Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Feudale Lösungen für kapitalistische Migrationskrisen

| 565 Lesermeinungen

Manchen Menschen fehlen nur einige Laster, um vollkommen zu sein
Marquise de Sévigné

In Ausstellungen tritt die Geschichte überlegt und geordnet vor uns. In Palästen tritt sie prunkvoll auf, und in Kirchen versucht sie, den Betrachter spirituell für sich einzunehmen. Auf Flohmärkten jedoch – auf Flohmärkten ist sie manchmal grandios, immer käuflich und verhandelbar, und manchmal wirklich schäbig, weil sie unangenehme Details über unserer Vorfahren verrät. Gesucht – und gefunden – habe ich diesmal nur ein altes Schloss für eine etwas exzentrisch schliessende Tür, aber gesehen habe ich auch etwas, das man vielleicht besser nicht dort anbieten sollte, wo man sich über die Folgen der europäischen Kolonialpolitik ereifert.

Es handelt sich hier um zwei Leuchtermohren des späten 19, Jahrhunderts, und wegen einer grösseren Version derselben gab es im Internet vor ein paar Jahren schon mal einen Aufschrei, weil eine Critical-Whiteness-Autorin von einer linken Hochschulgruppe eingeladen wurde, und dann darunter lesen sollte. Die Autorin sorgte für Entrüstung, und die arme, gebeutelte, linke Hochschulgruppe wurde veranlasst, eine Selbstkritik abzuliefern, als ginge es danach gleich zu Maos Hinrichtungskommando. Solche Leuchter werden in progressiven Kreisen heute verachtet, und es ist vielleicht ein Glück, dass Linke nie in Schlösser gehen: Da sieht man beispielsweise in Würzburg solche kleinen Mohren auf dem Deckenfresco als das, was sie tatsächlich vom 15. bis zum 18. Jahrhundert waren: Dekorative und repräsentative Helfer bei der Prachtentfaltung des höfischen Luxus. Bei Nacht trugen sie Fackeln. bei Tag Schirme und Fächer für Europas Hochadel.

Wie so oft kann man hier Geschichte so und so sehen: Natürlich handelte es sich um Sklaven mit wenig persönlichen Freiheiten. Aber sie durften an der besten aller damals möglichen Welt teilnehmen, und wurden gut ernährt, und oft auch verzogen. Sie bekamen prunkvolle Kleider und waren teuer, ganz im Gegensatz zu den damals üblichen christlichen Leibeigenen, die man mitsamt Dörfern und vielen Rechten an Kartentischen verspielte und in Weinkellern versoff. Es war eine Zeit einer gnadenlosen Klassengesellschaft mit wenig Rechten unten und allen Möglichkeiten oben: Wer gut leben wollte, mühte sich ab, an jene Höfe zu kommen, an die die Mohren einfach so verkauft wurden. Zumindest jene, die sich für repräsentative Zwecke eigneten.

Man muss dabei auch den anderen Tatsachen ins Auge schauen: In die Sklaverei gerieten sie meist, weil sie bei innerafrikanischen Konflikten erobert und dann an meist arabische Zwischenhändler verkauft wurden – Europäer waren hier nur die Endabnehmer. Sklaverei war damals überall akzeptiert, Frauen aus dem Balkan wurden im Orient verkauft, christliche Seefahrer wurden in Nordafrika festgehalten, auf christlichen venezianischen Galeere ruderte einer, den seine Schulden dorthin gebracht hatten, neben einem gefangenen Türken. Und sehr viele Sklaven endeten unter erbärmlichsten Bedingungen in der Landwirtschaft, in osmanischen Heeren, als niedrigste Helfer oder im Bergbau. So gesehen klebt an meinen Silberkannen des frühen 19. Jahrhunderts sicher mehr echtes Blut von Sklaven als an Figuren, die das Bürgertum erheblich später erwarb, um einen schalen Abglanz jener feudalen Lebenswelt zu haben, in der seine Vorfahren noch die Schweine der Adligen hütete.

Denn solche Figuren wurden erst richtig populär, als die Zeiten der echten Luxusmohren längst vorbei waren, und das aufstiegswillige Bürgertum ebenfalls luxuriös mit dem damals richtigen Habitus glänzen wollte. Der heute einzig wahre linke Habitus lehnt das alles natürlich ab, obwohl die Leibeigenschaft besser als ihr Ruf war, und etwas voreilig abgeschafft wurde. Der einzig wahre Habitus unserer Epoche des luxusfeindlichen Niedergangs wagt es noch nicht einmal, abzuwägen zwischen dem Leben eines Dieners bei Hofe und dem meist deutlich schlechteren Dasein der normalen, abendländisch-christlichen Landbevölkerung, und dem sehr viel schlechteren Leben echter Sklaven. Das wurde künstlerisch nicht dargestellt, das wollte man nicht sehen, und der neue Moralist möchte auch nur zur Kenntnis nehmen, worüber er sich empören kann: Eben über die Darstellung von Menschen aus der Subsahararegion in dienenden Tätigkeiten bei Hofe. Das kann man vielleicht noch in Bayern anbieten, wie es etwa meine französischen Händler auch in Muranoglas führen, aber sicher nicht in Berlin.

Was wohl erst los wäre, würde man vorschlagen, man sollte solche – offen gesagt, durchaus schmucken – Hausdiener wieder einführen? Ich stelle diese Frage, weil justament dort, wo der Araber des Barock dem christlichen Seefahrer den schwarzafrikanischen Sklaven verkaufte, heutigentags der arabische Schlepper dem neuen christlichen Seefahrer der migrationsbefürwortenden NGOs erneut Menschen aus Afrika übergibt, die diesmal freiwillig nach Europa drängen. Und ich frage, weil ich letzte Woche in München einem anderen Einwanderer vermutlich das Leben, aber sicher seine Gesundheit gerettet habe. Glücklicherweise weiss ich als alter Rennradraser, wie unvorsichtig unsereins so fährt, und als sich auf dem Radweg ein Radler eines Essensbringdienstes auffällig umschaute, da ahnte ich schon, dass er mit seinem Styroporpaket auf die Strasse wollte. Technisch gesehen hat er mir dann die Vorfahrt genommen, und ich habe in Erwartung so eines Verhaltens eine Vollbremsung hingelegt.

Ich verurteile das nicht. In Italien herrscht eine Jugendarbeitslosigkeit von 40%. Die stinkfaulen deutschen Kunden bewegen nicht ihre fetten Hint deutscher Lieferdienste erwarten, dass das Essen in 30 Minuten auf dem Tisch steht. Die Verantwortlichen, die mit so einem Dienst demnächst an die Börse gehen möchten, ohne erkennbar profitabel zu sein und für ein Vielfaches des eher mauen Umsatzes, wollen eine Milliardenbewertung der Firma. Und die Restaurants wollen auch noch etwas verdienen. Zwischen dem faulen Städter, dem gierigen Investor und dem Restaurant werden die Kuriere knapp über dem Mindestlohn benutzt. Sie kommen oft aus den Ländern Südeuropas, weil der Euro und die EU und ihre eigenen Regierungen ihnen keine andere Chance lassen. Sie fahren wie die Henker, weil es anders nicht geht, und dem Twitteraccount einer bekannten Feministin entnahm ich jüngst einen Tobsuchtsanfall, weil ein Lieferdienst bei Schneefall im Winder nicht kommen konnte. Es ist ein Wunder, dass mit diesen Diensten nicht mehr passiert. Es ist ein Geschäftsmodell, bei dem die Fahrer alles verlieren können. Man muss schon ziemlich wenig Chancen im Leben haben, um auf diese Art und Weise Deutschen das Essen und die Börsengewinne zu bringen.

In meinen Augen sind die abgehetzten Gestalten auf ihren verdreckten Rädern mit den Styroporboxen das beste Beispiel für den Niedergang der europäischen Idee. Das sind unsere neuen Leibeigenen, die sich durch Nacht und Schnee kämpfen, damit frustrierte Singles sich neben der Glotze den Salat in den Mund stopfen und denken, dass 50 Cent Trinkgeld großzügig genug war, nachdem der Mann – es sind immer Männer, und niemand ruft nach einer Frauenquote – doch recht lang brauchte. So sind wir. Besonders dort, wo man keine Mohrenfiguren verkaufen kann, ohne Empörung zu ernten. Ich habe in Berlin das Radfahren aufgegeben, weil es mir zu gefährlich war, und ich bin einer, der mit 90 km/h auf Pässen bergab Autos überholt. Bei uns riskieren welche für die neue Dienerleistungsgesellschaft, für ein paar Cent Trinkgeld und minimal mehr als den Mindestlohn ihr Leben. Das sind die Vogelfreien für die Konsumenten und die Bergbausklaven für den Börsengang. Die grosse Eurokrise macht es möglich, dass Söhne anderer Länder sich das antun müssen, und von Feministinnen, die nicht kochen können, bei Twitter beschimpft werden. Das ist Neofeudalismus.

Und da verstehe ich überhaupt nicht, was daran von Übel sein soll, wenn andere in besseren Wohnlagen im Sommer Fächer schwingen oder bei Tanzvergnügen die Kerzenhalter tragen. Die Verkleidung mit Pluderhosen, Gilet und Turban mag ja in einem altmodischen Sinne kolonialrassistisch sein, aber es ist schön und angenehm gegen das, was Essensausfahrer als Bekleidung mit Werbeaufdruck gestellt bekommen – die Brandzeichen des Kapitalismus. In gewisser Weise machen wir das am Tegernsee übrigens schon, in meinem Heimatdorf arbeiten alle männlichen, anerkannten Flüchtlinge in der Gastronomie, während alle Frauen daheim sind und den Haushalt machen, und sich um die inzwischen geborenen Kinder kümmern – eine Erfolgsgeschichte, über die vermutlich niemand schreibt, weil sie von der CSU kommt und patriarchalisch ist. Es gibt auch moderne Cafes, da machen anerkannte Flüchtlinge am Tresen, neidlos muss man das als etwas verhuzelter Eingeborener anerkennen, eine wirklich gute Figur. Das ist dem Umstand geschuldet, dass wir eine Touristenregion mit der Droge Bier sind. Die Touristenregion Berlin dagegen bevorzugt illegale Drogen und toleriert die Schwarzafrikaner bei Wind und Wetter als Scheinselbstständige der Drogenmafia in den Görlitzer Park, wo es immer wieder zu Gewalttaten kommt. Wir am Tegernsee integrieren die Flüchtlinge in legale Strukturen, und deshalb erlaube ich es mir, auch noch etwas weiter zu denken: Was spricht, verglichen mit den Zuständen im Görli oder den Sozialämtern, dagegen, einen jungen Mann als – wie nennen wir das – personal Assistent of Enlightenment einzustellen.?

Ich habe übrigens diese entzückend intarsierte Pfeilerkommode aus der letzten grossen Blüte der Sklavenhaltergesellschaft – Frankreich verdiente damals noch ein Vermögen in der Karibik mit Zucker, Baumwolle, Vanille und Kakao – erworben, und auf der Heimfahrt, als sie im Kofferraum klapperte, alles schon einmal durchgerechnet. Für mich allein lohnt sich das definitiv nicht, aber in Zeiten der Share Economy könnte man sich so einen personal Assistent durchaus teilen, und mit einer App verschiedenen Mietparteien zur Verfügung stellen. Gerade wenn ich meine Beiträge schreibe, wäre es nett, jemanden zu haben, der meine Silberkannen mit frischem Tee befüllt, ab und zu kleine Köstlichkeiten bringt, und ansonsten mit seiner puren Anwesenheit das Gefühl abendländisch-allerchristlichst-feudaler Atmosphäre verbreitet, und dann zur nächsten Partei weiter zieht. Wer in Ländern Afrikas arbeitet, der nimmt ganz selbstverständlich Dienstboten an, und wenn nun Afrika zu uns kommt, meine ich, dass wir auch einmal die verbleibenden Optionen neu denken sollten. Gerade jetzt, wo sich zeigt, dass die hohen Erwartungen der Kollegen von Zeit und Prantlhausener Zeitung nicht ganz erfüllbar sind, und die Ankommenden in Italien im Frühjahr wieder über den Brenner kommen werden.

Wir brauchen Lösungen, und wir schaffen das nur, wenn wir in der Lage sind, eine angemessene Arbeit zu bieten. Und solange ich keine besseren Vorschläge höre, und die wirklich dreckigen Jobs unserer sozial bewegten Gesellschaft verdeckt von italienischen Radlern, bulgarischen Maurern und ukrainischen Putzfrauen gemacht werden, ist die, sagen wir es so – Aufwertung von unterstützender Care Arbeit auf gehoben-repräsentativem Niveau – durchaus eine Option, die nicht a priori wegen geschichtlicher Vorbehalte ganz verdammt werden sollte. Es gibt Schlimmeres, und niemand wird dabei in kriminelle Strukturen abgedrängt, was, nichtberlinerisch betrachtet, die erneute, faktische Freigabe des kleinen Drogenhandels in Berlin ist. Ich weiss, mein Vorschlag ist dekadent. Aber nicht menschenverachtend wie die Idee, die vom Strafrecht verfolgten Aspekte der Drogenpolitik einer bestimmten Gruppe von Migranten zu überlassen, solange der Staat einen legalen Verkauf nicht zulässt. Es könnte wirklich attraktiver sein, in gehobenen Haushalten zu arbeiten, statt als Touristenattraktion für internationale Kiffer, die dann von einer Welt ohne Grenzen, Klassen, Herrschaft und Nationen träumen. Denn das ist wirklich dekadent.

144

565 Lesermeinungen

  1. Jedem seinen N.?
    Also das haben wir doch schon: die Nobelitaliener in der grossen Stadt an der Isar, die polnischen Damen hier und da in Pflege und sonst wo…also ich zweifle daran, dass das so gut geht, zumal da ja auch eine gewisse implizite Zustimmung der Vertragspartei notwendig sein duerfte.
    Aber was mir wirklich am Herzen liegt: lesen Sie weniger Twitter von Verwirrten oder Verwirrten – das kann nicht gut fuer den km/h-Schnitt bergauf sein, da regt Mann sich doch nur auf! Ach, 90, ja, ja… da war aber keine Kurve, nirgends.

    • Wenn Sie den Jaufenpass runterkommen, kurz vor Gasteig, ist eine ganz lange und sehr steile Gerade. Da muss man es einfach nur laufen lassen.

    • Ein Sklave war ein geschätzter Wertgegenstand
      Im amerikanischen Süden ging es den Afroamerikanern nach ihrer Befreiung oft deutlich schlechter, weil sie vorher gescheit ernährt und „gepflegt“ wurden, um arbeiten zu können – man fühlte sich für „seine“ Leute zuständig – danach waren sie viel ersetzbarer durch andere.

      Die Pole liegen zwischen dem bedingungslosen Grundeinkommen für alle zwölf mit HighTech Medizin versorgten somalischen Kinder einer Familie und einem radikalen Neofeudalismus. Ins falsche Nest geboren: Pech gehabt.
      Küken zum Streicheln und Liebhaben oder als Haifischfutter.

      Dazwischen ist vieles Interpretationssache: Die 24h Pflegerin aus Osteuropa. Der Fahrrad-Pizzakurier. Die Putzfrau. Der geschätzte Butler. Der Angestellte auf der Segelyacht als Toyboy für die junge Frau Oligarchin. Oder den Eigner selbst.

      Oder der Share-a-hand Personal Assistant aus Syrien oder Gambia.

      Man kann über vieles Nachdenken – aber für die wahrscheinlichste Lösung halte ich einen indirekt anfangenden, immer schärfer werdenden Verteilungskampf um die Pfründe, die man hin und hergerissen zwischen Selbstbetrug und Scheinheiligkeit immer weiter relativiert haben wird.

      Solange bis bei Aldi und Lidl die Regale leer werden.

      Das bitterste am heutigen Zeitgeist ist die archaische Wahrheit, dass religiöse und nationale Überzeugungen die beste Entschuldigung bieten, für eine „edle Sache“ und nicht aus Quällust, Machtgier oder Gewinnsucht Schädel spalten zu dürfen, nein, zu müssen…

    • @The Great Artiste
      Das Ganze funktioniert sowieso nur noch mit einem gut geölten Verdrängungsmechanismus, der die eigene Vergangenheit schönfärbt, um daraus eine vage Hoffnung auf eine erträgliche Zukunft abzuleiten.
      Das St. Florians-Prinzip wird bald den direkten Nachbarn opfern, um selbst ungeschoren davonzukommen.
      Solange man als Münchner noch die Oper besuchen kann, um sich danach in den Pfälzer Weinstuben bei einigen 8ern, 13ern oder anderen über die versprengten Pegida-Leute am Königsplatz das Maul zu zerreißen, wenn das Gespräch stockt, passt anscheinend alles.

    • @ TGA und Nahuatl
      Ich sehe hier zwei Themen, da sind zum einen die guten Sklavenhalter und zum anderen die Botenfahrer. Und dann lese ich „Die grosse Eurokrise macht es möglich, dass Söhne anderer Länder sich das antun müssen, und von Feministinnen, die nicht kochen können, bei Twitter beschimpft werden. Das ist Neofeudalismus.”
      Das stimmt halt mal wieder nicht… Denn es ist der Neo-Liberalismus der sowohl die Eurokrise als auch die Leiden der Botenfahrer verursacht, und der, mal wieder typisch nur letztere und nicht die System relevanten Banker seine verbrecherischen Folgen erleiden lässt. Von Konsequenzen oder Verantwortung wie üblich nirgends eine Spur.
      Ich bin wg. Enterbung vor, während und nach dem Studium selber Kurier gefahren, in den 60er, 70er und 80er Jahren und konnte damals noch DM 8000 im Monat verdienen, von denen man zB in Goa ganz hervorragend ein paar Jahre leben konnte.
      Heute verdienen diese Leute unter Mindestlohn. Was natürlich sicher nur daran liegt, dass sie alle „was mit Medien“ studiert haben und nicht am Neo-Liberalimus, denn den haben ja erst die Sozialdemokraten Schröder (und Schulz) damals so richtighoffäig gemacht

      Ein wenig übler finde ich die, ich weiss nicht ganz ernst gemeinte Aufklärung über die Blüte der Sklavenhaltergesellschaft. Denn, nein, Frankreich verdiente damals EBEN NICHT ein Vermögen in der Karibik mit Zucker, Baumwolle, Vanille und Kakao, sondern durch Investition in Sklaven die für die Produktion von „Zucker, Baumwolle, Vanille und Kakao“ zu Tode geschunden wurden.
      Das System ist heute genau dasselbe mit den Kindern die in Vietnam Nike Schuhe zusammenkleben, oder in Bangla Desh T-Shirts zusammennähen. Natürlich haben die heutigen Sklaven Fringe Benefits. Die Kinderlein können seelig den ganzen Tag kostenlosen Klebstoff schnüffeln, für den die weniger Privilegierten den Ganzen Tag Müll sammeln müssen, und die Näherinnen in Bangla Desh erhalten sogar gelegentlich kostenlose Heizung, feurig, direkt am Arbeitsplatz. Da erblasst so mancher Haus Besitzer natürlich neidvoll, wenn er an die Heizungsrechnung für eine ganze Jesuitenschule denkt…

      Es gibt aber sogar noch echte Sklaven, die mal einen Text wert wären…
      Im nördlichen indischen Bundesstaat Uttar Pradesh, gibt es nach neuesten Schätzungen 600.000 Kindersklaven. Wissen sie wie das kam?
      Vor ca 50 – 100 Jahren, vor bis zu 5 Generationen, brauchten auch die Leibeigenen, denen es ja so sehr viel besser als den anderen ging, im Falle der Erkrankung zwecks Arzt Besuch eines Familienmitglieds dafür 1 oder 2 Annas.
      Damals war das weniger als eine halbe Mark und viel Geld für einen Sklaven, heute ist das ein Cent…
      Die Banker der damaligen Zeit, alles Privat-Unternehmer, vergaben dann diesen 1 Rupie Kredit, und bekamen im Gegenzug dafür FÜR ALLE ZEITEN immer einen Jungen der Familie, der in den Steinbrüchen arbeiten durfte. Der Lohn wurde dann ausschliesslich, und ganz, für Zinsen verwendet, die eigentlich geschuldete Rupie konnte vertragsgemäss NIEMALS zurück erstattet werden.
      Wissen sie wie viel Leibeigene 600.000 Menschen sind?

      „Die Deutsche-Bank-Tochter konnte in Indien in dem Jahr bis Ende März ihren Jahresgewinn fast verdoppeln”
      „Deutschland ist Indiens wichtigster Handelspartner innerhalb der EU und (in absoluten Zahlen) sechstwichtigster Handelspartner im weltweiten Vergleich”
      „Der nach wie vor bestehende deutsche Handelsüberschuss betrug 2015 rund 2,2 Milliarden Euro“

      https://s3.postimg.org/6d5wnpbpf/2011_01_21_173026.png

    • Je mehr man weiss
      desto dankbarer ist man dafür, nicht in der Kiste mit Haifischfutter gelandet zu sein.
      „Verdient“ hat niemand die Position, im Guten wie im Schlechten, in die er hineingeboren wurde – aber es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, seine Privilegien nicht als „gottgewollt“ oder „in der sozialen Marktwirtschaft selbst erarbeitet“ zu schätzen.

      Offenes Bewusstsein, wie wir aus der Klemme, auf die wir unweigerlich zusteuern, einigermassen sauber herauskommen könnten, wäre schon viel wert. Und hedonistischer Fatalismus, der in seiner nächsten Umgebung möglichst nicht noch viel mehr Unheil anrichtet.

    • @Gast
      es ist leider nicht die beste aller Welten.
      Kinderarbeit oder Beschäftigungsverhältnisse in China sind nicht Ursache, sondern Partner des Ungezügelten.
      Mangelnde Transparenz unterstützt das Treiben. Ich würde gern? das Mehrfache zahlen, wenn ich mir sicher sein könnte, dass niemand bei der Herstellung leidet. Bei Terminen vor Ort ( hab ich mal in China gesehen), wird man ernüchtert.
      Es ist wie BIO, ich kauf’s, aber ich weiß nicht, wofür ich den Aufpreis zahle.

    • @The Great Artiste
      verdient haben die Wenigsten etwas. Aber das, was man hat, zu verteidigen, ist in meinen Augen o.k. Das macht jeder, bis auf die Almosen, die als Ablass das Karma verbessern.

    • Nahuatl
      Ich war der Gast dort oben… aber…

      Also, entweder oder?

      „Aber das, was man hat, zu verteidigen, ist in meinen Augen o.k.“

      Und das gilt nicht für den besitz von Kindersklaven?

      Der Rest ist Moral… oder natürlich Gewalt.

  2. Schnellfeuerdenken
    1. „Mohr“ bedeutet „Maure“ und es ist völlig gleichgültig, ob die Mauren während der Zeit des Kalifats von Kordoba so tolerant waren, wie überliefert, oder nicht. Wichtig ist nur, dass dieser Begriff in keinster Weise negativ „konnotiert“ ist, wie uns unsere Deutschenhasser und -Hasserinnen weiss ( :-) ) machen wollen.
    2. „Critical Whiteness Theorie“ verlangt von uns, unsere gesellschaftlichen Privilegien aufzugeben, die wir unverdienterweise nur dadurch genießen, das wir „weiß“ sind. Das in einer Gesellschaft, die zu 99,9% ihrer Zeit zu 100% weiss war, „Weiße“ die Standards setzen, ist aber richtig und völlig normal. Genauso ist es der Fall in Kenia, nur anders herum. Dass es dort eine „Critical Blackness Theorie“ gäbe, entzieht sich meiner Kenntnis.
    3. Meine rumänische Putzfrau verdreht die Augen nach oben, wenn ich ihr sage, Don Alphonso rät, sie durch einen Nafri zu ersetzen. Das bricht mir das Herz, kurz: die Putze bleibt.

    • Sie sind in ihrer Wahl natürlich frei.

      Und die Figuren heissen nun mal Mohren. Schon immer. Sollen wir jetzt SubsaharaPoCleuchter sagen oder Migrantenleuchter? Oder Opferdeskolonialrassismusleuchter?

    • Pock, Wock und Mock
      SubsaharaPoCLeuchter steht in meiner Gunst ganz oben. Klasse Begriff.

      Für nicht auf dem Laufendene:

      PoC (sprich: Pock): People of Colour /Farbige (da es nur eine Farbe gibt und „Weiß“ keine ist: Schwarze)
      WoC (sprich: Wock) Woman of Colour (Schwarze)
      MoC (sprich: Mock) Man of Colour (Schwarzer)

      Die Homepage unserer deutschen Pocks, Mocks und Wocks, die sinnigerweise „Der braune Mob“ heißt, kritisiert übrigens einen Großhandel für Werbefiguren, der einen schwarzen Butler im Angebot hat (O-Ton: Diese Tatsache schwächt durchaus nicht den kolonialen Charakter und den historischen Hintergrund der schwarzen Figuren, vor denen die Verharmlosung brutaler deutscher Geschichte (Ermordung von mehr als 15 mio schwarzen Menschen und Ausbeutung durch Europäische Länder während der Kolonialzeit, Zurschaustellen schwarzer Menschen in deutschen Völkerschauen, Ermordung schwarzer Menschen in Konzentrationslagern) nur noch als zumindest hämisch aufgefasst werden kann. Zitat Ende)
      Jetzt haben wir auch noch 15 Millionen Schwarze auf dem Gewissen. Irgendwie ist das inflationär. Ich habe die Homepage des Händlers deshalb extra nachgeschaut: die meisten Mohren hat er leider herausgenommen, aber einen hat er immerhin noch (die Figur 8XL, immerhin einen Meter groß).

      http://www.derbraunemob.de/farbige-butler/

      http://ulrichwiedemann.de/grosshandel%20weiss.html

    • @MX
      Nein, das sehen Sie falsch. In der Natur ist Schwarz unbunt (kein Licht vorhanden, siehe Schwarzer Strahler https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_K%C3%B6rper) und Weiß maximal bunt (ausgehend vom menschlichen Auge und entsprechend des Spektrums des Sonnenlichts im Idealfall). Wer Gegenteiliges behauptet, hat additive und subtraktive Farbmischung nicht verstanden.

    • Lieber Tunnelweitblick
      Ich sagte: „Da es nur eine Farbe gibt und „Weiß“ keine ist….“. Da ich davon ausging, daß die meisten Menschen wissen, daß es mehr als eine Farbe gibt (sogar sogenannte „Farbenblinde“, die nur rot und grün nicht unterscheiden können), ging ich auch davon aus, daß damit herauskommt, das „Weiß“ sehr wohl eine „Farbe“ ist und durch Mischung aller anderen Farben zustande kommt. Ganz kurz zusammengefasst wollte ich andeuten, dass ich den Begriff „Farbige“ genauso wir „PoC“ (People of Colour) für ungeschickt halte, weil jeder Mensch ein „Farbiger“ ist, nur eben die Farben sind unterschiedlich.
      Dass Schwarz „unbunt“ oder „kein Licht vorhanden“ bedeutet, ist mir neu. Irgendwie dürfte es dann garkeine schwarzhäutigen Menschen geben. Die können einem schließlich nicht das Licht ausknipsen.
      Im Menschen gibt es übrigens nur ein einziges farbiges Pigment: das Schwarze. Sämtliche Haut-,Augen-und Haarfarben sind Folgen der Konzentration dieses Pigmentes an bestimmten Stellen und der daraus folgenden Lichtabsorption- und Brechung. Das ist wieder typisch „Natur“: Maximaler Effekt bei minimalem Aufwand.

    • @MX
      Nichts für ungut. Inhaltlich wollte ich Sie nicht angehen, sondern den Fakt darlegen, dass physikalisch gesehen für das menschliche Auge jede Farbe ein Mangel an bestimmten Wellenlängen elektromagnetischer Wellen im sichtbaren Bereich ist und das Nichtvorhandensein von elektromagnetischen Wellen im relativ ähnlichen Maße im sichtbaren Bereich Grau bis maximal Schwarz ist.

      Farben, auf dem Papier als Beispiel, absorbieren Licht bestimmter Wellenlängen, schwarze „Farbe“ oder Farbmischungen absorbieren alle Wellenlängen auf dem Papier. Das reflektierte Licht wird insgesamt weniger.

      Haben Sie eine Lampe, die farbiges Licht ausstrahlt, gilt Gleiches, wenn man reflektierte farbige Lichter vom Papier mit farbigen Lampen vergleicht, die sich mischen. Der Unterschied ist, dass Lampen unterschiedlicher Farbe oder reflektiertes Licht einer angestrahlten Farbe auf Papier sich im Spektrum zu Weiß addieren, aber untereinander gemischte Malfarbe sich zu tendenziell Schwarz addiert, weil die Malfarben eben Licht absorbieren.

    • ...damals, in der Berufsschule...
      unterschied man nach Lichtfarben und Pigmentfarben.

      Tageslicht ist mehr oder weniger „weiß“ (morgens, abends gern auch mal rosa oder blau). Wenn man einen Prisma dranhält, wird das weiße Licht in die Regenbogenfarben zerlegt.
      Bei Bildschirmen baut man weißes Licht aus rotem, grünem und blauem auf. Dunklere Farben erzeugt man dabei durch weniger Helligkeit, schwarz ist „alle Lichter aus“, unbunte Graus durch Gleichhelligkeit des Rot, Grün und Blau in verschiedenen Abstufungen.

      Pigmentfarben („Körperfarben“) funktionieren anders. Sie absorbieren einen Teil des Tages- oder Lampenlichts und reflektieren einen anderen („Lichtbrechung“). Ein weißes Weiß mit viel Titandioxid reflektiert sehr viel Licht, kann also leicht blendend wirken. Tiefschwarz – am besten durch schwarzen Samt darstellbar – absorbiert das Licht und reflektiert fast keins. Heizt sich dafür schnell auf.

  3. Titel eingeben
    Die Theresienstraße ist in der Tat so eine gefährliche Rennstrecke da fast durchgehend Einbahnstrasse, zweispurig. Zumal die Ampeln so beschaltet sind, dass man es auf dem Rad schlicht nicht ohne Halt schafft – oder eben bei Rot drüber fährt. Was wegen der nahen Polizeiwache und dem daraus resultierenden erhöhten Streifenwagenaufkommen keine gute Idee ist.

    Die Lieferdienste und die zahllosen Kunden sind auch ein Zeichen dafür, dass es uns zu gut geht. Es gibt kaum eine teurere Möglichkeit, sich schlecht zu ernähren. Aber der Markt wächst nicht nur, er explodiert geradezu, ich hab da ein bisschen Einblick. Die nächste Stufe sind dann die gelieferten Lebensmittel von Amazon, erste Versuche gibt es in München bereits, die Supermarktketten werden nachziehen müssen und auf die vergleichsweise teuren Lieferungen per auto verzichten müssen.

    Die Frage nach dem Personal ist dadurch m.E. aber auch beantwortet. Foodora Fahrer SIND Personal, sie sind, ganz im Sinne der „sharing economy“, die gemietete und von vielen anderen genutzte Transportleistung. Die Putzleute, die stundenweise kommen (und bitte ordentlich und „mit Anmeldung“ bezahlt werden) machen nichts anderes.

    Aber ist denn das Bedienenlassen wirklich so ein Luxus? Oder liegt der nicht vielmehr darin, frei von sonstigen Verpflichtungen sich selbst zu bekochen, zu putzen, zu reisen? Natürlich wirkt so ein Wooster für manche Jeeves wie eine tolle Sache. Aber ihn immer um sich haben? Und ein „Mohrensharing“ im Haus ist doch eigentlich auch Stress.

    • Dasa Problem sind da ganz klar die urbanen Singlehaushalte. Die Leute sind einsam, überarbeitet, frustriert und haben ihr Leben nicht im Griff. Das ist das Publikum, das dort bestellt, und es werden immer mehr. Wer das ändern will, muss den Single zurücktreiben.

    • Immerhin...
      Immerhin können Sie davon ausgehen, dass bei den neuen Internet-Lieferdiensten und für deren Angestellte wahrscheinlich Sozialabgaben und Steuern abgeführt werden. Das können Sie bei vielen Schnell-Imbissen mit Lieferdienst – also die, die alle paar Monate einen anderen Cousin als Eigentümer haben – nicht unbedingt voraussetzen. Bei einer Gelegenheit ergab es sich mal, einem solchen Fahrer auf den Zahn zu fühlen, wie das Geschäft so läuft. Antwort: Hartz IV und praktisch alle Fahrer bei allen Lieferdiensten in der Gegend schwarz unterwegs, Entlohnung ist mehr oder weniger das Trinkgeld plus ein paar Euro die Stunde.

      Und da zeigt sich das eigentliche Problem: Es ist nicht das Problem, dass die solchen Jobs nachgehen, sondern, dass sie mit solchen Jobs niemals (legal) auf einen grünen Zweig kommen und (die ehrlichen) auch im Alter mit „Rente“ auf Sozialhilfe-Niveau in gleicher Höhe die gleichen Jobs genauso schwarz weitermachen werden. Einmal Sklave – immer Sklave. Und der Kunde denkt, er verschafft mit seiner Bestellung und seinen 50 Cent Trinkgeld seinem netten Mohren ein auskömmliches Leben im Alter.

    • Nein, das ist natürlich nichts auf Dauer. Das Leben ist hart. Aber es geht mir ja nicht um die Weltrettung, sondern um die Verbesserung meiner Lebensumstände.

    • ????
      Don: „Wer das ändern will, muss den Single zurücktreiben.“

      Man könnte ja zB mal daran denken die massive Umverteilung von unten nach oben anzugehen? Man könnte die Vermögens- und Erbschaftssteuern sinnvoller gestalten und eine Börsenumsatzsteuer einführen
      Man könnte einen Mindestlohn, tatsächlich, und ohne wenn und aber einführen, Zeit- und Leih-Arbeitsverträge verbieten und das früher oder später SOWIESO kommende BGE nicht wie üblich als letztes Land einführen.
      Es soll da mal in diesem Lande einen Bismark gegeben haben, der sowas schon vor langer, langer Zeit begriffen hatte.

    • Das würde aber nichts am Kernproblem ändern. Der Treiber für Mieten schlechthin und teures Leben in der Stadt ist der gut verdienende, aber ansonsten unsoziale Single. Das bin ich übrigens selbst auch, aber gesellschaftlich ist das ein Problem.

    • We can agree to disagree...
      Ich bin der Meinung, es ist erstens genug Geld da, und man kann es durch die Änderung der Steuergesetze sogar noch enorm vermehren und zB staatlicherweise in den Bau von Sozialwohnungen investieren.

      Der gut verdiende Single darf tun was er will, Aufgabe des Staates wäre es sich um die anderen zu kümmern, bei denen es nicht reicht…
      Solange der Single konsumiert und sein Geld zurück in die Volkswirtschaft steckt ist das kein Problem.

      Das Problem ist die Politik zu Gunsten der VERMÖGENDEN, die ihren Besitz dem Kreislauf entziehen.

  4. Haustürke
    Ein Schönes Thema daß Sie da aufgegriffen haben auch wenn das den besonders Gerechten unter uns wieder schwer aufstoßen wird.

    Meine werten Eltern haben beispielsweise ihren „Haustürken“. Der gute Mann hat sein Leben lang hart gearbeitet damit unser Land sich im Glanze des deutschen Wirtschaftswunders sonnen konnte. Dafür erhält er nun eine Rente mit der sich ein Bundestagsabgeordneter nicht mal einen neuen Füllfederhalter kaufen könnte.

    So geht er also am Hause zur Hand und erledigt die kleinen Dinge die meine Eltern nicht mehr erledigen können oder wollen wie den Rasen zu mähen, dafür zu sorgen daß keine Pflanze Durst leiden muss oder zur kalten Jahreszeit das Laub zu kehren oder den Gehweg zu streuen. Ein für beide Seiten vorteilhafter Deal.

    Ich habe allerdings leider so meine Zweifel ob ein Großteil der jungen Männer die noch nicht so lange hier leben sich auf solche oder ähnliche Tätigkeiten einlassen würden.

    Und selbst wenn sie es würden gäbe es gewiss eine Kampagne der SJW die dieses Treiben alsbald unterbinden würde. (Und die Medien sind daran nicht ganz unschuldig. Ich werde nie verstehen warum sie sich so darauf versteifen das Twitter und Social Media Gekreische als relevante Größe wahrzunehmen.) Der edle Wilde ist halt nur so lange gut wie er abhängig ist und bemuttert bzw. für die eigenen, höheren Ziele missbraucht werden kann.

    • Das hängt wirklich von der Region ab, in Bayern gibt es ein frisches Integrationsgesetz, das genau solche Bedingungen verhindert und Leistungswillige fördert. Sie lesen nur nichts darüber, weil es nicht in den Mainstream passt. Wer das nicht will, weicht eben aus. Es gibt Regionen, die es anders handhaben. Das ist dann auch in Ordnung.

    • Bayerisches Integrationsgesetz
      Im Vorfeld konnte man viel Empörtes über das kommende Gesetz lesen.
      Von den Grünen, von Ver.di und den Kirchen.

      Ich habe mich sehr darüber gewundert, wie man sich u. a. darüber aufregen kann, dass von den Zugewanderten das Erlernen der deutschen Sprache gefordert wird.

      Soviel verwöhnende Schonung der „geschenkten“ Menschen muss nicht sein.

    • Ihr Haustürke könnte ich auch werden
      Das Problem sind ggf nicht die Überweisungen der BfA und der Zusatzversorgungskasse sondern die Frage wie ich sinnvoll meine Zeit gestalte. Einen Nachbarn gegen Entgeld zu unterstützen und mich um einen schönen Garten zu kümmern ist nicht die schlechteste
      Freizeitbeschäftigung. Ich bin mir nicht sicher ob die aktiven älteren Personen ihr tätiges Sein aus reiner Not betreiben.
      Nicht jeder +68er interessiert sich für schwimmende Hotels und dergleichen.

    • Füller kaufen?
      Als Abgeordneter?
      Da war doch was!?

  5. Dr.h.c Severus Acetato
    Ein Job als moderner Diener würde die modernen Eigenschaften von Sklave und Diener wohl zu stark für alle sichtbarmachen.

    Zu einem Diener würden die meisten früher oder später eine menschlich-nahe Beziehung eingehen und sich um dessen Wohlergehen zumindest etwas sorgen; manch Diener könnte, wie in der Vergangenheit nicht selten, langsam sogar zu einem Quasimitglied der Familie avancieren.

    Da ist es doch viel einfacher und distanziert-kühler einfach Hartz4 zu zahlen oder diese Menschen gegen Mindestlohn als anonyme Arbeitsroboter aus Fleisch zu benutzen, die bei Defekten oder Problemen praktisch weggeworfen können und sofort und leicht ersetzbar sind.

    Was die Empörungs- und Moralisierungsolympiaden der linken Schickeria angeht: Denen geht es auch nur um die Machtergreifung, in guter Näherung um Erwerb hohen Vermögens oder wenigstens Einkommens – und das Mittel zu diesem Zwecke, wenn man schon nicht so schlau und stark ist, es mit traditionellen Mitteln zu schaffen, ist die Empörungs- und Moralwaffe.
    Dabei geht es jedoch nie wirklich im Kern um die vorgetäuschten und bei Mangel an echten Problemen auch verzweifelt ausgedachten Mißstände, sondern um persönlichen Aufstieg, Macht und Bereicherung durch Erzeugen, Führen und Reiten der Empörungswelle.
    Manche meinen, wer fragt, führt.
    In gewisser Weise gilt auch: Wer kritisiert (und das darf), herrscht – die Kritisierten stehen ja sozial oft ganz schnell elend und gedemütigt da.

    Besonders Schlaue nutzen diese endlose linksgrüne Lust am Kritisieren, Verbieten und Herabwürdigen anderer finanziell – als Parteichef oder Verleger entsprechende psychische Verlangen bedienender Medienangebote kann man tatsächlich reich und mächtig werden, wenn man nur genau verstanden hat, wie man die Zielgruppe aufregt, erregt und schließlich befriedigt.

    Ob diese Leute Angst haben, daß ihnen irgendwann die realen Themen zum empören ausgehen? Dann müssten sie wirre Probleme erfinden…
    Manche meinen, dieser Zustand sei bereits eingetreten.

    • Nun, daher auch mein Vorschlag mit der Rotation: Man ermittelt den Bedarf und teilt sich das Personal. Helpster macht das de facto auch schon, nur bringt mein Vorschlag einerseits aktive Integration und andererseits feudalen Glanz ins Heim. Win-Win!

  6. Klasse!
    Aber bitte lassen Sie das mit den „90 km/h auf Pässen bergab“; wir wollen noch mehr von Ihnen lesen.

    • Ich mache das seit Jahren, und es hat meinem Schreiben nicht geschadet.

    • 90 Km/h
      Das schafft man auf der Spitzingsee Abfahrt auch mit einem Mountainbike. Nur für die Kurven sollte die Felge gut zentriert sein, ansonsten knickt sie weg, auch bei kleineren Geschwindigkeiten…

  7. Nun ja ich bin Aktionär ...
    … und mithin quasi Sklavenhalter der „besseren Gesellschaft“.

    Ich finde das prima … denn es ernährt und unterhält mich. Es reicht mir für einen bescheidenen Lebenswandel in Freiheit.

    Es steht doch jedem frei, auch Aktionär statt Kreditgeber zu 0% zu werden, um die deutschen Target Salden (das ist der „grosse Deckel, auf den der Südländer seine SUVs anschreiben lässt, so lange es noch geht“) zu finanzieren. Irgendwann wird dann doof geguckt, wenn das ganze verliehene Geld leider nimmer „heim“ kommt.
    .
    Sklaven riestern, finanzieren den Staatshaushalt zu negativen Zinsen, schliessen Leasingverträge und 0%-Finanzierungen ab, besparen Bausparverträge bis sie gekündigt werden. Sie unterschreiben dämliche Kapitallebensversicherungen oder kaufen Lehmann Zertifikate statt einfach direkt Aktien zu kaufen und sich damit mutig zur direkten Sklavenhaltung zu bekennen.

    • Weil es halt zu wenig ehrlichkeit über die Natur des Skalventums gibt. Ich vermiete lieber.

    • Werter Don, die Vermietung ist mir zu ...
      … nun, ortsgebunden. Zudem sind meine Altvorderen in der Vermietung m.E. zu stark engagiert. Dazu noch in Acker, Wald und Weinberg.
      .
      Da streue ich das von mir erworbene Kapital doch lieber ausserhalb der Eurozone und erwerbe dort auch lieber Rentenansprüche als in DE (Demolishing Euro Land).

  8. Die Ichbezogenheit der sogen. Gutmenschen
    schließt das Gutsein zu anderen nicht ein. Es geht nur um das eigene Wohlbefinden, dem sich alles unterzuordnen hat, auch der Pizzabote, der nicht einmal mehr als Mensch wahrgenommen wird. Paketfahrer gehören auch in diese Kategorie, sie dürfen gern etliche Säcke Katzenstreu bis unters Dach schleppen und sich dann auch noch anmeckern lassen, weil sie so spät oder so früh, auf jeden Fall wohl immer ungelegen kommen. Trinkgeld ist heute anscheinend auch nicht mehr üblich, wenn ich Erstaunen und Freude bei den zu mir kommenden Fahrern richtig deute. Selbst bei Friseuren oder im Restaurant wird daran geknappst oder gleich ganz vergessen.

    Die so mit Dienstleistern umgehen, kennen Arbeit, richtige Arbeit in der freien Wildbahn wohl nicht, denn sonst wüssten sie die Mühen anderer besser zu würdigen. Wer z.B. vom Staat alimentiert seinen überflüssigen Job macht, kann nicht zu den Einsichten kommen, die es bräuchte, um auch einem Pizzaboten, dessen Arbeit niemand machen möchte, den nötigen Respekt zu erweisen.

    Da ist es wohlfeil, sich über Rassismus und womöglich über die übrigens sehr schönen Mohrenfiguren zu echauffieren. Niemand wird gezwungen, sie sich in die Wohnung zu holen, keiner kennt wahrscheinlich die Geschichte, warum die Figuren so sind, wie sie sind, Hauptsache, man ist dagegen und merkt gar nicht, wie rassistisch und herabwürdigend man argumentiert und handelt.

    Ihre Idee des Silberkannenbefüllers ist charmant, aber ich fürchte, das Ansehen derer dürfte dann ähnlich dem der Pizzaboten sein, zumindest in den Kreisen des RHS.

    • Dafür ein Negerküsschen,
      liebe Frau Simon. Selbst, wenn ich wollte, würde ich gar keinen Mohren finden hier. Da müsste ich mindestens 4 km fahren, bei Olgas ebenso. Vor 2 Jahren hatte ich einen professionellen Schneeräumer engagiert. Nachdem Schulhöfe, Kindergärten,Wohnanlagen und sonstige Parkplätze geräumt waren, kam dann Witwe Bolte dran so gegen Mittag.
      Aus diesem Grund mache ich es wieder selber und sehe es sportlich. An Tagen, an denen es schneit, gibt es keine gespurten Loipen und Wege. Ergo bin ich dann 2x täglich auch eine Stunde draußen und es hält mich fit.Wenn’s ganz dick kommt,hilft der Pächter, der das toll macht.

      Ich habe hübsche Mohren als Christbaumschmuck, wie auch Violinen und Püppchen mit Haar und Spitze, die ich vor 30 Jahren in München (teuer) gekauft habe.Als ich mal am Tegernsee war, gab es schöne Kamele, die gut an einen Schrankschlüssel oder Fenstergriff gehängt werden können, wie kleine Schneiderpuppen auch.

      Nun soll es aber endlich Frühling werden in den nächsten Tagen. Viele Stare sind schon hier.
      Fast hätte ich vergessen, Ihnen zu sagen, dass bei unserem grünen Joschka doch auch eine Zofe mit Häubchen und weißer Schürze die Villentür öffnet, wenn man klingelt.🎊

    • Titel eingeben
      Ein früherer Nachbar hat sich mal ein Heim-Fitnesstudio liefern lassen…das Hantel-Set in einem Paket…

    • Letzthin las ich von einem linksradikalen Kommunisten, der 50 kilo Hundefutter per Post liefern liess, weil es einfach billiger ist. Und sich dann noch über DHL beschwerte.

    • Wie, der taxifahrende Steinewerfer hat eine Zofe?
      so richtig mit Mützchen und Schürzchen wie in alten Tagen? Der Mann ist einfach nur dekadent und wohl nicht so recht gebildet. Ich lese gerade nochmal seinen Wiki-Eintrag, na ja, keine Ausbildung, alles abgebrochen und doch noch irgendwie Karriere gemacht. Dann betrachtet er das wohl als standesgemäß.

      Wie auch immer, danke liebe Philomena, ich hab grad laut lachen müssen bei der Vorstellung, Fettsack mit Zofe…

      Es ist wohl echt ein Graus, für viele Tätigkeiten im und ums Haus noch jemanden zu finden, der zuverlässig seine Arbeit macht. Wenn sich dann aber jemand gefunden hat, es sind in der Regel keine aus deutschen Landen, werden sie gehütet wie wahre Schätze und ungern weiter empfohlen, aus Angst, sie könnten sich anders orientieren.

      Es ist aber so, dass nicht nur die Damen bei Twitter derart daneben sind. Unser Hausmeister erzählte mir, dass er abends Anrufe aus dem Nachbarhaus hier bekomme und eine ältere Frau in sehr gebrochenem Deutsch ihn auf unflätigste Weise beschimpfe.

      Wenn der Hausmeister äußerlich nicht dem gängigen Modell entspricht, der jetzige scheint sich die Haare zu färben, fängt der Hass mancher Mitmenschen schon an. Ich habe keine Probleme mit ihm, ihn nett auch mangels geeignetem Werkzeug gebeten, sich um die von mir gestifteten Hibs zu kümmern, sie bis zur Hälfte zu stutzen, so viel, doch machen sie nur, dann blühen sie wie es sein soll.

      Es macht immer der Ton die Musik, aber das ist es, was die plärrenden Damen nicht verstehen. Sie wollen ernst genommen werden, was bei einem solchen Benehmen aber nicht möglich ist.

      Annehmlichkeiten werden gern in Anspruch genommen, aber viele vergessen dabei, dass dahinter auch immer Menschen sind, die diese erst möglich machen.


      Frühling? Der ist heute wieder so weit weg. Hausbesichtigungen habe ich über den ganzen Winter, Blau- und Kohlmeisen besichtigen die angebotene Wohnstatt. Stare haben wir hier nicht, die tummeln sich unten in der Stadt und bieten später mit ihren Schwärmen ein tolles Schauspiel. Dass sie ähnlich Tauben alles vollkacken, vergisst man dann gern. Ich warte auf die Mauersegler, wenn die da sind, wird es für mich Sommer, mehr oder meist weniger.

    • Hundefutter oder Katzenstreu,
      frisch aus dem Internetangebot… und der Paketbote darf es dann bringen. Ich gebe zu, mir auf dem Wege 40l Blumenerde zu beschaffen, gebe aber bei jeder Zustellung ein Trinkgeld und wir haben einen Fahrstuhl. Es gibt viele Fälle, in denen das Zeug in einem Altbau bis unters Dach muss, ohne Fahrstuhl, aber dann mit Gemecker beim Entgegennehmen. Dass dann Paketfahrer gar nicht erst ausladen, sondern gleich eine Karte in den Briefkasten werfen, hat mein volles Verständnis.
      Das neue Skalventum bei uns ist längst da, von einer besseren Behandlung darf man wohl nicht ausgehen.

    • Die Paketboten schauen doch schon hoch erfreut, bevor man den Empfang quittiert, wenn man sie nur fröhlich begrüßt, in die Augen schaut und sie anlächelt, d.h. wenn man sie als Menschen wahrnimmt. Daraus schließe ich, dass der Ton und der Umgang miteinander da draußen immer roher werden.

      Wer mit Trinkgeld knausert, obwohl er das Geld hat, ist für mich ein elendiger Geizhals.

    • Das lässt sich toppen
      „Letzthin las ich von einem linksradikalen Kommunisten, der 50 kilo Hundefutter per Post liefern liess, weil es einfach billiger ist. Und sich dann noch über DHL beschwerte.“

      Und zwar mit einer Lieferung Frischfleisch (keine Schlachtabfälle) für den Hund. Es kam mit einem Tag Verspätung an, und der progressive Empfänger weigerte sich, auch nur darüber nachzudenken es dennoch anzunehmen und zu verfüttern. Der Lieferant nahm es ja schließlich zurück (was das Fleisch vermutlich wirklich ungenießbar machte) und schickte Ersatz, also alles kein Problem … was für eine Bigotterie.
      So was regt mich auf, und ich bin nicht mal Vegetarier. Ich könnte vielmehr ein ganzes Schwein durch einen Strohhalm saugen.

    • „Ich könnte vielmehr ein ganzes Schwein durch einen Strohhalm saugen.“

      Pics or it didn’t happen!

    • Respekt
      Ich erweise den Pizzaboten meinen Respekt, indem ich sie gar nicht erst bemühe. Entweder ich baue die Pizza selbst zusammen – oder ich unterstütze einen örtliche Wirt indem ich seine Dienste vor Ort nutze.

    • Respekt
      @Harry Hirsch

      Der Pizzabote steht hier nur stellvertretend für all diejenigen, die uns tagtäglich irgend etwas ins Haus bringen.

      Jeder Paketbote oder Pizzafahrer freut sich, wenn man ihn anlächelt, ihn vor allen Dingen ansieht und ihn wahrnimmt, denn daran scheitert’s doch schon bei vielen. Das hat Tamarisque schon richtig bemerkt.
      Ich bin kein Pizzaesser und meine Mahlzeiten bereite ich selbst zu, das spielt hier aber auch gar keine Rolle. Es geht um den zwischenmenschlichen Umgang und ich behandel jeden so, wie ich behandelt werden möchte. Eigentlich eine ganz einfache Gleichung…

  9. Titel eingeben
    Respekt.
    Das war ein Rundumschlag.
    Nur was zum Henker hat nun wieder dieser böse Feminismus mit der ganzen Sache zu tun?
    Feminismus (sage ich jetzt als Mann) hat mit politischer Korrektheit überhaupt rein gar nichts zu tun.
    Feministinnen plädieren dafür, dass Frauen sich genauso arschlochmäßig verhalten dürfen wie Männer.
    Sie dürfen foltern, sie dürfen andere unterdrücken und sie dürfen Männer zu sklavenartigen Jobs verdonnern.
    Das ist dann aber halt nicht Feminismus. Sondern Kapitalismus.

    Übrigens hat die Sklaverei im Islam niemals existiert. Das sind Fake News. Jeder Islamist wird Ihnen bestätigen, dass es nur darum ging Menschen vernünftig zu erziehen. Das war keine Sklaverei. Das war eine reine Erziehungsmaßnahme.

    Ihre Empörung ist nicht ganz ungerechtfertig.
    Sicher hat Schröder damals die Hartz 4 Reformen durch gesetzt.
    Nur seine Partei hat dramatisch an Zustimmung verloren.

    Sicher gibt es eine wohlhabende linksliberale Schickeria die davon wirtschaftlich profitiert.
    Nur wollen die das auch?
    Sind die Linksliberalen wirklich so verlogen wie Sie es hier darstellen?

    Ich glaube nicht.

    Es sind die Konservativen und Amerkiahörigen die heute ihre Politik umgesetzt sehen wollen.

    Das alles ist eben Schicksal. Es gibt gar keine andere Möglichkeit. Es gibt nur Herren und Diener. Es gibt keinen Raum für Gnade oder Barmherzigkeit.
    Es gibt nur Schicksal.
    Wenn der Reiche sich wie ein Arschloch verhält dann ist das Schicksal. Der Arme muss das akzeptieren.
    Wenn der Reiche doch mal Gnade zeigt, dann ist das der Wille Gottes. Und die anderen Armen müssen erstarren bei so viel Barmherzigkeit.

    Wehe aber du begehrst auf gegen das von Gott dir zugewiesene Schicksal!
    Dann bist du ein gottloser Feminist!

    Du wirst enden wie Elfriede Jelinek!

    Wehe dir!
    Oder wie Imre Kerstez. Also im Fiasko.

    There is nothing for you here. Only death.

    • Feminist*_InnenX
      Was Feminismus mit Political Correctness und Neusprech zu tun hat? Ganz einfach: die Feministinnen haben Neusprech erfunden und sind die treibende Kraft dahinter. Feministische Soziologinnen haben auch den Begriff des „Sprachhandelns“ kreiert, der impliziert, das Aussprechen einer Tat entspräche bereits der Handlung („Ich könnte sie umbringen“ = Mord). Um die angeblich dadurch entstehende Traumatisierung zu vermeiden, wurden in den USA Trigger-Warnings und Safe Spaces eingeführt, Sprecher, die die Komfortzone minderheitenbewegter Identity Groups verschmutzen, dürfen an amerikanischen Universitäten nicht sprechen.
      Normalerweise lernt man in der Kindheit, Phantasie und Realität, Gedanken und Handlungen zu unterscheiden.
      Die, bei denen das nicht geklappt hat, terrorisieren damit jetzt die anderen.
      Wie sagte schon Sigmund Freud: „Manchmal wird eine Neurose auch zu Kultur“.

    • Das ist aber eine echte Psychose.

    • Psychose et al.
      Sie haben Recht, kleine Kinder, die an allem schmecken und riechen und alles anfassen, lernen so, Realität von Einbildung zu unterscheiden (wie soll der kleine Krakeeler wissen, ob der rote Bauklotz Einbildung ist, oder Wirklichkeit). Erwachsene, die diese Fähigkeit wieder verlieren, nennt man „Psychotiker“. Das ist eine der Theorien. Ich habe eine andere:

      Stellen Sie sich das Gehirn wie einen Weihnachtsbaum mit einer Millionen Lämpchen (pro Kubikmillimeter) vor, die dauernd an und ausgehen. Jede „Stellung“, jede Kombination von Lämpchen im „on“ oder „off“-state ist ein Gedanke, ein Sinneseindruck, ein Gefühl (die Zahl der möglichen Kombinationen ist riesig. Daher unsere grosse Bandbreite des Denkens und Fühlens).
      Diese „Schaltvorgänge“ funktionieren Elektrochemisch: ein „Short Messenger“ (ein Botenstoff) besetzt einen spezifischen Rezeptor an einer Zelloberfläche, der einen „Schleusenwärter“ für Ionenkanäle in der Zellwand darstellt. Macht er den Kanal auf, fließen positive Natriumionen ins Zellinnere und Kalium-Ionen nach außen (diese werden später dann aktiv wieder herausgepumpt), man kann einen in Nullstellung offenen Kanal aber auch durch einen Rezeptor schließen. Dieser Ionenshift erzeugt die elektrische Spannung von 70 Mikrovolt in unseren Zellen und lässt die Birnchen brennen, oder nicht.
      Allein die Zahl der Rezeptoren und ihrer Schaltvorgänge bedingt aber, das ein paar davon, die völlig in Ordnung sind, vom Messenger dauerhaft blockiert werden, der bleibt einfach stecken, entweder in On- oder in der Off-Stellung, sie sind dann nicht mehr „beweglich“.
      Um diese Rezeptoreinheiten wieder in Gang zu bringen, gibt es „Wartungs-Mechanismen“ (Achtung: Theorie ->). Das Problem: dadurch erzeugt man valide Gedanken und Sinneseindrücke, ein Lebewesen könnte so tatsächlich Realität und Gedanken nicht unterscheiden (weil diese Gedankenwelt nicht logisch ist, sondern rein zufällig erzeugt wird). Also schaltet man das Bewußtsein aus. Das nennt sich „Schlaf“ (nur unser Bewußtsein schläft. Das Unterbewußtsein ist immer wach und weckt uns, wenn im Zimmer irgendetwas knarrt. Von den inneren Organen ganz zu schweigen. Die arbeiten immer). Die im Schlaf durch diese Wartungsarbeiten erzeugten Gedanken nennt man „Traum“. Funktioniert die Schlafabschaltung des Bewußtseins nicht, werden die Reparaturen im Wachzustand durchgeführt, das nennt sich dann „Psychose“ (die bekanntlich keinerlei Logik hat, außer, das noch intakte Bewußtsein versucht, eine Logik hineinzubringen).
      Können die Rezeptoren garnicht mehr gängig gemacht werden, gehen sie für immer verloren. Im schlimmsten Fall entwickelt sich durch diese progressive Rezeptorenverarmung eine Demenz oder ein „Morbus Alzheimer“.
      Wie man sieht, hängt alles irgendwie miteinander zusammen. Viel Schlaf (in dem geträumt wird) müsste dann die beste Vorbeugung des Alzheimers sein.
      Ist aber nur eine Theorie (wenn auch eine besonders Schöne). Ist nämlich MEINE Theorie.

    • Sklaverei im Islam
      Die ist leider heute noch sehr real. Die Saudis und Golfstaatler holen sich ihre Arbeitssklaven aus schwarzafrikanischen oder aus armen asiatischen Ländern. Und behandeln sie wie den letzten Dreck. Teilweise sogar hierzulande, wo die Diplomaten das betreiben.

    • Das war eine reine Erziehungsmaßnahme.
      Ach so. Dann stimmt es also nicht, dass arabische Sklavenhalter bis zu 80% Verlust der Ware hinnahmen, um die schwarzen Sklaven mittels Kastration an der Vermehrung zu hindern. Da bin ich aber beruhigt, dass der Islam so menschlich ist.

    • @CG
      Ich hatte mir vorgenommen, diesmal nicht auf das Thema einzugehen und erspare den Blick in die Geschichtsbücher dann auch hier.

