Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die linke Gewalt gegen Sachen, von der man so viel hört.

| 571 Lesermeinungen

Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!
Karl Marx

Mit der Beurteilung der Ausschreitungen von Hamburg ist es wie mit Rückzug einer geschlagenen Armee: Die Linke weiss, dass sie ein Problem hat, und versucht nun, durch langsamen Rückfall und verzögernde Gefechte auf immer neue Verteidigungslinien die bittere Niederlage in der öffentlichen Meinung aufzuhalten. Da war zuerst die Verteidigungslinie “Die Polizei hat provoziert”. Die Polizei hielt sich dann im Schanzenviertel eine Weile zurück, während die Anarchie tobte, und jeder konnte sehen: Randale und Plünderungen haben mit der Provokation der Polizei nichts zu tun. Dann folgte der Versuch zu erklären, dass das eben Autonome seien, die mit linker Politik nichts am Hut haben: Da ist es unpassend, wenn die Parteizeitung Neues Deutschland ein Interview mit den Organisatoren gemacht hat, die brennende Autos schon vorab ankündigen. Zuletzt bleibt dann noch die Verteidigungsstellung, Linke würden nur den Staat und Besitz angreifen, aber keine Menschen: Die verletzten Polizisten, Anwohner und der ein oder andere Reporter können das Gegenteil beweisen. Wer von Dächern Molotowcocktails auf Polizisten wirft, nimmt deren Tod in Kauf.

Aber nehmen wir entgegen der Kriminalitätsstatistik einmal an, es würde stimmen, und die Autonomen greifen nur Besitz an – so, wie es die Gruppe Neonschwarz bei Spiegel Online in einem wohlwollenden Beitrag darlegen durfte, bevor sie zu den Vorgruppen der autonomen “Welcome to Hell”-Demonstration gehörte, und Teile der SPON-Redaktion dann doch lieber die Linie übernahmen, dass die Gewalt nichts mit “Links” zu tun hat. Ignorieren wir die Videos der Polizei und konzentrieren wir uns auf einen Fall, der vielleicht als so etwas wie die “Neue Normalität” linksextremer Gewaltbereitschaft gelten kann: Auf ein Umfeld der Linksextremisten, das sich prinzipiell im Recht sieht, wenn es um die Auflösung des staatlichen Gewaltmonopols geht, und auch denkt, dass es dafür in der Bevölkerung einen breiten Rückhalt gibt. Solche Aussagen finden sich oft im Internet. Der Berliner Herbert Müller, der als “Genova” das bei Linken beliebte Blog Exportabel betreibt, formulierte im Zusammenhang mit den Ausschreitungen von Hamburg sein Verhältnis zur Gewalt vor drei Tagen so:

Ich glaube, abgesehen von ein paar ehrlich entrüsteten Hausfrauen sind doch alle ganz froh über die Krawalle in Hamburg. Nicht, dass man von solchen Leuten regiert werden oder sich auch nur ernsthaft auf deren Politikverständnis einlassen möchte – aber in Zeiten, in denen der Ausfall von U-Bahnen, die ausfallen, weil Gelder gekürzt wurden, von einer Computerstimme als „Betriebsstörung“ bezeichnet wird, und sich diese Stimme im direkten Anschluss für das nicht eingeholte Verständnis bedankt – in solchen Zeiten ist es doch erfrischend, wenn eine Horde aktiver Menschen daherkommt und irgendwas ganz real kaputt macht. Ich schätze, dass eine Mehrheit der Bevölkerung diese Gewalt gegen das Scheißsystem insgeheim ganz ok findet

In den letzten 10 Jahren haben Linksradikale mit Erfolg versucht, sich als Speerspitze der Mieterbewegungen zu etablieren. Mit den steigenden Mieten und der Gentrifizierung fanden sie Themen, die die Menschen bedrücken und Zugang zu Medien erlauben: Der Aufstieg des Ex-Stasi-Mitarbeiters Andrej Holm vom obskuren, linksradikalen Hausbesetzer über den medial verehrten “Stadtsoziologen“ bis zur Berufung in das Amt des Staatssekretärs durch die Linke im R2G-Senat Berlins illustriert, wie weit man im allgemeinen Linksruck mittlerweile mit Positionen kommen kann, die vor 20 Jahren allenfalls in radikalen Szeneblättchen zu lesen waren. Exportabel-Blogger Herbert Müller ist auch ein Vertreter dieser neuen sozialen Debatte: Mieten, Verdrängung und soziale Stadt sind seine Lieblingsthemen. Heute freut er sich, wenn Canan Bayram, die neue Bundestagskandidatin der Grünen für den Bezirk Kreuzberg, ganz offen für die Enteignung von „Spekulanten“ eintritt:

Schön, dass sie das Wort „enteignen“ in den Mund nimmt. Sie müsste hinzufügen, dass die Entschädigung nur in minimaler Höhe erfolgen sollte.

Es schadet Canan Bayram in dieser Szene sicher nicht, dass sie in den letzten Jahren wohlwollendes Verständnis für das Flüchtlingscamp am Oranienplatz, die besetzte Gerhart-Hauptmann-Schule, die Rígaer Strasse, die Zustände im Görlitzer Park und andere Lieblingsthemen linker Stadtpolitik zeigte. Die Interessen bis hin zur Kritik an der Polizei sind ähnlich, die jeweiligen Positionen von Linksradikalen und Frau Bayram sind in vielen Feldern gegenseitig anschlussfähig.

Aber genauso, wie diese Szene zu den Regierungsparteien in Berlin offen ist, ist sie auch für den Kampf gegen Andersdenkende offen. Ein schönes Beispiel für die linksextreme Doktrin, dass Kapitalismus und Faschismus recht ähnlich sind, lieferte Herbert Müller im Zusammenhang mit Andrej Holm und meinem Beitrag über ihn: Ich habe Holms wohnungspolitische Absichten hinterfragt. Müller, der “radikal linkes Gegensteuern absolut sinnvoll und nötig“ hält, macht aus meiner Bemerkung, dass eine Abwehr bestimmter Thesen linker Gruppierungen inzwischen durchaus bemerkbar ist, eine Verbindung zu den Nazis:

Jedenfalls, wenn wir schon dabei sind: 1933 haben die Kameraden ähnlich argumentiert. Man wird sich doch noch wehren dürfen.

Das ist ein heute durchaus gebräuchlicher Standard in der politischen Diskussion, die zur weitgehenden Entwertung des Begriffs “Nazi“ geführt hat: Was nichts linksradikal ist, ist rechts. Und es gibt natürlich immer noch einen, der eins drauf setzt: Ein Kommentator mit dem Namen “Ein Linker, der es noch sein will“ meldet sich und schreibt darunter:

„Don Alphonso“ heißt in Wahrheit Rainer Meyer.
2010 bekannte er selbst, im Ingolstädter Tillyhaus zu wohnen.
Weiß die Ingolstädter Antifa noch, wie man Inneneinrichtungen geraderückt? ;-)

Kritik an linken Thesen führt zur Ausgrenzung aus dem Diskurs über die Vorortung bei Nazis und endet beim verklausulierten Aufruf zu dem, was Juristen als “schweren Hausfriedensbruch“ bezeichnen, mit den dazu nötigen Informationen. Es findet auf einem durchaus populären Blog eines Berliner Gewaltverteidigers statt, und alles ist so formuliert, dass es vermutlich noch von der Meinungsfreiheit gedeckt und kein Aufruf zur Straftat ist. Es ist gleichzeitig das, was Neonschwarz, Journalisten und linke Politiker ins Feld führen: “Nur“ eventuell Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch, Gewalt gegen Dinge, aber doch nicht gegen einen Menschen wie mich. Nur gegen die Inneneinrichtig. Weil ich eine andere, nicht linksradikale Ansicht vertrete, die angesichts der Wahlergebnisse und Umfragen in Deutschland eher mehrheitsfähig als Ausschreitungen in Hamburg und Stasimitarbeit ist.

Diese verharmloste “Gewalt gegen Dinge“ ist etwas anderes: Eine totale Absage an Rechtsstaat und Grundrechte wie die Unverletzlichkeit der Wohnung, ein Einverständnis mit gemeinschaftlich ausgeübter politischer Gewalt, die ironische Banalität, einen anderen zu identifizieren und zum Ziel eines Angriffs zu machen, die dafür nötige Ausforschung und Diffamierung – und letztlich, sollte es so weit kommen, auch die Frage, was man tut, wenn einer wie ich in der überfallenen Wohnung ist. Es könnte sein, dass ich justament dann mit dem schweren Schraubenschlüssel aus dem Radlager komme, wenn ein Möbelrücker seine Tätigkeit beginnt. Ich möchte bezweifeln, dass in solchen Momenten höflich um eine Tasse Tee gebeten oder die gemeinsame Umhängung eines Lüsters diskutiert wird.

Und da hat man es in der ganzen Linie, angefangen von der Zuneigung zu Vertretern linker Positionen im Abgeordnetenhaus Berlin über die Bekämpfung der Andersdenkenden bis hin zum blanken, gezielt gegen eine einzelne Person gerichteten, politischen Terror. Es steht in meinem Fall bislang nur im Netz, es ist nur eine Drohung, aber das richtige Bewusstsein ist da. Herbert Müller, das merkt man an seinem Ton, ist kein dummer Steineschmeisser, sondern sicher gebildet, und hat seinen Namen offensichtlich auch unter eine Petition gesetzt, die Andrej Holms Beschäftigung bei der TU Berlin retten soll. Er kann auch anders.

Die Argumentation der Linken ist, dass es nur Gewalt gegen Sachen ist, dass sie durch die Polizei und die Repression des Staates provoziert wurde, dass die Täter sich nicht anders zu helfen wissen und dumm und fehlgeleitet sind. Hier haben wir einen Herrn im fortgeschrittenen Alter, der sich ausdrücken kann, der durchaus reflektiert ist und strategisch denkt, und keineswegs dumm oder verführt ist. Und den es nicht stört, wenn auf seinem Blog Extremisten aufgerufen werden, mich zu besuchen. Das Problem, das in Hamburg offensichtlich wurde, soll von den unter Druck stehenden Linken totdifferenziert und isoliert werden, aber es ist anschlussfähig bis in die Regierungen hinein. […] Die Linke hat den Angriff und die Verhöhnung der Polizei durch eine bis vor kurzem staatlich mitfinanzierte Hate Speech Expertin direkt auf dem Wahlzettel

Gewalt gegen Dinge, darunter stellt man sich landläufig einen aufgeschlitzten Reifen an meinem Fahrrad vor. Gemeint ist aber: Wir zerlegen einem, der uns nicht passt, die Wohnung und den Kernbereich seiner privaten Existenz. Meinungsfreiheit, Persönlichkeitsrechte, Grundrechte: Das alles wird dabei abgelehnt. Und man hat sich daran längst gewöhnt, wenn es beim “Kampf gegen Rechts“ Gastwirte trifft, die unbeliebten Parteien und ihren Meinungen Raum geben. Meine Wohnung wäre da nur ein weiterer Fall, aber seitens der Täter keine neue Qualität. Die Phrase von der Gewalt gegen Sachen, die schreiben Journalisten so leicht hin, wie auch die Blogger und Kommentatoren in Berlin. Es würde vermutlich auch jemand sagen, ich sei mit schuldig, hätte die Leute schließlich provoziert. Die seien halt fehlgeleitet, aber nicht links, und hätten mit ihnen nichts zu tun. Und eigentlich sollte es nur gegen Sachen gehen – mein Problem, wenn ich dabei im Weg stehe. Sollte ich mich wehren, könnte man fragen, ob die Notwehr angemessen war.

Gewalt gegen Sachen ist nicht das Ziel. Das ist nur Ziel ist es, heruntergebrochen auf den Einzelnen, Menschen gezielt fertig zu machen, weil sie eine andere Sicht der Dinge haben. Das reicht als Anlass. Es sind Linksextremisten, sie sind gefährlich und in einer erstaunlich gelassenen Banalität gewaltbefürwortend, und solange sich Teile der Medien und Politik solchen Strömungen öffnen, sie verteidigen und entschuldigen, werden sie sich unterstützt fühlen. Weil sie, einfach gesagt, dadurch in ihrem Tun unterstützt werden.

Korrektur

In einer vorhergehenden Version dieses Beitrags haben wir veröffentlicht: „Der von Heiko Maas geförderte Störungsmelder der Zeit musste gerade zwei Autoren wegen ihrer Tätigkeiten in Hamburg entlassen.“ Dies ist unzutreffend. In dem Blog „Störungsmelder“, das bei „Zeit Online“ erscheint, wurde gar nicht über die Ereignisse in Hamburg berichtet, daher wurde von der „Zeit“ in dem Blog der Terror auch nicht verharmlost. Auch finanziert das Justizministerium den „Störungsmelder“ nicht mit. Die im Beitrag erwähnten Sören Kohlhuber und Michael Bonvalot sind auch keine Mitarbeiter von „Zeit“ oder „Zeit Online“. Sie waren in der Vergangenheit ehrenamtliche Autoren des „Störungsmelder“ und bei G20 weder im Auftrag von „Zeit“ noch „Zeit Online“ unterwegs.

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571 Lesermeinungen

  1. Den Linken geht es jetzt wie dem Islam
    Die richtigen und echt friedlichen „Linksausleger“, „Islamausleger“ und die
    „Falschen“…Linkemismus und Islamismus.
    Unter dem Dechmantel Links…unter dem Deckmantel Islam…
    da haben jetzt 2 Religionen das gleiche Problem:=)

    • Jetzt erfolgt bestimmt die unendlich funda"mentale"...
      „Säkularisation“…“Richtig“…“Falsch“.
      Bin gespannt welche anderen „Religionen“ sich noch dazu gesellen.
      „Rechts“-„richtiges Richtungrecht-richt-i/g/ch“…“Links“…“gelenkige Richtunglinks l/i/enk i/g/ch“.

    • Erst nach Abschicken des Beitrages entdeckt:
      http://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/g20-krawalle-gabriel-greift-union-und-merkel-frontal-an-15101997.html

      Hätte ich nicht gedacht, dass der Gabriel der einzige ist, der die Vollkommende Niederlage voraussieht und gegenhält.
      Er scheint wirklich ein besserer Politiker zu sein, als sein Ruf hergibt.

    • @W.Henning
      Treffend formuliert! Auch die Darstellung als Opfer vom System, Polizei, Gesellschaft, ist hier identisch. Woher kommt das? Ich denke, aus den Sozialwissenschaften und im weitesten Sinne Geisteswissenschaften, von wo es sich dann in andere Bereiche ausgebreitet hat, wie z.B. Justiz, Bildung, … . Wenn Straftäter zuerst als Opfer der Gesellschaft beurteilt werden und nicht nach ihren Taten, während Opfern von Straftaten abverlangt wird, für ihre Täter Verständnis zu haben, weil die ja nicht anders können, zeigt das die tatsächliche Verkommenheit eines, wenn es das gibt, Systems hierzulande. Wenn es das gibt. Aber Versagen ist eben kein System. Es ist einfach nur Ergebnis von Unfähigkeit und totaler Verblödung, wo Menschen an Stellen sitzen, für die sie einfach keine Kompetenz besitzen. Und das Peter-Prinzip ist nunmal Geschichte, wenn die größten Idioten an der Spitze darüber entscheiden, wer am besten für die darunter liegenden Führungsebenen geeignet ist. Wer hat schon gerne höher qualifiziertes Personal mit Karriereabsichten unter sich?


    • @Thomas Meyer: oh, der Gabriel spricht nun aus, was ich und andere hier auf dem Blog schon lange denken. Aber das nützt jetzt post festum auch nichts mehr. Die Rücktrittsforderungen an Scholz waren eh nur pro forma, die letzten Jahre ist Zurücktreten so völlig aus der Mode gekommen, die Gefahr dürfte wohl gering sein. Mehr als diese Eventualität kann er damit aber nicht reißen. Denn Scholz nahm vorher den Mund voll, das werde nur eine Art „Hafengeburtstag“, und fühlte sich wohl schon durchaus geschmeichelt, Prominenzzulauf in der Elphi zu haben. Gleichzeitig war den Sicherheitsbehörden, die ja nun sicher nicht alle ihre Erkenntnisse bis zum letzten Tag für sich behalten haben, bekannt, daß „in der Szene“ die Vorbereitungen für G20 liefen, seit über einem Jahr. Wobei, ein Bürgermeister sollte sowas auch selbst mitbekommen, irgendwelche Bekannten, die ab und an mal in der Roten Flora etc. einen trinken und die Flyer lesen, wird er ja wohl haben. Und dann das Demonstrationsmotto: „welcome to hell“. Allerspätestens beim Versuch einer Demonstrationsanmeldung unter diesem Motto hätte er anfangen müssen, einzubremsen. Zumindest es versuchen. Aber der notwendige Spagat zwischen Protestlern und Hamburgs Gastgeberrolle schien ihn völlig unvorbereitet zu treffen, er scheint vorher keine Überlegungen angestellt zu haben, wie sich das im Wahlkampf macht und dergleichen. Man kann das gutmütig-naiv finden (was es wohl auch ist), aber ein Bürgermeister, der sich das Heft derartig aus der Hand nehmen läßt, macht nunmal zwangsläufig einen arg provinziellen Eindruck. Das Gegenteil von Helmut Schmidt bei der Sturmflut, sozusagen.

    • Kriminelle sind Kriminelle sind Kriminelle...
      … ob ich mich auf den Islam/das Christentum/das Judentum/…, die Weltrevolution, die hessische oder oberbayerische Nation berufe, ist egal: Gewisse Personen versuchen ihr eigenes asoziales bis kriminelles Verhalten durch ein höheres Ziel zu legitimieren. Das sind Anhänger der „dritten Halbzeit“, die verfolgen überhaupt keine Ziele oder Ideale außer dem (gewalttätigen) Konflikt. Das _ist_ kriminell und sollte genauso geahndet werden.
      Unabhängig davon ist es legitim eine andere Meinung als die Mehrheit zu vertreten. Persönlich finde ich es (als Atheist) grenzwertig Muslime mit den Taten des IS zu konfrontieren (aber hey, Scheiß Religion, oder?!).
      Aus dem gleichen Grund bin ich auch nicht einverstanden, Globalisierungskritiker (zu denen ich explizit _nicht_ gehöre) in die gleiche Kategorie zu werfen wie quasi-terroristische Krawall-Brüder oder Links-Intellektuelle Pseudo-Politkommissare.
      In der Verurteilung nicht-staatlicher Gewalt scheint mir eine solide Mehrheit in Deutschland sicher. Da muss man m.E. keine künstliche Bedrohung aufbauen. Das die Ausschreitungen in Hamburg im Vorfeld hätten verhindert werden können steht dabei auf einem anderen Blatt.

    • Auf der Achse berichtet Hartmut Krauss über den zugewanderten
      Rechtsextremismus in Deutschland und stellt fest, dass sich das Personenpotenzial des eingewanderten islamischen Rechtsextremismus (Islamisten plus „Graue Wölfe“) auf 63.620 Personen beläuft und damit inzwischen fast dreimal so stark wie das der einheimischen Rchtsextremisten, was ja nun hinsichtlich der Berichterstattung komplett unter den Tisch fällt.
      Politik wie MSM haben weiter nur ihre „rechte“ Klientel fest im Blick, die ja nach all den Jahren hinlänglich bekannt und auch gelistet sein sollte.

      Die an den Laptops für die MSM schreibenden hingegen wundern sich momentan über den Rückgang der Auflagen – die Idee, dass das etwas mit ihrer mitgeteilten starren Gesinnung, die aufzuoktroyieren sie sich genötigt sehen, zu tun hat, kommt ihnen noch nicht – und auch nicht, dass da die Masse entgegensteht und aus ihrer erlebten Realität heraus zu anderen Schlüssen kommt. Und auf den Zermon verzichtet.
      Und weder will, dass jemandem Gewalt angetan, noch der Freundin der Wagen abgefackelt oder dem Nachbarn mit Farbbeuteln das Haus beschmiert wird.
      Von wem auch immer.

    • wieso haben 2 Religionen das gleiche Problem?
      Das Problem haben wir, die Bürger, die in Ruhe leben und ihren Rechtsstaat nicht kaputt machen lassen wollen. Gegen den Islam darf man ja in FAZ-net nichts sagen, aber nur soviel: am 3.7.2017 erschien in der Druckausgabe ein Beitrag „Ist das christliche Erbe in der Türkei noch zu retten?“ Einfach mal lesen. Dem steht das Auftreten von Vertretern der türkisch gelenkten Islamverbände entgegen. Auf eine Wertung verzichte ich.

    • Was dann noch fehlt? Das Äqivalent zu "Islamophobie"?
      Mir geht diese Parallelität auch schon seit 2 Tagen durch den Kopf. Und ich war bin mittlerweile soweit gekommen, dass ich nur noch darauf warte, dass die „Nicht-Linken“, die linke Parteien und Positionen mit den Krawallisten in Verbindung bringen zu „Soziphoben“, „Linkophoben“ oder „Marxophoben“ deklariert werden. Wes halb es noch nicht soweit gekommen ist? Ich gehe davon aus, dass die „Brandmauer“ zwischen „Linken“ und „Linksradikalen“ rhetorisch noch nicht hoch genug ist. Sobald dies der Fall ist werden wir die neue Wortschöpfung „-phobie“ sicherlich um die Ohren gehauen bekommen…

    • Hat alles nix mit nix zu tun.
      Sogar De Maiziere fabuliert was von Chaoten, Scholz von Gewalttätern, alle weder gegendert weiblich noch links!
      Lächerlich.

  2. klassische Niederlage
    Das Problem für Linke, Grüne und SPD ist nur, dass die CDU, die noch in Sachen Islam und Islamismus geschlossen mit ihnen eine Front bildete,
    ausscherrt und einen klassischen Flankenangriff führt.
    Im Enddeffekt werden Stegner und Schulz, die dachten sichere Stellungen zu haben, überrollt.
    Das witzige ist, die beiden dachten wohl wirklich vorher ihre Relativierungsattacke hätte Erfolg.
    Wenn das alles so von der CDU geplant sein sollte, ziehe ich meinen Hut!

    • Die CDU ist da einfach opportunistisch. Niemand hat sich drüber aufgeregt, wenn die Linken das, was sie in Hambuerg getan haben, mit der AfD gemacht haben. Das war der CDU gar nicht so unrecht.

    • Nicht unrecht
      Jeder kocht eben so sein Süppchen. Als Neonazis vor anderthalb Jahren mit der gleichen Brutalität in Leipzig einen linken Stadtteil verwüstet haben, habe ich hier auch kein Wort darüber gelesen. Das passt eben nicht in die Agenda und ist auch verständlich.

    • Ich verlange von n iemanden, sich von etwas zu distanzieren, was er njcht getan hat. Ich finde aber faktenfreie Verharmlosung gefährlich. sie lesen hier enorm vieles nicht. Auch keinen Versuch, die Brandstiftung gegen linke Politiker in Berlin als „nicht rechts“ zu deklarieren.

    • Ahja
      Warum bringen Sie dann die CDU in Verbindung mit den Angriffen auf die AfD? Gibt es CDUler, die die Polizei beim Schutz von AfD-Veranstaltungen behindert haben oder Gewalt befürwortet haben?

    • Strategie der CDU
      Sehe das aehnlich wie Don Alfonso, die CDU ist hier mehr in der Trittbrettfahrerrolle, zu einer so zynischen und gleichzeitig strategisch vorausschauenden Planung wie hier unterstellt ist die CDU nicht faehig.

    • Interessant, die Randale verlangt Linken einiges an...
      …Reaktionskreativität ab. Ich nehme zur Kenntnis, dass sie nicht einfach das eingeübte Betroffenheitstourette abspülen wie nach rechtsradikaler Randale. Ich ziehe daraus interessante psychologische Schlüsse.

    • @Donnershag
      Kurz zur Klarstellung:
      Wenn eine CDU – Christlich demokratische Union – wie das ganze ausgesprochen heißt, gewisse „Werte“, von denen viel zu oft fabuliert aber nach denen nie gehandelt und die viel zu wenig definiert werden, wenn sie diese Werte einhalten, ja kennen würde, dann wüsste Sie z.B., dass
      a) Meinungsfreiheit ein Grundrecht ist – das gilt auch für Abweichende Meinungen die einem nicht gefallen (müssen). Dies fällt übrigens auch unter Toleranz (lat. tolerare – erdulden/ertragen – was eine gewisse Wertschätzung der Differenz zu erkennen gibt und eben der Unterschied zu Gleichgültigkeit ist)
      b) ein überschreiten der Meinungsfreiheit (Beleidigung, Verleumdung, Volksverhetzung) ein Straftatbestand ist – der wiederum justiziabel und damit rechtsstaatlich verfolgt wird und nicht „via Hausbesuch“ in Eigenregie geahndet wird.
      c) dass das Gewaltmonopol unumstritten beim Staat liegt, und nicht beim örtlichen Antifa-Schlägertrupp, der SA, dem rechten Stammtisch, irgendwelchen moslemischen Betbrüdern etc. Es gibt also schlicht kein Recht auf Gewalt.

      Ein aufrechter Demokrat wird diese drei Dinge stets beherzigen müssen – und dann feststellen müssen: Jeder, der Opfer einer Überschreitung dieser Grundregeln wurde, ist ein Opfer von Feinden des demokratischen Rechtsstaates (gleich ob er selbst immer mit rechten Mitteln kämpft). Nun kann man ja gerne eine gewisse typisch menschliche Schadenfreude unterstellen oder nachvollziehen, wenn das Haus des örtlichen NPD-Vertreters der zig Prozesse wegen Volksverhetzung, Beleidigung etc. hinter sich hat beschmiert wird. Richtig ist die Sache trotzdem nicht.
      Und wenn sich jemand – wie zahlreiche AfD-Vertreter (ich spreche nicht von allen) noch nie etwas zu schulden hat kommen lassen, dann wäre eine solidarisierung unter echten demokraten über alle Sachkonflikte und Parteigrenzen hinweg eigentlich angebracht. Umgekehrt gilt dies natürlich für Grüne, SPD und CDU-Opfer ebenso.
      Hart in der Sache – aber Fair im Umgang.
      Und das gilt leider heute nicht mehr.

    • Es gibt nur Islam, keinen "Islamismus"
      Fragen Sie Erdogan. Der Koran ruft an 109 Stellen zum gewaltsamen Kampf gegen Ungläubige auf. In den Hadith (in mehreren als „authentisch“ eingestuften Berichten) deklariert Muhammed: „Ich bin durch Terror siegreich geworden“ [Bukhari 4:52:220] und „Allah hat mir befohlen, gegen Menschen zu kämpfen, bis sie anerkennen, dass es nur einen Gott, Allah, gibt, Muhammed sein Prophet ist und sie regelmäßig beten und Zakat zahlen.“ [Sahih Muslim 1:33].
      Sura 9:29 lautet: „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und nicht die Religion der Wahrheit befolgen – von denjenigen, denen die Schrift gegeben wurde -, bis sie den Tribut‘ (Jizya) aus der Hand entrichten und gefügig sind“
      Sura 9:111 „Allah hat von den Gläubigen ihre eigene Person und ihren Besitz dafür erkauft, daß ihnen der (Paradies)garten gehört: Sie kämpfen auf Allahs Weg, und so töten sie und werden getötet“
      Mehr Info findet sich bei Robert Spencer, David Wood und anderen.

    • Die gibt es,
      z.B. in den Schaltstellen der Ämter, dort wo die Polizei reformiert wird. Dort sitzen CDUler.

    • @Donnershag
      … es gab aber CDU’ler die wie alle Anderen schwiegen, wenn AfD-Lokalpolitiker darum baten, der Antifa-Gewalt öffentlich zu widersprechen und zu gewaltfreiem Wahlkampf aufzurufen.

      Die CDU schwieg. Und man lachte und spottete auf der Straße.

      Oh ja, auch viele CDU’ler tun ganz Vieles für ihre Macht. Offiziell als Saubermänner.


    • @Fräulein Gwandl: lassen Sie mal hören.

  3. Die Unordnung der Dinge
    Die Linke ist Arbeiterschicht.

    Sie hat nie Macht und Verantwortung und Pflicht gelernt.

    Sie ist immer nur Befehls- und Lohn-/Sozialhilfeempfänger.

    Sie kann nicht gestalten, nicht erzeugen, nicht organisieren.

    Sie lebt in einer Welt der Unordnung, die nur durch externe Führung Ordnung erhält, und damit Sinn.

    In der Moderne ist die Linke nun damit konfrontiert, eine eigene Meinung zu haben, zu gestalten, zu partizipieren an der Politik.

    Und was kommt dann dabei raus?

    Anarchie.

    Weil die Linke nur das erzeugen kann, was zwischen ihren Ohren existiert.

    Und das ist Chaos.

    Die Zielsetzung aller Linken, incl. SPD war und ist immer nur Unordnung.

    Sie Linke hat nie und wird nie irgendeine Gesellschaft erzeugen oder erhalten können.

    Da ist kein Programm zwischen den Ohren.

    Kann man an aktuellen Kandidaten beobachten.

    Ergo:
    Die Linke bettelt um Führung. Gebt Ihnen Führung und Ihr könnt die ganz einfach steuern.

    Oder macht es wie die Merkel und lasst die Linken einmal im Jahr toben. Das ist die einfachere Lösung

    • Die meisten Arbeiter, die ich kenne, wählen CSU oder AfD. Die Linken, mit denen ich zu tun habe, sind Akademiker.

    • "Arbeiterpartei"
      Zu einem Parteikollegen meinte ich mal, der einzige Arbeiter für den sich die SPD wohl noch interessiert, ist der Sozialarbeiter – und der wählt eher die Grünen.

    • Objection! Hearsay!
      Diese „Akademiker“ sind Kinder der Arbeiterschicht.

      Das ganze Problem mit den Linken hat damit begonnen, als man in den 60er Jahren diese Bildungsexpansion haben wollte und dafür die Arbeiterkinder in die Universitäten schickte.
      Danach war dann 68er, RAF und SPD Regierungen.

      Die Arbeiter, die heute noch wirklich „arbeiten“, dass sind in der Regel Neubürger der ersten oder zweiten Generation. Die kommen aus Kulturkreisen, in denen „Arbeiter“ keine Bedeutung hat, da waren entweder alle Arbeiter oder es war immer nur Familie.

      Die Welt ist einfach zu verstehen, wenn man die Strukturen beobachten kann.

    • Akademiker?
      Ha ha, ich musste gerade an Schavan denken. <– Moderne Akademiker.

    • Frust, nichts als Frust!
      Die Arbeiter, deren Interessen die SPD in grauer Vorzeit vertreten hat, gibt es doch längst nicht mehr! Und natürlich hat die SPD riesige historische Verdienste, gerade auch hier in HH, die Fritz-Schumacher-Bauten, den Stadtpark, den Volkspark, das ganze Stadtbild, usw. usw.
      Diese SPD ist von ganz komischen schrillen Weibern gekapert worden und hat jetzt eine gewisse Özuguz auf Platz 1 für die BTW, unfaßbar!
      Andererseits weiß ich aktuell nicht einmal zu sagen, wer Landesvorsitzende(r) der CDU ist, mit solchen Nullen will die Opposition hier auf die Beine kommen? Der schwule von Beust ist durch den Vollpfosten Schill an die Macht gelangt und hat uns die Elbphilharmonie beschert, nein danke für sowas!
      Was mich wundert, daß hier und im Parallelblog bisher niemand auf den Altonaer Blutsonntag zu sprechen gekommen ist, der war ca. 500 m von der Schanze entfernt und hatte dramatische Konsequenzen. Ich denke, um diesen Preis hätte man die Lage kurzfristig klären können und in anderen Staaten vielleicht auch getan. Schwierige Entscheidung!
      Wenn Olaf bis Freitag die Flora einreißt, auch ohne sie vorher zu räumen, bleibe ich ihm gewogen. Die hiesige Opposition ist einfach zu schwach.
      VG Kalchas

    • Some men just want to watch the world burn.
      Die Tragik der Linke ist, dass sie die Dons dieser Welt niemals links oder rechts liegen lassen konnte, um selbst etwas Neues, etwas Besseres zu erschaffen.
      Sie kann bis heute immer nur die Dons bekämpfen, d.h. ihre Existenz manifestiert sich im Kampf gegen Ordnung/Eigentum/Bildung/Macht/Kultur/Wohlstand.

      Nur in dieser Differenz kann sie Einheit und damit Sinn finden.

    • Akademiker
      Genau wie ich hier schon geschrieben habe. Linke Ideen gedeihen am besten in einem Umfeld, wo sie sich nicht praktisch bewähren müssen.

    • Die Linke ist Arbeiterschicht?
      Da würde ich empfehlen, mir einmal die Herkunft der bekannten oder führenden Linken anzuschauen. „Die Linke“ heute ist Teil des akademischen Bildungsbürgertums, des wohlsituierten Mittelstands. Die Welt des freien Arbeitsmarktes ist den Linken unbekannt.
      Man kann darüber fabulieren, warum das so ist – die Aussage „Die Linke ist Arbeiterschicht“ scheint mir jedoch recht merkwürdig.

    • Arbeiter in der SPD
      … gibt es durchaus noch, naemlich in der Gewerkschaftsbewegung. DGB und Einzelgewerkschaften sind klassische SPD-Domaene, und gewerkschaftlich organisierte Arbeiter waehlen weiterhin in grosser Mehrheit sozialdemokratisch. Allerdings broeckelt die Front schon seit langem und geht der Organisationsgrad zurueck.

    • "Sie kann nicht gestalten, nicht erzeugen, nicht organisieren."
      … na, ich sitze gerade über einigen Abgabenbescheiden, das klappt recht gut…

    • @goodnight
      Zum Thema „Akademiker“ gibt es einen extrem hörenswertes Feature unter dem Titel „Sie machen da alles falsch – Pädagogisierung der Gesellschaft“ U.A. wird darin geschildert, wie in den 90er die Pädagogik-Studiengänge mit auf dem Campus belächelt wurden. Weil keine wissenschaftliche Arbeit möglich war.

      Die haben zwar einen Abschluss – Akademiker sind es deshalb noch lange nicht.

    • To be or not to be
      Jesus.
      Akademiker in Deutschland ist wie Neureich.
      D.h. man hat ganz viel Bildung bekommen, kann aber damit nicht umgehen, weil man immer noch das Arbeiterkind ist, bevor es zur Uni geschickt wurde.
      Erst in der 2. oder 3. Generation zeigt sich , ob man wirklich zur akademischen Schicht gehört.

    • Im Osten
      gibt es genug Leute, die aus Gewohnheit oder sozialer Prägung weiterhin SED wählen, aber gar nicht wissen, daß diese die Öffnung der Grenzen für alle im Programm stehen hat. Die Arbeiterklasse.

      Reden Sie mal mit denen.

      Da kommen Sprüche, daß jedem hier die Ohren schlackern.

    • Die haben zwar einen Abschluss, Akademiker in Deutschland ist wie Neureich.
      @Booooster, @Goodnight
      Meine Großmutter mit ihrem lebensnahen, praktischen Verstand äußerte, auf einen zu „beachtenden Sachverhalt“ hinweisend, stets kurz und treffend: Woher, wovon sollen sie es haben?

    • @peter bernhardt
      Hallo Herr Bernhardt,
      im Zuge der G20 Riots ist mir aufgefallen, dass ich aus der Zeit gefallen bin. Das hängt mit meinem Großvater zusammen. Der war ein echter „Proletarier“. Will meinen als 6. und jüngstes Kind im Jahr 1 des ersten großen Krieges in Breslau geboren. Lehre als Polsterer. Der große Bruder Übersetzer, musste dann 39 aus England heimkommen.
      Ich schweife ab. Jedenfalls war mein Opa ausgesprochen bildungshungrig. Er las Klassiker genauso wie zeitgenössisches und konnte für 10 Jahre jeden Tag ein Gedicht von Heine, Goethe oder Schiller rezitieren. Der einzige Grund, warum die Nazi ihn nicht erschossen haben war vermutlich, dass er trotz stramm Proletarischer Gesinnung, nie ein Parteibuch besaß.

      Diese Klientel prägt eigentlich noch mein Bild von den „Linken“ im Allgemeinen. Und damit zu meinem aus der Zeit gefallen sein: Das ist schlicht und einfach nicht mehr so.

      Obwohl ich großer Fan von Chancengleichheit und ergo Gleichberechtigung bin: Gleichstellung hingegen, also leistungsunabhängige Beglückung mit den Wohltaten des Staates ist des Teufels. Wenn ClaudiaRothSchulzWagenknecht aber Gerechtigkeit sagen, dann meinen sie in Wirklichkeit Gleichheit. Und zwar auf dem jeweils niedrigsten Niveau. Und das ist halt bald: Das Niveau des Goldstücks aus, sagen wir mal Guinea.

  4. Sie dachte, Kinderarbeit gibt es nicht mehr.
    Und zeigt, dass sie einen einfachen, formal und inhaltlich korrekten Text nicht versteht. Und eine solche Vollpfostin wird vom Maasmännchen alimentiert!? Damit macht der Paragraphen-Napoleon Staat und Politik lächerlich.

    • @Tassilo
      Der ist doch genauso dämlich. Gestern hat er sich bei einem Interview mit der BILD die Aussage herausleiern lassen, man könne auch ein „Konzert gegen Links“ ins Auge fassen. Natürlich hat Blome ihn damit gleich angeschwärzt in dem Versuch, ihm einen Shitstorm zukommen zu lassen, aber die meisten Medien haben ihn in Schutz genommen :(

    • Die Blaupausenwohnung mit den zu hohen Decken...
      …finde ich auch lächerlich. Hochglanzfotos, die zeigen: geschmacklich gewollt, aber nicht gekonnt

    • Also Konzerte gegen Links...
      …wären doch mal was Neues. Rocken gegen Rechts ist ja schon kalter Kaffee. Kicken gegen Rechts gibts auch. Finde ich ja schon etwas zweideutig, den Spruch, klingt fürs erste nicht gerade nach Toleranz. Kicken gegen Links – das gäb doch bestimmt gleich ne Strafanzeige! Überhaupt: Wo soll diese Zeigefingerkultur eigentlich enden, hä, was kommt nach kicken, F***** ?Oh Mei. Armes Deutschland.

    • linke VollpfostIN
      Eigentlich ist es schon bedenklich dass die Polizei mit solchen in der Tat leicht peinlichen „Wir sind auch nur Menschen“-Kommunikationskampagnen noch um Verstaendnis dafuer betteln muss, dass sie ihren eigentlich selbstverstaendlichen Job machen darf.

      Von daher ist die Ironie der Dame (ich unterstelle ihr mal, dass sie den „einfachen Text“ durchaus verstanden hat) nachvollziehbar, zeigt aber auch eine Geisteshaltung der Arroganz, die fuer dieses Milieu nicht untypisch ist.

  5. Titel eingeben
    Ich hiffe, Sie haben Anzeige erstattet, Don.
    Gut, dass Sie das öffentlich maxhen.

    • Man sollte konsequent...
      Alle Medienhäuser mit Leserpost beehren, die marodierende Banden nochmal als Protestler verharmlosen. Im übrigen: wieso versorgt man nicht den tollen Störungsmelder mit Hinweisen auf linksextreme Hassrede im Netz? Oder auf die von Ihnen, Don, zitierten Blog- Stillosblüten? Denunzierungen nebst Adressangabe der zitierten Art hätte ich intuitiv in jedem Fall für justiziabel gehalten; wenn das freilich nicht der Fall ist, dann wäre hier in der Tat ein strenger Zensurminister gefragt, um das zu regeln. Es kann doch kein Mensch wollen, dass Progrome hier zur Regel werden, egal gegen wen!

    • ... mE bringt das nix ...
      … so traurig es ist: das läuft ins Leere. Man sollte schon besser den großen Schraubenschlüssel bei der Hand haben, denn die Typen sind ja idR feige und verkommen.

  6. Wann fängt der Körper an?
    In der FR von heute entrüstet sich eine Schreiberin, man könne die Linksextremen nicht mit den Rechtsextremen und den Islamisten gleichsetzen. Schließlich würden die „nur“ Gewalt gegen Dinge ausüben und hätten zudem ganz andere Ziele: die Befreiung der Menschen. (Sie meint den Artikel ernst, nehme ich an)
    http://www.fr.de/politik/meinung/kommentare/g20-protest-endlich-sind-die-linken-wieder-die-boesen-a-1310648
    Nach den Videos die ich gesehen habe, arbeiten diese Testerongestörten Jungs mit einer klaren Absicht : dem Feind (oder Opfer) mit angedrohter körperlicher Qual Angst zu machen und damit wollen sie Macht ausüben: zuerst ihre persönliche Überlegenheit erfahren und dann eingebettet in ein System sein, das alles bestimmt, egal mit welchem faschistischem oder extremreligiösem Unterbau….
    Naja, aber am nächsten Tag kamen alle zum gemeinsamen Aufräumen und dann war alles alles wieder gut und das Einhorn lächelt. Das war bei den Synagogen damals nicht so. Entschuldigung, diese Parallele ist völlig unangemessen.

    • Sonja Thomaser in der FR schreibt die Geschichte um: - Tödliche Linke? - Gabs noch nie!
      Tödlich und gefährlich sind immer nur die anderen: Also die Rechten. Mit Don Alphonso kann und muss sie nicht mitfühlen, weil: Die Linken bedrohen prinzipiell nur das Eigentum fremder Leute. Außer durch Zufall, klar.

      Zitat Frau Thomaser, FR:
      „Rechtsextreme und Islamisten bedrohen deine Existenz. Linksextreme dein Eigentum. Das ist nicht dasselbe.“

      Ein Satz für die Ewigkeit – und für das Lehrbuch mit den Beispielen von galoppierender Faktenverleugnung (was anderes als existenzbedrohend sind Ziegelsteine, die von Baugerüsten herabgeworfen werden?) – und Geschichtsvergessenheit obendrein.

      Etwas scheint sich aber geändert zu haben: Auch für die FR sind Islamisten jetzt offenbar gefährlich. Das ist erfreulich.

