Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Nordkoreanische Propaganda und Schaumstoffsozialismus für Deutschland

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Lasst die Früchte herabfallen und ihr süßes Aroma die Luft über dem Meer der Apfelbäume erfüllen, am Fuße des Chol Pass
Kim Jong-il

In jeder Stadt gibt es gute und weniger gute Viertel. In den guten Vierteln wohnt man, in den weniger guten Vierteln wohnt man nicht, auch wenn gewisse andere Leute das tun. Und dann gibt es noch Viertel, die es zwar gibt, aber die man nur von der Durchreise her kennt. So ein Viertel ist im Süden meiner kleinen, dummen Heimatstadt an der Donau, und es erstreckt sich entlang der Ausfallstrasse zur Autobahn eintönig und hoch bebaut dahin. Auf der linken Seite war früher im kalten Krieg das Gelände für die Pioniere, auf der rechten Seite standen dicht an dicht Sozialblocks, oft bewohnt von den Angehörigen der hier stationierten Soldaten.
Es ist ziemlich genau das falsche Ende von der Stadt, nah am Verkehr und an der petrochemischen Industrie, fern des Seeviertels, wo man hier wohnt. Wie gesagt, ich kenne das alles nur von aussen, ich bin weder in die Strassen dahinter noch in die Blocks eingedrungen. Nach dem Ende des Kalten Kriegs wurden die Blocks grundlegend saniert und frisch gestrichen, die Militäranlagen wurden aufgelöst, und auf den Freiflächen entstehen gerade teure, kleine, kubische 1-Zimmer-Wohnungen in Reihenschachtelblocks. Dazwischen ist aber immer noch die vierspurige Aufmarschstrasse hinüber zur Autobahn. Rechts sieht es aus wie das Pjöngjang des Kim Il-sung, links dagegen wie das neuere Pjöngjang des Kim Jong-Il. Es gibt sogar einen Gebrauchtwagenhandel mit einem Trabi als Wahrzeichen. Und überdimensionierte Hotels, architektonisch ohne jeden Bezug zu den gewachsenen Strukturen der Stadt. Halt wie in Pjöngjang, vielleicht nicht ganz so deutlich wie im Neubaugebiet in Frankfurt zwischen Messegelände und dem Verlagsgebäude der FAZ, aber es ist schon etwas beklemmend.

Ich komme hier eigentlich nur vorbei, wenn ich an den Tegernsee fahre. Das ist mein Durchfahrland und so fern meiner Lebensrealität wie Nordkorea, und normalerweise öffne ich an dieser Ampel dort entweder das Verdeck meines Roadsters, oder ich suche eine passende Musik für die Fahrt in den Süden heraus. Etwas, das keiner, der hier lebt, versteht oder hören will, aber ich beschalle sie trotzdem. Mit einer Messe von Biber etwa oder mit einer Kastratenarie von Paisiello, die feiner komponiert als das Lamento der Grünen nach den Wahlen im Saarland ist. Franco Fagioli klingt auch besser als Anton Hofreiter. Ich rausche so durch, wie ich durch alles andere Unschöne dank meiner Abstammung ebenfalls durchrauschen kann. Und so wäre ich auch diesmal durchgefahren – wäre an einer Werbetafel nicht die Wandzeitung der Regierung zu lesen gewesen, mit einem maoistisch bunten Propagandabild, das in dieser Umgebung nicht ganz passend ist.

Ernsthaft, niemand, der hier wohnt, lebt so. Das ist tatsächlich wie in Pjöngjang, wo man den Arbeitern und Bauern schöne Propagandabilder einer reichen Zivilisation zeigt, während die Menschen dort in ihren Wabenbauten hausen und für die Hoffnung auf das Dargestellte, aber Unerreichbare schuften. Menschen, die hier wohnen, andere Menschen, die gegenüber in einen unförmigen Hotel an einer Kreuzung sind, und dort sicher nicht verweilen, weil sie dort sein wollen, sondern weil die Planung von Amt und Firma sie dort einquartiert hat, schauen also auf eine ältere Dame mit dem, was manche für Insignien des Wohlstandes halten. Chanelkostüm. Weisse Schuhe mit hohen Absätzen. Die niemand bei uns auf altem Fischgrätparkett wie auf dem Bild trägt, weil das Parkett in aller Regel geschont wird. Ein Beistelltisch des Klassiszismus.

Man merkt langsam, hier rutscht die Propaganda ab ins Parvenühafte, denn die Dame ruht auf einem nicht dazu passenden, weil weiss lackierten und falsch bezogenen Sessel. Mit goldenem Zierrat. Der Sessel ist kein Original, sondern eine plumpe Nachahmung echter Empiresessel, und passt nicht zum Tisch. Das Teeservice: Schreiend bunt und plump. Dahinter ist eine einfarbig blaue Wand ohne abgetrennte Sockelzone, die eigentlich Kennzeichen eines gehobenen Lebensstils in alten Mauern wäre. Ich gebe zu, in der Küche habe ich das auch nicht, und dort hängen bei mir manche Bilder wirklich weit hinunter. Aber in repräsentativen Räumen hängt man die Bilder näher zusammen, man würde mehr auf die Rahmung achten, und die Bilder im Sinne der Petersburger Hängung so anordnen, dass man alles gleich gut betrachten kann. Darunter käme dann die Sockelleiste, an der die Stühle. Tische und Kommoden stehen sollten. Vor allem aber sollten die Bilder wenigstens echt sein. Wer sich die Wandpropaganda der Regierung genau anschaut, erkennt die krude Mischung mit röhrendem Hirsch und modernistischem Farbklecks neben dem Kopf der angeblichen Sammlerin.

Wirft man nur einen kurzen Blick auf das Bild, könnte man vielleicht denken, dass Reiche in ihrem natürlichen Habitat wirklich so aussehen. Es gibt tatsächlich ein paar Symbole wie Fischgrätparkett und bunte Wände, die dem Leben der Vermögenden entlehnt sind. Die Staatspropaganda und ihre beauftragten Handlanger haben eine schemenhafte Ahnung von Wohlstand, wie vermutlich auch mittlere Apparatschiks unter der Kimdynastie wissen, dass gutes Leben besser als die triste Realität aussehen sollte. Sie sind aber nicht in der Lage, das abzubilden, worum es ihnen eigentlich geht. Reiche Kunstsammler würden nicht die Fehler machen, die in diesem Bild zu sehen sind. Aber offensichtlich denkt sich die staatliche Propaganda, dass diese – nennen wir es deutlich, Lügenwandpresse – für das Zielpublikum in der weniger begüterten Schicht schon genügen wird, weil dort ähnlich krude und ungeschliffene Vorstellungen von Reichtum heimisch sind.

Und wie in Pjöngjang hat das Regime auch hier eine Botschaft mit einem Angebot und einem Versprechen, ohne auf die Nebenwirklungen hinzuweisen. Beworben wird, wenn man es genau betrachtet, das teure Verpacken von Häusern in Styropor zugunsten der Bauwirtschaft und Dämmindustrie. Versprochen wird eine staatliche Hilfe von “bis zu 30%” der Kosten. Man muss sich das wie das Wirtschaftswachstum von bis zu 30% in Korea vorstellen: Denkbar ist tatsächlich vieles, die Realität kann allerdings auch darunter bleiben, wie jeder schnell bemerkt, der sich tatsächlich mit den Zuschüssen aus begrenzten staatlichen Fördertöpfen beschäftigt. Versprochen wird dafür Reichtum, der es erlaubt, auf Fischgrätparkett Bilder anzuschauen, die Arme in ihren Wohnungen mit Flatscreen und Wandtattoo mangels Bildung tatsächlich nicht als von der Agentur auf Berliner Trödelmärkten zusammengekauften und ministeriellen Bildungsfernen teuer berechneten Kitsch erkennen. Es wird Reichtum versprochen, der durch Sparen entsteht, wenn man erst einmal eine teure Dämmung anbringt und danach Heizkosten einspart. Gerade so, als seien die paar lumpigen Euro für die Heizung bei unsereins etwas, dem man Relevanz beimessen würde.

Bei anderen ist das natürlich anders, weshalb heute Wärmedämmung ein Grund für die so beliebte Schiessscharten-Architektur in Dominowohnsilos ist. Es gibt tatsächlich Menschen, für die die jährliche Heizkostenabrechnung ein Schock und eine teilweise bedrohliche Geldforderung ist, speziell, wenn sie als Mieter leben. Das Ministerium – vermutlich noch unter der Ägide von Kigmar il-Gabr Sigmar Gabriel – verschweigt natürlich wie jede gute Propaganda, dass der Wohnraum mit altem Fischgrätparkett begrenzt ist, und heute schon von denen bewohnt wird, für die Sparen an den Heizkosten eher nur peripher von Bedeutung ist. Selbst wenn man Geld spart, heisst das noch lange nicht, dass man deshalb je in den Genuss eines solchen Fussbodens käme. Altbauten in guter Lage sind wie eine angemessene Bildung – entweder man hat man, oder man bekommt sie von den Vorfahren mit. Oder man wartet auf die Weltrevolution, nach der jedem alles gehört und für alle ein goldenes Zeitalter anbricht. Solange das aber nicht geschieht, muss man befürchten, dass an die Spitze der Regierung gespülte Personen weiterhin die schlechten Viertel mit falschen Bildern vom guten Leben plakatieren, um damit echten und ideologischen Schaumstoff zu verkaufen.

Wie gesagt, ich fahre da nur durch, und unsereins hinter den dicken Mauern der Spätrenaissance betrifft das alles nicht – wir dürfen die originalen Denkmalschutzfassaden gar nicht verschandeln. Ausserdem hat unsereins auch ein langes Gedächtnis und erinnert sich an Barbara Hendricks, die das Bauwesen in der Hauptstadt der DDR leitet und ganz offen sagt, dass sie dem jungen Werktätigen kein Parkett, sondern nur 30m² gönnen möchte. Ich komme zwar von der anderen Seite, aber die Vorstellung, dass jungen Menschen qua Regimedoktrin der Lebensraum zugewiesen und eine andere Lebensvorstellung gar nicht mehr staatlicherseits in Erwägung gezogen wird, behagt mir auch. Grosse Anwesen für wenige, das lernt man bei der Besichtigung von Schlössern, lassen sich eben nur bewerkstelligen, wenn auf der anderen Seite viele in kleinen Anwesen hausen müssen. Und die Darstellung meiner Klasse als etwas arrogante, abweisende alte Schachtel auf gefälschtem Empiresessel vor Kitsch und Plunder ist zwar beleidigend – aber auf der anderen Seite auch gelungene Abgrenzung von unten: Ihr könnt sparen und Styropor kaufen, sagt die Regierungslügenwandzeitung, aber so wollt ihr auch nicht werden, bleibt lieber unter euch in eurem netten, heimeligen,gedämmten 30m²-Pjöngjang, und spart bitte Ressourcen.

Ja, genau. Also, vor so einer Wandzeitung in unserem kleinen Pjöngjang an der Donau stehe ich, wenn ich das Verdeck aufmache, und Richtúng Tegernsee abbiege. Der Verbrauchsanzeiger hinter den 6 Zylindern erzählt etwas von 16 Litern, aber ich höre eine dramatische Händelarie und nach mir kommt der stockende Berufsverkehr mit vielen kleinen, während der Abwrackprämienepoche planwirtschaftlich gekauften Blechbüchsen, und die Fahrer können sich dann das triste Grau der Wohnblocks anschauen, oder eben das Plakat mit dem Versprechen, dass es auch ganz anders ginge. Wie es nun mal so ist, in einer Welt, die der Mehrheit den real existierenden Schaumstoffsozialismus bietet, und zum Dank Vertrauen in die weisen Entscheidungen der ewigen Präsidenten erwartet.

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421 Lesermeinungen

  1. Lasst die Früchte herabfallen ...
    Wir ernten auch nur noch vollreif, wenn die meisten Keltereien schon längst nichts mehr annehmen. Letzte Kelter in 2015 war im Dezember. Nur so entsteht „the real s(t)uff“!

    • In einem Notland wie Nordkorea ist man froh, wenn überhaut etwas auf den Tisch kommt.

    • Niemand ist Niemand!
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      „In einem Notland wie Nordkorea ist man froh, wenn überhaut etwas auf den Tisch kommt.“

      Sie waren dort und haben das überprüft, oder gehen sie davonaus, dass sie wissen zu welchen Themen unsere Medien ganz sicher die Wahrheit sagen?

      Gut, ich gebe gerne zu, dass die nordkoreanische Armee vor den Küsten der USA steht und unser aller Freiheit bedroht… ???

    • Manchen Öko-Sozialisten
      gefällt es nicht so gut, wenn negative Aspekte (ich weiss nicht, ob es auch positive gibt) des Sozialismus am Beispiel Nordkoreas sichtbar werden. Das gilt natürlich auch für Venezuela, Cuba oder Kambodscha, wo der Impact Pol Pots (der erste Grüne!) dem Land bis heute schwer zu schaffen macht.

    • Aber liebes Hausschwein...
      … das ist doch alles nur Semantik.

      Spätestens wenn in Tokio morgen die Sonne aufgeht, wird TDV Sie darauf hinweisen, dass das in Nordkorea, Cuba, Venezuela und Kambodscha mit „links“ und „Sozialismus“ nichts, aber auch gar nichts zu tun habe bzw. gehabt habe. Sie sehen, man muss nur die reine Lehre vertreten, schon bekommt man alles wegrelativiert.

      Ich wundere mich immer, dass Nazis nicht auf diesen Trichter kommen und spiegelbildlich argumentieren („Das ab ’33 war ja gar kein echter …“ usw.). Die von dort manchmal anklingende „es war damals nicht alles schlecht, und die Autobahnen haben wir ja bis heute“-Leier geht zwar durchaus in diese Richtung, lässt aber doch verglichen mit dem linken Paradigma einiges an argumentativer Konsequenz vermissen.

      Was nun den Einwand des „Gastes“ angeht, wird man ihm zugestehen müssen, dass der Kreis der Nordkorea-Touristen in diesem Forum überschaubar sein dürfte. Entgegenhalten wird man ihm aber können, dass es hier keineswegs um eine objektive Darstellung oder gar die Überprüfung der tatsächlichen Verhältnisse in Nordkorea geht, sondern nur um den Vergleich mit den Bild, das wir alle kraft der uns unterrichtenden Qualitätspresse von den Verhältnissen in Nordkorea haben (frei nach Magrittes „Ceci n’est pas une pipe“….), weswegen der Beitrag des Gastes als einfache „Nebelkerze“ anzusehen ist.

      Mit bestem Gruß
      SchallundRauch

  2. Nicht nur auf Plakaten gehen wir in diese Richtung
    Plakate, wie diese, oder Aussagen von Martin Schulz „Keinem wird etwas weggenommen“ (auss Steuern) sollten eigentlich unter die Löschversuche von Kahane bzw Maas fallen…irgendwie findet das aber nicht statt. Stattdessen wird das zum Teil noch hochgejubelt. Gibt es dafür eine nachvollziehbare Erklärung?

    • Pfh, schauen Sie sich Maas selbst an, dier sagte, man könnte sich die Flüchtlinge leisten, man habe gut „gewirtschaftet“ aka sich zu sehr an Steuern bereichert.

    • Kauder
      Das war Kauder (Niemandem wird etwas … )

    • Niemandem wird es schlechter gehen (Merkel)

    • Nicht nur Kauder,
      man erinnere sich an den Rheinland-Pfälzischen Wahlkampf und eine gewisse Julia Klöckner, die das schon freudestrahlend kundtat.
      Es ist wirklich ganz erstaunlich, was ein Staat so alles kann, wäre da nur das Volk nicht.

    • Titel eingeben
      Das war Kohl: „Es wird keinem schlechter, aber vielen besser gehen“

  3. Da habe ich das Interview ....
    …. gelesen, kann aber nirgend entdecken, dass Frau Hendricks den jungen Menschen nur 30 qm „gönnen“ will. Haben sie einen falschen Link eingestellt?

  4. Titel eingeben
    Staatspropaganda ist halt so.
    Um Ihre elegante Aufreihung der stilistischen und inhaltlichen Fehler des Dämmwahnplakates einmal zu übertrumpfen:
    „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung“

    Machs mit, Deutschland sucht den Impfpass

  5. Ein Kubus besteht aus zwölf gleichlangen Seiten mit ausschließlich Rechtenvulgoheetspiitschwinkeln
    Eine Kubuswohnung Allerneustendatums weist eine Raumhöhe von ca. Zwometerfuffzich auf, die Breite der Gesamtwohnung ist dann kubischbedingt ebenfalls etwa Zwometerfuffzich und die Tiefe dito. Sowas wird tatsächlich in Ingolstadt abseits der Horchnachfolgerbänder gebaut? Kann man irgendwo die dazu gehörenden Pläne einsehen? Und danach das Kleineränzel zur Auswanderung ins Nordkoreanischeluxusparadies packen…

    • Sie werdne lachen, das Winzzeug da kostet trotzdem deutlich ünber 5k pro m². Kapitalismus pur mit nordkoreanischer Optik.

    • Titel eingeben
      Mein Gott…. warum denn nicht?

      Wenn man ein Volk hat mit dem man zuerst sowas machen kann und das dann ein Wahlergebnis wie im Saarland abgibt?

      Die Wohlhabenden sind ja nicht wohlhabend weil sie dumm sind.

    • Bitte einen Lösungsvorschlag
      @TDV:
      „Die Wohlhabenden sind ja nicht wohlhabend weil sie dumm sind.“

      Und die Dummen sind nicht wohlhabend, weil sie dumm sind. Soweit habe ich das schon verstanden.

      Nur lassen sich diejenigen, die nichts können, nichts wissen und nichts arbeiten außer networken, keifen und nach unten treten, von den Dummen jedesmal neu legitimieren, alle anderen außer ihnen selbst, einschließlich der Dummen, auszuplündern, zu belügen und hinten wieder auszuspucken. Dafür hätte ich gerne einen Lösungsvorschlag.

      Denn selbst, wenn alles zusammengekracht ist, werden weder die Dummen noch die LobbyistenNetworker, PresstituiertenKeifenden und Politiker nach unten Tretenden irgendwas verstehen oder gar lernen. „Ich hab doch nichts gewusst, ich hab doch nichts gemacht, wie konnte denn das passieren?“

    • "Realist" ???? Wirklich?
      Sie nennen sich Realist und dann schreiben sie sowas:

      „Dafür hätte ich gerne einen Lösungsvorschlag.“

      Wie kommen sie denn auf die Idee, dass sich das Problem der Dummheit lösen liesse? Alles was man tun kann ist, das Faktum der unendlichen Dummheit der Massen in die eigene Lebens- und Zukunfts Planung als Faktor mit aufzunehmen.

      Hoffnungen wie zB auf Lösungen fallen da erstes schon gleich mal raus. Aber wenn sie wollen, bitte, sie dürfen sich gerne wie das ja so viele tun, zu einem nützlichen Idioten machen, dieses System toll finden und damit alles gegen das sie ja eigentlich sind, legitimieren!

      Ich berechtige sie hiermit, dann nach ihrem Tode auf ihren Grabstein meisseln zu lassen: „Er war ein guter Mensch!“

  6. Titel eingeben
    Der Trump grollt stark im Don, so scheint es. Die provokative Ansage 16l im letzten Absatz und das zweifach erwähnte Beschallen der Umgebung passt nicht zum subjektiv gehörten und empfundenen sensiblen, empfängersensitiven, rücksichtsvollen DA.

    Daher ziehe ich den einen Zahn jetzt einfach raus. Momentanverbräuche von 30 Liter/100km oder mehr sagen gar nichts aus. Beschleunigt wird wenige Sekunden lang. Durchschnittsverbräuche auf Kurzstrecke Stadtverkehr im Winter liegen auch bei Golf bei 16l.
    Auf der BAB9 sinkt der Verbrauch des SLK auf 8l bei 130-140 und 10l bei 160-170. Anders wäre es, bei Wahl eines niedrigen Ganges und Drehzahlen über 5000.

    Die 16l provozieren uns ganz und gar nicht, sollten nicht mal die Umwelt-Babsi ärgern.

    • Wenn viel Verkehr ist und ich die ersten paar KM durch die Stadt muss, ist es aber wirklich so viel.

    • aktuelle Werte
      Mein 6-Zylinder Benziner von Mercedes ist mit 14,3 l/100 km Stadtverkehr und 7,8 l 100/km Autobahn angegeben.
      Bin heute 378 km Landstrasse gefahren (Eichstätt – Esslingen und zurück). Verbrauch 37,19 Liter Superbenzin = 9,83 L/100km

    • Auf dem Weg zum T-See insgesamt brauche ich auch „nur“ 8,2 Liter oder auch manchmal weniger,

    • 16 l
      Echt böse, Don.
      Fehlt nur noch ein qualmendes Ölfass auf der Heckklappe.

    • Stadtverkehr halt. So ist das eben. Dafür fahre ich ansonsten alles in der Stadt mit dem Rad. (Bin auch ein Fass, rauche aber nicht)

  7. Genau . Früher war mehr Lametta, heute sollen wir sparen
    damit Konzerne schöne Gewinne an asiatische und amerikanische Aktionäre ausschütten können, und liebenswerte, GOLDwerte, Menschen bei uns das Schlaraffenland des Islam vorfinden.

    Macht euch nackig, deutsche Maisen, die Eroberer sind da, da kann man nicht rumzicken, wie beim weichgeprügelten Deutschen.

    Und schön im Mausloch wohnen, und alles dämmen, und-

    Besonnenheit !

    Schöne Sachen, Länder, Strände, kann man sich im Internet anschaun, die muß man nicht selber haben.

    Spaaaaren !

    Leben wie in der miefigen DDR, die uns Merkel und Gauck und döMisere geschenkt hat.

    Auch alle wertvoller als Gold, ich weiß nur nicht, für wen.

    Pjöngjang hat noch den Charme , den Ostberlin heute in lünkör Löbönsfroidö hedonistisch übertüncht.

    Ja, Lebensfreude.

    Man sieht in den Clubs und Bars etwas weniger Mädels, die haben wohl Angst,

    Alles wird Nudelsuppe.

    Das Privatleben wird eine magere ,,Sättigungsbeilage“ zum Hauptgang ,,Karriere“ , moderne Arbeitswelt.

    Wir haben seit den Achtzigern dermaßen abgebaut, das kann man Jungen gar nicht mehr vermitteln.

    Es graut.

    Und wird noch viel grauer, miefiger, verlogener, undemokratischer, unfreier.

    Der Große Bruder kommt, er ist teils schon da.

    Wie sehne ich mich nach dem realen 1984, das ich erleben durfte.

    Und wie wenig attraktiv ist die Aussicht auf Verwirklichung Orwellscher Utopien durch

    ,,unsere“ Politiker.

    Nein, die sind Aliens, ehrlich.

    IM Nach Hause Fliegen, bitte !

    • Titel eingeben
      zu Ihrem Kommentar, Herr Moser passt die Seite im Mutterschiff/FAS-Print über die Verwendung der Kirchensteuern abseits der Gemeinden.
      Es ist dasselbe Muster. Funktionseliten maasen sich Kompetenzen und Befugnisse weit jenseits des Bereichs ihrer Expertise zu.

    • Herr melursus, wenn DIE Schwindeltruppe aus Murksel und SPD
      innerhalb des Bereiches ihrer Expertise eingesetzt werden, dann

      maximal als Schüler in einem Kurs ,,Wie halte ich einen Besen“ .

  8. Das Chanelkostüm
    …schreit förmlich: Fake.

  9. hier spricht das BUNDESWIRTSCHAFTSMYSTERIUM
    werter DON, was erwarten sie da an sachverstand, siehe gescheiterte energiewende. der von mir im letzten blog schon erwähnte REZZO war ja mal in diesem mysterium staatssekretär für die wärmedämmung von kneipen in Stuttgart.

    ……………da passt es doch in grün-rotkoreanische bild, dass die von DON erwähnte Mrs. 30m2 auch wohl schon mal den politischen gegner mit einer auf dessen hand ausgedrückter zigarette (achtung: feinstaub) zur ordnung ruft………………BURNING BARBARA soll sie ja in kreisen des kanzlerINNENwahlvereins deshalb genannt werden.

    das opfer trug keine wärmedämmung und trug eine brandnarbe davon !

    so stelle ich mir einfach die politische auseinandersetzung vor !

    DON, noch eine frage: welche gefälligkeitswerbeagentur hat denn diese kampagne zugesprochen bekommen ?

    auch hier spreche ich wie der KÜNAST: fragen ????!!!!!

  10. In der Sowjetunion hies die Zeitung Prawda --Die Wahrheit-- Das Wort "Fake" war noch unüblich
    Was die Zeitungsmeldungen betrifft haben wir nordkoreanisch-sowjetisches Niveau vollständig erreicht. Am 27.03.17 in Achgut unter der Überschrift „Die neue Kunst :zwischen den Zeilen lesen“ ein Beispiel von vielen:
    Zitatanfang– Konstanz (März 2017): „Ein Deutscher hat einen 19jährigen Schweizer bei einer Streiterei vor einer Shisha-Bar erstochen“, war in dürren Worten in lokalen Blättern am Bodensee zu lesen. ( … ) Misstrauisch machte das Fehlen der Vornamen von Opfer/Täter und jeglichen Hintergrundes. Hier half ein Blick in die Schweizer Medien, die auskunftsfreudiger vermittelten, dass der Tote ein in der Schweiz lebender Kosovare und der Tatverdächtige ein in Deutschland lebender Syrer namens Omar H. sei. Das hörte sich ganz anders an als „Deutscher ersticht Schweizer“. –Zitatende.

    In einem anderen Fall wurde der Kosovo-Staatsangehörige, ein Muslim, als „aus Ex-Jugoslawien“ bezeichnet. Der Kosovo ist ein von der EU anerkannter Staat. Ist aber als Täter-Herkunftsstaat offenbar nicht nennbar.

    Anmerkung: Ich bin mit einer seit 40 Jahren in Deutschland lebenden und ebenso lang Steuer zahlenden Ausländerin verheiratet. Im Gegensatz zu den tausenden Afghanen in Hamburg erhält sie keinen Doppelpass. Wenn ich zukünftig jemand fragt: Woher kommt Deine Frau? werde ich entsprechend dem derzeit öffentlich praktizierten Wahrheitsgehalt sagen: Sie ist Deutsche (so wie Omar H.).

    Anmerkung 2: Dass der Syrer Omar H. ein Deutscher ist, steht in den Medien die wir laut Herrn Kauder und anderen doch zur Information heranziehen sollen, dass er Syrer ist steht in Achgut, also einem Internet-Medium dass wir doch wegen zweifelhaftem Wahrheitsgehalt meiden sollten … noch Fragen?

    • Es gibt so eine Tendenz, anerkannte Flüchtlinge zu Deutschen zu machen. Alles, was nicht mehr im Verfahren ist, wird dann zu den Einheimischen geschoben. Ich mache demnächst mal was über die echten Zahlen.

    • Flüchtlinge zu Deutschen
      Alles schon mal dagewesen. Als Kohl gefährdet war, kamen die Wählerstimmen der DDR Bürger wie gerufen, von denen viele aus Dankbarkeit zuerst einmal die CDU wählten. Später kamen sog. Spätausiedler aus Russland hinzu, die auch eher konservativ wählten, jedenfalls aber etablierte Parteien und auch sofort Wahlrecht bekamen. Die Grünen und die SPD kümmern sich um niedrige Hürden bei Gastarbeiterkindern, die überwiegend linkstraditionell wählen.
      „Dann ist das nicht mehr mein Volk…“ Also such ich mir ein neues, das mich weiterwählt…(im Original hiess es wohl Land, aber sinngemäss war ides gemeint).
      Wie TDV neulich richtig bemerkte, Lebensort und Religion muss man nicht beibehalten, nur weil man „reingeboren“ wurde. Allerdings ist man als Einwanderer in anderen Ländern oft lange nicht wahlberechtigt, da ist D schon speziell.

  11. Habe das Plakat auch schon gesehen.
    Aber um so eine wunderschöne Analyse abzugeben, fehlt mir der – spezifische – Blick auf die Details. Daß man versucht, das Volk zu ver**schen, ist klar, aber wie p l u m p ist immer wieder schockierend.

    Das! Tat!! Gut!!!

    (Wenn es sowas wie Kompetenz in unserer Politik gäbe, würden morgen in Berlin im verantwortlichen Ministerium und übermorgen in der verantwortlichen Agentur Köpfe rollen!)

    • Das sind Spezln und immer die gleichen, Sie können das widerliche Einehandwäschdieandere hier nachlesen:

      http://www.horizont.net/agenturen/nachrichten/Politik-Etats-Zum-goldenen-Hirschen-gewinnt-Gabriel-Ministerium-120558

    • Noch interessanter ...
      … ist der Blick ins Impressum der – übrigens überaus spaßigen – Kampagnenseite. Da taucht in der digitalen Umsetzung die ]init[ – Aktiengesellschaft für digitale Kommunikation in Berlin auf. Wenn man sich dort wiederum die Kundenliste anschaut, klappt einem echt die Kinnlade runter. Lässt sich leider nicht direkt verlinken, einfach hier mal scrollen: https://www.init.de/de .

    • Sie haben nicht ernsthaft geglaubt, dass es da so etwas wie einen freien Markt gibt, oder?

    • Plump reicht offensichtlich
      Wenn ich mit Leuten rede, die in erster Linie die GEZ Medien sehen, dann bekomme ich den Eindruck, dass das reicht.

    • Noch interessanter ... … ist der Blick ins Impressum
      Ja isses denn möglich Spezln! Der „Missing LinK“!
      Die lang gesuchte Übergangsform in der stammesgeschichtlichen Entwicklung mit Hilfe von abgepressten Steuergeldern der länger hier produktiv Gelebten enttarnt. Schreckhaftes Erleben der Andersartigkeit der durch die fremde Kultur erlebbaren Realität.

    • im Gegentum
      Die Grün_Innen / Sozialist_Innen, die das verbrochen haben werden höchstwahrscheinlich belobigt und befördert werden.