      Hinzufügen möchte ich nur: Die (nicht zuletzt auch zusätzlich Sex-)Sklaverei im und mit Deckmantel des Islam gibt es nicht nur in reichen Golf-Staatenkreisen, sondern auch in bitterarmen Regionen Afrikas und selbstverständlich, vergessen wir diese Gesellen nicht, auch in den Bürgerkriegsregionen des IS und ähnlichen „feudalen Herrschaftsgebieten/regionen“, sei es Nordafrika oder Syrien und Irak.

    • Titel eingeben
      @ Harry Hirsch

      Meine Äußerungen waren sarkastisch gemeint.

      In islamischen bis islamistischen Foren ist die erwähnte Sichtweise eine durchaus verbreitete Auffassung.

    • Titel eingeben
      @ Mx

      „Um die angeblich dadurch entstehende Traumatisierung zu vermeiden, wurden in den USA Trigger-Warnings und Safe Spaces eingeführt, Sprecher, die die Komfortzone minderheitenbewegter Identity Groups verschmutzen, dürfen an amerikanischen Universitäten nicht sprechen.“

      Das klingt schlimm. Ich habe dazu erstmal keine Meinung.
      Lese aber auch andere Meinungen.
      Und da klingt das schon wieder ganz anders.

      „Alle vier Jahre spült der so außergewöhnlich lange amerikanische Präsidentschaftswahlkampf vierlerlei Berichte über den Zustand der Vereinigten Staaten in alle Welt – und die internationalen Reaktionen laufen eigentlich immer auf denselben Eindruck und Fluchtpunkt gemeinsamer Zufriedenheit hinaus: die (vermeintliche) Führungsnation der (westlichen) Welt befinde sich in einem Zustand beschleunigter Dekadenz, eine Sicht, welche die „Zeit“ jüngst bestätigte und in der rhetorischen Frage komprimierte, ob „Amerika wahnsinnig geworden“ sei.“

      „„Micro Agressions“ und neue „Political Correctness“: wie wahnsinnig ist Amerika?“

      http://blogs.faz.net/digital/2016/11/05/micro-agressions-und-neue-political-correctness-wie-wahnsinnig-ist-amerika-1114/

    • Lieber Bleistift
      Ich verfolge die Entwicklung schon seit über 10 Jahren, seit ich in den Staaten auf einem Kongress mal für die Organisation FIRE gespendet habe, die sich für die Erhaltung der uneingeschränkten Meinungsfreiheit an amerikanischen Universitäten einsetzt.
      Aktueller Fall war damals, daß ein Aushilfshausmeister an der Notre Dame Universität ein Buch über den Kampf gegen den Ku Klux Klan gelesen hat, auf dessen Titelseite ein brennendes Kreuz abgebildet war.
      Dadurch fühlte sich ein schwarzer Student so intensiv „getriggert“, daß der Hausmeister von der Diversity-Beauftragten vorgeladen, verhört und gekündigt wurde.
      Später kam dann die Unart dazu, gegen „Cultural Appropriation“, das heißt: die Aneignung fremder Kulturerrungenschaften durch die Weißen“ (s.o.) zu kämpfen.
      Auf YouTube gibt es einen Clip, in dem ein (weißer) Student von einer (schwarzen) Studentin tätlich angegriffen wird, weil er Rasta-Locken hat (es gibt auch Diskussionen über Justin Biber, der sich mal Rasta-Locken hat machen lassen).
      Aus dem gleichen Grund gibt es diese ewige Halloween-Diskussion und warum man da nicht als Indianer, Mexikaner oder Pocahontas herumlaufen soll (Das hat immerhin einer Professorin, die gesagt hat, sie fände solche Einschränkungen wären Quatsch, die Stelle gekostet). Zuletzt wurden irgendwo die kleinen Sombreros auf den Tequila-Mixgetränken bekämpft und das es auf Studentenparties Tacos zu essen gibt.
      Im umgekehrten Fall dürften dann von den Indianern oder Afrikanern Abstammende keine Nadelstreifenanzüge tragen oder westliche Universitäten besuchen (das amerikanische Universitätssystem beruft sich auf das Deutsche, in dem die Freiheit von Forschung und Lehre Vorrang vor allem anderen hat).
      Was die Mexikaner genauso wie die Chilenen und alle anderen Südamerikaner betrifft: schauen Sie sich mal die Spanier (in Spanien) an und fragen Sie nochmal, wo die Azteken und die Mayas geblieben sind (in deren DNS). Da ist es mit „Cultural Appropriation“ ganz, ganz schwierig. Unsere Vorfahren waren einfach zu promiskuitiv, die hatten keine Zeit, sich mit solchen Nebensächlichkeiten zu beschäftigen.

      https://www.thefire.org/

    • Titel eingeben
      @ Mx

      Selbstverständlich habe ich von all diesen Dingen schon gehört. In Deutschland scheint das aber kein Massenphänomen zu sein. Da gibt es Herrn Münkler in Berlin. Oder vor ein paar Jahren eine muslimische Studentin die den Auszug aus einem Comic zum Anlass nahm eine Ausstellung anzugreifen.
      http://www.derwesten.de/staedte/essen/muslimische-studentin-muss-nach-comic-streit-an-uni-duisburg-essen-strafe-zahlen-id10496561.html

      Ich habe den Comic gelesen. Das ist so eine Art Dritt Welt Märchen. Durchaus lesenswert. Ganz bestimmt nicht rassistisch. Realität und Fiktion verschwimmen zu einer Geschichte die angesiedelt ist irgendwo zwischen Müllhalde und Slums und vergangenen Zeiten mit Kalifen und Harem.

      Es gibt also durchaus diese Problematik. Westliche Menschen zeigen Reue für alle möglichen Ereignisse und Menschen aus anderen Kulturen reagieren darauf mit Angriff und Rechthaberei.

      Nur was hat das nun wieder mit Feminismus zu tun?
      Der Feminismus unterscheidet zwischen einem biologischen Geschlecht und einem sozialen Geschlecht.
      Ein Mann kann als Mann geboren sein und trotzdem weibliche Eigenschaften haben. Umgekehrt gilt das genauso.
      Ist diese Auffassung so schlimm?
      Meiner Meinung nach ist es eine Binsenweisheit.

      Ich bin zum Bsp. ein Mann. Ich bin aber handwerklich überhaupt nicht begabt. Ich kann nicht mal eine Glühbirne venünftig in die Halterung schrauben. Das ist kein Scherz. Es ist eine Tatsache.

      Meine Ehefrau ist nun ausgebildete Schreinerin. Sie hat einen Meistertitel im Schreinerhandwerk. Außerdem ist sie ausgebildete Kunstrestauratorin.
      Unsere gesamte Küche stammt nicht von Ikea, sondern meine Frau hat sie selbst zusammen gezimmert.
      Eine nicht gerade weibliche Eigenschaft.

      Ist es also nicht irgendwo offensichtlich, dass das biologische Geschlecht nicht permanent übereinstimmt mit dem sozialen Geschlecht?

      Oder sollte ich tatsächlich der einzige sein der solche Erfahrungen gemacht hat?

      Kann man es nicht einfach den Menschen selbst überlassen wer sie sein möchten?
      Es ist ja nicht so, dass irgendwer einen „richtigen Mann“ dazu zwingen würde eine Beziehung anzufangen mit einer nicht ganz so hundertprozentigen Frau.
      Es gibt genügend „Weibchen“ an denen sich der „richtige Mann“ abarbeiten kann. Wo er seine Männlichkeit präsentieren kann.
      Niemand zwingt den Macho plötzlich dazu zu kochen oder die Windeln zu wechseln.

      Ich bin nun aber ein Mann (das ist mein biologisches Geschlecht), trotzdem bin ich handwerklich völlig unbegabt. Ich kann nicht mal einen Nagel in ein Stück Holz schlagen.
      Meine Frau kann das. Unsere halbe Wohnungseinrichtung wurde von meiner Frau hergestellt.
      Und nun? Bin ich nun, sind wir nun, schlechte Menschen?

      Das soziale Geschlecht stimmt nicht immer über ein mit dem biologischen Geschlecht. Meine Frau und ich sind hetereosexuell.

      Aber es kann natürlich auch noch extremere Positionen geben. Da lieben dann Männer andere Männer. Oder Frauen lieben andere Frauen.
      Und?
      Da gibt es dann eben überhaupt keine Übereinstimmung mehr zwischen dem sozialen Geschlecht und dem biologischen Geschlecht.
      Wer will da von schlechten Menschen reden?

      Das ist keine „Krankheit“. Und auch keine Ideologie. Sondern Realität.
      Wenn ich keine Birne in die Fassung schrauben kann, meine Frau aber eine komplette Einrichtung zimmert, dann ist das keine Illusion. Das ist Realität.

      Der Feminismus plädiert dafür diese Realität zur Kenntnis zu nehmen.
      Niemand wird gezwungen irgend jemanden zu ehelichen den man nicht leiden kann.

      Niemand muss schwul werden nur weil ein paar Leute sich das so ausgedacht haben.

  10. Der Mohr
    90 kmh sind zu schnell, DON. Passen Sie bitte auf, Sie werden gebraucht. Merkwürdig richtige Gedanken, die Sie verbreiten.

    SoS

  11. Armselige Gesellschaften...
    deren armselige Ideen und Weltanschauungen einen Überschuß an Vernunftmangel produzierten, der wohl zum vorerst nachhaltigen…
    weil um unreifen Systemerhalt gekämpft wird…
    Weltgegenwartgeschehen geführt hat?

  12. Option
    Das hat mich doch glatt auf die Idee gebracht, solche Mohrenfiguren zu suchen und zumindest in meinem Schlafzimmer fein sichtbar zu präsentieren, vermutlich wäre es besser, diese bereits im Wohnzimmer oder Flur zu platzieren.

    So wäre meine Wohnung und mein Seelenheil gesichert, vor möglicherweise mich zu sehr strapazierenden Feministinnen und sonstigen politisch Korrekten.

    (Ein drastisches Beispiel, ein guter Bekannter in Studienzeiten rief bei so einer Gelegenheit ein Taxi, gab dem Fahrer viele Mark und sagte zu diesem, nachdem seine Besucherin in das Taxi eingestiegen war, bitte zum nächsten Schrottplatz.) Mir wäre die eigenständige Flucht solcher da schon lieber.

    In meiner Studentenzeit habe ich mich auch gelegentlich konspirativ in einer ganz kleinen bürgerlichen Kneipe mit einem weiblichen Mitglied irgendeines kommunistischen oder marxistischen Bundes an der Uni getroffen, obwohl wir politisch gänzlich anderer Meinungen waren. Wir verstanden uns gut und haben herzlich gelacht, als wir uns gegenseitig die Aktionen der anderen Hochschulgruppen vorhielten. Das war damals noch möglich, völlig konträre politische Ansichten zu haben, aber dennoch gut miteinander auszukommen.

    Und da dürfen wir grad mal wieder so ein Strohfeuer feministischer Fertigkeit erleben, alles in „rechten“ Farben gehalten. Wen man da nicht alles erleben darf wie auch Korrekturen oder Gelöschtem an erst Publiziertem, aber dann doch dort als politisch inkorrekt angesehenem. Seis drum.

    Die Grünen Simone Peter und Katrin Göring-Eckardt sind auch dabei, alles hab ich mir dann doch nicht antun wollen. Denn die Grünen hatten ja mal Sinnvolles vorzutragen, mittlerweile hecheln die jedem wechselndem Windhauch hinterher.

    Aber eines kann ich mir nicht verkneifen.

    Die Initiatorin ist Anne Wizorek, als marthadear bei Twitter zu finden. Jene hatte vor einiger Zeit dort ein Bild von sich eingestellt, dass diese als verlockende, verruchte Frau zeigen sollte. Halt auf der Hatz nach jemandem, der vermögend genug ist, ihr Leben unabhängig von Staatsknete zu finanzieren. Das hat wohl nicht so richtig gezündet und so wird zum xten mal eine Kampagne losgetreten, auf der sich Gescheiterte outen und die nach einem seichten Wellenschlag verebben wird. Hauptsache, man kann staatlichen Stellen weismachen, wie aktiv und agil und erfolgreich man sei, um dort noch mehr an Steuermitteln abgreifen zu können.

    Wo ist der Bezug zu Mohrenfiguren fragen Sie, und zu Versklavten?

    Tja, der ist doch recht einfach erkennbar, diese Person nutzt andere Feministinnen als Mohren, um ihr Wohlergehen sicherzustellen. Allerdings kümmert sich diese nicht um das Wohlergehen jener, deren Gefolgschaft und Unterstützung sie fordert

    Mohrenfiguren, danach halte ich aber schon die Augen auf, soviel ist mir mein Seelenheil dann doch wert :)

    • Besitzstände
      Gestern Nacht las ich in einem alten „Kursbuch“ (Sept. 2001, „Der laufende Schwachsinn“). Klaus Hartung beschreibt da – von 16 Jahren – die „Textsülze“, das „Paperdeutsch“, den Sprachschutt, den bestimmte Kreise (in Berlin) so von sich geben; „Vernetzung“ in „Netzwerken“ (damals der HIT unter den Schlagworten), dazu Modellprojekte, Initiativen, Arbeitskreise, Studien… Und auch diese Beobachtung machte er:
      .
      „So stieg die Basis allmählich auf, wurde finanziert, schuf befristetete Arbeitsstellen, Beratung, kurzum eine neue Mittelschicht, die von einer stabilen Klientel lebt. In Berlin-Kreuzberg gibt es seit vielen Jahren in einem sozial brisanten Großwohnblock mit knapp 1000 Einwohnern und hohem Ausländeranteil allein 147 staatlich geförderte Initiativen. Ihre Leistung ist prinzipiell unüberprüfbar. Sie sind erfolgreich, solange sie genut Klienten aus ‚Risikogruppen‘ haben. (…) …wurde zu einer Art zwischenstaatlichen, diffusen Großinstitution, in der viele, viele Besitzstände zu verteidigen waren.“
      (Ich erinnere: geschrieben schon vor 16 Jahren)
      .
      147 Initiativen für 1000 Menschen: das erinnert an die Meldung kürzlich, über den 30-Millionen-Geldregen, der in Sachsen über solche Initiativen, Vereine etc. ausgeschüttet wurde; man musste offenbar nur irgendwas im Sinne der „Willkommenskultur“ im Namen haben…

    • ´Das ist halt das Problem. würde man das akademischen Prekariat wieder versklaven und der Schweinezucht zuführen, wäre es eine bessere Lösung für alle.

    • Schweinezucht
      Don, ich verstehe nicht warum ausgerechnet Sie als Vegetarier immer diese Branche ins Auge fassen. Wäre es nicht zeitgeistiger und ökologisch wertvoller wenn Sklaven statt dessen Schwertransporte über den Taunus ziehen würden?

    • @Hausschwein
      … oder alternativ Steine schleppen und kloppen nach Ägypter-Art mit unbefristeter Beschäftigung, bei Prestige-Vorhaben, wie BER, Elbphilharmonie, S21 oder irgendwelchen Brücken- und Tunnelbau-Projekten.

    • Zum Thema Steine schleppen
      empfehle ich „Die Musik des Zufalls“ von Paul Auster.

    • @Krächzit
      Muss ich mir wohl vornehmen.

      Bedenken Sie aber bitte vorab, was Fake-News-mäßig möglich wäre, sich nicht nur auf die Arbeitslosenstatistik wirklich langfristig auswirken würde, aber vorhandene Makel ehemaliger Touristenmagneten finanzstarker Touristen ausgleichen könnte, wie z.B.:

      – Die Pyramiden von Köln oder Duisburg, mit gigantischen Steinen aus Sandstein flußaufwärts aus dem Fels geschlagen und durch vollbeschäftigte Fachkräfte errichtet.

      – Die Merkel-Sphinx von Mäc-Pommels. Mit bloßen Händen 50 Meter Tief in den Boden gekratzt.

      usw usf.

    • @Hausschwein
      Ergänzung:

      Man kann auch nach Ägypter-Art mit großen Sandstein-Blöcken einen Berg über einen entstehenden Hohlraum bauen, wenn man schon einen Tunnel bauen will, der dann aber auch abgenommen wird für den Publikums-Verkehr. Man kann sogar auch die komplette A2, wenn nicht sogar die gesamte A1 anstatt zu untertunneln diese überbergen.

  13. Neger liegen im Trend, demnächst kommen nämlich ganz viele.
    http://antiquitaeten-kral.at/uhren/Bilder/negeruhr.jpg

    „Wir brauchen Lösungen“ schrieb, der Hausherr oben. In der Tat. Allerdings wird uns die Entwicklung in den kommenden Jahren so sehr überrollen, daß uns allen Hören und Sehen vergeht. Ich stehe in dieser Hinsicht in etwa auf der Linie der hiesigen Stammgäste goodnight und Uwe Dippel, wenn ich’s richtig im Kopf habe.

    Überhaupt verstehe ich die Aufregung über die Neger- oder Mohren-Darstellungen nicht. Ist doch voll multikulti. Wollen die Linken jetzt die heiligen drei Könige arisieren?
    Und die kommenden Neueuropäer („wertvoller als Gold“) müßten sich doch eigentlich viel wohler fühlen, wenn nicht jede menschliche Darstellung minderpigmentiert daher kommt. Denn kommen werden sie.

    Wie man hört, warnte der Präsident des EU-Parlaments gerade, daß über die mehr als 30 Menschenschmuggelzentren in Nordafrika in den kommenden Jahren 20 Millionen hier eintreffen werden. Anno ’17 bis dato 12000 über Italien. Da geht also noch was, wenn der Herr Tajani Recht behält.

    Aber ich will mich hier nicht in Schwarzmalerei (hups, da isses schon wieder. Das mit der Schere im Kopf muß ich noch üben) betätigen. Die Zukunft erreicht uns früh genug. Nächste Woche ist erst mal wieder TEFAF. Die vielleicht schönste Filterblase des Jahres. Da gibts keine Treppenheruntertreter, keine Koranverteiler, keine Messerstechereien, kein ‚wasgucksu‘ (kucken ist ja gewollt) und keine brennenden Autos. Alles was da brennt, ist die Geldbörse oder vielmehr der Kontostand.

    In diesem Sinne, allen ein herzliches Stößchen und Bussibussi! :-)

    @Don: Hübsches Kommoderl, gefällt. Gratuliere!

    • Geschichte ist eine ewige Wiederholung! Thukydides
      @Legionär Handzumgrus
      Was als Versuch der „Wiedertäufer zu Münster“, einer radikalen Nachfolge Christi begonnen hatte, als Utopie eines Gottesreichs auf Erden wird zu einem Reich des Schreckens. Blutig verfolgten die Täufer jeden, der sich ihnen in den Weg stellte und errichteten eine theokratische Gesellschaftsordnung mit Polygamie und dem Verbot von Privateigentum.
      Der Historiker Ralf Klötzer: „Die Täufer sind nicht vom Himmel gefallen , sondern aus der Bürgerschaft selbst entstanden.“

  14. Titel eingeben
    Mein Nachbar, Hark Olufs, genauer: seine Nachfahren, leiden ständig unter dem Anblick von Korsaren, die den armen Hark zum Dhimmi machten und zum Hohn heute noch omnipräsent als Segelklasse in jedem unserer Häfen seines Andenkens spotten.
    Ich weiß also, wie die sich fühlt, die unter einer Mohrenlampe lesen muß (und sei es dort auch noch so bequem, warm, kuschelig und sonstwie berlinmäßig packfinanziert).

    Viel könnte ich darüber berichten, wie stolz man auch am anderen Ende von Deutscheland auf die Integration von „Flüchtlingen“, vulgo höhnisch grinsender Nordafrikaner ist.
    Nur soviel:
    Der Vorsitzende unseres örtlichen Touristenausbeuterverbandes hat ein paar von denen als „Praktikanten“ „eingestellt“. Vordergründig mit der Behauptung, Friesen würden neuerdings Empathie empfinden (obwohl sie sich seit jeher vor Neid und Mißgunst gegenseitig auffressen), tatsächlich jedoch, weil er keine Leute für seinen ständig wachsenden Laden in Keitum bekommt.

    Er lobt seinen besten Praktikanten (aus Syrien) mit den Worten, daß dieser den Gästen sogar schon freundlich lächelnd eine Tasse Kaffee vorsichtig servieren könne (näheres läßt sich googlen).
    Gesprächsweise äußerte er allerdings, daß „es alles sehr viel Zeit braucht“.

    Während wir integrationstechnisch also schon immer weiter waren als der Tegernsee, werden wir wohl bald aber auf dessen Niveau in der Gastronomie zurückfallen: bisher war die Sternedichte auf dieser kleinen Insel über jeden Vergleich mit einer Gegend, in der Russen, Thailänder etc. Häuser besitzen oder Araber Urlaub machen (i.e. Bavaria), zwanglos erhaben.

    Nun aber höre ich von Gastronomen, daß ihre neue „Mitarbeiter“ mit dem Servieren bestimmter Speisen Probleme haben. Hoffen wir, daß sich dies nur auf die Weigerung, einen Leberkäs zu berühren, bezieht, und nicht am Ende wieder der Dhimmi anstatt der Ente tranchiert wird.

    • Sternedichte
      „Die Sternedichte auf dieser kleinen Insel“ mag hoch sein, kein Wunder bei so viel Geld auf dem kleinen Sandhaufen. Aber das ist vergebliche Liebesmüh und Neid kommt da auch keiner auf, weil die Gäste in der Regel nichts vom Essen verstehen – es sei denn, sie kommen aus dem Süden.
      So werden oft bloß Perlen vor die sprichwörtlichen S*** geschüttet, die zweimal an 365 Tagen mit Grünkohl, Hering und Bratkartoffeln bestens zurechtkämen.

      Da lobe ich mir die bayerisch-tirolerisch-italienische Küche in der Umgebung. Wenn’s mal feiner zu Tisch gehen soll, ist München nicht weit. Dort knirscht dann auch kein Sand zwischen den Salatblättern und im Garten – anders als Sylt nicht nur 2 Tage im Jahr offen – bleibt man von fliegend abgeworfenem Möwendung eben so verschont wie vor blasierten Fischköppen mit angewölfter Maulsperre.

    • Ich habe es nicht nur nicht so mit der Sternenküche, meine Familie ist der lebende Beweis, dass man oben schwimmen und dennoch ganz normal essen kann, wie es früher alle taten.

    • Ist der Dhimmi nicht selbst Schuld, wenn er tranchiert wird?
      Warum lässt er sich erst zum Dhimmi machen? Er hat schließlich (auch dieses Jahr wieder) die Wahl.

    • Titel eingeben
      @ Harry:
      „Ist der Dhimmi nicht selbst Schuld, wenn er tranchiert wird?
      Warum lässt er sich erst zum Dhimmi machen? Er hat schließlich (auch dieses Jahr wieder) die Wahl.“

      Echt? Welche denn?

      @Degner:
      „Aber das ist vergebliche Liebesmüh und Neid kommt da auch keiner auf, weil die Gäste in der Regel nichts vom Essen verstehen – es sei denn, sie kommen aus dem Süden.“

      Ja wer denn sonst als unsere lieben stiernackigen Gäste aus dem Süden lassen sich hier denn wohl das Geld aus der Tasche ziehen?!

      Gruß vom Perlenschütter an den Dungbeworfenen

  15. Die dicken Frauen von Kreuzberg
    werden Ihrem Begehr wohl niemals folgen können.

    Aber,
    macht ja auch nichts. Vergehen sie halt bei einer fix gelieferten,
    veganisierten Fertigpizza.

    • Veganisierte Fertigpizza - mit Analogkäse
      Ohne diese halbchemischen Erzeugnisse gibt es den ganzen Vegan-Hype doch gar nicht.


    • Veganer können sich mE gar nicht von hiesigen Landwirtschaftsprodukten ernähren, sie sind auf Importe angewiesen, um ihr Abwechslungsbedürfnis zu befriedigen, denn anderswo (z.B. auf Sri Lanka) gibt es mehr Gemüs, das als Fleischersatz taugt. Kokosmilch statt Sahne, Soja statt Schnitzel, Tofu statt Quark sind für Mitteleuropa nunmal nicht so geeignet wie Kohl, Kartoffeln und Käse.

    • @colorcraze
      Der übliche Irrtum…

      Hindus sind keine Veganer, sondern Vegetarier. Man kann diesen Irrtum immer wieder lesen, selbst von Veganern, die im Netz schreiben. Nicht nur aufgrund der Religion gibt es im Verbreitungsgebiet dieser Religion die meisten Rinder weltweit. Es wird auch das Drüsen-Sekret in der Küche gerne verwendet.


    • Habe ich was von veganen Hindus gesagt? Nicht daß ich wüßte.
      Es ging mir um die hiesigen Hippster, wie die sich ernähren.
      Ich komme nämlich beim Einkaufen ab und an an einem veganen Café vorbei, und in 2 andere Richtungen gibt es im Sommer vegane Eisläden.
      Wie will man Sahne substituieren, wenn nicht mit Kokosmilch?
      Und das tun die auch.
      (@nahuatl: dies war eine Fortsetzung der Beschreibung der Charlottenburger Gastronomie.)

  16. Oooo.kaaay....
    Marie Marquise de Sévigné (die Dame aus dem tollen traditionellen Zitat oben) sagte aber auch:

    „Die Tatsache, daß die Menschen mit zwei Augen und zwei Ohren, aber nur mit einem Mund geboren werden, läßt darauf schließen, daß sie zweimal soviel sehen und hören als reden sollten.“

    Jeder ist damit gemeint, Adliger wie Fatzke wie Maschmeyer oder wie Misera Plebs, das arme steuerzahlende Volk. Moi aussi.

    Daher fass ich ich mich mal kurz, um der toten Madame, der auch die Laster gefallen (natürlich nicht die auf der A9), zu gefallen. Aber es wird mir nicht gelingen:

    Diese Paket- und Uberdienste provokativ zugunsten der palmwedelnden Mohrendienste zu vergleichen ist einesteils grandios, einesteils schändlich.

    Grandios, weil es Typen wie den Little-Underdog-Maschmeyers auf diese Weise ohne Umschweife klar macht, dass es kein Verdienst an der Menschheit ist, solche Dienste zu erfinden und auf die Welt zu bringen. Sondern ein Beleg dafür, dass solche Geschäftsleute wie ihre sklaventreibenden Dumm-Ego-Kunden der Mixed Pickel am Arsch der Menschheitsgeschichte der Moderne sind. Gleich nach Eiterbeulen wie Idi Amin und Bokassa.

    Schändlich, weil die Kolonialisierung verniedlicht wird. Sie ist auf deutlich mehr Blut gebaut als diese scheußlichen Paketdienste solcher iPhone-Kreaturen.

    Dazu:
    Picken und Hackordnung der Dummen.

    Augenscheinlich gibt es am Tegernsee mehr Jobs in der Touristik als im Berlin-Tourismus es Jobs gibt. Kann aber auch ein, dass das Auge das nicht richtig sieht und nur ein wenig eingetrübt ist wegen Picken der Hühners ähm wegen dess Umstand, dass am gesättigten südlichen A+++ Deutschlands einfach weniger Einheimische um solche Jobs balgen müssen, da anderweitig ein gutes Aus- und Einkommen. So kommt es, dass in Berlin der Ex-Germanist an der Rezeption steht und nicht das Plüschauge aus Syrien oder unser ikonischer Mohr am Tegernsee. Und dass die geschichtsunwissende Schreibredakteuse ihr weniges Geld benutzt, mit noch weniger Trinkgeld (geht gar nicht) andere Kolonialisierte, die sie noch weiter unter sich wähnt (es aber gar nicht sind …), egoistisch herum zu schikanieren. Dystopisches Amen.

  17. Titel eingeben
    Sehr schön! Danke!
    Erinnert mich an meine Rundreise im wunderschönen Namibia. Auf Grund früherer heimatlicher Konditionierung als Nachfahre einer ehemaligen Kolonialmacht lehnten wir angebotene Dienstleistungen von Einheimischen anfangs ab um nicht in Verdacht (weiße Kolonialzeitnachtrauernde zu sein) zu geraten. Irgendwann nahm uns ein schon länger dort Lebender beiseite und erklärte uns, dass wir das (Ablehnen) nur für uns und unser moralisches Wohlbefinden täten und die Einheimischen schließlich auf solcherlei Aufträge angewiesen seien, da sie doch ihren Lebensunterhalt mit selbigen verdienten. Danach habe ich mir das erste und einzige Mal in meinem Leben mein Golfbag über einen Platz tragen lassen. Der junge Mann und Familienvater war erfreut über den Halbtagesauftrag, es hat sich aber trotzdem irgendwie komisch angefühlt…

    • Das ging mir so...
      …am Central Park, wo junge Schwarze uns mit einer Fahrradrikscha befördern wollten. Ich habe ihm 5$ in die Hand gedrückt und bin gelaufen.Ich hätte mich nicht von ihm fahren lassen können.Bei mir geht die Menschenwürde schon bei Zimmerfrauen an,denen ich keinen Saustall, wie so mancher Touri, hinterlässt.

    • Titel eingeben
      @ Philomena:
      Genau so ging es mir neulich (ich bin oft in den USA) auch: Es regnete und ich pfiff ein Taxi herbei. Als ich dann einsteigen wollte, sah ich gerade noch, daß es von einem Neger („jungem Schwarzen“) chauffiert wurde.
      Natürlich konnte ich nicht einsteigen, habe ihm aber erklärt, daß ich das Wort „Neger“ ironisch meine und ihn vielmehr für ein Opfer einer „ehemaligen Kolonialmacht“ [(c) Schneehuhn] halte. Niemals hätte ich mich von so einem fahren lassen können. Ich habe ihm stattdessen 100$ in die Hand gedrückt und ihm gleichzeitig versichert, daß für mich alle Menschen gleich sind.

      Für mich geht die Menschwürde „schon“ bei Zimmerfrauen soweit, daß ich möglicherweise nicht so ganz mit „DSK“, dem geilen „Touri“, d´accord gehe.

      Sollten Sie neuerdings eine besondere Ironie entwickelt haben, die ich noch nicht erfasst habe, bitte ich meinen Rückstand zu entschuldigen. Sollten Sie allerdings weiterhin meinen, was Sie sagen, hoffe ich, daß Sie an Ihrem „schon“ ersticken oder zumindest von einer Rikscha überfahren werden.

    • @ Sylter.
      da haben Sie mich total falsch verstanden!Ich hatte auf Schneehuhn geantwortet, wäre schön, wenn Sie kombinieren könnten.Ironie wird von mir immer gekennzeichnet.
      Damit Sie es verstehen: In Hermanus gibt es keine Taxen, sondern Tuk-Tuks, die von Farbigen gefahren werden und da steige ich auch ein, weil die mit Motor sind.Ihre Höflichkeit hat mich sehr beeindruckt und natürlich wünsche ich Ihnen auch dasselbe.

      War doch gut, dass ich nochmal „von oben“ gelesen habe…Ihren Rückstand entschuldige ich natürlich, obwohl ich so rückständig bin und mit DSK nichts anfangen kann.

    • @ Philomena:
      Was ich mit meinem Anwurf ja eigentlich fragen wollte:
      Warum achten Sie (und @schneehuhn) bei der Entgegennahme von Dienstleistungen auf die Hautfarbe des Leistungserbringers?

      Warum auch immer.
      Jdf. bin ich Ihnen zu Dank verpflichtet, denn Sie haben mir einen Funken Ahnung davon gegeben, warum eine „junge Schwarze“ sich komisch vorkommt, wenn Sie unter einer Mohrenlampe vor einem Auditorium liest, in dem Sie beide anwesend sein könnten. Mag das, was sie liest, auch noch so großer Stuß sein.
      Sie hätten sich von ihr nichts vorlesen lassen können. Auf die Hautfarbe des Rikschafahrers, also der Vortragenden kommt es nämlich an.

      Und auch dieses Menschwürde-Gedöns kann man durchaus von Mensch zu Mensch, bzw. von Master to Servant unterschiedlich betrachten. Freilich nur, um dann generös der Zimmerfrau auch eine solche zuzugestehen und es für erwähnenswert zu halten, daß man vor dem check-out die gröbste Scheiße selbst aus dem Toillettbecken wischt.

      Und ausgerechnet Sie kennen „DSK“ nicht? Dabei habt Ihr beide nichts gegen Neger. Eure besten Neger sind Freunde.

    • Das sollte nicht entgleiten, finde ich
      Es sollte nicht personal werden, was im Grunde auch eine intensive Diskussion ergeben würde, eine wünschenswerte Diskussion.

      Ein Thema übrigens, das nicht neu ist, das vor 2, 3 oder mehr Generationen schon so auftauchte.

      Ein Thema, das Kulturrelativismus wunderbar aufbrachte. Und die damit verbundene Subjektivität.
      Dass jemand für mich in der Küche steht, und nicht nur für mich, sondern 8 Stunden, und dort schwitzt, scheint total normal. Dass jemand 8 Stunden Rikscha fährt, scheint zweifelhaft.
      Und wenn bei mir jemand im Haus wohnt, kocht und arbeitet, ist das … rassistisch? ausbeuterisch? Nazi? Jedenfalls in unseren Tagen eher ungewöhnlich, und für einige „zweifelhaft“.
      Jemand, der das gleiche in einem Pflegeheim macht, und deutlich mehr braune Masse entsorgen muss, und unter schlechteren Bedingungen; da hat man in dieser Menschheitsepoche keine Probleme.
      Wir sind alles andere als frei von Kulturrelativismus.

      Zwischen einem schwarzen und einem weissen Taxifahrer zu unterscheiden wäre auch rassistisch. In diesem Falle als wirklichkeitsgetreues Attribut.

      Die meisten von uns haben an der einen oder anderen Stelle ein seltsam irrationales Gefühl in diesem Kontext. Vermeintliche Menschlichkeit kommt hinzu.
      Niemand weiß, warum der Rikscha-Fahrer Rikscha fährt. Vielleicht will er, vielleicht muss er. Vielleicht fährt er lieber Rikscha als Taxi. Vielleicht ist es alternativlos für ihn. Wir wissen es nicht.
      Das Normalste, finde ich, das wir für ihn tun können, wäre, ihn ganz normal-freundlich als solchen zu behandeln: als Rikscha-Fahrer. Ohne seine Ethnie oder Hautfarbe zu berücksichtigen, und ihn dann angemessen zu bezahlen. Ohne Rassen-, Hautfarben- oder Kolonialzuschlag.

      Wir machen ja die Welt nicht dadurch gerecht, dass wir einem Dienstleister Extra-Geld geben, weil er einer ist; oder nur Geld geben und auf die Dienstleistung verzichten, weil unsere Vorfahren Kolonialisten waren; und nachträglich Gerechtigkeit einzukaufen funktioniert schon überhaupt nicht. Der macht vielleicht nur ‚Tok-Tok‘ gegen seine Stirne und versteht nichts von der Motivation.
      Aber wir können dann das ‚Feel Good‘ haben, das nichts anderes ist als ein neokoloniales Feel Good. Wir können es uns leisten, grosskotzert mit Geld um uns zu werfen. Das ist nicht viel anders als die Fürsten et al zu Zeiten des Feudalismus.
      Ohne behaupten zu wollen dass es immer so ist: In manchem Falle handelt es sich um nichts anderes als Selbstgefälligkeit.

      Es wäre schön, Don Alphonso, wenn Sie mal was mehr dazu machen könnten. Es klingt ja hier und da an, mit der kunstfigürlichen Forderung nach Wiedereinführung der Leibeigenschaft.

    • Sie wollen nicht, oder, Sylter?
      Natürlich kenne ich den Ex- IWF- Chef, also von den Medien.
      Und: Sie haben mich überhaupt nicht “ anzuwerfen“, wenn ich kein indischer Maharadscha sein möchte!Ich möchte mich auch nicht vor Ihnen rechtfertigen, sage aber zu Ihrer Beruhigung,dass ich mich allen Hautcoulors gegenüber so verhalte.Sie kennen mich und meinen Umgang schließlich nicht.

      Mein Checkout für Sie, nachdem, was Sie so von sich geben:
      Klei mie ’n Mors, mien Jung.

    • Herr Dippel...
      … es waren nun mal junge Farbige,in Begleitung von Erwachsenen, die uns rumkutschieren sollten.
      Bisher bin ich überall gut klargekommen und werde es weiter auf meine Art machen.Das ist für jeden die eigene Entscheidung.Krankenhaus etc. eingeschlossen.Jeder hat Respekt zu bekommen, der sich bemüht, egal wo.

      Wenn Sie Hausangestellte haben, ist das doch ok! Ich brauche auch Hilfe, die bezahlt wird, nach Tarif, nicht zum Mindestlohn.
      Im Senegal hat die Dame des Hauses gegenüber meiner Tochter gemeint, sie sei eine Prinzessin und müsse nicht, wie eine Europäerin,im Rad laufen.Bei dem Angebot an (billigem) Personal keine Kunst.Scheinbar will man bei uns nun auch dahin? Auch in SA ist das so. Wenn man hört, zu welchem Preis die ehem. Austauschschülerin ihr Haus in schöner Lage mit Pool erstellt hat…Und das Zweite, dass an Deutsche vermietet wird…

    • "m Senegal hat die Dame des Hauses gegenüber meiner Tochter gemeint...
      …sie sei eine Prinzessin und müsse nicht, wie eine Europäerin,im Rad laufen“

      Unglaubich. Im Senegal. Eine Prinzessin. Gegenüber eine weißen Tochter.
      Das, all das, hat hier nun wirklich Erwähnung verdient!
      Und zum zweiten mal schon vermietet diese Prinzessin ihr Haus. An Deutsche auch noch!

      Kleiner Scherz (jetzt, wo Mohren sogar Ferienhäuser vermieten):
      Adolf bekommt zwei Tage Freigang aus der Hölle.
      Nach einem Tag ist er wieder da.
      Fragt der Teufel: „Du hättest doch noch einen Tag oben bleiben können?!“
      Sagt Adolf: „Och nee, die Juden führen Krieg und die Deutschen schachern.“

  18. Es hackt
    Man fragt sich, warum die Vertreter des Mainstream nicht längst an einer Massen-kognitiven Dissonanz leiden, die mit dem Leben nicht vereinbar ist.

    Sieht man die sich den Blog an, fasst man -uns- eng genug, geht es uns gut.
    Es gibt andere, wie den Paritätischen Wohlfahrtsverband, die -uns- anders definieren, wenn auch noch nicht so großzügig wie die Frau im Kampfanzug mit Perlmuttknöpfen.

    Nach deren (Verband) Definition nimmt die Armut zu und jeder weiß es. Armut ist auch längst wieder sichtbar, und zwar nicht, weil Kulturferne in Reemtsma, C2H6O und Kik fehlinvestieren statt der Biennale beizuwohnen, sondern weil an allen möglichen Stellschrauben, auch im Gesundheitswesen gedreht wurde, die Leistungen mit Zuzahlungen verknüpft, die nicht jeder aus dem Ärmel schüttelt.
    Da wären wir beim Gilet. Manche haben gar keine.

    Diese hinter schwachen Stabreimen wie „Fördern und Fordern“ gewollte Massenverarmung der Bevölkerung ist nie Thema bei den Verfeinerten , ebenso wenig wie die Ausbeutung bulgarischer Betonschlitzer am Bau, die vom Unternehmer und dem Subunternehmer so geschickt mit Arbeit und Wohnraum versorgt werden, dass der Saldo überschaubar bleibt.

    Dass Geschäftsmodelle wie die Styroporradler überhaupt funktionieren, verwundert mittlerweile nicht mehr. Die Verbindung Denken/Reden/Handeln ist längst zerbrochen und es stört nicht mal mehr.
    Wie anders ist es zu erklären, dass sich Mitglieder der Regierungsparteien als forsche Oppositionspolitiker gerieren und den Finger in die gesellschaftlichen und sozialen Wunden legen, die sie selbst geschlagen haben?

    Wahrscheinlich hat man einen sparsamen Verdrängungmechanismus gefunden, der es ermöglicht, über Jahre hinweg mit dieser kognitiven Dissonanz klarzukommen.
    Ich würde mir da eine Spur mehr Verantwortungsgefühl wünschen.
    Man müsste ja nicht bis auf die Vorschlagsliste des Darwin Award schaffen.

  19. mal echt Deus ex machina
    Jetzt müssen Sie nur noch eine Partei überzeugen, die koalitionsfähig ist? Merkel scheinen Sie bereits überzeugt zu haben, wenn sie bereits sinngemäß „wer bei uns lebt, ist das Volk“ jodelt.

    • Wer bei uns lebt ist das Volk
      Stimmt für meinen Clan. Wir haben seit 1400 Jahren noch jeden Franken abgewehrt, der sich auf unserem Land breit machen wollte. Es hilft denen auch nix, dass sie sich neuerdings (seit 146 Jahren) Deutsche nennen.

  20. Wohl geschrieben, lieber Don....
    …und trotzdem werden die Scheinheiligen Sie dafür prügeln. Aber Sie haben recht. Ein menschenwürdigeres Dasein ist die Erbringung persönlicher Dienstleistungen im Gegensatz zur (mitunter eh nicht so kleinen) Kriminalität allemal.

  21. Operation
    Geehrter Don Alphonso, Ihre Worte sind das Skalpell, diese Verlogenheit der schlangenzüngigen NeoLinksHypeFeministinenGrünGenderDiversitySchreiendenAngeblichVolksvertretern herauszuschneiden.
    Leider -für die betroffenen Multiverirrten bzw. -irren- bliebe weder von Hirn noch Herz übrig.
    Die Nachrichten über diese Auswüchse von PC machen Angst, erzeugen Gefühl von Überwachungsstaat und staatlicher Verfolgung. Schauen wir auf die Entwicklung der Türkei, schauen wir auf Deutschland: Presse- und Meinungsfreiheit werden stark beschränkt. Hier wesentlich subtiler. Die Ebene des Denkens bei Politikern und NGO’s ist nicht die Ebene der öffentlichen Rede.
    Das Skalpell des Wählers ist das einzig wirksame. Schärfen, ansetzen, schneiden!

  22. Trinkgeld
    ist bei mir generell bei so einem Dienst 5 Euro.

    bombjack

    • ich
      esse sowas erst gar nicht;
      ist ja widerlich.
      Und dann der Arme der das bringen muss,
      mit kaltem, betoniertem Analogkäse und so,
      da helfen auch 5€ Trinkgeld nicht.

  23. Titel eingeben
    Schöne Impressionen vom Flohmarkt! Ein Bild der Kommode IM Auto wäre natürlich noch interessanter gewesen :-).
    Sie tun den linksgrünen Besser-Menschen (gut sind sie ja nicht und besser lässt Raum für Interpretationen) aber gehörig Unrecht, lieber Don! Diese fordern nämlich selbstverständlich auch das bedingungslose Grundeinkommen. Da muss sich keiner, der noch-nicht-so-lange-hier-lebenden als Personal Assistant of Enlightenment verdingen, sondern kann dank reproduktivem Überschuss von Transferempfängern zu bescheidenem Wohlstand kommen und sich ganz dem Koranstudium widmen! Finanziert von mental in der Reproduktion gehandicapten alten weißen Männern, die bei Ihnen und bei mir ums Eck Autos für den Weltmarkt zusammenkloppen oder in Berlin den unhygienischen Garküchenfraß ausliefern.

    Grüße
    Sebastian

    • Ja, es gibt schon gute Gründe, warum das Grundeinkommen ohne Leistungsdruck keine so gute Idee ist. Dass es überhaupt so weit kommt, liegt an der faulen und sinnlosen Klasse der Minderjournalisten (Autoren), die das hyperventilieren, und an ihren Onlinegossenmedien.

    • An Wirttemberger
      Das bedingungslose Grundeinkommen ist eine Sparmaßnahme.
      Man könnte sofort alle Zuwendungsverwaltungssysteme abschaffen.
      Belassen müsste man nur jene Einrichtungen die sich zB um psychisch Kranke bemühen.

      Die Frage ist doch nur wie hoch der Betrag sein müßte und
      Pizzafahrer würde es trotzdem geben.

    • Klaus...
      Es gibt unzählige Quellen die es durchgerechnet haben und jeder der es wissen WILL, der weiss, dass es ginge.

      Wie man in den Kommentaren gerade in diesem Blog speziell aber gar nicht übersehen kann, ist der Grund für die Opposition dazu eben das Geschwafel von den sozialen Hängematten— dumm, habgiereig und neidisch, so sind wir Menschne nun mal. Menschen sind nur dan guten Willens, wenn es sich rechnet oder wenn es sowieso folgenlos bleibt. Ein widerlicher Haufen von Heuchlern….

      Die Arbeit wird mehr und mehr von Maschinen und Robotern geleistet, mehr und mehr haben keine ECHTE Arbeit mehr, also einen Vollzeitjob der so viel einbringt, dass man davon ohne Problem seineFamilie ernähren kann.
      Besteuert aber wird ausgerechnet menschliche Arbeit?
      Das ist ohne wenn und aber ein Verbrechen!

      Aber es ist sinnlos da zu diskutieren, die Leute werden durch die Lügen- und Lückenpresse verdummt, wobei jeder meint , was ja nicht gerade überraschend ist, nur diejenigen die anderer Meinung sind als man selber, die seien manipuliert.
      Lernunfähigkeit und Lernunwillen sind das Problem…

    • Werter TDV, die Superstargesellschaft ...
      … so umschrieb ein Kolumnist eines grossen deutschen Wirtschaftsblattes den Zustand, dass sehr bald viele der heute noch gut bezahlten Mittelschicht-Jobs von Robotern (in der Produktion) und Programmen (in Verwaltung, Banken und Versicherungen) erledigt werden.
      .
      Wer dann immer noch zur nicht mehr existenten Arbeit gehen muss und sich nicht durch Anteile am Robokapital von Superstarfirmen den Lebensunterhalt sichern kann … dumm gelaufen.
      .
      Nur Putzen, Kochen und Popo-Wischen, das sei für den Robo zu kompliziert, so dass in diesem Bereich noch Arbeitskräfte für persönliche Dienstleistungen gesucht werden.
      .
      Ich las zudem, dass sich der Vorstand einer Superstar-Softwareschmiede Vorstandsgehälter von 45 Mio leisten will. Den für sie schuftenden 4500 Mitarbeitern angeblich aber nur 4,5 Mio Bonustopf vors Maul stellt. Die kriegen mein bescheidenes Veto in der nächsten HV.

    • Danke, TDV!
      Nun ist Ihre Bemerkung weder originell noch sonstwie aussergewöhnlich, aber seltsamerweise immer mal wieder sehr angebracht. Weil der eine oder andere das einfach offenbar nicht in den Schädel kriegt.

      Chulz kam gestern auch schon wieder mit einer „Qualifizierungsoffensive“. Qualifiziert für eine immanente Arbeitslosigkeit auf höherem Niveau?

      Erst den Menschen die Luft wegnehmen. Und dann „Einfach tief durchatmen!“ rufen …

      (Nein das gilt natürlich nicht immer und überall. Aber nicht einmal die kleine dumme Stadt braucht so viele Biergartenbedienstete, wie als Fahrer und Arbeiter und Steuerberater und sogar Ärzte freigesetzt werden werden.)

  24. In Bayern besteht aktuell ja eher Todesgefahr
    bei häuslichem Streit wegen Lärm,
    oder innerfamilieärer Gier,
    oder beim Nagelbrett auslegen denn beim Radfahren.

    Ein Hauswächter, prekär entlohnt zwar, könnte helfen?
    Oder doch Berliner Verhältnisse?

    • Todesgefahr in Bayern
      Täter war Türke. Und die drei, die gestern in Maxvorstadt einen Studenten überfallen und beraubt haben: Eriteaer.

  25. maciste grüßt den don
    edler don, ich wiederhole mich: zum einstieg in die personalen und dinglichen rechtsverhältnisse in mittelalter/neuzeit wenigstens im haberkern/wallach nachlesen.
    battle on.

  26. Humanity takes itself too seriously. It is the world's original sin.
    Die Welt der Kommunikation besteht aus Einheiten von Differenzen. Ausschließlich.
    D.h. sie ist eine Paradoxie. Immer und überall. Und es gibt kein Entkommen. Dort wo man die eine Differenz auflöst, da entsteht sofort eine andere, als Bedingung der Auflösung der ersteren Differenz.
    Am Ende ist jeder mal Sklave gewesen. Das ist die Einheit aller Differenzen.

    • Aha ...
      … so wird dann auch aus dem Nichts doch noch Etwas. Alles klar. Oder nicht?

    • Wherever there is a man who exercises authority, there is a man who resists authority
      Nun gut, für die ohne akademischen Background:

      Der Pizzabote ist Sklave der HartzIVler Gendertröte, die Sklave der ARGE Mitarbeiterin, die Sklave ihres Chefs, der Skalve….etc.
      Der Witz in funktional differenzierten Gesellschaften ist, dass der Pizzabote mehr Freiheit besitzt als seine arbeitslose Kundschaft, d.h. es existiert keine eindeutige Hierarchie, in der ein Sklave rechtlos am unteren Ende operiert, und ein Herrscher absolute Macht besitzt.

      Das ist das Wunder der Moderne, dass auch ein DON ein Sklave deutscher Gerichtsbarkeit und deutscher Steuerbehörde etc. In der Moderne sind alle gleich, zu jeweils anderen Zeitpunkten, aber am Ende immer alle gleich.

      Über Sklaverei in der Moderne zu klagen ist daher völlig sinnlos. Nur leider ist kaum einer intelligent genug, das zu begreifen.

    • "... kaum einer intelligent genug, das zu begreifen."
      Gute Nacht, was sagen Sie zur Differenz aller Einheiten? Oder zur Verschiedenheit von Summen? Nicht „eine Melodie summen“, sondern von arithmetischen Summen. Und was rauchen Sie so?

    • Partial information will be treated as a lie!
      @Externet

      Verschiedenheit von Summen ist tautologisch, da Summen ja dazu dienen, die Verschiedenheit herzustellen, indem sie Einheiten bilden.
      Differenz aller Einheiten ist somit immer conditio sine qua non, aber als die „eine Differenz“ sinnlos.
      Egal: Wissenschaft ist nicht so Ihr Ding.

  27. und niemand ruft nach einer Frauenquote
    Gut beobachtet, welche Ironie. Natürlich soll es Frauen-Gleichberechtigung mit Quoten nur in gut bezahlten Jobs geben. Die übliche moralisch verschleierte Art von Vorteilsnahme.

    Bei den Lieferdiensten ist nicht nur das Arbeits-, sondern das gesamte Geschäftsmodell prekär. Der zusätzliche Service der Lieferung wird im Grunde nicht entgolten. Das ist eine Scheinökonomie.
    Der Wert von Arbeit ist eine relative Größe und wird es auch immer bleiben. Wird der Preis willkürlich festgesetzt, kommt es anstatt zu Gewinnern zu Substitution: „Wie die „Gringos“ sich mal schwer verrechnet haben“ – über einen gescheiterten vor-trumpistischen Versuch, amerikanische Löhne zu heben.
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/wie-die-gringos-sich-mal-schwer-verrechnet-haben-14900999.html
    Überteuerte, statt dessen moralisch aufgeladene Güter wird niemand kaufen.

    Twitter, aktuell neue Hasskampange der Linken: Diesmal gegen einen Online-Shopanbieter, der Software ohne Gesinnungsprüfung vertreibt. #DeleteShopify.

    Dieselben Leute, die die Welt nach ihrem Gusto erdoganisieren wollen, fordern die Freilassung von Yücel. Ohne Worte.

  28. Jetz machen Sie...
    ..mir langsam Angst. Das ist jetzt schon die ichweißnichtwievielte Kolumne, in der das Hauptthema in unserer Familie ein paar Tage vorher diskutiert wurde – ehrlich. Das mit den Lieferdiensten, der Bezahlung, der Abhängigkeit etc. erst vorgestern mit dem Großen.

    Zum Thema: ja, wieder sehr schön die Verdrängungsmechanismen, Egozentriken und Lebenslügen gewisser „Milijöhs“ aufgespießt. Weiter so.

  29. Titel eingeben
    Ich habe gestern eine Livebox repariert, die auch einen DVB-S bzw S2-Tuner für Satellitenfernsehen hat. Habe ich natürlich gleich ausprobiert. Von den 824 Kanälen sind 50% Billigsex, 45% Ramschverkaufssender, 5% öffentlich rechtlich und ein Sender ist mir dann doch aufgefallen: während man an unseren Grenzen um die Contenance ganzer Staaten kämpft, wird von einem deutschen Sender per Satellit in alle Welt verkündet, das Refugees weiterhin „Welcome“ sind (die Clips werden von einer Firma namens „Refugee Welcome TV“ produziert), wie man bei uns Asylanträge stellt, wie Erstaufnahmelager aussehen (ziemlich schön) und was man bei Behörden und Ämtern alles beantragen kann und bei der Antragstellung beachten muss. Und zwar auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Kurdisch und noch zig anderen Sprachen.
    Mir scheint, die Beteuerungen, die Einreisewelle so niedrig wie möglich zu halten, sind pure Lippenbekenntnisse. Dann darf man nicht in alle Welt per Satellit solche Einladungen ausstrahlen.
    Hier unten ist die Homepage dieses Senders. Die sieht ziemlich brav aus. Man muss ihn aber mal anschauen. Das ist etwas anderes.

    http://www.h-2-d.de/

  30. Nicht nur Diener, auch Tagelöhner erleben eine Renaissance
    Treffend beobachtet, analysiert und gefolgert, werter DA.

    Aber es geht ja schon längst einen Schritt weiter: Die „Hippen “ Firmen beschäftigen Menschen nur noch Projektbezogen, mal hier, mal da, und natürlich auch bequem und ganz modern von zu Hause….

    Von den Firmen und der Politik verbrämt als: moderne Arbeiten der Zukunft.

    Wer die Gemeinsamkeit zu den Tagelöhnern des Mittelalters (Heimarbeit -für Hungerlöhne- in kleinen thüringischen oder Bayerwald-Dörfern zum Beispiel) sieht….

    Ja, alles kommt wieder…

    • Titel eingeben
      Ich erinnere meine Mutter in den Fifties mit Heimarbeit: den ganzen Tag zuhause an eigener Nähmaschine irgendwelche Stoffe zusammennähen für’n Appel und’n Ei. Abholung der Ware und wieder Ablieferung ging natürlich auf eigene Kosten.
      Ich kleiner Steppke bekam bei Mithilfe pro Stück einen Pfennig.

    • Ja, das war damals so üblich. Und die Nähmaschine war das beste Stück des Hauses.

    • oder Zigarren drehen
      so habe ich es in meinen ganz frühen Kindertagen erlebt. Da wurden für einen bekannten Hersteller aus Bünde die Zigarren gedreht, ganze Familien waren damit beschäftigt.

      Meine Mutter hatte damals keine Nähmaschine, sie strickte für uns Kinder und nebenbei Tischdecken aus feinstem Garn, von kleinen Deckchen bis hin zu riesigen runden Decken. Beim Spannen dieser Dinger musste ich dann helfen, anschließend ausliefern und den Arbeitslohn einfordern.

    • Heimarbeit
      Das gab es auch für anspruchsvollere Arbeiten: als Flugzeuge noch hauptsächlich aus Holz hergestellt wurden, wurden die einzelnen Flügelrippen auch meist in Heimarbeit hergestellt.
      Ob das nun besser bezahlt wurde, weiß ich nicht, es waren ja eher arme Gegenden (z.B. Rhön, Schwäbische Alb). Ganz genau passend und sorgfältig verarbeitet mußte es aber sein, dafür sorgten nicht nur die Qualitätskontrolle in der Firma, sondern auch die staatlichen Abnahmeprüfer.

  31. In uns und um uns
    Der sueffisante sprach. Umgang mit gewissen Rassenbenennungen erinnert mich an meine Schulzeit Gym. Mittelstufe.
    Zwischenzeitl. hat sich viel getan.
    Auf soziale Ungerechtigkeiten und Statusfragwuerdigkeiten hinzuweisen
    Ist eins.
    Aber besonders im Hinblick auf die Leserbriefreaktionen fuehle
    Ich mich wie im fruehen Mittelalter, Steinzeit.
    Statt prunkvoller Barrockornamente habe ich hier gerade Sueditalien
    waehrend der Pest und die Tode der Maertyrer vor mir.
    Infizierte Milch Von der toten Mutter.
    ..Kalte pizza und umgefahrener Bote auf nassem Pflaster..
    Haben irgendwas gemeinsames.

    • Ist Ihnen das "Epr" entlaufen?
      Lieber Di, ein „Epr“ zwischen „D“ und „I“ würde besser zu Ihrem Text passen, dann hießen Sie „Depri“.

      Ich hatte vor kurzem vorgeschlagen, „Regen“ in „Renak Ire Mao R Fa“ umzubenennen.

      Weil das ein guter Vorschlag ist, wiederhole ich den hier, dann können sie meine genialen Geistesblitze in ihren Abitursaufsatz einbauen und sich direkt an der Universität Bielefeld für „kritische Soziologie“ bewerben.

      „Regen“ heißt rückwärts gelesen nämlich „Neger“ und „Renak Ire Mao R Fa“ heißt rückwärts: „Afroamerikaner“.

      NIU-Spiek, U No?

    • das Palindrom
      ein Neger mit Gazelle zagt im Regen nie – ist pc auch nicht mehr möglich. schade drum.

    • Lieber Nahuatl, nicht mehr pc aber nur wegen der seltener werdenden ach so wertvollen Gazelle.
      Gazette hingegen geht sehr wohl noch, die wird zwar auch seltener, aber wertvoll ist sie natürlich niemalsundnimmermehr…

    • @Frauke Amgelin Danke. Sie gestalten die Zukunft ohne die Vergangenheit ausgerottet zu haben
      Vielleicht hakt’s noch am Alphabetisierungsgrad, aber als Notregenschirm langt’s sicher.

    • Lieber Nahuatl, die olle Frauke gestaltet nur noch wenig, sie zitiert viel lieber:
      An Omar liegt geil Ramona.

      Ramona lag matt am Galan Omar.

      Naive Neger regen Evi an.

      Nie reibt im Regen Neger mit Bier ein!

      Ein Seetier iss, o Ossi, reite es nie.

      Ida war im Atlas, Abdul lud Basalt am Irawadi.

      Sag nie, Neger nennen Regen ein Gas!

      Regalregen

      Ein Neger …

  32. Titel eingeben
    Der gängige Spruch geht (ging) aber eher so:
    Ich mag Neger. Jeder sollte (s)einen haben.

  33. Nubier im Berliner Altbau
    Die Berliner Altbauwohnungen der Wilheminischen Epoche, die ja gerade von den Linksgrünen gern bewohnt werden („Links reden, rechts wohnen“), haben alle noch die kleine Kammer für das Hausmädchen. So lange ist das also noch gar nicht her, dass man schlecht bezahltes Personal hatte. Und Ihr Beschäftigungsmodell, werter Don, hat etwas wirklich Gutmenschliches. Vor allem, wenn es Lohnzuschüsse vom Arbeitsamt dafür gibt….

    • Ja, das wäre natürlich dann wirklich ein Grund, die Integration ins eigene Heim zu verlagern und damit dann anzugeben, etwa im Blog 10 nach 8 der Zeit.

  34. Daß der sogen.Neoliberalismus und Globalismus eigentlich auf eine NeoFeudalismus zielt
    ist eine richtige Erkenntnis. Daß die sogen.FlüchtlingsHilfe mit Schlepperunterstützung auch in diese ausbeuterische Kategorie gehört und das gute Gefühl der Besseren Menschen ein falscher Freund ist, passt nahtlos.

