich nehme zZt Händel in hohen Dosen Ohral und Dociton in Kleinstdosen oral (klingt ähnlich ist aber was anderes)
      Letzteres war mal ein Herzmedikament und dämpft in niedriger Dosierung (max 3x10mg) die körperlichen Effekte der Angst oder nervösen Unruhe.
      Das nehmen auch Schauspieler oder Musiker gerne die sich konzentrieren müssen. Hilft auch bei Prüfungsangst.
      Diazepam(Valium) oder ähnliches bremst ja auch die geistige Leistung aus, also blödsinnig vor Prüfungen.

      Dociton bremst ein wenig die Libido, warnte mein Psychiater.
      Also ein Problem weniger sagte ich, da mußte er lachen.

      Radfahren gegen Zorn dosiere ich zZt mit 2-3 Std/Tag
      Heute war es hier eher mild, also 3 Stunden.

      Lassen sie sich beraten. Die besten Drogenberater sind m.E. Psychiater und nicht die Fachleute in den berliner Parkanlagen.
      ggf hilft auch der Besuch einer Selbsthilfegruppe bei der Weihrauch geschwenkt wird. Ich nehme aber an das das Gruppenerlebnis hier wichtiger ist. Was der Mann vorne redet ist weniger wichtig.
      Ein guter Organist ist unabdingbar.
      Als Kind dachte ich immer das die Bänke falsch herum stehen.
      Gute Besserung :-)

    • Hier noch ein Tipp zur Kurzzeittherapie
      Die Dosis kann durch wiederholte einnahme selbst gewählt werden.
      Auch dieses Antidepressivum hilft nicht jedem. Die Testdosis gibt es hier aber Rezeptfrei. Gewöhnungseffekte sind nicht ausgeschlossen eine Abhängigkeit wird sich aber kaum entwickeln, es soll aber Leute geben die danach gar nichts anderes mehr wollten.

      Beachten sie auch die Gesichter im 2. Teil

      https://www.youtube.com/watch?v=XbwyLlX__BU

      Initialdosis 6:44 bis 7:31, kann beliebig oft eingenommen werden,
      danach ab 1:38:35 mind. 2-3 Minuten

      Das Mittel ist schon etwas älter und wurde von einem in Halle geborenen britischen Komponister erfunden, diese Zubereitung ist von einem Prager Generikahersteller, aber sehr gut m.E.

  36. Ich mußte bitter lachen,
    als der etwas unbedarft wirkende Richard C. Schneider in der Tagesschau am 23.12. fragte, wie ein „Amri zwei, Achtung!, zwei „nationale Grenzen mit einer Waffe“ überschreiten konnte…“
    Mir fällt bei solch einer Aussage nichts mehr ein. Wie haben denn die Bataclan-Assassinen denn die AK-47 aus dem ehemaligen Rattoslawien über 4 und mehr „nationale“ Grenzen gebracht?
    .
    Dann, gleichzeitig, wieder der peinliche Vorfall in Oberhausen. Das Narrenschiff sinkt, die Lenzpumpen mit den Maschinisten de Maizière und Maas arbeiten an der Leistungsgrenze, Grünrot hilft mit Ledereimern schöpfen. Die Kapitänin stochert mit einer Stange im Nebel nach Klippen….
    .
    Ich vergnüge mich jetzt mal mit Texten wie diesem hier:

    1) Es braust ein Ruf wie Donnerhall, Wie Schwertgeklirr und Wogenprall: Zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein! Wer will des Stromes Hüter sein?
    Refrain: Lieb’ Vaterland, magst ruhig sein, Fest steht und treu die Wacht am Rhein!
    .
    2) Durch Hunderttausend zuckt es schnell, nd Aller Augen blitzen hell, Der deutsche Jüngling, fromm und stark, beschirmt die heil’ge Landesmark.
    Refrain
    .
    .
    .
    5) „Solang ein Tropfen Blut noch glüht, Noch eine Faust den Degen zieht,Und noch ein Arm die Büchse spannt,Betritt kein Feind hier deinen Strand.“
    Refrain
    .
    Lied jetzt aber aus, bevor mir der Maas wegen Verbreitung popu-nationalistischem Gedankengut den Führerschein wegnehmen und nach badisch Sibirien verbannen läßt.
    (DdH)

    • Am Rhein?
      Am Rhein muss keine Wacht stehen, das Problem ist im Land, wenn nicht sogar in der Regierung. Da passt vom Liedgut eher „Bundeslied vor der Schlacht“ von Theodor Körner, wie fast alles auch auf youtube in unterschiedlichen Vertonungen abrufbar.

      Sicher auch ein Wecklied für Maasschen Schergen

    • Wie - Sie meinen doch nicht so was wie "Partisanen"?
      Text eingeben

  37. Utopia präsens
    Die heutige, aus langer Evolution und mehreren Fehlschlägen hervorgegangene Vorstellung von Staat und Gesellschaft ist die des gemeinsamen Hauses. Eine Gebäude mit offenen Türen am Eingang und bei den Wohnungszugängen.

    Die Mieter sind heterogen gemischt, die einen arbeiten, andere genießen das Nichtstun, gehen kulturellen Neigungen nach oder studieren exotische Fächer, die der noch nicht überwundene neoliberale Arbeitsmarkt nicht mit Anstellungen honoriert, andere dealen oder klauen – jeder nach seiner Façon.

    Ein Hauswart verwaltet die gemeinsame Kasse, in die alle erzielten Einkommen eingebracht werden und aus der jeder seinen Tagesbedarf bestreitet.

    Über die Vergabe größerer Ausgaben wacht der Mieter*innen-Rat, dem ein beamteter Wohlfahrtsausschuss als Exekutivbehörde dient. Die so Bestallten kümmern sich hauptsächlich um zusätzliche Einkommensquellen, z. B. der Suche nach verwertbaren Vermögenswerten und verheimlichten Einkünften, und sind zu diesem Zweck mit allen Befugnissen ausgestattet.

    Den Funktionären ist auch die Wahrung der Sicherheit übertragen, der aber in dem friedliebenden, von basisdemokratischen Toleranz-Überzeugungen bestimmten Modell nur geringe Bedeutung zukommt.
    Besonderen Schutz genießen nur die mit Ämtern bestallten Mieter, damit sie ihren Aufgaben im gemeinsamen Interesse aller sicher und unbehelligt nachkommen können.

    Sorgen bereiten allein der Zustand von Fundament, Dach, Fassade und technischen Einrichtungen des Gebäudes, für deren Unterhalt das Geld fehlt. Zur Debatte stehen deshalb zusätzliche Abgaben der Mieter und Methoden zur Durchsetzung.

    Eine weitere Sorge betrifft das zunehmende Murren unter den Mietern, z. B. hinsichtlich ihrer Altersversorgung, verbunden mit Schwarzseherei und offen geäußertem Zweifeln und Misstrauen gegenüber den gewählten Organen.

    Die Indexierung und das Verbot reaktionärer Medien, eine erweiterte Anzeige- und Meldepflicht und der jederzeit zu gewährleistende Zugang zu sämtlichen Privaträumen soll dem systematischen Schlechtreden von gesellschaftlichen und politischen Umständen wirksam begegnen.

    Mieter und Demokraten sind aufgerufen, dem um sich greifenden Defätismus entschlossen entgegenzutreten.

    • Es gibt schon Gründe, warum es keine Berliner Allgemeine Zeitung gibt.

    • Orwells 1984 hat sich ein bissl verspätet, aber
      es kommt. Mit Macht.

      Die große Ente .

      Wie sagte mir ein sichtlich von seiner Gattin entfremdeter Mann an der Bar ?

      Eine alte Frau vergiftet dir das ganze Leben.
      Ich bin Junggeselle, aber vor IM Ente rettet mich das nicht.

    • Our House
      Wie wäre es mit einem Auszug, Umzug oder Suche nach einem neuen Hausverwalter?

  38. Eine unendliche Geschichte oder Und ewig grüßt das Murmeltier
    Aus gegebenem Anlass, den Feierlichkeiten zur Geburt eines unehelichen Pälästinenserkindes durch eine minderjährige Jungfrau, kommen einem schon so manche widersprüchliche Gedanken.
    Wir verherrlichen einen Vorgang, der nach geltendem Recht nur so von Straftaten belastet ist. Josef, wenn auch gehörnter Kindesvater, würde eine Freiheitsstrafe und ein Umgangsverbot mit Maria bekommen, sie käme als Minderjährige in ein Heim und das Kind in eine Pflegefamilie.
    Die drei Weisen aus dem Morgenland, haben vermutlich keine Papiere, also kämen sie sicher gleich in Abschiebehaft, zumal auch der Zoll erhebliche Bedenken bezüglich ihrer Mitbringsel vorbringen würde.
    Wenn man das so betrachtet, hat sich in den Jahrhunderten der Menschheitsgeschichte kaum etwas verändert, läuft alles nur auf einem anderen kulturellem Niveau ab, das tagtäglich und hat sich vom Morgen- in das Abendland verlagert, auch wird nun das zur „Drei Einfaltigkeit“ gewordene Dogma durch eine „Engelgleiche“, einen „Erzengel“ und einen „Wassergrundstücksbesitzer“ getragen, deren Kredo vom“Wir schaffen das“ im Wandel zu „Das schafft uns“ begriffen ist.
    Und das wird nun gefeiert.

    • leider falsch
      Das Kind war kein palästinensisches sondern ein jüdisches, soviel Zeit für die Wahrheit muss schon bleiben. Gewisse Umdichtungen politischen Zwecken geschuldet und von Unwissenden schnell übernommen ersetzen nun mal nicht die Wahrheit. Also hütet euch vor Blasphemie, sein Kind einen Araber zu nennen, sonst trifft euch Gottes Strafe.

  39. Warum greift der Italiener nicht mal dem eigenen Volk in die Taschen ...
    … um vermutlich weit über dem Vermögens-Median liegende „Wertpapier-Kleinsparer“ zu retten, die dumm oder gierig genug waren, nachrangige italienische Bankanleihen zu zeichnen? Es muss daran erinnert werden, dass sehr viele Italiener der Bank die erhaltenen Kredite einfach nicht zurückzahlen – daher rührt ja eigentlich die enorme Schieflage der Italo-Banken (360 Mrd faule Kredite in Italien).
    .
    Der Median des Vermögens in DE liegt bei 60.800 Euro – in Italien sind es 146.200 Euro pro Haushalt. Der italienische „Wertpapier-Kleinsparer-Haushalt“ hat 146.000 Eur Vermögen auch unter Herausrechnung seines vermutlich nicht allzu kleinen Immobilienbesitzes!
    .
    Aber halt sagt Eure Regierung, in DE habt Ihr ja ein gut funktionierendes System der Sozialversicherung … das -wenn alles weiter so gut läuft wie bisher und davon ist angesichts der vielen besonders einfach sozialversicherungspflichtig zu integrierenden jugendlichen unbegleiteten männlichen Neubürger in DE jedenfalls auszugehen- 50% von Euch, die lebenslang eingezahlt haben werden, im Alter in die Grundsicherung schicken wird.
    .
    Hier gehts erneut „ums Ganze“, nämlich den untilgbaren Süd-Schuldenturm des EUR noch einmal über Weihnachten hinweg zu retten und in diesem Spiel ist der Italiener einfach gewiefter im „Behalten“.
    .
    Werter Don, ich weiss, diese Meinung wird Ihnen wegen Ihrer Verbundenheit zum schönen Siena und seiner Umgebung nicht gefallen, aber so schaut die Euro-Rettungs-Verarsche aus DE betrachtet halt aus.

    • Das Vermögen in Italien entsteht durch über 80% Hausbesitzerquote und ist seit Jahren deutlich geschrumpft. Bankenpapiere zeichnen wurde als Teil der Rentenvorsorge empfohlen.

    • Der gemeine Italiener...
      hat schon längst verinnerlicht, dass der sog. „Staat“ im Zweifelsfall dem gewöhnlichen Bürger gegenüber auf Plünderung aus ist, um die ihn stützende Klientel großzügig finanzieren bzw. daraus entstehende Unzulänglichkeiten zu verdecken („Roma ladrona“).

      Das muss der gemeine Teutone, ohnehin untertänlich-biedermeierlich verschnarcht und von Merkel zusätzlich chloroformiert (eine von Willemsens unsterblichen Diagnosen, und das bereits 2014!), erst noch lernen.

      http://www.tagesspiegel.de/politik/erinnerung-an-roger-willemsen-die-kanzlerin-chloroformiert-das-land/9660382.html

      Außerdem ist die italienische Rente bereits jetzt so kläglich, wie die deutsche erst noch werden wird. Da muss man beizeiten möglichst viel eigene Ressourcen zurücklegen.

  40. Was erlaube Don?
    „….dass das fränkische Reich mehr der letzte zynische Aasgeier und weniger die Fortschreibung der Antike gewesen ist.“
    .
    Eine hochbrisante Aussage in diesen Jahren und Tagen. Der „letzte zynische Aasgeier“ hatte aber, im Gegensatz der Bologna-und Marxverkopften der heutigen europäischen mutmaßlichen Regierungen immerhin gewußt wie man sich unter Karls Oppa den über die Pyrenäen schwappenden orientalischen Berbern erwehrt-nämlich mit Francisca und Schwert. Bei Poitiers und Tours. Ab da war im Frankenreich Ruhe und die Ziegen-und Kamelzüchter versuchten es an anderer Stelle, bei der Habsburgischen Konkurrenz. Sogar unterstützt von den Ludwigs aus Versailles. Der Osten half mit Sobieski am Kahlen Berg, sowie zuvor die „dunklen“ Sachsen dem Karl Martell. Daher verfiel ich auch nicht in zerknirschtes Lamentieren, als die Polen als erste aus dem ehem. Warschauer Pakt mit dem Leopard II ausgerüstet wurden, geschenkt oder symbolische für eine Deutsche Mark sogar.
    .
    Den heutigen Bolognisten sagt der Name Karl Martell ja wohl nichts mehr, aber an Ihnen dürfte bayerische Gymnasialbildung nicht spurlos vorüber gegangen sein.
    (DdH)

    • Mri, als Agiloifingerfan darf ich das sagen.

    • Ja, ja, der arme Tassilo.
      ;-)

    • geschenkt?
      Was die fachgerechte Zerlegung eines Leoparden wohl kostet?
      Das wäre damals die Alternative gewesen.
      Ich denke das war so billiger.
      Und heutzutage bekommt Rheinmetall Aufträge zum Nachrüsten.
      Man könnte aber glauben das die Polen künftig eher in den USA einkaufen. r2g wird nicht in Spannungsgebiete liefern wollen.
      Unter sr plant man eine neue Pipeline durch die Ostsee, das mögen viele Polen auch nicht. Es bleibt schwierig.

    • Die waren doch alle versippt.
      Karl und Tassilo waren beides Enkel von Karl Martell. Karolinger und Agilolfinger waren verwandtschaftlich eng verwoben. Von ihren Charakterzügen her werden sie so unterschiedlich nicht gewesen sein.

      Der Feudalismus ist auch für die Herrschenden nicht immer nur schön. Bisweilen muss man da ziemlich hart zu seinen Verwandten sein. Sonst ist man selbst derjenige, der sich für den Rest seiner Tage ins Kloster zurückziehen darf, sofern die Verwandtschaft gut gelaunt ist und einen nicht gleich totschlagen oder vergiften lässt.

      Trotz der vielen Kriege fand Karl der Große immer noch Zeit genug mit einer ganzen Reihe von Frauen viele Kinder zu zeugen. Auch von seinen Nachkommen waren einige treue Knechte ihres Geschlechtstriebs. Ich schätze die meisten Europäer westlich der Weichsel sind direkte Nachkommen Karls.
      Wir sollten nicht so streng zu ihm sein und schlecht über ihn reden auch wenn er als Massenmörder unseren heutigen moralischen Ansprüchen nicht mehr ganz genügt. Das böse Wort gegenüber Verwandten schickt sich nicht.

  41. @ D. A.
    „Es wird alles versucht werden, unerwünschte Debatten zu ersticken. Ich kriege das jetzt schon deutlich zu spüren.“

    Im Zweifel ins Exil gehen (bildlich gesprochen) bzw. die Zeitung wechseln. Die Eidgenossen sind seit je her allergisch gegen Gesslerhüte:

    http://bazonline.ch/ausland/europa/Merkels-Tote/story/21047209

    • Dundreweeder-Donnerwetter, säll hod g´sässe.
      „…was besonders die Journalisten sogleich als überzogene
      Verunglimpfung zurückwiesen, ohne dass Merkel sich auch nur eine Sekunde zu wehren brauchte. So haben Politiker die Presse gern.“
      .
      Sauberle, Herr Auberle. Auch der deutschen Presse, einen auf die Fresse. Dort in der Grenzregion kann man ja auf richtige Wahrheitspresse zurückgreifen. Und nebenan das Foto, Schafsgesichter in Reinstform, impeccable.
      .
      A propos, stehen Steinbrücks Kavallerie-Schwadronen noch am Oberrhein?
      (DdH)

    • Keine Sorge, Déjà,...
      „A propos, stehen Steinbrücks Kavallerie-Schwadronen noch am Oberrhein?“

      Im Zweifelsfall alles Pappkameraden oder „Papiertiger“, wie der alte Mao gesagt hätte. Zur Söldnerarmee degeneriert, aber von der Kampfkraft her nicht mit den Landsknechten von ehedem vergleichbar. Im Zweifelsfall noch nicht mal ein Magazin in der Waffe.

      Da ist der schweizerische Volkssturm mit seinem SG 550 im heimischen Kleiderschrank von anderem Schrot und Korn. Auf solche Leute ist auch (und gerade) in Krisenzeiten Verlass.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Milizsystem_(Schweiz)

    • @Perkeo
      Vielen Dank für den Link!
      Es geht ja mittlerweile nicht nur um das Ersticken von unerwünschten Debatten, es geht um das Unterdrücken und Verfolgen abweichender Meinungen. Es geht um unsere Freiheit!
      BP Gaukler hat einmal von Freiheit und Verantwortung gepredigt und sich „Freiheit“ zum Dienstantritt auf seine Fahne geschrieben. Heute ruft er zur Besonnenheit anstatt zur Verteidigung der Freiheit im Netz und im politischen Diskurs auf.
      Sein Nachfolger wird die Lücke, die Gaukler hinterlässt, so gut ausfüllen, dass man nicht einmal merken wird, dass der Neue Steinmeier heißt.

  42. Frohe Weihnachten
    Lieber Don,
    Vielen Dank für den interessanten Text, garniert mit schönen Bildern. Danke, das Sie so schön sichtbar machen, wie wertvoll unsere Tradition, Kultur und Landschaft sind. Es macht traurig und ist unverständlich, warum das so leichtfertig aufgegeben und gegen Neues & Buntes eingetauscht wird.
    Das Problem mit der Grundsicherung ist keins, die Leute haben nur vergessen, das sich nicht von jeder Tätigkeit auch im Alter leben lässt, oder meinen, sich selbst ohne Kinder verwirklichen zu müssen oder gar aus Lust und Laune sich trennen und dann ohne alles dastehen. Für ein paar kann sich das die Gesellschaft ja leisten, aber kaum für Hundert Tausende Neudazugekommene.

    Ihnen, lieber Don, wünsche ich noch friedliche Weihnachtstage. Uns allen wünsche ich, dass Sie auch in 2017 uns mit Beiträgen aller Art erhellen.

  43. Chapeau!
    Wunderschön, genau das, was man zu Weihnachten braucht, Kunst, Essen, tiefsinnige Gedanken, Poltik im Unterfutter, gekonnt wie immer eingeflochten.

    Das Ding mit der Grundsicherung kaufe ich nicht, denn es sind vermutlich alle Ex-DDR-Bürger und sämtliche Hausfrauen eingerechnet, was unanständig ist. Man muss das splitten, um zu sehen, wie ein Normalverdiener dabei wegkommt. Und apropos Umverteilung, die ein linker Gast oben verliebt anführte: Die Lösung ist natürlich länger arbeiten, wenn nicht genug verdient wurde.

    Herrliche Photographien Wegen, die bei Ihnen immer Ziele sind, und von Müstair, merci vielmals.
    Falls Sie’s nicht kennen: Auf Radtour vor dem Reschensee hoch nach Rojen, dort herrlich ausgemalter Chor in St. Nkolaus, frühes 15. Jh, etwas unterhalb von Rojen ein Radlweg hinterm See nach Meran.

    Empfehlen möchte ich auch die Weihnachtsgedanken von Gerd Held auf dadgdx. Helds und diese Ausführungen meine favorites, echte Bereicherungen, keine Klingglöckchen.

    Frohe Weihnachten für Sie, Don, und alle Kommentatoren!

  44. Wozu die Stimmungmache?
    Das Problem ist inzwischen doch oft und deutlich genug benannt worden. Die Regierung hat auch ihren Kurs längst geändert.
    .
    Wozu allwöchentlich noch mal ein Feuerwerk an Sarkasmen abbrennen? Wem hilft das? Was erreicht man auf diese Weise?
    .
    Einfach nur Geplauder? — Ist das hier nicht, schon lange nicht mehr. Dafür fehlt es an selbstironischem Witz und gibt es zuviel Rechthaberei.

    • Die Regierung hat ihren Kurs geändert???
      Dann SAGEN Sie ihr das vielleicht mal!
      Selbst wenn das so wäre, was keinesfalls den Tatsachen entspricht, leugnet die Regierung jegliche Verantwortung für ihre Entscheidungen, was in der Geschichte der Bundesrepublik in dieser Form absolut ohne Beispiel ist.

    • "Die Regierung hat auch ihren Kurs längst geändert."
      Huch – hab ich da was verpasst?
      Und von was sprechen Sie?
      Ganz konkret?
      Und wie kommen Sie an Ihre Informationen?

    • Nein, Herr HansMeier555
      Die Regierung hat den Kurs NICHT gewechselt. Es werden nur andere Absichtserklärungen verbreitet, Das ist alles.

      Oder sind die Grenzen inzwischen dicht? Sind die Maghreb-Staaten inzwischen sichere Herkunftsländer? Führen auch geringe Vergehen zur Ablehnung des Asylantrags und zur Abschiebung? Gibt es Konsequenzen bei Leuten, deren Identität nicht feststellbar sind und die nicht kooperieren bei der Feststellung eben jener Identität? Werden Gefährder im Zwerifelsfall eingesperrt, und wenn es die Gesetzeslage nicht hergibt: hat man eine Gesetzesänderung auf dne Weg gebracht?

      Auf alle Fragen lautet die Antwort NEIN!

      Was die Regierung aber sehr wohl vorantreibt, das ist die Beschneidung der Meinungsfreiheit.

      Von daher: Beiträge wie der von DON sind lebensnotwendig, solange der Großteil der Wähler noch im Koma verharrt und sich weigert, selbst zu denken und sich außerhalb der ÖRR und der MSM zu informieren.

    • We came from mud. And after 3.8 billion years of evolution, at our core is still mud.
      Die Regierung hat ihren Kurs leicht geändert…vielleicht.
      Nur leider haben die Strukturen ihren Kurs nicht geändert.

      Die Gewalt kommt erst noch. Wir sind erst am Anfang. Es sind noch 700 tsd. junge Männer ohne Perspektive im Land, jetzt kommen gerade die Kurden und demnächst Afrika.

      Das hier ist alles das Vorspiel für das vielleicht größte Drama ever.

      Deshalb sind ja auch alle Politiker völlig überfordert.

      Frohe Weihnacht :-)

    • >>Die Gewalt kommt erst noch.
      Sehe ich auch so.
      .
      Das dicke Ende ist doch noch gar nicht da.

      Man könnte auch verkürzt sagen: „Oh Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.“

    • Der IS geht so verschwenderisch mit seinen Leuten um., als hätte er noch viele – und ich glaube es ihm auch.

    • Jede Sekte oder jeder Kult
      kümmert sich wenig um die dem Gläubigen sondern opfert diese, das dürften Sie wissen.

      Jeglicher Nachschub für Totalitäres und Menschenverachtendes ist beendbar, und sich in jenen Kreisen Bewegende sind heraus zu lösen.

      Es gibt doch nun wirklich genug Beispiele.

  45. Titel eingeben
    Was für A****** [editiert. Don.] sind den da draussen unterwegs?
    In Kreuzberg haben letzte Nacht 5-6 Personen ein Obdachlosen angezündet.
    https://www.welt.de/vermischtes/article160590695/Unbekannte-zuenden-schlafenden-Obdachlosen-in-Berlin-an.html
    Egal wer das war, 20 Jahre Steine klopfen, am Besten in Sibirien.

  46. "Merkels Tote"
    Von „Merkels Toten“ zu redendoch wirklich unter jeglicher Kritik.
    .
    Natürlich darf und soll der brave Bürger am Stammtisch mal seine Wut rauslassen.
    .
    Aber irgendwo muss es doch auch noch einen Ort geben, wo vernünftig über Probleme gesprochen wird, nicht einfach nur Sündenschafe gegrillt.
    .
    Was die Basler Zeitung da inzwischen anstellt, ist ja nix anderes als eine Generalabrechnung mit der Politik sämtlicher Bundesregierungen seit 1984 (Schengen), als auch der gesamten Kohl-Ära.
    .
    Damals haben diese Wutbürger aber nicht gegen Kohl protestiert. Damals haben sie in ihm keinen linksgrünen Utopisten gesehen.
    .
    Dieser Stammtisch hat in 40 Jahren von politischen Debatten nie was anderes gewollt als billige Vorwände, auf (wechselnde) Aussenseitergruppen eindreschen zu dürfen, die angeblich jeweils unser Unglück waren.
    .
    Und weil die jetzige CDU-Führung da nicht mehr liefert, abonniert man jetzt halt die Sosse von Trump und der AfD.
    .
    Vielleicht sollte sich dieser Stammtisch überlegen, ob so eine Konversion zum Islam nicht wirklich die bessere Alternative wäre?
    Laut Scharia dürfen Sünder gesteinigt werden, und genau ist es doch, was Sie sich alle am heftigsten Wünschen.
    .
    Einen schönen Stephanstag wünscht …

    • Man muss Meinungen ja nicht teilen, aber lesen sollte man sie. Schönes Fest!

