Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Maas und die Heimat der doppelspitzkegeligen Männer

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Wenn die Demokratisierung weit genug fortgeschritten ist, dann endet sie im kommunistischen Zwangsstaat.
Franz Josef Strauss

Wissen Sie, unsereins hat in einer Region ohne Frank Castorf und Volksbühne keinen ideologischen Überbau, aus dem man sich hier ein Marxzitat und da eine Lenin-Handlungsanweisung ziehen kann. Wir haben keinen Soziologen, der bei der Stasi war und weiss, wo es nach den Beschlüssen des Staatsrates lang geht, und in unseren retardierten Gebieten, in denen Heimat noch etwas gilt, macht man das, was man macht, schon so lange, dass man gar nicht mehr darüber nachdenkt. Das ist ein wenig so wie mit dem Atmen, man macht das halt, weil man es gewohnt ist, aber wenn man daran gehindert wird, merkt man das schon und überlegt sich, warum jemand anderes einem das antut. Und dass es nicht nett ist und man eigentlich schon gern so weiteratmen täte. Deshalb ist einer wie ich immer im Nachteil, wenn er das Wort Heimat schreibt, ihm dafür “Nazi” und „Hatespeech“ entgegen schallt und er dann erst einmal überlegen muss. Und überlegen. Und das dauert einfach. Obwohl das inzwischen recht oft passiert, weil andere woanders einen Überbau haben, der ihnen dieses üble Nachrufen anschafft.

Manchmal dauert es mit dem Antworten Jahre, bis es einem einfällt. Aber jetzt hat es geschnackelt, denn dieses Wochenende war wieder der Trachtenmarkt des hiesigen Trachtenerhaltungsvereins, und das muss man sich so vorstellen, dass es draußen Kuchen und drinnen Kleider und Helfer und Aufpasser gibt. An der Kasse sind die Frauen, die hier noch Weiberleit heissen und an der Tür die Männerleit, und dazwischen sind auch Weiberleit und Männerleit und geben Ratschläge zu Farben, Formen und Benutzung der jeweiligen Käufe. Ein so ein Mannerleit ist auch dort gewesen, der wo jetzt nicht ganz den Humor gehabt hat, den wo man auf der Volksbühne hätte spielen können, sondern allerhöchstens bei Terofals Bauerntheater drüben in Schliersee. Und es ist halt so, wie es ist: Er war auch so rein äußerlich zwar schon eine dominante Erscheinung, aber mit den Schnauzbart und den ungekampelten, renitenten Haaren und vor allem der deutlichen Ausprägung in der Körpermitte niemand, den man in einen jener Clubs bringen könnte, die ansonsten selbstverständlich einen ”refugees welcome” Aufkleber an der Tür haben. A rechts Mannsbild nach hiesigen Vorstellungen, humorig und nicht unkommod, aber ich kenne ja meine nördlichen Mitmenschen und ihr präferiertes Menschenbild. Ein paar von denen waren übrigens auch da und verdrehten die Augen bei manchem Ansagen des Mannes, weil so authentisch heimatlich haben sie sich das hier nie nicht vorstellen können.

Aber es ist halt so. Es gab im Saal nur einen Spiegel, alle Sachen für die Männerleit waren auf einem Haufen, und so kam ich öfters mit den Leuten aus der Stadt in Berührung. Der lustige Vogel lächelte sie an, sie waren angewidert. Und wenn der zugereiste Mann eine Joppn probierte, die etwas weit war, sagte seine Begleiterin ganz deutlich, dass das unmöglich aussieht und total fett macht. Das geht gar nicht. Tatsächlich gibt es in der Trachtenmode – nicht Tracht – momentan einen Trend zu dandyhaftem Slim Fit und langen, körpernahen Linien. Da ist so ein traditioneller Trachtenmarkt, auf dem die echten Trachtler ihre alten, zu eng gewordenen Stücke verkaufen, jetzt nicht ganz optimal, weil der durchschnittliche, gerade erst leicht aus der Form gehende Bayer schon ungefähr dreimal so breit wie Norddeutscher ist, bei 2/3 der Höhe. Ausserdem sind die Jacken hier im Oberland oft auch nur kurz wie ein Bolero, weil man zeigen will, was man als Hose darunter trägt. Und wie gut Beine und Schinkenregion geformt sind. Da war also ein Fisimatenten machenden Paar auf der Suche nach langen, schlanken Jacken in einem Saal mit vielen kurzen Joppen, Kleidergrösse 24-28, die aber auch bei 48-56 dem Manne keine geschwungene Linie, sondern ein doppelspitzkegeliges Aussehen verleihen.

Und bescherzt wurden die Anwesenden von einem solchen doppelspitzkegeligen Mannsbild in einer solchen Joppn, das den Angereisten als Idealtypus dessen galt, was sie eher nicht sein wollten. Sie suchten vermutlich so etwas wie Landadelmode und fanden nur diese unkleidsamen Lodensäcke: Seitlich keine Taille, und statt dessen hinten auf der Höhe der Schulterblätter eine endende Naht, ein Stück Stoff und darunter die sogenannte Kellerfalte. Das kommt eigentlich von den Mänteln der adligen Damen des 18. Jahrhunderts, die einen Reifrock trugen und daher Mäntel brauchten, die sich nach unten weit öffneten. In der männlichen Tracht wird der kurze, maskuline Reifrock eher auf Höhe des Bauchnabels mit einem Futter aus Fett und Gedärm vermutet, weshalb man hier die Kellerfalte bei der kurzen Joppn übernimmt. Es schaut, wenn man es sonst nicht kennt, komisch aus. Es macht nicht dünn. Aber es ist praktisch. Versuchen Sie mal, mit einem Slim Fit Sakko einen Baum zu fällen, einen Vorderlader abzufeuern, ein Bierfass zu tragen, durch ein hohes Fenster in das Kammerl der Liebsten einzusteigen, oder bergab einem schlecht gelaunten Stier davon zu laufen. So eine sich automatisch öffnende Falte für mehr Beweglichkeit hat da schon ihre Vorteile.

Gut, es ist jetzt nicht so, dass man hier dauernd körperlichen Aktivitäten nachgeht. Aber wenn man einmal von der Optik absieht, stört die Kellerfalte nicht, und wenn man sie braucht, ist sie da. Steht man am See, hängt hintrücks mehr Stoff herunter, sitzt man auf dem Steg, geht die Falte auf. Es spannt nichts, denn es gibt mit der Kellerfalte variabel Platz für 20cm mehr Bauchumfang. Das ist ausreichend für den Unterschied zwischen unseren kalten Wintern und den Bergsommern, in denen man hier auf die Berge steigt und dabei dünner wird. Man kann eine Weile auseinander gehen, bis so eine Joppe wirklich zu eng wird. So eine Kellerfalte ist eine Art Freiraum für das, was das Leben so mit sich bringt. Unpassend mag es sein, wo man immer und überall schlanke Fitness zu zeigen hat, als Manager oder Landedelmanndarsteller, Aber hier regt sich niemand drüber auf, die Kellerfalte brauchen und haben viele, und wer genug Diridari hat, lässt sich an den Beginn der Falte betont das Seelaub als Zeichen der Seeherkunft nähen. Damit die Grattler aus Miesbach und Tölz gleich wissen, wer ihnen den Rücken zudreht.

Es gibt übrigens auch ein Gegenstück zur Kellerfalte – den Brotzwickl hinten an der Hose, mit dem man die Bundweite um ca. 10 cm variieren kann. Der Hiesige macht die Schnur hinten auf, während der vom Umfang der Mahlzeiten überraschte Gast gezwungen ist, vorne die Hose zu öffnen. Das sieht übrigens noch etwas unvorteilhafter als so eine Kellerfalte aus, aber ob Nazi oder Progressiver: Die Haxn liegt in jedem Bauche schwer, und jeder ist um Spielraum froh, um sein Wohlbefinden wieder zu erlangen. Das ist menschlich, das kennt jeder, diesen Moment, da die Spannung um den Magen nachlässt und man wieder schnaufen statt japsen und sotto voce noch eine Dampfnudel bestellen kann. Nichts drückt mehr, und wer eine Joppn mit Kellerfalte hat, bekommt sogar nachher noch die Joppn zu und niemand sieht, dass da etwas auseinander gegangen ist. Man sieht zwar doppelspitzkegelig aus, aber man fühlt sich wohl, und es ist einem egal, denn man kann es sich leisten. Ausserdem wissen alle anderen auch, dass es so ist, weil sie auch eine Kellerfalte haben, und in einer Region ohne Berufsjugendliche auch zugeben, dass man älter wird.

Also, das ist das, was ich sage. Dass es da diesen Freiraum für das Bauchgefühl gibt, und dass es einem gleichgültig sein kann, ob man doppelspitzkegelig aussieht oder nicht. So eine gewisse Abwesenheit von Einschnürung und Regeln, von Zwängen und Vorstellungen, die anderen wichtig sein mögen, einem selbst aber egal sind. So eine geistig moralische Kellerfalte. Ein eingebautes Hausrecht für ein klein wenig Sauerei und Unmoral, das ein jeder mit sich herumträgt. Ein persönliches Refugium, das garantiert wird, weil es ein jeder für sich in Anspruch nimmt. Das Recht, auch einmal in Ruhe gelassen zu werden und nicht immer gut und richtig sein zu müssen. Das alles ist Heimat. Es ist vielleicht kein sehr schönes Konzept. Aber es passt, und es funktioniert. Bis heute. Man muss es nicht gleich Toleranz nennen, das wäre vielleicht etwas zu viel, aber eine gewisse Liberalität und Selbstsicherheit, die man sich und anderen zugesteht. Wenn alle doppelspitzkegelig sind, muss sich keiner fremd fühlen.

Das ist eigentlich banal, und ein banales Konzept von Heimat, selbst wenn die ein oder andere individuelle Freiheit darin anderen als verächtlich und verdammenswert erscheinen mag. Aber wie es so ist mit den banalen Dingen, andere sehen es anders, und da reicht dann schon die kleinste Abweichung für drakonische Reaktionen. Man durfte da in den letzten Jahren gewisse Erfahrungen machen, wenn man hier den Eindruck hatte, man werde überfremdet und gar nicht mehr gefragt – damals wurde schnell geurteilt, über die Dunkeldeutschen, die nicht verstehen, wie wichtig das alles für die bunte, offene Gesellschaft ist. Das rigorose Heimat-Leben der Anderen bringt nun der rücktrittsgeforderte Justizbelastungsminister Heiko Maas auf eine neue Ebene, ein Mann mit eng geschnittenem Anzug und dem Wunsch, Aussagen ohne gerichtliche Prüfung von sozialen Netzwerken sofort und ohne Debatte löschen zu lassen. Wem das nicht passt, der kann seine etwaige Meinungsfreiheit nachträglich erklagen.

In der schlechten Zeit unter Franz Josef hat die Trachtenfraktion in diesem Land noch versucht, Leute um die Existenz zu bringen, die “Stoppt Strauss”-Buttons trugen. In der schlechten Zeit durfte man den Söhnen der Kellerfalte gegenüber nicht die Staatsdoktrin anzweifeln, dass Atomkraft frei von Risiken ist – wer das im Unterricht gemacht hat, bekam halt schlechte Noten. Heute schlägt der Maas kurz vor dem 100jährigen Noskejubiläum wegen dem, was seine Kaste als “Hasskommentare” bezeichnet, hartes Durchgreifen vor. Es erinnert einen überdeutlich an die ganz schlechten Zeiten, als die Biermöslblosn hier zwar nicht gesetzlich verboten war, aber die Lieder beim Bayerischen Staatsrundfunk trotzdem nicht gespielt werden durften. Weil sie zwar nicht illegal waren, aber als Hass galten. Auch die Staatspartei in Bayern war erfahren darin, zwischen dem klar Verbotenen und dem, was man gefahrlos sagen konnte, einen grossen Graubereich zu installieren.

Es hat lange gedauert, das zu überwinden. Es war ein weiter Weg der gegenseitigen Verständigung, bis sich hier auch die Grantler, die Renitenten und die Unangepassten so etwas wie eine soziale Kellerfalte erkämpfen und gemütlich fühlen konnten. Letztes Jahr war ich auf einer Bürgerversammlung wegen der Asylkrise, und da stand der Sohn eines bekannten Bauern in seinem Trachtenanzug auf und sagte Dinge, die manche Kollegen sicher zu einem Reichsbürgerskandal gemacht hätten. Er sagte verschwörungstheoretischen Schmarrn, der bei Facebook mit dem neuen Gesetzesvorhaben vermutlich sofort gelöscht werden müsste. Er hat geredet, und andere haben etwas anderes gesagt, und inzwischen haben wir regional die Asylkrise recht gut verdaut. Ich bin selbst überrascht, wie gut Heimat in einer Ausnahmesituation in einem kleinen Dorf selbst mit Leuten funktioniert, bei denen andere die Augen verdrehen. Man verdammt sie, weil sie einen anderen Humor haben, weil sie nicht überfremdet werden wollen, weil ihnen das Aufgesetzte der Willkommenskultur gegen den Strich geht, oder weil sie einen Schnurrbart von jener Form tragen, mit der Heiko Maas wie der etwas jüngere Erdogan aussehen würde. Diese Heimat konnte die staatlich erzeugte Asylkrise nur mit einer gewissen Flexibilität, viel Offenheit, Pragmatismus und Fehlertoleranz verdauen.

Also mit allem, was Maas und seinem obrigkeitsstaatlichen Gesetzesentwurf aus dem Wahrheitsministerium abgeht. Ich bin weiss Gott kein Freund der CSU, aber jede Bürgerversammlung, die ich hier erlebt habe, ging mit abweichenden Meinungen erheblich klüger um – das liegt vielleicht auch daran, dass hier keiner auf den ideologischen Überbau einer Ex-Stasi-IM wie Anetta Kahane zurückgreifen kann. Es ist halt Land. Man kann hier schon reden und gut leben. Und Nazivorwürfe sind heute ohnehin zum Erdogan abgesunken.

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577 Lesermeinungen

  1. Teil 2
    Falsch geklickt…
    Also, ich find Kellerfalten schön – man kann so viel darunter verstecken, was weniger schön ist.
    Und das Konzept ‚Heimat‘ finde ich auch schön – ich brauche einen Ort, an dem ich mich uneingeschränkt zugehörig fühle.
    Braucht den nicht eigentlich jeder Mensch?

    • Eigentlich schon, aber man kann so einen Ort ja auch negativ definieren, durch die auslöschung der Andersdenkenden – dann ist Heimat, wo alle einer Meinung sind und keiner widerspricht. Mielke war sicher in Berlin sehr heimatlich.

    • Heimat für Netzwerker
      Vor einiger Zeit in einem Interview mit einer Aktivistin gesehen:
      „Heimat ist, wo ich meinen Laptop anstecken kann.
      In meinen Augen: Heimatlos.

    • Mielke war sicher in Berlin sehr heimatlich.
      … kann nicht jeder so einen Durchsatz haben wie Schalck-Golodkowski und findet anschließend eine neue Heimat am Tegernsee. Mielke ist geblieben und im Altenpflegeheim gestorben. Das macht den einen natürlich nicht besser als den anderen … man ist ja kein Snob, nicht wahr.

  2. Werter Don schöner Vertipper der Herr Strass ...
    … hihi.

  3. Es gibt Manderleit, Weiberleit und Deitsche!
    Werter Don!
    Mit dem Alter kam leider auch meine bayrisches Erbe in der Statur. „Slim-Fit“ passt seit Jahren nicht mehr und wie gekünstelt ein „Slim-Fiter“ aussieht, der sich in Trachtenmode zwängt sah ich voriges Jahr an Herrn van der Bellen. Auch Herrn Kern (oder besser Christian Ken) wird wohl nie in ein Joppen passen. Beim kurzen Wastl könnt’s noch was werden. Der ist noch jung und in seinem Alter passte mir auch noch „schlim-fit“.

    Doch einen Alpini-Hut zu tragen, werter Don, dass geht auch am Achensee nicht! NEIN! Dieser Hut ist hochpolitisch! Das wäre als würde man mit eine SA-Mütze tragen.

    Zur Erklärung: Der Alpini-Hut steht für die als Alpini bezeichneten italienischen Gebirgsjäger. Diese waren im 1. Weltkrieg an der Front gegen Tirol im Einsatz. Auch im Krieg gegen Äthiopien waren die Alpini dabei. Nach dem 2. Weltkrieg führten sie sich in Südtirol wie eine Besatzungsmacht auf und haben die „Mander- und Weiberleit“ mehr als nur schikaniert! Kaum ein Treffen ist nationalistischer und faschistischer gefärbt als ein Alpinitreffen. Dabei blicke ich weniger auf die Geschehnisse im 1. Weltkrieg, die für Tirol furchtbar waren, als auf die jüngere Vergangenheit und den Umgang der Alpini mit diesem Erbe. Jede Kranzniederlegung an den faschistischen Alpinidenkmälern in Meran und Bruneck zeigt dies! Deshalb, werter Don, geht dieser Hut einfach nicht!

    • Ich kann Ihnen gern einmal zeigen, dass in dem Alpinihot „Tiroler Dolomitenhut“ steht. Und Made in austria. ausserdem hat er ja keine Alpinifarbe. Aber ich trage den natürlich nur in Bayern.

    • Dolomitihut
      Danke für den historischen Exkurs. Aber auf welchem Bild hat DA denn diesen Hut auf? Bild 7 zeigt m.E. eine andere Rückseite als auf den Fotos 4 und 6. Auf welchem Bild sieht man DA?

    • Das war mal bei Twitter, Moment:

      https://pbs.twimg.com/media/C6vG5xQWwAAgVyW.jpg

    • Danke für den Nachtrag!
      Werter Don!
      Danke für Ihren erklärenden Hinweis. Da es zu diesem Beitrag passte, musste ich es einfach anbringen. Ich ging bei Ihnen, auch aufgrund Ihres Textes davon aus, dass Sie um den historisch in Tirol sehr belasteten Hintergrund dieses Hutes wissen. Man merkt, so einfache Dinge wie ein (von seiner Form her fescher) Hut oder sonstige Kopfbedeckungen sind hier und dort einfach hoch politisch und selbst bei so banalen Dingen wie einem Hut (oder Kopftuch) kann man ordentlich daneben greifen (ohne dies vielleicht selbst zunächst zu merken).

      Ansonsten bin ich der Ansicht, dass es in Südtirol im Großen und Ganzen seit der Autonomie sehr gut funktioniert. Dies ist Europa von seiner besten Seite!

    • Es gibt den Alpinihut auch bei Hutterer in Meran, insofern hat sich das schon auch eingerenkt. Wie gesagt, meiner kommt aus Tirol und wird Dolomitenhut genannt. Und ich habe auch einen richtigen Dolomitenhut mit Quasten. Ungeachtet dessen steht er mir halt.

    • Titel eingeben
      „Ungeachtet dessen steht er mir halt.“ Ja.

    • Die Alpini
      Erst gestern Abend hatte ich eine Unterhaltung mit zwei meiner italienischen Kollegen, die mir voller Freude von den heiteren Festen berichteten, die die Alpini jedes Jahr in einer anderen Stadt Norditaliens feiern.
      Eine Woche lang Musik und Gesang in den Straßen, während auf jeder Grünfläche die Zelte der Alpini standen.

      Nun frage ich mich ernsthaft: Wie entsteht ein solch krasser Widerspruch in der Sichtweise auf ein und dieselbe Gruppe?

    • Für Italiener sind die Alpini Helden, und man kann die aspekte sehr unterschiedlich betrachten. Bei den Italienern überwiegt klar die mythische Rolle bei der Einigung Italiens. Da werden die Alpini nach vorne und die Franzosen nach hinten geschoben.

    • Die Italiener kennen nur Siege
      1915-18 waren sie Sieger, 1940-45 haben sie gegen den Faschismus gesiegt, in Abessinien haben sie gesiegt und in Lybien auch. Ein Tagesbesuch in Redepuglia vermittelt das ausreichend. Nach der finalen Euro-Schlacht werden sie wieder zu den Siegern gehören, die Frontlinien sind gut sichtbar. Ein Redepuglia braucht es dann nicht, nur leises Kichern wird zu hören sein.

      Das ist naturgegeben, wer mit den Levantinern auf Vogelfang geht, braucht ein paar Jahrhunderte Erfahrung, lange Arme, einen schnellen Verstand und gut verschlossene Taschen. Den Tedeschi – es sind ja immer frische neue – fehlen solche Gaben.

  4. Zur staatlich erzeugten Asylkrise ....
    …. wenn ich das Recht auf Asyl vom „Anderssein“ herleite und mir gewahr mache, dass weder die Hautfarbe noch Art oder Länge des Gem . . . . . einen Unterschied machen, nun denn ….
    .
    …. ich bin zwar selbst Atheist, aber ich würde die Asylgründe im christlichen Abendland doch insbesondere nach der Verfolgung von Christen und Juden bzw. wegen des Eintretens für „freiheitlich aufgeklärte (westliche) Werte“ ausrichten und nicht danach, ob es irgendwo in der Welt „nicht so sicher ist wie in Europa“ (denn dann dürfen ja alle kommen und Asyl rufen, ausser die Schweizer).
    .
    Mithin sehe ich für die muslimischen Flüchtlinge zuallererst mal deren muslimische Bruder- und Schwesterstaaten zur Hilfe verpflichtet und würde die hier gestrandeten Irrläufer daher auch konsequent dorthin abschieben, nachdem sie sich in Europa etwa 2 Wochen von ihrem Irrweg hierher erholt haben.
    .
    Für Europa sehe ich folgende Asylgründe als relevant an, da diese wesentlich das „Anderssein“ in den nicht christlich/jüdischen Ländern der Welt prägen:
    .
    – vom Tod oder Verfolgung bedrohter Christ oder Jude
    – vom Tod oder Inhaftierung bedrohter führender Politiker, damit der aus dem europäischen Exil für „freiheitlich aufgeklärte Werte“ tätig werden kann (tut mir Leid, aber die „Geführten“ müssen bleiben und politisch dort kämpfen wo sie sind)
    – vom Tod bedrohter öffentlich wirkender Sympathisant des Christentums, Israels oder des Judentums, der sich aber nicht selbst zum Christen- oder Judentum bekennt
    .
    …. und nein, der Islam gehört m.E. eben nicht zu DE und Europa, denn sonst hätten wir die gegenseitigen Einfallversuche nicht jahrhundertelang jeweils blutigst zurückgeschlagen.
    .
    Zur Erinnerung, dass der erste Gedanke doch oft der Beste ist folgendes Zitat aus Wikipedia:
    ++++++++++
    Gemäss Entwurf des Artikels, der das Asylrecht im Grundgesetz garantiert, sollte dieses nur für Deutsche gelten, die wegen „Eintretens für Freiheit, Demokratie, soziale Gerechtigkeit oder Weltfrieden“ im Ausland verfolgt werden, da der Redaktionsausschuss ein Asylrecht für alle politischen Flüchtlinge der Welt als „zu weitgehend“ ansah, weil es ihm zufolge gegenüber diesen „möglicherweise die Verpflichtung zur Aufnahme, Versorgung usw. in sich schließt“ und daher für die Bundesrepublik nicht finanzierbar sei.
    ++++++++++
    .
    Man hatte sich dann anders entschieden, aber die nun folgenden Revisionen nähern sich diesem Grundgedanken zur „Finanzierbarkeit“ wieder an. Zu meiner Einschränkung der „Asylanspruchsberechtigten“ siehe oben.

    • Das, was jetzt praktiziert wird, hat mit dem, was im Grundgesetz steht, nur peripher zu tun. Und natürlich gibt es eine Krise, wenn einerseits jede Woche immer noch eine vierstellige Zahl illegal eindringt, eigentlich zurückgewiesen werden müsste – wir erinnern uns, das Schengensystem – und auf der anderen Seite Urlaubsländer in Nordafrika unsicher sein sollen. Kombiniert mit dem Umstand, dass „Flucht“ eine Auslese in Bezug auf junge Männer bedeutet, die hierzulande in der Kriminalitätstatistik um den Faktor 20 so oft wie Deutsche auftauchen. Das falsche Anreiztsystem für die Falschen aus der ganzen Welt.

    • @D.A.
      „Das, was jetzt praktiziert wird, hat mit dem, was im Grundgesetz steht, nur peripher zu tun.“ Ach, papperlapapp. Das ist bloß die wortlautgetreue Auslegung der Wirklichkeit, wie wir sie eben daherbrabbeln, pardon, erschaffen! Wem muss ich denn das erzählen, hm?

    • @ köstlich
      Starker Beitrag von Ihnen, auch die redaktionelle Ergänzung spricht Bände, was eigentlich gemeint war, und was jetzt gänzlich unzulässig auf die Weltbevölkerung ausgeweitet wurde, und damit die Sinngebung untergräbt.

    • Werter Moritzburger vielen Dank ...
      …. der einzige Sinn, den ich aus dem Nordafrika-Menschentsunami erkenne, ist die Sorge zur Bevorratung von ausreichenden Billigstarbeitsplätzen im Niedrigstlohndienstleistungssektor.
      .
      Dass die jungen Männer aber nicht fürs Popowischen sondern zum „get rich or die trying“ hierher gekommen sind führt dann zum vom Don erwähnten Kriminalitätsfaktor von 20.
      .
      Aber auch der Faktor 20 ist gar nicht so schlimm, denn Eure Politiker in DE wollen eigentlich, dass Ihr Euch nicht zu wohl, frei und sicher fühlt, denn sonst gibt es ja gar keinen Grund den Staatsapparat und Eure eigene Überwachung immer weiter auszudehnen.
      .
      Vom Sozialstaat zum Sozialismus in den Kommunismus, da werden Euch die wohlmeinenden Euro Politiker hinführen. Es ist der falsche Glaube nur das Individuum massregeln zu müssen und ausquetschen zu können, aber den Apparatschiks in den Konzernen, den NGOs und Interessenverbänden von Minoritäten alle Freiheiten zugestehen bzw. durch Abänderung bestehenden Rechts für diese „politisch fortlaufend freikämpfen“ zu müssen.
      .
      Nur ein Beispiel: Ich verstehe nicht, weshalb es in DE neben dem Bürgerlichen Gesetzbuch (3.300 Seiten) noch mal 800 Seiten für das Ausländerrecht geben muss – wem nutzt das!?

  5. Titel eingeben
    Kellerfalte, wieder was gelernt – vielen Dank!

    • Gern geschehen. Mir musste man das auch erst mal erklären, und da dachte ich, ich gebe das mal weiter.

  6. Titel eingeben
    „Franz Josef Strauss“ nicht „Strass“ bitte am Anfang.

    Ansonsten wieder ein schöner Text mit eigentlich viel zu netter Hinführung zum Thema Maas und Meinungsfreiheit. Habe mich auch schon gefragt, wie das praktisch funktionieren soll, wenn man doch (bis jetzt) einen Richter brauchte, um abschließend (!) die Strafbarkeit einer Äußerung zu beurteilen.

    • Danke. Es würde halt letztendlich auf einen Löschkrieg hinauslaufen. Ich zeige mal, wie ich das Projekt Hoaxmap aus dem Wasser blasen würde. Prinzipiell kann man mit eingeschüchterten Social Media Firmen sicher viel Schindluder treiben – bis das passiert, was immer passiert, wenn die SPD verfasungsfeindliche Gesetze macht und das BVG das Ganze in die Tonne tritt.

    • ... das funktioniert praktisch ganz einfach ...
      … da macht FB halt einen Button („Hatespeech-Verdacht“ o.ä.), da klickt man drauf und dann ist der Beitrag erstmal vorläufig weg, taucht dann später vielleicht wieder auf, wenn irgendeine umgeschulte Historikerin/Politik-/Gender-/ich-weiss-nicht wass-In, das freigegeben hat. Einfache Tätigkeit. Wäre ansich gut für die Fake-Flüchtlings-Beschäftigung nach bestandenem Sprachkurs geeignet, könnte aber faktisch in (relative) Billiglohnländer verlängert werden (Tschechien, Irland), wenn man da nicht gegenfördert (was kommen wird).

      Im Prinzip nicht viel anders als das mehr oder weniger willkürliche Freischalten in Foren, das ja auch disziplinierende Wirkung hat, mit dem Unterschied, das man missliebige Meinungen „wegschießen“ kann.

      Die ganze Fake-News-Hysterie gäbe es nicht, wenn die „Qualitätsmedien“ ihre Arbeit anständig machen würden und keine veritablen Fake-News-Schleudern wären, aber dazu besteht anscheinend keine Einsicht/Möglichkeit, wohl auch, weil man in den letzten Jahrzehnten die falschen Leute eingestellt hat und sie nicht wieder los wird (Mely, Yücel, Reschke, Böhmermann, Kasim & Co) …..

    • Wenn wir hier über Fake News reden, müssen wir auch über Berufsverbote für Leute reden, die von „Team Gina Lisa“ sprechen und „rechtsfreie zonen im Netz“ phantasieren. Das wären die ersten, denen ich den Weg ins Uranbergwerk ebnen würde, wenn ich nicht so ein toleranter Mensch wäre.

  7. Maas
    Die Hoffnung stirbt zuletzt. Da gilt es durchzuhalten bis September. Ich habe vom BMJ keine Aussage über die rechtsstaatlichen Verletzungen bei den Vorgängen in Deutschland 2015 gehört und so einer will uns seine Sicht der Dinge aufzwingen. Ob er das juristisch wasserdicht hinbekommt? Wahrscheinlich dauert die Entscheidung über Löschungen im Netz auch deshalb so lange – die Angst vor dem BGH und dem BVG sitzt tief.

    Grundsätzlich bin ich mit der Art und Weise unzufrieden, wie Politiker aufgrund des Länderproporzes ins Kabinett kommen. Im Saarland hatte Maas seine Spielwiese Wirtschaft und Verkehr – im Saarland!, das ganz arg am Tropf anderer Bundesländer hängt und man dort immer noch allen Ernstes meint, dass die restliche Republik ewig dankbar über den Entscheid von 1955 sein muß.

    Abschließend noch zwei Worte zu Erdogan. Erstens Maas mit Schnurrbart als kleiner E. und zweitens Nazivorwürfe als abgesunkene Erdogans. Grandios.

    MfG SoS

    • Ich vermute, dass das Gesetz wenig chancen hat, noch bis zur Wahl zu kommen, einfach weil die verfassungsrechtlichen Hürden zu hoch sind, und die wird auch die GroKo nicht antasten. Was mich aber wirklich ärgert ist, wie gerade öffentlich–rechtliche Medien dieser mit Hilfe von geschmierten Pseudo-NGOs und staatlichen Verbindungen wie Jugendschutz.net gesteuerten Kampagne auf den Leim kriechen. Die ganze Hatespeechdebatte ist in sich übelste Fakenews-Propaganda.

    • Wie Maas ans Justizministerium kam?
      sehen Sie sich die Koalitionsoptionen nach der vorletzten Landtagswahl im Saarland an – und wer als Konsequenz auf was verzichtete. Es ging um Oskar L., den man bei der SPD damals noch mit ‚Hatespeech‘ bedachte. Die SPD-Oberen schuldeten Maas etwas als Wiedergutmachung. Der Staat als Beute für persönliche Gefallen, die SPD hat’s erfunden und perfektioniert – in Frankreich wurde dafür gestern einer angeklagt.

    • Man redet eigentlich immer noch zu wenig über das deutsche Rent-aSozi, wo Maas ja auch zu haben war.

    • Überschriften und Weggelassenes
      Das ganze Fake-News-Gedöns geht ohnehin am Kern des Problems völlig vorbei. Viel eklatanter ist die Diskrepanz zwischen Überschriften/Pauschalisierungen und gar nicht so falschem Inhalt in der „ganz normalen“ Presse. Einige Beispiele:

      „Es kommen kaum noch Flüchtlinge nach Deutschland, die Balkanroute ist geschlossen“ (lese ich fast überall). Tatsache ist: Nach Abebben der großen Welle kommen konstant ca 15-20000, im Jahr also etwa 200000. Eine mittlere Großstadt pro Jahr, sind heute „kaum noch“ oder „fast keine“?

      „Bundesagentur erwartet schnelle Integration von Flüchtlingen“ (SpOn). Drunter erfährt man: In 5 Jahren sind nur noch 50% arbeitslos, das ist die optimistische Schätzung.

      „Arnsdorf: Bürgerwehr fesselt kranken Flüchtling an Baum“ (Focus). Tatsache ist: Der Mensch war schon 2x von der Polizei aus dem Supermarkt geworfen worden, kam wieder zurück, nahm ein Flasche Wein aus dem Regal, schwenkte diese drohen vor der Kassiererin, verließ den Laden trotz mehrmaliger Aufforderung nicht, etc… Die Szene stelle ich mir immer in Berlin vor, in einem türkischen Laden, der Pöbler eine Glatze im Thor-Steinar-Hemd, rausgeworfen von den Cousins der Ladenbesitzerin. Was da die Presse wohl getitelt hätte?

      Noch viel interessanter ist das, was man nicht erfährt. Von Trump z.B. wurde im Wahlkampf alles mögliche erzählt. Wenn er Frauen gegenüber mal ausfällig war, oder mal jemanden beleidigt hat. Über die wichtigen Themen (Syrien, Flüchtlingskrise) dagegen kein Wort.

      Wie er z.B. massiv mit, bzw gegen, die Flüchtlingspolitik Merkels propagiert hat – Funkstille. Oder über Syrien:“Wir geben einen Haufen Waffen an Leute, die wahrscheinlich schlimmer sind als Assad…. Schauen Sie sich das Chaos doch an, das wir zuvor in Libyen und Irak angerichtet haben. Wären unsere Politiker an den Strand gegangen und hätten die Sonne genossen, wären wir heute alle in einer viel besseren Position“. – Davon hört man wenig, könnte ja einer auf die Idee kommen, daß der gar nicht so unvernünftig ist, wie man ihn gerne hätte.

      PS: Quellen zu Trump:
      https://www.youtube.com/watch?v=-iiohALRybg
      https://www.youtube.com/watch?v=284OZ5UJvoc

  8. Die größten Kritiker der Elche...
    waren früher selber welche. So dichtete schon faktisch absolut korrekt und zudem äußerst amüsant der größte der deutschen Nachkriegsdichter. Und der wusste genau, wovon er sprach.

  9. Maas ist für Anfänger
    Der echte Freund politischer Wahrheitskultur will mehr. Heute morgen wäre ich beinahe in die Leitplanke gefahren, als ich im Radio gehört habe, dass Renate Künast (wer sonst) das Vorhaben für nicht ausreichend hält. Weil es sich nur auf strafbare Inahlte bezieht. Und weil es aber noch die Grauzone gibt. Und weil es vielleicht böse Menschen gibt, die absichtlich in der Grauzone bleiben, damit nicht strafbar ist was sie sagen. Und weil man das ja auch löschen muss.

    Es soll also tatsächlich möglich sein, nicht strafbare Inhalte innerhalb von 24 Stunden zu löschen? Ich hoffe, die Beiträge des Don liegen nicht in dieser Grauzone.

    Und wenn das nächste Mal ein deutscher Außenpolitiker im Reich der Mitte über Zensur und Menschenrechte sprechen möchte, lächelt der Chinese gütig und spricht: „Lassen Sie uns auf Basis von gegenseitigem Respekt unsere wirtschaftlichen Beziehungen vertiefen.“

    • Es ist doch klar, dass die Grünen jetzt die Gelegenheit sehen, das zu vollenden, was 1968 nicht funktioneirt hat – den Anschluss Mao. Deshalb nbin ich auch der Meinung, diese Partei gehört zurück in die APO mit 4%. Liberal sind die Grünen nur, wenn es um ihre eigenen Ziele geht.

    • Grauzone
      Ach Grauzone. Das interessiert hierzulande doch schon lange keinen mehr. Seit Bankenrettung, Eurorettung, Grenzöffnung etc. wissen wir doch, dass über Recht und Unrecht zuletzt nur der Kanzlerinnenwille entscheidet. Und wenn der wieder mal sein freundliches Gesicht bewahren will, dann wird halt Facebook einfach abgeschaltet.
      So geht das. Das braucht es kein Gesetz mehr

    • "was den Berlinern als Hatespeech gälte"
      dabei handelt es sich allerdings nicht um echte Berliner. Diese müssen täglich, die in den Osten geflohenen Wehrdienstverweigerer und ihre toleranten Nachkommen genauso wie der Rest der Republik ertragen.

    • Kahane ist fraglos Berlinerin reinsten Wassers.

    • ohne Kommentar
      „Kahane ist fraglos Berlinerin reinsten Wassers.“

      Jawohl. Sagen Sie allen Süddeutschen und was sich sonst noch so im Görli die Drogen und hinterm Bahnhof Zoo die Stricher kauft, dass der Feind sie finden, verkommunisten und verstasien und wo das nicht geht, vernafrien wird, wenn sie nicht sofort zu Ihnen an den Tegernsee fliehen. Keine Zeit, die vielen Habseligkeiten zu raffen. Die neue Mauer kommt schon morgen. Die Grundbücher sind schon verbrannt … ich meine – gelöscht, oder hat irgendwer gedacht, die Umstellung aufs elektronische Grundbuch wäre sicher? Berlin hat doch gar kein Geld für die Serverwartung …

    • Wenn es Ihnen hier nicht gefält, müssen Sie sich hier ja nicht herumtreiben. unter dieser an sich wirklich nett gemeinten und selbstironischen Geschichte.

    • @D. A.
      „unter dieser an sich wirklich nett gemeinten“

      Die habe ich nicht kommentiert. Ich habe nur auf die Verallgemeinerung von Frau Kahane zur Berlinerin schlechthin reagiert …

      „und selbstironischen Geschichte.“

      … und zwar mit Selbstironie. Die hat wohl leider tatsächlich Ihr Bild von Berlinern getroffen und bestätigt. Das tut mir leid, vor allem, weil ich mir das eigentlich doch hätte denken und den Mund halten sollen.

  10. Kellerfalte, Brotzwickl, Kahene und Maas
    Lieber Don, ich schätze Ihre Blogbeiträge auch gerade aufgrund solcher Betrachtungen, die einem die bayerische Denk- und Lebensweise näher bringen. Und daß Sie im selben Schwung auch noch die bedenklichen Entwicklungen in der norddeutschen Gesellschaft im Gedächtnis halten und dabei sogar mit einer gewissen Selbstkritik nicht sparen, machen die Beiträge umso lesenswerter.

    • Danke, gern geschehen – es ist ja nicht so, dass es nicht hier auch noch viel Verbesserungsbedarf gäbe. Die Sache ist nur, was den Berlinern als Hatespeech gälte, macht hier 50% der Bierzeltdebatten aus. Die anderen 50% gälten Schwesig als Sexismus. Das kann nicht gut gehen.

    • Und wie viele Berliner
      sitzen im bayrischen Bierzelt und selbst wenn sie es täten – würden sie überhaupt etwas verstehen? Und ist nicht Rainer Brüderle ein Berliner und wurde er nicht von einer Ihrer bayrischen Damen denunziert, weil sie es nicht ertragen hat, dass ihr vor Augen geführt wurde, wie ungezogen es war, ihn auf sein Alter anzusprechen? Was bringen Sie Ihrem journalistischen Nachwuchs da nur an schlechten Manieren bei … und wir dürfens ausbaden …

    • Die Dame wurde zwar in München geboren, aber das ist rechnisch gesprochen nicht Bayern, und zog dann weg. Inzwischen arbeitet sie für eine kanadische Ablussrohrfirma namens Vice. sie ist also eine kanadische Abwasserohrfrau und das macht keine Bayerin.

  11. Toleranz fehlt so vielen berufstoleranten Menschen
    Ich habe mir mal während meiner fortgeschrittenen Jugend den Scherz erlaubt, in Berlin zu erzählen (nebenbeigesagt, in meinem lupenreinen Hochdeutsch), ich stammte aus Bayern, wäre katholisch und sogar etwas gläubig.

    Man sollte dazu sagen, ich habe manchmal (das liegt an meiner rheinischen Herkunft) einen etwas zu ironischen, fast schon anarchistischen Humor.

    Die Strafe folgte auf dem Fuß: in diesem Fall eine wüste Beschimpfungsorgie und versuchte Steinigung.

    Das Wort „Bayern“ verursacht anscheinend bei ideologisch geschulten Berlin-Mitte-Edelfaulenzern (heute nennt man das wohl Hipster), nicht nur die arttypischen, chronischen Hirnkrämpfe mit Touretteanteilen sondern auch die direkte Durchschaltung (vulgo Kurzschluss) vom Ohr zur Faust.

    Dieses der Elektrotechnik entlehnte Baumuster kennt man sonst nur von eher „mental“ bescheiden strukturierten Naturen, nicht von sich geistig überlegen wähnenden Norddeutschen, die ja leider außer der Humboldt Universität, fürsorgendem Staat und nicht Leistung sei Dank, keine einzige Exzellenz-Uni aufweisen kann.

    Im Gegensatz zum archaisch-agrarischen Süden, der in der Wahrnehmung dieser Berufsstudienabbrecher im Dunkel des papistischen Faschismus dahindämmert.

    Mich hat immer gestört, dass bei uns hier in Deutschlands oft die größten Anhänger des Autoritarismus – ich mache übrigens keine Unterschiede zwischen Faschismus und Kommunismus – diejenigen sind, die am lautesten und penetrantesten „Toleranz!“ brüllen.

    PS:
    Ich gehe mal davon aus, das oben FJS gemeint war und nicht Strass.
    Oder ich habe ein raffiniertes Wortspiel verpasst.

    • Es hat einfach ein Buchstabe gefehlt.

      Es gab Leute, die versucht haben, mich auf dem voll inklusiven CCC-Kongress auszuladen, und ich glaube inzwischen auch nicht, dass ich da nochmal hinfahre. Mir „passiert“ da einfach zu viel, und inzwischen gibt es auch dort nützliche Idioten, die für Maasi Stasi eintreten. Genauso kommt der Druck auf Bekannte, sich auf keinen Fall mit mir zu solidarisieren, aus Berlin. Im Gegenzug gibt es Exbekannte, die ihre Street Credibility erhöhen, indem sie über jenen Bayern da herziehen. Es ist also eine wirklich schmackhafte Melange dort oben, und was man von freier Berichterstattung über Stasivergangenheiten hält, habe ich im Februar ja auch hautnah erleben dürfen. Du kannst darum gebettelt haben, Freunde und Bekannte bei Mielke anschwärzen zu dürfen, und stehst bei der szene besser da als jemand, der findet, dass man Terror durch Verhinderung der einreise von Terroristen verhindern kann.

    • Die vier Erzfeinde des linken Berliners...
      …sind halt (neben den oben erwähnten Bayern, wie konservativ ist das denn eigentlich, denn kabbeln tun sich die Bajuwaren und die Saupreißn schon seit ewig)

      – echte Toleranz, dann wenn’s einem selber mal nicht gefällt

      – Leistungsbereitschaft

      – Intelligenz

      – auch-mal-über-den-Tellerand-schauen

    • – Benehmen

      – Anstand

      Dreimal dürfen Sie raten, welcher Skandalminister nach dem Wechsel nach Berlin seiner Frau davongelaufen ist.

    • Anmaassend...
      … finde ich es, wenn solche Leute dann noch Moral predigen.

      Sitzengelassen mit zwei Kindern.

      Spricht für Verantwortungsbewusstsein seinerseits.

      Sowas ist mir an dem Würstchen aber sowieso noch nie aufgefallen.

    • In der Berliner Republik ist das kein Problem mehr.

    • Treue
      Das mit den Ehe-/eingetragenen Partnern verfolge ich bei Politikern sehr aufmerksam. Dabei geht es mir darum zu sehen, wie jemand mit einem Menschen umgeht, der ihm/ihr einmal sehr, sehr wichtig war und ob und wie man Probleme, Krisen (gemeinsam) meistert. Mit einem Menschen über viele Jahre zusammenzuleben, Loyalität zu leben ist nämlich nicht leicht und es gibt sehr, sehr gute Gründe ein Zusammenleben auch zu beenden. Aber: bitte nicht leichtfertig und nur weil was jüngeres vorbei gelaufen kommt, oder wie meine Großmutter sagte: Mann sein Hos`ntürl nicht im Griff hat! Kurzfristige hormonelle Übersteuerungen lassen sich einfacher und diskret regeln!

    • Keep calm...
      Ich bin ja auch Reaktionär. Nur komme ich immer ins Grübeln, wenn der eigene Wohnort bei vielen Leuten (Zuschreibungen lasse ich mal weg) für Kompensationen genutzt wird. Klar, das ist der Kernwitz dieser Kolumne, allerdings sehe ich an Kommentaren (hier und anderswo), dass man (also der Autor und Mod hier) auf einem schmalen Grat wandert. Sicher, Berlin wird für deutsche Verhältnisse sehr schlecht regiert, weil die WählerInnen das warum auch immer tolerieren. Wenn man dies aber in doppelt ironisch gebrochenen Volksgruppenbeleidigungen in Form von Dritte-Welt-Vergleichen verpackt, ist es von da nur ein kleiner Schritt zur Feststellung, dass nur Afrikaner bisher keine Hochkultur hervorgebracht haben. Und an dem Punkt stelle ich fest, dass ich nicht Reaktionär, sondern angelsächsisch-neoliberal bin. Minderleister und Leute, die „wie“ und „als“ nicht auseinander halten können, aber mitreden wollen, müssen gedisst werden, nicht die, deren Postleitzahl mit 1 beginnt.
      .
      Außerdem: Immer positiv bleiben(wie die Angelsachsen)! Was kratzt mich die keifende, Präsidenten verwechselnde Künast, der Görlie und der andere Müll, wenn ich mit der Retro-Fixie auf der Urban Bike Show im von (meinen!!!) Bundessteuergeldern finanzierten, täglich (mit Steuergeldern) geputzten Park posen kann und dabei Bike-Porn bis zum Erbrechen genieße? Sollte der Autor mal versuchen, ich leihe ihm einen 80er Klassiker.

    • Titel eingeben
      Hep. hip ist amerikanische Jazzsprache aus den (vor allem:) vierziger Jahren: „…was associated with swing and jive“. War aber schon seit anno 1929 im Gebrauch. Andere Quellen sagen sogar: 1915.
      .
      hipster = „one who is hip or hep. Never common, obsolet by circa 1950.“ (Slang sictionary)
      .
      In D also recht spät; andere Moden (Hula-Hoop, Jogging, Aerobic…) wurden rascher übernommen.

    • Maaslos
      Im allgemeinen interessiert es mich die Bohne, was und mit wem es Politiker in ihrem Privatleben treiben.

      Das Maas eine nette, gestandene Frau (immerhin Religionslehrerin) plus zwei Kinder gegen eine Schauspielerin eintauscht, kann man nicht mehr nur mit Oberflächlichkeit erklären.

      Eher mit Blödheit.

      Und das ist dann schon für mich relevant.

    • @Jacob Engel: "...dass bisher nur Afrikaner keine Hochkultur hervorgebracht haben."
      Das stimmt so nicht! Die ägyptische Zivilisation mit ihren Tempeln und Pyramiden waren eine enorm lang andauernde Hochkultur mit über 5000 Jahren Zivilisationsbestand! Zudem war diese enorm einflußreich in Europa, da zunächst die Griechen große Anteile der ägyptischen Kultur und Religion adaptierten, und auch die Römer sowohl Anleihen bei der griechischen, als auch der ägyptischen Religion nahmen.

      Auch das Judentum und Christentum ist heute noch zu großen Teilen mit der ägyptischen Geschichte verwoben. Nahezu alle Geschichtsbücher der jüdischen Bibel und des christlichen „Alten Testaments“ (sowohl die katholische, als auch die evangelische Fassung) erzählen von den pharaonischen, ägyptischen „Weltreichen“. Diese sind fester Bestandteil beider kanonisierter Religionen.

      Ein Bauwerk wie eine Pyramide liesse sich zwar heute auch anfertigen, wie jüngst us-amerikanische Wissenschaftler festgestellt haben, aber man bräuchte dafür enorm viel Zeit und wäre möglicherweise nicht so geschickt, wie die alt-ägyptischen Baumeister. Vor 30 Jahren galt es noch als mit damals zeitgenössischer Technik unmöglich, eine Pyramide die einem Orginal gleichen würde, nachzubauen.

      Ich bin auch nicht für eine unkontrollierte Einwanderung, aber Ägypten liegt auf dem afrikanischen Kontinent, und man sollte bei der Einschätzung von historischen Fakten gerecht bleiben.
      Das heutige Ägypten hat zugegebenermaßen wenig mit den glanzvollen, alten Dynastien zu schaffen, aber eine Hochkultur war die Zeit der Pharaonen allemal.

      Zudem gebe ich zu bedenken, dass selbst die afrikanischen Buschmänner und auch andere afrikanische Völker durchaus Züge von Hochzivilisation aufweisen. Diese sind der unseren zwar sehr fremd, aber in diesen „indigenen“ Völkern existieren z.B. zivilisationseigene Begriffe von Sprache: Ein Buschmann verfügt z.B. über bis zu 500 Wörter zur Beschreibung des deutschen Farbbegriffes „grün“. Zudem sind diese Menschen extrem gut räumlich orientiert in den Urwäldern, die sie bewohnen.
      Sie selbst würden als Europäer ein Vielfaches an Zeit benötigen, um auf Ihrem GPS Ihren Standort im Busch genau zu bestimmen, da ist der Buschmann schon mal vorgelaufen, und Sie als Europäer kommen halt fünf Minuten später an, wenn das zu erlegende Abendessen längst das Weite gesucht hat.

