Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Leitkultur mit rasenden Autos und Furien

| 356 Lesermeinungen

Dieser Text kommt mit einem riesigen Umweg zum eigentlichen Thema, nur um möglichst viele Autobilder unterzubringen.

Immer, wenn ich in Italien war, erwarten mich daheim Neid und Missgunst. Früher hasste ich den Mai, weil ich vom Heuschnupfen geplagt war, heute hassen andere meinen Mai, weil ich den Birkenpollen und dem Heuschnupfen in Italien entgehe, und dabei nicht nur die L’Eroica, sondern auch die Mille Miglia mitnehme.

Und das Vergnügen zudem auch entsprechend offen darstelle, privat, und was bei von Lohnarbeit Abhängigen beruflich wäre. Zu Neid und Missgunst gesellt sich mitunter auch Eifersucht, wenn ich daheim nicht nur das Land, sondern auch seine Bewohnerinnen lobpreise. Das könnte mir auch diesmal passieren, denn in Brescia war ein ganzer Schwarm von Italienerinnen in Rokokokostümen, die sich auch so charmant verhielten, wie man das bei Diderot gern liest.

Knicks hier, Küsschen da, mit Fahrern in der Mitte und angeblich gibt es auch ein Bild eines deutschen Journalisten, den sie von zwei Seiten abbusseln also das geht Sie gar nichts an und hat Sie auch nicht zu interessieren, jedenfalls, Startnummer 180 bis 220 habe ich irgendwie verpasst. Es war eine sehr gelungene Aufführung, großherzig, sinnenfreudig, sie verschmolzen mit den Kostümen jener opulenten Epoche, die noch wusste, wie man mit der Leibeigenschaft Klassengrenzen befestigt. Sehr italienisch jedenfalls.

Dann war da Italienerin in Mantua, die einen Pudel hatte. Es war heiß, und sie hatte daher auch Wasser für den Pudel dabei. Und damit der Pudel nicht etwa aus der Flasche trinken muss, hatte sie auch ein pinkfarbenes Schlabbertässchen dabei. Und damit sie sich nicht etwa bücken und dem Hund das Wasser selbst geben muss, hatte sie auch einen Mann dabei, der das tat, während sie gut aussah und Sportautos bewunderte. Diese Rollenverteilung ist sehr, sehr italienisch!

Schliesslich würde ich daheim vermutlich erneut den Fehler machen und von italienischen Müttern erzählen, die nach der Geburt ihrer Kinder nicht wie Parteimitglieder der Grünen aussehen, sondern stilvoll mtt hochhackigen Schuhen, das Kind hinten drauf, durch die Städte radeln und in jedem Detail perfekt sind. Das zu erzählen ist ein Fehler, ich habe hier in der Zeitung auch einmal über “Italienerinnen in Bewegung” geschrieben, und zwar so euphorisch, dass ich mich nach meiner Heimkehr nicht etwa an Seiten einer Frau, sondern allein auf ihrem Sofa wiederfand. Aber es ist wahr und sehr, sehr, sehr italienisch!

Daheim jedenfalls hat man den Eindruck, dass ich zwar stets bereit bin, die Italienerin als solche in höchsten Tönen zu loben, wohingegen die Einheimischen weitaus weniger Komplimente erhalten. Ja, es wird mir gar nachgesagt, ich neigte dazu, nichtitalienische Frauen aufgrund ihrer Erscheinung in die Nähe der Grünen zu rücken, was überhaupt nicht stimmt, meistens jedenfalls, außer sie sind Parteimitglieder und lehnen alte Autos und andere Freuden des Patriarchats ab.

Trotzdem reagieren Frauen oft ungehalten auf mein Lob, fühlen sich zurückgesetzt und werden spitz bis garstig. Dann wird mir bedeutet, dass ich doch auch ganz nach Italien ziehen könnte, wenn dort alles so perfekt und schön ist, ein Haus kaufen, eine Italienerin heiraten, und ein Auto mit mehr als 2 Sitzen erwerben, für die Kinder und die Eltern der Braut und alle anderen Angehörigen. Dann wären alle zufrieden. Nur zu! Niemand möchte meinem Glück im Wege stehen, niemand würde mich allzu sehr vermissen. Bis dahin weiss ich ja, wo für das Übernachten das Sofa steht. In schweren Fällen auch: Mein Auto.

Das wird mir diesmal nicht passieren, denn ich war vorgestern ein wenig südlich von Maranello, in den nördlichen Ausläufern der Toskana. Es gibt dort winzige, vergessene Bergstrassen zwischen Weilern und Höfen auf den Bergen, die längst von breiten Strassen im Tal als Hauptverkehrswege abgelöst sind. Das macht sie so attraktiv für die Mille Miglia: Die alten Fahrzeuge können auf gesperrten Bergstrecken hemmungslos fahren, die anderen müssen ins Tal ausweichen.

Das ist überall bekannt, die Mille Miglia ist ein riesiges Fest, und ich bin dem Tross entgegen die Bergstrasse hinauf gefahren, so weit es eben ging. Am Ende standen Offizielle und die Polizei an einer Zeitkontrolle, die die Strasse wirklich blockierte, und winkten mich auf einen Parkplatz. Ich tat, was mir von der Polizei gesagt wurde, bedankte mich, Grazie, mille Grazie, stieg aus, und machte mich auf die Suche nach den besten Positionen, um das Geschehen in Bildern einzufangen. Das wird mir jetzt niemand glauben, der mich kennt, aber: Ich war sogar zu früh da.

Noch rauschten neumodische Ferraris durch die Landschaft. Als guter Deutscher tat ich das, was Deutsche immer tun, wenn sie, im tiefsten Inneren Romantiker, in Italien sind: Ich setzte mich auf die lehmige Erde und dachte mir in Selbstbescheidung: Du bist 100 Kilometer offen durch Italien gefahren, du bist in der schönsten Landschaft der Welt, ab und zu fährt ein Ferrari vorbei und die Sonne scheint – du sitzt nicht nur auf einem Berg, sondern an der obersten Spitze der menschlichen Entwicklung, nur ganz wenige haben es so schön wie du. Geniesse es. Sie werden schon noch kommen.

Ich war also, romantisch mit erfüllter Italiensehnsucht gesegnet, zufrieden und diszipliniert. So ist der Deutsche nun mal. Sie kamen dann auch, nach gut einer Stunde, als die Sonne schon tief stand, und das Licht zunehmend schlechter wurde.

Denn es war schon recht spät am Abend, und über der Poebene bildete sich ein rabenschwarzes, wagnerianisch-dramatisches Hitzegewitter. Einzelne Wolken zogen hoch über die Hügel und verdeckten die Sonne.

Ich machte das, was Deutsche immer tun, wenn sie aufs Sofa geschickt werden oder die Sonne verschwindet: Ich fügte mich ins Unvermeidliche. Ich stellte die ISO-Zahl auf 800 und begann, mit langer Belichtungszeit zu operieren.

Das ging oft grässlich schief und manchmal waren die Ergebnisse vorzeigbar, wenn man ein Faible für durch Bewegung verwischte Bilder hat.

Wie gesagt, die Strasse ist gesperrt und stark abschüssig, da kann man es laufen und den Bildberichterstatter mit Blende 3,5 verzweifeln lassen.

Langsam zog ich mich über den Bergrücken zurück zur Kontrollstelle, wo das Licht noch etwas besser war, und die abgebremsten Autos leichter zur Beute meiner Kamera wurden. Man muss eben nehmen, was man kriegen kann.

Dort standen weiterhin die Rennbevollmächtigten – was für ein schönes, deutsches Wort! – und die Polizei. Vom Berg herab kamen die Bugattis, BMWs und OSCAs, aber vom Tale herauf kam ein kleiner, roter Wagen, und seine Fahrerin war definitiv zu spät, um noch gute Bilder zu bekommen.

Das wollte sie aber auch gar nicht. Sie wollte durch. Sie ignorierte den ersten Bevollmächtigten und seine Pfiffe, und der zweite stellte sich ihr in den Weg – nur um gleich wieder zur Seite zu gehen, denn sie bremste erst im letzten Moment und auch nur, weil sie sonst in einen entgegen kommenden Jaguar gekracht wäre. Auf den Mann hätte sie keine Rücksicht genommen.

Der Leiter der Kontrollstelle kam herüber und erklärte ihr, was er allen schon gesagt hatte: Hier findet ein historisches Rennen statt. Hier kann man nicht durch.

Das steht auch auf einem Schild im Tal. Nur Anwohner werden durchgelassen. Alle anderen müssen zurück ins Tal und ihre Ziele auf der neuen Strasse ansteuern. Es sind maximal 10, 15 Kilometer Umweg.

Und die Signora sollte jetzt weg vom Endpunkt einer Zeitwertung, weil hier manche doch recht flott durchrauschen. Es rauschten derer fünf hupend durch die vom roten Kleinwagen gebildeten Engstelle, bis sie ihren Wagen laut zeternd über die Strasse auf den Parkplatz fuhr.

Und ausstieg und reihum begann, alle Anwesenden zu beschimpfen und gröblich zu insultieren. Was das für eine Frechheit sie, sie so zu behandeln. Ihr den Weg zu verbieten. Das sei schließlich ein freies Land, und sie sähe es überhaupt nicht ein, noch mal ins Tal zu fahren. Und warum die Polizei das zulasse. Es klang, als würde jemand eine feministische Kolumne der Zeit brüllen, und danach noch eine von Spiegel Online.

Nachdem sie alle beschimpft, verflucht und beleidigt hatte, wurde sie nicht festgehalten, weil sie eine gesperrte Strasse befuhr, einen Beamten beleidigt und einen Rennoffiziellen beinahe überfahren und andere gefährdet hatte. Sie stieg in ihr Áuto, schrie noch ein paar Minuten, die sich so endlos wie ein Vortrag der Familienministerin zur Gleichstellung anfühlten, und fuhr dann wieder hinunter, nicht ohne vorher eine Halteanweisung zu ignorieren und einen unschuldigen Aston Martin DB2 beinahe seitlich in die lehmige Erde der Toskana zu bohren.

Ich ging zu meinem Wagen, zeigte in ihre Richtung und meinte, sie sei wohl un poco verrückt, aber der Polizist sagte nur, so seien Frauen eben. Das ist sehr, sehr, sehr, sehr italienisch, dachte ich mir, denn die Vorstellungen von dem, was eine legitime Konfliktsituation und was strafrechtlich relevant ist, gehen wohl im internationalen Vergleich ziemlich auseinander. Die eigenen Normen hat man so verinnerlicht, dass sie nicht weiter bemerkbar sind – es sei denn, sie werden in Frage gestellt. Die deutsche Norm lautet; Beleidige nie einen Polizisten. Die italienische Norm lautet: Warte, bis die Furie ins Auto steigt und verschwindet.

Natürlich darf man nicht verallgemeinern, aber ich verallgemeinere schon bei Rokokokostümen, Hunde- und Männerhalterinnen und modischen Müttern, da kommt es auf einmal mehr nicht an. Man kann die Idee einer Leitkultur und einer Identität leicht verneinen, wenn man sich über Normen einig ist: Dann scheint es, als gäbe es so etwas gar nicht, weil es jeder automatisch tut, und man es nicht als relevant ansieht. Niemand käme auf die Idee, Ehebruch in Deutschland zu einer gesellschaftlichen Norm zu erklären: Das wird halt bei uns so gemacht, bis hinauf zum höchsten Politikerinnen und Politikern gleich welcher Partei. Dass es sehr wohl etwas mit unserer Identität zu tun hat, merkt man erst, wenn man in die andernorts geltende Scharia blickt. Es muss ja nicht gleich Steinigung sein, aber es gibt international sehr unterschiedliche Vorstellungen, welches Verhalten statthaft ist. Ausbrüche wie da oben am Berg mögen in Italien Teil des Lebensgefühls und der Selbstverwirklichung sein – in Deutschland würde so ein Benehmen, gerade bei nichtigen Anlässen, bald jede private und berufliche Beziehung sprengen.

Es verträgt sich überhaupt nicht mit den Normen, den kulturellen Vorstellungen von Interaktion, und das, obwohl nur die Alpen zwischen Deutschland und Italien liegen. Mir ist natürlich auch das eisige Anraunzen der Menschen in Berlin fremd, aber dort oben über Maranello wurde auch offensichtlich, dass die typische Bayerin ganz sicher keine nördliche Voritalienerin ist, auch wenn solche Mythen gern verbreitet werden. Man denkt darüber einfach nicht nach, wenn man daheim ist. Aber wer nicht glaubt, dass es so etwas wie eine spezifisch deutsche Leitkultur gibt, sollte einfach längere Zeit im Ausland verbringen – es muss noch nicht einmal Iran oder Nordkorea sein.

Ich bin danach wieder den Berg hinunter gefahren, eingeklemmt zwischen einem rasenden Delahaye und einem Polizeiwagen, der mir bedeutete, dass ich bitteschön hier auch absurd illegales Renntempo und mit quietschenden Reifen über Rondelle fahren sollte, wo die Menschen nur darauf warteten. Es gibt eine Leitkultur, in Deutschland wird man dafür eingesperrt und in Italien bejubelt. Dafür schläft man in Deutschland allenfalls allein mit der Leitkultur auf dem Sofa, wenn in Italien längst das Nudelholz spricht.

So ist das. Und dafür hat es sich gelohnt, nach Maranello zu fahren, auch wenn die Bilder nicht ideal geworden sind.

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356 Lesermeinungen

  1. Hinterherpfeifen
    Immer, wenn ich mich über das Straßenbild in Deutschland errege, und das ist oft, lasse ich mich zu der Bemerkung zu den männlichen Bekannten in meinen Freundeskreis hinreißen : “ An deiner Stelle könnte ich selten einer Frau in Deutschland hinterherpfeifen oder einmal so, hopplahopp, mich auf der Stelle verlieben“( als emanzipierte Frau, aber nicht im Sinne der Grünen und der Feministen, kann ich mir das erlauben). Schon Ludwig Thoma hat sich über die bekleckerten Blusen und zerknitterten Röcke der Frauenrechtlerinnen lustig gemacht.

  2. bella italia
    Caro Don,

    es ist immer extrem schön von Ihnen Texte über mein Lieblingsland lesen zu können… vor allem, wenn man gerade entspannt in der Lombardei nach einer 80km Rennradtour in der Sonne sitzen darf… und sich an den italienischen Damen erfreuen kann. Leider nicht in Rokoko – Kostümen… aber wie immer extrem stilvoll und charmant.

    • Das war reiner Zufall, aber sehr erfreulich. Ich weiss, warum ich gern hier bin und die Heiraterei anderen überlasse.

    • tzz, tzzzz
      jedenfalls, Startnummer 180 bis 220 habe ich irgendwie verpasst.

      la famligilia, Don. c’è un pericolo imminente !

      ;) .

    • Ich habe nun mal ganz schwache Stellen und das Rokoko gehört neben Italienerinnen eindeutig dazu.

  3. Aus meinen Träumen weckte mich plötzlich ein lautes Freudenschrei,
    „und der gellende Ruf: »Alphonso – Alphonso.« Ich sah in die Höhe, seitwärts stand ein Haus, noch tiefer in den See hinaus gebaut, der Molo lief an seinem Grunde weiter. Da stand im weit offnen Fenster des ersten Stocks eine Frauengestalt, die rief lauter lebendige Worte zu mir hin und breitete die Arme aus und ihr Taschentuch flatterte wie Rezia’s Flagge. Noch war ich wirr von meinen Träumen, richtete mich auf und eilte auf das Haus zu. Sie kam mir entgegengeflogen, riß mich an ihre Brust, küßte, herzte, drückte mich mit wildem Feuer und männlicher Kraft. Ich ließ mir Alles gefallen, es war ja hübsch. Dann drängte sie mich einen Augenblick von sich und betrachtete mich von oben bis unten, und als ich lachte, da rief sie: – si – si – si, und eine Menge anderer Worte; ich konnte aber noch nicht italienisch und verstand bloß ihre Augen und ihre Mienen, und freute mich, daß sie sich freute. Sie nahm mich beim Arme, und stürmisch ging’s in’s Haus hinauf in jenes Zimmer, und dabei sprach sie fortwährend und liebkos’te mich ohne Ende. Ich fand mich allmählig in meine Rolle, und dachte nicht weiter darüber nach, das konnte ja in Italien so Mode sein und zur Schönheit des Gardasees gehören.“

    (Heinrich Laube)

    („aber natürlich gibt es keine italienische Kultur außer der Sprache und wer einen Italienischkurs der Mittelstufe hat und sich an italienische Gesetze hält, ist eine ItalienerIn“, keifte Signora Özuguzelli noch, bevor sie sich verzog, un po‘ pazzo bemerkte ich, derweil die Umstehenden abwinkten …)

    • Für die Dame gäbe es ja auch die Türkei, wo man so seine Erfahrungen der Unterschiede machen kann.

  4. Ich war beruflich ein paar Jahre lang in einem westeuropäischen Nachbarland
    namens Belgien. Ghent, wunderschöne Stadt btw.

    Seitdem lache ich absolut jede/n einfach schallend aus, der mir erzählt, es gäbe schlimmstenfalls (wenn überhaupt) so etwas wie eine europäische Kultur, ansonsten würde man die Unterschiede doch gar nicht wahrnehmen.

    Doch :-). Seitdem weiss ich, wer nicht längere Zeit im Ausland gewesen und einfach nur ein Dummschwätzer ist.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Absolut. Ich bin ohnehin für deutsche Verhältnisse sehr italienisch, aber ganz eherlich, nach einem Monat bin ich auch gern wieder in Deutschland.

  5. Leid- und Leitkultur
    am Ende sind wir Männer doch nur rettungslos romatische Troubadoure,
    die die Frouwe anbeten
    und vom Wib eins mit dem Nudelholz kriegen.

    Aber lieber mit einer italienischen Furie als mit einer „Geschlecht ist ein Konstrukt und heute-bin-ich-eine-Kaffemaschine“ Genderista.

    Das leben ist zu kurz für Leidenschaftslosigkeit

    • Man soll nie alle über einen Kamm scheren. Es gibt vieles, was ich an Italienerinnen schätze, mit manchen bin ich auch gut befreundet – aber das alles kommt halt mit einem gewissen Preis, sei es eine Domoinanz oder eine für deutsche Ideale schockierende, materialistische Einstellung. Kein Sex mit Mietern, zum Beispiel.

    • Die "Geschlecht ist ein Konstrukt Genderistas"
      sind nur ein Übergangsphänomen. Angeblich liegt deren Reproduktionsrate nahe null.

  6. Benimmregeln im Umgang mit der Polizei
    „Die deutsche Norm lautet; Beleidige nie einen Polizisten. Die italienische Norm lautet: Warte, bis die Furie ins Auto steigt und verschwindet.“

    Und ich dachte schon, die neue deutsche Norm, aufgestellt von den kämpferischen Muttersöhnchen der Antifa, hieße mittlerweile
    „Ziele mit dem Backstein immer auf Kopfhöhe der Bullen“

    oder, aus den Reihen der Menschengeschenke
    „Kreise die Streifenpolizisten mit fünfzig deiner Verwandten und Freunde ein, damit sie merken, dass ihre Regeln in unserem Viertel keine Gültigkeit mehr haben“.

  7. Was für schöne Autos...
    ….Fotos und Geschichte.
    Vielen Dank!

  8. Leitkultur ohne Helm auf dem Fahrad !
    werter DON, so schöne bilder, ich komme nicht umhin zu fragen, was denn die 299 für ein auto sein soll……………

    aber kommen wir zum thema………da fällt mir diese gut aussehende und gut gekleidete signora auf einem velo auf………………..und ich stelle die frage, ob es zu einer – zumindest implizit immer vorhandenen – leitkultur auch regionaler art gehört, wie sich politikerInnen ihrem aussehen hingeben…………….eher gepflegt oder eher wurstig bis ungepflegt in körper und kleidung……….parteiübergreifend, aber insbesondere doch bei den mit rot oder grün agierenden frauen fällt mir da doch ein gewisser schlendrian auf, sehen wir von frau Wagenknecht einmal ab.

    ansonsten habe ich noch hoffnung, der Winfried hat verlauten lassen, er hätte sich einen neuen DIESEL gekauft, er müsse ja lange strecken fahren und müsse auch ab und zu mal eine tonne sand für den enkel im hänger transportieren……………..das gefällt doch der autonation.
    Burning Barbara hat dazu noch nichts gesagt, hat aber sicher beim lesen dieser nachricht dringend eine zigarette gebraucht. auch Hermann von der Alb gibt wie einst Stan Libuda immer noch keinen kommentar dazu.

    https://www.youtube.com/watch?v=Ok7Tik6iSmA

    ein musikgruss zum thema ist obligatorisch…………..das digitale und analoge ORBIT grüsst euch das draussen in Bordesholm

    • Das ist ein Jaguar C-Type, sehr, sehr selten, und sonst kaum zu sehen https://de.wikipedia.org/wiki/Jaguar_C-Type

      In Italien sehe sogar die Politikerinnen des M5S sehr schick aus, wie die Bürgermeisterin von Turin.

    • Die mit dem APO-Schal?
      Meinen Sie nicht ernst.

    • ... eher wurstig bis ungepflegt in körper und kleidung…leitkultur auch regionaler art
      @djangohatnemonatskarte
      Der cubanische Jinetero sagt über diese teutonischen Kaliber regionaler Ausprägung mit süffisanter, romanischer Mimik „salido del tiesto“ (aus dem Blumentopf gegangen) oder „machorra“ (unfruchtbares Weib).
      Was sagt der Levantiner, wäre doch kulturell bereichernd!

    • beispiele gibt es hier: dank @Denkfehler
      https://www.w elt.de/politik/deutschland/article164821203/In-dieser-Regierungsstudie-wurden-sogar-Gespraechspartner-erfunden.html

  9. A Sauhund...
    san ‚S scho, oda?

    • Nia ned!

    • 299
      @Don Alphonso: Das Foto vom Jaguar ist wirklich Klasse!Es braucht nicht unbedingt mildes Licht und kurze Schatten für ein gutes Aktionsbild.

    • Danke. Ich mag es auch, aber vor ein paar Jahren wurde mal so ein Bild für den Teaser abgelehnt, weil das angeblich keiner klickt.

  10. Kulturelle Unterschiede
    wunderbar aus einer Nebensaechlichkeit herausgearbeitet!

    Ich habe im Verlauf meines Arbeitslebens fast zehn Jahre in Japan verbracht, dann USA, ein Jahr Militaerakademie in UK, und ueber zehn Jahre Afrika. Das sind mal eben vier sehr verschiedene Kulturen !

    Ich kann mich nur Torsten Haupts anschliessen. Wer, wie diese unsaegliche Dame behaupte das es keine landesspezifische Kultur gaebe ist entweder nicht in der Lage einfachste Zusammenhaenge zu erkennen, oder aber so von Ideologie geblendet dass es gefaehrlich wird.

    • ... oder ..
      … man will halt die mittel- und langfristige Übernahme eines ganzen Landes durch den eigenen Clan, der natürlich über eine respekteinfordernde „Hochkultur“ verfügt, und die willige Versorgung desselben … so wie sich manches Insekt als harmlos tarnt bevor es sich als lupenreiner Kassim, Yücel, Mely K., Masjek, Fahimi, Haylali, Stochowski (die lateinischen Klassifikationen fallen mir nicht ein) zu erkennen gibt …

    • Diese Leute erleben ja gerade eine Niederlage nach der anderen. Die Grünen gehen unter die Linken zu AfD, unddie SPD ist keine Volkspartei mehr.

    • ..... manches Insekt nutzt die Täuschung bevor es sich als Prä­da­tor zu erkennen gibt
      @Sirisee
      Tarntechniken haben sich im Laufe der Evolution immer entwickelt und vervollkommnet, denn gut getarnte biologische Organismen haben größere Chancen zu überleben und sich fortzupflanzen.

    • Titel eingeben
      obwohl, zwischen Berlin und Eifel…hab da auch schon gedacht: Quel bledard!
      Aber, wie der algérienne Traîner den Kindern beibringt: dafuer gibt es Hoeflichkeit.
      Nur dass das hier als Sekundaertugend verlacht wird.

  11. Danke
    Toller Bericht. Wir lieben Italien und seine Kultur und ich freue mich endlich wieder in Caorle mit Frau und Kindern durch die engen Gassen zu schlendern. Und natürlich gibt es eine Deutsche Leitkultur – selbst wenn diese nur auf Fleis, Zuverlässigkeit oder Engstirnigkeit reduziert wird – so ist es doch eine Leitkultur. Schade das der Politische Mainstream uns das nicht mehr „Politisch Korrekt“ gönnen will.

  12. Schöner wird, was wir aus der Ferne betrachten,
    sagen die Weisen, und siehe, das ist auch der Grund, weshalben der Autor die Italienerinnen bevorzugt.

  13. terra ulterior
    Werter Don,

    danke für die Landeskunde. Ich bin immer noch fest der Meinung, dass viele, die eine deutsche Kultur oder Identität leugnen, einfach mal im Ausland leben und arbeiten sollten. Dann wird man feststellen, dass manches anders ist und bemerken, dass nicht alles so ist, wie man es gewohnt war. Vieles, was fehlt, wurde für selbstverständlich gehalten. Da capo!

  14. Wegen der Interviewmenge von N = 40
    hatten viele Kollegen gelacht: in der Statistik ist es dummer Unsinn, von N = 40 auf irgendetwas zu schließen.
    .
    Dabei haben wir uns brav darauf verlassen, dass zumindest N = 40 für sich stimmt.
    .
    Tut es aber nicht, selbst die sind erfunden. Hier zur linken Superstudie: https://www.welt.de/politik/deutschland/article164821203/In-dieser-Regierungsstudie-wurden-sogar-Gespraechspartner-erfunden.html
    .
    Ist ja O.T., aber diese linken Expertinnen stellen sich selbst als Betrügerpack dar. Daran, daran allein darf ich nicht zweifeln.

    • Journalistische Plagiateure
      Das Beschreiben des Niedergangs „wissenschaftlichen“ Arbeitens – von der politischen Kultur wollen wir hier gar nicht erst reden – durch interessengeleitete Hervorbringungen, die sich Studien nennen und teuer bezahlt werden, in einem weit gelesenen Medium wie der Zeitung „Welt“ ist sicher wichtig und richtig.

      Leider muss aber auch die Integrität des Jounalismus bei dieser Zeitung hinterfragt werden. Bei ScienceFiles lesen wir dazu am 22.05.2017 eine sehr klare Meinung (im WWW mit dem oben angegebenen Stichwort leicht zu finden).

    • Unter uns Männern
      Sehr geehrter „Denkfehler“,

      gut gemacht. In einem Blog, der das Gesamtkunstwerk „Italienerin“ würdigt, >dies< Foto zu verlinken, zeugt von Meisterschaft.

      Plötzlich versteht man die Gründe des Geburtenrückgangs in Deutschland.

      Gruß,
      C.

    • Civilitas, hmm,
      der Geburtenrückgang in Italien kam früher, und noch stärker.

      Ein Schelm, der weiterdenkt … .

  15. Tja, so ist es
    Zuerst mal: Schöner Text mit schönen Bildern.
    .
    Ganz offensichtlich ist es so, dass die Damen in anderen Kulturkreisen
    nicht keine Blackouts bei ihren Manieren haben, sondern lediglich andere.
    .
    Als Ideallösung bleibt übrig: Leibeigenschaft.

  16. Hinterherpfeifen?
    Die deutschen Männer sind doch nicht wahnsinnig. Das ist sexuelle Belästigung und wird mit einem Shitstorm nicht unter zwei Tagen geahndet…

  17. SdG und Pater semper incertis
    Ehebruch als Freiheit, als Teil unserer (Lei(d)T)-Kultur

    Man muss den Gedanken erst einmal vorgedacht bekommen, dann ist es klar.
    Vor allem unsere Leithammel, vom Kini bis zur Stütze müssen tolerant gewesen sein. Ob das Reich einen Erben braucht, die Grafschaft oder das Gut; die Mutter der Kinder muß zur Firma passen. Ob sie zum Mann passt? wtf war die Antwort.

    Für die liab gab und gibt es Gattinnen zur Linken, Mätressen, Maitresse, Gspusi oder Mägde. Jetzt gleich oder zwanzig Jahre später. Dumm nur, wenn die moderne Meute den alten König von Spanien hetzt oder das Telephon des Prinzen von Wales abhört. Dynastien verpflichten ihre Mitglieder zur standesgemäßen Ehe und zur Toleranz gegenüber Fehltritten.

    Das Besondere an unserer westlichen Kultur ist die Gleichberechtigung für die Frauen. Die Erben sollen schon von edlem Geblüt sein. Danach kann die Dame des Hauses schon mal den Fitnesstrainer oder sich am Pool die Zehen ..

    altrömische Dekadenz darf nicht fehlen: CJ Caesar soll den größeren Teil der Senatoren zum cuckservative gemacht haben.
    Ovid rät offen zur Liebschaft mit verheirateten Frauen weil da keine längerfristigen Ansprüche und Verpflichtungen entstehen. Ars amatoria (falls es jemand nicht kennt, bitte noch heute kaufen)
    Martial schrieb seine Spottgedichte über Liebhaber und Liebhaberinnen, nicht so über Gatt_Innen

  18. Die rasenden Kisten
    Hallöchen DA,
    (ich lese gerade im Käseblatt, was die lokale Antifa letzte Woche wieder ungestraft tun durfte), deswegen der absolut friedliche Ddorfer Gruß)

    Danke für die sehr schöne Geschichte und schönen Autoporn.
    Das „Mitziehen“ bei Offenblende ist durchaus anspruchsvoll, wie man sehen kann. Ich fotografiere seit den guten, alten Analogzeiten die rasenden Kisten mit mehr oder weniger Erfolg, deswegen ist mir diese Situation nur zu bekannt.
    Übrigens heissen die „Rennbeauftragten“ hier Streckenposten und Sportkommissare.

    Danke nochmals und Grüsse aus dem links-grün befreiten NRW.

  19. Irgendwo bei Yes, Prime Minister
    und aus dem Gedächtnis zitiert: „In Britain, women commit adultery when they get stoned; in the Arab world, it is the other way round.“

    • Best sitcom ever
      Den Spruch bringe ich auch gerne, geht aber nach meiner dunklen Erinnerung im Original anders herum, dann kommt die Pointe auch besser zur Geltung.

  20. "..., durch die Städte radeln ..."
    NDR am (heutigen) Montag, 22.5.2017 / 21:00 – 21:45 Uhr
    Radfahren – gesund oder gefährlich?
    Vor 200 Jahren erfand Freiherr von Drais ein Vehikel, von dem es heute Milliarden in vielen Varianten gibt. Reporter Tim Berendonk probiert historische Modelle wie Draisine und Hochrad aus, testet aber auch ein flottes E-Bike. [Zitat-Ende]

    Gesund UND gefährlich, dem Sex nicht unähnlich; aber der ÖR will das nicht wissen.