    • Ja, Herr Meier555 ,da ist doch Ihr Credo, Besonnenheit, Gelassenheit,
      Schweigepflicht für alle Kartoffeldeutschen , viel besser.

      Und schön Prantlhausener Quatsch lesen und glauben.

      Ich lese die Pampe-Medien der Journalismus-Schwänzer nicht,
      wenn Ihnen die Diskussion hier nur Ärger bereitet, wofür quälen Sie sich ?
      Glauben Sie ernsthaft, jemanden überzeugen zu können von linxgrün
      gestrickter Merkel-Apologese ?

      Aber natürlich, es ist ja alles vorbei, das Mädel in Freiburg ist erfolgreich vergewaltigt und ersäuft, der Axtmann hat seinen Beitrag zum Gemeinwesen geleistet, der Weihnachtsmarkt vor der Gedächtniskirche ist wieder offen, das Vorkommnis kann abgehakt werden,

      was meckern und mäkeln die ganzen Stammtischidioten ?

      Sollen Merkel, SPD, Grüne, Linke wählen und Frieden geben.

      Sonst kommt Ihr Freund Maas.

      Na, JETZT bin ich aber überzeugt !

    • Angenehmen Christtag!
      „Damals haben diese Wutbürger aber nicht gegen Kohl protestiert.“
      – Haben die doch, und zwar zähneknirschend gegen die „Hergabe unserer D-Mark“, leise vor sich gelästert. Laut hingegen war die hoffnungsfrohe rot-grüne Heilserwartung, um nicht zu sagen:
      „Damals haben aber nicht diese Wutbürger gegen Kohl protestiert.“

    • Naja,...
      ich habe das dringende Gefühl, dass die Basler Zeitung halt mittlerweile einer ganzen Reihe der in Merkeldeutschland publizistisch mundtot gemachten Leute (Bassam Tibi, Jörg Baberowski) Asyl bietet, und da spitzt man dann gerne etwas zu.

      „Mundtot“ bedeutet für mich im übrigen nicht, dass diese Autoren hier gar nichts schreiben könnten (ein eigenes abseitiges Blog kann jeder unbeachtet ins Netz stellen), sondern dass sie mit kritischen und pointierten Beiträgen aus reichweitenstarken M(ainstream) M(edia) bewusst und sorgfältig ferngehalten werden.

      Und zum Begriff „Merkels Tote“ meine ich, dass man natürlich mit guten Gründen so etwas für unberechtigt halten mag. Aber: So etwas nach dem herrisch vorgetragenen Motto „Nichts weiter“, jedes Argument verweigernd kurzerhand als unsagbar zu deklarieren (und sowas von einer einstmals als „antiautoritär“ angetretenen Partei!) ist schlichtweg inakzeptabel. Und gottlob beginnt allmählich Merkels diesbezügliche Teflonummantelung (solchen Leuten wie Jens Spahn sei Dank) deutliche Risse zu zeigen, was im nächsten Jahr noch erheblich zunehmen dürfte.

      Vielleicht finden sich dann mal auch deutsche Medien, die die unabsichtlich unbeholfenen und absichtsvoll unklaren Merkelschen Absichtserklärungen kritisch hinterfragen.

      Im Übrigen fehlt es auch in der NZZ nicht an unkritischen Kommentaren.

    • Das ist eben der Blick des Auslandes. Hierzulande ist es wirklich schwer – meine Beiträge könnten niemals in der SZ, der Zeit oder den Öffis erscheinen.

    • Merkels Tote?
      eher nicht. Man könnte sich zwar fragen warum die Islamisten
      (wenn es einer war) so zornig auf die deutschen sind aber die Antwort könnte man auch in Kundus finden. Die Neigung Flüchtlinge aufzunhemen dürfte eigentlich nicht zum Zorn der Glaubensgenossen führen. Wahrscheinlich nutzt es nichts darüber zu spekulieren.

      Es gab früher überlegungen aus Deutschland eine Art Großschweiz zu machen.Wir wissen nicht was dabei heraus gekommen wäre.

      Fest steht m.E. das die Militarisierung der Außenpolitik vermehrt unter Rot – Grün stattgefunden hat. Sie wurde unter Merkel nur nicht beendet
      da Frau Merkel vermutlich bündnispolitische Trampelpfade nicht verlassen will.

      Ich nehme an das langfristig der Westen die besseren Karten hat weil er mehr zu bieten hat. Übertreibungen einzelner AfD Leute regen mich nicht auf.
      Es gab auch einen AfD Politiker(ex Oberst der auch in Afghanistan war), der die Abschiebung dorthin für falsch hält da das Land unsicher sei.
      Stimmen dieser Art gehen in den Medien unter.

      Abschiebungen sind ggf auch unsinnig da die Leute im Zielland idR nichtz eingesperrt werden und zurückreisen können.

      Das Wort Internierungslager macht wieder die Runde.
      Die Tunesier wollen die radikalisierten jungen Männer auch nicht haben,
      auch wenn es die eigenen sind. Die Wissen auch nicht was sie mit denen machen sollen.

      Da ich gerne alles psychologisiere könnte man fragen ob bestimmte Gefährder eine Platz im Bereich der Sicherungsverwahrung bekommen sollten. An Gutachtern dürfte kein Mangel herrschen.

      Es wäre mir auch lieber gewesen wenn der Attentäter von Berlin in die forensichern Psychiatrie eingewiesen worden wäre.
      Mit dem Nebeneffekt den Islamisten zu sagen was wir von ihnen halten.
      Vernüftig, also Kandidaten für normale Gefängnisse, sind das m.E. nicht.
      Und es wäre ggf für uns von Vorteil im Rahmen der Psychohygiene.
      Es gibt halt auch gefährlche Verrückte um die man sich kümmern muss.
      Sicher ein eher theoretischer Ansatz.

    • Was haben die Deutschen eigentlich nach der Kapitulation des Afrikakorps vor über 70 Jahren den Tunesiern angetan (von denen sie teilweise bejubelt wurden)?

    • "Merkels Tote" sind es im Sinne einer kausalen Verantwortung...
      …und haftungsrechtlichen Zuordung.

      Als die Grenzkontrollen im September 2015 im Anschluss an „Merkels Einladung“ wieder eingeführt wurden, war der ursprüngliche Plan des Innenministeriums, gemäß dem Gesetz Zurückweisungen von Ausländern ohne entsprechende Einreisepapiere vorzunehmen.

      Vgl. Anfrage im Deutschen Bundestag hierzu

      http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/071/1807143.pdf

      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundespolizei-fluechtlingskrise-einsatzbefehl-der-beamten-a-1053024.html

      http://www.faz.net/aktuell/politik/staat-und-recht/fluechtlinge-ein-geheimerlass-zur-oeffnung-der-grenze-14024916.html

      Dies wurde offenbar durch direkte Intervention von Frau Merkel verhindert.

      Seitdem wurden über 1,5 Mio Migranten ins Land gelassen ohne rechtliche Grundlage.

      http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/fluechtlingskrise-in-deutschland-rechtsstaatlich-machbar-14060376.html

      „Eine übergesetzliche Rechtfertigung, sich angesichts der aktuellen Situation dieser demokratisch legitimierten Rechtslage zu entziehen, gibt es nicht. Die Menschenwürdegarantie des Art. 1 Abs. 1 GG gebietet ebenso wenig wie die Genfer Flüchtlingskonvention, allen Einreisewilligen Aufenthalt zu gewähren.“

      Der mutmaßliche Attentäter von Berlin ist entgegen der klaren Regel aus Paragraph 18 des Asylgesetzes über die österreichische Grenze (?) eingereist, daher kommt ein Staatshaftungsanspruch seiner späteren Opfer gegen die Bundesrepublik in Betracht – und zwar nach Artikel 34 Grundgesetz, beziehungsweise Paragraph 839 BGB.

      Voraussetzung ist lediglich, dass die Gerichte Paragraph 18 des Asylgesetzes als „drittschützende Norm“ ansehen – die also nicht nur den Interessen des Staates dient, sondern außerdem auch noch die Bürger vor möglichen Straftaten unkontrolliert einwandernder Ausländer schützen soll.

      Die Verantwortung trägt selbstverständlich die Politik, die seit Monaten die Gesetze bricht und insbesondere Frau Merkel!

      Übrigens:
      In 2016 sind weitere ca. 320 000 sog. Flüchtlinge in Deutschland aufgenommen worden.

      Die von Herrn Seehofer geforderte Obergrenze (von 200 000) wurde auch 2016 deutlich überschritten.

      Weiterhin werden ca. 500000 ausreisepflichtige, abgelehnte Asylbewerber faktisch nicht abgeschoben.

    • @ Klaus Keller
      „Abschiebungen sind ggf auch unsinnig da die Leute im Zielland idR nichtz eingesperrt werden und zurückreisen können.“

      „Es wäre mir auch lieber gewesen wenn der Attentäter von Berlin in die forensichern Psychiatrie eingewiesen worden wäre.“

      Nö. Der Bursche war nach abgeschlossenem Asylverfahren (ganz ohne die Konstruktion des „sicheren Herkunftslandes“) ausreisepflichtig. Er befand sich sogar mal kurzzeitig in Abschiebehaft.

      Aber da kann man dann entweder energisch Recht durchsetzen, auch wenn’s unbequem ist, oder eher nach Art der Kanzlerin die Schultern zucken, der Öffentlichkeit verkünden „Die wollen ihn halt auch nicht zurück, da kann man nix machen“ und dann das ganze der Öffentlichkeit quasi als Naturgewalt verkaufen – von sämtlichen schafstreuen Medien unhinterfragt und mit allen folgenden Konsequenzen.

      Und das seitens einer Frau, die mächtig genug war, mittels eines nächtlichen Telefonanrufs ohne Rücksprache mit Koalitionspartnern, EU-Partnern, Parlament, Bundesrat qua Richtlinienkompetenz über Monate hinweg Dublin auszuhebeln und die Grenzen Deutschlands zur Disposition zu stellen. Wie dämlich muss man sein, um so was zu glauben?

      Aber das Fahrwasser wird jetzt schwer. So leid mir das Mädel tut, mit Maria Ladenburger hat es die Tochter eines hohen EU-Offiziellen getroffen (einem Ondit zufolge hat M. Schulz selber der Totenmesse in Brüssel beigewohnt, da kannte man den Täter noch nicht), und die Hälfte der Berliner Opfer sind (auch dies muss man leider mit einem gewissen Zynismus konstatieren) Nichtdeutsche, so dass dieses ganze humanitär angepinselte „Flüchtlings“-Laissez-Faire eine internationale Dimension bekommt.

      Selbst die einigermaßen linke HuffPo läutet mittlerweile das Totenglöcklein:

      http://www.huffingtonpost.com/entry/weekend-roundup-149_us_585d48eee4b0de3a08f50927

      Natürlich ist es gut möglich, dass sie nochmals vier Jahre hinkriegt (es ist sogar wahrscheinlich), aber dann in noch zombiehafterem und aussitzenderen Style als jetzt bereits…

    • An Perkeo
      nö,
      der Bursche ist geflüchtet
      und wurde in Italien erschossen.

    • @HansMeier555
      Macht sollte immer mit Verantwortung einhergehen.
      Die politische Verantwortung für das Täterreservoir trägt nun einmal die derzeitige Bundesregierung mit Honeckers Rache an der Spitze.
      Sie hat die Entscheidungen gegen gültige Verträge, Recht und Gesetz getroffen. Damit hat diese Regierung die Toten politisch zu verantworten.
      Der IS hat uns schon lange den Krieg erklärt. Die Bundesregierung hat dies zur Kenntnis genommen, den Fehdehandschuh völkerrechtlich allerdings nicht aufgenommen, um diese „Terrorbande“ nicht aufzuwerten. So wird halbherzig von der Türkei und vom Nordirak aus etwas Bündnistreue bewiesen und die einheimischen IS-Gegner mit Aufklärungsergebnissen, Ausbildung und Waffen unterstützt. Wer es noch nicht kapiert hat: Deutschland ist im Krieg gegen den sogenannten „Islamischen Staat“, auch wenn es im Zeitalter der hybriden und asymmetrischen Kriegsführung nicht auf die Auseinandersetzung von regulären Streitkräften ankommt. Es geht darum den Willen des Gegners mit allen Mitteln zu brechen, um die eigenen Absichten durchzusetzen. Letztlich geht es um den Wettstreit von Ideen, hinter denen sich Menschen zusammenfinden: Staat, Nation, EU, Multikulti, Kalifat, Christentum, Islam, Abendland, Morgenland, Kapitalismus, Kommunismus, Sozialismus, Faschismus, Antifaschismus…
      Welche Idee hat die größere Anziehungskraft?
      Wer hat den stärkeren Willen?

  47. Wende in der Berichterstattung des ÖRR?
    Lieber Don,

    hier ein Link zu einer Stellungnahme des SWR-Hauptstadtredakteurs Frank Wahlig zu Anis Amri und den Reaktionen des politisch-medialen Establishments unter der Titel „Der Typ ist ein Drecksack“:

    http://www.swr.de/landesschau-aktuell/kommentar-zur-diskussion-ueber-den-attentaeter-von-berlin-der-typ-ist-ein-drecksack/-/id=396/did=18719884/nid=396/13v3ntb/index.html

    „Die Opfer lagen noch nicht mal in der Leichenhalle, da musste das Sturmgeschütz gegen Rechts, der Vize-SPD-Vorsitzende Ralf Stegner, schon lostwittern. Natürlich gegen das, was er als Rechts begreift. “

    Sehr lesenswert auch die Leserkommentare. 99% Zustimmung, Erleichterung, Dank und Befürchtung, Frank Wahlig könne nun seinen Job verlieren. ISt das die Wende im ÖRR zu mehr Wahrheit in der Berichterstattung?

    • Nicht die Bohne an Wende
      Glaubwürdigkeitskrümelchen. Mehr nicht. Gerade der SWR, ich lach mich schlapp. Ich lebe in BaWü, was hier der SWR vor der LT-Wahl im März diesen Jahres monatelang! an unverfroren einseitiger Propaganda für die „Das Boot ist nie voll“-Partei abgezogen hat, das werde ich niemals mehr vergessen. Ebenso wurde jedweder verbale Pups von den (zugegebenermaßen unerfahrenen) Protagonisten der neuen alternativen Partei diffamiert und derart durch den Dreck gezogen, daß es nur so staubte! Der SWR im Besonderen und der ÖR im Allgemeinen hat bei mir versch… für immer und 3 Tage. Lassen Sie sich durch solch singuläre „offene“ Feigenblatt-Bekundungen nicht blenden. Die einseitige Berichterstattung zu den TausendKrisen geht fröhlich so weiter und steigert sich noch proportional zur LT-Wahl in NRW und der BT-Wahl im Herbst ins Unermessliche.
      Und wissen Sie was wirklich das Schlimmste an diesem Dummfunk in Dauerschleife ist? Es funktioniert. Die sind jeden Cent wert von den 8 Mrd. Zwangsbeitrag. Ein Teufelskreis.

    • @Nachdenkerin
      Vielen Dank für den Link!
      Ein vereinzelter Kommentar beim ÖRR macht zwar Hoffnung, schafft aber keine Zuversicht. Dennoch eine elegante Attacke auf Stegner, dem ersten Paladin der GroKo.

  48. Kleiner waffentechnischer Exkurs...
    Man liest ja jetzt viel darüber, wie martialisch das ausschaut mit diesem Sicherheitskräften mit ihren MPis (manche journalistischen Idioten schreiben tatsächlich immer noch was von „Maschinengewehren“) überall auf den Weihnachtsmärkten.

    Man kann sich natürlich gänzlich zum Affen machen, indem man da noch tatsächlich das Magazin weglässt, wie diese beiden nordrhein-westfälischen Polizistinnen (wundert mich, dass Danisch sich das hat gendermäßig hat entgehen lassen, war doch geradezu eine Steilvorlage). Wenn da mit Karacho ein LKW um die Ecke biegt, hat man natürlich keine Chance, erst noch das Magazin (wenn man’s überhaupt dabei hat) aus der Jacke und in die Waffe zu fummeln, sie hoch zu nehmen, durchzuladen, zu entsichern usw. usf. Ein klares Indiz, dass die Damen nie ernsthaft (zumindest an dieser) Waffe geschult worden sind.

    Ist aber vielleicht besser so, denn auf einer anderen Aufnahme war zu sehen, wie so ein weiterer heldenhafter Staatsbediensteter das Ding mit der Mündung SCHRÄG NACH OBEN trug, geradewegs seine belebte Umgebung immer im Schussfeld.

    Ja, und die HK MP5, seit 1966 produziert, cal. 9mm Para. Eine hundsgewöhnliche Pistolenkugel, und das ist das Problem. Gut genug gegen die RAF seligen Angedenkens und gegen solche Amateure wie den Herrn vom Breitscheidplatz. Gegen Profis wie die vom Bataclan mit AK47 (einem ausgewachsenen Sturmgewehr) und schusssicheren Westen völlig unangemessen. Die schließliche Überwältigung der Attentäter im Stadtteil St. Denis endete nach stundenlangen Gefechten, einem Munitionsverbrauch von über 5000 Schuss (plus mehreren 40mm-Granaten) mit drei getöteten Terroristen, fünf verletzten Einsatzkräften und einem vollständig verwüsteten Gebäude mit teilweise eingestürzten Zwischendecken:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/anti-terroreinsatz-in-saint-denis-chronologie-a-1063605.html

    Dass solche Abläufe demnächst eher die Regel als die Ausnahme sein werden, war erst letzten Donnerstag im von M. Fleischhacker fair und resolut moderierten „Talk im Hangar-7“ seitens der klarsichtigen Karin Kneissl zu hören. Hier der Link, weil die Frau wirklich Aufschlussreiches jenseits des üblichen Meinungsgezänks zu sagen hat:

    http://www.kkneissl.com/de

    [Warum hockt der politische Sachverstand eigentlich in der letzten Zeit bevorzugt in Österreich (z. B. Sebastian Kurz) und nur noch vereinzelt in Deutschland (Jens Spahn)? Wahrscheinlich wegen 1529 und 1683.]

    Ja, und die deutschen „Sicherheitskräfte“ wackeln da mitsamt ihrer Bewaffnung noch tief in der beschaulichen RAF-Ära der späten Siebziger herum (was der postmodern verschnarchte BRD-Bürger aber jetzt schon für höchst „martialisch“ hält). Bereits der Umstieg von der forciert auf zivil getrimmten beige-grünen Oberförsteruniform auf dunkelblau oder schwarz war ja für manchen traumatisierend.

    Langsam ändern sich aber auch hier die Zeiten, und vereinzelt erfolgt der Umstieg auf das adäquatere Nachfolgemodell HK MP7:

    „Die MP7 ist Teil des Programms IdZ und wurde in allen Teilstreitkräften und Spezialeinheiten der Bundeswehr eingeführt. Weitere Verwendung findet sie in den Spezialeinsatzkräften der Polizei und bei der GSG 9 der Bundespolizei. Auch bei der Polizeiinspektion und der Bereitschaftspolizei der Polizei Brandenburg wird die MP7 eingeführt. Die Polizei Baden-Württemberg stattet ihre Einsatzwagen ab 2017 mit der MP7 aus, diese soll die bislang gebrauchte HK MP5 ablösen.“ (Wikipedia).

    Alles zwar ein bisschen technisch, aber an solchen Details wird doch sichtbar, wie hoffnungslos (und zwar gewollt) inadäquat dieses nur noch in Teilen funktionierende (im Wesentlichen Steuer- und Knöllcheneintreibewesen, Hartz-4-Auszahlung, demnächst Medienkontrolle) Staatswesen für die Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte gerüstet ist.

    • Es hängt vor allem von der Kompetenz der Schützen ab, weniger vom verwendeten Kaliber – aber dass eine HK5 nicht gerade optimal ist, einen 40-Tonner zu stoppen, sehe ich auch. Zu kleines Kaliber, zu geringe Treffsicherheit bei einem beweglichen Ziel, zu geringe Durchschlagskraft bei kritischen Objekten wie Reifen. Aber der Gedanke, dass die Polizei ohne echte Not mit NATO-Munition und deren Trefferfolgen rumläuft, ist auch nicht schön, ich erinnere da an die Wirkung der M16.

      Wie man es dreht und wendet: Man muss so früh wie möglich einschreiten, und das hat man bei uns nicht getan. Die gefährlichen Kaliber sind diverse Politiker und meine Fakenewskollegen anderer Medien.

    • Let me try mine.
      Waffenexperten? Aha.

      Also:

      Die MP-7 nutzt das neue Kaliber 4,6x30mm, welches Schutzwesten durchschlägt. D.h. es dient bei Polizeikräften primär der Bekämpfung von Höchstkriminellen, folglich ist eine Waffe für Spezialkräfte.

      Die gute alte MP5 kann (und hat) mit seinem 9mm alles andere stoppen.
      (auch bei Schutzwesten ist der Aufschlag schmerzhaft und daher zunächst stoppend. )

      LKWs kann man weder mit 9mm noch mit 4,6 mm stoppen. Da brauch man schon Slugs …. bzw. eigentlich eher ne M61 GAU-4 20 mm Vulcan.

      https://www.youtube.com/watch?v=JPdfWeXMMk0

      (und Don, sorry: Auf Reifen schießt man nur in Hollywoodfilmen! In der Realität hat das keine Wirkung.)

    • Noch einmal fake news vor dem Verbot
      Wenn man sich die beiden Mädels auf dem einschlägigen Bild so ansieht:

      Unpassende, viel zu lange Hosen.
      Waffen ohne Magazin umgehängt.

      Waren das Polizeischülerinnen?
      Waren das gar angemietete Polizistendarsteller?

      Egal, wenn ich mir diese beiden Girls in dem von ihnen geschilderten Strassenkampfszenario vorstelle… Da dann gute Nacht.

    • Leider noch ein bißchen Fachsimpelei...
      Das Kaliber, wenn das Geschoss auf ungeschützte Bereiche trifft, ist nicht sooo relevant. Die Wirkung ist immer hässlich. Ein „kleinkalibriges“ .22er Geschoss (wie es der Drecksack vom Breitscheidplatz mit sich ‚rumtrug), pilzt sich auf und gibt seine gesamte Energie ab, was an der falschen Stelle auch zuverlässig ungut wirkt (der LKW-Fahrer starb, der italienische Polizist trug offensichtlich eine Schutzweste und wurde nur leicht verletzt).

      Ein grösseres und schwereres Geschoss kann unter Umständen (wenn es sich nicht, z. B. durch Auftreffen auf den Knochen, zerlegt) ziemlich ungebremst „durchfliegen“ und hat dann (auf den ersten Blick paradox) eine geringere Wirkung. Es dringt aber vor allem (womit man nach Bataclan immer rechnen musste), auch durch eine gegen Kurzwaffenmunition schussichere Weste (leicht im Versandhandel zu bestellen) oder andere Hindernisse hindurch und entfaltet anschließend noch die nötige Wirkung.

      Nicht umsonst ist ja die deutsche Polizei zu RAF-Zeiten vom ganz und gar betulichen „Derrick“-Kaliber 7,65mm auf die 9mm umgestiegen.

      Weil damit zu rechnen ist, dass demnächst aus Syrien und dem Irak Dutzende bis Hunderte Terror-„Fachkräfte“ mit perfekter theoretischer Ausbildung, reicher praktischer Erfahrung und überschäumendem Tatendrang nach Europa zurückkehren werden, nachdem ihnen dort Russland im Verein mit Assad den Hahn abgedreht haben werden, sollte sich D nicht länger in kollektiver Wirklichkeitsverweigerung üben, sondern sich z. B. an ein Land halten, das mittlerweile im Umgang mit solchen Hinterhältigkeiten die meiste Erfahrung haben dürfte, nämlich Israel.

      Das Interview hier spricht Bände:

      http://www.bild.de/politik/inland/terrorberlin/interview-shlomo-sphiro-49409216.bild.html

      Solange aber ein islamistischer Anschlag in Berlin einem Dutzend Menschen das Leben kostet und als Reaktion darauf in München dreitausend Gehirnamputierte zur allgemeinen Erbauung Pappschildchen „Gegen Rechts“ schwenken, ist auf Einsicht kaum zu hoffen.

      P.S. Und natürlich, die Kompetenz des Schützen: Vollkommen richtig. Aber angesichts der beiden polizeilichen Vollversager(innen) in NRW sehe ich da erst recht schwarz.

    • @ Goodnight...
      Ja, eigentlich ging es mir jetzt weniger um den waffentechnischen Exkurs… natürlich spielt das Kaliber nun die nicht sooo große Rolle, es ist nur bezeichnend, dass unsere Polizei jetzt Püster aus dem Schrank holt, deren Ursprungsmodell nun vor genau einem halben Jahrhundert das Licht der Welt erblickt hat… und selbst damit können sie zur allgemeinen Belustigung noch nicht mal korrekt umgehen.

      Am solidesten stoppt man natürlich einen Truck, indem man den Fahrer aus dem Spiel nimmt, und dafür ist das Kaliber tendenziell nicht so wichtig,…

      aaaber…

      da sieht man auch schon den Unterschied zu Nizza:

      Dort war die Fahrerkabine von Kugeln durchsiebt, es war also (wenn auch leider erst recht spät) überhaupt JEMAND da, der reagiert hat.

      Im schnarchigen, wurschtigen, jetzt gänzlich R2G-verseuchten RHS hingegen: NIX!

      Da konnte der Fahrer in aller Ruhe wegspazieren, um dann im fernen Mailand doch noch seine 72 Jungfrauen zugewiesen zu bekommen.

