Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Heiko Maas und das multiple soziale Organversagen der SPD

| 440 Lesermeinungen

Schni-, Schna-, Schnorri.
Beliebtes Kinderlied der Berliner Republik

Also, das wissen Sie selbst, das ist ja bei Ihnen auch nicht anders: Wenn man ein einziges Mal über die Stränge schlägt, erfährt es wirklich jeder. Es reicht, wenn der eigene Sohn mit 14 eine Enduro zusammen mit zwei Freunden kauft, sie ohne Zulassung und Führerschein im Straßenverkehr bewegt, am Stadttor dann der Polizei auffällt und vergeblich versucht, ihr mit einer Slalomfahrt in der Fußgängerzone zu entkommen: Das erfährt dann die ganze Stadt, auch wenn es nur eine winzige Mitteilung der örtlichen Polizei war, die berücksichtigt, dass die betroffenen Väter zur angesehenen Ohd Voläh gehören. Die Väter hoffen, dass die kleine Meldung untergeht, aber erstens haben es alle gesehen, weil gerade an dem Tag alle in der Fußgängerzone waren und zweitens haben alle es allen anderen erzählt, die nicht dort waren. Und so hängt die Geschichte den Söhnen, die heute auch alle zur Ohd Voläh gehören, immer noch nach.

Alle drei sind sie Bereichen gelandet, die sich der Kunde nicht unbedingt heraussuchen kann: Der eine etwa operiert verkehrsbedingte Notfälle im Krankenhaus, die oft genauso dumm sind, wie er früher war. Das ist der Unterschied zum deutschen Justizminister Heiko Maas, der sich nicht nur mit dem UN Hochkommissiariat für Menschenrechte herumschlagen muss, die sein Netzwerkdurchsetzungsgesetz massiv kritisiert, sondern auch mit Leuten, die für ihn und seine Partei aus freien Stücken stimmen sollen. Heiko Maas ist für Bürgerrechtler so etwas wie die mitgebratene Maus im panierten Schnitzel der SPD – er ist eine Belastung, die man mitwählen würde, so man sich für einen Platz im Schulzzug mit all seinen freundlichen Versprechungen von Umverteilung und Staatsbereicherung durch Steuern entschiede. Es soll Leute geben, die der SPD zutrauen, das Land gerechter zu machen, und manchen, da habe ich keinen Zweifel, ist es egal, ob die SPD dann ein Zensurgesetz macht. So ist der Mensch. Es war auch in der DDR vielen recht, dass die SED und die Blockparteien den mittelprächtigen Wohlstand mit Mauer, Stasi und inoffiziellen Mitarbeitern vom Schlag einer Anetta Kahane sicherten, die nun auch wieder bei der Zensur mitwirkt, obwohl deren Stiftung ganz erstaunliche Finanzen mit kapitalistischen Wertpapieren aufweist.

Aber um diese Bereicherung soll es hier gar nicht gehen, sondern um die Wohnungsbelieferung der Schauspielerin und Partnerin von Heiko Maas Natalia Wörner – und was das aus klassenspezifischer Sicht bedeutet. Wie die Amokfahrt haben alle natürlich auch mitbekommen, dass Frau Wörner ihre Wohnung mit Möbeln des Versenders Westwing hat einrichten lassen. Westwing ist eine Gründung aus dem Portfolio der Samwerfirma Rocket Internet, die bislang noch nicht als besonders sozial in Erscheinung getreten ist, hier aber zugunsten der Schauspielkunst den Hoflieferanten machte. Zum Dank durfte Westwing eine Photostory im Berliner Altbau – wer hätte so etwas außer anständigen Leuten in Bayern nicht gerne? – der Zensurministerpartnerin machen. Die Geschichte wurde zwar von Westwing wieder gelöscht, aber das Internet vergisst die begleitende Bunte-Story nicht. man mag sich die Telefonate zwischen Maas, seiner Partnerin und der seinen Namen verwendenden Firma selbst ausmalen, die zu dieser Löschung führten. Da war es aber schon zu spät. Und eigentlich hätte Maas spätestens bei diesem Fehlgriff zurück treten müssen.

Denn vom einzig richtigen Klassenstandpunkt – dem, auf dem ich und mein Umfeld stehen – ist Maas untragbar. Uns wurde zwar im April 2016 mitgeteilt, dass Maas und Wörner nun ein Paar sind, das sich zum ersten Mal zusammen beim Konzert im jüdischen Museum zeigte, was vermutlich die besondere moralische Qualität der Personen unterstreichen sollte. Aber das ändert nichts am Umstand, dass Maas wie so ein Tapetenhändler in der kleinen, dummen Stadt an der Donau seine Frau hat sitzen lassen, um mit einer Schauspielerin ein gschlampertes Verhältnis einzugehen, wie das vornehme “Liaison” auf Bayerisch heisst. Maas und Wörner gaben der Bild auch brav ein Doppelinterview im November 2015, in dem sie ihre Freundschaft betonten – was man halt so macht, wenn man sich der Geneigtheit skandalöser Presse versichern will. Die Bild mag das für die Massen schön schreiben, aber bei uns an der Spitze der Gesellschaft geht das gar nicht. Da gilt das Sitzenlassen von Frau und Kindern, egal wie man das umschreibt, als Zeichen für einen eklatanten moralischen Mangel. Wer schon seine Frau mit einer Schauspielerin betrügt, würde auch kaum anders mit Wählern umgehen. Das tut man nicht.

Die fraglichen Möbel nun passen perfekt zu dem Bild, das man schon hat. Eine Schauspielerin, deren Partner zu den Grossverdienern unter den Politikern auf Steuerzahlerkosten gehört, lässt sich offensichtlich in Möbeln ablichten, die ein Versender geliefert hat, und haucht zu Protokoll, jede Wohnung habe so ihre kleinen Geheimnisse. Wie etwa die genaueren Details der Entlohnung dieser Home Story, möchte man anfügen, und betonen, dass so vielleicht die Partnerin des Zensurministers lebt, handelt und für Werbezwecke offen ist. Aber niemand, den wir kennen würden und auch niemand, den jemand kennen wollen würde. Wie tief muss man gesunken sein, wenn man sich seine Möbel nicht mal mehr selbst kaufen kann.

Das gibt es bei uns in schlechten Vierteln zwar auch, aber mit Bezugsscheinen für die Caritas würde keiner angeben. Was sind das nur für Leute, die geschmacklosen Plunder beziehen, der insgesamt billiger ist als ein mittlerer Perserteppich vor 40 Jahren ist, und die sich dann auch noch für eine Werbebroschüre im Internet ablichten lassen? Haben die kein Erbe? Oder ist das einfach nur Raffgier, die den persönlichen Gewinn über die Ehre stellt? Es gibt viele Antworten, alle sind irgendwie hässlich, wie auch die Löschung zeigt. Aber das Ergebnis ist immer gleich: Leute mit solchen Ehrbegriffen sollten im Staat keinerlei Macht besitzen. Die wählt man nicht.

Nun sind die Reichen, die gegen ihre Interessen früher rot gewählt haben, damit die Schwarzen nicht zu stark werden, nicht das entscheidende Klientel für die SPD. Für die SPD sind vor allem die kleinen Leute wichtig, und die Jugend, die für Geschenke an Rentner, die eigenen Apparatschiks ernährende Kampagnen und Banken einmal wird aufkommen müssen. Diese heterogene Gruppe bekommt einen Moment, einen ganz kurzen Moment anstelle der blühenden Landschaften der sozialen Gerechtigkeit eine Welt zu sehen, die sie nie betreten wird: Einen Altbau, in dem man Möbel geliefert bekommt und als Partner der Besitzerin großzügig leben kann, auch wenn die Unterhaltskosten für Frau und Kinder möglicherweise nicht ganz ohne Umfang sind. Es mag Werbung sein, für die sich Frau Wörner da auf dem Stuhl räkelt, aber es ist auch die Realität in diesem Land: Es lebt sich halbwegs auf HartzIV mit den Versprechen der Sozialdemokratie, aber besser lebt es sich, wenn man Partnerschaft mit ihrer Machtbeteiligung und lukrative Verträge mit sogenannten Investorenheuschrecken hat. Frau Wörners Wohnung sieht pfeigrod so aus wie das, was sich das gemeine Volk um 1790 die Lebensumstände der Kokotten und Mätressen des französischen Adels vorgestellt hat, mit einem Hoflieferanten, auf den man in Berlin seitens der SPD-Politik grosse Hoffnungen setzt. Und überhaupt nicht wie Bauhaus oder erschwingliche Sozialwohnungen für die Massen.

Es gibt die einen Aufstocker bei der Arbeitsagentur und die Aufstocker mit Agentur, die das Sachleistungszubrot als branchenüblich verteidigen. Damit ist die Homestory aber nicht mehr sozialdemokratisch im Schulzzug als Lektüre für die Massen tauglich. Es gibt eine Partei, die mit derlei Besserverdienenden der Berliner Republik umgehen kann: Sie heisst FDP, und die sie wählenden Immobilienmakler, Pharmalobbyisten und PR-Agenturenbesitzer wären fraglos nicht betroffen, würden sich ihre Partnerinnen so dem Auge einer begrenzenden Öffentlichkeit, die aber keine Gesellschaft ist, präsentieren. Was im einem sozialen Umfeld ein enormer Fehltritt sein mag, ist einem anderen Umfeld vielleicht angemessen, und niemand würde sich wundern, passierte dergleichen der Partnerin eines FDP-Ministers. Für die SPD ist das nun mal unerfreulich, weil deren Kernwähler bei all den Steuern und Abgaben kaum genug Geld im Jahr ersparen können, um sich etwas zu leisten, das dem Ambiente der Werbebroschüre entspricht. Wer hätte gedacht, dass am Schulzzug solche Salonwagen erster Berliner Klasse für die ministerielle Übernachtung angehängt werden?

Da können die anderen noch so ideenlos versagen, Niederlagen bei der Brennelementesteuer kassieren und Cum Ex Geschäften tatenlos zuschauen: Sie leisten sich immerhin keine solchen Fehler, und schon mit seinem Zensurgesetz ist es Maas gelungen, sogar die AfD wie eine Partei der Meinungsfreiheit aussehen zu lassen. Niemand findet sich, der Heiko Maas einen Rücktritt nahe legen würde – es ist Wahlkampf, da ist man froh, wenn die Partner der Gegner aufzeigen, wie die Realität hinter den Versprechungen aussieht. Ich für meinen Teil habe jedenfalls genug gesehen, ich kenne die Unterschiede zwischen echtem Bürgertum und den freigelassenen Aufsteigern, die sich aus Internetkatalog eine Scheinbürgerlichkeit zusammen bestellen.

Bitte, ich habe nicht prinzipiell etwas gegen Politikerkauf, und Termine mit Heiko Maas hat eine SPD-Agentur auch schon für Geld angeboten. Mein Klassenstandpunkt ist nur der, dass ich meine Klasse nicht von Leuten regiert sehen möchte, die ihre Techtelmechtel der Bild, ihre Wohnungen einer Samwergründung und meine Meinungsfreiheit einer Ex-Stasi-IM anbieten.

(Alle Bilder sind übrigens aus dem Palazzo Ducale der Gonzaga von Mantua)

182

440 Lesermeinungen

  1. es fehlt ein "f"
    Bei dem unter „nicht nur mit dem UN Hochkommissiariat für Menschenrechte“ hinterlegten Link fehlt ein „f“ für *.pdf

    Viele Grüße
    Rainer

  2. Schatz: mach doch bitte das Licht aus.
    Das Internet vergisst nicht, wer das kleine Licht ist!

    https://pbs.twimg.com/media/DBlgtjUXsAAEJaB.jpg

    • köstlich
      Danke für dieses Bild! Ich habe Tränen gelacht

    • "kleine" Geheimnisse
      Ich hoffe, doch dass, das Bild nicht unbearbeitet ist, Herr Maas sieht da ja noch kleiner aus als er ohnehin schon ist. Hat der die Beine hinter dem Tosch, damit man nicht sieht, dass die nicht zum Boden reichen?

    • Sehr schön...
      Danke, so wird die Homestory doch erst richtig heimelig… Ob wohl Frau Wörner das freundliche Werbegeschenk auch bekommen hätte, wäre sie nicht die Lída Baarová der Berliner Republik?

    • Schönes Photo... Im Hintergrund der kloane Zwuck, der die Füße
      .
      .
      . nicht einmal vom Eßtischsessel auf den Boden bringt, aber unsere Freiheiten abzwicken will.

      NeoStasie heißt dieses Leiden in der Medizin.

    • Photoshop oder echt?
      Das Bild ist aber Fake, oder? Ich meine, gefühlt überragt ja selbst der Wuffi den Maas an Größe. Deutlich.

    • Chapeau
      Derjenige, vor deren Kreativität und heroischen Einfallslust ich mich verneige: Chapeau!

    • image board when?
      >boards.faz.net/deus/

      Es wäre eine bahnbrechende Neuerung in der deutschen Medienlandschaft – Bilder in den Kommentaren!

    • Ehrlich gemeinte Frage,
      die vielleicht weiter unten beantwortet ist, die ich aber in meiner Verdutztheit sofort loswerden muss: Ist das verlinkte Foto irgendwie behandelt? Die Größenverhältnisse der Personen wirken so seltsam, der Herr Minister so klein – als säße er in einem von diesen Räumen, die in den 50ern konstruiert wurden, um damit optische Täuschungen zu produzieren… Der Herr Minister scheint auch auf seine Suppe zu warten oder darauf, dass man ihm sein Lätzchen umbindet. Ein sehr, sehr seltsames Bild.

  3. Deutsche Eliten oder wer sich dafür hält.
    Das eigentlich Schlimme ist ja, dass Leute wie Maas und Wörner tatsächlich glauben, dass sie Elite sind und das Wahre, Gute und Schöne durch das Westwing-Mobiliar in ihren Altbauwohnungen und ihre ideologisch verkleisterten Gedanken und Äußerungen zu Politik und Gesellschaft in idealer Weise abbilden. Es gibt viele Menschen dieser Art im heutigen Deutschland und sie sind unbelehrbar und nicht bildungsfähig. Wer mit solchen Vorurteilen durch das Land läuft, dafür sogar fortlaufend Anerkennung in den einschlägigen Leitmedien erntet und bestens vom Steuer- und Haushaltsabgabenzahler honoriert wird, der wird seine Meinung selbst dann nicht mehr ändern, wenn man ihm den warmen Ministersessel unter dem Allerwertesten wegtritt.

    • Genau so...
      ist es. Und „Leitmedien“ verweist auf die fett, selbstgefällig, dank Gewöhnung und entsprechender Gesetzgebung unangreifbar gewordene Mediokratie.

  4. Also ich bin für das "Nedseidsdeppertgesetz"
    Dieses Gesetz würde verbieten, dass sich Bürger von Politikern für dumm verkaufen lassen. Zuwiderhandeln wird mit großer Koalition bestraft, im Wiederholungsfall mit rot-rot-grün.

    • aber genau so gibt die Realität doch schon heraus, Wernus!
      Wozu dem Realen noch ein Sollens-Gesetz aufbürden?

  5. das "kuschelige" Nest eines Ehebrechers
    in dieser Form zu zelebrieren und damit auch noch Geld zu verdienen, ist mehr als geschmacklos … und ehrlich gesagt, ich möchte zwischen diesen türkisen Wänden nicht angemalt sein … Billigstorfer lässt grüßen …

    • In Anlehnung an einen Werbespot
      „Wenn Sie die Wahrheit machen würden, würden Sie sie nur geschmackvoll machen?“

  6. Kompliment!
    Mensch Don, sonst bist Du gut, heute warst Du in Höchstform.

    Moralisch absolut sauber durchargumentiert.
    Es ist wirklich so erniedrigend, was dieser Typ da abzieht.
    Und der Abbinder ist einfach brilliant.

  7. Wie immer: Katholische Kirche schuld
    Maas wuchs katholisch auf und engagierte sich einige Jahre als Messdiener und in der katholischen Jugend. Nach eigener Aussage spiegeln sich viele der Werte, die er dort kennengelernt hat, in seinem politischen Leben wider.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Heiko_Maas

    • Die protestantische Erziehung wie ich sie genossen habe . . .
      ist möglicherweise im Leben hilfreicher. Das Internat in Petershagen an der Weser bei Minden besteht zwar nicht mehr, aber die gute Erziehung bleibt lebenslang. Diese Einrichtung des Pastors Bodelschwingh ermöglichte mir in den 60er Jahren des Besuch eines Aufbau-Gymnasiums. Es gab einige Mitschüler die es weit gebracht haben, z.B. ist mir Jochen Wendelsdorff in guter Erinnerung, der später Präsident des Bundesamtes für Finanzen wurde. Das unser Internatsleiter der im 3.Reich als Wehrmachtsausbilder tätig war und er wohl anschließend seine christliche Ader entdeckt hat, auch als unser Sportlehrer agierte, und uns damals 12-14 jährige hart erzogen hat war kein Fehler. Wir mussten im Winter bei Eis und Schnee, barfuss nur mit einer Turnhose bekleidet täglich eine halbe Stunde durch den Schnee laufen, uns in den Schnee werfen, wälzen und weiter laufen. Anschliessend gab es im Duschraum eine Dusche. Im ganzen Haus war das der einzige Ort mit Warmwasser. Morgens im Waschraum gab es nur kaltes Wasser. Die Zeit hat mich hart gemacht und ich möchte keine Sekunde missen. Heute käme unser Internatsleiter – Gott habe ihn selig – ins Gefängnis. Ein Herr Maas hätte eine solche Erziehung gebraucht um den Tatsachen des Lebens mit der nötigen Toleranz ins Auge zu sehen. Aber für die vielen „Weicheier“ aus denen unsere Republik besteht wäre eine solche Erziehung viel zu hart. Sie würden es nicht ohne Gerichtsanrufung überstehen. Mein früheres Leben mitsamt dieser Erziehung die täglich 3 Gebete beinhaltete hat mich später zu einem der Besten in meiner Sportart gemacht. Aber das ist ein anders Thema.

    • Tja
      Inquisition, Index der verbotenen Bücher, Verfolgung abtrünniger Ketzer, Bauchpinseln von Monarchen und Tyrannen… ein reichhaltiges Erbe!

    • Im Saarland
      Scheint es eine besondere Form das Katholizismus zu geben, der aus kleinen Jungs kleine Erichs macht. Lafontaine war ja auch in einem Klosterinternat.
      Da sind wir in Bayern doch deutlich besser dran …

    • Ich war auch Messdiener (aber nicht im Saarland)
      und auch nicht „weil ich jung war und Geld brauchte“!

      merkel redet ja, ebenso wie KimJong Schulz oder Oppermann oder die fdp…, auch von…na- Werten!
      Ich frage mich immer, ob die die Sache mit Tiefkühlkost verwechseln und wie oft sie sie widerrechtlich entsorgen.

  8. Bild, das man schon hat...
    100% Zustimmung.
    Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Es gibt eines bei Getty von Maas mit Nahles und Hendricks und Freu Ferner.
    Made my day!

  9. something is rotten in the state of Deutscheland
    Wenn eine Kanzlerin die Grenzen öffnen kann, ohne dass irgendeiner in diesem Land sie stoppt oder gar kritisiert, dann ist Tür und Tor geöffnet für das, was wir gerade beobachten: Herr Maas, Frau von der Leyen, ….

    Die vierte Macht im Staate ist nicht mehr, sie ist entweder von Berlin gesteuert oder einfach nur von allein auf die Knie, nein sie hat sich vollständig auf den Boden geworfen.
    Das Parlament ist unter Kontrolle der großen Koalition, d.h. der Parteien.
    Das Rechtssystem…tja…wo ist das Rechtssystem….es ist immer da wo ein Kläger….aber ohne Kläger….

    Bleibt nur der Wähler. Aber den Wähler kann man ganz einfach kontrollieren, indem man ihm die Bürde einer vermeintlichen Moral auf die Schultern legt…und schon brechen sie alle ein, die kleinen dummen Schäfchen.

    Das, was Frau Merkel hier erschaffen hat, das ist unfassbar. Es ist Perfektion. Alle Gewalten unter Kontrolle.
    Nie war ein Kanzler/-in mächtiger als diese Frau. Selbst ein Frank Underwood ist ein Pfadfinder, verglichen mit „Mutti“.

    Irgendwann wird vielleicht noch ein anderer Mensch als Goodnight das begreifen. Wahrscheinlich nicht.

    Folglich bleibt diese Erkenntnis zwischen Angela Dorothea und mir, und mir bleibt dann nur noch ihr meinen Respekt zu zollen.

    • Bißchen viel des Eigenlobs...
      Sind Sie nicht der Herr in der fernen Finka, dem allein schon die Nähe zum fallenden Staate fehlt, um die sich zuziehende Schlinge um unsere Hälse wirklich zu ‚be-greifen‘?

      Gestern irgendwie zufällig über ein 5 Jahre altes Video mit Frau Prof. Gertrud Höhler gestolpert (https://www.youtube.com/watch?v=yyS7jqtcAto), klingt, als hätte sie ähnliche Erkenntnisse schon vor Jahren nicht nur hier im flauschig eingerichteten Salon sondern etwas öffentlicher kund getan.

      Wir sind allesamt dazu aufgerufen, um nicht verdammt zu sagen, Zeugen dieser Zeit zu sein. – Die Kakophonie da draußen ist so laut, sie überstrahlt alles.

      Uns bleibt nur dieses kleine lauschige Plätzchen in Don’s großbürgelichem Salon, dann und wann ein Rückzug in die Natur, eine Rennradtour ein wenig abseits des Elends oder eben die Finka.

      Was es auch sei, Seele und Geist findet man nur noch im (Inneren)Exil.

    • Die Medien stehen ÜBER den Politikern
      sie holen hoch und lassen fallen

    • killing them softly
      @Ts

      Der Herr in der Ferne bin nicht ich, ich bin der in der Nähe. Und das ist kein Eigenlob sondern eher Beobachtung einer Realität die man nur noch schwer in einen Sinn einordnen kann, denn der Sinn der Struktur der BRD kann dies nicht mehr erfassen, weil das nicht mehr so ganz Gewaltenteilung und so. Und ohne Sinn kommt der Schmerz, folglich bin ich mit dem Schmerz allein, während um einen herum alle noch voller Hoffnung an die Selbstheilungkräfte der Politik, der Macht der Medien, der Wiedergeburt der FDP oder an andere Wunder hoffen.

      Die Mehrheit der Anwesenden haben sich aus dem politisches System ausgekoppelt, d.h. sie betrachten Wahlen als sinnlos oder sich selbst als per Geburt oder Klasse oder Religion oder was auch immer eine Partei zugehörig…ohne den Sinn des Wortes „WAHL“ zu begreifen.

      Das politische System hat sich fast völlig von entkoppelt, Macht ist ein Spezialgebiet für Spezialisten, andere Personen nur noch Beobachter, die nicht mehr folgen können. Luhmanns Prophezeiungen sind Reality geworden

      Nun, auch hier ist ja kein „Ertragen“ sondern ein Jammern. Und es wird nicht mittels elaborierter Sprache mehr als nur und ausschließlich Jammern, wenn am Ende dann doch wider die Dame in Berlin zur Kanzlerin gewählt wird, d.h. wenn die „Handlungen“ fehlen. Auch nicht, wenn man dann die FDP wählt, die Merkel die nächste Koalition ermöglicht.

      Whatever…die gewohnt homöopatisches Dosen an Wahrheit, die der Don hier verabreicht, sind wohl erträglicher, sorry.

    • Genialer Kommentar,
      zu einem genialen Text. Ich verwende nur noch den Begriff „Pseudodemokratie“ für die Vorgänge in diesem Land.
      Es scheint so, als stehen die demokratischen Werte nur auf dem Papier und die Eliten basteln sich ihre Welt, nach eigenem Gutdünken. Bei vielen Urteilen, der angeblich unabhängigen Justiz, erkennt man die Linie.
      @Don, weiter so, erstklassig

  10. Was hat die SPD mit Sozialdemokratie zu tun?
    Ich verstehe nicht warum Sie als intelligenter
    Mensch hier Zusammenhänge sehen.

    Davon abgesehen finde ich den Ansatz
    Leuten ihre Fehlentscheidungen vor
    Augen zu halten richtig,
    womit ich nicht Herrn Maas meine
    sondern die Wähler der so genannten SPD.

    vgl auch Arbeiterpartei Kurdistans
    die keine Probleme damit hat Arbeiter im Cafe
    oder auf dem Marktplatz in die Luft zu sprengen.

    PS
    Legal, liberal, illegal, scheißegal
    könnte auf viele Gruppen zutreffen
    da Sie die f.d.p. erwähnen, bei ihr
    besonders in Bezug auf das Steuerrecht
    und sie wird natürlich rechts abbiegen
    wenn es ihr Vorteile verschafft.

    Ich höre jetzt besser auf weil
    ich mir ständig einrede Menschen eigentlich zu mögen.
    Ich erlebe es nur immer wieder
    das sie mich vom Gegenteil überzeugen wollen
    und fange dann oft an zu erzählen wie sie das tun.

    Das loben liegt mir leider nicht
    obwohl der Ansatz der bessere ist.

    Ich mache auch mal ein wenig Werbung:

    https://www.youtube.com/watch?v=lJNPw61xCZk

    Ein kurzes Video über Radtraining auf Mallorca 2017.

    • Fahrradkette
      Sie verhauen nun aber vieles zu ein Brei.
      Sorry, aber solch Sprünge schafft bald kein Fahrradschlauch.

  11. Après moi le déluge
    (Nach mir die Sintflut) ist nicht zufällig das Lebensmotto von GrünInnen und Maasis allerorten…

  12. Beratungsresistenz auf allen Ebenen
    Nicht nur fachlich – siehe NetzDG –

    ( http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/aus-dem-maschinenraum/netzwerkdurchsetzungsgesetz-nicht-einmal-mehr-die-simulation-von-partizipation-15015559.html ), sondern auch im persönlichen Bereich völlig beratungsresistent und schamlos.
    Was würde dagegen helfen? Bessere Bezahlung von Politikern, um mehr Qualität in die Gruppe zu bekommen? Vermutlich meist hoffnungslos, denn diese Sorte Parteiemporkömmlinge würde jedwede Zuwendung als unverbindliche Einladung verstehen. Über den geleisteten Amtseid möchte ich mich gar nicht weiter auslassen.
    Und schaut man sich die einzelnen Biografien an, so fällt immer häufiger auf, dass Chuzpe fachliche Qualifikation sticht. Gerade bei den Parteien der Fans von Umverteilung und des „Grundlosen Einkommens“.

    • repräsentative Demokratie
      Was nicht funktioniert ist die Repräsentation im System.
      Der Bürger muss auch und vor allem Sachentscheidungen treffen, insbesondere Steuern und Ausgaben betreffend.
      Ansonsten entsteht über (eher) kurz (ansonsten lang) eine Pseudo-Neo-Aristokratie, d.h. der von HH Hoppe beschriebene Wettbewerb der Diebe und Gauner.

    • Netzwerkdurchsetzungsgesetz
      Wird dieses Wort auf der vierten Silbe betont?

  13. Etwas höheres Niveau als die daten der DDR-Granden in Wandlitz...
    … aber nicht viel höher, Herr Maas.

    Grandioser Artikel, Herr Meyer. Sie haben dem ministrialen Milchbubi einen weiteren Grund für sein Zensur-Gesetz geliefert.

  14. Titel eingeben
    Na lieber Don, an Heiko arbeiten Sie sich ja echt ab!

    • Mit fairen Mitteln.

    • Heiko
      Unser ‚Ingo‘ (https://www.amazon.de/product-reviews/3492058418/ref=cm_cr_dp_hist_five?ie=UTF8&filterByStar=five_star&reviewerType=all_reviews&showViewpoints=0) ist doch auch nur ein demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn.

      Selbst wenn seine Tage gezählt sein sollten, der Geist, der mit ihm ins Bundesjustizministerium Einzug gehalten hat, der -so fürchte ich- wird ihn noch eine ganze Weile überdauern.

      Oder wie man bei mir zuhause immer gesagt hat: ‚Nach Driete kommt selten wat Besseres.‘

    • @DA Mit fairen Mitteln? - Naja.
      Bisschen zu obsessiv. Oder?
      Immer wieder in der, weiß der Teufel wievielten, Wiederholung dasselbe Personal. Nun also die Wohnungseinrichtung der Lebenspartnerin von Maas. Sollte demnächst die Frau Kahane auf die Idee kommen, ihre Bleibe im Bild vorzustellen, dürfte es zu Todesfällen wegen Schnappatmung kommen.

      Und dann noch die „heilige“ Moral. Gehts ’ne Nummer kleiner? Kohl, Schmidt, Brandt,… War da was (von den superkritischen Medien zuverlässig Beschwiegenes)?

      Stelle mir gerade vor, es tauchte ein aktueller Liebhaber Angela Merkels auf. Schauspieler, Tänzer… Eigentlich doch ein hübscher Gedanke.

    • Sie müssen es ja nicht lesen.

    • An Grigorij
      Wenn ein Justizminister 72 Jahre nach der rechten und 27 Jahre nach der linken Diktatur anfängt per Gesetz die freie Äußerung von Meinung auszuhebeln dann bin ich den wenigen Medienschaffenden die sich damit befassen unendlich dankbar wenn sie es ohne Ende wiederholen und sich daran „abarbeiten“.

      Es geht nicht um Wohnungseinrichtungen sondern den Charakter und das Rückgrat von Mitgliedern der Regierung einer 82-Millionen-Nation, Mitglied einer EU. die als eine ihrer Existenzgrundlagen „Werte“ anführt.

    • @Adeo Bernard
      Soso, es geht also um den Charakter und das Rückgrat von Regierungsmitgliedern? Und für eine derartige Ferndiagnose, denn ich vermute mal, den Maas kennt niemand hier persönlich, braucht es dann als Köder diese Wohnungseinrichtung?

      Freie Meinungsäußerung? Was ist das? Auch das Recht, andere aufs Übelste zu bepöbeln, gezielt Fake News mit strategischen Abischten einzusetzen etc.? Tatsächlich? Sind das so Menschenrechte, die hier so schnappatmig verteidigt werden müssen?

      Als Folge von Internetmobbing soll es unter Jugendlichen bereits Suizide gegeben haben. Und das mit entsprechenden Methoden auch erwachsene Existenzen zerstört werden können, ist ja nun auch eine Tatsache. Soll man das einfach so laufen lassen?

      Ob nun DIESER Gesetzentwurf wirklich geeignet ist, könnte ja diskutiert werden. Wird hier aber in keiner Weise. Die Fakten jedenfalls stehen (falls es die neuesten sein sollten) hier:
      https://www.bmjv.de/SharedDocs/Gesetzgebungsverfahren/Dokumente/RegE_NetzDG.pdf;jsessionid=61847D6637417062F62D02C0E0CAF7C9.1_cid289?__blob=publicationFile&v=2

      Für eine solche Diskussion aber brauche ich weder das Liebesleben eines Ministers noch die Wohnungseinrichtung seiner Geliebten. Auch nicht die seiner Ex-Ehefrau. Vielleicht hat die ihn ja auf subtile Art rausgeworfen und ist ganz froh, dass er ’ne Neue gefunden hat? Zahlen muss er ja sicherlich, da ich mal vermute, dass er das größere Einkommen hat. Könnte das sein?

      Gänzlich ohne Gesetz jedenfalls werden schon immer in ZO, Spon, FAZonline oder wo auch immer Beiträge nach eigenen Vorstellungen der Betreiber freigeschaltet oder eben gelöscht. Ohne Begründungen i.d.R.
      Ich würde ja mal darüber nachdenken, warum ausgerechnet hier im Blog einer KUNSTFIGUR beinah alles durchgeht? Dahinter dürften doch wohl Überlegungen bei der FAZ stehen. Welche wohl? Gibts da hier Vermutungen?

    • @Grigorij
      Im Gegenteil! Diesen selbstverliebten Laienschauspieler vorzuführen kann man gar nicht obsessiv genug tun – zumal das ja außer dem Don sonst kaum jemand tut. Wenn es ein deutscher Justizminister – nach zwei Diktaturen im eigenen Land und vor einer Historie des jahrzehntelangen moralischen Anprangerns der Sünden Anderer – schafft, mit einem Zensurgesetz auf die Agenda der UN Menschenrechtskommissariats wegen intolerablen Eingriffen in die Meinungsfreiheit zu kommen, dann ist das so unglaublicher Vorgang, eine solche Zäsur in der Bundesrepublikanischen Geschichte, eine solche kann man gar nicht genug thematisieren. Das der Don dies in den Kontext der sonstigen Verfehlungen dieser (dadurch selbstverschuldet gewordenen) Witzfigur setzt und dies noch in den Kontext dieses blogs (Die Sicht von oben) setzt, sei nachgesehen und fällt unter künstlerische Freihet. Mich erfreut es, solches lesen zu dürfen.

    • Nochmal, es gibt genug Leute wie Giovanni di Lorenzo oder bei der taz oder der ARD, die Maas und seinen Angriff auf Grundrechte unterstützen – es gibt genug andere Standpunkte, die man lesen kann.

    • Abarbeiten an Heiko
      by fair means oder mean fares? egal, beides iss ok.

    • Verehrter Grigorij
      Ihre Frage
      „Freie Meinungsäußerung? Was ist das? Auch das Recht, andere aufs Übelste zu bepöbeln, gezielt Fake News mit strategischen Abischten einzusetzen etc.? “

      beantworte ich gerne.
      Ja, es ist das Recht andere zu bepöbeln. Ob es aufs Übelste sein darf regelt das Strafgesetz über Beleidigung, Übler Nachrede und Verleumdung. Das entscheiden im Streifall Gerichte. Nun soll es ja Facebook auch dürfen.

      Und ja, Fake-News mit strategischen Absichten gehören auch dazu. Bitte verfolgen Sie den angelaufenen Wahlkampf, das ist genau das!

      Kleines Beispiel. 2005 versprach die CDU, die Mehrwertsteuer um 2 Prozent zu erhöhen, die SPD versprach, sie um 0 Prozent zu erhöhen. Die beiden bildeten eine Groko und erhöhten um 3 Prozent. Haben Sie es beim Einkaufen schon gemerkt, seither haben wir statt 16 nun 19 Prozent?

      Dies wurde strafrechtlich nie verfolgt, daraus können wir entnehmen, dass Fake-News (versprochene MwSt-Satz) mit strategischen Absichten (Wahl gewinnen) zur freien Meinungsäußerung gehören.

      Übrigens, ich habe keine Schnappatmung, Sie hoffentlich auch nicht, ist ungesund.

    • @Adeo Bernard
      Mir scheint, Sie haben den Unterschied zwischen fake news und der guten alten Wahlkampflüge nicht verstanden.