  21. Unbe-fuck-alievable!
    Als ich noch viel zu jung und noch nicht wirklich schön, da hofften meinen Eltern, dass ich eines fernen Tages viel mehr Geld durch ein bisschen Bildung haben werden können wollte. Und so schickten sie mich für 3 Wochen rüber auf die Insel, um diese schreckliche Sprache endlich richtig sprechen lernen können hoffen wollen.

    „wanna try“? war dann auch der erste Satz, den ich in diesem Land zugerufen bekam. In einem öffentlichen Bus. Von einer Gruppe junger Mädchen. Die ihren Beine spreizten und mir unter dem Rock etwas entgegenhielten, was ich bis dato nur aus Zeitschriften kannte, die ganz weit hinten unter meinem Bett lagen.

    Nun gut, ich wusste ja von Erzählungen, dass alle Engländerinnen rothaarig und nicht wirklich sexy, aber dass sie ihre fehlende Attraktivität dann nicht mittels feiner Erotik kompensieren (wie die Französinnen) sondern gegenteilig durch grob maskulines Gehabe verschlimmbessern, dass ließ mich dann doch an Sinn und Zweck des Erwerbs britischer Sprachkenntnisse zweifeln.

    Zumal dann da dieser Abend war, in diesem Club, in diesem Eastbourne, wo alle noch viel rothaariger und vulgärer und … bis plötzlich 5 junge dunkelhaarige wunderschöne Frauen die Tanzfläche betraten und anfingen sich zu bewegen. Wie Frauen sich bewegen, in Filmen, die noch nicht gedreht, weil solche Frauen und solche Bewegungen nicht in Hollywood, nicht da wo Protestanten, sondern da, wo der Papst und die Unschuld und die Sünde zugleich. Austauschschülerinnen aus Italien, sagte mein Kumpel, aber ich hörte nicht hin, ich war im unendlichen Vorspiel gefangen, ich und der Antlitz …dieser Bewegungen… dieser Engel … von diesem Tag an wollte ich nur noch Italienisch lernen.

    Whatever, später, als ich dann wirklich schön und auch noch jung, da wurde aus dem Vorspiel das danach, und dann lernte ich, dass Italien immer nur Vorspiel, selbst beim Endspiel, weil alles immer nur Sein und Schein und Geste und Bewegung. Italien ist nicht das wahre echte Leben, es ist die Bühne davor und dahinter und drüber und drunter, die dazu dient das wahre Leben niemals reinzulassen. Italien ist ein ewig währendes Vorspiel.

    Ich habe dann doch das erste Angebot angenommen und es mit dem echten Leben versucht.

    • Nachts bei Rom
      Wenn ich nachts durch den Circus Maximus wandere und hinaus in die
      Via Appia über die uralten Basaltsteine gehe, links die Landschaft
      mondbeschienen und rechts eine laaange Reihe parkender Autos….
      meine Gedanken sind in der Antike und die verdunkelten Wagen schaukeln
      und schaukeln und schaukeln, dann wird mir klar, daß Geschichte eigentlich gar nicht vorbei ist, sondern weitergeht, weitergeht
      und weitergeht. Und die Pinien werfen schwarze Schatten……
      Danke für das herrliche Essay. Seit meiner Lektüre der „Fußwanderung
      nach Syracus“ war mein Herz nicht mehr so angerührt von der leise
      sehrenden Sehnsucht, die Italien in mir weckt.

  22. Gerade heute...
    Gerade heute ist ein wunderschöner, sehr gepflegter Oldtimer bei bestem Wetter und herrlichem, durch Baumkronen gebrochenem Sonnenlicht an mir und meinem Radel vorbeigefahren. Ein ästhetischer, unglaublicher Moment in dem ich sehr bedauerte, meine zu Hause im Flurbereich bereit liegende Kamera nicht mitgenommen zu haben.

    Herrlich die Form des Automobils, der tuckernde Motor, die Vorzüge älteren, verspielten, sich wichtig nehmenden Designs, von dem heutige Industrie- und Autodesigner nicht einmal mehr Träumen dürfen, so sind diese bereits Gefangene der Ökonomiediktatur und der computerisierten und der vielleicht noch existierenden mechanischen Windkanäle.

    Dieses Auto fuhr noch in meinen Vorschulzeiten auf den Straßen und hat mich aufgrund seiner Ältlichkeit in meiner Kindheit nur gelangweilt und ich hielt es damals kaum für eines Blickes würdig.
    Heute hätte ich mich fast vor Vergnügen und Faszination über dieses Gefährt einem lauten, positiven, emotionalen Gefühlsausbruch hingegeben. Aber ich bin, seit ich glaube denken zu können, Deutscher, bleibe still und geniesse diese erhabenen, von einem wohligen Schauer begleiteten Momente.

    Es ist wunderschön, wenn man nach Jahrzehnten, wenn der Designer des Autos längst in der kühlen Erde bei den Würmern ruht und vielleicht noch nicht einmal mehr aus Knochen besteht, man selbst plötzlich erkennt, dass die einst für altbacken gehaltenen Designvorstellungen so herrlich zeitlos sind, dass sie einen fast zu Tränen rühren können. Man(n) ist kein kleiner Junge mehr und lernt plötzlich, dass die Zeit die persönlichen Ansichten rasant verändern kann.

    Irgendwie fühlte ich mich in meine entschleunigte Kinderzeit zurückversetzt, obwohl die Autos im allgemeinen im Vergleich zu meinem Fahrrad immer noch deutlich schneller sind, aber eben ohne die heute immer gleiche Windkanal-Eiform ohne Kotflügel und ohne ernstzunehmende Stoßstange, eben leider zu häufig jeglichem vergnüglichen Design ermangelnd.

    Es war ein herrlicher, erhebender Anblick, plötzlich merkt man, dass auch das langsam beginnende Alter schöne Überraschungen und Anblicke bereithalten kann. Selten habe ich so sehr das Gefühl gehabt, über die Jahrzehnte etwas dazugelernt zu haben, ohne ein Buch zum Thema überhaupt nur berührt zu haben.

    Es gibt wohl kaum etwas schöneres als langsam, erhaben und stolz daherfahrende Oldtimer in verschwenderischen, überflüssigen Formen, gefüllt mit Erinnerungen an eine schöne Zeit.

    Danke für Ihren netten Bericht und die schönen Fotos, dies schreibe ich übrigens als grundüberzeugter, tagtäglich erprobter Radfahrer im Großstadtverkehr.

    Ein „Hoch“ auf alle Leitkulturen dieser Welt!

    • Titel eingeben
      Kennt jemand einen, der diese alten Autos nicht schön findet?
      Wieso aber kommt kein Autohersteller auf die Idee, solche schönen Autos wieder zu bauen? …das frug ich mich schon als kleiner Junge.
      Ich glaub‘ nicht, dass die nur so schön erscheinen, weil alle anderen so häßlich sind.
      .
      Bei Häusern ist’s ähnlich, nur da vermute ich, dass es viele der alten Handwerkskünste einfach nicht mehr gibt. Und dann wird’s (zu) teuer.

    • Naja, die Autos haben kleine Fahrgastzellen und Kofferräume und riesige Motorhauben. Das ist halt unpraktisch.

    • Das ist wie beim Städtebau
      Wenn sich auch über Geschmack streiten läßt, so ist man sich in der Regel bei den Fassaden von Gründerzeitbauten einig. Diese finden Alle toll. So ist das auch bei Oldtimern – egal aus welchem Grund. Und so wie man heute die stromlinienförmigen Einheitskarosserie – aktuell mit Bügelfalten – sieht, wo Unterscheidung maximal bei Licht und Kühlergrill stattfindet (nicht umsonst drängen Verkäufer dazu, sich so schnell wie möglich hinein zu setzen), so eintönig heute auch ist die staatlich verordnete Styroporfassade. Auch hier zählt nur noch das Innere und äußerliche Unterscheidung finder nur über die Größe und Form der Fensterlöcher statt… Bauten, wie die zu Stein gewordene political correctness…

    • Dabei galt Gründerzeit lange als geschmacklos und ist es letztlich auch.

    • @Don
      Naja, die Gründerzeit als geschmacklos zu befinden, das findet sich wohl eher in den gehobenen Kreisen, sprich unter Stuck und Kronleuchtern. Waren doch viele Gründerzeitbauten – mal abseits der Villen – eher in Straßenzügen gedacht und damit Bauten furs Volk. In der Zeit der Industrialisierung mit all ihren krassen Ausprägungen. Und insofern aufgrund des Zweckes sicher verrrufen. Aber ich würde jederzeit eine Gründerzeitwohung einem gesichtslosen, styroporverpachtem Inverstorenbau vorziehen. Zumal man damals noch Wert auf große Innehöfe legte – was heute ja gleich mit zugebaut wird…

  23. Frauen und sonstiges
    Danke für die wunderschönen alten Autos, die sie da fotografiert haben. Die gefallen mir schon eher, das war noch gute alte Handarbeit, heute sind die Autos alle, durch die Bank weg, genormt, Windschlüpfig gemacht, darum weiß man nicht, hat man einen koreanischen, chinesischen oder sonstigen asiatischen Karren vor sich.

    Und bei diesen neuen Kleinautos, diese halbe Eier, wenn ich die sah, bekam ich oft einen Lachkrampf.

    „In Italien sehe sogar die Politikerinnen des M5S sehr schick aus, wie die Bürgermeisterin von Turin.“

    Ja das verstehe ich sehr gut. In Costa Rica ist es ebenso.
    Schauen Sie nur mal unsere Ex-Präsidentin, Doña Laura Chinchilla, man lege zum Abgleich ein Foto von Merkel daneben, damit die Deutschen wissen, was sie an ihrer Kanzlerin haben!
    http://qcostarica.com/wp-content/uploads/2013/03/item1.rendition.slideshowWideVertical.ss02-best-dressed-world-leaders-laura-chinchilla.jpg

    Und die Dame auf dem Fahrrad – na schön, Räder haben wir hier weniger, das liegt an den Gegebenheiten, aber Pferde, wie man sehen kann.
    http://www.laprensalibre.cr/files/noticias/images/detail/1949117936_claudia.jpg

    Das sind unsere alten Zeiten, als es noch keine Autos gab:
    http://www.nacion.com/ocio/Tope-Nacional_LNCIMA20151226_0070_5.jpg

    Hat mir sehr gefallen, ihr Bericht, so frei von allen politischen Widerlichkeiten.


  24. „Es klang, als würde jemand eine feministische Kolumne der Zeit brüllen, und danach noch eine von Spiegel Online.“

    schön gesagt!

    so eine gewisse süffisanz von herrenseite aus besänftigt einen herumspuckenden vulkan allerdings zumeist nicht sonderlich, aber was sonst will man denn auch tun.

    die dame wäre mal besser in den wald gegangen, um da herumzuschreien (zuweilen möglicherweise nicht die schlechteste idee, nach der jagd natürlich, sonst traut sich kein wildschwein mehr heran).
    bei uns dürfte aber niemand solcherart die contenance verlieren – man wäre stante pede persona non grata et character indebilis, und er/sie/es/whatever/who cares würde es auch selbst bemerken. allerdings merkt man sich in italien die delinquenten auch.

    übrigens ein sehr netter bericht, lieber don, vielen dank dafür. weiterhin viel glück mit dem wetter!

    • Ich liebe diese trefflichen Formulierungen
      Das „Es klang, als würde…“ ist mir auch sofort ins Auge gesprungen und ich hab’s kopiert um es in einem späteren Kommentar zu zitieren und mich zu bedanken. Nun taten Sie’s. Danke.

  25. HERMANN VON DER ALB UND DAS AUTO
    natürlich kann HERMANN noch nicht auf die pro-diesel-attacke vom grossen Winfried antworten, ich lese gerade aktuell er hätte morgen eine gesprächsrunde mit betriebsräten aus der automobilindustrie.

    er ist ja experte, schon von seiner vorbildung her und da bin ich morgen mal gespannt, ob er bei den zulieferteilen die beim e-auto wegfallen werden eine
    -nockenwelle von einer
    -kurbelwelle oder gar einer
    -getriebewelle oder
    -tachowelle
    unterscheiden kann.

    aber – diese analogie sei erlaubt – es gibt ja auch jungfrauen die über sex reden oder gar Unternehmensberater, die über fertigungsabläufe bescheid wissen sollen.

    also, 2025 haben wir dann mit ihm 10 radschnellwege in BaWü. meinen vorschlag, den schnellradweg Ulm-Stuttgart durch den 8006 m langen neuen Bosslertunnel zu führen hat er bisher nicht angenommen.

    alternativ habe ich ihm vorgeschlagen, einen ruderschnellweg von Stuttgart-Untertürkheim (Stuttgarter Rudergesellschaft direkt beim Daimler will mitmachen) nach Heilbronnn einzurichten. das bootshaus der ruderschwaben liegt im unterland zentral. eine verlängerungsoption könnte dann bis nach Heidelberg oder sogar Mannheim führen.

    • Radwegdebatten sind in Deutschland immer Frühlingsdebatten. Im Winter macht das niemand.

  26. Frauen mit dem italienischen Etwas
    gibt es bei uns im Süd-Westen schon auch. Warnend erhebt der Schwabe dann seinen Zeigefinger und sagt: „Des isch a reechte Rebscher!“

  27. Von wegen schlechte Fotos - da sind ganz fantastische dabei! Und nicht nur wegen der tollen Motive
    o. T.

  28. Klasse Bilder!
    Danke an den Autor, ääh Photographen!

  29. glückliches Italien, in dem die Frauen nur hysterisch sind
    Um zu wissen, wie es hier in D in einigen Jahren aussehen wird, schaue ich gerne in die USA. Das war bis jetzt immer eine sichere Vorhersage. Dort hat im Blog der renommierten American Mathematical Society eine Frau mit der Position „temporary assistant professor“ alle männlichen weißen cis-hetero Professoren aufgefordert zu kündigen, um den Weg für ihre Beförderung frei zu machen: „Get out of my way“:
    http://blogs.ams.org/inclusionexclusion/2017/05/11/get-out-the-way/
    Eine Kollegin mit dem Nick „Math Colleague“ erklärt den Grund für die ausbleibende Beförderung: die schwarze assistant Professorin hat bisher nichts geforscht oder veröffentlicht. Das hindert aber nicht dutzende von Studenten der schwarzen Feministin begeistert zuzustimmen. Am besten gefällt mir eine Zuschrift, in der von einer Frau gefordert wird: „We need to decouple success in mathematics from IQ“. So wie es gelungen sei Mozart und Beethoven in der Musik für irrelevant zu erklären, so müßten auch in der Mathematik „logic“ und „proof“ von Nichtweißen neu definiert werden. Ist das nicht eine vielversprechende schöne neue Welt?
    Grüße Uli

    • Krank, einfach nur krank.

    • You're freaks! I'm a man! The last man...
      Wenn die Frauen hier so weitermachen, dann werden die weißen alten Männer alle noch freiwillig zum Islam konvertieren.
      :-)

    • Churchill
      wurde im Parlament von einer Frau angegangen: „Wenn sie mein Mann wäre, würde ich Ihnen Gift ins Essen mischen.“
      Churchill: „Und wenn Sie meine Frau wären, würde ich es essen.“

      …gibt es eigentlich Untersuchungen, wer die für Wirt-und Wissenschaft nötigen Erfindungen und Entdeckungen in den letzten 250 Jahren gemacht hat, z.B. Automobile, Züge, Schiffe, Hochhäuser, Tunnels, PCs, Fahrrad, Telefon, Musik, Literatur……..? ach ja, Fotoapparate nicht zu vergessen.

    • Frauen holen in der westlichen Welt durchaus auf. Die meisten Gastautoren hier sind auch weiblich.

    • Hallo Uli ...
      …. schon doof, wenn man Texte nicht liest, aber sich eine Meinung bildet. Das wird leider nicht „in D in einigen Jahren (so) aussehen“, sondern ist, wie ihr Kommentar beweist, schon heute so.

    • Those feminists are decoupled from Intelligence at all
      Ein Rest-IQ von sechseinhalb. Zum Vergleich: ein Hefeweizen hat neun.

    • @DA
      dass Frauen aufholen ist sehr zu begrüßen, zumal ich mit beiden Geschlechtern gleichwertig arbeite.

      Ich meinte in meiner Aufzählung auch eher den geographischen und, wie soll ich sagen, den sozio-kulturellen Background der Erfinder und Entdecker.

    • Das ist halt das Erbe der Aufklärung. Die einen glauben an transzendente Wesen und die anderen an Leistungsdaten und Wissenschaft. Dafür ist Europa theologisch auf dem absteigenden Ast.

    • …gibt es eigentlich Untersuchungen ?
      … ja, die gibt es und es ist > 90 % der weiße westliche nichtmuslimische heterosexuelle CIS-Mann, was aber – da sind sich Taliban, IS, Femis, „People-of-colour- und sogar Päderastenverbände einig – ja nur belegt, dass die anderen von derartigen Entwicklungen gemeinerweise ausgeschlossen wurden, weshalb es nur „historisch gerecht“ sei, dass sie jetzt dauerhaft alimentiert und jedenfalls konsequent bevorzugt werden … Das ist zB eine (irrsinnige aber vorkommende) Begründung für die sog. „Frauenquote“…

    • Und dann wundern sie sich, wenn SPDLINKEGRÜNE auf nicht mal mehr 40% kommen.

    • ...
      Ist diesen Damen eigentlich klar, dass sie nur in der Welt
      der alten weissen Männer existieren?

    • >>Ist diesen Damen eigentlich klar, ..
      Höchstwahrscheinlich nicht. Oder: ganz offensichtlich nicht.

    • Bumerang
      Es wäre sicher lustig, den Vorwurf der kulturellen Aneignung umzudrehen und von den Leuten aggressiv Stromenthaltsamkeit zu fordern – neben dem Verbrennungsmotor mittlerweile das, was unser Leben mehr als alles andere prägt.

      Die Ziegel aus Ägypten braucht kein Mensch mehr, wir bauen mit Beton.

    • @ Uli49
      was meinen Sie denn warum die US-Bürger Donald Trump gewählt haben? Da sind über 60 Millionen, die den ganzen Spuk so über und satt haben wie Sie, ich und andere hier im Forum. Wir sind also nicht allein.
      Wenn Sie hier von „den USA“ reden so ist das sehr undifferenziert. Was Sie meinen sind die Küstenregionen und die urbanen Ballungsgebiete wo unreife, halbstarke Möchtegernintellektuelle leben und wo die Dunstglocke der Überzivilisation den Durchgeknallten das Hirn vernebelt.
      In Idaho finden Sie sowas nicht.

    • Harry Charles, ich muß Sie enttäuschen
      Ich habe lange genug in Midwest gelebt, an den Universitäten gibt es die gleichen social justice warriors wie an den Unis in den Küstenregionen. Man darf die Uni nicht mit dem flachen Land verwechseln. Hier die Uni zu Ihrem Beispiel Idoho: https://www.uidaho.edu/diversity/dhr
      Klicken Sie sich mal bis zum Blog des Women’s Center durch, Sie werden staunen, was selbst im tiefsten, ländlichen Amerika abläuft.
      Ich denke genau diesen Gegensatz zwischen den arbeitenden (bzw. arbeitslosen) Menschen und der abgehobenen „Elite“ werden wir hier in D auch bekommen. Das dauert zwar noch eine Weile bis die „Weißen“ in D aufwachen, aber das ist ja der Grund, warum ich gerne in die US schaue. Grüße Uli

  30. Schaffe erst, morgen zu lesen...
    …aber das ist auch schön, wenn man (frau) ihre Artikel nicht gleich verschlingt: so als ob man eine besondere Packung leckeres Eis geschafft hat aufzuheben und nicht gleich in sich reinzuschaufeln…aber ich wollte kurz meiner freudige Verwunderung artikulieren: klonovsky auf theeuropean und hans-olaf-henkel in der jungen Freiheit – genau das ist der richtige Ansatz, um endlich die nazi-keule zu entschärfen – die trifft nur, wenn sie auf einzelne einschlagen kann….wenn es immer mehr werden, wird sie stumpf. Genauso und nicht anders: nicht immer einzelne rauspicken lassen…zusammenhalten mit dem kleinsten gemeinsamen nenner, nuancierte Differenzen hinten anstellen…

  31. Titel eingeben
    Als letztes Fahrzeug der MM würde ich einen Benz 170 D (mit Ölmotor 636 mit 38 PS Nennleistung) einsetzen. Den überholt keiner. Denn beim Gasgeben passiert erst einmal nichts. Außer, dass er eine riesige Rußwolke emittiert, die jeden am Überholen hindert. Weil er anhalten muss, um sich den Diesel-Rußschmier von der Brille zu putzen.

    • Das liegt aber nicht am OM 636
      sondern am (immer mehr) mangelnden Verständnis der heutigen Mechatroniker, denen die Silbe „niker“ im Wort fehlt und da der Motor sich boshaft weigert, seine Wehwehchen einem Laptop mitzuteilen. Da braucht es keine Angst vor öligen Fingern und Dieselgeruch.


    • Haha.
      Sowas in der Art hatte ein Bekannter zu Studentenzeiten, er nannte es liebevoll „das Eisenschwein“. Im Winter mußte man es mit dem Hammer anwerfen. Einmal fing es auf einer langen Fahrt an zu lecken und verteilte Öl auf der Fahrbahn. Im Allgemeinen war es zuverlässig, aber längere Strecken konnten wegen Ausfällen in Abenteuer ausarten.

  32. einen Schritt weiter
    … gedacht, wäre ja nun noch zu klären, ob es letztlich nicht die Frauen sind, die die Kultur einer Gesellschaft schaffen, prägen, leiten.

    Und es eben Mainstream ist, die eigene, einen leitende Kultur zu verleugnen, wenn Frauen sich selbst mehrheitlich verleugnen oder nicht selbst erkennen als Frauen.

    Ich behaupte, in Revolutionen stellen zwar die männlichen Masterminds junge, begeisterte Frauen auf die Barrikaden fürs Photo / Schlachtengemälde – aber evolutionäre gesellschaftliche Veränderungen gehen niemals gegen die weibliche Mehrheit.

    Alle huldigen Mutti – die jegliche Leitkultur verneint. Und damit die kulturelle Veränderung seit immerhin 12 Jahren anleitet. Oder zumindest unter ihrer Kanzlerschaft ohne Programm die Positionspapiere der SPD-Beamten umsetzen lässt.

    Das Materialistische ist allen gemein, da gibt es keine Unterschiede. Solange Kinder zu behüten sind, muss für das Nest eben gesorgt sein.
    Das kann eben nur ablehnen, wer keine Kinder aufziehen muss…

    Kurzum: die Genderstudien würden mich jetzt auseinandernehmen als kleingeistigen Stereotypen speienden Spießer. Ich sehe es dennoch so: nur wer sich selbst nicht annimmt, kann sich überhaupt außerhalb seiner kulturellen Prägung stellen wollen. Und dass Frauen gepredigt wird, sich nur ja nicht in eine Frauenrolle zu begeben, ist einer der prägnantesten Ausdrücke dieser Selbstverleugnung statt Selbsterkenntnis.

    Selbständigkeit entspringt jedoch der Erkenntnis. Und wo es dieser mangelt, wird „Leitkultur“ abgelehnt.

    Etwas ganz anderes ist es, dass es die Wortführer der Leitkultur bis heute nicht geschafft haben, die Grundlagen unserer Gesellschaft zu definieren. Wie die CDU/CSU seit ca. 1998 kein Programm mehr in der Lage zu schreiben ist, sondern nur noch ekletizistische Medienechos wiederaufbereitet für den nächsten Personenwahlkampf.

    Ich weiß, wovon ich schreibe. Die etablierten Parteien – wozu alle im Bundestag vertretenen gehören – sind hohl.

    Jeder hört den Klang. Heute in Berlin von der SPD. Aus München mit ohne bzw. ohne mit Obergrenze.

    KGE, Andrea Özoguz-Barley und Dr. Angela Kramp-Merkel leiten uns aktuell. Kulturell.

    Das Einzige, was für mich daraus klar vernehmbar ist: Europa muss uns ersetzen!

    Armes Europa – es hat Besseres verdient, als diese totale Indifferenz deutscher Politikerinnen.

    • Frauen fürs Photo oder Schlachtgemälde
      Ist auch heute noch so, alle gefallenen Bundeswehrsoldaten bisher waren männlich, ich warte schon länger auf eine Quotenregelung durch unsere Verteidigungsministerin.
      Nein, ich meinte damit nicht, dass sie mit gutem Beispiel vorangehen solle.

  33. Toller Text, tolle Bilder ...
    …. und ein sehr gut beobachtetes tolles Weib – sehr sehr sehr sehr schön!

  34. Umwege: da gibt es solche und solche
    zuerst einmal: herzlichen Dank für die vielen geilen Autos. Früher war nicht alles besser, aber manches schon. Autos von heute sind der optischen Gleichmacherei zum Opfer gefallen. Abgesehen von einem gewissen Größenunterschied kann man kaum noch unterscheiden zwischen dem E-Auto des grünen Trendyuppies, der Hybridschaukel des Lehrerehepaars, dem Mazda, den der Rentner sich gerade mal wieder gegönnt hat oder einem 200 000€ Ferrari.
    Da war die Generation der Lamborghini Miuras, Maserati Ghiblis, Ferrari Dinos und 66-er Mustangs schon ganz was anderes. Unterschiede waren damals noch erlaubt, erwünscht.
    Den SL Pagode oder den Flügeltürer nicht zu vergessen und das bringt mich stracks zum Thema Leitkultur: das Patent DRP 37435, das ein gewisser Carl Benz sich sicherte darf einen schon etwas stolz machen. Vor allem weil der Rest der Welt ja auch etwas davon hatte.

    Viele Autokarossen von heute sind so öde, langweilig, eintönig, monoton, stumpfsinnig, ermüdend und mittlerweile vorhersehbar wie das platte, gefühllos-schreierische Gebrüll der Genderfeminanzen.

    A propos Umweg: für mich gibt es zwei Arten: die selbst gewählten, bewusst eingeschlagenen (z.B. um sich am Wegesrand Zeit für schöne Dinge zu nehmen), und jene in die sich jemand hineinmanövrieren lässt und aus denen er dann durch Mangel an Bewusstsein, Reflexion und Souveränität nicht wieder heraus kommt (zumindest dauert es viel zu lange, das ist dann wenigstens ineffizient und die Evolution duldet keine Ineffizienz).

    Hier jetzt mal ein bewusster Exkurs um die Femigenderverwirrten hoffentlich (ganz sicher!) zu ärgern. Ich grabe ja immer gern nach Dingen wo denen Gift, Galle und toxische Spucke wegbleiben muss.
    Also: wenn Marlene Dietrich in dem Film „Der blaue Engel“ singt: „…ich kann halt Liebe nur und sonst GARRRRRR NICHTS!“, ist das dann ein Zeichen von Kulturlosigkeit, Mangel an weiblichem Selbstbewusstsein oder ist es einfach nur unzeitgemäß? Letzteres kann es nicht sein, denn echte künstlerische Werte sind zeitlos, siehe Shakespeare, siehe Goethe. Und dass es auch nicht kulturlos war, dafür sorgten Größen wie Josef von Sternberg (Regie), Carl Zuckmayer (Drehbuch), Heinrich Mann (Romanvorlage), Emil Jannings (erster Oscarpreisträger) und eben Marlene Dietrich, die dann in den USA berühmt wurde. Und die als Vamp nicht gerade bekannt war dafür ein Mauerblümchen oder Heimchen am Herd zu sein. Kein Geringerer als Ernest Hemingway hat das u.a. so gesehen.

    Nein, kulturlos, das ist eher der Lindenstraßenkitsch, der den grünalternativ bedröhnten Streberbubis in kurzen Hosen und den von gefrusteten, zu kurz gekommenen Hassemanzen fehlgeleiteten Chicas das Hirn verseucht hat. Das sind all die, denen wir den ganzen hohlen, aber gehässigen Internetterror zu verdanken haben.

    Was will uns der „Blaue Engel“ sagen? Ich denke für jeden mit einem IQ oberhalb der Zimmertemperatur sollte das klar sein: dass man sich für ein Weib (das einen dann obendrein noch dafür verachtet) nicht zum Volltrottel macht, so wie es der Professor Unrat tut, der sich ein Ei auf dem Vorderschädel zerdeppern lässt und dazu nach bester Hahnrei-Manier „kikeriki“ kräht. Erbärmlich. Genau so erbärmlich wie all jene, die ihren beschränkten Intellekt dafür missbrauchen sich bei irgendwelchen doofen Hennen einzuschleimen, indem sie permanent auf jemand wie Donald Trump herumhacken. Nicht der ist ein billiger Dünnbrettbohrer, die selber sind es.

    Ein Persönlichkeitsprofil wie das von Professor Unrat (heutzutage keineswegs selten anzutreffen, so wie die gesichtslosen Einheitskarosserien) gehört für mich jedenfalls ganz sicher NICHT zur Leitkultur. Die stelle ich mir als stolz und ernsthaft vor. Charaktere, die dem entsprechen gab es ja in unserer Kulturgeschichte schon zuhauf: Dichter, Philosophen, Künstler und auch Erfinder.
    Wenn wir etwas lernen könnten, dann in Sachen Humor. Ich meine ECHTEN Humor (wie es ihn z.B. in GB gab, vor allem zur Zeit des Jaguar E-Type), nicht das was regredierende Kretins sich hierzulande darunter vorstellen wenn sie sich lachend die Schenkel klopfen beim Anblick eines debilen Biedermanns, der sich Plastikraffelzähne anzieht und infantilen Slapstick von sich gibt oder es komisch finden wenn unreife Filmemacher einem Pferd einen Hut aufziehen.

    Echte Leitkultur ist stolz, ernsthaft und vor allem genau so zeitlos wie die Karosserien wunderschöner klassischer Autos.

    • " Heimchen am Herd"
      In ihrer Autobiografie gibt Frau Dietrich das ganz offen zu und hat dort sogar Kochrezepte geliefert. Darunter keine exotische Kost, wenn ich recht erinnere.

    • Unterschiede
      In den Fifties hat der „Stern“ auf seiner Sternchen-Seite für Kinder kleine Heftchen beigelegt, mit all den Automodellen die’s damals in D. gab. Und die waren ALLE unterschiedlich. Ich als Knirps konnte sofort einen DKW von einem Opel, ein Ford von einem BMW oder Mercedes unterscheiden. Es gab auch noch einige Vorkriegs-Autos auf Berliner Straßen…
      Straßen übrigens, auf denen man meist gefahrlos Schlagball spielen konnte, so wenig Autoverkehr gab es.
      In diese Heftchen musste man die Autonummer und Datum & Ort eintragen, wenn man so ein Modell irgendwo entdeckte.
      Der Sinn dahinter? = Es hat Spaß gemacht.
      Heute schau ich mir die Autos an und weiß nicht mal mehr, was für’ne Marke das ist. Sie sehen alle gleich aus. Entweder der momentanen Mode entsprechend (SUV), oder der davor (zum Sprung bereite Raubkatze).

