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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Das grosse Stimmenfasten bei den Grünen

| 792 Lesermeinungen

Wieviel die Fabel von Christus Uns und den Unsern genützt hat, ist bekannt.
Papst Leo X.

Es ist bestes Cabriowetter, ich müsste nur einsteigen, das Dach öffnen, den Motor starten, und mich einreihen in den Corso der Ferraris, alten Porsches und sonstiger Frischluftgefährte, die an diesem Tag des warmen Föhnsturms ins Oberland gekommen sind. Ich könnte den Wagen keck in Tegernsee offen stehen lassen oder zum Achensee hinüber fahren, und dann weiter nach Innsbruck. Zwengs der Gaudi, einfach so, weil es geht. Tatsächlich aber pflücke ich ein Rad von der Kellerwand, zwänge mich in Lycra, und lasse das Auto stehen. Es gibt zu viele, die heute die Luft am See verpesten, ich fahre mit dem Rad Richtung Achenpass.

Denn ich bin überzeigter Radler. Mir muss niemand sagen, dass es für mich, die Umwelt, das Klima und die Zukunft des Planeten besser ist, wenn ich das Auto stehen lasse. Auf dem Rad kommen mir die besten Gedanken, auf dem Rad sehe ich, was andere nicht erkennen, auf dem Rad und am Berg fühle ich die Last meiner irdischen Existenz und bergab die Faust Gottes, die mich schiebt. Ich nehme mir mit dem Rad nur ganz wenig Platz, obwohl es rücksichtslose Typen wie diesen BMW-Fahrer aus der Region südlich von Bonn gibt, die es nicht ertragen, wenn ich an der Ampel in Rottach schneller vom Fleck komme. Typen, die mich und sogar Autos innerorts überholen und an der nächsten Ampel mit ihrer schräg abstellten Dieselkiste absichtlich blockieren, damit ich ja nicht vor ihnen losfahre.

So zahm und mild, so ausgeglichen und entspannt bin ich auf dem Rad, dass ich gar nicht daran denke, ihm bei der Heimfahrt aufzulauern und dann mit dem Cabrio so lang hinten mit Lichthupenorgel 2cm an sein Leasingcombirektum zu brennen, auf dass er irgendwann panisch im Strassengraben landet und lernt, dass man als nur geduldeter Armutsmigrant aus dem Norden so etwas hier nicht macht. Dieser Gedanke liegt mir fern wie Kritik am Feminismus. Ich überlege auch nur ganz kurz, ob ich den anzeigen soll, weil er innerorts mich und ein Auto gleichzeitig überholt hat, einfach um ihm Probleme zu bereiten, und lasse es dann gutmütig bleiben. Das hier ist mein See, da hat er sich nicht aufzuführen wie in seinem Kölner Slumgebiet, denke ich mir einen Moment, aber hinter Rottach biege ich auf eine kleine Strasse ab, auf der ich allein bin. Mit dem Föhnsturm, der mir die kalte Luft aus den Bergen entgegen bläst.

Kein Radler ist hier mehr unterwegs, und hinter Kreuth hat der Winter die Berge noch fest im Griff. Ich peitsche das Rad die langen Kurven hoch. Auf den Bergen sind Orkanböen, hier unten ist es immer noch ein veritabler Sturm, der mir vom Achensee herunter kreischt, aber so ist das eben. Man braucht schon eine gewisse Härte, aber dann geht das, bis zum Rand des Winters und darüber hinaus zu den weiten Schneeflächen, die durch das dünne Asphaltband der Strasse zerschnitten werden. Andere sitzen unten in Wintergärten und schauen auf den schaumbekrönten See. Ich bin überzeugter Radfahrer, Ich kämpfe mich hier hoch bis zu einer Hütte, die Schafskäse und Dinkelvollkornbrot hat. Ich finde es richtig, dass man sich etwas auch gegen den Sturm, die Kälte und den Berg erarbeitet. Dass man in den Muskeln, im Nacken und im Zahnfleisch fühlt, was er bedeutet, sich um das tägliche Brot in all den Gefahren zu schinden.

Man könnte nun denken, dass einer wie ich, mit meiner Einstellung, der Grünste der Grünen wäre. Dass ich das lebe, was die Pfarrer des pseudosäkularen Zeitalters, das Bundesumweltamt und eine theologiestudienabgebrochene ostdeutsche Politikerin mitsamt der grünen Partei wollen: Das Autofasten. Es ist der Versuch von teilweise lutheranischen Ketzern, dem Menschen in Zeiten des materiellen Überflusses alte Riten in neuer Form nahe zu bringen. Sie fordern Verzicht auf Mobilität mit Verbrennungsmotoren, man sollte statt dessen das Auto stehen lassen und anderweitig voran kommen. Entsagung. Selbstkritik. Abtötung des Fleisches. Sich der Privilegien bewusst werden und etwas für die Umwelt tun. Und dabei nicht beachten, dass auch der menschliche Körper so eine Art Verbrennungsmotor mit schlechtem Wirkungsgrad ist, und die erhöhte Kalorienzufuhr und die damit verbundene Landwirtschaft ebenso die Umwelt belastet. Ich bedaure es fast, das zu sagen, aber ein halbwegs sparsames Automobil mit vier Insassen ist pro Person und Kilometer ökonomischer und umweltfreundlicher als meine Radlerei. Trotz echtem Käse von einer kleinen Alm statt dem Ökosiegelzeug, das man woanders als Bio angedreht bekommt.

Nein. Die Antwort ist nein. Ich bin nicht der Grünste der Grünen. Ja, ich fahre viel mit dem Rad, aber von Autofasten und den Grünen halte ich überhaupt nichts. Gerade weil ich viel mit dem Fahrrad fahre und noch gesund und leistungsfähig bin. Ich kann hier das meiste mit dem Rad machen, aber letztes Jahr fuhr ich mit dem Rennrad an den Tegernsee, und wollte ein neu gekauftes MTB in der Nähe von Bad Aibling holen, Auf dem Hinweg wäre ich auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen gewesen. Mit Umsteigen und Warten hätte das im besten Fall vier Stunden gedauert, zusammen mit 40 Minuten Fussmarsch. Ich könnte das noch, andere scheitern an simpleren Aufgaben. Ein älterer Herr hier am Tegernsee durfte wegen einer Sehschwäche nicht mit dem Auto fahren und musste zur Untersuchung ins nächste Krankenhaus. Ich fahre da in weniger als 15 Minuten mit dem Rad hin. Er wäre mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anderthalb Stunden unterwegs gewesen, davon eine halbe Stunde zu Fuss. Mit einem geschwollenen Auge. Ich habe ihn natürlich mit dem Auto gefahren. Aber hier bei uns auf dem Land lernt man auf die ganz harte Tour, was Autofasten bedeuten kann: Es kann einen die Gesundheit kosten. Ich wohne in einer relativ gut ausgebauten Ferienregion. Im Alter kann man hier ganz ohne Auto trotzdem nicht sein. Und es gibt hier auch kein Car Sharing, oder an jeder Ecke einen per App mietbaren Mini, oder Taxis alle paar Minuten. Wer alt ist und über kein Auto verfügen kann, kann hier kaum überleben. Schon gar nicht im Winter.

Autofasten, oder nennen wir das Ungeisteskind der Grünen beim Namen, der Krieg gegen den motorisierten Individualverkehr, ist der Kampf einer urbanen Oberschicht gegen das flache und hügelige Land. Es ist kein Zufall, dass die Grünen genau dort die höchsten Zustimmungswerte haben, wo man das Gras nur vom Rauchen kennt und schon Kitas auf frühsexualisierten Regenbogenfamilienkurs zwingt. Autofasten in den Hochburgen der Grünen hat viel gemein mit dem Fasten in Klöstern des Mittelalters, in denen man den Biber zu einem Fisch umdeklarierte, den man essen durfte, sich mit süssen Mehlspeisen mästete und das Te Deum im Starkbiervollrausch grölte. Es ist leicht, dort mal das Pedelec zu nehmen und sich Abdul in seinem 3er BMW und Anton im Oberland moralisch überlegen zu fühlen. Es ist leicht, dort die Kinder mit dem Lastenrad ein paar Meter zur Kita zu bringen. Zwischen meiner Wohnung und der Kita hier sind zwei Berge mit Rampen, die eine ist 12% und die andere bis 18% steil, und es sind jeweils 80 Höhenmeter. Der urbane, grüne Mensch besucht seinen Dealerfreund mit dem Rad und denkt sich, das war jetzt mal wieder richtig entspannt und ökologisch, und glaubt aus seiner Erfahrung heraus, dass man wirklich mal über die Reduktion des schädlichen Autoverkehrs reden muss. Und über Feinstaub und Fahrverbote. Im ersten Schritt über den guten Willen, wie das Autofasten, und wenn der gute Wille ausbleibt, dann eben mit dem zweiten Schritt und Zwang.

Weshalb wir es in unserer regenreichen Region schon mit dem Dämmzwang und dem Glühbirnenverbot zu tun bekommen haben, und allerorten gerade Kachelöfen per Verordnung stillgelegt werden müssen. Man wählt solche Entscheidungen, die in keinem Wahlprogramm stehen, einfach so mit. Sie kommen dann auf Expertenwunsch mit irgendeiner Richtlinie, und Metzger und Bäcker sterben nicht an der fehlenden Kundschaft, sondern wegen neuer Regeln beim Verbraucherschutz und der Unmöglichkeit, alte Läden entsprechend anzupassen. Das mag in den Städten egal sein, auf dem flachen Land kostet es Lebensqualität und macht die Wege weiter. Dafür braucht man dann ein Auto. Aber da soll man nach Möglichkeit auch fasten, und den Grünen glauben, die zusammen mit Partnern ausgerechnet haben wollen, wie viele Menschen der Abgasskandal das Leben gekostet haben soll – auch hier wiederum in den Städten, denn bei uns auf dem Land ist die Abgasbelastung sehr viel niedriger.

Natürlich wenden sich die Grünen bei ihren Fastenwünschen nicht gegen die Schiffsdiesel, die das Konsumentenkollektiv mit billigen Kleidern aus Fernost beliefert, Natürlich reden sie nicht über die Feinstaubbelastung durch den öffentlichen Nahverkehr des Kollektivs, und auch nicht darüber, dass die Kombination von Lastenrädern und eisigem Winterklima auf der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur beim Fahrunvermögen der sich über ihre Kinder beugenden Mütter nicht gerade gesundheitsfördernd ist. Die Grünen haben eine Vision für das Kollektiv, in der das individuelle Auto aus dem Bereich, den sie kennen, verschwindet. Das geht nun mal am besten mit Verboten, und was es für andere bedeutet, die nicht jeden Bedarf in Laufnähe haben, interessiert sie so sehr wie einen elsässischen Atomkraftwerksbetreiber der Fallout in Richtung Deutschland. Es geht um das Fasten, das ist Bestandteil eines Ritus, eines Glaubens, einer theologischen Verfasstheit einer Gruppe, die kollektiv denkt und handelt. Und dieses Kollektiv gedeiht dort am besten, wo die meisten sind und keinen Widerspruch wollen: In den urbanen Zentren und Medien. Dort, wo man tatsächlich noch die moralische Mehrheit hält. Und genau weiss, was für andere gut und richtig ist, damit das kleine Kollektiv umfassend wird.

Nicht ganz zufällig sind die Umfragewerte der Grünen momentan auch ganz ohne Drogen- und Kindesmissbrauchskandale nicht eben berauschend, und es könnte daran liegen, dass die Partei sich mit ihrer Idealvorstellung des Kollektivs in ihre urbanen Regenbogenbastionen zurückgezogen hat. Vielleicht hat sie inzwischen Angst vor dem, was da draußen, wo ihre Anhänger mit dem Car Sharing hinfahren, passieren mag. Sie meinen es mit ihrer Religion der Liebe zu den Menschen und Frieden mit der Natur doch nur gut, und besonders gut meinen sie es mit den Seelen derer, die sonst der Verdammnis anheim fallen würden, und die ihr Kollektiv retten muss, ob sie wollen oder nicht, ob mit freiem Willen oder mit Berliner Verbotsfeuer und Brüsseler Richtlinienschwert. Dazu hätten sie gern den Segen. Und bekommen doch nur das grosse Zustimmungsfasten für ihre wirklich gut gemeinten Ideen. Schnell huschen sie durch das Land, und hoffen, dass sie es in Berlin ohne grosse Debatten schon durchsetzen werden. Nach der Wahl. Falls wir es ihnen dann noch erlauben sollten, uns im Bundestag zu dienen.

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792 Lesermeinungen

  1. Stimmenfasten
    Sehr geehrter D. A., da Sie in ihrem löblichen Blogbeitrag ganz ohne Hinweis auf Trump auskommen, muss ich die Verbindung zwischen den Grünen und DT herstellen.
    Im Saarland finden, wie allgemein bekannt, demnächst Landtagswahlen statt. Und man glaubt es nicht, aber seit ein paar Tagen haben die Saar-Grünen den D. Trump ganz groß plakatiert, damit er ihnen beim Stimmenfasten helfen kann. Der Text zum Bild heißt: „Die schreiende Wahrheit“

    • Wieviel Prozent haben die Saargrünen bis zum Parlamentsexit?

    • Auf der Kippe
      Laut der letzten verfügbaren Umfrage liegen sie im Saarland auf der 5% Kippe. Da war der Trump aber noch nicht plakatiert, und damit arbeiten sie sich unaufhaltsam an die 4 heran.

    • Und weiter?
      Und was steht unten auf den Plakaten? „Wählt deshalb die schreiende Dummheit“?

  2. Der Trump ist stark in mir
    Genauer gesagt, das Unbehagen gegen Berge von „Red Tape“ wie der Ami sagt. Ob es das Umweltbundesamt ist oder das Robert Koch Institut mit seinen RKI-Richtlinien, die Versicherung oder die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit ihren unsäglichen Plakaten zu Aids, Impfpass und Rauchen.
    Es ist zuviel. Die Kirche mit ihren Landesbischöfen und Regionalbischöfen (Führerprinzip aus den Dreißigern grüßt hier), die „Umwelthilfe“, Greenpeace und die Grünen

    Hej, ich bin ein anständiger Mann der möglichst niemand Unrecht tut. Ja, ich hab 1000PS verteilt auf PKW, doch nutze ich nur jeweils einen und das sehr wenig da ich viel arbeite und wenig Zeit zum fahren habe.

    Ich kann das ganze virtue signalling nicht mehr hören. Auch nicht von REWE die keine Plastiktüten haben, dafür 50 lfd Meter Tiefkühlregal mit Pizza in Plastikfolien in beschichteten Karton und abgepackten, vorgeschnittenen IiiiKäse zwischen Folien.

    Danke Don, Danke für Ihren wortgewaltigen Protest gegen die Verbiter unelegantiarum hunnense.

    • Gern geschehen. Das Schöne ist ja, dass es zurückschlägt und sie daher auch noch glauben, das Richtige zu tun. Man muss sie einfach nur machen lassen.

    • @ Es schlägt zurück und die glauben, das Richtige zu tun
      … und manchmal glauben sie, sogar das infighting unter Ideologen ist Beweis für die Benachteiligung eben dieser Ideologen durch den zurück schlagenden, alten weißen Mann:

      „While no woman gets to dress herself outside of our society’s patriarchal bubble, this example just shows that someone like Emma Watson is going to face an even more impossible standard than many other women.“

      Wer hat denn da irgendwas zu kommentiert außer ein paar selbsternannten Sittenpolizisten aus eben diesem Spektrum, die meinen, sie hätten irgendwem Vorschriften zu machen? Who cares…?

      http://www.bbc.com/news/entertainment-arts-39177510

  3. Frühling
    Wunderschöne Bilder, ein flotter frühlingshafter Stil, sehr angenehm zu lesen.
    Die kleinen Schlenker bringen Freude, unter funzeliger Glühbirne im hochgedämmten Haus (das ebenso viel verbraucht wie ohne den Schnickschnack)…

    Mein Rennrad ist auch schon schnurrend unterwegs und nein, ich bin auch kein Fan der Grünen (mehr). Ich esse gerne gut und damit auch ökologisch, slow food und langsam gewachsenes Fleisch vom Schlachter und gutes Brot vom Bäcker, Eier vom nahen Hof usw. aber diese Verbotspartei hat sich lange von dem enfernt, was mal existenzberechtigend war. Die Reaktion meiner Frau auf die Kitabroschüre der Heinrich Böll Stiftung (der vermutlich im Grabe rotiert, was in seinem Namen verzapft wird), ist nicht mehr zitierbar.
    Als pädophil vorbelastete Partei, die diesen Teil ihrere Geschichte nie richtig aufgearbeitet hat, ist diese sogenannte Partei so unqualifiziert wie nur denkbar, sich zum Thema Frühsexualisierung von Kleinkindern zu äussern.

    In diesem Zusammenhang interessant, wie Europa in Asien gesehen wird, eher mitleidig und mit grossen Unverständnis, während die Emigration von Miilionären aus Europa weg auf Höchststände steigt.

    Zurück bleibt eine zutiefst gespaltende Gesellschaft mit Bergen ungelöster Probleme. Und eine Kanzlerin, die sich vom Sultan vorführen lässt und brav die Raute macht vor dem Hintergrund zweier türkischer Flaggen (und keiner deutschen). Nicht, dass es irgendeinem sich selbst belobigendem sog. Journalisten aufgefallen wäre, die Wirkung dieser Bilder in der Welt ist aber fatal. Da helfen auch die schicken neuen Kitas der Bundeswehr nicht, uns Respekt und Achtung zurückzuholen.

    Meine rote Linie ist wahrscheinlich die Rückkehr der Wehrpflicht kombiniert mit aussen- und sicherheitspolitischem Dilettantismus, auf das Kondolenztelegramm lege ich keinen Wert. Man sollte Kinder und mindestens 10 Jahre echte Arbeit (keine Gewerkschafts-, Verbands oder Politikarbeit) als Voraussetzung für politischen Mandate einführen. Dann gäbe es vielleicht nicht so viele Kamikazepiloten an führenden Stellen und dafür mehr Menschen mit Rückgrat.

    • Danke. Wissen Sie, der witz ist ja, dass sich am Tegernsee die Flüchtlinge, wenn es geht, mit dem Mercedes Taxi herumfahrfen lassen. Die Räder, die sie bekamen, halten sie für unterklassig und pflegen sie auch entsprechend nicht. Aber unsereins soll bittschön aufs Auto verzichten. Und die Grünen kommen einem dann mit Apps daher:

      http://www.twitter.com/ekindeligoez/status/836536466503249920

      Oder mit dem Stadtrad, und zwar indoor.

      http://www.twitter.com/DJanecek/status/836644833569697793

      Ich kann solche Figuren nicht ernst nehmen und will nicht, dass die über mein Schicksal entscheiden können.

    • Unterwerfung Merkels vor Erdogan
      @ Bürger

      Das Foto Merkels beim G 20 Gipfel in China im letzten September vor den beiden großen türkischen Flaggen wurde in der Welt kommentiert, etwa einen Tag lang online auch mit dem passenden Foto dazu. Dies war nach einem Tag jedoch nicht mehr in der ursprünglichen Version zu sehen und wurde dank Selbstzensur ersetzt.

      Auf youtube findet es man noch als Video.

      https://m.youtube.com/watch?v=QO-biVUrivU

      https://www.welt.de/debatte/kommentare/article157950110/Merkel-wirkt-wie-eine-tuerkische-Provinzpolitikerin.html

    • @Bürger
      Das ist meine Rede seit Langem. Für den wahrscheinlichen Fall, dass einer von uns König von Deutschland wird, sollten wir das Wahlgesetz etwa so abändern:

      a. In einem Wahlkreis gewinnt der Kandidat mit den möglichen meisten Stimmen.

      b. Haben sich die meisten Wähler der Stimme enthalten, wird per Zufallsgenerator ein Abgeordneter aus dem Wahlkreis bestimmt. Diese Person muss folgende Merkmale aufweisen:
      – aktives und passives Wahlrecht
      – zwischen 20 und 50 Jahre alt
      – mindestens 2 Kinder
      – keine Transferleistungen bezogen in den letzten 5 Jahren.

      Beamte, DGB, Kirchen, NGOs wären damit aus dem Spiel. Schade, das mit dem Königtum.

    • Titel eingeben
      „Ich kann solche Figuren nicht ernst nehmen und will nicht, dass die über mein Schicksal entscheiden können.“

      Verständlich… da sind Merkel oder Gabriel bzw Schulz schon ganz andere Kaliber?

      Die Grünen sind ein Symptom, nicht die Krankheit.
      Sie haben das mit Trump gemeinsam.

    • @Desperado
      Zu meiner Überraschung hat sich aber auch Theresa May vor kurzem vor diesen beiden türkischen Flaggen mit Erdogan ablichten lassen.

      Die müsste sich ja eigentlich nicht so vorführen lassen.

      Ich begreifs nicht.

      Im besten Fall ist es in etwa die Haltung
      „Lass ihn pubertieren, da stehen wir drüber“.

      Es würde mich interessieren, ob sich westliche Politiker mit Erdogan schon immer vor zwei türkischen Flaggen fotografieren lassen mussten, wir das aber erst jetzt eigenartig finden, oder ob früher Gäste vor ihrer eigenen Landesflagge posieren durften.

      Wenn zweiteres zutrifft, ab wann wechselte die Inszenierung zu zwei Türkei-Flaggen?

    • Hausrecht
      Lieber Bürger,

      Sie beschreiben sehr treffend, was wohl viele Mitbürger (insb. Nicht“journalisten“) ebenso empfunden haben dürften:
      „… eine Kanzlerin, die sich vom Sultan vorführen lässt und brav die Raute macht vor dem Hintergrund zweier türkischer Flaggen (und keiner deutschen).“

      Der TS war das wohl immerhin auch so peinlich, dass sie das auf Erdogans Beistelltisch platzierte winzige deutsche Wimpelchen zum Trost in Großaufnahme einblendete (download.media.tagesschau.de/video/2017/0202/TV-20170202-1705-3701.webm.h264.mp4 ab Sec. 19)

      Mein Kommentar zum entsprechenden Tagesschau-Beitrag fiel dann aber (nein, nicht der Zensur) dem „Hausrecht“ zum Opfer.
      Vgl. dazu die „Die Richtlinien für die Nutzung der Plattform meta.tagesschau.de …“ in den „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der – immerhin ÖR – Tagesschau:
      „Und schließlich ein letztes Wort zum Stichwort Zensur: Wir zensieren nicht. Das könnten nur ein Staat und seine Institutionen. Wir üben aber auf unseren Seiten das Hausrecht aus.“

    • Hier dürfen Sie.

    • "Die Grünen sind ein Symptom, nicht die Krankheit."
      Ja, das denke ich auch. Aber wie ist es mit den grünen Wählern, deren Anzahl zwischen 4% (Saaarl) und 30% (BW) schwankt? Es fällt mir schwer, die (so viele!) Mitbürger dem Symptom zuzuschlagen.

    • Kinder und echte Arbeit?
      Mal im AfD-Programm vorbeischauen, da hatten schlaue Leute schon die gleichen Ideen. Ich denke, einen Baum pflanzen, gehörte noch dazu.

    • @ Sascha Pabst
      Nicht in meinem Universum…

      Es gibt in diesem Lande fünf Einheitsparteien, die von 90% der Bürger mehr oder weniger unterstützt werden, ergo: Auch Grünen Wähler sind ganz einfach nur „normale“ Deutsche.
      In BW hat diese Partei ja nun schon ganz und gar nichts mehr mit „grün“ zu tun und so einen netten alten Herrn, der im Schützenverein MItglied ist, den mag der gute deutsche Staatsbürger halt.
      Vielleicht liegen die 30% ja daran, dass es dort so viele Arbeitsplätze bei Waffenhersteller gibt, die alle aus reiner Dankbarkeit immer wieder grün wählen, weil der Kriegsminister Joschka Kriege ja wieder salonfähig gemacht hat…

    • Mal schauen, wie das nach Kretschmann wird.

    • Titel eingeben
      Sie meinen, wenn er in Berlin hinter Merkel Vize Kanzler wird?

  4. Poder (Betonung auf "e", wobei das "e" etwas langgezogen ist.
    Ich muss ihren Text erst setzen lassen, bevor ich was gescheites dazu sagen kann. Doch das auf jedenfall: Er atmet Freiheit und Grün wie Wald und Wiese, er trägt Luft und Frieden zwischen den Buchstaben, er ist ganz ohne jegliche Gehässigkeit. Und er transportiert Poder, Kraft, die aus sich heraus wirkt. Und nach dem Ende des Lesens hatte ich das Gefühl, „Das ist es“.

    Ja, das ist es. Wie viel Wildnis braucht der Mensch? Ausreichend, um Atmen zu können, um die Luft in Adern und Lungen des Körpers spüren zu dürfen. Und die Erwähnung „Wildnis“ besagt, dass nicht die strenge Ordnung und disziplinierte Sauberkeit das Ziel ist, sondern die Entfaltung in Form von Eigendisziplin. Und das geht nicht auf Befehl, respektive Autoverbot.

    Lieber Don Alphonso, ich weiß nicht wie es den anderen geht, aber ich habe das Gefühl, sie drücken aus, was ich hier schon seit Jahrzehnten empfunden habe. Selbstgewählter Wille zur Natur durch Vernunft, nicht zurück in die Steinzeit, aber auch nicht moralisierendes „du sollst nicht“. Es braucht keinen elektronischen Wegweiser, um im Land umher fahren, jeder Mensch besitzt Mund und Hände um Fragen oder wedeln zu können. Doch sie überfallen unser Land mit Elektrotechnik, anstatt den Einheimischen ansprechen, oder mal aus dem Karren zu steigen. Sogar die Stadttouren wollen sie per Auto durchführen.

    Guter Text den Sie da schrieben, nicht nur vom Inhalt, auch von der Entfernung jeglichen Ärgernisses im Leben her. Respekt.

    • Danke. Es ist halt ein wenig das Gefühl, dass man irgendwie denen, die bestimmen wollen, als Steichelzoo in ihrem Naturbedürfnis gut genug ist, ansinsten aber nach dceren Pfeife tanzen sol – ohne dass sie wirklich wissen, wie das auf dem Land so ist. Woher auch. Und das musste jetzt mal wieder raus.

    • Ebenso wie Sie
      empfand ich diese Lektüre des D.A. und ebenso kann ich Ihre Meinung dazu teilen. Es ist durchaus schön und beglückend selbst bei diesem Thema in einer „Meinungsblase“ zu hocken.

  5. Auf der Suche nach einem Bibelspruch
    fast hier gelandet

    http://www.evangelisch.de/protestantomat

    Das ist wirklich so was von „die-menschen-dort-abholen-wo sie-sind“,
    dass es grauenhaft ist. Bezug? Für mich sind Grüne und Evangelen mittlerweile eins, und wenn sie sich gegenseitig befruchtet haben, wie die Schnecken es machen, dann zu beiderseitigem Nachteil.

    Vor zwei Wochen habe ich mich in der Nähe aufs MTB gehockt und bin zwischen Bruchharsch und Eisplatten oszilliert und das nächste mal fahr ich auch auf der Straße.

    • die Grünen sind das, was man in Bayern als Gscheidhaferl bezeochnet. Leute, die sich geistig überlegen fühlen und meinen, sie könnten andere zutexten. Manchmal muss man sich einarbeiten, wie beim Energieverbrauch des Menschen. Manchmal sind sie aber auch einfach nur borniert und strohdumm. Eine Göring-Eckardt-Partei halt.

    • Gscheidhaferl
      Wir kennen eine Göring-Eckardt und Konsorten samt ihrer Partei nur deswegen, weil ein nennenswerter Anteil unser Mitbürger jahrzehntelang eben diese gewählt haben. Alle, die ich kenne, sind gebildet, viele haben Kinder, keiner ist dümmer als ich und sind intellektuell allesamt in der Lage, zu Ihren werter Don Erkenntnissen selber zu gelangen und taten es doch nicht. Das stimmt mich nicht optimistisch und steigert meine Sympathien zu den Bayern, denn unter denen, die ich kenne, erwärmt sich keine/r für Roth, Künast, G-E oder was ähnliches. Das wiederum lässt mich hoffen, dass wir ein D der zweier Geschwindigkeiten erleben können: Das eine mit den GrünInnen und das andere ohne.

  6. Ich lebe mein Erwachsenenleben in Städten und habe kein Auto ...
    Und nie eines gehabt. Aber ich respektiere sehr, dass es auf dem Land nicht anders geht. Dort ist das Auto überlebenswichtig.

    Vielleicht müsste es das nicht sein. Wenn in den letzten 50 Jahren genügend Geld in den Ausbau des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs geflossen wäre.

    Aber das hat man vor 60 Jahren – aus damals guten Gründen – anders entschieden. Und das Problem bei solchen grossen und grundlegenden Infrastrukturentscheidungen ist, dass sie umzukehren, aufzuheben und durch etwas Neues zu ersetzen Jahrzehnte kostet. Weshalb es auch heute keine tut.

    Und solange das so bleibt, ist für mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung keine Alternative zum Auto erkennbar. Wer dagegen in Hamburg autofastet, tut nicht etwa etwas Gutes für die Umwelt. Er unterlässt nur für einen kleinen Zeitraum das, was er besser die ganzen Jahre schon unterlassen hätte. Denn dort braucht man regulär kein eigenes Fahrzeug. Braucht man ausnahmsweise doch mal eins, leiht man es sich.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Ich frage mich wirklich, wie das in strukturschwachen Regionen wie etwa dem thüringer Wald laufen soll. Ich begreife es nicht. Wie gesagt, schon bei uns ist es schwer, und wir sind ein Vorort von München und eine perfekt organisierte Ferienregion. Aber ich kenne haufenweise Orte, da komme ich nur mit dem Auto oder dem Rad hin. Darunter auch so Saxchen wie beliebte Rodelstrrecken.

    • Autofasten ist ein dummes Wort
      Ja , auf dem Land kann es nerven ohne Auto.
      In der Stadt braucht man Es nicht wirklich.
      Dons Autofasten Klingt mir zu sehr
      nach Zwang.
      Das truebt die Wirkung der abenteuerlichen Berichte seiner Radtouren
      ein wenig.
      Wenn ein Mensch jahrelang fuer jeden meter Weg das Auto verwendet hat,
      der darf sich aus Gruenden der Bewusstseinsvertiefung einer solchen Vokabel bedienen. ..Im Falle einer Verhaltensaenderung.

    • Ich bin natürlich auch für eine Reduktion des autoverkehrs, speziell auf der Kurzstrecke. Aber bitte mit Ratio und nicht auf diese billige, moralische Tour, die sich diese Partei nicht anzumassen hat.

    • We've always defined ourselves by the ability to overcome the impossible.
      Bitte nach vorne schauen:

      Selbstfahrendes Elektromobil.

      Die Lösung für alternde Gesellschaften auf dem Land. Und in der Stadt.

      Period.

    • Ausnahmsweise
      Schön wenn es sich Herr Haupts so einrichten konnte, das er kein Auto benötigt.
      Ich z.B. stelle immer wieder erstaunt fest, wie groß Hamburg tatsächlich ist auch wenn man sich eigentlich nur in der Innenstadt, an der Alster oder am Elb-Strand aufhalten möchte… Von den endlosen Weiten des Hafens mal ganz abgesehen.
      Und ich bitte zu bedenken, das es Menschen gibt, welche sich das nicht aussuchen können, aus gesundheitlichen Gründen auf ein Auto angewiesen sind, ein Boot transportieren müssen oder ganz schnöde dabei helfen eine 1,7 Mio Stadt mit Ware oder Arbeitskraft zu versorgen, die über einen Laptop hinausgeht.
      Die 100.000 Arbeitskräfte, welche jeden Morgen mit dem Auto in die Stadt reinfahren (neben den weiteren 100.000 mit der Bahn), möchte ich ehrlich gesagt auch nicht in der Stadt wohnen haben.
      Speziell Hamburg ist mit den Autos gewachsen. Ich denke ohne Autos müsste sie wieder auf die Größe ohne Autos schrumpfen. Aber das verträgt sich nicht mit dem Motto: Wachsende Stadt und der Immobiliengeilheit von Olaf Scholz.

    • Kleiner halber Einspruch
      […]Ja , auf dem Land kann es nerven ohne Auto. In der Stadt braucht man Es nicht wirklich.[…]

      Ich mache u.a. Workshops http://illumina-chemie.de/cyanotypie-t3305-s4.html die mitunter aufwändiger (Laserdrucker), empfindlich (Glasgräte, Quarzglasplatten) sind und/oder von den Chemikalien her ein gewisses Risiko inne haben (z.B. Dewar mit flüssig Stickstoff für Stickstoffeis).

      Mir hat noch keiner der grün-ökologisch umweltschützenden Fraktion darlegen können wie ich mein Geraffel zu den Veranstaltungsorten bringen kann…besonders wenn es dabei auch auf das Finanzielle ankommt…womit ein Leihauto so gut wie ausscheidet…da sehr oft bei Lagern dann mein Auto als regendichtes Materiallager benutzt wird.

      bombjack

    • @Don Alphonso 21:01 Uhr
      „Ich frage mich wirklich, wie das in strukturschwachen Regionen wie etwa dem thüringer Wald laufen soll.“

      Politischer Aschermittwoch der Grünen in Thüringen mit KGE

      Aluhüte aufsetzen und mit grünen Puscheln wedeln (ab Minute 3:09):

      http://www.ardmediathek.de/tv/MDR-TH%C3%9CRINGEN-JOURNAL/Die-sechste-Jahreszeit/MDR-TH%C3%9CRINGEN/Video?bcastId=7545420&documentId=41096772

      PS: Interessant auch die Vereinnahmung von Silvester in Köln über den großen Bogen Oktoberfest als Frauenthema. So geht Propaganda (oder neudeutsch postfaktisches Argumentieren).

    • @goodnight
      und unter „letztes Ziel“ ist dann die Aussegnungshalle default, oder wie?

    • ÖPNV
      Die meisten Leute haben vermutlich keine Ahnung, was ÖPNV so kostet.

      Selbst in der Stadt mit hoher Taktdichte und hohen Beförderungszahlen ist das ein dickes Verlustgeschäft, das vom Steuerzahler ausgeglichen wird. Und da wird ja auch schon über die hohen Ticketpreise gejammert.

      Will man das Auto auch auf dem Land ersetzen, müsste man ähnlich attraktive Taktdichten und Netze haben. Bei deutlich weniger Fahrgästen und deutlich mehr zu fahrenden Kilometern ist das schlicht nicht zu finanzieren.

      Dazu kommt noch, dass schon an den Rändern der meisten Ballungsgebiete mit dem ÖPNV nichts mehr geht – oder nicht mehr am Abend oder am Wochenende, so dass man doch wieder ein Auto braucht. In der Stadt könnte man da vielleicht noch was machen, aber auf dem Land ist das definitiv ausgeschlossen.

      Leider scheinen Politiker in Berlin den Blick zu verlieren, wie Deutschland aufgebaut ist oder funktioniert.

    • Man jammert halt dann gern über verödete Landstriche. Mehr auch nicht.

    • Zu unserer Streuobstwiese
      fährt auch weder Bus noch Straßenbahn, sondern nur mein Diesel-Fahrzeug mit Allradantrieb und genügend Ladefläche für die Ernte und den Transport der Mähmaschine.

    • Das sind die grossen Sachen, aber es fängt ja schon im Kleinen an.

    • @Goodnight: Selbstfahrendes Elektromobil
      In der Stadt auf jeden Fall! Selbst- und/oder fremdzielprogrammiert und in der Luxusversion sogar mit Sichtfenster.

      Auf dem Land könnte ich mir – für bestimmte Gelegenheiten – auch den Polaris „Ranger EV“ vorstellen. Geladen an der Insel-PV-Anlage. (Gibt’s dafür eigentlich schon ein Steuererhebungskonzept?)

    • Das Rhema Akkuentladung in winterlichen Temperaturen kann bei unseren Schneestürmen wie gestern Nacht auch selbstfahrend tödlich sein.

    • Titel eingeben
      Ich habe und fahre kein Auto seit 17 Jahren. Das geht. Prima.
      Zuvor bin ich 36 Jahre lang gefahren, privat wie beruflich auch in ganz Westeuropa. Als dann die Grenze erst zu Polen dann zur DDR offen war, hab ich nach einer Weile das Auto abgeschafft: es wurde auf Berliner Straßen – und auf Autobahnen sowieso – zu stressig.
      .
      Nun ist der Stress weg.
      Ich muss keine Parkplätze mehr suchen, keine Kratzer in dem schönen alten Mercedes ausbessern (lassen), keine neuen Reifen besorgen, weil jemand beim In-Kreuzberg-parken alle 4 mit einem Messer …

    • In meiner Heimatstadt fahre ich auch praktisch nie. Das letzte Mal, weil ich jemand anderem einen Drucker besorgen musste.

    • Or perhaps we've just forgotten that we are still pioneers.
      Das Problem beim Don ist immer die Statische Perspektive: Er geht vom Ist Zustand aus. In diesem Zustand existiert keine Zukunft. Das ist dann so wie der Kutscher im Jahre 1902 der auf ein Automobil trifft und in diesem stinkenden, lautem Gerät ohne Dach und Kofferraum keine Zukunft sieht.

      Fortschritt wird immer nur sein, wenn man Fortschritt will, d.h. wenn man voranschreitet. Wer die Zukunft des Automobil von einem statischen 2017 betrachtet, der sieht sie nicht, die Zukunft. Der sieht nur die Gegenwart. Aber die Gegenwart der Zukunft ist nicht die Zukunft der Gegenwart.

      Ergo: Erschaffen wir das, was wir wollen: Selbstfahrende, sichere, umweltschonende Fahrzeuge.

    • In den bleiernen 16 Jahren
      des Ziehvaters der heutigen Amtswalterin wurde einmal ein 10 Pfennig-Aufschlag auf die Kraftstoffsteuer eingeführt, zur Förderung des ÖPNV. Gesehen hat davon hier, wo 3 Busse am Tag in die Kreisstadt den ÖPNV darstellen, niemand etwas.
      Wenn die Abgeordneten des BT nicht erscheinen stört das niemand wirklich; wenn ich ohne individuelle Mobilität nicht zur Arbeit komme lande ich ganz schnell bei denen, die der Staat unterhält, und zahle keine Steuern mehr. Dieser Unterschied ist der Kaste, die zwischen Anschlußversorgung und DB-Jahreskarte nicht zu wählen braucht, schlicht nicht mehr bewußt. Darum können solche Vorschläge entstehen.
      Noch rauchen die Schornsteine – nutzen wir die Wahlen.
      M. A. Titz

    • Man sollte den Sommer noch mal geniessen, nach der Wahl kommt das grosse Schröpfen und Plündern, weil sich dann zeigt, wie man sich bei der Migration verrechnet hat, weil das mit den Facharbeitern nicht klappt.

    • @teetrinker
      und ich Dummerle dachte bisher, dass genau für derlei Zuschussgeschäfte wie ÖPNV, Bibliotheken, Schwimmbäder u.v.m., auch auf dem Land, Steuern entrichtet werden.
      Gern wird vergessen, wie allein via Steuergesetzgebung ziemlich allumfassend die Geschicke eines Staates gelenkt werden (können).

    • Viel zu viele Indianer
      und alle wären gerne Häuptling…

      Das grundlegende Problem ist die allmählich immer dichtere Besiedelung, die durch Smartphone und Internet auch noch gefühlt intensiviert wird.

      Früher konnte man in seiner Kirchturmsperspektive schön naiv selig werden; ich denke nur an den Kosmos von Ekel Alfred und seiner Familie in „Ein Herz und eine Seele“.

      Wir sind uns einfach viel bewusster, wie wir uns permanent gegenseitig auf die Zehen treten.

      Daher die ganze Moralin-Schwitzerei.

      WENN nicht die Super-Batterie in einem McGyver-Genieblitz entdeckt werden sollte ( nicht unmöglich – was wäre wenn, wenn die Römer Dampfmaschine oder Verbrennungsmotor erfunden hätten?) – wird die Elektromobilität an den Grenzen der Akkutechnik scheitern müssen.

      Aber vielleicht ist eine statische, nur noch mit dem Bildschirm reisende Gesellschaft erstrebenswert?

      Die Rohstoffe für einen Tesla-Golf müssen erst mal ausgebuddelt werden – ganz Afrika ein chinesisch und clanbeherrschtes Loch. Logischer wäre ein Twike-ähnliches überdachtes Fahrrad mit 50 km Radius und zügiger Auflademöglichkeit; vielleicht noch mit einem Mini-Range Extender, wenn es sein muss.

      Das E-Auto genauso zu bauen, wie ein Normales ist ressourcentechnisch Wahnsinn.

      Ich fürchte, vor uns liegt eine Epoche neuer Regionalisierung im Kampf um diese Ressourcen.

      Und alle Indianer kennen wieder eine Fahne und einen Häuptling.

  7. Genau so ist es nicht nur
    Bei Ihnen….das gilt für die Region Mecklenburg Vorpommern ganz genauso…
    Da möchte ich die grünen Weltverbesserer erleben,wie sie im Alter für eine Untersuchung 1,5 Stunden, wohlgemerkt einfache Fahrt unterwegs sind. Natürlich sollte sie kommen, die blaue Plakette ist der Werte Bewohner und Nutzer eines Dieselfahrzeugs aus den umliegenden Städten Rostock, Berlin und vielleicht Schwerin verbannt. Es lebe der Online Handel und das Internet…das in unserer Region leider weiße Flecken aufweist…
    Das alles ist dem elitären Grünen Weltverbesserer egal.
    Volle Zustimmung bzgl. Ihrem Artikel OnkelDon

    • Gern geschehen. Ich kann mich da auch nur wundern. Die einzige alternative ist, in die Stadt zu ziehen und ein paar grüne Fusselhipster nach Lichtenberg zu entgentrifizieren.


    • Nix Lichtenberg, das hat gute ÖPNV-Anbindung. Fürstenwalde oder noch weiter!

    • ÖPNV ist geil!
      Zumindest in München, wo für drei S-Bahn-Stationen auf einer schon bestehenden Streckenführung 3,8 Mrd. (Milliarden oder 3800 Millionen) Euro veranschlagt sind. Aber dann kein Geld mehr da für nix. Eingleisige Bahnstrecken wie die in der Nähe von Bad Aibling, wo voriges Jahr das fürchterliche Unglück passierte: nix. Elektrifizierung von Strecken, wo noch mit Diesel gefahren werden muß (ich selber habe nichts gegen Diesel): nix. Da muß dann einer von außerhalb halt erst mitten in die Stadt hineinfahren, um dort wieder in die Gegenrichtung umzusteigen. Arg viele können aber die z.T. weiten Anfahrten nicht mit dem Fahrrad bewältigen.
      Wie gesagt: Für drei (3!) Stationen wollen Stadt, Land, Bund 3,8Mrd.€ ausgeben (bis 2030 werden’s dann, Inflation hin, Inflation her, wohl eher doppelt soviel sein. Und wehe, es sitzen Planer des Eisenbahnbundesamts oder gar des Berliner Flughafens am Schreibtisch!

  8. O'zapft ist, das Radeln des DA
    Kapier ich nicht:
    “ aber letztes Jahr fuhr ich mit dem Rennrad an den Tegernsee, und wollte ein neu gekauftes MTB in der Nähe von Bad Aibling holen,“

    Die Thules, die Sie da abgelichtet haben, fahren alle ins Zillertal. So brauchen sie kein Bapperl. Daher finde ich, wir sollten ein Bapperl für die Durchfahrt anschaffen, denn das ist am Wochenende schon arg belastend für uns hier, und wer Geld für Wintersport hat, kann auch ein Bapperl kaufen. Große Sparfüchse: Holländer.

    Die Grünen als Religionsvorstellung ohne Gott, das heißt die Götter wollen die Grünen sein. Gut dargestellt.

    Tolle Bilder, wie immer, danke.

    • Ich hatte kein Auto am Tegernsee und hätte mit den Öffentlichen fahren müssen.

      Ich finde, man sollte die Mangfallbrücke als Zugbrücke umbauen. Wer nur durchrasen will, schwimmt nach Rosenheim.

    • Die Grünen als Religionsvorstellung ohne Gott, mit dieser pomadigen Domestikenmentalität?
      Dank der politischen, historischen, selbstgefälligen und pomadischen Ignoranz der länger hier lebenden fragt niemand nach den wahren Motiven für die Politik der Grünen! Sie suchen den Sinn, finden den Wahn, aber keine rationale Erklärung. Dabei ist es so einfach! Wem nützt diese abgehobene, ahnungslose, einfältige, weltabgewandte, wirklichkeitsfremde, weltentrückte Politik?
      Napoleon kannte seine Pappenheimer: „Törichter und dümmer ist kein anderes Volk. Keine Lüge war zu grob ersonnen, der sie in ihrer Einfältigkeit Glauben schenkten. Stets haben sie gegeneinander erbitterter gekämpft als gegen ihre wahren Feinde!

  9. Die Grünen und ihr selbst gedrechselter Heiligenschein
    gerade die haben es nötig. Wenn man einmal den CO2 Fußabdruck des urbanen grünen Durchchnittskarrieristen messen würde, wetten er wäre um etliches höher als der von irgendwelchen ländlichen BMW (Bäcker, Metzger, Wirt, gemeint sind die Hobbyraser). Ich war in letzter Zeit mehrere Male in Süddeutschland unterwegs. Nirgendwo gibt es so abartig viele Blechbomber vor allem auf den Autobahnen wie gerade im Kretschmann-Ländle. Die A8 zwischen Karlsruhe und Ulm ist für mich tabu-nachdem ich die beim letzten Mal gefahren bin war ich fast eine Woche knülle. Die typische Vita eines grünen Trendritters: erst nervt man andere mit Verboten, dann verpasst man sich darob einen Heiligenschein um hernach zu meinen man könne wieder ungestraft „schaffe, schaffe Häusle zelebrieren“ (natürlich mit Passivhaus und Pelletheizung, wird immer Sonntagabends beschaufelt, kurz vor dem Lindenstraßen- und Tatortgucken). Das könnte man auch ohne dem Fanatismus noch ein, zwei oder mehr draufzusetzen. So ganz nebenbei ist das auch noch Aggression gegenüber anderen, gerechtfertigt durch das grüne Glaubensbekenntnis. Wenn die so intelligent wären wie sie es sich einbilden würden sie sich überlegen wie man Energie einsparen kann ohne auf die Nutzung beispielsweise des Individualverkehrs zu verzichten. Es fängt beim Umgang mit dem Auto an: technische Kenntnisse wären unabdingbar um ein Kfz adäquat zu bewegen. Mir hat mal eine grüne Frau weismachen wollen, je langsamer ein Auto fahre desto weniger Energie verbrauche es (dieselbe Denke führte dann zu den 30-er Zonen, die meisten davon so sinnvoll wie Ostereier an Weihnachten). Auf meine Frage wozu denn Getriebe gut wären hat sie bloß überlegen gelächelt: „also immer schön langsam fahren, gelle?“ Sie macht’s vor, als spritvergeudendes Verkehrshindernis. in Universitätsstädten ist immer wieder zu beobachten, dass die profilgeilen Radfahrer (nichts für ungut Don, Sie meine ich ja nicht) immer aufreizend den Autoverkehr behindern um damit der Umwelt zu nützen. Und die freut sich natürlich über Staus und zähfließenden Verkehr wenn Kfz, die längst in der Scheune stehen könnten, munter weiter Abgas in die Luft blasen. Und die soeben erwähnten Fälle sind nur zwei Beispiele von fast unendlich vielen. Es gibt so viel gedanken- und hirnloses fahrerisches Unvermögen auf unseren Straßen, dass man sich die Frage nach Einsparpotenzial gar nicht erst stellen muss. Es ist natürlich befriedigender anderen Dinge zu verbieten als selbst seine Gripsbirne anzuwerfen um Verbesserungsvorschläge zu machen. Da das alles offensichtlich außer mir kaum jemand aufzufallen scheint habe ich vor irgendwann einmal ein Buch darüber zu schreiben (im Moment sitze ich gerade an einem anderen). Nach meiner groben Schätzung könnte man allein im Straßenverkehr mit Leichtigkeit etwa 30% Sprit einsparen-ohne wesentlich weniger zu fahren (obwohl, wer manche unserer Autobahnen erlebt, der wünscht sich schon, die würden mal zu Fuß gehen oder den Drahtesel nehmen).
    Die Grünen sind zu denkfaul (oder soll man sagen zu doof) um produktive Vorschläge zu machen. Sie meinen, wenn man andere nur maximal mit „political correctness“, „gender-mainstreaming“ und blindwütigen Verboten nervt stehe das Nirwana schon vor der Tür. Das nicht, sondern eher der Ort jenseits von Eden. Die Hölle stelle ich mir so vor: am Eingang stehen Ströbele und Geißler, im Vorzimmer lauern Claudia Roth, Schwesig und ähnliche Geschosse, im Vorführraum läuft Lindenstraße in der Endlosschleife, den Sport kommentiert Werner Schneyder und im Hinterzimmer sitzt Elke Heidenreich gramgebeugt über irgendwelchen Büchern und schreibt den Neuankömmlingen vor möglichst alles zu lesen.
    Stimmenfasten, das gefällt mir. Ich hoffe, die Grünen werden bei der Bundestagswahl so runtergemagert sein, dass ihr Cholesterinspiegel (und nicht nur der) unterhalb der 5%-Hürde liegt.
    Sie haben sich von spießigen Fanatikern unterwandern lassen und uns und die Natur schon lange genug genervt. Ab in die Mottenkiste!

    • 30er Zonen ...
      … sind grüner Spaß für Anfänger.
      Richtig lustig ist der Zusammenhang zwischen Förderung für Solar und Wind auf der einen und dem europäischen Emissionshandelssystem auf der anderen Seite.

    • Beinahe hätte ich laut aufgejault, wie mein Hund....
      Aber ihr letzter Absatz sorgt dafür, dass das alles die banale Wahrheit ist.
      Ein kleines Problem gibts halt noch… denn das sind eben NICHT die Fundis, sondern die Realos.
      Als Fundi kennt man den tatsächlichen Energieverbrauch, für die Pastorentöchterchen kommt der Strom fürs Auto halt einfach aus der Steckdose…

    • Blechbomber
      Lieber Harry Charles,

      die große Anzahl von Blechbombern im Ländle hängt mit der Jahreswagen-Regelung bei Mercedes zusammen. Letztere wurde von den Gewerkschaften (!) grimmig verteidigt. Mit Hilfe dieser Regelung kann ein Arbeiter allzeit kostenlos steuerfrei einen neuen Mercedes fahren. Mit dem fährt er dann jeden Tag z.B. 50 km weit auf die schwäbische Alb (Gruibingen, liegt direkt an der Autobahn nach Ulm), in sein Häusle. Das kann er sich nur dort leisten, er muss es als echter Schwabe aber haben.
      Hat also mit den Grünen nichts zu tun, sondern mit der Lobbyarbeit der Gewerkschaft.

    • Dig the well before you are thirsty
      Gattin vom Manager vom Automobilkonzern mit dem Stern:

      „Winterreifenwechsel? Ich wechsle immer alle 6 Monate das Fahrzeug.“

  10. ... die Grünen
    schaffen sich selber ab.
    .
    Veggie Day, Autofasten, Wasser predigen, Wein saufen kommt bei vielen nicht mehr so gut.
    .
    In BaWü hängt es an einem einzigen, noch dazu alten weißen Mann. Dem berliner Übermoralisten und Terroristenanwalt a. D. sind auch biologische Grenzen gesetzt. Da bleibt nur noch zu hoffen, dass auch der überkluge Rechtsverdreher von der KPdSBZ seine körperlichen Grenzen erfährt und alles wird gut.

    • Danke....
      … gut dass sie uns unmissverständlich daran erinnern, dass die Spiessbürger der rechten Seite ebenso viele Vorurteile wie die Gut-Menschen Spiesser der Grünen haben, nur halt dümmere.

    • @ TDV: Danke...
      Naja… So ganz falsch ist es nicht, was Auch Einer geschrieben hat, oder? Gut, vielleicht etwas polemisch.

      Aber die quasi-religiöse Dimension von Veggie Day und Autofasten und das dahinter stehende Heucheln und Frömmeln erfasst es doch ganz gut, oder?

      Und ich persönlich bin mir auch nicht sicher, ob das schlicht Vorurteile sind. Das kann man schon ganz gut in der Praxis belegen. Zumindest Teile der Grünen sind so – das ist für mich kein Wunschdenken irgendwelcher Gartenzwerg-Spießer.

    • Titel eingeben
      DWM

      Mit der „quasi religiösen Dimension“ haben sie sicher leider Recht, und da bin ich ganz auf ihrer Seite. Als jemand der sich für einen tatsächlichen Grünen hält, verbitte ich es mir mich in irgendeine Verbindung zu jener Partei, die die sich die grünen nennt, zu bringen.
      Aber andererseits fällt es mir halt schon auf, wenn man gegen so etwas eigentlich für denkende Menschen Sinnvolles, wie Vegetariertum, mit metaphyischen Argumenten angehen will…

      Vegetarier zu sein hat für viele ja nicht seine Ursache i Wunsche die Welt retten zu wollen, sondern es ist mehr eine Frage der Ethik, sogar der Aesthetik. Die meisten die ich kenne, sind wie ich auch keineswegs dogmatische Vegetarier.
      Beispiel? Ein sich für geistig normal haltender Mensch der „unsere“ Hühner und Schweine Fabriken kennt, sollte eigentlich gar nicht erst dazu aufgefordert werden müssen, vegetarischer zu leben. Mich würde davor ekeln sowas in meinen Körper zu lassen. Wenn mir nicht gerade der Hungertod droht!
      Was soll man von Menschen halten die so was essen?

