Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Im Klimahinterhof der kleinen, deutschen Trumps

| 401 Lesermeinungen

Wer die Habsucht beseitigen will, muss ihre Mutter beseitigen, die Verschwendung.
Cicero

Als guter Deutscher hätte ich mich auch beinahe hingestellt, und hätte etwas Übles zu Trump gesagt, einfach, weil es eine gute Gelegenheit ist, um ausfällig zu werden. In Deutschland sollte man seine Meinung dezent formulieren, wenn ein Afghane wiederkommen und Deutsche umbringen will – es könnte schließlich auch sein, dass er ein ehrlicher Anhänger der hochnobelsten ARD-Kampagne SagsmirinsGesicht ist. Aber wenn es darum geht, Trump den Tod zu wünschen. Das ist – wenn schon nicht in den USA, so doch zumindest in Hamburg – tauglich für das Cover eines Magazins.

Man darf also seinen Minusgefühlen nunmehr öffentlich Raum geben, weil Trump jenes Pariser Abkommen gekündigt hat, das bei seiner Einführung vielen als fauler Kompromiss zugunsten von Obamas Wirtschaftspolitik galt und heute, dank Trumps Absage, zum Rettungsplan für den ganzen Planeten aufgewertet wird. Es ist eine phantastische Gelegenheit, ungestraft jede nur denkbare Hatespeech im Netz zu verbreiten, ohne dass ein Zensurminister Heiko Maas sein Netzwerkdurchsetzungsgesetz verschärfen würde. Natürlich könnte man sich an der Stelle auch über den fortgesetzten Skandal der deutschen und europäischen Regierungen aufregen, die den Handel mit Verschmutzungszertifikaten auch weiterhin erlauben, oder über die Fangquoten, die weniger Fische in dank Parisabkommen weniger erwärmtem Wasser hinterlassen. Wir haben da übrigens auch einen milliardenteuren Atomskandal in Asse und reissen ein Dorf für Braunkohle ab, aber wenn so ein symbolträchtiger Mann so etwas Symbolträchtiges macht, muss man doch auch mitmachen… keine störende Debatte über die Frage, ob unser Verpacken der Häuser in Dämmstoff sinnvoll ist…

Ich hätte auch gern zur Festigung meines guten ökologischen Rufes mitgemacht, aber mich hat der ganz banale Bedarf nach einem dynamobetriebenen und damit umweltfreundlichen Rücklicht zur Werkstätte meines Vertrauens geführt, die sozial engagiert alte Räder, die andere entsorgen, auf- und verwertet. Ich bin dort natürlich mit dem Rad hingefahren, denn ich fahre gern und viel Rad, und es ist gesund. Ich sehe keinen Anlass, etwas Technisches neu zu kaufen, wenn ich es auch gebraucht bekommen kann: Technisches hat heute die unerfreuliche Eigenschaft, nach zwei, drei neuen Generationen wertlos zu sein. Mit iPhone4 wird man in Schulen gemobt, meine Panasonic G5, mit der ich in Italien gearbeitet habe, gibt es gebraucht zum Preis einer Taschenknipse. Jedenfalls, mir wurde in der Werkstatt gesagt, ich sollte doch mal hinten schauen, ob ich da etwas finde.

“Hinten” ist ein Hinterhof, und da sind gerade Räder frisch angekommen. Zwei Institutionen haben Ernst gemacht und Unbewegtes erst mit Bapperln versehen, die darauf hinweisen, dass Unbenutztes dort nicht sein darf: Eine städtische Tiefgarage und ein Studentenwohnheim wollten das nicht mehr. Die Bapperl klebten an den Rädern, vergilbten, blieben vor Ort, weil offensichtlich noch nicht mal jemand die Räder stehlen wollte, und wurden jedes Jahr um neue Bapperl erweitert. 2014, 2015, 2016 – 2017 machten sie dann ernst, und so sind die Räder jetzt hier gelandet.

Es sind viele, viele Reifen sind platt, aber bei weitem nicht abgefahren: Schaut man genauer hin, erkennt man mehr schlechte Pflege als echten Verschleiss. Es regiert nicht der Tod durch Benutzung, sondern das langsame Wegdämmern in Schmutz, Rost und Vergessen. Es sind Räder dabei, die weder schlecht noch billig waren, und deren Ketten kaum je die Ritzel umschlossen: Gekauft, nicht verwendet, vielleicht dem Sohn zum Studium mitgegeben, keinen Platz mehr im Umzugswagen gefunden, zurückgelassen. Das hier ist nicht einmal mehr die Wegwerfgesellschaft. Es ist die Besitzzurücklassgesellschaft, die sich nicht belasten will.

Die wenigsten Räder sind hier wirklich alt. Die meisten sind in den letzten 20 Jahren entstanden, und das neuere Wundermaterial Aluminium ist dabei, Stahlrahmen im Schrottcontainer weit hinter sich zu lassen. Peugeot, Staiger, Hercules und Heidemann steht nur noch selten auf den Rohren, statt dessen englische Begriffe, die Dynamik und Fortschritt symbolisieren. Es sind Versprechen von leichter Mobilität durch neue Technik, aber die Besitzer haben das nur sehr begrenzt in der Realität versucht. Und so stehen die Räder nun hier und warten darauf, ob sich die Reparatur noch lohnt, oder das Dasein nach wenigen Kilometern in jener Vernichtung endet, die man heute als Recycling bezeichnet.

Wobei man betonen muss, dass die gefahrenen Kilometer nicht alles an Bewegung sind, das so ein Rad erlebt. Bis ein Rad heute bei uns steht, sind die Einzelteile oft schon um die ganze Erde gereist. Eisen und Aluminium kommen beispielsweise aus Australien und Afrika. Guinea etwa spielt bei Bauxit eine grosse Rolle. Dort wird der Rohstoff mit immensem Energieaufwand zu Aluminium verarbeitet, weiter zu den Rohrherstellern wie Alcoa in den USA oder Reynolds in England transportiert, mit neuem Energieaufwand neu legiert und gezogen, von da aus nach China gebracht, wo man daraus Rahmen schweisst, und oft ohne grosse Rücksicht auf die Umwelt lackiert: Hersteller gaben früher offen zu, dass die niedrigeren Umweltstandards ein Kostenvorteil sind. Dazu kommen dann Komponenten aus Japan oder Malaysia, und am Ende wird das alles in riesige Kartonagen verpackt, die wir hier benötigen, damit der Restmüll nach seiner Sortierung auch in den Anlagen ordentlich verbrennt. Fast jeder Transport wird mit jenen Ozeanfrachtern unternommen, die besonders schädlich für das Klima sind.

So ist das heute. Früher kamen deutsche Räder bis zur letzten Schraube aus Regionen wie Nürnberg oder Bielefeld, andere aus  St Etienne oder Leeds, Mailand oder Vicenza, heute dominiert Fernost. Aluminium verbraucht weitaus mehr Ressourcen als Stahl, aber trotzdem kauft der umweltbewusste Deutsche Räder aus Fernost, stellt sie in den Keller und fährt dann, weil der Wechsel der Kette oder die Reparatur eines Schlauchen zu stressig ist, doch lieber mit dem Auto. Für die Umwelt hat man schließlich das Rad gekauft, das ist auch schon etwas.

Es ist mit diesem, sehr speziell deutschen Umweltgedanken genau so, wie Trump das sagt: Er hat eine enorme Reichtums- und Arbeitsplatzumverteilung nach Fernost zur Folge. Und, schlimmer noch, er sorgt für die Zerstörung der Umwelt in Afrika und Asien, und obendrein für eine massive Schädigung des Klimas. Die Emissionen, die die Herstellung dieser Schrotträder auf dem Hinterhof in die Atmosphäre geblasen hat, müssten die Besitzer erst gegen die Vergleichsgrösse Verkehr mit Verbrennung von Öl erstrampeln. Tun sie es nicht, geht das Geld eben sinnlos nach Fernost und zum kleinen Teil nach Afrika. Wo man die halbwegs günstigen Preise für Konsumgüter erwirtschaftet, indem man sich nicht sonderlich um Naturschutz und Arbeitnehmerrechte und Demokratie und all das, was wir wohlfeil gegen Trump zu verteidigen gedenken, scheren muss.

Nach meiner bescheidenen Meinung ist der Hass auf Trump auch dem Umstand geschuldet, dass er offen so rücksichtslos ist, wie es viele seiner Kritiker nach Weglassung der menschlichen Bekenntnisse sind. Studenten, die grünste der grünen Gruppen, lassen die Räder ungenutzt zurück, in dem sie lokal anders denken, als sie lokal handeln. Bei uns packt man zwar die Häuser in Styropor, um Heizkosten zu sparen, aber man kauft sich auch alle paar Jahre eine neue Sitzgarnitur aus China, wenn es für deren Vorgänger wieder eine Abwrackprämie gibt. Man klagt über verdächtige Software bei Audi und war vermutlich länger nicht mehr auf Deutschlands Autobahnen, wo man mit 170 gut mitschwimmen kann und nur alle 30 Sekunden von der linken Spur gescheucht wird, wenn die bei 250 abgeriegelten, tonnenschweren SUVs die kleinen Katrins, Cems, Jürgens und Claudias an Bord haben und ganz dringend nach Hause müssen. Wir wollen das, wir brauchen das, es ist unsere Art des Trumpismus. Fahrradleichen pflastern unseren Weg, wenn wir statt im multikulturellen Marxloh doch lieber Urlaub in der knallschwarzen Bergwelt machen, oder in Berlin Bier trinken, das 700 km weiter südlich am Tegernsee gebraut und mit dem LKW gebracht wurde. Und dann twittern wir auf dem neueste iPhone gegen Trump.

Das passende Rücklicht habe ich nicht gefunden, aber ein nur leicht angerostetes DiamondBack DBAxis aus Stahl von True Temper aus God’s own Country. Es hat kaum benutzte Originalreifen und originale Bremsbeläge und kostete, damals, 1991, immense 2800DM, und wurde laut Bapperl im Münchner Süden gekauft . Das hat in den letzten Jahren jemand draußen vergessen, so unbenutzt verrostet, wie es ist. Man kann nicht alle retten, aber das hier habe ich gerettet – und dann gleich ein wenig geschraubt, so dass inzwischen jede Empörung über Trump und wie der die Welt zugrunde richtet, schon ihren Ausdruck gefunden hat. Ich komme viel zu spät für den Aufschrei. Nebenbei habe ich mir auch überlegt, was das für Leute bei uns sind, und dass statt der Aufplusterei im Netz und in den Medien vielleicht mehr bewirkt wäre, wenn jeder in den Keller ginge, sein Rad aufpumpte, es zu reparieren lernte, und sich fest vornähme, mit gutem Beispiel der eigenen Empörung voran zu radeln.

Vielleicht schüttelt es bei der Gelegenheit auch das Gehirn zurecht, und der ein oder andere erinnert sich daran, dass die heutige Klimavorkämpferin der freien Welt im Kanzleramt noch vor ein paar Monaten TTIP und die Aufweichung vieler Standards zugunsten der amerikanischen Wirtschaft befürwortet hat. Vor einem Jahr titelte noch die Süddeutsche Zeitung “Klimapolitik – Mit TTIP zerstören Merkel und Obama ihr eigenes Werk”. So war das, bevor Trump TTIP scheitern liess. Es scheint, manche historischen Fakten werden im Archiv so vergessen, wie andere ihre Räder in den Garagen vergessen.

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401 Lesermeinungen

  1. Ist so Usus
    Was Du schwarz auf weiß nach Hause getragen, brauchst Du nicht auch noch zu lesen.

    Kauf genügt schon mal für den Ablass.

    Ist der Ablasshandel mit Emissionszertifikaten (Bahn, Post, DHL, Lufthansa) für Händler und Zertifizierer lukrativer oder für die Chinesen und Tesla?
    filthy lucre nochmal, ich habe zwei Puts auf Tesla.

    • Puts auf Tesla
      Gut.
      Besser aber puts auf AGFA – AMAZON, GOOGLE (ALFABET), FRATZENBUCH, APPLE
      DA wird es spannend.

    • Sehr interessant
      In welchem Zeitfenster denn? Viel Erfolg

  2. Titel eingeben
    Klar kann man Trump deutlich kritisieren, aber das was die deutschen Medien täglich über Trump ablassen passt auf keine noch so große Kuhhaut mehr. Das ist für mich schon eine Art Ventil für Defizite an anderer Stelle und ein Ablenkmanöver für zu freundliche nationale Regierungsnähe und Versagen kritischer Berichterstattung an anderer Stelle. Ich zweifle, ob unsere Medien wenigstens einigermaßen ermessen können, wie sie ihre Glaubwürdigkeit und Ihre Reputation in den letzten Jahren in den Keller gefahren haben. Vergleichbar nur mit
    dem Imageverlust von Bankern.

    Bei dieser Gelegenheit erlaube ich mir eine Fachfrage. Meine Frau hat heute ein gebrauchtes Kogafahrad Supermetro Fitnessbike unweit ihrer Ur-Heimat in bekanntem Marktportal gesehen – Für etwas über 300 €. Taugt das was ?

    • Ex Zeitleser
      zu Gast 4. Juni 2017 um 19:43 Uhr sry- habe Eingaben vergessen. Also ich bin`s

    • Koga
      Das sieht zumindest mal ganz anders aus als die verwahrlosten Räder im Hinterhof von Don’s Werkstatt… – Erster Eindruck: Gepflegt und wenig gefahren.

      Bei einer 58er Rahmengröße sollte Ihrer Frau aber schon um die 180 groß sein.

      Für den Preis bekommt man aber auch immer mal wieder sehr schöne, sehr gut erhaltene Stahlklassiker…

    • Versuchen sie es mit einem Kona
      das klingt so ähnlich ist aber was anderes.

      300 €uro für ein Fitnessbike für die Gattin.
      Ich empfehle ggf einen anderen Ehemann
      oder selber einkaufen und wenn nötig vorher beraten lassen.
      Ich bin mir sicher das Sie das schafft.

    • Titel eingeben
      Inzwischen hab ich den Trump richtig lieb.
      Ist so’ne Art Automatismus: Wenn die (allzuoft ahnungslose und ideologisierte) deutsche Presse derart auf ihm rumtrampelt, MUSS ja was Gutes an ihm sein.

    • Ich finde es einfach absurd, wenn jetzt aus Pipeline-TTIP-Obama ein Heiliger gemacht wird.

    • Ex-Zeitleser
      Danke für die Tipps werte Mitforisten. Meine Frau,die sich das Fahrrad selbst „auswählte“ auch weil ihr die Optik des Kogas gefiel, ist schon sehr groß, aber ich denke wir nehmen da tatsächlich einen neuen Anlauf. Ansonsten ist meine Frau eher eine Gelegenheitsradlerin. Na ja, ortsmäßig hätte es zufällig gepasst. Wir wollen die nächsten Tage mal wieder auf der unteren Altmühl paddeln, da wäre es nicht mehr weit gewesen.

    • Koga 2
      Na, ja wenn das so ist und Sie eh in der Nähe sind, kann man das Rad sich ja einmal angucken. – Wenn ich das richtig sehe, hat es nur eine 1-fach Kurbel, was seinen Verwendungszweck schon ein wenig einschränkt. – Man möchte damit dann ja auch im Altmühltal mal die Hangstraßen erklimmen können…

  3. Ok, Don Alphonso, Trump hat TTIP abgeblasen, vielleicht muss man bereits daran erinnern....
    Aluminium verbraucht weitaus mehr Ressourcen aus Stahl

    da fehlt überm dritten Bild von unten ein als

    Der Spiegel hat mit seiner Trump-Kritik in Sachen Klima dennoch recht. Die FAZ und die SZ usw. auch (der Südkurier…).

    War gerade in Südfrankreich, da wird der regionale Fahrradhandel von den Supermärkten ausgeknockt: Rad mit allem drum und dran, nietenagelneu, montiert: 98.- Euro.

    • Geiz mag zwar geil sein...
      aber geiler ist es schon, mit einem richtigen Fahrrad zu fahren.

      Für die Hälfte des Geldes bekommt man bei Aldi gerade mal eine Alu-Sonnenliege, ganz ohne Licht, Bremse, Schaltung und Räder…

      Tut bestimmt auch weh, wenn so eine günstige Liege unter dem Gewicht eines Entspannungsuchenden zusammenbricht, aber das Risiko bin ich bereit zu tragen.

      Das eines 98,- Euro Fahrrades und Tempo 70 eher nicht.

      Solchen Schrott auf 2 Rädern gab es aber immer schon in Supermärkten und Baumärkten zu kaufen.

    • lidl z. B. verlangt hier mehr als das Doppelte - es ist auch der Süden
      Text eingeben

    • Billiger Kram
      Alte Weisheit: 1. wer billig kauft, kauft doppelt. 2. kampfpreise gelten nur so lange, bis die Konkurrenz aufgibt.

      Es gibt auch Geigen für 40 Euro, komplett mit Bogen und Geigenkasten. Wie das geht weiß icu nicht, und ein befreundeter Musiker sagte mir für dieses Geld gibt es nicht mal einen Satz anständige Saiten.

      Oder wenn ich mir auf Home Shopping Kanälen den Schmuck ansehe, da graust es mich. Echter Goldring (na ja, 333), mit Edelstein (meist obskure Halbedelsteine, meist aus Afrika) und „echten Brillanten“ (eher Krümel von Zerteilen und Schleifen größerer Steine) für € 139 oder so.

      In diesen und ähnlichen Fällen entsetzt mich die Verschwendung von Resourcen, um minderwertiges Zeug zu produzieren.

      Übrigens produziert China mehr Emissionen als die USA, und macht bei steigender Tendenz noch bis 2030 so weiter.

    • aus
      der Steckdose.

    • @Samsara
      da hat der befreundete Musiker recht. Die Geigen taugen allenfalls zum Anfeuern. Aber ich fürchte, dass das Anfeuern wegen der Schadstoffe im Lack gemäß Bundesemissionsgestz eigentlich verboten ist. Wer so billig kauft, versündigt sich also in mehrerer Hinsicht und das nicht nur bei den Geigen. Er ist, um mit Marcel Reif zu sprechen, der Stradivari unter den Arschgeigen.

    • Alu vs. Stahl
      Rahmen und Gabel eines Alu-Rades verbrauchen ca. 10l verstromtes Dieselöl, und das ist schon großzügig gerechnet. Das mag mehr sein als bei einem klassischen Stahlroß, ist aber im Vergleich zur Gesamtlebensdauer wie auch zum sonstigem Energieverbrauch des modernen Menschen völlig irrelevant.

    • Bitte nicht
      solche „Räder“ kaufen.
      Meist billige Alufelgen ohne Hohlkammer, Ösen und auch nicht eloxiert.
      Dazu verzinkte Speichen die eine Billigstnabe halten.
      Wenn man „Glück“ hat sind die Speichennippel nicht mal aus Messing (vernickelt), dazu so rund das man selbst mit Profispeichennippelspanner nichts wird.
      Ein Dynamo (Seitenläufer) klar…., der nur als Vorzeigeobjekt taugt,
      aber bestenfalls 3 x 4 Kilometer hält.

      Besser ein (gutes) gebrauchtes Rad kaufen.
      Da legt man zw. 50 – 200 € (Ortsnah) an und bekommt vernünftiges
      Material. Mit Nabenschaltungen zw. 3-7(8) Gängen für Wartungsmuffel und Kenntnisarme. Wer mehr will und den höheren Aufwand nicht scheut kann auch mit Kettenschaltungen zufrieden sein.
      Ein großes Gebiet. ;-)
      Für die Frau gabs ein wenig gbr. City Rad mit 3 Gängen und Nabendynamo. Aber ohne billige und schwere Federgabel!
      Hinten umgebaut auf 8 Nang Nabe und bessere Felge, vorne
      den Nd. mit (seltenem) Speichenmuster eingespeicht.

  4. Was erwarten Sie, werter Don?
    In den letzten 30 Jahren hat die deutsche Bildungspolitik höchst erfolgreich die Bildung in diesem Land abgeschafft. Was früher Siebtklässler einer Realschule in Mathematik leisteten, überfordert heute Studenten in Prüfungen nach dem ersten Semester. Was vor 30 Jahren in Mathe im Abitur geprüft wurde ist heute für frischgebackene Ingenieure (Verzeihung: „Master“) ein Buch mit sieben Siegeln. Und glaube Sie, dass es in anderen Fächern besser aussieht? Nein, man kann die schlechte Leistung da nur besser wegdiskutieren.

    Diese Volksverdummungspolitik ist nämlich der eigentliche Skandal. Der immer weiter um sich greifende Schwachsinn nur eine Folge davon.

    Kürzlicher Höhepunkt: Der „March for Science“ am 22.April.
    Man muss also tatsächlich mit Demonstrationen darauf aufmerksam machen, dass man Entscheidungen auf der Basis von Wissen und Erkenntnis treffen sollte.
    Wenn das kein Offenbarungseid ist….

    • Sie sprechen mir aus der Seele
      Im Prinzip müsste man die Kinder aus der Schule nehmen und selbst im Freundeskreis unterrichten. Andernfalls helfen ggf. noch Privatschulen. Nachteil der Sache ist natürlich, dass die Kinder nicht mehr mit gleichaltrigen ausserhalb Ihrer Gruppe in Kontakt kommen und sich nicht vergleichen und messen können. Auch die Konfliktlösungskompetenz würde auf der Strecke bleiben. Themenwechsel… Mein Sohn hat vor einiger Zeit das 15 Jahre alte Bike seines Cousins geschenkt bekommen. Natürlich war die Begeisterung zunächst verhalten. Nachdem wir Schläuche, Mäntel und Bremssättel zusammen gewechselt hatten war er stolz und seitdem verteidigt er sein Fahrrad stolz gegen andere doofe Angeber. Das Leben in der ultimativen globalen Weltkonsumgesellschaft will gelernt sein…

    • Mit Mathe gibt es ein Kernproblem:
      Wer wird Mathelehrer?

      Das sind nicht die besten – die gehen a) in die Bank oder sonstwohin wo sich richtig Geld verdienen lässt und es keine schreienden Kinder (ausser den eigenen) gibt oder b) werden Matheprofessor.

      Mathelehrer sind die guten Dreier, gerade-so- Zweier. Verstehen es selber nicht richtig, wissen nicht wie man es erklärt usw.

      Die meisten von denen können es einfach nit, da hat Bildungspolitik, sieht man von Besoldungsentscheidungen und Einstellungsstops mal ab, gar nix dran gemacht.

      Einsen und die guten Zweien kriegen dann nur Schüler mit Mathebegabung, mehr so trotz ihres Lehrkörpers statt durch.

      Die Matheprofessoren schreien dann über das Endprodukt ohne Mathebegabung. ABER Matheprofs heutzutage sind auch schlimm, aber aus der anderen Richtung.

      Wo der durchschnittliche Mathelehrer selbst in der Theorie nicht durchsteigt hat der Professor das gegenteilige Problem, die meisten haben Schwierigkeiten zu erkennen was an ihren Stoff kompliziert ist.
      Oder was sie tatsächlich erwarten können von Studenten, der Matheprof der Matheabitur 1974 gemacht wird davon ausgehen das der Grundkurs Mathe 1. Semester, 2017 auf den Wissenstand eines Matheabiturenten 1974 aufbauen sollte.
      Als Sahnehäubchen kommt dann noch das Professoren seltenst darin geschult sind zu schulen.

    • @HinterDemVorhang
      HomeSchooling ist in DE verboten. Obwohl man aus USA weiß, dass die in HomeSchools unterrichteten Kinder überdurchschnittliche Leistungen erbringen. Aber sowas passt natürlich nicht in die sozialistische Gleichmacher-Ideologie. Außerdem würde es das Versagen der Bildungspolitik zu deutlich aufzeigen.

      Dass Kinder dann nicht mehr mit gleichaltrigen in Kontakt kämen ist Unsinn: Sportvereine und sonstige Hobby-Gruppierungen und Kids in der Nachbarschaft gibt es meistens genügend. Es sei denn, die Eltern stellen die Kids mit Fernsehen, Games und Smartphones ruhig. Da schließt sich der Teufelskreis: Blöde Eltern => blöde Kinder => blöde Erwachsene => blöde Eltern…

    • Nun, sie können Ihr Kind nach Belieben neben der Schule betrichtern. Das PProblem ist halt, dass ich angesichts der Prallelgesellschaften Home Schooling extrem riskant finde.

    • @ En Hesse
      Mathematiklehrer sind kein spezifisches Problem.
      Aus meinem Abitur-Jahrgang sind diejenigen Lehrer geworden, die in der Schule die größte „Null-Bock“-Einstellung hatten.
      Was soll man dann erwarten?

    • @Don Alphonso
      Mit dem „betrichtern“ haben Sie Recht. Genau das geschieht. Am Ende heißt es dann, dass Schulerfolg vom sozialen Hintergrund abhängt. Stimmt! Wenn in der Schule nichts mehr gelernt wird, muss die Ausbildung woanders her kommen. Dass das bei Akademiker-Familien besser funktioniert als bei Einwanderern ohne Deutschkenntnissen, sollte irgendwie klar sein.

      Insofern sind wir implizit schon beim HomeSchooling angelangt. Allerdings mit dem Nebeneffekt, dass die Kinder in der öffentlichen Schule ihre Zeit verschwenden. Die könnte man effektiver nutzen.

      Ihr Argument mit den Parallelgesellschaften ist daher von der Realität schon überholt.

    • Ex-Zeitleser
      Ich denke mittel-bis langfristig wird es schul- und bildungstechnisch eine klare soziale Spaltung geben. Welche verantwortungsbewußte Eltern lassen z.B. ihre Kinder in Schulen mit sozialen Problemen und mäßigen Standards? Auch hier herrscht in D eine krasse Bigotterie, wie sie Don ja gerne auf die Schippe nimmt. Im eigenen Bekannten- und Verwandenkreis bringen neuerdings tolerante-weltoffenene tendziell links-grüne Eltern ihre Kinder auf kirchliche Schulen, obwohl Atheisten und fahren dafür mit dem VW Bus täglich längere Distanzen

    • Naja, sie werden halt in manchen bundesländern um das Zahlen für Bildung ohne Experimente nicht herum kommen. Das ist teilweise schon heute so.

    • George Bernard Shaw:
      Wer es kann, der tut es. Wer es nicht kann, der lehrt es.

    • Homeschooling, Bildungspflicht, Schulpflicht
      Hier in Österreich gibt es wie in der Schweiz eine Bildungspflicht. Wir haben das einige Zeit ausprobiert: Man kann die Grundschule mit 2 Stunden pro Tag inclusive Hausaufgaben abarbeiten. Trotzdem wollte der Kleine dann lieber wieder in der Schule lernen als bei Mama. Ok.
      Man sollte aber sehen, dass sowohl Österreich als auch die Schweiz mit der Bildungspflicht gute Erfahrungen gemacht haben. In Österreich gibt es etwa 3.000 Freilerner (so heißen die hier). Warum fürchtet sich Deutschland so vor Parallelgesellschaften ? Gibt es da keine Integration?
      Lesen Sie mal Andre Stern: „…und ich war nie in der Schule“, „Geschichte eines glücklichen Kindes“.

    • @Christian BW
      „Soziale Spaltung in der Schule nimmt zu“, das hat sogar die TAZ (darf man die hier verlinken :-) bemerkt: http://www.taz.de/!5401448 . Man beachte auch die Zwischenüberschrift: „Kaum Migranten“. Ja, ja, jetzt sind wir da, wo wir immer hinwollten. Jeder lebt für sich, Abschottung von allen Seiten und von Kindesbeinen an. Das Multi-Kulti-Experiment am Objekt des (noch) lebenden Staates. Südafrika läßt grüßen.

    • home schooling
      Wegen der fehlenden Kontakte zu anderen Kindern: da gibt’s hier in NZ die Moeglichkeit, home schooling Kinder aus einem ganzen Bezirk in bestimmten Faechern (Sport? vermutlich auch Naturwissenschaften) gemeinsam zu unterrichten – muss sich halt unter den Eltern jemand finden der das anleitet.

      Wir haben wegen Lernschwierigkeiten und Verhaltensproblemen lange ueberlegt, uns aber dann doch fuer die ’normale‘ Schule entschieden. Auch bei uns wollte der Kleine nicht bei Mama lernen – die hat er zu gut im Griff. Die Schule hat inzwischen die richtigen Ansaetze und unterstuetzt auch die schwaecheren Schueler soweit’s budgetmaessig geht mit ‚teacher aides‘ (oder parent help). Gegenseitiger Respekt und Ruecksichtnahme wird den Kleinen von Anfang an beigebracht – das gehoert bei einer katholischen Schule einfach mit zu den Grundwerten. (Und nein – wir betreiben da keinen Schul(bus)tourismus, die Schule ist fusslaeufig per ‚walking school bus‘ zu erreichen.)

      Vielleicht spaeter mal home schooling – den Zeitaufwand, mit dem man mit intensiver Betreuung denselben Stoff schafft wie die regulaere Schule, schaetze ich auf maximal 50% (mit zwei Stunden ist es bei unserem leider nicht getan). Und ’neben der Schule betrichtern‘ wird sowieso sein muessen – so doll ist das Niveau hier im Schulsystem nicht. Die Gefahr einer Parallelgesellschaft im deutschen Sinne gibt es hier nicht so sehr, auch wenn es unter den home schoolern vermehrt Leute abseits des mainstreams gibt, strenge Veganer z.B. (no offense meant, Don).

      Irgendwann wird das in Deutschland auch kommen muessen, wenn der Kampf gegen die Parallelgesellschaften mal aufgegeben ist.

    • Das Leben
      Nach der Schule kommt das Leben. Aber, wer mit dem Leben nicht zurecht kommt, der will wieder zurück. Wie kann er das im dann „fortgeschrittenen“ Alter? …… als Lehrer. Diese Tatsache hat mich viele Merkwürdigkeiten im Schulalltag meiner Kinder verstehen gelehrt.

    • Home Schooling
      Wer nach der Schule mit seinen Kindern redet, auch über das, was in der Schule getrieben wurde, und bei Bedarf Dinge, die sie nicht verstanden haben, mit ihnen erarbeitet (dabei kann man selber noch etwas lernen), der betreibt genug „Home Schooling. Das ist der berühmte Einfluss des Elternhauses, der bei den Kindern die Spreu vom Weizen trennt. Nicht die Schule macht das, die ist bei allen Kindern gleich, die Eltern sind es, die den Unterschied machen.
      Ich war mal auf einem Stadtfest, auf dem man ferngesteuerte Buggies vorführte, die mit einem Rasenmähermotor angetrieben waren. Wenn der Motor aus war, musste man den durch mehrmaliges Ziehen des Anlasszuges wieder anlassen. Neben mir stand eine nicht ganz ideal figurierte Schwäbin mit ihrem ziemlich intelligenzresistent dreinblickenden Stammhalter. Beim Blick auf einen Mann, der einen dieser Buggies anwarf, sagte sie: „Jetzt woiss I, wie die gangat. Die sind zum Aufzieha“. Noch Fragen? Der Kleine ist heute bestimmt Nobelpreisträger.

    • @kiwi
      Entschuldigen sie das Kapern ihres Beitrages. Haben Sie Einen tipp, wo man sich über nzl incl schulsystem usw informieren kann? Blog o.ä., da wir mittelfristig die Zelte in Nzl aufbauen wollen.

      Ich möchte meine Kinder nicht zuhause unterrichten, bin froh, wenn das ein anderer übernimmt, des familienfriedens Willen.

  5. eigentlich dankbar
    – war noch nicht fertig, komische Software…

    Jedenfalls bin ich Trump auch dafür dankbar, dass den Rep’s vielleicht nunmehr die hässliche Fratze vom Gesicht gerissen wird…

    Übrigens sehr schöner Artikel. Nette Idee, die Thematik von den Fahrrädern her zu öffnen, wie ich finde.

    Beste Grüße aus dem westl.Salzkammergut.

  6. Danke...
    … Für den schönen, schaurigen & wahren Text .

  7. Wahrscheinlicher
    Habe zwar erst die Hälfte gelesen, aber wahrscheinlicher ist, dass die Räder die Hinterlassenschaft von Fahrraddieben sind, es sich um „ausgeliehene“ Fahrräder handelt, weil die Diebe mal kurz einen fahrbaren Untersatz brauchten, aber diese die Fahrräder weder verkaufen noch dauerhaft nutzen wollten. Bei uns auf dem Land landen solche Räder regelmäßig versteckt im Graben oder auf dem Acker, wenn mal wieder eine größere Veranstaltung ist.

  8. Mal wieder schön geschrieben
    Ich strample jeden Tag mit meinem 1995er Staiger ins Büro und zurück – jetzt kommen allmählich ein paar Verschleissreparaturen. Lohnt sich das? Mmh – zumindest will ich nicht gegen ein Rentner-E-Bike tauschen, also wird doch instandbesetzt, auch wenn mir die Fahrradwerkstätte schon signalisiert, dass das allmählich nicht mehr sinnvoll ist …
    Genauso ist mein jüngeres Auto jetzt 13 und will auch nicht ersetzt werden. Wogegen denn auch?
    Ich weiß: ich hemme das Wachstum. Pöhse.

    Habe die Ehre, A.C.

    • verschwendung
      Aber nur durch “ Verschwendung “ überlebt das System ! Nur durch pausenlose Werbung “ das ,und nur das musst ! du haben ,läßt die Kasse klingeln . Wären alle so wie ich ,wäre diese WirtSchaft längst am Boden . Meine Fahrzeuge sind bis zu 20 Jahre alt , von mir persönlich gepflegt und repariert. Mein Haus ,riesig 10 Zimmer , unterhalte repariere ich selbst , vom Dach bis zum Keller , von Wasser bis E – Installation , seit über 40 Jahren . Und alle leben noch ! und bin noch nie stehengeblieben . Jedes Stück Blech hebe ich auf ,irgendwann wird es tatsächlich verwendet. Aus Kabel/ Drahtabfällen werden Modellbäume . Total kaputte Fahrradschläuche finden immer noch Verwendung ,z.B. Dichtungen. Geht ein Produkt vorzeitig defekt , kaufe ich ein identisches noch einmal und verwende ersteres zur Ersatzteilgewinnung. Aber die techn. Entwicklun verfolge ich natürlich auch und erneuere das was tatsächlich nicht mehr zu retten ist , bzw . nach meiner Ansicht ! überholt ist . Das Wissen habe ich mir in der DDR angeeignet , von dem ich bis zum heutigen Tag profitiere .

    • die Frage ist halt, wie ändert man das sinnvoll. Es spricht nichts gegen heftigen Konsum, solange es das richtige ist.

    • Lohnt sich!
      Habe einen teuren Stahlrahmen von ’75, die anderen Teile ähnlich alt.
      Werkstätten traue ich, erfahrungsbedingt, keine gute Arbeit zu, bei aberwitzigen Preisen. Daher alles selbst gemacht, inkl. Laufradbau mit einer Pelissiernabe. Für den heute unüblich schmalen Abstand zw. den Ausfallenden, kriege ich weder Nabe noch Ritzelpakete, schraubbar. Schließlich brauchen heutzutage alle 12 Ritzel, von denen 2 genutzt werden. Sollten Sie keine Lust haben, übernehme ich gerne Ihr Rädchen. Ist der Rahmen verzogen, könnte er gerichtet werden. Fähige Rahmenbauer sind selten. Meiner machte vor Jahren Schluss…

    • Titel eingeben
      @
      „Gast sagt:
      5. Juni 2017 um 10:59 Uhr

      Lohnt sich!“

      Aber sicher gibt es noch Schraubkränze / Naben.
      7fach ganz sicher, 5 und 6 gibt es auch noch neu.
      7 fach hatte 126 mm Einbaubreite (hinten),
      ab 8fach wurde bei Rennrädern 130 mm Standard. Bis heute.

      Je nach Bedarf und Einstellung (muss es100% original sein?)
      können Sie auch auf Kassettennabe umbauen und dabei auch
      auf 9 oder 10fach gehen wenn nötig.
      Den Rahmen kann man aufweiten, schließlich sollten es nur 2 mm / Seite sein. Oder so lassen, wird dann halt fummelig, beim einbauen des Hrs.

  9. Umweltbewusstsein totale Fehlanzeige
    Sie meinen also, dass Umweltbewusstsein im Kleinen geübt werden soll und entdecken dabei ein schönes Rad, Glückwunsch. Umweltbewusstsein gibt es nicht mehr, sonst würde man nicht halbe Wälder zugunsten von Trassen abholzen oder Greifvögel gefährden. Auch Biosprit aus Palmplantagen in Indonesien, für die Urwald abgeholzt wurde, wäre nicht erlaubt. Die Fischereiquote, die Sie oben erwähnen, ein Hohn. Für „Klimarettung“ zu sein, während man sein Fahrrad zurücklässt, ebenfalls ein Hohn. Alles Theorie. Gestandene Verfechter des „Man made Global Warming“ haben schon beschrieben, was es ist: Eine riesige Umverteilungsmaschinerie. Trump hat das erkannt und Bannon längst vor ihm, denn Bannon liest vermutlich alles:

    „One has to free oneself from the illusion that international climate policy is environmental policy. This has almost nothing to do with the environmental policy anymore, with problems such as deforestation or the ozone hole,“ said Edenhofer, who co-chaired the U.N.’s Intergovernmental Panel on Climate Change working group on Mitigation of Climate Change from 2008 to 2015.

    So what is the goal of environmental policy?

    „We redistribute de facto the world’s wealth by climate policy,“ said Edenhofer.

    For those who want to believe that maybe Edenhofer just misspoke and doesn’t really mean that, consider that a little more than five years ago he also said that „the next world climate summit in Cancun is actually an economy summit during which the distribution of the world’s resources will be negotiated.“

    Mad as they are, Edenhofer’s comments are nevertheless consistent with other alarmists who have spilled the movement’s dirty secret. Last year, Christiana Figueres, executive secretary of U.N.’s Framework Convention on Climate Change, made a similar statement.

    „This is the first time in the history of mankind that we are setting ourselves the task of intentionally, within a defined period of time, to change the economic development model that has been reigning for at least 150 years, since the Industrial Revolution,“ she said in anticipation of last year’s Paris climate summit.
    http://www.americanthinker.com/articles/2017/06/drawing_back_the_curtain_on_the_worlds_political_classes.html

    Viele Kritikpunkte hier aufgelistet:
    Zum Beispiel:
    The Chinese commitment is particularly amusing. They promise that their greenhouse-gas emissions will peak “around 2030.” How high will that peak be? No one knows. What will their emissions be after the peak? No one knows.

    Read more at: http://www.nationalreview.com/article/448221/paris-climate-agreement-trump-could-have-done-better

    Das Hauptproblem ist oder vielleicht (wäre besser) war eine gezähmte deutsche Presse, die nichts in Frage stellte.

    Jetzt sind sie nackte Kaiser, weil Trump alles in Frage stellt. Daher wird er erstmal dämonisiert. Trump ist ein Geländewagen. Wie alle Autos, vorneweg SUV’s muss er niedergemacht werden, denn für alle Umweltsünden ist das Auto verantwortlich. Für alle. Und in Zukunft Trump, dieser Hummer. Batterieherstellung und Entsorgung sind umweltfreundlich. Am besten, man wirft sie später ins Meer. Der pure Zynismus. Ich habe übrigens vor 1990 mehrfach Grün gewählt. Ende damit schon lange. Und so lange eine ehemalige EKD-Vorsitzende da leitet, ist keine Restauration in puncto Intelligenz zu erwarten.