    • von vorne sehen die alle verkniffen aus wie Stokowski-Kiyak und von hinten brutal wie imperiale Sturmtruppen.

    • Nur mal so zum Thema Redundanz: obenrum frei
      „Redundanz“ bezogen auf Information bedeutet soviel wie „überflüssig“. Wenn manche Feminanzen Schlafzimmergeschichten verbreiten wollen so ist das prinzipiell ja OK. Nur ist es völlig überflüssig wenn Frauen, die auch ohne Examen einen Lover finden würden krampfhaft versuchen ihre Triebe intellektuell zu legitimieren. Braucht Ihr nicht, Mädels, wirklich nicht. Alles da wo es hingehört. Goethe sagte mal: „sei anständig bei Tage und säuisch bei Nacht, dann hast du’s im Leben weit gebracht.“ Genau so.

      Feministischer Denkfehler: wer sich für seriöse Intellektualität stark macht ist prüde. Keineswegs. Mich nervt es nur wenn beispielsweise hier in der FAZ manche Redakteurinnen immer irgendwelche politischen Themen mit Gender und das alles wiederum mit Sex zu verbinden versuchen. Das wirkt nicht gerade sehr souverän. Um Fragen nach ihrem eigenen Selbstbewusstsein zuvor zu kommen wird dann immer hastig angespielt auf den Umstand, dass Männer die Gender- und Feminanzenkritisch sind offenbar ein Problem mit ihrem Selbstbewusstsein hätten. Mitnichten. Die rationalen Argumente, die sich gegen den ganzen Femikitsch vorbringen lassen können durch so etwas auch nicht entwertet werden. Wenn eine Frau des Nachts ernst genommen werden will kann sie das (bei entsprechendem Äußeren) immer über die Sex-Schiene erreichen. Also was sollen diese in dem Fall allerdings völlig unnötigen Umwege?
      Wenn eine Frau bei Tage ernst genommen will so sollte sie nicht versuchen dies über lächerlich unnötiges Innuendo zu erreichen, sondern über echte Kompetenz. Ein Beispiel dafür: ich habe hier vor einiger Zeit einen sachlich höchst kompetenten Beitrag von Frau Schmidt (Lucia Schmidt) goutiert, sauber recherchiert, stilistisch einwandfrei. Und auf den Fotos, die ich von Frau Schmidt im Internet gefunden habe kommt sie auch optisch sehr ansprechend rüber (wenn ich mir das Kompliment erlauben darf). Also, so geht es doch auch!

    • Redundanz
      Zitat: „Redundanz“ bezogen auf Information bedeutet soviel wie „überflüssig“.

      Das ist so nicht richtig, sie kann sogar sehr maßgeblich zum Verständnis des Inhaltes beitragen bzw. dem abträglich sein. Wenn z. B. ständig in einem Artikel Begriffe variiert werden, um bloß keinen zu wiederholen, dann kann das durchaus verwirrend sein. Spontanes Beispiel aus der Hüfte: Bundestag, Parlament, Abgeordnetenhaus … gemeint ist in (einem fiktiven) Bericht aber ein und dasselbe. Das kann in dem einen Medium (Print) vielleicht noch als Eloquenz durchgehen, in einem anderen (Radio) ist es schlicht miserables Handwerk, weil der Zuhörer alles erzählt bekommt und auf keinem Handzettel nachschlagen kann, wenn er etwas nicht verstanden hat.

      Also: Redundanz – bezogen auf Information – kann durchaus hilfreich sein und Sinn machen.

    • @ die Antwortenden
      @ Thorsten K.: das ist so schon grundsätzlich richtig, denn „Redundanz“ in der Grundbedeutung wird definiert als „Informationseinheit, die im Hinblick auf das Gesamtverständnis entbehrlich ist“. Sie haben aber insofern recht als es sinnvoll sein kann gezielt mit Redundanzen zu operieren um Verständnis abzusichern.

      @ kdm: ja und? das eine schließt das andere doch nicht aus, oder? Ich habe nie behauptet, dass eine Frau, die kochen kann automatisch ein Heimchen am Herd sein muss-vorausgesetzt, sie isst selbst nicht zu viel vom Gekochten und hat Figur, Aussehen und Persönlichkeit wie beispielsweise die Dietrich-die etwas aus sich gemacht hat und nicht immer hinterm Ofen sitzen geblieben ist. Und aus genau dem Grund war sie kein Heimchen am Herd.

  35. Gerichtsurteile
    Zu: „Samsara sagt:
    22. Mai 2017 um 19:57 Uhr

    Je furioser, desto besser
    Da werden sogar die Engländer nachgiebig, auch wenn man als Frau mal mit dem Messer zusticht https://www.theguardian.com/uk-news/2017/may/16/oxford-university-lavinia-woodward-stabbed-boyfriend-may-avoid-jail

    In einem Artikel von Roland Tichy auf Tichys Einblick wird auf ein Gerichtsurteil in Deutschland hingewiesen. Roland Tichy schreibt dazu:
    „So weigerte sich in Brandenburg eine junge Frau, Sex mit einem jungen Migranten zu haben. Er wirft sie trotzdem aufs Bett, schiebt ihren Kopf zwischen zwei Metallstreben. Sie schreit, er soll aufhören, kratzt ihn. Der Akt ist gewalttätig, die Frau „vier Stunden lang sein Opfer“, meldet im April die Märkische Allgemeine: „Das zweifelt auch das Gericht nicht an – spricht aber den 23-Jährigen wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung frei.“ Begründung: Was die Frau als brutalstmögliche Vergewaltigung erlebt habe, werde im türkischen Kulturkreis für wilden Sex gehalten, ein Vorsatz sei somit nicht nachweisbar.
    Empörend an dem Urteil: Wer sich also auf das archaische Brauchtum muslimischer oder arabischer Länder berufen kann, darf straflos Frauen vergewaltigen – es ist halt so üblich dort. Deutsches Recht gilt nur noch begrenzt – für Einheimische. Eine Gesellschaft gibt ihre Wertvorstellung auf und unterwirft sich dem zugewanderten Mittelalter.“ (Quelle: https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/auslaenderkriminalitaet-die-gewaltspirale-dreht-sich/)

    Im Falle der Dame aus Oxford: Eine Messerstecherei darf kein Karrierehindernis sein. Und, so mein Eindruck nach der Betrachtung des Bildes der jungen Dame, die nach zu viel Alkohol sich hat gehen lassen, schon gar nicht für hübsche Damen. Ein Wertewandel haben wir hier schon – und das ganz ohne „Flüchtlinge“. Karriere ist alles.

    Im Falle der jungen Frau in Brandenburg schafft die systemimmanente Rücksichtnahme auf äußere Umstande der Tat dafür, dass die Werte, die gerade Grundlage für solch eine Rechtsprechung sind, verloren gehen. Aber wer weiß? Vielleicht wollte das Gericht auch nicht die Karriere des jungen Mannes gefährden.
    Keifen, wie es die italienische Autofahrerin getan hat, wird aber in Zukunft rein gar nichts mehr nützen, wenn die alten, weißen Männer mal alle nicht mehr da sein werden. Und die junge Dame in Oxford wird dann wohl nicht mehr nur ins Bein stechen, will sie heil aus der Sache herauskommen.

    • Ich glaube nicht, dass das Urteilo in Brandenburg Bestand haben wird.


    • Es wäre schön, nicht nur bei Tichy, das Zitat des Urteils würde mit Quellenangabe, Aktenzeichen, versehen. So hinterlassen solche Aussagen nur einen schalen Beigeschmack und entziehen sich einer eigenen Beurteilung.

    • ... das ist doch nicht schwer ...
      … einfach googlen http://www.maz-online.de/Lokales/Brandenburg-Havel/Sex-mit-Gewalt-aber-keine-Vergewaltigung. Findet man sofort.

      Und es ist immer dasselbe: Alles was die negativen Seiten der „Goldstücke“ betrifft, bedarf Quellenforschung, Belege und Fußnoten, die sich idR – wenn überhaupt in der Regionalpresse finden – und bloß kein „Generalverdacht“, die müssen praktisch mit offener Hose und DNA-Spuren erwischt werden und sind dann meistens „traumatisiert“, während eine Özuguz, die dazu nicht die geringste Kompetenz hat, über Deutsche fabulieren kann was sie will, und ihre steilen Thesen bundesweit ehrfürchtig verbreitet werden. Ein Brüderle mit einem schlüpfrigen Witz hat ganze Aufkreischorgien ausgelöst.

      Es ist absehbar, dass spätere Historiker derartiges in eine „Kontinuitätslinie“ mit dem Wahnsinn des NS, des DDR-S und des RAF-Irrsinns stellen dürften und Titel wie „The German Untergang“ oder „Continues Madness in German History. The Destiny of Europe?“ Bestseller werden dürfen.

    • Das Urteil ist rechtskräftig, Begründung liegt noch (02.05.2017) nicht vor, somit offenbar
      bislang auch ohne Aktenzeichen:

      http://www.ag-brandenburg.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.342701.de/bbo_search?_where=all&sv%5Bvt%5D=vergewaltigung

      http://www.ag-brandenburg.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.508246.de?highlight=vergewaltigung

      http://www.ag-brandenburg.brandenburg.de/media_fast/4055/Pressemitteilung2017-Mai-02.pdf

      Pressemitteilung
      Urteil im Vergewaltigungsprozess ist rechtskräftig
      Das Schöffengericht hat mit seinem Urteil vom 18. April 2017 den 23-jährigen Angeklagten vom
      Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen.
      Das Gericht hat an 2 Verhandlungstagen insgesamt 7 Zeugen vernommen, darunter auch die
      Geschädigte. Nach Würdigung der erhobenen Beweise ist das Gericht im Ergebnis der
      Beweisaufnahme zu der Auffassung gelangt, dass dem Angeklagten nicht nachgewiesen werden
      kann, dass er vorsätzlich handelte. Dabei hat die wiederholte Aussage der Geschädigten, sie könne
      nicht ausschließen, dass der Angeklagte von einem einvernehmlichen Geschehen ausgegangen sei,
      eine tragende Rolle gespielt. Für das Gericht nicht erheblich war hingegen der Umstand, dass der
      Angeklagte türkischer Herkunft ist.
      Das Gericht ist dem Antrag der Staatsanwaltschaft gefolgt und hat auf Freispruch erkannt. Ein
      Rechtsmittel wurde gegen das Urteil nicht eingelegt; es ist somit seit dem 25. April 2017
      rechtskräftig. Eine schriftliche Urteilsbegründung liegt noch nicht vor.

    • Hmja. Danke.

    • ...
      Ich halte auch den deutschen Sozialstaat für eindeutig kulturell geprägt.

      Wenn sich deutsche Richter darauf einlassen, bei gesellschaftlichen
      Fehlverhalten eine spezielle Kulturherkunft in ihr Urteil einfließen zu
      lassen, sollten sie sich auch bei einem Anspruch auf Sozialleistungen
      am kulturellen Niveau der verhaltensprägenden Herkunftsländer orientieren.

    • Danke, Frauke Amgelin, so sollte es sein.
      Was das über Tichy sagt?

      Allerdings ist unbestritten, daß es Urteile gab, die sich an anderen Kulturen statt an deutschen Gesetzen orientierten. Meines Wissens nach sind die aber alle kassiert worden.

      Was (noch) nicht kassiert wurde, sind Gesetze, die sich speziell auf andere Kulturen beziehen und nur für diese gelten. Das sollte so auch nicht sein.

    • Nicht zu fassen.
      Solche Urteile tragen doch auch nicht zur Deeskalation bei, ganz im Gegenteil: der Ausländerhass kann so nur zunehmen.
      Im Hinterstübchen frage ich mich, ob die Herren schon Angst haben, dass „man“ weiß, wo sie wohnen?

      Tja, gestern konnte man bei Haf sehen, wie Obama den Trump einst vor versammelter, besseren Gesellschaft demütigte…

      Er war es auch, der Russland als Regionalmacht bezeichnete.Alles nicht stilvoll und Frieden fördernd, so scheint’s.

    • Da (S. 30) ist nur ein Ri (Dr. Strauß) erkennbar, der ganze Rest sind durchweg Rin(nen):
      http://www.ag-brandenburg.brandenburg.de/media_fast/4055/GVP_2017.16357288.pdf

    • Danke, liebe Frau Amgelin,
      für Ihre Korrektur, hatte nicht alles gelesen.Als Frau kann ich das Urteil überhaupt nicht nachvollziehen. Für mich ist das krank.Ich meine,dem 4 Std. unfreiwillig ausgesetzt sein ist doch neben Gewalt auch noch Freiheitsentzug.Mir ist schlecht.

    • #NeinHeißtNein
      Manchmal werden Männer der Vergewaltigung bezichtigt, die keine begangen haben, bestimmte Namen wurden in dem Zusammenhang im Blog schon öfter erwähnt.

      Ich ging auch durch die verschiedenen Phasen der Trauer, als ich das bei Tichy las, aber der Verzicht auf Berufung und die mehrmalige Einlassung, vielleicht habe der Täter da was missverstanden, machen doch stutzig.

  36. Titel eingeben
    wieviel von Ihren Aufenthalten in Italien können Sie eigentlich steuerlich geltend machen?;-)

  37. Titel eingeben
    Vielen Dank für das schöne Foto von der Lancia Aurelia. Sieht man nicht oft.

  38. ........
    Die deutsche Leitkultur und ihr Unterschied zu anderen Ländern zeigt sich bei mir in einer einfachen Begebenheit in meiner Jugend (als leicht Deutschnationaler zähle ich Österreicher zu den Deutschen). Mein Vater und ich fuhren durch die Pampa Südfrankreichs um drei Uhr nachts, plötzlich kommen wir an eine Abzweigung mit einer Ampel, die Ampel ist rot, mein Vater hält. Seit ca. 30 Minuten haben wir keinen anderen Verkehrsteilnehmer gesehen, die Gegend ist sehr ländlich und kaum was los. Mein Vater hält an der Ampel und NICHTS ist weit und breit in Sicht als ich dann frage warum er hält wenn ganz offensichtlich nirgendwoher irgendwer kommt für den diese Ampelregelung wichtig wäre sagte er nur „Die Ampel ist rot“.
    Deutscher kann man aus meiner Sicht nicht sein und ich mein das in weiten Teilen gar nicht negativ.

    • Oh ja, das ist wirklich deutsch.

    • Eine geborene Britin und Fremdenführerin in Kopenhagen erzählte 2015 eine
      fast genau gleiche Geschichte über ein Rudel angetrunkener deutscher Männer in dieser Stadt nachts um 3:00, die trotzdem fein säuberlich an einer Fussgängerampel warteten, bis diese Grün zeigte.

      Sie meinte damals, nach etwas Nachdenken wäre es ihr durchaus Recht, in ihrer Heimat GB würden sich die Leute ebenso verhalten :-). Jedenfalls war das wohl ihr Erkennungszeichen für Deutsche.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • wirklich deutsch
      Noch was ‚wirklich deutsches‘.
      .
      Eine Freundin in Spanien sagte mir einmal, nachdem sie sah, dass ich
      die leeren Yoghurtbecher erst abspülte, bevor ich sie in den Müll warf:
      „Ihr Deutschen seid das einzige Volk auf dieser Erde, das den Müll erst spült
      bevor ihr ihn wegwerft.“
      .
      Hatte sie recht?

    • Jein. Ich sitze gerade neben 5 (!!!!!!!) verschiedenen Mülleimern zur Trennung und Teebeutel haben hier keine Klammern, damit man sie ordentlich trennen kann. Norditalien.

    • Rote Ampeln
      Oh, da kann ich auch eine Anekdote dazu beisteuern: In den 90ern fuhr ich mal nachts mit einer Freundin durch die bretonische Pampa, und ebenso wie Ihr Vater hielt sie in der menschenleeren Gegend nachts um 3 vor einer roten Ampel. Ich fragte, warum sie die Ampel nicht ignorieren würde, es wäre doch weit und breit kein Mensch oder Auto zu sehen, sie darauf: das hab ich mal hier zu nachtschlafender Zeit gemacht, und plötzlich war wie aus dem Nichts die Gendarmerie da und hat mir einen Strafzettel ausgestellt.

      Dann doch lieber ein paar Minuten warten.


    • @nurmalso: das Joghurtbecherabspülen erschien mir immer als Karikatur schwäbischer Eigenart (aus erster Hand habe ich gehört, es gibt dort Leute, die sogar den Müllcontainer auswaschen, als käme dort was rein, das nicht dreckig werden dürfte). Ich habe es seit jeher für bekloppt gehalten (Wasserverschwendung, Zeitverschwendung, Effekt ausschließlich negativ) und bleibe dabei. – Aber mit der Mülltrennerei hat zumindest Norditalien (über Mittel- und Süditalien kann ich nichts sagen, weil ich dort nicht war) Deutschland inzwischen überholt, da kann ich den Don nur bestätigen, mir ist das letztes und vorletztes Jahr im Urlaub dort auch aufgefallen. Was die nicht alles haben… 2 Sorten Naßmüll, wenn ich mich recht entsinne…

    • Das Deutschland, wie wir es kennen, wird verschwinden: Rote Ampel in Brasilien!
      Handelsblatt, von heute den 23.5.2017
      SICHERHEITSTIPPS: Wie Sie in Brasilien überleben!

      Im Straßenverkehr kann es zu kriminellen Angriffen kommen. Zahlreiche Überfälle finden an Kreuzungen, Ampeln oder anderen Stellen statt, wo man zum langsamen Fahren oder zum Anhalten gezwungen ist. Die Übergriffe geschehen zu jeder Tageszeit und sind keineswegs nur auf Armenviertel begrenzt. Vor allem in schickeren Geschäftsvierteln oder Kneipengegenden wittern die Verbrecher nicht ganz zu unrecht dicke Geldbeutel und somit hohe „Umsätze“.
      Um Überfälle zu vermeiden, sollten Sie sich roten Ampeln langsam nähern – die Warte- und somit potenzielle Zugriffszeit muss so gering wie möglich gehalten werden. Viele Einheimische (P.B. Nachts alle!) ignorieren rote Ampeln aus diesem Grund. Verriegeln Sie ihre Türen, fahren Sie nicht mit offenem Fenster (eine gute Klimaanlage ist daher zu empfehlen) und rüsten Sie ihre Scheiben mit verdunkelter Folie aus.

    • @colorcraze
      Ja, so ganz grundsätzlich ist das schon klar.
      Und in ihren Worten (also der Freundin) klang so in etwa in gleichem Maße
      Bewunderung wie auch Belustigung mit.
      .
      Der Grund, weshalb ich das tat, war (und ist) ja nicht die Reinhaltung des Mülls
      an sich.
      Sondern: Ich mag es einfach nicht, wenn sich im Mülleimer unerwünschtes Leben
      entwickelt. Da kann man im Haus plötzlich ganz unwillkommene Mitbewohner anlocken.


    • @nurmalso: Im Küchenmülleimer mußte ich auch mal der Verabschiedung von Drosophilae nachhelfen durch Auswaschen, als die Mülltüte ein Loch hatte und Obstsaft ausgelaufen war. Aber sowas kommt vielleicht alle 2 Jahre mal vor. Unsere Müllcontainer und -eimer werden mehrmals wöchentlich geleert, das scheint mir der entscheidende Punkt zu sein, daß da keine Insektenzuchtstation entsteht. Aus der EG-Wohnung mit dem Fenster 3 m nebendran sind mir jedenfalls keine Beschwerden bekannt, und wenn ich Müll einwerfe, schwirrt selten mal eine Fliege rum.

    • An colorcraze; das Hauptrisiko der Mülltonne
      sind m.E. nicht Maden und andere Kleinstlebewesen sondern
      die Pilzsporen die Wir ggf beim öffnen der Tonne einatmen.
      Der Geruch der Tonne sorgt auch dafür das wir das automatisch eher nicht tun. Wichtig ist dafür zu sorgen das die Tonne einigermaßen trocken bleibt, ggf hilft es auch etwas Altpapier in die Biotonne zu
      werfen das die Flüssigkeit aufnimmt.

      PS Sehr Hilfreich sind auch Staubsauber ohne Beutel.
      Hier kann man den Hausstaub beim entleeren inhalieren.

    • Ampel und Müll
      Also hier in einer westafrikanischen Großstadt halten wenige Leute an einer roten Ampel wenn es dafür keinen Grund gibt. (Die Lichtfarbe zählt nicht als solcher.) Vielfach nähert man sich daher einer grünen Ampel hupend um dem Querverkehr anzuzeigen dass es einen Grund zum Warten gibt.

      Auch den Müllwagen riecht man oft bevor man ihn sieht (trotz – im Prinzip – täglicher Sammlung). Da wird nix überflüssig ausgewaschen.

      Wer’s mag!
      Jedem das Seine.


    • Pilzsporen
      Mir deucht, sowas findet sich öfters mal in der Biotonne. Die wird zuwenig abgeholt und hat keine regenabweisenden Lüftungsritzen, so daß sie bei trockenem Wetter ein wenig trocknen könnte. Aber Deckel hat sie, man wird nur behelligt, wenn man es aufmacht. was bei mir vielleicht 2-4mal im jahr ist, wenn mein Mann an den Geranien rumgeräumt hat. Mein bißchen Kartoffelschalen kommt in den Restmüll, basta, ich fange keine Extraschimmelzucht mit Kaffeefiltern an.
      Auch den Müllwagen riecht man oft bevor man ihn sieht
      Bei der Tropenhitze dürfte es aber auch nochmal schwerer sein, den Müllgeruch abzuhalten. Ich meine mich zu erinnern, daß der Müllwagen in meiner Kindheit auch auf 10 Meter zu riechen war, besonders im Sommer. Inzwischen ist das nicht mehr so, man hat wohl inzwischen eine Bauart für Wagen und Müllgefäße gefunden, sowie wohl auch einen Säuberungszyklus, daß es nur noch auf 1 m ein ganz klein bißchen – aber wirklich ganz wenig – stinkt. Diese Verbesserung begrüße ich sehr; wenn ich über eine bestimmte Sache im Leben eigentlich ganz zufrieden bin, dann darüber, daß ich weniger Gestänke erleiden muß als in meiner Kindheit und Jugend. Die 1970er waren diesbezüglich besonders schlimm – Abdeckerei, Gülle, Nitroverdünnung, Xylamon, Spanplatten mit Formaldehydgestank, alles was neu war stank nach Chemie. Das Gekokel mit nassem Holz wie in den 1960ern hat man inzwischen allerdings wieder, und die Lüftung des Schweinestalls des örtlichen Bauern hat auch deutlichen Verbesserungsbedarf. Die Wasserlacke sind aber ein echter Fortschritt. Den Chemiegestank der Neuware hat man bei dem ganzen Fernostzeug inzwischen wieder genauso gräßlich wie in den 1970ern, am extremsten bei Turnschuhen und Badelatschen, wo es mir fast den Atem verschlägt.

    • Kompostieren, colorcraze
      Hier gibt’s gar keine Biotonne, von wegen Stadtmitte und ‚Attraktivität‘, und Gestank.
      So sagte man mir bei meiner Nachfrage.
      Nun, seitdem haben wir einen Komposter im Garten. Lohnt sich echt. Da gehen Kubikmeter Zeug rein, Grünabfälle, Schalen, Tee, Kaffee, Blätter.
      Das hat unser Müllaufkommen für den Restmüll halbiert, und wir auch nur noch die halbe Grösse und reduzierten Preis.
      Plus, und das ist das Beste, unsere Freunde und Bekannten *mit* Biotonne haben Maden, Würmer, Gestank. Der Komposter riecht beim Öffnen lediglich nach Rotte, also angenehm-süsslich, nicht faulig. Und im Herbst ziehe ich unten jeweils 50 bis 80 Liter Komposterde raus, die sich gut zum Winter zum Aufhäufeln um die Blumen eignet.

      Ein wenig Arbeit ist das schon, einmal im Jahr umsetzen, und den Kompost sieben. Wem das nichts ausmacht, sehr empfohlen!

  39. Es ist wieder
    sehr erbaulich, den wunderbaren Lebenslusttext mit den pikanten Seitenhieben zu lesen. Ja, und die Bilder sind auch was fürs Herzl. Ich hoffe sehr, das mich ebenfalls wieder solche Gefühle packen, in drei Wochen geht es mit dem Motorrad in diese Richtung. Mit einem Motorrad, welches noch aussieht wie ein Motorrad.
    PS. im zweiten Bild, der Herr im grünen Shirt: ist das der Stegner? :-)

    • Fanke. Ich leide etwas daraunter, dass ich einen hohen aufwand für mässige Bilder betrieben habe, und am Tag darauf einfach nur die Kamerra hinhielt, um Spitzenbilder zu bekommen.

  40. Verachtet mir die Meister nicht, und ehrt mir ihre Kunst! Wenn es sich denn um Kunst handelt.
    Jeder auf seine Weise: Genderisti hetzen wie die Wilden, Piloti heizen wie die Wilden. Die einen erfinden ihre eigene Wissenschaft, um unangemessen alte, weiße Männer zu beherrschen, die anderen beherrschen die Wissenschaft des angemessenen Bewegens alter Automobile.

    Oder mit den Worten eines, nein des Automobilphilosophen ausgedrückt: „Speed macht uns klüger!“ (Jeremy Clarkson „The Grand Tour“ 2017)

    • Immerhin, die meisten bleiben dabei arm oder reich, das ist doch auch hübsch (Ausnahmen wie die staastfunkfinanzierte Frau Krause sind die Ausnahme)

  41. Prophetische Gabe
    ist nicht erforderlich, es wird alles wie immer laufen: unsere Politikerinnen rennen in die Moscheen, um den Muslimen (ja, den Muslimen, nicht den Opfern) ihre Solidarität auszusprechen. Islamvertreter werden ihr hämisches „das hat nichts mit dem Islam zu tun“ und „Islam ist Frieden“ ins Gesicht der Opfer rotzen – und jeder der sich eine beessere Welt ohne die Hassreligion wünscht, ist Nazi.

    • passt doch
      den Isam heist ja „sich hingeben“ oder „sich unterwerfen. Insofern ist es duchaus stimmig, wenn ein böser weisser Mann das thematisiert, diesen dann Nazi beschimpfen zu dürfen. Weil es ja reinstes Nazi-Gedankengut ist, den entsprechenden Damen vorzuwerfen, daß sie sich einer „Nicht-Deutschen“ Kultur unterwerfen; den Balken im eigenen Auge natürlich nicht sehend….

  42. ....
    Italienische Männer scheinen Pantoffelhelden zu sein und die Frauen Dominas. Am Rande bekomme ich das über eine solche Schwiegermutter hin und da mit…

    Pumps sind ja tagsüber ganz hübsch, besonders auf dem Rad, weil man nicht in ihnen laufen muss.Wenn allerdings im Urlaub die ganze Zeit jede Nacht um 01:00 bis 02:00Uhr über einem das Tacktacktack Stakato ertönt, sind die Dinger nur lästig.👠

    Und Sie, Don, schlafen auch mal auf dem Sofa?
    Das hat mein Mann anders gehandhabt. Er kam mit einem Freund nachts um 03:00 Uhr endlich nach Hause und hatte den Schlüssel vergessen, mußte also klingeln. Ohne ein Wort öffnete ich den beiden, drehte mich um und ging.Da sagte der Meine prompt: Oh, ich bin im falschen Haus- komm, lass uns wieder gehn.Da blieb mir dann auch nichts Anderes übrig,als die Heidi Kabel zu geben…

    • Ich bin ganz drinnen nur eine Mischung aus gekochtem, grünen Spinat und feigem Apfelmus.

    • @Philomena
      … ein schönes Beispiel „((((männlicher))))), spontaner Intelligenz“ (Schlagfertigkeit, aber nicht mit Fäusten).

      Apropos Schlagfertigkeit. „Mein“ junges italienisches Ehepärchen im Haus oben in der wunderschönen Maisonette, er ist/war Fussballtorwart (sehr dominant nach aussen, auch körperlich Grizzly affin), aber ich glaube sicher zu sein, daß Sie die Hosen anhat und die Zügel in Ihrer zarten Hand straff führt.

    • @BlackBlacky,
      ganz ehrlich, ich hätte nie einen Waschlappen haben wollen und finde es schrecklich, wenn Frauen ihre Männer erziehen wollen.Mein Mann sagte immer: wenn nie gepflegt gestritten wird in einer Ehe, ist einer von beiden ein/e DeppIn.

    • Es kommt halt auf die Bereitschaft zur Verständigung an. Streitsucht geht meistens schief.

    • hatte ich ich geschrieben,
      wie kommt denn das zustande?

  43. La passione prima di tutto
    Man sollte den Beitrag für die Enkel aufbewahren, die von solchen Ereignissen nur durch ihre (dann geächteten) Großväter erfahren und Bilder von phallischen und röhrenden Rennautos allenfalls heimlich betrachten und tauschen werden.
    Passend und wie in Vorahnung legen die Dämmerung, die Blende und die aufgeregte Hand des Autors nostalgische Patina und historisierende Unschärfe über die Fotos, bevor es rasant und mit Polizeibegleitung sinnbildlich den Berg runter geht.

    Denn irgendwann wird es der Wutbürgerin im kleinen roten Auto zusammen mit anderen Aktivistinnen gelingen, eine Initiative gegen dieses offensichtliche Manifest des Patriarchats auf die Beine zu stellen, sich – gefördert von EU- und Stiftungsgeldern – zu vernetzen und die Eroica unter dem Beifall zahlreicher Betschwestern des real existierenden Feminats und ihrer Begleitkastraten zu Grabe zu tragen.

    Möglicherweise ist dann auch die elegante Radlerin dabei und ein paar von den Rokokodamen, nun allerdings schlampig gekleidet und in grobem Schuhwerk hinter krakelig hingeschmierten Protesttafeln stehend, auf Pressefotos und etwas Netzruhm hoffend.
    Eine aufstrebende Kolumnistin vom FAZ-Föjetoh wird den Auftritt wohlwollend in gesetztem Genderneusprech begleiten und geschickt und manipulativ ein paar kaum mehr Abscheu, sondern nur noch Häme und Kopfschütteln hervorrufende DA-Zitate einstreuen.
    Vae victis.

    • die Mille Migöia ist ein viel zu gutes Geschäft und Werbung für den Italientourismus. Meine Beiträge kommen p.a. auf 60k oder mehr Visits, da müssten Sie ansonsten schon 6Mio Visits bezahlen, um das zu erreichen. Und Italien braucht den Tourismus, wie Deutschland den automobilbau braucht.