    Die provokante Frage der Leibeigenschaft stellt sich mit diesen Erkenntnissen neu wie der Autor recht klar darlegt.
    Was allerdings für den Zeitgeist üble Fragen aufwirft ist die Tatsache, daß der linksmainstream alle diese Entwicklungen in Richtung Feudalgesellschaft unterstützt und fördert.

    • Nun ja, vielleicht wollen sie einfach nur insgeheim, dass sie durch Not und Mangel nachgerade gezwungen werden, solche Diener aufzunehmen, während unsereins sich das allein schon aus Gründen des Prestiges gut vorstellen kann. Die linke Herrenrasse möchte nun mal notschaumgeboren sein.

    • "NOTSCHAUMGEBOREN"

    • Schon richtig, Herr Feldmann,
      aber die Helfer wollen nicht nur, dass wir den zu uns Kommenden (es sind ja nicht alle refugees) helfen, sondern dass wir auch unseren verbrecherischen Lebensstil nach unten hin anpassen. Gesetzlich remten- und krankenversichert Personen fangen damit ja schon mal an.

  35. Die gab's auch mal als Klopapierhalter in Messing
    Ich muss ein ernstes Wort mit Ihnen reden, ein sehr ernstes:
    Ich selbst würde Sie bergab auf dem Pass unter Umständen nicht sehen, weil ich mit sowas nicht rechne. Den Motorradfahrer höre ich. Das ist viel zu gefährlich.
    Außerdem möchte ich Ihnen an dieser Stelle von einem Bekannten erzählen, der mit seinem Rennrad ebenfalls bergab raste und stürzte. Er war danach für immer querschnittsgelähmt.
    Hören Sie auf mich. Ich überhole nur bergauf.

    Sie sind unser Internetmohr, durchaus ein Leuchter, und wir brauchen Sie. Nehmen Sie sich das zu Herzen. Keiner von uns will Sie versehentlich umsäbeln. Ach, und der Kies da unten, auf der Eroica in der Nähe von Montalcino, sollte auch nicht in ihren Knien landen, das ist schmerzhaft.

    Hab übrigens den schwarzen Koch aus dem Bachmeier beim Edeka kennengelernt. Reizender Mann, einwandfreies Deutsch. Gehört aber zu denen, die schon länger hier leben, also zu uns zu Arschlöchern Deklarierten.

    • enteweder insgesamt Vollgascharakter oder gar nicht. Man kann nicht so schreiben wie ich, wenn man nicht so lebt wie ich.

      Ausserdem, der tödlichste Ort ist immer noch das Krankenhausbett.

    • Hospitalismus und so
      Mit dem Krankenhausbett haben Sie nicht ganz unrecht.

  36. Die Sucht der Nordlichter nach moralischer Integrität
    man fragt sich wer mehr leidet: jene die im Niedriglohnsektor arbeiten (und die sonst möglicherweise überhaupt keine oder noch geringere Einkünfte hätten), oder deren bürgerliche Auftraggeber, die von Natur aus möglicherweise mit schlechtem Gewissen ausgestattet sind, für dessen Beruhigung sie unter Umständen bereit sind bis zum Äußersten zu gehen.
    Ein Beispiel aus der Geschichte (ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit, aber ich sollte hinzufügen, dass ich mich im Rahmen einer Examensarbeit einmal wissenschaftlich mit dem Thema „amerikanischer Bürgerkrieg“ auseinandersetzen musste): redet man von der Sklaverei in den Südstaaten der USA Mitte des 19. Jahrhunderts, so gibt es dabei erstaunlicherweise unterschiedliche Perspektiven. Bei Ausschöpfung einer Vielzahl von Quellen (die ich hier aus Platzgründen nicht nennen kann) ergibt sich ein differenziertes Bild. In dem weltberühmten Film „Vom Winde verweht“ (10 Oscars, basierend auf der gleichnamigen Romanvorlage „Gone with the wind“ von Margaret Mitchell, die dafür 1925 immerhin den Pulitzer-Preis erhielt) vermitteln die Anfangsszenen einen eher idyllischen Eindruck vom Leben der Sklaven. Die Arbeit ist locker, selbst organisiert, es gibt keine hasserfüllten Aufseher, die mit Wucht ihre Peitschen auf die Rücken bedauernswerter Schwarzer niederknallen lassen. Eine Szene zeigt sogar eine schwarze Haushälterin, die die Töchter ihrer weißen Herrschaft herumschikaniert und anbrüllt. Ok,OK, werden jetzt einige sagen, aber war das denn repräsentativ, das war doch nicht überall so! Naja, ich war ja auch nicht dabei, aber: dem Film wurde nie dahingehend widersprochen und er wurde auch nicht auf den Index gesetzt als Sklaverei-verherrlichend. Es gibt auch noch einige andere Aspekte. Was immer übersehen wird. Wie hätte denn das Leben zur selben zeit in Afrika ausgesehen? Die reine Idylle? Wohl kaum. Dort mussten sie wohl ebenso hart, wenn nicht härter, arbeiten für einen Stammesfürsten, der wohl kaum vor Gewalt zurück schreckte. Es gab Stammeskriege mit vielen Todesopfern, die klimatischen Bedingungen waren weit schlechter als in den Südstaaten der USA und es gab eine Reihe mehr Gefahren (wilde Tiere, etc.). Es ist also nicht weit her geholt zu behaupten, dass für manch einen Schwarzen die Sklavenarbeit in den USA (in Südamerika [vor allem Brasilien] hatte sie allerdings ein deutliches brutaleres Gesicht, was möglicherweise zu Unrecht auf die Situation in den USA abfärbte) vergleichsweise fast schon ein Glücksfall war.
    Und was die Prügel angeht: als ich Lehrer war habe ich bei Behandlung des Themas meine Schüler immer gefragt „gab es denn Gründe, die möglicherweise dagegen sprachen, das die Sklaven permanent verprügelt wurden?“ Die Intelligenteren unter den Schülern kamen auch drauf: „Ei die mussten ja für die arbeiten, wenn die wund und blau geschlagen waren konnten sie es ja kaum tun.“ „Seht ihr“, habe ich dann gesagt „und außerdem: wer hätte denn all die vielen Aufseher bezahlen sollen, die den ganzen Tag die Sklaven verprügelten, was für die ja obendrein auch noch körperliche Schwerstarbeit gewesen wäre?“
    Und es gibt noch einen anderen Aspekt, der (obwohl wichtig) so gut wie nie berücksichtigt wird. Die Arbeiter in den Fabriken der hauptsächlich industriell geprägten Nordstaaten waren zwar „frei“, aber wie sah ihr Leben aus? Es gibt ein literarisches Zeugnis der Epoche: In „The Jungle“ beschreibt Upton Sinclair das Leben der Industriearbeiter in den Schlachthöfen von Chicago Mitte des 19. Jahrhunderts. Wenn man das liest vergeht einem nicht nur der Appetit auf Dosenwurst. Diese de-facto-Lohnsklaven wurden von Fabrikbesitzern ausgebeutet, deren Gattinnen sich in humanitären Zirkeln (Muße hatten sie ja jede Menge) emsig für die Schwarzen in den Südsatten stark machten. Ich würde so etwas als moralisches Feigenblatt bezeichnen, eine ziemliche Heuchelei in jedem Fall. Es kommt mir so vor, als seien die Nachfahren dieser Leute genau jene, die sich heute im Rahmen der „identity politics“ so lautstark und fanatisch für die Rechte von Minderheiten einsetzen, die dabei aber das Schicksal der (meist weißen) Arbeiterfamilien im RUST BELT völlig vergessen haben. Dient das plakativ humanitäre Engagement wirklich den Betroffenen, oder doch eher dem eigenen Seelenfrieden wenn man versucht sich erst eine selbst gestrickten Heiligenschein zuzulegen (was oft dem Austrinken eines Ozeans gleichkommt) nur um nachher desto sorgloser konsumieren zu können?
    Also für mich reduziert sich das alles auf den Unterschied zwischen Heiligkeit und Scheinheiligkeit

    • Es gab in Bayern im 19, Jahrhundert die Möglichkeit, sich aus der Leibeigenschaft mit einer einmaligen Zahlung herauszukaufen. Dafür waren viele aber einfach zu knickrig und zu bequem, weil sie dann vieles hätten selbst organisieren müssen. Muss man auch sehen. Aber die Sklaverei in der Karibik unter den Franzosen bis 1848 war ein anderes (und gern verschwiegenes) Phänomen der Grausamkeit.

    • Flottenrüstung
      Ich interessiere mich sehr für die Zeit unmittelbar vor und nach dem Ersten Weltkrieg (und für die dazwischen natürlich auch).
      Deshalb habe ich mal, weil alles Kaiser Wilhelm II. sein „Flottenprogramm“ vorwirft, mal recherchiert, was man da eigentlich aufgerüstet hat.
      Zur Zeit Wilhelm I. bestand die Deutsche Kriegsmarine aus einem Segelschiff, einem Dampfschiff und mehreren geruderten „Kanonenschaluppen“. Die genaue Zahl weiß ich nicht mehr. Interessant fand ich die Bemerkung, dass man damit nicht in der Lage war, zu verhindern, das arabische Sklavenjäger im HAMBURGER HAFEN ihren Geschäften nachgingen.
      Solche Dinge fielen dann leider der antideutschen Nachkriegspropaganda zum Opfer. So, wie vieles andere auch.

    • Es dient m.E. nur dem eigenen Seelenfrieden
      wie sonst sollte ich mir sonst erklären, dass viele freiwilligen Helfer das große Jammern mangels Flüchtlingen kriegen, wenn die vormals betreuten woanders untergekommen sind. Da bricht dann im Selbstverständnis etwas weg, das nur durch Neuzugänge sprich Migranten gefüllt werden kann.

      Dass anderswo auch Hilfe gebraucht wird, wie viele überforderte Familien mit Kindern würden sich wohl freuen, tatkräftige Unterstützung zu erhalten, ist bei vielen Helfern bislang nicht angekommen. Den eigenen Leuten zu helfen scheint peinlich, uns geht’s ja so gut, und nicht den Selbstwert erhöhend.

    • Deutschen helfen?
      Nicht, wenn man Deniz Yücel heisst (der Türkei-Korrespondent der WELT, Mitherausgeber der antideutschen „Jungle World“, der aktuell in der Türkei einsitzt). Der schrieb 2011 in der TAZ:

      Endlich! Super! Wunderbar! Was im vergangenen Jahr noch als Gerücht die Runde machte, ist nun wissenschaftlich (so mit Zahlen und Daten) und amtlich (so mit Stempel und Siegel) erwiesen: Deutschland schafft sich ab!

      Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite. Eine Nation, deren größter Beitrag zur Zivilisationsgeschichte der Menschheit darin besteht, dem absolut Bösen Namen und Gesicht verliehen und, wie Wolfgang Pohrt einmal schrieb, den Krieg zum Sachwalter und Vollstrecker der Menschlichkeit gemacht zu haben; eine Nation, die seit jeher mit grenzenlosem Selbstmitleid, penetranter Besserwisserei und ewiger schlechter Laune auffällt; eine Nation, die Dutzende Ausdrücke für das Wort „meckern“ kennt, für alles Erotische sich aber anderer Leute Wörter borgen muss, weil die eigene Sprache nur verklemmtes, grobes oder klinisches Vokabular zu bieten hat, diese freudlose Nation also kann gerne dahinscheiden.
      Zitat Ende

      Oder die, die gestern in Köln angeblich überfallen wurde:

      Leute ich hab eine Idee, lasst uns doch Kinder frühstmöglich sexualisieren und geschlechtlich umerziehen, um den Sozialismus aufzubauen und den Volkstod herbeizuführen – wer wär dabei?

      Zitat Ende

      Hasstriefende Rassisten wie die helfen keinen Deutschen.

    • @Mx
      haben Sie online-Quellen zum Sklavenraub im Hamburger Hafen? Das würde mich interessieren…

    • ...
      Aufstellung nach bestem Wissen und Gewissen ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
      steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung …, BMF-Schr.v.
      28.06.2016 Unwetterlage Ende Mai/Anfang Juni 2016 in Deutschland
      24.05.2016 Erdbeben in Ecuador
      22.09.2015, 06.12.2016 Förderung der Hilfe von Flüchtlingen
      21.06.2013 Hochwasser D 2013
      02.08.2011 Hungersnot Ostafrika
      16.05.2011 Naturkatastrophen Japan März 2011
      24.03.2011 Erd- und Seebebenkatastrophe in Japan im März 2011
      25.08.2010 Flut-Katastrophe Ende Juli 2010 in Pakistan
      Fällt jemandem was auf?

      Ich arbeite schwer am Humorfaktor, wird aber noch dauern.

    • @ mx
      „…deren größter Beitrag zur Zivilisationsgeschichte…“ ?????????????
      Da vergessen Sie aber ein paar ganz, ganz wichtige Dinge. Aber ich helfe gern. Da ist einerseits der Bereich „Kunst und Kultur“. Ich würde schon sagen, dass Leute wie Beethoven, Brahms, Goethe, Schiller, von Kleist, Nietzsche, Schopenhauer, Lichtenberg, Liebermann, Marc (um nur mal ein paar ganz wenige zu nennen) einen enormen Beitrag zur menschlichen Gesamtzivilisation (also auch international) geleistet haben.
      Noch viel besser sieht es im Bereich „Erfindungen und technologische Errungenschaften“ aus. Das gesamte Transportwesen der Welt beruht auf deutschen Erfindungen. Benz: Erfinder des Automobils. Otto: Erfinder des Otto-(Benzin-) Verbrennungsmotors. Diesel: Erfinder des Dieselverbrennungsmotors. Siemens: Erfinder des Elektromotors. Von Ohain: Erfinder des Strahltriebwerks (Düse). Linde: Erfinder der Kältetechnik. Zuse: Erbauer des ersten Computers. So könnte man noch fast Stunden weiter machen.
      Wenn man mal den ganzen Nutzen quantifizieren und zusammenrechnen würde, den die Menschheit bisher von deutschen Leistungen gehabt hat, dann würde sich ein anderes Bild ergeben. Also von wegen: der deutsche Beitrag zur menschlichen Zivilisation ist ganz enorm!

    • @Harry Charles
      Na, suchen sie im Netz mal „gone with the wind racism“. Viele würden sowohl Film als auch Buch am liebsten verbieten. Schon das ‚vernacular‘, die (Aus)Sprache der Schwarzen wie sie im Buch geschrieben ist, gilt als höchst problematisch.

      Hier übrigens ein guter Artikel über die Probleme bei der Produktion des Films https://www.theatlantic.com/magazine/archive/1999/12/gone-with-the-wind-and-hollywoods-racial-politics/377919/

    • Ich habe es so verstanden....,
      … dass Mx jenen Deniz Yücel zitiert, der gerade in der Türkei inhaftiert wurde.Meine Freundin wusste am Dienstag auch nichts Erbauliches über ihn zu sagen, weil sie ihn in einem Talk gesehen hatte.Ich habe noch keine Meinung, weil er mich bisher nicht interessierte.

    • @ Harry Charles & Boooster
      Das ich Herrn Yücsel mit seiner Antideutschen Attitüde zitiert habe, für den wir und alle anderen Deutschen uns jetzt im Gegenzug ein Bein ausreißen sollen, selbst aber ganz anderer Meinung bin, ist hoffentlich bei Ihnen angekommen. Wenn nicht: hiermit sage ich es noch einmal.

      Die Stelle mit dem Sklavenfang in Hamburg suche ich nochmal heraus. Das kann aber ein bisschen dauern. Ich kann mich erinnern, daß es schon sehr schwierig war, Informationen über die Deutsche Flotte im Jahre 1871 zu finden (Für was haben wir eigentlich „Historiker“?), da war das ein Zufallsfund bei der Suche. Ich melde mich, wenn ich es wieder habe.

    • @ mx
      ja, mitgekriegt, interessiert mich aber nicht. Der Typ (wie heißt er, Yücel?) ist mir völlig egal. Aber eine andere Sache treibt mich um: die moralischen Distorsionen, die hierzulande durch eine außer Kontrolle geratene „Schuldindustrie“ entstanden sind werden uns noch ganz, ganz sauer hochstoßen (tun sie jetzt schon). Dadurch, dass man das automatisierte „Sich-schuldig-bekennen“ an Karriere gekoppelt hat (Harald Schmidt: Humanismus ist der Trick gegen den Karriereknick) ist bei uns ein regelrechter Schuldfetischismus entstanden. Und jeder dreht mit an der Schraube, sägt mit am Ast auf dem wir sitzen. Am Anfang scheint der noch breit, und man denkt, was kann da schon passieren? Man nimmt aber mittlerweile immer noch Dinge als selbstverständlich hin, die es nicht mehr sind. Vor allem im Ausland kommt das gar nicht gut an. Auf Umwegen hat diese Schuldindustrie die Migrationskrise verursacht, die aber bei uns nicht zu „Läuterung“ (wie soll das gehe?) geführt hat, sondern zu massiven gesellschaftlichen Problemen. Aber nicht nur bei uns, VOR ALLEM AUCH IM AUSLAND! Ein Ergebnis ist der Brexit-na, bravo, gut gemacht, Schuldstreber! Da habt ihr der Völkerverständigung aber einen Riesendienst erwiesen.
      Im Französischen gibt es das Sprichwort: „qui s’excuse, s’accuse!“ – wer sich entschuldigt klagt sich an. Und genau das tut man fortwährend. Das ist nicht nur unproduktiv, es ist katastrophal, denn es fällt auf uns (ich nehme mich explizit aus) zurück und führt zu neuen Problemspiralen. Die Ereignisse des 2. Weltkriegs werden hierzulande paradoxerweise immer extremer empfunden, je weiter man sich zeitlich davon weg bewegt. Schon allein das müsste zu denken geben. Aber genau da haben wir das Problem: es gibt zu wenig denkende Menschen. Und es war immer die menschliche Dummheit, die humanitäre Katastrophen verursacht hat. Lösung: die Intelligenten nicht gering schätzen, sondern mehr zum Zug kommen lassen. Stattdessen läuft die Masse den von rechts nach links gewendeten Schenkelklopfertypen, den Lindenstraßen- und heute show-Guckern hinterher. Das wird böse enden. Und es gibt eine Sache, die man auch nicht bedenkt (man sollte den schönen lateinischen Spruch „quidquid agis, prudenter agas et respice finem“ beherzigen: was immer du tust, tue es mit Vorsicht und bedenke das Ende!): was werden kommende Generationen in diesem Land einst über diese Trottel, diese Waschlappen und Pantoffelheldheinis sagen? Papa/Opa, warst du auch mit dabei damals, bei dem ganzen unglaublichen Irrsinn? Hattest du denn keine Eier und soll ich deshalb jetzt auch keine haben? Mama/Oma, hast du auch am Bahnhof gestanden mit „refutschie wällkamm“-Plakaten und hast dich lächerlich gemacht? Warum habt ihr euch gegen verblödete Pauker, die euch diesen ganzen Stuss ins Hirn reinindoktriniert haben nicht aufgelehnt? Fragen über Fragen.

    • @Mx
      In den Prantlhausener Nachrichten vom vergangenen Wochenende nennt eine Jagoda Marinic in einem Unterstützungsartikel für Deniz Yücel Deutsche „Migrationshintergrundlose“.

      Ein neuer Höhepunkt der Giftspritzerei, wie ich finde.

    • @Harry Charles
      was werden kommende Generationen in diesem Land einst über diese Trottel, diese Waschlappen und Pantoffelheldheinis sagen? Papa/Opa, warst du auch mit dabei damals, bei dem ganzen unglaublichen Irrsinn? Hattest du denn keine Eier und soll ich deshalb jetzt auch keine haben? Mama/Oma, hast du auch am Bahnhof gestanden mit „refutschie wällkamm“-Plakaten und hast dich lächerlich gemacht? Warum habt ihr euch gegen verblödete Pauker, die euch diesen ganzen Stuss ins Hirn reinindoktriniert haben nicht aufgelehnt?

      ..

      Nichts werden sie sagen. Die Geschichte wird von den Siegreichen geschrieben. Schon immer.

    • @nahuatl
      Aha, und wer sind die Siegreichen? Die Lindenstraßengucker? Denken Sie dass die Gartenzwerge als Helden in die Geschichte eingehen? Die wird sich wohl eher den Bauch halten vor Lachen!

  37. neue Diener
    Fahrradboten für Pizza und andres, indische Zeitungskolporteure, makedonische Putzfrauen,
    – gern auch mit Diplom („er ist Diplomingenieur und putzt die Fenster sehr ordentlich, aber er will Küchenrolle statt Zeitungspapier zum Putzen – das mit der Nachhaltigkeit müssen wir ihm noch beibringen, haha“) – die neue Dienerschaft für Leute, deren Mutter selber noch
    putzen gegangen ist und dann vom Silberschränkchen dort (mit Laden und schrecklich viel Zubehör, dessen Funktion oft gar nicht mehr so klar war) erzählte. Man hat sich dann auch sowas angeschafft und
    mit dem Anfangsbuchstaben des Familiennamens versehen lassen (so
    brutal und komisch, daß ich erschrak als ich das sah)

    • Ja, ich trete da einfach nur für eine konsequente und optischj erkennbare Lösung mit Turban und Pluderhosen ein – das ist dann ja auch keine kulturelle Aneignung.

    • .
      [lieber don, der beitrag, den ich gerade schrieb, ist hinfort, man sei zu schnell (so etwas kann ich gar nicht sein).ist er vielleicht in ihrem orkus gelandet?]

    • Schauen Sie bitte mal durch, es tut mir sehr leid – es kam etwas von Ihnen, aber ich weiss nicht, ob es das Gewünschte ist.

    • Memory
      Als wir im Doubletree in Tucson eincheckten, staunten wir. In der Lobby war Stimmung. Ältere Amerikaner*innen tanzten, was das Zeug hält. Alle hatten sich chick gemacht: Damen in Trägerhemdchen, mit Cowboyhut und – stiefeln und Kleidchen. Die Herren im Anzug oder auch als Cowboy.Der Beat hämmerte.

      Nachdem das Gepäck auf dem Zimmer war, gingen wir wieder runter und tranken etwas.Sie erzählten uns, dass sie sich jeden Samstag hier trafen für 3$ inkl. einem Glas Orangensaft und Musik vom Band schwoften sie, was das Zeug hielt. Ich fand das entschieden besser, als wenn unsere Rentner sich bei einer Kaffeefahrt betuppen lassen.

      Es war ein eleganter farbiger Herr dabei. Beiger Anzug, beige-weiße Schuhe, schöne Krawatte.Man sagte uns, er sei 84 und früher Jazztänzer in NY gewesen. Es sprach sich rum, dass wir aus D waren und so setzte er sich zu uns. Er war GI in Mannheim und schwärmte von der Zeit dort.Dass er uns auch noch aufforderte, mit ihm auf die Tanzfläche zu gehen, war uns eine Ehre.


    • diener – oder wie man sie heute nennt: hauswirtschafter – müssen nicht unbedingt eine bereicherung darstellen.

      auf der einen seite sind etliche arbeiten nicht von einem selbst auszuführen; man delegiert sie schlicht und korrigiert zwischendurch oder bittet um etwas, und das ist unglaublich erleichternd.

      auf der anderen seite musste man im erweiterten bekanntenkreis feststellen lassen – und das ist nur eine der anekdoten -, dass ein durchaus nicht unterbezahlter und augenscheinlich ausgebildeter hauswirtschafter, der über eine renommierte firma vermittelt wurde, eines schönen tages das gesamte tafelsilber von hochglänzend auf matt gebürstet brachte:
      indem er die raue seite des spülschwamms verwandte, um auch wirklich die letzten vedunkelungen zu beseitigen.

      o_0.

      nun.
      ein silberschmied kümmerte sich dann wieder darum.

      ein andermal befreite ein gärtner (die ferienvertretung) eine aus seiner sicht mickrige kleine, recht windschiefe pflanze aus einem aus seiner sicht überflüssig, in wirklichkeit aber kunstvoll verrotten topf, der ausgerechnet an prominenter stelle einer terrasse stand. ach ja. da kann man gleich ein wenig chlor in den naturteich geben, damit das wasser klarer wird. so empfindlich sind die carpes koï nun auch wieder nicht.

      es sind diese kleinigkeiten und achtsamkeiten, die die qualität ausmachen; zuweilen schlägt einem dankbarkeit entgegen für die möglichkeit, sich in würde und in einer angenehmen umgebung mit angemessenen ferienzeiten den lebensunterhalt zu verdienen, und manchmal eine sprichwörtliche faust.

      wenn denn die hausangestellten ebenso neidgetrieben, oder sagen wir: sorglos, wie gewisse, hier oftmals dargstellte kreise sein mögen, so dürfte das leben dann doch zu hölle werden:
      die zahnbürste des hausherrn zur reinigung von dessen wc genutzt und anschliessend halbwegs ordentlich ausgewaschen, das erbstück von der urgrossmutter auf dem marmorboden zerschellt, zahlreiche chips am weissen gold, die muranoleuchten nur noch mit halbierten glaswedeln und die seidentapete beim fensterputzen beschmutzt.

      das problem ist einfach, gutes personal zu bekommen.

      [zweiter versuch]

    • ist da!

    • Philomena
      Freud’scher Verhuhn..Versprecher. Es heisst „Schick“ wenn man sich „chic“ macht und man hat „Chique“, wenn man ein schickes Chick ist.

    • jaaha,
      Text eingeben

    • ok, Mx,
      Sie haben das „s“ gefunden und dürfen es gern behalten.
      Tablet ist nicht PC,…Küken waren die alle nicht mehr.

  38. House of PoC
    Jedem seinen Mohr:

    http://www.aachener-nachrichten.de/mobile/lokales/aachen/lehrer-fordert-umbenennung-der-gaststaette-cafe-zum-mohren-1.1060900
    (no Fake News)

    Ich konnte bisher noch keine empörten Reaktionen seitens der auch in dieser Stadt zahlreich neu Angekommenen beim Anblick des betr. Etablissements feststellen. Allerdings liegt das Objekt im Herzen der Altstadt (Shopping und Gastronomie), dort bestimmen nach wie vor die schon länger hier hier Wohnenden in diversen Stufen der Privilegisierung das Straßenbild. Selbst die öko-linke Studentenszene, die dort gerne ihr Bier trinkt, regt sich nicht darüber auf. (Wahrscheinlich nur, solange kein #aufschrei auf ihren Smartphones auftaucht)

    • Das ist vermutlich ein Cousin von dem Neurottacher, der sich über Kuhglocken beschwerte. Die armen Schüler!

    • Das ist eine technische Uni, öko-links ist da meist nicht so
      Der Ingenieur (oder der Student auf dem Weg dahin) ist 1) von Natur aus maximal IG-Metall-links (sein Interesse ist eher der Tarifvertrag für Bayern, als kolonialrassistisches Anprangern)
      2) normalerweise nicht so auf die Nuancen von Worten versessen, er sieht Sprache grundsätzlich eher als Werkzeug
      und 3) hat er meistens besseres zu tun

    • Die Befreiung des amerikanischen Negers durch die Deutschen
      Diese ganzen Antideutschen, die uns allen und vor allem unseren Vorfahren latenten Rassismus vorwerfen, sind sich nicht darüber im Klaren, dass der Umgang unserer Eltern und Elterseltern mit schwarzen Besatzungssoldaten der US Army, der in keinster Weise „rassistisch“ war, sondern das genaue Gegenteil, ein wichtiger Auslöser der schwarzen Befreiungsbewegung drüben in den Staaten war.
      Hier, im Deutschland nach 45, haben diese Soldaten, deren Armee streng segregiert war, zum ersten Mal gesehen, dass das nicht der Normalzustand dieser Welt ist.
      Ein schwarzer Luftwaffenoffizier der „Tuskegee Airmen“ schrieb in seinen Memoiren, er sei zum ersten Mal wie ein Mensch und richtiger Offizier behandelt worden, nachdem er abgeschossen worden war und sich in einem Kriegsgefangenenlager der deutschen Luftwaffe befand.

      Das US Army Magazin „Stars and Stripes“ schreibt, das viele schwarze GIs gefragt hätten, „warum sie gegen die Deutschen kämpfen müssten, wenn man sie zuhause noch schlechter behandeln würde, als die Deutschen die Juden“ und die weißen Offiziere hätten keine Antwort darauf gehabt.

      Colin Powell, nationaler Sicherheitsberater und 2001 – 2005 (schwarzer) Außenminister der Vereinigten Staaten schrieb in „Stars and Stripes“: “For black GIs, especially those out of the South, Germany was a breath of freedom.
      They could go where they wanted, eat what they wanted and date whom they wanted. The dollar was strong, the beer good and the German people friendly. …”.

      Stars and Stripes schreibt weiter: “It was during the post-war occupation of defeated Nazi Germany and in Cold War West Germany that the contradictions between America’s claim to be the leader of the ‘Free World’ and its own institutionalized racism became painfully apparent to the global community.”

      Den Rassismusschuh und das wir nicht mehr „Mohr“ oder „Neger“ sagen dürfen, werde ich mir deshalb nicht anziehen. Ganz im Gegenteil. Es erinnert an den praktizierten Antirassismus unserer Eltern und Großeltern.

      https://is.gd/ApQd4r

    • @Student der RWTH
      „hat er meistens besseres zu tun“

      Genau! Häufig wird von gutmenschelnden Geisteswissenschaftlern übersehen, dass MINT-Studenten viel mehr integrieren als sie selbst: weißes Blatt, Stift, ggf. Tabellenbuch und ran an die Integrale.

      „F ist eine Stammfunktion der Funktion f mit y=f(x) F'(x)=f(x) für alle x aus dem gemeinsamen Definitionsbereich von f und F.

      Mit y=F(x) ist auch jede Funktion y=F(x)+C eine Stammfunktion von f.“

      Da ist man, je nach Schwierigkeitsgrad des Integrals, eine Weile beschäftigt, kommt nicht auf dumme Ideen, schreibt keine Hassmails, besetzt keine Institute oder erfindet blöde #Hashtags.

      Also öfter mal integrieren oder auch differenzieren…

    • Titel eingeben
      das „Haus zum Mohren“ ist weniger ein Bierausschank, als ein beliebtes Eiscafé. Wenn Sie „schnelle“ Kohlehydrate nicht zu scheuen brauchen, empfehle ich den „Krippekratz“, einen nicht umsonst nach dem Leibhaftigen benannten Schokoladenkuchen und die Eissorten, die es nicht an jeder Ecke gibt. Das mit dem Lehrer ist übrigens schon ein alter Hut, so was kommt alle paar Jahre mal. http://www.cafezummohren.de/index.php/de/historie.html
      Der Streit um den „Zwarte Piet“ nebenan in Holland hat in den letzten Jahren leider dieselbe Verbissenheit angenommen, wie ich sie nur in D für möglich gehalten hätte.
      http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/streit-um-suedend-neger-rosenmontagszug-mit-polizeischutz-nach-rassismusvorwuerfen-14900724.html


    • und was ist mit den möhrchen?

    • @ Mx
      Mein Beitrag weiter oben aus dem Doubletree sollte hier stehen, irgend etwas habe ich wohl falsch gemacht.

    • M-Rüben
      Donna Laura, zu Möhrchen sagt man anderswo „Mohr-Rüben“, o jeminee. Zum Glück komme ich aus Schwaben. Da heissen sie „Gelbe Rüben“. Oder schreibt man das „Moor-Rüben“? Das ginge nämlich auch nicht, denn „Maure“ heisst auf Englisch „Moor“. Nennen wir sie doch einfach M-Rüben. Das gefällt bestimmt den grünroten B-Kloppten.

    • US Rassismus
      @ Mx
      Vielen Dank für den interessanten Post über den amerikanischen Rassismus. Im Gegensatz zu Deutschland wurde die dunkle Zeit der Sklaverei bzw. der Segregation bis heute nie wirklich aufgearbeitet. Jedenfalls nicht so gründlich wie das Dritte Reich und der Holocaust.

      Ich hatte mal über die US Verhältnisse recherchiert und war total überrascht, dass die Rassentrennung noch in den 60er Jahren in erheblichen Teilen der USA Normalität war. Es herrschten strenge Regeln darüber, in wievielter Generation ein Schwarzer noch ein Schwarzer sei, wenn er nur einen Tropfen schwarzes Blut in sich trug. Das waren nichts als Rassengesetze. Weitere Einzelheiten habe ich vergessen.

      Die Wahrheit ist, dass der biologische Rassismus bis zu den 30er 40er Jahren überall in der westlichen Welt gesellschaftlich anerkannt war, selbst im Hohen Norden.

    • Lehrer
      Lehrern generell bis zum Beweis des Gegenteils die Zurechnungsfähigkeit und Rechte in allen Bereichen entziehen.

    • US Rassismus
      In dem untenstehenden Buch steht, warum (achten Sie auf den Titel). Einen Auszug daraus finden Sie im San Franzisko Chronicle (Link 2).

      http://waragainsttheweak.com/

      http://www.sfgate.com/opinion/article/Eugenics-and-the-Nazis-the-California-2549771.php

  39. Kavafis, 1904 (Aus: Konstantinos Kavafis. Das Gesamtwerk. 1997 Ammann, Zürich)
    Warten auf die Barbaren

    Worauf warten wir, versammelt auf dem Marktplatz?

    Auf die Barbaren, die heute kommen.

    Warum solche Untätigkeit im Senat?
    Warum sitzen die Senatoren da, ohne Gesetze zu machen?

    Weil die Barbaren heute kommen.
    Welche Gesetze sollten die Senatoren jetzt machen?
    Wenn die Barbaren kommen, werden diese Gesetze machen.

    Warum ist unser Kaiser so früh aufgestanden?
    Warum sitzt er mit der Krone am größten Tor der Stadt
    Hoch auf seinem Thron?

    Weil die Barbaren heute kommen
    Und der Kaiser wartet, um ihren Führer
    zu empfangen. Er will ihm sogar eine Urkunde
    Überreichen, worauf viele Titel
    Und Namen geschrieben sind.

    Warum tragen unsere zwei Konsuln und die Prätoren
    Heute ihre roten, bestickten Togen?
    Warum tragen sie Armbänder mit so vielen Amethysten
    Und Ringe mit funkelnden Smaragden?
    Warum tragen sie heute die wertvollen Amtsstäbe,
    Fein gemeißelt, mit Silber und Gold?

    Weil die Barbaren heute erscheinen,
    Und solche Dinge blenden die Barbaren.

    Warum kommen die besten Redner nicht, um wie üblich
    Ihre Reden zu halten?

    Weil die Barbaren heute erscheinen,
    Und vor solcher Beredtheit langweilen sie sich.

    Warum jetzt plötzlich diese Unruhe und Verwirrung?
    (Wie ernst diese Gesichter geworden sind.) Warum leeren
    Sich die Straßen und Plätze so schnell, und
    Warum gehen alle so nachdenklich nach Hause?

    Weil die Nacht gekommen ist und die Barbaren doch nicht
    Erschienen sind. Einige Leute sind von der Grenze gekommen
    Und haben berichtet, es gebe sie nicht mehr, die Barbaren.

    Und nun, was sollen wir ohne Barbaren tun?
    Diese Menschen waren immerhin eine Lösung.

  40. "...in meinem Heimatdorf ...
    …arbeiten alle männlichen, anerkannten Flüchtlinge in der Gastronomie, während alle Frauen daheim sind und den Haushalt machen, und sich um die inzwischen geborenen Kinder kümmern“

    Hört sich löblich an, nur: rechnet sich das? Ich meine: verdienen die so gut, daß sie sich eine Hausfrau UND KindER ohne zusätzliche massive Sozialtransfers leisten können?

    • Es ist ein Anfang und niemand hat gesagt, dass es leicht wird. Es ist aber viel besser als vieles, was ich sonst so erlebe feat. den Versuchen bei mir an der Donau, Leute auf deutsches Facharbeiterniveau zu bringen.

    • Sozialtransfer
      Neulich traf ich doch in der S-Bahn ein paar Nigerianer. Original-Zitat: „The government is fu**ing up our country!“
      War mir auch vorher schon klar, denn als kleiner Junge lebte ich ein paar Jahre dort (mit Hausdiener, übrigens) und verfolge die Entwicklung mit Interesse. Wir sprachen dann noch ein wenig über Nigeria und Deutschland und so. Auf Englisch, denn Deutsch konnten die Kollegen nicht. Und irgendwann fragte ich, wie lange sie schon in Deutschland seien.

      7 Jahre.

      Kein Deutsch.

  41. A Gaudi muaß sein ! Aber die Realität, lieber Don Alphonso,
    ist doch ein bissl anders.

    Dienen will gelernt sein, und erfordert Talent , und das ist selten.
    Sie frequentieren doch oft gehobene Gaststätten, wenn Sie dort auch nur Papp essen, und zuviel Süßes, da wissen Sie doch, wie selten guter Service ist.
    wie er auffällt. Positiv, in einem Meer von Leuten, die meinen, die Mark in der Gastro wäre leicht verdient, und sich dann als leidscheiche (leutscheu-introvertierte ) Schleicher, vor Annonce oder dem Wunsch , zahlen zu dürfen, mit eingezogenem Kopf drücken, patzig servieren, über Gäste in Hörweite herziehen, etc.
    Reden Sie mit Gastronomen, erleben Sie die Probleme jenseits des Tresens, einigermaßen brauchbare Platzhalter zu finden, bis man vielleicht auf wirklich Gute stößt.

    Ein persönlicher Diener muß auch Talent haben, dienen können und wollen.

    Das sehe ich aber weder bei islamisch sozialisierten Menschen, noch beim typischen Schwarzafrikaner .

    Die fahren ja auch nicht beim Lieferservice, wie Sie richtig berichten,DAS sind ja Südeuropäer etc.

    Denn die von Ihnen als Diener vorgeschlagenen sind ja von Merkel eingeladen, die brauchen nicht zu arbeiten.

    Folgen Sie ruhig dem Rat der IM Gonslerin, gehen Sie auf diese Menschen zu, und lernen Sie sie kennen.
    Nicht davonlaufen, wenn sie massiert und zornig um den Bankomaten stehen.
    Hingehen , plaudern.

    Und mit denen wollen Sie in quasi Hausgemeinschaft leben ?

    Nein, wollen Sie nicht.
    Es bleibt beim Scherz, und der nüchternen Feststellung, dass die Millionen aus Schwarzafrika und arabischen Ländern über keinerlei Fähigkeiten verfügen, die man hier braucht (oder anderswo, s. Rücknahmeweigerungen), und mithilfe derer sie hier integrierbar wären, wären sie denn integrationswillig.

    Der Zweck ist offenbar, durch Wahlrecht für alle einen Volks-und Wählertausch mit gewünschten Ergebnissen durchzuführen.
    Merkel mag das Mäkeln von uns Biodeutschen nicht.

    Also schafft sie uns ab.

    • Wie gesagt, am Tegernsee gibt es viel Arbeit in der Gastronomioe, und da geht das wirklich gut, ich konnte mir das selbst anschauen. Es ost ja nichtz so, dass Migranten nicht arbeiten wollen, es hängt oft einfach auch vom angebot ab, und in der Gastronoimie kann man sich relativ leicht einfinden. Es klappt in den italienischen Urlaubsregionen, warum soll es nicht auch bei uns klappen?

    • Gute Beobachtungen!
      Ein GUTER Diener braucht Charakter und Kultur!

      Ich empfehle seit langem, bei Bedarf an Arbeitskräften, und insbesondere Dienstleistungen, die Nachfahren von Reisbauern zu bevorzugen. (Das braucht anscheinend mehr Organisation und Disziplin als Weizen, etc.) Auf alle Arten von Viehdieben und -treibern sollte man im besten eigenen Interesse verzichten.

      Respekt sollte man auch der Schlauheit der Saudis (und Nachbarn) zollen: sie holen sich Filipinos als Diener/Sklaven und treiben die Syrer zu den Kreuzfahrern.

      Das wird ulF wohl nicht mehr kapieren.

  42. Titel eingeben
    @pedi pedi klingt schwierig. ich nehme zu Ihren Gunsten an, daß Sie sich auf pes, pedes beziehen.
    Ihre Zuschrift werte ich ganz frei mal: „Einen Neger abseilen“

  43. Von Sklaven und Knechten
    Ganz ehrlich Don, sähe ich derartige Mohrenleuchter auf einem Flohmarkt (auf die ich nicht gehe, halt, vielleicht im Oktober in Arezzo), so nähme ich die mit. Zu unserem Wohnstil würden sie nicht passen und wir haben auch niemanden politisch Korrekten in der Familie, den man damit ärgern könnte. Aber in meine Weinstuben-Dependance im Garten würden die sich inmitten des Sammelsuriums von leeren Weinflaschen erinnerungswürdiger Weine, an die Wand genagelte Weinkistendeckel französischer Domaines, Urlaubsfotos hinter Glas, von unseren Kindern oder der Enkelin gebastelten Laternen und Drachen, Wein- und Äppelwoibämbeln sicher gut machen.
    .
    Ich habe mal bei Wiki reingeschaut und lese da, die Firma Stollwerk in Köln hätte Sarotti mit dem Mohren 1998 übernommen. Dabei könnte ich schwören, bei meinen Ferienfahrten mit der Bahn zu Omma und Oppa nach Essen, von der Kaiser-Wilhelm-Brücke in Köln nach links schauend, den Mohrenkopf in Verbindung mit „Sarotti“ schon auf dem Stollwerk-Turm am Rheinufer gesehen zu haben. Oder spielt mir hier die Assoziation mit Stollwerk einen gedanklichen Streich? Wer befreit mich vor dem ersten Gedanken an Alzheimer?
    Werbemotiv: „Die Exotik sollte die deutsche Bevölkerung im Kaiserreich an ihre Kolonien erinnern, aber auch als Blickfang dienen, um die Kauflust zu steigern.“
    .
    Und ungeachtet der Diskussion um politisch korrekte Sprache kaufen wir immer noch Sarotti-Schokolade mit dem Mohren drauf, das heißt, der Mohr hat als Mohr seine Schuldigkeit getan, er ist nur noch so gekleidet wie einst der Mohr, aber er ist seltsam abgebleicht im Gesicht. Und, wie schon erwähnt, kaufen wir in jener Konditorei näben dem Rôdhaus vom Tiebinger Boris unseren Mohrenkopf immer noch unter deutlich artikuliertem „Mohrenkopf“, wobei er in der Vitrine einen universitätsstadtkompatiblen anderen Namen führt- und die Verkäuferin lächelt verschmitzt.
    .
    Ach ja, „Sklavenarbeit“ in Deutschland. Dafür haben wir unseren Wallraf, der zurecht die Mißstände beschreibt, zuletzt bei den Paketzustellern. Aber leben die nicht freiwillig in der Leibeigenschaft der Scheinselbständigkeit? Früher benannte er die türkischen Gastarbeiter im Bergbau und in der Hüttenindustrie als Sklaven. Die türkischen Kumpels, die nache Schichtabbaid auffe Zeche Kaiserin Auguste in Essen-Heidhausen ausfuhren sahen irgendwie ja auch aus wie Neger, vonne Abbaid ganz schwaaz. Wobei ich z.B, mir da kein schlechtes Gewissen einreden ließe, denn die Menschen waren, zwar getrieben durch die Not in Ihren „stolzen“ Ländern, die selbst nichts auf die Reihe brachten, immerhin freiwillig hier. Und wurden entsprechend der allgemein gültigen physiologische und psychologische Arbeitsbewertungen (Schwere der Arbeit, klimatische Umstände, Schmutz, Zwangshaltungen bei der Arbeit, erf. Denkleistungen etc.) entlohnt. Sie haben sich Rentenansprüche erarbeitet, sogar ihre Angehörigen werden im Heimatland gesundheitlich auf Kosten deutscher Kassen versorgt und Kindergeld für nicht hier anwesende Kinder wird nach Angaben des anatolischen Dorfbürgermeisters überwiesen. Und so mancher ehemalige „Gastsklave“ zeigt uns als Touristen stolz seine während der Versklavung erworbenen Güter.
    .
    Was mir seit etwa 20 Jahren, mit dem Aufkommen der politischen Correctnes auf den Senkel geht ist das Narrativ, wie man heute sagt, von dem Wiederaufbau Deutschlands durch Türken. Das wird auch an den Gymnasien so gelehrt, wie mir eine junge Türkin erzählte. Ich erklärte ihr, sie solle ihrem Lehrer von mir ausrichten, daß er ein Volldepp sei. Meinen Namen und Telefonnummer solle gleich mit dazu. Wenn in Deutschland jemand diese Behauptung aufstellen könnte, dann wären das die Italiener. Und das gleich mehrfach, bereit aus Zeiten der Reichsgründung her. Sie waren damals die hergeholten Spezialisten für den Eisenbahn-und Tunnelbau hier in Württemberg-und an den arbeitsfreien Tagen bauten sie den „Wengertern“ noch nebenbei die Weinbergmauern. Und in den frühen Fünfzigern so ziemlich die ersten hier.
    .
    Als Kind in einem kleinen Bauernnest in der Südeifel aufgewachsen, so bis in die Nitribitt-Zeit hinein, galt mein Mitleid den armen Kerlen von Knechten auf den Hofgütern unserer Gegend, die unter erbärmlichen, heute nicht mehr vorstellbaren Umständen leben und arbeiten mußten. In Zeiten, als man z.T. noch mit Pferden wirtschaftete und noch nicht alle durch den Krieg verlorenen Traktoren ersetzt waren. Bis zu 10-15 Knechte auf einem Hofgut, mit einem Gemeinschaftsraum, in dem die Hühner auf den Eßtisch kackten, ein Strohsack als Nachtlager diente und die Wasserstelle im Pferdestall als Luxusbad. Und die Patrons, Typ Oberstleutnant a.D., irgendwie der Kriegsgefangenschaft entronnen (bzw. als neuer „Reichsnährstand“ bevorzug, sogar von den Alliierten), mit roter mondkratermäßigen beutecognacbedingter Knollennase, im Vergleich zu all´ den dürren Gestalten unverhältnismäßig fettgefressen, gelegentlich Jägersmann in Breeches und kniehohen Schaftstiefeln, hätte sich damals unser schlechtes Gewissen nicht im Traum vorstellen können.
    .
    Denn die Knechte, wie soll ich sagen, waren zuvor im übertragenen Sinne seine untergebenen Mannschaften. Jetzt Entwurzelte aus dem Osten, ehem. ostmärkische, belgische, holländische Angehörige der Waffen-SS, Wlassow-Leute die sich zuhause gerade nicht blicken lassen durften. Sie hatten keine „Ansprüche“ zu stellen……
    .
    Tschuldigung für Überlänge. Dafür überlasse ich anderen das afrikanische Sklaventum, vor allem betrieben durch Angehörige der Friedensreligion zur Bearbeitung. Und vergessen Sie nicht: „Verbrechen an der Menschheit“, sagt Professorin Hartmann.
    „Für jeden von uns arbeiten 60 Sklaven, in aller Welt.“
    (DdH)

    • Für den Weinkeller eignen sie sich nicht – Sie dürfen mir glauben, ich hätte die Mohren grad mit Fleiss gekauft, wenn ich sie hätte bezahlen können. Aber nach der Pfeilerkommode hatte nicht nicht mehr geung Geld (Muranoglas 380€, Holz 400€).

      Was man beimn Aufbau gern übersieht, sind vor allem Displaced Persons, die nicht in den Osten zurück konnten oder wollten.

    • Gute Wahl
      Die Kommode ist sehr schön.

    • Danke.

  44. Arbeit adelt
    Arbeit macht zwar nicht frei, aber sie kann einem Leben Sinn verleihen, und davon abhalten, aus Langeweile auf dumme Ideen wie Gotteskriegertum zu kommen. Leider ist das hierzulande präferierte Modell, Leute für das nicht arbeiten zu bezahlen. Von den Steuern die man hiernieden als Familienvater mit mittlerem bis höherem Einkommen zahlen muss, hätte man früher einen Dienstboten oder wenigstens ein Kindermädchen einstellen können. Stattdessen kommen die Kinder heute hordenweise in die staatlichen Verwahranstalten (inklusive Indoktrination), und um die private Kindererziehung, das putzen, kochen bis hin zum einkaufen darf man sich voll und ganz auch noch selber kümmern.

    • Naja, in der Phase der anerkennung gab es auch im Tegernseer Tal das ein oder andere Problem, mt dem Ergebnis, dass die Gemeinden sagten, man dürfte die Flüchtlinge nicht selbst überlassen und müsste sie so schnell wie möglich in einen geregelten Ablauf bringen. Das hat nach meiner Beobachtung auch woirklich gut funktioniert – wobei manche sich auch einfach davongemacht haben, auch das gibt es. Im Ergebnis ist es hier aber doch recht gut gelungen, nach allem, was man hört.

      Schlecht wird es in Berlin, da ist der Zustrom wohl ungebrochen.

  45. Mohr-Sharing
    Ach verehrter Don, Sie betrachten das Ganze mal wieder zu sehr unter dem Blickwinkel eines Mannes. Ich brauche eigentlich niemand, der mir Tee in Silberkannen nachfüllt, schon allein deshalb, weil ich keine Silberkannen besitze. Und bei Bildschirmarbeit soll man immer mal aufstehen, um die Augen zu entlasten. Da kann man sich schnell selbst einen Tee aufbrühen.

    Schöner fände ich einen „Hausmohr“, der mir z.B. das lästige Bügeln, Fenster- oder Badputzen abnimmt. Wenn ich aber so die siegestrunkenen jungen Männer betrachte, die es über den Zaun in Ceuta geschafft haben,

    (https://www.welt.de/politik/ausland/article162152360/Hunderte-Fluechtlinge-stuermen-spanische-Exklave-in-Marokko.htm)

    dann bezweifle ich stark, dass ich denen meine deutschen Hausfrauenvorstellungen vom Putzen eines Bades vermitteln kann (ich sage nur, nicht den Klolappen für das Waschbecken…). Ich glaube, die meisten würden dann doch eine PutzFRAU bevorzugen. Denen vertraut man auch lieber seine Kinder oder gebrechlichen Eltern an. Frauen sind aber unter den „Flüchtlingen“ deutlich unterrepräsentiert und das Modell weibliche Haushaltshilfe gibt es bereits gut etabliert mit Polinnen, Ukrainerinnen, Thailänderinnen…

    Womit wir beim eigentlichen Problem wären. Welche Arbeitsperspektive haben die vielen Migranten denn wirklich? Sie sagen ja selbst: „…wo der Araber des Barock dem christlichen Seefahrer den schwarzafrikanischen Sklaven verkaufte“ und „…sehr viele Sklaven endeten unter erbärmlichsten Bedingungen in der Landwirtschaft, in osmanischen Heeren, als niedrigste Helfer oder im Bergbau…“. Ergo, als Luxusmohren an europäische (und sicher auch orientalische) Höfe schafften es nur sehr wenige, peinlichst genau ausgewählte Sklaven: ansehnlich im Erscheinungsbild, lernwillig, anpassungsfähig an Sprache und Sitten und im Wesen ungefährlich für den Herrscher und die Seinen. Schließlich zahlte man den Sklavenhändlern viel Geld für gute Ware und gute Auswahl. Mittelalterliches Assessment-Center.

    Die anderen landeten bei schwerer körperlicher Arbeit in Landwirtschaft, Bergwerken oder auf Galeeren. Und heute? Schauen Sie sich doch mal Landwirtschaft und Bergbau in Deutschland an: hochtechnisiert und automatisiert. Kaum Perspektiven für zwar arbeitswillige, aber schlecht gebildete, wenn nicht gar analphabetische „moderne Sklaven“. Selbst die von Ihnen erwähnten Fahrradkuriere müssen zumindest in der Lage sein, deutsche Straßenverkehrsregeln zu beherrschen und deutsche Namensschilder zu lesen.

    Bleibt als mögliche Arbeit die Gastronomie – das italienische Modell der Integration von Schwarzafrikanern. Aber was machen wir mit den arabischen Zuwanderern, wenn sie nicht willens sind, ihren „halal“-Quatsch zu lassen. In einer deutschen Kneipe wird nun mal Bier gezapft und Schnitzel oder Schweinebraten gekocht und serviert. Bleiben also entweder halal-Parallelwelten (Modell Berlin bzw. Homeland NRW) oder soziale Hängematte, finanziert von denen, die schon länger hier leben (und arbeiten).

    Je länger man darüber nachdenkt, desto deprimierter wird man. Der große Crash wird kommen. Goodnight lässt grüßen.

    Seien Sie ehrlich, all Ihre Lodenjacken, Rennräder und intarsierten Pfeilerkommoden sind doch auch nur Beruhigungs-Shoppen.

    • Es wird, das ist offensichtlich, soweit kommen, dass Europa sich radikal abschottet und das Thema Asyl externalisiert. Noch zwei so Jahre, und der Kontinent würde brennen. Es spricht baer überhaupt nichts gegen Migration und Integration von Leistungsbereiten. Mit negativen Vorzeichen funktioniert das nämlich schon auf den sizilianischen Farmen.

    • @don
      zu den Farmen in Sizilien.
      Da gibt es auf liveleaks auch durchaus ernüchterndes Bildmaterial, das ich nicht direkt verlinken werde.
      Man kann es aber leicht finden, wenn man in englischer Sprache nach Migranten Süditalien und Zerstörung sucht.
      Ich kenne auch einige Fälle geglückter Integration, im Großen und Ganzen macht mir sowohl die Menge als auch die Einstellung der Migranten Angst.

    • Ja, es gab da auch ein paar Aufstände. Aber wir sollten uns überlegen, wie wir das Beste aus der Situation machen und die Probleme anderen aufhalsen, wie immer.

    • Kultur
      Ein Hofmohr in Rußland war der Vater Puschkins, ohne den die
      europäische Literatur ein gutes Stück ärmer wäre. Immerhin.
      Das intarsierte Pfeilerkommödchen in seiner anmutigen Strenge,
      sieht aus wie das Nachttischchen von E.Braun vom Obersalzberg.
      In einem kirschbaumhölzernen Bett aus derselben Werkstatt,
      getischlert im gleichen Stil, fühle ich mich, samt Frau,
      Nacht für Nacht pudelwohl.

    • Real Madrid und der Lieferando-Bote
      Meine volle Zustimmung. Als Ergänzung zum verlinkten WON-Artikel empfiehlt sich das Studium des Artikels „Der europäische Traum der Löwen“ in der Printausgabe der FAZ vom 27.02.2017. (Nein, ich habe die FAZ nicht gekauft. Sie wird bei der Verwandtschaft am Nordpol zum Frühstück ausgereicht. Wie gut und richtig es ist, die FAZ nie wieder zu kaufen, bewies der ganzseitige Artikel des „Journalisten“ jbe über die AfD in derselben Printausgabe. Da jbe in seiner mittlerweile lachhaften Dauer-Kampagne gegen die AfD immer weniger einfällt, bezichtigt er jetzt die Partei in Bezug auf die Eurokrise der „Besserwisserei“. Wie jämmerlich. Besseriserei wie die Besserwisserei von Sinn, Feldmann, oder Stelter. Ich glaube nicht, dass es jemals einen einzelnen Journalisten ohne (offensichtliche) Führungsfunktion gab, der sein Blatt nachhaltiger finanziell und reputationsmäßig beschädigt hat als jbe die FAZ.)

      Noch eins zum Nordpol: Ich wollte eigentlich mit dem Auto zur Elbphilharmonie ins dortige Parkhaus fahren, wie ich es aus dem RHS gewöhnt bin und wie es sich auch gehört. Habe jedoch dieses Ansinnen fallengelassen, dem Familienfrieden zu Liebe. So ein Kurztrip mit dem HVV zum Baumwall bildet jedoch ungemein: Es war mir – naturgemäß beschränktem – weißen Hetero-Mann mit MINT-Hintergrund (aka „Dhimmi“) bisher nicht klar, wie viele schwarze Syrer es eigentlich gibt.

      Zurück zu den selbsternannten „Löwen“. Die erfolgreichen Invasoren Ceutas nennen sich „Löwen“ und werden – im Ggs. zu anderen Berichten in den MSM – leider nicht sofort nach Marokko zurückgebracht. Sie dürfen nach und nach aufs spanische Festland. Dort verschwinden sie dann meistens. Die Kenner unter ihnen ahnen schon, wohin.

      Der Autor, H.-C. Rößler, der spürbar mit den illegalen Eindringlingen sympathisiert, berichtet über einen illegal und widerrechtlich nach Spanien/in die EU eingedrungenen Ibrahim, daß dieser „Jurastudent“ aus Sierra Leone sei und in London sein Studium fortsetzen wolle. Ibrahim sagt, er sei mit „Gottes Hilfe“ über den Zaun gelangt. Da weiß man doch gleich, woher der Wind weht. Richtig gelesen: nach London, Studium fortsetzen. Yo, mohn, yo. Der von der UN erhobene Human Development Index (HDI) von Sierra Leone liegt bei 0,413, im globalen Ranking auf Platz 181 von 188 erfassten Nationen. (https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_Human_Development_Index#Complete_list_of_countries.) Wie Sie sehen, besitzt diese Fachkraft also alle Voraussetzungen, ihre Ausbildung in London erfolgreich abzuschließen. Andere Invasoren sind realistischer: Sie wollen nur Fußballspieler bei Real Madrid werden. Na dann.

      Somit hier ein Abriss der Aspirationen der Invasoren. Oh wie sehr werden diese sich danach sehnen, in der deutschen Gastronomie zu arbeiten. Wie fröhlich, und ganz ohne Groll, den Anweisungen von Dhimmis gehorchen. Aber keine Sorge, der Merkel-Putsch geht weiter. Die komplett verfassungswidrige Einführung des kommunalen Wahlrechts für die Eindringlinge wird ja im failed state NRW schon massiv vorangetrieben. Natürlich nur, um Integrationshemmnisse abzubauen. Dieses Land will einfach sterben. In fünf Jahren steht es in Flammen.

    • @ stand your ground
      Ergänzend zur Arbeitsplatzperspektive der Migranten: Gebetspausen am Arbeitsplatz

      https://www.amazon.de/Gebetspausen-Arbeitsplatz-Erwartungen-gefluechteter-Muslime/dp/1532977689/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1488443756&sr=8-1&keywords=gebetspausen+am+arbeitsplatz

      In allen bisher veröffentlichten Berichten zur Arbeitsmarktperspektive der Migranten wird das wichtigste Argument unterschlagen. Wir haben bereits genug Arbeitslose, zusätzliche Kräfte werden nur in hochqualifizierten Bereichen benötigt. Dies sollte zwingend die Frage aufwerfen, was mit den Millionen, in der 3. Welt sozialisierten Männern, die teils noch streng religiös sind, passiert, wenn sie merken, dass mehr als ein Leben auf Hartz IV-Niveau (ob mit oder ohne Arbeit) für sie niemals erreichbar sein wird.
      Die Ereignisse in Schweden und Frankreich sollten diesbezüglich allen Verantwortlichen in Medien und Politik ein Menetekel sein.