      Vielen Dank für den link.

    • anstatt Fußball und TV
      (Nicht nur) Elias Canetti hat in seinem MASSE UND MACHT das Dilemma erklärt. Und vorher schon Ortega de Gasset …und wahrscheinlich noch so manch anderer kluger Kopf ohne ideologische Scheuklappen (vulgo: Parteibuch).
      Aber „die Leute“ lesen ja leider nicht mehr. Schon gar keine klugen Bücher.
      Dann würden sie nicht so rum-eiern sondern die Relativierer von SPD, Grünen und Linke …
      Auch Danisch und Klonovsky haben (natürlich) Kluges zu HH geschrieben; aber wem sag‘ ich das…

    • In der FR
      lese ich, falls ich dieses Blatt überhaupt goutiere, nur noch die User-Kommentare – sehr köstlich, entspannend und lustig, aber ohne Zweifel nicht Ernst zu nehmen.
      Hieß die Dame zufälligerweise „Marion“. Die hat vor einiger Zeit Karl den Großen, nachdem sie erstmals den Namen bei ARTE gehört hat, im Alten Testament verortet. Ebenfalls sehr köstlich.
      Aber wiederum nicht so köstlich, dass ich den Link aufrufen würde.

    • Wo fängt der Körper an
      gewöhnlich unterm Kopf, da wo die Linken, in ihrer Terrorherrschaft nach der französischen Revolution, Beil und Guillotine angesetzt haben. Allen Relativierern empfehle ich ein paar Bücher über diese Zeit.
      Als Aufbaulektüre dann Böse Geister von Dostojewski, und Der Archipel Gulag von Solschenizyn.

      Nur zum Verständnis, wie die linken immer wieder Menschen „befreien“ wollen, und das immer ausartet.

    • "Islamismus" gibt es nicht und die Geschichtsvergessenheit ist entsetzlich
      1. Siehe oben
      2. Richtig. Weil die UDSSR ja nicht ein absolut mörderisches Arbeitslagersystem (GULAG) geschaffen hat, zusammen mit einer allmächtigen Staatspolizei (Cheka/UKD/..) und aufgrund von sozialistischen Prinzipien 5 Millionen Ukrainer im Holodomor verhungern ließ. Es gibt Schätzungen von etwa 25 Millionen Toten in der UDSSR im zwanzigsten Jahrhundert durch Kommunismus allein (nicht WWII), aber Solzhenitzyn schätzt die Opferzahl auf eher 60 Millionen, und er ist verdammt informiert gewesen.
      Das wird nicht in den Schulen gelehrt, weil die marxistische Linke ihren Marsch durch die Institutionen vollendet hat, und nun Lehrpläne schreibt und Lehrer stellt, die – Überraschung – die Jugend indoktrinieren!
      Und natürlich spielt es in die Interessen der heimatlosen globalen Elite, dass jegliche gesunde und natürliche Bindung zum Heimatland zerstört wird mit unreflektierter Schuldeinflössung mit den Horrorn des Holocausts.
      Als ob Nationalismus (was deren, nicht meine Vereinfachung ist!) equivalent wäre zum Internationalismus (das logische Gegenstück) mit vielfachen Opferzahlen.

      Ich weiß, dass Ihnen diese Sachen bekannt sind, nur musste ich dennoch meine Empörung darbieten.

    • @ Gast
      Das typische Psychogramm eines linken Halbstarken sieht für meine Begriffe so aus: Wohlstandsmelancholischer Bourgeois, verwöhntes Muttersöhnchen, das sich der Neidkultur zu entziehen versucht (statt ihr mutig die Stirn zu bieten), indem er einen Hasskreislauf beschreitet, an dessen Ende er als Sieger dastehen will. Er hat Angst davor als dekadent zu gelten, auch in der Schule wurde dem unfertigen, unreifen, lebensunerfahrenen Bubihirn von zwar deutlich älteren, aber nicht weniger lebensunerfahrenen Inkompetenzpaukern ein Altruismus-Floh ins Ohr gesetzt. Das Ganze wird oft noch verquirlt mit einer unappetitlichen Halbbildung, verursacht durch einseitige, halbgare Verarbeitung linker Schrottliteratur (Brecht, etc.). Es ist nichts, wirklich gar nichts dahinter. Wie gesagt, durch Anheizen eines diffusen Hasses will er von seinen eigenen Minderwertigkeitskomplexen, seiner Unsicherheit, seiner Unreife und seinen infantilen Aggressionen ablenken (dieselbe Strategie nutzen übrigens die Genderterroristinnen, bei denen neben den genannten Eigenschaften noch Hässlichkeit, Übergewicht, etc. hinzukommen). Man sollte das wissen und sich dann einen Spaß daraus machen ihnen die Suppe zu versalzen. Verhindern, dass sich der Kreis für sie schließt. Sie bloßstellen als das was sie sind: Gutmensch-Don Quixotes, die gegen die Windmühlen des bösen Kapitalismus und für die „Gerechtigkeit“ kämpfen (lalalula). Die ultimative Strafe für sie wäre gewesen, sich vor sie hinzustellen und sich laut eins zu lachen. Wie soll man denn sonst auf diese ultralächerlichen Erscheinungen reagieren?

      Man könnte sie noch weiter frustrieren, indem man ihnen klar macht, dass sie hier möglicherweise für parteitaktische Manöver benutzt worden sind. Einer Mutti-Partei traue ich es zwar eigentlich nicht zu, aber es gibt ja da nicht nur Mutti. Was hier im Forum schon gelegentlich gemutmaßt wurde, halte ich also sehr wohl auch für denkbar (und das hätte dann eine echt sportliche Note, Donnerwetter!): dass man den Gipfel nur nach Hamburg verlegt hat weil man wusste, dass die hanseatischen Schlaffis nichts auf die Reihe kriegen würden. Man hätte also sowohl die rotzroten Krawallbrüder als auch die Nordlicht-Naivlinge instrumentalisiert um bei der Wahl abzuräumen. Das wäre echt genial. Wenn eine solche Partei dann auch noch einen Seehofer als Kanzlerkandidaten hätte: 1000 Punkte und meine Stimme (und wohl noch viele andere)!

    • @Harry Charles
      Sie hatten bestimmt Jakob Augstein im Sinn.

    • Black Book of Communism
      Laut dem „Schwarzbuch des Kommunismus“ (Courtois S, Werth N, Panné JL, Paczkowski A, Bartosek K, Margolin JL: The Black Book of Communism, Crimes, Terror, Repression. Harvard University Press, Cambridge 1999) betrug der „Body Count“ der Linken bis zum Jahre 1999 100 Millionen Tote.

      https://is.gd/a8XXji

    • @ Bote Die Rolle der Lehrer in der politischen Bildung
      Mein lieber Bote,
      mit Erschrecken musste ich Ihren Beitrag über die marxistisch verblendete Lehrerschaft lesen, die unsere Jugend indoktriniert. War es nicht der Sinn dieses Artikels, zu zeigen, dass Verallgemeinerungen eben der falsche Weg sind? War es nicht der Sinn dieses Artikels, dass es nicht DIE Linke und DIE Rechte, sondern schlicht auch Verbrecher gibt? Ist denn die Tugend der Differenzierung verloren gegangen? Verbrecher sind rechtstaatlich zu verfolgen, Meinungen sind rechtstaatlich zu schützen.
      Doch zurück zur Lehrerschaft:
      Ich empfehle Ihnen die Lektüre des sogenannten „Beutelsbacher Konsens“. Hierbei handelt es sich um das Protokoll eines Treffens deutscher Politikdidaktiker im Jahre 1976, die sich, bei allen Meinungsverschiedenheiten, auf drei Grundprinzipien des politischen Unterrichts einigen konnten:
      1. Das Überwältigungsverbot – der Lehrer muss den Unterricht so gestalten, dass eine Meinungsvielfalt gelehrt wird. Die Meinung des Lehrers darf die Schüler nicht beeinflussen.
      2. Das Kontroversitätsgebot – was in Wissenschaft und Politik kontrovers diskutiert wird, muss auch an der Schule kontrovers gelehrt werden.
      3. Das Gebot der Schülerorientierung – das neben dem Lebensweltbezug des Unterrichtsstoffs auch noch das Gemeinwohl vs das Eigenwohl thematisiert.
      Es handelt sich also um grundlegende Prinzipien der politischen Bildung. Zugegeben: Lehrer sind auch nur Menschen. Nicht immer kann die Meinung herausgehalten werden, es passieren – wer hätte es gedacht – sogar Fehler. Dennoch möchte ich hier wieder an die Tugend der Differenzierung erinnern: Es gibt sowohl rechte Lehrer (z.B. Björn Höcke) als auch linke Lehrer (Sie schilderten selbst den Archetyp des marxistischen Indoktrinierers), dennoch ist von diesen Extremen nicht auf die gesamte Lehrerschaft zu schließen. Ich bitte Sie, zumindest die Möglichkeit eines sich den Grundsätzen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung verpflichteten Lehrers nicht auszuschließen. :-)
      Das Gleiche gilt ebenso für andere Staatsdiener wie Polizisten und Feuerwehrkräfte.
      Denn alle Beamten haben eines gemein: Sie sind Menschen. Mit allem, was dazugehört.

    • @ Peter Bosch
      Ach, Sie sind Lehrer? ;)

      Natürlich haben Sie Recht, es muss differenziert werden. Dennoch bleibt mein Punkt bestehen, wenn er auch teilweise mehr für die US & Kanada gilt.

      Ich hatte summa summarum gute Lehrer, aber Kommunismus wurde nur sehr flüchtig am Beispiel der DDR behandelt, ohne wirklich explizit benannt zu werden. Solzhenitzyn wurde nie erwähnt, und weder die Verbrechen im Maoistischen China. Anne Frank wird selbst hier in der automatischen Rechtschreibprüfung im Gegensatz zu Solzhenitzyn (Solschenizyn nach Wikipedia) nicht rot unterliniert und ist ohnehin viel bekannter.
      Die sozialistischen Elemente des Nationalsozialismus‘ wurden als bloßer Lockvogel für die dummen Arbeiter interpretiert; Die Bedrohung durch den Kommunismus nicht erwähnt, der mächtige Jüdische Einfluss in Weimar und ihre Verstrickung in Sozialismus/Kommunismus in der UDSSR und in Weimar ebenfalls nicht.
      Islam wird natürlich höchstens im Religionsunterricht, und dann sehr oberflächlich und bereinigt, behandelt, aber nicht im notwendigen Zusammenhang und mit ausreichend Sachkenntnis und Ehrlichkeit was Terrorismus angeht.
      Der Europäisch/US-Amerikanische Sklavenhandel, Rosa Parks und Jim Crow werden behandelt, aber nicht der Arabische oder Intra-Afrikanische Sklavenhandel, die wesentlich schlimmer waren und sind (Sklavenmärkte in Libyen).
      Die Errungenschaften des weißen Christentums werden natürlich nicht gewürdigt (Abschaffung der Sklaverei (z.B. Barbareskenkriege, Bürgerkrieg), Wissenschaft, Humanismus, Individualismus, Marktwirtschaft, Gleichheit vor dem Gesetz, Bürgerrechte, Verfassungen etc.), während aus dem Holocaust ein ewiges Schandmal geschaffen wurde (Mit Besuchen eines Konzentrationslagers (die die Briten unter Jüdischer Regie* in Südafrika erfunden haben) und des Anne-Frank-Hauses).

      Das waren zumindest meine Erfahrung, und ich würde wetten, die Lehrpläne sehen etwas Dergestaltes vor. Zumindest könnte man zu solchen Ergebnissen kommen:
      „Approximately one in four Americans (26%) and one-third of millennials (32%) believe more people were killed under George W. Bush than Joseph Stalin; Nearly 7 in 10 (68%) of all Americans and nearly 6 in 10 (59%) of Generation Z (ages 16-20) falsely believe that more people were killed under Hitler than Stalin;
      64% of Americans agreed with the classic Karl Marx statement that underpins Marxist philosophy: “from each according to his abilities, to each according to his needs”; Nearly half of Generation Z (45%) say they would vote for a socialist; 1 in 5 (21%) say they would vote for a communist; “
      http://victimsofcommunism.org/new-report-reveals-u-s-attitudes-on-socialism-communism-on-eve-of-2016-election/

      Und vielleicht ist Ihnen bekannt, dass die Geisteswissenschaften in Nordamerika inzwischen zum größten Teil korrupt sind, „Social Justice“ lehren und Aktivisten ausbilden. Plus peer review fraud und replication scandal.
      Es gibt Bestrebungen, immer jüngeren Kindern in Kindergarten und Grundschule explizit sexuelles „Wissen“ zu vermuten, natürlich ideologisch verzerrt, um die LGBTQ+ Agenda zu stützen. In Kanadischen Schulen (oder zumindest einer Provinz) darf die Schule Eltern nicht mitteilen, wenn deren Kinder sich (als Unterrichtsfolge) als transsexuell bezeichnen.

      Ich habe etwas versucht, Studien zu finden, die die politische Orientierung von Lehrern untersuchen, wurde aber nicht wirklich fündig.
      Diese verachtenswerte Studie nimmt die Frankfurter Schule und Adornos „Autoritäre Persönlichkeit“ ernst, untersucht nur Rechtsextremismus und definiert Ethnozentrismus als a priori schlecht, und findet: „Das impliziert, dass die Lehrer nach Meinung der Schüler und ebenso ihrer eigenen Meinung nach eher links stehen“
      http://www.pedocs.de/volltexte/2012/4285/pdf/ZfPaed_2001_3_Rupf_Bovier_Boehnke_Linke_Lehrer_Neuntklaessler_D_A.pdf

      Ein Artikel zitiert eine US-Studie, die findet:
      „Wenn Professoren über ihre politischen Ansichten befragt werden, bezeichnen sie sich selbst viermal öfter als die allgemeine Öffentlichkeit als liberal. In einigen Bereichen (am meisten der englischen Literatur, gefolgt von Philosophie, Politikwissenschaften und Religionsstudien) bezeichnen sich mehr als 80 Prozent des Lehrkörpers als liberal, weniger als 5 Prozent bezeichnen sich als konservativ. Diese Verschiedenheit hat seit den 1980-ern „eine entscheidende Verschiebung nach links“ verursacht und geht weiter.“
      Und findet auch, dass es institutionelle Benachteiligung und nicht mangelnde Qualifikation ist, die eher konservative Hochschullehrer weniger vertreten macht.
      http://de.danielpipes.org/2536/konservative-professoren-vom-aussterben

      Außerdem: “ all three data sets suggested that between 50 and 60 percent of professors were liberal, and that it was a „reasonable conclusion“ that „between 50% and 60% of academics fall somewhere on the left side of the political spectrum.“As Gross notes, this sets the American professoriate apart from the American public, approximately 17% of whom are leftist or liberal.“
      https://en.wikipedia.org/wiki/Liberal_bias_in_academia

      Es gibt sicherlich mehr als genug Geschichten und anekdotische Beweise (Die Verfolgung von Ben Zucker, Jordan Peterson und sicherlich vielen andere, die ich nicht kenne) um meinen Punkt zu stützen.
      Nicht jeder Lehrer ist linksextrem, aber es wäre gleichfalls naiv zu glauben, der allgemeine Linksruck seit 1960 habe sich nicht auf die Schulen und Hochschulen ausgewirkt. In der Tat wurde er sowohl von einer akademischen Elite fabriziert wie auch durch sie weitergegeben.
      Ich denke, eine weitergehende Beschäftigung würde zeigen, dass es in Wirklichkeit noch schlimmer ist, als ich hier belegen kann.

      *Das muss ich wohl erklären. Ich bin am Zeichenlimit, daher nur der Link. Sie kommen klar: http://www.theoccidentalobserver.net/2012/08/29/free-to-cheat-jewish-emancipation-and-the-anglo-jewish-cousinhood-part-2/

      (Pardon für all die Links, Do

    • @ Peter Bosch
      Herr Bosch, ich war selbst über 10 Jahre Gymnasiallehrer und habe gerade ein Buch dazu fertig (nach der Korrekturlektüre werde ich einen Verleger suchen, wenn ich einen finde dürfen Sie gern lesen). Neben vielen anderen Missständen beschreibe ich unter anderem auch das was Bote hier thematisiert. Ich würde sogar sagen er untertreibt eher noch. Nach meinem Empfinden ist die Lehrerschaft von heute zu >98,5% rot-grün.
      Das ist zwar insofern etwas erstaunlich, als ~60% der Gymnasialpauker im Philologenverband organisiert sind (der immer und auch heute noch rechts der CDU war, was aber heute nicht viel heißen will), aber ich habe nie eine feigere Berufsgruppe als Lehrer kennengelernt. Die wählen möglicherweise nicht rot-grün, aber sie propagieren es. und multiplizieren es damit. Sie nicken alles ab was von oben kommt, jeder linke Rotz wird durchgewunken, alles machen sie mit. Ob aus Feigheit oder aus „Karrieredenken“ (was will man da schon groß Karriere machen?), aber sie sind links.
      Im Französischunterricht beherrscht das Thema Islam den Unterricht. Aufgezwungenes Multi-Kulti und Refutschi-wällkamm, das nicht das geringste mit gesunder Toleranz zu tun hat. Im Englischunterricht gibt es nur 3 Themen: Sklaverei, Minderheiten in den USA (die die USA ja gottlob nicht ausmachen), Genderdreck. Alles nicht zum Aushalten. Als ich kurz vor der Wahl mit einem pro-Trump-Sticker am Auto aufs Schulgelände fuhr hätten Sie sich die schwachsinnigen Kommentare dazu mal anhören sollen. Kurz nach der Wahl war ich dann raus-und habe es bis heute nicht bereut. Das Gros unserer Lehrer hat keine Persönlichkeit, ist in seiner Spießigkeit, Engstirnigkeit, Feigheit schier unerträglich. OK, spießig waren sie vielleicht schon immer-heute sind sie eben statt rechtsspießig linksspießig und oft auch noch fachlich inkompetent.

      In den 80-er Jahren (ich war selbst noch Schüler) sah ein Lehrer-Kollegium noch so aus: etwa die Hälfte war CDU (und das waren anders als heute rückgratstarke, gestandene Konservative, rechts von dem was heute die AfD ist), etwa die Hälfte SPD (und das waren die „Progressiven“, die von Kirche nichts wissen wollten), der kleine Rest FDP. Wenn man da als Junglehrer in ein Kollegium kam konnte man sich auswählen welcher der beiden Fraktionen man angehören wollte. Und dann hatte man so etwas wie eine Art Heimat. Heute haben Sie eine fast geschlossene rot-grüne Front. Da haben sie nur die Möglichkeit sich entweder diesem Massenmüll unterzuordnen oder gegen alle zu stehen. Ersteres ist sofort unerträglich, letzteres auf die Dauer sehr ermüdend.

      Man könnte dem Problem vielleicht dadurch begegnen, dass man mehr intelligente und kompetente Lehrer in die Schulen lässt statt immer nur Mittelmaß, das im Moment die Szenerie dort beherrscht. Intelligente Menschen haben „den Mut sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen“, die würden nicht jeden Unsinn abnicken. Der Beutelsbacher Konsens, den Sie da erwähnen ist lang her-und Papier ist geduldig. Die Realität von heute sieht anders aus. Kritische Lehrer mit eigener Meinung werden mundtot gemacht-alles ist nur noch auf Mittelmaß bzw. Unterdurchschnittlichkeit abgestellt.

      Gute Schule ist anders!

    • Auch wenn ich das hier wohl schon mehrfach reingeschrieben habe:
      Die Parallelen zur DDR sind frappierend. Noch präziser gesagt: Zur Endzeit der DDR.

  7. Es sind nicht nur die Linken
    Da werden offen radikale Projekte mit Steuergeldern oder Stiftungsgeldern gefördert, da werden linke Schlägertrupps gebucht um Veranstaltungen nicht Genehmer zu stören oder zu verunmöglichen, da werden Studien an selbst ernannte Naziexperten vergeben, um diese durchzufüttern, kurz: da werden von den vermeintlich Gemäßigten die unappetitlichen nicht nur Gewaltbereiten, sondern Gewaltausübenden eingespannt und alimentiert und dann stellt man sich hin und meint, genau diese Leute seien nicht links.

    Was heutzutage nicht alles geht.

    Derweil spricht Lindner wie ein Bußprediger von Demut und die Presse schreibt die AfD in Richtung 5%, natürlich umfragengestützt.

    Die, die es der Elite mal so richtig zeigen wollen, geben ihre Stimme dann der FDP.

  8. Volltreffer
    Das ist mal wieder ein absolut genialer Beitrag! Danke dafür!
    Ich bewundere Ihren Mut und Ihre Gelassenheit beim Umgang mit diesen Ewiggestrigen.

  9. Stellvertreterkonflikte
    Sieferle hatte recht, als er innerstaatliche Stellvertreterkonflikte voraussah, weil dort die Ziele weicher seien als in den einwandernden Tribalgesellschaften; er oder Codreanu:

    Traitors will go first.

  10. die Linke hat den Linksextremismus längst adoptiert
    Dies ist ein sehr wichtiger Beitrag von DA. Die SPD, Linke und Grüne haben jetzt die Parole ausgegeben, daß die Randalierer und Plünderer auf der Schanze keine „echten Linken“ sind (lt. Stegner sind es „Rechte“).
    Man kann gar nicht oft genug aufzeigen, daß das linke Parteienspektrum seit Jahren mit diesen Kriminellen sympathisiert hat und sie mehr oder minder offen unterstützt. Insofern ist es egal, ob man die Kriminellen jetzt als „links“ bezeichnet, oder nicht. Der springende Punkt: sie wurden vom linken Parteienspektrum geschützt und protegiert.
    Danke DA, Grüße Uli

    • Alles keine echten Schotten!
      „No true Scotsman“-fallacy. Glubb (‚Fate of Empires‘) meint ja, eine Verfallserscheinung von Gesellschaften nach ihrem Zenit sei eine zunehmende Polarisierung ihrer politischen Landschaft, die es unmöglich mache, den nahenden Ruin abzuwenden.

    • Gut, näh!?
      Gewalttätige Linke gibt es nicht: dann sind es Rechte.
      Unfriedfertige Muslime gibt es nicht. Dann wären es Islamisten.

      Dumme Leute gibt es nicht, dann wären es Stegners.

    • Na gut, wenn Ralle meint die linken Kriminellen
      seien nur schwarz statt braun getarnte Rechtskriminelle, dann muss er doch spätens am Freitag nach Bulldozern zum Schleifen der Schanze fordern.

    • Die Deutschen werden das schon kaufen ...
      „Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“
      So haben die Deutschen ja auch vergessen, was die National SOZIALSTISCHE Deutsche ARBEITER Partei in Wahrheit war …

    • Die Deutschen vertrauen jedem, der sie über die Mainstream Medien erreicht,
      als wären die MM ein Sprachrohr des Gottes. Die Merkels Popularität ist dem gleichen Phänomen geschuldet wie die des letzten Kaisers oder Führers. Den Deutschen gehen die Augen und Ohren auf, wenn die Katastrophe jeden erreicht und die Medien das lange genug bestätigen.

  11. Wahrheit pur
    Das musste mal gesagt werden.
    Danke.

    • Sie haben recht
      es geht im Polizeitext um die Verhältnisse von Menschen untereinander.
      Blöd von mir.

  12. Das Gezwitscher ist doch von vornherein auf wenig Text beschränkt, aber
    die Polizisten von DPolG schaffen es trotzdem, eine überaus dämliche Steilvorlage zu kreieren „…unserer #Polizei…Es sind…Kinder…“ – wundert sich denn wirklich noch jemand ernsthaft, dass/wenn ein solcher Ball mit Vergnügen angenommen wird?

    Über „Verheiratete lassen sich später scheiden“ kann man lachen – das mittlerweile bei der Presse übliche Analphabetenpack halt, das als sogar VORGESETZTE sowas durchgehen lässt.

    • Ja, das mit den Scheidungen hat was von
      „wer früher stirbt ist länger tot“.

      Selten blöd, das mit den Kindern, und sicherlich nicht einem zu luziden ;) Hirn geschuldet, so, wie seinerzeit bei Stoiber.

      https://www.youtube.com/watch?v=f7TboWvVERU

    • Polizisten sind in der Tat Kinder
      ihrer Eltern. Sie bleiben es auch, wenn sie volljährig sind. Keine Ahnung, was daran so schwer verständlich oder dämlich sein soll. Diesen rein sprachlichen „Ball aufzunehmen“, der nur der Zweideutigkeit des Wortes „Kind“ geschuldet ist (rechtlich: unter 14, allgemein: Abkömmling), ist wirklich trivial/unoriginell und sicher musste einer oder eine sich dann auch entblöden. Es gibt nämlich immer eine oder einen, welche mit dem naheliegenden Sparwitz oder Kalauer ankommt, den sich alle anderen verkneifen. Solche Leute nannte man früher „Klassenclown“. Oder „Idiot“.

    • Ich verstehe die allgemeine Erheiterung nicht...
      …was vielleicht an einem regional anderen Sprachgebrauch liegt. Bei uns hat „Kind“ durchaus zwei Bedeutungen, nämlich (i) „eine noch nicht erwachsene Person“ und (ii) die geschlechtsneutrale Bezeichnung von „Sohn“ und/oder „Tochter“ (im Sinne von „…keine Mutter sollte erleben müssen, wie ihr Kind vor ihr stirbt“ oder: „Die Kinder haben sich über das Erbe ihrer betagten Mutter sehr zerstritten“).

      Es ist jedem, der nicht mit viel schlechtem Willen liest, völlig klar, dass hier die zweite Bedeutung gemeint war. Hätten die Autoren „Söhne“ geschrieben, wäre es ein Uiiiiuiiiuiii gewesen, weil die Polizistinnen nicht mitgemeint waren. Also schrieben sie „Kinder“, und jetzt sind sie die Depp*innen, oder was auch immer.

  13. Gewalt gegen Sachen ist doch in der veröffentlichten Meinung allgemein akzeptiert?
    Nachdem sich sogar gewählte Abgeordnete offen daran beteiligten („Schottern“ gegen Castor-Transporte) war die Sache durch. Selbst Teile der extremen Rechten haben das verinnerlicht und fackeln „nur“ leere Asylbewerberheime ab.

    Schöne neue Welt …

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • @T.H.
      Das ist sicherlich ein neuer und sehr interessanter Aspekt in der Debatte um „Gewalt gegen Sachen“. Es ist ja nicht so, dass die Unterkünfte Privateigentum der zukünftigen Bewohner wären. Da bin ich ja mal auf die Urteile gespannt nach dem G20 Gipfel. Hier werden sicherlich einige Richter in Erklärungsnot kommen.

    • @Krawallgegener
      Ihre Spannung kann wieder abfallen. Heute war zu lesen, dass die festgenommen Betonplattenwerfer wieder frei gelassen wurden.

      „Für keine der 13 Personen sei ein Haftbefehl beantragt worden, bestätigte Gerichtssprecher Kai Wantzen. Er begründete dies damit, dass sich aus der Situation der Ingewahrsamnahme heraus keine belastbaren Anhaltspunkte für die Beteiligung an Gewalttaten ergeben hätten.“

      Dann sind ja wieder genügend Kapazitäten für Bagatelldelikte frei. O Santa Justitia Germaniae!

    • Hamburg züchtet sich diese Leute selbst heran, wie auch Berlin und Leipzig.

    • von Rechts wegen
      hätte man alle, die „Schottern“ wegen gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr einsperren müssen.
      Irgendwie fehlte es wohl am Verfolgungsinteresse…

    • "Gefährlicher Eingriff" "Einsperren" ...
      In einem Rechtsstaat wäre genau das geschehen. Und bei wirklich rechtsstaatlich-liberalen Medien hätte es nicht eine einzige Relativierung, Entschuldigung oder gar Sympathiebekundung in den Druck oder die Sendung geschafft.

      Wie gesagt, abgelaufen. Grössere Teile von Linken und Linksliberalen wollen keinen Rechtsstaat, sondern das Recht des Stärkeren. Zur Kenntnis genommen …

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • „Hamburg züchtet sich diese Leute selbst heran“
      Ne, gezüchtet werden sie überall, da ja die einschlägigen Parteien bundesweit tätig sind. Die genannten Städte ziehen nur die besten davon an, da sie die besten Bedingungen für die Weiterentwicklung des Kaders bieten.

  14. Die innere Emigration
    Im Zuge des Hinterfragens der Verbindungen zwischen AntiFa, schwarzem Block und Politischen Parteien samt deren Stiftungen ist mir in den letzten Tagen derart viel Hass und Aggression entgegen gebracht worden, dass ich mich aus der öffentlichen demokratischen Diskussion zurückgezogen habe. Ich fürchtete tatsächlich um meine Sicherheit. Leider habe ich eine Ahnung, dass es politisch noch schlimmer werden wird.

  15. kognitive Dissonanz
    Bei Gewalt gegen Sachen kann die Antifa sehr wohl differenzieren.
    Erst tragen sie Transparente und T-shirts auf denen steht „ganz Hamburg haßt die Polizei“ und dann beschwert sich der Anmelder der „Welcome to Hell“ darüber, daß die Polizei „ihre“ Schanze nicht geschützt hat:
    https://www.tagesschau.de/inland/hamburg-krawalle-103.html

    Ein lehrbuchhafter Fall von kognitiver Dissonanz.
    Grüße Uli

  16. Alles eine ekle linke Sauce, von Merkel und ihrem
    .
    .
    garantiert testikelfreien Sopranchor angefangen, über die Ruinen der SPD, die derzeit von einem EU-Apparatschik in die Niederlage, und, so hofft sie, in die pöstchenreiche

    zum Erbrechen gefürchtete , Wiederauflage der Großen Koalition geführt wird,

    über all die mieselsüchtigen Figuren der Alt-und Neu 68er, die als Lehrer, Unizersetzer (mit und ohne Professur in Gendering, Schamanismus und feministischer Besserwisserei)
    Dschornalisten, oder gleich Politiker, ihren (M)arsch durch die Institutionen gehievt haben ,

    bis hin zu prekären Hinterzimmerlinken, mit und ohne Internetzugang,

    die ihren käsefüßigen Scheiß‘ mehr oder weniger publik absondern,

    und dann natürlich zu den Linksterroristen Marke Schwarzer Block, AntiFaSA,

    und was da sonst noch prügelt, brandschatzt, zertrümmert und wohl bald wieder (man ist ja soooo frustriert )

    bombt.

    Alles gut mischen, rein in die Schüssel

    und Spülung betätigen.

    • Das
      haben Sie wirklich schön gesagt!

    • Der gute alte Alle-in-einen-Sack-und-es-trifft-immer-den-Richtigen-Approach
      Wenn Merkel linksradikal ist, fängt die „Mitte“ irgendwo bei Höcke an, oder? Ich bin im Übrigen nicht der Meinung, dass Hoden-gesteuerte Politik das Desiderat der Stunde ist. Und was soll überhaupt die Hetze gegen den Schamanismus?

    • Na , Herr Welling, Sie werden mir doch keinen Schadzauber
      .
      ..
      zusammenbrauen, alter Merkel-Schamane mit Distanz zur Männlichkeit ,

      oder ?

    • Politisches Spektrum
      @André Welling:
      „Der gute alte Alle-in-einen-Sack-und-es-trifft-immer-den-Richtigen-Approach. Wenn Merkel linksradikal ist, fängt die „Mitte“ irgendwo bei Höcke an, oder?“

      Natürlich nicht. Wenn sie Merkels Wahlwerbe-Schaumlägerei mit berücksichtigen, erscheint sie Ihnen nicht linksradikal, aber was bitte hat das Geschwätz eines Politikers mit seiner politischen Orientierung zu tun? Das sagt nur aus, welche Wähler er umwirbt.

      Wenn Sie sich Merkels Werdegang ansehen und das, was sie dann tatsächlich umgesetzt hat, ist sie genauso links wie Claudia Roth. Die Roth lebt ihren Haß auf Deutschland nur mehr oder weniger offen aus, die Merkel sitzt dagegen als Spinnenkönigin in ihrem Netz und hat die CDU zur grünversifften Kulturmarxismus-Partei aus Speichelleckern umgebaut. So Typen wie Helmut Schmidt, Gerhard Schröder und Christian Ude sind im Vergleich dazu schon rechtsradikal.

  17. Asyl
    Falls es gar zu arg wird: biete Asyl in Schleswig-Holstein an. Wir haben ein bisschen Platz, auch leerstehenden Wohnraum, zwar keine Berge, aber reichlich Gegenwind. Falls Sie das Phänomen noch nicht kennen, hier kann man auf Hin-und Rückweg bei einem Rundkurs gegen den Wind fahren;-)

    • Gegenwind hat man am Rhein auch immer
      egal, ob man auf- oder abwärts fährt. Warum hat sich mir noch nicht erschlossen, ich finde es nur sehr ärgerlich.

    • ...ich glaube der Don ...
      … ist einer der wenigen, der republikweit in jedem Dorf – bis auf den RHS – Asyl bekäme und vor lauter Wein und guten Wünschen nicht mehr vorankäme. In meinem Familienschloss wäre Platz genug für die Silberkannensammlung.

    • Sie irren...
      … auch im RHS gibts Unterschlupf für den Don. :-)

  18. Kein Fernsehen, kein Gepresstes, nur Don und seine Kommentatoren ...
    … und die Welt lässt sich in den Frieden des Alltags im Süden hinein erklären.

    Danke auch für die wohltuende Aussichten auf eine alte, geordnete Landschaft, mit Hügeln, Burgen, einem konzentrierten Mann mit Stock, der weiß, was er tut (ich weiß es nicht, da er wohl kein Fischer wie ein Indianer ist) und für ihn höchstselbst keine Irritation über das Woher und Wohin.

    Merkel lacht ins Räutchen, Links gibt noch mehr Geld aus, um wieder aufzubauen, Beziehungen und Schanzenfreunde, das TV mit seinen Räten, so höre ich, läuft eine peinliche Farce nach der Anderen, um die Wirklichkeit dem eigenen Bild anzupassen. Alles kommt ganz durcheinander mit dem Lechts und Rinks und Mist, was Is? Ach Mislamist hat Freunde gefunden hier, alle am gleichen Strang ziehen sie.

    Das Ausland freut sich daran, dass es nicht wir ist und eigentlich haben wir uns doch schon seit Jahren an das alles gewöhnt.

    Ernte eben. Es ist Erntezeit, in vieldeutigem Sinne hat Deutschlands Herbst begonnen. Doch die Saat, sie wurde seit Jahrzehnten gelegt und gehegt und angebetet und beschworen und beschwichtigt und beschönigt.

    Es gibt halt zuwenige Menschen, die wenn sie einen Gott nicht brauchen wollen, auf alles Heilige in ihrem Leben verzichten können. Sie glauben dann halt an die Zeit, dass nach der Erlösung durch politische Aktivitäten wie Zensurgesetze, Kriegsvorbereitung, Bildungsnivellierung, H4 für Alle, Ehe für Alle, Wahrheit für Alle, die Welt so ruhig und schön wie auf dem obigen Bilde werde.

    Amen

    • Nietzsche hatte (damit) Recht
      „“Wohin ist Gott?“ rief er, „ich will es euch sagen!
      Wir haben ihn getötet – ihr und ich!
      Wir sind seine Mörder! Aber wie haben wir das gemacht?
      Wie vermochten wir das Meer auszutrinken?“

      „Wohin bewegen wir uns?
      Fort von allen Sonnen?
      Gibt es noch ein Oben und ein Unten? Irren wir nicht durch ein unendliches Nichts?
      Haucht uns nicht der leere Raum an?
      Ist es nicht kälter geworden?
      Kommt nicht immerfort die Nacht und mehr Nacht?“

      „Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet!
      Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?“

      „Das Heiligste und Mächtigste, was die Welt bisher besaß, es ist unter unsern Messern verblutet – wer wischt dies Blut von uns ab?
      Mit welchem Wasser könnten wir uns reinigen?
      Welche Sühnefeiern, welche heiligen Spiele werden wir erfinden müssen?
      Ist nicht die Größe dieser Tat zu groß für uns?
      Müssen wir nicht selber zu Göttern werden, um nur ihrer würdig zu erscheinen? “

      Wir hatten Totalitarismus mit mehr als hundert Millionen Toten im 20. Jahrhundert und auch Nihilismus und Hedonismus als Resultat.

      Wir handeln nicht mehr aufgrund der richtigen Prinzipien, und wir werden dafür zahlen, bis wir uns ihrer wieder erinnern.

      Es ist nur gesellschaftliche Trägheit, das wir noch Kirchen und Priester haben, und ohne diesen Geist in unserem Fundament sind wir leichtes Fressen für hungrige Fanatiker aller Art.

    • An Bote: Welchen Gott meinte Nietzsche?
      Jenen der Sodom Gomorrha auslöschte
      weil ihm das Leben dort nicht passte
      (die Hamburger Linken sind so gesehen
      Anfänger in diesem Fach)
      oder
      den der tatsächlich keine Hemmungen hatte
      seinen Sohn für die eigene Herrlichkeit zu opfern?
      Wobei in dem Fall Gott ggf der Hamburger OB
      und der Sohn die Polizei ist.

      Wie machen uns diesen Planeten wechselseitig
      zur Hölle oder zum Paradies.

      Das Problem dabei ist eher
      das die einen die Hölle für
      ihr Paradies halten und das Paradies der anderen
      für die Hölle. (Der IS tut m.E. nichts anders)

      Ich erinnere gerne in dem Zusammenhang an
      die viel zitierten Spießer, die m.E.
      mit der Waffe in der Hand das verteidigen wollten
      was sie sich mühsam erarbeitet haben.
      Deshalb machten sie wohl auch 1848 nicht mit.

      Die Freiheit die die Linke meint ist
      ggf der Zustand
      bei dem man nichts hat was man verlieren könnte
      und draus leiten diese Leute auch noch ihre moralische Überlegenheit ab. Ich sehe darin aber eher das Unvermögen ein normales
      d.H. spießiges Leben zu führen. Der Urgrund des Zorns ist
      wahrscheinlich Neid und Eifersucht.

      Wenn ich Groß bin will ich auch mal Spießer werden sagt
      das kluge Kind dem unvermögenden Vater in der Werbung
      für Bausparverträge.
      Recht hat Sie!

    • @ Klaus Keller
      Sie machen Ihren Punkt ja ziemlich klar.
      Es ist nicht einfach, auf Ihren Beitrag zu antworten, weil Sie ohne dialektische Diskussion andere Prämissen annehmen, die ich als falsch aufzeigen müsste.
      Nein, Religion ist weder irrational noch schlecht per se. Es muss differenziert werden zwischen den verschiedenen, ihren Lehren und deren Anwendung.

      Sie machen es sich zu einfach mit Ihrer Hyperbolik, diese Sachen sind komplex und dürfen durchaus ernst genommen werden.
      Ich widerspreche ihrer Implikation, dass a) das Handeln des biblischen Gottes in beiden Fällen offensichtlich moralisch falsch ist b), dass dies die richtige Interpretationsweise ist c), dass diese Stellen stellvertretend für den Rest stehen können und d), dass Ablehnung ohne Verständnis Zeichen größerer Moral sei.

      Das Christentum war verantwortlich für das Entstehen moderner Wissenschaft und hat für knapp 2000 Jahre ein komplettes und differenziertes moralisches Rahmenwerk und Handlungsanweisungen geliefert. Durch das Entstehen von Wissenschaft ist die wörtliche Interpretation nicht glaubhaft, weil Religion als Wissenschaft schwach ist.
      Mit dem Verschwinden des Glaubens entsteht Richtungslosigkeit, die nur durch quasi-religiöse Glaubenssysteme beseitigt werden kann.
      Die Richtungslosigkeit korrespondiert mit dem allgegenwärtigen materialistischen individualistischen Nihilismus/Hedonismus, der unsere Gesellschaft zerstört. Ersatzsysteme waren z.B. Sozialismus und zu einem wesentlich geringeren Teil Nationalsozialismus (und beide funktionieren wesentlich schlechter als das Christentum).

      Schauen Sie vielleicht ein paar Videos von Jordan B. Peterson.

      „Das Problem dabei ist eher
      das die einen die Hölle für
      ihr Paradies halten und das Paradies der anderen
      für die Hölle. (Der IS tut m.E. nichts anders)“

      Nichts für ungut, aber das hat die Aussage: Verschiedene Interessen schließen sich gegenseitig aus. Was relativ offensichtlich ist und nichts erklärt.

      „Ich sehe darin aber eher das Unvermögen ein normales
      d.H. spießiges Leben zu führen. Der Urgrund des Zorns ist
      wahrscheinlich Neid und Eifersucht.“

      Ein Persönlichkeitsfaktor, der Träger eher konservativ macht, ist Gewissenhaftigkeit (OCEAN-Modell), die der zweitstärkste Indikator für wirtschaftlichen Erfolg in entwickelten Volkswirtschaften nach IQ ist. Kreativität ist aber leicht negativ mit Gewissenhaftigkeit korreliert.
      Die Linken sind für eine Ausweitung des Sozialstaats, weil sie davon profitiert, während die Rechten für eine Verkleinerung sind, ebenfalls zum eigenen Vorteil.
      Gewalt und Kriminalität wird nicht durch absolute, sondern durch relative Armut hervorgerufen (Gini-Koeffizient in beliebigem Areal korreliert mit (Gewalt)verbrechen), insofern ist sicherlich ein Teil der Motivation das Ressentiment gegenüber den Erfolgreichen, denen man es nicht gleichtun kann.
      Das ist allerdings modelliert durch die soziale Struktur, die quá sozialistischen Gedankenguts wirtschaftliches Unvermögen steigert und Antipathie gegen das System schürt; Abgesehen von der fehlenden Einführung der Jugend in die ihr als Geburtsrecht zustehenden kulturellen und religiösen Reichtümer an Weisheit und Anleitung und die Bindung an ihre Geschichte und Verbindung zu den Vorfahren (Und der Zerstörung der kläglichen Reste durch Postmodernismus an den Unis).
      Letztlich auch der Gewinn einfacher kostenloser moralischer Überlegenheit durch Haltung und Handlung gegen ein als böse wahrgenommenes System und das Abzielen auf ein Utopia.