    • Titel eingeben
      Das heißt nicht Föjetoh sondern Fäuleton (copyright, wenn ich recht erinner: der Don)

  44. Gute Bilder brauchen Zeit und viele Fehlversuche
    Genesis von Salgado – das macht keiner nebenbei auf einem kleinen Ausflug. 8 Jahre ist er unterwegs gewesen und hatte sicher mehr Erschwernisse zu ertragen als Sie, werter Don. Also beschweren Sie sich mal nicht. Das Leben ist doch auch schön, wenn es nicht perfekt ist. Zeigen das nicht gerade die Italiener, die sogar aus durchdrehenden Frauen einen Farbtupfer im vorüberziehenden Wind zaubern?

  45. Von der Leitkultur italienischer Männer
    Vielen Dank für die schönen Autobilder. Die Mille Biglia habe ich leider wieder verpasst. Sie ist der Chouffe Classic zum Opfer gefallen.
    .
    Mir liegt auf der Zunge, etwas über italienische Männer zu sagen. Deren Leitkultur ist schließlich auch interessant und auch ziemlich anders als die der Deutschen oder Niederländer. Über den Charme der italienischer Manner ließe sich viel schreiben, aber interessanter fand ich deren Managementstil. Ein italienischer Generaldirektor hatte nicht die geringste Hemmung, am Montag das Gegenteil anzuweisen von dem was er am vergangenen Freitag wollte, was vor allem die Franzosen zur Weißglut trieb. Einerseits ist das chaotisch, andererseits erreicht man damit unter Umständen bessere Ergebnisse. Unter deutschem Management habe ich das nie erlebt. Da hätte man das Ändern der Richtung als Eingeständnis eines Fehlers gesehen; als eine Schwäche, die man vor Untergebenen nicht zeigt. Wenn sich unter deutscher Führung eine Richtung als falsch ergab, wurde sie nicht schnell, sondern nach längerem hin und her, möglichst durch eine externe consulting Analyse adjustiert.

    .
    Einmal hatte ich in einer internationalen Verhandlung am Verhandlungstisch gerade das letzte Angebot gemacht, da rief mich mein italienischer Chef an und sagte: ‘Ich habe mir das nochmal überlegt, von den Ersatzteilen nehmen wir Option B und nicht A.’ Dann erklärte er warum und ich sah ein, dass Option B besser war als Option A. Aber das bedeutete, dass die andere Seite einen Grund hatte, das ganze Verhandlungspacket unter schlechteren Konditionen für uns wieder neu zu verhandeln: ’Why didn’t you think about that option, before I went to the meeting, or at least when I told you that I was about to make the final offer?’ — ‘It didn’t occur to me’. Ich war wütend. Ich ging in den Verhandlungsraum, schmiss mich auf den Stuhl und sagte mit fester, lauter Stimme: ‘The Italian boss just called. Our ultimate offer for the spares is the opposite of what I just said, it’s now Option B —- no discussion!’ Die Deutschen auf der Gegenseite guckten entsetzt auf die sehr wütende Frau deutscher Nationalität —- und unterschrieben ohne weitere Diskussion.
    .
    (Ein paar Jahre zuvor bei einer anderen Verhandlung war ich auch einmal etwas temperamentvoll geworden. Da guckte besagter Italiener erstaunt und meinte: ‘You act like an Italien woman.’ Offensichtlich fand er das positiv und nahm mich kurz darauf in sein Team auf.)

  46. ... Erotik ...
    …wo ist sie geblieben??

    lieber DA – manchmal versuche ich, meine Gedanken nicht in die Finger rutschen zu lassen und die Tastatur darf sich ausruhen …

    … doch nach all´den farbenfrohen Bildern von stilvollen Auto´s – hübschen Frauen in bezaubernden Kleidern vermisse ich (vielleicht seh´und spür´ich es nicht mehr…???) – diesen Duft der so betörenden EROTIK; der vor längerer Zeit nicht nur von den Frauen (Marilyn Monroe, Brigitte Bardot, ect.) selbst aus deren Foto´s ausströmte –

    … wo ich bin – schaue – ????

    … selbst am italienischen Strand – doch doch – viele wunderschöne Erscheinungen – kurvige Körper – herrliche Haarpracht – für unser deutsches Empfinden seltsam anmutend – (ich konnte mich nie satt sehen an ihnen) – goldschmuckdekorierte und tolle Bikini tragende Frauen!!!

    … ist den Italienern die Erotik auch flöten gegangen??? Wo ich lebe gibt es sie nimmer!!

  47. Schöne Mitzieher, schöne Autos, elegante Menschen
    Was will man mehr?

    An Schmähungen von Leuten, die knapp neben dem Schönheitsideal liegen, beteilige ich mich ungern, doch hier mache ich, auch weil das Thema interessant ist, eine Ausnahme.

    https://www.w elt.de/politik/deutschland/article164821203/In-dieser-Regierungsstudie-wurden-sogar-Gespraechspartner-erfunden.html

    Dass man gern nach Deutschland zurückkehrt, ist noch irgendwie nachvollziehbar, Kontakte mit Parteimitgliedern sollte man jedoch tunlichst meiden, denn sie lassen das Fernweh wahrscheinlich rasch anschwellen.

    • Die Kahanestiftung schreit gerade schon auf und die Macher habem eine Gegendarstellung auf der eigenen Website, weil das Rechtspopulisten nützt.

  48. Ehebruch, Nudelholz und Temperament
    Na ja, für einige sind Sauerkraut und Eisbein ja auch so typisch deutsch. Die Frage der Kultur scheint es einigen ja echt angetan zu haben, vielleicht sollte man das Thema noch um Unkultur und Subkultur erweitern?

    Nun, zwar bin ich auch schon etwas herumgekommen in der Welt, Italien war seltsamerweise aber noch nicht dabei. Dennoch eine spezifisch deutsche Leitkultur nicht erkennen zu können, eher eine Mischkultur, macht mich dann auch wohl zu einem Dummschwätzer, wie ich hier lesen konnte. Damit kann ich als Querulant gut leben.

    Sicherlich sind Autobahnen ohne Tempolimit oder die German Angst dann auch ein Teil der Kultur und wahrscheinlich bin ich der einzige, der Nudelholz und weibliches Temperament genauso in Deutschland verortet, wie den Ehebruch im Ausland. Und wer hat wo den Finger auf der Haushaltskasse? Eine heute durchaus berechtigte kulturelle Frage, scheint mir.

    Nein, ich möchte das Thema nicht wirklich neu beginnen oder gar fortsetzen, denn mich beschleicht der Eindruck, der Kultur ergeht es wie der Bildung, sie fallen sprachlichen und damit inhaltlichen Ungenauigkeiten zum Opfer. Vielleicht sogar kulturell bedingt?

    Vielleicht ist es doch eher eine vom Klima abhängige Frage des Lebensstils als der Kultur, aus dem sich Regeln und Gesetze und manches andere ergeben haben. Vielleicht hat die Natur in der Vergangenheit für Prioritäten gesorgt, die es heute so nicht mehr gibt und derer wir uns daher kaum noch bewußt sind. Vielleicht habe ich kulturelle Unterschiede aber auch einfach aus dem Grunde nie so wahrgenommen, da ich es in meinem Leben überwiegend mit einfachen Menschen zu tun hatte, die sich in meinen Augen weltweit nicht wirklich signifikant unterscheiden. Und vielleicht rührt daher auch meine Abneigung gegen die Leibeigenschaft.

    Unzweifelhaft stehen derart kulturelle Überlegungen jedenfalls in direktem Zusammenhang mit der Nation. Und so stellt sich mir mal wieder die rhetorische Frage, wer schuf die Nation, wer prägte die Kultur und wer wurde wann, wie und von wem integriert bzw. assimiliert. Wie weit ist es da noch zur Leitkultur von 33 oder der eines Maas und was sollte uns das nun wirklich mal so langsam sagen?!

  49. volles Rohr
    Ein Trüffelhund neben dem Auspuff, geht garnich

  50. Titel eingeben
    „Dafür schläft man in Deutschland allenfalls allein mit der Leitkultur auf dem Sofa, wenn in Italien längst das Nudelholz spricht.“

    Schön gesagt.

  51. Blendenprobleme im Dämmerlicht?
    Erleuchtung käme aus Wetzlar: ex Nocti Lux

    • So reich bin ich nicht, und wenn es für die FAZ reicht, reicht es.

    • Blendenöffnung
      Mit der Blendenöffnung haben Sie aber auch nur einen sehr kleinen Schärfebereich, aber ohne den Mitzieheffekt.

    • Es ist halt ein Risikospiel. viele Bilder werden schlecht, andere eindrucksvoll. Unter Blende 4 würde ich es nicht machen.

  52. ragazza e ragazzo
    Meine französischen Kolleginnen haben behauptet, italienische Frauen müssten sich so auftakeln, damit sie mit 30 alles unter Dach und Fach hätten. Danach könne man sie nicht mehr von ihren Grossmüttern unterscheiden.
    Und meine französischen Kollegen erzählten, Italiener bräuchten zum Autofahren nur 2 Finger: den für die Hupe und den Mittelfinger, um ihn aus dem Fenster zu halten.

    • Das Heiratsalter ist inzwischen erheblich angestiegen, weil es länger dauert, bis italiener eine Immobilie haben. Ja. Italienerinnen sind da erheblich zielstrebiger. Das ist hier nun mal so, da ist Familie wichtig.

    • Meine französischen Kolleginnen....
      … über italienische Frauen.

      S. Huntington nannte es glaube ich
      Clash of Civilisations.

      Es kann wohl auch Geschlechterkampf genannt werden.

      Es fehlt noch der Hinweis was Französinnen und Italienerinnen über
      Deutschinnen sagen und alle 3 über Spanierinnen und diese 4
      über Türkinnen und diese 5 über Russinnen und diese 6 über Schweizerinnen und diese 7 über Chinesinnen und diese 8 über Japanerinnen und diese 9 über Amerikanerinnen und all diese über Saudi-Arabierinnen sagen.
      Israelische Soldatinnen lasse ich jetzt mal weg.

    • Titel eingeben
      2 Finger: zumindest für Rom stimmt’s.

    • Äh, Herr Keller
      45 Mann auf des toten Manns Kiste …

      Was reden denn nun die von ihnen beschrieben Frauen über die anderen?

      789 Chinesen sagen über 850 Inuit … Was denn? Würde mich brennend interessieren.

    • Das mit dem schnell altern von hübschen romanischen Frauen
      kommt meistens aus dem Mund von Häßlichen.
      Wundert mich, dass es Französinnen sagen, ich kenn einige Deutsche, die so daherreden.

    • An Thorsten K.
      Es geht mir um eine Verballhornung des Geschlechterkampfes.

      Hier nicht: Frauen ./. Männer
      (Stichwort: Patriachat und die Kritik daran)
      Sondern: Frauen ./. Frauen.

      Hier besonders im Bereich der Kommunikation innerhalb einer Gruppe über eine andere anstatt der Kommunikation miteinander.

  53. Die paar toten Kuffar in Manchester, dachte der Tagesspiegel...
    …und bringt lieber wirklich schlimme Sachen. In Berlin soll, ganz ganz böse, ein Kreuz (!!) aufgestellt werden:
    http://www.tagesspiegel.de/kultur/streit-ums-berliner-humboldt-forum-ein-kreuz-auf-dem-dach-ist-der-falsche-weg/19839548.html
    .
    Da hat er Recht, der Tagesspiegel. Islam ist Frieden, Christentum ist Terror. Oder so. Siehe Manchester.
    (Ironie aus. Das Wort „Drecksblatt“ gehört hier nicht hin.)

    • Schön und gut ...
      … aber es ist ja niemand verpflichtet das anzuschauen.
      Ohne Sie hätte ich es nie erfahren.

      Ich mag z.B. die SZ – aber im wesentlichen nur den Dilbert.

  54. Warte, bis die Furie ins Auto steigt und verschwindet.
    Was wäre die Alternative?
    Die ggf (hysterisch?) schreiende Person festzunehmen,
    einen Krankenwagen zu rufen um sie in die nächst gelegene psychiatrische Klinik zu bringen?

    Warum sollte man sich und anderen so etwas antun,
    wenn die andere Methode ausreicht.

    Die Italiener waren nach meiner Kenntnis auch Vorreiter
    beim auflösen der Anstalten.
    Den aktuellen Stand der Dinge kenne ich aber nicht.

    Ein ganz anderes Verhalten als gewohnt
    erlebte eine Frau vor kurzem als ein Kind angefahren wurde
    und sie meinte den Angehörigen des Kindes vorwürfe zu machen müssen und die Handlungen der Autofahrerin verteidigte.
    – Es geschah auf einer Tempo 30 Straße.

    Die Unfallzeugin hatte anschließend ein blaues Auge.
    – Auch wenn es wirklich unschön war
    fand ich das Verhalten der Angehörigen des Kindes nicht
    so überraschend.

    – Das normale Verhalten ist vermutlich das man sich Sorgen wegen des Kindes macht egal wer wie viel „schuld“ hat.


    • Die Italiener waren nach meiner Kenntnis auch Vorreiter
      beim auflösen der Anstalten.

      Sie waren dabei wohl ziemlich radikal, und in der Folge gab es dann wohl auch Tote, weil das Betragen der Entlassenen so einigen Familien eben unerträglich war (deswegen gibt es die Psychiatrie, üblicherweise).

      Das normale Verhalten ist vermutlich das man sich Sorgen wegen des Kindes macht egal wer wie viel „schuld“ hat.
      Ja, eben, Kind verarzten, nicht Schuldige lynchen wollen, wie es wohl eben ansatzweise der Fall war.

    • Herr Keller ...
      Sie stellen den Sachverhalt nicht nur verdreht dar, sie kehren ihn um 180 Grad. Ich finde das – gelinde gesagt – recht ärgerlich. Mir fallen dazu auch durchaus einige deutliche Worte ein. Aber ich begnüge mich heute einfach damit, auf den tatsächlichen Sachverhalt zu verlinken. http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/unfallzeugin-will-schlichten-und-wird-krankenhausreif-gepruegelt-15028147.html

    • An T.K. zum Sachverhalt
      Zitat aus dem Artikel:..dort gegen den Wagen einer 51 Jahre alten Frau gelaufen. Die Zeugin, die in ihrem Auto den Vorfall in der Tempo-30-Zone beobachtet hatte, sagte der „Bild“-Zeitung (Montag): „Ich sah wie zwei Männer auf die Golf-Fahrerin losgingen, sie anschrien“. Dann sei sie aus ihrem Auto ausgestiegen und habe gerufen, die Frau im Unfallwagen sei langsam gefahren, und die Angehörigen müssten auch auf das Kind achten…

      Wo ist die Verdrehung des Sachverhaltes?

      Zitat …Auch wenn es wirklich unschön war fand ich…
      Ich habe die Körperverletzung der Zeugin durch die Angehörigen des Kindes also kritisiert.

      Die Zeugin erlaubt sich m.E. eine Schuldzuweisung.

      Meine Empfehlung ist:
      Zu sich zuerst zu fragen wie es dem Kind geht,
      dann nach den Angehörigen zu schauen die sicherlich
      traumatisiert sind(und im Affekt handeln) und
      auch nach der Fahrerin die vermutlich
      sehr erschrocken war.

      Unterschiedliche Wahrnehmungen und Interpretationen sind nicht selten.
      Die Polizei traut Zeugenaussagen oft nicht.

      Ungewöhnlich finde ich in dem Fall nur die Heftigkeit der Reaktion
      der beschuldigten Angehörigen.

      Zu Fragen wäre auch wer dem Kind als erstes Hilfe zukommen lies.
      War es die Zeugin? Nein?
      ggf Gafferin ohne erste Hilfe zu leisten aber alles besser weiß?

      Die bedrohte Fahrerin kann in so einer Situation
      im Notfall ggf im Auto bleiben wenn sie bedroht wird.
      Der § 323 c StBG lässt das m.E. zu.
      ggf hat sie den Rettungsdienst informiert

      Es sind ggf noch einige Fragen zu klären.

      Ich finde das Verhalten der Zeugin äußerst unklug
      und die Reaktion der Angehörigen unangemessen.

    • Shame on you....
      Gewalt gegen Frauen (Augenhöhle angebrochen) wird hier in diesem Blog jetzt als „unschön“ und „nicht überraschend“ bezeichnet.
      Ohne Kommentierung vom Blogherrn.

      Interessant.


    • @goodnight: Das Zurückweichen gegenüber Gewalttätigkeit ist mittlerweile schon Standard.

    • @Klaus Keller
      Ist das ein Witz oder Ihr Ernst?

      -Verletzung der Aufsichtspflicht
      -Verletzung der Zeugin
      -sonstiges

      Wer so eine kurze Lunte hat wie die Eltern gehört nicht unter Leute.

    • An Goodnight und Nahuatl
      Zunächst Goodnight

      Anfahren eines Kindes in einer Tempo 30 Zone
      ggf wurde zu dicht an den parkenden PKW vorbei gefahren.

      Auf diesen Schreck reagierten die Angehörigen empört als man
      ihnen die Schuld zuwies. Hierbei ist das Geschlecht der Täter und des Opfers unerheblich. Die Reaktion ist für mich grundsätzlich verständlich,
      im Sinne von Ursache und Wirkung auch wenn ich deren Heftigkeit nicht billige.
      Ich würde in unterschiedlichen Verfahren die Verurteilung der Fahrerin
      und der zuschlagenden Angehörigen erwarten.
      Also Fehlverhalten unterschiedlicher Schwere auf beiden Seiten.

      An Nuhatl

      Tempo 30 Zonen kenne ich hier von den Dörfern.
      Es kann jeder Zeit ein Kind über die Straße laufen.
      Kinder werden auch beim spazieren gehen üblicher Weise
      nicht angeleint. PKW Fahrer müssen in Tempo 30 Zonen damit rechnen
      das Kinder auf die Fahrbahn laufen.
      Ich kann keine Verletzung der Aufsichtspflicht erkennen.
      Die Richter werden vermutlich Tat im Affekt angemessen würdigen.
      Ich bin nicht für einen Freispruch.

      ggf liegt das kommunikative Problem im Blog in der Frage
      ob -verstehbar oder nachvollziehbar – Zustimmung
      bedeutet.
      Das ist nicht der Fall.

    • An Goodnight
      Zum Thema Gewalt an/durch Frauen (im Blog) und anderswo:

      …Dafür schläft man in Deutschland allenfalls allein mit der Leitkultur auf dem Sofa, wenn in Italien längst das Nudelholz spricht.

      Das Nudelholz steht m.E. Sprichwörtlich für
      das von Frauen am häufigsten verwendete Hilfsmittel
      körperlicher Gewalt.

      Stärkstes Tabuthema ist heute wie früher
      das männliche Opfer weiblicher Gewalt
      in der Familie. Hier ist der Partner gemeint.
      Nicht einmal bei Facebook finden sich Videos dazu
      wenn ich mich nicht irre.

      Zur Gewaltanwendung und Androhung von Frauen
      vgl auch die Aussagen von Frau Dr.med. U.v.d.L.
      (Bundesministerin der Verteidigung) und
      deren Chefin Dr.A.M.Bundeskanzlerin.
      Ich erinnere an den Bericht über einen weiblichen
      Artillerieoffizier in Afghanistan.
      Wir werden nie etwas über die Kolateralschäden erfahren.
      Aktuell droht Frau Dr. Merkel der Türkei wie zu lesen war.

      PS Um das Fass zum Überlaufen zu bringen ggf noch:
      Warum keine Frauenquote bei Blow-out-Frakturen?
      Besondres auf der Täterinnenseite!
      ggf beginnend bei Tennisspielerinnen.

      Als Orbitabodenfraktur (Synonyme: Blow-out-Fraktur und Überdruckfraktur) bezeichnet man den (Durch-)Bruch des Augenhöhlenbodens zur Kieferhöhle hin, meist verursacht durch stumpfe Kontusion (z. B. nach Faustschlag oder Tennisballverletzung)

    • facts of modern life
      @Keller

      Das Gewaltmonopol liegt beim Rechtsstaat.
      (Ausnahme Notwehrsituationen)

      Wer das anders sieht, der ist Gegner des Rechtsstaates.

      Ansonsten bitte noch mal in die Schule (Gesellschaftskunde), oder auswandern.

      Danke.

    • An Goodnight und andere interessierte am zusammenprall der Kulturen
      Zitat: Das Gewaltmonopol liegt beim Rechtsstaat

      Es gilt auch:
      Für die Verurteilung rechtswidrigen Verhaltens
      ist das Gericht zuständig und nicht die Zeugin.

      Es gilt auch Artikel 1 Grundgesetz:
      Die Würde des Vaters eines gerade angefahrenen
      Kindes ist unantastbar.
      Der sieht sich natürlich in der Pflicht sein Kind zuschützen
      und weist den Vorwurf dies nicht getan zu haben drastisch zurück.
      Er empfindet es wohl als massive Ehrverletzung.
      Er reagiert darauf scheinbar heftiger als auf den Verkehrsunfall selbst.

      Wer bei solchen Vorgängen nur auf ein Detail schaut versteht
      nicht warum es zwischen Menschen heftige Streitereien geben kann.
      Das Gericht wird das differenziert betrachten und ein Urteil fällen.

      ggf erwarten manche als Standartreaktion:

      Du blöde Kuh/ blöder Ochse warum
      läufst du der Frau vors Auto, kannst du nicht aufpassen.

      Wir deutsche gelten ja nicht umsonst als eher Kinderfeindlich.

  55. Campus Leit-Culture
    Leitkultur ist ja gut und schön. Aber die Gegenseite macht anscheinend sogar in Religion:

    https://areomagazine.com/2017/05/23/on-human-motivation-ideological-bias-and-groupthink-in-academia-an-interview-with-clay-routledge/

    … ganz interessant, ich finde den Blog eh nicht schlecht.

  56. Er hat... !
    @Otto Meier sagt:
    „Sicherlich sind Autobahnen ohne Tempolimit…“

    Lieber Otto Meier, Sie haben „Autobahn“ gesagt!

    (Das Leben des Brian,https://www.youtube.com/watch?v=RDYpCr9FUmM)

    Zum Auto: in den Anfängen wurden Autos mit der Hand kreiert und gebaut. Dann, so in den 70ern, kam man auf den Gedanken der Sparsamkeit. Wie schafft man es, dass Autos weniger Benzin verbrauchen? Man steckte die Vehikel in Labors, stellte Windmaschinen auf und schuf nach diesen Vorgaben windschlüpfrige Karren. Und heute sehen durch die Bank weg alle Autos wie windschlüpfrige Karren aus, unästhetisch, gleichgeschaltet, unidentifizierbar.
    Das ist der Grund, warum heute alle Autos gleich aussehen und austauschbar sind.

    Nichts gegen einen Bugatti aus den 20er Jahren! Eine Augenweide sind ihre Bilder schon, mein lieber Don. Auch wenn ich eher Pferde liebe. Dennoch, so einen Oldtimer bei mir auf der Strasse….

    Und @donna laura, wir sagen hier nur „Doña Laura“ y no más, no mas!
    No somos Italia.
    Saludos.


    • Es sind schon Bessere für „Autobahn“ gesteinigt worden, Tico, damit kann ich gut leben. ;-)

      Die Verschiedenheit der Kulturen hat selbstverständlich ihren Reiz, solange es nicht zur Reizüberflutung kommt. Mit fortschreitender Globalisierung und Denationalisierung wird sich das aber mehr oder weniger legen – wie bei den Autos.

      P.S. So ein fahrbarer Computer kommt mir nicht in die Garage und viele Oldtimer gefallen auch mir viel besser als die charakterlosen Kisten von heute.

    • Das mit der Inkompatibilität
      der Kulturen
      ist in Deutschland in erster Linie ein soziographisches Problem.

      Mir ist bis jetzt kein tragbares Konzept bekannt, wie man aus ungebildeten Transferleistungs-Empfängern gebildete Transferleistungs-Einzahler machen kann.
      Absenkung der schulischen Anforderungen, hinterhergeschmissene Abschlüsse für Zuwanderer und Unterricht auf Arabisch als Instrumente mal außen vor.

  57. PS zu Campus Leit-Culture: der Link zur Schrottstudie...
    … die armen Gender-Leute! Immer kriegen die es ab.

    http://m.spiegel.de/wissenschaft/natur/a-1148845.html

    • Sorry
      … mich hat die Studie überzeugt. Die Klimaforschung ist doch eindeutig
      Penis dominiert.

    • Es wundert mich, dass hier, in diesem illustren Kreise gebildeter Menschen
      nicht mehr Kommentare zu dieser hirnzerreissenden Studie zwei der führenden Genderforscher aufgetaucht sind.

      Francis&Taylor, früher auch unter Routledge ein führender Herausgeber qualitativer wissenschaftlicher Journale, hat sich bisher geweigert, Stellung zu nehmen, wieso diesem revolutionärem Artikel keine grössere Publikationsbreite eingeräumt wurde.

      Ich hole das gerne nach: https://web.archive.org/web/20170522110654/https://www.cogentoa.com/article/10.1080/23311886.2017.1330439.pdf
      und füge als appetizer einen Teil des abstracts ein:
      „Through detailed poststructuralist discursive criticism and the example of climate change, this paper will challenge the prevailing and damaging social trope that penises are best understood as the male sexual organ and reassign it a more fitting role as a type of masculine performance.[…]“

    • @Uwe Dippel
      Warum über etwas diskutieren, dass sich nicht lohnt.
      Die Studie spricht für sich.

      Es braucht nur mehr Gender in der Klimaforschung,
      schon geht der Klimawandel bei Fuß.

      Über die Auftragsforschung der Göttinger Soziologen
      wundern sich auch nur direkt Betroffene.

  58. Niemand der nicht im Ausland gelebt hat
    sollte sich über das Thema Deutsche Identität / Leitkultur zu Wort melden. Der festen Überzeugung bin ich. Deshalb spricht mir dieser Satz so aus dem Herzen:
    „Aber wer nicht glaubt, dass es so etwas wie eine spezifisch deutsche Leitkultur gibt, sollte einfach längere Zeit im Ausland verbringen – es muss noch nicht einmal Iran oder Nordkorea sein.“
    Bei mir war es ein Jahr in Schottland, bei dem ich merkte: Jungejunge, was bin ich deutsch, wie tief ist dieses (durchaus verhasste) Deutschsein in mir drin.
    das geht natürlich nicht, wenn man nie aus der Achse, nur so als Beispiel, Hamburg-Berlin rausgekommen ist. Es sei denn im Pauschalurlaub oder organisierte Parlamentariertour. Wer nicht wirklich mal selbstorganisiert im Ausland gelebt hat, der kann nicht ermessen, wie sehr er in seiner nationalen Identität gefangen ist.

    und bevor ich es vergesse: Danke für diese schöne interkulturelle Urlaubspostkarte. Ich habe das Lesen sehr genossen.

    • Lieber Boooster
      Genau das Gleiche hatte ich schon hier geschrieben:
      http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/05/17/die-gebaute-islamophobie-im-alten-europa-7718/#comment-161910
      Wurde allerdings als „Gefühl“ abgetan.
      Mal sehen, was Sie als Antwort bekommen.
      Grüße Uli

    • Bester Uli,
      die Kommentare kommen hier so hundertfach: Da kümmert sich niemand um meinen Standpunkt :-)
      Aber sicher ist: es gibt so etwas wie kulturelle Prägung.

      Zu Ihrem Kommentar oben, den mit der Mathematikerin: Bei uns ist es tatsächlich so. Es werden für die Quote im Corporate Responsibility Report Karrieren von unfähigen Frauen befördert. Resultat: Frustrierte Männer und frustrierte fähige Frauen. Zu besichtigen: In jedem DAX-Konzern.

    • In nationaler Identität gefangen
      Das sind eher kulturelle Identitäten, ich bin beruflich sehr viel in Europa unterwegs. Die deutschsprachigen sind sich schon sehr ähnlich, die Schweizer etwas höflicher, aber ansonsten sind die Gepflogenheiten sehr ähnlich. Eine gute Bekannte meinte mal, nachdem sie einige Zeit ein sehr internationales Team geführt hatte, die einzigen die noch brutaler bei der Fehleransprache und Suchen nach Verbesserungen als die Deutschen seien, wären die Israelis.

    • Mir sind die Berliner und besonders Ostdeutsche da oft besonders aufgefallen – möglicherweise auch so ein DDR-Erbe, das auf bürgerliche Konventionen keine Rücksicht nahm,

    • Leitleberkäs..Leberkäskultur...Leitkäsleber...Leberleitkäs?
      Ich habe nach 7 Jahren Frankreich nachts regelmässig von Leberkäs‘ geträumt.

      (Wenn ich dann mal meine Memoiren schreibe, betitle ich sie, meinen Träumen zu Ehren, mit: „Ich träumte nachts von Leberkäs'“. Wird bestimmt ein Erfolg)


    • Nach 7 Tagen in der Türkei begannen wir, uns nach Schinken und Mettwurst zu sehnen. Mich störte auch der Mangel an Alkohol in Desserts.
      Nach 14 Tagen USA umarmten wir die Bedienung auf dem Frankfurter Flughafen, die uns dunkles Brot brachte.

    • Kommentar für DA
      Die DDR war preussischer als man es sich vorstellt. Da geht es nicht um das bürgerliche. Den Preussen geht es um die Sache.
      Fehler werden gesucht und abgestellt, auch wenn es weh tut.
      Leistung wird gefordert, auch wenn es Claudia Roth nicht einsieht.

      Und die Uniformen und der Zack der antifaschistischen NVA erst.
      Da hätte der GröFaZ sein Freude gehabt und Frau von der Leyens Weltbild hätte Risse bekommen.

    • Roggenbrot
      Zur Halbzeit meines Auslandsstudiums nahm ich mir von daheim einige Laibe Roggenbrot mit.
      Heimat zum Essen.

    • Traditionen und Überbleibsel
      Was, wenn Frau von den Laien herausfindet, dass der aktuelle Bundeswehrhelm (und der der Amerikaner) an den Wehrmachtshelm M46 angelehnt ist, der 1946 eingeführt werden sollte? (Bei den Amis hiess er deswegen „Fritz“).
      Das Alternativmodell, der „Advanced Combat Helm“ ACH wiederum ist der gute alte M35 (vom Jahr seiner Einführung: 1935), den jeder aus billigen Hollywoodfilmen kennt.
      Damit aber nicht genug: der NVA Helm der DDR Truppen M54 und der M56 ist der Vesuchshelm B/II der Wehrmacht (abgeschrägt, damit die Splitterwirkung verringert wird).
      Dass das MG3 der Bundeswehr das MG42 der Wehrmacht ist und die russische AK47 das Wehrmacht-Sturmgewehr 44, sei nur am Rande erwähnt.
      Greifen Sie an, von den Laien, es riecht nach Wehrmacht überall!