    • China
      War neulich in Shanghai. Die Luft ist dort so zum Schneiden wie früher in Berlin und vor Einführung des Katalysators in Athen. Dunstglocke, die bei mir zu Reizhusten und brennenden Augen führte, so dass ich das Tourismusprogramm zur Tagesmitte abbrach, um ins vollklimatisierte Hotel zurückzukehren. Und das war an einem der besseren Tage, was die Partikelzahl in der Luft anging.
      China in punkto Umwelt als Partner anzusehen und die USA zu verdammen ist m.E. entweder grenzdebil oder Volksverdummung.
      Trump ist alles andere als ein idealer Präsident, aber stellenweise erfrischend entlarvend und direkt und was zur Zeit stattfindet ist nun mal günstiges Produzieren zu niedrigen Umwelt- und Sozialstandards mit einhergehender Verschiebung von Arbeitsplätzen vom Westen nach Asien. Hauptsache billig und nach kurzer Zeit obsolet.

    • Man darf sich da keine Illusionen machen: Die ganzen Baumarkträder für 179Euro kommen sicher nicht aus den Hochglanzfirmen in shenzen, sondern daher, wo gerade Kapazitäten frei und der lokale Beamte kooperativ beim Wegschütten der Farbreste ist.

    • Trump-Rede zum Ausstieg aus dem Raub ueber Klimaschwindel
      https://www.eike-klima-energie.eu/2017/06/05/die-vollstaendige-rede-von-praesident-trump-bzgl-des-ausstiegs-aus-paris/
      Deutsch, auch das Original und das Video enthalten.
      DT hat vollkommen recht, es ist ein Raub von Hunderten Milliarden Verrechnungseinheiten, deren Verbleib vollkommen unbekannt ist.

      Gruene und Hosenanzugsglaeubige – Schnappatmung ein, Gehirn auf stand-by.

    • @Bürger
      Ich war vor ein paar Jahren mal in Seoul. Die Luft empfand ich als stechend und fragte, woher das käme. „Aus Shanghai“, meinten die Einheimischen, „bei schlechtem Wetter weht das so übers Gelbe Meer.“ „Aber Schanghai ist 800km entfernt“, warf ich ein. „Trotzdem“, versicherte man mir, „trotzdem…“


    • China und Südkorea könnten Umweltschutzmaßnahmen durchaus gebrauchen, wie man sie bei uns in den 1970ern anfing.
      Aber doch nicht diesen CO2-Ablaßhandel, der ein harmloses Gas, noch dazu nichtstinkend, zum Gottseibeiuns erklärt.

  10. Selbsthass wegen moralischen Versagens vor sich selbst
    ist eine durchaus wahrscheinliche Variante. Ich kenne jedenfalls genügend Leute, denen es spielend gelingt, unter ihren selbst hochgelegten Messlatten durcgzulaufen, ohne dabei ihren Kopf einzuziehen. Und seit meinen Beobachtungsausflügen auf twitter kenne ich noch einige mehr.

    Ja, ganz nüchtern betrachtet klafft zwischen unserer (uns im Sinne von „Wir Deutschen“) Umwelt- und Planetenrettungsrhetorik und der Wirklichkeit ein Graben so tief und breit wie der Grand Canyon. Und bei dieser verbreiteten Art von Dauer-Bigotterie erscheint ein offen schamloser Egoist wie Trump manchmal wie eine erfrischendere Alternative …

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Ein Problem
      Der Planet hat nur ein einziges Problem, wenn dies konsequent angegangen und gelöst würde, würden sich alle anderen Probleme in Luft auflösen. Es ist die ungebremste Zunahme der Weltbevölkerung. Die Lösung: Weltweit die Geburtenraten senken. Wer sich als Land weigert, die Mittel sind jedem selbst überlassen, sei es durch Anreiz oder Strafe, dem darf man nicht helfen, auch nicht das Problem durch Migration abnehmen. Erst klipp und klar mit der Aussicht, das eigene Volk unwiederbringlich in Chaos und Verderben durch Übervölkerung zu bringen, kann zu einem Umdenken führen. Ganz sicher aber nicht, solche Völker mit Geld zuzuschütten und den Menschenexport auch noch zu finanzieren.

    • Mauer
      Warum auch so kurz vor dem Aufprall noch versuchen zu bremsen oder das Steuer herumzureißen?

      Der Mensch ist bestenfalls für überschaubare Insellagen geschaffen, mit etwas Glück bekommt er es dort hin, sich in die Kreisläufe der Natur einigermaßen einzufügen.

      In globalen Zusammenhängen zu denken sprengt seine Vorstellungskraft. Alle Ressourcen erscheinen ihm, solange man sie ihm zum Kauf anbieten kann, unerschöpflich.

      Und während die Menschen in den Boomregionen Chinas kaum mehr Luft zum Atmen haben, machen wir uns hier Gedanken über die Auswirkungen von Diesel-Feinstaub auf die innerstädtische Luftqualität deutscher Großstädte. (Eine Untersuchung des Berliner Senats soll bereits 2005 ergeben, daß Diesel-Pkw lediglich drei Prozent zu einer im lokalen Straßenverkehr gemessenen Feinstaub-Belastung beitragen. Und zu diesem Zeitpunkt galt noch die Euro 4-Norm…)

    • Titel eingeben
      „nur ein einziges Problem,… die ungebremste Zunahme der Weltbevölkerung“
      .
      Auf diese einfache Lösung kam ich schon als kleiner (nachdenklicher) Knirps: letztlich liegt’s nur daran: wir sind zu viele.

    • Sie diskkriminieren damit Afrika!!!!!!!!!!!!!

      Ohne Bevölkerungszuwachs keine grünen Politiker, die Seenot vor Libyens Küste verursachen.

    • Titel eingeben
      Wie sagt der bayrische Kathole so schön: der Neger schnackselt halt gern.
      Wenn dann aber das solchermaßen erschnackselte Seelchen kurzerhand ungetauft abgesaugt oder ausgeschabt wird, ist’s ihm auch nicht recht.
      Es ist ein Kreuz mit den Religionen.
      Apropos: weile gerade im schönen Seattle, habe die F az/ox News also nicht nur in diesem Blog, sondern parallel auch im TV.
      Da interviewt man gerade Engländer, z.B. einen Staatssekretär, von denen ich nicht geahnt hätte, daß es sie in diesem islamisierten Land noch gibt.
      Auf die ewig blöde These, daß das ganze doch nichts mit der schlechthin friedlichsten Religion zu tun habe:
      Islamismus verhält sich zum Islam wie Kommunismus zum Sozialismus, wie Faschismus zu Nationalismus – es ist kein aliud, sondern eine Übersteigerung.

    • @ Don "Sie diskriminieren Afrika"
      Vorsicht, werter Don! Sowas fällt garantiert unter Häitspietsch.
      Sonst kommt IM Kahane und macht Ihnen mit Maasileins Hilfe den Laden dicht…

      Immerhin sind wir doch schuld an der Misere der zu „Rettenden“…

    • Die ARDDR in Hamburg schreibt sicher schon an einem dossier.

    • @kniggerich
      Zunahme der Weltbevölkerung ist sicher ein Hauptgrund. Die Frage ist, wer ist denn Schuld daran? Früher hielt ich es da auch mit der bekannten Fürstin („Der Schwarze schnackselt gerne“). Allerdings hat „der Schwarze“ wie auch „der Araber“ schon seit Jahrhunderten kräftig Kinder gezeugt, ohne daß die Bevölkerung explodiert wäre. Früher sind von 8 Kindern 6 verhungert oder an Krankheiten gestorben und alles ging seinen natürlichen Gang.

      Bleibt die Frage, wer hat den Leuten denn sauberes Trinkwasser, bessere Anbaumethoden, Impfungen, Krankheitsversorgung etc… gebracht? Richtig, der weiße Mann aus Europa, der schon immer alles besser wußte und dem Rest der Welt erklärt, wie man zu leben hat. Sogesehen hat Entwicklungshilfe diesen Ländern ein vielfaches mehr geschadet, als es die Ausbeutung von Rohstoffen je tun konnte. Ein Blick auf die europäische Geschichte hätte gezeigt, daß es völlig unrealistisch ist, mit steigender Überlebensrate einhergehend auch gleichzeitig die Akzeptanz moderner Verhütung zu erwarten. Dazu gehört erstmal die Emanzipation der Frau, also die Überwindung überkommener Traditionen und religiöser Dogmen. Selbige hat hier Jahrhunderte gedauert, warum sollte sie in Afrika oder arabischen Ländern schneller gehen? Hätte man diese Länder in Ruhe gelassen oder meinetwegen auch nur ausgebeutet, ginge es heute allen Beteiligten wesentlich besser. Oder, um es mit Trumps Worten zum Irakkrieg zu sagen: „Had our politicians all gone to the beach and enjoyed the sun, we would be in a much better position now“.

    • @MMW
      Bevölkerungswachstum wird eingedämmt durch drei Dinge: Gesundheitsversorgung, Bildung (auch und vor allem über Sex und dessen folgen) und Hygiene.
      Und obwohl Sie natürlich recht haben, dass Emanzipation der Frau etc. ein massiver Gunstfaktor für die Senkung der Geburtenrate ist, so zeigt doch der Blick auf Bangladesh, dass dies nicht Voraussetzung ist: Bangladesh ist kaum ein Brunnquell der Gleichberechtigung und Emanzipation. Aber durch Aufklärung haben die es geschafft, die Geburtenrate auf 2,5 Kinder / Frau zu senken. Von (ich weiß nicht genau, aber…) 7.

      Ich gebe Kniggerich recht: Anreize schaffen, die Geburtenrate zu senken, kein Überdruckventil bieten.

    • Wie soll das gehen in Ländern, deren Ideologie etwas ganz anderes predigt?


    • Bis die Afrikaner mit ihrer anderen Lebensart (sie sind eine unsicherere Umwelt gewöhnt als Europäer) weniger Kinder in die Welt setzen, vergehen mindestens 2 Generationen. Denn so lange dürfte es in Europa auch gedauert haben.
      An dem Zusammenprall von afrikanischem und muslimischem Nachwuchsüberschuß mit europäisch-ostasiatischem Rückgang führt kein Weg vorbei.

    • "Demografie als Schicksal-Das Drama der Geburtenraten"
      Ich empfehle dringend, sich zu diesem einmal bei YouTube die Sendung „Das Philosophische Quartett |2006| Demographie als Schicksal – Das Drama der Geburtenraten“ anzuschauen. (Erstausstrahlung ZDF 29.10.2006)

      Zum Thema Überbevölkerung kommt mir das dort, vor allem von Gunnar Heinsohn Gesagte reichlich schlüssig vor.

    • In Afrika fehlt ein Land
      mit Vorbildfunktion, das es mit China in Asien gibt. Indien hat es nachgemacht, Indonesien und dann Bangladesh ist gefolgt.

      Weiter westlich ist es nur der Iran, und der darf für Nahost oder
      Afrika kein Vorbild sein.
      Einzig Ägypten hätte es sein können, wenn ihm die Muslimbrüder
      nicht dazwischen gefunkt hätten.
      Es sind eben nicht nur techn. Faktoren wie Frauenbildung, Zugang zu
      Verhütungsmittel etc. für einen Erfolg wichtig.
      Die Graswurzelideologie allein funktioniert nicht.
      Das ist zu europäisch gedacht.

    • @MMW und Booster
      Schaue ich in meinen Stammbaum, der nicht so herrschaftlich, wie der des Don Alphonso ist (bzw. was er kokett behauptet), stelle ich fest: Ja, auch hierzulande wurde gepimpert, wie bei den Karnickeln und wenn die eine Mutter bei der Geburt verstarb, wurde fix die nächste angeschafft.

      Den Rückgang der Geburtenrate hier führe ich, meine unmaßgebliche Meinung ist das, nicht auf die Gesundheitsversorgung, Wohlstand und Bildung zurück, sondern auf das um sich greifende Staatswesen, Steuern und Abgaben, sowie ganz entscheidend auf die Ökonomisierung des Lebens. Das erklärt auch, warum in der DDR die Geburtenrate so viel höher war. Man musste sich weniger entscheiden, es gab weniger Risiken (obwohl der familiäre Zusammenhalt eben nicht ausgeprägter war, als beispielsweise in Afrika), es wurde diesbezüglich staatlicherseits Vieles oder Alles abgenommen, während man sein Geld sowieso nicht anders verwenden konnte. Gleiches gilt für Armut und Kinderreichtum. Wer nichts zu verlieren hat, keine Alternativen im Konsum hat, muss sich nicht entscheiden. Einzig Bildung wirkt dem nur deshalb entgegen, weil sich plötzlich Alternativen bieten können mit zunehmendem Erfolg, der sich finanziell auszahlt. Bleibt der Erfolg aber aus, besteht weiterhin der Hang dazu, auch wenn jemand noch so klug und gebildet ist, sich in bestimmten Gesellschaften weiter zu vermehren. Das kann man auch klar argumentativ unterstreichen (wenn auch nicht beweisen), denn die Intelligenz und Bildung (Bildung von Ausnahmen einiger Länder) bei Mädchen und Frauen weniger breit, dafür hoch, gestreut, die aber 50 Prozent der Bevölkerungen ausmachen und trotzdem diese vielen Kinder kriegen.

  11. Im Müll liegt die Wahrheit
    Hut ab Don, Sie können einfach gut schreiben. Es ist nicht zu fassen, was da an Rädern zurückgelassen wurde, die Bilder sprechen Bände.
    Ich habe als Schüler den Archäologen des Kurpfälzischen Museums bei der Ausgrabung einer römischen Müllgrube geholfen. Der Archäologe war wie elektrisiert, er meinte man kann aus dem Inhalt einer Müllgrube mehr über die Menschen der damaligen Zeit erfahren, als aus ihren Gebäuden oder den Gräbern.
    Die Schattenseiten der Wegwerfgesellschaft erlebe ich immer, wenn meine Frau eine Wagenladung Abfall zur Mülldeponie bringt. Jedes mal kommt sie mit einem „Juwel“ zurück, das sie dort gefunden hat und das man doch nicht einfach wegwerfen kann. Mal war es ein Kettcar, wie neu oder ein Tischfußballspiel oder ein Liegestuhl…. Bis sie dann jemanden findet, dem sie es schenken kann, verstopfen die Dinge Schuppen und Garage.
    Wohl dem der Platz hat, Grüße Uli

    • Müllbeutel mit Schleifchen
      …und ich muss immer grinsen, wenn ich unseren Müll in die Tonne kippe und sehe was da schon drin ist: alle anderen Anwohner packen ihren Abfall in Plastik(!)-Beutel, die sie zubinden (damit nix verloren geht?) und mit einer ordentlichen Schleife versehen. Wie ein Geburtstags-Geschenk.

    • O ja!
      Ich gehe schon nur noch spätabends mit meinem Eimerchen runter, damit keiner sieht, wer da seine kaffeesatzgefüllten Filtertüten und ausgelutschten Teebeutel ohne Verpackung …

      (Mein Gott, wenn wir das früher mit der Asche hätten machen wollen…)


    • In der Asche brüten keine Fliegen, im nassen Bio-Mischmüll schon.

  12. Fixie-Fieber
    Das Ergebnis mag als Verschwendung erscheinen,
    die Beweggründe können vielfältig sein.
    Ein Fahrrad muss heute in den Metropolen neben dem Fahrer auch eine Menge an Überbau transportieren und gleicht damit manchmal den Wagen in der Mythologie, in dem die Götter unterwegs sind.
    Ein originales Hercules Fahrrad in metallic-blau hat da einen schweren Stand gegenüber einem schäbigen Fixie.
    Und wenn man zu blöd ist, sowas selber zu schrauben, dann wird das alte Rad abgelegt wie ein aus der Mode gekommenes Kleidungsstück.
    Von Nützlichkeit und Technikverständnis ist das alles weit entfernt.
    Götter lassen schrauben.

  13. Umgekehrte Perspektive
    Trumps Wähler erwarten von ihm, dass er die enormen und oft sinnlosen Ausgaben kürzt, um die Staatsschulden zu reduzieren. Was könnte sinnloser sein als die Mitgliedschaft in diesem Pariser Verein, der lediglich zur Umverteilung kolossaler Geldsummen dient? Die Umwelt der USA ist bekanntlich in weit besserem Zustand als beispielsweise in Putins Russland, das den Pariser Vertrag bis heute nicht ratifiziert hat. Dennoch wird Putin von Macron hofiert und Trump verteufelt.

    • Daher fanden wir Trumps Rede
      zur Ankündigung des Ausstiegs aus dem Pariser Abkommen auch logisch (wenn ihm das auch jemand auf den Zettel geschrieben hatte). Und weil die bloße Umverteilung nach China, wo inzwischen sogar die Fischstäbchen unserer lieben Kleinen formgepreßt werden, aus den Fischen die im Nordatlantik gefangenen werden, so deutlich wurde, fühlen sich die ulFs und Politheuchler dieser Welt so ans Bein gepieselt.
      .
      China braucht diesen Freibrief, es ist ja schließlich noch ein „Entwicklungsland“ mit Entwicklungshilfegelder aus der Kasse unseres Schatzmeisters. Und wo sollten schließlich die ganzen umweltfreundlichen Batterien für die hau-ruck-Elektromobilsierungsagenda der Physikerin herkommen?
      .
      http://www.reuters.com/article/varta-ipo-idUSL8N1D42EZ?type=companyNews
      (DdH)

    • ‚Ja, aber das wird ja auch unser neuer Partner, so wie früher die UdSSR der Partner der DDR war.

    • Titel eingeben
      @Dünnhaupt.
      Ja, ja, der fehlte hier noch: der pöse Putin, der an allem Schuld ist. Latürnich!

    • Für unserer lieben Kleinen tiefgefroren, aufgetaut und wiedereingefroren
      @Pollueur très discret
      In der Regel wird der Nordatlantik oder Alaska als Fangort angegeben. Auf dem Fangschiff wird der Fisch geköpft und tiefgefroren. Danach geht es nach China, wo er in Wasserbecken auftaut und anschließend filetiert wird. Dann wird der Fisch ein zweites Mal tiefgefroren.
      Zwei von drei Alaska-Seelachsprodukten im deutschen Handel sind chinesische Importe.
      Gemäß einer EU-Richtlinie von 1988 über tiefgefrorene Lebensmittel muss die Verpackung von Tiefkühlkost den Hinweis „nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren“ oder einen gleichsinnigen Hinweis tragen.

    • Das sollte man vielleicht mal an grössere Glocken hängen.

  14. Der Fanatismus trägt viele Gesichter
    und er ist weiß Gott kein neues Phänomen, auch wenn er in unserer Zeit wieder verstärkt auftritt. In einer Gesellschaft, in der die Freiräume immer kleiner werden müssen manche Leute Mittel und Wege finden ihre Aggression auf eine sozial vermeintlich akzeptierte Weise rauszulassen. Was liegt da näher als anderen ihre Fehler vorzurechnen oder irgendwelche scheinbar gut begründbaren Zwangsgerüste aufzubauen denen sie sich auch immer mehr unterwerfen müssen?

    Ein solches Zwangsgerüst ist meines Erachtens dieses komische Klimaabkommen, das getragen wird von Fanatismus einerseits (bei den etwas jüngeren, halbstarken Rechthabern) und von dumpfbackiger Sonntagsredenmentalität andererseits (bei der eher gesetzten Bourgeoisie, die sich nicht vorwerfen lassen will Trends zu ignorieren).

    Es gäbe wesentlich intelligentere, weniger aufwändige und eine sinnvolle wirtschaftliche Entwicklung weniger gefährdende Weise der Umwelt zu dienen als starre supranationale Abkommen, die letzten Endes doch nur eine Alibifunktion haben und mit viel Brimborium und eitlem Aufmerksamkeitsgeheische implementiert werden, an die sich letzten Endes aber doch keiner hält.
    Es ist viel ehrlicher, so wie Trump es tut, deren Ineffizienz und Verlogenheit anzuprangern und dann auf eine cowboyhafte Manier daraus auszusteigen, so dass sich die versammelten Schranzen mal wieder tierisch darüber aufregen und die Schnappatmung kriegen. Ich freue mich immer diebisch darüber, wenn der Verlogenheit mal wieder eins ausgewischt wird.

    Wenn die wirklich alle so ökologisch wären wie sie so plakativ gern behaupten, na bitte kein Problem, einfach bei sich selbst anfangen. Aber das ist unbequemer als sich mittels eines Abkommens einen kollektiven Heiligenschein zu verpassen, unter dem dann munter weiter gefrevelt und Energie vergeudet wird. Man schiebt die Verantwortung ab, auf den Staat oder wen auch immer, Hauptsache man muss sich nicht selbst irgendwelchen unbequemen Wahrheiten stellen.

    Dabei müsste die Bequemlichkeit nicht mal groß leiden. Der Mensch darf nutzen, aber nicht vergeuden. Wenn ich mir ansehe wie saudämlich sich viele beispielsweise im Straßenverkehr verhalten dann lasse ich mir von keinem erzählen man bräuchte ein Abkommen um das Klima zu retten (nebenbei gesagt fand ich diesen Winter arschkalt, aber das wie gesagt nur nebenbei).

    Hier nur mal ein Beispiel von vielen anderen, das zeigt wie Hirnlosigkeit zu Energievergeudung führt und wie leicht es wäre das abzustellen: ich stand dieser Tage in einem Stau. Der Ochse vor mir ließ etwa 100-200m Abstand zum Vorausfahrenden. Früher, als es noch nicht so viel Stress dabei gab wäre ich ausgestiegen und hätte ihm ordentlich und lautstark (unter Zuhilfenahme kerniger Schimpfwörter) die Meinung gesagt. Wie viele von denen, die das hier jetzt lesen stellen sich die Frage „na und, was ist denn dabei, hält er eben Abstand geht ja eh nicht weiter.“ Für alle Grünenparteitagsbesucher mal klein aufgeschlüsselt: wenn alle das machen würden hätte man in Nullkommanix einen Stau, der statt 2 km dann 200 km lang wird. Und im rückwärtigen Bereich, wo es Abfahrten nach links und rechts gibt kommen Leute an diese Abfahrten nicht heran weil sie im Stau stehen. Da lassen sie den Motor laufen statt längst zu Hause zu sein, das Kfz in die Garage zu stellen wo es bei abgestellte Motor immer noch am meisten für das Klima tut. Über derart hirnlose Verhaltensweisen könnte ich mittlerweile ganze Regale voll von Büchern schreiben (wird ich vielleicht auch noch tun).

    Komme mir keiner mit so Sachen wie einem Klimaabkommen und tue dabei auch noch überlegen. So lange es so viel Trotteligkeit im Straßenverkehr und woanders gibt muss man über so etwas gar nicht erst reden. Und Trump hat vollkommen recht wenn er aus dem Müll aussteigt. Vielleicht bringt das die Dumpfbacken ja dazu, etwas mehr nachzudenken-aber ohne Hirn ist das sicher sehr schwer.

    • Immer schön Abstand halten...
      Mein Höchstes ist, wenn einer ein bis zwei Wagenlängen Abstand zur roten (Kontaktschleifen-) Ampel hält. Dann steht man ewig, und der Rückstau ist in der Innenstadt noch effektvoller als auf der Autobahn.

      Sorry – das war jetzt kein echter Diskussionsbeitrag, aber ich musste mir das mal von der Seele schreiben – schöne Pfingsten!

    • Titel eingeben
      Wird mühelos getoppt von den Zufußgehenden (oder wie das auf Neusprech gleich nochmal heißt), die ums Verrecken nicht an der „Bettelampel“ drücken. Bei manchen fragt man sich, ob sie morgen noch da gestanden hätten, wenn man nicht aufgetaucht wäre und den gelben Lukas gehauen hätte.

    • @ die Antwortenden
      @w126: nur ein weiteres von sehr vielen Beispielen. In Zusammenhang mit der Ampel fällt mir noch ein: Frauen haben anscheinend Angst davor wenn die grün sind. Fast der Regelfall: frau ist 10 Meter davor, immer noch grün (der Verstand und eine Fingerspitze Urteilsvermögen sagen einem: jetzt noch mal kurz das Gas antippen und drüber, grüner wird’s nicht) und frau BREMST !??!. Wie bei vielem was frau so tut geht mir die Logik auch da nicht auf, soll heißen es gibt keine. Auch das verursacht unnötig Emissionen, CO2 und Energievergeudung, und auch das nur ein Beispiel von sehr vielen.
      @Beobachter: nur, dass die so ja kein Problem darstellen, außer für sich selbst. Von mir aus können die da stehen bis sie schimmelig oder schwarz werden-solange sie den Verkehr nicht behindern. Was sie allerdings tun wenn sie gehen. Früher waren Fußgängerampeln mal so geschaltet, dass sie NIE gleichzeitig mit den Autoampeln grün hatten. Klare Sache, und gut dem Dinge. Hat den Verkehr reguliert. Dazu sind sie da (und kosten ja auch Strom). Irgendwann sind dann irgendwelche grünen Pharisäerkretins auf die Idee gekommen, beide gleichzeitig zu schalten. Sorgt für Gefahr, Verwirrung und hält vor allem die Autos unnötigerweise auf. Wenn man mal ausrechnen würde was bundesweit jedes Jahr an Mehremissionen und unnötiger Energievergeudung allein durch diesen Schwachsinn zustande kommt. Aber die denken wohl so: Hauptsache, das Auto wird behindert, das wird dann schon irgendwie umweltfreundlich sein. Und dieselben Idioten reden von Klimaabkommen. Gucken Lindenstraße und modernen Tatort.

      Es gibt so viele Deppen…

    • Deppen und Deppinnen
      Ich fahre beruflich mit Fahrern und Fahrerinnen, die im Stress fahren müssen (mit Blaulicht). Aus Erfahrung mit den 250 – 300 Verschiedenen, davon 30% Frauen, kann ich sagen: 95% der Männer fahren gut bis sehr gut und 5% können es nicht. Bei den Frauen ist es genau umgekehrt. 95% können es nicht, 5% fahren gut.

  15. Titel eingeben
    Werter Don,
    Wundervoll!

    Seit Monaten frage ich mich, ob in den Redaktionen ein Niveau-Limbo läuft, wer den grausigsten Artikel über Trump bringt.
    Dabei ist es immer wieder schön, zu beobachten, mit mit den ausgewählten Bildern Propaganda betrieben werden soll.

    Vielen Dank für diese herrliche Schelle ins Gesicht des einen oder anderen linksgrünen Mitbürgers!

  16. Cicero
    Vor kurzem die Wohnung meiner Großmutter aufgelöst, die ins Altenheim ging. – In ihrer Küche ein alter Gefrierschrank, der schon recht betagt und dessen Türdichtung wohl auch schon nicht mehr ihre Dienste zur Zufriedenheit des Stromverbrauchers verrichtete, also alles andere als A++, ein Energiefressendes Monster, ich mußte schlucken, als ich den Jahresverbrauch meiner Großmutter sah…

    Wohin mit dem Teil fragte ich mich also, Entsorgung war der einzige Gedanke, der mir in den Sinn kam, bis meine Großmutter mich auf eine Anzeige aus dem örtlichen Käseblättchen aufmerksam machte. – Ein Anruf und 10 Minuten später kümmerten sich zwei äußerst sachliche Herren mit Migrationshintergrund um den Abtransport des Gerätes.

    Ich sie noch fragte, was sie mit so einem Gerät denn noch machen würden, ob sie es ausschlachten würden, zur Gewinnung von Ersatzteilen und Rohstoffen, ihre Antwort fiel kurz aus: Export, wird wieder zum Laufen gebracht.

    Sonderbarer Gedanke, daß Omas alter Stromfresser nun vermutlich irgendwo bei Temperaturen um die 30 Grad im Schatten auf seine alten Tage noch einmal zeigen darf, was er so kann und wie schnell er vereist…

    Und wenn dann die Fahrverbote kommen, um die Verkaufszahlen für ‚umweltfreundlichere‘ Neuwagen anzukurbeln, werden all die Euro5Diesel den gleichen Weg wie der alte Gefrierschrank meiner Großmutter gehen…

    Und Ihr vorangestellter Cicero sagt eigentlich schon alles. – Aber Energie- und Ressourceneinsparungen sind ja auch der Religion des ewigen (Wirtschafts)wachstums nicht zuträglich.

    Dabei: Wie viel Strom sich einsparen ließe, wie viele Windräder nicht mehr in den Wald gesetzt werden müßten, man würde allein schon all diese Hartz4-Ersatz-Jobs wie Irgendwasmitmedien- und Irgendwasmitmarketing ersatzlos streichen. (Und wie viel in Wohnraum umwidbarer Büroraum ganz nebenbei freigesetzt würde…)

  17. Titel eingeben
    Für die Deutschen ist das Fahrrad in vielen Fällen doch auch nur so ein Statussymbol wie das Auto, nur halt eben für „schönes Wetter zweimal im Jahr um den Block“ und die grüne Rechtfertigung im Nebensatz. Allen anderen viel Spaß beim radeln.
    PS: Das Verhältnis von offiziellen Radstellplätzen zu PKW-Parkplätzen in diesem Land sagt eigentlich schon alles… egal ob Supermarkt, Baumarkt, Arbeit, Behörden, Innenstadt…oft reicht das Geld gerade für den 5er Vorderradständer für 35,-€.

    • @Herve
      Danke, stimmt. Die früher reichlich vorhandenen Fahrradständer sind wirklich fast vollständig verschwunden und bei neuen Supermärkten fehlen sie völlig. Dafür gibt es jetzt mehr Behindertenparkplätze als Behinderte und daneben Frauenparkplätze und Mutterkindparkplätze, damit der SUV auch die Türen aufbekommt, um die Babyschale auszuladen. Die anderen Parkplätze sind dafür nur noch für Kleinstwagen geeignet. Schöne neue Welt, die Waren kommt dann nach Hause mit dem Lieferservice.

    • Beim mir nächstgelegenen Baumarkt ist Rad abstellen jenseits des Ständers verboten, und auf 150 Parkplätze kommen 10 enge Radständerplätze.

    • Fahrradständer
      gibt es schon ab 15 €, Zaun-und Laternenpfähle sind kostenlos und praktisch überall.

  18. Schmutz und Schund
    Gestern erst, ein junger Mann, so 25 etwa, holt sich aus dem Haus des Nachbarn jede Menge Schrott. Halt. Kein Schrott. Alte Räder und Teile davon. So 6–7 Teile, alles möglich. Er bindet es zusammen, schleppt das alles zu sich. Auf meine Frage, ob er was daraus bastelt: Ja, ein Fahrrad.

    Das nenne ich umweltbewusste Verwertung. Habe ich früher auch gemacht, aus 3 Rädern eines und fröhlich geradelt. Es wurde nie geklaut, sah halt nicht neu aus.

    Neu aber ist Trumps Verhalten, das passt einem Obama sowenig wie einer Merkel oder einem „Vatermörder“ aus Frankreich (wie war das doch mit Sisyphus?) und so etwas muss man vom Tisch wischen.

    Es ist der Selbsthass der Deutschen, der sich weigert eine deutsche Kultur anzuerkennen, der die gleiche Intensität der Verweigerung nun benutzt, um ihn gegen einen Trump auszutoben. Vom Krieg gegen sich selber zum Krieg gegen jenen, der nicht mitspielt.

    Dabei ist noch nicht einmal erwiesen, dass es eine Klimaveränderung geben wird und dass sie Menschengemacht sei. Was war da doch gleich vor 6000 Jahren am Südpol?

    Frau Merkel, der Spruch, Mutter Erde retten zu wollen ist geistiger Diebstahl. Ein Plagiat, das kann mit Gefängnis bis zu zwei Jahren bestraft werden. Denn das haben die Inkas bereits im Mamatchi-Kult getätigt. So seit 500 Jahren ist das bekannt. Wie immer also schlurfen Sie trandösig hinterher und geben fremde Ideen als eigene aus. Und was mehr als 500 Jahre nicht funktioniert hat, wollen Sie also jetzt zum Sieg verhelfen.

    Verzeihung, ich habe nur einen Satz dafür: Selten so etwas Blödes gehört, gehen Sie nach Hause, legen Sie sich ins Bett, dort können sie weiterhin träge vor sich hindösen und im Traum die Welt retten, ohne anständige Bürger mit ihrem Schund zu belästigen.

    • Sisyphus
      War der mit dem Stein, meinen Sie Ödipus?

    • Titel eingeben
      „Dabei ist noch nicht einmal erwiesen, dass es eine Klimaveränderung geben wird“
      .
      Doch. Sie ist schon da. Informieren Sie sich.

    • Dass es wärmer wird, ist offensichtlich. Die Frage ist, welche folgen es haben wird, und ich bin da um unvoreingenommene Forschung dankbar. Allerdings glaube ich nicht, dass der Mensch da die einzige Ursache ist.

    • Der Klimawandel
      Meine höchstpersönlichsubjektivverbrezelte Meinung dazu:
      Das Klima verändert sich.
      Trägt der Mensch dazu bei? Wahrscheinlich
      Kann es der Mensch aufhalten? NEIN
      Sollten wir uns nicht eher mit den Folgen als den Ursachen beschäftigen? Aber auf jeden Fall!!

      Wie man an der Reaktion auf das Thesenpapier des „Berliner Kreises“ sehen kann, geht es der linken Presse immer noch um die Suche nach einem Sündenbock als darum, das Beste aus der neuen Situation zu machen.
      Anstatt das Kind aus dem Brunnen zu fischen, wird in inquisitorischer Manier das Dorf durchsucht. Währenddessen ersäuft das kleine Menschlein im kalten (oder wohl eher im warmen) Wasser.

    • DOCH! Das Stichwort heisst „Atomarer Winter“.

    • Unvoreingenommene Forschung, aber bitte!
      Ich glaub, das inhaltliche Befassen mit und Diskutieren der „Klima- und energiepolitische(n) Forderungen des Berliner Kreises“ wäre allemal mehr anzuraten, als es die erwartbaren Reaktionen auf Trump’sche Entscheidungen seitens NGO’s und anderer klimatologischer Sektierer und Profiteure, wie „Bündnis90/Die Grünen, sind:

      http://www.deutschlandfunk.de/katrin-goering-eckardt-co2-steuer-ist-das-richtige.868.de.html?dram:article_id=387793

      Bereits bei der letzten Bundestagswahl und unter anderen Vorzeichen wussten 92% der abstimmenden Wähler, was „richtig“ für sie ist.

    • Nach meiner Erfahrung kann man sich wirklich einen Schiefer einziehen, wenn man sagt, dass das Beharren auf Temperaturen einer späten Eiszeit nicht gerade schlüssig wirkt.

    • DOCH! Das Stichwort heisst „Atomarer Winter“.
      Sind Sie, Don Alphonso, wirklich, also ganz wirklich sicher, dass die Klimakatastrophe „atomarer Winter“ auf seriösen Modellen und Berechnungen beruht?

      Mich dünkt, die selben Genossen, die die eine Apokalypse an die Wand malten, waren kreativ genug, für alle Eventualitäten die gleichen Schreckensmeldungen und Endergebnisse unter anderer Ausgangs-Vorausetzung an die anderen Wände zu einfaltspinseln. Ich merke an: Ja, die Bevölkerunsexplosion findet weiterhin statt, nur leider, leider, leider noch nicht der damit verbundene Ressourcen-Mangel, den die alt-grünen Visionäre prophetisch („Erst wenn der letzte Baum …“) in die Köpfe unschuldiger weißer Kinder hämmerten.

    • Zum "letzten Baum" noch
      Bin ich eigentlich sehr optimistisch oder eher pessimistisch, wenn ich die sichere Prognose wage, dass der „letzte Baum“ ganz sicher nicht von Menschenhand gerodet wird, sondern irgendwann Naturgewalten oder einem Roten Riesen namens Sonne zum Opfer fallen wird?

  19. Im Klimahinterhof der kleinen, deutschen Trumps
    Süper geschrieben und den Spiegel im kleinen vorgehalten.Habe mein Auto vor Jahren abgeschafft und mir geht es so gut wie seit Jahren nicht mehr.Man wird aber gerade zu belächelt wenn man sagt man hätte kein Auto mehr.Das ist auch unsere Gesellschaft.Positiver Nebeneffekt:Der Staat erhält immer weniger Steuern von mir wie z.b. Mineralölsteuer,Kfz-Steuer,Versicherungssteuer,Reparaturkosten-Steuer,anschaffungssteuer u.s.w.
    Mann muss dem Staat die Steuern entziehen weil der Staat mit den Steuern alles unnützes bezahlt außer was für unser Bildungssystem,die innere Sicherheit und unsere Infrastruktur der letzten 35 Jahre etwas getan zu haben.frohe Pfingsten

  20. Der ewige Amerikaner; Ablassen vom Ablassen - "als Spam erkannt"; Mangel mögende Malthus-Marx-Mö
    Danke Don, genießen Sie die südliche Sonne – Ihre Beschreibungen der nord- wie irrlichternden Zitronengesichter werden immer besser.

    Kürzlich meinte die Erbtante: „Die Zeitungen schreiben über diesen Trump, wie meine Lehrer vor 1945 über die Juden redeten.“ Das J-Wort haben Sozialisten und andere Antisemiten heute durch Amerika und/oder Israel ersetzt.

    Nachfolgend eine von Qualitätsmedien als Spam erkannte historische Einordnung des amerikanischen Ablassens vom Ablassen:

    „Die Entscheidung Trumps erscheint in der Sache kurzfristig
    falsch – im Kontext der historisch-theologischen Grundlagen von Kyoto-Paris sowie
    der mittel- bis langfristigen Auswirkungen jedoch richtig.

    Im 18. Jahrhundert behauptete ein erzkonservativer Pfaffe, wenn sich die Menschheit zu schnell vermehre, müssten die nach seiner Sichtweise überzähligen Niedergekommenen unweigerlich verhungern. Sein Widersacher – der als erster Sozialist der neuzeitlichen Geschichte gilt und dem Fortschritt verpflichtet war – vertrat indes die Meinung, dass genug Nahrung vorhanden sei, die Menschen aber schlecht regiert würden.

    Godwin behielt recht: Die malthusianischen Grenzen des
    Wachstums wurden durch Aufklärung, Wissenschaft, Industrialisierung und gutes Regierungshandeln überwunden.

    Im 19. Jahrhundert übertrug Marx die biblische Erbsünde – die
    Juden und später Christen eine Erklärung für den Übergang des Menschen vom Jäger und Sammler zum Landwirt lieferte – auf
    die Industrialisierung („ökonomischer Sündenfall“).

    Im 20. Jahrhundert veröffentlichte der Club of Rome eine
    Neufassung von Malthus‘ Werk, die bei ungebildeten Gläubigen große Begeisterung auslöste, zudem wurde das Kyoto-Protokoll verabschiedet.

    Vergleicht man die Kyoto-Vorgaben mit der tatsächlichen
    Entwicklung, fällt auf:
    Die Staaten mit dem höchsten Bevölkerungswachstum
    verzeichnen die höchste Abweichung der CO2-Emmissionen von der vereinbarten Referenzgröße.

    Ich halte von Trump als Person sehr wenig, auch wenn er als
    Funktionsträger hochintelligent agiert, weil er die Standardwerke zu
    Gesellschaft, Wirtschaft und Politik der USA sowie die Grundsätze der Spieltheorie zwar nicht gelesen, sehr wohl jedoch verstanden hat. Noch viel weniger halte ich jedoch von Trumps Kritikern, die sich zwar für fortschrittlich halten, tatsächlich jedoch als Priester der depressiv-malthusianischen Kirche das Gebet von der Schlechtigkeit des Zweibeiners vortragen. Als politische Ideologien noch klar unterscheidbar waren, gingen gerade die Konservativen von der Verderbtheit, der natürlichen Bosheit des Menschen aus. Heute fordern die „Linken“ implizit, es dürfe bloß nicht zu viele dieser an Schlechtigkeit nicht zu überbietenden Lebewesen geben (andernfalls hätten sie Ländern mit hohem Bevölkerungswachstum stärkere Zuwächse beim Treibhausgasausstoß zugestanden) – verkehrte Welt.