  15. Link funktioniert nicht
    Hallo DA,
    der Link von Heiko Mass zur UNHCR funktioniert nicht („page not found“).

  16. Sehr schlüssig
    und bildstark beschrieben. Der Betroffene bietet auch eine Vielzahl von Steilvorlagen an, die Sie, sehr geehrter Don, aufgenommen und wortscharf verwertet haben. Vielen Dank dafür.

  17. Der Herr Maas entscheidet doch sehr erfolgreich darüber,
    was gesagt werden darf – und was nicht.
    Schauen wir in eine durchschnittliche Qualitätszeitung: da hat der tägliche „junge Mann“ sein Messer genutzt, die tägliche „Gruppe“ traf auf eine andere „Gruppe“ – wobei die Gruppen danach etwas ausgedünnt weiterflanierten.
    Die FAZ ist ja nun die qualitätsvollste aller Qualitätszeitungen und kommt viel ehrlicher, offener daher – und nimmt kein Blatt vor den Mund – um bis über drei zu zählen: in der FAZ trifft nämlich eine „Dreiergruppe“ auf eine „Sechsergruppe“. Kein Scherz!
    Maas hat gewonnen. Selbst die FAZ verbiegt sich und zählt im kleinen Zehnerraum, den sie ja doch beherrscht – nur um ja nicht sagen zu müssen, dass ganz schlicht Muslime miteinander in islamischen Dialog fanden.
    Kicher. Also, lieber Don Alfonso, spotten Sie nicht über Maas, er hat ihre Zeitung fest im Griff!
    Dreiergruppe trifft Sechsergruppe. FAZ – prrruuuusssst kchikchi….

    • Das hängt ganz vom Autor ab – und denken tut eh jeder selbst.

    • "und denken tut eh jeder selbst"
      Einige Zeitungen haben damit in der Tat angefangen. Sie beginnen zu verstehen, dass die gängigen Vertuschungsversuche in Wirklichkeit um so eindeutiger auf die – meist muslimische – Migrantengewalt weisen. Da sie nun auch auf Indices wie „Junger Mann“, „Gruppe“ und „Messer“ verzichten müssen, wird bei ersten Zeitungen aus der tödlichen Messerstecherei unter Migranten: „Menschen begegneten einander.“ Medienkonsumenten durchschauen aber auch das schnell.
      Im Grunde kommen die Zeitungen aus dieser Klemme nicht allein heraus. Herumeiern entlarvt sie ebenso wie Totalverschweigen. Dennoch besteht Hoffnung: Statistiken zufolge finden im Land der schon länger hier lebenden seitens der noch nicht so lange hier lebenden täglich mindestens 10 Messerstechereien statt, Tendenz stark steigend. Über etwas, das so alltäglich wird wie das Naseputzen müssen Zeitungen aber nicht berichten.
      Juhu, liebe Zeitungen, gerettet!

    • Na, ja
      sie gab uns doch einen heißen Tip: 1 toter Albaner. Für alle, die „Menschen“ nicht richtig zuordnen konnten. Jeder weiß, daß man in Wiesbaden abends/nachts besser nicht mehr auf die Straße geht. Jeder weiß warum.

    • @Leser - Tagesschau heute 20:00 Uhr
      Leser,
      leider begreifen es die immer noch rd. 80% der CDU-SPD-Grünen-Umfragewähler nicht, welch potemkinsche Nachrichtenauawahl ihnen präsentiert wird!

      Heute habe ich mal wieder 20:00 Uhr Tagesschau in ARD gesehen – und sag dann ungelogenen einen einminütigen Bilderbeitrag, da in Bremen im Keller einer Flüchtlingaunterkunft eine Mülltonne brannte… Verursacher noch unbekannt!

      Was ist das für ein Beitrag?
      In unseren Hochhausvierteln brennt jeden Tag irgendwo eine Mülltonne, weil irgendein zugedröhnter / vollidiotischer Schwachmat seine Asche da reinkippt. Oder warum auch immer.

      Heute passierte aber nichts Wichtiges in Israel, im Nahen Osten, in Russland, in Europa. Gab auch keine Vergewaltigung irgendwo.

      Unser Justizminister. Unsere Tagesschau.

      Mutti regelt das alles so, dass alles rund läuft…

      Ist wirklich gruselig. Wirklich. Und wir wundern uns, was im Dritten Reich so möglich war, ohne dass jemand vom Volkssemder aufstand und sich wehrte…

    • ... diesmal nicht ganz richtig...
      Ausnahmen bestätigen die Regel: Diesmal hat die biodeutsche Dreiergruppe die bunt durchmischte Sechsergruppe verflüchtigt bzw. ausgedünnt…
      Morgen wird´s dann berichtet werden.
      Ist zwar klug gesch**en, aber Wahrheit muß sein…

    • Brennende Mülltonne in der Tagesschau 20:00
      …das war eine Meldung von überregionaler Bedeutung!

      Das musste in der Tagesschau berichtet werden.

  18. Heiko Maas - ein Mann ohne Fehl und Tadel oder etwa nicht?
    Das Wort Rücktritt ist bei unserer sogen. Politelite aus dem Wortschatz gestrichen worden, nicht nur, weil Bundestagswahlen anstehen.

    Wäre ja noch schöner, wenn man Lieschen Müller und Hänschen Meier endlich mit Einblicken ins schrecklich türkis-graue Heim der Frau Wörner beglückt und der Geliebte soll’s nun ausbaden. Ja wo kämen wir denn hin, wenn das nun endlich nach all dem Unfug, den er schon anstellte, mir fällt der Name Range und die mehr als unangemessene Einmischung des kleinen Heiko ein, für den Justizminister fürchterliche Konsequenzen in der Art eines Rücktritts haben sollte.

    Nein, soweit geht die soziale Gerechtigkeit, die die SPD predigte, momentan predigt sie wohl grad was anderes, denn doch nicht. Und bei aller Liebe und Gerechtigkeit, wer wollte schon von solch grässlich angestrichenen Wänden umgeben, mit so minderschönen Möbeln wohnen wollen?

    Die gezeigte Wohnung des jungen Liebesglücks war dergestalt scheußlich, dass da gar kein Neid aufkommen konnte oder etwa doch bei dem ein oder anderen? Ich glaube eher nicht, höchstens Erleichterung, dass man selbst gottlob so nie nicht wohnen muss und so wird sich doch höchstens Mitleid mit dem Justizministerdarsteller und seiner sich im Schauspiel übenden Mätresse einstellen und ein jeder sich sagen, nee, wat hab ich et doch juut.

    Rücktritt? Ach was, schauen Sie ihn sich doch an, ein armes kleines Spitzmäuschen, immer bei irgendwas ertappt und es reicht noch immer nicht. https://s6.postimg.org/8uq6sel2p/heiko_maas5.png

    • Nun, manchmal ist es für alle besser, wenn ein Inkompetenter den Laden ruiniert, der eh weg gehört, als dass man es selbst machen muss.

    • @Simon
      Naja, die Kombi finde ich auch einigermaßen abscheulich, aber vermutlich ist sie wählertauglich. Bin neulich an einem Bauzaun in Berlin vorbei gekommen, wo ganz ähnliche Ensembles als „stilvoll“ angepriesen wurden; da steh´n sie offenbar drauf, die jungen Leute … Interessant ist in dem Zusammenhang eher der Umstand, dass es um vergleichsweise piefige € 9.000 geht; das ist ja wirklich nicht viel Geld für eine fabrikneue Wohnungseinrichtung, das könnte man zur Not auch bei Ikea lassen. Nicht, dass das für jeden erschwinglich ist … aber das Geld hätte ich an Maas´Stelle tatsächlich lieber geblecht – wird für ihn schon nicht existenzbedrohend sein – als nun ausgerechnet daraus eine Homestory draus machen lassen.

    • Frau Wörner will den geldwerten Vorteil versteuern
      stand in einem Artikel des Mutterschiffs. Anscheinend behalten die beiden wohl den Plunder. Solange ich nicht soviel Kälte ausstrahlende, türkisfarbene Wände ertragen muss, kann’s mir ja wurscht sein.

    • Na, wenigstens
      ist die Frau da auf dem Bild: https://s6.postimg.org/8uq6sel2p/heiko_maas5.png
      kooperativ genug, flache Schuhe zu tragen.

    • Berechnung
      des geldwerten Vorteils kann ein sehr spassiges Vergnügen sein.
      Biete mal den Versicherungswert an.
      Oder haben Sie Renate Simon lustigere Methoden?
      http://www.steuerlinks.de/steuerlexikon/lexikon/sachbezge.html

    • Nun ist der Artikel im Mutterschiff komplett versenkt worden
      @Bilderboy

      in dem NW angab, eben diesen Vorteil versteuern zu wollen. Ich kenne es nur von Firmenwagen, die ich auf meinem Gehaltszettel hatte. Ansonsten bin ich von Steuergesetzgebung absolut unbeleckt, ich kann doch nicht alles verstehen ;-)
      Ich weiß allerdings auch nicht, wer den geldwerten Vorteil in dem Fall hatte…

  19. Das sind doch Dilettanten...
    Der Herr BMJV sollte doch mal den Genossen Rudolf „Bin Baden“ Scharping dazu interviewen, wie das mit einer missratenen Homestory wirklich funktioniert…

  20. Titel eingeben
    Bravo lieber Don! Ich bin zwar nur Aufsteiger dank eigener Arbeit in der freien Wirtschaft, hoch besteuert zumal. Und so gar nicht entzückt von dem, was mir von der Politik und in den MM präsentiert wird.

    • Ich habe nur was gegen Leute, die sich auf Kosten anderer und mit der Prominenz ihres Partners kostenlos die Wohnung einrichten – und dann behaupten, sie seien bürgerlich. Jeder echte Bürger muss sich da übergeben.

    • Bürgerlich? Kleinbürgerlich würde ich sagen
      dieser Krempel an sogenannten Möbeln steht doch eher bei Leuten, die meinen, endlich zu etwas gekommen zu sein. Stil und Geschmack bekommt man weder geschenkt noch gekauft, aber das fällt solchen Leuten nicht einmal auf.

      Zum Kotzen finde ich das nicht (mein Apfelkuchen bleibt drin), nur so fürchterlich kleingeistig und nicht mal annähernd wenigstens mittelmäßig.

    • fremd gehen
      beim fremd gehen bin Ich über so ein ollen beitrag aus 2007 gestolpert.

      https://www.brandeins.de/archiv/2007/selbststaendigkeit/einsame-klasse/

      (Übergeben habe Ich mich schon lange)

    • Danke @Pixel
      Da träumt die Welt, deretwegen Stimme sie einfällt – und die Anderen; schmachten ihrer Brotzusatzrente. Feine deutsche Steuerwelt!

  21. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll
    Erstens, lieber Don, stimme ich Ihnen sichtlich der Charaktereinschätzung dieses Ministers vollauf zu. Und nein, so jemanden wählt man nicht. Der Mann ist der Inbegriff des Parvenu.

    Was mir zu der Wohnung einfällt ist auch nicht schön. Ein Klavier im Esszimmer? Lauter nichtssagendes Zeug, nichts von dem man denken könnte es erzählt eine Geschichte. Und das bei einer 50jährigen. Vielleicht müssen Schauspieler ja so leben, um in Rede rolle schlüpfen zu können.

    Die SPD serviert sich ab, das ist klar. Aber die Merkelpartei als stärkste Kraft? Muß ich auch nicht haben. Bliebe mir als bürgerliches Exemplar eigentlich nur die FDP. Die Verbotspartei will ich hier nicht erwähnen, da halte ich mir ja noch lieber die AfD als Option offen.
    Ich hasse es, strategisch zu wählen, aber dieses Jahr wird es wohl darauf hinauslaufen, und nicht nur für mich. Dieser Politzirkus muß ein Ende haben.

  22. Maas zerfrisst sich selbst und hält das für Mode
    könnte hierin jedoch Recht haben. Wie das geschriebene, so bricht er auch das ungeschriebene Recht und feiert seinen Gang des Machtmissbrauchs so weit öffentlich, wie er nicht von Mutti und Co zurück gepfiffen wird. Er zeigt uns auf, wie wehrlos unser Staatswesen gegen Angriffe von innen inzwischen ist. Ich wünsche Maas, das seine unersättliche Gier nach immer mehr Erdoganismus bald zu einem noch lächerlicheren Untergang führt als dieses Missgeschick seiner so ganz noch nicht islamischen Liaison im eigenen Haus.

  23. Titel eingeben
    Maas kommt wie Honecker aus dem Saarland, das bedarf keiner weiteren Erläuterung.

    • Na, das ist doch endlich mal ein hartes Argument.
      Alle Saarländer zur Begutachtung bitte mal vortreten. Und wo kam gleich nochmal Merkel her?

      Es ist und bleibt ein eigen Ding mit jeglicher Stammtischlerei. Meistens sehr unangenehm das Ganze.

    • Nicht traurig sein Grigorij!
      Es ist auch anderen schon passiert, dass sie sich als ausgesprochen hochmütig präsentiert haben.

      Grüße von Stammtisch!

  24. Er steht. Der Zug. Er rollt nicht!
    „Wer hätte gedacht, dass am Schulzzug solche Salonwagen erster Berliner Klasse für die ministerielle Übernachtung angehängt werden?“

    Was für eine schöne Formulierung! Besten Dank!

    Der eierkopf mit Stoppeln gäbe einen prima Schaffner ab. Mit Mütze. Es ist zum Ergötzen wie dieser miese Verein sich selbst hinrichtet.

  25. Gibts eigentlich auch ne Homestory über KGE und ihren Kirchen-Toyyboy?
    Oder macht die Bunte das als außerparlamentarische Opposition nur bei SPD-Leuten? :)) Wäre dann ja mal eine wirklich subversive Einmischung in den Wahlkampf. :) Schön, dass hier mal einer drauf hinweist, was ein gschlampertes Verhältnis ist. Die wahren Helden heiraten – wie Manuel Neuer. „The times they are a-changin..“

  26. Titel eingeben
    Dagegen waren Scharping und seine Gräfin ja fast seriös. Immerhin, der ist noch wegen eines albernen Fotos zurückgetreten.

  27. Parvenü
    nannte man so etwas früher. Heute wird sicher schon am Fahrverbot für alle gefeilt. Frau M hat da so eine Vision…

  28. Ja, das waren noch Zeiten
    als sogar bei einem FDP-Minister noch ein Schrieb mit Adler auf dem Papier über einen Einkaufs-Chip für einen Rücktritt reichte.

  29. Jetzt mag ich nicht mehr
    Nach einer Viertelstunde Arbeit verschwand meine Zuschrift unter „zu schnell“. Wie man diesen Blog kommentieren soll, ist mir ein Rätsel. Falsche Meinung geäußert?

    • Titel eingeben
      Passiert bei mir auch hin und wieder. Sie können das Geschriebene einfach kopieren und wenn das Formular spinnt, einfach wieder einfügen und nochmal absenden.

    • Sie können natürlich auch einen anderen Anschlägezähler benutzen
      beispielsweise

      charactercounttool.com

      charcount.com

      Ihren fertigen Text übertragen Sie danach einfach hierher. Bekommen Sie dann mal wieder die Zuschnellironie angezeigt, wiederholen Sie den Übertragungsvorgang einfach…

    • Tastenkombinationen für stressfreies Kommentieren
      Strg+A (alles markieren)
      Strg+C (kopieren)
      Strg+V (einfügen)

  30. Es wäre nur zu schön...
    …werter Don, wenn Ihr Essay jetzt auch noch zu einem Blattschuß würde! – Aber was schreibe ich da?! Die politische „Ersatzreserve II“, in die ich militärisch vor 50 Jahren eingeordnet wurde, ist nämlich unerschöpflich. Schlimmer geht immer.

  31. dreifach Hurra
    „… wie so ein Tapetenhändler in der kleinen, dummen Stadt an der Donau seine Frau hat sitzen lassen, um mit einer Schauspielerin ein gschlampertes Verhältnis einzugehen,“

    Herzlichen Glückwunsch aus Berlin! Es müssen ja nicht gleich romantisch-grüne Wände sein … vor allem nicht in so einer wahrhaft scheußlichen Kombi und all überall wie beim Heiko … sondern vielleicht irgendwo, wo´s nicht ganz so arg schmerzt …

  32. Ich kann mir eine gewisse Schadenfreude nicht verkneifen
    Herr Maas will ja bekanntlich ein Gesetz durchdrücken, dass dazu führt, dass selbst legale Äußerungen in vorauseilendem Gehorsam der Zensur zum Opfer fallen werden.

    Nun sah sich sein eigenes Umfeld wegen offensichtlicher Maaslosigkeit gezwungen, legale Inhalte in nacheilendem Gehorsam zu löschen.

    Vom UN Hochkommissiariat für Menschenrechte abgewatscht und von der Partnerin kompromittiert. Also mir gefällt das. Weiter so Herr Maas!

    • Verachtung
      @Ernst Wilhelm Sie beschreiben sehr treffend, was mich wirklich sorgt. Dieses Land wird von Leuten regiert, für die eine zunehmende Zahl seiner Bürger nur noch Verachtung übrig hat. Wo wird das hinführen? Lange geht das nicht mehr gut. Und dabei blicke ich nicht auf die nächste BTW. Der Schaden ist viel tiefgehender und er zerreisst das Land. Die Verachtung wird sich auf die Institutionen dieses Staates ausweiten. Und dann ist diese Republik wahrlich ein „failed State“.

    • @Oskar betreff Verachtung
      Das, lieber freundlicher Polizist,
      ist abolut richtig formuliert!

      Es ist schlichtweg ein klassisches Trittbrettfahrer-Problem, wenn in guten Zeiten die Politiker etc. die Begriffe und Werte predigen, aber durch ihr Verhalten aufzeigen, dass sie diese Werte nicht selbst leben und die Begriffe gar nicht ehrlich meinen. Dann stellt sich erst Empörung, dann Desinteresse, dann Missachtung und dann irgendwann Verachtung ein.

      Warum gibt es so viele Hasskommentare?
      Es gibt gewiß den notorischen Motzki. Es gibt den kalkulierenden Extremisten, den Besserwisser, den erfolglosen und den feigen Hetzer. Ja klar, aber das wären Randerscheinungen. Statt dessen sollte man mal den „Hatespeakern“ zuhören, wenn der NDR für eine Satiresendung Demonstranten befragt, um sie dann lächerlich zu machen – aber dabei überhört, wenn eine Frau sagt, sie habe nichts gegen andere Religionen, aber in ihrem Stadtviertel in Hannover seien zu viele problematische, gewaltbereite Muslime unterwegs, und in der Hauptschule habe ihr Sohn richtige Probleme aufgrund seiner Herkunft. Und dann wundert sich Herr Schultz, dass seine Show nicht interessiert, wenn man mit seinen Problemen nur noch auf einschlägigen Anti-Websites bestätigt wird? Und wenn dann Ablehnung geäußert wird, neben den dort gezeugten Hasstiraden, dann Herr Maas seinen großen Auftritt erhält – ohne jemals außerhalb seiner Funktionärsblase auf die Probleme dieser Hauptschule eingangen zu sein, sie überhaupt einmal ernsthaft wahrgenommen zu haben – ungefiltert!

      Na ja, dann scheitert auch der Versuch, über die Bunte das (dumme) Volk zu erreichen…

      Und wir hier verachten das in der Tat. Und wenden uns ab. Von einem Maas, aber viel mehr noch von all den Verantwortungsträgern, die solch einen Justizminister gewähren lassen!!

      Wo sind die Juristenverbände in Deutschland? Sind die nur noch am Geld interessiert?

      Das frage ich mich heute. Vor sechs Jahren hatte ich einmal ein Wahlprogramm formuliert – und als es fertig war, es sollte nicht alleine die üblichen Leerfloskeln enthalten, lasen sich die ehrlich gemeinten Aussagen völlig inhaltslos – alle Begriffe und Werte lasen sich als verbrauchte Leerfloskeln.

      Da wurde mir klar, dass wir ein tiefgreifendes Grundsatzproblem haben. Und die Wahlplakate der letzten Bundes- und Landtagswahlen waren an Oberflächlichkeit und Leere nicht grundlos kaum mehr zu übertreffen.

      Sie kennen mich. Ja, genau. Die reine Willkür ohne Limits.
      Das ist in der Tat tiefgreifend. Und wie soll man das nicht verachten, wenn es auf Auslassung, Schönreden und Lüge gründet?

    • @Oskar: Der Schaden ist viel tiefgehender und er zerreist das Land.
      Prophetische Worte von Christian Friedrich Hebbel (1813–1863):
      »Es ist möglich, dass der Deutsche noch einmal von der Weltbühne verschwindet; denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf Erden zu behaupten, und alle Nationen hassen ihn wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich einmal gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln aus dem Grabe kratzen möchten.«

  33. Auf dem Teppich bleiben?
    Scheußlich ist die Wohnung nicht. Sie ist schön.
    Es geht mehr um Wasser und Wein und um peinlichste Selbstdarstellung.
    Von Don super ausgeführt, besonders der Schlusssatz gefällt mir.

    Dagegen war die Kleidung von Bettina Wulff und das Bobby-Car ein Kinkerlitzchen.

  34. der Maas hat seine Schuldigkeit getan
    BTW:

    Es sollte aufgefallen sein, dass Maas nur das macht, was Merkel will.
    Von den unendlichen Gesetzesentwürfen die Maas auf den Weg bringen hätte meinen wollen, kommen immer nur die durch, die Merkels Macht dienen. Folglich wird die Internetzensur durchkommen. Und dann wird Maas im Herbst mit der gesamten SPD verabschiedet und die FDP wird ihren alten Platz der Abnicker einnehmen.
    Die Schauspielerin wird sich nen neuen Boytoy suchen, da Maas dann kein Promi, der Maas wird irgendwo für viel Geld irgendjemanden „beraten“ und Rocket Internet wird unter Wert immer immer noch für einige hundert Mio. an nen Ölscheich verscherbelt, die Samwer-Brüder werden weiterhin das neue heiße Ding ….und der Don wird immer noch und wieder über all das schreiben…..und wenn wir nicht von einem Islamisten gemeuchelt werden, so leben wir lang und unglücklich und zahlen für all den Wahnsinn brav unsere Steuern…

    • ob der durchkommt ....
      Der CDU kauft man gerade ihre Law-and-Order – Masche wieder ab, wo doch mit R2G der eschatologische Horrorclown droht. Ob Merkel es dann wirklich noch so gut findet wenn das Netz von SPD-gefütterten Stiftungen gefiltert wird darf man bezweifeln. Die Interessensgleichheit existierte nur, so lange Mutti ihr freundliches Gesicht noch nicht durch ein gleichgültiges ersetzt hatte und die AFD die Vogelscheuche machte.

      Natürlich kapieren die Sozis wie immer als letztes, wann sie ausgedient haben.

  35. Bescheissen und bescheissen lassen wären bayrischer.
    Wenn die verbrannten 200 (?) Steuermilliarden des Cum-Ex-Betrugs Merkel/Schäuble politisch weniger schaden als Kasperl Heikos Testosteronstoß der SPD, frag ich mich schon, was unser politisches System mehr ist als eine Tegernseer Bauernposse. Und die SPD geht nicht erst seit gestern unredlich mit ihrer Historie um.

    Ihre pol. Altvorderen sitzen in den Clubsesseln von Russengas bis Ruhrkohle. Solche Perspektiven hat der Heiko nicht. Realistisch gesehen hat seine Affäre das Format eines Handtaschendiebstahls: Geldstrafe und 50 Sozialstunden. Dass SPDler auf Taschendiebniveau gesunken sind, ist kein Alleinstellungsmerkmal dieser emeritierten Volkspartei. Schöner wohnen wollen viele. Da wirds eng in den Fleischtöpfen.

    • Fleischtöpfe
      Wenn’s wirklich IN den FT eng werden sollte wird mich das freuen.
      Das Rattenragout ist nun mal ein guter Platz für eine Kakerlake.

      Die Frage ist nur wer hat’s bestellt, soll’s essen und zahlen?

  36. Gute Sicht
    Sehe die Dinge genauso ,aber solange die Menschen nur über Merkel ,Maas ,Gabriel dieser IQ gewordene Außenminister nur schimpfen und falsch wählen wird sich NICHTS ändern ! Rodger

  37. Titel eingeben
    Schlicht peinlich – der Text: in Stil und Inhalt. Quo vadis FAZ?

    • So zieh denn hin, Reisender
      Ich empfehle die taz. Dort gibt es so schöne Worte wie „Lieblingsabtreibung“ zu lesen, und weitere Neologismen en masse. J

  38. Sozialdemokratische Zukunftsbilder
    Man lese das erschreckend realistische Büchlein „Sozialdemokratische Zukunftsbilder“ von 1891 von Eugen Richter und frage sich, wer die wählt.
    Zur Not reicht auch die Zusammenfassung auf wikipedia.

  39. Schuster oder Musikant
    Es gibt Schuhmacher und Schuster – Musiker und Musikanten, da kann sich Herr Maas aussuchen, was er ist. Sollten die Anschuldigungen an ihm wahr sein, müsste die SPD Konsiquenzen ziehen. Denn Flickschustern und Musikannten haben wir schon zu viele in Politik und Regierung.

    • Widerspruch!
      Lieber erwinus, das sagt Ihnen ein Musikant: Wenn, dann ist Hr. Maas ein Musiker. Musikanten spielen Musik von Herzen, aus Freude und zur Freude ihrer Mitmenschen (Mitspieler und Zuhörer), ohne sich zu dabei produzieren. Musiker sind kopfgesteuert, spielen zum Eigennutz, sind von sich selbst am meisten überzeugt – gerne auch „gut ausgebildet“, wollen sich in der Vordergrund spielen, gerne auf Kosten ihrer Mitspieler – unangenehme Zeitgenossen also. „Musiker“ ist in unseren Kreisen also ein Schimpfwort (ähnlich dem „Fernsehbiertrinker“). Viele Berufsmusiker sind Musikanten, etliche aber auch nicht. Insofern kann ich es nicht dulden, daß Sie unsereiner mit diesem sogenannten Herrn Maas vergleichen oder gar als Flickschuster bezeichnen. Gerne dürfen sie Hr. Maas aber als Musiker bezeichnen…

    • Musikant
      er ist weder das eine noch das andere. Er ist allenfalls ein Tonfabrikant, um bei den Beispielen zu bleiben.
      Irgendwie fällt mir ständig das Zitat meines Urgroßvaters ein:
      „Eine Sau bleibt eine Sau, und wenn sie in der Chaisse gefahren wird“.

    • Einspruch...
      Musiker spielen sehr wohl mit Herz und Seele, Herr Nase, auch wenn sie sich lieber als Musiker denn als Musikanten bezeichnen lassen.
      Musiker üben einen Beruf aus, Musikanten ein Hobby.

      Diese Aussage ist ohne Wertung oder Hierarchisierung.

      Sollten Sie Herrn Maas einen „Musiker“ schimpfen, gestehen Sie ihm eine fundierte Ausbildung sowie große Klasse in seiner Berufung zu.

      Dies geht in meinen Augen deutlich zu weit.
      Und ja… ich vergleiche meine Berufsgruppe mit der der Leistungssportler, weshalb ich voller Stolz von „großer Klasse in [der] Berufung“ spreche.

  40. faz goes boulevard?
    Liebe Leute, wenn wir weiterhin das Privatleben von Politikern durchschnüffeln brauch sich keiner wundern, dass kaum noch gute Aktivisten in die Parlamente gehen wollen.

    In Ihrem Artikel werden Kinder von einer FAZ instrumentalisiert, um gegen die SPD zu schreiben. Ist dieses unterirdische Niveau wirklich nötig?

    Ich bin eigentlich sehr stolz auf die deutsch Presselandschaft.

    Bitte mehr Mut zur Sachlichkeit in Zeiten von Trumps „Fake News“ – gerade vor einer BTW, Danke!!!

    • Wenn Ihr Name mit Billigung ihrer Partnerin in der BUNTE steht, dann ist das kein Privatleben mehr. So einfach.

    • "Ich bin eigentlich sehr stolz auf die deutsch Presselandschaft."
      Hilfe bei Medikamentenabhängigkeit können Sie zB bei der „Suchthilfe Bonn“ bekommen.

  41. FDP
    Die Leistung in der letzten Regierung war unterirdisch, aber Leuthäuser-Schnarrenberger war besser als Maas, Brüderle besser als Gabriel, Westerwelle besser als Steinmeier und Gabriel, ich kann ich weder an Israelpannen noch Türkei- oder USA Peinlichkeiten (damit meine ich Wahlempfehlungen des deutschen Aussministers) erinnern und der Gesundheitsminister und Niebel fielen zumindest nicht auf. Das sagt mir, dass die SPD Minister eben noch schlechter sind als unterirdisch.

    Das Wulffen ist eher so etwas für Aufsteiger mit Gierreflex, die FDP Leute, die ich kenne, betteln nicht um Bobbycars oder Billigmöbel, die sind da eher in der Liga von Merz und nehmen Aufsichtsratsmandate.

    Was meiner Meinung nach auch ok ist, wenn nach Ausscheiden aus der Politik und nach einer Warteperiode. Die Praxis ist allerdings eine andere, siehe Daxkonzerne und staatsnahe Betriebe wie KfW.

  42. Die mitgebratene Maus...
    …im panierten Schnitzel der SPD. Das erhöht den Fleisch- und senkt den Stimmenanteil auf 20%. Ein wunderschönes Bild, das war der fällige Lacher für heute, danke Don!

  43. MfBG = Meinungfreiheitsbekämpfungsgesetz
    Lieber DA,

    Die Bilder sind ein Traum. Besonders die wunderbaren Frauenbilder haben mich begeistert. Zeigen sie uns doch in all unserer Pracht und Schönheit und nicht als verhungerte Kleiderständer, auch wenn das kleine Engelchen ein bißchen angestrengt wirkt :o)

    Nun aber zum MfBG. Dazu hat Prof. Dr. Marc Liesching, Medienrecht und Medientheorie, am 27.05. im Rechtsexperten-Blog comunity.beck.de folgendes veröffentlicht:

    Der NetzDG-Entwurf basiert auf Bewertungen von befangenen Rechtslaien. Laut Prof. Dr. Liesching wird das Bundesverfassungsgericht das NetzDG kippen.

    Grund ist die Verletzung aller Grundfreiheiten des Art. 5 Abs. 1 GG, aber auch die Missachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes. Übersehen wurde, dass durch die Inkorporierung des Paragraphen 184b StGB in Paragraph 1 Abs. 3 MfBG, die Betreiber der sozialen Netzwerke nunmehr verpflichtet werden, sich durch die 10-wöchige Speicherung von Kinderpornografie (Paragraph 3 Abs. 2 Nr. 4 MfBG ), strafbar zu machen. Dies erläutert er dort ausführlicher.

    Da wollen wir mal hoffen, dass die Gegenbewegung Erfolg hat. Wobei EU-Kommission öffentlich gemacht hat, dass sie ebenso vorgeht und Zensur im Netz zu Norm erklärt .

    Ich glaube ja selber nicht mehr daran. Aufgrund der steigenden Terrorgefahr werden uns noch viele andere Einschränkungen treffen. Natürlich nur zu unserem Schutz im eigenen Interesse.

    Allen noch einen schönen, sonnigen Sonntag.

  44. Find ich nicht gut
    Heiko Maas so anzugehen.
    Er ist die letzte Hoffnung der SPD
    und Kanzlerkanditat der Reserve.
    Wollen wir jede Hoffnung auf einen deutschen Macron
    begraben?
    Einen, der die jungen, progressiven Menschen in Verzückung
    setzt und so zu einem positiven Populismus und Aufbruchstimmung
    beiträgt.
    Ich beantrage: mehr Selfies mit Heiko Maas.

    • Meinen Sie das jetzt ernsthaft?
      Ist Maas das letzte Aufgebot der SPD? Na dann, gute Nacht Marie.

    • Yep, unser Macron
      der Kleine hat vor Freude sofort Schnappatmung bekommen
      https://s6.postimg.org/pjs37oylt/heiko_maas17.jpg

    • Lustig. Eigentlich.
      Denn bei genauerem Hinsehen scheint die alte Tante SPD wirklich in so desolatem Zustand, daß sogar ein Hr. Maas als ernsthafte Hoffnung gelten muß…
      Warum der Vergleich mit Macron aber eigentlich hinkt, ist ja, dass Hr. Macron eine komplett neue „Partei“ – besser Bewegung – aus der Taufe gehoben und hinter sich gebracht hat – u.a. mit dem Ziel, die alten Schubladen (rechts/links) zu überwinden. So viel Format traue ich diesem Hr. Maas nicht in tausend Jahren zu… Stellt sich natürlich die Frage, ob es so etwas in D auch braucht. So einen Versuch des Neuanfangs. Man vergißt ja schnell (dank unsere Qualitätsmedien, die eingentlich nur noch über Trump berichten), daß neben den bösen „Rechtspopulisten“ auch etliche andere Parteien/Bewegungen aus Unzufriedenheit mit der herrschenden Klasse entstanden sind. Neben LREM in Frankreich z.B. Podemos neben der CS in Spanien. Cinque Stelle in Italien. Team Stronach & NEOS in Österreich… Nur in D scheinen es die Blockparteien zu schaffen – unbehelligt durch die Presse – ihre Pfründe zu verteidigen. Trotz mannigfaltigen udn ständigen Versagens – ein Hr. Maas ist ja nur ein Beispiel von zu vielen.

  45. Titel eingeben
    Ich fühlte mich sofort an einen ähnlichen Herrn mit entsprechender Gattin erinnert, wie hieß dieser Schnäppchenjäger noch gleich? Der war mal, glaub ich, kurze Zeit auch Präsident…?

  46. Bumm !! Ziiiiiiiiisch-Rummms ! Treffer und versenkt.
    .
    .
    .
    Bayerische Artillerie trifft kleinen, aber olfaktorisch sehr auffälligen

    Mistkübel der Demokratie-Zerstörung. Ohne Einschiessen .

    Aufstocker mit Agentur …. Sachleistungszubrot…..

    Don, you made my Sunday !

    Und den Palazzo Ducale der Familie Gonzaga möchte ich auch einmal sehen,
    allein ,weil Golo Mann in seinem Werk Wallenstein, eines meiner Lieblingsbücher,
    diesem gar schön Gebäu fast ein Kapitel widmet.

    Ein feines Stück haben Sie uns geschenkt.

    Daungschee .

  47. Die alte Tradition der Berliner Salons
    Danke für diesen Text, Maas hat’s verdient, und mehr. Was für ein brechreizerregendes Zeug aber auch in diesem Westwing-Text steht – Maas und Wörner und die „Tradition der Berliner Salons“, in denen sich ja tatsächlich geistvolle Gesellschaften zusammenfanden, das schlägt dem Fass wirklich den Boden aus. Und dann das Ende: „Seine Scheidung läuft“ – wie verkommen kann man eigentlich sein? Anscheinend ist das die nach unten offene Sozen-Skala.