  19. Diese Haltung
    „Die Phrase von der Gewalt gegen Sachen, die schreiben Journalisten so leicht hin, wie auch die Blogger und Kommentatoren in Berlin.“

    hängt glaube ich, damit zusammen, dass diese Leute, die so denken, sich noch nichts selbst erarbeiten mussten. Sie kriegen alles von ihren Eltern (Augstein) oder der Gesellschaft (um diese mal zu zitieren) in den Allerwertesten geblasen, kennen aber nicht das Gefühl, sich etwas erarbeitet – womöglich wie ein Fahrzeug über längeren Zeitraum und unter dem Verzicht auf andere Dinge – zu haben. Den Verlust von Lebenszeit, den man mit Arbeit beispielsweise für ein schönes Auto oder Fahrrad auf sich nehmen muss, kennen sie nicht und können sie auch nicht einschätzen.

    • DANKE !
      Für Leute, die arbeiten sind Sachen (Eigentum) tatsächlich Lebenszeit.

      Ohne Arbeit und Leistung gibt es halt nur Scheinbares (Geschwätz, Schwundgeld, Ideologie,…)

      Der Don versucht uns immer weiszumachen, dass Arbeit idealerweise von Vorgängergenerationen geleistet wurde, aber er ist nur eine Kunstfigur.

      Hätte er ein paar Kinder zu füttern, ging’s als unbezahlter Radreparateur auch nicht so locker.

  20. Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
    Es war aber so, dass genau während der Zeit –
    als die Polizei mehrere Stunden lang nicht eingriff,
    weil sie von den Dächern beschossen wurde,
    der Schutz von speziellen Sondereinheiten den
    die Gipfel-Leute zu Teil wurde.
    Obwohl dort Friede Freude Eierkuchen herrschte.

    Diese Auswahl – zu Lasten der Polizisten und den
    Bürgern im Schanzenviertel! – hat Scholz getroffen.
    Er lügt, wenn er das abstreitet.
    Soll er zugeben, dass die Menschen NICHT gleich sind
    und er da leider leider versagt habe.

    Denn es wurde ja sogar der Luftraum über der
    Elbphilharmonie durch die Bundeswehr mit einem
    sogenannten Luftüberwachungseinsatz gesichert!
    Am Freitag habe es eine solche ‚Combat Air Patrol‘ mit
    Eurofightern und einem Tankflugzeug gegeben,
    sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums auf
    Anfrage von „Augen geradeaus“. (= Blog v. Th.Wiegold,
    der über Verteidigungs- und Sicherheitspolitik schreibt)

    • Kleine Bitte um ein wenig intellektuelle Redlichkeit
      Den Gewalttaetern inmitten einer vielfaeltigen Menschenmenge (schw. Block, Demonstranten, Zuschauer, Passanten) mit der Luftwaffe zu Leibe ruecken? Die Geiselbefreiungstruppe GSG9 als Einsatzbereitschaft zur Beaufsichtigung von Demos schicken? Vielleicht noch Scharfschuetzen, die jeden Vermummten gleich ins Visier nehmen? So haette die Einsatzplanung von Scholz aussehen sollen? Abgesehen davon, dass beide o.g. Kraefte dem Bund unterstehen…

      Die Mittel, die der Polizei fuer Einsaetze bei gewalttaetigen Grossdemos zur Verfuegung stehen, standen bereit und wurden auch eingesetzt. Entweder reichen die Mittel wirklich nicht, oder die Strategie war falsch, oder beides. Ich waere neugierig auf die Antwort, aber das ist ein anderes Thema.

    • Blick in die Schweiz
      Im letzten Blog war ein Link zur NZZ, in dem ein schweizer Sozialdemokrat Auskunft gab, wie es dort gehandhabt wird: es fliegen Gummigeschosse.

      Das ist auch grundgesetzfest, man braucht nur einen Richter, der die körperliche Unversehrtheit der Polizisten und Schanzenanwohner höher als die der sich bewußt in Gefahr begebenden Terroristen wertet.

    • @ 白左
      Meine Rede!
      Deeskalation betreibt man nur bis bestimmte Dinge passiert sind. Ab da gilt maximale Eskalation – bis das Problem beseitigt ist.

      Wer hinter den Ereignissen mit inapprobaten Mitteln, im Gefühl des eigenen Gutseins, hinterherläuft, – der ist- im Mindesten- ein Narr (meist weitaus Übleres).

    • Deeskalation gab es ja auch auf der Schanze – gebracht hat es nur Plünderungen.

    • Das war der Gipfel!
      Aus dem wahnwitzigen Beschützungs-Szenario für
      die Leutchen in der Elbphilharmonie geht hervor,
      dass sehr wohl die Menschen ungleich behandelt
      werden.
      Dies aber hatte Scholz > abgestritten!
      Diese Lüge empört mich, weil ich Scholz für den
      „letzten integeren“ Sozen hielt!

      > Anne Will konfrontierte den Ersten Bürgermeister der
      Stadt Hamburg [daraufhin] mit einem Zitat seines
      Polizeipräsidenten Ralf Martin Meyer:
      „Wenn es in der Peripherie zu Sachbeschädigungen kommt,
      müssen wir das teilweise hinnehmen,
      um einen friedlichen Ablauf des Gipfels zu gewährleisten“,
      hatte Meyer gesagt. Gab es also doch zweierlei Schutz?
      „Nein, wir haben den Kontrollverlust nicht zugelassen“,
      entgegnete der SPD-Politiker Scholz. (aus welt.de)

  21. Linke Gewalt ging schon immer gegen alles
    Auch wenn Stegner und alle anderen das nun verzweifelt leugnen und zu relativieren versuchen. Entweder sind sie links oder sie sind es nicht, dann wären sie in der falschen Partei.
    Den Realitätsverweigerern sei ein Blick in die Geschichte empfohlen, der zweifelsfrei belegt, dass links und Gewalt gegen Menschen und ihr Gut schon immer zusammengehörten.

    https://www.welt.de/geschichte/article166531184/Linke-und-Gewalt-passen-nicht-zusammen-Oh-doch.html

    Es ist wirklich lustig mitanzusehen, wie sich nun gewunden und lamentiert wird. Bin gespannt, wo sich SPD, Grüne oder die Linke demnächst positionieren wollen.

    • Titel eingeben
      Stegner (Maas & Co) sind doch nicht links, die sind nur der Parteikarriere verpflichtet. Ihre Partei allerdings, die gilt wohl leider immer noch als „links“; ich weiß auch nicht wieso. Nostalgie?

    • Diese schöne Zusammenfassung von linker Gewalt in der Geschichte
      möchte ich noch um die „Münchner Räterepublik“ ergänzen

      https://de.wikipedia.org/wiki/Münchner_Räterepublik#Interessengruppen

    • Danke, Frau Simon
      Den Artikel kannte ich nicht. Schön zu wissen, daß jemand wie ich auch an die französische Revolution gedacht hat. Der einzige Feher liegt, wie oft, bei der Einschätzung des Nationalsozialismus.
      Da hat jemand neulich ein Video gemacht, in dem er von Antifaschisten(!) eine Rede hält, die aus lauter Versatzstücken von Hitlers Reden besteht. Und bekam Applaus.

      https://youtu.be/rabsBIcytlw

    • Ach Gottchen, die AAS bzw. Andreas Zick
      meint nun, die Straftaten waren nicht linksextrem motiviert. Die Krawalle in Hamburg seien „vielleicht mit einer antikapitalistischen Ideologie vorbereitet“, sagte Zick den Tagesthemen. „Aber dann ist die Situation so eskaliert unter den Gewalttäterinnen und Gewalttätern, daß die Ideologie abgelöst wurde durch reine Gewalt. Das heißt, die Gewalt ist das bindende Element.“

      Dann ist ja alles gut und der Kampf gegen rechts kann weitergehen.

    • kdm, wo man die von Ihnen genannten Leute
      einsortieren soll, ist mir ja auch ein Rätsel. Aalglatt, nicht zu fassen und irgendwie biegsam wie Bambus im Wind. Die wären in jeder anderen Partei aber genauso und jede Partei hat solche, die völlig austauschbar sind. Sie könnten Merkel ja auch der SPD oder den Grünen zuordnen, es fiele gar nicht auf. Die würden sich vielleicht bedanken, aber sonst…

    • @ Derek Butter.... Gewaltfreie Linke
      Aus dem von Ihnen verlinkten Wikipedia-Artikel:

      „Nachwirkungen:
      Mai/Juni: Die meisten führenden Mitglieder der Münchner Räterepublik werden von Standgerichten nach Hochverratsprozessen zu langen Haftstrafen (Ernst Toller: 5 Jahre; Erich Mühsam: 15 Jahre) oder zum Tode verurteilt (Hinrichtung Eugen Levinés am 5. Juni).

      Einzig Max Levien gelingt die Flucht – er wurde 1937 im Zuge von Stalins Säuberungen in der Sowjetunion hingerichtet. “

      Tja, so sind sie, die ach so gewaltfreien Linken. Die machen vor niemanden halt. Schon gar nicht vor ihren eigenen Leuten. Wer mit Mao-Bibeln, Stalin-Porträts oder Che Guevara-T-Shirts posieren geht, und dann meint, Linke wären nicht gewaltbereit, der hat wirklich im Geschichtsunterricht gepennt.

      Oder er ist ein Kind der heutigen Schulen. Unsere Tochter hat ein gutes Abitur gemacht (nein, nicht in NRW!) und hat zum Thema Völkermord in der Schule nur etwas über den Holocaust erfahren.

      Säuberungen unter Stalin, GULAGs, Millionen Hungertote in der Ukraine wegen Kollektivierung, Killing Fields und Rote Khmer, Mao, Kulturrevolution und Großer Sprung nach vorn… das sind alles böhmische Dörfer für sie. Das wird nicht gelehrt. Langsam glaube ich, dass selbst die unterrichtenden Lehrer die Größenordnung dieser Verbrechen gar nicht kennen.

      Und genau deshalb ist links immer gleich gut bei den jungen Leuten.

    • @ Stand your Ground
      Schönerweise lässt sich mithilfe des Holocausts auch Schuldgefühle bei uns Deutschen erzeugen. Würde Stalin, Mao, der Holodomor oder die Armenier erwähnt, so wäre das erstens relativiert und zweitens ein Zeichen, dass die Linke genau so zu Verbrechen und Völkermord fähig ist wie die Rechte.
      Das Einflössen unkontextuierter Schuld in die Jugend ist wahrhaft verachtenswert.
      Kein Wunder, dass dann Deutsche Dresden bejubeln und Verdrängung begrüßen (die Grüne in Hamburg).
      Was die Verbrechen der Sieger angeht (Churchill fing mit dem Bombardement von Zivilgebiet an) wird natürlich auch geschwiegen.

    • Curricula Geschichte
      @Stand Your Ground: Kennen Sie den „Beutelsbacher Konsens“? Falls nicht, so befinden Sie sich in großer Gesellschaft. Lehrer hatten Lehrer, die wiederum auch Lehrer hatten.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Beutelsbacher_Konsens

      Ihrem „Langsam glaube ich, dass selbst die unterrichtenden Lehrer die Größenordnung dieser Verbrechen gar nicht kennen.“ möchte ich die Aussage des Bundesvorsitzenden des „Verband der Geschichtslehrer Deutschlands“ Ulrich Bongertmann anfügen: „Auf die Frage, ob an Deutschlands Schulen insgesamt hinreichend Geschichtsunterricht erteilt werde, sagte Bongertmann: «Als Verband sehen wir das eher kritisch. Einige Länder erfüllen quasi unsere Forderungen: Zwei Stunden in der Sekundarstufe 1 und dann auch in der Oberstufe verpflichtend und mindestens dreistündig. Aber es gibt auch Länder, wo das nicht der Fall ist – etwa Nordrhein-Westfalen.»“

      (news4teachers.de, 18.09.2016, „Lehrerverband: MINT-Fixierung drängt das Fach Geschichte aus der Schule“)

      Sehr lesenswert zum Thema auch „NORBERT BOLZ
      – „Teamgeist ist der größte Feind des Geistes“ cicero.de

      und auch die Googlesuche nach „einseitiger Geschichtsunterricht“.

      Diese Defizite kann man durch Pensionierung und Neueinstellungen nicht so einfach beseitigen, die Ursachen liegen wesentlich tiefer.

  22. Titel eingeben
    Wenn eine Zeitschrift ein Interview mit Protestierenden führt, bedeutet das also, dass Linke mit Randalierern sympathisieren…

    Als nächstes dann wohl: Jeder, der mit einem Palästinenser spricht, ist ein Antisemit.

    • Es geht mir darum zu zeigen, dass das eben keine apolitischen Krawallos sind, sondern Linke. Ganz einfach. Das sagt noch nichts über das ND aus.

    • Jeder, der mit einem Palästinenser spricht, ist ein Antisemit.
      Das glaube ich nicht Herr Jünger,
      die Palästinenser sind m.E. selbst Semiten.
      Ich würde aber schon gerne
      Wissen warum F.W. Steinmeier glaubt
      in seiner Eigenschaft als Bundespräsident
      am Grab des ehemaliger Terroristenführers
      und Israelhassers J. Arafat Kränze niederlegen zu müssen
      und warum der Außenminister S.Gabriel gerne die Israelis provoziert.

      (Ich würde auch gerne Wissen warum so viele
      plötzlich ein so großes Interesse am Iran haben
      obwohl sich dort nichts wesentliches geändert hat.
      Daniel Barenboim hatte man 2016 die Einreise
      verweigert weil er u.a. einen israelischen Pass hat.
      Es sollte eigentlich die Staatskapelle Berlin in Teheran dirigieren.)

      Ich hätte Kränze an den Gräbern der israelischen Helden
      des Sechstagekrieges niedergelegt die vor 50 Jahren dazu beigetragen hatten dem Staat Israel den Arsch zu retten.

    • Vielleicht auch Kränze für die USS Liberty?
      Mir scheint, die Diskussion über Israel und Antisemitismus ist fast überall von Mythen beherrscht und beruht nicht auf Fakten und Logik.
      Aber was tut das schon…
      Übrigens eine schelmische Frage: Wissen Sie, warum Hitler ausgerechnet die Juden derart gehasst hat?

      Und der Iran: Es mag vielleicht nicht die beste Idee sein, dem Iran Nuklearwaffen zu erlauben und ihre Erstellung zu unterstützen (siehe den Verräter Barack Hussein Obama), wenn dessen erklärtes Ziel die Auslöschung Israels und die Zerstörung der US ist.

      (Übrigens schreibe ich zu schnell ;)

    • Titel eingeben
      Sie behaupten nur, dass die Randalierer Linke seien.

      Siehe auch
      http://amp.mopo.de/hamburg/g20/bei-krawallen-in-der-schanze-auch-rechte-randalierten-mit-27941982

    • "Jeder, der mit einem Palästinenser spricht, ist ein Antisemit"
      Du sollst doch nicht immer diese Pilze nehmen!

  23. der PENSIONSBERECHTIGTE wählt links und lebt rechts !
    @Goodnight

    werter freund, die sog. Linke (SPD und Die Linke) als von arbeitern gewählt und erwünscht zu bezeichnen geht an der empirie nicht nur knapp vorbei.

    die sog. Linke und das oft ähnliche sog. Grüne – spektrum werden von staatsbediensteten, allen voran lehrern (von der sonder-bis zur hochschule) gewählt, weil es dort einfach schick ist und das sichere Sein mit pensions-und beihilfeberechtigung das antikapitalistische BewusstSein befeuert. hinzu kommen sicher noch unreife studenten und studentinnen, die wiederum oft die verhätschelten söhne und töchter der staatsbediensteten sind oder vom staat finanziert werden. anders sind wahlergebnisse wie in Freiburg, Heidelberg oder Tübingen auch nicht zu erklären.

    in Stuttgart – Untertürkheim, der ursprungsheimat des M119 kam die SPD bei der letzten landtagswahl auf 14 %, die Partei „Die Linke“ auf 4,3 %. natürlich schnitten die sog. Grünen wegen Kretschi auch hier sagenhaft gut ab. wen haben die arbeiter dort wohl sonst noch gewählt ?

    in Palmers Tübingen erreicht die Partei „Die Linke“ ihr bestes ergebnis in der Kernstadt, wo garantiert kaum ein arbeiter wohnt mit 9,4%, die SPD lag bei 14,3 %.

    in meinem geliebten BORDESHOLM, wo auch denke ich kaum arbeiter wohnen, erreicht der kandidat Dr. Ralf Stegner 37,3 % der erststimmen, die SPD bei den zweitstimmen dann 27,4 %.

    da wir nun bei Ralf sind, wir grüssen dich aus dem liberalen globalen orbit in deiner kleinen welt zwischen den küsten und senden etwas zur entspannung nach all dem stress, aber wie gerne würden wir den Norden mal besuchen, vielleicht zusammen mit den Nachtwölfen für eine kleine tour ?

    https://www.youtube.com/watch?v=5xFgyGy6O7c&list=RDegMWlD3fLJ8&index=2

    • We might be through with the past, but the past ain't through with us.
      Nope

      Vor der Bildungsexpansion der 60er Jahre gab es in Deutschland nur Bauern und Arbeiter und vielleicht 5-10% Bürgertum.

      D.h.: 90% aller gegenwärtigen Staatsbediensteten sind, wie die Akademiker, Kinder oder Enkel von Arbeitern.

      Arbeiter ist wie Ausländer. Das legt man erst in der 3. Generation erst wirklich ab. Und die dritte Generation der Arbeiterkinder geht noch in den Kindergarten.

      Ergo: Die Strukturen die unsere Existenz, auch die zwischen unseren Ohren, bestimmen, die sind grundlegender als die gegenwärtige Zurechnung.

      Wir vergessen Strukturen, aber Strukturen vergessen uns nicht.

    • Man könnt den Gedanken noch fortführen -
      unter Berücksichtigung derjenigen, die das Bürgertum kopieren wollte. Aber das sind historische Abschweifungen und wir sind ja in Harry Potter Land. Ausserdem könnten die Schlussfolgerungen missfallen und das ist heute ja eine Menschenrechtsverletzung.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Arbeiterheritage
      Ich finde, Sie übertreiben ein bisschen, die Arbeiterklasse war schon in der Nachkriegszeit nicht mehr so riesig, die Schicht der Kleinbürger, die bürgerliche Mittelschicht usw. gibt es schon ne Weile.

      Leider stimmt ihre Analyse mit meinen Beobachtungen überein, das Verhalten legen die Kindeskinder noch nicht ab:
      -bloss nicht negativ auffallen
      -besser keine Meinung als eine abweichende
      -sei nicht zu ehrgeizig (Hochmut kommt vor dem Fall)
      -das steht Dir nicht zu
      -die da oben machen das schon richtig
      -das kannst Du gar nicht überblicken
      -optimier deine Freizeit
      -Geld macht nicht glücklich
      Und und und.

      Die Sprösslinge trauen sich oft nicht genügend zu.

      Die talentierteste Mitarbeiterin, die ich je hatte, Vater Elektriker, Mutter Lehrerin, DDR sozialisiert, musste massiv überredet werden, gegen den Widerstand der Familie zu studieren (dafür mit Unterstützung des Arbeitgebers), hat sich danach gut entwickelt, verdient heute die (6 stelligen) Brötchen der Familie, aber steht sich immer noch selbst im Weg. Sie ist eine Liga besser als der Mensch, der dann die Nachfolge des gemeinsamen Chefs antrat, hat sich aber nie ernsthaft für diese Position positioniert oder beworben und hat heute noch den Ansatz „toll dass ich einen Chef habe, den ich was fragen kann“, auch wenn der Mensch ihr keine Antworten geben könnte, auf die sie nicht selbst kommt)…

      Dieser ultimative Mangel an Willen zum Grillen, das ist Arbeiterklasse/Mittelschicht. Die wollen nicht nach oben, sondern lieber fleissig bis zur Rente. Und die, die sagen, sie wollen nach oben, die zahlen den Preis nicht und gehen kein Risiko.

    • Goodnight,
      ich möchte Ihnen doch zu bedenken geben, dass es bei Bauern, ähnlich dem Adel, Familien gibt, die sich 500 Jahre und länger zurück verfolgen lassen.Meistens sind das diejenigen, die auch nachhaltig denken, wenn man sie denn lässt.

      Aber es stimmt: Sitzt so ein Bauernkind z.B. in einer Kommunalverwaltung, sieht es die Sache meistens differenzierter, als jemand, der nie für Eigentum Verantwortung trug.Es ist nämlich nicht so, wie hier an anderer Stelle gesagt wird,das Verpachtung leistungsloses Einkommen ist.

      Übrigens sah ich im NDR, dass man Landwirten für eine geplante Autobahn gerademal 2€/pm zahlen will.Jeder lumpige Teppichboden, der dauernd wieder hergestellt werden kann, kostet mehr und geht nicht an die Existenz.
      .

    • @Foristen
      Vieles ist wahr an ihren Kommentaren, jedoch auch vieles Fiktion. Die heutige Arbeiterklasse geht nicht mehr zur Wahl, das ist die bittere Wahrheit ! Es kostet mich viel Energie, die, die mit dieser „tollen“ Demokratie abgeschlossen haben, wenigsten s zur Wahl zu bewegen, egal wen sie wählen. Diese armen Schweine, H4 Bezieher sind vielfach besser gestellt, haben mit dem System abgeschlossen, so wie von ulF gewollt. Assymetrische Demobilisierung, Brechreiz !Ich bin Stolz auf meine Eltern sowie Großeltern, die Arbeiter und Bauern waren, sowie den wk2 überlebt haben !!Ich bin Beamter um das alte D zu bewahren und zu schützen, dies wird auch den Kindern vermittelt. Weltoffenheit ja , dumme Gutmenschenorgien nein und nochmals nein ! Gegen Faschisten, für Blau !

  24. Hallo Don,
    „Niemand hat sich drüber aufgeregt, wenn die Linken das, was sie in Hamburg getan haben, mit der AfD gemacht haben.“

    ich glaube, umgekehrt wird ein Schuh draus: Die CDU wie die SPD haben die Linksextremisten dafür bezahlt und benutzt, die AfD und ihre Anhänger klein zu halten, zu schädigen, zu diffamieren und einzuschüchtern und haben sich dafür noch ganz edel gefühlt. Der Friedensengel Stegner hat doch selbst in einem seiner Tweets die explizite Forderung veröffentlicht, AfD-Leute und ihre Anhänger zu attackieren – aber Gewalt ist nie links – ooh nein!!!

    • @ empörter Gast - "Gewalt ist nie links - oh nein!" - Genau - stand diesjahr in der FAZ auf S. 8
      – unter „Fremde Federn“ aus der Hand des SPD-Fraktionschefs Oppermann, der nach diesem Verfahren selbst die Weimarer Todfeinde der SPD – nämlich die Anhänger der leninistischen Sozialfaschismus-These, in Schutz nahm.

      Die FAZ hat selbst diesen geschichtsvergessenen Mumpitz einfach abgedruckt. Auch bei der FAZ gilt: Zusammenstehen gegen Rechts!

    • „Niemand will eine Mauer bauen“ sagte die Linke früher,
      heute heißt es: „Nie hat Linke eine Mauer gebaut“ oder „Gewalt nur gegen Sachen“. Sollte der Besitzer der Sachen es wagen, die Sachen zu verteidigen, dann … klar ist er selber schuld. Militante Schläger bringen keine Stimmen, da sie nicht zu Wahlen gehen. Sie sollen dafür sorgen, dass die Gegner weniger Stimmen bekommen und dieses ultimative Ziel heiligt selbstredend alle Mittel. Zwar hat Merkel kein Problem mit dem Terror gegen AfD aber die gleiche Schläger werden auch gegen CDU eingesetzt, wenn Koalitionen mit der AfD angestrebt werden, was nach Abdanken der Merkel über kurz oder lang unvermeidbar ist.

  25. Verhältnis zum Rechtsstaat
    Mir scheint, die herkömmlich dem linken Politikspektrum zugeordneten Parteien Die Linke, Die Grünen und die SPD haben möglicherweise zumindest in Teilen ein eigenartiges Verhältnis zum Rechtsstaat.

    Solange Linksradikale unterhalb einer gewissen bundesweiten Aufmerksamskeitsschwelle agierten, schienen diese durchaus, wenn schon nicht gemocht oder hofiert, so doch zumindest toleriert zu sein.

    Über die vielfältigen Gründe dafür mag man räsonieren.

    Die genannten Parteien scheinen weniger von den zu erwartenden Gewalttaten und Ausschreitungen in Hamburg irritiert zu sein, sondern von dem Echo, dass diese in der Bevölkerung gefunden hat.

    Anders dürften die hilflosen Versuche, das Hamburger Geschehen Kriminellen statt linksextremen Kriminellen in die Schuhe zu schieben kaum erklärbar sein.

    Klar, hätten diese drei Parteien bzw. ihre herausragenden Vertreter ehrlich geäußert, dass es ein unsägliches Verhalten von linksextremen Kriminellen gewesen wäre, wäre es zu den nächsten Schritten gekommen:

    Detailiertere Untersuchung der Förderpraxis der früheren Bundesministerin Schwesig, die ja nun nicht als Ministerpräsidentin MVs und erhofften kommenden Sternchens der SPD irgendwelche Kratzer erhalten darf

    Genaues Hinschauen, was denn die Berliner Rot-Rot-Grün Regierung so alles toleriert, wenn nicht gar fördert

    Mißtrauisches Beäugen der Beiträge großer Medien wie der Öffentlich Rechtlichen, Spiegel, Zeit usw.

    Beachtung der von der Justiz in Hinsicht auf solche linksextremen Kriminellen zu erkennender Strafverfolgung und Rechtsprechung

    usw. usf..

    Doch dazu wird es nun umso intensiver kommen und immer wird auf die Vertreter jener Parteien gezeigt werden.

    ——-

    Ich bin mir noch nicht sicher, doch ich kann mir vorstellen, dass die argen Hamburger Ereignisse eine ähnliche Wirkung haben werden wie die schlimmen Kölner Silvesternachtexzesse.

    Und mir scheint es nicht zufällig zu sein, dass dieselben Parteien künftig durch die Ereignisse auf ähnliche Weise starken „Lern- und Korrekturbedarf“ haben.

    Allein schon, um nicht zu dauerhaft Getriebenen zu werden, die peu a peu jegliche Glaubwürdigkeit und demokratische Legitimation verspielen.

    Ja, ich kann mir vorstellen, Die Linke, Die Grünen und die SPD könnten auf längere Sicht durch diese Hamburger Gewaltexzesse und die unsäglichen Relativierungs- und Verharmlosungsversuche ihres Führungspersonals einen kaum heilbaren Knacks erleiden.

    • Ihr Wort in Gottes Ohr!
      „Ich bin mir noch nicht sicher, doch ich kann mir vorstellen, dass die argen Hamburger Ereignisse eine ähnliche Wirkung haben werden wie die schlimmen Kölner Silvesternachtexzesse.“

      Also keine.

    • Unterschiede
      Da scheinen wir wohl unterschiedliche Wahrnehmungen zu haben.

      Ich erinnere gerne an die Ablösung der SPD- und Grünen geführten Landesregierung in NRW. Ein ursächlicher Faktor war, dass nach den Kölner Silvestervorfällen vieles nicht mehr bemänteln ließ.

    • Mag ja sein,...
      Aber welche Auswirkungen hat das schon?
      Natürlich, ein Regierungswechsel in Hamburg und eine Watsche für die Verantwortlichen wäre nett, aber ob es mehr geben wird?
      Nach Köln wurden nicht die entsprechenden Lehrer gezogen, es gibt immer noch (und mehr) Vergewaltigung, Raub, Mord, Diebstahl, Belästigung, Leistungserschleichung etc. durch die Invasoren.
      Ein Regierungswechsel in Hamburg wird die Antifa vielleicht etwas schwächen, aber auf große Veränderung will ich nicht hoffen.
      Sie wissen genau so gut wie ich, wer die endgültige Entscheidung über die Grenzöffnung getroffen hat – und wer erst alle eingeladen hat.

  26. "Linke"
    Die sich auf der Straße „links“ nennen sind überwiegend Soziopathen oder Psychopathen.
    Die sich im Bundestag „links“ nennen sind überwiegend kleinbürgerliche Opportunisten.

    Was im 21. Jahrhundert das repräsentiert, was früher mit „links“ gemeint war, muss neu definiert und gefunden werden.

    Der Begriff „links“ ist im gegenwärtigen Gebrauch meist falsch, ob mit oder ohne Vorsatz.

    • das ist natürlich viel zu plump, einfach, geht schon gar nicht:
      Ich hatte mal vorgeschlagen, anstatt links & recht:
      dumm vs. klug (?)

    • Nicht perfekt, aber immerhin eine zweite Achse
      Siehe hier: https://www.politicalcompass.org

    • Lumpenproletariat
      Üner das, was heute als „links“ bezeichnet wird haben zwei kluge Köpfe bereits im 19. Jh. alles Nötige gesagt:

      „(Das Lumpenproletariat), das in allen großen Städten eine vom industriellen Proletariat genau unterschiedene Masse bildet, ist ein Rekrutierplatz für Diebe und Verbrecher aller Art, von den Abfällen der Gesellschaft lebend, Leute ohne bestimmten Arbeitszweig, Herumtreiber, dunkle Existenzen, verschieden nach dem Bildungsgrade der Nation, der sie angehören, nie den Tagediebcharakter verleugnend; …“. K. Marx, Klassenkämpfe 1848–1850, MEW 7, 26.

      und an anderer Stelle:
      „Das Lumpenproletariat, dieser Abhub der verkommenen Subjekte aller Klassen, der sein Hauptquartier in den großen Städten aufschlägt, ist von allen möglichen Bundesgenossen der schlimmste. Dies Gesindel ist absolut käuflich und absolut zudringlich. Wenn die französischen Arbeiter bei jeder Revolution an die Häuser schrieben: Mort auy voleurs! Tod den Dieben! Und auch manche erschossen, so geschah dies nicht aus Begeisterung für das Eigentum, sondern in der richtigen Erkenntnis, dass man vor allem sich diese Bande vom Hals halten müsse. Jeder Arbeiterführer, der diese Lumpen als Garde (= Kerntruppe) verwendet oder sich auf sie stützt, beweist sich schon dadurch als Verräter an der Bewegung.“ F. Engels, Bauernkrieg, MEW 7, 536.

    • unwissenschaftlich
      @Bote: politicalcompass.org ist hochsuggestiver (sorry) Quatsch. Man kann bei vielen Dingen dafür oder dagegen sein – aus dem Test lässt sich nicht wirklich etwas ableiten. So kann man beispielsweise zur Frage nach der Notwendigkeit von Schulpflicht „strongly agree“ ankreuzen. Wenn es aber heißen würde: Sind sie dafür, dass die Schulpflicht von SPD und Grünen massiv zur politisch-ideologischen Gehirnwäsche bei Kindern missbraucht wird, wäre wohl oft eher ein „strongly disagree“ der Fall.

    • @Gast
      Natürlich, und diese Bedeutungsambivalenz tritt bei einigen Fragen auf. Dennoch ist die Einführung der Achse Libertär-Autoritär sinnvoll und der Link ist eine Möglichkeit der Implementierung.
      Sie können natürlich behaupten, politische Orientierung habe keinen Zusammenhang mit den Resultaten, aber das wäre etwas mutig. Vielleicht ist die Korrelation und die Korrektheit nicht perfekt oder nur ziemlich hoch, aber es hat dennoch eine gewisse Aussagekraft.
      Sollten Sie aber etwas besseres in der Hinterhand haben, bitte ich Sie, ihre Schüchternheit zu überwinden und die Welt zu beglücken.

    • @Bote
      Ich bin Nelson Mandela…

    • @Bote
      Ich glaube in der Tat, dass es so etwas wie politische Orientierung kaum gibt bzw. dass das Spektrum nicht über links und rechts abgebildet werden kann. Sicherlich, die SPD zum Beispiel will keinen starken Nationalstaat und viel Einwanderung, das ist aber weitestgehend egal und sagt nichts über ihre Menschenfreundlichkeit oder Bürgerorientiertheit aus, wenn ihre Akteure wie aktuell autoritäre und freiheitsgefährdene Attitüden entwickeln und diese auch noch in Gesetzesform gießen. An der Stelle werden sie nämlich zu dem, was üblicherweise mit „rechts“ gemeint wird. Und ob die die große Völkerverständigung durch aktuelle Wanderungsbewegung verbessert wird möchte ich auch bezweifeln, möglicherweise erweist man der Verständigung zwischen den Kulturen damit sogar einen Bärendienst. Entwicklungen brauchen Zeit und alle, die mit Zwang in zu kurzer Zeit zu viel wollten haben oft eine Verschlimmerung des Ausgangszustandes erreicht. Schauen sie sich doch nur einmal an, in welchem Stadium wir inzwischen wieder sind, was den Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Meinung betrifft. Hetze, Denunziation und Diskreditierung. Wir sind wieder ganz weit weg vom Menschen und seinen Bedürfnissen. Und je mehr Kurzdenker/-innen der Kategorie Stegner, Maas, Kipping, Will oder Höcke den Diskurs bestimmen, desto katstrophaler wird es. Es werden riesige Mauern errichtet, wo zugespitzt gesagt oft ein Grillabend reichen würde um sich auf grundlegende gemeinsame Werte zu verständigen – Hart in der Sache, fair im Umgang. Aber die, die sehen es nicht und ich glaube sie können es auch nicht sehen.

    • @ Thomas Marx @Gast
      So, Sie sind also ein Terrorist und Sozialist? Glückwunsch ;)

      Nun, ich denke die Aufteilung auf Links/Rechts und libertär/autoritär ergibt Sinn. Die SPD will einen großen Staat (Umverteilung/Zensur), aber keinen Nationalstaat im Sinne einer möglichen politischen Autonomie.
      Damit will sie sowohl wenig Wettbewerb (links) wie auch staatliche Kontrolle (autoritär). Einwanderung ist ebenfalls ein linker Wert (zumindest derzeit).
      Es ist im Prinzip auch möglich, dass es Rechte Libertäre gibt (Kein Sozialstaat, schmaler Staat, Österreichische Ökonomie), aber nach Untersuchungen des US-Wählerverhaltens 2016 sind dies enorm rar.
      Rechts mit autoritären Einstellungen gleichzusetzen halte ich für verfehlt, denn Kommunisten waren und sind darin ebenfalls meisterhaft (Selbst Regimeunterstützer wurden von der Cheka abgeholt, gefoltert und dann in Lager gebracht – und konnten es nicht fassen. Es gibt da schreckliche Geschichten in Solzhenitzyns Gulag Archipel).

      Nichts für ungut, aber ich halte Ihre Lösung am Schluss für etwas naiv. Menschen sind nur begrenzt rational und Interessenskonflikte sind real und schwerwiegend. Wie wollen Sie mit Muslimen, die Deutschland in ein Höllenloch von Islamischen Gottesstaat transformieren wollen, zu einer Lösung kommen? „Ihr könnt Berlin und Hamburg haben, die wollen wir nicht, aber den Rest lasst ihr in Ruhe“?
      Nein, die vollkommenen berechtigten Interessen des Deutschen Volkes, für immer Herr in dem teuer erkauften Land der Vorväter zu sein und frei von Gewalt und Unterdrückung leben zu können, kollidieren mit den Wünschen anderer.
      Zu einem gewissen Grad sind Machtverhältnisse Nullsummenspiele.

      Unterschätzen Sie auch nicht, wie unterschiedlich Menschen wirklich sind. Und es ist nicht einfach, die Meinung anderer zu ändern. Es gibt viele psychologische Mechanismen, die sich aktivieren, wenn jemand mit gegenstehenden Fakten konfrontiert wird; Außerdem ist unser Temperament sowohl teilweise erblich wie auch nicht leicht zu ändern, hat aber sehr großen Einfluss auf unsere politische Orientierung
      (Siehe Studien von Jordan B. Peterson über Persönlichkeit und politische Orientierung/ Prediktoren für „political correctness“).

      Angenommen, Ihre Frau wollte einen Flüchtling in Ihrem Haus unterbringen. Sie würden diskutieren, aber wenn Sie nicht ihre Meinung ändern können und nicht einverstanden sind, bedarf es eines Verhandlungsmittels, um Ihren Willen zu bekommen; Scheidung im schlimmsten Fall.

      Wenn Sie keine Möglichkeit haben, effektiv zu drohen und Ihre Interessen zu verteidigen, was hindert andere daran, Sie einfach zu übergehen? Es gibt genug Menschen, die dazu bereit sind. Und genug, die es sogar genießen würden. Sie können nicht alles mit einem „guten Gespräch“ lösen (Fernau nannte es die „Gernotsche Krankheit“). Fühlen Sie Sich ausreichend fähig, einen Mujiahedin davon abzuhalten, Sie zu köpfen, sollten Sie in deren Hände fallen?

      Und von welchen Menschen mit ihren Bedürfnissen sind wir sehr weit weg? Sicherlich nicht von den Bedürfnissen der Flüchtlinge.
      Der Bevölkerung. Des Volkes.
      Vielleicht sollten sich nicht die Parteien und Lobbygruppen unterhalten, sondern alle auf den Souverän hören?

      Wie schon einmal gesagt, Glubb (‚Fate of Empires‘) fand, in sterbenden Zivilisation bekriegen sich politische Parteien mit immer stärkerem Eifer, anstatt sich zusammenzuraufen und den nahenden Ruin abzuwenden.

      Kein Wunder: Weil die Absichten und die präferierte Methodik enorm variieren und es immer dringlicher wird.

      Übrigens: Aufrufe zum ehrlichen und offenen Dialog sind nutzlos, und besonders, wenn bestimmte Parteien Zensurgesetze weiter verschärfen (!). Auch habe ich nicht das geringste dagegen, anderen die Gründe für meine Meinungen und Ansichten darzulegen und ihre Seite anzuhören, aber meine Einstellung ist kein Zufall. Wie sollte ich jemanden überzeugen, der der Auslöschungen des Deutschen Volkes kulturell, territorial und genetisch entgegensieht und sich freut?

      Mit welchen Argumenten hätten die US die UDSSR oder Castro davon abhalten sollen, Nuklearwaffen abzufeuern (unter Stalin!), hätten sie nicht selbst welche besessen?
      Bitte, wenn Sie die magischen Worte und das Geheimnis zur silbernen Zunge mir verraten wollen, ich wäre für immer in Ihrer Schuld.

    • @Bote
      Ich hätte mich viel weiter rechts, so zwischen Josef Goebbels und AdoHit verortet (Achtung: das war ein Witz!). Jedenfalls nicht so links wie Nelson Mandela und dieser magersüchtige Betrüger Mahatma Gandhi.

  27. Titel eingeben
    Sehr geehrter Don,
    sollte es nötig sein stehe ich Ihnen auch in persona zur Seite beim ausmisten ungebetener Hausgäste.

  28. Danke
    für Ihre Beiträge, lieber Don. Und lassen Sie sich bitte niemals von diesen Spinner entmutigen. Ich würde Ihre spitze Feder sehr vermissen.

  29. Medien-E c h o = Null
    Wie Antifa-SA-Trupps politische Gegner überfallen:

    https://philosophia-perennis.com/2017/07/11/antifa-gewalt-wurde-lebensgefaehrlich/

    Man könnte meinen, der Rechtsstaat ist nur politisch gewollten Parteien zugängig. Die, die ihre Rolle spielen und zum richtigen Zeitpunkt, ihren Gnaden „finden“ müssen. Der ganze Rechtsstaat ist vor Merkel eingeknickt. Aus Gründen.

    Hier sieht man, welches Ziel sie verfolgen.

  30. Für Linke ist der politische Gegner eben eine Sache ,
    .
    .
    .
    .
    und eine ganz schlechte .
    Da kann man schon mal, dialektisch, oder wie die Schwurbelsprache dieser Demenzpatienten ohne behandelnden Arzt so blubbert ,

    mit der Latte zuhauen, oder was halt so zur Verfügung steht .

    Oder die AntiFaSa schicken, wie der liebe Sören.

    Bööööse Sachen .

    Und alles, alles unter der Sonne der Raute.

    Honeckers Rache, fürwahr .

  31. Als Kind mit Begeisterung mit einem ebensolchen Opernglas gespielt ...
    .. sehr vorsichtig, aber fernsüchtig, es erschließt sich nur das Ziel beizeit, wenn man es früh in Augenschein nimmt. Und es im Geschehen einer Oper zu benutzen, macht natürlich viel mehr Freude, als sich mit dem Thema hier … aber es ist halt schon bedeutsam für den Herbst.

    Sehr geehrter wackerer Don,

    Sie wissen ja sicher schon seit Jahren, dass es böse Berliner, Frankfurter (ich war während des EZB-Krawalls in der Nähe und habe noch nie so viele Polizisten gesehen, mit Waffe, direkt am Morgen, abends müde und leise schimpfend, die Kosten unglaublich, auch da unlogische Gewalt natürlich auch gegen Polizisten, die man als Nichtmenschlich definiert, dann stimmt das ja fürs eigene Weltschranzenbild.) und Hamburger und …, zumindest auf Zeit, gibt, die Ihnen an den Kragen wollen. Bislang ist allerdings leider auch beim Schraubenschlüsseleinsatz im gelebten Rechtsleben ein nur vorsichtiger Umgang angeraten. Auch im eigenen Lebensbereich muss man sich sehr um die Gesundheit der bösen Buben sorgen, sonst wird es teuer und Gefängnisbehaftet. Im BR kam vor einem halben Jahr mal eine Sendung, wo sich Gewalttätige an einem Hauseinbruch versuchten. Sie zerschlugen Scheiben, waren aber noch nicht im Haus. Sie festzuhalten, wurde dem Selbstjustiz übenden Eigner zum justiziablen Vorwurf gemacht. Der Dieb war, wie sich hinterher herausstellte, ein „Elite“-Soldat aus dem Norden, nun, man brauchte ihn noch, er wurde freigelassen. Das war ja noch nicht mal ein Einbruch, und außerdem, festhalten, das gehe gar nicht. Ohne Spezialausbildung konnte den Soldaten auch niemand festhalten, was sicher dem Eigner auch zum Vorwurf gemacht wurde. Sie haben eine kräftige Statur und können sicher nicht nur mit den Beinen treten, aber es ist leider besser, sich nicht direkt zu wehren.