    Sowohl Trump – dessen „America first“-Denken oft wie ein Nullsummen-Spiel erscheint – als auch seine Kritiker sind dem
    malthusianischen Denken verhaftet, diese jedoch weitaus stärker. Zudem verzichtet der US-Präsident wenigstens auf die religiös-moralische Überhöhung des Ablassens von Klimasünden – und wurde für die Feststellung gewählt, Amerika sei schlecht regiert worden. In der Summe ist er näher an Godwin als an Malthus, was bei seinen „linken“ Kritikern umgekehrt ist.

    Zudem übersehen seine Kritiker, dass er sowohl in Sachen NATO als auch beim Klimaabkommen sehr spieltheoretisch vorgeht. Was passiert, wenn die OPEC eine Förderkürzung verspricht? Der Ölpreis sinkt, weil die übrigen Länder ihre Förderung stärker erhöhen, als die Saudis die ihre senken. Was geschähe, wenn die USA mehr für die Verteidigung Europas und für das Weltklima täten? Die anderen Staaten würden ihre Bemühungen reduzieren. Trump erreicht seine Ziele, indem er sie in Frage stellt – und die Trittbrettfahrer zum Ticketkauf zwingt.

    Legt man den aktuellen Forschungsstand der
    Wirtschaftswissenschaft zugrunde, handeln die USA rational. So sehr das Pariser Abkommen in der Sache zu begrüßen ist, so sehr erinnern seine Befürworter an Mangel mögende Malthus-Marx-Mönche.“

    • Malthus, ach was
      Das erscheint mir nicht nachvollziehbar:
      “ Noch viel weniger halte ich jedoch von Trumps Kritikern, die sich zwar für fortschrittlich halten, tatsächlich jedoch als Priester der depressiv-malthusianischen Kirche das Gebet von der Schlechtigkeit des Zweibeiners vortragen.“

      Wenn seine Kritiker malthusianisch wären, würden sie schon längst auf Bevölkerungspolitik gedrängt haben. Wenn sie „das Gebet von der Schlechtigkeit des Zweibeiners vortragen“, meinen sie lediglich den autofahrenden weißen Mann, der sich nicht sonderlich eindrucksvoll vermehrt, wenn man von Muslimen absieht, die weiß sind. Seine Kritiker sind erbärmliche Kapitalisten alter Schule, nur haben sie etwas Neues entdeckt, womit sich Geld machen lässt und pampern damit Bürokratien und Big Government, auch gern übergeordnet, während Schulen und innere Sicherheit in die Röhre schauen. Mainstreammedien erscheinen inzwischen als Teil vom Government, was ja bei Zwangsgebühren nicht ganz unverständlich ist. Die Große Koalition hat sie gekauft.

      Trump macht genau das Gegenteil und setzt dabei auf Small Government. Deswegen heulen ja alle so. Planned Parenthood ist nicht „lieb“ zu Frauen. Die Organisation unterstützt, soweit ich weiß, Abtreibungen bis zum sechsten Monat, evtl. sogar bis kurz vor der Geburt, also Kindesmord. Trump wird die auf Grundeis fahren, zu Recht. Auch Cruz, Bush oder andere hätten das so gemacht. Die Demokraten kannten kein Maß mehr. Eine Menge Leute werden hier Stellen verlieren. So was nennt man übrigens „Dienstleistungsgesellschaft“. Trump wird versuchen, wieder Stellen in der Produktion zu schaffen und Stellen in der Destruktion abbauen. Übrigens sind das häufig farbige Frauen, soweit zur anderen deklarierten Liebe der amerikanischen Linken.

      Trump und die ihm treuen Medien werden alle ihre, teilweise unmenschlichen, Widersprüche und Utopien aufdecken. Davor haben eine Menge Leute Angst, auch in der schreibenden Zunft. Mit Malthus hat das auf keiner Seite etwas zu tun. Malthus sollte wieder ausgegraben werden.

    • nur um das klar zu sagen: Ich bin nicht für Trump, ich finde den entsetzlich. Ich glaube nur nicht, dass Asse-Merkel besser ist.

  21. Ersticke
    Pardon, ein Schlenker, an dem ich sonst ersticke:

    Nun strahlt man des Terrors gegen Briten wegen das Brandenburger Tor an. Bei den Russen hat man es strikt verweigert.
    So gibt es also offiziell zwei Klassen Menschen für die deutsche Regierung unter Merkel, die der humanen Würdigung wert sind: Pfui Trump- und Putin-Menschen. Sollen sie doch ohne Mitgefühl abkratzen. Brave Französische-englische Menschen, wir weinen alle mit.

    Mit Verlaub: Es kotzt mich an. Das ist nicht mehr Heuchelei, das ist Verachtung der russischen Opfer.

    • Partnerstädte
      @Tico
      Die offizielle Auskunft zur Beleuchtung des Brandenburger Tores lautet, nur Partnerstädte. Deswegen auch keine Erleuchtung des Brandenburger Tores wegen Manchester.

    • Terroropfer
      hat mal irgendeine Zeitung, irgendein Politiker bei den Angehörigen der zwölf Opfer vom Berliner Attentat nachgefragt, wie es ihnen geht, wie der Alltag aussieht, und ob es eine staatliche Hilfe gibt. Mit ist nichts bekannt. Die werden tot geschwiegen. Dieses dämliche gute Anleuchten des Brandenburger Tors ist so überflüssig wie ein Kropf. Es zeigt nur mehr die ganze Hilflosigkeit unserer Politiker.
      Das Tor müsste danach täglich in allen möglichen Farbkonstellationen angestrahlt werden.

    • Mir auch nicht, das soll man schnell vergessen.

  22. 2. Hauptsatz der Thermodynamik,
    dieser Titel ist für Nichteingeweihte irritierend, ich weiß. Mir fällt heutzutage oftmals die philosophische Abhandlung des Naturgesetzes im Feuilleton der FAZ Anfang der neunziger Jahre ein, als sie noch nach dem Slogan “ ….dahinter steckt immer ein kluger Kopf“ schrieben ( gibt Erklärung in welche Richtung Energieübertragungen in Natur und Technik erfolgen ; das Fach Thermodynamik war für mich im Studium das Anspruchvollste). Nun stelle ich mir vor, wenn Immerfortwährende Empörer, Schwadronierer und Besserwisser der Politik ( hervorzuheben dabei ….aber die Liste ist zu lang dafür, deshalb erspare ich sie mir) dieses verstehen, erklären und in Anwendung bringen sollen ( was meiner Meinung eine Pflichtübung sein müsste), wie schnell werden sie entzaubert werden.
    Ich freue mich oftmals wie ein Kind, wenn D. Trump alte Gewissheiten, wie ein Spinnennetz zerreißt. Da schon immer ein Lieblingsort in meinem Leben die Bibliothek war und ist, habe ich natürlich Bücher über und von ihm gelesen und bin jedesmal entsetzt, wie dümmlich viele Leute den Mainstream nachplappern… aber es war ja schon immer so, oder?

  23. er hat eine Absicht aufgekündigt
    das Pariserabkommen, die Öko Mutti denkt bis zum Ende, er hat eine tragende Säule der Un Agenda 2030 aufgekündigt, sagt sie in ihrem Statement.

    http://www.un.org/depts/german/gv-70/a70-l1.pdf

    Ps: Don ein Fundstück für dich, ( bitte löschen)

    https://schluesselkindblog.wordpress.com/2017/06/03/auch-sohn-von-spd-vize-stegner-in-linksextremen-antifa-zirkeln/

    und das masschen auch. Gibt mir zu denken der Artikel, will man die Söhnchen etwa nicht straffällig werden lassen ?

    • Das von Maas halte ich für eine Urban Legend, der Knabe war, als das Gerücht auftauchte, viel zu jung.

  24. Zwei Erlebnisse von gestern und heute...
    Gestern fegte uns der Klimawandel (es gewitterte im Juni!) mitten im Familienausflug mit dem Enkel aus dem Nürnberger Tiergarten. Da der Tag noch jung war, besuchten wir wieder einmal das Industriemuseum Nürnberg.
    Dort kann man sich, bestens dargestellt, davon überzeugen, welche erstaunlichen Dinge in der Region vor garnicht so langer Zeit noch hergestellt wurden: Industrieprodukte in großem Umfang, Bürogeräte, Spielzeug, Motorräder und …Fahrräder. Jede Menge Hersteller gab es in und um Nürnberg, die ganzen Generationen Lohn und Brot verschafften.

    https://museen.nuernberg.de/museum-industriekultur/dauerausstellung/fahrradgeschichte/

    (Mit inkludiertem Schulmuseum und selbstverständlich auch in ‚Leichter Sprache‘)

    Heute Nachmittag nun, der Klimawandel schlug eine weitere Kapriole, ging es bei Sonnenschein auf ein kurze 30-km-Rundstrecke durch die Nördliche Oberpfalz.
    Auf den zahlreichen Radwegen, die ich ausnahmsweise mal befuhr, sind mir Dutzende E-Bikes entgegengekommen bzw. überholte ich diese.
    Mal davon abgesehen, dass die Pilot*innen trotzdem dermaßen am Schnaufen waren, dass sie fast unisono kaum ein grüßendes Nicken erwidern konnten, sind die Gefährte technisch und optisch meist so anspruchslos gefertigt, dass es einen Hund graust. Glump.
    „Knapp die Hälfte aller in Deutschland angebotenen E-Bike-Marken gehört zu deutschen Unternehmen, welche die Marke innehaben.“ (greenfinder.de)

    Das waren so zwei Nebensächlichkeiten (?), die einen schon ins Grübeln bringen könnten, wie zukunfts- und umweltbewusst heute so in den Tag hinein gelebt wird.

    • Bei diversen echten Radgeschäften werden E-bikes gar nicht mehr repariert. Da kommt auch noch das böse Erwachen, wenn die Dinger erst mal 10 Jahre alt und obsolet sind.

    • Titel eingeben
      Bei näherer Betrachtung ist da ja auch viel Schrott unterwegs.

      Allgemein fällt nicht nur mir auf, das die Häufigkeit der Sperrmülltermine und die dem entsprechenden Haufen von Jahr zu Jahr größer werden.
      Wir sind jetzt knapp zwanzig Jahre im eigenen Haus und haben kürzlich den gerade mal zweiten Sperrmülltermin wahrgenommen. Die örtlichen Behörden stechen vermutlich die Termine an tschechische Bastler durch, so zuverlässig und zahlreich, wie diese dann regelmäßig auftauchen.
      Ich hab mal mit welchen gesprochen, was sie mit dem „Müll“ denn anfangen: Sie konnten einfach nicht begreifen, wie man von Menschen für Menschen gemachte Dinge so einfach vernichten (oder meinetwegen recyceln) kann.

      Nebenher, der Hersteller auf Bild acht hier, Metallwerk Otto Scharlach Nürnberg, hatte quasi um die Ecke des „Museum Industriekultur Nürnberg“ seinen Sitz (Heerwagenstraße 28).
      Allgemein gab es dort einst eine Menge an Zweiradproduktion auf kleinstem Raum: Google> Rennrad-News> Die Geschichte des Nürnberger Fahrrad- und Fahrradteilebaus.

    • Scharlach Lampen sind super, ich habe noch eine in Betrieb, da ist mehr qualität als in einer modernen Schalthebelkombination.

      Ich hatte letzthin das Vergnügen mit zwei bulgarischen Schrottsammlern, die Autowerkstätten abklappern und alles, wirklich alles mitnehmen. ernährt auch zwei Mann.

  25. Egal aus welcher Richtung
    …einer sich den Irrsinn der „Klimaschützer“ anschaut: Es kommen nur verschiedene Varianten geistiger Umnachtung heraus. Danke, dass Sie ’s mal aus der Radler-Sicht betrachten, Ihren Text lese ich mit Vergnügen, bezweifle aber, dass auch ADFC-Aktivisten Ihnen folgen. Jede Sorte Irrsinn ist inzwischen korporativ bewehrt, und die Korporationen haben über Jahrzehnte an ihrer Unangreifbarkeit gearbeitet, vor allem an der ihrer Pfründe. Das funktioniert am besten, wenn alle sich einer gemeinsamen Heilslehre bedienen. Ketzer werden zum Schweigen gebracht. Wir sind da mittendrin. Es ist schon ein Glück, wenn sich einer aufs Rad schwingen oder in den Wald und die Weinberge wandern kann, um sich wenigstens vorübergehend daran zu erbauen, dass das meiste am Leben immer noch dem Zugriff von Mitläufermedien und Masi entzogen ist. Schönen Pfingstmontag, Grüßle nach Bayern

    • Ich weiss schon, warum ich nicht beim ADFC bin. Verlängerter Arm gewisser politischer Aktivisten. Ich bin zwar für einen massiven Ausbau der Radstruktur, aber bitte ohne Gremiennebenwirkungen und Funktionärsgeschacher.

  26. Kleine Korrektur?
    Verehrter Don,

    Aluminium verbraucht weitaus mehr Ressourcen a-u-s als Stahl, aber trotzdem kauft der umweltbewusste Deutsche Räder aus Fernost, stellt sie in den Keller und fährt dann……

    ist mir so aufgefallen

    Herzlichen Dank für die Zeilen.

  27. Was meinen Sie?
    Es ist doch vollkommen bescheuert, einen „Weltklimarat“ einzuberufen, aber keinen „Weltbevölkerungsrat“, um Probleme, wie Armut, Hunger, Kriege, Umweltzerstörung, Verteilung von Ressourcen, Krankheiten usw. zu bekämpfen. Den Klimarat braucht nur deshalb, weil es das Bevölkerungsproblem gibt, aber niemand unternimmt was und macht den Mund auf. Das ist das sprichwörtliche Fass ohne Boden. Erstrecht dann, wenn man die unterstützt, die sich am Rücksichtslosesten verhalten, nur um dann zu kommentieren, wie sich absehbare Krisen- und Kriegsherde entwickeln und am Ende dort militärisch einzugreifen.

    Über Verschwendung und Verschmutzung bräuchte man gar reden, wenn jeder seine Ressourcen und Lebenszeit sinnvoll einsetzen würde, was gleichbedeutend damit ist, sich nicht sinnlos zu vermehren.

    Das wäre doch auch mal einen Don-Alphonso_Blog wert, oder nicht?

    • Da kriegen Sie mit der gut organisierten Internetschlägertruppe ausa Grünen, Roten und Verbänden schwarzer Menschen. Ich habe mir überlegt, ob ich nicht einen Robert-Mugabe-Platz im afrikanischen Viertel vorschlagen soll, habe es aber bleiben gelassen. Bei dem Thema treffen Sie auf die Irrsten der Irren. Da ist die DDR nie untergegangen.

    • Bevölkerungszuwachs
      Das Problem bei der Thematik Weltbevölkerung ist, dass in vielen Ländern eine grosse Nachkommensschaft als Altersvorsorge gilt.
      Würde man das ändern wollen, müsste man den Lebensunterhalt der alten Menschen dort finanzieren.

      Es würden sich gigantische Summen auftürmen.
      Wer soll die Rechnung zahlen?

      Einheimische Wirtschaft und Potentaten?
      Wohl kaum.
      Die „reichen“ Industriestaaten?
      Das kann man höchstens den Deutschen verkaufen, sonst wohl niemanden.

      Da vergnügt man sich lieber auf einen Nebenschauplatz und verdient noch Geld dabei mit Emissionsrechten.

      Ich nehme als alter Zyniker an, dass zur rechten Zeit, wenn gar nichts mehr geht, plötzlich in diesen „Schnackselländern“ ein unfruchtbar machender Virus auftaucht. Rein zufällig natürlich.

    • Niedrige Lebenserwartung auf die ein oder andere Art, das ist zwangfsweise die Folge. Und grüne Schlepper im Mittelmeer.

    • "Mugabe-Stiftung gegen Rechtsextremismus" zu gründen, finanziert durch - Sie wissen schon - ...
      … wäre die Lösung, um den Mugabe-Gedächtnis-Platz und wahrscheinlich die dazugehörige Kirche inklusive Wachsfigur voranzutreiben.

      Auf so etwas muss man erstmal kommen ;) Auch dafür sei gedankt. Hier klappern gerade die Synapsen.

      Ich glaube nicht an die biologische Kriegsführung am Ende dieser katastrophalen Entwicklung.

      Ich glaube an den Domino-Effekt. Erstmals zu beobachten auf der Balkanroute. Und ich halte das Grenzsicherungs- bzw. Bau-Gewerbe für eine Industrie mit rosiger Zukunft. Da werden noch einige blöd aus der Wäsche schauen, einschließlich die Astronauten auf der ISS, was für Bauprojekte machbar sind.

  28. Titel eingeben
    Herr Trump macht nichts anderes wie seine Kumpels, die Caterpillar, Cummins und John Deere auch machen. Die wissen, dass eine Maschine am wirtschaftlichsten läuft, wenn sie besonders lange läuft. Beispiel: wir waren es gewohnt, dass die V6 und V8-Motoren des deutschen Herstellers in Mannheim meistens bei 1 Million Kilometer spätestens fertig sind. Dann ließ sich dieser Hersteller seine neuen Motoren bei der Tochtergesellschaft in Detroit entwickeln. Die sind zwar alle 20 % schwerer als die germanischen bei gleicher Leistung. Sie halten aber doppelt so lange.
    Leider ist man im deutschen Transportwesen etwas herstellergläubig. Ich habe z.B. meinen Lieferwagen acht Jahre lang zur Hersteller-Vertragswerkstatt zwecks Inspektion gebracht. Im neunten Jahr habe ich die Inspektion selbst gemacht. Ergebnis: Luftfilter seit sechs Jahren nicht gewechselt (Hersteller-Datum), Spritfilter noch nie gewechselt. Der war bis zum Kragen schwarz mit Ölkohle-Brösel dazwischen. So was habe ich noch nie gesehen und ich habe Hunderte Filter gewechselt. Beschluss: ich habe einen 10,5 Jahre alten Lieferwagen, der 285.000 km gelaufen ist. Diesel mit Rußfilter und Standheizung, damit er immer „warm“ fährt und das Filter passiv regeneriert wird. Soll ich so ein Auto, das mit 6,0 Litern fährt tauschen gegen einen Benziner aus derselben Bude, der bei 9 l/100km liegt? Da schraube ich lieber selber an dem alten Schätzchen.
    Nebenbei: Weiß jemand ein gebrauchtes Gazelle-Fahrrad mit Trommelbremse und Gestänge-Betätigung und Sturmey-Archer-Dreigang ohne Rücktritt?

    • Das habe ich bei meinem Mercedes auch erleben müssen. Vertragswerkstattgewartet, Scheckheft, jetzt erst das erste Mal einen neuen Luftfilter, weil mir der Verbrauch unangemessen hoch erschien. Angeblich wurde der aber schon zweimal gewechselt.

    • Herr Braun, schauen Sie mal bei ebay Kleinanzeigen
      ich meine, das was Sie suchen, steht in Neuss für 95 Euro VB
      Gazelle Solide mit Gestänge Trommelbremsen
      https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/gazelle-solide-mit-gestaenge-trommelbremsen/642550072-217-2113

      oder aber in Wunstorf
      https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/gazelle-damen-fahrrad-mit-nabenschaltung-trommelbremsen-ruecktritt/638204322-217-2930

    • @Gazelle-Freund
      Bin auch einer, fahre vorzugsweise Gazelle.
      Gestänge und Trommelbremse? Das müsste eine spezielle Version sein, die Trommelbremsen kamen nach dem Gestänge, und das Gestänge kam sowieso nur für die Zulassung in Deutschland. Weil da zwei Bremsen verlangt wurden, und dann hat Gazelle lustlos das Gestänge auf einen Bremsklotz drücken lassen, der direkt auf die Lauffläche einwirkt.
      Und als ich neulich – irgendwie muss ich doch eine pussie sein – das Vorderrad gegen eines mit Trommelbremse bei Gazelle tauschen wollte, stellte sich heraus, dass solche Vorderräder nicht in die alte Gabel passen.
      Nun bin ich zwangsweise eben doch keine pussie und vertraue auf Rücktritt und Gestänge.

      ebay ist wirklich nicht schlecht für solche Dinge, aber Sie sollten deutlich auf Typ (Herrenrad) und insbesondere Rahmenhöhe achten. Falsche Rahmenhöhen treten sich einfach schlecht.

    • Herr Dippel, das sind Kleinanzeigen
      also nicht das, was man ansonsten unter eBay versteht. Man kann mit den Leuten telefonieren oder sie anmailen und um weitere Angaben bitten, falls das Angebot interessiert.

      Herr Braun hatte seine Anfrage sehr allgemein nach Gazelle dingsbums gehalten, also sehr gendergerecht oder geschlechtsneutral ;-) und ganz ehrlich, ich verstehe von dem Kram so oder so gar nix. Gestängebetätigung ist mir z.B. äußerst rätselhaft.

    • Titel eingeben
      Es hat schon seinen Grund, warum die Werkstätten in ihren AGB alle eine Klausel haben, wonach das ausgetauschte Teil in das Eigentum der Werkstatt übergeht. Das ist nur scheinbar Umweltschutz, denn man muss es dann auch nicht vorzeigen.

      Wer sich den Spass machen will, und noch an die Bauteile drankommt, könnte ja mit wasserfestem Stift eine Markierung anbringen. Und dann, im Fall des Falles, verhandeln. So in Richtung Strafanzeige wegen Betrug vs. Kosten. Denn was bei einem nicht ausgetauschten Teil vielleicht noch mit einem Missgeschick erklärbar ist, ist es beim zweiten Teil nicht mehr.
      Ist aber sicherlich nur eine Taktik für größere Städte mit Auswahl unter den Werkstätten.

    • Manche Teile haben eine Datumsprägung. eigwentlich sollte man da eine Anzeige machen, aber das ist schon verjährt.

  29. Belohnungssystem im Gehirn
    Werter Don,
    nun möchte ich doch einmal in aller Öffentlichkeit persönlich werden: danke für die erneuten Hinweise, wie dramatisch unsere bigotte Lebensweise inzwischen IN ALLEN BELANGEN ist. Persönlich sage ich danke, da ich mir zuletzt fast täglich dachte, warum ich ein solcher Verlierer bin, bei jedem Wetter lieber mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, während alle Erfolgreichen in penetrant neuen Modellen von Panzern, aggressiv gestylten Limousinen oder vollkommen überdimensionierten Transportern mir die Vorfahrt schneiden, ohne den Blinker noch zu setzen.

    Ich dachte mir, gut, ich bin älter geworden, offensichtlich habe ich den Absprung verpasst, ausreichend zu verdienen, um zwei schicke Autos zu finanzieren, weshalb ich mich noch immer bei jedem Wetter das Hügelchen hoch treten muss. Mit meinem iPhone4 (unverändertes Gerät seit 6 Jahren), das so herrlich klein und robust selbst auf dem Weg zum Strand irgendwo unscheinbar verschwindet und x-fachen Aufschlag auf dem Beton der Realität überstand (einmal davon sogar, weil mich ein Autofahrer auf leerer Straße einfach von der Seite vom Rad fuhr – war ihm peinlich, Fahrer hatte gerade telefoniert mit einem deutlich größeren Smartphone, das nicht eben schnell irgendwo verschwinden konnte).

    Persönlich finde ich die Angriffe gegen die Braunkohle in diesem Blog auch nicht schön, da ich gerne RWE-Aktionär bin. Ich setze eben darauf, dass einer das Stromnetz überhaupt instandhalten und betreiben kann. Das können die ganzen smarten Berliner Umweltschützer nicht – mangels Können.

    Und dann denke ich: nein!

    Ich weiß sehr wohl, warum ich meinen Stahlrahmen seit Jugend den Hügel hinauf und wieder hinunter fahre. Diese Freiheit lasse ich mir nicht nehmen von selbstfahrenden Autos, die mit meinem Kühlschrank und dem Server in der Eisregion über mich bestimmen.

    Frau Merkel findet ja, dass ich damit den „Datenreichtum“ nicht fördere. Nun, vor genau 6 Jahren sagte ich einmal öffentlich auf einem Podium, ich empfehle allen, lieber grün zu leben und schwarz zu wählen, als es die Mehrheit meiner Beobachtung macht: schwarz leben und grün wählen.

    Persönlich empfand ich damals, ich weiß genau, warum ich in ein Flugzeug steige, und ich empfinde kein schlechtes Gewissen mehr, dazu bin ich tatsächlich zu alt und zynisch geworden, wenn es um den Ressourcenverbrauch meiner Lebensweise geht. Und dabei brauche ich im Winter nicht im T-Shirt in meiner Wohnung Yoga machen. Und das 16 Jahre alte Auto schlägt mit 4,5 Litern auf 100km mit jedem weiteren Tag in der Ökobilanz allein durch das NICHT NEU KAUFEN jeden blue-bavarian-eco-superefficient-technology-Zweisitzer, der regelmäßig vor meinem Büro parkt.

    Ich empfand es damals vor 6 Jahre so, dass ich die Mehrzahl der Menschen nicht ändern kann, aber vernünftige Ideen sich in der Jugend weltweit auch dank des Internets verbreiten und zu bewussterem und ressourcenschonenderem Verbrauch führen. Zu klügerem Verhalten. Und das geschieht auch – noch weht der Wind in Osteuropa die Mülltüten über die riesigen Weiten gigantischer Felder. Und doch beginnt auch dort die Jugend damit, wenngleich Einzelne, dies zu kritisieren und zu verbessern.

    Was Sie nun beschreiben, das ist ein grundlegendere Punkt: wir haben noch lange nicht gelernt, wirklich zu begreifen, was unsere Technik ermöglicht, bedeutet – und damit von uns an Verantwortung verlangt!

    Es ist die Akzeptanz, dass wir in den letzten ziemlich genau 100 Jahren verlernt haben, was Exklusivität bedeutet!

    Wenn Strom ausfällt, wenn für Viren nicht sofort Medikamente vorhanden sind, wenn der Boden und das Wasser vergiftet sind, wenn die Flora genetisch verändert ist in den Keimbahnen – und damit auch die Menschen unfruchtbarer werden – und, ja auch, wenn mit Handy und Flugzeug die räumliche Distanz überwunden wird, und daher viele Menschen meinen, es bestünden keine Distanzen und Unterschiede mehr, dann sind dies die Folgen des verlorenen Empfindens von Exklusivität.

    Was mir wert und teuer ist, das erhalte ich.
    Was meine Körperkraft erfordert, das führt zu effektivem Verhalten.
    Jeden Morgen erinnert mich auf dem Fahrrad mein Hügel daran.

    Und ja, lieber Don, genau darum liebe ich die Freiheit, die Luft um meine Nase, egal bei welchem Wetter, weil es mich jeden Tag daran erinnert, welch exklusives und bequemes Leben ich leben darf, kann, welche Gesundheit und Kraft noch in mir steckt. Und was ich bestimmt nicht brauche, um dies zu empfinden.

    Und dann noch ein Wort zu Werten – was uns lieb und teuer ist, schrieb ich.

    Die europäischen / westlichen / humanitären Werte verteidigen. Gegen parteipolitische Gegner, die außerhalb dieser Werte gesetzt werden. Aha, denke ich mir.

    Wissen diejenigen, die eine parteipolitisch andere Haltung und Einstellung, so falsch sie auch sein möge, außerhalb der Werte des Diskurses stellen – und da schließe ich dann auch iranische Religionsgelehrte, jüdische Orthodoxe, Moskaus und Pekings Regierungen mit ihren korrupten Profiteuren im Umfeld, wie Alt-right-Trump-Anhänger und Evangelikale mit ein – wissen diese Verantwortlichen, dass sie genau damit die Errungenschaften dieser Werte aus kurzsichtigen, egomanen Gründen zerstören?

    Es gilt zu differenzieren, Grenzen zu ziehen. Dafür plädiere ich, genau das wird ja nur selten getan. Wenn man jedoch den Diskurs als solchen ausgrenzt – dann beendet man die kritische Demokratie.

    Und da ende ich meinen Monolog: die Erkenntnis, wie bigott wir maßlos Ressourcen verbrauchen, aber dann Umwelt vordergründig zu schützen vorgeben, sie wird nur weiter reifen, wenn das natürliche Empfinden für die Knappheit der Ressourcen und der Zeit reift – wenn Exklusivität wieder akzeptiert wird.

    Wer heute der Leerformel „Inklusion“ hinterher läuft, am besten garniert mit LGBT-Symbolismus, wird das Wort Exklusivität umgehend auf den Internet-Index setzen. Aber das meine ich exakt: die Umwelt retten wir nur

    • Naja, also, ich war in Garzweiler und habe mir das angeschaut, und das ist wirklich sowas wie die Hölle auf Erden. Für mich war das ein Schock.

    • @vonmicha @ 5. Juni 2017 um 01:47 Uhr
      „Nun, vor genau 6 Jahren sagte ich einmal öffentlich auf einem Podium, ich empfehle allen, lieber grün zu leben und schwarz zu wählen, als es die Mehrheit meiner Beobachtung macht: schwarz leben und grün wählen.“

      „Grün“ ist halt nur ein Feigenblatt von durch und durch verwirrten Menschen, die auch im Alter nicht mehr zu sich finden. Lebenslügen funktionieren nur mit einer neurotischen Grundhaltung.
      Man sollte deshalb Verständnis zeigen.

      Ein schöner Kommentar.

    • Das ist eine schöne Anregung für den Twaser!

    • Gärzweiler
      Kurz zur Braunkohle:

      Ja, natürlich wirkt der Braunkohletagebau im Ergebnis wie ein höllisches Inferno!

      Dazu gibt es aber genau drei Entscheidungsoptionen:

      a) Die logisch einzig konsequente und mE früher oder später ohnehin eintretende Situation: keine Nutzung der Kohle mehr, bedeutet aber dann auch kein Strom mehr, denn nur wer die Ursache (den bequemen Stromverbrauch) vermeidet, vermeidet die mit jeglicher !!! Rohstoffgewinnung verbundene Zerstörung (Solarenergie etc. betreiben Hölleninfernos eben nicht in Gärzweiler, sondern in viel größeren Gebieten…).

      b) Ich akzeptiere, dass wir heute vom Strom abhängig leben. Weltweit. Also setze ich darauf, möglichst viele Energiequellen zu nutzen, da dies am schonendsten ist – eine Quelle alleine wird immer zu extremen Ergebnissen führen. Und Ökosysteme können bis zu einem Grenzbereich ausgleichen, aber Extreme bringen jedes System der Ausgewogenheit zum Kippen.

      Somit ist Braunkohle ein Übel, das jedoch handhabbar und rekultivierbar ist! In 100 Jahren gibt es dort keine Probleme mehr. Und was die Luftschadstoffe angeht – da geht es eben um Minimierung des Verbrauchs!

      c) Wir belügen uns (in D) weiter wie bisher, schaffen autarke Versorgung komplett ab, beenden nach der Nuklearwissenschaften auch die Kohletechnologie, leben dann von importierten Solarzellen… St.-Florian-Prinzip: Rohstoffabbau ohne Ende, aber nicht bei mir. Das ist wie die Grünen möchten, dass freie Einwanderung stattfindet, parallel dazu jedoch die Autobahnen am besten zurückgebaut werden.

      Sie schreiben über c). Das ist gut und wichtig.
      Aber es hilft nichts – dann müssen Sie zwischen a) und b) entscheiden, oder gerne irgendwo dazwischen.

      Und was hier einige über Bevölkerungswachstum schreiben: der Mensch kann sich nicht über das Ökosystem Erde stellen, die Masse, die überlebensfähig ist, kennen wir heute noch nicht wirklich. Die einzige Frage lautet doch: wie individuell lebenswert ist ein menschliches Leben?

      Wer heute in Westeuropa lebt, der kann sich bestimmt kein Leben in Birma vorstellen.

      Geburtenrate reduziert sich über Information und Bildungsstand – nämlich die Perspektive junger Frauen und Männer, die lernen, selbst für sich zu entscheiden. In der Türkei sagen zwar 80% der Jugendlichen, sie wünschen sich, reich zu leben (soviel zur Ressourcenschonung!), aber gerade dies bestätigt, wie wichtig Bildung ist, die nicht Religion (Home Schooling führt schnell in die Sektennummer) oder -ismen folgt.

      Eigentlich wissen wir bereits, was zu tun ist.
      Politisch wird das nur nicht gewünscht, in unterschiedlichen Systemen aus unterschiedlichen Gründen. Zusammenfassen kann man es bis heute auf Spinozas Aufzählung: Ruhm, Reichtum, Sinnenlust.

      Wenn man unter Ruhm auch noch den Wunsch nach Gottes Anerkennung bzw. die daraus dann resultierende religiöse Verblendung subsummiert, dann hatte er eigentlich alles Politische bereits erklärt.

      Wir eiern nur seit 350 Jahren herum, diese nicht leicht zu ertragende Erkenntnis in unserem Handeln auch umzusetzen.

      Gärzweiler ist krass. Aber genauso krass ist es, wieviel Energie wir unbedarft verbrauchen. Für die gut situierten FAZ-blog-Leser einmal dies, wenn sie wieder über Verhalten im Kfz-Stau lamentieren:

      http://winfuture.de/videos/Hardware/Radprofi-gegen-Toast-Hat-er-genug-Kraft-14629.html

      Klug handeln heißt nicht schwach handeln.

    • Zur Braunkohle habe ich noch folgende Anmerkung
      Die in Deutschland verwendete Braunkohle wird in der Nähe
      des Abbauortes verstromt. Die auch verwendete Steinkohle
      hat weitere Wege hinter sich. ggf wird noch in Polen gefördert.
      Andere Lieferländer sind Russland, Südafrika oder Kolumbien.

      Die Idee zunächst alle Braunkohlekraftwerke abzuschalten
      um dem Klimawandel zu begegnen könnte grober Unfug
      sein wenn man die Umstände der Förderung und den Transport
      nicht berücksichtigt.

      Wenn man die 10 schmutzigsten abschalten will
      müsste man nach den Kriterien fragen.
      Ausstoß insgesamt oder Ausstoß je MWh.
      Sind die CO2 Emissionen für den Transport der
      Kohle dabei. Die Nutzung der Abwärme in Fernwärmenetzen
      usw.

      PS Man möchte zT das Weltweit keine neuen Kohlekraftwerke gebaut werden. Es gibt Länder in denen in Stadtgebieten zT Kuhmist im offenen Feuer Standartbrennstoff ist oder Benzinkocher die oft bei Unfällen zu bösen Verbrennungen führen.

      Garzweiler ist ein Furchtbares Loch,
      mit späteren Renaturierungsauflagen.
      Was der Rest der Welt macht sehen wir dann nicht mehr.

      Hinzu kommt das wir mehr Erdgas benötigen wenn wir sehr schnell
      auf die Kohle verzichten und hier stellt sich die Frage nach deren Herkunft. ggf Katar? Oder aus dem Iran? Die Pipeline durch Syrien und
      die Türkei ist leider noch nicht fertig also bewacht die Bundeswehr die Tankerrouten.

      Ich bewache lieber Braunkohlereviere und Castorbehälter.
      Den Atommüll würde ich nach Herfa-Neurode bringen.
      Dort liegen schon ca 2.700.000t Sondermüll in 800m Tiefe
      mit jährlich 200.000t Zuwachs.
      Falls sie mal was unterbringen wollen.
      Der Spass kostet ca 260€/t

    • Nun ja, Garzweiler ist schon ein ordenliches Loch
      hat allerdings mal jemand versucht auszurechnen, wie groß die Menge aller Löcher für die Windradfundamente wäre, um mit den dann errichteten Windrädern die Strommenge von Garzweiler zu erzeugen ? Allerdings immer noch kleiner als der Grand Canyon

    • Schwarz und grün
      Bayern hat als erstes Land ein Umweltministerium installeirt, ich glaub, sogar in Europa.

      Hat’s uns schee gmacht? Denk‘ ich ans Riedberger Horn…

  30. Titel eingeben
    Quasi in sekundenbruchteilen nach der offiziellen Verlautbarung von Trump aus dem Rosengarten des weißen Hauses hinsichtlich des Ausstiegs der USA aus dem Pariser Geldumverteilungsschacher ging die medial-politische Verblödungsmaschinerie in den hysterischen Overdrive und seitdem könnte man denken, es soll seitens der Leute mit den Mikrofonen und denen mit den Druckerpressen der Weltrekord im Hinausposaunen von totalbeklopptem Schwachsinn erzielt werden.

    Ehrlich, inzwischen sitzt man nur noch fassungslos beim Tee, betrachtet versonnen den Himmel und achtet peinlich darauf, nicht dauerhaft inkontinent zu werden vor lauter heimlichem Amusement über die atemberaubende Verblödung, der man sich massiv ausgesetzt findet.

    Meine Möbel sind steinalt und aus Massivholz, meine Bücherregale aus Holz ebenso gebraucht erstanden wie sehr viele meiner Bücher und Bilder, das Tee- und Tafelsilber ist genauso steinalt und gebraucht wie das feine Porzellan, die Küchenmaschine und der Staubsauger, von den antiken handbestickten Tischdecken und den 100 Jahre alten Leinenküchentüchern unerreichter Qualität gar nicht zu reden, nebst vielen anderen kleinen Dingen, die das Haus verschönern und das Leben erfreuen. Manchmal, wenn ich mich hier umsehe denke ich daß ich einen nicht unerheblichen Teil der Überreste des britischen Empire, des alten Kaiserreichs und der Weimarer Republik erstanden habe, für lau. Irgendsowas. Ich fürchte, ich muß mich angesichts des erwartbaren Mangels an Interesse an solchem Hausrat bei zukünftigen Generationen dringend um ein ordentliches Schachtgrab bemühen, wahlweise einen Bestattungshügel alter Machart auf privatem Grund.

    Bekleidung ist entweder neu, qualitativ sehr hochwertig, zeitlos, klassisch und lange haltbar oder in Form von Oberbekleidung mit Ausnahme von Schuhen ebenfalls gebraucht erworben und ehedem hochpreisig und von allerbester Qualität – Tweed, Loden, Kaschmir, Cord, bekommt man gebraucht nachgeworfen und in 90% der Käufe sieht man schon an den noch zugenähten Taschen bei Mänteln und Jacken und des generellen Gesamtzustands, das das sündteure Zeug meist nicht mal getragen war. Irgendwer ersteht für teuer Geld drei Tweedjacken auf Maß beim Herrenschneider, die hängen dann ewig im Schrank bis die Erben ausräumen und ich leg dann via Kleinanzeigen 10€ hin für alle drei im Hochherrschaftlichen Haus bei der Abholung und werde dezent schräg angeschaut, und dann pack ich nochmal 80€ für den Änderungsschneider drauf und hab dreifach ein perfekt sitzendes, unverwüstliches und schwer elegantes Jacket im klassisch englischen Stil für den Rest meiner Tage für unter 100€. Was man heute entsprechend im Laden bekommt ist nicht mal halb so schwer im Stoff, und schon gar nicht von der Qualität und auch nicht von Hand genäht. Und dann trifft man irgendwelche Bekannte, die in garstig modischen Billigklamotten, schrecklich preiswertem Schuhwerk und schiachem Hipsterbart durchs triste Dasein schlappen und finden, daß man ja bald daherkäme wie der schlimme Nazi da, dieser G. von dieser Partei da. Und nein, so sehe ich nicht aus. Aber mei, denkt man sich, was Trottel allesamt, Mode vergeht, Stil bleibt, das wußte schon Mlle Chanel …

    Man kann durchaus nachhaltig, wenn man will, im Rahmen seiner paar Möglichkeiten, ohne da einen Kult daraus zu machen. Kleine Gesten, ohne ein großes Gewese darum zu veranstalten. Und das Alte, das gepflegte und gebrauchte, ist nahezu immer schöner und von eigentlich immer deutlich besserer Qualität als alles, was man neu kaufen kann – es sei denn, man gibt kranke Unsummen aus, und selbst dann ist es oft sehr hübsch verpackter Schrott.