      Die durch die Sahara ziehenden Tuareg kennen in ihrer Sprache ebenfalls an die 1000 Begriffe für die genaue Prononcierung der deutschen Farbbegriffe „braun“ bis „sandfarben“. Verständlich, da man sich dort ebenfalls in der uns doch sehr eintönig erscheinenden Sahara-Wüste seit Jahrtausenden mit diesen Begriffen zu orientieren weiss.

      Ein weiteres Beispiel, zwar nicht aus Afrika, was aber ebenfalls ein Volk in seiner Kultur deutlich zeigt: die Inuit, ein „Eskimovolk“. Dort verfügt man ebenfalls über ca. 1000 Wörter, die sich im Deutschen nur mit dem Wort für die Farbe „weiß“ übersetzen lassen. Schnee ist in den Augen der Inuit ein vielgestaltiges Material, das wir Mitteleuropäer – kulturbedingt – nicht in Ansätzen in seiner Vielfältigkeit wahrnehmen können (und müssen).

      Kultur und Zivilisation berechnen sich nicht nur nach der Anzahl der verfügbaren Autobahnkilometer oder dem Bruttosozialprodukt.
      Man sollte immer im Hinterkopf haben, dass „Zivilisation“ sich an völlig verschiedenen Kriterien messen lässt.

      In der Zeit zwischen 1933 bis 1945 befand sich das Deutsche Reich – an humanitären und liberalen Kriterien gemessen – sehr fern aller Zivilisation, wenngleich es sich durchaus in Bezug auf Millitär, Disziplin und Gehorsam, sowie Anpassungsfähigkeit des einzelnen Menschen sicher auf einem Höhepunkt befunden hat.
      Zivilisation und die Einschätzung einer Hochkultur ist immer eine Frage des Standpunktes.

    • Fairerweise muss man sagen, dass Kultur sich jede Sekunde ändert – Deutschland war bis zur asylkrise ja auch ein relativ freies Land, die Verstasisierung kam erst mit dem neuen Kabinett ins Spiel. Es kann also mit Aufstieg und Abstieg ganz schnell gehen, und die Faktoren lassen sich nicht an Kontinenten festmachen. Europa hat eine erstainliche Geschichte mit extremen Entwicklungsschüben und Rückschlägen und das Problem, dass bis auf Teile des Islamismus (und auch der indirekt doch wieder) jede schlimme Ideologie von hier ausgegangen ist. Ist das Hochkultur? Ich habe meine Zweifel.

    • Don't mention the war!
      werter @Westzipfel, das mit dem Humor ist so ne Sache, wenn er von sogenannten Rheinländern kommt. Ich würde ihn (den Humor) als ..nun.. einzigartig bewerten. Wenn ich in den mikroaggo-Sound Ihres Erstpostings reinhöre, ist mir auch klar, warum Hochdeutsche in diesem Fall, auch wenn mit Peace-Button versehen, nun ihrerseits humorvoll werden. Ich glaube also, Sie haben die Situation missverstanden.
      .
      Wenn ich daran denke, wie humorvoll so ein jankertragender Bajuware reagiert hat, als ich mich in der Pampa bei Miesbach verfahren hatte und – vollkommen gefahrlos, legal und peacig- auf der Straße wendete (er brüllte irgendwas mit „Wotschn“ oder so), kann ich mir lebhaft vorstellen, wie dessen Humor in Hamburg, New York oder Cambridge, aber auch in Berlin-Mitte, also kurz gesagt: Im Rest der Welt, ankommt.

      Jaja, geschenkt: Bayern München, bessere Schulen, Siemens (Berliner Gründung!).

    • @Don Alphonso: Kommentarantwort am 15.03.2017 um 15:13 Uhr
      Sie haben vollkommen recht, der Kulturbegriff sollte durchaus flexibel genutzt werden können.

      Die „Asylkrise“, oder eigentlich „ungesteuerte Einwanderung“ führt bereits jetzt in den ärmeren Schichten der hiesigen Bevölkerung zu enormen Verwerfungen, preiswerter Wohnraum ist in Großstädten quasi nicht mehr vorhanden, die Arbeitsangebote sind nicht so zahlreich, wie uns die Arbeitsagentur und die Medien glauben machen wollen.

      Das wir alle wie die Schifflein auf hoher See schwanken, weil wir wissen, dass wir das Elend der Welt nicht hierzulande lösen können werden und dennoch kein Ende der ungesteuerten Einwanderung absehbar ist, ist eben das Faktum, dass Sie richtig attestieren.

      Auch ich halte betonfesten Ideologiezauber generell für die menschliche Entwicklung für abträglich, egal welches ehrenvolle Alter man bereits erreicht haben mag.

      Das eine Religion, wenn Sie nicht zu Hause zur Entwicklung der eigenen seelischen Vervollkomnung angewendet wird, schnell in den Bereich unguter Indoktrination führen kann, sehen wir an unseren (mMn illegalen) Koranschulen.
      Dort werden die Hirne der Kinder und Heranwachsenden mit uralten „religiösen“ Texten verquast, und die Lehrer in den staatlichen Schulen wundern sich dann, warum sie in die eigentlich aufnahmefähigen Gehirne in bester Jugend kein Wort Deutsch mehr hineinkriegen.
      Die arabischen Offenbarungen des Koran stehen bei den islamo-migrantischen Schul- und Lebensversagern an erster Stelle.
      Der Rest ist bekannt und findet leider immer wieder – zu recht – Eingang in die hiesige Tagespresse.

      Das sich „Europa“ und deren vielgestaltige, staatliche Vorgängerkonglomerate und die Kolonialmächte auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben, stelle ich dabei keineswegs in Abrede. Es gibt keine „nur gute“ Kultur oder Zivilisation.

      Wo beginnt der Selbstschutz und wo die Menschenfeindlichkeit?
      Wie können wir Umweltresourcen schonen und dennoch eine starke Wirtschaft haben?
      Es ist ein – leider – sehr schmaler Grat, auf dem – so scheint mir – wir alle zur Zeit taumelnd wandeln.

      Falsch verstandene Toleranz führte uns in dieses schauerliche Zuwanderungs-Dilemma, doch kann sicher nicht alles toleriert werden, es gibt eine Grenze und die solte man bestens überwachen. Im Zweifelsfalle errichte man Grenzschutzanlagen.

      Noch kurz zur Maas’schen Gesetzesagitation: Einschränkungen von Freiheiten sind mMn grundsätzlich immer abzulehnen.

      Selbst wenn ich persönlich Kommentare als saudumm und beleidigend empfinde, so vermute ich dennoch, dass es den Autoren derselben irgendetwas bringt, und dienen sie nur dem Abbau eines Emotionsstaus. Die heutige Zeit erlaubt technisch diese Kommentierungen, also wird es sie weiterhin geben.

      Schränkt man diese gesetzlich ein und belegt sie mit Strafe, wird sich der ein oder andere sicher andere Wege der emotionalen Bewältigung suchen, und das muss nicht unbedingt besser sein.

      Ich rate zum Abbau von Hysterie auf beiden Seiten. Nicht jeder Beleidigungsquatsch im Internet hat den ernst, den man dahinter vermuten kann.
      Andererseits verstehe ich sehr gut, dass Berufspolitikern oder anderen Zielgruppen inzwischen ganz schön „die Muffe geht“, wenn Sie jeden Tag primitiv formulierte Todeswünsche für sich und ihre Familien erhalten.

      Es gab mal so etwas, dass nannte sich „Netiquette“. Vielleicht sollte man Internet-User, die sich bedrohlich danebenbenehmen, mal staalicherseits damit vertraut machen.

      Von Zwangsmaßnahmen halte ich weder bei H4-Beziehern noch bei milliardenschweren Internet-Unternehmen etwas.

      Freiheit ist das einzige, wofür es sich wirklich zu leben lohnt.

      Übrigens sind auch hre Trachtenmoden-Ausführungen sehr interessant. Dies ist eben auch eine ganz eigene Kultur, die sich durch Ihren Bericht sehr schön mit Leben füllt. Ich lese so etwas auch sehr gerne.

    • Das wird nichts helfen, Maas, Schwesig und die von ihnen finanzierten Grupen arbeiten ja seit Jahren genau auf dieses Ziel hin. Für mehr Bürokratie und Schnüffelposten. Die Stasi war ja nicht umsonst ein beliebter Arbeitgeber, und was glauben Sie, was für Busladungen voller psychisch Problematischer es gibt, die denken, dass sie damit etwas Gutes tun.

    • Ehe++
      Da sind die eher linken MdBs eh weit vorn.
      Bei Maas ist es ähnlich wie bei Lahm.
      Egal, was er sagt, man hat immer das Gefühl, ein Krischperl redet Vorgekautes. Maas natürlich gefährlicher als Lahm.

      Übrigens: Zu den Alpen und wie es zugeht: Die Piefke-Saga ist empfehlenswert.

    • @D.A.
      „Es ist also eine wirklich schmackhafte Melange dort oben, und was man von freier Berichterstattung über Stasivergangenheiten hält, habe ich im Februar ja auch hautnah erleben dürfen.“

      Es gibt hier aber gar keine freie, schon gar keine kenntnisreiche Berichterstattung über die Stasi. Es gibt nur einen billigen Haufen Dreck, der dazu dient, alle anzuschmieren, die aus der DDR kommen und im Einzelfall eben zu verhindern, dass jemand „Warmsanierung“ sagt.

      „Du kannst darum gebettelt haben, Freunde und Bekannte bei Mielke anschwärzen zu dürfen,“

      Sie kennen aber gar keinen solchen Fall, und wenn, dann wäre das die Ausnahme. Die Stasi hat sich ihre Denunzianten ausgesucht und angesprochen – und nicht umgekehrt.

      Wer hauptberuflich zur Stasi wollte, der hat i. d. R. keine Bekannten und Freunde angeschmiert, weil die alle schon bei der Stasi waren.

    • Soll ich da mal den Hubertus Knabe um ein Statement bitten?

    • @ Westzipfel, D. A.
      Sie sind wohl vom wilden Affen gebissen. Haben Sie keine eigenen Probleme, haben Sie keine eigene Mischpoke? Wollen Sie Schläge?

    • Wollen Sie sich hier bitte benehmen?

    • @D. A.
      „Wollen Sie sich hier bitte benehmen?“

      Ja, natürlich. Ich wusste nur leider nicht, wie man sich richtig benimmt, wenn einem, Meinungsfreiheit sei Dank, „echte Toleranz“, Leistungsbereitschaft, Intelligenz, mal-über-den-Tellerrand-schauen, Benehmen und Anstand abgesprochen werden; wo rechts und wo links ist ist ja immer eine Frage des Standortes, also …. Zusammengefasst: Man kann als Berliner eben nur verschwinden. Das muss dann wohl Benimm sein; aus der Westzipfel- und aus der bayrischen Perspektive, hab ich Recht?

    • Benehmen fängt schon damit an, dass Sie a) niemanden anblaffen und b) hier nicht als anonymer Gast herummarodieren.

    • @D. A.
      „Soll ich da mal den Hubertus Knabe um ein Statement bitten?“

      Wenn Sie meinen, dass Sie das klüger als die Betroffenen selber macht, (ich meine die, die damit weder Kasse noch Presse machen) dann – nur zu. Bilden Sie sich Ihre freie Meinung, das ist Ihr Recht.

    • @Gast: BRAVO, BRAVISSIMO! Besser hätte ich es auch nicht gekonnt!
      Zunächst einmal vielen Dank Herr/Frau Gast*Innen!

      Sie haben sich mit Ihrem Post dermaßen virtuos selbst vorgeführt, dass es keines weiteren Kommentars meinerseits mehr bedarf.

      [Zitat Gast: „Sie sind wohl vom wilden Affen gebissen. Haben Sie keine eigenen Probleme, haben Sie keine eigene Mischpoke? Wollen Sie Schläge?“

      Wie war das noch, Toleranz, Intelligenz, Anstand, Benehmen?]

      Echt jetzt, hab aber keinen Bock auf flame wars, also geh ich in den Garten Unkraut zupfen, der Frühling lenzt gewaltig!

      Au revoir mes amis!

    • @Westzipfel
      „Sie haben sich mit Ihrem Post dermaßen virtuos selbst vorgeführt, dass es keines weiteren Kommentars meinerseits mehr bedarf.“

      Mein lieber Westzipfel,

      Sie sind allzu bescheiden. Sie haben gemeinsam mit Ihrem Spießgesellen unter der Gürtellinie beleidigt und ich bin an dieser Beleidigung gewachsen und habe Ihnen dafür doch tatsächlich Dresche angeboten. Sie haben also mittels der unbeherrschten Sprache, die Sie führen, tatsächlich die unbeherrschbare Wirklichkeit geschaffen! Mes felicitations les plus sinceres.

    • @ Knut Gnadenbrotler
      „Freiheit ist das einzige, wofür es sich wirklich zu leben lohnt.“

      Sie scheinen unseren Alt-BP Gauck wirklich zu vermissen; ich kann nicht das kleinste bißchen Ironie entdecken! Da kann man wohl nachträglich nichts mehr tun, hach … Wären Sie nämlich rechtzeitig mit einem ZK der SED gesegnet gewesen, das die Beatmusik missmutig beäugte und Quoten einführte, hätten Sie vielleicht auch mal richtig hingehört https://www.youtube.com/watch?v=CQ-QfMv7Fzw

      Aber trösten Sie sich: Unsere Streberquote war ja auch zu hoch. – Oder … gehören Sie gar dazu?

  12. Von Bad Wiessee bis ins Saarland
    Ich habe mich noch nicht intensiv mit dem neuesten Geniestreich von Heiko befasst, aber es sieht so aus, daß danach das Justizamt (eine dem Minister nachgeordnete Behörde) die Strafbarkeit der FB Kommentare feststellt und nicht ein Strafgericht.

    Das letzte Mal ging es um Haßkommentare aus Bad Wiessee, als sich jemand zum obersten Gerichtsherr Deutschlands erklärte, um angeblich unmittelbare Gefahr abzuwehren.

    Es ist kaum zu glauben, daß diese Person von der SPD gestellt wird, die mit Gerhard Jahn einen der größten Strafrechtsreformer hervorbrachte.
    „Mehr Demokratie wagen“, was ja auch mehr Liberalität bedeutete, gilt heute in der SPD nichts mehr!

    • Ich dachte, es gäber hierzulande so etwas wie Gewaltenteilung, und die Meinungsfreiheit wäre keine Sache eines amtlichen Befinden – da ist der vorgänger meines Erachtens entweder das Reichssicherheitshauptamt oder das Ministerium für Volksaufklärung gewesen.

    • Hmmmm, Reichssicherheitshauptamt.. da merkt man, wer der Chef ist .
      ICH wenn sowas schreib‘, gibt’s (ahem) .

      Inhaltlich natürlich absolut richtig. Die Feinde der Demokratie und der Grundrechte ähneln sich viel mehr, als die Schattierungen der Demokraten den jeweiligen Extremen.

    • Das Gesetz mag neu sein, aber die Struktur, die man dafür braucht, ist alt und im Rahmen des damaligen Systems bewährt. Das muss man so sagen.

    • Kein Problem- ICH bin der letzte, der sich bei klaren, herben Worten verkutzt .
      Und bei Maas‘ Entwurf sind wir schon WEIT im Lande des ,,Wehret den Anfängen“ .

      Da geht es wirklich um den Verfassungskern, um den ordre public, um die Rechtsstaatlichkeit unseres Landes.

    • Heiko
      Abgesehen von der Ideologie halte ich den Memel auch einfach für einen ganz miserablen Juristen.
      Er hat ja nie in irgendeinem juristischen Beruf gearbeitet, weder als RA, in der Justiz oder Syndikus.
      Er war immer Berufspolitiker.

    • Naja, Gabriel ist, glaube ich, Lehrer gewesen und wurde Wirtschafts- und jetzt Aussenminister, Claudia Roth ist äh, volker Beck ist äh, Göring Eckart ist äh, es gibt da ganz viele ähs in der Landschaft. Und mit R2G werden das auch mehr in Regierungsverantwortung.

    • kleiner Nachtrag
      Wenn man Wikipedia glauben kann, war S. Gabriel nach dem zweiten Staatsexamen nicht im Schuldienst tätig.

    • Mehr Demokratie wagen
      „…daß diese Person von der SPD gestellt wird…“

      Die SDP stellt derzeit einiges, das auch langjährigen Wählern den Mund offenstehen lässt, z.B. die Staatsministerin Ösoguz mit ihren ganzen Parallelwelteinklagungsplänen oder der spaßigen Idee, die NRW-Landesverfassung zugunsten des Kommunalwahlrechts für Nicht-EU-Ausländer zu ändern. Wenn so etwas durchkäme, gnade Gott den Kommunen mit hoher APK-Fan-Belastung. Es war früher in NRW mit Platzhirschen wie Friedhelm Farthmann nicht einfach, das Nachgewachsene geht mir an „Liberalität“ schon wieder zu weit.

    • Bundesminister
      gerade neulich las ich einen interessanten Vergleich zu den Ministern der Trump-Regierung und der deutschen. Von den Bundesministern gibt es nur einen, der einmal in der freien Wirtschaft gearbeitet hat, die anderen waren schon immer Staatsdiener und davor Parteiknecht -oder magd. Der eine eine ist übrigens A. Dobrindt aus Bayern.

    • Dreimal dürfen Sie raten, warum Medienknechte bei ÖR-Anstalten die amerikanische Praktikerregierung nicht mögen.

    • @D. A.
      In der DDR stand die Meinungsfreiheit auch in der Verfassung. Sie galt aber nur für Staatsbürger. Der Rest ist wieder einmal Auslegungsfrage … für Staatsbürger in ihrer Eigenschaft als solche? Gibts denn – oder gab es nach der Wende Meinungsfreiheit? Ja, vermutlich. Die totale nämlich! Vielleicht liegt es daran, dass so viele über viele Dinge ganz im Ernst schweigen. Oder nur noch Gewäsch von sich geben.

    • @Aschenbach
      Die Integrationsbeauftragtendarstellerin hat auch schon vor laufender Kamera, wenn auch durch die Blume gesagt, dass wir Paralleljustiz, (Kinder)Zwangsehen, Ehrenmorde usw. zu dulden hätten. Kam im ZDF. Unzensiert.

  13. Die Doppelspitzkegligen
    und der junge blonde Mann von schmächtiger
    Statur, der den anderen gerne in die Suppe
    spukte:
    wenn das Bayern sind, ich bin doch
    auch einer.

    Eine TV-Erinnerung.

  14. Hmm: Strass, Kahene - auch eine Möglichkeit, mit geringfügigen Namensänderungen
    Drohendeguugellsuchergebnisheetspiitschsperren zu umschiffen…

    • Ja, es gibt schon ein paar Tricks, aber das ist dann trotzdem nicht mehr Meinungsfreiheit. Wenn ich Hilfsmittel wie unter Stalin brauche, ist das keine richtige Demokratie mehr.

    • .. und es ist ja va die ...
      … innere disziplinierende Wirkung, nicht mehr sagen zu können, was man will.

      Ich kann hier zB Fake-Flüchtling ungeniert schreiben, wenn ich Anus Amri & Co meine. Die neue Maasi-Behörde aus der Normannenstraße würde das sofort als „Hatespeech“ und „Hetze“ verfolgen, weil das eine „Herabwürdigung ganzer Bevölkerungsteile, die bereichern“ sei, zumal „wir ein weltoffenes Land sind, gerade angesichts der schlimmen Vergangenheit, der Islam gehört zu … Es gelte allen Versuchen, den Brunnen zu vergiften … “ usw.

      Die FAZ hätte Angst von 50 Mio. Euro Strafe, würde auf den Don einwirken, der würde das murrend löschen und beim nächsten Mal schreibe ich halt „Geflüchtete“ oder einen anderen PC-Dreck…

      Und genau das ist das von Maas, Kahane & Co. gewollt.

    • Ja, so in der Art. Man will, dass Facebook dann halt radikal reagiert und solche Leute präventiv sperrt. Man will ein sauberes Ergebnis für die Reichshauptstadt, nur mit anderen Methoden. Nicht wie Erdogan mit einteignung, mehr so mit Drohung.

  15. Kellerfalte, vulgo Kavalleristenfalte
    Verehrter Don,

    auch alte Uniformmäntel haben so eine Falte. Da ich ja ein alter Soldat bin besitze ich noch so ein Stück, mit kleinen Knöpfen ist die Falte normalerweise geschlossen. Sitzt man aber „hoch zu Ross“, muss der Mantel ja glockenförmig fallen, und dazu öffnet man die Falte. Hat der Schneider sehr gut gearbeitet gehen die leicht untermaßigen Knöpf von selbst aus den Löcherln und alles ist gut.
    Ich nehme mal an dass auch früher nicht alle Fortbewegung im Oberland zu Fuß statt fand, sondern man auch geritten oder in leichten ein/ zweispännigen Kutschen gesessen ist, auch da braucht man so eine Falte weil ein kräftiger Lodenstoff sonst unangenehm einengt.
    Ansonsten viel Erfolg beim Kampf für die Meinungsfreiheit.

    • Werter Prince, bei den Trachtenmänteln gibt es das heute auch noch, ich habe einen für eine Bekannte gerade erworben. Reiterei war im Oberland eher wenig verbreitet, es gab weitaus mehr Kutschen, und auch das mag ein Grund für die eher kurzen Jacken sein, weil man sich dann eben nicht drauf setzte.

      Bei der Meinungsfreiheit gibt es eine ganz grosse Koalition des Hasses aus SPD, CDU.CSU. Grünen und Stasialtlasten sowie Bütteln in den Medien. Ich weiss nicht, wie man da ausser vor dem Verfassungsgericht noch siegen sollte. Oder durch eine Abspaltung Berlins.

    • Lodenmantel
      I woiß, einen Lodenmantel für die Jagd mit entsprechender Falte habe ich auch, mitsamt einem Jägerhut mit Saubart, der halt grün ist, aber der konstruktive Unterschied zum Tiroler- oder Alpini – Hut ist eher gering.

    • "Abspaltung Berlin"
      lasst uns hier bloss nicht alleine…

    • Trachtenmantel
      Und wo war die Bekannte, als Sie Ihr den Lodenmantel kauften? Ein Lodenmantel ist was Schönes.

    • Weit, weit weg.

    • @ D. A.
      Weit, weit weg.

      Dann müssen Sie aber große, große Hoffnung darin setzen, dass Sie kommt und den Mantel abholt.

    • Es gibt da so eine schicke Erfindung namens „Post“.

  16. Outfittery für Grundrechte, oder der neue, zwickenge Maas-Anzug
    .
    .
    für die Restdemokratie.

    Dass die Strafbarkeit, und die hat Maas, zum Mißfallen grüner Demokratiefeinde, ja im Entwurf belassen, durch eine Verwaltungsbehörde, quasi ex cathedra, aber nicht durch den Papst, sondern den Dorfpfarrer , festgestellt werden soll, ist klar grundrechts- und damit grundgesetzwidrig.

    Auf Karlsruhe, einen politisch besetzten Ruhepol für Einheitsparteischranzen, würde ich aber, nach kürzlichen Urteilen, nicht setzen.

    Durchaus möglich, dass das durchgeht.

    Als die Nazi 1934, in der Nacht der langen Messer, das Land mit Mord und Totschlag überzogen, die SA-Führung, aber auch viele Nicht-Nazi, ermordeten , da hatten sie Angst, die deutsche Justiz könnte einfach tätig werden, und sie nach dem Buchstaben des damals noch geltenden Rechts, einsperren, und ggflls, hinrichten , lassen.

    Den Gefallen , wie jeder weiß, tat die ,,deutsche Richterschaft“ dem Land nicht.

    Also wird Outfittery für Redefreiheit kommen.

    Außer, die USA unterstützen ihren Konzern, und lassen Maas durch Marionette-Merkel zurückpfeifen.

    Ich weiß, ich weiß, die ,,Gute ,alte Zeit“ ist was für alte Männer.
    Aber vor noch zehn Jahren wären solche Gesetze, auch als Entwurf seitens SPD, nicht denkbar gewesen.

    Aber Berlin schaut vielleicht nach Ankara, und sieht, was dort möglich ist, und kocht auf dem Feuerchen sein Süpplein zu unserer Auflösung……..

    • ZDF - Landgericht
      Den Zweiteiler, der auf einer wahren Geschichte aufgebaut war, zeigte ganz deutlich, wie feige hochintelligente Männer sein können.Ganz schlimm war es nach 1945, wie Richterkollegen sich verhielten gegenüber dem Juden. Ich glaube, da hätten sich sogar Proleten anders verhalten, aus einem Schuldgefühl heraus.

    • @ottomoser&Don
      Ich habe mich in letzter Zeit mit Kommentaren zurück gehalten, da es zwar angenehm ist, mit Gleichgesinnten oder wenigstens Toleranten der anderen Seite zu kommunizieren, jedoch die staatliche Hetze gegen Normaldenkende unerträglich ist.
      Leider ist es, angesichts der linken Medienmacht und ihrer Helfer im Bundestag, in dem einstmals schönen Land, nur noch zum Kotzen.
      Ein Verlierer ist in Holland der Sieger, Fake-News vom Feinsten, Wilders bis zum Ende verhetzt, das ist die tolle Demokratie.
      Hätte ich keine Kinder, mir wäre D auch Scheissegal, doch stehe ich auf und kämpfe, für deren Zukunft und in Erinnerung der Ahnen. Überlassen wir das Land nicht den Wahren Hetzern und den Invasoren. Wer bleibt denn nun noch als Alternative zum EinheitsStasiBrei ?
      Auch wenn es keiner hören will, nur BLAU kann den Druck auf den Kessel geben, die 11 Minuten Führerinklatscher haben die Chance versaut, den LINKSPopulisten Schulz und die grünen Faulenzer zu stoppen.
      Don, Standhaft bleiben. Gemeinsam in den Untergang!

    • @Schumi
      Alles richtig, was Sie schreiben.
      Aber noch interessanter ist das totale Verschweigen der PvdA- Niederlage, nur um den Schulzeffekt nicht abschwächen zu wollen.
      Man muss sich mal vorstellen die NL-Spd hat von 38 Sitzen 29 verloren. Ein Disaster und bei uns im ÖR: Nichts.

    • Ja, ne, toll!
      Da gäbe es bei uns das ganze Wochenende Champus et al, wenn die SPD, also die BRD-SPD, in einer Wahlperiode von knapp über 26 Prozent auf knapp unter 7 Prozent fallen würde.
      Und großenteils abgestraft wegen Mittragens der Agenda 2010 à la Néerlandaise.

    • Am Beispiel Niederlande kann man den Begriff "Lückenpresse" dokumentieren
      Leider sind die Printmedien und ihre online Derivate auch nicht besser als die ÖR. Die Niederlage der niederländischen Sozialdemokraten (Verlust von 75 % der Stimmen) wurde verschwiegen. Der wahre Wahlverlierer wurde nie genannt. Der angebliche Wahlverlierer hatte im Unterschied zur amtierende Koalition, die ihre Stimmenzahl halbierte, Zuwächse.

  17. Umseits, in der ehemaligen Zeitung, ist Herr Kaiser von der Frankfurt - Einwickelden,
    bekannt aus der TV- Werbung, aber anderer Meinung.

    Es gibt nicht nur Femi-und Gendertröten,

    sondern auch Merkeltröten , wobei die Unterschiede da eh verschwimmen.

    Was früher das Volk beobachtete, oder Deutschland neu darstellte, sitzt heute in Frankfurt ?

    Der umseitige Artikel berührt eigenartig .

    Schmeckt nach Großer Bruder .

  18. „…doppelspitzkegeliges Aussehen…“
    Beim flüchtigen Erst-Überfliegen des Beitrags erschrak ich bei dem obersten Foto mit den ausgelegten/ausgehängten Bekleidungsstücken zunächst einmal. Ich dachte an eine dieser Kleiderausgabenzwangsbeglückung für die Zuunsdrängenden. Haferlschuhe anstatt rote Sneakers von Nike Free RN Distance 2, in rotorange, adidas Performance TERREX SWIFT – Hiking – mystery
    – und lange leinerne Unterwäsche? Hatte sich aber beim Lesen schnell aufgeklärt. Eine derartige quasizwangseinkleidung hätte ohnehin zu einer Protestnote der UN-Menschenrechtskommission an den Freistaat Bayern geführt.
    .
    Ich fordere vehement: Alpenländische Trachten nur für alpenländische Menschen. Schon auf dem Cannstatter Wasen dürften allenfalls Trachten von dr Alb raa oder aus dem Schwarzwald auftauchen. Keine alpenländische Trachten für Vorpommerellen (z.B. Jamunder Fischertracht) oder Leute aus Kellinghusen. Kein Münchner käme auf die Idee sich als Fiete Fischkopp mit blau-weiß*-gestreiftem Hemd, rotem Halstuch und in Holzschuhen zu zeigen. Nicht einmal sonntags morgens auf dem Hamburger Fischmarkt. (* in Bayern unzulässige Reihenfolge der Farben).
    .
    Das „…doppelspitzkegeliges Aussehen…“ muß auf die Bewohner der Alpenregion beschränkt bleiben. Daher lasse ich auch Italiener aus dem Trentino in München noch „als noch nicht peinlich“ durchgehen. Schweizer sowieso, sogar ein echter Savoyarde aus Grenoble hätte die Berechtigung. Auf gar keinen Fall gehen solche Dinge wie ich bei der Bierschänke auf Kloster Andechs zu beobachten gezwungen war. Sich in eine Art Vorrausch versetzende Neuseeländerinnen in einer chinamanu-fakt(en) Pseudotracht in grellcolorierten halbhohen Gummistiefeln. Da bleibt einem glatt die Schweinshax´n im Halse stecken. So vui Bier konsd gorned dringa….
    .
    Ich fordere daher ein Auftrittsverbot in alpenländischer Tracht für Preußen und allen ehemaligen Bewohnern der preußischen Provinzen, also ausdrücklich auch für Hamburger, Herner und Herforder, auch von Aachen bis Minden. Und hätte Bayern einen Seehafen mit Anlandungen Chinesischer Dirndl- und Aldi-Presspappenkunstlederchamoislederhosen-Containern so wären diesen Container g´wies das Schicksal der Teekisten von Boston sicher. Mit sowas ist nicht zu spaßen. Seine Majestät Kaiser Napoleon I ließ immerhin Armeeaussrüster (bestimmte Weltanschauungen werden hier mit Bedacht (oder Fleiß) nicht genannt), die seinen Truppen Schuhwerk aus gepresster Pappe lieferten, die nach dem Abmarsch in Straßburg bei Regen schon in Kehl von den Füßen fielen, standrechtlich erschießen.
    .
    Dem Gwandl-Doppelkegel muß eine Monopolstellung eingeräumt werden, genauso wie das doppelkegelige Erkennungszeichen des staatlichen französischen Verkaufsmonopols in den „Bar-Tabac“ Colbert´scher Steuerpolitik von 1674 und Napoleonischer Erneuerung in 1810. Ça ira, bonne journée.
    (DdH)

    • Es gab da eine junge Dame, vermutlich aus Korea, die eingekauft hat wia a wuide Bremah, und der hat das famos gestanden. Ich bin da wirklich für Freiheit und Offenheit, wirklich. Unbedingt. Lustigerweise war ich letztes Jahr übrigens mit einer jungen Frau aus NRW hier beim Essen, und sie hat ihr Dirndl ausaprobiert – dem Gschau der Leute nach wurde sie als sehr oberlandbegehrenswert angesehen. Also nur zu!

    • ... auch Leggings-Trägerinnen finden sich schööön!
      … also jetz aber …

      .. dann auch keine Jeans und Kopftücher … wo wir dann wieder beim Thema wären –

      jede/r macht sich so hübsch bzw. hässlich so gut sie/er eben kann…

      auch wenn Jeans nicht direkt- Kopftücher schon bei Oma – als Tracht gewertet werden können!?

    • @pas des vetements
      welch launig brillianter beitrag.
      wobei ich persoenlich gerne natuerlich grossvaters gesammelte jagdloden auftrage. auch gerne in hamburg oder herne.

    • Zuagroaster
      bin ich jetzt auch.
      Von München 50km isaraufwärts.
      Ich hab mich bei zig Leuten erkundigt, ob es nicht unangemessen und lächerlich ist, hiesige Tracht zu tragen.
      Die Meinungen der Einheimischen gehen auseinander. Es gehört mehr dazu eine Tracht zu tragen als Geld und evtl. stamme Waden.
      Bei den Kindern wird zu einigen Anlässen (Leonhardiritt) allerdings Tracht erwartet.

    • Es nimmt einem keiner übel und es macht hier in einem gewissen Umfang jeder, einfach weil Lodenmäntwel praktisch sind.

    • Titel eingeben
      hm, aber Koreanerinnen, des san so Hiaddamadel, nix dran.

  19. Ich hätte da noch ein Füllhorn von Fragen...
    Vor allem auch Umsetzungs-Fragen, die der Herr Maas vermutlich von A-Z nicht bedacht (kommt ja von „denken“) hat… ich glaube nicht, dass die USA und schon gar nicht Russland (VK) oder andere Nationen sich derlei bieten lassen…

    Wenn Maas was „erreicht“, dann, daß Silicon Valley und Trump in diesem Punkt näher aneinander rücken…

    https://medium.com/@eigentlichHH/facebook-hatespeech-heiko-maas-spd-cdu-zensur-orwell-17265ce6aceb#.mr2cxa1o7

  20. Ein wichtiges Zitat fehlt mir noch.
    „Ich habe keine Angst vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten“

    Theodor W. Adorno.

  21. Maas als Brandts Enkel
    hat eben aus dem Slogan „Wandel durch Annäherung“ seine höchst eigenen Schlüsse gezogen.

  22. Die Doppelspitzkegligen
    und der junge blonde Mann von schmächtiger
    Statur, der den anderen gerne in die Suppe
    spukte:
    wenn das Bayern sind, ich bin doch
    auch einer.

    Eine TV-Erinnerung.

  23. Nur eine Frage
    Gedenkt der BJM auch etwas bezüglich der Äußerungen türkischer Granden zu initiieren? Oder fällt das unter Meinungsfreiheit oder „nun ist es halt mal gesagt worden“ oder ‚die dürfen das, das sind ja keine Deutschen‘?
    Nicht, daß mich diese auf die Innenpolitik gezielten Sprüche wirklich irritieren würden – mich würde halt mal interessieren, wer dann was dürfen soll.

  24. Maas und die Heimat der doppelspitzkegeligen Männer
    Don Alphonso schreibt: „Ich bin weiss Gott kein Freund der CSU, aber jede Bürgerversammlung, die ich hier erlebt habe, ging mit abweichenden Meinungen erheblich klüger um – das liegt vielleicht auch daran, dass hier keiner auf den ideologischen Überbau einer Ex-Stasi-IM wie Anetta Kahene zurückgreifen kann. Es ist halt Land. Man kann hier schon reden und gut leben“.

    Vielleicht hat der Verfasser rhetorisch die Kurve durch das Lob von Bürgerversammlungen der CSU gerade noch gekriegt. Eher aber nicht, denn schwer wiegt, sozusagen als Mühlstein um den Hals, das grundsätzliche Bekenntnis, „kein Freund der CSU“ (sic!) zu sein. Welch eine Majestätsbeleidigung! Man kann daher wegen offen proklamierter Renitenz gegen die Staatspartei nicht sicher sein, daß ein mächtiger Mann aus Ingolstadt nicht einfach doch hergeht, und, um den Abtrünnigen zur Raison zu bringen, zumindest vorübergehend die Besitztümer des Delinquenten einziehen läßt, bis alsbald Besserung, verbunden mit einem Eintritt in die CSU, eingetreten ist. Für ein solches Procedere braucht man in Bayern keinen ideologischen Überbau! Man schreitet eben mal zur Tat und gut ist`s.

    Der Deficient mag geahnt haben, auf welch dünnem Eis er sich mit seinem „aberwitzigen“ Bekenntnis bewegt. Daher in diesem Dilemma wohl die für einen bekennenden Atheisten bemerkenswerte Anlehnung an Gott („…weiss [? Anm. d. Verf.] Gott…“)? Aber das ist gut getan. Der liebe Gott weiß um Irrungen und Verwirrungen und man darf, gerade wenn man Reue zeigt, auf Befreiung aus jedweder Bredouille hoffen. Da ist dann auch die CSU machtlos. Auch Karteileichen sind zahlende Mitglieder. Das paßt dann schon.

    Mit untertänigster Ehrerbietung der immer der CSU treu ergebene Diener
    Niederbayer

  25. Mass und Co. trachten [sic!] nach Meinungs-Einfalt (hier nix Vielfalt, kurios)
    Dankschön für den Artikel.
    Leider muß man sagen daß neuesten Umfragen zufolge diese Partei mit derart *** (zensiert) Parteienstrolchen wohl wiederum damit nicht nur durchkommen werden, sondern auf Grund dieser unglaublich bornierten, an den Tag gelegten Wurschtigkeit und inhärent angeborenen Meinungsmanipulierbarkeit der Wahlschafe diese Ansichts- und Erachtens-Gleichschaltung nach der Wahl im Sept. weiter durchziehen und forcieren werden. Einfach nur noch gruselig, das ganze.

    • Dieses Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Mann aus Würselen
      und der Nussknackerin (siehe Kellerfalte) ,das keine anderen Parteien erwähnt, bildet doch sicherlich nicht den Wählerwillen ab.
      Ich bin mir nichtmal sicher, ob sich noch irgendwer die Mühe macht, Leute zu befragen, um dem Ganzen einen seriösen Anstrich zu geben.

  26. Norddeutsche
    Lieber Don,

    wieder einmal ein gelungener, schön illustrierter Text, herzlichen Dank dafür! Als Hannoveraner gehöre ich ebenso zur Population „Norddeutsche“ und ich möchte mich an dieser Stelle von den Umtrieben im RHS distanzieren. Wir Hannoveraner,Friesen, Emsländer, Ur-Sachsen etc. sind die wahren Neudeutschen. Das Kgr. Hannover wurde seinerzeit widerrechtlich (die Frankfurter übrigens ebenso) von den verd… Preußen okkupiert. Die Niederländer und Engländer (Angelsachsen!)stehen uns dagegen wesentlich näher, 123 Jahre Personalunion zwischen dem Kgr. Hannover und Großbritannien waren zwar nicht immer ganz konfliktfrei verlaufen, die Sympathien sind bis heute erhalten geblieben. Wenn nur nicht diese verd… Preußen ins Rad der Geschichte gegriffen hätten, uns wäre womöglich eine Menge erspart geblieben.

    Herzliche Grüße!

    • Neudeutsche..
      Wie peinlich, die iPad-Autokorrektur hat mir einen Streich gespielt: Es soll natürlich „Norddeutsche“ heißen! ;)

  27. Kellergefaltet und zu Rade
    @Prince Matecki – Ich bin zwar kein Offizier zu Pferde, sondern nur eine ältere Dame zu Rad. Aber ich habe den Vorteil von Kellerfalten auch schon erfahren. Trägt man taillegeschneiderten Mänteln, dann begibt man sich in die Gefahr, beim Strampeln vorne die Knöpfe abzureißen, oder man muss den Mantel aufknöpfen und frieren.
    .
    @Don – Was Heimat betrifft, kann man die auch adoptieren. Eine adoptierte Heimat ist wie ein Mann, den man sich selbst ausgesucht hat – im Gegensatz zu dem, den die Eltern und der Clan wollten. Beliebt macht man sich damit verständlicherweise nicht.

  28. "Skandalminister läuft seiner Frau davon"...
    @Don Alphonso –

    -hat der doch die Wörner abgestaubt..!
    Fast möchte man ihn beneiden…..

    Doch – andenKopffass – ich für meine Teile bin tief enttäuscht von Frau Natalia Wörner … (ich find sie als Schauspielerin großartig – kenne sie nicht persönlich).

    – wie kann sie?

    Sieht sie etwas was ich nicht seh` ….?

    • Sie sieht Macht/Status
      Wir sind letztendlich nur Primaten, entsprechend hoch wird der Rang oder Status von manchen Weibchen bewertet.

    • Die Geschmäcker sind gottlob verschieden
      und drum schaue ich mir grundsätzlich keinen Film mehr mit der Wörner an. Sie schaut in meinen Augen a weng gewöhnlich und ebbes verlebt aus und von schauspielern rede ich bei den meisten Akteurinnen im TV schon lange nimmer, bei Frau Wörner schon gar nicht. Die Liaison mit dem kleinen Heiko, die ja zur großen Liebe hochstilisiert wird, was bleibt den beiden andres parteipolitisch übrig, halte ich für reine Geschmacksverirrung beiderseits.

  29. gioco intellettuale
    Lieber Don Alphonso,

    jetzt ist ja endlich wieder richtig Frühling hier geworden, die Magnolienbäume blühen und die Forsythiensträucher, die die Fahrbahnen der Autostrada zwischen Lugano und Mailand trennen, leuchten in wundervollem Gelb.
    Ich weiß ja nicht, ob es nur mir so geht, aber in diesen Frühlingswochen ist alljährlich viel zu tun.

    Mit Interesse habe ich Ihre auf sich selbst bezogenen, amüsanten Betrachtungen zur bayerischen Tracht gelesen.

    Auf der Webseite Trachten Greif, Tegernsee ist zu lesen:

    “ UNSERE KUNDEN TRAGEN SEIT ÜBER 225 JAHREN DASSELBE: EIN LÄCHELN IM GESICHT.“

    In voller Überzeugung kann man hier feststellen, daß nach 225 Jahren jedes Lächeln eingefroren sein muß. ( Nur nebenbei bemerkt: die FAZ schafft dies mit manchen Beiträgen in wesentlich kürzerer Zeit.)

    Für die Mode als Ganzes, wie auch die bayerische Tracht trifft auch heute noch zu, was in der “ Fackel“ vom 12. März 1906 zu lesen war:

    „…daß die Kleidung im Laufe der vieltausendjährigen Kulturentwicklung soviel vom Geiste des Menschen in sich aufgenommen habe, daß wir alle Probleme menschlicher Kultur begreifen würden, wenn wir den Geist der Kleidung völlig und unmittelbar verstünden.“ (Lucianas, Erotik der Kleidung)

    Bei Betrachtung der schmucken Bilder von Ihnen kann man durchaus sagen, die Kleidung repräsentiert die Person, birgt Ihr Wesen, ihre Seele.
    Somit scheint sie auch zum Ausdrucksmittel menschlicher Eigentümlichkeiten, individueller Charakterzüge bei Ihnen zu sein.

    So eine Tracht hat ja ein sozial sittliches, wie praktisches Motiv, vor allem im naturhaften Bayern, in dem die triebhafte Natur sehr oft Gesetze entfaltet, deren Befolgung religiöse und sittliche Skrupel zu verhindern suchen, wozu auch die Tracht, als unterstützender Beitrag, zu zählen wäre.

    Die Sitte kennt drei Arten der Tracht -Amtstracht ( Richter und Geistliche), die Volkstracht und nicht nur in Bayern, die Niedertracht. In Folge unterscheidet man ja auch zwischen der männlichen und weiblichen Tracht, wobei im tagtäglichen mehr und mehr eine Art Outdoor-Privattracht getragen wird. Frauen bevorzugen dehnbare Wursthauthosen, Männer Jogginghosen.

    „Jogginghosen sind ein Zeichen des Versagens. Du hast die Kontrolle über dein Leben verloren, deshalb hast du dir eine Jogginghose gekauft.“ sagt schon Karl Lagerfeld.

    Ihre Gedanken zur Kellerfalte in Bezug auf eine variable Nahrungsaufnahme hatte schon Bloch beschäftigt, der dies in dem Satz:

    „Die Hervorhebung und Vergrößerung gewisser Körperteile durch die Kleidung entspringt aus dem Glauben des Menschen, sich in solchen Erweiterungen seiner Persönlichkeit wirklich und wesenhaft fortgesetzt zu sehen, als seien sie ein Stück von ihm. “

    zusammenfaßte.

    Sie haben das ja alles aus Ihrer selbstbezogenen Männlichkeit beschrieben und die Frauen in Tracht ignoriert, welche beim ständigen Kosten in der Küche, wie auch bei den häufigen Festlichkeiten in Bayern auch dem Essen zugeneigt sind. Bei manchen Frauen kann man ja beobachten, daß sie die Herrengarderobe geplündert haben und ebenso Kniebundhose und Janker tragen; wohl wegen der Kellerfalte, obwohl in Mos. 22, 5 zu lesen ist: „Ein Weib soll nicht Mannes Gerät tragen, und ein Mann soll nicht Weiberkleider antun, denn wer solches tut, ist dem Herrn, Deinem Gott, ein Gräuel“

    So tritt die ästhetische Seite der Tracht in den Hintergrund und es bleibt lediglich die praktische Anwendbarkeit.

    So eine Tracht gleichgültig, ob Dirndl oder Kellerfaltentrikot, kostet ja auch eine ganze Stange Geld, worüber man in Bayern nicht spricht.

    Die FAZ beschäftigt sich ja schon mit solchen Trivialitäten.

    „François Fillon plaudert über geschenkte, teure Anzüge“ lautete vor wenigen Tagen die Überschrift.

    François Fillons Anzüge sollen ein wahnsinnig teueres Geschenk gewesen sein, das sich kein Normibürger leisten könnte. Vielleicht fragt sich so manche deutsche Hausfrau in der Lebensphase des troisième sexe (nach Beauvoir: „eines dritten Geschlechtes, das weder Lust empfindet noch erwecken kann), auch wo ihre Kanzlerin ihre durchdesignten Hosenanzüge her hat, die ganz gewiß nur teure Sonderanfertigungen sein können. So etwas kann man ja sicherlich nicht von der Stange kaufen.

    So nebenbei bemerkten Sie noch, daß regional die Asylkrise bei Ihnen recht gut verdaut sei. Ein jeder sieht seine Verdauung halt aus einem ganz persönlichen Blickwinkel. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann scheint eine andere Verdauung zu haben und präsentierte vor wenigen Tagen die Kriminalstatistik von Bayern.

    „Mehr Straftaten im Freistaat, vor allem in Oberbayern“ – „In München bzw. Oberbayern-Süd ist ein deutlicher Anstieg erkennbar.“ – „Nach Darstellung von Polizeiexperten werden immer mehr Körperverletzungsdelikte in oder im Umfeld von Wohneinrichtungen für Asylbewerber angezeigt.“ – „Der Anteil von Asylbewerbern unter den dort festgenommenen Dealern stieg nach BR-Informationen ebenfalls an.“ – „Fast jeder Fünfte (18 Prozent) unter den „nichtdeutschen Tatverdächtigen“ gehörte zur Gruppe der Asylbewerber.“

    L’âme est le champ de bataille

    Seien Sie herzlich gegrüßt
    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • ...
      „Ein Weib soll nicht Mannes Gerät tragen, und ein Mann soll nicht Weiberkleider antun, denn wer solches tut, ist dem Herrn, Deinem Gott, ein Gräuel“
      Es ist ja auch eine sexuelle Aneignung.
      Analog zur kulturellen Aneignung, ein verdammenswertes Delikt, welches vorliegt sobald Kinder sich als Indianer verkleiden. Oder Maas als Intellektueller.

  30. Mann unter Hut; kommt wieder*
    Don Alphonso sagt am15. März 2017 um 11:12 Uhr

    „…..übrigens mit einer jungen Frau aus NRW hier beim Essen, und sie hat ihr Dirndl ausaprobiert – dem Gschau der Leute nach wurde sie als sehr oberlandbegehrenswert angesehen. Also nur zu!“
    .
    Jezad folln´s ma need in´ Riggen, Don. Die hobn noch äahna g´schaut, mit dem Gams. Die Koreanerin und die Schickse vom Baldeneysee mögen gut aussehen in die Dirndln. Aber Globalisierung bei regionalen Trachten-dös geed gorneed, find´ i. Außer beim Fasching, als Cowboy oder Indianer.
    .
    Pfarrer Hirn 08:32 Uhr, Alpinihut?
    Andere Farbe, anderer Filz, mittelgrau, mit Hutband statt Kordel (dünne Kordel unter Hutband in tricolore), Krempe hinten weiter hochgezogen und gestärkt. Wird auch mit schön nach außen gedrückter Kalotte getragen (nur die alten Reservisten tragen mit Knick)
    .
    Don macht uns ständig mit Hüten an aber seinen Gamsbarthut (den er bei seinem Fluchtartikel erwähnte, „Don kam nur bis Salzburg“, dann holte ihn das schlechte Gewissen der Fahnenflucht vor den kahanierten Truppen jäh ein), den zeigt er uns leider nicht.
    .
    * Hatte beim letzten Aufenthalt in der Toskana in den Städten meinen sündhaft teuren Mayser vom ehem. Hut-Mayer in Heilbronn an. „Che bell´ cappello, sagte die erste Italienerin an der Autovermietung in Pisa.

  31. Titel eingeben
    Schöner Text,schöne Bilder!
    Kellerfalte ist mir ein Begriff,da meine Mama Schneidermeisterin ihres Faches war.