    Sie beobachten die Zeit und die Zeiten, die SZ und die Spiegel der Seelen der politischen Ideologien, und da Sie auch die Marxisten und Leninisten besser kennen dürften als ich, so wissen Sie auch, dass es denen um Zerstörung an sich geht, damit das System kaputt geht, weil sie nix aufbauen wollen, weil sie nur kaputtmachen wollen, am liebsten wie in einem Schwarzeneggerfilm oder modernen Kaputtmachfilmen.

    Woher das Zerstörte kommt, ist egal, solange der Zaster rollt, kann man auch das Pflaster werfen und solange die Politschranzen den Rücken decken, ist alles gesichert, das rückkopplungsfreie Leben im eigenen Ghetto, einer Parallelgesellschaft.

    Wieder Verwandtschaft mit anderen Fundamentalisten.

    Wir werden sehen, Rechte, Linke und Islamisten haben alle das gleiche Nahziel: zerstöre das Bestehende. Ups, haben dieses Ziel die Rechten wirklich? Nun, die zerstören auch und dumme Köppe gibt es da auch.

    Jedoch ärgert das Grundsätzliche: wie auch bei Köln wird mit „nur“ und „hat nichts mit dem wahren“ (Linken, Islam, der SPD, der Politik überhaupt, den Gesetzen, der gelebten Rechtswelt) usw. zu tun.

    Außerdem: Gewalt ist Gewalt und braucht keine Beschwichtigungserklärung, sondern eine gleichberechtigte, gleiche Behandlung. Die Motivlage ist egal!

    Wir haben so einen neuen Layer eingebaut, eine Erklärideologie hinter der platten Tat. Man tut nicht richtig oder falsch, sondern man tut „nur, weil“ und „wegen“ und „die anderen doch auch, da müssen wir nachholen“ und Mimimi, wir „können doch nicht anders“. Diese Erklärideologie ist bei Schulleistungen, Fehlverhalten, Rücksichtslosigkeit, Gewaltneigung und allen sozialen Gefügen ein Virus, dessen Auswirkungen schlimmer als alle biologischen Viren der letzten Jahrzehnte. Es ist eine Hirnseuche.

    Behandle die Taten, lasse es mal mit der Differenzierung und „Einordnung“, sei klar in Tat, Konsequenz und Tempo. Entlaste die Justiz durch Streichung von Lochstanzparagraphen, die die Grundidee wieder konterkarieren. Behandle Menschen als Menschen und nicht als Opfergruppenzugehörigen, denn die Würde aller Menschen wird dadurch in den Dreck gezogen.

    Wir brauchen keine Unterscheidung mehr in links, rechts, istisch und so weiter. Wir brauchen nur keine Löcher im Tun, Gesetze sind haufenweise da. Das Weichspülen kostet die Kraft, das vorher verkommen lassen kostet Kraft.

    (Enttäuschend waren die Äußerungen von Wagenknecht. Sie zeigt jedenfalls einen überraschenden Mangel an Weitsicht. Oder vor lauter Schock ging es in alte Reflexe.

    Schenken Sie Ihr doch so ein Operngläschen. Und eine Opernkarte, Sie werden am besten wissen, was von Verdis politischer Oper am Besten passt, Rigoletto oder Troubadour vielleicht?)

    Und an @Otto Meier: Sie wollen die Gewalt als etwas hindefinieren, was durch – sagen wir mal – „strukturelle Gewalt“ im Vorfeld aufgestaut wurde. Doch selbst wenn wir im Blog hier dauernd diese strukturelle Gewalt und Inkonsequenz, Behandlung nach Gesinnung, nicht nach Tat usw. behandeln, so stellen wir doch nicht ein Fehlverhalten wie Selbstmordattentäter gegen die Unbeteiligten als mögliche politische Aktion in den Raum. Das sollten Sie auch nicht.

    Wir Männer können die Dinge doch trennen. Und auch der Staat tötet Mörder nicht, die seine Repräsentanten töten. Und wir sollten nicht so tief sinken, so zu denken. Wären wir bewaffnet, wäre ein Sich-Wehren auch gegen Staatsterrorismus möglich, wenn wir direkt angegriffen würden. Aber nicht, wenn wir symbolisch hauen.

    Impulskontrolle ist das, was schon Kinder lernen, wenn sie sich selbst das Windelntragen abgewöhnen (wollen). Es ist eine Form von Freiheitsgewinn.

    Wer Impulse fahren lässt wie ein Haufen Twittergesocks, beherrscht dieses Windellose Leben noch nicht.

    Ohne Ihnen, Herr Meier, solchen Mangel zu unterstellen, möchte ich doch betonen, dass es Erwachsenen qua Gesetz zuzumuten ist, unter allen zivilen Umständen (und das war HH vor zwei Wochen) ihre Impulse unter Kontrolle zu halten. Deshalb sollten Sie sich für solche frechen Kinder keine Ausreden ausdenken. Und auch nicht für die Überbaulieferanten aus marxistisch-leninistischem Mörd

    • Herr/Frau Blum, ich befürworte und rechtfertige keine Gewalt.
      Aber die Benennung von politischer Gewalt, die auf mangelnder Demokratie durch fehlende Mitbestimmungsrechte der Bürger beruht, die lasse ich mir ebensowenig nehmen, wie die Darstellung der sich daraus ergebenden Kausalkette, die in meinen Augen zu Extremismus generell führt. Und da dieser Zustand systemimmanent ist, sehe ich auch keinerlei Impulsivität.

      Daß es hauptsächlich junge Menschen sind, die sich dann durch physische Gewalt hervortun, halte ich für absolut nachvollziehbar. Ob die Gewalt immer politisch motiviert ist, ist fraglich. Ob die Jugendlichen fremd- oder auch triebgesteuert usw. sind, ist wohl auch fraglich, eher eine Frage, wieweit man den Begriff der Indoktrination, Manipulation oder Fremdbestimmung ausdehnen bzw. pubertäre Auswirkungen annehmen will. Da maße ich mir abschließend kein Urteil an.

      Letztlich ist es die pauschale Kriminalisierung des gesamten linken Spektrums, das mir mittlerweile ganz gehörig auf die Nerven geht. Im Umkehrschluß sind CDU/CSU und FDP dann wohl auch für den Rechtsextremismus verantwortlich, für diesen zu kriminalisieren. Denn auch dort gibt es sicherlich entsprechende Mitglieder und Verbindungen, beispielsweise zur AfD. Sorry, aber dieses ganze politische Affentheater ist doch wirklich sehr leicht zu durchschauen.

  32. Das sind keine Linken, sondern Verfassungsfeinde und Gewalttäter
    Historisch betrachtet, vertraten die Linken die Interessen der lohnabhängigen Bevölkerung, also jener Menschen, die den gesellschaftlichen Reichtum produzieren und die notwendigen gesellschaftlichen Arbeiten ausführen.

    Dazu gehören nicht nur Industriearbeiter, Verkäuferinnen, Handwerker und Müllarbeiter, sondern auch Ärzte, Lehrer, Polizisten, Staatsanwälte, Richter, Wissenschaftler usw. Sie alle bilden die Klasse der Lohnabhängigen. Ihnen steht interessen-antagonistisch gegenüber die „Klasse der Gewinnabhängigen“ (Streck), also jene, die ein arbeitsfreies Einkommen durch Kreditvergabe, durch Mehrwertabschöpfung, durch Vermietung und Verpachtung etc. generieren.

    Die eine Klasse produziert den gesellschaftlichen Reichtum und verrichtet die gesellschaftlich notwendigen Arbeiten, die andere Klasse eignet sich leistungsfrei den Großteil des gesellschaftlichen Reichtums an. Deren Interessen werden von den rechten und pseudo-linken Parteien vertreten.

    Es ist kompletter Nonsens zu behaupten:
    „Die Linke ist Arbeiterschicht.
    Sie hat nie Macht und Verantwortung und Pflicht gelernt.
    Sie ist immer nur Befehls- und Lohn-/Sozialhilfeempfänger.
    Sie kann nicht gestalten, nicht erzeugen, nicht organisieren.“

    Das Gegenteil ist der Fall.

    Denn Erfinden, Erzeugen, Gestalten und Organisieren findet fast ausschließlich durch Teile der lohnabhängigen Arbeitsbevölkerung statt.

    Zu behaupten, dass linke Politik (nur) die Interessen der Unterschicht vertritt, verdreht und verschleiert die tatsächlichen gesellschaftlichen Verhältnisse.

    Solange noch eine Demokratie existiert, ist es Aufgabe der rechten wie linken Parteien, Klassenkompromisse zu bilden und so den sozialen Frieden zu erhalten.

    Vertreten die Gewalttäter, Hooligans etc. in Hamburg die Interessen der lohnarbeitenden Bevölkerung? Nope. Daher sind es auch keine Linken, auch wenn sie sich so bezeichnen.

    Die angeblichen „Linken“ sind das Gegenteil von „links“, denn sie zerstören die historischen Errungenschaften und Rechte der lohnabhängen Bevölkerung.

    Sie spielen jenen Verfassungsfeinden in die Hände, welche Verfassung, Demokratie, Rechtsstaat und Sozialstaat abbauen und beseitigen wollen.

    Wie viele der rechtsextremen, so stehen auch viele der pseudo-linken Gewalttäter als V-Leute, Anstifter und Agents provocateurs auf Lohnlisten des „tiefen Staats“. Das ist alles bekannt und vielfach durch Fakten belegt.

    Das sind keine Linken, sondern Verfassungsfeinde und Gewalttäter.

    • Sometimes people need a little help.
      Irgendwie haben Sie gewisse Dinge nicht verstanden oder gelernt:

      Die Akademikerquote in Deutschland war bis vor wenigen Jahren bei 15% und von diesen waren 3-5% Fachhochschule/ dritter Bildungsweg.

      Wo da all ihre Ärzte und Richter und Wissenschaftler und Erfinder und so rumlaufen ist mir nicht ganz klar. Denn 85% der Bevölkerung gehören nicht in diese Gruppe.

      Begriffe wie Bürgertum, insbesondere in Differenz zu Arbeiter, setzte ich mal nicht voraus, sollte man aber kennen, wenn man die Entwicklung der Moderne verstehen will.

      Und falls Sie sich mal außerhalb von Bayern, BW und Hessen bewegen sollten, so würden Sie erkennen, dass die Linke gerade ganz viel Nachwuchs bekommt. Weil da gerade eine Generation abgehängter Mindestlohnarbeiter heranwächst. Und die sind nicht von Natur aus böse oder Verfassungsfeinde.


    • Ja in den 1970ern vielleicht, da umfaßte die SPD fast alle Lohnempfänger, vom Arbeiter bis zum Geschäftsführer, und die Lehrer sowieso. Dies ist aber doch etwas abgebröselt. Aber die SPD war nie die „einzige Linke“. In der Weimarer Republik nicht und in der Bonner Republik auch nicht, wenn auch in letzterer daneben eher Splittergrüppchen existierten. Diese Monopolbehauptung, die Sie da tätigen, ist nichts als ein Wunsch.

  33. Gut beherrschte Aufmerksamskeitökonomie
    mit fehlgeschlagener Nachaltigkeit.
    Barrierefrei.
    (Sozusagen von der Maas bis an die Flora)

  34. Ströbele
    Bisher hielt ich Radfahrer für überwiegend liebenswerte und vernünftige Zeitgenossen, nach Ströbeles letzter Äußerung lt. HuffingtonPost räume ich auch diese Position, sie ist nicht mehr haltbar.
    Diese ganzen Vorgänge in der Schanze sollte man wohl mehr mit Hilfe von Clausewitz beurteilen. Wo Krieg ist, muß man ihn auch so benamsen und seine Regeln anwenden. Und (auf beiden Seiten) bereit sein, die Konsequenzen in Kauf zu nehmen.
    VG Kalchas

    • Clausewitz
      Das Vorgehen im Schanzenviertel war Clausewitz pur.

      „Begib Dich nie auf ein Terrain, aus dem Du Dich nicht ohne Verluste wieder zurück ziehen kannst.“

      Ansonsten denke ich, geht der Mehrheit der Beamten die ganze Diskussion eher am Allerwertesten vorbei. Die Fakten liegen klar auf der Hand. Alle gefundenen Formulierungen aus der einschlägigen Richtung sind doch nur mehr oder weniger verklausulierte Variationen von Ulrike Meinhoffs Zitat „Bullen sind Schweine und dürfen erschossen werden.“

      Ich bitte darum, den Elfenbeinturm mal zu verlassen und diese simple Betrachtung vorzunehmen. Dann erübrigen sich alle Diskussionen um das Agieren von Polizistinnen und Polizisten. Wer direkt (verbal) oder konkludent (durch Handeln) mit dem Tode bedroht wird, betrachtet den Drohenden mit anderen Augen und wird entsprechend handeln. Ein wenig der allseits so bejubelten und eingeforderten Empathie dürfte ausreichen, das zu verstehen. Ich finde dieses Hin und Her ermüdend. Die Ursache setzt doch klar der Drohende. Der Rest ist angewandtes Recht.

  35. 17.Juli 1932
    hatte wir doch alles schon mal…Altonaer Blutsonntag. „Turn- und Sportabteilung“ der Linken anno 2017, samt feiger Schreibtischtaeter*innen

  36. Hamburg - und was wird nach der Bundestagswahl bleiben?
    Der Ruf eines sozialdemokratischen Ministers Heiko Maas, der, ideologisch geleitet, die Grundrechte der Bürger nicht geschützt, sondern radikal beschnitten hat.
    Man wird ihn, heimlich oder offen, für das Scheitern der SPD mitverantwortlich machen. Völlig zu Recht.

    „Bundeszensurminister“, „Maaslosigkeit“, „Maasi“, diese und ähnliche Begriffe werden es wohl nicht in die Wahl zum „Wort des Jahres“ oder gar in den Duden schaffen, aber sie werfen ein deutliches Bild auf den Zustand dieser einstmals so stolzen deutschen Partei. Keiner hat ihm Einhalt geboten, und das Bundesverfassungsgericht wird auch nach dem September noch Urteile fällen, die die SPD in schlechtem Licht erscheinen lassen und weiter Wahlniederlagen verursachen.

    Wenn man bei Google die Begriffe ‚Heiko Maas linksunten.indymedia‘ eingibt, dann kommt – nichts.
    Nach den Ereignissen in Hamburg und der Aufarbeitung der Ursachen wird man wohl eines gar nicht so fernen Tages auch vom „Bundesjustizverhinderungsminister Maas“ sprechen.

    • @Derek Butter
      Den Titel trägt er schon – seit er den Generalbundesanwalt Range mit seinen Lügen abgesägt hat

      https://www.google.de/search?q=generalbundesanwalt+range+entlassen&ie=UTF-8&oe=UTF-8&hl=de-de&client=safari

    • Maasi
      „„Maaslosigkeit“, „Maasi“, diese und ähnliche Begriffe werden es wohl nicht in die Wahl zum „Wort des Jahres“ oder gar in den Duden schaffen, aber sie werfen ein deutliches Bild auf den Zustand dieser einstmals so stolzen deutschen Partei. “

      Ich bevorzuge angesichts der Deutungshoheit dieser Person ja den Begriff „seine Maasität“ (in Anlehnung an die kölsche „Tollität“ allerdings, gewiss nicht „Majestät“. Schon allein wegen der Größe käme ja da nur „Minorität“ in Frage.)

  37. Motiv - ich blicke nicht durch, man zerstört, was zuerst Oma wieder aufgebaut hat
    Ich verstehe die Motivation nicht.

    Da werden Sachen zerstört, die normalen Bürgern gehören, Autos, Fensterscheiben, Haustüren. Polizisten, die zu unserem Schutz da sind, meistens zu wenige, werden mit einer Platte aus dem Bürgersteig beworfen, 200 von ihnen sind verletzt. Auch öffentliche Einrichtungen, Straßen, Straßenschilder, Plätze, die vermüllt werden, gehören dem Bürger, der sie über Steuern finanziert. Selbst diese Individuen, sollten sie keine Arbeit haben, finanzieren mit über MWSt, sie machen also auch ihr Eigenes kaputt und treiben für alle die Versicherungsprämien hoch.

    Ich unterstelle, dass sie insgesamt ungebildet sind, denn sonst wüssten sie, dass ihre eigenen Groß- und Urgroßmütter hier Stein auf Stein geschichtet haben, während die Männer gefallen oder in Kriegsgefangenschaft waren. Ausgemergelt und hungrig räumten sie auf. Sie würden einfach fassungslos sein, wenn sie so etwas sehen würden.

    Gestern verlinkte jemand einen Artikel aus dem Dailymail, der zwei Flüchtlinge, einen Syrer und einen Ägypter, beschrieb, die den Ablauf von einem Falafelstand aus beobachteten und gleichfalls fassungslos waren. Hamburg sei eine gastfreundliche Stadt, Deutschland schön, man habe hier freie Schulbildung und Sozialhilfe – sie verstanden es überhaupt nicht.

    Manche Biographie wäre interessant und ob Drogen im Spiel sind.
    Für Israel und oft Juden generell haben diese Gruppierungen wenig übrig und, wie Dons Geschichte zeigt, auch nicht für Meinungsfreiheit. Ihre schwarze Uniform erinnert an etwas. Genau genommen erinnern sie an zwei verschiedene Gruppierungen. Jeder kann sich denken, was ich meine.

    Ich verstehe es nicht, kein Stück.

    Allerdings habe ich folgenden Verdacht: Eine zu permissive Gesellschaft entlässt hier ihre Kinder. Ich schätz mal, dass die Trümmerfrauoma, könnte sie vom Himmel steigen, ihrem Enkel eine langen würde, und der würde sich schleichen. Hier wird kein Tacheles mehr geredet, keine klare Kante gezeigt, keine Grenzen gesetzt, gleichzeitig wird gekifft und gesoffen, dass es nicht mehr feierlich ist, und mit dem Medium Konsole + Ballerspiel, das nur die stabilsten Individuen nicht versaut, werden die Hemmungen reduziert, eine ganz ungute Gemengelage.

    Im Endeffekt macht man genau dasselbe, was „das System“, das man ja so kritisiert, in Kriegen veranstaltet: Man führt Krieg.
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-4677108/Second-night-violence-Hamburg-G20-leaders-meet.html

    • It's the free market. And you're a part of it.
      Arbeiterkinder haben nie gelernt, was Eigentum bedeutet. Daher null Respekt gegenüber Eigentum.

      Period.

      (Darf ich sagen, da ich mich da auskenne, als Arbeiterkind.)

    • Herr Oberländer,
      alles gut und richtig, was Sie ins Feld führen. Aber bitte, bitte nicht den Trick 17 mit den Drogen, der Straffreiheit garantiert.In meinen Augen haben auch viele Eltern versagt.

      Ja, ich dachte auch gerade daran, dass sich heute wohl niemand, wie ich als Kind und andere auch, sich brav anstellen werden beim Bäcker, Schlachter oder Milchhändler und dieentsprechenden Lebensmittelmarken abgibt.

      Als dann alles vorbei war, sollte ich 1 Pfund Rindfleisch kaufen und sagte dem Metzger: bitte 1Pfund schieres (mager) Rindfleisch, aber ein bißchen fett.Das wurde mir lange vorgehalten, es kam daher, dass Fett vorher Mangelware war. Einmal wöchentlich gab es beim Schlachter 1 Liter Brühe, der man einen Teelöffel Fett zufügte.Kartoffeln, Gemüse und fast jedes Obst hatten wir im Garten.

      Heute habe ich den Eindruck, wenn’s dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis um zu tanzen…

    • Oberländer, sie verstehen die Motivation nicht?
      wenn man Menschen ein leistungsloses Einkommen bietet (Bafög, H4, reiche Eltern), dann fehlt denen das Erfolgserlebnis aus produktiver Arbeit. Dann müssen diejenigen sich ihre Kicks anderweitig holen. Wenn man dann gegen das „Schweinesystem“ kämpft, gehört man zu den Edlen und Guten und das eigene Leben erscheint sinnvoll.
      Ich entsinne mich noch an den Protest gegen die Startbahn West. Da wurde ich nachts um 3 Uhr angerufen: „Es geht los, jetzt geht es gegen die Bullen“. Dem Anrufer kippte fast die Stimme vor Adrenalin und Begeisterung. Ich bin damals nicht mit in den Wald gegangen, mir schien diese Gewalt sinnlos, außerdem hatte ich Schiß.

    • @Oberländer
      Auf Einzelpersonen heruntergebrochen mögen Sie mit Ihren Psychogrammen recht haben. Siehe den auf BILD präsentierten Täter.

      So wird aber keine Politik gemacht, die Deppen sind Erfüllungsgehilfen, die herumgeschoben werden.

      Das Problem sind nicht die, die das Schulterblatt zertrümmert haben und auch nicht ein Polizist, der evtl. die Nerven verloren hat, das Problem sind die Verflechtungen zwischen Politik, Medien und billigen Schlägern.

      Und, erneut: Im Vorfeld war abzusehen, wie es laufen wird, und jetzt, wenige Wochen vor der Wahl, ist überdeutlich, wem es nutzt und wem es schadet.

      Die SPD mag zwar alle Brücken hinter sich abgebrochen haben, aber sie tappt noch immer in jede Falle.

    • Die Biographien, die Drogen...
      Lesen Sie einfach mal ein paar von deren Blogs und Publikationen, von indymedia bis Jungle World. Da wird sich für sie alles auflösen,ganz ohne Drogen. Die scheinen Sie zu überschätzen.

    • Ich habe
      Da schon eine Theorie: parasitäre Lebensform. Der Wirt wird ausgesaugt (Staatsknete, Gewalt usw) und damit zerstört (so die Hoffnung)
      Problem nur: was machen die Parasiten, wenn die Gesellschaft (=Wirt) zerstört ist?

    • Titel eingeben
      Ein Gewisser Herr Scholl-Latour äußerte sich des öfteren in der Weise, dass wir im Zeitalter der medialen Verblödung leben.

      Ich denke er hatte recht. Nicht nur unsere intellektuell ungebildeten Politiker (Als „Staatsmann“ würde ich von denen aufgrund ihrer geistigen Wirrungen die sie stets zum besten geben kaum einen betiteln) und die oftmal im gleichen undurchdacht-populistischen Ton schreibenden Medien bestätigen dies, sondern auch diese vom rot-grünen Elternhaus verzogenen Schüler und Dauerstudenten, die sich hier in Hamburg „zu Wort“ gemeldet haben.

    • Oh, der Grund...
      Die dem Menschen intrinsische Bosheit reicht bis zur Hölle.
      Und wenn Ressentiments geschürt und sie mit einer Ideologie entschuldigt werden, die von den Universitätskanzeln allerorts gepredigt wird, dann werden erwartbare Ergebnisse folgen.
      Es ist übrigens auch charakterlich (und damit erblich), wie fleißig Sie sind. Lustigerweise führt höhere Gewissenhaftigkeit (OCEAN-Modell) zu eher konservativen Einstellungen. Und wer im freien Markt nicht lebensfähig ist und ohnehin offener gegenüber alternativen Ideen, wird sich seine Nische suchen.
      Mit Computerspielen hat das alles nichts zu tun, wie genug Studien zeigen.

      Und machen Sie keinen Fehler: Es gibt genug Menschen und die unterschiedlichsten Gruppen, die unsere westliche Gesellschaft, ihre Bewohner und ihre Völker, hassen und auslöschen wollen.

    • "Ein Gewisser Herr Scholl-Latour..."
      Sie haben ja recht, Wolfgang T.
      Aber ist es nicht erst recht ein Zeichen für die allgemeine Verblödung, wenn Schwätzer wie PSL zu Kronzeugen berufen werden?

      PSL hat zweifellos ein abenteuerliches und bewegtes Leben geführt. Ob seine Fallschirmjägerkarriere nun das Kompensationsverhalten eines kleinwüchsigen Mannes war oder sein Bedürfnis, mal ordentlich rumzuballern, andere Ursachen hatte, ist dabei völlig egal.
      Entscheidend bleibt, daß zeit seines Lebens seine Erlebnisse – und seine unbestrittene Fähigkeit, diese darzustellen – mit journalistischer und politischer Kompetenz verwechselt wurden.

      Ein eitler Fatzke, der beständig damit geprahlt hat, wen er wann und wo getroffen hat. Größere Zusammenhänge hat er nie überblickt.

  38. Gabriel,
    ist er wirklich der erste bei de Sozialsoziophaten, der geschnallt hat, daß unsere uckermärkische Kybele ihnen mit dem Hafenfest einen eingeschenkt hat? Also kann sie doch vom Ende her….Aber in Wirklichkeit wollten ja auch beide mal ein bisschen mit Elfi angeben.
    .
    Don, ich bin mir fast sicher meinen letzten Post bei Deus unter obigen Namen geschickt zu haben. Na dann war ich halt mal „Gast“, Schwamm drüber.
    (DdH)

    • Don, Sie sind der Boss hier
      aber wenn ich doch in meiner Namensgebung nur meine Hoffnung ausdrücken wolle, dass auf der Seite ein eines Tages stehen könnte, dass diese Dame da es gegenüber ihren Untertanen so weit getrieben hat, dass diese…na ja. Können Sie Gedanken lesen?

    • ja, ein Rätsel
      wie die SPD in Wahlkampfzeiten HH zustimmen konnte.
      Merkel kann sich als Retterin der freien welt in Szene setzen und für die Verantwortlichen für die Sicherheit gab es nix zu gewinnen.
      Sondern nur zu veerlieren, wie man sieht.

    • ja lieber DdH und schon wieder treten Sie als Gast auf
      sind Sie heute so pressiert oder was ist der Grund? Immerhin unterzeichnen Sie ja mit Namen ;-)

      Die uckermärkische Kybele denkt nicht vom Ende her, sie hat nur immer ein unwahrscheinliches Glück, dass sich vieles dann doch so fügt, dass es ihr zugute kommt. Denn das Geeiere der SPD nun, ob das Linksradikale waren oder nur Kriminelle, dazu kommt Schulzens verzweifelte Versuche, endlich mit dem Wahlkampf anzufangen, immer kommt ihm was dazwischen, wird ja der SPD nicht nützen, sondern ulF. Mal abgesehen davon, dass sie sämtliche Themen, die irgendeiner durch die Gegend wirft, auffängt und zu den eigenen macht. Egal, ob sinnvoll oder nicht, es geht ja schließlich um ihre Macht und die muss erhalten werden, koste es, was es wolle. Der Wahlerfolg wird ihr recht geben, ob uns das passt oder nicht.

    • @Renate Simon
      Werte Fr. Simon, ich fürchte, Sie irren. Ich denke, Fr. Merkel hat nicht bloß Glück. Sie ist in der Lage, weit voraus zu denken und Gelegenheiten zu schaffen, zu erzeugen, um ihre Macht zu festigen. Kühl und strategisch (Kohl sagte ja über sie, sie sei eiskalt). Manches geht auf, manches nicht. Aber sie ist immer in der Lage, die Gelegenheiten dann zu nutzen – oder wenn es nicht funktioniert, nichts damit zu tun zu haben. Daß sie manche erratische Entscheidung trifft (Atomausstieg, Grenzöffnung etc.) bedeutet nur, daß sie nicht immer mit Momenten umzugehen weiß, die unerwartet kommen. Eben weil sie „vom Ende her denkt“, also in größeren Zeiträumen. Beredter Beleg dafür ist ihre (Un)Art, kaum bis nie das Tagesgeschäft zu kommentieren. Sie hält lieber im Hintergrund die Fäden in der Hand, die große Puppenspielerin. Und wenn sie sich zeigt, dann lieber auf internationalem Parkett und nicht in das klein/klein im Inland verstrickt – das ist das Bild, daß wir von ihre haben sollen… Diese Frau ist eiskalt, ein knallharter Machtmensch und immer sehr strategisch unterwegs. Da gibts keine Zufälle.

    • Soviel Intelligenz wollte ich ihr nicht zusprechen
      werter Hans Nase

      Die Frau ist ein Ausbund an Unsicherheit, die Mimik und nicht zuletzt die Fingernägel zeigen das. Sie ist nur imstande, jede sich bietende Gelegenheit zu ergreifen und bedenken Sie, dass sie seit dem offenen Brief gegen Kohl in der FAZ die CDU völlig kastriert, enteiert hat. Was sich damals keiner der Männer getraut hat, traute sich die Zonenwachtel und füllte dann das Vakuum.

      Aber vom Ende her denken, nee, dann lägen heute keine Fässer mehr in der Asse, dann hätte es Griechenland, die unglaublich bescheuerte Energiewende oder den Sommer 2015 nicht gegeben.
      Oder nun den Anspruch, Afrika, ach die ganze Welt retten zu wollen. Merkel wird wissen, dass das ein vergeblicher Ansatz ist, aber es lenkt so schön von den tatsächlichen Problemen ab. Sie präsentiert sich als die große Führerin und wieder kommt kein Widerspruch von Männern, geschweige von Frauen.

      An das vom Ende her Denken habe ich nie geglaubt und glaube es auch weiterhin nicht. UlF und auch ihr Mann sind in der Wolle gefärbte Sozialisten, da stützt einer den anderen, völlig in der Aufgabe gefangen, das durchzusetzen. Dazu das Gespür für sich zu nutzende Gelegenheiten, das brutale Machtbewusstsein, von keinem in der Partei eingeschränkt, heute weniger denn je, die unglaubliche Blödheit des politischen Gegners, es läuft für Merkel, ohne dass sie sich verausgaben muss.

      Würde sie ins Tagesgeschäft eingreifen, wäre sie längst am Ende, die Frau hat höhere Ziele. Eiskalt ja, aber mit dem Denken nee.

    • @Renate Simon
      Oh doch, das „vom Ende her denken“ sehe ich ganz klar bei Fr. Merkel. Jedoch immer nur im Bezug auf ihr oberstes Ziel „Machterhalt“. Daher ihre inhaltliche Beliebigkeit, die Bereitschaft, jederzeit jegliche Position zu räumen…

  39. Es ist höchste Zeit dem linken Spuk ein Ende zu machen
    und das bedeutet eine genaue Analyse und schonungslose Abrechnung mit den Alt-68-ern. Denn dort hat dies alles seinen Ursprung. Man sollte den Linksfaschisten vor allem ihre vermeintlich effektivste Waffe aus der Hand nehmen: die Nazikeule. Da sie keine Sachargumente haben gehen sie mit ihr inflationär hausieren. Und viele Bürgerliche lassen sich damit mundtot machen, sei es aus eingebildetem oder möglicherweise auch nicht so ganz unbegründetem Schuldbewusstsein. Gleichwohl: im Interesse von Gegenwart und Zukunft muss damit nun Schluss sein. Man muss die linken Chaoten als das bezeichnen was sie sind: Verbrecher, Feinde von Gesellschaft und Demokratie. Und man sollte in diesem Zusammenhang auch immer darauf verweisen, dass der vermutlich schlimmste Holocaust der Geschichte, die Stalin’schen Säuberungen weit über 20 Millionen Todesopfer forderte. Das sollte die linken Hunde (sofern sie zählen können)denn doch endlich an die Kette legen.

    Ich muss auch immer leise bis laut lachen wenn übrig gebliebene Alt 68-er (die heute vermutlich mit dem Rollator unterwegs sind) das linke Chaosgetue noch immer als „fesch“ ansehen, nur weil es vor 50 Jahren ein paar Minitestosteronstöße erlaubte, die dazu führten sich einen Mikroharem von ein paar dummen, hirnlosen Suppenhühnern (die Mütter und Omis späterer Feminanzen) zuzulegen. Nichts ist mittlerweile so tot, so abgegriffen, so klischeehaft wie dieser ganze linke Klamauk. Der rote Schrott verlängert sein Zombiedasein nur dadurch, dass er sich ein paar juvenil-unreife, bekiffte, von dämlichen Paukertrotteln indoktrinierten steineschmeißenden Muttersöhnchen hält, die so was ähnliches wie eine lebendige Fassade vorgaukeln. Der rote Rotz soll endlich dahin, wo er hin gehört: auf den Schrottplatz der Geschichte.

    In diesem Zusammenhang sollte man endlich auch mal mit ein paar hartnäckigen Mythen aufräumen:
    -der linke Krempel hat nicht das geringste mit Humanismus oder humanitären Werten zu tun (siehe Hamburg-Krawalle, siehe Stalin’sche Säuberungen)
    -einer der übelsten Treppenwitze dem man immer noch begegnet ist der des linken Intellektmonopols: es gab nachweislich wesentlich mehr namhafte Intellektuelle (Philosophen, Literaten, Künstler, etc.) auf der ideologischen Gegenseite: stellvertretend zu nennen seien Namen wie Friedrich Nietzsche, Heinrich von Kleist, Gottfried Benn, Knut Hamsun, August Strindberg, Jean Anouilh, Ernst Jünger, und viele andere. Die linke Galionsfigur schlechthin, der Sozialismustechnokrat und Literaturapparatschik Brecht hat zwar viel (zu viel) geschrieben, für seine dröge und dumpfe Papierbekleckerung aber zurecht nie den Nobelpreis erhalten.
    Und unsere Hochschulen stehen auch nicht so sehr in der Tradition von Ideologen wie Adorno, Horkheimer, etc. als vielmehr in der von echten Geistesgrößen und Denkern wie Goethe, Schiller, von Kleist etc.

    Es ist eine Schande für diesen Staat, dass Linksextremismus sogar über Jahrzehnte gepäppelt (Antifa, etc.) und dem roten Zombiemüll damit eine Bühne geboten wurde. Nur weil dieser mehr als scheintote Schwachsinn über Jahre und Jahrzehnte hinweg staatlich sanktioniert und auf Kosten der Steuerzahler (das sind die hart arbeitenden Leute, die jetzt wieder für alles aufkommen müssen was in Hamburg zerdeppert wurde) künstlich beatmet wurde konnte er sich so lange halten.
    Hier zwei Videopralinés, die gekonnt zeigen wie total fertig die Grünen sind (danach wird die hoffentlich kein denkender Mensch mehr wählen) und wie sehr sich auch die SPD zum Zombie entwickelt hat (normal gucke ich keine ZDF-heute Show, war mir immer zu sehr „refutschi wällkamm“, aber die Dinger hier sind Extraklasse: https://www.youtube.com/watch?v=1ixi6xLHdZM (schade SPD, schade wenn man sich ansieht was aus dir wurde)
    https://www.youtube.com/watch?v=j4hnTXqXc3Q (rattenscharf!)

    Selbst wenn sich hierzulande der linke Ideologiedreck immer noch hält, in den maßgeblichen Ländern der Welt spielt er wohl kaum noch eine Rolle.

    • Danke
      Habe bei Welke selten so gelacht. Gucke den eigentlich schon gar nicht mehr, der ist mir zu öffentlich-linklich.

    • @ HaCh, wenn Sie versprechen,
      daß Ihre Memoiren in gleicher oder ähnlicher Diktion gestaltet sein werden, könnte ich mir das noch einmal überlegen. Evtl. könnten Sie ja beim Ulfkotte-Verleger anklopfen.
      (DdH)

    • Mao, der Größte unter den Massenmördern wird weltweit hoch geschätzt (nicht von mir).
      2015-11-30 hieß es: „Der IWF hat entschieden, den Yuan in seinen Währungskorb aufzunehmen“, mit dem https://de.wikipedia.org/wiki/Renminbi#Aussehen
      (Keine weiteren Fragen, Eure Ehren)

      Wehe, die Hamburger Heerschaften nennten sich „rechtsgerichtet“, die würden geschwind gerichtet – https://www.uploadarea.de/files/eu1/c0btkP3Eo-2017-07-12-faz-net-Schaubild-der-Klugheit-des-Hamburger-Linksautonomenzentrums.jpg

    • Naja...
      Die von Ihnen angeführten „echten Geistesgrößen“ konnten Auschwitz nicht verhindern….Heidegger haben Sie vergessen im übrigen (denken Sie sich hier ein breites Grinsen). Adorno und Horkheimer als „Ideologen“ zu bezeichnen, halte ich für gewagt. Nie die Dialektik der Aufklärung gelesen?
      Mir scheint, dass die Unfähigkeit sinnerfassend zu lesen, eine Wurzel
      allen Übels ist…So äußerte sich ein bekannter „Grüner“, der bis vor kurzem im EU Parlament saß, in einem Interview anlässlich der 68er Revolte in Paris, zu der Frage, ob die „kritische Theorie“ eine Rolle für ihre Bewegung gespielt habe (wie immer behauptet) sinngemäß folgendermaßen. Ja, schon klar, aber ich hab da nie was gelesen…quod erat…..

    • @sufferah
      Sind Sie krank? Wie hätten denn Goethe oder Schiller Auschwitz verhindern können? Und abgesehen davon: legen Sie mal ne andere Platte auf. Mit ewigen Verweisen auf die Vergangenheit wird man die Zukunft nicht bewältigen. Ich habe aus Platzgründen nicht nur Heidegger vergessen, sondern auch Konrad Lorenz. Letzterer, ein renommierter Ethnologe, der einen unbestreitbaren Platz in der Biologie hat wird von den Auschwitz-Fixierten unserer Tage auch schon in Frage gestellt, nur weil er in der NSDAP war. Für mich war er ein hochrangiger Wissenschaftler. Vor allem die von ihm stammenden Aussagen zur „Verhausschweinung der Gesellschaft“ sind vor allem was dieses Land hier angeht traurigerweise so aktuell und zutreffend wie nie zuvor.

    • Nazi-Keule?
      Ist durch exzessiven Gebrauch zerbrochen. Ich denke und handle gemeinwohlorientiert und regional. Wenn mich das zum Nationalsozialisten macht, dann trage ich das Etikett mit Fassung.

    • keine weiteren Fragen
      Mit Ihrem Verweis auf die „Verhausschweinung“ sind Sie ja deutlich genug geworden. Ich bin nicht krank zu Ihrer Beruhigung…vielleicht etwas vorsichtiger mit Äußerungen….

    • @sufferah 21:09
      keine weiteren Fragen? Dann ist ja gut. Ich höre dennoch Ihre Untertöne und möchte sogleich parieren. Wahr ist, dass Lorenz den Begriff „Verhausschweinung“ schon in den 40-er Jahren im Rahmen einer wissenschaftlichen Veröffentlichung (und nicht etwa einer ideologischen Schrift) gebraucht hat. Wahr ist auch, dass er ihn nach 1945 öfter wiederholte und rechtfertigte. Unter anderem 1973 (in diesem Jahr wurde ihm der Medizin-Nobelpreis verliehen), als er sagte: „Es ging mir darum zu zeigen, dass die zunehmende Domestikation des Menschen seine Menschlichkeit bedroht. Dieses Problem, das mich auch heute noch intensivst beschäftigt, hat sich mir damals zum ersten Mal aufgedrängt.“ Es wird also erlaubt sein, den Begriff auch weiterhin zu diskutieren. Und: all dies war bekannt und hat das Nobelpreiskomitee dennoch nicht davon abgehalten Lorenz mit der wichtigsten Auszeichnung zu ehren, die die Menschheit kennt.

      Nur für den Fall, dass Sie doch noch Fragen haben.


    • Selbst wenn sich hierzulande der linke Ideologiedreck immer noch hält, in den maßgeblichen Ländern der Welt spielt er wohl kaum noch eine Rolle.
      Auch wenn ich Ihnen oft nicht zustimme, DAMIT haben Sie mE völlig recht.
      The world is a-changing, und Adorno und Habermas nachbeten reicht schon seit 10 Jahren nicht mehr, um einigermaßen auf dem Laufenden zu sein.

      Die maßgeblichen Länder der Welt sind Putins Rußland und Xi Jianpings China, und in Lauerstellung Modis Indien. DAMIT muß man sich auseinandersetzen, da spielt die Musike und nicht in Frankfurt, ob an der Oder oder am Main.
      Letztere sollten aber den Refrain finden.

      Die gesamte internationale Ordnung steht vor einem Umbau, und unsereins hat immer noch keine andere Idee als „Klima“, „Elektro“, „Styropor“, „Euro retten“ und „Refugees welcome“. Das ist zu schwach, VIEL zu schwach. Und viel zu gestrig.

      Man bräuchte wieder mehr kleinteilige Vernunft und mehr Möglichkeiten für „small business“, weniger Muslime und Afrikaner (als Einzelne haben sie Exotenbonus, Massen davon – wie jetzt und noch schlimmer in Zukunft erwartet – sind vollkommen inkompatibel mit Europa), weniger Akademismus, mehr informelle Treffen.
      Unter anderem.

    • @ colorcraze 13.Juli 2017, um 00:34
      „Die gesamte internationale Ordnung steht vor einem Umbau, und unsereins hat immer noch keine andere Idee als „Klima“, „Elektro“, „Styropor“, „Euro retten“ und „Refugees welcome“. Das ist zu schwach, VIEL zu schwach. Und viel zu gestrig.
      Man bräuchte wieder mehr kleinteilige Vernunft und mehr Möglichkeiten für „small business“, weniger Muslime und Afrikaner (als Einzelne haben sie Exotenbonus, Massen davon – wie jetzt und noch schlimmer in Zukunft erwartet – sind vollkommen inkompatibel mit Europa), weniger Akademismus.“

      Da gebe nun wiederum ich Ihnen recht. Dass die Weltordnung im Umbau (auf einem Wege zum Guten ist, wenn man es denn zu schätzen weiß) zeigt sich für mich in erster Linie an der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der Supermacht USA. „weniger Akademismus“: genau das repräsentiert Trump; nicht den durchgedrehten, in der Hitzeglocke einiger Hochschulen gebrüteten Pharisäer, der sich vom Satan an der Nase führen lässt und der sich die irr- und aberwitzigsten Idiotien (political correctness, gender, etc.) aus“denkt“ um sich und den Rest der Welt zu malträtieren, sogar noch in der Meinung der Menschheit etwas Gutes zu tun (dabei ist er vor den Karren des Belzebubs gespannt), nicht den hirnkranken, sich selbst lahmlegenden, sich selbst vernichtenden Neurosestudi, sondern den tatkräftigen, hemdsärmeligen Macher. Die Leute wollen weg von Krankheit und Abnormität, hin zum Glück, zur Sonne, zu Erfüllung und Zufriedenheit. Viele noch normal Denkende in den USA haben dies erkannt und uns den Retter Trump beschert. Er ist für mich eine Art neuer Messias, im Ernst.