    Da lob ich mir das Vorbild des Don und seiner Fahrräder. Gleiches Prinzip.

    Im Übrigen interssiert mich dieser ganze absurde Klimawandelsblödsinn sowieso nicht, und wenn angebliche Wissenschaft sich gebärdet wie Religion und moralintriefend von Leugnern und Gegnern und Rettung der Mutter Erde schwadroniert kann man das nun wahrlich nicht mehr ernst nehmen, sondern nur noch auf einen alsbaldigen Asteroideneinschlag hoffen.

    Wie gesagt, herzhaft lachen über den Irrsinn der Welt und hoffen, daß dabei das gute Beinkleid trocken bleibt.

    Und im Übrigen, angesichts des tagtäglich mehr um sich greifenden Größenwahns und schwerwiegenden intellektuellen Vakuums in diesem Land nebst der paar läppischen Jahre, die mir in dieser Inkarnation hier in diesem durchgeknallten Affenstall noch bleiben: après moi le déluge!

    • Titel eingeben
      Nun müssen es nicht immer Textilien sein, wo alt und gebraucht gleich gut und stabil bedeutet. Aber als Beispiel taugt es schon. Ich bin da sehr für die Handwerkszeuge und soliden Erzeugnisse unserer Vorfahren. Es lohnt sich immer, ein altes Werkzeug eher aufarbeiten als was Neues zu kaufen. Solch Material bekommt man heute auch für teuer Geld kaum oder gar nicht, und was Altes hat Stil und Solidität. Nebenher ist die Benutzung ein Genuß, schon bei dem Gedanken, was schon vorher unter zu Hilfenahme z.B. dieser Klinge im Hobel für schöne Dinge entstanden sind. Sicher, nur dem mit seiner Hände Arbeit Schaffenden wird dies möglich. Der grüne Giftzwerg am städtischen Schreibtisch wird das nie erfahren. Und der Berliner Autoanzünder erst recht nicht. Na gut, die arbeiten sowieso nie.
      Nebenbei empfehle ich allen geneigten Lesern, die sich wenig Vorstellungen vom Leben unangepaßter Menschen in Diktaturen machen, die Lektüre von „Wohn-Haft“ von Manfred Haferburg. Da graußt es einem vor der erstarkenden „Masi“ noch mehr. Und es ist nicht so lange her, denn einige „Akteure“ sind heute bestimmt noch am Schalten und Walten in diesem Land, leider.
      Gruß aus dem Barnim

  31. 2. Hauptsatz der Thermodynamik
    ich habe bei dem Kommentar zu diesem Beitrag nicht meinen Namen eingegeben, was ich jetzt nachgeholt habe.

  32. Klimaschutz: Heute schon Donald Trump gedankt? Warum wir es tun sollten.
    (a) Der Glaube an das Gute, (b) Aushöhlung der Demokratie, (c) VIEL Geld, (d) Klima
    Ad (a): Die meisten von uns verfolgen die Presse/Medien in der Grundhaltung des Glaubenwollens, obwohl wir es eigentlich besser wissen sollten (ich bin keineswegs frei davon). Der Deutsche spart mit Sparbuch, Tagesgeld usw., obwohl unsere jüngere Geschichte gleich zweimal gezeigt hat, daß diese Sparformen am anfälligsten für totale Entwertung sind. Und schleichend werden sie sowieso entwertet. „Ich führe Euch herrlichen Zeiten entgegen“, versprach der letzte Kaiser. Hitler immerhin war beinahe ehrlich „In vier Jahren werdet Ihr Deutschland nicht wiedererkennen“ (es brauchte etwas länger). Mit derselben kindlichen Naivität glauben die meisten den heutigen Politikern, das Pariser Abkommen sei gut, während alles und jeder, der dagegen ist, dumm&böse sei, allen voran Trump. Daher habe ich mich in das Thema eingearbeitet mit folgendem (Zwischen?-)Stand:
    Ad (b): Demokratie funktioniert letztlich so, daß die Regierung „die Richtung („Leitlinien“) vorgibt, das Parlament eine kritische Prüfung vornimmt und die Bürokratie den erzielten Kompromiß in Gesetze und Ausführungsvorschriften umsetzt. Ein mühsames Geschäft, bei dem oft gar nichts, oder nichts Brauchbares herauskommt – Rechtschreibreform, neuer Länderfinanzausgleich usw. Unsere goldige Presse stellt es in jedem Falle als großen Menschheitsfortschritt dar (und dann – siehe oben).
    Wäre es nicht wunderbar praktisch, wenn das störende Parlament ausgeschaltet würde? Dann könnte man Ruck-Zuck nach Belieben der Regierung, also des Kanzlers, verfahren! So geschehen mit der sogenannten Energiewende. Statt des Parlamentes eine Ethikkommission! Nach ein paar Absagen finden sich immer eitel-zwielichtige Charaktere für solche Feigenblatt-Operationen. (Nota: Es gibt gute Gründe gegen die Kernkraft, aber Fukushima zählt nicht dazu). Nachdem dies so widerstandslos durchgegangen war, folgte der nächste Streich in Gestalt der illegalen Grenzöffnungen Herbst 2015, der nur noch im Kopf der Kanzlerin beschlossen wurde. Nix Feigenblattkommission!
    Wirkliche Freude am freien Regieren – Schalten&Walten nach Gusto – kommt auf, wenn man einen demokratischer Kontrolle entzogenen Apparat aufbaut. Ein guter Schritt in diese Richtung war die Einrichtung des ESM (Regling&Co.), dessen Verantwortungsträger explizit über das Gesetz gestellt wurden (schon vergessen?). Ideal wäre es, wenn die neue Institution eine von breiter öffentlicher Zustimmung getragene Verpflichtung erhielte, Geld in großem&größtem Umfang zu erhalten und dann zu verteilen (natürlich bedient der Apparat sich und seine Interessen wie Lobbyarbeit zuerst).
    Ein solcher Apparat wird durch das Pariser Abkommen geschaffen, und zwar sogar international-global.
    Ad (c): Die Höhe der Mittel konnte ich nicht endgültig ermitteln. Auf jeden Fall geht es um JÄHRTLICHE Beträge von hunderten von Milliarden Dollar. Sie sollten sich sputen, damit anzufangen diese zu verdienen.
    Ad (d). Zum Klimaschutz steht absolut nichts Verbindliches drin. Nur laue Phrasen aus der Serie „Für-das-Gute-und-gegen-das-Böse“. Aber bilden Sie sich eine fundierte eigene Meinung durch vertiefte Befassung… Und Sie sollten Donald Trump danken, auch wenn er vermutlich ganz andere Motive hatte.

  33. Was täten wir...
    …ohne die wöchentliche Stimme der Vernunft? Danke, lieber Don!

  34. So isses
    Stimmt, Alfons. Das Geschwätz von Nachhaltigkeit und Klimaschutz ist oft pure Heuchelei. Fällt mir immer ein, wenn ich die SUVs vor dem Bioladen sehe oder an die Grüne Löhrmann denke. Was die Radel angeht, der reinste Wegwerfwahn! Aber es liegt meistens daran, dass viele Leute billigst fabrikneuen Schrott kaufen, dann so lang fahren, wie es geht, natürlich ohne jegliche Wartung. Dann wird das arme Radel irgendwo stehen gelassen. Echte Perlen findet man allerdings selten. Auf der Ludwigstraße vor der Stabi kann man viele phantasievolle Beispiele sehen, wie Studenten mit wenig Geld aus qualitativ höherwertigem Schrott etwas gemacht haben. Da reichen schon ein paar farbige Komponenten, z.B. Naben, Kette, Griffe etc. Aus dem grünen Kona-Stahlrahmen könnte man etwas machen.

    • Kona hat tolle Sachen gemacht, die sollte man nehmen, wenn man sie kriegen kann. Mein bestes MTB, ein Bear-Dee-Lux von 2004, ist von denen.

    • Titel eingeben
      Der Bioladen kann nichts dafür und wird dadurch auch nicht schlecht, die Suvs sind dort auch nicht überrepräsentiert wie auf den Parkplätzen der Discountern, also Vorsicht mit den metropolitan legends.
      An den Don: Keine Ahnung, ob Cem selbst in der alewitischen Gemeinde noch aktuell ist. Aber Katrin, Claudia, Jürgen?! Die sitzen höchstens vorn, Jahrgang 61!

  35. Zen und die Kunst...
    Ich verstehe die Fotos zunächst so, dass es eine Begabung ist, den Dingen, die andere nicht mehr wollen, eine neue Bedeutung zu geben.
    Bspw.. Indem man sie wieder pflegt, repariert, ihren eigentlichen Wert erkennt und betont.
    Dieser Markt hat bezogen auf das Rad bei uns nie Fuss gefasst.
    Vor etwa zwoelf Jahren habe ich in Ivrea einen Radhändler entdeckt, der hauptsächlich alte Rahmen jedweder Couleur und Marke zu einem neuen
    sportlichen Rad aufgebaut hat.
    Er selbst hatte als Aktiver einige Pokale eingefahren.
    Ich fand das Angebotsmodel äusserst attraktiv, hatte wenig Geld und war mit einem aufgemöbelten Viner unterwegs.
    Man kann es auch so sehen, dass oft diese alten Dinge in der neuen Zeit Verwendungsmöglichkeiten aufleben lassen, die verschollen waren und und es Wert sind , wiederbelebt und /oder neu entdeckt zu werden.
    Moebel , alte Autos , Instrumente.
    Ich denke, es wohnt ihnen ein Geist inne.

    Vielleicht ist ja diese gesammte Trumpwelt ein wenig geistlos.

    • Ich denke, Trump ist schlimm. Anders schlimm als Merkel, aber nicht schlechter schlimm.

  36. Das überfällige Aufribbeln
    der Wegschaupolitik von Barack Obama mit Bystander BRD (DB, VW):

    https://www.welt.de/politik/ausland/article165235148/Saudi-Arabien-und-Aegypten-ziehen-Diplomaten-aus-Katar-ab.html

    • Ja, das war ja klar, dass es nicht ewig so weiter geht mit der finanzierung von feindlichen Grüppchen, die angeblich Freunde des Westens sind.

    • Sultanat Erdoganistan
      Da gehts momentan ähnliches: heimlich, still und leise zieht sich eine Bank nach der anderen aus dem Land zurück, selbst private equity ist ängstlich und extrem konservativ. Beim Sultan gehen die Lichter aus und er merkt es nicht einmal. Geld ist ein sehr scheues Reh und gerade massiv auf der Flucht aus dem Sultanat.
      Nebenbei bemerkt: kaum jemand leiht an „politically exposed persons“, mit anderen Worten: als Parlamentarier, Minister und Angehöriger sind Sie international nicht kreditwürdig, nur noch bei heimischen Staatsbanken. Die Rache der Banken für die Regeländerungen durch die Staaten mitten im Spiel.

    • wir alle werden mitfinazieren den Terror !
      die sauerei ist, das EON mit Herrn Theyssen an der spitze mit denen aus Katar einen riesigen LNG-Liefervertrag abgeschlossen hat, somit wäre das doch sicher indirekte terrorfinanzierung, oder ?

      also nicht immer auf die FIFA schimpfen, hausaufgaben zuhause machen zuerst !

    • Amüsant
      daß die Initiative dabei von den benachbarten Golfstaaten und insbesondere Saudi-Arabien ausgeht. Gerade die Saudis als weltweit größter Salafistensponsor hätten eigentlich allen Grund, sich erst an die eigene Nase zu fassen. Katars Problem scheint tatsächlich eher zu sein, daß sie die falschen (nämlich iranfreundlichen) Islamisten subventionieren. Immerhin könnte der Boykott die spaßige Nebenwirkung zeitigen, daß Fifa und der FC Bayern bald die letzten internationalen Gäste des Scheichtums sind.

      Einen kleinen Seitenhieb auf Donald Trump kann ich mir dann doch nicht verkneifen: auf seiner Liste von islamischen Ländern, deren Bürgern er wegen Terrorgefahr die Einreise ins gelobte Land verweigern will, finden sich weder Katar noch Saudi-Arabien. Verbindungen zum Terrorismus sind also für Mohammedaner nur dann ein Einreisehindernis, wenn sie – horribilie dictu – auch noch arm sind.

  37. Man merkt das, Don, wäre anders auch ein Wunder
    Ich habe längst verstanden, dass Sie Trump nicht mögen. Sie übersehen etwas an Trump: Er wird schon dadurch, dass er anders ist, die Demokratie in die westliche Welt zurückbringen, die durch zunehmende Vereinheitlichung, auch gern große Transformation genannt, weitgehend verloren ging. Trump setzt auf kleinere Entitäten. Ich wünsche ihm Erfolg. Er ribbelt ein Bürokratiemonster auf, das die Umma gern einkassiert und China, weil ausgebildeter, später ausgenutzt hätte.

    Dieses Bürokratiemonster macht den Bürger, dessen Kinder in mangelhafter Sicherheit und mit schlechterer Bildung aufwachsen, weil alles Geld in diesen Leviathan fließt, platt wie eine Flunder. Da der Bürger das merkt, entstand zunächst unter Lucke, dann unter Folgepersonen, die AfD.

    Trump macht für eine Redemokratisierung Sinn, ganz gleich, wie er ist.

    • Politik.muss.reversibel.sein.
      Dem stimme ich zu. Donald Trump mag persönlich %§&*!#+@¿¢°¶≤± sein (danke für diese phonologische Hilfe @Zuvielgesellschaft, 1. Juni 2017 um 13:57 Uhr), seine wichtigste politische Wirkung bisher aber ist, dem „demokratischen Spektrum“ demonstriert zu haben, dass Politik Alternativen hat und haben muss.

      Lügen- und Irreversibilitätsstrategien à la Juncker führen absichtsvoll in Zwangslagen, bei denen es dann heißt, alles sei unumkehrbar, alternativlos und man müsse „Europa“ (d.h. nur die EU) noch stärker „integrieren“.

      Wieviele EU- und Euro-Verträge ohne Ausstiegsklauseln ist Deutschland eigentlich eingegangen?

      edSE

    • Trump und Demokratie?!
      Mit der Schaffung „des Bürokratiemonsters und Trump als der Drachentöter des Leviathan“ gebe ich Ihnen ja recht, aber Trump für eine Redemokratiesierung verantwortlich zu machen und gar die Rückkehr der Demokratie durch Trump zu lobpreisen, ist m.E.schon sehr weit aus dem Fenster gelehnt. Ob Trumps Milliardärsentourage, und er selbst, wirklich so exzessives Interesse an echter Demokratie haben, ist zumindest einen Zweifel wert. Daß Trump die, die sich die „echten Demokraten“ nennen, wie linke Grünaktivisten, verschreckt und aufmischt ist das eine, aber ob er selbst so viel anders denkt als diese ist das Andere.

    • Trump
      ist ein Überbringer schlechter Nachrichten. Das wird
      niemand verzeihen.

  38. Ich kaufe Technisches auch nur gebraucht ...
    …. die Sachen kosten oft nur 10 bis 30 Prozent des Neupreises bei 100 Funktionalität.
    .
    Dass ich mit dem Gebrauchtkauf von privat nicht noch zusätzlich den Umsatzsteuersäckel fülle, ist ein weiterer mir willkommener Nebeneffekt.

  39. Uns gehts halt zu gut
    Wieder einmal ein grandioser Text, Don! Pfingsten zählt zu den Fluggastumsatzstärksten Tagen am FRA und in MUC. Was früher dem Jet-Set vorbehalten blieb ist heute danke Ryanair und Co. Krethi’s und Plethi’s Shoppingwohlfühlwochenende bei Primark in Lissabon oder Barcelona. Nach dem „Erlebnis“ beim menschen- und umweltausbeutenden Massenbekleidungshaus geht es fliplobeschuht und pokemongospielend zum nicht minder umweltverachtenden Massenkaffeeröster auf eine vegane Latte im Pappbecher – husch husch – tempus fugit – zum nächsten Konsumerlebnis via Tinder. Zwischendrin noch x-postings für die optimale Selbstdarstellung in snapchat oder instagram – Fahrräder sind da völlig out, viel zu langsam und wären nur im Weg. Reparieren wäre zudem hard hand work, weil nicht mit der Maus durchführbar und ginge zu Lasten der Work-Life-Balance. Sog. „Erlebnisse“ sind das neue goldene Kalb einer Generation, die ohne googlemaps gar nicht wüsste, wo oben und unten ist und die bestenfalls den Wahlomat befragt, wenn es um die politische Meinungsbildung geht. Schöne Grüße!

  40. Volle Zustimmung
    für diese gelungene Betrachtung gegen die Heuchelei und Leitmarkt-Leittechnik-Leitkulturversteher- und Prediger.

    Da bin ich aber froh und werde beim Lesen zusehends größer, unbewußt der Klimaretteravantgarde zugehörig zu sein – ohne Solamodule aus China auf dem Dach oder eAuto mit 450Kilo Lithium-Ionen-Akku aus 6886 AA-Taschenlampenbatterien + mit Braunkohle betankt – mit meinen gebraucht erworbenen Rädern. Und mit einem Schwerölhotel nach Venice vor die Rialto fahre ich auch nicht.

  41. Die Tugend der Rädlichkeit
    Glänzend, wie Sie dem FB-Gesinnungs-Konformismus, der seine Spießigkeit hinter ein paar äußerlichen, vorgestanzten Attributen vorgeblicher Individualität zu verbergen sucht und sich Kulturgeltung anmaßt, den Spiegel vorhalten – und ihm die Vorzüge einer „rädlichen“ Denk- und Handlungsweise gegenüberstellen.

    In Abwandlung eines Diktums von Börne (er sprach von Paris und Frankreich): Berlin ist nicht das Haupt Deutschlands, sondern bloß sein Hut.
    Für Hüte gilt, egal ob man sie aus Gewohnheit oder Eitelkeit trägt, dass die Moden von Zeit zu Zeit wechseln. Was immer man von Trump denken und sagen mag, es besteht die Hoffung, dass seine Präsidentschaft den Beginn eines überfälligen Modewechsels markiert.

  42. Why do you wanna fight? Because I can't sing or dance.
    Als ich noch jung und schön war, da war meine Schönheit bedroht. Tagtäglich. Immer und überall. Denn ich lebte in Deutschland, in einer Stadt, zwischen Arbeiterfamilien, zu einer Zeit, die sich kalter Krieg nannte.

    Kalt war der Krieg damals, aber nur für die Reichen und Mächtigen, damals noch in Bonn. In den Straßen, bei uns, drumherum um D-Dorf, da war es warm, manchmal gar heiß, eher so, wie man heute „No go area“ beschreibt.
    Man bekam halt einfach auf die Fresse. Ab und zu. Manchmal mehr als ab und zu. Manche Tage begannen mit innerfamiliären Konflikten zwischen Brüdern, forcierten sich in gruppendynamischen Konflikten auf dem Schulhof und endeten dann bei hierarchischen Konflikten mit den natürlichen Erziehungsberechtigten kurz vorm Abendessen.
    Dabei hatte ich noch Glück. Meine Eltern waren keine Alkoholiker wie bei einer Vielzahl von anderen Schulkameraden.
    Nope, nicht was Sie denken: Ich besuchte ein Gymnasium… und zwar eines der Besseren.
    Die Zustände an der Hauptschule nebenan waren etwas dramatischer, da erschien jede Woche die Polizei, weil man mal wieder einem Lehrer den Stuhl über den Kopf oder eine Lehrerin in der Toilette getreten…was halt so passiert, wenn zwischen den Grenzen des kalten Krieges ein Klima der Erwärmung zwischenmenschlicher Konflikte existiert.

    Und nein, das waren alles Deutsche.

    Dann kamen die 90er Jahre. Und mit dem Ende des kalten Kriegs endete auch all die Gewalt an den Schulen, in den Familien und auf der Straße.
    Man könnte gar Kausalität unterstellen, so in der Art, dass der kalte Krieg nur mittels einer dauerhaften Grundfrequenz an Gewalt innerhalb der Gesellschaft möglich gewesen hätte sein können.

    25 Jahre ohne Gewalt. Wie auf Entzug. Es gab Tage, da habe ich sie vermisst, gar gesucht. Allein dieser Geschmack im Mund, wenn das Blut …. egal.

    Whatever, sie kommt zurück. Die Gewalt. Unaufhaltsam.
    Keiner ist vorbereitet. Nach einer so langen Periode ihrer Abwesenheit.
    Aber das kümmert sie nicht, die Gewalt. Sie kann sich auf unsere Natur verlassen, tief in uns drin. Dieses Verlangen nach Game of thron und walking dead….

    Was ich eigentlich sagen wollte: Wir brauchen kein Klimaschutzgedöns, wir bräuchten eine Gewaltschutzkonferenz. Da würde sogar ein Trump mitmachen….

    • Deutsche?
      Ich bin in einem damaligen „sozialen Brennpunkt“ aufgewachsen. Bei uns gab es in der Stadt drei Gymnasien. Eines für die „Altphilologen“, eines für die „neuen Technokraten“ (alle aus reichen Elternhäusern) und eines für „uns“, eine Mischung aus Arbeiterkindern und solche aus Bauernfamilien von der Schwäbischen Alb. In der Stadt gab es drei Ami-Kasernen und in der Nachbarstadt waren direkt im Zentrum die nuklearen Mittelstreckenraketen Pershing IA stationiert.
      Die von Ihnen beschriebenen Gewaltexzesse gab es nirgendwo. Wir hatten sogar, ausser das wir mit ihnen im Fussballverein zusammen spielten, gemeinsame Treffpunkte mit Haupt- und sogar „Hilfsschülern“. Da gab es keine Berührungsängste (eher mit den Altphilologen und den Technokraten. Die haben wir dann einfach im „Jugend-Forscht“-Wettbewerb geschlagen).
      Einmal hat ein Esoteriker aus dem Humboldt-Gymnasium während einer Diskussion mit Jugendoffizieren der Bundeswehr einem Befürworter des Wehrdienstes die Mütze vom Kopf geschlagen. Das war so eine Sensation, dass es durch alle Zeitungen ging.
      Stress gab es vorübergehend mit frisch eingewanderten jungen Polen. Das legte sich aber auch schnell, nachdem die kapiert hatten, das man sich nicht alles, was hier herumsteht, einfach nehmen kann.
      Die von Ihnen beschriebene Zeit hat zumindest im Süden Deutschlands so nicht stattgefunden. Das scheint wohl ein Rheinland-Spezifikum gewesen zu sein.

    • You don't make up for your sins in church. You do it in the streets
      Dabei habe ich die wirklich bösen Geschichten weggelassen. Also so Sachen wie die mit dem behinderten Jugendlichen, der von einem Mob durch die Straßen gejagt und dabei mit Steinen beworfen wurde. Zwei Tage später versuchte der Jugendliche einen kleinen Jungen in einer Mülltone zu ertränken…erfolglos. Er wurde dann von der Polizei abgeholt und war nicht mehr gesehen.
      Whatever, ich könnte noch mehr erzählen, aber die Welt da draußen wird ja jetzt böse genug, da will keiner mehr solche Dinge auch noch in seiner Freizeit hören.

  43. Ideologie, vor allem linke, ist immer durchsetzt von Verlogenheit .
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    Wahrhaftigkeit, also das ehrliche Bemühen um die Wahrheit, menschliche Ehrlichkeit, aber auch Anstand und Respekt gegenüber dem Mitmenschen, sind strikten ideologischen Systemen fremd, ja feind.

    Sogar die Naturwissenschaften, etwa Physik und Mathematik, müssen den kürzeren ziehen, wenn sie nicht in das politisch einzig Wahre passen.

    Der Beispiele, gerade an Unis, die Forschungs-und Bildungseinrichtungen sein sollen, sind genug .

    Eine quengelige Minderheit , manchmal in Agitprop o.Ä. gut ausgebildet, manchmal nur laut,

    reicht aus, um den Betrieb umzustellen.

    Bei den Medien sieht es ähnlich aus, dort ist guter Journalismus inzwischen zum seltenen Exoten geworden,
    dröhnende Meinung wider jede Vernunft hingegen Standard.

    Wenn man, wie ich, von früher noch etwas anderes kennt, staunt man manchmal, und ist ehrlich entsetzt.

    Heutzutage zieht sich dieser Primat der Mainstream-Ideologie bis ins Private, in den Beruf sowieso.

    Vielleicht ist mancher Radkauf eines eigentlich nicht radfahrenden Konsumenten motiviert im Anpassungsdruck.
    Dann hat man gekauft, radelt einmal, oder nicht einmal das,

    und hat der Kirche Genüge getan.

    Auch geäußerte Meinungen, und das wird mit Maas‘ Werk noch viel stärker werden, orientieren sich weniger am wirklich geglaubten Eigenen,

    sondern zunehmend am erlaubten, nah beim staatlich propagierten Zwangsdenken.

    Wo früher vielleicht jemand gesagt hätte, er sei ganz gegen weitere Zuwanderung,

    wird er heute vielleicht lang und breit qualifizieren.

    Da kann man immer noch Shitstorm ernten, aber vielleicht nicht so hart.

    Das wird sich verschärfen.

    Solche Entwicklungen wären nur aufzuhalten oder zu verhindern, wenn Politiker, aber auch Medienleute,

    anständig und ethisch wären.

    Dann böten sie Widerstand gegenüber solchem Wahnsinn.

    Fehlanzeige ,wie jeder Weiß.

    Diese Leute treiben geradezu das Karussell der Extremisten.

    Was gestern noch ein Fall für den Verfassungsschutz gewesen wäre, ist heute staatlich sanktioniertes und subventioniertes Dogma .

    Und die BTW im Herbst wird daran nichts ändern.

    Mögen Sie in interessanten Zeiten leben,

    wünschten die alten Chinesen ihren FEINDEN .

    Na, ich dank‘ recht schön !

  44. Aus der Seele gesprochen
    Lieber Don, wieder einmal vielen lieben Dank für diese offenen Worte. Auch mir geht das unglaublich falsche Geheuchel seit Ewigkeiten auf den Geist. Egal ob Abwrackprämien oder energieverschwendendes sog. Recycling von Sachen, die nie benutzt, sondern nur gekauft wurden. Wer die Umwelt wirklich liebt, denkt darüber nach was er braucht und was er kauft, und verwendet es dann solange es nur geht. Das schont Geldbeutel und Umwelt, ist aber der SuperGAU für die Obsoleszenz-Industrie. Der Flohmarkt als Zweitvermarkungs-Stelle hat m.E. auch mehr für den Umweltschutz getan als so manche teures Gesetz. Ich fahre immer noch eine inzwischen 22 Jahre alte Rostschüssel, nicht weil ich mir kein tolles Auto leisten könnte, sondern weil ich es trotz Rost mag, es jeden Morgen zuverlässig anspringt und mich hinbringt wo ich hin will. Bis der TÜV uns scheidet sozusagen.

    • Ich denke auch, dass uns der Gebrauchterwerb vor vielen weiteren Problenen rettet – dazu ein Spezial in den kommenden Wochen.

    • Flohmarkt
      Da sagen Sie was. Suche mein Alles seit +/- 35 Jahren da. Man findet zwar meistens nicht das, wonach man gerade sucht, aber dafür fast immer etwas auch sehr Interessantes. Auf Dauer praktisch alles! Nur etwas Platz braucht man halt.
      Verehrter Don, auf das Spezial bin ich mal gespannt & freue mich schon massiv drauf!

    • Gebrauchterwerb ist prima
      Besonders bei Möbeln. Den Kram von Oma gibts für ein Appel und ein Ei. Einzig beim Sofa habe ich eine Ausnahme gemacht und was Neues gekauft, sowas ist alt dann doch zu muffig.

  45. Wie neu
    Nun, mit China muß man vorsichtig umgehen, und nur mit dem Stinkefinger durch den Nebel in Shanghai zu wischen, ist auch nicht klug. Man muß denen auch die Zeit lassen, sich zu entwicklen. Was wurde alles in den Rhein gekippt und auf dt. See verklappt und jetzt beim Diesel aktuell betrogen. Letzlich ist China der Gigant auch im Ausbau von Solar- und Windenergieanlagen im eigenen Land. Ein vielfaches von D! Und wenn es nicht nur nach den Grünem, sondern auch nach und vor allem Mutti, ist die Energieumwandlung aus regenerativen Energien der einzige alternativlose Weg in die Energieversorgungszukunft. Wo der langgeht, weiß man noch nicht, aber man geht erstmal. Es ist wie beim Tourismus, der ist, weil der Reisende etwas findet, indem er es sucht. Manchmal eben auch die Ernüchterung.
    Letztlich werden die Chinesen mit einigen anderen asiatischen Anbietern (Taiwan, Japan, Malaysia etc), hinter denen teilweise allerdings auch Chinesen stecken wegen der Umgehung der Importstrafzölle und Mindestimportpreise für chin. Solarmodule in Europa und USA, die Herstellung und Distribution derselben komplett übernommen haben. Sieben der weltweit größten sind bereits chinesische Hersteller. Und da wird man dann in China bestellen müssen, um alte und defekte Anlagen nachzurüsten (sonst gibt es keine Vergütung und die Kredite können nicht bedient werden) und auch um den weiteren Zubau zu sichern, der ja nach Vorstellungen einiger noch bis auf 100-200 GW anwachsen soll und muß. Derzeit sind es ca. 40GW. Der letzte große deutsche Hersteller in Gestalt des Sonnenkönigs und Schloßherren in Bonn ist nun gerade insolvent geworden. Und viele forden auch die Abschaffung der Mindestimportpreise für China für die EU und USA, für die insbesondere der Sonnenkönig stritt, damit der Ausbau in D zügiger vorangeht. Für manche ist eben China der Messias der Energiewende, zumindest, geht es ums eigene Geschäftsmodell. Heuchelei ist dabei eine Unbekannte.
    .
    Gehe jetzt radeln mit meinem Peugeot Aspin aus 501 Reynoldsstahl. Gestern fragte eine Bekannte, ob dies neu sei. Nein, natürlich nicht, was sie nicht wissen kann. Nur gepflegt gekauft für den Bruchteil eines iphones. Geht mit Porzellan auch bestens, weil heute sowas enpassant bei Ikea mitgenommen wird.

    • Erotisierung des Rahmenbaus ist nun leider Geschichte
      …im Grunde gehen nur Stahlrahmen! Allles andere ward von Übel.
      Vielen Dank für das schöne Foto und Rad.

    • Ex china lux, oder so
      Allein 2013 soll China genug Produktionskapazitäten im PC Bereich aufgebaut haben um den ganzen Weltmarkt 2,5 mal abzudecken.

      Mit Marktwirtschaft ist das nicht mehr zu erklären. Eher Stalinismus meets Peking Oper. Dasselbe schon sehr viel länger bei Aluminium.

      Das Problem,dass sich Wind und PC nicht in ein Stromnetz integrieren lassen haben die Chinesen auch, daher auch Baustop .

  46. Bapperl
    … das ist ja ein süßer Ausdruck. Hab ich noch nie gehört. Und der Trump ist ja nicht ganz blöd, er bedient seine Wähler und die demokratisch regierten Bundesstaaten wie Kalifornien etc. werden aus Protest noch strengere Umweltstandards festlegen. Damit befördert er in paradoxer Weise die Umweltpolitik.

    • Das sagt man so in Bayern. Kleber -> Bapp, Aufkleber -> Bapperl

    • Umweltstandards
      Damit befoerdert Trump die demokratisch regierten Bundesstaaten vor allem in den endgueltigen Bankrott. Hat mit Kalifornien Ende der 90er nicht so ganz auf Anhieb geklappt (da sie keine Gas- und Kohlekraftwerke mehr bauen durften mussten sie den Strom teuer importieren). Jetzt im zweiten Anlauf vielleicht. Vielleicht waere Willie Brown als Gouverneur vernuenftiger gewesen …

  47. Aua, Don
    „Ich hätte auch gern zur Festigung meines guten ökologischen Rufes mitgemacht….“
    .
    Ach Don, das hätte Ihnen die einschlägige Szene doch nicht abgenommen, Sie stecken für die doch schon viel zu sehr im populistischen Sumpf, wie auch hier schon einige als „Gast“ firmierende Mitschreiber meinten.
    .
    Sie könnten allerdings versuchen diesbezüglich in Berlin Boden gut zu machen indem Sie Claudia (will ja jetzt nicht mehr in die Türkei), Katrin und die Simone für die Herbst-Eroica einzuladen. Weisen Sie auf die Bio-Fenschelsalami von Chini in Gaiole aus streßfreier Schweineaufzucht mit handverlesener Steineichelmast hin, auf die aus Bio-Hartweizen handgeformter Pasta und die absolut pestizitfreie Tomatensauce von La Vialla in Castiglion Fibocchi bei Arezzo.
    .
    Ach, liegt nicht an der Eroica-Strecke? Dann entführen, äääh führen Sie eben die Damen in die Crete senesi auf Bio-Agrotorismo-Aziendas mit selbstgemachtem Frühstück, Katzen und tibetanischen Bergziegen und Lamas sowie rein biologisch arbeitenden Kläranlagen (getrennte Binden-und Einlagenentsorgung allerdings obligatorisch). Auf ein Bio-Weingut bei Asciano oder Montepulciano.
    .
    Zur Klimapolitik, liegt zwar auch nicht direkt an der Strecke, aber zeigen Sie den Damen nach dem Rennen vom Val d´Elsa und Volterra kommend und in Richtung @ Djangos Bootswerft in San Vincenzo fahrend (immer dem Schwefelgeruch nach), die italienischen Frühansätze der Erdwärmegewinnung in Larderello. Letztere Option könnte sogar als Dienstreise zu einer Kostenübernahme der Spesen durch die Bundestagsverwaltung führen. Ich meine nur, wenn eine fünfzehnköpfige Abordnung meiner Stadt nach Brasilien fahren kann um sich dort neuartige Bushaltestellen anzuschauen…..
    .
    Vielleicht übernähme sogar der Mutterkutter die Spesen für die Unterbringung (4 Zimmer?) Villa Lecchi. Reichen Sie das mal als Kooperationsinitiative Politik-Presse ein.
    .
    Verbringen Sie doch ein paar schöne Tage im vorgeschlagenen Kreis. Ihr Verhältnis zu Berlin würde sich schlagartig verbessern und uns Abnehmern Ihrer Geschichten (diskret und vertraulich wie möglich natürlich) würde das sicher eine Unzahl von Artikeln zum Wiehern einbringen.
    (DdH)

    • Ich hätte es mir auch nicht abgenommen, aber untger den ganzen Gschwerrk von ARD über AAS und ihre Stasilette bis zu grünen Zwangsverheiratungsduldern wäre ich doch gar nicht aufgefallen. Solange sie da kein AKW oder islamkritisch sprengen, sind sie in bester Gesellschaft.

  48. Minusgefühle & andere unbrauchbare Emozionis
    Die Volksverdummung zieht ätzende Blasen und die Minusgefühle gibt’s on top dazu und alles von oben martialisch gepusht. Das allgemeine Individuum hat seine Fähigkeit abgelegt, kritisch zu reflektieren und i.F. Entsprechend zu handeln. Es wäre nahezu angebracht, den heutigen Tag der Umwelt mit einem Tag der Volksverdummung zu ergänzen. Das EEG ( – völlig obsolet – siehe sogar auch Berliner Kreis Pamphlet) lenkt genauso von dem gepushten Konsumverhalten des geformten mittelMaas Bürger ab, in Addition ist eine verheerende Umweltverschmutzung das Ergebnis.

    Die abhanden gekommene Wertschätzung bestehender Ressourcen beschreiben Sie wiederholt komplex und trotzdem in amüsierbarer Tonlage.

    Sehr geehrter Don Alphonso, danke für Ihren wieder brillant formulierten Text. Wahrscheinlich etwas zu subtil kreiert für die drögen GrünLinksVerbraucherInnen, somit wird dieser wohl voll an deren Bewusstsein vorbeischrammen.

  49. ...alles unterliegt dem Wandel
    Früher hatte der Schulabgänger Bildung, heute Bilddung. Das erklärt dann Vieles von selbst.

  50. Ach Alter.....
    @ Bürger sagt:
    „Sisyphus
    War der mit dem Stein, meinen Sie Ödipus“

    Korrekt, Danke. Ich habe zu viele Legenden im Kopf (Griechische, Indianische) und dazu mein „wuerdiges Alter“….

  51. Must have / Habsucht
    Gedacht und geredet wird seit langer Zeit :

    http://detopia.de/1990/1992-Gruhl-Herbert-Himmelfahrt-ins-Nichts-Der-gepluenderte-Planet-vor-dem-Ende.pdf

    Meiner Meinung nach wurde seitdem gast nichts besser. Inzwischen haben wir einen 6. Kontinent namens Plastik, immer größere,fast steuerbefreite Kreuzschiffe, überall Gewerbegebiete, Aldi und Lidls. Letztere versauen die Welt besonders durch ihr Gebahren, Erzeugern nichts zu gönnen und Beschäftigte unterzubezahlen – immer im Einklang und Unterstützung ihrer Kunden.

    Die wollen frühzeitig Erdbeeren aus Spanien ohne sich darum zu kümmern, dass einem Naturpark in Andalusien das Grundwasser abgegraben wird.Was kümmert sie schon Flora und Fauna dort?Sie finden es auch normal, Spargel zu verzehren, der von unten „erwärmt“ unter Folie wächst.
    Dabei wär’s gar nicht so schwer. Nur mal 2 Jahre auf den Konsum verzichten; und schon müssten sich Handel und Erzeuger umstellen. Soviel Macht hätte er nämlich, der Kunde…

    Persönlich gebe ich mein Bestes.Nur Glas, kein Plastik, Einkaufskörbe, regionale Produkte usw.Das Auto wird diesen Monat auch 12 Jahre, weil ich denke, dass ein neues vielzuviel Resurcen verbrauchte. Der Linde – Gefrierschrank hat 30 Jahre auf dem Buckel wegen guter Pflege und noch Wertarbeit. Einer Bekannten ist jetzt nach 10 Jahren der Miele hin…

    Tja, da werden Dämmplatten aus Öl hergestellt, um Öl zu sparen und Schimmel zu erzeugen und sie anschließend als Sondermüll zu entsorgen. Und viele machen gedankenlos mit. Das größte Übel sind aber Hirne in Brüssel und Berlin, die sich das ausdenken und auch noch meinen, es befehlen zu können.Die EEG – Umlagen sind ein Schlidbürgerstreich mit vielen Ausnahmen.Keiner kann sich wehren.

    Nur, wenn sie erscheinen, die Merkel, Roth, KGE, Schulz und Co, dann kann ich abschalten – falls ich überhaupt eingeschaltet habe.

    Letzten Donnerstag war ich in Mindelheim, ein nettes Städten. Wir haben unter Kastanien an der alten Stadtmauer gespeist und später noch auf der Burg, auch in schönem Garten mit efeuberankter Mauer.Überall war es gut belegt.Fremde haben uns (und umgekehrt) nett und freundlich gegrüßt und keiner hat auf ein Handy geglotzt, weil niemand eins mitführte.Sie unterhielten sich alle miteinander oder hatten ein paar freundliche Worte für ihre Tischnachbarn. Sowas gibt’s eben auch noch, jedenfalls in der Provinz.

    • Ich habe jetzt seit zwei Wochen kein Guthaben mehr, meines ist abgelaufen. Sagt auch etwas.

    • Nichts gegen den Kampf für bessere Löhne
      Sie sollten allerdings mal die gezahlten Aldi-Löhne mit den Verdi-Tabelellen für den Einzelhandel vergleichen. Und Linde wurde erst richtig groß, als Reitzle die Qualitätsstandards über Bord warf und jetzt mit der praxair Fusion den Genickbruch vollzogen hat.

    • Titel eingeben
      Ich hatte noch nie eins.
      Vorgestern schenkte mir mein Sohn sein altes iPhone4, ich kann’s nicht mal bedienen.