    Sehr gelungen der Übergang von der Kellerfalte zum“ Spät-Konfirmant“Maas.
    Vor ein paar Wochen sah ich in Freiburg eine Gruppe von Leuten in verschiedenen Trachten aus der Region.(Schwarzwald,Markgräflerland,Kaiserstuhl,usw)Was ich nie mache habe ich hier gemacht,nämlich fotografiert.Ich hatte plötzlich das Gefühl,dass ich so etwas vielleicht nicht mehr zu sehen bekomme.
    Hysterisch? Ich bin da nicht so sicher.

  32. Eine Kellerfalte
    …ist auch in meinem Kopf aufgesprungen. Selten so einen amüsanten Blickwinkel auf die Tracht erlebt. Ganz jenseits der einzwängenden Kleiderordnungen und der zeitversetzten Adaption höfischer Moden.

  33. so wirklich neu ist das alles nicht
    Hatten wir alles schon mal: „Wer öffentlich gehässige, hetzerische oder von niedriger Gesinnung zeugende Äußerungen über leitende Persönlichkeiten des Staates oder der Partei…“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Heimt%C3%BCckegesetz

    In 24 Stunden löschen müssen, „während andere Medien, von der Yellow Press bis zu „Bild“, vom „Deutschlandfunk“ bis zum „ZDF“ in der Regel mindestens 1-2 Wochen haben, bis die einstweilige Verfügung auf dem Tisch liegt“, bei wirren Meldungen, wie „Hitlertagebücher gefunden!“, „Die Rente ist sicher“ oder „Wir schaffen das!“.
    Steinhöfel schrieb bei Tichy bereits vor zwei Monaten dazu: „Die einstweilige Anordnung des Verfassungsgerichts gegen diesen Rechtsunsinn liegt auf dem Tisch, bevor das Frühstücksei gekocht ist.“

    Journalisten, die diesem juristischen Käse nun auch noch applaudieren, schaffen sich selbst ab, soviel ist sicher. Denn Journalismus ist per se meist Spekulation und subjektiv gefühlte Wahrheit, von Gerichtsreportern vielleicht mal abgesehen.

  34. Heimat
    Ach, Don,
    das mit dem selbstreflektierenden Moment des Nachdenkens, bevor man etwas auf Kritik antwortet (oder eben nicht antwortet), das gefällt mir gut!

    Selbstkritik und Selbstironie erlauben sogar aufzulachen, wenn ich das Eingangszitat von FJS lese – denn gerade in der Nie-wieder-anderes-als-CSU-Region namens „Bayern“ ist die Demokratisierung ja soweit gediehen, dass das Volk und seine Staatspartei regieren. Wie recht er also hatte und bis heute hat, der alte Amigo!

    Zum Begriff Heimat möchte ich anmerken: ja, mit 30 Jahren hatte ich mich entschieden, in die CDU einzutreten und aktiv beizutragen, dass diese Partei nicht zum völlig vergreisten und kritiklos-opportunistisch-unbestimmten Kanzlerabnickerverein wird.

    Das war 2002 in Hamburg eine durchaus interessante Erfahrung. Und nach 10 Jahren gab ich auf. Allerdings schon nicht mehr in Hamburg…

    Spätestens als ich nicht nur von politischen Gegnern, sondern auch aus der eigenen Familie und der CDU selbst hörte, dass die Verwendung des Begriffs „Heimat“ in einem Kommunalwahlprogramm nun wirklich rechts und total kleinbürgerlich-borniert und vermieft und nicht vermittelbar und überhaupt total intolerant und falsch sei – da wusste ich, dass nur meinen eigenen Kopf und mein eigenes Herz habe, auf die ich mich verlassen kann, wenn wir durch sehr schwierige Zeiten der Selbstfindung, oder aber Selbstaufgabe gehen werden.

    Heimat – dafür wurde ich als Rechtsaußen in der CDU angesehen – und entsprechend wurde auch die Vergabe öffentlicher Räume vom lokalen SPD-Oberbürgermeister für solche extremen Positionen gehandhabt: es gab keine kostenlosen Versammlungsräume mehr.

    Ganz anders natürlich die Antifa und der DGB und die Kirchen. Denen wurde eine Heimat gegeben)

    So ist das mit der Selbstreflexion. Ich mag sie niemals vermissen, da sie hilft, nicht jedem Populismus hinterher zu laufen.

    Ob sie nun von FJS, oder der Antifa kommt, spielt dabei keine Rolle.
    Ein jeder hat so seinen Blinden Fleck.

    • Titel eingeben
      Neulich in der Banlieue:
      Sohn Ahmed zueckt die Beleidigung à la mode : rentre au bled!
      Papa antwortet sehr ruhig: ton bled, c’est Sartrouville.

  35. ach was
    Kellerfalte, Stasivergangenheit (immer wieder egal, wie lange, wann selbst beendet etc.) … Entschuldigung, bin gerade eingenickt – worum geht es hier?

    • Titel eingeben
      Vergangenheit? Die Dame macht ja weiter!

    • Gut geschlafen?
      Sicherlich haben Sie auch verschlafen, dass die Nazivergangenheit noch länger her ist als die Stasivergangenheit?
      Gewöhnen Sie sich mal an den Gedanken, dass beides zu Recht nicht vergessen wird.

    • @Don Alduck
      „Gewöhnen Sie sich mal an den Gedanken, dass beides zu Recht nicht vergessen wird.“

      Nein. Denn Sie sind ausweislich dieser glänzend-feisten Einlassung wohl eher kein armes Opfer des einen oder des anderen geworden. Oder noch schöner: Vielleicht möchten Sie gerne die traurige Geschichte von Bekannten für das eigene Bedürfnis nach virtue-signalling ausschlachten, ja? Bestimmte Leute hebt es eben, wenn sie was erfahren dürfen, dass sie selber gern getan hätten und noch viel lieber weit von sich weisen. Den Preis zahlen die wirklichen Opfer und zwar ihr Leben lang. Erst die Peiniger, dann die Möchtergerns, die das auch noch ultra-spannend finden. Ein Traum!

    • Naja
      … dann könnte man, mit dem Argument, den NS-Kram einmotten, will man aber nicht, also spricht nix dagegen, dass mit dem DDR-S auch nicht zu machen, gelt?

      Wäre mal was. Merkels IM-Akte zu entschreddern. Vielleicht steckt sie noch in irgendeinem Müllsack.

    • @Sirisee
      Merkels IM-Akte zu entschreddern. Vielleicht steckt sie noch in irgendeinem Müllsack.

      Und wenn es sowas gäbe? Ich bezweifle, dass Sie verstehen würden, was Sie da lesen, weil da ganz andere Stichworte zählten und die Zusammenhänge kaum noch transparent sind. An der Stelle können und werden und dürfen Sie sich dann eine eigene Meinung bilden. Und dann wird das Spiel eben weitergehen und zwar auf dem Spielfeld der Wirtschaftskriminalität, und zwar der ganz piefigen, der, die stattfand, weil es so einfach war, denn woanders waren Strukturen zusammengebrochen, da haben eine ganze Reihe Leute sich ziemlich gesund gestoßen. Meinen Sie, da haben andere Leute keine freien Meinungen dazu? Das können wir dann alles schön aufarbeiten. Und anschließend sind wir uns allesamt spinnefeind. Das ist doch das Ziel des Ganzen, oder? Denn so zu tun, als sei man höchstpersönlich ein Stasi-Opfer, weil die eigene Demokratie, auf die man sehr stolz ist, eine Kanzlerin hervorgebracht hat, die aus dem Osten kommt, ist schon ein wenig kokett, um es freundlich zu formulieren.

    • @unwichtig
      Naja, das ist ja das aus linken Kreisen gerne verwendete Argument den gnädigen Mantel des Vergessens über den DDR-S zu breiten, im Interesse des inneren Friedens.

      Und da muss man sich halt gefallen lassen, daran erinnert zu werden, dass das dieselbe falsche Argumentation des Umgangs mit dem NS war und dass dort es dort ja auch niemanden hindert, umso hysterischer zu werden, je länger das zurückliegt.

      Man hat halt die 2. Chance der Aufarbeitung beim DDR-S nicht genutzt und das ist nicht die einzige Gemeinsamkeit von NS und DDR-S.

      Gerade im RHS laufen noch genug ehemalige Kader herum und der „elende Rest“ (Biermann) der SED spreizt sich in allen Talkshows.

    • Aber es ist schön zu sehem, wie wenig die GrünSED in Berlin gerade auf die Reihe bekommt. Mehrheit ja, Umsetzung eher nicht.

    • @ Gast
      Richtig, ich bin weder NS- noch DDR-Opfer. Ihre Ausführungen im Übrigen gehen rein ad Hominem und enthalten keinerlei Spuren von überzeugenden Argumenten. Insbesondere fehlt es an Ausführungen, was Ihrer Ansicht nach vergessen werden dürfte.

    • @Don Aldduck
      „Richtig, ich bin weder NS- noch DDR-Opfer. Ihre Ausführungen im Übrigen gehen rein ad Hominem und enthalten keinerlei Spuren von überzeugenden Argumenten. Insbesondere fehlt es an Ausführungen, was Ihrer Ansicht nach vergessen werden dürfte.“

      Aber ich gebe Ihnen doch völlig Recht! Sie sind kein Opfer, dafür würde Sie auch keiner halten und das meine ich in der Tat persönlich; ich dachte, das sei ein Kompliment? Sie sind ein Macher mit einer eigenen Agenda, das ist durchaus anerkennenswert. Es gibt beispielsweise auch einen Haufen Leute, die mit Ausländersachen nicht genug verdienen und die dafür eben ihr Image anheben, weil sie diese Arbeit tun. Das ist so tüchtig wie legal; keiner wird denen je einen Strick daraus drehen, warum auch.

      Nicht ganz so legal waren allerdings diverse „Warmsanierungen“ in Berlin oder der Betrug im Zusammenhang mit der Vulkanwerft, oder, oder, oder … Aber vermutlich haben Sie auch da wieder Recht und das darf man alles nicht vergessen, ob man nun betroffen war oder auch nicht! Die Linke hat jedenfalls auch schon diverse Gesetzesentwürfe mit Verjährungsfristverlängerungen in der Schublade und die werden wohl auch umgesetzt, sollten sie – statt der Kanzlerin, die das bislang verhindert – am Kabinettstisch Platz nehmen, wetten? Im Falle, es kommt so, werde ich auch mal dem Aufarbeitungshobby fröhnen und ich werde bis zur Grube nicht mehr damit aufhören; ich hatte ja ausgesprochen geduldige Lehrer also – vielen Dank dafür!

    • @Sirisee
      „Und da muss man sich halt gefallen lassen, daran erinnert zu werden, dass das dieselbe falsche Argumentation des Umgangs mit dem NS war und dass dort es dort ja auch niemanden hindert, umso hysterischer zu werden, je länger das zurückliegt.“

      Selbstverständlich lieber Sirisee. Sie können ja mal fragen gehen bei denjenigen, die in so Kellerfalten wie in Jugendwerkhöfen gelandet sind, ob sie nicht furchtbar gerne jeden Tag von fleißigen kleinen Aufarbeitern mit Zewa-Wisch-und-Kleb-Mentalität daran erinnert werden möchten! Oder von den lieben Richtern, die denen, solange sie nicht in Torgau waren, nämlich in schöner Regelmäßigkeit bescheiden, dass sie das alles leider gar nicht nachvollziehen können, weil ja doch die Akten nicht vollständig … also, die Akten nicht so geführt wurden wie in der BRD, was also dazu führt, dass man nicht weiß, was das alles soll! Also fragen Sie immer weiter, und arbeiten Sie immer weiter kräftig auf. Ermitteln Sie weiterhin wacker die Anzahl der behakenkreuzten Teetassen im Dritten Reich und die der Honecker-Konterfeis in den Kreiskulturhäusern, denn das ist wichtig, das generiert moralischen Mehrwert, ganz genau dazu wurden Sie erzogen, das ist Ihre Aufgabe in der Welt. Sie sollten sich nur nicht wundern, wenn der eine oder andere geistige Katastrophentouristen auf einmal feststellt, dass ihm nichts als panischer Ekel entgegenschlägt.

    • .. nö...@unwichtig
      … ich stehe überhaupt nicht auf diese gestörte Erinnerungswirtschaft, aber noch weniger darauf, sie einseitig zu betreiben, nur weil dann Dinge angesprochen werden, die einem nicht passen.

      Eines der widerlichsten Dinge der letzten Jahrzehnte war die Gurlit-Hysterie.

    • @Sirisee
      „ich stehe überhaupt nicht auf diese gestörte Erinnerungswirtschaft, aber noch weniger darauf, sie einseitig zu betreiben, nur weil dann Dinge angesprochen werden, die einem nicht passen.“

      Die Kanzlerin hat nicht umsonst so scheinbar kitschig vor der „Kälte im Herzen“ der Pegida-Veranstalter gewarnt; die spricht nur selten ein überflüssiges Wort, nur sollte man vielleicht doch mal zuhören, statt ihr auf den Blazer zu starren. Sie wusste nämlich genauso wie die, was von unseren ungezogenen Landsleuten wohl zu erwarten steht, wenn jemand anders als sie auf seinen Rechten besteht und seine Versammlungsfreiheit nutzt. Und ihre Befürchtungen sind ja auch sämtlich eingetroffen; die Blasiertheit, die Unflätigkeit und Dreistigkeit die sich da (Meinungsfreiheit sei Dank!) Bahn brachen, dürfte – vor dem Hintergrund von bestimmten Erfahrungen – so einige gründlich abgestoßen und verhärtet haben; ich nehme mich da nicht aus und mich hat die Sache eigentlich nur gestreift. Das ist auch nach einer Generation nicht vorbei! Also entweder man bekommt endlich diese Perversen in den Griff, die sich seit 100 Jahren an den eigenen Landsleuten ausagieren. Das macht man dergestalt, dass man ihnen strukturell das Wasser abgräbt und sie übrigens hochkant aus den Lehrstühlen wirft; unter dem wird es kaum funktionieren. Oder man läuft Gefahr, dass die Leute sich tatsächlich mal eine eigene Meinung bilden und die geht dann mit Ihrer nicht ganz konform, verstehen Sie, was ich meine? Dafür brauchen sie nämlich keine Erlaubnis und kein „Recht“ und keine Behörde; das ist einfach das, was passiert. Und im harmlosesten Fall werden die Leute daraufhin tatsächlich „herzenskalt“ und ziehen sich komplett zurück; Sie können ja mal in Japan fragen gehen, ob sowas letztlich nicht doch das eine oder andere Problem mit sich bringt!

      Aber wenn Sie sich wirklich sicher sind, dass das Land das unangefochten übersteht, während der außenpolitische Druck gerade steigt, dann kloppen sie ruhig weiter auf den Zünder; offenbar ist man hier ja ohnehin der Auffassung, die Schrottimmobilien abstoßen zu müssen.

  36. Hihi, der Maas der Schlingel...
    … Mich würde aber dann doch mal interessieren, wer der hier so …. verbissen kommentierenden den Referentenentwurf gelesen hat. Aber andererseits, geht die CSU nicht unbedingt „mit abweichenden Meinungen erheblich klüger um“, wie das Pressestatement von Elisabeth Winkelmeier-Becker zeigt. Und sagt’s amal überhaupt: Habt’s ihr denn kein eigenes Wort für „Pressestatement“?

    • Spätestens "das Pressestatement von Elisabeth Winkelmeier-Becker ..."
      … informierte vor allem darüber, daß der Gesetzesentwurf auf Basis entsprechender

      Koalitionsvereinbarungen von CDU/CSU und SPD

      erfolgte. Und dass der Entwurf keineswegs nur Tante Künast nicht weit genug geht. Vor den Wahlen soll zunächst der nicht notwendigerweise von der EU notifizierbare Teil durchgebracht werden, der Rest nach den Wahlen.

      Sich ausschließlich auf Maas oder vielleicht noch Künast – mithin also auf das von CDU/CSU zu verhindernde R2G – zu kaprizieren, bringt in der Sache also genau gar nichts.

      Aber der doofe Michel ist halt immer der andere. Schon klar.

  37. OT - Geheimabkommen Merkel, Erdogan, Rutte(NL)
    Es soll ein mündliches Geheimabkommen zum ,,Flüchtlingsdeal“ geben.
    Danach verpflichten sich Deutschland und die Niederlande, JÄHRLICH 250.000 ,,Flüchtlinge“ aus der Türkei zu übernehmen, und in der EU zu verteilen.
    Das berichtet zumindest der Boulevard des kleinen Nachbarn, krone.at .

    Weiß jemand, ob das stimmt, und ob das in den Niederlanden, die heute wählen, thematisiert wurde?

    Ein solches ,,geheimes Zusatzprotokoll “ wäre ja wohl der Wahnsinn schlechthin.

    Viele EU-Länder wollen GAR keine Pseudoflüchtlinge aufnehmen, also…..

    wo werden diese 250.000 p.a. dann bleiben ?

    • @ Otto Moser
      „Es soll ein mündliches Geheimabkommen zum ,,Flüchtlingsdeal“ geben.“

      Steht alles in diesem Buch. Jetzt ist es sozusagen amtlich, dass wir seit 1 ½ Jahren nach Strich und Faden belogen werden.

      https://www.amazon.de/dp/3827500931/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1489581261&sr=8-1&keywords=die+getriebenen

      Der mediale Aufschrei bleibt selbstverständlich aus. Wenn irgendein Depp ein paar Koteletts auf der Fensterbank einer Flüchtlingsunterkunft ablegt ist mehr los.

    • D und NL sind von T aus auch übers Meer zu erreichen. Das perfide Albion dürfte so freundlich sein
      nicht nur den Kanal für solche Passagen zu sperren, sodass man jwd im Atlantik drumherumfahren müsste. Und auf Hohersee und …

    • Aber das dauert und seit Lepanto haben es Osmanen nicht mehr so mit Schiffen.

    • Flüchtlingsdeal
      Die Frage sei gestattet, weshalb man so was nicht in der FAZ zu lesen kriegt und zunächst nur über Umwege aus einem Blog erfährt …

      http://www.achgut.com/artikel/mit_geheim-absprachen_in_die_isolation

      https://www.welt.de/politik/deutschland/article162778752/Merkel-machte-Tuerkei-konkrete-Zusage-bei-Fluechtlingszahl.html

      Da kann der Seehofer noch lange nach einer Obergrenze von 200’000 rufen, allein die eingegangen Verpflichtungen plus die Familiennachzüge überschreiten sie bei weitem.

    • Mich wundert es nicht
      Geheime Zusatzprotokolle hatten wir schon einmal! Nur mit dem Unterschied, damals sollte ethnische Homogenität hergestellt werden und heute ist genau das Gegenteil der Fall. Mit der irrwitzigen Begründung man müsse den demographischen Kollaps abfedern.
      Dies wird nicht funktionieren. Vielleicht ist es auch deshalb, weil eine heterogene Bevölkerung qua teile und herrsche leichter übergangen werden kann. Z.B. welcher Zugewanderte interessiert sich für diesen Blog, und geht aber als Doppelpassler brav SPD wählen.

    • Haha ....
      … „Es soll ein mündliches Geheimabkommen (…) geben“. Ist das die zeitgenössische Variante der „Protokolle der Weisen von Zion“? Ich fürchte nur, ihr glaubt’s auch noch den Schmarrn. Steht ja schließlich in der „Kronen Zeitung“ und die schreibt ja erwiesenermaßen nur die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Oder bin ich hier doch beim Postillon gelandet?

    • Es ist jetzt nicht gerade unüblich, dass bei Abkommen manche Aspekte informell vereinbahrt werden, wenn die Übereinkünfte anders nicht zu bewerkstelligen sind. Es gab schon Zusatzabkommen zum Nato-Statut, beispielsweise. Das kann man machen, wenn beide Seiten wissen, dass sie sich zwar daran halten müssen, es daheim aber so nicht verkaufen können.

      Muss man es glauben? Nein. Aber überraschen würde mich in den Zeiten von Wikileaks gar nichts mehr.

    • Das Abkommen erwähnte AM in der nächtlichen PK, nur die Zahlen waren andere
      und gab das als überraschenden, abendlichen Vorschlag Davutoglus aus. Sie log mal wieder, dass sich die Balken bogen und auf Rückfrage eines Journalisten, ob der Vorschlag wirklich von der Türkei gemacht worden sei, kam von AM, ja natürlich, sonst würde ich das ja als eigene Idee präsentieren… so ungefähr waren ihre Worte, bei denen sie wieder so die Unterlippe schürzte, was sie immer macht, wenn sie lügt.

      18.3.2016 Davutoglu kam am Freitagmorgen im Gipfelgebäude zum Frühstück mit den EU-Verhandlungsführern zusammen. Am Treffen nahmen EU-Ratspräsident Donald Tusk, Kommissionschef Jean-Claude Juncker und der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte teil, dessen Land derzeit den EU-Vorsitz hat.

      .
      Kolportiert wurden ca. 72.000 Migranten, aber man muss AM immer sehr genau zuhören, die SZ u.a. berichteten über das Abkommen.
      Also hier

      http://www.huffingtonpost.de/2016/03/23/stordarum-werden-auch-weiterhin-hundertausende-fluchtlinge-nach-deutschland-kommen_n_9529466.html

      http://www.sueddeutsche.de/politik/eu-asylpolitik-verdaechtiges-schweigen-ueber-die-zweite-haelfte-des-eu-tuerkei-deals-1.2917391

      http://www.direktzu.de/kanzlerin/messages/eu-abkommen-mit-der-tuerkei-punkt-4-71484

      Punkt 4 der Vereinbarung
      http://www.consilium.europa.eu/de/press/press-releases/2016/03/18-eu-turkey-statement/

    • Nicht die ganze Wahrheit...
      … wollte die Kanzlerin uns zumuten, liest man.
      Wie gut, dass die Kanzlein die Wahrheit zu dosieren weiß, denn: dosis venenum facit.

      Von Lügen o.ä. liest man nichts.

    • @Frau Simon
      danke für Ihre Daten.
      Kann man die als Studie anfordern oder empfehlen Sie mir, Ihre Beiträge gesondert abzuspeichern?
      Ernst.

      Erst die von Ihnen gelieferten Zeitleisten zeigen das Ausmaß der infamen Lügen voll umfänglich.

    • Die nächtliche Lügerei war am 7./8.3.16
      @Nahuatl

      Die SZ nimmt in diesem Artikel vom 18.3. Bezug darauf, dass Merkel da nicht geglaubt wurde. In der PK am 7./8.3. erwähnte sie das plötzliche und ach so überraschende Angebot der Türken… ausgearbeitet von dem Think Tank, dem wir ja den ganzen Türkei-Blödsinn zu verdanken haben.

      http://www.sueddeutsche.de/politik/fluechtlingsdeal-in-bruessel-nur-nicht-ueber-die-details-reden-1.2913745

      Speichern Sie die Links, machen Sie sich pdfs von allen Seiten, mache ich auch und zum Glück habe ich ein sehr gutes Gedächtnis.
      (Ich stand mal als Zeugin gegen einen gekündigten Kollegen vorm Arbeitsgericht, die Klage des Kollegen wurde abgewiesen, aufgrund meiner minutiösen und detaillierten Schilderung aller Vorgänge, wie es in der Begründung hieß.) Wenn es jetzt nach Eigenlob stinkt, sorry.

      Beobachten Sie Merkel bei ihren Reden, Sie werden dann auch dahinter kommen, wann sie lügt, z.B. wenn sie so guckt
      https://s6.postimg.org/qvycat50x/2_format2010.jpg
      und die Unterlippe so schürzt
      https://s6.postimg.org/piy9pye29/2_w_1489_q_low_c_0_bild.jpg

    • Dienen
      ein weiterer Baustein, wie Angela Merkel Deutschland dienen will: Indem sie es abschafft.
      Danke, wir sind bedient.

    • Sie dient dem Sultan, falls Sie das vergessen haben sollten.

    • Die zweite Hälfte
      Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass in der hektischen Zeit des Flüchtlingsdeals in einigen Nebensätzen auf die vereinbarte, jährlich zu vollziehende Umsiedlung einer (ich müßte lügen, würde ich behaupten, mich an die exakte Ziffer zu erinnern) sechsstelligen Zahl an Migranten hingewiesen wurde.
      Ich kann mich ebenso gut daran erinnern, dass Posts in den SPON-Foren zu diesem Thema konsequent gelöscht wurden. Netiquette hin oder her..

      Übrigens einer der Gründe, warum ich mich letztendlich auf die Suche nach dem Don machte.

    • Das störte nur die schöne Erzählung, ausserdem: Wir schaffen das.

    • Dass die Stimmung gekippt ist ...
      … erkennt man daran, dass man sich plötzlich über den Deal aufregt. Im Dezember 15 forderte Gabriel, jährlich einige hunderttausend Leute zusätzlich nach Deutschland zu holen damit etwas weniger ungeordnet über die Grenze kommen. Vielleicht sollte so auch nur der prozentuale Anteil illegaler Einwanderung gesenkt werden, das weiß ich nicht mehr so genau.
      So was kommt heute nicht mal mehr von den größten Spinnern, nebenbei zeigt es auch wie opportunistisch das Ganze angegangen wird.

    • @Renate Simon
      Dieses „Lie to me“ ist aufschlussreich, allerdings gehe ich bei Merkel davon aus, dass sie immer lügt, selbst bei der Uhrzeit.

  38. Kellerfalte
    Kellerfalte gibt es auch bei sportlichen Röcken, zum Fahrradfahren gut geeignet. Lodenmäntel fand ich immer schön, als Kind hatte ich Sommerdirndl und Winterdirndl dazu Haferlschuhe, etwas anderes gab es lange Zeit nicht. Hat aber weniger mit der geografischen Heimat zu tun, mehr mit der inneren Einstellung. Das gilt auch heute noch, finde ich; Gedanken zu aktuellen Entwicklungen finde ich bei denjenigen, die mit richtiger Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienen, sehr ähnlich wie bei den geschilderten Oberländer Treffen. Und dies in Niedersachsen.

    • Das Dirndl war lange Zeit einfach „praktische Freizeitkleidung für das Land“ weitgehend ohne Alpenbezug. In den 60er Jahren verschwand es weitgehend, zog sich in die Berge zurück, aber jetzt kommt es ja wieder, langsam, aber beständig. ausser bei Frau Künast natürlich, die sollte eher die Uniform von Rosa Klebb tragen.

  39. als Beitrag zur Voelkerfreundschaft und Integration - das Burkirndl
    Auch eine interessante Idee, um Berliner Beamte und Femen zu verwirren:

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-3788611/First-burqa-burkini-Germany-adopts-BURKIRNDL-Traditional-low-cut-Bavarian-outfit-adapted-Muslims.html

    Cheers

    • Was wollen Kopftuchträgerinnen auf einem Fest mit bier und Schweinshaxe?

    • Gewöhnungseffekt
      Nach dem „Sport-Hijab“ nun das entsprechende „‚Dirndl“. Irgendwann wird es auch die letzte Widerspenstige kapiert haben – hey Mädels, ist doch gar nicht so schlimm, das mit dem Kopftuch und so!

    • @ Don
      Wahrscheinlich lesen die Kopftuchträgerinnen weder die „Stützen“ noch „Deus“, aber vielleicht die Artikel, die Ihren Ausführungen zum Them „Köln und Oktoberfest“ zugrunde lagen….

  40. Der Mangel an Demokratie wird immer deutlicher.
    Letztlich geht es doch darum, auch in Zukunft die öffentliche Meinung ausreichend manipulieren zu können. Was nützen den politischen Parteien, insbesondere der SPD, ihre Medienbeteiligungen sowie der zwangsfinanzierte Propagandafunk denn noch, wenn die Meinungsbildung vornehmlich im Internet stattfindet. Da man sich Beteiligungen an Facebook und Co. nicht leisten kann, dort auch wohl nicht gut gelitten wäre, greift man nun zu „rechtsstaatlichen“ Mitteln, um die Bürger mundtot zu machen.

    Dieses, wie sich am Ende herausstellen wird, sinnlose und dümmliche Unterfangen ist ein eindeutiges Indiz für Parteien, die es mit der Demokratie nicht so genau nehmen, die ihren Herrschaftswillen bedroht sehen. Beim zwangsfinanzierten Propagandafunk mag das ja noch funktionieren, bei „privaten“ Medien bis zu einem gewissen Grade ebenso, bei Globalplayern im Internet jedoch ganz sicher nicht.

    Aus Sicht der Parteien geht es selbstverständlich nur darum, den Bürger zu schützen. Schließlich ist der Bürger ja zu dumm, der Komplexität politischer Entscheidungen folgen zu können, Fake News und Hate Speech führen beim Bürger zu emotionalen Reaktionen, die es den Volksvertretern kaum noch ermöglichen, ihr Handeln zum Wohle der Bürger zu erklären. Da ist es doch besser, solches Treiben im Internet möglichst zu unterdrücken, den dummen Bürger vor sich selbst zu schützen.

    Dabei zeigt doch gerade die Auseinandersetzung um diese Themen, wie wichtig es ist, den öffentlichen Diskurs zuzulassen. Auch Postfaktisches und alternative Fakten haben etwas Gutes, sie schärfen das Mißtrauen und zerstören die Obrigkeitsgläubigkeit, machen aus Untertanen vielleicht sogar mündige Bürger, die sich dann für mehr Direkte Demokratie einsetzen und die Unabhängigkeit der Justiz von der Politik auf den Prüfstand stellen.

    Das Netz vergißt nie – was auf der einen Seite ein Fluch ist, ist auf der anderen Seite ein Segen. Und am Ende wird sich zeigen, ob politischer Verantwortung so nicht doch zum Durchbruch verholfen werden kann.

    „Voraussetzung ist ein Anspruch der Bürger gegen Internetprovider auf Erteilung von Auskünften über die Identität derjenigen, die über die Plattform die Persönlichkeitsrechte anderer verletzen.“

    Diese Forderung aus der Union würde die Situation noch einmal deutlich verschärfen. Das Ende der Anonymität im Netz würde die bevorteilen, die sich nicht nur verbal hervortun, bzw. ihren Worten Nachdruck verleihen möchten. Auch so kann man Meinungsfreiheit im Keim ersticken, ganz ohne direkten Einfluß auf Facebook und Co.

    Es würde der Demokratie zum Vorteil gereichen, die Parteien zögen sich gänzlich aus ihren aktiven Medienbeteiligungen zurück und der zwangsfinanzierte Propagandafunk würde endlich privatisiert. Politischer Einfluß auf die Medien ist verfassungswidrig, das sollte endlich einmal von der Justiz umgesetzt werden. Das BVerfG ist einem entsprechenden Wunsch der Union, man höre und staune, nicht nachgekommen, aber da ging es ja auch nur um die Medienbeteiligung der SPD und nicht gegen die Bürger. Mal sehen, ob Maas mit seinem Vorstoß, den Bürgern den Mund zu verbieten, ihnen endgültig die Medienfreiheit zu nehmen, mehr Erfolg hat.

    • Eine Regierung
      die ideologiegetrieben agiert, benötigt die Medien (Staatsfunk, Presse, online-Medien, …) Wie sonst könnte man die seit kurzem oder schon länger hier Lebenden in die richtige Richtung bewegen?

    • Ach ja,
      das Zitat in meinem Beitrag stammt aus einem Statement der rechtspolitischen Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Elisabeth Winkelmeier-Becker. Nachzulesen auf der Fraktionsseite des Deutschen Bundestages von CDU/CSU : Startseite » Presse » Pressestatement » „Bei der Bekämpfung von Hasskommentaren weiter denken“.

      Etwas umständlich zwar, aber ganz ohne Link. ;-)


    • Irgendwie, Hausschwein, sind doch alle mehr oder weniger ideologiegetrieben.

    • Zensur
      „Zensur ist das zuverlässigste Anzeichen von Hilflosigkeit und Existenzangst staatlicher Herrschaft.“ Prof. Querulix (*1946), deutscher Aphoristiker und Satiriker

      „Die Zensur ist das lebendige Geständnis der Großen, daß sie nur verdummte Sklaven treten, aber keine freien Völker regieren können.“
      (Johann Nepomuk Nestroy)

      Tolle Zukunftsaussichten…

    • Der letzte Absatz
      trifft den Nagel auf den Kopf.
      Die Gewaltenteilung ist keine – und das ist nicht gut so.

    • ... und gestern war heute...
      …und heute ist morgn…

      Heute gehe ich dahin, meine Lieben. Gestern schrieb ich“ morgen Abend“ .
      Aber danke, da wird’s wieder urig in alle Richtungen, positiv wie 1x nagativ.
      Der alte Meckerer schickt jetzt den Sohn, was keine Änderung bedeutet.

      Bei uns war es lang wie in der EU.Ein Einzelner konnte sein Veto einlegen und uns alle blockieren. Vor 20 Jahren haben wir das mit List und Tücke abgeschafft.Die EU sollte sich an uns ein Beispiel nehmen und auch zu Mehrheiten übergehen in relevanten Fragen.

    • Sorry,
      @ Frau Simon, Sie haben ja recht! Ihr Beitrag ist schon vom 16., also heute. Ich war noch etwas verschlafen…

    • @Otto Meier - mehr oder weniger
      Ja, mehr wenn wir für unser Handeln nicht verantwortlich gemacht werden können (zB „Zustimmung zu Eurobeitritt trotz gefälschter Unterlagen“ oder „Grenzen lassen sich nicht schützen“ …), ansonsten weniger und mehr mit der Realität umgehend.

  41. Als Sie die Kellerfalte ankündigten, Don,
    im Zusammenhang mit „fett“, dachte ich noch: Von einer Fettschürze habe ich schon gehört – wo aber soll die Kellerfalte sein? Alles klar…

    Nun bin ich sehr gespannt, wie Frau Simon sich äußert. Hat Merkels Kutschermantel auch sowas? Bei mir hängt ein Loden mit Kellerfalte im Kaschten, den ich nie anziehe.Ich hab nix mit Falte sonst.Hatte auch nie ein Schnürmieder, das ja auch anpassungsfähig wäre. Wenn‘ s am besten schmeckt, hör ich halt auf.Weil ich nicht verinnerlicht habe, dass am meisten in einen hineingeht, wenn’s nix kost‘.😉

    Soll ich Ihnen was sagen? Ich bin ( Förder)Mitglied im Heimat- und Trachtenverein und mir schwant, dass ich bald mal auf die Bühne muß, zwecks Ehrung.Und morgen Abend geh ich auf die Jahreshauptversammlung unserer Wald- und Weidegenossenschaft, wir sind 3 Frauen und werden immer zuvorkommend behandelt.Da schlotz i dann a Viertele Roten und eß‘ einen Salatteller, während die Mannsbilder Schweinsbraten mit Spätzle bekommen und viele Halbe Bier…

    Frau Merkel hat Urlaub im Unterallgäu gemacht. Schauen Sie sich mal an, wie sie „gewamperte Sau“ ausspricht. ( Hier oben sprechen wir natürlich mehr alemannisch)
    Don, kommt vom BR, muss nicht geprüft werden.Realy.

    https://m.youtube.com/watch?v=uR7C3vL2qOM

    • OK, ich würde auch keine Film mit dieser Person ertragen. viel Spass auf dem Empfang!

    • Der Kutschermantel hat garantiert ne Kellerfalte
      liebe Philomena
      und scheint asbachuralt zu sein, auf meiner Montage müsste es das Teil links sein. Was ich übrigens vor nicht allzu langer Zeit für einen neuen Mantel hielt, war ein Stück aus längst vergangenen Zeiten, den trug sie auch vor vielen Jahren schon mal. Ich weiß nicht, aus welcher Mottenkiste die Frau ihre Klamotten holt.
      https://s6.postimg.org/60c1zk8tt/ams_m_ntel.jpg

      Einen vergnüglichen Abend heute Abend.

  42. Bluthund Noske
    Herrlich, lieber Don, dass Sie an unerwarteten Stellen historische Goldkörnchen einstreuen. Aber wie wir seit einigen Tagen aus Auszügen des Buches „Die Getriebenen“ wissen, möchte heute keiner mehr der Bluthund sein.

    • FJS hatte ja ein paar nette Worte für solche Leute. Maas ist kein Noske. Noske hatte wenigstens sowas wie Mut. Maas ist in meinemn augen so ein Rädchen, das man in jedem System braucht, wenn es kippt.

  43. Maas ist ein Zögling Lafontaines,
    das erklärt zum ersten seine Mittelmäßigkeit, gibt zum zweiten einen Ausblick auf seinen künftigen Frauenverbrauch, und ließ es drittens aufmerksamen Zeitgenossen schon bei seinem Wechsel nach Berlin klar sein, wohin die Reise geht. Merke: Linke haben sich bei der Durchsetzung ihrer Ideologie noch nie durch ihre mangelnde Kompetenz aufhalten lassen!

    • Ein jeder Stern verglüht.
      Sobald der Zenit überschritten ist, geht´s abwärts. Die SPD im Südwesten hat´s bei der letzten Wahl auch voll erwischt – ihre erheblichen Eingriffe ins Bildungssystem haben ihr viele Wähler verübelt. Eine Antastung der Meinungsfreiheit würde der Wähler der Bundes-SPD auch verübeln. Die meisten Bürger fühlen sich ohnehin schon gegängelt genug, die grüne Gouvernantenpartei kriegt ja gerade in Umfragen ihre Quittung in Prozent. Es sind bei Twitter einfach schon zuviele Masken gefallen.

    • Maas ist eh schon verhasst wie Metternich, dr kann das ruhig machen

  44. Ernsthaftigkeit
    Ein Freund von mir ist Sozialist und grosser Fan ihrer Glosse und meint, das wäre alles satirisch. Ich bin dagegen eher begriffsstutzig und nehme alles für bare Münze, aber ich stehe deswegen politisch auch eher in der Mitte. Können sie mal verbindlich sagen, ob sie ernst meinen was sie da schreiben?

    • Sie können Anstand und Charakter haben. Oder ein SPD-Parteibuch. Beides geht nicht. Sie können eher in einem bayerischen Kaff Anstand haben als in einer Partei, die zurück zur SED und Stasi will.

    • Satire
      Ein wirklich tolle Definition von Satire finden Sie hier …

      http://www.fa z.net/aktuell/feuilleton/debatten/autorin-stefanie-sargnagel-wird-ziel-einer-hasskampagne-14924395.html

      Mithin ist im Zweifelsfall oder bei auftretendem Shitstorm alles Satire, möglicherweise auch der verlinkte Artikel und ihre Frage.
      Keine Ahnung, wo all die SatirikerInnen auf einmal herkommen. Vielleicht machen die alle einfach den Böhmermann, wenn’s brenzlig wird.

    • Sargnagel wollte provizieren und hat es geschafft und dann geweint. Wo soll da die Satire sein?

    • Das, verehrter Don, ist mir das eigentliche Rätsel:
      Diejenigen, die in den achtzigern mit Knallproll provozierten, nahmen Kritik und Schmähung als Trophäen. Stolz wie Oskar.

      Wer das heute tut, erwartet offenbar nichts denn Beifall. Bleibt der aus oder gibt es (unerwartet?) sogar heftigen Gegenwind, wird rumgeheult und nach dem Verbot von „Hate Speech“ gerufen.

      Ich nahm mal an, das wäre einfach nur eine Marketing-Masche. Mehrere Jahre und hunderte von Blogs und twitter-Profilen später habe ich diese Annahme verworfen. Die – meist – Mädels sind neben unterbelichtet, schlecht erzogen und (nach eigenen Angaben) häufig psychisch gestört auch noch Heulsusen.

      Auch das rechtfertigt weder Gewaltandrohungen noch Vergewaltigungsphantasien von noch schlechter erzogenen – meist männlichen – Ärschen. Aber der sonstige Grossteil des Gegenwindes – well, was machen die Schneeflöckchen eigentlich in der Küche, wenn sie die Hitze nicht aushalten?

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Es ist immer noch die Frage, wo das passiert, Österreich kann tatsächlich ein unerquickliches Pflaster sein, woanders ist es einfach Übertreibung. Nur bringt es so oder so die Sache nicht weiter.

    • @ Don
      „Wo soll da die Satire sein?“

      Eben, meine ich doch. Ich konnte auch nach mehrmaligem Durchlesen nicht das winzigste Fitzelchen davon entdecken. Scheint sich um die aktuell angesagte Aneignung eines Modeworts zu handeln, mit dem missglückte Texte nachträglich der Kritik entzogen werden sollen … „alles Satire, ätsch bätsch“ … und Frau Diener verbreitet das dämliche Geplärre dienstbeflissen weiter.

    • Ein jeder bekommt die Panegyriker, die er verdient. Ich mein, es gibt wirklich Leute, die brutal aus nichtogem Anlass angegangen werden, aber auf die Idee, damit anzugeben, man habe Geld bekommen, weil es das grade gab und man es gar nicht braucht, muss man auch erst mal kommen.So überraschend finde ich dann den Rest auch nicht.

    • Titel eingeben
      14:55
      das ist hart. sehr hart.
      Und ungerecht. Es gibt dort viele anständige Menschen mit Charakter. Vielleicht mit etwas zuviel Inertia. Ofder mit zuviel Nostalgie oder zuviel glaube, liebe Hofnung. dum spiro spero sagt der Sozi.

      Mein Vater ist ausgetreten, späte Siebziger und war von einem Tag auf den Anderen ein Pariah. Kontakt mit ihm Taboo. Ich bin aus der CSU raus. die Leute sprechen noch mit mir.

      Wie geht es Ihnen da?

    • Was darf Satire
      Hier finden sie die Meinung von Andreas Thiel

      https://www.andreasthiel.ch/programm

      er fängt mit einer Fremdsprche an,
      wird aber bald verständlicher
      zB bei 3.50

    • @D. A.
      Und kriegt man Anstand und Charakter zurück, wenn man das SPD-Parteibuch wieder abgibt? Oder bleibt das kleben?

    • Die Frage muss jeder selbst für sich beantworten. Wer für so ein Stasigesetz stimmt, hat jedenfalls von mir privat nichts mehr zu erwarten.

    • @D.A.
      „Die Frage muss jeder selbst für sich beantworten.“

      Das wird schwer, weil – es war nicht jeder für sich selbst auch in der SPD!

      „Wer für so ein Stasigesetz stimmt, hat jedenfalls von mir privat nichts mehr zu erwarten.“

      Schätze, das wird die Bundestagsabgeordneten beeindrucken. Wären Sie noch in der SPD, wären Sie vielleicht selber mittlerweile einer und könnten aktiv dagegen stimmen. Aber im übrigen ist es doch völlig unerheblich, was jemand dazu sagt und es würde mich doch sehr überraschen, wenn jemand mit Ihrem Profil seinerseits private Erwartungen in jemanden setzen würde, den er auch nur im entferntesten verdächtigt, seine eigene Meinungsfreiheit zu beschneiden; vielleicht aufgrund der Biografie oder so.

  45. Mehr Maaslosigkeit
    Freudianischer Zufall?

    „Nur ein Leben in einer funktionierenden Gesellschaft, welche den Individuen die Ressourcen des Genießens bereitstellt, anstatt ihnen bequemerweise alles Anstößige zu verbieten, ist ein Leben, für das es sich zu leben lohnt.“
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/plaedoyer-fuer-die-masslosigkeit-ueber-das-gute-leben-1608479.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

  46. Nix von geheim
    @Otto Moser — Was wäre daran so geheim? Dass die EU Flüchtlinge aufnimmt, ist bekannt. Dass es ein Abkommen über Flüchtlinge mit der Türkei gibt, ist bekannt. Dass dieses von Rutte (und nicht von Frau Merkel) zu dessen Zeiten als Vorsitzender des EU Rates ausgehandelt wurde, ist weniger bekannt sein, denn es passt nicht in die Rolle in der sich Deutschland fühlt. Dass die auf alle Länder verteilt werden sollen, ist bekannt. Dass einige Länder überhaupt keine wollen, ist auch bekannt. Und über die niederländische Wahl ist im Ausland mittlerweile mindestens so viel bekannt, wie hier selbst, denn die ganze Welt konzentriert sich auf Wilders und die unterbundenen Besuche von Erdogans Parteigefährten. Dass der Türke in die niederländische Wahl einzugreifen versucht, ist nachvollziehbar, denn offensichtlich sieht er in Rutte einen widerstandsfähigen Gegner (und nicht in Frau Merkel). Erdogans Ziel ist es, die EU zu schädigen, weswegen er Wilders Futter gibt.

    • Glückwunsch zur gewonnenen Wette
      bei der ich ja mitgegangen bin, dagegen zu halten wäre blödsinnig gewesen. (Bis jetzt habe ich mit meinen internen Wahlprognosen USA oder jetzt Niederlande Recht behalten, nicht nur der polnische Bekannte sah das ganz anders.)

      Fröhliches Feiern und dann mal Prost.

  47. Versuchen Sie mal, mit einem Slim Fit Sakko [...], einen Vorderlader abzufeuern ...
    Falls Sie soweit gekommen sind, dass nur noch das Slim Fit Sakko hinderlich ist, haben Sie schon einiges hinter sich gebracht. Vorderlader, Kugeln, Pfropfen usw. können Sie als Überachtzehnjähriger zwar frei kaufen, allerdings dürfen Sie das zum Vorderladerschießen überaus wichtige Schwarzpulver nicht besitzen. Erst mit der auf 5 Jahre befristeten Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz (vulgo Sprengstoffschein) wäre dies möglich. Um diese Erlaubnis zu erlangen, benötigt man u.a. ein Fachkundezeugnises sowie ein waffenrechtliches Bedürfnis. Und so weiter und so fort … Bis Sie sich bis dahin durchgekämpft haben, passen Sie möglicherweise prima ins Slim Fit Sakko.

    • Auch, zwei Polenböller aufschneiden, fertig…

    • Gast schiesst Fahrkarte
      Den Fachkundeausweis für den Schwarzpulverschein kann man in einem Tageslehrgang mit anschliessender Prüfung erwerben. Das Bedürfnis haben Sie, wenn Sie Mitglied eines entsprechenden Schützenvereins werden und die Disziplin Vorderladerschiessen betreiben wollen.
      Als Diätplan also völlig ungeeignet.

    • Bitte nicht!
      Da könnte statt Schwarzpulver zB BKS drin sein. Es wäre nicht nur schade um den schönen Vorderlader …

    • Don Aldduck untertreibt
      Dass die Sache nicht an einem Tag zu erledigen ist, wird auch ihm klar sein. Die pure Mitgliedschaft in einem „entsprechenden Schützenverein“ ist natürlich nicht ausreichend. Unterschrift und Stempel des Vereins auf die Bedürfnisbestätigung gibt es nur nach minimal sechsmonatiger regelmäßiger Teilnahme am Übungsschießen. Dazu vielleicht eine Anekdote aus dem persönlichen Erleben. Eine Nachfrage bei den beiden nächstgelegenen Schützenvereinen (offene Schießbahnen gibt es bei uns nicht in jedem Dorf) wegen einer Teilnahme am Training wurde mit dem Verweis auf nicht vorhandene Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz abschlägig beschieden. „Catch 22“ sagt der Ami dazu.

    • Schützenvereine sind halt sehr vorsichtig geworden, aus mitunter guten Gründen. Die wollen nicht imer weiter noch strengere Gesetze, während sich andere Kriegswaffen einfach aus dem Ostblock beschaffen.

  48. Titel eingeben
    @ Westzipfel:
    Ihre Beschreibung des Feindes der Berliner passt auf erstaunlich viele Nordafrikaner und andere Zuwanderer, die hier ihre Soehne (une Toechter) in den Boxverein begleiten, damit die Kleinen Disziplin, Ausdauer, Fleiss und Respekt lernen. Solange die Leute hoeflich sind und keinen Streit suchen, sind die willkommen.
    Wie war das noch: Geld, Politik und Religion sind keine….

    So, als gebuertiger Berliner sind mir die dort seit dem Mauerbau (Sie wissen schon, die Sache mit der Wehrpflicht) une trotz Mauerfalles weiter kommenden Fluechtlinge zum Grossteil unangenhem. Allein damals schon die Haeuserbesetzerei unter Missachtung des Privateigentums. Randale statt Tanz in den Mai!

  49. Grauzonen schaffen...
    …genau darum geht es. Maasi-Haasi & Co. wollen sich natürlich nicht dem unverschämten Vorwurf aussetzen, sie schafften die Meinungsfreiheit ab. Sie wissen aber ganz genau, dass die Sozialen Netzwerke aus Kostengründen nur per Algorithmus zensieren können. So entsteht der gewünschte Bereich ‚offensichtlich rechtswidriger‘ Äußerungen. Die Zensurfunktion ist dann wahrscheinlich genau so präzise, wie diese Karikatur andeutet: http://eulenspiegel-laden.de/WebRoot/Store7/Shops/e267a5fa-2264-4f0c-af04-ae91dc724beb/56C5/8E6C/522D/A00F/4294/0A48/3521/8C6E/Perscheid-Facebook_ml.png

    Interessant übrigens, wie es sich wieder einmal um ein ‚Lex Facebook/Google‘ handelt. ‚Offensichtlich rechtswidrige Inhalte‘ sind offensichtlich nur dann rechtswidrig, wenn mehr als 2 Millionen Menschen hingucken könnten. Und die Ausnahme für redaktionelle Angebot riecht geradezu nach Schwefel, äh, Döpfner…

    • Das wird uns mit dem Niedergang von Print sicher auch noch erwischen, keine Frage. Und es wird aich dann auch gegen Jourmnalisten richten. Die neue Stasi macht das wie jedes totaitäre System Stück für Stück. Und haufenweise feige Linke spielen diesmal brav mit.