  12. Schön bose!
    Sehr verehrter Don Alphonso,

    eine wirklich böse Abhandlung über die Informationsarbeit unserer Regierung oder wie Sie geschrieben haben „hat das Regime auch hier eine Botschaft,,,“.
    Tja, die Realität ist manchmal eben auch nur Wahrnehmung. Das wissen die regierungstreuen Werber am besten.
    Übrigens: Auf Fischgrätparkett lasse ich jedenfalls nichts kommen.

    Mit vorzüglicher Hochachtung

  13. Super!
    Nach Ihren bisherigen Immobilienbesitzergeschichten habe ich immer darauf gewartet, dass Sie auf genau dieses Plakat reagieren. Es springt einen ja auch förmlich an. Stelle mir immer vor, dass diese Dame ihre entfernte, hanseatische Tante, Witwe eines ltd. Senatsdirektors a. D., ist. Aber wahrscheinlich gibt es nur Senatoren in Ihrer Verwandtschaft, die dann aufgrund bürgerlicher Herkunft nur am Katzentisch sitzen dürfen, oder?

  14. Welche Ersparnis kommt denn als Ergebnis rechts unten heraus?
    Die Antwort: keine bzw ‚Minusersparnis‘. Wenn die Mieter außen Styropur o.ä. angenagelt bekommen, und der
    Vermieter die Kosten hierfür mit 11% p.a. umlegen kann , ist das in den meisten Fällen teurer als die zukünftige Heizkostenersparnis. Der ganze
    Dämmwahn nutzt nur dem Vermieter, der für seine Bemühung der Beauftragung von Styropur-Annagel-Firmen und Ingangsetzung seiner Hausverwaltung eine schöne & sichere Rendite erhält . Finanzieren zu 1,85% und Kostenumlage für 11%, da können die Kosten des
    Dämmwahns gar nicht hoch genug sein, odr?

    • Wir haben das bei uns abgelehnt. Zu teuer, langfristig zu unsicher, braucht keiner. ausser dier Agentur, die die Werbung macht.

  15. #Effekte II
    und noch so ein Purzel
    Scheinen irgendwie … nicht gehen zu wollen bzw. sollen!

  16. die Dame auf dem nachvergoldeten Baumarktsessel
    braucht Ihre Stilberatung, lieber Don. Nehmen Sie sie gekonnt an die Hand. Vielleicht entwickelt sich dann auch etwas Wunderschönes zwischen Ihnen beiden…

    • „Oide Schawan“ nennt man das in Bayern, fast so unsäglich wie eine übergewichtige SPON-Lügenpresserin.

    • Oder, lieber Don,
      A zammazupfte Hehna. Das war mein Gedanke ;)

    • Irgendwas mit schiach wäre auch gegangen.

    • Dame mit Stil
      Lieber Langen,
      da ich die Dame zufälligerweise persönlich und privat kenne, kann ich Ihnen versichern dass sie keinerlei Stilberatung braucht.
      Privat hat sie keine alte, entstaubte Klassiker wie der Don sondern moderne Klassiker stehen.
      Aufgrund ihrer Kultur und ihrer großartigen Persönlichkeit sollte
      die Bekanntschaft mit ihr eine Bereicherung für den Don sein.

      PS: Ihre Freundschaft ist wirklich etwas Wunderschönes und
      by the way: adelig ist sie tatsächlich auch noch.

    • Titel eingeben
      … und trotzdem so dumm auf solchem Parkett mit Stöckelschuhen zu gehen ???

      Sie lügen, so einfach ist das.
      Niemand auf den ihre Beschreibung passt, wäre so dumm

  17. Es ist eine Blume
    Der „modernistischem Farbklecks neben dem Kopf der angeblichen Sammlerin“ ist roter Mohn in einem Blumenbild, welches wunderbar zu den anderen Bilder vom Trödelmarkt passt.

  18. Touché!
    Im letzten Absatz habe ich statt Schaumstoffsozialismus doch glatt Schadstoffrealismus gelesen. Doktor Freud lässt schön grüßen!
    Auf 30 qm habe ich schon mal gelebt, das ist aber lange her. Zu der Zeit war es angemessen und erschwinglich, aber als Lebensmodell möchte ich das keinesfalls anpreisen, nicht einmal für verzweifelte und partners haftsinkompatible Großstadtsingles.

    Zu dieser ganzen Sparerei kann ich nur sagen, daß ich mir einmal die Anschaffung eines Wärmepumpentrockners durchgerechnet habe. Der hätte 10 Jahre lang treu seinen Dienst tun müssen, um alleine die Preisdifferenz zu einem Modell mit Energieeffizienzklasse B zu amortisieren. Alles Augenwischerei, genau wie das „bis zu xxx €“ oder „schon ab xxx €“. Daß viele Leute das einfach nicht kapieren wollen, treibt mich zur Weißglut.

    • Es gibt nichts effizienteres als Altes zu benutzen und Neues zu vermeiden. Aber das ist unpopulär.

    • Ich zitiere mal von der Seite:
      „Allen Klimazielen zum Trotz steigt der Energieverbrauch…“

      Ja, wie denn auch nicht? Allerorten wird mit Volldampf produziert, aber nur Billigzeug, das schnell ersetzt werden muß, oder gar irgendwelcher Einwegkram.
      Die 60 Watt Glühbirne haben alle entsorgt, dafür sind Router, PC und Tablet/Smartphone, Kaffeemaschine, Fernseher und was weiß ich was noch stets an, auf dem Tisch brennt eine Tageslichtlampe (wegen der nebenkostenbedingten Winterdepression). Ist ja alles so sparsam, das lässt man halt brennen und laufen.

      Und ja, Sie haben Recht. Altes möglichst lange zu benutzen ist am sparsamsten, aber das fällt komischerweise nicht unter die viel gepriesene Nachhaltigkeit. Auch hat es sich der Bevölkerung irgendwie eingeprägt, man müsse im Winter die Wohnung auf 25 Grad aufheizen, um barfuß und in Unterwäsche herumlaufen zu können.

    • Sie sagen es,
      @ Samsara. Man eckt immer an, wenn man sagt, dass der Verbraucher eben schon Macht hätte.Ließe er manchen Krempel liegen, würden andere wohl umdenken müssen.Als Mindeststandard wünschte ich mir erstmal eine Garantie von 10 Jahren, der von der Politik kommen müsste.

      Im Grunde läuft alles nur noch schlimmer weiter.Bei mir steht immer noch das Röhrengerät, ich bin ja nicht asozial…

    • Verordnete Obsoleszenz
      Jetzt seid doch mal ein wenig freundlich mit den armen Hanseln in der Regierung! Die haben sich doch in eine klassische „Catch 22“-Situation hineinmanövriert (ohne wirkliche Not, übrigens): Auf der einen Seite sind sie Anhänger der „wir machen das Klima“-Religion, auf der anderen Seite möchten sie gerne von den Lobbyisten – äh – zusammenarbeiten.
      Da das offensichtlich an den meisten Stellen nicht zusammenpaßt, hilft man ein wenig nach (mit freundlicher Unterstützung der Presse): man führt eine Verbrauchsmessung ein, die vorgibt, neue Autos seien sparsamer als alte, man setzt noch eine Abwrackprämie drauf, um den Absatz zu fördern, man verschärft Richtlinien und Grenzwerte, so daß man noch nicht einmal einen älteren Kindersitz mehr benutzen darf, oder es vom guten Willen des Stadtvogtes abhängt, ob man mit seinem fast neuen Auto noch fahren darf, man verbietet Glühlampen zu einer Zeit, als man nur auf die miesen „Energiesparlampen“ ausweichen kann (die man dann gerne durch LED-Lampen ersetzt, wenn sie nach einem Viertel der versprochenen Lebensdauer kaputt sind), man suggeriert immense Einsparungen, indem man Summen über Jahrzehnte bildet.

    • Verschmutzungsrechtehandel für die einen, Styropor für die anderen, so schaut es doch aus.

  19. Gut gegeben,...
    …mal wieder ein echter DA. Andererseits ist diese Werbung auf den ersten und zweiten Blick so bescheuert, dass man sie durch Nichtachtung strafen sollte.

    Vielleicht eröffnet ein dritter Blick, dass es sich um eine Parodie der Regierungs-Werberei auf die glühenden Gerechtigkeitskohlen handelt, mit denen die SPD-Heizer den Schulz-Zug unter Dampf halten wollen.

    [Schreibe ich wirklich zu schnell? Jedenfalls langsamer, als mir schlechte Metaphern einfallen. Ich dachte, dieses Problem der Blog-Software sei gelöst…]

  20. Its only photoshop, you stupid. A Watschn.
    Was will man denn erwarten: Die Hamburger Agentur ‚Die Hirschen‘, die diese Effizienz-Serie gemacht hat, hat ja auch einen Rehbock, also ein selbstironisches Junghirschlein-Alias im Logo statt eines ordentlichen Hirschen. (Außerdem ist das Reh dem Hirsch seine Frau …)

    Da fällt es dann nicht mehr groß ins Gewicht, dass die Sesselbeine in der Senkrechten vor allem hinten nicht ganz stimmen, also wohl der der Sessel mit Ladung (die falsche Lady) dazu-gephotoshoppt wurden.

    Dass das Service schreiend bunt ist, kriegt man erst wirklich mit, wenn man sich den vom Don abgeschnittenen Teil rechts dazu-googelt. Erst dann kann man erfreut den Stylisten des Sets/Shootings abwatschen (oder besser den einsamen Photoshop-Künstler am Rechner, der ein Ass ist im zugelieferte Gettyimages-Stock-Zusammenklempnern), wenn einem an einem sonnigen Frühlings-Montag danach ist (mir nicht, dazu ist es mir zu egal).

    Dann ist es auch schon dreimal wurscht, dass nur gewürfelte Kitschmotive diese Wand ‚zieren‘. Hängen solche Plakate eh oft an Ausfallstraßen, da sieht man nicht so genau hin. Und nochmal richtig egal ist der deutliche Mangel an edler Kuldur-ey! vollends, wenn man weiß, dass der Don himself wiederholt elendiglich Bilder käuft, bei denen der manieristische Pinselstrich den Kitsch-Effie bekommen müsste und die Anatomie der armen Portriatierten bei Schulter und Händen des öfteren zum Weinen ist. Da hilft dann auch wirklich nur eine alles erschlagende Petersburger Hängung statt Mise-en-scène, damit man zumindest vor der schieren Menge an gleich zu betrachtenden Bildern erbebt und sich nicht in falsch gepinselte Details einzelner Erwerbungen verliert.

    Das war: Klassenkampf von der Seite. The real one.

    • kugeln
      der andere Gast sagt:
      (Außerdem ist das Reh dem Hirsch seine Frau …)

      Wir üben
      Dem Hirsch seine Frau heißt Hirschkuh….
      Dem Rehbock seine Frau heißt ……

    • Einen Scherz ...
      … hat er sich gemacht der andere Gast.
      Danke trotzdem für die freundliche Aufgescheitung.

    • Der Schaukasten
      der nordkoreanischen Botschaft in Berlin-Mitte ist legendär…

    • Titel eingeben
      „dass der Don himself wiederholt elendiglich Bilder käuft, bei denen … die Anatomie der armen Portriatierten bei Schulter und Händen des öfteren zum Weinen ist. “
      Da sagen sie was Wahres.
      (Ich traute mich bisher nicht, es im Medium des Hausherrn so deutlich zu äußern).

    • Glauben Sie ernsthaft, ich gäbe etwas auf die Meinung von Leuten aus dem Netz?

    • der Blumen Sprache und der Dinge Schweigen
      @jojo: Irgendetwas – womöglich Ihr Kommentar – trieb mich gestern außerplanmäßig aufs Landgut und ich konnte einen verirrten Rehbock aus dem Garten retten. Vielen Dank!

  21. Genau, so ist das.
    Die Ungleichheiten auf dieser Erde sind schon gerecht verteilt.

    • Naja, etwas mehr Leibeigenschaft dürfte angesichts der Werbebranche schon sein.

    • Leibeigenschaft an sich
      ist sicher eine gute Sache.
      Aber die Leibeigenen sollten ihrem Herrn schon auch etwas einbringen.
      (Damit meine ich nicht: Sorgen oder Ärger, sondern klingende Münze.)
      .
      Womit die Anwärter aus der Werbebranche als ‚ungeeignet‘ einzustufen wären.

    • Der Aufwand, wenn man ihn im Schweinestall logieren lässt, hält sich in Grenzen, und Hunger überzeugt jeden.

  22. Wer's größer braucht....
    …kann sich den ganzen Schamott hier herunterladen: http://www.deutschland-machts-effizient.de/KAENEF/Navigation/DE/Service/Medienraum/medienraum.html

    Interessant übrigen, dass der notorische Machnig wieder seine Griffel dazwischen hat – er soll ja über gewisse Verbindungen in die Werbeindustrie verfügen…

    • ein MYSTERIÖSER IM BUNDESWIRTSCHAFTSMYSTERIUM
      ja dieser Machnig, der verfügt vor allem über eines: gigantische selbstvermarkungskompetenzen.

      hat soziologie studiert und soll von statur her eher klein sein !
      gemeint ist natürlich die körperliche statur !

      da ist es bis zum STAMOKAP nicht mehr weit !

  23. Immerhin,
    die Reichspropagandastelle hält zum sparen an.

    Vielleicht gibt es demnächst wieder die Kampagne zum nationalen Eintopfsonntag und zur Zeichnung von Kriegsanleihen – but wait, wer heute eine Kapitallebensversichern, Rentenversicherung oder private Krankenversicherung hat, der ist schon längst über seinen Versicherer dabei im Minus-Bundesanleihen-Geschäft.

    • Für die Wohnungszwangswirtschaft und das Winterhilfswerk kann man ja auf alte Vorbilder zurückgreifen.

    • kriegsanleihen sind ÖDE !
      ich bin mehr für winterhilfswerk oder eine neubelebung der aktion lebensborn……….wir haben ja überall flotte blondinen auch in berlin !

    • Es fehlt noch der Kohlenklau
      http://www.energieverbraucher.de/de/Umwelt_und_Politik/Energiespar_Museum/Der_Kohlenklau/site__1446/

      Nun ja Zustände wie 1942 haben wir noch nicht aber…

    • 29 war aucz nicht so schön.

    • Klar müssen wir sparen,
      wie sonst soll man sich die Krankenkassenbeiträge demnächst noch leisten können
      http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/60-euro-mehr-im-monat-kassenbeitraege-steigen-bis-2020-drastisch-danach-wird-es-noch-schlimmer_id_6838217.html

      Das hat natürlich nix mit nix zu tun.

    • NNatürlich nicht, die Invasoren sind überdurchschnittlich gesund.

    • 1929
      Ich habe da noch eine Notgeldsammlung, die mein Großvater angelegt hatte.Einen neuen, graphisch schönen Rubel von 1917 hat man mir geklaut.

    • Frau Simon,
      leider ist die Null verlorengegangen.Ich las, dass es bis zu 60€ mtl. mehr werden, sicherlich bei Höchstbeiträgen.

      Ich denke mal, dass nach der Wahl alle Steuern und Abgaben angehoben werden.Wer will eine GoKo schon aufhalten?

    • Aufhalten wollen schon, liebe Philomena
      aber wie?
      Der Focus sagt doch 60 Euro, wo vermissen Sie denn ne Null?

      Die KK-Beiträge sind ja nur das eine, da kommt sicher noch einiges hinzu und dann wundern sich die Leute über die „soziale Gerechtigkeit“. Die Maut wird vom Bundesrat sicher durchgewunken, obwohl völlig witzlos, Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung, die Märchensteuer könnte auch mal wieder erhöht und/oder der ermäßigte Satz abgeschafft werden. Es gäbe so einiges, woran man drehen und Geld von den Leuten abzocken könnte.

      Andererseits verteilt die Regierung das Geld, dass es nur so kracht
      https://www.welt.de/wirtschaft/article163205368/Der-Staat-verteilt-die-Milliarden-mit-lockerer-Hand.html

    • Kaffeefahrt-Journalismus à la FOCUS (F...en, F...en, F...en)
      Renate Simon – 27. März 2017 um 21:24 Uhr – … Krankenkassenbeiträge … Das hat natürlich nix mit nix zu tun. – Sicherlich nicht, und schon gar nicht mit den überdurchschnittlich gesunden Invasoren; da haben Sie bestimmt recht.

      Andererseits streut FOCUS die Werbung „Jetzt Vergleichen: Finden Sie jetzt die perfekte PKV für Sie“ wohl- bzw. übel- dosiert in den Artikel-Text ein.

    • Wie überall, Externet, ohne Moos nix los
      da bietet sich die Werbung zum Beitrag doch an. Hätte ich auch da platziert. Dass der Focus nicht gerade die Blüte des Journalismus ist, geschenkt, die muss man heute ja eh krampfhaft suchen. Nebenan verzweifel ich auch bei vielen Beiträgen, die eher Meinung denn Meldung sind.

    • Renate, sie mögen alternative Fakten...
      In meiner derzeitigen Heimat bezahle ich ca 350 Euro Krankenkasse…

      Im Jahr!

      Dazu bezahlt man dann bei jedem Arztbesuch, oder für Medikamente, ein Drittel der Rechnung. Ich habe letztes Jahr einen CT Scan meiner Carotiden machen lassen und 35 Euro bezahlt.

      Das System hat übrigens einen erfreulichen Nebeneffekt, keiner geht mehr zum Arzt weil ihm langweilig ist, oder er sich mal unterhalten will.

      (Da ich ja sonst meist schimpfe, wollte ich auch mal was Positives erwähnen, wenn es denn schon mal möglich ist…)

    • Tyler, so billig kämen Sie hier nicht davon
      ich habe mich grad dieser Tage bzw. nächtens übermannt, und meine Steuererklärung gemacht, für wen auch immer. Und dabei muss man zwangsläufig addieren, was man an KK- und Zusatzbeiträgen sowie Pflege bezahlt. Es läppert sich auch für eine arme Rentnerin, die keinen Sinn darin sieht, zum Arzt zu gehen.

      Morgens trifft man nur alte Leute, alt bin ich selbst, also kein Umgang, und nachmittags geht’s auf Bestellung, was ich aber höchstens einmal im Jahr wahrnehme. Da muss es mich dann aber schon ganz bös zwicken und Schmerzmittel nicht mehr helfen.

      Eine zarte Anfrage meinerseits, ob ich nicht mal wieder durch die Röhre könnte, weil mich die derzeitige Größe meiner drei Aneurysmen im Brustkorb denn doch interessiert, beantwortete mein Doc mit da bräuchte es ja eine Indikation. Der Scan ist saumäßig teuer und geht aufs Quartals-Budget.
      Also gut, ich rechne also mit der statistischen Wahrscheinlichkeit und addiere zu den vor 5 Jahren festgestellten 5,8 cm Durchmesser pi mal Daumen 0,5 cm pro Jahr hinzu. Und stelle fest, eigentlich müsste ich längst tot sein.

      Aber ganz offensichtlich bin ich entgegen aller seinerzeitigen, entsetzten Unkenrufe immer noch da, mein Auto ist klaglos über den TÜV gekommen, die Sonne scheint, also machen wir einfach mal so weiter.

      Übrigens kostet hier Sterben auch jede Menge, allein der Totenschein will mit mindestens 120 Euronen bezahlt werden. Die Tarife schwanken, aber ich habe vor 6 Jahren 180€ für die angesäuselte Ärztin, die per Taxi nachts zum Pflegeheim kam, um meinen Mann zu begutachten, bezahlt.

  24. Titel eingeben
    Das Beplanken mit Polystyrol-Dämmplatten freut die Feuerwehr. Denn fängt das Zeug an zu kokeln. können sie nur noch zusehen. Für den Bewohner bleibt die Kohlenmonoxid-Vergiftung. Im Resultat haben wir sozialverträgliches Ableben und eine technisch zerstörte Behaustung. Deswegen plädieren ich schon lange für den ISO-Wohncontainer.
    Frage: die Dame auf dem fünften Bild links: ist das die Omma von Geert Wilders?

  25. Diese Vernunft ist für Politiker leider nicht verfügbar
    Lieber Don Alphonso,

    Woche für Woche schreiben Sie die vernünftigsten und in sich schlüssigsten Gedanken auf, aber Sie werden nicht gehört. Diese Vernunft steht Politikern nicht zur Verfügung. Politik ist schon lange post-rational, viel länger als daß sie post-faktisch ist.

    Bis sich daran etwas ändert gilt weiterhin: wer nichts erheiratet und nichts ererbt, bleibt ein armer Wicht, bis er sterbt.

    Mit besten Grüßen vom Main.

    • Aber immerhin haben wir darüber geredet und es ist denen etwas peinlich.

    • Peinlich?
      Lieber Don Alphonso,

      ich bin über jeden Text von Ihnen froh und auch über jeden Leser.

      Nur glaube ich nicht, daß der Politik irgendetwas peinlich ist. War Herrn Jäger der Fall Amir peinlich? War der SPD in Essen der Fall Hintz peinlich? Oder war Volker Beck seine Crytal Meth-Episode peinlich?

      Ich kann es mir nicht vorstellen. Irgendwie sind die alle auch gar nicht intelligent genug, um Peinlichkeit zu empfinden.

      Mit den besten Grüßen vom Main.

    • Zumindest einen Anlass habe ich geliefert und zumindest den Beck hat es derbröselt. Jäger wird auch noch wackeln. Man muss halt arbeiten.

  26. Titel eingeben
    So viel Weinerlichkeit war selten. » die Darstellung meiner Klasse als etwas arrogante, abweisende alte Schachtel auf gefälschtem Empiresessel vor Kitsch und Plunder ist zwar beleidigend … « die wahrhaftig arrogant ist er der Text und die ihm zugrunde liegende Haltung.

    • Schön, dass Sie das anerkennen!

    • Titel eingeben
      Bitte an Gast (an alle Gaste) Wählen Sie irgendein Nick. Sie werden leichter und damit häufiger angesprochen über die folgenden Tage.

      Lesetip an Gast: Fitzwilliasm Darcy zur Scheidung von Stolz, Hochmut und Arroganz.

  27. Whenever a man does a thoroughly stupid thing, it is always from the noblest motives
    Der anstehende Sommer der Gewalt wird auch vor den Eichenparketböden nicht halt machen. Hier im protestantischen Schmelzspiegel werden jetzt gerne Reifen und Spiegel teurer Limousinen im Dutzend zerstört, in katholischen Gegenden schlägt die Einbrecherbande ganze Familien tot, bei den Atheisten im Norden gerät der Sohn aus gutem Haus nun öfters zwischen Massenschlägereien.

    Die Antwort auf Gewalt kann immer nur mehr Staat sein.
    Mehr Staat ist immer Sozialismus, auch wenn man eventuell ein National davor setzt.

    Folglich ist klar, wohin die Reise geht:
    Pjöngjang für alle, incl. Don.

    Wäre das der Plan gewesen, ein DDR 2.0, so war die Grenzöffnung ein ganz grandioser Schachzug. Er hat eine Eigendynamik in Gang gesetzt, die uns direkt in Putins Arme führen.

    Leider ist die Welt niemals so intelligent, leider ist alles am Ende immer nur einfaches Versagen, menschliche Schwäche, Dummheit.
    Nirgends Größe, nicht einmal im Untergang.

  28. Dafür, dass da nur durchgefahren wurde, ist aber erstaunlich viel hängengeblieben.
    Und nun also die erwartbare allgemeine Aufregung. Dabei muss man doch anerkennen:1.Ziel des Plakates erreicht. Es wird drüber gesprochen. Sicher noch viele Kommentare lang.

    Und wer wirklich, meinetwegen mitsamt 200jährigem Fischgrät-Parkett, in Schloss, Burg oder sonstigem Gemäuer mit vielen Außenwänden wohnt, der wird sich mit Sicherheit den einen oder anderen Gedanken um die Senkung der Heizkosten machen. Und ebenso sicher auch gern jegliche Subvention mitnehmen. Da verliert das „Stilbewusstsein“ wohl beinah immer.
    Der sogenannte Reichtum ist jedenfalls beinah immer durchs Mitnehmen und Raffen zusammengekommen. Durchs Rauben natürlich gelegentlich auch.

    Habe es in Studentenzeiten selbst erlebt. Durch die Bebauung einer Bombenlücke sanken die Heizkosten um 30%. M.E. ist das wirkliche Problem bei dieser Wärmedämmung das Polystyrol. Etliche Vögel fühlen sich darin ganz wohl. DAS wird sicher noch ein böses Erwachen geben. Dagegen ist alles andere marginal.

    Warum sollte sich übrigens so ein Plakat an jene sehr, sehr kleine Schicht wenden, die den Unterhalt ihrer Schlösser aus der Portokasse bzw. schlichtweg durch die Ausnutzung der Arbeit anderer bezahlen können?

    • So, wie hier darüber gesprochen wird, ist es sicher nicht im Sinne der Auftraggeber, und man sollte viel öfters über die Styroporplatte schreiben. Dass es solche Aktionen gibt, zeigt ja, dass das Regime diesen pardon Sondermüll bewerben muss. Es läuft also nicht gut.

  29. Das andere Plakat
    – ist doch doch mit dem Mädel und den zwei Jungs im Bett, oder?

    Ich muss da immer schmunzeln: was da los wäre bei zwei Mädels und einem Herren.

    • Das kenne ich noch gar nicht. Aber die sexuellen Phantasien aus dem Hause Gabriel will ich auch gar nicht kennen.

    • Das ist so sexistisch wie das mit dem Rohr
      https://s6.postimg.org/pw8yhunqp/bett.jpg
      https://s6.postimg.org/d64q4rfsh/Rohr.jpg

      ich würde mich nicht drüber ereifern, wenn sich andere nicht ständig über Sexismus ereifern würden. Schwesig sollte der Kollegin mal sagen, dass das so gar nicht geht.

    • Sorry Frau Renate Simon
      .. aber ich kann weder am Bett-Bild, worin kaum nackte Haut zu sehen ist (sieht aus als ob es nach der Studenten/innen-Fete einfach zu wenig Betten zum Übernachten gab) und schon gar nicht im vollen Rohr Sexistisches erkennen.
      (Was ist an einem Anzug-Krawatten-Typn und einem Leitungs-Rohr an der Wand bitte sexistisch?)

    • Das ist wohl Auslegungssache
      @Adeo Bernard

      und meiner schmutzigen Phantasie geschuldet. Ob bei den Dreien im Bett mehr oder weniger Haut sichtbar ist, ist doch wurscht, mir sagt das Bild mancherlei, aber das hat alles nichts mit Energiesparen zu tun, ganz im Gegenteil. Ach da fällt mir Gina-Lisa ein, sehnse, immer diese Assoziationen. Da kommt der mit dem vollen Rohr doch gerade recht.

    • Genau, Frau Simon.
      Im Frankenland wurde sich aufgeregt, weil ein Heizungs – Sanitär – Berieb auf seinem Firmenwagen mit einer hübschen Frau warb und von einem rechten Rohr die Rede war.Nun gut,es wurde besprochen und nicht nur bildlich dargesrellt, wie hier.

      Beim anderen Foto denke ich jedenfalls nicht an eine Studentenbude, dafür ist die Bettwäsche unpassend, nach allem, was man so weiß.

      Wenn zwei das Gleiche tun, ist es nicht dasselbe – oder so ähnlich…

    • Hä, wo sind denn da zwei Jungs?
      Ich sehe drei leidlich attraktive Damen, eine davon mit befremdlichem Bartwuchs.

    • Sie reden alle von Bettwäsche, das ist Fakepelz
      das hat mit Wäsche aber auch gar nix zu tun. Die gelbe Decke ist reiner fake fur, von wegen Wäsche…

      Ehe ich meine Phantasie hier weiter bemühe, ich bin auf dem Sprung zum TÜV und habe grad andere Gedanken, allein die Gestalten sind wirklich erbarmungswürdig.
      Zum goldenen Hirschen scheint doch ne Kneipe zu sein und wie ich aus Erfahrung weiß, können z.B. solche Kampagnen eigentlich nur im Suff entstehen. Nüchtern betrachtet käme man auf sowas wohl nicht.

    • @werner
      die mit dem Bartwux ist Conchita Wurst

    • Titel eingeben
      Auf dem zweiten Bild, bei dem smarten Männchen mit Anzug, Typ „Heissluftdüse, zum Abspachteln geeignet“ hätte ich mir auch Unjustizminister vorstellen können. Das dumme Grinsen passt ja schon mal.

  30. "Kitsch as Kitsch can"...
    Na ja, habe ich auch schon so ähnlich bei Neureichen gesehen. Viel böser scheint mir die Botschaft des Plakats an die Bewohner der besagten Schuhkartons zu sein. Reiche – womöglich noch Sammler – wohnen furchtbar unbequem.
    Mit den gedämmten Doppelgaragen (Einfamilienhäuser, 60er J.) zufrieden sein und den 64 Zoll-Flachbildschirm ordern.

  31. Arroganz
    Ihre Arroganz, lieber Don, verhält sich zur Indolenz der Regierenden und deren Propagandisten etwa so wie ein Kometenschweif zum Schwarzen Loch inmitten unserer Galaxis.

  32. ist es erlaubt
    https://www.youtube.com/watch?v=FZ0rI8K-cFc

    haben wir seinerzeit mit daenischen Untertiteln gesehen und wenn wir gelacht haben fanden die Daenen es auch lustig.

    Fliegen die Tornados noch und lassen ihren Dreck über der kleinen Stadt ab?
    Kann am Tegernsee nicht mehr passieren nachdem Dietramszell zu ist.

  33. ... es ist noch eine Spur perfider ...
    …. der Werktätige soll in seinem Schulz-Sozialismus-Glauben schmunzelnd bestätigt werden, wonach die geschmacklosen einsamen Reichen alles gierig mitnehmen, auch solche Förderungen, wohingegen die Armen nichts bekommen.