      Finden sie die Empfehlung von Autofasten denn wirklich so aburd, wenn sie sich die Helikopter Mütter in ihren SVUs/Klein-Bussen morgens vor den Schulen oder am Sonntagmorgen vor der 300 meter entfernten Bäckerei zum Brötchen kaufen parken sehen?

      Dieses missionarische Eifertum ist natürlich widerwärtig, aber gerade bei Auch Einer spricht die Wortwahl genrell Bände mit der er versucht sozusagen die Botschaft mit dem Schreihals gleichzusetzten.
      Ich bin da ein wenig empfindlich und weiss, wen ich da im Zweifelsfalle als da ganz eindeutig kleinere Übel vorziehe. Ich halte die dumpfe Mittelmässigkeit des Spiessbürgertums für das bei weitem grösste aller Probleme, denn erst die macht alle anderen Zustände möglich…

      Oder welches intellektuelle Argument hätten sie denn gegen einen Veggieday vorzubringen?
      Also nicht gegen die Überbringer der Botschaft, sondern gegen die Idee? Haben sie eine Vorstellung davon, was eine sofortige Reduzierung des Fleischkonsums um 15% für den Planeten bedeuten würde?

    • Ich bin durchaus FÜR eine Reduktion des Autoverkehrs, wo es möglich ist. Und SUVs sind aus vielen Grünen ein Problem. Da sollte man mit spezifischen Lösungen ran. Worum es mir geht, ist der quasireligiöse Ablass, der dazu beiträgt, die wahren Probleme zu verdecken.

    • Ein Freud'scher, Don Alphonso,
      am frühen verregneten Morgen bringt Freude in die Bude:

      „Und SUVs sind aus vielen Grünen ein Problem“

    • @ TDV
      Die Botschaft mit dem Schreihals zu verwechseln ist ein schönes Bild.

      Das passiert wohl aktuell tatsächlich, ob bewusst oder nicht – es scheint (mir) eine größere Ermüdungserscheinung zu geben im Hinblick auf die zumindest angestrebte „Diskursherrschaft“ derjenigen Kreise, denen man Veggieday und Autofasten vorwirft.

      Mangels der von Ihnen angesprochenen Auseinandersetzung in der Sache scheint es da um den Anspruch zu gehen, eine bestimmte Form von Moral und Haltung sei die Grundlage für das einzig wahre gesellschaftliche Zusammenwirken.

      Nur dann macht der Veggie Day bzw. der entgegengesetzte Frömmel-Vorwurf aus meiner Sicht Sinn.

      Das scheint gerade abgewählt zu werden – mir fällt da immer The Donald ein.

      Wenn der gewählt wurde trotz der Grabbing-Geschichte – dann heißt das vielleicht gar nicht, dass dessen Wähler Grabbing gut finden. Es könnte ja auch bedeuten, dass dessen Wähler seine Gegner (die Grabbing-Empörer) noch schlimmer finden als Grabbing.

      Aber gut – diese Beobachtung ist sicher nicht neu.

      Vielleicht steht hinter dem Autofasten ja nur der Versuch, wenigstens die Stammklientel hinter sich zu wissen. 20% und neue Volkspartei egal, Hauptsache 5 und im BT…

    • Naja, es wird dann halt eng in den Ländern. NRW ist das beste Beispiel. Zumal die Grünen ja ihre Nafris auf keinen Fall schneller zurückführen wollen.

    • Titel eingeben
      Schade, Uwe, sie haben es schneller gemerkt…
      Wenn er nicht gar so oft Tippfehler machen würde, hätte ich ihm in diesem Fall sogar Absicht zugetraut! ;-)
      Denn Recht hat er, es ist diese der Realität da draussen gegenüber unverschämte Selbstgerechtigkeit mit der diese Pfarrertöchter anderen unterstellen sie hätte trotz freiem Willens vorsätzliche die falsche Entscheidung getroffen und müssen also durch ein Gesetz zu ihre eigenem Besten gezwungen werden.

      Und sie haben es in der Tat erfasst:
      „Wenn der gewählt wurde trotz der Grabbing-Geschichte – dann heißt das vielleicht gar nicht, dass dessen Wähler Grabbing gut finden. Es könnte ja auch bedeuten, dass dessen Wähler seine Gegner (die Grabbing-Empörer) noch schlimmer finden als Grabbing.”

      Das war ja der Gag bei der Wahl: JEDER andere Demokraten Kandidat hätte Trump besiegt.

      Was das Auto Fasten angeht. So habe ich (mangels Interesse) keine wirkliche Vorstellung davon, in welchem Zustand die Atemluft wegen des Autoverkehrs tatsächlich ist. Da mir aber die Grundsätze der Politik deutscher Kanzler betreffs der Auto Industrie bekannt sind, gehe ich davon aus, dass die Luft nicht gerade gesundheitsförderlich sein dürfte. Zumal man ja auch immer schon grosse Problem damit hat, den den Gütertransport auf die Schienen zu verlegen.
      Ich gehe also mal davon aus, dass man die Idee des Autofastens vielleicht nur als Alternive benutzt, um sich nicht dem Gekeife der linken und rechten Spiessbürger bei einer direkten Forderung nach spürbarer Erhöhung des Benzinpreises entgehen will…
      Damit erspart sich die Politik dann auch gleich die Mühen und Kosten beim Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs.
      Ich habe mal Richtung Freising gewohnt und hatte da das fragwürdige Vergnügen nahezu ausnahmslos keinen einzigen Tag die S 1 mal pünktlich zu erleben….
      Jetzt bin ich in Tokyo, wo man täglich soviel Passagiere hat wie der Münchner Verkehrverbund im ganzen Jahr und nahezu ausnahmslos alle Züge auf die 10 Sekunden genau ankommen und abfahren. Sollte ein Zug mehr als 1 Minute Verspätung haben, so muss der Zugführer an jedem Bahnhof aussteigen und sich per Mikrofon bei allen Fahrgästen entschuldigen…
      ALLE Bahnhöfe, ALLE Züge und auch ALLE Toiletten sind sauber. In München am Hbf hat man von mir nach Ankunft meines um eine knappe Stunde verspäteten (und teurer als ein Shinkansen) ICEs an der Bahnhofstpoilette noch mal Bares verlangt.
      In Tokyo kostet die Sauberkeit zwar ein wenig Geld der Betreiber, es heisst aber letztlich nur, es geht, wenn man nur will.

    • Terroristenanwalt
      sollte der Subtext Ihrer Einlassung bedeuten, dass Terroristen sich keine Anwälte mehr sollen auswählen können, dann empfehle ich der Schäuble-connection beizutreten. Für meinen Geschmack wird Ströbele nach der nächsten Wahl einer der wenigen eigenständigen klugen Abgeordneten im verschrieenen Reichstag gewesen sein…Da ich nirgendwo solche Personen sehe, zögere ich, mich an der nächsten Wahl zu beteiligen…

  11. Wieder mal auf Essay-Niveau, Don.
    Danke! Kleiner Einspruch zu dem Schlenker mit den elsässischen Atomkraftwerken: Einen nuklearen Fallout gibt es nur bei der Explosion einer Atombombe oder eines Kernkraftwerks. Im Normalbetrieb sind letztere so umweltfreundlich und CO2-neutral, dass gerade die Grünen sie nicht hassen, sondern lieben sollten. Und sie brauchen keine Backup-Kraftwerke, die Braunkohle und Gas verfeuern, um die windige und solare Zufallsenergie abzufedern.

    Ob es ein Geistesblitz Angela Merkels war, die weltweit sichersten KKWs zu verschrotten, um die Ba-Wü-Wahlen herumzureißen — mit der fadenscheinigen Mär, Fukushima sei keine Natur-, sondern eine Atomkatastrophe?
    Der Wahl-Gag verpuffte, wie wir wissen. Die absurden Folgen der „Energiewende“ kosten jeden Haushalt 200 € mehr, alle Jahre nochmals teurer, füllen die Taschen der Windmüller, Biogas- und Solarbauern mit dem Geld der Kleinbürger, die ihre Stromkosten oft nicht mehr bezahlen können, während der CO2-Ausstoß steigt.

    Frankreich bezieht 75% seines Stroms aus der Kernenergie. Der Verbraucher, industriell oder privat, berappt ein Drittel des deutschen Strompreises. Tendenz: gleichbleibend. Von KKW-Störfällen ist nichts bekannt; manchmal sorgen die ständig verbesserten Sicherheits-Schaltkreise für eine vorsorgliche Abschaltung, die zu einer Revision führt.
    In Deutschland wird schon von einem GAU geschwafelt, wenn in einem KKW eine Glühbirne durchbrennt oder ein Klodeckel knarrt.

    • Gemeint war natürlich: Fallout, wenn es knallt.

    • Wie liebt man solche Schlaumeier doch....
      … sie haben so gar keine Ahnung davon, dass es da eine ganz bestimmte Sorte Müll gibt, die jeder Regierung die sich damit auseinandersetzt, ganz garstige Kopfschmerzen bereitet?

      Vorschlag: Sie schreiben uns wieviel Steuern sie im letzten Jahrzehnt bezahlt haben, und ich sage ihnen dann wieviel der 126.000 Fässer in der Asse damit geborgen werden können, um sie dann nochmal für das doppelte Geld, an anderer Stelle sicher (das mit dem „sicher“, das soll ein Witz sein) gelagert werden können.
      Und sie berechnen dann, wieviele Schul Toiletten man mit dem Geld auch hätte renovieren können, wenn dies nicht alles in einem Land ablaufen würde, in dem solche Geistesgrössen wie sie wählen dürfen und wo man KGE, den Kretschmann und den Ozdemir für Grüne hält.

    • Titel eingeben
      Das mit den nicht bekannten Störfällen in Frankreich sind jetzt aber schon alternative Fakten, oder? (Stichwort: Fessenheim, ja, das ist in Frankreich)

      Zudem sind Ende letzten Jahres mehrere Reaktoren auf Anweisung der Atomaufsicht runtergefahren worden.

      Deshalb herrschte in Frankreich im letzten Winter erheblicher Strommangel.

    • Titel eingeben
      Fallout wenn es knallt ist natürlich ganz nett, wenn es bloß die Konstruktion hergeben würde.
      Moderne Reaktoren haben nicht den Anreicherungsgrad für eine nukleare Explosion.

      @TDV Sie wollen halt wieder die teutsche EndLösung! Dass das Zauberwort Wiederaufbereitung heißt, und man dann Halbwertszeiten von ~150 Jahren hat, ignorieren Sie gern. Lieber ein bisschen im politischen Totalausfall Asse stochern.

    • Areva, Frankreich: tickende Zeitbomben...?
      @ Tomahawk
      Diese arte-Doku war wie ein Krimi. Hier, die Story einschl. sechs Videos à ca. 10 Minuten:
      http://www.arte.tv/sites/de/story/reportage/zeitbombe-der-franzoesischen-atomindustrie/?lang=de

      http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/frankreich-atomaufsicht-ordnet-abschaltung-von-fuenf-reaktoren-an-a-1117287.html

  12. #Autofasten
    „Oder mit dem Stadtrad, und zwar indoor.
    http://www.twitter.com/DJanecek/status/836644833569697793

    Und dieser Tweet wurde abgesetzt: 19:30 – 28. Feb. 2017 aus Las Terrenas, Dominican Republic

    Da ist der Herr Janecek sicher auch hingeradelt.

    • Schöne Entdeckung! Danke!

    • Das passt zu der Statistik,
      die belegt, dass die Grünen und ihre Wähler den größten Anteil an Flugreisenden stellen. Außerdem stellen die Grünen und ihre Wähler den größten Anteil von den Personen, die der Meinung sind, dass zu viele Leute sich Flugreisen leisten können. Die Statistik war letzte Woche bei Klonovsky verlinkt und sehr aufschlussreich. So viel zu den Menschenfreunden.

    • Haiti ist die andere Hälfte der Insel
      Aber wohl dann doch zu ärmlich und zu wenig komfortabel.
      Zu empfehlen ist ggf der Wikipediaartikel über den Staat.
      Im Bezug auf Pressefreiheit oder Immigration.
      (man hat in der D.R. ungefähr das vorexerziert was Presidente D.Trump in den USA tut, tun wird. d.h.Verlusst der Staatsbürgerschaft auch für Menschen die eben da geboren wurden aber deren Eltern einst illegal ausreisten. Hauptruppe sind Personen mit haitianischem Migrationshintergrund. Haiti ist quasie das Mexico der D.R.

      Gott blickt auf Haiti unfreundlich und schickt die Naturereignisse mit den bösen Folgen für die Menschen bevorzugt in den Teil der Insel.

  13. Danke für diesen "Rant"
    Wenn man einmal bemerkt hat, wie ungenießbar diese Partei ist, kann man es nie wieder abstreifen. Partei der ReligionslehrerInnen und EnergiewendegewinnlerInnen.
    Keine andere Partei verfolgt einen so weit in den Alltag hinein.
    Dass die Plastiktüten, die es bei mir ohnehin nie bis ins Meer geschafft hätten nun 10 Cent kosten, wird einem ja gerne mit einem moralisierenden selbstgefälligem Zucken um die Mundwinkel erklärt. Antworte dann gerne mal „Aber dafür darf man sie dann ja in den Fluß werfen, oder?“

  14. Es ist ja noch nicht alles gesagt!!!!
    Es wird nicht mehr lange dauern, dann sind alle Verweigerer des Autofastens genuine Nazis. Da kennen die Grünen nichts. Das können sie besser als Erdogan

    • Reden Sie mal in Kreuzberg mit Grünen, da ist es längst so weit – ich sage nur „Radentscheid“.

  15. . . . Man muss sie einfach nur machen lassen.
    Meine volle Zustimmung.

    http://www.stern.de/politik/ausland/schweden–liberale-fordern-legalisierung-von-inzest-und-ne-k-ro-phi-lie–6717384.html

    Ich weiß jetzt ehrlich nicht: Ist das Fake, was der Danish da verlinkt? Ich denke, da kann unsere urbane, so heißt es doch, verfaulte Boheme sich noch was abschauen. Das geht wahrscheinlich noch wilder, ich bin da nicht so bewandert. Die haben ja mitunter Staatsgewalt und gleichzeitig machen Sie auch noch Gewalt im Staat. Einfach unglaublich, was sich hier seit Jahren abspielt unter der siegreichen Fahne des Kollektivs.

    Hoffentlich fällt den allen das einen baldigen Tages mächtig vor die und auf die Füße.

    Danke für Ihre Tour.

    • Gern geschehen.

      Fordern kann man bekanntlich viel, und bei uns gibt es ja auch so Ideen, wie das mit Regenbogenfamilien laufen soll. Und trans-Kindern. Und was Gendermama sonst noch für das ADHS-Balg einfällt. Mei. Die armen Söhne.

    • Orwell
      @Achwas
      Leider nicht, ist in Schweden schon vor ein paar Tagen Thema gewesen.
      https://www.svd.se/luf-syskonpar-ska-fa-ligga-med-varandra

      @Don
      Bei der „freiwilligen“ Umerziehung sind die Grünen in Schweden übrigens schon weiter. Orwells „Wer die Vergangenheit beherrscht, beherrscht die Zukunft. Wer die Gegenwart beherrscht, beherrscht die Vergangenheit.“ haben die verinnerlicht.

      Kulturministerin ist dort ist Alice Bah Kuhnke, Mitglied der schwedischen Grünen. Abgestimmt mit ihr hat Ann Follin, Direktorin von vier staatlichen Museen letztes Jahr einen Vorschlag für das Ostasiatische Museum, das Mittelmeermuseum, das Ethnologische Museum und das Weltkulturmuseum (drei in Stockholm und eins in Göteborg) vorgelegt.

      Im Vorschlag steht u. a., dass zukünftig das „Engagement der jungen Generation und der Wille zum Beitrag für eine bessere Zukunft“ im Fokus der Museen stehen soll.

      Das Problem ist, dass Follins Vorschläge eigentlich nichts mit Museen und den Sammlungen zu tun haben. Der Zusammenhang ergibt sich, wenn man den Bericht der Kulturgruppe der schwedischen Grünen „Die Kultur – der vierte Wohlfahrt “ liest. Demnach ist die Aufgabe der Kultur, den Aufbau einer nachhaltigen Gesellschaft zu dienen. Die Museen haben die Besucher zu erziehen und diese Politik zu unterstützen.“

      Weiteres ist hier zu finden:

      https://translate.google.de/translate?sl=sv&tl=en&js=y&prev=_t&hl=de&ie=UTF-8&u=https%3A%2F%2Fwww.svd.se%2Fbah-kuhnkes-kulturpolitik-hotar-kulturarvet&edit-text=

    • Titel eingeben
      Naja…vor gar nicht allzu langer Zeit stand die Strafbarkeit von Inzest bei uns auch auf dem verfassungsrechtlichen Prüfstand…und ob dieser (§173 StgB) so sinnvoll ist….da habe ich meine Zweifel….

      bombjack


    • LUF, Liberala Ungdomsförbundet, Liberales Jugendbündnis, Schweden hat nur 2.300 Mitglieder. Die sind also unbedeutend, aber fallen durch ihre zT extremen Vorschläge auf.

      In den schwedischen Medien wird berichtet, dass sie sowohl den Inzest als auch die Nekrophilie zulassen wollen.
      Ebenso Sodomie mit Tieren, insofern dem Tier kein Schaden zugefügt wird.
      Auch soll der Kauf-Verkauf von Sex-Leistungen gestattet werden, unter Gewährung von Lizenzen.
      Heterosexualität soll keine maßgebichliche Norm der sexuellen Selbstbestimmung mehr darstellen.

    • Vielleicht istr das der einzige Weg, in dem Staat noch zu provozieren.

    • Titel eingeben
      @ Don Alphonso
      In einem Punkt sind die allerdings richtig schön angepasst: Sie wollen jedem Einwanderer, unabhängig vom Status, nach sechs Monaten ein permanentes Bleiberecht gewähren.

    • Das ist m.E. keine gute Idee.

    • Die echten Köttboller
      Bei den Schweden vermisse ich in den Museen immer, was eine Publikation der Royal Society, der das unten beschriebene Institut mit seinem Chef Lundborg angehörte, verschämt beschreibt mit: „The fact that Sweden was the first country where a government-funded eugenics (or ‘race biological’) institute was created has been considered a stain on the reputation of the emerging welfare state, made worse by the fact that a law that legitimized the forced sterilization of thousands was enacted in the 1930s….Lundborg explained that eugenics had shown that there was a hierarchy among races, that the Nordic race was of better quality than the others, and that the Nordic element was more prominent in Sweden than in other countries…The Swedish race-biological institute was in fact the model for the corresponding Kaiser Wilhelm Institute founded in 1927 with Fritz Lenz as Director; after 1933 the Swedes Herman Nilsson-Ehle, Herman Lundborg and Torsten Sjögren would support Nazi interests in international organizations such as the International Federation of Eugenic Organisations.“. Zitat Ende.
      Das Schweden das letzte Land der Welt war, das diese Gesetzgebung wieder zurückzog (1976), gehört meines Erachtens auch in ein Museum.

    • Verhaltensmanipulation, @Adam Cartwright
      Diese Verhaltenssteuerung von oben wird jetzt sogar offiziell eingestanden, und verständlich erläutert. Siehe Amtsblatt der EU Nr. C 75 von gestern (@D.A.: der Link muß sein, sonst glaubt es niemand).
      http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=uriserv:OJ.C_.2017.075.01.0028.01.DEU&toc=OJ:C:2017:075:TOC
      Stichwort ist „Nudge-Konzept“, „sanfte Anstöße“.
      Auch hier wieder ein Fall, da sich ernsthafte Journalisten einmal mit EU-Rechtstexten beschäftigen könnten und aus der Analyse Schlußfolgerungen ziehen, warum es zur Entkoppelung zwischen dem „Elitenhandeln“ und dem Leben der steuerzahlenden Menschen gekommen ist. Dazu wäre natürlich Kenntnis der EU-Rechtsetzungsmechanismen und der deutschen Sprache vonnöten.
      Schönen Tag allerseits.
      M.A.Titz

  16. heimelig
    Ach, wie schön, Don –
    Sie posten Ekin Deligöz!

    Wunderbar. Ich mag sie, lernte sie mal privat kennen. Aber politisch schon seeeehr lange uf MdB-Sessel und immer engagiert – nur gegen Erdogan in Mannheim vor Jahren schwieg sie so beredt und bigott wie – alle!

    Nicht alles Grüne ist falsch. Nur die Arroganz und Dogmatik)

    Gegen Schiffadiesel sind sie in Hamburg schon – aber aber aber eben.

    Links bigott eben.

  17. Diese kleinen Kapellen ...
    … haben einen so knorrigen Charme, dass man darüber glatt katholisch werden könnte, wäre man es nicht schon längst.
    Da brennt das Herz und rumort’s im Geldbeutel.

  18. Der geist ist willig, aber das fleisch schwach
    Ich habs versucht,

    diesen Winter extra spikesreifen gekauft.
    Hat nicht funktioniert. Auf welligem, plattgefarener eischicht, kein Fahren mit dem Rad möglich.

    eingedenk der Tatsache das in anbetracht meines Lebendgewichtes, alter und Prognose für Knochenbrüche, habe ich es gelassen.

    auf vier Rädern ist manchmal besser als zwei

    • Wunsch vs. Wirklichkeit
      Drei ginge auch schon, aber die Dinger sind halt sehr sperrig und vergleichsweise teuer…

      Das ist insgesamt aber ähnlich wie die Versprechen der „Energiewende“: Bei trübem, stabilen Winterwetter ist halt auch nix mit alternativ und alle konventionellen Kraftwerke müssen bis Anschlag hochgefahren werden; war diesen Januar öfter der Fall…

  19. In Zukunft braucht man vielleicht auch auf dem Land kein Auto mehr
    Danke für den kurzweiligen Text, der treffend die Versuche einer Partei beschreibt uns zu erziehen!
    Aber vielleicht ist in fünf Jahern alles anders, wenn es autonom-fahrende Elektro oder Hyprid-Autos gibt, die man auch auf dem Land per App vom Smartphone ordern kann, wenn man sie braucht. Man wird vom elektronischen Chauffeur abgeholt und auch wieder nach Hause gebracht. Ein eigenes Auto braucht man dann nicht mehr! Keine Kosten für Wartung/Versicherung, nur eine flatrate!
    Insgesamt geht mir aber auch das ewige Verbots-Spiel der Grünen auf die Nerven, sie respektieren nie die Freiheit und insbesondere die Redefreiheit der Bürger. Hier sollten sie sich eigentlich auf ihre Wurzeln besinnen.

    • Ach nee....
      Auch Elektroautos verbrauchen Energie (Hybridmodelle zusätzlich fossile). Wo soll diese zusätzliche Energie dann herkommen? Haben sie etwa noch eine zweite Sonne im Kofferraum oder darfs dann am Ende Autofahren mit Atomkraft sein?
      Und wer soll die vielen autonom fahrenden Elektroautos finanzieren? Auf dem Land, wo der Nahverkehr noch weniger kostendeckend zu betreiben ist als in der Stadt?
      Glauben Sie ernsthaft, die Kosten für die Wartung und Versicherung würden nicht in die Flatrate einfliessen?

  20. 2 Städte am Wasser
    Die GRÜNEN, der ADFC, die Deutsche Umwelthilfe und wie sie alle heissen, wollen, das wir es den Dänen gleichtun und genauso viel Fahrrad fahren, wie die grossen Vorbilder in Kopenhagen.

    Dazu ein Vergleich zwischen Kopenhagen und Wasserburg am Inn:

    Kopenhagen liegt auf 0 m Meereshöhe, der Radreiseführer „Kopenhagen und Seeland“ gibt als höchste Erhebung 50 m über NN an.

    Wasserburg am Inn liegt auf 427 m über NN, für die 48 km nach Mühldorf am Inn sind 380 Höhenmeter (aufwärts) und 430 Höhenmeter (abwärts) zu überwinden.

    Die mittlere Niederschlagsmenge beträgt in Kopenhagen 53, 2 mm/Monat, Wasserburg/Inn: 77,6 mm.

    Jahres-Durchschnittstemperatur Kopenhagen: 12,3°C, Wasserburg: 8,6°C

    Regentage pro Monat (im Schnitt): Kopenhagen 12,5; Wasserburg 15,5.

    Radwegnetz: Kopenhagen 350 km, Wasserburg/inn (Radwanderwege): 1625 km

    Kurz zusammengefasst: Wasserburg hat 32% mehr Niederschlag an 17% mehr Regentagen, eine 31% niedrigere Jahresdurchschnittstemperatur, aber 4,64 Mal mehr Radwege.

    Kein Kommentar

    https://is.gd/hw83xt
    https://is.gd/JLsXcJ
    https://is.gd/fiJ63z

    • @Mx: Interessante Rechnung
      Nehmen wir einmal an (nur als Spielerei), Wasserburg hätte eine Jahres-Durchschnittstemperatur von -8,6° C. Um wieviel Prozent wäre die Wasserburger Jahres-Durchschnittstemperatur dann niedirger als die Kopenhagener? Um 169% niedriger?
      Das ist das Problem, wenn man Prozentsätze nicht vom absoluten Nullpunkt aus rechnet. Also: Kopenhagen ~286°K und Wasserburg ~282°K, die mittlere Jahres-Temperatur in Wasserburg liegt ~1,4% unter der Kopenhagener.
      Sorry – nichts für Ungut.

    • Was für'n Watson?
      Ihre normale Körpertemperatur beträgt, wie Sie sicherlich schon wissen, 309,7 K (steht auf jedem Fieberthermometer). Wenn Sie die um 1,78% erhöhen (auf 315,1 K), was passiert dann?

      Antwort: dann sind sie tot.

      Und wenn sie sich in der Wellenlänge des elektromagnetischen Spektrums um 0,000000000000001% vertun, dann auch.

  21. Genusslesen ...
    Mon cher Don Alphonso,
    als zu den linksrheinischen Nachbarn Geflüchteter (ich gebrauche diesen mir verhassten Neusprechbegriff hier mal aus Trotz) lese ich Ihre Beiträge eigentlich immer sehr gerne mit einem Schmunzeln … diesmal mit ganz besonders viel Genuß. Zum einen weil ich das Tegernseer Tal und die angrenzenden Gebiete liebe (wenn auch nicht mit dem Velo, sondern entweder zu Fuß oder indem ich die Umwandlung von Kohlenwasserstoff in Kohlendioxid auf 2 Rädern zelebriere), zum einen weil Sie eine nonchalante Art und Weise gefunden haben, den Erstickungsprozess der linksgrünen Kirche an den eigenen Ausscheidungen spöttisch zu begleiten.
    Sehr amüsant.
    Und sehr wahr.
    A vous lire,
    Thomas Becker

  22. 1 kleiner Vergleich wenn mich diese Zefixhallelujakruzitürkendrecksblogsoftware diesmal durchlässt
    Von den GRÜNEN überall hochgehaltenes Beispiel: Kopenhagen.
    Kopenhagen: 0m ü. NN, höchste Erhebung: 50 m über NN.
    Jahresdurchschnittstemperatur: 12,5°C, Niederschlag im Schnitt 53 mm pro Monat an 12,5 Regentagen. Radwegnetz: 380 km (WikiPedia).

    Wasserburg am Inn: 427 m ü. NN. Für die Strecke Wasserburg-Mühldorf (48km) sind 380 Höhenmeter bergauf und 430 Höhenmeter bergab zu überwinden.
    Durchschnittliche Temperatur: 8,6°C, Niederschlag 77,7 mm/Monat an 15,5 Regentagen pro Monat. Radwege: 1625 km.

    Das heisst: 30% mehr Regen an 30% mehr Tagen und 30% kälter, aber 460% mehr Radwanderwege.

    Manchmal, so sagen die Psychiater, sieht man das Beste nicht deshalb nicht, weil es zu weit weg ist, sondern zu nah dran.

    https://is.gd/fiJ63z
    https://is.gd/hw83xt
    https://is.gd/JLsXcJ

    • Titel eingeben
      Ein Spaßvogel sind Sie schon auch, Mx?
      Sie stellen zwei Temperaturen in ein Prozentverhältnis, indem Sie sich den Zahlenwert auf der Celsiusskala greifen? Sehr kreativ! In dem Atemzug wären 20 Grad Celsius um 99900 Prozent wärmer als 0,02 Grad Celsius. Genialer Ansatz. :-)

    • Kleines Einshocheins
      „8,6“ ist 68% von „12,5“. Also ist „8,6“ um 32% kleiner, als „12,5“. Wenn Sie das anders sehen, lassen Sie es mich wissen. Aber verkneifen Sie sich Ihre unqualifizierten ad-hominem Bemerkungen. Mit sowas kommuniziere ich normalerweise nicht. Das wird ab jetzt wieder so sein. Beschränken Sie sich auf Tatsachen oder reden Sie mit sich selbst.

    • Für alle anderen Klugschei..r
      Auf der Fahrenheitskala sind 47.5°F 86% von 54,7°F und in Kelvin sind 281,5 K 98,5% von 285,6K.
      Nur sagt kein Mensch: „Ich fahre heute nicht Fahrrad, 273 Kelvin sind mir zu kalt“, so wie niemand sagt: „Ich fahre nicht mit dem Auto von München nach Hamburg, 1,057000834024615 mal Zehn hoch minus Zehn Lichtjahre sind mir zu weit“

    • @ Don Alphonso
      Werter Don, mein gerade eingereichter Kommentar kann gekillt werden, flitz hat ja schon das Nötige zu Mx‘ Beitrag gesagt (hatte nicht so weit gescrollt). Grüße aus dem Osten in den Süden!

    • Jetzt ist er schon online.

    • Titel eingeben
      Liebe(r) Mx, haben Sie den Smilie übersehen? Solch ein Smilie ist ernst gemeint. ;-)

  23. Wintermenu
    Wenn die grüne Nachbarin morgen zu Besuch kommt, serviere ich das vegetarische Wintermenu aus regionalen Zutaten: Buchweizenpfannkuchen mit frischem Sauerkraut und eingelegter Roter Beete.
    Lecker.

  24. Autofasten? Geht gar nicht...
    … wenn man mit vier Kindern auf dem Land wohnt.
    Und dabei habe ich mich sehr und jahrelang für Verbesserungen der Busverbindungen hier in Bayerns Provinz am Starnberger See eingesetzt. Damit wenigstens die Schulwege nicht mit Mama-Taxi gefahren werden müssen.

    Grün Wählen? Im Bund nie wieder! Allenfalls auf kommunaler Ebene einzelne gute Leute, die man kennt, und halt in der falschen Partei sind, wie unser Biobauer hier.

    • Tempolimit statt Autofasten
      Das sehe ich auch so. Die einzige grüne Forderung, die ich in diesem Bereich unterstütze, wäre ein Tempolimit auf Autobahnen von 130 km/h.

      Alles, was dazu noch zu sagen wäre, konnte man heute in der ZDF-Sendung „Die Anstalt“ sehen, das war wirklich eine Sternstunde des Fernsehens, wie ich sie von den Öffis lange nicht mehr gesehen habe.

  25. Solange das Denken fastet...
    nehmen die Systemwunschbeschleunigungen aller Art, auch der Autospiralgravitationen, zu. Geschwindigkeit und Wahr(heit)nehmung
    sind ursächlich, nicht unsachlich, miteinander vernunftverknüpft.
    Unsere Wünsche bestimmen nicht das System, sondern das System
    unsere Wünsche. Geschwindigkeit abhängige Wechselwirkung…
    der Wechsel vom Master zum Slave und umgekehrt…
    Gravitationsspiralen intern/extern…wahrnehmungsabhängige
    Umkehrwirkungen. Bibel: Cherubime?…Kehrum-…Umkehr-…level,
    Umkehrpunkt(e), Sättigungsumkehrverhalten…?
    Zitat:
    Gesunde? haben viele Wünsche, Kranke nur einen.

    Die Therapie nimmt zu.

  26. Mensch, Don! Sie machen mir ein schlechtes Gewissen.
    Ich fahre immer mit dem ÖPNV zur Arbeit! Dieselmotorisierte Doppeldeckervollgeschosse, von schlecht bezahlten Fahrerinnen und Fahrern mit Migrationshintergrund gelenkte Waffen, die jeden Morgen Radfahrerinnen und -fahrer bedrohen, weil der Druck, den Fahrplan einzuhalten, so groß ist.

    • Dieselmotorisiert
      und von der Feinstaubregelung ausgenommen. Da wäre der große SUV doch glatt umweltfreundlicher. Kommt halt auf die Perspektive an.

  27. Bleifuß
    Mag ja alles stimmen, die Scheinheiligkeit der Grünen ist legendär. Aber dass mit dem Autofasten auch was ganz anderes gemeint sein könnte, kommt Ihnen, Don Alphonso, nicht in den Sinn. Als Anwohner der A8 im Abschnitt Rosenheim Salzburg kann man fast täglich erleben, wie die jeunesse doreé aus Salzburg ihre nächtlichen Rennen absolviert: Mit dem Lamborghini oder Ferrari mal schnell von Salzburg über Rosenheim nach Kufstein und zurück! Gewonnen hat, wer als erster wieder lebend ankommt. Da sind locker 250 Sachen drin auf deutschen Autobahnen und in Ösireich darf man das nicht. Der deutsche Durchschnittsfahrer, der auf derselben Strecke fahren möchte, sucht vorher besser einen Notar auf und macht ein wasserdichtes Testament…
    Gestern kam ich mit dem Wagen zurück aus Leipzig – ich hatte einen Transport für einen Studentenumzug gefahren, sonst käme ich nicht auf die Idee, solche Strecken mit dem Auto zurückzulegen- da stand ich mitternächtlich vor Ingolstadt Nord zwei Stunden in einem unfallbedingten Stau. Hubschrauber, Blaulicht , Feuerwehr, Todesopfer, das volle Programm. In den Stunden meiner Rückfahrt von Leipzig bis zum Unfallort haben mich – bei Nässe! – nachts mindestens 100 Raser mit geschätzt 200 Sachen oder mehr überholt. BMW X, Audi Q und was es noch für blödsinnige Panzerspähwagen mit Straßenzulassung bei uns gibt. Da war mir klar, irgendwo muss es bald furchtbar scheppern. Bei Ingolstadt war es dann soweit.
    Ich meine, die Grünen wollen mit ihren Appellen auf diese Missstände hinweisen, weil unser Autolobbygeneralfeldmarschall Dobrindt nicht Manns genug ist, der Vernunft auf Deutschlands Straßen zum Durchbruch zu verhelfen.

    • Runterschreiben?
      Niemand hat etwas gegen sinnvolle Hinweise.
      Ich jedenfalls befürworte sofortigen Führerscheinentzug für jeden, der nächtlings bei Nebel 200 km/h fährt.

      Lesen Sie noch mal genau nach, was die Pläne der Grünen sind.
      Da kommen jedenfalls solche Sachen wie oben beschrieben nicht drin vor.
      Überhaupt ist die von Ihnen verwendete Wortkombination ‚Appelle – hinweisen‘ im Lexikon der Grünen nicht als Eintrag zu finden. Dort gibt es lediglich Verweise:
      Appell -> vgl. Verbot
      hinweisen -> vgl. vorschreiben

    • Und schon ist das Kind wieder mit dem Bade raus.
      Warum glauben Sie, wird geblitzt, wo und wann geblitzt wird?
      Tip: Denken Sie an das Haushaltsrecht und die Verwendung der Mittel.
      Oder glauben Sie, das Parkraumverknappung dem Umweltschutz dient?
      .
      Andersherum: Wen treffen Sie mit einem generellen Tempolimit wirklich?

    • Vernunft - o je!
      Früher mußte ich viel fahren und kenne daher auch genügend Beispiele der Volltrottelfraktion, die meint, sie könnte per Assistenzsystem die Physik ausschalten und Bleifuß ohne Verstand hätte etwas mit Sport zu tun.
      Aber gerade die erreicht man mit solchen Appellen doch am wenigsten! Das ist wie die seitenlangen dummen Sprüche, die man sich ansehen muß, wenn man eine DVD legal gekauft hat – mich nervt es und der Raubkopierer kopiert es gleich mit und sieht es gar nicht, weil es sowieso durch die Maschine läuft.
      Ein Appell zur Vernunft wäre für mich z.B. eine Höchstgeschwindigkeit von irgendetwas im Bereich 130-150 auf der BAB, gerne auch à la Suisse durchgesetzt. Da wäre dann bei den o.g. Kandidaten schon auch mal ein fünfstelliges „Startgeld“ drin oder ein „Zwangsfasten“.

  28. Wahlkampf ist immer.
    Schauen Sie, Sie missverstehen das. Da geht’s um Wählerstimmen, und da die Wahlbeteiligung mit der Intelligenz abnimmt, sind die mit ihren Aktionen nicht an unsereins interessiert. Wenn schon eine Merkel die AKWs abschaltet, dann kann man im Wahlkampf nicht darüber schimpfen, dass die Bürger sowas schlussendlich Milliarden Beträge kosten wird, denn die Rendite oder gar die Boni der Energiekonzerne dürfen nicht gefährdet werden. Da nimmt man das aufs Korn worüber der linke Spiessbürger sich entrüstet, das Auto. Und zwar stets das, das der Andere benutzt, man selber hat ja immer moralisch einwandfreie Gründe.

    Hierzu passt eine andere Meldung die ich heute las:
    Die bösen Terroristen, also nicht die von den Amis Ausgebildeten, Bewaffneten und Bezahlten, sondern böse, kurdische, die benutzen deutsche Waffen. Oh Schreck!
    Wo wir doch stets darauf achten nur den Guten, wie den Saudies, denen jeglicher Terrorismus fremd ist, oder den steinreichen Griechen, unsere Waffen verkaufen, weshalb sie am Ende auch immer in jedem Konflikt auf beiden Seiten benützt werden.
    Qualität setzt sich durch…

    Nun ist es aber so, dass jene verschwindende Minderheit die selber denkt und sich selber informiert ja weiss, dass die meisten Waffenschmieden, mit ihren hervorragend bezahlten Arbeitsplätzen, gerade in dem Bundesland zu Hause sind, in dem ein Realo Grüner (also echter Grüner!) als Ministerpräsident fungiert.
    Ein Mitglied im Schützenverein, der sich gerade ím Kampf gegen r2g verdient macht.

    • Naja
      Solange auf Friedenskonfernzen die Vertreter der Rüstungskonzerne am Tisch sitzen, braucht man sich keinen Illusionen hinzugeben.

    • Ein Mitglied im Schützenverein,
      der sich gerade ím Kampf gegen r2g verdient macht.
      Inwiefern? [Edit: Bitte. Nicht so. Don]

    • Sorry Don!
      Die Steilvorlage kam von TDV. Und er schuldet uns allen eigentlich eine Erklärung für seine Andeutung, oder? (Wenn das jetzt ein Doppelpost sein sollte, war er nicht beabsichtigt)

    • HaPeWa (keine Angst, so schnell zensiert Don nicht)
      Ich verstehe ihre Frage nicht so ganz, sie wissen schon, dass der auf Schwarz Grün besteht?

    • Ich greife nur dann ein, wenn es gar nicht anders geht.

    • Hallo TDV,
      ich hatten den letzten Satz Ihres Beitrags wohl komplett missverstanden.

  29. Die Grünen kennen Landleben
    nur aus der Zeitschrift. Es ist ihnen als „urbaner Elite“ schlichtweg egal, dass das alltägliche Leben in ländlichen Gebieten ohne Auto nicht zu bewältigen ist. Sollen halt in die Stadt ziehen, die Leut. Wer klebt denn heute noch an der Scholle? Da draußen leben nur die Trampel und die alten Eltern in viel zu großen Häusern. Man selbst gehört zu den „Gutausgebildeten“ und ist froh, die Provinz hinter sich gelassen zu haben. Zeit und Prantlhausener singen das Loblied der Landflucht. Häuschen im Grünen? Gott, wie spießig.

    • Da haben Sie weiß Gott recht.
      Ich käme ohne Auto nicht zu meinem Pferd, das 22 km entfernt von mir außerhalb Stuttgarts lebt. OHNE Auto müsste ich 1,5 bis 2 Stunden mit den Öffis fahren – für eine einfache Strecke, für die ich mit dem Auto 30 Minuten brauche. Der Nahverkehr ist so grotesk schlecht getaktet, dass ich jedes Mal fast einen Schreianfall kriege, wenn mal wieder Feinstaubalarm angesagt ist und man den Fahrgästen großzügig die Fahrt zum Kinderticket anbietet. Als ich noch in Berlin wohnte (da hatte ich das Pferd auch schon), brauchte ich kein Auto. Da war ich in 20 Minuten mit den Öffis am Stall und von der gleichen Station in 15 MInuten an der Friedrichstraße. Da hab‘ ich auch gerne aufs Auto verzichtet. Aber hier: No Way!!

    • Well, this little maneuver's gonna cost us 51 years!
      @Empörter Gast

      Sie schaffen 22 km in 30 Minuten…mit dem Auto…in Stuttgart!!????

      Das glaubt Ihnen doch kein Mensch.

      In Stuttgart.

      Ich brauchte heute morgen 48 Minuten für 6,9 Km.

    • 48 Minuten für 6,9 Km
      Und Sie glauben, dass das mit einer Elektrokarre schneller ginge?

    • Obey the principles without being bound by them.
      @Deresschonimmerwusste

      Schneller geht es mit Elektro nicht, aber das selbstfahrende Automobil würde mir ermöglichen, dass ich die 48 Minuten schon einmal meine E-Mails bearbeiten könnte, auf dem Weg zum Büro.
      Im Büro könnte ich dann direkt die Frühstückspause angehen :-)

    • Das selbsatfahrende Auto im Stadtverkehr wird rein technisch gesehen eine Herausforderung, und bis das alles beherrscht ist, sind wir alle schon in reduzierter Rente mit 82.

    • Once you're a parent, you're the ghost of your children's future.
      Don, das ist mal ne Ansage:
      Gegen Fortschritt, weil man ihn selber nicht mehr erleben wird!

      Wo wäre die Welt wenn Sie wie der Don nur in Lebensspannen geplant und agiert hätte.

      Ihr Geist scheint schneller zu altern als Ihr Körper. Vielleicht mal mehr Kreuzworträtsel, anstelle von noch mehr Fahrradtouren. :-)

    • Wo wäre die Welt
      wenn sie wie der Don nur in
      Lebensspannen geplant und
      agiert hätte“.
      Werter goodnight, die Welt wäre dann genau da, wo sie jetzt ist.

      Die Kiddies werden sich der Mühe unterziehen müssen, ihren eigenen Fortschritt zu planen. Da sie nicht dümmer sind als ihre Eltern, wird ihnen das auch gelingen.

    • There is no such thing as a moral or immoral machine!
      @Goodnight
      Das selbstfahrende Elektromobil wird nicht kommen. Warum?
      Keiner wird es wagen, die Haftung für die Software zu übernehmen. Warum? Wegen des Moral-Dilemmas.

      Sein eigenes „moralisches“, selbstfahrendes Auto kann man selber „programmieren“.

      Hier:

      http://moralmachine.mit.edu/hl/de

      Das Szenario ändert sich in Abhängigkeit von den Antworten. Am Ende landet man bei einer Maschine, die eher den nutzlosen Rentner als die schwangere Frau überfährt. Aber was macht man, wenn man zwischen zwei Rentnern oder der schwangeren Frau unterscheiden muss?

  30. merse, Fonse
    „Leasingcombirektum“ is fei schee. Tatsächlich sind auch bei uns gelegentlich Westdeutsche Verkehrserzieher unterwegs, es scheint eine dortige regionale Spezialität zu sein. Fällt auch auf, wenn man sich in deren Stammlanden automobil bewegt. Ein 3-stelliger weiß-blauer Landkreiscode wirkt auf die richtig aufreizend.

    Allerdings fehlt mir der Donsche Gleichmut hier wie dort und so erziehe ich gelegentlich zurück. Ich habe unter anderem mit einen alten 535 V8, ohne Typenschild, er ist der Hirsch unter den dortigen Schwelllämmern, schon die schönsten Erlebnisse gehabt.

  31. Verbote, Verbote
    Don, Sie sind der Erste, der das unsinnige Verbot der Kachelöfen anspricht. Ich habe jetzt einen großen kalten Ofen im Wohnzimmer, weil eine Umrüstung des Ofens, ohne Beschädigung der wertvollen Kacheln nicht möglich ist. Der Ofen ist aus dem Jahr 1953. Wenn er vor 1950 erstellt worden wäre, hätte ich ihn als historischen Ofen weiter betreiben dürfen. So ist jetzt das Kunsthandwerk nur noch Deko – was für eine Verschwendung.

    Mein Kompliment noch für den genialen Satz „wo man Gras nur vom Rauchen kennt“. Den werd ich in mein Repertoire aufnehmen.
    Grüße Uli

    • Hätte ich noch so einen Ofen, wäre ich zum ersten Mal in meinem Leben versucht, gewalttätig zu we
      n
      [Offenbar gibt es Maximallängen im Titel]

      Kachelöfen sind wunderbar.
      Das Verbot betrifft aber nicht nur Kachelöfen, auch Holzöfen und offene Kamine. Nicht schöner als mit einem geliebten Menschen vor einem offenen Kaminfeuer zu liegen, etwas Gutes zum Trinken, naja … .

      Und das soll nicht mehr dürfen.

      Zu meinen Zeiten in Südfrankreich, in einem Dorf, wo fast alle mit Holz feuerten, gab es für mich eine Vorfreude auf den Herbst und Winter: Durch das Dorf zu gehen (sehr hügelig), und dann den Geruch frisch verbrannten Holzes in den Öfen und Kaminen einzuziehen. Und die Rauchsäulen aufsteigen zu sehen. Je kälter um so schöner.

      Alle reden heute vom Feinstaub. Vor 30 Jahren war es ‚Le Waldsterben‘. da spricht heute niemand mehr von.
      Und Feinstaub begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden. Sind wir davon ausgestorben? Im Gegenteil!
      Was ist mit den tausenden unbekannten (und auch bekannten) Chemikalien, die mittlerweile global in jedem Liter Atemluft enthalten sind, und das nicht seit Jahrtausenden sondern erst seit wenigen Generationen?

      Zur Demontage des – für sie – neueren Glaubens an eine ständig bessere Welt und totalen, endenlosen Fortschritt der Links-Grünen empfehle ich „Notre Ennemi, le capital“, Michéa, Climats.

    • Und sroht das bald auch bei unserem Kachelofen, der Jahrzehnte lang gute Dienste geleistet hat. Es ist eine ganz andere Art der Wärme, aber das Kollektiv lässt lieber Fernwärme liefern und lebt auch gern mit falschen Zählern.

    • der ökologische Fußabdruck
      sollte schon ein kleiner sein.
      Natürlich kann man sich Gutachten noch und nöcher um die Ohren hauen, doch bei der Fraktion, die die Verschmutzung der Welt ins Lächerliche zieht, ist vor Allem eines zu sehen: Der mangelnde Wille, sich zu beschränken.

    • Nochmal zum Feinstaub
      Ich schrieb es schon einmal in einem Kommentar im letzten Jahr:

      Der Deutsche Allergie- und Asthmabund, Mönchengladbach hat vor geraumen Jahren eine wissenschaftliche Studie anfertigen lassen, in der die Feinstaubbelastung in Wohnungen je nach Bodenbelag festgestellt werden sollte.

      Ein Ergebnis war, dass die Feinstaubbelastung in Wohnungen mit Hartbelägen in etwa so hoch ist, wie der Grenzwert, den die EU für wenige Tage im Jahr aufgestellt hat. In Wohnungen mit Hartbelägen ist dieser Grenzwert aber täglich erreicht oder überschritten.

      Ich habe die bigotten Grünen dazu noch nie etwas sagen hören, elendige Heuchler sind das.

      Verzeihen Sie mir bitte die harten Worte, diese erklären sich aus einem vorherigen Kommentar von mir, indem ich darlege, wie die Grünen den Tod meiner Mutter herbeiführen wollen.

      Ja, bewußt und willentlich herbeiführen wollen.

    • Man kann diesen Kommentar gern öfters wiederholen. Er trifft ja zu.

    • 11.000 km sind weit...
      Habe ich das richtig verstanden, Kachelöfen sind jetzt verboten ????

      Das können aber mangels Macht kaum die Grünen gewesen sein oder?

      Ich hoffe, ich hab da was falsch verstanden…

    • Seit 2015 gibt es eine Pflicht zum Umrüsten, die in der Praxis vieler alter Öfen nicht einzuhalten ist.

      http://www.zuhause.de/austausch-und-umruestpflichten-fuer-kaminoefen-laut-1-bimschv/id_71395202/index

      Das trifft auch den Kachelofen bei meinen Eltern, der mit Kacheln einer kleinen Manufaktur in Rosenheim gebaut und mit einer massgeschreinerten Bank versehen ist. Also nicht mit „alter Plunder“.

    • @don
      falls das mit dem „gern öfter“ an meine adresse gerichtet war: stimmt, ein gewisses repetetives Element wohnt meinen Beiträgen leider inne.

    • Ich dachte hier macht jemand einen Witz....
      Ich kannte in Freising vor 10 oder 20 Jahren einen Kachelofenbauer und hatte mir damals ernsthaft überlegt ob ich da nicht eine Lehre beginnen soll. Ich hielt das für einen der ganz wenigen sinnvollen Berufe , bei dessen Ausübung man aus zu ziemlich jedem Blickwinkel mit den Händen schaffend Gutes tut.

      I fucking hate getting old…..

    • Nun.....
      …betreiben Sie ihn doch einfach weiter! Wie hoch ist denn die Gefahr, erwischt zu werden und was kostet das Bußgeld?

  32. Es gibt wenige Möglichkeiten sich so frei zu fühlen
    wie auf einem (Renn)Rad. Ich hatte das Glück das für mich wieder entdeckt zu haben. Die Winterkälte hielt sich hier in Grenzen, es gab kaum Glatteis. Der Umbau eines alten Mountainbikes auf dicke Reifen mit Spikes hat sich nicht gelohnt. Das Problem war eher das Streusalz das dem Meterial zusetzt.
    Die „Berge“ in der näheren Umgebung haben nur ca 350 Meter und die Steigungen der Straßen gehen bis ca 12% was mir (noch?) zu viel ist.
    Es fehlt halt noch Muskelmasse oder eine Dreifachkurbel.

    Auf dem Bild Ihres Rennrades ist keine zu sehen.
    Welche Übersetzung fahren/empfehlen Sie wenn man sich auf größeres und längeres vorbereiten will?
    Ich finde die langen Anstiege interessanter als steile Abfahrten. Schlechte Straßenbeläge besonders rechts durch LKW und PKW die mit wenig Abstand überholen machen einfach dem Spass eine Ende.
    Wenn es auch noch böhige Seitenwinde gibt wirds noch blöder aber das kennen Sie ja.

    PS zu den Grünen und anderen.
    Hier gab es kürzlich Landratswahlen.
    Der frühere SPD Mann trat nicht wieder an,
    es wurde ein „junger“ Bürgermeister eines 20.000 Einwohner Ortes
    im ersten Wahlgang mit großem Abstand gewählt.
    (70% im Heimatort, ggf wollte man ihn los werden)
    Die Kandidatin der CDU lag in den Wahlkreisen bei ca 20%,
    AfD bei 5 bis 10, Grüne und FDP noch darunter.

    Ich denke die Leute gingen auf Nummer sicher und vermieden dabei
    alles was nach Bevormundung oder Veränderung riecht.
    (als ob es beides bei der SPD nicht geben würde.)
    Den Wettbewerb der dummen Sprüchen gewann dieses mal die FDP.
    Ich kann Landrat, meinte man auf die Plakate drucken zu müssen.
    Ich Frage mich welche Zielgruppe die Leute im Auge hatten.

    • Und, hat er nicht so jede fünfte Großkrotzenburger Stimme bekommen, der FDP-Mann?
      https://www.facebook.com/pages/FDP-Gro%C3%9Fkrotzenburg/184578968224406

      Hier fand ich etwas über die Zielgruppe, keine besondere, Rundfunk-Rezipienten halt, die sowohl privat als auch öffentlich-rechtlich für blöd gehalten werden.
      http://fdp-rodenbach.de/meldung/alexander-noll-ich-kann-landrat/
      – Hoffentlich ist das hier nicht als unerlaubte Wahlwerbung einzustufen. Der Landrat-Kandidat versuchte sich, so scheint’s mir, im ach so gutgelaunten Neusprech.