    • Danke, Don
      für „feige“. So sehe ich das auch, weil: so blöde kann man nicht sein.

  50. Warum nur muß ich an Heinrich Himmler denken?
    Anmerkungen zu diesem großartigen Blog-Artikel

    (a) Lügenpresse: DAS US-„liberale“ Selbstbekenntnis
    https://fivethirtyeight.com/features/there-really-was-a-liberal-media-bubble/

    (b) Unbedingt beachten und möglichst lesen
    Buch von Robin Alexander „Die Getriebenen“ (ISBN: 978-3-8275-0093-9)

    (c) @ Otto Moser: Würde die Merkelschen Selfie-Fotos miterklären. Für eine widerwilligen Grenzöffnung unter Druck wären sie nicht nötig gewesen.
    http://www.krone.at/welt/sagte-merkel-zu-250000-migranten-aufzunehmen-deal-mit-tuerkei-story-559208

    • Danke für die ISBN-Nummer
      Sonst bekommt man hier nur links, am Besten noch zu Filmchen.
      MfG
      Haas

  51. Ich hätte die Mode sehr gern etwas praktischer
    Lieber Don Alphonso,

    Trachtenmode würde mir für mich selbst zwar nicht so gut gefallen – aber ich würde mir auch mal wieder praktischere Kleidung wünschen, und ich glaube, da kann sich unsere Alltagsmode allerhand von der Trachtenmode abgucken, nicht nur bei Kellerfalten oder Brotzwickln.

    Zum Beispiel wünsche ich mir schon seit Jahren, dass es wieder normal geschnittene Hosen gäbe, die nicht knapp mit der Hüfte abschließen.
    Diese Hüfthosen sind eine Plage! Vor allem, wenn man nicht nur als lebende Modepuppe rumstehen, sondern sich auch noch bewegen will. Kaum geht man in die Knie, rutscht die Hose hinten runter und man muss ständig versuchen, diskret hier zu ziehen und da zu zupfen, nur damit man sich mal in die Hocke begeben kann – furchtbar.

    Ich habe früher gerne Bolero-Jacken getragen, so ähnlich wie es sie heute noch in der Trachtenmode gibt. Bei der damaligen Hosenmode war das kein Problem, weil der Bund bis zur Taille hoch geschnitten war. Heute sind Boleros für mich aus oben genannten Gründen undenkbar; ich bin froh, wenn ich eine lange Weste drüber tragen kann, damit ich nicht ständig an der Hose rumziehen muss.

    Liebe Grüße von der Kleinen Waldhexe

    • Es führt auf Dauer kein Weg am Schneider vorbei, fürchte ich. Was diese Hosen sollen, habe ich nie verstanden.

    • "Diese Hüfthosen sind eine Plage!"
      @Kleine Waldhexe
      Aber sowas von. Mit diesen Arsch-Geweih-Ausstellungs-Hosen würde unserereins mit hoher Hüfte zwar bestens belüftet, aber eigentlich wollen wir ja was zum Anziehen und nix was aussieht wie halbe Hose in Rapper-Kniekehle. Ich finde zwar schon noch Hosen für die hohe Hüfte, aber inzwischen ordere ich mir die lieber paßgenau in Hüftumgang und Länge frei Haus. Stundenlange An- und Auszieh-Orgien in engen Kabinen immerhin erspart man sich damit.

      greetz

    • Köstlich
      im verlinkten Artikel fehlte allerdings noch der Hinweis auf Annette Schavan, die dies seinerzeit bereits gefordert hatte, als sie spätabends in Begleitung zweier Hells Angels beim Verlassen eines Tattoo Studios fotografiert wurde.

  52. Lies!
    Die Özuguz/Fahimi Partei „SPD“ kann in ihrer gegenwärtigen Form nur noch als verfassungsfeindliche Vereinigung zur Zerstörung des ethnisch-kulturellen Kerns des deutschen Volkes begriffen werden.

    Alles, was Kraft/Maas/Schulz zur Zeit in einem offensichtlich orchestrierten Powerplay lancieren, ist verfassungswidrig, wie das Kommunal-Wahlgesetz NRW oder das Maas-Gesetz. Bzw. verfolgt von vornherein offen verfassungsfeindliche Ziele, wie das Özuguz-„Impulspapier“ zur Abschaffung des deutschen Staatsvolks.

    All das wird gedeckt und gezielt gewollt von Merkel/Kasner, die ja Dank Richtlinienkompetenz die Vorgesetzte von Özuguz ist.

    Kritische Analyse und Gegenstimmen gibt es nur noch in den Nischenmedien wie Achgut, TE, oder Cicero. Deshalb hier zwei Links (sorry DA) zu zwei eminent wichtigen Überblicks-Beiträgen erschienen während der letzten Tage:

    Imad Karim demontiert in „Islamische Werte frei Haus“ (http://cicero.de/berliner-republik/massenmigration-islamische-werte-frei-haus) vom 07.03.2017 komplett die aktuell von R. Alexander lancierte „Überforderungsthese“.

    Alexander Meschnig analysiert in „Wie der Frosch im heißen Wasser“ vom 14.03.2017 (http://www.achgut.com/artikel/wie_der_frosch_im_heissen_wasser) illusionslos das vom Blockparteienregime gezielt herbei geführte Volldesaster.

  53. Warum eigentlich?
    M.E. ist es leider nicht nur der Herr im Maasanzug.
    Es sind auch „die“ (also die, ohne die Dons) Meinungsmacher, die strafbewehrte Äußerungen munter mit Fakenews, Hatespeech usw. mischen, um …

    Ja, warum eigentlich?

    Wollen sie sich oder ihrem Firmenkonglomerat (z.B. aus der Stadt, die es lt. VT ja gar nicht gibt) neue Pfründe verschaffen?
    Oder wollen sie sich, überkorrekt, ein (politisches) Pöstchen warm halten? In den „Stuben“ wirds ja auch immer enger …
    Oder schlimmer noch: sollen damit Themen aus dem anstehenden Wahlkampf „herausgehalten“ werden?

    Ich weiß es nicht.

    Aber viel mehr Gründe fallen mir momentan leider nicht ein; schon gar keine, die mit „Demokratie“ oder „Meinungsfreiheit“ zu begründen wären.

    Vielleicht liegt das ja auch daran, dass ich Lisa Muckelbergs Beitrag „Kämpfer gegen Hass im Netz“ vom 14.03.2017 in dieser Zeitung (ja, wirklich) aufmerksam gelesen habe und seitdem fürchte, von menschlichen Bots umzingelt und am Ende erlegt zu werden.

    Lieber Don, sie hatten neulich ein Kirchlein besucht und zur Erbauung Ihrer Leser abgelichtet. Wenn Sie wieder dort hin kommen: würden Sie bitte ein Kerzlein (oder vielleicht besser, zwei oder drei …) opfern? Vielleicht hilfts ja.

    • Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass der 25.000 hat? Geben Sie mal den Hashtag bei Twitter ein. Das ist eine Lachnummer. Mir ist noch nie einer von denen begegnet.

    • @Don 15. März 2017 um 16:31 Uhr
      Ich glaube schon, dass man in D auch heute noch 25.000 kleine „Blockwarte“ finden kann, zumal diese ja nicht mal selbst denken müssen, sondern sich aufs „liken“ beschränken können. Was hier pikanterweise einem „haten“ näher kommt.
      Notfalls nimmt man halt noch ein paar Bots dazu; nach dem Motto: der Zweck heiligt schließlich die Mittel – und wer (s.o.) hätte Interesse, das nachzuweisen.

      Übrigens:
      Wikipedia nennt auch „25.000“ (hoffentlich nicht wegen des FAZ-Artikels als „Quelle“).
      Ein Löschversuch dieses Wikipedia-Artikels ist bereits einmal gescheitert …

      PS
      Zwitscher und Faxenbuch kommen mir nie nie nicht auf den Schirm …

    • Ich bin gespannt, ob der Mann an einem von Schwesigs Trögen auftaucht. Soweit ich weiss, ist er es mit 30 „Freiwilligen“ allein und der Rest hat ein mal geliked. Was der dann teilweise so macht, ist harsträubend.

  54. Refugees Welcome und Gegen die Heimat...
    Wenn sie dazu den passenden Aufkleber suchen,
    da kriegen sie geholfen.

    https://black-mosquito.org/aufkleber/aufkleber.html?p=2&product_list_limit=64&product_list_order=name

    Eine interessante Mixtur aus dem politischen Gruselkabinett.

    • NSDantifA
      Warum verkaufen die Herren Anarchisten und Antifas der Black-Mosquito-Fraktion (merken Sie was?) eigentlich „Lonsdale“-Klamotten?
      Ich dachte, die wären bei deren Spiegelbildern von der anderen Seite, den Herren Neonazis, so beliebt, weil unter einer lässig offen getragenen Joppe das „Lo“ am Anfang und das „le“ am Ende verdeckt ist und die Buchstabenkombination NSDA herauslugt, die bekanntlich genauso schlimm ist, wie „88“ und „HH“?

  55. Titel eingeben
    unbewusst ist gut, Erdogan ist schlecht
    Im Einstieg zum Artikel schreiben Sie von den Automatismen, von dem, was man halt so macht und wie man Andere empfindet.

    Mei, wos war des fir a hetz wenn ich jeden Kontakt auf der Ebene des Bewußtseins behandeln wollte. Ich bin nicht dumm,manchmal sogar schlagfertig. Wuerde ich aber ueberlegt antworten wollen, ueberlegt antworten auf jede Ansage, Frage, Scherz – ich stuende da wie ein Baakupf, wie ein Esel dem das Raederwerk geoelt werden muesste.

    Ein USP unserer freiheitlichen Gesellschaft ist es, Reden zu koennen, wie uns der Schnabel gewachsen ist.

    Unter Unseresgleichen zumindest wird auch der eine oder andere Fehler verziehen. Ich werde nicht exkommuniziert, wenn ich die Einwanderung in deutsche Krankenkassen ablehne. Man (frau eher) widerspricht mir oder findet ein anderes Thema.

    Anderswo ist es nicht so. Eine Wirkung des Maas vom Bosporus glaube ich zu erkennen: Rund zweihundert meiner Follower sind Tuerken. Ein gutes Drittel hat die Accounts zwischenzeitlich auf privat gestellt.
    Warum wohl?
    Man wagt die freie Rede nicht mehr. Vor jedem Wort muss der Tuerke ueberlegen, wer wohl mithoert.

    Hoffentlich ist der Maas im Oktober weg, hoffentlich die Schwesig auch. Ob von Brunn und Kohnen besser sind? Ich weiss nicht. Maas hat sich gezeigt in seiner Masslosigkeit. Sonst muessen wir unsere accounts aufgeben und von mail accounts ausserhalb der EU neu anlegen.

    Danke fuer diesen Blog.

  56. Berliner-Norddeutsche
    Ich kann das jetzt nicht weiter hinnehmen und muß doch sehr bitten.
    Vielleicht liegt es auch daran, daß so mancher Talbewohner in Bayern und Ösiland einfach nicht über den Berg schauen kann.Vielleicht liegt es auch daran, daß diese Region nicht das Epizentrum der Geographiekenntnis ist.

    Berlin gehört nicht zu Norddeutschand, merkt Euch das!!!
    Wenn nicht, gibt es SCHLÄGE!!

    Gruß aus der norddeutschen Tundra

    Michimax

    • nix B.
      Ich wohn‘ auch nicht in Berlin sondern in Lankwitz. Manchmal fahr ich notgedrungen in „die Stadt“ aber öfter doch in die andere Richtung, also ins Grüne.

    • Quatsch
      „Berlin gehört nicht zu Norddeutschand“?

      Aus bayerischer Perspektive liegen die Sümpfe durchaus nördlich. Weiter wird da nicht groß differenziert. Wozu auch? Kam noch selten was Gutes aus der Richtung.

      Die Androhung von Schlägen ändert nichts an der bewährten Sichtweise.
      Oan host frei, sagen wir hier. Nur zu!

    • das ist binär
      Südlich der Donau
      und nördlich. Weißwurstäquator.

    • @Scott
      >>die Sümpfe . . . nördlich<<

      Da muss ich Ihnen zustimmen.
      .
      Ich hatte vor einiger Zeit einiges an Verwandtschaft in Berlin.
      Die hatten immer feuchte Füße.
      Dabei ist ja interessant zu wissen, dass noch vor so ca. 136 Jahren
      die Eingeborenen dort Schwimmhäute zwischen den Zehen hatten.

    • Mit der Klimaerwärmung war deren Rückbildung vielleicht etwas voreilig.

    • Stimmt.
      Jawoll! Berlin gehört nicht zu Norddeutschland. Sondern zu Südschweden. Genauso wie Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Dänemark bis hinüber an die Polnische Grenze.

    • Saupreiss
      Die Preussen haben 1866 von Berlin aus nicht zufällig den „Norddeutschen Bund“ gegründet. Sollten deren Geographiekenntnisse auch unterdurchschnittlich (im Vergleich zu einem Absolventen einer integrierten und inklusiven antifaschistischen Berliner Gesamtschule in der heutigen Zeit) gewesen sein?

    • BRD
      Habe gerade einen TedX Vortrag gesehen: „Born in Ireland, made in Germany“, da erzählt ein Ire, der in München gearbeitet hat, wie er zum ersten Mal über die Grenze ging und am Flughafen in München den Grenzer gefragt hat, was „BRD“ bedeute. Der habe geantwortet: „Bayern und Restdeutschland“. Finde ich gut.

  57. Kellerfalte am Kragen
    Der Maas maßregelt, die Merkel merkt nix, in NRW sollen alle, die hier wohnen, wählen dürfen, was in etwa dem entspricht, was Merkel neulich in McPomm sagte: Das Volk sind alle, die hier leben.
    Die Amis hören uns ab, die Russen hacken mit Viren, die Frauenbeauftragte und Sozialverwalter kennen keine Grenzen analog zur Steuerbelastung, die steigt und steigt, der Euro zerfällt und mit ihm die Altersvorsorge, aber Bulgarien und Rumänien sind in der EU, die Ukraine möglichst auch noch. 20 Milliarden kosten unsere geschenkten Menschen jährlich, der Boss am Bosporus, immerhin militärisch mit den meisten Europäern verbündet, dreht völlig durch und nur Holland und das Saarland wehrt sich dagegen (Gaggenau auch). Jeden Tag gibt es einen Einzelfall mit Schlägerei, Messer-Auto-oder Axtattacke, Vergewaltigung, Mord oder Bombendrohung.
    Und an den Schlüsselstellen der Politik und Medien sitzen immer noch Stasisten und Stasiletten. Was hat man damals dafür gekämpft, dass NS-Schergen aus der öffentlichen Verwaltung verschwinden.
    Ich bin ja wirklich kein Freund von Verschwörungstheorien, aber es sieht irgendwie danach aus. Auch weil aus Berlin nichts, aber auch wirklich nichts kommt, was darauf schließen könnte, dass das Land noch regiert würde. Mit den vielen Lücken in Merkels Biografie und dem wenigen was man weiß, wird meine Vermutung, dass Deutschland mutwillig kaputt gemacht wird, irgendwie noch verstärkt.
    Es gibt wahrlich genug Baustellen, und dann kommen Hate speech, Gender, Rassismus und Diskriminierungsverbalien und viele andere „benachteiligte“ Randgruppen in die Öffentlichkeit und machen sich wichtig.
    Aber Trump ist scheiße.
    Ich brauche auch ’ne Kellerfalte – vorne am Kragen.

    • Relativ geshene finde ich Trump auch nicht so schlimm.

      „20 Milliarden kosten unsere geschenkten Menschen jährlich“

      Woher nehmen Sie diesen Optimismus? Denken Sie an die Familienzusammenführung.

    • Den Optimismus
      kriege ich vom Bundesminister für Finanzen geschenkt. Familienzusammenführung? Stimmt, deswegen soll jetzt das Kindergeld für MmM gestutzt werden.

    • 20 Milliarden? Ach was, das ist doch nur der Anteil des Bundes
      der bei den Ländern lt. Hannelörken Kraft „on topic“ kommt, der Anteil der Länder liegt noch höher, so dass Raffelhüschens Rechnung von ca. 50 Mrd. für letztes Jahr so ungefähr hinkommt.
      Wie das für dieses Jahr aussehen wird… man kann es sich vorstellen, billiger wird es auf jeden Fall nicht.

    • Es kann leicht billiger werden, weil viele aus der besonderrs teuren Betreuung der Minderjährigen rausfallen und doch ein paar tausend irgendwiw verschwinden. Aber nicht viel. Dazu kommen dann aber versteckte Kosten wie für den Hausbau.

    • @ Bemaba
      Dem wurde heute ein Böller geschickt, kam im BR, direkt ins Ministerium.

    • Aus Griechenland.

    • Don, jetzt machen Sie aber das Milchmädchen
      da sparen wir evtl. was ein, müssen es aber dort wieder ausgeben… Lassen Sie mal den Schulz drankommen, der holt dann die syrischen Familien, also nochmal ein Anreiz, hier als Syrer aufzuschlagen. Dafür gehen diejenigen, die schon länger hier leben, bis 75 arbeiten, so denn Arbeit für sie da ist. Wie war das, mehr soziale Gerechtigkeit. Da ich alt genug bin, weiß ich, dass die SPD stets die holländische Lösung anstrebt: Immer van andern.

  58. Absurder Sachvortrag
    Ich hebe meine Bierfässer immer im Slimft-Sakko.

    Wie denn sonst.

    Mit der passend slimmen Hose, damit kein anatomisches Detail unerwähnt bleibt. Viel authentischer als Tinder.

    • „damit kein anatomisches Detail unerwähnt bleibt"
      ?

      In Ihrem Bestreben, kein anatomisches Detail unerwähnt zu lassen, eifern Sie ganz den Damen nach, die bar jedes Body-shaming-Bewusstseins mit längst zu engen, etliche Kilo Körpergewicht früher gekauften Leggins z. B. in Supermärkten auftreten. Zonen, die sie offenbar als willkommene Erweiterung ihres Privatlebens betrachten.

    • @ Ferndt
      Genau!!

      Damit gleich klar ist, welche Patengeschenke ich mitbringe.

  59. Eines mit Verlaub in Kürze ergänzt es hängt auch schon mit dem Geld zusammen
    Und die im Text zu konstatieren gewesende Zunahme der Toleranz in Bayern, also zum Beispiel da, hatte ganz sicherlich auch damit zu tun gehabt, dass es den Mittelschichten und dem kleinen Bürger eben auch finanziell besser ging, und das gab ihm eine größere Sicherheit. Und eines der Probleme ist ganz sicher, dass hier eine Umkehrung der Verhältnisse zu vermuten ist. Wer mehr Toleranz haben will, muss den Leuten auch wieder mehr eine bessere wirtschaftliche Perspektive geben.

    • Ja, der Wohlstand hat viel dazu beigetragen, dass es in Bayern angenehmer wurde, wie auch die Migration aus anderen Bundesländern. Das Besondere an der aktuellen Situation ist, dass sich das Drama vor den augen der Leuten abspielt und oft schnell klar wird, dass auch bei Vollbeschäftigung nicht zu erwarten ist, dass die Kosten für die Krise wieder reinkommen. Es gibt dann noch so ein Eckenstehermillieu dort, wo WLAN ist, und das mancht manche einfach extrem wütend, weil das halt einfach nicht sein kann, wenn es Arbeit gäbe. Und es gibt wirklich welche, die nicht die geringste Lust habem, hier was zu lernen. Ich kenne einen Syrer, der durchaus begabt ist und etwas macht, wenn man ihm auf englich einen Auftrag gibt. Aber damit ist er zufrieden und mehr will er nicht tun. Es geht im gut, alles ist prima, man solle sich mal entspannen. Ich verstehe ihn. Aber andere macht das fertig und natürlich auch intolerant.

    • @Don
      Der Arbeitsethos in den Ländern ist im Schnitt halt ein ganz anderer. Liegt historisch eventuell an den klimatischen Gegebenheiten. Mehr Pausen, Müßiggang und Schwätzchen, was man eben so bei Hitze macht.

      Einem marokkanischem Mitbewohner im Studentenheim waren damals die Deutschen auch viel zu ungemütlich. Zu wenig Zeit, die man gemeinsam mit Tee und Shisha verbringt und das Unverständnis, dass man nicht einfach mal so eben ohne Absprache zu Besuch vorbeikommt.

      Dazu noch, dass in Ländern wie Afghanistan die Aufmerksamkeitsspanne von Leuten ohne Schulbildung bei 2x 15 min pro Tag liegt, selbst bei hoher Motivation etwas lernen zu wollen!

      Aber auch das Lernen muss man eben erst lernen und das wird mit dem Alter nicht leichter.

    • Das war aber doch schon vorher klar. Es ist absurd, eine Kampagne gegen angeblich faule Griechen zu machen und dann zu behaupten, Menschen aus Krisenregionen würden hier blitzschnell am deutschen Wesen genesen. Für diese Herrenrassenattitüde sollten manche Politiker schleunigst gehen, aber statt dessen wird einem das Maul verboten, wenn man daran erinnert.

    • Als das eigentlich
      Herrenrassige empfinde ich die chuzpe, uns als Auserwählte darzustellen, die „es“ schaffen würden, als alleinige unter dem Himmel und von „Werten“ zu labern, wo es nur um Interessen geht.

  60. Faltenbildung
    Ich find das unglaublich spannend. Ein guter Freund kennt sich ein bisschen in der Historie der Klamotten aus & kann eigentlich zu jedem klassischen Kleidungsstück eine Geschichte erzählen.

    Momentan sehe ich viele Jacken, die sich an dem US-Army-Parka M53 orientieren. Der ist hinten assymetrisch geschnitten, hat also einen so genannten Fishtail. Der war eigentlich dazu da, die (getrennten) Mantelschöße im Schritt zusammenbinden zu können, damit es nicht so von unten zieht. Bei den heutigen zivilen Versionen ist diese Funktion leider verloren gegangen, so ein bisschen wie uns der Schwanz, der nur ein Steißbein hinterlassen hat, das man sich beim Rodeln schmerzhaft stauchen kann. ;-)

    • So, wie es auch eigentlich keinen Grund gibt, am Sakkoärmel Knöpfe zu haben.

    • Doch..
      ursprünglich waren diese Knöpfe nützlich – um die Ärmel hochzukrempeln, und als Reservoir für abgerissene Kollegen am Jackett. Beide Funktionen sind natürlich heute verlorengegangen, zumindest bei den Modellen von der Stange..

    • Feldstecher
      Mir fällt da gerade noch der doppelte Besatz (oder wie man das nennt) im Schulter-Brustbereich beim Trenchcoat ein. Der war wohl ursprünglich dazu gedacht, Kartenmaterial und/oder Fernglas vor dem Regen zu schützen.

      Und: Ich hab auch ein-zwei richtig gute Hemden, die selbstverständlich Ersatzknöpfe am Ärmel vernäht haben. Bei Sakkos kenne ich mich nicht so aus, denke aber, dass die „unnützen“ Knöpfe bestimmt auf Formalitäten zurückgehen, die dem Rittmeister der kaiserlichen Garde dereinst unabdingbar waren, wenn er sich seine standesgemäße Uniform schneidern ließ.

    • Das kommt m.W. eigentlich auch aus dem Rokoko, als man teure Rüschenhemden mit Spitzenbesatz trug. Wenn man die Ärmel aufknöpfte, konnte man die Rüschen darunter verstauen.

  61. Wer noch an das Bundesverfassungsgericht glaubt,
    der sollte das

    http://www.danisch.de/blog/2017/03/15/neues-zur-verfassungsrichterin-susanne-baer/

    lesen.

    • ... an die muss man nicht glauben ...
      … ein Müller war mal CDU-MP.
      Die sind politisch, aber das waren sie schon immer und das ergibt sich aus der Sache.

    • Um fair zu bleiben - ich kenne nur extrem wenige Fälle aus den letzten 35 Jahren,
      die ich persönlich für ausgesprochene Fehlentscheidungen gehalten habe. Die wichtigste betraf das hinzuerfundene (BVerfG: abgeleitete) Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung – dass hätte das BVerfG besser ans Parlament zurückverwiesen, anstatt sich die Rolle des Verfassungsschöpfers anzumassen.

      Also mache ich mir da keine allzugrossen Sorgen bei Neubesetzungen. Das BVerfG erzieht die seinen, weil seine Wirkung ausschliesslich (!) darauf beruht, dass grosse Mehrheiten seine Entscheidungen anerkennen und sich ihnen beugen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Naja, bei der Vorratsdatenspeicherung haben die immer gleichen Verfassungsunkundigen es immer wieder versucht und diesmal wird es nicht anders sein, denn es gibt da auch einfach zu viele Profiteure, die das wollen. Warten Sie es einfach ab, wie schnell das dann um andere Meinungen erweitert wird.

    • Ich kenne eins
      Ein haarsträubende Entscheidung? Bitte sehr (auch wenn Sie jetzt gleich schlucken): „Die Verfassungsmäßigkeit der Strafbarkeit der „Holocaustleugnung“, weil die Holocaustleugnung, also das Bestreiten der Geschichte in der offiziellen Version, die Würde der Opfer verletzen würde“.
      Die Würde des Opfers eines Mordes darf keinesfalls davon abhängen, auf welche Weise oder durch wen es zu Tode gekommen ist. Das gäbe dem Täter eine Macht über das Opfer, die über den Tod hinausginge, wo dieser für die Macht über Leben und Tod, die er sich vor dem Tod des Opfers unberechtigtigterweise angeeignet hat, schon maximal bestraft wird.
      Um maximalen Schaden anzurichten, müsste der Mörder dann nur eine „würdelose“ Todesart wählen, um sein Opfer auch über denm Tod hinaus zu entwürdigen. Das ist haarsträubend. Aber vom Bundesverfassungsgericht so geurteilt.

  62. Mist...
    hab ich verpasst, obwohl ich noch 1 Woche vorher die Anzeige gesehen hab.
    Für einen Anlass hier brauchte ich die Kleidung und hab sie mir blöderweise neu gekauft. Als Städter war ich über die Naht, die zwischen den Schulterblättern endet, schon erstaunt.
    Bis die Verkäuferin meinte: Wirst schon sehen, wie praktisch des is.

  63. Sind Fanatismus und selbstgerechte Austerität die beste Diät?
    also der beste Schutz um nicht aus den Nähten zu gehen? Wie man’s nimmt-ich würde sagen, dass die Frage nach dem gesunden Maß eine der zentralen Fragen der menschlichen Existenz ist.
    Als gutes Beispiel kann die Entstehung des Protestantismus gelten: der Katholizismus war durch übermäßige Libertinage pervertiert, es gab keine echten Werte mehr, jeder konnte sündigen und freveln so viel er wollte, vorausgesetzt er konnte sich entsprechenden Ablass leisten. Dass Luther diesem dekadenten Treiben ein Ende machen wollte war logisch und gut. Allerdings ist der Protestantismus dann in der Folge nicht zu einer Religion des gesunden Maßes geworden, sondern zu einer mechanisch-fanatisierten Bigotterie degeneriert. Dass Austerität eher eine typische Eigenschaft der Nordlichter ist weiß man auch hinlänglich.
    Grundsätzlich hätte es einen gewissen Charme selbst maßvoll zu leben und den Moment abzupassen wo ein anderer sich durch Übermäßigkeit eine Blöße gibt um sich dann auf seine Kosten zu bereichern, zu profilieren, etc. Allerdings sind viele der fanatisierten „Auflaufzeloten“ (ich nenne sie mal so, also jene, die andere gern auflaufen lassen) von ihrer Persönlichkeit her so unbedarft, dass der ganze Mechanismus nicht funktioniert, zumindest nicht mit Generierung von Charme einher geht.
    Ein typisches Beispiel: die Figur des „Uriah Heep“ in Werken von Dickens: ein feiger, spießiger Hinterträger und Denunziant, der selbst nicht viel gereiht bekommt und sich darauf beschränkt, auf das Straucheln anderer zu warten.
    Das engstirnige Eiferertum und der Fanatismus unserer zeitgenössischen Gesellschaft ist ohne Beispiel. Der Kulturkritiker Norbert Bolz hat unsere stark denunziatorische Gesellschaft als „neues Jakobinertum“ bezeichnet, der Philosoph Peter Sloterdijk denkt ähnlich. Und es gibt von Tag zu Tag mehr Leute, die den zunehmenden Verlust von Freiheiten bei uns spüren und sich dagegen wenden.
    Den Spruch des US-amerikanischen Satirikers Greg Gutfeld in Zusammenhang mit „political correctness“ (die er ablehnt, weshalb er ein erklärter Anhänger von Donald Trump ist, dessen Wahlerfolg er u.a. darauf zurückgeführt hat, dass die Leute den ganzen Zirkus mehr und mehr leid sind) wiederhole ich an dieser Stelle gern: „It’s like Walking on eggshells.“ Passt, und irgendwann werden die Eischalen so dünn (soll heißen die Leute so dünnhäutig), dass man sich gar nicht mehr traut etwas zu sagen (sich zu bewegen) was dann zu völliger Immobilität führt.

    Ist eine mechanistische Enthaltsamkeit die Antwort auf das andere Extrem, das der ausufernden Dekadenz? Ich würde sagen nein, denn eine Persönlichkeit lebt optimiert, indem sie das gesunde Maß findet. Apropos Maß, damit meine ich nicht Herrn Maas, der für mich eindeutig der Eiferer-, Fanatiker- Uriah Heep-Fraktion zuzuordnen ist.
    Mechanistische Moral ist keine Antwort: Wer beispielsweise Schülern unreflektiert Zwangstoleranzdenken eintrichtert ist wie jemand, der einem Papagei Wörter beibringt. Er vermittelt nichts von Wert, denn so wie ein Papagei das was er plappert nicht versteht und mit keinem Sinn verbinden kann wird ein Jugendlicher kein besserer Mensch durch Papageien oberflächlicher Moralphrasen (man redet dabei in der Lernpsychologie von „geringer Verarbeitungstiefe“, die Inhalte werden nicht in der Persönlichkeit verankert). Dennoch ist das hierzulande allgemein anerkannte Pädagogik.
    Für mich hat eine mechanistische Erziehung zum Antirassismus genauso wenig Wert wie die zum Rassismus. Jeder soll die Freiheit haben andere selbst zu beurteilen. Ich lebe nach einem einfachen aber wie ich finde sehr praktikablen Credo: wenn ich mit jemand klar komme ist mir egal wo er herkommt, etc. Wenn er aber ein Arschloch ist, ist es mir auch egal. er kann dann nicht auf einen Status als Angehöriger einer Minderheit pochen um sich Narrenfreiheit einzuräumen. Ich beurteile Menschen immer nur individuell, aber ich beurteile sie! Und dieses Recht lasse ich mir von niemand nehmen.

    In unserer Gesellschaft nehmen die Zwänge immer mehr zu. Politische Korrektheit macht den Mensch auf die Dauer krank. Einerseits weil sie mit einem unbotmäßigen Aufwand von (oft unwiederbringlich verlorener) Energie einher geht. Jeder soll erst lange nachdenken bevor er etwas sagt. Andererseits nimmt sie zunehmend Freiräume weg, sie führt zum Eingesperrtsein in einer Art Zoo (siehe Albees „Zoo Story“). Und dann sind jene, die sie verordnen oft nur Fanatiker, die nach einem Weg suchen ihren eigenen Aggressionen freien Lauf zu lassen indem sie andere moralisch bevormunden.
    Sich einen gelegentlichen verbalen Fauxpas zu erlauben ist aber psychologisch wichtig, auch im Sinne der sog. Katharsis. Ich halte es da mit Hamsun, der einmal sagte: „er setzte sich auf keinen Stein, den er vorher abgestaubt hatte.“

    Nein, nein, etwas krachledern soll schon sein, ab und zu Dampf ablassen, das braucht der Mensch doch.

  64. Tiroler Hut
    Der „Tiroler Hut“ ist ein, womöglich das einzige alpine Bekleidungsstück, das in der internationalen Mode seit Jahrzehnten eine bedeutende Rolle spielt, durchaus vergleichbar etwa mit dem Trilby. Alan Flusser beschreibt ihn als: A rough-textured felt or velour hat with a sharply tapered crown, a narrow brim turned up in back and down in front and a cord type of band decorated with a feather/brush mount. Ein „toff“, also ein ausgesucht – sagen wir kleidungsbewußter – Mann trägt bei Flusser z.B. einen „Tyrolean chapeau, Scottish Shetland sport coat, English moleskin trousers und chukka boots. Schönes Bild auf Seite 204 in „Dressing the Man“.

  65. Gutes Thema
    „Endlich sagt auch mal Erwachsener was dazu“
    Ist immer mein Gedanke bei Deinen Themen

    • Das freut mich. Ich schreibe hier ja vor allem aus notwehr, weil ich nirgendwo das finde, was ich lesen möchte.

  66. Verachtung
    Meine Eltern blieben zusammen bis sie starben. Zuerst mein Vater, und sechs Wochen danach meine Mutter. Die wollte dann auch nicht mehr
    So kenne ich das: In Guten wie in schlechten Zeiten.
    Das ist halt schon lange her.

    Jemand, wie der Maas, der seiner Anvertrauten (da steckte ja der Begriff „Vertrauen“ drin) und seine Kinder im Grunde aus der Tür wirft, weil er es mit einer jüngeren Treiben will, um der Welt zu beweisen was ihm Vertrauen, Ehrlichkeit und Verantwortung Wert ist, ist in meinen Augen ein übler und im Grunde verachtenswerter Schlag Mensch. Das nennt man dann wohl Justizminister. Erinnert mich schon an so manche lateinamerikanische Diktatoren, die ihre juristischen Handlanger freie Hand ließen, damit der Saustall läuft. Ohne Amoralität geht das halt nicht.

    Und dieser Kerl wagt es tatsächlich von „Hasssprechen“ zu reden?Soll er erst mal vor seiner eigenen Tür fegen. Denn Verachtung von Vertrauen halte ich schon schlimmer als ein schmuddeliges Schimpfwort. Aber das ist das Wesen solcher Typen, die kennen nichts außer sich selber und ihren Narzissmus.

    In meiner Jugend hab ich als Bub immer Lederhosen getragen, schön abgewetzt, geglänzt wie Speckschwarte, das war wichtig. Neue Lederhosen waren mir verhasst, das war nicht „männlich“ genug.

    Heute gibt es Typen, wie dieser Maas, die sind nur dann männlich, wenn sie möglichst oft ihre Frauen betrügen und dazu passen diese Weiber, die sich dazu hergeben, Ehefrauen anderer Männer zu hintergehen. Pfui Deibel.

    Kann man nur hoffen, ihnen passiert beiden das gleiche.
    Und ja, ich weiss, es gibt zerruettete Ehen. Die fallen alle vom Himmel, da muss keiner mitverantwortlich sein und sich bemuehen.

    • @Tico: Na ja...
      Man kann (muss) Herrn Maas‘ Politik kritisieren, besonders seine eifrigen Vorstöße in Sachen „Hate Speech“-Bekämpfung. Aber sein Privatleben hat damit m.E. erst mal nichts zu tun und sollte uns nichts angehen. Ich will da, ehrlich gesagt, auch keine Details wissen. Mit denen beschäftige ich mich nicht.
      Der Homo sapiens ist nun mal nur „seriell monogam“. Und es kehre doch bitte jeder mal vor der eigenen Haustür, bevor er sich über irgendwelche „Verfehlungen“ echauffiert.

    • Bedaure, aber ich komme noch aus einer Zeit, da erwartete man von einem Politiker Vorbildfunktion, und mit einer Schauspielerin durchbrennen und die Frau sitzen lassen ist nichts, was ich von einem Menschen da oben sehen will. Das tut man einfach nicht. Da muss man sich halt mal zusammenreissen. Und wenn man es nicht tut, mit der Kritik an solchem Verhalten leben.

    • @ Deinonychus
      Stellen Sie sich einfach mal folgende Kontrollfrage:

      Ein Politiker hat keine Skrupel, seine Ehefrau zu betrügen. Wieviel Skrupel hat er wohl, seine Wähler zu betrügen?

      Ist vielleicht nicht ganz ohne Bedeutung für die Wahlentscheidung.

    • Das ist ein gutes Argument.

    • Alle begriffsstutzig?
      Die Wörner gehört zu der Sorte Frauen, bei der Heiko in jungen Jahren keine Chancen hatte. Jetzt als Bundesminister hat’s endlich geklappt. Traumata wirken halt lange nach.

      Was denkt ihr wohl, wen der Heiko mit seiner Politik beeindrucken will? Die Mutter seiner Kinder wohl eher nicht.

      Mir stellt sich allerdings die Frage, wie es mit Dons Vertrauen zu seinem Ministerpräsidenten steht? Oder gibt es für reumütiges Zurückkehren mildernde Umstände? Allerdings käme bei Seehofer erschwerend hinzu, dass er dafür die Mutter seines jüngsten Kindes, und damit eben auch sein Kind, im Stich gelassen hat.

  67. Danke übrigens
    für den Hinweis auf Frau Kahane. War eine Bildungslücke, die ich nun etwas verkleinert habe. Eine groteske Realsatire, ausgerechnet diese Tröte zur Wahrheitsbeauftragten zu machen. Ihre stalineske Beweihräucherung auf Wikipedia ist sehr lesenswert, aber leider lesen zu viele Leute Wiki wir unsereins früher den Brockhaus.

  68. Kein Überbau - nur Bau
    Slimline weiter nördlich hat keinen Überbau. Das ist schlichtweg die Orientierung der Modemacher, die nominell männlich, aber an Knaben interessiert sind. Kellerfalten sind ein Nebenschauplatz.

    Hauptleidtragende sind Frauen, die von KZ-Rationen leben und sich per Silikon Geschlechtlichkeit anbauen, oder Normalas, die nach Schwulenmaßstäben teuren Teilabriss berappen müssen. Das wäre die Baubranche: Hoch- & Tiefbau.

  69. "Auch kein OT zu dieser Zeit...
    Heute. Islamausstellung in Heilbronn. In einem Großzelt-neben der zukünftigen Großmoschee, zur Zeit noch als Kilianskirche bekannt.
    .
    Das Interesses der Restdeutschen ist mäßig bis gegen Null. Ich habe mir im Kopf zuvor eine Innenstadt-Strichliste „deutsch aussehend-sichermigrativ“ angelegt. So ähnlich wie die Strichlisten auf dem Gilb-Papier von Dons vorangegangenen DeM-Artikel. Die Ausstellung sollte auf die Deutschen abzielen. Wenn aber von 100 Passanten kaum 5 Sicherdeutsche sind? Mehr Instruktoren als Interessenten (sogar einer aus Indonesien, der Kopfbedeckung nach)
    .
    Nur von einem Garantiedeutschen Paar hörte ich auf Schwäbisch: „Dees sodde d´Grischte emol en Ischdambuhl mache“. Ich habe im Vorbeigehen von einer Auslage vor dem Zelt einen Flyer mitgenommen.
    .
    Also:
    Vorderseite: „Liebe für alle, Hass für keinen“ http://www.ahmadiyya.de
    .
    Friedenstaube
    Muslime für: FRIEDEN-FREIHEIT-LOYALITÄT
    .
    Wehende deutsche Flagge und darunter: „Die Liebe zum Land ist ein Teil des Glaubens.“
    .
    2. Seite: Foto von Hadhat Mirza Ghulam Ahmad (1835-1908) der Verheißene/Messias und Gründer der Ahmadiyya Muslim Jamaat

    „Verbreitet Frieden auf Erden.“ Hadhat Mirza Ghulam Ahmad
    .
    Seite 3: „Diejenigen, die sich selbst Muslime nennen, aber versuchen, den Islam mit Gewalt zu verbreiten, sind sich seiner ihm innewohnenden Schönheiten nicht bewußt.“ => der selbe Herr wie oben
    .
    „Es soll kein Zwang sein im Glauben.“
    Darunter kleingedruckt: Der Islam versteht sich in der Tradition der vergangenen Religionen. Er ist eine Weiterentwickling und Vervollkommnung der spirituellen Botschaft der vergangenen Propheten. Daher erkennt der Islam alle früheren Propheten an und monopolisiert die Wahrheit nicht. Im Islam hat die göttliche Botschaft ihren Höhepunkt und ihre Vollkommenheit erreicht.
    .
    Seite 4: Kaligraphie => „Der Beste unter euch ist derjenige, der seine Frau am besten behandelt.“ Der heilige Prophet Muhammad.
    .
    „Wer eine Tochter gut aufzieht und ihr eine gute Bildung und Erziehung angedeihen lässt, erwirbt dadurch das Paradies.“ Der heilige Prophet Muhammad.
    . So geht das noch 2 Seiten weiter, einschließlich Liste mit Moscheen „in Ihrer Nähe“.
    .
    Ich singe jetzt das im Titel angestimmte Abendlied weiter
    =>….
    Nun, Brüder, eine gute Nacht!
    Der Herr im hohen Himmel wacht;
    |: in seiner Güten
    uns zu behüten,
    ist er bedacht. :|

    (DdH)

    • Guats Nächtle
      Als Grischt en Ischdambuhl habe ich auch so etwas Ähnliches mitgenommen aus der Moschee. Konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass diese Dinger eigens für uns gedruckt werden…
      Schön, das so wenig Interesse war.

    • Die kulturellen Unterschiede
      … sind halt viel größer als immer zugegeben wird. Die leben schlicht in einer anderen Welt, in einem Arabistan mit H4-Vollversorgung, kostenlosen Wohnungen, Schule, Studium und Ärzten, miesem Wetter und besserem Internet, das aber immer Arabistan bleiben wird, da werden Piktogramme und Sprachkurse nichts ändern, und sie werden alles tun, damit es immer mehr zum Arabistan werden wird und das ist nicht mal böse gemeint, weil Arabistan halt was Schönes ist, das werden die Kufar früher oder später begreifen und es kann auch gerne später sein, denn in Arabistan zählt die Zeit nichts…

    • Auch kein OT ...
      Mein erstes Kuran habe ich von der Ahmeddiya Moschee in zh bekommen, es war damals die einzige Moschee in zh. Islam bedarf eine Reformation, ganz definitive, eine Möglichkeit wäre, die islamischen Staaten dazu zu verpflichten, die muslimischen Flüchtlinge aufzunehmen, die Verantwortung dafür zu übernehmen, dass anscheinend sehr wenig getan wird für das Wohl des Einzelnen, dass die ganzen Scharen von Menschen das Heil in chr. Ländern suchen …

  70. Kellerfalte
    Alles der Natur abgeschaut.

    Die Mutter aller Kellerfalten …

    https://3.bp.blogspot.com/-1XYOydzIRlI/VCUaarrlCQI/AAAAAAAAbv0/QT7JsnBnlSc/s1600/Merkel.JPG

    Zitat: „Aber wenn man einmal von der Optik absieht, stört die Kellerfalte nicht, und wenn man sie braucht, ist sie da ….So eine Kellerfalte ist eine Art Freiraum für das, was das Leben so mit sich bringt“

    Leider bringt das Leben in Zeiten der fleischgewordenen Kellerfalte ein paar Dinge mit sich, die man gerne missen würde.

    Frau Simon, bitte übernehmen Sie!

    • IIIIIIIIIIIIIIIIIHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH! Machen Sie bei sowas bitte eine Triggerwarnung!

  71. Lepanto
    @Don „…seit Lepanto haben es die Osmanen nicht mehr so mit Schiffen.“

    Ja, Lepanto, eine historische Seeschlacht, die 1571 im östlichen Mittelmeer vor dem griechischen Hafen Nafpaktos stattfand…
    Dort besiegte eine christliche Koalition -Papst, Venedig, Malta, Genua- unter Spaniens Führung die Flotte des Osmanischen Reiches und bremste seine Expansion im Mittelmeer für Jahrzenhnte.
    An der Schlacht nahm der 24jährige Miguel de Cervantes teil, der dabei schwer verletzt wurde.
    Nach 6 Monaten im Lazarett in Messina und weiteren Einsätzen (Corfu, Navarino, Tunis) kehrte er 1575 nach Spanien zurück.
    Sein Schiff wurde vor der katalanischen Küste von nordafrikanischen Seeräubern gekapert und er geriet in Gefangenschaft.
    Nach fünf Jahren Gefangenschaft in Algier und vier Fluchtversuchen wurde er von den Trinitariern losgekauft und konnte heimkehren.
    Das algerische Erlebnis und noch anderes mehr verarbeitete Cervantes in späteren Jahren in seinem Meisterwerk „Don Quijote“….

  72. Excuse me, what the fuck?
    Jesus,

    ganz einfach:

    Wenn ein Gesetz zu viele Bürger zu Kriminellen macht, dann wird es scheitern. Spätestens in der Praxis.

    Was wird wohl passieren, wenn die Maas Novelle umgesetzt wird? Jeder verklagt jeden, die Gerichte werden überrannt, die Prozesse dauern Jahre, tausende Deutsche landen in der Verschuldung, etc. …und am Ende wandert die Wahrheit ins darknet.

    Nope, das Recht kann immer nur einen geringen Prozentsatz der Bevölkerung exkludieren, anders funktioniert es nicht.

    Dass der Maas das nie verstanden hat und nie verstehen wird….tja…

    • Ich habe heute schon eine Liste von ein paar Politikern der Linken, die ich dann in Schutt und Asche klage. Und die erste, die ich mir vornehme, ist Ex-Stasi-IM Anetta persönlich.

    • Völlig korrekt.
      Altes und bewährtes Bundeswehrmotto: Erteile keinen Befehl, dessen Ausführung Du nicht kontrollieren kannst.

      Hate Speech Regeln werden – egal, wie sie formuliert werden – vorhersehbar dauerhaft nicht durchgesetzt werden können. Ich bin an der Front deshalb auch sehr entspannt – das ist alberner, naiver und lebensfremder Unsinn, den Maas/Schwesig da veranstalten.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Ich glaube, die wissen auch, dass es nicht funktioniert -es ist dann eben nur ein Grund, weiter zu verschärfen. Und das ist das eigentliche Risiko. Sie fangen jetzt gerade erst an und bauen die Infrastruktur und eine staatlich bezahlte NGO-Blockwarterei auf.

    • (Un)Recht und (Un)gesetz(lich)
      @Goodnight

      „Wenn ein Gesetz zu viele Bürger zu Kriminellen macht, dann wird es scheitern. Spätestens in der Praxis.“

      „Nope, das Recht kann immer nur einen geringen Prozentsatz der Bevölkerung exkludieren, anders funktioniert es nicht.“

      Aber der Begriff „Stalinismus“ sagt Ihnen schon was? Das hat auch jahrelang funktioniert ohne Widerstand in der Bevölkerung. Wenn der staatliche Druck hoch genug ist, wird die Masse spuren, alle anderen werden in ihrer bürgerlichen Existenz vernichtet und können dann als Penner Flaschen sammeln gehen.

      @Don Alphonso

      „Ich habe heute schon eine Liste von ein paar Politikern der Linken, die ich dann in Schutt und Asche klage. Und die erste, die ich mir vornehme, ist Ex-Stasi-IM Anetta persönlich.“

      Dann wünsche ich jetzt schon mal viel Erfolg. Vielleicht gewinnen sie den ein oder anderen Prozess, sicher häufig auch erst in der zweiten oder dritten Instanz. Wer genug Geld hat, kann damit ein paar Schlachten gewinnen, den Krieg jedoch nicht.

    • selektive Verfolgung
      Thorsten Haupts, Sozialismus ist keine Bundeswehr und goodnights Aussage ist naiv. „Es gibt keine Gleichheit im Unrecht“ Alle Häuser in Istanbul müssen erdbebensicher sein. Es wurden auch einige Flächen bereits geplättet. Raten Sie mal wessen Anhänger keinen Stress haben.

      In der SBZ und in der UdSSR war es unmöglich, alle Regeln und Gesetze gleichzeitig zu erfüllen. Man mußte den Kontrolleur zufriden stellen oder bessere Verbindungen haben.

      In D heute streiten wirtschaftliche Notwendigkeiten mit dem Gesetz. Nicht nur Siemensmanager arbeiten Sonntags. Ehrbare, hochanständige Rechtsanwälte schleichen mit der Zugangskarte des Kollegen ins Büro zurück. Vor einem großen Prozess können sie das Arbeitszeitgesetz unmöglich einhalten. Würtden sie die Arbeitszeit dokumentieren, macht sich der Chef strafbar.

    • Experience is merely the name men gave to their mistakes.
      @melursus

      Wie wirksam ist das Arbeitszeitgesetz? Wie wirksam ist das Verbot von Drogen? Das Verbot von Zwangsprostitution? Das Verbot von Steuerhinterziehung? Das Verbot von Schwarzarbeit?

      Der Staat erzeugt Verbote, die er nicht überwachen kann, die er nicht überwachen will, bei denen er keine wirksame Strafe mitführt. Weil eine konsequente Umsetzung zur Exklusion eines Großteil der Bevölkerung führen würde.

      Folglich operiert der Staat in der Paradoxie des symbolischen Souveräns ohne wirklicher Macht.