    Dass die ganze staatliche Förderung für den Erhalt von Schlössern, Burgen, Renaissancepalästen – kurzum der deutschen Kultur – eine absolute Winzigkeit im Promillebereich ist gegenüber dem für Anus Amri, andere Fake-Flüchtlinge und Dauer-Versorgungsfälle sinnlos verbranntem Geld soll darüber vergessen werden.

    Allein mit dem Geld für die Sprachkurse oder die Alphabetisierungskampagnen für afghanische Ziegenhirten und Basarverkäufer (sog. Fachkräfte) könnte man die kleine dumme Stadt an der Donau zu einem Silicon Valley machen, wo jedem 18jährigen ein R8 oder TT und Benzin bis zum Gardasee staatlicherseits geschenkt wird nebst den laufenden Kosten für eine Beifahrerin aus der Heidi-Klum-Fabrik.

    Und natürlich wirken der Sessel, das Kostüm und die Dame gekonnt wie geschmacklose Plaste, und die Motive der Bilder sind nur Gold umrahmter Schrott, denn – so die Moral – die gierigen Reichen leben ja nur in einer Welt des billigen Scheins und des Unwichtigen. Sie sind alt und sterben aus. Die Anus Amris sind dagegen „wertvoller als Gold“ (Schulz), ihnen zu dienen, ist wahre Bestimmung und wahre Zukunft.

    Das nächste Plakat aus der Reihe wird deshalb eine glücklich lächelnde voll- oder semimigrantische Familie in einer aufgeräumt-heimeligen Wohnung zeigen, wetten?

    • NNaja, es werden halt welche ausbaden müssen, aber ich weiss jetzt schon, dass die Agenturbesitzer das eher nicht sein werden. In Bayern herrscht übrigens ein strenges Regiment, weshalb die Probleme sich selbst eher nach Amristan verlagern.

    • Bayern
      In Bayern herrscht ein strenges Regiment?

      Ist es das Bayern, in dem jede ausgetrocknete, unbefriedigte Pfarrerin ihren jungen Afghanen in ihrem privaten Schlafzimmer, pardon: Kirchenasyl retten darf? Da gibt es scheint’s eine Absprache, dass der Staat das „respektiert“, wahrscheinlich je nach dem Umfang der Bedürfnisse der jeweiligen Pfarrerin.

    • Das gibt es bei uns jetzt nicht wirklich oft.

  34. "Steht das Schwein auf einem Bein, schmeckt die Haxe trotzdem fein"
    Da hätte ich nun aber doch noch ein paar Worte zur Bauern-Bashing-Kampagne von Barbara Hendricks erwartet. Genau, das ist die Öko-Ministerin, die der iranischen Kollegin unbotmäßig die Hand schüttelte, was in iranischen Medien zu religiös-kulturell bedingter Anfangsempörung führte (man konnte sich einfach nicht vorstellen, daß Ms. Hendricks tatsächlich kein Mann sei).

    Offenbar möchte man die spezielle, fortschrittliche Berliner Hauptstadt-Sichtweise auf eine volksnahe Basis stellen, und beauftragt deshalb immer irgendwelche Hamburger Werbeagenturen, um die Hinterwäldler in Bayern und sonstigem Dunkeldeutschland mit ins Boot zu kriegen. Clever! Allein die „Landlust“-mäßig gestickten Bauernweisheiten-Visuals: Gottchen, genial. Und das klappt ja tuffig:

    https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Bauernbashing-offiziell-Hendricks-verbreitet-Kritik-auf-Plakaten-7381090.html

    • Das kommt noch separat beim Beitrag über die Milchbauern.

    • Bauern
      Da freu ich mich schon drauf. Kleiner Tipp zur Recherche:

      Bei den Agrariern in Hohenheim sind die Grünen ungefähr so beliebt wie ein Trupp SA in der Synagoge.

    • Gentechnikfreier Landkreis Rosenheim hat da auch ein distanziertes Verhältnis.

  35. Schade,
    …aber eine Werbung für Fassadenplaste sollte auch nicht wirklich gut aussehen. Lustigerweise habe ich letzte Woche, als ich mit dieser Anzeige konfrontiert wurde, an Sie, Don und ihre Geschichten über die heimische Wandgestaltung, gedacht! Fühle mich nach Ihrem Artikel nun geradezu interaktiv am Geschehen beteiligt.
    Allerdings war ich schon am Vordergrundmotiv hängengeblieben. Die Vorstellung, dass eine Dame der Gesellschaft zu irgendeiner Tages- oder Nachtzeit mit so einer Frise rumlaufen, geschweige denn posieren würde, ist einfach undenkbar. Wenn man am Friseur sparen muss, um die Heizkostenrechnung zu stemmen, kann man auch gleich nach Pjöngjang ziehen.

    • Sie müssen sehen, die Leute, die das machen, leben on Favelas wie Hamburg oder Berlin, und der Endkunde kommt aus kleinen Verhältnissen von Goslar. Wenn Sie das bedenken, stimmt alles wieder.

    • Werbung für Fassadenplaste ist doch bis jetzt
      mit dem Wickert gelaufen und da das Geschäft nicht gut läuft, macht die Lobby kräftig Druck. Dabei wird aber nicht gesagt, dass Handwerker und Kommunen längst nicht mehr wissen, wohin mit dem Dreck.

      Die ältere Dame schaut so, als hätte sie auch schon bessere Zeiten gehabt und ein wenig peinlich berührt, aber auf keinen Fall so, als ob sie sich den Dämmwahn wirklich leisten könnte. Die alten Meister sind ausgetauscht und nun hockt sie da und weiß nicht weiter… ach ich könnte jetzt stundenlang eine Geschichte spinnen.

      Übrigens ist der Agenturname nicht ansatzweise lustig, bei Zum goldenen Hirschen denke ich an eine Brauereikneipe. Manche Werbung kann man zwar nur im Suff machen, vielleicht deshalb.

  36. Kimt jo uma
    Danke! Dafür den größten Schwachsinn der an Schwachsinn nicht armen D EU aufgeblähten Bürokratur entlarvt zu haben. Und die Werbeagentur gleich mit.
    Wenn man dem Wahnsinn eine Zeit lang nicht mehr ausgeliefert war kann man sowieso nur noch drüber lachen. Grins :)

    • Das sagen Sie nicht mehr, wenn Sie daran denken. dass es Ihre Steuern sind, die da verbraten werden.

    • Schilda lebt
      Dem Dichter war so wohl daheime,
      In Schildas teurem Eichenhain!
      Dort wob ich meine zarten Reime
      Aus Veilchenduft und Mondenschein.
      Heinrich Heine

  37. Allle sind Nazis, auch die Bundesregierung.
    Ironie an: Ist schon ein starkes Stück, dass unsere Regierung mit „DEUTSCHLAND macht’s effizient“ in schwarz-rot-gold wirbt. So etwas zielt auf die niedrigsten, weil nationalistischen Instinkte der Einheimischen ab, So lagsam kann man Erdogan verstehen! Ironie aus,

  38. Fegefeuer der Eitelkeiten
    Lieber Don,
    gerne lese ich wieder Ihren Text. Allerdings erinnern Sie mich ein wenig an Sherman McCoy in Fegefeuer der Eitelkeiten. Passen Sie auf, dass Sie nicht die falsche Abfahrt nehmen!

  39. Zitat
    ‚What a wonderful time someone like that must have,‘ Hudson said, ‚while we potter about here, trying to earn a living. My God, I can’t help envying chaps like that sometimes.‘
    That was the earliest indication that Hudson gave of the profound romanticism that regulated his life.
    Anthony Powell, ‚What’s Become Of Waring‘

  40. Das alles mal wieder nicht richtig verstanden -
    und dabei auch noch ohnein Not die – nur angeblich – eigene Klasse verraten bis nur von außen gesehen?

    Es handelt sich schon um Selbstironie mit absichtlich verschandeln Bild, gewusst haben die Macher das schon alles mit Don Alphonsos kleinbprgerlich

    • Was wollen Sie sagen?

    • Der Gast will sagen, er sei gescheit, und alle anderen nicht.
      Das ist ein relativ weitverbreitetes Phänomen .

      Außerdem benimmt er sich, entgegen seinem selbstgewählten Namen, etwas….
      ungewöhnlich für einen Gast.

  41. Immerhin
    Immerhin soll doch so viel an Einsparung möglich sein, daß die Flohmarktsachen drin sind.Schöner Beitrag. :)

  42. für Geniesser das ganze Bild
    Danke an DA und die anderen, die mit Ihrer Expertise ein bisschen Poesie in meinen grauen Alltag brachten. Wie ich sehe, ich das PDF auf der Kampagnen-Seite nicht gesichert, so dass man leicht das Hintergrundbild extrahieren kann (8122x5756Pixel!). Ich hab es etwas verkleinert und wäre sehr erfreut über weitere Analysen der Sammlung der Lady: http://imgur.com/a/SfbmN

    • -oha, danke für den Hinweis.

      Links oben ist ein Kitschbild aus den 50ern, das längliche mit den Engeln darunter ist ein Farbdruck fürs Schlafzimmer aus den 20er Jahren. Der Bergsee sollte aus den 60er Jahren sein. Nur das kleine Stilleben mit dem Krug wäre, wenn es echt wäre, etwas wert – stilistisch 19. Jahrhundert, aber die Dinger werden bin in jüngste Zeit nachgemacht.

    • Bilder
      Hat sich mit dem Genießen, aber danke für den Zugang zum Original, den ich vergeblich gesucht hatte.

      Jetzt ist klar, dass es sich bei dem Bild mit dem schwarzgrauen Klecks rechts von der perlen(?)bebroschten Schulter um ein Stück Rorschachtest handeln muss, um eine „Phantasieprüfung mit formlosen Klecksen bei Schulkindern, normalen Erwachsenen und Geisteskranken“.

      Was will das BMWi damit verkünden?
      Stehen demnächst Psychotests für dämmunwillige Bürger an?
      Oder hat der verantwortliche Art Director einen an der Waffel und ruft heimlich nach professioneller Betreuung?

  43. Alternative Facts
    Ich hatte das Bild auf den ersten Blick so interpretiert, dass die alte Dame die Wände mit Hilfe dieser Kunstwerke dämmt, Décadence oblige.

  44. Wer lesen kann...
    …ist im Vorteil: Frau Zypries hilft den Menschen, ihre Schlösser warm zu bekommen, die (schon) durch Umverteilung mit ‚Reichtum für alle‘ beglückt wurden. Stilfragen sind bei Reichtumsgleichheit obsolet. Die Dame im Bild sammelt m.E. Bilderrahmen für die nächste Heizperiode.

  45. Medienwirkungstheorie
    Ich meine, dass die Gesamtkomposition aus Bilderwand, Sessel, Tisch, Dame und expliziter Textaussage durchaus als Kunstwerk eigener Art betrachtet werden könnte.
    Und frage mich, wie das Ensemble wirkte, wären im Hintergrund ausschließlich Bilder von, sagen wir, Pierre Soulages zu sehen.

  46. Und man beschallt keine Stadtviertel, schon gar keine fremden,
    und auch nicht das eigene, man beschallt überhaupt. Man denkt nicht einmal an soetwas, und falls doch, würde es sich gehören davon überhaunter zuzugeben?

    Man lässt überhaupt nicht beschallen, denn man lebt nicht aus Konflikt. Man wird höchstens überstimmt, von ‚Fülle des Wohllauts‘ gerne z.B..

    Noch ein wenig Grosser Konzertsaal gefällig? Vielkeicht in Begleitung? Und ein entspannter Besuch in Baden-Baden bietet sich im April auch noch an, es soll ein ansprechendes Schachturnier stattfinden. Man schätzt schlielich die allgemeine Hebung von, hüstel, Intelligenz, Schach ist Kultur, wie angenehm.

    • Ich mag laute Arien und offen fahren. Opfer müssen von anderen erbracht werden.

    • Naja... Arien gingen ja noch...
      Aber ihre vorsintflutliche Musik…

      Ich würde mich einfach daneben stellen und mit vollem Bass Sympathy for the Devil spielen. Der Walkürenritt böte sich an, aber den ertrag ich selber nur mit Ohrenstöpseln.

    • Arien ... Sympathy for the Devil
      Alles nach Monteverdi war sowieso nur noch Schleim.

  47. "Der Hochzeitstraum"
    Iiiihhh, das Schlafzimmerbild. Passt auch vom Format in die neuen Schuhkartons direkt übers Bett.
    Danke für die amüsante Bildbestimmung!

    • Gern geschehen. Man kann sich richtg vorstellen, wie zwei magersüchtige Praktis in Berlin-Kreuzberg sich von einem alten Türken die Boxen mit dem Brenholz zeigen lassen.

  48. kein Zufall
    Es ist wahrlich kein Zufall, dass ausgerechnet in Berlin unmengen Werbematerial der Bummelregierung herumhängt. Das fällt einfach auf, wenn man berufsbedingt in Berlin Zeit verbringen muss.

    • Kein Zufall
      Nix Zufall.

      Plakatwerbung leidet unter enormem Streuverlusten, aber die meisten Kunden lieben sie innig.

      Ausgefuchste Werber sorgen deshalb bei Kampagnen hauptsächlich dafür, dass die Arbeits- und Freizeitwege ihrer Kunden mit Plakaten geradezu zugepflastert sind. Bringt zwar nichts, aber der Kunde ist zufrieden und merkt auch nicht, dass dafür anderswo an der Platzierung gespart wird.

      Für Berlin bedeutet das höchste Plakat-Belegungsdichte für ministerielle Kampagnen aller Art. Muss man als Berliner aushalten, dafür steigt die Lebensqualität praktisch mit jedem geklebten Plakat …

  49. Gut gedaemmt ...
    Lieber Don,

    Sie haben das Plakat nicht verstanden. Die Bilder SIND die Daemmung.

  50. für diesmal hat die regierung mehr humor als sie, werter don.
    das plakat hab ich sofort, als ich es vor monaten zum ersten mal sah, als ironie erkannt, allein schon am bild mit hirsch wird das deutlich. witzig ist es trotzdem nicht wirklich, und daß die beworbene politik für den a…. ist, steht dabei außer frage.

    • Was genau ist daran witzig?

    • eduard felson, Sie haben keine Ahnung,
      denn gerade Bilder mit röhrendem Hirsch verkaufen sich bei ebay ganz hervorragend. Es darf auch gern ne Wildsau oder ein Bauer mit Pferden und Pflugschar sein… je kitschiger, umso besser.

      Das ist keine Ironie, das ist die bittere Wahrheit und spricht nicht gerade für den Geschmack der schon länger hier Lebenden. Insofern ist der röhrende Hirsch nicht schlecht gewählt, allerdings haben die Leute mit solchen Bildern meist kein Haus, das sie dämmen müssten.

  51. Die ganze Kampagne samt Slogan ist doch ziemlich schräg,
    um nicht zu sagen auf geradezu infantile Weise geschmacklos.
    http://www.deutschland-machts-effizienter.de/2016/06/08/die-kampagne-deutschland-machts-effizienter-machen-sie-mit/
    Mir hat es vor ein paar Wochen schon die beiden jungen Männer und die Frau in ihrer Mitte, mit dem Kopf zwischen deren Füßen, alle drei im Bett, auf den Bildschirm gespielt, woraufhin ich mich auf der Seite des Ministeriums umgeschaut und noch andere Varianten des Motivs gesehen habe. Ich hielt das für ein ephemeres Phänomen. Aber nein, das ist immer noch da. Und nicht nur da, an meiner Bushaltestelle hing dann auch so ein Plakat. Kein Aufgeschrei, nichts. Nicht sexistisch, sondern effizient?
    Hach, aber Korrektheit und Konsistenz hören schon bei der Rechtschreibung auf: „machs effizient“ oder mach’s effizient“? Wozu Kulturtechniken und Kulturkenntnisse bei so viel manipulativer Effizienz?

    • Das sind keine Männer. Links ist ein Hipsterkastrat und rechts ist ein Emokastrat. Und dazwischen ist die fleischgewordene Rührmichnichtan-Depression und das alles in geschmackloser Bettwäsche.

  52. Dämmungspropaganda
    Zuerst hatte ich Angst wegen der Überschrift was wohl jetzt wieder kommt…aber genau über die Werbung habe ich mich auch aufgeregt, aus genau den gleichen Gründen. Die Dame hat thriftstore Bilder an der Wand. Die können natürlich super sein, aber das wahr ja nicht gemeint…und wegen der Dämmungspropaganda: unser Haus ist gross und mehr als 100 Jahre alt und nicht gedämmt, nur das Dach, und unser Energieverbrauch ist unterdurchschnittlich…ich befürchte aber eine Regierung ohne linke, grüne, sozialistische Beteiligung lässt auch nicht davon ab….und wie wärs mal mit einer Ästhetik-Kommission für Neubaugebiete und Renovierung, die sichtbaren Baumarkt Schrott verbietet. Holland ist hier nicht weit, aber da sieht es viel besser aus…

    • Man muss leider damit rechnen. dass. wenn weniger gedämmt wird, den Leuten da neue Ideen kommen. das zu erzwingen. Ausrede Klima, wobei ich wirklich nicjht verstehe, was schlecht daran sein soll, wenn der Hamburger Journalismus versinkt.

    • Kultursozialismus
      aus dem Baumarkt. Das wäre doch auch mal ein Thema. Wie Hornbach und Co. eine ganze Generation stilistisch versaut. Die Ästhetikkommission gibt es ja schon in Form von Bebauungsplänen und Bauvorschriften. Es ist schon ein Wunder, dass trotz dieser Bevormundungen überhaupt noch gebaut wird.

    • Hornbach?
      Wäre ich Möbel-AntiFa würde ich das Abbrennen aller IKEA-Depots avisieren.
      Nichts anderes, nicht einmal Cocktailsessel und Nierentische, hat dem Geschmack eine derartige Delle verpassen können.

  53. Wenn wir nicht...
    mit großen Schritten in Richtung DDR gingen und dabei Grundrechte und Eigenverantwortung paso a paso erodierten…. Ich hätte schallend gelacht.
    Danke für diesen wunderbaren Bogen nach Pjöngjang. Köstlich, köstlich!

  54. Mit Dämmung gegen Nullzinspolitik
    soll das die Botschaft des Plakats sein? Als Angehöriger der Oberschicht kann man sich über die Stilbrüche ereifern. Als Nichtangehöriger (aber ehrgeiziger Bewunderer) derselben fallen einem andere Dinge auf, die eher mit Mangel an Logik zu tun haben. Wer ist Zielgruppe des Plakats?
    Die, die es nicht nötig haben und sich die angenehmen klimatischen Eigenschaften ihres alten Gemäuers nicht durch Berge von Styropor versauen lassen wollen hinter dem dann auch noch massenhaft Ungeziefer sich einnistet?
    Die nicht unbedingt neureichen, aber doch mit bescheidenem Wohlstand ausgestattete Lindenstraßenguckerfraktion (er: Finanzbeamter, sie: Halbtags-Gymnasiallehrerin), die sich längst den Traum vom Passivhaus (vor dem das Hybridauto deutlich sichtbar geparkt ist) als Statussymbol wahrgemacht hat und auf ökologisch inkorrekte Dinge wie Dämmmaterial demonstrativ verzichtet?
    Die Durchschnittsprolls in Mietskasernen, denen es voll egal ist ob der Eigentümer dämmt oder nicht?
    Der Harzer, der das Wort Dämmung nicht mal buchstabieren kann und sein Geld eher für Flüssiges ausgibt, das von innen heraus wärmt?
    Die Möchtegernfinanzjongleure, denen man zurufen möchte: „dämm und du kannst sparen; weil auf der Bank löhnst du doch nur Negativzinsen.“ Und: „je mehr Häuser du hast, die du entsprechend dämmst, desto mehr kannst du sparen. Nimm einen Kredit auf, kauf die vier Bruchbuden, dämm sie echt pro, und von dem was du einsparst kannst du dann mindestens 2% der Tilgungsraten für den Kredit bestreiten-über 10 Jahre. Na, wär das nix?“

    Auf welchem Plakat werden wir die Dame demnächst noch bewundern können?
    Mit Kelle, Spachtel, Mörtelbottich und dem Spruch „Ich dämme mein herrschaftliches Anwesen selbst, kann ich noch mehr sparen.“ ??
    Auf einem Traktor sitzend mit der Sprechblase „Wenn ich meine Ländereien pflüge tanke ich nur noch den neuen Bio-Diesel. Staatlich subventioniert und der Bringer für echte Sparfüchse.“??
    Mit Gummistiefeln auf dem Fischgrätparkett, die Finger schnippend: „Ich schrubbe meine Böden nur noch mit dem neuen Öko-X-Faktor Zeugs. Bei Abnahme von 20 zehn-Liter Gebinden pro Jahr gibt mir der Staat eines gratis dazu.“

    Man sieht, die Stilfragen sind soweit geklärt Und jetzt wo die Grünen hoffentlich auf dem absteigenden Ast sind wird der ideologische Schaumstoff und Klischeemüll möglicherweise auch weniger werden.

  55. Immerhin, die Aussage der Werbung ist klar:
    Wollen Sie wirklich wegen hoher Heizkosten so verarmt enden ?

    Es hilft nichts, die Wände von oben bis unten mit Trödelkram zuzupflastern. Das wärmt nicht !

    Irgendwann werden Ihnen in der Kälte die Haare ausgehen und die wackeligen Beine ihres letzten Plastikstuhls werden unter ihnen zusammenbrechen !

    Also dämmen, dämmen, dämmen !

  56. Je meurs comme j'ai vécu, fidèle à Dieu et à mon journal (FAZ)
    Lieber Don Alphonso,

    meine Nachbarin „kommuniziert“ jetzt mit ihrem neuen Kühlschrank. Sie könne ihm von unterwegs sogar eine mail schicken. Der habe einen Internetanschluß, erzählte sie mir und sie spricht mit ihm wie mit einer realen Person und nennt ihn: „caro mio“.

    Man hört halt höflich zu, wenn man sich schon einmal zufällig auf der Straße begegnen muß, doch dieses Mal dachte ich mir, daß mit einem zur Kunstfigur mutierten Kühlschrank zu sprechen auch nichts anders ist als an Don Alphonso zu schreiben.

    Ja, was haben Sie wieder schön geschrieben in Ihrem intelligentem Frohsinn, von Wohnanlagen an welchen man am liebsten vorbeifährt. Ja, die gibt es auch, wenn man aus Mailand herausfährt und noch die schönen Bilder vom Nachmittag in der Via Napoleone im Kopf hat.

    Von Mailand bis Lugano Süd braucht mein Fahrer eine gute Stunde und wie vor wenigen Tagen wieder, vom Airport Lugano bis Caslano (10km) auch eine Stunde. So ist das eben im Tessin. Ich hatte bei dem hier üblichen Warten im Stau Gelegenheit eine wissenschaftliche Arbeit zu lesen, in welcher der Autor auf „Don Alphonso: Anything goes“ Bezug nahm und u.a. schrieb:

    „Als Kampf zwischen Schreibern und Verwertern bezeichnet der Blogger Don Alphonso Porcamadonna die diffuse Konfrontationsstellung zwischen Autoren und Lesern. Aus wissenschaftlicher Sicht lassen sich laut ihm Blogs in kein bestehendes Schema einordnen, da sie weder von Kommunikationswissenschaftlern, noch von Journalisten geschrieben werden. Er sieht die Blogosphäre als Kommunikationsgemeinschaft auf Augenhöhe, passend zu aktuellen gesellschaftlichen Trends und Bedürfnissen.“

    Bei Ihren heutigen Zeilen dachte ich schon ein wenig über Ihre Vorstellung einer „Kommunikationsgemeinschaft auf Augenhöhe“ nach.

    Mit Zuschüssen hilfsfinanzierte, styroporverpackte Häuser scheinen eine sehr wichtige Sache zu sein in Deutschland.
    Aber vielleicht ging es auch um die hinter der Plakatwand stehenden Häuser in denen Sie, wie ich nicht wohnen wollen?

    Ich stelle mir ja vor, daß in diesen Häusern das eingeladene Humankapital der Kanzlerin angesiedelt wird.
    Humankapital ? „Die Gesamtheit aller Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Erfahrungen sowie die Energie und der Enthusiasmus, die der Mensch in den Produktionsprozess einfliessen lässt.“ Diese Kanzlergäste ? Nein, das kann nicht sein, doch wer wohnt dort?

    Don Alphonso und die Bundeskanzlerin haben ja doch eine große Gemeinsamkeit. Am 09.04.2001 gab es in der FAZ die Überschrift: „Merkel: Abwarten und Aussitzen“

    Ist Ihnen der Terroranschlag in London (22. März 2017) entgangen oder haben Sie ihn ausgesessen? Na ja, viele Menschen sind es ja auch leid ständig mit diesen kleinen Unannehmlichkeiten belästigt zu werden. Da läßt man sich lieber über die Petersburger Hängung aufklären.
    Eigentlich eine vollkommen normale Reaktion. Prof.Dr. F. Ruppert (Der Notfallmechanismus bei einem Psychotrauma) sieht das so:

    „Erstarren, Einfrieren, Dissoziieren und Aufspalten der Identität.“

    Bei Ihrem heutigen, wie dem letzten Text von „Stützen der Gesellschaft“ schwanke ich in meiner Einschätzung noch zwischen Psychotrauma, verordneter Angepaßtheit oder Arbeitsplatzerhalt.

    Aus Friedrich Schillers „Der Kampf mit dem Drachen“ kennen wir ja den Absatz:

    „Mut zeiget auch der Mameluck, Gehorsam ist des Christen Schmuck.“

    doch bei Ihnen scheint daraus mehr ein:

    „Muth zeiget auch der Mameluck, doch heile Haut ist Heldenschmuck“ (Erdmann)

    zu werden.

    Das von Ihnen themagebende Werbeplakat der Bundesregierung ist ja wirklich nicht aufregend.
    In Bezug auf den Auftraggeber für dieses Plakat, die Bundesregierung, hätte es vollkommen ausgereicht auf den Vortrag von Professor Erdmann, gehalten am 24.03.1866 in Halle, mit dem Titel: „Über Dummheit“ zu verweisen.

    Es ist Frühling und vielleicht sehen Sie morgen schon aus Ihrem röchelndem Sportwagen Plakate der Bundesregierung für Islamis mit einem Zitat von la Mettrie, natürlich in arabisch:

    „Die Vergnügungen nach welchen ihr seufzet, werden euch nicht immer unbekannt bleiben; die Natur wird euch das Vorbild davon überall darstellen; zwei Tiere werden sich vor euren Augen zusammen paaren; ihr werdet Vögel sehen, welche sich einander liebkosen; die Äste der Bäume werden ihren Liebhabern Gehorsam zu leisten scheinen.“

    Vergessen wir Silvester Köln, die tagtäglichen Belästigungen, die keine Nachricht mehr wert sind, das Leben geht weiter, vor allem bei Don Alphonso und wer mag erinnere sich an Cazotte´s Ausspruch als er sich auf dem Schaffott noch einmal dem Volke zuwandte und rief: „Je meurs comme j’ai vécu, fidèle à Dieu et à mon roi “

    Bei Don Alphonso, am Ende seiner Tage, mag es heißen:

    Je meurs comme j’ai vécu, fidèle à Dieu et à mon journal (FAZ)

    Seien Sie herzlich gegrüßt
    ObjectBe

    • Nachlese zu und Vorbereitung auf Terror wirklich vonnöten?
      Gentildonna ObjectBe, selbst haben Sie mehrere Web-Präsenzen, in denen die bei Don Alphonso Porcamadonna von Ihnen schmerzlich vermissten Themen gar nicht auftauchen.

      Das alles ist gar nicht schlimm, ich weise nur darauf hin, dass es mehr als genug Verlautbarungen zum Terrorismus insgesamt gibt. Außerdem würde ich gern von Don Alphonso Texte zum Beispiel zur Theorie der Programmiersprachen lesen (von Ihnen selbstverständlich auch), aber das soll jetzt keine Reklamation sein.

      „Den Sozialismus in seinem Lauf, wie man bei uns zu sagen pflegt, halten weder Ochs noch Esel auf“, wie wir sehen, den Schaumstoffsozialismus ebenso nicht wie den islamistischen Terrorismus, und schrieben wir alle noch so viel dagegen.

      Die Blogger*innen haben die Welt nur verschieden zu interpretieren; es kömmt aber denen nicht gelegen, sie zu verändern; wie’s mir scheint.

      Vgl. https://www.google.de/search?q=%22ObjectBe%22&sa=X&gbv=1&num=100
      und
      https://www.merkur.de/bayern/krieg-im-frieden-aerzte-fordern-vorbereitung-auf-terror-7874822.html

    • Titel eingeben
      Ich befüchte da wird Don sie enttäuschen. Es gehört ein gerüttet Mass an Dummheit dazu sich aus Treue „à Dieu et à mon roi“ die Rübe abhacken zu lassen, und da fehlts beim Don.
      So mancher im dem Volke dem jener das damals zurief wird der Gedanke gekommen sein, wie schön es doch auf der Welt sein könnte, wenn nur alle die bereit sind für solch stupiden Anlass zu sterben, dies auch täten.

      Man sollte Leute die gleich sterben werden ja nicht auslachen, aber in diesem Fall wäre mir das schwer gefallen. Bei ihrer Bildung kennen sie da sicher den Spruch, wie nötig es doch sei den Baum der Freiheit regelmässig mit dem Blut solcher Leute zu nähren?