      „weniger Muslime und Afrikaner“: genau, viel viel weniger. Und Nulltoleranz gegenüber Refutschi Wällkamm. So wie das Asylrecht in den letzten Jahren missbraucht wurde, wäre ich für eine sofortige Obergrenze für 1000-2000 (!) pro Jahr (!), mehr tut weder uns noch anderen Ländern gut.

      Und noch etwas: ich nehme an Sie (colorcraze) sind eine Frau. Das ist ja auch nicht schlimm, denn Sie bringen ja hier ein paar ganz gute Gedanken. Zeigt, dass auch Frauen zu rationalen Leistungen imstande sind wenn sie wollen. Aber andererseits geht mir (und wohl zunehmend mehr Leuten) dieser total durchgedrehte Feminismus und seine krankhafteste Ausprägung, der gender-Ideologiemüll so was von auf den Geist. Was sagt das älteste Buch der Welt zum Thema Feminismus? „Das Weib sei dem Manne untertan“, und das steht in der Bibel nicht nur an einer Stelle. Ich selbst war früher etwas antikirchlich eingestellt weil ich meinte, die Kirche sei sinnlichkeits- und frauenfeindlich. Ich fand, dass man eine schöne Frau ehren muss, weil sie eine Gabe Gottes und der Natur ist. Das sehe ich auch heute noch so. Nachdem ich aber jetzt über Jahre die ganze hässliche Fratze dieses ausufernden, zunehmend außer Kontrolle geratenen Feminazi-Ideologiemülls erlebt habe bin ich jetzt fast schon für einen sofortigen Rollback in Richtung Bibel. OK, schöne Frauen zu ehren ist eine Sache, aber was den ganzen ausgetickten Feminismusdreck unserer Tage angeht kann ich nur sagen: SO haben wir nicht gewettet. Und auch in Bezug darauf: sofortige Nulltoleranz.

      Die Welt ist im Umbruch, Gott sei dank. Jetzt trennt sich hoffentlich die Spreu vom Weizen und die echten Werte kommen wieder zum Vorschein. Und die Pharisäer, die Heuchler, die falschen Propheten, sie alle bekommen ihre verdiente Strafe.

      Cetero censeo: WIE GUT, DASS ES DONALD TRUMP GIBT!!

    • Doch noch Fragen....
      „Mit ewigen Verweisen auf die Vergangenheit wird man die Zukunft nicht bewältigen“…..genau das tun Sie? Sie greifen sich aus der Geschichte eben andere „Momente“ heraus….
      Sie argumentieren, dass Lorenz „…schon in den 40-er Jahren im Rahmen einer wissenschaftlichen Veröffentlichung (und nicht etwa einer ideologischen Schrift)…“ veröffentlicht hatte. Was glauben Sie, wurde in dieser Zeit in einer deutschen Zeitschrift veröffentlicht so ganz wissenschaftlich und ohne Zensur?
      Als Goethekenner und -freund, der sie sind, zitiere ich Ihnen gerne aus dem west-östlichen Divan: Getretner Quark wird breit nicht stark…
      Ich würde hoffen wollen, „hinter dem Horizont geht´s weiter“…allein mir fehlt der Glaube….

    • Fällt mir grad noch ein....
      K. Lorenz gilt als Gallionsfigur der Grünen in Österreich….lustig, nicht?

      Im übrigen: würde ich von Robert Lembke in der heiteren Berufsrateshow gefragt werden, welches „Schweinderl“ ich gerne hätte, so fiele mir die Entscheidung zwischen „Hausschwein“ und „Wildschwein“ wahrlich sehr schwer….Sie können aus ein paar Blogbeiträgen ebenso wenig auf „Untertöne“ schließen, wie aus einer Handbewegung und 10 Fragen auf einen Beruf, wetten (dass)?
      Das tu ich in Ihrem Fall übrigens auch nicht, allerdings kommen mir ihre Äußerungen widersprüchlich vor……

    • @ sufferah, am 13. Juli 2017, 9.18 und 9.03
      zum Thema Schwein: ich esse keines, aber eher aus gesundheitlichen denn religiösen Gründen (bin kein Moslem).

      Soll ich Ihnen mal sagen was Quark ist? Wenn man eine moderne Demokratie gefährdet wegen Ereignissen, die mittlerweile fast hundert Jahre her sind. Schuld ist immer nur individuell, niemals kollektiv (jedenfalls ist das so in einem zivilisierten, rechtsstaatlichen System). Das aufzuarbeiten was im Krieg geschehen ist war Sache der Alliierten. Und die haben das nach dem Krieg ja wohl auch sehr gründlich gemacht, bis auf ein paar vernachlässigbare Ausnahmen. Und Ende Gelände! Darüber hinaus lehne ich persönlich jede Form der Verantwortung hier ab, erstens weil ich zu jung dafür bin, und weil zweitens meine Familie nicht das Geringste damit zu tun hatte.

      All das war schon zu Beginn der 60-er Jahre kein Thema mehr, für keinen der Beteiligten. Und es ist OBERQUARK, dass dann eine Generation von Schafsköpfen, die heutigen 68-er Opas, es sinnloserweise wieder zu einem Thema machten (wohl nur zur Eigenprofilierung). Und der schlimmste Quark ist, dass in der Folge jene Opas unser Land in eine Kollektivhaftung nahmen und einen gesamtgesellschaftlichen Selbstzerstörungskurs eingeleitet haben, der bis heute anhält. Ich war über 10 Jahre Lehrer und kann ein Lied davon singen wie sehr beispielsweise die Schule hierzulande in diesem Geiste verpfuscht wurde (und das sehen anerkannte Geistesgrößen wie Prof. Dr. Arnulf Baring oder Dr. Bernhard Bueb [googlen Sie!] genau so).

      All jene, die sich selbst versenken wollen sollen dies meinethalben tun. Aber sie sollen nicht das ganze Land mit in den Abgrund nehmen.

      Und wenn Sie mir noch 1000x antworten, ich werde immer genug Argumente haben um Ihnen 2000x zu antworten. Wollen wir wetten?
      Von mir aus können Sie sich ruhig weiter schlau vorkommen wenn Sie wollen. Mir tun Leute wie Sie nur noch leid!

  40. Geister
    Fakt ist doch, dass das „linke Spektrum“ (genauer traut man sich angesichts der Zensurgesetze ja nicht mehr zu werden) nun von den Geistern, die sie gerufen und unterstützt haben, überrannt wurde. Zuviel des „Guten“, sozusagen. Und nun sind ein paar der völlig realitätsfremden Oberbonzen erschrocken über die Außenwirkung ihrer Sturmtruppen. Ähnliches gilt sicherlich für die Anschieber aus der Presse plus die üblichen Verdächtigen, die nun alles kleinreden, während sie über einem rechtslastigen Steinwurf eine Staatsaffäre herbeibeten würden.

    Es ist doch reines Glück, dass es in Hamburg keine Toten gab.

    Dass sich politische Organe des Landes inklusive Teile der Medien mit den linken Verbrechern von Hamburg gemein machen und glasklaren Terrorismus kleinreden, ist doch ein Fall für den Staatsanwalt. Doch passieren wird natürlich gar nichts … Ob sich die Schläger auch vor den Türen der Wahllokale aufbauen werden? Oder wird es da geschickter laufen?

    • Titel eingeben
      Statt „Sturmtruppen“ kann man getrost SturmAbteilung schreiben. Oder es – wie damals – abkürzen zu zwei Versalien.

  41. Kleine Korrekturen, bitte
    No, no grammar nazi, me.

    Aber: Ich glaube unser Freund Stadtsoziologe (sehen Sie: die Rechtschreibkorrektur beschwert sich weil sie das Wort nicht kennt) hat seine steile Karriere zu Weltruhm an der HU durchlaufen, nicht an der TU.

    „Das ist nur Ziel ist es“ in der ersten Zeile des letzten Absatzes kann man nur aus dem Kontext erschliessen. Und bleibt dennoch irgendwie mehrdeutig.

  42. Was unterscheidet Deutschland von Mexiko?
    In Mexiko werden mutig-kritische Journalisten nach schrecklichen Mißhandlungen (wie sich aus den entstellten Leichen rekonstruieren läßt) ermordet. In Deutschland werden sie bislang nur eingeschüchtert und mit Gewalt gegen Sachen bedroht.
    Ihr Beitrag macht mich sehr betroffen und sollte jeden auch nur halbwegs verantwortungsvollen Bürger äußerst nachdenklich machen. Sie sind in Gefahr. Don, nehmen Sie die latenten Drohungen nicht auf die leichte Schulter.
    Kaufen Sie sich sofort einen Jetprotector JPX. Sichern Sie Ihr Haus mit PTZ-Cameras, aufgeschalteter Alarmanlage, Flutlicht, ggf. Hund usw. –
    Wir müssen unser Land und sein GG verteidigen, aber wenn die Deutschen in Ihrem Wahn – genauer in Ihren mehren Wahnen – erneut ins Verhängnis streben, muß man einen Plan B haben. Hierfür empfehle ich, https://en.wikipedia.org/wiki/Alpine,_New_Jersey in die Überlegungen einzubeziehen. Dort wird sich ein Haus oder mindestens ein Flügel für Sie finden lassen. Ich weiß, daß es irre klingt: Aber Trump steht für mehr Sicherheit.
    Den Foristen empfehle ich nachdrücklich, über den Ernst der Lage nachzudenken und entsprechend zu reagieren.

  43. Schraubenschlüssel
    Also mein Schraubenschlüssel ist aber deutlich größer!
    Falls mal Bedarf sein sollte – ich leihe auch gerne mein Werkzeug an andere begeisterte Fahrradfahrer aus.
    Zur Not packe ich auch mal mit an. Diese Hilfsbereitschaft gibt es, wie ich bereits mehrfach festgestellt habe, nur bei Rennradfahrern.

  44. TAT als Akronym für Teilen, Abwerten, Töten im Zeitverlauf ...
    „Teilen, Abwerten, Töten, kurz TAT, es ist immer diese Abfolge. Teilen heisst zwei Gruppen schaffen: Arier und Juden oder Kapitalisten und Kommunisten. Danach kommt das Abwerten, die eine Gruppe bezeichnet die andere Gruppe als Unmenschen, Barbaren oder Tiere. Erst danach kommt das Töten.“ (Daniele Ganser über Kriegspropaganda, https://www.danieleganser.ch/zitate.html)

    Also, wir sind noch nicht in der Breite soweit, dass politische Gegner bei uns getötet werden sollen. Nur die geistige Vorbereitung läuft mittels aktivem paradoxen Verhalten in der Öffentlichkeit seitens angeblich verantwortungsvoller und kluger Menschen mit politischen und journalistischen Funktionen.

    Ganser will „Kriegspropaganda dekodiere[n] und die Feindbilder
    rekonstruiere[n].“ Er sagt: „Alles Leben ist heilig.“

    Irgendwie gerät so eine große gute Sicht derzeit und gerade beim letzten Artikel auch manchen Kommentatoren ein bißchen aus dem Blick. Es hat sich dann dank des zivilen Diskurssystems wieder gefangen, aber ich fand, das war ein Durchhänger, hatte allerdings keine Zeit, mich einzumischen.

    Divide et Impera – immer wieder fängt es also mit dem Teilen in den Köpfen der Bürger und TV-Hypnotisanten an. Da jede Hypnose Selbsthypnose ist, wenn sie klappt, ist das schon eine verantwortliche Sache mit dem Einlullen lassen.

    Zugegeben, das Abwerten Andersdenkender schützt mich auch, psychisch. Also wenn ich schimpfe, dann fühle ich mich manchmal so, als hätte ich etwas produktiv geschafft, weil es in der Welt und zur Resonanz freigegeben ist. Impulskontrolle ist allerdings Bedingung für Waffennutzer, Wort- wie Tatwaffen. Daran fehlt es immer mehr Leuten.

    Das Schwierigste und aktuell Gefährlichste ist, dass wir uns gegenseitig zerfleischen, dass wir das Spiel Dividieren gerne mitmachen, Mieter gegen Eigentümer (die beide ein Anlagerisiko haben wg. Geldpolitikentartung), Oberes und Unteres Bürgertum (das beides von Unternehmen und Politkaste ausgenommen wird), Frauen und Männer (Liebe und Kooperation, Schönheit und Reichtum, …) , Christen und Muslime (die beide unter Gewalt und Freiheitsberaubung leiden), Dummen und Klugen (die beide manipuliert werden), aber auch Rot-Grün oder Schwarz-Gelb, (die alle Blau ausgrenzen wollen).

    Alles Instrumente, die a) teilen, aber b) zur Abwertung einladen, und c) das dingliche wie persönliche Gewaltanwenden geistig vorbereiten.

    Für Staatenlenkereinflüsterer wie den verstorbenden Z. Brezynski ist jedenfalls die derzeitige Situation eine wahre Goldgrube zur Menschenlenkung.

    Ich finde es wichtig, dass wir immer zuerst fragen:

    Welche Alternativen werden uns NICHT angeboten?

    Was wird gerade NICHT getan.

    Wer ruft „Feuer“ und „Helfe beim Löschen“ und wie kam es zum Feuer?

    Wer will Frieden und macht tut etwas dafür, friedlich? Und wer bereitet sich durch Schutzwall so darauf vor, dass ihm andere nicht einen Strick drehen können?

    Wer will EiEiEi-Frieden und lässt sich wegen fehlenden Augenglases zur Vorausschau hinters Licht führen und aufknüpfen?

    Mit wem kann man sich verbünden?

    BLUM

    P.S. @Don Alphonso: Sie erwähnten, Sie hätten noch nichts über die Identitären geschrieben, die seien auch nicht so böse zu Ihnen gewesen wie die Pegisten. Michel Houellebecq hat die in seinem Buch erwähnt, in seiner fiktiven Geschichte in Paris seien alle gegen die Identitären gewesen und deshalb hätten sie sich mit den Islamverstehern zusammengetan. Identitäre seien in Frankreich entstanden, aber was da in D mit denen ist, weiß ich nicht. Es wäre vielleicht gut, mehr zu wissen.

    Schreiben Sie mal was über die? Vielleicht im Zusammenhang mit dem Sieferle-Nachklapp und vielleicht auch nach dem nächsten Islamistenverteilen (when shit meets a fan), also wenn die Medien zu HH und G-20 weniger Futter haben. So traurig ich über das Attentat wäre, so sehr würde ich mich über Ihre unterhaltsame Identitätsanalyse freuen.

    • Identitätsprobleme
      Ihre Frage nach den Identitären Lässt sich, zumindest vordergründig-, einfach beantworten: sehen Sie sich den vlog von Martin Sellner an.

      Die Identitätsfrage ist vermutlich DIE kulturelle Grundfrage. Daß Menschen sie wieder neu entdecken, ist in meinem Dafürhalten, absolut positiv.

      Wie man an der Linken und dem Versuch der Gleichmachung qua Auflösung von Identität sieht ist das Identitätsproblem entscheidend. Man kann das Geschehen dort(und da sind HH und Einschüchterungsdrohungen an Andersdenkende wie hier Don mehr als paradigmatisch ) aber als gescheiterte Identitätsfindung durch Identitätsnegation herausstellen. Dies klingt alles recht distanziert… Wie Hamburg, etliche angegriffene/verletzte AfD- Engagierte und der Maas-Hass-Paragraph zeigen, ist das Labor dazu unser aller Realität.
      Den Preis bezahlen nicht nur die, die auf die anti-noetischen Bewusstseins-und Identitätsleugnungen bereitwillig eingehen und sich homogenisieren lassen. Den Preis bezahlt eine Gesellschaft mit Auflösung aller Strukturen (und dazu gehört auch
      ein MIxerprojekt wie ehefüralle oder andere Relativierungenen und Nihilisierungen).

  45. Wer nach allen Seiten offen ist ...
    „und solange sich Teile der Medien und Politik solchen Strömungen öffnen, sie verteidigen und entschuldigen, werden sie sich unterstützt fühlen.“

    Ich bin zwar nicht nach allen Seiten offen, aber ich öffne gerne meine Geldbörse für die Medien, die diese Unterstützung wohlüberlegt entziehen. Ganz ohne Abo, was jeder tun kann. Ausdrücklich auch hier bei der FAZ mit einem Tagespass, nebenbei, wenn einem es die Artikel wert sind. (Wären Don Alphonsos Artikel kostenpflichtig, … ich sag lieber nicht zu viel, sonst kommen noch irgendwelche „fiesen Redakteure“ auf schlechte Ideen)

  46. Mag sein, es ist zynisch;
    doch ich denke, für Angela Merkel war das eine Win-Win-Situation. Und sie hat es sicherlich auch so gesehen..
    Nicht, daß ich annehme, sie hätte sich die Ausschreitungen gewünscht. Dies mit Sicherheit nicht. Jedoch, mit einigermaßem klaren Blick war mit Gewalt zu rechnen. Sicherlich auch bereits im Vorfeld zusätzlich angefacht durch die Wahl von Personen wie den Einsatzleiter der Polizei – ein Mann, den damals Richter Gnadenlos Ronald Schill geholt hat.
    Bei einem wider Erwarten störungsfreien Verlauf hätte sich die Kanzlerin im Lichte des Gipfels sonnen können. Jetzt, nach der exzessiven Gewalt, kann ihre Partei auf das Versagen einer rot-grünen Stadtregierung abstellen. Und, was noch noch viel wichtiger ist, dieses Versagen auf das gesamte rot-grüne Spektrum übertragen.
    Eines frage ich mich allerdings; wie konnte Rot-Grün in Hamburg so dämlich sein, sehenden Auges in den Abgrund zu stolpern? Und damit den Ausgang der Bundestagswahl bereits jetzt zu entscheiden.

  47. Reinhard Mey "Komm gieß mein Glas noch einmal ein"
    Das Phänomen linker Gewalt hat Reinhard Mey schon 1974 in seinem Lied „Komm gieß mein Glas noch einmal ein“ trefflich besungen:

    „Mein Zimmernachbar bei Frau Pohl,
    der nach Genuss von Alkohol
    mein Zimmer unerträglich fand.
    Und alles klein schlug, kurzerhand.
    So übte der sich damals schon
    in Sachen Weltrevolution.“

    https://www.youtube.com/watch?v=7wyoEqGXOMg

  48. Hier braucht niemand mit dem Finger...
    …Auf andere Länder und ihre Regierungen zu zeigen. Soviel Heuchelei, soviel jahrelanges Laisser-faire, soviel gegenseitige Desavouierung, und ein gefühltes Staatsversagen nach dem anderen (Köln, Berlin-Breitscheidplatz, Hamburg…) abgesehen von Stilblüten persönlichen Politikerversagens, dessen Ausweise die Betroffenen selbst spatzengleich unter alle Dächer Getwittert haben…. die Masken fallen, auch in manchen Redaktionsstuben (geradezu entlarvend fand ich neulich SpiegelTV zum Thema Hamburg) … und trotzdem hat man noch die Chuzpe, sich über das Feindbild Trump Lustig zu machen!

  49. Machen Sie bitte weiter, werter Don.
    Text eingeben

  50. Gewalt gegen Dinge sprach der Materialist...
    Betrachtet man die Tatsache dass die linke Ideologie Ausdruck eines Materialismus ist, der genuin kaum zwischen Menschen und Dingen hinreichend unterscheiden kann und will, so wird die Verlogenheit und Infamie der Aussage “nur gegen Dinge“, die inhaltliche Abstufungen vortäuscht , wo es gemäß der Ideologie primär darum geht, das freie Individuum zu vernichten, in übel ausstoßender Weise offenbar.
    Was die Linke hier will, ist die Vernichtung der Freiheit und ihres Subjektes.

    Wer dafür Euphemismen nennt, ist ein Narr oder ein Demagoge. Als wohlmeinender Mitmensch scheidet er jedenfalls aus!

  51. Spitzfindigkeiten
    Der Artikel trifft es ganz wunderbar, finde ich – Politik durch Hetzjagd auf Einzelne als abschreckendes Beispiel (also wie bei Brüderle, nur analog).

    Mit einer annehmbaren Entschuldigung für die breite Masse. Gerade genug, dass der Rest „berechtigt“ weggucken kann.

    Die Denker hinter den Idioten wissen glaube ich ganz genau, dass die Masse gerade nicht hinter ihnen steht. Sonst bräuchte es die Methoden ja nicht.

    Und jetzt die helle Aufregung, wo die Methoden größeren Unmut erzeugen. Dann funktionieren sie so vielleicht nicht mehr.

    Aus der Traum von der umgepolten Gesellschaft, wenn keiner mehr Angst vor den Hetzern hat.

    PS: Notwehr ist evtl nicht geboten, die Angemessenheit gibt es zB beim Notstand.

  52. Jetzt mal ganz abgesehen von den vorgeblich linken Schlägertrupps
    … Das ist ja doch nur der Mob, der zeigt, wie dünn die zivilisatorische Tünche ist. Aber da gibt es ja noch unsere Regierung und all die Versager, die irgendwas mit Medien oder Gender machen – sind die blind? Die jüngste Geschichte zeigt doch glasklar, dass Kommunismus/Sozialismus nicht funktionieren – aus allen Kommunisten|Sozialisten des 20. Jahrhunderts sind mittlerweile überzeugte Kapitalisten geworden – bestenfalls mit einem sozialen Gewissen. Nur die übersättigten, verwöhnten Kindchen, die nie auch nur eine Sekunde lang für ihren Unterhalt arbeiten mussten oder gar – Gott behüte – Existenzängste haben mussten, glauben immer noch an dieses Nirwana der absoluten Gleichheit – herbeigeführt durch nackte Gewalt einerseits. und totale Kontrolle andererseits.
    Wir hatten eine unglaubliche Glückssträhne in diesem Land zu dieser Zeit – denken die, das wäre normal und man könne es ohne Konsequenzen torpedieren?

    • Glückssträhne
      Als „Glückssträhne“ würde ich das nicht bezeichnen. Es war eine Ruhephase zum Ersinnen des nächsten Szenarios nachdem aus dem Szenario „Kalter Krieg“ nichts mehr herausgepresst werden konnte. Nun scheint Islam versus Westen die neue Verzerrungsmaschine zu sein. Sie glauben doch nicht, dass irgendetwas hier „Zufall“ ist – von den Wanderungsmassen bis zum Hate-Speech-Gesetz. Fraglich ist nur ob es noch die gleichen Clubs sind wie die, die sich Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit ausgedacht haben, da hat wohl eine andere Gruppe das Ruder übernommen inzwischen (schon vor dem ersten Weltkrieg).

    • Jawohl, die Ölscheichs, -Sultane und deren Prediger bitte nicht vergessen, ...
      … und einen gut googlebaren Pseudonym verwenden, so kommen wir der Sache näher.

      Schreibt niemand über die saudische G20-Delegation mit den sechs Kamelen, die unter anderem nach Hamburg hätten mit eingeflogen werden sollen?

      http://www.t-online.de/leben/reisen/deutschland/id_81602464/g20-gipfel-kamelmilch-goldene-treppen-und-eigene-laemmer.html – nur so mal ein kleiner Hinweis für den Wahlkämpfer Schulz zum Stichwort „soziale Gerechtigkeit“.

      Ölscheichs übrigens, nach meiner Wahrnehmung, werden selten „Kapitalisten“ genannt wie sie fast niemand „Juden“ bezeichnet; obwohl beide Bezeichnungen für’s gleiche Hassobjekt gelten, einmal von links, einmal von rechts geäußert.

  53. Die Linke ist nicht nur in Deutschland in der Krise
    vgl auch

    http://www.israelhayom.com/site/newsletter_car.php?id=3203

    Das könnte auch Gabriel oder Scholz oder Steinmeier sein-
    Ein treffendes Bild m.E.

  54. Wer hätte so viel Ausdauer der Elite im teil-kommunistischen Italien verortet ...
    … ich las gerade:
    .
    <<<
    Im Studentenregister der Universität Florenz finden sich die gleichen Familiennamen wie vor 600 Jahren.
    <<<
    .
    Das nenn ich mal Kontinuität … oder haben die blos ein stabileres Namensrecht als Ihr im Doppelnamen-Doppelstaatsbürgerschafts-Doppelminijob-Deutschland ?

    • Kontinuität...
      Eliten haben überall eine erstaunliche Kontinuität. Ihr Hinweis dazu in diesem Blog ist sehr wichtig und interessant. Leider gibt es keine ernst zunehmende Elitensoziologie, wenn man von ein paar Klassikern wie Pareto mal absieht. Seine Theorie dazu: Eliten halten sich konstant, wenn sie es zulassen, dass jüngere Aufstrebende ab und an ein Plätzchen in ihren Reihen bekommen. Das verhindert eine Revolution; nach dieser wären übrigens nach kurzer Zeit auch wieder Vertreter der alten Eliten am Ruder….Warum das so ist: Bourdieu und sein „Habitus“ sind Schlüsselbegriffe. Vice versa gilt: wer den „Habitus“ des „Linken“ „Alternativen“ whatever hat, dem bleibt nur das immergleiche Milieu…MfG Sufferah

  55. Reichtum
    Die Reichen genießen ihr Leben in ihren Enklaven, fernab von der Öffentlichkeit. Sie hingegen stellen ihn offen zur Schau und instrumentalisieren ihn gegenüber jenen, die so gerne und schnell mehr vom Kuchen haben wollen. Das ist Ihr journalistisches Geschäftsmodell, aber wie man sieht ist es mit gewissen Risiken behaftet. Anderseits, würden sie ihren Reichtum still genießen, dann gäbe es diesen leicht absurden Blog nicht und wir Leser wären um einen Spaß ärmer. Mal sehen, wie das alles ausgeht.

    • @Alex Schwarcz
      Die Verknüpfung von Stillosigkeit und Geld, (Geldadel) war schon immer verheerend. Aber wo fängt Reichtum an? Eine Frage, die die Sozis in hundert Jahren noch nicht beantwortet haben.

      Es gibt den Reichtum á la „die Geissens“ und einen bürgerlichen Reichtum, der sich über Generationen aufgebaut hat. Man muss schon einen erheblichen Unterschied zwischen „prahlen“ auf der einen und „haben“ auf der anderen Seite machen.

    • Wollte ich auch thematisieren. Danke...
      Ich hoffe, dass man über mehrere Wohnsitze verfügt, die einem Hetzer nicht alle bekannt sind, oder zumindest über einen, der durch einen Sicherheitsdienst ausreichend Ruhe bietet, wenn man dieses „journalistische Geschäftsmodell“ betreibt. Ansonsten bietet man leider eine Zielscheibe für diejenigen, die unter Umständen die „Konstruktion“ dieses „absurden Blogs“ nicht verstanden haben….ansonsten der Hinweis auf obigen Beitrag von „Köstlich“…An die stabilen Eliten kommen die Worthülsendrescher und Steineschmeißer nicht ran…entzieht sich ihrer Kenntnis, wie man so schön sagt…Hab ich schon erwähnt, dass ich vor Jahren im Starnberger Umland einen Fahrschulporsche gesehen habe?

    • Als "Reicher" mal auf "going underground" zu machen ...
      … ist viel leichter als umgekehrt.
      .
      Man sollte nur die Schlüssel zu diversen Wohnsitzen, die ganzen Kreditkarten, die Rolex und die Ausweise dann nicht unbedingt mit dabei haben.
      .
      Nicht zu vergessen, dass auf dem Mobilteil dann auch besser nicht die Autosammlung auf dem Sperrbildschirm durchklackert.

  56. Ex-Zeitleser
    lieber Don, ich weiß für Viele Undenkbar und ein Tabu, aber wie wäre es darüber nachzudenken ihr Heim sicherheits- und überwachungstechnisch aus- und aufzurüsten und auch an Ihren persönlichen Schutz zu denken, sofern nicht bereits geschehen.

    Ich bin diesbezüglich zwischenzeitlich sarkrastisch und absolut schmerzbefreit. Bei meiner 80 j allein lebenden Mutter wurde letzte Wo. eingebrochen, o.k nur im Gartenhaus, aber die Kriminalitität in ihrer Umgebung und Nachbarschaft hat dermaßen zugenommen, dass sie eben viel Angst hat. Und Leute denkt daran, dass ihr alle auch älter werdet, und man dann manche Dinge anders sieht als mit z.B. 40, da kann man sich ggf. eher wehren oder noch schnell flüchten und fühlt sich nicht als hilfloses Opfer. Kurz und gut wenn es so weiter- bzw sicherheitsmäßig bergab geht, wird für meine Mutter ein Hund angeschafft und auf ihrem Nachttisch liegt ein Gaspistole o.ä.

    Mittelfristig kann ich dann notfalls immer noch über Schrot nachdenken, ist in der Regel nicht tödlich, eher schmerzhaft und abschreckend. Denn leider ist unser Staat nicht mehr willens oder in der Lage den Bürgern ausreichend Sicherheit zu gewähren. Wenn ich meine Ausführungen vor etwas 3 Jahren gelesen hätte, hätte ich mich selber als reif für die Klappse gehalten.

    • Klapse?
      Mein Großvater hatte die um 1/3 Drittel gekürzte Schrotflinte gleich hinter dem Kopfkissen. Im ersten Lauf eine mit grobem Salz gefüllte Patrone, im zweiten ein Flintenlaufgeschoss bzw. „Sauposten“. Gebraucht hat er sie nie. Waren ja auch sicherere Zeiten damals.

  57. In diesem Zusammenhang Fakenews in der Zeit
    „Es gibt keinen einzigen Anschlag von Autonomen in der Geschichte der Bundesrepublik, bei dem Menschen gestorben ist“, sagt Sebastian Haunss. Linke Gewalt gegen Personen bestehe oft aus Farbbeutelanschlägen oder Eierwurf. Das steht in scharfem Gegensatz zu rechtsextremer Ideologie, die oft einen Entmenschlichungsansatz enthält und so Gewalt gegen Menschen rechtfertigt.“

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-07/demo-g20-schwarzer-block-fragen-antworten

    Mal abgesehen von der merkwürdigen Grammatik. Die Realität sieht nur leider ganz anders aus. Die Tötung zweier Polizisten durch einen oder zwei linksextreme Autonome an der Startbahn West des Frankfurter Flughafens am 2. November 1987 waren die ersten und bisher einzigen tödlichen Angriffe auf Polizeibeamte in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland während einer Demonstration.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tötungsdelikte_an_der_Startbahn_West

    Ich mach‘ mir die Welt – widdewidde wie sie mir gefällt … – Pippi Langstrumpf

    Nichts liegt mir ferner, als derartige Behauptungen unterdrücken oder zensieren zu wollen. Aber dreist ist es schon. Jemand promoviert zur Autonomenbewegung aber kann oder will sich daran nicht erinnern?

    • Hannes Schrader rezitiert Sebastian Haunss
      Die intensive Verbindung zwischen den „Autonomen“ und linksterroristischen Gruppen wie die RAF, die „Bewegung 2. Juni“ und die „Revolutionären Zellen (RZ)“ bzw. die „Rote Zora“ mit all ihren Opfern ist nur für ganz Geschichtsverirrte ein Novum.

      Schön zu zu lesen, wie ein Zeit-Redakteur wie Hannes Schrader, der sein Handwerk einst bei der Jugendredaktion der „Frankfurter Rundschau“ lernte, die ‚Alternativen Fakten‘ des Sebastian Haunss intensivstinvestigativ beschweigt und damit sein Produkt und seinen Arbeitgeber kräftig imagepoliert.
      Aber wer wie Hannes Schrader schon Niveaulimbohürden wie „MARTIN, WARUM SOLL ICH DIR VERTRAUEN?“ (Zeit Campus, bereits am 26.01.2017) locker bewältigt hat, kennt sich wohl bestens aus im Gefälligkeitsjournalismus.

    • ja, ja,die RAF war eine NAZI-Gruppe !
      was war das denn mit dieser RAF Deutschland…………waren das keine selbsternannten LINKEN an denen so mancher andere sog. echte LINKE seine „klammheimliche Freude“ hatte ?

      ja, ich kenne jetzt die Gegenargumente: die warfen ja nur eier und farbbeutel !

      und gegen das in HH war die damalige „Schlacht am Tegeler Weg“ ja ein friedliches picknick am Stadtrand !

    • Fake News
      regen mich kaum auf.

      Viel mehr regt mich auf, und beängstigt mich, die Tatsache der immer tiefer eingreifenden ‚richtigen Haltung‘.

      „Linke Gewalt gegen Personen bestehe oft aus Farbbeutelanschlägen oder Eierwurf. Das steht in scharfem Gegensatz zu rechtsextremer Ideologie, die oft einen Entmenschlichungsansatz enthält und so Gewalt gegen Menschen rechtfertigt.“

      Ziemlich egal, wie die Faktenlage ist. Viel entscheidender wird hier, dass ‚linke Gewalt‘ eine richtige; ‚rechte Gewalt‘ eine falsche Haltung demonstriert. Linke Gewalt ist pro-menschlich motiviert, rechte Gewalt anti-menschlich. Wenn wir erst einmal wieder da angekommen sind – und der Schreiber dieser Zeilen scheint das schon geschafft zu haben – sind in diesem Staat Tür und Tor geöffnet für Gewaltakte basierend auf einer richtigen Haltung; mit ‚Haltung‘ als legitimierende Grundlage.
      Ähnlich wie zu bestimmten Zeiten Gewalt gegen Juden gerechtfertigt war, nachdem Juden ausreichend als ‚Volksfeinde‘ aufgebaut worden waren.

    • DIE ZEIT schon wieder.
      @Uwe Dippel:
      Ich musst nachschauen, tatsächlich, das stand so in der ZEIT:
      „Linke Gewalt gegen Personen bestehe oft aus Farbbeutelanschlägen ..:“

    • und Hitler mochte seinen Schäferhund.

  58. Wie machen es die Nachbarn
    https://www.nzz.ch/international/polizeitaktik-die-distanz-ist-zentral-ld.1305318

    Hier wird beschrieben warum man in Zürich anders
    handelt.

    ggf setzt man in Deutschland Polizeibeamte
    wie Sachen ein deren Beschädigung man in kauf nimmt.
    zB wenn es darum geht eine Straßenspeere zu errichten.

    Man könnte so gesehen fast meinen
    das (nicht nur) Linke in Bezug auf Gewalt gegen Sachen
    fast ähnlich argumentiert und handelt
    wie die Verantwortlichen auf der Seite
    der Politik die Polizei als Mittel einsetzt
    und dabei übersieht das ein Polizeibeamter
    nicht nur Staatsgewalt symbolisiert sondern
    immer auch ein Mensch ist der auch zu
    schützen ist.

    PS
    Bezogen auf Brandanschläge auf Fahrzeuge:
    Das hin und wieder PKW-Fahrer in ihren
    Autos (ihren Rausch) ausschlafen
    oder aus anderem Grund Übernachten
    sein nur am Rande erwähnt.

  59. ... meine Güte...
    … ist halt Terror. Regen Sie sich ab. Sarrazin lebt unter Polizeischutz. Kleinen und armen AfD-Lokalpolitikern werden die Scheiben eingeworfen und Autos abgefackelt. Schon seit Jahren geht das so. Stört keinen. Ist für Stegner. & Co demokratischer Widerstand gegen rechte Hetze. Dafür gibt es Steuergeld, posten und Orden.

    Genau genommen bezahlen Sie die Leute, die ihre Wohnung verwüsten werden. Goldig, nicht wahr? Und schon 3 von denen reichen aus, denn die schlagen und treten gerne von hinten.

    Allerdings sind die so semigebildet, dass die Tilly für eine Espressomarke halten und das Café nebenan verwüsten werden, aber Herr Maas zahlt das schon und voller Bedauern.

    Nein, aber ohne billigen Zynismus: natürlich haben Sie mit allem recht, aber man sollte vielleicht, wie im letzten Krieg, einen Bergstollen oder einen alten Burgkeller, zB in der Redoute, anmieten, um die empfindlichen Bilder und Erbstücke zu sichern, bevor sich die Meute darüber hermacht.

    (deshalb sind die, nebenbei bemerkt, auch für das Chaos durch die Fake-Flüchtlinge)

  60. Eltern autonomer Antifa-AktivistInnen
    Werter Don,
    alles richtig – doch schreiben Sie es noch klarer: es geht um politische Macht!

    Die meisten der aktiven Linksautonomen-Antifa-Schwarzen Block-Gewaltbereiten sind 16 bis 36jährige Männer und Frauen, deren spin doctors jedoch älter und etablierter sind. Und diese festigen ihre politische Macht und finanzieren die Aktivisten wie sich selbst durch verlogene schein-soziale Programme aller möglichen Bundes- und Landesministerien.

    Die Antifa kann man – nachdem die Sowjetunion und DDR, später Gregor Gysis PDS-Millionen als Finanzquellen versiegten – als SA-ähnliche-Straßenkampf-Putztruppe von Frau Schwesig oder Heiko Maas betrachten. Die sind nämlich so gar nicht empört. Und links von ihnen geht die Zuneigung innerlich noch viel weiter.

    Die Antifa-Linke will Grenzen beseitigen, schottet sich jedoch massiv ab – gegen jedes Argument wird schlussendlich immer mit Dogmen geantwortet, phrasenhafter Beendigung jeder argumentativen Auseinandersetzung. Die Medien-Linken schreiben dazu seit Jahrzehnten Begründungen – völlig frei und sinnfrei von Gesprächen mit den Aktivisten.

    Die jungen Straßenkämpfer kann ich emotional in vielen Dingen verstehen. Viele hassen die eigenen Eltern, hassen die Gesellschaft, haben mit den klaren Parolen ihrer systemkritischen und klaren Feindbildern ihrer älteren und etablierten spin doctors neue Eltern gefunden. Viele ertragen die krassen Ungerechtigkeiten in der Welt nicht, geboren in einem Sozialsystem, das allerdings natürlich technokratisch keine Geborgenheit geben kann.

    Und diese Geborgenheit im Kampf und Hasse gegen das System, das der Eltern, das des kalten Staates, das der kalten Eliten (oder hält jemand Merkel für nicht eiskalt berechnend?), die kennen wir. Jeder Soldat kennt sie. Jedes Sektenmitglied. Jeder Gläubige.

    Die Gemeinschaft ist stärker und wichtiger als der Einzelne. Das Volk – das Antifa-Kollektiv – sie rechtfertigen alles. Einfach alles. Don – was schreiben Sie da von Respekt vor der Unantastbarkeit der Privatsphäre? Sie sind öffentliches Angriffsziel – sie stören das Kollektiv.

    Da ist die Antifa – ganz faschistisch.

    Das ist nicht banal. Banal ist nur die Taktik – und altbekannt: sprechen Sie mal einzelne junge Studentinnen an, die Zettel verteilen und Briefkästen bekleben (finanziert von wem?) – sie sagen Ihnen nichts, nicht ihren Namen, sie sind vor allem für nichts verantwortlich, was Ihre Gruppe macht – da jeder frei vom anderen agiert.

    Offiziell. Ganz banal – jedem Einzelnen wird die Verantwortlichkeit abgenommen.

    Leider haben die jungen Antifa-StraßenkampferInnen nicht bemerkt, dass sie damit das von Hannah Arendt so klar beschriebenen Lebensprinzip von Eichmann selbst leben:

    Sie sind für nichts verantworlich, das System ist der Grund für jede Tat. Und ihre Taten sind weder gut, noch schlecht – nur notwendig, um den Gegner zu überwinden und dem Ziel zu dienen.

    Damit wird jegliche Menschlichkeit ausgeschaltet. Und Willkürgewalt ausgeübt – und genau das decken dann Manuela Schwesig und Heiko Maas – weil es ihrer Macht dient.

    Und kaum wird diese Verlogenheit offensichtlich – wird nun herumlaviert oder geschwiegen. Omerta.

    Faktisch hilft dagegen nur – ehrlich und offen sich als Mensch dem Aktivisten entgegen stellen – nicht mit Gewalt, sondern mit Argumenten und persönlicher Erfahrung. Und genau das haben bislang linkssympathisierende etablierte Medien und linke Parlamentsparteien nicht ermöglicht – denn im Zweifel wird man als rechtsaußen verunglimpft und isoliert.

    Solange die Bürger dann kuschten und wegsahen, funktionierte das. Doch nun brannten Mittelklassewagen in Hamburg an einem Tag vor aller Augen – nicht irgendwo wie jedes Wochenende in Berlin…

    Und darum ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, die Antifa-Schwarzen Block – Aktivisten sich offen zeigen zu lassen. Doch das wird nicht kommen.

    Also wird es einen politischen Machtkampf geben. Auf der Straße. Und die SPD zerreisst es.

    Die Antifa ruft bereits auf, nicht mehr 10.000 bei einer Aktion, sondern 10 Leute bei 1.000 kleinen dezentralen Aktionen – das ist SA dann nicht mehr nur in Leipzig, Berlin und Hamburg, sondern überall.

    Geschichte wiederholt sich.
    Die Völkischen und die Kollektiven ohne persönliche Verantwortung werden nie aussterben.

    Dieser Tatsache müssen wir uns auch 2017 stellen. Es war nie anders.
    Und es ist richtig, mit offenen und ehrlichen Argumenten gegen die Gewalt anzuarbeiten, wie Sie es heute tun.