  59. Neidfrei
    Danke für die vielen schönen Bilder zu solch Formen der Gestaltung.

  60. Danke Jeffrey Cremer für den Hinweis auf Tichy - wobei es in dem Artikel um viel mehr
    als einen brutalen Vergewaltigungsfall ohne passende Verurteilung geht:
    http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/05/22/leitkultur-mit-rasenden-autos-und-furien-7765/#comment-162699
    Da hat sich Tichy viel Arbeit gemacht und die polizeiliche Kriminalstatistik hinsichtlich Ausländerkriminalität im Vergleich zu der der Inländer auseinandergenommen und sich aufklärend investigativ damit beschäftigt. Keiner kann danach sagen, er hätte von nichts gewusst, wenn auch die MSM gerne den Schleier des Vergessens darüber gelegt wüssten.
    So gesehen gibt es wohl auch hier äußerst verschiedene kulturelle Sicht- und Vorgehensweisen, die letztendlich nicht zu dem Sicherheitskonzept passen, das bislang für Deutschland als ausreichend gegolten hat.

    • Wir haben das deutlich angesprochen, insofern ist es nicht ganz so, auch wenn andere da gern entschuldigen und Ausreden suchen.

    • Titel eingeben
      Auch hier nebenan wird gerne drum herum geredet; nur nicht die simple & gefährliche Realität beschreiben.
      Hier verrät(*) am Schluss nur das Wort „Ramadan“ und der Begriff „schwierige Klientel“, um wen es geht: http://bit.ly/2rg4999

      (* mit Absicht?)

    • Elfenbeimtürme/Safe spaces/Filterblasen
      Gern geschehen.

      Ich sehe das, wie Sie. Das Recht und die Rechtsprechung in Deutschland sind nicht auf die Menschen ausgelegt, die seit dem September 2015 in mehreren Wellen nach Deutschland kommen.

      Wenn man wollte, haben wir es hier mit Ungleichzeitigkeiten zu tun. Die Rechtsprechung hat immer noch die Idylle der alten Bundesrepublik im Kopf und folgt in ihrer Entwicklung aufgrund der Systemimmanenz noch der alten Logik, während es in der Realität längst anders aussieht.
      Diese Ungleichzeitigkeit ist aber auch in anderen Bereich zu sehen, wenn z. B. Politiker immer weiter nach Flexibilisierung des Arbeitsmarktes rufen, als hätte es die komplette Gesetzgebung seit den 1990er Jahren nicht gegeben.
      Oder wenn Feministinnen immer noch von strukturellen Benachteiligungen in Deutschland schwadronieren, während bestimmte Bereiche des Arbeitsmarktes inzwischen aufgrund entsprechender Gesetze zu (fast) 100% in Frauenhand sind.
      Oder die momentane Phantomjagd in der Bundeswehr. Aber damals, als es im falle der Bundeswehr ein Thema hätte sein können, wär niemand in der CDU darauf gekommen, die Bundeswehr zu unterminieren. Aber so ist es eben: Damals war damals. Und heute ist heute. Dinge ändern sich, Verhältnisse ändern sich. Es wäre halt nur schön, wenn man das nach Außen kommunizieren würde, sprich: Die CDU benennt sich um. Gleiches gilt für die SPD.

  61. Die Autos kommen dann ganz von alleine.....
    Neulich gab mir ein Freund zu verstehen, dass er ein Fragender ist, indem er folgendes mitteilte:
    .

    „nachdenken – vordenken“

    „hlmlpvk,

    denke jetzt gerade nochmal mit der wand über die wand nach.

    gestern war ich auf dem monte veritas, alles ohne netz und doppeltem boden.

    es gibt einen inder der schreibt, weil ich nicht weis welche zeit ist, bin ich nicht

    in der zeit, – man könnte meinen er hat dann alle zeit der welt-, aber das stimmt

    nicht, man hat immer dieselbe zeit, obwohl es nicht die gleiche ist.

    lgvhhh.“.

    .

    Ich gab meine etwas kurz angebundene Antwort, da ich anderweitig beschäftigt
    war:

    „Danke für Dein großartiges Gedankengedicht.
    Deswegen „befehle“ ich Dir folgendes zu lesen:

    http://busyreadywhat.org/Authors/Heidegger/Heidegger%20Martin%20-%20Sein%20und%20Zeit.pdf

    Du kannst es sozusagen dem englischen Physiker gleichtun und brauchst
    Dich nicht zu bewegen.

    Liebe Grüße PvK.“.

    »Denn offenbar seid ihr doch schon
    lange mit dem vertraut, was ihr
    eigentlich meint, wenn ihr den
    Ausdruck
    seiend
    gebraucht, wir jedoch glaubten es einst zwar zu
    verstehen, jetzt aber sind wir in Verlegenheit gekommen«
    .

    Haben wir heute eine Antwort auf die Frage nach dem, was wir
    mit dem Wort »seiend« eigentlich meinen? Keineswegs. Und so
    gilt es denn,
    die Frage nach dem Sinn von Sein
    erneut zu stellen“:

    Die Autos kommen dann ganz von alleine in der Istigkeit des Daseins.

    Herzlichen Dank an Don.

  62. Schlange frisst Menschen im norditalienischen Automobilbau...
    Zu den in Norditalien und auch anderswo sicherlich hochgeschätzten Automobilen gehört die Marke Alfa Romeo, festgehalten etwa im Bild No. 10 des Vorgängerblogs und erkennbar seit mehr als 100 Jahren an einem V-förmigen Kühlergrill und einem „besonderem Firmenlogo“, das eine Schlange zeigt, die einen Menshen frisst. Über die Bedeutung dieses Firmenlogos lässt sich sicherlich trefflich spekulieren. Als spontane Assoziation fällt einem vielleicht Los Angeles ein, etwa in einer rush hour, in der menschliche Lebenszeit durch eine Automobilschlange vernichtet wird. Jeden Tag Menschenopfer durch Automobilschlangen. Und immer so, dass stets nur eine Stunde Lebenszeit pro Tag durch diese Schlange abgeknabbert wird. Kein grausamer Volltod – sondern nur ein bisschen zivilisationsbedingten Verzehr von Lebenszeit. Völlig akzeptiert in der City of Angels. Völlig akzeptiert auch anderswo.

    Kann der Designer dieses Logos aber 100 Jahre in die Zukunft geblickt haben? Gesehen haben, dass uns der Automobilverkehr irgendwann auffrisst? Wohl kaum. Die menschenfressende Schlange muss daher durch etwas anderes inspiriert worden sein. Aber durch was? Erste Hinweise ergeben sich, wenn Automobilisten zu Historikern werden: https://autorevue.at/autowelt/die-mysterien-des-alfa-romeo-logos

    Aha: „Die einfache Erklärung ist: Das Tier stammt vom Wappen der Visconti, der im 14. Jahrhundert mächtigsten Familie in Mailand, wo – wie bereits erwähnt – der Autobauer seinen Ursprung hat. Was es dort tut, und wie es dort hingekommen ist, ist allerdings weniger klar. Eine Legende besagt, die Visconti hätten das Wappen vom Schild eines während der Kreuzzüge besiegten Feindes übernommen. Manchen Quellen zufolge handelt es sich bei dem halben Menschen um einen Moslem, anderswo heißt es wiederum, es sei ein Kind: Angeblich gab es das Gerücht, dass ein junger Visconti von einer Schlange verschlungen, aber wieder ausgespuckt worden sei. Womit wir bei der Frage angekommen wären, was die Schlange, deren korrekte Bezeichnung im Übrigen “Biscione” lautet, da eigentlich wirklich tut (mit wem auch immer): Der instinktive Eindruck, die halbe Person würde gefressen, ist bei näherer Betrachtung nicht viel unwahrscheinlicher, als dass sie gerade aus dem Schlangenmaul geboren bzw. gewürgt wird.“

    Dummerweise ist das Motiv „Schlange frisst Mensch“ nicht nur in Norditalien, sondern auf der ganzen Welt zu finden. Hier möchte ich aber aufhören, um nicht „unangenehm aufzufallen“. Als Anregung reicht es völlig aus.

    • Die Visconti waren sogar nach den Vorstellungen ihrer Zeit übel – insofern kein schlechtes Wappen für gewissenlose Technik.

  63. Titel eingeben
    Nun wollen wir mal die Technik aus Italien nicht niedermachen. Zum Beispiel die Common Rail- Einspritzung bei Dieselmotoren war eine Erfindung der Fiat-Tochter Magneti-Marelli. Weil von Mama kein Geld kam zwecks Entwicklung zur Serienreife, wurde alles an unsere Boschies in Stuergett verkauft. Da die CR-Technik heute 95% bei den Dieseln ausmacht, hat Fiat einen richtigen Geldbringer plattgemacht. Selber schuld. Glücklicherweise ist Fiat mit der früheren Motorenentwicklung von Saurer in Aarbon nach wie vor ein weltweit führender Entwickler, auch bei den CNG und LNG-Maschinen. Insofern: im Maschinenbau können die nach wie vor ein Wort mitreden. Sie haben nur Schwierigkeiten, Menschen mit anderen Sprachen es zu erklären. Deswegen ging gerade Cometto (Schwerlast-Module) an Faymonville in Belgien.

  64. Titel eingeben
    „Neid und Missgunst“ – steckt das eigentlich in der deutschen Volksseele? Ist mir in meinen paar Jahren in Hamburg und Düsseldorf auch regelmäßig extrem negativ aufgefallen, immer und überall diese widerliche missgünstige Art und Weise…

    • Titel eingeben
      Nein…. Das ist an jenen Orten Lokalkolorit

    • Liebe Schweizerin,
      da legen Sie jetzt aber den Finger in die Wunde, das V-Wort benutzen wir hier doch schon länger nicht mehr (sagen Sie lieber: die,-die-schon-länger-hier-sind-Seele).

      Richtig ist sicherlich, dass wir Neid und Missgunst besonders gut können. Deswegen ist auch (der Don wird auf dieser Einschränkung bestehen: fast) jeder Deutsche für die Vermögenssteuer, wenn und soweit diese nur bitte ja erst bei Vermögen eingreift, die größer sind als das eigene.

      Wir haben sogar ganze politische Parteien, deren komplettes Parteiprogramm praktisch nur auf Neid und Missgunst zurückzuführen ist. Wir hatten hier auch einmal eine Partei, deren Programm sich auf die Bekämpfung von Neid und Missgunst richtete, aber die hat sich vor ein paar Jahren einem Hotelierlobbyverband angegliedert.

      Dass Sie allerdings neben Hamburg ausgerechnet mein geliebtes Düsseldorf in diesem Zusammenhang nennen, tut dann doch besonders weh. Gerade wir haben hier nämlich nicht in erster Linie „Neid und Missgunst“, sondern einen verhältnismäßig hohen Anteil von „Zeigen was man hat“ oder – in noch weit größerem Umfang – „Zeigen, was man gerne hätte und wovon die anderen doch bitteschön glauben sollen, dass man es hat“. Ich möchte mich hier ungern darüber streiten, was davon für die Mitmenschen unangenehmer ist, Ihnen als Schweizerin ist sicherlich beides gleichermaßen wesensfremd.

      Beachten Sie aber bitte auch die Situation: Sie als Schweizerin können darauf vertrauen, dass Ihre Nation die Eigenverantwortung des einzelnen stärkt, Hilfe (nur) dort gibt, wo sie nötig ist, und im Übrigen mit Steuergeldern mehr oder minder verantwortungsvoll umgeht. Wer das nicht tut, wird bei Ihnen vom Wahlvolk (hoppla, schon wieder) konsequent abgestraft.

      Wir leben hier in einem Staat, in dem all dies nicht gilt, sondern für politische Hirngespinste die Milliarden hinausgehauen werden, schon die Schulbildung wirtschaftsfeindliche Ideale vermittelt und die Politik den Wählern erzählt, dass die Einkommensstarken die Einkommens- und Vermögenslosen ausplündern (wo ich mich immer frage, wie das gehen soll).

      Neid und Missgunst in zunehmendem Maße halte ich da nur für eine natürliche Folge…

    • Leidkultur ...
      Text eingeben

    • Neid und Missgunst...
      @Schweizerin A.G.: Ich vermute mal, dass sich das Thema „Neid und Missgunst“ auf den Herrn Schulz bezieht, seine Zeichens Kanzlerkandidat einer grossen Deutschen Volkspartei. Frage: Ist es abwegig, einer offensichtlichen „grossen Lüge“ mit Neid und Missgunst zu begegnen?

  65. Leitkulturen
    Da gab es in der Schweiz vor 25 Jahren einen Skandal, an den die gelegentlich mit Fleiß missverstandene Äußerung einer mit wenig Fortüne und Feingefühl gesegneten Integrationsbeauftragten erinnert.

    Ben Vautier hatte 1992 dem Schweizer Auftritt bei der Weltausstellung in Sevilla das Motto „La Suisse n’existe pas“ verpasst.
    Das Lager der Patrioten (die Begriffe „Globalisierungsverlierer“ und cis gab es noch nicht) kochte über. Dabei hätten selbst die allergrößten Holzköpfe die Provokation in ihrer richtigen Leseart deuten können: „LA“ – DIE – die eine, einzige Schweiz gibt es nicht, sondern viele, regionalkulturell unterschiedliche.

    Der ironische Appell an den Nationalstolz, die kulturelle Vielfalt der Schweiz, ging gründlich in die Hose. Unter tätiger Mithilfe des Boulevards, der zugunsten einer willkommenen und auflagesteigernden Empörungskampagne vorgab, für sprachliche Subtilitäten der Kunst Null Verständnis aufzubringen.
    Kurz, Ben Vautier hing am Kreuz, aber natürlich verdient er als namhafter und verdienter Vertreter der Fluxus-Bewegung auch nachträglich den Vergleich mit einer bestenfalls ungeschickten Wozu-auch-immer-„Beauftragten“ in keiner Weise.

    Zum Thema „deutsche Kultur“ hätte einem eine gewisse, nicht immer und ausnahmslos angenehme, aber immerhin verlässliche Form der „Rechtschaffenheit“ einfallen können, im Vergleich mit italienischen Verhältnissen zum Beispiel. Ein in der Regel von Respekt und wechselseitig kontrollierter Redlichkeit geprägtes Verhältnis nicht nur der eigenen Familie, sondern auch den Nachbarn, den übrigen Mitbürgern, der Gemeinde und dem Staat gegenüber.

    Mit mildem Pathos: eine gemeinsame, altüberlieferte und gefestigte Unterwerfung unter die von allen Beteiligten verbindlich geforderten und einzuhaltenden Normen der Zuverlässigkeit – sei es die des Staates, seiner Organe oder der Bürger.
    Mit anderen Worten: etwas, worüber man in Italien im besten Fall lachen würde, wäre einem danach zumute, denn Staat bedeutet in Italien immer Feind und nie nix Gutes, selbst wenn man bei ihm angestellt ist.

    Das Heinz-Erhardt- oder Gerhard Polt-Deutschland allerdings, der rastlos drehende und Targetschulden anhäufende Motor Europas, holt kulturell auf und schnurrt wie ein fetter Kater nach der schmerzlosen Kastration. Seine Italienisierung bzw. das bröselnde Scheitern der Vernunftehe zwischen Bürgern und Staat ist auf allen Ebenen real zu beobachten. Die aktuell verbreitete Vorstellung, es ginge dabei evtl. nur um Steuern ist von bemerkenswerter Naivität.

    Flucht in den ungehemmten Motorismo? Subito!

  66. OT Bundesverfassungsgericht
    Ich bitte wirklich um Entschuldigung, aber ich bin grad ziemlich fassungslos.

    Nachdem ich an diesem Abend einem Link zu einem Artikel bei der Welt gefolgt bin, musste ich tatsächlich erst einige male ums Viertel laufen.

    Das Bundesverfassungsgericht soll geurteilt haben, dass einem an sich in Deutschland kein Asyl Zustehendem, da dieser in einem anderen EU-Staat schon den Asylstatus erhalten hat, dennoch in Deutschland Asylrecht und somit Zuwanderungsrecht zusteht, da dieser weshalb auch immer auf der Strasse lebte.

    Das Bundesverfassungsgericht hat also entschieden, dass Griechenland, Italien usw. nur z.B. keine Unterkunft geben muß, damit diese dann in Deutschland einen Asylstatus erhalten müssen.

    Folglich will das Bundesverfassungsgericht, dass alle in Griechenland, Italien usw. Anlandenden in Deutschland aufgenommen werden.

    Dem Bundesverfassungsgericht genügt nicht, dass trotz Schliessung der Balkanroute eh schon ca. 1.000 Einwandernde pro Tag (davon ca. 80% ohne Pass) aufgenommen werden müssen.

    Nein, es will dieses auch für alle anderen in diesen Länden Ankommenden durchsetzen.

    Sollte der Artikel in der Welt online stimmen.

    Dann würde es bedeuten, dass das Bundesverfassungsgericht Europäische Verträge negiert, solange es sich nicht um Unterstützung durch unmittelbare oder mittelbare Steuermittel handelt. Da gibt man das Beurteilen ja gern mal an den Europäischen Gerichtshof ab, damit deutsche Steuermittel an andere europäische Länder fließen müssen.

    Nein, das Bundesverfassungsgericht will anscheinend alle irgendwie in die EU Gelangenden in Deutschland aufnehmen, alimentieren und die mittlerweile bekannten äusserst Besorgnis erregenden kriminellen und anderen Folgen den Hiesigen auferlegen.

    Das kann an sich ja nur den Schluß zulassen, dass das Bundesverfassungsgericht auf diese Weise auf die Bundestagswahl im September Einfluß nehmen will oder aber, wenn es tatsächlich zu noch massiverer Zuwanderung mit allen Folgen kommen sollte, dass es zu einem Bürgerkrieg kommen soll.

    Sollte der Welt Artikel stimmen, verspielt das Bundesverfassungsgericht seine ganze Autorität mit einem einzigen Urteil.

    Ich kanns einfach nicht fassen.

    • Lieber Thomas Cgn, wir belassen's doch nicht bloß bei lediglich einem schlappen Urteil:
      https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2016/04/rk20160421_2bvr027316.html

      https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2017/05/rk20170508_2bvr015717.html

    • Ich kenne die Zahl 320 000 für 2016 und geschätzte 240 000 für diesjahr
      Das bewegt sich um die Grenze herum, die Seehofer gezogen hat.

      Mir ist momentan nicht ganz klar, ob das,was Sie schreiben, hier bereits eingerechnet ist oder nicht.
      Solche dinge sind von einiger Dringlichkeit, aber das wird nicht überall so gesehen.

      Die Juristen richten oft einfach nach Juristenlogik – und im Rahmen einer humanistischen Selbstermächtigung. Es ist auch für etliche Juristen schön, Gutes zu tun…

      Eine Unbekannte ist der Familiennachzug.

      Anscheinend gibt es bereits tausende Verfahren deswegen. Arbeitsbeschaffung (!) für Juristen (wir haben eine Überproduktion an diesen Dienstleistern).

      Schauen sie sich mal die FDP Zahlen an – und wie still der Kubicki z. B. in dieser Angelegenheit ist, die seiner Kernwählerschaft so herrlich viel Arbeit gibt.

      Gestern zehn Minuten Lanz geschaut. Darin: Cem Özedmir, der die demokratische Gesinnung seiner türkischen Mitbürger in Deutschland lobt. Aust sitzt in der Runde und schweigt, ein Komiker (kein Witz) stellt die Sache richtig…

    • ... das finden Sie ohne weiteres
      … unter http://www.bundesverfassungsgericht.de

      … und es ging in der Sache darum, dass das Verwaltungsgericht Bedenken von EU-Kommission und anderen wegen der Lage in GR nicht ausreichend nachgegangen sei und das Thema nicht gehörig aufgeklärt habe, so dass es eine Ohrfeige kassierte.

      Faktisch bedeutet es aber: Die Registrierung in GR ist für die Katz. Wer in GR registriert wurde und es dann per Schlepper oder ohne illegal nach D schafft, kann faktisch nicht nach GR abgeschoben werden und ist von uns per H4 dauerzualimentieren, einschließlich Großfamilie. Die GR stellen sich halt schlau an. Behalten ihr Geld lieber für sich, als es ihrem Staat zu geben und der Staat gibt leere Versprechungen ab. Die sind unwillig mit knapp 60.000-70.000 Fake-Flüchtlingen umzugehen, weil sie die zuvor jahrzehntelang durchgewinkt und ihnen Proviant verkauft haben.

      Der Fall betraf übrigens einen jungen arbeitsfähigen Mann, der darüber klagte, dass man GR faktisch keine Sozialleistungen und keine Integrationsangebote bekomme. Es geht also um H4.

      Es hilft nur: Grenzen dicht. Rausschmiss von GR aus Schengen und Euro. Kein H4 für Fake-Flüchtlinge. Konsequent abschieben und bei illegalem Grenzeintritt sofort einkerkern und zurück über die Grenze. Alles andere ist sinnlos.

    • @Sirisee: Das was hilft wird nicht kommen
      Und das was kommt wird nicht helfen.
      Nicht mit diesem Subjekt im Kanzleramt. Never.

    • passt's bloß auf, das könnte sonst teuer werden
      Heute morgen ziemlich fassungslos gelesen
      https://www.merkur.de/lokales/freising/freising-ort28692/fluechtlingshetze-kostet-ueber-3000-euro-8343525.html

      Gut, Bürgerwehren und Prügelstrafe fordern kann man machen, aber das kostet…

    • ... ja, die Justiz ...
      … ist halt auch längst in linksgrüner Hand und das sind ja keine Geisteshelden, sondern ganz normale C. Roths, Cems, Edathys etc., die halt Greenthink umsetzen… Bei Danisch findet man zB so einiges über die seltsame Frau Baer, die es dank guter Netzwerke ohne jede berufliche Kompetenz in das Bundesverfassungsgericht geschafft hat… Das ist mit Sicherheit keine, die der Özuguz in den Arm fällt …

    • Danke für die Recherche,
      liebe Frau Amgelin

      Es scheint sich also um einen durchgängigen Dammbruch zu handeln, der sicherlich von in dem Bereich tätigen Anwälten genutzt werden wird.

      Ich bleibe bei meiner Einschätzung, dass das Bundesverfassungsgericht seine Akzeptanz und Autorität verspielt, sollte aus dem „einzelnen“ ein breiter Strom werden.

      Herr Kief, laut Berichterstattung über die bisherigen Koalitionsverhandlungen in NRW wird es bis zur Sommerpause zwei Umsetzungen geben. Eine davon wird sein, dass NRW im Bundesrat die Maghreb-Staaten zu sicheren Herkunftsstaaten erklären wird, im Bundesrat. Und das soll wohl dann wohl die Mehrheit auch dort sein.

      Mal abgesehen davon, dass sich Berlin, Hamburg, Bremen usw. auf die dann dorthin Ausweichenden und NRW auf die Abwandernden freuen dürfen, sollten Sie das bitte auch in Bezug auf die FDP im Auge haben.

      Es scheint nach diesen Urteilen des Bundesverfassungsgerichtes so zu sein, dass andere EU-Mitglieder aufgrund ihres Verhaltens darüber entscheiden können, wieviele Asylanten Deutschland auch künftig aufzunehmen hat.

      Man denke an die stillschweigende Drohung der Türkei, den Flüchtlingsdeal aufzukündigen und somit Griechenland erneut zu überfluten.

      An sich hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass Deutschland keine Souveränität mehr hat, die Entscheidungshoheit über die Zuwanderung nach Deutschland liegt bei den Staaten des Mittelmeers, so will es das Bundesverfassungsgericht.

      Daher meine Fassungslosigkeit, meine Einschätzung, es wäre ein Dammbruch und auch die, das Bundesverfassungsgericht riskiert seine allgemeine Akzeptanz zu verspielen.

  67. Das Wonnegespann
    Herrlicher Blog (Text & Bilder)!
    Tja – donne e motori, gioie e dolori.

  68. Gewalttätigkeiten, Recht, Gerichtsurteile. Ehre, wem Ehre gebührt
    Frau Merkel nannte das schreckliche Attentat in Manchester „UNBEGREIFLICH“. Genau das ist der Punkt. Sie hat nicht begriffen. Für mich hingegen ist diese Art von Attentaten nur die logische Fortführung einer sich erst entfaltenden Reihe (noch Schrecklicheres kommt auf uns zu). Genauer: Ursache und Wirkung. Läßt man unkontrolliert in großem Stil Migranten aller Art (echte Flüchtlinge, Extremisten usw.) ins Land, darf man sich nicht wundern. Die wohl derzeit beste Analyse des Ausmaßes hat Ines Laufer vorgenommen. Vereinfacht: Die Gewalttätigkeiten der Migranten sind etwa 10x so hoch. Genauer hier:
    https://reisejunkie.info/loft/wp-content/uploads/2017/02/Zahlen_Fakten_Beweise_Fluechtlingskriminalitaet.pdf
    Auch bei den verehrten Foristen kann ich mich nur über ihre Duldungsstarre wundern. Sie klagen ohne an der Wahlurne die Konsequenzen zu ziehen. Aber wundern Sie sich bitte nicht, wenn Ihre Tochter/Frau/Enkelin in einem Manchester-ähnlichen Attentat zu Schaden kommt.
    PS: Noch ein kleines Merkel-Zitat gefällig? „Und jetzt will ich vielleicht noch mal deutlich machen, es liegt ja nicht in meiner Macht, es liegt überhaupt in der Macht keines Menschen aus Deutschland, wie viele zu uns kommen“. Und SIE wählen Leute, die solchen Schwachsinn verzapfen.

    • Folgerichtig will sie und der Horst nicht mehr in Bierzelten auftreten.
      Aber warum nur in Bierzelten nicht? Grugahalle in Essen, Schleyerhalle z´Schduagard oder Harmonie in Heilbronn gingen?
      .
      Erst die das Land mit undurchsichtigem Geschwirrl vollstopfen und dann die Hosen voll haben.

    • Mein eindruck ist auch, dass das ein wenig dem Respekt vor der eigenen alternativlosigkeit geschuldet ist. In Italien haben sie gerade Schlepper der somalischen Terrormilizen festgenommen, die ihre Leute nach Schweden brachten. Durch Deutschland, offensichtlich.

    • Titel eingeben
      Auch hier gibt’s diese realen Zahlen, in normaler Schrift und ohne die großen Buntfotos: http://bit.ly/2q9VMvK

    • Haben Sie für das Merkel--Zitat in PS eine Quelle?
      Sonntag Nacht zwei Minuten – ich glaube SWR – Karabettendung gesehen, darin ein Komiker, der darauf hinwies, dass in Europa letztes Jahr tausendmal soviele Menschen im Straßenverkehr (einschließlich Mille Miglia, haha) starben, als durch Terrorismus.

      Noch komischer finde ich, dass letztes Jahr überhaupt keine Fernsehkomiker durch Terrorismus starben. Oder muss man sagen: Noch dümmer?

    • Natürlich können wir unsere Grenzen schützen!
      Schließlich hat die Bundeskanzlerin grade den Auftrag übernommen, genau DAS den saudischen Grenzschützern im Rahmen von Ausbildung durch deutsche Polizeibeamte beizubringen.
      Unsere Regierung WILL das nicht.
      Nicht wollen und nicht können, das sind zwei ganz unterschiedliche Kategorien.
      Nicht-Können sollte man einfach abwählen.
      Nicht-Wollen muss genauer hinterfragt werden, um Gründe und Verantwortlichkeiten festzustellen.

    • Am 07.10.2015 bei Anne Will (ARD) ab 00.10.37 bis 00:10:43 können Sie es wahrnehmen:
      1NIc-el9VLM

    • @ Dieter Kief: Zitat Merkel. Quelle
      Hallo Herr Kief, das Zitat habe ich übernommen von Erika Steinbach. Facebook-Kommentar am 23.5.2017 ca. 17h30. Sie müssen ggf. über einen facebook account zugreifen oder Frau Steinbach anders kontaktieren. Ich halte Frau Steinbach für absolut seriös.

    • Konrad Vogeler 24. Mai 2017 um 10:49 Uhr
      Nicht können: Rauswurf erforderlich.

      Nicht wollen: Hochverrat mit allem was die Paragrafen hergeben, z.B. lebenslänglich mit Schadensersatzpflicht (Pensionsansprüche!)

    • Oh danke! - für die Merkel-Quelle - jetzt muss ich selber gucken, was sie genau gesagt hat -
      indessen sinkt mir das Herz,und ich fürchte immer mehr, Sie haben alle recht, und die Bundeskanzlerin hat das wirklich gesagt.

      Aber Frau Amgelin und Frau Simon und Roseninsulaner und Sirisee – Sie sind mir alle heute Mittag durch den Kopf gegangen,während ich mit dem Rad den Frühlingswald in teilweise plärrend schönen Grüns durchquerte und plötzlich Teile von DA’s munterer Schar erinnerte. Und (auch) das – war schön.

    • Mullah...Mutter Merkel
      Mulli..Mutti Merkel droht jetzt ja mit dem Abzug unserer 4 Alteisen..Tornados aus Incirlik. Da es sich dabei um unseren Beitrag zur Operation „Inherent Resolve“, einem Bündnis von 21 Staaten gegen den IS handelt, finde ich in der Zeit des Manchester-Anschlages nur konsequent und folgerichtig. Besser kann man den Menschen nicht sagen: „Regt euch nicht auf, das ist und war alles Absicht“. Warum auch immer.

    • Liebe Roseninsulaner, Dieter Kief, Thomas Cgn(...7765/#comment-162919)
      fürs gesunkene Herz (hoffentlich hält meins durch…) et al. hab ich noch was:

      1gfJ8lEJ7Gk

      ab 00.21.53 bis 00.22.00

    • Endlich...kenn ich mich aus
      „USA blockieren Bekenntnis zu Flüchtlingen“. Titelt ZON zum
      G7 Gipfel auf Sizilien.
      Frau Merkel hat Recht. Wozu Grenzen schützen, wenn es darum
      geht sich zu bekennen und nicht nur das, auch die Ansprüche von
      Flüchtlingen wollte die ital. Regierung festschreiben lassen.

      Bitte, zukünftig die Flüchtlinge nicht mehr Migranten nennen.
      Das gehört sich nicht.

  69. Keine Versöhnung in Trudering
    Ich wollte gestern zur Versöhnung mit Merkel nach Trudering.
    Die schöne Versöhnung ist aber wegen Terror ausgefallen:
    https://hintermbusch.wordpress.com/2017/05/23/gruebeln-und-grummeln-mit-der-csu/

    • „schwieriges Klientel“ heisst das heute.

    • Geht´s auch eine Nummer kleiner?
      „Alltäglicher islamischer Terror“, weil die Halbstarken und üblichen Verdächtigen im Schwimmbad einer Stadt (die bekanntermaßen seit Jahrzehnten einen Migrantenanteil von weit über 50% hat) Stress und irgendwelche Spanner Fotos machen?
      Come on.
      Auf jeden Fall die richtige Reaktion der Verantwortlichen, hier einzuschreiten und den Ar$chgeigen bzw. -bombern, ob die nun muslimisch sind oder nicht, die Security auf den Hals zu hetzen.