    • jetzt nichts.
      Text eingeben

    • Fidèle Castrol
      Natürlich kann ein Hochwohlgeborener, der mit Chauffeur im Tessin herumkreuzt und dabei wissenschaftliche Abhandlungen liest, auf Augenhöhe, von einem Normalsterblichen wie mir, der auf die ganzen Nebelkerzen vermeintlicher Bildung und gesellschaftlichen Status verzichtet weil er darauf verzichten KANN, nicht ernsthaft pariert werden.
      Ich habe auch weder Schiller gelesen, noch befand ich mich 1866 in Halle.
      Was „Psychotraumen“ betrifft, so beschreibt „Erstarren – Einfrieren – Dissoziieren – Aufspaltung der Identität“ die PATHOLOGISCHEN Varianten der Reaktion auf einen Angriff und/oder ein Trauma irgendwelcher Art, einschliesslich Psychotraumen.
      Die natürliche Reaktion besteht aus „Fight or Flight“ (Flucht oder Kampf) und bei stattgefundener unumkehrbarer Verletzung und Verlust aus: „Verdrängen/Verleugnen“, gefolgt von „Akzeptieren“, gefolgt von „Trauer“, gefolgt von „Kampf/Kompensation/Überkompensation“.
      Nebenbei läuft aber das ganz normale Leben ab. Ob Sie es glauben oder nicht: trotz der Londoner Anschläge legen die Hasen an Ostern wieder ihre Ostereier. So wie Dürer sie gezeichnet hat. Die glauben eben noch an Mutters Erde Vaterland (passt zwar nicht, aber klingt intelligent).

      Noch’n Zitat: „Mal spielt er Bass, mal spielt er besser“ (Heinz Erhardt). „Heil, heil, heil…wie hieß der noch?“ (Karl Valentin).
      „Ein Fräulein saß am Meere und seufzte lang und bang, es rührte sie so sehre, der Sonnenuntergang. Mein Fräulein sein sie munter, das ist ein altes Stück, da vorne geht sie unter, da hinten kommt sie zurück“ (Heinrich Heine).

    • @TDV
      Wussten Sie, dass eine der ersten Regelungen zum Schutze der Beschäftigten am Arbeitsplatz darin bestand, dass französische Guillotinen, wenn öffentliche Hinrichtungen auf Podesten durchgeführt wurden, mit Geländern ausgestattet werden mussten, nachdem ein Sohn des Chefhenkers der französischen Revolution Charles Henri Sanson, als er seinem Vater bei der Arbeit zuschaute, von einer solchen gefallen war und sich dabei das Genick brach?

    • London
      War an dem Tag dort, gleich nebenan, Pall Mall. Es gab viel Polizei und der Taxifahrer sagte unaufgeregt „wir hatten gerade einen Terroranschlag, deshalb fahre ich einen Umweg, auf der direkten Strecke ist Stau.“ In D war das nicht mal Terror, zuerst nur „angeblich“, später im ÖR gar nicht mehr und wurde danach ganz schnell totgeschwiegen.
      Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass der GEZ Beitrag abzuschaffen ist. Und zwar wegen Minderleistung der Begünstigten.

    • Es gibt da noch ein paar spannende Entwicklungen: Der Attentäter war zweimal in Saudi Arabien. Das ist – bemerkenswert.

    • Null, Nada, Nix kommt da noch
      Einhellige Meinung der britischen Polizei, das war ein
      Einzeltäter, dessen Motive vollkommen unklar sind.

      In der begleitenden Berichterstattung konnte man
      allerdings einige Details aus dem Berufsleben des
      Londoner Bürgermeister erfahren. Er war als Anwalt
      auf die Verteidigung islamistischer Terroristen spezialisiert
      und in der Szene weltweit gut vernetzt.
      Das ist wie wenn ein muslimischer Anwalt für Asylrecht
      Bürgermeister von Duisburg wird.

    • kinkyBe oder: "In objects we lustig
      Text eingeben

    • kinkyBe oder: "In objects we lust"
      Hahaha, ich fass es nicht!
      Wer entscheidet, ob wir in homerisches oder in sardonisches Gelächter ausbrechen wollen?
      .
      Was gab am Ende den Ausschlag für die Überdrehung der Camouflage-Schraube: ObjectBe’s Fahrer oder die angebliche Lektüre der wissenschaftliche Arbeit im Stau vor Lugano?
      .
      Danke, Externet, für den Link zu tumblr und zwei hochamüsante Stunden, wenn auch leider keine Sekunde die von ObjectBe avisierte erotische Stimulanz:
      „Exhibitionismus & Inspections“
      Foto: „Be’s Slip(sic! briefs, silly ) perhaps from her Regent photo shoot(sic) or shopping tour in Milan(sic). Worn4you“

      .
      Großmutter, warum hast du denn so große Hände?
      – Damit ich den Boxsack ‚Alex‘ besser bearbeiten kann!
      .
      Klingenberger’s photoshop macht auch Object’s body top. Alles, außer den Händen.
      Das sind Kanadische Holzfällerpranken, keine Zupf-Fingerchen!
      .
      Fotos:
      Boobs in cage.
      No money, no honey.
      Photoshop eraser.
      Lick me till I scream.
      What do you think about Kant? Please write me your comment!
      One whore at a time is enough for you, Sir.
      .
      Was soll man mehr bewundern? ObjectBe’s Blogbeträge, in denen, stilistisch brillant und gedanklich phantasievoll-blühend, mühelos die disparatesten Themenbereiche miteinander verknüpft werden, oder die pseudo-erotische Selbstinszenierung in zahllosen shootings, die aber aufschlussreicherweise fast alle einen Fokus gemeinsam haben:
      Mut(h) zeigt auch der Mameluck, gepiercte M*** ist Object’s Schmuck.
      .
      Deutsch, Englisch, Französisch, Latein ( „Hic sita es ObjectBe fututa, futuit“ ) wird zur Illustrationsveranschaulichung bemüht.
      Vielleicht hätte sich doch noch ein des Englischen Kundiger gefunden, ( Es muss ja kein Lehrer sein :-) ) der ObjectBe’s nacktposing-Wunsch in der Alten Pinakothek nach einer dt./engl. Übersetzungshilfe bei der Erstellung erotischer Kurzgeschichten entsprochen hätte, auf dass solche ärgerlichen Wortkleckse bei ansonsten makellosen Körpern vermieden werden:
      Foto: „Welcome to the place where time stands still, where Champagner(sic!) flows and always will.“
      .
      @externet: Wenn ich mich wieder täusche, zahle ich Ihnen ein Jahr lang Ihre Internetkosten:-)

    • maitresse
      @pascha50
      den Fahrer glaube ich gerne. Soumission ist das grosse Thema des Tages. Doch ist es kein neues Thema. Der Fahrer in Livree stellt wohl das grosse Auto und zahlt womöglich für das Vergnügen.

      Bulle Ogier zeigt Gerard Depardieu das Vorgehen auf einem großen Gut. Ihr beflissener Diener ist der Hausherr. „Maitresse“

      Kurz: Männer sind Schweine auf alle möglichen denkbaren Weisen. Calypso wußte das vor 2500 Jahren.

    • :-)
      Pascha50 – 28. März 2017 um 17:48 Uhr […] Danke, Externet, für den Link zu tumblr […] @externet: Wenn ich mich wieder täusche, zahle ich Ihnen ein Jahr lang Ihre Internetkosten :-)

      Danke, lieber Pascha50, die Kosten halte ich schon niedrig, außerdem müsste ich in dem Falle, der eh nicht eintritt, mein Inkognito aufgeben. ObjectBe bin ich auch nicht, und wenn Sie mir das glauben, dann sind wir bereits ein Herz und eine Seele.

      Den Link gab ich zur Suchmaschine Google, alle „googeln“ heutzutage hierzulande, dabei ist die Abfrage (meinetwegen der Link) bei der Konkurrenz noch einfacher – bei gleich guter Trefferliste, vgl. http://www.bing.com/search?q=%22ObjectBe%22

    • Ärzte fordern Vorbereitung auf Terror
      Wurde in Bayern bereits im Juni 2016 eingeführt. Nennt sich „Rettungsdiensteinsätze bei besonderen Einsatzlagen“, kurz: „Rebel“.

      https://www.agbn.de/wir-trainieren-sie-fuer-rebel/

      http://www.onetz.de/bayern-r/politik-by/notaerzte-haben-militaerische-sanitaetsausruestung-an-bord-rebel-gegen-terror-d1714379.html

    • Man muss mit allem rechnen.

    • Nei,n MX wusste ich nicht...
      An dem Tag muss ich wohl nicht hingegangen sein…

  57. Jetzt
    fällt es mir wieder ein:
    „Jeder Arbeitsplatz ist ein Kampfplatz für den Frieden!“
    (Plakat in Berlin, Hauptstadt der DDR, 1987)

    Es fängt wieder an.

  58. "Vom Staat gefördert ..."
    …. wird in DE nur die Dummheit der Bürger.
    .
    Ich sagte an anderer Stelle bereits, dass 2/3 der Dividenden aus dem Leitindex dieses Jahr erneut an ausländische Investoren gezahlt wurden.
    .
    Der dumme deutsche Michel kauft Riester-Renten, Lebensversicherungen, Schiffs-, Flugzeug- Windrad, Containerbeteiligungen und Schrottimmobilien mit zugehörigem umweltschädlichem Dämmmaterial, weil das „Steuervorteile bringt“.
    .
    Blöd halt, wenn die von Tante Uschi geerbten EUR 50.000 alle in einem Sparerbetrugsbuch zu 0,01%, einem Windrad, Container oder einem lebenslangen Zwangssparvertrag mit horrenden Gebühren stecken und der teure Steuerberater für diesen „Rat“ auch noch höllisch abkassiert.
    .
    Diese Anlageformen entsprechen allesamt etwa einem Zinshaus mit brennender Dämmfassade oder beständiger Schimmelbildung wegen optimaler Isolationsleistung.
    .
    Es ist vermutlich zu einfach oder zu umständlich peu a peu, in 10 solide Aktien zu investieren (am besten weltweit ausserhalb der EURO-Zone verteilt, denn der Gehaltszahlungsstrom plätschert für die meisten ja leider in EUR).

    • Selber Schuld...
      Machen sie es doch wie die Quandts!

      Wie man in diesem Jahr erfreulicherweise in mehreren Medien lesen konnte (da war wohl ein ansteckendes Ehrlichkeits Virus unterwegs), hat diese Familie (und nicht nur diese!), ihr Vermögen ja mit, durch, und während der Nazi Herrschaft aufgebaut, wie jedes Jahr um diese Zeit eine halbe Milliarde an Dividenden kassiert… und zwar leistungslos.
      Aber bevor man auf die mit dem Finger zeigt, bitte berücksichtigen, wie es Don mal ausgedrückt hat: Es sind die 99%, die statt in ihrem eigenen Interesse auf den Wahlzetteln stets und verlässlich die Interssen des 1% ankreuzen. Ohne die gäbs das längst nicht mehr ….

  59. Wer haette das gedacht?
    „So ein Viertel ist im Süden meiner kleinen, dummen Heimatstadt an der Donau,…“

    Und so, sehr geehrter Don Alphonso, haben wir eine Gemeinsamkeit, wer hätte das gedacht? Ich komme aus einem Ort an und aus der Zeit, als die Donau noch sauber war und ich als Kind die Fische mit der Hand fangen und meiner Mutter als Geschenk aufs Fensterbrett legen konnte…..jo mei, hauts mi zamm.

    „…während die Menschen dort in ihren Wabenbauten hausen und für die Hoffnung auf das Dargestellte, aber Unerreichbare schuften.“

    Sagen Sie Don Alphonso, sie sprechen nicht zufällig von uns? Oder Nicaragua?

    Also bei unserem Nachbarn ist die Zukunft bereits eingetreten, ein jeder Bürger besitzt einen tollen Mercedes-Benz. Doch, wirklich.

    Eine komplette Mercedes-Kollektion steht im Moment auf einer der vielen Fincas die dem Diktator Ortega gehört, der hat die gesammelt. Fürs Volk. Ehrlich. Gehört alles dem Volk. Und damit hat jeder einen Mercedes. Ortega ist ein ehrlicher Kommunist. Und die stehen da nur zur Schonung auf der Finca, damit sich die Getriebe nicht so schnell abnutzen. Wie die Panzer, die er neulich gekauft hat, da stehen die Kanonen aber Richtung Costa Rica, auch was wert. Ich hoffe, er sorgt dafür, dass sie rosten.

    Und bei uns, wir haben ja keine versnobten Beispiele an Reichtum, wir haben nur Lotterielose, denn auf normalem Wege wird hier keiner reich. Und so betet man auf einen Gewinn von mehreren Millionen Colon, ein Taschengeld für Trump, aber eine Basis für ein solides Haus bei uns.

    Ich selber wohne in einem Bario, so schräg gegenüber einer Residenz, den Besitzer sehe ich eigentlich nie, der hat sich verschanzt hinter einer hohen hässlichen Betonmauer, die gekrönt ist mit Elektrodraht. So Pöbel wie mich darf sich nur die Außenseite der Mauer angucken, das ist Nordkorea nicht viel anders und in Deutschland auch, und so haben wir alle eine tolle Gemeinsamkeit:

    Nordkorea, Nicaragua, Deutschland, Costa Rica, überall hausen die Blender.

    Ich darf ihnen ja kein Bild meines „Wohnzimmers“ schicken, wir nennen es großartig „Saal“, da hätte meine Frau was dagegen. Bei mir würden sie weder einen Klee noch einen Picasso, geschweige den röhrenden Hirsch finden, sondern höchstens von Indios auf Mataste gemalte Bilder, und ein paar olle Ceramcdingens da, nix neues, alt und a bisserl vergammelt, so aus dem Jahr 500 nach Christus etwa. Meditationsceramik, die haben Schamanen benutzt, da wurden Wurzeln und Knollen reingeworfen und angezündet, und über dem Rauch, den sich der Schamane ins Gesicht gefächert hatte, wurde meditiert. Also nur alter Krempel, mit dem ich nicht beeindrucken kann. Findet man in Deutschland auf jedem Flohmarkt nehme ich mal an…..

    Das witzige ist, bei ihnen werden die Kosten für die Dämmung um bis zu 30 % gesenkt, wenn…ja wenn….und bei uns wird so alter Krempel von Jahr zu Jahr teurer. Ich kann ihnen auch ein bisschen Silber präsentieren, in verlorener Form gegossen wurde es ein Frosch, das war damals, lange bevor Kolumbus kam.

    Sie sehen, die Wertmaßstäbe verschieben sich von Land zu Land. Aber die Neider gibt es überall. Nur nicht in Nordkorea, die sitzen dort nämlich im Knast. Und in Nicaragua gibt es die auch nicht, die wurden umgebracht. Oder haltend den Mund. Und in Deutschland – die wählen den Schulz, das ist der mit dem Gesichtsausdruck des spätkapitalistischen Quartalssäufers und dem Vertrauen schindendem Eindruck eines schlitzohrigen Gebrauchtwagenhändlers. Und so Leute werden bei euch wirklich gewählt? Ich meine, freiwillig?

    Na ja, bei uns wurde vor einigen Jahren auf einen Schlag vier Haftbefehle ausgestellt. Wegen Korruption im Amt. Das waren allesamt, also alle vier, Ex-Präsidenten. Den einen haben sie zum Gaudi aller in Handschellen aus dem Flugzeug geholt, als er gerade zur Uno fliegen wollte. Der zweite, Calderon, beteuerte seine Unschuld wie sein Vater, der wegen Wahlbetrug seinerzeit nach Mexiko geflüchtet war, beim dritten habe ichs vergessen, doch der vierte, der Figueres, der hat seinem Vater Schande gemacht, der ist abgehauen, in die Schweiz und wurde dort mit den mitgenommenen Geldern umgehend Schweizer Bürger. Jetzt ist alles verjährt und er kam zurück.

    Und damit sind wir in Deutschland bei Schulz.

    Was glauben sie, was der Figueres bei uns jetzt macht?

    Er ist Kandidat als nächster Präsident.

    So geht Deutschland Hand in Hand mit Costa Rica. Alles Ganovengesichter. Vereint mit Nordkorea und Nicaragua ist die Welt wirklich klein geworden.

    Nur dass sie der netten Dame die „alte Schachtel“ an den Kopf warfen, das war nicht fein, das war wohl die Zeit der Erregung beim Gas geben. Menschlich verständlich. Aber pädagogisch verwerflich.

  60. Bella Italia
    Für Italien hätte ich eine politische Lösung, die ich vor gut 35 Jahren im Radio kennengelernt habe: Gianna Nannini. Alle, die da sonst noch rumlaufen, können der nicht das Wasser reichen.

  61. Ergaenzung
    Nachtrag:
    Nur damit man mal Beispielhaft sieht, was ich hier unter „ollen Krempel“ verstehe, den ich zuhause habe.
    http://www.coinhirsch.de/AUDaten/300-304/WWWOut/00006-WWW.jpg

    • Wunderschön
      von dem ollen Krempel hätte ich hier auch gern was rumstehen.

      Ich bin ein Jäger und Sammler, habe zwischendrin schon kräftig ausgemistet und wenn ich mich so umschaue, hat sich doch schon wieder was eingenistet, jetzt sind es Blumenstilleben. Es findet sich immer etwas, was ich sammeln kann, allerdings nicht so feine Sachen wie Ihre. Die stehen hier im Hetjens-Museum und die rücken doch verdammt nochmal nix von ihren Beständen raus.

  62. Der Dussel-Deutsche jubelt selbst über staatliche Förderung, ....
    … um sein Heim in ein Gefängnis für sich und seine Familie umzubauen.
    .
    Blos weil die sogenannte Staatsgewalt den bösen Elementen angeblich nicht mehr Herr wird, die über „politisch gewollt offene Grenzen“ zu uns kommen, (im besten Fall nur klauen) und dann gehen wann und wohin sie wollen, nachdem sie etwa 8 bis 10 Sozialämter abgeklappert und Kindergeld beantragt haben.
    .
    Derzeit sind übrigens gerade ein paar schwere Jungs und Mädels mit einer 100kg Goldmünze unterwegs …. ich vermute mit südöstlichem Kurs …. mit auf der Autobahn schleifendem Heck und Funkenschlag bei jeder Bodenwelle der immer maroder werdenden DE-Autobahnen.

    • Bescheidener Vorschlag
      Die Aktivisten, die jetzt mit dem Trumm von Goldmünze unterwegs sind,
      haben technisch echt was drauf. Mein Traum wäre, dass sie die wertvolle Berliner Kanzlerin klauen. Die Zahlung von Lösegeld müsste von Trump, oder von mir gefordert werden. Da kämen sie an die Richtigen.

    • Mit der Schubkarre weggefahren
      war da nicht im letzten Jahr schon mal was mit Schubkarre in Berlin?
      Ich stelle fest, da wohnt Merkel genau gegenüber, hat Personenschutz wahrscheinlich auch vorm Haus und keiner kriegt was mit…

      Übrigens sollte ein Auto bei 100kg Zuladung noch nicht aufsetzen, außerdem fahren die doch meist neue Wagen, die ursprünglich mal im Westen ihren Besitzer hatten.

    • Low Tech ist das einzige, was dort Sinn macht.

    • Ich habe vor der 100 kg Leistung ....
      …. auch wirklich Respekt. Im Grunde toll gemacht – wer so was ausheckt und derart lautlos durchzieht, der könnte eigentlich auch den BER fertigbauen. Dafür fehlts vermutlich blos an formaler Bildung ….

    • Ist das jetzt schon der BREXIT?
      So misslungen, wie das Portrait der Queen auf der Münze war, hab ich ja eher den MI6 in Verdacht…

  63. Ach, die Linke fordert gern
    Da sind sie sich einig: Von CDU bis Linke – es gäbe auch genug Deutsche, lt. der flüchtlingspolitischen Sprecherin der Linken Berlin, Elke Breitenbach „auch solche die Arbeit haben“ (siehe unten), die preiswerten Wohnraum, also auch richtig kleinen Wohnraum bräuchten.

    Wie so oft werden Maßnahmen für Migranten mit Vorteilen von allen begründet, ohne dass das in der Hinsicht auch nur im erwähnenswertem Umfange zum Zuge käme (*. Und damit hierbei den Standard noch viel weiter abzusenken, als ihn bisher Hartz IV setzt:““Angemessener Wohnraum liegt in der Regel vor, wenn die Wohnung nicht größer als 45 – 50 Quadratmeter für einen Single ist.“. Die Linke meint nun, dass auch arme Deutsche die Arbeit hätten in preisewerten Massenunterkünften wohnen könnten, mit Gemeinschaftsküche usw. In Berlin war von ca. 8 qm pro Bewohner die Rede. Aber selbst wenn es großzügiger“ ausfiele:

    „Das „Kieler Modell“ sieht Häuser vor, in denen 24 Flüchtlinge auf einer Etage zu zweit in zwölf Quadratmeter großen Zimmern wohnen, mit Gemeinschaftsküchen und -bädern. Die Ausstattung ist einfach, die Räume sind niedrig, Balkons und Aufzüge gibt es nicht. Die Baukosten liegen bei 1.300 Euro pro Quadratmeter.

    Der Clou des Modells: Die Wände können in kurzer Zeit so umgebaut werden, dass auf der Etage dann Wohnungen für Singles oder drei- und vierköpfige Familien entstehen, die dem Standard des sozialen Wohnungsbaus entsprechen. Dabei hat jeder Bewohner einen Raum, für Alleinstehende gilt eine Wohnfläche von 45 Quadratmetern, für weitere Mieter kommen 12 Quadratmeter pro Person hinzu.“
    http://www.taz.de/!5236732/

    Wenn schon die Linke soetwas für angemessen hält und ihrem eigenem Klientel mal wieder so richtig ins Gesicht springt, na da hat ja die SPD Raum für solche Forderungen.

    (*Berliner Kita führen übrigens Sprachlernbücher, die eigentlich nur auf die Kinder zugeschnitten sind, die schlechtere Voraussetzungen für den Spracherwerb haben – aus der Intention stammt, neben dem Sparwahn, auch die Idee die Kinder noch früher einzuschulen, wovon man zum Glück wieder abkam – und zwar für jedes Kind. Also auch für die Masse an Kindern, die gar keine Probleme mit dem Spracherwerb haben, in Gegenden wo kaum Kinder sind, die Probleme mit dem Spracherwerb haben – dh das Straßenbild hat sich überall in Berlin sehr verändert, es sind viele Zuwanderer zu sehen).

    Die Linken Vorstellungen vom guten Leben (außer natürlich für besser verdienende MdBs, Apparatschiks und Funzelnäre sind – und man lese das Zitat bitte in Gänze):

    „In allen anderen Modulbauten sollen Zwei- bis Dreizimmerwohnungen entstehen, erklärt Czaja: „Das sind Wohnungen im günstigen Marktsegment für Gruppen, die zum sogenannten geschützten Marktsegment gehören [Anm. d. Red.: Menschen, die von Obdachlosigkeit bedroht sind], und dann möglicherweise auch noch für diejenigen mit Wohnberechtigungsschein.“

    Linke fordert „Durchmischung“

    Damit sind die Apartments nicht zwingend ausschließlich für Geflüchtete vorgesehen. Das gefällt der Opposition im Abgeordnetenhaus durch die Bank weg gut, weil sie ohnehin in seltener Einigkeit mit dem Sozialsenator befürworten, dass in die Schnellbauten mehr Apartments kommen.

    Einen Punkt bemängelt die Flüchtlingspolitische Sprecherin der Linken, Elke Breitenbach, aber doch. „Ich halte im Übrigen nichts davon, dass man Häuser oder Wohnungen errichtet ausschließlich für Menschen, die ansonsten von Obdachlosigkeit bedoht sind“, sagt Breitenbach. „Ich hätte gerne eine Durchmischung. Es gibt noch mehr Leute, die auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind – auch solche die Arbeit haben. Und davon sind wir immer weiter entfernt, dass wir diese Mischung erhalten und dass alle Menschen, die bezahlbaren Wohnraum brauchen, auch bezahlbaren Wohnraum erhalten.“

    aus: http://www.rbb-online.de/politik/thema/fluechtlinge/berlin/2016/05/nur-noch-10-mufs-gemeinschaftsunterkuenfte.html

    Heißa! Sogar über von Obdachlosigkeit Bedrohte machen sie sich hier mal Gedanken, wo andere dreist nur an Zuwanderer denken. Es gibt es noch, das wirkliche Mitgefühl. Von wegen es ginge nur um Zuwanderer und nur für die kennten Ausgaben keine Grenzen… Selbst würden sie natürlich nie so leben wollen, und vermutlich nicht mal einen ihrer Angehörigen oder Freunde so untergebracht sehen, diese wasserpredigenden Weinsäufer.

    Die DDR hatte ja vollmundig versprochen bis 1990 allen Wohnraum zu verschaffen (es gab große Wohnungsnot, wohl auch weil Wohnraum gemessen an den Einkommen spottbillig war, und man kaum durch „Verkleinerungen“ sparen konnte). Zu diesem Zwecke wurden die Wohnungsämter, die man zwingend nutzen musste, angehalten keine Anträge von Leuten bis zum 25. Lebensjahr anzunehmen, die noch bei ihren Eltern wohnen. So kann man auch Bedarf beeinflussen. Da kennen sich die alten Linken aus. Man muss nur richtig tönen, an der richtigen Stelle, dann kann man auch mit kleinen Fraktionen schöne Pfründe nützen und für andere geringere soziale Leistungen fordern, weil es irgendwie gut für diese – also ja nicht für sich selbst – wäre. Man hat dann sooooo ein gutes Gewissen und kann sich beruhigt in seiner 150 qm saniertem Altbau gemütlich machen.

    • Ist man in Berlin wieder soweit
      “ Man kann einen Menschen auch mit einer Wohnung erschlagen“

      Zille glaub ich, hat es gesagt.

  64. Barley und der Maulheld
    An diesem Abend war Barley mit Spahn in Unter den Linden zu sehen. Barley sprach von Maulhelden.

    Ich nehme an, sie meint den Parteivorsitzenden der SPD, Martin Schulz, der ja permanent von sozialer Gerechtigkeit redet, aber selber als Funktionär abgegriffen hat, was irgendwie abzugreifen war.

    Der Schulz ist schon widerlich wie auch die Barley.

    Denn beide goutierten das Morden mittels des „Spiels“ Schulzzug.

    Einfach nur widerlich, dass so prominente Vertreter der SPD Mord goutieren und feiern.

  65. Wie gesagt, ich fahre da nur durch ...
    Wirklich keinerlei Anknüpfungspunkte, keine Kommunikation? In meinem Heimatdorf waren die Tochter des Arzneimittelfabrikanten (mit repräsentativer Villa), der Sohn des Dachdeckers und ehemaligen Landarbeiters sowie ich der Sohn eines Bauern zum Beispiel bei Kindergeburtstagen durchaus gleichgestellt. Und wie ich höre und mir erzählen lasse, hat sich dies durchaus bis heute erhalten.

  66. Leben in der Wabe
    Ich habe in Regensburg tatsächlich ein paar Monate in so einer Wabe gelebt – ich war neu zugezogen,frisch von der Uni, und brauchte Zeit und erste Gehälter um mir was Anständiges zu finden und dann auch die Kaution zahlen zu können. Das war im Winter, und schnell hab ich gemerkt dass die 10 cm dicken Betonwände auch mit Heizung im Hochbetrieb die Wohnung schneller kühlen als die Heizung wärmen kann. Dass man da ans Dämmen glauben kann, ist sogar nachvollziehbar. Dass es aber eigentlich nur die miese moderne Bauqualität mit Fertigteilen ist, ist weniger leicht vermittelbar.

  67. "The Interview" - Der Film
    „Sie haben uns schon wieder gehonigtopft!“ schimpft James Franco zu Jonah Hill beide zu sehen als amerikanische Journalistendarsteller beim Interview-Besuch in Nordkorea angesichts der Erkenntnis, dass Kim Jong-un’s sozialistisches Paradies zu großen Teilen aus Pappmaché besteht.

    Was ich noch anbieten kann, ist Heiteres Zitateraten:
    „Die Energiewende steht kurz vor dem Aus. Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte.“

    Wer sprach so kundig? Sigmar Gabriel (SPD), am 17.04.2014, damaliger Wirtschaftsminister bei einem Termin der Firma SMA aus Kassel (ist der weltweit umsatzstärkste und deutschlandweit bekannteste Hersteller von Wechselrichtern für Photovoltaikanlagen mit Netzeinspeisung, netzunabhängiger Einspeisung sowie Backup-Betrieben).

    Der Ruf nach weiteren Subventionstöpfen wurde dann anschließend erstmal abschlägig beschieden.

    Kann passieren, wenn man Berufsschullehrer zu Staatswirtschaftslenkern macht…

  68. @ djangohatnemonatskarte sagte am 27. März 2017 um 19:12 Uhr, sec. at.
    „kriegsanleihen sind ÖDE !
    ich bin mehr für winterhilfswerk oder eine neubelebung der aktion lebensborn……….wir haben ja überall flotte blondinen auch in berlin !“
    .
    Ha, Lebensborn! Abgesehen davon, daß dieses Wort………
    ist meine Frage, wer für dieses Programm besamen soll. Ich kann jetzt Ihre hinterfotzige Antwort förmlich aus Ihren Gedanken herauslesen (vielleicht solche „erwachsene Ausländer“ wie in Hanau. Aber immerhin „Ausländer“). Jaaaaa, wenn ich mir so das in Frage kommende autochthone und halbautochthone Hengstpool so anschaue, die im ****land, halb auf den Einkaufswagen mit den halben Schweinen und drei Kasten dieser braunen Brause durch die Rayons bewegen, womöglich noch unter Anleitung von Mama…..
    .
    Für die Sonthofener Burg und Vogelsang konnte man gewiss auf ….zurückgreifen, Sie wissen schon hart wie …., zäh wie…., schnell wie….Und ob ihre flotten Blondinen da oben? Manche setzen da lieber auf PolInnen und UkrainerInnen.
    .
    Das neue deutsche Wort heißt übrigens: natural branding
    (DdH)

  69. @Adeo Bernard et @D.A. et al.
    Mein letzter Beitrag (27.3.) „Rechtsbruch und Rechtsbeugung“ erschien nicht: Technischer Fehler, Zensur? — Vor diesem Hintergrund stimme ich Adeo B. ausdrücklich zu. Als Edmund Stoiber knapp nicht zum Bundeskanzler gewählt worden war, führte er das Wort „Verarschen“ in den zulässigen Wortschatz ein. Bezüglich des von Ihnen sezierten Plakates möchte man Stoiber zitieren. Wir hier, Ihre Leser und Foristen sind uns vermutlich weitgehend einig. Aber was kann man tun in einem Land, in dem bei Wahlen – wenngleich nur bei einer Landtagswahl – die Oberverar*ungspartei 40% und die Partei mit dem ABgewirtschaftet-Ministerium 30% erzielen können? Kommentiert mit Presseartikeln wie „Ein Fest der Demokratie“! —
    Außer, natürlich, dem Anlegen eines weiteren Rosengartens, vielleicht dieses Mal etwas besonders Bienenfreundliches wie z.B. Jazz.