  46. Sklavenarbeit auch nicht gegen Geld
    Habe mal bei Amartya Sen gelesen, dass die befreiten Sklaven der US-Südstaaten die Plantagenarbeit auch nicht gegen Geld machen wollten und auch nach der Befreiung lieber gen Norden gezogen sind, wo die Arbeiter eine weitaus geringere Lebenserwartung hatten. Deswgen glaube ich nicht an das Modell des Hausdieners. Und außerdem nehme ich war, wie gerade den Afrikanern der Westen durch Bürgerkinder und sowas wie „Escape from mental slavery“ madig gemacht wird.
    „Autoren“ belasten ja auch lieber die Staatskasse, anstatt in der Pflege zu schuften

    • Reduzierun´g der Kulturförderung würde sicher den ein oder anderen in die Altenheime treiben.

    • Pflege
      Ich verstehe, was Sie beide meinen, aber man muss bei dem Gedanken kurz innehalten.

      Für meinen Geschmack zu oft werden qualifizierte Altenpfleger und Patienten gleichermaßen beschämt durch Politikergeschwafel, wenn so leicht dahingesagt wird, „er soll von der Straße weg? Soll er doch Alte pflegen!“
      Jeder Langzeitarbeitslose, jeder Dahergelaufene, jeder aus dem akademischen Prekariat soll aus der Lamäng heraus Alte pflegen. Pustekuchen, weil Pflegearbeit aus guten Gründen eine Ausbildung erfordert, und Pustekuchen, weil es die Alten entwürdigt, wenn sie ständig nebenher zu hören kriegen, „um euch zu versorgen, ist nun wirklich jeder Nasenbohrer gut genug“.

    • @flitz
      danke

      das wird zu wenig erwähnt.
      Wie scheixxx es ist, über das Bett hinweg von einer einem nicht verständliche Sprache beschallt zu werden, weiß ich leider.
      Es geht leider NIE um Humanität, es geht IMMER!!! einself!! um den REIBACH!
      Am leichtesten dort zu generieren , wo sich mit Hilflosen und Schwachen locker Geld verdienen lässt.

    • colorcraze
      Danke für Ihren kurzen Abriss der Berliner Gastronomie.
      Habe nichts beizutragen, möchte aber trotzdem für dieses Zeitzeugnis danken.

  47. Lösungen?
    Alles gut und richtig, zu ergänzen vielleicht um einen Blick hinter die Kulissen von Döner-, Hamburger und Pizza-Buden, Gemüsemärkten, Reinigungsdiensten, Wäschereien etc.

    Leider ist das Problem auch in der vorgeschlagenen Weise nicht zu lösen, weil’s einfach zu wenig Haushalte gibt für die gewaltige Menge potentieller „Mohren“.

    Wer davon keinen rechten Begriff hat, sollte sich die Zahlen mal vor Augen führen lassen …

    Roy Beck: Immigration, World Poverty and Gumballs
    (youtube video)

    In Barockpalästen mag ja noch Platz sein, aber in den 20m2 Styropor-Boxen des neostalinistischen Critical-Whiteness-Feminats dürfte es eng werden.

    • Für die Versklavung der Letzteren hätte ich auch ein paar unzeitgemässe Ideen. Frachtruderboote zum Beispiel würde ihnen die Lust an H&M austreiben.

    • Frachtruderboote ? werden kommen !
      werter DON, bisher bauen die führenden ruderbootwerften in Eberbach am Neckar und Donoratico/Toskana NOCH keine frachtruderboote. ich kann dies aber bei ersten härtetest – dem INN RIVER RACE anfang April – gerne vorbringen.

      Stämpfli in Zürich bietet aber schon boote mit 24 ruderplätzen an, die könnten nach umbauten als schleppboote auf dem Rhein oder Bodensee eingesetzt werden und z.b. den sprachfabulierer von Überlingen nach Konstanz schleppen oder die segeljachten der Holtzbrinck-Eigner oder -Manager bei flaute ans nordufer zurückbringen.

      https://www.youtube.com/watch?v=Wlkz3hChX5w

      oder gleich Coastal Rowing, gehen sie im video gleich mal auf 1:45 ! so könnte auch ein CWF-ausflug enden !

      https://www.youtube.com/watch?v=x5uPZq_SwQE


    • zu ergänzen vielleicht um einen Blick hinter die Kulissen von Döner-, Hamburger und Pizza-Buden, Gemüsemärkten, Reinigungsdiensten, Wäschereien
      Einfach mal so anekdotisch, die nächstgelegenen paar Häuserblocks betrachtend:
      – Döner: fest in türkischer Familien- bzw. Sippenhand, z.T. dynastisch (Söhne/Neffen übernehmen das Geschäft), evt. Angestellte, die aber ausschließlich Türken sind, zumindest bei den jahrzehntelang bestehenden Buden, die sich meist zu „Restaurants“ (à la McDonalds) gemausert haben. Zunehmend, aber noch vereinzelt, Franchise (türkisch).
      – Hamburger: Türken und Araber eher als Eigenbetrieb, sehr vereinzelt auch Deutsche unter Franchise.
      – Pizza: nach dem von Sharour Sharour, einem Perser, der aus den USA das Call-a-Pizza-Franchise mitbrachte, in den 90er Jahren ausgelösten Lieferpizza-Boom nun zunehmend Kleinpizzerien, betrieben durch Einzelpersonen, inzwischen oft echte ausgewanderte Italiener. Ansonsten massenhaft pseudoitalienische Restaurants, Pizzerien und Kleinlieferpizzabetriebe, die von Arabern aller Sorten (Libyer, Palästinenser…) betrieben werden, was das Zwischenstadium in dem Nullerjahren war.
      – Gemüsemärkte: inzwischen rein türkische opulente Gemüsehändler, die auch Halal-Fleisch und arabische Sachen anbieten – von diesen gibt es viele -, sonst Gemüsetheken in Kettenläden und Biomärkte, die eher auf deutsche Küche orientiert sind, und eher deutsche Angestellte, aber auch ihre Quoten-„Vielfalt“ haben.
      – Reinigung und Wäscherei: weitgehend in osteuropäischer Hand, Polinnen, Russinnen, vereinzelt Deutsche.
      Neuere Entwicklungen:
      Das Call-a-Pizza-Franchise bei uns auf der Ecke betreiben nun anscheinend Deutsche, die sich eine Pizzateigmaschine angeschafft haben.
      Versuche mit Foodcourts nach US-Vorbild und türkischer, arabischer und evt. chinesischer oder Thai-Küche, unter türkischer Hoheit. Das Anflanschen von Pseudopizza funktioniert nicht recht, weil sie nur die abgewandelte türkische Version von Pizza (immer ohne Schinken) bieten.
      Pizza teilt sich zunehmend in „original“ (Italiener, Deutsche) und „halal“ (fade türkisch-arabische Nachbauten mit Rindersalami).
      Ansonsten gibt es noch die zum Sushi bekehrten Vietnamesen, die auch noch etwas chinesisches und thailändisches anbieten.
      Ach so ja, der letzte Currywurststand in der Wilmersdorfer hat zugemacht, ist jetzt ein Falafel drin.

    • @ colorcraze
      Tja, man ist, was man isst, hieß das früher.
      Interessante Übersicht, danke.

      Tun Sie sich den Roy Beck-Link an, lohnt sich, und Sie sehen, was u.a. kulinarisch noch auf Sie zukommen wird.

    • Na klar, Lastenräder und Frachtruderboote sind die Zukunft!
      Innerstädtische Transporte sollen gebündelt und soweit möglich auf
      umweltfreundliche Verkehrsmittel, z.B. auf Lastenfahrräder oder auf die
      Wasserwege, …
      Dreimal darf man raten, wer auf solche Ideen kommt. Es steht geschrieben in den Richtlinien der Regierungspolitik 2016-2021 des Regierenden Bürgermeisters von Berlin. https://www.berlin.de/rbmskzl/regierender-buergermeister/senat/richtlinien-der-politik/#5


    • @Lorn: Videos (und Audios) sind nix für mich, da mein Rechner zum Stillhalten erzogen ist.
      Die Berliner Gastronomie, gerade auf der Wilmersdorfer, ist auf billig eingestellt. Neulich aß ich auf der Kantstr. für 10 EUR Süppchen und grünes Entencurry bei einem echten Thailänder, und das war nichtmal schlecht, weitaus besser jedenfalls als viele vietnamesische Nachkochversuche, die meist im Ansatz steckenbleiben und durch die Verwendung von Brokkoli abschrecken.
      Eine richtig Altberliner Kneipe gibt es auf der Wilmersdorfer auch noch, Wilhelm Hoeck (gern mal für Filmaufnahmen genommen), dort gibt es ab und an noch richtigen Backfisch oder auch mal Schlachteplatte, ist auch nicht teuer, aber das ist eben einer unter 100 anderen Gastrobetrieben, und mir ging es mehr um die Beschreibung der Masse als um das, was ich gerne hätte oder selbst aufsuche.

  48. Unsere Freundin Tamarisque,
    die uns viel Arbeit erspart durch Verlinken, ist mit einem Flaschengeist (from the bot-tle) verwechselt worden, las ich auf dem Vorigen. Das wird noch interessant, wenn die, die zu menschlich sind, mit denen in einen Topf geworfen werden, weil der Rest bereits abgebrühter geworden ist.

    Das erinnert mich etwas an rechts und links, auf einem Kreis angeordnet, wo’s dann am Rand verschmilzt. Somit wissen wir, dass alles rund ist wie der Kosmos, immerhin.
    Und an Goethe erinnert es auch:

    Herz, mein Herz, was soll das geben?
    Was bedränget dich so sehr?
    Welch ein fremdes, neues Leben!
    Ich erkenne dich nicht mehr.
    http://gutenberg.spiegel.de/buch/johann-wolfgang-goethe-gedichte-3670/347

    Da kommt noch was auf uns zu, vor allem, wenn wir später tot sind und die Bots unsere Identitäten übernehmen.

  49. überall RÜCKSTÄNDE !
    werter DON, dieser von rasissmus nur noch so überbordende artikel: ekelhaft.

    da wird von Mohren, ja von Negern, ja sogar von Sklaven geschrieben, die Ukraine (wie die Türkei ein lieblingsland von ulF) wird als lieferant von reinigungsdienstleistungspersonal diskreditiert – da kommen doch boxer her dachte ich bisher……..usw.

    ja diese heraustriefende menschenverachtung………….aber der reihe nach…………..

    das kann – lieber DON – nur mit den sog. MODERNISIERUNGSRÜCKSTÄNDEN erklärt werden, also nicht mit PCB- oder Schwermetallrückständen, nein, mit MODERNISIERUNGSRÜCKSTÄNDEN. die gibt es – einer wohl veröffentlichten, superaktuellen und frisch für den wahlkampf publizierten studie zufolge – laut der sog. Bertelsmann-Stiftung wohl nur in ihrem geliebten Bayern. überall rückstände, bei der inklusionsquote, bei der ganztageschülerInnenquote und bei der wechselquote auf das gymnasium, das wohl in Bayern noch ein gymnasium ist. dafür eine hohe quote bei den wechslern auf eine sog. „niedrigere“ schulart. das erklärt alles ! all die analphabeten und bildungsschwachen, der ganze „white trash“ bei ihnen

    schaffen sie doch in Bayern endlich mal die schulnoten und schwierigen fächer ab und setzten sie an die spitze der TU München mal eine frau ohne hochschulabschluss, dafür aber mit Grünen-Diplom.
    dann wird ALLES besser.

    und zur Ukraine:

    „well the Ukraine girls really knock me out
    They leave the west behind….“
    ja, auch ein rückstand !

    nichts mit putzfrauen………………..hören sie mal den text der Beatles bei den Leningrad Cowboys !

    https://www.youtube.com/watch?v=RVUr28-L9sw

  50. Neoliberalismus, Neofeudalismus, Postdemokratie
    Ist es nun ein Plädoyer für oder wider den gelebten Neoliberalismus, wenn die vermeintliche größte Errungenschaft das billige Paket oder die billige Pizza sind, wenn zugleich eine Gesellschaft dadurch ihr Gleichgewicht verliert? Es sind die selben Argumente, die in den USA den Diskurs über die Einwanderung von Mexikanern antreiben. Wobei diese Menschen sicherlich weit weniger vom System bekommen, als Zugewanderte hier zu Lande. Wollen wir wirklich noch mehr billig, wenn es doch letztlich nur dazu führt, dass allmählich alle weniger verdienen und sich am Ende dann nur noch billig leisten können? Ist es nicht vielmehr so, dass uns dieses System scheinbar alternativlos dazu treibt und dann feist lächelnd suggeriert, der Kunde wolle es nun einmal so, und auf diese Weise Kapital und Politik aus der Verantwortung entlässt? MfG http://nicht-mehr-mein-deutschland.de

    • Für den, der's liebt, das Höchste, und das Höchste ist Faulheit
      Es gibt Leute, die Fertigprodukte völlig ablehnen und durchgerechnet haben, dass Selbstkochen günstiger kommt und gesünder ist. Man kann den Bequemen nicht helfen. Das ist wie mit Fernsehsüchtigen, überhaupt Süchtigen, Dicken oder Bildungsfernen – man kann ihnen nicht helfen, und meistens kommt alles zsam, die Figur, das Fastfood, der mangelnde Bildungswillen, die Faulheit. Hierfür Personal? Nun ja, die Shareholder wollen es so. Mit der Dummheit wird viel mehr Profit gemacht als mit guten Büchern.

    • @Oberländer
      Lassen Sie doch das blöde Dicken-bashing.

      Ein Helmut Qualtinger wäre mir als Gesellschaft wesentlich lieber als ein Christoph Süß.

      Anders gesagt, es gibt auf allen Seiten solche und solche.

  51. Tolle Figuren!
    Wenn die noch zu haben sind, würde ich die sofort kaufen!

  52. Don Alphonso sagte am 1. März 2017 um 11:07 Uhr
    „Für den Weinkeller eignen sie sich nicht – Sie dürfen mir glauben, ich hätte die Mohren grad mit Fleiss* gekauft, wenn ich sie hätte bezahlen können.“ (* besteht auf diesen Ausdruck nicht ein ausschließlich schwäbisches Verwendungscopyright ?)
    .
    In die Weinstube, sagte ich (habe leider gar keinen (ordentlichen) Keller für Weine). Auch in der Hoffnung, daß mich mal eine Gendertröte besucht. Aber ich wüßte jetzt niemanden aus meinem eher bodenständig-konservativ-nationalistischen vollkommen gendermüllbefreiten Verwandtschafts-/Bekanntenkreis. Meine z.T. zugewanderten Nachbarn aus Siebenbürgen und der Türkei wären, so schätze ich, eher verzückt.
    .
    Displaced Persons, sagte ich doch, Don. Einer von ihnen war ein Ostmärker, der von der Westseite des Neusiedler See, also pustaabgewandter Herkunft, der, man wußte es nicht genau, irgend einen Dreck am Stecken hatte. Ich vermutete ungarische SS-Einheit, mit allem was so kurz in der Pusta passierte, als die 1.PzDiv, die mit dem Eichenblatt, das Feld räumte. Typ: Küss´ die Hand. Bei der Erntearbeit mit nacktem Oberkörper erspähte ein Connaisseur die spezielle Kennzeichnung (oh Schreck, heute würde das bei all´ den Ganzkörperbemalten gar nicht mehr auffallen). Er fluchte immer auf Ungarisch, so sagte man, und er fuhr erst wieder zu „Mama und Baba“ als das in unserem nach Südosten verlängerten zwölfjährigen Reich offenbar straffbefreit war. Der Johann. Das raffte ich aber damals noch nicht sondern kommt aus Erzählungen.
    (DdH)

  53. Für die modernen Sklaven
    braucht es einen Mindestlohn und keine Zuschüsse/Subventionierung vom Arbeitsamtt für solche Jobs wie Pizzabotin.

    Und für befristete Verträge bräuchte es einen Mindestlohn der deutlich höher liegt (z.B 12€), denn diese machen eine Familienplanung unmöglich und lasten der Gesellschaft somit die externe Kosten auf.

    • Wer kein Kind ernähren kann
      Der sollte auch keins machen. Im Übrigen ist die Welt derartig überbevölkert … jeder Verzicht hilft.

    • @ Harry Hirsch... Wer kein Kind ernähren kann..
      Oder man zieht mit der ganzen Schar nach Deutschland:

      http://www.bild.de/news/inland/ehe/mein-nachbar-hat-vier-frauen-48362758.bild.html

      Zitat aus obigem Artikel:
      „…Ghazia A. (49), der 2015 vor dem Krieg aus Syrien geflüchtet ist. A. ist Familienvater. Genauer: Vater von vier Familien. Denn er hat vier Ehefrauen und 23 Kinder. 22 davon (12 Töchter, 10 Söhne, 1-22 Jahre) leben jetzt in Deutschland, wie die „Rhein-Zeitung“ schon im Sommer berichtete.

      Nach deutschem Sozialrecht darf A. nur mit einer Ehefrau eine Bedarfsgemeinschaft haben. Er entschied sich für Hauptfrau Twasif (49) und lebt nun mit fünf Kindern in Montabaur. Die drei übrigen Frauen sind offiziell nur „Freundinnen“ (und davon wenig begeistert). Die Behörden verteilten sie auf verschiedene Orte. Eine verheiratete Tochter lebt in Saudi-Arabien.

      In Syrien verdiente Ghazia A. sein Geld mit Autowerkstätten und Mietwagen, konnte seine XXL-Kinderschar ernähren. Hier leben sie von Sozialhilfe. Nachbar Sergej erlebt sie als fast normale Familie: „Die Kinder spielen auf der Straße Fußball. Die Mutter sehe ich oft, wenn sie vom Einkaufen kommt.“ Nur Vater Ghazia bekommt der Schuster selten zu Gesicht. Denn der ist meist unterwegs.

      In einem Gespräch mit BILD sagt der Syrer: „Nach unserer Religion habe ich die Pflicht, jede Familie gleichermaßen zu besuchen und bei ihnen zu sein, keine zu bevorzugen!“ Doch die wohnen in einem Umkreis von 50 Kilometern verteilt. Im Ort Winningen wohnt Frau Nummer zwei mit fünf weiteren Kindern, in Ruppach lebt Frau Nummer drei mit vier Kindern, in Mayen Frau Nummer vier mit drei Kindern.

      Vater Ghazia bleibt jeweils für zwei bis drei Tage, zieht dann weiter. Ghazia: „Ich bin praktisch die ganze Zeit unterwegs, um mit meiner Familie zusammen zu sein – dabei würde ich gerne wieder Arbeit finden.““ Zitat Ende

      Ohne Kommentar ;(

    • Merkel sagte, wir schaffen das.

  54. Eine ganze Industrie
    Thomas Lindemann hat einmal in der FAZ geschrieben Berlin-Prenzlauer Berg sei „praktisch genau das, was der rechtsradikale Kampfbegriff ’national befreite Zone‘ meint.” Das stimmt. Und als ich das gegenüber einer Moralistin vom Fachmagazin VICE zitierte, war sie empört und fragte mich, ob ich die ganzen Restaurants und Cafés vergessen hätte. Ja, dort bedienen die Migranten unsere Social Media Managerinnen zum Mindestlohn und schwitzen in der Küche.

    Das wunderbare am Neofeudalismus ist ja, dass man ihn Neo-Feudalherrin garnicht mitbekommt.

    • Wenn solche Geschöpfe krank wurden, hat man sie natürlich schnell entfernt und anders ist das heute auch nicht.

  55. Mohren- und Gewissensfragen
    Lieber Don, wieder Mal ein schöner Beitrag von Ihnen, eine genüssliche Lektüre, wobei ich mich der Meinung einiger Kommentatoren anschliesse und sagen möchte, dass Sie uns lange lange erhalten bleiben. Ich weiß von alten Familengeschichten, dass mein Großvater mütterlicherseits eine afrikanische Nanny hatte, vermutlich von arabischen ‚Händlern‘ nach Istanbul gebracht, es ist bei mir jedoch bei den Erzählungen ein Klassenbewusstsein gar nicht enstanden, so wie Sie es für europäische Verhältnisse geschildert haben, obwohl sicherlich nicht viele Familien in Istanbul, im letzten Viertel des 19. Jh. sich eine Nanny leisten konnten. Haben Sie Freude an Ihren Mohrenfiguren, -Statuen, da mein Eindruck ist dass Sie sie als Zeitzeugen einer Epoche eher aus kulturhistorischem Standpunkt mit kritischer Haltung zur Kolonialzeit betrachten. Eine Sache noch, in Garmisch gibt es doch den Mohrenplatz, vermutlich der Ort, wo der Handel stattgefunden hat, wo mir jedes Mal ein bisschen mulmig im Magen wird, wenn mir Gedanken durch den Kopf gehen über die damalige Zeit in Bayern und die jetzige Haltung mancher gegenüber manche Kulturen. Seien Sie gegrüßt …

    • Wenn ich richtig informierrt bin, leiten sich „Mohren“-Bezeichnungen von St. Mauritius ab, einem als Schwarzafrikaner dargestellten Heiligen. Wo immer man Moritzkirchen etc. hat, hat man auch Mohrenapotheken etc.. Das hat also nichts mit Sklaverei zu tun, sondern mit einem Heiligen des 3. Jahrhunderts.

    • ....
      In Oberstdorf gibt es ein Hotel Mohren.

  56. Lieferservice nur mit Auto
    Persönlich achte ich ja darauf nur bei Restaurants zu bestellen wo der Lieferdienst sich das Auto leisten kann. Oder wo es nur zum Selbstabholen geht (Je nach Wetter wird das zu Fuss oder per Auto gemacht).

    Das ist Luxus. /sarkasmus

    Ich glaube auch das der werte Don etwas vergessen hat: Den Praktikant. Statt Sklave oder Diener zu sagen mit all negativen Begrifflichkeiten die damit assoziert sind werden das einfach alle Praktikanten mit mega Networkingopportunities und unique CV skills gained.

    • Der Prakti entspricht am ehesten der Zofe oder dem Waschweib, weil wertlos und eh austauschbar.

  57. Danke für den herrrlich entspannten Beitrag...
    Mir wurden in Alexandria, so Mitte der 70er Jahre, noch schwarze Eunuchen gezeigt, die in einem Kaffeehaus gemütlich zusammen saßen. Bin 51 geboren, Sie können in etwa die zeitliche Zuordnung einschätzen.
    Dieses gruselige Ereignis erwähne ich stets gegenüber ignorantem Rassismus Vorwurf an blasse Frauen, die Mohren partout nicht sexy finden wollen. Nur um als politisch korrekt durchzugehen. Dieser Vorwurf, Sie haben es erraten, kam natürlich von ebenfalls blassen Feministinnen.

    Die Grausamkeit des arabischen Sklavenhandels gegen den europäischen aufzurechnen, ist obsolet.
    Die momentane Situation schwarzer Frauen in Afrika entspricht fast dem berüchtigten….“Der schlimmste Feind der schwarzen Frau ist der schwarze Mann“.
    Verstümmelungen durch weibliche Komplizenschaft, der Umgang mit Aids, etc.
    Unser Zanken um eine adäquate Terminologie macht es nur schlimmer.

    Übrigens, lieber Don Alphonso, die im obersten Bild gezeigten Kerzenhalter-Mohren sind krachneu. Oder eine wirklich gekonnte Kopie eines älteren Vorbilds.
    Ich habe exakt das gleiche Paar vor ein paar Jahren im Wiesbadener Café Maldaner gekauft, für 30 € oder so. In der Schublade waren noch weitere.
    Musste ich leider verschenken, als ich unter einem schiefergedeckten Dach mein Zelt eingerichtet habe, Brandgefahr!

    • Ich habe sie ja nicht gekauft, sondern nur begafft ;)

      Letzthin stand in der taz ein netter Bericht über Pogrome der Südafrikaner gegen Nigerianer und andersrum. Beides mit den gleichen Vorwürfen angereichert.

    • Eunuchen
      … auch ein interessanter Lösungsansatz :).

      BTW, ich bin nicht bei Facebook, aber vielleicht kann jemand helfen. Angeblich soll man bei Facebook 60 gender zur Auswahl haben. Gibt’s da auch die Kategorie Eunuch oder wäre das dann Nr. 61?

  58. Soso - Wir sind schuld! Die Südländer ächzen unter Lebensgefahr unter unserer Euro-Knute - oder?
    1) Die grosse Eurokrise macht es möglich, dass Söhne anderer Länder sich das antun müssen, und von Feministinnen, die nicht kochen können, bei Twitter beschimpft werden. Das ist Neofeudalismus.

    2) Es steht doch jedem frei, auch Aktionär statt Kreditgeber zu 0% zu werden, um die deutschen Target Salden (das ist der „grosse Deckel, auf den der Südländer seine SUVs anschreiben lässt, so lange es noch geht“) zu finanzieren

    1) + 2) passen nicht richtig zusammen, würde ich sagen. – Irgendetwas stimmt da nicht.

    Ah – zur Erklärung: 1) ist ein Zitat aus dem Artikel oben und 2) ist aus „Müllionärs“ launigem Kommentar von 1:59 Uhr

  59. survival of the hypocrites
    Wenn Charles Darwin vom „survival of the fittest“ spricht, meint er damit – entgegen landläufiger Meinung – nicht das Überleben der Stärksten, sondern das der am besten Angepassten.

    Und am besten angepasst sind seit Menschengedenken die Heuchler.

    Ich finde schon seit langem, dass die Heuchelei in den Katalog der Todsünden aufzunehmen ist. Hier sollte sie den ersten Platz belegen.

    Beste Grüße

  60. Immer wenn ich gehässiger Stimmung bin,
    überlege ich mir, dass die grosse Teile der deutschen Ober- und oberen Mittelschicht deshalb die grössten Massenzuwanderungsbefürworter sind, weil sie auf billige Schuhputzer und Dienstmägde spekulieren.

    Bevor sich jemand aufregt – nein, ich glaube das nicht wirklich.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Das ist nur der Eindruck, den manche Medien erwecken, die Realität sieht ganz anders aus: Alarmanlage, Waffenscheun, Sicherheitsdienste.

    • keine Sorge
      Ich bin obere Mittelschicht und nicht dafür, wie ich auch Billigairlines mit ihrem qualvollen Sitzabstand und ihren Pritschen hasse. Aber am meisten hasse ich, wenn du bei LH buchst, und plötzlich sitzt du eingepfercht auf Germanwings. Dasselbe ist mir schon mit Swissair und Edelweiss passiert, vollgepfropfte Maschine, keine Beinfreiheit, alle hatten dazu noch ihren Mantel auf dem Schoß. Dann schon lieber keine Saftschubsen mehr. Die sind inzwischen häufig aus dem Slawischen, wir machen uns.

      Das wollen Grüne, Merkel, weil sie mit Grün koalieren wollte, Besitzer schlecht gebuchter Hotels und vielleicht Aktionäre.

    • Motivation und Eigeninteresse ...
      scheinen mir erstens weniger konkret und zweitens auf anderem, eher gefühlsgeschwängertem Feld zu liegen. Oder sagen wir mal so, wenn Merkel anderthalb millionen Kambodschanerinnen eingebürgert hätte, verliefen die Konfliktlinien anders als jetzt. Außerdem würde die Einwanderung weniger aggressiv verteidigt.

    • @zaungast
      Der Spruch ist gut.

    • Waffenschein
      Sie meinen wahrscheinlich den sog. „Kleinen Waffenschein“ für Schreckschusswaffen. DEN Waffenschein gibt es nämlich nur für die echte Oberklasse und Profis aber niemals für einen Normalbürger.

  61. Zynisch-trübe Aussichten auf die Zukunft
    Ein gelungener Blogtext, vor allem der erste Teil, der die Leuchtermohren und gängige Rassismusklischees transzendiert.
    Auch die etwa ersten 30 Kommentare zu Ihrem Blog sind diesmal erstaunlich vielfältig, und selbst für mich in ihrer politischen Bandbreite berührend ausgewogen. Allein dies zeigt die Brillianz Ihres Haupttextes.

    Dennoch möchte ich eine gut gemeinte Warnung aufschreiben: Der Hinweis, dass Afrikaner auf vielen Deckengemälden des Barock als Schirmträger oder ähnliches abgebildet wurden, könnte neue Bilderstürmer hervorrufen.
    Wir haben dies in den letzten Jahren an älteren Kirchengebäuden erlebt.

    Wie sich vielleicht einige noch erinnern können, wurde um die Jahrtausendwende eine „Judensau“ außen an einer berühmten deutschen, im Mittelalter errichteten Kirche entdeckt. Diese Bauzier war im Mittelalter durchaus üblich und rief bis zu besagtem Zeitpunkt niemals einen Protest hervor, da sich das umstrittene Kunstobjekt sehr hoch und für das Auge kaum sichtbar im unteren Dachbereich des Gebäudes befand.
    Die Entdeckung rief Aktivisten auf den Plan, die das Christentum und seine Bauten natürlich von dieser widerlichen Ausgeburt des Antisemitismus befreien wollten, und für die restlose Entfernung des mittelalterlichen Reliktes plädierten.
    Denkmalschutz und historische Vernunft konnten die sofortige, unwiderbringliche Vernichtung der Bauzier verhindern, die „Judensau“ wurde durch Verhüllung unsichtbar gemacht, so dass das mittelalterliche, orginale Objekt nicht geschädigt wurde, die antisemitische Ausstrahlung von dem Objekt aber auch nicht mehr ausgehen konnte.

    Der Islam versucht inzwischen auch die Bauzier romanischer Kirchen zu bekämpfen: In dem „Buch“ von Claudio Lange: „Der nackte Feind. Anti-Islam in der romanischen Kunst.“ (Erschienen in:) Lübeck 2004. versucht der Autor, nahezu alle christliche Bauplastik, die er offensichtlich nicht in Ansätzen sich bemüht zu verstehen, als eine Anti-islamische Ausdrucksform zu verteufeln und letztlich auch eine ersatzlose Entfernung dieser zu suggerieren.
    Der wahre „Bildersturm“ steht den christlichen Kirchen noch bevor!

    Und dies könnte auch die Exotismen, Orientalismen und auch die Chinoiserien und Japonismen in den uns überlassenen Gesamtkunstwerken alter Zeit betreffen.
    Wenn dort Afrikaner zu Schirmträgern degradiert wurden, statt als Kolonialpolitikberater des apotheosierten Herrschers verewigt zu werden, so könnte man sich bemüssigt fühlen, diese Bilder ein für alle Mal aus dem Bewusstsein der betrachtenden Besuchermassen zu entfernen. Dann kann man gleich alles mit Hammer und Meissel abklopfen, da nicht nur falsche, rassistische Menschenbilder vermittelt werden, nein, auch die Feinde der Demokratie, Adelsherrscher und ähnlich Diktatoren grinsen heute noch hitlergleich von den Decken barocker Herrschaftsarchitekturen herab.
    Streichen wir die Deckengemälde doch lieber gleich ganz weiß und bringen darauf schöne arabische Kalligraphien an, die Allah loben, damit ist dann auch der Christengott gemeint, wie man sicher nicht müde wird und zu versichern und die verständigen Ungläubigen können sich dann gleich der „Religion des Friedens“ anschließen. Dann sparen wir auch Restaurierungskosten für eine Kultur, die heute niemand mehr versteht oder verstehen will.
    Das Bilderverbot des Islams wird uns dann mit schönen Koranversen in Ornamentform in unseren Kirchen und Palästen berreichern, es kommen schöne Zeiten auf uns zu!

    Doch nun zum zweiten, die bisherigen Kommentare dominierenden Thema Ihres Blogs: Die feudalen Lösungen für die kapitalistische Migrationskrise.
    Wenn Sie wirklich einen Menschen haben möchten, der Ihnen beim Schreiben Tee und Kuchen serviert und nur spricht, wenn er/sie gefragt wird, so steht es Ihnen frei, sich auf dem internationalen Sklavenmarkt einen solchen Menschen zu beschaffen. Ich gebe zu, dass ist nicht vereinbar mit der hiesigen Rechtslage, aber was ist heutzutage nicht illegal, was richtig Freude macht?

    Neben Waffen- und Drogenhandel ist der globale Menschenhandel der Markt der Gegenwart und Zukunft. Sie glauben, ich übertreibe? Beileibe nicht! In der nächstgelegenen öffentlichen Bibliothek Ihres Vertrauens müssen Sie einfach nur man nach Büchern über „Menschenhandel“ suchen. Zwei bis drei zeitgemäße Exemplare werden sich dort auch zu diesem Thema finden. Aber bitte beim Lesen nicht anfangen, sich zu übergeben! Ein Buch mit diesem Titel, herausgegeben von der politisch eher unverdächtigen „Bundeszentrale für politische Bildung“ hat darin einen Aufsatz, der den Menschenhandel zwischen den USA und verarmten südamerikanischen Staaten, z.B. Tahiti oder der Dominikanischen Republik aufzeigt.
    Entweder Sie bestellen im Internet (Darknet) oder Sie vereinbaren einen Termin und fliegen mit dem Anbieter, der über beste Kontakte vor Ort verfügt, in eines dieser (oder auch andere) Länder. Dann können Sie sich Ihren Sklavenmenschen aussuchen und noch die Dankbarkeit der Eltern oder Angehörigen geniessen, wenn Sie diesen Ihre 150 bis 200 US-Dollar überreichen. Der Kontaktmann bekommt neben dem Flugticket auch noch etwas für seine erfolgreichen Bemühungen, sodass Sie sich zu Hause (in den USA) für unter 700 US-Dollar Ihr kleines Herrscherparadies einrichten können.
    Die metallene Fußfessel ist zwar nicht erlaubt, aber durchaus gängige Praxis, bis der/die Sklave/in es gelernt hat, dass nur Sie den Schlüssel zur Tür haben und in Ihrer Abwesenheitszeit eben nur ein gut verschlossener Ruheraum mit Matratze als Entspannungsrefugium vom Versklavten genutzt werden kann. Eine Flucht ist tödlich, da draußen die Menschen sowieso nur Englisch sprechen und man den Sklaven sofort wieder zurückbringen würde, so vermittelt man es diesen Analphabeten.
    Sie trauen sich nicht zu fliehen! Das ist übrigens kein Anti-Amerikanismus, sondern wird sich vermutlich überall auf der Welt genauso abspielen.

    Zum Schluß sei noch an an die Kindera

    • Ich will doch hier keine Leute anketten müssen, das soll schon freiwillig sein.

      Was Bilderstürme angeht: Da müssten sie erst mal aus Berlin rauskommen und sich Leitern leisten können. Ausserdem liegt Würzburg in Bayern und ich stelle hier eine deutliche Militarisierung beim Kunstgenuss fest. Ich würde mir das hier gut überlegen.


    • Thierry Meyssan erwähnte, daß Trump dem US-amerikanischen puritanischen Politikstil entgegengesetzt sei.
      Oswald Spengler qualifizierte in seinem „Untergang des Abendlandes“ den Islam als Puritanismus.
      Und so kommt es wohl, daß die westlichen Puritaner (ein Teil der Feministinnen und Moral-Linken) mit den östlichen (Islam-Dschihadis) Hand in Hand gehen, weil sie sich eben in ihrem Reinheitswahn einig sind.

    • Lieber Don, wenn es erst mal losgeht,
      dann bleibt auch das Bayernland nicht verschont. Und so abseitig uns das vorkommt, einzigartig ist die Sache nicht, wenn der Glaube wütet. Die von Christen abgeschlagenen Brüste antiker Frauen kennen Sie ja, die von protestantischen Bilderstürmern zerschlagenen Heiligengesichter vielleicht nicht so gut, weil eher nördlich. Am interessantesten sind aber die byzantinischen Ikonoklasten. Nach dem nachbarlichen Vorbild des damals so prestigiösen bilderlosen Islam. Das Christentum war wohl damals eine ähnlich schwache Religion wie heute. Es ist heute erlaubt, zum Teil geboten, sich auf übelste Art verächtlich machen zu lassen, während die leiseste Kritik am Islam als islamophob denunziert wird. Und die Repräsentanten nehmen das Brustkreuz ab, um ihre Unterwerfung zu bezeugen. Wann nehmen sie den Christus vom Kreuz?

    • @Böser Gast
      Sollte es soweit kommen, dann muss nur irgendwer irgendeine Hütte im Nahen Osten anzünden und das wirklich ganz schlimme Gesocks macht sich sogleich dorthin auf den Weg um den „religiösen Pflichten“ (andersgläubige Frauen und Abtrünnige versklaven etc.) nachzukommen und ist weg. Wichtig ist nur, dass keiner von denen wieder zurückkommen kann. Aber vielleicht lernt die Politik hier noch dazu.

    • Na, das sind ja schöne Tatarenmeldungen, die Sie da auftischen,
      Herr Gnadenbrotler.
      Ja, es gibt Sklaverei, und vielleicht wirklich, illegal, in den USA, aber das solche kriminellen Auswüchse flächendeckend wären, also ,nein.

    • @Otto Moser: Wer lesen (und das Gelesene verstehen) kann, ist klar im Vorteil!
      Da es Ihnen scheinbar Probleme bereitet, selbstständig zu recherchieren, – obwohl das Buch, aus dem ich den Bericht über den internationalen Menschenhandel mit den USA (und anderswo) entnommen habe, wirklich einfach zu finden ist, – hier die genauen Daten, damit Sie sich mit dem Originaltext vertraut machen können und über Ihre falsche Behauptung („Tatarenmeldung“) und die damit durch Sie erfolgte Diskreditierung und öffentliche Herabsetzung meiner Person nochmals nachdenken:

      Lydia Cacho: „Sklaverei: im Inneren des Milliardengeschäfts Menschenhandel.“ Bonn 2011. Bundeszentrale für politische Bildung.

      Ich empfehle immer erst nachzudenken, die Tatsachen zu prüfen, nochmals alles zu verifizieren und dann erst den Button zur Veröffentlichung zu drücken!

    • Herr Gnadenbrotler, ich bezweifle nicht, dass es das Buch gibt,
      aber ich werde jetzt nicht losschottern, und den Wälzer kaufen.

      Es gibt viele Bücher, und alles, was darin steht, ist wahr ?

      Bestimmt.

      Sie veröffentlichen hier einen Beitrag, und außer Applaus und rundum Zustimmung ist NICHTS erlaubt,

      weil das dann gleich eine Herabsetzung, und nein, nicht Ihres Beitrages, sondern gleich Ihrer Person , bedeutet ?

      Nachdenken vor Buttondrücken- ein guter Rat , auch für den Ratgeber .

    • Doch, Herr Moser, das gibt es...
      …auch in Europa. Grwisse Bordelle seien voll davon und es gibt Freier-Sites, die sich auch noch verachtend darüber auslassen.

    • Liebe Frau Philomena, mit Bordellen, und wer dort arbeitet,
      kenn‘ ich mich, glaub‘ ich, besser aus .

      Ab einer gewissen Klasse sind das sicher keine Sklavinnen, oder sonst Gezwungene, sondern Frauen, die sicher eine dicke Haut brauchen, und sich auf diesem Weg relativ viel Geld verdienen .
      Und sie wirken auch nicht niedergeschlagen, sondern geschäftstüchtig, und meist relativ gut aufgelegt.

      Wenn Sie irgendwelche wilde Buden heranziehen , dann kann ich Ihnen dazu nix sagen.


    • Weltweit sind laut Wikipedia 21-29 Mio. Menschen betroffen, manche schätzen die Zahl sogar auf über40 Millionen.
      Die meisten modernen Sklaven kommen laut Wikipedia in den folgenden Ländern vor:
      China, Pakistan, Indien, Bangladesh, Uzbekisten, Kambodscha und Qatar.
      In dem deutschen Wikipedia-Beitrag gibt es außerdem Angaben zum Menschenhandel in Deutschland:
      https://en.wikipedia.org/wiki/Contemporary_slavery
      https://en.wikipedia.org/wiki/Human_trafficking
      https://de.wikipedia.org/wiki/Menschenhandel

    • @Otto Moser: So geht's nicht!
      Herr Moser, wenn ich etwas schreibe und Sie mir eine „Tatarenmeldung“ unterstellen, also eine erfundene, aber wahr erscheinende Nachricht, dann kann ich Ihre Spekulation nicht einfach so hinnehmen.

      Selbstverständlich verbindet sich Ihre Erwiderung auf meinen Kommentar mit meiner Person, ich bin doch kein Maschinen-Bot, der automatisch irgendetwas daherschreibt, sondern es sitzt ein Mensch am anderen Ende der Computerleitung, der gerne denkt, gerne schreibt und der für Kritik durchaus offen ist, aber bösartige Unterstellungen sicher auch so benennen darf.

      Ihr erster Einwand betraf den von Ihnen in Frage gestellten Wahrheitsgehalt meines Kommentars.
      Ich habe Ihnen die Quelle meiner Darstellung in der meiner ersten Erwiderung nochmals explizit benannt, dort können Sie gerne nachlesen.

      Dass Sie, wie Sie offen zugeben, ohne das Buch in der Hand gehabt zu haben, dessen Wahrheitsgehalt ebenso bezweifeln wie meine ziemlich kurz geratene Zusammenfassung, spricht aus meiner Sicht Bände über Ihre Methoden zur Förderung einer interessanten Diskussionskultur, die ich normalerweise gerade in diesem Forum des Don mit starkem Engagement und wohlwollender Liberalität verwirklicht sehe.

      Sparen Sie nicht mit Kritik, wenn diese berechtigt ist, aber ersparen Sie mir Ihre Vermutungen. Das führt keinen Schritt weiter, weder Sie, noch mich und auch die übrigen Leser nicht!

      Es steht Ihnen natürlich frei, sich tiefer in das Thema einzuarbeiten, und wiederrum verweise ich auf öffentliche Bibliotheken, von denen ich hoffe, dass eine auch in Ihrer Nähe über eine gute Ausstattung verfügt und das Buch sogar vielleicht vorrätig hat.

      Ich kaufe mir auch nicht jede Buchempfehlung, das würde auch meinen Rahmen sprengen.

      Sollten Sie in der Nähe einer Universitätsbibliothek wohnen, können Sie das Buch garantiert über die Fernleihe bestellen.
      Wenn Sie das Thema dennoch nicht so sehr interessieren sollte, so dass Sie sich nicht einlesen werden, nun gut, es ist Ihr Recht, was Sie mit Ihrer Lebenszeit anfangen oder unterlassen. Man kann sich schließlich nicht für alles interessieren.

      Doch äußern Sie dann Ihre Kritik bitte weiterhin so sachlich, wie Sie auch Ihre von mir oftmals gern gelesenen längeren Kommentare verfassen.
      Einfach den Wahrheitsgehalt eines Buches zu bezweifeln, ohne es nur in den Händen gehalten zu haben und den Autor eines darauf beruhenden Kommentares einer Erfindung zu bezichtigen, geht etwas zu weit, finde ich.

      Natürlich freue ich mich über Ihren „Applaus“ und über Ihre „Zustimmung“, ich bin darauf aber nicht angewiesen und heische auch nicht dannach.
      Ich hatte lediglich das Anliegen, auf die noch weltweit bestehende Sklaverei, zu der ich – im Gegensatz zum Blog-Gastgeber Don – auch die Leibeigenschaft thematisch zähle, hinzuweisen und diese um einige interessante Fakten erweitern.

      Das die USA heutzutage „flächendeckend“ ein Sklavenhalterstaat ist, habe ich mit keinem Wort behauptet, macht die Sache aber keinen Deut besser. Dennoch gibt es das Phänomen auch in der westlichen Welt durchaus.

      Menschenhandel ist ein rentabler, illegaler Wirtschaftszweig, und natürlich zählt auch die Prostitution gerade in Deutschland zu diesem Geschäft. Auch zu diesem Thema sind die erschienenen Bücher nahezu Legion!

    • Ok, Herr Gnadenbrotler, Ihr sales rap hat mich überzeugt, ich kauf'
      mit jetzt auch Sklaven. Denen erzähl‘ ich dann, wie in Ihrem Beispiel, einen vom Pferd, wie man das mit uns ja auch macht (EU super, Zuwanderung geiiiil , stirbt der Euro, sterben wir alle..)

      und sie bleiben mir ewig treu.

      Also, wie ich im ersten Antwortbeitrag geschrieben habe, wird es das schon geben, aber dass in zivilisierten Ländern, wie den USA (ich weiß, da kann kann geteilter Meinung sein) eine Riesensache ist, stimmt sicher nicht.
      Also, pudeln Sie sich nicht künstlich auf, passen Sie auf, dass nicht irgendwelche Unzivilisierte, die Merkel eingeladen hat, um uns fertigzumachen, in die Sklaverei verkaufen, und ansonsten
      Glück auf
      oder wie man so sagt.

  62. In der Werbung
    wird schon mit den represantiven Nafris gebadet (Gauloises) und auch sonst scheint die optische Mobilmachung der kreativen Branche in vollem Gange. Was bunte Models betrifft, frage ich mich als Bio Deutscher schon länger ob die Firmen mich überhaupt noch als Kunden ansprechen und haben wollen. Ok, bei den Fußballern ging das alles noch ein bisschen schneller aber das ist ja auch nicht mein Sport…

  63. Don Alphonsos Black power Bewegung
    Lieber Don Alphonso,

    welch freundliche Mohrenbetrachtung.

    Die Bewunderung, die diese an den europäischen Höfen erfuhren, lebt in modifizierter Weise heute fort.

    Vor allem die europäische Frau wird mit Freude die neue Calvin-Klein-Kampagne mit dem „Moonlight“-Darsteller, Mahershala Ali zur Kenntnis nehmen und gerne einige Wäscheteilchen für ihren Mann kaufen, mit der erregenden Phantasie wie es wäre, wenn ihr rötlichbleiches Männchen doch auch ein wenig so aussehen würde, wie die Werbung es zeigt. Wenn man sich augenblicklich schon keinen persönlichen Mohren leisten kann, dann doch die phantasievolle Vorstellung, wenn der eigene Adonis im Mohrenhöschen das Badezimmer verläßt.

    Hier der Augenschmaus: https://www.youtube.com/watch?v=VyO2r0P0reQ

    Ihre Ausführungen zu den „Sklavenhalter der Zukunft“ erinnert jedoch ein wenig an den gleich lautenden Titel der FAZ vom 11.03.2013, in welchem die Autorin jedoch den Betrachtungsbogen etwas weiter spannt.

    Oder wie Eliade in seinem Roman «Der verbotene Wald» seine Hauptfigur sagen läßt:

    „Wir sind Sklaven der Geschichte. Der Terror der Ereignisse ist nicht nur erniedrigend für uns als menschliche Wesen, er ist letzten Endes auch fruchtlos. Gegen den Terror der Geschichte gibt es nur zwei Möglichkeiten des Schutzes: Aktion oder Kontemplation.“

    Seien Sie herzlich gegrüßt

    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Augenschmaus?
      An jedem Schwarzen Panter vom mittleren Orinoco
      hat das Auge mehr zu schmausen.
      Da ist nix Calvin und nix klein.

    • @ Rudi Mergans
      Guten Abend Herr Rudi Mergans,

      daß ein Mann mir so antworten würde, war mir vollkommen klar.
      Was den von Ihnen genannten schwarzen Panther betrifft, gebe ich ja zu auch schon ein Auge auf ihn geworfen zu haben. Da ließe sich bestimmt ein nettes Mäntelchen daraus machen.

      Mit bestem Gruß
      ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Women have a much better time than men;there are far more things forbidden to them.
      Geehrtes Object,

      jetzt bin ich doch wirklich verblüfft, solche Äußerungen, von Ihnen?
      Wie kann sein? Von einer deutschen Hausfrau mit mittlerer Reife, nun gut, die grunzt wenn sie Sixpack und big package sieht. Aber eine Dame von Welt?
      Wenn das die Kunden lesen, also die überwiegend alten weißen Männer? Wo dann all die Illusion, dass Macht und Reichtum die Dame erregt? Wofür all das Geld ausgeben, wenn doch nur size does matter?
      Sind Sie jetzt zur Refugee Welcome Fraktion gewechselt? Ist die Reduzierung von Menschen auf ihre Sixpacks eigentlich Rassismus?
      Ist das die Rache, wegen all des Silicons, das man mit sich rumschleppen muss?
      Ich bin verwirrt.

    • @goodnight
      Zu Ihrem Kommentar: Das Leben ist eine Frage der Wortwahl.

    • Girls with asses like mine do not talk to boys with faces like yours
      Geehrtes Object,

      Wortwahl ist eine Frage der Klasse, nicht des Lebens. Es existiert ein Leben außerhalb er Klasse. Wer jedoch seine Wortwahl und sein Denken ausschließlich darauf ausrichtet, die Zugehörigkeit zu einer Klasse zu erhalten bzw. zu verteidigen, der begrenzt sein Leben und sein Denken.
      Wie man hier beobachten kann.

  64. Concernant la devise là-haut: Il y a des hommes qui ne manque q' une petite faute pour etre parfai
    Beginnen möchte ich mit einem seltenschönen Zitat aus dem aber überhaupt dollen Wikipedia-Artikel über eine geistreiche und sehr witzige – und sehr honett von Don Alphonso zitierten Frau/ – schau genau:

    „Schon 1653 kehrte Mme de Sévigné aus Les Rochers zurück nach Paris, nunmehr für ständig.“

    Jetzt der Artikel über die ehemalige schamlose Profiteurin der Leibeigenschaft und französischen Günstlingswirtschaft (wenn auch noch ohne Rad-Domestiken…) und Briefschreiberin von großen Gnaden

    https://de.wikipedia.org/wiki/Marie_de_Rabutin-Chantal,_Marquise_de_S%C3%A9vign%C3%A9

  65.  Trinkgeld && Hausangestellte
    Das sind zwei interessante Punkte, die viel häufiger diskutiert werden sollten.
    Und Strassenmusiker. Ich glaube, Philomena schrieb, sie gäbe immer. Persönlich würde ich darum bitten, nie zu geben. Wer wie ich mitten in der Mitte der Stadt wohnt, und obwohl ich nichts gegen Musik habe, dem kann das ganze jeweilige Wochenende verdorben werden, wenn halbgare Musik rundum in der Fussgängerzone gespielt wird. Also ein ‚Programm‘ von 15 bis 20 Minuten in bedenklicher musikalischer Qualität stundenlang wiederholend abgezogen wird. Die Einnahmen sind dennoch gut, wenn ich sehe was da so in die Beutel wandert, sicher mehr als ein Mindestlohn.
    Damit sinkt aber auch die Bereitschaft, für einen Mindestlohn zu arbeiten.

    Und damit komme ich bei den ursprünglichen Punkten an. Trinkgeld ist meistens unfair. Es gibt eine einzige Kneipe hier, wo es echt auf der Rechnung ausgewiesen und später an alle Mitarbeiter verteilt wird. Meistens geht es direkt und ausschliesslich an die Bedienung, die stattdessen eine anständige Bezahlung erhalten sollte. Finde ich.
    Wer bekommt was? Gaststätte ja, Frisör ja, Paketdienst ja, Deutsche Post nein, weil die ‚bloss‘ Briefe bringen?
    Für mich hat es immer ein ‚feeling of uneasiness‘; etwas grossspurig-patriarchalisches wenn ich Trinkgeld gebe (n soll).

    Kein Problem hingegen sehe ich bei Hausangestellten, auch bei solchen, die im Haus wohnen. Die wohnen bei der Familie (oder bei mir), arbeiten, leben, essen normal mit; oder in der Küche, nachdem sie mich bedient haben. Da kann ich ebenso wenig ein Problem sehen; in einem Restaurant ist das auch nicht anders.
    Das grösste Problem ist meistens in mangelnder Wohnungsgrösse zu sehen.

    Sklaverei/Leibeigenschaft halte ich für unakzeptabel, weil sie dem Objekt die Möglichkeit einer Kündigung; eines Ausstieges, verwehrt. Auch für Freikaufen braucht es Geld; und wer bestimmt den Betrag?
    In diesem Sinne sehe ich Don Alphonso sowohl im Recht als auch im Unrecht. In vielen Fällen war und ist ein einwohnender Bediensteter besser gestellt, als sich ‚draussen‘ selbst durchschlagen zu müssen. Das kann auch und sogar für Sklaven gelten.
    Aber die grundsätzliche Unfreiheit, das Land zu verlassen, dem ‚Herren‘ zu diesen (und wenn schon, z.B. aus Angst, als Sexualobjekt) ist für mich nicht nachvollziehbar.

    Für eine ausgebreitete Diskussion wäre ich hier oder a.a.O. dankbar!

    Und für Filmfreunde hätte ich 2 Empfehlungen dazu:
    Being There: Der vollkommen zufriedene Hausangestellte, der sich ausserhalb nicht zurechtfindet
    Los santos inocentes: Schicksal von Leibeigenen

    • Nein, Herr Dippel,
      immer gibt Philomena nicht, sie müssen es schon können. Saiten- und Tastenquäler übersehe ich.Ihr Problem habe ich mal hautnah mitbekommen in einem Modegeschäft hier in der Anprobe.Ein Fensterflügel war an dem heißen Sommertag geöffnet und die Verkäuferinnen stöhnten.

      Mit der Postbotin, die auch Päckchen bringt, habe ich ein Abkommen. Sie schreibt einen Zettel „Päckchen liegt…“. Öfter lassen sich Gäste etwas nachschicken, ich kaufe vor Ort. Sie bringt hier auch Koffer, wenn jemand mit dem Zug kommt, was selten ist.Da ist es für mich selbstverständlich, dass ich ihr Trinkgeld gebe. Und eine weihnachtlich verpackte Flasche Wein vom Käfer dazu, was ja für sie besonders ist.
      Ich denke auch nie: für die oder den muss es nicht besonders sein, sondern schenke immer Qualität.🍴Im Restaurant sind 10% Usus und die Küche bekommt extra, auch bei Feiern und im Urlaub.Wenn ich vor Weihnachten einen Termin habe,freut sich die Frisörin auch über ein Extra.

      Das muss jeder so machen, wie er/sie es für richtig hält. Ich meine, es ist auch immer eine Wertschätzung unsererseits. Wenn ich mal, z.B. an einem Flughafen nur Kaffe über Selbstbedienung haben kann, lege den Abräumern 1€ unter den Teller. Bei 3 Personen ist das nicht viel und die freuen sich.

      Ich war nie bei den Pfadfindern, halte aber viel von deren Spruch der täglichen guten Tat.Das letzte Hemd hat eh keine Taschen und den Kindern geht es deswegen nicht schlechter.

    • viele unterschlagene Aspekte
      In England und Frankreich ist Trinkgeld meistens auf der Rechnung ausgeworfen; man kann es dann geben oder nicht. Ein Kellner erzählte mal hinter vorgehaltener Hand, dass sie i.d.R. nichts davon zu sehen kriegen. Nur Bares ist Wahres.

      In Rom konnten die Sklaven, die ganz unterschiedliche Aufgaben hatten bis hin zum Hauslehrer, freikommen durch besondere Verdienste in der Armee. Das Colosseum war auch eine Option, die aber mehr Russisches Roulette war. Die Kinder der Sklaven wurden oft mit den Kindern der Herren zusammen unterrichtet. Ganz grausam klingt das eigentlich nicht.

      Auch in Louisiana und Giorgia gab es bessere und schlechtere Schicksale. Nach der „Befreiung“ blieben auch viele dort. Die in die Städte strömten, waren oft genauso desolat dran wie unsere Hänse im Glück. Unser System verspricht viel und baut sich doch immer nur Arbeiter- und Wählerpools auf, aus denen nur einige herausgefischt werden.

      Die Sklaverei mit dem übelsten Haut-Gout: Dort unten beim IS. Und überhaupt: Sexarbeiterin ist ein Euphemismus, der nur bei Freiwilligkeit zutrifft. Viele wurden schon in Fallen gelockt.

      Eine der gelungensten Geschichtsklitterungen ist die Brandmarkung des Weißen als einzigem und schlechtestem Sklavenhalter.

  66. Das Spiel mit Sklaven dabei, Carcassonne
    http://www.stupidedia.org/stupi/Carcassonne
    .
    Aus der Spielebeschreibung: „…Dazu halten sie Sklaven, die so jämmerlich sind, dass ihnen nicht einmal Spielfiguren zustehen. Das Ganze ist durchaus vergleichbar mit Afrikanern in der Sklaverei Amerikas. Hat der Spieler an die Straße oder Stadt eines Baumeisters angelegt, darf er sofort noch einmal ziehen – die Sklaven müssen arbeiten, daran besteht kein Zweifel. Sondern das ist eher ein Grund zur Freude für die Diktatoren….“
    .
    Gehe jetzt auf meine Ländereien und schaue ob sich etwas sinnvolles machen läßt, z.B. meinen Hundescheißeabwehrzaun am Wiesle verlängern. Oder Beem schneide.
    (DdH)

  67. Keine Haussklaven!
    Erfahrungen aus Chile: Bedienstete sind Feinde im eigenen Haus, stehlen, lügen und lassen die Arbeit liegen, wenn man sich umdreht – also besser einen Ventilator statt einen Fächerneger hinstellen!

    Fürsorgliche Chauffeure und Krankenpfleger in Schwarz gibts im Kino. Anstellige Hausneger sind Hollywood. Und: Ich habe seit Jahr und Tag keinen schwarzen Paket- oder Pizzaausfahrer gesehen. In Afrika arbeiten die Frauen, die Altersvorsorge wird ervö***t, nicht erarbeitet.

    Lieber eine kasachische Zugehfrau, die früher mal Betriebsleiter im glorreichen Sozialismus war. Das freut jedesmal mein rechtsgesinntes Auge, wenn sie kommt, und die Bude glänzt, wenn sie wieder geht.

    • Dann gehen Sie mal hinten bei „italienischen“ Restaurants im Touristengebieten vorbei, das ist fest in afrikanischer bzw. pakistanischer Hand.

  68. Lieber Käfer als Noro
    Sie sehen das m.E. zu rosig, Don. Ich kenne einen Gastronomen am Tegernsee, der klagt über solche Sachen wie Zuspätkommen, Klagen über die Arbeit, mangelnde Ausdrucksfähigkeit.
    Und ich kenne einen anderen Gastronomen, der fast nur Bayern beschäftigt, diese zu Charme und Hingabe motiviert und immer die Bude voll hat, weil er einfach gut ist.

    Man kann einen gewissen Prozentsatz an ausländischem Personal vertragen, wenn aber alle Ausländer sind, ist das Lokalkolorit hin, das ist einfach so. Zu McD gehe ich nicht, außer auf Autoreisen bei grassierendem Hunger, also kann ich da nichts sagen.

    Aber etwas kann ich schon sagen: Ich hoffe, dass sie ihrem Personal aus fernsten Ländern die Hygienestandards exakt beibringen. In Italien, wo ich jedes Jahr in einem großen Berghotel war, bekamen wir zuverlässig Durchfall, bis wir in etwas Kleineres, von den Besitzern selbst geführt, umgezogen sind. Ich habe einfach keinen Bock mehr auf den Norovirus alle Jahre wieder, der auch auf Kreuzfahrtschiffen inzwischen Berühmheit erlangt hat.
    Andere Länder, andere Sitten, die Hygienestandards in D sollten gut bleiben. Mit freundlichen Grüßen von Rudolf Virchow

    P.S. Der Gastronom mit der goldenen Hand ist der Käfer. Der freut sich jetzt.

    • Es gibt ja verschiedene Positionen in so einem Betrieb. In meinem Lieblingsbiergarten kommen die Bedienungen zur Hälfte aus der DDR, und davon merkt man, wenn man es nicht weiss, gar nichts mehr. Das Land bürgert die halt ein.

      Und die knallbayerischste dort hat türkische Eltern. Unser CSU-Abgeordneter ist Ägypter.

    • von Integrierten redet hier keiner
      Die sind ja auch schon länger hier oder, also eins mit uns zu Verachtenden. Zu tüchtig.