    • Vielleicht die falsche Bademeisterin?
      „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich drauf!“

      Vielleicht sollte man die Quelle dieser Worte zwangsverpflichten, ihr eigenes Hundefutter zu verzehren; um die englische Redensart ‚eat your own dog food‘ (die so schrecklich nicht konnotiert ist) mal wörtlich zu übersetzen.
      Und Bademeisterin dort werden.

      Vielleicht kann sie sich ja mit Frau Käßmann abwechseln, die uns erzählt hat, man brauche solchen Menschen nur mit noch mehr Liebe zu begegnen.
      Vielleicht Gebetsrunden am grossen Schwimmbecken?

    • @ muscat
      Vielleicht sind Sie aus dem Alter heraus, das eine Frau zur Beute macht. Als Mutter einer 15-Jährigen, die schon Islam-, also Gewalterfahrungen machen musste, kann ich nur bestätigen: für die Opfer ist das Terror.
      .
      Man braucht allerdings auch etwas Menschlichkeit, um sich in die Opfer einfühlen zu können.

    • Na hoffentlich
      arten die Gebetsrunden dann nicht in Erwachsenentaufen mit Gruppen-Tauchrekorden aus.

    • Mutter 24. Mai 2017 um 13:59 Uhr
      Meine Solidarität haben Sie.
      Aber um praktisch wirksam zu sein braucht es wohl ein wenig Kampfsporttraining mit Messer im Stiefel und eine Art von Sicherheitsdating App.

    • Uwe Dippel 24. Mai 2017 um 13:11 Uhr
      Bademeisterin wäre ein brauchbarer Pensionistinnenjob und sollte noch heuer beginnen!

    • Wassermann,
      es liegt auch mit an Ihnen, ob wir nach dem 24. September eine neue Pensionistin haben werden, also *diese* Pensionistin haben werden dürfen oder nicht.

      Ob sie dann wirklich Bademeisterin werden wird, oder nicht, ist mir im Grunde genommen egal. Obwohl es mich freute, wenn es sich so ergäbe.
      Meinetwegen auch etwas ähnlich Passendes, aber hauptsächlich Buntes, ganz viel Buntes.

      Bei ihrer Schwester im Geiste ist das schwerer, weil Deutschland eben alles andere als laizistisch ist, und die Kirchen*fürsten* wie Bundesbeamte besoldet, und ausgestattet, werden.

    • Auch als (betroffene) Mutter...
      … darf man sich einen Rest Differenzierungsvermögen bewahren. Formulierungen wie „…Islam-, also Gewalterfahrungen…“ sind da kein guter Anfang.
      Beste Grüße von einer Mutter, Anwältin und regelmäßigen Schwimmbadbesucherin

    • @muscat
      Sie haben Recht. In einer differenzierten, ausgewogenen Berichterstattung sollte so etwas nicht vorkommen.
      Allerdings geht es hier nicht um ein philosophisches Traktat, sondern einen ‚Spot‘ auf ein Problem.
      Da nutzt es auch nichts, wenn ich persönlich bestätigen würde, eine grosse Anzahl Muslime zu kennen, vor denen ich gewaltige Hochachtung habe, deren Friedensliebe sich auszeichnet, die für mich Vorbildcharakter haben.
      Denn auch darum geht es hier nicht. Es geht um eine konkrete Situation, in der wir eben nicht mit den gebildeten, intellektuellen Muslimen konfrontiert sind, sondern mit mehrheitlich funktionalen Analphabeten, mit geringen Bildungsabschlüssen, also solchen, die es nötig hatten, über den Balkan zu wandern, um nach Deutschland zu kommen; um frustrierte meistenteils junge Männer.
      Und was die zu grossen Teilen in Schwimmbädern aufführen, ist im weiteren Sinne Terror. Das geht so weit, dass viele andere Badegäste wegbleiben, oder wegbleiben müssen.

      Ein für eine Anwältin schwaches Argument finde ich Ihr „(die bekanntermaßen seit Jahrzehnten einen Migrantenanteil von weit über 50% hat)“, weil das eine Entschuldigungsschiene impliziert. Es ist egal, ob der Migrantenanteil 0% ist, oder 100%. Schwimmbäder gehören allen, und alle müssen sich dort sicher und wohl fühlen können.

      Da kommt dann wieder das Thema der Leitkultur auf: Es mag ja in anderen Ländern, bei anderen Ethnien, zum guten Ton gehören, dass sich Menschen mit gesteigertem Männlichkeitswahn Schlägereien und Messerstechereien lieferen, und leichtbekleidete Frauen à priori Huren sind. Das ist aber deren Sache, und dort. Das gehört nicht in ein Schwimmbad in Deutschland. Null. Auch zu meiner Jugendzeit hat unser Bademeister verschiedene Menschen des Bades verwiesen, und Hausverbot erteilt, wenn sie sich nicht benommen haben. Und – vor 50 Jahren – waren das eigentlich alle Bio-Deutsche.
      Das sollte vollkommen unabhängig von Ethnie oder Hautfarbe so sein.
      Es gibt aber in diesem Land offenbar zu viele Rassisten, die sich mittels positiver ethnischer Diskriminierung selbst zu erhöhen versuchen. (nein, damit meine ich Sie nicht, muscat, ich kenne Sie ja nicht. Das ist allgemein gemeint.)

    • Ich erinnere mich,
      dass Offenbach vor etwa fünf Jahren in einem Riesenartikel (entweder in der ZEIT oder der SZ) als perfektes Beispiel für allergelungenste Integration großer Mengen von Nicht-Ureinwohnern portraitiert wurde.

      Tenor:
      Skeptiker, seht her, es geht doch.

  70. Titel eingeben
    In solchen Gegenden (Offenbach, die Bronx von Frankfurt) wird entschieden, wo die Reise hingeht. Der Anteil derjenigen, die sich mit politisch korrekter Ausdrucksweise das Leben erschweren, ist unter Migranten verschiedener Herkunft erfreulich gering. Was auch bedeutet, dass sich mit Klartext gegen renitente Jungmuslime beschwert wird.

    Ich finde es sehr ermutigend, dass es dort Security gibt und keine Mediatoren, wie es in Berlin der Fall wäre.

    Hat jemand die muskulöse Figur der abgebildeten Herren näher betrachtet? Sie machten einen ‚zupackenden‘ Eindruck!

    Lieber Don Alphonso, ich mag ja ihre Fotos aus Mantua sehr, sie erinnern mich an Urlaubstage, die ich dort genossen habe. Sollten sie aber weitere Fotos von Hüten, Klamotten oder gar Schuhgeschäften ins Netz stellen, werde ich endgültig neidisch werden!

  71. Fotos top, Text naja..
    Lieber Alfons, ich teile Ihren Respekt vor Frauen und Ihre Zuneigung zu alten Autos. Auch verstehe ich die sorgsam im aller Innersten verborgene Romantik. Das in Berlin nur eisig geraunzt wird halte ich allerdings für übertrieben. Auch kann ich die Schönheit der Dame mit Pudel, sollte es sich um jene auf der Abbildung handeln, nicht erkennen. Schön gekleidet ist sie jedenfalls nicht (eher Dresscode Berlin). Überhaupt zeigt der Text m.E. nicht Ihr wahres Können, lieber Alfons. Die Fotos überzeugen dafür umso mehr, auch und gerade die verhuschten.

  72. Leitkultur? Es könnte auch Vorurteil Kultur heißen.
    Und leiten lassen will ich mich weder in Deutschland noch sonst wo auf der Welt. Menschlichkeit gefällt mir über all.

  73. So herrlich politisch inkorrekt und
    hedonistisch. Danke für diesen gelungenen Artikel, bei dem es auch immer wieder Vergnügen macht, die Kommentare zu lesen.
    Allerdings befürchte ich, dass die von Grünen und Linken majorisierte Erziehung unserer Kinder schwere Auswirkungen auf unsere Kultur haben wird. Damit teile ich auch nicht unbedingt den Optimismus von Don Alphonso, dass die Grünen und Linken (inkl. SPD) dauerhaft zurückgedrängt werden.
    Die beständige Titulierung aller politisch Andersdenkenden durch die vorgenannte Gruppe als rechtsextrem führt allerdings zu einer bedenklichen Abnutzung des Begriffes und könnte im Endeffekt sogar dazu führen, dass ein Jugendprotest gegen die Etablierten sich genau dahin kanalisiert.
    Beides sind für mich keine guten Aussichten…

  74. Titel eingeben
    Welch wunderschöner, leichter Text mit wunderschönen Bildern alter Autos
    und nur ganz wenig Dresche für Islam und Berlin :-)

  75. Was für einen Sonntagsschmaus für mein männliches Kopfkino,
    dieser herzerwärmende Artikel bei mir auslöst.
    Angesichts der Erinnerungen an Italien im Allgemeinen und den italienischen Frauen im Besonderen ist mein Alltagsblick auf Berlin-Kreuzberg überaus ernüchternd.
    Hier lauter Frauen, die zumindest im Vergleich zu den Italienerinnen auf der Leinwand in meinem Kopf alle in Kartoffelsäcke gekleidet zu sein scheinen.
    Was ist nur mit euch passiert, möchte ich all jenen kreuzberger Kartoffelsackträgerinnen zurufen, wohin ist die weibliche Eleganz und Grazie der Berlinerinnen verschwunden, die man früher auf den Boulevards der Stadt beim Flanieren bewundern durfte?
    Werter Don Alphonso, Sie dürfen solche Artikel nicht allzu oft schreiben, sonst sehe ich mich endgültig genötigt, meinen Wohnsitz nach Süden zu verlegen.
    Sehr zur Freude der Kartoffelsackträgerinnen natürlich, darf ich vermuten.
    Denn Frau darf ruhig Kartoffelsack tragen, nur darf man(n) den Kartoffelsack (immer noch nicht) auch Kartoffelsack nennen.
    Früher war man dann unhöflich, heute ist man eben Sexist.

  76. Zur Leitkultur und ihrer möglichen Überheblichkeit
    Zitat FAZ:
    Außenminister Sigmar Gabriel warf der Regierung in Ankara vor, ein «Einreiseverbot» gegen Parlamentsvizepräsidentin Claudia Roth und drei weitere Abgeordnete verhängt zu haben. Dies sei ein schwerwiegender Vorgang.

    Ich Folge in dem Fall der Leitkultur der Türkei
    und lasse Frau Roth auch nicht ins Haus.

    Zum eigentlichen:
    Vor kurzem gab es einen Text in der FAZ
    über die Nutzung der menschlicher Plazenta
    im Bereich der chinesischen „Medizin“.

    – klingt alles nach igitt – igitt
    Wenn man sich an der Gnade der späten Geburt
    oder der allgemeinen Unkenntnis erfreut.
    Zitat Wikipedia:
    …Zur äußeren Anwendung enthielten vorgebliche Faltencremes verschiedener Hersteller (Placentubex C und Placenta-Serol von Merz Pharma) noch bis in die 1980er Jahre menschliches Fett aus Plazenten, das neben dem vorgeblich gut in die menschliche Haut eindringenden Fettbestandteil des Mutterkuchens auch Hormone und Vitamine enthalten solle.

    Bezogen auf Arzneimittel aus „Abfällen“
    Die Plazenta wird der Mutter idR nicht schön eingepackt und
    mit nach Hause gegeben sondern als Sondermüll entsorgt
    (ich kann mich natürlich irren)
    Wenn man noch etwas schönes daraus machen kann,
    warum sollte man das nicht tun?
    Eigentliche Eigentümerin ist die Mutter und die sollte man fragen.

    • @ Klaus Keller ...Placenta...
      … frisch Eltern gewordene – (nicht alle kennen diesen Ritus) – mein Sohn und Schwiegertochter hatten es nach der Geburt ihrer beiden Kinder getan) – nehmen die Placenta mit nach Hause und sie wird dann – so man einen eigenen Garten mit Apfelbäumchen sein Eigen nennen darf – just unter diesem begraben …

      … so ganz hat sich mir diese „spirituelle Angelegenheit“ nicht erschlossen – es geht darum wohl um ein Fruchtbarkeits-Geschenk oder ähnlich …

      … durchaus kulturell zu verstehen – hab´mir sagen, dass dieser Brauch früher wohl bekannt und zelebriert wurde …

      … jetzt werden Sie vielleicht fragen was mit der Placenta passiert, wenn das Kind im Winter zur Welt kommt und die Böden knochenhart gefroren sind …

      … ja – dann wird sie kurzerhand in den Gefrierschrank gepackt und spirituell wieder aufgetaut … (ich war nicht dabei – doch genau so wird´s praktiziert) …

      … tja – moderne alte Zeiten …

      … da staunt der Laie …

  77. Es ist ja bekannt, wie unbändig Linke und Grüne das Kreuz hassen.
    Dass aber die FAZ noch die verbogensten und verlogensten „Argumente“ aufführt, damit ein historisches Kreuz nur ja nicht wieder gezeigt wird, ist erbärmlich.
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/kreuz-debatte-um-das-humboldtforum-15028436.html
    Was für ein Blatt. Habe ich mir angeschaut, kommt in die Tonne.

    • Nun ja, etliche Jährchen
      Sozialisation in der Zeit Redaktion sind halt nachhaltig.

    • ... ich kann Ihnen "Argumente"
      Im Greenthink blind herunterschreiben:

      „Das Kreuz ist ein nicht unproblematisches, ja eigentlich, wenn es recht betrachtet wird, brandgefährliches Symbol an diesem Ort, von dem so viel Leid ausging! Hier versöhnt es nicht, sondern grenzt aus, wo es doch um ein Forum der Kulturen geht! Da gilt es, nicht jede Position zwangshaft durchzusetzen, und zu tönen à La Trump, sondern behutsam vorzugehen, damit hier alle lieben und leben können. Gerade das Unfertige würde den Gedanken der Erinnerung an die schlimmen Naziverbrechen sichtbar machen. Es geht um den preußischen Militarismus, der die Welt so oft ins Unglück gestürzt hat und gerade in diesen Zeiten ist der Rollback so brandgefährlich! Die Nazis laufen wieder, siehe pegida, siehe hetzische blogs und Fake news. Die eingesparten Millionen sind in Refugeeprojekten besser aufgehoben. Die Menschen bereichern! Viele wollen studieren und das ist gut so.“

      Greenthink ist recht simpel.

    • Kampfblatt?
      Mir scheint, die „Binnenpluralität“ der FAZ gefällt Ihnen nicht. Mir scheint, Sie wünschen ein „auf einheitliche Linie“ getrimmtes Kampfblatt. Ich wünsche mir das nicht. Der FAZ-Redakteur Andreas Kilb hat seine Sicht klar begründet. Man muss sie nicht teilen. Aber Ihre Schlußfolgerung: „Was für ein Blatt. Habe ich mir angeschaut, kommt in die Tonne.“ ist – naja. Zur „Binnenpluralität“ der FAZ gehört auch dieses Blog.


    • @Sirisee: Ja. So der Medientenor. (Es ist ja so, daß kaum jemand in Medien und Kunst und TV etwas anderes sagen darf, wenn ihm sein Arbeitsplatz was wert ist. Daß die FAZ Don „die Ausnahme“ genehmigt, hat Seltenheitswert.) – Aber wählen werde ich nicht das, was man mir einzutrichtern versucht. Schon allein weil mir die Meinungsmassage zuwider ist.

    • @ Sirisee
      Ich lag am Boden vor Lachen! DANKE für die Parodie!
      .
      Brandgefährlich…gnihihi…

    • An Sirisee
      Es geht um den preußischen Militarismus, der die Welt so oft ins Unglück gestürzt hat und gerade in diesen Zeiten ist der Rollback so brandgefährlich.

      Es wäre mir neu das der preußische Militarismus gefährlicher
      war als der französische der russische oder der britische Militarismus.

      Es geht immer um die Frage welche Effekte es im Alltag gibt.

      In der FAZ von Heute steht das sich die NATO am Kampf
      gegen den IS beteiligt. S. Gabriel dazu:
      „Kampfhandlungen sind nicht der Auftrag der Nato. Sie ist ein Verteidigungsbündnis“, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

      Ich empfehle dann auch Konsequent zu sein und
      sie zu verlassen.
      Entweder Deutschland die NATO
      oder Gabriel die Bundesregierung oder beides.

      Literaturempfehlungen:

      Neutralität ist kein Verrat
      Entwurf einer europäischen Friedensordnung
      von (General)Günther Kiesling
      Straube 1989

      Der große Krieg
      Die Welt 1947-1918
      Prof. Herfried Münkler

      Hier können Sie etwas darüber lernen wie schwierig es ist einen
      Krieg zu beenden wenn man Bündnispartner ist und
      etwas über den tatsächlichen oder angeblichen preußischen Militarismus.
      Die deutschen hätten zB 1913/14 mehr Divisionen aufstellen können
      wenn sie es zugelassen hätten das mehr bürgerliche Offiziere
      und mehr Sozialdemokraten Unteroffiziere geworden wären.
      Und immer wieder wichtig: Über Freibriefe der Deutschen für Österreich-Ungarn und jene der Russen für die Serben z.B.

      Zum preußischen Militarimus ggf noch:
      Im Jahr 1785 schloss Friedrich II. mit den Vereinigten Staaten einen Freundschafts- und Handelsvertrag, dessen Grundlage die Anerkennung der erst seit kurzem unabhängigen 13 Staaten der USA seitens Preußens darstellte. Zudem existiert darin ein Novum für damalige solche Verträge: Beide Seiten vereinbarten unbedingt humane Haft für Kriegsgefangene.

      Der letzte Satz passt m.E. gar nicht in das oft propagierte Bild von
      Preußen.
      Das spätere Beschränkungen der Kinderarbeit
      mit dem Mangel an wehrtauglichen jungen Männern zu tun hatten wird auch gerne vergessen.

      PS ggf wird Frau Dr. v.d.L. demnächst alle Generale entlassen die nicht Mitglied der SPD, der CDU oder der Grünen sind.
      Kleiner Scherz.
      Und: Ich frage mich was frau Dr. v.d.L. tut wenn sie erfährt das deutsche Soldaten im Ausland Leute erschossen haben.

      Es geht nicht um Militarismus.
      Es geht um einen angemessenen Umgang mit der Wirklichkeit.
      Was angemessen ist kann debattiert werden.

    • @sirisee
      Deutschland hatte im 30-jährigen Krieg etwa 30% seiner Zivilbevölkerung verloren und brauchte 120 Jahre, bis die verlassenen Höfe (die Bauern hatten sich vor Angst vor den Plünderern fremder Heeresverbände im Wald „häuslich“ eingerichtet und ließen Haus und Hof verrotten) wieder funktionierten und alle Schäden behoben waren. Gerade rechtzeitig, um von Napoleon Bonaparte sieben Mal ausgeplündert zu werden (am „Arc de Triomphe“ beginnt die Liste von Napoleons Massakern mit „Wertingen, Lauingen, Dillingen, Oberelchingen).
      Aus Frustration über diese Niederlagen gründeten die Preußen ihre Militärakademie.
      Als Napoleon III., der kurz vorher die Demokratie in Frankreich abgeschafft hatte, dann dem Norddeutschen Bund den Krieg erklärte, weil sich der Graf von Sigmaringen, welches bekanntlich in Süddeutschland liegt, auf den vakanten spanischen Thron beworben hatte (Deutsche Schuldkultfetischisten erzählen uns, Bismarck hätte das mit seiner „Emser Depesche“ provoziert. Wie er es geschafft haben soll, das Napoleon III. seine Kriegserklärung an die falsche Adresse geschickt hat, darüber schweigen sie sich aus) und damit rechnete, dass die Südstaaten Württemberg und Bayern sich den Preußen nicht anschließen würden (was sie nur unter der Bedingung taten, nicht die verhasste preußische Pickelhaube tragen zu müssen), da ging die Rechnung der Preußen zum ersten Mal auf und Napoleon III. holte sich eine blutige Nase bzw. wurde in rgendeinem Schloß bei Stuttgart interniert, nachdem er bereits nach 6 Wochen Krieg zum Kriegsgefangenen der Preußen wurde. Zum ersten Mal hatte man sich erfolgreich gegen einen linksrheinischen Despoten gewehrt. Dadurch wurde die Militärakademie so populär, dass kleine Jungen damals in Matrosenanzügen herumlaufen wollten und das Militär ein höheres Ansehen gewann, als zum Beispiel die Bundeswehr heute (eine Kopie der Preußischen Militärakademie ist übrigens West Point in den USA). Als „Preußischen Militarismus“, „der der Welt Unglück gebracht hat“, kann man das alles nicht bezeichnen.
      Das die Preußen aus lauter Verzweiflung den „Schlieffen-Plan“ entwickelten, weil sie sich vom Frankreich/Russland-Bündnis umzingelt fühlten, ist auch kein Beweis für Militarismus, schließlich verfiel Napoleon III. schon in viel größere Panik, nur bei dem Gedanken, in Spanien säße ein germanophiler König auf dem Thron. Das die Preußen ganz nebenbei die französische Demokratie wiederherstellten, wird von unseren Schuldkultis gerne übersehen oder verdrängt. Msochismus macht einfach zuviel Spaß.

  78. Angela Merkel zu den Migranten wie Leon Blum zu den Nazis: alles liebe Leute
    Oft wird den Deutschen der Sinn für Humor abgesprochen, aber den 11. November 1918, der für Frankreich trotz des Sieges die Erinnerung an die größte Katastrophe darstellt – in jedem Dorf existiert ein Monument aux Morts, an dem der Gedenktag feierlich begangen wird – den feiern die Deutschen als Beginn des Karnevals!
    Aus Erfahrung wird man klug – dafür muß man die Erfahrung gemacht haben, Frankreich hat’s, und zwar 1936-1940. Aus dem Kopf und daher vielleicht nicht ganz präzis: Der Wunsch nach Revanche/Rache ggü Frankreich und dem Versailler Diktat war einer der treibenden Faktoren für Hitlers Aufstieg. Sein Vabanque-Spiel fand einen ersten Höhepunkt in der Besetzung des Rheinlandes am 7. 3. 1932, die Hitler mit einer seiner typischen „Friedensreden“ garnierte (Anne Will und diverse Talk Shows waren noch nicht erfunden). Bis 1936 folgten zahlreiche Bekundungen des deutschen Macht-und Rachewillens, wie der Bau von Kriegsschiffen oberhalb der Versailler Grenzen und auch die Olympischen Spiele 1936. /
    Und wie reagierte die politische Klasse Frankreichs? Sie wählte den Sozialisten Leon Blum im Juni 1936 erstmalig zum Ministerpräsidenten. Ohne Zweifel eine interessante Persönlichkeit, mit einer entfernten Ähnlichkeit zu Willy Brandt. Und worin bestand sein Programm? Bezahlter Urlaub, 38-Stunden-Woche (oder 40?), familienfreundliche Maßnahmen usw. Und ggü. Deutschland? Da hatte man ja die Maginot-Linie. Also eine Negierung der offensichtlichen Gefahr namens Nazideutschland und Konzentration auf die Innenpolitik mit sozialistischen Zuckerln fürs Volk. Auch die Legion Kondor (Guernica, 1937) mit dem Potential der Zangenbedrohung für Frankreich änderte nichts. Vereinzelte Warner wie C.d.Gaulle wurden in die Ecke gestellt.
    Nicht nur im historischen Rückblick, auch für unbefangene Zeitgenossen war offensichtlich, daß Frankreich sich der historischen Herausforderung entzog. Den Hauptgrund mag man in „Nicht schon wieder“ nach dem fürchterlichen 1914-18 sehen, das ja keine 20 Jahre zurücklag. Aber die Quittung kam 1940, als es militärisch in 6 Wochen „plattgemacht“ wurde.
    Steht es um das heutige Deutschland nicht ähnlich? Geistig träge geworden im Frieden, die meisten Bundesbürger kennen nichts anderes, scheinbar verwöhnt vom wirtschaftlichen Erfolg (stimmt zwar nicht, aber wenn es die Leute glauben, reicht das), der Jugend werden Traumsommer un Sommerträume (Fußball-WM) vorgegaukelt, und bar jeder Vision, wie Deutschland in sagen wir 20 Jahren aussehen wird oder soll (Demographie, Überfremdung usw.). Angeführt von einer Kanzlerin und ihren ergebenen Hofschranzen, die ihr geistige Prägung in einem absoluten Loserstaat erworben haben, der seine Subjekte mittels Mauer vom Davonlaufen abhalten mußte. Auch die Vorstellung, in Bayern würde es nicht so schlimm, kann ich nicht ganz teilen, eher Modell Titanic Erste Klasse. Aber ich hör ja schon auf Ihnen den Vatertag – vormals Christi Himmelfahrt – zu vergällen…

    • Historische Vergleiche sind Warnungen, keine Prognosen
      Man weiß nicht, ob es so kommen wird, ansonsten empfehle ich bei einem Umzug statt nach Bayern gleich nach Österreich zu ziehen. Selbst wenn es der Kurz nicht schafft, dann hat man noch eine Wehrpflichtigenarmee und ein liberales Waffenrecht.


    • und ein liberales Waffenrecht
      Was ich so höre, ist es damit auch nicht mehr weit her.

    • Als Zyniker sage ich
      die Sozialisten (oder die sozialistische Internationale?)
      wollen die europäische Zwangsvereinigung nur unblutig
      (vgl vorgehen der €U)

      Ich Frage mich wie man um 1930 in Frankreich dachte mit Blick auf die Revolution im weiter entfernten Russland und ihre Effekte.

      Den Polen glückte ein Sieg im sowjetisch polnischen Krieg
      1919 bis 1921 dank französischer Hilfe(hätte D-Land denn helfen können?), so dass man ggf sagen könnte
      die nationalen deutschen Sozialisten waren in den 1930ern
      nicht das einzige Problem.

      vgl auch Bürgerkrieg in Spanien oder andere Konflikte

      PS Zitat aus Wikipedia
      Der britische Botschafter in Berlin und Leiter der Mission der Entente in Polen, Lord D’Abernon, fasste seine Wahrnehmung des Konflikts mit folgenden Worten zusammen:
      „Wenn Karl Martell die Invasion der Sarazenen mit seinem Sieg in der Schlacht bei Tours nicht aufgehalten hätte, so würde heute in den Schulen von Oxford der Koran gelehrt, und die Schüler würden einem beschnittenen Volk die Heiligkeit und Wahrheit der Lehren des Mohammeds verkünden. Wenn es Piłsudski und Weygand in der Schlacht bei Warschau nicht gelungen wäre, den triumphalen Vormarsch der Roten Armee zu stoppen, so hätte dies nicht nur eine gefährliche Wende in der Geschichte des Christentums zur Folge, sondern eine fundamentale Bedrohung der gesamten westlichen Zivilisation. Die Schlacht bei Tours rettete unsere Vorfahren vor dem Joch des Korans; es ist wahrscheinlich, dass die Schlacht bei Warschau Mitteleuropa und ebenso einen Teil Westeuropas vor einer sehr viel größeren Gefahr rettete; der fanatischen sowjetischen Tyrannei.“

      Man kann also sagen:
      Ohne Martell hätten wir heute einfach unsere Ruhe
      oder würden uns als Suniten mit Schiiten kloppen ;-)

    • Léon Blum
      … hat immerhin als einziger Regierungschef ein paar Flugzeuge an die spanische Regierung geliefert, als Teile der Armee 1936 ihren Putsch begannen, der in den spanischen Bürgerkrieg münden sollte. Da er aber den für Frankreich entscheidenden Bündnispartner Großbritannien nicht verprellen wollte, der lediglich an einer Eindämmung des Spanien-Konflikts interessiert war, ist es bei einer kurzen anfänglichen Unterstützung geblieben, während Deutschland und Italien die Aufständischen auch nach der offiziellen Einigung der europäischen Großmächte auf Neutralität und Seeblockade ungeniert weiter unterstützten. Maßgeblich für die Appeasement-Politik gegenüber Hitler war aber die Haltung Großbritanniens. Immerhin haben die Briten sich damals, als es dann auch für sie ernst wurde, zu wehren gewusst. Bei der heutigen Bundeswehr wäre ich mir da nicht so sicher, die würde von der politischen Führung wahrscheinlich ermuntert, erst einmal auszudiskutieren, ob man den Schießprügel zu mehr als nur zum Winken benutzen darf ….

  79. Rheinlandbesetzung durch Truppen der Reichswehr?
    * zugegebenermaßen abgeschrieben aus LE FIGARO vom 20. Mai (am Tage als das PzKorps Guderian vor 77 Jahren die Somme-Mündung erreicht hatte und La France praktisch nach 10 Tagen geschlagen war)
    .
    Gehe mit dem Datum von einem Irrtum aus. Rheinlandbesetzung am 7. März 1936 durch die „neue“ Wehrmacht: am 7. März 1936. Meine Meinung: Damals 2 französische Divisionen und ein belgische nicht nur in Alarmzustand versetzt, sondern über die Goldene Bremm in Saarbrücken und in die Printenstadt einmarschieren lassen (wäre vom Völkerbund gedeckt gewesen) und ein Herr Hitler mit seiner gerade wieder eingeführten allgemeinen Wehrpflicht wäre Geschichte geblieben.
    .
    Ansonsten Anerkennung für den Kommentar.


    • Wie sagten die Spartaner: „wenn.“.
      Ohne Zweifel hätte es, wenn es in den 1920ern/Anfang der 1930er ein wenig anders gelaufen wäre, anders kommen können.
      Ist es aber nicht.
      Es gibt immer mal solche entscheidenden Momente, wo es auf die agierenden Einzelpersonen ankommt. Wie am 9.11.1989 ff. auf Helmut Kohl (Thatcher war sehr gegen eine deutsche Vereinigung).
      Was alles hätte sein können (auch z.B. wenn D den 2. WK gewonnen hätte), ist halt hypothetisch und nicht real.

    • Danke für den Hinweis: Tippfehler. Am 7. März 1936 fand die Besetzung des Rheinlands statt
      ich schreibe die Blog-Beiträge in einem Rutsch ‚runter, da ist es passiert. (Auch kam Hitler erst 1933 an die Macht).

  80. "Au Au Au" und "Oh la la"
    Ich hoffe der Don verzeiht mir den (einmalig bleibenden) Schlenker nach Rückwärts in einen älteren Blog.

    Vor einiger Zeit habe ich sehr kritisches über die präsidentielle Großmutter aus Frankreich und ihren Sohn, Pardon, Ehemann als Präsident ausgesprochen.

    Ich wurde daraufhin teils ebenso sehr kritisiert, quasi als verklemmter alter Trottel, na ja.

    Und nun lesen wir heute, dass ein Lehrer in Deutschland in der gleichen Konstellation (nur eben als Mann !) der eine Schülerin angebaggert hat (und weitere auch, aber nicht körperlich verführt!) seinen Beamtenstatus komplett verliert. Ist das brutaler Sexismus und Männerdiskriminierung, oder Anstand?

    http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/sex-mail-an-schuelerin-lehrer-verliert-beamtenstatus-a-1149160.html

    (Verzeihen Sie den Link zum Käse-Hetz-Blatt, aber aus Mangel an deutscher Literatur lese ich jeden Tag querbett deutsche Zeitungen)

    Sind wir deutsche so grauenhaft moralisch, dass wir nicht mal inzestuöse, mütterliche oder ähnliche Sexualformen haben wollen?