    • Vielleicht hätte ein Polizist auch Angst vor Fragen von Frau Künaxt gehabt. Ausserdem ist Racial Profiling unter R2G verboten.

    • Perkeo und Don --Waffenkunde--
      Die Herren scheinen sich ja mit der HK 5 auszukennen. Kleine Anmerkungen: Habe diese Waffe schon benutzt (legal). Ich fand sie sehr treffsicher

      Die 9 mm Vollmantel-Munition ist nicht so schlecht wie ihr es schreibt. Sehr starke Durchschlagskraft, durch den Geschossmantel wenig Verformung. Die LKW-Reifen werden sicher durchlöchert, die Windschutzscheibe natürlich auch.
      Wie der Don schreibt, auf den Schützen kommt es an, er muss schnell und kaltblütig genug sein, den Fahrer ohne Zögern mit Kopftreffer zu töten. Sorry, ist brutal aber anders macht es keinen Sinn.

      Früher hat man sich gestritten ob die Mann-Stop-Wirkung (Geschoss haut den Angreifer körperlich um oder Schock stoppt weitere Handlungen; muss nicht tödlich sein) oder die Durchschlagskraft wichtiger sind. Die Nato-9mm-Geschosse sind mehr auf Durchschlag.

      Die Terroristen heute sind ja nur durch Tod zu stoppen. Irgendwelche Beinschuß-Experimente kosten das Leben Unschuldiger. Die Terroristen wollen ja auch sterben, da ist die vorhandene Bewaffnung nicht falsch.

      Voraussetzungen: Der Schütze braucht intensives Training (lebenswichtige Organe oder den Kopf zu treffen) und im Ernstfall hinterher den politischen Rückhalt, wie in Milano geschehen.

      Der Knackpunkt ist Polizisten so auszubilden dass sie im normalen Allltag rechtsstaatlich und auch mal zurückhaltend vorgehen und dann sekundenschnell auf eiskalt umschalten können. Beim Amok Winnenden hat der Täter eine Schulklasse ausgelöscht, in Wendlingen zwei Menschen erschossen, durch Polizeiautos hindurch geschossen und von der Polizei eine Kugel in den Fuß bekommen. Aus Verzweiflung hat er sich dann selbst erschossen.

      Da ging es nicht um die Munition. Alle Beteiligten hatten die 9×19 mm Parabellum. (Tatwaffe Beretta 92).

    • A bullet travels at over 4000 feet per second. Four times faster than the speed of sound.
      @Hobbywaffenexperten

      Bitte darum nicht jede Egoshoterphantasie hier als Fachsimpeln zu posten.

      Bitte zur Kenntnisnahme:

      a) .22er sind was für Sportschützen. Oder für Profis, die so nah dran gehen, dass sie aufsetzen können. Warum sollte hier nicht erwähnt werden.

      b)Niemand schießt auf Reifen! Wozu sollte das auch dienlich sein? Das der Reifen platzt und das Fahrzeug zum stehen kommt? Zum einen Platz ein Reifen nicht nach einem Durchschuss und zum anderen kommt das Auto dann nicht zum stehen sondern fährt noch einige Kilometer weiter.
      Hinzu macht es kaum Sinn auf die Reifen zu schießen wenn das Fahrzeug auf einen zukommt…weil die Reifen dann verdeckt sind. Abgesehen davon, dass die Reifen klein sind und daher schlecht zu treffen.

      C)In Combat Situationen zielt keiner auf den Kopf. Auch nicht auf die Beine.

      Man zielt immer auf die Körpermitte. Weil das größte Ziel.

      Weil man sehr, sehr, sehr schnell reagieren muss. Regieren bedeutet Kimme, Korn und Ziel zusammenzuführen. Da reden wir von Sekunden bzw. weniger. Unter Stress mit einer Handfeuerwaffe auf 15 meter auf eine Kopf zielen und zentral treffen können nur Hollywoodstars, oder ein paar Jungs vom BKA Personenschutz…sagt man.

    • Frongreisch
      Französische Polizei schiesst die FN P 90 (Kaliber 5,7 x 28mm), UMP 45 (Kaliber .45), MAT 49 (9 x 19mm, wie MP5) und wie auf dem untersten Bild des Berichtes über die St. Denis-Belagerung zu sehen: Ruger Mini 14 (5,56 x 45mm), die es auch als Mini30 gibt (für 7,62 x 39mm, wie die AK 47). https://is.gd/Mzi9tE

    • There's no more heroes left in the world.
      Und Herr Meyer.

      Bitte kein Polizistinnen bashing.
      Der Streifenpolizist soll dafür sorgen, dass Straßenverkehrsunfälle ordentlich aufgenommen und Taschendiebe in Gewahrsam genommen werden. Er ist nicht für die Bekämpfung von Terroristen ausgebildet, der Einsatz der Dienstwaffe ist nur für den absoluten Ausnahmefall gedacht.
      Ergo: Polizisten/innen sind als Freund und Helfer, nicht als Killer trainiert.

      Glauben Sie mir, sie wollen nicht von einem trainierten Terroristenkiller zur Führerscheinkontrolle gebeten werden und dabei in ein vermummtes Gesicht und den Lauf eines G36 schauen.


    • Ach, auch Bewaffnung nach Lehrbuch wird nichts daran ändern, daß ein Bewaffneter erstmal umschalten muß von Ausschau halten nach verdächtigen Personen mit Rucksäcken oder Taschendiebgrüppchen auf Da-kommt-ein-Zug-wie-Bremsen!

    • An Goodnight Zu Verkehrskontrollen
      ….Wenn ein Polizist bei der Verkehrskontrolle fragt „Wo geht’s hin?“, lautet die richtige Antwort: „Das geht Sie nichts an.“

      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/vorratsdatenspeicherung-datenkrake-vor-gericht-14586304.html

      Der Autor war li Lebenslauf auch für die Justizverhinderungsministerin der FDP tätig und vermisst sie wohl.

      Die FDP vollzieht: Rechtsschwenkt marsch und hat wohl verstanden
      warum sie aus dem Bundestag flog.

      Ich halte Polizeibeamte nicht für das Problem,
      und der freundliche Beamte gibt mir ggf wichtige Tipps.
      Ich bin dankbar für seine Arbeit und möchte nicht mehr den Kopf hinhalten und ertwarte eines Tages einen Kampfstreik der Sicherheitskräfte wenn zahlreiche Leute ihnen täglichen in den Arsch treten.

      [editiert. Nicht nochmal sowas, bitte. Don]

    • Sie vergessen,
      dass z.B. die Regierungsparteien in NRW – also die SPD wie auch die Grünen – gegen die Videoaufnahmen durch Polizeibeamte waren. Ob das derzeit noch so ist, ich bin es müßig, mir das anzulesen.

      Verantwortlichkeiten sollten bitteschön auch zugeschrieben werden.

    • Titel eingeben
      @Perkeo

      Posting bei heise von mir:
      […]Sorry…was will man mit einem Vollautomaten auf einem Weihnachtsmarkt? Wie stellen die Beamten sich das mit dem Schutz oder besser dem Einsatz von so einem Teil vor? Draufhalten mit Dauerfeuer auf einen LKW oder gar auf einen Attentäter selber? Auf die Kollateralschäden bin ich dann gespannt, denn auch 9 mm Kugeln haben eine nette Durchschlagskraft, von Querschlägern mal ganz zu schweigen und da Weihnachtsmärkte von mehrstöckigen Häusern umgeben sind, existiert kein freies Schussfeld d.h. da werden dann auch Unbeteiligte durchs Fenster mit blauen Bohnen beschenkt, wer Pech hat, macht halt den Sittich…
      […]
      https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Anschlag-in-Berlin-Auf-der-falschen-Spur/LOL/posting-29687736/show/

      bombjack

    • Don schreibt: [editiert. Nicht nochmal sowas, bitte. Don]
      zu Verkehrskontrollen 26.12. 00:55

      Ich bin ein Freund der Teamarbeit, da wird man auch mal zurückgepfiffen, Danke dafür, das gibt mir auch die Gelegenheit es besser zu beschreiben was mich bewegt.

      Der Ausrutscher ist dem textlichen Kontext, der Uhrzeit, einer Überdosis Hädel und der Tatsache geschuldet das (ich weis nicht mehr wann) ein Polizeibeamter in Frankfurt/Main bei einer Verkehrskontrolle erschossen wurde.

      Ich befürchte amerikanische Verhältnisse in Deutschland aber nicht weil amerikanische Polizisten Böse sind.

      Der brilliante Autor ist ggf nicht ausreichend Streetwise wie das die Amerikaner glaube ich nennen.
      Ich finde seinen Hinweis nicht Alltagstauglich auch wenn er juristisch korrekt sein mag.

    • I'm too old for this shit!
      @bombjack

      Die MP5 dient doch gerade dazu, dass man besser trifft. Mittels Einzelfeuer.
      Sie dient nicht dazu, wild aus der Hüfte Feuerstöße abzugeben.

      Noch einmal:

      Das ist nicht Hollywood.

      Mittels Maschinenpistole kann man Ziele effektiv bis 50 Meter bekämpfen, während die Pistole in der Regel nur zwischen 1-15 Metern eingesetzt wird.

    • Die Waffentechik ist ein Problem
      Konsequente Eigensicherung ggf ein anderes.

      Ein FAZ Redakteur schrieb in einem anderen Zuammenhang.
      Im Zweifel lieber Gefängnis als Rollstuhl,
      dabei ging es aber nicht um Polizeibeamte.

      Ich kann den Mitarbeiterinnen von vdL oder den zivilen Kollegen
      nur empfehlen den Rollstuhl oder schlimmeres zu vermeiden.

      Zu Frau vdL noch eine tröstlicher Gedanke:
      Ich bin froh das sie nicht als Stations.- oder Oberärztin arbeitet.
      Die Damen und Herren Offiziere sind erwachsene studierte Leute und können theoretisch jederzeit einen KdV Antrag schreiben.

      Was könnte so ein Patient mit Zwangseinweisung schon tun?
      Würde ich ihm im Zweifel heimlich die Tür öffnen oder Frau vdL mit Ihm alleinlassen wenn er zu toben beginnt?

      Für mich stellt sich die Frage nur noch beim rumradeln,
      ich bin draußen.

    • Size does matter
      Die Standard HK MP5 ist für die anfallenden „Arbeiten“ völlig ausreichend und das von der Polizei verwendet „Action 4“-Geschoss von guter Wirkung. Alles darüber hinaus ist nicht mehr polizeilich, sondern Ausrüstung für Kampfhandlungen im urbanen Gefechtsfeld. Man sollte sich lieber darüber Gedanken machen, daß hier der Einsatzbereich von Polizei weit überschritten wird. Und die Frage ist vielmehr, warum muss eine Polizei wie unsere sich mit militärischer Kampfführung auseinandersetzen? Da liegt in meinen Augen der Kardinalfehler. Wer hat uns in eine solche Situation gebracht?

    • War is young men dying and old men talking.
      @Oskar

      Ganz einfach:

      Grenze auf, ca. 700 Tod junge Männer reinlassen, die weder die Sprache noch die Kultur kennen und keine Chance haben innerhalb der nächsten Jahren einen Job noch eine Frau zu finden….während sie den ganzen Tag gelangweilt mit anderen jungen Männern durch die Städte streunen.

      Was machen junge Männer dann?
      Landen schnell in der Kriminalität und/oder bei radikalen Gruppen.

      Und treffen auf 250 tsd. Polizisten.

      Was kommt dabei raus?

      Wir schauen gerade dabei zu.

  49. NATO Munition
    Naja, die Kameraden in Afghanistan nehmen bei Patrouillen wohl gerne auch noch ein paar G3 mit, da 7,62×52 doch entscheidend mehr Durchschlagskraft als 5,56 bietet.

    • Well to tell you the truth in all this excitement I kinda lost track myself
      @Gast

      Zielbalistik? Außenballistik? Das ist eine lange Diskussion…

      Das G3 ist eher für Einzelfeuer auf große Entfernung besser geeignet, aber im Häuser – und Straßenkampf der Modern Warfare ist das G36 überlegen.
      Nun gut, sind nicht so viele Städte in Afghanistan..

      Übrigens ist der gute alte K98 von der Durchschlagskraft dem G3 weit überlegen. :-)

    • Hallo Don und Gast-hui, unter die Ballistiker gegangen?
      die MP 5 verschießt des Kaisers Kaliber 9 mm x 19, Sie wissen schon „si vis pacem…..“, als Parabellum. Luger und so. Übrigens camarades, 7,62 x 51 das Nato-Kaliber des G 3 (die Knarre war einfach für die weiblichen Soldaten-Figurinen zu schwer, deshalb kommt auch das MG 3 nur noch auf Fahrzeuge, die hienieden terrestrisch wandelnde Truppe bekommt das Spatzen-Killing MG 5,56 x 45 mm, Arbeitsschutz, Lastenhandhabungsverordnung, wissen Sie)
      .
      Dons MP 5 der Polizei verschießt ein 9mm-Spezialgeschoß mit beträchtlicher Mannstoppwirkung. Diese Munition der Polizei (Bundeswehr benutzt andere) ist auch nicht dafür einen in Fahrt befindlichen 40-Tonner zu stoppen sondern allenfalls einen Fahrer mit bösen Absichten (ein 40-Tonner bei nur 30 km/h (8,333m/s) stellt ein Energiepotenzial von 1390000Nm (Joule) oder rd. 583 x 10 hoch 7 kcal dar, die Stoppwirkung des 9 mm-Geschosses auf kurze Entfernung beträgt zw. ist zwischen 350-700 Nm oder Joule)
      (DdH)

    • You can be a human, or a killer of humans, but not both.
      @Deja en…

      Jesus, die Stoppwirkung hängt nur von einem einzigen Faktor an: zerstört das Geschoss ein lebenswichtiges Organ, und zwar so, dass es wesentliche Körperfunktion unmittelbar außer Kraft setzt.
      Selbst das FBi ist wieder von dem nach dem Miami shootout eingeschlagen Weg wieder zurück zu 9mm.

      Und genau deshalb setzt man auf Feuerkraft, d.h. maximale Anzahl von Treffen in kürzester zeit. Und das kann ein G36 besser als ein G3. Wegen weniger Rückstoss. Zwar eher nur bis 100 Meter, aber das ist die Kampfentfernung in Modern warfare.

  50. Heimat ohne Grenze
    Ich sitze gerade im Zug und fahre von meiner Heimat am Rhein, wo immer schon alle vorbeigekommen sind(wegen der Lage am Fluss) in die Alpen zu der Familie in die ich eingeheiratet habe. Obwohl am Rhein schon immer eine rege Bevölkerungsvermischung stattfand, bin ich trotz französischen und niederländischen und polnischen Vorfahren stolz auf meine Heimat und sehe meine deutsche Identität nicht gefährdet. Ich bin mit Gastarbeiterkindern in die Schule gegangen und meine Kinder gehen mit deren Kindern in die Schule und zum Martinsumzug gehen auch die Mütter mit Kopftüchern mit. Man muss das nicht toll finden, aber diese Kinder sind Deutsche. Das ist nicht mehr zu ändern.Ich habe das nicht ausgesucht, das war die CDU, trotzdem kann ich nicht sehen, wie hier ein Staat oder ein Volk aufgelöst wird. Ich sehe riesigen Bedarf in der Bildungspolitik, damit wir nicht vergessen wie z.B diese karolingischen Malereien zu lesen sind. Öfter mal ein Bild in der Kirche angucken, Bildung sollte ein Wert an sich sein, nicht etwas für die Wirtschaft passend gemachtes.(Bologna, G8). Das wäre ein ähnlich weites , dankbares Feld wie die Umweltpolitik und man hätte ein Bewusstsein.
    Heimat kann in den Bergen sein oder in altniederländischen Altären.

    • Ja, Heimat ist sogar auf den Halligen
      Sie rechnen nicht, wie es mir scheint, mit der Gewalt der Religion, die bekanntlich mit nix zu tun hat. Unsere Vorfahren hatten den 30-jährigen Krieg („dank“ Brecht die Mutter Courage und ihre Kinder beschrieb) und seitdem trimmen die christlichen Kirchen und die aus ihnen Ausgetretenen auf Frieden, Freude usw. Wie hieß Istanbul gleich anno dazumal?

    • Konstantinopel, Byzanz, aber was heisst das schon.

    • Die evangelische Kirche ...
      … verachte ich, seit die Kirchensteuereinnahmen zur Finanzierung von kriegerischen Handlungen im südlichen Afrika ausgegeben hat.

      Da kann der Doppelnamen Bischof Bedform-Strohm? sein Kreuz verleugnen oder seinen Arsch hinhalten.

      Christliches erkenn ich nur bei unteren Chargen, die oberen sind seit Jahrzehnten Huren.

  51. Freizügigkeit
    wird durch die Merkelsche Politik ad absurdum geführt – immerhin ein Menschenrecht. Und das geht so: Man vermenge es mit Bürgerrechten als da sind Sozialleistungen und Wohnrecht, wenn auch oft in Form von Aufenthaltsanweisungen, und schon hat man die Melange, die notwendigerweise Fremdenfeindlichekt generiert, weil mehr kommen als es politisch Verfolgte auf Erden gibt und darunter dann auch manche schlimmen Finger sind. Zugleich schafft man es, eine zusätzliche Bürokratie aufzubauen, die darauf gerimmt ist, am Ende nicht nur Zuwanderer sondern auch z.B. Harzer zu verwalten und damit die lobenswerte Hilfsbereitschaft in den Abwasserkanal zu spülen. Warum fordert eigentlich keiner die Einstellung aller staatlichen Bevormundung und Finanzierung von Zuwanderern bei gleichzeitiger allgemeiner Freizügigkeit?

  52. Zeiten und Orte
    Eigentlich geht’s hier ja um Schwein. Und um Heute.

    Da aber schon anfangs die Wacht am Rhein beschworen wird und außerdem der Don verrät, dass er Historiker ist, richte ich jetzt ein Auge auf das heutige Berlin und das andere auf ein früheres. Dazu lege ich den aktuellen und einen sehr alten Stadtplan übereinander.

    Man mag es kaum glauben, aber tatsächlich: Die Bundesrepublik Deutschland hat ihr Bundeskanzleramt auf historischem Boden errichtet.

    An exakt demselben Ort stand vor der Reichsgründung (des zweiten, wohlgemerkt) das Gebäude des „Großen Generalstabs“ der preußischen Armee, also der weltweit effizientesten und erfolgreichsten Planungs- und Führungsinstitution ihrer Zeit.

    Jetzt brauchen wir nur noch zu warten, dass der genius loci überspringe.

    Ihnen allen einen guten Rutsch! Und locker bleiben, die Neujahrsansprache der Bewohnerin kommt gewiss.

    • Meine eingangszitate sind, wenn sie aus verpönten Quellen wie von Stalinisten, Rassisten, Predigern oder eben Nationalisten stammen, fast immer sarkastisch und ironisch gemeint.

    • @civilitas
      Damals wusste man auch noch was Strategie ist!

  53. Apokalyptiker
    mich zieht es immer wieder zu den Texten des Alphonso, auch dieser spricht mich sehr an.

    „Die Absicht, dass der Mensch glücklich sei, ist im Plan der Schöpfung nicht enthalten“, soll Sigmund Freud gesagt haben.

    Wer je geglaubt hat, dass die gesetzliche Rente für eine Mittelklasseexistenz reicht, ist entweder naiv oder dumm.
    Wer ein wenig darüber nachgedacht hat, wie er im Alter leben möchte, musste zum Ergebnis kommen: Ich muss mir was zurücklegen, damit es reicht. Das war auch vor 50 Jahren jedem klar. Ob er/sie etwas zurücklegen konnte, ist eine andere Frage.
    Meist hat man sich im Netzwerk der Familie ausgeholfen. Wenn nicht, sah es nicht gut aus.

    Wenn man nicht will, dass sich der Staat in alle Belange einmischt, muss man für sich selbst sorgen.

    Dass die niedrigen Geburtenraten für die Rente der Jahrgänge derer, die weniger Kinder groß gezogen haben nicht reichen, war schon früh klar. Ich habe es immer wieder in dieser Zeitung gelesen.

    Wir alle haben Parteien gewählt, die die Lebenslüge der Sicherheit der Rente
    gepflegt haben. Es jetzt den Parteien vorzuwerfen, ist lächerlich.
    Die Rentenversicherung hätte nämlich etwas zurücklegen müssen, das wollte keiner. So haben wir alle auf Kosten der Zukunft gelebt.

    Die Politiker haben uns nur erzählt, was wir hören wollten.

    Wieviel gibt jeder von denen, die sich hier über Merkel beschweren, freiwillig ab, damit die Rente sicher ist? Merkel hat weder das Rentensystem gestaltet, wie es heute ist, noch den Geburtenrückgang zu verantworten.

    Die Rente war längst vor dem Flüchtlingshoch in Frage gestellt.

    Der IS will mit oder ohne „Flüchtlinge“ bei uns Attentate begehen. 2015 waren die „Kosten“ für den IS natürlich niedriger.
    Jetzt sind wir entzweit, und machen uns Vorwürfe. So hat der IS sein Ziel erreicht.
    Trotzdem wird es leichter werden abzuschieben, die Datenbanken der EU für Kriminalität werden besser vernetzt, die Gesetze werden verschärft werden, die Polizei wird mehr Geld und Personal erhalten. Die Speditionen werden ihre LKW’s besser sichern (so weit es möglich ist), öffentliche Veranstaltungen werden besser gesichert, es wird mehr Kontrollen geben.
    Also ich konnte keine Angst auf Weihnachtsmärkten, keine Verunsicherung in der Gesellschaft erkennen.
    Bis zu einem gewissen Maß ist es so: Wir bezahlen für Freiheit eine Preis, das mag sich zynisch anhören.
    Bis in die 80er Jahre hat es keinen gestört, dass in unserem Land jedes Jahr eine Kleinstadt im Strassenverkehr starb, wir waren bereit, diesen Preis zu bezahlen.

    Die Fluchtwelle 2015 war einerseits den Krisen im Nahen Osten und Afrika und der Verschlechterung der Versorgung in den Flüchtlingslager, andererseits dem Unwillen de EU-Länder, für den Schutz der Grenzen zu bezahlen geschuldet. Italien, Spanien und Griechenland können den Schutz der Grenzen nicht alleine stemmen. Genau so wenig die Versorgung der Flüchtenden, die wohl eigentlich als Migranten zu bezeichnen sind.

    Da hat die EU doppelt gekniffen. Ist doch logisch, dass man dann die Leute nach Norden durchgewinkt hat.

    Es war ein wohl notwendiger Lernprozess für Deutschland, einzusehen, dass es ganz schnell massenhaft Trittbrettfahrer (darunter viele Kriminelle) gibt, dass die Integration mehr kostet als gedacht. Wir haben uns im Gefühl gesonnt, grosszügig und gut zu sein, mal endlich wieder gemocht zu werden. Das kostet natürlich einiges.
    Ich habe während der Willkommenhysterie kaum ernstzunehmende Stimmen gehört, die mit vernünftigen Argumenten ohne Fremdenhass kamen.
    Wir leben in halbwegs akzeptablem Wohlstand, kaum Jugendarbeitslosigkeit, in großer Sicherheit, mit einem Gesundheitssystem, das schlechter sein könnte. Weit weg vom maximal wünschbaren, kein Grund aber für Angst und Wut.
    Die Lebenslügen der westlichen Gesellschaften (Schulden, Renten, Umwelt etc.) werden wirksam werden, mit Besserwisserei und Wut kommen wir keinen Millimeter weiter.
    Vorerst träumen wir uns bei Kaminwurzen und fremdländischen Süßigkeiten in die Bilder früherer Perioden.
    Bezeichnet das als grundlosen Optimismus: Wenns drauf ankommt, werden wir den Gürtel halt enger schnallen und die Krisen bewältigen. Das zeigen die autofreien Sonntage in der Ölkrise und die Verlängerung der Kurzarbeit 2008. Vielleicht dann ohne Bankenrettung. Bis dahin hegen wir unsere Lebenslügen…

    Die Welt wird nie eine idiotenfreie Zone.

    • Titel eingeben
      „Merkel hat weder das Rentensystem gestaltet, wie es heute ist, noch den Geburtenrückgang zu verantworten. “

      Hat Merkel auch nur irgendetwas unternommen, um jungen Menschen die Familiengründung zu erleichtern oder das Rentensystem auf eine tragbare Basis zu stellen?
      Trotz günstiger Wirtschaftsverhältnisse hat sie rein gar nichts für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit Deutschlands unternommen…ihre Kanzlerschaft sind mehr als Jahrzehnt völlig vergeudete Jahre…sogar ohne Grenzöffnung wäre ihre Bilanz desaströs.

    • @Herri am 25. Dezember 2016 um 16:58 Uhr "Apokalyptiker"
      „Ich habe während der Willkommenhysterie kaum ernstzunehmende Stimmen gehört, die mit vernünftigen Argumenten ohne Fremdenhass kamen.“
      Diesen Satz lassen Sie eher beiläufig heraus – für mich klingt er zynisch. Es gab diese vernünftigen Stimmen „von Anfang an“, und sie wurden von der Willkommenhysterie – um es vorsichtig zu sagen – übertönt.
      Und Ihr langer wohlklingender Text wird durch diesen Satz zu Ihrer „Lebenslüge“.

    • @Herri
      „Trotzdem wird es leichter werden abzuschieben, die Datenbanken der EU für Kriminalität werden besser vernetzt, die Gesetze werden verschärft werden, die Polizei wird mehr Geld und Personal erhalten.“

      Wie kann man nur politische Absichtsbekundungen in Zeiten des Wahlkampfes für bare Münze nehmen, wenn gültiges Recht und Verträge nicht angewandt, gebeugt und gebrochen werden?
      Sie haben schon recht:

      „Die Welt wird nie eine idiotenfreie Zone.“

  54. Thank you PollyAnna Herri, for your wonderful words
    Herr Herri, wie Sie sich, und das am hohen Feiertage, im Sinne der Einheitspampe für Besonnenheit stark machen..na, ob da nicht ein Pöstlein rausspringt ?