  48. Mass Wörner
    Westwing hat das Passende über das ursprüngliche Foto der Möbeldauerleiherin geschrieben: der sale beginnt. Recht haben sie vermutlich!

    Ich habe mich beim Anblick der Wohnung gefragt, ob die Bücher gleich mitgeliefert worden sind, es wirkt alles so steril und farblich passend.

    Vielen Dank für den amüsanten Artikel, lieber Don Alphonso.

    Mich wundert, dass Minister unfähig zu sein scheinen, aus den Affären ihrer Vorgänger zu lernen. Scharping hatte damals – zusätzlich zu den Poolfotos – Kleidung eines Herrenausstatters angenommen.

  49. Mit schni-, schna-, schnacki...
    …begleiten unsere bunten Blätter dieses persönliche und politische Drama und bemerken dabei nicht einmal die peinliche Darstellung von ausgesuchter Charakterlosigkeit.
    Anstand und Verbindlichkeit durch eigenes Negativbeispiel zu verhöhnen, andererseits vom potentiellen Wähler zu fordern (jaja, und fördern…) gleicht Wasser zu predigen und Wein zu saufen. Und davon gerne immer mehr, solange die Bar noch geöffnet ist und alles auf´s Haus geht. Ein tolles Vorbild, na, Dankschee!
    Mir scheint, es hat manchen gehörig „das Maas verzogen“, aber empfindliche Konsequenzen daraus (wie sie wahrscheinlich die drei Hundlinge nach dem Ausritt auf der XT zu erdulden hatten): null.
    Ein Tag Hausarrest im greisligen berliner Altbau wäre für mich schon Strafe genug, und hoffentlich sperrt der Wirt bald die Bar zu! Vielleicht ist im September ja Sperrstund´..!

  50. Interessant...
    ist nur, dass Heiko Maas vom High Commissioner For Human Rights für sein geplantes Netzdurchführungsgesetz angezählt wird, er aber andere Politiker für die -nur in Aussicht gestellte- Veränderung von Menschenrechten zur Terrorismusbekämpfung kritisiert
    goo.gl/aKeCW9

  51. Titel eingeben
    Was soll denn dieser Seitenhieb auf die AfD? Gibt es da etwa, ihrer Meinung nach, versuchte Einschränkungen der Meinungsfreiheit oder Sprechverbote?

    Nein, die gibt es dort nicht im Geringsten also ist ihr Seitenhieb völlig deplatziert (wobei der Rest des Artikels sehr gut ist).

  52. Wohnung to go
    Grandios.
    Merci

  53. Niemand findet sich,..
    „Niemand findet sich, der Heiko Maas einen Rücktritt nahe legen würde – es ist Wahlkampf […]“

    Das, sehr geehrter Don, ist nicht das Problem – viel dystopischer ist die Tatsache, dass sich in Medien, Politik, Wirtschaft, Kirche und Behörden niemand findet, der Heiko Maas lange vor der Wahlkampfzeit verhindern oder zurücktreten lassen will.

    Die FAZ schreibt dann ja (wie alle Medien derzeit), dass die daraus folgende Grundsatzkritik an und Abwendung von den Etablierten, den Eliten, der Haut Volä meinetwegen, dass dies dann eine krankhafte Wutbürger-Populisten-Gefolgschaft sei, die mangels geistiger Tiefe geradezu gefährlich an den Fundamenten unseres so demokratisch-ausgewogen-sozailen-liberalen Systems säge. Verbittert. Ohne bessere Alternative.

    Nun, ich halte Maas im Amt für den Gradmesser der Bigottheit unserer aktuellen Eliten.

    Wer daran sägt, das sind zuvorderst frei denkende Individuen, Normalbürger und … Leute, die sich zB im ChaosComputerClub mit IT und ihrer gesellschaftlichen Auswirkung befassen.

    Alle finden nun Gabriel so klasse, so toll, nachdem sie den Sigi-Pop noch vor wenigen Monaten auslachten als Parteichef. Und zu Maas hat keiner eine Haltung, geschweige denn hindert ihn am Absägen der demokratischen Wurzeln unseres Rechtsstaates.

    Merkel braucht solche Leute wie Maas, um frei von Parlament agieren zu können – und wer sich dagegen wendet – siehe oben – ist krank und/oder gefährlich.

    Erinnert irgendwie an Moskauer Medienpolitik.

    Und daher zum Abschluss noch den vehementen Widerspruch zur Don-Aussage, es interessiere nicht, wenn Politiker käuflich seien:

    den alten Adel interessiert das nicht, der kauft im Zweifel selbst, mag sein. Das interessiert mich nicht.

    Mich interessiert aber extrem, dass jeder käufliche Politiker MICH verrät, betrügt, ausraubt, mir meine Rechte entzieht, meinen Kindern und meiner Familie schadet!

    Und darum werde ich nie aufhören, genau das, Korruption und bigotte Käuflichkeit, als die Urgegner jedes vernünftigen und ausgewogenen, aufgeklärten Staatssystems zu bekämpfen.

    Maas muss weg. Und Sie sollten sich überlegen, ob Korruption und Käuflichkeit nette Kavaliersdelikte sein können.

    Das würde ein ganz komisches Licht auf alle blog-Beiträge werfen – und daher glaube ich nicht, dass es Sie nicht interessiert.

    Wer wen ins Bett nimmt, ist mir egal. Wer wen in sein Amtszimmer mitnimmt, gut geschmierte Freunde, das ist mir nicht egal.

    Die Berliner Parteien sind derzeot sämtlich nicht wählbar, wer die aktuellen Usance der Medienrepublik verändern will. Maas ist da tatsächlich das beste Beispiel heutiger moderner Funktionärs-Ennuis ohne innere Haltung.

  54. Bester Don,
    Sie gehen zu feinfühlig mit dem Verfassungsuntergrabungsminister um.

    Der kann eigentlich (wegen seiner offenbar ganz unkultivierten Herkunft) eine ganz andere Gang- und Tonart vertragen.

  55. Nicht nur die Bild mag das für die Massen schönschreiben,...
    …nein, auch die FAZ hat vor garnicht allzulanger Zeit im Stile einer Hofberichterstattung den Zensur-Minister und seine Gespielin bejubelt.
    Ansonsten Chapeau für diesen Artikel.

  56. ceterum . . .
    . . . censeo, die AfD ist . . .

  57. Unangenehm – der Don
    Ich mag Heiko Maas auch nicht. Aber dieser Artikel ist sehr unangenehm und entgegen seiner Selbstrühmung keineswegs honorig – sondern bedient allerorten niedrigste Ressentiments. Über das Privatleben anderer zu urteilen ist schon unangemessen genug, aber dieses geifernde Neidgegrunze im Mantel der sozialen Gerechtigkeit … Eigentor.

    • Ich schreibe keinem nach dem Mund – vor allem nicht, wenn er sich nur „Gast“ nennt.

    • maciste grüßt den gast
      wer wäre, sollte oder könnte denn „neidisch“ sein auf solch eine seltsame existenz. vor vierzig jahren hätte jeder psychoanalytisch beschlagene diesen menschen gründlich zerlegt – gleiches gilt übrigens auch für die französische macrone. daß dies nicht einmal in ansätzen der fall ist, zeigt für mich unzweifelhaft den rapiden geistigen und politischen niedergang der jungen generation in europa an.
      battle on.

    • Danke!
      Danke, für das vorzügliche herauslösen der offenen Segmente.

    • Ich stimme Ihnen zu
      Bis zu einem gewissen Grad. Wer jedoch sein Privates bebildert in die Öffentlichkeit trägt, über den darf gerichtet werden. Und über die Privilegierten sowieso, das ist sozusagen SPD Programm.

    • @D.A.
      Das Danke ging an Sie.

  58. Danke für die Geschichte .....
    you made my day!

  59. Gevatter Don -Alphonso - - die Gäule sind mit Ihnen durchgegangen - s. u. ....
    „Wer schon seine Frau mit einer Schauspielerin betrügt, würde auch kaum anders mit Wählern umgehen.“

    …das ist spekulativ.

    • Ich kann Ihnen ja mal seine Lüge über die Vorratsdatenspeicherung raussuchen.

    • Umgang
      Lieber @Dieter Kief, was der Don hier bemüht ist eigentlich ein alter Führungsgrundsatz. Sicher ein Stück weit spekulativ, aber Faustregeln sind nun mal nicht für Einzelfälle gemacht. Und ein Mitarbeiter, der Frau und Kinder (sprich Pflicht und Verantwortung) verlässt, um ein „besseres Angebot“ (sprich egoistischer Gewinn) wahrzunehmen macht jeden Chef zumindest „aufmerksam“…. und….. das ist auch gut so!

  60. Naja, so schlimm ist es auch nicht
    Private Moral mit politischen Urteilen zu verbinden ist immer bedenklich. Ich schätze Horst Seehofer als Politiker ( weil er 2015 f. Bestandteile von Pragmatismus und Rückgrat bewiesen hat, wenn auch nicht genug). Was seine Geschichte mit der betrogenen Ehefrau angeht, ist er nicht sonderlich solide und nicht viel besser als Herr Maas. Mindert das seine Verdienste? Sollte er deswegen abgewählt werden? Ich finde nicht. Warum also das bei Maas thematisieren? Ästhetisch ist fast jede Hintergrundgeschichte eine Zumutung. Möge das Doppeleinhorn ( das Schwierigkeiten hätte in der Projektwoche eines nordrhein-westfälischen Gymnasium bei einem betrunkenen Lehrer als Vorschlag von 14-jährigen angenommen zu werden) das Paar Maas-Wörner zur Strafe verlassen. Oder – besser noch – bei ihnen einziehen.

    • Der bürgerliche Unterschied zwischen Affaire und Ehebruch
      Es ist gerade nicht das selbe. Der bürgerlich verwerfliche Ehebruch ist es wenn ich die Ehefrau und die Kinder verlasse und mit der Affaire eine neue Scheinbürgerlichkeit aufbaue. Es ist geradezu bezeichnend, das sie auch in solchen Details wie der Wohnungseinrichtung falsch bzw. neudeutsch „gefakt“ ist. Die bürgerlich-katholische Ehe ist unauflöslich und übersteht eine Affaire. Sie führt zurück zur Ehefrau und den Kindern. Die Vorstellung mit der Maitresse eine neue Bürgerlichkeit zu begründen ist wahrhaft kleinbürgerlich. Wie auch das Zensieren kleinbürgerlich ist. Der Zusammenhang liegt hier auf der Hand.

    • Dem Doppeleinhorn hat's die Sprache verschlagen,...
      zumindest hat’s nach dem 8. Juni nichts mehr von sich gegeben (vielleicht reichen die 60.000 € staatliches Sponsoring aber nur für eine Werktagsbesetzung).

      Ironischerweise hauchte es in einem seiner letzten Tweets noch: „Die Meinungsfreiheit ist das Lebenselixier der Doppeleinhörner.“, dann verstummte es. Vielleicht aber ist dieses Lebenselixier über’s Wochenende auch versiegt.

      Wie man hört, kommt das Tierchen ebenfalls aus dem Saarland ;)

    • Die haben einen Kongress gemacht, mit Apparatschiks aus dem Saarland, die kriegen Sie nicht für nichts.

    • Sollte jemand abgewählt werden oder nicht
      Dies bleibt dem Wähler überlassen. Dieser kann entscheiden, ob er nur Verdienste oder auch andere Kriterien wie moralisches oder unmoralisches Verhalten, Erwartungen an zukünftige Leistungen, die Realisierungswahrscheinlichkeit von Versprechen oder meinetwegen auch die sexuelle Attraktivität eines Politikers für seine Wahlentscheidung heranzieht.

      Wer in der Bunten eine Homestory veröffentlicht und diese sponsern lässt, braucht sich in jedem Fall nicht zu wundern, wenn es zum Thema wird.

  61. Mit Abstand...
    der beste Verriss einer autokratisch gewordenen Partei, mit Selbstbedienungsmentalität. Wäre es nicht die SPD und dessen Zensurminister, könnte man annehmen es handele sich um einen Auszug einer DDR-SED Bonzen Geschichte, kurz vor ihre Kapitulation.
    Ich denke jede Epoche, angefangen von den Römern bis in die heutige zivilisierte Zeit, trägt dieses immanente Virus als Erbkrankheit mit sich herum. Gegen Gier und Machtwahn ist kein Kraut gewachsen.

  62. Meine Güte
    ist das treffend. Herzlichen Dank und bitte so weiter machen. Wie auf einer anderen Seite „Das Antidpressivum“ nur besser

  63. Der Sixtus wieder
    „So lange es das Grundrecht auf Asyl gibt, ist jeder so genannte Asylkritiker automatisch ein Verfassungsfeind. Just saying.“
    https://mobile.twitter.com/sixtus/status/873925121433620480

    Filterblase, etc., etc.

  64. In guter Gesellschaft,
    ist der feine H. Maas. Hatten wir doch bis vor einigen Wochen sogar einen Bundespräsidenten der mit seiner Geliebten, allerdings keiner Schauspielerin, sondern einer Journalisten im Schloss des Präsidenten der Bundesrepublik hauste. H. Maas hat so alle Voraussetzungen nach Steinmeier Bundespräsident zu werden. Da soll Mann oder Frau, auch die Verlassene, doch nicht so pingelig sein.

    • Immerhin hatte der last minute Revoluzzer
      soviel Anstand, die Abservierte fürsorglich weiterhin mit Beihilfeberechtigung auszustatten.

  65. Schäbig
    Mehr fällt mir dazu nicht ein, was diese „Eliten“ an Haltung zeigen.

    Ich gestehe jeder Person des öffentlichen Lebens ein Privatleben zu. Wer es aber, ob aus ökonomischem Interesse oder Eitelkeit, publik macht, muss sich gefallen lassen, daß ich es beurteile. Im Fall Maas vergebe ich das im Titel genannte Prädikat.

  66. In einem Land...
    … mit einer Regierung, die diesen Namen auch verdient (Raute und ihre Entourage sind höchstens eine Verwaltung, und zwar eine sehr schlechte), wäre dieses inkompetente und ideologisch verbohrte Ministerlein schon längst zum Deibel gejagt worden.

    Ceterum censeo Merkel esse removendam.

    • Muttis Kinder
      Die Unzulänglichkeiten von Muttis Kindern lenkt von der eigenen Unzulänglichkeit ab. Außerdem weiß sie, dass die SPD sich mit Maas u.a. nur noch lächerlich macht und wartet, wie immer, darauf, dass die unliebsamen Kabinettskolleginen und – kollegen sich selbst abschießen(z.B.UvL). Das macht sie dann umso sakrosankter, weil sie nie in den zwölf Jahren nur ansatzweise in der Schusslinie stand. Einen Standpunkt, eine Meinung zu haben, eine Notwendigkeit aktiv zu sein? Fehlanzeige Eine ganz perfide Art zu regieren. Das Wohl des Landes ist ihr vollkommen gleichgültig.

    • >>Das Wohl des Landes ist ihr vollkommen gleichgültig.
      Und genau dafür bekommt sie 11 Minuten Beifall und . . . wie viele? . . . Millionen Wählerstimmen.
      Immer und immer wieder.

  67. Für zu leicht befunden
    Werter Don, konnte Ihren Beitrag erst garnicht lesen auf Grund Ihrer Anleihe eines medizinischen Fachbegriffs im Titel. Ich vermute, das bringt nur jemand über die Tastatur, der das Drama menschlichen Leids und Zerfalls, die Not der betroffenen Menschen nur bedingt dosiert kennt oder an sich ran lässt. Ansonsten wäre er in meinem Empfinden ein Zyniker, wie der der Bohemiens für überflüssig wie Kröpfe hält, wobei ich mich gerad zurückhalte.

    Matt Borg, Fachkrankenpfleger für Nephrologie, tätig in der Versorgung chronisch multimorbider Patienten auf der Intensivstation und im stat. wie ambulanten Bereich
    Ihre Fantasie hat Besseres verdient.

    • @ Matt Borg, 18:59
      Ich finde, dass Sie hier reichlich dramatisieren. Ein Begriff aus dem Bereich Medizin (ob es dem eigentlichen Fachbegriff entspricht sei mal noch dahin gestellt) wird hier in einem anderen Kontext benutzt. Na und? Das ist weder despektierlich Kranken gegenüber noch ist es in irgendeiner Weise unsachlich oder gar zynisch. Man kann es auch übertreiben mit dem Moralisieren. Und wenn ich Patient wäre würde ich hoffen, dass Medizin gerade nichts mit Bohème zu tun hat, sondern mit fachlicher Kompetenz – man lässt sich wohl lieber operieren von jemand, der sein Ding kann, auch wenn er nicht einer der vielen netten Menschen ist, die es bei uns so aufdringlich häufig gibt.
      Denken Sie auch mal darüber nach wieviel medizinisch bedenklichen Stress die politische Korrektheit mit sich bringt, wenn jeder erst stundenlang nachdenken muss bevor er eine Äußerung macht, über die sich nicht irgend jemand sonst künstlich aufregt. Da wird dann genau das Leben ad absurdum geführt, das ja von der Medizin geschützt werden soll.

    • Leider trifft der Begriff "multiples Organversagen"...
      die Misere auf den Punkt. Zunächst ist es ein einzelnes System, das (beinahe) entgleist, und das man bei frühzeitigem Eingreifen, den richtigen Maßnahmen und etwas Glück in der Spur halten kann.

      Geschieht dies nicht, oder ist die Schädigung zu schwer, setzt sich das Geschehen kaskadenartig unter Einbeziehung weiterer interagierender Systeme fort, und irgendwann ist der Gesamtorganismus trotz bestem Willen und optimaler Eingriffe nicht mehr zu retten.

      Die Parallelen liegen auf der Hand.

    • Die Frage ist halt, wie kann sich eine Partei, die angeblich links und sozial ist, schnprren nund Grundrechte verhöhnen, wie man es sonst nur aus peinlichen Kleptokratien kennt. Die einfachste antwort: Es ist einbe Paertei, die verfassungsfeindliche Kleprokraten fördert. Und H4 gemacht hat. Sollte es anders sein, müsste die Partei das Gegenteil beweisen und bestimmte Leute absetzen.

    • MOFs
      Ich kenne Intensivstationen, auf denen Patienten mit Multiorganversagen als „MOFs“ (Multi Organ Failure) oder „Gomers“ (Go out of my emergency room*) bezeichnet werden.

      *aus dem sehr empfehlenswerten Buch „House of God“ von Samuel Shem

  68. Erfrischend
    Ach ja. Über die Schmierigkeit all der Flachgeister und Kaltherzler – in diesem Fall die Schauspielerin W. und der Minister M. -, die doch tatsächlich der Elite angehören in diesem Land und auch selbst so fest davon davon überzeugt sind, zu den einzig Guten und Richtigen zu zählen. Danke. Sehr erfrischend. Danach schlurft man für eine Weile etwas leichteren Fußes weiter.

  69. Wohlstand?
    „Es war auch in der DDR vielen recht, dass die SED und die Blockparteien den mittelprächtigen Wohlstand mit Mauer, Stasi und inoffiziellen Mitarbeitern vom Schlag einer Anetta Kahane sicherten, die nun auch wieder bei der Zensur mitwirkt, obwohl deren Stiftung ganz erstaunliche Finanzen mit kapitalistischen Wertpapieren aufweist.“

    Es war auch in der Bundesrepublik vielen recht, dass die SED und die Blockparteien den Quelle induzierten Wohlstand mit Hilfe der hinter der Mauer sitzenden Landsleute sicherte, und zwar mit Mauer, Stasi, Stacheldraht und Schießbefehl. Das lag an günstiger Plauener Spitze, Meissener Fliesen, Frottee-Handtüchern, Waschmaschinen, Kühlschränken, Rasierapperaten, Musikinstrumenten, Lebensmitteln und so weiter und so fort … Nach der Wende war es dann ganz recht, dass die Konkurrenz plattgemacht und ein neuer Absatzmarkt geschaffen wurde, sonst hätte es ja auch keine Wiedervereinigung gegeben. Und nun ist es eben nicht mehr recht, weshalb man der Frau Kahane recht dankbar ist, dass sie bei der Stasi war und einen stets daran erinnert, dass es mit Mauer viel schöner war und man selber ein besserer Mensch, weil es damals noch ganz ungefährlich war, die DDRler als Landsleute zu betrachten. Gelle!

    • Bitte beim Thema bleiben!
      Die Verlogenheit des Westens ist hier nicht das Thema.

    • Wer anderen eine Grube gräbt...
      Ich frage mich auch was dabei herauskommt, wenn immer wieder ein neuer Dummer/Billigerer gefunden werden muss…

    • Na ja, daß Mercedes & Co die Konkurrenz
      von Trabi, Wartburg und IFA plattgemacht haben, alle Welt R 6 rauchen wollte und Robotron das Spitzenprodukt der IT war, ist genauso ein (haltbares) Gerücht wie anno dunnemals die Dolchstoßlegende.

  70. Titel eingeben
    Sciencefiles? Wirklich? Eine Website, auf der Altruismus als modernes Unterdrückungsmittel der Herrschenden diffamiert wird?

    Merke: Glaube Niemandem, der von sich behauptet, die Wahrheit zu sagen und hinterfrage die Beweggründe Jener, die den Begriff „Kritisch“ wie eine Monstranz vor sich hertragen.

  71. Ein Bier und 2 grosse Valium bitte,
    ich bin auf Seite 47 des Maas’schen Elaborates „Nicht wegducken gegen Rechts“ oder so ähnlich (habe ich für € 10.- im Antiquariat erstanden) angelangt und immer noch erschüttert. Wenn das der Aushilfshausmeister des VEB Güllekombinates Klein-Zwickau-Ost geschrieben hätte, der in seinem feuchten miefigen Keller nicht mitgekriegt hat, das eine sogenannte „Wende“ stattgefunden hat, in der heimlichen Hoffnung, den silbernen Verdienstorden der sozialistischen Arbeiterschaft verliehen zu bekommen und in diesem Rahmen mal an die Oberfläche zu dürfen, dann wäre das schlimm genug. Aber jemand, der die Finger an unserem Recht und Grundgesetz hat, das ist nicht zu tolerieren, da brennt das Haus, da ist Polen völlig offen.
    Beispiel: Der Spruch „Wir sind das Volk“ bietet angeblich viele Anknüpfungspunkte zur Ideologie der Rechtsradikalen, zum Beispiel zu deren Ausdruck „völkisch“. Über ein paar weitere selbsterfundene Stationen kommt Heiko dann zum Schluss: Wer „Wir sind das Volk“ skandiert, ist Nazi (dabei sind wir das Volk, das ist eine Tatsache).
    Später wird ein Bericht des BKA über Kriminalitätsraten zitiert, aus dem hervorgehen soll, dass Afghanen, Syrer und Irakis garnicht so kriminell seien, weil ihre Kriminalitätsrate prozentual unter ihrem Anteil an den Einwanderern läge. Das just in diesem Report über 300 – 400%-ige Steigerungen der Verbrechen genau bei Syrern, Irakern und Afghanen berichtet wird, deren Anteil an schweren Verbrechen gegen das Leben und die sexuelle Selbstbestimmung inzwischen schwindelerregende Höhen erreicht hat (ich habe das Werk gerade nicht hier, deshalb kann ich die genauen Zahlen nicht bieten), wird genauso verschwiegen, wie die Tatsache, das die Zahl der Verbrechen 2016 durch die Zahl der Zuwanderer 2015 und 2016 dividiert wird, um kleinere Quoten darstellen zu können, was aber selbst mit diesem statistischen Taschenspielertrick misslingt.
    Nochmal zur Erinnerung: das ist UNSER Justizminister, der eigentlich auf UNSERER Seite sein sollte. Ist er aber nicht. Für den sind wir der Feind.

    • ... aus Sicht von Maas & Co
      … gibt es das „Volk“ nicht, sondern nur eine „Bevölkerung“, deshalb ist derjenige, der „Volk“ sagt, reaktionär und NSU-nah und droht ständig Ausländerheime abzufackeln und schädigt damit die Bereicherung in ihrer blütenhaften Entfaltung. Deshalb sind Sie völlig klar der Feind, denn Sie verhindern den Eintritt der Bereicherungsrendite …

    • Rendite
      Erst wenn DER Georg aufersteht und gegen dieses vielköpfige „Ungetüm“ kämpft:
      Erwacht der Deutsche und versteht, was Rendite bedeutet.

  72. Wo Geschmacklosigkeit daheim ist, wird auch immer etwas Roheit wohnen
    (Zitat: Marie von Ebner-Eschenbach)

    Da hat die Lebensabschnittspartnerin des Ministers im Alleingang eine Gerechtigkeitslücke geschlossen und und wahlkampfkonform bewiesen, dass schlechter Geschmack keineswegs ein Privileg der sog. unteren Gesellschaftsschichten darstellt.
    Die Geissens hätten das nicht besser hingekriegt, aber die bezahlen ihr Mobiliar wenigstens selber und lassen die Finger von der Politik.

    Wer sich so einrichten lässt, ist eigentlich bestraft genug.
    Bestraft sehen sich auch die Partei, die solche Minister stellt, ihre unverdrossenen Restwähler und die Bürger, die von von solchen Leuten nicht nur regiert werden, sondern sich ungewollt auch noch mit deren exhibitionistischen Neigungen auseinandersetzen müssen.

    Stimmt, früher gab es noch so etwas wie Rücktritte, aber das war in der guten alten Zeit vor dem heroischen, alle Kräfte beanspruchenden Kampf gegen Rechts. Da konnte man sich Personaleinbussen noch leisten.

    Heute wird wohl eher ein Rücktritt von der Westwing-Lieferung in Erwägung gezogen und etwas zähneknirschendes Bußetun in einer nächsten Homestory, diesmal mit Gebrauchtmöbeln von der Caritas vermutlich.

  73. Antidepressiva sei Dank
    Lieber Don!

    Mir ist es immer noch ein Rätsel, wie Sie Ihre frisch-frechen Texte, die ich mit dem größten Vergnügen lese, an der Selbstzensur vorbeimogeln. Ich stelle mir das ganze wie einen Virus vor. Da schreiben Sie einen Text gegen Trump (einer von vielen), oder über Mutti (die keine ist) oder über unseren lieben Saarländer (nicht den alten) schwuppdiwupp an der Zensur vorbei. Und kaum ist er im „Layoutkästchen“ für den Druck, da wandelt er sich in diese unglaublich lesenswerten Texte mit Tiefgang. Genial – wie alles von Ihnen.

    • Die sind abgesegnet, da wird nichts gemogelt.

    • ... die eigentliche Frage wird aber sein ...
      … ob das nach dem Zensurgesetz lustig so weitergeht, oder ob die FAZ eine Versicherung braucht, die die 50 Mio. Strafe abfedert…

  74. Titel eingeben
    Wenn das umfängliche Geschwafel als Maßstab gelten soll: Ist dann Don Alfonso ein guter Politiker und wir Wähler können nicht die Spräu vom Weizen trennen.
    Pharisäer oder Moralapostel oder Don?
    Schaffen Sie sich an Donald ab.
    Dann retten sie vielleicht die Welt oder die Moral.

    • maciste grüßt den rm
      auf den donald haben wir deutschen keinerlei einfluß, gegen dessen macht bleibt uns nur unsere selbsterwählte und über jahrzehnte der degeneration kultivierte politische und militärische ohnmacht und deren überhöhung zur moralisch-ethischen leistung. wir deutschen müssen mit unseren problemen, also mit unseren deutschen politikern und unserer deutschen parteienoligarchie und regierung fertig werden.
      battle on.

  75. Wieder ein wunderschöner Artikel
    über einen wunderschönen Garderobenständer. Vielen Dank, lieber Don, dass Sie diesen Leuten so herrlich die Leviten lesen. Im Grunde wünsche ich mir, dass die ganze SPD-Clique (ganz besonders Stegner) solcher Art möbliert alt werden müssen.
    Halten Sie bitte weiter diesen üblen Schelmen den Spiegel vor.
    Besten Gruß aus dem Norden

  76. Auf den Punkt gebracht
    Genau diese Korruptionskultur, die in unserer politischen Klasse ja offenbar an der Tagesordnung ist, wird genial auf den Punkt gebracht in dem bitterbösen Buch „Die Mauer – Gefangene der Freiheit” von Gernot von Heiden (www.gernot-von-heiden.com). Da ist mir das Lachen tatsächlich im Hals stecken geblieben. Was im Buch als saukomische Dystopie geschildert wird, könnte man sich mittlerweile auch in der Realität vorstellen.

  77. Wieder ein wunderschöner Artikel
    über einen wunderschönen Garderobenständer. Vielen Dank, lieber Don, dass Sie diesen Leuten so herrlich die Leviten lesen. Im Grunde wünsche ich mir, dass die ganze SPD-Clique (ganz besonders Stegner) solcher Art möbliert alt werden müssen.
    Halten Sie bitte weiter diesen üblen Schelmen den Spiegel vor.
    Besten Gruß aus dem Norden

  78. Kohle zu Asche, Westwing zu Billy
    Jedes Volk hat die Eliten, die es verdient, solange es keine wirklichen Änderungen einfordert und die Eliten bekämpft.
    Änderungsangebote durch die Eliten selbst sind äußerst kritisch zu hinterfragen, siehe Frankreich.

    • verdient
      Hätten z.B. die Österreicher die Habsburger ein halbes Jahrtausend früher hinausgeschmissen wären sie ja Schweizer. Deutschländer detto.

    • nicht ganz, wären sie ja Schweizer.
      die beschützten die deutschen vor dem Kantönligeist.

      die Schweitzer Familie hat Österreich unterjocht und im Norden wars in zu kalt, Spanien, Italien sind schöner, deswegen an die Preussen abgetreten, auch die Bayern ;) .

  79. Wie floss es George Orwell für Animal Farm aus der Feder....
    … es gibt Schweine, die sind gleicher als andere…

    Und mit dem Zensurgesetz toppt er „1984“

  80. Heiko Maas - DEUTSCHER JUSTIZMINISTER -
    … wenn es nicht wirklich bitter ernst wäre – und der Schaden, der dem Deutschen Volk (Schaden abwenden???) durch sein immenses Versagen bzw. sein absolutes berufliches Unvermögen – zugefügt wurde und weiterhin wird …

    … ja dann könnte man lächeln – eine wegwerfende Handbewegung machen und wie unsere österreichischen Nachbarn – in Wien hörte ich mal diesen enttarnenden wie entwaffnenden Ausspruch eines „Kieberer´s (Weanerisch für Polizist) …

    geh´bitt´schen – loss´eam – der iis eh´deppert!!!

    (Fall´s Sie meinen Klar-Namen benötigen – jederzeit).

  81. Danke für die gelungene Vivisektion...
    … die sehr unterhalten hat, aber leider Herrn Maas weder zur Besinnung noch zum Rücktritt bringen wird. Was für grausige Zeiten, wenn das Feuilleton die Arbeit der Politik-Abteilung bzw. des Seite-2-Kommentars erledigen muss.
    Haben Sie eigentlich bewusst darauf verzichtet noch die jüngsten Bemühungen von SPD-Ministern als Möchtegern-Bestseller-Autoren als Spitze unterzubringen? Man könnte ja schon fragen, wie vom Steuerzahler best-besoldete Personen bei all ihren Aufgaben und Verantwortungen die Zeit finden noch nebenbei Bücher zu schreiben. Passt ja schon zu dem was man da an „Raffke“-Mentalität vermutet.
    Insgesamt finde ich es schade, dass Herr Maas diese Gelegenheit nicht dazu nutzt um klar zu sagen dass a) ja, das ist genau so und ich trete mit sofortiger Wirkung zurück oder b) nein, das ist alles ganz anders und ich habe euch das nur nicht richtig erklärt.
    Und Herr Maas ist ja leider kein Einzelfall; man hat ja das Gefühl dieses Berlin ist voll von „Einzelfällen“. Aber vielleicht bezahlen ja AFD und schlimmere Parteien für diese Form der Wahlwerbung… Das Minister Geld annehmen würden, um durch schlechte Arbeit die Agenda des politischen Gegners zu befördern würde ich ja spontan im Reich der (schlechten) Fabel verorten. Aber im selben Reich hätte ich ja bis vor kurzem Minister verortet, die sich für solche Geschichten hergeben.
    Es tut mir leid für all die negativen Gedanken, haben Sie vielen, vielen Dank für diesen wunderbaren, großartig „daher geplauderten“ Text!

    • Ehrenwort....
      @Wanderfrank

      „Insgesamt finde ich es schade, dass Herr Maas diese Gelegenheit nicht dazu nutzt um klar zu sagen dass a) ja, das ist genau so und ich trete mit sofortiger Wirkung zurück oder b) nein, das ist alles ganz anders und ich habe euch das nur nicht richtig erklärt.“

      Wie war das noch mal damals in Kiel? „…. ich gebe ihnen mein Ehrenwort…. “ Es ist hoffnungslos…. es durchzieht diesen Staat mittlerweile wie Schimmel einen Gorgonzola.

  82. sehr schön...
    …auf den Punkt gebracht. Aber ist das schon Häät-Schpeech oder noch Meinung? Wir werden es erst erfahren wenn das Netzwerkdurchsuchungsgesetz auf dem Tisch liegt…

  83. Was ist aus der SPD bloß geworden?
    Man reibt sich die Augen und fragt sich, ob das noch die Partei eines Helmut Schmidt oder Klaus von Dohnanyi (beziehungsweise anderer Persönlichkeiten, die die SPD schon hatte) ist. Aber heute geht vieles den Bach runter, warum sollte es den Sozis da besser gehen?

    Mein Großvater mütterlicherseits war Sozialdemokrat seit den 20-er Jahren (auch von 33 bis 45 hat er sein Parteibuch immer verwahrt, ich erinnere mich noch wie meine Oma es mir Jahrzehnte später zeigte, mit den Klebemarken drin). Er war so ganz anders als Maas und heutige Sozis (an Schulz will ich gar nicht erst denken), ein preußisch-autoritärer Typ, der mir auch schon mal eine langte (war 8 als er starb) wenn ich mich daneben benahm. Und so waren viele Sozis damals, mein Opa zwar eher Mittelschicht, aber viele andere gestandene Arbeiter, praktische Typen und keine Dummschwätzer. Die SPD hatte sowohl an der Spitze als auch an der Basis eine ganze Menge respektabler, ernst zu nehmender Charaktere-und heute? Oh je oh je, oh jeminee! Da ist nun dieser Herr Maas, ein Saarländer (wie ich ursprünglich auch), der in seinem Heimatbundesland mehrere Male (ich glaube 4-5 mal) zur Wahl stand und jedes Mal eine Klatsche bekam-die Leute wollten ihn einfach nicht. Für mich ist er ein politischer Versager, der von der GroKro profitierte, indem man ihn nach Berlin entsorgt (hinwegbefördert) hat. Leistungsunfähigkeit, die noch belohnt wurde-ein vernichtendes Signal für den Durchschnittsbürger und das meritokratische Prinzip.