    • Das ist mir bekannt,
      @ Herr Dust. Drum schrieb ich ja von damaliger Wertarbeit. Jetzt produziert man um der Produktion Willen, Ressourcen spielen keine Rolle.

      Das im Einzeihandel schlecht verdient wird, weiß ich. Hinzu kommt oft noch die dauernde Bereitschaft, d.h. auf Abbruf parat zu stehen. Nun will man auch noch Sonntags öffnen, dass kostet die FDP nix und gegen online wird es auch nicht viel nützen.

      Alles ist doch toll:der Zustellerjob,die Lagerhaltung auf der AB, Flixbusse, Billigflüge etc.Das Leben ist schön – jedenfalls für einige.

    • Obacht: Wer lächelt, zeigt auch Zähne!
      @Philomena: Die allgemeine Freundlichkeit Fremden gegenüber ist manchmal nur ein Fast-Response-Test, um Deppen herauszufiltern.
      Sie haben ihn offensichtlich exzellent bestanden, ein anderes Ergebnis hätte mich bei Ihnen auch sehr irritiert, liebe Philomena!
      Schön, dass es Ihnen in meiner Wahlheimat gefallen hat, wenngleich auch hier, bei näherer Betrachtung, sicher nicht alles Gold ist, was da glänzt (grüne Agrarwüsten dank Sprühsikkation u.ä., eine immense Bodenversiegelung, Tod von Baudenkmälern durch Abriß, Styropor und PV-Anlagen…) – irgendwas ist ja immer und das Jammerniveau liegt bei uns, relativ betrachtet, stratosphärisch hoch.
      Es lebt sich hier „in the bush“ ganz kommod mit einem 100Mb-Anschluß und – tief geflogenen – 45 Minuten Fahrzeit zur nächsten, bunten „Metropole“, deren Verlockungen jedoch immer mehr an Reiz einbüßen. Als genetische Oberbayerin, die scho a bisserl in der Welt herumgekommen ist, habe ich die Region lange als hinterwäldlerisch geschmäht und erkenne immer wieder auf´s Neue staunend deren mannigfaltige Vorzüge.
      Aber, PSST! Nicht weitersagen! Die Vorhut der ersten „Schadmünchner“ hat uns schon erreicht und wir setzen alles daran, diese integrationsunwilligen Gscheidhaferl umgehend wieder wegzumobben!

    • Wir waren in der Altstadt,
      @ Elly Seidel, meine Freundin wollte das Elterngrab richten. An der Burg habe ich mich an einem Riesen Roggenfeld erfreut, an dem wir noch langgingen.Hier im Oberallgäu gibt es das ja nicht. Ich kenne auch Katzebrui und Apfeltrach. Im Spätsommer gehe ich immer zum Himbeerpflücken ganz in der Nähe.

      Im Garten zur Alten Post hat uns ein Tunesier bedient und zwar professionell.

    • Toleranz, Partikularinteressen und die "Stauden"
      @ Philomena: Kenne ich. Beim nächsten mal: Rauf auf´s Radl (geht auch gut ohne MTB) und los in Richtung NW, die schweißtreibenden Höhenmeter nicht scheuen! Der Naturpark Augsburg-Westliche Wälder belohnt garantiert Ihre Mühe. Mehr verrate ich aber nicht, Sie wissen ja, die „Schadmünchner“…
      Toleranz, Integration und Vielfalt funktionieren hier ziemlich gut, wie Sie ja anhand des freundlichen Herrn aus Tunesien schon erfahren haben. (Sonst wär´s mir doch zu hinterwäldlerisch). Auch haben wir einen schwulen Bürgermeister und jede Menge Frauen in Führungspositionen. Das Interessante ist: Es klappt ganz ohne Nudging aus Berlin oder irgendwelche xy-Beauftragten! Alles organisiert sich hier – langsam, aber demokratisch – von selbst und untersteht lediglich dem Gemeinwohl als Prämisse. So darf jeder, wie er mag, solange er die Mehrheit nicht nervt. Das funktioniert vermutlich nur, weil es hier dünn besiedelt ist und sich niemand besonders profilieren muss, um wahrgenommen zu werden. Auf einen CSD, Karneval der Kulturen oder ähnlich aufgeregtes Geschrei um Partikularinteressen werden Sie hier jedoch lange warten, dafür gibt´s ja „Metropolen“.

    • Himmelfahrt ins nichts
      ist nicht zu empfehlen. Das Buch ist ein zynisch-enttäuschtes Geschimpfe Gruhls als Antwort auf die Nicht-Änderung der Zustände nach seinem ersten Buch: „Der Planet wird geplündert“. Jenes ist trotz gelegentlicher Polemik wesentlich sachlicher und in der Tat jedem ans Herz zu legen. Eines der schönsten Zitate daraus: „Der begrenzte Zeithorizont der Wirtschaft ist identisch mit ihrer Gewissenlosigkeit.“

  52. Motobecane
    Bei Betrachtung mußte ich an die zwei metallicroten Rennräder denken, die mich durch Schule und Studium gefahren haben
    https://cyclyng.com/2012/01/20/motobecane-grun/
    Don, es gibt noch die gute Alte Liebe
    Die Sonne gibt uns Leben.

    • Ja, und das erfährt man auf dem Rad besonders gut.

    • Motobecane...
      war ein Kunde von uns und irgendwann fuhr auch der Letzte in der Agentur dann Motobecane und die Hartgesottenen Motoguzzi, erlebet die Freuden.

      Mein Problem mit dem 7-Gang-Rad (natürlich auch in Rot) war, dass ich nicht an die Bremsen kam. Meine Hände waren zu klein, um an den Hebel zu kommen, ich hing mit dem Daumen am Lenker und versuchte verzweifelt den Hebel zumindest mit dem Mittelfinger zu packen oder suchte in der Not den Rücktritt, der nicht da war.

      Hat einige lustige Situationen gegeben, ich einfach bei Rot über ne Straße und kopfschüttelnde Autofahrer, die mein Bremsproblem ja nicht kannten. Wie oft bin ich von dem Rad abgesprungen, weil ich’s nicht zum Stehen brachte.
      Mein Mann und ich haben unsere MB-Räder schnell gut verkauft und uns vor Ort in einem Fachgeschäft andere geholt. Ich konnte dann endlich vernünftig bremsen.

    • Bei mir stehen noch ...
      …2 Checker – Pig – Räder im Keller, @ Frau Simon. Die haben links 3 Einstellungen und rechts 7 Gänge. Mir waren zuletzt die Reifen zu schmal, fahre seit 10 Jahren nicht mehr damit.Die Kinder nehmen sie, wenn sie hier sind.

      Ich habe Ihren Dialog mit den Herren übers Tempo gelesen und Ihre Abneigung gegen zu dichtes Auffahren. Ich mag das auch nicht und setze dann mein Wasser vorn in Bewegung, das dann bei Tempo über mein Dach beim Hintermann (ja meistens) an der Scheibe ankommt. Dann bleiben sie zurück,bis ich weg kann.Kommt aber selten vor.

  53. Age is no guarantee of efficiency.
    BTW:

    Eigentum ist Vor-Moderne. Die Zukunft gehört der Wegwerfgesellschaft.
    Was kein Problem weil sich die Moderne dann dem Abfallproblem annehmen muss…und es lösen wird. Wie wir immer alle Probleme gelöst haben. Denn nur dort wo Probleme entstehen kann man sie lösen und somit Fortschritt erzeugen.

    Hier in diesem Blog erkennt man folglich das Problem einer Gesellschaft, welche immer nur an dem Bestehenden orientierte und damit die Massenproduktion vernachlässigte. Die Massenproduktion von Kindern.

    Hier sind alle alt und müde und fortschrittsfeindlich. Hier will man nur noch alte Räder, alte Autos, alte Möbel, alte Häuser, alte Gemälde, alte Kleidung, alte Weisheiten, ….. aber das ist wohl nicht zu ändern, da alte Köpfe nur alte Gedanken produzieren können :-)

    • Ich würde sagen, der sorgenlosen Benutzungsgesellschaft mit Austauschgarantie.


    • Ich hab auch schon von alten Stramplern und Laufställchen (noch aus der Kindheit der Eltern) gehört.
      Das meiste Zeug kommt weg, weils Platz versperrt, aber manches, was Qualität hat, wird denn doch auf dem Dachboden für die nächsten aufbewahrt.

    • celebrate youth...
      Den Anwesenden ist klar, dass gerade Fahrzeuge aus den 80er Jahren an Wert gewinnen, nicht weil Fahrzeuge aus den achtziger Jahren so dolle, nein, nur weil die Generation der in den 80er Jahren Sozialisierten jetzt in dem Alter ist, wo sie nicht mehr nach vorne sondern nach hinten schauen….und das Geld und die Zeit haben um sich die Illusion von „wieder 18 sein und GTI fahren“ leisten können.

      Das Bewusstsein ist ein kleiner Mikrokosmos mit einer begrenzten Lebensdauer. Und auch einige hundert Jahre nach Kant hat das Bewusstsein noch nicht begriffen, dass das draußen ein Welt unabhängig von einzelnen Bewusstsein operiert, und zwar immer weiter.

      Ergo dürfen sich hier bitte alle gerne noch einmal jung fühlen auf ihrem Rennrad, in ihrem Cabrio, whatever, aber bitte doch nicht meinen, dass sie irgendetwas zu der Zukunft der Moderne beitragen sollen. Eure Zeit war doll …für Euch…sie ist vorbei…die Gegenwart ist die zukünftige dolle Zeit der aktuellen Jugend….die in 30 Jahren dann auch jammern wird, dass keiner mehr offene Grenzen, unendliche Toleranz und Fahrradwege haben möchte.

    • Wegwerfgesellschaft
      Der Begriff Wegwerfgesellschaft passt infolge der Tatsache, daß sich diese Gesellschaft, mangels nachhaltiger „Kinderproduktion“, selbst wegwirft. Aber jeden langen Tag von Nachhaltigkeit faselt, das ist auch so ein Thema.
      Ja die alten weißen Männer, die sich nicht vermehren wollen oder wollten sind schuld. Da bin ich d’accord ;)

    • Ja, Goodnight
      Wenn Sie Glück haben, kommen auch Sie noch dahin, von hinten auszusehen, als wäre Sie von vorn 18.

      Als ich kürzlich von München kam, war’s mir nicht mehr wohl, als die Nadel sich der 200 näherte und ich ging vom Gas.160 sind heute für mich angenehmer und vielfach gibt es nur noch Beschränkungen.Auch gut.😉

  54. *
    Zum Ausgleich für so viel ökologisches Bewußtsein bei der Altdiamantenrettung könnte man sich fast per Luftkurier etwas technisch und optisch akzeptables leisten, was an einem ausreichend ungeschleckten Stadtrad nur wenige von einem chinesischen Chromplaste-Pfennigartikel unterscheiden können:
    https://www.compasscycle.com/shop/components/lights/compass-taillight/

    • Ich habe an einem Gebrauchtrad schon einen teuren Nabendynamo von Renak gefunden, und einen B&M-Strahler. Da lag es nahe, dass das bestellte Rücklicht auch von denen kommt.

  55. Atomkraft its gut, Kontrolle ist besser
    Nach diesem Artikel ist der Anteil der Wissenschaftler, die an „man made Global Warming“ glauben, von 75% im Jahre 2003 auf 45% heute zurückgegangen, und diese Beobachtung passt sehr gut:

    „Then I remembered that this isn’t about climate change, and it sure as hell isn’t about science. It’s about control. It’s another issue by which to divide the country, and pit citizen against citizen for the benefit of leftism.“
    http://www.americanthinker.com/blog/2017/06/understanding_the_left_and_paris.html

    • es geht darum, dass der Mensch wohl nicht die einzige originäre Ursache für das Ende der Eiszeit ist.

    • Dem Deutschen ist eh nie was recht
      Der Mensch, der ja in einer Eiszeit nicht existieren könnte, macht sich zu sehr ins Hemd. In den wärmsten Länder werden die meisten Kinder geboren.

  56. Als Radfahrer (mit sehr großem Auto...)
    hatte ich gestern so eine Diskussion mit einem reinen Autofahrer, der sich gegen meinen Hochleistungs-Diesel echauffierte und auf die Dummheit Trumps schimpfte.
    Dabei ist den Leuten nicht klar, daß das Klima sich dauernd wandelt (durchaus nicht nur zu unseren Gunsten, wie mir Neandertalens mitteilen) wir aber kaum die Mittel besitzen, es in die von uns gewollte Richtung zu zwingen. Wie hoch ist denn der Faktor der anthropogenen Komponente? 0,1% oder doch viel weniger? Ganz sicher aber nicht das dem zeitungslesenden Gläubigen auf dem Herzen liegende 30% und mehr!

    Es fehlt oft grundlegendes Wissen über Verbrennungsvorgänge und das daran in Abhängigkeit resultierende Verhältnis CO/CO2.

    Und dann ist man ruckzuck bei der Feinstaub-Debatte…. Ich habe vor Jahren schon medizin.Fachartikel lesen müssen, in denen spekuliert wurde, wieviele Prozente der Schlaganfälle und Herztode auf Feinstäube und Nanopartikel zurückgehen …
    All das grenzt deutlich an Pseudowissenschaftliche Kaffeesatzleserei.
    Wenn all das so super ungesund ist und dauerend zunimmt, warum werden die Deutschen dann immer älter? (Ich glaube diese Polemik bei Danisch gelesen zu haben)
    Die parareligiösen Klimagläubigen (die bald auch die muslim.Massenbesetzung Europas als Flucht vor dem Klima verkaufen werden- und das wirkt dann wie ein Booster fürs schon so schlimme Gewissen!)- ficht all das nicht an.
    Sie, im Gegensatz zu mir, steigen aber in ihr Auto und nicht aufs Rad! Und wenn sie aufs Rad steigen, so ist es ein Ebike, das zur Gestellung seines Stromes genau das wieder macht, was sie verfluchen (bei anderen). Oh, ihr Bigoten!

    Zum Schweigen der Lämmer:
    „wenn ein Afghane wiederkommen und Deutsche umbringen will „– so gibt es keinen Aufschrei! Aber es gibt auch Afghanen, die hier geblieben sind, schon verurteilt sind, und dann mit elektron.Fußfessel am Bein ein 5 Jähriges Kind in den Armen seiner russischen Mutter erstechen, geschehen in Arnschwang/BY bei Cham. DAS- gibt dann noch nicht mal eine Meldung in den Vertrauensmedien!

    Und wie die beiden Thematiken zusammenhängen?
    Das kleine global klimatisch unbedeutende Deutschland ruiniert seine Wirtschaft, füttert mit dem Geld der Bürger feiste Lobbygruppen ohne realen Nutzen für das Klima und wütet gegen Trump in jeder Form. Und wozu? Nun, vermutlich nur, um sich nicht mit den Fragen der muslimischen Kolonisierung Europas auseinanderzusetzen und in diesen Fragen keine klare Stellung beziehen zu müssen!

  57. Uncle Sam - Großtante Europa; Ruhestaaten; FJS 2.0
    @ Oberländer:
    Vielen Dank für Ihre Hinweise. Richtig, Bevölkerungspolitik würde das Wachstum der Verbraucheranzahl bremsen – also wäre der Verbrauch als Ganzes gebremst. Genau das war Malthus‘ zentraler Denkfehler: Die Ernte könne nicht stark steigen.

    Sie schreiben vom „autofahrenden weißen Mann, der sich nicht sonderlich eindrucksvoll vermehrt“.
    Nordamerika wird bis zur Jahrhundertmitte einen Bevölkerungszuwachs um knapp die Hälfte verzeichnen – für eine Industrienation doch recht ordentlich. Die kontinentaleuropäische Kritik an den westlichen Cousins (Cous*innen?) ist auch Zukunftsneid. Uncle Sam ist ein junger weißer Mann, anders als Großtante Europa.

    Die Kyoto-Vereinbarungen zielten auf die in der Vergangenheit gemessene „Ernte“ ab – Länder mit hohem Bevölkerungswachstum in der Zukunft hätten also die höchste Reduktion des Pro-Kopf-Verbrauchs erzielen müssen.

    Gleicht man die Abweichung von den Kyoto-Zielen mit dem Bevölkerungswachstum ab, zeigt sich ein ganz klarer Zusammenhang:

    Einwohnerverluste – Kyoto-Ziele übererfüllt.
    Hohe Einwohnergewinne – Kyoto-Ziele verfehlt.

    In Paris sollte auch die Doha-Anpassung des Kyoto-Protokolls (im Grunde eine Verlängerung) durchgesetzt werden. Wenn Kyoto besser durchdacht gewesen wäre, könnten in den USA selbst die Republikaner Paris befürworten.

    Solange das Bevölkerungswachstum der USA nicht deren Referenzwert für den Treibhausgasausstoß erhöht, ist ein Verbleib im Abkommen sachlich gesehen nicht sinnvoll. Kyoto-Paris ist auf Ruhestaaten wie Deutschland oder Japan zugeschnitten, nicht auf Länder mit Zukunft.

    Noch eine kurze Anekdote zu Trump:
    Im Wahlkampf wurde er in sämtlichen deutschen Online-Medien für die Aussage kritisiert, er sehe niemals dünne Menschen beim Konsum von Light-Produkten. Wie kann dieser Faschist dicke Menschen nur so verhöhnen, lautete der Tenor. Es vergingen ein paar Wochen. Und auf genau diesen Seiten wird eine Studie der Harvard Medical School zitiert, wonach Käufer von Light-Getränken stärker an Gewicht zulegen als die Leute, die gezuckertes Cola trinken. Vielleicht ist es sogar ein gutes Zeichen, wenn er sich in Sachen Klima gegen die Light-Liberalen der Achse des Grünen stellt, auch wenn, wie der Don zutreffend betont, sich Trumps emotionale Intelligenz auf FJS-Niveau bewegt. Aber an Hoegner liegt es nicht, dass Bayern heute das Amerika Deutschlands ist.

    • Danke für Ihre Antwort
      Die USA, Russland, China, Indien und Brasilien sind riesige Flächenstaaten. Sie sollten sich nicht von kleinen Flächenstaaten wie Deutschland oder Frankreich ihre Gangart vorgeben lassen. Wenn sie jeweils in fünf bis zehn Einzelstaaten aufgeteilt wären, sähe die Sache wieder ganz anders aus.
      Ein Kleinstaat wie Bangladesh dagegen sollte zu Bevölkerungspolitik geradezu gezwungen werden, denn das ist sein Hauptproblem.

      Trump sieht hier etwas, das reell ist: Kleine Staaten wie in Europa versuchen großen Staaten etwas aufzudiktieren für noch kleinere Staaten, die evtl. mal untergehen werden, zum Beispiel Malediven. Offen gestanden ist es schnuppe, ob sie untergehen, weil sie die meiste Zeit unter Wasser waren. Die Bevölkerung würde rechtzeitig evakuiert. Die Zunahme der Höhe des Meeresspiegels ist weniger das Problem denn die Bebauung und das Bewohnen küstennaher Regionen und von Flussdeltas. Wenn die Höhe des Meerespiegels sinken würde, wäre ich beunruhigter. Der asiatische Tsunami zeigte eine vollkommen falsche Bebauung. Nach dem Tsunami ging alles weiter wie gehabt.

      Trump mit FJS zu vergleichen finde ich nicht ganz verkehrt.
      Jetzt muss ich noch die Frage stellen, was diese Bastler an der Natur gegen Vulkanausbrüche tun möchten. Und warum die Gegend um den Vesuv besiedelt ist? Fakt ist doch, dass das kein ruhender Vulkan ist. Aber jetzt der Witz: Bricht er gewaltig aus, kann jedes Gerede über CO2 vergessen werden. Nur wärmer wird es dann meistens nicht. Die ganze Theorie sieht aus wie eine am Computer hergestellt Vogelscheue, die beim nächsten großen Vulkanausbruch auseinander fliegt. Den hat Trump vorweggenommen, denn der findet in den Medien statt.

    • Bevölkerungszuwachs in den USA
      …kann es nur durch Immigration geben. Die Bevölkerungspyramide
      zeigt eine Säule.
      Den jungen weißen Mann wird man dann vergeblich suchen.

      Außer den USA gestehen die UNO- Leute nur UK
      eine ähnliches Bevölkerungszunahme zu. Nichtmal China,
      allenfalls Indien.
      Werter Bayr. Transatlantiker, gewöhnen Sie sich daran, auf der
      gesamten Nordhalbkugel wird es kein nenenswertes Bev.
      Wachstum geben. Auch nicht, wenn man hunderte Millionen
      Flüchtlinge darauf herumscheucht.

    • Bevölkerungswachstum in den USA
      …geht nur über fortgesetzte Immigration. Die Bevölkerungspyramide
      zeigt eine Säule ähnlich der Frankreichs.
      Nur UK gestehen die UNO-Leute solch ein Bevölkerungswachstum zu.
      Nicht China, allenfalls Indien.
      Den jungen weißen Mann werden sie auch in USA in der Zukunft
      vergeblich suchen.
      Werter Bay. Transatlantiker, gewöhnen Sie sich daran, auf der
      Nordhalbkugel wird es kein nennenswertes Bevölkeeungswachstum
      geben. Das hat weitreichende ökonomische Folgen, die die Experten mit
      Recht ratlos macht.

    • Titel eingeben
      @ bay Transatlantiker und Oberländer
      ich danke Ihnen für die ergänzenden Argumente. Für die USA hat Trump recht. Als Deutscher danke ich ihm für die Entlarvung der alternativlosen Politik.

      Zu Meerespiegelschwankungen möchte ich Beleriand und Vineta erwähnen, die heutige Lage von Ostia und dem jetzt gefundenen Hafen von Alexandria. Der Meeresspiegel ändert sich, das Niveau des Festlandes aber auch.

      Lesetip Walter Pitman und William Ryan deutsch Sintflut, besser aber im Original

  58. Wie in Deutschland: Fast alle "Known Wolves"
    https://pjmedia.com/homeland-security/2017/06/04/at-least-one-london-bridge-terrorist-was-a-known-wolf-just-like-manchester-westminster-etc/

    Spengler/Goldman, gleiche Seite, hat eine Theorie dazu.

    • Die anderen waren wohl auch bei den Sicherheitskräften irgendwie gemeldet. Aber die haben da 23.000 bekannte Gefährder, das ist zu viel.

    • If your gonna be dumb, you gotta be tough
      Jesus, haben wir doch schon alles vor langer Zeit durchgekaut….müssen hier immer erst alle fühlen bevor sie verstehen?

      Also noch einmal einfache Mengenlehre… fürs Vaterland:

      250 tsd. Polizisten in Deutscheland. Ca. 1,5 mio Flüchtlinge in den letzten 2 Jahren, davon 3/4 junge Männer, d.h. 1 Mio junge Männer.

      Gehen wir davon aus, dass ca. 5% eventuell kriminelle Neigung in der Jugend entwickeln werden wollen können, so haben wir 50 tsd. junge kriminelle Männer, die unsere 250 tsd. Polizisten extra, zu den anderen jungen Kriminellen in Deutschland „behandeln“ müssen.

      Kann nicht funktionieren. Allein der Mangel an Gefängniszellen und Gerichtssälen etc. Da bringt es nix, die Schuld be den Behörden zu suchen. Die sind in den Strukturen gefangen, die ihnen die Demokratie vorschreibt.

      Da die Deutschen nicht intelligent genug sind, dies zu bedenken, so sollte man unterstellen, dass wenigstens die Politiker ein bisschen Mathematikunterricht in der Schule gehabt haben sollten…bevor sie die Grenzen öffneten…

      Egal, selbst wenn man unendlich dumm ist, so kann einen bei Dummheit immer noch die Bereitschaft zum konsequenten Gegensteuern (vulgo: Brute Force) retten.

      Eigentlich. Nur leider wollen hier ja alle Gutmenschen bleiben und nicht Rechts der CDU wählen.

      Tja, wenn man dumm und schwach ist, dann bleibt nur das Hoffen auf was auch immer.

      Viel Glück.

    • Known Wolves and Muslims
      Dear Oberländer,

      besten Dank für den interessanten Link.
      Als ob man das in GB und anderswo nicht hätte wissen können bzw. müssen.

      Es ist schon makaber, dass ausgerechnet Mrs. May sechs Jahre lang als Innenministerin für die innere Sicherheit in ihrem Lande zuständig war und nun so tut, als sei sie völlig überrascht.

      Ein paar Seiten weiter gibt es auch einen interessanten Link, auf den ich unbedingt hinweise:

      https://pjmedia.com/faith/2016/08/30/new-book-history-is-entirely-incompatible-with-islam/

      Leider wird auch bei uns so getan, als sei alles unter Kontrolle. Herr Schäuble hat sich in dieser Hinsicht ja schon einige Male in fahrlässiger Weise geäußert.

      Die große Frage, ob das alles so stimmt, was wir über den Propheten und die arabische Welt zu seiner Zeit wissen, ob es also historisch nachprüfbare Fakten gibt, beschäftigt weniger den einfachen Gläubigen, der hat von diesen Dingen keine Ahnung, sondern vielmehr die Islamwissenschaft selbst und schlägt dort seit einigen Jahren hohe Wellen.

      Angefangen hat es mit der sog. „Luxenberg-Debatte“, hier weitere Infos:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Luxenberg

      Manch ein Gelehrter muss sich nun fragen, ob es sein kann, dass er/sie sich sein Gelehrtendasein lang mit fiktionalen Inhalten beschäftigt hat. Na ja, und das staatlich alimentiert. Interessant auch das vom Staat geförderte Wissenschaftsprojekt von Frau Prof. Angelika Neuwirth, Berlin:

      „Der Koran als Text der Spätantike. Ein europäischer Zugang“, wo der unglaubliche Versuch unternommen wird, den Koran in die Tradition der europäischen Geistesgeschichte einzuordnen.

      Weiteres hier: https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=angelika+neuwirth+der+koran+als+text+der+spätantike

      Bereits die Gründerväter der Islamwissenschaft/Orientalistik wie Th. Nöldecke, I. Goldziher, G. Weil wußten es besser und hatten erhebliche Zweifel an den historischen „Fakten“ bzgl. des Islams/Mohammeds.

      Wer sich mit dem Thema, mit dem wir uns und auch unsere Nachkommen – der Bundeskanslerin und Gefolge sei Dank – sich noch lange werden herumschlagen müssen beschäftigen will, hier ein paar Lektürehinweise, die schon etwas älter sind, dafür aber aktuell wie nie zuvor:

      1. Gustav Weil. Mohammed der Prophet, sein Leben und seine Lehre. Stuttgart 1843. – kann über Google als PDF heruntergeladen werden.

      2. Wilhelm Rudolph. Die Abhängigkeit des Qorans von Judentum und Christentum. Stuttgart 1922.
      –> der Titel sagt bereits alles, ebenfalls über Google

      3. Rudi Paret. Mohammed und der Koran. Stuttgart 1980

      Eines nicht allzu fernen Tages werden wir wohl Michel Houellebecqs Roman wie eine frühe Prophezeiung lesen. Inshallah.

  59. ACHTUNG: RADFAHREN KANN TÖDLICH SEIN
    werter DON, nachdem sie uns alle die grandiosen vorzüge des radfahrens geschildert haben muss ich doch etwas wasser in die von DdH so wundervoll geschilderte „petizidfreie tomatensosse von La Vialla“ schütten.

    sie lassen die nebenwirkungen des radfahrens auf mensch und umwelt völlig ausser acht, denken wir jedoch zuerst an eher nichttödliche vorfälle.

    noch ist in der diskussion mit OjectBe nicht restlos geklärt, ab wieviel jahreskilometern auf dem velo die immer wieder angeführte potenzminderung eintritt, ich entsinne mich grob, der stand der nur kurzen diskussion hier im BLOG war etwa bei 3600 jahreskilometern. solange diese entscheidende frage offen bleibt, kann fahrradminister Hermann von der Alb noch lange auf eine intensive frequentierung seiner fahrradschnellwege nach Stuttgart warten.

    dann haben wir die unfallrisiken, nicht jeder ist der zögling eines internats vom Zugerberg und

    http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/John-Kerry-lobt-Schweizer-Pfleger/story/15334454

    ein follower des neuen schwarzen Messias, nicht jeder führt zusammen mit Frank-Walter hinrichtungs-Top Scorer in die westliche wertegemeinschaft zurück und wird nach seinem sturz (vom rad natürlich !) von einem arzt und santitäter „aus dem begleittross“ erstversorgt!

    denken sie an Mahe Drysdale (100 kg, 200cm), den – wie wir am vornamen erkennen – auf den Malediven gezeugten zweifachen ruderolympiasieger, der 2012 auf dem weg zu den ruinen der Olympiaruderstrecke in München in einem kreisel von einem PKW gerammt wurde……………sechs wochen vor dem olympiafinale in London.

    Problem war dann eher das radl, der trainingstross übersiedelte gerade an den Ägerisee und Mahe hatte kein rad. ein ex-rudermeister aus Thalwil organisierte dann ein triathlon-bike auf dem der tagelang ruderunfähige (schulterverletzung) weiter trainieren konnte.

    ein anders opfer ist Frank Rühle von SC EINHEIT Dresden, der zwischen 1965 und 1972 alles gewann, was an nationalen und internationalen titel zu gewinnen war incl. zwei olympiasiegen im Vierer-Ohne Steuermann. ich hatte die ehre, gegen diese mannschaft rudern zu dürfen und lag über eine distanz von 150 m auch vorne, allerdings nicht am schluss des rennens, sondern am anfang.
    nur 1969 taucht der gute Rühle in keiner siegestatistik auf, die gerüchte wollen von einem beim radfahren zugezogenen beckenbruch wissen, wahrscheinlich hat billiges und fehlerhaftes „Ostmaterial“ zu einem fatalen defekt bei der abfahrt aus dem Elbsandsteingebirge geführt.

    die liste ließe sich lange fortsetzten, wenn wir weiter recherchieren würden, hier aber nur die fälle, die ich nicht nur aus der presse kenne.

    zu den tödlichen vorfällen……….
    und denken sie an Tom Simpson und den Mt. Ventoux 1967 und Fabio Casartelli 1995 und an die täglichen opfer, wenn der ÖPNV mit bussen und bahnen auf seinen vorrechten beharrt oder der ein- oder zweifachgelenkbus mal eben die kurve schneidet.

    hier im video ein noch eher glimpflicher ausgang:
    https://www.youtube.com/watch?v=limyuYjHHlY

    hier ein tödlicher ausgang, geschildert vom Tagesspiegel. einer unter vielen !

    https://www.pressreader.com/germany/der-tagesspiegel/20120821/281852935730541

    • Malediven?
      Kenne ihn nicht persoenlich, aber Wiki sagt: Seychellen.

    • Immerhin weiß sie's
      Sie müssen ihn dafür nicht kennen, Kiwi, sondern die Mutter. Seit wann ist das wichtig oder interessant, wo jemand gezeugt wurde?
      Unserer müsste dann wohl Palomino heißen (Mas Palomas). Er wird sich freuen, dass ihm das erspart blieb.

    • KiWi hat so recht !
      sorry, das war ein falscher gang beim schnellen schreiben……..
      Seychellen natürlich.

      vielleicht können wir ihn aber in 4 wochen in Henley oder dann in 5 wochen beim Weltcup auf dem Rotsee befragen, er ist ja unschwer zu übersehen !

  60. Lächerliche Hybris bei hohem technischen Kenntnisstand
    Apropos Zunahme der Höhe des Meeresspiegel und solche Märchenbilder mit dem Kölner Dom zur Hälfte im Wasser: Sowohl die Holländer, als auch die Friesen haben vorgemacht, wie man mit Wasser umgeht. Auch in der Themse gibt es ein eindrucksvolles Bauwerk. Es glaubt aber doch wohl keiner, dass Bangladesh mit dem Geld, das sie bekommen, Dämme bauen würde oder Dämme, die niederländischem Know-How entsprechen, zu Wege bringen würde?

    Die Kinder kommen infiltriert aus den Schulen und behaupten, oh weh, der Meeresspiegel könnte ansteigen. So what. Mit Veränderungen steigt der Wissensstand der Technik an. Sie kommen aufgeregt und jammern um Eisbären. Offenbar werden Eisbären für doof gehalten. Wenn ihr Lebensraum sich verkleinert, werden sie in die Anrainerstaaten umsiedeln. Sie sind nicht weiß wie bei den Firmen Steiff und Co., sondern bräunlich-gelblich. Sie würden wegen Mimikry dunkler werden und würden Canada-Bears statt Polar Bears heißen.

    Man versucht, die Natur anzuhalten. Das ist ein aussichtsloses Unterfangen. Daher sollte man sich um ein Unterfangen kümmern, was den Menschen ernsthaft beschädigt und zwar jeden Menschen, ob in Istanbul, Kabul oder London und Paris: Bekämpfung des Internationalen Terrismus und seiner Brutstätten.

  61. Ein politisch inkorrekter Kommentar
    Zum Thema Erderwärmung gibt es noch einen brisanteren Aspekt, der Einfluss nuklearer Tests in der oberen Atmosphäre. Aber darüber zu reden ist politisch genauso inkorrekt, wie die Überlegung, wie man alle Atombomben abschafft und damit einen endgültigen Weltkrieg vermeidet. Mir persönlich ist das egal. Wenn ich morgen den Ultimaten Atomtod erleide, werde ich in der letzten Sekunde auf ein sehr ereignisreiches und relativ langes Leben zurückblicken. Aber wenn ich 10 oder 20 oder noch mehr Jahre jünger wäre, wurde es mich schon nerven, dass Merkel und Co diesen Themen ausweicht – obwohl es ihnen bekannt ist.

  62. Bulgarische Schrottsammler
    Der Don, meine Lektüre Nr.1, auch dieses Mal.
    Heute packt es mich für eine kleine Hinzufügung zu „Ich hatte letzthin das Vergnügen mit zwei bulgarischen Schrottsammlern, die Autowerkstätten abklappern und alles, wirklich alles mitnehmen. ernährt auch zwei Mann.“
    Hier im Ort wurden jetzt an außerhalb gelegenen öffentlichen Einrichtungen – Wasserhochbehälter etc. – sämtliche Kupferteile abgerissen und entwendet. Bin hier seit 35 Jahren, und das gab’s „früher“ nie. Macht mich traurig, dieses Verhalten, wer auch immer das war…

  63. Heiligs Blechle
    Aluminium: der Bedarf steigt jährlich um 4 Prozent.
    Den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch mit fast 40 kg
    pro Einwohner hat wer? > Deutschland.
    Das meiste Aluminium geht wohin? > in die Autoproduktion.
    Wer regiert mal Hü mal Hott und redet Blech? > Merkel.
    http://media.gettyimages.com/photos/german-chancellor-angela-merkel-norways-prime-minister-erna-solberg-picture-id678381218

    Ob ihr eigentlich klar ist, was mit dem Brexit auf Deutschland
    zukommt, dann wenn nämlich die sog. „Pleite“-Länder in der
    EU die Stimmen-Mehrheit besitzen werden?
    Wenn uns demnächst das ganze Target2-System überrollen
    wird, werden wir um die olle Braunkohle noch froh sein.

    • Ziehen Sie mal kg Alu ab, die
      in den Export gehen und addieren die kg Plastik, Stahl, Palmöl, Textilien, Batterien, Schweröl für Transport usw dazu, die wir uns von auswärts reinziehen, dann können wir über ein neues Kyoto / Paris Abkommen mit Verbindlichen Pflichten feilschen. Vorher ist das alles Gesülze.

  64. Abholz-Sprit und umweltfreundliche Batterieherstellung
    „Die Kyoto-Vereinbarungen zielten auf die in der Vergangenheit gemessene „Ernte“ ab – Länder mit hohem Bevölkerungswachstum in der Zukunft hätten also die höchste Reduktion des Pro-Kopf-Verbrauchs erzielen müssen.

    Gleicht man die Abweichung von den Kyoto-Zielen mit dem Bevölkerungswachstum ab, zeigt sich ein ganz klarer Zusammenhang:

    Einwohnerverluste – Kyoto-Ziele übererfüllt.
    Hohe Einwohnergewinne – Kyoto-Ziele verfehlt.“

    Daran sieht man doch, was für ein Wahnsinn das ist. Den höchsten Bevölkerungszuwachs haben arme Staaten, deren Industrie erst noch wächst. Also hat man Ausnahmen für Indien und China eingeräumt. Das führt doch zu nichts. Das Bevölkerungswachstum muss eingeschränkt werden, und das muss man erst mal in die Köpfe bringen, vor allem in religiösen Staaten und in Staaten, die ihre Bevölkerung als Waffe betrachtet (Ahmadinejad hielt einst ein Kind hoch und sagte in etwa, man brauche keine Atombombe, man habe doch diese da). Hitler: Mütterorden für zukünftige Soldaten, gleichzeitig Schaffung von „Lebensraum“ im Osten. Ewig nur Hitler zu intonieren und „nie wieder“ und dabei gelassen zusehen, wie andere ihre Bevölkerung verheizen, siehe Syrien nach erklecklichem Bevölkerungswachstum, ist außerordentlich zynisch. So zynisch wie der Klima-Ablasshandel. Von Moderne keine Spur.

    Genauso zynisch ist der Vatikan. Es sei genug Platz auf der Erde, meinte ein Papst, wohl JPII. Ja sicher, nur wollen die alle nach Berlin. Und wo Platz ist, ist meistens keine Arbeit. Und manche wissen nicht mal mehr, wie man ein Feld so bestellt, dass es mehr als ein Jahr Ertrag bringt. Und Hühnerzucht bringt auch nix, wenn die EU Hühnerschenkel dorthin schafft, statt die zu Hunde- und Katzenfutter zu verarbeiten.
    Ein anderes Thema ist Abholzung. Da regte sich manche Seele zu Recht auf, wenn der indonesische Bauer sich Feuerholz beschaffte oder einen Brand legte, um Wohnraum zu gewinnen. Doch einige Jahre später holzt man ab für „Bio“-Diesel und darf das auch noch Bio-Sprit nennen statt Abholz-Sprit.

    Zu Batterien muss ich nichts sagen. Elektrizität kommt umweltfreundlich aus der Steckdose.

  65. Wonder Woman und die böse Sprache derer, die schon länger hier leben
    Schreibt die FAZ (!): „Die Vereinigten Staaten verzeichnen mit „Wonder Woman“ den stärksten Kinostart einer weiblichen Filmemacherin.“
    .
    Wau! Da freuen sich alle männlichen Filmemacherinnen.
    .
    Aber soll man so ein Blatt lesen?

    • Titel eingeben
      Da fällt mir doch prompt das immer häufiger zu sehende „Producerin“ im Nachspann mancher deutschen TV-Filme ein.
      Wieso dann aber nicht auch „Actorin“ für die weiblichen Darsteller?

  66. Garagenfahrrad
    Mir fällt da spontan ein festgeschraubtes Rad ein, das Ihr Interesse nicht geweckt hat, weil Sie ja bessere haben. Und noch mindestens ein zweites, ein Tourenrad, dass Sie nie aus der Garage geholt haben.

  67. ... die Kehrseite der Kulturlosigkeit ...
    … ist das: Wenn halt zB das Deutsche nur über die Sprache definiert wird und es nichts Aufbewahrenswertes gibt, muss man alles neu haben und so dass es chic, austauschbar, funktional und vorzeigbar ist (Ikea, Iphone). Deshalb ist das Lieblingsfeld des Homo Linksgrünus ja auch die „intelligente und nachhaltige Regulierung“ von neuen Produkten, das Fabulieren von Integration und Schnittstellen und nicht ein Reparaturanachronismus … Zt ist es natürlich auch den Notwendigkeiten einer austauschbaren Globalisierung mit ICH-Zentrisierung geschuldet. Ein Fahrrad hat als solches keinen Wert und keine Würde und es zu „retten“ wirkt wie vom anderen Stern …

    Ich kann das aber nachvollziehen, weil ich treue Räder ungern entsorge.