    • Ach ja die f.d.p.
      Ich hatte die Gelegenheit mich mit einem Kandidaten vor einigen Jahren in Hanau zu unterhalten. Es ging u.a. um Energiepolitik:
      Ich wäre ja für Staudinger(Neubau des Kraftwerks) aber das kann man ja nicht laut sagen. – Das tat er dann auch nicht und landete auch nicht im Stadtrat.

      Die SPD Kandidatin fragte ich u.a. wo denn die Anlagen von Nukem und Alkem gebliben seien, die Antwort war zunächst: Das weis ich auch nicht(Was Ok ist) sie sagte aber noch schnell hinterher: Hauptsache fort. – ein klares Statement zur Nachhaltigkeit. Die Dame schaffte immerhin das was dem von mir gewähltem f.d.p. Mann vorenthalten blieb problemlos.

      PS Es mag ja seine das es Leute bei der f.d.p. die gute Ideene haben,
      es kommt aber nicht an.

      vgl auch AfD Politiker. Das Mutterschiff berichtet über einen ex Offizier
      dem dies und das zur Last gelegt wird. Im Artikel steht aber nicht das er die Abschiebung von Flüchtlingen nach Afghanistan aufgrund der Sicherheitslage ablehnt.

      Es kommt ggf darauf an was beim mündigen Bürger ankommt.

    • Großkrotzenburg* die fdp und sonstige
      * Der Ort heist wirklich so

      Zum Wahlergebnis der f.d.p bei den Landratswahlen.
      ggf können manche Leute noch rechnen es kann aber auch sein
      das es mit den folgenden Informationen gar nichts zu tun hat.

      zu Großkrotzenburg:
      7497 Einwohner, liegt bei Hanau am Main.

      ….Das Kohlekraftwerk Staudinger am Main ist für die wirtschaftliche Situation des Ortes von zentraler Bedeutung.
      Es gehört jetzt Uniper und produziert 622MW aus Erdgas
      (Stillegung 2018) und 510 MW aus Steinkohle
      und Fernwärme.
      Das geplante 1055 MW Kraftwerk wurde aufgegeben

      Nach dem Abschalten des KKW Biblis ist das Kraftwerk Staudinger
      bei Gr… nach meiner Kenntnis das größte Kraftwerk in Hessen.

      Den Kohleblock wird Uniper wohl auch noch stilllegen sehr zur Freude der SPD, der Grünen etc. Die Gewerbesteuereinnahmen werden sinken
      und die Hanauer Innenstadt muss sich eine neue Heizung zulegen.
      Hanau ist nicht weit. Nach meiner Kenntnis wird u.a. das Klinikum mit Fernwärme versorgt. ggf gibt es dann viele kleine Erdgasheizungen oder das Klinikum versucht es mit Hackschnitzeln und Erdwärme.
      Mit was auch immer, es wird nicht billiger.

  33. Titel eingeben
    Darf ich mal fragen, woher das Eingangszitat von Leo X. stammt? Das würde mich wirklich interessieren.

    Vielen Dank!

  34. Titel eingeben
    Noch mal zum Eingangszitat: Es ist falsch. Ich verlinke der Einfachheit halber die Fußnote der englischen Wikipedia, die die entsprechende Literatur dazu auflistet: https://en.wikipedia.org/wiki/Pope_Leo_X#cite_note-14

    Ein klein bißchen Quellenkritik, lieber Don, darf man auch als Kunsthistoriker auf sich nehmen. ;-)

  35. Rettet den Elbstrand vor den Grünen
    http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Ein-Radweg-am-Elbstrand-von-Oevelgoenne,oevelgoenne106.html

    und die Kommentare darunter

  36. Sehr schöner Text werter Don ....
    …. ich fahr ja auch viel mit dem Radel oder meinem treuen 300TKM+ Gefährt umher.
    .
    Hör ich jedoch, dass mir „Autofasten“ von R2G verordnet werden soll, dann hol ich künftig für den Weg zum Bäcker konsequent den 20+L Sportwagen oder das Moped mir 100+ PS raus.
    .
    Auch wenns mir eigentlich selbst keinen Spass macht, damit auf der Kurzstrecke zwecks Alltagsverrichtung umherzuröhren.

  37. "Gerechtigkeit"
    Es wäre doch ein schöner Wahlabend im Herbst a.d. 2017, wenn die
    moralinsaueren Grünen bei 4,97% landen würden und trotz der
    marktschreierischen Heilsversprechen dieser Pappn*****e Schultz das
    „Projekt“ R2G endgültig abgesoffen wäre. Wenn ich das Wort „Gerechtigkeit“ nur höre, geht bei mir das Klappmesser in der Tasche auf.
    „Gerechtigkeit“ funktioniert offenbar immer nur in eine Richtung, dass denen, die halbwegs erfolgreich ihren Lebensweg beschritten haben, etwas genommen werden soll, damit die Schulabbrecher und andere Hängemattenbewohner weiter fein subventioniert ihr Auskommen haben sollen, inkl Einkaufsbummel am Görli. Hat eigentlich die Gesellschaft bzw die Steuerzahler keinen Anspruch darauf, dass die Transfer-Empfänger auch mal ihren Beitrag für irgendwas leisten?

    Sorry, ein wenig OT, aber als Teilzeit-RSH-Bewohner musste ich das mal loswerden.

    D.A.: besten Dank für den frischen Wind, der aus Ihrem Beitrag springt.

    • Das Grundübel bei den Grünen waren und sind die Realos
      da am leichtesten korrumpierbar.

      KGE ( wird nicht mehr gephotoshoppt?), Kynast oder Özdemir, Realos und unwählbar.
      Kretschmann, Palmer: In der falschen Partei.

      Die limitierten Fundis: Teilweise ehrlich, teilweise blöd, aber, da weit unter 5%, eigentlich ohne Belang.

      Wundert mich eh, dass es die Grünen zwischen den Flügeln noch nicht zerrissen hat.

      Wahrscheinlich eine Art quid pro quo, wenn auch schwer nachvollziehbar und oft über Bande.

    • Sie wollen halt überleben, und das geht nur zusammen.

    • Titel eingeben
      Naja, bei den Pensionsansprüchen, nach zwei Legislaturperioden, da werden Leute die mit protestantischen Ethik grossgezogen werden halt schwach. Dass sich die Ethik bei Weber auf tatsächliche Leistung bezog betrifft natürlich nur andere…
      Sind halt Pfaffen….

  38. Die GrünInnen
    und ihre Ideen sind aber leider mittlerweile im Establishment der Einheitsregierung angekommen! Was heißt, daß Gender, Dämmwahn, „Energiewende“, Multiirgensdwaskulti, pöse Glühbirne und pöse Kachelöfen heute sowas von Mainstream sind, daß die meisten Wähler der „Blockparteien“ das was sie da mittwählen gar nicht mehr merken.
    Damit ist es auch logisch, sie müssen immer weiter machen um überhaupt noch aufzufallen.
    Aber keine Angst abstrusen Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Die Forderung der Grünen nach Senkung der Altersgrenze für Sex mit Minderjährigen wird jetzt ja durch die „de facto“ Anerkennung von Kinderehen der „golddurchwirkten“ ersetzt.

  39. Di, 6.3.21:33, Di sagt: "Autofasten ist ein dummes Wort"
    Ja richtig: „Autofasten“ ist ein dummes Wort, aber wohl gemerkt eine Kreation der Grünen. Und dennoch lässt sich Don nicht von seinen herrlichen Radtouren (wie die Fotos beweisen) abhalten. Zwang (wie Di bemängelt) kann ich darin nicht erkennen.
    Im Übrigen denke ich, dass „Stimmenfasten“ die einzige Antwort wäre auf die abstrusen, zum Teil bereits volksfeindlichen Ideen der deutschen Ökopartei.

  40. Die Grünen sind schon lange nicht mehr grün
    Lieber Don,

    wieder mal ein sehr schöner Text über ein Thema welches dringend
    der Behandlung bedarf.

    Ich ( Jahrgang 1952) musste im Alter von 7 Jahren vom Land mitten
    in die (nordbayrische) Grossstadt ziehen und dort die feindliche
    Übernahme der unmittelbaren Umgebung durch die Volksmotorisierung
    miterleben.
    Daher lebe ich jetzt seit Jahrzehnten entspannt auf dem Land,
    wo es viel Platz und Natur, aber wenig ÖPNV gibt und das Fahrrad
    nicht einmal für superfitte Personen als alleiniges Verkehrmittel
    praktikabel ist – und geniesse hier das Autofahren.

    Ich war schon „grün“ bevor es eine Partei dieses Namens gab,
    mit der ich daher anfangs durchaus sympathisierte.

    Ich lernte aber zuviele Pseudogrüne kennen, die – oft aus Dummheit –
    irgendwelche vordergründig ökologischen Forderungen stellten, selbst
    aber ständig überflüssige Umweltbelastungen produzierten –
    so z.B. die Vormieterin in meinem Haus, welche die Heizung mit viel
    zu hoher Vorlauftemperatur betrieb und eine riesige Wärmemenge
    durch die zerbrochene Fensterscheibe des Heizungsraums entweichen liess ohne diese reparieren zu lassen, dafür aber jede Menge Ökoaufkleber
    auf ihrem R4 mit völlig falsch eingestelltem Vergaser spazierenfuhr.

    Die Krux mit den „Grünen“ ist – neben dem von Anfang an weitghend fehlenden technischen Sachverstand – deren Übernahme durch machtgeile
    doktrinäre DKP-Ultras vom Schlage Trittins und Kretschmanns
    und aufstiegsgeile Nulpen wie C.Roth Und KGE, deren Sendungsbe-
    wusstsein und Regulierungswut umgekehrt proportional zu ihrer
    Bildung ist.

    Es liegt an uns sie am Wahltag wieder dahin zu schicken wo sie hingehören : in die Versenkung !

    mfg

    • Trittin, Kretschmann,
      und viele, viele andere Grüne waren in einem anderen Leben Maoisten (K-Gruppen, wie KPD-ML, KBW), die zu ihrer Zeit allerlei Dinge wollten, die dann doch anders kamen.
      .
      Geradezu eine Hinterlist der Geschichte, dass diese verhinderten Putschisten nunmehr, wenn R2G nicht klappt, als Plan B schwarz-grün in petto haben.

    • @T.Resias
      Da sage Sie was. Kann mich noch gut erinnern, es muss 1979 gewesen sein, als die Grünen hochkamen. Ich fand die gut und hatte damals sogar ein Wahlplakat in meinem Jugendzimmer hängen. Es war die Zeit der Ostermärsche, Parkas und Jutetaschen. Man ist dann natürlich auch in den entsprechenden Ökoläden verkehrt und nach einer gewissen Zeit kamen dann die ersten Irritationen:

      Warum fahren die stadtbekannten lokalen Obergrünen jahrelang die ältesten Dreckkutschen mit sichtbarem schwarzen Rußausstoß aus dem Auspuff, wo doch bleifreies Benzin und später dann der (zuerst ungeregelte) Kat angesagt war?

      Wieso bekämpft man die Eröffnung eines örtlichen McDonalds, wenn im privaten Gespräch zugegeben wird, dass man eigentlich ganz gerne mal die Pommes dort isst, aber nur incognito in der größeren Nachbarstadt, und hier in der Heimatstadt sei man natürlich dagegen?

      Und warum ist man ein Herz und eine Seele mit der örtlichen DKP?

      Etc.pp.

      Und so begann schleichend die Entfremdung von den Grünen. Ich glaube, ich habe die zum letzten Mal 1998 gewählt. Schlimm genug.

  41. Das Betriebsgeheimnis der GrünInnen
    … ist eigentlich recht einfach: mehr als 70% aller politischen Kern- Forderungen sind Zumutungen, und zwar, das ist das entscheidende: im wesentlichen für andere, aber mit Heils- oder Erlösungsversprechen für alle, die zwar nicht wahr oder bewiesen sind, aber penetrant wiederholt werden. Deshalb ist die typische GrünIn notorisch moralisch überlegen und deshalb zieht diese Partei wie ein Magnet Leute an, die gerne von anderen leben, andern sagen wollen, wo es lang geht, und sich gut dabei finden (wollen).

    Wer, wie der Hausherr, aus eigenem Vermögen lebt, empfindet die GrünInnen natürlicherweise im Zweifel als übergriffig oder beschränkt, was aber an ihrer strukturellen Attraktivität für Transferleistungsempänger aller Art nichts ändert. Die GrünInnen wussten instinktiv, dass sie die größten Profiteure der Zuwanderei sind und falls Fake-Flüchtlinge am Tegernseer gerne in Taxis fahren wäre das aus GrünInnen-Denke kein Umstand der irgendwie ins Gewicht fällt, außer dass er der lokalen Wirtschaft nützt. Denn die meisten der politischen Konzepte der GrünInnen sind so angelegt, dass sie nicht falsifizierbar sind und haben deshalb immer Bestand, egal was in der Welt passiert, Schuld sind im Zweifel ohnehin immer irgendwie die Deutschen, weshalb es gerecht ist, dass sie zur Ader gelassen werden, natürlich zuvorderst, s.o, die Anderen..

  42. Selbstmitleid
    Es beschert kurzzeitig Wohlgefühl aber isoliert von der Wirklichkeit. Und es kann süchtig machen. Das edle Opfer braucht ja nicht nach Auswegen zu suchen. Und vor allem nervt es. Deshalb die Reaktion des Wählers. Urbane Eilte oder Bürgertum links der Mitte. Gut dass deren Einfluss sinkt. Toleranz gegenüber den nicht-urbanen Eliten muss allerdings noch gelernt werden. Denn die Inhalte sind nicht alle unwichtig. Und man gönnt niemandem, so zu enden:

    https://www.youtube.com/watch?v=1XBEqyu5Mck

    • Wie die einen enden, fangen die anderen gerade an
      ww.welt.de/print-welt/article673376/Ich-will-Deutschland-dienen.html

      Ähneln sich die Zitate nicht? Wir dienen halt alle mit Liebe.

  43. Die Sache ist viel einfacher...
    Die Grünen sind nicht wegen irgendwelcher Alibiforderungen, wie dem von Ihnen benannten „Autofasten“ oder dem „Veggie-day“ unwählbar geworden, wobei ich Ihnen durchaus recht gebe, dass sich diese Forderung auf dem gebirgigen und auch auf dem platten Land nur sehr schwer umsetzen läßt.

    Die Grünen haben Ihre Basis verloren, da inzwischen jedem klar ist, dass sich aufgrund der stolz aufbegehrenden, kapitalistischen Weltglobalisierungsordnung sämtliche Umweltschutzblütenträume zur Weltklimasanierung aller Wahrscheinlichkeit nach nicht umsetzen lassen. Das ist bitter, aber leider wahr.

    Selbst die Automobile, die angeblich umweltfreundlich gebaut sein sollen, sondern den nahezu gleichen Dreck wie in den 1970er Jahren ab. Nur dass es inzwischen eine Vielzahl mehr an Abgaserzeugern sind, die seltene fossile Energieträger, zu giftigen Gasen durch Verbrennungsmotoren verwandelt, durch die Gegend pusten.

    Ich schreibe hier nur „grüner Punkt“ und jeder denkt an Abfall, der nicht recycelt wird, oder nur zu einem geringen Teil, und der in Afrika Menschen mehr oder weniger glücklich macht.
    Der Rest schwimmt auf dem Meer, das inzwischen schon große Inseln mit schwimmendem Plastikmüll gebildet hat. Allerdings nicht ganz von allein, sondern unter Zuhilfenahme der menschlichen Zivilisation.

    Doch diese beiden Punkte sind nicht der einzige Punkt, warum grüne Politik heute so nutzlos erscheint.

    „Frieden schaffen ohne Waffen“ war ein Gründungsmotto der Grünen. Als die SPD und die Grünen es sehr eilig hatten, im Ex-Jugoslavien mit Militär für die Menschenrechte einzutreten, war ich zunächst nur irritiert, da irgendwann mal im Grundgesetz stand, dass nie wieder ein deutscher Soldat die Landesgrenzen verlassen sollte, und die Armee lediglich im Angriffsfall der Verteidigung dienen sollte.
    Aber das Grundgesetz wurde schnell geändert und schon wieder ist der deutsche Soldat in Europa unterwegs gewesen, und das mit Hilfe der grünen Partei.

    Selbstverständlich wollte man auch Schulen und Straßen in Afghanistan bauen, das grüne Sendungsbewusstsein kannte keine Grenzen, auch Mädchen sollten ohne Kopftuch und Burka in den Genuss von Schulbildung kommen. Die Ergebnisse sind bekannt, die Taliban machten ernst, so wie sie sich bereits als eroberungs- und zivilisationsresistent schon unter der 16-jährigen russischen Militärbesatzung in ihrem Land erwiesen haben.
    Der Opiumanbau – Opium ist wichtigster Bestandteil der synthetischen Droge Heroin – hat sich seit dem Einmarsch der westlichen Armeen verfielfacht.

    Die Kanzlerin schaffte nach dem GAU in Fukushima in Japan die Atomkraftwerke in Deutschland wesentlich schneller und konsequenter ab, als es sich die rot-grüne Vorgängerregierung jemals in ihren kühnsten Träumen vorgestellt hätte.

    Das Beharren auf einer idiotischen Ausländer- und „Flüchtlingspolitik“ kann auch den hartgesottensten Umweltfreund in die Arme dunklerer Parteien treiben.
    Selbst die NPD bietet inzwischen ein logisch und sinnvoll erscheinendes Umwelt- und Friedensprogramm.
    Die Umweltpolitik ist kein Alleinstellungsmerkmal der Grünen mehr. Das können andere (Merkel) genauso gut, wenn nicht noch besser.
    In der Flüchtlingspolitik wurde ja auch schon viel geschafft, vielleicht mehr als so manchem einst Begeisterten so lieb ist.

    Die doppelte Staatsangehörigkeit, auch eine urgrüne Forderung, bereitet uns in der politischen Realität zur Zeit die schwierigsten und unangenehmsten Probleme, zumal Positionen der Stärke einfach ohne Grund aufgegeben wurden.

    Heute begreift man in der politischen Klasse erst allmählich, dass viele Neubürger die Vorteile beider Staatsangehörigkeiten gerne fordern, aber eigentlich die hiesige Sprache gar nicht lernen wollen und Integration für ein zeitraubendes Angebot halten, was man nun wirklich nicht annehmen muss.

    Die türkische (und arabische) Parallelgesellschaft funktioniert auch ohne ein Wort Deutsch. Da leben die tradierten Reglen und Weltanschauungen weiter und die Stammdeutschen müssen sich dann halt anpassen, wenn sie in etwa einer Generation nicht mehr die Bevölkerungsmehrheit stellen werden.

    Das Personal – vor allem die Göhring, aber auch der Özdemir – ist zudem – bis auf Boris Palmer – unglaubwürdig bis zum jüngsten Tag.

    Das Parteiprogramm bietet eine Menge, auch sehr gute Dinge an, aber wer glaubt noch an dessen Umsetzung?
    Der teuflische Pakt zwischen Schröder und Fischer bewies, dass die Programmatik auf dem Altar der Realpolitik ganz schnell geopfert wird, damit man kräftig mitregieren kann.
    Und dazu benötigt man keine festen Grundsätze oder lästige Parteiprogrammatik oder gar „Basisdemokratie“, auch ein einst geschätzter, aber längst vergessener Grundsatz der Grünen.

    Warum soll man – bitte schön – noch die Grünen wählen?

    Das mit dem Idealismus hört spätestens ca. um das 25. Lebensjahr auf.

    • An Gnadenbrotler - Krieg in Ex-Jugoslawien -
      Gut, dass Sie das Thema Kosovo-Krieg erwähnen. Es zeigt den wahren Charakter der Grünen. 1998 gewählt, hatten sie das Pech wenige Monate nach dem Einzug in die Bundesregierung 1999 genau das zu tun zu müssen was sie als Opposition aufs schärftste verurteilt hätten:

      Erstmals seit 1945 Teilnahme an einem völkerrechtswidrigen bewaffneten Angriff gegen ein anderes souveränes Land.
      Motto: wenn es der Machterhalt in der Bundesregierung erfordert, dann verkaufe ich halt die Seele meiner Großmutter an den Teufel.

      Nun gibt es die humanitären Argumente. Mit diesen scheint aber irgend etwas nicht in Ordnung zu sein, denn warum sprachen sowohl Bundespräsident, Bundestagspräsident und Andere in öffentlichen Reden von „70 Jahren Frieden in Europa“? Dieser Krieg soll wohl aus dem Gedächtnis gelöscht werden. Kanzler Schröder hat ja inzwischen zum Entsetzen seiner Partei dessen Völkerrechts-Widrigkeit beim Zeit-Matinee öffentlich eingeräumt.

      Erklärung dafür? Laut der Sendung „Es begann mit einer Lüge“, WDR, 08.02.2001 von Jo Angerer und Mathias Werth –anzusehen bei den üblichen Video-Portalen —
      Protokoll der ganzen Sendung nachzulesen bei:
      http://www.ag-friedensforschung.de/themen/NATO-Krieg/ard-sendung.html

      … ist zumindest ein angebliches Massaker der Serben nachweislich (Polizeibeamter Henning Hensch vor Ort) kein Massaker gewesen sondern ein Kampf zwischen Bewaffneten und der Polizei. Siehe unter Kapitel –Massaker in Rugovo–.

      Es erhebt sich für den Nachdenken die Frage: Wenn es solche Menschenrechtsverletzungen gab, die sogar einen von den Grünen bejahten Kriegseinsatz begründeten, warum musste dann ein Massaker erfunden (gefaked) werden?

      Das Video ist auch deshalb äußerst interessant, da es den charakterlich-persönlichen Unterschied zwischen dem sehr glaubhaft und seriös wirkenden General a.D. Heinz Loquai und dessen mit schlechten Zähnen in einer Talk-Show tobenden Vorgesetzten Minister Scharping aufzeigt.

    • Moralschmarotzer
      Ein Teil der „Anfangserfolge“ der Grünen beim Umweltschutz kam auch schlicht und ergreifend daher, daß es bereits vor der Parteigründung Initiativen gab, oft sogar auch von Seiten der „per Definition bösen“ Industrie. Ein Freund meines Vaters hatte z.B. in seinem Universitätsinstitut die Grundlagen für Staubfilteranlagen entwickelt und zusammen mit der Industrie auch zu einer Zeit serienreif gemacht, als die späteren Weltretter noch im Sandkasten saßen.

      Wie die sich so eine Entwicklung vorstellen, habe ich auch „live“ erlebt, da ein Kommilitone grünes Mitglied in einem Stadtrat war. Eines Tags kam er ganz stolz und verkündete, sie hätten nun beschlossen, bestimmte Emissionsgrenzwerte zu halbieren, um die Stadt endlich sauberer zu machen. Auf meine Rückfrage, wie das denn realisiert werden solle, meinte er, das sei ihm egal, das sei schließlich Sache der Verursacher. Das ist jetzt 30 Jahre her, das Verfahren ist geblieben….

    • Warum soll man die wählen?
      …. na ist doch klar: Wenn man von Staatsknete lebt oder leben will, zB Fake-Refugee-Klimbim (Sprachkurse, Vermietungen und so Zeugs halt).

    • Sirisee
      Sie haben die nun ins Spiel gebrachten VHS-Rechtschreibkurse und dergleichen Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen vergessen, für die Grüngesonnene wohl geeignet sein dürften und die der Sitzungsgeldabzocker Schulz fördern möchte, nachdem er festgestellt hat, dass die Arbeitsministerin Nahles, SPD, in ihrem Amt nichts taugt.

  44. Titel eingeben
    Bizarrer Nebenaspekt des Autofastens: auch die Kirchen haben sich des säkularisierten Plagiats ihrer einst eigenen theologischen Erfindung freudig angeschlossen und weisen nun den asphaltierten Weg zu Entsagung und Abtötung.
    Natürlich nicht für Bischöfe und sonstiges Bodenpersonal, das seinen Pflichten auch weiterhin nicht per pedes apostolorum, sondern mercedes episcoporum hundertpferdestärkenstark entgegenrollt und nicht einem einzigen braven Gläubigen auf dem platten Lande wenigstens die Einkäufe bringt.

  45. Tomahawk, 6.3.21:33 Kernkraft
    Tomahawk: „Im Normalbetrieb sind Kernkraftwerke so umweltfreundlich und CO2-neutral“,etc.

    Genau: Kernkraftwerke arbeiten CO2-neutral. Dort wo immer sie stehen, also auch in Deutschland. Den Ausstoß von CO2 überlassen Kernkraftwerkbetreiber vorwiegend Ländern der Dritten Welt. Dort, wo das Uran mithilfe von Steinkohleöfen oder gar Braunkohleschleudern aus giftigen Uranerzschlämmen gewonnen wird. Dort, wo Unmengen von Abfällen vor sich hin trocknen und vom Wind verblasen die Umwelt weiter Landstriche zerstören. Dort, wo das vorzeitige Ableben der Minenarbeiter durch Einatmen des freiwerdenden radioaktiven Radongases als Kollateralschaden in Kauf genommen wird.

    Vielleicht aber sollten Kernkraftfreunde wenigstens an die jahrtausendelange Endlagerung der radioaktiven Abfälle denken.

    Aber halt, für dieses Problem haben findige Köpfe ja eine Lösung gefunden: Die Uranmunition. Sie tötet nicht nur, sondern schädigt das Erbgut kommender Generationen. Natürlich nur in Kriegsgebieten !

    • Radioaktiver Abfall
      Vielleich googlen Sie mal nach IFR (Integral Fast Reactor) und TVR (Travelling Wave Reactor). Viel Einsicht und beste Grüße.

    • Das ist jetzt a bisserl viel auf einmal
      Also eigentlich ist ein Kernkratwerk eine Einstein Maschine, gemäss E=mc².
      Den irren aufwand für die Anreicherung Ultrazentrifugen,haben sie vergessen, dass gibt auch eine Tolle Stromrechnung.

      Aber, das holen Sie locker in 10-15 Minuten Betrieb ihres AKW wieder rein.
      Na ja, bisher hat noch keiner die CO2 Rechnung für Solarzellen augemacht, so 3-5 Jahre braucHen sie schon um die Energie wieder reinzuholen die sie in die Solarzellen reigesteckt haben und die kommt aus Kohlekraftwerken.

      Sie scheinen nicht verstanden zu haben um was es beim Thema Öko, Grün, Energiewende und Bionade-Biedermeier geht: Spiritualtität

      Deshalb ist es unsinnig mit Leuten über Energiewende, Atomkraft, Kohle, Klimawandel zu reden, Das sind dank der Grünen und NGOs mittlerweile Glaubensfragen, die einem evidenzbasierten Diskurs nicht mehr zugänglich sind.

      Das einzig gute ist- time will tell. Auch der Ökologismus wird wie der Kommunismus mit einem Röcheln abtreten.

      By the way, Uranmunition wird aus depleted Uranium (abgereichertem Uran) hergestellt, das sind die isotope, die ich nicht als Brennstoff im Kernkraftwerk brauchen kann. Hat keinen Zusammenhang mit radioaktivem Atommüll.
      Was das „schädigt das Ergbgut angeht“, auch nicht mehr als die Zigarette am morgen.
      Wenn sie in einem Panzer Sitzen der von dieser KE-Minution getroffen wird sind sie tot, da gehört Fortpflanzung sowieso nicht mehr zu ihren Themen.

      Ansonsten ist Uranmunition ein tolles Thema für die Angstindustrie, ein Ü-Ei sozusagen, Militär, Umweltvergiftung, Atomtod, Radiaktivität, Siechtum, Mißbildung, alles in einem.

      In der Gegend wo die Minution zuletzt im Einsatz war heiratet man seit 800 Jahren seine Cousine, das schädigt das Erbgut sehr viel mehr. Saudi Arabien hat eine eigene Behörde bei der sich Heiratswillige untersuchen lassen können ob sie genetisch zu ähnlich sind (aka Inzucht).

    • Titel eingeben
      also mein lieber anonymous_content das ist nun leider manspleining vom Feinsten.
      ääh Verzeihung, wie komme ich auf Mann. Im Forum sind genug Damen, die diese Fakten auch wissen und bringen.
      also kein manshaming, nur Lob.

    • sehr hübsch Ine Jezo-Parovsky
      Interessant sind m.E. u.a. Vorderungen der Grünen und anderer
      das Frankreich seine Kernkraftwerke abschaltet.

      Man strebt u.a. nach gemeinsamer europäischer Außenpolitik, gerne auch militärisch unterfüttert.
      Ob die französische Regierung einem grün-schwarzen Bündnis
      in Berlin Mitspracherechte beim Einsatz der französischen Atomwaffen einräumt? Forderungen an Frankreich das es wie die Ukraine Atomwaffen vollständig abschafft gibt es nach meiner Kenntnis nicht.

      Die Ukraine erstand wie Phönix aus der Asche als Zerfallsprodukt der UdSSR zunächst als Atomwaffenstaat.

      Die totale atomare Abrüstung führte dummer Weise aber nicht zu mehr Sicherheit. Die Mitgliedsachaft in der NATO wurde abgelehnt und Russland konnte in Ruhe mit der Destabilisierung beginnen.

      PS Zu langzeitsicheren Lagerung von Atommüll:
      In Herfa Neurode lagern ca 2.500.000 Tonnen Giftmüll.
      Jedes Jahr kommen 200.000t dazu. Da ist noch viel Platz.
      Bekanntlich interessiert sich für die langzeitsichere Lagerung von
      Chemieabfällen kein Mensch.
      Zuständig für Herfa-Neurode war einst der hessische Umweltminister
      Joseph Fischer, genannt Joschka.

      Fragen sie ihn mal warum Giftmüll dort sicher ist Atommüll aber nicht.
      Chemische Verbindungen sind oft sehr stabil. Da zerfällt in 10.000 Jahren zT gar nix. Das Problem wird nur nicht politisch instrumentalisiert.

  46. Titel eingeben
    Ich glaube nicht, dass die Grünen eine kollektivistische Partei sind. Ob sie das jemals waren kann ich nicht beurteilen. Heutzutage sind die Grünen meiner Meinung nach eher eine linke FDP. Ihre Einstellungen bzgl. zum Bsp. der Sexualthematik (die ich im übrigen ganz allgemein durchaus teile) deuten jedenfalls eher in Richtung eines radikalen Individualismus. Conchita Wurst zum Bsp. passt perfekt in dieses Bild. Und sie ist eine Art Paradebeispiel wie weit der Individualismus gehen kann. Auch das Thema Selbstverwirklichung vs. Familie kann man als Argument anbringen. Viele Anhänger der Grünen legen wesentlich mehr Wert auf ihre individuelle Selbstverwirklichung als dass sie sich um das Schicksal irgendeines Kollektivs (sei es Familie, sei es Staat oder Nation) scheren würden. Auch das unbedingte Ja der Grünen zu einem unbegrenzten Einwanderungsrecht, die Betonung der Gültigkeit der Menschenrechte auch über die Grenzen des Staatsgebietes hinaus und die damit einhergehende Negativierung der Souveränität des Staates (bspw. unbedingtes Rederecht für Erdogan, da sonst die Meinungsfreiheit in Gefahr sei) sprechen eine andere Sprache. Die Folgekosten einer unbegrenzten Masseneinwanderung zum Bsp. gerade für die sozial Schwachen interessiert die Grünen-Klientel in keiner Weise (ob es die Konservativen sonderlich juckt steht auf einem anderen Blatt)
    Thematisiert wurde das auch schon zum Bsp. von Michel Houellebecq (hat der Mann eigentlich noch seine Zähne oder hat er die mittlerweile schon verloren?) in Büchern wie „Ausweitung der Kampfzone“ oder „Elementarteilchen“. Darin geht es ja gerade um den Zerfall sämtlicher sozialer Bindungen verursacht durch das Zusammenspiel von linksliberalem Radikalindividualismus und kapitalistischen Verhaltensnormen.
    Meiner Meinung nach sind die Grünen eine Version der FDP. Nur eben mit Gewissen.
    Das will ich auch nicht als wertend verstanden wissen. Es ist glaube ich nur eine adäquate Beschreibung grüner Positionen. Die Grünen sind die Partei für linksliberale, großstädtische Besserverdiener die ein Recht darauf haben wollen sich maximal auzuleben. Ganz ohne schlechtes Gewissen.
    Also mit Kollektiv hat das nichts zu tun. Das „Kollektiv“ ist nur der Klotz am Bein der rumjammert, Spaziergänge durch Dresden veranstaltet oder AfD wählt.

    Was nun das „Autofasten“ angeht, so kann ich Ihnen da kaum widersprechen. Ich lebe selbst in einer strukturschwachen Region (@CSU: kriegt mal euren Bonzenarsch hoch!) in Unterfranken. Wir sind weit, weit weg von München.
    Der nächste Supermarkt ist 13 km entfernt. Der nächste Arzt ist 13 km entfernt. Da sie uns die Notaufnahme geschlossen haben (Entscheidung des Privatbetreibers – Rhön Klinikum) ist die nächste Notaufnahme nun so etwa 30 km entfernt.
    Ohne Auto könnte ich unmöglich zur Arbeit fahren. Da es überhaupt keine Nahverkehrsverbindung gibt. Ich wäre abgeschnitten von ganz profanen Kulturangeboten. Wie Theater oder Kino. Selbst ein simples Asien Restaurant könnte ich nicht mehr besuchen.
    Vor ein paar Monaten konnte man auf Zeit online einen Artikel lesen in dem ernsthaft gefordert wurde die Förderung des ländlichen Raums komplett einzustellen. Das wäre einfach zu teuer.
    Man sollte das Geld lieber in die Ballungsräume pumpen. Unterm Strich würde sich das eher rechnen.
    Unter rein kapitalistischen Gesichtspunkten macht das wohl durchaus Sinn. Schon deshalb sind die Grünen keine kollektivistische Partei. Sie sind schwer kapitalistisch.
    Auch die Forderung der Grünen von vor vielen Jahren, der Liter Benzin möge doch 5 Mark kosten ging in eine ähnliche Richtung.
    Der ländliche Raum wird abgeschnitten von Kultur oder Entwicklung. Kultur wird zu einem reinen Luxusgut, dass sich der Landbewohner nicht mehr leisten kann.

    Es gibt auch noch einen weiteren Grund der gegen die Forderung der Grünen spricht. Nämlich Wissenschaft.
    Ich bin absolut überzeugt davon, dass es einen von den Menschen verstärkten Klimawandel gibt. Klimawandel gibt es ohnehin. Das ist ein natürlichliches Phänomen. Aber er wird von den Menschen verstärkt.
    Das ist Tatsache. Das ist Wissenschaft.
    Die Neigung der Grünen aber das ganze (wie Sie völlig zurecht anmerken) in’s quasi Religiöse zu steigern schadet der Sache eher als dass es ihr nutzt.
    Denn die Grünen bewirken mit ihrer Fundamentalopposition eher eine grundsätzliche Abneigung gegenüber der Wissenschaft oder gegenüber neuen Techniken.
    Alles was von der Wissenschaft kommt oder nach Technik riecht wird verteufelt.
    Dieses „Zurück zur Natur“ macht es seriösen Wissenschaftlern eher schwerer vernünftig ihrer Arbeit nachzugehen.

    Der Klimawandel ist absolut fakt. Aber er schadet vor allem dem Menschen.
    Nicht unbedingt der Erde oder der Natur. Die Natur hat sich immer wieder erholt. Sie wird auch den Menschen verkraften.
    Heute sterben Tierarten aus. Das ist schlimm. Die Evolution verläuft aber nicht nur in eine Richtung.
    Die klimatischen Bedingungen werden sich verändern. Dann werden neue Tierarten entstehen.
    Die Frage ist eher ob die Menschheit diesen Prozess überleben wird. Was werden die Folgen des Klimawandels für die Menschen sein?
    Da brauchen wir die Wissenschaft. Nicht Donald Trump und auch nicht grünlinke Birkenstocksandalenträger.

    • Bedrohung durch Klimawandel
      Ergänzend möchte ich hinzufügen, daß die Römer um das Jahr 0 mit der damals höheren Temperatur bestens gelebt haben, ebenso wie um das Jahr 1000 die Winkinger in Grönland oder die Niederländer (ok, so hießen sie damals noch nicht), die Belgier, die Kölner, die Franzosen etc.
      Mir stinken die apokalyptischen Szenarien.

    • Von einem Aussterben im mittleren Neolithikum habe ich auch noch nichts gehört. Mehr was von Aufsiedlung Europas.

    • @Bleistift
      Exakt auf den Punkt gebracht, Chapeau!

      Als ehemalige Grünenwählerin hoffe ich mittlerweile wirklich, dass diese Partei an der 5%Hürde scheitern möge.

    • Klimaversuchlabor für Grüne
      Vielleicht könnte man den Grünen bei dem Kampf gegen die Erwärmung ein dramatischeres Szenario schmackhaft machen. Als „Nullpunkt“ der Erwärmung nicht nur 150 Jahre, sondern 15.000 Jahre zurückgehen. Damals gab es in Norddeutschland noch Gletscher, wenn man die Grünen so ein bis zwei Tage unter so einem Gletscher unterbringt, denken Sie vielleicht nochmal nach, ob jede Erwärmung schlecht ist.

    • Auf den Punkt gebracht!
      Die Problematik absolut auf den Punkt gebracht!

    • Selfishness is asking others to live as one wishes to live
      Die Grünen sind die modernste Partei ever.
      Das Scheitern der Grünen ist das Scheitern der Moderne.

      Man sollte die Ursachen beobachten. Daraus ließe sich einiges lernen.

    • Die Grünen sind die modernste Partei ever?
      @Goodnight
      Die Grünen waren in ihrer Gründungsphase eine religiöse Bewegung mit Gaya als oberster Gottheit. Die grüne Partei ist Folge der Bildungsexpansion der 60er und 70er, speziell der Weibchen, was bei den Bildungsbürgermännchen zu einer Anpassung des Balzverhaltens geführt hat.

      Mittlerweile sind die Grünen, wie alle Religionsgemeinschaften, in erster Linie Versorgungseinrichtung für deren Priesterkaste. Überschneidungen mit anderen religiös begründeten Priesterversorgungseinrichtungen sind nicht zufällig.

      Da Sie ihr Geld in Stuttgart verdienen, halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass Sie in irgendeiner Form mit der Produktion von Automobilen zu tun haben. Da ist es nicht verwunderlich, dass Sie ein neues – sich elektrisch-algorithmisch bewegendes – goldenes Kalb propagieren.

    • I knew nothing but shadows and I thought them to be real
      @Deresschonimmerwusste

      Die Grünen vertreten die Interessen der Umwelt gegenüber den Interessen der Welt, aus Sicht der Welt, dessen Bestandteil sie sind.

      Das ist der ganze Witz. Ein moderner Witz.

    • Die Grünen vertreten die Interessen der Umwelt?
      @Goodnight

      Das glauben Sie doch nicht wirklich, oder? Wenn der Umweltschutz wirklich Bedeutung hätte, dann wäre der Lebensstil der urbanen Grünenwähler am stärksten beeinträchtigt.

      Übrigens: alternative Stromerzeugung ist dezentral, der meiste Strom wird aber in den Ballungszentren verbraucht. Die Provinz ist ernergetisch längst im Überfluss. Stellen Sie mal schön auf Elektroauto um; die Stromnetze in den Ballungszentren werden dann regelmäßig zusammenbrechen, aber auf dem Lande hat dann jeder seine Energieversorgung am Haus. Dann müssen Solar- und Windenergieerzeugung auch nicht mehr subventioniert werden, weil der Preisvergleich dann mit der Zapfsäule erfolgt.

  47. Pellets, die umweltfreundliche Art zu heizen !
    Ergänzung zu Harry Charles, 6.3.21:09

    Findige Pelleterzeuger haben jetzt das Ei des Columbus entdeckt:
    Sie roden ein schönes Stück Regenwald und verkaufen mal das Holz. Dann wird an Stelle des Regenwaldes eine Plantage mit schnellwüchsigen Eukalyptusbäumen angelegt.
    Diese Bäume werden dann zu Pellets verarbeitet !

    • Alltagsrassismus in seiner schönsten Form
      Glauben sie wirklich das sie den Regenwaldeigentümern
      vorschreiben dürfen was sie mit ihrem Wald zu machen haben?

      Das ist ähnlich blöd wie Politikern in fremden Ländern vorzuwerfen
      bestechlich zu sein.
      Fragen sie mal bei BMW nach was in den letzten Jahren vom Konzern
      an die Grünen überwiesen wurde.

      PS: RWE baute ein Pellerwerk in Georgia, USA.
      Da gibts auch viel Holz. Sogar zertifizerte Nachhaltigkeit.

  48. Das angebliche Monopol und die Ideologie
    Sehr geehrter Don,

    zunächst: meine Krankheiten sind meine Faust im Rücken. Und wir haben vier Kinder. Das bewegt tw. reichlich.

    Vor allem aber Dank. Denn eines sticht bei all dem Unfug durch, den den Grünen verzapfen. Es ist greenwash (Wiki zeigt es – und hier wird es für den Dämmwahn gründlich nachgewiesen: http://www.bmgev.de/mieterecho/archiv/2012/me-single/article/kunststoff-macht-sieger.html – sehr zu empfehlen, um zu sehen, wie das abläuft: Welche Organisationsstufen man da aufbaut, mit sicher lukrativen Chefposten, denn die Jungen arbeiten vielfach für wenig; ein direkter Vorläufer unserer Bertelsmannschen Parallel-Staatsstruktur, die inzwischen entstanden ist und die sicher Mrd. einspielen – sicher ist Liz nicht umsonst zum Schwure der Kanzlerin erschienen – auch dafür gibt es Vorbilder: https://de.wikipedia.org/wiki/Mittlerorganisation / das erinnert nicht umsonst an die Sache, weswegen die Herren der Zeit die Anstalt angriffen: nicht umsonst, denn da hat man ja schön eben solche Strukturmuster vorgeführt bekommen, und die Intressenskoflikte, die dabei entstehen müssen – Unanständiges kannte nicht nur die erher weltlicheren Päpste). Kampf für den Erhalt der Umwelt hat hierzulande vorwiegend mit dem Kampf um die Sparsamkeit der Privathaushalte zu tun. Da gibt es Handlungsdrang, nach all der Propaganda vom Todesgas, das wir alle ausstossen (viele Leute wollen ja umweltbewusst handeln, suchen nach Möglichkeiten und sind da sehr verführbar, was sie als megakritische Konforme die offenbar meist selten ins Detail gehen, weil man ja mit gepredigten Vorstellungen kolidieren könnte, und sich vertiefen und nachlesen macht man wohl lieber nur für Geld).

    Früher waren es noch viele Probleme, über die man sprach, wie der verdreckte Rhein, Chemiekonzerne, Flussbegradigungen und Umweltgebiete, heute geht es nur noch um (Zuwanderer) CO2, Feinstaub und Klima. Mehr scheint es nicht mehr zu geben. Keine verdreckten Weltmeere, die dringend saniert gehörten (es gibt da so einen sehr schauerlichen Bericht eines Skippers, der die Strecke Australien an die Westküste mit einem Trip vor ein paar Jahren vergleicht – schockierend: „The ocean is broken
    GREG RAY, 18 Oct 2013, http://www.theherald.com.au/story/1848433/the-ocean-is-broken/ ), oder der von arte deutlich gezeigte furchtbare Uranabbau in Afrika (aber nicht doch, das Containment der französischen und damit europäischen Atomernergiegewinnung steht so sicher, wie man viel Geld dafür hat, da mögen die Mailer auch zunehmend Risse zeigen und manchmal fragt man sich, ob man nicht mal langsam um einen europäischen Atomausstieg reden könne (jaja, die Kernwaffenproduktion…), damit man alle soweit hat, wenn endlich die Speicherprobleme bei den erneuerbaren Energien gelöst sind (man will nun auch in der EU Akkufabriken fördern (die meist mit seltenen, aber auch giftigen Stoffen hantieren) und Frauenhofers haben gerade mit Betonkugeln im Bodensee große Erfolge gehabt.

    Apropos giftig: Treppenwitz der Geschichte ist ja, dass wie die meisten Energiesparlampen in der EU gar nicht produzierbar wären, weil zu giftig / die Glühbirne ist in der Herstellung weit umweltgerechter, auch bei der Energiebilanz, nicht nur beim Material, aber egal: Hauptsache wir können was tun, die Leute haben was zu tun, wie mit dem Anbringen der schimmelfördernden, historisches Fassaden verschandelnden und brandtechnisch und zudem unrentablen Dämmung. Da fühlen sie sich besser, und fragen erst gar nicht, wo denn am meisten Energie verbraucht wird und wie sie mit all ihren kleinen Lämpchen und Standbyfunktionen – und Staubsaugerleistungen – auch so ein EU-Filou – im Vergleich dazu stehen. Es sagt ihnen auch keiner. Denn das stete schlechte Gewissen nützt. Man kann sich als grüne Partei verkaufen, fast wie mit den Ablassbriefen, und man kann prima grüne Werbung machen, in dem man sein Produkt als besonders ausstellen und bewerben kann (was sicher auch zu mehr Qualität und Umweltbewusstsein führt, was ja nicht verkehrt ist – mir hat meine Frau von Stränden in der Türkei berichtet, wo kein Mensch auf Müll achte, den man dort noch sorglos in die Landschaft wirft, weil etliche nun erst lernen, wie man mit dem Wohlstandsmüll umgeht, den unsere Lebensweise mit sind bringt). Das zieht halt.

    Warum Linke und Grüne an sich nichts finden, was zieht, und damit ihre Werte anziehen lässt (sofern man den Prognosen glauben mag, denn die Institute arbeiten nicht nur in der Datenerfassung, sondern auch in der Propaganda – das wie ich kürzlich las, das erste Mal 1622 in einer Schrift von Gregor XV Congregatio de propaganda fide gestanden haben soll, wo es um Bekehrung ging, passend gebildet aus: lat. propagare „ausbreiten, ausdehnen“, aus lat.pro „vornhin, über hinaus“ und
    lat.pagere, pangere „befestigen, einsenken, pflanzen“ – den wenn Emnid sagt, es sei jemand unter …%, ist man sich dort der Wirkung bewusst, am saubersten arbeiten wohl die Erfurter). Irgendwie scheint ihnen der Kontakt verloren gegangen. Kein Leidensdruck.

    Meine These: auch knapp über 5 % hat man mit EU-Parlament, BT- LT-Büros genug Posten. Dort sammeln sich die, die am ehesten bereit sind an der „richtigen“ Stelle die entsprechende Parole zu rufen. Das sind natürlich nicht welche die genauer hinschauen, denn die machen anderes, als diese Politdarsteller.

    Vor allem nervt dieses angebliche Monopol an einem Interesse am Erhalt der Umwelt, einem eigentlich zutiefst konservativen Anliegen. Und das Umweltbewusstsein (man lese mal die Geschichte der Reformbewegung und der deutschen Jugendbewegungen) ist auch schon weit älter, als die Grüne Partei (wie man auch an den Gruppierungen sehen kann, die sie in sich vereinte). Der erste Umweltschützer, den ich kannte, war dazu bei der Wandervogelbewegung erzogen worden. Das ist eine der Geschichtsklitterungen, die überall vorhanden sind, und offenbar so gut zu glauben, dass es so verfängt. Nein, für den U

  49. Es ist interessant
    so aus der Ferne zu betrachten, was in D. da so alles läuft.
    Dafür dem Don den besten Dank.

    Famos ist:
    Wenn denn schon die ‚Führungsschicht‘ so . . . *ähm* . . . so komisch ist,
    wie sind denn dann die, die diese in diese Position gebracht haben?
    Das lässt viele Rückschlüsse zu.

  50. Conquistadorenroute
    Ich weiß natürlich, dass meine Kommentare immer etwas, na, sagen wir „exotischer“ ausfallen, weil vieles von jenem, wie es bei euch lebt und ist, hier nicht existiert und ich nicht mitreden kann bei Grünen, Windräder oder irgendwelchen Aufschreikindern. Doch eines gibt es. Fahrräder haben sogar wir hier, wenn auch unter Lebensgefahr dieser radelnden Tätigkeit nachgegangen werden muss.

    Ich glaube, ich war der einzige hier, der sich vor Jahren ein „anständiges “ Rad zusammengebastelt hat. Nix besonderes, viele meiner Räder hatte ich früher in jungen Jahren aus Ersatzteilen gebaut. Der Clou hier aber war: Niemand, wirklich niemand außer mir hatte Licht am Rad. Licht vorne, und auch Licht hinten, Katzenaugen am Pedal, und, sie alle staunten, sogar eine Klingel. Am Rad. Das hatte kein Mensch. Ich hatte es mir alles aus Deutschland mitgebracht,

    Nun sind unsere Straßen so, dass gerade Raum ist für Autos, aber oft gibt es weder Bürgersteige noch Radwege (wir sind doch keine Träumer). Und so fährt man halsbrecherisch zwischen Autos durch und wenn es dunkel wird, werden die meisten Radfahrer natürlich übersehen. Es sterben einige daran.
    Denn für unsere Autofahrer ist Tag und Nacht das gleiche, was vor die Räder kommt, wird mitunter umgefahren, wenn er nicht zur Seite springt. Bei uns ist man noch Mensch, mit einem Auto. Ohne Auto ist man ein Nichts in der Stadt. Als älterer Herr (nach der Geburtsurkunde, sicher eine Fälschung!), habe ich den Vorteil im goldenen Zeitalter zu stehen und unser Gesetz sagt, dass alle Rücksicht nehmen müssen auf unsereins. Ich springe also nicht, bei mir halten die Autos sogar in der Kurve an.

    Mit diesem Rad also fuhr ich immer, wenn ich ins Zentrum musste. Ich hätte mir auch einen Piraten leisten können, einen illegalen Taxisten, der mit seinem Privatwagen fährt, das ist preisgünstiger, aber man ist nicht so versichert. Doch wozu das Rad, wenn ich es nicht benutze? Mit wachsender Begeisterung. Ich putze und ölte und reparierte, mein Dasein hatte endlich, außer Frau, den Kindern, meinem Job, der Hausreparatur und des Einkaufens, einen Sinn. Aber es war kein Sinn, es war nur Zweck, denn jeder Sinn muss höher stehen als der Mensch und ihn überdauern; mein Rad überdauerte die Straßen nicht, die Pedale zerschlissen schnell, Kugellager schlug aus, die Reifen sowieso bei diesen Kies-Steinwegen und die Freude jedes Strampelns nahm langsam ab. Am Ende packte ich es nicht mehr, dafür packte mich der Infarkt. Und voller Wehmut habe ich mein Vehikel an einen Freund verkauft. Mit Lampe und Klingel.(Ich weine noch heute hinterher)

    Neuerdings dürfen Sonntags die Sportradler auch die großen Straßen benutzen, die Schnellstraßen. Und mein lieber Don Alphonso, das was die hier machen, ich fürchte, da finden Sie ihren Meister. Die Radeln den Vulkan Poas hoch, eine steile Strecke, er ist 2600 Meter hoch und da gibt nichts zu verschnaufen. Aber einen traumhaften Blick über die Kaffeetäler und Fruchtplantagen. Bei uns wachsen ja noch bei 3400 Metern Bäume und Büsche. Die schlimmste Fahrt aber ist die „Conquistadorenstrecke“ von der Karibik über die Berge , durch den Nebelwald, bis an den Pazifik.
    Zwei Bergketten liegen dazwischen. Eine Leistung, die die unsagbar quälend ist. Hoch und runter und hoch und runter und durch Bäche und auf Naturbelassenen Pfaden. Schauen Sie sich mal den Link an, er beschriebt ihn auf Wiki in englisch.

    https://en.wikipedia.org/wiki/La_Ruta_de_los_Conquistadores

    Wer weiß, vielleicht haben Sie ja Lust mal mitzumachen.
    Und alle tragen Helme bei der Hitze. Na ja, es sind wohl kaputte Helme, zumindest haben sie Risse, die wie Schlitze aussehen, vielleicht soll es sogar so sein, wer weiß das schon bei uns in der Bananenrepublik?

    Volkssport Radfahren, das hat sich so entwickelt, wobei dieser Sport nur von der etwas begüterten Klasse betrieben werden kann, denn der Peon, der Landarbeiter, oder die Muchacha, das Dienstmädchen, das die Wohnung anderer Leute sauber hält, haben nicht das Geld für ein Qualitätsrad. Und so zischen die Jugendlichen mit billigen Rädern rum, ohne Helm und die Reicheren mit – ich weiß die Namen nicht, auf jedenfalls kosten sie einiges mehr.

    Leider bin ich nicht mehr in dem gesundheitlichen Zustand mich aufs Rad schwingen zu können, dafür gehe ich, je mehr, desto besser. Da kann man auch besser den Frauen nachschauen. Mein Auto, einen Izuzu Troper, Allrad, habe ich bereits vor Jahren verkauft. Vernunft? Nein. Ich brauchte Geld um ins kalte Deutschland fliegen zu können, des Rentenantrags wegen.

    Doch als ich Besuch hatte aus Berlin und mein Freund sich einen Wagen mietete und wir los fuhren an die Playa und er losdrehte wie ein Depp, schrie ich ihn fast an: Langsam, wir sind hier nicht in Deutschland. Schneller als (auf ganz wenigen und sehr kurzen Strecken) 120 km, geht es hier nie. Der wollte losbrettern.