    Ich selbst war nie Mitglied in der SPD und habe mich getreu des Churchill-Spruches, entsprechend meiner Lebenserfahrung und unter dem Eindruck der Linkslastigkeit unser zerfledderten Gesellschaft über die Jahre immer mehr in die wertkonservative Ecke orientiert. Wenn ich mich mit anderen vergleiche, so würde ich mich fast schon als halsstarrigen Reaktionär bezeichnen-worauf ich mir viel zugute halte.

    Das Persönlichkeitsvakuum in unserer politischen Landschaft von heute (und die SPD ist weiß Gott nicht als einzige betroffen) führe ich unter anderem auch auf das grassierende Feminanzentum (vulgo: Weiberwirtschaft) zurück. Entweder wird der Mann immer mehr in die Ecke gedrängt (lässt dies zumindest zu) oder er demontiert sich selbst.

    Maas trägt alle Merkmale einer politischen Unpersönlichkeit, die in einer Art Machtrausch andere bevormundet und seine nicht vorhandene Männlichkeit zu kompensieren versucht, indem er anderen seinen Willen aufzwingt. Damit er, der ewige Beta-Mann, sich zumindest mal ansatzweise wie ein Alphatier fühlen kann.

    Es sieht nicht gut aus in unserer politischen Szene. Außer Lindner (in der falschen Partei) oder Seehofer (richtige Partei, aber leider kein Kanzlerkandidat, WARUM NICHT??) fallen mir kaum Leute ein, die für mich wählbar wären. Auch die AfD hat ihre besten Leute (Lucke, Kölmel, etc.) abgesägt und steht jetzt ebenfalls ohne Kanzlerkandidat da.

    Ich sehe keine Perspektive für dieses Land. Hier zu leben und wie der Hamster im Rad bis zum Herzinfarkt zu schuften, damit Geld für solch Unsinn wie „Refutschi-wällkamm“ oder „Griechenland-Rettung“ da ist während unsere Infrastruktur immer maroder und das Leben immer öder wird, das kann es denn auch nicht sein. Für die hervorragenden Bilanzen unserer globalisierten DAX-Unternehmen kann ich mir persönlich nicht viel kaufen. Und selbst wenn-der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein. Werte bei uns (solche Dinge wie Ehre, Wahrhaftigkeit, aufrechter Gang)? Totale Fehlanzeige. Ich würde gern auswandern, am liebsten in die USA (denn ich bin Trump-Fan, und DER IST für mich eine PERSÖNLICHKEIT, da können die alle sagen was sie wollen), aber das mit der „green card“ ist auch nicht so einfach.

    Vielleicht klappt es ja irgendwann doch noch!

    • maciste grüßt den harry charles
      so wie sie habe auch ich noch die sozialdemokraten alten schlages kennengelernt: aufrichtig, stolz, hart und im kern preußisch – was wohl auch daran lag, daß diese männer im gegensatz zu heutigen „halblinken“ ihr leben auf wertschöpfende arbeit aufgebaut und ausgerichtet hatten. im übrigen waren sie – ebenso wie viele kommunisten, die ich kennenlernen durfte -, so sie eingezogen wurden, auch gute soldaten in der wehrmacht. diese wiederum bot ihnen schutz, da sie während der dauer ihnes militärdienstes der militärgerichtsbarkeit unterstanden und dem zugriff der gestapo und des volksgerichtshofes entzogen waren (eine historische symbiose, deren fakten heute gerne unterschlagen werden). die alten wußten noch um die vielschichtigkeit der daseinsgestaltung und deren existenziellen notwendigkeiten. eine person wie der derzeitige bjm hätte es damals sehr schwer gehabt.
      battle on.

    • Das Spitzenpersonal der SPD
      Maas steht in einer langen Reihe von Politikern der SPD, die in der letzen Zeit unangenehm aufgefallen sind:

      Edathy und seine Affäre um die Kinderpornografie: Man denke an den Auftritt in der Bundespressekonferenz!

      Petra Hinze aus NRW, die Mobberin und Hochstablerin!

      OB Wollberg aus Regensburg inBayern und seine Immobilen Affäre: Sofern ich weiß, hält er sich immer noch für unschuldig! Bisher nicht zurückgetreten.

      Dann fällt mir auch noch Linus Förster MdL aus Augsburg ein:Affäre um Prostituierte, Filmaufnahmen, Gewalt und Minderjährige.

      Das sind die Spitzenpolitiker SWR SPD der Partein des Fortschritts mit dem Paretiorgan „Vorwärts“? Das sind die Personen, die mir so spontan einfallen. Mich wundert es gar nicht mehr, das man nach „Alternativen“ sucht, wenn das die Besten sind, die die SPD zu bieten hat.

    • Doch, K. v. Dohnany gibt's noch...
      (wenn auch leider nicht mehr an maßgeblicher Stelle), und er lässt mit seinen 88 Jahren eine ganze Menge Leute ziemlich“alt“ aussehen:

      https://www.ndr.de/info/sendungen/talk/Der-Talk,sendung642062.html

    • der letzte aufrechte Genosse
      hieß Müntefering. Seit dem kam nur noch Mist nach. Warum? Weil die SPD vollkommen akademisiert ist. Die halten sich daher in der Tat für Elite. Arbeit und Maloche kennen sie nur aus dem Fernsehen, aus den Reden der Gewerkschaftsbosse (welche übrigens genau an der selben Krankheit leiden wie die SPD) oder von den Genossen und Genossinnen im Geiste der irgendwas-mit-Medien Fraktion (die ebenfalls die selbe Krankheit haben wie die SPD). Wer malocht in D ist der Dumme. Nichts als Stimmvieh. Rückgrat? Pah! Durch gute Arbeit glänzen? Puuh! Aber Ansprüche haben – an das Verhalten der Anderen, an den Staat und vor allem bzgl. der Alimentierung der eigenen kümmerlichen Existenz. Das ist SPD heute. Nicht viel anders die anderen, übrigens. Nur mehr Selbstständige dort, wo es zumindest die Chance gibt, dass die mal echt geackert haben (ein echter Selbstständiger arbeitet selbst und ständig).

    • Das ist wie in den Gewerkschaften. Man denke an Frau Fenner im Frauenministerium oder Fahini, die in die Regierung befördert wurde. Die SPD macht seit Jahren nur noch Untergangsverwaltung mit hohen Losten für den Steuerzahler.

    • Familie Dohnanyi soll...
      … ganz dicke mit Merkel und Gatten befreundet sein, man trifft sich im Theater.

      Bei mir ist er abgemeldet, weil er meinte, „seine“ Widerständler hätten als gebildete Menschen länger überlegen und abwägen müssen, bis sie das machten.So wie der Modellschreiner Georg Elser hätten sie nicht handeln können. Bei Jauch oder Will sagte er das sinngemäß, als er gefragt wurde, warum das so spät passierte, im Gegensatz zu Elser.

  84. Wohnausstellung
    Der Wohnung fehlt die Seele, passt doch.

    Jo, wenn der Grattler aufs hohe Ross kommt…

    Da war meine Bergwanderung heute schöner mit viel Sonne und wunderschöner Aussicht samt zünftiger Alpeinkehr.

  85. Die deutsche Groko: instinktlos, instinkloser, am instinktosesten
    Es ist nicht das erste Mal, dass Heiko Maas fraglich handelte. Schon zu Beginn seiner Bundesministerkarriere fiel er durch fragliches Handeln auf:
    .
    http://www.tagesspiegel.de/politik/posse-um-maklergebuehr-die-instinktlosigkeit-des-heiko-maas/10968790.html
    .
    Aber es ist nicht nur die SPD in der Kroko. Ich finde immer noch dass instinktloseste der jetzigen deutschen Regierung, dass die vormalige Ministerin für Bildung und Erziehung, die in ihren Posten aufgeben musste, weil sie ihre Doktorarbeit – ausgerechnet über das Gewissen – abgeschrieben hatte, von der Bundeskanzlerin höchst selbst mit einem gut bezahlten Diplomatenposten beim Vatikan entschädigt wurde.

    • Tja, das können die Niederländer wohl nicht toppen oder?
      Wir haben schon ein tolles Personal, doch, ich bin auch immer wieder heftig begeistert. Und dazu diese Weltführerin an der Spitze, umgeben von einer erlesenen Entourage, die einen das Grauen lehrt.

      Aber auch der Kandidat mit dem Zug erschüttert, er hat schon wieder ein neues Thema für seinen Wahlkampf, Ehe für alle. So allmählich komme ich ins Schleudern, soziale Gerechtigkeit, Rente, Ehe für alle, der reine Gemischtwarenladen, der Kandidat nennt das klare Ansage.

    • @Tiger
      Es sollten zwei Dinge gesetzlich geregelt werden:
      1. Die Amtszeit des Bundeskanzlers (wie in fast allen anderen Ländern bei Regierungschefs üblich) auf höchstens 2 Legislaturperioden begrenzen.
      2. Die Bildung einer GroKo sollte per Gesetz verboten werden. OK werden einige jetzt sagen, und was ist dann mit der Freiheit des Abgeordneten? Der ist ja eh nicht frei, sondern steht unter Parteizwang und in erster Linie sind es bei uns doch Parteien, die gewählt werden. Es gibt sicher Möglichkeiten, die GroKo verfassungskonform zu verhindern. Man muss eben einen Weg suchen.

    • Ehe für alle
      Das ist doch toll. Jeder darf heiraten und wer keinen Partner findet, bekommt einen zugewiesen. Damit wäre auch das Problem Männerüberschuss gelöst, die Geschenkten werden einfach zwangverheiratet mit schon länger hier wohnenden Frauen und die länger hier wohnenen Männer miteinander. Frischt das Blut der Nachkommen auf.
      Ironie aus.

      Die Kampangne der SPD ist auf dem Niveau „Freigetränk für alle“, „besseres Wetter“, „mehr Glücklichkeit“ angekommen.

      Wenn Sie wenigstens ehrlich sagen würden: „wir wollen das Leben jedes Menschens von staatswegen durchorganisieren und durchplanen“ und zugäben, dass sie meinen, besser zu wissen, was für jeden einzelnen gut ist…Aber es wird wohl auch diesmal Menschen geben, die die Selbstbedienungspartei der selbsternannten Elite wählen und sich über die Vorschriften freuen.

    • Titel eingeben
      Liebe Frau Simon,
      Lieber Bürger,

      Die Ehe für „Alle“ wird es nicht geben. Dazu gibt es bereits ein Urteil in letzter Instanz. Somit ist die Aussage des Zugkandidaten unter dem Begriff Fakenews zu führen.

      @Bürger
      Bringen sie unsere Elite bitte nicht auf solche Ideen. Ich möchte mir sicher kein Gesckenk zuweisen lassen, da würden mir sehr effektive und radikale Mittel der Entsorgung des Selben einfallen.

    • Die Ehe für alle ist in Karlsruhe noch nicht durch
      Nur ein leser

      wenn auch der herzallerliebste Justizminister Wetten darauf annimmt, dass diese Ehen im nächsten Koalitionsvertrag stehen werden.

      http://www.faz.net/aktuell/politik/bundestagswahl/ehe-fuer-alle-maas-wettet-auf-die-einfuehrung-der-homo-ehe-15024935.html

    • Ob der dann noch von der SPD mitgeschrieben wird?

    • Titel eingeben
      Liebe Frau Simon,

      Ich habe es gefunden unter David Bergers Blog PP am 05.06. Gastbeitrag von Herrn Marcus Franz.

      Europäischer Menschenrechtsgerichtshof
      Ehe ist nur für Mann und Frau vorgesehen
      Casus: Chapin et Chapentier C. France
      EGMR Urteil Nr.: 40183/07 vom 09.06.2016

      Ob das Urteil über ein BGH Urteil steht kann ich nicht sagen. Vielleicht kann einer unsere Juristen hier im Blog näheres sagen.

      Interessant ist auf jeden Fall, das dieses Urteil hier so unbekannt ist.

      Liebe Grüße

    • Stimmt, das hatte ich ja auch bei PP gelesen
      und fand die Urteilsbegründung sehr gut. Davon abgesehen, klagen die Grünen wohl in Karlsruhe bzw. rechnet der unübertreffliche Justizminister wohl damit, sollte die Ehe für alle nicht endlich hier Gesetz werden, würde Karlsruhe den Gesetzgeber irgendwann in die Richtung prügeln.
      Warten wir es ab.

  86. Unter der Gürtellinie
    Den Maas kann ich nun wirklich nicht leiden, er muß für die SPD fast so unerträglich sein wie Höcke und Poggenburg für die AfD. Sein Blick und überhebliches Gebaren erinnert mich immer an R… – lassen wir das lieber, sonst wird es justiziabel. Er hat jedenfalls viele wunde Punkte, die Sie dankbarerweise aufgreifen, aber daß Sie sich in dieser Art und Weise über sein Privatleben auslassen, ist das wirklich ernst gemeint? Selten fand ich ein Posting so daneben.

    Das Ehepaar Maas hat sich getrennt, man wolle sich gemeinsam um die Kinder kümmern und bitte ansonsten, die Privatsphäre zu respektieren – so war es offiziell zu lesen. Dergleichen kommt 100000-fach vor, auch in der konservativen Politik. Theo Waigel z.B. ließ sich scheiden, ebenso wie Merkel, Petry, von Schröders und Fischers 5 Ehen ganz zu schweigen, Seehofer hat ein uneheliches Kind. So what?

    Hier erfahre ich, Maas habe „Frau und Kinder sitzenlassen“. Woher wissen Sie das, stand das auch in der Bunten? Evtl. war sie ja froh, den Typen los zu sein. Oder man hat sich einfach auseinandergelebt. „Sitzen lassen“ war für mich ein Begriff aus einer Zeit, da ein Unhold eine Unbescholtene schwängerte, um sich kurz darauf aus dem Staube zu machen, so daß das arme Gefallene Mädchen in Armut und Schande den unehelichen Bastard aufziehen mußte. Frau Maas dagegen hat ja nun einen Beruf, der sie ernährt. Sie wird selbst ohne männlichen Broterwerber kaum auf der Straße landen, und im Zweifelsfall würde das Ministergehalt sicher auch für 2 Haushalte reichen.

    So hat Herr Maas seine Lehrerin mit einer Schauspielerin „betrogen“ – wieder die Frage, woher wissen Sie das, vielleicht waren die beiden längst inoffiziell getrennt und jeder machte, was er wollte? Schauspielerinnen scheinen etwas negativ Anhaftendes zu haben, der Lehrerin gegenüber jedenfalls. Denken Sie tatsächlich in solchen Kategorien? Wo in der Hierarchie steht man dann als Immobilienerbe und Blogger? Nun hat die Neue ihren Möbelkauf in einer Homestory vermarktet – bißchen peinlich, aber wenn das alles wäre, was mich an Maas aufregte, ich würde 3 Kreuze schlagen.

    Ne, der Maas soll v***ln, wen immer er mag, solange es keine minderjährigen Prostituierten sind, wie beim Bunga-Bunga-Präsidenten, geht es den Rest der Welt einen feuchten Kehricht an. Es ist bedauerlich, wenn ansonsten berechtigte Kritik sich durch solche Anwürfe selbst diskreditiert.

    • @MMW
      Mag alles korrekt sein, was Sie da kritisieren, bei ansonsten untadeligem Verhalten. Schlimm ist, dass es bei diesem Justizministerchen ja nur oben drauf kommt. Über seine sonstigen Peinlichkeiten wurde ja schon ausreichend geschrieben, da ist die BUNTE Story nur die Kirsche auf der Sahne.

    • Wie man hörte, forderte die SPD-Spitze, also wohl Gabriel,
      dass in den Maasschen Beziehungskuddelmuddel nach dem allzu putzigen Video in der Blöd klare Verhältnisse einzuziehen hätten. Wie auch immer.

    • Man kann mit dem, was in Berlin als Gesellschaft gilt, keine klaren Verhältnisse machen.

    • Ich kenne Berlin nicht, gottlob
      und was dort an Verhältnissen möglich ist, entnehme ich der Presse oder Ihren Beiträgen, das reicht mir dicke.

      Gabriel wollte wohl vor den Wahlen weniger Angriffsfläche, dass Frau Wörner diesen Ansatz mit Homestory und scheußlichen Möbeln so konterkariert, konnte ja keiner ahnen.

    • @MMW
      Man sollte nicht vergessen, daß wir uns hier im blog der Kunstfigur Don Alphonso under der Rubrik „Stützen der Gesellschaft“ befinden. Insofern gehört ein gewisser überheblicher, ironischer und augenzwinkernder Ton des Gastgebers unbedingt dazu. Genau das macht ja diesen blogs aus, gerade deswegen ist er so erfrischend anders. Dröges gibts genug im Mutterschiff oder woanders…

  87. ... die mitgebratene Maus im panierten Schnitzel ...
    … halte ich für übertrieben freundlich.

    Mir scheint wir haben es hier eher mit einer Riesenkakerlake in einem Rattenragout zu tun.

    • PS
      Don, ich vergaß ganz, meinen herzlichen Dank für das diesmalige Miststierln auszusprechen. Das sei hiermit getan!

  88. Je peinlicher die Entourage, desto glänzender die Raute der Mutti
    Das könnte wirklich Strategie sein, jede Falle, in die die Gefolgsleute der Schiefliegenden hineinrutschen, macht Märckel stärker. Wenn sie sich dann vor UvdL stellt, dann schafft sie sich unbedingten Gehorsam in allen wichtigen Fragen, wie z. B. der Ausschaltung des Parlaments.

    Insofern ist Maas gar kein Ausrutscher, sondern ein Spielstein der Macht, der zielsicher alles tut, um alleine aus Gnade der allheiligweltlichen Raute überhaupt einen Westflügelschlag machen zu können – oder auch nicht.

    Das erinnert mich an einen alten Chef-Chef zur Zeit meines Angestelltendaseins, der sagte mir, natürlich sei mein Vorgesetzter ein xxx, aber das sei doch seine Strategie und es ginge ihm einfach nur darum, dass er überall und gegen jeden seines Hauses als der unumschränkte Herrscher wirke.

    Sein Büro hatte mehr als 100 qm.

    Der Name des Maasschen Mischlings-Hundes „Fala“ bedeutet auf Deutsch „Rede“, „Sprache“ oder „Besprechung“.

    Ich finde diesen Hund sehr schön und er macht in der Wohnung den lebendigsten Eindruck. Zum Glück spricht er nicht.

    So wie Maas zwar Justiz ist, aber dann doch nicht.

  89. Obsession
    Es gibt einen Bundesminister, bei dem, wenn ich ihn sehe, mir immer das Wort Milchbubi einfällt. Wie kann ich mich von dieser Obsession befreien?

    • ....
      … indem Sie realisieren, dass dieser Typ es schaffen wird, dass Sie in absehbarer Zeit nicht mehr posten können, auch wenn es harmlos erscheint, aber nach freier Auslegung von Maasi, Kahane & Co als Hass oder Häme verdächtigt werden kann, was für die Löschung genügt. Das machen Sie zweimal mit, dann geben Sie auf …

    • Sirisee, sprechen Sie aus Erfahrung?
      Wir sollten das alle unbedingt ausprobieren, ob zweimal wirklich genügt. Da bei mir nichts zu holen und im Knast kein Zimmer mehr frei ist, sehe ich wohlgemut in die Zukunft und meckere weiter.

    • Satire
      heißt das Zauberwort. Wenn es dann soweit ist, kennzeichnen wir unsere Meinung einfach alle als Satire und schon sind wir aus dem Schneider, oder? Mal sehen, was dann passiert, ob die Gerichte das noch schaffen. Jetzt, wo der Majetätsbeleidigungspsragraph abgeschafft ist, obwohl wir eine Republik sind…Ich freu‘ mich drauf.

    • Opfer und Täter
      Kann das mit dem „Milchbubi“ ja nicht wirklich entkräften. Aber vielleicht hilft es ja, ihn als Opfer zu sehen. Opfer seiner eigenen Hybris. Und vor allem Opfer seiner Kabinettschefin, die es seit Langem glänzend versteht, sich immer eine gewisse Anzahl solcher Opfer an den Kabinettstisch zu holen (Ich erinnere nur an den letzten FDP Gesundheitsminister) – zur Zementierung ihrer Macht. Sicher füttert sie seine Hybris gezielt und wohl dosiert. Und bestimmt hat Mutti ihn bestärkt in seinem Tun – profitiert sie doch sowohl bei Erfolg als auch bei Scheitern. Dass sein Gesetzentwurf nun bei der UN durchleuchtet wird, hat Mutti sicher erfreut…
      .
      Aber auch als Täter kann man ihn sehen. Und zwar als offensichtlich unfähigen Täter, da seine juristische Ausbildung wohl nicht viel wert is bei Betrachtung all der handwerklichen Fehler, die er so verbricht. Ich erinnere nur an die rechtswidrige Pflege (und damit Finanzierung) seines privaten FB-Accounts durch Mitarbeiter des Justizministeriums. Insofern kann man diesen mit dem Bild „Milchbubi“ umschriebenen Charakter dieses Herrn schon bald als Segen empfinden. Denn schlimmer wäre es, wenn er gerissener ware – und damit z.B. die Chancen feringer wären, daß sein Zensurgesetz vor dem Verfassungsgericht scheitert.

    • Himmiherrgottsakramentzefixscheissblogsoftwarevareckte
      Diese verr..hochprofessionelle Blogsoftware entdeckt bei mir dauernd „Doppelpostings“. Und zwar ab dem ersten Mal Abschicken. Deshalb weiss ich nicht mehr, wie oft ich das hier schon geschickt haben.

      Vergessen Sie’s. Die SA marschiert schon durch die Ethernet-Kabel. Laut SPON wurde in „rechtsradikalen“ Kreisen eine gefakte ALDI-Werbung verbreitet, in der für billige Splitterschutzwesten und Waffenscheine geworben wird. Löschung bei Facebook sei schon beantragt. Das gleiche glit für ein (satirisches) AFD-Plakat, in dem auf ein Plakat, vor dem der Bundesminister Maas für sein Pamphle..Sachbuch: „Aufstehen gegen Rechts“ wirbt, „Aufstehen gegen das Recht“ geschrieben wurde.
      Wer DAS nicht als Satire erkennt, der ist entweder der geistig schlichteste unter den Schlichten oder ein hochgefährlicher Zerstörer der Verfassung, von denen momentan alle aus ihren Löchern kriechen, nachdem Heiko auf seiner Flöte spielte.

  90. betrunken
    Toller Text, ich liebe Sie.

  91. Fakewohnzimmer
    Also, die sind nicht schön eingerichtet, bei den finanziellen Mitteln hätte ich etwas anderes erwartet. Aber in Sachen Interieur kann man wohl von Politikern nicht viel erwarten…(Obwohl, bei Macrons sieht es bestimmt gut aus) Wann gibt es mal wieder eine Homestory von Ihnen?

  92. In der Wüste Oasen anlegen,
    dieses müssten bei mir die Dummschwätzer, Kleingeister, Möchtegernintellektuellen….bis ans Ende ihrer Tage tuen.Sie würden keinen auf den Geist gehen, weder mir noch ihnen und hätten eine sinnvolle Beschäftigung im Leben. Ich frage mich immer mehr, warum die Menschen dieses nicht machen- in die Wüste schicken. Ich habe da einen Tipp, es stehen die 7 Todsünden im Wege, ganz schlicht und einfach. Und die wenigsten können sich mit dem Slogan ( neudeutsch) – dem Wahren, Schönen,Guten noch identifizieren und wissen was dieser in der „Praxis“ bedeutet.

    • @Frau Barichs
      Aber Obacht: wenn Sie Sozi’s in die Wüste schicken passiert 10 Jahre gar nix und dann wird der Sand knapp! Das wußte schon FJS, von dem stammt der Spruch, und der war nicht dumm (a Hund worer).

  93. Sprachlich fein, in der Sache niederschmetternd
    Ein ganz hervorragender Beitrag, der einem aber kalte Schauer über den Rücken jagt, angedenk der kommenden Merkel-Junta. Haben früher ein paar Poolbildchen ausgereicht um zurückzutreten, so reicht heute nicht einmal mehr der offene Angriff auf die Verfassung aus, um Kabinettskollegen oder gar die Islamkanzlerin zum Handeln zu bewegen. Maas wird uns auch in der kommenden Legislaturperiode erhalten bleiben, ist doch SPD seit Jahren nur noch mit dem letzten Aufgebot auf Volkssturmniveau unterwegs.

  94. Sie merken es nicht
    Ja, die gute alte SPD. Jetzt hat man sich von der Kanzlerin alles genehmigen lassen, wie die Grünen auch, und fühlt sich so stark, dass man gleich noch ein paar idiotische Wünsche und Wahlversprechen nachschiebt. Flugs spricht die CDU/CSU wieder von Sicherheit und Ordnung (obwohl sie das ganze Chaos abgenickt haben), macht auf konservativen Bremser der selbst verursachten Irrfahrt, und schon ist die nächste Wahl gewonnen. SPD/Grüne und/oder der gemeine Wähler: Au weia.

  95. Let France lead
    Maas ein Bauernopfer? Kauder will es auch, das Zensurgesetz. Und Kauder ist bedeutend unsympathischer als Mass und hat keine Freundin und keinen Westwing.

    Wenn Kauder es will, will Merkel es auch. Und Schulz ebenfalls, denn sonst hätte er Maas zurückgepfiffen. Im übrigen sind alle Genannten aus etwa dem gleichen Holz geschnitzt, alles relativ kleinbürgerlich von der Hergunft her, Kauder weiß ich nicht.

    Frankreich hat sich einen gebildeten Mann aus dem obersten Mittelstand gewählt und bestätigt den gerade bei Parlamentswahlen. Frankreich wird Deutschland einholen und tonangebende Nation werden, in Mode, in Jugend, in Ideen, in Liberalität. Vertrauen wir auf Frankreich, denn es muss dieses Deutschland einhegen.

    • ... das ist richtig ...
      … und die Fixierung auf Maas übersieht, dass die (vorgebliche) Bekämpfung von Hass und Hetze ja nichts anderes ist als das Ausschalten (Erschweren) von Kritik an der Merkelei im Internet, als dem Ort den man noch nicht kontrollieren kann, während man die Medien schon schön gleichgeschaltet hat … Und dieses Ziel tragen alle lustig mit und es ist nicht einmal sichergestellt, dass die in Wahrheit auch zu einem guten Teil gleichgeschalteten Gerichte in den Arm fallen werden. Die Merkelei ist nichts anderes als ein harmlos daherkommender Staatsstreich, ein Rost, der sich durch die Demokratie frisst, und dem man noch nur über Volksabstimmungen den Garaus machen könnte …

    • Wir können die Franzosen und Engländer nur beneiden
      die haben echte Alternativen. Wir haben nur Groko.

  96. Linkfehler
    Don,

    der Link auf die Bunte-Story (oder einen screenshot davon) ist nicht mehr aktiv – loescht Twitter so flott?

  97. Die Internetrakete und die SPD. Hahaha!
    „Im Geschäftsjahr 2016 machte die Rocket Internet SE (ohne assoziierte Unternehmen) einen Umsatz von 50,4 Millionen Euro bei einem Verlust von 741,5 Millionen Euro; siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Rocket_Internet. Das muss nichts heißen: Auch Amazon und Facebook haben jahrelang Verluste geschrieben. Tesla ist zwar immer noch nicht profitabel. Aber Elon Musk lässt echte Raketen (SpaceX) fliegen, deren erste Raketenstufe zurückfliegt und punktgenau landet. Die Internet Rakete hat mit einem Umsatz von 50 Millionen aber sehr wenig Schubkraft. Wie Schulzi auch.

    • Tesla etc. mit Musk
      …hat aber schon mal ca. 5. Mia. an Subventionen abgegriffen – damit die 6886 AA-Taschenlampenbatteriewagenkunden irgendwann zum Mond zum shoppen können – unter dem Establishment-Präsidenten.

  98. Titel eingeben
    Freigelassener

    Im teils recht fairen Rom trugen die Freigelassenen den Namen „ihrer“ Familie. Sie, vor allem ihre Nachfahren konnten aufsteigen.

    Maas der Freigelassene Aufsteiger

    wenn das Wuerstchen Sie verklagt, Don, dann nehmen Sie einen gofundme fuer den Lion if the Lake aber an.

  99. Moralische Vorbilder ...
    … in Sachen Gerechtgigkeit bietet die SPD ja nun so manche.

    Hohe SPD-Funktionäre halfen anscheinend einem pädophilen Parteigenossen, belastendes Material zu beseitigen.

    Schulz hat Sitzungsgelder abgegriffen an Tagen, an denen keine Sitzungen des Europaparlamentes statt gefunden haben.

    Im Rahmen von Rent-a-Sozi haben sich Maas, Schwesig, Nahles und andere hohe SPD-Funktionäre für recht wenig Geld mieten lassen. Unfassbar, solche Käuflichkeit.

    Bundesjustizminister Maas wie auch Bundesministerin Schwesig haben sich in ein laufendes Gerichtsverfahren eingemischt. Das ist nicht nur unfassbar, das ist ein Skandal.

    Wie es entsprechend auch ein Skandal ist, dass die SPD eine solche Ministerin zur Regierungschefin im Nordosten Deutschlands machen will.

    Gerechtigkeit laut SPD – ein SPD-Minister lässt seine Wohnung für soviel umsonst ausstatten, wie ein Hartz 4 Empfänger in etwa zwei Jahren zur freien Verfügung erhält, also für alles von Nahrung über Strom bis zur Einrichtung usw..

    Prost Mahlzeit.

    —–

    P.S.:

    Ich warte auf die intensiven Fragen und Statements von Frau Schausten, die einst angesichts eines Bobbycars für den damaligen Bundespräsidenten behauptete, sie würde von ihren Freunden für jede Übernachtung und Speisung ein Entgelt fordern.

    Oder kommt da nichts Inquisitorisches und Heuchlerisches seitens der Öffentlich-Rechtlichen-Medien?

  100. Erfüllungsgehilfe sein
    Maas ist darin perfekt, und Seinesgleichen finden sich zahllose in den etatistischen und kollektivistischen Strukturen der Mediokratie. Lassen sie sich aufhalten? Ich weiß es nicht. Danke, dass Sie beharrlich all jenen Mut machen, die es versuchen. Die Macht der Korporationen, die Staat und Gesellschaft ihren Interessen – und dabei geht es wie bei Honecker & Co. um mehr als privilegierten Konsum – gefügig machen wollen, ist beängstigend. Dass sie schon beinahe unangreifbar geworden sind – auch weil sie Menschen medial zu geistigen Versorgungsempfängern degradieren, selbständiges Denken, geschweige Handeln, perhorreszieren – raubt einem das Vertrauen in die Vernunft. Ich bin froh, dass Ihre Texte von vielen gelesen, verstanden, gescheit kommentiert werden. Bleiben Sie dran. Lassen wir den Erfüllungsgehilfen keine ruhige Minute!

  101. Titel eingeben
    Parteisoziologisch ist die Sache erklärbar. Wir wissen, dass die politischen Entscheidungen nicht von den Parteien gefällt werden. Dobrindt mit Maut und Autobahnverkauf, Rieser mit der Privatisierung der Rente, Schröder/Hartz mit der Zerlegung der Sozialpolitik: das sind alles Sachen, die nicht die Politiker im Parlament entwickelt haben (vulgo „Legislative“), sondern die wurden im admistrativen Vorfeld entschieden und via Fraktionszwang vom Parlament abgesegnet.
    In der Folge haben wir Politiker, die genau wissen, dass sie nichts zu melden haben. Also brauchen sie auch nichts wissen und schon gar nichts können. Das wird von anderen für sie erledigt. Die absolut für diesen Tätigkeit geeignete Parlamentarierin war Frau Hinz (schon vergessen?) Weiß nichts, kann nichts, ist aber in der SPD. Jetzt haben die Sozialdemokraten den Aquana-Spaßbad-Würselen-Bürgermeister rumzuturnen. Den würde bis heute keiner kennen, hätte der Milliardär Belusconi nicht bei einer EU-Parlamentssitzung ihn als Schauspieler in einem Nazi-Film vorgeschlagen.
    Ich habe mal den Vorsitzenden des Verkehrsausschusses bei der EU kennengelernt. War einer von der CSU. Weiß nichts, kann nichts, bemüht sich aber, einen guten Eindruck zu machen.
    Dann haben wir noch Moomax-Lindner, den Schönmackers-Recycling Follower Pofalla und den von der CDU-Ahaus-Ottenstein nach Berlin ausgewiesenen Herrn Spahn (jener mit der Pharma-Beratungsgesellschaft).
    Wo sind eigentlich Leute geblieben wie Karl-Josef Laumann? Der den Gesellenbrief als Landmaschinen-Mechaniker eher in der Tasche hatte, als er den Pkw-Führerschein machen konnte.
    Stattdessen wird man mit christ-, sozial- oder freidemokratischen (inkl. AFD-) Argumentationsbrei zugekotzt. Die halten uns für so bescheuert, dass wir ihr Geschwätz ernst nehmen würden. Und die müssen uns ihr Wohn-Ambiente inne Zeitung vorführen.Die Beleidigung des Bundesbürgers durch Herrn Maas besteht darin, dass er tatsächlich der Meinung war, unsereins würden seine Möbel interessieren. Das ist für mich genau so wichtig wie eine – mögliche – Auskunft, mit wem Herr Volker Beck gerade liiert ist. Oder ob der Özdemir einen neuen Kredit vom Munzinger bekommen hat.
    Wen wähle ich denn jetzt im September?

    • Wen wählen? - Ganz einfach, nämlich gar keinen und niemanden!
      Wenn schon, dann hingehen und den Zettel durchstreichen, alle darauf. So machen wir es diesmal, mine Fru Ilsebill und ich, da sind wir uns endlich mal einig. Stimmen ungültig.

      Sie schreiben ja immer so schön mechanisch geerdet. Daher auch diese einfache Frage: Wollen Sie etwa, daß sich jemand von diesen politischen Realsatiredarstellern auch noch auf Sie und Ihre „Stimme“ beziehen kann? Echt jetzt?! – Manntje, Manntje, Timpe Te…

    • Wahlunterlagen
      lasse ich mir immer schicken und sende dann die von der vorherigen Wahl, verwirrt die Auszählenden ungemein.