  68. Also ich repariere alles
    Außer Glühlampen. Und wir haben zwar zwei Autos, aber das eine ist Baujahr 72 und gut gepflegt und erhalten. Kein teurer Oldtimer übrigens. Und der Verbrauch ist geringer als bei fast allen modernen Autos. Hat halt weniger PS.

    • Alles außer Glühlampen
      Sehr schöne Beschreibung, so gehts mir auch, muß ich mir merken!

    • Led-"Glüh"lampen kann man reparieren !
      aber die gehen ja -laut Werbung- nicht kaputt. Leider halten sie sich nicht an die Werbesprüche.

  69. Mit Trump im Titel erweckt man auf jeden Fall Aufmerksamkeit
    Mit Trump im Titel erweckt man auf jeden Fall Aufmerksamkeit, warte auf dien äcshte derartige Überschrift. Ach so, den Artikel selbst kann man sich sparen. Nicht des Lesens wert.

  70. Titel eingeben
    Bei mir wird alles gebraucht besorgt, umgebaut, repariert, weiterverwendet. Daher gelte ich als leicht irre.
    Mein Telefon ist so alt, daß sich mit dem Browser keine Internetseiten mehr aufrufen lassen (was aber nicht ausmacht, da ich eh kein Internet unterwegs habe).
    Mein neuestes Auto ist von 1973 und aus Italien. Ich fahre aber fast immer mit einem Hercules-Fahrrad mit Dynamo und Stahlrahmen.
    Und das, obwohl ich nicht sozial abgehängt bin, freiwillig und ohne daß mir etwas fehlt.
    Daher ganz herzlichen Dank für diesen (uns alle anderen) Blogbeiträge!

    • Westerheide aus Bielefeld
      nennt sich mein Schnupperfuchs. 3-Gang Torpedo fürs Grobe. Geht nich kaputt und rostet nich dank Nirosta-Beiwerk, welches ich durch ein teureres Schloss sichere, als ich fürs neuwertige Rad (aus den 80ern) zahlte – weil in des Verkäufers Garage schon zwei ofenschwere Aluzossen auf den Braunkohlenstrom betankten Einsatz warteten.

      Ich hoffe, der 73er ist n Alfa Romeo GTV 2000 o. ä.

    • And you can't bomb the Afghanis back to the stone age
      Jesus, haben Sie eine Vorstellung davon, was mit dem Kapitalismus und damit mit der Moderne passieren würde, wenn wir alle unsere Fahrzeuge 40 Jahre lang benutzen würden meinen wollen zu können dürfen?
      Wir wären ganz schnell im Stoneage!

      Und falls hier mal einer nachdenken würde, dann würde ihm auffallen, dass Stoneage auch das Ziel der IS ist.
      Nur mal so, an alle Fortschrittsverweigerer :-)

    • Alfa
      Leider nein. Der 73er ist ein Fiat 500 R. Der Alfa (1300 Junior GT) müßte ein 72er sein.

    • Das wurde aber auch Zeit
      @ Nico: Danke.

      Endlich sagt’s mal einer, hier in unserer Strampel-Runde der Fahrradfreaks.

      Alfa Romeo 2000 Gran Turismo Veloce Bertone!

      Die ultima ratio autofahrensis.

      Mitte der Siebziger. Drei Jahre, oder vier. Das Gefühl hinter dem Holzlenkrad? Wie eine Nacht mit Claudia Cardinale. Verglichen mit der alles Spätere wirken muss wie moosgrüne Doppelnamenträgerinnen mit abgebrochenem Theologiestudium.

      Der Rausch hörte nicht auf, wurde aber à la longue überlagert. Nämlich von dem Bedürfnis, ein Fahrzeug zu lenken, das auch nach längerem Regen anspringt, also kein italienisches.

      Trotzdem: Ceterum censeo Europam esse construendam.

      Gruß,
      C.

    • @ Civilitas
      „Ceterum censeo Europam esse construendam“

      Wozu etwas bauen, was bereits existiert?

      Um den Text des Gastgebers aufzugreifen …

      Auch hier diese Wegwerfmentalität, alt Bewährtes wegzuschmeißen und durch ein billiges Massenprodukt zu ersetzen, demokratische Verantwortung und Entscheidungen nach einer bürgerfernen Zentrale zu exportieren, das Ganze versehen mit Begriffen, „die Dynamik und Fortschritt symbolisieren“, verbunden mit „Versprechen von leichter Mobilität“ durch offene Grenzen, „aber die Besitzer haben das nur sehr begrenzt in der Realität versucht“.

      „Und so stehen die Räder ((die EU)) nun hier und warten darauf, ob sich die Reparatur noch lohnt, oder das Dasein nach wenigen Kilometern in jener Vernichtung endet, die man heute als Recycling bezeichnet“.

  71. Obskur
    Merkwürdig wie immer die Augen: Leer. Das soll ihr ‚lla‘ sein. Seltsam. Der Linke soll in Regent Park versucht haben, Kinder mit Süßigkeiten anzuwerben:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/anschlag-in-london-polizei-gibt-namen-von-zwei-attentaetern-bekannt-15048190.html

    Von keiner deutschen Zeitung gemeldet. Missing: Ein Farbiger, möglicherweise Schotte, eine Aussie, zwei Franzosen, ein Spanier, einer, der schwer zuzuordnen ist. Die Telephone gingen noch eine Weile, das heißt, sie waren eher nicht im Fluss:
    http://www.telegraph.co.uk/news/2017/06/05/six-people-missing-london-bridge-terror-attack/

  72. Wehrter Don
    Wehrter Don,
    wie so oft sehr lesenswert.
    Aber auch heute Abend sehe ich uns als Frösche im warmen Wasser baden.
    Mit der Hoffnung das Feuer unter unserem Topf möge nicht zu heiß werden.
    So verbleibe ich herzlichst
    Paulchen.

    PS: Mein “ Tigra“ läuft und läuft und läuft. Genießen Sie die Berge.

    • Tigra
      Herr Müller,
      dieses Rad ist eine Velomarke in der Schweiz gewesen und leider auch schon ausgestorben.
      Herzlichst P.

  73. Ich darf - OT - ? Bitte!
    Nette erste Seite im Einwickler.

    Die ganze Seite hoch und runter Nichts.
    Von Schweinchen Dick.
    Der in die Türkei gereist
    um eine Besuchserlaubnis loszueisen.
    Diplomatie.
    Nicht das erste Mal bei Gabriel.
    Dass es einfach nicht funktioniert und er unverrichteter Dinge
    wieder abreist.

    Ich verstehe beides nicht:
    Die Unterdrückung der peinlichen Meldung.
    Dass Gabriel noch immer nicht verstanden hat, wie Diplomatie funktioniert (so nicht!).
    Dass sich das Auf_den_Knien_rutschen schon seit Monaten hinzieht.

  74. faltenfreie Fortpflanzung; schwarze Oberschicht; Cordovan
    @ E.R.Binvonhier
    Die Einwohnerzahl der USA würde einige Jahrzehnte lang auch noch ohne Immigration zunehmen.
    Das liegt ganz einfach daran, dass die Jahrgänge im – wie die Demografen faltenfreie Frauen nennen – gebärfähigen Alter (z.B. 1990 gut 4 Mio) durch die frühere Zuwanderung schon deutlich stärker sind als die 1930er Jahrgänge (ca. 2,5 Mio. p.a.), die aktuell an die Grenze ihrer Lebenserwartung kommen.

    Diese sog. natürliche Bevölkerungsbewegung (Geburten minus Sterbefälle) allein führt derzeit zu einem Wachstum von 0,4 Prozent – gegenüber den 0,7 Prozent von 1936 und den 0,6 Prozent von 1972 kein dramatischer Einbruch; sie erklärt den Gesamtzuwachs zu drei Vierteln, was ungefähr dem Durchschnitt des letzten Jahrhunderts entspricht.
    Die Nettoreproduktionskennziffer für die USA liegt aktuell bei genau 1. Auf gut Deutsch: Auf jede junge Frau kommt rechnerisch eine Tochter, die nicht stirbt, bevor sie selbst wieder eine Tochter bekommen kann, wodurch die Bevölkerung langfristig nicht sinkt.

    Nebenbei bemerkt, anders als etwa von der „Welt“ vor einigen Jahren vermutet, wird die Einwanderung in die USA nicht etwa zu einer Dominanz der Demokraten (die bei Hispanics und Schwarzen besonders erfolgreich sind) führen. Die schwarze und hispanische obere Mittel- und Oberschicht wählt relativ häufig die Republikaner. Heute zählen sich anteilig mehr Schwarze zur Oberschicht als vor einem halben Jahrhundert Weiße – eine große Erfolgsgeschichte, aber die passt nicht ins linksliberale Weltbild von der schwarzen Opferschicht, weshalb kaum darüber berichtet wird.

    Um nicht zu sehr vom Thema abzukommen: Meine Allen Edmonds aus Brauereigaul-Leder sind jetzt vielleicht zwei, drei Jahrzehnte alt, mehrmals neu besohlt – und es ist schon oft mirinsGesichtgesagt worden, ob sie denn nicht zum Verkauf stünden.

    • Ähem
      Wenn auf eine Frau eine Tochter kommt, hat die Frau zwei Kinder bekommen, statistisch. Soll auch Söhne geben, habe ich gehört. Das heisst, nur mit einer durchschnittlichen Geburtenrate von knapp über zwei (nicht jeder lebt lang genug, um sich fortzupflanzen) ist die Bevölkerungs stabil. Die gibt es in westlichen Industriestaaten nirgendwo.

  75. Überambitionen
    Danke für Ihre wohltuende Stimme in der eifernden Pathos-Kakophonie der Medien;wobei Mojib Latif ganz ruhig im WDR erwähnte,daß dieses Pariser Abkommen erst 2020 in Kraft treten werde und bis dahin noch „die Ausführungsbestimmungen eruiert werden müssen“.Da sich nun aber alle einig sind,daß Trump der Böse ist,werden die Detailverhandlungen gewiß zum Kindergeburtstag mit Eis und Kuchen./Was Überambitionen angeht:Ich hatte vor zwanzig Jahren versucht,meinem Gazelle-Packesel mit 3-Gang Nabe eine 8% Steigung zuzumuten mit der Folge,daß daraufhin ein neues Tretlager und eine neue Schaltnabe fällig wurden-gleich noch ergänzt mit breiterer Hinterradfelge und verstärkten Speichen. Seitdem läuft er und läuft-aber nur noch im Flachen;sonst muß das Trekkingrad ‚ran.

  76. Titel eingeben
    Bravo, Don! Bravo für die allermeisten Kommentare! Die Nägel voll auf den Kopf getroffen.
    Ich freue mich, daß in diesem unserem Lande noch einige wenige Hirne, -offensichtlich ungewaschen- so gut funktionieren. Doch erscheinen mir deren Beiträge als Psychohygiene, man kotzt sich aus und das wars! Leider! Ich sehe keine weitere, anhaltende Wirkung…. Das frustet gewaltig!

  77. Der Ausstoß einer Geschäftsidee
    .

    „Die ausgestoßenen Fürze sind verpufft.“ Sie können solche Konstrukte nicht ewig aufrecht erhalten, wenn der geistige, industrielle Fortschritt und das Internet sich ständig weiter entwickeln. Das kann man nur, wenn Religion(en) – unhinterfragtes Glauben allgemein – über Bildung steht; der Inhalt, die Matrize einer Denkstruktur besitzt, deren Druck keinen Forstschritt bringt, sondern Befangenheit, geistige Sklaverei, massinistischen Sprachentzug und das menschliche Verderben.
    Deswegen war das Nein vom Trump ein „konsequenter Fortschritt“,
    für sein Land. (lacht)

    Fundstück:
    http://lv-twk.oekosys.tu-berlin.de//project/lv-twk/002-holozaen-2000jahre.htm

    • Interessant
      Danke für den Link. Von der tu-Berlin erwartet man das irgendwie nicht wirklich;)

    • The Pause
      97% der Wissenschaftler, die sich mit den Themen des Accord de Paris beschäftigen, verstehen sich als Advokaten eines global warming. Bei den jüngsten Klimaveränderungen, die etwa ab 1998 beobachtet werden können, spricht man in diesen Kreisen unter vorgehaltener Hand von „The Pause“.
      Kurzversion: https://www.youtube.com/watch?v=VzCXwF39enc
      Langversion mit den kritischen Daten und Evidenz für Datenmanipulation durch NASA und andere US-Regierungsorganisationen: https://www.youtube.com/watch?v=EHFfOOF-6Fs

  78. Jetziges Arrangement führt nur zur Heuchelei
    Beim Kampf, wer sich als moralischster Umweltheiliger fühlen darf, wird geheuchelt, dass sich die Balken biegen. Oft ist es den Heuchlern nicht einmal selbst bewusst, wie sehr sie heucheln, haben sie doch immer „gute Gründe“, die ihnen angeblich die moralische Lizenz zum Energieverschwenden geben, Gründe, an die sie selbst glauben.

    Helfen tut nur eins: Lasst die Menschen für die Umweltnutzung durch ausreichend hohe Umweltsteuern zahlen. Wer einen SUV fährt, fährt dann halt teuer und muss woanders sparen. Wer fliegt, fliegt teuer und kann sich anderes nicht leisten. Und wer die Umwelt schont, braucht den Lohn nicht in immaterieller Befriedigung zu suchen, indem er dies allen unter die Nase reibt, sondern erfreut sich einfach der ersparten Umweltsteuern und eines höheren verfügbaren Einkommens. Mit den Umweltsteuern kann man wiederum die Einkommensteuer senken. Der jetzige Moralwettbewerb hingegen vergiftet die gesellschaftliche Atmosphäre.

    • J.P. Morganismus
      Ich bin erschrocken über die Dummheit mancher Zeitgenossen, die bald fordern könnten, dass jedwedes Molekül Wasser oder Sauerstoff, das der menschliche Körper aufnimmt, jedwedes Photon, das auf die Netzhaut auftrifft und jedwedes CO2-Molekül, das den Körper wieder verlässt, genau wie elektrischer Strom gezählt, verbucht, versteuert und virtualökonomisch gehandelt werden sollte. Ich bin deshalb erschrocken, weil ich bisher annahm, Sonne, Luft und Wasser gehören uns allen gemeinsam.

    • Titel eingeben
      zu Nat.: Genau weil die Gemeingüter „Sonne, Luft und Wasser gehören uns allen gemeinsam“ gehören, kommt es über kurz oder lang zur Übernutzung und Zerstörung dieser Grundlagen unserer Existenz. Das wird z.B. als „Tragödie der Almende“, englisch: „Tragedy of the Commons“ diskutiert. Bitte googeln und sich informieren.

      Um eine irgendwie geartete Rationierung der Gemeingüter kommt man deshalb nicht herum, egal wie empörend man das empfindet, wenn man den Planeten als Grundlage menschlichen Lebens erhalten will.


    • Umweltsteuern
      Sie wollen genau den Wahnsinn, den Sie vorgeblich verneinen.
      Hören Sie mir auf mit „Umweltsteuern“. Mit dem CO2-Emissionshandel sehen Sie doch, was dabei rauskommt.
      Wäre Al Gore statt Bush ans Ruder gekommen, wären wir derzeit bereits dabei, Ausatmungssteuer bezahlen.
      Ich bin verdammt froh, daß Trump da gegensteuert.

    • Sie kennen anscheinend nicht die Steuerbeträge, die
      für Kauf und Unterhalt für 100 000 km Fahrtstrecke beispielsweise eines VW Touareg mit 3,0 l TDI anfalllen. Vergleichen Sie die mal mit den entsprechenden Beträgen eines VW Polo mit 3 Zylinder-Benzinmotor. Beide haben 4 Türen und 5 Sitze. Da kann ich nicht von Moralwettbewerb reden.

    • Steuern fürs Atmen, Trinken, Sehen, und Ausatmen oder Georgia Guidestones?
      „Um eine irgendwie geartete Rationierung der Gemeingüter kommt man deshalb nicht herum, egal wie empörend man das empfindet, wenn man den Planeten als Grundlage menschlichen Lebens erhalten will.“

      Zeigen Sie mal, wie ein Mensch weniger atmen kann, als sein Körper an O2 benötigt. Oder weniger Wasser aufnehmen kann, als er fürs Leben braucht. Oder weniger Licht „abzieht“ als ohnehin vorhanden ist. Oder weniger CO2 in die Atmosphäre entlässt, als von seinem Metabolismus vorgegeben.

      Das geht nicht. Auch nicht im umgekehrten Fall. Oder glauben Sie tatsächlich, dass ein Mensch zehnmal mehr als „normal“ atmen kann? Und warum? Aus schierem Egoismus? Damit den anderen die Luft ausgeht?

      Ein in Stein gemeisseltes „grünes Heiligtum“ deutet die Alternative zu Ihrem Regulierungsvorschlag an: https://de.wikipedia.org/wiki/Georgia_Guidestones

      Die Alternative lautet population reduction. Deswegen ist der Krieg auf diesem Planeten so beliebt. Speziell bei denen, die alle Beteiligten finanzieren.


    • @Gast: wollen Sie uns jetzt erzählen, die Menschen könnten die Sonne durch Übernutzung zerstören? Also bitte. Gekloppe kann es allenfalls um Liegestühle am Strand und landwirtschaftliche Nutzflächen geben, also menschliche Nutzungen, die der Sonne völlig egal sind. Wo Sie da gegenwärtig oder zukünftig einen „Allmendendruck“ ausmachen wollen, ist mir schleierhaft. Daß manche Nutzungen (Schwerindustrie) zuviel Dreck machen, wenn man nicht aufpaßt, so daß die Menschen beeinträchtigt werden in ihrem Zugang zu Luft und Sonne: ja. Aber das wird nicht besser durch Allmendversprechen, sondern durch Filter.

    • Nestle z.B. verkauft Wasser in Flaschen und kauft Wassernutzungsrechte weltweit -
      und füllt massenhaft ab, zum Teil ohne auf den sinkenden Grundwasserspiegel und die Erschwernis für die Bevölkerung zu achten, an sauberes Wasser zu kommen.
      Und es gibt auch so einige „waterfonds“ die mit Wasseraufbereitung, -versorgung und -technologie spekulieren.
      So weit hergeholt ist das gar nicht.

  79. Wie finde ich zur "Werkstatt Ihres Vertrauens", Don Alphonso?
    Vermutlich in München?

    Und danke für den Artikel.

  80. Gekauft oder gestohlen oder erst gekauft, dann gestohlen.
    Don Alphonso:
    „Gekauft, nicht verwendet, vielleicht dem Sohn zum Studium mitgegeben, keinen Platz mehr im Umzugswagen gefunden, zurückgelassen. Das hier ist nicht einmal mehr die Wegwerfgesellschaft. Es ist die Besitzzurücklassgesellschaft, die sich nicht belasten will.“
    Sicherlich, ein großer Teil dieser Räder ist einfach abgestellt und mangels Bedarf vergessen worden. Ist mir übrigens auch mal passiert, ich hatte zwar Bedarf, aber ich konnte mich einfach nicht mehr erinnern, wo ich ein paar turbulente Tage vorher das verflixte Rad abgestellt hatte. Wenn das nur einem von 3000 Radbesitzern passiert, kommt da einiges zusammen. Im Übrigen glaube ich, das ein Großteil der alten Räder, von denen im Artikel die Rede ist, gestohlen wurde. Die wurden dann von den Dieben mit billigen Schlössern irgendwo angeschlossen und fanden dann aber keinen Käufer. Gäbe es ein allgemein verwendetes und brauchbares Kennzeichensystem (sozusagen gechippte Räder), hätte ein Großteil dieser Räder wieder heim gefunden, aber so… eben nicht.

  81. Von Merkel und Macron politisch ausgenutzt, aber ohne reale Konsequenz
    In Wirklichkeit war an Trumps ‚Absage‘ nicht viel dran, denn weder das russische noch das amerikanische Parlament hatten die Abmachungen jemals ratifiziert. Das US-Umweltschutzprogramm läuft normal weiter, die wenigen verbliebenen Kohlekraftwerke sind beim Ausstieg, und Sonnen- und Windkraftwerke sind über ganz Amerika verbreitet. Trump ging es nur um die Steuergelder, die er mit Ausstieg aus diesem Umverteilungsverein einsparen kann.

  82. Objection!
    Aus der Perspektve eines der bunt gekleideten, grimmig blickenden, showmässig radelnden, bier bebauchten alten Herren rund um den Starnberger See mag das oben Geschriebene verständlich sein.
    Wer aber nicht zum puren Freizeitvergnügen, sondern zur Erledigung seiner täglichen Wege in der Stadt und auf dem Land mit dem Fahrrad fahren will, der kann seinen Stahl-Göppel gleich mit auf den oben gezeigten Haufen schmeissen.
    Wer in einer Stadt wie Paris, die ideal für Radfahrer ist, in der die Strassenbeläge aber zwischen „glatt“, „glatt mit Schlagloch dazwischen“, „Schlagloch mit glatt dazwischen“, „Kopfsteinpflaster“, „feines Kopfsteinpflaster“, „feinstes Kopfsteinpflaster mit Schläglöchern und glatt dazwischen“ wechseln, fahren und noch dazu Einkäufe, Sportsachen, Fotoausrüstung, Babywindeln transportieren will, der braucht ein leichtes Rad mit breiten Reifen und vor allem einem: einer Federung vorne und hinten.
    Nachdem man mir mein SCOTT MC 10 (Carbon) geklaut hatte, hatte ich mir ein BMW Crosscountry 2012 (Alu) gekauft. Das hat den halben Preis gekostet, ist aber vom Fahrgefühl und der Exaktheit der Schaltung und Bremsen viel besser als das Scott.
    Eine Stahlmöhre würden Sie in Paris nach dem ersten Tag irgendwo stehenlassen. Ich würde diese nichtmal angucken. Weil Sie sich beim Orthopäden wieder geraderichten lassen müssten. Und in dem Gerüttel verliert man übrigens gerne seine Armbanduhren. Ausser, man hat eine Vorderradfederung.

  83. Ein Dorf für Braunkohle abreißen?
    Mal hier schauen. Um es vorwegzunehmen: Es ist inzwischen eine Großstadt.
    http://www.devastiert.de

    Und auch mal im Satellitenbild das Dreieck Lauchhammer/Guben/Weißwasser anschauen. Man sieht es schon ohne weiteres Hineinzoomen, wenn man das einstellt. Südlich von Leipzig ist es kaum weniger auffällig.

    In der größten DDR der Welt war man tatsächlich stolz auf seinen Weltspitzenplatz bei der Förderung dieser Blumentopferde… (Rohbraunkohle besteht aus jeder Menge Wasser und Dreck)

  84. Eighteen Hundred and Frozen to Death
    Das Fahrrad einem Vulkanausbruch (Tambora) zu verdanken:
    Die Entwicklung der Draisine, des Ur-Fahrrades, geht auf das Pferdesterben infolge der Futtermittelknappheit 1816/17 nach der Tambora-Eruption zurück.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Jahr_ohne_Sommer
    https://de.wikipedia.org/wiki/Draisine_(Laufmaschine)

  85. Vom Kleinen zum Großen
    so führt uns Don Alphonso wieder einmal vor, wie nützlich es wäre, vor der eigenen Haustür zu kehren.

  86. Vor ein paar Jahren
    habe ich China besucht. Ich erwartete ein China der radfahrenden Massen.
    Doch was habe ich da gesehen? Berge von ausgemusterten Fahrrädern an belebten Plätzen mitten in Peking und Shanghai, China war in der Ära der Scooter angekommen, die mit ihren Abgasen die Luft verpesteten und in riesigen Mengen auf Bürgersteigen geparkt waren.
    Sicher, dazwischen gab es auch schon elektrisch betriebene, so startete China in die Motorisierung der Massen.

  87. Super Artikel
    Da stimmt einfach alles:
    1. Die Erkenntnis des (fake) empörten Aufschreis
    2. Die Wegwerfgesellschaft
    3. der soziale Gedanke, weggeworfenes wieder nutzbar zu machen.
    (ich bin hier in Japan auch Mitglied einer NPO wo Behinderte Menschen und andere Randgruppen alte Fahrräder wieder aufmöbeln und verkaufen).

  88. Autos - Flieger - Fahrräder
    – gestern waren wir wieder unterwegs- meine kleinen Enkel und die Omi …

    … wandern, was sonst – machen wir oft – es könnte so schön sein, die Kinder machen das gerne …mit Vesper im Rucksack und alten Wanderliedern – auch die singen sie gerne mit …

    … es war Mühlen-Wandern angesagt – bei uns in der Gegend gibt es Deren viele – schön an Fluss und Bächlein gelegen …zum Teil liebevoll restauriert …

    …ABER – dass wir wieder heil heimgekommen sind ist wahrlich ein WUNDER …

    … grenzenlos rücksichtslose Zeitgenossen aller Altersstufen auf aufgemotzten Rädern mit und ohne AKKUUUU rasten mit einem Tempo an uns vorbei, dass mir Angst und Bange wurde – hauptsächlich um die Gesundheit der Kinder …

    … doch doch – selbst auf ausgewiesenen Wanderwegen fahren DIE – ohne Rücksicht auf Verluste …

    … das schmälert natürlich seeehr das Verständnis der „Kleinen“ für eigene Rücksichtnahme und Respekt Anderen gegenüber – das mühsam erzogene freundliche Verhalten kriegt dann erst mal einen ordentlichen Sprung …

    sind Kinder auch schon Wegwerf-Ware – wurscht – wenn EINES „kaputt“ geht – macht euch halt ein NEUES …

    unsere Regierenden plädieren doch für meeeehhhhr Kinder …

    … ach so – ne – es werden doch genügend importiert – auf die wird das große Augenmerk gelenkt …

    … leid tun sie mir manchmal „meine Kleinen“ …

  89. Ehre dem Don ...
    … der es immer wieder schafft, Themen ins rechte Licht zu rücken. Die Verlogenheit unserer Wirtschafts- und Politikerkaste anhand deren eigener Beispiele aus der Vergangenheit schonungslos aufzudecken. Auch die unsagbaren Wege und die Enteierung der heimischen Wirtschaft durch die beschriebenen Produktionswege anhand des Fahrrades – und das gilt für nahezu alle anderen Produkte auch – muss doch diesem Wahnsinn der Globalisierung endlich ein Ende oder zumindest ökologisch-vernünftige Grenzen setzen.

    Aber ein besonderes Lob hier für seinen ewigen Kampf für das beste aller Fortbewegungsmittel, das Fahrrad. Bild 2 und 8 erhaltenswerte Relikte längst vergangener Zeiten und das Fahrrad auf Bild 9 wäre für mich allein der Optik wegen schon ein Kauf wert. Was ist es denn für ein schönes Stück?

    Lieber Don … Danke für diesen immer wieder leseneswerten Blog!!!

  90. Ernsthaft?
    Trump ist nicht so schlimm, weil Leute ihr Fahrrad verkommen lassen und Obama „kein Heiliger“ war? Ihr Ernst?
    Man kann hier, auch wenn man nur alle paar Beiträge reinschneit, schön sehen, wo man landet, wenn man obsessiv immer nur zwischen denselben fünf Gedanken hin- und herrennt (oder Fahrrad fährt). Niemand wird schlau, nur weil Maas, Kahane und Göring-Dingsdabums doof sind. Und das zu erkennen, ist ja wohl dermaßen leicht, dass sich niemand was drauf einbilden sollte.
    Don, how low can you go? Offenbar geht da noch was….
    PS: Was die Ökonomie angeht – wen man die Mär vom Rust Belt und den Wohltaten der neuen US-Administration für diesen glaubt, sollte man erstmal nachsitzen. Ist ja alles ganz interessant mit Cannondale und Shenzen und so…warum aber ausgerechnet der, der massenhaft kleine und mittlere Firmen mit betrügerischem Geschäftsgebaren und Fake-Konkursen um ihre Rechnungen geprellt hat, da helfen soll?
    Trump ist keine Lösung für gar nichts (ja, ja, ich weiß, doppelte…). Wenn man sich darauf wegen liegengelassener Fahrräder und 1000 Jahren Empörung über die bösen Flüchtlinge nicht einigen will, ist das Fundament der Argumentation im Eimer und dann bekommt man logischerweise auch nichts Vernünftiges darauf aufgebaut.

    • Ich sage an keiner Stelle, wie schlimm ich Trump finde. Ich weise lediglich darauf hin, dass weder die Empörten noch die angeblichen Klimaretter Merkel und Obama einen Heiligenschein verdienen. Ich empfehle Radaufpumpen statt trumpen. Und dass das Pariser Abkommen nicht das Gelbe vom Ei war, sagen viele, die ganz sicher nicht für Trump sind. Keine Ahnung, was Sie da reinlesen wollen. Ich mache mich über bigoterie lustig und restauriere ein Rad, das ist alles.

    • Schlau vs. doof
      Sehen Sie, liebe(r) Osmin, das Schwert der Gegnerverunglimpfung, wird ganz schnell stumpf. Ich z.B. lese hier sehr gerne, weil DA es gut versteht kleine Alltäglichkeiten im großen Kontext zu sehen und weil es hier mehr kluge Kommentare von lebenserfahrenen Menschen gibt, als anderswo.
      Trump ist ein Rambo, aber er legt halt seine Finger in viele Wunden. Wäre schön, wenn man sich mehr mit den Wunden als mit seiner Person beschäftigen würde.

      Die Sauereien, die Obama und die Bushs gemacht haben, unterlässt er hoffentlich ( der Glaube stirbt ja zuletzt).
      Im Übrigen regt sich hier keiner über böse Flüchtlinge auf, sondern über die inkonsequente Politik und den Realitätsverlust deutscher Politiker/ innen.

    • Trump ist keine Lösung
      …da haben Sie leider recht, werter Osmin.

      Dumm nur, dass die massenhaft angebotenen
      angeblichen Lösungen …wenn man so genau
      hinschaut wie bei Trump…auch nichts taugen.

    • Endlich mal einer, der dagegen haelt
      Leider nicht auf dem Niveau von DA. Im uebrigen fuehle ich mich hier sehr wohl unter kultivierten Menschen, die das Denken und Beobachten noch nicht verlernt haben. Und DA ist genial, darueber duerften sich doch immer mehr Leser klar werden. Wie er mit simplen Fahrradparabenl
      mit nahezu beaengstigender Praezision den Kern trifft. Der Beste, den die FAZ zu bieten hat. Ich muss jetzt schliessen und mich weiter in die Betrachtung des Bildes mit den „alten“ Fahrraedern vertiefen. Der erste Gedanke war: Das reiche Deutschland! Sowas denkt man als Bewohner einer armen Karibikinsel , wo solche tollen Fahrraeder nicht lange in Ecken warten muessten.

  91. Don Alphonso sagte am5. Juni 2017 um 16:07 Uhr
    „OK, es gibt auch Mehrfallafghanen und Assistenziraker.“…und erwähnte Tübingen
    (http://www.tagblatt.de/Nachrichten/Sexuelle-Belaestigung-beim-Tuebinger-Ract-Festival-334065.html)
    .
    Tübingen, immer wieder Tübingen, die Stadt der Stocherkähne (weniger geeignet für die pfeilschnellen Boote von Empacher für laserausgerichtete Flugbahnen) mit den jauchzenden japanischen Jungfrauen darin, Hertha D.-G., die den Deutschen in schwäbischer Rigorosität und als Vorreiterin des Doppelnamens auch öffentlich-rechtlich mitteilte, daß „nedda g´schompfe g´nueg g´lobbt“ sei und des Schultheissens Boris P., dessen Vater wir schon in unseren Ulmer Zeiten auf dem Markt vor dem Münster fast jeden Samstag eine halbe Stunde unsere Aufmerksamkeit bezüglich derben schwäbischen Wortwitzes widmeten.
    .
    Der Sohn, der sich offensichtlich der falschen politischen Gruppierung abgeschlossen hatte, steht derweil, wie man liest, im Gefecht mit radikalen Tierschützern, welche den ansässigen Forschern drohen Haus und Kraftfahrzeug anzuzünden, zumindest mit Kriegsgeschrei zu besprühen.
    .
    Tübingen, so einer meiner lokalen Lieblingsautoren, Thaddäus Troll, war, was Sexus und dessen Beiwerk, also die Werkzeuge, schon immer ein auffälliges Pflaster. Besonders was die Markierung fremden Eigentums anbelangt. Da war verstärkt, vor der Zeit der Sprühdosen aus Gundelsheim am Neckar, die Unsitte eingerissen, daß trinkfreudige Studenten auf dem Heimweg von ihrer Kneipe ihre Notdurft an Häuserwänden verrichteten. Mit Anschlag in der Uni wurde deswegen auf das besondere Augenmerk der Gendarmerie auf das studentische Personal hingewiesen.
    .
    Die Tübinger Studenten, so heißt es, wandten aber schon immer viel Erfindungsgeist auf, um die damals recht studentenfreundlichen Ordnungshüter zu verblüffen. So kaufte sich einer der zukünftigen Akademiker einen Kuheuter, steckte es in die Hose und tat damit, eines „Schandarms“ ansichtig, als verletze er die besagte Ordnung. Er war sofort gestellt: “ So-Sia han i grad em flagrande verdwischt. Sia hent dô nôbranza wella. Dees koschtet drei Mark.” – „Drei Mark!“ empört sich der derart Angesprochene, „dees isch mir der Denger gar ned dr Wert!“, holte sein Laguiole aus dem Hosensack, schnitt das vermeintlich die ordnungsstrafbewehrte Handlung verursachende „Denger“ ab und warf es der Ordnungsmacht vor die Stiefel, die ob solchen Übermaßes an schwäbischer Sparsamkeit und Mißachtung evtl. noch benötigter geschlechtlicher Attribute sprachlos gewesen sein soll.
    .
    Tübingen, fand ich schon immer gut. Nicht nur weil man in der Kultkonditorei näben Bori´s Rathaus dieses schokoladenüberzogene Schaumprodukt auf runder Waffel mit köstlichen Ersatznamen benennt-und der schweren Schokoladentorte, die allerdings flußabwärts bis nach Heilbronn eine Zersetzungshilfe durch Underberg fordert.
    (DdH)

    • recycling in TÜ
      werter DdH, die Empacher-Boote gleiten doch sanft in Lustnau, wo die Ammer den Neckar küsst und haben ein herrliches gewässer das mich im frühjahr und herbst erfreut……….

      natürlich sind die Tübinger von je her sehr umweltbewusst, schon lange vor Boris und die Gogen (Tübingen Ureinwohner, sozusagen die Aboringines der stadt) ja ganz besonders……………..

      ein Goge stirbt, seine zwei kollegen pflegen das grab.

      sagt der eine: ich bringen ihm jeden tag frische Blumen
      sagte der zweite: ich giesse jeden tag ein glas rotwein auf sein grab.
      sagt der eine: das ist sehr verschwenderisch
      sagt der zweite: nein, ich giesse ja erst, wenn ich es durch „mi han durchlaufe glasse ho“

    • Ex Zeitleser
      Als geborener Tiabenger und im Omland aufgwachsa, muass i feschtschtella, dass en Tiabinga d`Einhoimische a absolute Menderheit gworda send. Zviel auswärtige Schtudenta ond Akademiker oder diea sich dafür haltet und sonschtige Zuawanderer. D`Auswirkunga ka ma täglich seha. Dao ischt dr Palmer fascht no s`grengschte Übel. Heimische Originale send rar. Des isch wie uff Sylt. Scho vor 20 Joahr ben i em sella Provenzstädtle meischt als Schweizer eignordnert woarda.
      Na ja, wenigschtens ned als Gelbfiassler oder als Schtuagerter.

      Gruaß voan dr Ulmer Eck an dr Necker nao.

    • Tübingen
      @ChristianBW

      ja, einfach zuviel zugereiste in TÜ und die sind dann meist auch noch beim Staat oder beim Land beschäftigt, das ist das problem.

      und das sind ja alle, für die Franz-Josef nicht singt…………….den Degenhardt meine ich natürlich……..

    • Nicht persönlich gemeint
      Ich will kein Wasser in euren Tübinger „Semsakrebsler“ giessen, aber ich fand Tübingen, zu der Zeit, als ich da studiert habe, zu alternativ und zu durchgeistigt.
      80 000 Einwohner, davon 30 000 Studenten, ist kein gutes Gemisch.
      Ich war froh, als ich einen Studienplatz in Ulm bekommen hatte (damals 100 000 Einwohner, davon 5000 Studenten)
      .
      Rudern auf Donau und Iller (mit Empacher, Stämpfli und Aylings-Booten) ist noch dazu viel schöner, als auf dem Neckar.

      Das ist natürlich eine Sache des persönlichen Geschmacks.
      Übrigens: „Semsakrebsler“ ist schwäbischer ein Wein, der so sauer ist, dass man die Dachrinne (den Sims) hinaufklettern (krabbeln/krebseln) will.
      (So wie „Katze“ auf schwäbisch auch „Dachhase“ heisst und damit klar ist, woher das Gericht „falscher Hase“ kommt und „Hanoi, dsonn-schannt-schoo“ nicht Vietnamisch ist, sondern schwäbisch: „Ach was, die Sonne scheint schon“ bedeutet).

  92. Guter Mensch vs Gutmensch
    Ein guter Mensch denkt selbstständig und ideologiefrei, er fährt u.U. ein gebrauchtes Fahrrad welches er auch repariert oder reparieren lässt.Sein Auto ist in erster Linie ein Gebrauchsgegenstand, manchmal auch ein sehr geliebter – aber kein Prestigeobjekt. Er kauft möglichst bei örtlichen Händlern und nicht zwingend bio. Seine Kleidung ist möglichst nicht von der Ausbeutung verdächtigen Marken, ohne aber gleich das Ökosiegel eingenäht zu haben. Seine Wohnung/sein Haus darf auch schon mal ein zugiges Fenster haben, ohne dass er gleich ein neues mit Dreifachverglasung einsetzt etc. pp. Und ein guter Mensch ist auch mal Mensch….(es gab da mal einen wirklich guten Songtext).

    Wenn er aber nicht mit den Wölfen heult und sein Gutmenschentum offen zur Schau trägt, nützt das alles nichts. Früher holten sich die Leute ihre Meinung in der Kirche ab, heute in entsprechenden Medien und Foren.Ob die Kirchgänger gute Christen waren, hat die meisten nicht interessiert. Es hat sich nichts geändert.

    Und die Industrie hat sich sehr bequem in der scheinbar so ethisch wertvollen Öko-und Bioecke breit gemacht. Der neueste Gag: der Aufdruck ‚vegan‘ auf jeder popeligen Mehltüte o.ä.
    Eine Zeitschrift des Luxus, die Vogue, geriert sich als Blatt für den Feminismus und gegen die böse Welt eines Donald Trump und Hollywood ist der Hort des wahren amerikanischen Lebensstils…
    Leider fällt vielen nicht mehr auf, wie absurd das Ganze ist.

  93. Heiraten noch schwieriger
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-4572888/Fanatic-storms-Spanish-wedding-shouting-Allah-great.html

    Von den Gästen haben welche geweint, steht da. Das sollte öfter wo stehen.

  94. Fahrradwerkstatt
    Wenn die lokale Flüchtlingshilfe eine Fahrradwerkstatt aufmacht, wo Fahrräder zu Dumpingpreisen repariert werden, geht wieder ein selbständiger Unternehmer pleite…Der Vorschlag kam gerade neulich wieder von der BAnstalt für Arbeit…“Denken ist Glückssache und Glück hat nicht jeder“ und „Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht“ sind die Sprüche meiner Oma zu dem Thema.

    • Dort wird nur das gemacht, was lokale Radhändler nicht mehr machen – und es arbeitet ab und zu ein Syrer dort. Aber es schadet niemandem.