      Die Grünlinken brauchen immer neue Schübe, weil Integrierte sie dann wohl auch nicht mehr wählen. Das ist bloß eine Sozialistenerhaltmasche, zusammen mit anhängigen NGO’s, Soziologen, dubiösen Vereinen, Psycholgen in Schulen etc.

    • Unglaublich, Don Alphonso!
      Also, da glaube ich Ihnen nicht!:
      „In meinem Lieblingsbiergarten kommen die Bedienungen zur Hälfte aus der DDR, und davon merkt man, wenn man es nicht weiss, gar nichts mehr.“

      Der Dialekt, Don Alphonso, also der bleibt ganz sicher so, dass ma gleech wees wo die herkommen. Oder?

    • Nein, die haben sich auch im Dialekt angepasst. Nicht krachbayerisch, aber es klingt süddeutsch.

    • Fußläufig?
      Falls Sie mit Ihrer Einkehr das mit dem Fußmarsch meinen, sind die beiden übrigens keine Konkurrenten. Das mit dem Fußmarsch belohnt mit dem Blick.

  69. Titel eingeben
    ich glaube mit den mohrenfiguren, lieber don, irrst du dich. sehe ich die nicht auch gerade in berlin oft aus gusseisen in jockeyuniform mit ring in der hand, an dem man dann seinen hund festmachen kann. oder war das eher in kentucky? ich erinnere mich nicht mehr genau.
    gehobene dienstleistungskultur ist eine feine sache und der reale neofeudalismus bietet wahrlich sehr attraktive alternativen zu riesterrente und flaschenpfand. so kenne ich nicht wenige deutsche paare, die im alter die heimatliche vorstadttristesse gegen prachtvolle anwesen in suedfrankreich, italien oder spanien tauschen. fliegen dann die eigentuemer alle zwei jahre mal aus moskau oder hong kong fuer ein verlaengertes wochenende ein, zieht man halt ins gesindehaus oder besucht die kinder in hamburg oder wolfratshausen. tolle sache.

  70. Personal Assistant in Afrika
    In Afrika ist es nicht nur ganz normal „Bedienstete“ zu beschäftigen. Wer es nicht tut – oft aus falscher kontinentaleuropäischer Sicht – wird als Geizkragen bedrängt den Einheimischen Arbeit und Einkommen zu geben. „Für den Europäer doch nur Kleingeld, und der Geizkragen gibt nichts“.

  71. Titel eingeben
    Von den vielen,vielen „Neubürgern“ wird es eine verschwindend geringe Zahl schaffen Tee aus Silberkannen richtig einzuschenken.Noch kritischer wird es bei der Pflege selbiger. Was ich sagen will:vor allem die vielen jungen Neuankömmlinge,teilweise Analphabeten,teilweise mit sehr geringer Schulbildung,sind oft nicht bereit einer geregelten Arbeit nachzukommen. Sie sehen den Wohlstand hier und fordern das gleiche für sich.Sie sind nicht in der Lage zu erkennen,dass dieser Wohlstand
    (oft) hart erarbeitet wurde und nicht in einem Monat zustande kam. Mir schlägt die Arroganz dieser jungen Männer gewaltig auf den Magen.Es wird ein schlimmes Ende geben,davon bin ich überzeugt.
    Es gibt Ausnahmen,ich weiss,aber viel zu selten,sehr wenige.

    • Titel eingeben
      Nachtschattengewächs klingt so finster
      Kartoffel, Tomate, Aubergine, Chili kommen auch noch aus Amerika. iiiih
      (Winden, Bilsenkraut und Tollkirsche sind europäische Vertreter)

      doch Ihre Meinung finde ich gar nicht so falsch

    • Erkennen, woher der Wohlstand kommt
      ist den Menschen nicht gegeben. Besonders krass ein Interview mit einem Nordafrikaner in Frankreich in der Deutschen Welle. Zusammenhang war die grassierende Gewalt von Afrikanern gegen Asiaten in Paris und Frankreich insgesamt.
      Frage: Was sagen Sie zu Asiaten?
      Antwort: Die hasse ich!
      F: Weshalb?
      A: Die sind viel kürzer hier als wir, aber die können sich schon teure Klamotten und Autos leisten. Das ist ungerecht

      So sieht es aus. Daher sind die Einwanderer in die Sozialsysteme auch die natürlichen Verbündeten der Linksbizarren: Alle wollen Money for nothing.

      Wie gesagt: Einwanderer in die Sozialsysteme. Ich kenne genug Nigerianische IT-Ingenieure (sehr ehrgeizig), Indische IT-Manager, Ghanaische Studenten usw. usf. Aber um die geht es nicht.

  72. Wortklauberei
    wer will heute noch dienen…, mal abgesehen von der Bundeswehr.

    Geschweige denn, als Privat“sklave“ arbeiten. Das Wort „Bedienung“ wird wohl auch aus dem Gaststuben-Vokabular gestrichen, genauso wie das Wort „Herrschaften“, als Inbegriff der weißen Dominator-Liga.

    Es klingt einfach besser, sich als Leiharbeiter zu verdingen, oder als personel assistent Mindestlöhner über die Runden zu kommen. Ein Kurier klingt sportlicher als die Putzfrau.

    Ist doch alles nur Begrifflichkeit, ein Zeitgeist, der in der Zukunft eher durch Technik (Drohnen,Hausroboter, etc.), als durch migrantionszwischenwillige Hilfskräfte den Komfort erhöht.

    Im übrigen funktioniert die Arbeitsteilung schon von selbst durch Angebot und Nachfrage, nur die Regularien sind das Hindernis.
    Ich lasse mir jedenfalls nicht Originalbezeichnungen durch inquisitorische Bevormundungen nehmen.

    Im übrigen, ein guter Denkansatz, Don – nun sind die Tabus mal wieder um eine weitere Variante bloßgestellt.

    • aus Spaß an der Freude
      Das ist Einbildung. Wir dienen dem Don. Ab 300 wird’s ihm lästig, bis 300 ist gut. Alles umsonst. Man muss das Dienen nur attraktiv machen, so wie er das oben beschreibt. Hier ist keiner angekettet.

  73. Der Mohr als Wiedergänger oder : Zombie Obama will wieder Politik machen.
    Entweder, es gibt keinen Gott, oder er ist von absonderlicher Bösartigkeit.

    Eben im Verpackungsmaterial zu diesem Blog gefunden – Obama , der lange Jahre bewiesen hat, dass er Politik nicht sinnvoll kann, will gerade das wieder machen.

    Ob er Knödel drehen kann, oder in einer Schummerkneipe am Piano klimpern, weiß ich nicht.

    Vielleicht kommt auch die böse Großmutter Hüllarü zurück-

    irgendjeamnd MUSS den Demokraten den Rest geben !

    • grenzwertig
      Mann, Moser, mit sowas würde ich vorsichtig sein. Wenn Sie geschrieben hätten: Der Golfer als Wiederkehr oder der Community Organizer, wär’s besser gewesen. Und überlegen Sie mal: Die angedachte Nachfolgerin wäre schlimmer gewesen.

    • Tja, Oberländer, politisch korrekt ist woanders, nicht mit und bei mir !
      Und grenzwertig gibt’s nicht, wem’s nicht schmeckt, soll ersticken und einen netten Livestream davon aufnehmen, für mich !

      Ich hätte auch kein Problem mit diversen N-Wörtern, aber Sie wissen ja-

      die Kinder !

      Und Hillary, die bösartigste Kandidatin, seit Merkel leider bei uns untergekommen ist, und Schulz Hoden vortäuscht, habe ich natürlich nicht vergessen !

  74. Titel eingeben
    Ich finde diese allgegenwärtige Reklame für die Lieferdienste („Lieferando“ usw.) auch sehr ätzend. Da wird den Leuten vorgegaukelt, sie hätten dann mehr Zeit für sich selber, als wäre Kochen und Essen nur verlorene Zeit und nicht Teil des Lebensgenusses selber.

    Und gleichzeitig quillt das Fernsehen über von Kochsendungen, die offenbar sehr beliebt sind. Da schaut man sich dann den Horst Lichter an und isst dazu eine gelieferte Pizza. Schon witzig…

    • Gerne Neger (ger ne ne ger, merken's was?) auch in Trier, solange der Trumm dort noch
      nicht Porta Afsonstwie heißt…

    • der Mohr und sein Köpfle
      ja, das mohrenköpfle in Ludwigsburg hat wirklich spitze torten, die sind so toll, das wir da die beerdigungsfeier meiner mutter stattfinden lassen mussten………….

      wann schreitet die staats………..äh ich meine sprachpolizei endlich ein ?
      es gibt dort gar keine mohrenköpfe !!!!!!!!!!!

      alternativ gibts die torten im Ratskeller in LB !

    • Mohren- Neger ?
      Schrecklich auch: Negerküsse heißen seit einigen Jahren Schaumküsse. Nur der Gedanke an „schaumige Küsse“ erinnert mich nicht an Küsse sondern an Cyankali. Warum nur? Daher gibts keine mehr bei uns, zum Naschen, meine ich.

    • In der schönen Schweiz verrenkt sich niemand wegen der unsäglichen p correctness:
      Bitte hier klicken:

      http://mohrenkopf.com

      Etwa 1 CHF pro Stück.

    • Verbietet den Nachnamen Mohr!
      Was ist mit den hellhäutigen Deutschen, deren Nachnahme Mohr ist? Ist das nicht eine Art subtile Herabwürdigung der damit gemeinten? Wenn ein Deutscher solchen Namen trägt und quasi seine von seinem Namen abweichende, helle Hautfarbe zur Schau stellt? Damit beleidigt er doch die Persons of Colour, zeigt sein Leben lang quasi mit dem Finger auf sie.
      Zudem missbraucht er unbewusst seinen Namen, um seine politically correcten Mitmenschen an die kolonialistische Diskriminierung zu erinnern, und dies allein ist eine Diskriminierung jener, die eine angemessene Sensibilität an den Tag legen.
      Ich finde, dass hier Konsequenz geboten ist.
      Lasst Diskriminierung keinen Platz! Verbietet endlich den Nachnamen Mohr!

    • @ Tamarisque
      Allein den Namen „Mohr“ zu verbieten, wird nicht reichen …

      http://www.sz-online.de/nachrichten/eine-firma-namens-neger-3071821.html?ShowAllComments=true

  75. Butler Sharing
    Deutschland ist jetzt schon eine Klassengesellschaft. Als unsere jüngere Tochter neben dem Studium in einem Schmuckladen jobbte, hat sie mir manchmal Sachen erzählt, die ich kaum glauben konnte, darüber, wie hochnäsig manche Frauen sich gerierten und was sie für Sachen erzählten. Neulich hatte eine ehemalige Kollegin, mit welcher sie noch Kontakt hat, beschrieben, wie eine Dame mittleren Alters im gequälten Ton jammerte, dass sie an jenem Tag ohne ihren Butler unterwegs sei.

    Tja, Butler-Sharing, das wär‘ doch was.
    Bzw. Rolls-Royce bzw. Limousinen cum Chauffeur Sharing. Damit man mit der Hautevolee mithalten kann.

    ****

    Die neue „Dienerleistungsgesellschaft“, das gefällt mir.

    Tja, das System Hartz-IV züchtet neue Mitglieder zur Dienerleistungsgesellschaft. Dieses System ermöglicht den Neofeudalismus.

    Es hat sich herumgesprochen, dass Langzeitarbeitslose hier am Nordpol z.B. zu Supermarktkassen-Kassierern und –innen geschult werden, in besonderen Ladengeschäften. Dumm nur, dass dort nur eine manuelle, altmodische Kasse zu Schulungszwecken zur Verfügung steht, und so ist diese Maßnahme quasi für die Katz.

    Der Gipfel ist, dass in manchen Maßnahmen die Teilnehmer Mandalas zeichnen müssen. So wird das Steuergeld herausgeschmissen, nur um die Statistiken zu bereinigen.

    ****

    Es hat sich bis zu uns auch noch herumgesprochen, dass die Busse in Teilen der Großstadt am Nordpol in gewissen Stadtteilen voller Araber sind. In Rahlstedt z.B., in einem östlich von der Stadtmitte fernab gelegenen Stadtteil, in welchem sich die Neuansiedlung der hier noch nicht lange Lebenden konzentriert. Und wenn ich „voll“ sage, meine ich richtig voll, mit nur ein paar Deutschen zwischen drin. Dto. westwärts, an der Bahrenfelder Rennbahn, in deren Nähe auch eine Neuansiedlung entstanden ist. Zu bemerken ist natürlich, dass es nur junge Männer sind, die da unterwegs sind, und sie fallen manchmal dadurch auf, dass sie sich in Gruppen bewegen, wobei jedermann einen Kasten Bier mit sich tragen soll, so die „Augenzeugen“.

    Die Langeweile treibt manchen wohl auf Abwege. Was die Kriminalität betrifft, so sind es allerdings nicht immer jene Ethnien, die straffällig werden. So wie ich das rekonstruieren kann, so haben sich Rumänen, Kosovaren bzw. osteuropäische Banden auf den Einbruchsdiebstahl spezialisiert.

    Es gab hier im Januar einen grausamen Versuch, zwei Obdachlose anzuzünden, die sich in einem Parkhaus zum Schlafen zurückgezogen hatten. Der Versuch wurde vereitelt, sodass es nur zu Verbrennungen, kam. Spontan dachte ich voreilig an die Biertragenden, doch der mutmaßliche Täter ist ein 29-jähriger ein Rumäne. Die Nationalität wurde in einem einzigen Bericht erwähnt, den ich leider nicht mehr finde.

    Auf Vergewaltigungen haben sich dagegen weitgehend die Bierkästen Tragenden spezialisiert.

    Es sind also meistens die hier noch nicht so lange Lebenden, die als Täter auffallen, in den vielfältigsten Bereichen, da gibt es kein Vertun. Zum Glück gibt es immer noch Medien, welche die Herkunft angeben.
    Daher sind kreatie neue Beschäftigungsideen, wie von Don Alphonso vorgeschlagen bitter notwendig und gebrüßenswert. ;-)

    • Liebe Tamarisque, Höchstevorsicht mit der Kombination aus "cum" und Etwasmännlichem
      „cum“ sprechen Sie wahrscheinlich „kumm“ aus, wird aber auch „kamm“ prononciert nach dem englischen come: cum Chauffeur, auweia…

  76. aktivierte, nicht kalibrierte Grußfrequenzen
    Monosemantik hat ja nicht nur Marie Antoinette & Marie-Jeanne Bécu, comtesse du Barry einen Kopf kürzer gemacht.

    Ihr Indischer PagenSklave Zamor, den sie entlassen hatte weil sie von seinen Diebereien genug hatte, und George Grieve (1748-1809), welcher sich als Schriftsteller ausgab, geben eine derart exemplarische Niedertracht ab, mit ihren Unternehmungen an das Vermögen der
    du Barry zu gelangen –

    es ist echt unverständlich, wieso sich noch kein Regisseur diesem Halunkenstreich für einen Bär oder eine Palme angenommen hat, so ein Film könnte doch mit dem »Hilfe-Hilfe!« – Ruf der du Barry auf dem Schaffott … dem Buddeln des Sklaven in ihrem Garten in Louveciennes nach Schmuck und sonstigen Wertsachen… …

    Edmond und Jules de Goncourt: Madame Dubarry
    http://www.lexikus.de/pics/manager/mode/138_ctesse_du_barry_hubert_drouais.jpg

    Joseph Loseys Der Diener ist auch noch einen Tip wert.

  77. Sichtbar und "unsichtbare" Bedienstete
    Ich war einmal als Nachwuchswissenschaftler auf Einladung einer europäischen (nicht EU) Organisation in Chile unterwegs und als erste Anlaufstelle unterhielt diese in Santiago ein Gästehaus. Man wurde am Flughafen abgeholt und blieb dann einen oder zwei Tage dort, bevor man weiter aufbrach. Dort gab es dann auch einen Speisesaal für das gemeinsame Essen der Gäste (höchstens etwa ein Dutzend auf einmal, meistens weniger).
    Und bei dieser Gelegenheit wurde man nicht auf ein fragwürdiges Buffet verwiesen, sondern es gab einen Butler, der servierte. Damit kamen nun meine brav (klein-)bürgerlich erzogenen deutschen Kollegen nicht zurecht. Nicht nur, daß sie sich nicht bedienen lassen und nachher das Geschirr in die Küche tragen wollten, es gab auch noch eine entrüstete interne Diskussion.
    Etwas nachdenklich wurden sie allerdings, als ich sie nach dem Unterschied fragte zwischen diesem Butler und einer Bedienung im Restaurant (an die aber kaum einer denkt bie diesem Thema) – abgesehen davon, daß er wohl besser bezahlt wurde und sich nicht die Füße in den Leib rennen mußte, weil er eben nur sieben Gäste hatte und keine siebzig.

  78. Dialektik
    Die Position unserer Anständigen gegen derartige putzige Leuchter ist schon immer eine dialektische gewesen: Man schreit und krakeelt gegen zu verachtende Zustände, besonders gerne aus der verstaubtesten Vergangenheit (Herero usw.), damit man selbst andere in die Rolle von entrechteten Leuchterfiguren bringen kann. Nichts anderes ist ja letztlich auch, nüchtern betrachtet, die Rolle der herbeigejubelten Erlösergestalten aus Afrika und Asien: Sie degradieren und entrechten uns zu nur „hier schon länger Lebenden“, statten diejenigen, die von dem Irrsinn profitieren, mit barockem Reichtum aus und für das Fußvolk fallen immerhin exotische Cafébedienungen, günstige Preise für Kaffee und Gebäck, freie Lieferung bei Amazon oder eine Putzfrau ab, also eine Win-Win-Situation, und tatsächlich für manche, die Erlösung aus der ökonomischen Misere.

    Bei Schramm & Co. stehen deshalb wahrscheinlich längst Leuchter mit Figuren in bayerischer Tracht auf der IKEA-Kommode und werden von einer Aishe Amri mit 14 Identitäten abgestaubt, und wehe, sie kommt nicht pünktlich.

    Es überrascht daher nicht wirklich, warum in der sog. Qualitätspresse kein einmütiger Aufschrei dazu kam, dass Merkel, also immerhin die Regierungsspitze, das Staatsvolk, also den Souverän, vor kurzem in einer Rede explizit abgeschafft hat und warum auf hysterisch Trump eingeprügelt wird, der den Souverän wieder in seine Rechte einsetzt.

    Es sollte daher klar sein, wer sich längst auf dem Weg zum Leuchter-Mohren befindet.

    • Die Einwohnerstatistik von Berlin zeigt recht schön, dass es da einen massiven Zufluss gibt, und das sorgt dort für Folgen, statt für antibayerische Raubzüge, so sehr sie auch gewünscht werden. Irgendwer zahlt immer. Zu uns will man wohl nicht so dringend.

    • Herero...
      … soll auch sehr ambivalent sein, las ich. Da wurde wohl dauernd von einem DDR – Historiker abgeschrieben, der die Angelegenheit aus sozialistischer Sicht sah.Die Historikerin, die 7 Jahre alles in Windhuk sichtete und ein anderes Ergebnis hatte, starb früh bei einem Autounfall.

    • Beleidgung der indigenen Bayern
      @ Sirisee
      „Bei Schramm & Co. stehen deshalb wahrscheinlich längst Leuchter mit Figuren in bayerischer Tracht auf der IKEA-Kommode und werden von einer Aishe Amri mit 14 Identitäten abgestaubt, und wehe, sie kommt nicht pünktlich.“

      Die Verunglimpfung ist ja noch viel eklatanter.
      Unsere Töchter bekamen mal einen Mitbringsel von einem Freund: ein Jodel-Murmeltier mit Sound – „Drück mich, ich jodele für Dich.“

      Das Tier trägt einen Alpenfilzhut, ein weißes Hemdchen und eine schicke Lederimitathose. Hut und Hose sind mit einem Edelweiß geschmückt. Man drückt das süße Murmeltier am Bauch, und es jodelt lebensecht.

      Durch die Aufmachung ist einwandfrei feststellbar, dass es sich um einen Bayer handeln sollte. Dies ist eine geschmacklose Beleidigung der indigenen Bevölkerung Bayerns.
      Dann auch noch ausgerechnet ein Murmeltier. Wenn es wenigstens noch ein Löwe gewesen wäre. ;-)

    • wichtige Korrektur zu Murmeltier
      Habe hier dies vorhin geschrieben:
      „Durch die Aufmachung ist einwandfrei feststellbar, dass es sich um einen Bayer handeln sollte. Dies ist eine geschmacklose Beleidigung der indigenen Bevölkerung Bayerns.“

      Habe eben das Murmeltier meinem Mann gezeigt. Er meinte, dass sei ein Österreicher. Das sähe er gleich, ich hätte halt keine Ahnung.
      ;-)
      Sorry und Pardon an alle Bayern.

    • Mit freundlicher Empfehlung
      Es hilft, sollte möglichst nur 1x wöchentlich angewandt werden, weil sonst die Haut mit der Zeit dünner werden soll.Wirkt toll, wenn es auf 40^ angewärmt wird im Wasserbad.

      http://murmeli-oel.de

    • Das Murmeltier ist murmelkrank
      Es handelt sich ganz klar um ein österreichisches Murmeltier. Murmeltiere pfeiffen normalerweise (kann man auf dem Fellhorn in Oberstdorf besichtigen), ausser, die Lederhose kneift ein bisschen im Schritt.
      Das ist bei österreichischen Murmeltierlederhosen, die einen etwas eleganteren Schnitt haben, als bayerische Murmeltierlederhosen, ab und zu leider mal der Fall. Österreichische Murmeltiere sind auch etwas eitler als bayerische Murmeltiere und kaufen sich die Lederhose oft eine Nummer zu knapp.
      Diese Störung heisst in der Fachsprache:“Murmelopathia Murmeltierensis“, vulgärdeutsch: „Malignes Murmeltiermurmelkompressionssyndrom“, kurz: MMMKS. An der Lautstärke und Tonhöhe des Jodelns kann der Fachmann den Anpressdruck ablesen, mit denen die Murmeln des Murmeltieres durch die Schrittnaht der Murmeltierlederhose komprimiert werden.
      Abhilfe können nur 2 Techniken schaffen: eine neue Lederhose oder neue Murmeln. Leider hält sich die Zahl freiwilliger Murmeltiermurmelspender ziemlich in Grenzen, sodaß wir das österreichische Murmeltierjodeln noch länger ertragen werden müssen (werden ertragen müssen).
      Vor kurzem erkrankte der erste US-Biber in an dieser Störung, als er sich versuchte, eine österreichische XXL Murmeltierlederhose überzustreifen. Seitdem jodelt Justin, der Biber und niemand schenkt ihm eine neue Lederhose. Wie hier weiter oben schon bemerkt wurde: Cultural Appropriation muss eben weh tun. Bei Justin der Biber hört man das.

    • Ganz lieben Dank...
      … für Ihre Mühe, @ Mx, i.S. Herero. Der DDR- Historiker wird auch erwähnt.Nach staatlich gewünschter Vorgabe habe Drechsler den Kampf der Schutztruppen gegen den Aufstand als geplanten Völkermord interpretiert.Vor einigen Wochen war zu lesen, dass immer noch gestritten wird…

  79. Auch ich bin Sklave.
    Die Mohrenstatuen könnte man heute auch gut durch Steuerzahlerstatuen ersetzen. Ab wann ist man eigentlich unterdrückter Sklave? Wie viel seiner Zeit muss man dafür für andere buckeln? Bei einer geschätzten persönlichen Steuerquote (direkte und indirekte, sowie Rundfunkgebühren, unnötige Verwaltungskosten für Rente etc.) von weit über 60% bin ich zumindest Teilzeitsklave von Beamten, Politikern und Staatsalimentierten. Das sehen die lieben Linken natürlich nicht, solange sie gut von mir leben können.
    Cetereo censeo: Der Soli gehört als zuallererst abgeschafft.

    • Das rictige Wort ist weiterhin „Leibeigener“.


    • um ihre frage zu beantworten: wer von seinem Tag nicht 2/3 für sich hat, sei ein sklave, hieß es einst.

    • Sehr zutreffend!
      Wenn Sie in Ihrem Land nicht über Steuern und deren Verwendung abstimmen, leben Sie wohl nur in einer Schein-/Pseudo-/Fake-demokratie.

      (Ebenso wenn Ihr Staat einem unbescholtenen Bürger das Recht auf Waffen abspricht. Demnächst wird man als die Tschechei mit der Schweiz vor D u. Ö reihen müssen.)

  80. Lesetip: This is London
    Ein wieder einmal sehr schön böser Text, der den Finger in eine der vielen Wunden legt. Zu besichtigen ist die neue Gesellschaftsordnung auch in London: Ich empfehle wärmstens das aufschlussreiche, allerdings äußerst bedrückende Buch des Journalisten Ben Judah „This is London“, der uns eritreische Pfleger, nigerianische Reinigungskräfte, rumänische Bettler, polnische Baurarbeiter, osteuropäische Huren, afghanische und pakistanische Verkäufer vorstellt, die allerhand Drecksarbeit leisten, deren Träume vm Westen zum Teil geplatzt sind, die aber dennoch nicht mehr nach Hause zurückkehren können. Der Autor macht keine Vorschläge, wie es besser geht, aber er zeigt eine Seite der Migration, die in politischen Debatten oft vernachlässigt wird.

  81. Die Bürgerin
    Werter Don,

    Sie schaffen es wieder mal hervorragend, Erfahrungen – bzw. im konkreten Fall Bremsungen – des Alltags in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Wissenschaftler müssen dafür dutzende Seiten mit Statistiken und Schaubildern vollschreiben, die nicht annähernd an die Bild- und wirkkraft Ihres Blogs heranreichen:

    „Des Weiteren lässt sich zeigen, dass Immigration die Verfügbarkeit und den Preis von Angeboten im Bereich der Kinderbetreuung verbessert. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Immigration für Frauen in der heimischen Bevölkerung zu einer verbesserten Vereinbarkeit von Beruf und Familie führt.“
    Romiti, Agnese (2016): The effects of immigration on household services, labour supply and fertility. (IAB-Discussion Paper, 40/2016), Nürnberg, 33 S.

    Letztlich handelt es sich bei gewissen Entwicklungen um knallharte Interessenpolitik. Meines Erachtens sind wir wieder im Jahrhundert des Bürgertums – dem 19. – angekommen, obwohl – oder gerade weil – es heute kein Bürgertum im früheren Sinne mehr gibt. Begrifflich entzog sich der Bourgeois zwar stets einer genauen Festlegung (allenfalls eine Abgrenzung zum Citoyen oder hierzulande zum Bildungsbürger fiel leicht).

    Eines war aber – übrigens bis weit in die Nachkriegszeit hinein – klar: Die Frau des Bürgers arbeitet nicht. Deswegen war ja auch in den von Gewerkschaften und linken Parteien verklärten 1970er Jahren die Einkommensgleichheit so ausgeprägt: Wenn nur die Frauen arbeiten, deren Familien dies nötig haben, unterscheiden sich die Haushaltseinkommen natürlich nicht sonderlich stark.

    Heute haben wir wieder eine ausgeprägte Klassengesellschaft, was maßgeblich an der Neoliberalisierung der Frau in Verbindung mit Homogamie (gleich und gleich vermählt sich gern) liegt: Prägend für das 21. Jahrhundert ist die Bürgerin, die ebenfalls besser verdienenden Gattin des Gstudierten – möglich dank der Segnungen des Neogesindes der Bürgerinnengesellschaft.

    Zusammengefasst: Syrische Altenpflegerinnen und Labsalleibeigene werden dafür sorgen, dass die jungen, weißen Frauen der Stadtstände ihre Privilegien behalten.

    P.S. Übrigens gibt’s Restaurants, wie wir sie kennen, erst seit der Französischen Revolution – die Kochknechte des Adels mussten ihre Dienste neuen Herren feilbieten und eröffneten Gastwirtschaften. Heute essen die herrschenden Klassen wie im Ancien Régime wieder oblomowistisch daheim – slave-sharing sei Dank.

    • Danke. wobei zu bemerken ist, dass ich mehr in Häusern verkehre, die man früher als Gaststätten oder Schänken bezeichnet hätte. Restaurants im hohen Sinne sind zu urban.

    • Ça y est- Bayerischer Transatlantiker
      „Labsal-Leibeigene“. Dieser Blog ist eine wahre Fundgrube überbordender Gedankenblitze. Danke!
      (DdH)

    • Ach, Don,
      was sagt denn Ihr Kollege im Nebenblog dazu? Der fordert eine Universität für Köche!
      Gute Produkte sind das A und O, einfach kann so lecker sein.Inzwischen sollten auch alle wissen, dass Fett und Zucker neben zuviel Weißmehl und Salz nicht zuträglich sind.
      Amuse gueule und petite four kann man nicht dauernd zu sich nehmen, mit Kartoffeln in Varianten geht das besser.;)

    • Fordern kann man viel, es bringt halt nichts. Selbst machen.

    • @Philomena 2. März 2017 um 09:00 Uhr "Ach, Don,"
      Ach Philomena, haben Sie den Dollase-Beitrag denn gelesen? Ihre erheitert-herablassende Kommentierung lässt mich daran zweifeln. Wer soll denn bitte schön mit Ihren „Bauernregeln“ eine Großküche betreiben? Dollase hat wochenlang Hochschulmensen getestet, weiiß also, wovon er spricht.

    • Ja, ich habe das gelesen
      Schlechten Großküchen könnte man auch anders beikommen, wozu gibt es schon die Ernährungswissenschaft? Wer weiß, wie eine Küchenmeisterprüfung abläuft, hat auch davor respekt.Mir schien da sehr elitär diskutiert zu werden, Barcelona und so.

      Was mich angeht:Blutiges Steak lehne ich ab. Egal, ob es ein Küchenmeister oder ein Akademiker gebraten hat.

      Wenn ich herablassend bin, Wertester, dann sind Sie überempfindlich…
      Wenn “ Ernährung“ irgendwo hingehört, dann in die oberen Schulklassen.
      Dann käme nämlich auch mehr Kritik auf.

  82. die wahre Herausforderung
    Mein favorite: Goldoni, Diener zweier Herren.

    Dienen ist leicht, wenn attraktiv gemacht. Doppeldienen ist die Herausforderung. Im Tiefstaat ist schon mancher dafür auf dem Stuhl gelandet, siehe Rosenberg, couple, United States.

    Man stelle sich vor, einer arbeitet morgens für Augstein, macht den Garten und abends für Söder. Der würde schizophren nach längerer Zeit, falls die beiden ihn ausreichend belabern würden. Ja ich weiß, ein Doppeljob ist ungerecht so wie Trinkgeld. Trotzdem gibt es sehr fleißige Menschen, die meistens auch noch gutes Trinkgeld kriegen.

  83. „geschenkten“ Menschen
    Ein Euphemismus – sagen wir lieber „aufgedrängte Bereicherung“.

    • ... lieber nicht ...
      Sagen wir lieber nicht …reich…
      sondern besser: islamistische Invasion von analphabetischen Vergewaltigern bzw. abgemilderte Variationen davon.

    • Geschenk, sprichwörtlich
      Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.

  84. Gut gemeint...
    lieber Don: „Das Problem sind da ganz klar die urbanen Singlehaushalte. Die Leute sind einsam, überarbeitet, frustriert und haben ihr Leben nicht im Griff. Das ist das Publikum, das dort bestellt, und es werden immer mehr. Wer das ändern will, muss den Single zurücktreiben.“

    Aber wer soll es mit den grausen NervboldInnen aushalten (die zudem allesamt, ob M oder W, nicht mehr kochen können)? Dann sich doch lieber anonym gegen inflationierte Euros von den eingewanderten Leibeigenen des globalen Dienstleistungskapitalismus bedienen lassen…

    Was glauben Sie, weshalb die Gesellschaft so gespalten ist? Weil der einzelne im Vollkontakt nicht mal mehr mit sich selbst auskommt, geschweige denn mit einem Partner.

    Ansonsten: Der Text ist für mich die Perle aus Ihren Beiträgen der letzten Wochen….

    • ... der einzelne nicht mit sich selbst auskommt
      das war früher nicht anders m.E.
      Man machte seine untauglichen Versuche des Zusammenlebens
      und war mit einem harten Scheidungsrecht konfrontiert das zu zahlreichen Gatten und Gattinenmorden führte.

      Man muss nicht mit anderen Menschen zusammenleben nur weil man Sie mag. Es genügt das aufeinanderprallen am Arbeitsplatz oder in der Tagesstätte für psychisch Kranke. Später geht man nach Hause.

      Warum es noch Personen gibt die mit anderen Zusammenleben konnte
      nur selten schlüssig erklärt werden. Der Kinderwunsch kann es eigenlich nicht sein. Linksbunte Philosophen wie ggf J.J. Rousseau gaben ihren Nachwuchs auch in Heime.

      ggf ergänzen sich männliche und weibliche Personen aufgrund
      unterschiedlicher Talente. Da viele heute glauben das jeder alles können
      muss fällt das auch weg.

      PS: In den USA sank vor Jahren die Kriminalitätsrate.
      Man vermutete mehrere Ursachen, eine war:
      20 Jahre vorher wurde das Abtreibungsrecht liberalisiert so das
      man davon ausgehen kann das nur noch gewollte Kinder geboren wurden.

      Da fällt mir ein:
      Wenn die Submittelmeergesellschaften klug sind
      schicken sie uns eher jene mit denen auch sie nicht zurechtkommen.
      Der berühmt gwordene LKW Fahrer des Berliner Weihnachtsmarktes war wohl so einer.

    • ... Allerdings ....
      Ist es so, dass die Migranten nun einmal zum ganz überwiegenden Teil diejenigen sind, die in ihren Herkunftsgesellschaften nicht zurechtkamen, aus welchen Gründen auch immer, es sind also aus der Sicht der Herkunftsländer Überflüssige, Mängelwesen, hätte man als Linksgrüner Theologe früher gesagt (aber freilich nicht zu den Erlösern); und deshalb und weil sie viel Geld bringen, werden sie halt nicht zurückgenommen…

    • Klaus Keller
      Das erledigt die Selbstselektion:
      Sozialstaat plus Einwanderungsgesellschaft liefert automatisch eine Negativauslese.

      Wer als indischer Informatiker produktiv arbeiten kann und will, wird sich in einem Niedrigsteuerland leichter wohlfühlen, da muss er weniger Leute mitfüttern, die ihm den Buckel runterrutschen können. Schweden kann wohl als eines der besseren Gegenbeispiele dienen. Wenn es nicht so finster und kalt wäre, müsste es noch wesentlich beliebter sein…

    • @Klaus Keller
      Wenn die Submittelmeergesellschaften klug sind…..

      sie sind klug.

  85. Tja, da "fehlen nur einige Laster", immer noch. Aber wir warten halt einfach auf unseren
    Dafürigentransportspezialisten:

    Lieber Folkher Braun,

    welche (es müssen ja wohl mehrere sein!) davon

    http://kfz-anzeiger.com/logistik-verkehr/trailer-test-international-nimmt-sieben-megatrailer-unter-die-lupe

    können Sie uns denn zu Unserervervollkommnung empfehlen?

  86. .
    Morisken, sind zum Christentum zwangskonvertierte Mauren
    ( griech. mauros „dunkel“)
    die nach dem Abschluss der Reconquista in Spanien lebten.
    Geschnitzte Moriskentänzer von Erasmus Grasser,
    sind im München Stadtmuseum zu bewundern.
    https://www.muenchner-stadtmuseum.de/fileadmin/redaktion/sammlungen/kunst/morisken/Grasser_Mohr.jpg

    Gibt’s aber auch bei ebay…
    https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-kunst/moriskent%C3%A4nzer/k0c240


    • die wahren christen sind zu sklaven geschaffen.

      na, wer hat es gesagt?
      (nicht ganz ernst gemeint, eher ist es der kontext, auf den es ankäme)

    • .
      Rousseau:
      >Der Mensch im Naturzustand ist frei,
      und damit auch frei, sich beliebig zu ändern oder anzupassen.

    • An Dunque: Rousseau sagt ....
      Der Mensch wird frei geboren und überall liegt er in Ketten.
      Ist glaube ich auch von diesem Träumer.

      Menschen im Naturzustand sind Abhängige.
      Frei geboren werden zB Meeresschildkröten.
      Die Mutter legt Eier in eine Mulde im Sand und bedeckt sie danach.
      Die wärmende Sonne brütet sie aus und sie graben sich nach dem schlüpfen nach oben und laufen zum Meer.

      Legen sie mal einen Menschen nach der Geburt in den Wald oder an den Strand und sehen nach einer Woche nach was noch übrig ist.

      Menschen sind Herdentiere. Fragen sie mal ein Zebra oder eine Antilope
      ob es frei geboren wurden oder ob ob es furcht hat von der Herde getrennt zu werden.

      Das Problem ist eher das sich (fast alle) Menschen für etwas besseres halten, nicht nur anderen Tierarten gegenüber, sondern auch im Vergleich zu ihren Artgenossen. Rousseau war einer davon.


    • nun ja, es geht auch noch weiter (nichts geht über aus dem zusammenhang gerissene zitate):

      tel se croit le maître des autres qui ne laisse pas d’être plus esclave qu’eux.

  87. StyroporLieferdienste rechnen sich nicht, bzw nur für einen
    nämlich denjenigen, der das Unternehmen irgendwann an ’nen Blöden verkauft. Diese ganzen Modelle verdienen kein Geld. Da geht es nur um Bella Figura.
    Das Geschäftsmodell, dieser Startup-Schmieden ist der Verkauf von Unternehmen mit Marktanteilen und einem selbst definierten Potential. Eben nicht Unternehmen mit Gewinn. Der kommt dann auch meist nie.

  88. Moors - royalty and nobility
    Habe diese Artikel gefunden, laut welchen die Mohren während der renaissance nicht nur Sklaven und Bedienstete waren, sondern auch „royalty and nobles“.

    Manche der gekidnappten Mohren, welche den europäischen Monarchen „geschenkt„ wurden, bekleideten später bedeutende Positionen.
    http://www.taneter.org/moors2.html
    http://atlantablackstar.com/2014/06/01/moors-saints-knights-kings-african-presence-medieval-renaissance-europe/

    Die meisten Mohrenfiguren, die ich im Internet abgebildet gefunden haben, zeigen keine unterdrückten, unterernährten Menschen, sondern welche, die eher stolz und zufrieden aussehen.

    Ich hätte kein Problem damit, bei uns eine Mohrenfigur aufzustellen, wenn es zu unserem Einrichtungsstil passen würde,

    Mohrenkopf, Negerkuss und Zigeunerschnitzel, dabei denkt doch niemand an Menschen, oder.

    • ...oder man erinnert sich an Steak
      Westmoreland, leckerlecker…

    • Kulinarischer Rassismus
      Es gibt für Nahrungsmittel eine lange Reihe unbedacht verwendeter, aber eindeutig rassistischer Bezeichnungen, hinter denen sich u. U. sexistische oder gar kannibalistische Motive verbergen.
      Besonders scheußlich: obschon die alle dringend auf den Index gehören, wird ihre Verwendung mangels Sensibilisierung toleriert …

      Appenzeller
      Berliner
      Debrecziner
      Edammer
      Emmentaler
      Erdinger
      Frankfurter
      Greyerzer
      Hamburger
      Jever
      Kasseler
      Krakauer
      Kulmbacher
      Limburger
      Lyoner
      Nürnberger
      Pariser (Brot …!)
      Radeberger
      Schwarzwälder
      Thüringer
      Vinschgauer
      Wiener

    • Appell an den Verbraucher: Aufruf zum Boykott!
      Sehr richtig.
      Nicht nur rassistisch und sexistisch ist das, sondern eine eindeutige Menschenrechtsverletzung.

      Man erinnere sich an das Grundgesetz Artikel I: Die Würde des Menschen ist unantastbar.
      Solche Schimpfwörter verstoßen sich unwiderlegbar gegen das Grundgesetz, werden doch dadurch gange Völkergruppen eklatant verunglimpft und in ihrer Menschenwürde verletzt.

      Man könnte das sogar Volksverhetzung nennen, wenn ganz Gruppen derart verhöhnt werden:
      Appenzeller, ein stinkender Käsefuß
      Hamburger, ein dicker Fleischklops
      Jever, ein dicker Bierbauch
      Nürnberger, das arme Würstchen
      Vinschgauer, dumm wie Brot
      … um nur einige Beispiele zu nennen.

      Ich bitte um Sensibilisierung des Verbrauchers und plädiere dafür, dass solche Produkte umgehend boykottiert werden.

    • Nachtrag
      Ach ja, und weil hier manche es immer ganz korrekt haben wollen:
      Verfassung, nicht Grundgesetz, Pardon.

    • Tamarisque, GG ist schon richtig
      denn wir haben noch immer keine Verfassung.

      Im übrigen sind das alles regionale „Verunglimpfungen“ und ob sich z.B. die Berliner da auf irgendwas getreten fühlen, ist mir bei Berlinern völlig egal, solange die Füllung stimmt.

    • Tam, noch was
      Brot ist nicht dumm, Brot kann schimmeln ;-)

  89. Sei auch Du ein Sklave oder jeder bitte nur ein Kreuz.
    In Zeiten wo immer mehr Geld und Macht nicht durch Arbeit entsteht, sondern durch virtuelles Geld das virtuelles Geld erschafft und politische und diktatorische Herrscher, nimmt die Versklavung des Menschen zu.

    Jeder ist sein eigener Spitzel. So soll auch jeder sein eigener Meister-Sklave sein. Ob er das nun im Gedanken an ein spätes Post-Biedermeier oder frühes Post-faktum tut – wen interessierts. Sklave bleibt Sklave.

    Schält man die ersten Häute des Raubtierkapitalismus/Sozialismus/der Diktatur ab, blickt man doch in die gleiche Fratze. Eine kleine Schicht von Profiteuren mit meist langen Zähen und kurzen Beinen und noch weniger Sinn für Mensch-Sein.

    14.000 tote Frauen häuslicher Gewalt in Russland jedes Jahr – Putins Frisur sitzt.
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-01/russland-haeusliche-gewalt-entkriminalisierung-parlament

    Hunderte meist in den Rücken geschossene tote Mexikaner an der US-Grenze auf amerikanischem Boden – des Nobelpreisträger Obama seine Frisur hält.

    Eine Million Millionäre in Deutschland – Martin Schulz seine Frisur hält.

    Viele Ex-Stasi-Leute in Amt und Ehren – Gaucks Frisur sitzt.

    Millionen Euro Schutzgeldzahlungen an die Türkei für Aufbau von Demokratie und Rechtstaatlichkeit – Merkels Frisur hält.

    Lügen, Lügen über allem über allem in der Welt.
    Danach lasst uns alle streben – Neue Weltordnung uns so vereint.

    • Wahrheit – die Erfindung eines Lügners?
      Vergessen wir nicht das Los vieler indischer Schwiegertöchter – Shivas Frisur hält.
      Und bei all dem Gegenwind während der windstillen 100 Tage – Trumps Frisur hält.
      UvdL ? – der Topfhelm hält.
      Nur Yücel mit dem Doppelpass – bleibt strubbelig.

    • Afrodeutscher?
      Das Problem mit solchen Wortneuschöpfungen ist, dass ein Mensch wie der Sänger Howard Carpendale, der ein echter Afro-Deutscher ist (er kommt aus Südafrika), damit zum „Schwarzen“ wird.
      Das ist absolut nicht negativ gemeint aber Kategorisierungen, die absolut wertfrei sind, müssen eindeutig sein und wenn man diese durch andere ersetzen will, muss die neue auch eindeutig sein.
      So ist für mich ein in Deutschland geborener Schwarzer ein ganz normaler Deutscher und der Begriff „Afrodeutscher“ impliziert, dass es sich um einen Eingewanderten handelt, von dem niemand weiss, ob er das will und ob er nicht lieber als „Deutscher“ gelten will, eben als schwarzer Deutscher.
      Oder nehmen sie einen in Amerika geborenen Schwarzen. Was stimmt bei dem, wenn Sie ihn als „Afrodeutschen“ bezeichnen.
      Wesentlich unpraktischer und rassistischer als „Weiss“ und „Schwarz“ finde ich es, die Welt in „Deutsche“ und „Nichtdeutsche“ einzuteilen.
      Mich fragt ja auch keiner aus der „Critical Whiteness“-Bewegung, ob mich der Vorwurf, Generationen von Schwarzen versklavt und unterdrückt zu haben, beleidigt. Trotzdem verlangt man von mir, die mir unverdient per Hautfarbe verliehenen Priviliegien zu checken.
      Dass sich dieser Vorwurf auf die amerikanischen Weissen bezieht, die aber nur ein paar kleine Prozente aller Weissen auf dieser Welt darstellen, interessiert „Critical Whiteness“ nicht. Warum sollte es mich interessieren, wenn ein paar hypersensible Soziologiestudenten sich an meinen Ausdrücken stören?

  90. Man kann sich sein Publikum nicht aussuchen, gell?
    Wenn Sie, Don Alphonso, Jonathan Swift wären, würden ihre Fan-Kommentatoren vermutlich alsbald Menchenfleischrezepte austauschen. Des Alphabetes mächtig und doch bildungsfern und gezeichnet von einer schweren Humanismus-Anämie, Old Europe Syndrom wie einst bei Diederich Heßling (aber wer liest schon noch – und gar Heinrich Mann?)
    Ich habe mit der linken Identitätspolitik meine liebe Mühe aber viele der Beiträger Ihrer Kommentarspalten lassen mich nachvollziehen, wie man, sagen wir als Afro-Deutscher, aus schierer Verzweiflung zu so einer Position gelangen könnte.
    Die Sklaverei war also gar nicht ganz so übel, Menchen als rechtlose Ware eben, aber immerhin gut gefüttert, da werden ja Hartz IV Bezieher neidisch. Zufällig bin ich Amerikahistoriker und stelle gerne eine fachwissenschaftliche Bibliographie über die US-amerikanische Sklaverei zur Verfügung. Aber eine Lektüre von Frederick Douglass Autobiographie oder Solomon Northrups Twelve Years a Slave wäre schon mal ein konstruktiver Anfang.

    Und dann der Klassiker: „Unterhalten sich zwei Weiße darüber, warum ‚Mohr‘ definitiv kein rassistischer Begriff ist…“ Ich schlage mal ein offenes konstruktives Gespräch mit einem Schwarzen vor, der das anders empfindet. Sie müssen ihm ja nicht in seiner Argumentation folgen und dann können Sie sich immer noch entscheiden, ob Sie das Wort weiterhin benutzen möchten oder nicht. Was meiner Meinung nach keine Frage von PC sondern schlicht guter Kinderstube ist. Aber womöglich nennen sie Frauen in der Öffentlichkeit auch ‚Schnalle‘, weil Sie das als Mann nicht misogyn finden, Sie kleiner Bushido, Sie.
    Übrigens, es stimmt, ‚Mohr‘ leitet sich von ‚Maure‘ ab, ist also schon mal unglücklich, wenn auf Schwarzafrikaner, christlichen Glaubens gar, angewendet, wie z.B. den Ex-Nachbar von Herrn Gauland. Und ‚Nigger‘ kommt einfach von schwarz – gar nicht schlimm deshalb? Etwas Kontext gefällig? Sicher, das N-Wort wiegt schwerer als das M-Wort. Aber dennoch: Betrachten Sie einmal den antirassistischen Versuch aus dem Struwwelpeter, in dem die kleinen Rassisten zur Strafe für ihren Hohn und Spott gegenüber einem Afrikaner…schwarz gefärbt werden. Frei nach dem motto: „Was kann denn dieser Mohr dafür, Daß er so weiß nicht ist, wie ihr?“ Also, bitte keinen Spott über Schwarze, aber doof ist sie schon, die schwarze Haut.

    Es ist nicht einfach, in einer multi-ethnischen und multikulturellen Gesellschaft zu leben, und wer das behauptet, ist ein Tor. Von den Juden über die Hugenotten und die Polen der wilhelminischen Ära bis zu den deutschen Ostflüchtlingen, ‚Gastarbeitern‘ und den heutigen Afro-Deutschen können die Migranten der deutschen Geschichte ein Lied von Ablehnung, Spott und blankem Hass singen, die ihnen entgegenschlugen. Es ist viel Arbeit nötig, beiderseitig. Hier sehe ich betrüblich wenig davon.

    • Man hat die Wahl zwischen einer gelenkten Debatte und Meinungsfreiheit. Ich habe mich für Zweiteres entscieden. Ich finde auch nicht alles gut, aber auch das, finde ich, sollte man sich anhören können und verstehen.

    • Ich habe nicht darum gebeten, in einer multiethnischen Gesellschaft
      aufzuwachen.

      Sehr sensibel, Ihr Beitrag, und noch eine schöne Zeit als ,Historiker“ in einem vornehmlichen bizarren politischen Konstrukten dienenden ,,Institut“,

      Ihrer Bubble, sozusagen , Herr Hessebub .

    • nur eine Frage:
      Fußen Ihre Zeilen auf Buchwissen oder realen Erfahrungen?

      Meine Erfahrungen, allerdings nur auf SAF bezogen, und dort auf eine schwarze Mittel-Oberschicht, sind nämlich, was Kränkungen betrifft, gänzlich andere.

    • Dünkel
      „Des Alphabetes mächtig und doch bildungsfern und gezeichnet von einer schweren Humanismus-Anämie“

      Verteilen hier jetzt Buben aus Hessen Zensuren?
      Und zufällige Amerikahistoriker, was immer darunter zu verstehen ist, die Schwarze aus unerfindlichen Gründen für besonders geeignet halten, dem Wort „Mohr“ etymologisch auf den Grund zu gehen.

      In der Tat, man kann sich das Publikum hier nicht aussuchen. Ist auch besser so, selbst wenn hin und wieder Beiträge von beredsamer Dünkelhaftigkeit zu ertragen sind.

    • ODER:
      “ Rent a Geldwaschanlage “
      (Soll jetzt keine Empfehlung sein)—aber das Finanzamt drückt offensichtlich die Augen zu, solange brav Steuern abgedrückt werden.)

    • Argumentativer Querschläger
      Mit Jonathan Swift haben Sie sich einen ungeeigneten Zeugen für Ihre
      moralische Lektion gegriffen.
      Swifts Polemiken, die zum Schärfsten in der europ.Literatur gehören,
      kannte weder Rücksichtnahmen noch Tabus.
      Moralische Korinthen überließ er den Hühnern.


    • man beachte beim vergleichen der statuetten bitte im übrigen ebenso die ansehnliche junge, recht weiße dame in abbildung vier.

      vermutlich wird jenes zum dekorationsobjekt, womit man sich im allgemeinen umgeben möchte – worunter durchaus ein kleiner seitenhieb als aufforderung an gewisse kreise zu verstehen sein möchte, auch diese als nächste zu bemängeln.

    • Ethno-Toleranz
      Rassismus ist kein deutsches / europäisches / „weißes“ Privileg / Monopol.
      Machen Sie mal eine Reise über Albanien nach Indien und China – oder Mauretanien – Sudan.

      Wenn Sie genug Geld haben, dürfte es keine gröberen Probleme geben und auch keine Beschwerden mehr über Mitteleuropa.

    • Filmtip
      …wenn man ein wenig Französisch versteht: die Episode in Paris aus dem Film „Night on Earth“…
      Ach, die anderen eigentlich auch, obwohl das dann alles Weiße sind!

  91. Habe ich das richtig verstanden?
    Sie haben keinen Butler?

    ggf können Sie einer werden

    Wikipedia dazu:

    Die Position des Butlers ermöglicht nach wie vor einen sozialen Aufstieg. Spitzenverdienste liegen bei bis zu 200.000$ p. a.

    …Ausbildungsgänge
    Die Ausbildung erfolgt in mehrwöchigen, von den Absolventen zu bezahlenden Kursen bei typischerweise privaten Schulen wie dem The British Butler Institute, the International Institute of Modern Butlers, the Guild of Professional English Butlers, The International Guild of Butlers & Household Managers, The International Butler Academy, der Deutschen Butler Akademie mit Trainings in deutsch und englisch sowie dem Anbieter MissPerfect.Topabsolventen erhalten Einstiegsgehälter um 50.000–60.000US$ (25.350–30.400£).Spitzenhotels wie das Ritz-Carlton wie auch Hotelfachschulen bieten entsprechende Ausbildungsmöglichkeiten.Magnums Butlers ist eine australische Butlerschule, die nach dem britischen Modell ausbildet und in Asien sehr präsent ist.Neben den Ausbildungsgängen sind verschiedene Bücher und Onlineangebote wie auch Zeitschriften für Butler verfügbar.

    Ich kann ihnen leider nicht 200.000$ p.a. zahlen
    wehrter Don Alphonso, aber sie wären jeden Cent wert!

  92. OBAMA HAT RECHT !
    @ Otto Moser zu Zombie Obama

    der mann wird mir zunehmend symphatisch, heute hat er mir aus der seele gesprochen: gefragt, was er denn nun so mache, da sagte er:

    mehr schreiben und mich um meine „girls“ kümmern !

    das werde ich auch tun !

    • viel Spaß...
      … aber die 60 Mio Dollar, die Obama für seine Biographie bekommen solll, wünsche ich Ihnen natürlich auch dazu…

      (und wundert sich noch jemand, weshalb der für gewisse Leute Rollenmodell ist?)

  93. Mohr
    Ich kann mich noch gut an meine Kindheit in den Fünfziger Jahren
    erinnern.
    damals haben wir folgendes Lied gesungen :

    Dir ein Stückchen mir ein Stückchen, Dir ein Stückchen mir ein
    Stückchen, vielen Dank singt man im Chor, vielen Dank Sarotti
    Mohr.

    Es gab den Mohrenkopf und den Negerkuss und niemand den ich
    kannte hat das als Rassismus verstanden.

    Und wer als ( Sklaven )- Knecht arbeiten (Schuften) musste war
    Zum Bedauern. Oft gab es außer Kost und Logie nur ein kleines
    Taschengeld.

    Ich kannte einen alten Knecht der getrocknete Maiskolben rauchte
    Weil er kein Geld für Tabak hatte.

  94. Leibeigenschaft, Sklaverei, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Arbeit, Staat und der Spiegel.
    Ach, auch wenn das ganze Elend so schön verpackt daherkommt, so bleibt es doch ein Elend. Ob die, denen der Spiegel vorgehalten wurde und die ich ganz sicher nicht für Linke halte, das Elend wohl verstehen?

    Statt ins Detail zu gehen, Kolonisation, Industrialisierung, Adel, Schröder, Yuppies usw. zu repetieren, mal etwas ganz Grundsätzliches.

    Im Grunde ist in einer arbeitsteiligen und auf Eigentum basierenden Gesellschaft ja fast jeder unfrei und somit in irgendeiner Form ein Leibeigener, solange er auf Teilhabe an der Gesellschaft Wert legt und von dieser abhängig ist. Die freiwillige Selbstversklavung (Selbstoptimierung) ist nunmal unabhängig vom System der mehr oder weniger unbewußte Normalzustand.

    Richtig bewußt wahrgenommen und als störend empfunden wird die Unfreiheit doch erst dann, wenn sie sich für die Betreffenden nicht auszahlt. Es mag ja ein paar Sklaven gegeben haben, die ein schönes Leben hatten und auch ein paar Freie, die mehr oder weniger freiwillig die Leibeigenschaft vorzogen, in der Masse war das aber sicher nicht der Fall. Vor ca. 40 Jahren war die Mehrheit unserer Gesellschaft in ihrem Hamsterrad noch sehr zufrieden. Die Arbeitnehmer hatten sich gewisse Rechte und Einkommen erstritten, die Gewerkschaften hatten noch eine Bedeutung, die Arbeitnehmer konnten noch ihre Familien finanzieren, obwohl die Frauen mehrheitlich am Herd standen, ein gewisser Wohlstand war in der Gesellschaft vorhanden.

    Dann wandelte sich das Bild. Die Frauen begannen sich zu emanzipieren, die Zahl der potentiellen Arbeitnehmer stieg, auch durch die Freizügigkeit in Europa, ständig an, die Preise explodierten und die Reallöhne sanken, die Wirtschaft expandierte und brauchte Geld, welches an den Börsen erzockt wurde, der Euro tat sein Übriges dazu, die Feministinnen erhoben ihre Stimme, das starke Geschlecht verstummte, der Staat führte die Zwangsarbeit ein, der Wohlstand der breiten Masse schmolz dahin, die Rechte der Arbeitnehmer wurden von den Gewerkschaften kampflos geopfert. Sozial war, was Arbeit schafft – egal zu welchem Preis. Die Leibeigenschaft kehrte negativ in das Bewußtsein zurück, sie zahlte sich nicht mehr wirklich aus. Die Krisen nahmen zu und die Alternativlosigkeit blieb unwidersprochen. Bis, ja, bis zu Euro- und Migrationskrise.

    Ob Sklaverei und Leibeigenschaft alter und feudaler Prägung wirklich eine Lösung sein können, darf aber bezweifelt werden. Eine nicht den Gleichheitsgrundsätzen entsprechende Lösung dürfte kaum möglich sein, eine entsprechende zu teuer sein oder aber durch weitere Massenverelendung im Bürgerkrieg enden. Und ob am Ende eines Bürgerkrieges eine befriedigende Lösung stünde, erscheint mir mehr als fragwürdig, geschichtlich betrachtet.

    Die Lösung kann also keine feudale sein, sondern muß das Ende kapitalistischer Auswüchse sein. Ansonsten wird die Migration kein Ende nehmen und keine Zäune werden dann verhindern können, daß der entfesselte Kapitalismus sich selbst und uns zerstört.

    Der Wert der Arbeit muß neu überdacht werden. Es kann nicht sein, daß ein Mensch in einem Jahr mehr Geld für seine Arbeit erhält, als ein anderer in seinem ganzen Leben. Und es darf nicht länger sein, daß an Börsen das Leben von Menschen verzockt wird, denn das ist es, was dort geschieht. Und wer gegen eine bedingungslose Grundversorgung (kein BGE, das greift deutlich zu kurz) ist, der sollte auch gegen die leistungslosen Einkommen von Millionären sein, die sich von Arbeitsunwilligen nur durch ihr (ererbtes oder erzocktes) Vermögen unterscheiden.

    Jeder Mensch hat das Recht auf ein Leben in Würde. Ein Recht auf Reichtum gibt es dagegen nicht. Sinn und Zweck jeder Gesellschaft muß es an erster Stelle sein, die Würde jedes ihrer Mitglieder ganz unabhängig aller persönlichen Umstände sicherzustellen. Ansonsten hat keine Gesellschaft das Recht, in die Freiheit ihrer Mitglieder einzugreifen, sie hat dann keine Existenzberechtigung. Ein Leben in Würde, das ist die Teilhabe an der Gesellschaft ohne existenzielle Not und ungeachtet aller individuellen Umstände. Weder Zwang, noch neoliberale Schönfärberei sind dazu geeignet, dieses Ziel jemals zu erreichen. Angesichts ganz allgemeiner Ignoranz und Arroganz scheint das Ziel aber sowieso so gut wie unerreichbar. Der Blick auf die Welt, ihre politischen und wirtschaftlichen Eliten, ihre Führer, läßt keine Hoffnung zu.

    Nun, der Spiegel, in den uns Don Alphonso blicken ließ, ist ziemlich alt und voll erblindet. Es wäre an der Zeit, ihn einmal gründlich zu putzen, solange das noch geht und bevor er noch zerbricht.

    • ein desillusionierter Urlinker, der sein Hirn nicht abgegeben hat.
      sind Sie in meinen Augen.