    • Herr Streck, DAS heißt nur Eines:
      Sie „wählen“ damit die schlechteste aller Möglichkeiten.
      Eigentlich deklarieren Sie damit, daß dies hier KEINE DEMOKRATIE ist.
      „Die eigentliche Schwierigkeit liegt aber darin, daß zugleich die Illusion der Freiheit erhalten bleiben soll.“(Ernst Jünger, der Waldgang,Cotta 2014, S.10 ff)

    • Früher gab es eben Optionen, die man halbwegs gut finden konnte – heute, nun, schauen Sie sich die Wahlbeteiligung in Frankreich an,

    • Schluss mit der Pubertät bei 50-Jährigen!
      @ Don. Es hat nie eine Partei gegeben, die man ohne Bauchschmerzen wählen konnte. Ich komme aus einem christlichen CDU-Milieu. Ich konnte sie immer nur mit einer gewissen Übelkeit wählen. Bei der AfD ist für mich die Übelkeit weg, aber der ein oder andere bereitet mir auch da Bauchgrimmen (und ich meine beileibe nicht den vielgescholtenen Höcke!)- wie sollte das auch anders sein, es ist eine politische Partei und ich bin ungesellig und allen Heilsgestalten abholt. Deshalb bin ich auch Katholik und nicht bei irgendeiner linken Ganzzeit-Fastnachtstruppe!

      Keine Heilerwartungen in Politik oder generell in Menschen!

      Und, Herr Steck, es gibt ja Alternativen: wählen Sie die Linke, die AfD.
      Wenn Sie Spielchen spielen und nicht wählen, dann wählen Sie Merkel-Weiter so mit allen Corollarien (Köln, Ansbach, Berlin, Terrorhysterie in Flugzeug und Notlandg-K-Bn, Netz-DG,Correctiv-Maul-Halten, nazifa-Versorgungswerk etc.pp)
      Kurz: Ihre Seele mag zu edel für diese welt sein, aber politisch müssen Sie wirksam werden oder bekennen, daß alles determiniert ist – also aufgeben.

      Tut mir leid, wenn ich Ihnen mit meiner Wortwahl vllt. zu nahe trete. Ich meine es nicht bös.

    • Herr Streck, ...
      … Ihre Moralvorstellungen in Ehren aber das wird keinen hindern Sie wie bisher auszubeuten und zu verarschen.

      Wenn Sie nicht FÜR jemanden stimmen können (mangels Masse) dann sollten Sie immer noch GEGEN das größte erwartbare Übel anrennen.

      Ob Sie uLF oder Mini-Maß für schlimmer halten müssen Sie natürlich noch immer selbst beurteilen…

      Mein herzliches Beileid sei Ihnen versichert.

  102. die Frau tut mir leid,
    der Mindestlohn gehört erhöht, da arbeitet man Tag und Nacht an, für und mit dieser neuen Technik, und muss sich die Möbel vom Altholzplatz schenken lassen, da man so wenig verdient, ein Tischler wäre wohl die bessere Wahl gewesen.

    jetzt muß sie wohl weiter in diesen für echte, gute Künstler so schweren Zeiten, ihre brotlosen Berufung nachgehen.

    und „gschlampertes Verhältnis“ ist es keines, er wohnt ja dort auch, der Rest ist Privatsache.

    „Unser Recht sollte für alle gleich sein, und deswegen sollten wir auch die Ehe für alle öffnen“

    also wer, mit wem, wielange und wieviele, alles erlaubt, propagiert er und seine Kreise,

    mir tun die fleckerlteppichkinder jetzt schon leid.

  103. König Kurt's von Sachsen...
    und sein 15 % Ikea-Rabatt. Schon vergessen?

    • König Kurt
      war ein abgeklärter Geist.

      Zum aufkommenden HartzIV Missbrauch fiel ihm nur ein,
      dass eben die kleinen Leute es nicht anders machen, als
      die Bosse auch. Nehmen was man kriegen kann.

    • Und
      hatte der nicht günstiges Putzpersonal vom Arbeitsamt…?

    • Nein, aber König Kurt
      wurde dann ja auch verjagt.

    • Das hat ihm auch gut getan.

    • König Kurt oder
      gemäß seiner Gattin, als wir noch Ministerpräsident waren. König Kurt hat nichts zu melden, die Gattin hat die Hosen an und ein raffiges Gemüt.

  104. Man kann ja viel reden, wenn der Tag lang ist, ...
    … und man kann gern viel Meinung über Herrn Maas haben,
    jedoch sind Zwerg und Würstchen persönliche Beleidigungen.
    Und dagegen hab ich was.

    Was such‘ ich eigentlich hier.

    Achja, Austausch.
    Zuviel gewollt, Pech.

    • anderer Gast
      Ordnen Sie es doch einfach als Satire ein, da gehen dann sogar „Na…schl…“ oder „Ziegenfi…“.
      Mit „Hassprediger“ an Trump kann man sogar Bundespräsident werden.

    • ...
      Sie haben so Recht.

      Über die Winzigkeit von Herrn Maas,
      sollte man großzügig hinwegsehen.

    • Textsuche für Dummies
      „…Zwerg und Würstchen persönliche Beleidigungen…“

      Im Browser Ihres Vertrauens:
      1 Markiere
      2 Befehle STRG F (blendet die Textsucheingabe mit Suchbegriff „“ ein)
      3 Führe Suche aus, einmal nach oben, einmal nach unten

      Ergebnis: Lande singulär genau bei „der andere Gast sagt“, nirgenwo im Blogbeitrag.

      Ihr Anliegen nennen Sie eine Suche nach Austausch? Oder haben Sie sich verschrieben?

    • Pack
      … nunja, unsereins wurde auch schon als Pack tituliert.

      Ich will weder regiert werden von Personen, die knallharte Unterdrückung von Meinungsvielfalt mit Welpenblick, moralischer Selbstgefälligkeit und Modeschick bemänteln noch von solchen, die glauben, ihren Hosenverkäuferhabitus mit gestelzter Sprache übertünchen zu müssen.

      edSE

    • @ ... der andere Gast redet was von Beleidigungen!!??
      … meine „Volks-Zertreter“ beleidigen mich und alle meine DEUTSCHLÄNDER nicht nur permanent – nein – sie belügen und betrügen uns auch …

      … wie wollte Herr Seehofer handeln als …
      … bis heut´verschweigt Herr Kohl das „Geheimnis der SPENDEN“ –
      … und der Herr Schäuble …
      … und der Herr Bosbach – jetzt kriecht er wieder unter´s Mäntelchen …als ob nix gewesen wäre …
      …die Özgus ?? schwätzt einen Brei dass einem schlecht wird …
      … die GRÜNEN – das vergess´ich lieber gleich …bevor …
      was war das mit GRIECHENLAND – keiner haftet für …
      soviel Platz ist gar nicht – wo ich meine Wut hinkippen wollte – tu´ ich auch nicht – schon dem Blog-Wart zuliebe ..

      usw. usw.usw.

      … ne´- Würstchen sind´s keine!!! – ganz andere Worte und Benennungen müsste man raushauen …

      … noch sind die GEDANKEN FREI – doch wenn der MAAS weiter so „gut justiziert“ …

      ach – ich will gar nicht dran denken …

      … jetzt geh´ich erst mal in´n Wald – die Bäume anschreien …

      … viel müssen die sich anhören von mir in letzter Zeit …

      … die armen …

      … schönen Tag noch an ALLE – die noch bisserl HIRN und HERZ besitzen:

      und jetz´isch over – ganz nach Schäuble …

      … Dank an den DON – fast ein Wunder – wie er das alles aushält – smiley

    • mini- & MAXI-Maß
      Dann soll er halt seine Zensurgesetze per Volksabstimmung einführen.
      Sofort wird er von mir zum moralischen Leitstern befördert.

  105. Stilistisch
    ist das, was die Möbelindustrie in unseren Tagen so raushaut, eine dreiste Zumutung und eine echte Katastrophe. Einen Gruselfilm schaue ich mir nie an, war schon als Kind der Ansicht, damit bin ich nicht gemeint. Die Möbelkataloge von heute finde ich aber hochinteressant, denn Stil transportiert eine Menge Information. Es fällt auf, daß das gerade gängige
    Möbeldesign in fataler Weise den deprimierenden Persönlichkeitsbildern
    seiner Nutzer entspricht. Tut mir leid, ich kann es nicht anders sehen.
    Tut aber echt weh.

    • Gegenmeinung zu Meergans
      Westwing wurde hier explizit aufgeführt, also darf ich auch konkrete Namen nennen. Es werden auch heute noch tolle ästhetisch anspruchsvolle Möbel und Leuchten produziert. Schauen Sie bei den Italienern vorbei, Molteni, B&B Italia, Poliform, Luceplan, Foscarini.
      Das hat alles seinen Preis, natürlich. Aber mir gefällt das! punto e basta.

    • oder jeder gute Schreiner am Tegernsee.

  106. @ erfrischte Frau Stalmann
    Sie verwechseln m. E. Eliten mit Bettelleuten, die aufs Ross gekommen sind und selbiges zu Tode reiten. Kästners ‚Lärm im Spiegel‘ triffts heute noch. Die Eliten sitzen ganz hinten in den Logen des Deep State, sind diskret, freundlich, großzügig und müssen niemand mehr was beweisen.

    Das Volk sieht nur ihre Handpuppen und -püppinnen. Und wir kreischen wie die Kinder im Kasperltheater. Im königlichen Bayern waren Volk und Herrscher mehr verbunden als wir heute unseren sog. Volksparteien. Lola Montez musste gehen, Reichskommissar für die Festigung Merkelschen Volkstums Maas bleibt.

  107. Amnesie, Hybris und Verblendung ereilt ja so viele...
    Gut gebrüllt, geehrter Don. Beim Boxen würde es heißen: schwer angeschlagen. Aber echt.

    Bspw. fällt mir da Herr Platzek anläßlich einer Talkshow nach der Wahl Trumps ein mit seiner Betrachtung der aufkommenden „rechtspopulistischen“ Personen weltweit. Daß diese demokratisch gewählt sind, nun ja, vergisst man halt! Und daß er per se ein besserer Mensch ist, nur weil Herr Platzek für die SPD streitet, nun ja, darf man wohl bezweifeln? Den Hinweis auf den 2008 deregulierten Finanzmarkt in den USA hätte er an Genosse der Bosse Schröder richten sollen, der dies schon ab 2001 mit den Grünen in D auf den Weg brachte, so der Gier unter Bankern erst richtig Dynamik verlieh beim Kreiren toxischer Produkte und u. a. zu zig Mia. Lasten für die Bürger führte. Und 1998 war eine, wenn ich recht erinnere, erste Amtshandlung der Sozen/Grünen die Halbierung des Sparerfreibetrages. Nun wissen alle, warum man eben so eine Gerechtigkeitspartei nicht (mehr) wählen kann. Das wird auch Genosse Schulz mit seinem Populismus des „ich komm von unten und bin deshalb für mehr Gerechtigkeit“ nicht ändern können. Deshalb nun der Sprung auf den Rentnerzug.

  108. Palazzo Ducale/Westwing....
    Hier passt der Slash hin als Ausrufezeichen für einen Gegensatz, wie er größer nicht sein könnte.
    Überhaupt Schauspieler: Fahrendes Volk sagt schon alles. Sorry, Tippi Hedren, Robert Taylor, lana Turner, Toshiro Mifune, Tom Hiddleston, Benedict Cumberbatch. Richard Gere ziehe ich auf Wunsch der Dame Simon zurück.

    „Scheidung läuft“, eine klitzekleine Rechtfertigung. Es soll auch Politiker geben, die der nomadischen Wirtschaftsform der Transhumans anhängen glauben zu müssen, dem Wechsel zwischen Sommer- und Winterlager.

    An sich eine clevere Werbestrategie von Westwing mit Möchtegerns zu werben. Soll ja gerade diese Käuferschicht ansprechen. Die Marke arbeitet meiner Erfahrung nach hauptsächlich mit Kundenkredit. Man bezahlt sofort und die Ware (in meinem Fall -Nina Ricci- Bettwäsche) kommt 4 Wochen später. Offenbar direkt vom Hersteller ohne aufwendige Lagerhaltung.

    Ich fasse mich lieber kurz. Dieses Anti-Hate-Speech-Gesetz ist natürlich nur stümperhafte Ablenkung. Solange Wähler von Politikern religiöse Erweckung erhoffen, gleichzeitig nur unteres Mittelmaß zur eigenen Identifikation dulden, geschieht es Ihnen recht.

  109. Relax...
    Der Typ ist bald weg. Indiskutabel.

    Danke an Don für den launigen Text!

  110. Schneeflöckchen?
    Solche Leute reagieren inzwischen leider nur noch, wenn man sie beleidigt. Siehe zum Beispiel die Tagesschau: die darf man offiziell nur noch ansprechen, wenn man „hate speech“ benutzt (also English speakt?)
    Und Politiker? Die reagierten gar nicht auf Argumente.
    .
    Kleine soll man nicht schlagen! Ihn aber „Zwerg“ zu nennen, ist doch putzig; kennt man aus vielen Märchen; graben oft nach Gold und finden es komisch wenn jemand ihr Essbesteck und Bett benutzt. Mir würden da so manche wirklich schlimmen Worte für eine „persönliche Beleidigung“ einfallen.
    Und Würstchen? Auch die mag und ess‘ ich manchmal ganz gerne (mit viel Senf).
    Also beides in meinen Augen: nicht abwertend, sondern, mit dem Wissen um Herrn Maas‘ schändliches oder wie hier oben aufgezeigt: peinliches Tun: noch sehr (sehr) nett.

  111. So brav und nett kommt der Menschenrechtsverstoß daher
    Es ist schon deprimierend. Da glaubte ich, die Feinde der Freiheit und der Menschenrechte wären dumpfe Glatzen, die biervernebelt rechte Parolen grölen.
    Tatsächlich ist es aber dieser kleine, adrette Herr von der SPD, der alten Kämpferin für das Gute, der viel wirkungsvoller meine Grundrechte zerstört.

  112. @Goodnight, 11. Juni 2017 um 22:06 Uhr – killing them softly
    You‘ll never walk alone. No worries. Sie sind mit Ihrem Schmerz nicht alleine. Ihren Analysen stimme ich meist zu fast 100% zu. –

    Die rationale Reaktion ist, das Land zu verlassen. Die Millionäre tun es. In Scharen. In D. und in F. Ich bin kein Millionär.

    Ich habe eine gute internationale Ausbildung, u.a. erworben an einer der bewussten Ostküsten-Universitäten.

    Ich war auf der Botschaft eines Landes, das zu den angelsächsischen Kompetenzfestungen gehört. Guter background. Sagten sie. Sie sind zu alt. Sagten sie.

    Gefangen ohne Fußfessel. Jeder Tag aufs Neue eine Zumutung.

    So. Ich geh‘ jetzt erst mal ‘ ne Runde Segeln.

    • Who are you? Moses?
      Dann sind wir ja schon einmal drei (inkl. Angela) :-)

      Ansonsten wiederholt sich Geschichte: die einen fliehen frühzeitig, die anderen sagen jeden Tag: So schlimm kann es doch nicht werden….

  113. Rückzug ins traute Heim, während sich anderswo parallele Welten
    manifestieren.
    http://www1.wdr.de/nachrichten/familien-clans-verbrechen-polizei-100.html
    Schon tragisch für eine Gesellschaft, wenn Menschen mit scheinbar eingeengten Blickwinkeln in Machtpositionen kommen.

    • Man achte auf den Verbreiter dieser Nachricht.
      Wenn das bei diesem Sender durchgeht, gibt es nur noch wenig Hoffnung.

    • @Bewohner von Troja: Wenn ich König von Deutschland wär...
      … müßten erstmal alle ÖR Mitarbeiter* stante pede in den unmittelbaren Einflußbereich dieser neuen Stammesfürsten und Großwesire umsiedeln. Dann sieht man weiter. In der IT nennen wir dieses durchaus moralisch-ethisch einwandfreie Vorgehen zur Steigerung der Glaubwürdigkeit im Kontext der zu verkaufenden Produkte/Strategien:
      „Eat your own dog food“.

    • @Blackyblack - das sollte in NRW umstandslos gelingen - sogar ohne Umzug, da die
      Hinzuzügler die anderen bedrängend umzingeln und aufdringlich auf ihre hier wenig bekannten Bräuche und Sitten bestehen. Die erlebte Muss-Erfahrungsdichte entspricht meiner Meinung nach nicht dem, was gerade in Polizeiberichten oder Presse gemeldet wird.
      Und es sollte mich nicht wundern, wenn von dort aus Geistesblitze in die Restrepublik gesendet würden.

  114. Verflixt, Don, der erste Versuch ist mir entglitten...
    aber gestern Abend, im Rahmen der Berichterstattung zu den Parlamentswahlen in la douce France, wo jetzt der neue Messias mit seinem „mouvement la France am A….est entré sur le théâtre“, eine Frau Slomka, die ich eigentlich von den ganzen Propagandatröten noch am besten abkann, erklärte wie beiläufig, daß das franz. Parlament vom „Pouvoir“ her nicht an den Bundestag heranreiche. Meiner Gattin sagte ich darauf, sie solle doch mal kurz die Balkontüre schließen.
    .
    Das war dann doch zu viel, was mir da mit nur einem Satz zugemutet wurde. Dieses „Hohe Haus“ in Verbindung mit mehr Kompetenz?! Ein Gesetz nach dem anderen wird von Karlsruhe kassiert, der Rest besteht aus Riesenentscheidungen wie über die Fortführung von Fährdiensten im Mittelmeer und gespielte Korsarenabwehr vor Somalia durch unsere Rumpfmarine, Theaterauftritte in Mali zum Schutz von Niger zur weiteren Betreibersicherheit für EDF/Areva und deren Aktionären. Vom ständig verlängerten Afghanistan-Abenteuer zum Schutz korrupter Politiker und Mohnbarone ganz zu schweigen. Hierzu wäre eine Recherche darüber von Interesse, welche Ja-Abgeordnete je ein Kind oder nahen Angehörigen im Afghanistan-Einsatz hatten.
    .
    Meines Erachtens wäre es nach den Desastern der letzten Jahre („Energiewende“ und dem Schleifen der Grenzen, das Kasperltheater mit dem Komiker am Bosporus…….) höchste Zeit sich einmal die Richtlinienkompetenzen zukünftiger Kanzler in Friedenzeiten vorzunehmen. So grundgesetzänderungsmäßig. Hier liegt der faulende Hundekadaver nämlich begraben. Sich unentwegt mit dem Kerlchen von der Saar oder dieser verschrumpelten, in der Kopfwolle rot gefärbten Stasi-Tante zu beschäftigen, empfinde ich als vertane Energie.
    .
    Don, manchmal wünschte ich mir die fachkundigen Erklärungen des Kunsthistorikers zu den allegorischen Wandgemälden aus den ducalen Palazzi. Sollten Sie da auch jeweils nicht weiterwissen, so könnten Sie ja immerhin zeitvertraglich engagierte guida vor Ort fragen. Mir ist z.B. der Sinn dieses Bildes der Dame mit der offenen Gürtelrose und den etwas zu kräftig geratenen Oberschenkeln sowie dem Ansatz zu Basedow nicht klar (3. Bild von oben). Ich gehe davon aus, daß der jugendliche Servant im Napf das antike Allheilmittel Opodeldok reicht, das schon das kuk-Sanitätspersonal laut Schweyk von der Marschblase bis zur Monatsbeschwerde im Armeebordell verordnete.
    .
    Beim ersten Bild, mit der Schlachtenszene (à propos Schlachtenszene, man stelle sich im neuen Schloß in Berlin ein Gemälde vom Maas-Übergang zwischen Sedan und Donchery des Panzerkorps Guderian am 14. Mai 1940 vor!).
    .
    Mich würde auch interessieren welche Art Tier der wackere Ritter Ajax da bei der Verteidigung von Patroklos als Sattel benutzt. Der Kopf scheint ja eher einem Lama zu entstammen und der Pferdekopf erinnert irgendwie an die lilarosafarbenen Magic Pegasus Plastikspielzeugmüll meiner Enkelin, Made inChina, nur ohne Horn halt. Bei der Gestaltung der Hecköffnung, also direkt unter dem unzüchtig hochgestellten Schweif, beweist der Künstler allerdings eine gewisse Detailverliebtheit.
    .
    Und diese schlangenschwänzigen Wesen mit bärtigen Männerköpfen, da wo die Nackerde einen Mülleimer mit Pfau darauf unter einem Rosengitter hochreckt, wo seitlich diese Pflanzholz-Männer mit den verbogenen Posaunen sich derart ins Zeug legen, daß gar Rauchwolken entströmen? Und dann das ganze Mottenungeziefer daneben. Also, wenn ich das frei deuten dürfte…..
    (DdH)

    • Es gehört nun einmal zum guten Ton der deutschen Presse, viel Lippenstift auf alles zu malen, was in Frankreich gewählt wird, das war bei Sarkozy und Hollande auch nicht anders. Warten Sie drei, vier monate ab, dann kommen die üblichen korrupten Geschichten.

    • Körpersprache und Nachricht
      … Petitesse zu Frau Slomka: Eine Frau, die beim Nachrichtensprechen ihren Kopf schief hält, macht es mir schwer, sie ernst zu nehmen. Deshalb fällt es mir auch schwer, ihr eine ernsthafte Botschaft abzunehmen, weil diese Körpersprache auf mich wie gekünstelte Vertraulichkeit wirkt.

      edSE

    • ...
      Die Frage ist doch, ob Frau Merkels Laufzeitverlängerung für
      ein „Versailles“ Erlebnis ausreicht.

    • Frankreich: Bessere Chancen wegen Unverbrauchtheit
      Bild III: Das habe ich für einen Schmuckgürtel gehalten. In der Dose Gleitcreme ;-)
      Bild I: Spanisches Pferd, am Kopf mäßig, sonst exakt dargestellt. Auch gern Barockpferd genannt.

      Frankreich: Diesmal habe ich ein gutes Gefühl. Der Mann ist insgesamt aufrichtiger als die Konkurrenz und noch nicht alt genug, um in zu viele Verbindlichkeiten verstrickt zu sein. Gut ist auch, dass er nicht auf „filles“ steht.

    • @ et du Saint Empire
      Neigen Herr Kleber und Frau Slomka vom ZDF
      eigentlich ihre Köpfchen beide zur selben Seite?

  115. Kleinbürger im Großbürgerlook
    Zitat Don Alphonso:
    „Mein Klassenstandpunkt ist nur der, dass ich meine Klasse nicht von Leuten regiert sehen möchte, die ihre Techtelmechtel der Bild, ihre Wohnungen einer Samwergründung und meine Meinungsfreiheit einer Ex-Stasi-IM anbieten.“
    Volle Zustimmung:
    Ja die Sozis (nicht alle!) gartenzwerg-groteske Kleinbürger im vermeintlichen Großbürgerlook (krampfhafte Aufwärts-Mimikry)

  116. Unheimliche Demokraten
    GG, Art 20, Absatz 2:
    „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt“

    Eine aus der Sicht der Bürokratie und ihrer jeweiligen Regierung unbequeme und lästige Regelung, weshalb dem mächtigen, aber nur schwer steuerbaren Demokratieapparat nachträglich ein kleiner patenter Hebel angefügt wurde, mit dem sich die von den gewählten Parlamentariern repräsentierte Staatsgewalt aushebeln lässt: der Fraktionszwang, euphemistisch auch als „Fraktionsdisziplin“ oder „Fraktionssolidarität“ bezeichnet.

    Sollte sich ein Abgeordneter außer an den zitierten Art. 20 auch an GG Art. 38, Abs. 1 Satz 2 gebunden fühlen, der ihn und seinesgleichen als „Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen“ bezeichnet, setzt er möglicherweise seine Wiederwahl aufs Spiel. Fraktion und Partei würden ihm die Verfassungstreue schlecht lohnen.

    Ob derartige Eingriffe in die Demokratiemechanik laut Verfassung statthaft sind, wird nicht debattiert – jedenfalls nicht unter den betroffenen Inhabern der Staatsgewalt bzw. dem Volk – es wird ganz einfach gemacht. Wer sich darüber echauffiert, sollte wieder mal die anderen drei Absätze von GG Art 20 lesen.

    Wenn da ein Ministerlein in den Fäden seiner erotischen, politischen und juristischen Verstrickungen zappelt, mag das neben Sensationsbegierde auch den Wunsch der ohnmächtig Regierten nach Sühneopfern für ihre Misere bedienen, lenkt aber nur den Blick ab von dem grundlegenden Übel, an dem die Republik krankt.

    • Macht nix
      Seit jeher geht die Macht vom Volk aus – sie kehrt aber in der Regel nicht mehr dorthin zurück! (Pech gehabt.)

      Anderseits geht die Macht auch von Gewehrläufen aus und jedes Volk hat seine Armee (manche eine eine eigene, andere eine fremde – man kann sich das nicht immer so einfach aussuchen).

      Vielleicht erleben wir ja gerade die Wachablöse der Befreier von 45 durch die von 15?

      Sind anscheinend interessante Zeiten im Sinne der alten chinesischen Verwünschung.

  117. SPD
    Zum Thema Maas und SPD vielleicht noch ein verbürgtes Zitat des damaligen Werder-Trainers Otto Rehhagel anlässlich einer Besprechung mit seinen Spielern:
    „Meine Herren, wir sind hier nicht bei der SPD, im Fußball spielen nur die Besten“.
    Daran hat sich nichts geändert.

  118. Hoffnungslos
    Was kann ein gemeiner Wutbürger schon anrichten, wenn die
    rumwütenden Eliten außer rand und band geraten.
    Gut, dass es da einen Trump gibt, so können alle ungeschminkt
    die Sau rauslassen.
    …………

    Wie lange ist es her, dass Deutsche sehnsüchtig zwecks Erlösung
    von den politischen Übeln, nach Paris schauten?

  119. Die SPD und eine ausgebrannte Rakete,
    das paßt ja gut zusammen.

    http://www.stern.de/wirtschaft/news/rocket-internet–ist-das-samwer-modell-am-ende–7321908.html

    Und wer will denn über Maas richten, da wir doch einen in dauerndem Ehebruch lebenden Präsidenten hatten.

    Was das Doppeleinhorn betrifft, Dr. Gerd Bauer, arbeiten CDU und SPD da eng zusammen?

    Ansonsten ist die Argumentation zur Meinungsfreiheit ja nicht neu. Sie verhält sich analog zu der der Berufsfreiheit. Die Wahl des Berufes ist frei, dessen Ausübung jedoch eben nicht. Die Gedanken sind auch frei, nur aussprechen darf man sie bald nicht mehr.

    Das Demokratieverständnis der Hauptdarsteller unserer parlamentarischen Scheindemokratie ist halt begrenzt. Und zwar bezüglich all ihrer Säulen. Manchmal ist von Gewaltenteilung eben keine Spur zu erkennen, nicht einmal bei der vierten Gewalt.

  120. Liberale Einstellung zu Haus und Garten Phototerminen
    Die andere Variante: Das hiesige Kücheneinrichtungshaus richtete uns eine schöne Küche ein und die zuständige Dame fragte: “Darf ich vorbeikommen, wenn sie voll eingerichtet ist und ein paar Bilder für unsere Webseite machen?”
    Oder:
    Der Architect, der vor 35 Jahren unser Ferienhaus entworfen hatte, kam vor einigen Sommern vorbei und fragte: “Darf ich ein paar Bilder davon in meine Webseite stellen?”
    Wir haben alles selbst bezahlt. Aber, da wir freie Unternehmer unterstützen, auch erlaubt, Photos von unserer Einrichtung und unserem originellen kanadischem Ferienhaus für Reklamezwecken benutzen zu lassen.

  121. Florian aus Coburg sagte 12. Juni 2017 um 09:43 Uhr
    irgendwas mit SPD. Was, ist bei dem Personal doch eh egal.
    .
    Bist Du es wirklich? Coburg ist gut aber Du solltest Deine neue Heimat im Badischen nicht ganz unerwähnt lassen.
    Grüße aus HN.

  122. DER Artikel sitzt!
    Nur bezweifele ich, daß Leute, die Leute wie Oppermann, KimJong Schulz oder eben das Ehepaar Maas-Schwesig-Kahane wählen, solche Beiträge noch lesen können- vermutlich sind sie ja noch-nicht-so-lange-da… .
    Dem lesenden Rest mag das alles noch (so wie mir) als sarkastische Erheiterung dienen, aber man sollte nicht vergessen, daß über 60% der sogen. „Deutschen“ jene Frau wählen würden, die hinter alldem steht und unter deren Ägidie Figuren wie Schwesig-Maas-Kahane (nicht zu vergessen die nazifa) seit Jahren fruchtbar wirken können. Kurz, diese Erheiterung,- sie verschafft leider keinerlei Erleichterung.

    Leider komme ich zu dem fatalen Schluss, daß der Sozialstaat, also jenes pjotemkinsche Dorf, das er seit Staatsaufgabe und osmotischer Grenzen noch darstellt, vollständig gestrichen gehört. Jeder Deutsche soll sich jemanden suchen, der sich selbst noch so definiert, und ihm persönlich unter die Arme greifen.

    Was so skandalös klingt, verhält sich wie die „hässlichen Bilder“, die Merkel an der Grenze vermeiden wollte: nun hat sie sie, wir alle, im Land! (und sie wollen nicht weggehen/ abschiebbar sein)
    Ich verweise auf einen sehr klaren Artikel von Alexander Meschnig, der erörtert, ob wir uns schon im Ausnahmezustand befinden.
    https://philosophia-perennis.com/2017/06/12/auf-dem-weg-in-den-ausnahmezustand/

    • Wieder zusammenrücken
      Lieber Herr Feldmann,

      Aufgrund der geänderten Verhältnisse überlegen gerade wir alleinlebenden Frauen uns neue Wege für den Alltag. Natürlich meiden wir die öffentlichen Verkehrsmittel, gehen abends nur noch in Horden raus, organisieren gemeinsame Ausflüge, haben ein ausgeklüngeltes Betreuungssystem bei Krankheit (was bei der letzten Grippewelle nur bedingt funktionierte, da wir alle umgefallen sind und jeder für sich alleine herumvegitierte), planen WG um der Altersarmut zu trotzen usw.

      Und es bilden sich auch in unserem Alter wieder erfreulich viele Partnerschaften in meinem Freundes- und Bekanntenkreis. Auch unsere Kinder entscheiden sich für die Ehe und hegen den Wunsch nach Kindern (man achte auf die Mehrzahl).

      Also es geht weiter, es kann nicht alles zerstört werden was uns etwas bedeutet.

      Die Gäste werden nicht gehen. Auch sie werden unter sich bleiben. Aufgrund der kulturellen Unterschiede wird es, bis auf ein paar neue alleinerziehende Mütter, kein wirkliches Bunt geben.

      Wenn es jedoch um die Gewalt gegen die schon länger hier Lebenden geht, dagegen wird es wohl keinen Schutz geben. Da bin ich wirklich rat- und hilflos.

    • Liebe Nur ein Leser,
      ja, was Sie da nennen, sind genau die Verhaltensweisen, die unsere Gesellschaft lebenswerter machen werden! Und hinter alldem stehen Werte.
      So hätte man auch mit den Phänomenen einer schrumpfenden überalternden Gesellschaft umgehen können ohne in idiotische Panik zu verfallen!
      Die Bevölkerungszahlen nehmen ab…, so what! Solange hier gut ausgebildete und zivilisierte Menschen leben, die mit zunehmendem Alter einfach andere Aufgaben für die Gemeinschaft übernehmen, ist das doch überhaupt kein Problem!!

      Die sogen. „Politiker“ der queerfront Blockparteien haben aber zu diesem Pseudoproblem eine problemsteigernde „Lösung“ gefunden, die wesentlich Quantität vor Qualität setzt: der jugendlich männliche Bodensatz muslimischer Länder, illiterat, analphabetisch und arbeitsunfähig, aber mit hohen ego-Werten sollen die alternde Gesellschaft pflegen, ihre Renten erarbeiten etc.
      Aber wie ein Schwamm saugt der Islam die Doofheit auf und gibt ihr Futter.

      Die zunehmende Gewalt in immer absurderen Formen ist durch unser „Rechts“system nicht mehr einzud#mmen, denn es fehlen Wille und Anstand bei den Verantwortlichen.

      Es ist aber ein Leichtes, den Sog-und Alimentierungsfaktornzu streichen: wenn keine Gelder mehr fließen, kommen keine Nichtschwimmer mehr über das MIttelmeer…

      Der Preis ist die Aufgabe unseres Sozialsystems!
      Dank an die sogen.“Politiker“

    • @Nur ein Leser
      Werte Nur ein Leser, ich wünsche zutiefst, daß ihre Sichtweise Realität wird. Es gibt ja immer Pendelbewegungen und die Vielen, die noch nicht so lange hier sind, haben natürlich die von Ihnen beschriebenen Auswirkungen auf uns als deren Gastgeber. Wenn Alles gut geht, dann bilden sich in der Tat in größeren Städten Persia-Towns – so wie es typischen China-Towns in den USA und anderswo gibt. Das erlaubt dann Bildung von Gegenpolen. Und gezielteren Umgang der Institutionen mit diesen Mikrokosmen… Leider befürchte ich aber, daß das doch nicht so einfach wird, da bei den Chinesen eine Kultur des Geschäftssinns und Fleiß dahinter steckt und deren Religion nicht entzweit. Die verschiedenen Ausprägungen des Islams sind ja leider nicht wirklich kompatibel und ich sehe auch viel Anspruchhaltung und nciht nur GEstaltungswillen bei den Gästen.

    • Grenzenlos
      Die Folge der schwachsinnigen Politik ist jetzt, dass die Grenzen offen, aber Weihnachtsmärkte und Karnevalsumzüge uvm. mit Boller und erhöhtem Polizeiaufgebot geschützt werden müssen, so sie sie denn stattfinden..
      Obwohl wir zwei Kinder groß ziehen, bin ich ein strikter Kindergeldabschaffungsbefürworter, das würde viele Probleme mit einem Streich lösen, zumal, wenn man gleichzeitig ein Familiensplitting einführe; von einer zusätzlichen Stimme für Kinder an der Wahlurne wage ich aber auch zu träumen.

    • Sehe ich genauso Bemaba!
      Da die besagte Klientel zu mehr als 95% NUR durch unser Sozialsystem angezogen wird und mehr als 80% auf Dauer davon leben- da andererseits zuviele Deutsche offensichtlich die Härte einer (für illegal Einreisende) geschlossenen Außengrenze nicht ertragen, bleibt eigentlich nur: die Abschaffung aller Sozialbezüge!
      Dadurch würde die Abgabenlast um 40-60% sinken und jeder könnte mit dem freiwerdenden Geld direkt Menschen unterstützen, denen er gerne hilft.