    • Hier kam nichts an. Ich zensiere nicht, ich behalte mir lediglich vor, das ein oder andere nicht freozuschalten (vielleicht 1 Kommentar von hundert, Sexarbeiterfeindlichkeit etwa)

  70. Nicht nur das Regime bastelt an Bortschaften - auch an Unis wie der HU
    geht klare Ansage, wer gelitten ist mit seinen Aussagen und wer nicht – siehe Heike Schmoll hier im Blatt am Beispiel von Jörg Baberowski.
    Das ausgespieene Gift ist wirksam bis hinein in Familien und Freundeskreise.

  71. ...
    Geehrter Don,

    konsequenterweise sollte nun auch zukünftig die Anzahl der Privatfahrten mit dem Auto und vor allem Reisen, welcher Art und wohin wegen Erreichung der Klimaziele in Berlin beantragt und von den Grünen gegengezeichnet werden. Ich meine, Abgasskandal, smartmeter in Haushalten, Kaminsteuer?! e-bike- und Auto-Boom (letzterer soll noch kommen dank 4.000€ incentive und 300Mio. für Ladeinfrastruktur), da kann man doch nicht allen Ernstes noch mit Schweröl-Aida-Schiffen nach Bora Bora schippern. Oder doch? Und jetzt, da der Frühling nahe und wir in die Eisdielen strömen, um Industrieeis aus millimeterdicken Plastikbechern zu löffeln, kommt uns wieder der präfaktische Euphemismus Trittins in den Sinn: Die Energiewende kostet jeden nicht mehr als eine Kugel Eis.
    Ich fahre Rennrad – ohne Akku.

    • Ich auch. Aber ernsthaft, es ist sinnvoll, die Verschwendung zu stoppen und zu überlegen, was man tut. Kleine Schritte, immer Jute dabei haben. Aber grosse Würfe müssen durchdacht und vermittelt werden, und das schaffen die Grünen nicht.

    • Seit der Elbphilharmonie sollte Deutschland ohnehin besser über Kims Staatskleptokratie schweigen.

    • Meine Güte
      … der hochverehrte Marschall oder auch hochverehrte Genosse, Geld stinkt wirklich nicht.

  72. Titel eingeben
    Für so eine dämliche Karikatur muss der deutsche Steuerzahler auch noch zahlen – irre!

  73. Bares für Rares
    Gut das sie mich aufklären, Don.

    Ich habe bisher geglaubt, daß wäre Werbung für „Bares für Rares“, der ZDF-Sendung für Kleinodien, den röhrenden Hirsch halte ich noch wie eine Aktie im Keller – der Wert steigt garantiert…

    Aber ob nun mit GEZ-Beiträgen oder Steuermitteln, diese Werbung erinnert mich an den verschwenderischen Brandschutzkollaps vom BER.

    Fein gemacht – brauchen wir nicht!

    • Ich bin ansonsten auch abgestumpft, was Werbebotschaften angeht – da steht immer ein „Nein“ in meinem Kopf. Ich kaufe ohnehin nur wenig neu, was irgendwie beworben wird. Aber das ist einfach zu viel gewesen.

  74. Zur Sache, Schätzchen
    Ihre Realsatiren erinnern mich jedesmal an den Klassiker von Enke: „Das wird noch böse enden.“

  75. Mal ganz was Anderes:
    Hat eigentlich irgendeine/r schon ein Statement von linkerer Seite gehört zu den Demonstranten in Russland? Es müsste einen Aufschrei geben, oder? Ich habe noch nichts wahrgenommen.

  76. aus nem Interview mit Chodorkowski
    Wie können Sie sagen, dass der Westen abgeschlafft ist? Er hat Russland mit der Nato eingekreist!
    Wissen Sie, wenn ich Sie, sagen wir, mit ein paar Mäusen einkreise, wird Ihnen das vielleicht unangenehm sein. Aber es bedeutet keine Gefahr für Sie. Eher für die Mäuse. Das betrifft nicht nur das ¬Militär. Auch in der sogenannten «soft power» ist der Westen schwächer als gedacht. Die westlichen Gesellschaften sind irgendwie verstört und ganz und gar nicht abwehrbereit. Es genügen vergleichsweise geringe Summen, um auf sie einzuwirken. Das Problem ist nicht die Stärke Putins, sondern die Schlaffheit der westlichen Gesellschaften.

    • Herr C. und die Milliarden unklarer herkunft !
      ist dieser Chodorkowski einer dieser „übernehmer“ des sowjetischen ex-volksvermögen in private hände, die mann auch oligarchen nannte und wo immer noch unklar ist, wo die milliarden herkamen, die Herr C. nun in Rapperwil im Kanton St. Gallen versteuert ?

      der Kanton veranlasste die Stadt Rapperswil zu einer raschen aufenthaltsgenehmigung, wegen besonderer (steuer-) „interessen“.

      noch – um mit dem Künast zu sprechen – fragen ???

    • @djangohatnemonatskarte 28. März 2017 13:28 Uhr
      Das nenne ich eine saubere Argumentation! Punkt für Punkt haben Sie ihn widerlegt.

  77. Romantiker
    Gelebt, geliebt, gehasst, gestritten, gehurt, gestorben wird in echten wie in falschen Empiremöbeln, kleinen Wohnkästen wie edlen, alten Gemäuern gleichermaßen und mit der gleichen Intensität der Gefühle und die Einen glauben so sehr dass sie den Anderen überlegen sind wie diese. „Das Schicksal setzt den Hobel an und hobelt alle gleich“, wußte Ferdinand Raimund. Dennoch ist es schön und unterhaltsam, dass es so unbeirrbare Romantiker gibt wie sie mit ihrem Blog. Dafür ist Ihnen zu danken.

    • Natürlich macht es uns alle gleich – später irgendwann. Davor sicher nicht. Davor gibt es Ungerechtigkeiten en Masse, und das liegt nicht nur am Geld.

  78. Das ist sogar das neueste Plakat von März 2017
    Grrr. Das letzte Aufbäumen der deutschen „Leidkultur“. Gibts sogar zum Downloaden als Poster.

  79. Nordkoreanische Propaganda
    Sehr geehrter Herr Don Alphonso, ich erwarte oft sehnsüchtig die „:Stützen der Gesellschaft“.Sie sind u.a. neben Herrn Paetow, M.Klonovsky, H. Danisch , wie man in ihren “ Kreisen“ sagt – meine Favoriten.
    Danke für das Lachen, welche sie mir ins Gesicht zaubern.

  80. nur subversiv oder schon hatespeech?
    “ Oder warum belässt man es nicht angesichts ohnehin schon
    hoher Standarts endlich einmal bei bestehenden Energieauflagen,
    statt sie ständig zu verschärfen.“

    Auf Faz.net: Warum Bauwut allein nicht reicht.

  81. make LOVE mit besserer wärmedämmung !
    werter DON, bietet sich statt ihrer abgehobenen musik bei der durchfahrt durch das Dämmviertel nicht eher der song „Highway to Hell“ an, lautstärke extra stark ?

    https://www.youtube.com/watch?v=gEPmA3USJdI

    alternativ „Hells Bells“……………beides eher keine kastratenmusik !

    solche „music POSER“ wie sie werden – wie SWR3 meldet – zukünftig noch mehr von der polizei verfolgt werden, besonders in den brennpunkten, z.b. Mannheim. die Theodor-Heuss-Allee in fancy Stuttgart wurde ja leider schon entschärft, das restliche stadtgebiet in Stuttgart wird folgen. im umland wird er verkehr eh schon durch die systematische verriegelung durch baustellen und die anstehende sperrung des Engelberg-Tunnels im stand „beruhigt“.

    und dann noch werter DdH,

    wir müssen doch der Erdogan-Aktion „fünf statt drei kinder“ endlich etwas entgegensetzten. in besser gedämmten schlafzimmern lässt sich leichter zeugen: mehr wärme, bessere schalldämmung, aspekte die von der sog. werbeagentur „Hirsch“ bisher garnicht herausgestellt wurden. auch DON hatte da keine ideen.

    oder wie wäre es mit einer „Abwrackprämie“ für empfängnisverhütende massnahmen, gefördert durch das sog. Familienmysterium. ab 2018 verleiht Frau Schwesig dann die ersten Mutterschaftskreuze.

    warum „mann“ das abgeschafft hat ist mir unklar, den Muttertag, den der Führer ja auch wieder eingeführt hat gibt es ja immer noch.

    • „Sharp dressed Man“ von ZZTop wäre für die Polyesterträger auch ok.

    • noch'n Musikvorschlag
      Bei meinen Eltern fuhr früher regelmäßig nachmittags ein Student (?) mit seiner Ente vorbei – bei halbwegs passendem Wetter natürlich offen – der hatte immer mit voller Lautstärke den Bolero von Ravel laufen (und dem Ohrenschein nach hatte die Musikanlage ähnlich viele Watt wie der Motor…)

  82. „Ich rausche so durch, wie ich durch alles andere Unschöne dank meiner Abstammung ebenfalls durch
    Diesen Satz lässt Rainer Meyer durch seine Kunstfigur D.A. äußern.

    Das begeistert die LeserInnen. Denn so möchten sie auch leben.

    Das ist das Motiv, welche hinter dem Lesen von „BILD“, „Bunte“ etc. steckt.

    Aber die Kunstfigur D.A. existiert nicht im Real Life.

    Auf diese Weise nimmt man – psychologisch betrachtet – virtuell und imaginativ am Leben der Reichen, der Stars und der Prominenten vteil, was einem im Real Life verwehrt ist.
    In der Alltagsrealität herrscht – ganz anders als bei der Kunstfigur – der Zwang zu fremdbestimmter Erwerbsarbeit.

    Ich kenne niemanden, der „dank seiner Abstammung durch alles Unschöne durchrauschen kann“.

    Projektive Identifikation nennt die Psychologie diesen Vorgang, wo man die Alltagsrealität verdrängt und imaginativ an einer Scheinwelt teilnimmt.

    Menschen, die in einer höherklassigen Alltagsrealität leben, interessieren sich nicht für die mediale Scheinwelt.

    Wie auch Ärzte keine Ärzteromane lesen und auch keine Realitätssimulationen wie Arzt- oder Krankenhaus-Serien im TV ansehen.

    • Sagen wir es so: Ich hatte in meinem Leben bislang sehr viel Glück und das Elend, ds ich erlebte, war entweder selbst gewählt oder unvermeidlich. Und tatsächlich gehöre ich zu einer privilegierten Kaste.

    • Titel eingeben
      Don und Effendi
      ich möchte Herrn von Goslar auf die 13/16 whiteness der Kunstfigur Don hinweisen. Inszeniert als guter Sohn, gebildeter Sportler ….. mit gerade genug Brüchen und Schwächen, daß er sympathisch und glaubwürdig erscheint.

      Don ist ein König Saul, ein Harry Potter oder Hermione Zahnarztsen. Vielleicht ein Paul Atreides. Don ist kein strahleweisser, endlosgutsiegender Kara ben Nemsi oder Perry Rhodan.

      Nicht ganz OT: Uns geht es noch relativ gut, vermute ich. Eskapistische Literatur wie Karl May verkauft sich nicht. (soweit ich sehe)
      Glotzt die Unterschicht eskapistische Serien?

    • Ja, melursus
      Wenn z. B. ‚Game of Thrones‘ nicht eskapistischer Prinz-und-Prinzessin-Fantasy-Nonsense ist, dann weiß ich auch nicht mehr.

      Und das gucken alle, Unter- und Mittelschicht.
      Logisch, in diesen unseren Zeiten.

    • Titel eingeben
      @anderer Gast

      mit dem Unterschichtfernsehen habe ich einen falschen Ton gesetzt. Interessieren würde mich Ihre Meinung (und weitere) zur eskapistischen Literatur heute unter denen, die noch lesen.

      Game of Thrones habe ich vor Jahren gelesen, soweit es bis heute erschienen ist. Bisher nix gesehen.

      Fantasy ist es. Die Charaktere haben für mich nichts mit reinguten, unbezwingbaren Old Shatterhands zu tun. Eskapistisch kann man mit fantasy übersetzen. Ich meine die engere Defintion als Flucht in eine „bessere“ Scheinwelt, in elaborierte Tagträume voll Glück, Stärke und hoher eigener Stellung.
      Heilgenlegende statt biblischem fehlerhaften Jona, David, Saul, Petrus, Sara
      Game of Thrones ist ein riesiges Gemetzel. Aufwendig entwickelte Figuren werden überaschend abserviert. Manchen Charakteren gönnt der Leser ihr Schicksal, andre bedauert er. Prinzessinstories sehe ich nicht. Der Slutwalk der Königin? Samsa? Khaleesi Daenerys?

      Man liest das Buch leichter, wenn es nicht der erste Fantasyroman ist. Martin hat soviele Bälle in der Luft und gleichzeitig Fäden an den Fingern und Glöckchen am Bein, daß Käptn Blaubärs Abenteuer um Zamonien vergleichsweise stringent sind.

    • hä?
      “ ‚Game of Thrones‘ … eskapistischer Prinz-und-Prinzessin-Fantasy-Nonsense … Und das gucken alle, Unter- und Mittelschicht.
      Logisch, in diesen unseren Zeiten.“
      .
      ?
      Ich — aus der Unterschicht kommend, mittlerweile obere Unterschicht, weil: das ganze Leben viel gelesen — …ich weiß nicht mal, was das ist: Games of Thrones …“Spiel aus/der/des…“? (und ich will es gar nicht wissen)

    • Zumindest die ersten drei Bücher
      von GoT (oder eher: AsoIaF) sind die Lektüre durchaus wert. Phantastisch, sicherlich, aber das waren Faust und Zauberberg auch. Eskapistisch ? M.E. eigentlich nicht – in der Welt, die dort beschrieben wird, würde ich nicht leben wollen. Ab dem vierten Buch waren die Handlungsbögen dann doch arg statisch.

      Die Fernsehserie – naja. Wenn man die Bücher nicht gelesen hat, sicherlich auch ganz gut. Aber dieses „wir-sind-im-US-Kabelfernsehen-und-dürfen-Nackte-zeigen-also-zeigen-wir-sie-auch-selbst-wenn-es-mit-der-Handlung-nichts-zu-tun-hat“ ist für die Anhänger der Bücher nur nervig. Nicht so nervig allerdings wie diese ewigen Verzögerungen des Autors bei der Fertigstellung des nächsten Werks. Und jedesmal, wenn man GRRM fragt, wann das nächste Buch fertig ist, tötet er einen Stark….

      Zum Thema eskapistische Literatur: offen gestanden würde ich das gesamte Portal von Spiegel Online in diese Rubrik einordnen…. oder ist es nur mein Eindruck, dass die gesamte Willkommenspresse irgendwie als eskapistisch anzusehen ist?

      Mit bestem Gruß
      SchallundRauch

    • Mancher Adel liest durchaus sehr gerne Bunte...
      @ H. v. G.
      … da man entweder vielleicht selbst vorkommen könnte oder Verwandte und Freunde.

      Es ist nicht so wie mit Ärzten und Arztromanen.

      Dass D.A. 100 Prozent authentisch und witzig ist, erklärt seinen Erfolg.
      Da ich zufälligerweise ebenfalls an einem bayerischen See heimisch bin, kann ich das schon beurteilen.

    • Ein wenig ist das schon von mir weggeschrieben, aus Gründen der Privatheit.

  83. typo: ein l ist zuviel
    „die Nebenwirklungen“

  84. -titelfrei-
    Meine Oma hat nun wirklich andere Sorgen…
    Da werd ich sie doch gleich mal besuchen.

    Und ja, es ist jammerschade, dass Architektur nicht mehr schön sein kann.

  85. Werbung ist unten
    im übrigen ist doch das schöne an diesen Werbeplakaten die Austauschbarkeit der Figuren und Köpfe darauf über Jahrzehnte hinweg, wie man diese Dame etwa mit Herrn Riester, dem Messias der Altersvorsorgebranche, austauschen könnte. Ob mit Schaumstoff zu Billigmöben oder mit Hedgefondsprodukten fürs Alter: Durch die Patina salbungsvoller Worte schimmert dann doch der Müll und Betrug. Irgendwann.

  86. Kunstfigur
    H.v.Goslar hat natürlich recht, gäbe es D.A. wirklich, so würde er keinen Blog schreiben, denn das wäre aus seiner Sicht viel zu vulgär. Doch, das übersieht Goslar, gerade von diesem Widerspruch lebt der Blog, das macht seine Dynamik aus.

  87. Das Werbeplakat ...
    hatte ich schon vorher mal gesehen, es war nur ein kurzer Blick darauf, die Gestaltung des Plakates, das Kostüm des Modells, die eintönig klassischen Rahmen, ohne dazwischen gestreuten modernen Rahmen, die sicherlich für angenehme Kontraststimmung sorgen würden und der Sessel haben mich auf Anhieb nicht angesprochen, inhaltlich ist mir das Thema auch nicht so wichtig, dass ich mich selbst damit befassen muss, so habe ich mir keine weiteren Gedanken darüber gemacht. Aber der Artikel von Don und die folgende Diskussion ist wieder mal einmalig unterhaltsam, lehrreich und ja irgendwie auch sehr angenehm. Dabei mag gesagt sein, dass altes Geld des Besitzers nicht nur Ruhe ( auch im Sinne des Gemüts) ist, da spreche ich zum grossen Teil auch aus Beobachtung, die Kinder sind einer enormen Druck ausgesetzt sind, das rundum ein Vermögen aufgeführtes Affentheater von Verwandten, Mitarbeiter und sonstige kann auch noch einem jeglichen Respekt vor dem menschlichen Wesen verlustig machen … ist also eine mit Gefahren und Überraschungen verbundene Angelegenheit ja gar eine harte Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes. Liebe Grüße an den Don & an all die anderen Diskutanten und Kommentatoren …

  88. Wenn der Perser fehlt
    Sage einer kurzsichtigen Frau ohne Mutterwitz, die aber mit schweren, pochenden Schritten auf labilem Bretterboden unterwegs ist, nach Möglichkeit nie, sie höre sich nach einem Elephantenbaby an.

    Sag ihr, es ist schön, – auch wenn das Streichquartett gerade einpackt -, geerdete Bässe zu hören.

  89. Bill Gibbons fährt V8, nicht V6 !
    werter DON, ob sie im DÄMMVIERTEL lieber SHARP DRESSED MAN von ZZTOP röhen lassen wollen………………..

    vor rund 20 jahren konnte ich Bill Gibbons als ich ihn an einer tankstelle westlich vom Broadmoor richtung Pikes Peak traf dazu nicht befragen:

    denn nur ich erkannte ihn, wie er lässig seinen 560 SE in meinem lieblingsblau betankte………….er erkannte mich leider nicht und hinter mir im van grölten bereits 10 testosterongesteuerte männer aller rassen einer MTB-tour entgegen, die uns auf die trasse der alten eisenbahnen führen sollte.

    oder wollen sie mitfühlend im DÄMMVIERTEL den King erklingen lassen mit „in the Ghetto“

  90. Existiert er oder nicht?
    Was für eine schwache Reibung an der Kunstfigur des Don, es ist doch völlig gleichgültig, ob es ihn so gäbe oder nicht, ob er von Adel sei oder nicht, das ist das Streiten um nicht vorhandene Barthaare.

    Es ist wie bei der Frage, ob Jesus lebte oder nicht.

    Nicht auf die wirkliche Person kommt es an, sondern auf die Gedanken und Ideen, die er ausspricht und vertritt.

    Von mir aus könnte der Don in einer Abfallhütte an der Isar hausen und sein Honorar auf all die Wechselbälge verteilen müssen, die er auf seinem Gang durchs Leben irgendwo hinterlassen hat, ich würde seine Beiträge dennoch mit (meistens) größtem Vergnügen lesen.

    Aber es gibt halt immer ein paar Besserwisser (Herr Lehrer, ich weiß was!) die demonstrieren wollen, dass sie alles durchschauen und die einzige wahrhafte Wahrheit kennen.

    Ich würde es umgekehrt sehen: Gerade weil er es nicht nötig hat sich als Schreiber zu verdingen, kann er so locker vom Hocker die Finger in manche Wunden legen.

    Fragt mal einen Spiegel-Schreiber, ob er das auch kann und darf.

    Und an den schwachsinnigen Computer gerichtet: Verdammt nein, ich schreibe nicht zu schnell! Merks dir.

  91. Gute Werbung
    ist auf ihre Zielgruppe abgestimmt. Das ist auch bei dem von Ihnen kritisierten Plakat so. Sich darüber zu beschweren, dass Werbung nicht die Realität – in diesem Fall den Geschmack der besseren Gesellschaft – abbildet ist albern. Es wäre höchstens interessant darauf hinzuweisen, dass der Durchschnittsdeutsche keine Ahnung davon hat, wie man sich standesgemäß auf der Belle Etage eines Münchener Jugendstilbaus einrichtet. Das könnte man auf unterschiedlichste Art deuten, aber mit Sozialismus und dem Pankow-Schick der DDR Nomenklatura hat das alles sehr wenig zu tun…

    • Der Durchschnittsdeutsche
      ist kein Armenhäusler.
      Die Geschmacksknospen dürften quer durch die Bevölkerung
      einigermaßen gleichmäßig verteilt sein. Ein jeder passt sich seiner
      Umgebung an, um nicht aus dem Rahmen zu fallen.

  92. Bin zwar kein Werber und kein Hirsch
    aber irgendwie habe ich heute den Aufreger verpasst. Immerhin verschandelt dieses Plakat den Straßenraum auch nicht schlimmer als vergleichbarer Unsinn. Dass man bei den Chefs einer Agentur, die fette Aufträge nicht nur aus der Politik, sondern z.B. auch vom Otto-Clan erhält, nicht den Unterschied zwischen „echten“ Reichen und „gefakten“ kennt, glaube ich eher nicht. Und die Praktikantin lässt man bei so einem wichtigen Auftrag bestimmt nicht ran. Also sollte das halt irgendwie „schräg“ oder „gebrochen“ gestellt werden. Werbung will doch nicht die Realität abbilden, sondern Emotionen wecken. Und das scheint den Hirschen mit diesem Eye-Catcher sogar bei D.A. geglückt zu sein.

    Aufregen könnte ich mich natürlich die Lage der Werbefläche bei den prekären Mietern, die nicht Zielgruppe sind und denen man mit der Modernisierungsumlage zynisch die Kosten für die Dämmplaste aufhalst. Aber den Prekären zieht man ja auch Milliarden GEZ-Gebühren für subtilere Regierungspropaganda aus der Tasche. Und damit wird unsere Umwelt weit mehr verschmutzt als mit dem bisserl bunten Papier, das in ein paar Tagen wieder überklebt ist.

  93. Etwas dümmlich
    ist das Plakat sicherlich, schon deshalb, weil ein solch offensichtlicher Altbau, in dem die Dame zu wohnen vorgibt, i.d.R. wegen Denkmalschutz gar nicht gedämmbunkert werden kann.

    Ansonsten verstehe ich dieses Posting nicht so recht. Wenn ein drittklassiges Plakat, erstellt von der prekären Unterschicht einer viertklassigen Berliner Werbeagentur, das mich zum Energiesparen animieren soll, das einzige Stück Verar… wäre, das die diese Regierung zu bieten hat – wie würde ich dem Himmel danken.

    Meinen Glückwunsch allerdings zum Vergleich mit Nordkorea. Ich sehe derlei Bauten allenthalben in meiner sich mehr und mehr gentrifizierenden Umgebung. Stasi braucht es nicht mehr – die Bodenlangen Fenster laden zum Spannen ein, Big Brother live entlang der Hausfront. Gelegentlich gehe ich mit meiner Frau spazieren, erfreue mich des abends der Live-Darbietungen von Familienleben. Leicht belustigt ziehen wir vorüber, zurück in unseren leicht runtergekommenen Altbau, erfreuen uns der 3,20m Deckenhöhe und danken dem bayrischen Hausherren für die nicht-erfolgte Tot-Sanierung.

  94. Realität, Fantasy und mediale Realitätssimulation
    Rainer Meyer ist real, seine Kunstfigur D.A ist es nicht. Sie existiert nur virtuell und ist „gespielt“.

    „Schimmi“ aka „Horst Schimanski“ war eine fiktive Figur, sie wurde bekanntlich von Götz George gespielt.

    Das reale Leben von Götz George hatte gar nichts mit diesem Schimanski gemein, man könnte sagen, es war das Gegenteil davon. Götz George lebte zurückgezogen, war sozial desinteressiert, keinerlei Engagement für die Schwachen oder gegen das Verbrechertum in dieser Welt.

    „Schimanski“ war mediale Realitätssimulation. Reine Fantasie. Für die TV-Zuschauer eine Figur zur realitätsfernen projektiven Identifikation.

    Derartige Polizisten gibt es nicht in der Realität, genausowenig wie die alleskönnenden Ärzte in der TV-Serie „In aller Freundschaft“.

    Märchen und Fantasy gehören zur Kinderwelt, bei Erwachsenen weist es auf ein kognitives Defizit und eine charakterliche Reifungsstörung hin. Was ja massenhafte Realität heute ist.

    Die heutige Welt existiert doppelt, als reale Welt und als Realitätssimulation in der medialen Welt.

    Jeder fachkundige Wissenschaftler kann nachweisen, dass Häuserdämmung mit Polystrol – egal ob von innen oder außen – keine Heizkosten spart, sondern im Gegenteil erhöht.

    Weil Dämmung bei Häusern ein völlig anderer Sachverhalt ist als die Dämmung bei Kühlschränken oder Warmhaltebehältern.

    Häuserdämmung mit Polystrol zwecks Heizkostenersparnis ist Fantasy. Das kann physikalisch überhaupt nicht funktionieren. Reine Verarschung, fern ab von Wissenschaft.

    Das ist die Welt von Harry Potter.

  95. Dieses Land sei nicht deutsch genug!
    Da haben wir´s. Das ist ein Schlag ins Kontor der bunten Truppe um Claudia, KGE und Peter und ihre Mitläufer bei der guttigutti-SPD. Kurz aufgeflackert auf „la une“ des Mutterschiffs und schnell wieder ins zweite Glied geschoben.
    .
    „Sie leben in Deutschland in Freiheit und sehnen sich doch nach den starken Führern in ihren Herkunftsländern. Nationalistische Polen und Russen preisen Kaczyński und Putin und Türken stimmen begeistert für Erdogans Verfassungsänderung. Warum können sie Deutschland nicht mit der gleichen Inbrunst lieben……..?“
    .
    Einer Polin, die selbst in der RHS immer nur eine, an sich schon ziemlich blanke Stange putz, beklagte sich D sei einfach „zu schwul“ (mir würde dieses böse Wort nie aus der Tastatur kommen aber das war Originaltext). Na wenn das Migranten sagen wird es ja wohl stimmen.
    .
    Allerdings ein Wunsch aus Schwaben: Bevor die hier rummotzen sollen sie erst mal am Samdisch d´Schdroße kehre wia dia G´schompfene au.
    .
    Wird sich Don sicher als Thema vornehmem.
    (DdH)

    • Die Migranten irren
      Dieses Land ist deutsch, deutscher geht es nicht. Dass die
      Neubürger das nicht erkennen können , weil jeder ihnen
      etwas anderes erzählt – was soll’s.
      Solange die Deutschen damit klar kommen.

      Mit der schwäbischen Kehrwoche kommen sie in Hamburg
      auch nicht weit.

  96. Wozu eine Küche?
    Bei den 30 qm Wohnungsgrösse kann die Küche wegfallen. Wozu eine Küche, wenn man ohnehin nur zum Schlafen in diese Kabinen geht?

    • Kochniesche geht auch
      Ich wohnte ca 15 Jahre in einer 35qm „Box“,
      genannt Dachwohnung.

      Es gab keinen Flur, man betrat direkt den
      Wohn/Schlafraum. Der T-förmige Grundriss
      erlaubte es im rechten Flügel des T zu Kochen
      und im linken zu schlafen.
      Das Bad befand sich Parallel rechts vom T
      zwischen Eingang und Küche.

      Sehr effizient gemacht, sehr Hell, sehr Zentral
      mit Südbalkon und 15 minütigem Fußweg zum
      Arbeitsplatz (Krankenhaus) oder Supermarkt.
      25 min bis zum Bahnhof.

      Heute muss ich 68 qm aufräumen ;-)

    • Alte Deutsche Rechtschreibung
      Bezeichnete man sowas nicht damals als „Wohnklo“?

  97. Sind wir nicht alle ein bisschen Nordkorea?
    Bitte nicht über die armen Nordkoreaner lachen, die glauben das sie in der besten aller Länder leben und der grosse Führer sie vor den Haien des Kapitalismus schützt, die hinter dem Horizont ihre Kreise ziehen.

    Unser Kim Jung -whatsover heissen- (beliebigen Namen der GroKo hier einsetzen)
    Die Parolen sind:

    – Vorwärts die ruhmreiche Genderei,
    – Vorstandsposten für verdiente Genderista,
    – Nieder mit CO2, rettet die Eisbären
    – Herrlich gedämmt in die strahlende erneuerbare Zukunft, die sich erneuert und erneuert und erneuert…..
    – Gefährder, welche Gefährder?
    – Check mal deine Priviilegien
    – Das muß noch viel bunter werden…
    – Frauen in die Produktion
    – AfD, ooch, lass uns mal die Regeln zum Alterspräsidenten ändern.