    Und alleine sind Sie dabei nicht. Das will man uns nur erklären, so wie es Mächtige immer gerne ihren Kritikern vorzugeben versuchen.

    Es ist ein unappetitlicher Machtkampf, und die Szene hinter der Bühne voller Heuchler. Gut, Don, dass Sie es nicht sind.

    • Niemand ist verantwortlich...nur Notwendigkeit, die heute ALTERNATIVLOSIGKEIT heißt
      Was Sie über Hanna Arendts Analyse zitieren, lässt sich konkretisieren auf Merkels politische Anthologie: Alternativlosigkeit, Marktkonforme Demokratie…
      Paradox wird die Hohepriesterin der Verantwortungslosigkeit damit verantwortlich (und nicht nur Komplizin!) für die Destruktion von Rechtsstaat, Demokratie, Zivilisation und Kultur!
      „Sie sind für nichts verantworlich, das System ist der Grund für jede Tat. Und ihre Taten sind weder gut, noch schlecht – nur notwendig“ finis culturae!
      Die nächsten Fragen werden über die Impulstheorie und rein mechanisch entschieden.

    • @Patrick.Feldmann
      Ja, dieses Abwälzen von Verantwortung im höchsten Staatsamt, als Bundeskanzlerin, auf von außen wie zufällig und unveränderlich eindringende Zwänge und Notwendigkeiten betreibt Dr. Angela Merkel genau so.

      Das sehe ich auch so.

      Allerdings – es ist eben Taktik. Und so offensichtlich inzwischen, dass die Mehrheit der WählerInnen, die sie seit 2009 noch wählen, entweder blind sind, oder aber blind sein wollen.

      Und das erinnert an das Leben in der DRR, in Russland heute, in Deutschland vor 1938. So sehe ich es, wenngleich wir in keiner Diktatur leben, fliehen die Bürger massenhaft aus ihrer eigenen Verantwortlichkeit, endlich mal wieder politisch zu handeln. Vita activa eben, wie Hannah Arendt sie als unverzichtbar für jede funktionierende, faire, freie Demokratie ansah, die ein menschliches Maß und Respekt vor Umwelt und Menschen ermöglichen will.

      Bei Merkel steckt hinter aller Alternativlosigkeit ihr persönlicher Machtwille sowie die Ambition, Geschichte zu schreiben, indem sie Europa als staatliche Entscheidungsebene etabliert, wie Kohl es anfing, und wie die deutschen Parteien es übereinstimmend seit Jahrzehnten betreiben – ohne dies jedoch offen zu sagen.

      Und diese Heuchelei haben Antifa-Autonome (Grenzen beseitigen, indem Denkverbote errichtet werden…!) gemein mit den Etablierten.

      Darum exakt schreibe ich ja zu DA: Ehrlichkeit und Offenheit sind die Schwerter der Freiheit des Einzelnen. Den kein Argument ist stärker und schwieriger wieder einzufangen, als ein friedfertiger harmonischer Gedanke, der ehrliche Argumente vorträgt.

      Heute ist in China ein Mann gestorben, der in meinen Augen genau dafür steht. Die Antifa hätte ihn verfolgt, davon bin ich überzeugt.

      Und Frau Dr. Merkel schweigt zu solchen Kritikern einfach.
      „Wir kennen sie.“

  61. TL-32
    Finger weg von diesem ‚Welcome to Hell, Innenlager!‘-Schlüssel!
    Da können Sie ja gleich Ihr Fahrrad einem Einrichtungszurechtrücker anvertrauen, dann zahlt wenigstens die Versicherung…

    Nehmen Sie den hier: https://www.bike-discount.de/de/kaufen/birzman-innenlagerschluessel-hollowtech-ii-adapter-587307/wg_id-12435

    Angenehmer Nebeneffekt kompatibel mit jedem 1/2 Drehmomentschlüssel (nur kann nicht jeder den Drehmoment in beide Richtungen, was fürs Innenlager kein Fehler ist, abnehmen…)

  62. Fatwas
    Gut und richtig, die Drohungen, die gegen Sie erhoben werden, öffentlich zu machen.
    Öffentlichkeit schafft vielleicht nicht Sicherheit, aber -im Fall der Fälle – Klarheit hinsichtlich der Hintergründe und Zusammenhänge.

    Als Leser Ihres Blogs ist man über die Notwendigkeit zu diesem Schritt besorgt und steht unter dem Eindruck einer gewissen Dringlichkeit. Ein vorsorglicher Hinweis auf Ereignisse, deren Eintreten Sie jederzeit für möglich halten?

    Auf Dauer eine ekelhafte und unerträgliche Situation, ein Leben unter der Fatwa linksextremer Ajatollahs. Mit billigen Solidaritätsbekundungen wird sie nicht erträglicher. Geben Sie deshalb jederzeit Bescheid, wenn Sie Unterstützung, egal welcher Art, benötigen.

    Auf Schraubenschlüssel aus der Radler-Werkstatt würde ich mich allerdings nicht stützen wollen, eher auf solides Werkzeug aus der Fracking-Industrie z. B.

  63. Titel eingeben
    Sehr geehrter Don Alphonso,
    mich freut, daß Sie immerhin noch mehr Zeit beim Radfahren als beim Abstauben (Bild 2) verbringen.

  64. nella stanza dei discorsi seri
    So mancher tumbe linke Willy
    will rein in den Palazzo Tilly
    und dort ganz heimlich in der Nacht
    zerstören all die wundersame Pracht
    bei meiner Seel‘, it’s all so silly
    https://www.youtube.com/watch?v=XhILcidWp1Q

  65. Gratulation
    Sehr richtig.

    Wer etwas verändern will, der soll es bitte mit Herz und Verstand tun.

    Und schon wieder fällt einem dabei ein, wie klug sich sich doch der Beethoven über Staat und Bürger äußerte… Kaum bekannt, so wie die deutsche Geschichte auf kurze Zeiträume reduziert zu sein scheint, dabei ist es auch die Geschichte der Demokraten. Kein Wunder, dass einige nur noch an brennende Barikaden ergötzen, weil sie vielleicht kaum noch anderes kennen, geschweige denn zu würdigen wissen.

    Schon mitbekommen? Antifa ist so ein chicer Exportartikel. In vielen us-amerikanischen Städten gibt es inzwischen Antifa (darunter jene, die quasi das Urteil über die 4 Journalisten fällte und diese dem G20Mob zum Fraße vorwarfen). Das scheint so dem Zeitgeist zu entsprechen. In Blockbustern, Serien und Computerspielen geht es um die guten kleinen Heros, die natürlich gegen irgendwiedasSystem kämpfen und dabei edel sind. Das sind die Oper dieser Tage, die erzählen von Idolen und Idealen, aber nur noch rudimentär, nur damit es sich verkauft. Und was dürfen all die Comic-Figuren, und selbst Romane gibt es ja nun in Comic-Versionen? Na gehörig hinlangen und sich über das längst erodierte weil korrupte Recht hinweglangen. Nur wenn das mal nicht noch mehr machen… All die leidvollen Geschichten von Polizeigewalt aus den 20ern usw. scheinen vergessen. Oder gerade nur Anlass noch mehr sich zu Gewalt berechtigt zu sehen.

    Und weil es so passt: Ein Auto eines Linken wurde angezündet – aber – findedenUnterschied – gezielt ausgewählt (so wie die Autos der Bundeswehr in Magdeburg unlängst oder die Porsches in Hamburg – frag mich dann immer: Wie reagiert die Umwelt wenn sie erzählen, dass sie Autos angezüdet haben, wie es auch der Holm getan haben soll, weshalb er ja nach Stammheim geflogen wurde – worüber merkwürdigerweise gar niemand mehr reden mag…): http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2009/11/11/neue-stufe-von-nazi-gewalt-brandanschlag-auf-auto_1873

    Traurig, vieles. Eben kommt eine Mail von Campaqt, die sich rumwinden, aber ordentlich gegen die Gewalt aussprechen. Und die Grünenspitze angreifen, weil diese sich zurück halten. Die stecken in einem Schlamassel – weil die aus der Gesa dem Profil ihrer jungen Anhänger entsprechen, aber pssst.

    Die ND-Leserkommentare waren übrigens in Masse so wie die Wagenknecht, die es klug erläutert hat.

    Danke für diese wieder sehr präzise und konkret vor Augen führen, was das bedeutet.

    Mich erschütterte vor allem auch der Anwohner, der schildert wie er dem Gewalttäter noch ins Auge schaute… Und dieser Kriminologendarsteller Pfeiffer (gäbe es die Vereinigung nicht, hätte es auch eine Menge Professoren nicht gegeben).

    Ärgerlich auch, wie hier in der Stadt mit Ähnlichem umgegangen wird, etwa wenn in der Rigaer Steinplatten vom Dach auf Polizisten geworfen oder bei noch entfernt liegenden Büros die Scheiben eingeworfen werden. Das ist gerade ein Jahr her und es gab schon wieder solche Vorfälle. Und man stelle sich nur vor, die AfD käme in den BT! Da fühlen sich dann noch mehr in so einem ominösem Endzeitmodus.

    Hoffen wir nur auf Vernuft. Aber wenn man so manche Sprüche liest, wie die der Demonstranten gegen Höcke, die der mdr zeigte, und andere Drohungen gegen Ortschaften, der weiß, wie einfach die Welt sein kann und weshalb sie nie auf „Militanz“ verzichten wollen. Das macht denen Spass… Und man kann sich so einfach mit einem Outfit anschließen. Wie stand auf einem großen aufgeblasenem Müllsack bei den G20-Protesten: Lieber mili tanz ich, als G20.

    Steigende Kinderarmut, schlechtere Einkommen und mehr Arbeitsdruck werden bekämpft von einem Knaben, der sich neben einen brennenden Autoreifen stellt und mit einer kleinen schwarzen Flagge fotografieren lässt, auf der steht: Capitalism kills. Ahso. Nur das scheint einigen zu reichen… Zumal wenn man ja noch viel vor zu haben scheint.

    Alles Gute – auch auf allen Touren!

    • Auch Sahra Wagenknecht will von den Verbrechen Lenins nicht reden - selbst Stalin ist
      für sie diskutabel – nach dem Motto: Musste so sein. Sie ist weiterhin auf der Kommunistischen Plattform der Linken, soviel ich weiß. Das ist entsetzlich!

      Dass Weimar von den Nazis, aber auch von den Kommunisten zerstört wurde, ist immer noch Konterbande. Die FAZ macht mit dem BR zusammen gerade eine Serie zur Zerstörung der Weimarer Republik, und selbst da habe ich diese simple Einsicht nicht finden können bisher. Es bleibt dabei: Links ist gut, und Internationalismus ist gut, Nation und Heimat sind schlecht (wg. Nazis, und trotz Ernst Bloch, klar).

      90% dieser Gedanken sind sowohl bei der Antifa, aber leider auch in der SPD, der Linken und – hastenichtgesehen, im bürgerlichen Feuilleton der FAZ z. b: und der Geschichtswissenschaft noch immer dominant, bzw. sakrosankt.

    • Am Untergang von Weimar haben viele mitgewirkt, und vermutlich waren die Bankenpleiten, die man immer gern übersieht, viel wichtiger als die KPD, die unter Thälmann einfach extrem inkompetent un ineffektiv war.

    • @ azur u Don Alphonso wg. Sahra Wagenknecht, HH, Weimar u. den Banken - und der irrlichternden KPD
      Bei den Reichstagswahlen 1932 gab es 33 % für die NSDAP. Dennoch kam Hitler an die Macht. Neben der NSDAP war die KPD die zweite offen antiparlamentarische Kraft. Stalin war gegen eine Zusammenarbeit der KPD mit der parlamentarisch ausgerichteten SPD, und KPD Chef Thälmann folgte Stalin. Das Ziel war die Weltrevolution.

      Erstaunlich ist immer wieder, wie groß der Aufwand ist, diese einfachen Tatsachen nicht zu beachten. Auch jetzt wieder, in der BR-FAZ-Reihe zu Weimar.

      Übrigens, DA, auch die deutsche Industrie (einschließlich der Banken) war ’32 wenigstens noch eindeutig parlamentarisch ausgerichtet.

      Und dann die Schlüsse, die in den meisten der gelehrten Abhandlungen gezogen werden: Die Nation ist schlecht, wegen der Nazis. Heimat dito.
      Folglich: Weg mit den Grenzen, und in Afrika solange Fluchtursachen bekämpfen, bis der Migrationsdruck versiegt.
      Schade nur, dass das so kaum kommen wird. Und dass man unterdessen sehr wertvolle Zeit vertut.

      Der neueste Reformvorschlag von Sahra Wagenknecht: Die StaatschefInnen sollen sich nicht mehr versammeln. Sie sagt nicht, die Antifa soll sich nicht mehr versammeln, sie sagt, die StaatschefInnen sollen sich nicht mehr versammeln. Die ARD sendet diese Art der Falschdenke schon morgens früh per Interview mit der Frau ins Land hinaus. Das ist alles nicht ganz richtig, würde ich meinen.

      Und es ist geschichtsvergessen bis in die FR hinein, die auf die wirklich erstklassige Idee verfällt, mit Blicjk auf Hamburg immer weiter das Märchen zu verbreiten, Linke seien „von Haus auf“ (Alfred Leopold) keine Leuteschinder und Mörder, verübten also prinzipiell nur Gewalt gegen Sachen. Sancta simplicitas!

  66. Logistik
    Wenn ich den Verlauf im Schanzenviertel richtig verstanden habe, haben dort die Mitglieder einer internationalen „linksautonomen“ Szene den vor Ort ansässigen Links-Autonomen ihre Bruchimmobilen zerlegt. Autonom gegen autonom. Wie bescheuert ist das denn?
    Und die Polizei hält sich zurück aus Personalmangel und weil das eingerüstete Haus als Gefährdungspunkt identifiziert wurde. Zumal dessen Besitzer die Polizei Tage vorher auf diesen Gefährdungspunkt hingewiesen hat. Wer eine Gebäudeversicherung hat, muss seinem Versicherer eine Einrüstung melden wegen der Gefahrenerhöhung (Beklaubarkeit).
    Nachdem die einen Autonomen den anderen Autonomen den Laden abgefackelt haben, kann man damit rechnen, dass die autonom-Linken drei Jahrzehnte brauchen, um zu diskutieren, wer sie aufeinander gehetzt hat und warum sie zu blöd waren, das zu verstehen.
    Ich kenne das von den Alt-Linken und RAF Anfang der 70er Jahre. Sie sind halt alle zu dumm zu verstehen, wenn sie so schlau instrumentalisiert werden.
    Ich verteile erst mal: volle Punktzahl an die CDU, die den SPD-Dumpfbacken in Hamburg das Projekt auf´s Auge drücken konnte. Die SPD steht als wandelnde Sicherheits-Inkompetenz da, macht bis Ende September drei Prozent minus. Für die Grünen hat G20-Hamburg nicht stattgefunden, denn preussisch korrekt haben sie beschlossen, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Wenn es im September mit 5,1 in den BT reicht, sind die wichtigsten Repräsentanten wirtschaftlich versorgt.
    Und die Linke? – Da schweigt der Berichterstatter besser. Wie bei anderen Themen sieht es so aus, dass es wohl mehrere Die Linke gibt.
    Als frischgebackener Rentner möchte ich bemerken: Werte linksrechts Autonomen, Parteiearnies, Zeitungshohlbirnen, ihr dürft Euren Blödsinn gerne weiter machen.
    Es grüßt ein ehemaliger Bewohner der Landeshauptstadt NRW aus der sicheren Vulkaneifel.

    • Es gab von den Deutschen eine Führung durchs Viertel für die Ausländer. Ich vermute, die Ausländer haben sich dann an den Raum gehalten, den sie schon kannten.

    • Vulkaneifel
      @Folkher Braun,
      tja, wer hätte das gedacht. Früher sind die Leute aus der Eifel ab- und ausgewandert, weil die Gegend so bitter arm war, heute zieht man hin, weil man der Großstadt entkommen möchte. Schöne Gegend, finde sie aber im Winter ein bisschen trostlos!

    • Stadtflucht...
      Wichtiger Hinweis von Ihnen: wer es sich leisten kann, geht auf´s Land…nicht wenige in meinem Bekanntenkreis haben den Schritt vollzogen, der Rest kann ja immer noch die „Landlust“ lesen…Grüße

  67. Das ist eine Kinderfrage....
    @Oberländer sagt:
    „Motiv – ich blicke nicht durch, man zerstört, was zuerst Oma wieder aufgebaut hat (…)
    Ich unterstelle, dass sie insgesamt ungebildet sind, denn sonst wüssten sie, dass ihre eigenen Groß- und Urgroßmütter hier Stein auf Stein geschichtet haben, während die Männer gefallen oder in Kriegsgefangenschaft waren. Ausgemergelt und hungrig räumten sie auf.“

    Sie ahnen nicht wie – ja, fast wollte ich sagen „Dankbar“ ich ihnen bin, lieber Mituser Oberländer, dass Sie das erwähnen. Gut, ich wurde 47 geboren , doch ich habe sehr frühzeitig Erinnerungen, die tief in mir sind. Ich sehe heute noch die Trümmerwüste, wir lebten in einem Keller, ich sehe ihn heute noch, ein Raum, 8 Personen, eine Glühbirne, kein Wasser, alles zerstört, Ruine an Ruine. Darmstadt. Dort probten sie den Bombenabwurf, der danach Dresden vernichten sollte.

    Meine Mutter, die mit 49 sterben musste, weil sie nur diese Zerstörung und Vernichtung durchlitten hatte, hat 2 Weltkriege durchgemacht.

    Nie aufgegeben. Im Gegenteil. Aufgebaut.

    Ja, ansonsten fehlen mir die Worte. Mich fragte ein Freund, ob ich „das“ mitbekommen habe. Ja, sagte ich, in Youtube. Und dann meinte ich nur: „Wahnsinn“.
    Und er stimmte zu. Alles was man sagt, ist doch zu viel, es hilft nicht. Es hilft kein Zorn und kein Hass und keine Wut und keine Analyse (vielleicht auf 3 Generationen hinweg eher). Wir sind nur Fassungslos.

    Und ja, ich habe in den Trümmern gespielt, sind die ungesicherten Treppen hoch, Lebensgefahr, Mutprobe, und aus den Ruinen haben wir Burgen „gebaut“.

    Und später Häuser. Und Geschäfte. Damit heute wieder daraus Ruinen gemacht werden.

    Wozu?

    Mir fallen Begriffe ein zu diesen Leuten , von „Dreck“ über „Abschaum“ und weiß doch, es hilft nichts. Es hilft nicht, weil wir, dazu gehörte ich, seit Mitte der 60er gepredigt haben, wir wollen frei sein, wir wollen gegen die Staatsgewalt sein, wir wollen es anders machen als „die Alten“ und auch wenn ich den Absprung packte, das Ergebnis war, dass mehr und mehr der Staat, die Gesellschaft, die Religion, die Werte von Moral, Sitte, Anstand, zertrümmert worden sind , im Namen eines angeblichen Fortschrittes, der nichts, aber auch nicht das geringste den Menschen in der menschlichen Entwicklung weiter gebracht hat.

    Und allen voran wie die Hohepriester: Die Zeitungsmacher. Stern, Spiegel. Wir wollen Links sein. Wir wollen Abtreiben. Das ist Menschenrecht! Wir wollen Homo sein und 58 Geschlechter haben und wir wollen gegen Kinder sein, wir wollen Kinder verklagen, wenn sie spielen und uns beim Vögeln stören, diese Plagen, und wir wollen die Bürgerlichkeit verachten und wir wollen – ja, zerstören, zerschlagen, umbringen, wegwischen, die pure Lust an der Vernichtung austoben. Das ist es was wir als Freiheit verstehen.
    Frei jeglicher Verantwortung.

    Alles wurde Tierhafter. Mit 29 wird gefragt, ob es zu viel „Männer“ sind, wenn man mit 29 Kerlen gepennt hat. Da ist sie wohl noch stolz drauf im Spiegel. Ja, es ist zu viel, es ist Nuttenverhalten, braucht man gar nicht zu diskutieren. Lest euch nur mal die Überschriften des Spon durch, nur das. Vom „wilden Westen“ wird gefaselt. Nein, nicht wegen Hamburg. Wegen der Bild, die Namen veröffentlichte. Also das geht ja gar nicht. Lieber Betonplatten auf Polizistenköpfe. Die Technik wird verehrt, wie einst Gott verehrt wurde, die Hohepriester der Inquisition sind die Manager von Intel, Windows und Apple. Wer gegen sie spricht, ist ein Steinzeitmensch.

    Hand in Hand geht einher die verfallende Moral. Was hat uns die Französische Revolution wirklich gebracht?
    Freiheit? Frei von was?
    Gleichheit? Gibt es nicht.
    Und Brüderlichkeit auch nicht.
    Ach ja, die Kopfabschneidmaschine….immerhin das!

    Und dennoch wird die Revolution verehrt als die Kernspaltung der Menschenwürde.

    Was da in Hamburg ablief, ist eigentlich etwas Grauenhaftes. Es zeigt eine Gesellschaft in kompletter Auflösung, die Ordnungsmacht wird nicht mehr Ernst genommen. Die Menschen sollten sich mit der Zeit auseinandersetzten, als es keine Polizei gab, also die Straßen außerhalb der Dörfer und Städte voller Gefahr, Mord, Raub, Vergewaltigung waren. Dahin also geht es zurück.

    Und dafür haben meine Eltern den Krieg überstanden, haben die Trümmerfrauen geackert, haben wir im Kellerloch gehaust (wohlgemerkt, unschuldig, der Vater ein dreckiger Ausländer und Sklave, dem die echten Nazis eine Kugel durch den Hals gejagt haben, rechts rein, links raus. Ich sehe heute noch die beiden Narben.) Und dafür haben Menschen Kinder gezeugt, in Hoffnung auf Zukunft, im Glauben an die Entwicklung des Menschen, im Glauben, dass es Liebe gibt, dass Hass und Gewalt überwindbar wären.

    Paperlapapp.

    Wie schrieb Benn:
    Durch soviele Formen geschritten
    durch Ich und Wir und Du
    doch alles blieb erlitten
    durch die ewige Frage- : Wozu?

    Das ist eine Kinderfrage….

    Zum Untergang der Zivilisation kann man nur schweigen. Ich hätte nicht mal, wie der Don, die Kraft es genauer zu analysieren. Mich erschlägt es einfach. Sogar aus der Ferne und nur über Filmchen.

    Ich habe dem Don schon mal geschrieben, ich weiß, in Deutschland ist es anders mit dem Gesetz, aber die kleine Astra aus Spanien, 6 Kugeln, sind auf großer Entfernung nicht tödlich, nur aus der Nähe. Und was glauben Sie, was Gesindel rennt, wenn die so einen Schuss hören?
    Ich wuensche allen Usern Hoffnung auf Morgen.

    • Ähnliches Entsetzen
      Ich schaue das auch aus der Ferne an, nur gute 800 km, aber es berührt mich so wie Sie.

      Dass Sie hier eine gewisse Schuld auf sich nehmen („Es hilft nicht, weil wir, dazu gehörte ich, seit Mitte der 60er gepredigt haben, wir wollen frei sein, wir wollen gegen die Staatsgewalt sein“), ehrt Sie.

      Im Prinzip ist es teuflisch (Faust: „Denn alles, das besteht, ist wert dass es zugrunde geht“), da man keinen Sinn darin sieht außer Zerstörungsfreude.
      Sie schreiben, dass alle Werte heruntergebrochen wurden auf Kram wie unzählige Geschlechter. Sicherlich ist das eines der Probleme. Das andere ist, dass von Beginn an die linken Elemente im Nationalsozialismus geflissentlich übersehen wurden und somit die Aufarbeitung einseitig und verfälschend sein muss. Natürlich erinnern solche Szenen an SA, egal wie man es dreht und wendet.

      Vor den Kriegen wurde man erzogen zu einem anständigen Menschen, und trotzdem entwickelte sich der NS, was immer noch ein Rätsel ist.
      Fakt ist, dass man niemals ein System finden wird, dass diese Kräfte vollkommen isolieren kann. Es gab immer Leute, die sich zu Horden zusammenrotteten und keinen Respekt vor der Allgemeinheit hatten, geschweige denn vor Eigentum.Horden hören auf, zu denken, ihre Gehirne funktionieren nach dem Prinzip, sich gemeinsam einen Kick zu verschaffen. Im Prinzip fängt das schon bei Popkonzerten an, wenn alle auf einmal geil auf den Sänger werden. Am besten konnte man das bei Michael Jackson beobachten, wenn er den Monnwalk machte.

      Letztlich ergibt sich nur eine Konsequenz aus den diversen Vorgängen: Die Polizei muss aufgestockt werden. Will man das Land weiter mit offenen Grenzen in mangelnder Sicherheit halten, soll man es sagen. Es wäre sicherlich nicht das größte Problem, wenn Bayern zu Österreich kommen würde, das Saarland und BW zu Frankreich, der Norden zu Dänemark, der Osten zu Polen und der Westen zu den NL. Aber dann soll man das offen sagen, damit wir Bürger uns darauf einstellen können.

      Eine Frage noch: Angeblich wurden die Grenzen kontrolliert. Echt jetzt? Das geht? Aha. Man muss sich mal vorstellen, es wären 10000 gewesen. Entweder man kommt hier in puncto Sicherheit wieder auf den Teppich, oder man gibt das Land auf. Bayern und Österreich zusammen würden sich wohl verteidigen können, und die Dänen in Schleswig-Holstein würden sich freuen.

      Bei uns fährt schon jetzt keiner mehr nachts U-Bahn. In Bln ist wieder ein Mann die Treppe runtergestoßen worden. So kann das nicht bleiben, und Überwachungskameras sind nicht das Gelbe vom Ei, sondern Präsenz und ausreichende Bewaffnung mit größerem Spielraum, zumindest ins Bein schießen zu dürfen.

    • Jellinek // Nicht mehr Polizisten, einen stärkeren Staat
      Staatsgebiet, Staatsgewalt und Staatsvolk machen nach Jellinek einen Staat aus.

      Mit der Preisgabe der Grenzen negiert sich die Staatsgewalt und gibt gleichzeitig auch das Staatsgebiet auf; im Februar dann: „Das Volk ist jeder, der in diesem Land lebt.“

      Vor diesem Hintergrund ist Hamburg nur ein weiterer, nicht einmal der schlimmste Bereich, in dem der Staat sich selbst aufgibt. Ausbaden darf es die Gesellschaft.

      Am Ende schreiben Sie es ja, werter Oberländer: Eine robustere Antwort wäre vonnöten.

      Unsere heutigen Regeln wirken unzeitgemäß und selbstzerstörerisch.

      Aber die Linke wird selbst im Bürgerkrieg noch nach Menschenrechten plärren und lieber Polizisten als Verbrecher einsperren, schon weil man weiß, wo sie wohnen.

    • ...
      Entweder offene Grenzen oder Sozialstaat.

      Japan hat übrigens zu viele Polizisten und Rechtsanwälte. Aber es ist ja auch ein fast komplett ethnisch homogenes Land mit einer von Natur aus intelligenten Bevölkerung (IQ 105).
      Warum der Westen untergeht?
      US Immigration Act von 1965, Australien 1975, SS Empire Windrush in UK 1948, und die allgegenwärtige moralische Kritik (Sklaverei, Holocaust, Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Xenophobie etc.)
      Es sind sowohl innere als auch äußere Faktoren; Unsere Fehler und unsere Feinde.

  68. Es gibt keine Maikäfer mehr (Reinhard Mey)
    Die Welt, wie wir sie kannten, gibt es nicht mehr.

    Wir müssen uns von der Vorstellung verabschieden, die gegenwärtigen Probleme mit Konzepten lösen zu können, die in den 1970er Jahren entwickelt wurden.

    Die Zeiten haben sich geändert und damit auch die Gesellschaft
    und umgekehrt.

    Wenn der Staat sein Gewaltmonopol aufgibt, ist das Grundgesetz obsolet.

    Das zeigt die historische Erfahrung. Da helfen auch keine Appelle an die Vernunft oder Strafandrohung.

    Der Staat muß sein Gewaltmonopol zurückerobern. Rücksichtslos.
    Sonst landen wir in anarchischen Verhältnissen.

    Wer zu Gewalt bereit ist, ist anderen Argumenten nicht mehr zugänglich.

    Denn er hat eine Entscheidung getroffen.

    Die Entscheidung, er sei im Besitz von Wahrheit + Recht.
    Das gibt ihm die Legitimation, Gewalt ausüben zu dürfen.
    Umgekehrt ist für ihn die Reaktion auf Gegengewalt reine Notwehr.

    Das macht Islamisten so sicher wie linke + rechte Gewalttäter.

    Anders als in den Diskussionsbeiträgen hier behaupte ich, es gibt die LINKE oder die RECHTE nicht mehr. Das sind historische Kategorien.

    Was wir hier sehen, sind soziale Milieus, die sich in ihrer Einstellung, ihrem Habitus, ihrem Lebensstil und ihren emotionalen Bedürfnissen längst von der Mehrheitsgesellschaft verabschiedet haben.
    Es sind, wenn man so will, Verlierer, die es nicht geschafft haben
    oder nicht schaffen wollten, Anschluß an die Mehrheitsgesellschaft
    zu finden.

    Die Gründe sind zweitrangig, denn jeder Mensch hat einen freien Willen.

    Das einzige, was sie noch teilweise bindet, ist ihre Abhängigkeit
    von bestimmten Ressourcen.
    Das ist für sie aber kein Grund, die Anderen nicht zu bekämpfen,
    notfalls bis hin zu deren Tod.

    Die Welt, die wir wahrnehmen ist nicht die Welt, die ist.

    Es ist eine Welt, in der sich Radikale von unserer Gesellschaft längst verabschiedet haben. Sie schweben wie Kometen im Raum.

    Es ist eine Welt, in der für die politische Kaste und deren Unterstützer
    jedes erdenkliche Mittel recht ist, um die eigene Macht zu erhalten.

    Ohne Rücksicht auf Verluste (spätere Generationen).

    Da werden junge Menschen, die zu Gewalttätern mutieren, mit Bussen von den Linken + Grünen organisiert und finanziert, also mit Steuergeldern, wie Wochenendausflügler ins Phantasialand, zum Abreagieren nach Hamburg verfrachtet. Darunter auch Rechte.

    Die Folgen sind das Ergebnis eines politischen Kalküls, das wissen wir. Unterstützt von den Medien. Denn die Politik liefert die lukrativen Jobs.

    Und da ist dieser widerliche, im Leben versagt habende, Herbert Müller,
    den Sie m.E. dann doch etwas zu hoch justieren, und der im Auftrag
    und alimentiert von der Politik, den Agent Provocateur spielt
    und zu Straftaten aufruft gegen kritische Journalisten.

    Kein Foto von ihm? Wie smart. Der hat doch Angst, wie damals Eichmann.

    Meinten Sie dieses Würstchen hier? Gott, ein Antisemit!
    Was war der denn vor dem Internet?

    http://journalistenhatz.blogspot.de/2015/09/man-zeige-mir-doch-bitte-wenigstens.html

    Ich sage Ihnen ganz ehrlich, Don, ich hätte einen noch viel größeren Schraubenschlüssel immer handbereit, für den Fall, daß sich wieder eine Radmutter löst.

    Ich würde diesen Scheißtypen, auch ganz ehrlich, in Berlin mal privat besuchen, um mir seine „Arbeitsweise“ erklären zu lassen, aus rein journalistischen Gründen (kein Aufruf zur Gewalt).

    Das würde ich dann auf Youtube anderen Usern zeigen, aus rein pädagogischen Gründen, damit sie sehen, was fake news
    in der Praxis so anrichten können.

    Es gibt auch Unterrichtsfilme, wie „Mississippi Burning“.
    Dort kann man sehen, mit welchen verbalen und nonverbalen Mitteln
    sich Meinungsunterschiede erfolgreich überwinden lassen.

    „Gewalt gegen Sachen ist nicht das Ziel. Das ist nur Ziel ist es, heruntergebrochen auf den Einzelnen, Menschen gezielt fertig zu machen, weil sie eine andere Sicht der Dinge haben.“

    Ich denke, beides ist intendiert. Dinge sind zu ersetzen.
    Menschen nicht. Menschen sollen nicht nur mundtot gemacht werden.
    Alles, was an sie erinnert, soll verschwinden.

    Das ist das Prinzip totalitärer Staaten.

    Sollten wir etwa wieder auf diesem Trip sein? Weg von der Demokratie?

    Dann würde ich doch zu einem allgemeinen Nachdenken aufrufen…

    Don, Sie haben keine Chance, deshalb müssen Sie standhaft bleiben.

    Sollten Sie diesbezüglich Unterstützung brauchen (logistisch und/oder in persona), ich könnte Sie unter den Augen vom Armin nach NL oder B begleiten. Kenne alle Wege.

    Was vielleicht auch hilfreich, ändern Sie ihre täglichen Routinen.

    Aber haben Sie keine Angst.

    Die Wahl bringt nix, aber es wird ein Umdenken einsetzen.

    Wenn Gott will.

  69. Im Mutterschiff...
    …machen sich manche lustig über Weiterdenker wie hier, die schwere Zeiten befürchten…

  70. Advent, Advent ein Kaufhaus brennt
    So begann schon mal die „harmlose“ Gewalt gegen Sachen und endete in der RAF, die zumindest ihren Terror nicht gegen jeden Andersdenkenden richtet. Das zerschundene Gesicht der Gewalt gegen Sachen sieht man in der Philosophia-perennis.com hier auf FB

  71. Gewalttäter wieder frei
    Heute früh die Zeitung aufgeschlagen: Einen Tag nach der Hoffnung von Scholz auf „wirkungsvolle Bestrafung“ – alle wieder frei. Das muss wohl in unserem Rechtsstaat so sein – aber es dreht mir den Magen um.

    Linke Gewalt wie in Hamburg geschieht unter dem wohlwollenden Blick vieler wichtigen Medien – die früher einmal bürgerliche ZEIT ist ein Beispiel. Vergleiche mit 1967 und 1968 kommen mir in den Sinn. (Ja, schrecklich, dass man schon so alt ist.)

    Aber ein wesentlicher Unterschied ist: Damals war die Schar der Sympathisanten nach meiner Erinnerung geringer. Die Empörung im Spiegel und bürgerlichen Stadtzeitungen wie der Tagesspiegel über die Gewalt der „Radikalinskis“ schien mir damals einhellig zu sein. Niemand wäre damals auf die Idee ´gekommen, die Schuld auf „Provokationen“ der Polizei zu schieben. Wenn man über Polizeitaktik debattierte, ging es um Vorwürfe, dass diese die Ausschreitungen nicht verhindert habe.

    Die „Gewalt gegen Sachen“ war schon damals nicht von der Gewalt gegen Menschen zu trennen, die politische Rechtfertigung von Brandstiftung beschränkte sich auf Szeneblätter, eine Vorsitzende einer Linken Partei hätte das nicht gewagt. Heute ist linker (rotlackierter) Faschismus wieder wählbar.

    Der verbale Entmenschlichung der „Bullenschweine“ in den Blättern folgte „Natürlich kann geschossen werden.“ (Ulrike Meinhof in einem Interview mit dem Spiegel Juni 1970 – der Artikel begann mit „Ihre Überlegungen hat die steckbrieflich gesuchte Journalistin auf Tonband gesprochen. Der SPIEGEL – schon damals überall dabei – veröffentlicht nachstehend unredigierte Auszüge …“)

    Was folgte, wissen wir: linke Bombenanschläge, Morde. Der Staat machte mobil gegen das damalige Pack, das im Kern aus gelangweilten eingebildeten arroganten Bürgerkindern bestand.

    Mir scheint, dass heute, 50 Jahre später, diese Saat wieder aufgeht. Die Unterschiede habe ich genannt: Der Staat ist nicht verteidigungswillig, die Radikalen von damals haben bei ihrem Marsch durch die Institutionen diese wehrunfähig gemacht, und einige Generationen Sympathisanten haben Justiz und Medien infiltriert.

    Und als geniales Ablenkungsmanöver wurde eine rechte Gefahr inszeniert, von deren hässlicher realen Ausprägung NSU die Steuerung durch Verfassungsschützer zu ahnen ist – aber eben nicht beweisbar.

    Es ist zum Gruseln.

    • Nun, auf der einen Seite verblast die Erinnerung an den Deutschen Herbst und die DDR – die meisten Krawallbrüder haben das alles nicht mehr erlebt. Auf der anderen Seite wurde die Antifa zu einer Art Schutztruppe der Demokratie hochgeschrieben, und dahinter hat sich dann auch viel Wildwuchs gebildet, der ähnlich extremn andere Zeile verfolgt.

    • "Gewalt gegen Sachen" lässt sich nur in einem manichäischen Weltbild
      von „Gewalt gegen Personen“ trennen. Daß in der Realität das Eine nur die Einläutung zum Anderen ist, könnte eigentlich als Beweis für die Falschheit dieser Theorie über die Welt durchgehen. Die Kirche hat sie als Häresie nicht ohne Grund frühzeitig verworfen. Die Linke hat sie über hegelianisch verbrämte Dialektik reanimiert und tischt uns heute den Preis dafür auf. Hamburg ist nicht die Rechnung, HH ist das
      entree, quasi ein Amuse-Gueule

    • Es ist der Einstig in die Gewalt. Die RAF begann ja auch nicht mit dem deutschen Herbst, sondern mit KKaufhausbränden. An Dingen kann man üben und sich den Kick holen, nach dem man süchtig wird.

    • Some are more equal than others.
      Orwell depicted said group as pigs.

  72. noch falsch
    bei „Ignorieren wir die Videos der Polizei“ verlinkst Du auf Link 3 “ Vorgruppen der autonomen “Welcome to Hell”-Demonstration“:
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/216737

  73. ......
    Vielen Dank für den sehr guten und notwendigen Beitrag.
    Es ist erschreckend wie tief sich der Linksextremismus in die Gesellschaft gefressen hat, man stelle sich nur mal vor das gleiche wäre mit rechtsextremen Vorzeichen geschehen. Wie würden wohl die Zeitungen reagieren ?
    Wie wäre die Reaktion wenn in Dresden ein Haus besetzt würde, die „weisse Flora“ wo Rechtsextreme Konzerte machen (mit Skrewdriver, Landser und Stahlgewitter), in dessen Umfeld es regelmäßig Gewalt gibt ? Wie wäre nun die Reaktion wenn die Stadt dieses Haus kauft und belässt ja sogar eine Veränderungssperre ausgesprochen wird ?
    Eben. Genau da ist der Unterschied.
    Linksextremismus wird nach wie vor als Kavaliersdelikt gesehen, als etwas das halt gerade in der Jugend verbreitet ist und irgendwie ja schon richtig und wichtig ist und genau das muss sich ändern.
    Der Linksextremismus hat mindestens so viele Tote am Buckel wie der Rechtsextremismus es darf da keinen Unterschied und keine Gnade geben.

    Ihnen lieber Don gute Gesundheit trotz Drohungen zur Not legen sie sich einen Rottweiler oder Dobermann zu, die sind intelligent und gute Wachhunde.

    • Ganz ehrlich, es gäbe haufenweise „Geschieht ihm recht“-Kommentare in meinem Fall, sonst nichts.

    • ...
      … nein, es gäbe eine Soli-Demonstration, selbstgebackene Kuchen und viele Anfragen danach, ob in der Ruine Fahrräder überlebt haben, die man abnehmen würde …

      Es erinnert so ein wenig an die Schilderungen der jüdischen Mitbürger, wenn die deutschen Nachbarn aufkreuzten, um aus Neugier zu schauen und ob was vom Hausrat brauchbar war und in Italien hießen die entsprechenden Gesellen ja nicht zufällig „Schwarzhemden“. Die sind schon ganz richtig gekleidet.

  74. Das ist dann auch der Gemeinsame Nenner auf den sich Islamisten und Antifa verständigen können
    und was letztendlich zu diesem pervertierten Schulterschluß von Linken, Feministen und islamischen Extremisten führt.

    • In gewissen Punkten gibt es eine Anschlussfähigkeit, die grösser scheint, als die Differenzen mit anderen Gruppen. Und teilweise auch lange, gern übersehene Freundschaften, speziell bei arabischen Bewegungen und Despoten.

    • Der Feind meines Feines ist mein Freund
      Die Unterstützung, die die Invasion und der Islam durch die Katholische und Evangelische Kirche und durch Jüdische Gemeinden erfährt, ist erschreckend.

      (Und all die Aufrufe an die jeweiligen Anhänger, bloß der AfD fern zu bleiben. Da ändert es nichts, dass Wilders, Le Pen und AfD betont semiphil sind oder die AfD eine stärkere Anbindung an das organisierte Christentum wünscht.)

      Was die Feministen angeht: Wenn alle Niquab und Burka tragen, sind hässliche und schöne Frauen gleich. Und immerhin ist es das Ende des Westens (aka Patriarchat).

      Die US-Linke ist zunehmend von der Muslimbruderschaft unterwandert, und Hillarys Niederlage hilft nur marginal. Nichts wurde getan wegen des Fort Lauderdale-Massakers. Das FBI trainiert Agenten, als ob „islamistischer“ Terror so bedrohlich wäre wie extrem Rechte.

  75. Gewalt gegen Sachen
    ist nicht leicht trennbar von anderer Gewalt.

    Apropos Gaststätten:
    https://www.waz.de/staedte/duisburg/restaurant-scheiben-mit-aexten-zerstoert-gastronom-gibt-auf-id210888701.html

    Primäre Gewalt gegen Sachen kann durchaus auch sekundär Gewalt gegen Menschen werden. Jetzt gibt es vier Arbeitslose mehr.
    Wobei ich nicht einmal ausschliesse dass einer unserer besonders intelligenten Freunde dann sagen wird, das sei doch toll, dann gäbe es zukünftig die Kohle aus ALG-Mitteln.
    Und der Kleinunternehmer? Eine Kneipe mit Restaurant, dem Besitzer den Lebensunterhalt zerschlagen. Ein Besitzer der sonst nichts hat. Eine zerstörte Existenz. Natürlich kann man auf die verwegene Idee kommen, einen angehenden Kapitalisten davon abgehalten haben, einer zu werden. Und das als ‚gute Tat‘ einstufen. Derzeit scheint nichts zu blöde zu sein, als dass es verwendet werden könnte.