    • @p.feldmann
      Ein sehr guter Kommentar, der genau DAS Übel Deutschlands entlarvt.
      Die Führerin der s.g. freien Welt, A. Merkel.
      Sie und nur Sie, ist für die Misere in Deutschland, mit nie dagewesener Kriminalität durch s.g. Flüchtlinge, verantwortlich.
      Ich hoffe die Geschichte wird über diese Gesetzesbrecherin noch richten, wie auch über ihre Helfershelfer der Linksfaschisten.
      Ansonsten wird in Australien um Asyl ersucht, die mögen keine Islamfaschisten.

    • Titel eingeben
      Herr Feldmann,
      Herr Hans Nase,
      Herr Barnaba,

      Eine familienfreundliche Politik hat es die letzten Jahrzehnte nicht gegeben. Heute wissen wir auch warum. Und der radikale Feminismus hat zur Geschlechtertrennung geführt mit allen uns bekannten Folgen unter denen wir nun sehr persönlich leiden.

      Aber auch hier gilt: Es gibt die, die Versuchen ihre Ziele durchzusetzen, was legitim ist, und die, die diesen Versuchen nichts entgegensetzen, was schlimm ist.

      Natürlich werden die jungen Männer nicht für unsere Renten arbeiten, dafür waren sie auch nie gedacht, oder uns pflegen ( was ich gar nicht wollen würde).

      Gegen die Gewalt werden wir uns mit den selben Mitteln zur Wehr setzen. Laut unserem Finanzminister sollen wir doch von unseren Geschenken lernen. Aufgrund der vielen Einbrüche im nahen Umfeld habe ich einen Baseballschläger am Bett und ein Messer in der Schublade.

      Die Abschaffung des Sozialstaates, der schon lange keiner mehr ist für die, die einzahlen, ist zwingend notwendig. Wie Barnaba steht auch für mich das Kindergeld an erster Stelle, um hier den größten Missbrauch abzuschaffen. Das Problem Arbeitslosigkeit, Gesundheit und Rente bekommt man leicht in den Griff, wenn nur die davon profitieren würden, die auch einzahlen und wenn Fremdentnahmen entfallen würden.

      Doch vom Solidarprinzip und Generationenvertrag werden wir uns wohl verabschieden müssen. Denn die nächsten Millionen verkraften wir nicht.

    • Aufgabe des Sozialstaats
      @Patrick Feldmann: wer zu Verschwoerungstheorien neigt, koennte auf den Gedanken kommen, dass die ‚Aufgabe‘ oder Abschaffung des Sozialstaats hier die eigentliche Agenda darstellt. Was die Agenda 2010 begann, wird nun vom Murkselwahn vollendet.

      Die viel zu hohen Sozialabgaben koennen doch sicher bei privaten Versicherern bessere Renditen erwirtschaften – da ist auch der notleidenden Versicherungssparte geholfen. Vom Staat gibt es vielleicht noch eine minimale Grundsicherung. In der naechsten Stufe ist dann das deutsche Rentenversicherungssystem dran (Umstellung auf eigene kapitalbildende Rentenversicherungen). Dann ist auch Riester rehabilitiert. Solidaritaet ond Generationenvertrag – fott damit. Problem der Lohnnebenkosten geloest. Neoliberaler Fiebertraum.

      Wie anders als durch eine (selbst herbeigefuehrte) Zwangssituation wuerde sich das in Deutschland je durchsetzen lassen? (Ueber Sinn und Unsinn des deutschen Rentensystems habe ich noch vor einem Jahr mit einem Kollegen aus dem angelsaechsischen Ausland diskutiert. Er war ueberzeugt dass das alles eher frueher als spaeter zusammenbricht.)

      Wuerde jedenfalls ein Zyniker sagen. Ich tendiere (noch) zu Unfaehigheit anstatt Boeswilligkeit.

  123. Diskreditierung
    Das Privatleben des Herrn Maas sollte für Sie doch eigentlich uninteressant sein.
    Da es das nicht ist, kann ich nur auf Schmierenkampagne tippen.
    Passt ins Bild, Herr Meier, Sie fallen nicht aus dem Rahmen.

    • Um dem Hausherrn da mal vorzugreifen:
      Weil das hier schon mehrfach angeprochen wurde: Ab dem Moment, in dem man seine neue Liebe in einer „Bunte“-Homestory breittreten lässt, ist das kein Privatleben mehr, das es zu respektieren gälte, da ist sich die Rechtsprechung ziemlich einig.

      Oder anders gesagt, wer öffentlich kegelt, muss damit leben, dass die Allgemeinheit die Punkte zählt.

  124. Ministersein ist kein Recht auf #schwachsinnmachen - oder doch?
    Wow, diese Aktion vom Maas hat Sie aber ganz schön angefressen! Was ich berechtigt finde. Außer meiner erblosen Perspektive ist mir natürlich vor allem aufgestoßen, dass da ein spd-Minister sich mit Möbeln präsentiert, von denen jedes einzelne Stück vermutlich mehr kostet, als ein Hartzer im Monat an Stütze bekommt. Das wirkt dann doch sehr wenig sozial oder solidarisch oder glaubhaft sozialdemokratisch, sondern eher dekadent, aber peinlich dekadent, weil (das ist mir auch aufgefallen), es doch recht geschmacklos gemacht wurde. Es sieht nicht aus wie eine bewohnte Wohnung, sondern wie ein Ausstellungsbereich im Ikea. Da fehlt einfach der „Mensch“. Und dazu dieses gestellte Photo mit dem Hund, gute Güte, wäre mir so etwas peinlich!

    Ansonsten kann man über die spd nur noch den Kopf schütteln. Erst das strunzdumme Einhorn, dass nicht verstanden hat, dass das Recht auf Meinungsfreiheit gerade das Recht auf konsequenzloses schei…e labern ist (dazu diese Gossensprache), dazu die komische Barley, die nach drei verrissenen Landtagswahlen ein Ministerpöstchen bekommt (was will die spd Arbeitnehmern damit sagen: Serienminderleistung muss sich wieder lohnen??) und dann noch so eine peinliche Homestory.
    Als endlos peinliches Sahnhehäubchen die Rüge und Antwortaufforderung von der UN, wegen Heikos Zensurgesetz, dass laut Beck-Blog ja sogar zur illegalen Speicherung von Kinderpornographie auffordert, so dumm und inkompetent ist es gemacht.

    Man muss schon zugeben, außer seinem zu Unrecht gehypten Aussehen, hat Herr Maas wirklich kaum etwas zustande gebracht, das Hand und Fuß hatte (abgesehen von seinen Kindern, die er für die Schauspielerin hat sitzen lassen…). Der ist als Wählermagnet ähnlich anziehend, wie die Deutschland hassende Özoguz oder die konservativ-islamische Chebly aus Berlin, die ernsthaft meinte, ihr auch nach 30 Jahren nicht mal deutsch sprechender Vater sei besser integriert als so mancher Deutscher (in Frankreich zb hätte die diese Aussage eventuell nicht überlebt, in den USA auch nicht; so viel krasse Arroganz und nachgerader Rassismus ist schlicht irre).

    Es ist an sich aber auch sehr traurig, was aus der Partei eines Schmidt oder Brandt geworden ist. Ein Durchlauferhitzer für Leute, die in der sonstigen Gesellschaft nirgends auf einen grünen Zweig kämen, eine Versager-Partei mit ideologisch beliebig einstellbarem Kompass, der allerdings immer nur „soziale Gerechtigkeit“ genannt wird. Anscheinend heißt das heute, dass ein Minister einer sozialen Partei sich gerecht ablichten lässt, dafür gerecht Geld nimmt, gerecht seine Kinder sitzen lässt für ein kleines Abenteuer und gerecht alles zu zensieren versucht, was das kritisiert oder sich darüber belustigt.

    Es ist daher nur gerecht, dass diese Partei immer mehr an Bedeutung verliert und vermutlich nicht den britischen, sondern den französischen Weg der Sozis gehen wird. Wer allerdings solche Narzissten wie Maas in so ein Amt hebt, braucht sich nicht wundern. Man vergleiche den nur mal mit der Schnarrenberger. Die Frau hatte Eier und eine Haltung und konnte dumme Sprüche einfach ertragen. Maas hat immerhin ein bisschen Kohle vom Möbellieferer und ein Heiko-Maas-darf-nicht-gedisst-werden-weil-er-sonst-weinen-muss-Gesetz, das ist auch schon mal was! In Erinnerung wird es bleiben als ein Lausbubenstreich der spd, allerdings ein extrem kostspieliger, wenn man es in Wähler umrechnet.

    • Staatskrise: das Sofa des Hartzers, das Chaiselongue des maasˋschen Kleinbürgers
      Was Sie da an der Maas -spd kritisieren, scheint mir doch sehr ein Problem der gesamten rezenten Linken zu sein. Nicht zuletzt diagnostizierbar am Jubel der Linken über Macron, der nichts anderes als ein Neoliberalist (ich weiß, der Begriff ist Camouflage) ist, und als Zuklatscher der Vernichtung des Sozialstaates durch muslim.Massenkolonisierung. Paradoxerwiese sehe ich die Linken (spd, grüne, weite Teile der Linke etc.) damit nicht gegen die neoliberale Globalisierung, sondern für sie auftreten…
      Ich sehe KEINE Linken, die sich für das Soziale und insbesondere die Lebensumstände des Individuums interessieren! Ich sehe hingegen mehrheitlich Linke, die einem Etatismus und seiner Sozialindustrie das Wort reden. Als erläuternde Anmerkung nebenbei: die Verdienste der #chefs in den sogen. sozialen NGOs explodieren ( https://philosophia-perennis.com/2017/06/11/ngos-asylindustrie/) während parallel die auf die Gesellschaft abgewälzten Kosten zu Haushaltssperren zuerst bei den kleinsten Töpfen führen wie in Hattingen ( http://www.journalistenwatch.com/2017/06/11/haushaltssperre-wegen-fluechtlingskosten/ ).

    • Ach Herr Feldmann,
      Sie sollten das Wahlprogramm Der Linken wenigstens mal eines Blickes würdigen, bevor Sie die in einen Topf mit der Seeheimer-SPD werfen.

      https://www.die-linke.de/wahlen/

      Nicht, daß ich alles unterstützen würde, was Die Linke da so im Sinn hat. Manches geht mir zu weit, anderes nicht annähernd weit genug. Aber hinsichtlich eines Sozialstaates ist es wenigstens ein Anfang.

      Und wie heißt es bei Der Linken doch neuerdings, soweit es um Positionen geht, die nicht koalitionsfähig sind, erst mal mitregieren, dann sieht man weiter. Das sind doch ganz neue Töne, oder?

    • Ja, Herr Feldmann,
      so geht es doch nur noch.Jeder darf hier Massentierzucht betreiben und Gülle hierher „exportieren“ und somit unser Grundwasser ruinieren.Wenn dadurch das Trinkwasser nun bis zu 45Cent pro cbm teurer wird, müssen wir halt zahlen.
      Hier denke ich mal nicht, weil wir kleinbäuerliche Strukturen haben. Wasserschutzgebiete dürfen nicht nur nicht gedünkt werden, es darf auch kein Vieh darauf weiden.

    • @Staatskrise
      Die SPD verliert immer mehr an Bedeutung, ja, aber das geht sooo langsam wie eine Schnecke im Rückwärtsgang.

      Und was ist denn nun wirklich verstörender (bitte ankreuzen):

      o SPD Genossen wie Maas, Schwesig, Stegner und Konsorten

      o Die Millionen an WählerInnen, die diese Partei, die oben stehende Protagonisten in machtfüllende Posten hievt, in der Wahlkabine IMMER NOCH UND NOCH ankreuzen (BT-Wahl 2013: Zweitstimmen 11,2 Millionen!!, Quelle: Wikipedia)

      Ich weiß es nicht, mal sehen was die Umpfrage bringt.

  125. Der Beitrag eines Islamvertreters
    hier auf faz.net zeigt bedrückend deutlich, wie unendlich weit der Weg der Muslime hin zu Selbstkritik und zur Kritik an den gewalttätigen Anteilen ihrer Religion noch ist. Der Mann schreibt von „Schandtaten von kriminellen Gesetzesbrechern“. Kein Wort davon, dass die „kriminellen Gesetzesbrecher“ Muslime sind, die sich auf den Islam berufen und dabei den Islam weder verbiegen noch falsch interpretieren.
    .
    Weniger islamische Gewalt und weniger islamischen Terror wird es erst geben, wenn Muslime anfangen, sich mit dem Islam als Quelle von Hass und Gewalt auseinanderzusetzen. Bislang bleibt es bei Verleugnung (s. Beitrag hier auf faz.net) in allen Variationen des bekannten „Das hat nichts mit dem Islam zu tun“.
    .
    Erst, wenn Muslime eingestehen, dass islamische Gewalt sehr wohl mit dem Islam zu tun hat, dass islamische Gewaltausübung eben nicht aus einem Missverstehen des Islam entsteht, wenn also Muslime eingestehen, dass der Islam in seiner Lehre tatsächlich ein furchtbares Gewaltproblem hat, wird sich etwas ändern.
    .
    Geben wir die Hoffnung nicht auf. Kritik an der tatsächlichen Gewaltaffinität der islamischen Lehre wird von keinem heute lebenden Islamvertreter zu hören sein. Aber wer weiß, in 100 oder 200 Jahren mögen vielleicht todesmutige Muslime aufstehen und ihre Religion hinterfragen.

  126. Der Schulz-Zug fährt jetzt offenbar nach Paris...
    und Schulz heiratet seine Lehrerin.
    https://www.welt.de/satire/article165451993/Martin-Schulz-heiratet-25-Jahre-aeltere-Frau.html

    Ich hatte 3 tolle Lehrerinnen, bei denen ich #denken lernen und praktizieren konnte( das habe ich dann an der Uni/Akademie nur bei 2 Professoren in 3 Studienfächern nochmal erleben dürfen)!
    Aber, heiraten? Ich hätte meine Mutter geheiratet, in die war die Hälfte meiner Cousins verliebt, aber sie war schon verheiratet…

    • Der Schulzzug kommt nicht mal bis in die Ardennen.

    • Sie meinen, der Wall funktioniert diesmal?
      oder hören die Gleise da auf?

    • Ardennen
      …gibt es denn keinen anderen Weg? Ich schlage in Anbetracht des Rad-Jubiläums eine Fahrt mit eingeladenen Rentnern und Elektrorädern vor, bis Freiburg mit der Bahn, ab da mit ebikes – Schulz kriegt das ausdauernste mit 700Wh – und lädt in Besancon zum Schneckenessen und Sauerkraut ein.

  127. Mazyek, off topic
    Wieso lässt man dem Mann immer wieder die Gleichsetzung von islamischen Terror mit Fremdenfeindlichkeit durchgehen?

    Wieso darf er in der FAZ Terror als natürliche Folge von Krieg darstellen?
    „Ich erinnere daran, dass sich bis heute im Irak, nachdem das Land durch mehrere Kriege entscheidend destabilisiert worden ist, Terroranschläge fast täglich ereignen. Ähnliches geschieht in Afghanistan, in Pakistan und anderswo in muslimischen Mehrheitsgesellschaften.“

    Pakistan, so so…

    Oder das hier:
    „Fakt ist: In diesen hektischen Zeiten leisten Muslime einen entscheidenden Beitrag zur Mäßigung und zum Erhalt des gesamtgesellschaftlichen Friedens.“

    Ohne den mäßigenden Beitrag der Muslime hätten wir hier Bürgerkrieg, soll das wohl heißen, so wie in Island oder Polen.

    Kohler sollte sich was schämen.

    Relativieren tötet.

    • Es ist ein Gastbeitrag, da sagen halt andere, was sie denken. Wenn der Herr sich entblättern will, dann soll er das tun. Ob er jemanden überzeugt, muss er selbst wissen.

    • Das Verleugnen ist leider Alltag unter Islamvertretern:
      Die Süddeutsche lässt Laya Kaddor postulieren: „Terroristen sind keine Muslime!“
      .
      Leider doch, liebe Frau Kaddor. Muslimische Terroristen sind Muslime. Da hilft alles Verleugnen nichts.

  128. Zensur
    Ein weiteres politisch hoechst inkorrektes Gedicht, das Maas&Co bislang uebersehen haben, obwohl es ganz eindeutig sexistisch ist:

    „Seh‘ ich euch wieder, hochehrwürd’ge Herren,
    Nachdem für euch mich etwas einzusperren
    In herber Strenge suchten fromme Schwaben?
    – Bis jetzt nur »suchten«, weil sie mich nicht haben.

    So hat nun Gott der Herr mich heimgesuchet,
    Ganz offenbarlich, weil ihr mich verfluchet.
    Er mußte wohl, und war’s nur, um euch Biedern
    Die vielen Dienste freundlich zu erwidern.

    Halläh! und Lujah! singt jetzt, frohe Sieger!
    Und Bäh! und Muh! geliebte Kinderkrieger!
    Auch eure Frauen singen um die Wette,
    Das heißt: die paar, die nicht im Wochenbette.

    Ich ehre sie, seitdem Herr Bohn beschrieben,
    Wie zärtlich sie in stiller Kammer lieben,
    Und wie ihn selbst so oft die Mannheit zierte.
    Das heißt: wenn Bohn nicht etwa renommierte.

    Und nun verleih‘ der Herr euch allen Stärke!
    Den Nutzen seh‘ ich nicht von eurem Werke.
    Ihr könnt euch jedes Jahr aufs neu‘ versammeln,
    Die Menschen lieben, und die Hasen rammeln.

    Und auch ihr Frommen – – ja, was wollt‘ ich sagen? –
    Ihr solltet euch nicht allzusehr beklagen,
    Halläh! und Lujah! Bäh! und Muh! Die Kälber,
    Sie kommen auf die Welt nicht ganz von selber.“

    Ludwig Thoma

  129. ex falso quodlibet
    Sie gehen davon aus, dass die SPD eine Partei für die „kleinen Leute“ ist und diese Prämisse ist spätestens seit G.Schröder falsch.

  130. Titel eingeben
    bayern munchen drakt

    Good day! I could have sworn I’ve visited this web site before
    but after browsing through a few of the posts I realized it’s new to me.
    Nonetheless, I’m certainly pleased I came across it and I’ll be bookmarking it
    and checking back regularly!

  131. Politiker und ihr Privatleben
    Das mit den Möbeln ist eine Sache, ob und inwiefern der Minister Maaß sich von seiner Partnerin trennt und eine neue Beziehung eingeht interessiert mich nicht die Bohne und das es hier Teil der Diskussion spricht weniger gegen Herrn Maaß (dessen politische Qualifikation ich auch anzweifele), sondern gegen den Don.

  132. Johannes Saltzwedel
    Johannes Saltzwedel, sieh an, gleich so ein bekannter Spiegel Autor. Scheint, als würde die Einheitsfront langsam, aber sicher bröckeln.

    • Ja, ich war auch erstaunt. Da wird der Augstein aber schimpfen.
      Ich bin mal gespannt, ob er seinen Job behalten kann. Mein Tip: eher nein. Es sei denn, er ist bei der Stimmabgabe ausgerutscht. Oder hatte ein Drogenproblem. Vielleicht haben die Russen auch seine Stimmabgabe gehackt. In einem dieser Fälle: einen Eimer Asche aufs Haupt und alles wird gut.

      Ansonsten bleiben nur Yubitsume, Seppuku oder die rituelle Selbststeinigung.

    • r2g bröckelt
      Wer will schon bei den Verlierern sein, nachdem man mit
      Schulz so baden ging.
      Kanzler wegzuschreiben scheint einfacher zu sein, denn
      Kanzler machen.

  133. Sieferle war mit Finis Germania durchgerutscht auf die Empfehlungsliste
    für Sachbücher im Juni beim NDR und der SZ – und jetzt wird gerudert und ausgetauscht. Weshalb eigentlich?
    Der mündige Leser wird doch selbstständig solches von solchem unterscheiden können – oder erzählt uns Grossarth wieder die Lesart, nachdem er den Autor bereits diffamierte? Jetzt schreibt er schon „rechtsextrem“ was immer er darunter verstehen mag.
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/wer-setzte-rechtsextremes-finis-germania-auf-ndr-buchliste-15055693.html
    Die Suche nach dem Verantwortlichen hat übrigens im maasschen Sinne schon begonnen…

    • Wenn man, wie es Grossarth macht,
      so zusammenhanglos und mit vorgefasster Meinung zitiert, ohne den Kontext zu wahren, mag das evtl. als rechtslastig aufgefasst werden. Am besten liest man das Büchlein selbst, ich habe es bei ebay erstanden (es ist dort auch noch immer für 8,50 zu haben) und fand vieles darin, zu dem ich nur zustimmend nicken konnte.

      Was Grossarth macht, finde ich grundsätzlich abscheulich.

    • finis germania ist mehr als lesenswert
      Ich habe das Büchlein im März auf einem Flug gelesen. Zweifelsfrei finden sich dort sehr klare Analysen der Zeit und des Ortes , an dem wir uns befinden!
      Warum es nun so hektisch und apodiktisch abgemahnt wird…, ich kann es mir nur aus der Angst vieler Protagonisten (Getriebener) des Journalistisch-Politischen Komplexes erklären!
      Klonovsky steigt am 17.5.17 in der Eloge über das posthume Werklein zu ganz anderen Höhen: “
      Nun ist dieses kleine Buch – ich las es gestern zum ersten Mal – allerdings von einer neiderregenden analytischen Brillanz und überdies, hier nimmt ja ein Mensch seinen Abschied, von göttlicher Rücksichtslosigkeit. Verteilte man den Geist des Verblichenen sozial gerecht auf die zehn merkelfrömmsten FAZ-Redakteure, ein Grossarth käme sich wie ein plötzlich Erleuchteter vor und strawanzte stolz durch die Redaktionsflure…“ usf.,-lesenswert!

    • Grossarth
      kennt halt seinen Barthes nicht, wenn ich den jüngsten Artikel richtig verstehe.

    • Er schlägt nach in der FAZ - was seine Abwehrhaltung gegenüber einer anderen Meinung
      oder einfach der sich auch ihm zeigenden Realität weiter verdeutlicht.
      Statt reflektieren, nachdenken und auch anderes in Betracht ziehen zu können.
      Aber wenn man sich erst mal in was verbissen hat, kann man halt oft gar nicht anders, als das zu verdammen, was einem nicht so genehm ist. Es würde ja das eigene Denkgebäude zum Wanken bringen und Verhaltens- änderung einfordern.
      Nun ja – so mancher merkt erst spät, dass er sich einfach geirrt hat und kann dann halt nur schwer zurück, wenn er vorher so laut gebellt hat.
      Bei Amazon steht Sieferles Buch auf dem 1. Verkaufsplatz. Das ist das Gute im Schlechten.
      Und Herrn Saltzwedel danke ich, dass er mit seiner Entscheidung Schwung in den Laden gebracht hat.
      Ich nehme an, wohl wissend, was er damit auslöst.

    • Sieferle
      Erst wollte ich sein Buch nicht lesen, aber bei soviel Widerstand
      in den Qualitätsmedien bin ich doch neugierig geworden.

  134. Es sind nur 2 Räder
    Nun, bei nüchterner Betrachtung ist die Freiheit im Internet einzuschränken ein unmöglicher Vorgang, der etwa in abgemilderter Form so ist wie die Mietpreisbremse. Und dies mit einer homestory zu garnieren, ist in etwa so wie Gastrokritiker zu sein und mit erhobenem Zeigefinger in blaue Handschuhe gehüllt den Menschen – und auch Sous-Chefs und Starköche sind sogar hart arbeitende Menschen bei schlechter Bezahlung und Arbeitszeit bei hoher Verantwortung – zu sagen: ich zeig euch jetzt mal wie das geht. Aber zumindest ja ist der Justizminister ein gelernter.
    Was aber nun gerade durch den Äther lief, jagt mir einen Schauer über den Rennadfahrer- Rücken: Der G20-Gipfel in Ghana. Afrika solle 300 Mio. u. a. für den Ausbau der Erneuerbaren Energie erhlaten, denn wer sich so zukunftsträchtig verhalte, der verdiene mehr Unterstützung. – Ja.
    Es wäre zu begrüßen, wüßte man denn hierzulande, im Land der Energiewende, wie und wann denn ein Plan für die Machbarkeit derselben entstünde. Ich halte deshalb derartige Äußerungen für nachgerade ignorant, fahrlässig und euphemistisch. Die Energiewende ist ein Chaos, das jetzt zusätzlich aus Thüringen befeuert wird durch eine ausgerechnet Grüne Energie- und Umweltministerin Anja Siegesmund, die den Zonenstreifen als ungeeignet für die Südlinktrasse von Tennet hält bzw. diesen schüzten will. Will heißen: der ohnehin sich 3 Jahre verspätende Bau der Trassen durch Erdverkabelung wird abermals torpediert durch eine Grenzzaun-Nostalgie. Warum nicht geleich ne neue Grenze ziehen? Dieses undurchdachte Gesamtkunstwerk auf Basis Umweltminister-Soziologe-Trittin-Eine-Kugel-Eis-Theorie pro Mann und Monat und von Mutti nach Fukushima nun in enormen Zugzwang gebracht – bis 2022 Aus für alle AKW -, da vor mindestens 2025 keine Leitungen für den Windstrom aus SPD-Albig-Land Schleswig-Holstein, setzt der ehem. Todesstreifen neue zusätzliche Akzente.

    Der hier gegenwärtige professionelle Dilettantismus, dem sich kürzlich auch die NZZ nzz.ch/wirtschaft/energiepolitik-das-falsche-vorbild-deutschland-ld.1290233 annahm, zeigt in besondere Weise, welch verqueres hegemoniales Energiewendedenken dieser Regierung/Kanzlerin innewohnt.
    Die Kugel Eis beläuft sich bei mir mittlerweile auf 15 Euro/Monat. Die Erdverkabelung, die über die Netzentgelte finanziert wird, soll über 30 Mia. kosten, und wir wissen nicht erst vom Flughafen und Elbphilharmonie, das es am Ende reichlich mehr kostet. Gut, Afrika muß dann eben mit HGÜ auskommen, könnte man sagen, die haben auch kein schönes Bayern.

    Also, 2022 gehen beim Atom die Lichter aus und der Braunkohle die rauchige Puste. Wie, bitte, soll bei gleichbleibendem Zubau bei Wind und Sonne von ca. 25 GW und 10 GW in den nächsten fünf Jahren die Kostenstruktur für elek. Energie geregelt werden, wenn die Netze fehlen! Und wer soll das backup sicherstellen, wenn die Grundlastkraftwerke fehlen, weil sie kein Geld (Gaskraftwerke) verdienen dank des EEG und EEX/Leipzig. Und: Noch mehr Gas von Putin über Nordstream? Und Energiespeicher aus Wasserstoffelektrolyse mit Methanisierung kriegen wir auch über nacht hin, logisch. Sind ja nur 30 TWh für 2,3 Wochen, die man mal vorhalten muß. Und da reden wir noch gar nicht vom Wärmesektor und Verkehr! Zunächst aber terrorisieren wir die Energieversorgung der Nachbarländer mit unserem Überhangstrom (s. o.) wie auch Polen, das schon Phasenschieber einbaut, um den Strom zu blocken, der negativ verkauft wird. Warum predigt man nicht den franz. Freunden mit dem neuen vielversprechenden Helden Macron den Ausstieg aus Atomkraft? Da gäbe es viel zu tun mit ca. 50 AKW. Da aber ist man feige über den Gartenzaun. Unter Freunden tut und darf man das nicht, nein. Nur Afrika kann man noch erziehen. Deutsche Hersteller warten schon. Am besten noch ne Kaufprämie für Elektroautos anbieten aufgrund der guten Erfahrung in Diesel-Deutschland – für die lokalen Dorfprinzen mit deutschem emobility-Schrott.
    Man lehrt andere Länder einen Mainstream, mehr nicht, den man selber nicht verstehen kann und will. Hoffnung ist dabei die Triebfeder im viertgrößten Industrieland. Ausgerechnet Hoffnung! Flankierende Hilfestellung in der Agonie: die Grünstromkanzel Franz Alt (ehem. „Report“) und H. J. Fell ( Mitbegründer des EEG)

    Heute 200 Jahre Rad. Schöner Bericht in der SZ: Thomas Stevens „Eine Radtour für die Ewigkeit.“

    • Existentielle Grundfragen - Du sollst keine anderen Götter neben mir haben
      Wenn unweit Köln das AKW Tihange in dem Zustand, der bei den deutschen Atomgesetzen schon längst zum sofortigen Abschalten geführt hätte, immer lustig weiter läuft, fragt man sich ernsthaft, warum Deutschland diesen Atomausstieg praktiziert! Angesichts Tihange, aber auch der französischen AKW wie den „Superphenix“ in Creys-Malville, bleibt man ratlos zurück und lutscht seine Jodtabletten. Wirft das nicht Fragen über den mentalen Zustand der deutschen „Elite“ auf? Da bleibt der saarländische Bub nur als ein Symptom derselben Krankheit zurück. Dass angesichts dieser offensichtlichen Ungereimtheiten jede herrschaftskritische Debatte unter der Decke gehalten werden muss, ist klar. Das ist so klar, wie die deutsche Erinnerungskultur an die deutsche Revolution von 1848/49, in der tausende Freiheitsliebende im Namen des Absolutismus niedergemacht wurden, und wir heute lieber von staatswegen Marx und die DDR-2.0 feiern, die uns Maas, Kahane und Konsorten verkaufen wollen – das Bild der chinesischen Marxstatue in Trier fehlt mir hier leider. Auf diese hier skizzierte Position zeigen diese Leute mit Fingern und würden den Verfasser als Neonazi, zumindest als rechtsextremen AfDler bezeichnen. Zu einem sachlichen Diskurs reicht es dann nicht mehr.

  135. Von der Moral, von der er sprich, ist die meine nicht.
    Frage an unbekannt: Wenn ein, sagen wir, Berliner Bürgermeister ein Buch schreibt und dies erfolgreich verkauft wird, hat dann nicht der ihn gewählte Bürger einen zumindest Teilanspruch auf seine Buchhonorare? Es sei denn, er spendete alles – nicht gerade der eigenen Partei. Obama soll ja vorab 10 oder noch mehr Mio. bekommen haben, was er aber wohl spenden will….

    Oder halten wir es mit Lincoln: Ich habe die Erfahrung gemacht, daß Menschen ohne Laster nur selten über Tugenden verfügen.

  136. Sauber!
    @Bilderboy: Da habe ich sehr lachen müssen, veraltete Stimmzettel abgeben… – Sauber! A harter Hund san’S scho!

    @Patrick.feldmann: So recht kann ich Ihren Kommentar nicht einordnen, mine Fru und ich treffen die „schlechteste Wahl“, d.h. „keine Demokratie“!? Wann ist die „DEMOKRATIE“ denn letztes Mal bei Ihnen persönlich um die Ecke gekommen? Und ich meine nicht, um diese Ecke „gebracht worden“.
    Gen. Walter Ulbricht: „Es muß demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben!“ o.s.ä.

    • Gut, wenn Sie annehmen, daß wir keine Demokratie haben,
      was sind Ihre Folgerungen daraus, Herr Streck?
      Putsch? Revolution? Kapitulation? Auswandern?

      Nicht, daß ich das beste Beispiel wäre, aber eine Gesellschaft lebt davon, daß es genug Menschen gibt, die sich für Werte aufopfern, an die sie glauben. Die Wahlpflicht ist der kleinste Teil davon.
      Ich zitiere nochmals den Artikel von A.Meschnig “ Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem alle unsere sicher geglaubten Werte (Freiheit, Rechtsstaat, Toleranz, Liberalität usw.) zur Disposition stehen. “ und dieser Punkt nötigt zur Selbstbesinnung: “ Mit seiner Feindschaft“, so der bereits zitierte Egon Flaig, zwingt mich der Feind, mir Rechenschaft darüber abzugeben, warum ich Opfer bringen soll, um diese Identität zu verteidigen, warum es lohnen soll, der zu sein, der ich bleiben und werden will.“

      Die Situation ist zu ernst, sich über Druckfehler auf der Speisekarte der Titanic zu mokieren. Wahlverweigerung ist eine ILLUSION ätherischer Reinheit.

      „Nietzsches Figur des „letzten Menschen“ paraphrasierend schreibt Rolf Peter Sieferle:

      „Die letzten Menschen werden erstaunt sein, wie viele Alltagskonflikte plötzlich mit ungewohnter Gewalt ausgetragen werden, mit dem Messer, mit einer Machete oder einer Schusswaffe. Wie werden Sie reagieren? Sie werden die Verunsicherung in innere Konfliktlinien transformieren, sie werden in den eigenen Reihen Feinde identifizieren, die leicht zu bekämpfen sind, da sie aus dem gleichen Holz geschnitzt sind wie sie selbst.“

      Alle Zitate aus: A.Meschnig unter https://philosophia-perennis.com/2017/06/12/auf-dem-weg-in-den-ausnahmezustand/

    • Genau - weitermachen, alles Gute!
      Ja! Wir haben die eine uns mögliche Folgerung gezogen, und wir sind wie von Ihnen jetzt nachträglich empfohlen: ausgewandert, vor acht Jahren. Keine Reue!

      Einer meiner bäuerlichen deutschen Bekannten hatte schon vor über 20 Jahren einen Aufkleber auf seinem Auto, ungefähr so: „Jetzt nicht jammern, ich habe sie nicht gewählt!“

      Und zu Ihrem „Aufopfern für die Werte, an die sie glauben“ taugen wir beiden alten Leutchen leider schon gar nicht mehr. Wir glauben zwar an das Gute, sind aber sicherheitshalber vom Schlechten im Menschen mehr als überzeugt. Erfahrungsgemäß.

      Aufopfern, das können Sie ja in Ruhe machen. Demnächst wird viel Gelegenheit dazu sein.

    • Eine Gesellschaft, die nicht mehr an sich und ihre Werte glaubt, wird untergehen
      SO fasse ich das alles mal zusammen!
      Wer nicht mehr bereit ist , zu kämpfen, wird untergehen. Und daran ändert Auswandern überhaupt nichts, Herr Streck, denn das Problem stellt sich an jeder neuen Lebensstätte genauso!