      Sämtliche Dienstleistungen, Trinkgeldjobs o.ä. haben ein grundsätzliches Problem. Das des fehlenden „auf Augenhöhe“. Manche kommen damit zurecht, andere, wie ich, nicht. Da hilft auch kein noch so großzügiges Trinkgeld drüber hinweg. Mein Vater in SAF hat deswegen auch keine „PUTZI“, wie die Haushaltshilfen von einigen Damen aus dem Alemannischen genannt werden, denen der Arsch zu niedrig hängt, in der Heimat ihr Leben auf diesem Niveau zu fristen und lieber die feine Dame fern der Heimat raushängen lassen.
      Mein Vater putzt lieber selbst und schleppt seinen Golfsack selber, wenn ich nicht gerade dort bin. Geiz ist es nicht.

    • @Otto Meier
      Sie schreiben: “ Es kann nicht sein, daß ein Mensch in einem Jahr mehr Geld für seine Arbeit erhält, als ein anderer in seinem ganzen Leben.“
      Irgendein Google Chef soll einmal gesagt haben, ein erstklassiger Informatiker sei 300 x effektiver als ein durchschnittlicher. Wenn ich mir Ausnahmeerscheinungen wie Steve Jobs oder Elon Musk ansehe bin ich der Meinung, daß ein Mensch durchaus auch in einem Jahr mehr als das 100 fache dessen verdienen kann (im doppelten Wortsinn), was ein anderer in seinem Leben verdient.“ Sorry.

    • @ O.M.
      Checken sie mal ganz, ganz oben, die Antwort von „Gast“ auf den ersten Kommentar.
      (Der Computer wollte mal wieder nicht, aber am Inhalt kann man erkennen, dass es von mir ist….)
      Da dürften sie ein paar Details zu ihren Überlegungen finden….


    • Das nehme ich mal als Kompliment, Nahuatl. Obwohl mir Kategorien wie links und rechts nicht wirklich gefallen, das läßt sich ja wohl nie ganz durchhalten, dient es doch zumindest der Orientierung.

      Denn eigentlich müßten ja zumindest alle Christen und alle, die ein humanistisches Wertesystem für sich beanspruchen, die sich für Demokraten oder gar Kommunisten halten, Linke sein.

    • Alles eine Frage des Menschenbildes, Herr Bremer.
      Selbstverständlich kann man den Wert der Arbeit, die Leistung, als Maßstab heranziehen. Dann aber sollte man nicht von der Gleichwertigkeit der Menschen sprechen, denn dann bewertet man Menschen nach ihrem Nutzen für Dritte, macht sie zu Nutztieren.

      Wenn Sie die Leistung eines Menschen bewerten wollen, dann aber auch bitte richtig, also objektiv und nicht subjektiv. Um das gewährleisten zu können, müßten Sie zunächst folgendes akzeptieren: Menschen sind nicht gleich, sie unterscheiden sich in ihren naturgegebenen physischen, psychischen und intellektuellen Fähigkeiten. Nur dann können Sie die individuelle Leistungsfähigkeit in ein objektives Bewertungsmuster bringen. So wird es beispielsweise im Sport gemacht, denken Sie mal an die Altersklassen oder die Geschlechtertrennung.

      Nehmen wir also mal an, Sie hätten die individuelle Leistungsfähigkeit durch die Berücksichtigung aller individuellen Faktoren auf einem objektiven Bewertungsmaßstab abgebildet, dann könnten Sie anhand der objektiv erbrachten Leistung feststellen, welche individuelle Leistung ein Mensch im Rahmen seiner Möglichkeiten tatsächlich erbringt. Und das kann dann für einige Überraschungen sorgen.

      Nehmen wir mal das von Ihnen gebrachte Beispiel der Informatiker. Angenommen beide besäßen dieselben naturgegebenen Voraussetzungen, dann würde eine unterschiedliche Leistung auch in meinen Augen eine unterschiedliche Bewertung rechtfertigen. Was aber, wenn die Leistungsfähigkeit der beiden sich naturgegeben unterscheidet, wenn die durchschnittliche Leistung des einen schon seine persönliche Höchstleistung ist, er die Effektivität des anderen überhaupt nicht erreichen kann? Was, wenn die Effektivität des anderen nicht annähernd seiner möglichen Hochstleistung entspricht? In Ihrem Beispiel könnte die objektive Bewertung der beiden Informatiker also zu dem Ergebnis führen, daß der durchschnittliche Informatiker deutlich besser bezahlt werden müßte als der „effektive“ Informatiker, da er an der ihm möglichen Leistungsgrenze arbeitet, der effektive Informatiker aber nicht.

      Anders ausgedrückt: Ein fleißiger Hilfsarbeiter hätte in meinen Augen einen höheren Lohnanspruch als ein fauler Akademiker, würde die individuelle Leistungsfähigkeit objektiv betrachtet. Das entspräche dann auch der Behauptung, alle Menschen seien gleich-wertig. Das wäre gerecht.

      Was wer „verdient“, den gerechten Lohn oder die gerechte Strafe, wird aber nunmal nicht objektiv, sondern fast ausschließlich subjektiv bestimmt. Und in der Regel wird es auch noch von denen bestimmt, die sich durch die Ungerechtigkeit der Subjektivität in der Position befinden, bestimmen zu können. Nicht nur der Neoliberalismus basiert auf dieser grundsätzlichen Ungerechtigkeit, fast alles basiert darauf, was am Ende zum Elend dieser Welt führt.

      Nun ist es sicherlich so, daß die objektive Beurteilung der individuellen Leistungsfähigkeit der Menschen in der Praxis (noch) kaum möglich ist. Das aber macht die Einkommensunterschiede nicht besser, sondern zeigt nur, daß der Wert des Menschen in der Praxis dem eines Nutztieres gleichgestellt ist. Ein in meinen Augen in einer angeblich aufgeklärten und werteorientierten Gesellschaft unhaltbarer Zustand, der durch nichts zu rechtfertigen ist.

      Solange es also nicht möglich und/oder nicht gewollt ist, die subjektive Leistungsfähigkeit mit der objektiv erbrachten Leistung in Relation zu setzen, sollte es im Grunde keine gravierend unterschiedlichen Einkommen geben. Auch sollte der Wert des Menschen generell nicht über seine Arbeit und damit über sein Einkommen bestimmt werden, so wie es heute faktisch doch geschieht. Jedenfalls entzieht es sich völlig meinem Verständnis, daß diese Zusammenhänge heute so überhaupt nicht gesehen werden. Es ist wohl noch ein langer Weg, bis die Menschheit das versteht und akzeptiert.

    • Manchmal ist es besser, nicht alles zu wissen, TDV.
      Nein, besser ist es wohl nicht, aber es läßt einen zumindest besser schlafen.

      Die Doppelmoral und die Verdummung der Menschen sind einfach nur ekelhaft. Und nur die Furcht der Menschen, es könne ihnen einmal so gehen wie ihren Brüdern und Schwestern in Bangladesh oder wo auch immer, hält dieses menschenverachtende System weltweit am Laufen. Dabei wäre die Sorge ganz unberechtigt, würde die Menschheit sich endlich als solche begreifen.

      Ich möchte nicht wissen, wieviel geniale Menschen schon sinnlos abgschlachtet wurden, welches gigantische Potential der Menschheit schon verloren ging, wo wir als Menschheit heute stünden, würden wir uns nicht permanent selbst zerstören.

      Und es hat sich nichts geändert, die Methoden der Unterdrückung und Ausbeutung sind zwar subtiler geworden, aber es sind immer noch dieselben. Die „Argumente“ sind andere, das Ziel aber dasselbe.

      Aber was will man von Ausgebeuteten und Unterdrückten auch anderes erwarten, als daß sie selbst ausbeuten und unterdrücken. Die Ursachen will man immer bei den anderen sehen, nie bei sich selbst, das wäre ja auch zu unbequem. Die Steueroase ist eben in der Schweiz und nicht in Deutschland. Wie das Geld aus Deutschland in die Schweiz kommt, darüber macht man sich wenig Gedanken, es könnte einen ja selbst treffen. Die Fluchtursachen liegen ja auch nicht bei uns.

      Die Menschheit ist eben immer noch zu dumm, ihre wahren Feinde zu erkennen. Ob sich das jemals ändert, ich habe da so meine Zweifel angesichts dessen, daß Geschichte sich permanent wiederholt.


    • @ Martin Bremer
      Die Eltern von Steve Jobs waren syrische Einwanderer, Elon Musk ist in Südafrika geboren, sein Vater ist Südafrikaner, die Mutter eine Kanadierin.

      Sonst Zustimmung, vorausgesetzt, dass mit Steuern nicht getrickst wird. Anders sehe ich die Manager-Gehälter in Konzernen, die nicht mehr inhabergeführt sind, welche oft das Geld nicht wert sind.

    • @Otto Moser
      War auch als Kompliment gedacht.
      Das mit dem humanistischen Kontext hat sich mir manchmal nicht gleich offenbart – obwohl ihre Beiträge auch ohne hohe Zustimmungswerte haben.

    • Gerechtigkeit ist nicht Alles
      Sehr geehrter Herr Meier,
      vielen Dank für ihre ausführliche und freundliche Antwort. Wenn ich das richtig verstanden habe gehen Sie vom Individuum aus, das etwas leistet (oder auch nicht) und beantworten die Frage, wie hoch im moralischen Sinne diese Leistung in einer Referenzgruppe mit ähnlichen Charakteristiken zu schätzen ist. Ich kenne diese Argumentation aus einem Buch von Michael Sandel mit dem schönen Titel „Gerechtigkeit“ und kann mich der Logik der Argumentation auch nur schwer entziehen.
      Dennoch, so wichtig Gerechtigkeit auch ist, so ist sie doch nicht alles. In meinem persönlichen Leben bin ich immer davon ausgegangen, dass sich Ungerechtigkeiten aufheben. Mal wird man zu gut bewertet, mal zu schlecht, mal ist ein Anderer schöner, ich dafür klüger etc. Für mich ist das Leben wie eine Partie Skat. Sie bekommen ein Blatt und müssen damit spielen. Es gibt Sieger und Verlierer.
      Der Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ bringt das auf den Punkt. Sie haben nur genau das eine hier und heute. Machen Sie was draus.
      Das Starren auf die Gerechtigkeit hindert Sie daran, etwas Sinnvolles zu machen. Sie warten immer nur darauf, dass die Rahmenbedingungen gerecht werden, damit Sie etwas tun können. Oder noch schlimmer, Sie widmen ihrem Leben dem Kampf für Gerechtigkeit, der im Endeffekt aussichtslos ist. So Ihnen der Chirurg nicht hilft, werden Sie immer mit ihrem Aussehen leben müssen. Brad Pitt wird wahrscheinlich für uns beide ein unerreichbares Ideal bleiben. Genauso ist es auch im intellektuellen Bereich. Beethoven und Mozart, Heisenberg und Einstein, Edison und Musk, sie alle werden unerreichbar bleiben. Und auch Sie wollen kein Klavierkonzert von mir hören, auch wenn Ihnen Gerechtigkeit am Herzen liegt und Ihnen meine Minderbegabung dort leid tut.

      @Tamarisque
      Danke, dass Sie darauf hinweisen, dass Steve Jobs einen (leiblichen) syrischen Vater hatte und Elon Musk aus Südafrika stammt. Wenn Sie sich die amerikanischen Universitäten ansehen, werden Sie viele ausländische Namen hören. Ich hatte mal einen Freund am Caltech, der mir vor fast 30 Jahren sagte:
      „die Besten hier sind die Deutschen und die Chinesen. Der beste Amerikaner kommt in unserer Rangliste auf Platz 86.“ Man muss den Amerikanern lassen, dass sie offensichtlich Top Leute ins Land holen. Da habe ich in Deutschland eher ein ungutes Gefühl.

    • meier -moser
      tschuldigung.


    • Und nur die Furcht der Menschen, es könne ihnen einmal so gehen wie ihren Brüdern und Schwestern in Bangladesh
      Warum das denn?
      Mir reicht schon die täglichen Bettler an der U-Bahn zu sehen, daß ich weiß, daß ich so nicht leben will.
      Aber motivieren tut einen nicht Furcht, sondern etwas, was man erreichen will und das erreichbar ist. Da denkt man dann, hm, ja, das mach ich mal, das wäre eine kleine Anstrengung wert, da hab ich was davon. Oder auch: das wär schön, das würde mich erfreuen.
      Aber für Not und Elend muß man wirklich nicht in die Ferne schweifen, die findet man hinter der nächsten Ecke.

      Ansonsten ist mir der Gerechtigkeitsglaube auch sehr fremd (ich glaube allenfalls an die „himmlische Gerechtigkeit“, die sehr langfristig vorgestellt wird), aber ich bin halt kein Sternzeichen Waage.
      Daß jemand bei einer Sache an einem einzigen Tag in seinem Leben vielleicht mal 1000x soviel verdienen kann wie ein anderer mit 40 Jahren kontinuierlicher Arbeit, erscheint mir nicht ungerecht, wenn es sich z.B. um eine ganz tolle neue Erfindung handelt, von der nachher sehr viele lange was haben.

    • Sieger und Verlierer
      Das Buch von Michael Sandel kenne ich nicht, Herr Bremer. Gerechtigkeit sehe ich auch nicht als eine Frage der Moral an, sondern eher als eine Frage der Gleichbehandlung. Darauf zu warten, daß die Welt einmal gerechter wird, anzunehmen, das sei zwingend und ergäbe sich irgendwann einmal ganz automatisch, macht selbstverständlich keinen Sinn. Die Rahmenbedingungen müssen wir schon selbst schaffen, ob das wirklich aussichtslos ist, wird sich zeigen. Von vornherein die Aussichtslosigkeit zu bejahen, Sieger und Verlierer als Faktum und quasi alternativlos zu akzeptieren, kampflos aufzugeben, ist mein Ding jedenfalls nicht.

      Es geht auch nicht darum, irgendwelchen Idolen, sondern Idealen nachzueifern. Es geht um den Wert jedes einzelnen Menschen, der zwar als gleich behauptet, dann aber doch an seinen Fähigkeiten, auf die jeder Mensch nunmal nur einen begrenzten Einfluß hat, bemessen wird. Dieser Widerspruch ist es, den es aufzulösen gilt. Es geht eben nicht darum, fehlende Fähigkeiten zu bedauern, sondern darum, vorhandene Fähigkeiten möglichst objektiv zu bewerten.

      Es wird aber nicht einmal der Versuch einer objektiven Bewertung unternommen, da das letztlich auch die Machtfragen beeinflussen würde. Es würde alle elitären Führungsansprüche im Keim ersticken. Stellen Sie sich nur mal vor, was das politisch und gesellschaftlich bedeutete.

      Neu sind diese Überlegungen ja auch wirklich nicht. Denken Sie nur mal an Chancengleichheit im Zusammenhang mit Schulbildung. An manchen Stellen leuchtet uns ganz selbstverständlich ein, was wir an anderer Stelle vehement verleugnen, obwohl die Analogien doch für jederman deutlich sichtbar auf der Hand liegen.

      Dennoch, auch ich nutze meine „Talente“ ganz egoistisch (im negativen Sinne). Die Zeit jugendlicher Euphorie, die Welt verbessern zu können, ist lange vorbei und der Erkenntnis gewichen, daß die Lebensspanne begrenzt ist und man sich besser mit der Realität arrangiert. Nur, nichts ärgert mich mehr, als der daraus entstandene eigene Opportunismus. Persönlich gibt es so gesehen auch keinen Grund zur Klage, aber ich habe nicht vergessen, was das für die Anderen bedeutet.

      Ein „Sieger“ zu sein, bedeutet eben nicht, sich auch als solcher zu fühlen. Und je mehr Menschen das fühlen, desto besser müßte es für die „Verlierer“ werden. Bis es irgendwann hoffentlich dieses Denken nicht mehr gibt. Denn die Alternative hieße sonst, daß es auf Dauer nur noch Verlierer gäbe, was dann auch gerecht wäre.

    • Wollen und Können
      Nun, colorcraze, resultiert die Furcht nicht aus dem Umstand, daß das Wollen nicht unbedingt etwas mit dem Können zu tun hat?

      Es hilft doch nicht, etwas zu wollen, das man nicht kann, selbst wenn man es könnte. Daran zu glauben, ist wirklich nicht hilfreich.

      Richtig ist, Not und Elend gibt es auch in unserem Land zu Genüge. Das habe ich aber auch nicht bestritten. Falsch ist, daß Reichtum gerechtfertigt wird, solange es Armut gibt, solange Reichtum Armut bedingt. Das aber ist das System, das mit keiner Argumentation und keiner Erfindung gerechtfertigt werden kann, das ich versucht habe, anhand der Gleichwertigkeit der Menschen zu skizzieren.

      Was nützt die tollste Erfindung, wenn sie nur privilegierten Menschen zur Verfügung steht, weil die Gewinnerwartungen einen Preis zur Folge haben, den gerade die, die der Erfindung bedürften, ihn nicht zahlen können? Da hilft auch kein Wollen. Denken Sie nur mal an Medikamente.

      Was hilft es, Akademiker werden zu wollen, wenn die naturgegebenen Fähigkeiten dazu nicht reichen? Dann bleibt nur der Hilfsarebeiterjob und/oder die Armut, egal was man will.

      Was hilft all die Anstrengung, das Wollen und das Können, wenn die Rahmenbedingungen dazu führen, in Armut zu landen.

      So etwas erzeugt Furcht, die jedenfalls das Verhalten beeinflußt und Gerechtigkeit verhindert.

      Sehen Sie, die Ungerechtigkeit beginnt schon damit, daß die Pfründe in der Welt schon verteilt sind, wenn ein Mensch geboren wird. Je nachdem unter welchen Umständen er geboren wird, wird ihm alles Wollen und Können nicht helfen. Und warum ist das so, weil es keine Verteilungsgerechtigkeit gibt, weil Menschen glauben, ihnen stünde aus Gründen, die sie selbst nicht zu vertreten haben, mehr zu als anderen. Das ist ein Irrglaube, den ich versucht habe, darzustellen. Das ist Arroganz und Ignoranz.

      Es ist schwierig bis unmöglich, das hier zu diskutieren und mir ist vollkommen bewußt, daß mich viele für einen Spinner oder Träumer halten, für einen Vollidioten. Dabei schildere ich nur die Realität, die viele gerne ausblenden, weil sie sich fürchten, der Wahrheit ins Gesicht zu schauen. Mehr als Nachdenklichkeit im besten Falle kann mein Geschreibsel auch nicht erzeugen, aber das wäre immerhin ja auch schon etwas.

  95. Schmunzel, schmunzel
    Sie sind schon witzig…
    Ich finde es gar nicht so dekadent, was sie da so schreiben. Denn sie nehmen zumindest „die unsichtbare Hand“ wahr, die bienenfleisig wahre Wunder vollbringt. Straßen, in ihnen kleine und gigantische Löcher öffnen und schließen sich, Häuser wachsen fast von alleine in den Himmel, ganze Berge verschwinden wie von alleine, schaut man nicht genauer hin, oder eher an all den Schatten vorbei, die die notwendige Arbeit vollbringen. Überhaupt ist Arbeitsteilung und der Zwang durch Lohnarbeit sein Brot zu verdienen ein wahrer Segen für die Gesellschaft – besonders aber für die da oben – ahh sie! Aber schon ok, für mich ja auch, ich geb es ja auch zu, obwohl ich im großen Bienenstock einer der vielen Willis bin. Und weil ich quasi Willi bin, beobachte ich eben auch genauso wie sie, was “ die unsichtbare Hand“ so zu leisten vermag. Jedenfalls würde ich ihnen auch lieber ihr Silberbesteck polieren, als auf Baustellen zu schuften – für einen fairen Lohn versteht sich!

  96. colorcraze schrieb am 1. März 2017 um 16:33 Uhr über Dinge...
    …die ich, der zum überzeugten Schwaben Umerzogene, mit Freude und Frau am/aus dem Badischen, nicht kapiere. Döner-Salonu und so Zeugs. Igitt, ich werd´ nicht mehr! Gut, zum Italiener vielleicht noch, dann basta!

    Unser erster Weg z.B., von Hallia Venezia, venezianischer Karneval in Schwäbisch Hall am 19.Februar, durchgefroren, führte wohin? Natürlich in eine Besenwirtschaft. Den Besenkalender der „Heilbronner Stimme“ hatte ich mir morgens schon ausgeschnitten und ins Portemonnaie gesteckt.

    Erlenbach-Binswangen (hallo Django!) war natürlich fest rentnerbelegt, sieht man schon auf dem Parkplatz. Abstatt, bei der thüringischen Fee, leider Pause. Also, Schropp-Besen in Neckarsulm. Hier laß´ dich ruhig nieder, auch wenn die vorher nicht genau spezifizierte Lembergerrestsüße eher dem Geschmack der Bewohner*In der Ruhr-Konglomeration angepaßt ist (die Nahe Autobahn A6, Audi, Sie wissen schon…). Aber der Grauburgunder ist ein Traum. Füße unter den Tisch und Flasche Wein drauf….Haben Sie schon mal in einer Wirtschaft erlebt, daß Ihnen die Bedienung noch einmal die vermeintlich leere Flasche wegen drei Resttropfen über Ihr Glas hält? “ S´wär schad´drum, gell.“ Der Schwabe, Verzeihung, die Schwäbin, läßt nichts verkommen. Oder: „S´isch vielleicht a bissle viel, soll i was zom eipacke brenge?“
    .
    Unsere Gäste führen wir fast ausschließlich in einen Besen (württ.: Bäsen) und im Ausland, also Baden, gehen wir nur in Straußwirtschaften (Strussi). Zu empfehlen: Kaiserstuhl oder Richtung Staufen, Heitersheim, Strussi Schneider-Pfefferle. Wir brauchen kein Cheval-Blanc in Lembach im 68ten Departement by de Schangele. Obwohl wir dort auch ab und zu rustikal Flommekoerche un so ziggs ässe gonge.
    .
    Wir sind hier in der Banlieue bei 60% Migrantenanteil eingekeilt von migrantischen Spießbrätern. Irgend ein Zeichen für die Erhaltung von schweinernen Schlachtplattenbergen mit Sauerkraut, Bauernbrot oder Röschdkardoffle, Rostbraten, saure Nierle und Ochsemaulsalat (ein Bäsen nahe Autobahn bietet sogar tageweise Matjes an) muß doch gesetzt werden. Wenn sogar die Schweizer zu uns zum Essen kommen-und das nicht alleine wegen der Quincaillerie für A wie Aufsteighilfen, Ausstecherle, Astscheren über B wie Baumsägen, Bindedraht und Badesalz, S wie Sauererkrauttöpfe, Spätzlespressen, Stacheldraht, Seifenpulver, Siebe und Stelzen, P wie Panzerband, Pechfackeln und Pelzpflegemittel bis zu Z wie Zaunpfahlrammen und Zimmermannsdechsel bei Seifen-Rheinhard in der Heilbronner Oststadt. Wo auch nicht selten Baselbieter und Aargauer Kennzeichen zu sehen sind.
    (DdH)

    • ERLENBACH
      werter DdH, natürlich haben mich die wege am wochenende nach Erlenbach geführt, zuerst musste aber der schweiss der edlen auf dem fluss zu fusse der terassenlagen vergossen werden.

      generell gilt wie Obama sagt: sich mehr um die „girls“ kümmern, wie immer DER dies auch verstanden hat.

      natürlich kommen die Schweizer scharenweise, die denken sich immer angesichts der hohen preise in CH: koscht jo nix !!!!!

    • Lembach liegt im 67ten Departement
      Wenn ihnen das weiße Ross zu fein ist und sie ein schmutziger Unterboden an ihrem Kfz nicht grämt, dann fahren sie einfach ein paar Kilometer weiter zum Gimbelhof. Die landschaftliche Lage ist spektakulär, es ist dort deutlich rustikaler und Flammekuche gibt es da wohl auch.

  97. Danke Faz
    Danke liebe FAZ, das solche Beiträge in einem deutschen Medium möglich sind.

    Ich bin nicht immer einer Meinung mit dem Verfasser, jedoch bin ich ihm dankbar, das er in diesen “ Mainstreamzeiten“ gegenhält.

    Köstlich, bitte mehr davon!

    • Gern geschehen.

    • Im Blatt toben sich ja genug Mainstreamer aus...
      …aber immerhin ist dieser Blog ein Trost. So spitze Federn sind selten geworden in diesem Land. Gegen den Mainstream derart anzuschreiben, geht wohl fast nur noch unter Pseudonym – angesichts der digitalen Kavallerie aus NRW und Berlin.

  98. Desnude Indio, der nackte Indianer
    Wir haben bei uns den „desnuden Indio“, den nackten Indianer. Bei Stadtführungen, bei denen sich auch mitunter feministisch verkrampfte junge Frauen tummeln (erkennt man am Luft schnappen bei bestimmten Begriffen) erwarte ich immer moralische Einwürfe, wie diskriminierend das doch sei. Meinen Hinweis, dass die hauchdünne Rinde des Baumes sich stets schält (wie sie selber sehen können) und darunter brauner Baumstamm zu Vorschein kommt, braun wie ein Indio, wird mit leichter Fassungslosigkeit, ob dieser menschlich tiefen Abwertung hingenommen. Wenn allerdings bei meinen Indiotouren der Indio den gleichen weiblichen Personen diesen Baum auch als „desnude Indio“ bezeichnet, nicken die Damen nur über soviel erhabene Würde, einen Baum nach einem Ureinwohner zu benennen.
    Soviel zur europäisch-rassistischen Menschendemütigung.

    Als ich hier ankam, vor vielen Jahren, wollte man mir auf den Straßen stets die Schuhe putzen. Ich empfand das als demütigend für den Schuhputzer, er ist doch nicht mein persönlicher Leibeigener, der meinen Dreck weg macht. Bis ich begriff: dieser Mann da (richtig, es sind niemals Frauen die sich derartigen Arbeiten hingeben, es sei denn im Haushalt….) verdient seinen Lebensunterhalt damit, dass er meine Schuhe putzt. Und er fordert zu Recht seinen Preis. Das ist seine Arbeit und es hat nichts mit Demütigung zu tun. Ohne diese Taetigkeit haette er gar nichts. Das sollte man respektieren.

    Übrigens: wir haben in der Hauptstadt ein Denkmal an exponierter Stelle in der Stadtmitte. Was stellt es dar? Einen Straßenkehrer. So wird auch „der letzte“ im sozialen Gefüge geehrt, denn ohne ihn wäre die Stadt verdreckt, und ohne solche Arbeiten müsste die Feministin ihre Schaftstiefel in den Dreck (statt auf den Mann) stampfen.

    Bei uns gab es nie die Sklaverei, sie wurde per Dekret 1821 auch formal abgeschafft, allerdings haben ehemalige Sklaven aus Trinidad und Jamaica (dort leben jene dunkle Menschen, die stets kiffen….) unsere Eisenbahn gebaut.

    Dafür aber gab es weiße Piraten, wie Drake, Morgang und wie das Mordgesindel hieß, dass etwa beim Überfall auf Alt-Panama mehr als 600 weiße Frauen raubten und in die Sklaverei nach Arabien verbrachten.
    Diese Sklavenhändler wurden dann in ihrer meist englischen Heimat geadelt, weil sie Reichtum nach England brachten. Aus England wiederum stammen viele Bewegungen, wie etwa die Suffragetten, die zu den heutigen Hardcorefeministen mutierten.
    Wissen diese Feministinnen eigentlich, dass weiße Piraten, also Schlagetote, Halsabschneider, Mörder, Betrüger Sklavenhändler ,ihnen, in Form von politischer Stimme, die Plattform für ihr heutiges Verhalten und ihre Aufschreie lieferten? Die müssten doch umgehend in den Boden sinken vor Scham, woher ihre Wurzeln stammen.

    • @ Tico, an meine Schuhe lasse ich keinen Putzsklaven mehr ran..
      ….nachdem mir in Konstantinopel so ein Typ mir meine schönen rehbraunen Velours mit einer Art schimmelfarbig eingefärbtem Eselsperma versaut hatte und auf meine Proteste hin noch so eine Erdogan-Großmachts-Attitüde zum Besten gab. Ich hätte es wissen müssen aber immer diese deutsche Gefühlsduselei.
      (DdH)

  99. MB-DA 1967 ?
    Ach Don, warum benutzen Sie bei diesem Fahrzeug eigentlich den Begriff Kofferraum ? Der Hessebub zeigt übrigens dem Meister hier die Grenzen auf.
    Waren nicht auch Kunta Kinte und Chicken-George recht putzig ? Dennoch Respekt, dass Sie den Kommentar veröffentlichen (hätte ich eigentlich auch nicht anders erwartet). Ihre Herausgeber sind da wesentlich empfindlicher.

  100. Don, auf was für Seiten Sie sich herumtreiben!
    hier verlinken Sie Noah Sow, im Rebellmarkt die Frau Yaghoobifarah!
    (Daß eine Feministin! einen Nasenring trägt, wie er sonst nur bei Bullen bekannt ist, ist allerdings ein Gag).
    Ich kann mir das nur so erklären, daß Sie dies für verpflichtend bei einer journalistisch umfassenden Recherche halten. Freiwillig tut sich das doch niemand an. Ist die publizistische Reichweite dieser Damen denn relevant?
    Eine Bekannte kommentierte das so: „unser Herrgott hat schon einen großen Zoo“.
    Grüße Uli

  101. Coburger Mohr und die Flüchtlinge
    Lieber Don, vielen Dank für den provokanten Text. Musste als Coburger lachen, da unser Stadtwappen einen Mohrenkopf trägt! Kommt wohl vom Hl Moritz.
    Ein Thema , dass mir schon seit langem im Kopf bei der Aufarbeitung der Flüchtlingsfrage herum geht ist die Tatsache, dass dieMasseneimwanderung aus dem nahen Osten und den Staaten Nordafrikas auch hätte vermieden werden können, indem man die schon in Flüchtlingslagern in Jordanien und derTürkei Lebenden besser versorgt hätte: Wie man auf der Homepage vom UN Flüchtlingshilswerk nach lesen kann, gab es wohl im Frühling 2015 eine Konferenz in Kuwait, bei der man nur 3,5der nötigen 7Milliarden Dollar auftreiben konnte. Wo waren die heutigen Befürworter der Flüchtlingspolitik? Heute wissen wir, dass es Deutschland ca 80 Milliarden Euro kostet. Was sagen heute Merkel, Schulz und Junker dazu!?

  102. "Dasa Problem sind da ganz klar die urbanen Singlehaushalte."
    Das bezweifle ich. Ist einfach ein Phänomen der Moderne. Hier in China sind Singlehaushalte vergleichsweise selten. Trotzdem wimmelt es auf den Straßen von (E- oder Motor-)roller fahrenden Essenslieferern.

    • "Hier in China .."
      Na ja,
      China und Essen — das wäre aber auch noch mal ein eigenes Thema wert.

  103. "If you gonna die, die with your boots on!" (IRON MAIDEN)
    @https://blogs.faz.net/stuetzen/2017/02/28/feudale-loesungen-fuer-kapitalistische-migrationskrisen-7490/#comment-153126

    Vollgasabfahrten kann man machen. Normalerweise geht das auch gut. Wenn aber etwas ungewöhnliches passiert (Schafe auf der Straße, Felsbrocken auf der Fahrbahn oder Fehler des Gegenverkehrs), dann darf man Hubschrauber fliegen und der plastische Chirurg im Spital freut sich auf eine spannende Herausforderung – im günstigsten Falle.

    Ich hoffe ja nicht, dass Ihre Schaffenskraft von einer diffusen Vorahnung vom baldigen Abschied getrieben ist, wie in Hermann Hesses Klingsors letzter Sommer:

    „Jeden Tag viele Stunden glühende Arbeit, jede Nacht viele Stunden glühende Gedanken. Immerzu genießend, immerzu schaffend, immerzu in allen Sinnen und Nerven hell und überwach, wie ein Schloss hinter dessen sämtlichen Fenstern Tag für Tag Musik erschallt, Nacht für Nacht tausend Kerzen funkeln.

    […]

    Und wenn auch nie die Sättigung, niemals die volle brausende Sinfonie zu erreichen war: Einstimmig und arm war sein Lied doch nicht gewesen. Immer doch hatte er ein paar Saiten mehr auf seinem Spiel gehabt als andere, ein paar Eisen mehr im Feuer, ein paar Taler mehr im Sack, ein paar Rosse mehr am Wagen. Gott sei Dank!

    […]

    Herrlich wohnte er in seiner alten noblen Ruine, herrlich blickte er auf die raupigen Rücken der hundert Kastanienwälder hinab. Schön war es je und je aus dieser edlen alten Wald- und Schloßwelt gierig hinabzusteigen und das farbige frohe Spielzeug drunten anzuschauen und in seiner guten frohen Grellheit zu malen. Die Fabrik, die Eisenbahn, den blauen Tramwagen, die Plakatsäule am Kay, die stolzierenden Pfauen, Weiber, Priester, Automobile. Und wie schön und peinigend und unbegreiflich war dieses Gefühl in seiner Brust, diese Liebe und flackernde Gier nach jedem bunten Band und Fetzen
    des Lebens. Dieser süße wilde Zwang zu schauen und zu gestalten und doch zugleich unter dünnen Decken das innige Wissen von der Kindlichkeit und Vergeblichkeit all seines Tuns.“

    Mir scheint, dass die Kunstfigur Klingsor der Kunstfigur Don Alphonso in gewissen Aspekten nicht unähnlich sind.

    Das was es hier zu Lesen gibt ist ja nicht alles.

    Das https://rebellmarkt.blogger.de/stories/2631703/ und das https://rebellmarkt.blogger.de/stories/2631865/ steht ja der Qualität diesem Blog nichts nach und hätte hier auch ganz gut hineingepasst.

    Das alles muss ja auch noch erlebt und erdacht werden. Wann schläft dieser Mensch eigentlich?

    Herzlichen Dank jedenfalls für die gute Unterhaltung!

  104. Schwarz und Weiß
    einmalmehr ein schöner Text, der einen Teil unserer verlogenen und unehrlichen Gesellschaft widerspiegelt.
    Ich musste doch beim Lesen etwas schmunzeln, aber aus anderen Gründen wie guter Lektüre und Sachverhalte.
    Ich habe mich an die siebziger Jahre erinnerte. Da hat mein Vater viel Geld für seine Cousine gesammelt, die als Krankenschwester für Gottes Lohn viele schwarze Menschen in einer äthiopischen Leprastation vor der ekelhaften Krankheit retten wollte und z.T. auch konnte.
    Für alle Spätgeborenen: Das war in der Zeit, als Kaiser Haile Selassie regierte, der viele Millionen- wieviel war davon wohl Entwicklungshilfe? – auf einer schweizerischen Bank hortete. Auch eine Form von Feudalismus, aber eine, die nicht so gerne wahr genommen wurde(wird).

    • Man redet bei uns auch nicht so gern über den Versuch, Nigerianer aus Südafrika zu vertreiben – das passt nicht so ganz in das gloriose Bild der ANC.

  105. Ein schoener Text
    auch wenn das Elend Italiens nichts mit EU und Euro zu tun hat. Anfang der neunziger Jahre hatte Italien ein höheres Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt als Grossbritannien. Dann kam der Cavaliere und die italienische Wirtschaft geriet schon lange vor der Euro-Einführung ins Hintertreffen. Die Italiener haben den Euro geliebt solange die Zinsen ihrer Staatsanleihen fielen und fremdes Kapital ins Land floss. Nach der Finanzkrise war dann auf einmal der Euro an allem Schuld.

    Natürlich war Merkel’s Austeritätspolitik eine kapitale Dummheit. Hätten die Italiener in den fetten Jahren aber ihr Steuersystem und ihre Verwaltung modernisiert und in Bildung und Wissenschaft investiert, säßen sie jetzt nicht in der Patsche. Das hat man nun mal davon, wenn man einem Trump hinterherläuft.

    • Italien ist ein grosses Thema – Fakt ist halt, dass viele italienische Industrien wie Schuhe, Kleidung, Haushalt oder Möbel von den Chinesen und deren Importeuren überrannt wurden. Also durchaus auchb eine Folge der EU und des Euro.

    • Ja, Italien
      ist ein grosses Thema, aber es wird nicht rational geführt. Wie Deutschland auch, hat Italien einen Handelsüberschuss und das Handelsdefizit mit Deutschland ist gesamtwirtschaftlich irrelevant.

      Ganz generell, lassen sich billige Konsumprodukte entwickelten Volkswirtschaften nicht mehr gewinnbringend herstellen, auch wenn man Schutzzölle und dergleichen erheben würde. Das haben schon die Engländer Ende des 19. Jhs. feststellen müssen, als lange vor EU und Freihandelszonen Produkte aus dem Billiglohnland Deutschland den heimischen Markt überfluteten.

      Kurzum, Italiens Probleme sind fast ausschliesslich hausgemacht und die EU und der Euro müssen als bequeme Sündenböcke herhalten. Das Problem mit Merkels Politik ist, dass man Italien erlauben müsste, sich jetzt zu verschulden, um echte Reformen durchzuziehen und das Wachstum anzukurbeln. Renzi hat das kapiert, aber Merkel hat ihm mit der Austeritaetspolitik den Teppich unter den Füssen weggezogen und ihn als einen deutschen Büttel dastehen lassen, was Grillo und der Cavaliere natürlich voll ausgenutzt haben.

    • @ DA u Transatlantiker - - mit Italy stimmt was nicht, wirtschaftlich - -
      EU -Euro -Italien usw. – – Korrelationen, ja, Kausalitäten – – – nein.
      China macht viel hin in Italien, ja, aber ich tute in Transatlantikers Horn, die EU ist daran nicht schuld – es gibt so viele Gegenbeispiele – – – kucken Sie nur den Aufschwung Polens, der Slowakei, Sloweniens, Lettlands, Zyperns usw. – – mit der EU.
      Italy ist a) korrupt und b) dysfunktional und c) sehr alt und sehr schön (zu alt, zu schön?).

      Zum Punkt dysfunktional war kürzlich ein Bericht in SFDRS II Radio – über die fallenden Umsätze in den Häfen von La Spezia und Genua – weil es jetzt den Gotthard-Basistunnel gibt. – Die Italy-Häfen mit ihren x konkurrierenden Gewerkschaften und Kommunalbeteiligungen und und und sind nicht mehr fähig, der belgischen (!) und holländischen (!) Konkurrenz paroli zu bieten – sodass nun der (chinesische, seufz) Warenverkehr zunehmend über die Rheinschiene und halt durch die CH-Tunnel läuft – auf Veranlassung italienischer Spediteure.

      Das sind so Geschichten – – – da kann der Euro nixx dafür und die EU nicht. Die EU finanziert aber über allerlei Mechanismen (Target, ORT, Eurobonds) mittlerweile nicht nur Altschulden, sondern erhebliche Teile des laufenden italienischen durchaus auch konsumptiven Budgets. Und das soll nun mehr werden. Schulz findet das ok – wg. Solidarität; dito. das Ehepaar Wagenknecht. Es gibt aber ein paar Leute, die den Hasenfuß an der Sache auch sehen. Einer heißt Metzger und laboriert im tiefsten Württembergischen Süden, einer heißt Willsch und schreibt brilliant in Hessen, und einer ist sogar berühmt und voller klarem Sachverstand und heißt Sarrazin. Dann noch Alice Weidel und Henkel und so weiter (Lucke, klar, die Hayek-Gesellschaft usw. – wo ist da eigentlich die FDP – – die FDP?!).

      Oder man fährt in Italy mit der Fähre – ein Geschwader von Leuten begleitet den Vorgang – wahrscheinlich alle organsiert – und sagen wir: Ein Zehntel tut irgendwas. Der Rest ist einfach da. – Charmant, pittoresk, irgendwie auch traditionell, ja. Aber ein Luxus, eigentlich, diese ganzen Winker und Mopedfahrer und Mantelträger. Nirgends eine Frau übrigens – Seemanns Braut ist die See – und wenn es nur um ein paar Kilometer geht…Ah doch, in den Karten-Büdchen sitzt ein Teil der autochthonen, durchaus schmucken Damenwelt und besieht sich ein wenig gelangweilt Ultimate-nail online, während sie sich – prego – der Kundschaft zuwendet.

  106. Wieder schön, wie Sie Doppelmoral...
    ansprechen und wieder so tun, als wäre das feine stilvolle Kommödchen und was man drum herum drappiert von der Teekanne zum Draufstellen (Pötte waren es bei Hedwig Bollhagen – die mit Silberkannen in Porzellan den viel zitierten ehemaligen Schweinehirten etwas Alltagskultur verschaffen wollte…) und dem passenden Damenporträt zum Drüberhängen, was Sie am meisten umtreibt…Eigentlich mag ich das: Sie schmücken so schön aus, dass man manchmal von allen Sinnen angesprochen (Ihre schönen Fotos lassen mich manchmal vergessen, dass wir hier digital sind – es ist ein bisschen wie im Luxus-Hochglanz-Magazin blättern) fast verdrängt, über was für Schicksalsfragen wir hier schreiben. Sie bringen Lebenslust und Leichtigkeit in Bitterernstes rein.

    Aber heute hilft mir das nicht: Kelle über Sascha Lobo (der ja nicht nur unrecht hat) und danisch über Google lesen. Sich dann noch den „The Circle“ reinziehen gleich nach „Unterwerfung“ und dann an die bleiernen Zeiten in der DDR und die diversen Stasi-Erfahrungen erinnern. Und dann noch zeitgleich Botho Strauss, „Allein mit allen“…Also sich die Verschmelzung einer totalitären Ideologie mit einer digitalen ausmalen….

    Können Sie was antworten, was diesen Gedankengang widerlegt?

    Danke!

    • Ich denke, dass es so hart nicht kommen wird. Oh, und Sie dürfen nicht übersehen, wie viele alternativen Entwicklungsmöglichkeiten es gibt. Es wird welche geben, die solchen Systemen anheimfallen, aber genig andere nicht. Technik ist nicht daran schuld, man muss sich halt den richtigen Umgang damit raussuchen. Und im echten Leben gibt es dafür eben die Klassengesellschaft.

  107. Selbst nordamerikanische Indianer hielten Sklaven - während das Christentum an der Abschaffung...
    …wesentlichen Anteil hatte.

    Lange und tiefgründige Diskussionen über Sklaverei fanden in Folge der „Entdeckung Amerikas“ (obwohl die Spuren der Wikinger gesichert sind – und, wie bei Wiki über die nordamerikanische Indianerstämme auch zu lesen ist, man Chinesische Münzen in deren Schmuck gesehen haben soll, bei deren Entdeckung – gerade die Stämme am Pazifik waren handeltechnisch und seefahrerisch sehr rege und nicht nur von Seidenstraße her sind frühe weite Warenaustausche bekannt, man siehe allein den Bernsteinhandel Roms usw.). Die katholischen Priester waren hin und her gerissen von dem, was sie in der Neuen Welt erlebten und erinnerten daran, dass alle Menschen Ebenbild Gottes sein sollen. Schon damals entschied man sich für eine Abkehr von der Sklaverei (Eigentum am Menschen – in unserer Rechtsordnung ist ein Mensch nicht eigentumsfähig, teilt der Jurist mit), um sie durch andere böse Modelle zu ersetzen, so wie das fast überall galt. Man siehe nur, mit welchen Mitteln die Arbeitsfähigen von Osterinsel und ähnlichen Eilanden zur Arbeit gezwungen wurden: Das Stichwort zu der miesen Methode ist Blackbirding (da ich nicht viel verlinken soll, dies als Vorschlag für Wiki) – zu Deutsch man zog die Leute übel über den Tisch und drängte Verträge auf, die dem Schanghaien ähnlich sind. Und auch die dann folgenden Kolonisierungen der Indios in Südamerika sind das Gegenteil von Freiheit (alles gut nachlesbar bei Wiki). Oder die Geschichte des Kongos: Wie brutalst da gepresst wurde!

    Dass die Abschaffung der Sklaverei im wesentlichen im christlichen Europa errungen und durchgesetzt wurde (später auch mit Kanonenbooten der Staaten, was dort mit als Beginn der Außenpolitik gilt), wird manchem nicht gefallen, der es sich einfach machen will. Am liebsten wollen manche glauben (das sind die linken Märchen, wie Türken bauten die BR auf, Eskimo und Squaw wären böse, bitte nachlesen: das letzte beides bei Wiki widerlegt): Der böse weiße Mann habe diese Methode erfunden, um Afrikaner in Amerika ausbeuten zu können (und man siehe sich kurz das Moralisieren zur Art des wissenschaftlichen Herangehens an den berühmten ‚atlantischen Dreieckshandel‘ an). Daran stimmt vieles nicht. Zum einen sind Menschen wahrscheinlich früh und vielerorts darauf verfallen, dass man Besiegte nicht nur erschlagen könnte, sondern nicht nur auspressen, sondern auch arbeiten lassen.
    Die Inkas und Azteken hatten sie, und wenig bekannt: Auch nordamerikanische Stämme: https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_K%C3%BCsten-Salish (alles hoch interessante, auch deren Herangehen an Eigentum)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_K%C3%BCsten-Salish#Fr.C3.BChgeschichte
    Man kann sich auch die Geschichte des Stammes der Nez Percé ansehen (aber gut: Viele glauben ja auch, Pferde und Indios wären quasi eines – dabei ist das nur eine gut 200jährige Phase, denn die Viecher kamen erst mit den Spaniern, und die Indianer haben diese anfange mehr gegessen und bezeichneten sie als Hunde, weil einzig Hunde als Lasttiere bekannt waren – die mögliche Nutzung der Gäule, zB Jagd, hat das das soziale und wirtschaftliche Leben dort gehörig durchgerüttelt).

    Kaum einer will hören, dass Sklave und Slawe, wie man inzwischen weiß, direkt sprachverwand sind. Denn von dort holte man sie schon lange.

    Kaum einer will hören, dass der gesamte Sklavenraub in vielen Fällen weit größer war, als bei den nach Amerika Verschleppten. Diese hatten zum Glück viele Nachfahren, aber die waren auch frei und wüst geknechtet, z. B. in den Südstaaten. Weit mehr Sklaven hat die hauseigene afrkanische Sklavenverkäuferei in Richtung Persien usw. verkauft. Es klingt oft, als haben die europäischen Händler die Sklaven gefangen: Nein sie griffen auf eine Ressource zurück, was es nicht besser macht, nur es war eben anders. Nicht nur zentralafrikanisch, nein auch die Sarazenen und Berberstaaten hatten lange dieses Geschäftsmodell. Bis nach Irland sind sie, um die geschätzten 1 Mio Europäer zu fangen und zu versklaven (das ist gesichert – nicht nur an der Adria floh man jedes Sarazensegels). Die Osmanen sollen über 2,5 Mio aus Europa entführt haben. Die berühmte Hausmacht des Sultans, die Janitscharen, waren allesamt als Kinder gefangene und umerzogene Europäer, die ohne Verwandschaft als besonders loyal galten (und auch später Karieren hatten, wie kaum ein Einheimischer, so dass die begannen ihre Kinder dort einzuschleusen – fast zeitgleich wurden in Italien ca. 1 Mio Knaben kastriert, weil die Familien hohe Gewinne von begabten Kastraten erhofften). Man lese zum Stichwort „Knabenlese“, wie europäische Familien in Massen ihre Knaben weggenommen bekamen und schwer darunter litten.

    Die andere Entwicklung von Sklaven zu einer anderen Art Hörigen, denn Leibeigene gehören auch einem Herren (Besitz und weitere Herrschaft waren noch anders gefasst), der über ihn verfügen kann, ist auch nicht lustig. Viele frühe Reiche gaben Land an Soldaten, die als Freie galten. Und die helenistischen, genuesischen und venizianischen Kolonisten, die mit üblen Verträgen und staatlichem Druck dort gebunden wurden.

    Wenn das so toll gewesen sein soll, warum sind sie in Scharen weg, als die Leibeigenschaft abgeschafft wurde? Weil es äußerst unattraktiv war so zu leben (die Ausbeuterei war so perfekt, dass den Kleingrundbesitzern fast alles fehlte, was es woanders gab). Wer will schon über sich einen Herren haben und Herrschaften, die annehmen ihr Wert sei höher, nur weil sie mehr Geld und Macht haben? Die Ruhe will man und günstige Lebensbedingungen. Ausbeutung gibt es auch so noch genug (und skandalöse Verhältnisse auch, wie auf Baustellen der Emirate und dort, wo „Europa“ – nein, das sind Konzerne – in Afrika Uran abbauen lässt), wie Sie ja beschrieben.

    Viele gute Sachen darin, aber das Lob der Leibeigenschaft ist gräßlich.

    Viele freundliche Grüße aus Dumpingcity, Berlin

    PS: Keiner mein

    • Interessanter Beitrag mit Belegstellen, aber, Herr Gast ,
      Sie sollten sich einen anderen Namen im Forum (,,Nick“) zulegen, damit man künftig Ihre Beiträge gleich liest.

    • Titel eingeben
      An der Stelle vielleicht mal innehalten und nochmal den kurzen Satz von Lichtenberg betrachten:

      Der Indianer, der als erster Kolumbus sah, hat eine böse Entdeckung gemacht.

    • Die islamische Sklavenhaltertradition...
      …ist gut 1000 Jahre alt und existiert lokal bis heute. Arabische Sklavenjäger haben Schwarzafrika als Jagdgrund verstanden, ebenso Europa, soweit es islamisch beherrscht war bzw. sich gegen Raubzüge nicht wehren konnte. Der desolate Zustand Afrikas und des Balkans ist Folge einer jahrhundertelangen Verwüstung durch muslimische Sklavenjäger (und nicht der europäischen, kurzen Kolonialisierungsphase, die ohnehin nur möglich war, weil sie Afrika zerstört vorfand).
      Europa hat sich unter schwersten Verlusten aus der Lage, Jagdgrund der Muslime zu sein, befreien können und ist damit dem Schicksal Afrikas entgangen.
      Anders formuliert: Afrika war nie „kulturlos“ oder „auf Stammesniveau“. Es gab Staaten, hohe Kultur und Kunst, die keinen Vergleich scheuen musste (z.B. Benin). Da ist durch die jahrhundertelange Bewirtschaftung durch Muslime, die regelmäßig Teile der Bevölkerung verschleppten, vollkommen zerstört worden.

    • :)
      Kolumbus sehen und sterben.
      :(

    • Das Königreich von Dahomey, verehrtester E.R.Langen,
      auf das Sie anspielen, hält – obwohl viele Jahrhunderte später – nicht einmal den Vergleich mit dem antiken Stadtstaat von Athen aus, geschweige denn den mit entwickelten Zivilisationen (wie der römischen, den chinesischen, den persischen etc.). Nur ein Beispiel: Die Gebäude waren aus Lehm und maximal zweistöckig …

      Es ist eine der (für mich) unerklärten Mysterien der Weltgeschichte, dass Afrika niemals eine Hochzivilisation mit Literatur, Arbeitsteilung, Bürokratie, überlieferter Staatserzählung, Münzprägung, entwickeltem Bauwesen etc. hervorgebracht hat. Was dem am nächsten kam – das altäthiopische Reich von Aksum – könnte das der schlichten Tatsache verdanken, dass es schon in der Antike (vor Christus) jahrhundertelang im Einzugsbereich von Hochzivilisationen (wie der ägyptischen) lag.

      Für die Behauptung, arabische Sklavenhändler hätten reihenweise afrikanische Hochkulturen zerstört – nun, wie wäre es mit Belegen in Form der Namen von Historikern, die das behaupten? Und die Titel von deren Werken? Ich lerne nämlich gerne hinzu …

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Werter Herr Haupts,...
      … das Mysterium, von dem Sie sprechen, ist ein so großes nicht. Der Grund dafür, dass sich in Afrika niemals eine eigenständige „Hochzivilisation“, wie Sie es nennen, herausgebildet hat, ist die Verteilung der Klimazonen auf der Erdkugel und die dementsprechend ungünstig gelegene Landmasse des afrikanischen Kontinents.

      Die eurasischen Kulturen hatten bei ihrer Entwicklung den deutlichen Vorteil, dass sich Kulturpflanzen und Nutztierarten jeweils entlang der großen Klimazonen ausbreiten konnten.Vereinfacht gesagt: Was in Westeuropa gedeiht, lässt sich auch in Japan anbauen. Praktischerweise sind das auch noch Klimazonen, die für den Menschen höchst angenehm zum Überleben sind: Nicht zu warm und nicht zu kalt. Und dort, wo sich Tiere und Pflanzen austauschen lassen, kann man auch mit Wissen trefflich Handel treiben. Das letztlich war der gemeinsame Motor, der die Entwicklung eurasischer Zivilisationen angetrieben hat: kultureller und technologischer Austausch.

      Gehen wir nach Afrika. Die hier vertretenen Klimazonen sind nicht die lebensfreundlichsten für Menschen, wir haben Wüsten, undurchdringlichen Dschungel oder karge Savanne. Sonderlich viele Pflanzen, die sich nutzbringend anbauen lassen, gibt es hier nicht, und Löwen, Zebras oder Nashörner sind nicht gerade leicht zu domestizierende Tierchen – also nichts mit Kraftsparen durch Zugtiere oder Landwirtschaft im großen Stil. Obendrauf noch vielerorts eine Hitze, die körperliche Arbeit zur Tortur macht, und Regenfälle, die gerne mal alles wegschwemmen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Sprich: sie haben schon mal nicht viel, das sich zum Tauschen eignet. Und wie sollten Sie auch tauschen, wenn der Weg woanders hin quer durch die Wüste führt oder über einen riesigen Ozean?

      Schauen Sie sich letztlich an, wo die Hochkulturen Afrikas entstanden sind: entlang des Nils (Aksum und Nubien haben ihm ihren Aufstieg zu verdanken und nicht der christlichen Religion), südlich der Sahara, wo die Endpunkte der Karawanenrouten lagen (Mali, Kanem-Bornu, Songhai) oder in der Nähe der ostafrikanischen Handelshäfen (Kilwa, Groß-Simbabwe) – also dort, wo Austausch stattfinden konnte. Klingt das logisch? Dann denken Sie jetzt mal an Amerika und Australien vor den Europäern. Bingo!

      Wenn Sie das Thema interessiert, schauen Sie sich gerne Werke von Jared Diamond an, „Kollaps“ und vor allem „Arm und Reich. Die Schicksale menschlicher Gesellschaften“. Der Autor ist zwar eigentlich Ornithologe und kein Historiker und jedem, der sich mit Geschichte auskennt, stehen beinahe auf jeder Seite die Haare zu Berge angesichts der vielen, vielen Fehler und Ungenauigkeiten, die er macht, aber die Grundthese ist dennoch brauchbar: Zivilisatorischer Fortschritt entsteht, wenn kultureller, materieller und technologischer Austausch möglich ist – also entlang gleicher bzw. ähnlicher klimatischer Zonen.

    • @Ein Millenial: Danke :-)
      Und nun schnappen Sie sich mal ein paar über Jared hinausgehende Geschichtsbücher und sehen sich an, wie die Klimaverteilung in Afrika vor 4000 oder 2000 Jahren war.

      Wenn Sie die Information verdaut haben – geben Sie Diamonds Bücher in die nächste Altpapiersammlung.

      Nur nebenbei – ich sprach ganz bewusst nicht von Hochkulturen, sondern von Zivilisationen. Aus einer aztekischen Hochkultur wäre auch bei deren Nichtzerstörung durch spanische Gierhälse kein zivilisatorischer Fortschritt entsprungen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Der Diamond bleibt, wo er ist
      Die Zeitspanne, auf die Sie sich vermutlich beziehen, liegt länger zurück. Ich bin mir dessen bewusst, dass die Sahara in der Vergangenheit einmal fruchtbarer war als heute, aber das war zuletzt im Neolithikum der Fall. Spätestens zu Beginn des von Ihnen genannten Zeitraums war das vorbei, und städtische Kulturen waren damals auf dem Erdball noch sehr rar gesät. Tierarten, die sich zum Tragen von Lasten eignen, wie Kamele oder Pferde, wurden erst später aus dem Orient nach Nordafrika gebracht. Und selbst wenn es anders gewesen wäre: Die anderen Punkte gelten nach wie vor.

      Ich habe nebenbei nicht behauptet, dass Jared Diamond die Weisheit mit dem Löffel gefressen hat. Aber der Grundgedanke ist nach wie vor nicht falsch. Und die These, dass aus Gemeinwesen wie dem aztekischen Dreibund niemals zu zivilisatorischen Fortschritt fähig gewesen wären, halte ich doch für gelinde gesagt gewagt.

  108. Danke!
    Lieber Don, ich liebe Ihre „Schreibe“, ehrlich !

  109. Anregung ...
    ich erinnere mich aus meiner bewegten Vergangenheit, dass die Sprachpolizei sich nie aus den engagierten, authentischen Leuten rekrutiert hat. Das war immer die zweite Garnitur, Leute, die sich ins gemachte Nest der von Anderen aufgebauten Organisationen setzten.

    Auffällig war dass bei denen jedes Maß fehlte, die waren so entrückt dass sie wirklich alles mitgemacht hätten, so wie sie sich auch gegenseitig in immer bizarrere Benimmregeln reinsteigern konnten. Gehört wohl ein autoritärer Charakter dazu.

    Lassen sich da keine historischen Parallelen ausgraben, irgendwelche Kleriker oder so ? Scheint mir ein allgemeiner Mechanismus zu sein.

    • Die aktuelle Sprachpolizei ist schon sehr eigen, weil sie einer seits rigide ist, andererseits aber an den Missständen nichts ändert. Sie sorgt dafür, dass an sich positiv aufgeladene Dinge wie Negerkuss aus dem Sprachgebrauch verschwinden, scheitert aber trotz staatlich finanzierter Social Media Stasi – Neue Deutsche Medienmacher etc. – bei den schlechten Nachrichten. ‚Vielleicht verwendet der ein oder andere ein Wort nicht mehr öffentlich, aber die Sicht auf die Herkunft wird dadurch nicht besser. Mich gruselt es bein dem Wort Subsahararegion, das ist in meinen Augen aufgrund der dortigen Politik und Lebensumstände wirklich negativ aufgeladen. Aber es ist pc. Mohr – il Moro – der Dunkelhäutige entspricht viel eher meinem Sprachempfinden.

    • Ist das nicht so ähnlich wie die Sprengung der Buddhastatuen,
      wenn man eine EMA-Uni in Greifswald und in Freiburg Straßen umbenennen oder das Wort „Neger“ aus den Lindgren-Geschichten streichen will?
      Man will etwas ändern, das man nicht mehr so sehen will – aber kann man es wirklich so aus der Welt nehmen?
      Und weshalb?
      Es gab Zeiten, da war das so. Damit kann man sich auseinander setzen. Aber verändern kann man das nicht – nur die Geschichte noch unverständlicher machen.

      Genau so ist das für mich mit so genannten „Hass-„mails. Wenn die dann veröffentlicht werden, beinhalten die oftmals nur berechtigte Kritik.
      Nur wollen das die so Kritisierten nicht hören.

    • Der Biskuit Othello aus Leipzig machte den Mohrenkopf
      Lesen Sie mal nach über Mohrenkopf auf Wikipedia, Don. Damals, als er in Leipzig entstand, ich glaube 1892, war nicht diese Pappmasse drin, sondern eine Biskuitmasse namens Othello. Vier Jahre zuvor war Verdis Oper Otello mit grandiosem Erfolg uraufgeführt und zwischenzeitlich auch in Deutschland gezeigt worden. Der Otello ist eine durchwegs positiv besetzte Gestalt, die Hauptfigur.