    • Gewalt gegen Sachen?
      Gewalt gegen Sachen ist nur harmlos, wenn sie gegen MEINE EIGENEN Sachen gerichtet ist – und von MIR SELBST ausgeübt wird.
      Das ergibt sich aus meinem Verfügungsrecht über (sächliches) Eigentum.
      Alles andere verkennt, dass unsere gesamte Existenz von „Sachen“ abhängt. Die Sachen Anderer zu zerstören, kann deren Existenz gefährden und ist durch nichts zu rechtfertigen.
      Das ist etwas anderes, als sein eigenes Handy gegen die Wand zu werfen oder gegen den eigenen Computer zu treten.
      Das wird meiner Meinung nach zwecks Verharmlosung der Hamburger Gewaltexzesse in einen Topf geworfen. Darauf haben sich die Mainstream-Media offensichtlich geeinigt und deshalb wird dieser „Red Herring“ jetzt aufgebaut.

  76. Renate Simon fragte am 11. Juli 2017 um 23:33 Uhr
    „ja lieber DdH und schon wieder treten Sie als Gast auf
    sind Sie heute so pressiert oder was ist der Grund? Immerhin unterzeichnen Sie ja mit Namen ;-) “
    .
    Ach Frau Simon, ich weiß auch nicht, was gestern in Don gefahren war. Vielleicht fanden ja Revisionsmaasnahmen seines Blogs statt? Vielleicht wird er es mal erklären. Meine Antwort von 21:25 finden Sie übrigens knapp über Ihrem Post. Wenn Don mal wieder unbeobachtet ist und wieder so freigiebig wie seine Moderationskollegen auf dem Kutter alleweil´, verrate ich Ihnen mal, was ich als meinen Namen gewählt hatte. Er hing unmittelbar mit meinem größten Wunsch, der auch sicher der Ihrige ist zusammen.
    .
    Seien Sie unbesorgt, Deutschland schafft das auch noch, wenn auch nicht mehr in unser beider Leben. Es ist noch Glut unter der Asche.
    .
    Emol ebbes gonz onnasch: Gestern beim Kauf einer Programmzeitung sah ich so eine Militariazeitung, die ich mir ansonsten nicht antue, in der als Beilage eine militärische Lagekarte herausragte. Oh, Zentral-Mitteleuropa (mit Jütland, Teilen Schwedens, Benelux und Nordfrankreich drauf, Deutschland etwa nach Süden bis Augsburg) mit ganz vielen blauen und roten Stoßkeilen von militärischen Großverbänden darauf.
    .
    Zuerst wollte ich die Karte in der Fernsehzeitung verschwinden lassen aber da überkam mich wieder meine gute Erziehung und 4,50 € sind ja auch nicht die Welt.
    Warum ich das getan habe? Ich wollte einfach mal sehen, wie sich sowjetische und DDR-Truppen und das andere Gerülpse (DDR=Sozialisierungsstaat von ulF, falls in Vergessenheit geraten) die Eroberung Europas und speziell von Hamburg, der Geburtsstadt von ulF vorgestellt hatten. Und siehe da, die hätten dort tatsächlich einen völlig überzogenen Kräfteansatz in Marsch gesetzt und zudem noch, von McPomm aus einen ganzen bis 1,5 Tag(e) angesetzt (40-60 km pro Tag, man hätte als auch @ Django in Bordesholm innert einen Tages einen Besuch abstatten können)
    .
    Wie wir kürzlich erlebten, geht das flotter, aber hallo. Und die Nato hätte vielleicht auch nicht mehr als 21000 Mann zum Schutze Hamburgs abstellen können.
    .
    Wenn ich jetzt die Neugierde geweckt habe: Ich rede von den jährlichen Großmanövern „Druschba“, „Völkerfreundschaft 80“ des Warschauer Pakt und von den ganzen anderen, die ich namentlich nicht mehr drauf habe.
    .
    Die Manöverszenarien sind natürlich immer auf eine Aggression von revanchistische Natotruppen unter Führung der USA und BRD aufgebaut, die nach einem Überraschungsangriff (hihi) schon mit 4 Divisionen vor Warschau, , aber dann (1. Front im Norden, 2. Front südlich Linie Kassel) binnen von 12-15 Tagen bis an die Scheldemündung, Paris und die Nordspitze von Jütland zurückgeworfen werden, also auf eine Tiefe von ca. 700 km, ab Grenze des sozialistischen Musterstaates nach Westen.

    (DdH)

    • Rote und ihre Pfeile
      Sehr geehrter Jour x+74,

      vielen Dank, dass Sie ein vernachlässigtes Thema anschneiden.

      Die Malereien in Ihrer 4,50 € – Zeitschrift sind Phantasien heutiger Pfeilchenzeichner, womöglich angeheizt durch Manöverpapiere von SBZ-Militärs aus den Siebzigern.

      Tatsache ist, dass wir nach dem Zusammenbruch und Seitenwechsel des Kanzlerin-Mutterlandes und seiner Bündnispartner nichts „Scharfes“ dieser Art gefunden haben.

      Und das lag nicht daran, dass die Sowjets schlau genug gewesen wären, sämtliche „echten“ Kriegspläne der strategischen, operativen und taktischen Führungsebenen aller Mitgliedstaaten des Warschauer Paktes mitgehen zu lassen. Das wäre organisatorisch gar nicht möglich gewesen.

      Es lag einfach daran, dass es solche Pläne nicht gab.

      Die Sowjets wären ja mit dem Klammerbeutel gepudert gewesen, hätten sie solche Pläne ausgearbeitet – mitten im Frieden.

      Alle denkenden Menschen mit Ausnahme des Herrn Bundespräsidenten, der der NATO Säbelrasseln vorzuwerfen beliebt, sind sich einig, dass es im Europa des kalten Krieges nur einen strategischen Angreifer und damit Auslöser des III. Weltkrieges hätte geben können: Moskau.

      Entschuldigung, Herr Bartsch, Sie brauchen doch hier nicht mit den Armen zu fuchteln. Von Ihnen und Ihresgleichen war ja gar nicht die Rede. Sie müssen mal zuhören: Ich sprach von denkenden Menschen. Okay? Also setzen Sie sich wieder hin.

      Und weil natürlich der Angreifer weiß, ob es überhaupt losgeht und falls ja, wann, wird er „scharfe“ Pläne erst dann ausarbeiten, wenn’s soweit ist.

      Alles andere würde nur die Gefahr erhöhen, dass die Organisation Gehlen oder andere Institutionen des Klassenfeindes Wind von der Sache kriegen.

      Der in der strategischen Defensive hat’s schlechter. Weder weiß er, ob’s überhaupt jemals losgehen wird, noch, wann. Seine Pläne müssen daher fertig in den Panzerschränken liegen. Dann besteht natürlich die Gefahr, dass Leute von Herrn Bartsch mal mit der Minox vorbeikommen. So ist das Leben.

      Daher sind rote Pfeile in Richtung Hamburg nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind. Bringen Sie das Pamphlet zurück und tauschen es gegen den Kicker ein.

      Gruß,
      C.

  77. Verehrter Don
    Ich lasse nur mal so meine Gedanken schweifen so dass es von der Meinungsfreiheit gedeckt ist und selbstverständlich lehne ich Aufrufe zu Straftaten entschieden ab, ich bin ein bisher nicht vorbestrafter unbescholtener Bürger.

    Bei „Inneneinrichtung gerade rücken“ fängt meine Fantasie an zu kreisen … Bilder Träume alte Filme tauchen auf Desert Eagle … 357 … 44
    „Wir Drei“
    „Wer, … Du bist doch allein“
    „Smith, Wesson und ich“ (frei nach Dirty Harry).

    Ein Notwehr-Exzess ist unbedingt zu vermeiden, wäre ungesetzlich und würde auch eine aufwändige spurenintensive Entsorgung notwendig machen.

    • Ich mag einfach keine Gewalt. Ich habe davon in meinem Leben viel mehr als genug gesehen. Ich mag das einfach nicht. Es bringt nichts. Zumindest nicht in einem Rechtsstaat. Und ich mag die Beiläufigkeit nicht, wie damit kokwettiert wird. Und ich verachte Lügnerinnen wie Margarete Stokowski, die Gewalt einfach ausblenden, wenn es um Verbrecher wie Emma Goldman geht.

    • Rechtsstaat
      Tja. Das mit dem Rechtsstaat ist das Problem. Wenn Recht nicht durchgesetzt wird (oder nur bei denen, derer man habhaft wird). Was ist dann? Als prominenter oder zumindest zB als Eigentümer Identifizierbarer gerät man klar ins Visier der Behörden. Der schwarze Block wird komplett ungeschoren davon kommen.

    • Schiller
      ..da werden Weiber zu Hyänen…Frauen und Politik passen nicht immer gut zusammen.

      Gut, dass das meine Mutter nicht mehr erleben kann. Sie glaubte immer, dass nur Politiker zu Kriegen und Morden fähig seien und die Weiblichkeit, gleichbedeutend mit Mitmenschlichkeit, eine bessere Politik bringen würde. Auf den Beweis warte ich aber seit geraumer Zeit vergebens.

  78. Mich würde ja mal interessieren
    was TDV zu den Vorgängen sagt. Zumindest falls es was anderes wäre als was Stegner und Konsorten gerade so als Blendgranaten loswerden…

  79. Wo links draufsteht, muss nicht links drin sein.
    @colorcraze 11. Juli 2017 um 23:37 Uhr
    „Aber die SPD war nie die „einzige Linke“. In der Weimarer Republik nicht und in der Bonner Republik auch nicht, wenn auch in letzterer daneben eher Splittergrüppchen existierten. Diese Monopolbehauptung, die Sie da tätigen, ist nichts als ein Wunsch.“

    Wie kommen Sie darauf? Von der SPD ist doch gar nicht die Rede.

    Es ging darum, zu klären, was „links“ von der Sache her bedeutet, nämlich Parteinahme für die Interessen der Menschen, die mit ihrer Arbeit den gesellschaftlichen Reichtum produzieren und die gesellschaftlich notwendigen Arbeiten ausführen.

    Dann wird völlig klar, dass die Hamburger Hooligans nicht links sind, genauso wenig wie die schwarz-rote Merkel-Politik nicht links ist. Wie auch die rot-grüne Politik der Regierung Schröder-Fischer nicht links war. Und auch die rot-gelbe Politik der Regierung Schmidt-Genscher war nicht links gewesen.

    Man kann dann auch die Frage stellen, ob die Linkspartei wirklich linke Politik macht?

    Denn wo links draufsteht, muss nicht links drin sein.

    • Die SPD ist eigentlich eine Geschichte der offiziellen Abgrenzung, zusammen moit opportunistischer Duldung.

    • Gschlamperte Verhältnisse
      Verständlich, dass Sie und die SPD versuchen, sich von der prolligen, gewalttätigen Verwandtschaft zu distanzieren. Aber Verwandtschaften und gschlamperte Verhältnisse wird man nicht so einfach los, zumal wenn man Unterhaltsverpflichtungen eingegangen ist.

      Links bedeutet offenbar immer etwas Anderes als das, was man zu sehen kriegt. Ein politisches Hütchenspiel für Leichtgläubige.


    • Mich interessieren Ihre „real scotsman“-Privatdefinitionen einfach nicht.
      Ich halte sie für vollkommen realitätsfremd und substanzlos. Linke sind für mich linke Parteien, die Gewerkschaften (teilweise), und die frei flottierenden „Gefühlslinken“ (die Unis sind voll davon), wie Sie einer zu sein scheinen.
      Für Ihre Rabulistik dürfen Sie sich gern andere Linke aussuchen, die sowas mitmachen, das hat ja eine lange Tradition, aber verschonen Sie mich und die Leser hier mit diesem Dreschen leeren Strohs.
      Man kann sich nicht weiterhin auf seine allerbesten Absichten berufen, wenn man gerade Mist gebaut hat aus allerbesten Absichten.
      Wie es den Utopisten eben immer geht.
      Nein, da bekommt man dann schonmal die Mithaftung angeklebt, und zwar völlig zu recht.

    • Nicht links?
      Dann frage ich mich ja, warum es nie Ausschreitungen bei Veranstaltungen von SPD, Grünen oder Linken von diesen Leuten gibt. Nur weil die die irgendwie finanzieren?

    • @ colorcraze - das hätte ich nicht so trocken über die Bühne gebracht - sehr schön - -
      Text eingeben


    • @Dieter Kief: ich bin gegen solcherart Denkfiguren der Selbstvirtualisierung allergisch, weil es ein Versuch ist, sich aus jeglicher Verantwortung zu stehlen. Nicht nur der Verantwortung für sich selbst, sondern auch für die Sprache (die nur funktionieren kann, wenn Definitionen kollektiv verläßlich referenzierbar sind), die Zivilisation (setzt Zurechenbarkeit voraus), die Stadt (verträgt nicht allzuviel „heute so, morgen so“).
      Früher nannte man so eine Haltung mal „merkbefreit“.

  80. Lohnabhängige Akademiker sind Teil der Lohnarbeiterklasse.
    @Goodnight 11. Juli 2017 um 21:29 Uhr
    „Begriffe wie Bürgertum, insbesondere in Differenz zu Arbeiter, setzte ich mal nicht voraus, sollte man aber kennen, wenn man die Entwicklung der Moderne verstehen will.“

    Lohnabhängige Akademiker sind Teil der Lohnarbeiterklasse.

    Das erfahren Sie doch als lohnabhängiger Akademiker jeden Tag am eigenen Leibe. Denn Sie leisten fremdbestimmte Arbeit im Interesse derer, die Eigentümer des Unternehmens sind.

    Die Klasse der Lohnarbeiter ist horizontal und vertikal differenziert, nach Qualifikation, nach Stellung in der Arbeitshierarchie. Usf..

    Von der Klasse jener, die ein arbeitsfreies Einkommen durch Kreditvergabe, durch Mehrwertabschöpfung, durch Vermietung und Verpachtung etc. generieren unterscheidet sich die Klasse der Lohnarbeiter dadurch, dass Lohnarbeiter mangels Vermögens dem Zwang zur Arbeit unterliegen, und zwar einer Arbeit, dessen Inhalte und Ziele von den privaten Interessen der Eigentümer bestimmt werden.

    Letzteres betrifft Sie als Manager genauso wie den Chefarzt in einem Krankenhaus, das sich in Privateigentum befindet.

    Der Manager und der Chefarzt mögen mehr Geld erhalten, aber sie sind keine freien Bürger, sondern Lohnarbeiter, auch wenn sie in der Lohnarbeiterhierarchie höher stehen, so wie der Polier über dem normalen Bauarbeiter.

    Mag sein, dass sich der Manager und der Chefarzt einbilden, sie seien freie Bürger und gehörten zum „Bürgertum“. Aber es ist eben nur Einbildung.

    • Herr von Goslar,
      ich verstehe Ihre Ansicht über leistungsfreies Einkommen durch Kreditvergabe für Private oder kleinere Mittelständler überhaupt nicht.Wer sich in die Hände von Banken begeben muss um den Kredit dann pünktlich zu bedienen,bringt Leistung samt Haftung.

    • Der Bourgeois
      existiert kaum mehr. Insoweit stimme ich mit Ihnen überein.

      Der Chefarzt war früher mal der ‚kleine Gott‘, heute wird ihm von der Krankenhausverwaltung genauso reingeredet, es werden ‚durchschnittliche Operationszeiten‘ vorgegeben, und er muss mit seinem guten Namen ausserhalb der Arbeitszeiten Werbung machen für Patienten, um die Betten voll zu bekommen und voll zu halten. Und er muss eine bestimmte Menge medizinischer Behandlungen durchführen.

      Der Professor, ‚Freiheit-von-Forschung-und-Lehre‘, muss Zielvereinbarungen mit dem Rektorat unterschreiben, in denen es nicht ungewöhnlich ist, dass er dreimal so viele Drittmittel einwerben muss, wie sein jährliches Gehalt ausmacht.

      Der Bourgeois hingegen zeichnet sich dadurch aus, dass er nicht arbeiten gehen muss, und nicht arbeiten geht, auch wenn er an der Existenzgrenze herumjongliert. Eine wunderbare Erklärung und Darstellung liefert stückweise Don Lope in Buñuels Tristana.

    • Verflixt, @ Herr von Goslar, wieder unfertig im Aeter
      Ich hatte mich auch an Goodnights Ansichten über „die Verantwortungslosigkeit des Arbeiters“ gerieben, ließ es aber dann bleiben weil er, der „Superakademiker“, dem „Proletentechniker“ ohnehin zumindest rhetorisch weit überlegen ist. Ich habe hier meine Pappenheimer längst identifiziert. Was uns ja hier, trotz aller Unterschiede zusammenhalten sollte, ist unsere gemeinsame Abneigung (jedenfalls bei der Masse) gegen das Abdriften unserer Nation in die politische und wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit.
      .
      Sie, Herr vonGoslar, können ihm, dem Herrn Goodnigt, viel besser Paroli bieten als ich, wie man liest.
      Was ich aber noch gerne aus seiner Feder gewußt hätte, wäre folgende Frage: Hat jetzt so ein Heini im Blaumann, der an seiner Doppelständer-Karusseldrehbank bei Voith, AAB Kanis oder Escher-Wyss ein millionenschweres Teil auf der Planscheibe hat keine Verantwortung? Ich meine, dächte er wie die neue Bildungsschicht, die sich kürzlich in Hamburg einen Namen gemacht hatte, so würde er doch ganz aus Versehen-und weil zudem Montag und davor am Sonntag das Schützenfest war und-und-und-2 mm + – 0,02 mm mehr zustellen als auf der Zeichnung gefordert. Wurfpassung quasi. So was zahlt dann auch keine Versicherung. Zum Trost kann man das Teil wieder einschmelzen-im Gegensatz zu dem was unsere gesponserte zukünftige Politelite da ständig zurücklässt.
      .
      Die einzige direkte Verbindung die ich zwischen dem Mann im Blaumann zur Szene sehe ist die, dass er sich nach mehreren Vorfällen dieser Art in die Reihe der H4-Empfänger einreihen könnte, eventuell auch der Szene anschließen.
      (DdH)

    • "Der" Arbeiter, nun ja
      Nach Ihrer Ansicht macht nur Geld frei. Das halte ich für verwegen. Natürlich gibt Geld eine gewisse Freiheit, aber Sie überschätzen diese. Jemand der bei Börsenschwankungen eine Milliarde von sagen wir mal 10 verliert, ist genauso unfrei wie einer, der im Monat 5.000 Euro nach Hause trägt und plötzlich gleichzeitig neue Reifen und einen Dachdecker braucht, während der Urlaub noch nicht bezahlt ist.

      Apropos Arbeiterkind: Ich hatte eine Pokergruppe vor dem Abitur. Wir waren fünf, zwei Akademikerkinder, ein Facharbeiterkind, zwei Arbeiterkinder. Die Örtlichkeit waren die diversen Zuhauses, wobei einer als Gastgeber ausfiel, weil er in einer mit fünf Kindern und alkoholabhängigem Vater vollgestopften Wohnung lebte. Der andere lebte mit einem Geschwister in einer Arbeitersiedlung. Die Mutter machte jedes Mal brillantes Essen, die Familie war so hochanständig wie zu damaligen Zeiten die SPD, die von ihr gewählt wurde.

      Wahrscheinlich gibt es diesen klassischen Arbeiter zuweilen noch, aber seltener. Sie müssen im Prinzip bei Tico ansetzen. Problematisch sind heutzutage geschiedene Ehen, nie Zeit habende alleinerziehende Mutter oder mein anderer Fall: Zu viele Kinder unter einem Dach, Clan-Kriminalität oder Abusus.

      Das Geheimnis beim Reichen wie beim Armen ist, nicht über seine Verhältnisse zu leben. So war der kinderarme Arbeiter, der keinen Alkohol trank, besser dran. In seinem Rahmen zu bleiben, bringt eine relative Stressfreiheit.

      Wirkliche Freiheit existiert nicht. Betrachten Sie frei lebende Wildtiere, sie müssen jagen.
      Die einzige relative Freiheit, die es gibt, ist die geistige. Ein Autor mag nicht mehr Geld haben als sein Nachbar, ein Facharbeiter, aber er ist freier im Sinne von Gedankenfreiheit. Aber auch ein Arbeiter oder angestellter Arzt kann am WE und am Abend frei sein, abhängig davon, was er dann mit der freien Zeit macht.

      Daher betrachte ich den Anschlag auf die Meinungsfreiheit und in diesem Rahmen die Bedrohung des Don als die größte Attacke auf die Freiheit. Sie kommt – wer hätte das gedacht? – von links und scheint Robespierre als Paten zu haben.

      Sarrazin hat einmal ausgerechnet, wie man mit Hartz IV auskommt. Man kommt natürlich nicht damit aus, wenn man Alkohol davon kauft. Einer jedoch, der das nicht tut und zusaätzlich schwarz arbeitet, ist besser aufgestellt als ersterer.
      Die Verallgemeinerungen schaden sehr, denn viele Dinge sind eine Mentalitätsfrage, vergleichen Sie mal zwei mit gleichen Startchancen ins Leben, Steffi Graf und Becker, dann sehen Sie das genau. Brühl vs. Leimen, sogar das Aufwachsen ist vergleichbar.

      Die Unheilbarkeit von destruktiven Verhaltensweisen ist problematisch, doch ein großer Schritt wäre getan, wenn jegliches Verständnis in Medien unterbleiben würde, und ein weiterer, wenn gegen links so harsch vorgegangen würde wie gegen rechts. Letztlich muss man diese Leute an beiden Rändern weitgehend so isolieren, dass sie keinen Schaden anrichten können, denn: Bliebe alles wie es ist, wird wohl das Demonstrationsrecht draufgehen, ganz. Beklagen kann sich keiner, wie die beiden Zuagroasten im Dailymail-Link konstatieren, denn Essen und Krankenversorgung hat jeder. Im Prinzip ist das schon ein Stück Freiheit, die aber zu wenig goutiert wird.

      Wahlgeschenke sollten daher tunlichst unterbleiben, da Dankbarkeit absent ist.

    • Kreditvergabe = arbeitsfreies Einkommen durch Zinsen
      @Philomena 12. Juli 2017 um 10:17 Uhr
      „ich verstehe Ihre Ansicht über leistungsfreies Einkommen durch Kreditvergabe für Private oder kleinere Mittelständler überhaupt nicht. Wer sich in die Hände von Banken begeben muss um den Kredit dann pünktlich zu bedienen, bringt Leistung samt Haftung.“

      Sie verwechseln KreditGEBER mit KreditNEHMER.

      KreditGEBER = Geldverleiher = arbeitsfreies Einkommen durch Zinsen

    • H.v.Goslar
      Danke! Jetzt fiel der Groschen.

    • Kreditschöpfung statt Geldverleih
      Werter von Goslar,

      „KreditGEBER = Geldverleiher = arbeitsfreies Einkommen durch Zinsen“

      Bitte bei Sir Frederick Soddy – („Wealth, virtual wealth, and debt“, 1926 oder auch „The role of money“, 1934, ja ok auch Gottfried Feder „Die Brechung der Zinsknechtschaft“, 1919, aber Feder war ja „Nazi“ (1919!), während Soddy Nobelpreisträger (Chemie) war) – nachlesen, wie das mit den Krediten funktioniert. Bei Marx findet man es nicht! (Oder Sie zeigen es mir, wo es genau steht). Zu über 90% werden Kredite nämlich nicht durch Geldverleih (dem Verleih des Geldes anderer Leute) erzeugt, sondern durch sog. „Kreditschöpfung“ (aus dem „Nichts“ (oder nahezu „nichts“)). Ein geradezu „magischer“ Akt, der auf Bilanzverlängerung aufbaut und von manchen Zeitgenossen auch als „Babylonian Money Magick“ bezeichnet wird. Das Geld ist also plötzlich „da“ und das Unverschämte ist, dass für dieses „magisch“ erzeugte Geld auch noch Zinsen gezahlt werden müssen. Hinzu kommen Zinseszinsen und deren Exponentialdynamik als Steigerung des doppelt „arbeitsfreien Einkommens“:

      Klick?

    • Vom Mechanismus der Kreditschöpfung zur supra-materialistischen Ebene
      PS: Selbst nachdem man es auf der mathematischen Ebene voll nachvollziehen kann, wie Kreditschöpfung und Zinsversklavung funktioniert, wird man sich die Frage stellen, was denn die Triebkraft ist, die Menschen dazu veranlasst, so etwas zu tun. Ideologien helfen da nicht weiter. Aber Erfahrungsberichte, die man selbst als „wahr“ wahrnimmt. Seit ein paar Monaten gibt es einen holländischen whistleblower aus der banking scene: Ronald Bernard. Wenn sich das, was dieser Mann beschreibt, sich ebenfalls als „wahr“ herausstellt, wird die Verbindung zwischen „ancients cults“ (Moloch, Baal) und „modern banking“ auch für Nichtilluminierte etwas nachvollziehbarer: https://www.youtube.com/watch?v=cRuKmxQSPSw

    • @ werter DdH,
      danke, dass Sie das anführen. Mein Nachbar steht auch auf einer sogenannten Insel bei Voith in SF, mein Sohn ist Dipl.Ing – TUM, spricht 4 Sprachen, spielt 6 Instrumente. Belustigt nehme ich auch ich immer zur Kenntnis, dass all das MINT – Zeug abwertend behandelt wird von manchem Akademiker. Darum freute ich mich vorhin, nebenan mal etwas über Bauingenieure lesen zu können.

      Als ich weiter unten den Beitrag aus Westafrika las, der sich mit den Aussagen meiner Tochter deckt,musste ich auch an sie denken, die ihre Frau in der freien Wirtschaft steht, ohne maskulin zu wirken.Auch sprachbegabt,zu Bedingungen und oft Umständen, die keine weibliche Zwitscherin wohl stemmen könnte.

    • Wenn man Freiheit so definiert
      Also als Freiheit vom Zwang, Geld zu verdienen, dann stimmt das wohl. Allerdings, das nicht ein bißchen engstirnig?

    • Cargo Cult
      fällt mir dazu ein. So ein wenig zumindest und nach den letzten Drehungen des Themas durch die Beiträge von Nat.

      Wieso? Naja, weil die Benutzer der angeschwemmten Relikte einer anderen Welt diese auch nicht verstehen, nicht verstehen wollen, nicht verstehen müssen. Ausprobieren, anprobieren, schmecken. Und sich wenig Gedanken um Herkunft machen; vielleicht ‚von den Göttern‘?

      Ähnlich wenig wissen wir im Schnitt von – oder interessieren uns – für die wirtschaftlichen Grundlagen, Gesetze und Prinzipien unserer Wirtschaft und unseres Finanzsystemes. Geld wird ähnlich hier oder dorthin geschwemmt, bei Bedarf von den Notenbanken gedruckt, bei Bedarf einfach auf dem Papier von der EZB geschaffen.

      Und sollte eines Tages uns der ganze Ventilator mit all der braunen Masse von Jahrzehnten dieser Finanzwirtschaft mal ins Gesicht splattern, dann – und davon bin ich überzeugt – machen wir keine weniger dummen / verständnislosen Gesichter als die Eingeborenen auf den Inseln, auf denen der Dreck und die abgelegten Latschen und die weggeworfene Kleidung und hauptsächlich unverständliche Gerätschaften für den täglichen Bedarf einer neuen Verwendung zugeführt werden.

      Der Unterschied ist: Wir selbst deklarieren uns für ‚zivilisiert‘, und die Menschen mit dem Kult als ’steinzeitlich‘.

    • Cargo Cult
      Werter U. Dippel: An Ihrer Idee, dass das Erleben der gegenwärtigen Situation auf unserem Heimatplaneten vergleichbar ist mit dem Verarbeiten von Eindrücken, die ein isolierter Stamm von Ureinwohnern im Amazonasgebiet bewältigen muss, nachdem dieser zum ersten Mal mit „magischen Fluggeräten weisser Götter“ konfrontiert wurde, ist auf jeden Fall etwas dran. Unsere Schamanen (die wir Wissenschaftler nennen – und ich weiss wovon ich spreche) mögen es ebenso wenig wie ihre Kollegen im Amazonasgebiet, wenn Dinge passieren, die nicht ins „traditionelle“ Erklärungsraster hineinpassen. Und die Zahl dieser Dinge, die nicht mehr „passen“, scheint dramatisch zuzunehmen.

      Kurzum: Es ist heute relativ leicht, Häretiker zu werden. Das könnte sich in naher Zukunft sogar zu einem „Trend“ entwickeln: Immer mehr Leute wachen in immer kürzerer Zeit auf und fragen sich „Wo bin ich?“ oder „Wer bin ich?“ oder gar „Wer sind wir?“ . Wie man hier in Don’s Blog erleben kann, ist das Ganze sogar berufsübergreifend. Don macht’s ja vor: Es geht auch anders!

      Das Pendel wird also auch in Deutschland wieder zurückschwingen. Huch: Rechts, Nazi, ..phob, alles Schlimme kehrt wieder zurück. Keine Angst: Geschichte wiederholt sich nicht als exakte Kopie. Was zu sehr ausgeufert ist, muss eben etwas (oder etwas mehr) zurückgeschnitten werden.

  81. Über Arbeiterkinder, die aufsteigen …
    @Goodnight 11. Juli 2017 um 21:33 Uhr
    „Arbeiterkinder haben nie gelernt, was Eigentum bedeutet. Daher null Respekt gegenüber Eigentum. Period.“

    Sie haben vor allem nicht gelernt, was es bedeutet, als freier Mensch zu leben. Daher bleiben auch die meisten Parvenüs „Knechtsnaturen“ aka „autoritäre Charaktere“ und werden nicht zu freien Menschen.

    • Du liebe Güte
      Das sind Auffassungen wie aus dem Mittelalter.
      Oder wie nach der Sklavenbefreiung über ehemalige Sklaven in den Staaten.
      Hören Sie sich manchmal zu?

    • Bitte updaten...
      Bitte bringen Sie ihre Ansichten über „Klassen“ , „Schichten“ usw. mal auf einen aktuelleren Stand der Soziologie…Lesen Sie über „Milieus“…von mir aus „melting pot“ oder „pizza“….lassen Sie diesen unreflektierten Kommentar…..

    • Ewige Wiederkunft des Gleichen
      Einmal machte ich eine damals junge Ärztin, deren Vater Handwerker war, darauf aufmerksam, wie kleinlich ihre Klagen über die Handwerker in ihrem Haus klangen.

      Immerhin hatte sie damals Fabrik-Arbeiter(innen) auf ihre Bitte hin ohne weiteres arbeitsunfähig geschrieben, da sie früher ein Praktikum in einer Fabrik absolvierte.

  82. Ich habs ja mit Augstein
    Nämlich wenn es darum geht, den „Preis in die Höhe zu treiben“.
    – Vergesst Wasserwerfer. Setzt das Vermummungsverbot mit paintballs durch. Sofort bei Beginn der Vermummung. Mit der Farbe aus den Geldbomben, die eine Woche lang nicht abgeht. Mal schauen, wieviele sich so markiert lieber nicht zuhause sehen lassen wollen. Gezielt and strategischen Punkten erhöht ein paar entsprechend ausgerüstete Polizisten platziert und schon geht das ohne großen Aufwand.
    – danach Gummigeschosse, auf daß es ordentlich blaue Flecken gibt.
    Beides geht auf Distanz, da muß kein Polizist leiden.
    – und erst, wenn die Deppen doch zu nahe kommen – Schlagstock (quasi ein Gummischraubenschlüssel) frei und gezielt auf Hände oder falls nicht ausreichend auf Ellenbogen oder die Knie. Es muß ordentlich weh tun! So treibt man den Preis in die Höhe!
    Eine solche Eskalationsstrategie natürlich im Vorfeld klar und deutlich angesagt. Damit jeder weiß, was auf ihn zukommt.
    Und wer dann farbbeschmiert irgendwo in Zivil aufgegriffen wird, muß obligatorisch umgehend zu Hause besucht werden. Gerne mit intensiven Möbelrücken bei der Suche nach belastendem Material. Und gehört auf eine Liste mit entsprechender Behandlung, so wie die bei den Fußball Hools.
    Gilt selbstredend für alle Demos, egal ob Links, Rechts oder sonstirgendwie faschistisch oder doof.

    Zur Stärkung des Schutzes des Eigentums empfehle eine Annäherung an die Gesetzeslage in Texas. Wer da unbefugt fremdes Eigentum betritt oder sich an diesem zu schaffen macht, der muß damit rechnen, abgeknallt zu werden – ohne daß dem Eigentümer dafür groß was drohte. Jeder weiß das dort und verhält sich entsprechend (Doofe gibt es natürlich immer). Hier bei uns darf es ja gerne ein Schraubenschlüssel statt ner Pump-Gun sein. Wobei Entfernungswaffen natürlich zu bevorzugen sind. Pfefferspray ist immer passend, aber auch Haarspray mit Feuerzeug tun gute Dienste. Oder ein Taser.

    Rote Floras und Rigaer Straßen nicht räumen – das erzeugt nur Märtyrerlegenden. Nein. Den Preis in die Höhe treiben. Mieten langsam erhöhen. Die Rädelsführer sich verschulden lassen, um Miteigentümer zu werden (nie über 50%). Konditionen langsam verschärfen. Hausordnungen erlassen und langsam verschärfen. Eine „hate-speech Polizei“ einsetzen. Dazu ein manipulationssicherer fernsteuerbarer Hautpschalter für Strom, wo man bei Übertritten die Läden mal einen Tag lang lahmlegen kann. Jegliche Strategie nutzen, um die Nutzer zu Spießern zu brainwashen…

    • Ivh glaube, die beste Lösung ist noch immer das, was man in Elmau sah: Eine Mischung aus grosser Toleranz für die Grossdemo in München und eine klare Ansage an den schwarzen Block. Wenn der erst mal kommt und Unterstützer findet, ist es schon zu spät.

    • Bewehrtes Eigentum
      „Zur Stärkung des Schutzes des Eigentums empfehle eine Annäherung an die Gesetzeslage in Texas. Wer da unbefugt fremdes Eigentum betritt oder sich an diesem zu schaffen macht, der muß damit rechnen, abgeknallt zu werden – ohne daß dem Eigentümer dafür groß was drohte.“

      Diese dämliche Gesetzeslage führt dazu, dass man als Tourist, der an einer Landstrasse ohne irgendwelche Häuser oder Zäune mal kurz zum ausstrecken aussteigt und auf der Böschung der Strasse steht, ggf. um sein Leben laufen muss. Diese Böschung gehört halt jemandem (da muss man erst mal drauf kommen) und der kam schreiend und mit Gewehr angerannt übers Feld. Ist mir so passiert, allerdings in Missouri. Oder dass wir meilenlang nicht wenden konnten nach einer falschen Abbiegung, weil meine U.S.-Fahrerin NIEMALS in einer Einfahrt gewendet hätte, da man dort ggf. direkt und rechtmäßig beschossen wird (den Begriff der Verhältnismäßigkeit gibt es ja nicht in den U.S.A., siehe 7 Kugeln für defektes Rücklicht), auch wenn man die Einfahrt nur 2 Sekunden benutzt. Also muss man auf die nächste Kreuzung warten, was im Ländlichen schon was dauern kann.

    • Den Preis treiben
      müsste man für einzelne. Also einzelne Plünderer per Greiftrupp festnehmen, für den Gesamtschaden des zerstörten Ladens haftbar machen. Finanzielle und soziale Vernichtung sozusagen. Viel besser als ein paar Sozialstunden oder Gefängnis. Das ganze an die große Glocke hängen. Dann fängt der Rest an nachzudenken.

  83. Meine Vorstellungen gingen nicht so weit,
    das anzunehmen, was Sie uns hier zeigen, werter Don.Das ist doch eine Aufforderung zum Zertrümmern anderer Eigentum und strafbar?

    Irgenwie erinnert es mich das an die toten Katzen, Hühner oder Krähen, die die Mafia Widersachern vor die Tür legt. Passen Sie bitte gut auf sich auf, nehmen Sie Hilfe von Gutgesonnenen an, wenn‘ s dick kommt.
    Wer sagt: geschieht ihm recht,hat keinen Mumm und legt die Meinungsfreiheit falsch aus, gehört zu den Feiglingen oder Widersachern.

    Ich jedenfalls möchte Ihnen ausdrücklich danken,dass Sie das offenlegen.

    • Die Feder ist mächtiger als das Schwert. Aber es gibt Gerüchte, dass ich neben der Feder auch historische Blankwaffen besitze, insofern…

    • Man muss auch mal schweigen können, Don Alphonso
      Da die deutschen Bürger systematisch entwaffnet werden, sollte man die Gewaltmonopolisten nicht auf Verteidigungsfähigkeit jenseits von registrierten Schußwaffen aufmerksam machen.

      Und die Feder ist mächtiger als das Schwert? Meines Wissens hat Alexander den Knoten nicht aufgekitzelt, und Mohammed hat sich auch lieber auf das Krummschwert verlassen. Frank und frei wird von Islamführern zugegeben, daß das Produkt der Feder ohne das Krummschwert längst in Vergessenheit geraten wäre.

    • Wenn ich losziehe und mich mit einen Netzmobber anlegte – was jetzt technisch gesehen nicht allzu schwer wäre – erreiche ich einen. Wenn ich hier schreibe – was mehr Aufwand ist – erreiche ich 30-60.000.

    • Zahlen
      30-60.000? Ich hatte gehofft es wären mehr im Vergleich zu der anderweitigen medialen Übermacht.. das ist nur eine einzige kleine Stadt..

    • Aber Herr Alphonso,
      Sie erreichen keinen einzigen Netzmobber. Das ist doch der Unterschied zwischen rationalen Pragmatikern/Konservativen und den Ideologen. Der Pragmatiker oder Konservative argumentiert noch gegen das abstruseste Argument, während die linken Ideologen, egal was der andere sagt, immer nur „Nazis auf’s Maul!“ schreit.

      Aber einer der Netzmobber mit Schwert reicht für Sie.


    • Aber einer der Netzmobber mit Schwert reicht für Sie.
      Ah wa.
      Hören Sie auf damit, Don Hilflosigkeit beibiegen zu wollen.
      Der weiß schon, wie man sich wehrt.

  84. Gewaltphantasien
    Wenn ich die hier geäußerten Gewaltphantasien – selbstverständlich nur zur gerechtfertigten Selbstverteidigung – lese, wird mir schlecht. Was unterscheidet einen solchen Bürger noch von einem Extremisten des schwarzen Blocks? Beide denken, sie müssen sich gegen irgendeine Bedrohung wehren.
    Bislang war ich der Meinung, unser Gemeinwesen zeichnet sich dadurch aus, daß das Gewaltmonopol beim Staat liegen soll. Offensichtlich haben sich die Zeiten geändert.
    Wie sagte schon Maggie Thatcher: ‚There is no such thing as society‘.

    • Titel eingeben
      Bundesrichter a.D. Fischer hat es sehr gut auf ZON heute aufgedröselt
      „….An dieser Stelle nun kommen Sie und ich, liebe Leser, erstmals in Kontakt mit uns selbst: Es könnte nämlich sein, dass die unerhörten, nie da gewesenen, bislang unvorstellbaren Ereignisse nichts anderes sind als – ein wenig metaphorisch betrachtet – Auswürfe unserer selbst.
      Keine Angst! Das ist nicht schlimmer als die Tatsache, dass auch rechtsradikale Gewaltfantasien und Gewaltverwirklichungen Teile unserer eigenen Gesellschaft sind, die sogar Quellen in unser aller Seele haben, die von den Damen und Herren Pressesprechern, „Moderatoren“ und „Kommentatoren“ als Ausgeburten des politisch unkorrekten Wahnsinns gehalten werden…..“

      unbedingt lesenswert!

    • @ Lapa
      Verehrte(r) Lapa,
      Wieso wird Ihnen beim Thema Selbstverteidigung schlecht?
      Schlecht wird mir wenn unschuldige unbewaffnete Menschen angegriffen werden.
      ich habe nun nicht alle Kommentare gelesen. Was meine Fantasien angeht, unterscheide ich mich in einem Punkt wesentlich vom schwarzen Block, nämlich darin dass ich NIE einen Anderen angreifen würde.

      Gewalt würde (so schätze ich die Mehrheit der Bürger ein) nur bei Angriffen gegen einen selbst oder die Familie erfolgen, reine Notwehr.
      Das ist der Unterschied zum schwarzen Block. Finde ich sehr wesentlich.

      Zweitens, das Gewaltmonopol liegt beim Staat. Nur, was wenn er dieses Monopol nicht ausreichend anwendet, wenn der Bürger sich selbst überlassen ist?
      Gestern sah man bei Markus Lanz einen Linienbus, besetzt mit teilweise minderjährigen Fahrgästen, plötzlich mitten in einer riesigen Schar schwarz Vermummter, eine Scheibe wurde eingeschlagen, eine höhst bedrohliche Atmosphäre, die Leute hatten Todesangst, keine Polizei weit und breit, nur die vermummte Übermacht und die ihnen ausgelieferten Businsassen.

      Dann kommt der Bürger zur Frage, ob er sich selber schützen muss. Irgendwie logisch, oder?

  85. Obacht mit dem Schraubenschlüssel!
    Das sollten Sie sich gut überlegen. Restriktives Waffengesetz und verbotene Gegenwehr, wenn nicht Ihr Leib&Leben in Gefahr sind, sprechen eine klare Sprache, wer Ihr Herr im Haus ist. Enteignungen der Kapitalisten im Arbeiter- & Bauernparadies sind bei uns politisch gewollte Enteignungen durch Kriminelle. Juristisch gilt:

    Verbrecher mit politischem Anstrich, ausser rechte natürlich, gelten als Aktionskünstler. Es greift der Kunstvorbehalt. Die gemeinen Verbrecher sind Opfer der Gesellschaft, von ihr traumatisiert: vermindert schuldfähig. Verbrecher wie der Hamburger schwarze Block sind ‚pubertär‘ (Welt oder FAZ?), also juristisch noch Kinder: nicht strafmündig.