    • Titel eingeben
      Wenn das so ist, prima. In dem Ort, auf den ich abziele, Nähe Kiel, gibt es einen Fahrradhändler, der alles repariert, teilweise mit motzender Begleitmusik, aber von billigem Chinaimport bis teurem Rennrad macht der heil. Da ist das andere nicht durchgehend Konkurrenz, aber nicht doch Geschäft weg. Staatlich gefördert zu unter Mindestlohn, also schiefe Ebene. Besser wäre, den vereinzelten Flüchtling beim dem Fahhradhändler unterzubringen. Da lernt er mehr und bringt kein Gleichgewicht kaputt.

      Keine Ahnung, wie das in Bayern ist, aber bei uns in SchleswigHolstein (anders als in Hamburg, vH verweigert sich) macht ein Händler auch an Canyons Service, dafür nimmt er denn etwas Aufschlag für Ersatzteile und verkauft die Klamotten und Schuhe, unterm Strich passt das.

    • Bei uns gibt es den Scheckheftschmarrn mit Austausch von Kette, Reifen und Zügen, egal wie viel gefahren, inzwischen auch.

  95. Eine Wortmeldung von Dr.Björn Peters, Arbeitgeberverband
    Auch wenn ich hier im Forum damit vermutlich Eulen nach Athen trage, so möchte ich doch auf einen kurzen Beitrag zum Thema Klimaabkommen und Trump von Dr.Björn Peters hinweisen
    ( https://deutscherarbeitgeberverband.de/energiefrage/2017/2017_06_05_dav_aktuelles_energiefrage_23_gekuendigtesKlimaabkommen.html )

    ich zitiere als appetizer:
    „Am vergangenen Donnerstag verkündete Donald Trump, dass sich die USA aus dem Pariser Klimaabkommen zurückziehen werden. Nachdem sich Politiker und Journalisten einhellig darin überschlagen haben, den Schritt zu verurteilen, muss hier eine Stimme der Vernunft erhoben werden. Weder ist das Pariser Klimaabkommen ein Fortschritt für Mensch und Planet, noch ist es der beste Weg, um eine Defossilisierung des Energieverbrauchs zu bewirken. Dass im Jahr 500 von Luthers Reformation auch mit Unterstützung der Kirchen ein wirkungsloser Ablasshandel eingeführt werden soll, nimmt zudem Wunder.

    … Das Klimaabkommen, wenn es komplett erfüllt wird, reduziert auch nach den Daten des Weltklimarats die Erdtemperaturen bis zum Jahr 2100 nur um 0,05°C „

    • Guter Link
      Danke. Gelesen.

    • Der gute Mann hat ja so recht
      Stummer Frühling… konnte ich vor zwei, drei Jahren noch ganze Pulks von Mauerseglern bewundern, so habe ich bis jetzt mal gerade 6 (in Worten sechs) am Himmel bemerkt.
      Die Fledermäuse, die abends vor meiner Loggia ihre Flugmanöver vollführten, scheinen aufgegeben zu haben, ich habe noch keine in diesem Jahr gesehen. Und sonst ist hier absolute Stille, keine Meise, kein gar nichts zwitschert im Garten.
      Ob die Nachtigallen, die hier in den Gärten abends und mitten in der Nacht gesungen haben, noch da sind, ich weiß es nicht.

      Zum einen fehlen die Brutgelegenheiten, zum anderen sind kaum Insekten da. Dachte ich bis vor zwei, drei Jahren noch an einen Insektenschutz in den Balkontüren, so hat sich das unterdessen vollkommen erledigt. Türen auf, Licht an und nichts passiert.

      Aber Frau Merkel rettet die Schöpfung… einfach nur tolldreist dumm.

    • ziemlich traurig alles
      Das betrifft auch Maikäfer, denn die brauchen Bäume und sind wiederum leckeres Futter für Vögel. Auch Raupen.

      Am traurigsten ist an sich, dass sie das auch für die Grünen gemacht hat und diese nicht protestiert haben.

    • also ich will jetzt nicht die Lust an der Trauer kaputtmachen,
      aber bei uns tirilliert und vögelt es,- nun ist unser Garten auch übervoll mit Bäumen und Sträuchern.
      Das mit den Bienen stimmt allerdings wohl leider…

    • Stummer Frühling...
      … hat mir ein Gast schon Mitte der 70iger geliehen. Nun ist es wohl stellenweise soweit.

      Ich füttere Vögel z.B. auch bei der Schafskälte oder, als es im April nochmal winterlich wurde.Es gibt ein Aufzuchtfutter. Auch heute, als es so regnete.Die Altvögel sind nur noch ein Strich im Gelände, während die Jungen nur nach Futter pipsen.Nett anzuschauen.

      Hier kommen Grün- und Buntspecht, Kleiber, Stieglitze, alle Meisenarten, Stare, Amseln, Finken, Bachstelzen und Spatzen.Ein Dompfaff lässt sich auch immer blicken und natürlich Rotkehlchen und
      Gartenrotschwanz.Schwalben gibt es nur noch wenige.

      Es ist aber so, dass die Bauern dieses Jahr so früh gemäht haben, wie sonst nie. Das Gras konnte sich nicht versamen, also hatten die Vögel kein Futter.Insekten sind auch wenig da. Da ist es inzwischen wohl so, dass die naturbelassenen Gärten eine Hilfe sind, wenn man bienenfreundliche Blumen setzt.Bei mir gibt es noch eine kleine Blumenwiese hinterm Haus und eine Ecke mit Brennesseln für die Falter.
      Jedenfalls sind Bauern, die konventionell wirtschaften, keine Umweltschützer.

    • Bei uns ist es hinterm und vorm Haus grün
      Ein sehr breiter Grünstreifen, der hinter den Häusern und dazwischen liegt. Viele Bäume, Sträucher, Totholz, also alles, was Viecher so brauchen. Gegenüber Wald, aus dem die Buntspechte und Häher hier einfallen.

      Am Grün oder Nistmöglichkeiten mangelt es hier nicht, bis auf die für Mauersegler, es sind keine Insekten da. Gespritzt wird hier nirgends. Man sieht ja nicht einmal mehr Hummeln, Wespen, von Bienen ganz zu schweigen.

    • Eigeninitiative bitte
      Wirklich jeder hat Wahlmöglichkeiten, sich gegen die tatsächlich beklagenswerte und immer offensichtlichere Entwicklung zu wenden. Das Konsumverhalten überdenken/ ändern wäre schon ein wesentlicher Schritt und wenn´s denn wirklich was Neues sein muß, dann sollte auch bitte die komplette Energiebilanz (vom Rohstoff bis zur Entsorgung) berücksichtig werden. Trump sei Dank, dass da jetzt wieder Diskussion in den bereits geschickt eingetüteten Deal kommt! Sonst kann man ja von ihm halten, was man will… In Erschauern vor den grünen Agrarwüsten, welche hübsch durch Monokulturen, Glyphosat u.v.m. zurecht gemacht werden, um ein Maximum an Profit für Bio-Science-Aktionäre herauszuhauen, befindet sich beispielsweise ganzjährig an meinem Futterhaus ein Angebot für Wildvögel. Das mit dem Hecken- und Baumschnitt nehm ich auch recht locker. Um´s mit Herrn Feldmann zu sagen: Es tirilliert und vögelt lustvoll, wenn auch mit etwas Nachhilfe.
      Zum Thema Glyphosat noch was Gruseliges zur guten Nacht:
      http://www.mdr.de/fakt/glyphosat-rindersterben-100.html
      http://www.jagd-bayern.de/uploads/media/Revierkurier_3_2016.pdf

      Waidmann´s heil…

    • Ex-Zeitleser
      Leute raus, raus, Geduld und länger ganz ruhig inne halten, Ohren und Augen auf:-) Also bei uns gibt es aktuell viel Flora und Fauna. Im Garten derzeit ca. 10 Vogelbrutpaare. Ich muss wegen der vielen zu erwartenden Jungvögel Dachrinnen sichern, weil sie darin öfters umkommen, und kann keinen Strauch kürzen.Wenn ich die Garage oder größere Fenster offen habe, muss ich Vögel verscheuchen. Gestern ist leider ein Grünspecht am dunklen Küchenfenster verunglückt. Dafür letzte Woche am Dorfrand Kiebitz gesehen.

      Tierpopulation, v.a. Insekten haben große natürliche Schwankungen. Insekten, die heute selten sind (rote Liste) können morgen eine Massenvermehrung starten und zur Plage und Bedrohung für ganze Wälder werden (selbst erlebt, und nein nicht der Borkenkäfer). Also mal keine zu große Sorge. Bedenklich ist allerdings der staatlich provozierte Bioenergiewahn. Bei uns ist der Mais- und Rapsanbau förmlich explodiert mit eintönigen Monokulturen bis an den Horizont. Und im Wald gibt es grün geförderte Rodungen für Großwindprojekte. Ich habe ein Foto, auf dem ein grüner Minister auf einer großen Kalhfläche mit frisch gefällten Baumstümpfen steht und ein Windparkprojekt eröffnet.

  96. So lebt es sich...
    …mit bestem Gewissen am Heiligendamm.

  97. Denkfehler
    Die Kindermissionskolumne des FAZ (bisheriges Highlight: „Islam ist gut, Terroristen sind keine Muslime“) haut wieder auif die Missionssahne: „http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/familie/wie-erklaere-ich-s-meinem-kind/wie-erklaere-ich-s-meinem-kind-muslime-im-ramadan-15044247.html
    .
    Eine kleine, aber wirkungslose Korrektur: Muslime fasten nicht. Sie sparen das Essen nur für den Abend auf und prassen dann um so mehr. Fasten geht anders. Ganz anders. Ehrliches Fasten (Reduzieren, nicht Aufsparen und dann gehäuft fressen) kennen andere Religionen.
    .
    Kleiner nutzloser Tipp an die FAZ: Erklären sie den Kindlein doch einmal das Christentum ähnlich positiv-liebedienerisch. Nein? auf keinen Fall? Christentum verdient keinen Respekt? Weil es gewaltlos ist? Oh. ich verstehe…

    • Die Serie würde ich jetzt auch nicht gerade verlinken. Ich mag Kinder nicht.

    • Kinder? Männerwohnheim!
      Dann sollte auch der Cicero nicht verlinkt werden, obwohl der manchmal echte Blüten bietet:
      „Die Versorgung und Unterbringung der Migranten kostet Bund, Länder und Kommunen jedes Jahr im Schnitt der Berechnungen und nach Auswertung der Kosten von 2016 etwa 50 Milliarden Euro. Finanzminister Wolfgang Schäuble hortet jeden Euro an Überschuss, um ihn für die notwendige und gebotene Hilfe der zumeist jungen Männer bereitzuhalten.“
      .
      Ein Kopte sagte mir im Jahr der Merkelschen Flut einmal schmunzelnd: „Deutschland wird nun das Männerwohnheim der islamischen Welt.“ Naja, irgendwo müssen die obdachlosen, zuhause überflüssigen und wegen ihrer Gewalttätigkeit dort unbeliebten Männer ja hin.

    • Ich mag Moslems nicht . Kinder finde ich, wenn sie nicht extrem nervig sind
      .

      . recht nett .

    • "Wie erklär ichs meinem Kind"..
      …ist für die Kolumne auch ein zu langer Titel. „Lies!“ reicht.

    • Denkfehler Ramadan
      Viele unterziehen sich in den langen Sommertagen nicht den Qualen des Fastens, tun lediglich so als ob sie fasten würden. Ich kann mich zudem nicht dazu überwinden, zu sagen, dass ich die Moslems nicht mag, da ich in einem muhammedanischen Land aufgewachsen bin, es ist sehr schwierig für mich überhaupt über Völker oder Glaubensgemeinschaften solche pauschale Gefühlsmomentum(s) ? festzulegen, aber ärgern tue ich mich über viele konkrete Dinge innerhalb Islams und möchte hier momentan nur soviel sagen, dass die Indoktrinierung über das Beharren auf das bedingungslose Verständnis und Sympathie für das Leben von Muhammed unverweigerlich dazuführt, dass eine offene Diskussion über die Religion und darüberhinaus jegliche Reformansätze im Keim erstickt wird.

    • @Don
      „Die Serie würde ich jetzt auch nicht gerade verlinken. Ich mag Kinder nicht.“

      Sie sind ja doch so ein klein-bisschen böse. Darüber sehe ich aber mal großzügig hinweg. Es gibt da dennoch so ein paar Kinder, die mir persönlich sehr am Herzen liegen und ganz ehrlich Freude ins Leben bringen, weil sie das bisschen, was ich ihnen mitgeben kann, ebenfalls mit Freude und Wissbegierigkeit aufsaugen (und so viel ist das ja nun nicht… da haben Sie sicherlich mehr zu bieten).

    • Als Titel nicht nur geeignet, weil hübsch kurz, sondern auch, weil eine etwas andere
      Aussprache möglich ist, die englische nämlich, zu Deutsch dann also:

      „Lügen!“

    • Frauke Amgelin
      Hihi! Aber das ist nicht nur amüsant formuliert mit den „Lügen“, leider hat diese Belehrungskolumne, die eher für Erwachsene geschrieben wird, aber mit der Pseudoausrichtung auf Kinder Schadstoff-, also Ideologiearmut vortäuschen soll (so, wie die Hipp-Gläschen überwiegend von Erwachsenen für den Eigenverzehr gekauft werden, weil die glauben, was für Kinder ist, sei besonders wertvoll), tatsächlich schon viele Lügen produziert.

    • Krankfasten
      Ich habe einen ganzen Ramasan in der Türkei erlebt. Fanatisches Fasten
      bei Tage und geradezu widerliche Freßgelage in der Nacht, begleitet von
      lautstarkem Jubel und Trubel. Ich bin Gast einer Arztfamilie gewesen und
      dort wurde offen darüber geredet, daß vierwöchige Fasten/Prassen Kuren
      ganz erheblich zu der sehr hohen Diabetikerrate unter Türken beitrage. Deutsche Ärzte. haben mir das bestätigt.
      In meiner Gastfamilie wurde nicht gefastet, denn es handelte. sich
      um jüdische Leute, spaniolischen Ursprungs. Die Nachbarn jedoch
      veranstalteten zur Nachtzeit Megasausen. Sehr unbekömmlich das Ganze.

    • Genau das sag ich auch immer, wenn mich Bekannte, die wissen, dass ich keine
      Kinder und also auch keine Enkel hab, beim Gläschenvorratsaufstocken ertappen. Das sind jedoch in Wahrheit Lügen. Das Zeug ist keine Mangelernährung, aber ungemeinpraktisch, wenn ich keine Lust/Kraft(derzeit) mehr habe, mich wegen des Portiönileinichenles, das ich gerad noch so vertilge, ewig in der Küche abzumühen, dabei natürlich Zubereitungsabfall zu produzieren und nach dem Essen, was eh bloß einen Bruchteil der Lästigenarbeitszeit dauert, Möglicherweiseübriggebliebenes wegzuwerfen.

  98. Alternativlos ist gefährlich für Demokratie
    Sicher lesenswert:
    „Vahlefelds Interesse gilt ohnehin nicht den Nuancen der Konfliktforschung, sondern dem Umstand, dass „Umweltreligion und Offenheitsideologien“ (79) eine kritische Auseinandersetzung und prinzipielle Reflexion untergraben haben.“
    https://diekolumnisten.de/2017/06/02/markus-vahlefeld-wider-die-alternativlosigkeit/
    Gefunden auf achgut.

  99. Paris: Bald muss man befürchten, dass das Heimwerken verboten wird
    6. Juni: 12°C, strömender Regen. In München ein Grad mehr, Regen.

  100. @ Otto Moser - 6.Juni 2017/17.17Uhr
    … wer am Aller-Schlimmsten nervt – sind die Erwachsenen …

    wer hier mit liest …!!! ja wer nervt uns denn – worüber regen wir uns denn so auf .??? …

    nur hat meistens keiner den Mumm, es denen direkt zu sagen …

    … Kinder können´s noch … (freilich können sie nervig sein) …

    man beobachte und hinterfrage sich selber mal genauer …

    Aha!!!

  101. Einführung in die Bevölkerungsstatistik
    @ Ürger:

    „Soll auch Söhne geben, habe ich gehört.“

    Obacht, das mit den Söhnen ist seit Köln erstens Hatespeech. Und zweitens berücksichtigt die Nettoreproduktionskennziffer nur Frauen, weshalb der Wert von 1 dafür schon stimmt

    Der von Ihnen genannte Wert von zwei Kindern gilt für die zusammengefasste Fruchtbarkeitsrate („Geburtenrate“ in den Zeitungen). Hier kommt tatsächlich nur Frankreich an den theoretischen Idealwert von 2,1 heran. Die Nettoreproduktionskennziffer schafft’s fast nie in die Zeitung, weil die meisten Journalisten dafür in der Statistik-Prüfung zu schlecht waren.

  102. Ich weiß jetzt nicht ganz genau warum...
    …ich jetzt auf Ungeziefer komme? Ach ja, Frau Simon hatte den Mangel oben beklagt und damit auch das Ausbleiben bzw. Rückgang unserer früheren Vogelwelt begründet. Oder war es doch die Erklärung von Theresa Mai gerade eben in den heute-Nachrichten, daß sie stolz auf ihre Polizei sei, welche die Ölaugen, ähmm, Terroristen von London binnen 8 Minuten „neutralisiert“ hätte. Neutralisiert, da wird Frau Künast aber schlucken.
    .
    Hätte man nicht ein seidenes Netz über sie werfen können und nach ihrem Patenstaat Quatar abschieben, wo demnächst übrigens eine Hungersnot drohen soll? Ach, auch unmenschlich? Und der Polizei von Paris scheint es an Munition zu mangeln denn dort fand keine Neutralisierung des „artisan maghrebien avec marteau*“ statt, wie man mit Bedauern feststellen muß. Vielleicht wollte er nur sein Sparschwein schlachten, nein, ich vergaß, streiche Schwein, setze Dose.
    (Ist Ihnen übrigens schon mal aufgefallen, daß franz. Schlosserhämmer eine andere Form als unsere haben?)
    .
    Zurück zu Klimawandel, Vögeln und Ungeziefer als Vogelnahrung. Also ich kann Frau Simons Beobachtungen nicht bestätigen. Alleine an unserer Hütte/Garten hatten wir in drei Kästen zwei Meisenpaare, die erste Brut (wollte schon sagen Wurf) ist ausgeflogen, die zweite in der Mache. Grünfinkenpaar in der Zypresse obwohl das Eichhörnchen sich dort inzwischen Mediterran mit den Zypressensamen teilernährt.
    .
    Der Gartenrotschwanz war mit einem Jungen diesmal sehr zurückhaltend. Das Nest des Zaunkönigs habe ich noch nicht ausgemacht. Auf meiner Wiese (mit Hundesch****abwehr-Obstacle aus Schwarzdorn-Ästen) im Holzlager ebenfalls ein Rotschwänzchen. Demnächst stellt sich dann wieder die Distelfinkenpaar auf meiner stehen gelassenen und im Frühjahr erweiterten „Distelplantage“ ein. Die Fledermäuse mit Quartier ZEAG-Trafohäuschen erscheinen bei entsprechender Witterung auch. Wenn es doch nur nicht so viele streunende Katzen gäbe. Aber die Amseln sorgen schon für Alarm.
    (DdH)

    • Gartenrotschwanz?
      Mei, den habe ich seit ich weiß nicht mehr wie vielen Jahren nimmer gesehen. Rotkehlchen ja, vor drei Jahren hat eines in einem Blumentopf bei mir in der Loggia gebrütet. Ein Zaunkönig besucht mich hin und wieder, inspiziert mein Grünzeug, trällert ein wenig und weg ist er.
      Meisen haben sich in diesem Jahr nicht bei mir niedergelassen, trotz ausgiebiger Besichtigung durch Blau- und Kohlmeisen der Schwegler Holzbetonhöhle. Sie scheint nicht zu gefallen, davor hatte ich Birds Home, eine Keramikkugel, die gern angenommen wurde, aber Mangel an neuen Dichtungen hatte (Birds Home wird schon lang nimmer hergestellt). Wobei ich noch kein Meisenpaar hatte, das zweimal brütete.
      Verständlich, wenn man ständig von Eichelhähern und Buntspecht belagert wird, die schon bei der Wohnungsbesichtigung auftauchen und später kackfrech auf der Höhle sitzen oder direkt ins Einflugloch nach der Beute linsen. Mord in meiner Loggia geht gar nicht, also wochenlang Stress, immer aufpassen und rausstürmen, sobald der Feind sich zeigte.

      Aber auch Meises sind arg still, hörte ich vor ca. zwei Wochen den Nachwuchs im Ahorn, war es nach einer Inspektion des Buntspechts auffallend still. Keine Jungmeise mehr im Ahorn. Wobei die Blaumeisen hier den Kohlmeisen sehr dreist den Rang ablaufen. Tja und sonst ist es über Tag sehr ruhig, hin und wieder eine Amsel, heute Abend hörte ich gegen halber 9 doch kurz die Nachtigall und das isses, was ich so vom 3. Stock aus beobachte und höre.
      Dazu haben wir sehr viele Elstern und Krähen, na ja und die Häher und Spechte, allesamt auf Jungvögel aus.

      Vielleicht sind auch die vielen Katzen in den Nachbarfenstern und -loggien (alle ohne Sicherungsnetz) dazu angetan, die Vögel zu vergraulen.

      .
      Übrigens hatte die Pariser Polizei zwei Schuss für den Hammerwerfer.
      Ach ja, UvdL bekommt in der Welt ihr Fett weg. Bei so einer Chefin braucht die BW keinen externen Feind mehr.
      https://www.welt.de/politik/deutschland/article165285873/Nuechtern-stellt-der-Staatsanwalt-von-der-Leyen-bloss.html

    • Die Amseln schlagen Alarm, ja.
      Vorhin im Radio: Der Hammerwerfer von Notre Dame ist ein 41jähriger Doktorand, der dort studierte. Man fand in seiner Wohnung Material und Anweisungen des IS…

      Weil hier von Amseln die Rede ist und ich freundliche Gedanken weiterverbreiten möchte:
      Im OA gibt es ein schönes Lied, das das Toni-Brutscher-Trio spielte. ’s Rosele. Darin heißt es ( auf Hochdeutsch)

      Wenn’s Weibchen auf den Eiern sitzt
      und tagelang beim Brüten schwitzt,
      dann hocket er nur nebendran
      und denkt:was ich nicht alles kann…

    • Saloth Sar et al. beispielsweise haben sich dort wohl auch ziemlich umfassend mit Anregungen
      für die Gestaltung ihrer späteren unmittelbaren Umwelt versorgen können…

  103. Gehörnter Gesinnungstotalitarismus
    Nehmen Sie in einen ihrer nächsten Beiträge, den „Doppelblödsinn“ ins Visier. Unfassbar für was Steuergeld verschwendet wird!

  104. Kaum zu glauben
    aber was bei dem Don im Hinterhof der Werkstatt als prospektiver Schrott deklariert steht ist um einige Jahrzehnte jünger als meine eigenen Fahrräder, die ich bei jeder sich bietenden Gelegenheit aus dem Keller hole. Vielleicht sind wir irgendwie anders erzogen worden. Ich habe zum fünfzehnten Geburtstag, nein kein Moped-Motorrad-Auto, ein blaues Mifa Sport 212 (28“) geschenkt bekommen, als Sammelgeschenk von meiner Verwandschaft. Das war damals gemessen am Einkommensniveau recht teuer und, noch seltener in den Geschäften des Ostens zu erstehen. Es war als Ersatz für mein altes Mifa 107 (26“) in Rot gedacht, was mir trotz sichtlich verzogenem Rahmen ein Jahr vorher geklaut wurde. Das 212 ist noch heute mein Lieblingsrad. Im gepflegten Zustand und mit klassischer Erscheinung setzt es sich heute nach 30 Jahren Nutzung wohltuend von dem Mountainbikeallerlei eines Großstadtverkehrs ab. Die meisten Räder haben zwar ein deutlich fetteres Preisschild – ausnahmslos bis auf den Fernostschrott – aber eine Chance zur stilvollen Ankunft bieten sie eher selten. Vor einiger Zeit habe ich ein zur Verrostung freigegebenes 107 in Blau von ca. 1982 ausgegraben, intensiv genutzt und dann einfach abgestellt. Alle Teile original und bis auf rostende Speichen in einem guten Zustand. Sogar der Lack glänzt nach dem Putzen so wie ich es noch gut in Erinnerung habe. Nach dem Wechsel der Reifen und mit einer neu ersetzten Speiche steht dem Biergartenbesuch mit diesem Oldtimer aus Kindheitstagen nun nur noch das Wetter im Wege. Neben tollen Erinnerungen gibt es die Aufmerksamkeit der Besucher gratis, aber wer hat das eigentlich nötig, wenn er mit einem Klassiker unterwegs ist?

  105. Der Kelch, der nicht vorübergehen kann..
    Also, wenn es dann doch auf population reduction (s.o.) hinausläuft, was darf ich als Individuum dann noch tun? Unabhängig von Maas’schen Erwägungen, sich selbst zur Schlachtbank zu führen.

    Darf ich z.B. als Christ sagen: „Die oder wir?“ Es kommt da eine extrem schwierige Frage auf uns zu: Wer darf überleben? Unabhängig von der Frage, wer überhaupt noch überleben will, wenn Krieg nicht mehr vermieden werden kann. Wir kommen dann in ganz schlimme Zonen moralischer Reflexion, denn die Frage „Wer darf überleben?“ ist kaum trennbar von einem „common sense“ zur Frage „Wer sollte überleben?“ Hier wird man Kriterien finden müssen, die vermutlich sogar meritokratische UND genetische Komponenten mit einbeziehen – aus heutiger Sicht nahezu undenkbar. Aber unter dem Druck der Verhältnisse, die dann herrschen, kaum abwegig, denn eugenic purification wird möglicherweise sogar als Ziel dieses ganzen Schlamassels erkannt. Wenn das Ding nämlich erst mal gekippt ist, wird man sogar GATTACA-Kriterien als „normal“ auffassen.

    Irgendwie nervt das aus heutiger Sicht.

    • Titel eingeben
      „wenn Krieg nicht mehr vermieden werden kann“?
      .
      Was ist denn das für eine Feststellung?
      Krieg ist kein Unwetter oder Erdbeben. Krieg wird gemacht, von schlechten Menschen in bunten Uniformen mit Kopfbedeckungen, die sie größer erscheinen lassen sollen… die die Macht dazu haben und/oder sich nehmen, unterstützt von einer Journaille, die sich offenbar kurzfristigen Erfolg (? hä? aber was sonst? en Endsieg?) davon verspricht… oder sie sind tatsächlich alle zu doof und zu sehr ideologisiert…
      .
      Hatten wir schon mal. Man schaue sich die deutsch/österreichische Presse der Jahre 1914 und 1939 an. Liest das keiner? Weiß das keiner mehr der heutigen Journalisten?
      Wie kann man sauberen Gewissens die momentanen Kriege (und die davor) der USA & NATO gutheißen, und deren Expansionspolitik? ….wenn man sieht, wo das hinführen muss. und wo das jetzt schon hinführt, denn die Männer in den zerbombten Länder wehren sich. Die Waffen der USA haben sie nicht, also was bleibt? Früher nannte man sie Partisanen oder die Resistance – und wenn sie auf „unserer“ Seite waren, war das ganz dufte. Denn wir sind ja immer die Guten. Allerdings sagt die andere Seite das auch. Wer hat recht? Selten, nein: nie der Angreifer.

    • Interessante Frage, ...
      … die allerdings aus meiner Sicht etwas überspitzt formuliert ist. Die Frage ist ja nicht wer „überleben“ darf, sondern wer sich in welchem Umfang „fortpflanzen“ darf. Mit dieser Thematik hat sich Rot-China ja in der Vergangenheit schon ausgiebig und – mit Blick auf die dortige Zielrichtung wird man sagen müssen – im Wesentlichen erfolgreich befasst, auch wenn man jetzt wieder zur 2-Kind-Politik übergeht. Und gerade in China galt die 1-Kind-Politik nicht für ethnische Minderheiten, d.h. gezielt ausgerottet wurde da wohl niemand.

      Das Problem an der Sache ist natürlich, dass dieser Einschnitt an persönlicher Freiheit in der Familien- und Lebensplanung in freiheitlichen Gesellschaften nicht vermittelbar ist. Und erst recht gilt dies für eher archaisch geprägte Staaten, in denen die Anzahl der Kinder mit der Qualität der eigenen Altersversorgung gesetzt wird. Ohne staatliche Eingriffe wird das nicht in den Griff zu bekommen sein.

      Es wird also mal wieder darauf hinauslaufen, dass der weiße Mann den Bewohnern seiner ehemaligen Kolonien erklärt, wie die sich gefälligst demographiepolitisch zu organisieren haben. Den daraus resultierenden Rassismusvorwurf höre ich jetzt schon, und finde ihn auch nicht ganz abwegig. Aber Alternativen zu staatlicher Regulierung sehe ich aktuell nicht.

      Zur Anreizwirkung für die Auswahl des Nachwuchs muss man zudem gar nicht auf Gattaca verweisen. Bereits in China und Indien lässt sich angeblich nachweisen, dass vorzugsweise weibliche Föten abgetrieben werden und es mittlerweile einen großen Überhang des männlichen Bevölkerungsanteils gegenüber dem weiblichen Bevölkerungsanteil gibt. Wenn das stimmt, gibt es dort früher oder einen Verteilungskampf der ganz neuen Sorte.

      Als ich in den 90ern die Bücher von PSL las und er davon schrieb, dass die große Zahl vermögens- und einkommensloser junger Muslime im vorderen Osten, die mangels ökonomischer Perspektive keine Aussicht auf eine Heirat und die Begründung eines eigenen „Haushalts“ hatten und stattdessen die Flucht in den religiösen Fanatismus suchen, nicht nur ein erheblicher sozialer Sprengsatz, sondern sogar eine zukünftige Kriegsgefahr sei, habe ich das damals in meinem jugendlichen Leichtsinn für vollkommen überzeichnet gehalten.

      Heute verstehe ich wesentlich besser, was Herr Scholl-Latour gemeint haben könnte….

      Mit besten Grüßen
      SchallundRauch

    • Look... why take a chance? At least, that's the way I feel about it.
      Am Ende ist immer Komplexitätsreduzierung, auf eine Differenz.
      Anders geht es nicht.
      Am Ende wird keiner mehr unterscheiden können oder wollen, ob auf der anderen Seite nun ein echter, oder vielleicht doch guter oder aber auch könnte sein. Viel zu kompliziert und im Kampf viel zu gefährlich. Am Ende reduziert sich alles auf live and let die. Wer da differenziert ist ganz schnell beim „die“.

      Islam/Christen. Darauf scheint es gerade hinauszulaufen. Immer mehr. Keiner da, der in der Lage ist, das zu stoppen. Es sind Strukturen, die sich gebildet und denen jetzt Menschen folgen, sich einreihen, entweder auf der einen oder der anderen Seite.

    • Lieber Goodnight,
      ich sehe mittlerweile ähnlich schwarz wie Sie (wahrscheinlich lese ich zu oft Ihre Kommentare). In einem Punkt würde ich aber widersprechen:

      Islam gegen Christen (inkl. Areligiöse) ist allenfalls die sich abzeichnende Auseinandersetzung in der „westlichen Welt“. Mit Indien und China gibt es zwei weitere erhebliche Machtblöcke, die diese Auseinandersetzung in anderer Weise führen werden als die Europäer. Die Ultranationalistischen Hinduisten zeigen das schon heute sehr deutlich, ebenso die Chinesen mit den muslimischen Minderheiten im Land. Und auch der Bible Belt ist wehrhaft, nach allem was man so liest; um von Putins Russland gar nicht erst anzufangen.

      Letztlich ist man da ziemlich genau in dem Szenario, das Huntington schon in den 90ern vorhergesagt hat.

    • Spielarten der population reduction
      @KDM & S&R
      „wenn Krieg nicht mehr vermieden werden kann“
      Wer will hier Krieg gutheissen? Mein statement stand im Zusammenhang mit population reduction und den Georgia Guidestones, in die 10 Gebote für eine „neue Menschheit im Zeitalter der Vernunft“ eingemeisselt sind. Diese lauten:
      (1) Halte die Menschheit unter 500.000.000 in fortwährendem Gleichgewicht mit der Natur
      (2) Lenke die Fortpflanzung weise – um Tauglichkeit und Vielfalt zu verbessern
      (3) Vereine die Menschheit mit einer neuen, lebendigen Sprache
      (4) Beherrsche Leidenschaft – Glauben – Tradition und alles Sonstige mit gemäßigter Vernunft
      (5) Schütze die Menschen und Nationen durch gerechte Gesetze und gerechte Gerichte
      (6) Lass alle Nationen ihre eigenen Angelegenheiten selbst/intern regeln und internationale Streitfälle vor einem Weltgericht beilegen
      (7) Vermeide belanglose Gesetze und unnütze Beamte
      (8) Schaffe ein Gleichgewicht zwischen den persönlichen Rechten und
      den gesellschaftlichen/sozialen Pflichten
      (9) Würdige Wahrheit – Schönheit – Liebe – im Streben nach Harmonie mit dem Unendlichen
      (10) Sei kein Krebsgeschwür für diese Erde – lass der Natur Raum – lass der Natur Raum
      Es ist nicht bekannt, welche Organisation dahintersteht. Das Monument wurde 1980 errichtet, aus meiner Sicht die in Stein gemeisselte Vision einer neuen Weltordnung.
      Meine Gedanken bezogen sich auf die ersten beiden Gebote. (1) sieht für mich nach population reduction aus – anders kann man den „gebotenen“ Rückgang von heute 7.5 Mrd. auf 500 Mio. Menschen wohl kaum bezeichnen. D.h. Krieg. (2) sieht für mich nach einem Programm zur „eugenic purification“ aus. Man muss dazu aber 7 Mrd. Menschen „loswerden“, offenbar weil man davon ausgeht, dass der Großteil der heutigen Menschheit degeneriert und für das glorreiche Zeitalter der Vernunft schlicht ungeeignet ist. Die 500 Mio, die dann übrigbleiben, haben sich bitte so zu reproduzieren, dass die Fitness der Menschheit im Sinne des goldenen Zeitalters zunimmt.

      Mir scheint das eine Art Manifesto zu sein, mit dessen Umsetzung inzwischen begonnen wurde. Diesen Verdacht werde ich nicht los und frage mich, wie das praktisch umgesetzt werden soll. Im übrigen denke ich im Falle Europas eher an Bürgerkrieg denn an Krieg. Meine Vermutung ist, dass die Eskalation des islamistischen Terrors per Migrationswaffe – möglicherweise begleitet durch tiefstaatliche Instanzen – vorangetrieben wird, um die autochthone europäische Bevölkerung zu polarisieren und gegeneinander aufzureiben.

  106. Nobelpreisträger Ivar Giævers
    Lieber Don, wer leugnet schon den Klimawandel, eas ich aber in den letzten Jahren von Wissenschaftlern gelesen und gehört habe, welche dem Klimarat usw nicht angehören bringt zumindest einige Denkanstöße:

    Anbei ein 15min Vorzrag des Physik-Nobelpreisträgers Ivar Giæver:

    Es gibt besseres aber sehr anschaulich. Ist halt ein alter weißer Mann.

    Er bringt zum Schluss folgenden sehr aufschlussreichen Vergleich: man nehme ein Zimmer von ca. 6*6*3 meter und schließt diesen Raum hermetisch von der Außenwelt ab. Man warte 20 Jahre beim jetzigen und gleichbleibenden CO2 Ausstoss und will den CO2 Gehalt des Raumes mit dem Anteil CO2 von vor 20 Jahten auf das Niveau der Außenwelt angleichen: Wie viele Streichhölzer braucht es um das CO2 in dem Zimmer nach 20 jahren auf den gleichen Anteil ppm CO2 wie den der Atmosphäre gleichzusetzen?

    1 Streichholz

    Ansonsten zeigt et anhand det daten der NASA was es mit der globalen durchschnittstemperatur auf sich hat und wie det IPCC wenn Daten nicht passen durch Änderungen von Parametern wiedet stimmig sind.

    https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=V6beNHuDBmc

    Soll nur anregen, gegen gescheiten Umweltschutz hab ich nix aber das Problem mit dem IPCC. Wenn die selber dahinter kommen würden wären weltweit hunderttausende aif einen Schlag ohne Job und wissen schafft. Reputation wäre auch dahin.

    • Die Wirkung des Pariser Klimaabkommens
      Berechnet von Björn Lomborg, unter der Annnahme eingehaltener Reduktions-Ankündigungen (Verpflichtungen gibt es da nicht), zutreffender (hypothetischer) Erwartungen betr. CO2/Temperatur-Entwicklung – und bei real in die x Billionen gehendem Aufwand, dem verlässlichsten unter mehreren Parametern …

      https://wattsupwiththat.files.wordpress.com/2017/05/paris-accord-impact.jpg

      Quelle:
      http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/1758-5899.12295/full
      (figure 11)

    • Erklären Sie das bitte
      Ich habe einige Zeit über Ihr Beispiel mit dem Raum gegrübelt. Und noch immer habe ich es nicht verstehen können.
      Können Sie es vielleicht erläutern?

    • Nehmen Sie statt 6*6*3 meter einfach Kubikmeter, also einhundertundacht aus
      sechs Meter Raumlänge multipliziert mit sechs Metern Raumbreite/tiefe multipliziert mit drei Metern Raumhöhe.

    • Erbsen ...
      wollte ich gar nicht zählen, liebe Frauke Amgelin,
      ich hatte nur keinen blassen Schimmer, was es mit den 20 Jahren und den 108 m3 Luft af sich haben sollte.

      Vielen Dank dennoch!

  107. wenn ich ein Vöglein wär
    und ein Paar Flügel hätt, würde ich auch nicht nach NRW ziehen, Frau Simon.
    Vielleicht wird’s wieder besser mit Laschet.

    • Herr Oberländer, ob Laschet oder sonstwer,
      das ist mir unterdessen so wurscht, nach mir doch die Sintflut.

      Die hiesige Polizei erteilt übrigens Senioren den Rat, nicht allein, sondern in Gruppen einkaufen zu gehen. Schmuck sollte nicht getragen werden, wenn, dann erst in der Oper anlegen.
      http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/halskettenraeuber-sind-wieder-in-duesseldorf-unterwegs-aid-1.6868043

      Heute hat’s eine alte Dame in Ddorf erwischt, Handtasche entrissen und zusätzlich mit dem Messer attackiert, sie schleppte sich noch zur nächsten Behausung und liegt jetzt im Krankenhaus. Die aktuelle Stunde berichtete darüber, allerdings ohne jegliche, aber grundsätzlich auch unnötige Täterbeschreibung.

      Das macht doch Laune und ich überlege schon den ganzen Tag, ob ich wegen meiner Rückenschmerzen oder wegen dieses Blödsinns heulen soll.