    Die Fallhöhe zwischen Plakatidol und Wirklichkeit, die der Don so schön herausgearbeitet hat, ist für protototalitäre Politiker unsichtbar.

    Genauso wie der Plebs, dem langsam aber sicher die Hoffnung auf eine bessere Zukunft für sich und seine Kinder abhanden kommt.
    Denn es gibt keine bessere Zukunft, nur ein teurer und weniger und und noch weniger – du lebst doch jetzt schon wie die Made im veganen Speck.

    In Nordkorea hält sich das Regime mit blutiger Repression.

    Die Achse Maas-Kahane – Das ist doch die Repression die die Ho, Ho, Ho chi Minh brüller immer beklagt haben.
    Die Handreichung von Verdi zur Zersetzung von AfD Anhängern- guckst Du mal ins Stasi Handbuch- dort abgeschrieben.

    Der Sommer der alten Republik neigt sich dem Ende zu.

    Die talibanesken Footprint und Dekarbonisierungswächter flechten schon ihre neunschwänzigen Gesetze mit der sie dieses störrische Volk der Autofahrer und Warmduscher auf den rechten Weg bringen werden.

    Ein Plakat ist da noch ein laues Lüftchen.

    • Es wird hart und hässlich, keine Frage.

    • die kreisenden Haie des Kapitalismus
      Das schlimmer ist: die kreisen ja tatsächlich.
      Auch muss man inzwischen sogar Ede Schnitzler zähneknirschend lateinisch zustimmen: q.e.d.

    • @anonymus_content
      Ihr Beitrag bzw. Kommentar veranlasste mich mit einem Gefühl der ernstlich gut gemeinten Neugier der Begrifflichkeit des Genderismus nachzu’forschen‘. Es steht in den Web üblichen Eintragungen, dass der Begriff Gender, die ich vom englischen als Geschlecht kenne, eine sozialW’che Betrachtung eines Individuums nicht nur in der von Religion, Tradition, Brauchtum auferlegten Rollen für sein biologisches Geschlecht, sondern auch in der von ihm entweder freiwillig, oder zufällig gewähltes, selbstbestimmtes oder aufgezwunges soziales Geschlecht. Also eine Geschlechtlichkeitsdefinition im erweiterten und meiner Ansicht nach freiheitlichen Sinne, sofern man/Frau selbst, freiwillig und bewusst seine/ihre soziales Geschlecht definieren kann. Ich kann die antiHaltung dem Genderismus gegenüber hier in diesem Forum insoweit nachvollziehen, dass eine Aufklärung hierüber im Kindergartenalter doch zu weitgeht. Aber eine allg. Akzeptanz von Genderismus, als bestimmte Freiheiten anbietende soziale und kulturelle Errungenschaft, würde bspw. im Falle von Islam und dessen frauenfeindlichen Einstellung doch bedeuten dass eine Frau selber bestimmen kann was für eine Rolle sie im sozialen Leben übernehmen möchte …

  98. OT, und dann auch wieder nicht. Gestern, bzw.
    heute sehr zeitig morgens ,auf einem obskuren Musiksender für non-mainstream music

    Lullys ,,Cadmus et Hermione“ in einer Inszenierung der Opera Comique aus 2010 gesehen und gehört.

    Was Musik angeht, bin ich ja ein ziemlicher Banause, und obwohl ich wußte, dass es Lully und die französische Barockoper gab, habe ich das zum ersten Mal gehört.

    Das Französische wurde zeitgemäß, also GANZ anders, als heute, ausgesprochen und gesungen , das Ballett erinnerte mehr an Moriskentanz oder alten Volkstanz, als an das gewohnte klassische Ballett, die Bewegungen der Sänger, die Kostüme, alles einfach nach dem Versuch gestaltet, dieses Werk ähnlich zu bringen, wie am Hofe Ludwig 14.

    Ich muß sagen, hat mich optisch und akustisch eigenartig berührt, so ein bissl, wie eine Zeitreise.

    Kann man im Internet ansehen-und hören, ist den Versuch wert.

    Im Gegensatz zur regierungsamtlich verdämmstofften Dame im Supermarkt-Chanel

    wirklich Kultur .

    • Ja, wirklich superb!
      Cadmus et Hermione auch als DVD erhältlich, gerade geordert.
      Danke.

    • Freut mich, Herr ferry, dass ich Ihnen einen Tip
      für einen verborgenen Schatz habe liefern können.

      Europäische Kultur ist halt anders, als Regierungsdolme sie definieren.

  99. War das dem Mutterkutter keine Zeile wert?
    Unser Landfunk meldet die Versaubeutelung von 400 Mio bei der Sprachförderung von zukünftigen Rentenkasseneinzahlern durch das BANF den ganzen Tag über. Ungeeignete Pädagogen und Auftragnehmer, unsachgemäßes Lehrmaterial (noch nicht gegendert?), ungeeignete Schulungsräume, zu viele nicht sanktionierte Abbrecher, falsche Abrechnungen, so heißt es. Der SWR gehört doch auch zum Kartellkomplex. Oder leistet die F.A.Z. sich eine besonders tiefgehende Nähe zu Berlin?

    • In der FAZ steht es auch, aber es ist, wenn man mt Flüchtlingen redet, ja kein Zufall, dass man es besser auf Englisch macht. Der eigentliche Punkt ist: Es gibt keinen Zwang, Deutsch zu lernen, also wird es nicht gemacht,

    • Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:
      „Es gibt keine Zwang, Deutsch zu lernen“. Damit hat sich Herr Meyer endgültig vom Liberalismus verabschiedet und ist endgültig beim Autoritarismus gelandet.

    • Bashing allerorten
      Das war dem „Mutterkutter“ mehr als eine Zeile wert – aber das zu übersehen hilft natürlich beim FAZ-Bashing.
      Und Herr Kratel scheint den Don nicht zu mögen und lässt uns das immer wieder formvollendet wissen – „Liberalismus“ kann ich gerade noch fehlerfrei schreiben, aber „Autoritarismus“? Cool!

    • Man müsste das wohl ergänzen
      „Es gibt keine Zwang, Deutsch zu lernen aber es gibt eine Zusage zu lebenslanger Komplettalimentierung nach erfolgtem Grenzübertritt falls sich die Nationalität der Migrant_*in nicht feststellen lässt.“

    • Man müsste das wohl ergänzen
      „Es ist kein Schwachsinn groß genug, dass nicht irgendein Lichtlein daran glaubt“.

    • Bei der SPD sind die Lichtlein ja schon recht selten geworden.

    • Der Glaube
      ist bei manchen von uns – und bei mir besonders – für die kommenden Zeiten zu schwach ausgeprägt. ه أكبر

  100. Titel eingeben
    Phillipe Jaroussky gefällt mir besser.
    Welche Werbefirma ist hierfür verantwortlich?
    Die Größe ist obszön.

  101. Eine gute Idee die versaubeutelt wurde?
    Ich meine die Idee es mit mehr Effizienz zu versuchen.
    Man könnte es mit einem Ideenwettbewerb
    versuchen und der Bürger könnte sich davon heraussuchen was
    ihm gefällt.

    Eine meiner Ideen ist zB: Warmes Wasser für die Waschmaschine
    oder den Geschirrspüler nicht mit Strom aufzubereiten sondern mit
    anderen Methoden.

    Es ist zB absurd wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht
    Gas in einem Kraftwerk zu verbrennen um Wasser zu erhitzen um mit dem Dampf mit Hilfe einer Turbine und eines Generators Strom zu erzeugen der dann viele Kilometer weiter dazu genutzt wird
    in einer Waschmaschine Wasser zu erhitzen.

    Es gibt Waschmaschinen mit Warmwasseranschlüssen.
    Ich vermute aber das sie kaum einer kauft obwohl
    die kWh Erdags z.B. günstiger ist als Strom.

    Das Problem bei solchen Kampagnen sehe ich darin
    das die Bundesregierung mir scheinbar erzählen will was ich machen soll
    aber eigentlich vor hat mir das Ganze mit Hilfe von Gesetzen und Verordnungen vorzuschreiben und ich gar keine Wahlfreiheit mehr habe.

    Wenn es der Bundesregierung ernst ist mit der Klimareligion soll sie doch bitte eine CO2 Steuer einführen und dem ganzen einen Preis geben. Ich vermute sie traut sich nicht und fesselt uns stattdessen
    mit vielen kleinen Bindfädchen.

    PS es gibt einen kleinen Trost:
    Der Bürger will ggf doch etwas anders als seine Regierung.
    Man kann es ggf an Art und Kraftstoffverbrauch der verkauften Neufahrzeuge ablesen.
    So wie ich die Sache beurteile wird es künftig noch mehr und zT größere SUV geben.

    Mich würde die Entwicklung der Absatzzahlen im Saarland interessieren.
    ggf gibt es eine Zusammenhang mit den Wahlergebnissen und es lässt sich ein Trend ablesen.

    • Wenn Sie 20% einer Fassade neu machen, müssen Sie heute schon alles energetisch sanieren. Das ist das, was unter den Teppich solcher Anzeigen gekehrt wird.

    • Detailprobleme
      Machen kann man viel, aber es ist immer umständlicher als gedacht. Wasch- und Spülmaschine mit Warmwasser zu betreiben geht natürlich im Prinzip – aber man braucht dann auch passende Wasserleitungen dorthin, das ist nachträglich nicht so einfach zu verlegen. Es mögen auch nicht alle Maschinenhersteller, weil man dann die ganze Steuerung auf der Eingangsseite hitzefest machen muß (Ventile, Füllstandsensoren) und sich je nach Wasserqualität mehr Rückstände ablagern – das Calgon wirkt ja erst im Bottich.
      Ähnlich gab es ja auch schon die Idee, für die Toilettenspülung „Grauwasser“ zu nehmen, also etwa Regenwasser. Dann braucht man auch einen Tank und wieder separate Leitungen. Als sich dann herausstellte, daß sich so etwas fast immer zu einer hervorragenden Bakterienzuchtanlage entwickelt, wurde die Propaganda dafür still und unauffällig eingestellt.
      Das zentrale Problem (wie gerade erwähnt und Thema des Blogs) ist aber doch, daß immer versucht wird, solche „Fortschritte“ per Zwang einzuführen – und oft genug wird nicht nur das „ob“ erzwungen, sondern auch noch das „wie“, auch wenn dadurch schlechte Technik gefördert wird. Beispiele: der Katalysator im Auto (anfangs wurde er tatsächlich zwingend vorgeschrieben, obwohl manche Hersteller die damaligen Grenzwerte wohl auch mit anderen Techniken hätten einhalten können), die „Energiesparlampen“ – und ganz viel, was in Bauverordnungen steht.

    • Glauben Sie
      besser nicht immer alles, was Sie glauben wollen.
      Und, bitte, keine Steilvorlage an die strohdummen Grünen Nachplapperer. Denen muss man nur einen Floh ins Ohr setzen, und sie bilden sich ein, Horus habe auf ihrer Schulter Platz genommen.

    • Detailprobleme bei Waschmaschinen und anderes.
      Hier ein Link zu einer Firma die Maschinenseitig das Problem gelöst hat:

      https://www.miele.de/haushalt/waschmaschine-1566.htm?mat=10499030&name=WMG823_WPS_TDos_Wifi

      Ich nutze eine Gießkanne um Handwarmes Wasser
      für den Hauptwaschgang einzufüllen. Vorwäsche benötige ich nicht.
      Ich gebe zu das sich nicht jeder diese Mühe machen will.
      Gekauft habe ich das Gerät 1993. Sie läuft idR 1mal in der Woche.

      Im Sommer reicht es aus die Gießkanne einige Stunden in die pralle
      Sonne zu stellen. Das gute Stück ist aus verzinktem Blech.

      Was ich aber gar nicht will:
      Das mir der Staat im Detail vorschreibt was ich machen soll.

      Was mich ärgert:
      Das die Idee der Effizienzsteigerung durch die oben beschriebenen
      Maßnahmen eher sabotiert wird.

      PS Zu neuen Fassaden
      Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus aus dem Jahre 1925(?)
      Die Fassade wurde hinter 20-30 cm Dämmmaterial versteckt bevor
      ich vor ca 3 1/2 eingezogen war.
      Ich habe als Mieter ca 8 cm Styropor auf dem Fußboden des Dachbodens lose verlegt und bilde mir ein das dies einen guten Effekt hat.

      Das Problem sehe ich auf der Seite der Zwangsmaßnahmen.
      Ich möchte selbst entscheiden ob sich für mich diese Ausgabe lohnt.

      PS: Der Vermieter lies vor einigen Jahren 3 Gasetagenheizungen einbauen.
      Ein empfehlenswerte Entscheidung meine ich,
      da jeder Mieter mit seinem Gasversorger selbst abrechnet.

    • Eine normale Miele...
      …kostet beim Händler um die 1000€ frei Haus.Da bezahlt man mit Warmwasseranschluß schon fast 500€ mehr, wie ich sehe.
      Außerdem ziehen die neuen Maschinen bei weitem nicht mehr soviel Wasser, wie früher.Müssen also auch nicht mehr soviel erhitzen.Den Speed kann ich auch noch bestimmen.

    • @Klaus et klaus
      Natürlich finden Sie bei allen richtigen Profimaschinen einen Warmwasserzulauf.
      Für zuhause ist das allerdings zwiespältig – man könnte sagen grün-zwiespältig:

      1. Neuere Maschinen haben geringen Bedarf an Warmwasser, wenige Liter.
      Wenn Sie dann rechnen, um wie viel teurer so eine Maschine mit 2 Zuläufen, 2 Magnetventilen, vielleicht gar noch ein Mischventil wäre, und Sie 25 Cent pro KWh* sparen, bräuchte es 2000 Waschgänge bis der Anschaffungsunterschied wenigstes null auf null wäre.

      2. In ’normalen‘ Zulaufsituationen von zentraler Warmwasserbereitung laufen einige Liter Wasser durch, bis warmes Wasser vom Durchlauferhitzer (das wäre auch wieder Elektrizität!) oder vom Boiler ankommt. In vielen Fällen ist das mehr kaltes Wasser als was an warmem Wasser benötigt wird für den Waschgang. Dann wäre der Gewinn sowieso null, und nur ein Anschaffungsverlust vorhanden.

      *Diese Rechnung gilt an unserem Beispiel. Wir bezahlen knapp 30 Cent für die KWh Strom, und 5 Cent für die KWh Fernwärme, mittels der wir unser Brauchwarmwasser generieren.

    • Toilettenspülung mit Regenwasser
      Da war ich mal bei Bekannten zu Besuch, die in ihrem neu gebauten Öko-Haus so etwas betrieben haben. Tja, und da sitzt man auf dem Topf und stellt fest, dass aus der Spülung kein Wasser kommt, weil Regenwasserbehälter leer und vergessen wurde, auf Frischwasser umzustellen.

  102. Titel eingeben
    Hab ungenau gelesen, „Hirschen“ nun ja, nur ein Stern.
    Wirklich gute Werbung habe ich in UK gesehen.

  103. Gelacht
    Einer der an sich erfreulichen Fehler der SPD ist, dass sie ein Ergebnis wie im Saarland nicht auf ihr Personal schieben. Ihre absolute Indolenz erklärt auch solche abartigen Plakate. Und das Erfreuliche daran ist, dass diese Indolenz und diese Personaldecke zu weiteren erfreulichen Ergebnissen (aus meinem Blickwinkel) führen werden.

    Was den Standort betrifft, ist er richtig, weil Ingolstädter aus besseren Vierteln da offenbar durch müssen. Dämmen wird dennoch kaum einer. Die Entsorgung von dem Kunststoff eines Tages, wenn die ersten Erkrankungen zu verzeichnen sind, wird teuer.

    Einen so scharfen Blick hat nur ein wohlgestellter Kunsthistoriker. Großes Kompliment!

    • Gern geschehen. Ich glaube auch nicht, dass die Sozen dauerhaft dem Jammertal entgehen werden – der Ruf ist einfach ruiniert und wer denen was glaubt, ist selbst schuld.

    • Titel eingeben
      Man sollte nicht so vermessen sein und sich von Wahlen „Verbesserungen“ erwarten…

      Aber ab und zu kann man sich an kleinen Geschenken erfreuen.
      Das einzige das mich am Ergebnis interssiert und auch gefreut hat war, dass man diejenigen, die die Frechheit besitzen sich immer noch Die Grünen zu nennen, auf HartzIV zurück gestuft hat.

      Und da sagen die Leute immer Wahlen brächten nichts….

  104. Das leicht Steife passt zur Dämmung
    Ist das die gleiche Dame, die für Seniorenheime wirbt?
    Ich bin selbst schon älter. Trotzdem brauche ich diese Altwerbenden nicht. Grundsätzlich würde ich nichts kaufen, wofür Ältere werben, ich guck nicht mal hin.

    Die genialste Werbung jemals hatte Nespresso mit Clooney. Man guckte hin und wollte den Kaffee haben. Die Deutschen können es einfach nicht. Für’s Auto so Bilderbuchspießer mit Hund, fuer’s Haus eine Oma für die Vernunft. Ich werd nicht mehr.

    • Sex sells, Age doesn’t.

    • Werbung - "Die Deutschen können es einfach nicht"
      Ein wahres Wort, gelassen ausgesprochen…
      Selbst die nun nicht gerade als kreative Maschinenstürmer bekannten Deutschschweizer sind da um Klassen besser. Man achte einmal anläßlich einer Fahrt aus Südbaden nach Basel (vorzugsweise nicht auf der Autobahn…) auf die Plakatwerbung. Grafik und Inhalt inklusive Sprachgebrauch verbessern sich schlagartig und deutlich beim Grenzübertritt. Nicht umsonst stammen etliche „jüngere“ Typografen aus der Schweiz: Bill, Frutiger, Miedinger (Helvetica).
      Oder man schaue sich die „Laternen“ an, die bei der Basler Fasnacht gezeigt werden (www.fasnacht.ch) – da gibt es jedes Jahr grafische Meisterwerke.

    • Ja und immer haben die Alten weiße Haare
      Es lief vor Jahren ein TV-Spot für irgendeine Salbe gegen Gelenkschmerzen. Gezeigt wurde natürlich eine Frau mit weißen Haaren, aber was mir gänzlich unappetitlich aufstieß, waren ihre Knie, die sie sich mit dem Zeugs einsalbte und später das debile Grinsen von ihr beim nächsten Spot auf einer Kinderschaukel. Ich habe der Firma einen wütenden Brief wegen der weißen Haare und dieser grässlichen Knie geschrieben, natürlich keine Antwort bekommen.

      Mir würde nicht im Traum einfallen, diese Salbe zu kaufen.
      Jetzt läuft ein Spot mit so einer Creme, in der eine ältere Dame, natürlich weißhaarig, sich nach Anwendung dieser Salbe dermaßen albern beim Tanzen gebärdet, dass man schreien könnte. Dazu dieser mißmutige Kater… Ich versteh’s nicht, warum Agenturen solch einen Sch… produzieren. Es wird dann gern gesagt, der Kunde wollte das so.

      Es wird nur dadurch halbwegs verständlich, wenn man den schon zu meiner Zeit in Agenturen geltenden Altersdurchschnitt von aber wirklich maximal 28 Jahren berücksichtigt. So kommt dann das bei raus, was sich ein Jungspund unter alten Leuten vorstellt und macht Werbung für Doofe.

      Nun könnte man fragen, warum ich mir das ansehe. Es bleibt einem manchmal gar nichts anderes übrig, wenn man Pech hat, läuft auf dem nächsten Kanal die gleiche Werbung.

      .
      Lieber Oberländer, auch ein Clooney bringt mich nicht zu Nescafé.

    • Liebe Frau Simon,
      eigentlich gibt es viel blödsinnige Werbung, die nervt. Eine witzige französische habe ich mal gesehen. Da hat einer mit einer Dose Insektenspray eine Fliege totgeschlagen und kam dabei witzig rüber.

      Ich kann auch ältere weißhaarige Frauen nicht verstehen, die das Haar plötzlich wachsen lassen.Chr. Lagarde und Marion van Haaren (haha) kamen doch eher unvorteilhaft rüber.

      Nescafe brauche ich mal zum Backen, wenn es das Rezept verlangt, da gibt es so Portionen.Zur Kaffeesahne auch wie Zimt bei der Zimtsahne.

    • Stimmt Philomena
      und auch HRC sah mit den langen Zotteln zum Fürchten aus. Bei Mme. Lagarde wurde die Adlernase sehr unvorteilhaft betont und die van Haaren… na ja, jeder verunstaltet sich halt, so gut er kann.
      Den Flusen der Dame auf dem Plakat wäre ich an deren Stelle längst mit der Schere zu Leibe gerückt. So fisselige Haare, scheußlich.

      Ich hab in diesem Leben noch nie lange Haare gehabt, meine Mutter redete sich damit raus, sie wolle mir das Geziepe ersparen, wenn die Zöpfe ausgekämmt werden müssen.
      Meine späteren Versuche, die Haare wachsen zu lassen, endeten spätestens nach einem guten halben Jahr beim Friseur mit der scharfen Schere. Ich werfe mir manchmal, gern beim Friseur, die nicht vorhandene Mähne lässig mit der Hand über die Schulter nach hinten.

      .
      Witzige Werbung… es gab nicht sehr viel, Nestlé Cappuccino isch habe gar kein Auto und der kleine Dicke von der Telekom mit ohne Schnur, wobei der Spruch „mit ohne“ in Abwandlungen in den allgemeinen Sprachgebrauch überging. So trinke ich meinen Kaffee mit ohne alles. Mercedes mit der angeblichen Panne wäre noch zu nennen, aber sonst nur öde Wüste der Belanglosigkeit und an die Produktnamen keinerlei Erinnerung. Aber das sehen die Kunden ums Verrecken nicht ein.

      Und ganz schlimm sind Testimonials, sogen. Promis werben für irgendeinen Blödsinn. Wir hatten auf Kundenseite das Glück, bloß keine Testimonials. Denn der Schuss kann dermaßen nach hinten losgehen, aber auch das sehen viele Kunden nicht.

  105. Verdämmt...
    Diese alberne, sicher aber alles andere als billige Werbekampagne wird leider von uns dummen Steuerzahlern bezahlt. Von daher kann ich so etwas aus Prinzip nicht gutheißen – vom Staat gibt es grundsätzlich keine Geschenke! Das Plakat mit besagtem Motiv „Alte Schachtel“ hängt auch in meinem Viertel unübersehbar an mehreren Stellen. Dummerweise steht mindestens ein Drittel des Stadtteils unter Denkmalschutz (ab 16. Jahrhundert und viel Gründerzeit halt), da ist also nix mit Dämmen oder so – jedes noch so kleine Detail muss mit der Denkmalschutzbehörde abgeklärt sein, ansonsten droht behördlicherseits Ungemach.
    Ansonsten, danke für den durchaus erheiternden Text!

  106. Titel eingeben
    Die Beflissenheit mancher unbestechlichen Kenner ist rührend. Wie glaubt man eigentlich, daß es bei Schleckers zu Hause aussehe? Oder bei Albrechts? Oder im Salon von Frau Piechs? Und die Oligarchen aus dem Kaukasus erst, wobei bei denen immerhin alles echt ist, von Chanel bis Hirst, aber immer scheußlich. Der Don hat für einen Reichen einen schon suspekten Geschmack, so wie in einem Salon des Faubourg Saint Germain in der Restauration der leiseste Eindruck von Belesenheit bereits suspekt war. Die wirklich Reichen können mit Marcello meistens genau so wenig anfangen wie die in den Blocks, die Größe des Heimkinos ist aber ungefähr die gleiche. Es gibt wiederum Leute, die sehr wohl sich Sorgen machen um die Heizung (in einem Manoir aus dem XV. Jahrhundert in den Ardennen zum Beispiel, dessen Verkaufswert sicher geringer ausfallen würde als dem Don eine seiner Immobilien in bester Lage) aber über einen Mercedes nur müde lächeln würden, wie die Entlaver oben über Pfennigabsätze auf dem Parkett. Über Schweinehaxen demnächst, es wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben, als die Grünen zu verteidigen…

    • Es istv immer die Frage, wie man reich definiert – reich ist man eigentlich schon mit absurd geringem Immobilienbesitz. Und natürlich gibt es da eine Menge Leute mit Bildung und Kunstverstand.

    • Don
      Vielleicht sollten sie sich mal die Mühe machen und für mehr Bíldung sorgen… Den Unterschied zwischen reich und vermögend zu kennen, täte allen gut. Wär das nicht mal ein Thema, oder doch zuviel Nähkästchen?

    • „Pfennigabsätze auf dem Parkett"
      Für den oberflächlichen Blick wird hier vielleicht gelegentlich zu wenig unterschieden zwischen Geld (Haben) und gutem Geschmack (Sein).

      Tatsächlich war es schon immer etwas teurer, einen schlechten Geschmack zu haben, wie z. B. Herr Trump anschaulich vorführt.

      Schweinehaxen über Pfennigabsätzen sieht man übrigens in München und im Dunstkreis der Hochkultur öfter, als einem lieb ist. Nur ausnahmsweise vergoldet, sondern meist massiv golden und entsprechend umschwirrt von allerlei wertschätzenden Hallodris und Mitgift-Motten – es kann sich schließlich nicht jeder aufs Fensterln von 100-Kilo-Goldmünzen kaprizieren.

      Nicht weit ums Eck wohnt hier einer im Wald in einem Erdloch, ohne jeden Klimbim, aber mit respektabler Bibliothek, ein ausnehmend sympathischer, kluger und belesener Mensch mit etwas – na, zersplitterter Biografie.
      Eine Dusche hin und wieder würde man ihm wünschen, aus Ekel vor allzu intensiven Körpergerüchen, zugegeben, gerät aber ins Grübeln und freut sich am Ende über die Begegnung mit den Restbeständen an Diogenes-Kauzigkeit im deutschen Tann.

    • Durch diese hohle Gasse muss er kommen
      Und Sie wollen wohl nicht so unhöflich sein, nehme ich an, dem Diogenes- Kauz mal Ihre Kellerdusche zu offerieren?

    • @ Philomena
      Danke der Anregung, aber sie ist leider unnütz – und Kärcher wäre wohl besser als Kellerdusche.

      Ich habe ihn mal auf einen in der Nähe gelegenen, halböffentlichen Toilettenraum mit Klo Waschbecken, Heiß- und Kaltwasser aufmerksam gemacht. Er kannte die Einrichtung, meinte aber, er würde immer auf die B*-Zeitung vom Vortag sch*, die ihm jemand vorbeibringt.

      Von Wasser hält er wenig, weder zum Trinken („langweilig“), noch zum Waschen („zerstört die natürliche Haut- und Haarfettung“), von Bier, Korn und Wodka dagegen mehr. Nebenbei und laut seinen Angaben, war er mal CDU-Mitglied in einer größeren Stadt im Norden.
      Mei, Politik und Politiker …

      Immerhin erhält er inzwischen seine Rente, die ihm vorher, ohne zustellungsfähige Anschrift und Bankkonto vorenthalten blieb. Den Winter verbringt er irgendwo im Süden, wirkt alles in allem beneidenswert fidel und unbekümmert – und, fast hätte ich es vergessen, schläft auf Styropor …. bestens, wie er beteuert.

    • @Gesler/Scherndt
      Tja, ist er nun ein Lebenskünstler? Des Menschen Wille ist sein Himmelreich…

  107. Verbrauch
    Nur eine kleine Einschränkung, lieber Don: In den gebildeten und wohlhabenden Ständen der freien Reichsstadt Nürnberg haben weder der Sechs- geschweige denn der klassische Achtzylinder des dortselbigen Residenten eine rotgrün-nordkoreanische Verbrauchsanzeige.

  108. https://heise.de/-3668265
    „Bundesjustizminister Heiko Maas hat seinen umstrittenen Gesetzentwurf mit strengeren Regeln für soziale Netzwerk heimlich, still und leise deutlich aufgebohrt. Kritiker warnen vor einer drohenden allgemeinen Netzzensur. …“

    https://www.uploadarea.de/files/eu1/c0biw3X55-Momentaufnahme-Kommentarspalten-Niemand-findet-Maasens-Gesetzesentwurf-gegen-Hate-Speech-gut.gif – Dennoch boxen DIE alles, was DIE nur wollen, durch. Wieso eigentlich?

    • Es gibt schon Gründe, warum jemand. der mit einer Schauspielerin durchgebrannt ist, nicht Minister bleiben sollte.

    • Wieso?
      „Dennoch boxen DIE alles, was DIE nur wollen, durch. Wieso eigentlich?“

      Weil es reichlich Deppen gibt, die die wählen – wie TDV nicht müde wird festzustellen. Wo er recht hat, hat er recht, bloß besteht nicht die geringste Aussicht darauf, dass je ein Depp deshalb sein Wahlverhalten ändern würde.

      Begeben Sie sich probeweise, sagen wir für 1 Woche, ins soziale Abseits und bezeichnen Sie jeden SPD-/CDU-/Grünen-Wähler in Ihrem Bekanntenkreis als #*%§&! – und berichten Sie anschließend über Ihre Erfahrungen.

    • Es gibt einfach keine liberale Bürgerrechtspartei.

    • ????
      „– Dennoch boxen DIE alles, was DIE nur wollen, durch. Wieso eigentlich?“

      Weil sie es können!

      Die wurden übrigens mal gewählt, da geht also alles mit „rechten“ Dingen zu. Auch wenn man alles was den Obrigkeitsstaat fördert von den Doofen heutzutage für „links“ gehalten wird-.–

    • Wenns ums Wählen geht....
      Die Wahrheit kan man gar nicht oft genug hören:

      https://www.youtube.com/watch?v=xIraCchPDhk

    • @ Don
      „Es gibt einfach keine liberale Bürgerrechtspartei“

      Sie bezeichnen sich ja als eher links. Wird’s da nicht schon schwierig? Wäre Ihnen ernst damit, könnte man Gerhart Baum oder Hermann Lübbe um die Formulierung eines Parteiprogramms bitten und die Vorschläge hier im Blog bis auf den letzten Buchstaben ausfechten (weshalb der Lindner das nicht zusammenkriegt, bleibt vor der der recht überschaubaren Aufgabe rätselhaft).