    Überhaupt sind die Touristen eine Plage, was Geschwindigkeit betrifft, die hetzten und rennen und eilen, dass ich sie immer erst mal mühsam bändigen und sie daran erinnern muss, dass sie in Urlaub sind. So nach einer Woche geht alles langsamer. Sind wohl alles Berliner.

    Wenn ich mir das nächste mal meinen berüchtigten Pina Colada mixe (mit doppelter Portion Rum Flor de Cañe) trinke ich einen Schluck auf sie und ihr Rad! Saludos.

  51. PS: Merkel habe die Grenze wegen furchtbarer Bilder nicht geschlossen
    Haben Sie das gesehen, was n-tv (lt. Wiki RTL-Group, und deren Hauptanteilseigner ist? Ja klar: Bertelsmann) über Frau Kanzlerin kolportiert?

    Sie sei ja so überrascht worden, heißt es ja oft (womöglich, damit die Leute, die das so empfanden, weil entprechendes zum Thema im Vorfeld spärlich kamen, dass sie dooft seien – oder einfach nur uninformiert. Habe es noch mal nachgeschaut: Dez. 14 beschließt Merkel Aufhebung persönlicher Prüfung von Syrern, als gäbe es dort nicht weite Landstriche ohne jeden Krieg, wohin die ja auch in den Urlaub reisen (bestätigt der in der Huffingtonpost schreibende syrische Fl+chtling, der auch begründen will, warum falsche Indentitäten verwendet werden – und die hiesige Ordnung, die sonst auf jedes Komma achtet, ob bei Steuer- oder HIV-Erklärungen, knickt ein). Lt. Prof. Sinn in einer Rede vor Unternehmern in Berlin, bei YT anzuschauen (oder im Spiegel lesen: Hans-Werner Sinn zur Flüchtlingskrise „Merkel hätte sich bedeckter halten müssen“), sei das im Januar 15 an Pro-Asyl „durchgestochen“ worden („unser Mann im Kanzleramt“?), was sich verbreitete wie das preußische Edict, das den Hugenotten Heimat und Privilegien anbot. Zumal die Schlepperorganisationen ihr Bestes gaben, dass nicht nur Syrer zu hören bekamen, die deutschen Männer könnten keine Kinder bekommen und man biete ihnen Häuser, Geld und Anschluss (so hätten das Syrer einem Ingenieur berichtet, den ich neulich traf, in leidlichem Englisch). Die wachsenden Zahlen der Mittelmeerquerungen und Zuwanderer sind auch mehrfach nachgewiesen und bekannt gewesen.

    Im Februar 15 heißt es nur kurz, dass die ISIs drohe 500.000 nach Europa zu bringen (herrlich wird der Bertelsmann gedacht haben, der neben anderen jährlich Millionen Einwanderer in der EU benötigt sieht, bei hoher Jugendarbeitslosigkeit in der EU – und man arbeitet ja im EU-Parlament im entsprechenden Ausschuss schon lange daran, dass EU-Bürgerschaft auch von ihnen vergeben werden soll: Man wolle nur das Asylrecht reformieren, heißt es, aber die Papiere und Vorträge zeigen es deutlich.). Dann im April 15 kommt Kauder und schreit es sei genug Geld da, Deutschland könne noch mehr Flüchtlinge aufnehmen: https://www.welt.de/politik/deutschland/article139569655/Deutschland-kann-sich-mehr-Fluechtlinge-leisten.html . Jeder der etwas besser informiert war, war klar, was da anrollte und wusste, dass es solche trotzig-dümmlichen Parolen nicht besser machen – eher im Gegenteil (fast wie Gaddafi wegbomben – danke F).

    Und dann war relatives Schweigen im Walde (ganz andere Themen – bis auf Merkel und das Mädchen, dessen Familie man abschieben wollte, auf das die Kanzlerin ungewohnt schnell reagieren musste und dafür vom Wunschpartner Grüne – denn alle sind mal dran, so kommt man erfahrungsgemäß immer weiter, und neue Besen sind auch immer mal gut – förmlich ausgepeitscht wurde.) bis zum Beginn der großen Einreise.

    Fleischhauer bearbeitete das Thema Grenzöffnung unter dem Namen „Sicherheitslücke im Kanzleramt“ im vergangenen August, und schildert, wie Innenminister, Dienste und Bundespolzei (der Romann habe sich sogar schriftlich geben lassen, damit er abgesichert sei – mal sehen, ob man jemals dieses Papier sehen wird, oder ob es überhaupt noch mal angefragt wird) im Kanzleramt vorstellig geworden seien… Einzeln.

    Nun: http://mobil.n-tv.de/politik/Merkel-schloss-angeblich-beinahe-die-Grenze-article19730386.html

    Darin wird eine Sitzung geschildert, an der die Entscheiderin gleich einer Patin nicht teilnimmt. Klar, sicher hat sie denen, die sich die Finger verbrennen, nur nicht zur Last fallen wollen… Ironie aus.

    Der Tenor ist bei n-tv-Bertelsmann, sie habe ja gewollt, und hätte es ja fast getan, und gute Gründe gehabt, es nicht zu tun, die Grenzschließung (von der Bosbach ebenfalls bei n-tv gründlich sprach, als er erläuterte, warum er der Merkel von der Fahne gegangen sei und was man hätte damals tun sollen – aber er hat ja auch nicht die selben Freunde, auch nicht international – dass der Ehemann Prof. Sauer auch vermutlich nicht entschädigungslos Bertelsmannposten innehat, ist hierbei vermutlich gleich).

    Und da ist, wovon Sie ja bereits sprachen: Die Angst vor schlimmen Bildern… (ganz die moderne Machthaberin, die weiß, worauf es ankommt: wieder gewählt zu werden. Bei Fleischauer wurde behauptet, die Kanzlerin begründete das damit, weil sie Krieg auf dem Balkan als gesichert sah:

    „Im Kanzleramt hörte man sich ihre Sorgen an, aber man hatte immer neue Gründe, warum eine Abriegelung nicht möglich sei. Die Lage in Griechenland. Technisch nicht machbar. Zum Schluss hieß es, wenn Deutschland seine Grenze dichtmache, hätte das einen Krieg auf dem Balkan zur Folge“.

    Was für ein Krieg fragte man sich damals schon… Zwischen wem mit was wegen was… (als ob die nicht ganz andere Sorgen hätten – es kam ja auch dann nicht zum Krieg, als die Merkel nicht durchkam und eilends mit der Türkei dealen musste).

    Nein, unschöne Bilder wollte sie vermeiden, wie nun erklärt wird (der eigentlich Grund ist eventuell, dass offenbar etwas schief gegangen war: Man hatte eventuell vor notfalls den Ungarn die Massenaufnahme aufzudrängen, damit auch osteuropäische Staaten mitmachten. Die Vise-Grad-Staaten, von denen die meisten kleine Völkchen sind, die lange um ihre Umabhängigkeit kämpften – z. B. Bulgarien erst gut hundert Jahre die Osmanen los und unabhängig – waren da bekanntlich mehr als zurückhaltend. Zumal die Polen ja sehr viele Ukrainer aufnahmen, wovon man hier nicht viel hört).

    Und nun wird den Türken mit Überprüfung von EU-Zahlungen gedroht? Gestern u.a. in der Welt, wo Seibert so schön jeden Nazivergleich als absurd erklärte: „Er fügte auf Nachfrage hinzu, die EU werde prüfen müssen, ob die Zahlungen an die Türkei für einen EU-Beitritt ihren Zweck erfüllten.“ aus „Bundesregierung nennt NS-Vergleich Erdogans „deplatziert““. Hat man uns deshal

    • ja
      fake news. diese blödl-meldung soll die lange hand (die langen finger) verschleiern, mit der die Neubürger ins Land geholt wurden.
      Frau Simon, eine blog-Veteranin, hat vor einiger Zeit mal die entscheidenden „Datümer“ aufgelistet, anhand derer man mit Ockhams Rasiermesser zuletzt kommunizierte Bedenken hinsichtlich schlimmer Bilder o.ä. bedenkenlos kappen kann.

  52. Bitte um Vergebung: Der Link wegen der Dämm-Beschlüsse war oben defekt - Ersatz
    Weil es doch aber der empfohlene Artikel so eine gute Aufarbeitung der der Abläufe (mit Ross und Reiter) darstellt, wäre es schade für Interessierten an dem Thema wer den Dämmzwang durchgesetzt hat, wenn man nicht zu dem Aufsatz käme.

    Nun nur noch als .pdf einzusehen: http://www.bmgev.de/uploads/media/MieterEcho_Nr.357_01.pdf (immerhin geht es in diesem Heft um Weiteres zum Thema),

    Seite 14 ff.,

    „Kunststoff macht Sieger“

    Energieeffizienz von Gebäuden ist das Topthema der Klimapolitik – dabei präsentiert sich die Chemie-Industrie als problemlösender Umweltengel“,

    Hermann Werle.

    (Bei manchen Quellen kommt man gar nicht darauf, dass sich da etwas ändern könnten – hätte es besser vorher testen sollen! Bitte um Entschuldigung)

  53. Dieter Janecek ...
    …setzt einen Tweet zum Thema „Autofasten“ ab – aus dem Urlaub in der Karibik! Kann ein „Grüner“ seine Abgehobenheit (im wahrsten Sinne des Wortes!) und Weltfremdheit besser deutlich machen?

    Kleine Rechnung: München – Las Terrenas sind ca. 7.800 Kilometer, einfache Strecke. Das macht bei 3,5 Liter Kerosin pro Person auf 100 KM insgesamt 550 Liter Kerosin für Hin- und Rückflug.

    Davon fahre ich ein ganzes Jahr mit der Kombi Auto/Motorrad zur Arbeit, und gehe im Urlaub klimaneutral segeln auf der Ostsee.

    Danke, Dieter (und Dank dem Don)! Hab ich wieder einen netten Aufreger für die Kaffeepause…:)

    • Die Grünen sind nicht dumm
      Sie wollen sich nur einen Jux
      machen und amüsieren sich
      köstlich über den ‚Urnenpöbel‘.

    • E.R.B....
      Wenn das war ist, würde ich denen für so viel Zynismus sogar Beifall zollen!

      Ihre Beschreibung scheint mir aber eher auf Sonneborn zuzutreffen.

  54. Der grüne Einheitsmensch im Einheitsanzug, mit Einheitsessen und Einheitsmobilität.
    Optimiert auf die Wetterverhältnisse der Berliner Innenstadt ist der geschlechterneutrale Einheitsanzug zuerst noch konstruierter Zeitgeist, anschließend Gesetz.

    http://www.danisch.de/blog/2017/03/05/reisfressende-chinesen-im-mao-anzug/

    http://www.morgenpost.de/lifestyle/mode/article209851955/Die-Mode-loest-sich-von-Geschlechterklischees.html

  55. Autofasten ist was für Weichlinge
    Das hier ist https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article136751624/Der-ruinoese-Ofen-Schock-fuer-deutsche-Hausbesitzer.html ist dann schon ehr was zum Abhärten. Gut das der Winter nicht so kalt ist. Kommt auch nicht moralisch daher sondern einfach nur als Verordnung. Auf dem platten Land hier in Nordostdeutschland werden Rentnerehepaaren die Schornsteine zugemauert. Die heizen jetzt elektrisch oder frieren eben.

    Aber rein Demographietechnisch ist das ja aus Grüner Sicht vielleicht gar nicht die schlechteste Variante. Solange es nur Unterschicht Alte trifft die noch nicht mal mehr 10 TDM locker machen können – versteht sich.

  56. urban...
    Ach, selbst in Städten bzw deren Großraum (hier in Hamburg auch Speckgürtel genannt) ist das Leben dank schlecht ausgebautem öffentlichen Nahverkehr ohne Auto oft eine Qual… und ich möchte nicht wissen, wieviele von diesen Menschen Wasser predigen und dann tatsächlich Wein trinken – sprich der Bequemlichkeit und Faulheit geschuldet, doch mal das Autochen für den Weg zur Kita und zum Ökomarkt nehmen.

  57. Lectio divina - oder Lectio aviae
    Wert Don!

    Zu „gehobenen“ Exerzitien in katholischen Klöster gehörte neben Biber und Starkbier auch eine „göttliche Lesung“, die Enthaltsamkeit und Schweigen. Mein britisch-amerikanischer „Flüchtling“ Milo probt im Moment letzteres. Dies ist ihm eine große Herausforderung, oder „challenge“ wie man neuerdings dazu sagt.

    Im Rahmen meiner „großmütterlichen Lesung“ kam mir in den Sinn, dass sie stets sehr eindringlich vor den Leuten warnte, die es mit einem besonders gut meinen. Diese Erkenntnis hatte sie ganz ohne Nietzsche der bekanntlich meinte:
    „Und hüte dich vor den Guten und Gerechten! Sie kreuzigen gerne die, welche ihre eigene Tugend erfinden – sie hassen den Einsamen.“

    PS: Die Fahrt nach Innsbruck übern Achensee würde, wenn es nach den Tiroler Grünen, die (noch) in der Landesregierung sitzen, geht in Zukunft länger dauern. Denn zusätzlich zum „Lufthunderter“ auf der A12 soll eine 30er Beschränkung im Ortsgebiet kommen. Ich bin ja zuversichtlich, dass sie auf Landesebene demnächst verschwinden werden.

    • Naja, manche Reduzierung würde schon Sinn machen. Ausserdem trödelt man in schöner Landschaft.

  58. Es passt ja ausgesprochen gut zum Negativ-Image der Grünen, aber ...
    … das Autofasten ist eine kirchliche Initiative, aus dieser „Sieben Wochen ohne“-Ecke, an der ich mich als aktiver Christ und langjähriges Kirchenvorstandsmitglied schon immer gerieben habe.
    Könnten Sie, bester Don, mal kurz recherchieren, wer das seit Neuestem als Grünes Ding verkauft?

  59. Auf dem Rad ...
    „Auf dem Rad kommen mir die besten Gedanken, auf dem Rad sehe ich, was andere nicht erkennen, auf dem Rad und am Berg fühle ich die Last meiner irdischen Existenz und bergab die Faust Gottes, die mich schiebt.“

    Unabhängig vom Rest des Artikels – genau DAS. Gänsehaut. Vielen Dank.

    gez., ein Radler

    • Gern geschehen. Da, auf dem ersten Bild, wo es hinunter zum See geht – da fühlt man das. Da beginnt für mich auch jede Transalp.

  60. Verehrter Don,
    ich wollte kurz bevor ich den Artikel zu Ende gelesen hatte anheben zu einem „spreche aus Anerkennung“….Wegen der Bisdahinnichterwähnung der RHS, aha dachte ich, jetzt ist der Raum südlich Bonn oder Köln fällig (und die Proteste aus dem märkischen Sand haben doch Spuren bei ihm hinterlassen), trotz Erwähnung von RHS-Bundesbehörden, RHS-Parteipersonal und Drogenkonsumkonsum (Gras ) sowie Kindesmißbrauch – und dann das: Zweimal Berlin, kurz hintereinander, wie ein doppelläufiger Flintenschuß bei Jagderöffnung in Euganeischen Hügeln.
    .
    Es gibt eben Dinge-und dazu gehört Berlin, an denen kommt man nicht vorbei. Selbst der Erwecker des neuen Osmanischen Reiches kommt dahin, wann er will, wie er sagte- und die Thoren lassen derweil das Brandenburger Tor in Türkischrotmitsternundsichelmond erstrahlen.
    .
    Zwischendurch einige Zeilen, die, in Verbindung mit Ihrer Landschaftsbeschreibung, an eine Passage eines Lore-Romans erinnerten.
    .
    Aber der ganz große Ding ist dann doch die Gegenrechnung des menschlichen Körpers als „so eine Art Verbrennungsmotor mit schlechtem Wirkungsgrad“ zum „halbwegs sparsames Automobil mit vier Insassen“,(respekt. 5 t LKW, gl. mit aufgesessenem Halbzug) hinsichtlich des Energiebedarfs unter Berücksichtigung einer umweltschädlichen Landwirtschaft bei der Bereitstellung dieser ganzen Joules, früher Kalorien.
    .
    Don, Sie sprechen hier Dinge an (siehe obigen Klammerausdruck) , die dem Militärlogistiger aus Zeiten, als man noch zu Fuß oder zu Roß über den Simplon, den Rubicone oder an Moskwa, Beresina und Somme ging, schon lange bekannt waren. Denken Sie an die täglichen Heu- und Haferladungen („jedes Pferd ist ohne Hafer schlaff..“, SWR-Äffle)für die Pferde einer Kavallerieschwadron des 2. Chevaulegers-Regiment „Taxis“! Vom Faßbier für die Reitersmänner mal ganz zu schweigen.
    (DdH)

    • Es ist nun mal mit dem Menschen und seinen Organen so. Wer einmal transalp geradelt ist, merkt das bei den Kosten für Nahrung, die rapide ansteigen. Ich verbrenne da pro Tag 4000 Kalorien mehr, und das auf ca. 120 km und 1500 hm. Ein auto verbraucht bei vier Insassen 2 Liter Benzin pro Person. 40000 Kalorien, da ist man mit Essen schnell bei 15-30 Euro.

  61. Titel eingeben
    Super. Der Don trifft meinen Nerv mit dem Text.
    Und – Kleinbürgertum bleibt Kleinbürgertum bleibt Kleinbürgertum. Und das tut gerne grün sein wollen. Ist es aber nicht. Ist eher sehr ängstlich, braucht deshalb viel „grünen“ Lebensraum.
    Nebenbei: ganz grob gesehen produziert ein fahrradaktiver Sportler ca. 2000 kg und mehr oder weniger CO² übers Jahr, falls er denn angemessen und kontinuierlich strampelt (Googlerecherche). 2 Tonnen!!! Jetzt werde ich gleich zum ängstlichen Kleinbürger und wähle „grün“ … .

    • Die Auslöschung des weissen Mannes wäre ohne jede Frage eine gute Sache für eine grüne Welt.

  62. Türkei Urlauber Özdemir
    Welt textet heute: „Cem Özdemir fordert Auftritt in der Türkei“.
    Stelle mir gerade vor: Wegen Nichtauslastung türkischer Urlaubsgebiete werden Grünenwähler mit Sun Express dorthin geflogen. Cem, Claudia( wohnt ja schon dort),KGE treten am Strand von Antayla auf und schwingen die Mikrophone im Takt der Wellen. Die ca. 20.000 Deutschgrünen schwingen türkische Fahnen, der türkische Geheimdienst wittert einen Umsturzversuch und buchtet alle ein. Am Abend der BT Wahl werden die des Landes verwiesen, jedoch nur zu Fuß/ Rad über die Balkanroute. Ergebnis BT Wahl 4, 8 % für Grün. Die BT Wahl wird für ungültig erklärt. Die nächste Wahl findet im Jahre 2022. Bis dahin hat auch der letzte Grünwähler die Alpen richtig Deutschland geschafft. Kopfkino halt.

    • Kopfkino halt.
      „Bis dahin hat auch der letzte Grünwähler die Alpen richtig Deutschland geschafft.“

      Na – wohl eher nicht.
      Lange zuvor sind sicher so um die 30% unterwegs am Strassenrand begraben.

      Kopfkino halt.

    • Türkeiurlauber Ödemir zum Soldidaritätsknasten
      Früher wollte man Leute auf den Mond schießen…
      (Ich hätte die Hoffnung das er einem bekannten Journalisten
      Gesellschaft leistet im Sinne eines Soldidaritätsknasten.
      Ein Zimmer für alle(beide)

      Ich schlage vor die leerstehenden türkischen Hotels
      mit Flüchtlingen aus Syrien zu belegen. Das wäre für alle
      Beteiligten eine günstige Lösung.

      Die türkische Hoteliers könnten ihre Hotels auslasten,
      die Flüchtlinge blieben in einem Kulturkreis den sie kennen
      und die Kosten wären geringer als sie in Deutschland zu versorgen,
      darüber hinaus wäre der politische Druck auf die Bundesregierung geringer wenn im Sommer vor dem deutschen Herbst nicht zu viele Reisegruppen nach Deutschland kommen.
      Es wäre auch gut für das Image der Türkei wenn
      sie die Reisefreiheit der Syrer nicht auf bitten Berlins einschränken müsste. Das ist ja ein unhaltbarer Zustand.

      Ich fordere Reisefreiheit für Özdemir und die Syrer und
      bin in diesem Fall mit einem Tausch einverstanden.

      (gerne auch 1 zu 1 Tausch und da ich Frauenfreundlich bin wäre
      mir eine 72 jährige Syrerin sehr lieb. Von der Altersgruppe hört man sonst wenig)

      Wenn das jemand komisch findet habe ich nichts dagegen.

  63. Titel eingeben
    Also mal ehrlich, ich finde die Grünen zwar auch abstoßend, aber wen interessiert denn bitte der Pöbel auf dem Land. Das sind je nachdem wen man fragt zwischen 25 und 40% der Bevölkerung und die sind auch noch so gut wie alle arm, alt oder beides. Who gives a shite? Wollen wir jetzt auch flächendeckend eigene Toiletten für die armen Landpomeranzen einführen, weil die durch moderne Zumutungen wie Wasserspülung verschreckt werden könnten?

    • Arm? kommen Sie mal bei mir vorbei. am Tegernsee ist mehr Vermögen als in ganz Berlin.

    • Arm und Land, haha...
      Die Speckgürtel der Städte heißen nicht umsonst so. Meerbusch bei Düsseldorf, Bergisch-Gladbach bei Köln, da sitzt die Kohle, nicht in der Stadt selber. Alles mit schön viel Feld, Wald und Wiesen.

      Für Berlin, Hamburg, Frankfurt und München mag das nicht oder eingeschränkt gelten, aber da sind die Stadtgebiete mWn auch größer und man kann sich auch so im grünen Villenviertel mit Park separieren ohne eine Stadtgrenze dazwischen zu haben.
      Wobei, Berlin-Potsdam ist ja schon sowas und der Don sieht vermutlich Ähnliches am Tegernsee mit München.

    • Werter Akademiker
      übersehen Sie bitte nicht einige südliche oder westliche Stadtteile Kölns.

      Zwar nicht unbedingt so waldnah, aber auch recht fein.

    • Titel eingeben
      Liebe Leute,

      gerade Meerbusch und Bergisch-Gladbach (oder Rösrath etc.) sind so was von nicht „Land“. Von dort ist es 15-20 Minuten bis in die jeweilige Innenstadt, von Meerbusch aus zB auch mit der Straßenbahn in wenigen Minuten.

      Land ist Grüneberg in Brandenburg (schönes Land auch!) oder eben auch Tegernsee. Klassischer AdW also, an dem man ohne Auto aufgeschmissen ist. Siehe oben bzw. einfach mal selber googlen, die Landbevölkerung ist in Deutschland mengenmäßig keine Größe (und einflussmäßig schon gar nicht).

      Da mag es wie Tegernsee ein oder zwei Ausnahmen gegen, wo man nur alt und nicht arm ist. Aber das ist nicht die Regel und mE reichlich uninteressant.

      Das Einzelschicksal der Handvoll nicht geriatrischer Tegernseebewohner kratzt die Politik zu Recht überhaupt nicht.

      Was natürlich nix daran ändert, dass die Grünen einen mittleren Hau weg haben.

  64. Achtung, Analogien
    Ja, so ist das, wenn eine Partei Veggie-Day und Autofasten propagiert und den Analogkäse äh, sorry, veganen Käse empfiehlt. Alter Wein in neuen Schläuchen.
    Religionsartiges Eifern gepaart mit Denken auf Sparniveau hält alle anderen Menschen immer für Dümmer als einen selbst. Analog zum Käse Analogdenken – schaut aus wie, ist aber nicht drin.

    Ich nutze gern ÖPNV, Rad oder Schusters Rappen – wenn es passt. Und Angebote da sind. Die werden aber immer irgendwie nicht mit gleicher Verve geschaffen. Verbieten geht einfacher und schneller, ebenso, ein schlechtes Gewissen zu verbreiten.

    Der Impetus des moralischen Eiferers, der die Moral bekämpft – die der Anderen.

  65. Auch 45 000 000 in D zugelassene PKW führen bei vielen nicht zum Nachdenken. Eigentlich eigenartig.
    Seit Erfindung des von Verbrennungsmotoren angetriebenen Autos werden die anderen Verkehrsarten zurückgedrängt. Die Landschaften und Städte wurden, wie so ziemlich allerorten zu besichtigen, entsprechend „gestaltet“. (In den Urlaub fahren wir dann dorthin, wo das noch nicht so ganz perfekt realisiert wurde.) Einer ziemlich einflussreichen Lobby (Nicht die Grünen.) ist es bisher gelungen, diesen Wahnsinn als Fortschritt zu verkaufen. Der Blutzoll, den diese Entwicklung gekostet hat und noch kostet, lässt sich aus den Statistiken (Nicht von den Grünen gefälscht.) ablesen. Heute sterben TÄGLICH „nur“ noch ca. 10 Menschen auf den deutschen Straßen. Von den tief in die Gesellschaft wirkenden sozialen Kosten wird in stiller Verabredung weitgehend geschwiegen.

    Und nun scheint diese Entwicklung sich so langsam ihrem Ende zuzuneigen. Junge Menschen haben kaum noch Interesse an diesem fahrbaren Blech. Große Aufregung. Die über die Jahrzehnte gebaute Infrastruktur lässt sich nun aber nicht so einfach umbauen. Parallel dürfte das schon gleich gar nicht gehen. Die alten Autoliebhaber können sich also ganz beruhigt in ihre Sportledersitze zurücklehnen. Auch die vielen Monate eines Autofahrerlebens im Stau möchte man ja schließlich bequem und nachhaltig klimatisiert sitzen. Oder?

    Die Grünen können wie jede andere politische Gruppe in D irgendwas fordern oder vorschlagen. Das ist völlig egal. Realität wird das niemals. Das Auto, falls man sowas noch hat oder eben aus irgendwelchen Gründen betreiben muss, mal stehenzulassen ist IMMER eine gute Idee. Und sehr oft auch möglich. Für dieses Tun benötigt man weder die Grünen noch sonstwen. Eigenes Überlegen reicht völlig aus. Betrifft natürlich auch den häufigeren Verzicht auf das so geliebte Fleisch und noch manch anderes.

    Die Grünen als Feind? Käme ich nicht im Traum drauf. Eine 8,4%-Partei mit sinkender Tendenz. Es muss irgendwie eine Art Obsession sein. Warum nur?

    Das hier wäre übrigens auch schon mal so ein kleiner Anfang, der den Charme hat, niemandem wehzutun:
    „Ein Autofahrer hat beim Überholen eines Radlers mindestens 1,5 Meter Seitenabstand zu halten. Ein Autofahrer hatte einen Radfahrer verklagt, weil dieser beim Überholtwerden einen Schlenker gemacht hatte und der Autofahrer deshalb in den Straßengraben gefahren ist. Bei einer Geschwindigkeit von 90 km/h hätte er sogar zwei Meter Abstand halten müssen (OLG Hamm, Az. 9 U 66/92).“
    Nicht von den Grünen erlassen. Also ungefährlich für alle Beteiligten. Wer machts?

    • Wie gesagt, ich bin für Radverkehr und Förderrung desselben. Und was man mit dem Rad machen kann, sollte man auch damit tun. Was mich nervt, ist die Quasireligion der Quasiguten, die mit der Fahrbereitschaft unterwegs sind.

    • Naja, DA
      Aber man ist ja doch immer von diesen „Quasiguten“ umzingelt. Und damit meine ich durchaus nicht nur die Grünen oder… Und, wenn man ehrlich ist, sieht man sich selbst doch auch immer irgendwie bei den „Guten“, „Nachdenklichen“, „Wissenden“ uswusf.

      Vielleicht hatte der Weltgeist die Grünen eben gerade als rotes Tuch für all die anderen vorgesehen? Und diesen Auftrag erledigen die doch auch ganz gut. Bisher jedenfalls. Die werden also noch gebraucht.

      In einem Tucholsky-Text (späte 20er) spricht ein besoffener, also beinah weiser Mann:Wissens wat? Ick werd die Sozis wähln. Man duut wat for de Refullution und weeß jans jenau, mit diese Pachtei kommtse jans beschtimmt nich.
      Und das gilt mehr oder weniger auch für die Grünen.

    • Junge DEUTSCHE Menschen
      haben wenig Interesse am eigenen fahrbaren Blech. Junge Menschen aus anderen Kulturkreisen hingegen sehr wohl. Solche z. B., die einem dreist die Vorfahrt nehmen, weil sie ein als Frauenauto angesehenes Fahrzeug nicht ernst nehmen oder die mit ihrem PS-Panzer an der Tankstelle zwei Flächen blockieren oder einen an unübersichtlichen Stellen überholen etc.

    • wer sonst noch stirbt
      @grigorje ich habe vier sehr unterschiedliche, sich ergänzende pkw. Fahre jeweils einen gleichzeitig und meist nur Minuten am Tag. Manchmal bis Ostsee oder Nordsee oder nach Salzburg, manchmal in schwer erreichbare Gegenden wie Eifel, Rhön, Steigerwald. Alles Benziner, damit jederzeit verfügbar. Um keinen Neid zu erregen, alle weder alt noch neu, Bj 84, 98, 05 und 08.
      Das werden andere ähnlich halten und die durchschnittliche Kilometerleistung des Gebrauchens bedingt den Kraftstoffverbrauch.

      Zu den Toten; fast jeder Tote würde lieber leben und jeder Tote wird vermißt.
      Strassenverkehr ist wie Hitze/Kälte schwer ohne eine Baseline zu werten.
      Wieviele Menschen würden ohne die Vorteile des Straßenverkehres mehr oder substantiell früher sterben?

      Wieviel Menschen würden bei Nutzung von Rädern, Kutschen, Pferden und Ochsen mehr sterben? Ich fahre oft nach Juist. Dort sind Pferdekutschen für ales zuständig. So ein Gaul ist nicht harmlos. 1.000.000 aktiv genutzte Pferde würden viele Tote und Verletzte bringen. Wieviele Menschen starben 1900 oder 1800 beim Reisen und Transportieren und bei der Stallarbeit?

      In der Zahl der Verkehrstoten enthalten sind auch Radler und Motoradfahrer, die ohne Einwirkung eines Autos sterben.

      Und, in einem Land mit wenig Guns gestatten Sie die Frage nach den Selbstmördern. Bei einer „hell“ Ziffer von 20.000 Selbstmorden vermute ich gut 1000 „Nutzer“ des Autos.

      In einem Punkte schließe ich mich Ihnen gerne an, Radler mit großem Abstand überholen und ggfls eine Minute später.

    • Stehenlassen - Autos oder Bäume
      Im Kölner Süden soll ja die durch das große Unglück bundesweit bekannte U-Bahn als Straßenbahn durch die Bonner Straßé verlängert werden.

      Ende Januar fand ich unter dem Scheibenwischer meines alten Autos einen Hinweis der Stadt Köln, dass jeder Wagen abgeschleppt würde, da die ca. 200 – 300 Bäume gefällt würden.

      Die Bäume stehen noch und da nun keine Bäume der Nistzeit wegen mehr gefällt werden dürfen, werde ich wieder parken, wie zuvor.

      Aber was für ein Irrsinn da geplant ist – da soll einer viel befahrenen Straße alle Bäume genommen werden, um der Umwelt zuliebe den öffentlichen Nahverkehr für eine eher kurze Strecke bis zum Bonner Verteiler zu verlängern.

      Ich nehms mal als gutes Zeichen, dass die Bäume nicht in der Zeit gefällt wurden, in der das rechtlich möglich gewesen wäre und hoffe, es gibt ein Nachdenken.

      Im übrigen halte ich Dieselverbote und Maut in Städten ebenfalls für so eine Bevormundung und das gerade von Bedürftigeren der Bevölkerung, die nicht mal eben so auf preiswerte Autos verzichten und sich neue, konforme leisten können.

      Bevormundung ist halt in, sei drauf geschissen, entschuldigen Sie bitte.

    • Haben Sie nicht mitbekommen, dass die Grünen und Roten in Berlin einen alten Park vernichten, um Container für Migranten hinzustellen?
      http://www.berliner-zeitung.de/berlin/leonorenpark-in-lankwitz-200-baeume-werden-unter-protest-der-anwohner-gefaellt-25768764

    • DA, wenn schon denn schon
      Ein paar Straßenbäume wegen einer Straßenbahn, die im Jahr tausende Autofahrten einsparen helfen kann, schlimm, ganz schlimm. Sicher.

      Bäume wegen und für Flüchtlinge fällen? Ganz böse. Für manche sicher noch viel, viel schlimmer. Sicher.

      Waren für die Frösche-, Trappen- und, jaja, das kann niemand vergessen haben, Bäumerettungen (leider ohne Link, der hier so gut passen würde:Mein Freund der Baum ist tot…) nicht immer diese dummen Grünen und sonstigen Gutmenschen zuständig? Und wurden dafür von so einer ganz bestimmten Klientel ausdauernd bepöbelt?

      Und wieviele Bäume mögen wohl für die Autoschneisen dieser Welt gefallen sein? Wer hat da mal protestiert? Immer dieselben:Die Grünen und andere Gutmenschen. Das weiß man doch nun wirklich alles.

      Entwaldung ist allemal ein Stichwort. Der Mittelmeerwald wurde u.a. für den Schiffbau gekappt. Die britischen Inseln sind beinah baumlos. In Amerika, Nord wie Süd, wird noch fleißig daran gesägt. Ackerflächen, Soja, Edelhölzer für die Reichen etc.
      Es geht immer um Verwertungsprozesse. Also Profite. Wer anderes glaubt, möge dies tun. Wer glaubt, die Grünen oder wer auch immer seien mehr als nur klitzekleine Sandkörner im Getriebe, mag dies ebenfalls glauben.

      Viele benötigen zur Eigenstabilisierung Gegner und Feinde. Und zwar nicht nur in der Politik. Das ist tragisch aber, wie auch aktuell wieder zu beobachten, das ganz normale Verhalten. Und viele wünschen halt, bei der Mehrheit zu sein. Das vereinfacht immer so manches im Leben. Vorübergehend!

    • Ich erinnere mich noch gut, was bei den Grünen in München los war, als man für die neue Schrannenhalle ein paar Bäume fällen musste. Da ging es gegen Kommerz, da hatte man schwerste Bedenken.

    • Grigorij
      Die Straßenbahn soll im Viertelstundentakt fahrende Busse ersetzen.

      Da werden wohl kaum tausende von Autofahrten durch die dann vorhandene Straßenbahn ersetzt werden, wenn nicht anderes hinzu kommt.

    • @Thomas Cgn
      Wo haben Sie den „Viertelstundentakt“ her? In Moskau sollen, wenn ich mich jetzt richtig erinnere, manche U-Bahnen im Zwei-Minuten-Takt fahren. Wie mag es in Tokio oder London aussehen?
      In Berlin fährt z.B. die Straßenbahhn M10 24 Stunden an 7 Tagen. Von ca. 7-18 Uhr im 5 Minuten-Takt im eigenen Gleisbett. Funktioniert.

      Erlaube mir mal die überhebliche Anmerkung, dass das Ganze VerkehrsSYSTEM(!) heißt. Die vielen Parameter also verknüpft sind und in dieser Verknüpfung dann auch verändert werden müssen.

      Den Kollaps des motorisierten Individualverkehrs haben wir in manchen Landesteilen beinah erreicht. Es müssen also Veränderungen her. Und das für jeden ideale Rezept ohne jede Einschränkung hat niemand im Schreibtisch. Aber man sollte doch mal den Mut aufbringen, sich wenigstens mal was Neues vorzustellen. Von einer wirklichen Veränderung sind wir, wie auch dieser Blog beweist, doch noch Jahre entfernt.
      Die Beharrungskräfte sind halt riesig.

    • Grigorij
      Ich bezog mich auf die Buslinie in der Straße, die ich als Beispiel nannte.

      Aber Sie haben recht, ich muß mich korrigieren, tagsüber ist der Rythums auf dieser Straße alle 10 Minuten, nicht nur alle Viertelstunde.

      Übrigens werden die Busse in Köln derzeit auf Elektroantrieb umgerüstet.

    • @Grigorij: Sie kennen die Kölner nicht
      Als ehemaliger Kölner, der immer wieder an den Ort seines früheren Wirkens zurückkommt bitte ich Sie, das Wort Verkehrssystem nicht zusammen mit der Kölner Verwaltung zu nennen. Wenn ich mich richtig erinnere gibt es da den Tunnel am Appellhofplatz, der schon vor 20 Jahren ein Nadelöhr darstellte. Daher kann nach Süden nur ein bestimmter Takt gefahren werden. Ich weiß es nicht genau, aber ich glaube eher, daß es 15-20 Minuten sind.

    • 100% Zustimmung
      und als ehem. Grünen-Wähler widern mich die Grünen trotzdem 100%ig an.

    • Abholzung eines Berliner Parks
      Werter Don, bei Ihrer Erwähnung erinnere ich mich. Sie hatten darauf in einem Twitterbeitrag hingewiesen.

      Wenn ich mich richtig erinnere, wurden in dem Park letztendlich keine Migranten untergebracht.

      Aber was für ein Sündenfall, nicht nur an alten Bäumen und einem Park, mit einem Park wird Stadtbewohnern ein Refugium genommen.

      Es lebe Berliner Tristesse.

  66. Flugzeugfasten
    Die Wähler der Grünen sollten mal bei sich selbst anfangen und ein Jahr lang nicht mehr mit dem Flugzeug in den Urlaub fliegen. Die Grünen sind statistisch gesehen die Partei, deren Wähler am meisten fliegen – weil sie sich es finanziell leisten können.

  67. Was das Büro Kühn sagt:
    Ich berichte nur, schlagt mich nicht, was ein Heise-Leser (… Heise, ich weiß …) recherchierte:

    … ich hatte angefragt inwiefern nun wer was wo forderte oder empfahl usw. und erhielt heute netterweise die Antwort des Büros von Herrn Kühn.
    ich veröffentliche das im Volltext und kommentiere es absichtlich nicht in diesem Posting:

    “ leider gab es bei der Berichterstattung zum „Autofasten“ tatsächlich einige falsche Darstellungen. Eine Aufforderung zum Autofasten vonseiten der Grünen oder Stephan Kühn, wie es unter anderem im Artikel auf Spiegel Online hieß, existiert nicht. Auch gibt es keine „gemeinsame Erklärung“ von Umweltbundesamt und Stephan Kühn.
    […]

    Quelle:
    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Gruenen-Verkehrspolitiker-empfiehlt-Autofasten/Antwort-des-Bueros-des-Stephan-Kuehn-Klarstellung/posting-30030159/show/

    Und selbst
    … Fast but not furious:

    Selbst faste ich nicht mehr, denn leider spachtele ich wie in Trance hinterher immer wieder alles doppelt rein, jessas. Das ist für meinen Körper ungesund, anderen mag es bekommen. Sie mögen auch gern genau da (im Darm) Euphorie und Erleuchtung kriegen, wo andere die eh schon Darmstörungen haben vergebens auf Vergebung, Erleichterung und Entschlackung warten.

    Ach ja und die Diät-Mathematik: Bei mir geht dieses Springprozessionsfasten schon rein rechnerisch auf die Plauze, die unparteiische Waage im Bad bestätigt dies. Ich rege mich jedoch nicht auf, wenn andere einem pauschal – udn damit auch mir – Fasten empfehlen. Sie wissen es halt nicht besser, mögen sie mit ihren Smoothies glücklich werden, keiner muss das.

    Künstliche Aufregung

    Auch gegen den Veggieday hatte ich eigentlich nicht einzuwenden gehabt, wäre ich Parlamentarier gewesen. Mir wäre es nicht eingefallen, mich zu empören, dass mir da jemand vorschreiben wolle, was ich zu essen hätte. Mei, es ist nur der eine Tag! Was für eine künstliche Aufregung! Sondern ich hätte überlegt, interessant, mal sehen, zu welchen Höchstleistungen die Kantine imstande ist und hätte dann wohl dennoch am Freitag meinen Griesbrei mit Zimt und Soße gegessen wie immer.

    Autofasten hingegen – falls man nicht gerade blöderweise den Landmann und die Landfrau in Busse beamen will, die gar nicht existieren oder nie fahren – finde ich so schlecht nicht.

    Ich würde es tun, wenn ich nicht schon eh auf Fahrrad und Öffentliche abonniert wäre. (Richtig geraten: bin Städter)

    Auch:
    Nicht wenige Leute fahren mit ihrer Karre nicht weil sie müssen, von A nach B. Sondern sie fahren spazieren oder erledigen unnötige Gänge, die es gar nicht braucht, s. u.

    Oder die sie später klug und ohne Nachteile hätten zusammenlegen können. Die Fahrgemeinsschaften blühen angeblich wieder, gute Sache.

    Gastgeber-Eigenheiten

    Bin jedesmal innerlich leicht angemupft (zeige es natürlich nicht als guter Gast), wenn ich – angemeldet – zu Besuch bin: Fast jedesmal zum Frühstuck und um vier fährt der Gastgeber extra mit dem Auto los, um im nächsten Ort frische Brötchen genau jetzt! für mich den Besuch zu holen. Es gebe auch im gleichen Ort einen Bäcker, aber der sei nicht so gut. Aha. Ich würde auch gerne selber gehen, zu Fuß, es auch gerne zu einem Spaziergang mit dem Gastgeber ‚ausarten‘ lassen, das wird lächelnd abgelehnt. Es sei ’so schneller‘.

    Protest. Was hilfts, der Gastgeber lächelt – und fährt trotzdem emsig los.

    Diese besondere Form der Gastgeberschaft … (früher war ein ähnlicher Terz bei Oberpfälzern mit dem Schnaps, den ich nicht mittrinken wollte, man nötigte mich bis zu viermal, natürlich dankte ich freundlich und trank nicht – aber es nervte gewaltig so genötigt zu werden …)

    Ich brauche dazu schon allmählich erheblichToleranz, da bin ich ehrlich. Übertriebene Gastgeberei ist nett gemeint, aber schwer auszutreiben, also ertrage ich es friedlich, wenn sie passiert. Es ist ja nicht allzu oft.

    Zielgruppenproblem

    Ob genau dieser Gastgeber jemals ein aufmerksamer Zuhörer fürs Autofasten wird: Ich bezweifle es. Es war die bessere Idee (für mich), beim nächsten Besuch selbst mit frischen Brötchen aufzuschlagen, die man unterwegs vom Bahnhof her bei einem richtig guten Bäcker aufgabelt.

    Die Kirchen

    Bin ja schon lange ausgetreten, aus Gründen. Aber nicht wegen dem Fasten und dem sogar leidlich unterhaltsamem Kanzelgedonnere.

    Die Kirchen rufen abundan neuerdings von der Kanzel zum Autofasten auf. Ich kann auch als alter Nichtchrist das nicht für so schlecht halten. Ich glaube auch kaum, dass die Kirchen (oder die Grünen) vorhaben, Alte, kleine Kinder und Leute auf dem Land zum stundenlangen Warten auf nichtkommende Busse und zu Herumhatschen in Matsch und Kälte zu verdammen.

    Fasten heißt für Normalsterbliche und Normalautofahrer: einfach weniger und bewusster. Und nicht: null. Beim Ramadan ist es so geregelt, dass Kranke, Schwache, Schwangere nicht müssen. Wenn sie s dennoch tun: ihre Sache.

    Gurus und unter ärztlicher Aufsicht Stehende können das tagelange Nullfasten oder wochenlange Saftfasten gerne machen. Von den Kirchen oder den Grünen habe ich aber noch nie gehört, dass eine Schäuble’sche Null gefordert wird, egal ob beim Essen oder beim Auto.

    Das Büro Kühn verneint dies jedenfalls.

    Ach, wie egal es mir ist, wer solche Strohpuppen-News oder solche Fake News oder Antifake Fake News macht und sich deswegen asl steigbügelhalter der Apokalypse aufregt. Bleibt halt alle auf dem Teppich 1. mit den Vorschlägen und 2. mit den Verdammungen von wirren Vorschlagenden. Künstlich übersteigerte Aufregungen sind schlecht für den Darm. Und fürs Herz. Gerade für das.

    • Nachher rausreden ist leicht, aber wenn die Spitzenkandidatin das twittert und andere einstimmen, dann sind es halt „die Grünen“. Es haben schliesslich auch nicht alle SEDler an der Grenze Leute erschossen.

  68. Titel eingeben
    So lange dieses schoene Land von Protestantinnen regiert wird, ist alles gut.

  69. Nach den Grünen nun bald auch Stimmfasten bei der SchulzPD?
    Sehr schön aufgespießt!

    Nur mir als genetischem Nordrheinrandalen kam das „Kölner Slum“ doch etwas hart an, immerhin liegt Köln lt. Studien beim durchschnittlichen Einkommensniveau an fünfter Stelle in Deutschland nach M/S/FFM/DÜ.

    Diese bigotte Fremdfürsorglichkeit der Grünen geht mir schon lange auf den Senkel, ebenso wie deren beharrliche Verweigerung der Einsicht, dass die Zeit der meisten grünen Themen einfach abgelaufen ist. Diese strikte Verweigerung der Realität, dieses stumpfsinnige Beharren auf der eigenen Dummheit und Arroganz!

    A propos Arroganz, Schulz der Gottkanzler, dürfte in diesem Zusammenhang auch stark oscarverdächtig sein, nachdem er sein angestammtes, westrheinisches Bürgermeisterhabitat aufgrund eines völlig überdimensionierten Spaßbades fluch(t)artig gen Brüssel verlassen musste – die darbende Kommune an der A4 knapst immer noch an den Schulden – hat er in Brüssel eigentlich nicht viel erreicht über die Jahre.

    Dennoch meint er mit diesen, nennen wir es mal Qualifikationen hervorragend für die Kanzlerschaft gewappnet zu sein:

    Ohne Hausmacht in der SPD und ohne nennenswerte Kenntnis der Bundespolitik.

    Ein sehr schöner Artikel in einem Konkurrenzblatt zu dem Thema, von einem, der dort das Denken noch nicht verlernt hat:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/martin-schulz-elite-sind-immer-die-anderen-kolumne-von-jan-fleischhauer-a-1137477.html

    Der Trend der Zukunft, Stimmfasten jetzt bald auch bei der SPD!?

    • Schulz zeigt einfach nur, wie unbeliebt Merkel und Gabriel sind, das ist das Pfund, mit dem er wuchert,

    • "Schulz zeigt einfach nur, .."
      Wenn ein 80 Millionen Volk in so einer Zeit dann nichts besseres anzubieten hat,
      als das, . . . dann ist das aber schon sehr bitter!

    • Don
      Hmja, nicht allzu viel mit dem er da wuchert.

      Kritik alleine reicht aber nicht, man muss auch konstruktiv sein und da sehe ich schwarz, wenn selbst Schröder ihm öffentlich in den Rücken fällt und seine eigene Agenda 2010 verteidigt.

      Arroganz ist meiner Meinung nach das Hauptcharakterproblem Schulz‘ (dem man hier in der größeren Stadt südlich der A4 öfters mal begegnet, ein Mann der seine Nase gerne höher trägt, als für die Übersicht im Straßenverkehr gut sein kann) neben seiner Eitelkeit, die wie ich vermute der Hauptgrund für seine Kandidatur ist.

      Unter einem Chefposten macht er’s einfach nicht!

      Das hat natürlich auch mit dem schlauen Siggi zu tun, das haben wir schon das letzte Mal erlebt, als der dem ebenso eitlen (und dummen) Steinbrück erst den Vortritt ließ als Kanzlerkandidat, dann genüsslich zusah wie er abschmierte und schlussendlich aus der Versenkung nach vorne preschte. Ich denke dieses Mal waren die Gründe ähnlich bei ihm.

      Ich glaube Schulz wird nach einem fulminanten Start einen noch fulminanteren Absturz hinlegen, als Vize und Außenminister einer groKO könnte ich mir ihn bei seiner großen EU-Erfahrung aber gut vorstellen.

      Was die Jünger und Hüter der besseren grünen Moral angeht, können wir uns wohl beruhigt zurücklehnen und am bunten Schauspiel ihrer minutiös geplanten Selbstzerstörung ergötzen, da braucht es gar keine Knaller à la Puffgutscheine für Behinderte (natürlich frauenbewegt-feministisch voll abgefedert), totalitär schmeckende Veggie-Days oder sonstige Spinnereien.

  70. Pol-Potismus in Neuauflage
    Von soll man von den grünen Khmern erwarten?
    Am Ende frisst die Revolution ihre Kinder.

    Verdienstvoll, dass Sie auf das „Brüsseler Richtlinienschwert“ hinweisen.
    Die kleinen Geschäfte, bei denen ich meine Einkäufe tätige, weil sie qualitativ hochwertige Nahrungs- und Genussmittel von eben so kleinen Produzenten aus ganze Europa anbieten, geraten zunehmend unter bürokratischen Druck.
    Die inzwischen völlig uferlose Anschreibepflicht zwingt sie zur Anschaffung teurer Etikettiersysteme und zur Nachetikettierung ihrer Artikel. Das gilt auch für die Produzenten, meist kleine Familienbetriebe.
    Die Brüsseler Bürokratie, immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Industrie-Lobbyisten, droht ihnen allen den Garaus zu machen.
    Schluss mit exquisiten Käsen, Back- und Fleischwaren, Marmeladen usw. usf.
    Nicht wenige haben schon aufgegeben, andere tragen sich mit dem Gedanken, zumal sich die potentiellen Nachfolger, die Kinder, den Stress nicht antun wollen. Aus Brüsseler Sicht bloß noch eine Frage der Zeit, bis die heute noch wirkenden Generationen abgetreten sind, eine wahrhaft biologische Lösung.

    Der Verlust an Ess-Kultur, an Kenntnissen und Fertigkeiten ist kaum zu ermessen. Den Pizza- und Dönerfressern mag das egal sein, in Wahrheit ist es ein stilles, unbemerkt stattfindendes Massaker an den Resten einer über Jahrhunderte gewachsenen Tradition und Kultur.

    Wohl den Selbstversorgern, die sich dem Industriefood entziehen können, wenigstens bis zu dem Tag, an dem auch das verboten wird.

    • Da. wo mein Käse herkommt, gibt es keine Etiketten. Da sucht man sich halt Schlupflöcher. Schwierig wird es natürlich beim Fleisch.

      Und lustigerweise war Pferd trotzdem in der Fertigpizza.

    • Noch viel schlimmer
      Die gleichen Probleme wie die kleinen Lebensmittelproduzenten hat auch das produzierende Gewerbe z.B. in der Metallverarbeitung. Vor lauter Zertifizieren, Deklarieren, Etikettieren, Alternativen suchen aufgrund schwachsinniger Vorschriften ( Chrom-6 Verwendung z.b. ) aus Brüssel und mit von Grünen durchseuchten Behörden (Wer verdient eigentlich das Geld für die Allimente und Pensionen der Sesselfurtzer ) wird als nächstes das große Sterben der kleinen Produzenten stark zunehmen.
      Und damit meine ich nicht die Produzenten von Manufaktum-Nippes sondern die Betriebe, die in der arbeitsteiligen Industrieproduktion unverzichtbar sind. Aber für einen Soziologen, Politologen oder Möchtegerntheologen ist das natürlich zu kompliziert. Also lieber gleich ganz verbieten was man nicht versteht.

  71. "Sie fordern Verzicht auf Mobilität mit Verbrennungsmotoren"
    Wie wir wissen, reicht das den Grünen nicht aus und später im Artikel wird es dann auch richtig dargestellt: „Krieg gegen den motorisierten Individualverkehr“. Inzwischen glaubt man ja auch zu wissen, dass ein Teil des vom Verkehr erzeugten Feinstaubs vom Reifen- und Bremsbelagabrieb kommt. Bei der Forderung nach einem Verbot von Verbrennungsmotoren wird es nicht bleiben.
    Den Antrieb für diesen Hass gegen individuelle Mobilität mit eigenen leistungsfähigen Fahrzeugen sehe ich aber nicht nur im Quasi-Religiösen. Die sozialistische Idee – „(fast) Allen soll es gleich schlecht gehen“ – spielt hier mE eine ebenso wichtige Rolle.

    • Ja, das ist dann die Endvision: In Sack und Asche gehen für koloniale Erbsünden und der Wohnraum geteilt mit Migranten.

    • Endvision? Wenn im Film abjeblend wird, geht's im Kopfkino erst richtig los...
      Am Ende steht ein Duell zwischen der sündigen Europäerin und dem edlen Wilden. Sie versucht ihn zum Wohl des Planet so umzuerziehen, dass er so vegetiert wie sie. Und hofft insgeheim 1) auf Erlösung, wenn er ihre guten Taten anerkennt und bescheinigt und 2) dass er am Ende die Oberhand behält und ihr erklärt, dass sie das alles gar nicht muss, um sie dann hinten auf sein Motorrad zu schnallen und mit ihr davonbrausen ins harte, geile Leben.

    • Zum Glück bekommen die Grünen dank sozialer Trennung nicht mit, was Migranten so konsumieren – der Zugang zum Rauchen und zum Fabrikhuhn ist etwas anders als bei der Landlust.