    Und gibt es einen echten potentielle Unterschied zwischen dem theoretischen Verhalten des deutschen Lehrers und der praktischen Vorgehensweise der französischen Lehrerin? Und wenn ja, wo ist er zu finden? Wiegen theoretische Handlungen des Mannes als potentieller möglicher Vergewaltiger somit schwerer, als konkrete Vorgehensweise unschuldiger und beschützenswerter Frauen?

    Ich frag ja nur damit ich weiß, wann ich „Au Au Au“ und wann ich „Oh la la“ sagen darf.

    Und wieder zurück zum Thema.

    • Der kleine Unterscjhied
      Bei Macron scheint die Liebe auf Gegenseitigkeit beruht zu haben, während der Lehrer 15-jährigen Schülerinnen ungefragt Sado/Maso-Mails schickt. Die müssen sich dann jeden Tag da hinschleppen und aufpassen, dass er ihnen aus Rache, das sie ihn ablehnen, nicht mit schlechten Noten die Zukunft vermasselt. Da ist schon ein kleiner Unterschied spürbar.

    • Obhutsverhältnis und Schutzbefohlene,
      das sind die Stichworte. Strafbarkeitsmerkmal bei Begehung sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen lt. § 174 StGB.
      .
      Daß dieser Vorfall mit der Beziehung Macron zu seiner älteren Ehefrau auf eine Linie gehoben wird, verstehe wer will.
      .
      Andere Frage: wo bleibt Frau Simon?
      (DdH)

    • Oha. Das ungefragte Anbaggern von eigenen minderjährigen Schülerinnen
      mit Sado/Maso Texten als Beleg für „grauenhaft moralisch“?

      Also das bewusste Ausnutzen einer Machtposition gegenüber halben Kindern. „Mütterliche oder ähnliche Sexualformen“? Ich glaube, DEN Vater will niemand haben …

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Ich bin doch hier
      lese zwischendurch immer mal die Kommentare und krame dann weiter in meinem Krusch, von dem ich mich trennen will.

      Habe Ihnen den anlässlich unseres Urlaubs 1978 von Elba entflohenen Napoleon mitgebracht, steht bei mir zu immerwährendem Amüsemang und bei Nennung von Macron musste ich doch zwischendrin auch den fotografieren https://s6.postimg.org/o27x76jox/macron2.jpg

      Mme ist mir keinen Kommentar mehr wert. Ach da fällt mir ein, heute gab’s wieder herzige Fotos von Knöpfen mit Verantwortung
      https://s6.postimg.org/uwmtam1pt/25.5.17d.jpg

  81. interessante Meldungen
    Heute hatte ich bei 500km Stau in NRW die Gelegenheit ausführlich WDR 2 zu hören.
    In den Radionachrichten wurden zwei interessante Meldungen verbreitet.
    Erstmal wurde Kund getan, dass die Bundeswehr im Rahmen ihrer Mission zur Bekämpfung von Schleppern über 37000 erwischt hat.

    Nein nicht Schlepper, sondern Migranten in Seenot und diese höchstwahrscheinlich nach Lampedusa gebracht hat, womit ich die Kurve zum Thema Italien bekommen hätte.
    Von Zahlen über erwischte Schlepper habe ich leider nicht mitbekommen…

    Die zweite stolze Nachricht wahr:
    In Berlin wurden vier Islamisten festgenommen, weil man festgestellt hatt, dass sie in umfangreichen Drogenhandel verwickelt waren/ sind.
    Also jetzt knallhart in Berlin unter RRG, ohne weiteres Aktenfriesieren.

    • Es ist leichter, gehorchen, als befehlen zu lernen. Niccoló Machiavelli
      Die Welt, 24.5.17
      Wolfgang Schäuble sieht Positives in der steigenden Zahl der Muslime in Deutschland. Alle Deutschen könnten von ihnen lernen. Auch zu seiner Aussage „Der Islam ist ein Teil Deutschlands“ steht der Finanzminister.

    • Wir Friesen lehnen
      das Aktenfriesieren ab. Entschieden!

  82. Die Clans positionieren sich
    Gestern AG Berlin Schönefeld: Zwangsversteigerung eines MFH, 12 Whg. in Steglitz. Gutachter: 1,44 Mio. Verbissenes Bieterduell. Aus diesem geht ein arabischer Clan siegreich hervor, erhält mit 2,91 Mio. den Zuschlag.
    Ziemlich lautes Diskutieren in der Gruppe (Clan) während der Bietstunde, die Rechtspflegerin ist angegessen und ruft zur Ordnung, bittet draussen zu diskutieren. „Wir müssen uns beraten“ wird ihr entschlossen und selbstbewusst erwidert. Und bleiben im Bietlokal. Tja, die Zeiten ändern sich eben.

  83. Deutsche und Migranten...
    Das Radeln und Fotografieren in landschaftlich reizvoller Umgebung ist kein ausschließliches Privileg…

    Auch die Jugend ist heute Vielen gegenüber aufgeschlossener und fotografiert und schreibt gerne darüber.
    Vor allem tut sie gerne gute Dinge, über die es sich zu berichten lohnt, um gegen das (völkische, bitte durchstreichen) weit verbreitete Mißtrauen in der Bevölkerung gegenüber Menschen mit anderer Hautfarbe, Aussehen, Sprache, Wertvorstellungen, Einstellungen zu Sexualität, Eigentum usw. usw., anzuschreiben.

    Junge Menschen sind heute vielseitig interessiert. Können z.B. mit zwei Daumen schreiben, alles Wichtige in wenigen Buchstaben denken (twittern), lassen andere gerne wissen, wo sie gerade sind und was sie so tun (Instagram & Snapchat), möchten sich gerne zeigen (Youtube), essen gerne gesund (vegan oder vegetarisch), machen sich keine Sorgen und wählen natürlich die (Gutmenschen, sorry bitte streichen) Partei der Grünen, so ist es richtig.

    Und wenn sie mal eine Reise machen, wollen sie schon wissen, wie es den Menschen (Migrant-Innen) auf ihrer gefahrvollen und beschwerlichen Reise aus unserem Nachbarland Afrika (A. Merkel) oder anderswo nach Deutschland so ergeht. Sie wissen mit der Bundeskanzlerin, solange man die Fluchtursachen nicht bekämpft, brauchen diese Menschen unsere Hilfe und sei es um die Aufgabe (unserer) der eigenen Zukunft.

    Ein besonders schönes Projekt haben sich zwei junge Studenten ausgedacht und auch konsequent mit Hilfe von Sponsoren umgesetzt.
    Das zeugt von unternehmerischem Geist. Nein, nicht das Silk-Road-Project.

    Zwei Studenten tauschen den Vorlesungssaal gegen Drahtesel und radeln auf der Balkanroute nach Lesbos.

    Überschrift: Refugee Roads: Mit der GOPRO in der Hand von Den Haag nach Lesbos. Das etwas andere Etappenrennen.

    http://www.rennrad-news.de/news/2017/05/09/refugee_roads/

    Das ist schon was anderes als in den sanften Hügeln der Toskana herumzuradeln mit der GroPro am Rahmen.

    Wenn der Armin Laschet endlich … (hat hier nix zu suchen, ist nur regional)

  84. Rheinlandbesetzung durch...
    der Bundesfinanzminister ist seiner Zeit immer voraus und hat es ganz klar gesagt (und vorher Angela gefragt):

    Überschrift (bitte Fett):

    „Schäuble sieht muslimische Einwanderer als Chance für Deutschland.

    Wolfgang Schäuble sieht Positives in der steigenden Zahl der Muslime in Deutschland.

    Alle Deutschen könnten von ihnen lernen.

    Auch zu seiner Aussage: ‚Der Islam ist ein Teil Deutschlands‘ steht der Finanzminister.“ (Zitat Ende) —> kein Link zur Springer-Presse, wegn dem Don

    Versuch einer Inhaltsanalyse:

    1. Chancen für Deutschland können viele sein, hier bleibt Schäuble so konkret wie seine Chefin.

    2. Positiv ist vor allem:

    –> Die Polizei hat endlich wieder mehr zu tun hat, als immer nur Knöllchen schreiben oder in der 30-Zone auf BMW-Fahrer zu warten.

    –> Positiv ist auch, dass Frauen neue kulturelle Erfahrungen machen (können).

    –> Positiv sind die neuen Begegnungsstätten der Kultur (Moscheen).

    –> Positiv ist, dass muslimische Frauen in Deutschland mehr Kinder gebären als in ihren Heimatländern, und als deutsche.
    (–> wieder Springer-Presse).

    3. Deutsche können was lernen (wenn sie nur wollen):

    –> Der richtige Glaube ist gut für Männer (wegn mehr Frauen).

    –> Aber: 4 Frauen machen auch viel Stress (4000mal).

    –> Arbeiten lohnt sich nicht, wenn man mehrere Identitäten hat.

    –> Man braucht sich nicht mehr zu rasieren.

    –> Allah bezahlt alle Rechnungen.

    4. Hier ist der Herr Minister seiner Zeit wohl etwas voraus (Antizipation):

    –> Der Islam IST in Deutschland.

    –> Der Islam ist NUR ein Teil Deutschlands.

    –> Der Islam braucht weder Krankenkasse noch Rentenversicherung.

    –> Der Islam erfindet NIX, was Deutsche gebrauchen könnten.

    –> Diese Aussage ist nicht von Schäuble, sondern vom Bundes-Wulffi.
    AHA

    OH, Lieber Armin Laschet,
    der du im Wahlkampf angetreten bist, uns von allen Mus usw. zu,
    der du einen erfolgreichen Wahlkampf geführt hast und jetzt endlich Ministerpräsident wirst…
    sorry, das ist (bitte streichen, lieber Don), das ist zu regional.

  85. an den letzten Faz-Tag oder das kreuz mit dem Kreuz
    Schauen Sie, Franco Stellas Entwurf zeigt deutlich eine
    gewisse Ironie (erkennt nicht jeder, geb ich zu)
    >Eine riesige „Beton-Schublade“ -in die man nach Belieben
    alles ‘reinstecken kann- schiebt sich in ’ne olle Plüschhülle.
    http://www.berliner-zeitung.de/image/25586472/2×1/940/470/17d0153ffa2f06cdf10f54fafe01e1c5/Qt/12-21-71-111113010-rgb-ori.jpg

    Derzeit sollen alte Scherben, die man einst aus dem Orient
    und Afrika wegschleppte (weltumspannende historische Narrative!)
    aber ebenso die Berliner Vergangenheit hinein.
    Stella hatte ursprünglich kein Kreuz vorgesehen, da die
    ursprüngliche darunterliegende Kapelle nicht gebaut wurde.
    Dort werden Malereien zu sehen sein, die man in China
    von den Wänden einer Höhle gesägt hatte.

    Man müsste Michels Zipfelmütze an die Kuppel hängen,
    falls Steuergelder verwendet würden, nicht wahr?
    Doch durch eine große Spende der Witwe des Unternehmers
    Werner Otto (OTTO-Versand) kommt nun ein goldenes
    Spenderkreuz dort hin. Otto…find ich gut. Halleluja (hüstel)

  86. Man wartet bis die Furie ins Auto steigt und verschwindet
    denn sie könnte ja bereits morgen mit einem Kuchen auf der Wache oder dem Polizeirevier erscheinen und sich entschuldigen. Noch so etwas was man hierzulande so vermutlich nicht mehr erwarten würde.

  87. Und man hätte es vermutlich gar nicht so laut hinschreiben müssen
    die katholische Idylle in Deutschland war sich dagegen vergleichsweise schon immer auf verzweifelte Art und Weise eng schon gleich selbst im Wege, und suchte auch darin Gewissheit und Dauer.

  88. höchstwahrscheinlich nach Lampedusa gebracht
    Die Spanier bringen die Leute zur afrikanischen Küste.
    Die Zahl derjenigen die es dort versuchen soll auch rückläufig
    sein und damit auch die Zahl derer die in der Seeregion ertrinken.

    Wenn die Bundesmarine die Menschen nach Italien bringt
    fördert sie die Neigung auf diese Art zu reisen,
    auch weiterhin zu versuchen.

    (Vor kurzem gab es in der FAZ ein Video
    mit der libyschen Marine in dem auch ein deutsches Schlepperschiff gezeigt wurde. Leider wurden Schiff und Kapitän nicht
    nach Libyen gebracht. Ich bin in solchen Fällen für
    Haftstrafen für den Kapitän und Beschlagnahme und verkauf oder Verschrottung des Schiffes)

    Zum Thema Stau:
    Behindert die Türkei eigentlich immer noch
    syrische Urlauber bei der Reise
    nach Berlin?

    • Zu Thomas Meyer sagt: 24. Mai 2017 um 20:55 Uhr
      Ich Bitte mein Versehen zu entschuldigen

  89. Ich höre mich sprechen
    „wer nicht glaubt, dass es so etwas wie eine spezifisch deutsche Leitkultur gibt, sollte einfach längere Zeit im Ausland verbringen “

    Die meisten Deutschen, die meinen, sie seien weltläufig und sonstwas Positives, mit dem man sich prahlend auf evangelischen Selbstlob-Veranstaltungen sehen lassen kann, verwechseln ihre Sandkuhle am Strand mit der Realität im Urlaubsland wie im Herkunftsland (Heimat sage ich nicht mehr). Sie meinen dann, siw wüßten, wie es in der Welt aussieht.
    Sie gestehen sich ihr Unbehagen nicht ein und wählen fdp oder eine sonstige Notzucht.
    Da es verboten ist, reden sie sich sowohl das Verbot wie auch den Verlust von Heimat, Kultur, Identität schön und werden leidlich unerträglich, wenn sie auf Menschen treffen, die erhobenen Hauptes gehen.

    • @Patrick Feldmann 25. Mai 2017 um 13:26 Uhr
      D’accord – wer nicht anerkennt dass es noch immer laenderspezifische Kultur gibt, ist einfach selbst ein kulturloser Geselle. Banausen halt.

      Es geht aber noch darueber hinaus: Viele von denen die laengere Zeit im Ausland leben und arbeiten, trauern der Lebenswirklichkeit und ‚Leitkultur‘ ihrer Heimat (spezifisch Eigenschaften wie Zuverlaessigkeit, Puenktlichkeit, der Deutschen Faehigkeit zu brutal ehrlicher Kritik, ‚lerne zu klagen ohne zu leiden‘) im Ausland nach und schaffen auch nach Jahren nicht, ihren Frieden mit dem Land zu machen. Am deutschen Wesen soll noch immer die Welt genesen, wie mir scheint. Nicht wenige kehren noch nach Jahren desillusioniert zurueck in eine Heimat, die sich laengst radikal veraendert hat.

      Man muss sich auch mal auf die Leitkultur des Gastlandes einlassen wollen.

  90. Leere (?) Binnenpluralität auch ohne Kreuz - selbst in der Kirche
    Familie Otto tut Gutes. Sie erneuerte – auf Bitten des Pastors – die Kirche in Seelow (letzte Schlacht vor Berlin), nun stiftet sie ein Kreuz für das wieder aufgebaute Schloß (Humboldtforum). Andreas Kilb von der FAZ ist dagegen, ein Blogteilnehmer meldet sich deshalb von der FAZ ab.

    – Ist die FAZ nicht genauso binnenplural, wie die Kirche, die auch nicht mehr so recht weiß, ob sie am Kreuz festhalten soll; denn eigentlich, so die Pointe, im verlinkten ndr.kirchentext, kommt es, nicht nur zu Himmelfahrt – auf das leere Grab an: http://www.ndr.de/ndrkultur/sendungen/glaubenssachen/gsmanuskript978.pdf

    – Wem der Himmel voll ist, der erfindet sich immer wieder neu. Im Zweifel radikal gegen die eigene Tradition und die bravouröse Familie Otto.
    Wie oft und wie lange geht das gut?

  91. Kirchentag I
    Obama:
    „In den Augen Gottes verdient das Kind auf der anderen Seite der Grenze nicht weniger Liebe und Mitgefühl als mein eigenes Kind“
    .
    »Die Erlebnisgesellschaft rückt alles Wertvolle in annähernd gleichmäßige Distanz und Nähe. Nichts ist letztlich wertvoller als anderes, weswegen sich alles vergleichgültigt.« (Egon Flaig).
    .
    “Karl Löwith
    Philosophie ohne Verheißung
    „Die Philosophie der Neuzeit ist zwar nicht mehr eine Magd der Theologie, aber sie ist umso mehr zum Diener der geschichtlichen Welt geworden. Wenn uns die Zeitgeschichte aber irgendetwas lehrt, dann offenbar dies, dass sie nichts ist, woran man sich halten und woran man sein Leben orientieren könnte. Sich inmitten der Geschichte an ihr orientieren wollen, das wäre so, wie wenn man sich bei einem Schiffbruch an den Wogen festhalten wollte.“
    Maßlos ist für Löwith das Geschichtsdenken, weil in ihm ein Geschehen, das selbst ohne Maß ist, zur absoluten Orientierungsgröße für das Denken und Handeln des Menschen erhoben wurde.
    „Dass wir überhaupt die Geschichte im Ganzen auf Sinn und Unsinn hin befragen, ist selbst geschichtlich bedingt: Jüdisches und christliches Denken haben diese maßlose Frage ins Leben gerufen. Den Juden und Christen bedeutet Geschichte vor allem Heilsgeschehen. Als solches ist sie das Anliegen von Propheten und Predigern. Das Faktum der Geschichtsphilosophie und ihre Frage nach dem letzten Sinn ist diesem eschatologischen Glauben an einen heilsgeschichtlichen Endzweck entsprungen.“
    Der Einsicht Friedrich Nietzsches folgend ist auch für Löwith die moderne Geschichtsphilosophie „verkappte Theologie“. Denn alle Philosophie der Geschichte sei ganz und gar abhängig von der theologischen Deutung der Geschichte als Heilsgeschehens.
    „Die ‚Entdeckung‘ der geschichtlichen Welt und der geschichtlichen Existenz, deren Sinn in der Zukunft liegt, ist nicht das Ergebnis einer philosophischen Einsicht, sondern das Produkt einer hoffnungsvollen Erwartung, die sich ursprünglich auf das Kommen des Reiches Gottes bezog und schließlich auf ein künftiges Reich des Menschen. Die christliche Zuversicht ist zwar dem modernen Geschichtsbewusstsein abhandengekommen, aber die Sicht auf die Zukunft als solche und auf eine unbestimmte Erfüllung ist herrschend geblieben.“
    Deshalb braucht es Distanz. Braucht es philosophischen Abstand von dieser heilsgeschichtlichen Tradition, deren säkularisierte Nachfolger wie zum Beispiel die Marxisten sich zwar von ihrer theologischen Herkunft zu emanzipieren trachteten, aber, so Löwith, von ihr abhängig blieben „wie ein entlaufender Sklave von seinem entfernten Herrn.“
    „Die Griechen waren bescheidener. Sie maßten sich nicht an, den letzten Sinn der Weltgeschichte zu ergründen. Sie waren von der sichtbaren Ordnung und Schönheit des natürlichen Kosmos ergriffen, und das kosmische Gesetz des Werdens und Vergehens war auch das Vorbild ihres Geschichtsverständnisses.“
    Damit aber hatte das Christentum gebrochen. An die Stelle des Kosmos, der „ungeschaffenen, immer seienden und für alle Wesen selben Weltordnung“, wie es bei Heraklit heißt, war die von einem Schöpfergott geschaffene Welt getreten. Eine Welt, die nicht mehr von Natur aus existiert, sondern als Schöpfung aus dem Nichts von vornherein eines eigenständigen Seins beraubt und als natürliche Welt entwertet worden war.
    An die Stelle der griechischen „theoría“, der Welt-Schau und philosophischen Betrachtung alles Sichtbaren, war deshalb die „pístis“, der christliche Glaube an einen unsichtbaren Schöpfergott gerückt, von dessen Existenz allein die Bibel und ihre Propheten und Prediger zeugen.
    Den Griechen galt der Kreis als das Sinnbild für die ungeschaffene, immer seiende Weltordnung, deren zyklisches Geschehen ebenso das endliche Leben des Menschen wie seine endliche Geschichte umfasste.
    In der Zukunft liegt die Erlösung
    Im Christentum wird dagegen das Kreuz zum Wahrzeichen für ein erneuertes Leben und eine heilsträchtige Geschichte, deren letzter Sinn und Zweck in einer erlösten Zukunft zur Erfüllung kommt.
    „‚Weltgeschichte‘ ist wörtlich genommen ein Missbegriff, denn weltumspannend oder universal ist nur die eine von Natur aus bestehende Welt, innerhalb derer unsere geschichtliche Menschenwelt etwas Vorübergehendes ist. Die Weltgeschichte steht und fällt mit dem Menschen – die Welt selbst kann auch ohne uns sein; sie ist übermenschlich und absolut selbständig. Die klassischen Historiker berichten Geschichten, sie erdenken jedoch keine sinnvoll fortschreitende Weltgeschichte. Der klassische Historiker fragte: Wie kam es dazu? Der moderne: Wie wird es weitergehen?“
    Es war Friedrich Nietzsche gewesen, der als erster Denker Ende des neunzehnten Jahrhunderts die Geschichte des abendländisch-christlichen Denkens als eine Geschichte des Weltverlustes diagnostiziert hatte.
    Mit seiner Denkfigur der „Ewigen Wiederkehr des Gleichen“ hatte er der heils- und zukunftsorientierten Auffassung von Geschichte mit ihrer linearen Ausrichtung die Vorstellung einer immerwährenden, kreisförmigen Bewegung alles Seienden entgegengesetzt. In seiner Schrift „Also sprach Zarathustra“ schreibt er:
    „Alles geht, Alles kommt wieder zurück; ewig rollt das Rad des Seins. Alles stirbt, Alles blüht wieder auf; ewig läuft das Jahr des Seins. Alles bricht, Alles wird neu gefügt; ewig baut sich das gleiche Haus des Seins.““.
    Der Schlusssatz des Zarathustra Zitates lautet übrigens: „Und was auch für Schaden die Welt-Verleumder thun mögen, der Schaden der Guten ist der schädlichste Schaden“ Nietzsche: Ecce homo – Kapitel 16/4. Worauf wir gespannt sein können… PvK.

  92. Kirchentag II
    Die Stützpunkte außergewöhnlicher Existenz sind die Garanten jeglicher Bewegung die eigentlich ist
    .
    Heidegger in seinem zweiten und vielleicht eigentlichen Hauptwerk:
    ( Vom Ereignis )
    .
    VII. DER LETZTE GOTT
    .
    Der ganz Andere gegen
    die Gewesenen, zumal gegen
    den christlichen.
    .
    Die GRÜNDUNG
    .
    Da-sein
    Wahrheit
    Zeit-Raum.
    .
    Zur Erinnerung:
    Heidegger – Safranski – Mut zur Angst / Heidegger auf dem Zauberberg
    https://www.youtube.com/watch?v=7xm_KP5liqA

    .
    Ein koreanischer Zen – Meister formulierte neulich auf die typisch europäische Frage, warum denn überhaupt etwas ist und nicht vielmehr Nichts, die schlichten Sätze:

    – Die Welt ist stille und leer. In der Leere entfaltet sich das gesamte Universum.- .

  93. Journalismus ganz tief unten (OT, aber witzig)
    Aus einem heutigen Teaser des Stern:
    „Ein Rentner stirbt in seiner Wohnung in Moers, völlig verwahrlost. Doch der Mann war reich. Er hatte Briefmarken gesammelt. Sehr viele, sehr seltene Briefmarken. Und einige wussten das auch.“
    .
    Was macht es nur mit Briefmarken, wenn sie um die eigene Seltenheit wissen? Werden sie eitel, die kleinen Frankaturen? Oder werden sie zu Rentnermördern?

  94. Allen Vätern heute einen schönen Vatertag - allen?
    Nein, denn auch dieser Feiertag wird in verschiedenen Kulturen an verschiedene Zeitpunkten im Jahr observiert. Viele Kommentatoren hier haben von ihren Auslandsaufenthalten geschrieben und der Erfahrung (habe ich auch gemacht), dass es etwas wie eine eigene Kultur gibt, die sich von anderen unterscheidet… Ich finde die Unterschiede der Schwerpunktsetzung dieses Tages interessant:

    Alleinstellungsmerkmal unserer – wo wir im Blog von sprechen – Leitkultur – ist das Datum an Christi Himmelfahrt und wie unser Vatertag begangen wird, nämlich nach eigener Beobachtung sowie laut Wikipedia als Ausflugstag von Männergruppen ( auch jugendlichen Nichtvätern) bei oftmals reichlichem Alkoholkonsum und seinen Konsequenzen.

    Andere Länder, andere Sitten… Wo Don sich (vielleicht noch) gerade aufhält – in Italien, sowie einigen anderen romanischen Ländern wurde am m 19. März (Josefstag) gefeiert, was nachvollziehbar ist, Josef als Mann der Gottesmutter Maria.

    Die größte Gruppe Länder nehmen den 3. Sonntag im Juni zum Anlass, ihre Väter zu beschenken und zu feiern, oft als Familentag. Dieser Sonntag geht auf die dankbare Erinnerung an einen Vater einer Amerikanerin zurück.

    Für mich stellt sich bei dieser Betrachtung die Frage, wie wertschätzend gehen wir mit unseren Vätern um, oder wie wertschätzend gehen die deutschen Männer mit ihrer Familie um, oder sagen solche kulturellen Unterschiede nichts über die jeweilige Gesellschaft aus?

  95. Wie auch 5 Sterne vernichtend sein können...
    Bewertungen des Maasschen Machwerks bei Amazon – und vielleicht gibt es doch noch Hoffnung?
    https://www.amazon.de/product-reviews/3492058418/ref=cm_cr_dp_hist_five/257-4060087-5648759?ie=UTF8&filterByStar=five_star&reviewerType=all_reviews&showViewpoints=0

    Dennoch – ob das Heiko den Wink mit den Zaunpfählen zu verstehen bereit ist? Oder gar andere?

  96. nochmal was zum Kreuz auf dem Stadtschloss
    … tja, es ist ein Kreuz mit dem Kreuz.

    Das Stadtschloss in Berlin war Bischofssitz. Als Markgraf von Brandenburg war Kaiser Wilhelm II auch summus episcopus, also höchster Landesbischof. Nie was gehört von den Andachten unter seiner Leitung bei den fast alljährlich stattfindenden Nordlandfahrten auf der Hohenzollern?

    Seit der Spätantike sind die Bischöfe der römischen Kirche in der Provinz Gallien und im späteren Merowingerreich auch immer die Stadtherren gewesen.
    Gregor von Tours, aus Senatorenadel stammend, macht sich mit feiner Ironie lustig über die thumben Machthaber salfränkischer Abstammung.

    Die Gründung von Bistümern und die Besetzung mit Verwandten bzw. Wohlgesonnenen war im ganzen Frühmittelalter Instrument der Herrschaftssicherung und der Politik mit oder gegen den Papst.

    Henri Pirenne spottet über die Deutschen, die sich von ihrer Herrschaft den Glauben vorschreiben lassen würden (cuius regio …).

    Bis heute sind Staatlichkeit und Kirchenverfassung in Deutschland eng verwoben. Offenbar eine Win-Win-Situation. Wie wäre es sonst möglich, dass Bundesländer Bischofsgehälter zahlen, ganz unabhängig von der Kirchensteuer? Warum muss bspw. der Bischof von Rottenburg-Stuttgart einen Eid auf die Landesverfassung Baden-Württemberg ablegen?
    Es ist so in staatspolitischen Verträgen mit dem Heiligen Stuhl festgelegt. So einfach ist das.

    Wenn Merkel mit Bedford-Strohm auf dem Kirchentag Wahlkampf macht, beschwert sich ja auch niemand, oder?

    edSE

    • wobei
      Bedford-Strohm ein SPD-Parteibuch hat. Aber mittlerweile is eh scho wurscht.
      Die Kreuzableger resp. ~verstecker sollten mal klar machen, in wessen Namen sie eigentlich sprechen.

  97. Augenhöhe
    @MX sagt:
    „Bei Macron scheint die Liebe auf Gegenseitigkeit beruht zu haben,…“

    Ach wie viele unreife Männer doch Liebe mit Sex verwechseln und die Mama mit einer Gleichaltrigen, der man sich auf mutiger Augenhöhe begegnen kann…..

    Lassen wir es gut sein.

    • Auch wenn Sie gern das letzte Wort haben,
      werter Tico, Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen.

  98. Werter PvK
    Danke für Ihre Ausführungen zu Kirchentag I, inbesondere zur Obama’schen „Moderne“.
    Ich möchte im Gegenzug fragen: „Wieviel Zwiebelschalenheuristik ist mit christlicher Nächstenliebe zu vereinbaren?“. Ist damit …literally… die Liebe zum „Nächsten“ gemeint (Kinder, Eltern, Ehepartner, Verwandschaft, usw.) oder bezieht sich „Nächstenliebe“ auf „Entferntes“, „Wildfremdes“, usw. Will sich „Nächstenliebe“ etwa als „Entferntestenliebe“ verstanden wissen oder impliziert sie lediglich eine Art „Ego-Bremse“ im Kreise geliebter Menschen? Ohne eine halbwegs klare Antwort in dieser semantischen Dimension von Nächstenliebe zu finden, wird man schwerlich Übergeordnetes einbeziehen können.

    Oder anders: War Jesus Christus ein „Linker“, der keinen Unterschied zwischen den ihm nahestehenden Personen und weit entfernten Menschen sehen möchte, oder war er ein „Rechter“, der diesen Unterschied sehr wohl wahrnimmt?

    • Strohm-Irgendwie
      Das anpassungssüchtige Kirchenmatriarchat hat sich einen Beta-Male zum Ober-Quisling genommen. Zu was soll das gut sein? Was will DER uns sagen? Schauen Sie mal dieses Bild an. Noch Fragen?

      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/barack-obama-besucht-den-evangelischen-kirchentag-15031961.html

    • ... die Frage ist theologisch umstritten ...
      … da sich JC bekanntlich biographisch bedingt auf einem engen Raum aufgehalten hat, den der Apostel Paulus auf die gesamte Heidenwelt erweiterte …

      Praktisch war sie es nie, da sich unsere Verfahren aus Gründen der Lebensklugheit immer so organisiert haben, dass nicht übergroße Versprechen abgegeben und vor allem nicht eingefordert werden konnten. Das ist der Unterschied zu heute, wo es durch steigenden Wohlstand immer mehr perspektivlose Afrikaner und Asiaten gibt, die auf einmal im Land stehen und die Hand aufhalten und fordern, was man pompös und im Größenwahn (Willkommenskultur) versprochen hat. Es kann keine Willkommenskultur für 5 Milliarden Ressoucenkonkurrenten geben, das ist denknotwendig ausgeschlossen, es sei denn, man glaubt an Wunder.