      Das funktioniert, solange man die Balance einhält, solange der Staat seien Grenzen kennt und beachtet.

      Leider haben das die Zauberlehrlinge in Berlin verlernt, sie schaffen entweder Grenzen vollständig ab oder überschreiten diese ohne Sinn und Verstand. Und verlieren damit die Souveränität, und führen die Machtlosigkeit des Staates in das Tageslicht. Wo Sie jeder erkennen kann.
      Das ist dann das Ende des Staates wie wir ihn kennen.

  73. Deutlich nördlich des Weißwurstäquators beheimatet, ...
    … trotzdem als Bub zwei Lederhosen gehabt: die kurze für den Sommer, die Kniebund für den Winter. Bis zur fünften oder sechsten Klasse habe ich die getragen. Schade, dass meine Söhne die früher schon nicht tragen wollten (also – schon neue, nicht meine!). So eine ordentliche Krachlederne überlebt Generationen von ursprünglich blauen, künstlich kaputtgescheuerten Hosen, und ist noch dazu um Äonen ökologischer als dieser weitgereiste fabrikneue Müll.
    Und: Home is where my heart is – ich lebe jetzt schon länger hier als dort, wo ich aufgewachsen bin. Darf ich mich, gewissermaßen in der Folge, hier heimisch fühlen? Die weiteren Voraussetzungen findet man auch hier im hohen Norden erfüllt, wenn man dazu gehört… Nix gegen BY, ich find’s auch immer sehr schön da. Ich komme gerne hin. Aber Heimat gibt’s hier auch.

    • Das kann sich natürlich jeder so gemütlich machen, wie er will. Was ich nur sagen wollte ist, dass es früher für einen wie mich nicht so gemütlich war.

    • Wie gemütlich,
      wenn der Teepott auf dem Stövchen steht und beim Einschenken der Kluntje in der Tasse knistert. Uns hat immer gefallen, wenn im Herbst in Gaststuben der Kamin brannte bei Schietwetter.

      Oder wenn man durchgefroren vom Radfahren eine echte, hausgemachte Brühe serviert bekam als Aufmerksamkeit des Hauses.

    • Tee habe ich auch, aber hier ist es sagenhaft schön und es wird sehr warm (bis also ab und zu mal weg).

    • Widerstand ist erste Lederhosenträgerpflicht!
      Ich habe als Kind fast nur (kurze) Lederhosen getragen. Aber in Kniebundhosen hätten mich füher und würden mich aktuell keine 10 Pferde bringen. Die habe mir nicht gefallen (um es sehr freundlich auszudrücken) seit ich mich an diese Welt erinnern kann. Warum das so ist, das weiss ich nicht. Scheint eine Kindheitsneurose zu sein. Aber eine von den Guten. Alles andere: voll d’accord.

  74. Die Landadelmode
    ist ja schon so etwas wie die vornehme Cousine der bayrischen Herrentracht.
    Bei diesem Bild https://twitter.com/faz_donalphonso/status/830769572303208448 da dachte ich mir: „Schau, schau, in diesem Aufzug da sieht der Herr doch irgendwie aus wie so ein Landjunker aus Ostelbistan. So ähnlich könnte ich mir auch den Herrn Ribbeck auf Ribbeck im Havelland vorstellen.“

    Das soll jetzt keine Beleidigung sein. Es spukte mir nur so im Kopf herum. Ich habe selbst ein paar Vorfahren von der Sorte. Nehmen Sie es als Anerkennung aus meinem Mund.

    Der prince Matecki sagt ja auch, dass die Kellerfalte beim Reiten und bei der Jagd von praktischem Nutzen ist. Vermutlich ist sie auch zweckdienlich, wenn man elegant eine Champagnerflasche mit einem Degen köpft. Da hat der Edelmann auf seinem Landsitz doch eigentlich alles, was er begehrt. Und gut gekleidet ist der Herr damit auch, wie man auf Ihren Bildern ohne Zweifel erkennen kann.

    • Das ist viel zu unbunt und derb. Sie müssen mal nach Tölz und in den dortigen Habsburg-Laden. Das geht so in Richtung „Gesellschaftskleidung mit ländlichen Details“. Es macht übrigens vom Preis her kaum einen Unterschied, es gibt einfach nur Hersteller, die sich in einem Bereich etablieren, der einserseits ländlich ist, andererseits aber auch luxuriös. Also weniger die Haflingermode als vielmehr die Fuchsjagdkleidung. Es sind zwar nur 20 km, die Sauerlachs Reitfreunde von Bad Tölz trennen, aber die auffassung ist eine ganz andere. Bei mir täuscht vielleicht etwas die Einrichtung.

    • Ah, hier, mal zum Vergleich, das ist Habsburg:

      http://www.aigner-shop.de/images/stories/bg/bg-habsburg.jpg

      Ganz anderes Ambiente, Reitpeitsche, die Farben… es gibt auch noch so ein Zwischending, etwas so was:

      http://www.stassny.at/wp-content/uploads/2016/06/trachten-stassny-spatt-set-10.jpg

      und generell Stassny:

      http://www.stassny.at/herren/

      Das ist alles fraglos gut gemacht, aber so läuft hier bei uns halt keiner rum. So kann man sich anziehen, wenn man auf einem Reiterhof am Chiemsee gastiert oder in einem Schlosshotel bei Innsbruck weilt. Aber so am Tegernsee rumlaufen ist eine Nummer zu gross.

    • Die Reitpeitsche
      ist hoffentlich nicht für einen Gaul bestimmt…

      In der Nähe von Holzkirchen wird ja Polo gespielt. In dem Hotel zur alten Post ist das dekorationsmäßig sichtbar.

      Meine Tochter, die ihren Gaul artgerecht hält und nicht zu solchen Leistungen antreibt,trägt Steppweste oder – jacke zu Reiterhosen, die Gerte kommt ganz, ganz selten zum Einsatz.Aprehottehüh gibt’s bei der nicht, wie im ganzen Stall.

    • Mir ist das ganze sehr fremd, ich habe es mehr mit Katzen. Wenn ich Etepetete will, mache ich mir das in der Stadt, auf dem Land habe ich dazu keine Lust. Es wird dazu übrigens, weil jetzt ab morgen das Josefifest in Reutberg ist, auch hier ein paar Beiträge dazu geben. Ich kann den Besuch da nur empfehlen, da wird man sauber geerdet.

      http://www.klosterbrauerei-reutberg.de/Start/archiv2/josefif/2017/progr/Josefi_2017.pdf

    • Titel eingeben
      Herr Ribbeck war ein Guter. Wie auch der, der ihm ein Denkmal gesetzt hat: Theodor Fontane.

    • Katzen mögen wir auch,
      eine läuft ihr und dem Gaul immer hinterher. Andere fragen: was hast du mit der gemacht? Nichts weiter, nur etwas Ansprache und ein paar Streicheleinheiten…

      Das Pferd erlebt jetzt wohl seine beste Zeit – da sieht man auch allerhand.Es sei sehr intelligent und ein Schlitzohr geworden.Eine Wissenschaft für sich.

    • Manche Leuten ziehen einfach auch Katzen an. Ich kenne das von mir, es geht fast immer.

    • Habsburg
      Das was der Habsburg-Laden da hat, ist vielleicht was für alberne Gecken, die aussehen wollen wie Landadelige. Die Landadligen selbst, beziehungsweise ihre Nachkommen, laufen glaube ich eher nicht so herum. Zu schrill – zu aufgesetzt. Diese Kleidung taugt genauso wenig für den Wald und die freie Feldflur wie ein City-SUV für Bachdurchfahrten.

      Also meinen Großvater, der bis zum Ende des I. Weltkriegs ganz im Milieu von preußischen Reiteroffizieren sozialisiert wurde, den kann ich mir gut in einem derberen braunen Trachtenanzug mit langen Strickstrümpfen, Kniebundhosen und Hirschhornknöpfen vorstellen, in der Landadelmode von Habsburg aber nicht. Damit hätte er sich lächerlich gemacht.

      Ich hab mal alte Fotos gesichtet, wie die sich damals kleideten. Das war entweder Uniform oder derbe Jagdkleidung oder eine stark von England inspirierte Anzugsmode. Das war dann so etwa das, was der Tierarzt in „Der Doktor und das liebe Vieh“ so trug.

      Die „Landadelmode“ aus dem Katalog ist wohl tatsächlich eher etwas für die Städter, die sich für semi-karnevaleske gesellschaftliche Ereignisse herausputzen wollen.

    • .
      lieber don, in gewisser hinsicht erleichtern sie die gemischten gefühle doch sehr, wenn man hier über trachten lesen darf – und man sich selbst eigentlich wirklich eher so etwas wie stajan (nicht die jacken, die viel zu viel spiel haben und zudem viel zu kurze arme) oder habsburg zulegte.
      vielleicht sei einem dies als durchaus garnichtsosehrdeutsche zugestanden, wenn man in schönen momenten bei lodenfrey schwach wird, ohne aber so unlässig wie auf den präsentationen zu kombinieren. bei allem anderen, der korrekten tracht also, könnte man sich als ziemlich zugereiste gefühlt doch sehr in die nesseln setzen. natürlich meidet man dann diese kleidung nicht konsequent – irgendwann muß man sie ja mal tragen, wenn es schon zuhause etwas absurd wäre -, wenn es mal, und dies selten genug, richtung tegernsee geht.
      die reaktionen waren bislang nie negativ, ein umstand, der durchaus dem m.e. gut- und langmütigen und infolgedessen angenehmen wesen vieler bayern zu verdanken sein mag, die leben lassen, solange sie selbst leben dürfen, wie sie mögen.

      als ridikulös würde ich jene bekleidung nun nicht unbedingt bezeichnen mögen – es kommt eben sehr auf das umfeld an, wenn man mal in deutschland ist. ländlicher wird da kaum jemand. das derbste dürfte von luis trenker sein, und für die herren und die brut durchaus schneiders.

    • .
      ah, ich vergass – katzen.

      ich greife sie mir auch regelmässig. und sie lassen es mit sich machen.

      schliesslich wollen sie es ja auch.

      (sämtliche anspielungen auf ein gewisses blondes gold sind rein zufällig.)

    • Hinweis
      Die Reitgerte ist für das Reiten danach. Sie gehört Gert. Deswegen heisst sie „Gerte“.


    • @DA, die Bilder: ah, das ist dann wirklich Mode.
      Das lila Jäckchen mit dem türkisenen Tuch find ich ja schon geradezu steampunk-mäßig.

  75. Problembewaeltigung
    @Deinonychus sagt:
    „Und es kehre doch bitte jeder mal vor der eigenen Haustür, bevor er sich über irgendwelche „Verfehlungen“ echauffiert.“

    Ich bin noch nie mit einer anderen Frau durchgebrannt, meine Eltern haben mir Veranwortlichkeit beigebracht. Nicht mal die Frau, die ich vor 20 Jahren geheiratet habe und mir 6 Kinder mitbrachte, habe ich sitzen lassen, obwohl ich so manchesmal am Ende war.
    Ja ich weiss, Moral ist nicht mehr wichtig. Genau das ist das Problem.
    Saludos

  76. Als Bayer und Trachtenträger
    ärgert es mich schon, dass Sie hier in Ihrer Kolumne bayrischen Patriotismus und Brauchtum mit Trump- und Le Pen-Verharmlosung und substanzloser EU-Kritik gleichschalten. Auch ich liebe meine Heimat und halte Merkels Austeritäts- und Migrationspolitk für schwachsinnig, bin aber kein rechtspopulistischer Nationalist und viele andere traditionsbewusste Oberbayern sind es auch nicht.

    Sie tun mittlerweile so, als ob es jenseits ihrer Position nur noch linksradikale Berliner mit einer totalitären Gender-Agenda gäbe, die eine social media Stasi ins Leben rufen und Deutschland durch Migration verändern wollen. Das ist keine satirische Zuspitzung mehr, das ist Agitation. Zum Glück hält die liberal-bürgerliche Mitte noch und das ist auch gut so.

    • Entschuldigung, welche ,,liberal-bürgerliche Mitte'', bitte ?
      Merkels Klatschetruppe mit einer Klatsche, Schulzens Maasmännchenverein
      ohne Inhalt und Profil, dafür mit viiieel bösem Willen gegen alles deutsche ?

      Und Ihre Namensgeber, Transatlantiker, die jetzt, mit Trump, Gottseidank in einer ganz eigenen Bredouille köcheln ?

      Ich fürchte, das Bild der Republik, das der Don zeichnet, ist noch zu weich.

      Oder glauben Sie, der Horstl, der richtet es ?

      Der und der kümmerliche Verein, der sich heute ,,CSU“ schimpft, hat doch den ganzen Wahnsinn mitgetragen !

      Und so zahlen wir für Griechenland und die läppische Monopoly-Euro-Veranstaltung ad calendas graecas .

      Super !

      Weas Mei ned aufmochd, mochds Gööddaschl auf !

      Und mit Geld allein ist der Schaden nicht zu beziffern.

      Wer den D-Zug nicht sieht, fährt VOR der Lok mit !

    • Mitte?
      Was bitte verstehen Sie unter „liberal-bürgerliche Mitte“?

      Den Kanzlerinnenwahlverein der CDU, die so weit nach links gerutscht ist, dass keine wie auch immer angebrachte Kellerfalte den miserablen Sitz des Parteigewands mehr verbergen könnte?
      Liberal? Die APO der weiterhin orientierungslosen, zu geschmeidigem Opportunismus neigenden FDP?
      Die Populisten der zuverlässig ihre eigene Funktionärsklientel versorgenden SPD?
      Die Grünen?!?
      Die über die GroKo hinausreichende Gesamtheit der im Wald (vor lauter Bäumen) pfeifenden Blockflötenparteien?
      Das von der Regierung und durch rigiden Fraktionszwang weitgehend kontrollierte Kopfnicker- und Eunuchenparlament?
      ( https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/nicht-das-parlament-kontrolliert-die-regierung-sondern-die-regierung-das-parlament )

      Die Lückenpresse?

      Autokratien zeichnen sich durch das Fehlen einer Opposition aus. Ein Mangel, den die „liberal-bürgerliche Mitte“ z. B. der Türkei vorhält oder eine Gefahr, die sie in den USA aufziehen sieht.
      Irgendwo eine wirksame Opposition zu sehen, hier, in Deutschland?

      Zitat: „Sie tun mittlerweile so, als ob es jenseits ihrer Position nur noch linksradikale Berliner mit einer totalitären Gender-Agenda gäbe, die eine social media Stasi ins Leben rufen und Deutschland durch Migration verändern wollen“

      Der tut nicht so, der beschreibt das inkl. der Verbindungen zwischen den Radikalen und ihren in der Regierung sitzenden SchirmherrInnen.

      Das Berliner R2G-Experiment sollte Leuten wie Ihnen vor der BT-Wahl eigentlich die Augen öffnen, aber Sie halten sie lieber fest geschlossen, wohl in der transatlantischen Zuversicht, die Amis würden uns schon wieder aus der Sch* retten, in wir uns gerade hineinreiten.

    • Irrtum!?
      Ääähuuhmm, Transatlantiker.
      Kann es sein, dass Sie einen Text aus den 1990-er Jahren hineingepastet haben? Da gab es auch schon PCs, ich hatte damals aus beruflichen Gründen eine schöne Sammlung von Textbausteinen.

      Erstens sehe ich keine liberal-bürgerliche Mitte mehr, und zweitens wäre sie unsichtbar und unhörbar wenn es darum geht, die Grenzen weit aus zu machen, für alle und jeden; und auch wenn es um eine tägliche, liberale Lebensführung geht.
      Also wenn ich mich entscheide, Schweinefleisch zu essen. Oder wenn die Sternensinger jährlich zu uns kommen, dass es da einen Mohren gab aber nicht mehr gibt. Politische und religiöse Karikaturen gehören bei mir ebenso zum Liberalismus der bürgerlichen Mitte.

      Selbst wenn Sie – ich denke: richtigerweise – davon ausgehen, dass nicht einmal die Mehrheit der Bundesbürger einen anders gearteten geistigen Dünnpfiff glaubt, gibt es im Moment im ganzen Bundestag offenbar keinen einzigen gewählten Vertreter dieser liberal-bürgerlichen Mitte.
      Na, vielleicht mit Ausnahme von Bosbach und Steinbach.

  77. @Don Alphonso
    Ich gehöre zu Ihrer Generation. Meine Eltern waren fast 62 Jahre verheiratet. Ich habe also das „Ideal“ lebenslänglicher Treue, im Gutem wie im Schlechtem vorgelebt bekommen. Und das hat mich auch geprägt, und ich finde das auch schön. Trotzdem, das Privatleben von Politer/-innen sollte nicht d e r erste Maßstab für die Bewertung ihres Jobs sein. Nicht mehr und nicht weniger wollte ich sagen.

    • Das Problem ist, dass Politiker dauernd versuchen, alles, was häslich ist, zum Privatleben zu machen. Volker Beck und seine Drogen, der SPD-Bazi aus Augsburg mit seinem Film einer Sexarbeiterin, Nebeneinkünfte, Beratertätigkeiten, Beziehungen zu Mitarbeiters – das alles soll uns nichts angehen. Das sehe ich naturgemäss aber anders und es gehört zur Persönlichkeit dazu. Über Scheidung kann man reden, aber das, was Maas gemacht hat, ist bäh.

  78. Kellerfalte..
    …da werde ich demnächst mal hier im mittigsten Berlin Mitte überhaupt bei einem netten bayerischen Kollegen mit Trachtenwissen für Fortgeschrittene angeben. Ich denk ja immer, das könnte heimlich der Otto Moser sein..so vom Intellekt und Deftigen her. :-)

    Und hier schon von einigen angesprochen: Unbedingt „Die Getriebenen“ von Robin Alexander lesen. Bin noch nicht ganz durch: wir sind ja hier fast alle schon realistisch bis fatalistisch – aber nach der Lektüre ist man noch mehr -istisch -über die erste Silbe denke ich noch nach. Ich bin mit jeder Seite mehr fassungslos. Lindner sagte übrigens sinngemäß in der Buchvorstellung, dass dieses Buch quasi den schon längst fälligen Untersuchungsausschuss ersetzt. Tja und die Parlamentsdebatten finden in den Talkshows statt?? Fassungslos macht mich auch die mediale Stille rund um das Buch. Aber vielleicht kommt das noch, wenn sich die Wogen rund um Erdogan legen und AM in den USA waren…weil man ja innenpolitisch nicht scharf schießt angesichts außenpolitischer Turbulenzen. Wenn nicht, ist diese Demokratie mindestens hirntot.

    • Ich bestell mir das jetzt auch mal.

    • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6 in Bücher – es läuft also recht gut.

    • 16.März:
      Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6 in Bücher
      Nr. 1 in Bücher > Politik & Geschichte > Gesellschaft > Ausländer > Integration & Interkulturelle Erziehung
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    • Die mediale Stille wird anhalten
      oder glauben Sie ernsthaft, dass vor drei Landtagswahlen und der BT-Wahl ein Aufschrei durch die Medien gehen wird? Mit diesen vielen hirngewaschenen Journalisten?

      Die Demokratie bei uns ist hirntot, dafür hat Merkel gesorgt.
      Haben Sie Höhler und Lachmann über Merkel gelesen? Ich habe grad ein neues Buch beim Wickel, Merkels Maske, ist als Ergänzung zu Lachmann zu lesen.
      Seit Lesen von Tod in Hollywood hängt mir der Satz im Hinterkopf das spärliche Mobiliar ihres Geistes… Das ist so zutreffend für so viele in der Politik, dass man sie nicht einzeln aufzählen muss.

      https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/helmut-kohl-und-angela-merkel-der-unterschied-ld.109534#kommentare

      http://cicero.de/berliner-republik/reaktion-auf-berliner-anschlag-einschlaefern-als-krisenbewaeltigung

    • @Frau Simon
      Hut ab, Sie sind wirklich die Grand Old Dame dieses Blogs. Fundierte Kentnisse und geschliffene Sprache, bleiben Sie uns noch lang erhalten.Die Zeitschriften aus den Links ( Scheisswort) habe ich mir in Print besorgt, ebenso die Wochenzeitung, die federführend hinter Merkels Maske steht. Liebe FAZ, wacht endlich auf und bedient den Bedarf der konservativen Leser, auch wenn es nicht der Vorgabe der Führerin entspricht. Don,zeigt es, wie es funktioniert. Die Leser der vorgenannetn Publikationen geben gern mehr Geld, für wirklich unabhängigen Journalismus, aus.

    • Ach du liebe Zeit, Schumi
      so hat mich ja noch nie nich einer genannt. Und wenn ich das nun so lese, fühle ich mich wirklich alt, zumal bei diesem Scheißwetter.

      Ich danke trotzdem, wenn auch etwas verwirrt, für die Blumen, bitte um Entschuldigung für meine Unflätigkeit, aber das Radarbild vom Kachelmann sagt meinem Ischias, dass noch lang nicht Ruh ist.

  79. .
    Ich mag das, wie Sie über eine Region schreiben, die Ihnen offensichtlich Heimat geworden ist. Aber man muss wohl bedenken, dass man den augenblicklichen Zustand Ihrer Heimat nicht konservieren kann wie eine Fliege im Bernstein, dass es eben so nicht immer war und nicht immer sein kann. Bayern wäre nicht Bayern ohne die Einflüsse von außen. Auch Heimat ist keine Insel, und ich weiß nicht einmal, ob das immer schlecht ist.

    • Nein, natürlich nicht. Aber es ist insofern eine Insel, als es für manche passt und für andere ganz deutlich nicht – das heisst, dass viele einfach nicht kommen und weiter ziehen. Bayern ist nur für eine ganz bestimmte Art der Migration lukrativ, und des sorft dafür, dass auch Leute bleiben, die sich gern integrieren, ohne deshalb ihre Eigenheiten aufgeben zu müssen.

    • Titel eingeben
      Sich integrieren, ohne Eigenheiten aufgeben zu müssen. Ja, damit kann ich leben.

    • Viele denken halt, sie müssten das Land ihren eigenen Erwartungen anpassen, das ist woanders durchaus möglich, aber hier wird das eher schwierig. Es ist halt auch eine Sache der Reflektionsfähigkeit auf beiden Seiten.

  80. Die Niederländer sind Idioten

    und es soll ihnen wderfahren,

    wie sie es gewählt haben .

    Wobei man nicht weiß, wie hoch der Stimemnanteil derer war , die nie hätten weähen dürfen .

    • @ Otto Moser: naja. Naja.
      Text eingeben

    • Verstehe ich nicht, Herr Moser
      Und dabei habe ich alles direkt verfolgt. Die letzten Nächte sogar – im Ernst – alles in Niederländisch geträumt, obwohl die Handlungen woanders waren. ;-)

      Warum, denken Sie, wären die Niederländer Idioten?

      1. Wilders wäre nie und nimmer Regierungschef geworden; mangels Koalitionsoptionen
      2. Weil sie die Stimmen von Grün-Links fast vervierfacht haben; und Jesse-allen-verfolgten-Menschen-eine-warme-Bude-anbieten-Klaver gefolgt sind? Deshalb vielleicht.
      3. Weil sie Mark Rutte gewählt haben, der ihnen vor den letzten Wahlen 5 Wahlversprechen gemacht hat, von denen er nicht ein einziges gehalten hat (Wilders sprach ihn am Montagabend in der Live-Debatte darauf an: Schulterzucken. Aber die Wirtschaft floriere)? Da könnte ich Ihnen Recht geben.
      4. Weil sie die SPD an der Waal (PvdA) anständig abgestraft haben; und auf ein Viertel reduziert haben? Das war ganz sicher überhaupt nicht idiot! das sollte der deutsche Wähler mal machen, anstatt St. Martini zu hofieren!
      5. Weil die CDA jetzt wieder auf ’nederlands‘ macht, mehrsprachige Formulare abschaffen, und die Nationalhymne in den Schulen singen lassen will? Sicher nicht idiotisch.

      Niederländer sind Pragmatiker, viel mehr als die Deutschen. Dass Wilders verloren hat, ist ein verdrehtes Gerücht. Er hat es im Alleingang geschafft, die politische Diskussion im letzten Jahr zu bestimmen. Er hat es geschafft, die Diskussionen vor den Wahlen zu bestimmen, bis Dienstag Abend. Ohne ihn hätte Rutte nicht diese wunderbare starke Hand gegen Erdogan gezeigt, letzte Woche.
      Und während dieser Zeit sind die meisten Parteien ganz anständig nach ‚rechts‘ geschwenkt, to preempt (wie heisst das auf Deutsch?) einige Forderungen der PVV.
      Viele Wähler haben das goutiert, und sich entsprechend verhalten.

      Wilders mag sympatisch erscheinen, oder als durchgeknallt.
      Er hat meine Bewunderung, im Alleingang (er ist einziges Mitglied der PVV), ohne Parteienfinanzierung (Geld gibt es ab 1000 Mitglieder), quasi mit Twitter vom Sofa, und kaum in der Öffentlichkeit wegen der Todesgefahr, hat er über 13 Prozent der Stimmen versammeln können.
      Wilders mag sympatisch erscheinen, oder als durchgeknallt. Eins hat er gelernt, seit 1990 unter Frits Bolkestein: Wie man sich als Politiker erfolgreich anstellt.

    • Naja, Herr Dippel, so GANZ abwatschen tun Sie mich ja nicht
      ..
      für mein herbes Urteil. Auf Platz eins, mit schönem Abstand zum EU-Agenten Rutte, der jetzt schon wieder andere Töne nach Ankara sendet, hätten sie Wilders schon wählen dürfen.

      Dass die Sozis vernichtet sind, ist wirklich gut, darauf können Sie bei uns Moffen ewig warten.

      Ich bewundere Wilders wirklich, seine One-Man-Show, ohne richtige Organisation, bewirkt viel.

      Aber vieles, wie Ruttes nachgewachsene Keimdrüsen, ist halt nur Kasperletheater.

      Ein genereller Rechtsruck ist da, aber sehr viel linker Mist gedeiht.

      Warten wir die traurige BTW im Herbst ab, da können SIE dann urteilen über Michelshausen.

      Urteilen Sie hart !

  81. Funktionskleidung
    Unter Funktionskleidung versteht man ja heute leider nur noch in Asien genähten Plastikplunder, übersät mit Klettverschlüssen.
    Eine Kellerfalte hat dagegen eine echte Funktion, die der Bequemlichkeit und dem Nutzen dient.
    Ein Kleidungsstück mit besonderer Bewegungsfreiheit habe ich in Dublin bei der Anprobe eines Tweed-Jackets kennen gelernt: ein Hunting-Jacket. Es ist auch aus Tweed und hat an den Schultern am Rücken beidseitig eine Falte in der Naht, so daß man ein Gewehr in Anschlag bringen kann, ohne daß das Jacket im Rücken spannt. Der Gentleman tötet also im Anzug mit Stil und nicht im Schmuddelparka.
    Dagegen wirkt die bayrische Kellerfalte fast pazifistisch!
    Grüße, Uli

  82. Kellerfalte und Brotzwikl ...
    … sind schöne Sinnbilder für die Fähigkeit von Menschen, sich mit den Umständen, auch sich ändernden, auseinandersetzen zu können, grad so, wies kommen mag. Ob erhofft, erwünscht oder auch nicht und ganz im Gegenteil.

    Klug sind diejenigen, die sich solche Anpassungsmöglichkeiten schaffen und bewahren.

    —–

    An sich wollte ich es ja dabei belassen, aber ich kann nicht wirklich an mir halten, also gehts weiter:

    Maas, SPD und die Abschaffung des Rechtsstaates

    Es ist schon erstaunlich, dass Maas eine Paralleljustiz etablieren will, so wie es in Teilen Deutschlands durch islamische Friedensrichter bekannt und teilweise toleriert wird.

    Konsequent in der Folge seiner Einmischung als Bundesjustizminister in ein laufendes Gerichtsverfahren (Gina-Lisa L.) wollen Maas und seine Partei, die SPD, den Rechtsstaat aus den Angeln hebeln, diesen beseitigen und die Bürger unseres Landes der Willkür nicht greifbarer Organisationen/Institutionen aussetzen.

    Denn es ist doch klar, dass nach der radikalen Verfolgung freier Meinungsäußerung bei Facebook, Twitter und Co. ohne rechtsstaatliches Gehör und gerichtliche Prüfung anderes folgen soll und wird.

    Die Südkurve im Dortmunder Westfalen-Stadion skandiert – Zieht den Bayern die Lederhosen aus – Hatespeech, alle verbannen. Kölner und Düsseldorfer ziehen übereinander her, gnadenlos verfolgen. Linksrheinische Kölner nennen den rechtsrheinischen Teil Kölns althergebracht Schäl Sick, in den Rhein werfen und gen Düssseldorf treiben oder ersaufen lassen.

    Reporter berichten über Sitzungsgelder kassieren und Protegieren in höhere Besoldungsstufen durch Martin Schulz und andere Mitglieder des Europäischen Parlaments oder den vielfältigen Bruch in Deutschland geltender Gesetze im Zusammenhang mit der Migrationswelle seit 2015 bis heute durch die Bundesregierung mit Merkel an der Spitze? Alles Hetze, Entzug aller Publikations- und Äusserungsmöglichkeiten.

    Das Statistische Bundesamt belegt, dass Genderpaygap an sich eine Chimäre ist – schließen, sofort.

    Die Bundesbank weist dezent darauf hin, dass Deutsche Steuerzahler für die Schulden anderer Euroländer einstehen müssten, alle mit Redeverbot belegen, denn nur Draghi ist Inhaber aller währungs-, geld- und haushaltspolitischen Wahrheit.

    Usw. usf..

    Wie waren nochmal die Forderungen der SPD hinsichtlich der Schiedsgerichte bei TTIP und CETA und die mangelnde Öffentlichkeit und mangelnde Überprüfung eines Spruches durch eine weitere Instanz?

    Heute heißt es, Rent a Justizminister – Made in Germany.

    Um es kurz zu sagen – die SPD will den Rechtsstaat abschaffen und eine Diktatur der Willkür schaffen.

    —–

    Ich empfehle die Lektüre von Walter Jens, Nein – Die Welt der Angeklagten

    Und ich fürchte, sollte das Bundesverfassungsgericht diesem immer wieder aufkommendem Treiben kein Einhalt gebieten, ein ähnliches Fanal, wie es einst der Pfarrer Brüsewitz gesetzt hat.

    (Und nein, ich schreibe nichts zu Frau Baer)

    Und ich bin sicher, es wird Bürger unseres Landes geben, die bereits Vorbereitungen treffen, Leute aus dem Dunstkreis von Maas, Schwesig, Göring-Eckardt, Lafontaine oder diese selbst, also Linken, Grünen und anderen Bevormundenden mittels Klagen aufgrund des angekündigten Maas´schen Gesetzes demokratische Regeln aufzuzeigen.

    In der Hoffnung, dass ein zweiter Brüsewitz nicht nötig sein wird.

    • Es ist völlig klar, dass die Regelung schon jetzt gegen Projekte wie TTichys einblick gerichtet ist, und mittelfristig droht das auch allen anderen. Ausserdem, wenn sich zeigen sollte, dass die Bevölkerung Typen wie Maas weiter so hasst, wie sie es jetzt schon berechtigterweise tut, wird man das Gesetz eben verschärfen. Oder eben die Anweisungen an die Internetkontrollbehörde ausweiten. Und wer das nicht will, muss eben klagen.

      Meinungsfreiheit nur auf dem Klageweg – das ist das Ziel.

    • Auf den Punkte gebracht
      Ich habe lange nach einem Satz gesucht, der mir in diesem Artikel vollständige Orientierung gibt. Doch, hier ist er: „Wenn sich zeigen sollte, dass die Bevölkerung Typen wie Maas weiter so hasst, wie sie es jetzt schon berechtigterweise tut, wird man das Gesetz eben verschärfen.

      Darum geht es. Genau darum. Und zwar Leuten wie Ihnen. Denn das ist jetzt Ihre Sichtweise, Herr Don Alphonso. Sicher doch. Sie glauben das – und zwar ganz genau so, wie Sie es geschrieben haben.

      Gratulation dafür! Ich finde das deutlich schwieriger (mir also vorzustellen, dass Sie einen solchen Satz wirklich glauben und nicht nur zur Leserbeglückung und als polemische Überspitzung schreiben) als die Vorstellung, mir Ihre Trachten überzuziehen, die mir – dank sehr ähnlichem Körperbau, zweifellos ebenfalls stehen würden.

    • John Dean
      Danisch ist ja ein streit- und wehrhafter Mann.

      Er ist aber ein gutes Beispiel dafür, wie kritische Stimmen mundtot gemacht werden sollen.

    • Tichys Einblick im Visier
      Das konnten ja alle Ende des letzten Jahres sehen, als jener unsägliche Hensel versuchte, die wirtschaftliche Basis zu zerstören.

      Einen weiteren Versuch kann man bei Schmalbart sehen, die Tichys Einblick wieder in die rechtsradikale Ecke schieben wollen.

      An sich habe ich nicht verstanden, dass bei Hensels Attacke keine gegen den gerichteten juristischen Schritte in die Wege geleitet wurden.

      Aber das läuft ja vielleicht auch ohne uns zu Ohren zu kommen.

  83. (Du schreibst zu schnell) Falls doppelt bitte löschen! und nicht verzählen! ;-)
    „…in unseren retardierten Gebieten, in denen Heimat noch etwas gilt, macht man das, was man macht, schon so lange, dass man gar nicht mehr darüber nachdenkt.“

    So viel Kritikunfähigkeit erinnerte mich an was, und dann, im Cafe, fiel es mir wieder ein, ich hatte es in der sehr zu empfehlenden Martin Walser Spiegel Biografie gelesen: „Das Bewusstsein meiner Unfähigkeit breitet sich so langsam in mir aus, dass zu hoffen ist, es werde mich erst kurz vor meinem Tod vollkommen durchdrungen haben.“

    Was mich in ihren Texten manchmal so stört, das ist diese Selbstgerechtigkeit jener alt gewordenen Weiberleit in der Nachmittagssonne auf ihren Bänken vor dem Bauernhaus, die ihren Mangel an Selbstzweifeln, mit einer Bestätigung der Richtigkeit ihrer Meinungen verwechseln.
    Da sitzt eine von diesen, mit ihrer in der Tat „geistig moralischen Kellerfalte“ im Kopfinneren auf ihrer Bank vor dem Hof, als ein höchst erregter Hahn ein panikartig davonlaufendes Huhn an ihr vorbeijagt, dieses über die Strasse rast, und prompt von einem LKW überfahren wird. Und die Oma denkt sich: Siehst Du? Lieber ist sie in den Tod gegangen.
    „Weil man das, was man macht, schon so lange macht, dass man gar nicht mehr darüber nachdenkt.“
    Und deswegen mögen manche Bewohner mancher Gebiete dort reich und sogar vermögend sein, aber retardiert sind sie trotzdem.
    Wir anderen haben nämlich keinen Grund Kleidungsmässig darauf vorbereitet zu sein „einen Baum zu fällen, einen Vorderlader abzufeuern, ein Bierfass zu tragen, durch ein hohes Fenster in das Kammerl der Liebsten einzusteigen, oder bergab einem schlecht gelaunten Stier davon zu laufen.”
    Der Gegensatz hierzu findet sich mit Verlaub höchst unterhaltend in den Geschichten Ludwig Thomas, der zugegebenermassen, auch nur irgendwas mit Medien machte, und keineswegs bei einem Maas….
    Versuche so zu tun, als sei ein SPD Spiessbürger, den normale Menschen ebenso wenig ernst nehmen wie den Rest der Merkel Bagage, der einzige und somit zuständige Kritiker dieser süddeutschen Art des Lebens, gehört „ohne gerichtliche Prüfung von sozialen Netzwerken (und FAZ BLogs) sofort und ohne Debatte zu löschen.”

    Und der Grund, warum „jede Bürgerversammlung, die ich hier erlebt habe, mit abweichenden Meinungen erheblich klüger umging“ – das liegt NICHT darin, „dass hier keiner auf den ideologischen Überbau einer Ex-Stasi-IM wie Anetta Kahane zurückgreifen kann“. Sondern einfach an dem durch Eltern, Lehrer, Pfarrer, und Politiker in allen Köpfen einzementierten reaktionären Spiessbürgertum, das jedes andere politische Kreuzchen auf dem Wahlzettel, als das der Nachfolger des Franz Josef S. seelig unmöglich macht, weil es ein Enterben zur Folge hätte, was bei einem Volksstamm bei dem, wie auch immer ergatterter Besitz der Sinn und Zweck jeglicher Existenz ist, der Weltuntergang an sich wäre.

    Als Nachweis dafür, dass es sich tatsächlich um retardierte Gebiete handelt, würde eigentlich bereits ein kurzes Nachdenken ausreichen. Z.B. über die Kombination von einerseits der Weigerung mehr als einen Flüchtling auf je einem qkm (ober-)bayrischen Bodens zu haben, und andererseits dem gleichzeitig seit 1945 permanenten Wählen von Regierungen, die mit z.B. Saudi Arabien beste Beziehungen immer schon gepflegt haben.
    Denn sonst müsste man den Zusammenhang zwischen solchen verbrecherischen Regierungen und den Flüchtlingsströmen zur Kenntnis nehmen, und könnte dann schwerlich das Fehlen von Gedanken über deren Ursachen in der gesamten bayrisch-dörflichen Lückenpresse ignorieren und statt dessen den unbestreitbaren zivilisatorischen Fortschritt einer Kellerfalte preisen….

    • Bedaure, aber irgendwie zu lang, um zu antworten.

    • Fazit : Alle sind retardiert, außer TDV .
      Naja, wauns schee mochd !

    • Mein Blutdrucksenker auch,
      @ Otto Moser.Als ich vorgestern las, dass schon wieder von bekannter Stelle Waffenlieferungen an die Orientalen durchgewunken wurden, um uns weitere Flüchtlinge zu bescheren.Mich macht die Ohnmacht nur noch wütend.

    • Rechnen bildet
      Zwar werden Flüchtlinge in Bayern nach der Einwohnerzahl und nicht nach der Grösse der Landkreise verteilt, aber nichteinmal da stimmt Ihre Rechnung.
      Oberbayern misst 17 529, 63 Quadratkilometer (WikiPedia) und beherbergt aktuell 17707 Flüchtlinge (Quelle: siehe unten). Das sind 1,01 Flüchtlinge pro Quadratkilometer.

      Auf Einwohner bezogen kommen in Bayern auf 1000 Einwohner 12 Flüchtlinge. In Oberbayern nur 4. Dafür sind es in den Landkreisen Schweinfurt und Bamberg 26 pro 1000. Das gleicht sich eben wieder aus. Meines Wissens hat sich ausser dem Bayerischen Feministinnenfunk noch niemand darüber aufgeregt.

      Vielleicht sollte man auch bedenken, daß es in Oberbayern signifikant mehr Berge und Seen, sprich: unbesiedelbare aber schöne, Gebiete gibt, als in Franken, Schwaben oder in der Oberpfalz.
      Wenn die Bayern das unter sich ausmachen, hat sich niemand von aussen einzumischen.
      Und der direkte Zusammenhang zwischen „Wählen einer Partei, die unter anderem seit 1945 auch freundliche Beziehungen zu Saudi Arabien pflegt“ und der derzeitigen Flüchtlingswelle ist schon etwas für die ganz schlichten Gemüter unter uns, oder?
      Das würde im Gegenschluss heissen: „Wenn ich morgen in Bayern Links-Grün wähle, fällt sich der ganze vordere Orient, einschliesslich Israel und dem Iran, gegenseitig um den Hals und schmeisst die Kalaschnikoffs ins Tote Meer?“. Das könnte ja fast vom SPD Kanzlerkandidaten stammen.

      Übrigens konnte die Polizei in Augsburg gestern gerade noch eine Massenschlägerei zwischen etwa 100 jugendlichen Syrern, Türken und Arabern verhindern. Dabei skandierte der Mob so freundschaftlich-integrative Parolen wie „Nazi Bullen“ und „Drecks Deutschland“.

      Würde ich „Drecks Ausländer“, „Scheiss Türken“ und „Fuck You, Türkei“ schreien, käme ich wegen Volksverhetzung und Aufruf zu rassistischem Hass vor den Kadi. Für alle Ausdrücke zusammen wegen Beleidigung.

      Es ist jetzt wirklich langsam der Punkt erreicht, wo die sanfte Methode der Integration dem Ende entgegengehen sollte. Ich habe noch nie etwas gegen Türken, Moslems oder Ausländer gehabt. Aber so langsam ist Schicht im Schacht. Islamophobie ist machbar, Herr Nachbar.

      Quellen

      https://is.gd/9xeLGO
      https://is.gd/l7Um4I
      https://is.gd/i3kd4p

    • Danke, Mx!
      „Islamophobie ist machbar, Herr Nachbar.“

      Ja. Schon.
      Maar levert slechts 20 zetels af.

  84. 35 Jahre...
    … und nichts hat sich verändert bzw. die Politik nichts getan:

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14344559.html

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14348246.html

    Die SPD macht dieselben Fehler und das Einzige, das den sozialen Frieden rettete, war wirtschaftlicher Aufschwung. Was kommt, wenn der ausbleibt? Lieber nicht dran denken…

    • Ich kenne jemanden, der erklärt, dass die Überschüsse, die in die Migrations gehen, nichts anderes als zurückgestellte Investitionen in zerfallende Infrastruktur sind. Und wenn dann noch eine Depression kommen sollte, gibt es eben wieder brutale Verteilungskämpfe. Und weiteren Zerfall.

    • Gesamtpolitisches Ungespür
      würde ich der SPD und dem Gros ihrer Wähler
      nicht unterstellen. Angst vor Rezession ist immer.

      Aber es gibt auch noch den „Schweinezyklus“ und in
      den mit seinen politischen Vorstellungen hineinzulaufen, zahlt sich immer aus.

    • Im Zweifelsfall kann das ganz schnell gehen. Es müssen nur mal 2, 3 Abnehmerländer protektionistisch werden, oder ein paar euroverwerfungen kommen, weil jemand was in den Bilanzen übersehen hat. Dazu dann die dauernde Belastung durch Hunderttausende, die nicht arbeiten werden – wer will, kann sich ja mal moit dem erfolg des 1-Euro-Jobprogramms für Flüchtlinge beschäftigen, in meiner Heimatstadt ist das nämlich krachend gescheitert.

    • ....
      Wenn in nächster Zeit eintritt was Sie werter DA
      befürchten, dann müssen sich die intern. Funktionseliten warm anziehen und die nationalen
      und regionalen werden beweisen müssen, was in
      ihnen steckt.
      Da wird sich die Spreu vom Weizen trennen.

      Nur so.

    • Es wird dann halt irgendeine europäische Lösung mit Zwischenlagerung in Nordafrika geben. Spanier, Italiener und Griechen haben jua auch keine Lust, in Deutschlands dreckige Moralgeschäfte hineingezogen zu werden,

    • Wäre ja schön!
      Aber gerade der Schwarm schlafloser Nächte vieler schon länger hier Wohnenden, der Chuck Norris aus Würselen, hat genau alles das ausgeschlossen, Don Alphonso, und bestätigt, dass jeder ein Recht hat, *in* der EU sei Asylbegehren vorzubringen; und *dass* Griechenland selbstverständlich gerettet wird.

      TDVs Zynismus gefällt mir selten, aber anzuerkennen ist doch dessen Berechtigung; trotz pejorativer Ausdrücke über das Wahlvolk.

    • Die SPD macht dieselben Fehler.....
      Behindere deinen Gegner nie wenn er Fehler macht.

      Uralte militärische Weisheit.

  85. And the winner is...
    Die „Ausgleich sozialer Härten“ und das Suchen von Gerechtigkeitslücken mit folgender Wählerbestechung ist ein altes Konzept. Wo Schulz in diese Kerbe haut, erfolgt die Zustimmung reflexhaft.

    Und scheinbar paradox, seit dem Fall der Mauer dominiert allmählich die von 68ern und Nachfolgern vertretene Vorstellung, dass Sozialismus nur deswegen nicht funktioniert habe, weil er zu gut für diese Welt sei. Dass er eher eine dem Faschismus eng verwandte Verbrecherideologie ist, wird geleugnet und ist im weniger orientierten Teil der Öffentlichkeit nicht mehr präsent. Folgt: Totalitarismus bleibt im Westen ein Hot Seller, nicht nur in der Türkei.

    Der angebliche Aufstieg der alt-right Bewegungen existiert womöglich nur pro Forma und wird keine Auswirkungen haben. In den Niederlanden hat faktisch nicht Wilders gewonnen, sondern Sozialisten und Grünlinke.

    Eine positive Grundhaltung zum linken Totalitarismus entwickelt sich erstaunlicherweise auch in den englischsprachigen Staaten. Die Beinahe-Kandidatur des Sozialisten Sanders und UK Labour unter Corbyn sind kein Zufall https://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article157459798/Die-Mehrheit-der-jungen-Amerikaner-will-den-Sozialismus.html
    http://www.deutschlandfunk.de/praesidentschaftswahlen-in-den-usa-3-4-sozialismus-eine.1184.de.html?dram:article_id=366998

    Et voila, Deutschland mit SED-Berlin und Maas’schem Wahrheitsministerium geht keinen Sonderweg. Es ist führend.

    • In den Niederlanden...
      „In den Niederlanden hat faktisch nicht Wilders gewonnen, sondern Sozialisten und Grünlinke.“

      Naja. Zumindest die SPD Schwesterpartei in den NL, die Partij van de Arbeid (PvdA; deutsch Partei der Arbeit) ist eingedampft worden auf ein Viertel der Sitzplätze. AUF ein Viertel, nicht UM ein Viertel. Pulverisiert quasi.

      Warum dann der Martin und der Siggi stante pede nach NL (wen eigentlich?) gratuliert und dies über die ÖR Medienvasallen verkünden ließen, erschließt sich mir nicht. Aber passen tuts schon… heutzutage… zu dieser balla-balla PolitMedienkaste. Bizarr!

    • Fefe zufolge sieht es eher so aus., als hätten Rechte jeder Art zusammen gewonnen.

      https://blog.fefe.de/?ts=a6349733

    • Deutsche
      streben nun mal zum Sozialismus.
      Wenn National- und Real-existiernder-Sozialismus nicht mehr zu haben sind, muss man sich halt mit dem Welcome-Öko-Gender-Sozialismus begnügen. Der bietet z. Zt. noch nicht die volle Härte, das wird aber noch …

    • fefe ...
      Weiss ich nicht, wer das wäre.
      Und was fefe qualifiziert, über die Niederlande zu schreiben, weiss ich auch nicht. Vielleicht ist fefe ja Niederländ*, oder spricht wenigstens die Sprache, so wie Altmeier?
      Aber sonst?

    • Einspruch
      Es gibt hier den USA keine nennenswerte politische Gruppe, ob inner- oder ausserhalb der Demokratischen Partei, die einen europaeisch-ideologisierten, quasi religioesen Sozialismus will. Nebenbei, Frau Sarah Leonard ist eine ziemlich unbekannte US Feme, die hauptsaechlich fuer mehr Gehalt (fuer Frauen) wettert, wie es auch in Sanders‘ Programm im wesentlichen nur ums Geldumverteilen geht, nicht um die Einfuehrung einer planwirtschaftlichen Volksrepublik.

      Herrn Mueller uebersieht in seiner Analyse, dass die nach wie vor dominante Philosophie der Amerikaner der Transzendentalismus ist, der der europaeischen Aufklaerung im allgemeinen und dem deutschen Idealismus speziell verpflichtet ist. Wichtig hierbei: es gibt kein determiniertes Ende der Geschichte wie bei Marx, die Gesellschaftsentwicklung und Einzelschicksale sind staendig im Werden (natura naturans vs naturata – siehe auch Spinoza). Dieser Konsens erstickt schon im Kern Debatten ueber geschichtliche Utopien, die den Fanatismus europaeischer Sozilaisten befeuern.

      Cheers

    • NL
      Schon interessant, wie aus gleichen Daten unterschiedliche Bewertungen abgeleitet werden.

      Ruttes Regierungspartei der (Markt-)Liberalen VVD ist der größte Wahlverlierer. Da Wilders PVV aber nur 20 der verlorenen 33 Sitze gewonnen hat, ist der Rest woanders hin gewandert.
      Zweiter und größter Verlierer sind die Sozialdemokraten (PvdA). Sie waren bisher Ruttes Koalitionspartner. PvdA ist ungefähr mit der Schröder-SPD vergleichbar. Ihr de-facot Untergang könnte sogar das bemerkenswerteste Ergebnis der Wahl sein.

      Wilders PVV hat nicht mehr an ihre früheren Wahlerfolge anknüpfen können. 2010 hatte er noch 24 Sitze, jetzt sind es 20. Angesichts des großen Traras vorher muss man ihn eigentlich als Wahlverlierer sehen.

      Die Sozialistische Partei (SP) hat ihren Stimmenanteil behalten. Sie ist vergleichbar mit der hiesigen Neo-SED. Mit dem Unterschied, dass sie maoistische Wurzeln hat. Bedeutende Gewinner sind christdemokraten-ähnliche CDA, GroenLinks und linksliberale D66.