    • "bekommen die Grünen . . . . nicht mit"
      Sie werden es noch mitbekommen. Später, sehr viel später.
      So spät, dass es keine adäquate Möglichkeit mehr gibt, darauf positiv
      zu reagieren. (Ignoranz)

      Die Früchte, die ganz oben im Baum hängen, erkennen nicht, dass es der Wurzeln
      bedarf, dafür dass sie da sind.

  72. Haben oder Sein
    Wenn ich das mit Stimmfasten, Heilfasten und Autofasten richtig verstanden habe, dann geht es darum, etwas Überflüssiges und im Grunde Schädliches wenigstens probehalber zu unterlassen. Man darf schon im Voraus spüren, wie gut das für uns alle wäre.
    Nun, jeder mag das von Zeit zu Zeit tun, ich befürchte allerdings, daß die Grünen eigentlich das Dauer-Autofasten wünschen und natürlich viele auch den Dauer Veggie-Day und die Dauer-Zuwanderung, damit die GrünInnen endlich nicht mehr so weit in Urlaub fliegen müssen. Der geneigte Leser, der sich noch an Erich Fromms „Haben oder Sein“ erinnert oder in der Schule von Diogenes oder den Säulenheiligen hörte, soll sich so klein wie möglich machen, damit möglichst viele auf der Erde leben können. Die GrünInnen nehme ich an, würden lieber 20 Milliarden Vegetarier ohne Auto auf der Erde sehen, als 5 Milliarden Menschen, die nach ihrer eigenen Facon glücklich werden könnten.
    Hier nun also ein Bekenntnis zum gehobenen Konsum. Auch wenn Dinge vielleicht nicht die Essenz des Lebens sind, so wirken sie doch sehr stimmungsverbessernd. Das fängt bei einem schönen Fahrrad an und hört bei einem schönen Auto nicht auf. Manche Frauen sollen ja 50 Paar Schuhe haben und sich dabei wohlfühlen und manche Familien haben auch einen Zweit- oder Drittwohnsitz, schließlich ergänzen sich Stadt und Land, See und Berge.
    Die Essenz: laßt euch die Dinge nicht madig machen. Das Leben ist schön auch mit der Hilfe schöner Sachen wie es zum Beispiel ein Auto sein kann.

    • Aber darum geht es doch immer, Es sich madig machen zu lassen. Das ist grüne Urtugend, allen immer alles, was nicht den Wünschen entspricht, madig zu machen. Abwerten, hetzen, moralisch drauf urinieren, Klassische Familie, Zufriedenheit, das Recht, mal eine Weile nichts zu wissen von dem, was sich Leute in Afrika oder andernorts selbst einbrocken.

    • Schade
      Schade daß es keine Statistiken gibt über Grün-WählerInnen mit SUV, Zweit- und Drittauto. Mit Zweit- und Drittwohnsitz am Meer (sommers) und in den Bergen (winters). Mit Urlauben im Winter und Sommer und Frühling und Herbst sowieso, mit dem SUV oder Flugzeug, geschissen auf die Ökobilanz und/oder den ökologischen Fuß(ab)tritt. Keine Statistiken wieviele Ann-Sophie-Clairette-Baguette’s mit dem Geländefahrzeug oder SUV und Schiträger aufm Dach vom Oboe-Unterricht bei Prof. Dr. Dr. Müller auf dem Killesberg täglich abgeholt werden. Pünktlich zum Mittagessen, vegan zubereitet von der neuen Privat-Köchin Sri-Lank aus Malaysia. Einfach nur schade.

    • Ich habe früher übrigens auch grün gewählt.

    • Zweitwohnsitz
      Gehörte nicht der Joschka F. auch zur Toskanafraktion und hat sich darüber auch breit ausgelassen? Mit dem Rad ist er da bestimmt nicht hin gefahren.

    • Mit dem Taxi vielleicht?

    • Großer Gott, DA, also bitte.
      Danke.

    • Titel eingeben
      brrrrr
      50 Paar
      Meine Frau hat 50 Paar Stiefel.
      Und noch Schuhe. Viele Schuhe.

    • Wir alle haben in unserem Leben schon Dummheiten gemacht
      @Don

      Sie haben blöderweise halt die Grünen gewählt, ich die SPD. Man kann ja dann aus Erfahrung allemal schlauer werden und das Wählen einfach lassen oder…. jetzt fällt mir doch nix mehr ein.

    • Viele Bekannte wählen Die Partei.

  73. Die Schere im Kopf
    Die Grünen haben in den vergangenen Jahrzehnten etwas sehr faszinierendes geschaffen, sie haben dem Wähler erfolgreich implementiert, das es etwas grundsätzlich Anständiges ist, sie zu wählen.
    Das muss man anerkennen. Ich kenne eine Menge grüne Wähler, die mir nicht wirklich Gründe nennen können, warum sie das immer wieder tun, die sich aber anscheinend `dreckig´ fühlen, wenn sie es nicht mehr tun.
    Das wäre wohl ein bisschen so, wie aus der Kirche austreten.
    Man weiß, dass das richtig ist, hat aber Angst einen Teil von sich abzustoßen, der immer dazu gehört hat.
    Ich bin dennoch optimistisch, dass die Partei in den kommenden Jahren eingehen wird. Es bleibt eine Ein-Generationen-Partei. Für meine Kinder sind sie nur blöde Ökenmöken.
    Auch fällt der Partei auf die Füße, dass die zum Großteil weibliche Wählerschaft, das zunehmend frauen- und kulturfeindliche Klima in den Großstädten zu fühlen bekommt.
    Erste Denkprozesse setzen ein.
    Bleiben wir optimistisch.

    Alles was fehlt, ist eine kleine wirtschaftliche Rezession.

    • Es ist eine Ablasshandlung. Man trut etwas, um sich von den sonstigen Sünden reinzuwaschen, und die Grünen werden dann schon wissen, wie der Weg ins Heil auszusehen hat. Erfreunlicherweise schadet dieser Weg am meisten denen, die die Grünen nicht wählen. So kann man das vielleicht erklären.

    • Ablass-Handlung/Handel
      500 Jahre Reformation. Schon Luther war gegen den Ablasshandel!
      Also: kein Stimmenfastenbrechen vor dem 24.09.2017, 18:oo Uhr!
      Danach isses mir erstmal wieder wurscht.

    • Hier muss mein Lieblings-Don-Zitat hin
      Wenn die Münz‘ im Kasten klingt,
      der Eisbär auf die Scholle springt.

    • Interessante Sicht.
      Ich glaube, Sie haben da Recht. Ich habe auch eigentlich immer grün gewählt (bis auf letztes Mal) und habe auch nichts gegen Vernunft. Ich habe auch nichts gegen den VORSCHLAG eines Veggie-Days. Ist ja wohl kein Problem, morgens zum Frühstück und abends zu Hause Fleisch oder Wurst zu essen. Aber mit dieser Bigotterie und mit dieser unsäglichen Refugees-Welcome-Kultur kann ich diese Partei unmöglich wählen – Palmer ist ja nicht in der Bundespolitik und diese Weiber sind unerträglich (für mich als Frau!!)! Nie wieder!!

    • Ab dem Spruch von KGE über Menschen geschenkt aber sie selbst nimmt natürlich keine auf, sind diese Leute absolut unwählbar. Da kann ich ja gleich die CSU wählen, von der Verlogenheit her.

    • @ Hausschwein
      Korrekt zitieren, Hausschwein, sonst droht die nächste Plagiatsaffäre …

      „Sobald das Geld im Kasten klingt, der Eisbär auf die Scholle springt!“

      (© Kerstl: http://blogs.faz.net/stuetzen/2016/12/16/der-trump-in-mir-ist-stark-7263/#comment-144886 )

      Wenn Sie wissen möchten, wie es den Eisbären wirklich geht, hier geht’s zu der von allen Greenies innigst gehassten Spezialistin auf dem Gebiet …

      https://polarbearscience.com/2017/02/23/global-polar-bear-population-larger-than-previous-thought-almost-30000

      Kein Grund, das Auto stehen zu lassen, wenn Sie’s brauchen.

    • Berliner Eisbär eingegangen!
      „Traurige Nachricht aus dem Berliner Tierpark: Der kleine Eisbär Fritz ist tot.“
      Ich schlage als Buße für Elektroradler DJanecek vor: Kerosinfasten auf dem Rückflug aus der DomRep, der Rekord von Air-Transat-Flug 236 muss ja mal geknackt werden!

    • Es gibt auch Ruderboote.

    • Es war schon einmal soweit, dass DIE GRÜNEN fast eingegangen waren,
      Aber ein paar politikunerfahrene Ossis (Bündnis 90) waren blöd genug, sich von den Grünen übernehmen und an den Rand drängen zu lassen. Die Grüninnen sind so etwas wie eine invasive Art. Wo die sich ansiedeln, das zerstören die jede Balance.

    • @Kerstl: Bitte um Entschuldigung
      Nicht nur dass ich die Urheberschaft Don zugerechnet habe, sondern auch noch falsch zitiert. Nee, nee, nee … Danke für den Hinweis!

  74. Landeier sollen auf dem Land bleiben
    Ach hätte der Historiker doch bloß im Physikunterricht aufgepasst, dann bräuchte er keine schrägen Gottesmetaphern um den Berg hinunter zufahren. Es ist die Schwerkraft, die die Welt im innersten zusammenhält und den Radfahrer den Berg hinunterzieht.

    Aber zum Thema:
    Das Landei profitiert von günstigen Wohnungen und schönem Ausblick, will aber alle Annehmlichkeiten der Stadt zur Verfügung haben. Da brauchts natürlich ein Auto, die Tegernseeschickeria hat auch gerne 3 oder 4 hausgroße SUVs, um die Stadt im Pendler und Einkaufsverkehr zu ersticken. Wer unbedingt auf dem Land leben will, soll da bleiben und den Mangel an Ärzten, Versorgungseinrichtungen und Kultur wie ein Mann ertragen.

    Wenn man den Grünen etwas vorwerfen kann, dann die Verzagtheit mit der sie der Verkehrskatastrofe begegnen. Eine Abschaffung der Dieselsubvention und eine üppige Straßenzerstör und -blockier Steuer für 2,5t schwere sogenannte „PKW“ währen das mindeste, was GRÜNE eigentlich fordern müssten.

    • Nun, es fühlt sich halt so an.

      Und als Tegernseeanwohner kann ich sagen, dass man so gut wie nie nach München fährt, das lohnt sich nicht.

    • @ Zockerjoe - Bravo
      Schritt 1: nicht einen einzigen Punkt in der Sache aufgreifen, aber Scheuklappen ausetzen und die eigene Weltsicht rauströten durch ein Beispiel, was die Verhältnisse nicht nur maximal verfehlt (anders als der Blogbeitrag), sondern auch noch die eigene Weltfremdheit belegt.

      Schritt 2: sich dann wundern, wenn Schritt 1 bei vielen Leuten nicht sooo gut ankommt, welche in den im Blog beschriebenen Verhältnissen leben – und sowieso auf Weltfremdheit nicht viel geben.

      Schritt 3: statt sich selber zu hinterfragen, dunkle Mächte für das eigene Scheitern verantwortlich machen.

      Wirklich, bravo – die Beiträge des werten Don schreiben sich von allein, man muss Leute wie Sie nur machen lassen.

  75. Zurück zur Natur!
    Die Grünen in ihrem jakobinischen Tugendterror sind auch nur das Abbild ihres Übervaters Rousseau. Der „edle Wilde“, heute in der Großstadt lebend, blickt trüben Auges auf den bösen Auto- und Landbesitzer in der Provinz, der mit seinem egoistischen Gebaren ihm die Luft zum Atmen nimmt. Der „edle Wilde“ gibt seine raren Nachkommen zwecks Erziehung gern in fremde Hände, am liebsten in einen „Waldkindergarten“, wo sie unbeleckt von kulturellen Einflüssen ihre Triebe ausagieren können. Ziel dieser Jakobiner ist nichts weniger als das Paradies auf Erden, wo vegane, androgyne, zahnlose, weil smoothieschlürfende kollektiv gleichgeschaltete Wesen mit Elektromobilität, lautlos und geruchlos wie die Engel, durch die Welt h()schen und vögeln. Fragt sich nur, wie im Untergrund sich der Misthaufen zusammen setzt, auf dem dieses Paradies wachsen soll…..

    • Das macht man, indem man so biestig wird, dass niemand sonst dazu stossen will, und da lässt man dann die Arbeiten verrichten. Kleider aus China und Mehl aus den Ex-Kolchosen. Und Drogen vom Araber.

    • Natur gibts in der Stadt, nicht in der ländlichen Kulturwüste
      Die jokobinischen Tugendterroristen sind zahnlos und verhuscht, soso. oide Ratschen, sie sollten dringend ihre Metaphern in der Werkstatt überholen lassen, die funktionieren so nicht!

      Es ist doch eher so, das der Stadtflüchtling einer Parodie des Landmenschen nacheifert, wenn z.B. der FAZ Journalist sich mit Loden verkleidet oder Zahnarztfrau vom Tegernseeufer in Gummistiefel beim BIO Bauer die frische Ziegenmilch holt. Natürlich brauchen diese Leute ein Auto, schließlich müssen die Kinder zur Schule gebracht werden und die Langeweile des Landlebens ist nur erträglich, wenn Ins Theater, in die Oper, ins Kino oder in den Puff fahren kann, wann immer man Bock darauf hat.
      Wenn dieser Grüne Lifestyle so furchtbar ist, warum wollen dann so viele auf den Prenzlauer Berg oder nach Freiburg? Weils schee is, darum.

    • Ich kann nur raten, Autofrei hier mal zu probieren. Und dann kann man reden.

  76. Inhaltlich richtig,
    mengenmäßig aber nicht so doll (da metastasierend):
    http://www.sueddeutsche.de/bayern/parteizuwachs-gruene-verzeichnen-mehr-mitglieder-1.3407753
    Auch wenn die Grünen nicht stark gewählt werden, stark vermehren tun die sich doch. Gerade in Bayern.
    Wer weiß, warum…

    • Das ist vermutlich die Angst vor Trump in den Städten. Ich weiss von den Grünen hier, dass sie Probleme haben. Leute zu finden, und ihre ökologischen Themen werden hier von anderen gemacht.

  77. Gerade wieder eine langen, wohlgeschliffenen Beitrag verloren,
    Du schreibst zu schnell…..

    Mir reicht es .

    • Ich kann da auch nur mit der Technik reden.

    • @Moser, bitte nicht. Weida! Imma weida!
      Zwischenspeichern (schneiden und schmieren) kann Bits- und Bytes und Character-Leben retten!

    • Ach Herr Moser,
      einfach sich angewöhnen, das Geschriebene per strg+a+c in die Zwischenablage zu sichern, evtl. in Word mit strg+v kopieren und dann noch einmal probieren.
      Wenn man oft genug angeblich zu schnell war, lernt man das irgendwann. Sie auch, da bin ich ganz sicher :-)

    • Beitrag verloren
      War das der Beitrag mit Begriffen wie …

      „Gschwearl, linxgrianes, miserabliges, Fischeinwickelpapier, Gonslerin, realitätsscheue Spacken, linke Fuzzis, Kaaampfgäägääänrääächts, grobmotorischer Feminismus universitär-aktivistischen Zuschnitts, Politeiheitsbrei, Berliner Hosenanzug, Politik der geistigen Umnachtung, Alt68er bagage, elendige, Dummland, Bunzregierung, Heikelzipf, Genderdödllnnen, Femi-SoziologInnen, antidemokratisches Konstrukt ÄÄUU, Linxspinnschwurbel, Genderblunzn …“

      etc. etc. (lückenhaft, aus dem Gedächtnis notiert)

      Der Post ist kurz aufgeblitzt, aber gleich wieder verschwunden.

      :–)

    • Ich habe nichts gelöscht.

    • Den geschlieffenen Text immer erst abspeichern (Word oder so) und d a n a c h absenden!
      Hab ich Ihnen schon xmal erklärt.
      Soifts.

    • Da kann ich Ihnen nur beipflichten Frau Simon!
      STRG+A (Alles markieren), STRG+C (Markiertes in die Zwischenablage kopieren) und STRG+V (Aus der Zwischenablage einfügen) versuche ich meiner Liebsten auch immer als DIE wichtigsten Tastaturkürzel ans Herz zu legen.

    • Warum so kompliziert?
      Man nehme den Firefox.
      Man melde sich NICHT an, sondern trage unter Name den gewünschten Namen ein.
      Bei Fehlermeldungen aller Art klicke man in der Adresszeile (ein paar Mal mit kleinen Pausen wenn notwendig) auf das Symbol zum Aktualisieren der Seite.
      Sobald die Seite wieder ohne Fehlermeldung angezeigt wird, ist der Text übertragen.

      Beim IE funktioniert das nicht, beim Edge vermutlich auch nicht.

    • Herr Meier, bei Chrome gehe ich zurück
      klicke in das Feld meiner Antwort oder Beitrags, der ist dann arg angegraut, klicke da kurz rein, Text steht wieder fein schwarz da und schicke nochmal ab. Manchmal nervt die Software einen bis zum Dummwerden, ich habe Beiträge schon 4-5x abgeschickt, war zu schnell, bin ich immer, aber das kann die Software doch gar nicht wissen. Immer diese fake news.


    • Ist halt alles dumme Technik, Frau Simon, aber da stehen wir doch drüber, oder etwa nicht.

    • ich nutze ein füchslein um hier zu schreiben
      dort gibt es, damit mir die felle nicht wegschwimmen,
      die anlickmöglichkeit noch mal senden oder so ähnlich und
      das funktioniert ganz gut.

      mit dem Standartprogramm klappt es beim mutterschiff nicht so gut,
      ich weis auch nicht warum und so kommt es das ich das füchslein nur hier bemühe.

  78. In BaWü, dem größten grünen Biotop im helldeutschen Universum
    Da sagt man immer: „Grün wählen muß man sich leisten können!“. So wie meine Kollegin, SUV Fahrerin, Mann Manager beim SUV-Hersteller, und die Kinder auf Privatschule schicken. Aber ganz begeistert für die „Das Boot ist nie voll!“-Partei. Diskussionen politischer, gesellschaftlicher Natur sind – zuweilen – echt sinnlos… wenn man es mit solchen Heuchlern zu tun hat (die merken die inhärente Bigotterie nicht, Selbstreflexion NULL!!).

    • Man muss da eben den globalen Ansatz sehen. Das Grosse und das Ganze und die neuen Sicherheitsafenster.

    • Weisser Fleck
      Dem scheidenden Herrn Ströbele aus Kreuzberg, der selbst aber nicht in seinem Wahlkreis wohnen will, wurde 2005 das Fahrrad vor dem Bundestag geklaut.

      „Um den Dieb zu finden, fragte er bei der Bundestagsverwaltung nach Aufnahmen der Überwachungskameras, die es jedoch nicht gab. „Ich bin nach wie vor gegen die Überwachung“, sagte Ströbele. Er wolle aber jede Gelegenheit nutzen, sein Fahrrad zurückzubekommen.“

      Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/fahrradklau-am-reichstag-war-kein-einzelfall/603142.html

    • Titel eingeben
      @BlackBlacky
      Diese teutonische Realitätsverweigerung und verbohrte Ideologisierung hat ihre Ursachen in tief greifender Inkompetenz, Denkfaulheit, Opportunismus und vor allem durch mangelndes Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstachtung! Die deutsche Geschichte beweist dies auf bedrückende Weise.

  79. prioritäten in der sog. BRDDR
    ja, während in der BRDDR lustig über Einheitsessen, Einheitsanzug, Einheitsmobilität und den „neuen“ grünkoreanischen Einheitsmenschen nachgedacht und leider gehandelt wird……………

    wann kommt eigentlich der „EinheitsSex“ ??? arbeiten KGE oder CR_00 schon an einem entwurf, einer sog. hausfibel ?

    ja, während ein sog. staatsekretär Baake aus dem wirtschaftsministerium (besser wäre wohl wirtschaftsmysterium für ihn) heute für höhere steuern auf öl und gas und benzin plädiert um die traumtänzerischen sog. dekarbonisierungsziele jemals erreichen zu können…..

    ja, während hier @Köstlich endlich mal wieder den verbrennungshubkolbenmotor frühlingshaft anwerfen will (bis er in einem internierungslager enden wird denke ich)…..

    ja, während ich diese diskussionen verfolge lese ich heute klimaneutral:

    die Schweiz erhöht die anzahl der anmeldungen beim europäischen patentamt pro einwohner auf 892 und liegt damit um fast den faktor DREI vor der BRDDR mit 311.

    um mit dem künast zu reden: fragen ???!!!!! zur zukunftsfähigkeit !!

    • Einheitssex heisst Polyamorie. In Zeiten der toleranz kann jeder mit allen, ausser Sie sind ein weisser, heterosexueller Mann. Dann ist alles, was Sie tun, sexuelle Gewalt.

    • djangohatnemonatskarte macht jetzt auch Statistik
      und erklärt die Zahl der Patentanmeldungen zum Indikator für Zukunftsfähigkeit. Da können Sie – zumal es sich um Anmeldungen beim Europäischen Patentamt handelt – auch gleich die Größe der Patentamtsparkplätze mit der Zahl der Mitarbeiter korrelieren :-))

    • Ja die schwäbischen Tüftler und Denker
      haben ‚rübergemacht.

    • Nun also mit Leichen
      „Der Jugendflügel der schwedischen liberalen Volkspartei (LUF) sorgt mit einer außergewöhnlichen Forderung für Aufsehen: Die Liberale Jugend will, dass Inzest und Ne­k­ro­phi­lie in Schweden legalisiert werden. Wenn es nach dem Willen der Jugendpartei geht, soll Sex zwischen Geschwistern, die älter als 15 Jahre alt sind, erlaubt werden. Außerdem sollen Menschen ihre Körper für Geschlechtsverkehr „vermachen“ können. Zu Lebzeiten soll es also möglich sein, eine Erklärung abzugeben, dass die eigene Leiche für Sex benutzt werden kann.“

      Quelle: http://www.stern.de/politik/ausland/schweden–liberale-fordern-legalisierung-von-inzest-und-ne-k-ro-phi-lie–6717384.html

    • hm, klar
      außer man ist ein heterosexueller, weißer Mann ….

      Muss ja ´ne harte Strafe sein, schöner zu sein als der Rest der Welt. Da braucht man einen D. A. zum dahinter verstecken. Oder sonst einen Dödel.

    • djangohatnemonatskarte fährt mit dem bus und weiss alles !
      lieber freund Walter Claassen

      djangohatnemonatskarte kann auch nationalökonomie und hat gelernt, dass die anzahl neuer patente (als indikator z.b. für innovationskraft) ganz wesentlich die zukünftige wettbewerbsfähigkeit einer volkswirtschaft bestimmen kann.

      da – nach alter, ich glaube immer noch gültiger faustregel – immer nur so viel konsumiert und verfrühstückt werden kann, wie in einem wettbewerbsumfeld erwirtschaftet wurde sind neue patente und innovationen für die zukunftssicherung ein wesentlicher bestandteil, von einem alleinigen bestandteil habe ich ja keineswegs geschrieben.

      mehr dazu steht bei Marx, Schumpeter, Hajek oder Porter !
      sicher finden sie dazu kaum was bei HappyHippo oder Frau Zypries !

      oder sie lesen was von der ETH Zürich dazu:

      https://www.econ.uzh.ch/dam/jcr:00000000-4d95-c13b-ffff-ffff8eaaa1a8/Hotz-Hart_2013.pdf

    • Werter Django, den Verbrenner frühlingshaft anlassen ....
      …. ist immer wieder ein spannendes Ereignis. Die Frage ist stets, ob er noch „rumgeht“.
      .
      Da ich ja mittlerweile auch „rübergemacht“ habe (und CH kein Saisonkennzeichen kennt) könnte ich auch ganzjährig durch die Gegend rasen. Aber winters ras ich lieber Ski und kein eigentlich übermotorisiertes KFZ.

    • "den alten Kachelofen, den alten Stinker"
      Wenn Sie mal bitter lachen wollen, schauen Sie sich in der ARD Mediathek „Report Mainz“ vom 7.3. an.
      Fazit:
      1. Neue Öfen sind schlechter als alte Öfen
      2. Optimiert wurde nach falschen Kriterien
      3. Nach diesen – vom Bund zugegebenen – falschen Kriterien werden jetzt Ofenerneuerungen erzwungen.

      Fake News (und Irrsinn?) all überall …


    • Optimiert wurde nach falschen Kriterien
      Man mag nichts mehr neu kaufen, alles nur noch Ramsch, der bei zweimal Husten den Dienst verweigert und bereits nach 5 Jahren unmäßige Kosten für Entsorgung und Neukauf verursacht.
      Behaltet um Gottes Willen die alten Kachelöfen, wenn ihr Holz habt!

    • zu Patentanmeldungen
      Warum sollte man seine gewußt wie öffentlich machen?

      (Ich gehe davon aus das man ein Patent nur anmelden muss wenn
      die Idee leicht kopiert werden kann.)

      So eine Überlegung habe ich mal in einem Interview
      mit einem Manager eines Unternehmens gelesen das sich mit irgendwelchen Technologien und ihrer Anwendung beschäftigt.

    • Pfff
      Pfff- Polyamorie, der angeblich neue Hype. Eher alter Wein in neuen Schläuchen, damals in den 80ern hieß das noch „Mehrfachbeziehungen“.

      Und noch früher im 20. Jahrhundert hat das schon die Bloomsbury Group praktiziert.

  80. Titel eingeben
    Heute Morgen, Landesrundfunkanstalt zuständig für die politische Erziehung im Verbreitungsbereich von Rooschdbrode ond Trollinger mit Lemberger sowie dem Wirkungsbereich der Großmosche Neckarsulm.
    .
    Thema: Verschwörungstheorien. Ein gewisser Professor Butter, der in der Stimmlage an den Reichelt von der Bild erinnert, laberte über Dinge, die uns Don in letzter Zeit hier dauernd vorgesetzt hatte: Filterblasen, Chemtrails, blablabla…Das soll sein Forschungsprojekt sein?!
    .
    Ich frage mich ernsthaft, wer in Zeiten einer IM Erika und Erdogan noch über Verschwörungstheorie zu reden nötig hat? Für sowas wird also Steuergeld verbrannt ? Mein Erstaunen wird mit jedem Tag größer.
    .
    Und dann noch was in eigener Sache, grünes Thema. Ein Forist schrieb, daß man im Norden (mich friert schon wenn diese Himmelsrichtung genannt wird) den Rentnern den Kamin zum Kachelofen zumauert und ich sage: An dem Tag, an dem mein Schwedenofen einer Verordnungsgranate zu Opfer fällt trete ich in die AfD ein. Mit Rundumverteiler im Bundesanzeiger.
    .
    Un jezed gang i schwemme.
    (DdH)

    • Das ist Ihnen natürlich unbenommen, aber Sie können sich auch dem Oberländer Volksaufstand anschliessen, der dann kommt.

    • An dem Tag, an dem mein Schwedenofen einer Verordnungsgranate zu Opfer fällt
      Dornenhecke, Rottweiler, Vorderschaftrepetierflinte

    • DLF dasselbe....
      … eine Sendung über „Framing“ und wie solche Leute, wie der böse Don, sicherlich, Begriffe missbrauchen um Angst zu verbreiten und die Sehnsucht nach dem starken Mann, die uns ja schon so oft ins Unglück usw. – also die Käßmann-Platte.

      (und natürlich kein Wort über dreiste Begriffslügen „Flucht“, „Flüchtling“ oder „Geflüchtete“, für Leute, die sich für eine H4-Dauerversorgung aus der Türkei oder Tunesien aufmachen….)

    • Es geht nicht um den starken Mann, es geht um die Wiederherstellung einer Ordnung, die Leibeigene nicht an die Mikrophone lässt.

    • Kachelofen, alt; der
      Wolle mer mal des Schrotgewehr noch im Schrank lasse.

      Kosten:
      Für den alten Kachelofen, den alten Stinker, wenn man ihn als Antiquität schätzt und nicht abreißen will, gibbet es Filter einzubauen ins Schlötchen um die 1.500,00 EURonen. Nix zumauern.

      Man muss nicht sein Schrotgewehr ölen, um Kamin-Beamte vom Grund und Boden zu jagen. Tut nicht not, gibt nur Bußgelder und Probesitzen in Haft.

      Es geht nur um ganz alte Öfen vor 1985.

      Wenn der zuständige Kaminkehrer einen alten Ofen sperrt, dann kann man sich doch einen neuen kaufen mit besserem CO-Verhältnis. Sollte man eh längst. Meine Frau Mama, als Rentnerin mit um die 1.400 Rente, hat sich schon beizeiten um eine neue, effektivere Heizanlage (Öl) fürs Häusle gekümmert. O.k., da waren die Bauspar-Verträge noch wirklich welche …

      Neue Einzel-Holzöfen sind wirklich bezahlbar, man muss nicht mit einem Heizlüfter, der Strom frisst ohne Ende, herumdarben. Kosten bei neuem Holzkaminofen um die die 500,00 bis 2.000,00 EUR, je. Fällt halt mal ein Flugurlaub aus.

      Gaskaminöfen leider etwas teurer. Hab gleich drei von den nach Schweden- oder Dänenöfen nachgebauten aber innen hochmodernen Biestern, auch ein französischer alter dabei mit Schnörkelfüßchen …, Kaminkehrer freut sich jedesmal wie nix – also gar nicht – auf die jährliche Feuerstättenprüfung. Me too.)

    • Die Schwedenöfen sind doch schon dran - in Stuttgart ist aus mitm Schwedenofen ab
      April glaub ich muss der immer aus sein. Schwedenofen nur noch wenns kalt ist.

      Scheints ist die Lage sso: Anteil der aalten Diesel am Feinstaaub im Stuttgarter Kessel kleiner 5%.
      Anteil des Hausbrandes am Feinstaub: 20%.

    • vielleicht
      gibt es da bald ein Ministerium für komische Gangarten.
      .
      Der Spin Doctor, dem seinerzeit der Claim Freibier statt Rheumatismus oder so ähnlich eingefallen war, erhielt zur Belohnung eine Professur, ausgerechnet in Hohenheim.
      .
      Das hat im Ländle eine alte, uralte Tradition.

  81. Das wirklich Erstaunliche ist doch,
    wieviel Einfluß die Grünen mit ihren Themen auf die Realpolitik haben. Mir scheint, als verstünden die Grünen es besser als andere Parteien, ihre eigenen Interessen gegen Zugeständnisse bei Fragen, die weniger grün sind, zu verkaufen. Das wiese jedenfalls auf ein hohes Maß an politischer Kompetenz hin. Bei Kretschmann scheint mir das besonders deutlich zu sein.

    Im Grunde sind die Grünen eine Protestpartei, die ihre Existenz demselben Umstand zu verdanken hat wie die AfD, der Ignoranz und Arroganz der damaligen politischen Eliten, dem Mangel an Demokratie, den fehlenden demokratischen Gestaltungsmöglichkeiten der Bürger. Die Grünen sind so gesehen der Beweis, daß die Bürger durchaus Möglichkeiten haben, über neue Parteien in das politische Geschehen einzugreifen. Leider sind die Grünen aber auch der Beweis dafür, daß sich alle Parteien, einmal an der Macht, umgehend vom Bürger distanzieren und entfernen.

    Obwohl es paradox erscheinen mag, scheint die zunehmende Bürgerferne dem längerfristigen Machterhalt nicht entgegen zu stehen. Das mag dadurch bedingt sein, daß die Bürger bzw. Wähler ihre einmal demonstrierte Macht gegenüber dem Establishment nicht so ohne weiteres wieder aufgeben möchten. Auch scheint die erfolgreiche Integration in das politische System ein wesentlicher Aspekt zu sein, der daraus resultierende politische Erfolg. Daran sind die Piraten ja wohl letztlich gescheitert.

    Mangels anderer demokratischer Mittel und automatisch einsetzender Entfremdung der Parteien vom Bürger scheint es daher notwendig, die Parteienlandschaft regelmäßig um frisches Blut zu ergänzen und etablierte Parteien zu schwächen oder zu verdrängen, um gesellschaftliche Weiterentwicklung zu ermöglichen. Dem steht eigentlich auch nur die mangelnde Flexibilität der Wähler entgegen, die an scheinbar Bewährtem festhalten, trotz aller Unzufriedenheit und dem Wissen, daß vom Establishment nicht wirklich notwendige und radikale Veränderungen zu erwarten sind.

    • Ich habe nie verstanden, warum diese Frau Göring-Eckardt als Bürgerliche bezeichnet wird. Vor dem Heuchelverein, für den sie steht, kann man nur schreiend davonlaufen, gerade als Bürger. Das sind die Leute, die dem Bürgerlichen jede Gaudi nehmen. Da weiss man wieder, was man an der Mauer hatte.


    • Zu Katrin Göring-Eckardt und den Grünen von Jutta Ditfurth:

      http://www.themenportal.de/politik/daemlicher-kitsch-jutta-ditfurth-rechnet-mit-den-gruenen-ab-98281

      Auch recht interessant, Frauke Petry und Katrin Göring-Eckardt:

      http://www.zeit.de/2017/05/frauke-petry-katrin-goering-eckardt-afd-gruene-streitgespraech

    • Die beste Analyse der Gründe
      Ist mE bei Akif Pirincci, die Lügenpartei – im Netz zu finden.

    • Mein Gott Sirisee! ;-)
      Nach dem „Genuß“ von

      http://www.achgut.com/artikel/die_luegenpartei

      stelle ich fest, daß sich Akif Pirincci in der Dialektik kaum von den Grünen unterscheidet, die Ausdrucksweise aber durchaus für Aufmerksamkeit sorgt. Allerdings bevorzuge ich eine etwas gemäßigtere Ausdrucksweise, so daß mein Übersetzungscomputer doch arg in Wallung geriet.

      Die Gefahr derartiger Wortgewalt scheint sich denn ja auch schon realisiert zu haben, denn solche Formulierungen sind selbstverständlich sehr interpretationsfähig, was wenig tolerante Gemüter zwangsläufig auf den Plan rufen muß. Meinereiner sieht da mehr auf die Intention. Und obwohl der Pirincci nicht uninteressant zu sein scheint, so wäre der mir auf Dauer doch zu anstrengend. Für gelegentliches Amüsement werde ich den aber mal auf die Liste setzen.

  82. "Und täglich grüßt das Murmeltier"
    Lieber Don Alphonso,

    bei der Überschrift Ihrer Zeilen dachte ich sofort wieder an zwei wunderschöne Bücher, die ich vor wenigen Tagen wieder einmal herausgeholt habe: Axel Hubers Publikation „Das Millstätter Fastentuch“ und das „Fastentuch im Dom zu Gurk“ .

    Die Bedeutung des Fastentuchs, dem velum quadragesimale, wird vielen Menschen nicht mehr so bekannt sein, vor allem jenen nicht, die die Überzeugung in sich tragen, daß man sein Leben und Denken einschränken würde, wenn man ein klassenbewußtes Leben führt.

    Symbolisch erscheint mir Ihr Start in Ihre persönliche diesjährige Radlsaison wie ein Fastentuch, das zwischen den erwartungsvollen Lesern und dem Titel Ihres Blogs gezogen wird, hinter welchem sich in alljährlicher Wiederholung abzuzeichnen scheint, was wir aus dem Film: „Und täglich grüßt das Murmeltier“ bereits kennen.

    Volksnahe Welterklärungsversuche aus dem Fahrradsattel mit kleinen Unterbrechungen bei Süßspeisen, die in der alljährlichen Wiederholung doch eine gewisse Müdigkeit hervorrufen.

    Rose-Maria Gropp schrieb einmal in der FAZ:
    „So spricht Siddhartha zur berühmten Kurtisane Kamala, von der er wünscht, dass sie ihn die Liebe lehre zwischen Frau und Mann, auf ihre Frage, was er zu bieten habe: „Ich kann denken. Ich kann warten. Ich kann fasten.“

    Nun, bei Siddhartha hat dies ja zum Erfolg geführt.

    Fröhliche Fastenzeit und möge Ihre Überschrift „Fastenzeit für den Leichenwurm“ vom letzten Jahr nicht auf Sie zutreffen.

    Mit herzlichem Gruß
    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • A positive anything is better than a negative nothing.
      Geehrtes Object,

      da bin ich ja mal ganz und gar und überhaupt Ihrer Meinung. Der Don beschränkt sein Sein und Bewusstsein auf eine Abfolge gewisser Rituale. Im Rahmen seiner Klasse. Stabilisierung des Individuums sozusagen. Was für uns, die ohne Klasse, dann doch etwas sinnlos, weil Klasse wenig Sinn ergibt, in einer Moderne. Weil Moderne ja gerade Moderne, weil ohne Klassen. Die Klassen waren ja die Zeit vor der Moderne, wie wir alle wissen…sollten. Nun ja, Bildung und Klasse sind nicht immer Geschwister.

      Wie auch immer, die Paradoxie Ihres Beitrags ist dann umso erfreulicher, also die Kritik an der Kritik der Klasse als Referenz fürs Denken und Sein und so, und dann zugleich die selbst geführte Kritik an dem vom Don beschränkten Klassen-sein und -denken.

      Was wiederum nur die beobachten können, die ohne Klasse, also wir. Auch wenn man Klasse sein will und möchte und könnte, so ist doch die Intelligenz davor, endlich Klasse zu haben, sein und denken.

      Und bitte betrachten Sie das hier nicht als Kritik, ich finde es klasse, dass sie nicht die Klasse, die Sie meinen sein zu sein und zu denken, sind und nie sein werden. Wir sind ohne Klasse. Das kann ein Don nie von sich behaupten.

    • Wertes Object
      Kürzlich haben Sie sich in einem Kommentar als asoziales Gesellschaftswesen geoutet, dass während eines gemeinsamen Abendessens surfen Ihrer Gesellschaft auf einem Tablet oder Smartphone goutierte.

      Insofern stimme ich Ihnen ganz und gar zu, dass Ihr Klassenbewußtsein dem von Bewohnern Köln-Chorweiler oder Köln-Kalk gleicht.

    • @thomas cgn
      ich habe den damaligen Beitrag eher als Geflunkere resp. Aufhänger abgetan, denn welcher normale Mann würde, wenn er in Gesellschaft einer Dame wäre, jemals sein handy zücken, um deren Beiträge samt re~ nachzuvollziehen, selbst wenn er mit der Kanonenkugel durch die Kinderstube usw.? Eben! Schwamm drüber!

    • Nahuatl
      An sich bedeutet mein Beitrag nichts anderes als Ihre Bemerkung :)

    • @Thomas Cgn
      weiß schon. Bis auf das „Schwamm drüber“

  83. Autofasten
    Lieber Don,
    neben dem intellektuellem Genuß Ihrer Kolumne lese ich gern über Ihre Rennräder. Ich bin 25 Jahre jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit gefahren im Jahr 2800 km. Zusammen mit meinen drei selbst zusammengebauten Rennrädern kam ich auf 8000km im Jahr. Den Aachenpass bin ich auch gefahren. Als Norddeutschen hätte es mich dort beinah aus der Kurve getragen. Wegen Bandscheibenbeschwerden musste ich das Rennradfahren aufgeben. Mit meinen 78 Jahren fahre ich in einer Kleinstadt fast jeden Tag 5-7km zum Einkaufen. Ich habe jetzt ein vollgefedertes Damenrad. Mein Schnitt ist der gleiche wie früher den Majolapass hoch, sic transit gloria mundi.
    Obwohl ich mein Auto seit Jahren nicht mehr brauchte und ich es als lästig empfand, dass es ab und zu bewegt werden musste, habe ich es erst verkauft als mein Sehvermögen nachließ.

    • wie gesagt, ich lasse mein auto auch meistens stehen, weil ich auch ohne Auto zurecht komme. Das Problem ist. dass man nicht von sich auf andere schliessen kann, und was jetzt noch geht, kann in 10 Jahren tatsächlich anders sein.

  84. Das ist doch ...
    wie in meiner Schulzeit, als wir – also die ganze Klasse – uns amüsierten, und uns verdutzt frugten „und wieso haben die das alle mitgemacht?“

    Nein, es geht nicht um 12 Jahre lang Tausendjähriges; wir stellten uns die Frage damals bei der Behandlung des Calvinismus, wie z.B. in den Niederlanden. So kommt mir das Thema hier vor.
    Genauso freudlos, oder gar noch freudloser. Damals gab es wenigstens die Vorfreude auf das, was nach dem Durchschreiten des Jammertales kommen würde.
    In den grünlinxen Jahren gibt es bloss noch Null Spass (Rauchen, Trinken, Fleisch(fr)essen, Glühlampen, alte Autos, Kaminöfen, Dieselautos, Religions- und Kulturkritik abgeschafft).
    Wofür dann noch leben?
    Wir haben auch kein Auto (mitten in der Stadtmitte, eine U-Bahn Station vom Hauptbahnhof), und fahren gerne Fahrrad.
    Aber das als beinahe letzte mögliche Freude zu nehmen, die mich durch den Rest meiner Tage zieht …
    … Naja, es gibt auch noch noch die ‚Stützen‘.

    Dennoch, was für eine armselige Perspektive unter de facto calvinistischen Zuständen.

    • Hier gibt es bald wieder Völlerei.

    • Wie alles enden wird, wenn ....
      Als Miguel Servet 1553 in Genf Calvin Fehler in seiner Auslegung der Heiligen Schrift nachweisen will verweigert jener nicht nur die Diskussion sondern sorgt dafür, dass Servet am 27. Oktober 1553 in Genf bei lebendigem Leibe verbrannt wird.

      Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Castellio_gegen_Calvin

      Schön nachzulesen bei Stefan Zweig: „Castellio gegen Calvin oder ein Gewissen gegen die Gewalt“

    • Nicht Luther, die Kalvinisten sind's!
      Als norddeutscher Lutheraner fühle ich mich langsam gedrängt, den werten Don hinzuweisen, dass man es kaum auf Luther schieben kann. Die verflixten auch süddeutschen (!) Reformierten haben’s verdorben!
      Und ich kämpfe auch immer wieder gegen den kalvinistischen Moralismus in mir. Der dringt immer wieder ins Luthertum ein. Bei Luthers selbst geht es farbenfroh und genussfreudig zu (Stichworte fast unveränderte Liturgie und Tischreden).
      Schauen Sie mal in den Südwesten, da fängt’s schon an mit den Reformierten. Den Lutheranern kann man es kaum in die Schuhe schieben: historisch gesehen gibt es nach der sog. 2. Reformation im 17. Jh. kaum noch lutherische Territorien und Fürsten (außer Sachsen und ein bisschen was im richtigen Norden). – Alles Kalvinistisch-Reformiert geworden; irgendwie ist moralischer Ablass schon sexy, oder?
      (Auf die Reformierten bezog sich ja auch Max Weber.)

      Das musste ich bloß mal loswerden, ansonsten volle Zustimmung. Bereite auch gerade einen Umzug in den ländlicheren Süden aus dem RHS vor und da wird mir das Geschilderte sehr bewusst.

    • Bei der nächsten Gelegenheit schreibe ich lutheranisch-calvinistisch-zwinglianisch-reformierte Häretiker, in Ordnung?

    • Titel eingeben
      v.k. die bayerische Landeskirche hat ihre Schwächen, ihre großen Schwächen. Doch ist es mehr lutherisch hier.

      Wir wissen daß der grosse Karl Barth (u a Barmer Erklärung Mitautor) ein Reformierter war. Diese Verbrenner aus Zürich oder Genf, diese GottesSegenausdem materiellenWohlstandAbleser sind mir sehr suspekt.
      Wellcome to Bavaria (liedtext der Biermösl Blosn)

    • Differenzen, Luther, Fasten und so
      Gerne doch, etwas Differenzierung, lieber Don.
      Gerade jetzt im Luther-Jubeljahr sollte man doch genauer hinschauen, wer was verbrockt hat. Um Details kann man doch so viel schöner streiten als wenn es im Ungefähren bleibt.
      Da können wir uns noch auf einiges gefasst machen, was alles dann noch ausgegraben wird: Luthers Kinder, Luthers Fürze – nein – Krankheiten…

      A propos Völlerei und Fasten: einer der wenigen Momente, in denen einem die Reformierten sympathisch werden können, ist das Zürcher/Froschauer Wurstessen.

  85. Breites Entsetzen über Ralf Jäger
    Der Mann ist ahnungslos in allen Dingen. Man nennt soe eine Totalnull auch passiv aggressiv – eine tödliche Gefahr für Bürger, die sich innere Sicherheit wünschen:
    .
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article162630763/Auch-im-Fall-Wendt-tappt-Ralf-Jaeger-im-Dunkeln.html
    .
    Bleibt Ministerversager Jäger im Amt, ist der nächste Terroranschlag keine Frage des ob, sondern nur des wann.

    • Tradition der Nieten
      Leider haben wir hier in NRW eine lange Tradition der Nieten, ob als MP oder als Minister. Denke, der wird ein Spezi von der Kraft sein, auch so eine N, übrigens.

      Wenn ich zurückdenke an Bruder Johannes und seine Vorgänger, da fällt einem doch nichts mehr dazu ein!

    • Jäger oder nicht.....
      Glauben Sie mir. Es ist egal ob Jäger im Amt ist/bleibt. In Fachkreisen – auch in NRW – wird mit mindestens 3 Anschlägen in 2017 gerechnet. Wenn es nicht zu dramatischen Änderungen im Umgang mit den Zugereisten kommt, wird es eher schlimmer den besser.

    • Dramatische Änderung im Umgang?
      @Oskar der freundliche Polizist

      Ja wie soll das denn gehen, es sind doch geschenkte Menschen… Einer dramatischen Änderung im Umgang mit denen stehen doch KGE, Kipping, Pro Asyl und wie sie alle heißen im Weg. Das wird nix, da müssen wir durch.

      Lieber noch etliche Millionen für Integrations- und andere kurse, es verdient sich doch so sorglos mit den Neubürgern, die noch immer täglich mehr werden. Das finde ich sonderwunderbar.
      Und die Presse schweigt dazu, auch der EU-Schulz sagt nix, ach ja, der war ja auch so begeistert.

    • Titel eingeben
      Natürlich ist den ost- und süddeutschen Schreiberanten das Fehlen neuzeitlicher Bundeslandgeschichte nachzusehen. Wendt genießt schon seit 10 Jahren die 28 Stunden Teilzeit-Besoldung .

      … 2007 aber waren Rüttgers CDU + FDP in NRW an der Macht mit Ingo Wolf als Innenminister. Aber solche Feinheiten stören ja nur, wenn man sein AffDeSüppchen kochen möchte.

      Und jetzt läuft ein Disziplinarverfahren wg. 50.000 € von der Axa an… wird spannend

    • Ichn bezweifle auch ernsthaft, dass ein Innenminister
      über die Freistellung eines 28 Stunden Hauptkommissars – einer von alleine 40.000 Polizisten in NRW – überhaupt informiert war, bevor die Sache hochkochte. Die Vorstellung ist so albern, dass sie direkt aus dem Kindergarten kommt.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Nein Nein
      @Bluebeardy …. der „Deal“ um einen Vertreter des deutschen Beamtenbundes als „führenden Gewerkschaftler“ zu installieren stammt aus der Zeit von IM Behrendts…. Und das ganze mit der Axa ist „nur“ eine nicht genehmigte Nebentätigkeit. Daher auch „nur“ das Disziplinarverfahren. Lässlich für einen Pensionär…..

  86. Plastiktüten...
    Das Thema Plastiktüten ist zwar ernst und real, aber zur paternalen Haltung dazu muss man einfach mal die „Eco Taliban“ gesehen haben:
    https://www.youtube.com/watch?v=d545PS_AkOw

  87. Titel eingeben
    Lieber Don,

    Das ist die Krux all derer, die andere vom Gutsein überzeugen wollen oder wenn diese es ablehnen, es ihnen verordnen:

    „Sie meinen es mit ihrer Religion der Liebe zu den Menschen und Frieden mit der Natur doch nur gut..“

    Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht.

    In der Hoffnung, daß das urbane Grünzeug an sich selbst ersticken mag.

    Herzliche Grüße aus Nordrhein Vandalen

  88. Paris par Vélo
    Weil die Franzosen so unsportlich sind und Sportmöglichkeiten in Frankreich rar, bin ich in Paris 5 Jahre lang alle Strecken mit dem Fahrrad gefahren. Das geht sehr gut, weil man die (sehr breiten) Bus- und Taxispuren benutzen darf und Paris flächenmäßig nur so groß ist, wie Ingolstadt (Flächenmaßig ist München 4 mal, Stuttgart 2 mal größer).
    Weil die Straßenbeläge aber ziemlich wechselhaft sind, braucht man schon ein Mountainbike mit einer guten Federung (zum Beispiel weil es einem sonst die Armbanduhr von der Hand rüttelt).
    Außerdem braucht man eine gute Versicherung, denn das stärkste Schloss nützt nichts gegen professionelle Diebe. Dass die mein € 5000.- Scott Genius MC 10 klauen wollten, habe ich durch die Schaufensterscheibe meines Fitnessstudios gesehen. Bis ich aber um die Ecke war, war das Fahrrad schon weg.
    Ersetzt habe ich es mit einem BMW Crosscountry 2012, das die Hälfte kostet, aber ehrlich gesagt wesentlich besser ist, als das (jetzt geklaute) Scott.
    Ein einziges Mal in den 5 Jahren hat mich ein Autofahrer in Paris so geschnitten, das ich fast über den Lenker abgestiegen wäre. Dieser Autofahrer war eine Autofahrerin in einem weissen Porsche Cayenne und weil Sommer war, hatte die das Fenster unten.
    Und weil ich denke, das man Aggressionen nicht in sich hineinfressen soll und die mich eh‘ nicht versteht, habe ich ihr „Du blöde Vot..e“ hinterhergeschrien.
    Bei näherer Betrachtung fiel mir dann noch auf, dass die Dame ein Münchner Nummerschild hatte.
    Weisses BMW Mountain Bike aus Germany trifft in Paris weissen Porsche Cayenne aus Ebenda und beide reden spontan Deutsch miteinander – so klein ist die Welt.

    https://is.gd/kIXSsn

  89. Ein Kompromissvorschlag zur Güte
    Zunächst mal das Autoverbot.
    Um unnötige Härten zu vermeiden werden für ältere Menschen, die mit dem Fahrrad nicht mehr die 30 km zur nächsten Facharztpraxis schaffen, Wohnungen in den Metropolen bereit gestellt.
    Der nötige Wohnraum wird mit Zwangsumsiedlung Jüngerer in die Provinz geschaffen. Stadtbesuche nur noch mit Tageskarte, nicht übertragbar aber gebührenpflichtig.
    Solchermaßen, ohne Auto und Holzofen auf dem Land, wird eine grüne Generation herangezogen und gestählt welche Pastorentochterherzen höher schlagen lässt. Der Volksgesundheit wird auf diese Weise ebenso vorbildlich Rechnung getragen wie dem Abbau des allgemeinen Regelungsdefizits, also den beiden urgünen Kernanliegen schlechthin.
    Außerdem werden die älteren Ex-Landbewohner, als notorisch verstockt und fremdenfeindlich bekannt, in den Städten multikulturell aufgepimpt.

    Habe ich was übersehen, oder sollte ich damit so in die Politik gehen ?

    Buchempfehlung: „Wir sind die Wahnsinnigen“, ein Werk über Gründung und höhere Ziele (Staatsknete) der Grünen. Sehr aufschlussreich und übertrifft alle Vorurteile, die man über den Verein haben kann.

    • Der Vorschlag hat etwas, wobei ich darum bitten möchte, die Jungen in strulturschwachen Regionen anzusiedeln, damit die Gesellschaft auch etwas davon hat. Und einen Radschnellweg dorthin, das gerne.

    • Den Radschnellweg ...
      … mögen bitte die Jungen fertigen, in ihrer Freizeit im Ehrenamt.

      Soviel wird man diesen noch abverlangen dürfen.

    • Früher hat man den Schotter übrigens noch biologisch mit dem Hammer geklopft.

  90. CO2 Emissionen der europäischen Elektrizitätsproduktion in Echtzeit
    Lieber Don –
    hier eine interessante Website zu CO2-Emissionen in der EU – in Echtzeit!

    http://www.electricitymap.org/?countryCode=DE

    DE ist als Land vorausgewählt; zum Vergleich einfach auf der Karte andere Länder durch Klick auswählen, z. B. Frankreich. Und dann vergleichen und staunen… was die Grünen & Co. mit ihrer „Energiewende“ hinsichtlich CO2 hierzulande so angerichtet haben.

    Viele Grüße und weiterhin gutes Schaffen – Keno tom Brok

  91. Schornsteine
    Das mit dem Zumauern scheint wieder mal ein Ostthema zu sein. Das hat sich die Obrigkeitshörigkeit irgendwie festgesetzt.
    Bei uns im „echten Norden“ sind die Schornsteinfeger entspannte und praktische Menschen. Kamine, die selten an sind, müssen auch nicht so oft gefegt werden, Hauptsache das Rohr hat den richtigen Durchmesser, den Schornsteinanschluss will ich selber bohren, sonst wird das nur Murks etc. (alles Original, mehrere Schornsteinfeger).

    Hier ist eben auch Land und wenn Omas Zentralheizung zu alt ist, hat man eben mal die Brille nicht aufgehabt, anstatt ihr da einen neuen Kessel zu verschreiben, der sie in den Ruin treibt.