    • Ich habe mal kurz reingehört,
      @ Thomas Marx, und hörte unter großem Beifall nur Banales und wunderte mich echt über die Begeisterung des Publikums. Es war Wahlwerbung für Merkel und zu politisch für einen Kirchentag.Eine Rechtfertigung für die vergangene Arbeit der 2 Hauptdarsteller.

      Als das Massengrab Mittelmeer kam, habe ich abgestellt. Beklagt man doch etwas, das man selbst per Abholung befeuert und bewirbt.

      Diese Chose soll den Steuerzahler 22 Millionen € kosten, die Kirchensteuer wurde für diese Selbstbeweihräucherung nicht angetastet, da kann der Strohm schon albern lachen.

    • Wenn protestantische Kirche sardonisch über sich selbst lacht. Zu was soll das gut sein?
      @Thomas Marx
      Der Ratspräsident der Evangelischen Kirche in Deutschland Honorarprofessor Heinrich Bedford-Strohm lacht zähnebleckend irgendwie über sich selbst!
      Juan Luis Vives (1492–1540) meinte: „Ain Sardonisch glächter würt inn aim sprichwort für ain erdichtets gespöttiges und vast bitters gelächter gebraucht.“

  99. @ Renate Simon - 25. Mai 2017/19.25 Uhr
    … son´n foddo von unserer Bundeskanzlerin zu „empfehlen“ –

    … Sie trauen sich da was (Spässle) …

    … der Blog-Chef möchte nur SCHÖNES – schließlich weile er in Italien (seine Worte) …

    … aber Sie haben ja sowas von Recht …

    … SCHLIMMER geht scheinbar IMMER …

    wie heißt es doch so passend – „Ist der Ruf erst ruiniert – lebt sich´s völlig ungeniert“ –

    ::: gern würd´ich mal in Barack´s Oberstübchen blicken :::

    …die Fotografen sind aber auch gemein ….

    • Aber liebe mira belle
      was können die Fotografen denn dafür, dass dbK ausgerechnet in dem Moment des Auslösens den Arm hochreißt?
      „Schön“ die graue Hose, die auch noch in Brüssel zu rotem Jäckchen getragen wurde. Aber auch der Gatte läuft sehr liederlich rum, man achte nur auf den Kragen https://s6.postimg.org/bwsd7n0oh/taormina_25.5.2017.jpg

      Unsere Elite schaut genauso aus, wie ich mir Elite in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen gekonnt habe.
      Aber dazu passt die Stokdings von Spon, die dicke Ärsche in Leggins fordert (nein, ich habe den Kommentar nicht, sondern nur die Head gelesen und bin verstört auf ne andere Seite gegangen).

      Zur Entschädigung sweet haze aus Balkonhausen https://s6.postimg.org/4ysuffrxt/sweet_haze1.jpg

  100. Kirchentag III
    Heute (26.05., 11 Uhr) parliert der „Innenminister“ mit Sheikh Ahmed el-Tayeb, dem Chef-Imam der Al-Ahzar Moschee über „Toleranz und ein friedliches Zusammenleben.“

    Ahmed el-Tayeb ist ein rabiater Antisemit.

  101. Der Terror ist nicht besiegbar.
    https://www.welt.de/politik/ausland/article164957436/23-Tote-bei-Angriff-auf-Bus-mit-Christen-in-Aegypten.html
    .
    Wohl jeder mitfühlende Mensch begegnet dem Islam und seinen Speichelleckern mit Abscheu.
    .
    Um dem islamischen Terror wirksam zu begegnen, bedürfte es zuerst eines: des Verzichts auf den besonderen Schutz für den Islam. Der Islam ist immer noch, allen Toten zum Trotz, die einzige Religion, die wir mit Lügen wie „Der islamische Terror hat nichts mit dem Islam zu tun“ davonkommen lassen. Muslime sind die einzigen Gläubigen, von denen wir keine Selbstkritik und erst recht keine Kritik an ihrem Glauben verlangen.
    .
    Solange wir den Islam und die Täter schützen, sie vor jeder Kritik bewahren und sie so von einer Entwicklung in Richtung Zivilisation fernhalten, ist der vermeintliche „Krieg gegen den Terror“ wirkungslos.

    • Ob das wirklich noch Denkfehler sind?
      Falls zwischen islamisch und islamistisch nicht mehr unterschieden wird …

  102. Titel eingeben
    Ich musste das erst gugeln, weil’s mir sowas von egal ist:
    „Macron ist seit 2007 mit seiner früheren Französischlehrerin Brigitte Trogneux verheiratet, die 24 Jahre älter ist.“
    .
    Der Altersunterschied zwischen meiner lieben Gattin und mir ist der gleiche wie zwischen Oona und Charles Chaplin. Wobei ich der Charlie bin.
    .
    24 Jahre, da kann ich nur lachen, ha !

  103. NS Regime ...
    Dazu kann ich nicht viel sagen, aber ich mag auf jeden Fall die Architektur, in Istanbul gibt es auch Bauten, im Stil von damals, hab noch ein Medaillon bekommen, von der Urgroßmutter meiner Tochter, ein Medallion zur Anerkennung ihrer Mutterschaft von dem NSRegime von damals, wunderschön, würde gerne so mal tragen, habe jedoch Bedenken, da die Symbole von damals ja in D verboten sind. Ich muss also demnächst ein Juwelier finden, der mir das Hakenkreuz auf dem Medallion auf ein vedisches Glückssymbol verwandelt …
    Hört nicht auf Schäuble, Islam ist eine Gefahr für Deutschland, ein D, ich mag und bewundere …

  104. Schauen Sie, Frau Simon
    das Titelbild im Mutterkutter, mit der G7-Truppe. UlF hat ihr umgearbeitetes FdJ-Hemd angelegt-extra für Ihre und meine Sammlung.
    Übrigens, genau da wo der Trudeau steht, 3 m zum Geländer, hat hatte es mich am Montag den 8. Mai auf spiegelglattem Parkett hingeworfen als ich fußballspielenden Jungs einen außer Kontrolle geratenen Ball repassieren wollte.

    • Ein Bild sagt mehr
      Das ist jetzt zwar nicht G7, sondern NATO-bezogen:
      http://media0.faz.net/ppmedia/aktuell/1601085010/1.5033376/width610x580/26-mai-2017-ausnahmsweise-ein.jpg
      Unterschrieben ist es mit:
      „Nicht nur die First Ladys diverses NATO-Länder …“
      .
      Aber, da der Don ja nur Schönes möchte, hat Deutschland glücklicherweise
      keine First Lady aufgeboten.
      .
      .
      P.S.: An Don
      Ich bitte um Verzeihung für das Verlinken, da es Ihnen noch mehr Arbeit macht.

    • Ein Fall bei der schönen Aussicht
      ich hoffe, der Repass war für Sie nicht allzu schmerzhaft?

      Das Blau des heutigen Jäckchens ist furchtbar augenschädigend, wie überhaupt die ganze Erscheinung. Und dazu immer mal ein recht dümmliches Lächeln im Gesicht. Ach ich bin so deprimiert, es will nicht besser werden. Denn wenn man sich die versammelte „Elite“ in Brüssel ansieht, überkommt einen das Elend. Was für jämmerliche Gestalten alle miteinander. Nur die Bilderausbeute war in den letzten Tagen zufriedenstellend.

      Dazu die Drohung von Schulz, er wolle es wie Macron machen, wobei ich nicht den Schimmer einer Ahnung habe, was er damit andeuten will, sich ne ältere Gattin zulegen ist ja wohl ein bisschen spät… Überall nur Nonsens und fake news.

    • Man nennt das „race to the bottom“. Wotu anstrengen, es reicht ja auch so.

    • Ja man hat nicht den Eindruck,
      dass der Buchhändler aus Würselen sich im Wahlkampf befindet. Aber mir isses wurscht, die SPD ist für mich so tot wie die FDP und ehe ich bei der CDU oder den Grünen mein Kreuzchen mache, müsste wohl erst der Himmel einstürzen.

      Ich werde meinen Kater von der NRW-Wahl noch etwas pflegen, mich weiter über den Wähler, das völlig verblödete Wesen wundern und denken, dass das alles doch zu traurig ist, um darüber noch lachen zu können.

    • Ich muss Sie enttäuschen
      Das ist royalblau und z. Zt. modisch angesagt. Man kann es aber auch anders sehen, nämlich, dass die FdJ auch schon uptodate war.👕

      Frau Simon, nun wird es aber endlich Zeit, dass Sie hier auch mal ein Foto von sich einstellen, damit wir einen Vergleich haben und Punkte vergeben können und nicht im Nebel stochern müssen.👗

    • ach du liebe Zeit Philomena
      Es gibt keine aktuellen Fotos, habe kein Smartphone, also keine Selfies. Die wenigen Fotos von mir, die ich auf dem Rechner habe, sind an die 20 Jahre alt und älter. Aber wenn Sie meinen, auf Ihre Verantwortung
      https://s6.postimg.org/e6u9nmdrl/rs44.jpg

      Davon abgesehen, ist Royalblau scheusslich und an der Frau eine Anmaßung.
      Sehr charmant und sehr italienisch fand ich die Aussage von Bürgermeister Bianco zum Gatten: die Zurückhaltung und das Understatement von Joachim Sauer, dem First Husband der deutschen Kanzlerin, seien nicht minder elegant gewesen.
      https://s6.postimg.org/i4hjd10kx/taormina_26.5.2017d.jpg

    • Die Kandidatin bekommt ten points,
      jedenfalls aus Bayern.Eine selbstbewusste Frau schaut uns mit offenem Blick an. Ich bin überzeugt, dass sich viele mit mir freuen, Sie auf diese Weise kennenzulernen.Danke,ich hatte es eher spaßig gemeint.

      Royalblau steht nicht jedem, Merkel eben auch nicht.Es gibt ja auch schöne bunte Schuhe mit 5cm Blockabsatz, kosten halt 400€, die sie doch hat.Wäre auch mal ein Hingucker.Sie müsste sich besser beraten lassen, oder Rat annehmen. Schließlich vertritt sie die Frauen unseres Landes.Und warum immer zweifarbig?Eine Farbe für Hose und Blazer kann oft vorteilhafter sein…Naja, es sind nicht meine Sorgen.

    • Danke Philomena
      ich habe es auch nicht so ernst aufgenommen, mich nur ein wenig vom Schalk reiten lassen, weil ich ja kaum unter Leute komme (n will).

      Schuhe, ein ewiges Thema, der Don gibt ja zu, einen Schuhtick zu haben, seine neuen Bergschuhe habe ich schon bewundert, und auch ich könnte immerfort Schuhe kaufen.

      Hosenanzüge, komplette aus einem Guss, wären sicher vorteilhafter. Irgendwer muss der Frau mal eingeredet haben, farbige Blazer zu schwarzer (grauer, weißer – ganz furchtbar) Hose seien einfach zu kombinieren. Mag ja sein, aber ein Anzug ist ein Anzug usw. Aber schauen Sie sich den Gatten an, das passt und schauen Sie sich auf der Straße um, dann passt’s auch. Scheint ansteckend zu sein und spricht nicht gerade fürs Volk. Einfach alles nur bieder, altbacken, ach ganz schrecklich.

  105. Heißer Reifen
    Passt ganz gut in die Metaphorik dieses wunderbaren Beitrags von Don:
    Christian Lindners heißer Reifen

  106. Sonne in Maranello und Schatten in Manchester
    Also, mit Verlaub, aber diese Italienerin (?) mit der Wasserflasche sieht nun wirklich nicht gut aus. Sie erscheint mir dicklich, ist bejeanst und beturnschuht und könnte ebensogut Deutsche, Britin oder Holländerin sein, ein Modell des kompakten Einheitsstils. Der Pudel und der Mann dazu sind ok.

    Von den übrigen Bildern mein Favorite: No. 9 mit den beiden weißen Häusern rechts und den gelben Häusern links.
    Ansonsten muss ich anmerken, dass unsere italienische Freundin, eine miserable Autofahrerin, auch an jenem Punkt hätte landen können, aber dass sie die Situation mit ihrem typisch italienischen Charme gemeistert hätte. Sie wären geschmolzen und hätten sie auf Ihre Liste der Adorables, so Sie eine führen, gesetzt. Sie ist aber vergeben.

    Kaufte mir Mittwoch eine englische Zeitung, weil ich einige Tage offline gewesen war und alle englischen Zeitungen mit ein paar Klumpen Fleisch auf dem Boden aufmachten. War mal wieder erschüttert. In IS-Kreisen wird die Tat gefeiert. Das ist monströs. Das jüngste Opfer ist acht Jahre. Es wird darüber nachgedacht, Metalldetektoren am Eingang von Konzerten einzuführen. Es ist zynisch, Leute, die in Terrorcamps waren, wieder ins Land zu lassen und dann die eigene Bevölkerung zu screenen. Man sollte diese Typen nie wieder einreisen lassen, Pass ungültig erklären..

    Nun ja, danke für die herrlichen Bilder. Sie zeigen die schöne Seite einer schrecklich-schönen Zeit.

  107. Extrablatt: Passage der USA soll in die Abschlusserklärung aufgenommen werden!
    FAZ, 26.5.17
    Im Entwurf der Abschlusserklärung des G7-Gipfel zu den Flüchtlingen, der der dpa vorliegt, heißt es auf Wunsch Amerikas unter anderem: „Wir bestätigen die souveränen Rechte der Staaten, ihre Grenzen zu kontrollieren und klare Grenzen für die Zuwanderung zu setzen.“
    Düsterste Ahnungen: „In ganz Europa gehen die Lichter an!“

  108. Eine wütende leise Stimme in mir - wacht auf!
    Danke für solche Eier!
    Machen Sie sich alle ihre Gedanken, warum diese christliche Köterrasse erstarrt; und wessen Spielregeln, jene sind.

    https://www.youtube.com/watch?v=XpJHZ7HdDZg

    • Hallejulia! Gespenstertreiben der Wiedergänger auf dem evangelischen Kirchentag!
      “Satire ist der aussichtslose Versuch, die Realität zu übertreffen.” (Kurt Tucholsky)

  109. Oltre argomento. Estorsione, Dio mio!
    „Wir bestätigen die souveränen Rechte der Staaten, ihre Grenzen zu kontrollieren und klare Grenzen für die Zuwanderung zu setzen.“ Das wollen die Amerikaner so in den Abschlußdokumenten des Gipfels in Taormina stehen sehen.
    .
    „Das ist Erpressung“, sagte Jörn Kalinski von Oxfam.
    .
    Das normalste der Welt ist inzwischen zur „Erpressung“ geriert. Bin gespannt, ab wann nun Grenzsicherung ganz plötzlich wieder zu ulFens Agenda gehört.
    (DdH)

    • Vielleicht wenn ihr durch Trumpens gewünschten, doch recht vernünftig klingenden
      Satz endlich klar wird, dass sie und damit Deutschland auf allen bisherigen und den künftigen „Einwanderern“ sitzen bleiben wird?
      Mitsamt den bisher entstandenen und den weiteren Kosten, die sich nicht mehr verhindern lassen.
      Und den zu erwartenden weiteren Kollateralschäden, die mit Wahlentscheidend werden könnten.
      Da weitgehend passlos gibt es auch nirgends hin Rückführungsmöglichkeiten.
      Game over?

    • Trojaner, glauben Sie ernsthaft,
      irgend etwas würde den Wähler vom Glauben an Merkel abbringen, so dass er die CDU nicht mehr wählen mögen mag? Ja, selbst wenn so etwas, was in allen Unterkünften mehr oder weniger so ist, bundesweit publiziert würde, wäre das nicht wahlbeeinflussend.
      https://www.facebook.com/brigitta.vetter/posts/10212250162836478

      Da wird sich um den Datenschutz bei den Einreisenden gesorgt, während man bei den schon länger hier Lebenden solche Bedenken längst nicht mehr hat, vor der Wahl noch geschwind ein Gesetz verabschiedet, das z.B. zahlungsunwilligen Vätern und wahrscheinlich nicht nur denen im Falle eines Falles den Führerschein nehmen will, es gäbe noch vielerlei aufzuzählen, Schweigeminuten für die Toten im Mittelmeer, die in Manchester und anderswo vergisst man geflissentlich, aber wahlbeeinflussend?

    • Wenn die erwähnte Brigade der Bad- und Küchenputzer, der Bettenmacher und
      Staubwischer, der Müllwegbringer, Schneeräumer und Straßenkehrer, der Reparierer und Sanierer alles mutwillig Zerstörten landauf landab in den Unterkünften ehrenamtliche, also unbezahlte Arbeit leistet und den Gästen so einen, jedem Sozialhilfeempfänger und auch fast allen anderen Deutschen unbekannten Sterneservice bietet, dann, ja dann ist alle Hoffnung verloren!
      Liebe Frau Simon, ich frag mich ja immer öfter, wann der erste Kämmerer vor seine Bürger treten wird, um den Kommunalbankrott zu verkünden. Dass diese Zustände und auch die Lebensweise der zu uns gekommenen vor September 2015 unbekannt gewesen sein soll gehört ins Reich der Gerüchte!
      In der TAZ beschreibt heute ein Hannes Koch 3 Seiten über seine Grenzerfahrung mit einem syrischen „Flüchtling“, den er bei sich aufgenommen hatte. Trotz Unterstützung über Monate kommt der, mangels Trägheit, aus seinem Deutsch Anfängerkurs nicht heraus, genießt aber durchaus den gebotenen Vollservice bis hin zu erpresserischen Versuchen, als es dem Gastgeber dann endlich doch reicht.
      Keiner der oben Gezeigten auf dem Kirchentag hat nach der sogenannten Schweigeminute sich anregen lassen, sein Säcklein zu packen und dem hinaus Komplementierten zu folgen. Man macht mit und damit weiter so.
      „Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein“ wie Einstein zugeschrieben wird – es scheint deren viele zu geben – und ich fürchte, sie haben Recht, dass es zu einer Veränderung vorerst nicht kommen wird.

    • Die Kämmerer werden sich nicht trauen
      und die Zustände in den Unterkünften sind ja von Anfang an so gewesen. Die Zugereisten machen Dreck, unsere Leute machen ihn weg, so einfach ist das und wenn alle vier Wochen Herde, Armaturen oder sonstwas ausgetauscht werden müssen, wird auch das gemacht, ohne dass das an die große Glocke gehängt würde.

      Angeblich sind die Kommunen nicht in der Lage, die aus der Zuwanderung entstandenen Kosten genau zu definieren, es würde wahrscheinlich jedem, der die Zahlen zu sehen bekäme, die Haare zu Berge stehen lassen. Also wird gar nicht genau nachgerechnet, der Steuerzahler sorgt ja dafür, dass immer Geld da ist, um das Elend zu kaschieren.

      Wenn sich alle Helfer, die dieses Drama seit zwei Jahren bespielen, endlich darüber klar und sich eingestehen würden, warum sie das machen, wäre manches schon getan. Aber auf die Einsicht, dass die meisten hauptsächlich „helfen“, um sich selbst Gutes zu tun, warten wir ja schon die ganze Zeit vergeblich.

      Die Schafherde funktioniert, jeder will mitmachen, bloß nicht draußen stehen müssen und auffallen.
      Alles in allem ist das Unterwerfung, nur will es keiner zugeben.

    • Obamas Europhilie war schädlich für die US
      Ich lache immer noch. Die Truppe wirkt wie ein Kindergarten, der sich verabredet hat zu linken (OxFam) Kinderspielen, die Obama brav mit angesehen und finanziert hat, irgendwie fasziniert vom Alten Europa, ja selbst seiner Lachnummer Kirche, die er gerade durch seinen Besuch bereichert hat.

      Trump sagt es: Finanziert euch selber (gfys). Es war den Euroeliten irgendwie nicht so recht mehr klar, dass die USA uns nicht unbedingt brauchen. Vor allem werden sie sich die Kindergartentante mit erhobenem Zeigefinger (Oh weh, Zanzibar geht bald unter) nicht mehr gönnen wollen. Vollkommen autark als Land und Kontinent, den sie mit wenigen teilen, ist ohnehin nie klar gewesen, warum sie sich von Europa Vorgaben machen ließen und eine unausgeglichene Handelsbilanz akzeptiert haben.
      Das war Ride Bajazzo.

  110. Verlässlichen Stil haben zur Zeit nur zwei
    Ach Renate, Sie enttäuschen mich, wenn Sie sich schon wieder über das Outfit echauffieren. Es ist wurscht, was sie anhat. Man redet doch auch nicht über die Anzüge der Regierungschefs.

    Wollen Sie Schönheit und Stil, gehen Sie zum Link. Die Herzogin von Cambridge schafft das Meisterwerk, im Understatement-Dress aufzutreten, um die Braut nicht auszustechen, und bleibt trotzdem die schönste Frau beim Ereignis. Betrachten sie das Bild mit den Rosen links, der Herzogin rechts und den vier Kindern in der Mitte unter dem Photo des Brautpaares, das die Kirche verlässt, eine meisterhafte Photographie.

    Wollen Sie Stil, dürfen Sie nicht in der Politik suchen.

    Die andere ist übrigens Mary Donaldson, die Ehefrau des Kronprinzen von Dänemark.

  111. Link für Renate
    Vergessen:
    http://www.dailymail.co.uk/femail/article-4524690/George-Charlotte-attend-Pippa-s-wedding.html

    Wir sehen hier Royals und Prominente. Mehr? Cannes.

    Politiker – ich schaue ihre Kleidung niemals wirklich an, und daher beeindruckt mich auch Herr Maas nicht – sind Volksvertreter aus dem Volk. Was sie machen, ist wichtig. Kleidung? So what.
    Nobilität: Lorenzetti, einen Post weiter. Damals machten sie Politik.

    • Pippa und Familie interessiert mich nicht so arg
      Pippa hat ein sehr gewöhnliches Gesicht und ohne den falschen Po bei der Heirat ihrer Schwester hätte kein Mensch von ihr Notiz genommen.

      Ich nehme auch von Maasschen Anzügen keine Notiz, amüsiere mich immer nur über sein gespitztes Mäulchen, das ihn wie eine verschreckte Maus aussehen lässt.
      Ich würde auch von der Kleidung der Kanzlerin nicht soviel zur Kenntnis nehmen, wenn es nicht so furchtbar peinlich wäre, wie sie immer rumläuft. Man schämt sich fremd und für ihre Wähler gleich mit.

    • d'accord
      Ich sprach nirgends von der Pippa. Sie war nur die Kulisse für die Herzogin. Wenn Wills das versaut (er soll in Verbier mit einem austr. Model geflirtet haben), haben die Windsors einen Schaden. Prächtige Kinder. Hoffentlich ruiniert Wills das nicht. Sein Bruder vergreift sich gerade mal. Die Windsors haben bisher wenig von Format hervorgebracht, aber das hat dann richtig Format: 1. Elizabeth II, 2. Edward, 3. George, wetten? Vielleicht noch die Kleine, die aussieht wie die Queen.

      Ich sprach von Kate, der schönen geschmackvollen Frau, sichtlich guten Mutter, einigermaßen haltbar unter der Dauerbeobachtung. Allerdings könnte ich ebensogut von Sisi von Possenhofen sprechen. Ein Juwel, diese Frau, finde ich.

    • Sie übersehen das Spezifische, die Sphinx auch
      Ich bin – das muss ich zugeben – durchaus fasziniert von schönen Frauen. Aber sie müssen auch Format haben, und das ist extrem selten geworden. Wenn ich mir aber eins aussuchen muss, ist mir Format immer noch lieber. Und ich finde, Sie übersehen das Format von Frau Merkel, das mehr in Kleinigkeiten herauskommt. So saß sie beim Kirchentag zwischen Obama und Bedford-Strohm, einem stro-h-mlinigförmigen Mann der evangelischen Kirche -Nomen est omen. Seine unterirdische Dummheit bemerkt dieser Vertreter selten, so auch nicht beim Kirchentag, wo er meinte, er säße ja nun mal neben dem einstmals mächtigsten Mann der Welt (er sonnte sich gewiss mächtig darin) und von Merkel unterbrochen wurde mit den Worten: „Erstmal sitze ich ja nun neben Ihnen.“
      Schlagfertig. Sie hat Format, wenn sie auch Fehler macht. Und Obama hat das auch, als er sie vor diesem bedfordstrohmlinigförmigen unterirdisch dummen Publikum verteidigen musste für die notwendige Korrektur ihres Kardinalfehlers 2015.

      Über Pippa brauchen wir nicht zu diskutieren, bis zum Abwinken unwichtig, auch wenn die Hochzeit eine sechs- bis siebenstellige Summe gekostet hat. Wir können diskutieren über Merkel, Theresa May, Mutter Teresa, Teresa von Avila, Herzogin Kate, Christine Lagarde, Brigitte Macron, interessante Frauen, einige auch schön, voilà. Gern auch über Frauke Petry. Was jeweils speziell an ihnen ist. In eine Box kann man sie nicht stecken, alle Individualistinnen. Bereichernd, letztlich. Wie die Fornarina von Raffael, ein ewiges Rätsel.

    • Bereichernd...
      Mutter Teresa für die katholische Kirche allemal. Für die Armen eher das wandelnde Unheil mangels Hygiene.

      Oberländer, Sie tun so weltmännisch und sind schlimmer als manches Klatschweib. Ihre anbiedernde Bemerkung „Wenn Wills das versaut“ sagt mir überhaupt nichts, ich habe keine Ahnung, wen Sie meinen.

      Wahrscheinlich wohl jemanden aus dem britischen Königshaus, aber da hat nur die Queen meinen allergrößten Respekt, der einst gutaussehende Prinzgemahl amüsierte mich. Die beiden haben Format, alle anderen… aber lassen wir das.

      Warum sollte ich über Frauen diskutieren, die mich nicht interessieren? Mme Lagarde ist ein Fall für sich, sehr elegant, aber darüber diskutieren nur im Vergleich zur Kanzlerin, bei der die Eleganz erschrak und schreiend die Flucht ergriff, schon lange her.

    • sorry
      Weltmännisch, nun ja. Aus meiner Sicht eine Fehldiagnose. Beschäftigt mit Ästhetik, immer, bei Städten, Gebäuden, Landschaften, Personen. Bitte um Entschuldigung wegen Wills. William, Herzog von Cambridge. Heißt bei den Briten nur Wills. Was wie Klatsch wirkt, sind Ästhetikbetrachtungen. Das Volk gibt hierfür herzlich wenig her, viele sind ungepflegt, ungewaschene Jeans, schwarze Lederjacke zwischen Marienplatz und Bahnhof. Es ist ein Genuss, in der Mitte von Paris oder Rom zu laufen.

      In einem Fall muss ich die Ästhetik ausklammern. Wäre alles besser mit einer maximalen Ästhetik? Eher nicht.

    • In dem einen Fall
      ist wohl Hopfen und Malz verloren. Da hülfe auch Ästhetik nicht mehr.

      In den Städten dieser Welt bin ich nicht zuhause, nicht einmal unten in Düsseldorf, wo viel Volk rumläuft, das viel zeigt, vor allem vieles, das wohl auf Pump gekauft ist. Man trägt hier die Nase sehr hoch, immer schon, also nicht meine Welt.

      Ansonsten viele Billigklamotten, wenig Ästhetik, man kann sagen, wie der Herr, so das Gescherr. Die wenigen Damen mit schicker Kleidung oder Frisuren sind selten. Ich sehe hin und wieder eine Frau mit äußerst markantem Gesicht/Kopf, oben eine Haarsträhne leicht eingerollt rüber zur anderen Scheitelseite, der „Rest“ mit der Maschine superkurz geschnitten, die ich immer wieder geradezu anstarre, weil ich das toll finde und ich so etwas nicht tragen könnte.
      Und was höre ich bei meiner Friseurin, ach die, die läuft schon 20 Jahr so rum, Künstlerin, die ist ja so eingebildet… Das mag sein, toll finde ich den ganz eigenen Stil dieser Frau trotzdem.

      Aber das sind leider Ausnahmen. Ich falle ja hier mit meiner Art und meinem Kurzhaarschnitt (ich hatte noch nie lange Haare) schon auf. Dann sagt die Nachbarin, ich sei so ganz anders als die anderen in meinem Alter, was m.E. nun wirklich kein Kunststück ist.
      Ich kenne keine anderen in meinem Alter, vielleicht ist es das, was mich vor was auch immer bewahrt.

  112. Man schämt sich fremd und für ihre Wähler gleich mit.
    Mangel an Geschmack ist eine der Sünden, die unfehlbar mit der Frömmelei verbunden sind. Honoré de Balzac

    • ... Mangel an Geschmack ...
      …wetten würde ich für ein paar gute Fläschchen italienischen Wein, dass ELEGANZ – ganz gleich, welcher Gestalt sie sich zeigt – ob in Kleidung, Haltung, Auftreten, authentischem „Intellekt“ – usw.

      … bei Jedermann/Frau einen positiven Eindruck hervorruft bzw. hinterlässt!!!

      … könnten und sollten sich unsere ELITEN (die nicht-Eliten genauso) in stillen Stunden mal in ihre oft äußerlich wie innerlich vernachlässigten Köpfe schreiben …

      … wie meine Großmutter schon wusste:

      … das Äußere spiegelt das Innere und umgekehrt …

      … eine weise alte Frau – meine Großmutter Ottilie …

  113. ....
    Zu der Marlene Dietrich – Hose , auch noch gestreift, passen auch nur schicke Pumps und keine roten Riemchen – Galoschen aus Velourleder, wie Frau Aus der Au sie trug.

    Hat Geschmack auch etwas mit der Einstellung oder Herkunft zu tun? Immerhin will diese Dame gegen den Zynismus, der da besagt, dass wir nicht alle aufnehmen können, weiterhin kämpfen.Also, ich finde eine solche Aussage schon sektenmäßig.

    • ... allesamt eine verlotterte Bagage ...
      … Claudia Roth mit Hexenwarze (fehlgeleitetes Ablenkungs-Manöver durch papageien-bunte Outfits) – Frau Merkel mit abgekauten Nägeln – Herr Altmaier (warum verordnet der Gröhe als Gesundheits-Chef dem nicht postwendend eine 3-monatige Fastenkur) – der Siggi arbeitet auch noch dran – der Herr Juncker sollt´auch mal wieder zum Frisör und paar „passende“ Anzüge bestellen … oh du liebe Zeit

      … lauter „schöne“ Gestalten!!!

      … Senior Alphonso wird gleich mit mir schimpfen – (da wir ihm nix SCHÖNES im teutschenLand bieten können) …

      … vermutlich auch deshalb (zur Erholung der verschmutzten Augen) verliert und vertieft er sich (zu unser aller Freude) in alt-ehrwürdigen – kunstvoll bemalten Gemäuern und deren Zauber…

      … nur so kann man diesem Elend zeitweise entkommen …

      … seufz …

      … danke …

    • Möglicherweise geht es auch zivilisierter…

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