  137. Einholen ohne ÜBERHOLEN ?
    @Oberländer

    „Frankreich wird Deutschland einholen und tonangebende Nation werden…..“ lese ich da……………

    nun ja, ich kannte bisher nur „überholen ohne einzuholen“, das scheiterte aber kläglich…………

    der „gebildete mann aus dem obersten Mittelstand“ hat mehr als heisse luft bisher auch noch nicht gerührt

    jetzt kommt Frankreich lese ich:

    nun ja, seit der siegreichen und ruhmreichen einnahme von Freudenstadt am 16. April 1945 hat diese nation dann ab der niederlage am 7. mai 1954 in Dien Bien Phu einen unaufhaltsamen, aber stetigen niedergang erlebt inclusive auch der qualität ihres führungspersonals.

    kommen wir noch kurz zum BundesHeiko…………..ein willfähriger handlanger und vollstrecker auch der ideen und einfälle von ulFuM, denn wer bestimmt die sog. richtlinien der politik ?

    schon längst hätten Kauder, der BayernHorst oder gar ulFuM vereint uns von ihm erlösen können. aber wo kein wille ist, da ist auch kein weg !

    • Wie ich ernsthaft annehme, brauchen sie ihn noch.
      Ist ja auch besser, wenn andere sich die Hände schmutzig machen…

  138. Oberländer sagte am 12. Juni 2017 um 13:19 Uhr
    „Frankreich: Bessere Chancen wegen Unverbrauchtheit“ (warum unterstreicht der Blechtrottel dieses schöne gravitätische Wort?)
    .
    Werde mir ab heute (104 Tage bis zum neuen Merkelmorgenrot, wir sagten bei den Fallschirmjägern „Morgenrot, Feind ist tot“) alle Substantive, Adjektive und Superlative aus der ÖR-Propaganda zum französischen Lichtbringer im Hinterkopf notieren. Also „Jupiter“ wurde er heute schon mal von der Schwester des erfolgreichsten Arbeitsverwaltungschef ever genannt. Da ist eigentlich schon Plafond.
    .
    Ich bin mir nur noch nicht sicher, soll der Erfolg der Reformen aus eigener französische, „efforts“ zustande kommen sollte oder ob da an „jemeynsam“ etwas zu schaffen gedacht ist?
    .
    Also ran an die Reformen! Aber bitte erst nach „den Ferien des Monsieur Hulot“, also nach dem „rentrée“. Wir wollen Ende Juli in Ruhe Paris erleben.
    (DdH)

  139. Titel eingeben
    Mich stört nicht so sehr das Schmarotzertum und die moralische Verkommenheit unseres Reichsjustizführers, sondern seine grenzenlose Blödheit zu glauben, das Netzwerkermächtigungsgesetz sei A) sinnvoll und B) rechtens. Dafür muß man schon gehörig einen an der Waffel haben.

    HLMS!

    • Dafür..
      ..muss man schon gehörig einen an der Memel haben.

      (Demnächst steht wohl Heino auf der Liste).

    • Fast möchte ich wetten,
      .. dass es dem Heiko in erster Linie darum geht, den Heino auf Kreuz zu legen. Mit Heino’s Lied der Deutschen wurde nämlich der O-Text von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben verbreitet, und der hat so viele versteckte Maas-Bezüge, die den Heiko auch im Maas-Anzug schlecht aussehen lassen. So z.B. „Von der Maas bis an die Memel“. Wieso der Maas und nicht dem Maas? Schliesslich sieht sich Heiko trotz glühender Befürwortung der Genderdiskussion doch als ganzer Mann. Und dann diese Anspielung auf verkümmerte Hirnareale, im Volksmund mit dem Begriff „Murmel“ gekennzeichnet. Soll der Begriff „Memel“ etwa auf gewisse Schwächen der hass-sprechlichen Erinnerungsleistung hinweisen? Sozusagen unterstellen, dass der Heiko eine memetische Murmel mit sich herumträgt? Das geht mal gar nicht – auch Künstler können sich nicht alles herausnehmen. Gegen künstlerische Freiheiten gibt es ja endlich die vorliegende Fassung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes. Und dann dieses „Deutsche Treue, Deutsche Frauen, Deutscher Wein“. Will man damit etwa darauf hinweisen, dass der Heiko seiner blonden deutschen Frau gegenüber treulos war? So what? In der Politik gehört die Optimierung der sozialen Strahlkraft durch Neubeginn einer Lebensabschnittspartnerschaft doch geradezu zu den beruflich bedingten Notwendigkeiten. Das allseits bekannte Gesicht einer prominenten Schauspielerin sollte die Erscheinung im Maas-Anzug doch eher wachsen als schrumpfen lassen. Das wird auch die Partei so sehen..

      Heino muss also weg – auch wegen haselnussrassistischen Liedguts. Oh sh.., da ist ja noch der Roberto Blanco. Mal schauen, was der Ralle da vorschlägt. Auf den hat sich Heiko stets verlassen können.

  140. nicht mehr erfassbar....
    Houellebecqs Visionen sind schon Realität:

    Der Koran ersetzt das StGB!

    https://www.welt.de/vermischtes/article165462901/Das-Cottbuser-Gericht-hat-einfach-uebernommen-was-Koran-Recht-sei.html

    • BILD-Niveau der WELT
      Zumindest was den Titel betrifft. Im Beitrag selbst rückt die RA das Thema dann wieder ins rechte Licht.

      Es geht bei dem Urteil nicht um den Koran, sondern um das deutsche Strafrecht. Und das berücksichtigt nunmal die persönliche Schuld des Täters.

      Der Vergleich mit strafunmündigen Kindern drängt sich auf. Wer sich, objektiv betrachtet, noch nicht mit den kulturellen und rechtlichen Eigenheiten des Gastlandes vertraut machen konnte, nach seiner Kultur und dem Recht seines Herkunftslandes legitim oder gar legal gehandelt hat, der wird eben anders behandelt als ein Deutscher. Ob das in allen Fällen immer so ist und vom Gericht entsprechend überprüft wird, ist eine andere Frage. Wenn nicht, steht es der Staatsanwaltschaft frei, das Urteil überprüfen zu lassen.

      Die Frage, ob nun 13 oder 15 Jahre Freiheitsstrafe einen wesentlichen Unterschied machen, lasse ich mal offen. Interessanter finde ich da schon Heiko Maas, der Mord in Zukunft mit Freiheitsstrafen ab 5 Jahren belegen will.

      http://www.tagesspiegel.de/politik/niedrigeres-strafmass-bei-mord-das-strafrecht-darf-nicht-politisch-werden/13458144.html

      Heiko Maas ist doch immer für eine Überraschung gut.

  141. Zweimal herzhaft gelacht....
    …habe ich: zuerst über den wunderbaren Text.

    Und dann über den Vorwurf von „Gast“, der Don würde hier niedere Instinkte mit „sozialer Gerechtigkeit“ bemänteln. Wie wenn der Don je etwas mit sozialer Gerechtigkeit am Hut gehabt hätte. Ha, so weit kommt’s noch! Wäre ja, wie wenn man den Don worwerfen würde, er könne bei einer Weindegustation (auch so etwas neu-kleinbürgerliches) den Saint Emilion nich vom Saint Saphorin unterscheiden.

  142. der Nützliche Idiot im sinne von Lenin !
    nochmals: ich lese aktuell, dass sich CDU und SPD total einig sind, dass es ein solches netzüberwachungsgeesetz geben müsse………………..MaasundMemel ist also lediglich der nützliche idiot, der dies vorzubereiten und umzusetzen hat. welcome to the club !

    ulFuM konzentriert sich derweil – lese ich – auf den sog. Merkel – Plan für Afrika……….der wird genauso scheitern wie die sog. Energiewende oder der von DON schon abgehandelte E-plan unter ulFuM. das einzige was ulFuM bisher gut gelang, war die erhöhung der Mehrwertsteuer 2005.

    aber stimmen des wahl-VOLKES wird dies natürlich bringen !

    • Nun, wenn ich lesen oder hören würde...
      … daß sich Madame Merkel nun um Afrika kümmern wolle, so wäre ich doch tief besorgt. Als Afrikaner. Als Europäer. Als Deutscher. Als Schwoab.

    • Afro-uLF
      Schwarzl,

      machen Sie sich um die Afro-ULFs keine allzu großen Sorgen.
      Die werden die Energiewende schon nehmen, natürlich gegen Vorauszahlung. Dann wird man weitersehen. Passieren muss deswegen noch nix…

    • Schach
      Im Schachspiel schützt sich der König (in De: die Königin) hinter einer Reihe möglichst geschickt angeordneter Bauern. Ein Teil von ihnen strebt ein fernes, meist unerreichbares Ziel an, wird aber in der Not oder bei Bedarf ohne Zögern geopfert. Warten Sie’s ab.

      Afrika ist Ablenkung neben dem Brett. Sowas soll’s in der Schachgeschichte immer wieder mal gegeben haben.

      Pläne (Brecht) … „Ja, mach nur einen Plan! Sei nur ein großes Licht! Und mach dann noch’nen zweiten Plan. Gehn tun sie beide nicht“

    • Schach vs. Pokern
      Apropos Schach.
      Letztlich irgendwo gelesen:
      „Die Amis pokern, die Russen spielen Schach.“

  143. Nüchterner Blick auf Wahlen
    Um mal ein paar Dinge gerade zu rücken:
    Kanzlerin Merkel: Mein herzlicher Glückwunsch an @EmmanuelMacron zum großen Erfolg seiner Partei im 1. Wahlgang. Starkes Votum für Reformen.“, twitterte Regierungssprecher Steffen Seibert am späten Abend.
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/reaktion-auf-emmanuel-macron-sieg-bei-den-parlamentswahlen-15057333.html

    Hierfür muss man kein Französisch können, bitte nur mal die Grafik anschauen:
    http://tempsreel.nouvelobs.com/politique/legislatives-2017/20170611.OBS0545/legislatives-non-ce-n-est-pas-un-raz-de-maree-en-faveur-de-macron.html

    Der Nouvelobs ist nicht beeindruckt. Außerdem rechnet er die Nichtwähler, die später auf den Straßen zu finden sein werden, klugerweise mit, siehe Grafik:
    Macrons Vertreter haben exakt 13,43% der Wählerstimmen, die Nichtwähler, die für spätere Barrikaden gut sind, mitgerechnet:
    http://tempsreel.nouvelobs.com/en-direct/a-chaud/38301-legislatives2017-voici-resultats-legislatives-rapportes.html

    Schulz und Gabriel haben ebfs. überschwänglich gratuliert. Man fragt sich, ob sie sich Wahlergebnisse jemals nach Stimmen anschauen und Parteien nach Inhalt.

    Das englische Wahlergebnis wurde ebfs. nicht exakt reportiert, nirgends:
    Therea May hatte rund 5% mehr als David Cameron 2015, entspechend 2,7 Mio Wählerstimmen. Corbyn dürfte erklecklich Stimmen von UKIP eingesammelt haben, die vor zwei Jahren vom Stimmenanteil her in England (ohne Schottland) auf dem zweiten Platz lag.
    Winner takes all verschleiert einiges in GB und France. Aber Bürger und was sie wählen sind Politikern und Medien in diesem Land eh egal, daher kein Wunder, Hauptsache, die Wundertüte bleibt stehen, die Pfründe aus den Taschen der Bürger.
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-4594506/PETER-OBORNE-Calm-remember-Mrs-WON.html

    Schulz wolle in zwei Jahren Nachfolger von Juncker werden, las ich kürzlich in einer unserer Traumzeitungen. Ehrlich, oder war das eine Ente (Neuhochdeutsch Fake)? Wieso fragt sonst keiner, was er dann hier überhaupt will.

    • Très amusant,
      eine unserer Grün-Exponent*innen hatte nicht versäumt dem französischen Jupiter für den „gewaltigen Erfolg“ zu félicitieren. Zum „Erfolg“ gehört auch, daß les Verts bis auf den blanken Knochen abgenagt hat. Da kommt auch in Brüssel bei den Écologistes Freude auf wenn nach den nächsten Unionswahlen nichts mehr aus F kommt.
      .
      Btw: Unterföhring. Alle Weiberleit hier bitte kurz wegsehen. Wäre es nicht zweckmäßig nur Scheinmagazine auszugeben? Das würde immerhin bedrohlicher aussehen als gar kein Magazin in der MP. Kann auch bei Kurzwaffen, also Pistolen, so gehandhabt werden. Oder Platzpatronen vielleicht? Bin ja schon ruhig und schau mir jetzt ein wenig das Schulschießen auf dem Heuberg unter weiblicher Beteiligung und unter Leitung von Stabsfeldwebel Furtenbacher auf yt an.
      (DdH)

    • Titel eingeben
      „Das englische Wahlergebnis wurde ebfs. nicht exakt reportiert, nirgends“
      .
      Am 8. Juni immerhin ausführlich bei Klonovsky (ein ähnlich exzellenter und aufmerksamer Schreiber – ohne die Tippfehler – wie der Don).

    • Macron vs. May
      …und hier nochmal der ironische Herr Klonovsky mit deutlichen Zahlen:
      .
      „Emmanuel Macron, der sieghafte Sunnyboy … errang eine Mehrheit von 32 Prozent der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 48,7 Prozent.
      Theresa May … erlebte ein Desaster mit 42,4 Prozent bei einer Wahlbeteiligung von 68,7 Prozent.“

    • Wahlen und Wale
      Mit den Wahlen ist es wie mit den Walen. Auch dort folgt ab und an die ganze Herde einem kranken, irren und ver-irrten (Mutter-) Tier in seichtes Gewässer und verendet dort! Die Kadaver blähen sich mit Gasen auf und können zuweilen sogar explodieren! Dann werden immer Freiwillige gesucht, die den ganzen Schmodder wegräumen.

    • Bedenken
      Bedenken habe ich schon, wenn hier begonnen wird, einfach nur noch Zahlen zu jonglieren, ohne die Hintergründe zu berücksichtigen. Auch wenn sie uns ins Konzept passen. Das macht uns – denke ich – zu billig.

      Um Helmut Kohl und sein berühmtes ‚was hinten rauskommt‘ zu bemühen:
      Macron wird sich ab Sonntag auf einer wunderbaren absoluten Mehrheit von 400 oder 450 von 577 Sitzen abstützen können. Theresa May muss mit einem Trupp etwas insolenter Iren vorlieb nehmen, unklarer Konfiguration (Koalition oder Duldung), um eben mal sehr knapp eine Mehrheit zusammenzuzimmern.
      Effektiv ist der Unterscheid (leider) eben doch so, wie offiziell vom Bundespropagandaministerium vorgesehen.

  144. JUPITER.............aber aber werter DdH
    steht für den zarten Jüngling aus Paris etwa schon die JUPITERSÄULE im Stromberg bei Brackenheim ?

    ach ja, das habe ich ganz vergessen in der hektik der letzten tage, grüsse aus meinem digitalen orbit nach Bordesholm und Schwerin mit einem tröstlichen

    https://www.youtube.com/watch?v=d-diB65scQU

    lied………………72 millionen aufrufe können nicht irren !

    • ... können nicht irren - @ django...
      … oh doch -werter django – irren ist menschlich und manchmal sehr gefährlich …

      … vielleicht nicht bei diesem Musik-Titel …

      … aber der Blick zurück sagt ALLES …

      … die KARAWANE zieht weiter und viele folgen ihr …

      … manchmal bis in den Abgrund …

    • Das geht doch um Einigegrößenordnungen dynamischer:
      9bZkp7q19f0

  145. Ja, das Maasmännlein ist ein peinlicher Schnorrer .
    ..
    .
    . Aber gefährlich ist er dadurch, dass er kein Demokrat ist .

    In seiner Position, und in unserem Land,

    ist das ziemlich Banane .

  146. Investigativ auf BILD - lol - Danke Spinner...ähm Spingpferd
    Auf BILD-Online kann man sich 24h lang die Doku anschauen, die Arte und der durch
    Abgabenzwangsfinanzierterentenfondsfürpropagandaagitatoren bezahlte, verstümmelte Mediensumpf.

    • nicht bringen wollte.
      Werde später noch ein paar Gedanken hier lassen, nach einer 2. Sichtung.

    • Springer rettet die Pressefreiheit
      Ja, schon interessant. Springer verteidigt die Pressefreiheit gegen ihre Kollegen bei den Staatlichen Medien. Das die Journalisten „Brot für die Welt“ und den evangelischen Kirchentag angehen würden, das war denen vermutlich doch zuviel. Dabei ist Antisemitismus eines der wenigen Themen, bei denen die Linke noch offen kritisiert werden kann, weil das Argument, man würde der Rechten in die Hände spielen, nicht greift.

    • Und sogar HERUNTERLADEN!
      (wenn man weiss, wie.) Was bei ARTE nicht unbedingt immer einfach ist.

      Die Welt wird kompliziert, wenn man zu BILD greifen muss, oder BILD dankbar sein muss, für eine ausgewogene, demokratische, Handlungsweise.
      Und dafür WDR und ARTE die gelbe Karte zeigen muss.

      ARTE war mein Medium für gute Berichterstattung und insbesondere viele gute, alte, Filme. Muss ich jetzt davon ausgehen, dass die zukünftig auch alle für mich und meinen noch-nicht-ganz-mündigen geistigen Horizont gescreened, und bei Bedarf aus dem Programm genommen bzw. ‚gekürzt‘ werden, sollte die Gefahr bestehen, dass diese mich andernfalls politisch verwirren könnten?

    • Springer rettet nichts...
      …ausser seinem Redaktionsstatut.

    • Früher
      konnte ich einiges Verständnis für Palästinenser aufbringen.

      Seit die üblichen Verdächtigen, die die Indianer und andere
      Eingeborene um ihr Schiksal beweinen, nun fordern, dass die
      Biodeutschen gefälligst für andere von ihnen ausgewählte Populationen
      Platz machen sollen, ist ihr Engagement für die Palästinenser nur noch
      eine Frechheit. Indianer dito.

  147. Bild zeigt 24h den arte-Film über Antisemitismus
    http://www.bi ld.de/politik/inland/bild/zeigt-die-doku-die-arte-nicht-zeigen-will-52155394.bild.html

    • Danke!
      Text eingeben

    • Zensur in Zeiten des Internets
      Ich muß an dieser Stelle den Axel Cäsar Spr.-Verlag (oder heisst das heute „Mediengruppe“?) mal ausdrücklich loben: Die Veröffentlichung der besagten Doku über Antisemitismus (nicht nur in Europa und schon gar nicht nur bei der Rechten) ist ein echter Coup. Mich wundert es allerdings, dass Bild Online den Film überhaupt veröffentlichen darf bzw. wie ist man dort überhaupt an dieses Material herangekommen? Andererseits vollkommen schnuppe, dieser ARTEWDR-Skandal ist absolut ungeheuerlich – der Augiasstall gehört ausgemistet (ob das auch wirklich passieren wird, wage ich ein wenig anzuzweifeln).

    • @ARTE-Doku
      Ist jetzt auch auf YouTube hochgeladen. Sollte man sich mal anschauen. Bezeichnend ist die Kongruenz antisemitischer/antizionistischer Einstellungen und Äußerungen, „links“ wie „rechts“…

    • Ich habe mir den Film auf den Rechner geladen
      nutze normalerweise Chrome, habe aber auch Firefox installiert. Damit und dem Video Download Helper (taucht bei der Suchmaschine gleich als erstes auf) ist das Runterladen ganz einfach zu bewerkstelligen.

      Als nach ca. 25 Minuten die NGOs dran waren und Brot für die Welt genannt wurde, war der Unwille des WDR, diesen Film zu senden, völlig klar. Zumal gerade einige Führungs-Gehälter der in der Flüchtlingsindustrie tätigen Hilfstruppen genannt wurden. Zu viele Blicke hinter die Kulissen können die gar nicht gebrauchen.

  148. Die Überschriften
    Werter Don,

    besonders gefallen mir die Überschriften! Das war auch der Grund warum ich auf diesen Blog aufmerksam wurde.

  149. Don Alphonso sagte 12. Juni 2017 um 12:04 Uhr
    „Es gehört nun einmal zum guten Ton der deutschen Presse, viel Lippenstift auf alles zu malen, was in Frankreich gewählt wird, das war bei Sarkozy und Hollande auch nicht anders. Warten Sie drei, vier monate ab, dann kommen die üblichen korrupten Geschichten.“
    .
    Ich bin gespannt, ob der neue französische Jupiter dann nach dem rentrée im September, wenn Jacques, Clément, Sylvie und
    Catherine nach dem Urlaub auf der Île de Ré oder bei Bonifacio ihre Kontoauszüge gesichtet haben, an die man fünf Wochen lang so gar nicht denken mochte, das während des Urlaubs halb geschrottete voiture zur Reparatur gebracht hat und der garagiste erklärt hatte, daß bis fin octobre rien n´ira plus.
    .
    Wenn die lieben Kleinen, Zoé et Serge, mit den nervigen Listen für Schulmaterial daherkommen, die Müllabfuhr und die Hundekakka-Entfernungsdienste streiken (siehe weiter unten) und der marokkanische concièrge seinen Urlaub bei der Familie in Fez eigenmächtig um 4 Wochen zu allongieren gedachte.
    .
    Im Rahmen des präsidentiellen „vers plus d´Europe“ die Zeitungen strengere Regeln bei der Produktion von Gänseleber ankündigen und auch eine Sanktion für ungarische Foie Gras angekündigt wird. Man von den Plänen hört, das Land zu gesunden „avec les lois semblables des Boches“ und in Paris der Verkehr gerade mal wieder still steht, nicht zuletzt weil Ongschela zum bises ici, des bises là ins Hôtel Matignon angereist ist.
    .
    Hierzu noch herbstliches Sauwetter, ein Anschlag durch die französische Spielart von „wertvoller als Gold“ „n´importe où en France“, leichte Andeutungen im NouvObs oder Le Point über eine Auflockerung des Kündigungsschutzes, die Herabsetzung des „SMIC“ (Salaire minimum interprofessionnel de croissance), im Rahmen „mehr Europa“ den Bauern die Dieselsubvention gestrichen und den Ouvriers der Staatsbetriebe die, nicht offizielle, aber gerne praktizierte, Rente ab etwas mehr als 55 erschwert werden soll.
    .
    Dann ist aber die Merde am dampfen. Wie komme ich jetzt auf „dampfen“? Ach ja, damals bei Sarko, als der mit einem „appareil boche“ dort in den Vorstädten von Paris sauber machen wollte.
    .
    Nicht daß ich dem neuen Jupiter und seiner Sylvie Vartan (Toutes les femmes ont un secret) Böses wünsche, aber ich habe da meine Erfahrungen mit seinen compatriotes.
    Ich werde mir schon mal für den Herbst „e schees Plätzle“ oberhalb von Oberkirch aussuchen geh´n, von wo man so leicht schräg über Kehl nooch Schdroosbureg niiberluege kaa, bi Nochd….
    .
    @ Django, Jupiddeesaile in Hausen an der Zaber? Die isch doch z´ Schduegard em Landesmuseum. E Kopie hämmir au in Heilbronn, im Deutschhof. Wann sähen mr ons emol uffem Hörnle, Dürrenzimmern?

    https://www.neckar-zaber-tourismus.de/website/de/radeln/kraichgau_stromberg_touren/heuss_tour
    (DdH)

  150. Don, da Sie doch immer meinen, Bayern wäre eine Insel...zumindest auf dem Land
    ->Polizei ermittelt – wegen Körperverletzung gegen den Vater
    Vater ohrfeigt Asylbewerber, weil der vor seiner Tochter onanierte
    (Gauting)

    Ich wäre ja froh, wenn es so wäre!

    nachlesbar auf freieWelt.net

    • Naja,
      ohrfeigen darf man nicht, oder nur ohne Zeugen. Kommt darauf an, wie es weitergeht…In Zukunft müssen wir uns scheinbar nur noch konspirativ verhalten.

  151. Solange sowas ungestraft bleibt,
    https://www.welt.de/regionales/bayern/article165463526/Fluechtlingsunterkunft-wird-zu-teuer.html

    wie auch Stgt 21, BER, SubSub- Unternehmen usw, sollte man bei der km- Pauschale und schwarz beschäftigten Haushaltshilfen, Gärtnern etc. auch beide Augen zudrücken.Es ist einfach nur noch traurig.

    • Bestrafen, Philomena, ?? Füllen, auffüllen!!
      geht doch. Bei Udo Lindenberg war es der Sonderzug nach Pankow, in diesem Jahrtausend wird’s der Sonderzug nach München. Gab es in 2015 auch schon. Der steht wahrscheinlich sogar seitdem voll bemannt unter Dampf auf einem Abstellgleis, auf die nächste Welle und deren Abholung wartend. Zum Beispiel von Catania. Oder Roma Termini. Dann müssen die Goldstücke nur einige hundert Meter in die richtige Richtung geschoben werden.
      Und die Asylindustrie [meine Rechtschreiberkennung verweigert dieses Wort NOCH!] fängt wieder zu brummen an. Und diese 35 Arbeitsplätze können gerettet werden. Und … und … und … .

    • Steuergerechtigkeit
      Vor einigen Jahren wurde eine Kollegin meiner Tochter vorgeladen und wie eine Schwerverbrecherin behandelt und bedroht. Sie hatte mit einem Rädchen, das es dafür wohl gibt, ihre Wegstrecke auf dem Münchner Stadtplan zur Arbeit berechnet, mit ein oder zwei Zehntel es nicht so genau genommen und aufgerundet.Somit hatte sie einige km zuviel angegeben.

      Es gibt ja noch ganz andere Geschichten.

  152. ein anderer Einzelfall
    nein diesmal keiner der hier sonst verlinkten Einzelfälle, aber einer, der trotzdem irritiert, aber nicht wirklich überrascht, wenn man die Ex-Ministerin schon länger medial verfolgt.

    Bei einem Beitrag zum Versagen der SPD ist der Kommentar m.E. nicht ganz off topic, Bezug zu Schwesig in der Mitte.

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.verbaende-protestieren-buerokratie-bedroht-engagement-von-jugendlichen.a7a4c4f2-f611-46d0-8645-d919fb3be9c2.html

  153. Frankreich und andere ...
    WER hat uns verraten?

    In Frankreich zu dieser Präsidentschaftswahl hat der Kandidat der PS irgendwo um 7 Prozent bekommen. In den Parlamentswahlen vom letzten Sonntag die PS so um 9 Prozent. Da es aber ein reines Mehrheitswahlrecht ist, haben schon letzen Sonntag die virtuellen Gabriels, Nahles und Chulzens ihre Abgeordnetenmandate in der Nationalversammlung verloren.
    Wäre das mit den echten Gabriels, Nahles und Chulzens geschehen, hätte es bei uns Champagner gegeben.

    In den Niederlanden, als Erinnerung, hat die PvdA im März dreiviertel ihrer Wähler verloren.

    In Österreich hat letztes Jahr die Partei von Kanzler Feymann, also die SPÖ, nicht einmal ihren Kandidaten zum Bundespräsidenten in die Stichwahl bekommen, mit ca. 11 Prozent.

    Andere Mitleser mögen das um weitere Länder ergänzen können, vielleicht auch nicht. Festgestellt werden kann dennoch, dass die europäische Sozialdemokratie in der Krise steckt, und die deutsche Sozialdemokratie dabei noch gewaltig gut abgefedert erscheint.
    Unverständlich ist deswegen, wieso die SPD noch immer keine Notwendigkeit sieht, mit dem Eisernen Besen durch die Reihen zu fegen. Vielleicht gibt es sogar Fans von Stegner, Schwesig und Nahles. Ob aber Heiko-Mäuschen wirklich viele Fans hat, bezweifle ich. Im Gegenteil erscheint er mir als einer der absolut expendables.
    Solange sie ihn ihn nicht vor die Türe setzen, gehe ich von einer weiterhin unangefochtenen Arroganz ihrer vermeintlichen Macht aus, und der Unfähigkeit, zu lernen.
    Angela Merkel dankt ihnen diese Schwäche irgendwie ja auch. Und wenn es reicht, im Herbst, schlägt sie diesen Figuren eine gelbe Türe ins Gesicht. Nicht länger an der Macht, wird die SPD auf ihre wohlverdienten 15 Prozent schrumpfen.

    Die Sozialdemokraten!!

    • Ja, die gelben Protestwähler
      können tatsächlich das Zünglein an der Waage sein.

      Sie haben einige SPD-Granden aufgeführt; ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass Politik zu spät in meinen engeren Focus gerutscht ist oder ob wirklich die Politiker größere Luschen als früher sind, jedenfalls: Nach Scharping dachte ich, das ist der absolute personelle Tiefpunkt , hat sich aber zu einer Tiefebene ausgewachsen, parteienweit.
      Vogel war zwar ein Langweiler, aber integer.

      Ich hab’s schonmal gesagt, aber mittlerweile halte ich unser Wahlrecht für überholt und präferiere das reine Mwhrheitswahlrecht.
      Man wird keine Regierung mehr los, wenn sich erstmal ein Groko breitgemacht hat.
      Vielleicht liegt es aber auch an den Wählern.

  154. Finis Germania
    Zwei Fragen hätte ich dazu:
    1) Wie denken Sie über das Buch und seine mediale Rezeption, insbesondere bei der FAZ?
    2) Trauen Sie sich, offen zu schreiben, was Sie dazu denken?

    • Lesen Sie mal zu Ihrer Frage den Beitrag von Klonovsky vom 22.5.17
      zu Grossarths Phantasmen über Sieferle und den berichtigenden Brief des mit Sieferle befreundeten Sinologen Prof.Th.Kolb an die FAZ, der dort aber nicht abgedruckt wurde!
      Da haben Sie dann so ziemlich alles kompakt.

    • der zugehörige link...
      hatte ich vergessen:
      htt ps://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/534-22-mai-2017

    • @ Ralph B. Es musste so kommen: Die FAZ und die Welt und die SZ mit ihren denunziatorischen Beiträ
      – haben Sieferles Finis Germania groß gemacht: Jetzt wird es ein Verkaufserfolg.
      Nicht zu vergessen Klaus Brinkbäumer und sein feiger Adlatus Saltzwedel vom Spiegel.

      Grossarths FAZ-Artikel gegen Sieferle wie auch der heute von Hintermierr in der FAZ fußen auf Fehllektüren.
      Fehllektüren eines Büchleins allerdings, das ziemliche Reflexionshöhen durchmisst. Finis Germania ist ein META-Text zum deutschen Schulddiskurs 1950 ff. – das muss man wissen. Und das ist ein Minderheitenprogramm – schon gar auf der Abstraktionshöhe, auf der Sieferle sich bewegt.

      Wer die ganze Sache etwas fasslicher und down-to-earth haben will: Der lese Sieferels Buch Das Migrationsproblem. Es hat 144 Seiten, steckt voller unverzichtbarer Einsichten und Reflexionen, verdammt leider die Rockmusik und nimmt eine falsche Abzweigung bei der Intelligenzforschung, ist aber ansonsten ziemlich makellos.

      Sieferle habe ich früher flüchtig gekannt, da wir beide in KN – z. T. bei den gleichen Leuten (Kambartel/Groh) studierten. Dann wurde er berühmt als Fachhistoriker und hat an der Elite-Schmiede der Uni Sankt Gallen eine ziemliche Karriere als Geschichtsprofessor absolviert, etliche sehr gut besprochene Bücher über Sozial- und Umweltgeschichte geschrieben, und sich dann letztes Jahr mit Michael Klonovsky öffentlich verbündet in Sachen Migrationskritik, bevor er sich (ziemlich krank, wie es scheint) im heimatlichen Heidelberg im September 2016 das Leben nahm.

      Beide hier in Rede stehenden Texte- sowohl Finis Germania als auch Das Migrationsproblem, sind Publikationen aus Sieferles Nachlass.

    • @ Ralph B. - Es musste so kommen: FAZ, Welt und SZ mit ihren denunziatorischen Artikeln
      – haben Sieferles kurzes Finis Germania groß gemacht: Jetzt wird es ein Verkaufserfolg.
      (Nicht zu vergessen Spiegel-Chef Klaus Brinkbäumer und sein ehedem mutiger, nun wieder braver Kulturredaktuer Saltzwedel – auch die haben: Teils freiwillig, teils unfreiwillig zu diesem Erfolg erheblich beigetragen).

      Grossarths FAZ-Artikel gegen Sieferle wie auch der heute von Hintermeier in der FAZ fußen auf Fehllektüren.
      Fehllektüren eines Büchleins allerdings, das ziemliche Reflexionshöhen durchmisst. Finis Germania ist ein META-Text zum deutschen Schulddiskurs 1950 ff. – das muss man wissen. Und das ist ein Minderheitenprogramm – schon gar auf der Abstraktionshöhe, auf der Sieferle sich bewegt.
      Und zumal angesichts des Raffinements Sieferles. Das besteht insbesondere darin, dass er implizit (also ohne ihn zu nennen) haargenau die These Karl Jaspers‘ zur Frage der deutschen Schuld vertritt. Alle diejenigen, die Sieferle nun hitlerbraun anmalen, blamieren sich daher bis auf die Knochen, weil sie Jaspers ja niemals mit Hitler gleichsetzen würden: Sieferle hat sie – nach seinem Tod noch – allesamt vorgeführt.

      Wer die ganze Sache etwas fasslicher und down-to-earth haben will: Der lese Sieferels Buch „Das Migrationsproblem“. Es hat 144 Seiten, steckt voller unverzichtbarer Einsichten und Reflexionen, verdammt leider die Rockmusik und nimmt eine falsche Abzweigung bei der Intelligenzforschung, ist aber ansonsten ziemlich makellos.

      Sieferle habe ich früher flüchtig gekannt, da wir beide in KN – z. T. bei den gleichen Leuten (Kambartel/Groh) studierten. Dann wurde er berühmt als Fachhistoriker und hat an der Elite-Schmiede der Uni Sankt Gallen eine ziemliche Karriere als Geschichtsprofessor absolviert, etliche sehr gut besprochene Bücher über Sozial- und Umweltgeschichte geschrieben, und sich dann letztes Jahr mit Michael Klonovsky öffentlich verbündet in Sachen Migrationskritik, bevor er sich (ziemlich krank, wie es scheint) im heimatlichen Heidelberg im September das Leben nahm.

      Beide hier in Rede stehenden überragenden Texte – sowohl Finis Germania als auch Das Migrationsproblem, – sind Publikationen aus Sieferles Nachlass.

    • Der deutsche Schulddiskurs
      @Dieter Kief

      Wir waren auf einem guten Weg damals, die ewige Schuld nicht ganz so ewig empfinden zu müssen und dann kam alles anders, dank der 68er und der grün-linken Utopisten, die der Schuld immer mehr Gewicht gaben und immer noch geben und kein Ende finden.
      Sieferle hat das sehr gut beschrieben und es ist zu wünschen, dass seine Texte große Verbreitung finden.

    • Herr Kief : der Speit-Effekt und was er mit dem Streisand-Effekt zu tun hat
      Ich habe da heute einen geistreichen Artikel in der Jungen Freiheit gelesen:
      ht tps://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/der-speit-effekt/

      in dem das, was Sie hier mit vielen Namen benennen auf zwei parallele Effekte reduziert wird: Speit, der den Skandal um Finis Germania kreierte und damit das Büchlein einer breiten Öffentlichkeit ans Herz legte. Und Streisand, die einen Reporter wg. einer Luftbildaufnahme eines Strandes verklagte. Seither weiß alle welt, wo ihr Haus-am-Meer liegt…!