    Da ist Berlin gaaanz weit wech, aber den Spruch beim Bäcker am Samstag „meine Tante heizt nicht mehr, weil sie wegen Ihnen einen neuen Kessel brauchte und den jetzt einsparen will“ möchte sich hier keiner anhören, da könnte es schon mal passieren, das die Verkäuferin so einen ….meister glatt übersieht und er beim Fussball keine Pässe mehr bekommt…

  92. Unkeusche Unkenrufe
    Auf den Scheiterhaufen (nach EG-Öko-Verordnung, ohne Tropenholz) mit ihm! Don, Sie können doch nicht die Kirche der heiligen grünen Einfalt derart kritisieren. Ihre Dreistigkeit, den Realfrugalismus derart in Frage zu stellen, sollte sogleich mit einem Dutzend Ave Angela geahndet werden.

    Zumal Schulz mit der Rücknahme der Hartz-Reformen die Vereinigung von SPD und Linkspartei (die Sperrklausel fürchtend, weil von der AfD gerupft) sowie eine sozialliberale Koalition vorbereitet (am stärksten profitierten die FDP-Wähler vom Arbeitslosengeld, weil die im Schnitt am besten verdienen), in der die Grünen gar nicht gebraucht werden. Auch ich hoffe, dass sich das Wielandsche Gesetz (Grüne gewinnen nur Umfragen) bewahrheitet und Rotrotverbot an der Fünfprozenthürde scheitert.

    Aber vielleicht werden Premierminister Corbyn auf dem nächsten EU-Gipfel oder Präsidentin Clinton bei ihrem Staatsbesuch Kanzler Schulz von einer Fusion SPD-Linkspartei abraten.

    • Doch natürlich kann ich, es gibt kein Auslieferungsabkommen in die DDR.

    • Wahrnehmungsstörung?
      Haben Sie immer noch nicht bemerkt, dass Linke und SPD viel weniger gemein haben als alle anderen Paarungen? Da ändert auch kein Chulz nichts.

  93. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt...
    Nur warum bleibt einem nur der Blog um sich darüber aufzuregen? Keinem einzigen kritischen Leserbrief gelangt der Marsch durch die Redaktionen. Der ADAC gibt sich der Illusion hin die Radfahrer mitvertreten zu können und kastriert sich damit selbst. Jetzt rächt sich, das sich alle immer nur auf den ADAC verlassen haben. Andere Autovereine empfehlen einen Helm. Den Autoherstellern scheint das ganz recht zu sein, können sie doch immer mehr Assistenz Systeme in die Autos packen. Mit einer geringeren Geschwindigkeit funktioniert wohl auch das autonome Fahren irgendwann mal halbwegs.
    Während sich der ADFC in Gerichten, Ausschüssen und Plangruppen verankert, welche ganz demokratisch ihrer Ideologie frönen.
    Ich war einmal auf einem Symposium zum Thema Tempo 30 in der Stadt und ich muss ehrlich sagen das diese Gruppierung extrem effizient und modern arbeitet. Im Gegensatz zu denen, welchen im Auto die Hände gebunden sind und danach keine Lust auf Politik haben. Von den ganzen Ausländern, welche das Transportgewerbe aber nicht die Sprache beherrschen ganz zu schweigen…

  94. Motorisierte Wagenburg
    Jaja, die Grünen nerven. Kann man nicht wirklich anders sagen.

    Aber Autos nerven auch.

    Hier in meiner Stadt (der größten Stadt Deutschlands) kann man die Innenstadt bestens mit dem Fahrrad befahren. Kleiderzwang gibt es hier ja nicht so, und Waschmaschinen oder tote Ex-Freunde fährt man nicht alle Tage durch die Stadt.

    Aber mit dem Auto stehst du halt im Stau. MIV ist hier motorisierter Massenstau. Und du stehst den Radfahrern im Weg und, wenn du parkst, oft genug den Fussgängern.

    Alles ordnet sich den Blechkisten unter.

    Das ist einfach nur noch irrsinnig.

    Und irgendwo muss man ja mal anfangen, den Irrsinn zu beenden.

    PS: der Radentscheid ist nicht grün und auch nicht Nazi. Wie kommt man auf so eine Gleichsetzung? Kann ich mir nur mit Hysterie erklären.

  95. gefallsüchtiges Kopffasten
    Die Annahme, Diäten vom Volk zu empfangen,
    sei auch schon der Beweis politischer Kompetenz,
    führt direkt in den Doofenhimmel.

    • Was vom Tage übrig bleibt...
      Dieser Satz von ferry bringt es auf den Punkt.
      Ich musste sehr lachen,mehr kann man nicht wollen-danke!

  96. 40 Jahre alte neue Ideen
    Lieber Don Alphonso, Tico hat schon mit treffenden Worten schön beschrieben, wie Ihr gestriger Blog auf ihn eingewirkt hat. Dem möchte ich mich gerne anschließen. Vielen Dank für die belebende, frühlingsfrische Lektüre, @ Tico für die gelungene Honorierung.

    Mit weiteren Verboten wollen die Grünen den Status quo verwalten und verlassen sich dabei auf die Dummheit des Wahlvolks, diese sich auch noch als neue Ideen vorgaukeln zu lassen.

    Wann gab es den ersten autofreien Sonntag? Das erste Mal in 1973. Autofasten: eine über 40 Jahre alte Idee.

    Wonach die Menschen sich dürsten, sind grundlegende Veränderungen, quasi eine Wendung. Trumps Erfolg basierte darauf, dass er sein Programm dem Volk als Loslösung aus dem alten Trott verkaufen und die Menschen sich dafür begeistern konnte.

    Obwohl ich an ihn nicht glaube, habe ich manchmal einen Flash, bei welchem ich verstehe, dass Menschen so satt sind von same old, same old, dass sie alles wählen, nur nicht den alten Trott. Wenn ich mir ausmale, dass ulF weiter regieren könnte und alles so bleibt, wie es ist oder noch schlimmer wird, bekomme ich manchmal solch einen Flash.

    Ich habe auch das Gefühl, dass bei der Mehrheit nun der Punkt erreicht wurde, wie ehemals bei Helmut Kohl, damals, als die Menschen von ihm Ende der 90er so die Schnauze voll hatten, dass sie sich sagten: egal wer, nur nicht noch ein Jahr weiter so. Nun, der Rest ist Geschichte, der Kreis schließt sich nach 20 Jahren nichts Besserem.

    Dass die Grünen nichts umstürzen, niemanden begeistern, ist völlig klar. Ihre Doppelspitze ist ähnlich charismatisch und energiegeladen wie ein Fläschchen Valeriana.

    • Autofreier Sonntag
      Ja, an den kann ich mich gut erinnern, obwohl ich damals noch nicht im Füherscheinalter war. Geschuldet war diese Aktion aber wohl eher der „Ölkrise“ als umweltpolitischen Überlegungen.
      Mittlerweile sind Umwelt- und Ressourcenschutz doch bei einem guten Teil der Bevölkerung angekommen. Die Grünen haben da auch einiges geleistest, dafür habe ich sie auch mal gewählt. Nun ist diese Partei aber an einem Punkt angekommen, an dem sie zunehmend ihre gesesllschaftliche Relevanz beweisen müssen. Das treibt dann schon seltsame Blüten. Die „Revolution“ frisst offensichtlich ihre Kinder, man wird so autoritär und kompromisslos, wie das „Establishment“, gegen das man damals antrat. Ein Teppenwitz eigentlich, wenn es nicht so traurig wäre.
      Öfter mal da Auto stehen lassen, Plastiktüten und anderen Verpackungsscheißendreck zu minimieren, unterstütze ich. Und ich versuche das, so gut es geht, umzusetzen. Aber geht mal in einen türkischen Laden oder Imbiss. Da stapeln sich die grünen Plastiktüten. Man muss ja schon fast wild um sich fuchteln, soll nicht jedes einzelne Kartöffelchen darin verschwinden. Wenn man dann dankend ablehnt, wird man noch schräg angeguckt. Viele der von den Grünen so gehätschlten Klientel hat in dieser Hinsicht ein Bewußtsein, wie wir in den 70er/80er Jahre. Alls drauf, nach uns die Sintflut. Und das uns mit Fleiß ausgetrieben werden soll. Aber vielleicht ist das ja auch ein schönes neues Betätigungsfeld für Integrationarbeit ;-). Ja, ich weiß, ich bin zynisch oder einfach nur böß…

    • Melursus schrieb es schon ...
      … keine Plastiktüten mehr bei REWE, aber die tiefgefrorenen Pizzen allesamt in Plastikfolie umhüllt, jede einzelne usw.

      Gelernte Heuchelei.

    • Machen Sie mal eine Pralinenpackung auf und bedenken Sie das Verhältnis Gewicht/Plastik. Das ist erst hart.

  97. Fasten und "Fasten"
    Ich habe neulich mit einem Kollegen über das Fasten (im ursprünglich christlichen Sinn) debattiert. Wir waren uns dahingehend einig, dass zumindest bis ins 19. Jahrhundert sicher 95 % der Bevölkerung von einem Appell, sich einzuschränken, kaum betroffen gewesen wäre, da in den klassischen Fastenmonaten Februar bis April einfach kaum noch was zu Essen da war und man kurz vor dem Verhungern stand. Erst die Einführung der Kartoffel und die Erfindung des Einsäuerns, Einkochens und Pökelns stellte eine einfache, aber zum Überleben hinreichende Ernährung sicher.
    Man kann daher diese Fastenzeit auch als Appell verstehen, noch durchzuhalten, bis das Frühjahr kommt (und die ersten Eier und Wildpflanzen) und sich die letzten Nahrungsreserven bis dahin einzuteilen. Eine Fastenzeit im Sommer oder Herbst wäre nie einzuführen gewesen.
    Das „Fasten“ als Dogma dagegen, für das die heutigen „Verzichtsideologen“ stehen, schränkt die Freiheit der Masse ein, um dem Ideologen sein Gefühl moralischer Erhabenheit zu vermitteln, ohne sich selbst einschränken zu müssen. Um die hier schon angeführte Vielfliegerstatistik mal zu interpretieren: Wenn Krethi und Plethi in derselben Maschine sitzen, bleibt der Mittelplatz nicht frei. Oder: die Parkplatzsuche gestaltet sich erheblich einfacher und das Fahrgefühl nähert sich den Werbesuggestionen der nächtlich freien City, die nur für mein Auto ist, viel besser an, wenn es nicht mehr so viele Autos gibt. Ich „autofaste“ nicht. Mit meinem 18 Jahre alten Kleinwagen werde ich auch weiter die 50 km Arbeitsweg täglich zurückblicken und verzichte dafür gerne auf 1,5 Stunden in den überfüllten Nahverkehrsmitteln, die ich sonst zusätzlich „genösse“.

    • Nun, auch damals gab es Reiche, denen Fasten nicht schadete. Wild und Fleisch gab es schliesslich immer, und um die Leibeigenen machte man sich nicht viele Gedanken.

    • Stimmt! Werter Don
      Daher sprach ich von 95 %. Dass sich die Reichen das frühe freie Jagdrecht aneigneten und den Bauern verboten, selbst die Felder vor Wildschaden zu schützen, war ja denn auch eine Ursache für die Bauernkriege, die vom „Establishment“ unter kräftiger Mithilfe des Martin Luther („Schlagt sie tot wie tolle Hunde“ fordert er die „Herren“ auf) blutigst niedergeschlagen wurden. Aber das wäre ein eigenes Thema wert. Vielleicht ergibt sich da ja was, wenn wir dem bekannten 500sten Anschlagsjahrestag im Herbst pflichtschuldigst gedenken werden. Einen guten Abend!

  98. Bitte sofortiges & lebenslanges Autofasten...
    …für per SUV den Nachwuchs vor der Kita/Schule auskippende Helikoptereltern.

    Ebenfalls für X5 / Q7 – Fahrer, die mal eben in 2. Reihe im AHV stehenbleiben, damit die Dame des Hauses schnell noch in den Biosupermarkt springen kann. Gesund, nachhaltig und fair. Enough said.

    • Titel eingeben
      So viele Abkürzungen bei so wenig Text. Schon toll. Wenn auch unverstä… (ich hör schon auf).
      Achja: Englisch musste natürlich auch noch hinten ran.
      Aber anderer Leute Modeverhalten kritisíeren, ha!

  99. Zen des Radfahrens
    Wer in der Stadt per Rad unterwegs ist, schärfe seine Sinne
    und pflege seine Bremsen. Gleichzeitig übe er den 180°-
    Gesichtsfeld-Rundumcheck und den Schulterblick zum LKW;
    ob der Fahrer schläft, telefoniert oder grad Spagetti isst.
    Achtung!
    Radlerinnen auf Hollandrädern biegen oft sehr spontan ab.
    Aber immer öfter reißen an roten Ampeln hirntote Beifahrerinnen die Autotür auf und hopsen –
    einem direkt vor‘s Rad.
    „Huch, ich hab‘ Sie gar nicht gesehen“ quiekt so ein
    Todesengel und blinzelt erschrocken.
    Der geübte Radler (m+w !) hat es natürlich geahnt und
    längst sanft abgebremst.
    Ein Zen-Radler wirft so einer blö *** niemals böse Ausdrücke
    an den Kopf!
    Selbstverständlich hat er seinen Organspendeausweis dabei.

    • Ich mache einen Bogen im München, ich bin zu alt für den Wahnsinn.

    • Rafahren in der Stadt
      wenn ich demnächst als grüner Politiker (anders ist mit leistungslosem Einkommen bald nicht mehr zu rechnen) nach 2-4 Jahren meine Autobiographie schreiben muss um meine Geldzuweisung von Bertelsmann zu waschen, wird der Titel „im Stahlgewitter“ lauten.
      Das verschafft Aufmerksamkeit, ein hart umkämpftes Gut in diesen Tagen.

  100. Afrikanern
    gefaellt das deutsche Landleben auch nicht:
    http://www.rp-online.de/nrw/panorama/rees-haldern-acht-fluechtlinge-randalieren-in-unterkunft-polizist-verletzt-aid-1.6655889

    Hoffentlich ist der Handyempfang besser hinter Kreuth

    VG
    Der Onkel

  101. Afrikaner
    Der längere Folgeartikel ist ja richtig schnuffig. Man arbeite daran, dass der Handyempfang besser werde, da es wegen der Erreichbarkeit im Asylverfahren…is klar. Da greift man schon mal zur Eisenstange und verletzt so einen Grünen (nein, nicht den Poliker, den in Uniform) schwer. So im Affekt, kann ja mal vorkommen. Weil es auch so einsam ist und jetzt eh alles zertrümmert, müssen die armen Jungs ohne Handyempfang dahin auch nicht zurück, könnten ja sonst traumatisiert werden, so ganz ohne Handyempfang.

    Als Satire oder Science Fiction wäre das vor wenigen Jahren noch mit „komplett unrealistischer Blödsinn“ bewertet worden.

    Zu toppen ist das eigentlich nur noch mit Zwangsgestellung einheimischer Damen als Beitrag zur interkulturellen Verständigung und zum Hormonausgleich. Könnte man ja den den Puffgutschein für Altersheimer ranhängen. Wäre ein echter Wahlkampfschlager ;-)

    Vielleicht stellt man den Familien einfach frei, ob Sie eine erwachsene Dame zur Flüchtlingsbetreuung abordnen oder an den Kindern in der Kita Zwangsfrühsexualisierung vornehmen lassen.

    Zuviel Drogen schiessen Hirn tot. War schon früher so, nur da kam man dann in die Anstalt, nicht in die Redaktion oder den Bundestag.

    • Ist doch schön
      wenn Damen von der Anmutung der GrünInnen
      nur Sex im Hirn haben.
      Da verzichtet man/ frau gerne auf die Annehmlichkeiten der Zivilisation.
      Auch reißt eine europäische Schuldenunion
      jeden Europäer vor Begeisterung vom Stuhl.

      Applaus, Applaus…..

    • ... nur da kam man dann in die Anstalt ...
      Heute kommt man in die Anstalt, wenn man mal wieder das Schneidwerkzeug gegen Mitmenschen eingesetzt hat.

      Ob es daran liegt, dass JVAs und Gefängnisse mittlerweile voll sind, oder weil man alle Männer aus einem bestimmten Kulturkreis für anstaltsaffin hält weiß ich nicht.

  102. Sehr gut bemerkt
    von dieser Seite habe ich das „Autofasten“ gar nicht betrachtet. Mir war nur aufgefallen, dass hier in NRW (rot-grüne Landesregierung) der öffentliche Nahverkehr auf dem Land in den letzten Jahren kaputt gespart wurde. Züge kommen zu spät oder fahren gar nicht mehr, weil man den billigsten Anbieter wählte. Dazu die immens hohen Kosten für eine Fahrkarte (möchte ich nach Düsseldorf, zahle ich 12 € pro einfache Fahrt!). Ich bin keine tolle Autofahrerin, mag auch nicht gerne selbst fahren. Aber in den letzten zwei Jahren habe ich mangels Alternativen ganz auf den PKW für längere Strecken umgeschwenkt. Dank dafür Ihr Grünen!

  103. Titel eingeben
    wirklich sehr netter Artikel, der den Nagel auf den Kopf trifft. Es ist erstaunlich, was die Grünen alles regeln und vorschreiben wollen.

    Mich würde noch interessieren, wie die Alm, die Schafskäse und Dinkelbrot hat, heißt.
    Schon einmal vielen Dank und weitere interessante Artikel

    • Titel eingeben
      Im konkreten Fall wollen die Grünen weder etwas regeln noch vorschreiben, nur so, zur Info, falls Sie das nicht verstanden haben.

    • Jaja, aber klar doch und dann kommt ein EU-Grenzwert, kennen wir alles.

  104. Erfahrungen
    Ich wurde Anfang der Neunziger als Ostberliner Bündnis-90-Mitglied von den Grünen eingemeindet. Damals machte ich die ersten unangenehmen Erfahrungen mit der idelogischen Voreingenommenheit und Weltfremdheit der westgrünen Basis. Das führte dazu, dass ich zur Jahrtausendwende nach anfänglicher Engagiertheit und späterem Karteileichendasein schließlich austrat.

    Es gibt ein paar gute Leute bei den Grünen (Boris Palmer) und viel intellektuelles Potenzial, das aber größtenteils fehlgeleitet ist. Heute unterstütze ich in Teilen noch die Umweltpolitik, gesellschaftspolitisch, bildungspolitisch und in allen anderen Bereichen bin ich ein scharfer Gegner dieser Partei.

    Ich kenne aber keine Partei, die sich ohne ideologischen Scheuklappen vollständig an die Realität hält. Was bei den Grünen die Gesellschaftspolitik und so etwas Weltfremdes wie Autofasten oder Veggie Day ist, das ist bei der CDU die Sozialpolitik, bei der SPD die Bildungspolitik, bei der Linken die Außenpolitik und bei der AfD die Umweltpolitik: Alles vollkommen unbrauchbar.

  105. grüne Bigotterie
    Lieber Don Alphonso, herzl. Dank für Ihre Zeilen. Als innerstädt. Einwohner Berlins kann ich Sie nur allzu gut verstehen. Selbst bin ich passionierter Drahteselnutzer, was mir nicht die Sicht auf Möglichkeiten u. Grenzen dieses Verkehrsmittels vernebelt. Und eine Radikalität beanspruchende Zweiradutopie lässt sich am besten im großstädt. Raum zumal dann umsetzen, wenn es nicht weh tut u. in einer Stadt wie dieser trotz teils immer noch vorhandener Rüpelhaftigkeit einiger PKW-Fahrer (wie auch mancher Fahrradfahrer!) bei großzügig angelegtem Straßenverlauf hier dank preußischer Aufmaschsplanung der Verzicht auf das Auto nicht schmerzt. Die guten Lebensmittel der Bioläden kommen dann ja auch für diejenigen, deren Selbstbild dem des besseren Menschen entspricht , selbstverstädnlich per Dieselkraft u. -ruß aus dem brandemburg. Umland hierher – früh morgens zwischen vier und fünf zum Bioladen in unserem Nachbarhaus (Berlin Mitte). Allein das bleibt fein ausgeblendet, so es nicht im Produkt selbst präsent wird – ähnl. der aufgewendeten Transportenergie sowie Unterbezahlung aus Billiglohnländern in die zentraleuropäische parlamentatische Tigerenten-Demokratie. Ihnen viel Freude u. weitere Gesundheit beim Radeln. Mit herzl. Gr.
    A. Laudenberg

  106. Hallo, aufwachen!
    Von Merkels Kartellparteien bzw. demokrat. Karteileichen gerade mal die Grünen vorzuführen, zeugt von D.A.s tiefsitzenden Vorurteilen gegen Homos, Lesben, Feministas, Pädophile, Junkies, Ochsenkarren, Kienspäne, Hungersnöte und Fremde. Das ist letztes Jahrtausend.

    Wir sind längst weiter Richtung Neolithikum 2.0 und Trittinischem Animismus. Neben der gesichtslosen Venus von Willendorf liegen bereits Kopien von Künast und Roth mit Strickmustern statt Gesichtern. Ich empfehle eine Orientierungsrallye nach Wien, solange Autos noch nicht verboten sind.

  107. Kommentarsplitter
    „dienen“ – diese Spitze werden die Gemeinten nicht spüren.

    Zugespitzt, auch außergrün: Dergleichen braucht keinen Souverän (mehr), er ist es. Gottesgnadentum ohne Gott, Glaubensgnadentum sozusagen.
    Man dient der richtigen Idee, die politische Position hat man sich selbst „ver“dient; wozu einem weiteren Herren aufwarten?
    Macht steht somit zu; dumm nur, wenn die Wähler dumm sind.

    Wenn die cohors amicorum dann einmal installiert und die Büromaschine geölt ist… Ein altes Lied, ein neues Lied.

    „Autofasten“
    Als Fastenbrecher sind mir heute u.a. begegnet:
    1x 92-jährige Golfpilotin (Land), die im Fuchs-und-Hase-zweimal-kommt-der-Bus-Land vor Bofrost floh, sonst hüftlahme Freundinnen kutschiert und das beim weitbereisten Arzt erworbene Leben nicht vor dem TV verbringen will;
    1x arbeitsmobile Eltern (Kleinstadt), deren eines Kind mit chronischer Regelmäßigkeit in der Fachklinik landet;
    1x Kinder (Großstadt), die ihre Eltern in Posemuckel (wo seit siebzehn Jahren das Gras über die Schienen wächst) selbst versorgen;
    1x Malocherin aus der Platte, die diesen Abend mit irgendeinem Spaßcatering (Ballons, …) einen nötigen Euro zuverdient (und am WE Garten, Freunde, Mittelalterfestivals besuchen will).

    Reale Einzelmenschen, zugestanden ad misericordiam; allein dass ich glaube, gerade sie erwähnen zu müssen, macht mich ungläubig.
    Abseits vom Fastenunfug auch zugestanden, dass Kratzbürstigkeit und Krakeel mit demselben Konsonanten beginnen. Ich denke, ich schätze es einfach nicht, wenn mir jemand ein Ei zum Ausbrüten gibt.

    „Kollektiv“
    Wie ihre verderbtere Verwandtschaft können die Sonnenstaaten und Utopien des gesellschaftlichen Optimismus wenig mit dem Individuum anfangen. Es verwirrt sie manchmal soweit, dass sie es gern beseitigen würden, damit der Mensch der Menschheit nicht mehr im Weg steht.

    „Stimmenfasten“
    Lieber heute freiwillig schlemmen als morgen gezwungen fasten.

  108. Vom Land
    Wir wohnen zwar auch ländlich (nächste größere Stadt ca 25 km entfernt) fahren aber neuerdings deutlich mehr Auto, um für unsere 18 jährige Tochter abends längere Aufenthalte an Bahnhöfen und in diversen Nahverkehrszügen zu vermeiden. Da gab es erst in den letzten Wochen nicht so weit entfernt einige Übergriffe auf Mädchen in Regionalzügen. Und bei uns gibt es noch einigermaßen ordentliche Verbindungen öff. Verkehrsmittel! Das Thema Sicherheit und Freiheit für junge Frauen ist stark in den Fokus gerückt. Deshalb m e h r Auto mehr Zeitaufwand für Eltern

    Und ich kenne bereits 2 Familien, die aufgrund vieler Probleme in der Stadt regelrecht zu uns ins ländliche Umland „geflüchtet“ sind. Dieser Trend wird deutlich zunehmen, v.a.bei Familien mit Kindern. Dazu muss man doch nur mal die Situation, den Standard samt Einrichtungsqualität, und die Motivation von Lehrern und Eltern unserer Dorfschule mit den Schulen der nahen Stadt vergleichen.

  109. OT: wie wir Deutschen uns in Europa über den Tisch ziehen lassen...
    Auch dieser historische Fehler wird uns noch lange beschäftigen:

    Wichtigster Artikel des Tages!

    „Stupid german Money“ sagt man über die Dummen deutschen Steuerzahler im Ausland.

    http://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/f-a-z-exklusiv-deutscher-target-saldo-steigt-auf-mehr-als-800-milliarden-euro-14913439.html

    Wem das zu kompliziert ist, Vortrag von Hans Werner Sinn ansehen, zum schwarzen Juni, auf seiner Homepage kommt man gleich drauf.

  110. Erst nachdenken, dann schreiben
    Selten so gelacht, wie nach diesem Satz

    „Natürlich reden sie nicht über die Feinstaubbelastung durch den öffentlichen Nahverkehr des Kollektivs“

    Man stelle sich nur vor die 100 bis 200 Menschen in der S-Bahn würden alle mit einem eigenen PKW fahren oder die 30 Menschen im Bus. Logisch da freue ich mich als Anwohner, wenn die alle 10min bei mir vorbeifahren, himmlische Ruhe und richtig tolle Landluft.

  111. Die Taximütter
    die jeden Tag ihre Brut zur Schule fahren, standesgemäß im SUV mitten in der Großstadt….. Don Alphonso, das wäre der einzige Autofasten-Lichtblick. Doch oh Schreck, das sind ja die Symphatisanten dieser Politik. Aber Sven Lars und Schwesterchen können nicht zu Fuß gehen oder mit dem Rad in die Schule fahren und auch nicht den Schulbus nehmen. Das ist zu gefährlich.

    Ich schüttelte jedoch darüber nur den Kopf und denk mir dass denen denen solche hirnverbrannten Sachen einfallen ins Hirn gschissn worn ist. Die Rache des Wählers wird kommen.

  112. Kein Zwang, keine Freiwilligkeit - was denn dann?
    Ach, Don Alphonso, da weiß ich nun wirklich nicht mehr weiter: Verbote soll’s natürlich nicht geben, weil Verbote per se böse sind. Aber Apelle auf freiwillige Verhaltensänderung sollen es nun anscheinend auch nicht sein, weil das ja eine „moralische Tour“ sei. Ja was denn nun? Dass der Autoverkehr reduziert werden muss, da sind sich wohl noch alle einig (einschließlich der Autofahrer – die würden am meisten profitieren…).

    Die Mehrheit der Deutschen wohnt in großen Städten. Würden nur diejenigen Auto fahren, die in dünn besiedelten Regionen leben oder das Auto wirklich zwingend brauchen, gäb’s keine Staus mehr (die sind logischerweise in dünn besiedelten Regionen eh die Ausnahme). Rund 50% aller Autofahrten in Deutschland sind 5 km oder kürzer, die meisten dieser Fahrten kann man mit dem Fahrrad zurücklegen, auch auf dem Land – sofern man körperlich dazu in der Lage ist, was die meisten Menschen glücklicherweise sind (und wenn nicht, hätten sie’s am dringendsten nötig).

    Ich hätte eigentlich erwartet, dass Sie den Aufruf zum „Autofasten“ ganz gut finden, immerhin kommt der ganz ohne Zwang oder ähnliches aus, wer nicht mag, ignoriert’s. Tja, was dann, wenn auch das nicht in Ordnung ist?

    • Also ich lebe ja auch in Italien, und da gibt es vor allem alternative Angebote und viel Radkultur. Damit läuft das. Da wird das Rad positiv bewertet, und nicht als Verzichtssymbol. Wenn das M5S das in Turin hinbekommt, kann es nicht so schwer sein.

    • Wenn in DE jeder für seine Karre -wie in der schönen Schweiz- einen privaten Stellplatz ....
      …. nachweisen müsste und parkieren auf öffentlichen Strassen konsequent mit Abschleppdienst und dicker Rechnung belohnt würde … das trüge doch ungemein zu freier Fahrt für stellplatzbesitzende Bürger sowie einem schöneren Stadt- und Dorfbild bei.
      .
      Auch gäbe es weniger Frührentner, die mit Ihren Mittelklasse-Womos ganze Strassenzüge dauerhaft zustellen. Vor Sozialwohnungsbetonbunkern parkieren dann auch keine SUVs und abgetakelte Nobelkarossen mehr, weil der Stellplatz einfach so viel kostet wie sämtliche Karren vorm Haus.
      .
      Ich sähe da nur Vorteile.

    • Heiliges Blechle!
      „Rund 50% aller Autofahrten in Deutschland sind 5 km oder kürzer, die meisten dieser Fahrten kann man mit dem Fahrrad zurücklegen, auch auf dem Land – sofern man körperlich dazu in der Lage ist, was die meisten Menschen glücklicherweise sind (und wenn nicht, hätten sie’s am dringendsten nötig).“

      Klar doch. „Die Blinden sehen und die Lahmen gehen, die Aussätzigen werden rein und die Tauben hören, die Toten stehen auf und den Armen wird das Evangelium gepredigt.“ [Matthaeus 11:5]

      Also zeigen Sie mal, was Sie als Wander-Prediger so drauf haben an Kunststückchen. Andernfalls “ … Durch die Tür hinaus, zur linken Reihe, jeder nur ein Kreuz. Der Nächste.“

    • FakeFacts, FactFakes
      „Rund 50% aller Autofahrten in Deutschland sind 5 km oder kürzer…“:

      Laut ADAC 2008 erledigt ein Deutscher im Mittel 3 Wege pro Tag. Diese sind (im Mittel) 11,5 km lang. Die durchschnittliche Entfernung zum Arbeitsplatz betrug 17,7 km, zum Ausbildungsplatz 8,1 km. Der kürzeste aller „Wege“ ist im Mittel der „Einkauf“ mit 5 km, der längste die „Dienstfahrt“ mit 20,4 km. Die 102 Milliarden „Wege“, die 2008 zurückgelegt wurden, wurden zu 43% mit dem PKW als Fahrer, 10% mit dem Fahrrad, 15% mit dem PKW als Insasse, 24% zu Fuss und 8% mit ÖPNV zurückgelegt.
      Wenn man sich die Zahl und die Länge der Wege anschaut, sind 34% „zu Fuss“ oder „mit dem Fahrrad“ für mich unerwartet hoch, nicht etwa unerwartet niedrig. Nie würde ich auch nur daran denken, irgendjemandem rücksichtsloses Umweltverhalten vorzuwerfen und Zwangsmassnahmen zu eruieren. Das heisst natürlich nicht, es wäre nicht verbesserungsversuchswürdig.
      Ich würde eher versuchen, das ganze zu optimieren und intelligente Alternativen zu entwickeln. Das beinhaltet aber Arbeitplätze, Arbeitszeitmodelle und viele andere Parameter, die diese „Wege“ erst erzeugen.
      Jemanden zu zwingen, Wege zu machen und dann zu kritisieren, dass und wie er sie macht, halte ich gelinde gesagt für fragwürdig.

      Das GRÜNE Stadium der Dauerempörung dient meiner Meinung nach eher der moralischen Selbsterhöhung und ist ein sublimierter Rassismus für die, die in ewiger Selbstüberhöhung Rassisten und Sexisten verachten müssen. Das dient nur einem Zweck: dem eigenen Ego.

      https://www.adac.de/_mmm/pdf/statistik_mobilitaet_in_deutschland_0111_46603.pdf

    • An dem Punkt, dass zu viel aus Bequemlichkeit gefahren wird, komme ich nicht vorbei. Ich mein, ich kenne Leute, die fahren wirklich zum Bäcker oder Zigarettenauto motorisiert. Viele davon sind dann auch übergewichtig.

    • "Wenn in DE jeder für seine Karre ...einen privaten Stellplatz nachweisen müsste ..."
      @Köstlich
      Diese Nachweis-Pflicht mit ggf. integrierter „Freikauf-Option“ obliegt bei uns den Bauherren. Bauordnung und so. Selbst wenn Sie „nur“ ein noch unausgebautes Dachgeschoß kaufen, beglücken Sie mit dem geforderten Stellflächen- und Spielplatz-Nachweis hierzulande lediglich den um unsere Degeneration zutiefst besorgten Herrn S., ohne daß mangels Freiflächen bei Nutzung der „Freikauf-Option“ dadurch auch nur ein einziger Parkplatz mehr entstünde.

      „Wenn in DE … parkieren auf öffentlichen Strassen konsequent mit Abschleppdienst und dicker Rechnung belohnt würde … das trüge doch ungemein zu freier Fahrt für stellplatzbesitzende Bürger sowie einem schöneren Stadt- und Dorfbild bei.“

      Lassen Sie mich raten: Sie essen ausschließlich, was der unter Mindestlohn sich abstrampelnde Radler Ihnen ins Haus bringt und benötigen als strunzgesunder & zudem hartnäckiger Kultur-Abstinenzler ohne jegliche Außenkontakte auch sonst nie einen Parkplatz im öffentlichen Straßenland? Soll heißen: Wie wollen Sie den einen vom anderen Parker unterscheiden bei einer Personaldecke der Polizei, die nach gravierendem Personalabbau nunmehr mit tatkräftiger Unterstützung besonders der „Grünen“ & friends durch aufwändige Gäste-Betreuung gebunden wird?

      „Auch gäbe es weniger Frührentner, die mit Ihren Mittelklasse-Womos ganze Strassenzüge dauerhaft zustellen.“

      Also die Womo-Billigheimer, die bei mir hier ihr Spüli in den Bach kippen und meine Fotosammlung über die Jahre mit entzückenden Unter- und Überlängen plus Kauer-Stellungen der papierbewaffneten Art bereichert haben – gern auch mal direkt vor meiner Motorhaube – waren keineswegs nur Frührentner. Das angedachte Poster mit dem Titel „Wir sind angepißt“ hebe ich mir allerdings für schlechtere Zeiten auf. Bis dahin sind wir wenigstens in diesem Punkte einig, lieber Köstlich.

      „Ich sähe da nur Vorteile.“
      Ach, wissen Sie, wer unbedingt die halbe Welt zu uns hineinlassen will wie die „Grünen“ und auf Steuerzahler-Kosten deren Führerscheine finanziert, obwohl es schon zuvor in z.B. Köln so gut wie keine Parkplätze gab und die Stadt-Planer der Nachkriegs-Entwicklung schon vorher nicht nachkamen, der soll mir jetzt nicht die Ohren vollsülzen nach dem Motto „Wasch mich, aber mach mich nicht naß“.

      Vor etwa 2 Jahren etwa bin ich übrigens mal über eine Umfrage gestolpert, deren Befragte zu etwa 67 % befanden, daß sie eine tatsächlich Grüne Partei für dringend notwendig hielten. Leider ist mir der Link abhanden gekommen bei einem Platten-Chrash.

      Car-Sharing-Modelle bzw. flächendeckende Fahrdienste für immobile Bedürftige auch auf dem Land dagegen fände ich sinnvoll. Potentiell Betroffene derzeit: rd. 3 Millionen. Tendenz stark steigend. Konkretes Beispiel siehe bei Hn. Thomas Cgn (thx for that).

    • Werter Bux T. Hude Schauen Sie einfach in die schöne Schweiz ....
      …. dann sehen Sie wie das geht mit den autofreien Strassen.
      .
      Die schöne Schweiz kann noch mehr Dinge, von denen in DE jeder sagt „das geht nicht“, ich nenne mal:
      – die Vermögensteuer und einen funktionierenden Mittelstand
      – eine Sozialversicherung, die jeden mit einschliesst, sogar Nichterwerbstätige
      – Besteuerung der fiktiven Eigenmiete bei Hausbesitzern
      – ein Mindestlohn, der auch den härtesten Hartzer zum Arbeiten animiert
      – Gastrecht nur für Menschen, die den CH-Sozialkassen nicht zur Last fallen
      – ein Tempolimit von 120 und vermutlich mit die meisten Porsche, Maseratis und Ferraris pro Einwohner
      – eine Vignette für die Autobahnen
      – einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr
      – Fleischpreise von CHF 35 statt Euro 7 für eine Schweinelende und keine Mangelernährten
      – und eine harte Währung und dennoch keine Deindustrialisierung

      In der schönen Schweiz gibt es halt keine „Freikaufoptionen“ und es wird auch nicht mit komplizierten Regelungen immer wieder die ein oder andere Klientel von Regeln ausgenommen. Es allen Heulsusen und Lobbyisten recht machen zu wollen, daran krankt m.E. das sozial(istische) DE Land.

      Zugegeben eine Freikaufoption haben die Schweizer für ausländische Multimillionäre mit der Besteuerung nach dem Aufwand. Über die wird in DE auch dauernd berichtet und geklagt, dabei bevorteilt das nur sehr wenige Ausländer in CH und ist deshalb dort auch nicht unumstritten.


    • @Köstlich: Und darüberhinaus kaufen Schweizer in Grenznähe stets ihre Wocheneinkaufe „im Deutschen“ und fahren auch dorthin zum Essengehen (weshalb Gastronomie und Einzelhandel trotz nicht so dichter Besiedlung dort blühen), und das Auto kann man dabei auch mal ausfahren…

    • "Schauen Sie einfach in die schöne Schweiz "
      @Köstlich:
      Getan. Und inzwischen sogar bei der „taz“ gelernt, wie man mit den Schweizern mäandern muß: „Aber weisch. Also, das isch scho absolut positiv, was Du saisch.“ So. Und jetzt Butter bei die Fische: ja oder ja? ;-)

      http://www.20min.ch/schweiz/news/story/So-saehe-die-neue-Grossmacht-Schweiz-aus-29592965

  113. Frühkindliche Schädigung
    und das alles wegen ein Paar Gspinnerten Millenials?! Lang, auf Englisch aber ein interessanter Ansatz: https://pjmedia.com/blog/social-justice-syndrome-rising-tide-of-personality-disorders-among-millenials/

    Zumindest da gibt es bei den i.d.R. sehr umsorgten Kindern der Einwanderer wahrscheinlich anderes Sorgen…

  114. Resumée 2015
    Ich arbeite in Bayern an wechselnden Einsatzorten, die kürzeste Distanz von mir zuhause zur Arbeit ist 31 km, die weiteste 322 km. Viele dieser Einsätze sind hintereinander „gestaffelt“, das heisst, ich beende den einen und beginne eine Stunde später ganz woanders einen anderen. Im Jahr 2015 bin ich dienstlich etwa 25 000 km mit dem PKW gefahren. Ich benutze auch den ÖPNV, aber in letzter Zeit immer seltener. Mein bestes Erlebnis war, als eine Busfahrerin in Adelsried bei Augsburg so lange mit einem Fahrgast gequatscht hat, dass sie am Bahnhof in Augsburg 5 Minuten zu spät ankam, dadurch hatte ich seit 3 Minuten meinen Anschluss nach Ingolstadt verpasst und von dort natürlich auch den nach Kösching. Dort bin ich dann mit 3 Stunden Verspätung angekommen. Gesamte Reisezeit mit Warten auf die verpassten Anschlüsse: 7 Stunden. Mit dem PKW brauche ich 1 1/2.
    Wenn ich zuhause bin, fahre ich so viel wie möglich mit dem Fahrrad. Wenn ich daran denke, aktiviere ich, um ein bisschen den Überblick über die Strecken zu behalten, meine Tracking-App (Roadbike von Runtastic). Laut der bin ich im Jahr 2015 617 km mit dem Fahrrad gefahren und habe dabei 4279 Höhenmeter überwunden (die App hatte ich in etwa 50% meiner Fahrten aktiviert, in Realität müsste also das Doppelte angenommen werden). Das ist vielleicht nicht viel, aber eine Gouvernante, die mir sagt, wohin ich wie zu fahren habe, benötige ich keinesfalls. Die GRÜNEN habe ich deshalb schon zweimal gewählt: einmal und nie wieder.

    • Na dann herzlich willkommen beim Team Transalp 2017.

    • Team Transalp
      Noch wer fürs Begleitfahrzeug gesucht?

    • Bergsieg oder Untergang! Kein Backup, kein Auto.

    • Einstieg in den Bergsieg oder Untergang
      Lieber Don Alphonso, ich erinnere mich, dass Sie einmal im letzten Jahr schrieben, vielleicht einen Einkaufsführer für Beginner und Wiedereinsteiger ins Radeln zu formulieren.

      Bedenken Sie bitte, das Frühjahr naht und einige Zeit wäre schon nötig, um vielleicht bei der Transalp das Wagnis des Bergsieges oder halt den Untergang anzugehen.

      Vielleicht ja auch im Rebellmarkt.

  115. Reisen bildet eben - wenn man Kant heisst und ist, dann kann man das gedanklich machen, aber ...
    Kant wollte nicht nur meinen, sondern durchdringen und ließ sich dafür ja einige Jahre Zeit. Großstadtkinder gibt es halt immer mehr auf der Welt und wenn die niemand haben, der mit ihnen die Naturwelt zeigen, arme Kinder, nie erwachsen … Allerdings ist es für Landeier auch berauschend, was sich in Städten so alles bietet. Nur schreiben die das heutzutage eher selten auf. Es gibt nämlich auch die Medienkinder, die weder Stadt noch Land noch Menschen sehen, solange das nicht handlich im Glattformat zum Wegwischen geboten ist.

    Danke für das Stimmenfasten und die Stimmungsbilder aus dem Hügelland mit Achensee.

  116. Zum Glück haben Sie wieder so schöne ...
    Heimatfotos verwandt und nicht passend zum Text das Trio Infernale (KGE, Roth, Peters)…oder besser Quartett mit Künast. Lese-und Guckgenuss wie immer!! Und in dem Zusammenhang muss ich Sie für eine Antwort zu den Kommentaren kritisieren: „Da weiß man, was man an der guten alten Mauer hatte“: Sie haben hier treue Ossis als Leser. Wollen Sie uns mit denen alleine lassen? Ich fürchte: ja.

    Und passend zu Ihrem Text empfehle ich danisch-blog: Reisfressende Chinesen im Mao-Anzug. Grauenvoll. Dann wären die Grüninnen endlich zufrieden?

    Und Otto Moser: Bitte bitte nochmal aufschreiben…

  117. Gaia ist groß und Claudia Roth (Friede sei mit ihr) ist Ihre Prophetin!
    Für Ihre Blasphemie werden Sie in der grünen Hölle schmoren, wo sie jeden Tag aufs neue eine Kernschmelze und schlimmer noch eine pathetische Rede von Björn Höcke erleiden müssen, falls sie nicht Abbitte leisten.
    Ein 400 € Einkauf im nächsten Bioladen sowie drei Legislaturperioden Erst- und Zweitstimme für die Hohepriester des Guten, des Gerechten, des Ökologischen und Gaia wird Ihnen vielleicht verzeihen.

    • @ Rechtslastig liberal, oh l'effroi
      „…drei Legislaturperioden Erst- und Zweitstimme für die Hohepriester des Guten, des Gerechten, des Ökologischen…“
      .
      Einen derartigen Erwartungshorizont könnte, selbst bei bestem Willen, auch Gaia nicht einrichten, schätze ich. Selbst dann nicht, wenn Sie ein 200 Hektar großes Bio-Hofgut ohne rumänische Sklaven mit eigener Hand bewirtschafteten und die Produkte an Alleinerziehende Grüne, Ganztages-Inklusionsschulen und Gender-NGO´s verschenkten.
      .
      Und vorher schrieb jemand „…KGE, Peter und CR_00 im Mao-Look…“. Die ersten beiden schon, aber Claudia doch nicht. Für den Stehkragen müsste man Hals haben.
      (DdH)

  118. Autoverzicht mündet in Grüner Diktatur und im Tode
    Zuerst einmal ist ein Auto die Möglichkeit individueller Mobilität, ohne jegliche Gängelung und zu kalkulierbaren Preisen.

    In Köln kostet eine Kurzstrecke mit dem Öffentlichen Nahverkehr 1,90 Euro einfache Strecke und wehe, man gerät in eine zweite Zelle, von benachbarten Tarifverbänden mal ganz abgesehen, wo es direkt zum Schwarzfahrertum führt. Solche Preise kann sich kein Bedürftiger leisten, solche Preise sind asozial. Die Kosten eines älteren Wagens sind dagegen berechenbar.

    —–

    Und ebenso asozial, geradezu ekelerregend, ist das Begehren auf Autoverzicht der Grünen.

    Ich erläutere kurz, weshalb ich es auch für widerlich, menschenvervachtend und diktatorisch gottesgleich halte:

    Meine Mutter ist Ende ihrer 80er Jahre, ich lebe in Köln, sie in einer Kleinstadt nahe Köln. Bis vor zwei Jahren körperlich trotz eines Lendenwirbelbruches noch so fit, dass sie alle Wege mit einem Auto selbst zurücklegen konnte.

    Dann hatte sie zwei weitere Lendenwirbelbrüche, gab das Fahren auf und läuft nun durch die Gegend wie eine arg Sturm gebeugte Weide, wahrlich, so siehts heute aus. Ich habs in all meinen Jahren noch nicht so gebeugt gesehen.

    Nun, sie geht jeden Tag, an dem es nicht regnet, kurze Wege durch ihr Viertel, auch zu ihren Ärzten, wenn ein Termin ansteht wie auch zur Physiotherapie.

    Weitere Wege kann sie nicht mehr machen.

    Ich habe ihr verboten, bei Regen solche Wege zu machen, da die Gefahr einer Lungenentzündung zu groß ist.

    Also fahre ich sie zum Einkaufen, zu nicht sehr weiten, aber etwas längeren Wegen zu Ämtern, die leider auch in dem Alter noch zu machen sind, weil die Ämter sich nicht auf alte Menschen und deren Bedürfnisse einstellen, zu den Ärzten, der Apotheke, der Bank und was so anfällt. Also alles Alltägliches und alles Kurzstrecke.

    Dürfte ich solche Fahrten nicht mehr machen dürfen, würde das für meine Mutter den Tod bedeuten, da sie sich nichts mehr zum Essen kaufen könnte, keine Medikamente mehr bekäme usw., da sie den Weg einfach nicht mehr gehen kann.

    Ja, so einfach ist das.

    Die Grünen fordern den Tod meiner Mutter.

    Vielen Dank dafür, ja wahrlich. Ihr seid nur noch abscheulich, wie ihr gottesgleich Menschen ihre letzten Tage voller Leid erleben und letztendlich das Leben nehmen wollt.

    Einfach nur widerlich und ekelhaft, die Grünen.

    • „Dürfte ich solche Fahrten nicht mehr machen dürfen, würde das für meine Mutter den Tod bedeuten, da sie sich nichts mehr zum Essen kaufen könnte, keine Medikamente mehr bekäme usw., da sie den Weg einfach nicht mehr gehen kann.“

      Ja. Genau so ist es. De facto wird hier momentan schon Pflegeleistng sozialisiert. Bei meinen Eltern etwa könnte man sich entweder ein Taxi nehmen oder verhungern, wenn man kein Auto hat.

    • Ergänzend
      Lebte meine Mutter etwa einen oder eineinhalb km von mir entfernt in der falschen Himmelsrichtung in der Millionenstadt Köln, wäre es nicht anders, dürfte ich keine Kurzstrecken mehr für sie und mit ihr fahren.

    • Titel eingeben
      Ich habe seit 17 oder 18 Jahren bewusst kein Auto und finde das weder
      „widerlich“, noch „menschenverachtend“ …und „diktatorisch gottesgleich“ schon gar nicht. (Fehlt da nicht noch „Wut & Trauer“?)
      .
      Wie kommen Sie auf sowas? Sind Sie Mitglied einer ADAC-Sekte oder sowas?

    • kdm
      Ihr Verhalten würde ich niemals so nennen.

      Da allerdings die Folgen des Wunsches/der Forderung der Grünen auf den qualvollen Tod meiner Mutter hinausliefen (keine Medikamente mehr, auch keine schmerzlindernden – keine Nahrung mehr usw.), nutze ich ganz bewußt diese Worte.

      Und Don Alphonso hat ja ergänzt, dass es ein allgemeines Problem alter Menschen wäre.

      —–

      Ein Auto bedeutet mir nur etwas als Funktionsmittel, eine andere Beziehung, wie Sie mir das unterstellen möchten, habe ich nicht dazu.

  119. Titel eingeben
    Wenn diese gräßlichen Grünen im Bund unter 5% abrauchen, köpf ich ne Flasche Taittinger.

    Wenn die SPD endlich auch da endet, häng ich das gelbe Reichsbanner mit dem Doppeladler ausm Fenster und singe das Kaiserlied.

    Und bis dahin fahre ich mit meinem Wagen wann es mir beliebt.

  120. Freie Fahrt fuer Blinde!
    Wo kommen wir denn da hin, wenn der spontanerblindeten Landbevoelkerung auch noch das Fahrvergnuegen geraubt wird?

    Ihre ruehrende Sorge um Umweltbelastungen seitens innerer Verbrennungsmotoren hingegen ist unbegruendet. Erstens ist nennenswert hoehere Kalorienzufuhr keinesfalls notwendig – innere Verbrennungsmotoren laufen auch jenseits des Sattels und kompensieren sportlichen Verbrauch andernorts. Fitbit luegt. Sofakartoffel und Buschmann unterscheiden sich kaum im Umsatz und Belohnungskalorien fuers Radeln druecken sich gnadenlos ins Lycra [1]. Ignoriert man diesen Befund und geht vom nominellen Kalorienverbrauch als zusaetzlichem aus, so schluckt der innere Verbrennungsmotor immer noch 32 mal weniger als der des durchschnittlichen Autos (2.6 kWh / 100km vs. 80 kWh / 100 km) [2].
    [1] goo.gl/2N5guB
    [2] goo.gl/JF6AFX

    • Sie übersehen da die ökologischen Folgen bei der Nahrungsherstellung.

    • Sie uebersehen...
      …die Logik des Arguments. Der taegliche Gesamtkalorienumsatzes bleibt radelnd und autofahrend gleich. Metabolismus sei dank. Einfach mal einen Blick auf die Daten riskieren, z.B. goo.gl/7GuFsP oder goo.gl/KHGFwh

    • Ich sage es nur ungern, aber wenn Sie viel radeln und nicht mehr essen, fallen Sie vom Stangerl.

    • @Wurst
      Jeder Sumoringer allein ist ein Gegenbeweis für Ihre These des gleichbleibenden Grundumsatzes zum Erhalt des Körpergewichtes.

    • Titel eingeben
      @DA: Ich sage es nur ungern, aber sie sollten wirklich mal einen Blick auf die Daten werfen. Die sind hartnaeckig. Im Zweifel ziehen Vorurteil – und Lycra – den Kuerzeren.

      @Doerflicher Akademiker: Worum es geht: Koerpergewicht ist eine Funktion der Zufuhr, nicht der Bewegung. Die Zahl der taeglich verbrannten Kalorien hat unabhaengig vom Aktivitaetslevel ein ziemlich moderates limit – die, die wir schaufeln koennen nicht. Sumoringer sind dafuer tatsaechlich ein ganz hervorragendes Beispiel.

    • Rechnen ist auch Bürgerpflicht
      Die unter (2) zitierte sogenannte „Studie“ ist natürlich grober Unfug. Das fängt schon an, wenn man schreibt: „….Respired CO 2 , however, does not add to naturally-occurring concentrations since it forms part of the natural, closed CO 2 cycle….“. Damit meint man, das vom Menschen in Ruhe produzierte CO2 (250 – 350 mL/min) von dem durch erhöhte Muskelaktivität zusätzlich anfallenden CO2 (maximal 12,5 L/min, bei mittlerer Aktivität, zum Beispiel Fahrradfahren mit 20 km/h, um die 3.5 Liter pro Minute) abziehen zu können, „weil es zum natürlichen CO2 Kreislauf gehöre“. Diesem „Kreislauf“, das heisst, dass CO2 in die Photosynthese der Pflanze eingeschleust und zu O2 regeneriert wird, ist es völlig egal, ob das CO2 aus der menschlichen Grundaktivität, von einem Leistungssportler im Endspurt, von einer Milchkuh beim Grasen oder von einem Daimler Benz 12-Zylinder mit 250 km/h auf der A8 produziert wird. Diese Argumentation ist merkwürdig und meines Erachtens „zielorientiert“, das heisst: unwissenschaftlich.
      Setzt man 3,5 l/min als Sauerstoffverbrauch beim Radfahren mit 20 km/h an, ergeben sich auf 100 km daraus nach 5 Stunden ein Verbrauch von 3,5 x 60 x 5 = 1050 Liter Sauerstoff, das entspricht bei einem RQ von 0,8: 840 Liter CO2.
      Das sind 1,538 kg CO2 auf 100 km und entspricht in etwa der CO2 Produktion eines PKWs mit etwas über 6 L Verbrauch auf 100 km.