      Mir z. B. läge sehr daran, dass sich alle Amtsversager nach altem republikanischem Brauch in ihr Schwert (wahlweise auch goldene Kugelschreiber o. ä.) stürzen.

      Verständlich, wenn so was nie und nimmer gewählt wird bzw. dass sich dafür keine Kandidaten aufstellen lassen. Dennoch soll man seine Idealvorstellungen nie aufgeben.

    • "Weil es reichlich Deppen gibt, die die wählen" (?)
      „Deppen“ ist arg beleidigend.
      Nennen Sie die doch besser: „Fernsehzuschauer“.

    • "links" fördert immer den Obrigkeitsstaat
      und bekämpft das Individuum.

      Hat man schon mal von linker Politik gehört, welche die individuelle
      Freiheit gegenüber dem Staat verteidigt hat? Nationalsozialismus,
      real existiernder Sozialismus und Welcome-Öko-Gender-Sozialismus bekämpf(t)en stets die Freiheit.

      Wahlen: Man sollte nicht annehmen, dass Nichtwählen einen Effekt
      hätte. Es gibt keine ungültige Wahl wegen zu geringer Wahlbeteiligung.

    • kdm
      „Deppen“ schreibt sich schneller….

  109. Styropore Erziehung zum Gutmenschen
    Aus der unten verlinkten Bundestagsdrucksache 18/10708, die lustigerweise das Datum des 15.12.2017 trägt, unsere Oma Merkel also augenscheinlich schon als Zeitreisende unterwegs ist, geht hervor, warum wir uns das ganze Brimborium mit styroporer Verhässlichung ehemals schöner Gebäude (auf die der Architekt übrigens einen Urheberanspruch besitzt, welches auch ein Veränderungsverbot beinhaltet. Styroporummantelungen verstoßen damit gegen das Urheberrecht) antun müssen.
    Unsere in ihrer Weisheit unschlagbare Bundesregierung hat uns Energiesparziele gesetzt, die wir gefälligst einzuhalten haben, das wäre ja noch schöner, wenn das gemeine Volk in einer Demokratie etwas zu sagen hätte.
    Deswegen müssen sich Dieselfahrer vorkommen, wie Kindermörder, nicht wissend, ob sie lieber mit Feinstaub oder NOx morden sollen. Unsere Regierung will uns in die kleinen elektrischen Google-Hüpfer zwingen, auf dass ihre völlig aus der Luft gegriffenen Traumziele wahr werden.

    Aus den Zahlen auf Seite 7 geht hervor, dass unser Stromverbrauch in 2015 im Vergleich zu 2008 um 7,6% gesunken ist. Bis 2020 muss das auf 20% erhöht werden, sollen wir uns also weitere 12,4% aus dem Kreuz leiern.
    Da gibt es nur ein kleines Problem (beziehungsweise mehrere davon):
    Laut Seite 17 betrug der Stromverbrauch der Bundesrepublik Deutschland in 2015 593,8 Terawattstunden.
    91 Seiten später, auf Seite 108, teilt man uns mit, dass in 2015 97,8 Terawattstunden exportiert, 36,9 Terawattstunden importiert wurden, das heißt: es gab einen Überschuss von 60,9 Terawattstunden elektrischer Energie.
    Problem 1: wenn die Produktion von Strom unabhängig vom Verbrauch von Strom ist und der Überschuss nur exportiert wird, senken sämtliche Energiesparmaßnahmen überhaupt keine Umweltbelastungen, sondern erhöhen nur den Anteil exportierbaren Stromes.
    Problem 2: 60,9 Terawattstunden sind 10,25% von 593,8 Terawattstunden oder 9,3% von 654,7, der Summe von beiden Teilen. Würde man diesen Teil nicht produzieren, anstatt ihn zu exportieren, hätten wir die 2020-er Ziele schon erreicht, ohne überhaupt die Hände aus den Hosentaschen zu nehmen.
    Mir scheint, wir vermehren mit unseren styroporen Neubauten nur den Reichtum der ENBW, RWE und EDF. Und die haben kein Styropor an ihren Palästen.

    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/107/1810708.pdf

    • There is no such thing as - Strom Überschuß
      Ihrer Herausarbeitung der Zahlen in allen Ehren, aber es gibt keinen Strom Überschuß.

      Es kämpfen zwei Stromsysteme gerade miteinander. DAs eine soll politisch abgeschafft werden ,das andere funktioniert erst wenn die Hölle zufriert.

      Das klassische ,gebaut als Ingenieure noch Ingenieure waren, mit Redundanz und Sicherheit und der Niedrigesten Ausfallquote (Blackout) in ganz Europe, wenn nicht weltweit.

      Das neue der Öko-Taliban, das auf der Zufallsernte von Strom basiert, so ähnlich wie Jäger und Sammler.

      Das Aufsummieren und Nivellieren über ein Jahr verdeckt diese Volatilität.

      Wenn Sie die 183 GW Installierte Öko(Nenn)Leistung nehmen, das liefert Ihnen alles von 0W(Dunkelflaute) bis Vollast(Starkwind mit Sonnenschein) jede Sekunde was anders. Da hilft auch keine Wettervorhersagen und Phantasien von Auf dem Meer weht der Wind immer etc.

      Auf jeden Fall haben sie diese Kapazität in den Markt gedrückt und sie MUSS abgenommen und vergütet werden.

      Die Energieversorger würden liebend gern ihre defizitären Kraftwerke abstellen (da Buchhalterisch ein Überangebot an Strom), das verbietet Ihnen aber der Staat wei lsonst das Netz die Grätsche macht. Stichwort: Kapazitätsreserve, Kapazitätsmarkt und Strommarkt 2.0.

      Da das Netz immer im Gleichgewicht sein Muß (Verbrauch = Erzeugung), wird abgeregelt wenn das nichts hilft, fließt der Zappelstrom (Achtung Einspeisevorrang) bevorzugt ins Europäische Ausland = „Seht her, wir exportieren ja soviel“.
      Da der Strom ja über die EEG Umlage bezahlt ist, kann er zum Preis = 0 angeboten werden, bzw. negativ Vergütet werden.

      Netzstabilität und Versorgungssicherheit, sowas wie gesicherte Leistung , gibts für die Öko Taliban nicht in der New-Strom-Oekonomy. Stattdesen smart meter und „Wir benutzen unsere 1 Million Teslas als großen Speicher“.
      Jetzt rollen Räder nicht mehr für den Endsieg, sondern laden Batterien für den Klimaschutz.
      Googlen sie mal Blackout und Südaustralien, da kriegen sie eine Idee wo es mit uns hingeht.

    • Danke!
      Vielen Dank, dass Sie sich die Mühe gemacht haben und uns somit aufmerksam machen.So geht das doch immer, wenn Lobbyisten und Politiker “ rechnen“.Ich dämme erst, wenn Frau Hendricks mir ihr gedämmtes Haus vorstellt.Solange ich kann, werde ich mich dagegen wehren, weil es unlogisch ist.Die Herstellung von der Plaste sowie deren Entsorgung später verbrauchen auch Energie.
      .

    • Danke schön!
      Dann brauche ich hier nichts mehr zu schreiben, was sonst der Elektrotechniker in mir erzwänge.

      Es gibt da aber auch noch eine andere Seite, ebenso schon früher erwähnt:
      Deutschland verstromt Braunkohle als gäbe es kein Morgen. Zum Missfallen der Österreicher, deren Strompreise unterboten werden.
      In der allgemeinen CO2-Karte ist Frongraisch schön blau, wegen der Kernenergie, Deutschland aber Orange wegen CO2-Ausstoß.

      Ich schreibe es lieber hier und heute noch einmal, am Jahresmitte könnte ich sonst in den Gulag verlegt werden, wegen sogenannter FakeNews. Sogenannt, weil zwar richtig, aber von der Regierung als ‚zersetzend‘ bezeichnet. Also, *diese* Meldung noch nicht; aber im letzten Jahr haben die Herrschenden ja schon mal angefangen, sich bewährter Propaganda-ausdrücke zu bedienen.

      Ist das nicht geil, da bezahlt der deutsche Michel (und leider auch der in Deutschland wohnende Niederländer) diese Öko-Abgabe auf den Strom, damit der Braunkohlequalm Exporterlöse von Strom nach Österreich erwirtschaften kann.

      Das ist grundlegend anders als die Geschichten mit denen die Nordkoreaner versorgt werden.
      Das ist grundlegend anders als die Geschichten mit denen die Nordkoreaner versorgt werden?

    • Stromerzeugung aktuell
      Wer sich ansehen möchte, wie die Stromerzeugung aktuell gerade läuft, kann sich eine Seite der Europäischen Strombörse EEX ansehen (eex-transparency.com). Dort gibt es jede Stunde einen neuen Balken für die aktuelle Stromerzeugung mit der Verteilung auf die einzelnen Quellen.
      Man sieht dort sehr gut, wie wichtig der „konventionelle Sockel“ ist und daß man, wenn man Glück hat, mit dem Solarstrom die Verbrauchsspitze mittags abdeckt. Es gibt aber auch Tage (24.Januar z.B.), wo die „Erneuerbaren“ genau gar nichts zur Stromerzeugung beigetragen haben.

      Noch informativer (dafür nicht offiziell) ist die Europakarte von http://www.electricitymap.org. Neben der aktuellen Stromerzeugung für alle Länder sieht man dort die Importe und Exporte, den aktuellen Erzeugermix und vor allem den CO2-Ausstoß je Land für die Stromerzeugung.
      Dank des segensreichen Wirkens unserer allwissenden Regierung ist Deutschland dort sehr oft – auf den letzten Plätzen…

    • @anonymus_content
      Danke für die Erklärung. Wieder etwas dazugelernt. Es bleibt aber dabei: wir können soviel Energie sparen, wie wir wollen. Wenn wir die Stromerzeugung damit nicht beeinflussen können, ist es völlig sinnlos.

  110. Realität, Fantasy und mediale Realitätssimulation
    Rainer Meyer ist real, seine Kunstfigur D.A ist es nicht. Sie existiert nur virtuell und ist „gespielt“.

    „Schimmi“ aka „Horst Schimanski“ war eine fiktive Figur, sie wurde bekanntlich von Götz George gespielt.

    Das reale Leben von Götz George hatte gar nichts mit diesem Schimanski gemein, man könnte sagen, es war das Gegenteil davon. Götz George lebte zurückgezogen, war sozial desinteressiert, keinerlei Engagement für die Schwachen oder gegen das Verbrechertum in dieser Welt.

    „Schimanski“ war mediale Realitätssimulation. Reine Fantasie. Für die TV-Zuschauer eine Figur zur realitätsfernen projektiven Identifikation.

    Derartige Polizisten gibt es nicht in der Realität, genausowenig wie die alleskönnenden Ärzte in der TV-Serie „In aller Freundschaft“.

    Märchen und Fantasy gehören zur Kinderwelt, bei Erwachsenen weist es auf ein kognitives Defizit und eine charakterliche Reifungsstörung hin. Was ja massenhafte Realität heute ist.

    Die heutige Welt existiert doppelt, als reale Welt und als Realitätssimulation in der medialen Welt.

    Jeder fachkundige Wissenschaftler kann nachweisen, dass Häuserdämmung mit Polystrol – egal ob von innen oder außen – keine Heizkosten spart, sondern im Gegenteil erhöht.

    Weil Dämmung bei Häusern ein völlig anderer Sachverhalt ist als die Dämmung bei Kühlschränken oder Warmhaltebehältern.

    Häuserdämmung mit Polystrol zwecks Heizkostenersparnis ist Fantasy. Das kann physikalisch überhaupt nicht funktionieren. Reine Verarschung, fern ab von Wissenschaft.

    Das ist die Welt von Harry Potter.

    • Titel eingeben
      Wenn ich recht erinnere, hat vor vielen Monate (in Dons Blog hier oder dort) ein mitlesender Fachmann das dumme Styropor-Einpacken sogar mal wissenschaftlich aufgedröselt.
      Letztlich geht’s nur um Aktionismus, an dem manche Leute reichlich verdienen.

    • @H. v. Goslar
      Gegen Ende heben Sie leider wieder auf, was anfänglich aufgebaut wurde.
      Ganz so sinnlos ist das Einpacken bei Neubauten nämlich nicht. Und physikalisch funktioniert es sogar prima, viel besser als im Feld.

      Schauen Sie sich mal sogenannte Wände heutzutage an. Das ist eine Betonschüttung; dick genug dass man nicht hindurchsehen kann, mit einem guten Wärmeleitungskoeffizienten.

      Katastrophal ist die EnV bei Altbauten, aber machen wir hier mal besser keine Bauphysik.

      Und die einzig richtige Lösung wird mal wieder umgangen: schöne dicke Ziegelmauern. Da könnten dann die vielen Fachkräfte das Mauern beigebracht bekommen, und auch in die Sozialkassen einzahlen. Win-Win

    • Es sind Erwachsene, die sowas schöpfen,
      Text eingeben

    • Erwachsene schöpfen sowas, aber eben nicht nur für Kinder. Seit es Menschen gibt, verbringen diese
      einen Gewissenanteil ihrer Daseinszeit in/bei/mit etwas, das hierzulande auch derzeit in Weitestemsinne durchaus noch „Theater“ genannt werden kann – übrigens ziemlich weitgehend ohne kognitives Defizit und charakterliche Reifungsstörung. (Bonmot: „Wer im Theater ins Schwitzen gerät, bleibt kühl in der Welt.“)

      Zur Fassadenverkleisterung – d’accord. Wir hatten seinerzeit einen langen Kampf dagegen mit der städtischen Wohnungsbaugesellschaft ausgefochten. Vergeblich, wir haben verloren – es war einfach zu viel Geldumsatzsteuerabzwackerei mit im Spiel, die Kommune „durfte“ darauf nicht verzichten. Sie wird erneut zwangsweise kassieren kommen müssen, wenn sie wiederum dringend Geld benötigt – sie braucht dann noch nicht mal eine Dringendesanierungsbedürftigkeit zu „erfinden“, so einfach ist das des Derzeitigenmissstandswissenstands wegen mittlerweile geworden…

  111. Meine Rede
    Es fehlt halt seit dem KPD-Verbot im Westen eine ordentliche bolschewistische Partei. DKP, die Linke und so weiter sind ja nur Ausgründungen der SPD, also völlig harmlos. Während hier das Autobahnetz, die Rentenversicherung und das Datennetz privatisiert werden, worüber sich keiner aufregt, gibt es nur eine Lösung: die Diktatur des Proletariats. Oder die der katholischen Kürche. HM555 übernehmen Sie!

    • Ham wa schon
      @Folkher Braun – Diktatur des Proletariats

      Das haben wir Schon – Wenn sie „die Getriebenen“ aufmerksam lesen, sehen sie ein verelendetes politisches Proletariat am werkeln.

      Diese (deutsche) katholische (Amts)-Kirche – wid sie auch nicht retten, da ist kein Irenäus von Lyon oder Ignatius, nirgends.

      Dafür jede Menge Klimawandel und Verwaltung toter Seelen.

      Der mieseste Borgia Papst hatte mehr drauf als diese Hirten.
      Ultramontan – Fehlanzeige. Salz der Erde – Fehlanzeige.
      Wie in der schlimmsten antiklerikalen Karrikatur- eine treue Stütze des Mainstreams.
      Stein des Anstoßes – Fehlanzeige.

    • eine Diktatur der hl. röm. kath. Kirche?
      Den Teufel auch!
      .
      Das wollen noch nicht einmal die Katholen selber.

  112. Saubere Analyse !
    Lieber Don,

    ich muss Ihnen einfach mal fuer ihre saubere Sezierung des Plakats ein grosses Lob ausprechen ! Das ist analytisch so phantastisch gemacht, das es in einem Kurs “ Kritisches Denken“ als Fallbeispiel verwendet werden sollte.

    Vielen Dank aus derzeit den USA

    • Titel eingeben
      Man wartet gespannt auf die vermeintlich rettende Lüge der Reklameagentur oder des Verantwortlichen politischen Beamten. „Aber die Plakat-Aktion war doch ironisch gemeint!“

  113. Don schauen Sie bitte mal nach, da muß vom Abend noch was auf Lager liegen
    wenn nicht, voila.

    „Dieses Land ist nicht Deutsch genug!“
    Da haben wir´s. Das ist ein Schlag ins Kontor der bunten Truppe um Claudia, KGE und Peter und ihre Mitläufer bei der guttigutti-SPD*. Kurz aufgeflackert auf „la une“ des Mutterschiffs und schnell wieder ins zweite Glied geschoben.
    .
    * jetzt auch demnächst mit Heiratsgarantie mit einem Maulwurf oder Esel (ich mußte gerade an Oppermann denken), also auch mit Tieren. Im weiteren Verlauf auch mit Sachen/Gegenständen? Auch mit verblichenen Dingen. Dann würde ich gerne im nächsten Leben das leider auf kaltem Meeresgrund liegende Schlachtschiff Scharnhorst ehelichen. Ich frage mich bei Statements von Herrn O. stets, ob er das wirklich für Ernst nimmt, spielt doch stets ein mildes Lächeln um seine Mundwinkel. Aber der Dramp-Kauder hat ihm die passende Antwort gesteckt.
    .
    „Sie leben in Deutschland in Freiheit und sehnen sich doch nach den starken Führern in ihren Herkunftsländern. Nationalistische Polen und Russen preisen Kaczyński und Putin und Türken stimmen begeistert für Erdogans Verfassungsänderung. Warum können sie Deutschland nicht mit der gleichen Inbrunst lieben……..?“
    .
    Einer Polin, die selbst in der RHS immer nur eine, an sich schon ziemlich blanke Stange putz, beklagte sich D sei einfach „zu schwul“ (mir würde dieses böse Wort nie aus der Tastatur kommen aber das war Originaltext). Na wenn das Migranten sagen wird es ja wohl stimmen.
    .
    Allerdings ein Wunsch aus Schwaben: Bevor die hier rummotzen sollen sie erst mal am Samdisch d´Schdroße kehre wia dia G´schompfene au.
    .
    Wird sich Don sicher als Thema vornehmem.
    (DdH)

    • oh Anna Pritzkau fordert in der FAZ Sexarbeiterinnen ohne fremden Patriotismus!
      Also auch ohne falschen Patriotismus. Der falsche Patriotismus macht die fremden Sexarbeiterinnen zu politisch gefährlichen Subjekten.

      Alles easy, Alter! – Du musst es nur verstehen!

      http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/zuwanderern-ist-deutschland-nicht-deutsch-genug-14942439-p4.html

      Seufz – man braucht nur einen Hauch Ahnung von Heine zu haben, z. B. – und schon – – – lacht man sich ömmelig!

      Super Artikel – danke!

    • Im weiteren Verlauf auch mit Sachen/Gegenständen?
      Nachdem wohl ein Bedarf von Menschen an Sex mit Maschinen festgestellt (?) (DRadio Kultur, 6.4., 19:07 Uhr
      Zeitfragen. Forschung und Gesellschaft, „Werden intelligente Maschinen unser Liebesleben verändern?“) wurde, beschäftigen sich Roboterexperten natürlich auch mit der Frage, ob Roboter nicht auch Bedarf an Sex mit Menschen haben sollten.

    • Anna Pritzkau?
      Meinen Sie diese Anna (oder, wie die Redaktion schreibt: Anne) ?
      Hier wird ihr Hingeschriebenes – offenbar nicht ganz zu Unrecht – ein wenig auseinandergenommen = [link gelöscht. Don]
      Viel Spaß!

    • Sie würden mir sehr helfen, wenn Sie keine Shortener verwenden würden. Ich mag es nicht, wenn auf solche Trashseiten gelinkt wird, ohne dass man das Ziel erkennt.

  114. Korrektur zu meinem Post -Strom Überschuss
    Ich habe leider einen Fehler bei der Installierten Leistung gemacht, ja man sollte Diagramme richtig lesen können-

    2016 Installierte Leistung
    Konventionelle Kraftwerke ->92,54 GW
    Erneuerbare -> 90,49 GW
    Erneuerbare Grundlastfähig (Biomasse und Wasserkraft)->12,65GW

  115. Energiekosten egal?
    Viele normale Leute konnten in den 60ern oder 70ern ein Haus bauen. Heute sitzen sie oft alleine, verwitwet oder geschieden, in diesen Häusern und können bei kleinen Renten kaum die Kosten tragen. Das Geld für die Sanierung haben sie dann natürlich auch nicht.Man soll doch jedes, auch dieses menschliche Elend ernst nehmen, oder etwa nicht?

    • @ Wolf,
      schauen Sie sich bitte an, was gerade bei Schulz-Oppermann´schen Kasperltheatertruppe ernst genommen wird. Damit wollen die in den Wahlkampf gegen ulF gehen? Also den 18% entgegen.

    • wärmedämmung unnnötig: mehr menschliche nähe !
      ich plädiere für alterskommungen, warum soll das nur in Spanien oder sonst im süden bei rentnerauswanderern funktionieren ?

      für männer ein paradies, es gibt ja frauenüberschuss und schauen sie sich die frauen mal an, die den Mark-Twain-Weg auf die Rigi locker nehmen……..

      da berichtet doch die BILD, dass den jungen das i-phone wichtiger wie sex ist, dann könnte es bei den „alten“ doch mal ungekehrt sein.

      leider haben wir nur wenige vorbilder, eher abschreckende, zum beispiel BURNING BARBARA, die ja heute im merkelmuttikutter wieder gross zu wort und zu einem bild kommt, das die äusseren folgen der mitgliedschaft in der SPD aufzeigt !

      und uns über radio kleve belehrt, was sie amerikaner tun sollten.

      und werter DdH, ja der süddeutsche, von der Richard-Wagner-Strasse in Stuttgart gelenkte landesssender berichtete gestern gross über die verschleuderung von millionen für sog. sprachkurse, noch besser die rechtfertigungen aus dem bundesamt……………….ich fuhr da gerade in ihr geliebtes unterland ein um noch einen flotten achter zu fahren !

    • Das Plakat ist sehr ehrlich
      Es zeigt sehr schön, dass Energiesparen eine hohe Kunst ist.

      Lt. D.A. hängt an den Wänden Krempel. Das Fischgrätparkett
      ist überkommen und mit einer hässlichen Blende eingefasst.
      Die ganze Energiesparpolitik auf einen kurzen Nenner gebracht.

      Die Bewohnerin dieser Minderleistung fühlt sich sichtlich unwohl.

    • Titel eingeben
      Schwiegermutter ist im Sommer 16 die Brennwertgas Heizung eingegangen, in ihrem 70er Jahre Vollbetonbunker.
      Neue Heizung eingebaut vom Fachbetrieb.
      Nun versuchen sie mal mit 70 und 900.- Rente einen Kredit zu bekommen.
      Nö, also haben wir ausgelegt.
      Kommt von der Behörde ein Schrieb, Austausch der Heizung verpflichtet dazu mind. 15% erneuerbare Energien zusätzlich als Massnahme nach Enev 2014.
      Auf meine Frage an die Sachbearbeiterin, woher das Geld zu nehmen sei, na, man ahnt es schon.
      Auch ja, der neue Heizkessel hat nur 12kw Leistung, der alte über 20, diese Reduzierung zählt natürlich nicht.
      Neue Heizung wird bezuschusst, natürlich nur wenn der Antrag vorher erfolgt, aber das weiss man ja sicher vorher, das die Heizung verreckt.

    • Ja, eklig. Am besten bleibt man beim alten System (und hat einen guten draht zum Heizungsfachmann).

  116. Warum ist Wärmedämmung bauphysikalisch Unsinn?
    Über Wärmedämmung kann man im Internet viel nachlesen. Die meisten Artikel sind allerding Lobbyismus und PR für jene, die an der Dämmung verdienen. Die Politik eröffnet damit einen Bereich für profitable Kapitalverwertung.

    Mit „Wirtschaftsförderungsprogrammen“ dieser Art, wofür die „Abwrackprämie“ und der Pseudo-Umweltschutz Beispiele sind, wird von der Politik versucht in der Ära des niedergehenden Kapitalismus, neue Bereiche für profitable Kapitalverwertung zu eröffnen.

    Gesamtwirtschaftlich wird damit jedoch kein allgemeiner Wohlstand geschaffen, sondern das Gegenteil erreicht.

    Nachfolgend Auszüge aus einem kritischen Artikel über Wärmedämmung:

    „Wärmedämmung ist bauphysikalischer Unsinn

    Erhöhte Kosten und Schäden statt Einsparung

    Viele Menschen in Deutschland glauben, dass eine kostenintensive Fassadendämmung zur Einsparung von Heizenergie führt. Unterstützt wird dieser Glaube zum einen durch die Werbemaschinerie der Dämmstoffindustrie, zum anderen durch die Vorgaben der Energieeinsparungsverordnung der Bundesregierung.

    Doch wenn man sich intensiv mit dem Thema beschäftigt, kommen immer mehr Fakten ans Licht, welche erhebliche Zweifel an den angeblichen Einsparungen aufkommen lassen. Was jedoch noch viel dramatischer ist: Die Einsparungen sind nicht wie berechnet vorhanden, im Gegenteil wird sogar mehr Heizenergie benötigt, das Raumklima verschlechtert sich, die Schimmelgefahr steigt, die Instandhaltungkosten sind höher und die Brandgefahr nimmt zu.

    Den Beweis liefert der unermüdliche Kämpfer gegen den „Dämmwahn“ der Deutschen, der Architekt Konrad Fischer, welcher zusammen mit einem angesehenen Wissenschaftlerteam das mittlerweile legendäre „Lichtenfelser Experiment“ durchführte. Dieser für jeden Laien verständliche Versuch offenbarte die einfache bauphysikalische Tatsache, dass sämtliche leichten Baustoffe, wie Polystyrol, Mineralwolle etc. keine Wärme speichern können, im Gegensatz zu massiven Baustoffen wie Ziegel, Holz usw.

    Im Gegenteil führt die Abschattung der Fassade durch die Wärmedämmung dazu, dass die auch im Winter in erheblichem Maß vorhandene Sonnenenergie nicht mehr an die Fassade kommen kann

    Zudem besteht die erhöhte Gefahr der Schimmelbildung in den Räumen durch die luftdichte Abdichtung der Gebäudehülle. Dies wird wiederum versucht durch künstliche Belüftung zu verhindern, allerdings führt diese wieder zu einer erhöhten Belastung z.B. durch Keime, welche sich in den Belüftungssystemen ansammeln.

    Da die leichten Baustoffe keine Wärme speichern können, kühlt die Fassade nachts schnell aus und es setzt sich Luftfeuchtigkeit an der kalten Fassade ab. Diese kann wiederum in den Dämmstoff eindringen und die Dämmung „säuft regelrecht ab“. Eine unerfreuliche Nebenerscheinung sind grüne Moos- bzw. Algenbeläge, die sich an der feuchten Fassade wohlfühlen und über die Jahre ausbreiten. Dem soll wiederum durch bestimmte Anstriche entgegengewirkt werden, wobei diese sich mit den Jahren auswaschen können, oft Pestizide enthalten und die Probleme dann erst später auftauchen.

    Hinzu kommt die Tatsache, dass die Instandhaltung einer wärmegedämmten Fassade deutlich teurer ist, als beispielsweise einer Klinkerfasssade.

    Was den Brandschutz angeht, sind gerade Polystyrolplatten höchst gefährlich und wirken sogar als Brandbeschleuniger.

    In den nächsten Jahren und Jahrzehnten ist mit einem immensen Rückbau der Wärmedämmfassaden zu rechnen, wobei die erwähnten Probleme auch bei Dachdämmungen auftreten können. Die Folgekosten für die Entsorgung der als Sondermüll zu behandelnden Dämmstoffe sind ein zusätzlicher Kostenfaktor.“
    http://news.immobilienscout24.de/rund-um-die-immobilie/waermedaemmung-ist-bauphysikalischer-unsinn,99981.html

    • Jedes Wort, H. v. Goslar,
      in Ihrem Beitrag ist wahr.
      .
      Dämmen macht Probleme, löst keine. In Bayern beharrte man lange auf dicke Aussenwände, möglichst aus Ziegeln.
      .
      Der Buntspecht ist ein großer Freund des Dämmwahns…

    • @DA zum ersten und @H. v. Goslar zum zweiten
      Vielen Dank für Ihren lehrreichen Zwischenruf!

      Der Don macht Klimbim aussenherum, damit man guckt und sich über generelle Peinlichkeiten wundert, lernt, dass weder P(r)ols noch Werber von ihrem Urgeschäft gediegene Ahnung haben oder sich auch nur anzueignen verstünden. Und dass dieser Umstand der großen Zahl braver Bürger, ob arm, ob reich, auch gar nichts ausmacht, weil alle sich im Sinken gegenseitig die Hände schütteln, sich auf die Schultern klopfen und nicht merken, wie sie gemeinsam dem Orkus entgegengähnen, schlitternd in die graue Masse des Einerlei.

      Herr von Goslar macht das Inhaltsfaktenklimpern, dass einem die Augen fast ausfallen vor lauter Erstaunen, welch Dreistigkeit an Geschäftsinteresse sich mittels Reierungslautsprechern zurück in die Gesellschaft ergießen kann.

      Ja, alle Architekten meiner Kreise haben schon seit Jahren gesagt, dass das Plastik-Dämmen dem Wohnen nicht dienen kann. Auch hipper Häuserdruck ist bestenfalls schön anzuschauen. Doch uneitel Holz oder Stein, Lehm oder Ton seien halt besser auch als Beton und vor allem als alles, was mit Strom …

      Aber die Vogelbilder, nett anzusehen, machen es nicht besser und nun:
      die theoretisch grundsätzliche Glaubwürdigkeit unserer Fachminister, die uns dienen sollen, davon auch eifrig lechzend nach wählender Anerkennung parlieren, von uns bezahlt werden, es scheinen – verzeiht den Vorbildern – Huren und Stricher zu sein, die ihresgleichen anziehen wie Dunkle die Dunklen und dem Restvolk den Rest geben wollen, sich die Wampen vollschlagen und für dumm verkaufen, wen nur sie zwischen die gierigen, glitschigen Hände bekommen.