    Selbst schuld, ihr Dämlacke, die Politik ist perfekt, ALLE wollten Gutmensch sein 2015 (ICH nicht !!!), und jetzt muß eben gelebt werden, wie in Syrien oder dem Libanon.
    Rente gibts keine, die wurde schon verbraten, und IHR Trottel seid schuld, nicht die heilige Politik.

    Jetzt sterben ein paar von uns, und die anderen schnallen schöööön den Gürtel enger.

    Weil DAS haben wir ja gewollt.

    Schreiben Sie bei einer Zeitung, oder sind Sie aktiv in einer Partei ?

    • Pöstchen
      Otto Moser, so kurz sind die Wege vom Wort zum Posten nicht. Ich bin selbständig und habe mich nie auf den Staat verlassen, soweit es um meine Absicherung ging.
      Ich bin sicher, wir werden auch 2025 nicht wie in Syrien leben und am Tod der Menschen ist der Attentäter und kein Politiker schuld.

      Ich bin in keiner Partei, ich bin konservativ, weil ich weiss, dass Zorn uns nicht weiterführt sondern Erkenntnis, und die geht leider sehr langsam.
      Wenn wir uns die Fresken (?) in Müstair ansehen, können wir die Geschwindigkeit des Fortschritts der Erkenntnis ermessen.
      Die Conditio Humana ist immer eine prekäre und wird es immer sein.
      Das heisst nicht, dass man die ungeschminkte Wahrheit nicht aussprechen sollte.
      Die Rentenkasse ist immer wieder mit sachfremden Ausgaben belastet worden.
      Das war ein Fehler, aber der war leider demokratisch legitimiert.

      Viele solcher Fehler können wir uns nicht mehr leisten.

      Jedoch laufe ich deswegen nicht mit einem Hals rum.
      Obwohl mir der Staat in meiner Branche heftig Konkurrenz macht, versuche ich besonnen zu bleiben.
      Trotzdem geht es mir heute besser als vor 20 Jahren, weil Einkommen nicht alles ist, ich noch ein paar Freunde habe. Und obwohl ich 70 bin, arbeite ich noch, weil ich muß und will.
      Die Angestellten meines Vaters wurden 1960 mit 65 berentet und starben mit 70. Heute lebst Du länger und kannst, wenn Du gesund bist auch länger arbeiten.
      Ich habe 75 Angestellte, und versuche im meinem Bereich halbwegs anständig zu sein. Mehr geht vielleicht nicht.
      Ab und zu bei Do A. vorbeischauen und mit diskutieren und mit Freunden sich austauschen – das ist wenig aber auch was.
      Gruß

    • Gruß auch Ihnen, Herri, aber neutral betrachtet,
      klingt Ihr Beitrag, Sie verzeihen, schon stark nach einem ezwas aufgeweichten Communique der Politschranzen.

      Wie es uns in 20 Jahren geht, will ich heute nicht so genau wissen.
      Aber der Einfluß fremder Massen auf das Land, in dem sie ungehemmt weiterleben, wie zuhause, und sich fleißig vermehren, wird, sagen wir, die Zukunft stark prägen.
      UND- der Großteil der Deutschen wollte das alles nicht.
      Diese Prämisse Ihres Beitrages ist ganz einfach falsch.

      Wer das letzte Mal CDU, und damit Merkel gewählt hat, hat ihr damit keine carte blanche für eine solche Katastrophe gegeben.

      Und es IST eine Katastrophe.

      Merken Sie sich meine Worte.

  55. Weihnachten im Museum ...
    Auch für Mühselige und Beladene. Eintritt frei. Pass nicht erforderlich.

    „1937, zwei Jahre vor Beginn des Zweiten Weltkrieges, waren Deutschlands Grenzen rund 8.000 Kilometer lang und wurden von mehr als 10.000 Zollbeamten überwacht.“

    http://www.zoll.de/DE/Der-Zoll/Zollmuseum/Ausstellung/Historische-Abteilung/Nationalsozialismus/nationalsozialismus_node.html

    Zwischen Hannibals alpiner Elefanten-Sause und der heutigen Drohnentechnik bis hin zur rattenschnellen Fallschirmjäger-Einheit in Bella Italia wäre unter anderen Vorzeichen also so manches möglich. Aber egal. Wir essen, was auf den Tisch kommt. Außer Hirsch. Örks.

    Vinschgauer Fladenbrötchen backe ich wegen der Entfernung zum nächsten guten Bäcker übrigens gelegentlich selbst. Sehr lecker.

    Thx für Bericht und wunderschönen Fotos.

    • Hirsch..Örks ????????????????????????????????????
      Aber McDoofrass schon gutti, hmmm ?

      Haben Sie schon einmal Hirsch gegessen ?

      Wenn die Tötungsart ,,Jagd“ Sie stört – gehen Sie ins Schlachthaus auf ein Besuchelchen.

      Bekannte von mir sagte, Sie habe die Jagd aufgegeben, weil ihr die Tiere leid täten.
      Ich antwortete, wenn es denn sein müßte, das Sterben, wäre das, von einem guten Schützen mit einem saftigen Kaliber erschossen zu werden, meine Wahl.
      Bimm, und weg.

      Örks…ich weiß nicht….

    • Örks
      Herr Moser, ich bin hier von jeder Menge Schießständen umgeben. Da pfeift schon mal die eine oder andere Kugel durch den Wald, wenn man nicht aufpaßt. Hab also genug gesehen. Vor allem Wilderer, die einem die verletzten Viecher auch nachts übers Grundstück jagen, wenn man nicht alles einzäunt. Und Weihnachtsbäume kauft hier nebenbei auch kaum einer. Nö. Ich mag kein Wild. Über Katzen könnten wir aber reden. Noch Fragen? ;-)

    • KATZEN, Herr Bux T. Hude ?
      Nein, auch wenn sie angeblich wie Hase schmecken. Ich eß‘ ja auch keine Kinder.

      Aber was das Wild angeht, und wo sie gerade Wilderer erwähnen :

      Die Wilderei war ja nicht immer eine Art Initiationsritus der nicht jagdberechtigten Bauernbuben, sondern diente dem Abwenden von beißendem Hunger.

      Die Jagdherren schickten also gerne Töpfegucker los, die Wilderer dingfest machen sollten.

      Nicht faul, entwickelten die Konsumenten von Wild-Kontrabande Rezepte, mit denen das Wild nicht mehr wie Wild schmeckte und roch.

      Naaa, krieg‘ ich Sie noch in die nächsten Wildwochen ?

  56. Strictly on Topic.
    Wer Schinken vorzugsweise am Stück kauft und ihn gerne hauchdünn geschnitten genießen möchte, sollte die Anschaffung einer Aufschnittschneidemaschine – wie man sie in den Metzgereien antrifft – erwägen.

    Ich stelle mein „Bündener Fleisch“ selbst her und bereite auch Carpaccio zu; beide müssen so dünn geschnitten werden, daß sie „nur eine Seite haben“. Na ja, fast.

    • Ich weiß ja jetzt nicht inwieweit eine ,,Kaufempfehlung''
      hier statthaft ist, aber wenn ich bei Gott und meiner Liebe zum Essen schwöre, dass ich keinerlei Provision bekommen kann,
      würde ich im Sortiment der Firma Graef schaun, ob was normalbezahlbares dabei ist.
      Die stellen gewerbliche und Haushaltsmaschinen her.
      Meine Brotschneiderin ist 20 Jahre ohne Service.

    • Ah... Stichwort Bündnerfleisch!
      Tut mir leid… ich kann nicht anders:

      https://www.youtube.com/watch?v=kJ_AnhhAukg

      Mal was Erheiterndes nach dem ganzen Gegrolle hier im Forum.

    • Affettatrice, ma volontieri
      raccomando io: Berkel Prosciuttoschneidemaschine Modell B 115- ovvevo FAC Volano 250 rosso.
      .
      Einfach bei Dons Leib-Salumiere Chini in Gaiole im Chianti vorbeischauen.
      (DdH)

    • Jau, DhD ,Berkel Prosciuttoschneidmaschine, und deine Haushaltshilfe
      hat als Dienstauto einen Rolls Royce.

      Bis in einem gewöhnlichen Haushalt der Preis des Schnittgutes den Preis einer Berkel erreicht, ist sie vererbt worden.

      Aber ja, wenn man richtig erbt, oder im Lotto, oder so, dann ist Berkel erste Wahl.

  57. Don sagt: bringt bei Atheisten wenig
    und später ….Gift für meine seelische Gesundheit.

    Da ich vom Glauben abgefallen habe ich auch den Gedanken
    eine Seele zu haben fallen lassen.

    Schlecht gestimmt oder gar psychisch krank in irgendeiner Form kann ich trotzdem werden da mit Psyche etwas anderes gemeint ist.

    Die Idee ein von Gott gschenktes etwas wie eine Seele zu haben die aber jeder Zeit krank werden kann hat etwas widersprüchliches.
    – Entweder ist es das wertvollste was ich habe, im übrigen auch unsterblich oder es ist doch etwas vermurkstes auf das man ständig aufpassen muss.

    Ich könnte schaden an meiner Seele nehmen wenn ich dies oder das tue. Welcher Idiot hatte zuerst den Einfall die gute Idee mit der unsterblichen Seele auf diese Weise zu versaubeuteln.

    Ich würde, wenn ich von der Seele anderer sprechen müsste fragen:
    Warum sie so wenig durchscheint, ich könne ihr leuchten kaum erkennen. Krank? Was soll an deiner wunderbaren Seele krank werden können? Man muss sich aber so geben das sie durchscheinen kann.

    Ich habe keine aber wenn ich eine hätte wünche ich mir eine
    die mehr würde strahlen würde als ein Kernkraftwerk und nicht kaputt zu kriegen wäre.

    ggf haben sie als Atheist ja doch eine,
    irgendwas leuchtet da, das hätte ich auch gerne.

  58. Titel eingeben
    Wo ich kein Waffenexperte bin, mal ein Tipp: Zum Stoppen des Lkw schießt man auf den Kühlergrill. Der ist aus Plastik und hält nichts. Dahinter ist der Ladeluft-Kühler des Motors. Wenn der zerbröselt, ist der Ladedruck weg und der Motor geht sofort in den Notlauf

    • No, it's not a silencer. This little doodad is my own invention. I call it a loudener.
      Yep, wenigstens noch ein wirklicher Experte in Deutschland!


    • Ich weiß nicht, ob es mit einer Schußwaffe – selbst Artilleriekaliber – tatsächlich überhaupt eine Chance gibt, einen Lkw mit 25t+ zu stoppen. Mit Stoppen meine ich, den Bremsweg möglichst nahe Null zu bringen. Denn was anderes hilft in der belebten Stadt nicht wirklich.
      Bitte erklären Sie mir, wie sich ein beladener Wagen im Notlauf verhält – ich habe davon keine Ahnung. Könnte man zumindest sowas wie Vollbremsung herbeiführen?
      Angenommen, es gelingt, auf den Fahrer zu feuern, womöglich tödlich: fährt der Zug dann nicht einfach weiter, weil der Fuß auf dem Gaspedal bleibt? (Man wird mit z.B. Herzinfarkten am Steuer vermutlich schon Erfahrungen gemacht haben, die entfernt vergleichbar sind)
      Stoppen können vermutlich nur Prellböcke, die stark genug sind – so kennt man es wenigstens von der Eisenbahn.
      Eine exotische Idee kam mir gerade, als ich an die Cable Cars in San Francisco dachte, die durch einen Nagel in den Boden abrupt gestoppt werden, wenn sie in Gefahr geraten. Festnageln. Müßte man wohl einen T-Träger knallpeng bohrindenGrund auf das wildgewordene Fahrzeug von oben abwerfen. Dauert viel zu lange, arg aufwendig (zielen und treffen!), insofern nicht praktikabel. Wirken täte es vermutlich.

  59. wunderbarer Beitrag,
    Text eingeben

  60. wunderbarer Beitrag...
    … und ich komme auch mit der Arroganz des schreibenden klar, aber das Blatt, hinter dem angeblich mal ein kluger Kopf steckte, ist inzwischen so ungenießbar, das ich seine Erkennungszeile nicht mehr ertrage. So entgeht mir zukünftig ein Stück aristokratischer Kultur, schade.

    • Warum der Michel besser konvertieren oder besser kol­la­bo­ri­eren sollte.
      Die ersten Konvertiten/innen werden die Staatsdiener/innen, die Feministinnen und die männlichen Homosexuellen sein. Die grünen Politdarsteller/innen werden zu einem Paradigmenwechsel genötigt, da Flora und Fauna die nomadischen Wüstenbewohner, die noch nicht so lange hier sind, die Umwelt- und Klimapolitik despektieren.

  61. Warum der Michel besser konvertieren sollte.
    Die Strategie soll wohl sein: Meckern und Protestwählen, bis die-da-oben ihre Politik endlich wieder vernünftig (bzw. stammtischkompatibel) gestalten.
    .
    Haben Sie nicht auch das Gefühl, dass das nicht reichen könnte?
    .
    Wenn Sie jetzt Politik machen dürften: Was wäre denn ihr Programm? Und wo würden Sie sich die Mehrheit holen.
    .
    Die derzeitige Verfassung hat zu dem geführt, was wir jetzt haben: Vierfrucht an der Macht und kläffende AfD-ler da draussen. Daran muss sich auch dann nix ändern, wenn die AfD beim nächsten Mal 20 Prozent bekommt. Es kann, und wird vermutlich genauso weitergehen.
    .
    Und Sie werden alle auch 2017-21 genaus viel (noch viel mehr!) Gründe haben sich zu ärgern, und sich zu erregen und ihre ganze Wut zu verspritzen. Und es wird auch dann wieder nichts zum besseren ändern.
    .
    Wer wirkliche Veränderungen will sollte mit gutem Beispiel vorangehen — zum Islam konvertieren. Denken Sie doch mal einfach mal darüber nach, ganz vorurteilsfrei.

    • Wenn ich etwas zu sagen hätte, würde ich im Kern dafür sorgen, dass

      a) die ganze Welt verstehen lernst, dass politisch Verfolgte Asyl bekommen. aber auch nur sie. Und alle anderen sich entweder um andere Formen von daheim aus bemühen können, oder es erst gar nicht versuchen.

      b) wer es trotzdem hier versucht, bekommt ein Ticket nach Hause. Wo er es versuchen kann.

      c) Wenn das nicht geht: eine Transitzone. Jeder, der woanders erwischt wird, wird dahin gebracht.

      Das alles in Verbindung mit einer grosszügigen Zuwanderungsquote mit Punktesystem. Weil wir sonst nächstes Jahr die nächste Welle aus Italien bekommen, und die meisten sind schlichtweg Wirtschaftsmigranten ohne jede aussicht auf politisches Asyl ode´r eine Chance auf dem Arbeitsmarkt.

      wenn wir alles so lasen, wie es ist, haben wir in ein paar Jahren Zustände wie in den Gegenden, in die man eher nicht reisen würde.

    • Sie haben zuviel "Soumission" gelesen.
      Text eingeben

    • Ich habe mich des katholischen Unsinns, mit dem ich in Bayern
      aufwuchs nicht schon frühzeitig entledigt, innerlich wenigstens, um diesen ideologischen Stumpfsinn dann zu umarmen.

      Was die Politik angeht :

      Wir brauchen diese Menschen nicht, nach den gemachten Erfahrungen wollen wir diese Menschen auch nicht.
      Ergo-Du hast dein Land, ich hab‘ mein Land- besuch mich NICHT .

      Bei den Mehrheiten, die dafür notwendig wären, werden Sie recht haben.

      der Pampe wird auch das Ergebnis 2017 für das weiter so reichen.

      Aber ich werde mich nie damit abfinden, ich sch..auf Besonnenheit, Toleranz, Gelassenheit, und vor allem- Verlogenheit.

      Mir ist weder mein Leben, noch mein Land, wurscht.

      Ich habe selber keine Kinder, Gottseidank, muß ich sagen, vor dem Hintergrund, aber auch die Kinder der anderen Deutschen tun mir leid.

      Was die alleine in der Schule, oder beim ausgehen, mitmachen.
      Das war für uns undenkbar.

      Heute ist es Pflicht jeder Kartoffel ?
      Wirklich ?

      Nein, ich konvertiere nicht.
      Konvertieren Sie doch, und erleben Sie, wie Ihre eher linken Ideen bei Ihren neuen Glaubensbrüdern ankommen.

      Erzählen’s es dann.

      Und noch etwas- die Beschneidung wird Ihre sexuelle Empfindungsfähigkeit herabsetzen.

      Viel Spaß !

    • Bitte, Contenance.

    • Ihre Vorschläge in Ehren, lieber Don
      aber so viel verstehen Sie von Politik,
      .
      — dass
      man gar nicht genau definieren kann, wer „wirklich verfolgt“ ist und wer nicht,
      — dass auch unter wirklich verfolgten Terroristen sein können,
      — dass das mit dem Abschieben nicht so leicht ist, wenn einer erstmal da ist (Familie, Härtefall, etc.), dito „Transitzonen“ (faktisch Gefängnisse? Kostenpunkt? Oder Arbeitskolonien? Hm nun ja.)
      — dass „die ganze Welt“ niemals irgendwas „verstehen lernt“.
      .
      — dass man Merkels Fehlentscheidungen von 2015 durch Stimmungsmache 2017 auch nicht rückgängig machen kann.
      — dass die Ursachen, die zu diesen Entscheidungen geführt haben, weitgehend unerforscht sind.
      — dass vorbestrafter gemeingefährlicher Kriminelle ihre erstaunliche Bewegungsfreiheit weder Politikern noch linken Gutmenschen verdanken, sondern wohl einfach der üblichen Praxis der Strafverfolgungsbehörden, die bei Nicht-Terroristen auch leidlich funktioniert (irgendwann haben sie ihn und brummen ihm alles auf).
      .
      — dass es den allermeisten Stimmen in dieser Debatte überhaupt nicht um irgendwelche rational irgendwie nachvollziehbaren Analysen oder irgendwie noch vertretbare Lösungen geht sondern um …

    • A - C ... völlig einer Meinung
      vielleicht noch ergänzt um etwas, dass ich vor einiger Zeit bereits geschrieben habe:

      Eine Umfrage einer studentischen Vereinigung fragte ausländische Studenten in Deutschland, ob diese gern hier blieben oder wieder zurück gingen. Kam an einem Samstag im Deutschlandfunk.

      75% dieser ausländischen Studenten blieben gern hier, diese sprechen nach ihrem Studium unsere Sprache, kennen unsere Regeln, sind also an sich vollkommen integriert.

      Und was äusserten viele dieser?

      Die bürokratischen Hürden wären zu hoch, um hier zu bleiben.

      Aha, für gut integrierte hier studierende und mit einem Abschluß versehende Ausländer bekommen Hürden in den Weg gelegt.

      Jemand, der in Italien massiv straffällig geworden ist und dann in Deutschland ein Massaker verübt, bei solchem sollte überlegt werden, was an Integrationsbemühungen nicht gezündet hat.

      Schon klar.

      A – C

      und auch ein gutes Einwanderungsgesetz, dass diesen hier ausgebildeten und integrierten Universitätsabsolventen ein Bleiben und Wirken ermöglicht, das wäre gut.

      So wirds kommen, egal, wie sehr sich SPD und Grüne auch sträuben.

    • "Wer wirkliche Veränderungen will sollte mit gutem Beispiel vorangehen — zum Islam konvertieren
      Natürlich schadet es nicht, all die Profiteure des hier Beklagten zu registrieren. Für die eigentlichen Drahtzieher sind sie IMO allerdings nur einmal mehr „nützliche Idioten“. Geschichte wiederholt sich.

      Überdies: Um im Osmanischen Reich Karriere zu machen, mußte man keineswegs zum Islam konvertieren. Die Hilfsvölker der Osmanen waren überwiegend orthodoxe Christen.

    • Mal ein paar klare Worte
      Bei allem Gejammer fehlen klare Gedanken, WAS man denn tun könnte.

      Don, Sie haben es gut formuliert. Asyl eng gefasst, Transitzone, Einwanderungsgesetz, Punktesystem…

      Die zwei grössten Probleme sehe ich in dem Migrationsdruck der Massen, die nichts zu verlieren haben und der politischen Ungemütlichkeit vieler Länder, so dass auch ein enger Asylbegriff oft greifen würde.

      2017 wird bestenfalls so wie 2016, wenn der Euro friedlich bleibt – und Monte dei Paschi nur eine Randnotiz, kein Schrittmacher…

  62. ...
    Jemand zufällig “Der Soldat James Ryan“ gesehen? Dieser nervige Schreiberling, der im Krieg immer alle Gegner retten und verschonen wollte erinnert etwas an die Willkommenskultur- Schildchen-Hochhalter…. Menschlichkeit im Überlebenskampf um knappe Ressourcen…

    • änderte der dann nicht später doch seine Haltung
      erschoss dann aber einen wehrlosen?

      Angemessene Gwaltanwendung muss man auch lernen.
      Der konnte das nicht, man könnte sich fragen wie der weitere Lebensweg war. Ich fürchte sein erster Mord war eine Art Befreiung.
      Der hat wahrscheinlich gar nicht mehr aufghört nach der Entlassung, die anderen vermutlich schon.
      Ich habe keinen in Erinnerung der das töten genossen hatte.

  63. Goodnight von 18:07 Uhr
    „You can be a human, or a killer of humans, but not both.
    @Deja en…“
    .
    Ich hatte auf die Mannstoppwirkung der 9 mm-Polizeimunition abgehoben. Wir reden hier von der Polizei, die selbst mit MP bewaffnet, zum gezielten Einzelfeuer angehalten ist (ist auch ein gewisser Selbstschutz dabei). Ihre hiesige Darstellung ist mit meiner Erwähnung der Mannstoppwirkung also abgehakt, mit oder ohne Jesus.
    (di Iesus heißt übrigens der Scheffe von dem Polizisten in Mailand)
    .
    Um die Feuerkraft von G3 oder G 36 ging es nicht. Obwohl mich der Truppenwunsch in Afghanistan „I want my old arty-bride back“ schon lange nicht mehr stutzig macht. Aber um die Ebene „warefare“ geht es hier auch nicht.
    .
    @ Folkher Braun. Wenn Sie dem LKW den Kühler perforieren, der Ladekühler zerbröselt, so setzt der der LKW infolge der kinetischen Energie aus Massehalbe x Vauquadrat so lange fort bis irgendwelche Gegenstände die Bewegungsenergie „geschluckt“ haben. Isn´t it?
    (DdH)

    • the closer you get to being a pro, the closer you can get to the client.
      @Deja..

      Maria heilige Mutter Gottes,

      Sie reden hier von der Standard Para Munition als wären es DumDum Geschosse.
      Erzählen Sie das mal den Streifenpolizisten, die ein ganzes MP5 Magazin in einem Pitbull leeren mussten, bis der seinen Biss löste.

      Man hört nicht auf zu schießen bis der Täter liegt.
      Wer vorher das Feuer einstellt, und auf die Mannstoppwirkung wartet…dem wünsche ich viel Glück.

  64. Zum waffentechnischen Diskurs : Waffen sind Männer-Lego .
    Gib Jungs einen Sack Lego, und du sparst sogar die heiße Schokolade und die Kekse.
    Bloß nicht mehr stören.

    Das Thema Waffen wirkt auf uns genauso. Jeder ist dabei, sogar der Don diskutiert mit, und ich nehme mich nicht aus, aber weil hier so viel Sachverstand schon am Werken war, jetzt nur dies :

    Jemand hat schon die Slugs, Flintlaufgeschosse ,erwähnt.
    Den Lkw kann man nur mithilfe der Artillerie stoppen, aber Technik zerstört so ein Brenneke auch ganz gut.
    Da gibt es auch Sondermunition, die jagdlich nicht angewandt wird, mit Hartkernen .
    Denkbar auch Explosivmunition, und wenn es der Künast nicht passt- Du bist Opposition, und redest hier nicht mit.

    Sogar Brandkampfstoffe wären zu überlegen, Thermit etwa .

    Und, auch wenn das Thema nicht gerade bei Tisch willkommen ist :
    Der Aberglaube, der diese Schweinskerle von Terroristen beseelt, lehrt, dass der Körper, insbesonders die Genitalien, intakt ins Erdreich kommen müssen, sonst sind die ganzen Jüngferlein für den Hugo.
    Was daraus folgt, überlasse ich dem logischen Denken, ohne häßliche, eigene Worte.
    Und die Reste immer ins Krematorium .

    Das nimmt vielleicht den Elan etwas.

    • Das Problem bei solchen Dingen ist, dass die anschläge bislang immer in engen Bereichen stattgefunden haben und dann jeder Polizist alles dabei haben müsste. Wie lange dauert es, bis ein LKW abbiegt und wie lange dauert es, ein Magazin oder eine Waffe zu wechseln? Es ist einfach schwierig, in deutschen Städten eine passende Antwort zu finden. In Israel macht man ja nicht umsonst Jagd auf die Drahtzieher. Gezielte Tötung ist aber nicht erlaubt.


    • Neenee, Seebegräbnis. Von solchen Leuten sollte sich nicht mal ein Rest festsetzen.

    • Don't fuck with the Jews.
      @Don

      „Gezielte Tötung ist aber nicht erlaubt.“

      Der war jetzt richtig gut.

    • Trust me - I know what I'm doing!
      @Moser

      Das Problem bei Modern Warmare ist, dass man plötzlich mit seinem Flammenwerfer und all den Explosionsgeschossen in der Fussgängerzone steht und zwischen allen den Zivilisten den einzelne Bösewicht treffen muss.

      Da hatten Landesaußengrenzen schon mal einige Vorteile, insbesondere hinsichtlich der Komplexitätsreduzierung.

    • Gezielte Tötung
      Erwarten Sie das künftig?

      Befürworten Sie das künftig?