      Rutte kann aufgrund seiner Weigerung einer Koalition mit der PVV keine Regierung bilden, ohne Linksparteien einzubinden. Damit zeichnet sich faktisch eine Regierung ab, die nach links rücken wird.

      Stimmverteilung:
      http://www.faz.net/aktuell/politik/niederlande-wahl-mark-rutte-haengt-geert-wilders-ab-14926997.html

    • Die Frage ist, ob Rutte wirklich macht, was er sagt. Falls nicht, werden wir hier viel Geschrei erleben.

    • @Antesde
      Leider gibt es einen guten Grund, zwischendrin bei Ihren Post mit dem Lesen aufzuhören: falsche Fakten.

      „Schon interessant, wie aus gleichen Daten unterschiedliche Bewertungen abgeleitet werden.
      Ruttes Regierungspartei der (Markt-)Liberalen VVD ist der größte Wahlverlierer.“
      Die Daten sprechen durchaus anders, und auch die Konsequenzen: die PvdA denkt über ihre eigene Abwicklung nach. Rutte wird nächster Premierminister und führt die mit Abstand grösste Fraktion.

      „Zweiter und größter Verlierer sind […]“ Wie viele grösste Wahlverlierer gibt es in Ihrer Analyse?

      Ich habe dennoch weitergelesen:

      „Rutte kann aufgrund seiner Weigerung einer Koalition mit der PVV keine Regierung bilden, ohne Linksparteien einzubinden. Damit zeichnet sich faktisch eine Regierung ab, die nach links rücken wird.“
      Da stimmt der Fakt, die Konsequenz ist jedoch fraglich. Vorher war es VVD (Rutte) und PvdA. Jetzt VVD, CDA und D66. Plus eine Linkspartei. Wieso jetzt die Politik nach links rücken müsste, bleibt unklar. Vor allem, weil der ‚linke‘ Bundesgenosse nicht alternativlos ist; Rutte also kaum unter Druck setzen kann.

    • Was Rutte tun kann oder wird
      hängt wohl maßgeblich von der Kreide ab, mit der ihm seine linksen Koaltionspartner genüsslich füttern werden. Da er sich von Wilders gründlichst distanziert hat, dürfte ein (mehr oder minder kaschierter bzw. gesichtswahrender) Schwenk kein großes Ding sein. Er hat auch Glück, dass bis dahin das Gerangel um das türkische Diktatoren-Ermächtigungsgesetz durch sein dürfte.

      Die Wetten laufen.

    • @Uwe Dippel, stimmt leider
      der übliche Schnellschreib-Schweinkram. Für Beitrag inkl. Recherche 30 Minuten, Redigieren ausgelassen, so passiert’s
      Pointierter könnte man es auch so ausdrücken: Es gibt 3 prominente Verlierer, alle aus dem „rechten“ Lager. Selbst zusammen mit Wilders/PVV und PvDA könnte Rutte keine Regierung bilden.

  86. @ Renate Simon sagt am 15. März 2017 um 14:27 Uhr
    „Die Geschmäcker sind gottlob verschieden“
    .
    Habe mal kurz in die obersten Wiki-Beiträge geschaut. Dort:

    „Natalia Wörner Ihre Liebe kennt nur ein Maas – Quelle:
    http://www.berliner-kurier.de/25465476 ©2017″
    .
    “ … Der Herr Minister und die schöne Schauspielerin. Macht trifft Glamour….“
    .
    Ist Privatangelegenheit der beiden. Ich kann die Begeisterung bei Kuhaugen und Schmirgelpapier im Streiflicht nicht teilen. So, basta.
    .
    Was uns aber jetzt einmal ganz heftig interessieren sollte sind diese Hinterzimmerabsprachen betreffs Kontingentabnahme von Friedensrelionsbewegten aus der Türkei. Wir sollten im Herbst so richtig ernsthaft die Sache angehen. Weil wir mit weiteren 4 Jahren ulF die Sache nicht mehr gerichtet bekommen werden. Manche sehen den Point of no return ja bereits überschritten.
    .
    (………….) Klammerausdruck im oben nach eigenem Gusto selbst befüllen. Haben Sie einen schönen Tag.
    (DdH)

    • gespielte Schau
      die Wörner ist neben der Ferres jetzt auch ganz oben auf meinem persönlichen Cinema-Index.

    • Es wird aber auf vier weitere Jahre hinauslaufen
      und ich denke mit Schaudern an die Drohung von ulF, all ihre Gaben und Talente in die Sache einbringen zu wollen. Nach 12 Amtsjahren…

      Wenn eine 20jährige so etwas sagt, wäre es ein Versprechen, bei einer über 60jährigen kann ich das nur als Drohung empfinden.

      Wir werden keine Besserung erfahren, weder mit ulF noch mit Schulz. Ich weiß im Moment nicht zu sagen, wen ich als schlimmer empfinde, die beiden ergänzen sich und werden uns das in einer großen Koalition dann sicher zeigen.

      Die Absprachen waren gar nicht so hinterzimmerig, ganz im Gegenteil, Merkel hat uns nur die falschen Zahlen genannt, sie sprach von 72.000, die in der EU verteilt werden sollten. Dass es mit der Verteilung nicht geklappt hat, haben wir ja nun erlebt und wir werden erleben, dass wir all die Beladenen, die noch kommen wollen oder von Erdogan geschickt werden, auch aufnehmen. Dann die vielen syrischen Familien, die uns Schulz schon mal avisiert… es nimmt kein Ende, zumindest kein gutes.

      Die Polen überlegen unterdessen, aus der EU auszutreten, es gibt nicht mehr viel zu holen für sie. Sie möchten sich lieber mit den USA und GB zusammentun, mit GB auch wegen der vielen Landsleute dort.

      UlF hat ihr Ziel fast erreicht, die Fliehkräfte werden immer stärker und irgendwann macht es pengkrachbummaus. Das Irgendwann dürfte in nicht allzu ferner Zukunft liegen.

    • Warten wir es ab, Sie müssen, bei den CDU-Prozenten ja immer noch die CSU abziehen, und dann schauen wir mal, ob es die Grünen überhaupt schaffen.

    • Bitte, bitte, ich auch!!!
      Mit Polen, GB, USA …

      Kann man bitte in der Stadt wo wir wohnen, eine kleine exterritoriale Zone erklären, mit einem Vertrag mit May, Trump (naja …), meinetwegen auch Orban?

    • Wörner ist neben der Ferres jetzt auch ganz oben
      @Bemaba
      Nachklapp: Christine Neubauer! Perfektes Ensemble!

    • Herr Dippel
      Da wollen Sie sich ja mit einer tollen Frau verbrüdern oder verschwestern, ganz wie Sie wollen.

      May strebt den Brexit an, da sie nationale Souveränität anstrebt.

      Sie verurteilt die Bestrebungen Schottlands, Großbritannien mittels eines Referendums zu verlassen, weil die Schotten nationale Souveränität wollen.

      Ich bin sicher, Sie können mit solchen Unvereinbarkeiten ganz gut leben.

      Auf die anderen von Ihnen genannten mag ich nicht eingehen.

    • Danke, Thomas Cgn!
      Danke für Ihre Unterstützung meiner Aussage.
      Denn für das was ich schrieb muss die Lage schon sehr desolat eingeschätzt werden.
      Offenbar tue ich das, und da unterscheiden wir beide uns offenbar.

  87. Mein Bonmot des Jahres 2017
    „Das ist ein wenig so wie mit dem Atmen, man macht das halt, weil man es gewohnt ist, aber wenn man daran gehindert wird, merkt man das schon und überlegt sich, warum jemand anderes einem das antut.“

    • „Aber ich hatte noch nicht zu Ende gedacht, und da steckte er schon ungespitzt bis zum Hals im Boden und wie das passierte, weiss ich nicht, vielleicht war das schon so oder es muss so sein.“

  88. Verzweiflung!
    Aus meiner Lokalzeitung habe ich erfahren, dass auf dem Gelände der Tobit Software AG ein Seminar zum Thema „Hate Speech“ u. a. für Mitarbeiter_*innen unserer kommunalen Behörden stattgefunden hat. Der Bericht beginnt damit, dass man homosexuelle Männer nicht „Homos“ oder „Schwuchteln“ nennen solle. Gebongt! Der Autor fährt aber fort und schreibt, dass auch „das Gerede von einer drohenden Islamisierung“ Hate Speech sei. Ist das so? Ich dachte, so etwas ist von Art. 5 GG gedeckt? Wenn solche Themen jetzt auch schon bei uns so ungefiltert übernommen werden, verehrter Don, dann wird sich auch bei Ihnen künftig enorm viel ändern! Der Artikel endet übrigens mit einem Service Link auf die besagte Stiftung. So das schreibt also mein lokales Käseblatt, früher Mitteilungspostille der CDU, heute ganz vorn mit dabei bei der bedingungslosen Refugees Welcome Fraktion.

    • Schauen Sie sich mal die Kahanestiftung an, da ist schon Hatespeech, wenn man auf die Problematik der fehlenden Wohnungen hinweist, oder nicht glaubt, dass Leute aus anderen als überzeugenden Gründen kommen. Invasion dürfen Sie erst recht nicht sagen.

    • Hatespeech
      … ist definitionsgemäß alles Reden mit dem „Ziel der Herabsetzung und Verunglimpfung bestimmter Personen oder Personengruppen“. Es kommt also nur darauf an, dass Sie etwas als negativ ausweisen und nicht bejubeln. Und deshalb ist die „drohende Islamisierung“ schon deshalb hatespeech, weil sie „droht“ und nicht „erfreut“.

      Hatespeech ist daher insgesondere alles negative Reden über Fake-Flüchtlinge, also alles, was sie nicht als Fachkräfte, Demographieretter oder Bereicherung bejubelt. Für Puristen ist übrigens bereits der Begriff „Flüchtling“ hatespeech, wegen des angeblich verniedlichenden Suffix „-lings“, das das schwere Leiden einer „Flucht“ aus Italien und Tirol abspreche. Daher hören Sie bei Linksgrünen gerne „Geflüchtete“ / „geflüchtete Menschen“ oder „Refugee“. Es gibt mE neben „brandgefährlich“ kaum ein verlässlicheres Code-Wort (Frame), um linksgrüne Fanatiker, pardon Fanatiker_*innen, zu identifizieren….

      „Hatespeech“ ist, kurzum, ein perfide-totalitäres neosozialistisches Einschüchterungs- und Beherrschungskonzept. Etwa vergleichbar mit der „antisozialistischen Hetze“ im DDR-Sozialismus (ein Straftatbestand).

    • „Islamisierung“ geht in Augen der Politik auch in Richtung Fake News. Tendenziell dürfte es auf Filter hinauslaufen, die einfach alles rasieren, was Begriffe wie „Umvolkung“ angeht.

    • Ich weiß nicht,
      Druck erzeugt doch immer Gegendruck und das wird irgendwann explodieren.Zunächst wird erstmal einiges umformuliert? Und dann? Andere werden schlauer sein, als Maas und Co.Hoffe ich jedenfalls, weil das zu weit führt.
      Dann sagen wir eben Volumfung,haha.
      Schlammre sunft, lieber Kamerad, hat sich echt mal jemand vertan.

    • Ich glaube ja, der Zerfall der EU wird weiter gehen, sei es der Gegensatz mit Osteuropa oder der Regionalismus. Es sind so viele Brandherde.

    • Ja, könnte sein, Don.
      Der Rutte soll heute schon ganz anders reden, als gestern und dem Erdogan entgegen kommen.Da wurden die Wähler dann doch ganz schön ver….Die lernen nichts hinzu. Aber ich schon.

    • Philomena, willkommen in der Realität
      hatten Sie von Rutte etwas anderes erwartet? Oder erwarten Sie von unseren Illusionskünstlern etwas, das an den Zuständen auch nur irgend etwas ändert?

    • @Philomena
      Ich hatte Ihnen ja schon auseinandergesetzt, was Rutte uns alles versprochen hatte, vor den Wahlen in 2012.
      Und ich hatte nicht versäumt, daran hinzuweisen, dass davon nichts, aber auch gar nichts, verwirklicht wurde.
      Und Geert Wilders hat ihm das auch sehr freundlich Montag Abend noch mal in der Fernsehdebatte vorgelegt. Rutte zuckte mit den Schultern, es wäre halt nicht gegangen, aber die Wirtschaft liefe gut.
      Offenbar gilt es für ausreichende Mengen von Wählern: „It’s the economy, stupid!“. Und offenbar reichte das aus, ihn wiederzuwählen.

    • Frau Simon und Herr Dippel,
      Es wird hier nicht anders laufen, denke ich auch.Panorama, glaube ich, hat was über Schulz ausgekramt. Auf dem Nockherberg saßen Merkel und Schulz schon Gras paffend zusammen und freuten sich über die GroKo – das Grokodeal und Seehofer applaudierte lebhaft.

    • Plattling
      Das alles mit „-ling“ am Ende negativ konnotiert wird, sieht man vor allem am Pfifferling, der ab sofort „Pfiffernder“ heissen muss.

      Der Begriff „Hate Speech“ kommt meines Erachtens von den Millenials. Das sind die Snowflakes, die mit Facebook und Twitter aufgewachsen sind, und für die es nur „like“ und „dislike“, „Followers“ und „Haters“ gibt. Das ist eine infantile Schwarz/Weiss-Welt, die leider aus den Kinderzimmern ausgebrochen ist, weil die lieben Kleinen bevor, sie zwei zusammenhängende Sätze sagen können, schon mit internetfähigen Smartphones hantieren dürfen.

      Das paart sich jetzt mit der aus Stereotypen des „wir“ und „die“ bestehenden Welt des Berufspolitikers, der in Schwarz/Weiss-Schemata schreibt, spricht und denkt.
      Für die hätte ich was für das nächste Wahlplakat:

      OMG!

      (Oma muss gehen!)

    • Umvolkung
      Umvolkung und Geburtenimperialismus werden derzeit wortwörtlich propagiert:

      „Kinder statt Kanonen: Als Reaktion auf den eskalierenden Streit mit Europa hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan seine dort lebenden Landsleute aufgefordert, ihren Einfluss auszuweiten und mehr Kinder zu zeugen.“

      https://www.welt.de/politik/ausland/article162946953/Erdogan-ruft-Tuerken-in-Europa-zum-Kinderkriegen-auf.html

      Tatsachenberichte sind naturgemäß das größte Übel. Schon existiert die interessante Frage: Wenn islamistische Umvolkungspläne a la Erdogan zitiert werden, ist das Hate Speech? Das könnte gelegentlich ans BVerfG weitergereicht werden, zur Erheiterunbg der Richter.

  89. Maas&Schwesig
    Glaubt hier jemand, dass die steigende
    Zustimmung zur SPD, Maas oder Schwesig oder
    gar den Aktivitäten einer Frau Kahane geschuldet
    sind.
    Und glaubt wer, dass das die Parteispitze nicht
    auch weiß.

    • ...Schulz oder Özuguz
      das ist ziemlich egal, weil es nicht primär um die Zustimmung zur SPD, sondern um die Wahrnehmungsveränderung geht, um das Verschieben von Staats und Gesellschaftsverständnis, ein parteiübergreifender Schwachsinn. Es gibt noch andere, die das Land verändern wollen. Die nächste mit der einschlägigen DDR-Vergangenheit scharrt schon mit den Hufen, Frau (!) Marquardt.
      https://www.welt.de/politik/article162766272/Sie-bereitet-Rot-Rot-Gruen-fuer-Deutschland-vor.html

    • Wer will schon mit Frau Özuguz tauschen
      Sie hat die besten Zeiten wohl hinter sich.

      Wenn erst die Migranten schreien das Boot ist
      voll. Weil Herrn Schäubles Kasse leerer wird und
      jeder will, dass nur noch die eigenen Angehörigen
      kommen dürfen und nicht die des Nachbarn.

      Was macht Frau Özuguz da?

  90. Eine Querperle
    „In seiner 43 Seiten langen Begründung schreibt der Bundesrichter Derrick Kahala Watson: „Die Vorstellung, man könne eine Abneigung gegen eine Gruppe Menschen nur dadurch ausdrücken, indem man alle angreift, ist fundamental fehlerhaft.““

    Dabei hat der garantiert niemals diesen Blog hier gelesen.

    • Ich schreibe demnächst mal was über rechtsextreme Islambefürworter bei der Böllstiftung und ihren Hass auf Deutsche.

    • Wir Deutschen werden zweifellos gehasst. Auch von manch Deutschen. Keine Frage.
      Der Link ist wirklich unvermeidlich und sollte keinesfalls bis zum Schluss gelesen werden. Ihr Feindbild. Für mich lediglich eine schwer verwirrte junge Frau. Wahrscheinlich einsam. Oder Schlimmeres.

      http://www.n-tv.de/leute/musik/Deutschland-geht-mir-am-Arsch-vorbei-article19745371.html

    • Sokee ist privilegierte Künstlerin mit Bezügen durch Frau Schwesig, also so eine Art feministische Staatskünstlerin.

    • Sokee...
      Wenn ich den Text schon lese!D a s ist doch keine Arbeit, das ist Stuss. Ich würde mich ehrlich schämen, wenn ich für sowas Geld bekäme.

      Aber ich komme noch aus einer Zeit lange vor Don ;-) und halte mich für ebenso anständig und diszipliniert.

      Schön langsam dämmert mir, was ich vor ungefähr 20 Jahren gelesen habe. Nämlich, dass die Medien zu einer noch unübersehbaren Gefahr würden.

    • Sookee: The Quing is back"
      “ …Hip-Hop hat eine antirassistische und herrschaftskritische Geschichte. Ich finde Rap wegen der Textdichte toll. “

      … aber vor allem finde ich toll das ich toll aussehe …

      … (“ und wie alle Poppsternchen wackle auch ich wie wild mit dem Arsch, zeige meine Titten und possiere am liebsten in hautengen Sachen damit alle Männer wuschig werden und meine Musik kaufen … allternativ auch gern in durchsichtigen Klamotten mit fechten Lippen und geilem Blick … Tja Leute – SEX SELLS … “ *stand so natürlich nicht im Presse- und Imagetext).

    • District Court
      Derrick Kahala Watson ist nicht „Bundesrichter“, sondern Richter am District Court of Hawaii, das würde ich eher mit „Provinzrichter“ übersetzen.
      In seiner abenteurlichen Begründung, warum Trumps Einreisebeschränkung für Angehörige von sechs afrikanischen und vorderasiatischen Staaten verfassungswidrig sei, hebt er zu 100% auf „Islamophobie“ ab, denn, so sagt er, obwohl die Regierung beteure, es beträfe alle Angehörige dieser Staaten, unabhängig von deren Religion, sei diese Anordnung in der Presse immer „Muslim Ban“ genannt worden. Das heisst: Wenn Oma Merkel sagt: „Refugees Welcome“ und BILD schreibt: „Oma Merkel sagt: Refugees Arschtritt“, dann ist Oma Merkel ein Rassist.
      Das ist aber noch nicht die ganze geniale Gedankenwelt von Provinzrichter Watson. Das Argument der Regierung, Einreisebeschränkungen für 6 Staaten seien kein Angiff auf die gesamte Welt des Islam, kontert er dann mit obigem Zitat: „Die Vorstellung, man könne eine Abneigung gegen eine Gruppe Menschen nur dadurch ausdrücken, indem man alle angreift, ist fundamental fehlerhaft.“ (im Original: “The notion that one can demonstrate animus toward any group of people only by targeting all of them at once is fundamentally flawed.”).
      Das Zitat bedeutet: „Es reicht, zu sagen: „Mein Nachbar, der türkische Staatsbürger Mustafa K. hat Probleme mit der Körperhygiene und stinkt“, um anzunehmen, man meine damit: „Alle Türken stinken“ (Eine Abneigung gegen eine ganze Gruppe muss nicht dadurch geäussert werden, dass man alle „angreift“).
      Das ist absurd bis haarsträubend. Jede Kritik, bis auf die stereotype Verallgemeinerung und die Lüge, ist eine zulässige Kritik.
      Wenn der oder die Adressaten und der Grund der Beschwerde angegeben werden, heisst das mitnichten, man hasse die halbe Welt zum Beispiel wegen ihrer Hautfarbe oder Herkunft.
      Ich glaube, dieser Provinzrichter will einfach nur berühmt werden und hat als Obama-Zögling wohl ein ganz anderes Motiv, das auch mit Stereotypien zu tun haben könnte.

      Alle, die meinen, US Richter als Zeugen höherstehender Moral und Ethik angeben zu müssen, seien daran erinnert, dass der US Supreme Court 1927 in Buck vs. Bell urteilte: “ It is better for all the world if, instead of waiting to execute degenerate offspring for crime or to let them starve for their imbecility, society can prevent those who are manifestly unfit from continuing their kind. …Three generations of imbeciles are enough. (Es ist besser für die ganze Welt, manifest Minderwertige, anstatt sie für ihre Verbrechen zu exekutieren oder für ihre Dummheit verhungern zu lassen, daran zu hindern, sich weiter zu vermehren… Drei Generationen von Idioten sind genug). Die Nazis machten damit Werbung für ihr Euthanasie Programm und schrieben darunter: „Wir sind nicht allein“.

      https://is.gd/qNvygX
      https://is.gd/8EwSd7

  91. Philomena sagte am 16. März 2017 um 11:06 Uhr
    „Ja, könnte sein, Don.
    Der Rutte soll heute schon ganz anders reden, als gestern und dem Erdogan entgegen kommen.Da wurden die Wähler dann doch ganz schön ver….Die lernen nichts hinzu. Aber ich schon.“
    .
    In unseren öffentlichen Medien schwappt die Begeisterung der Moderatoren über ihren Hirnschalenrand. Schon beim MoMa verkündete die nicht ganz von hier seiende Moderatorin in quäkendem Falsett die gute Nachricht, daß EU-Europa nun quasi gerettet sei.
    .
    In meinem Landfunksender sprach die Nachrichtentante um 12:30 von einem gewonnenen Viertelfinale für Europa. Jetzt müsse nur noch Marine Le Pen weggeputzt werden… Hurra, dann wird die Welt wieder in Ordnung sein.
    .
    Hilft alles nichts, wir Deutschen werden wohl „rein Schiff “ machen müssen. Be calm please in the rear ranks, TDV!
    (DdH)

    • Ich frage mich schon, ob der Absturz der AfD nicht auch etwas mit dieser gleichmarschierenden Presse zu tun hat. Momentan wird wieder aufgeführt, was wir bei der Grenzöffnung auch schon hatten.

    • Ddh , Don , NOCH sind die traditionellen Medien, Print und TV, nicht tot .
      Und da dort dermaßener Gleichklang herrscht, und viele Michels sich über diese Medien allein, ohne net, informieren ,

      spielen diese Mainstream-Fake-News eine noch immer große, fatale, Rolle .

      Die farb-und konturlose Deutschland -beim -Untergang-zuschauen ,,Haltung “ der Gonslerin und ihrer Claqueure würde durch eine

      RICHTIGE Presse in der Luft zerrissen.

      Nichts dergleichen passiert.

      Besonnenheit- wenn ich das schon höre, hab‘ ich s‘ messa in der
      Haund !

      Besonnenheit, also, ist die passive Kriecherei, und das Volk soll im alltag auch so ,,besonnen“‘, sein

      und in der Wahlkabine erst recht.

      Die AfD passt nicht auf jedermanns Speisezettel, aber bei einer Bewertung ohne Hysterie erkenne ich da nichts Furchtbares.

      Die mediale Darstellung allerdings, in ihrem verblödeten Kaaampf gäägään rääächts ,tut nachgerade so
      als wären hier die braunen Horden wiederauferstanden.

      Nach dem Debakel in den Niederlanden muß man, bei Anlegung des Michel-Faktors, um den Einzug in den BT für die AfD bangen.
      also, ich halt,
      weil ich sonst keine denkbare Opposition sehe.

      Einheitsbrei, geduldet zumindest, von der SED , tja,

      und aus.
      Dann gibt es nur mehr die AfD , und Spaßtruppen, wie Restpiraten , Monarchisten, etc.

      Die ziehen nicht in den Bundestag ein, also ist es sinnlos, sie zu wählen.

      Zeichen, die jemand setzt, werden, wie der Rest des Wählerwillens, ignoriert.

      Und der Pampe eine Stimme- nur über deren Leiche (ist mir lieber, als meine) .

      Aber wem kritiklos und einheitlich ins Hirn … verdaut wird, und wenn der sich sonst nicht informiert, und nicht denkt,

      der
      wird
      im Herbst ein, oder ein anders gefärbtes, Weiter so wählen.

      Deutschland hat es hinter sich, weil irgendwelche interessierte Kreise das so wollten.

      Hol sie der Teufel, die Kreise !

    • Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit.
      Man kann sich drehen wie man will – der Arsch ist immer hinten.


    • Ich frage mich schon, ob der Absturz der AfD nicht auch etwas mit dieser gleichmarschierenden Presse zu tun hat. Momentan wird wieder aufgeführt, was wir bei der Grenzöffnung auch schon hatten.
      Ja.
      Aber entscheidend ist nach den Sommerferien.
      Die Stasiaktionen derzeit finde ich kriminell, weil es ist Wahlkampf und da sollte mehr Meinungsfreiheit gegeben sein. Ich verstehe es, wenn eine Regierung neu im Amt ist, daß sie sich auch meinungsmäßig befestigen will. Aber in Zeiten des Wahlkampfs ist das grob ungehörig.

    • ... der Absturz der AfD...
      …. zum einen Folge der besseren Mobilisierung bei der SPD, wo jetzt der Schulz allen das Schlaraffenland verspricht…

      Zum Zweiten gibt es kaum noch Meldungen über Fake-Flüchtlinge bis zu Wahl.

      Stattdessen Angstmacherei mit Trump. Das lenkt ab, wirkt verwirrend und schwups wollen alle wieder Mad Merkel haben.

      Ich habe vor Weihnachten prophezeit, dass die Berliner Toten schnell vergessen sind. Die waren nach nicht mal einem Monat verdaut. DAS ist reale Medienmacht.

    • DdH
      Moin Don! Beeindruckend, wie extrem gut hier manche Diskutanten informiert sind! Bin ich leider nicht. Was bedeutet das von mehreren verwendete DdH eigentlich, ich konnte es noch nicht selber heraus finden?

    • Lieber HaPeWa, es ist immer nur der Einundderselbe, der DdH verwendet. Erläuterungen dazu gibt's
      hier:

      http://blogs.faz.net/stuetzen/2016/09/04/tmt-die-hoechsten-paesse-haben-die-dicksten-torten-6789/#comment-134106

      Falls Sie in älteren Beiträgen nach Déjà suchen möchten, ist auch mal eine Akzentumkehr wie beispielsweise Déjá angebracht…


    • @HaPeWa: was DdH bedeuten soll, weiß ich auch nicht, es ist nach meinem Verständnis nur das „Siegel“, daß der Kommentar von der Person, die sich früher mal „Deja“ nannte und gern ständig wechselnde französische Titel als nom de plume hernimmt, ist.

    • Wahrscheinlich ist die Antwort in the pipeline und harrt ihrer Freischaltung
      Dennoch:
      Es gibt – vielleicht – nur einen DdH.
      das ist der, der jeweils als Sender französische Anmerkungen macht, wie er sich gerade fühlt, oder wo er gerade ist.
      Das fanden wohl einige so wunderbar (zugestanden auch moi même) dass am Ende niemand mehr aufgrund des Sender ausmachen konnte, ob es DAS ORIGINAL ist, oder es sich um pale copies (e.g. ich) handele.
      Und dann beschloss er, unter seine Artikel eine Signatur hinzuzufügen.

      Wobei das auch andere tun könnten, aber dennoch, der Stil ist unvälwächserbar.

    • @DA
      Der Absturz der AFD ist zu ganz großen Teilen der Presse geschuldet.
      Würde die entsprechend dem Neutralitätsgebot (hier im ÖÖR) berichten, die Zahlen sähen anders und Merkel wäre eventuell schon nicht mehr im Amt.
      So schaut es aus.

    • DdH, erklären Sie sich doch mal
      oder ich mach’s: DdH = Déjà de Heilbronn

    • Merci beaucoup
      an Frauke Amgelin, colorcraze, Uwe Dippel, Renate Simon.

  92. Der böse Maas! Und die Trachten!!
    Der Maas ist sicher ein ganz böser und antifreiheitlich eingestellter Mann. So viel konnte ich Ihrem Artikel entnehmen. Außerdem genießen Sie – noch! – die Freiheit, sich in traditionellen Trachten zu kleiden.

    Es sei Ihnen gegönnt!

    • http://i.ebayimg.com/00/s/NzY4WDU2Nw==/z/HJEAAOSwg3FUi2So/$_35.JPG
      Hach, waren das

      http://thumbs.ebaystatic.com/images/g/uVcAAOSwW6JYXjJ~/s-l225.jpg

      noch Zeiten…

    • Gratulation!
      @ Frauke Amgelin

      Sie haben mein Pseudonym gut verstanden! Ein Treppenwitz an der ganzen Geschichte ist allerdings, dass – diesmal der pseudonymisierte Blogautor – ebenfalls als Seitenwechsler aufgefasst werden könnte. Nur, leider, diesmal hin zur Seite des Raunens, der Ressentiments und der unbegründeten Verdächtigungen – was insofern erstaunt, war er doch einst selbst ein politischer Aktivist gegen diese Kreise, aus deren Umfeld er sich heutzutage geistig ernährt.

      Lebensläufe können sehr ironisch sein.

    • Lieber John Dean, solange Sie hierher nicht vom Halde(man)lager als Ehrlichman eingewechselt werden,
      ist doch noch/wieder alles in Ordnung, vergnügtschmunzel.

      (soinetwa:“… they came out of the Oval Office, saw me, and their faces dropped…“)

  93. fefe wird überschätzt,
    meine ich. Er beklagt sich bitter über das geringe Einkommen von Polizisten. Herrje. Dabei rühmt der Kerl sich doch, sonstalles so schweinchenschlau zu prüfen. Es braucht wohl einen klügeren Menschen als fefe, die urban legends von den unterbezahlten Polizisten (und Krankenschwestern) zu entlarven.
    Diese Fiktionen haben zwar ihren Sinn für die „Armen“, die längst gelernt haben, zu klagen ohne zu leiden, aber beide Berufsgruppen verdienen gut (einige der Herrschaften sogar doppelt und dreifach gut), bekommen sehr wohl Überstundenausgleich und sollten endlich nicht mehr von Pseudoverstehern gepampert werden.

    • @ E.R.Langen
      Naja, ein Polizist im mittleren Dienst und dann in einer Stadt wie München. Für das Geld würde ich mich nicht von testosterongesteuerten Arabboys blöd anmachen lassen. Es ist halt nicht jeder Polizeipräsident.

    • Kleines Zuckerl
      sind günstige Wohnungen für städtische Bedienstete.

    • Das ist ein
      Großes Zuckerl, da idR groß und praktisch unkündbar, gute Lagen (zumindest in meiner Heimat). Selbstbedienungsladen für Gewerkschafter SPD, und Anhang, der Rest bleibt auf der Strecke…

  94. Die Themenwahl ist zweifellos Ihr Metier, DA.
    Mir scheint aber, hier tauchen gerade gänzlich andere und vor allem dringendere auf.

    Auf n-tv:
    „Cavusoglu, dessen Land sich in einer diplomatischen Krise mit den Niederlanden und Deutschland befindet, warnte vor dem Zerfall Europas. „Wohin geht ihr, wohin führt ihr Europa? Ihr habt begonnen, Europa aufzulösen und es an den Rand des Abgrunds zu führen“, sagte Cavusoglu an die europäischen Politiker gerichtet. „Bald werden Religionskriege in Europa ausbrechen.““

    Und das hier findet sich bei der taz:
    „Die Bürgerarmee des Präsidenten

    Erst die Exekutive, nun der Normalbürger. Die Bevölkerung wird bewaffnet, damit sie bei Bedarf Erdoğans Straßenschlachten austrägt.
    SERCAN MERIç , 2017-03-15

    Sedat Peker sitzt an einem Schreibtisch und grinst zweideutig in die Kamera. Mit ruhiger Stimme sagt er: „Ich möchte jenen, die gegen das Referendum auf die Straße gehen wollen, nur mitteilen, dass wir dort auf euch warten werden. Allein deshalb schon würde ich an eurer Stelle ja sagen.““

    16.April! Mal sehen, wie es dann weitergeht.

  95. Die Massenpsychologie des Faschismus
    „Der Weg des Faschismus ist der Weg des Maschinellen, Toten, Erstarrten, Hoffnungslosen. Der Weg des Lebendigen ist grundsätzlich anders, schwieriger, gefährlicher, ehrlicher und hoffnungsvoller.“ (Wilhelm Reich)

    Der Psychoanalytiker Wilhelm Reich ist zu dem Schluss gekommen, dass der Faschismus keineswegs eine typisch deutsche Charaktereigenschaft ist, sondern vielmehr in jedem Erdenbürger wirkt. Die Menschenmassen seien infolge alter sozialer und erzieherischer Verunstaltung versteift und freiheitsunfähig geworden.

    Menschen, die in ihrer Kindheit und Jugend extrem sexual- und lustfeindlichen autoritären Einflüssen ausgesetzt waren, entwickeln eine chronische Verhärtung ihrer Charakterstruktur – eine emotionale Panzerung. Die unter der Panzerung aufgestauten lebendigen Energien kehren sich um und drängen immer wieder nach destruktiver Entladung.

    Was bleibt, ist eine tiefe Sehnsucht nach Befreiung bei gleichzeitiger Unfähigkeit, die Freiheit selbst wirklich zu leben und zu lieben. Dieser sei der emotionale Boden, auf dem der Faschismus wachsen könne. Wobei der Faschismus politisch links wie rechts zuhause ist.

    Der Faschismus und Rassismus ist im Denken großer Teile der Bevölkerung latent vorhanden und werden von den Herrschenden ausgenützt. Dass der Faschismus im System verankert ist, offenbart sich in der Hetze der Medien sowie in einer repressiven und diskriminierenden Gesetzgebung.

    Trotz aller Lippenbekenntnisse von Seiten der Politiker nimmt die Frage, worin die Ursachen in der menschlichen Psyche für die Anfälligkeit für den Faschismus keinen Platz in der Forschung und öffentlichen Diskussion ein. Die Weigerung, sich mit den psychologischen Ursachen des Faschismus ernsthaft auseinanderzusetzen, ist in der Angst geschuldet, dass diese Kritik an den Grundfesten der Gesellschaft – dem kapitalistischen/islamischen/bürgerlichen Staat und deren Repräsentanten/Eliten/Führern rütteln würde.

    • Reich ist arm
      Nichts was dieser Reich von sich gegeben hat, ist kein Blödsinn. Ein System der Psychologie, das auf fiktiver Realität beruht (Stichwort: Siergerjustiz, „Nur der Sieger schreibt Geschichte“) ist genauso imaginär, wie die „Realität“ selbst. Das gilt auch für die westliche Ethik, Moral und das man angeblich aus der Geschichte gelernt habe.

  96. Bezüglich des Abschneidens der AfD habe ich meine Wette ja bereits plaziert :-).
    Bei den Bundestagswahlen unter 11%. Gleich mit 3 Wettgegnern.

    Ansonsten ist es vielen Kommentatoren in der Hitze der vergangenen 18 Monate eindeutig entgangen, dass die Rechtspopulisten ihren Sinn und Zweck zum Teil längst erfüllt haben – Liberale und kulturregressive Linke sind in vielen gesellschaftspolitischen Fragen in der Defensive. Und zwar so stark, dass auch in Deutschland Politiken längst drastisch korrigiert wurden (Refugees Welcome anyone?) oder die öffentliche Diskussion sich deutlich erkennbar änderte.

    Was die HateSpeech- und Feminismus-Debatten angeht … Nun, nach meiner persönlichen Interpretation der Beobachtungen der letzten 18 Monate sehe ich nichts als Rückzugsgefechte. Verbissen geführte, das ja, aber nichtsdestotrotz Rückzugsgefechte. Die – das gehört auch zur Wahrheit – nicht den überwiegend jämmerlichen Angriffen des häufig gestörten AfD Führungspersonals zu verdanken sind, sondern der moralischen und intellektuellen Feigheit unserer medialen Funktionseliten. Neben der kindlichen Naivität häufig halbjugendlicher Proponenten ohne jede berufs- und Lebenserfahrung.

    Bitte meine Herren – wenn Sie weiter lustvoll den Untergang des Abendlandes an die Wand malen möchten, nur zu. Das Spiel kenne ich seit 35 Jahren, irgend was ist ja immer :-).

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • The very essence of romance is uncertainty
      @Haupts

      Man sollte den schwarzen Schwan immer im Auge behalten, auch wenn man in 35 Jahren noch nie einen gesehen hat!

      (PS: Der Frühling ist da, und weckt seinen besten Freund, die Gewalt)

    • Lügen
      Also ich sehe keine Rückzugsgefechte, sondern Totschweigen , Lügen und Weiter-So.
      Siehe Geheimabkommen Rutte,Merkel&Erdogan.

      Solange sich Massenabschiebungen gerade im 2stelligen Bereich bewegen, während täglich Tausende neu ankommen, sehe ich keine für Deutschland positive Entwicklung.
      Solange 50 Mrd jährlich hinausgeblasen werden, solange die Sicherheitslage desaströs ist ( für deutsche Verhältnisse),
      solange hat die AfD ihre Berechtigung.
      Die Grünen haben mehr als 30 Jahre gebraucht, bis sie vollends überflüssig sind, da wird die AfD schon noch einige Jahre ihre Berechtigung haben.

      Bei der Wette halte ich dagegen. Fällt ihnen ein Weg ein, mich als Vierten Wettpartner aufzunehmen?

    • Thorsten Haupts
      Ihre Wettleidenschaft in allen Ehren (ich würde natürlich wetten, dass die AFD über elf Prozent bekommt), so sehe ich die Sache nicht.
      Wer in Berlin schon 14 Punkte bekommt, der schafft das auch bundesweit, da lasse ich mich durch die geschickte Meinungsbeeinflussung der Institute nicht verunsichern.
      Aber warten wir es ab, es wird sich einige ändern, auch wenn einige den Mumm nicht haben werden, alternativ zu wählen.
      In 2017 wird Merkel nicht mehr Kanzlerin sein.

    • Umfrageverhalten und Wahlverhalten
      Ich bin mir nicht sicher, ob die Umfragen noch die wahre Meinung wiedergeben. Ich kenne einige, die in politischen Diskussionen immer die obligatorische Distanzierung zur AfD abgeben, aber die Dinge auch sehr ungeschönt benennen, eine Lösungskompetenz traut der Regierung kaum noch einer zu.

      Ein rauchender Kollege erzählte neulich, dass die Gespräche, die er in den Raucherkabinen in der Nähe der Produktion mitbekommt, sich überhaupt nicht mit den Meinungsumfragen decken. Tenor ist dort wohl, dass man für oder wenig über dem Mindestlohn um 6:00 Schichtbeginn hat und so einigermaßen zurechtkommt und „die“ alles reingeschoben bekommen. Dann kommt dazu, dass die Leistungen des Staates zurückgefahren werden, Fehlstunden in der Schule, die nächste Polizeistation 30 Minuten auf der Autobahn entfernt, … .

      Ich mache gerne die private Umfrage, welche Maßnahme der Regierung der letzten Jahre auf Zustimmung gestoßen sei. Die häufigste Antwort ist dann Schweigen. Ob diese Erkenntnis dann zu einem Kreuz bei der AfD, FDP, niemanden oder doch zu einem ganz kleinen bei CDUSPD führt kann ich nicht beurteilen.

      Ich nehme aber an, dass die AfD besser als bei den Umfragen abschneidet, ich halte sogar Direktmandate für möglich.

      Der Hausherr hat das in einem älteren Beitrag wesentlich eloquenter beschrieben.

  97. Ärmelknöpfe
    Die weiter oben angesprochenen Ärmelköpfe am Jackett hatten früher durchaus eine praktische Bedeutung. Sowohl an den Uniformjacken als auch bei zivilen „Gehröcken“ gab es damals Umschläge an den Ärmeln, hinter die man Merkzettel, Taschentücher, Ball – Tanzlisten und so weiter stecken konnte. Diese Umschläge wurden durch die Knöpfe gehalten. Sicher hatten die Knöpfe auch dekorative Aspekte, die Umschläge auch, weil bis Mitte des 19. Jahrhunderts dafür gern Kontrastfarben genommen wurde, etwa rot zum blau der Preußischen Uniformen. Selbst die Kragenspiegel unserer Generale waren ursprünglich eine Knopflochstickerei in Rot und Gold einer Uniform eines Alt-Preußen Regiments, nämlich Alt-Larisch.

    • Die Ärmelumschläge an den Uniformen
      waren eigentlich eine Art Muff, den man zusammenknöpfen konnte.
      Handschuhe waren sehr teuer.

      DANN kan das bei Zivilisten in Mode, und dann…s. Ihr geschätzter Text.

  98. Kellerfalten und Trachten ...
    Habe auch diesmal was Neues dazu gelernt, Kellerfalten und als Ausdruck meiner Würdigung dieses schönen Textes noch ein Paar Sätze dazu, da ich Trachtenmode wirklich gern habe, gerne trage und als Mitglied der Fangemeinde des Dons natürlich auch eine echte Tiroler A. Obholzer Waschbärenmütze habe😀… Noch einen tiroler Hut mit Quasten dazu. Aber meinen allerersten Trachten 2Teiler hatte ich als 9 oder 10 jährige in Istanbul, dunkelviolett, aus Samt, Rock und Jackett mit schwarzem Samt umzäunt mit schönen Metallverschlüssen am Jackett. Ansonsten ist es tatsächlich wahr, dass das Einkaufen von Trachten in Bayern ein schöneres Einkaufserlebnis ist als in der Trachtendiele in Hamburg …

  99. Hahaha !
    Ich hab‘ mich zerkugelt 😂

  100. Was sagt Maas eigentlich zu Erdogans Fake News und Hate Speech?
    Wer etwas masochistisch veranlagt ist und sich in den letzten Tagen die Polit-Comedy im zwangsfinanzierten Propagandafunk angetan hat, der konnte dort Interessantes erleben. Die Huffington Post hat das am Beispiel Anne Will ganz gut zusammengefaßt. http://www.huffingtonpost.de/2017/03/05/anne-will-erdogan_n_15178022.html

    Meine Eindrücke sind, daß die Regierung Angst vor niederländischen Zuständen in Deutschland hat und daher keine Konsequenzen aus der schon lange von Erdogan überschrittenen roten Linie zu ziehen wagt.

    Wer, wie Maas, die Sozialen Netzwerke dazu zwingen will, bei Millionen von Nutzern innerhalb von 24 Stunden auf Fake News und Hate Speech zu reagieren, der sollte nach Wochen und Monaten entsprechenden türkischen Handelns jedenfalls zumindest dazu in der Lage sein, Einreiseverbote gegen türkische Haßprediger wie Erdogan zu verhängen. Ansonsten sollte er besser schweigen.

    Lindner scheint den Rutte geben zu wollen, er verspricht sich wohl Wählerstimmen davon.

    Gibt es eigentlich nur Türkinnen, die es wagen, Erdogan öffentlich Paroli zu bieten? Die vom politischen Islam sprechen? Die die doppelte Staatsbürgerschaft als integrationshemmend bezeichnen? Die das türkische Fahnenmeer außerhalb der Türkei als absurd und als Zeichen mißlungener Integration, gar als Integrationsablehnung betrachten?

    Ist das eigentlich wirklich ernstzunehmen, wenn türkische Oppositionelle zu Auftritten in Deutschland aufgefordert werden? Erhalten die anschließend Asyl oder sollen die danach im türkischen Knast verschwinden?

    Das verhalten Erdogans wird sich in meinen Augen jedenfalls unabhängig aller ausländischen Reaktionen nicht mehr ändern. Er verfolgt ausschließlich eigene Ziele, die Zukunft der Türkei ist ihm dabei völlig egal. Und die Zukunft der Türkei unter diesem Erdogan wird die weitgehende politische Isolation und der wirtschaftliche Niedergang der Türkei sein, daran habe ich ebensowenig einen Zweifel, wie am Erfolg seines Referendums.

    • Ja, das wird stimmen .
      ..
      Die Zustände in der Türkei sind schlimm, aber mehr Angst habe ich vor den Zuständen bei uns.

      Die Islamisierung schleicht ja nicht mehr, sie galoppiert durch offene Tore.

      Merkel und Bande sind wahrlich keine Jan Sobieskis .

    • Die den Hass predigen
      Für unsere Regierung gibt es nur einen Hassprediger: Dieser sitzt in Washington und will Mauern bauen (wo bereits Zäune stehen), Illegale ausweisen (die bekanntermaßen illegal sind) und Straßen sanieren (was seit good old Adolf was ganz Schlechtes ist).
      Immerhin hatten wir einen Außenminister, der ob dieser Aussage so sehr zur Unkenntlichkeit verbrannte, dass er zum Bundesgrüßonkel befördert werden musste.

    • Nein, Otto,
      und es ist auch niemand mit einer Seidenschnur da.

      Die aus 1,x- Kinder Sicht aggressive Fortpflanzungsrate wird ihr übriges tun.

  101. Cavusoglu ...
    … redet Tacheles. Sollte man gelesen haben, bevor es gelöscht wird:

    https://www.welt.de/politik/ausland/article162907802/Cavusoglu-sieht-Europa-auf-dem-Weg-in-den-Abgrund.html

    • Danke, das wäre mir glatt durch die Lappen gegangen
      aber nun habe ich schallend laut gelacht. Die Nachbarn denken wahrscheinlich, jetzt wird se aber langsam sonderbar.

      Ihr müsst anständig reden, ihr könnt um etwas bitten.

      Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen und das mache ich gerade.

    • Abwegig ist das nicht...
      …wer weiß schon, wieviele Türken seinem Angriffsbefehl (nicht) folgen werden. Und, dass von den „zwei Milliarden Muslimen“ der „Umma“ nicht wenige ebenfalls Krieg in Europa wünschen, dürfte alles beschleunigen.
      .
      Heute gabs im Regierungsfunk ein Interview mit einer deutschen Journalistin in der Türkei. Die wird von den Türken gewalttätig angefeindet. Dort herrscht der Krieg schon.

    • Sollte wirklich ein Aufstand kommen – Krieg ist jetzt vielleicht etwas viel – war man wenigstens gewarnt. Allerdings sehe ich da zuerst die Drphung an die eigenen Landsleute.


    • Sollte das eine glaubwürdige Übersetzung sein, muß es aus Europa endlich eine gemeinsame und deutliche Antwort auf die andauernden Beleidigungen und Drohungen geben. Und die kann jetzt nur noch in einem Einreiseverbot dieser Haßprediger liegen.

      Das wäre auch gut für die Klärung der Integrationsfrage bezüglich der Türken. Da könnte die wehrhafte Demokratie sich mal beweisen. Das wäre gut für uns und für die integrierten Türken.

      Mittlerweile ist die nächste Eskalationsstufe in Europa ja auch bereits erreicht. Diesmal aus Griechenland. Linksextremisten verschickten gerade Briefbomben an Schäuble und den IWF.

      Europas Zukunft – ein einziges Desaster.

    • Cavusoglu macht sich also Sorgen um Europa?
      Das wollte ich ja mal schwer anzweifeln.

    • Der türk.Außenminister
      erinnert mich in Habitus und Wortwahl zusehends an einen
      gewissen Kara Mustapha unseligen Angedenkens.

    • Titel eingeben
      „Linksextremisten verschickten gerade Briefbomben an Schäuble und den IWF.“

      Muss einen das stören? Ich finde es ja ehrlich gesagt eher beruhigend, dass es noch Terroristen gibt, die sich an politisch und wirtschaftlich Verantwortliche halten und nicht einfach nur möglichst viele Normalbürger töten wollen.

    • Eine riesige Fünfte Kolonne im eigenen Land
      .
      .
      .
      sehe ich schon als beunruhigend an .

    • @tommy
      Als ob die Pakete von den Politikern persönlich in Empfang genommen und geöffnet würden und nicht von Normalbürgern.

  102. El.pe sagt am 16. März 2017 um 15:27 Uhr
    16. März 2017 um 15:27 Uhr

    Kellerfalten und Trachten …

  103. @Don Alphonso
    @Don Alphonso:

    Wiedermal ein sehr lesenswerter Text mit nachvollziehbaren Gedanken!

    Aber eine Nachfrage:

    Sie hatten vor einiger Zeit doch mal angekündigt, der Sache auf den Grund zu gehen, warum die Facebook- und Twitter-Accounts von XY-Einzelfall nicht mehr existieren bzw. ob das etwas mit den Maas-Schwesig-Verbots-Dekreten zu tun hat? Gibt es dazu neue Erkenntnisse?

    • Dazu wil ich aus Gründen gerade öffentlich nichts sagen. Ich bitte da um Nachsicht.