      Es scheinen Menschen zu sein, die sich sehr daran gewöhnt haben, Macht zu missbrauchen, die Wahrheit mit Fäkalien- nein – hochglänzenden, aber multiplen, zielgruppenkonfusen Fakes zu beschmutzen. Brüllend, wie böse alle seien und zu entmündigen, die ihren Fäkalien Fakten, die experimentell nachprüfbaren, entgegensetzen würden. Der Dieb schreit: haltet ihn und macht sich lachend aus dem Staube.

      Wo bleibt die Hoffnung auf eine gute UND mächtige Seite der Gesellschaft? Wo können wir sie finden? Wie lange wird sie sich halten? Wie tief müssen wir sinken, bevor es aufwärts geht, über das Bühnenbild der peinlichen alten Dame, die für solch Bühnenbild sich gibt, das in unpassender Umgebung, unpassender Form, auf unpassendem Möbel, mit unpassender Botschaft so viel falsch tut wie Auftraggeber, Auftragnehmer und Aufwanddämmerer?

      Wann dämmert das so vielen, auf dass es Licht gebe?

      Sagte nun Goethe schon dem Tode nahe: Mehr Licht oder nur: Mir’s schlecht?

      Ratlos ist der Blum und gräbt sich tiefer ein.

    • Danke
      für die Ausführungen.

  117. @ D sagte am 29. März 2017 um 10:09 Uhr
    Ja, ja immer wieder die alte Heine-Leier über die Zipfelbemützen. Und bar jeden Gespürs für Ironie. Liiiiiinks um, weitermachen!
    (DdH)

  118. wieviel ist genug
    so give me your attention – I know it’s getting late
    while we were dreaming – something slipped away

    wo das schöne nicht mehr in den rahmen passt … wo das hässliche, nicht mehr verhasst … das dumpfe dumme stets nach vorne drängt … ist es die maske, die zur fratze wird … so wird der kleinste gemeinsame nenner, der grösste gewinn …

    chanel muss man tragen können
    https://de.pinterest.com/pin/324470348130098301/

    playing tricks with our minds – lost from one another
    baby, put your hand in mine – time is slipping away

  119. Spass, Don Alphonso?
    Habe das Plakat auch anderswo gesehen, und bin darüber gestolpert; es ‚passte einfach nicht‘. Als Kulturbanause konnte ich nur keine so schöne Analyse durchführen, wie Sie die gemacht haben. Aber nun darf ich mich noch mehr freuen.

    Allein, die Schlüsse sind mir nicht so eindeutig wie offenbar Ihnen. Es gibt auch Defätismus auf der Innenseite. Auch ich habe schon Arbeiten machen müssen, die mir sehr gegen den Strich gingen. Da kann man lauthals protestieren. Oder man folgt Nestroy, und beschließt sich einen Jux machen zu wollen.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Designer freiwillig einen derart verunglückten Sessel zu hause stehen haben wollen würde.
    Nein, zufrieden scheint die Dame nicht; eher arrogant. Und dann schaut sie wie Martin Feldmann.
    Nein, ich kann eine kundenunfreundliche Absicht der Werber nicht ausschließen.

    • Titel eingeben
      Nestroy?
      Da hab ich was von ihm; passt auf so manch‘ Reklamfuzzy wie Auftraggeber: „Der Mensch an und für sich ist gut, aber die Leut‘ sind ein Gesindel.“

  120. Der wahre Sachse sagt am 28. März 2017 um 21:44 Uhr
    „Verdämmt…“. „Verdämmt“ werden Sprengladungen für Gebäude, deren „Dämmung“ sich nicht mehr lohnt. So wie kürzlich im goldig-gediegenen-restadministrativen Bonn dieser überdimensionierte Karnickelverschlag. Hätte man da keine zukünftigen, na Sie wissen schon, unterbringen können? Manche Stadtväter sind halt clever und beseitigen im Handumdrehen solche Objekte bevor Begehrlichkeiten und Populationsverschiebungen erfolgen.
    (DdH)

  121. Der Plan hinter dem Dämmwahn
    Die Vögel freut’s, die Ornithologen und die Industrie sowieso …

    https://media.tag24.de/0/6/7/67pzwufrkgt0q2kt.jpg

    Marder, Siebenschläfer und Waschbären mögen es auch gern kuschelig …

    https://www.bauen.de/fileadmin/media/Ratgeber/Artikel/Wohnen/Haushalt/Waschbaer/Waschbaer_Daemmung_Frank_Becker.jpg

    … genau so wie Ameisen, Wespen und Hornissen …

    http://www.richtigsanieren.de/info/wd/pics/WDVS%20Ameisen.jpg

    Und erst Pilze und Algen …

    http://www.swr.de/-/id=8635352/property=full/x4jgbn/index.jpg

    Die urbane Wiederansiedlung bedrohter Lebensformen ist ein voller Erfolg. Mehr Herz für Natur, Tiere und Umwelt!

  122. Man sieht den Wald vor Bäumen nicht ….
    Die Hauserdämmungspropaganda ist eine Verarschung und wirtschaftliche Schädigung der Hausbesitzer, volkswirtschaftlich eine Idiotie und schafft unabsehbare Probleme für die Zukunft.

    Auch der Katalysatorbetrug ist ein Symptom, welches die gleiche logische Struktur aufweist. Dies wird deutlich, wenn die Einzelsymptome im Gesamtzusammenhang betrachtet werden.

    Die Politik lässt zu, dass einflussreiche Gruppen kurzfristige Profitinteressen verfolgen und akzeptiert dabei, dass die Gesundheit der Bevölkerung nachhaltig geschädigt wird.

    Man könnte jetzt hunderte, ja sogar zig-tausende dieser Beispiele aufzählen.

    Historisch betrachtet, handelt es sich um ein Symptom des Verlusts gesamtgesellschaftlicher Rationalität.

    In der Gesamtschau ergibt sich das Gesamtbild eines Gesellschaftssystems im Niedergang, welches durch Rationalitätsverlust und Infantilisierung der Individuen gekennzeichnet ist.

    „Wir amüsieren und zu Tode“ erkannte schon vor langer Zeit Neil Postman.

    Die westlich-kapitalistischen Gesellschaften werden zu Kindergärten bzw. Irrenhäusern, welche unfähig sind, die historischen Errungenschaften von Humanismus, Freiheit und Wohlstand zu bewahren, geschweige denn weiterzuentwickeln.

    Der Soziologe Wolfgang Streeck bezeichnet diese gesellschaftliche Phase als „Interregnum“ und schreibt:
    „Wie also wird der Kapitalismus, multimorbide wie er heute ist, enden? Wie die Dinge liegen, werden wir dies erst nach einer langen Zwischenphase wissen können, einem Interregnum, wie Anfang der 1930er Jahre von dem italienischen kommunistischen Sozialphilosophen Antonio Gramsci in seinen Gefängnistagebüchern definiert als eine Epoche, in der „das Alte stirbt und das Neue noch nicht geboren werden kann“, eine Zeitspanne unbestimmter Dauer, in der, so Gramsci, mit „einer großen Vielfalt pathologischer Symptome“ zu rechnen ist. Pathologisch deshalb, weil eine Gesellschaft im Interregnum , deren alte Ordnung zusammengebrochen ist, strukturlos und damit unregierbar geworden ist; anstelle von Strukturen besteht sie aus Ketten unberechenbarer Ereignisse, die sich selbst genug und unfähig sind, zu Gründungsakten einer neuen Ordnung zu werden. Ein Interregnum, in anderen Worten, ist eine Zeit höchster Ungewissheit und Unsicherheit des Konsums statt der Produktion oder Weiterentwicklung sozialer Ordnung, extremer Freiheitsgrade politischen Handelns, die aber infolge gleichzeitig mangelnder kollektiver Handlungsfähigkeit nicht zur Gestaltung genutzt werden können, sondern allenfalls zu eitler Selbstbespiegelung.

    Politik im Interregnum entspricht dem, was Marx im 18. Brumaire des Louis Napoleon als Bonapartismus bezeichnet hat: ohne strukturelle Stützen und Bindungen, ohne von einer zu einem „Sack Kartoffeln“ degenerierten Gesellschaft vorgegebene Leitlinien, ist sie den Launen egozentrischer Machthaber ausgeliefert, die von nichts anderem getrieben sind als ihrem persönlichen Narzissmus. Losgerissen aus gesellschaftlichen Ordnungszusammenhängen wird Politik so zum Theater, zur postmodernen Show. Für die unberechenbar gewordenen Probleme der Gesellschaft hat sie keine Theorien oder gar Rezepte, schon weil es keine Akteure gibt, die sie anwenden könnten, keine Adresse, an die ein neuer John Maynard Keynes seine Vorschläge zur Krisenbehebung schicken könnte. Mit dem Einbrechen des institutionellen Rahmens politischen Handelns beginnen Interessen zu fluktuieren und werden privatisiert; was an sozialer Ordnung gebraucht wird, muss laufend „vor Ort“, auf der Mikroebene sozialen Handelns, improvisiert werden, aber darauf, dass dies gelingt, ist kein Verlass. Proportional zu zunehmender Unregierbarkeit steigt der Bedarf an Systemvertrauen, definiert als Vertrauen in das Vertrauen aller anderen, dem einzig gebliebenen gesellschaftlichen Kitt; zugleich aber nimmt damit die Gefahr zu, siehe die ständig größer und komplexer werdenden Verschuldungspyramiden, dass selbst geringfügige Vertrauenseinbrüche, die auch von außen provoziert werden können, sich rasend ausbreiten, bis plötzlich alle verstehen, dass es die neuen Kleider des Kaisers, an die sie haben glauben sollen, gar nicht gibt, und das gesamte soziale Gebäude zu kippen beginnt.“
    https://wolfgangstreeck.com/2017/01/23/starke-maerkte-schwacher-staat-warum-der-kapitalismus-die-demokratie-bedroht/

  123. Neue Lage an der West-Front
    Aktuell (Stichwort: Brexit) sind wir von 2 nicht 100% wohlgesonnen Mächten mit unterdrückten Grossmachtphantasien umgeben (Russland, Grossbritannien). Exakt diese Konstellation hat bereits zweimal kräftig gekracht, angezettelt übrigens, egal was man in der Schule lernt, von unseren lieben Nachbarn.
    Grömaz (Grösste Mutter aller Zeiten) Merkel legt sich ja gerne mit Putin an, legt sich gerne mit Trump an und von Erdogan brauchen wir garnicht zu sprechen. Wenn diesen Sommer Marine LePen in Frankreich gewinnt, haben wir endlich die Franzosen auch wieder gegen uns.
    Das dreckige Geschäft, die Engländer zu provozieren, erledigt derweil Jean Claude Juncker, der bei Bedarf sagen wird: „Der Grömaz hat mich angestiftet“.
    Lange Rede, kurzer Sinn: wenn dereinst die Fünfte Bomberflotte, unterstützt von der Royal Air Airforce und türkisch/islamistischen UBooten, die dem Begriff „biologische Kriegsführung“ eine ganz neue Bedeutung geben, den alten Fementraum: „Bomber Harris, do it again“ wahr machen (in Ermangelung eines „Harris“ durch dessen Vertretung) und ihre Segnungen auf Dresden und die weitere Umgebung (2000 km Umkreis) regnen lassen, sollten wir vielleicht etwas weniger Brennbares auf unsere Fassaden pflastern. Ausserdem sollten wir auf unsere Dächer schreiben: „Ihr seid ja ganz schön ausländerfeindlich“ . Der einzige Vorteil: für unsere Grömaz wäre in Nürnberg dann ein Bänkchen reserviert. Allein dafür lohnt es sich, zu überleben. Und die wenigen, denen das gelingen wird, können ja dann von dem leben, was nach Zahlung der Reparationen, die natürlich auch mal wieder fällig werden, noch übrig bleibt. Nur eines ist sicher: das Rentenproblem wäre damit gelöst. Norbert Blüm war ein Prophet.

    • Gemach, gemach
      Jetzt werden erstmal Rechnungen angedroht
      und dann verschickt. DAS wird weltweit Schule
      machen. Jeder schickt jedem Rechnungen, die
      niemand bezahlen kann, aber eine Menge
      Beratungsfirmen in Lohn und Brot halten.

      Im Endergebnis muss die UNO Insolvenz anmelden.

  124. Burn it Barbara: alternativen zum DÄMMWAHN !
    also ich finde bei zunehmendem lesen des textes und der kommentare diese rot-rot dämmsanierung eine äusserst humane aktion die da zwischen den mysterien von HappyHippo und BurningBarbara abgestimmt wurde………wird doch niemand, aber niemand physisch bedroht oder gar umgesiedelt. ja, ein bisschen baulärm und dreck der handwerker, das übliche……zudem weiss keiner wann sie kommen und wieder gehen…………

    aber hoffnung auf fortschritt kommt auf:

    bei r2g oder falls BurningBarbara (BuBa) mit ulF an der macht bleibt erwarte ich deutlichere fortschritte ab herbst durch „frog leaping“ um in der grünen terminologie zu bleiben: BuBa, KGE und „der Herr der Flaschenpfandrückgabeautomaten“ haben sich sicher bei Herrn Mugabe schon über die „zwangsumsiedlung ohne alternativen“ dämmunwilliger eigentümer und mieter erkundigt und wenn das nicht reicht kommt einfach die planierraupe oder die brandfackel !
    Burn Baby Burn !

  125. Was eigentlich
    qualifiziert Frau Hendricks für ihr Portefeuille?
    .
    War sie nicht einmal Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium?

    • Ja, das auch
      und ihre Promotion zum Dr. phil. mit der Arbeit „Die Entwicklung der Margarineindustrie am unteren Niederrhein“.

      Ach ja, ihre Hütte hat sie nicht gedämmt.

  126. Walter Claassen sagte am 29. März 2017 um 14:11 Uhr
    „Bashing allerorten“
    .
    Aha der Anwalt der F.A.Z.! Nach meiner Rechnung stellte die F.A.Z. den Artikel „Rechnungshof rügt Sprachkurse für Flüchtlinge“ vor ca. 22 Stunden ins Netz. Das wäre etwa gegen 21:30 am 28.3.2017 gewesen. Und dann schauen Sie mal auf Datum und Uhrzeit meines Posts und Dons Antwort.
    (DdH)

    • DdH & Gens futés partout: Aha der Anwalt der F.A.Z.!
      Wenn ich der Anwalt wäre (der ich nicht bin), dann wären Sie wohl der Privatdetektiv, der 22 Stunden lang mit der Stoppuhr auf der Lauer liegt. Dazu Gerhard Polt: „Man sagt sich, solche Leute muss es auch geben.“

  127. Der angesagte Scheiß aus dem pulsierenden, wilden Herzen der Hauptstadt
    Auch wenn Sätze wie „Der Verbrauchsanzeiger hinter den 6 Zylindern erzählt etwas von 16 Litern, aber ich höre eine dramatische Händelarie“ die Lektüre definitiv lohnen, will ich dennoch zumindest mutmaßen, daß die besagte Anzeige das Ironische bereits einschließt, und insofern der Ärger über Klischeehaftigkeit eigentlich fehl am Platz ist, da von vornherein wohl nie mehr als ein schlechtes und daher immer schon ironisiertes Klischee intendiert war.

    Im Gegenteil denke ich bei diesem Plakat eher an die unlängst auch diverse Empörung versachthabende Serie aus dem Landwirtschaftsministerium, wo im Stil verkitschter 50er Jahre Bauernregeln Sprüche des Kalibers „Steht das Schwein auf einem Bein, ist der Schweinestall zu klein“ der ländlichen Bevölkerung präsentiert wurden.

    Mir fällt dazu auch die „witzige“ Meme-Serie ein, die das Projekt „No Hate Speech“ versucht hat zu starten, bevor es in das ewige Vergessen des digitalen Desinteresses einging.
    https://no-hate-speech.de/de/kontern/

    Großartig. Letztlich wird es halt so sein: da geht Minister X zu Werbeagentur Y und sagt „Ach, ich hab da noch 50 Millionen, und die muss ich jetzt ausgeben, sonst sieht es so aus, als würde ich den ganzen Tag nur Solitär spielen. Wie wärs mit einer Plakatserie? Sowas wirkt immer total engagiert. Habt ihr da ne Idee?“ Und dann sagt die Berliner Hipsteragentur: „Klar, Humor ist grad total angesagt. Voll crazy Scheiß, den coole Globalisten auf Twitter posten, während sie unbezahlte Volontariate absolvieren. VIRAL und so.“ Und dann der Minister „Ja, viral, das klingt super, davon hab ich schon mal was gelesen. Macht das mal, ihr seid die Profis.“ Und dann kommt eben sowas dabei raus.

  128. Herr v. Goslar, danke
    für die ausführliche Darstellung des Unsinns des Dämmens mit Kunststoffen.

    Intelligent Heizen ist alles. Fußbodenheizung, die bei Arbeitenden um ca. 15 Uhr anspringt, und sich, je nach Lebensweise, zwischen 19 und 21 Uhr abschaltet. Ein zweiter Zyklus von 3 Uhr nachts bis sechs Uhr morgens, am WE anders programmiert.

    Auch Wandheizungen können programmiert werden. Eine zeitgemäße Heizung wie auch ein neuerer Boiler bringen gute Ergebnisse. Natürlich sollte man nie auf Amortisation hoffen, es sei denn, man verkaufte.
    Jedes Haus braucht regelmäßiges Lüften. Der Dämmwahn ging einher mit einem äußerst absurden Lüftungsverbot, das natürlich Schimmelblidung fördert.

    Als ich mein letztes Haus verkaufte, wurde zuvor das übliche Energiegutachten gemacht. Ob der Fußboden isoliert sein, fragte der Gutachter im Wohnzimmer. Würde keinen Sinn machen, weil der Heizungskeller drunter sei, sagte ich. Wollte der Gutachter nicht hören. Statt dessen meinte er, wenn wir bessere Glühbirnen hätten, könnten wir die Lampen immer anlassen. Ich zweifelte ein wenig an seinem Verstand. Wer kauft sich neue Glühbirnen und macht dann mit denen eine Festbeleuchtung?

    Es geht immer nur um das Geschäft, in den letzten Jahren zunehmend um Geschäfte mit Unsinn, was auch den Autosektor betrifft.

    • Die Zeiten sind hart, aber modern.
      Programmieren? die Heizung?
      Sie machen Witze.
      .
      Wir (7 Wohnungen) hatten hier im Keller für viele Jahre eine Heizung, die irgendwann mal von irgendwem (Verkäufer?) programmiert wurde und seitdem ohne Sinn und Verstand „arbeitete“. Niemand im Haus wusste, wie das Teil zu bedienen (programmieren) sein.
      Die Heizung – zu oft kaputt – wurde vor einem Jahr komplett ausgetauscht, die ganze Anlage ist nun neu und doppelt so groß.
      .
      Gestern war ich im Keller und sah die „Bedienungsanleitung“ dieser neuen automatischen Heizung (immer noch für die 7 Wohnungen); die liegt oben auf dem großen metallenem „Schrank“ = ein praller A4-Ordner voll mit bedrucktem Papier. Ich glaube nicht, dass einer der hier Wohnenden daraus viel versteht. Oder sich einlesen möchte. Und dann sinnvoll programmieren kann. Das war ja früher schon bei Videorecordern ein Graus.
      Und wenn nach fünf, sechs Jahren die Heizungs-Firma, die das moderne Ungetüm eingebaut hat, nicht mehr… und die Heizung – wie früher: am späten Karfreitag oder Heiligabend (ja: immer vor mehreren folgenden Feiertagen!) – ausfällt, oder sonstwie spinnt… da wird einem wohl nur wieder gesagt: ojottchen,, altes Modell, ham wa nich, könn wa nich. Jeht nich mehr. Kaufen Sie doch besser gleich ne neue Anlage.

  129. heute, auf bayern2,
    und, für Euch gegoogelt:

    Armut in Deutschland Die Scham, wenn einem der Strom abgestellt wird

    „Was ich hier am Schreibtisch für Schicksale höre, da wird einem wirklich ganz traurig ums Herz.“ Mehr als 350.000 Haushalte in einem Jahr waren laut einer Erhebung der Bundesnetzagentur vorübergehend ohne Strom, sechs Millionen Menschen waren von einer Sperrung bedroht. Und selbst von ihnen wollen nur wenige öffentlich reden – aus Scham.
    „Ok, das ist jetzt die Bestätigung der Versorgung, da ist jetzt angekündigt eben für Strom werden 44 Euro veranschlagt.“…

    das Ganze auf: http://www.deutschlandfunk.de/armut-in-deutschland-die-scham-wenn-einem-der-strom.1769.de.html?dram:article_id=378840

    Ja, wir können uns die Flüchtlinge locker leisten, wenn einige von uns im Dunkeln ohne Kühlschrank sitzen.

    Da können die Flüchtlinge nix dafür, aber ich habe schon keinen Hals mehr, ich habe mittlerweile einen Kropf und einen Kehlbraten.

    • Nachvollziehbar. Besonders angesichts der Kosten angeblich minderjähriger Migranten. Da kriege ich das Magengrimmen.

    • Im Hörbeitrag
      Vater mit Unterhalt im Rückstand irgendwann Strom gesperrt. Warum das Jugendamt nicht eingeschaltet wurde, wer weiß?

      Jedenfalls: Ohne Strom kein Kühlschrank, kein Herd, Kein Licht.
      Der 15-jährige Sohn bringt Butterbrezen mit in die Schule zum Geburtstag statt Muffins (Na und?). Strom mit 44€/Mon. in Hartz iv eingepreist. Deutlich zu wenig, wenn ich meine Rechnung anschaue. Und meine Frau hat überall, wo es geht, Minimalverbraucher eingebaut resp. gekauft.

      Warum man die eigene Bevölkerung an der kurzen Leine hält, während zerfaltete Bartträger mit beginnenden Geheimratsecken von der Jugendhilfe verhätschelt werden, bleibt ein Rätsel.

      Böse Zungen behaupten ja, dass es erst der libyschen Verhältnisse bedurfte, um die Mittelmeerroute zur 4-spurigen Autobahn auszubauen.

  130. Ping.....
    Letzter Update vor 8 Stunden. Was ist los? War ein kleines Männchen aus dem Saarland da und hat den Alphonso-Laden wegen fortgesetzter kontinuierlicher nicht regierungskonformer Sachinformation (in Fachkreisen: Hate Speech) endlich hochgenommen?
    Ist die Rote Zora von der Stasi-Front jetzt hier der Chef?
    SLK explodiert?
    Hat das Essen ein bisschen bitter geschmeckt?
    Wurden auf einem Laptop, das über einen Fingerabdrucksensor verfügt und nur von Don Alphonso betrieben werden kann in einem versteckten Ordner namens: „Privater Ordner von Don Alphonso“ mehrer tausend Päderastenbilder mit dem Dateinamen: „Eigentum_von_Don_Alphonso.*“ gefunden?
    Hat der Don einen Greenpeace-Aufkleber auf dem Auto, auf dem steht: „Wiecorek ist gut zu Vögeln“? Oder einen: „Ich bremse auch für Frauen (aber nicht für Stokowski)?
    Warum klopft es plötzlich an meiner Tür?

  131. Tja, TDV, unter 4 bei der BTW wäre auch schön
    Ich habe mir einige Ausschnitte von Maxeiner bei Plasberg angesehen. Zwischendurch war dieses unsäglich arrogante Gesicht von Trittin eingeblendet. Der merkt nicht mal, wie überheblich er wirkt. Die Evangelische ist nur heilig, heilig, heilig und spricht leise mit semantischen Fehlern. Das wird ausgeglichen durch schreiende Peters und Roths. Die ganze Partei ist unerträglich.
    Kretschmann ein Pragmatiker und wie Palmer, der kein Blatt vor den Mund nimmt, eine Ausnahme.

    Die SPD ein Tier mit Bleiklötzen an den Beinen, die sie langsam runterziehen. So viele Bleiklötze, dass sie in einem Tiefseegraben landen wird. Die Bleiklötze sind das Personal, fast durch die Bank. Einer davon kam frisch aus Brüssel, das ja alle überaus lieben. Die große Liebe begann wohl damals, als man über das Non von Franzosen und Niederländern zum Lissabon-Bertrag hinwegging und gleichzeitig mit einem Seilbahngesetz für alle Regionen, auch MeckPom, aufwartete. Die sinnentleerte bürgerferne Struktur dieser Kaste war damals schon schemenhaft erkennbar. Ihr damaliger Leiter, ein Altkommunist, arbeitet inzwischen als Berater für GS.

    Es geht immer noch schlimmer als mit der Merkel-CDU, und der Bürger weiß das. Vom Regen in die Traufe will er nicht kommen.
    Merkel hat sich kürzlich erfrischend zum Diesel als scapegoat geäußert.
    Wenn alle ihre Diesel verschrotten oder billig in Nachbarländer verkaufen müssten, wäre hier was los.

    • Titel eingeben
      Ich geb gerne zu, das mich an den Grünen wohl so ziemlich das genaue Gegenteil stört wie sie, aber solange die überall rausfliegen hab ich auch eine kleine klammheimliche Freude. Und die SPD ist seit den Kriegskrediten untragbar… abgesehen von den paar Willy Brandt Jahren.

      „Es geht immer noch schlimmer als mit der Merkel-CDU, und der Bürger weiß das.“

      Da stimme ich ihnen zu, wenn auch diesmal wieder aus anderen Gründen. Allerdings finde ich, ist auch dies bei weitem kein Grund überhaupt zu wählen.
      Man sollte seine Zeit lieber dazu nutzen drüber nachzudenken, wie man mit den Konsequenzen die sich früher oder später aus der „Qualiät“ dieses Personals ergeben werden….

      Würde ich in DE Leben, mir würde langsam Angst und Bange.

  132. Ist wo ein Problem?
    Unsere Großkoalition hat gerade unser Straßennetzwerk an Allianz, Hochtief und hassenichgesehn verkauft. Da kann der Bundesrechnungshof brüllen wie er will wegen der Verschwendung: das wird durchgezogen. Insofern sind 16 Liter Supersprit auf 100 km geradezu preisgünstig. Ich verlange einen Generalbundesanwalt zur Bekämpfung von Regierungskriminalität. Für Dobrint und Maas würde ich schon mal je zehn Jahre wegen Untreue veranschlagen. Schwesig bekommt Bewährung, weil den Sachen intellektuell nicht gewachsen.
    Und UvdL mit den 2% BSP bezüglich Militärhaushalt. Einzelhaft. Nähmaschine mit H&M- Aufträgen. Mindestens fünf Jahre.
    Der politisch-industrielle Komplex muss mittels Methoden des Vertikutierens gelüftet werden.

    • Oh, Herr Braun
      So sehr ich mit Ihnen übereinstimme:

      Ist *das* nicht Hate-Speech? ;-)

    • Hab ich doch vor gar nicht langer Zeit gesagt, dass es so kommt
      Mann, wenn ich jetzt parat hätte, wann es war, so lange ist es ja noch gar nicht her, dass die MPs in Berlin im Hinterzimmer mit Merkel und sonstwem über Gelder für Zugereiste und sonstwas kungelten und dabei auch die Privatisierung der Autobahnen im Gespräch war, wusste ich doch, dass das durchgezogen wird.

      DdH protestierte da noch, ne ne, das käme nicht, was ja schon sehr blauäugig von ihm war. Wenn drüber im Hinterzimmer geredet wird, kommt es auch. Schon allein, um zum einen den Bundeshaushalt zu entlasten und zum anderen den armen Versicherern ein Äquivalent wegen der Niedrigzinsen zu bieten. Was tut man nicht alles, um manche, nicht das Volk, bei Laune zu halten.

      Es ist dann aber immer wieder schön zu sehen, dass die Presse darüber nicht berichtet. Mir ist zumindest kein Artikel dazu aufgefallen.

      Auch die Maut wird kommen, der Bundesrat müsste gar nicht zustimmen, aber er wird es tun, gar keine Frage. Und dann schaun wir mal, ob das für uns „kostenneutral“ abläuft, ich fürchte nein.

      .
      Zu den von Ihnen genannten Strafen müsste noch ein lebenslanges Politikverbot kommen, sonst stehen die allesamt irgendwann wieder auf der Matte.

    • Bitte schauen Sie also mal hier (mitten in der Nacht damals, auweia):
      http://blogs.faz.net/stuetzen/2016/10/11/der-kampf-des-bundesrates-gegen-naturgesetze-und-intelligenz-7003/#comment-137521

  133. "Mit gut gedämmten Wänden...."
    Sie haben das ganz falsch verstanden, die Bilder *sind* die Wärmedämmung! Die Qualität des Dämmmaterials ist natürlich äußerst bescheiden. Der Connaisseur dämmt mit Polke oder Veronese!

  134. Titel eingeben
    Agitprop vom Stamokap.

    Ab September in der extended Version.

    Übrigens: Abgeordnete in Rheinland Pfalz plus 17% Diäten.

    Vielleicht leben die so?

  135. Renate Simon sagte am 30. März 2017 um 12:46 Uhr
    „Hab ich doch vor gar nicht langer Zeit gesagt, dass es so kommt…“
    .
    Sie müssen mich missverstanden haben, werte Frau Simon. Ich beurteilte die angedachte Maut als den Einstieg in die Privatisierung.
    Aber das kommt ja vorher noch perfider. Man wartet jetzt ab was aus Brüssel, bzw. EuGH kommt. Der Thingplatz unter der Gerichtslinde im Steuerparadies wird entscheiden, daß die Verrechnung mit der Kfz-Steuer nicht rechtens ist-und voila haben wir das, was heimtückisch auch beabsichtig war. Wegezoll + Kfz-Steuer. Dann erst kommt die Privatisierung.
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    Oder wir wählen im Herbst falschrichtig.
    (DdH)

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