  108. Don Alphonso sagt am 6. Juni 2017 um 16:58 Uhr
    „Die Serie würde ich jetzt auch nicht gerade verlinken. Ich mag Kinder nicht.“
    .
    Diese kategorische Aussage, Don, halte ich persönlich für ungeschickt und es wirft irgendwie auch einen Schatten auf Sie. Warum sagen Sie nicht einfach: „Ich habe keine Kinder in unmittelbarer Umgebung und kann da nicht mitreden“?
    .
    Sie passt übrigens nicht zu Ihrer Italienverehrung, denn wie Sie sicher auch schon festgestellt haben, haben Kinder dort einen hohen Stellenwert. Wer je mit Kindern dort in Hotels seinen Urlaub verbracht hatte, erinnert sich nicht daran, wie die Kinder, die sich offen und freundlich gegenüber dem Hotelpersonal gezeigt hatten, mit zusätzlichen Nachtischen und Schmeicheleinheiten überschüttet wurden?
    .
    Ich hatte das übrigens im vergangenen Oktober wieder in unserem Hotel in Subbiano feststellen müssen, als der Wirt uns milde rügte, weil wir nach dem letzten Abendessen ein Erinnerungsfoto ohne unsere Enkelin gemacht hatte. Nachholen vor der Abreise ging nicht, da Stefano der Kellner, Spätdienst hatte. Wird im Oktober nachgeholt, ein Jahr älter.
    .
    @ El.pe sagte: „…..aber ärgern tue ich mich über viele konkrete Dinge innerhalb Islams und möchte hier momentan nur soviel sagen, dass die Indoktrinierung über das Beharren auf das bedingungslose Verständnis und Sympathie für das Leben von Muhammed unverweigerlich dazu führt, dass eine offene Diskussion über die Religion und darüberhinaus jegliche Reformansätze im Keim erstickt wird.“
    .
    Erinnert an den bis in die sechziger Jahre praktizierten Katholizismus bei uns (und zum Teil noch im Rheinland). Und wenn die immer intellektueller werdenden Päpste uns beständig erklären, den Glauben an die Nüchternheit und den Wissensstand unserer Gesellschaften anzupassen, „versöhnen“ nennen sie es, dann muß sich im Umkehrschluß die Wissenschaft sputen, die Kurve zum Irrationalen zu kriegen (letzter Gedanke ist nicht von mir, aber ich kann ihm folgen)
    (DdH)

    • der DON mag Kinder doch -(ein bisschen - insgeheim - tief drinnen)
      … wer sich schon einmal Gedanken darüber gemacht hat, welchen Namen der Sohn ein Leben lang tragen soll und kann, so man denn einen EIGENEN hätte, mag Kinder ……

      … der Sohn des DON dürfte dann auf den Namen „QUIRIN … …(die weiteren Namen hab´ich leider nicht in meinem Mini-Gedächtnis gespeichert – ich bitte um Verzeihung) …

      … vor nicht all´zu langer Zeit ging es hier mal kurz um die gebräuchlichen Vornamen der heutigen deutschen „Jung-Eltern“ – (meist eben nicht mehr ganz so jung – und die Vornamen – najaaa) –

      … da rückte der DON mit seiner Vorliebe für diesen Namen raus – ich mein´zu wissen, dass es ein vor langer Zeit in Bayern (auch damals nicht häufig vergebener) Vorname für Söhne war …

      … fall´s ich mich irren sollte – bitte korrigieren Sie mich …

      und ja – mit Kindern Ferien in Italien zu verbringen ist ein Genuss …wenn sie dazu noch charmant und freundlich sind … schmelzen unsere südlichen Freunde wie Gelati in der Sonne dahin!

    • Italien und seine bamibini, ja, ja - doch!
      Viel Theater: Den Stellenwert von Kindern können sie z.B. direkt ausmachen, wenn Sie einmal am italienischen Flughafen die Stehpositionen von Eltern mit kleinen Kindern auf dem Arm in der rücksichtslos drängelnden Schlange zum quasi „letzten Flugzeug aus Stalingrad“ lokalisiert haben… – Oder wenn Sie italienische Kindergeburtstage mitgemacht haben, mit dauerlärmendem Fernseher im Hintergrund und ebenso blöd lärmenden sowie einfältigen geschenkten Plastikspielzeugen, die mit ihren kurzen doofen Ablaufsequenzen die „cari bambini“ pfeilgerade in Richtung des Fernsehers und des IPod konditionieren und ruhigstellen sollen.
      Daß man in Italien seine Kleinkinder nachts um eins noch in eine Pizzeria schleppt, hat gar nichts mit überhaupt nichts zu tun, sondern ist falschverstandenes Klischee, es ist jedenfalls die reine elterliche Zuneigung und nie und nimmer, also keineswegs etwa Rücksichtslosigkeit der genußsüchtigen Eltern.

      Das bekannte britische Ehepaar hätte insofern dortmals in Portugal besser die kleine Tochter mitgenommen ins Restaurant…

    • Ratio vs. Irratio
      Lieber DdH, ich grüß Sie und in Erwiederung Ihrer durchaus nicht so einfach zu beantwortende Gedanke möchte ich sagen, dass für manche Länder das Erstere doch gut tun würde, eigenständig denkenke Menschen mit ausgeprägter überreligiösen Ethik, Ethik um Ethikswillen frei von jeglichen hintergedanklichen Vorteil-, Macht- und Geltungssucht, ist womöglich der Mittelweg, der Heilsweg, sowohl für Religionen als auch für die Wissenschaft, deren Aufgabe darin besteht zu beobachten, quantifizieren und reproduzieren, kann im Grunde nicht anders als Rational zu sein, die Frage ist deshalb, wie ethisch ist die W oder ist sie ethisch genug ? Oder unsere Gedanken, wie lässt sich ihre Kompatibilität mit ethischen Werten festlegen …

  109. Von der Grünstromkanzel in Freiburg
    sonnenseite.com/de/franz-alt/kommentare-interviews/usa-moralisch-bankrott.html
    sonnenseite.com/de/franz-alt/kommentare-interviews/neue-energie-neue-jobs-neue-mobilitaet.html

    ..oder wie man das Klima rettet.

    „Jede Solaranlage, jedes Windrad, jede Biogasanlage und jedes Wasserkraftwerk ist ein Zeichen des Friedens. Durch erneuerbare Energie wird die Natur geschützt und geschont anstatt zerstört wie durch fossil-atomare Energieträger. Um Öl wurden viele Kriege geführt.“

    O-Ton im Spiegel des Grünen Habeck aus SH: „Windkraft hat das Potenzial, die Gesellschaft zu spalten.“ So sieht also Frieden aus, lieber Herr Alt. Und was die Tier verachtende Massenproduktion von Fäkalien zum Zwecke der Verstromung angeht, bin ich mir auch nicht sicher, ob das vor allem den Tieren und auch den Äckern und mit ihnen das Grundwasser gefällt, die sukzessive kontaminiert werden. Rechnen Sie bitte mal aus, was jeder tolle Job gekostet haben mag mit dem tollen EEG. Und fragen Sie in allen anderen Ländern nach, warum sie ein EEG a la Klimaretter D nicht wollen, obwohl ja der Einstieg weit günstiger wäre wegen der niedrigen Produktpreise. Und beim NABU, den Tierschützern, wie die die Neusprech Vogelschredderer sehen. Und zu Trump: M. E. ist er peinlich, ja, aber doch legt er mit seiner Art die Heuchelei in Klimafragen frei. Einen Energiewende-Masterplan hat ja nun D offensichtlich nicht. Wie der aussieht bzw. techn. machbar ist, weiß keiner, auch Sie nicht. Sicher nicht durch E-Autos von Tesla.
    Predigen Sie aber bitte kräftig weiter, vor allem in China, wo man noch 40 AKW zubauen wil, damit das auch funktioniert mit den Erneuerbaren. Glaube versetzt Berge. Das wissen Sie ja am besten.

    Besten Gruß ins schöne Freiburg

  110. Fake News..
    …und russische Hacker sind die neuen Massenvernichtungswaffen.
    Zumindest für das FBI.
    Komisch von der CIA hört man garnichts mehr. Nur noch FBI, FBI…

    Steht das FBI auch auf der Trumpschen Steuereinsparungsliste?

  111. Philomena sagte am 7. Juni 2017 um 08:42 Uhr
    „Die Amseln schlagen Alarm, ja.“ …..und in der Folge hebt sie per Liedertext aus dem Oberallgäu an zum Versuch, ein weiteres Fass im Geschlechterkampf aufzumachen (grins).
    .
    Ja, das Amselweibchen brütet und wenn die Jungen geschlüpft sind nimmt sie diese unter ihre Fittische, sie „hudert“. So lange sie brütet, sammelt der Kerl seine Kräfte für die stressige Fütterungsphase. Vielleicht interessant: http://www.zeit.de/1970/13/der-gesang-der-amsel-hat-feste-regeln/seite-2
    ´
    Und im Übrigen hat die Amsel, die vor 4 Generationen noch ein scheuer Waldvogel war, als „Kulturfolger“ eine höhere Integrationsleistung hin zu den schon immer hier Lebenden aufzuweisen als viele der noch nicht so lange hier Seienden.
    .
    Unter uns Menschen geht es bei beiden Geschlechtern auch nicht immer gerecht verteilt zu. Ich kenne Leute in abgehängten Regionen, wo die Männer sonntags nachts 500 km zur Arbeit fahren und nicht jeden freitags spät nach Hause kommen können. Und die Mädels sitzen dann die Woche über morgens um Elfe, wenn pfeifend der „Haller Willem“ durch ist, bei Prosecco beieinander.
    (DdH)

    • Fühlten Sie sich angesprochen? Tut mir leid.
      Es gibt noch eine 2. Strophe:

      Wenn die Junge g’schloffe sind,
      pfeift für ihn ein andrer Wind.
      Zum Füttern fliegt er hin und her
      und denkt: Im Mai ist’s schöner gwea.

      Beim Birnenbaum gleich neben dem Haus
      geht’s Fenster von meim Rosele naus…
      so beginnt es. Er und Sie kommen nicht zu kurz.

      Werter DdH, ich hätte doch YouTube verlinken sollen, S i e hätten den Dialekt verstanden. Nun ist’s schon rum ums Eck…

    • Man weiß bei den Amseln nicht, wer den stressigeren Job macht
      mir tun die Herren wirklich leid, wenn man sich die plärrende und meist recht wütende Brut so ansieht, fordernd und der Alte so dürr und oft genug ratlos, wo wohl der nächste Wurm zu finden ist, keinen Moment Ruhe, immerfort den Nachwuchs an den Hacken, während Madam längst wieder auf irgendeinem Nest hockt und sich langweilt.

      Lustig wird’s, wenn man ein Amselnest im Balkonkasten hat und dem Nachwuchs zu nahe kommt. Hitchcock hat das sehr gut ins Bild gesetzt.

      Philo, Ihr Lied ist sehr hübsch und sehr treffend.

    • Sachsen
      Solche haben wir als Handwerker auch schon gehabt. gut, fleissig, sehr arbeitswillig. Für die Frauen, die die Woche Alleinerziehende sind auch nicht das reine Zuckerschlecken. Ich verstehe da auch Verbitterung, wenn dann anderen der Zucker in den, na Sie wissen schon…

  112. 97%
    Das statement
    „97% der Wissenschaftler, die sich mit den Themen des Accord de Paris beschäftigen, verstehen sich als Advokaten eines global warming.“
    möchte ich modifizieren in:
    „Eine große Mehrheit der Wissenschaftler, die sich mit den Themen des Accord de Paris beschäftigen, sind gezwungen, sich als Advokaten eines global warming zu verstehen.“
    Das ist fairer (den Wissenschaftlern gegenüber) und lässt erahnen, dass die Kontrollmechanismen, über die Wissenschaft zur öffentlichen Meinungsbildung beiträgt, nicht sehr verschieden sind von denen, die auch Journalisten erfahren. Wer heute erfolgreich sein will – egal ob als Wissenschaftler oder als Journalist – muss wissen, wie das herrschende Dogma lautet.

  113. Die von Frau Dr. Merkel in ihren
    furchtbaren Amtzszeiten gemachten erbärmlichen Fehler summieren sich. Dabei geht es nicht mehr „nur“ um die von Zuwanderern getöteten Frauen und Kinder („wir schaffen das“), sondern um etwas, das Politikern richtig wehtut: Steuerrückzahlungen.
    .
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/brennelemente-atomsteuer-ist-verfassungswidrig-15050254.html

  114. 1,3 Millionen Terroristen,
    sagt „welt.de“, habe der Islam hervorgebracht. Hoffentlich Fake News? Wenn das wirklich so viele sind, wer wollte die überwachen?
    .
    https://www.welt.de/debatte/article165230106/Falsch-Frau-von-Storch.html

    • Einer davon soll heute bei Saarbrücken (s)einen DRK Berater/Psychologen
      zu Tode gemessert haben. Aber ob der unter die 1.3 Mio. fällt?
      Irgendwer hat ausgerechnet, dass nur die gelisteten und damit nachvollziehbaren Messerattacken in den ersten 5 Monaten dieses Jahres sich auf durchschnittlich 10 pro Tag in Deutschland erhöht haben.
      All der andere Terror nicht eingerechnet.

  115. Bosbach will...
    Sorry, Don,

    das ist mir der Text weggeflutscht mit der falschen Tastenkombination.

    Falls unvollständig, bitte in den Papierkorb. Schreibe ihn neu. Danke

  116. Alles gut. Nur eine normale Tötung.
    Es handele sich um einen Streit, der eskaliert sei, sagte der Sprecher. „Terror ist überhaupt nicht im Spiel.“
    .
    Steht (kein Witz!) wirklich so in der FAZ – zum Mord eines Syrers an seinem „Flüchtlings“-Berater.
    .
    Hallo FAZ? Aufwachen? Bagatellisierungen nicht transportieren, sondern hinterfragen? Geht? Nennt sich Journalismus! Geht doch nicht?

    • Ach, lieber Denkfehler, das ist doch gar nichts -
      Den Titel der „Künaxt des Tages“ gewinnt für mich klar der Kommentar von Herrn Herl in der FR ( http://www.fr.de/politik/meinung/kolumnen/terror-in-london-gezielte-und-gewollte-volksverdummung-a-1291263 – sorry Don ), der in Sachen Terroranschlag London die einzig richtige Frage aufwirft:

      „War es denn wirklich notwendig, drei lediglich mit Messern bewaffnete Menschen gleich zu erschießen?“

      Da kann ich nur noch pflichtschuldig ergänzen: „FRAGEN !!!!“

      Wir sollten Renate zusammen mit MethBeck und PrinzessinEisenHerz (a.k.a. RoteClaudia) dringend nach London schicken, um zu beobachten, ob da mit der Menschenrechtslage auch wirklich alles in Ordnung ist oder dringend deutsche OSZE-Beobachter entsandt werden müssen.
      Aber vielleicht habe ich auch nur den Humor von Herrn Herl nicht verstanden…

      Lieber Don, gibts denn im Parallelblog noch was zu Herrn Bonke (der war mir bis eben noch gänzlich unbekannt – ist er so schlimm, wie Heiko mich glauben machen will, etwa sogar Identitär?) und den jüngsten Entwicklungen bei Twitter und gab.ai ? Oder ist das alles halb so schlimm… ?

    • Lebensfremde, tief frustrierte, infantile Gleisnerei und Maskerade
      @S&R
      Die Grünen-Politikerin Renate Künast nach der Axt- und Messerattacke in Würzburg auf Twitter:
      „Tragisch und wir hoffen für die Verletzten. Wieso konnte der Angreifer nicht angriffsunfähig geschossen werden???? Fragen!“
      Diesbezügliche Fragen bitte an „Universal Studios Hollywood“ oder Programm Verbund öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten in Deutschland.

    • "Terror ist überhaupt nicht...
      …im Spiel“ – na denn is ja allet jut und in Butta von ohm bis untn…

      Die wolltn ja nehmlich nua mitnanda spieln! – Aba dit is disma leida mißlungn.

      Wie manchma mit meene Hünd (achte) ooch, wenn ma eena uff unsa Jrundsticke kommt!

    • Bonke ist doch nicht schlimm
      schauen Sie selbst
      https://gab.ai/koljabonke

      Er ist etwas schneller, als xy auf neuer Webseite http://www.refcrime.info/de/verbrechen/daten?order=date

  117. Staatliche Hirnvergrünung bei Kindern
    Kinder können sich nicht wehren, wenn ihnen beigebracht wird, dass CO2 nicht gut für die Umwelt ist: http://www.eike-klima-energie.eu/2017/05/22/indoktrination-von-grundschulkindern-ein-erlebnisbericht/
    Wenn sie dann später lernen, dass das Leben auf unserem Planeten auf der Photosynthese, Stoffkreisläufen und der Assimilation von CO2 basiert, ist es vielleicht schon zu spät, Menschen und Tiere nicht als kleine Umweltsünder zu verstehen. CO2 als Erbschuld des modernen, grünaufgeklärten Menschen…

  118. @denkfehler: Alles gut.
    Da hört man die Politiker, Behörden und Medien im Hintergrund tief aufatmen: Na endlich mal kein Terror! War nur ein kleiner Syrer mit dem Messerchen. Geht doch, oder? Gott (?) sei Dank!

  119. @nat. : 97 %
    Versuchen Sie mal mit der Gegenthese ein Dritmittelprojekt von der EU, DFG und Konsorten zu bekommen. Da können Sie gleich damit rechnen dauerhaft auf die implizite „schwarze Liste“ gesetzt zu werden. Klassischer Selbstmord im akademischen Milieu halt. Und falls Sie eine Publikation dazu irgendwo im Nirvana unterbringen können traut sich sicherlich kaum jemand Sie zu zitieren. Freie Wissenschaft, wir kommen! Ach ja, falls Sie zufälligerweise noch auf einem der mittlerweile so raren C3 oder C4-Lehrstühlen in Deutschland sitzen – halten Sie sich bzw. den Stuhl gut fest. Schreiben Sie keinen Mist, zumindestens keinen, der Sie im Mainstream unpopulär macht.

    • 97%
      Gast, Sie haben natürlich Recht. Wäre ich 10 oder 20 Jahre jünger, müsste ich das genau so sehen. Deswegen habe ich ja mein statement zu den 97% revidiert. Will heissen: Noch kann ich mich in die Situation der jüngeren Kollegen hineinversetzen. Trotzdem wirds einem ziemlich blümerant, wenn man Revue passieren lässt, wie dramatisch sich der „Milleniumswechsel“ in die deutsche Wissenschaftslandschaft eingefressen hat.

  120. O.T., aber für Kunstkenner amüsant:
    Das Berliner Schloss, so schreien gute Menschen, darf kein Kuppelkreuz bekommen. Denn das hieße, die Kulturen der Welt hätten sich dem Christentum zu beugen.
    .
    Idiotie, unbestritten. Aber vor allem, da nicht zuende gedacht (wie gewöhnlich). Denn nach dieser Argumentation ist das Stadtschloss abzureißen. Und zwar sofort.
    .
    Denn die Weltkulturen im preußischen Schloss zu präsentieren, heißt dann ja, sie dem preußischen Militarismus zu unterwerfen. Und dem preußischen Weltherrschaftsgedanken dazu.
    .
    Das Stadtschloss muss sofort abgerissen werden!

  121. Titel eingeben
    @Uwe Dippel
    3m*6m*6m = 108 m^3.
    CO2-Anstieg in den letzten 20 Jahren: 36 ppm (parts per million).
    Annahme: ppm ist hier volumenbasiert. Die Angabe kann auch massebasiert sein, aber die Abweichung wäre nicht sehr gross, da die Molekularmassen von CO2 (44 g/mol) und Luft (21% O2 und 79% N2, d.h. ca. 29 g/mol) nicht sehr unterschiedlich sind.
    36 ppm von 108 m^3 = 108 * 36/1000000 = 0.0039 m^3 = 3.9 Liter.
    1 Mol eines „idealen Gases“ sind bei 1 bar und 0 °C 22.4 Liter – 3.9 Liter entspricht also 3.9/22.4 = 0.174 mol CO2. Darin an Kohlenstoff enthalten sind 0.174 mol * 12 g/mol = 2.1 g. Holz hat als Photosyntheseprodukt etwa die Zusammensetzung CH2O, d. h. zu den 0.174 mol Kohlenstoff müssen wir 0.174 mol H20 (Molmasse 18 g/mol) addieren: 0.174 * 18 = 3.1 g.
    Zusammen ergibt das 5.2 g Holz – ein ziemlich grosses Streichholz, mit dem man sich eine Havanna gönnen kann. Zu einem kleinen Streichholz kommt man, wenn man berücksichtigt, dass nicht alles CO2, was ausserhalb des hermetisch geschlossenen Raumes in die Atmosphäre gelangt, anthropogener Ursache ist. Die Schätzwerte gehen da auseinander – aber liegen im einstelligen Prozentbereich.

    Was uns der Nobelpreisträger sagen will: CO2 ist aufgrund seines geringen Anteils in der Atmosphäre und seiner physikalischen Eigenschaften ein denkbar schlechtes Treibhausgas auf diesem Planeten. Weitaus wirksamer ist da Wasser als Treibhausgas. Kein Wunder, dass Wolken aus kondensiertem Wasserdampf bestehen ;-)

    • Gast war Nat.
      Text eingeben

    • Ah, ja! Vielen Dank!
      Auch wenn ich das nicht verständlich nachrechnen kann, habe ich dank Ihrer Rechnungen, denen ich voll vertraue, zumindest verstehen können, was die Aussage eigentlich bedeuten sollte. Hoffe ich zumindest:

      Wenn man heute einen Raum von 108 m3 mit heutiger Luft füllt, und diesen luftdicht abschliesst, der Raum darum herum aber die ständig zunehmende CO2-Konzentration logischerweise mitmacht, hat der abgeschlossene Raum eine im Vergleich zunehmend niedrige Konzentration. Diese nähert sich derjenigen im umgebenden Raum aber an, wenn man in 20 Jahren ein Streichholz in dem Raum abbrennt.

      Persönlich finde ich dieses Beispiel allerdings – sofern richtig verstanden – nicht sehr eindrücklich.
      Wahrscheinlich muss man sich dafür da besser auskennen. Denn die – oder eine – Konzentration von CO2 ist mir ja vollkommen egal; entscheidend und interessant wäre, welche Folgen das mit sich bringt. Und ob es überhaupt Folgen hat.

      Sofern ich das richtig sehe, nehme ich jeden Tag CO2 auf, mit flüssigem Brot und auch mit Mineralwasser mit Sprudel.
      [Hier wäre es mal interessant, einen Artikel lesen zu können, der nicht in den üblichen Strang des Don Alphonso passt, mich dennoch interessieren würde: Warum sind die Deutschen signifikant beinahe abhängig von ’stillem Mineralwasser‘ das sie zu Milliarden Flaschen jährlich kaufen; während die Nachbarn das jeweils aus dem Wasserhahn zapfen? Sauberkeit und Hygiene können es nicht sein, weil Leitungswasser kontrollierter, hygienischer und mit strikteren Auflagen versehen ist als Mineralwasser.
      In Dänemark zum Beispiel wird stilles Mineralwasser in Flaschen ausschliesslich von Deutschen Urlaubern gekauft.]

    • @Uwe Dippel
      „Diese nähert sich derjenigen im umgebenden Raum aber an, wenn man in 20 Jahren ein Streichholz in dem Raum abbrennt.“
      Korrekt.
      „Persönlich finde ich dieses Beispiel allerdings – sofern richtig verstanden – nicht sehr eindrücklich.“
      Eindrücklich ist eher, dass das Spurengas CO2 trotz seines geringen Anteils in der Atmoshäre assimiliert wird und das Leben auf diesem Planeten ermöglicht: Etwa 0.04% CO2 stehen im Fließgleichgewicht mit 21% O2. Für die Pflanzen ist CO2 dank des Sonnenlichts Nahrungsquelle und „Lebensgas“. Wir dürfen hier leben, weil uns die Pflanzen mit O2 und Photosyntheseprodukten versorgen. Das CO2, das wir ausscheiden, ist daher kein Gift sondern aus Sicht des pflanzlichen Lebens ein „return of investment“.

  122. Uwe Dippel sagt am 7. Juni 2017 um 09:04 Uhr @ Alex Migo
    „Erklären Sie das bitte
    Ich habe einige Zeit über Ihr Beispiel mit dem Raum gegrübelt. Und noch immer habe ich es nicht verstehen können.
    Können Sie es vielleicht erläutern?“
    .
    Also, ich habe das so verstanden: Die Menge an CO2 in dem definierten Raum kann in 20 Jahren der avisierten CO2-„Reduzierung“ durch die Verbrennung eines einzigen Streichholzes wieder wettgemacht werden.
    .
    Das wäre dann ein Delta Δ = Differenz, also die wahnsinnige Verringerung des CO2 für 108 Volumenmeter in 20 Jahren. Leider weiß ich nicht wie viel CO2 so ein Streichholz freisetzt. (gibt es die auch schon in der umweltfreundlichen Version CO2-reduziert?)
    .
    Wenn Herrn Migos Angaben stimmen, dann hätte ich gerne, daß Frau Dr. M. bei der nächsten Weihnachtsansprache ihrem Volk die vermutliche Klimarettung auf diese Weise anschaulich erklärt. Die würde das sicher schaffen uns alle zu eifrigen Umweltschützern zu machen.
    (DdH)

    • Wir sollten alle mehr französisieren, denn da wird aus schädlichem Dioxid
      stantepedesubito „bio-„, also etwas Erwünschtpositives…

    • Danke für die Erläuterung nach Heilbronn!
      Ich melde mich freiwillig als Versuchsperson dafür an, herauszufinden, welche Auswirkungen eine CO2-Überkonzentration mit sich bringt.

      Dafür stelle man mir einen Raum 6*3*3 zur Verfügung – gerne mit Stuck und Kronleuchtern und Fischgrät. Ich werde dann darin zum Zwecke der Steigerung der CO2-Konzentration mir schön und in Ruhe, nacheinander 10 Romeo y Julieta Wide Churchill mit einem Streichholz anstecken, und aufrauchen.
      Mit einem guten Cognac auf einem Beistelltischchen, gegen den trockenen Mund.
      Damit sollte ich dann auf eine 10-fache Konzentration (Konzentrationsänderung?) von CO2 kommen, von der in 20 Jahren zu erwartenden.
      Ich garantiere dafür, dass die Zunahme der Konzentration durch die von mir im Laufe des Versuches abgebrannten 10 Streichhölzer meine Gesundheit in keiner Weise beschädigen würden.

  123. Bulgarien - Schengen - Mutti
    Irgendwie scheint überhaupt nichts mehr kohärent bei der Kanzlerin.
    Bulgarien. mit seiner Grenze zur Türkei, ist schon seit einem Jahr als Schwachpunkt der Geschlossenheit der Balkan-Route bekannt.

    Nun schlägt sie vor, Bulgarien als Mitglied von Schengen aufzunehmen. ‚Grosse Fortschritte der Rechtsstaatlichkeit‘ motivierten diesen Vorschlag schreibt der Mutti-Kutti.

    Irgendwie fehlt doch TDV, um den Bloggisten regelmässig um die Ohren zu hauen, wen sie denn wählen. Zum Beispiel am 24. September.
    Und der Mehrheit, in den letzten Wochen sogar steigend, verlangt es nach weiteren 4 Jahren unter Mutti Merkel.

    Da kann ich nur denken, was TDV jeweils uncharmant schrieb.

    • @ Uwe Dippel,
      in den Warteraum des Euros dürfen sie ja auch noch.Mutti sagte, jeder kann es sich nach seinen Möglichkeiten einrichten, wie z.B. Dänemark.
      Genau das ist es, was mich rasend macht an dieser EU.

      Malta hat genau soviel Stimmgewalt, wie wir. Und diese Vetos von Einzelnen.Bei meinen Genossenschaften, bei denen 3 Anteile das Maximum sind, habe ich für jeden Anteil auch eine Stimme, schließlich hafte und bleche ich ja auch dreimal.

      Bei der UNO ist es ähnlich, von Mehrheiten, ob einfach, zweidrittel oder dreiviertel, nirgends eine demokratische Spur.Wie konnte man sich solche Statuten geben, die nie zum sachlichen Ziel führen können?

    • Die Meldung reiht sich heute sehr gut in alle anderen ein,
      die mich gestern schon lachen und schaudern machten. Und ich dachte gleich an all die lieben Menschen aus Bulgarien, die hierzulande doch recht unprätentiös ihrem Broterwerb nachgehen, junge Mädchen vorschieben und klauen. Welche Freude, wenn keine Grenze sie mehr aufhält.

      Aber wir können uns hier beschweren, den Simpel von Wähler, der wieder sein Kreuz bei Merkel machen wird, erreichen wir nicht. Und nun gilt es ja auch noch, R2G zu verhindern, gut, will ich auch nicht haben, aber deswegen Merkel wählen? Die Leute sind blöd, waren schon immer blöd und werden es auch bleiben. Schade, dass wir nicht in die Zukunft schauen können…

      .
      Haben Sie nebenan den zu kommentierenden Trump-Artikel gelesen? Und vor allem die Kommentare? Kontrastimmen werden wahrscheinlich gar nicht veröffentlicht, aber bei den veröffentlichten habe ich nach drei oder vier aufgegeben, mir war plötzlich so übel.

    • Welchen, Frau Simon?
      Ich habe den gelesen, mit ‚Comey gegen Trump‘, und sah keine Notwendigkeit, zu kommentieren.

      1. ist die FAZ das Absolutorgan der europäischen Anti-Trump-Medien. (Ich weis nicht, warum)

      2. gab es ausreichend Kommentare, die die Medien auf ihre monoskopisch-manische Sichtweise hinwiesen.

  124. Ich hatte über das Pfingstwochenende eine Epiphanie.
    ..

    .

    Wahrlich. Nix Religiöses, sondern sehr irdisch.
    Inhaltlich, und in solchen Dingen bin ich eh nicht zu heikel,
    war es ein bissl sehr privat.
    Lassen Sie mich nur sagen,

    dass es sehr schön und erhebend ist, wenn ein Teil der Realität, erwiesen,

    eine schlimme Befürchtung geradezu ins Lächerliche widerlegt.

    Es hatte nix mit Gesundheit zu tun,

    aber es war gestern ein unglaublich schöner Dienstag.

    Ein ganz anderes Atmen.

    So ein bissl wie man sich einen Lottotreffer epischen Ausmasses vorstellt.

    Abends feierte ich diesen Tag in einem Etablissement, das Intimes anbietet, mit einer drallen schwarzen Frau, mit der ich hauptsächlich spanisch sprach (Perdona mi, Espagna !),
    und die zu umarmen, berühren und richen ein Vergnügen war.

    Danach saß ich bei einem leichten Salat mit Riesengarnelen (U5, wem das was sagt),
    von einem Meisterchef mit Balsamico verzaubert.

    Die Tagliatelle hätten es mir auch angetan, in Trüffelschaum, aber das darf ich mir wirklich nicht einbauen.
    Morgen gebe ich Blut ab, und nächste Wocher erfahre ich die Laborergebnisse.
    Nein, nix mit Leben und Tod, aber ich hoffe doch, dass meine internistischen Werte mit der erfolgreichen Gewichtsreduktion korrelieren.

    Danach saß ich an der Bar mit Jack Daniels Soda, und beobachtete, apres, die Szene.
    Dienstag ist ein ruhiger Tag dort, wer um acht kommt, hat alle Mädels zur Auswahl, da waren etliche dabei, die ich geearmarked habe.

    Die Magere, Hagere mit der großen schönen Nase und den schönen Augen,
    die Knackige mit dem Lausmädchengesicht, etc.

    Dann war Sperrstunde, leicht verunnüchtert, aber mit Hochgefühl nach Hause, gut geschlafen.

    Ich fühl‘ mich riundum wohl, und da ich kein Christ bin :

    Mögen meine Feinde, die Mainstream-Politruks, an schmerzhaften, lähmenden, langdauernden Krankheiten verrecken.

    Als Maraschinokirschlein auf dem Drink.

  125. Ohne Komma
    … der kleinen deutschen Trumps

  126. Stummer Frühling und Wolfgang Bosbach will Migranten ohne Pass der Grenze abweisen...
    Zwei Dinge, die uns noch lange bewegen werden:

    1. Wir haben den stummen Frühling und
    2. eine stumme Regierung.

    @ Oberländer: Und der Armin ist stumm, vielleicht ist er auch sprachlos geworden, vielleicht denkt er auch nur nach?

    Während Wolfgang Bosbach in der FAZ heute fordert…

    *Bosbach will Ausländer ohne Pass an der Grenze zurückweisen*

    „Wenn es nach dem CDU-Sicherheitsexperten geht, sollen künftig nur noch Ausländer nach Deutschland einreisen dürfen, die ihre Identität nachweisen können. Fingerabdrücke reichten nicht aus.“

    — KÜNFTIG —

    — mit gefälschtem Paß kein Problem —

    …ist die Regierung schon weiter.

    Denn es wird auch viel Geld ausgegeben, damit die Gutmenschen motiviert, aber beruhigt sind, wie NGOs, gelangweilte und gutsituierte Hausfrauen, vermögende Rentner, Lehrer, Schüler, Studenten usw..

    In der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn sind neuerdings Publikationen erhältlich, die uns in den AUFBRUCH begleiten.

    *So schaffen wir das – eine Zivilgesellschaft im Aufbruch*

    ’90 wegweisende Projekte mit Geflüchteten‘

    „Die Zivilgesellschaft in Deutschland hat die Aufgabe –
    und die Chance – Geflohenen Perspektiven für eine wertschätzende Integration zu bieten. Das Buch stellt eine Vielzahl von Projekten
    zumeist auf lokaler Ebene vor, die einen partizipativen Ansatz verfolgen.“

    > 4,50 € zzgl. Versandkosten (ab 1 kg Versandgewicht)

    > Achtung! Verlängerung der Lieferzeiten

    >Aufgrund des derzeitigen außergewöhnlich hohen Bestellaufkommens verlängert sich die unten angegebene Lieferzeit um weitere 3-5 Werktage.

    Der Begleittext ist auch sehr aufschlussreich und in bestem Genderdeutsch:

    „Es genügt nicht, zum Fluss zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen: Man muss auch ein Netz mitbringen.
    Auf die Zivilgesellschaft Deutschlands und die Vielzahl der hierher Geflohenen gemünzt heißt das, diese nicht sich selbst zu überlassen
    oder allein auf staatliche Maßnahmen zu setzen, sondern
    sich als Bürgerin und Bürger aktiv den Herausforderungen
    einer wertschätzenden Integration zu stellen.
    Der Band stellt 90 Projekte unterschiedlichster zivilgesellschaftlicher Träger mit einer großen Bandbreite partizipativer Ansätze
    und Herangehensweisen vor: Zumeist lokal, oft in überschaubaren Communities organisiert oder als Netzwerk betreut,
    nehmen die Projekte Wohnen, Arbeiten, Gesundheit, Bildung,
    Recht, Freizeit, Medien und Kultur in den Blick.
    Sie zeugen von der enormen Leistungsfähigkeit zivilgesellschaftlichen Engagements ebenso wie von der politik(um)gestaltenden Kraft
    des Empowerments aller Beteiligten.“

    Wir lernen daraus:

    • Frau Merkel kommt jetzt als (Menschen-)Fischerin daher.

    • Sie weiß, Fische fängt mit einem Netz.

    • Am besten mit dem Netz aus Steuermilliarden.

    • Das freut vor allem Alleinerziehende und verarmte Rentner.

    • Merke(l): Fische sind eine undankbare Spezies.

    • Glitschig und nicht zu fassen, besonders Habitatfremde Arten.

    • Geflohene sollte man nie sich selbst überlassen.

    • Auch nicht den Staat allein lassen.

    • Integration ist eine wertschätzende Herausforderung.

    • Über diesen Punkt muß lange nachgedacht werden.

    • Unsere Gesellschaft ist enorm leistungsfähig.

    • Auch Leidensfähig.

    • Politik kann umgestaltet werden (Empowerment aller Beteiligten).

    • Durch Wahlen…?

    • Für 4,50 € und portofrei wird uns das Denken abgenommen.

    • Wo bleibt die Aufbruchstimmung?

    Bis die Tage.

    • Bosbach scheint mir der NRW-Seehofer
      und raus kommt, da wie dort, viel Wind um nichts.
      Absichtserklärungen ohne weiteren Wert – beruhigen die Wähler aber scheinbar ungemein!
      Für den Laschet hat er das Thema „Sicherheit“ „glaub-„haft für einige im Wahlkampf vertreten, obwohl doch die Sicherheit durch die eigene CDU-Partei erst in Gefahr kam.
      Janusköpfe?

    • Bosbach empfinde ich nur noch als peinlich
      war er auch der einzige Abgeordnete, den man anrufen bzw. auch anschreiben konnte und eine Antwort bekam, die einem nicht passen musste, so ist sein jetziges Geplärre doch recht merkwürdig.
      Er war nicht mit dem Kurs von Merkel einverstanden, aber jetzt das Maul so weit aufzureißen, ist doch läppisch, das hätte er vor über zwei Jahren schon machen sollen. Die Rechtslage war in 2014/15 keine andere als jetzt, also was soll das?

      So spät nachzutreten, weil keine Konsequenzen daraus mehr erfolgen können, ist wirklich kein Kunststück und ob das Stil hat…

  127. Titel eingeben
    …Hedonismus kommt meist vor dem Fall.

  128. mira belle fragte am 7. Juni 2017 um 18:45 Uhr
    Namen? Ich setze auf Korbinian. Also mich hat der schon immer beeindruckt.
    .
    Ich hatte auch in meinem Kommentar an Don vergessen zu fragen, wem, wenn nicht einem Kind oder Heranwachsenden in seiner Verwandtschaft, er sein Silber, seine Tableaux, seine Räder und das dann „H“-würdige Kraftfahrzeug zu vererben. Dem Bischof von Freising oder Augschburg vielleicht? Der dortige frühere Bischof soll übrigens Kinder gemocht haben, sagte man.

  129. Regionalismus
    Herzlichen Dank und volle Zustimmung. Regional sollte nicht nur für die Fressalien gelten!

  130. In einer Welt die kaum noch Demut kennt und Völlerei den Geist verdarbt.
    Lieber Don,

    ich muss gestehen ich habe ihren Blog 2 Wochen geschwänzt.
    Musste einfach Abstand gewinnen von all der Dummheit die grassiert.
    Ihre Beiträge zu lesen ist stets die hohe Schule. Mitlesen, mitdenken.
    Sie streuen Salz in die Wunde der Verlogenheit. Pressen den Daumen in die Wunde – wie in diesen Essay. Sehr klar und fein.

    Trump zeigt die Verlogenheit der Politik. Er macht sie Transparent. Und sagt dann: Upps, sorry – ich mach’s noch einmal. Herrlich, ein göttlicher Narr.

    Auch ich habe mich in sinnlosen Tun der Welt entrückt. Zuerst auf einem Bogenturnier bei einer Ritterveranstaltung teilgenommen. 3 Zedernpfeile gebrochen. Nun wieder gespleißt. Nicht des Geldes wegen – das lohnt sich wirklich nicht. Es ist die Schulung des Könnens. Die Hingabe an den Wert der Dinge. Etwas zu schätzen. Demut zu üben. Nicht den schnellen Weg zu gehen, sondern voll und ganz im Tun bei sich zu sein. Sich mit den lebendigen Welt vereinen. Es ist ein Statement, nicht für die große Welt, nicht für das Netz. Sondern an mich und im Geiste für all die anderen Morgenlandfahrer.

    Gott schütze sie für ihre Wacht.
    Danke.

    • Danke, ich buin Atheist und passe halt auf mich selbst auf (momentan geht es, aber ich bin wohl immer noch bei der Antifa und ihren rotgrünen kumpels auf der Liste)

    • @D.A.
      Ich finde, wenn man sich für eine Religion entschieden hat, sollte man auch dazu stehen. Sie können ja nichts dafür, dass Ihnen die passende Mutter dazu fehlt.

    • Religion ist Privatsache. Gott sollte es egal sein, in welcher Form sie ein guter Mensch sind,

  131. D. A.
    „Religion ist Privatsache.“
    Hm.

    „Gott sollte es egal sein, in welcher Form sie ein guter Mensch sind,“

    Ich sehe, Sie sind determiniert, mich zu schmähen. Na schön. Sie sind auch ein ganz ein Netter, sind Sie.

  132. Traumpaar
    Oma Murcks liebt Schweinchen Schlau… LoL

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