    • XY Einzelfall
      „warum die Facebook- und Twitter-Accounts von XY-Einzelfall nicht mehr existieren“

      https://xyeinzelfall.wordpress.com

    • Schade.
      Es würde mich brennend interessieren, gerade weil die … äh, Stilllegung ja anscheinend nicht durch die Plattformen verursacht wurde, sondern interne Gründe hat. Ich hab xyEinzelfall stets sehr gerne als Recherche-Quelle genutzt, weil es einfach unendlich mühsam ist, sich durch alle lokalen Medien und Polizeiberichte zu quälen. :-(

  104. Niederländische Kellerfalte
    Werter Don,

    die intellektuelle Kellerfalte wird gerade mal wieder von allen Medien weidlich genutzt. Andere würden sagen „Alternative Fakten“. Anders kann ich mir den ganzen Beiträge zur Wahl in NL nicht erklären. Fakt ist: Wilders hatte im Vgl zur letzten Wahl Stimmzugewinn. Zwar nicht soviel, wie er sich selbt erhofft hatte, aber klar zugelegt um 3%Punkte. Also ein Wahlgewinner. Wohingegen Hr. Rutte scheint auch nur dank Erdogans Steilvorlage die Verluste seiner Partei auf -5% eindämmen konnte. Also ein Wahlverlierer. Ob man solch eine Berichterstattung in Zukunft als Fake-News unterbinden kann?

    • Ich tue mir mit der göngigen Interpretation auch schwer, zumal Rutte ja auch noch seinen Partner fast völlig verloren hat und es schwer wird, gegen Wilders in diesem zerspritterten Parlament Politik zu machen.

  105. El.pe sagte am 16. März 2017 um 15:27 Uhr
    „Kellerfalten und Trachten …“
    .
    Liebe El.pe, ich glaube gelesen zu haben, daß sie abstammungsmäßig jener Nation angehören, der wir bisher emotional aus alter Tradition her immer recht gut verbunden waren. Die neue Hohe Pforte scheint das nicht mehr so zu sehen und legt sich aktuell mit jedem an, der dem Fakesultan keine Hoheitsrechte im eigenen Land einräumt.
    .
    Das tut mir leid, weil ich die Türken in ihrem Heimatland als wesentlich angenehmer empfunden hatte als gelegentlich die Diaspora bei uns, die sich beim kleinsten Windhauch auf den nicht vorhandenen Kaftan getreten fühlt.
    .
    Die lange Einleitung war nicht beabsichtigt aber nun steht sie mal da. Ich wollte Sie eigentlich zu Ihrer Trachtenliebe beglückwünschen, denn mir ist in meinem fast 70-jährigen Leben aufgefallen, daß dort, wo gerne die Trachten noch gelebt werden, die Menschen von uns als besonders angenehm empfunden wurden. In der Türkei z. B. haben wir das in in den Bergen östlich Izmir, im Weinbauort Denezli erlebt, wo die Menschen sicherlich nicht nur die Tourismus-Maske tragen. Trachten bei fremden Menschen erzeugen, zumindest bei uns, immer einen gewissen Respekt gegenüber Menschen, die ihre eigen Tradition zu schätzen wissen.
    (DdH)

    • El.pe sagte am 16.03.2017 um 15.27
      Lieber Ami des costumes traditionelles, in meinem Kommentar wollte ich Sie als Angehörige einer älteren Generation ansprechen und Sie und ihre Gleichaltrigen scherzhaft, in einer freundlich nett und joviale Art aber dennoch mit einem Quäntchen Ernstgemeintem dafür verantwortlich machen, dass es tatsächlich so ist, dass wenn ich in einem traditionellen Trachtengeschäft mit meinem dominant ausländischem Aussehen erst mal auf staunende Gesichter treffe und die Verkäuferinnen dann mit Witz und Charm dazu motivieren muss um überhaupt eine ordentliche Bedienung zu bekommen und dafür sind sie ein Stück verantwortlich, weil Sie die Integration von Türken, die zum Teil sit den 70 gern da sind, nicht ernsthaft betrieben haben, mit z.B behördlich verordnete Sprachkursen, sonstige Kursen usw.Wäre dem so gewesen wären heute die Anwesendheit der Türken in traditionellen Geschäften u.ä Orten und Lokalitäten selbstverständlich geworden. Ich danke Ihnen, dass Sie mir doch die Gelegenheit gegeben haben, dies alles zu sagen …

    • El.pe : Wenn ich in ein fremdes Land gehe, muß ich mich schon selber
      darum kümmern, Sprache und Sitten zu lernen.

      Sonst bleibe ich eben unverändert, passe nur durch Zufall in das neue Land, oder eben auch nicht.

      Und die Sprache allein ist es auch nicht.

      S. Frankreich, oder auch GB .

    • Wer nicht will - meckert über fehlende Angebote
      Nichts für ungut – aber warum funktioniert eine Integration von Türken nur mit „behördlich verordneten Sprachkursen“ etc, während z.B. Asiaten, die eine völlig andere Historie und ein anderes Weltbild haben, das ohne derlei Anreize von alleine schaffen?
      Wäre es Sache des Staates, bei hier geborenen Kindern türkischer Eltern (auch 2. oder 3. Generation) dafür zu sorgen, daß sie bei Eintritt in die Grundschule deutsch sprechen können – auch dann, wenn die Eltern einen Kindergartenbesuch ablehnen?
      Vorschläge dazu gab es bereits – und wütende Proteste dagegen von allen möglichen Seiten…

  106. Jetzt erlaube ich mir, wenn Don es zulässt,....
    mal richtig ausfällig zu werden.
    .
    „Die Frau ist vom Fach. Sookee, die mit bürgerlichem Namen Nora Hantzsch heißt, hat Linguistik und Gender Studies studiert, die linke Szene ist ihr Pflaster.“
    .
    Nicht mal eine [] bzw. []abstammend, wie zuerst vermutet. Der visagenmäßige Edith Hanke-Klon (Edith schau herab und verzeihe mir, ich meine nur die Visage, nicht Deinen gewiss guten Charakter) dem Namen nach eher säggsch, wie de Zschäbe, verflixt. Kann man das alles nicht rückgängig machen? @ Klaus, schweige er!
    (DdH)

  107. Erst fiel Stockholm dann Berlin oder der Krieg hat begonnen.
    Die Türkei verwandelt sich unaufhaltsam in einen faschistoide Diktatur.
    Dies zu negieren ist Schwachsinn.

    Krieg scheint wohl nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Die Aufrüstung der Reste der einstigen Wehrmacht wird genauso dilettantisch geführt, wie der deutsche Staat im allgemeinen sabotiert wird.

    Vorwärts nimmer – rückwärts immer.

    • Nicht nur die Rüstung
      Man wird auch bei einem Aufstand der geliebten Türken die Bundeswehr nicht einsetzen, sondern sich hinter verfassungsrechtlichen Bedenken verschanzen. Inland, kein Angriff im Sinne des Völkerrechts, … .
      Abgesehen davon, dass der Anteil der kämpfenden Truppe bei den knapp 180.000 Soldaten bei der Abrüstung von 670.000 (BW und NVA) überproportional geschrumpft ist.

      Bei der Zahl des einsatzfähigen Großgeräts wird auch insofern geschummelt, als dass nur Gerät gezählt wird, das der Truppe zur Verfügung stehen sollte, also Industrieinstandsetzung oder Umbau nicht mitgezählt wird.

      Da wird bspw. bei theoretisch 123 Panzerhaubitzen, von denen 41 einsatzbereit sind, eine Verfügung von 67% errechnet. Immerhin, das sind fast zwei Bataillone.

      Ein schöner Satz zu den U-Booten
      „Die materielle Einsatzfähigkeit wird als ausreichend bewertet. Die Verpflichtung zur Bereitstellung EINES U-Bootes für die NATO kann sichergestellt werden.“

      http://augengeradeaus.net/2016/11/materiallage-der-bundeswehr-selbst-schoengerechnet-nicht-schoen/

      Von der Munitionslage wollen wir wahrscheinlich nichts Genaues wissen, das könnte die Bevölkerung verunsichern.

    • Ich glaube, es gibt einfach zu viele Türken, die ganz genau wissen, was sie an Deutschland haben und an der Türkei hätten. Allein deshalb glaube ich schon nicht an einen echten aufstand – sehr wohl aber an ein paar irre Verwirrte. Es ist ja nicht so, dass man nicht schon länger um die Grauen Wölfe weiss.

    • Die Zahlen sagen mehr als Merkels Propaganda-Lügen.
      Zum Vergleich Türkei:

      Truppenstärke: 402.000
      Reserve: 258.000
      Gesamt = 660.000

      Liste der schweren Waffensysteme des Türkischen Heers (Auszug):

      344 x Leopard 2 A4 Kampfpanzer (344 aus dem Bestand der Bundeswehr)
      397 x Leopard 1 A3/A4 Kampfpanzer (320 aus dem Bestand der Bundeswehr)
      254 x M60 A1 Kampfpanzer (aus dem Bestand der US Army)
      2576 x M-48 A5 Kampfpanzer
      658 x Sabra Kampfpanzer
      = 4229 Kampfpanzer (660 aus dem Bestand der Bundeswehr)

      Zum Vergleich noch einmal Deutsches Heer:
      132 x Leopard 2 A7 (Durchschnittlich einsatzbereite Systeme)

      Geht man von einer realistischen Einsatzbereit des TH von 85 % bei diesem System aus, beträgt das Verhältnis 27:1 zugunsten des Türkischen Heers.

      Bei den Panzerhaubitzen beträgt das Verhältnis unglaubliche 52:1 zugunsten des Türkischen Heers.
      Den Rest schenken wir uns – da sieht es nicht besser aus.

      Damit ist auch ganz klar, erklärt wieso Deutschland seine Grenzen nicht schützen will und kann. Darum hat Angela Merkel auch schon die Kapitulation unterschrieben und nimmt nur noch Befehle von Erdogan entgegen. Hat halt nur vergessen, dies dem deutschen Ureinwohner mitzuteilen.

      Virtuell weht über Berlin die weiße Flagge.
      Vorwärts nimmer – rückwärts immer.

    • Aufstand
      @Don Alphonso
      „Ich glaube, es gibt einfach zu viele Türken, die ganz genau wissen, was sie an Deutschland haben und an der Türkei hätten.“

      Das ist mit Sicherheit richtig, aber 5% der Türken und türkischstämmigen entsprechen in etwa der Stärke der BW inkl. Sockenverwalter und U-Boot Fahrer, wobei der Anteil wirklich Irrer einen Bruchteil dieser 5% betragen dürfte.

      Auch ein „paar“ Irre können schon erhebliche Kräfte binden, sofern sie irre genug sind. Man braucht sich nur an den Amoklauf in München zu erinnern, die Stadt war runtergefahren, alle Einsatzkräfte der größeren Umgebung in München, inkl. der Cobra aus Österreich.

      D.h. ich fange mal in München mit zwei Irren an (Magazin in der Kaufingerstrasse und Sendlingerstrasse leeren, Pistole in die Hosentasche und mit den anderen davonlaufen) und warten bis alle Einsatzkräfte in München sind (kommt freundlicherweise in den Nachrichten)und beginne dann in Nürnberg, Ingolstadt und Rosenheim mit etwas größerem Gerät. Die normale Polizei hat gegen AK47 wenig Chancen, die beiden Polizisten im Bataclan konnten einen von vier Angreifern ausschalten und haben dabei erheblichen Mut bewiesen und konnten offensichtlich mit ihren Pistolen umgehen. In Berlin kommt nicht jeder Polizist jedes Jahr auf den Schießstand. In manchen Bundesländern gibt es kein zweites Magazin für die Pistole.

      Wenn das der Militärattache der Botschaft organisiert, dann kann man das Szenario auch noch auf andere Gegenden ausweiten. Im Grunde braucht man nur ein Dutzend Leute, um halb Bayern (einwohnermäßig) in Angst und Schrecken zu versetzen.

      Von deutlich lohnenderen Zielen als Weihnachtsmärkte für LKW-Attacken oder Sprengstoffanschläge will ich in einem öffentlichen Forum gar nicht reden.

    • Neue Allianzen gegen Erdogan
      http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/grosse-kurden-demo-in-frankfurt-14928692.html

      Interessant ist das ggf der linksnationalistischen Terrororganisation PKK nahestehende Gruppen morgen in Frankfurt/Main demonstrieren dürfen
      und man an anderer Stelle der Republik Leuten einer Partei eine Wahlkampfveranstaltung nicht genehmigt hat die weit davon entfernt ist eine in Deutschland verbotene Organisation zu sein.

      Scheinbar ist es den Kurden noch nicht gelungen eine Partei wie die
      CSU zu gründen die ähnlich wie die Partei der Bayern Autonomie einfordert.

      Hier nochmals der unerfreuliche Link zu politischen Grausamkeiten

      https://black-mosquito.org/aufkleber/aufkleber.html?p=5&product_list_limit=32&product_list_order=name

      In dem Fall Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf.
      Ich erinnere auch gerne an den eisenharten C. Özdemir*,
      der gerne Frieden mit der PKK einfordert, die aber ihre Waffen gar
      nicht abgeben will.

      * Wikipedia
      Özdemir ist ein türkischer männlicher Vorname und Familienname mit der Bedeutung „echtes Eisen“ (als Synonym für Kraft, Stärke und Stabilität), gebildet aus den Elementen öz und demir.

      PS bei einem in der Türkei inhaftierten Journalisten geht es glaube ich auch um Werbung für eine terroristische Vereinigung.
      Was man jetzt ggf nicht fragen sollte:
      Könnte man C.Ö. verhaften und ausliefern?

  108. Sentimental Journey
    „Ausverkauft“, schulterzuckt Horst. „Wann die nächste Lieferung kommt, wissen sie nicht. – Schade. War so klar gewesen. „Und du bist dir sicher“, frage ich, „dass das wirklich so drin stand?“ Er nickt. „Die Heike hat´s gesagt. Aber ich hau jetzt mal ab. In der HO gibt´s Bettwäsche.“ Spricht´s und dreht sich um. „Mensch, Alter“, rufe ich ihm nach, „hast schon so viel, kannst täglich Geisterparty machen!“
    Er hört nicht. Dabei hatten wir erst kürzlich eine Belehrung, wegen Hamsterkäufen und so.
    Tja, nichts war es mit dem Buch. War rumgegangen wie ein Lauffeuer, der S. hat einen neuen Roman rausgebracht. Und die Heldin, die sagt so Sachen. Auf Seite 24 stehe zweimal das Wort Meinungsfreiheit, behauptet die Heike. Und so andre Sachen. Man muss nur zwischen den Zeilen lesen. Dass sie das überhaupt gedruckt haben. Na, denke ich mir. Vielleicht stellen sie den S. jetzt auch unter Hausarrest. Vorher hätte ich das Buch aber gern.
    Mein Blick streift den Zeitungsständer am Kiosk. ND, NZ, egal. Kaufst du eine, kaufst du alle. Zum Arschabwischen.
    Im Eulenspiegel ein paar Ventilwitzchen. Das Magazin – ausverkauft. Ich hätte mir die einzig amtliche Nackte der Republik angeguckt und vielleicht wäre der Tag gerettet gewesen.

    Am Morgen, in Staatsbürgerkunde, beglückt uns Erna, die Erdbeernase, mit einer Freien Erörterung. Beweisen Sie, dass Lenin Recht hatte mit seiner Einschätzung, die Journalisten müssten… bla. Dabei klopft er auf seinen Stapel Bücher. „Und selbständiges Denken ist gefragt, Herrschaften. Ich ahnde jeden Betrugsversuch.“ Der Mann hat Glück, der muss nicht mehr denken. Der hat die Bücher, in denen die Wahrheit steht.
    Ich muss auch nicht denken, ich habe gelernt. Also beweise ich ihm, dass Lenin Recht hatte. Und frage mich, ob die Buchhandlung im Nachbarort den Roman noch hat und ich mit dem Moped hinfahren sollte.

    Wir treffen uns in der Raucherecke und sprechen über einen Roman, den keiner gelesen hat. „Es müsste einen Ort geben, wo jeder sagen kann, was er denkt“, sagt Horst. „Speakers´Corner“, sagt Ina. Ina ist die Freundin von Horst. „Träum´ weiter“, sagt Uwe und spuckt Tabakkrümel, „your last dying speech.“ Claudia wirft ihm einen bösen Den-müsste-ich-melden-Blick zu. „Der Sozialismus ist unser Traum“, sagt sie und beantwortet unser schweigendes Hey-wir-sind-unter-uns-und-Stalin-ist-lange-tot mit einem ebenso lautlosen Ist-er-nicht. Claudia ist unsere FDJ-Sekretärin. Ob sie auch der Klassenspitzel ist, weiß ich nicht. Es gibt immer einen, wenn ein paar Leute zusammenkommen, glauben wir. Manchmal scheint es, als halten sie mich dafür. „Es gibt keine Zensur“, sagt Claudia schließlich. „Natürlich muss die Kritik konstruktiv sein. Bei Hetze hört der Spaß auf. Da fährst du ein. Und wieso sollte etwas erscheinen, was nicht hilfreich ist?“ Wir wechseln das Thema.

    „Mit dir muss ich ein Wörtchen reden“, sagt Claudia und schürzt die Lippen. „Wegen deines Studienwunschs.“ „Ja und?“, frage ich unschuldig. Sie mag es, ihr bisschen Macht. Zum Glück mag sie auch mich – und überhaupt ist sie eher zu Mädchen eklig. „Da gibt es nur weeenig Plätze und die Beurteilung steht an“, sagt sie. „Man hat mich gefragt, was ich von dir halte.“ „Und?“ „Du hast die richtige Weltanschauung und stehst fest zu unserem Staat, habe ich gesagt.“ Ich nicke höflich. „Du hast mit dem Wolf rumgehangen“, sagt sie. Ah. Daher weht der Wind. Der Wolfgang war letzten Monat von der Schule geflogen, vorbei und aus mit dem Abi. Keine Ahnung warum, die Gerüchte sind wild. Von Britenflagge rausgehangen über Witze auf Kosten der Partei- und Staatsführung bis hin zu Hakenkreuz und f*** y** in die Schulbank geritzt. Ich tippe auf die Flagge. Das Hakenkreuz halte ich für Unfug, nicht der Wolf. Erst später erfahre ich, dass es das war.
    „Ähm, rumgehangen, naja“, sage ich vorsichtig und frage mich, wie viel sie von den Schockrockparties mit Deko weiß und ob mich das den Studienplatz kosten kann. „Mal rumgeschraubt und Campen gewesen.“
    Sie bohrt sich im Ohr. „Nimmst du mich mal zum Campen mit?“ Ich werfe ihr eine Kusshand zu und gehe.
    Einmal werde ich sie tatsächlich mitnehmen. Aber keinen hochbekommen. Aber das wird nicht an ihr liegen. Nackt schlägt sie jedes Magazinmodel.

    Den Horst treffe ich Jahre später in Berlin. Er hat Nudossi ergattert. Und Hosen, in denen man sich sehen lassen kann. „Scheiß Berliner, denen stopfen sie alles in den Arsch, was von der Republik übrig ist.“ Wir unterhalten uns. „Hast du den Roman vom S. noch gelesen?“, fragt er. „Klar“, lüge ich. „Dass sie den nicht zensiert haben…“
    Er sieht unglücklich aus. „Ich wollte nach Polen in Urlaub“, sagt er. „Jetzt ist da auch zu. Nur mit Visum. Westen zu, Norden zu, Osten zu. Und wer was sagt… Wie ein Schlinge, die sich zuzieht.“ Ich schaue mich um, ob nicht eine Windjacke zuhört. Aber wir zwei sind ja noch keine Zusammenrottung. „Prag ist immer schön“, schlage ich vor und frage, ob er von den Anderen was gehört hat. Er nickt und erzählt was und zögert. „Ina haben sie verhaftet. Wegen asozialer Lebensweise. War in der Punkszene.“ „Scheiße“, fluche ich. „Im Bau?“ „Nein“, sagt er. „War nur ein Tag, dann ist sie raus. Hat keiner mitbekommen.“
    „Dann ist sie jetzt bei der Stasi“, sage ich. Er sagt nichts.
    Ich schaue die Straße hoch. „Westberlin“, meint er. „Ist nicht so weit… Wenn der Westen nicht wäre. Die würden hier völlig freidrehen.“

    Jahre später treffe ich Uwe wieder. Er strahlt. „Hättest du das gedacht?“ „Nicht im Leben“, sage ich und wir erzählen, was so alles passiert ist. Und freuen uns, dass wir nicht mehr zwischen den Zeilen lesen müssen. Und dass Inas Speakers´Corner an jeder Straßenecke ist.
    „Warst du eigentlich der Spitzel?“, fragt er. „Nein“, sage ich, aber er glaubt m

    • Rest
      …aber er glaubt mir nicht. „Und du?“, frage ich. Er schüttelt den Kopf, aber ich glaube ihm nicht.
      „Nie wieder“, sagt er dann. „Nie wieder“, stimme ich zu.

  109. @Frau Simon...
    ..ja, habe Frau Gertrud Höhler gelesen. Wem das zu aufwendig ist: gibt auch einen fesselnden Vortrag von ihr dazu (Bibliothek der Konservativen). Tja, die war aufgewacht damals und musste nach der „Patin“ genauso unmöglich gemacht werden wie Sarrazin (angeblich sei sie auf Merkel sauer gewesen, weil diese sie nicht als Beraterin hinzuzog). Wenn jemand gefährlich wird, weil sachlich nicht zu widerlegen, wird er lächerlich gemacht oder so -so auch Wendt nach seinem Vortrag in der Konrad-Adenauer-Stiftung. Gerade Wendt – lesen Sie in den „Getriebenen“, wie alle maßgeblichen Sicherheitschefs k…tzen und fast eine Gegenpolitik organisiert hätten. Und die Rolle Hannings…Und dann noch Wendt – der ankommt, den Polizisten aus der Seele spricht…das riecht doch nach Meuterei auf der Bounty. Es ist ja nicht so, dass der Staat nicht fkt.. Unsere Behörden fkt. doch, wir haben gute Beamte und Leitungen gerade in den Sicherheitsbehörden. Sie werden nur gehindert – das ist eine Kernbotschaft des Buches für mich.

    Die Frage ist doch: kommt noch was aus der CDU, nach einer vergeigten LT-Wahl…? Die Handlungsanleitung, was dann passieren müsste, steht auch im Buch. Vor allem wer handeln könnte -und eben auch gehindert wird…und im Übrigen fast alle der Sicherheitschefs eingesetzt hat…Man: da steht doch die Lösung!! Es muss jetzt nur der Entschluss gefasst werden…Ich bleibe noch ein bisschen optim-istisch (habe mich also vorläufig entschieden).

    • Die Rufer in der Wüste sind nur lästig
      Maaßen hatte vor den Konflikten der Türken untereinander gewarnt, gewarnt, es seien nun 1.600 mit islamistisch-terroristischen Personenpotenzial unterwegs. Wendt hat gewarnt, andere Sachkundige warnten. Nützt alles nichts, sie werden mundtot gemacht, diese Warnungen könnten das Volk ja verunsichern und das geht vor den Wahlen gar nicht.

      Die Lage ist nicht zu kontrollieren und Versuche, nun mittels Computer die Dialekte der Zugewanderten zu erkunden, hilfloses Rumrödeln. Anstatt sich die Smartphones vorzunehmen, wird lieber einfach gezahlt. Die Bild berichtet: 92 895 EURO SCHADEN – Asylbetrüger verjuxt Hilfe für Huren und Wetten. Und das ist ja auch kein Einzelfall.

      Merkels Versuche, das ganze Theater mit der humanistischen Schürze zu verbrämen, ist dermaßen bigott, dass einem die Worte fehlen. Die Fluchtursachen bekämpfen… Wollte man das wirklich, wären u.a. die Waffenexporte einzustellen, parallel jammert Gabriel, im Jemen würden die Leute verhungern. Das tun sie schon länger, der Hunger in den Lagern hat ja viele dazu getrieben, zu uns zu kommen. Und hier stehen dann Pro Asyl und wie sie alle heißen, auf dass ihnen der Lebensunterhalt nicht verloren gehe.

      Ich habe das Buch noch nicht, es ist unterwegs, aber ich denke, für mich werden nicht gar so viele Überraschungen drin sein.

      Übrigens erwarte ich nun von Trump keine klaren Worte, die er ja vor der Wahl zu Merkel durchaus fand. Es wäre zu schön, wenn er seine Meinung noch einmal kund täte, das dumme Gesicht der ulF würde ich zu gern sehen.

    • Frau Simon, freuen Sie sich;
      denn heute hat die ev. Kirche Kondome verboten, auf denen steht: Hier stehe ich,und kann nicht anders.🎨 Übrigens in allen Farben.

      Heute war ich im Buchladen und habe die Getriebenen gekauft. Morgen soll es hier nur regnen, da passt es dann.

      Tramp wird sich an ihr ( Merkel) die Zähne ausbeißen, liest man, sie müsse als Geschäftsfrau auftreten und son Schmarrn. Wir haben gestern noch über diese Überfrau des Westens gelästert und gemeint, Tramp wird ihr was husten.

      Irgendwo habe ich auch gelesen, dass ein kluger Mensch unseren Frust erklären möchte wegen der ganzen Heuchelei und so.Er versteht scheinbar, dass wir uns nur noch vergackeiert vorkommen, wird sicher auch nicht gehört.

      Auf dem Heimweg sah ich einen wunderschönen Sternenhimmel, der große Wagen stand auf der Deichselspitze… Und jetzt drehe ich noch schnell meine Runde, wir haben 19^ im Schatten.Bis später mal.

    • Liebe Renate Simon, Sie können ja schon mal vorab hier
      https://books.google.li/books?isbn=3641208106

      hineinschauen…

    • Danke Crossrennradfahrerin
      für den Tipp mit Prof. G.Höhler. Der Merkelismus ist schon erschreckend.

    • Danke
      liebe Philomena für den Lacher, hier stehe ich und kann nicht anders. Tja, was soll Mann machen, aber dass die ev. Kirche solche Kondome verbietet, ist doch mehr als ein schlechter Scherz. Nun gut, mit einem Bedford-Strohm, dem ich zu gern das Dauergrinsen aus dem Gesicht wischen würde, geschehen auch in der evangelischen Kirche wunderliche Dinge.

      und der lieben Frauke für den kurzen Einblick in das Buch. Was zu lesen war, überraschte nicht, wie im richtigen Leben will es mal wieder keiner gewesen sein. Den Tweet des BamF hat RA gar nicht erwähnt oder habe ich da was überlesen? Denn das war ja der eigentliche Auslöser des Dramas von wegen Dublin und so.

      Es ist nur schade, dass Leute wie Bosbach, Steinbach und Binninger dem Bundestag den Rücken kehren, heftige Kritiker der sogen. Flüchtlingspolitik. Die anderen halten die Füße still, aus Angst um Mandat und Lebensunterhalt.

      Habt ihr gesehen, wieviel Kreide Merkel bei Trump gefressen hatte?
      https://s6.postimg.org/fb6jm2d2p/17_3_2017b.jpg

    • Liebe Frau Simon,
      das war auch der Zweck der Sache, haha.

      Das Bild über die Körpersprache spricht Bände! Da hatte unsere Landbevölkerung doch schon den richtigen Riecher bzw. Husten. Aber kindisch ist es trotzdem von Trump, weil es doch überall gemacht wird.

      Auch, dass wir die Amis über den Tisch gezogen hätten, ist Krampf. Die Wirtschaft selbst und ihre Aktionäre lagern doch aus. Konnte von uns jemand verhindern, dass so manche Industrie verschwand? Sehnse? Meistens ist es doch so, dass Kurse steigen, wenn Personal abgebaut wird. Ich kann mit dem Paias nicht warm werden – ganau so wenig, wie mit Merkel (und Chulz mit seinem Sßlick auf Sßunge).Also Sßechs Sßemmeln mit Sßenf, Sie wissen schon…gell, Frau Sßimon?

  110. Angewandte Teichoskopie
    Der alte Bühnentrick funktioniert immer noch prächtig, vor allem in der lange unterschätzten Variante „Appell-an-den-Nationalstolz“ …

    Die holländischen und deutschen Wähler erfahren von den furchtbaren Vorgängen hinten, weit, in der Türkei, und jenen direkt vor ihrer Haustür – alles vermittelt von der ÖR-medialen Mauerschau – und stellen sich hinter ihre Regierungen (na ja, halbwegs wenigstens).

    Umgekehrt erfahren die türkischen Wähler von den grässlichen Ereignissen in Holland, Deutschland, der EU – alles vermittelt von der ÖR-medialen Mauerschau – und stellen sich prompt hinter ihre Regierung und deren Referendum (man wird sehen, in welchem Umfang).

    Trotz hässlicher Nebengeräusche – Winwin, allen gedient, oder?
    Nach den Wahlen sitzt man wieder zusammen.
    Nur jene allerdings, die sie unbeschadet überstanden haben.

    All die Beleidigungen?
    Geschenkt, verziehen! Denn erst mal geht es ums politische Überleben und da guckt jeder selber, wie er mit seinen Wählern klar kommt.

    Für eine Weile galt Schmusekurs – jetzt sind eher kriegerische Töne en vogue, auf beiden Seiten. Die Nachfrage wird umgehend bedient.
    Moden ändern sich, wissen die Politiker, die nicht als one-hit-wonder enden wollen und nähen ihren unverrückbar festen Haltungen vorsichtshalber ein paar Kellerfalten ein.

    George Bernard Shaw: „Moden sind eigentlich nur eingeführte Epidemien“

  111. Das Wesen von Diktaturen
    Schon Prof. Arno Plack seelig stellte in seinem berühmten Buch „Die Gesellschaft und das Böse“ fest, dass in allen diktatorischen Ideologien zuallererst die Sexualität begrenzt oder eingeschränkt wird. Denn wenn der Bürger nicht mehr Herr in seiner Sexualität ist, dann hält ihn der Staat „an der Stange“. Und Sexualität ist hier nicht nur als Sexualakt, sondern als Teil der Freiheit zu verstehen, auch mal eine Frau anzuschauen oder ihr ein Kompliment zu machen oder sich als Frau auch mal die Tür aufhalten zu lassen. Heute wird in Deutschland alles als Sexismus ausgelegt.

    Nun wisst ihr, wohin euer Weg geht. Es sind eben nicht harmlose Verbote „reduzier mich nicht auf meine weibliche/männliche Sexualität“, sondern es geht um Volkserziehung, um Herrschen, um Kontrolle und damit um Unterwerfung.

    Das gleiche halt wie auch, siehe oben, Wilhelm Reich in “ Die Massenpsychologie des Faschismus “ schrieb.
    Ich zitiere Arno Plack natürlich aus dem Kopf und nicht wörtlich.

    Zu all dem passt die Kontroll- und Verbotsinszenierung der sogenannten „Grünen“, die ich als durchaus in Richtung Faschismus tendierend ansehe (natürlich nicht einen primitiven Faschismus wie 33, aber im Stil den gleichen). Aber Faschismus bedeutet ja, den Unterworfenen ihre angestammten Rechte nehmen und neue, des Herrschers bestimmende Rechte, aufzuhalsen, sonst gibt es Strafen, Knast, Todesstrafe, Isolierung, Kollektivstrafen und die ganze Bandbreite, zu der solche Leute fähig sind.

    Wer zufällig „Hart aber Fair“ von vorgestern sah und diesen Özdemir erlebte, mit welcher unglaublichen Arroganz er betonte, dass wir in einem wirklich freiem Land leben, und dazu die Visage von ihm, der weiß, dass man da kein Widerwort mehr wagen darf. Ich hätte am liebsten in Youtube reingebrüllt: Ja aber nur, weil ich und andere in meinem Alter das aufgebaut haben du Hansel du, und nun verwendest du es, um uns Aufbauer Verbote und Kontrollen aufdrücken zu wollen.

    Fuer Don Alphonso: sehr ausgepraegte Kellerfalten?
    https://c2.staticflickr.com/6/5568/14757144678_23875e5ac6_b.jpg

  112. Hatespeech in der Forschung
    Kann sich dann Wissenschaft noch mit allen Themen rund um Migration, also auch Außen- und Wirtschaftspolitik (bspw. Waffenexporte, Asylpolitik, …) komplex auseinandersetzen, forschen, lehren und publizieren? Ist das Hatespeech, wenn Wissenschaftler zu anderen Ergebnissen und Handlungsempfehlungen kommen als die Bundesregierung?

    • Serienverbrecher in Kitteln
      Wissenschaftler, die der Regierung widersprechen, begehen „Wahrheitsleugnung“.
      Sind die Argumente dieser Gelehrten wissenschaftlich belegbar, handelt es sich um „Hatespeech“.
      Werden die Argumente für die Allgemeinheit verständlich ausgeführt, handelt es sich um „Populismus“.
      Befindet sich in der Gruppe der Kritisierten eine Frau, handelt es sich um „Misogynie“. Hat diese ein Kopftuch auf dem Kopf, um „islamophobe Misogynie“. Kuschelt die noch dazu mit ihrer Nachbartranse, ist es „islamophob misogyne Homophobie“.
      Ausnahmen: alle Atomphysiker_Innen, Biochemienobelpreisträger_Innen, Neurobiogenetikmolekularanthropolog_Innen, deren Betätigungsfeld mit „Gender“ beginnt.

    • Wie denn - wenn sich schon im Islam geborene Kenner der Materie
      Veröffentlichungsorgane in der Schweiz suchen müssen.
      http://www.srf.ch/play/tv/nzz-standpunkte/video/nzz-standpunkte-vom-12-03-2017?id=b9c6c0d8-bcec-4f81-a2bb-0e037707042d

      Hamed Abdel Samad in NZZ Standpunkte auf SRF vom 12.03.2017 – aber auch da gucken die Interviewer ungläubig, wenn er sie ins innere dieser Ideologie mit nimmt.
      Nach dem Anschauen kann man wissen, weshalb Integration nicht gelingt. Nie und nimmer.
      Auch wenn es unsere Politiker noch nicht wissen wollen.

  113. ob auf Stegen oder Steigen
    vitae summa brevis nos vetat induere textum indecorum: Peacock & Vine, A.S.Byatt.
    und sonst: …Hinaus mein Herz, ins Freie!
    Sei mutig und sei frisch!
    Es jubelt durch die Fluren
    Von tausend Kreaturen
    In freudigem Gemisch.
    Warum willst Du denn klagen
    An solchen Jubeltagen?

  114. Titel eingeben
    danke Interim

    gruselig war der Blick in den Osten, nach Mitteldeutschland für jeden, der sich auf Bücher oder Hörspiele eingelassen hat.
    In einem Aspekt schien mir das Leben unterm Sozialismus (ex post et procul) noch etwas düsterer als unter NS.
    Der Sozialismus stellt das Sündige, Schuldige im Menschen noch stärker raus. Man soll sich unwürdig fühlen, um noch dankbarer zu sein für die Segnungen der Partei.
    Keine Spur von edelem Herrenmenschen.
    Ist mir etwas entgangen oder hat der FDGB nichts gelernt von KdF? „DDR“-Kreuzfahrten gab es nicht, oder?

    • Das war schon ein Kreuz mit der Kreuzfahrt damals -
      voll legte die Völkerfreundschaft ab, ziemlich geleert kehrte sie wieder.

      (Heutzutagedemnächstmöglicherweise umgekehrt: http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/03/14/maas-und-die-heimat-der-doppelspitzkegeligen-maenner-7517/#comment-154618 )

    • Doch, DDR Kreuzfahrten gab es, sah ich im TV.
      Irgendwas Richtung Bosporus, und dass welche vom Schiff sind.

    • In der DDR gabs alles. Nicht immer und nicht immer für jeden natürlich.
      Wie auch heutzutage!

      Googeln Sie mal nach Fritz Heckert, Völkerfreundschaft und Arkona. Letztere hat eine besonders interessante Geschichte, weil da wohl U-Boot-Geschäfte mit Südafrika und auch Rainer Barschel mit drinhingen.

    • Titel eingeben
      Danke Ihnen Dreien, Arkona ist doch was andres als Lucona.

      Zum Sozialismus, den ich zum Glück nie erlitten habe (außer 6 Wochen mit der AWO) ich lese von dieser Selbstkritik, von diesen Bezichtigungen und erniedrigenden Abmeierungen im Kollektiv. Die Haltung „Mensch-Sünder“ scheint mir schlimmer zu sein, als im Genf des Calvin.
      Als liberaler Lutheraner glaube ich, daß der gefestigte Katholizismus das beste Gegengift zum Sozialismus ist.
      Dons Oberbayern mit Heimat und Papst wird noch zur Insel.

    • Lieber Grigorij, UWE Barschel oder Rainer BARZEL
      https://v.gd/AQINes

    • @Frauke Amgelin
      Da haben Sie natürlich Recht.

      Ist doch aber ein hübscher Dreher. Der Eine samt Ehrenwort in der Badewanne, der Andere irgendwas mit Flick-Skandal. Es verschwindet halt vieles sanft im Vergessen. Hat ja auch was Gutes.

    • Titel eingeben
      Kreuzfahrten habe ich gar nicht wahrgenommen; wahrscheinlich so homöopathisch und selektiv, dass Nachdenken darüber nicht lohnte. Neben dem FDGB hatten die Betriebe teils auch noch (wenige) Unterkünfte im besseren Angebot, es gab das Reisebüro >:-> , vieles lief über privat oder im sonstigen Warenaustausch. Aber ich muss gestehen, davon wenig Ahnung zu haben.

      Zum Religionsvergleich, hm, ich würde ja gern antworten, da könnte mal etwas Längeres spannend sein…

      Gedankensplitter auf die Schnelle: bzgl. der individuellen Sünde/Sündhaftigkeit/Fehlbarkeit war man imho näher am älteren Katholizismus (nicht der, Entschuldigung, Lightversion heute) als gedacht, das Misstrauen äußerte sich eben auch ganz konkret.
      Die Aufhebung und der Weg zur Gnade gelang dann im strahlenden Wir (wobei Kommunist und Mensch quasi deckungsgleich wurde), wer mit allen das Rechte glaubte und wollte und tat (auch Werkheiligkeit und via activa, nicht nur luth. sola fide) erhielt Absolution. Aber selbst da brauchte es eine reinere, weil bewusstere Vorhut (DDR>SED) (mit Hirtencharakter, daher auch die Schäferhunde zur Leitung und Bestrafung, siehe domini canes).

      All das trotzdem nicht verwechselbar zu beziehen auf eine allzu dumme Herde oder sklav. Umma; und in je nach Staat sogar unterschiedlichen Formen. Sogar der Rückverweis auf klassische Prinzipien (Gemeinschaft edler Individuen, aber erst nach deren Läuterung) war enthalten. Der reitende Teufel (Kapitalismus et. al.) war für den Einzelnen mit Hilfe der Gemeinschaft immer abschüttelbar, auch hier gegen Luther. Paradoxien überall, las man z.B. Utopien zur sozial. Zukunft traten da in einer Kollektivwelt durchaus scheinbar selbstbestimmte Menschen auf (nach ihrer Einsicht in die Notwendigkeit vorausgesetzt; es war aber kein Insektenstaat, der da propagiert wurde).

      Abgesehen von einigen Narren der Führungsriege und den üblichen Verblendeten wusste man durchaus, was vom Menschen erwartbar war und benahm sich mal wie Machiavelli, mal wie Alexander. Nix da mit dem Geschwätz von der Komplexität der Welt.
      Auch die Weltlage wurde intern nicht unrealistisch eingeschätzt, wie intelligente Katholiken hätten intelligente Kommunisten ihre Gemeinschaften und Prinzipien durch (simple) Machtstrategien anderer/ausländischer Kräfte nicht so grillen lassen, wie es heute/ in den letzten Jahren erlebbar ist/ wurde, wiederum Macht bei ihnen vorausgesetzt.

      Wohlgemerkt, alles abstrakt.
      Eine Schlangengrube, wobei sich manches ineinander verbeißt. Das bräuchte vielleicht Hunderte Seiten. Nicht mal Sozialismus war/ist Sozialismus.

      Hoffe, das endete so hingeworfen nicht völlig in Gallimathias.

    • NVA im Auslandseinsatz
      Das reicht doch als „Auslandsreisen“.

      http://kriegsreisende.blogspot.de/2011/11/stasiregiment-in-angola.html

    • Lieber Mx, die Foristen dort stocherten 2011/12 doch noch ziemlich im Nebel, obwohl bereits früher
      etwas hier:

      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14315215.html ,

      das dann auch in

      https://books.google.li/books?isbn=3861536765

      auftaucht, zu finden war.

  115. Zum Thema ...
    noch eine Ergänzung, da die Kulturkreise, D, CH, USA, A und die Türkei, bei mir prägend sind, habe ich vergessen zu erwähnen, dass meine allererste Tracht, ein Trachtenkostüm aus Bayern war …

  116. @ El.pe sagte am 16.03.2017 um 22:41 Uhr
    „Lieber Ami des costumes traditionelles, in meinem Kommentar wollte ich Sie als Angehörige einer älteren Generation ansprechen und Sie und ihre Gleichaltrigen scherzhaft, in einer freundlich nett und joviale Art aber dennoch mit einem Quäntchen Ernstgemeintem dafür verantwortlich machen……………………………………………………“
    .
    Danke, auch für Ihre Gelegenheit, liebe El.pe., dennoch, etwas Kritik muß sein. Zunächst wegen der Bandwurmsätze, die genauso lästig sind wie die von Don oft zurecht beanstandeten ellenlangen Vorträge ohne Strukturierung durch Absätze.
    .
    Nun zur Sache. Wie alle Gastarbeiter der 60- und 70 er-Jahre ließen auch die Türken nicht erkennen, daß sie vorhatten sich hier für immer anzusiedeln. Entsprechende Übernahme-Order (Sie kennen vermutlich diese bestimmte Erdogan-Rede?), wie sie seit einiger Zeit aus Ankara kommen, gab es damals, zumindest erkennbar noch nicht. Unsere Politik ging, nach den Erfahrungen mit den meisten Italienern, Portugiesen, Jugoslawen ….davon aus, daß die Leute, also auch die Türken, wieder in ihre Heimat zurück gingen.
    .
    Das war ein Trugschluß, wie sich herausstellt. Den Vorwurf, den ich der industriegetrieben Politik mache, sind die großzügigen Sozialleistung, auch für angeblich temporär hier Lebende, Sozialleistungen, die von einer meschuggen Politik sogar im Heimatland ausgezahlt wurden und werden. Diese Großzügigkeit war m.M. nach der Grund, daß Türken im Traum nicht mehr daran dachten in ihr Heimatland zurück zu gehen. Und viel zu spät, weiterer Vorwurf an die Politik, hat man erkannt, daß die Kulturen irgendwie nicht kompatibel sind. Trotzdem erfolgte ein weiter Zuzug, trotz Anwerbestopps.
    .
    Seitens der Türken wurde auch kein Interesse an Integration gezeigt. Man versteckte so gut es ging die Frauen, es wurde eine eigene Infrastruktur aufgebaut, die Satellitenschüsseln alle für türkische Sender ausgerichtet. Ja kein Wort zu viel mit den deutschen Nachbarn! Die Bethäuser wurden in irgendwelchen Schmuddelecken gelegt. Kommt man in einen türkisch geführten Laden, wird man misstrauisch beäugt (Steuerfahndung?) oder ewig lange nicht oder unfreundlich bedient. Ganz anders wie in der Türkei. Gehen Sie mal zum Vergleich in einen italienisch geführten Laden. Ihnen wird das natürlich in einem Türkenladen nicht auffallen.
    .
    Wir hatten hier in Heilbronn das zeitungsbekannte Beispiel, daß sich ein älterer Türke im Neckar das Leben genommen hatte und die seit 35 Jahren hier lebende Frau sich mit der Polizei mit keinem Wort verständlich machen konnte, so daß zuerst ein weit entfernt lebender Sohn der Familie beigeholt werden mußte. Ich meine, das sagt so einiges über diese Spezies von Neubürgern. Dabei würde eine Assimilation doch gar nicht von ihnen gefordert. Allenfalls als Besitzer eines deutschen Passes, irgendwann.
    .
    Seit etwa 15 Jahren kommt eine offen zur Schau getragene Absonderungstendenz hinzu. Vor 20 Jahren sah man in unserer Stadt kaum mal ein Kopftuch. Heute stolzieren junge Türkinnen in high heels (zugegebenermaßen oft sehr hübsch) mit hochaufgestellten bienenkorbartigen Gebilden auf dem Haupte, im Gesicht teilverhüllt durch die Fußgängerzonen. Ihre Blicke provozieren förmlich dazu, daß unsereiner Gedanken lesbar werden. Genauso das impertinente Verhalten der männlichen sog. „Dritten Generation“, auf dem Sportplatz, in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Verkehr….
    Beteiligung am öffentlichen Leben in Vereinen, Feuerwehr….null. Allenfalls im Fußballverein, aber am besten im Türkspor-xy.
    .
    Bei jeder Forderung zu besserer Integration erfolgt eine Trotzhaltung. Der gegenwärtige politikinitiierte Aufruhr unter den Türken hier im Lande und in den Nachbarländern sind m.M.n. die ersten offensichtlichen Anzeichen für Erdogans Absichten. Und unsere Politiker reagieren wachsweich, ergo, die Zeichen des Mißfallens müssen von der Bevölkerung kommen. Durch Boykott z.B.
    .
    Ich könnte hier stundenlang weiterschreiben aber ich gehe davon aus, daß Sie mein und unser Anliegen wohl verstanden haben.
    M.f.G (DdH)

    • @ami des costumes traditionelles ...
      Schachtelsätze weiß ich, von Bandwurmsätzen höre ich zum erstenmal, wieder mal was neues, und freue mich dabei über die Tatsäche, dass Sie es niemals schaffen werden der Türkischen Sprache so mächtig zu werden, in Wort und Schrift, incl. Dialekte, Mundarten etc, wie ich der deutschen Sprache mächtig bin. Wie auch immer, nichts für Ungut und ich bin völlig einer Meinung mit Ihnen was die Integration betrifft, politisch wurde wenig getan und beide Seiten haben sich nicht genug darum bemüht. Aber auch hier kann man eine Wende einleiten, denke ich. Alle Kulturen sind miteinander kompatible wenn man es schafft gegenseitig manch unzeitgemäße, überflüssige folkloristische Elemente der eigenen Kultur zu relativieren, gar abzulegen. Schlussendlich geht es darum, das Leben auf eine gewissenhafte, schöne, elegante Weise zu genießen.

    • DdH
      Ganz starker Beitrag, der die Problematik auf den Punkt bringt.
      Genau so sieht es aus. Ein Bekannter von mir, den ich seit 20 Jahren kenne (Passdeutscher, aber der Vater ist Türke) spricht fließend deutsch, lud mich zu seiner Hochzeit ein.
      Ich ging von einer guten Integration aus (Kreditgeschäfte von 10 000 Euro und mehr ohne schriftliche Absicherung).

      Ich fragte ihn, wen er heiraten würde, und bekam als Antwort;
      „Ne Jungfrau aus der Türkei“denn deutsche Freundinnen hätte er genug gehabt, er wolle was Unbeflecktes.

      So sieht das auch mit der Integration.
      Zur Hochzeit bin ich dann nicht gegangen.

    • exotische Coolitäten
      Ihre schöne ZUstandsBeschreibung hat in mir meine in West-Berlin der 80/ 90er Jahre gemachten Impressionen wachgerufen. Damals glaubte man diese abgewetzte Schmuddel-Realität als multikulturellen, ganz besonders bereichernden, Reiz dieser Stadt definieren zu müssen.

      Ich war immer lieber in Kopenhagen. Und Ecke Süddeutschland.

      Und die Erfahrung, wie abweisend kühl, ja geringschätzend man einen Tee in einem türkischen Cafè gereicht bekommen kann, habe ich und meine Begleitung, in Düsseldorf vor nicht allzu langer Zeit, machen dürfen. Wir wurden sogleich mit argwöhnischen Blicken aus dem Spiegel heraus taxiert, wo wir doch nur einen frischen Pfefferminztee kosten wollten.
      Den gab es, – wir wollten grade gehen- nach 20 Minuten, bzw. zwei Zigaretten.

      40 Cent Trinkgeld, cash, trotzdem. Der Tee war halt gut.
      Huhh, wie freundlich der plötzlich wurde.
      Geizspiralen aufmachen führt nur zur Eskalation.

    • Beispiel
      Wir hatten hier jahrelang eine wissenschaftliche Mitarbeiterin mit türkischen Vorfahren. Akzentfrei Deutsch.
      Alk, Zichten, und nonhalal vom Schlachter. Kein Kopftuch, kurze Röcke.

      Später erfuhren wir daß sie zuhause wohnen musste, voll vom Vater kontrolliert. Da war sie aber schon in der Türkei, wo ihr Vater sie verheiratet hatte. Ohne ihre Begeisterung.

      Ich weiss das es sich um eine Ausnahme handelt. Dennoch, erwartet hatte das keiner von uns.

    • Und generatiönlich grüßt das Murmeltier aus Anatolien
      Moritzburger

      Das läuft im Großen und Ganzen seit 3 bis 4 Generationen so. Die Angetraute ist eine Unbedarfte von daheim und der ganze Integrationsschmu fängt wieder von vorn an. Integration ist nicht gewünscht.
      Habe Mal in einem Jugendzentrum in München bei den Hausaufgaben geholfen-und wieder aufgehört, als ich mitbekommen habe, wie schlaue Mädchen von der Familie ausgegrenzt werden und die unbegabten und faulen Söhne verhätschelt werden. Eine andere Welt!

    • @ferry
      >>türkisches Cafè . . . . zwei Zigaretten<<?
      .
      Ich war der Meinung, ihr hättet Rauchverbot da in Europa.
      Zählen türkische Cafès da nicht dazu?