      Die Energieproduktion des Menschen beim Radfahren mit 20 km/h wäre dann 5,75 KWh auf 100 km.

      Ein Diesel PKW verbraucht bei Stadtfahrt 42,9 KWh pro 100 km, bei Überlandfahrt 42,1 KWh / 100 km. Die korrespondierenden Verbrauchswerte eines Elektroautos sind 24,5 bzw. 25,5 KWh. Diese Werte gelten aber nur unter NICHTBERÜCKSICHTIGUNG des Energieanteiles der Stromproduktion. Werden diese mit einberechnet und der Anteil regenerativer Energien (die keinen Strom verbrauchen) mit eingerechnet, ergeben sich für Österreich 37,9 und und 39,5 KWh, das heisst 74 oder 79% des Energiebedarfes eines Diesel-PKWs, für die EU ergeben sich 133 bzw. 143% Energieverbrauch ZU UNGUNSTEN des Elektrofahrzeuges.

      Was Feinstaub betrifft: dieser wird durch reinen Betrieb von E-Fahrzeugen um maximal 25% gesenkt. Der Rest ist Abrieb von Reifen und Bremsen, der auch bei E-Fahrzeugen anfällt.
      Feinstaubbelastung durch Strassenverkehr ist insgesamt mit 26% an der Gesamtbelastung mit Feinstaub beteiligt, ein Umstieg auf Elektroautos würde also eine Entlastung um insgesamt 6% erwirken.

      http://www.övk.at/aktuelles/2012/Batterieelektrische_Fahrzeuge_in_der_Praxis_2.pdf
      https://helmuth-herterich.jimdo.com/energieumsatz-und-sauerstoff-verbrauch/
      http://www.dekra.de/de/817
      https://www.landtag-bw.de/home/aktuelles/pressemitteilungen/2017/februar/192017.html
      https://is.gd/zM2flw

  121. Ich hätte da was Interessantes....
    https://wikileaks.org/ciav7p1/

    Einfach selber lesen und sich eine Meinung bilden….

  122. Unsägliche Fixierung auf den Individualverkehr
    Es zeugt von einem recht beschränkten Verständnis der Welt, zu glauben, wenn alle Rad, Bahn oder Bus fahren würden, wäre die Umwelt gerettet. Ansonsten wird jedes Themenfeld als komplex beschworen, aber beim Privat-Pkw ist die Sachlage immer ganz klar. Vermutlich, da man mit der Kritik am Automobil eine verdeckte Neiddebatte führen kann…

    • Es ist – wie Nation – ein Thema, bei dem man gepflegt spalten und der eigenen Amhängerschaft vorführen kann, dass sie auf der einzig richtigen Seite steht. Natürlich ist die Welt komplex. Aber das ist nur für die anderen gut.

    • Ich mag Individualverkehr
      und hatte schon immer eine Abneigung gegenüber Gruppensex.

  123. Pflichtlektüre
    Sehr geehrter Don,
    Ihr Beitrag sollte von den selbsternannten Weltenrettern als Pflichtlektüre jeden Morgen von der Wand über dem Bett genommen und am Frühstückstisch laut deklamiert werden.

    • Lizenzgebühr dann bitte 10 euro pro Ausgabe.

      Ernsthaft, man kann das schreiben, die Grünen werden es ignorieren, wie immer.

  124. Der EuGH ist zum Glück noch bei Sinnen ....
    …. Ihr braucht Eure „Geschenke“ nicht selbst abholen, sondern dürft darauf vertrauen, dass nur die fittesten Jungmänner sich auf den Weg Richtung „Dealerkarriere“ (das „schnelle Geld“) oder Familiennachzugssozialkassendauerüberlaster (das „sichere Geld“) in DE machen.
    .
    Als neue Formate „…. mit Grenzen (Austragungsort Ceuta)“, „Asyl … (wer „Hello“ sagt muss wieder gehen)“, „Europa sucht den ….“ mitsamt Zuschauervoting, wenn es „Team Afrika“ doch mal schafft nach DE zu kommen, könnte ich mir eine Neuauflage vom Privatfernsehen begleitet vorstellen.

  125. kek
    Das Rad ist noch in Inspektion, 2 Zahnkränze und 1 Cassette sind bestellt –
    hoffentlich heute da.

    Sonst wär ich schon entweder Richtung Monterotondo (Tirreno-Adriaticato) oder Nizza (Paris-Nizza) unterwegs –

    mit dem TREK und mit dem 911er. 9 Liter auf 100 – aber immer noch weniger als

    Fahrbereitschaft Bundestag oder Regierungsflieger. Und: ich bin SELBSTZAHLER –

    und nicht Bahn-km-Absahner wie die EU „Parlamentarier“. Ich hoffe, ich erlebe den

    Weltuntergang – meinen ganz persönlichen, auf dem Rad, auf dem Klausenpass, beim Sonnenuntergang soll mich der Stroke erwischen.

    Ich bette meinen grauen Kopf in den Schoss der schönen Blondine mit den
    definierten Waden – wenn das mein letzter Blick auf diese Welt ist – ist es gut.

    Bloss nicht im Berliner Krankenhaus, mit KGE als Schwester und C. Roth
    als sachverständige für die letzte ÖLUNG.

  126. Mehr Feinstaub bei den Schwaben als in Peking! Unterjesingen gewinnt!
    http://www.swr.de/swraktuell/rp/bildergalerie/-/id=1682/did=13831192/gp1=19135664/gp2=19135660/nid=1682/vv=gallery/abuuze/index.html

    Es wird ein „Professor“ gezeigt, der mit einem Feinstaubmessgerät durch die schwäbische Provinz läuft und Werte abliest – Nebenan gleich ein Artikel über die „Abwrackprämie“ für „alte“ Öfen, damit man dann weiß, wohin der Hase laufen soll.

    Irgendwo müssen die Überkapazitäten aus der alternativen Energie ja hin, statt dass man auch noch Geld drauflegen muss, wenn zu Unzeiten keiner die braucht und will und dementsprechend keine Nachfrage da ist – und laufende Kraftwerke für teuer Geld angehalten werden müssen, um den Kollaps im System zu verhindern.
    So eine kleine aufgezwungene Nachtspeicherheizung wie auch die Zwischenlagerung in Autoakkus kann da Rettung bedeuten – nur ob ein Mensch auf dem Land das mit sich machen lässt?
    Es heißt ja nicht umsonst, dass dem Holz vor der Hütte eine besondere Bedeutung zugemessen wird.

    • Oh, der neue grüne Staatsfunk. Nett. Ummer bei den Herrschenden. So schnell haben sonst nur Stasikader die Wende geschafft.

    • Oh, der neue grüne Staatsfunk. Nett. Immer bei den Herrschenden. So schnell haben sonst nur Stasikader die Wende geschafft.

    • Genau, Number 15...
      …das mit dem Holz meine ich. Und räsoniere, daß in schlauen Büchern* über den Wald dargelegt ist, daß Holz klimaneutral verbrennt. Und der durch Holzfeuerung erzeugte Feinstaub wird von Bäumen, bzw. der Ansammlung von Bäumen wie Wald und Parks, locker absorbiert. Ein Quadratkilometer Wald kann im Jahr bis zu 7000 Tonnen Schwebeartikel herausfiltern und abbauen**. Bleiben die Verkehrsmittel. Soweit der ernste Teil.
      * Peter Wohlleben „Das geheime Leben der Bäume“, Verlag Ludwig, ISBN 978-3-453-28067-0
      ** Hartmut Frank, et. al.: Der sächsische Walt im Dienste der Allgemeinheit, Staatsbetrieb Sachsenforst, 2003, S.33
      .
      Zweiter Teil: Wie soll ich denn mein Schmalzfleisch, meine Dosenravioli, meine Alblinsen aus dem 10-Tage-Vorrat des internen Ministers warm machen oder kochen. „Wenn sie blackoutbedingt keinen Strom und kein Gas haben so sollen sie doch Holz oder Kohle nehmen.“
      (DdH)

    • Und warum sehe ich das nicht?!
      Im Gegenteil, ganz im Gegenteil:
      Da ist eine Sendung
      http://www.swr.de/swraktuell/bw/gespraech-mit-swr-umweltredakteurin-wie-gefaehrlich-ist-feinstaub-tatsaechlich/-/id=1622/did=18971324/nid=1622/1vep1hd/index.html

      und ich erlaube mir aus dem Text zu zitieren:

      „Die Dieselautos sind tatsächlich nur für einen sehr geringen Anteil des Feinstaubs verantwortlich.“

      Und dann – um die Perversion / das Amüsemeng zu steigern:

      „Die Feinstaubbelastung ist doch seit Jahren gesunken. //
      Klar, ist sie seit Jahren gesunken und zwar ist sie seit 1999 deutlich zurückgegangen. Aber in den letzten Jahren immer weniger. “

      Den letzten muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Solche Leute sollten nicht einmal eine Hochschulzugangsberechtigung haben dürfen.

    • Ein Quadratkilometer Wald kann im Jahr bis zu 7000
      Ein Quadratkilometer Wald kann im Jahr bis zu 7000 Tonnen Schwebeartikel herausfiltern und abbauen.

      Ich kann mich nicht erinnern das jemand gesagt hätte
      das gegen eine Umwandlung Berlins oder Stuttgarts in
      Staatswald etwas einzuwenden wäre

    • Es dauert halt, bis sich auf den Ruinen ein sauberer Wald ausbreiten kann.

    • @ Uwe Dippel
      Die Feinstaubbelastung bei EURO 6 Dieselfahrzeugen besteht zum größten Teil aus Bremsen- und Reifenabrieb.

  127. Stimmenfasten bei den Grünen
    Eine selten länglich dümmliche Tirade eines Grünenfressers
    Sind dem rad und autofanatiker
    Bei seiner tour vielleicht eine dosis zuviel körpereigene endorphine ins gehirn geschossen die er über seinen laptop wieder los werden musste
    Meine empfehlung : rein ins cabrio rauf auf die oberhalb des tegernsees gelegene Alm und (name leider vergessen)
    Ein oder mehrere gläser ( die ich bester Erinnerung habe)
    Buttermilch trinken damit die sinne abkühlen,cool bleiben und CSU wählen ..dann ist die welt in ordung oder in Abwandlung des BR slogans do isser dohaim
    Rezzo schlauch

    • Grünenfresser? Mein guter Mann, mein Landrat ist ein Grüner und den habe ich stolz gewählt und würde es jederzeit wieder tun. Auf welche Alm bitte kann man bei uns mit dem Auto fahren? Die würde ich gern mal sehen (Straussens Lieblingsort, die Monialm. werden Sie ja wohl kaum meinen)

    • Nu ja ...
      @DA
      Ihr Landrat ist vermutlich auch nicht auf der Gehaltsliste von EnBW zu finden.

    • Rezzo Schlauch
      Ihr Text in allen Ehren, aber die Groß- und Kleinschreibung sollten schon beachtet werden, sonst kann Ihr Text kaum vertanden werden.

    • Ja mei - der Rezzo - wo kommt denn der plötzlich wieder her?
      War doch schon längst in der Versenkung verschwunden.
      Hätt halt gern eine andere Welt. Utopie.
      Gegen gute erweiternde Argumente immun?
      Und dann gleich persönlich werden?

    • Ach, der Rezzo..
      ..endlich ließt hier erkennbar ein ehemaliger Politiker mit. Sogar fast aus meinem Nachbargäu, also aus dem Aufzuggebiet des Schwäbisch-Hällischen Landschweins. Dazu Honorarkonsul von Albanien, einst Vorsitzender der Bundestagsfraktion (1998-2002)
      von Bündnis 90/Die Grünen, sogar Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (2002-2005).
      .
      Ein Bonvivant im besten Sinne, wie aus dem Bilderbuch. Für mich gefühlsmäßig bei den spaßbefreiten Grünen eher ein Fremdkörper. So wie heute der Boris. Sehr unterhaltsam im Wort und allgemeinen Habitus. Er könnte sicher den aktuellen Drang zur Vegiewelle nicht unterschreiben. Im Familienumfeld soll trinkbarere Hollundersparkling hergestellt werden
      .
      Für die aktuelle Politik können wir ihn sicher nicht in die Verantwortung nehmen. Seine Position in Sachen Tritinscher- und Fischerscher Volksverdünnungspolitik kenne ich nicht. Anerkennenswert aber auf jeden Fall ist, daß er in Zeiten der allgemeinen Refudschiwällkommbesoffenheit Widerspruch wagt, indem er den „Flüchtlingen“ aus dem Balkanstaat Albanien rein wirtschaftliche Motive unterstellt, „da es dort keine politische oder religiöse Diskriminierung gäbe.“
      .
      Schön wäre es wenn ER sich einer normalen Schreibweise befleißigen könnte. Zudem endet der BR-Spruch mit „dahoam“. Dahoim sächt/socht mer bei ons.
      (DdH)

    • Wenn Sie der echte
      Rezzo Schlauch sind, wundert es mich nicht, daß Sie nicht mehr in der Politik wahrnehmbar sind. An Hand Ihrer Hinterlassenschaft hier, meine ich – völlig zurecht!

  128. crossrennradfahrerin sagte 7. März 2017 um 23:40 Uhr
    „Sie haben hier treue Ossis als Leser. Wollen Sie uns mit denen alleine lassen?.
    .
    Sicher nicht! So haben Sie doch Verständnis für Dons gelegentlichen Seitenhiebe. Auch ich muß mich oft mäßigen. Sie sollten wissen, daß uns älteren Wessis der Edi Schnitzler noch tief in den Knochen steckt. Wie mir als Kind oder junger Mensch schien, gingen die Separationsbemühungen bis zu dem Zeitpunkt, als Erichel Mielke erklärte, daß er doch alle Menschen liebe, also sicher doch auch die Wessis, eher von ostwärts des Zaunes aus. Da ist halt was hängen geblieben.
    .
    Hier im Westen herrschte damals auch keine ausschließliche Begeisterung. Mir ist z.B. zu Ohren gekommen, daß sich langgediente Stabsfeldwebel der Luftwaffe auf einem Fliegerhorst in Bayern (natürlich, wo sonst ?!) als sie davon hörten, daß anderntags eine Abordnung der NVA-LSK bei ihnen landen solle, ernsthaft erwogen, die Zwillingsflak aufzustellen. Wie man weiß, ging das gut aus und endete in einem gemeinsamen Besäufnis. Ansonsten wäre dem Kommodore dort nur übrig geblieben alle Staber zu einen 4-tägigen Hüttenaufenthalt weit genug weg, z.B. auf die Heilbronner- oder Memminger Hütte zu schicken.
    .
    Ich erinnere mich auch noch gut an die Ostrentnerinnen, die jedes Jahr zum Abgreifen zu einer Tante meiner Frau kamen. Indoktrinierte Damen, fast allesamt. Mir graust es heute noch.
    .
    Und auch heute noch bekomme ich von im Westen etablierten Ostdeutschen zu hören, daß wir doch eh alles Nazis wären. Und ich erkenne auch an den Reaktionen hier im Forum wenn jemand glaubt, den Russen sei irgendwie ans Bein gepinkelt worden. Aber ich kann hier in meinem schönen Baden-Württemberg, fernab, gut damit leben. Und das viele Sächsisch im ÖV ist mir nicht unangenehmer als das Russischgelaber von seit 25 Jahren Hierseienden.
    .
    „Und Otto Moser: Bitte bitte nochmal aufschreiben…“
    .
    Jawoll Otto! Sehen Sie, ich hatte meine Texte von gestern, dem Thema der Fastenzeit angemessen, in der liturgischen Farbe* „Violett“, der Farbe der Umkehr, Buße und Besinnung an Don übermittelt. Leider wird das vom System nicht angenommen.
    .
    * Das sind die Farben der seltsamen Umhänge, in denen die bekannten (kath.) Kreuzverstecker sich zu gegebenen Anlässen in den Öffentlichen äußern. Mir scheint, jedes Jahr, mit jeweils neuen. Bei 6 Farben fast kein Aufwand.
    (DdH)

    • @demande une ...usw.
      Grds. zu Ihrem Text :-). Und der Edi Schnitzler steckt den älteren und den Ossis in Don’s Alter auch noch in den Knochen. Den einen zum immer noch Gruseln und den anderen so, dass man sich gruseln muss: Kahane, Lauer und wohl so mancher/manche, von dem/der es man noch nicht weiß. Ich hoffe ich werde 100 und kann das alles mal nachlesen in einem Aufarbeitungsroman vom Kaliber „Die Schlafwandler“ oder so…

  129. SPD + Linkspartei = SPD; Grüne Einfältigkeit
    @ Andreas Kreuz:

    Es geht nicht darum, was die SPD mit der Linken gemein hat. Es geht darum, dass beide womöglich gezwungenermaßen einen Weg suchen werden, die Stimmen der Linke-Anhänger zu Mandaten zu machen. Mathematik statt Politik.

    Ich wäre nicht überrascht, wenn entweder die Naturbewegung oder die Linke nicht im nächsten Bundestag sitzt. Letzteres könnte Schulz ausnutzen. Die DDR ist Geschichte. Wenn auch Hartz Geschichte ist, gibt es keine Notwendigkeit mehr für die Linke. Und vergessen sie nicht: Das höchste Arbeitslosengeld Q bekämen FDP-Arbeitslose, weil sie die höchsten Beiträge zahlen, während die Linke-Anhänger eh zu schlecht verdienen, um bei Arbeitslosigkeit über das Hartz-IV-Niveau zu kommen.

    Die Linke verliert im Westen Anhänger an die SPD, seit Schulz Kandidat ist. Im Osten verlor sie schon vorher massiv Stimmen an die AfD. Scheitert die Linke im Westen bei Landtagswahlen an der Sperrklausel, fehlen Rotrotgrün knapp fünf Prozent. Im Osten führen die Stimmenverluste an die AfD dazu, dass es für Rotrot nicht reicht (die Grünen schaffen’s meist eh nicht in die Landtage) – und die CDU stärkste Partei wird. Hingegen könnte eine fusionierte SPD Ministerpräsidenten stellen.

    Schlimm finde ich übrigens das grüne Bildungsfasten. Hätten sie einst einen Fisch-Freitag vorgeschlagen, wäre den C-Parteien Widerspruch kaum möglich gewesen. Aber mit Willy-Brandt-Gedächtnis-Abitur fällt einem eben nur ein Veggie-Day ein.

  130. Es grünt so grün
    Hier kann man sehr gut sehen, wie gut das OA durch den ÖNPN angebunden ist.

    https://www.oberstdorf.de/anreise-verkehr/busfahrplaene.html

    Es geht bis Bregenz oder Reute/ Garmisch.Ganz günstig bekommen das Urlauber, die ihre Autos stehenlassen sollen.

    Da gibt es also hier nichts zu meckern. Auch mit Kliniken und Ärzten sind wir sehr gut versorgt, mit Schulen ebenso.Wir merken eigentlich gar nicht, dass wir auf dem Land wohnen. Kulturell ist viel geboten.Der LR ist CSU, die Bürgermeister FW, SPD und CSU.

    Zum Einkaufen brauche ich das Auto, weil der Markt, in dem ich kaufe etwas außerhalb liegt. Zum Aldi ginge es mit Bus und Hackenporsche eventuell, da will ich aber nicht hin.Ich setzte es sporadisch ein und wenn ich nicht gerade nach München fahre, reicht ein Tank 6 Wochen.Dass ich Einkaufskörbe benutze und Plastik meide, ist selbstverständlich.

    Den Veggieday habe ich damals mehr als Anregung wahrgenommen und die Aufregung darüber nicht verstanden. Die Grünen lehne ich aus anderen Gründen ab.

    Ungrün war ich nur in den 4 Jahren, in denen ich zur Miete wohnte und keinen Garten hatte.Selbstversorgung daraus hatte ich von Kind an bis heute.Fleisch esse ich wenig, gezielt nach Herkunft.Vegetarische Gerichte schmecken sehr gut, meine ich.Mit Hülsenfrüchten, Gemüse und Kichererbsenmehl komme ich auch zu Eiweiß.

    Geflogen bin ich 2 Jahre nicht mehr, heuer werde ich es aber wieder, allerdings nicht so weit.Ganz große Dreckschleudern sind ja Kreuzfahrtschiffe, wie ich in einer Doku die Tage sah, alles steuerreduziert. Aida gehört den Amis und zahlt 6% in Italien.Die Reederlobby war erfolgreich und die Gästezahlen steigen ( ohne mich).
    Wenn 4 Pötte die Fjorde heimsuchen, stinkt die Umwelt nicht nur einen Tag nach Diesel und ganz Norddeutschland bekommt den Feinstaub ab. Darüber redet keiner. Rostock,Hamburg und Kiel sind ganz arm dran. Da tutet das Nebelhorn…

  131. Grüne
    Wer von den Älteren den gesamten Werdegang dieser Partei von den damaligen, undemokratischen 68ern, die fast in jede Vorlesung gestört und „niederdiskutiert“ haben bis zu den heutigen „religiös“ fanatischen Ansichten der Grünen käme eh nicht nicht auf die Idee, diese Partei zu wählen!

  132. "Die größten Kritiker der Elche
    …waren früher selber welche“. F.W. Bernstein, Sechziger Jahre.

    Im Umgang (der Grünen) mit der Flüchtlingskrise den Nostalgie-Bonus endgültig verspielt.

    • Titel eingeben
      Wieso wird dieser trefflich Spruch des Herrn Weigle so oft verhunzt? resp. falsch zitiert?
      Korrekt: „Die SCHÄRFSTEN…“

  133. Die Bergpredigt (lat. oratio montana) ...
    …ist die „gute Nachricht“ auf faz-net, wo Don Alphonso u.a.
    seine ‚Lehre um das Rad‘ (Academici circa rotae) verkündet.
    Damit beginnt sein öffentliches Wirken.

    Die Bergpredigt richtet sich an das aus allen Teilen der Welt
    zusammengeströmte Volk. Ihm legt DA seine Gedanken
    mit lässiger Unverbindlichkeit zu Füßen bzw. an das Herz.
    Die Bergpredigt hat als Ideengeber längst nichtchristliche
    Radler und andere Rebellen beeinflusst.
    .
    Vor ihm hat Marcel Duchamp mit seinem auf einem
    Küchenschemel montierten Rad eines Fahrrads
    die Menschen erregt.
    Die einen empfanden es als Provokation, die anderen
    als Ausdruck der Freude am Drehen des Rades.

    Fazit: Das Rad braucht nicht neu erfunden werden
    es muss aber jeden Tag neu entdeckt werden.

    • Dazu wird es dieses Jahr auch einiges geben.

    • Ach,
      dann stammt die Idee mit dem Zungenrad gar nicht von Tommi Ungerer? Vom Fauvisten M. Duchamp also, immerhin auch ein spinnerter Franzose.
      .
      Nicht verzagen, Don hat gerade, seit 18:30 Freischaltpause. Derblecken aufam Nockherberg.
      (DdH)

    • Ich musste arbeiten.

  134. Wird Rot das neue Grün?
    Wenn nun McKinsey in einer Langzeitstudie der von Grünen vehement initiierten und pervertierten, sogenannten Energiewende ein derart schlechtes Zeugnis ausstellt, das besagt, dass jedwede wichtige Ziele, wie CO2-Senkung, Energieverbrauchssenkung, spätere Subventionsunabhängigkeit oder Jobmotor völlig verfehlt, ja wohl niemals erreicht werden, wenn wir alle miteinander für die Energiewende monatlich nicht mehr nur den Gegenwert einer Kugel Eis, wie Jürgen Trittin einst tönte, sondern die Tagesproduktion gutgehender italienischer Eismacher bezahlen, was passiert dann mit den Grünen?
    Wenn der Wähler die Grünen-Abgeordnetensitze bei den anstehenden Wahlen schreddert, wie die Windkraftanlagen die Rotmilane, machen die dann auch den Schulz, so, wie jener bei der Agenda 2010?

    https://www.welt.de/wirtschaft/article162600538/Die-Energiewende-droht-zum-oekonomischen-Desaster-zu-werden.html

    • Weltfrauentag ...
      @Philomena: Schöne Serie. Danke. Auch für die vielen „Gelben“ neulich ;-).

      Und wem verleihen wir diesmal die Frauenpolitische „Goldene Zitrone“? Vorschläge? Meiner wäre:

      – Mithu Sanyal mit ihrer „Erlebnis“-Nummer.

    • Da bin ich dabei
      Keine Täter, keine Opfer, nur noch Erlebende, das ist schizo, hirnkrank.🍋

  135. Das Schultor bleibt zu,
    in Nafristan bei Düsseldorf. Hier liegen etliche Schulen an der engen, 2 spurigen Straße zur Autobahnauffahrt. Die Verkehrsbelastung ist hoch, ein übler Unfallschwerpunkt. Um den Jahreswechsel herum wurde mal wieder ein Rentner todgefahren und ein Schulkind schwer verletzt. Trotzdem ist das rückwärtige Tor zum Fahrradweg seit ein paar Jahren geschlossen.
    ( Die Dealer wissen die ruhige Lage zu schätzen).
    Anstatt das Gesocks zu vertreiben werden die Kinder lieber täglich in Gefahr gebracht.- Rotgrüne Güterabwägung in NRW.

    • Unschön. Wir hatten hier so ein paar Zigarettenhinhalte- und Gaffmomente bei der Schule gegenüber, da haben dann die Mütter rebelliert.

  136. Zukunft des Verkehrs
    Radfahren tu ich ja nur auf dem Ergometer, also wann immer ich meine Scholle im Münchner Norden verlassen will oder muss, werfe ich einen Motor an.
    Man kann in München die Entwicklung des Individualverkehrs in Ballungszentren ganz gut beobachten. In der Stadt wird es weniger wegen mehr Restriktionen und Ausbau des ÖV, aber an den Rändern wird es heftig, da nimmt der Verkehr überproportional zu, ÖV kommt nicht mit. Passt alles gut zur Entwicklung der Immobilienpreise. Schöne grüne Stadt für Wohlhabende, draussen tobt das Leben, Banlieus inklusive.
    Verkehrsfasten amüsiert mich wirklich, Wege werden aufgeschoben, ob daraus ein Nutzen für die Luftqualität entsteht? Mindestens zweifelhaft.

    Nach Autofasten noch ein Begriff aus dem Hause Schwesig: Sorgearbeitslücke (gender care gap), heisst, dass Männer weniger im Haushalt arbeiten (heute im Merkur). Wissen wir, ist aber in Bewegung, braucht keine staatlichen Zwänge. Und klar, mehr Kitas für den ganzen Tag, Mama und Papa arbeiten gleich viel und sorgen gleich viel. Andere Vorstellungen sind scheinbar bäh.

    An die Gleichstellungsbeauftragten: es wäre vielleicht mal ein guter Gedanke, bei einer Heirat sofort zwei Rentenkonten einzurichten, aber das würde den Scheidungsanwälten schaden, das gehört eigentlich gar nicht hierher, wollte ich nur mal loswerden.

    Im übrigen hätte ich gerne ein Elektrofahrzeug, keine direkten Abgase, kein Getriebe, kein Krach, mir ist immer noch nicht ganz klar, warum solche Fahrzeuge so teuer sind.

    Als ich 18 war, dachte ich, jetzt bin ich frei und bilde mich da weiter, wo ich es für erforderlich halte, da wusste ich noch nicht, dass eine ganze Betreuungs- und Erwachsenenbildungsindustrie entstehen wird, und was die jetzt schon für Formen angenommen hat. Freue mich, wenn sich der Don mal dieses Komplexes annimmt, SPD ist ja schon vorneweg und will Bezug von Arbeitslosengeld 1 verlängern, wenn man sich weiterbilden lässt.

    • Mit etwas Glück sind wir die Schwesig in ein paar Monaten los. Die Idee hat sie von der grauenvollen Antje Schrupp übernommen, das ist das Nächste nach der Team-Gina-Lisa-Lügenkampagne.

    • 2 Rentenkonten ab Hochzeitsdatum finde ich gut -
      und die gerechte Aufteilung der beiden Gehälter und Überweisung der jeweiligen Hälften auf die Konten der Ehepartner direkt durch den Arbeitgeber.
      Das wäre ein richtig großer Schritt hin zur Gleichberechtigung.
      Und das ewige Genöle hinsichtlich verschiedener Gehälter könnte endlich aufhören.

    • Zur "Hausarbeit" zählen sie nie: Heimwerkerei, Rasenmähen, Reifenwechsel, Einkaufen etc.
      Unterm Strich (Erwerbs- und Hausarbeit zusammen) arbeiten Männer erkennbar länger als Frauen. Das ist ein alter Hut. Hinderte die Frauen-Lobby aber noch nie, das Gegenteil zu behaupten. Genau wie mit der vermeintlichen „wage gap“ und und und.

      @Rainer66: Lassen Sie sich keinen Bären aufbinden. Oder sollten Sie es ironisch zitiert haben – wozu? Man muss den Quatsch nicht auch noch weiterverbreiten. Gehen Sie einfach davon aus, dass jede neu angefertigte „Studie“ aus dieser Ecke genausowenig Wahrheitsgehalt hat wie die vorherigen.

      Etwas humoristischer bei Thomas Pigor: „Wir sind die Hausschweine“ ->Youtube

    • Mit der Annäherung an eine verschmierte Fahrradkette geht der Feminismus gegen Null.

  137. Der verzögerte Realitycheck des FAZ-Feuilletons
    Schauen Sie mal DA.
    Eine Redakteurin im faz.net-Feuilleton ist über das Beispiel Emma Watson über totalitären 3rd-wave Feminismus gestolpert und wundert sich.

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/zum-frauentag-emma-watson-und-das-brigitte-f-mag-14913921.html

    Auch im Feuilleton lernt man verzögert dazu! Unerwartet. Mal schauen wieviele Jahre es dauert, bis bemerkt wird, dass diese Aktivisten auch eine politische Vertretung in Form der Grünen besitzen.

  138. Ich liebe doch-alle-alle Menschen
    DAS sind die Grünen !

    Charakterlich irgendwo angesiedelt bei den Denunzianten und Spitzeln in diversen Diktaturen, die es natürlich nur gut meinen, mit allen, allen Menschen.

    Waldsterben, Feinstaubsterben, Hauptsache Deutschland stirbt.

    Was die Kinder angeht, nachdem man Sex zwischen Erwachsenen uns Kindern Ewigkeiten Propagiert und liberalisiert sehen wollte, das auch selber tat, oder nicht, weiß man nicht so recht (s.Cohn-Bandit), macht man sich grünerseits jetzt an die Frühsexualisierung in Kitas und Schulen,
    steckt Jungs in Röcke.
    Hauptsache, Kinder [ahem]. DAS ist grün.

    Und diesem Haufen mieser Spitzel und Totalkranker laufen dann [ahem] Merkel und die SPD und wie die ehemaligen Volksparteien noch so heißen, hinterher, weil die Irgendwasmitmitmedien-Dödel großteils linxgrün ticken und schreiben.

    Wer einen typischen Rechthaber trifft, wird oft grünes Dummdenkschlecht, weil Gedankengut gibt es dort nicht, antreffen.

    DDR 2.0 , mit Elektrotrabi .
    Und Flugreisen für die Funktionärskaste, versteht sich.

    DAS ist das grüne Ideal.

    Die zugewanderten wunderbaren Geschenke, alle edler als der edelste Deutsche,
    werden dem Treiben letztlich ein Ende bereiten.
    [ahem, bitte, Mässigung. Don]

    • Lieber Don , ich akzeptiere gerne Vorschläge zur Mäßigung,
      und widerspreche denen normal auch nicht, da meist gerechtfertigt.

      Aber :
      Tut man Kindern nicht etwas Böses an, wenn man sie früh mit ideologisiertem Sexualwahn zwangsbeglückt ?
      Wenn man Jungs in Röcke steckt, und kleine Mädchen zur Grobheit auffordert ?
      Wenn man sexuelle Randgruppen kleinen Kindern als Ideal hinstellt, mit wohl kaum kindgerechten Details ?

      Von den früher offen, heute wohl nur verdeckt, gedachten und wenn möglich gemachten Auswüchsen ganz abgesehen ?

      Klar, das sind heikle Themen, aber es sind nicht Fakenews, die ich gebastelt habe, sondern Standpunkte der Grünen.

      Und diese Standpunkte, aus wohl nachvollziehbaren Gründen, teile ich nicht.
      Und ich nenne Roß und Reiter.
      Und ist es nicht so, dass gerade Merkel, um billig am linken Rand Stimmen abzugrasen, und ihre schwarz-grüne Option zu fördern, immer wieder unerträgliche Positionen der Grünen übernommen hat, und zu geltendem Recht gemacht hat ?
      Was ist mit Energieschmonzes und Migrationswahnsinn ?
      Das habe ich nicht erfunden, das fand und findet statt, auf unserem Rücken .
      Und die SPD kein Jota besser oder überlegter .

      Und bekennen sich nicht Dschornalisten in der überwiegenden Mehrzahl zu einer links-grünen Haltung ?

      Nicht meine böse Propaganda. Tatsache, und so sieht deren Arbeit eben auch aus, sogar in vormals konservativen Medien .

      Und damit wird Druck erzeugt, Druck auf die Berufsopportunisten in Politik und teils Wirtschaft, die nur mehr auf Zuruf agieren, ohne Hirn und Anstand.
      Und sind es nicht gerade Grüne, die Wasser aus der DomRep predigen, und Kerosin in Tonnen saufen ?

      Bin ich unmäßig, wenn ich das sage ?
      Und ist es nicht Tatsache, dass gerade linksorientierte Gruppen, die heute jeden Unsinn aus islamischen Kreisen befördern, und das Deutsche zurückdrängen, die ersten sein werden, die die Härte realer islamischer Positionen zu spüren kriegen werden ?

      Ist es unrealistisch, anzunehmen, dass Vertreter einer rigiden Ideologie, wenn sie in absehbarer Zeit ausreichende Mehrheiten (s. Wahlarithmetik als vorauseilender Gehorsam, Änderung des GG für die Jungenbeschneidung, etc.) haben, gerade linke Parteien und Vereine (so, wie den Rest von uns Deutschen) , zumindest marginalisieren, wenn ncht gar erdoganisieren, werden ?
      Aus der Luft gegriffen ? Unwahrscheinlich ?

      Ich fürchte nicht.

      Und DA soll man nicht zornig werden, auf diese Selbst-und Restdeutschlandvernichter ?

      auf diese freudlosen, säuerlichen Mitdemlebennichtzurechtkommerund daher anderenallesverderber ?

      Ich finde meinen Beitrag in diesem Fall, gemessen an der dargestellten Tat und ihren Konsequenzen, auch für mich,
      nicht unmäßig.

    • @O. Moser
      >>die ersten sein werden<<

      Sie werden eben nicht(!) die ersten sein. Das sind ganz sicher andere.
      Wären sie die ersten, hätten sie schon lange damit aufgehört.

    • @ otto moser
      Ihr Stil ist deftig-Schweinshaxe mit Sauerkraut statt Gemüsesticks mit Quarkdipp – aber Sie treffen die Dinge m. E. im Kern. Und die Deftigkeit tut dem Inhalt keinen Abbruch. Man liest den Intellekt raus, der, weil er die Schnauze voll hat, noch Mann sein will und mal ein bisschen Rest-Thymos rauslässt (Huch, der schlimme Denker, den wollen wir hier nicht – besser die Linksdummen Deutschen sagen den Schweizern nun, dass sie ihn nicht zu wollen haben…siehe Frank A.Meyer in blick).

    • @Otto Moser
      Alles richtig dargestellt, (auch) auf Grund ihrer Posts hier, die für mich geistig hoch formatiert sind, wird unser Gastgeber in postlinksgrünen Zeiten sicher mal nen Preis bekommen.
      Danke.

    • @ nur mal so Die ersten, da haben Sie schon recht,
      SIND ganz normale Bürger, die heute schon die Lieben als Nachbarn, Integrationsbeauftragte, grüne MdB, etc., ertragen und versorgen müssen.

      Das ist aber nur die Vorspeise.

      Und Selbsthassern logisches Denken, im Sinne von Selbsterhalt, zu unterstellen, trifft die Realität eben nicht.

      Diese Dolmen denken nicht daran, das, was sie selbst vernichtet, zu bekämpfen, sie sind suizidal.

    • crossrennradfahrerin . A Haxn muaß hea, a Kraut und Knedln !
      Im corps diplomatique wäre ich wahrlich eine eckige Fehlbesetzung .

      Auch halte ich , etwa im Rahmen von Tanzschulen, äußerst selten Benimmkurse ab.

      Das gäbe einen wohl zu saftigen comment.

      Aber :
      Weil’s wahr ist, ist eine mir eingängige Devise, und das muß gesagt und geschrieben sein.

      Ich, als etwas älter, erinnere mich noch gut an die Herrenhandtäschchen der Siebziger,

      huchili, wie haben wir heute aber unsere weibliche Seite entwickelt.

      Also, ich, als damals Heranwachsender, NICHT, so ein Teil wäre mir nicht ans Gelenk gekommen,

      genauso wenig, wie heute der Gendermüll.

      … Innen ProfessX, *, etc.

  139. Überwache den anderen, und die Welt wird gut
    Danke für diese prägnante Darstellung. Der parareligiöse Charakter ist ja nicht nur im Viridentenstadl und Ökiantenhort überall mit Händen zu greifen, sondern ein Hauptmerkmal des ideologiedeterminierten Typus, siehe Mao, Stalin, Kim Jong Un usf. Daher das Aufspüren von Ketzern, Antichristen, Klassenfeinden, Geistesjuden usf., heute und hier gern Naatzis. Auch fallen die Parallelen zur Vulgär-Scholastik ins Auge: Was nicht sein darf, kann nicht sein, und Begriffe schaffen die Wirklichkeit, man muss sie nur oft genug abbeten. Nur nicht auf Zahlen und Tatsachen schauen, sofern sie stören könnten. Die Wissenschaft postmodern und kulturrelativistisch als Erkenntnismittel abwerten, dort aber vor sich hertragen, wo sie zu passen scheint, obgleich man selbst in der Regel intellektuell nicht in der Lage ist, sie zu verstehen; nirgendwo kenne ich so viele NIeten und Blender wie unter Ökeliösen, erst recht deren „Experten“.

    Gleichwohl fragt man sich, was für eine Geistesverfassung dahinter steht, und da scheint mir die simple Küchenpsychologie bereits die korrekte Antwort zu liefern: Geltungsbedürfnis, Herrschaftsbedürfnis, Simplizitätsbedürfnis. Man schaue sich nur die Ursprünge der Grünen aus dem KBW und anderen anintellektuellen Sumpflandschaften an, die Konservativen wurden ja rasch verdrängt. Und das dazugehörige Bestiarium: Trittin, Fischer, Roth, Künast, Göring-E. usf. Wie konnten derartige mentale Physiognomien hochkommen, und so hoch kommen? Das hat natürlich etwas mit dem Publikum zu tun, und das wieder mit einem Mangel an Urteilsvermögen und Bildung im eigentlichen Sinne, die durch eine bequemere, opportunistische, phrasenbasierte Pseudobildung ersetzt wurde. Ein Kreisprozess.

  140. Titel eingeben
    Danke sehr.

  141. Grünen-Bashing macht Spaß...
    …vor allem, wenn die Vorurteile gepflegt werden können. Für alle, denen das nicht zu kompliziert ist, hier noch ein paar alternative Fakten:
    Zum Thema: Was die Grünen alles nicht gesagt haben – http://www.gruene-leopoldshoehe.de/richtigstellung-zum-autofasten/
    Zum Thema: Autofasten ist streng evangelisch: http://www.autofasten.de/…Zitat: „AUTOFASTEN 2017 ist eine gemeinsame Aktion der Bistümer Trier, Mainz und Fulda“…

    • Der Tweet der Spitzenkandidatin ist verlinkt, und die Kirche hat nicht über mich zu bestimmen.

    • Kirchen
      Schlimm genug, daß die „Kirchen“ immer noch ÖR Körperschaften sind.
      Uns fehlt einfach ein 1789 in der deutschen Geschichte!

    • @don ferrando
      Mit solchen Wünschen wäre ich aber sehr, sehr vorsichtig. Schwupps, und schon blinkt das lustige Eisen überm eigenen Kopf. Und die Erben drücken die Daumen bzw. reiben sich die Hände. Alles schon passiert.

    • So ist's recht.
      Jetzt soll Schöpfungs- Verantwortung übernommen werden ohne Auto bei all der Massentierhaltung.

      Ich frage mich ja auch, ob in Stuttgart nicht die Bauarbeiten für Stgt.21 zu den Feinstäuben beitragen?Also die Bauarbeiten einstellen.

      @ Don, das mit der Sexualität in Kitas wollte man mir nicht so recht glauben. Danke für den Link. Ich werde ihn ausdrucken und morgen bei meinem Grünkohlessen präsentieren.

    • na ja
      Bashing, wem bashing gebührt.

    • Gefakete Fake News
      Am 28.02.2017 twitterte die Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Karin Göring-Eckardt:

      #Fasten ist eine gute Sache! #autofasten auch. Ratschläge braucht dazu keiner. Christen entscheiden frei ob und was. #dasistgutso

      Dazu schreiben die GRÜNEN am selben (!!) Tag:

      „Heute geistert eine Meldung durch die Agenturen „Grüne fordern Autofasten“. Bei Spiegel online gibt es dazu gleich wieder eine „Abfrage“ zur Idee/Forderung der Grünen. Es handelt sich nicht um eine Forderung der Grünen, sondern um eine Aktion der Kirchen zu der ua. unser Verkehrspolitiker Stephan Kühn gefragt wurde…Stephan Kühn, MdB, schreibt zur heutigen Meldung, die Grünen empfehlen bis Ostern das „Autofasten“, in dem er aus einer angeblichen gemeinsamen Erklärung mit dem UBA Umweltbundesamt) zitiert wird:„Eine solche Empfehlung oder gar Forderung gibt es nicht – auch keine gemeinsame Erklärung mit dem UBA“. Zitat Ende

      Das ist schon fast eine „Fake Richtigstellung“. Zur Empfehlung von Frau Göring-Eckart behauptet man, es wäre behauptet worden, Stephan Kühn hätte das empfohlen und das sei nicht richtig.

      Ein schönes Beispiel für die Gefahren, die aus einer Gesetzgebung gegen „Fake News“ herrühren. Wenn es nämlich keine Fake News gibt, faked man einfach eine Fake News.

      https://twitter.com/GoeringEckardt/status/836488784862674944

    • noch ein Fake für Mx
      „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz
      ungeniert“.

  142. Titel eingeben
    @Don Alphonso, 8. März 2017, 08:19 Uhr

    „Das Reichsbanner will ich sehen.“

    Das Reichsbanner liegt in der Kommode bei den gestickten Tischtüchern meiner Großmutter, wartet auf seinen Einsatz, stammt von einem Flohmarkt im Südwesten, vor etlichen Jahren gefunden, ist goldgelb, darauf ein schwarzer Doppeladler alten Stils mit nimbierten Köpfen. Schwere, recht große Ausführung in einfachem Brokat mit Maschinenstickerei, eigentlich für Innenräume und Flaggenstand. Fransensaum in gold-schwarz. Keine Krone, kein Wappen, wohl weil bekanntlich Reich perdu (1803) und Thron vakant (1806).

    Wenn der Tag der SPD bei 5% kommt, häng ich das schöne Tuch zur Not auch bei Starkregen raus und singe „Gott erhalte“. Ich wiederhole das dann auch gerne bei der SPÖ, wenn die soweit sind. Und ich habe da ganz reale Hoffnung, den Freudentag in beiden Fällen noch zu erleben.


    • Wowh, das alte Kaiserbanner (in manchen Stadtwappen heute noch erhalten). – Daß das mit dem schwarzen Doppeladler auf goldenen Grund byzantinisch ist, ist das bekannt? Wenn in Griechenland ein orthodoxes Kirchenfest ist, wird dort mit schwarzem Doppeladler auf goldenem grund geflaggt!

  143. Sehr unangenehm
    …wie der Autor mal wieder seine Ideologie verbreitet. Als wenn die Grünen von jeder Differenzierung abgeraten hätten. Und dass die deutschen Städte große Smogprobleme haben, ist auch Fakt. Wenn schließlich Sprüche kommen wie „…und schon Kitas auf frühsexualisierten Regenbogenfamilienkurs zwingt“, wird es endgültig ekelhaft. Peinlich.

    • Sie können das bei der Böllstiftung selbst nachlesen:

      http://www.slu-boell.de/sites/default/files/projekt-buecherkiste-vielfalt-in-krippe-kindergarten-und-hort.pdf

      Beim autofasten sehe ich eine klare Ablehnung des Automobils in jenem Sinne, wie beim normalen Fasten die Völlerei abgelehnt wird. Dass die Grünen Autos nicht sonderlich schätzen, zeigen sie gern öffentlich. Ich halte das halt angesichts der Realität nicht hilfreich.

      Und dass sogar ich das dumm finde, der ich mit dem Rad über die Alpen reise und wirklich viel radle und gern das Auto stehen lasse und lokal grün wähle – sollte einem vielleicht zu denken geben.

    • Geistiger Smog
      Die deutschen Städte zeigen teils grenzwertüberschreitende Werte beim Feinstaub. Das ist nicht äquivalent zu „Smog“, dazu gehört mehr. Die Grenzwerte beruhen auf Abschätzungen, über die man streiten kann. Beachten Sie auch, dass die (zumindest für Gesunde) als ungefährlich erachteten MAK-Werte (8 Stunden pro Tag, 5 Tage die Woche) für den Arbeitsplatz viel höher sind. Ich würde auch nicht von „großen“ Problemen sprechen (als jemand, der in sicherem Gegensatz zu Ihnen fachkundig ist). Die wechselnden Fokussierungen (vor 20-25 Jahren Ozon, dann Feinstaub, dann Stickoxide), und das weitgehend abgekoppelt von wissenschaftlicher Evidenz, zeigen in der Tat, dass es ums Prinzip geht; ich kann mich an Straßenblockaden vor 25 Jahren wegen Ozon erinnern. Das Ziel ist das immergleiche, die „Begründungen“ wechseln. Und es ist immer eine Ermessensfrage. Man wird – horribile dictu – für einen gewissen Wohlstand und positive Möglichkeiten immer auch Risiken in Kauf nehmen müssen, so ja auch die Verkehrstoten. Nur ignorante Fanatiker sehen das anders. Ganz anders als in Deutschland sieht die Situation in Athen, Turin, Madrid usw. aus, da würde ich von „großen“ Problemen sprechen. Ich sehe übrigens Ihren Kommentar nicht als „ekelhaft“ an, eher als typisch grünen Schall und Rauch.

    • Smogbelastung
      Es gab gewaltige Smogbelastungen in früheren Jahren. Regelmässig im Ruhrgebiet, zum Beispiel.

      Ich denke, Sie sprechen den Feinstaub an. Der ist allerdings in den meisten Wohnungen um ein ein Vielfaches höher als an den schlimmsten Tagen auf der Strasse:
      http://www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/umwelteinfluesse-auf-den-menschen/innenraumluft/feinstaub-in-innenraeumen

      Ich erlaube mir, eine executive summary hier reinzupaste-n:

      „Als Hauptquellen für Feinstaubpartikel in der Außenluft, die durch den Menschen verursacht werden, lassen sich der Kfz-Verkehr, Kraftwerke, Industrie und Hausbrand nennen. Als natürliche Quellen für Feinstaub sind Emissionen aus Vulkanen und Meeren, die Bodenerosion, Wald- und Buschfeuer sowie bestimmte biogene Aerosole − Viren, Sporen von Bakterien und Pilzen, außerdem Algen, Zellteile, Ausscheidungen usw. − zu nennen.“

      Die einzig probable Methode, Feinstaub in der Lunge zu verhindern: Stop breathing!

    • Ekelhaft
      „…und schon Kitas auf frühsexualisierten Regenbogenfamilienkurs zwingt“

      Nicht auf den Pianisten schießen, denn genau da wird es richtig ekelhaft.

      Und jetzt dürfen Sie mal darlegen, in welcher Partei sich immer wieder Leute finden, die – in dieser oder jener Form – einfach die Finger nicht von den lieben Kleinen lassen können. Die pädagogische Verbrämung oder der pseudowissenschaftliche Überbau machen die Sache nicht besser, im Gegenteil, ergänzen die vorgebrachten Argumente doch nur die Ausflüchte, die von notorischen Straftätern gern angeführt werden.

    • Ich stell mir gerade vor, was passiert...
      …wenn diese Bücherliste (Böll-Stiftung, s.o.) auf die Kinder (und Eltern!) unserer neuen Mitbürger trifft…*rofl*

    • und lokal grün wähle
      DIE Grünen sind schlimm, aber MEIN Grüner ist ganz anders? Warum ist dann IHR Grüner in der Partei, in der die, die wirklich das Sagen haben, so schrecklich sind? Soll ich Ihnen sagen, wie IHR Grüner wäre, wenn er da wäre, wo die von Ihnen zu Recht kritisierten sitzen? Er wäre genau so wie die, die jetzt dort das Sagen haben.

      Die Grünen sind die Partei der Wohlstandsvewahrlosten!

    • von wegen ekelhaft
      Warum lesen Sie dann dieses Blog ?

    • @ Felix Silvestris
      „was passiert, wenn diese Bücherliste auf die Kinder (und Eltern!) unserer neuen Mitbürger trifft“

      Da wird es solche und solche geben.
      Inzwischen suchen die einen ihren Weg statt in der Literatur schon mal in der Praxis …

      https://www.merkur.de/lokales/starnberg/tutzing-ort29607/polizeieinsatz-starnberg-wegen-eines-moeglichen-sexualdelikts-7517675.html

      Von wegen ekelhaft.

    • Puh. Da ist mal wieder alles dabei.

    • @ Felix Silvestris
      Der Gedanke ist gar nicht so abwegig.

      … ich stelle mir gerade vor, wie meiner (aus Bulgarien stammenden) Frau in der Kita unserer Kleinen diese Liste in die Hand gedrückt wird von der politischen Bildungsreferentin höchstpersönlich.

      Dann zeigt die denen mal, was eine starke und freie Frau und Mama ist. Das macht die Referentin einmal und danach weiß sie, warum sie es im Leben nicht zu mehr gebracht hat.

      Diese ganze Rechnung der Genderleute ist so was von ohne die Zuwanderer der letzten Jahrzehnte gemacht…

    • Nein, ,Gast'' es WIRD nicht ekelhaft, sondern Grüne SIND ekelhaft,
      WEIL sie so sind, wie hier dargestellt.

      Was Ihnen, wie allen Linken, nicht behagt, ist WAHRHEIT .

  144. Die grüne Spitze des Eisberges
    ich war, seit ich denken kann, in dem naiven Glauben, die Politik handele zum Wohle der Bürger. Wie dumm.
    Es ist genau umgekehrt. Der Bürger ist dazu da, der Politik Folge zu leisten. Er hat sozusagen von Geburt an eine Bringschuld. Besser gesagt ist der Bürger und die Bürgerin, die wollen wir besonders heute nicht vergessen, nur dazu da, der Politik ihre Daseinsberechtigung zu geben. Jedes Gesetz, jeder Antrag sagt dem/der „Erfinder/in“ was er/sie Wertvolles zum Wohle der Gesellschaft getan hat, Erfolgserlebnis pur.
    Aber:
    Die CDU läuft planlos ihrer hilflos agierenden Vorsitzenden hinterher, die einst mehrfach schwor, Schaden vom deutschen Volke abzuwenden. Beide sind momentan bei dem Thema Politikgestaltung zu vernachlässigen. Mit Ausnahme eines sich die Steuern zu senken hartnäckig weigernden Finanzministers.
    Die SPD will mal wieder die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dazu gibt es dann, so Schwesig will, weitere dutzend Anträge auszufüllen, zu prüfen und abzustempeln. Der neue Messias will Gerechtigkeit, das abgenutzte Totschlagargument des SPD-Wahlkampfes. Wer will eigentlich keine Gerechtigkeit?
    Die Linken haben in vielen Dingen recht, zumindest wenn Sarah was sagt, aber sehen in jedem Verdiener einen Großkapitalisten, den es zu schröpfen gilt.
    Wobei wir bei den Grünen wären. Die sehen das ähnlich und wollen zum Wohle aller alles verbieten, ohne zu berücksichtigen, dass es meist der Geographie und dem Wetter geschuldete, unterschiedliche Lebensformen gibt. Was könnte die Welt so schön sein, gäbe es die Menschen nicht.
    Alle wollen mein Bestes, aber ich will es partout nicht hergeben!

    • Den Linken ist egal, was Wagenknecht sagt.
      Und das ist das Dilemma dieser Partei. Und auch deshalb hoffe ich für die wie für die Grünen bei jedweden anstehenden Wahlen auf Werte unter 5%. Und hoffe weiter, dass auch die Burschen und Mädels von der FDP unter dieser Grenze bleiben und nicht zum Ausweichen genutzt werden.


    • Hmmm… was wär denn, wenn alles außer den Nichtwählern unter 5% bliebe? Neuwahlen? Auswürfeln?

    • >>wenn alles außer den Nichtwählern unter 5% bliebe?
      Dann bleibt das belgische Modell = gar keine Regierung.