      —-

      Meines Erachtens wurde der tunesische Berlin-Attentäter gezielt getötet, der Weg wurde verfolgt und dann waren es halt ein paar normale Polizisten, die es zu Ende brachten, nachdem alles an Erkenntnissen gewonnen war.

      Die Sicherheitsbehörden haben, was die wollen, ob das mal offenkundig wird? Siehe Fefe ´s Blog bzw. den Link dahin auf Don´s Twitteraccount

    • Es war eine Routinekontrolle und er hat zuerst geschossen. Das ist oft tödlich. Aber keine gezielte Tötung.

    • Goodnight, das haben Sie mal wieder sehr schön formuliert, damit es auch ein Beamter versteht ...
      <<<<Da hatten Landesaußengrenzen schon mal einige Vorteile, insbesondere hinsichtlich der Komplexitätsreduzierung.<<<<
      .
      In kurz gefasst: <<>>
      .
      * das hat der Derrick so damals nie gesagt, kommt aber in jedem heutigen Weihnachtsfilm mit „Doof Wundcreme“ oder „Silvester feiert alone“ -gezeigt meist bei den Privaten nach 24:00 Uhr- so oder ähnlich formuliert in jedem dritten bis fünften Satz vor.

    • @ Don
      > …und er hat zuerst geschossen. <

      Im LKW, unter erschwerenden Kampfbedingungen (mit dem polnischen Fahrer), hat der Drecksack aber sehr gut getroffen. In Italy hatte er zumindest noch den Überraschungsmoment für sich; und trifft nur die Schulter?

      Schon seltsam. Vor allem wenn man den riesigen (Erfolgs-)Druck sieht, der auf unserer Politikern in Berlin lastete.

  65. Danke
    für die kunsthistorischen und kulinarischen Schmankerln. Aber das Grundgefühl bleibt: Wir haben längst „geloost“ und werden von allen Seiten vera…. Und ganz im Ernst: Wollen Sie/Ihr/die Deutschen hinter Betonpollern, gated communities, geschützten U-Bahnhöfen, Totalvideoüberwachung, MP-Patrouillen, waffen- oder muskelstarrenden Wachleuten leben? Ich nicht. Da schmeckt dann auch kein Kaminwurz mehr.

  66. Apropos,...
    während wir hier noch über kleinkalibrige Kugelspritzchen fachsimpeln, ist man bei Orbans Weihnachtsmärkten schon weiter:

    https://deutsch.rt.com/newsticker/44643-budapester-weihnachtsmarkte-uberwachen-schutzenpanzerwagen/

    (ich weiss, ich weiss, RT, aber irgendwie war sonst kein ähnlich beeindruckendes Bild zu finden).

    Bitteschön: BTR-80 der ungarischen TEK-Sondereinheiten mutmaßlich mit 14,5mm überschwerem MG als Haupt- und 7,62 MG als Nebenbewaffnung.

    Ich habe so das Gefühl, als ob man momentan nur nach Ungarn schauen muss, um die Entwicklung im restlichen Europa (allerdings mit heftiger Verzögerung) vorweg zu ahnen.

    • Besuchen Sie mal Pisa, da sieht es auch so aus.

    • Militär auf den Straßen
      Wobei man sich in Italien nicht sicher ist über den Nutzen der Operation
      strade sicure:
      http://www.repubblica.it/cronaca/2016/11/16/news/l_esercito_in_citta_serve_davvero_o_e_solo_uno_spot_tutti_i_dubbi_sulla_missione_sicurezza-152101391/

    • @ Don Ferrando
      In Sesto San Giovanni hat’s jedenfalls schon mal funktioniert.

    • Sledge, you can't solve everything with a gun! I know, but I left bazooka in my car.
      Eiffelturm wird seit 9.11. auch von Soldaten mit Famas bewacht.


    • nicht sicher ist über den Nutzen
      Das dürfte allgemein das Problem sein. Wirkungslosen Aufwand will man ja nun auch nicht betreiben. Immerhin war die Routinekontrolle in Mailand ja wirkungsvoll…

    • Perkeo, die Head des Artikels
      ist etwas irreführend:

      Budapester Weihnachtsmärkte überwachen Schützenpanzerwagen

      Eine Entwicklung wie in Ungarn wäre dann überall DDR2, die Anfänge sind gemacht. Wenn sich alle einigeln, brauchen wir keine Zäune.

    • @ Renate Simon
      „Budapester Weihnachtsmärkte überwachen Schützenpanzerwagen“

      Naja, ist halt RT – wird vermutlich in Moskau redigiert, da hat man’s mit den grammatikalischen Feinheiten nicht so.

    • Perkeo, mich hat's erst einmal amüsiert
      und war keinesfalls als Kritik an Sie gemeint.

    • Wieder mehr Schützenpanzer wagen
      So einer stand auch in Brüssel auf dem Place de la Justice, daneben vier militärische Truppentransporter. Und im Zentrum verschiedene bewaffnete Patrouillen im Tarnfleck. Das ganze zwei Monate nach dem Anschlag im Bataclan in Paris.

      Selbst gesehen im März dieses Jahres. Knapp zwei Wochen später fanden dann die beiden Anschläge in Brüssel statt. Im Grunde müßte an jeder Straßenecke eine Schwerbewaffnete Patrouille stehen, und selbst dann würde es noch nicht reichen…

      Frohe Weihnachten!

    • Liebe Frau Simon,
      ich hab’s auch nicht so aufgefasst.

      So, und jetzt geht’s aber wirklich in’s Bett, noch etwas im Heather schmökern.

    • Aber seit es in Pisa so aussieht,
      kommt immerhin wieder unbehelligt vom Turm zur Kathedrale.

  67. Schweigen
    Herta Müller schrieb in einem Ihrer Romane von dem Bemühen an der richtigen Stelle zu schweigen. Diese Absicht wird zunichte gemacht durch den unablässigen Versuch sich zu behaupten.

  68. Was soll der Defätismus?
    Ich kann mich über den Geschichtspessimismus des Autors nur tadelnd wundern. Pfandflaschen wird es in diesem Land immer geben.

  69. PrantlhausenerNachrichten? Vom MAIN??
    „Dank moderner Genanalysen wissen wir heute, woher die Europäer eigentlich kommen. Sie waren alle Einwanderer. Unsere Völker sind das Ergebnis mehrerer Migrationen und ständiger Anpassung.“

    Na also. Ist doch alles in Ordnung. Schäuble hat Recht, und Raute sowieso. Immer.

    Gute Nacht, ihr klugen Köpfe. Auch wenn ihr die derzeit in gewisse Öffnungen steckt, von gewissen Personen.
    Meldet euch ruhig, wenn ihr oben wieder rausschauen könnt.

    • Nach meiner Vorstellung verjährt migration nach 3, spätestens 4 Generationen fast immer. Aber es stimmt natürlich, die Besiedlung des europäischen Raumes erfolgte in Wellen aus dem Südosten.

    • Titel eingeben
      Das ist schon richtig, erst wurden die Neandertaler ersetzt, dann kamen irgendwann die Indoeuropäer und diverse andere Wellen aus allen Richtungen.
      Natürlich müssen wir alle sterben, aber auch Herrn Prantl wird trotz dieser Erkenntnis der Zeitpunkt nicht gleichgültig sein.


    • Nach meiner Vorstellung verjährt migration nach 3, spätestens 4 Generationen fast immer
      Das dürfte so in etwa die Daumenregel unter Europäern darstellen.

    • Ohne Migration...
      würden wir uns allesamt irgendwo in Afrika noch immer gegenseitig auf den Füßen herumstehen. Weint noch irgendjemand den Kelten, den Etruskern oder den Eburonen nach, weil sie sich nicht unvermischt erhalten haben? Nö.

      Und es gibt ja so viel Erfreuliches. Ohne römische Invasoren kein Weinbau im frostigen Germanien, ohne wandernde Italiener keine coppa di parma in Bayern, und ohne migrantische Pfälzer kein Trump in Amerika (die Urgroßeltern waren übrigens Winzer, so dass das, wenn’s schief geht, sich in gewisser Weise auch wieder den Römern in die Schuhe schieben lässt).

      So richtig gründlich aus dem Ruder laufen nur unüberlegte Aktionen wie diese hier:

      „376 tauchte eine große Schar flüchtender Goten an der Donaugrenze des Reiches auf und bat um Asyl. Ganz entgegen der überlieferten römischen Politik wurden die Bittsteller hereingelassen, ohne zuvor unterworfen worden zu sein. Sie rebellierten, und es vergingen keine zwei Jahre, da brachten sie Kaiser Valens – der ihnen den Grenzübergang gestattet hatte – zusammen mit zwei Dritteln seiner Armee in der Schlacht von Adrianopel um. Am 4. September 476, also genau 100 Jahre nach der Donauüberquerung der Goten, wurde Romulus Augustulus, der letzte weströmische Kaiser, abgesetzt, und Nachfahren jener gotischen Flüchtlinge bildeten den militärischen Kern eines der wichtigsten Nachfolgestaaten des Imperiums…“

      Soviel in der Einleitung zu P. Heathers dickem Wälzer: „Der Untergang des Römischen Weltreichs“.

      Wer diese Riesenthematik in Kurzform nachlesen möchte, dem empfehle ich diesen schon etwas älteren Artikel aus dem Mutterschiff:

      http://www.faz.net/aktuell/politik/staat-und-recht/untergang-des-roemischen-reichs-das-ende-der-alten-ordnung-14024912.html

      Wie hysterisch quasistaatliche Stellen mittlerweile reagieren, geht aus diesem erläuterndem Text hervor:

      „Diesen Text lehnte die Zeitschrift „Die politische Meinung“ mit der Begründung ab: „Gerade auch unter dem Eindruck der Ereignisse zu Sylvester in Köln ist mir deutlich geworden, dass Ihr sachlicher geschichtswissenschaftlicher Text, den Sie dankenswerterweise für uns vorbereitet haben, von böswilliger Seite im Kontext unserer politischen Zeitschrift missinterpretiert werden könnte. Aus meiner Perspektive besteht die Gefahr, dass isolierte Textstellen missbräuchlich herangezogen werden könnten, um allzu einfache Parallelitäten zur aktuellen Lage zu konstruieren, die wir uns nicht wünschen können.“

      Das schrieb dem Autor der Chefredakteur der von der Konrad-Adenauer-Stiftung herausgegebenen Zeitschrift, die den Text eigens mit Blick auf die Flüchtlingskrise bestellt hatte.“

    • Meine Überlegungen gehen dahin, ob ein Miteinander auch mit einer Religion
      entstehen kann, die solche, die dieser nicht huldigen, nicht neben sich dulden darf, ja sogar, wie verpflichtend im Koran steht, dazu gezwungen ist, diese zu bekämpfen, sollten sie sich nicht von alleine unterordnen wollen bzw. konvertieren.

      Meine Überlegung geht auch dahin, dass es viele zorniger junge Männer sind, die mehr und mehr erleben werden, dass sich all ihre mitgebrachten Hoffnungen und Erwartungen in Luft auflösen – was sie zunehmend wütender machen wird.

      Wenn ein Miteinander, etwas Gemeinsames, Größeres Ziel wäre – würden wir um uns gerade das erleben, was wir jeden Tag beobachten können?
      Und die Angst in uns – würden wir die dann auch spüren?

    • Atlantis
      Es fehlt allerdings der Hinweis auf Atlantis, deren Bewohner von den Kulturlosen verdrängt wurden. Aber vielleicht leben die noch unter der Erde und beschützen dort die Erdoberfläche vor den „elder things“ wie bei H.P.Lovecraft?

    • Migration wird überschatzt
      wären alle gefälligst in Afrika geblieben ( bei dem hochdiversen Genpool
      kein Problem) würden jetzt 7 Mill. Menschen dort und nur dort leben.

      Ein einzige außerordentliche Menschheit.

  70. Berliner wollen wie New Yorker, Londoner oder Pariser sein?
    Lese gerade die Printausgabe des SPIEGEL. Bei einigen Beiträgen darin habe ich das Gefühl, dass man dort stolz ist, in Sachen „Anschlägen“ mit anderen Weltmetropolen gleichziehen zu können. Man spürt quasi die Freude auf Militärpatrouillen mit Maschinenpistole und Taschendurchsuchungen bei öffentlichen Veranstaltungen. Gleichzeitig sitzt man dann cool im Straßencafe und beobachtet abgeklärt die Szenerie. Toll! Das könnte man aber auch an den Außengrenzen unseres Landes haben. Will man aber nicht. Komisch.

    • Je suis auch wer
      Habe ich mir auch schon gedacht. Besonders scheint man stolz darauf zu sein, den ganzen inzwischen ritualisiertenTerrorkitsch wie „Je suis Berlin“, schwarz-rot-golden beleuchteten Toren, Aufmärsche für Friede Freude Eierkuchen, jetzt auch mal selbst so richtig weltstädtisch inszenieren zu dürfen. Kennedy ist halt lange her.

    • Die Kommunikation hat keinen eigenen Zweck. Sie geschieht, oder geschieht nicht.
      Yep, diese Generation ist so weit weg von Gewalt aufgewachsen, dass sie Gewalt als verbotene Frucht betrachtet…. wie die Generation von 1914 keine Vorstellung von der Wirkung der Maschinengewehre hatte.

      Opfer finden in der aktuellen Kommunikation nicht mehr vor, Täter werden den Opfern gleichgestellt und Strafe abgeschafft. Eine Kommunikation die den eigentlichen Straftatbestand, die Gewalt, nicht mehr erfassen kann…und dann natürlich fragt warum man bestrafen muss.

      Das Problem bei Gewalt ist halt, dass man sie nicht kommunizieren kann, wenn es nur so wenige betrifft. Erst wenn ca. 30% in die Fresse bekommen, dann reagieren auch dumme Gesellschaften.

      Da müssen wir noch warten.

      Nur der Don scheint wenigstens eine Ahnung zu haben, dass Gewalt eine eigene Sprache ist, bei der Bildung, Erfahrung und Intelligenz nicht mehr viel zu sagen haben.

      Über Richtig oder Falsch entscheidet dann die Flugbahn von ein paar Gramm Blei.

  71. Forderung nach bayerischer Grenzpolizei
    Gauweiler fordert eine neue Grenzpolizei.

    Und sagt:
    „Das amtliche Berlin versteht nicht das Naturgesetz: Wer Krieg überall in der Welt führt, mehrere islamische Länder bombardiert und Menschen via Drohnen wie Fliegen töten hilft, wird richtige Kriege im eigenen Land ernten. Diesen Zeitpunkt haben wir erreicht.“

    https://www.merkur.de/politik/gauweiler-nach-berlin-wir-brauchen-eine-neue-grenzpolizei-7157680.html

  72. Selbstbezüglichkeit
    „meine Beiträge könnten niemals in der SZ, der Zeit oder den Öffis erscheinen.“

    Der Standard der SZ ist höher als der der FAZ.

  73. Von Israel lernen, heißt überleben lernen
    Eine sehr eigenwillige Pointe der Geschichte, dass ausgerechnet Deutschland von Israel lernen wird/muss, wie man mit Terrorismus umgeht und als zivilisierte aber wehrhafte Gesellschaft (etwas ganz anderes als die sog. „Zivilgesellschaft“!) überlebt.

    Höchste Zeit für MdBs, Polizei und Sicherheitsfachleute sich dort mal umzuschauen. Die Israelis werden gerne Unterstützung leisten.

    Allein schon das leidige Problem mit den unzuverlässigen Übersetzern und die hier laienhaft diskutierten Bewaffungsfragen dürften rasch ihre Lösung finden, zu schweigen vom Umgang mit „Gefährdern“.

    Krieg wird einem geschenkt, Frieden muss man machen.

    Shalom!

    • Ungläubiger
      Die Ideologie ist eine verheißungsvolle Schwingung,
      deren Lied, in Zeiten des Krieges; Jede Taube pfeift.

      Erfurt, 2016

    • that we have to have an answer tomorrow, because Monday, we go to war.
      @Farinet

      Bitte auch hier Hollywood- bzw. Egoshooterniveau vermeiden.

      Auch Israel hat den Terrorismus nicht im Griff.

      Für Terrorismus gibt es nur eine finale Lösung. Die technisch machbar, aber politisch nicht gewollt ist.

      Das Problem ist ein politisches, kein militärisches.

      Rein militärische Lösungen kann man in Aleppo anschauen, frei von politisches Bedenken.

      Das ist die Zukunft.

      Weil unsere Politiker nicht den Anfängen wehrten…

    • Titel eingeben
      Israel und Umgang mit Terrorismus…war da nicht was?

      Ach ja:
      http://www.liberales-waffenrecht.de/2014/11/22/israel/

      Ob das den hiesigen Politikern schmecken würde…

      bombjack

    • "Höchste Zeit für MdBs, Polizei und Sicherheitsfachleute sich dort mal umzuschauen."
      Läuft doch längst. Die BW übt Häuserkampf, uns Uschi least Israelische Drohnen – m.E. nur zum Ärger der Linken ohne Parlamentarische Kontrolle … etc.pp.

      Nützt aber alles nix, wenn man das Wichtigste irreversibel vergeigt hat: sich NIEMALS erpressen zu lassen.

  74. Neid
    Genau, Migration verjährt, bei entsprechender Bildung noch schneller als nach 3 Generationen.
    Man könnte ruhig bleiben, wenn an entsprechender Stelle geklotzt würde. Diesen Willen würde ich gern in der Politik (und in der Bevölkerung) sehen.
    Herr Alphonso, Sie kokettieren, bei der SZ hätte man Sie bestimmt gerne, die sind nur neidisch. Aber die FAZ ist eh die beste Adresse…

    • Zeitfragen?
      Ich hatte mal mit einer Fachärztin bei der Arbeitsagentur zu tun die einen deutschen Migrationshintergrund hatte, so schön ist der Kontakt mit denen auch nicht immer. Im Gegesatz dazu war der Umgang mit der in Indien geborenen Betriebsärztin völlig unproblematisch.
      Die wurde auf diesem Planeten geboren und hatte keinerlei Schwierigkeiten mit den jeweiligen Humanoiden vort Ort zurecht zu kommen. Manchmal trug sie traditionelle indische Kleidung in der Praxis und irritierte damit einige Eingebore.
      Ich weis nicht was mit dem Begriff Integration geneint wird.
      ggf sind „Benimmkurse“ besser, unabhängig vom Geburtsort und der Lebeszeit an diesem oder jenem Ort.
      .

  75. Zwei weitere Opfer des Berliner Attentats: Schengen und Merkel
    Amri war ein vielfach vorbestrafter Berufsverbrecher. Wenn ein Staat seine Grenzen unkontrolliert öffnet, sind natürlich die Verbrecher immer die Ersten, die kommen. Das war schon immer so.

  76. "Marleen", ein von uns beiden muss nun geh´n...
    Meine ersten Gedanken: Wehmütig bebt mein Herz,
    Die Wogen werden brechen –
    Und die Bücklinge lichten!

    .
    .

    PS:
    Denkmäler sind was beeindruckendes; weil hinter jedem eine Geschichte steckt, die erzählt – und abergläubig drein blicken lässt. Aber all das, scheint nicht mehr zu interessieren. Man meint den Lauf der Dinge. Deutsch sein ist schwer in einem Deutschland, in dem gegenüber ~den schon länger hier lebenden~, ein Exempel nach dem anderen statuiert wird, um zu brechen.

    Meine Zuneigung zu diesem Land wird immer stärker, um so mehr ihr da Oben scheiße baut! Das war nicht immer so. Aber genau die Verwegenheit, die in den vielen alten Geschichten steckt, erweckt nicht nur Frohsinn in mir. Aber das gehört wohl dazu.

    Danke auch von meiner Seite, an dieses offene Forum und den „Perlenspieler„. ;)

  77. Mal das Thema aus gaz anderem Blickwinkel betrachtet
    Vielleicht habe ich ja auch etwas verpasst.
    Aber hatten wir jetzt eigentlich Staatstrauer?

    Ich fände das durchaus angemessen. Wir haben ja schließlich etwas zu betrauern. Oder ust das zu viel Symbolik? Ich bin da kein Spezialist staatlicher Etikette. Aber angemessen wäre es doch. Nach einem Anschlag, der unserem Land und unserer Kultur gegolten hat?


    • ich vermute, dass irgendwann im Januar, wenn sich hoffentlich der Zustand aller Schwerverletzten stabilisiert hat, mit Riesentamtam und allseits betroffenen Mienen ein ökumenischer Gottesdienst in Berlin unter Teilnahme des Politbüros abgehalten wird. Staatstrauer hieße ja, dass es in diesen herausfordernden Zeiten einen entsprechenden Vorfall gegeben hätte. Wir müssen doch nun mit dem Terror leben oder so.

      Was angemessen wäre, dazu fiele mir einiges ein, aber lassen wir das, ich werde sonst sehr bös.


    • Der Trauergottesdienst in der Gedächtniskirche war schon. Daß es nochmal einen gibt, glaube ich kaum.

  78. "Napoleonpreis" statt Karlspreis?
    Don Alphonso meint, Karl der Große sei mehr Schlächter als Vordenker der Einheit Europas gewesen. Mag sein. Freilich ließe sich das genau so von Napoleon oder Hitler behaupten. Deutsche waren sie alle drei nicht. Am dauerhaftesten profitiert haben wir bestimmt nicht von Karl, sondern von Napoleon, der die Kleinstaaterei beseitigte und uns erstmals ein Straßensystem, Polizei, Gendarmerie und das Bürgerliche Gesetzbuch (Code civil) hinterließ.

    • Prinzipiell bin ich kein Freund gewaltsamer Eroberungen.

    • Erinnerung, sprich:
      Karl der Große und das ganze 8 Jahrhundert soll’s ja gar nicht gegeben haben …las ich mal vor zirka 40 (?) Jahren in der ZEIT in der U-Bahn.
      Hat sich das inzwischen „erledigt“? Oder streitet man noch?

    • Adolf H., der nichtdeutsche Österreicher?
      Selbst nach seiner Einbürgerung ins Deutsche Reich war er noch immer kein Deutscher? Heute ist Stefanitag auf Österreichisch.

    • Titel eingeben
      Naja, ob die drei Herrschaften Deutsche waren, hängt von der Definition (genetisch, staatsrechtlich, kulturell) für selbiges ab. Napoleon was sicherlich kein Deutscher (naja, vielleicht ein paar Vandalengene), hat aber z.B. Hitler nur im staatsrechtlichen Sinne „entdeutscht“, beginnend mit der von Napoleon erzwungenen Abdankung Franz II anno 1806 als deutscher Kaiser.
      Karl der Grosse war (West-) Germane/Franke. „Deutsche“ im Sinne einer einheitlichen Sprache/Kultur gab es damals noch nicht. Die Franken und ihre Vorläufer besiedelten im wesentlichen das oberrheinische Tal, in etwa zwischen Mainz und Amsterdam, wo sie die Roemer mit allerlei Plünderung und Flusspiraterie ärgerten. Mit dem Zusammenbruch des römischen Westreiches haben die Vorfahren Karls die roemisch-gallische Provinz im Süden sukzessive unterworfen, allerdings auch östliche Gebiete bis ins heutige Thueringen.
      Lustigerweise ist also die (nur) staatsrechtliche Ausdeutschung Hitlers einem protodeutschen Herrscher und seinen germanischen Franken zu verdanken, deren Stammesname (und auch Gene) die vormaligen Gallier bis heute stolz tragen.
      Summa summarum: Vorsicht mit dem Fingerzeigen in Europa, alle sind mit allen irgendwie schon mal verstrickt gewesen.

      Frohes Neues
      Der Onkel

    • @kdm
      Das ist die These vom „erfundenen Mittelalter“ von einem Mann namens Illig (Gunnar Heinssohn, der immer für Demographiefragen zitiert wird, ist da auch involviert). Wird in der Fachwelt zu Recht nicht ernst genommen.

    • NAP, der beglücker und freiheitsheld !
      natürlich haben wir alle von NAP, diesem freiheitshelden profitiert, denken wir nur mal an die ruine in Heidelberg, wäre das schloss erhalten geblieben, wären da gar keine touristen.

      und was ist mit den württembergischen landeskindern, die NAP an der Beresina erfrieren lies ?

      alles nur beispiele, der dicke rest wird gerne nachgereicht !

      kommt bald statt dem Karlspreis der Hitlerpreis und wir überspringen NAP einfach ?

    • @Django
      Das Heidelberger Schloss hat schon Ludwig XIV. plattgemacht (leider nicht ganz…da ich regelmäßig die Stadt aufsuchen muss, gehen mir die dortigen Touries sehr auf die Nerven).

  79. Und a propos Trauer
    George Michael ist friedlich verschieden.

  80. Einer muss noch sein, dann ist für heute aber wirklich Schluss:
    Gerade eben aus der HuffPo: Es gibt Leute die große Vorteile darin sehen, Trumps „Mauer“ zu Mexiko aus Solarpaneelen zu konstruieren, sozusagen Grenz- und Umweltschutz auf einen Streich:

    „One of the hottest issues in the U.S. presidential campaign was Donald Trump’s pledge to build a wall with Mexico. Writing from Mexico City, Homero Aridjis and James Ramey offer a highly innovative proposal: Instead of Trump’s wall, they want to build a border of solar panels. “It would have a civilizing effect in a dangerous area,” they contend.

    “Since solar plants use security measures to keep intruders out, the solar border would serve as a de facto virtual fence, reducing porousness of the border while producing major economic, environmental and security benefits on both sides.” Such an installation, they continue, “would make trafficking drugs, arms and people all the more difficult for criminal cartels.

    In Mexico, the solar border would create a New Deal-like source of high-tech construction and technology jobs all along the border, which could absorb a significant number of would-be migrant workers on their way to cross into the U.S. illegally, at great physical risk.”

    Was wohl die Grünen dazu sagen werden? Trump, dem verrückten Hund könnte man’s wohl zutrauen, wenn sich’s nur halbwegs rechnet, und sei’s aus Daffke den grünbepinselten Democrats gegenüber.