  117. Fake-News hin oder her
    Das entscheiden wir hier sowieso nicht. Was für mich immer deutlicher wird und ich als extrem gefährlich einstufe: diese vereinigte verschworene Polit-Medien-Kaste lebt in ihrem eigenen Wahrheits-Kokon, in den die Realität nicht mehr einzudringen scheint. Wendet man das analog auf die Migrations-/€uro-/Banken-/Energiewendestrompreisversorgungs-/Renten-/Nullzins-/Staatsverschuldung-/EU-Krise an, wird es richtig zappenduster! Weil – ich kann nur für mich sprechen – ich muß in der Realität leben und nicht in einer frechdreist zusammengelogenen manipulierten achsotollen Scheinwelt! So sieht’s aus.

    • Meinen Sie in etwa das?
      http://www.achgut.com/artikel/medien_eine_herde_in_der_blase

      Ich glaube, das ist 1:1 übertragbar. Mitsamt der Potenzierung der in der Blase vorhandenen Themen, über die hinaus zu denken kein Bläser vermag. Sie befruchten sich gegenseitig mit Nonsens.
      Wobei: mein Empfinden ist, dass auch die Leser lieber die Augen verschließen, als der Realität ins Gesicht zu schauen!
      Und die von Ihnen oben genannten Themen lassen sich dementsprechend ausweiten.
      Trump fehlt – aber das Thema kann sich heute ein ganz klein wenig zum Guten wenden – und das bashing ein wenig eingrenzen.

  118. FAZ - Kopfsprung in die Jauchegrube, oder für wie blöd dürfen Ex-Zeitungen
    .
    den Leser halten ?

    In der Verpackung vom Blog, umseits, wird gerade Angela Merkel, ja, DIE Merkel, zur Lichtgestalt der westlichen Welt und deren Werte, stilisiert, und hochgejubelt, wie sonst nur Apparatschik Schulz.

    Im Ernst, können Sie nachlesen, keine VT, keine Fake-Ferkelei meinerseits.

    Ist das nicht ganz armselig ? Selbstentwürdigend ?

    Das ist, als stellte man sich coram publico nackt hin, und sagte laut :

    ,,Seht, ich habe gar [Edit. Mein guter Mann, Sie machen es mir wirklich schwer. Don]!“

    • Das habe ich mir gut überlegt.
      Und fand es genehmigungsfähig, da Kraftausdruck und gar häßliche Körperteilbezeichnungen nicht mitspielten , und , naja, wer Unsinn öffentlich schreibt, beweist nicht gerade, dass er das hat, was früher angeblich hinter dem Printprodukt stand.

      OK, inhaltlich war es ein Schwung mit der Waidpraxe.

      Grober Klotz, etc.

    • Lichtgestalt
      Den Versuchen Frau Merkel zu einer Lichtgestalt zu stilisieren
      konnte die FAZ noch nie widerstehen. Mal die
      Retterin der Menschenrechte, des Weltklimas
      Dann wieder Menschenrechte und jetzt die Verteidigerin der westl. Freiheit.

      Die Sensucht nach einer übernäturlichen
      Führerfigur ist übermächtig.
      Nur die Retterin des Weltfriedens hatten wir
      Noch nicht.

    • Oh Leute,
      Wo ist der visuelle Mensch, der gleich gemerkt hat, woher der Wind weht?
      Ich war zu beschäftigt, war aber sicher jemand hier würde da gross mit herauskommen. Ich meine das Bild, ganz gross, ganz oben, auf der Verpackung, mit unserer Angela, Foto leicht von unten, den Blick leicht über den Horizont, und dann den langen Arm mit einem noch längeren Zeigefinger (Photoshop?), ein wenig Weitwinkel.

      Also die ganz grosse Pose, die es in meinen Jugendzeiten von Mao, Lenin, Stalin und anderem Gesocks gab.
      Das war vielleicht was von auffällig; da dachte ich mir: endlich sind wir in der Vergangenheit angekommen. Nun auch schon in der Bildredaktion. Textlich neudeutsch „It’s the Economy, Stupid!“
      (Habe eben im Archiv gesucht, nicht gefunden. So schade!)

    • Kreise
      Verbuche ich unter „Anti-Trump-Spielchen“, Herr Moser. Denken Sie an Ihren Blutdruck …

      Obama übergibt Merkel den Staffelstab als Führerin der freien Welt“ BZ, 15.11.16

      http://www.berliner-zeitung.de/politik/schwerer-abschied-trumps-schatten-ueber-letzter-obama-visite-in-berlin-25102508-seite3

    • Otto Moser
      Sie meinten wohl „gar keine Tracht an“, da hat DA einfach was getilgt.

    • Moral vs. Deal
      Ich hoffe das D. Trump standhaft bleibt.

      ggf hält er ja einen kleinen Vortrag zum Thema:
      Geschichte der Importzuckerquoten der €U.

      Interessant ist das die Damen und Herren der Industrie
      von Frau Dr. Merkel erwarten das Sie das Beste für Deutschland herausholt als ob das mit bilateralen Verträgen als Mitglied
      der €U so einfach wäre.

    • Herr Moritzburger, was der Hausherr weggetan hat , bleibt weg.
      Aber es war etwas anderes, ohne Tracht.

    • FakeNews
      Die Behauptung, Oma Merkel „habe keine Tracht an“ ist Fake News.
      Wahr ist: Oma Merkel hat eine Tracht an: die Niedertracht.

    • Der viel zitierte Chef unserer Bundespolizei...
      ..hat in Merkel wohl sarkastisch schon als „Engel des Lichts“ genannt. Habe ich heute in einem alten Artikel von März 2016 in irgendeinem Kölner Blättchen gelesen. Da ging es u.a. um den Stvf. Personalratschef des BKA (Goebel), der sich offen zu seiner AFD-Mitgliedschaft bekennt. Fragt mich nicht, ob er das noch ist? Eher nicht…

    • Bilaterale Absprachen können nichts erreichen?
      Ihre Vorstellungsgabe scheint nicht ganz so weit zu gehen, wie es vielleicht in dem Fall angebracht wäre.

      Wer sagt Ihnen denn, dass Deutsche Wünsche auf amerikanischer Seite nicht wohlgesonnen begegnet wird (im Gegenzug zu eben amerikanischen) und eben diese bilateral untertützten Wünsche nicht in Verhandlungen der EU mit den USA seitens der bilateralen Partner gefordert wird?

      Ein wenig um die Ecke dürften Sie auch denken dürfen.

    • FAZ ./. NZZ
      NZZ:
      Trump sagte Merkel, dass Deutschland offensichtlich in puncto Handel viel besser verhandelt habe als die USA und daher bessere Handelsabkommen erzielt hätte. Merkel erklärte Trump darauf: Die Europäische Kommission mache Handelsverträge, die EU-Mitgliedstaaten hätten ein Mitspracherecht.

      Ich liebe den Brexit, leider bin ich kein Brite.

      Ein FAZ Autor betonte in seinem Bericht
      … die deutsche Bundeskanzlerin… sollte, wird, etc
      Frau Dr. Merkel korrigiert den Irrtum dann mit diesem schönen Satz.

      ggf ist die Sorge von Fr.Dr.Merkel gar nicht Herr D.Trump
      sondern die von ihr benannte Kommission.

    • Danke, Frau Simon!
      Den meinte ich.
      Zusammen mit dem Titel finde ich das eindeutig tendenziös.
      Die Visionärin weist in die ökonomische Morgenröte. Implizit also dem Trumpel.

      Der Unterschied ist, dass der Photograph in den zitierten Ländern in den Gulag gewandert wäre: Die Augen!!? OMG!
      So schaut kein Visionär. Merkel scheint nicht einmal euphorisch in die Richtung zu schauen in die sie zeigt.

    • Herr Dippel, ich wusste doch noch irgendwie,
      dass Merkel auf dem Foto nicht allein ist und siehe da, es war im Berliner Wahlkampf, Henkel steht neben ihr.
      http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-09/abgeordnetenhauswahl-berlin-michael-mueller-angela-merkel-afd/komplettansicht

      Allerdings gibt es mehrere Fotos, auf denen sie guckt und auf andere Leute zeigt.

    • Frau Simon,
      Das machts nicht besser, im Gegenteil.
      Da hat der Bildreporter aus einem anderen Bild versucht, eine Visionärin herauszuschneiden, die es dem Trump mal anständig zeigen kann.
      Allerdings schaut sie dabei weder nach vorn noch auf Henkel sondern – Entschuldigung, Frau Mekel, Entschuldigung Don Alphonso – leicht mongoloid.

      Gute Absicht, schlechte Arbeit, ich denke es bleibt beim Gulag.

  119. zu wetten oder nicht zu wetten?
    @Renate Simon – vielen Dank für Ihre Glückwünsche. Jetzt stehe ich vor der schwierigen Frage, auf was ich als nächstes wette. Wie wäre es damit, darauf zu wetten, dass Martin Schulz am Ende des Jahres deutscher Bundeskanzler sein wird? Europa, der angeblich gefesselte Riese, wird ihm sicherlich die Chance geben. Und wenn er erst einmal Bundeskanzlerblut geleckt hat, wird er die Macht zu verteidigen suchen.
    .
    Neulich unterhielt ich mich mit einem jungen Navajo Indianer, der anstrebt, Häuptling aller Navajos zu werden. Ich riet ihm aufzupassen, denn Fehler, die man mal aus Opportunismus macht, holen einen Politiker irgendwann ein. Und dann fällt man tief. Der Navajo Indianer hat sich daran gehalten, Herr Schulz meines Wissens seinerzeit nicht.

    • Darauf zu wetten ist unnütz und vergeudete Lebenszeit
      werte Liesbeth. Denn das Volk der Deutschen ist wohl so blöd und glaubt seinen Märchen, dazu die Merkelmüdigkeit, zumindest gehe ich mit heutigem Kenntnisstand davon aus. Und wenn es ihn nicht wählt, wählt es diejenige, die es sonst immer wählte und ohne Mehrheit wird diese Person dann den Schulz als Koalitionspartner nehmen müssen. Den Grünen möcht man ja nicht erneut den Einzug in den BT wünschen und gleich wenn sie zögen, tät’s dem Schulz nicht langen.

      Übrigens muss der Martin nicht erst das Blut auch noch lecken, tropft ihm doch der Machtanspruch aus jeder Pore, zumindest wusste er davon mal in einem Interview zu berichten. Und erinnern Sie sich an seine Darbietung bei der Will, gefühlt faktisch ist er bereits Kanzler. Wahrscheinlich hat er mal Murphy gelesen und sich dem positiven Denken ausgesetzt, anders erklärt sich das nicht.

      Warten wir es also ab, ich werde mich an dem Wanderzirkus in diesem Jahr nicht beteiligen, wüsste ich doch mein Kreuzchen nirgends unterzubringen. Sie kommen mir jetzt aber bitte nicht mit der FDP, der Lindner will sich in den NRW-Landtag wählen lassen und das als Sprungbrett nach Berlin nehmen. Denn nur dort sieht er seine politische Zukunft. An Selbstbewusstsein hat’s auch ihm noch nie gemangelt, lediglich an den Fähigkeiten.

    • minus 19% in NL sollte doch auch für Schulz negative Hoffnung aufkeimen
      lassen. Der Zirkus ist landauf, landab, so voller Bekloppter, dass man echt nicht weiß, wen man ankreuzen soll. Aber ist Entzug diesmal wirklich ein probates Mittel?

      Wie kann Merkel als alleinige in den USA in einer Pressekonferenz eigentlich verkünden, dass der Afghanistan Feldzug weiterhin stattfinden wird mit unserer Beteiligung?
      Fragen!!!

      Sie wirkte etwas unglücklich und hat teilweise auch etwas irritiert und entgeistert geguckt. Vielleicht auch, weil Ivanka mit den tollen Fingernägeln neben ihr platziert wurde?

  120. @Frau Simon
    Liebe Frau Simon, der Don möge mir verzeihen, aber ich muss es ot doch noch loswerden: Ihr formidabler Apfelkuchen avancierte zum Liebling der Familie und schafft es am Wochenende auf die Kaffeetafel zu meines Vaters 80stem.

    • Danke, das freut mich sehr
      dabei hadere ich momentan mit Jonagold, saftig, aber ohne jegliche Konsistenz, ein Apfel für Zahnlose. Im Kuchen gibt er sich äußerst geschmacksneutral, wenn ich nicht hinreichend Omas Bratapfellikör zusetze, auf Dauer wäre wohl irgendein Aroma billiger. Nehme nun ca. 1800g Jona, weil so saftig, ich war ja beim Boskop bis 2000g gekommen und nach 50min regulärer Backzeit (obenrum abdecken) noch 5-10min Unterhitze, sonst wird’s unten etwas matschig.

      Neuere Apfelsorten sind knackig geschmacklos und werden beim Backen nicht weich genug. Werde am Wochenende im Bauernladen nach einer anderen Sorte Ausschau halten und die Testreihe fortsetzen. Oder haben Sie unterdessen eine Apfelsorte, die den Kriterien Geschmack und noch ganz leichten Biss standhält?

    • @ Renate Simon
      Empfehlung Apfelsorte: Topaz

      Gibt’s im Biomarkt oder beim Bauern.

    • Apfelsorten
      Liebe Frau Simon, ich halte mich an Ihren Vorschlag Boskopp, die ich hier im Rheinneckar-Raum im Bauernladen auch noch bekomme.

    • Wo noch Aroma im Apfel steckt.
      Liebe Frau Simon,

      Für mich immer noch die Lieblingsäpfel meiner Kindheit.

      James Grieve –
      Wenn er ausgereift ist riecht schon der Apfel intensiv.
      Beißt man rein, schlägt einem ein süßer und ein extrem komplexer aromatischer Geschmack entgegen.

      Boskop hat im Vergleich viel mehr Säure. Beim James Grieve nimmt man die Säure praktisch nicht wahr – die unglaublichen Aromen überdecken alles. Kürz ein Traum von einem Apfel.

      Der Jonathan –
      hat mehr frische Säure insgesamt nicht so süß und komplex. Beißt und kaut man auf ein frisches Exempar verwandet sich der Mund in eine Apfelpresse und leichter frischer Apfelsaft flutet den Gaumen.

      Jonagold: 3 bis 4 Geschmackspunkte (von 10)
      Jonathan: 7 Punkte
      Jakob Fischer: 8 bis 9 Punkte
      James Grieve: irgend was mit 10 Punkte

      https://de.wikipedia.org/wiki/James_Grieve_(Apfel)
      https://de.wikipedia.org/wiki/Jonathan_(Apfel)
      https://www.baumschule-horstmann.de/shop/exec/product/67/4928/Sommerapfel-Roter-James-Grieve-auch-Rubin.html
      https://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Fischer_(Apfel)
      https://de.wikipedia.org/wiki/Urbaum_der_Apfelsorte_Jakob_Fischer

  121. angeblicher hate-speech schon anno dunnemals.
    A propos Maas und seine Zensurbestrebungen:
    .
    Am 6. Oktober 1961 erschien in der FAZ ein Kommentar ‚Zu einigen Aktionen deutscher Schriftsteller’… von Günther Rühle.
    (Es ging vor allem um einen Aufruf, bei der Wahl am 17. September die Stimme für die SPD abzugeben, aber natürlich war auch Kritik an der momentanen – immer noch: Adenauer – Regierung darin enthalten).
    Rühle warf den literarischen Kritikern unter anderem vor, dass sie „mit den Augen des Hasses diese Republik betrachten“.
    .
    Damals reagierte Klaus Wagenbach im Bayerischen Rundfunk auf Rühles Hass-Unterstellungen und dass die Schriftsteller Ulbrichts DDR der BRD vorziehen würden:
    „Diese Behauptung Rühles ist zwar unwahr, aber immerhin verständlich: Verteidiger der Regierungspolitik erscheint Kritik an ihr leicht als Hass, Sabotage, Volksverrat. …“
    .
    Schon vor über einem halben Jahrhundert wurde den Kritikern an der Presse und der Regierung …von genau diesen dann prompt „Hass“ vorgeworfen.

  122. Achtung, Achtung Anfrage. Aber schnell, bevor strafbar
    Suche hier Mitschreiber und MitschreiberInnen, die einen Stich ins Herz verspürten, als Herr E. aus A. kürzlich unserer glanzvollen Führerin, hmmmm, Pippi ans Hosenbein machte.
    (DdH)

  123. Titel eingeben
    Ein Buch von Bertelsmann Random House Siedler, auf den … ähem … Bestenlisten … weit vorne, und da soll dann irgendwas drinstehen, das man als aufmerksamer und kritischer Beobachter der Lage seit spätestens 2015 nicht ohnehin schon bald aus Langeweile auswendig wüßte, und das in irgendeiner Weise enthüllend geschweige denn gefährlich für die aktuell Mächtigen sein könnte?

    Nun, also ich weiß nicht recht, aber vom hiesigen Kommentariat hätte ich dann doch etwas mehr erwartet als über ein von interessierter Seite passend aufgestelltes Ventilchen drüberzustolpern und das auch noch toll zu finden. Erinnert an die ganzen „Comedy“-Shows im ÖR, also dieses ganze opportunistische Lachzeugs, da gibt es auch Leute, die glauben allen Ernstes, da würde von staatsfinanzierten Bühnenheimern Kritik geübt und „der Macht“ mal so richtig derb eins übergebraten.

    • "Bestenlisten … weit vorne, und da soll dann irgendwas drinstehen, ..."
      Keinen Cent dafür. Eher kaufe ich mir dieses „leere“ Buch von der Bestenliste.

    • Vielleicht erstmal lesen...? Nur so als Vorschlag...
      Text eingeben

    • ... nun denn ...
      … es ist jedem, der nicht als Anständiger daran verdienen will oder einsam war und sich über neue eigene Aufgaben in der „Refugee“-Betreuung gefreut hat, klar, was die Zuwanderungskatastrophe ist und was sie ausgelöst hat, aber dass dies – offenbar verhalten – in einem Buch zusammengefaßt wird, ist ja nichts Schlechtes.

      Besser wäre allerdings mal eine investigative und zitierfähige Studie

      – zu den Kosten
      – den Profiteuren
      – den Folgeschäden (à la Anus Amri & Köln)
      – den Verantwortlichen und wie man sie in Haft / Haftung nehmen kann.

      Dafür würde ich glatt einen Preis ausloben.

    • Robin Alexander
      saß vorgestern Abend bei Lanz und sprach über sein Buch. Ich werde es mir unbedingt kaufen. Soviele Fehler und falsche Reaktionen der Verantwortlichen in Berlin, ein paar Zufälle und der Merkelˋsche Fatalismus sind in der Summe mehr, als man sich an Politikdilletantismus vorstellen kann. Das ist in Hinblick auf den 23.9. nicht unerheblich und könnte vielleicht doch gefährlich für die aktuell Mächtigen sein.

    • "Vielleicht erstmal lesen...? Nur so als Vorschlag..."
      @ crossrennradfahrerin:
      Oh. Nicht zuletzt Ihre Zeilen weiter oben haben mich in meinem Entschluß nur noch bestärkt. Thx for that. Ich zitiere die entscheidenen Passagen für mich:

      „Die Frage ist doch: kommt noch was aus der CDU, nach einer vergeigten LT-Wahl…? Die Handlungsanleitung, was dann passieren müsste, steht auch im Buch. Vor allem wer handeln könnte -und eben auch gehindert wird…und im Übrigen fast alle der Sicherheitschefs eingesetzt hat…Man: da steht doch die Lösung!! Es muss jetzt nur der Entschluss gefasst werden…“

      Es gibt also eine Lösung? Gar eine „Handlungsanleitung“ Man muß „lediglich“ einen Entschluß fassen? Grandios!

      Nur … warum ist da noch keiner drauf gekommen bzw. hat diesen „Entschluß“ noch niemand gefaßt? Weil alle deppert sind außer Lindner und der für den Springer-Verlag tätige Autor? Wobei die Rolle letzterer noch mal einen näheren Blick lohnen könnte, wenn man sich nämlich deren Ritt auf der „Refugee-Welcome“-Welle zu Beginn der Massen-Grenzübertritte anschaut und den Berichterstattungstenor heute damit vergleicht. Nachdem Soros ulF schon vor Wochen hat in aller Öffentlichkeit fallenlassen … und Heusgen als enger Berater Merkels mit wiederum Soros-Verbindungen verabschiedet sich in Kürze. Aber egal. Stellen wir das mal zurück. Außer vielleicht noch den Hinweis, daß die „Meuterei auf der Bounty“ nichs Neues, sondern schon in den Anfängen, etwa Ende 2015, dokumentiert wurde. Link hatte ich hier schon mal gepostet in einem früheren Blog-Artikel.

      Wer oder was ist also diese überaus mächtige Kraft, die – einen anderen Schluß lassen Ihre eigenen Zeilen kaum zu – in der Lage war und ist, die Schutz-/Kontrollmechanismen der Gewaltenteilung beliebig außer Kraft zu setzen bzw. entscheidende Kräfte an der Wahrnehmung ihrer grundlegensten Staatsaufgaben zu „hindern“?

      Oder in Ihren eigenen Worten: „Es ist ja nicht so, dass der Staat nicht fkt.. Unsere Behörden fkt. doch, wir haben gute Beamte und Leitungen gerade in den Sicherheitsbehörden. Sie werden nur gehindert – das ist eine Kernbotschaft des Buches für mich.“

      „Nur“ ?! Wird hier nicht ständig von Rechtstaat, Demokratie und innerhalb dessen von „Wahlen“ geschrieben? Auf welcher Basis eigentlich, wenn maßgebliche „gute“ Kräfte über lange Zeiträume hinweg mal eben „gehindert“ werden können? Keine Frage, die Sie beschäftigt?

      Für mich ist das weniger „Kernbotschaft“ als die Kern-Frage überhaupt. Ohne Beantwortung dieser Frage, steht jede vermeintliche „Lösung“ auf äußerst wackeligem Fundament.

      Nun trifft es sich, daß sich unter den Podesta-Mails diesbzgl. eine denkbar häßlichst deutliche befindet.

      Womit sich ein völlig anderer Blickwinkel auf Sinn und Zweck dieses Buches ergibt. Dementis zu der diesbzgl. Podesta-Mail habe ich jedenfalls noch nirgends vernommen. Überdies sich viele darin einig sind, daß Lindner seine Chance bereits hatte. Abgesehen davon, hat das Bundesverfassungsgericht seinen Standpunkt zu Untersuchungsausschüssen, die von Oppositions-Minderheiten beantragt werden, ebenfalls bereits dargelegt. Da sind schon andere gescheitert. Und wäre die FDP in der Mehrheits-Koalition, müßte man doch mit dem Klammerbeutel gepudert sein zu glauben, dieselbe hätte an einem Untersuchungsausschuß irgendein Interesse. Wenn der mit dem Buch verbreitete Tenor denn stimmt.

      So what, werte crossrennradfahrerin, aus welchen von mir ja vielleicht bis hierher noch übersehenen, oder bislang noch unerwähnten Gründen sollte man dieses Buch kaufen?

      Und wenn sich die beteiligten Herren daran denn eher als Berater denn Wahlkämpfer verstehen sollten, warum beraten Sie dann nicht die entscheidenden Politischen Kräfte, sondern verkaufen Ihre Erkenntnisse/Thesen auf dem freien Markt?

      Btw: Hat der Herr Lindner eigentlich auch jede einzelne neue Nachricht über ermordete, verletzte, vergewaltigte Menschen mit ebenso „atemloser Spannung“ gelesen?


    • Vor Merkels Grenzöffnung im Herbst 2015 gab es bereits ein über die Jahre anschwellendes Crescendo „laßt sie alle rein“. Als Sündenfall habe ich die Reise des Papstes nach Lampedusa in Erinnerung (2014? 2013?), wo er so tat, als handle es sich um ein paar gestrandete Schiffbrüchige und nicht um abenteuernde Jugendliche.
      Die ganz große Koalition stand bereits, Merkel verschaffte ihr nur den endgültigen Segen.

    • "Die ganz große Koalition stand bereits, Merkel verschaffte ihr nur den endgültigen Segen"
      @colorcraze:
      Sicherlich gab es einen länger dauernden Vorlauf und schon Berlusconi beklagte ja mehrfach lauthals, daß die EU Italien mit der Problematik allein lassen würde. Dennoch wissen wir doch sehr genau, daß außerhalb des abgesteckten Kleinkleins hier normalerweise nichts läuft ohne Rücksprache, um es freundlich zu formulieren. Whatever. Quer durch’s Land wird inzwischen deutlich aufgerüstet und den Rest dessen, worum es IMO wirklich geht, erzählt uns morgen einmal mehr der Anti-Degenerations-Beauftragte. Btw: Wo war der gute Mann noch gleich ein paar Tage zuvor? Bitte helfen Sie mir über die Straße ;-).

  124. Lederhosen
    Die Lederhosen -Saga

    Es war ein alter schwarzbrauner Hirsch,
    Großvater schoß ihn auf der Pirsch,
    Und weil seine Decke so derb und dick,
    Stiftete er ein Familienstück.
    Nachdem er lange nachgedacht,
    Ward eine Hose daraus gemacht,-
    Denn Geschlechter kommen, Geschlechter vergehen,
    Hirschlederne Reithosen bleiben bestehen.

    (Boerries von Muenchhausen)

    Ich habe das als Jugendlicher mal gelesen, und es fiel mir gerade ein. Alle Verse will ich nicht zitieren und Boerries von Muenchhausen war ja auch auf der „Gottbegnadetenliste‘ wenn ich mich nicht irre.

    Ich selbst werde mich am Sonntag in das Land des Trumps begeben, und dortselbst an meinem Carbon-Footprint arbeiten (R107, SL 450 Bj 1979- US -Version)

  125. @ rhadamanthys sagte 17. März 2017 um 15:19 Uhr
    „Aufstand“
    .
    Genau, Aufstand! Was passiert wohl wenn die Kebab-Bräter in einen Streik treten? Dann ist Dons Feministinnen-Ausstand im Bereich Djornalist*Innen aber gerade mal eine vergessene Treppenhaus-Kehrwoche z´Schduagard dagegen.
    .
    In meiner benachbarten Kebab-Suburb z. B. (gefühlt 0,2 Kebab-Salonu pro Einwohner), deren Einwohnern höchstvermutlich auch die ministeriell empfohlene Notbevorratung am Allerwertesten vorbeigeht, würden gewiss Hungersnöte, nicht nur unter Türken, ausbrechen.
    .
    Einige malen hier schon Kriegsszenarien an die Wand, mit Truppenstärken und Aufstellungen von Großgerät. Dabei stelle ich beruhigt fest, daß die Hava Kuvvetleri ihre F-16 Jagdbombern mit Eisatzradius von etwas mehr als 1600 km und im Flugprofil Hi-Hi-Hi, selbst bei Stationierung auf dem europäischen Landesteil, nicht mal bis München an den deutschen Feind bringen würde.
    .
    Aber so ganz ist mit Fünften Kolonnen nicht zu spaßen. Darauf kann man angesichts bereits gehaltener Reden nicht oft genug hinweisen. Daher würde ich der Zollverwaltung anraten, verstärkt unter die Planen der vielen TR-LKW mit Kizilay oder Pinar-Mineralwasser (angeblich ist deutsches Wasser sch….) oder weißer Ware schauen.
    .
    Merhaba arkadaşlar….
    (DdH)

    • Aufstand hat wohl der Präsident/Sultan ins Spiel gebracht
      Das Großgerät der Türkei wird dabei kein Rolle spielen, da ist zu viel Abstand und jeder Verlust ist für die Türkei unersetzlich, da alles Import ist oder koreanische oder israelische Hilfe bei der Modernisierung.

      Mit ein paar Irren kann man aber erheblichen mittelbaren Schaden anrichten. Das hätte auch den Vorteil, dass man damit im Zweifelsfall nicht zweifelsfrei in Verbindung gebracht werden kann.

      Das Problem ist aber, dass der türkischen Regierung ein paar tote Türken egal sind, unserer Bundesregierung aber nicht.

    • Französisch ist in Ordnung,
      Türkisch dauerhaft wäre schade.

      Und außerdem bin ich nicht einverstanden mit Ihrem Hinweis auf die Farbe der Ware, die sich unter den Planen befinden könnte. Die könnte ja auch schwarz-braun wie eine Haselnuss …
      Herrgott, was bin ich heute rassistisch!

    • Die fünften Kolonnen
      sind die Gebärmütter … und etwas Zeit.
      So des Öfteren gehört von Leuten, die als Gastarbeiter in den OPEC-Staaten im Nahen Osten arbeiten. Offenes Geheimnis.

      Das geht ganz smoooooth.

    • Truppenstärken ...
      Unnütze Vergleiche.

      Schauen Sie sich wieder mal an, was 10 (!) Mann 2008 in Mumbai angerichtet haben, asymmetrisch natürlich.

      Nebenbei würde dennoch interessieren, wo eigentlich die 37 Mia des Wehretats versickern. Beim Bau von feldtauglichen Kitas?

    • Trauriger kann es nicht sein ...
      Wenn @ je degraisse … sein Message mit einem türkischen Gruß beendet, dann erinnert es mich daran, dass die Türkei von jenen regiert werden, die im Gegensatz zu denen, wie im aufgeklärten Westen, wussten wie man die Kirche im Dorf lässt, die Moschee im Dorf nicht nur nach Ankara, sondern bis nach Westen, nach D getragen haben, werde ich richtig traurig im Gemüt …

  126. was Ihr könnt...
    Die anderen wollen natürlich nicht nachstehen:
    „Pakistan will „Blasphemie“ aus den Sozialen Netzwerken verbannen und droht Facebook und Co. mit Verbot, wenn keine Lösung gefunden wird, und will auch die Daten derjenigen haben, die Blasphemisches posten.“

  127. Was vom Tage übrig bleibt
    Trump mag Merkel nicht die Hand geben, da wurde er ebbes bockig, selbst zartes Werben der Kanzlerin um seine Hand überhörte er.
    Dass er ulF auch noch neben seine Tochter setzte, war freundlich gesagt das reine Kontrastprogramm.
    https://s6.postimg.org/k75l00nu9/BAM.jpg

    • Ich finds ja erstaunlich, dass eine Frau ein solch diffamierendes Foto einstellt.
      Viele Pixel, großes Zoom – das uralte Rezept. Am besten die Atemwege von innen fotografieren. Was soll damit bewiesen werden?
      Den fake-news-Zeiten gingen die fake-foto-Zeiten lange voraus. Eigenartigerweise nur selten mal kritisch betrachtet. Auch irgendwie eigenartig.

      Und dass eine 35jährige halt jünger aussieht und dem herrschenden Frauenschönheitsideal der Männer näher ist als eine 62jährige, die seit Jahrzehnten auf so einer deutschen politischen Ochsentour unterwegs ist, ist ja wohl an Banalität nicht zu übertreffen.

      Ich habe so ein zugegeben ziemlich weltfremdes Hobby:Ich bin für Fairness und Sachlichkeit.

      Bin sehr dafür Merkel in der Sache zu kritisieren, aber doch bitte nicht mit solch denunziatorischen Fotos. Die kann man nämlich von jedem und jeder jederzeit herstellen.


    • Bei der Ankunft hatten sie sich ja schon mit einem Handschlag begrüßt. Trump wollte sich wahrscheinlich eher nicht nach den Wünschen der von ihm verhassten Journalisten richten, die diesen Wunsch äußerten, um die Geste knipsen zu können.

      Was Ivanka bei solchen Meetings zu suchen hat, ist für mich ein Rätsel. Man stelle sich die Aufregung vor, hätte Chelsea Clinton ihre Mutter überallhin begleitet. Aber vielleicht sollte sie nur die First Lady vertreten. Das ist halt sehr familiär bei Trump.

    • Was ist daran diffamierend?
      Wenn ich ein solches Foto (übrigens gestern der Welt entnommen) einstelle mit der Bemerkung, dass Trump der guten Frau wohl nicht die Hand geben mag, wir alle kennen die Hände von Merkel und vor allem ihre Fingernägel, auf die kam es mir an, ist das von mir eher ironisch bis zynisch gemeint.
      Wenn ich also feststelle, dass Frau Merkel abgefressene Fingernägel hat, ist das ein Fakt und weder unsachlich noch fake.

      Mich als Frau mit der Frau zu vergleichen entbehrt jeglicher Grundlage und ist fast eine Beleidigung, da ich u.a. empathie- und halbwegs ausdrucksfähig bin. Eigenschaften, die man bei der Frau bislang nicht bemerken konnte.

    • @Renate Simon
      „da ich u.a. empathie- und halbwegs ausdrucksfähig bin. Eigenschaften, die man bei der Frau bislang nicht bemerken konnte.“

      Bisschen sehr überheblich. Oder?

  128. Eine Wette auf die ich jederzeit eingehen würde
    @Renate Simon – Ich hatte meine Bemerkung über Herrn Schulzes Kanzlerblut lecken etwas subtiler gemeint. Gesetzt den Fall, Option fünf des Herrn Juncker bezüglich Europa findet Anklang unter den Europäern, dann wird – so meine Theorie – ein Herr Kanzler Schulz sie im EU Rat nicht verteidigen, denn das würde bedeuten, dass er als deutscher Kanzler an Macht verliert. Auf besagte Option des Herrn Juncker würde ich jederzeit wetten – weswegen ich bei vielen Herren der FAZ reichlich unbeliebt bin. In das “Zeitung für Deutschland” Denken passen EU Option fünf, sein Autor, diverse nicht-deutsche Politiker und ich einfach nicht.

    • Option 5 ist sehr ambitioniert
      Schulz käme das entgegen, klar, vertrat er doch diese Positionen seit langem, d.h. deutsches Geld an alle verteilen, anders ist sein Geschwätz hinsichtlich einer gemeinsamen Arbeitslosenversicherung nicht zu deuten.

      Was aber hat das nun mit Merkel zu tun, wenn man sich wohl auch in herzlicher Abneigung verbunden sieht? Glauben Sie, dass sie ihr Heil in der EU suchen würde? Juncker tritt nicht noch einmal an, aber das dauert ja noch bis 2019, außerdem ist das doch z.Z. ein Varietépöstchen.
      Entscheidungen trifft der Europäische Rat, in dem Merkel abgewählt nicht mehr drin wäre, ich sehe nicht, worauf Sie hinauswollen.

      Im übrigen ist D innerhalb der EU ohne GB derart geschwächt, der Stimmanteil liegt gerade noch bei ca. 25%, die Südländer haben 42% und werden das zu ihren Gunsten nutzen. Die EZB macht ja nichts anderes, als dieses Stimmgewicht umzusetzen. Eine Änderung dieses Ungleichgewichts dürfte gerade den Südländern wenig Freude bereiten, ergo ihre Zustimmung nicht finden.

  129. "Die Anführerin der freien Welt trifft auf Trump" ...
    … titelt DIE WELT mit dem Zitat. Tja, die ganze Welt hat nicht mehr alle.

    Zwischenüberschrift: Merkel als Anführerin der moralischen Welt (So wörtlich. Don Tico, da müssten Sie sich wohlfühlen.)

    Nächste Zwischenüberschrift: Trump, Putin und Orbán eindämmen (So wörtlich. Als ob DIE WELT von der Bedeutungslosigkeit des Ministerpräsidenten eines kleinen, armen Landes nicht wüsste! Orbán dürfte sich geschmeichelt fühlen.

    Unerträglich, DIE WELT als „neues deutschland“: welt.de/politik/ausland/article162930490/Die-Anfuehrerin-der-freien-Welt-trifft-auf-Trump.html

  130. draußen vor der Tür
    @ nur mal so , 18. März 2017 um 03:57 Uhr
    «türkisches Cafè . . . . zwei Zigaretten»

    ja, das stimmt leider, Zigarettenraucher sind auch hier in D zu einer exklusiven Flexibilität anghalten, deswegen haben wir draußen gepafft. Übrigens auf ganz miserablen Plastestühlen.

    Zum Tee sind wir dann wieder rein, da draussen zu viel Handybetrieb. Zu anstrengend, für eine Unterhaltung über den kurz zuvor absolvierten Museumsbesuch im Ehrenhof.

  131. noch eine Frage zur bayerischen Mode
    Die Welt bespricht das Buch „Heimat“ der amerikanischen Fotografin Unwerth. Darin werden offensichtlich sämtliche Klischees von Frauen mit Dirndl im Kuhstall bedient – Sex sells.
    Bin ich jetzt spießig und ohne Humor, wenn das m.M.n. nichts mit bayerischer Heimat zu tun hat?
    Grüße Uli

    • Die werte von Unwerth
      Die „amerikanische Fotografin“ Ellen von Unwerth ist in Frankfurt geboren, in Sonthofen /Allgäu aufgewachsen und hat Abitur in Oberstdorf gemacht. Zeitweise jobbte sie offensichtlich beim Zirkus Roncalli in München.
      Das findet man übrigens nicht so sehr in ihren eigenen Biografie, sondern in der des Schauspielers und Klassenkameraden von Unwerth Herbert Knaup.
      Wer die von Unwerth als „amerikanische Fotografin“ bezeichnet, irrt deshalb ein wenig.

    • Es ist etwas anders
      @Mx,

      http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/bergheimat/bergheimat-herbert-knaup-100.html

      Ca Anfang des letzten Driitels erzählt Knaup, wie er Ellen Unwerth kennengelernt hat, zum Schluss erscheint sie auch noch selber. Als Drummer ist Knaup besser, als ein Jodler…

      @ Ulli,
      im Stall hat man bis heute ein Stallshes an, ein Dirndl nicht.

  132. Uwe Dippel sagte am 17. März 2017 um 20:15 Uhr.
    „…Türkisch dauerhaft wäre schade.“ Sie Schelm, Sie.
    .
    Ach ja, hatte ich vergessen; Haselnüsse von der Schwarzmeerseite. Oder meinte ER braune Fronten von „weißer Ware“, also Kühlschirank, Wäschetirockner…… in piraun ? (der Blechtrottel motzt nur bei letztem Gerät und Farbangabe).
    .
    Ääähh, was ist an schwarz-braunen Haselnüssen rassistisch? Und was hat der Heino mit Rassismus zu tun? Oder etwa doch? Blond, Gardemaß….

    „Schwarzbraun ist die Haselnuss, schwarzbraun bin auch ich, ja ich, wer mein Schätzerl werden will, der muss so sein wie ich.“
    .
    Ich dachte da eher an eine Heiratsannonce dunkelpigmentierter Menschen mit der Absicht, sich einer gewissen Rassenhygiene zu befleißigen.
    .
    Frau von der Leyen, halllooooo! „Hell klingen unsere Lieder“, Liederbuch der Bundeswehr, St. Otto-Verlag GmbH, Bamberg, Seite 46 „Schwarzbraun ist die Haselnuß“ (darunter: xxxxlied, also nicht unter „Landsknechtlieder“), gleich auf der nächsten Seite: „Jetzt kommen die lustigen Tage“ (aus Mähren mündlich überliefert)
    .
    Frau von der Leyen, so hören Sie doch den Einwand von Herrn Dippel!
    (DdH)

  133. Bitte wieder löschen...
    Wenn Sie das Buch gelesen haben, vor allem Kapitel 9. Und dann schauen Sie sich das hervorragende Interview Herles mit Bolz bei Tichy an – da vor allem ab Minute 17:30!! Kein Wunder nach der Nummer / Erfahrung 2004, dass er nur gebeten werden will. Kann man das nicht medial anschubbsen ?????? Sie sind doch über Ihren Blog hier hinaus sicher vernetzt. Ich habe atemlos jede Regung von Sch. verfolgt seit Sommer 2015 – und dann seine Rede bei der Bambi-Verleihung (da war das mit der Lawine) und dann schrieb Schwennicke schon mal etwas später „Jetzt geht’s los“…aber dann doch nicht. Mann konnte ja nicht wirklich wissen, wie er zu allem steht. ´Seine Unterstützung für Spahn weckte auch noch Hoffnung. Nun liest man im Buch nach: wo alle gepennt haben und sich weggeduckt, rödelte er wie er konnte. Niemand von denen an den Hebeln hat seine Klarsicht und dieses Renommé – auch wenn ihm mal ein Satz oder Auftritt (mit seinem Pressesprecher Offer…) verrutscht!! Und wenn er nur für 1, 2 Jahre den Karren übernimmt und dann einen Spahn oder wen auch immer übergibt. Der letzte Preuße…Sollte Bolz Recht haben, er scheint fundiert sich auszukennen, muss das doch gemacht werden!! Es ist zum Mäusemelken.

    • Sie übersehen bei Sch. einiges,
      z.B., dass er der Kanzlerin zwar seine Unbequemlichkeit eingestand, sie aber gleichzeitig seiner absoluten Loyalität versicherte. Die hatte er auch Kohl gegenüber, wenn Sie sich erinnern wollen und erst nachdem Kohl aus dem Amt war, redete Schäuble ziemlich frustriert mehr oder weniger Klartext. Die Erniedrigung, der verletzte Stolz zwackten ganz schön.

      Dann kommt sicher hinzu, wie Bolz richtig bemerkte, dass er gebeten werden will. Der Mann ist eitel, schon immer gewesen, sein Handicap macht die Sache nicht einfacher und auch da fühlt er sich Merkel wiederum verpflichtet. Er hatte Merkel, als er in Brüssel im Krankenhaus lag, den Rücktritt angeboten, das lehnte sie ab und so erzählt er mit großer Rührung von Merkels Anruf bei seiner Frau, dass er sich die Zeit nehmen solle, die er braucht, um vollständig zu genesen.

      Schäuble kann man da gut mit de Maizière vergleichen, beide Beamtentypen und auch deshalb absolut loyal, wobei dM wirklich besser Beamter geblieben wäre. Freude und Genugtuung wird er in seinem Amt nicht empfinden.

      Schäuble wird es bei vereinzelten zugespitzten Bemerkungen belassen und sich weiterhin der Kanzlerin fügen. Die Unterstützung in der Partei, die er für einen Putsch bräuchte, wird er m.E. nicht finden, zumal die heftigsten Kritiker ja aus dem BT ausscheiden werden, wobei aber auch Bosbach Merkel, für mich völlig unverständlich, immer wieder seinen Respekt, aber auch sein Unverständnis für deren Flüchtlingspolitik bekundete.

      Den Anstand, den die älteren Herren haben, hat Merkel gar nicht verdient, ihr geht es nur um die Macht. Man denke nur an den offenen Brief in der FAZ gegen Kohl, den sie als Generalsekretärin mit Hilfe der FAZ verfasste, allein wäre sie dazu nicht imstande gewesen, so weit reicht ihr Intellekt nicht.

  134. ab Dienstag Bad Tölz
    ich lese diesen Blog sehr gerne , lerne viel dabei und weiß einige Teilnehmer besonders zu schätzen.
    Seit langem melde ich mich auch mal wieder zu Wort.
    Ab Dienstag ist mir als treuer NRW Beamtin eine Kur in Bad Tölz vergönnt. Und um von den irren Nachrichten aus Politik hier und in aller Welt geistig weg zu kommen, habe ich nicht nur mehrere Reiseführer Oberbayern gelesen, sondern im Internet auch nach Dirndln gefahndet.
    Als Kind hatte ich eines aus Salzburg, taubenblaugrau ,das Mieder aus Leinen mit so einer niedlichen silbernen Knopfleiste, der Rock aus Baumwolle mit einem längslaufenden Ranken- Muster , die Schürze altrosa mit Muster dito , aber in bleu. Ich habe es geliebt. Damals trugen die Mädchen auch hier oben noch Dirndl.
    Und was stand bei den Dirndln im Internet fast immer dabei !?!
    Ja, sie werden so gearbeitet , dass genug Stoff da ist um sie an bestimmten Stellen 2-3 Zentimeter “ abzuändern “ , falls mal “ was “ einläuft „.
    Was des einen Kellerfalte , soll mir die Stoffzugabe sein.
    Hier ernte ich nur doofe Kommentare zum Dirndl oder Bedenken, was willst Du damit, kannst Du ja nur dort unten tragen.
    Egal, ich werde Dirndl anprobieren. Trachtengeschäfte, ich komme ! Ich schwöre, ich werde mich nicht daneben benehmen , so wie oben beschrieben.
    Die Reiseführer gaben auch dazu Empfehlungen, zu den Geschäften und zum Auftreten.
    Und wenn mir DAs Trachtenmarkt oÄ unterkommt, bin ich dabei. Habe mir geschworen, Selfies in Dirndl oder in einer ledernen Damenkniebundhose zu versenden, damit sich ja alle hier das Maul zerreißen können !
    Tja und sonst ?
    Leider ist es wahr, NRW ist Erdogan Land , im Straßenbild tagsüber immer mehr Kopftücher, sehr jung mit Kinderwagen vor dem schwangeren Bauch, mehr als noch vor wenigen Jahren, abends in der Fußgängerzone immer zwischen 3-5,6 , die volle Breite des Weges einnehmend, relativ junge Männer mit orientalischem Migrationshintergrund, erwartend, dass ich ausweiche. Es ist eine Eroberung , so fühle ich es .
    Aber eine sehr traurige , auf allen Seiten. Mittags zur Pause Schlag 12.30 Uhr, kein Sprachunterricht mehr in den Sprachschulen, Studios über den Geschäften. Die praktisch nur männlichen Schüler strömen aus. Ich habe ordnungsgemäße Vorurteile, ich kann mit fast 80 % Sicherheit sagen, welche Nation von den Mannen dann mit mir bei Rewe oben im Einkaufszentrum an der Kasse steht , aber nur Billig-Bier Dosen etc kauft.
    Es ist traurig, was sollen die hier machen, was bieten wir denen wirklich ? Wenn sie denn mal an die Schüppe kommen und Geld verdienen und in die Sozialkassen einzahlen ? Wann soll das sein ? Und zwischendurch, allein im Land , viel Geld für die Verhältnisse zuhause , wenig für hier, Paarung mit blonden Mädchen auf freiwilliger Basis , gar nicht, Tendenz gen 0. Kneipe, Disco, Theater , Musik , Kino , Ausstellung , Museum auch 0, ist ja vielleicht auch nicht haram oder so.
    Von meinen dienstlichen Erfahrungen wird das Bild nur bestätigt. Und ein Amtsgericht verwurstelt nur die Spitze des Eisberges.
    Der Renner in der internen Fortbildung , Umgang mit Publikum aus dem arabischen Kulturkreis. Interessant ist der Anbieter. Am Leid anderer wird prächtig verdient.
    Die Erwartung, jemand integriere sich, werde ein anderer Mensch als er aufgewachsen und geworden ist, ist irre, geradezu hochmütig , geradezu lebensfremd, denn was bleibt, wenn man angeblich flüchtet, als die eigene Identität ! ?
    Das ist das Eine. Das Andere dabei ist die mit aller Medienmacht täglich stündlich, in jedem Vorabend Programm, Krimi des ÖR durch deklinierte und konjugierte Beruhigungsstrategie unserer Verantwortlichen.
    Die Türken sollen ihre Verfassung abwählen, wir sollen unseren Verstand abwählen. Beide Großströmungen passen , sorry, wie “ Arsch auf Eimer „.
    Und die Strategen wischen denen wir demnächst wählen können, sind entweder armselig im Geiste und im Charakter oder leben so abgehoben in ihrer kosmopolitischen Komfortzone, dass sie die da unten wirklich nicht verstehen.
    Kein Verständnis habe ich , warum auf D. Trump , Marine le Pen und G. Wilders so herabgesehen wird .
    D. Trump ist doch die bestens servierte Ablenkung von eigenen Unfähigkeiten.
    Erdogan wird hofiert und D.Trump wird zur Demokratie ermahnt !
    Wo ist das Demokratieverständnis des Herrn Maas. Was macht er für ein Gesetz ? Es fördert nur Denunzianten. Und das von einem deutschen Justizminister.
    Erdogan und seine Minister kündigen für Europa nichts weiter als die Wahrheit an. Die Eroberung durch die Zahl der Geburten. Der türkische Machanspruch als führende Nation der islamischen Welt ist ernst gemeint und hat das Vorbild in der Geschichte des Osmanischen Reiches. Es braucht dazu auch keinen Waffenkrieg , nur den friedlichen Krieg über die Zahl der Geburten und die allgemeine geistige Verblödung , einmal aus Hochmut und einmal aus Unwissen.
    Gegen Unwissen helfen Geschichtsbücher , ich empfehle Alber Hourani, „Die Geschichte der arabischen Völker“ .
    Ich bin froh um eine Auszeit in Bayern und wünsche mir Glück mit dem Wetter .

    • Ich wünsche Ihnen (und uns ) auch Glück mit dem Wetter in Bayern ,
      .
      alle anderen guten Wünsche sind solche an das Christkind, also irreal .

      Fia sowas samma z‘ oid .

  135. Seltsam übernommen
    0 Euro Eintritt für „Flüchtlinge“ in die Bundeskunsthalle in Bonn.
    Andere Bedürftige werden in diesem Zusammenhang nicht erwähnt.

  136. Ja, sehr schee sinds ...
    … die etwas runderen Trachten-Frauen …. auch wenn nur eine aus DE stammt:

    https://www.welt.de/icon/article162952163/Das-bayerische-Ideal-ist-die-etwas-rundere-Frau.html

  137. Großartig
    Großartiger Artikel

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