      Das Äußere sollte nicht an die Haut erinnern, sondern an die aufgetürmte Haartracht, die auch, mit einem Band zurückgehalten, zu sehen ist im korsischen Wappen. Der Mohrenkopf war durchweg positiv besetzt.

      Erinnern möchte ich in diesem Zusammenhang auch an zwei der berühmtesten Autoren Frankreichs, Alexandre Dumas Père und Fils, Enkel bzw. Urenkel einer haitianischen Sklavin, die große Anerkennung genossen. Somit muss man vermuten, dass der wirkliche Rassismus erst unter Hitler kam, der Olympiasieger (1936) Jesse Owens den Handschlag verweigerte und der viel ältere Mohrenkopf nicht das Geringste mit Herabsetzung zu tun hat, allenfalls mit Folklore, auf die aber Schwarze ebensogut erfreut blicken könnten. Wir ahnen aber, dass unsere Schreier nicht immer die Intelligentesten sind und eine kleine Google-Recherche oft ein Fremdwort.

      Das mit den Mohren und St. Moritz finde ich sehr interessant.

    • das ist auch was ...
      von der anderen Seite gesehen: ich käme mir ja irgendwann veralbert vor, wenn lebensuntüchtige und weltfremde Wohlstandskiddies mich ständig als verfolgtes, unterdrücktes, hypersensibles und entrechtetes Etwas beschreiben würden. Dann lieber Fritz, Kartoffel, Hunne, Weißbrot etc .
      Selbst dem Begriff „Opfa“ fehlt die freudlose, matronenhafte Penetranz des Gewäschs mit dem der Intellekt tagtäglich beleidigt wird.

      Es ist auch gar nicht mal unbedingt die Anmaßung, mit der offensichtlich völlig unbedarfte Neurotiker meinen uns Erwachsene erziehen zu müssen.
      Es ist die schlichte Unprofessionalität.
      Die Kampagnen der Neunziger waren viel besser, ich erinnere mich an eine Plakatwand, ein extrem gut aussehender Schwarzer war darauf zu sehen, Titel „Ein schöner Schwiegersohn“. Das war was, was Leute zum Nachdenken bringt. Ulkigerweise ginge das heute wohl gar nicht mehr, weil sexistisch ….
      Und zum Nachdenken anzuregen ist eben heute gar nicht mehr das Ziel, man verdient seine Brötchen damit dass man die, die schon länger hier leben zu Feinden erklärt und das soll auch so bleiben.

      In den Neunzigern war die Lage ja wirklich ernst, es gab grässliche Brandanschläge denen auch Kinder zum Opfer fielen, dazu eine nationale Besoffenheit die nicht zuletzt vom Spiegel kräftig angeheizt wurde.
      Dazu eine Kuscheljustiz, die gegen Neonazis tatsächlich genau so vorging, wie man ihr heute im Umgang mit eingewanderten Straftätern vorwirft. Ein echtes déja vu.
      Ich vermutete damals, dass der eine oder andere Richter sich dachte, dass er auch unter evtl mal geänderten Machtverhältnissen gern weiter arbeiten möchte und deshalb einem Ruf als Feind der Bewegung vorbeuge. Heute scheint mir als sei das einfach tatsächlich die stur korrekte Anwendung des deutschen Strafrechts, in welchem der Resozialiserungsgedanke sehr schwer gewichtet ist.

    • Anregung ...
      Aber, aber Herr Zaungast, ich bin doch keine Sprachpolizei … habe jedoch gewisse Wunschvorstellungen darüber, wie eine zwischenmenschliche Kommunikation über die Sprache verlaufen sollte, welche ich für mich behalte, keineswegs belehrend eingreife aber als Entscheidungshilfe dann anwende, wenn es darum geht, ob ich mir die Mühe machen soll mit einem Menschen zum zweiten mal zu kommunizieren, je nachdem wie er/sie sich das erste mal sprachlich geäußert hat. Dies ist ein inner Prozess, wo ich nach aussenhin überhaupt nicht interveniere …

    • Gerichtlich bestätigt, der Staat bestimmt die Sprache
      Eine Broschüre des Bundesumweltamtes brandmarkte sogenannte Klimaskeptiker. Ein Gericht gibt dem Staat nun Recht. So kehren Obrigkeit und Untertänigkeit zurück – nicht nur in der Debatte um den Klimawandel
      http://cicero.de/berliner-republik/gerichtsurteil-der-staat-soll-wahrheitsagentur-sein

      Merkel hat es unterdessen mit der neuen DDR weit gebracht, wir stecken mittendrin und nun machen auch noch die Gerichte mit.

    • Ja Zaungast, so habe ich das auch in Erinnerung...
      …aus meiner bewegten Vergangenheit (Bewegung war da Leistungssport beim Club, der sponsored by Stasi war- sprich Dynamo): Die Trainer waren ja alle offiziell Stasi-Angehörige mit Dienstgrad. Einmal im Jahr rannten sie auch mit Uniform rum. Da gab es solche und solche – als Menschen und Trainer. Die, die echte Stasi-Methoden anwendeten, waren eigentlich die armen Tropfe: selber früher keine richtig erfolgreichen Top-Sportler. Irgendwie durch und durch 2. Reihe. Neid getrieben. Für die richtig guten und erfolgreichen Trainer, für die das ganze Partei-und Stasigedöns offenbar oft notwendiges Übel war, konnten die aber im Zweifelsfalle ungemütlich bis gefährlich werden. Diesen hundertprozentigen Sprachpolizisten bot sich die Chance zur Profilierung, wenn mal einer der Top-Trainer, die weil sie gute Pädagogen waren, auch mal gut sein ließen mit der Hundertprozentigkeit…Aus eigener Klasse schaffen solche Typen nichts. Und dieser Mechanismus greift jetzt wieder – und es spült die Kahanes und Lauers nach oben… Die Zweit-und Drittklassigen nach vorne, die aus sich richtig Guten müssen das im Grunde fast verstecken. Ich beobachte das zunehmend in meinem beruflichen Umfeld und fühle mich mehr und mehr in die Jugend versetzt. Abartig.

      Was Mechanismen betrifft und warum es auch immer wieder die eher zweifelhaften Typen nach oben schaffen viel, vor allem auch fast-nach-oben, ins Umfeld von oben, können Sie in „König der Könige“ des polnischen Richard Kapuczinski nachlesen. Ein ganz ungewöhnlicher Schreibstil und für mich ein Schlüsselbuch, wenn einen solche Fragen umtreiben.


    • so entrückt
      Das haben Sie schön beobachtet.

    • Jesse Owens
      Die Jesse Owens Geschichte wurde von ihm selbst anders erzählt. Danach wurde A.H. vom IOC kritisiert, weil er am ersten Tag allen Goldmedaillengewinnern persönlich gratuliert hatte. Deshalb gratulierte er ab zweiten Tag, von wo ab Owens seine Medaillen gewann, niemandem mehr. A.H. gratulierte Owens aber hinter der Tribüne zu seinen Siegen und liess sich mit ihm fotografieren. Das Bild schickte er Owens mit einer Widmung nach Amerika, der es danach immer mit sich herumtrug. Owens berichtete auch, dass ihm Präsident Roosevelt nie gratuliert hatte und er, der in Berlin ganz normal im Hotel Kempinski logierte, in New York im Waldorf Astoria zu einer Feierstunde mit dem Lastenaufzug fahren musste.
      Wenn Sie sich Riefenstahls „Fest der Freude“ anschauen, könnte man meinen, dass diese geradezu ein Faible für Jesse Owens hatte.

  110. 'Die vom Strafrecht verfolgten Aspekte
    der Drogenpolitik – als die Pfeilerkommode klapperte; damit im Kofferraum gedacht werden konnte‘.

    Ganz ehrlich? Selten ein hohleres, weltremderes, böswillig-menschenverachtenderes, bildungsfern-schwachsinniges Möchtegern-Gewäsch gelesen..

    Grad so, als ob eine ‚Courths-Mahler für Schwule‘ den zweiten Aufguss ihres Sprachtalmi bis aufs Blech durch geputzt hätte. Da fehlts irgendwie an allem.

    FAZ am Tiefpunkt.

    • Ah, ich habe Siw getriggert! Sehr schön!

      Ich schreibe es so, wie es ist. Die Schubladen haben geklappert, und ich habe nachgedacht. Dass ich in einer anderen Klasse lebe und das Leben dort eben so ist, muss Ihnen nicht behagen. Klassengesellschaft ist keine Gaudi für Leute am falschen Ende der sozialen Leiter.

    • Oberg´scheitle "Gast", Sie nerven!
      „Durch geputzt“ wird trotzdem in einem Wort geschrieben. Allerdings wird der Kamin durch den Schornsteinfeger durchgeputz.
      (DdH)

  111. 'Echtes Blut von Sklaven'
    Ja, wie jetzt, so dramatisch? Aber man versteht unechtes Blut von Sklaven wäre wirklich eine ganz schreckliche Zumutung gewesen wirklich ganz widerlich fürchterlich fast noch schlimmer als ganz unechtes Blut von irgendjemand sonst

  112. Und in der zweiten Hälfte des vorletzten Satzes fehlt irgendwie auch das Verb
    Was noch gar nicht mal das schlimmste ist ,sondern das Schlimmste scheint wohl zu sein, dass es so wirkt, als ob dem Verfasser des Textes vor lauter grandioser Selbstbesoffenheit auch noch die letzten Kontrollsicherungen durchgebrannt wären, denn ansonsten wäre ihm das aufgefallen.

    Die Fähigkeiten an sich sind ja vorhanden, sie wurden anscheinend hier leider diesmal nur nicht angewendet. Und das ist, was etwas unangenehm auffällt. Aber Siemens & Co. kriegen ja auch keine gescheiten Lehrlinge mehr, dann passt das schon.

  113. Oder ist 'Touristenattraktion für internationale Kiffer'
    eine Arbeit, also eine Form von ‚arbeiten‘?

  114. Unfassbar! Über 300 Kommentare und nichts über Trump?
    Wo soll das nur enden, darf man das heute überhaupt?

    Ich will also mal vorsichtshalber mal was reinstellen, damit Don Alphonso nicht mit der FAZ Ärger bekommt….

    Ich hab erfreulicherweise ein paar Quellen zugeschickt bekommen in denen Trump nicht nur „zitiert“ wird (von einem Journalisten ihres Vertrauens), sondern selber redet. Was seine Äusserungen irgendwie immer ganz anders erscheinen lässt als das, was uns „unsere“ sonst stets über sowas schreiben und was den Blutdruck der armen Tamarisque immer auf 180 schickt….

    Jon Stewart war in Stephen Colbert’s The Late Show zu Gast

    https://www.youtube.com/watch?v=cmdFne7LnuA&feature=youtu.be

    Und für die, die es gerne etwas ausführlicher haben, zB die GANZE Antwort die Trump an Bill O’Reilly gegeben hat, als der meinte Putin sei ein Mörder und ihm Trump erklärte, dass die USA auch nicht besser seien.

    https://kenfm.de/me-myself-and-media-31

    Ein paar gut investierte Minuten….

    • Trump ist halt nicht Thema.

    • hier in kurz
      Da der //kenfm-Link Spielfilmlänge hat … hier der Einleitungs-Text dazu:
      „Bei Trump scheint alles möglich, ohne dass es Konsequenzen gibt! Falsch. Wer es wagt, Trump anders als aktuell zu beschreiben, kann sich warm anziehen. Trump soll fertiggemacht werden, egal wie und wer als lohnabhängiger Pressevertreter auf sein Gehalt angewiesen ist, macht mit. Was sagt das über die Unabhängigkeit und vor allem die Vielfalt der Presseorgane aus? Es gibt sie nicht. Hier haben sich nicht Tausende von Journalisten abgesprochen, hier regiert ein extrem engmaschiges Netz aus NGO’s, Think-Tanks und Lobbyisten, deren Bosse schwerreiche Oligarchen sind, die man im Westen verharmlosend die „Märkte“ nennt.

      Aktuell haben der Chef der Zeit und ein Autor der TAZ schon laut darüber nachgedacht, ob man Trump nicht ermorden lassen könnte. Wenn diese Pressemaschine morgen pauschal Juden ins Visier nimmt, dürfte endgültig klar sein, wie dicht wir bereits am Faschismus entlang schreddern. Hier wird eine Progromstimmung geschaffen, um wirtschaftliche Interessen durchzusetzen. Trump will keinen Krieg gegen Russland führen. Der aber wird von den Machteliten in den USA gewünscht und benötigt, um die Machtpyramide vor dem Kollaps zu retten. Alle Zeichen stehen auf Generalmobilmachung und die Medien haben vollkommen auf Propaganda umgeschaltet.“

  115. Reichlich mehr oder weniger schmucke Figuren schwarzer Diener in allen Größen
    gab es bei der Soliman-Ausstellung in Wien 2011/12 zu betrachten. Des Namensgebers ausgestopfte Hülle fiel allerdings schon 1848 dem Hofburgbrand zum Opfer. Erinnert wird an Angelo Soliman auch in Eckart Kleßmanns Katalogbeitrag „Der Mohr in der Literatur der Aufklärung“ zur umfangreichen Stuttgarter Ausstellung „Exotische Welten – Europäische Phantasien“ von 1987.
    http://derstandard.at/1317018901861/Angelo-Soliman—Ein-Afrikaner-in-Wien-Der-Mensch-hinter-dem-Mythos

  116. Vasallenstaat am Ende
    Vor Jahrhunderten wurde die Vernunft zur besseren
    Urteilsinstanz berufen.
    Für Rousseau galt als Grundlage der legitimen politischen
    Macht nur der allgemeine Wille > nämlich derjenige der
    auf das GEMEINWOHL abzielt –
    der keinesfalls im Gottesgnadentum bestehen kann!

    Doch wies aussieht ist der „Vernunftstaat“ wieder dabei
    in die Brüche zu gehen.
    „Nun sind sie halt mal da“ so die Protestantin Merkel.
    „Geschenk von neuen Menschen“ Protestantin KGE.

    Im linearen Denkvermögen -das himmelwärts gerichtet ist-
    findet die bei uns herrschende Bildungsmisere keinen Platz.
    Gebildete Menschen werden wohl zu kritisch.
    Seit wie die Lilien auf dem Felde??
    Bitte, in der Gülle kann doch nichts mehr existieren.
    Neue Gärtner braucht das Land!

    Der Unterschied zwischen Herrschenden und Beherrschten
    hat sich verschoben: Shareholdervalue vs. Steuerzahler.

    Doch allein die Parteien dafür verantwortlich zu machen,
    griffe zu kurz.
    Es bedeutet sich selbst davon zu stehlen und damit
    ebenso das Gemeinwohl aufs Spiel zu setzen.

    Jetzt ist der Citoyen, der Staatsbürger als verantwortungs-
    volles politisches Wesen gefragt. Der eben nicht im
    Cocon seiner individuellen Interessen verschwindet,
    sondern das gemeinsame Interesse im Auge behält.

    Auf gute Nachbarnschaft!

    • Rousseau ist einer der unintelligentesten und kleinkariertesten Denker
      der Menschheitsgeschichte.

      Es war, ist und bleibt eine Illusion, etwas wie einen allgemein (also für alle) gültigen Volkswillen zu formulieren. Und das wird mit der Einführung des „Gemeinwohls“ nicht besser – wenn man über Allgemeinplätze hinausgeht und konkret fragt, was das bedeutet, interpretiert jeder Mensch das anders, abhängig von seiner biologischen und kulturellen Herkunft, seiner ökonomischen Interessen etc. pp.

      Das kann sich jeder mit einem IQ grösser als ein totes Schwein leicht herleiten, dazu genügt schon die Beobachtung der eigenen beruflichen und persönlichen Nachbarschaft.

      Und für Rousseau galt eben gerade nicht die Vernunft, sondern der Wille, womit er geistesgeschichtlich nachweisbar ein dankbarer Stichwortlieferant für alle Totalitären dieser Erde wurde. Wer nach Vernunft sucht, greife zu z.B. Kant oder Popper.

      Wenn mir jemand mit allgemeinem Volkswillen oder Gemeinwohl kommt, vermute ich heute automatische einen Betrüger oder einen
      Hohlkopf.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt
      Kinder der Bildungsexpansion, bitte mal über diese weisen Wort des Wittgensteins schlafen…vielleicht …. wahrscheinlich nicht… aber..egal.

    • ThorHa....
      Der Mann hat das in einer bestimmten geschichtlichen Situation geschrieben, weil sich damit etwas erklären und rechtfertigen liess, das ohne diesen Begriff im falschen Licht erscheint. Sie wissen ja, ich habe mit Revolutionen nie ein Problem, denn dass sie stattfinden beweist nun mal ihre Berchtigung. Shade halt, dass sie nie was nützen….

      Und natürlich war er ein Kasperl. Welch ein Witz, schreibt einen fetten Wälzer über Kindererziehung und lehnt es ab seine eigenen gross zu ziehen. Haben sie mal die Geschichte des Salons d’Alembert (vor 1789) gelesen? Herrlich wie sich da die Gross-Schwätzer und Helden des heutigen Bürgertums, Rousseau und Voltaire, lächerlich gemacht haben.

  117. Autorenherabsetzung, wenn alle schlafen
    Es ist bekannt, dass Kakerlaken nachts rauskommen.

  118. Sehr treffend, lieber Don und vorausschauend.
    Tatsächlich reise ich auch viel und stelle fest, dass die Hautfarbe des Reinigungspersonals in den Hotels über die Jahre dunkler wird. Das ist eine neutrale Feststellung. Ich habe großen Respekt für diese Arbeit, insbesondere, weil ich sie zuhause so gar nicht gern mache. Und weil es so ist, hat auch in der ostdeutschen Großstadt inzwischen jede(r) zweite Akademiker(in) eine (oft osteuropäische) Haushaltshilfe. Es ist ein Zeichen von fast überbordenden Wohlstand, wenn der Einheimische sich mit der Zeit für solch bodenständige Tätigkeiten zu schade wird und man dann eben Menschen aus anderen Ländern dafür importiert, die in der Heimat nicht einmal solche Jobs bekommen – weil es die Akademiker nicht gibt. Bei den neuen Roomboys frage ich mich dann doch immer, wieviel Fachkraft-Potential dort schlummert, das aufgrund fehlender Schulbildung (im Herkunftsland), Förderung und Sprachkenntnisse vergeudet wurde. Dasselbe gilt auch für Dealer im Görli. Natürlich wäre wohl immer noch nur ein Bruchteil ein gesellschaftlicher Gewinn mit der Intelligenz, Einstellung und Anpassungsfähigkeit, um ein guter Einzahler ins Steuer- und Rentensystem zu werden. Der Rest kostet Geld und Kraft. Jedenfalls stellt sich mir immer die Frage, wie es sein muss in diesem anderen Land, dass man bereit ist, in einer solchen Fremde anderer Leute Toiletten zu putzen oder an der ungarischen Grenze bei -20°C in Flip-Flops durch den Tag zu laufen. Selbst herausfinden will ich es auch nicht – da ist er wieder, mein eigener Feudalismus. Ich finde es dennoch vollkommen ok, diese Menschen, die ungebeten in unser reiches Land kommen, darauf hinzuweisen, dass sie Bittsteller sind und dass sie Eigeninitiative, Engagement, eine gewisse Anpassungsbereitschaft und bitte auch vernünftige Papiere mitbringen müssen, wenn sie bleiben wollen. Man sollte ihnen auch erklären, dass die meisten von uns auch mal als Aushilfen, Praktikanten oder Azubis irgend jemanden bedienen mussten. Wir waren nur halt teilweise jünger, bereits besser gebildet, gesellschaftlich integriert und haben vernünftige Papiere. Das, zusammen mit etwas Engagement, hat unseren Aufstieg deutlich beschleunigt, so er denn stattfand.

    • ...frage ich mich dann doch immer, wieviel Fachkraft-Potential dort schlummert...
      Hier mal ein Bericht von „vorderster Front“:

      http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/TOP-THEMA/Arbeitsmarkt-Integration-der-Fluechtlinge-wird-Jahre-dauern-artikel9847122.php

      Und diese Ausbilder in überbetrieblichen berufsvorbereitenden Projekten sind sicher nicht verwöhnt was ihre Schützlinge angeht. Die sind mittlerweile so eine Art „Resterampe“, weil alle auch nur halbwegs gescheiten deutschen Jugendlichen betrieblich unterkommen (bzw. studieren).

      Merke: hier wurden nur vorausgewählte junge Migranten mit halbwegs guter Schulbildung ausgewählt. Und der Rest?

      PS: Ich weiß, es ist ein langer Artikel, aber bitte mal ganz lesen. Interessant auch wegen der anfallenden Kosten.

  119. War jetzt dieser Ben Aissa als Angehöriger des 1. Garderegiments zu Fuß ein Sklave?
    Seine Majestät Kaiser Wilhelm II geruhte 1905 (Marokko-Krise und blablabla) Marokko zu besuchen. In Tanger führte ein baumlanger Maure aus Fez namens Ben Aissa seinen Gaul. (Fez, das ist dort, wo mir, wie in fast allen Städten oder im Kaufland N´sulm gewohnt, mein Weib in den 3000 Gassen bzw. Rayons abhanden gekommen war. Dank der vorbildlich stehenden Ringfunkverbindung der unierten Reiseführer und der Hilfe einer schweizerischen Reisegruppe wurde sie mir kurz vor dem Verkauf auf dem Sklavenmarkt wieder zugestellt. Wie Sie sehen Don, finde ich auch bei privaten Ableitungen wieder zurück zum vorgegebenen Aufsatzthema)
    .
    Zurück zum Ben. Dessen Vater war Kammersklave des Sultans und er selbst des Sultans Fechtsklave. Als der Ben dem Kaiser den Gaul führte war er 18 Jahre alt und der Kaiser bat den Sultan, ihm den Ben samt Heimattracht zu überlassen.
    .
    Pfingsten 1906 kam er zum Regiment nach Potsdam, machte das erste Manöver auf der Döberitzer Heide mit, durfte den kommenden Winter zur Sprachschulung und Gewöhnung an deutsche Militärmusikgewohnheiten aber in Tanger bei der Deutschen Gesandtschaft verbringen.
    .
    Im Frühjahr 1907 kam er nach Potsdam zurück und mit der Uniform des 1. Garderegiment zu Fuß eingekleidet. Mit der historischen Grenadiermütze maß er nun 2,25 m.
    Zeitungsmeldung damals: „Die Regimentsmusik des 1. Garderegiment zu Fuß in Potsdam erhält einen 2,10 Meter großen schwarzen Schellenbaumträger, den Kaiser Wilhelm aus Marokko mitgebracht hat. Das Leibgarde-Husarenregiment hat schon einen schwarzen Paukenschläger…. Der schwarze Schellenbaumträger beim blablabla steht im Rang eines Unteroffiziers. Der schwarze Kesselpaukenschläger bei den Garde-Husaren ist Gefreiter. Beide sind Kapitulanten und müssen infolgedessen nach zwölfjähriger Dienstzeit den Zivilversorgungsschein unter denselben Voraussetzungen erhalten wie jeder andere Militäranwärter. Der schwarze Gefreite bei den Gardehusaren müssen ebenfalls Ehrenbezeugungen erwiesen werden wie den übrigen Unteroffizieren. Der schwarze Gefreite bei den Gardehusaren dient bereits seit 8 Jahren und ist trotzdem noch nicht über den Gefreitengrad hinausgekommen…..(Lokalpresse, außerdem „Deutsche-Militär-Musiker –Zeitung“).
    .
    Privat: De Kaserne vonne Erste Jarde ze Fuß jibt et imma noch in Potsdam. Sogar reletiv jut erhalten. Obwohl de Russen fast fuffzisch Jahre darin jehaust haben.
    (DdH)

  120. Bei den alten Römern:
    Eine Möglichkeit der Manumission eines Sklaven war das gemeinsame Abendmahl mit seinem Herren, wenn ich meinen Gaius noch richtig im Kopf habe.

  121. Zufall? Trend?
    Im „Kulturradio“ des rbb lief gerade die Sendung (mit Hörerbeteiligung per Telefon):
    „Dürfen wir uns bedienen lassen?
    Eine Putzhilfe für die häusliche Reinigung, die bestellten Einkäufe bringt der Postbote und auch das Abendessen vom Lieblingsrestaurant wird nach Hause geliefert…“

  122. Der Edle Wilde
    …hatte er auch die Gestalt des Mohren? Fällt mir so spontan ein, ich kenne den Noble Savage (Bon Sauvage) nur als Indianer nordamerikanischer bzw. kanadischer Herkunft.

    Der Mohr, wie er über die von mir so geliebten Mohrenbroschen (blackamoors) aus Venedig vertraut ist, ist ein Krieger oder Kaufmann mit Turban, Agraffe aus Stern und Halbmond, oft bewaffnet und weist sich als Muslim aus.
    Ein naturbelassener, moralisch dem Kulturmenschen überlegener Wilder ist er nicht.

    • Titel eingeben
      natuerlich nicht. die morgenlaendische kultur hat ja auch mit einigem aufzuwarten. u.a. mit den vollkommensten und anmutigsten bauwerken der menschheitsgeschichte.

  123. immer noch die kinderfressenden Iwans im Kopp?
    (DdH): „Obwohl de Russen fast fuffzisch Jahre darin jehaust haben.“

    Ja, natürlich. Pöse dreckige Russen hausen. Gute deutsche, amerikanische oder englische Soldaten dagegen… bewohnen? residieren?

    • Stoj, @ Klaus, Sie müssen sich nicht bemüßigt fühlen..
      ..die Russen zu verteidigen. Die Informationen über den Zustand ehemaliger Preußischer und Wehrmachtsliegenschaften nach dem Abzug der GSTD habe ich von (vermutlich) Ihren eigenen Landsleuten aus dem Raum Potsdam. Also gemach, bitte. Die Kaserne des ehem. 1. GardeRgt z.F. sah äußerlich tipp-topp aus als ich es bei der Hochzeit unseres Sohnes auf Krongut Bornstedt (nach dem Abzug)zum ersten Mal sah. Natürlich, unverputzter Glindower Ziegel, praktisch unkaputtbar.
      .
      Ich hatte auch Kasernen und Wohnsiedlungen in Riesa und Umgebung vor dem Abzug sehen dürfen, gehe aber besser auf Details nicht ein. Ich bin auch kein Russenhasser, habe 1991 den armen Kerlen mit ihren schief gelaufenen Stiefelabsätzen, wenn´s ging und kein Aufpasser dabei, immer einen Markfünfer zugesteckt. Und das, obwohl mich bei Ohrdruf bald ein, nach einer Ortschaft zur Durchgangsstraße querfahrender T-72 platt gemacht hätte, weil die Regulierniki miteinander am palavern waren. Saubande, elendige!
      (DdH)

  124. Titel eingeben
    Auf den Beitrag von Herrn Meier gehe ich nicht.
    näher ein (zwecklos).
    Habe aber selten so viel geschriebenes Unnwissen hier erlebt.
    Sinn und Funktion einer Börse dürfen Sie sich, Herr Meyer, gerne anlesen.
    Zwei Punkte:
    Vor 40 jahren standen vor Sozialbauwohnungen kaum Autos.
    Heute , dürfen Sie sich gerne ansehen.
    Strassen sind voll von Fahrzeugen.
    Auch Harz4 Empfänger haben Autos.
    Die ganzen anderen Sachen, die heute ein “ geringverdiener Haushalt“ hat, im Gegensatz zu den Siebziegern, dürfen Sie sich auch genre anschauen.

    Zweeiter Punkt:
    Steve Jobs genehmigte sich ein Gehalt von einem Dollar.
    Mark Zuckerbergs Gehalt : 1 Dollar.
    Warren Buffett Gehalt : 100000 Dollar.
    Kommen wir zu Winterkorn ( VEB VW)
    !7 Millionen ( alles mit Abnicken von Gewerkschaften und Politik)
    Gut jetzt gönnen wir mal Herrn Winterkorn nur eine Million, bleiben 16 Millionen übrig.
    Diese Teilen wir durch die Belegschaft des VW Konzern von fünfhundertvierundfünfzigtausend Mitarbeitern (Zahl 2015)
    Rechner raus, Herr Meyer, können Sie nachrechnen, wieviel für den einzenlen VW Konzern Mitarbeiter auf dem Jahreslohnzettel erscheint.
    Dei VW AG verdient nicht ihr Geld beimVEB Wolfsburg.
    Geld bringen die anderen Töchter im Konzern. Porsche , Audi , Bentley…usw.

    Schön ist sie, die gerechte Welt:
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/online-auf-kuba-jeden-sonntag-neues-internet-14893660.html

    • Meier, Meyer? Sollten Sie etwa mich gemeint haben, FJ45?
      So wie Sie über die Börse zu denken scheinen, glauben Sie vermutlich auch noch an den selbstlosen Bankbeamten, oder?

      Vor 40 Jahren? Vieles von dem unnützen Zeug, das es heute gibt, gab es da noch garnicht. Es gab aber noch die Sozialhilfe statt Hartz-IV und 15,7 % von Armut bedrohter Menschen mit weniger als 40% des Durchschnittseinkommens gab es auch nicht, das ist entsprechend des aktuellen Armutsberichtes Rekord. Und was die Autos betrifft, die es Ihnen ja besonders angetan zu haben scheinen, damals konnte sich sogar ein Lehrling ein gebrauchtes Auto leisten, da kostete eine Blechkiste noch nicht soviel wie eine kleine Eigentumswohnung, so wie heute. Von den Unterhaltskosten mal ganz zu schweigen. Daß heute vor Sozialwohnungen durchaus hochpreisige Autos stehen, liegt auch sicherlich nicht an den üppigen Hartz-IV Bezügen, sondern an der Fehlbelegung der Wohnungen oder an deren kriminellen Bewohnern.

      Aber so ist das halt, wenn man sich mit den eigenen Ergüssen immer nur an der Oberfläche aufhält, so wie bei Steve Jobs oder Mark Zuckerberg. Die leben also von einem Dollar Gehalt? Mann oh Mann!

      Was VW betrifft, so machte der Konzern 2016 einen Gewinn von fast 15 Milliarden Euro, von dem nach Skandal etc. immer noch 7 Milliarden Euro übrig blieben.
      http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volkswagen-hoher-gewinn-2016-a-1136264.html

      Und wenn Sie interessiert, wie sich das im VW konzern in Zahlen darstellt, woher das Geld kommt und wohin es geht, dann lesen Sie mal:
      https://www.volkswagenag.com/presence/startseite/dokumente/Volkswagen_AG_Gesch%C3%A4ftsbericht_2015_de.pdf

      Davon einmal ganz abgesehen, daß die Autos, nicht nur bei VW, generell zu teuer sind, die Mitarbeiter im Automobilbereich überdurchschnittlich gut verdienen, die Rendite für die Aktionäre vergleichsweise üppig ist und die Managergehälter pervers hoch sind, dient das Beispiel doch nur dazu, die Neidfrage anzustoßen. Da aber liegen Sie bei mir falsch, ich gönne auch jedem Linken seinen Porsche und sehe darin keinen Widerspruch.

      Selbstverständlich macht ein Managergehalt den Kohl nicht fett, Sie Schlaumeier, die Masse machts. Hier ein paar Millionen, da ein paar Millionen, die Börse noch mit ein paar Milliarden füttern, Steuern nach Möglichkeit vermeiden usw. usw. Am Ende läppert sich das und da machen ein paar Millionen mehr oder weniger für Kriminelle und Versager wirklich nicht mehr viel aus. Alles nur Einzelfälle, oder? Erinnert Sie das nicht an etwas?! Aber jeder argumentiert eben so, wie es gerade paßt, oder?

      Wissen Sie, mich erinnert das an Millionäre, die ihr gutes Leben auf Kosten der Allgemeinheit dadurch finanzieren, daß das ja alles Firmenausgaben und Repräsentationskosten sind, so daß am Ende nur noch eine Einkommenssteuer von 2.500 Euro pro Jahr übrig bleiben. Wohl dem abhängig Beschäftigten, der sich auch so arm rechnen könnte.

      Und bitte, nehmen Sie mal den kleinen Handwerksmeister oder Einzelhändler, der kaum mehr Einkommen als seine Angestellten erzielt und fragen den mal, was er davon hält. Daß ein ungelernter Schraubensortierer in der Automobilindustrie ein höheres Einkommen hat, das versteht der sicher auch nicht.

      Aber wozu schreibe ich das überhaupt, Sie picken sich punktuell etwas heraus und wollen daran die Welt erklären. Ich kann nur für Sie hoffen, daß Sie selbst wissen, daß es so nicht ist. Obwohl, eigentlich ist mir das auch völlig egal, denn zumindest in einem Punkt stimmen wir völlig überein: Es ist zwecklos.

    • Aber O.M.
      Können sie sich die Liste der Namen die zu lesen und beantworten reine Zeitverschwendung ist, noch immer nicht merken?

      Man entdeckt in deren Beiträgen Volkes Wille, zB dass HartzIV noch gekürzt werden könne, wenn sich jemand davon ein Auto leisten kann.

      Wenn die Baukosten nicht so hoch wären, sollte man wieder in Schuldentürme und Arbeitshäuser investieren.

      Ich finde die Anwesenheit solcher Foristen erheiternd und hilfreich. Man kommt gar nicht erst in die Versuchung sich irgendwelchen Illusionen auf Besserung von irgendwas hinzugeben….


    • Sie haben ja völlig recht, TDV, es ist eigentlich Zeitverschwendung. Ich habe es auch schon in dem Moment bereut, in dem ich die Lesermeinung abgeschickt habe. Es ist halt zwecklos. Irgendwie kommt da immer die Erziehung durch, die Höflichkeit. Der Verdacht, aus Ignoranz und Arroganz nicht zu antworten, soll einfach vermieden werden.

      Andererseits, so wird man immer wieder gezwungen, den eigenen Standpunkt zu überdenken. Und manchmal macht das ja auch wirklich Sinn. Schließlich ist kein Mensch mit Omnipotenz gesegnet, das sollte man nie vergessen.

    • Irrtum!
      @ FJ45
      „Vor 40 jahren standen vor Sozialbauwohnungen kaum Autos.
      Heute , dürfen Sie sich gerne ansehen.
      Strassen sind voll von Fahrzeugen.
      Auch Harz4 Empfänger haben Autos.“

      Das glauben Sie auch nur, weil Sie davon ausgehen, dass die Sozialwohnungen noch Sozialwohnungen sind.

      Das ist z.B. in Hamburg und in Berlin schon längst nicht mehr der Fall. Die ehemaligen Sozialwohnungen sind längst privatisiert worden und werden nach privatwirtschaftlichen Eckdaten an die Wohnungssuchenden vermietet. Die Wohnungen sind vielleicht zum Teil immer noch preiswerter, aber nur, wenn sie sich in einem unbeliebten Stadtteil aka Ghetto befinden.

      Städte wie Hamburg und Berlin halten ein kleineres Kontingent Wohnungen zugänglich für Menschen, die sich in einer Notlage befinden, wenn sie z.B. von einer Räumung bedroht sind oder schon geräumt worden sind. Solche Wohnungen bekommen dann Sozialhilfeempfänger oder ggf. auch Hartz-IV-Empfänger.

      Aber das scheint auch nicht einfach zu sein, weil die Obdachlosenzahlen ständig steigen. Heute kann jeder im prekären Beschäftigungsverhältnis arbeitende Bürger oder Bürgerin in einer deutschen Großstadt in Obdachlosigkeit geraten, wenn er Pech hat.

      Sie schreiben: Diese Menschen besitzen auch noch „ganz andere Sachen“. Der Klassiker auf SPON-Forum ist dann die Erwähnung eines Flachschirm-TV’s. Und wow, einen Computer haben die auch noch.
      Hm, aber man verlangt von denen doch auch, dass sie jede Woche eine gewisse Minimum-Anzahl Bewerbungen schreiben, oder. Und die sollten ordentlich aussehen, nicht wahr. Und wenn sie eine neue Wohnung suchen müssen, weil die aktuelle für das Amt zu teuer oder zu groß ist, müssen sie ebenso jede Woche nach Wohnungen Ausschau halten. Bringen sie keinen Nachweis dafür, werden ihnen die Leistungen gekürzt.

      Tja, wie ist es denn bloß möglich, dass diese Menschen zum Besitz eines modernen TV und eines PC kommen?
      Haben Sie noch nie von Ratenzahlungen gehört? Die monatlichen Ratenzahlungen sind heute extrem niedrig, weil die prekären Massen sonst als Konsumenten wegfallen würden, und das will Otto & Co. sicher nicht, denn an denen verdienen sie nämlich fette Zinsen.

    • @Tamarisque
      Sie haben hoffentlich keine Antwort auf soviel Realität von FJ45 erwartet?

  125. "...die verbleibenden Optionen neu denken ... Wir brauchen Lösungen, und wir schaffen das nur ...
    Zum übrigen weitgehend Zustimmung. Zum obigen jedoch gab es ausdrücklich kein WIR, werter Don Alphonso. Das hat ulF ganz alleine geschafft. Daher gedenke ich nicht, dieses willkürliche Ein- und Ausblenden von Volk und Parlament im untertänigsten Gleichklang zu beantworten. Zumal hier weder Monarchie noch Diktatur ausgerufen wurden. Und ob es den mit 7 Jahrzehnten Verspätung zur Kenntnis gebrachten Kolonialisierten („Wir gehören zusammen.“ tm UvdL) tatsächlich zur Ehre gereicht, sich nun ihrerseits einen „personal Assistent of Enlightenment“ ;-) zu halten, mag jeder für sich entscheiden. Die mir verbliebene Option präferiert vielmehr diese schöne, wenn auch in Vergessenheit zu geraten drohende Tradition der Zusammengehörigkeit von Entscheidung und Verantwortung. Ich meine, schon Kohl wollte unbedingt in die Geschichtsbücher eingehen. Aber gegen die Folgen der einsamst ausgerufenen Willkommenskultur kann selbst er nicht anstinken. Eine entsprechende Erwähnung ulF wäre also mehr als verdient. Dies durch Beihilfe welcher Art auch immer zu schmälern, wäre also schlechthin Frevel, den ich mir niemals erlauben würde.

    Abgesehen davon verdoppelt sich die Bevölkerung Schwarz-Afrikas angeblich alle 20 Jahre. Was mit der von Ihnen präferierten „Schein“-Lösung eher zu Korrekturen nach oben führen dürfte. Es wäre also nichts gewonnen, denn unser aller Ressourcen sind begrenzt. Dies zu ignorieren, indem man schon jetzt mangelversorgte Überbevölkerung auf die Reise schickt, verkleinert das Elend nicht. Es wächst nach. Und welchen Anreiz könnte Lösegeld-Zahlungen in alle Welt auch haben, die Zustände im eigenen Lande zu ändern. Insbesondere, wenn das ein oder andere schmucke Exemplar das Glück haben sollte, dem Don künftig Häppchen kredenzen und womöglich unter seinem hier schon einmal im Nachkriegs-Kontext vorgezeigten Treppen-Stauraum nächtigen zu dürfen. Wobei mir zum Servieren von Häppchen gewisse Szenen aus „Out of Africa“ einfallen. Denn „Msabu“ wurde von ihrem Bediensteten mit den geforderten Hygienemaßnahmen/Handschuhen in der Küche ja leider erst – wenn auch sehr herzerwärmend … schluchz – im Zuge der letzten Mahlzeit beglückt, bevor „Msabu“ zur endgültigen Rückreise wieder nach Dänemark aufbrach.

    Bleibt also abzuwarten, ob Sie derart eigensinniges Personal tatsächlich erfolgreicher zu lenken wüßten. Zumal unter dem berichterstattenden Eindruck von Vodoo-Kult in unseren Breiten. Nicht so wirklich meins. Ich brauche meine Augen noch.

    Daher habe ich mich alternativ verleiten lassen, ein Stündchen dieser Marquise de Sévigné zu widmen wegen Video-Überlänge. Erstaunlich, wieviele Historiker und sonstige Berufene unsere französischen Nachbarn dieser amüsanten wie bedauernswerten Person noch immer widmen. Und mit welcher Begeisterung. Trotz oder gerade wegen all der zwischenzeitlichen Zensurmaßnahmen aus den verschiedensten Reihen heraus. Merci jedenfalls. Schon allein die Gemälde in diesem Video waren den Ausflug wert.

    PS. „Sharing“-taugliche Mohritaten der Sprach-Polizei:
    https://kurier.at/chronik/niederoesterreich/neger-als-familienname-aerger-bei-facebook-und-emails/239.480.327
    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/12/03/mohrenkopf-facebook-sperrt-gruenen-politiker-boris-palmer/

  126. OT zu Le Pen /Meinungsfreiheit
    Den Feudalherren in Brüssel/Strasburg, Paris und Berlin zittert das Herz mit 200 Schlägen/min, scheint es mir.
    Marine Le Pen hat 2015 ein Bild eines gemordeten Engländers gepostet. Das Bild hat sie aus zugänglichen Quellen entnommen und einmal
    weiterverbreitet. Auf Wunsch der Eltern des Toten den Tweet gelöscht.

    Jetzt wird ihr für Verbreitung eines Bildes die parlamentarische Immunität entzogen.

    Ob Le Pen gut für Frankreich und Europa ist? Mehr Schaden als Merkel kann sie doch gar nicht anrichten. Vielleicht kann sie Merkel sogar bremsen. Ich nehme an, die Wahl in Frankreich trägt mehr zur aktuellen geringen Dämpfung der Migration nach Deutschland bei als Afd und CSU zusammen.

  127. Hach klandestiner @ Gast
    das bringt mich auf die Idee, der Kanzlerin flapsig dahingeworfenen Satz aus 2015 hervorzukramen (nicht: hervor zu kramen). Ich réflechierte:
    „Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin, nun sind sie halt da“.
    .
    Ich finde dieser Satz ist es Wert einen geschichtlichen Rückblick zu wagen. Wir denken an Sizilien, 139-132 unter römischer Fuchtel (trotzdem hießen die Gutsbesitzer und ihre Sklaven dort nicht „Farmer“, „Gabellotti“ hießen die, nach dem Gabello=Pacht, die sie an die Lehsherren zu entrichten hatten, Farmer hießen die Schweinstreiber damals in den Südstaaten des heutigen Trumpland-hallo, TDV!).
    .
    Erster Sklavenaufstand, im Jahre 139. Sizilische Weidesklaven, ungleich der Landarbeiter, die in Ketten geschlagen, sich so frei mit ihren Herden bewegen und ähnlich zusammenrotten konnten, auch an Kultplätzen der Herren wie ab den Jahren 2015 n. Ch. die zukünftigen Pflegekräfte und Rentenkassenbediener in imago– und jetzt kommen Sie ins Spiel, verehrte Kommentatoren, beim ausfüllen von Leerstellen (verdammt, ich kann hier keine Kästchen einfügen, also dann…).(…so wie in …………………………………………..)
    .
    Ein Sizilier soll seinen Sklaven auf ihren Wunsch nach Kleidung geantwortet haben, sie sollen doch reisende Bürger überfallen und ihnen die Kleider nehmen. So soll eine gewisse Unsicherheit auf den Straßen entstanden sein. Anscheinend hatte niemand bei der Grenzö…, äääh bei der Tätigung des Spruches daran gedacht, wie klein der Schritt vom Überfall auf Reisende ist bis zum Steuern eines….äääh Angriff auf die Herren und Herr*Innen sein würde…=> hier gedachtes Kästchen bzw. Leerstellen……………………………………………………………………………………
    .
    Eunus hieß ihr Führer, ein Flüchtl….äääh Sklave aus Syrien. Er selbst könne einmal König werden, so erfuhr er im Traum vom Willen der Götter (die inzwischen in seiner ehem. Heimat einen Namenswechsel erfuhren. DdH). Die Herren hatten mit Sel…äääh bei Zaubereien wie Feuerw…äääh Feuerspucken ihren Spaß mit ihm und ließen ihn bei allerlei Gelegenheiten auftreten.
    .
    Zu Eunus kamen zu Treffen in Mosch…, an geheimen Plätzen auch Sklaven besonders grausamer Herren und Herr*Innen und fragten, was wohl die Götter von einer Empörung hielten. „Sofort müßt ihr losschlagen“ …und der Herr die besonders grausame Herr*In getötet. …600, 5000, 10000, zum Schluß sollen es 200000 gewesen sein die nicht regis…äääh sich zusammengerottet hatten und raubten, mordeten und ganze Städte plünderten. Die Verblüffung der Bürger kam ihnen dabei zur Hilfe. An einen Widerstand, außer ballistisch gekonnt und mit hoher Kadenz geworfener Fetische, war nicht zu denken denn Rom hatte sein Militär in der Fremde stehen……
    .
    Wer gewisse Ähnlichkeiten mit heutigen Erscheinungen finden sollte-na, Sie wissen schon…..(DdH)

  128. Wechselnde politisch korrekte Vorschriften
    In Finnland fand eine kritische Diskussion über das finnische Wort neekeri für Neger erst in den 90er Jahren statt, und ab Mitte der 90er Jahre galt das Wort generell als Tabu. Noch in den 80er Jahren fanden die Finnen das Wort nicht respektlos oder herabwürdigend, während der Begriff in Schweden schon in den 70er Jahren kritisch diskutiert wurde und allmählich aus dem Sprachgebrauch verschwand.

    In Deutschland lernte ich also das Wort Schwarzer, nachdem ich mit Neger unangenehmen aufgefallen war. Dann war jenes Wort irgendwann auch wieder unpassend und sollte durch Farbiger ersetzt werden. Irgendwann war das auch nicht mehr rechtens, und man ging zurück zu Schwarzer über. Heute soll Person of Colour, also Farbiger, wieder die Norm sein.

    Es ist ähnlich wie mit den deutschen Wort-Endungen. Zuerst wurde vor Jahren beschlossen, dass man unbedingt die Endungen –innen benutzen sollte. Dann empfahlen manche Feministinnen, diese doch weg zu lassen, und zwar mit der Begründung: Die moderne Frau sei selbstbewusst genug und auf solche kleinlichen Details nicht mehr angewiesen. Vielmehr ginge es um den Beruf als Begriff, wobei das Geschlecht des Ausführenden nebensächlich sei.
    Inzwischen sind die Endungen wieder da.

    Tja, die Menschheit will beschäftigt sein, mit wechselnden Vorschriften, die niemand braucht.

  129. Mut und Tapferkeit der Linken...
    …kann man nicht überschätzen. Hier die neuste heroische Tat:
    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/auto-von-ehefrau-des-afd-politikers-uwe-junge-brennt-aus-14905505.html
    So verteidigt man Demokratie und Rechtsstaat.
    .
    Sarkasmus aus.

    • Wo sie recht haben, haben sie Recht!
      Afghanen oder Syrer bombardieren das geht ja noch, aber Autos anzünden! Beim Führer häötte es…..

    • Solange es nicht TDVs Auto ist,
      bleibt TDV entspannt. Aber mit der Häme ist das so eine Sache. Die ist nur bemüht lustig, bis man selbst an der Reihe ist. (Als sie die Kommunisten holten, schwieg TDV. Er war ja kein Kommunist…)

    • Ha... dem haben wir es aber gegeben....
      Mein Gott, ausser den üblichen Spiessbürger Weisheiten haben sie wirklich nie was anzubieten!

  130. Wortschöpfung
    @BTH
    „Mohritaten“ – köstlich!
    edSE

  131. Sklave nicht gleich Sklave
    Im Jahr 1864 wurden in Costa Rica 2000 Indios ermordet, weil sie sich geweigert hatten, als Sklaven auf den Kautschukfeldern der weißen Herren zu schuften. Der Stamm der Maleku war schon immer ein reiner Kriegerstamm- und so wurden sie nie versklavt und starben lieber.

    Oh wie schön ist Panama, wo die Indios Kolumbiens , wie dieser Teil des Landes Panama einst hieß, als Sklaven gehalten wurden.

    Dass ein paar chinesische Münzen in Nordamerika gefunden wurden, wie unser Gast stolz uebers ein Wissen uns informiert, und die Wikinger auch mal dorthin segelten, sagt nicht das geringste aus über die kulturelle Entwicklung er Ureinwohner, dazu braucht es schon wesentlich mehr als Münzen. Oder als Met.

    Der Satz dieses „Gastes“ hier „Die katholischen Priester waren hin und her gerissen von dem, was sie in der Neuen Welt erlebten und erinnerten daran, dass alle Menschen Ebenbild Gottes sein sollen.“ ist natürlich völlig falsch.

    Die kath. Kirche war hoch irritiert, dass es dort Menschen gab, die in der Bibel nicht erwähnt wurden und so wurde gerätselt, ob das überhaupt Menschen sind. In der Bibel findet sich ein Wort ueber diesen Kontinent und diese Kreaturen, die dort hausten. Also darf es ihn und die Menschen nicht geben. DAS war der Ausgangspunkt. Man kam Anfangs zur Erkenntnis, es sind keine, und darum dürfen sie als Sklaven behandelt und umgebracht werden.

    Wo „wie die Schweine“ nach dem Gold gegiert wurde (Ein Cacique über die Spanier) , da waren die Sklavenhalter nicht weit. Als Belohnung für die blutige Metzelei unter den roten Menschen und für die Vernichtung einer Hochkultur erhielt Hernan Cortez 23.000 so genannter „Lehnsleute“, wie die unterworfenen Sklaven betitelt wurden. Lehnsleute waren Leibeigene, die, zusammen mit ihren Nachkommen, zwei Lebensalter lang „ihrem Herrn“ dienen mussten. Zwei Lebensalter, das waren rund 80 Jahre, wenn man von einer Lebenserwartung von 40 Jahren ausgeht.
    Von 1629 wurde die Zeit auf drei, von 1704 an auf vier Lebensalter erhöht. Das hieß, dass im 18. Jahrhundert noch der Indio sein Leben lassen musste, um zukünftigen Generationen ein bequemes Leben zu gewährleisten.

    Kolumbus brachte die ersten Sklaven nach Spanien, er betätigte sich auf seinen Reisen nur als Sklavenhändler.

    Zwar hieß es noch 1533, die Ureinwohner seien „erledigt“ (Bush lässt grüßen!) Vier Jahre später erließ Papst Paul III. eine Bulle, also einen Rechtsakt, der besagte, dass auch Indios Menschen seien. Das hatte ihnen dann viel geholfen. Per Gesetz in Spanien wurde der rote Mensch 1542 allgemein zum Sklaven erklärt. Daraufhin erhob der Erzbischof seine mahnende Stimme. Dafür wurde er kurzerhand durch den Landesgouverneur ermordet.
    Der Sklavenhandel der Indios wurde durch die Kirche erst im 16. Jahrhundert verboten.

    Man muss unterscheiden zwischen Arbeitssklaven, die dazu dienten, alle Tätigkeiten auszuüben, die ihnen befohlen wurde.

    Und zwischen sogenannten Sklaven, die zwar verkauft wurden, aber die in Wirklichkeit Repräsentanten ihres Stammes und stolz darauf waren. Die hatten ein besseres Leben, so wie es Don Alphonso beschrieb.

    Nicht überall, wo „Sklave“ steht ist „Totschuften gemeint.

    Leider mischt „Gast“ den begriff „Sklave“ und die verschiedenen Clans und Stämme Nord- Mittel- und Südamerikas in derartiger Weise bunt zusammen, dass ich mich des Eindrucks nicht verwehre, hier wütet einer aus Prinzip. Nicht alles, was in Wiki steht, ist Wahrheit.

    Der Jaucheschöpfer aus dem Jahr 1903 hätte wohl liebend gerne mit dem Mohren, der den Kaffee einschenkt, getauscht.

    Und noch etwas zur Leibeigenschaft der Sklaven die ja einem Menschen gehörten, noch etwas historisch verbürgtes:

    Frauen waren Eigentum der Cangeicero. Aber sie fühlten sich frei. Zuhause, in der Bürgerlichkeit, mussten sie gehorsam sein, hatten keine Rechte und es gab oft genug Vergewaltigungen. Frauen bei den Cangeicero kamen freiwillig, durften Waffen tragen und mitkämpfen. Und sie gehörte nur einem Cangeicero.
    Der Cangeicero Moreno war der “Cabra” des Lampeao, so etwas wie ein Unter-Anführer. Dessen große Liebe Pancada war gestorben. Also vergewaltigte er Durvina, die alle nur Dada nannten und sie wurde seine neue Frau. Die beiden liebten sich, obwohl Dada vergewaltigt worden war. Sie blieben und lebten ihr ganzes Leben zusammen. Dada starb mit 93 Jahren. Der Cangaceira Moreno mit 100 Jahren im Jahr 2004
    Die Cangeicero waren die Arbeitssklaven des ausgehenden 19. Jahrhunderts in der Bahia Brasiliens. Das Nackenteil des Ochsenjochs nannte man Cangeia, der Cangeicero war also der schuftende Ochse ohne Rechte, mit sehr spärlicher Bezahlung.

    Es ist nicht immer Sklave, wo der Begriff Sklave drauf steht.
    Und es ist nicht immer der Freie, der stolz und edel arbeitet und sein gutes Salär einstreicht.

    Und so mancher Mohr führte ein wesentlich besseres Dasein als der,wie oben erwähnte, Jaucheschöpfer in Berlin oder München.

    • Sklave und Totschuften
      Mich wundert, dass bei diesen vielen Kommentaren zwar mehr oder weniger kenntnisreich über die Geschichte von afrikanischen, indianischen, deutschen und römischen Sklaven und Leibeigenen (und selbst modernen Sklaven) diskutiert wird, aber noch keiner ein Wort zu den Arbeitssklaven der GULAGs geschrieben hat.

      Okay, wundert mich doch nicht so. Die Obsession einiger Kommentatoren, alles Westliche für das Böse in der Welt (früher und heute) verantwortlich zu machen, versperrt natürlich den Blick auf die Grausamkeiten der kommunistischen Gutmenschen.

      Wen es doch interessiert, was Ideologie mit Menschen macht:
      Alexander Solschenizyn „Der Archipel GULAG“ oder, etwas einfacher zu lesen, Wolfgang Ruge „Gelobtes Land“.
      Tja, liebe Salon-Linke, da landen auch gläubige Linke ganz schnell beim Bäumefällen in der Taiga.

    • Ja, richtig!
      Ich frage mich derade, wie Putin es fertigbringt,seine ellenlangen Grenzen zu sichern.Liegt es an der Unwirtlichkeit?

    • Es ist immer eine Frage der Bedingungen. Bietet man Versklavung statt Sozialleistungen, lässt Migration meistens nach.

    • @Stand Your Ground, einfacher Grund, einfache Wirkung
      geschlossene Weltbilder sind so wunderbar, dass sie alternativlos sind. Linke Filterblasen sind daher perfekt gehärtet gegen skeptisches Gerede. Dass in Summe der Sozialismus die wahrscheinlich größte Verbrecherorganisation der Welt ist, geht locker als Randbemerkung zynischer Empiriker durch.

  132. Endlich Trump!
    @ Gast um 06:33 Uhr
    @ kdm
    Weil ich alles, was ich bisher kommentiert habe, im US TV selbst gesehen bzw. gehört habe, muss ich mir keinen langen Film antun. Medien zitiere bzw. verlinke ich nur, wenn sie meine eigene Einschätzung widerspiegeln.

    Was Trumps Antwort auf die Frage über Putin/Killer z.B. betrifft, so teilte ich die Meinung der Medien nicht und habe das entweder hier oder im SPON-Forum auch entsprechend kommentiert. Ich meinte damals, dass er ausnahmsweise in dem Fall ehrlich geantwortet hatte, und das fand ich nicht schlecht. Mehr habe ich da nicht hinein gelesen.

    Ansonsten ist das Interesse an Trump etwas aus dem Visier, nachdem ich seine erste offizielle Rede zu „State of the Nation“ live verfolgte. Ich bin dabei eingeschlagen und dachte, so provokativ war sie wohl nicht. Dann las ich am darauffolgenden Tag, wie die Medien die Kleidung von Melania und Ivanka Trump kritisierten und fand das überflüssig und ungerecht. Melania Trump trug ein phantastisches schwarzes Kostüm mit unauffälligen Paljetten. An den Paljetten wurde gemäkelt, in die Farbe wurde alles Mögliche hineinprojiziert. Ivanka Trumps Kleid zeigte eine freie Schulter, das Kleid war rot, und das war angeblich unpassend. Das sei wie bei Dallas oder Denver. Sach ich doch! Aber ich finde es nicht schlecht.

    Ich solidarisiere mich mit attraktiven, schönen Frauen, sobald an ihnen herumgemäkelt wird, obwohl sie toll aussehen. Das ist für mich Neid. Weil ich mich mit den beiden Frauen jetzt sympathisiere, bin ich momentan nicht so zornig auf den Ehemann und Vater, obwohl meine politische Meinung über ihn bleibt.

    • Titel eingeben
      Der Link zu kenfm ist deswegen so interessant, weil der dort mal eine ganze Reihe solcher völlig normaler Äusserungen von Traump im O-Ton bringt….
      Das Thema ist ja auch nicht pro oder contra Trump, sondern die permanenten Versuche der Lügenpresse die Leser zu manipulieren!

      https://kenfm.de/me-myself-and-media-31

  133. OT - YXEinzelfall ist mal wieder bei Twitter gesperrt
    da fehlen einem die Worte.

    • XY Einzelfall ...
      … ist auch bei Facebook nicht mehr zu erreichen.

      Auf den WordPress-Blog kommt man noch, der letzte Beitrag ist aber schon etwas länger her.

  134. Erdogan mag kein sympathischer Bursche sein,
    mit der Inhaftierung des Deutschenhassers Yücel wollte er uns aber wohl nur einen Gefallen tun.

    Erinnern wir uns, Yücel wünscht uns Deutschen den Tod: „der baldige Abgang der Deutschen ist Völkersterben von seiner schönsten Seite“ (D. Yücel).

    Erdogans Gestus wird leider nicht gut verstanden, war aber sicher gut gemeint. Und unter uns: Jeder Tag, an dem Yücel schweigt, ist ein Tag mit weniger Hass, weniger bestialischem Rassismus, weniger Vernichtungswunsch gegen Deutsche.

    • Ja, man sollte einfach alle einsperren, die etwas gegen Deutschland sagen.
      Oder am besten von ausländischen Despoten einsperren lassen, dann fühlt man sich nicht so dreckig. Schliesslich kann man „Dann geht doch rüber“ heute nicht mehr sagen – schon schade, nicht wahr?

      Bah …

      Thorsten Haupts

    • Titel eingeben
      Also den Yücel-Artikel, den Sie da zitieren, habe ich meiner Erinnerung nach damals auch gelesen…und ich als jemand, der weit rechts steht, fand ihn nicht sooooo schlimm. Yücel kommt eben aus der „antideutschen“ Ecke, man muss ihm aber zugute halten, dass er auch türkischen Nationalismus und Islamismus ablehnt. Und zumindest manchmal waren seine Artikel (in der taz, damals habe ich ihn ab und zu gelesen) auch lesbar, da gibt es viel Schlimmeres.
      So oder so, die Vorwürfe gegen ihn in der Türkei sind doch offenkundig rechtsstaatlich nicht ernst zu nehmen…die Türkei muss angesichts dieser Vorgänge endlich unter Druck gesetzt werden.

    • Herr Yücel
      hat es schwer, so mit seinen
      zwei Pässen. Einen von den unlustigen Deutschen und noch
      einen von den spassbefreiten
      Türken.
      Das setzt der journalistischen Narrenfreiheit enge Grenzen.