  145. You green people went full circle
    Das mit dem Buße tun, in Sack und Asche gehen und sich selbst geißeln hab ich auch schon mit den Grünen verbunden. (Kann ich ja mal so behaupten, lol)
    Ich würde aber noch ne Schüppe drauf setzen: Die Grünen sind quasi neutestamentliche wiedergeborene Pharisäer. So eine städtische, von sich selbst völlig eingenommene „Elite“. Sie verlangt vom Hirten, am Samstag das Schaf im Brunnen verenden zu lassen. Dabei nimmt sie in Kauf, dass der Hirte dann entlassen wird und ohne Existenz da steht. Und den öffentlichen Brunnen kann dann auch niemand mehr gebrauchen.
    Bedauerlich, dass die an der Kanzel bei dem Machtrausch mitmachen, anstatt die eigenen Leute zu läutern. Den Balken im eigenen Auge kann man sich halt nur zu gerne verzeihen.

    Euer König Thoas

  146. Woher die Wut auf die Grünen?
    Wenn man all die Kommentare liest, fällt die Vehemenz auf, die sich vielleicht nur mit enttäuschter Liebe erklären läßt.
    Darf man von sich auf andere schließen?
    Ich habe bis Ende der 90er immer die Grünen gewählt. Mir ging es um Bürgerrechte, sexuelle Freiheit, das Ende der Gängelung durch die Kirche, keine einengenden Vorschriften.. usw. Dafür standen die Grünen in den Anfängen. Und heute…- eine reine Verbotspartei. Wenn einen da nicht die kalte Wut packt ist man wohl völlig emotionslos.
    Grüße Uli

    • Nehmen wir den demeligen grünen Außenminister, dann einen gelben (selig) ...
      … um „Bürgerrechte, sexuelle Freiheit, das Ende der Gängelung durch die Kirche, keine einengenden Vorschriften usw.“ ging es und geht es der FDP heute noch.

      Der eine ist seiner fünften Ehefrau treu, der andere (selig) war auch nicht untreu.

    • Titel eingeben
      Wir hatten ja auch keinerlei Bürgerrechte und die sexuelle Freiheit war im Gefängnis. Dazu die permanente „Gängelei“ der katholischen, evangelischen oder sonst einer Kirche. Erinner man sich, bis Ende der 90er Jahre, welch Barbarei das noch war?
      Und dazu all die doofen Vorschriften: Steuern zahlen, nicht zu schnell Auto fahren, niemanden schlagen oder betrügen…
      .
      Mit einem Wort: Was für’n Glück, dass die Grünen all das Übel beseitigt haben. Mit Ihrer Wählerstimme (…und leider auch mit meiner. Damals)

    • Antwort
      Nun, bei mir es es keine Wut, sonder Enttäuschung. Mir ist nämlich in der Tat das Thema „grün“ durchaus wichtig. Also Biodiversität, hochwertige Lebensmittel, Stoppen des Landverbrauchs, Insekten- & Bienensterben, Vermüllung der Umwelt etc.
      Leider sind die „grünen“ eine Partei des Genderisums, der Förderung von Monokultur (Biosprit), des CO2-Ausstosses (wegen der die Physik vernachlässigende total verkorksten Energiewende), der Konzernförderung gegen Kleinbetriebe (siehe Stimmverhalten im EU Parlament). Flankiert von flächendeckenden Umerziehungbesterbungen mittels Verboten. Echtes „grün“ ist kaum noch drin – war es vielleicht auch nie. War es vielleicht auch nie wirklich (sondern ne Fassade für Pädophile). Die sollten sich endlich umbenennen in Regenbogenpartei. Dann ware Platz für eine echte „grüne“ Partei. Denn echtes „grün“ ist eigentlich stockonservativ. Nämlich die Natur „bewahrend“.

    • Schade
      Dass die ÖDP nicht mehr reißt. Die wäre nach meinem Geschmack, bis sie vor 2 Jahren auch gleich auf den Schutzsuchenden-Zug aufgesprungen ist.

    • Seien wir doch mal ehrlich!
      Es war nicht alles schlecht unter den Grünen.

    • @Hans_Nase
      Daumen Hoch! – Auch wenn es hier keine Bewertungen gibt.

      Wut? Verständlich. Einfach nicht wählen, und im Bekannten- Freundes- und Familienkreis die entsprechende Anti-Werbung machen.

      Es sind aber auch andere Leute zum Vorschein gekommen; die Machtgeilen, und haben echte, „verträumte“, Grüne abgelöst.

      Es sind ja jetzt auch viel mehr Leute bei den Grünen, die sich selbst aufs Schild heben, für ihr angebliches Umweltbewusstsein.
      Lehrer zum Beispiel, Pfaffen, Claudia Roths, KGEs. Leute die es nicht wirklich mit ’small footprint‘ haben, sondern zu ihrem SUV noch einen Smart dazukaufen, damit sie mit gutem Gewissen auch in der Kleinstadt zum Einkaufen fahren können. Also quasi die Luft sauberfahren. Und ihre regionalen, italienischen, Produkte beim kleinen Italiener an der Ecke kaufen.
      Und sch eine komplette Home Automation installieren (lassen), aus Umweltgründen. Den Heizkessel, der nicht aussentemperaturgesteuert ist, aber aus angeblichem Geldmangel nicht austauschen.
      [ich höre hier auf, und spare mir weitere Geschichten von Lehrern die ich persönlich kenne, und die Grüne wählen.]

    • Kleinwagen sind erstaunliche Spritfresser -
      gerade aber nicht nur auf kurzen Strecken. Und bei smart ist das, auch ob anderer in Werbebroschüren veröffentlichter Werte, ebenso.
      Wenn Er-„fahrung“ zeigt, dass man mit weiger Sprit nicht auskommt, erfährt man auch, dass eine Klage oder Rückgabe des Autos derob nicht in Frage kommt.

  147. @OttoMeier ein herzliches DANKE , so, wie Sie geschrieben
    haben, wird es gemacht, wenn ..du schreibst zu schnell….

    erscheint.
    Refresh-Taste bei Firefox, dann kommt eine Maske, die sagt…muß alles erneut gesendet werden… oder so, ja drücken-
    Et , voila- der Text wird gesendet.

    Eben passiert, bei meinem unteren Beitrag.

    Also, trotz danke für die Tips an alle-
    man muß nicht umständlich mit String hin und her zwischenspeichern (mein aaarmer, übervoller, Alt-PC) ,
    sondern einfach die seite erneuern.
    Geht im Firefox, sonst weiß ich nicht.
    NIE mehr mit dem Deppen hadern, der diese miese 90er Jahre Software verbrochen hat,

    und mich auch noch duzt.

    Hat ein bissl was von einem Lottogewinn, so etwas .

    • Titel eingeben
      Was & wo ist eine „Refresh-Taste bei Firefox“ ?

      (oder anders: welche Taste auf der Tastatur?)

    • Herr Klaus, mein Fehler, ich glaube, reload
      trifft es besser.
      Und ist natürlich keine Taste, sondern ein anklickbare Schaltfläche auf der Firefox-Maske.
      Oben, in der Zeile über dem Text, ist rechts ein Buchsymbol, und daneben, noch rechter , so ein offener Kringel mit Pfeil- Da mit der Maus hin, und linke Maustaste klicken.

    • @ Klaus
      „Was & wo ist eine Refresh-Taste bei Firefox?“

      Schauen Sie sich oben die Adresszeile (z. B. http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/03/06/das-grosse-stimmenfasten-bei-den-gruenen-7505 ) genau an.

      Am rechten Ende der Adresszeile sehen Sie drei Symbole:
      einen Stern, ein Pfeildreieck und einen zum Halbkreis gebogenen Pfeil – wenn Sie den anklicken, wird die Seite neu geladen.

      Den Befehl und seine Kurzversion finden Sie auch unter dem Menü „Ansicht“


    • und mich auch noch duzt
      Das ärgert mich auch immer besonders.
      Und das zeigt mE, daß das irgendwo tief im System eingebaut sein muß, wo man mit der üblichen Anpassung nicht hinlangt. Das heißt, da müßte ein Programmierer mal ganz, ganz tief graben… und beim nächsten Update wieder von vorn. Kein Wunder, daß die IT-Abt. da am liebsten einfach die Finger von wegläßt.

    • Die Taste für Aktualisieren/Starten ist unabhängig vom Browser im allgemeinen F5, ...
      … sofern sich die Software-Hersteller freilich daran halten, vgl.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Funktionstaste#Funktionstasten
      (Gewohnheiten sind das, keine technischen Notwendigkeiten.)

    • Klaus an Klaus
      Ich mache das glaube ich mich erinnern zu können
      mit meinem Liebelingshaustier.
      Ich drücke der Katze? nein der Maus auf den rechten Teil
      der Schulter und da kommt dann so eine Art Fennster wo
      man dann, mit dem Mauszeiger irgendwo hingehen muss und dem armen Tier dann auf die linke Schulter drücken muss.

  148. Ex Zeitleser
    Auf den Punkt gebracht!
    Genau genommen müsste man zum Thema nach diesem
    Link und Post von Janecek, sofern kein Fake/keine Satire, absolut nichts mehr zum Thema schreiben. Treffender und besser geht es nicht

    http://www.twitter.com/DJanecek/status/836644833569697793

    Mit den Grünen geht’s schrittweise zurück ins Mittelalter: Dem Volk Moral und Wasser predigen, fasten, alles vorschreiben und reglementieren. Alles natürlich fürs Seelenheil und zur Vermeidung des Fegefeuers. Mobil war die geistige und weltliche Oberschicht per Pferd und Kutsche, der Rest eben per Pedes, Ochse oder Esel…..

  149. anonymus_content 07.03. 11:05 Kernkraft spaltet
    Also ich kann ja verstehen, dass so Mancher es faszinierend findet, wenn ein paar pillenbestückte Brennstäbe etwa eine ganze Stadt mit Strom versorgen.
    Aber diese Pillen in den Brennstäben haben eine Entstehungsgeschichte und die lässt sich nicht zurechtschwindeln. Es ist nun mal eine Tatsache, dass die gesamte Vorarbeit die Umwelt schwer belastet. Und auch wenn Sie es nicht wahrhaben wollen: Abgereichertes Uran ist ein Abfallprodukt der Kerntechnik, das bei der Anreicherung entsteht.

    Nach Ihrer Logik könnte z.B. ein Fugu-Koch das unbrauchbare, giftige Zeug beim Fenster rauswerfen und dann behaupten, das wäre kein Abfall.

    Sie wissen es doch sicher: Es sind riesige Flächen auf Firmengeländen oder sonstwo in freier Natur, die zugemüllt sind mit Tanks voll Uranhexafluorid. Und jede Aufbereitungsfirma ist heilfroh, wenn sie wenigstens einen Teil davon los werden kann, der irgendwo als Uranmunition verschossen wird.

    Und auf und in den ausgebrannten Panzern klettern und spielen dann Kinder !

    Übrigens: Die Uranmunition ist ja eine deutsche Erfindung. Sind Sie darauf stolz ?

    • @Ine Jezo-Parovsky: Abgereichertes Uran usw.....
      Leider haben die meisten (nicht nur Grüne) seit etwa 40 Jahren nur gegen die Kernkraft protestiert und nichts dazugelernt. Es ist sicher richtig, daß die heute in Betrieb befindlichen Reaktoren angereichertes Uran brauchen und daher abgereichertes Uran übrig bleibt. Das ist aber kein Naturgesetz. Der IFR (Integral Fast Reactor) braucht nur eine Startladung und erzeugt sich dann seinen Brennstoff aus Natururan oder Atommüll selbst. Ein ähnliches Konzept verfolgt der TWR (Travelling Wave Reactor) der Firma TerraPower, der ab nächstem Jahr in China als Prototyp entsteht. Bill Gates hat übrigens die Forschung dazu finanziert. Der ebenfalls in Entwicklung befindliche und in Teilen schon erprobte „Molten Salt Reactor“ benutzt Thorium und hat deswegen auch keine Uranabfälle! :-) Die ersten beiden können übrigens das Problem des Atommülls zumindest stark verringern, da sie dessen Volumen um 80 % reduzieren und gleichzeitig die Halbwertszeit um zwei Größenordnungen senken.

    • Sicher Wissen?
      @Ine Jezo-Parovsky

      Mit dem sicher wissen ist es so eine Sache.

      Woher wissen Sie sicher, dass in den zerschossenen Panzern Kinder spielen? Auf allen, den ganzen Tag?
      Weil jemand ein paar Fake Bilder ins Internet gestellt hat? Warum sammelt die Panzer niemand ein?
      Wenn wir vom Irak reden ist die Lebenserwartung dieser Kinder von Selbstmordattentätern und Cholera bestimmt, alles andere ist Grundrauschen.

      Was ist mit den riesigen verseuchten Flächen und giftigen Abraumhalden, die die PV-Produktion und Batterieproduktion hinterläßt, könnte ich jetzt fragen.
      Ist aber völlig egal. Solange der Mensch Erze und Minearalien braucht wird es Bergbau geben und Abraumhalden und Schlammseen mit Dingen, die niemand haben will- So what.

      Der Unterschied liegt lediglich im Auge des Betrachters, Umweltzerstörung für Erneuerbare Energie ist gut, für konventionelle Energie böse.

      Was die Uranmunition betrifft, mit oder ohne Atomkraft wäre man beim Uran als Meterial für KE-Munition gelandet – APDSFS, Masse und Materialeigenschaften des Uran und letztendlich der Impulserhaltungssatz.

      By the way, wenn sie nur noch Zuckerwatte als Waffe zulassen wird jemand auf den Trichter kommen wie man eine Zuckerwattenkanone baut und damit tötet.
      Keine Gewalt ist auch keine Lösung.


    • @Martin Bremer: sehr interessant, ideal wäre natürlich ein „keinerlei giftig-strahlends Glump“ produzierender Reaktor, der trotzdem Strom liefert. Die Weiterentwicklungen scheinen durchaus in diese Richtung zu gehen, das ist ja erfreulich.


    • Kinder
      Wannimmer Sie von den Medien Kinderphotos gezeigt bekommen, können Sie sicher sein, daß es um Propaganda geht.

  150. Bremskraft und Bourguisse
    „Also ich lebe ja auch in Italien, und da gibt es vor allem alternative Angebote und viel Radkultur.“, belehrt uns korrekt Don Alphonso.

    Aber leider viel zu spät.

    Schon Don Camillo (Giovannino Guareschi ) belehrte uns alle bereits in den 50er Jahren, wie in Italien ein Fahrrad richtig abgebremst wird, und zwar auf die kommunistische Tour. Ich habe es nicht mehr genau im Kopf, aber soweit ich mich entsinne, benutzte der Radler keine der üblichen bourguissen Bremsmethoden, die man nur verachten darf, sondern sprang vom Sattel und stoppte, in dem er, ich glaube das Hinterrad, zwischen seinen Beinen einklemmte, oder sich mit Schwung auf das hintere Schutzblech fallen lies, das als Bremse wirkte.

    Diese Bremsart wirkte städtisch, modern und sehr männlich, besonders auf junge Damen, die begeistert waren von der Kraft und Herrlichkeit eines männlichen Hinterteils…..

    Ob es Don Camillo ebenso tat, ist mir nicht bekannt. Zumindest war er äußerst sportlich eingestellt, wie uns dieses im geheimen und unter körperlicher Gefahr geschossene Foto beweist:

    http://de.web.img3.acsta.net/r_640_600/b_1_d6d6d6/medias/nmedia/18/36/33/74/18861157.jpg

    Bitte, Don Alphonso, belehren Sie uns wie sie bremsen!

    • Titel eingeben
      War dieses Brems- und Abstiegs-System nicht (auch?) in Jacques Tatis „Jour de fete“ (Tatis Schützenfest) üblich ?

    • Titel eingeben
      @tico in der deutschen Übdersetzung hieß es Bremsen auf amerikanisch oder amnerikanisches Bremsen. Der einzige Radler, der es praktizierte war, glaube ich, Smilzo.
      Der Hermes des Peppone und der lokalen Partita.

  151. Don Alphonso sagte am 8. März 2017 um 12:30 Uhr
    „Auf welche Alm bitte kann man bei uns mit dem Auto fahren? Die würde ich gern mal sehen (Straussens Lieblingsort, die Monialm. werden Sie ja wohl kaum meinen)“
    .
    Don, wollte gestern schon fragen ob der einstige Weg von Sachenbach auffi, na Sie wissen schon auf welche Alm, jetzt asphaltiert ist. Fahrradgängig, ohne Mountainbike? Aber gute Almenwahl.
    (DdH)

  152. Freunde fürs Leben
    Ralf Jäger hat seinem Busenfreund Rainer Wendt wohl nicht nur Staatsgeld zugeführt (Polizistengehalt, ohne als Polizist zu arbeiten), sondern noch ganz andere Geldquellen eröffnet:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/disziplinarverfahren-gegen-rainer-wendt-14914953.html
    .
    Und das ist nur der Anfang.

    • Nehmen Sie Fakten eigentlich wenigstens einmal im Jahr zur Kenntnis?
      Bei Kindern muss man Dinge für den Lernerfolg widerholen. Also hier widerholt: Wendts Freistellung erfolgte NICHT unter Jäger.

      Zehnmal widerholen sollte reichen?

      Thorsten Haupts

    • Nun werdense doch nicht so kleinlich
      soziale Gerechtigkeit nennt man das.

    • Und wie oft ...
      … wurde die Freistellung unter Jäger überpfrüft und bestätigt?

      Oder wer auch immer nach der Rüttgers-Ministerpräsidentschaft und des damaligen Innenministers als SPD-Minister dafür verantwortlich war.

      Können Sie das auch sagen, Herr Haupts?

    • Keine Idee :-)
      Ich widerhole allerdings – ich würde darauf wetten, dass ein Minister davon nicht einmal informiert wurde. Das ist nämlich in absolut jeder Hinsicht Kleckerkram.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Ja wohl wahr, Herr Haupts, das Tor zum Stall mit den leistungsfreien Besoldungen
      für Gewerkschaftler ohne Rechtsgrundlage steht in NRW seit vielen Jahren offen und somit ist der von Amts wegen zuständige Türschließer zumindestens für Beihilfe durch Unterlassung verantwortlich.

    • 3 von 40.000. Und ob es dafür keine Rechtsgrundlage gab,
      weiss ich nicht, das werden – wenn es so sein sollte – gegebenenfalls Gerichte klären.

      Völlig egal ob das allen gefällt – ich bleibe bei „Kleckerkram“.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  153. Auf der Tourismusmesse:
    „“ Auf vielen Stehtischen liegen Gratisexemplare der regierungsnahen Zeitung „Sabah“. Die Schlagzeile lautet: „Deutschland ist zurück in Hitlers Zeiten.“ Der Hotelmanager aus Bodrum sagt: „Ich denke, das hat das deutsche Volk sehr verletzt, dass Erdogan so etwas sagt.“ Er habe aber Hoffnung, dass sich bald alles zum Besseren wendet. „“
    .
    Wie bitte? Zum besseren? Will der Mann uns Nazis als Kunden? Hat der keinen Anstand?
    .
    Sarkasmus aus. Mal ganz unter uns Nazis (Türkisch für „Deutsche“): wer erniedrigt sich selbst so weit, freiwillig in die Türkei zu reisen? Wer nur über einen Rest von Selbstrespekt verfügt, meidet dieses Land.

  154. Erdogan hat auch seine guten Seiten
    Mir gefällt wie er den deutschen Parteibonzen
    ihre Phrasen um die Ohren haut.

    Durch inflationären Gebrauch zu Phrasen verkommene Begriffe wie Menschenrechte,
    Gerechtigkeit,Unterdrückung, Diskriminierung,
    Demokratie und nätürlich Nazis.

    • Ich dachte, es gäb wenigstens ne Diskussion über das Thema "Nazi".
      Aber nein. Das brauchen sie hier noch. Alternativlos. Wie wird man anders als mit Wiedergutmachung und Buße erklären wollen, was jetzt läuft und auf Jahrzehnte folgt?

  155. Dogmatiker
    Kein Mensch und kein Grüner (bin selbst keiner) will dem Landmenschen das Auto nehmen. Auch niemandem, der für sein Leben darauf angewiesen ist. Natürlich sind es Stadtmenschen wie ich, die sich auf dem Rad durch 3. und 4. Reiheparker nachhause quälen (Parknot! Recht und Gesetz? Haben wir von den Ordnungshütern toleriert in die Hand genommen) und nur den Kopf schütteln, wenn die Kollegen für 3 km Anfahrt zur Arbeit das Auto durch die vollgeblechte Innenstadt nehmen (ich bin derweil mit 5,5 km Anfahrt schon lange da). Und natürlich verabscheue ich als überzeugter Urbanist all die zugezogenen Dorftrottel, die das Konzept Stadt einfach nicht verstehen wollen – wahrscheinlich am meisten, weil ich doch vor den Dorftrotteln flüchten wollte. Dieser komische ressentimentgeladene Brei, der hier angerührt wurde (bei Ihnen möchte ich ungerne zum Essen eingeladen sein), zeigt doch nur eins: Der Mensch neigt dazu, seine schlimmste schlechte Eigenschaft anderen vorzuwerfen. In diesem Fall: Dogmatismus. Denn wenn die Anregung zum Autofasten (vielleicht hat der eine oder andere schon mitbekommen, dass es eine neue, transformierte Fastenkultur gibt – warum auch immer) darauf abzielt, diesen Gedanken, man könne die 3 km zur Arbeit eventuell auch ohne Auto schaffen (wie haben wir Menschen es eigentlich bis hierhin geschafft, so ganz ohne Beine? So ganz ohne Rollstuhl mit zig Pferden vorne dran?) gleich als Lust an der Selbstkasteiung und als dogmatisch bezeichnet wird, dann reicht mir das als Beweis.

    • es geht. in Städten.
      Hatte nicht Zürich mal ein Autoverbot? …und das klappte prima. All die Bankster, die mit der Straßenbahnen zu ihren Büros fuhren, und keiner kam sich dabei „komisch“ vor, und die fanden es auch nicht unter ihrer Würde… wenn ich die Presseberichte von damals richtig erinnere.
      Ich war in Rom als dort mal ein Autoverbot für die Innenstadt galt, 1994: Das klappte. Und es war angenehm.
      Bis das dann (wahrscheinlich war’s irgendeine Lobby?) wieder aufgehoben wurde und der unerträgliche Lärm und Gestank und das verstopfte Chaos ging wieder los.

    • Für einen dogmatismus-aversen Urbanisten, der uns Dorftrottel verachtet,
      prangt in Ihren ziemlich boboklingenden Zeilen aber eine Menge Dogmatismus,

      teurer Peter P.

    • Dei Grenzen meiner Wahrnehmung sind die Grenzen meines Denkens
      @ peter P. 8. März 2017 um 17:58 Uhr

      Ich finde sie zeigen gut das Grundproblem des „Grünen“ Denkens.

      Ich kann etwas nicht abschaffen oder Verbieten weil es notwendig ist (Auto-Mobilität), aber eigentlich will ich es garn nie nicht niemals.
      Also wird die moralische Selbstkasteiungsknute ausgepackt und geschwungen.
      Motto: „A bisserl weniger geht doch immer“, “ tut doch garnicht weh“, “ na , geht doch auch so“. Das ist aber nur der Anfang der Geschichte.
      Die ganze Geschichte heißt eigentlich: kritisieren, delegitimieren, sanktionieren, verbieten.

      Aber zurück zu Ihrer Wahrnehmung der Probleme der Innenstadt.
      Wenn ich mir um 20:45 an der Kasse vom Penny , die hässlichen, müden und abgeschafften Gesichter der Arbeiterklasse an mir vorbeiparadieren lasse, dann ist allein die Idee des Autofastens völlig Gaga.
      Im Alnatura sehe ich diese Gesichter übrigens nie

  156. @erlangen
    Sie sehen das falsch.
    Nazis waren in der Türkei immer willkommen.

    • Erdogan...
      …als geschickter Tourismuspromotor? Nennt uns Nazis, damit wir in der Türkei besser bedient werden? Wow, schlaues Kerlchen der Sultan.
      .
      Angela, der Sultan wünscht seine Pantoffeln. Herbeiherbei!

    • Blöd sind die Türken nicht
      Im WWI noch mit Deutschland verbündet waren sie im WWII
      neutral. Leute wie Ernst Reuter haben dort die Nazizeit überlebt.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Exil_in_der_T%C3%BCrkei_1933%E2%80%931945

      Der Kern des heutigen Problems den manche mit der Türkei haben besteht ggf darin das die Türkei auch gegen Terror von links
      Kosequent vorgeht.

      Als Literaturempfehlung ggf noch:
      Die Reise zum Goldene Apfel
      von Georg Myrhofer, der sich mit den geschichtlichen
      Gemeinsamkeiten von Orient undOkzident beschäftigt.

      PS: Böhmermann würde ggf schreiben:
      Was dem einen sein Zickenficker,
      ist dem anderen sein Schweinsteiger.

      Man muss aber nicht auf diesem Niveau weitermachen.

      PSS Eine Präsidialrepublik mit Todesstarfe gibt es u.a. in den USA und auch Frau Clinton hätte daran nichts geändert.

  157. Nockherberg is...
    … Sarah Wagenknecht sei im Publikum neben vielen anderen.

  158. Titel eingeben
    @colorcraze, 8. März 2017, 15:48 Uhr

    Die Griechisch-Orthodoxe Kirche nutzt das goldene Banner mit dem schwarzen Doppeladler erst seit der Zeit Ottos I. Wittelsbach, nach dem griechischen Befreiungskampf gegen die Osmanen. Die erste Nutzung dieser heute überall in Griechenland von der Orthodoxen Kirche genutzten Flagge ist, soweit mir bekannt, aus der Zeit um 1840 vom Kloster des Berg Athos her zum ersten Mal bekannt.

    Das kurzlebige kaiserliche Banner der Familie Palaiologos von Byzanz war Purpurfarben, darauf in Gold der bekrönte Doppeladler. Das erste gesicherte Auftreten dieser Art Flaggen mit Doppeladler in Ostrom datiert in die Mitte des 14. Jahrhunderts, bald nachdem Kaiser Sigismund des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation den Doppeladler 1433 erstmals offiziell als Flagge und Wappen des Reiches nutzte. Es mag durchaus sein, daß die Byzantiner anläßlich des Besuchs des Kaisers Johannes VIII. Palaiologos beim Konzil von Florenz im Jahr 1438 diese kaiserliche (weströmische) Flagge nach Art Sigismunds bzw. seines Nachfolgers Albrecht II. gesehen haben und entsprechend reagierten und dann ebenfalls eine solche Art kaiserliches Banner in anderer Farbgebung einführten. Es spricht einiges für eine Übernahme des westlichen Doppeladlers durch das oströmische Kaiserhaus kurz vor dem Untergang von Byzanz (1453), vor allem aus Prestigegründen in der traditionellen Konkurrenz zu den weströmischen Kaisern des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Ebenso kann es sein, daß im Zuge der (vergeblichen) Bemühungen durch Basileus Johannes VIII. um ein Ende des Großen Schisma und der Versuche einer Annäherung der orthodoxen an die lateinische Kirche ein symbolischer Akt vollzogen wurde, indem das kaiserlich-weströmische Banner in anderer Farbgebung als kaiserlich-oströmisches Banner übernommen wurde, um Einheit ebenso zu symbolisieren wie Eigenständigkeit.

    Kleines Schmankerl am Rande. Goldbrokat und schwarzer Faden waren deutlich günstiger als Purpurdamast und Goldfaden. Man war halt wer in Konstantinopel und trat, wenn schon, dann mit Noblesse unter einem purpurnen Banner mit Goldadler ins Dunkel der Geschichte ein.

    Und danach kamen die Osmanen und deren Sultane nannte sich u.a. auch Kayser-i-Rûm, Kaiser zu Rom, bis 1922.

  159. So a scheena Dog..so a scheena Doog !
    Zuerst mit Otto Meiers Rezept den Dödel von

    Du schreibst zu schnell……… Kaltgestellt (s.u.)

    Dann ein herrliches Abendessen, Oktopussalat, noch leichter Biß, aber sonst weich, ohne ledschad,

    dann ein Filetsteak vom Feinsten, zerfloß auf der Zunge, dabei, weil ich muß abnehmen, nur Gemüse….

    und siehe…SPINAT ! Spinat ist der Grund, warum ich überhaupt erwachsen wurde, damit ich den nicht mehr essen muß.
    Später lernte ich das Finanzamt kennen, aber da wars zum Umdrehen zu spät…

    DER Spinat hat mir aber geschmeckt, und ich werde ihn wieder essen (dort), dieser, wie auch Zucchini (mag ich immer) als auch Auberginen kunstvoll mit Kräutern abgeschmeckt.

    Der Chef sei aus Mailand, meinte der Kellner auf mein Lob.
    Und das Fleisch aus Bayern.

    Dann noch in die Fortgehmeile, dort gleich einen Parkplatz, und im zweiten Lokal meine am Wochenende angebaute Jacke gefunden.

    So a scheena Dog !!

  160. Titel eingeben
    Zum Umgang mit den versammelten Spinnern von albern-naiv bis islamistisch empfehle ich eine Kulturtechnik, die Carlo Sprenger (der in der NZZ schreibt) erdacht hat: die zivilisierte Verachtung.

    • @ Folkher Braun
      Oh… Carlo Sprenger, den habe ich doch neulich gehört…
      ??
      Erst als ich eine halbgehörte Sendung in der Mediathek
      suchte, stellte ich fest, dass Ihr Sprenger aus der nzz
      jener Strenger – ist,
      der einerseits von ihnen weiterempfohlene
      »Zivilisierte Verachtung« in einem Buch thematisiert hat,
      anderseits mich in der Sendung
      >Unter den Linden: „Die liberale Demokratie in Gefahr –
      wie verteidigen wir unsere westlichen Werte?“
      so beeindruckte.
      Die Sendung findet man in der > Mediathek von Phönix
      und unter wikipedia dann „den ganzen Mann“.

      Carlo Strenger > beeindruckend!

  161. Didaktische Unterhaltung
    pur ist der Blogtext vom Don und die Kommentare natürlich, ein Ausflug in eine mit fein formulierten Gedanken beschmückten ‚Welt‘, fernab vom täglichem Wirwar, jedoch a bitzeli too much of Grünnenbashing, obwohl ich nicht ganz genau abschätzen kann, ob dies vielleicht seine Berechtigung hat. Wo kämen wir hin, wenn wir aufhören würden hier und da, auch auf der politischen Ebene das absolutistisch Gute zu verlangen und darauf zu zielen, mit der Absicht sich irgendwo in der Mitte treffen zu können ? Mit lieben Gruß an Don und alle …

  162. I don’t say we all ought to misbehave. But we ought to look as if we could
    Grün?

    Ist Geschichte. Interessiert keinen mehr.

    Die nahe Zukunft ist Rot. Doppel-Rot. Tief Rot.

    Und zwar so:

    http://www.bild.de/politik/inland/goerlitzer-park/rot-rot-gruen-gibt-drogen-park-auf-50764160.bild.html

    Also unternehmerfreundlich…..insbesondere Familienunternehmen.

    Wer hätte das gedacht…

    • Titel eingeben
      @ Goodnight

      „Also unternehmerfreundlich…..insbesondere Familienunternehmen.
      Wer hätte das gedacht…“

      Nun ja. Ein paar clevere Kerlchen?

      Die USA leiden unter Deindustralisierung. Gut bezahlte Jobs wandern ab.
      Da entstehen dann eben neue „Industrien“. Verschiedene US Bundesstaaten haben den Handel mit Grass erlaubt. Das generiert Wirtschaftswachstum und entsprechend auch Steuereinnahmen.
      Wenn man kein Geld mehr verdienen kann mit guter alter Industrie. Dann baut man eben Drogen an.
      Verfilmt wurde das in der Serie „Breaking Bad“. Walther White, Jesse Pinkman usw.
      In Deutschland hat man alternativ die Prostitution legalisiert.
      Frauen arbeiten heutzutage in Dtl. nicht mehr in der Fabrik. Sie arbeiten in einem Bordell.
      Ganz unternehmer- und arbeiterfreundlich.
      Alles ganz koscher.

    • Mann BLeistift...
      …haben sie es nicht noch eine Nummer dümmer?

      Es wäre besser wenn jemand der zu dumm ist die Welten zu kennen die zwischen Gras und Meth liegen, dazu keine Kommentare absondertn wäre?

      Versuchen sie es mal bei BILD; da passen sie sicher ganz wunderbar hin…

    • Titel eingeben
      @ TDV

      Es geht nicht um die „Welten“ die zwischen Grass und Methamphetamin liegen sondern um die Tatsache, dass der Teufel in der Not Fliegen frießt.

      Was soll Ihr moralinsaures Rumgenörgel?

      Wenn eine jahrzehntelange neoliberale Deindustralisierungpolitik zum Wegzug von Millionen von Arbeitsplätzen führt, dann muss man eben kreativ werden.
      Gefängnisse privatisieren und die eine Hälfte der Bevölkerung einsperren, damit sie von der anderen Hälfte bewacht werden kann. Drogen kriminalisieren.
      Andere Drogen werden entkriminalisiert.
      Oder in Deutschland gibt es nicht nur Leih- und Zeitarbeit. Sodern auch Sexarbeit.

      Ist halt einfach so. Nicht Rumnörgeln! Der Kapitalismus will Geld verdienen.
      Ob Grass „weich“ ist, die Beine für Geld breit machen „hart“…. Wenn juckt’s?!
      It’s the economy, stupid.

  163. @ Martin Bremer sagte am 8. März 2017 um 21:43 Uhr
    „@ Uwe Dippel
    Die Feinstaubbelastung bei EURO 6 Dieselfahrzeugen besteht zum größten Teil aus Bremsen- und Reifenabrieb.“
    .
    Pardon Monsieur, wie weise ich jetzt einem Euro 6-Dieselfahrzeug, zumal inmitten des Massenverkehrs nach, daß seine Ausdünstungen überwiegend von Bremsen-und Reifenabrieb kommen. Selbst experimentell stelle ich mir das schwierig vor.
    .
    Also allgemein verständlich ausgedrückt: Die Abgasprodukte kann ich ja auffangen und messen. Aber beim Rest, fährt da ein Meßfahrzeug z.B. auf dem Hockenheimring hinterher und fängt die Partikel auf? Oder beruht das nur auf einer mathematischen Betrachtung der Abnutzung über der gefahrenen Strecke, was ja alleine schon beim Reifenabrieb, die jeweilige Witterung beachtend, etwas schwierig sein dürfte.
    .
    Aber immerhin, so entsteht Fortschritt. Zuerst fuhren wir mit Asbest in den Bremsbelägen, jetzt brauchen wir nur noch abriebfreie Bremsbeläge und Reifen….
    (DdH)

    • Au compteur des particules
      Cher monsieur, c’est simple. (Ich hoffe, das stimmt so)
      Was meinen Sie, wie die Reifenfirmen und Bremsbelagshersteller ihre Produkte testen und gegenüber dem KFZ Hersteller bestimmte Qualitätskriterien nachweisen? Das können Sie zuHause mit einer Bremsscheibe, einem Staubsauger mit Filter und einem Mikroskop fast selbst machen.
      Ok, das war die einfache Antwort. In Wirklichkeit entstehen bei der Diesel Verbrennung mit hohen Temperaturen und Drücken sehr kleine Partikel, die durch den Partikelfilter kaum ausgesiebt werden. Die gesundheitliche Wirkung der ganz kleinen Partikel (< 500nm) ist aber unbekannt, außerdem werden die in der Euro 6 Norm meines Wissens auch gar nicht gemessen.
      Es ist in der Technik fast immer so, dass mit der Beseitigung eines Problems ein neues entsteht und so wird es auch noch Euro 7 geben.

    • 6 EURO
      DhH, immerhin antworten Sie.
      Ich hatte den Post gestern Abend gesehen, und mich gefragt, was der mir sagen sollte. Oder ob er für jemand anders gedacht war?

      „Die Dieselautos sind tatsächlich nur für einen sehr geringen Anteil des Feinstaubs verantwortlich.“ hatte ich vom SWR zitiert.
      Wenn dann jemand dazufügt, es handle sich fast ausschliesslich um Abrieb der Bremsbeläge und Reifen, ja, herrgottnochamohl, dann gäbe es überhaupt keinen Grund für die Anti-Dieselkampagne.
      (Dass es keinen Grund gibt, hatte ich schon verschiedentlich auch in diesem Blog erwähnt; und warum es diese hochgepushte Thematik überhaupt gibt. Ich will mich hier nicht wiederholen. Es handelt sich um einen Strohmann. Auf den die Öffentlichkeit reagiert, wenn er ihr nur häufig genug vorgeführt wird. Das wusste schon Göbbels.)

      Abriebfreie Bremsen, das ginge. Auch wenn die derzeit nicht besonders gut bremsen. Ich sehe schon – als Begründung für kommende Verkehrstote – „Ich bremse ohne Abrieb für eine bessere Umwelt unserer Kinder!“
      Abriebfreie Reifen geht auch, aber dann fahren Sie wie auf Glatteis. „Er legte sein Leben nieder, mit dem guten Wissen, dass es für eine bessere Umwelt zukünftiger Generationen geschah“, als Grabinschrift.

      Mir hat im letzten Jahrtausend schon (!) mal ein früher Grüner unter vier Augen das so erklärt:
      ‚Feinstaub ist total normal für die Umwelt. Sie produziert den immer und überall. Und vor allem baut sie den auch wunderbar ab. Milliarden von Jahren können nicht irren. Bloss in der Lunge z.B. von Menschen ist er nicht optimal. Wenn wir uns *wirklich* die Umwelt zur Priorität machten, müssten wir sagen, dass die ‚Störung‘ die (menschliche) Lunge ist, die mit Feinstaub nicht so gut zurechtkommt. Da wäre also der Mensch das Problem.‘

      Lesen Sie dazu was ich vom Umweltbundesamt oben zitierte, und akzeptieren Sie, dass diese Feinstaubdiskussion Zeitverschwendung ist.
      Stattdessen sollte man sich viel mehr auf die tausende von Chemikalien stürzen, die wirklich erst in den letzten Generationen als Luftbestandteile dazu gekommen sind. Dann könnte das ‚Grosse Fressen – äh: Fasten‘ sich nicht mehr auf Autos beschränken, sondern müsste große Teile der Wirtschaft lahm legen.

    • Ist einfach, aber die Politik will es nicht so genau wissen ;-)
      Die Partikel werden sowieso in stationären Meßstationen aufgefangen und können dann analysiert werden, beispielsweise war in Stuttgart jetzt im Winter mal eben ungefähr ein Drittel Streusalz.
      Genau relativ einfach kann man so Holzasche, Gummiabrieb, Baustaub und Anderes herausfiltern und die Mengenanteile bestimmen.
      Auf die Frage „Warum macht man das nicht ?“ die Frage „Cui bono ?“ oben drauf setzen und Sie haben das Ziel erreicht ;-)

    • Das mit den abriebfreien Reifen und Bremsbelägen
      wird schwierig, nicht einmal die Bahn (nein, auch nicht die Schweizer) bekommt das mit Stahl auf Stahl hin. Im Gegenteil, die vehement geforderten leiseren Güterwagen haben erheblich mehr Verschleiß durch andere Materialpaarungen.


    • Die gesundheitliche Wirkung der ganz kleinen Partikel (< 500nm) ist aber unbekannt,
      Aus diesem Grund ist mir z.B. auch das Nano-Zeugs nicht so geheuer und die Mikrofasern, denn ich denke, gröberer Staub bleibt ja in der Nase hängen, aber die gar so kleinen Partikel sind kaum auszufiltern.

    • Martin Bremer 8.3.23:41
      Vielen Dank (und das meine ich ehrlich) für Ihre höfliche, informative Antwort. Wer die Kernkraft kritisiert bekommt ja normalerweise die verbale Bratpfanne übergezogen.

      D’accord, die neuen Techniken sind durchaus vielversprechend. Zumal Windräder und Photovoltaik wegen zu hohen Ressourcenverbrauchs auch nicht das Gelbe vom Ei sind. Also, mal sehen und Daumen halten !

    • Ja, ja, Ine... das musste mal geagt werden....
      Diese Windräder, was die so jeden Tag an Wind verbrauchen, das wird mal böse folgen haben.

  164. Westen fasten, Kultur fasten, deutsche Lebensart fasten - LOGO, die Nachrichten für Kinder
    Das läuft da unter „Geflüchtete in Deutschland“ zur Unterhaltung und Einweisung unserer Jüngsten, ich find auch, zum schlechten Gewissen machen:
    http://www.tivi.de/fernsehen/logo/artikel/46425/index.html
    Ein sich selbst stilisierendes Opfer – nicht, dass sie es bewusst macht – aber die Religion ist nun mal so, dass andere schuld sein müssen. Wirkt irgendwie wie das Leiden Christi, hätte meine Oma gesagt. Wobei der ja eher nur am Ende seines Lebens leiden musste.
    Dankbarkeit? An die, die, die ihr das alles ermöglichen? Oh no, wo kämen wir denn da hin?
    Leider wenig Hintergrundrecherche im Filmchen, sonst wäre vielleicht noch zu erfahren, wer seit 6 Jahren für den Lebensunterhalt und die Bildung des Mädchens aufkommt – aber auch, wer sie anregt, in unförmiger Kutte mit Haube ihr doch auffälliges Dasein zu fristen.
    Wahrscheinlich Absicht, da zuviel Info der Redaktion auch kleine Zuschauer ja zum Denken anregen könnte – ober verunsichern – wie der IM in solchen Fällen sagt. Man sollte sie im Auge behalten, die Nachrichtenmacher bei LOGO.

    „Wieviel die Fabel von Christus Uns und den Unsern genützt hat, ist bekannt. Papst Leo X“
    Andere nutzen so was auch – nur halt anders.
    Aber dieses peinliche Opfergejämmere – nicht zum Aushalten.

  165. @ Tico sagte am 8. März 2017 um 15:29 Uhr
    „Bremskraft und Bourguisse“ (Bourguisse=> Norton Save Search=> Ihre Suche nach Bourguisse produzierte keine Ergebnisse. Nehme also Bourgoisie an)
    .
    Dons Artikel führen irgendwie sehr oft zu Gedanken die sich mit Fahrrad-Bremsvorgängen befassen. Was haben wir uns hier schon ausgelassen darüber? Der homo technicus Volkher Braun mit gekühlten Bremssystemen für Bergabfahrten, ich mit Windwiderstandsberechnungen mit und ohne Regenponcho am Timmelsjoch oder alten Brenner….
    .
    Ma Señor Tico, mir sind von Giovanni Guareschi her keine Beschreibungen von Fahrrad-Bremstechniken bewußt. Außer einer vagen Beschreibung als dieser grappaangetriebene Peppone-Freund Smilzo die „Nembo“, also „Sturmwolke“, dieses vom Dorfschmied zu einem dreirädrigen Lastenfahrrad zum Transport kommunistischer Zeitungen umgebauten Konstrukt nächtens in einen Kieshaufen setzte weil er Don Camillo in der Soutane alkoholbedingt für zwei Carabineri gehalten hatte….
    .
    So gehe ich davon aus, daß die von Ihnen genannten Bremstechniken eher aus Filmen stammen. Betrachte ich mir das soutanengerechte Damenrad auf dem Foto, schätze ich, daß Don Camillo für Notbremsungen eine andere Bremstechnik angewandt hat, eine die ihm sogar die Zeugungsfähigkeit erhielten.
    (DdH)

  166. Willkommen im Umerziehungslager Deutschland
    Werter Don,

    wie immer – und diesmal besonders elegant – mit dem Wortflorett sauber herausgearbeitet, was die urbanen Grünen so umtreibt. Ich frag mich dabei immer, wie die Position von Hr. Hofreiter so ist – der kommt doch eigentlich vom Land und sollte nicht allzuviel anders ticken als Ihr Landrat…
    Aber worauf ich hinauswill, ist etwas Anderes. Das mit dem Autofasten ist doch leider nur ein kleiner Baustein im Umerziehungswahn der Grünen, Linken und Roten. Man nehme z.B. den neuesten Erguss von Fr. Schwesig (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/weltfrauentag-und-das-ideal-der-gleichstellung-14913805.html). Ich habe es immer als ein Zeichen von Wohlstand und Zivilisation empfunden, dass die Jüngsten nicht mehr bei (Ur)oma geparkt werden, während die Mutter im Stall oder auf dem Feld unterwegs ist, sondern die Mutter sich selbst kümmern kann. Sind doch die ersten Jahre (frühkindliche Prägung) die wichtigsten, was man so liest. Aber dann erinnerte ich das Zitat von O. Schulz („Lufthoheit über den Kinderbetten“) und schon wird das Bild klarer. Unter dem Deckmantel der „Gleichstellung“ sollen die Kinder hier möglichst früh aus dem Elternhaus zu entrissen werden und in staatliche Erziehung und Prägung geraten. In diese Bild passt ja auch die gendergrechte Früherziehung (http://blogs.faz.net/stuetzen/2016/11/22/wie-man-buerger-zur-afd-auf-die-barrikaden-bringt-7158/). H. Broder hat kürzlich ja von der Dekonstruktion der Bundesrepublik gesprochen (http://www.achgut.com/artikel/die_dekonstruktion_der_bundesrepublik_hat_begonnen). Die Bundesrepublik ist jedoch ein Konstrukt und daher wohl der falsche Begriff. Denn es zielt ja auf die Menschen, die Deutschen ab. Daher ware wohl der treffendere Ausdruck „Die Deknostruktion des Deutchen Volkes“. Fällt man schon kruden Verschwörungstheorien anheim, wenn man hier ein ein grossers Bild zu erkennen meint? Ich meine Nein. Nebembemerkung: Es wird ja gerne von „DDR2.0“ gesprochen. Ich denke, dieser Begriff ist – v.a. für die jüngere Generation – viel zu verniedlichend (DDR=Ampelmännchen). Der für mich treffendere Begriff wäre „Umerziehungslager Deutschland“. Gut, dass man Schulz hypen und Trump bashen kann. Überall Nebelkerzen und Zensur, ausser hier in Don’s Forum (ein von mir verfasster Beitrag im Forum unter dem o.g. FAZ Artikel zu Fr. Schwesig wurde übrigens mal wieder nicht freigeschaltet)…

    • Sehr geehrter Hans Nase, also wenn Sie diese aktuelle BRD als Umerziehungslager sehen, dann
      haben Sie noch nie ein Umerziehungslager auch nur aus der Nähe geschweige denn als Insasse von innen gesehen. Ich schreibe Ihnen das mal mit meinen über drei Jahrzehnten DDR-Erfahrung, die ich Ihnen natürlich hier nicht im Detail ausbreiten kann und will. Sie würden sich wundern.

      Ich beobachte in diesem Land sehr viel eher regelrecht narzisstische Tendenzen. Ich, ich, ich! Das scheint für viele die Devise zu sein. Weiß Gott und zum Glück noch lange nicht für alle.

      Eine sehr tiefwirkende Diktatur des Geldes sehe ich hierzulande allerdings sehr wohl. Aber die meinten Sie ja wohl nicht.

      PS:Vielleicht noch die Frage:Wer ist eigentlich für DDR=Ampelmännchen bzw. =Stasi eigentlich verantwortlich? Wer pflegt diesen Schwachsinn mit welchen Absichten seit beinah 30 Jahren? Und vor allem mit welchen Ergebnissen!!!?

    • @Grigorij: Danke :-).
      Ich komme nicht aus der DDR, hatte nur direkt nach der Wende Freunde dort.

      Immer, wenn sich Pappnasen im „Umerziehungslager“ wähnen, nur weil die Kontinentaldrift der zeitgeistbedingten Vorurteile eine andere Richtung nimmt, rollen sich bei mir die Fussnägel auf.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • @Grigorij @Haupts
      Sie haben natürlich volkommen recht. Mein Kommentar sollte in keinster Weise andeuten, dass wir hier in Zuständen leben wie in den echten Umerziehungslagern oder gar die Zustände damals verharmlosen. Es ging mir um eine Überspitzung, da mir der Begriff „DDR2.0“ nicht gefällt. Weil eben – wie sie ja auch bemerken – die „DDR“ schon seit geraumer Zeit verniedlicht wird und für Viele Menschen – gerade der jüngeren Generation – die DDR eher mit Ampelmännchen gleichgesetzt wird statt mit einem unterdrückerischen Regime. Geschichtsklitterung, wie es ein einem MiniWahr aus 1984 würdig wäre.
      Mir fiel leider nichts Besseres ein als das Wort „Umerziehungslager“, um die Zustände zugespitzt beschreiben zu können. Ich sehe aber ein, dass das Wort gerade aus Sicht eines Opfers des DDR Regimes gänzlich ungeignet ist. Daher die Frage in die Runde, ob jemand einen besseren Vorschlag hat. Vielleicht „Umerziehungsrepublik Deutschland“?
      Denn die Umerziehung läuft schon seit einer Weile auf vollen Touren. Aber natürlich viel subtiler, aber dafür auf allen Kanälen. Von Fr. Merkel (https://www.welt.de/wirtschaft/article138326984/Merkel-will-die-Deutschen-durch-Nudging-erziehen.html), über die hier vom Gastgeber beschriebenen Grünen durch die meisten politischen Lager. Und leider voll gestützt durch die immer unkritischeren Mainstream Medien, die die Fragen, die zum journalistischen ABC gehören sollten („Wer steckt dahinter“, „Wem nutzt es“, „Wo ist das Geld in dem Spiel“ etc.) nicht mehr stellen und damit eine unbeeinflusste Meinungsbildung immer mehr verunmöglichen.
      Daher: Nichts für ungut Grigorij und bitte entschuldigen Sie die unpassende und die DDR-Opfer verletztende Wortwahl. Werde mich bis auf Weiteres mit dem Wort „Umerziehungsrepublik Deutschland“ behelfen. Bezüglich der narzisstischen Tendenzen bin ich auch ihrer Meinung, wobei ich das – zumindest für den Westen – als Spätfolge der 68er sehe. Deren abschütteln des „kleinbürgerlichen Miefs“ und fokussierung auf die individualle Freiheit hat leider den Boden für diesen Narzissmus geebnet. Der Wohlstand tat sein übriges – er sorgt nämlcih dafür, dass man immer weniger von Anderen – also der Gemeinschaft – abhängig ist (sie sagen dazu „Diktatur des Geldes“). Nicht umsonst sprechen wir von „Wohlstandsverwahrlosung“, sprich asoziales Verhalten aufgrund von Wohlstand. Wobei ich denke, dass das Problem heute ist, dass die Narzissten (oder auch einfach nur „Anders-Seienden“) gleicher Denkweise sich mittels sozialer Medien viel besser und effektiver zusammenschliessen und organisieren können und damit Einfluss nehmen können. Und das auch tun. Gezielt auf ihr Spezialthema ausgerichtet. Aber leider in der Masse der Einzelinteressen mit der Folge, dass die Mehrheitsgesellschaft ziemlich unter Druck gerät.

    • kleine Anekdote noch am Rande
      Ich wuchs im Westen im sogenannten „Zonenrandgebiet“, also in unmittelbarer Nähe der Zonengrenze auf. Wie es die Geschichte so wollte, wurde die Grenze entsprechend der Gemarkungen der Gemeinden gezogen – also ziemlich „gezackt“ beim Blick auf die Landkarte. Hier und da hat man dann begradigt, wegen des zu grossen Aufwandes für einen exakten Grenzverlauf. In der Nähe meines Geburtsortes gab es daher eine Wiese, die zur DDR gehörte, aber jenseits des eiernen Vorhangs lag. Dort war ein Tor im Zaun und ein Grenzturm. Und es begab es sich, dass hin und wieder das Tor aufging und ein DDR-Bauer die Wiese mähte oder später das Heu einholte. Auf dem Turm Grenzer mit (ich nehme an ungesicherten) Gewehren im Anschlag, immer auf den Bauer zielend. Damals als Kind, welches am Wandertag dort vorbeilief, hat man die Dimension dessen, was da ablief, natürlich noch nicht erkannt. Aber für mich ist das als typisches Bild des Arbeiter- und Bauernstaates DDR in meinen Kopf eingebrannt: Einen Schritt in die falsche Richtung und schon hat der Bauer eine Kugel im Kopf.
      Deswegen mag ich die Verniedlichung der DDR nicht. Kann mit der SED-Nachfolgei-Partei und deren Personal nichts anfangen. Und habe eine abgrundtiefe Abscheu für Leute mir StaSi-Stallgeruch – egal ob Holm, Merkel, die Misere oder wie auch immer sie heissen…

    • @HansNase
      So schnell kann das dann mit den Missverständnissen gehen. Bei mir müssen Sie sich ganz gewiss nicht entschuldigen.

      So manche Ossis haben sich ja aus ihrer realen oder öfter noch hübsch zusammenfantasierten Opferbiografie eine noch hübschere Nachwendekarriere gebastelt. Als „Opfer“ eines Staates kann man sich schließlich immer und überall fühlen und sehen. Sowas fand ich allerdings immer äußerst unangenehm. Ich könnte Ihnen Namen aus dem BT nennen.

      Christoph Dieckmann von der Zeit und einer der wenigen, die DDR ̶