  81. Entwicklung oder Dynamik der Zeit
    Wenn ich es denn so sagen darf

    ich halte sehr, sehr viele, die immer noch auf dem Wort alternativlos rumreiten und dergleichen mehr für fixiert und festgefahren, wie halt so nen Kolbenfresser.

    Tut mir leid, da gäbs schon mehr und Interessanteres zu beobachten.

    Tja, jemanden, der die Einordnung der Maghreb-Staaten als noch nicht sichere Herkunftsländer Merkel in die Schuhe schieben will, ist auch so jemand, der mit dem Finger auf andere zeigt, denn auf die dafür Verantwortlichen zeigt der oder die nicht, SPD und Grünen regierte Bundesländer sorgen genau dafür.

    Lamentieren Sie bitte nicht, schreiben Sie die entsprechenden Politiker doch bitte an und fragen diese, weshalb diese dagegen sind, statt das durchzusetzen.

    Eines noch – wer glaubt, innenpolitisch würde sich im kommendem Jahr nichts ändern, wird sich noch die Augen reiben.

    Damit meine ich nicht die Bemühungen vom völligen SPD-Loser Maas, Hatespeech oder Fakenews wie Don´s Beiträge strafbar zu machen.

    Ich vermute ja, innenpolitisch wird es einen Rechtsruck geben, der selbst Dregger ein anerkennenswertes Nicken abfordern würde.

    Schlimm ist einfach, dass erst wirklich Arges geschehen muß, bevor an sich Selbstverständliches, nämlich die Durchsetzung des Rechtsstaates und des Gewaltmonopols des Staates wieder auf den Weg gebracht wird.

  82. @ Klaus Keller 25. Dezember 20:54 Uhr
    Zitat: „Ein guter Organist ist unabdingbar.
    Als Kind dachte ich immer das die Bänke falsch herum stehen.“

    Da sagen Sie was!
    Ich habe als junges Mädchen Karl Richter in München
    gehört – und auch gesehen! Ich war hin und weg.
    Karl Richter war + spielte so ernst und entrückt schön.

    Ich sang dann später in einem Kirchenchor.
    Chorsingen hat etwas erhebendes, man ist vereint ohne
    sich zu nahe zu kommen. Besonders bei tiefen Tönen
    spürt man, wie die Seele…äh… das Belohnungszenrum
    begeistert vibriert + schwingt.

    https://www.youtube.com/watch?v=uoiXvQhWrKY
    Handel Georg Friedrich – 6 Organ Concertos , Op. 4
    (Karl Richter & Munchener Bach Orchester)

    • noch was zum Thema Orgel
      Philipp Klais hat die Orgel in der Elbphilharmonie gebaut.
      Auf der web-site der Orgelbau-Familie Klais befindet sich
      eine Sammlung mit Aufnahmen neuerer Instrumente zum
      Reinhören und Herunterladen.
      Mit guten Kopfhörern bekommt man richtig „Gänsehaut“.
      http://www.orgelbau-klais.com/m.php?sid=255&page=1

    • Orgelkonzert in Amorbach
      war eine meiner ersten LPs vor ca 40 Jahren.
      GfHs Nr 10 in d-moll op 7,4 in einer reinen Orgelfassung hat mich sehr beeindruckt.

      Man muss sich ggf die Kirche als Einrichtung wegdenken.
      Kirchenorgeln ersetzten ggf einst den Konzertsaal oder die Dorfdisco.
      Ich suche im Moment eher die aufhellende Wirkung und weniger die Dramatik. Bei Bach also eher P+F in D-dur anstatt D-Moll eher Händel als Beethoven owohl der einem ja auch nie im Stimmungskeller liegen lässt. Wagner wirkt auf mich oft überzogen.

      Im Moment entdecke ich Händel glücklicher Weise wieder.
      Im Internet kann man kostengünstig reinhören.
      Deswegen die links die ich hin und wieder einfüge.
      Wenn es einem nicht gefällt muss man ja nicht dabei bleiben.
      Auf mich wirkt es :-)

  83. Die Krämerseele in mir
    macht an dem Beispiel Amri folgendes fest: Er soll mit bis zu 8 Identitäten unterwegs gewesen sein. Angesichts des vollkommenen behördlichen Kontrollverlustes (vulgo Überblick) könnte es doch sein, daß die Anzahl der „Geschenkten“ doch nicht die Ausmaße hat, die wir befürchten.
    .
    Gehen wir mal von einer angenommenen Zahl von 200 000 Wesen mit ungeklärter Identität aus und legen wir einen Schnitt von nur 4 Identitäten an, so würde sich die reale Zahl doch auf 50 000 reduzieren?
    .
    Aber, sollte es so sein, selbst das würde uns a.E.d.T. noch als politische Glanzleistung untergeschoben, wetten? Üs doch alles nüch so schlümm, watschel, watschel….
    .
    Was will ich sagen? Don, bleiben Sie und Ihre Kollegen auf der Spur eines Herrn Amri durch die Sozialämter der Republik. Auch wenn das schließlich nicht gut aussehen wird für unsere hochgelobte Verwaltung. Jetzt muß alles auf den Tisch.
    (DdH)

    • Deja, wenn Sie so weiter rechnen,
      müssen wir uns doch glatt Migranten ins Land holen, weil bei Ihnen ein Minusbestand rauskommt.

    • Daran habe ich auch schon gedacht
      Da nach dem Auffliegen etlicher eingewanderter Verbrecher herauskam, dass sie unter verschiedenen Identitäten Geld abgegriffen hatten, könnte es tatsächlich sein, dass die Anzahl derer, die seit September 2015 ins Land strömten, etwas geringer ist, als man befürchtet.

      Oder als man sich bei den Grünen erhofft.

    • das ist schon eingerechnet worden
      … deshalb wurden aus den 1,1 Mio offizielle 890.000 für 2015. Obwohl ich dieser de Maiziere Zahl nicht glaube… weil viele nachregistriert wurden.

      Es ist und bleibt ein einziges Desaster. Es wäre eine Lachnummer, wenn der Wahnsinn nicht hunderte Milliarden verbrennen und uns Amris „bescheren“ würde.

      Aber es wäre immerhin interessant zu wissen, um wieviel Steuergeld betrogen wurde und wohin das geflossen ist und welche Anstrengungen gemacht werden, das Geld wiederzubeschaffen (Null?).

  84. Die Wichtigkeit der Gesetzlichen Rente wird überschätzt
    Daß die Rente für die Jüngeren unter uns in Zukunft nicht so üppig ausfallen wird, ist seit langer Zeit bekannt. Und ich bin mir sicher: wer heute mit dem Studium fertig wird und seine ersten Schritte im Berufsleben macht, dem ist das auch bewusst. Nur sind das Leute, die ruhig und besonnen an ihrer Karriere basteln und nicht den Hipster raushängen lassen. Das Bild von jungen Menschen ist aus meiner Sicht falsch. Die sind viel vernünftiger und nüchterner, als Viele von uns denken!
    Die Rente spielt einfach nicht mehr die große Rolle als alleinige Quelle von Einkommen wie früher. Es werden gerade die Jüngeren durch Erbschaften ein ganz nettes Vermögen erhalten. Dazu kommen Einkünfte aus Vermietungen und Aktienpakete. Nicht zu vergessen ist ein sich in letzter Zeit abzeichnendes, umsichtigeres Paarungsverhalten. Auch Männer (und nicht nur wie früher Frauen) schauen auch mal auf Kontoauszüge des Partners, bevor sie vor den Traualtar schreiten. Das alles zusammen wird für sehr Viele in 30 bis 40 Jahren eine üppige gesetzliche Renten kompensieren, die es dann nicht mehr gibt.

    • "Die Rente spielt einfach nicht mehr die große Rolle als alleinige Quelle von Einkommen wie frühe
      … sagte der freundliche Herr von der H.M.

      Allerdings auch schon vorvorgestern. Kennen wir alles.

      Könnte ja auch klappen. Rein theoretisch.

      Vorausgesetzt, es gibt keinen Crash, im Zuge dessen sich erst noch herausstellen wird, was bereinigte Aktienpakete tatsächlich wert sind. Spätestens dann dürfte es auch eine massive Abwertung von Immobilien-Besitz geben. Plus Sondersteuern. Ernsthaft krank werden sollte man auch besser nicht. Oder gar vom Arbeitsmarkt verdrängt. Dann verbrauchen Sie nämlich erst mal vorgezogen ihr Vermögen. Zinsen kommen schon gar nicht mehr vor in der Rechnung? Hat was.

      In Amiland gehen die Pensionsfonds immerhin schon reihenweise Pleite.

  85. Ganz was anderes.. Managerinnen sind ideenreicher
    brabbelt die ehemals kopfkluge Rückseite vom Blog.

    Aber so das vorgetragene Theorem, es wirkt erst bei einer großen Anzahl im Betrieb tätiger FührungskräftInnen.

    Hmmm…., gibt es da ein Beispiel ?

    Merkel, Nahles, v.d.Laien, Schwesig, Kramp-Karrenbauer, Käßmann, Kahane….
    arbeiten eigentlich auch alle bei derselben Firma.

    Politik ist Management.

    Na, sehen Sie JETZT die Richtigkeit der umseits vorgetragenen These ?

    Ich auch nicht .

    • I never thought of losing, but now that it's happened, the only thing is to do it right.
      Intelligente Zeitungen würden sich für einen solchen Artikel schämen.
      Die FAZ nicht.

      Entweder fehlt es an Scham oder an Intelligenz…. oder an beidem.

      Immer erschreckenden, wenn man beim Zerfall einer Institution zuschauen darf.

    • Logisch
      Den Damen fehlt der MIHIGRU, sonst wird das nix.

    • Ja, Goodnight, schad' um die FAZ .
      Das war mal wirklich, jüngere werden das kaum glauben, eine gute Zeitung, viel Information, Meinung säuberlich getrennt davon, und durchaus divers, im GUTEN Sinne.
      Dann wurden die Artikel immer blöder, viel Gutmensch, so viel Meinung, so wenig Ahnung , Gipfel dann bei Ukraine-muß-sofort-an-EU-Tropf-Deutschland-zahlt-weil-USA- das-will ,und eine Menge Germans to the front Artikel, in denen man uns schmackhaft machen wollte, wie schön es wäre, wenn deutsche Jungs wieder im Leichensack heimkämen, für französische, EU-ische, amerikanische, Interessen.
      Dabei gab es immer ein lebendiges Forum, in welchem, zugegeben, die ,,Autoren“ lebendig geröstet wurden für ihren Quatsch.

      Dann war es aus mit dem Forum, nur wenige Artikel (Sticken für Ostern-der neue Trend) hatten noch eine Kommentarfunktion.
      Wenn Besonnenheit und Gelassenheit und Ruhe als erste Bürgerspflicht,und das Vermeiden aller Zusammenhänge, und normaler Emotionen nach Schweinereien, wichtig waren, wie eben bei dem Weihnachtsmarktnichtvorkommnisdasmitnixwaszutunhat, dann will man ungestört redaktionell wirken, im Rahmen der Volxerziehung.

      Heute steckt hinter der FAZ nur dann ein kluger Kopf, wenn jemand einen Fisch darin einwickelt.

    • "Politik ist Management."
      Echt? Und ich dachte, Frau Merkel „muß“ ihrem Land „dienen“.

      Und die Frau vdL dient ebenfalls:
      https://deutsch.rt.com/europa/40664-bundeswehr-amerikaner-erwarten-es-von/

      Hack-Ordnung und so. Derweil betritt die Bühne …

      „In Deutschland befinden sich Tausende Terrorverdächtige, die vom Staat nicht kontrolliert werden, heißt es von seiten des britischen Geheimdienstes.

      Mindestens 7.000 Islamisten sollen sich nach Erkenntnissen des früheren Anti-Terror-Chefs des MI6, Richard Barrett, bereits in Deutschland aufhalten. 550 seien „wirklich gefährliche Extremisten und potenzielle Terroristen“, sagte Barrett in einem BBC-Interview, berichtet „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“. Diese hohe Zahl sei „für die deutschen Behörden nicht zu managen“. “

      Soviel also zum Thema „Wir schaffen das“ hin zu Kapitel II: „Für die deutschen Behörden nicht zu managen“. Was wollte der Vorsitzende von der Jungen Union noch gleich? Ein FBI, dem unsere Sicherheitskräfte untergeordnet werden?

      Doch doch. Politik ist „Management“. Tom Cruise. „Die Firma“. Und so.

      ;-)

    • @Otto Moser
      „Heute steckt hinter der FAZ nur dann ein kluger Kopf, wenn jemand einen Fisch darin einwickelt.“

      You made my day!

  86. „ ... in Zeiten des Terrors"
    Im Schweizer Boulevardblatt BLICK steht unter dem Titel „Deutscher Winter 2016″ folgendes zu lesen:

    http://www.blick.ch/news/politik/fam/frank-a-meyer-deutscher-winter-2016-id5948428.html

    Der Autor, Frank A. Meyer, lebt in Berlin und gilt in der Schweiz als linkskonservativ.

    • Schweizer Zeitungen lesen in Zeiten der Verdunkelung des Landes durch
      die Hellen.

      Basler Zeitung, ja sogar den Boulevard Blick, sollte man lesen.
      In der Bild waren, soweit ich das bei spitzfingerigem Studium feststellen konnte, nie Beiträge solcher Qualität.

      NZZ ist eher a bissl fad, und erinnert an heimische Kost, aber die obigen..

      So muß das in der DDR 1.0 gewesen sein, mit Westfernsehen, und manchmal Westmedien in Print.

      Sogar das österreichische Boulevardblatt krone ist wohltuend, jedenfalls aber sein ziemlich offenes Leserforum.
      Man braucht manchmal einen Magen für Volkes Stimme, es wird auch viel in Dialekt geschrieben (nicht soo das Problem für Bayern), und in Anseheung der Wahl van der Bellens darf man das Forum dort nicht mit der Mehrheit verwechseln.
      Neo-Österreicher, ebenso wie Neo-Deutsche, lesen wenig, und posten noch weniger, aber sie gehen wählen.

      Solange ihre eigenen Parteien noch nicht so weit sind, wählen sie gern Sozi, auch mal grün.

    • Titel eingeben
      Sehr klare Worte des Schweizer Herrn Meyer. Wieso liest oder hört man solch‘ Texte nicht in unseren leidigen Medien? (Dumme Frage, sorry).

    • @zuvielgesellschaft
      Vielen Dank für den Link, auch wenn er nur meine Filterblase erweitert.
      Die Schweizer Eidgenossenschaft und deren Entstehen waren mir schon immer sehr sympathisch. Beschworenes, basisdemokratisches und wehrhaftes Multikulti, das wahrhaftig auf gemeinsamen Werten und deren Verteidigung beruht: „Die Schweiz hat keine Armee, sie ist eine Armee!“
      Aber auch dort wird schon fleißig an der Übereinkunft der Altvorderen zu ihrem Staatswesen genagt.

  87. Sorge um Weihnachten
    Sehr geehrter Don (oder wie lautet die standesgerechte Anrede?),

    müssen wir uns in diesen Tagen Sorgen machen, daß Sie, statt Bach, einen guten Roten und zustehende feine Sepzialitäten genießen, noch in der Nacht zum und am Morgen des ersten Weihnachtsfeiertages am Rechner sitzen?
    Alle Ihre Leser wünschen doch in Vorfreude auf die kommenden Beiträge auch Ihnen besinnliche Weihnachtsstunden!

  88. Herrje, Goodnight vom 25. Dezember 2016 um 21:54 Uhr
    Nun zum Mitschreiben. Die Polizei verwendet bei der Terrorismus- und Verbrechensbekämpfung bleilose Deformationsgeschosse die sich aufpilzen ohne das daß Projektil sich zerlegt (erkenntlich an 4-fach vorperforierter Kunststoff-Kappe). Somit wird die Geschoßenergie (ungef. bis 700 Joule) direkt auf den zu stoppenden Körper übertragen. Durch die größere Fläche des aufgepilzten Projektil sinkt die Gefahr von Durchschüssen und somit der Gefährdung von Passanten (ich habe bei einer genehmigten Demonstration im Stellungsbau mit normaler 9mm x 19 Munition der Bw auf 5 m Abstand auf dem Truppenübungsplatz Münsingen locker mit der Uzi eine 45 cm starke Fichte durchschossen. Ich glaube die hätte auch 60 cm dick sein dürfen.)
    .
    Übrigens, Feuerstoß oder Dauerfeuer, ist trotz der martialisch wirkenden Maschinenpistole im Polizeieinsatz wohl die absolute Ausnahme, wie z.B. wenn ein Kfz nicht den Anhalteanweisungen folgt.
    .
    Übrigens, deutsche Panzersoldaten lösen selbst solche Fälle mit Einzelschüssen aus der P 8. Wer innert sich nicht an den Feldposten damals im Kosovo auf einem Leo II, der ganz hartgesotten, aufgestützt auf den Panzerturm, diesen Zastava mit Bewaffneten zum Stehen brachte?
    (DdH),

    • What did one shepherd say to the other shepherd? Let's get the flock out of here!
      Himmel, Herrgott, Sakrament.

      Die Polizei, die Polizei, die Polizei geht rum…und rum …und verwendet bestimmt keine Deformationsgeschosse bei der Terrorismusbekämpfung, sondern, wie oben von mir aufgeführt, eher Munition (siehe HK MP 7)die gerade nicht aufpilzt sondern Schutzwesten durchdringt, ja mei, weil sie im ganzen Stück durchfliegt und nicht auf der Westenoberfläche zärtlich zerbröselt.

      Hingegen nutzt der gemeine Streifenpolizist seit über 10 Jahren Deformationsmunition. Wegen der geringen Gefährdung Unbeteiligter. Aber auch nur, weil er nicht mit einem hochgerüstete Terroristen rechnet.

      Unabhängig davon ist auch Deformationsmunition keine Atomwaffe, d.h. wie oben beschrieben fällt da keiner sofort um. Auch kein Kniehoher Hund.

      Egal.

      Sie haben drauf, sie sind Veteran, Sie haben eine Fichte gemordet, damals beim Bund. Und natürlich waren das 45 cm. Auf 5 Meter. Natürlich.

      Whatever, lassen wir einen Experten wie hickock45 sprechen:

      https://www.youtube.com/watch?v=s30IjVts73M

    • @deja...
      „Übrigens, deutsche Panzersoldaten lösen selbst solche Fälle mit Einzelschüssen aus der P 8. Wer innert sich nicht an den Feldposten damals im Kosovo auf einem Leo II, der ganz hartgesotten, aufgestützt auf den Panzerturm, diesen Zastava mit Bewaffneten zum Stehen brachte?“

      Eigentlich wollte ich mich aus der Waffendiskussion heraushalten.
      Bei falschen historischen Aussagen muss leider der Klugscheissermodus angeschaltet werden. An dieser Schießerei haben auch andere Kräfte des „Feldpostens“ mit Langwaffen teilgenommen und draufgehalten. Kann man im Internet recherchieren, auch wenn ich mein Wissen von dem genannten Panzersoldaten selbst habe. Videos sind auch im Netz zu finden. Ein Kamerateam hat das Ereignis aus dem nebenan befindlichen Hotelzimmer von oben gefilmt. Allerdings ist mir nach wie vor nicht klar, ob damals schon die deutsche Staatsanwaltschaft gegen die Soldaten wegen eines Tötungsdelikts ermittelt hat.

  89. Jonathan Pie
    hier noch ein erhellender Beitrag zum Thema „Flaschen sammeln“:
    https://www.youtube.com/watch?v=jIRht6O7sCQ
    Schöne Weihnachten von Uli

  90. Hehe... freilich...
    mit einer 120mm Rheinmetall Glattrohrkanone als Backup entwickelt selbst eine P8 starke Überzeugungskraft…

    Naja, wie man hört, muss sich der IS dank erfolgreicher türkischer Kriegführung jetzt auch in diese Technik einarbeiten.

  91. Auch wenn's der Tagesspiegel ist (allerdings Martenstein):
    Eine zum Schreien komische (und leicht melancholische) Weihnachtsgeschichte aus dem Berliner Milieu:

    „Lass uns halt einen Flüchtling einladen“, sagte Kerstin. So geriet ein Heiligabend bei späten Eltern zur Peinlichkeit. Eine ziemlich berlinische Weihnachtsgeschichte

    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/martensteins-weihnachtsgeschichte-pizza-quattro-di-natale-ueberraschung-an-heiligabend/14990684-all.html

  92. @Otto Moser - Früher sagte man: Hinter jedem erfolgreichen Mann steckt eine sehr kluge Frau
    Vielleicht meinen die damit Frau Wagenknecht, die ja im Moment im Mutterschiff auch übermässig viel Aufmerksamkeit kriegt. Ich jedenfalls würde eine Studie, die auf irgendwelchen Daten in Island beruht, nicht für repräsentativ halten.
    .
    Meine Erfahrung ist es nicht, dass Frauen ideenreicher als Männer sind. Aber die Kombination kluge Frau und kluger Mann, die sich gegenseitig vertrauen und uneingeschränkt zusammenarbeiten, sind allen gängigen Männer-und Frauenclubs überlegen. Ich meine hier nicht Ehepaare, sondern ganz bewusst Arbeitspartner. Auf Frau Merkel trifft das nicht zu. Die arbeitet mit ihren Männern nicht zusammen, sondern exerziert Hierarchie und Weisungshoheit.

    • Arbeitspartner auf Lebenszeit
      Ihren letzten Absatz unterschreibe ich Blind. Diese Verknüpfung unterliegt der effizienten Aufteilung des Tuns und nicht nur des Vertrauens, uneingeschränkt.

      Und die Art und Weise des Zusammenarbeitens, sollte man der Ehe nicht vorenthalten, wenn sie nicht einschlafen soll. Ich konnte mir das schon immer sehr gut vorstellen.

    • Nun, Frau Heuse, diese Idee klingt nicht schlecht.
      Eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit einer Frau habe ich funktionierend, noch nicht erlebt.
      Aber ich hatte eine Sekretärin, die sehr gut war, und mit der ich in vier Jahren nicht ein scharfes Wort gewechselt habe.

      Aber Faktum :
      Ohne Männer wäre die Menschheit entweder schnell ausgestorben, ohne den homo sapiens auch nur hervorgebracht zu haben, oder hauste noch immer auf Bäumen, ohne Felle .

      Und ich meine jetzt nicht die Reproduktion, das wäre ohne Frauen wahrlich nicht gegangen, oder die Liebe, oder was.

      Nur die praktischen Erfindungen und deren Anwendung.

      Zugegeben, nicht NUR Gutes dabei, aber alles in allem habe ich schon recht.

      Und MÄNNER im Dunstkreis von Frau IM Merkel gibt es nicht.

      Sie sind eine Frau-meine Frage :

      Wie empfinden Sie bspw. Herrn Tauber als Mann ?

    • Zustimmung, werte Frau Heuse
      auch meine Erfahrung aus über 40 Jahren Arbeit. Wobei es durchaus mehrere Männer sein können, mit denen eine Frau arbeitet, man wird immer zu einem vernünftigen Ergebnis kommen. Im umgekehrten Fall wohl eher nicht. Das unproduktive Konkurrenzdenken ist unter Frauen weit verbreitet und hat mit Wissen und Können nichts zu tun, eher, wer ist die Schönste, sprich Frauen behindern sich liebend gern gegenseitig.

      In der Ehe verteilt man die Aufgaben nach Neigung und hält auch schon mal den Mund, wenn der Partner gänzlich anders an manche Sachen herangeht, als man es selbst tun würde. Nicht jedem liegt alles, jeder da nach seinen Möglichkeiten.

      Was Frau Merkel angeht, muss man sich nur ihre engsten Vertrauten ansehen, dann wird ihr System überdeutlich.

    • @Dr. plagiator
      Ich schließe Ehepaare nicht aus, aber es ist in unseren Breiten normalerweise nicht üblich, dass Ehepaare in der Wirtschaft Positionen haben, in denen sie sich direkt zuarbeiten. Ausnahmen sind gemeinsame Rechtsanwaltpraxen oder Familienbetriebe.

    • Team
      Die genannte ausgezeichnete Teamarbeit habe ich ebenso jahrzehntelang erlebt. Jeder konnte von jedem Projekte übernehmen oder wir sprachen uns bei sehr großen Projekten ständig ab und tauschten uns aus. Natürlich gilt zuerst der Mensch an sich und dann funktioniert selbstverständlich auch die Fairness in jeder Situation. So läuft das in unserem Land schon sehr, sehr lange. An genau dieser Stelle habe ich aber Zweifel, ob Menschen aus anderen Sozialisationen dies ebenso leisten können, da sie die Geschlechtlichkeit so krass überbetonen. Wenn in einer Firma wegen solcher Kleinigkeitskrämer ständig unnötige und unsinnige Diskussionen entstehen, wird das reibungslose Geldverdienen gehindert bis unmöglich gemacht. Ohne Moos nix los … Der Staat hat bestimmt einen geheimen Geldbaum, pflückt dort die Früchte und verteilt sie weiterhin wahllos an die Lautesten. Die Regierenden glauben ja auch, dass die Kontrolle im Landesinneren hübscher aussieht, als eine lückenlose Identitätsprüfung an den Außengrenzen. Was sagte uns unsere Mutter häufig: warte nicht darauf, dass etwas passiert, sondern sorge vor, damit nichts passiert. Mein Vater war außerordentlich weise und so zählte bei beiden immer erst das Menschliche, das für alle gültig ist und nicht das Geschlecht.