    • "Etwas" gegen Deutschland?
      Hauptilein, lesen Sie noch mal genau. Die „hässliche deutsche Sprache“ (Yücel) beherrschen Sie in Anfängen ja wohl. Yücel will sie ausrotten, also etwas Tempo dabei.

    • Titel eingeben
      „etwas gegen Deutschland sagen“ ist DAS nicht mehr, Herr Haupts, das ist Verachtung und Hass:
      „der baldige Abgang der Deutschen ist Völkersterben von seiner schönsten Seite“

    • Bruhahaha. Grobe Polemik als Ausrottungswunsch zu lesen,
      ist exakt das Kindergartenniveau des intersektionalen, antirassistischen Feminismus. Menschen halt …

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • "Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite" tm D.Yüldi
      Es dürfte entsprechend also kein Problem sein, wenn wir uns schon mal probeweise tot stellen. Denn Y. wußte genau, was er tat, kannte das Risiko und braucht keinen, der ihn auf den Schoß nimmt. Schon gar keine Deutschen, denn „Etwas Besseres als Deutschland findet sich allemal.“ Na also. Klarer Fall von Self-fulfilling prophecy. Der Rest sind Geo-Politische Spielchen, für die man sich instrumentalisieren lassen kann, aber nicht muss.

      Erdogan ist nun mal derzeit in der äußerst komfortablen Situation, dass nicht nur die Großmächte um seine Gunst buhlen. Völlig unabhängig vom Flüchtlings-Deal ist die geostrategische Lage der Türkei auch und gerade für Europa alles andere als vernachlässigbar. Ob einem das paßt oder nicht. Von den Suppen-Köchen um die Vorherrschaft im Nahen Osten abgesehen. Oder auch nicht. Denn Y. ist Mit-Herausgeber der „Jungle World“ und allein der Tenor dort über Deutsche Firmen in Sachen Iran erklärt mir die Rolle der „Welt“ im Fall Y. samt übrigem Rummel bereits hinreichend. Die Wahl der Waffen jedenfalls, mit denen man D in die rechte Ecke zu verfrachten sucht, scheinen schier unerschöpflich.

      http://web.archive.org/web/20170223000542/http://m.taz.de/web/20150625093814/http://www.taz.de/!5114887;m/

    • Sie müssen ihm vielleichtv zugute halten, dass jeder mal Blödsinn schreibt und die taz so eine Dreckproduktion auch wünscht. Solange er einen deutschen Pass hat, muss sich die Regierung für ihn einsetzen und solange er nichts verbrochen hat mit seiner Schreibe, muss man als Journalist zu ihm stehen.

    • "Dreckproduktion"
      @Don Alphonso: „Sie müssen ihm vielleichtv zugute halten, dass jeder mal Blödsinn schreibt und die taz so eine Dreckproduktion auch wünscht.“

      Wenn da nicht noch Y.’s nächster Griff ins Klo gewesen wäre:

      „So etwa die oberkruden Ansichten des leider erfolgreichen Buchautors Thilo S., den man, und das nur in Klammern, auch dann eine lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur nennen darf, wenn man weiß, dass dieser infolge eines Schlaganfalls derart verunstaltet wurde und dem man nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten.“ tm Deniz Yüldiz, wieder in der taz, die dafür zu Recht und mit Erfolg verklagt wurde.

      Unterste Schublade, werter Don Alphonso. Und ob die taz sowas haben will oder nicht: dazu gehören immer noch zwei. Hätten Sie sich dafür hergegeben? Keine 10 Pferde hätten mich dazu bewegen können.

      Whatever. Ich bin dieser Person in keiner Weise zur persönlichen Solidarität verpflichtet, etwa wie die Welt sie fordert und mittlerweile schon in diversen Kreisen nachforscht, wer genau auf erwünschter Linie ist und wer nicht. Auf einem ganz anderen Blatt steht die juristische Bewertung und dafür ist die Judikative zuständig. In diesem Sinne hat der Mann natürlich ein ordentliches Verfahren verdient, keine Frage. Mein Mitgefühl für diese Person allerdings hält sich schwer in Grenzen.

    • Das ist ok. Aber Durchsetzung rechtsstaatlicher Ordnung ist nun mal wichtiger als Geschmacksfragen.

    • @DA, möglicherweise leider nein, denn
      Je mehr der Theatervorhang aufgeht und man die Kulissen sieht, desto schwieriger wird es mit der Unterstützung für Yücel. Anscheinend hat er sich in der Türkei noch rabiater als hier geäußert. Falls die Nachrichten inhaltlich zutreffen, ist die Anklage der türkischen Strafjustiz nicht substanzlos, so wie es dauernd unstellt wird.

      https://www.tagesschau.de/ausland/yuecel-vorwuerfe-101.html

      http://www.anwalt24.de/beitraege-news/fachartikel/yuecel-pirincci-volksverhetzung-n-ein-ueberideologischer-systemvergleich

      „Durch die Verwendung solcher Begriffe, die ja als Fachbezeichnungen für führende Ränge hoheitlicher Streitkräfte von Staaten benutzt zu werden pflegen, wird wohl schon eine gewisse „Legitimierung“ infolge der Wortwahl in den Text hinein gelegt. Der Verfasser neigt dazu, dies im Prinzip nachvollziehen zu können. Zudem kann eine solche Wortwahl auch völkerrechtliche Implikationen zeitigen. Nämlich im Hinblick auf den so genannten „Kombattantenstatus“: Wer diesen inne hat, ist infolge dessen kein „Terrorist“ mehr – sondern eben eine – reguläre – „Kriegspartei“. Und dieser Unterschied kann massive rechtliche Auswirkungen haben – gemäß dem „Kriegsvölkerrecht““

      “ … zur Verdeutlichung: Wie würde es wohl in Deutschland angenommen werden, wenn in einer Publikation in Bezug auf die mutmaßliche Nazi-Terroristin und Hauptangeklagte im NSU-Terrorprozess von einer „Kommandantin“ oder gar einer „Oberbefehlshaberin“ geschrieben würde.“

      Dann wäre noch zu fragen, wie die genaue Ausgestaltung der türkischen Variante des deutschen StGB 129a aussieht. Im Grunde ist Yücel dann mit einem hiesigen IS-Propagandisten vergleichbar.

      “ In der Großen Koalition gibt es ernsthafte Überlegungen, die Sympathiewerbung für Terrorgruppen wieder zu bestrafen. Rot-Grün hatte dies 2002 abgeschafft.“ http://www.taz.de/!5032135/

      Und die türkische Justiz würde rechsstaatlich absolut korrekt agieren.

    • Titel eingeben
      „solange er nichts verbrochen hat mit seiner Schreibe, muss man als Journalist zu ihm stehen.“

      So klar und so richtig, lieber Don.
      Und wenn „wir“ nach diesem Motto alle Blogger und Journalisten aus Saudi-Arabien, China, Rußland, Osteuropa, div. Afrika usw. befreit haben, dann sollten wir unbedingt auch diesem türkischen Kommunazi zu helfen versuchen.
      Schließlich ist er anders als Hunderttausende Opfer in den türkischen Gefängnissen, die meine erdogan-wählenden minderwertigkeits-komplexbelasteten Taxifahrer und Gemüsehändler hier jeden Tag gutheißen, ja geradezu fordern, prominent.
      Und das macht ihn doch zu einem ganz besonderen Aufreger! (selbst der Kommentator ThorHa kann die Tinte nicht mehr halten!)

      Ich kann selbst nicht erklären, warum ich den dringenden Wunsch habe, daß alle Opfer der Türken, deren Namen niemals in der westlichen Presse erschienen sind, vor diesem Yücel freikommen.
      Aber das würde ich mir wünschen.

    • "Durchsetzung rechtsstaatlicher Ordnung ist nun mal wichtiger als Geschmacksfragen."
      Werter Don Alphonso, die Würde des Menschen IST Teil der Rechtstaatlichen Ordnung. Die Taz wurde nicht wegen einer „Geschmacksfrage“ verklagt.

      Wenngleich man natürlich fragen könnte, wie es um die Menschenwürde tatsächlich bestellt ist in einer Welt, die sich in den letzten 70 Jahren von „Kauft nicht bei den Juden!“ zu „Kauft nicht bei den Russen“ und „Wir fliegen nicht mit Israelis“ hin entwickelt hat. Der Berichterstattung nach darf man jedenfalls davon ausgehen, daß Y. in Fragen seiner Haftbedingungen die Würde des Menschen durchaus wieder für sich entdeckt hat.

  135. Titel eingeben
    Otto Meier sagt:
    2. März 2017 um 17:36 Uhr

    Meier, Meyer? Sollten Sie etwa mich gemeint haben, FJ45?
    So wie Sie über die Börse zu denken scheinen, glauben Sie vermutlich auch noch an den selbstlosen Bankbeamten, oder?

    Vor 40 Jahren? Vieles von dem unnützen Zeug, das es heute gibt, gab es da noch garnicht. Es gab aber noch die Sozialhilfe statt Hartz-IV und 15,7 % von Armut bedrohter Menschen mit weniger als 40% des Durchschnittseinkommens gab es auch nicht, das ist entsprechend des aktuellen Armutsberichtes Rekord. Und was die Autos betrifft, die es Ihnen ja besonders angetan zu haben scheinen, damals konnte sich sogar ein Lehrling ein gebrauchtes Auto leisten, da kostete eine Blechkiste noch nicht soviel wie eine kleine Eigentumswohnung, so wie heute. Von den Unterhaltskosten mal ganz zu schweigen. Daß heute vor Sozialwohnungen durchaus hochpreisige Autos stehen, liegt auch sicherlich nicht an den üppigen Hartz-IV Bezügen, sondern an der Fehlbelegung der Wohnungen oder an deren kriminellen Bewohnern.

    Aber so ist das halt, wenn man sich mit den eigenen Ergüssen immer nur an der Oberfläche aufhält, so wie bei Steve Jobs oder Mark Zuckerberg. Die leben also von einem Dollar Gehalt? Mann oh Mann!

    Was VW betrifft, so machte der Konzern 2016 einen Gewinn von fast 15 Milliarden Euro, von dem nach Skandal etc. immer noch 7 Milliarden Euro übrig blieben.
    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volkswagen-hoher-gewinn-2016-a-1136264.html

    Und wenn Sie interessiert, wie sich das im VW konzern in Zahlen darstellt, woher das Geld kommt und wohin es geht, dann lesen Sie mal:
    https://www.volkswagenag.com/presence/startseite/dokumente/Volkswagen_AG_Gesch%C3%A4ftsbericht_2015_de.pdf

    Davon einmal ganz abgesehen, daß die Autos, nicht nur bei VW, generell zu teuer sind, die Mitarbeiter im Automobilbereich überdurchschnittlich gut verdienen, die Rendite für die Aktionäre vergleichsweise üppig ist und die Managergehälter pervers hoch sind, dient das Beispiel doch nur dazu, die Neidfrage anzustoßen. Da aber liegen Sie bei mir falsch, ich gönne auch jedem Linken seinen Porsche und sehe darin keinen Widerspruch.

    Selbstverständlich macht ein Managergehalt den Kohl nicht fett, Sie Schlaumeier, die Masse machts. Hier ein paar Millionen, da ein paar Millionen, die Börse noch mit ein paar Milliarden füttern, Steuern nach Möglichkeit vermeiden usw. usw. Am Ende läppert sich das und da machen ein paar Millionen mehr oder weniger für Kriminelle und Versager wirklich nicht mehr viel aus. Alles nur Einzelfälle, oder? Erinnert Sie das nicht an etwas?! Aber jeder argumentiert eben so, wie es gerade paßt, oder?

    Wissen Sie, mich erinnert das an Millionäre, die ihr gutes Leben auf Kosten der Allgemeinheit dadurch finanzieren, daß das ja alles Firmenausgaben und Repräsentationskosten sind, so daß am Ende nur noch eine Einkommenssteuer von 2.500 Euro pro Jahr übrig bleiben. Wohl dem abhängig Beschäftigten, der sich auch so arm rechnen könnte.

    Und bitte, nehmen Sie mal den kleinen Handwerksmeister oder Einzelhändler, der kaum mehr Einkommen als seine Angestellten erzielt und fragen den mal, was er davon hält. Daß ein ungelernter Schraubensortierer in der Automobilindustrie ein höheres Einkommen hat, das versteht der sicher auch nicht.

    Aber wozu schreibe ich das überhaupt, Sie picken sich punktuell etwas heraus und wollen daran die Welt erklären. Ich kann nur für Sie hoffen, daß Sie selbst wissen, daß es so nicht ist. Obwohl, eigentlich ist mir das auch völlig egal, denn zumindest in einem Punkt stimmen wir völlig überein: Es ist zwecklos.

    Herr Meier,
    Managegehälter zu hoch , auch für mich.
    Was machen wir aber jetzt mit den ganzen Sportlern, Schauspieler die ebenfalls in diesen Regionen herumturnen, zum Teil sogar wesentlcih höher.
    Wo der VW Konzern sein Geld verdient, hatte ich geschrieben. mit den Fahrzeugen/ Fahrzeugmarken die außerhalb des Mutterkonzerns in Wolfsburg hergestellt werden.
    Was kleine Handwerker betrifft, auch diese haben durch den Immobilien Boom im Augenblick Konjunktur, da jammert kaum ein Handwerker.
    Woran der Immo-Boom liegtt, billiges Geld halt. ( Notenbanken Hand in Hand mit der Politik)
    Jobs, Zuckerberg habe ich aufgeführt, um zu zeigen, dass es auch andere Konzernlenker als ex Winterkorn und andere leitende Angestellte in den Konzernen gibt.
    Was zu Firmrmenausgaben gerechnet werden kann, hat der Gesetzgeber festgelegt.
    Dass in diesem komplizierten Steuersystem jede Firma versucht, auch um nicht hinter andere Wettbewerber zurückzufallen, die Steuerlast so gering wie möglich zu halten, auch kein Geheimnis.
    Wer würde dies nicht tun, seine Steuerlast so gering wie möglch zu halten.
    Einfach Steuersysteme gibt es nirgendwo, überall hat die Politik aus unterschiedlichen Beweggründen ihre Hände im Spiel ( geringere Steuern, um z. B.Firmenansiedlungen attraktiv zu machen usw.)
    Steuerwettbewerb halte ich für sinnvoll.

    Über die Höhe der Vergütungen ihrer jeweiligen leitenden Angestellten, sollten die Eigentümer der AG`s bestimmen, nicht die Politik.

    Und zur Börse.
    Vor sog. Bankberatern haben ich -auch hier im Blog- gewarnt.
    Bankberater sind auch nur Verkäufer, wie der Autoverkäufer, Möbelverkäufer usw.
    Auch sie unterliegen gewissen Zwängen ihrer Arbeitgeber, hat sich zwar gebessert, aber Produkte, die ihnen und ihrer Bank nutzen an den Mann/Frau zu bringen ist normal.
    Zur Börse.
    Seit mehr als 35 Jahren bin ich dort unterwegs (vorher nur Rentenmarkt, nebenbei), immer auf eigene Rechnung, ganz, ganz klein angefangen, aber mit viel Arbeit , die weit über einem normalen 8 Stundentag liegen, mein Geld verdient.
    Internet, leicht zugängliche Informationen mit einem Mausklick gab es nicht, man musste eigene Berechnungen anstellen, Firmen miteinander vergleichen und lesen, lesen lesen.
    ( Alle großen Märkte von USA über Europa bis Japan, mehr als 500 Firmen.)
    Heu

    • wer bestimmt denn nun was ????????
      werter freund FJ45, über die höhe der vergütungen in einer AG bestimmt der aufsichtsrat, nicht die eigentümer. wie sich ein aufsichtsrat zusammensetzt, bestimmen die einschlägigen gesetzte, meist sind aber schon mal mindestens 50 % nichteigentümervertreter im aufsichtsrat einsitzend.

      und im übrigen bin ich der meinung, dass die vorstandsgehälter nicht nur bei VW deutlich zu hoch sind. gemessen an dem, was geleistet wird.

  136. Titel eingeben
    noch einnbißchen weiter ( System hatte keine Buchstaben im obigen Text mehr zugelassen.
    Heute kann sich jeder mit ETF`s an den Märkten beteiligen.
    Auch meine Hauptinvest bestehen mitterweile aus ETF`s.
    Börse ist sozial, geht für jeden, auch mit kleinem Geld über z.B. kostengünstige Sparplane für jüngere Semester.
    Bin aber auch weiterhin in einzelnen Firmeninvests untwerwegs, gelernt ist gelernt.

  137. ich
    seh Schwarz….

  138. Titel eingeben
    Herr Meier,
    zu den Zahlen des paritätischen Wohlfahrtsverbands
    Ein Kommentar:
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/arm-und-reich/kommentar-von-wegen-paritaetische-wohlfahrt-14282077.html

    Diese Zahlen werden noch zunehmen.
    a) Einwanderung von Leuten, die nie und nimmer ein höheres Einkommen erzielen können.

    b) auch die Obdachlosenzahlen haben zugenommen, Einwanderung aus osteurop. Ländern, geht ihnen trotz Odachlosigkeit hier besser als in Rumänien oder sonst wo, kann man verstehen.
    c) Politik hat doch alles dafür getan, dass kleinere Einkommen für Energie und Wohnen mehr ausgeben müssen ( energet. Sanierung)


    • Es wäre weniger anstrengend, Sie würden die Antwortfunktion nutzen, FJ45, dann müßte man sich Ihre Beiträge nicht mühsam zusammensuchen.

      Hätten Sie Robert Bosch als Beispiel genannt, das wärs gewesen. Aber Bill Gates und Co., das entbehrt jeder Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft.

      Zur Börse nur soviel, die Börse hat im Sinne eines reinen Aktienhandels durchaus ihren Sinn. Alles andere aber ist reine Zockerei, die letztlich jede sinnvolle Verbindung zwischen Realwirtschaft und Finanzwirtschaft vermissen läßt. Und das auch Sie mit ETFs eine Möglichkeit der Steuergestaltung nutzen, die zwar legal, in meinen Augen aber nicht legitim ist, wissen Sie sicherlich selbst. Geradezu kriminell, nicht auf Sie bezogen, ist es aber, daß sich der Staat aus seiner Verantwortung hinsichtlich einer menschenwürdigen Renten-, nicht Pensionsversorgung stiehlt und die Bürger zu privater auf die Börse gestützte Altersversorgung auffordert. Es scheint, als sei der schwarze Freitag oder die aktuell immer noch anhaltende Finanzdauerkrise nur ein schlechter Traum. Davon mal ganz abgesehen, daß es geradezu zynisch ist, Menschen dieses anzudienen, die finanziell schon so nicht ohne staatliche Alimentierung existieren können. Und wer kein Spielgeld hat, der sollte auch kein Casino besuchen, das endet immer in einem Desaster. Denn am Ende gewinnt im übertragenen Sinne immer nur eine – die Bank. Viele Kleinanleger werden Ihnen das sicherlich gerne bestätigen.

      Was der Rainer Hank da schreibt, kennen wir doch schon aus dem Parteiwechsel von Oskar Lafontaine. Das Aufheulen bestätigt letztlich nur, daß es sich bei solchen Vorfällen um echte Wirkungstreffer handelt, die das Establishment nicht so gern erträgt. Inhaltlich ist das ein eher schwaches Beispiel seiner Schreibkunst, dem ich keinerlei Bedeutung beimesse.

      Was die Zahlen betrifft, hätten Sie besser http://www.faz.net/-gqe-8vgyu zitiert. Dort finden Sie auch die üblichen Relativierungen und Behauptungen neben 330.000 Stromsperren, die sicherlich kein Indiz für Armut darstellen. Ironie AUS. Aber mit den Armutsdefinitionen kennt man sich in der FAZ ja aus, in der vor einigen Monaten vorgerechnet wurde, daß die Deutschen allein aufgrund fiktiver Rentenerwartungen reich und nicht arm sind. Ungefähr so liest sich jetzt auch der Hinweis darauf, daß Studenten ja in Zukunft zu den reicheren Bürgern gehören, weshalb ihre studentische Armut im Grunde keine Armut ist. Entschuldigung, aber wenn ich die Augen außerhalb meines Hauses nicht geschlossen halte, dann sehe ich zunehmende Armut und ihre Anzeichen. Wer das noch ernsthaft bestreiten will, den kann man einfach nicht mehr ernstnehmen.

      Die Migrationsaspekte sind eine ganz andere Frage. Das hat mit der Armut in Deutschland nur insofern zu tun, daß die vorhandene Armut sich noch ausweiten wird, da ja jetzt neue Gründe gefunden werden können, die sowieso zu niedrigen Standards noch weiter zu zu senken. Mal sehen, wie lange das wohl gutgeht.

      Selbstverständlich hätte die Politik es in der Hand, die Rahmenbedingungen zu ändern. Es hätte auch keine Agenda 2010 geben müssen. Aber dazu bräuchte es eine echte Demokratie, keine parlamentarische Scheindemokratie, die zu einem Büttel des Kapitals verkommen ist. Und vor allem bräuchte es Menschen und keine Nutztiere und ihre Herren.

      Dazu noch ein Gag am Rande. Dem türkischen Parlament die Selbstentmachtung vorzuwerfen, selbst aber mittels Paralleljustiz bei CETA und TTIP dasselbe zu beabsichtigen, das ist das, was in diesem Land zum Standard geworden ist. Eine einzige politische Märchenstunde, von den Medien überwiegend wohlgefällig begleitet.

  139. Leibeigene
    „… ganz im Gegensatz zu den damals üblichen christlichen Leibeigenen, die man mitsamt Dörfern und vielen Rechten an Kartentischen verspielte und in Weinkellern versoff.“

    Das mag es gegeben haben. Die Gutsbesitzer, die ihre Sinne beisammen hatten, haben sowas aber wohl bleiben lassen. Leibeigene waren ja Eigentum und nicht gemietet. Und man ist auf längere Sicht gut beraten, Eigentum pfleglich zu behandeln. Die Wertentwicklung einer zufriedenen Hörigen-Schar ist vielversprechender als die von einem Trupp hungernder Elender, die unter Zwang und Gewalt gehalten werden.
    Es ist da ja auch nicht viel anders wie mit Immobilien: Natürlich gibt es Eigentümer, die ihr Haus innerhalb von 10 Jahren total verwohnen und herunterrocken. Bei Mietern kommt das aber deutlich öfter vor.

    So gesehen haben die heutigen Mietsklaven, die oft anonym arbeiten ohne dass sie ihre „Herren“ je zu Gesicht bekommen, fast schlechtere Karten.

    Die Jungs vom Bauarbeiterstrich können nicht hoffen, in den erweiterten Familienkreis ihrer Herrschaften aufgenommen zu werden.

    Die Leibeigenen waren ja auch Schutzbefohlene. Der Herr stand in der Fürsorgepflicht für sie und hatte sie vor Gericht zu vertreten.

    In der Realität wird es bei den Gutsherren dann die ganze Bandbreite zwischen Versagern und Schurken, bis hin zu denen, die ihre Verantwortung wahrnahmen und sich um ihre Leute kümmerten, gegeben haben.

    Nicht, dass ich die Abschaffung der Leibeigenschaft für keinen Fortschritt halte, aber der war womöglich kleiner, als man heute gemeinhin denkt. Das Gemälde schwarz der Absolutismus und weiß die aufgeklärte Moderne, mag ich nicht. Beim näheren Hinsehen verschwimmt das Schwarz und Weiß allzu oft zu Grautönen. Im Grunde genommen haben sich die Menschen nicht so sehr verändert. Es gibt keinen Grund hochmütig auf die Vergangenheit zurückzublicken.

    • Also wenn ich jetzt ehrlich bin ...
      … dann hat die Tatsache, dass mein eigener Ur-Urgroßvater mit seinem kleinen Gutshof in Schlesien bankrott machte, sehr wohl etwas mit seinem Weinkeller zu tun und mit seiner Vorliebe für fröhliche Jagdgesellschaften. Manchmal konnte es da vorkommen, dass die Herren in ausgelassener Stimmung zu später Stunde auf die Terrasse heraustraten und ein Wettschießen auf den Mond veranstalteten. Und dann wunderten sich die Narren, weil der Mond nicht getroffen herab fiel.

      Dieser Lebensstil konnte auf Dauer nicht gut gehen, das gab die Domäne dann doch nicht her. Aber Leibeigene waren dabei nicht im Spiel. Das alles ist jetzt 150 Jahre vergangen und da war die Leibeigenschaft schon lange abgeschafft.

  140. noch eins
    jesses, jetzt hat sich auch der Deutschlandfunk dem Thema „Mohrenstrasse“ angenommen. http://www.deutschlandradiokultur.de/blutvergiessen-in-afrika-deutscher-kolonialismus-kein-thema.976.de.html?dram%3Aarticle_id=380237

  141. Goodnight - ok die Sklaven-Herren oder Herrensklaven osä, sagten Sie weiter oben (=letze Woche ca)
    verhalten sich aber nicht alle gleich.

    Ich fand das eindrücklich, also diese auch in ihren Kreisen wahrgenommene mohrenförmige Diversität der Kriminalitätsrate in Amerika**

    ** Sie kennen doch auch: In America – every man is free/
    To take care of his home and his family*

    *ok Randy Newman (chhhh‘)

    (Ich fand‘ übrigens auch Ihre reiche Erben Geschichte vom Nebentisch interessant).

    Noch was – wg. Gehirncode: Kennen Sie die Schrift „Hommage an Gödel“?
    Falls nicht – der Gockel*** kräht sie aus.

    *** Gockel – sud.*.-deutsch: Guuugl

    * = sudeten

    • Once you realize what a joke everything is, Comedy is the only thing that makes sense.
      @Kief

      Grundlagen:

      Es gab bisher drei Gesellschaftsmodelle:

      Horde/Familie (Stoneage)
      Hierarchie (middle age)
      Funktionale Differenzierung (Moderne)

      Alle drei Modell existieren noch auf unserem Planeten. Und zwar auch nebeneinander.

      Alle drei haben ihren Preis für den einzelnen Menschen.

      Über den der Mensch jammert. Tag und Nacht. Wie auch hier im Blog.

      Weil der Mensch von einem Paradies träumt, welches nicht existiert.

      Wobei der Mensch das gar nicht denkt, weil Menschen nicht denken können. Denken ist eher was von Gehirnen in Verbindung mit Kommunikationssystemen. D.h. das Paradies ist die Einheit der Differenz, welche die Kommunikation immer anstrebt um zu funktionieren. Das Bewusstsein erzeugt die notwendige Illusion, dass der Mensch dieses Paradies als sein Ziel definieren hätten wollen können.

      Nun aber genug, ich muss jetzt zur Arbeit, weil ich Geld verdienen will, um reich zu werden, weil Reichtum ist Paradies. Denke ich….oder mein Bewusstsein … oder die Kommunikation der Moderne, in der der Kapitalismus wesentlicher Bestandteil und folglich nur funktionsfähig, wenn der Sklave nicht mehr jeden Tag mit der Peitsche zur Arbeit gezwungen werden muss, sondern er selbständig an den Sinn und Zweck der maximalen Arbeitsleistung glaubt. Der Trick des Kapitalismus hat die Sklaverei optimiert. Und wir haben es nicht gemerkt. Wir sind die besten Sklaven ever…..und schauen herab auf die Mohren.

      Ein Witz.

      Beifall. Vorhang. Aus.

  142. Titel eingeben
    djangohatnemonatskarte sagt:
    2. März 2017 um 20:48 Uhr

    wer bestimmt denn nun was ????????
    werter freund FJ45, über die höhe der vergütungen in einer AG bestimmt der aufsichtsrat, nicht die eigentümer. wie sich ein aufsichtsrat zusammensetzt, bestimmen die einschlägigen gesetzte, meist sind aber schon mal mindestens 50 % nichteigentümervertreter im aufsichtsrat einsitzend.

    und im übrigen bin ich der meinung, dass die vorstandsgehälter nicht nur bei VW deutlich zu hoch sind. gemessen an dem, was geleistet wird.

    Herr django….
    hatte ja geschrieben:
    Über die Höhe der Vergütungen ihrer jeweiligen leitenden Angestellten, sollten die Eigentümer der AG`s bestimmen, nicht die Politik.
    Betonung liegt auf sollten

    „Auch wird nicht gewürdigt, dass die überwiegende Mehrheit der börsennotierten Aktiengesellschaften mittlerweile auch ohne entsprechenden Zwang ihre Vergütungssysteme auf der Hauptversammlung zu Abstimmung stellt. Und bisher haben im Falle einer Ablehnung – oder auch nur einer größeren Anzahl an Gegenstimmen – die Aufsichtsräte daraus für die Zukunft Konsequenzen gezogen. Bei HeidelbergCement votierten in der Hauptversammlung 2010 rund 54 Prozent der Aktionäre gegen das Vergütungssystem des Unternehmens. Der Aufsichtsrat überarbeitete das System komplett. Ebenfalls im Anschluss an die Hauptversammlung 2010 passte die Deutsche Bank ihr Vergütungssystem nach einer recht knapp ausgefallenen positiven Mehrheitsentscheidung an. “

    http://www.dsw-info.de/DSW-Vorstandsverguetungsstudie.1925.0.html

  143. Buch Hiob: Einsteigen, Aufsteigen, Aussteigen!
    + + Liveticker + + + Live
    ·
    Auf der Barkasse klingelt’s, und die Investitions-Rakete rockt: Alle Menschen haben Geld, außer Ingo, der spielt BIMBO de Luxe (Buy-In-Management-Buy-Out).
    ·
    Von Menschenfischern fangfrisch hingeklatschtes Mohrengemüse in Salzkruste, ist für bewegte »Haut-Kusine«-Plaudertaschen das Neue bärenaufbindende »Syranoia«. Beim letzten Schuss »Nafri-Cola« gebären abgebrochene »Sklavistinnen« den Ethnophaulismus am Kontakt-Bahnhof der Gefühle und …
    ·
    … Anetta Kochones identitätsfressende und reliquette Trigger_no-metrie bilden die Eselsbrücke zu allen Enthauptungs-Altären (agitation education).
    ·
    Merkel! Auf Lendentuchfühlung mit der heiligen Windel bleibt vom trojanischen Ritt zu Palmsonntag nur die Losung des Esels. (Ach du Kacke!)
    ·
    Und der Mohr-Aal vom das Gerücht:
    Beim Öffnen der Puderdose entsteigt ein anwanzender Prügelknabe, der beim geschulten »peau-a-peau contact« mit seinen »Octopussy-Handys« – nicht nur – die Plündertaschen seiner bunten Pluderhosen abfüllt.

    Da lacht der koloniale Cannibale des »Bastrock«:
    (the truther-truth experts-expert)

    Grüße aus Bimbo ▸ Bimbo (Stadt) – Wikipedia
    der Stadt in einem Land mit 5 Kindern pro Frau
    ·
    Grüße aus Mexiko ▸ https://de.wikipedia.org/wiki/Grupo_Bimbo
    das Land mit Zäunen u. Mauern an der Grenze zu Guatemala
    ·
    Grüße vom der Bimbo von der Seine:
    Pitti Bimbo Gennaio 2016: il rock chic di Karl Lagerfeld Kids, collezione autunno inverno 2016 2017 (Bimbo [männl. Bambino])
    ·
    Und zum Abschuss:
    ▸ BIMBO Kinderzeitschrift | Sailer Verlag

    P.S.: Die bedeutendste weibliche Sufi-Heilige Rabia al-Adawiyya soll zum Trinken und für ihre rituellen Waschungen einen zerbrochenen Krug, zum Liegen eine alte Schilfrohrmatte und als Kopfkissen einen Flussstein verwendet haben.

  144. Höhrfehler
    Ich hatte mal für kurze Zeit eine Lehrerin. Die kam aus Mo****weiß. Ein Widerspruch in sich, dachte ich damals. Nun schaute ich bei Wiki nach. Nicht Mohrenweiß heißt der Ort im Landkreis Fürstenfeldbruck, aber mehr Landsberg am Lech zu, sondern Moorenweiß. Jetzt werden auch die beiden Rohrkolben im Wappen klar.
    (DdH)

  145. Gewürztraminer sagte 2. März 2017 um 20:58 Uhr
    „Lembach liegt im 67ten Departement“. Naturellement, comment cela pouvait me passer? Bas-Rhin, 67, ((ferme-auberge du Gimbelhof (au nord de Lembach)). Also doch aufkommende Alzheimer.
    .
    Gimpelhof kennen wir. Aber immer trop de public- und mich beim letzten Mal die Blicke des Publikums etwas irritiert hatten, weil die damals kaum 2-jährige Enkelin in der Hitze unbedingt nackisch auftreten wollte. Aber wenn die Eltern nichts sagen….
    .
    Schwäbisch-badische Bäsen und Strussi sagen uns mehr zu. Aber in Verbindung mit einer Wanderung ( hallo Pfalzurlauber aus Sachsen und von der Ruhr !) entlang der Staufferburgen des dort einst kurzfristig minnesingenden Federico II allemal zu empfehlen. Vor allem im Frühling oder Herbst.
    .
    Für den Kriegshistoriker (huuu, der schon wieder mit seinem Barrassch….): Während des „drôle de guerre“, Sept. 1939-Mai 1940 war die ferme du Gimbelhof Basislager des 28e BCA (bataillon de chasseurs alpins). => auch für mitlesende Ostmärker interessant, da dieses Bataillon 1952/53 zu den „Forces d´occupation en Autriche“ gehörte.
    .
    Und die @ Frau Simon hat sich auch wieder eingeklinkt. Ich dachte schon, die hätte jemand aus dem Forum vergrault.
    (DdH)

    • Nein DdH, sind doch alle sehr lieb zu mir
      ich lese mit, habe meinen Senf abgegeben, mache zwischendurch doch noch etwas anderes, auch wenn das vielleicht nicht immer so scheinen mag.

      Nun frage ich mich, was der Blödsinn bei Twitter und FB mit XYEinzelfall soll, die Versuche, die Gruppe in die rechte Ecke zu schieben, gehen ja schon lang und nun hat man sie mal wieder mundtot gemacht. Dabei ist das für mich so ziemlich die einzige Quelle, bei der man von Übergriffen noch nicht so lange hier Lebender liest.

      Aber nun hat ja auch ein Gericht festgestellt, dass es Klimaskeptikern nicht gestattet ist, anderes als die Regierung zu behaupten. Auf dass die Schellnhubers und wie sie alle heißen, weiterhin heftigst für ein gutes Klima kämpfen können… Wir leben in merkwürdigen Zeiten, die ich nicht für möglich hielt, Nordkorea lässt grüßen.

      Gestern wurden übrigens die Angeklagten freigesprochen, die in Düsseldorf die Halle abfackelten, Sie erinnern sich? Es gab keinen Schokopudding und dann war ja auch noch Ramadan, wie auch immer, die Zeugen waren etwas in der Erinnerung gestört oder gar nicht aufzufinden und alle durften lachend das Gericht verlassen. Die Halle ist längst abgeräumt, die Polizei will versuchen, noch Hinweise zu finden, 10 Millionen Euro sind zum Teufel. Eine Haftentschädigung soll es aber wohl nicht geben, das sahen selbst die Anwälte der unschuldigen Lämmer ein.
      Der Gerechtigkeit wurde nicht Genüge getan, aber wo wird es das schon.

    • Frau Simon
      „nun hat ja auch ein Gericht festgestellt, dass es Klimaskeptikern nicht gestattet ist, anderes als die Regierung zu behaupten.“
      Haben Sie dazu schon den recht grundsätzlichen Artikel von Alexander Kissler im Cicero gelesen? Lohnt sich! Kissler wirft dem Regime „Metaphysik statt Politik“ vor:
      http://cicero.de/berliner-republik/gerichtsurteil-der-staat-soll-wahrheitsagentur-sein
      mit gutem Gruß PF

    • Nobody can be everybody’s darling
      Bitte verwechseln Sie doch die beliebte Renate Simon nicht mit mir.
      Ich sollte doch rausgeekelt werden. Das versuchen manche von Anfang an. Außerdem hatte ich die letzten Tage netten Austausch mit Frau Simon, also war sie gar nicht weg.

      Ne, ne, so leicht werden Sie mich nicht los. Ich erscheine vielleicht dünnhäutig, was hauptsächlich an meiner Krankheit liegt, aber langfristig besitze ich die finnische Eigenschaft „sisu“, und die bedeutet so etwas wie „jetzt erst recht“.

    • Einzelfälle
      @Renate Simon: „Nein DdH, sind doch alle sehr lieb zu mir“

      Zumindest habe ich (auch) Sie gestern tatkräftig auf dem Mutterschiff unterstützt. Und diesen Herrn D.D. ein zweites Mal gefressen in kürzester Zeit. Aber was soll’s, der Tag wird kommen, an dem er das ganze nochmal aus eigener Betroffenheit heraus beurteilen darf. Daran kommen ja nur die allerwenigsten von uns vorbei.

      „Nun frage ich mich, was der Blödsinn bei Twitter und FB mit XYEinzelfall soll, die Versuche, die Gruppe in die rechte Ecke zu schieben, gehen ja schon lang und nun hat man sie mal wieder mundtot gemacht. Dabei ist das für mich so ziemlich die einzige Quelle, bei der man von Übergriffen noch nicht so lange hier Lebender liest.“

      Bei fb und twitter bin ich nicht und daß diese Datei hier nur via G++gle abrufbar ist, behagt mir auch nicht https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1_rNT3k2ZXB-f9z-2nSFMIBQKXCs.
      Entsprechend führen Massen von Leuten lange vor Existenz dieser Dateien eigene Sammlungen. Löschsicher. Quellen gibt’s wirklich hinreichend. Den letzten „Einzelfall“ aus heutiger Presse finden Sie hier:

      „Die Staatsanwaltschaft Osnabrück erhebt Mordanklage gegen einen 18-jährigen somalischen Asylbewerber. Er soll im Oktober 2016 in einem Seniorenstift in Neuenhaus eine 87-jährige Rentnerin ermordet haben. Das Opfer erstickte an seinem eigenen Blut. Zuvor soll sich der 18-Jährige am demenzkranken Ehemann der Frau sexuell vergangen haben.“
      http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/neuenhaus-seniorin-87-im-altenheim-totgetreten-staatsanwaltschaft-erhebt-mordanklage-gegen-somalier-18-a2061845.html

      Den jungen Leuten in meinem Clan habe ich jedenfalls schon Ende 2015 geraten, ihre 7 Sachen zu packen. Und neben vielen anderen wandern auch die Millionäre gerade massenhaft aus. Die Basis derer, die das ganze hier zu finanzieren haben, wird also zwangsläufig immer kleiner.

    • Klar habe ich Kissler gelesen
      wir haben wirklich postfaktische oder was auch immer für Zeiten, zumal ich davon ausgehe, dass die Kanzlerin von Physik ungefähr soviel Ahnung hat wie ich, also keine. Denn was man so liest, kam es im Studium weniger auf Physik denn auf das hohe Lied des Sozialismus an und das konnte sie wohl sehr gut. Aber Physik…

      Was mich maßlos stört ist, dass sich nun auch noch Richter dafür hergeben, die Meinungsfreiheit einzuschränken. Ich glaube nicht an den Klimawandel, wie er uns vorgekaut wird, das Klima wandelt sich ständig, ob mit oder ohne uns, welchen Einfluss der Mensch da haben soll, kann niemand konkret und wissenschaftlich haltbar sagen.

      Was man wohl sagen kann ist, wenn die Phlegräischen Felder meinen, hochgehen zu müssen, dann wird es ziemlich duster für uns alle. Dann können wir von einer Klimakatastrophe reden.
      http://www.krone.at/wissen/vor-diesem-supervulkan-nahe-neapel-zittert-europa-ausbruch-moeglich-story-557028

      Dagegen war der Eijadingsbumsköttel ein Witz.

      @Liebste Tamarisque

      Wo ist Ihr Humor, den Sie doch zweifelsfrei haben, denn nicht überall, wo Simon draufsteht, ist auch Tamarisque drin.
      Was macht der Laptop, schon win7 drauf oder lassen Sie sich weiter ausspionieren?
      Übrigens kann ich zum neuen Thema Milo und Laura des Don absolut nichts sagen, Sie sind wieder dran ;-)

    • Ach Sie waren das gestern, Buxtehude
      danke, gerade bei dem Thema und solchen Kommentaren wie dem von DD könnte ich wirklich ungemütlich werden. Diese religiöse Verlogenheit, die ich auch dem EKD-Schneider attestiere, geht mir echt auf den Senkel. Frau Schneider sagte im Nachtcafe nach ihrer Genesung, sie hätte nicht in die Schweiz gemusst, ihr hätten dann Ärzte vor Ort geholfen… Das ist wie Wasser predigen und Wein saufen. Da kräuseln sich bei mir sämtliche Nackenhaare und noch einige mehr.
      Ich fand in der Debatte 2015 Peter Hinze ganz erstaunlich, nun ja, er hat gewusst, warum er diese Haltung eingenommen hatte, wir wussten es noch nicht.

      Zu XYEinzelfall, ein Hinweis hier führt zu WordPress und der dortigen Seite von XY, https://xyeinzelfall.wordpress.com/ Sicherheitsprobleme. Nun denn, ich werde weiter die Twitterseite https://twitter.com/xyeinzelfall?lang=de täglich mit auflaufen haben und nachsehen. Selbst Buch zu führen, habe ich schnell aufgegeben, man wird ja verrückt dabei. Ich bin übrigens auch nicht social unterwegs, ist mir zu blöd.

      Auswandernde Millionäre; ich hörte vom polnischen Bekannten, er hat in der Kundschaft eine der 100 reichsten Familien, die haben gerechnet, was ein Auswandern in die USA kosten würde. Viel zu viele Steuern gleich bei der Einreise aufs mitgebrachte Kapital. Das rechne sich nicht, also bleiben die Söhne hier.

      Die Frage, wer das mal bezahlen soll, ist gut. Schulz predigt nun soziale Wohltaten, aber auch die müssten ja bezahlt werden, vom Himmel kommt der Segen noch immer nicht, sonst hätte ich doch längst dran teil.


    • Liebe Renate Simon, sorry, aber ich kann direkte Anfeindungen, wie vor einigen Tagen geschehen, nicht mit Humor nehmen. Ich kann darüber höchstens lachen, aber das ist kein freundliches Gelächter.

      Dass der Support beendet wird, wurde schon vor einigen Jahre angekündigt, jetzt gibt es aktuelle Meldungen, laut welchen es bald damit zu Ende geht.
      Das ist der Grund für mich. Es wird nur noch eine MS Software geben, take it or leave it.

    • "Wasser predigen und Wein saufen"
      That’s it, Frau Simon. Ich war monatelang täglich für Stunden auf den verschiedensten Krks- und Reha-Stationen zu Gast. Bis auf die Intensiv, die war vorbildlich. Der Rest: Horror. Reicht für 3 Leben. Und keine Hilfe. Nirgends. Ganz im Gegenteil.

      Claus Fussek habe ich daher nichts hinzuzufügen, wenn er feststellt:

      „In Deutschland ist die Würde des Menschen altersabhängig. Das behaupte ich. Die meisten Pflegeheime und Krankenhäuser sind weitgehend rechtsfreie Räume. Der Staatsanwalt ist hier nicht tätig.“

      http://www.deutschlandradiokultur.de/pflegeexperte-claus-fussek-die-wuerde-des-menschen-ist.990.de.html?dram:article_id=306062

      Lassen wir uns also nix erzählen von Realitätsverweigerern. Wir machen unser Ding und gut is.

      Liebe Grüße

  146. .
    Nachdenken über > Opfer des Feudalismus.
    Über den Zerfall und den neuen Souverän.
    (lat. superanus ‚über allem stehend‘)

    „Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet.“
    Es haben nun Krawallschachteln C. Schmids Begriff gekapert.

    Das passiert, wenn eine Einzelperson im wesentlichen
    unkontrolliert ihre Macht hintenherum ausübt und sich
    Beschränkungen nicht unterworfen fühlt.

    Nun – wir müssen die Konsequenzen tragen,
    d.h. uns darüber verständigen, was wir als Gesellschaft eine
    „Störung der Öffentlichen Sicherheit und Ordnung“ nennen
    und was „Toleranz“ bedeutet, bzw. wo sie endet und wie
    man dann weiter leben soll.

    Leider sind aber nicht mehr EINE Gesellschaft.
    Wir zerfallen in „die da“ und „wir anderen“
    Würden Mauern helfen?
    Nur dann, wenn auch Mäßigung und die
    Leichtigkeit des Seins
    bereits miteinander auf Kriegsfuß stehen.

    Wohl dem der mit einem Schutzschirm der inneren
    Resistenz durch die Welt spazieren kann,
    ihn wird die Leichtigkeit des Seins begleiten.

    Musik und Tanz feiern das Leben. Immer noch!
    Sie bringen einen in eine andere Dimension des Seins.

    Nun ist aber Fastenzeit: Zeit um Mäßigung zu üben.

  147. TDV hält wieder Märchenstunde
    „Besteuert aber wird ausgerechnet menschliche Arbeit?“

    Besteuert wird Einkommen, auch das aus dem Eigentum an Robotern und Maschinen. Bevor Sie mit der Abgeltungssteuer kommen: vorher sind die Gewinne, aus denen Dividenden gezahlt werden, bereits mit Gewerbe- und Körperschaftssteuer belastet. In Summe ergibt das auf Dividenden immer den Spitzensteuersatz.

    Dass es für international agierende Konzerne Möglichkeiten gibt, die Steuern zu umgehen, hat nichts mit Ihrer Behauptung, nur menschliche Arbeit werde besteuert, zu tun.

  148. Einige hier haben den türkischen Humor noch nicht recht verstanden.
    Hier eine Nachhilfe:
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gaggenau-rathaus-in-gaggenau-wegen-bombendrohung-geraeumt-a-1137144.html
    Nur Erdogan- und Yücel-Groupies finden das lustig. Ob das reicht?
    .
    Hauptilein, erklären Sie uns Ihr yücelophiles Lachen, es blieb uns selbst leider im Halse stecken.

  149. Zum Schlußfeuerwerk
    „Der Mohr als Stereotyp“: Schlimmste Ausformung des Kolonialismus, der Nickneger in den Kirchen.
    .
    Und wann entschließt sich der eine von den Dreien aus Saba, auch die „Weisen aus dem Morgenland „ genannt (wobei achtsam mit dem „s“ umgegangen werden sollte), zu einer Gesichtsbleiche wie weiland Michael Joseph Jackson? Sehen Sie, der alte Theoderich aus Ravenna sorgte schon zu seiner Zeit politisch korrekt dafür, daß in einem von Dons Radfahr-Zielen, der Chiesa Sant’Apollinare Nuovo in Ravenna, keiner der Könige deutlich sich als Mohr hervorhob. Sollte uns das nicht zu denken geben?
    .
    Aber auch Giotto di Bondone mit seiner „Adorazione dei Magi“ (um 1305) setzte die von Theoderichs Kirchenaustatter aufgenommene Tradition der Bleichgesichter in der Cappella degli Scrovegni in Padua fort.
    .
    Während unser Banlieue-Pfarrer es auch nicht mehr wagt am 6. Januar einen Schwatten auf die Piste zu schicken, mußte ich feststellen, daß es in der westlichen Ostmark (Elmen), Tirol, eine den Heiligen geweihte Kirche gibt, in der einer tiefschwarz und ein zweiter angeschwärzt gezeigt wird. Bemerkenswert ist allerdings, daß er (unser Pfarrer) Mitglieder der Friedensreligion den Dreien untermischt. Ich gehe aber davon aus, daß das Auswahlverfahren in der Schule getroffen wird und die Bereitschaft sich unter die Könige zu mischen, den großzügigen Süßigkeitenspenden geschuldet ist.
    .
    Daß eine fränkische Brauerei sich (noch) erdreistet das Wappen der Nürnberger Patrizierfamilie Tucher von Simmelsdorf zu führen ist g´wiiiieß dem hinlänglich bekannten fränkischen „laissez-faire“, auch unter den Politkorrektbewegten dieses gesegneten Landstriches zu verdanken.
    .
    Und auf die polcor-Neuauflage historischer deutscher Erziehungsliteratur in Form früher Comics werde ich ja wohl nicht mehr hinweisen müssen.
    (DdH)

    • Mancher mohr geniesst nun mal eine Art Denkmalschutz und wer wird denn hier mohrenfeindlich sein?

  150. Mit allen Mitteln
    Der Außenminister der Türkei, Mevlüt Cavusoglu, warnte Deutschland vor Konsequenzen weiterer Auftrittsverbote: „Wenn Sie mit uns arbeiten wollen, müssen Sie lernen, wie Sie sich uns gegenüber zu verhalten haben.“ Die Türkei werde die Behandlung ansonsten „ohne Zögern mit allen Mitteln“ erwidern.
    .
    Mit allen Mitteln. Allen. Bombendrohungen etwa. Aber nicht nur. Bei der Drohung werden es die „Alle-Mittel“-Türken nicht belassen.

    • Jetzt bräuchte man eine Regierung mit Biss anstelle der Lakaien.

    • Welche "Konsequenzen"?
      Entziehen die Türken dann der BRD ihr „Wiederaufbau“-Potenzial?
      Oder weigert sich dann die Türkei, die Wirtschaftsunterstützung anzunehmen, um die sie die BRD gerade angefleht hat?!

      Oder wird es ganz offensichtlich und sie rufen von türkischer Seite zum offenen Krieg in Deutschland auf…

      Leider, um hier zu einem klaren Ergebnis zu kommen, müßten wir die Türkei in aller Deutlichkeit konfrontieren. Das aber kann eine in „Freundschaft durch den völkerverbindenden Flüchtlingspakt“ an den Autokraten gebundene Hilfsautokratin Merkel aber nun wirklich gar nicht…. Das wäre ja mindestens so rassistisch wie die „Deutschen als Köterrasse“ zu bezeichnen (und sich per Gericht bestätigen zu lassen, daß das „nicht rassistisch ist, da ja damit kein einzelner Deutscher angesprochen sei..“ (evidente Logik!).

    • Wer keine Eier hat wird am Nasenring geführt.
      Bombendrohungen … ducken vor Islam Sultan Erdogan und seinen Mufftis …

      Hat Merkel etwa die Schutzgeldzahlungen an die Türkei noch nicht überweisen lassen … oder sie wurden schon wieder erhöht.

      ….

    • Raute mit Biss
      Die Regierung ist deeskalierend mit Nägelbeißen beschäftigt.

    • @Lichtenberg: Ich glaube, so schnell wie sich die Dinge gerade entwickeln
      kann man gar nicht Nägel beissen…

    • Die Drohungen lösten bei mir große Heiterkeit aus
      und ziemliches Kopfschütteln aus, vor allem der Hinweis auf die Meinungsfreiheit und das Recht der freien Rede. Sich als türkischer Gast auf das GG zu berufen… doch, das hat Logik. Gehören wir schon zu denen oder laufen die Verhandlungen noch?

  151. Ob das geht?
    Als ich ein kleines Kind war mit einer noch kleineren Schwester, hatten wir nacheinander drei Hausmâdchen, die auch bei uns wohnten. Erna, Maria und Renate. Sie waren Flüchtlinge aus Ostpreußen.Bei Renate wurde sogar gefensterlt, sie trug nach meiner Erinnerung oft ein ausgeschnittenen Dirndl. Alle drei blieben nur kurz, wurden weggeheiratet – ob das heute auch noch so läuft? Zweifelhaft. Zu der Zeit fiel mir im von Diakonissen geführten Kindergarten auch ein sogenannter Missionsmohr auf, eine aus Holz geschnitzte, farbige Figur, die brav mit dem Kopf nickte, wenn man Pfennige Einsatz, also eine Sparbüchse für die Mission. Habe im ebenfalls von Diakonissen betreuten Kranke nhaus auch.

  152. Das angebliche, ideale, künftige EU- Mitglied Türkei führt sich
    auf, wie der sprichwörtliche Rotz am Ärmel .
    Gleichteitig bietet derlei Betragen aber auch einen Blick in die Zukunft , die dann immer mehr solch ideale Personen an unsere Gestade, und in die Wählerlisten, führt.

    Deutschland braucht wahrlich eine andere Politik, die wird aber nicht nach dem Geschmack der Türkei-Oberen sein, eher im Gegenteil.

    Was in der Realität, erprobt und für nicht durchführbar erkennt, eben nicht geht, geht eben nicht.

    Und dieses Nebeneinander ist nicht, was wir wollen.

    Was die Türken und ähnliche , wollen, müssen sie daheim äußern.

    Pfiad Gott, olle mitanaund ‚ !

    • Ich habe da mal mit einem Bekannten gesprochen:

      https://rebellmarkt.blogger.de/stories/2632233/

      Es ist eher halb so und halb anders, das muss man schon auch sehen. Erdogan hat auch viele Feinde.

    • Das künftige EU-Mitglied Türkei
      Lieber Herr Moser, ich hoffe sehr bei Ihrer Geisteshaltung a bitzeli Aufgeschlossenheit dazu zu finden, dass unsere Aufgabe und ‚Mission‘ darin bestehen sollte als zwei kulturell, historisch und ökonomisch verpflochtene Völker Verständnis füreinander zu zeigen, zu solidarisieren und so die Politiker beiderseiten in ‚Krisen’fällen zu diplomatisch vernünftigen, guten, einvernehmlichen Lösungen zu animieren ja gar zwingen oder fordern… Sie werden ja auch dafür bezahlt. Wenn man in mehreren Kulturen und Religionen zu Hause ist, kann man sich eben leicht zurücklehnen und dies fordern, sei es aus Gründen der Bequemlichkeit :) …

    • Anfangs hat Erdolf mit Gülen ...
      …doch zusammengearbeitet, um die Militärs zu stürzen, die zuvor das Sagen hatten.
      Wenn ich dann noch in Erinnerung habe, dass dt. Minister und Parlamentarier unsere Soldaten, dazu noch in der gemeinsamen Nato, auch nicht besuchen durften…dann gefällt mir die Courage der Kommunen.Unsere Regierung ist ein feiger Haufen.

      Jetzt liest man auch, dass Yücel schon seit Dezember in der dt. Botschaft zugebracht hatte und sich im Februar stellte. Ihm sei dazu geraten worden.

  153. Zur Ehrenrettung des Mohren...
    Die sardische Flagge zeigt 4 Mohren bzw. Mohrenköpfe, symbolisch für die Siege der Aragonesischen Armee gegen die Mauren. San Giorgio erschien in der entscheidenden Schlacht 1096? -so die Legende- auf dem Schlachtfeld und köpfte vier besonders mutige! Prinzen der Mauren.
    Wann und warum die ursprünglichen Augenbinden der maurischen Prinzen als Stirnbänder nach oben verschoben wurden, weiß ich nicht. Dem Wicky traue ich nicht immer…

  154. Wirr
    Entschuldigung, mein Tablet verbessert mich ohne Sinn und Verstand,so kommen manchmal verworrene Sätze zustande. Es schaltet sich oft erst im Moment des Abschicken ein. Warum?Keine Ahnung.

  155. Mores, aber ohne « h »
    „Den Deutschen mores lehren“-will die Türkei. Dazu trouvaille aus meinem Opernführer:
    .
    Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart, Monostatos (Libretto: Emanuel Schikaneder):
    „Nur geschwinde! Nur geschwinde!Ha, hab‘ ich euch noch erwischt? Nur herbei mit Stahl und Eisen; Wart‘, ich will euch Mores weisen….
    .
    Oder Wiki: „Bygott!“ rief der Herr Schulz, „i will euch Mores lehre, ihr donnderschlechtige Strohlkerle.“ („Das Märchen von den Sieben Schwaben“)
    .
    Hatte ich gestern nicht etwas über Sklavenaufstände auf Sizilien geschrieben? Vor 2146 Jahren.
    (DdH)


  156. @ Renate Simon
    Was ist ein XY oder YX Einzelfall?
    Bitte freundlich um Info. Vielen Dank.


    • Einfach mal nach „XY Einzelfall“ googeln. Das ist/war eine Google-Karte, in die Polizeimeldungen aus Lokalzeitungen zu migrantischen Übergriffen eingetragen waren, und das über längere Zeit gesammelt (je 1 Jahr, wenn ich mich erinnere, gab es für 2015 und 2016). Nach Eigenauskunft der Macherinnen (war irgendwo mal verlinkt) ein reines – sehr anstrengendes und unbezahltes – Freizeitprojekt, das durch die Ende 2015 aufkommenden vermehrten solchen Meldungen und ihre stereotype Bewertung als „Einzelfall“ angestoßen wurde.

    • Titel eingeben
      Ein Twitter-Account, der Meldungen über Straftaten durch refugees/Migranten sammelte.
      Anscheinend jetzt wohl abgestellt.

    • Vermutlich selbst offline genommen.

    • Tam, ich verfolge täglich die Meldungen
      die bei Twitter gepostet werden, z.Z. leider eben nicht, man hat wohl interne technische Probleme.

      https://twitter.com/xyeinzelfall?lang=de

      Ich bin übrigens nicht bei Twitter oder FB angemeldet.

      Zum freigesprochenen Schokopuddingangeblichnichtbrandstifter noch die Info, dass man ihn nach dem Prozess vorgestern gleich in Abschiebehaft genommen hat. Nun besagt das ja auch nix bei uns…

      Und zur Türkei hier noch eine Stimme der Linke, gefunden im Standard
      http://derstandard.at/2000053557847/Es-gibt-kein-Auftrittsrecht-fuer-auslaendische-Staatsoberhaeupter


    • @ Colorcraze, Tommy und Renate Simon

      Vielen Dan für die Auskunft. Ich glaube, dass ich auf der Seite schon mal unterwegs war, vor vielen Monaten, habe aber den Namen vergessen.

      Ich verfolge das Presseportal der Hamburger Polizei, auf welchem jede in Hamburg verübte Straftat gemeldet wird. Erschreckende Lektüre.

    • @Tamarisque, Presseportal Hamburg
      Yep.
      Wir sind noch bequemer, können ja auch nicht jedem Fall hinterherweinen (da würden wir nur noch deprimierter).

      Nur: Von Zeit zu Zeit, nachdem die anderen Medien sich mal wieder mit Erfolgsgeschichten überschlagen haben, mit Integration, und auch sonst alles multo bene, Weltspitzenklasse, kein Problem.
      Und wenn dann von den bösen Rechtspopulisten die Rede ist, alles im Griff, alles im Rahmen des GG, u.s.w. ist bei uns der Moment eines kurzen, aber sehr effizienten Zips auf politikversagen dot net.
      Da reicht dann schon der Überblick über die Zusammenfassung („Kompakt“,) also tägliche Dosen von 20 bis 50 Sekunden, um festzustellen, dass alles gerade mal wieder alles andere ist als ‚in Ordnung‘.

      Ich hatte mal Kontakt mit der Redaktion (wenn man das so sagen darf) wegen eines möglichen Fake-News, wo es auch anders hätte sein können.
      Da haben sie sofort geantwortet, und die Meldung entfernt, sich mehrfach entschuldigt, sie wollen null Fakes schrieben sie mir, alles was nicht aus einwandfreier Quelle kommt, hat bei ihnen keine Chance.
      Hat mir gefallen. Und macht noch trauriger oder wütender, wenn man weiss, dass man sich dort um echte Meldungen bemüht. Meldungen an denen die meisten anderen Medien null Interesse haben, weil sie total regional sind, und niemand auch nur ein minimalstes Interesse daran hat.