    • Schuldkult
      Man muss sich nicht jeden Schuh anziehen, der einem hingehalten wird. Meine Eltern waren noch Kinder, als der Spuk vorbei war…das hat hier leider krankhafte Züge angenommen.

  155. "Gruppe" sollte (Un-)Wort des Jahres werden
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/steglitz-zehlendorf-gruppe-schlaegt-auf-mann-ein-tatverdaechtige-mit-bildern-gesucht/19926458.html#
    .
    Disclosure: „Gruppe“ ist gutjournalistisch und soll vertuschen, dass die Täter Muslime/Migranten sind.

    • Automatismus?
      Wie kommen Sie auf „Muslime/Migranten“? Auf den veröffentlichten Fotos sehen die aus wie Hinz & Kunz heute in Berlin so rumlaufen, …aber auch Hinz & Cünz.
      .
      Seltsamer ist, dass die Tat SIEBEN MONATE zurück liegt und erst jetzt werden Fotos und ein Aufruf veröffentlicht.

  156. Gelenkte Leserschaft
    Manchmal schaue ich – und wenn nur zum Finden dieses Blogs – auch in das transporting vessel.
    Und manchmal versuche ich dort, zu kommentieren. Das ist wunderbar erratisch, und beinahe Lotterie, weil dort ganz normale Kommentare genauso unterdrückt werden, wie scharfe Kommentare am Zensor vorbeirutschen.

    Allerdings lese ich dort abnehmend öfter – oder zunehmend seltener.
    Grund ist, dass man den kommentierenden Leser offenbar in die Sandkiste schickt, auf dass er ‚backe-backe-Kuchen‘ sich vorsichtig am demokratischen Prozess der Meinungs-Selbstbeteiligung übe.

    Derzeit darf der Leser zu Artikeln kommentieren, die sich – Ottos Mops kotzt – um denselben bemühen, also das Accessoire auf 4 Pfoten, Algebraische Zahlentheorie, und der schwierigen Work-Life-Balance von Frauen.
    Leser mit einem Gesellenbrief in Demokratie dürfen sogar eine Meinung dazu haben, ob der Brexit nun hart oder weich werde.

    Wir, die Popeln, sind eben noch nicht so weit, wichtige Dinge entscheiden zu dürfen, weil wir sie offenbar noch nicht einmal anständig kommentieren können. Was wir dürfen, ist in schöner Regelmässigkeit von 4 oder 5 Jahren jemanden bestimmen, der solche Entscheidungen in unserem Namen trifft.

    Und damit sind wir wieder beim Thema. Denn Heiko Maas hat sich dankenswerterweise bereit erklärt, uns ein wenig Hilfestellung zu geben – nachdem wir offenbar noch immer nicht wissen, wie lupenreine Demokraten sich verhalten sollten – indem er dafür sorgt, dass wir nicht über die Stränge schlagen. Und falls doch, dass eine freundliche Nanny dann eventuell von uns produzierten ‚Mist‘ wieder beseitigt, um uns vor uns und unseren Ausfällen zu schützen.

    • Um mich nebenan vor Ausfällen der ein oder anderen Art zu schützen,
      habe ich vorgestern mein Konto mitsamt allen Kommentaren (ich habe keinen gespeichert) gelöscht.
      Nachdem die harmlosesten Bemerkungen letzte Woche die Zensur nicht schafften, der einzige Weg, meinen Missmut auszudrücken. Bald sind die immer gleichen Jasager unter sich.

    • Der stellt uns dankenswerterweise aabdeeehiiiijkmmnnorssssttuuz zur Verfügung.
      Und was machen wir daraus? Wir wirbeln den Buchstabensalat um und um. Ergebnis:

      Satirize demi-human, bossiest junk

      , passt doch prima zu seiner Chefin

      Brazened ill-mannered, large skunk.

  157. "Der 37-jährige Deutsche" von heute ...
    … ist nicht „der 17-jährige Leimener“ von damals. Letzterer hatte gleich Vor- und Nachnamen (beide jeweils mit Anfangsbuchstaben) und war nicht „mutmaßlich“.

    • Tage später ...
      Die Kommissarin Jessica L. (26) und „der Schütze“ Alexander B. (37) …

  158. Keine Haftgründe in Köln gegen ihn (er wollte ja nicht einmal spielen)
    Samstagabend, 10. Juni 2017: Ein 27-jähriger Reisender konnte dem Prüfdienst der Deutschen Bahn AG keinen Fahrausweis vorlegen, worauf er gegen 19.30 Uhr zur Bundespolizeistelle im Hauptbahnhof Köln gebracht wurde. Hier sollten seine Personalien festgestellt werden. Da sich der Mann aus Ghana nicht ausweisen wollte oder konnte, sollte er daraufhin nach seinen Papieren durchsucht werden.

    „Damit schien er nicht einverstanden zu sein, denn plötzlich holte er aus und schlug mit der geballten Faust nach den Polizisten und erwischte einen Beamten an der Schläfe. Der 27 Jährige rastete völlig aus und schlug weiterhin auf alle Polizisten ein, bis er überwältigt werden konnte.“ (Martina Dressler, Bundespolizei Köln, Pressesprecherin)

    Durch den Angriff des 27-Jährigen wurden drei Polizisten verletzt und mussten anschließend mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht und wegen einer Schädelprellung, einer Armverletzung, Hämatomen und Kratzspuren ambulant behandelt werden.

    „Gegen den 27-jährigen Ghanaer aus Bergisch Gladbach wurde Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Erschleichen von Leistungen erstattet“, so die Bundespolizei. Da offenbar keine Haftgründe vorlagen, musste „der Aggressor“ nach den Formalitäten entlassen werden.

  159. Les boches sind so bescheiden geworden
    Da liege ich denn, nachdem die Essenreste vom Sonntagsgrillen verspeist waren, im Liegestuhl die Sonne des frühen Nachmittags genießend, rechts neben mir die ersten Lavendelblüten und linkerhand plätschert der Brunnen mit dem Bacchuskopf, der im Kreislauf leider nur behandeltes Bodenseewasser spendet. Auch noch nachdem ich ihn der Götterwelt näher bringen wollte und mit einer Staude Zyperngras versucht hatte, eine Fonte Aretusa zu simulieren. Der römische Bacchus scheint keinen Draht zu Diana von der anderen Feldpostnummer zu haben. Ich würde auch Pfalzwein nehmen.
    .
    Ich stoppe die Zeit der Fütterungsfrequenzen meiner Blaumeisen, mein Blick geht versonnen über das Dach unserer Weinstubendependance zum Kirschbaum der Nachbarin der schon Stare anzieht-da drückt mir meine Frau einen dicken Brief von einer „Zivilen Koalition“ in die Hand, eine Frau Storch gibt sich die Ehre (von Storch, habe ich mal im Fontane gelesen, 1. oder 2. preuß. Armeekorps, Mars-la-Tour und so)
    .
    Und jetzt kommt der ach so bescheidene @ Oberländer ins Spiel, der am 12. Juni 2017 um 13:19 Uhr unter anderem schrieb:
    „Frankreich: Bessere Chancen wegen Unverbrauchtheit……
    Frankreich: Diesmal habe ich ein gutes Gefühl. Der Mann ist insgesamt aufrichtiger als die Konkurrenz und noch nicht alt genug, um in zu viele Verbindlichkeiten verstrickt zu sein. Gut ist auch, dass er nicht auf „filles“ steht.“
    .
    Auf dem Papier wagt Frau Storch einen Blick nach 2023. Wir hätten (schwäbisch würde das heißen: mir häben) eine neue Regierung und ein Eurozonenparlament, mit Herrn Asselborn als Eurozonen-Finanzminister. Er trete gerade als erste Amtshandlung vor die Eurozonen-Abgeordneten und bittet um Zustimmung für ein kleines Gesetzespaket. Der ESM soll Währungsfond der Eurozone werden.
    .
    Da D ja eine „neue Regierung“ habe, bestünde die Gefahr, daß diese die nächsten Rettungspakete blockiere, was aber nicht passiere, da D mit 3/4 Mehrheit überstimmt werde. Des weiteren bittet Herr A. aus L. die Unternehmenssteuern anzugleichen, weil ja D einen Wettbewerbsvorteil gegenüber F hätte. Das sei unlauter im Sinne der europäischen Solidarität. Die deutsche Industrie und der Mittelstand warnen vor Arbeitsplatzverlusten, was die deutsche Linke in einer gemeinsamen Erklärung mit dem französischen Bankenverband bestreit.
    .
    Blödsinn? Nein, das sei gerade in der Mache. Nachdem die deutsche Delors-Atombombe „D-Mark“ bereits von Mitti und der Birne entschärft wurde, ist der nächste Spezialist für die Entschärfung deutscher Bomben gerade der Feuerwerkerschule mit ENA-Diplom entstiegen. Und für ulF ist es ja, wie bekannt, Herzensangelegenheit ihren Auftrag auszuführen, getarnt als Liebesaffaire zur Bewältigung der Vergangenheit.
    .
    Und so ist der Makkaronenplan wie folgt: D soll einer Transferunion zustimmen. Als nächstes käme eine europäische Arbeitslosenversicherung für die 2015 von CEPS schon Studien für die EU-Kommission erstellt worden seien.
    .
    Nun soll die Makkarone das richten, was Sarko und „le gadged“ (Le Point) nicht angepackt hatten, die Transferunion.
    .
    Ach, bei einem Kommentar hier war Onan (der es immerhin verschämt in einem Erdloche getan haben soll) ins Blickfeld geraten. Don, kann es sein, daß gewisse Schreiberlinge beim Einwickelpapier das heimlich auch unter dem Schreibtisch tun wenn sie, wie heute noch zu lesen, schreiben, daß die inzwischen in vielen Länderparlamenten (13?) sitzenden AfD-Abgeordneten keinen Finger für Sacharbeit leisteten.
    .
    Meine bescheidene Frage wäre: Ja was sollen die denn tun? Mitthelfen das von anderen herbeigeführte Chaos mit schnell gestrickten Verordnungen und Gesetzen zu verschleiern? Wohnungsbau-oder Arbeitsbeschaffungsprogramme oder für Wirtschaftsflüchtlinge mit abzunicken. Gelder für weitere Fährfahrten mit abstimmen, weitere Auslandeinsätze….?
    .
    Isch abe fertisch, aba sowasse vonne.
    (DdH)

  160. Heiko Maas ist von facebook gesperrt
    Herr Dippel! Oder vertue ich mich und es ist Manuela Schwesig, der der twitter acount gelöscht wurde?

    • Am Allerwertesten - Entschuldigung! - geht es mir vorbei
      ob Heiko Maus oder Schwesig einen Account gesperrt bekamen. Ich habe meinen bei Facebook ins Nirwana geschickt, und Twitter noch immer umschifft.

      Ich brauche mehr als 140 Zeichen, um mich auszudrücken.

  161. Unterwerfung (ohne Schusswaffengebrauch, selbstredend)
    … Der 31-jährige Asylbewerber Eric X. aus Ghana, der Anfang April eine 23-jährige Studentin aus Süddeutschland in der Siegaue bei Geislar vergewaltigt haben soll, hat vor einigen Wochen in der Justizvollzugsanstalt (JVA) in Köln-Ossendorf zwei Bedienstete angegriffen und einen von ihnen verletzt. …

    … Der Mann, dessen Familie in Ghana eine Kakaoplantage betreibt, war wenige Tage nach der Vergewaltigung nach einer aufwendigen Öffentlichkeitsfahndung in Bonn-Beuel erkannt und festgenommen worden. …

    … Der Angeklagte, der im Ausreisezentrum der Zentralen Unterbringungseinrichtung des Landes in Sankt Augustin wohnte und abgeschoben werden sollte, soll in der Tatnacht das Zelt, in dem die junge Frau mit ihrem Freund übernachten wollte, mit einer Astsäge zerschnitten und das Paar bedroht und ausgeraubt haben. Dann vergewaltigte er die 23-Jährige nur wenige Meter vom Zelt entfernt. Dabei bedrohte er sie weiter mit der Astsäge, ihr Freund musste hilflos im Zelt ausharren. …

  162. Überwachung steht auf der Bestelliste, Überwachung wird geliefert werden
    Ob der Kellner nun Maas heisst oder von der SPD kommt spielt doch gar keine Geige.
    Was ja auch dadurch unterstrichen wird, dass niemand von Rang oder Namen ihm in die Parade fährt.

    Maas ruiniert seinen Namen als Jurist (nicht, das er einen gehabt hätte) auch nicht ohne Gegenleistung.
    Zweifelt hier irgendjemand daran, das Maas, nachdem er sowohl seine Reputation als auch unsere grundlegende Übereinkunft über die Zensurfreiheit, gründlich ruiniert und in ein erstes Schandgesetz hat fliessen lassen (Opfern tut dieser Knilch gar nichts) nicht dafür endgelagert und versorgt werden wird?

    Und die Quasselbude quasselt.
    Und die BUNTE schreibt vom „Glamour-Paar“.

    Ein Grund mehr, meinem Kind beizubringen, warum parlamentarische Demokratie übelste Kackscheisse ist und bekämpft gehört.

    P.S.: Wird von ihnen was zur causa Sieferle kommen?
    Nicht zuweit aus dem Fenster hängen.

    https://ibb.co/m2A9k5

  163. Bei einer Zeitung, in der ein Philipp Schmitt schreiben darf:
    „Die Bundesrepublik senkt ihr Durchschnittsalter“ will ich gar nicht mehr kommentieren.

  164. Aparter Fauteuil
    Ich würde den Sessel hautfarben nennen. Die Form ist apart:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/bundestagswahl/warum-die-spd-nicht-von-corbyn-profitieren-kann-15059872.html

  165. "Die meisten Maulkorbträger sind davon überzeugt, sie trügen Visiere."
    Ich denke, damit bringt Michael Klonovsky es auf den wunden Punkt, der eine Erklärung bietet, warum weiterhin 50-60% pro Merkel-Maas sind!
    Wie auch mit dem folgenden Aphorismus, bei dem ich der Alüren des hiesigen Blogherren gedenken mußte:
    „Es gab Zeiten, da man die Sklaven legal kaufen mußte.“

    • Es ist erschreckend, wenn man manch einen reden hört
      Ein 58jähriger selbständiger Handwerker mit sehr gut gehendem Geschäft, 21jährige Tochter gut bezahlt in der Drogenhilfe, Ehefrau und er selbst in Sachen Flüchtlinge aktiv, meint, Merkel sei eine gute Kanzlerin. Und ja, wir müssten uns mit den Zuwanderern vermischen, das sei gut so, es müssten noch viel mehr kommen.
      Zustände wie vor 40 Jahren wolle er nie wieder haben…
      Vor 40 Jahren war er gerade mal 18 und wohl kaum in der Lage, die Zeit im Kontext der vorvergangenen Zeit zu sehen.

      Ich halte das für grünen Quatsch, Versuche, dem guten Mann mit Argumenten zu kommen, laufen völlig ins Leere.
      Solche gibt es also auch und sicher nicht zu knapp.

    • Der - wie von Klonovsky korrekt angemerkt - große Stanislaw Jerzy Lec hat das gschrieben -
      – Klonovsky zitiert Lec, was natürlich schön ist.

    • Vor 40 Jahren war 1978...
      …und wir haben diese Zeit als gut in Erinnerung.Der Mann erhofft sich wohl Aufträge?Früher hieß es: für Geld würde der seine Großmutter verkaufen.Heute muss man scheinbar sagen: Merkel loben.

      @DdH, irgend ein/e Moderator/in sagte vorgestern: Nach der Wahl (BTW) muss Deutschland Frankreich die Hand reichen. Auch gestern bei „heute“ machte man uns quasi schon verantwortlich, wenn Le Pen und andere Populisten das nächste Mal Erfolg haben werden, weil wir nicht helfen.Außerdem wurde noch die Fremdsprachen – Faulheit der Franzosen moniert.

      Die Franzosen mucken schon auf, wird ein toller Sommer. Macron will ja nicht den Fehler wie Hallande machen.Der freute sich über seine Wahl und machte erst einmal monatelang Urlaub…

    • Ja, Frau Simon, die Realitätsfreiheit vieler Deutscher ist wirklich erschreckend!
      Und im Ausland wird das auch sehr lucide erkannt! Nur die Deutschen meinen, sie stritten an vorderster Front um „den Platz an der Sonne“, ohne das Verächtliche, ja das Destruktive ihres Moralkolonialismus wahrzunehmen.

      Ich nehme aber bei den Leuten zunehmend Angst als Grund des Realitäts-Nihilismus wahr. Merkelwähler (auch die von der spd ) haben Angst und keinerlei Hoffnung! (Ich spreche von dem, was ich in persönlichen Kontakten erfahre) Das genuine Metier der Grünen ist die Arbeit mit Schuld und Angst, insofern kann ich da keine Veränderung feststellen.

      Ich denke übrigens, daß es ein SchuldKULT ist, der der Realität ersetzen soll.

    • Da gab's vt33SL8DrT8 und davon träumen etliche noch heute: Weiße müssen weg
      und Neger weniger negrig aussehen, derzeit meint man wohl: am besten eben durch Kreuzung.

      (Der letzte Satz im Text:“Es ist wirklich nicht gut, wenn man sich nur selbst belügt.“ ist wohl immer im einsetzenden Applaus untergegangen…)

    • Zuviel "geachtet",
      @ Frau Simon.War noch nicht wach genug, um 1977 zu schreiben. Peinlich.

    • Den Schuldkult
      sah ja auch Sieferle, du sollst keinen anderen Holocaust als eben diesen einen haben. Nun kommt Merkel und propagiert unsere Versündigung an Afrika. Was ich für ein reines Ablenkungsmanöver von internen Problemen halte. Wir retten mal eben wieder die Welt und stehen selbst im Dreck aus Euro-Banken-Rettungswahn, EU, Flüchtlingen und vielem mehr.

      Wenn nun links-grün-gepolte Leute meinen, vor 40 Jahren sei alles ganz schrecklich gewesen, so haben wir Älteren das ganz anders erlebt. Ich finde die heutigen Zustände beklagenswert, aber sicher nicht die früheren Zeiten, in denen noch alles möglich erschien bzw. auch war.

      Was für eine Beschränkung des Denkens ist diesen Menschen zueigen, dass solche Aussagen zustande kommen?

      Was die Franzosen betrifft, so wird Macron wohl kaum der Heilsbringer sein, als der er sich ausgibt. Es sei denn, Merkel bringt die EU nach der Wahl tatsächlich dazu, zu dem zu werden, was Macron sich wünscht. Diese Wünsche hegen ja auch Schäuble, Schulz, Juncker und viele andere. Dazu den Euroraum auf alle EU-Länder ausdehnen, Großmannssucht lässt grüßen und wäre damit mal kein rein deutsches, sondern ein gesamteuropäisches Problem. Von Demokratie müssen wir dann nicht mehr reden, sie findet nicht mehr statt.

    • Frau Simon,
      Das ist der Erfolg – leider – von Propaganda.

      Ich nehme – nach so langer Zeit des Einhämmerns – immer mehr Menschen wahr, die irgendwie sich neue, von ihnen bisher nicht genutzte Wörter, Ausdrücke und Meinungen zugelegt haben.

      Eine alte Dame meinte neulich, als sie auf meinem PC die Seite politikversagen.net offen sah, das sei ‚aber doch Hetze‘. Dabei – ich kenne sie gut – gehört dieses Wort überhaupt nicht zu ihrem gebräuchlichen Wortschatz. „Was ist denn für dich Hetze?“ „Das ist so negativ!“

      Dann erklärte sie ihr Politikverständnis, ziemlich AfD-mässig. Als ich sie nach ihrer Wahlentscheidung im Herbst frug, sie unzufrieden-unentschlossen sich ausdrückte, sagte ich „Und AfD?“ Da verzog sie das Gesicht, „Näääh! Die doch nicht! Die kann man doch nicht wählen!“ Hingewiesen auf die Kohärenz ihrer Ansichten mit der AfD habe ich sie *nicht*. Aber leicht nachgehkt: „Warum kann man die nicht wählen?“ Keine Antwort, wiederum das verzogene Gesicht. „Kennst du denn deren Programm?“ „Also die, das geht nicht! Nie!“

      Da kann man natürlich leicht Demokratie zulassen. Wenn genau wie in den Tausend Jahren zwischen 1933 und 1945 sowieso alle das machen und rufen, was die Herrschenden wollen.
      Der Block, besser: die Blockade, ist im Kopf. Blockade, weil sie nicht länger als solche wahrgenommen und kognitiv nicht bearbeitet, eher wie ein Instinkt evoziert wird.

      Das sehe ich bei Ihrem Handwerker ähnlich. Dieses ‚vor 40 Jahren‘ ist die Peitsche. Im weiteren Sinne die Drohung bei Ungehorsam.

      Noch ein Fall: Am Wochenende am Tisch, Diskussion ‚Flüchtlinge und Kriminalität; insbesondere Einbruch‘. Einer der Gäste fummelt unter der Tischkante an seinem i7, und kommt dann wieder oberhalb dieser Grenze, wedelt sein teures Spielzeug in der Luft herum, und ruft, „Im Landkreis [den ich nicht zuordnen konnte] sind die Einbrüche im letzten Jahr um 30 Prozent zurückgegangen“.
      Das ist für mich ein wenig wie das Funktionieren im Dritten Reich. Da fühlt sich dieser Kerl also quasi verpflichtet, ein Gegenargument herauszusuchen, und zu verteidigen. Mit einem Landkreis, den weder er noch wir richtig kennen oder sonst etwas damit zu tun hätten.

      Für mich wäre das der Anfang von Pathologie. Erstens muss er nichts verteidigen, ist auch kein Parteimitglied, niemand hat ihm etwas vorgeworfen. Er ermächtigt sich also selbst, einen (wenigstens für uns) unbeachtlichen Tatbestand zur Verteidigung herauszufischen. Nicht um Angela Merkel, einen anderen Politiker oder eine Partei zu verteidigen. Sondern – bisher glücklicherweise noch nicht mit dem Schwert – eine Fiktion, eine Ideologie, eine fixe Idee unangreifbar zu stellen: Dass durch die – oder trotz der – Migranten hier und dort sogar die Kriminalität sinkt.

    • Afrika gehört dem Schuldkult
      Das Grundproblem scheint zu sein, daß D sich nicht mehr positiv definieren will, sondern nur noch über seine SCHULD. Diese wird aber abgekoppelt rein metaphysisch.
      D.h. sie wird uneinholbar.
      Damit wird D einzigartig… hatten wir schon mal-“ heute Afrika, morgen die ganze Welt!“

      Daß der Rest der Welt mit diesem parareligiösen Müll nicht wirklich etwas anzufangen weiß, konnten Sie an der Veranstaltung mit Studenten in Buenos Aires sehen: die Argentinier fragen Merkel, warum D so gut ist (und die meinen das ernst!).Merkel reagiert sauertöpfisch und versucht die Relativierung durch ewige Schuld. Das wollte da aber keiner hören. Die Argentinier wollten wissen, wie sie es genauso gut machen können… . Das Selbe in einem Gespräch mit einem Rabiner in BsAs. Ich glaube die größte jüdische Gemeinde außerhalb Israels lebt in Argentinien, kann sein, daß davor auch NY liegt. Merkel sieht „Jude“ und will den Schuldkult intonieren. Der Mann ist aber nicht nur Rabiner, sondern Argentinier: er ist nicht auf das Schuldlamento eingegangen.
      So zumindest in La Nacion.

      Die Welt weiß nichts mit der deutschen Negativ-Selbstdefinition anzufangen- jedenfalls nicht die intelligentere Klientel. Aber die daraus resultierende moralistische Überheblichkeit wird durchaus,-zumindest in Europa-, als anmaßend wahrgenommen.

    • Macron kann es ja nur m i t. ihnen machen,
      liebe Frau Simon und die Gewerkschaften sind teilweise schon militant dort.
      Jedenfalls muss er erst einmal im eigenen Land anfangen.

      Mir hat aber schon gefallen, wie er das bisher gemacht hat. Die Parteien haben nichts auf die Beine gestellt zuvor.Es hat ja auch seine Ursachen.Ehrlich gesagt, wünschte ich mir auch bei uns so etwas. Diese fast einheitliche Parteiendominanz mit doch verhältnismäßig wenigen Mitgliedern geht mir inzwischen auf den Senkel.Für mich hat Merkel mit ihrer Richtlinienkompetenz den Vogel abgeschossen unter dem Beifall der anderen Schützengilde.

      Ob dieses (Wahl)Jahr wohl auch noch ein Sommerloch erscheint, vielleicht mit Vogelgrippe an einem See in Meckvorpolen oder an einem bayerischen See? Masern oder so? Immer nur Urteile, bei denen man den Kopf schüttelt oder die kontinuierliche Messerstecherei überall käst mich auch an.🧀

    • Propaganda, Schuld und Sühne
      Heute hatte ich beim Friseur eine anregende Unterhaltung mit einer anderen Kundin und auch der Friseurin selbst, die bisher wenig aus der Deckung gekommen ist. Wir waren uns einig in all den Fragen, die wir hier auch wälzen, angefangen bei der ewigen Schuld, die wir auch heute nicht übernehmen wollten, über die Politik Israels bis hin zu den Flüchtlingen und unserem Sozialstaat, der das alles auf Dauer nicht wird tragen können.
      Ich habe lange kein so befreiendes Gespräch mit anderen geführt.

      Schuld, Sieferle hat das ja definiert und damit absolut Recht, ist immer individuell und nicht kollektiv. Wenn Merkel nun auch im Ausland versucht, den Deutschen die Kollektivschuld anzulasten, ist das mehr als erbärmlich. Diese Schuld sahen nicht einmal die alliierten Streitkräfte nach Ende des Krieges. Dass die USA nach ihrem ersten Atombombenversuch entgegen aller vorherigen Abmachungen mit Stalin u.a. die Teilung unseres Landes durchsetzten, hatte nichts mit deutscher Schuld zu tun, nur mit Economy und dem plötzlich wieder erwachten Gefühl, wirtschaftlich und militärisch doch noch Großmacht zu sein, was den Kalten Krieg auslöste.

      Irgend ein kluger Mensch beklagte vor einiger Zeit, dass niemand in der Politik noch Verständnis und Kenntnis der Historie habe, die Kanzlerin führt uns dieses Unverständnis/Nichtwissen immer wieder bedrückend vor.

    • Ich stelle mir vor,
      @liebe Frau Simon, dass Merkel in dieser Hinsicht in ihrer Kindheit stark geprägt wurde in dem Pfarrhaus mit Behinderten – Wohnheim.

      Der kommunistische Vater ging von West nach Ost, in einer Zeit, als das durchweg umgekehrt lief.Kommunisten waren nirgends schuld, wurde ihr sicher vermittelt.

      Was mich aber so entsetzt, ist, dass soviele um sie herum und außerhalb, das toll finden.Selbst scheint sie nicht bereit zu sein, ihre Meinung zu ändern. Dabei bleibt sich ja nur der treu, der sich auch ändern kann.Man muss aber auch sagen, dass ihre Wähler auch zu allem beitragen.

      Mit Afrika stößt sie nun mit anderen ein Wahnsinnsprojekt an.Vor Wochen las ich schon im Spiegel,dass jemand meinte, dass sei Größenwahn.Der Stoßseufzer dort:Wäre sie doch UNO – Generalsekretärin geworden, da hätte sie der ganzen Welt helfen können.

      Ich habe hier ja mal von dem Seemann erzählt, der in meinem Elternhaus verkehrte. Der hat noch Anfang oder Mitte der 50iger in Alexandrien bei einem Landgang gesehen, wie englische Aufseher Landarbeiter, die Ketten mit Kugel an den Füßen trugen, mit der Peitsche schlugen, wenn sie nicht mehr konnten.Ganz nach Gutsherrenart in Stiefeln und mit Safarihut…
      Ich glaube nicht, dass er das erfunden hatte bei seinem Entsetzen.

    • Das mit der Kollektivschuld, Frau Simon, ist so eine Sache.
      Zwar ist richtig, daß Schuld immer eine individuelle Angelegenheit ist, aber auf „Nazideutschland“ bezogen, in dem die Mehrheit sich gegen das Regime nicht zur Wehr setzte, ließe sich darüber sicherlich streiten.

      Auch die Zeit danach, läßt man die Aufarbeitung allein durch Worte einmal außer Acht, betrachtet man nur einmal die Folgen der Arisierung oder die Entschädigung der Zwangsarbeiter, hinterläßt zumindest bei mir ein schlechtes Gefühl. Erst mit den viel gescholtenen 68ern kam wenigstens etwas Bewegung in die Vergangenheitsbewältigung.

      Heute und auf die Nachkriegsgenerationen bezogen noch von Kollektivschuld zu sprechen, ist, trotz Quandt und Co., selbstverständlich Unsinn. Überhaupt träfe da wohl eher der Begriff der Erbsünde zu. Im Grunde wäre es an der Zeit, sich von der Vergangenheit insofern zu lösen, daß sie nicht immer wieder mit der Gegenwart in Zusammenhang gebracht wird. Aber es ist eben schwer, einen Neuanfang zu machen, wenn die Vergangenheit nicht wirklich aufgearbeitet, sondern durch Enkel und Urenkel (s.o.) weiter am Leben gehalten wird. Und Letzteres gilt nicht nur für die Besiegten bzw. „Befreiten“, sondern auch für die Sieger.

    • An alle - seufz - wg. Kollektivschuld - Karl Jaspers hat gesagt, es gebe -
      – eine kollektive deutsche Verantwortung, und der müsse man sich stellen.

      Schuld und Schuldfähigkeit seien an das nachweisbare, konkrete Verhalten einzelner Personen gebunden.

      Dies war einmal die übereinstimmende Meinung praktisch aller zurechnungsfähigen Leute in Deutschland, soviel ist sicher.

      Was Afrika betrifft, so ist die Idee, Afrika soweit zu entwickeln, dass die Armutsflucht sozusagen von selbst aufhört, ein Trugbild.

      In meiner Handbibliothek stehen dazu zwei Bücher: Eines ist von dem überragenden amerikanischen Journalisten P. J. O’Rourke, einem Merk-Genie -einer, der Gesellschaften und Landschaften unglaublich gut entziffern kann – und überdies erfrischend unprätentiös und witzig schreibt. Das Buch findet sich in der Anderen Bibliothek und heißt ganz treffend „Reisen in die Hölle“ – darin der Aufsatz „Wie man aus allem nichts macht – In Tansania“.
      Auch die Reportagen über Albanien, über den Libanon und über ex-Jugoslawien zu Zeiten des Bürgerkriegs sind überragend – – und einschlägig.

      So: Buch zwei heißt: Auf Kosten der Dritten Welt? Es ist kurz und knackig (unter hundertfünfzig Seiten), und hat ein Nachwort von Rupert Neudeck, der sich darin als ziemlich interessanter Querkopf erweist. Aber die Hauptsache ist das von Siegfried Kohlhammer verfasste kleine Büchlein, das nur schwer zu bekommen ist – wer es hat, will es nicht mehr hergeben.


    • „eine kollektive deutsche Verantwortung“

      Sorry, aber das erscheint mir geradezu absurd, denn die Verantwortung, die da als deutsch beschrieben wird, trifft alle Menschen, nicht nur Deutsche.

      Und überhaupt, fühlt sich irgendwer für z. B. Merkels Politik verantwortlich? Ist doch mal eine interessante Frage, oder? Sind CDU/CSU Wähler verantwortlich?

  166. Titel eingeben
    Immer wenn ein Emporkömmling noch etwas höher empor gespült wird, tuts die bisherige Olle nicht mehr. Da muß dann eine jüngere / geilere her.
    Das war so bei Schröder, Fischer, Birne, Scharping (harhar, sogar bei dem), LaFo, Waigel, Zetsche usw.
    Und so ist es natürlich auch bei so einem Westentaschensozi.

    Wobei es
    von dem Maas nur Richtung Memel,
    von Frau W. nur Richtung Geld
    trüben Soziblick nach Osten
    streng gerichtet auf die Kosten
    fern von Sarko-Brunis Welt

    doch einfach nur ein erbärmlicher Politiker mehr ist…

    • Zetsche in diese Reihe zu stecken, ist ganz tief unter der Gürtellinie
      „Am 15. Februar 2010 erlag seine Ehefrau Gisela einem Krebsleiden. „

  167. Zugegeben, eine etwas unterkomplexe Prophezeiung,
    aber ich vermute mal, dass Merkel und ihr „Kompetenzteam“ nur durch einen Börsenabsturz vor der Wahl von min. 4.000 Punkten zu stoppen wäre… einstweilen zumindest.

    • ....
      Ich teile Ihre Vision der unterkomplexen Lösungen, die werden sicher
      von den Finanzmärkten kommen. Nur Frau Merkel wird es nicht mehr
      tangieren. Also, wappnen wir uns mit Geduld.

  168. Profilmessskala für Politiker*innen
    Manchmal frage ich mich ob es so was wie ein Staatsräson in D gibt und wenn ja, ob die Besetzung von politischen Ämtern mit low-profile Politiker*innen ein Teil des Staatsräsons darstellen soll, bewusst gewollt und implementiert, mit dem Zweck die w. Macht des Staates im int. perception a bitzeli zu relativieren ?

  169. Schuldkult in Afrika, abe sische doch!
    na, wenn so ein noch lebender ehemaliger Askari von Letow-Vorbeck auf die Frage eines deutschen Reporters (am besten linkes Blatt oder Staatssender) was er denn noch auf Deutsch sagen könne, das Ergebnis ist: „vorwärts, du schwarze Sau“.
    .
    Der geneigte Leser möge selbst urteilen.

  170. Wirtinnenverse, 319. Vers
    Obzwar Frau Wirtin stets sehr lüstern
    Hielt sie sich ferne von Ministern
    Zu klein zu fülligem penetrieren
    Da war ihr Rat, es weiterhin
    Im Kunstgewerbe zu probieren.

    Ist ein bisserl OT, weil es ja auf alle Minister dieser Erde gemünzt ist. Würden die ersten beiden Zeilen dagegen lauten:

    Frau Wirtin hatte wenig Spaß
    Beim Seitensprung mit…

    ..dann würde das vermutlich beleidigend sein und/oder sogar justitiabel, und das wollen wir alle hier nicht. Aber so – AfDler und Nazis (was ja praktisch dasselbe ist) haben laut öffentlich geförderter Aussage auch kleine und dann passt das schon irgendwie.

Hinterlasse eine Antwort

Angemeldet als GAST





Noch Zeichen frei

Richtlinien für Lesermeinungen