    • All men need something greater than themselves to look up to and worship.
      „Und MÄNNER im Dunstkreis von Frau IM Merkel gibt es nicht.“

      „Was Frau Merkel angeht, muss man sich nur ihre engsten Vertrauten ansehen, dann wird ihr System überdeutlich.“

      Ich beobachte, man ist auf dem Weg der Erkenntnis.
      Ich als Mann würde niemals auf die Idee kommen, dass Frau Merkel sich nur mit Frauen umgibt, und Männern, die Frauen gegenüber eher indifferent sind. Auch würde ich niemals fragen warum das so sei, wenn es so wäre.
      Und ob da auch entsprechende Verbindungen zu entsprechenden Personen in den Medien…. Geschweige denn, ob das gesamte Netzwerk genau auf diesem verbindenden Element beruht.

      Ich bin da eher wie Seehofer, Merz, etc. und alle anderen Männer. Ich sehe das nicht, was ich nicht ernst nehme. Auch dann nicht, wenn es mich vernichtet

    • Mann&Frau
      .

      Natürlich, Familienbetriebe. Meine 2. Aussage, bezog sich nur auf die Ehe an sich. Fand es wunderbar, dass Sie diese Komponente angesprochen hatten!

    • als Junge war ich in einem Bendiktinergymnasium mit Internat.
      Dort wurden Frauen als stets mögliche Reinkarnation der Gottesmutter Maria gesehen, die einzigen weiblichen Wesen waren aus unserer Perspektive sehr alt und in der Küche und so war das nicht weiter schwierig. Später wurde ich Chef von Frauen. Obwohl mir meine Hoden Anderes anempfahlen, konnte ich mich den teilweise sehr offenen Versuchungen und deren Begleiterscheinungen entziehen, aber mein benediktinisches Leitbild der Reinkarnation erlitt damals arge Beschädigungen.

      Ich heiratete und wir bekamen Kinder. Noch später wurde zufällig für 3 Jahre eine Frau mein Chef, sie war sehr gescheit und attraktiv, aber noch nicht jenseits der Menopause. Ich hätte sie na sie wissen schon können, unterließ es aber, obwohl mir meine……

      Noch später hörte ich von meiner ehemaligen klugen Chefin, sie sei dumm, ungerecht, eine echte Bißgurke geworden, treffe obskure Entscheidungen, gäbe sich nach außen aber versöhnlich und verständig und sei deshalb kaum angreifbar. Die Menopause verändert Frauen auch sehr stark.

      Ähnlichkeiten sind schon aus Korrektness rein zufällig. Aber vielleicht sollte ich doch mal den richtigen Organen gehorchen und dem Sauer seine Alte ausspannen?

    • Gamskampler, mir ist übel
      also ehrlich, wirklich, nicht Ihr Ernst oder? Soweit kann die Vaterlandsliebe doch nicht gehen…

      https://s6.postimg.org/ie6o7g9m9/merkel_ostern_2015_3.jpg

  93. Titel eingeben

    Bux T. Hude sagt:
    26. Dezember 2016 um 13:16 Uhr

    „Die Rente spielt einfach nicht mehr die große Rolle als alleinige Quelle von Einkommen wie frühe
    … sagte der freundliche Herr von der H.M.

    Allerdings auch schon vorvorgestern. Kennen wir alles.

    Könnte ja auch klappen. Rein theoretisch.

    Vorausgesetzt, es gibt keinen Crash, im Zuge dessen sich erst noch herausstellen wird, was bereinigte Aktienpakete tatsächlich wert sind. Spätestens dann dürfte es auch eine massive Abwertung von Immobilien-Besitz geben. Plus Sondersteuern. Ernsthaft krank werden sollte man auch besser nicht. Oder gar vom Arbeitsmarkt verdrängt. Dann verbrauchen Sie nämlich erst mal vorgezogen ihr Vermögen. Zinsen kommen schon gar nicht mehr vor in der Rechnung? Hat was.

    In Amiland gehen die Pensionsfonds immerhin schon reihenweise Pleite. “

    Herr Hude,
    auch mein Kaffeesatz gibt nicht her, wie die Zukunft aussschauen wird.
    Rumpelt alles zusammen, kann die gesetzliche Rente in D auch nicht mehr bezahlt werden.
    In den USA gibt es über 40000 Pensionsfonds, dass es da mal bei einigen knirscht, für mich nicht überraschend.
    Gesetzliche Rente in den USA ist gestaffelt, geht, wie aus diesem unverdächtigen IGM-Link zu entnehmen ist, bis zu 50% des letzten Einkommens.
    http://archiv.labournet.de/diskussion/wipo/rente/pensionsfonds_usa.pdf

    Im Kapitalismus knirscht es halt immer mal, funktioniert aber, während noch kein sozialistisches Modell funktioniert hat, auch nie funktionieren wird.
    Frau Wagenknecht hat ja mal wieder eine Idee, währe der nächste sozialistische Versuch eine Volkswirtschaft an die Wand zu fahren.
    Tja, manche kapieren es nie, auch wenn sie noch so belesen sind.
    Wäre ich jünger , ich würde D/Europa verlassen, in die USA gehen.
    Amiland überlebt auch Donald. da habe ich keine Sorgen.

    CocaCola funktioniert immer ;)

  94. Soeben zurückgekommen,
    nachgelesen, Wahnsinn pur.
    Danke Don,
    danke den Kommentatoren und für Alle im Nachhinein:
    Frohe Weihnachten

    • The 12 days of Christmas...
      Danke auch von mir, werde in den noch verbleibenden days of Christmas (bis 06.01.17) immer mal wieder im Don lesen. Macht Spass.

  95. Zur Ruhe kommen
    Danke Don für ein Jahr guter Unterhaltung und mehr,

    nach buntem Kugel-Kitsch, poliertem Silberbesteck, gutem Essen, rudolfinischen Rentieren auf Weihnachtsmärkten und sonstigem Klimbim, nach erfolgreich absolvierten Krippenspielen von Kindern und Enkeln und dem langsam eintretenden Erschöpfungszustand zu guter letzt noch alteuropäische Hochkultur von J.S.Bach für Gläubige und Ungläubige:
    https://www.youtube.com/watch?v=-Ur-Wr0ici8

    • Das ist mir zu hoch
      ich empfehle für schlichte Gemüter Georg Friedlich Händel
      der hier auch einen Hinweis gibt was mit der SPD zu tun sei
      die hier im Blog heute ein wenig zu kurz kommt.

      https://www.youtube.com/watch?v=x-T74hZ-lYI&list=RDx-T74hZ-lYI#t=15

      Hinweis zur SPD ab 1:33:46

      Es sind wieder die Prager. Da der Text nicht jugendfrei ist,
      konsequenter Weise OHNE Kinderchor und
      dem Sänger glaubt man was er singt.
      (ggf ein ehemaliges SPD Mitglied, muss aber nicht sein)

      Der berühmte Freudentaumel über den Sieg kommt gleich im Anschluss.

    • Noch eine Empfehlung ohne SPD Bashing
      Gleicher Komponist, gleiches Orchester.
      Ich hatte das Werk in meinen Kurzzeittherapieempfehlungen
      schon verlinkt

      https://www.youtube.com/watch?v=CzdzFBUR7HA

      Hier Einstieg bei 1:02:53

      Der Oberlehrerhafte Ton von Bach fehlt, wie so oft bei Händel, völlig.
      Da ich kein italienisch kann weis ich nicht was der gute Mann da singt.
      Ist halt keine Hochkultur sonder nur Tenor (wenn ich mich nicht irre)
      Mir gefällt die sich entwickelnde Struktur.
      Hier geht es nicht um Demut sondern eher um Ermutigung

      – Händel bedeutet im vgl zu Bach m.E. eher Lebensfreude.
      (Wagner wäre ggf eher Größenwahn, aber lassen wir das)

      PS Beethoven hielt Händel für den Besten, nicht Bach!

    • Und für Seniorengeneration Pop: Lieb Vaterland - Breitscheidplatz (R. Klick, J. Knieper, ...)
      Fast erstaunlich, wie sicher ich mich als Tonfilmkonsument im Amiheli über der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche fühle …
      https://youtu.be/_7KHK9j0y-g?t=1m47s

      Damals, als das Böse noch an einem bestimmten Hochhaus bzw. hinter der Mauer begann….

  96. Unsichtbarkeit
    „Tradition sollte es sein, an der Spitze des Fortschritts zu marschieren!“

    Wir diskutieren über Pistolenkaliber zur Terrorabwehr? Sinnlos!

    Wir loben Frankreich, weil es unter dem Eiffelturm Paras mit Sturmgewehren patrouillieren lässt? Sinnlos!

    Wir schauen nach Ungarn, weil Schützenpanzerwagen im öffentlichen Raum stehen? Sinnlos!

    Warum? Darauf komme ich gleich. Vorher noch ein Blick auf das obige Zitat.

    Von Zeit zu Zeit dreht sich das große Rad. Wer dann Tradition missversteht und sich an die Vergangenheit klammert, gerät unter die Räder.

    So wie die Feudalstaaten, die beim Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert unverändert der Philosophie des Kabinettkrieges anhingen und das Potential der neu geschaffenen Wehrpflicht nicht zur Kenntnis nahmen, bis sie unter dem dadurch möglich gewordenen napoleonischen Massenheer begraben wurden.

    So wie die Strategen beider Seiten, die vor 1914 nicht erkannten, dass die Feuerkraft schnell und präzise schießender Waffen eben diese Massenheere obsolet gemacht hatte.

    So wie einen Krieg später die west- und osteuropäischen Staaten, die nicht rechtzeitig verstanden hatten, dass die lähmende Wirkung dieser Feuerkraft durch die sog. Mechanisierung (Waffe auf ein Fahrgestell setzen und das Ganze panzern) aufgehoben worden war.

    Die nächste Drehung des großen Rades war die Entwicklung der Atomwaffe, die bedarf hier keiner Betrachtung.

    Danach jedoch erfolgte noch eine weitere und bisher letzte Drehung.

    Nämlich die zur Unsichtbarkeit. Der Angreifer handelt in vollem Licht, da er aber so aussieht wie alle anderen, ist er für die Abwehr unsichtbar. Bis sein Angriff sich auswirkt. Bis es also zu spät ist. Der Angriff wird als solcher erst erkennbar, wenn der Rucksack hochgeht; wenn der Schütze das Feuer eröffnet; wenn der Sattelschlepper in den Markt einschlägt.

    Gegen solche Angriffe helfen größere Kaliber, uniformierte Polizeibeamte, martialisch bewaffnete Paras und parkende SPW nichts. Betonpoller? Urteilen Sie bitte selbst.

    All dies dient eher der weiteren Komatisierung der bedrohten Bevölkerung.

    Gegen Angriffe aus der Unsichtbarkeit hilft nur die Unsichtbarkeit der Abwehr. Und die Verteidigung in der Vorhand.

    Terror wird abgewehrt durch Geheimdienste und SEKs. Das SEK muss vor dem Bett des Terroristen stehen, bevor der auf dem Weihnachtsmarkt steht.

    Ein Innenminister, der das nicht hinkriegt, gefährdet die Innere Sicherheit.


    • Ihre Abfolgen unterschiedlicher Kriegsführungsarten finde ich gut beschrieben, die Konsequenzen, die Sie daraus ziehen, klingen mir aber etwas arg nach Minority Report.

    • Every civilization finds it necessary to negotiate compromises with its own values.
      Yep, chirurgische Eingriffe sind die einzige Möglichkeit einen solchen „Krieg“ im Rahmen der westlichen Werte zu führen.

      Ist nur blöd, wenn dann eine Frau die Nerven verliert und die Grenzen aufmacht und 700 tsd. potentielle Gefährder ins Land holt…unkontrolliert.

      Dann hilft auch das ganze James Bond Gedöns nichts mehr.

      Das Versagen der Behörden war vorhersehbar und unvermeidlich. Die wussten das, also alle, bis auf all die politisch besetzten Präsidentenposten oben in den Türmen.

      Jetzt wird es unschön, jetzt kommt der Instinkt, die Natur.

    • Terror wird auch durch unsere Gelassenheit abgewehrt.
      Wir haben es m.E. auch
      mit mehr alltäglicher Gewaltkriminalität zu tun
      da hilft dann schon das wirkungsvollere Kaliber,
      und die Präsenz der Ordnungshüter und
      Assassinen sind keine Erfindug der Neuzeit.

    • Innere Sicherheit
      Civilitas, in Ihrem Inneren spüren Sie es schon. Sie wollen es nur noch nicht in die bewussten Schichten Ihres Ichs hochsteigen lassen.

      Es ist nicht das Ziel der „Regierung“ und der Nebenregierung „Bundesrat“, deutsche Bürger zu schützen.

      Wie kann ich diese These beweisen?

      Nichts leichter als das.

      Wenn die „Regierung“ deutsche Bürger beschützen wollte – und die „Regierung“ weigert sich ja bereits offen, deutsche Bürger als deutsche Bürger zu bezeichnen (Freuen Sie sich schon auf die Neujahrsansprache von IM Erika?) – würde sie es tun.

      Weil sie es tun kann- siehe bspw. G7-Gipfel Schloss Elmau. Das M.-Regime verlautbart „Absichtserklärungen“. Mehr nicht. Taqquiya pur.

      Sie müssen sich daran gewöhnen, Bürger zweiter Klasse zu sein. Sie sind nur ein Dhimmi. Dhimmis haben zu gehorchen und zu sterben, wenn einer der neuen Herrenmenschen das so möchte.

      Lauschen sie dem beredten Schweigen der „Islamverbände“ zum Breitscheidplatz.

      In WON heute phantasiert Thorsten Krauel davon, uluvF müsse „Gleiche Rechte für alle durchsetzen“. Ein neckischer Träumer.

      Ich finde die deutschen Waffengesetze für mein ganz privates Wohlbefinden sehr hinderlich.

      Merry Xmas. War is over. If you want it.

    • Schön wärs
      Das kontrollierende System muss immer etwas grösser sein als das zu kontrollierende.
      Das wir immer die Probleme des Tages t mit den Lösungsansätzen des Tages t-1 zu bewältigen versuchen (müssen?), ist eine Menge Glück und Ahnung nicht ganz unwichtig.

      Darum bin ich auch skeptisch, was „künstliche Intelligenz“ betrifft – der phantasievolle Induktionsschluss ist schwer zu programmieren.

      Glücklich zu werden, heisst vor allem seine eigene Halbwertszeit nicht zu vergessen, und das Glück der Menschen, die in der unmittelbaren Nähe wertvoll sind – das gibt schöne Rückkoppelungen, die dem egozentrisch konsumierenden Raffke immer entgehen werden.

      Darum sind auch ideologisch-religiöse Verheissungen so blutleer – da gibt es keine Person, die antwortet.
      Wer doch Stimmen hört, sollte lieber zum Arzt gehen.

  97. WE know that you did it! YOU know that WE know that you did it!
    Tja, also die kommen bestimmt nicht aus Tunesien oder so…nee…ganz bestimmt nicht…also überhaupt nicht…kann gar nicht sein

    http://www.bild.de/regional/berlin/mordversuch/fahndung-nach-u-bahn-zuendlern-49486336.bild.html

    • Tja, der eine oder andere vielleicht nicht
      http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.545643.php

      Aber ich habe eh Probleme, so junge Leute auseinander zu halten. Außerdem ist es doch egal, ob Tunesien oder nicht, viele machen dort Urlaub, aber es ist lt. Rot-Grün kein sicheres Herkunftsland…

    • Schönleinstraße
      „Schönleinstraße … Schönleinstraße“ … genießerisch schnalzt der Kenner mit der Zunge.
      Alles Weitere läuft ab mit der Präzision eines Uhrwerks, dessenthalben sehr langweilig.

      Mihigru, dritte Generation. Keine Europäer.

      Brüder und Väter gehören zu der Sorte „Richter, wir wissen wo Dein Haus wohnt“. Also zehn Stunden Sozialdienst für Mordversuch.

      Andernfalls könnte sich im Richtermilieu mal wieder ein spontaner Selbstmord ereignen.

    • Ist das so? Ich denke., die Verdächtigen sind noch nicht gefasst.

    • @goodnight
      Ironie an#Um mit den Worten berühmter Männer und Frauen zu sprechen: Bloß keinen Generalverdacht, es handelt sich um einen bedauerlichen Einzelfall!#Ironie aus

  98. ENDE DER WEIHNACHTSSTIMMUNG
    schauen wir auf das bild und lesen den text, warum kann sowas nur im liberalen,

    http://bazonline.ch/ausland/europa/merkels-tote/story/21047209

    offenen, weltstädtischen Basel veröffentlicht werden ?


    • Weil man sich übers Ausland immer eher ausmähren kann als übers Inland, denn da gibts politischen Druck.

    • der Wohlfahrtsausschuss kommt !
      darf dann so ein artikel denn überhaupt noch in D verbreitet werden, wenn der Wohlfahrtsausschuss, äh………………. das Wahrheitsministerium, äh………….. das „Abwehrzentrum gegen Desinformation“ uns alle schützt ? lieber desinformationen abwehren als terroristische gefahren, das sind doch prioritäten.

      wer wird G.Dantons rolle übernehmen ?

      angesichts der weiter oben geführten diskussionen über distanzwaffen frage ich mich, ob im notfall von Weil am Rhein oder vom Aldi in Grenzach aus der sitz der BaZ am Aeschenplatz mit einer DM11 aus der glattrohrkanone des Leopard zielgenau mit chirurgischer präzision erreicht werden kann ?

    • Django, die Wacht am Rhein wird wohl in Basel sein ...
      … da darf man das.

  99. "es gibt momentan auch wenig Schnee in den Bergen. Noch nicht mal auf 1500 Metern, und jetzt schmil
    Ich hab mir das angeschaut und es ausprobiert: Ski auf Schnee aus Kanonen. Großartig, wirklich.
    Kalt genug für die Herstellung ist es auch. Das Hauptproblem ist jedoch Wassermagel. Südlich des Alpenhauptkammes ist es kalt und sehr, sehr trocken und das schon eine ganze Weile. Nördlich ist es etwas feuchter.

    Trockenheit ist übrigens kein Zeichen für Klimaerwärmung. Im Gegenteil würde eine Klimaerwärmung vermehrt Niederschläge zur Folge haben, auch Schnee. Hier entsteht gern Verwirrung und eine Verwechslung von Wetter und Klima. Wir sehen zum zweiten Mal in Folge einen extrem trockenen, relativ kalten, tageweise sehr kalten Dezember mit Schneefeldern ab ca. 2000 Meter und gefrorenen Wasserfällen überall. Die Pisten in Ischgl ab ca. ein Uhr mehr für Schlittschuhe geeignet, südlich entsprechend der Sonneneinstrahlung besser.

  100. Etwas verspätet...
    … hatte die Tage keine Zeit den Blog zu lesen. Danke für den lesenswerten Artikel! (Fast wie auf Bestellung – mehr kann man nun wirklich nicht erwarten, äh, wünschen)

  101. Du schreibst zu schnell - zweiter Versuch (wer redet mich eigentlich da mit "Du" an?)
    @Otto Moser – Ich kann ihre Frage nur mit Humor nehmen. Da ich von Frau Merkel wenig halte, bin ich im Verständnis von Herrn Tauber ein Arschloch, wie man in folgendem Link nachlesen kann:
    .
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article158467201/Wer-nicht-fuer-Merkel-ist-ist-ein-Arschloch.html
    .
    Ende November soll er Kanzlerin Merkel mit den Worten verteidigt haben, wer nicht für sie sei, „sei ein Arschloch“.

    Tauber kann sich an diese Worte nicht erinnern, entschuldigt sich aber, sollte er sie tatsächlich ausgesprochen haben.

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
    Meiner Erfahrung nach würde Herr Tauber nicht behaupten, sich nicht erinnern zu können, wenn er dieses Arschloch Zitat nicht gemacht hätte. Denn dann könnte er mit voller Überzeugung sagen: “Hab ich nicht gesagt, ich sag so was nicht”. Wenn er sich an das Arschlochzitat nicht erinnern zu können meint, nimmt man ihm auch nicht ab, dass er das Karnickelpapier nicht auch (mit)verfasst hat:
    .
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/cdu-generalsekretaer-peter-tauber-und-die-kaninchenjagd-14464873.html
    .
    Wenn Herr Tauber für mich arbeiten würde, würde er entweder so einen Schrott nicht sagen, oder er würde für mich nicht (länger) arbeiten. Aber ich bin halt nur ein Arschloch und nicht deutsche Bundeskanzlerin.

    • Haben wir nicht reizendes Polit-Personal
      Frau Heuse?

      Tauber war ja auch in den Fall der jungen Frau involviert, die sich durch eine Äußerung von Henkel (irgendwas mit süßer kleiner Maus für die Tochter und für die Mutter dann ähnlich) sexistisch ganz fürchterlich geschlagen sah.
      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/sexismus-und-die-cdu-suesse-maeuse-sind-gefaehrlich-14462388.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

      Ich hätte einen Tauber nie eingestellt (schon auf den ersten Blick völlig untauglich) und andere aus der Umgebung ebenso wenig. Merkel steht aber nicht mehr sehr viel Personal zur Verfügung, dem sie vertraut… da fallen dann solche verbalen „Leistungen“ schon mal unter den Tisch oder finden gar ihre Zustimmung.

      Ich las heute in der Welt einen Artikel über Seehofer, der berichtete, dass Merkel mangels verfügbarem Papier ein Faxgerät zerlegte, 20 Minuten habe sie gewütet und das arme Teil zerlegt, um an das Papier zu kommen… Also auch technisch völlig unbegabt, was bleibt da eigentlich an nennenswerten Fähigkeiten.

    • Das dicke Ende einer Sitzung
      Frau Merkel musste sich in der Sitzung mit dem sturen
      Seehofer schon zu lange beherrschen, ihre Fingernägel
      NICHT abzufieseln.
      Da brannte bei ihr die Sicherung durch.
      Gewaltsam riss sie das Papier aus dem Fax.
      Die anwesenden Knechte hatten sich nämlich unter dem
      Tisch versteckt, denn Madam hatte sich erst neulich
      Taubers Finger unter den Nagel reissen wollen…

      Ach, nun können wir endlich den Sinn der Raute deuten!
      > Sind ihre Finger blutig … ist das Gegenüber sicher.

      Auch warum sie weiter arbeiten muss, wird jetzt klar.
      Auch Herr Sauer fürchtet sich auch.
      Er will nämlich > 2017 in Pension gehen.
      Er hat sogar Obama gefragt, ob er sie mitnehmen könne…
      Wie Obama reagierte ist bekannt.

  102. Menschenverbrennen
    In Berlin haben am heiligen Abend 7 Migranten einen schlafenden Obdachlosen in Brand gesteckt (er hat zum Glück überlebt).

    Das finde ich fast noch schlimmer als ein Attentat.
    Da bricht jede Menschlichkeit in sich zusammen. Wenn so etwas passiert, kann alles passieren.

    • Das Video aus der U-Bahn mit den Feixern muss man wirklich ertragen.

    • Die Frage , Don, ist, müssen wir das wirklich ertragen ,
      oder handeln wir rational, und schicken sie alle dorthin, wo der Pfeffer wächst ?

      Im Vergleich zu dem, was es kostet, sie hierzubehalten, kann das nicht annähernd ,,teuer“ sein .

    • @Foxrommel
      Na ja, sowas haben in der Vergangenheit auch schon verrohte Deutsche gemacht…kann mich noch erinnern, vor Jahren mal einen Bericht über einen Fall in Ostdeutschland gesehen zu haben, bei dem eine Gruppe Schläger ein Zufallsopfer zusammenschlug und dann bei lebendigem Leib verbrannte, weil sie einfach mal einen Menschen brennen sehen wollten. Solche Leute gibt es leider immer.
      Allerdings muss man sich natürlich zu den einheimischen Gewalttätern nicht auch noch unbedingt gewaltbereite und unproduktive Jungmänner aus dem Ausland importieren.

    • tommy @ 27. Dezember 2016 um 01:25 Uhr
      tommy sagt:
      „Na ja, sowas haben in der Vergangenheit auch schon verrohte Deutsche gemacht“

      Das sehe ich natürlich auch so. Aber keiner soll mir bitte noch erzählen, hier kommen vom Krieg traumatisierte Asylbewerber.

      Und von den verrohten Deutschen gibt es Daten, man weiss wo sie wohnen/gewohnt haben etc. Aber gleichzeitig gibt es anscheinend eine sechsstellige Zahl Neubürger im Land, von denen jede Spur fehlt und man keinerlei Angaben hat – weil man einfach ohne Kontrolle Grenzen aufmachen musste.

      Man könnte jetzt auch schon sagen – genauso verroht sind Politiker, die nach solchen Geschehnissen einfach nicht zurücktreten.
      Politiker von Format der alten BRD wären schon zehnmal zurückgetreten und hätten sich öffentlich entschuldigt.

      Einen wehrlosen, betrunkenen Obdachlosen, der ohnehin schon ganz ganz unten ist, im Schlaf anzuzünden …

    • @Foxrommel
      Bzgl. der Politiker, die schon längst hätten zurücktreten sollen, gebe ich Ihnen völlig Recht. Der Fall in Berlin irritiert mich dann jetzt auch insofern, dass die Täter wohl tatsächlich syrische „Flüchtlinge“ waren (ich hätte eher mit länger ansässigen Intensivtätern gerechnet)…seltsame Weise, sich für die Aufnahme in Deutschland zu „bedanken“.

  103. @Gamskampler
    Ob Menopause Frauen wirklich so verändert, bin ich mir nicht sicher. Meiner Erfahrung nach ist es wohl eher so, dass Frauen bis vor ganz kurzem über gewisse Schwellen hinweg nicht weiter kamen. Wenn man jahrelang übergangen wird und Kollegen mit weniger Können und Erfahrung an einem vorbeirutschen, dann würde auch ein Mann bissig.

  104. Merkels System...
    „Was Frau Merkel angeht, muss man sich nur ihre engsten Vertrauten ansehen, dann wird ihr System überdeutlich.“

    Altmaier, Tauber, Kauder… na, fällt der Groschen?

    Richtig, allesamt fehlendes Haupthaar.

    Und deswegen wird sich der Jens Spahn da unbemerkt ranpirschen und sie erlegen wie einstmals sie ihren Förderer.

  105. zum Abwehrzentrum gegen Desinformation
    Ich stelle mir das so vor:

    Maas, Gabriel oder vdL geben eine Pressekonferenz
    und anschließend sorgt, der aus gutem Grund
    manchmal nicht ganz so liebe, Don Alphonso
    für die Vervollständigung der Wahrnehmung.

    • Im Prinzip, Herr Keller, eine gute Idee ,
      aber ob das Maasmännchen sich das jetzt sooo vorgestellt hat ?

    • An Otto Moser: Ich glaube nicht an Maasmenschen
      Ich glaube aber das es Wahlbeamte gibt
      die aus gutem Grund nur befristete
      Arbeitsverträge bekommen.

  106. Titel eingeben
    Jens Spahn, der aus Ottenstein in Westfalen, wo der CDU-Politiker noch Schatten wirft, wenn er in den dunklen Keller geht? Der mit der Pharma-Beratungsfirma? Der wo jetzt Staatssekretär im Finanzministerium ist, damit da wenigstens einer ist, der eine Banklehre gemacht hat? Der Westerwelle in schwarz?
    Jetzt weiß ich endlich, warum ich Team Sahra unterstütze, obwohl ich ihren Jubel um die Marktwirtschaft nicht mag. Nicht wegen der Marktwirtschaft, sondern wegen der Verbindung Ludwig Erhard und Otto Ohlendorf.

    • Um auf den aus Ottenstein Hoffnungen zu setzen
      muss man wohl arg verzweifelt sein. Und diese Hoffnung nur, weil er einmal widersprochen hat…. wie tief sind wir nur gesunken.

  107. OBDACHLOSE ANZÜNDEN
    @kyle broflovski

    sicherheit ist nicht das thema, das thema ist

    TITTYTAINMENT: arbeitslose und tätigkeitslose aus aller herren länder der welt müssen mit brot und spiele bei laune gehalten werden, und wenn eben keine bundesliga in der sportschau läuft, dann……….

    früher: der frühling der dringt bist ins innerste mark,
    gehn wir TAUBEN VERGIFTEN IM PARK

    heute: zünden wir mal einen obdachlosen an !

    ulF hat das mit ihrer hohen naturwissenschaftliche intelligenz – die es ihr ermöglicht, den opfern nur mit abgelesenen statements ihrer pressemanschaft zu kondolieren – mit mir längst erkannt oder bei mir gelesen.

    im übrigen hat der westen die russen nicht nur in die afghanische „falle“ gelockt, nein nun schnappt auch die syrische „falle“ für die russen zu und sie müssen erstmals direkt gegen den Leopard antreten.

  108. Titel eingeben
    @ Foxrommel 26. Dezember 2016 um 22:31 Uhr

    „Da bricht jede Menschlichkeit in sich zusammen. Wenn so etwas passiert, kann alles passieren.“

    Unsinn. Derlei Menschenverachtung geschieht hier dauernd, in mannigfaltigen Varianten, und quasi immer von ein und derselben Sorte Leute her, und es ist weder überraschend noch hat das gestern erst begonnen. Das ist völlig banaler Alltag, man liest solcherlei und anderes dieser Art doch jeden Tag in der Zeitung und nimmt das hier schon gar nicht mehr tiefergehend wahr, weil man ansonsten sinnlos jähzornig wird und Dinge sagt, welche die Vereinigten Sozialromantischen Schneeflöckchenbrigaden und das Wahrheitsministerium auf den Plan rufen. Also zügelt man schön fein seine unerlaubten Emotionen, kümmert sich um wichtigere Dinge des Lebens und wartet einfach ab, beobachtet den sich tagtäglich abspielenden Irrsinn und bereitet sich bestmöglich vor, bis die Lage irgendwann demnächst dann explodiert oder halt auch nicht.

    Und ganz ehrlich: Die viel größere Menschenverachtung ist es doch, daß derlei Dinge seit Jahren geschehen und daß jeder, der es wagt, darüber deutlich zu sprechen ausnahmslos als Rassist, Hetzer und Nazi diffamiert wird, und seit August 2015 hat sich das alles noch einmal deutlich intensiviert, jeder weiß es, jeder kann es lesen, sehen und gerne auch selbst erleben, wenn er will (oder auch nicht) und es wird außer dem üblichen politischen Geblubber nichts ernsthaft dagegen getan, weil halt nicht sein kann was nicht sein darf.

    Davon abgesehen ist der Vorfall eh in wenigen Tagen wieder vergessen, da ist dann Silvester und niemand will zwischen den Jahren mit so unangenehmen Dingen wie der Realität behelligt werden, hat ja doch bitteschön mit dem Breitscheidplatz und Weihnachten auch schon gut geklappt, ein Blick in die aktuellen Medien genügt, das „Thema Sattelschlepp“ ist weitestgehend durch, die Opfer bleiben anonym und an der Gedächtniskirche fließt längst wieder der Glühwein. Also jetzt erstma Silvester feiern, ordentlich besaufen und böllern, und dann kommt gleich die Amtseinführung des bösen Trump hinterher, da kann man auch wieder ablenken, was das Zeug hält, und danach müssen die Leute eh wieder ackern, damit der ganze Wahn im Land bezahlt werden kann, und bis Mitte Januar redet außer ein paar wenigen Hanselns im Netz kein Mensch mehr von dieser Sache – und schon hat das Regierungsviertel wieder einen Monat ohne Mistgabelalarm vor den Wahlen herumbekommen. Und wer weiß, was bis dahin sonst noch alles an anderweitigem Dreckwasser die Spree hinuntergeschliert ist, da ist bestimmt immer irgendwas dabei, das sich hübsch dazu eignet, die allzu verwirrte Plebs beschäftigt zu halten.

    Zusammenbruch von Menschlichkeit … kann alles passieren … also ich bitte Sie, bei allem Respekt! Unter welchem Stein haben denn Sie die letzten Jahre und insbesondere die Zeit seit August 2015 verbracht, daß eine solche Nachricht Sie noch derart zu schockieren imstande ist?

  109. denn sie wissen durchaus was sie tun...
    Alle U-Bahn-Feixer haben sich noch am Abend und in der
    Nacht zu Dienstag bei der Polizei gestellt.
    Sie wurden vorläufig festgenommen.
    Sechs von ihnen stammen nach Polizeiangaben aus Syrien,
    einer aus Libyen. Sie sind zwischen 15 und 21 Jahre alt.
    > Hey, alles easy.
    Die wissen doch, dass der Berliner Senat NICHT
    abschieben und die Justiz NICHT verurteilen will.
    Daher kann jeder spezielle Gast feixend die Sau rauslassen.

    Der Senat plant in Kreuzberg in unmittelbarer Nachbarschaft
    zu einer Schule / Kindergarten und gegenüber dem Garten
    des Jüdischen Museums eine Flüchtlings-Containerunterkunft.
    Für 180 muslimische (Jung-)männer und ihre Handys.

  110. Ich bin etwas irritiert.
    Daß ein Atheist auch über Weihnachten arbeitet, irritiert mich wenig, aber die vielen Antworten über die Heiligen Tage dann doch. War wohl nicht viel mit Besinnung, die auch Atheisten ab und an mal gut zu Gesicht steht.

    Was mich aber wirklich etwas (positiv) irritiert hat, ist, zum wiederholten Mal in kurzer Zeit hier etwas über die Altersarmut, die es offiziell ja so gut wie nicht gibt, zu lesen. Das ist sehr löblich, da es eines der wichtigsten Themen der nächsten Jahre, wenn nicht das Thema sein wird. So wie der ganze Sozialstaat zum Thema werden wird.

    Denn der Sozialstaat ist weit wichtiger für den gesellschaftlichen Frieden als alles andere. Und was da gerade aus den Reihen der SPD kommt, ist seit Schröder an Menschenverachtung kaum noch zu überbieten. In der heutigen Zeit 45 Beitragsjahre zur Voraussetzung einer Rente knapp über der Grundsicherung zu machen, da fehlen mir die Worte. Sich mit dem Verweis auf private Vorsorge bei Hungerlöhnen exculpieren zu wollen, da fehlen mir die Worte. Und beim Vergleich mit den Pensionen, da versagt die Stimme dann endgültig.

    Überhaupt packt mich die blanke Wut, wenn ich mir ansehe, wie dieser Sozialstaat so strukturiert ist. Ist es denn sozial, wenn die Besserverdienenden überproportional von den „sozialen Leistungen“, speziell im Bereich von Ehe und Familie, profitieren? Wenn bei Geringverdienern und Hartz-IV-Empfängern „soziale Leistungen“ angerechnet, besser verrechnet und gestrichen werden? Sind viele Sozialleistungen nicht Lohnersatzleistungen? Leistungen, die letztlich nur zu Lohndumping führen? Was ist davon zu halten, wenn selbst Geringverdiener mit ihren Steuern Pensionen und Appanage für einen Kurzzeitpräsidenten finanzieren, selbst im Alter aber nicht einmal mehr ihre Wohnung bezahlen können, vom Rest ganz zu schweigen?

    Mir wird regelmäßig schlecht vor Wut, wenn ich die hohlen Phrasen unserer lächelnden Volksvertreter zum Thema höre. Schlecht wird mir aber auch, wenn ich lese, wie Flüchtlinge und Migranten gegen die ärmeren Teile der deutschen Bevölkerung ausgespielt werden, nicht nur von Politikern. Wie sich die Bürger manipulieren lassen, statt die Glaskuppel in Berlin erzittern zu lassen. Dort sitzen die Verantwortlichen, nicht in Flüchtlingsunterkünften. Denn das Problem ist nicht neu und nicht durch die zu uns strömenden Menschen verursacht, die verschärfen es nur.

    Das Problem begann bereits, als das Soziale Netz Bismarcks um eine „soziale Wohltat“ in Form von Wahlgeschenken, besser Wählerbestechung, nach der anderen erweitert wurde. Lohnersatzleitungen durch den Staat, durch die Parteien, die sich so Wählerstimmen sichern wollten, statt dem Raubtierkapitalismus die Zähne zu zeigen, ihm Einhalt zu gebieten. Heute haben wir niedrige Löhne, hohe Preise und einen Staat, der seine sozialen Wohltaten aus diesem Grund kaum noch finanzieren kann, sich aber scheut, das Rad zurück zu drehen, Lohnersatzleistungen zu streichen und Solidarität von denen einzufordern, die sich seit Jahrzehnten einen schlanken Fuß machen.

    Wer hat uns verraten? Die Sozialdemokraten! Historisch ist das zwar mehr als zweifelhaft, aber seit Schröder kann daran kein Zweifel mehr bestehen, daß die Agenda 2010 das Ungleichgewicht der Klassengesellschaft dramatisch verstärkt und die Umverteilung von unten nach oben ebenso dramatisch beschleunigt hat. Die Zahl der von Armut betroffenen Menschen steigt und steigt seitdem von Jahr zu Jahr an. Mit verlogenen Armutsdefinitionen ist das nicht mehr zu kaschieren. Und mit dem unsäglichen Bildungsgeschwätz ist Armut auch nicht zu bekämpfen, als ob Bildung und Armut ursächlich verbunden wären. So ein Unsinn läßt an der Bildung der so Sprechenden doch ernsthaft zweifeln.

    Armut hat viele Facetten und beschränkt sich nicht auf die fehlende materiell bedingte Möglichkeit zur gesellschaftlich üblichen Teilhabe. Aber aus der fehlenden Teilhabe resultieren mangelnde Bildungschancen, mangelnde Anerkennung, Selbstbestätigung und Selbstwertgefühl, Zukunftsangst, Depression, Aggression und alles, was das Leben als lebensunwert erscheinen läßt. Armut führt zum Suizid, persönlich wie gesellschaftlich.

    Die Armut der Anderen erzeugt bei mir ein schlechtes Gefühl, weil sie so einfach vermeidbar wäre. Wer wirklich reich sein will, darf Armut nicht dulden. Wann schickt die SPD den Seeheimer Kreis endlich in die Wüste und wann kehrt die SPD zu ihren Wurzeln zurück, auf daß es wieder heißen kann: Links ist dort, wo das Herz schlägt?

  111. Posts, die niemand liest...
    Lieber Don Alphonso, auch diesmal eine stimmige Geschichte mit wunderbaren Bildern, die ich in einer Ruhepause während der Feiertage gelesen hatte.

    Auch in Finnland besteht das traditionelle Weihnachtsessen aus einem ganzen Schinken, den die Hausfrau beim Schlachter ihres Vertrauens bestellt, von welchem der Schinken dann fachgerecht gepökelt wird. Gegart wird er langsam im Backofen. Dazu werden diverse Auflaufgerichte gereicht: Karelia-Braten, Möhrenauflauf mit Reis, Steckrübenauflauf, Kartoffelgratin und diverse Beilagen. Das finnische Weihnachtsessen habe ich in Deutschland ein einziges Mal zubereitet, doch der Schinken entsprach nicht meinen Erwartungen, und anyway, ich mag das deutsche Weihnachtsessen lieber, und so gibt es jedes Jahr Ente, anfangs gab es auch einige Jahre mal Rehrücken.

    Das erste Mal in meiner Hausfrauenkarriere hatte ich diesmal vergessen, dafür zu sorgen, dass wir am Heiligabend Äpfel im Haus haben. Die brauche ich für das Rotkraut, und unsere jüngere Tochter, die für die Füllung zuständig ist, hätte sie auch gebraucht, doch auch sie hatte die Äpfel vergessen. Ich merkte das erst am Heiligabend um 15.00 Uhr, als ich mit den Vorbereitungen anfing. Weil wir die 24h Supermärkte nicht auf dem Schirm hatten, mussten wir das Essen das erste Mal ever auf den ersten Weihnachtstag verschieben. Wir hatten also Birnen im Haus, nur keine Äpfel, und so ist mein Mann mit Tochter am ersten Weihnachtstag –dieses Jahr zum Glück ein Sonntag, zum Fischmarkt gefahren.

    Was ich damit eigentlich sagen will, ist nicht, dass ich die Äpfel bekam, sondern dass meine Tochter mir nachher entsetzt erzählte, wie unfreundliche die Marktbeschicker gewesen waren. Deutsche waren dabei kaum präsent, es waren Mazedonier, Kosovaren und andere Ausländer, welche ihre Produkte dort feilboten. Und sie sollen unmöglich unhöflich gewesen sein. Das ist eben dasselbe, das unsere Tochter mir seit ein paar Monaten immer wieder erzählte: Wie unglaublich unfreundlich die Menschen hier am Nordpol geworden sind. Freilich waren die Nordlichter noch nie die liebreizendsten und aufmerksamsten Dienstleister bzw. Verkäufer und -Innen, doch der Ton soll inzwischen um noch ein paar Stufen rüder geworden sein. Ein deutliche Zeichen dafür, dass die Menschen unzufrieden und wütend sind.

    Na ja, die Ente und das Rotkraut sind mir perfekt gelungen, dafür gab es gestern wieder Pech. Die Miesmuscheln, die wir mit einer Weißwein-Safran-Sud und Reis genießen wollten, hatten beschlossen, sich der Welt frühzeitig zu öffnen, und so mussten wir darauf verzichten und alles wegwerfen und haben entschieden, dass Weihnachten bzgl. Essen dieses Jahr ein Chaos war. Aber es war schön und harmonisch, und das ist das Wichtigste von allem.

    Nun, gestern war der Tag für weltliche Zerstreuungen. In meiner Jugend durften gut erzogene Kinder und Jugendlich erst am Zweiten Weihnachtstag auswärts Freunde treffen oder sich sonstigen Zerstreuungen zuwenden. Das war ein eisernes Gesetz, welches ich auch bei unseren Töchtern einführte und eisern einhielt, sehr zum Verdruss der Beiden, deren Schulfreunde solche Einschränkungen nicht kannten. Heute, als erwachsene junge Frauen finden sie dieses Arrangement, das sie damals hassten, im Nachhinein sehr gut, und sie halten die schönen Weihnachtsabende, an welchen die Familie vereint vor dem Kamin saß, in einer TV-freien Zone, in sehr schöner Erinnerung.

    Jetzt genießen wir noch den Baum und die Lichter, bis der Baum nach finnischer Tradition erst nach dem Dreikönigstag entsorgt wird.

    Btw. ich weiß auch nicht, ob jemand hier noch Posts wie diesen überhaupt noch liest. Auf meinen Weihnachtspost bekam ich Null Feedback, und offenbar fand auch niemand das von mir verlinkte wunderschöne Weihnachtslied hörenswert. Oder ist die Abneigung gegen Schweden hier so ausgeprägt, dass davon auch einer der größten Tenöre des 20. Jhs. betroffen ist? Einer, von welchem Pavarotti einmal sagte: Don’t compare me with Jussi, I’m only human.

    • Gelesen und nicht geantwortet, ...
      … obwohl das Gelesene gefallen hat. Eher antworte ich, selten genug, wenn mir etwas (teilweise) nicht gefällt. „Null Feedback“ haben Sie bekommen, vermute ich, weil Ihr Beitrag perfekt war. (Was soll man dann noch dazu sagen?)

      Darf man in Finnland vor dem Neujahr ein gutes neues Jahr wünschen, so im Voraus? Wenn ja, dann tue ich das hiermit, sonst später. (Bis später! Und schreiben Sie bitte, gelesen wird alles und immer.)


    • Nun ja, Tamarisque, über Weihnachten, aber auch sonst, gönnen sich manche eben mal eine kleine Pause zur Besinnung. Und hunderte, gar tausende Beiträge zu lesen und inhaltlich zu verarbeiten, kann so nebenbei auf Dauer nicht wirklich durchgehalten werden. Das führt dann auch ganz selbstverständlich zu einer gewissen Selektion der Beiträge, auf die man selbst antwortet. Denn das, ernsthaft betrieben, erfordert noch mehr Zeit, die nunmal eben begrenzt ist.

      Persönlich schreibe ich hier nicht, um ein möglichst großes Feedback zu erhalten. Auch wenn selbstverständlich der Gedanke im Hintergrund schwebt, Denkanstöße zu vermitteln oder auch nur eine andere Sicht der Dinge mitzuteilen bzw. dasselbe selbst zu erfahren. Eine echte Diskussion kann so ein Blog sowieso nicht ersetzen, es bleibt jedem selbst überlassen, was er aus den mehr oder weniger Statements für sich macht. Wie ich schon an anderer Stelle schrieb, betrachte ich das Schreiben generell als Selbsttherapie, als Ersatzbefriedigung, als Überdruckventil und vor allem als mehr oder weniger geschützte Möglichkeit, die eigene Meinung frei und ohne Rücksicht auf die wahren Lebensumstände äußern zu können. Denn, die Gedanken sind frei, der Mensch jedoch weniger.

    • Posts gelesen und festgestellt,
      liebe Tamarisque, Sie hatten wunderbare Weihnachtstage. Bei der Schilderung der kleinen Pannen habe ich mich köstlich amüsiert, denn wer kennt das nicht, dass eine wichtige Zutat im Haushalt fehlt, ausgerechnet…
      Mir fehlte Rosmarin, obwohl ich ziemlich sicher war, welchen zu haben. Er fand sich gestern, aber nicht da, wo ich ihn vorher suchte.

      Wir alle haben unsere Kindheitserinnerungen an Heiligabend und die Weihnachtstage und ich sehe immer noch meinen Vater verschwörerisch grienend ins Wohnzimmer eilen, um den Baum in den Ständer zu packen.
      Mein Bruder und ich waren natürlich aus dem Zimmer verbannt, erst nach dem Essen durften wir ins Wohnzimmer, mussten anfangs noch Weihnachtslieder singen und ein Gedicht aufsagen, was uns vor lauter Aufregung meistens fürchterlich misslang, schielten wir doch längst auf die unterm Baum liegenden Pakete.

      Das alles ist lang her und je älter man wird, umso schneller vergeht die Zeit. Darum, ehe ich es versäume, wünsche ich Ihnen und allen anderen hier einen angenehmen Jahreswechsel.

    • Fröhliche Zeit
      Auch hier bebt wehmütig mein Herz –
      sehnt sich nach den Tagen, die vergangen.
      Schneeflocken rieseln ans Fenster: türmen
      sich auf dem Sims, und bilden Schnee bedeckte Berge.
      Freudig erwartend der Geschenke strahlender Gesichter,
      zieht ein wohlgefälliger Duft durch den Raum; Ein Tannenmeer
      hoch, mit süßen Gebäck und Orangengeist.
      Wiedererwachend dem Klockenmeer.


    • Liebe[r] Externet
      Liebe Renate Simon
      Über Ihre liebenswerten Posts freue ich mich sehr, herzlichen Dank.

      @ Otto Meier
      Ich zähle normalerweise die Antworten auch nicht. Darum ging es nicht. Ginge es danach, so müsste man nur möglichst kontrovers und provokant schreiben, und schon hätte man viele Antworten. ;-) Ich schreibe auch, weil es mir Spaß macht und freue mich, dass Don Alphonso uns allen hier eine zensurfreie Zone bietet.

      ***

      Nach knapp einem Jahr Teilnahme möchte ich mich bei Ihnen, lieber Don Alphonso, für Ihre vielen großartigen Blogs und Ihre Geduld bei der Moderation herzlich bedanken.

      Ich wünsche Ihnen und allerseits einen guten Rutsch ins Neue Jahr und diesmal hoffentlich störungs- und belästigungsfreies Fest in den deutschen Städten.

    • Ich danke für Ihre Teilnahme und Wortmeldungen, aber hier geht es natürlich ungebrochen weiter, und ein Silvesterbeitrag kommt auch noch.

    • OT - Finnland testet 2017 mit 2000 Bürgern das BGE
      Da Sie, Tamarisque, ja quasi an der Quelle sitzen, könnten Sie ja mal darüber berichten, sobald es etwas zu berichten gibt.

    • Ach mei...
      Völlig in Gedanken, schiebt sich ein >KG< in das Glockenspiel und tönt: Schrill. :/

  112. @ djangohatnemonatskarte vom 26. Dezember 2016 um 20:34 Uhr
    Django, vol d´ oisseau ca. 3000 m, für die L 55 kein Problem, zumal wenn der Streitwagen in erhöhte Position bis zur Grenze vorgezogen wird und das von Ihnen ausgesuchte Ziel nicht durch andere Gebäude verdeckt ist.
    .
    Feine Wahl, Respekt. Denn mit der DM 63 könnte man allenfalls ein etwas größeres Dübellöcher in den Jurakalkstein schießen können (könnten die weißen Fahnen reingesteckt werden). Falls Gebäude verdeckt, müßte man in Immendingen Bescheid sagen. Oder gibt es die auch schon nicht mehr.
    .
    Aber wir wollen hier nicht garstig werden gegenüber den Eidgenossen. War nur ein Gedankenspiel, so wie beim ehemaligen Kanzlerkandidaten. Wo sollte denn sonst in diesem Gebiet noch freie Presse herkommen?
    (DdH)

  113. @Déjà charchée une cartouche explosife DM 11 + @Rainer Meyer
    Man ist so empört, dass die Polzei nach allem, was Anis Amri von sich gab gegenüner einem Informanten, nicht gewusst hat was kommen würde. Aber es gibt eben viele, die im Internet vage Gewaltdrohungen von sich geben, und es ist schwer vorab zu sagen, wer es ernst meint und wer nicht…

    • Seien Sie unbesorgt Gast
      Wenn Sie das Forum aufmerksam beobachten würden, hätten Sie schon bemerkt, daß dieser Post zu den gelegentlichen und nicht ernst zu aufzufassenden Antwort-Wechselspielen zwischen Django @ und @ Déjà einzuordnen (ich übrigens, nehme so gut wie nichts mehr ernst, außer mein direktes Umfeld. Wenn ich das nicht so trefflich zeige wie andere hier, so verzeihen Sie mit bitte). Ihre Bedenken habe ich nicht, sicher auch nicht der + Rainer Meyer, sonst würde er nicht freischalten. Darauf lief Ihr Post doch sicher hinaus. Die Maas-Regelungen sind ja noch nicht in Kraft. Und so wie ich Don kenne-auch nicht vorauseilend.
      Ein gutes neues Jahr wünsche ich.
      .
      @ Django, whats on? Auf dem See, dem Main oder hender dr Laafener Schdaustufe?

      (DdH)

    • Inzwischen ist ja bekannt, dass Amri öfter Thema war
      im Abwehrzentrum gegen Terrorismus. Und man war wohl der Meinung, der meint es bestimmt nicht ernst…

  114. Psssst
    Lieber Don,
    Das Müstair, Glurns und Schlinig sind ein Paradies zum radeln, gucken ,essen, riechen, wandern Tourenski ….der Ofenpass ist leider schon zu viel befahren,
    Gott sei Dank ist am Umbrail und am Joch immer Wintersperre.
    Ihr Gedanke, dass die Abgelegenheit angenehme Nebeneffekte bzgl Zivilisiertheit hat kam mir auch schon, in Norwegen fand ich auf einem Busbahnhof eine öffentliche Toilette vor, die hätte ich ohne Werkzeug in 3 Minuten komplett vandalisiert, die war aber sicher seit 20 Jahren ohne grössere Reparatur, das Rettungsboot auf einem See in der Nähe war funktionsfähig, Sprit im Tank, Motor vorhanden , nix weg oder kaputt…..die kleine Kirche ungesichert und intakt
    Egal ob Müstair oder Norwegen, die Zivilisation erschien mir näher als auf der Museumsinsel. Lassen Sie sich die Wurzen schmecken.

  115. Das Wüten und Wundern
    über die linksliberale Verblendung vergisst die Normalität. Legion sind Beispiele, wie sich aufrechte und sehr intelligente Kommunisten ihre Weltsicht gerettet haben, auch wenn sie mit stalinistischen Realitäten konfrontiert waren. Nazi dito. Denn bei den Wertungen ist die Normalität des Menschen nicht Rationalität, sondern Verblendung. Von den Ausnahmen leben wir.

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