    Bei Ihnen als Bürger greift der Kapitalistenvorbehalt: Kaufen Sie einfach nach, was Ihnen kaputtgeschlagen wird. Es trifft keinen Armen. Richter müssen ins Urteil das soziale Umfeld einbeziehen. Sie haben schlechte Karten mit dem Schraubenschlüssel, selbst mit einem Achter.

    Akzeptieren Sie die Umverteilung des Strafrechts nach links, von legal, illegal zu scheißegal. Ihre und meine Zukunft ist das nicht mehr. In der Scheiße gehen andere baden. Wir Alten schwimmen im Geld.

  86. bourgeois médécin
    Verehrter Herr v. Goslar,
    ob Ihnen da la particule nicht etwas die Sicht verstellt? Der Herr Chefarzt ist eben nicht nur Lohnempfänger, sondern qua Liquidationsberechtigung auch unternehmerisch tätig, unbeschadet der Tatsache dass er da mit dem Krankenhausträger Vereinbarungen geschlossen hat ( Poolbeteiligung nachgeordneter Ärzte, Abgabe für Gerätenutzung usw). Das ist sogar von BGH und BFH höchstrichterlich bestätigt.
    Oder wie die geschätzte Gattin meines Doktorvaters ( Ordinarius für Chirurgie und Direktor der Chir. Universitätsklinik) auf einer Cocktailparty damals so schön sagte: “ Ach das Gehalt ist doch viel zu niedrig, das reicht ja nicht mal fürs Hauspersonal, leben tun wir vom privaten“ (sie meinte die Liquidationserlöse).
    .
    Was mich an HH mehr erschüttert ist der Verlust des staatlichen Gewaltmonopols auf breiter Front. Da wäre ich in der Tat für die härteren Bandagen, welche die NZZ im Vergleich zum Schweizer Polizei- und Ordnungsrecht dort empfiehlt, Gummigeschosse inklusive.

  87. Alles ist politisch
    Julia Schramm, Mitarbeiterin der Amadeu Antonio Stiftung, arbeitet an einer Dissertation zum Thema „Privatheit als politische Idee“.
    https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/wir-ueber-uns/team/julia-schramm/

    „Alles ist politisch!“, also auch das Private. Und die Kunst. Obacht!

    Alphons, zum Zwecke der robusten Selbstverteidigung und des Schutzes des Eigentums, rate ich zu einem KFZ-Gabelschlüssel mit einer Maulweite vom mindestens 32!

  88. Links erklärt besser
    Reaktive Gewalt von links ist eine Gewalt, die der Erklärung und einer für den Täter glaubhaften Rechtfertigung bedarf. Dafür können Gründe aller Art bemüht werden. Die Schwelle wird duch Bildung und persönliche Vorlieben bestimmt.
    Daneben gibt es dann kollektive d.h. zustimmungsfähige Formeln, die gleichsam das Prinzip veranschaulichen: die Gewalt gegen Dinge, die eine verniedlichte und sublimierte Form darstellt, welche sich vergleichsweise human ausnimmt.
    Die Formalisierung ändert nichts an dem allgemeinen Schema: eine Befreiung kann selbstsbestimmt oder stellvertretend immer dann gewaltsam ausgeführt werden, wenn die Analyse eine Rechtfertigung, eine Bejahung, ein Go-for-it abwirft.
    Ich glaube es ist die Offenheit dieses Gewaltprinzips für Interpretationen, seine buchstäbliche Flexibilität, die es derart schwierig macht, einen allgemein gülitgen Einspruch zu formuieren.
    Es ist auch nicht nötig, moralphilosophisch gesehen befinden wir uns von Anfang jenseits des Intelligiblen, weil die Aggression und die Treibstrukturen neben dem Intelllekt sehr überschaubar unterentwickelt sind. Sehr spöttisch: jeder Gewaltliebhaber dieses Formats ist ein verhinderter Denker, ein Kann-nicht-Denker weil Töten-Müsser, ganz gleich wie groß die Bildung und persönliche Anstrengung reicht. Es kann nicht sein, dass man uns hier ein klassisches Denken vorgauckelt, das nichts weiter ist als krauses Zeug über einem Vulkan, den der Experte „Persönlichkeitsstörung“ nennt.

  89. Vorsicht!
    Ich stimme vielen Thesen über die radikalen Linken in diesem Text zu. Besonders problematisch ist die Diskreditierung von allem, was nicht (extrem) links ist, als rechts oder gar faschistoid. Denn diese Argumentation unterbindet jeden Diskurs.
    Aber die Analogien zwischen dem (ungebremsten) Kapitalismus und dem Faschismus im Umgang mit den Menschen einfach als linke Doktrien abzutun, scheint mir eine unreflektierte neoliberale Doktrie. Wer Adorno und die Frankfurter Schule wirklich studiert hat, sollte sehen, dass umgekehrt ein Schuh daraus wird: Dort wird eine weitere Analogie gezogen, nämlich durch den Begriff des Linksfaschismus zwischen radikalen Linken und den Faschisten. Diese Analogie klingt in Ihrem Text auch an. Allerdings unterbinden auch Sie den Diskurs, indem Sie die Ihnen nicht passenden Analogien zur verwalteten Welt einfach als linke Doktrien diskreditieren und nicht inhaltlich zu widerlegen versuchen. Ist das eleganter als alles nicht Linksextreme als faschistoid zu bezeichnen?

    • Eine Bitte
      „Wer Adorno und die Frankfurter Schule wirklich studiert hat, sollte sehen, dass umgekehrt ein Schuh daraus wird: Dort wird eine weitere Analogie gezogen, nämlich durch den Begriff des Linksfaschismus zwischen radikalen Linken und den Faschisten.“

      Könnten Sie das bitte durch ein Zitat/Literaturstelle belegen?

      Danke im Voraus.

  90. jeder, der diese Gewaltäter unterstützt
    oder auch nur Verständnis zeigt, ist auch nicht besser als diese. Egal wie die Leute heißen und um welche Medien es sich handelt. Es ist schon beschämend, dass es überhaupt soweit kommen konnte. Es geht nicht um Kavaliersdelikte, sondern um versuchten Totschlag, schwere Körperverletzung, Landfriedensbruch, Brandstiftung, Sachbeschädigung usw. Wenn das nicht konsequent verfolgt wird, können wir den Staat gleich vergessen, es wird zur Anarchie kommen. Leider mußte ich in FAZ-net lesen, dass die Täter schon wieder entlassen wurden. Unsere Richter tragen ein gerüttelt Maß Mitschuld an der Entwicklung der letzten Jahre. Von wem werden die Gewälttäter eigentlich unterstützt? Wo bekommen sie ihr Geld her? Wer zahlt für die Kosten in dem Haus, in dem die Rote Flora haust? Da müßte die noch freie Presse viel mehr darüber berichten. Die Bürger sollen schließlich wissen, wen sie im Herbst wählen. Lieber Don Alphonso machen Sie weiter so, lassen Sie sich nicht einschüchtern. Ich hätte sogar Verständnis, wenn Sie bei einem derartigen Besuch plötzlich ein Produkt des Herrn Samuel (wie hieß der doch noch gleich?) zur Hand hätten.

  91. Die Feder ist mächtiger als das Schwert
    Verehrter Don,
    im Notfall den Degen, vorher gut angeschliffen, als Stichwaffe und falls Distanzwaffe angezeigt ist, die Saufeder oder die Hellebarde, die tat ja schon in der causa Wallenstein gute Dienste.
    Meinen Dank für den Blogeintrag und Grüße aus dem Maschinenraum des Regierens im RHS.

  92. Bedrohungslage allerorten …
    Text eingeben

  93. Werter Goodnight, Sie müssen unterscheiden zwischen den Bildungsaufsteigern
    aus städtischen und ländlichen Milieus. Auf dem Lande war Eigentumsbildung Hauptziel der Aufsteiger, weshalb sich ja auch das Wahlverhalten zwischen Stadt und Land so unterscheidet. Die Wähler der sich selbst als ‚links‘ bezeichnenden Parteien rekrutiert sich vorwiegend aus dem Mietprekariat in den Ballungsräumen.

    Ebenfalls muss unterschieden werden zwischen der ersten Welle der Bildungsaufsteiger und der nachfolgenden zweiten und dritten Welle. Waren es in der ersten Welle vorwiegend die Hochbegabten Arbeiterkinder, so ist mittlerweile das Abitur Standard und Aufstieg ist dann natürlich durch formale Bildungsabschlüsse nicht mehr möglich. Was alle haben, ist kein Distinktionsmerkmal.
    Der nächste Schritt beim Aufstieg,wäre dann die Unternehmermentalität, aber die kann nur in Unternehmerfamilien und ganz bestimmt nicht in staatlichen Schulen vermittelt werden.

    Mein Eindruck ist, dass die mit großen Hoffnungen in die Unis (und damit in die Großstädte) drängenden Mitglieder der dritten Bildungswelle frustriert sind, dass ihnen kein Aufstieg mehr möglich ist. Das Einkommen reicht trotz (oder gerade wegen) akademischer Abschlüsse nur noch für explodierende Mieten. Die Unfähigkeit zur Paarbildung tut dann ein Übriges.

    Die Unterschicht war in D im Verschwinden begriffen und wird gerade neu gebildet aus formal hoch gebildeten schon länger hier lebenden und eben muslimischen noch nicht so lange hier lebenden Menschen.


    • Mein Eindruck ist, dass die mit großen Hoffnungen in die Unis (und damit in die Großstädte) drängenden Mitglieder der dritten Bildungswelle
      Die Hoffnungen finde ich erstaunlich, weil man als Student innerhalb einer Studentenschwemme doch nichts als bestenfalls Durchschnitt sein kann, jedenfalls expendable – aber andernseits, Studium ist das neue Abitur, insofern bleibt ihnen nichts anderes übrig, als diese ausgeweiteten Zumutungen mitzumachen.

  94. Werter Don Alphonso, Sie können meinetwegen schreiben, was Sie wollen,
    aber dass ich Ihren Klarnamen nebst Wohnanschrift lesen musste, will ich nicht noch einmal erleben. Ich versuche bereits intensiv zu vergessen, was ich flüchtig las. Nachforschungen, sonst gerne getan, stelle ich erst gar nicht an.

    Ein Teil des Zaubers verflüchtigt sich, wenn Pseudonyme aufgedeckt werden. Doch bestimmt haben Sie gar nicht Ihren wahren Namen wiedergegeben, sondern nur ein neues Pseudonym, nach dem Motto: Name von der Redaktion geändert.

  95. Nachbarn
    Im Tillyhaus?
    Dann waren wir ja Jahre lang fast Nachbarn und ich hab Sie nie gesehen.

    • Vielleicht ist der Don mehr Kunstfigur,
      als wir denken? Ein Gespenst womöglich? Das 300jährige Dielen knarzen lässt? Huhuuuuuuuu!

  96. Es nervt
    „Du schreibst die Kommentare zu schnell. Bitte etwas langsamer.“

    Das taucht jetzt jedes mal auf, wenn man was schreibt. Selbst nach nur ein paar Zeilen ist alles futsch.

    Das nervt sehr!

    • alles futsch
      Klicken Sie einfach nicht auf den >>Lesermeinung Abschicken<< Button.
      Dann ist es auch nicht futsch.

  97. Bedrohungslage allerorten …
    aber die Diskussion geht in die falsche Richtung (wobei ich die Wut über eine solche Bedrohung gut verstehen kann). Also: Gerade sind die Molotow-Cocktail-Werfer, die Scholz wg. Mordversuch angeklagt wissen wollte, FREI gelassen worden. Die haben auch beim Gang aus dem Gefängnis gelacht. Das eigentliche Problem ist also die Justiz. Dabei ist verdammte Vorsicht geboten! Denn: Die Schutzgesetze, über die sich alle erregen, greifen auch für uns. Andernfalls wäre das Justizsystem so umgebaut wie gerade in der Türkei. Wäre das gut? Was wäre also die Alternative? Systemtheoretisch (Luhmann) ist da eine politische Diskussion grundsätzlich überflüssig, weil (s. Türkei) contraproduktiv. Es muss also eine juristische Diskussion her. Aber leider ist der Herr Fischer ja inzwischen auch abgesägt worden (klar, wg. Genderfragen). Problem: kaum einer kann das. Und genau da sitzt das Problem fest.

  98. Falls die Linken kommen,
    nehme ich gern ein paar Räder in Obhut. Das Colnago z.B.

  99. Titel eingeben
    Besonders peinlich ist ja, dass die Antifa (oder wie die sich sonst noch nennen) in großen Teilen den Handlanger gibt für die stille neoliberale Weltrevolution. Abschaffung des Nationalstaats und der nationalen Souveränität, Öffnung der Grenzen, die eine große (Konsum)Welt für alle… Forderungen, die jeder Konzernchef, jeder Investmentbanker liebend gern unterschreiben würde. Und der angebliche Kampf der Linken um Mieten und gegen Gentrifizierung ist zwar noch nachvollziehbar, verdeckt aber nur den eigenen Egoismus, der billigen Wohnraum für sich selbst beansprucht, ohne irgend etwas dafür tun zu wollen. Die linksgrüne Schickeria, längst zu Ämtern und Würden gekommen, kann ihre pubertären Umsturzphantasien aus der sicheren Position der Sesselpupser heraus auf den schwarzen Block projezieren und klammheimliche Freude für die tumbe Randale empfinden: ein paar windige Distanzierungsschablonen reichen ja normalerweise, um zum bigotten linken Alltag überzugehen. Wenn mir einfach nur mal irgend jemand sagen würde, dass es höllischen Spass macht, Scheiben einzuschmeissen und Autos abzufackeln: ich wäre voller Symphatie. So aber müssen wir wohl auf absehbare Zeit mit den pathologischen Lügen der Linken leben…

  100. Titel eingeben
    Ich frage mich ja, da die ganzen Autonomen in der Regel kleine schmächtige Spackos sind, ob diese die Anarchie auch noch gut finden, wenn man ihnen im Rahmen der eigenen regellosen Selbstverwirklichung gepflegt das Gesicht aufbügeln würde? Mir ist unklar, warum man in Blankenese und Co. nicht eine Handvoll erfahrener Jungs von der Reeperbahn für das Wochenende angeheuert hat, die die Straße effektiv von diesem brandschatzenden Zwergenmob der Fliegengewichtsklasse freigehalten hätten.

    • Dort herrscht Ordnung!
      Auf der Reeperbahn war nix, da wird das Gesetz durchgesetzt, allerdings das eigene. Besonders während der Hauptgeschäftszeit.
      Gruß K

    • Lage, Lage, Lage
      Das Video genau ansehen. Da brennt nicht der schicke Teil der Elbchaussee, dahin ist der Weg zu weit und da stehen auch keine Autos am Wegesrand von Menschen, die dort wohnen. Im netten Teil gibt es Zäune, zurückliegende Häuschen und Garagen. Da brannte rein gar nichts.

  101. Und auf der anderen Seite stehen die Rechten, die direkt Menschen ermorden
    Womöglich einige hundert Morde seit 1990 und weniger als eine Hand voll auf der Linken Seite. Und natürlich gibt es die rechten Parteien und Journalisten, die das schön reden genauso wie auf der linken Seite. Es fällt nicht schwer zu beurteilen, an welchem Ende des politischen Spektrums die Grundrechte stärker gefährdet sind.

    • "Nur eine Hand voll"??!
      Das ist eine extrem zynische, menschenverachtende und darüber hinaus auch noch grob falsche Aussage zum linken Terrorismus (und zum rechten übrigens auch). Eine ehrliche Recherche (über die „Zeit“ hinaus) lässt bereits relativ schnell mehrere „Hände voll“ zusammenkommen, es sei denn sie sind auf dem linken Auge blind (bzw. kneifen es dauerhaft zu). Das sie die Grenze 1990 ziehen ist natürlich (böse) Absicht, aber es hilft nicht, denn selbst wenn sie RAF-, Startbahn West- und sonstige Attentate außen vorlassen und die NSU-Morde mit einbeziehen, vergessen sie dabei eben genau jene linke Taten, die von ihnen auf der rechten Seite mit einbezogen werden (also Messerstechereien, Schlägereien, Auseinandersetzungen etc. mit tödlichem Ausgang, in denen politische Motive auch eine mehr oder minder große Rolle spielten). Davon gibt es auch im linken Millieu genügend – wenn auch deutlich weniger als im rechten Spektrum. Das lässt aber nicht auf die Gefährlichkeit der Bedrohung schließn, wie wir durch den islamistischen Terror leider zu gut wissen, der „zahlenmäßig“ (noch) weit hinter rechter und linker Gewalt rangiert.

    • @Thomas Voll
      Es gibt kein größeres Blatt, das rechte Morde kleinschreibt, die Zeiten liegen hinter uns und das ist gut. Es ist auch richtig, dass die Linken heute seltener töten als die Rechten. In Hamburg haben sie allerdings versucht, den Rückstand aufzuholen, dass keine Polizisten tot sind ist pures Glück. Auch dass in den angezündeten Autos zur Morgenstunde keine Kleinkinder saßen, die die Mutter mal kurz im Auto ließ, als sie bei der Freundin sich schnell was auslieh, ist reiner Zufall. Auch dass während der Unruhen in der Schanze kein Feuer übersprang oder ein Herzinfarkt tödlich verlief, weil die Rettungswagen sich nicht hineintrauten. Widerlich ist es, diese unleugbare Gewalt der Linken zu entschuldigen, weil die Rechte nach umstrittener Zählung in den letzten 25 Jahren etwa 150 Menschen tötete. Das eine macht das andere eben nicht besser. Obgleich in allen linksliberalen Medien regelmäßig die hohe Zahl rechter Opfer in einem Vierteljahrhundert thematisiert wird, während dieselben Medien dann kurz später 130 Tote in Paris binnen 30 Minuten zu einem statistischen Rauschen erklären, Selbstmord und Autofahren seien ja gefährlicher. Es ist diese Instrumentalisierung der einen Opfer bei gleichzeitiger Verhöhnung der andern, die mich schaudern lässt. Die Antifa tötet seltener als die Neonazis und die Islamisten. Und? Dafür treibt sie gerade einige ins rechte Lager, vergiftet den Diskurs und bedroht, wenn man ihr Vorwürfe macht, mißliebige Journalisten. Soll ich ihr dafür dankbar sein? Sie bereitet damit nur der Rechten das Feld. Geringere Schurken sind auch Schurken. Don Alphonso hat es geschafft, wg. einiger frecher Sottisen und solidem Journalismus mit Namen und Adresse geoutet zu werden. Es gibt viele Journalisten, über die ich mich ärgere, nie aber käme ich auf die Idee der Stokowski oder J. Augstein ein paar stramme Skins in die Wohnung zu wünschen. Natürlich gefährdet all dieser bösartige Wahnsinn einer saudummen Linken meine Freiheit, so wie es auch die Islamisten tun oder die Mordbrenner der radikalen Rechten. Ich nehme mir das Recht heraus, alle drei Sorten des Gesindels zu verabscheuen und nicht die Untaten der einen mit den schlimmeren Taten der anderen zu relativieren. Wem nach einer linken Gewaltwelle nur sofort einfällt, dass die Rechten immer noch schlimmer sind ( und dabei oft kaum einen Unterschied zw. CSU, AfD oder dem NSU macht) oder wer unmittelbar nach einem rechten Brandanschlag damit kommt, dass auch Linke Molotow-Cocktails werfen ( und die SPD mit der Antifa vermengt) , solchen Leuten ist nicht zu helfen. War es noch nie. Die Grenze verläuft nicht zwischen Rechts und Links sondern zwischen Anstand und Obszönität. Wir sollten zusehen, dass wir immer die richtige wählen, egal ob wir uns als eher links oder eher rechts verorten.

    • es gibt keine rechten und linken Morde
      das sind alles Verbrecher, die irgendwelche politischen oder auch religiösen Motive vorschützen. Die müssen alle gleich behandelt und verurteilt werden. Welche Grundrechte werden wo stärker gefährdet? Auch das kann kein Kriterium sein. Allerdings kommt auch niemand auf die Idee, rechte Gewalttaten zu verharmlosen oder gar gut zu heißen. Auf der linken ist das ganz anders. Da geht die Unterstützung bis weit in die Politik. Straftaten begehen beide, die Unterminierung des demokratischen Staates erfolgt mit Unterstützung von linken Politikern und Medien aber nur von links. Kein deutscher Politiker, der seine Sinne noch beieinander hat, würde brennende Ausländerunterkünfte gutheißen oder auch nur Verständnis zeigen. Das Zündeln in Ffm oder HH hat die gleiche Qualität.

    • Titel eingeben
      Zum einen bauschen Sie die Zahl rechter Tötungsdelikte auf („Womöglich einige hundert“ jaja, womöglich), zum anderen ignorieren Sie, dass im gleichen Zeitraum gemäß PKS des BKA eine vierstellige Zahl von Deutschen durch Ausländer getötet wurde. Diese Ausländer sind zum Teil dank linker Politik hier, bzw. können sich dank apologetischer linker Justiz & Medien austoben.

  102. Es gibt Diskussionsbedarf. Das geht aber nicht unter der Aussitzerin Merkel
    „In den letzten 10 Jahren haben Linksradikale mit Erfolg versucht, sich als Speerspitze der Mieterbewegungen zu etablieren. Mit den steigenden Mieten und der Gentrifizierung fanden sie Themen, die die Menschen bedrücken und Zugang zu Medien erlauben“

    Genau.
    Sie fanden Zuspruch in Bevölkerung und Medien, weil es anscheinend einen Grund gab.

    Genauso fand eine neugegründete rechte AfD Zuspruch, weil auch da sich anscheinend viele Menschen an die Wand gedrückt fühlen.

    Was ist jetzt die echte Ursache des zunehmenden Radikalismus, des rechten wie des linken:

    Dass es diese radikalen Heilsversprecher einfach gibt.

    Oder ist es nicht vielmehr so, dass es diese Rattenfänger/Aktivisten nur deshalb nachhaltig geben kann, weil tatsächlich Schieflage bei einem heutigen Teil der Bevölkerung ist.

    Die von Merkel und ihrer Koalition übergangen, angeschwiegen und mit zurechtgedengelten Arbeitslosigkeitsstatistiken und aufgehübschten Armutsberichten relativiert wird: Wohnungsnot, Hartz 4, perspektivloses Entlanghangeln trotz Ausbildung (Hallo Herr Tauber!) an befristeten Verträgen, (das Problem der akademischen Mitarbeiter und die Zeitbombe nach 12 Jahren an einem Unibetrieb), zunehmende und ausbeutende Zeitarbeit. Das ist Krise inmitten angeblich blühender Export-Landschaften.

    Die alte Rechtfertigung ’strukturelle Gewalt‘

    In den 70er, in den Zeiten in denen die RAF und die NEUE LINKE groß wurde, gab es den Begriff ’strukturelle Gewalt‘ gegen die man RAF-seits mit Gewalt vorgehen dürfe. In der Tat gab es im Deutschland der Adenauer- und der nach-Adenauerzeit Führungsfiguren, die in der Nazizeit eine große Rolle spielen durften und in der BRD der bleiernen 60er erneut an Schaltstellen saßen (Buback, Schleyer). Das rechtfertigt jedoch niemals anhaltende Mordserien, nur weil man sich das als Terrorzelle philosophisch-anarchisch so zurechtgebastelt hat.

    Der angeblich erlaubte Kampf gegen ’strukturlee Gealt‘ ist nie richtig zu Ende diskutiert udn zu Ende gedacht worden und es ist bis heute kein heilender Diskurs darüber geführt worden. Statt dessen gab es asl Reaktion Reaktionäres: den Radikalenerlass gegen Lehrer und Wasserwerfer gegen die Prostestierer gegen Wackersdorf.

    Zum Mitschreiben für übereifrige Mitkommentatoren, die den Hass-Kuli zücken:

    a) Ich billige weder Gewalt gegen Sachen noch gegen Personen.
    b) Über den Mob lauthals zu schreien und gleichzeitig nicht über anwachsende prekäre Problem in gewissen Bevölkerungsschichten zu reden, halte ich für hinreichend unredlich.

    Wann fangen wir endlich damit an, uns in einer zielführenden Debatte den Ursachen von zunehmender Radikalität zu widmen. Statt sich den kreischenden Wahlkampfparolen aller Seiten, für die der brandschatzende Mob aus Europa hergekarrt eine wohlfeile Wahlkampf-Steilvorlage gegen gemäßigte bis linke Positionen aller Art ist, ebenso kreischend hinzugeben. Statt zu winseln, wann ’sie‘ denn dann auch die eigene mit Barockrahmen vollgestellte Wohnung brandschatzen werden.

    Ich bitte um Mäßigung. ich bitte um kühlen Kopf.

  103. Tscha, nun wissen Sie, wie es sich anfühlt, auf der Roten Liste der Antifa zu stehen
    Als unsereins von indymedia noch 2016 mittels der Listen als angebliches AfD-Mitglied geoutet wurde, obwohl wir schon Mitte 2015 ausgetreten waren, dachten wir auch, na hoffentlich nehmen die sich die Leute nicht persönlich vor.
    Hier in Deutschland besteht aufgrund der Verlotterung der Sitten und der öffentlichen Ordnung seit genau 2005 ein rechtsfreier Raum.

    Übrigens haben Sie sich mal negativ über Beiträge als „Gast“ geäußert.
    1. sind aber Gastbeiträge grundsätzlich möglich und 2. sehe ich mich als „angemeldet“ und erscheine wohl trotzdem als „Gast“.

    • Werte Caroline Weis,
      nunja, aus der Sicht der linken Musterdemokraten spielt es überhaupt keine Rolle, ob Sie Alphamännchen Lucke auf dem Weg in die politische Bedeutungslosigkeit gefolgt sind oder nicht.
      Für die sind alle Nicht-Linken Nazis. Zwischen Lucke einerseits und Petry oder Gauland andererseits machen die keinen Unterschied. Und haben damit übrigens m.E., ganz anders als sie meinen, sogar Recht.
      Ich habe den Austritt vieler vernünftiger Parteifreunde damals übrigens aufrichtig bedauert, nur HOH weine ich keine Träne nach.
      Was Lucke wohl nie begriffen hat: die Entscheidung gegen ihn als Parteivorsitzenden war weder eine Entscheidung für einen „Rechtskurs“ noch eine Liebeserklärung an Doppel-P – sondern ein Votum gegen seinen zunehmend autoritär-autistischen Führungsstil.

      PS: fänden Sie es verzeihlicher, wenn die Antifa ihren Terror nur gegen heutige AfD-Mitglieder richtete und Sie als mittlerweile Ausgetretene damit verschonte? Hier wäre ich Ihnen ind er Tat für eine Antwort dankbar….

    • @trenelt
      Sie haben natürlich recht (aber wir waren doch „unschuldig“, und die Antifa so „ungerecht“), auch was Lucke betrifft. Das wurde bei vielen Anlässen und jetzt wieder offensichtlich, als er – mit Erfolg – gegen die Teilnahme der LKR bei der Bundestagswahl aufforderte, nachzulesen auf unfaked news. Wozu ist eine Partei gut, die nicht an der Bundestagswahl teilnimmt (aber für die Europawahl dann wieder fit sein soll – wer’s glaubt).

    • Liebe Caroline Weis,
      das hatte ich gar nicht mitbekommen. Aber wirklich sinnvoll wäre ein Antritt der LKR zur BTW wirklich nicht, oder?
      Um Lucke tut es mir in gewisser Weise leid, er hat sich große Verdienste erworben. Schade, daß er am Ende auf „alles oder nichts“ gespielt hat, so funktioniert Politik eben nicht. M.E. hat HOH im Hintergrund eine sehr unrühmliche Rolle gespielt.
      Der inszenierte Austritt war L.s größter Fehler. Er hätte mit seinen Anhängern in der Partei bleiben und in einzelnen Sachfragen um Mehrheiten kämpfen sollen – die er fallbezogen natürlich auch bekommen hätte.
      Vor seinem Austritt genoß er – auch bei denen, die gegen ihn gestimmt hatten – immer noch große Sympathien. Ich erinnere an die stehenden Ovationen der 4.000 Parteitagsteilnehmer nach seiner Abwahl in Essen. Da haben auch diejenigen frenetisch applaudiert, die ihn vor der Wahl bei einzelnen Passagen seiner Rede ausgebuht hatten.

      Auch der AfD ginge es heute besser – weil sowohl Höcke/Poggenburg, als auch Petry/Pretzell weniger Gewicht hätten.
      Leider ist das rum ums Eck.

  104. Wieso fühle ich mich bei den Bildern
    aus Hamburg, inklusive der Menschenjagd auf missliebige Journalisten so an 1000jähriges Liedgut erinnert. Wie ging das doch gleich?

    Die Molly hoch
    der schwarze Block fest geschlossen
    Antifa marschiert

    Der Tag für Freiheit naht
    und für Brot bricht an

    Schon bald flattert der Rote Stern über Barrikaden

    usw usf

    Irgend so ging das doch, oder?

    Nur dass diesmal nicht mit Marschmusik gegen die Reaktion und die Rotfront geht. Sondern mit Deutschrap und/oder PseudoPunk gegen die „Bullenschweine“ und die „Kapitalisten“. Wobei Kapitalist natürlich = Nazi und Nazi jeder ist, der nicht die Antifa links überholt.

  105. sogar die schieben die Schuld auf andere (weil SPD-Fans?)
    Man will es nicht glauben (pun intended):
    Sogar die Nachdenkseiten schreiben, es können gar nicht die Linken gewesen sein, die solch Gewaltexzesse veranstaltet haben, nein: es war die CDU (weil’s der letztlich nützt) oder/und Provokateure aus dieser „rechten“ Richtung; ja, bis hin zu „Gladio“ wird der Verdacht ausgedehnt.
    Die Kern-Aussage ist: „von ganz anderen Leuten befeuert und gelenkt“

    • ...
      „von ganz anderen Leuten befeuert und gelenkt“

      Besser kan man den Kontrollverlust über die eigenen
      Truppen nicht eingestehen.
      Das schadet dem eigenen Ansehen was Organisation,
      Schlagkraft und Disziplin angeht, genauso.

      Liebe Linke „Take control back, again“

    • @ Klaus Goltsmann
      Dazu heute morgen Ströbele im DLF. Er kann sich gar nicht vorstellen, wie diese ganzen Schwarzhemden in die Schanze kommen. Die kannte da gar niemand.
      Nicht gesagt, aber geraunt hat er: Im Grunde müssen das alles getarnte Nazis gewesen sein.
      http://www.deutschlandfunk.de/stroebele-zu-g20-krawallen-was-haben-die-gruenen-damit-zu.694.de.html?dram:article_id=390818
      Yeah right.


    • Er kann sich gar nicht vorstellen, wie diese ganzen Schwarzhemden in die Schanze kommen.
      Ja, da muß man eine Weile überlegen:
      zu Fuß wohl nur wenige. Die anderen dann wohl mit dem Bus und dem Zug und dem Auto?

  106. Lieber Don Alphonso, aus welcher Manufaktur ist diese hübsche Porzellanfigur auf
    dem Photo und wofür soll sie sinnbildlich stehen?

  107. Es wird Zeit,
    dass der schützende Kultur-, Medien- und Politik-Kokon, der die Linksextremisten und -Faschisten verschleiert und schützt, entwirrt und aufgebrochen wird. Das was Sie, verehrter Don schreiben, zeigt den Trend und die (aus den 30er Jahren bereits bekannten) Methoden dieser geistigen und tatsächlichen linken Brandstifter. Es passt ins Bild, das Herr Beuth (Autonomen-Anwalt) ohne Konsequenzen und im Rahmen der freien Meinungsäußerung geschützt „durch die Blume“ fordern konnte, dass nächstes Mal doch bitte die Straßen, Autos (und Häuser) der „Reichen“ in HH brennen sollten. Da braut sich etwas zusammen. Es sei an dieser Stelle in stillem Gedenken noch einmal an die Bereitschafts-Polizisten Klaus Eichhöfer und Thorsten Schwalm erinnert. Ihr Mörder wurde nach nur 10jähriger Haftstrafe freigelassen. Die Autonomen bestreiten bis heute die (nachgewiesene) Tat, bei der noch 7 andere Polizisten von vermummten „Demonstranten“ mit einer gestohlenen Polizeipistole angeschossen und verletzt wurden. Von den Taten der RAF ganz zu schweigen. Ich hoffe ehrlich gesagt, Sie besitzen einen Waffenschein und sind nicht nur auf einen Schraubenschlüssel angewiesen – auch wenn dieser sinnbildlich besser passt, um gelockerte Schrauben der „Inneneinrichter“ zu justieren.

  108. Ob von links oder rechts...
    Die Diskussion mit dem linken Lager, ist ebenso verblendet wie die mit dem rechtem Lager. Beide Seiten sollten sich fragen was ihre Gewalt bringt. Wird sie Merkel und Co zum einlenken, zum ändern ihrer Politik bewegen. Mit Sicherheit nicht. Deshalb kann man davon ausgehen das viele in HH einfach mal die Sau raus lassen wollten. Beim Tathergang wurden auch Selfies geschossen. Die Anwohner, ob in HH oder Berlin, haben die Schnauze zu recht voll davon. Solche Wohngebiete gehören für die Dauer eines Gipfels abgeriegelt. Es werden Anwohner lsiten erstellt, und nur mit gültigem Perso darf man passieren. Das ging im Osten wunderbar. Nur mit Passierschein durfte man in Mauer nahe Wohngebiete um Freunde zu besuchen. Das hätte viel Sachschaden gespart, und wäre mit Sicherheit auch billiger als eine viertel Milliarde gewesen.

  109. SZ et al.
    Ein für die Süddeutsche arbeitender Journalist (man google den blog „muscovado“ (rosenheim), dort den Eintrag v. 15.06.17 und schaue dann nach den Beiträgen des Autors im Ebersberger Lokalteil der SZ) sieht das so :

    „Diejenigen, die in Hamburg Steine schmeißen, sind sich in der Regel auch bewusst, dass sie damit keine Struktur zertrümmern können. Und auch wenn das Werfen eines Steins auf einen behelmten Menschen in Uniform ein recht unbeholfener, brachialer Akt ist, und die Steine der Verteufelung des Widerstandes neues Futter geben, an einem Punkt haben die, die sie werfen recht: Jedes noch so abstrakte gesellschaftliche Verhältnis spiegelt sich in unserem Alltag in konkret handelnden Personen wieder. In Leuten, die an Grenzen patroullieren oder zwischen den Schaufensterauslagen und den Clochards stehen.“

    Das drückt doch recht hübsch aus, dass der potentiell tödliche Angriff auf Polizisten vielleicht schlecht Presse gibt, aber keinesfalls die Falschen trifft.

    Der junge Mann, der das offenbar verfasst hat, ist generell sehr umtriebig und schreibt für auch weit links von der SZ stehende Blätter wie jw, ak, ND und hält Vorträge bei der Interventionistischen Linken und der Jugendorganisation der PKK.

  110. Gut Argumentiert.
    Und die Sache trifft es auf den Punkt. Es geht darum andere Meinungen Mund tot zu machen und dafür ist jedes Mittel recht.

  111. Greser & Lenz: "Kriegen wir das Chaotentum in den Griff?"
    „Ist dort die europäische Extremistendatei?“
    http://media1.faz.net/ppmedia/aktuell/3807414299/1.5102621/width610x580/47464794.jpg

  112. Unterstützer
    Ist es eigentlich zutreffend, dass einzelne Gemeinden der evangelischen Kirche in HH – nach Räumung der Camps – angereisten Chaoten Unterkunft gewährt haben ? Oder ist dies – hoffentlich – nur eine Fake-Meldung ?

  113. Schutz der Wohnung
    Ernst Jünger bemerkte gelegentlich, der wahre Schutz der Wohnung bestehe darin, dass der Hausvater in Begleitung seiner Söhne mit der Axt in der Hand an der Haustür stehe …..

  114. Deutliche Distanzierung ist gefragt
    War ja interessant in den ARD Nachrichten nach zwei Krawallnächten die „fredliche“ Demonstration am dritten Tag zu sehen. Der schwarze Block hielt sich feige und maskiert in der Mitte des Demonstrationszuges. Ich hatte eigentlich erwartet, dass man dieses Gesindel ausgrenzt und nicht mitmarschieren lässt. Leider scheinen viele immer noch nicht begriffen zu haben, wer da neben ihnen läuft.
    Höchste Zeit, endlich aufzuwachen und diesen Abschaum zu isolieren.

  115. "Marsch für Gerechtigkeit"
    Danke für den mutigen Text, der genau das Problem anspricht: Die laufende Einschüchterung von Politikern, Gastwirten, Demonstranten und offenbar auch von Journalisten, die nicht die Meinung der Linksextremen vertreten. Das geht seit Jahren so und hat den politischen Diskurs inzwischen völlig irreal nach links verschoben.
    Kleines Gedankenexperiment: Wäre eine Demonstration gegen die Regierungspolitik, vergleichbar mit dem „Marsch für Gerechtigkeit“ in der Türkei, bei uns möglich? Also z.B eine Demonstration gegen ungeregelte Masseneinwanderung, organisiert von der AfD, über drei Wochen und 430 km, bei der zuerst nur eine Handvoll Leute teilnehmen und die am Ende Zehntausende auf die Straße bringt? Jeder möge die Frage für sich selbst beantworten. Das Ergebnis muss uns alle beunruhigen.

  116. ... GEWALT ...
    … wenn die Justiz keinen Finger rührt – zerstört sich´s völlig ungeniert …

    … die Polizei – weisungsgebunden …

    … die Kindergärten – weisungsgebunden …

    … die Schulen – weisungsgebunden …(ich weiß es – etliche Jahre an einer Förderschule gearbeitet – die Lehrer hüten sich eine Meinung gegen die Schulleitung zu äußern bzw. überhaupt EINE zu haben).

    … die Eltern kleingeistig, ängstlich, doch großkotzig auftretend, „ständig überfordert“ von ihren aufsässigen Gören – ständig in Angst, zuviel Autorität zu zeigen – klar und unmissverständlich Grenzen aufzeigen geht schon lange nicht mehr – weisungsgebunden an ihr eigenes Unvermögen …

    … die Politiker ausschließlich am eigenen Vorteil interessiert … weisungsgebunden an den Partei-Proporz …

    … die Jungen wissen – ALLES GEHT – es passiert ja nix wirklich SCHLIMMES –

    … und ist der Geist erst mal aus der Flasche!!!

    … seit Jahren schon beobachte und verurteile ich – auch öffentlich – dieses unverantwortliche, duckmäuserische und schändliche Verhalten …

    soweit wie bei Ihnen – werter DA – ist es bei mir noch nicht … bin ja nur kleine aufsässige, lästige Kommunal-Ärgerin … da begnügt man sich noch mit ein paar herabwürdigenden – manchmal zotigen – Bemerkungen!!

    … und was in HH geschehen ist – war nur eine Frage der Zeit – und es war GEWOLLT!!!

    Meine Cousine ist geboren in HH – lebt und arbeitet dort – wir diskutieren ab und an über die politischen Verhältnisse in D …

    … vor Längerem schon …

    … wie es denn so geht mit Olaf Scholz in der schönen Stadt, die als TOR zur WELT bezeichnet wird!!!

    … sie meinte nur – VERGISS ES !!! …

    Danke für Ihren Mut – DA – und bleiben Sie gesund.

  117. Mit direkter Gefahr leben
    @Prince Matecki – Das Interview in der NZZ mit dem Häuptling des Zürcher Polizeidienstes fand ich auch sehr aufschlussreich. Als wir hier vor zwei Jahren den Nuclear Summit hatten, standen überall (zumindest im Einzugsbereich meiner Fahrradausflüge) Soldaten mit Maschinengewehren, endlang der Autobahn sogar kleine Panzer. Das war schon sehr eindrucksvoll. Psychologisch bekam man den Eindruck, es besteht erste Terrorgefahr, aber der Staat wird sich waren.
    .
    @Don – Dass Beste gegen Bedrohungen ist, es allgemein wissen zu lassen. Ich hatte für eine Weile eine Brechstange unterm Bett. Die ist zwar mittlerweile wieder auf ihrem angestammten Platz in der Werkstatt. Aber ich würde selbst im Schlaf wissen, wo.


    • Ihren Rat an Don finde ich einleuchtend. Ich habe zwar keine direkte eigene Erfahrung damit, aber darüber nachgedacht, was man in solch einer Situation am besten tun könnte. Ich denke auch, öffentlich machen und wenn es geht, herausfinden wer es ist und den dann an den Pranger stellen ist das wirkungsvollste. Und immer was zur Hand, das Abstand herstellt und Beulen macht.

    • wenn man indirekt erpresst werden soll
      @colocraze – Bedroht zu werden ist eine Sache, aber wenn man Gründe hat anzunehmen, dass auch die minderjährigen Kinder in Gefahr sind, kostet das ganz schön Nerven. Ich jedenfalls würde niemand diese Erfahrung wünschen und mein erster Gedanke war als ich Dons Bericht las: gut das Don keine Kinder hat.

  118. Ekelhafte Drohung, aber trotzdem Ursachen zur Kenntnis nehmen
    Die Drohungen gegen Don Alphonso sind kriminell und wer so was schreibt gehört bestraft.
    Trotzdem muss gefragt werden, wie es zu solch aggressiven Ausbrüchen kommt. Ich vermisse hier bei vielen Forenschreibern und auch bei Don (der aber als Bedrohter in diesem Fall entschuldigt ist) eine Kenntnisnahme der strukturellen Gewalt die unser bestehendes System ausübt.
    Heinrich Zille hat mal formuliert: „Man kann mit einer Wohnung einen Menschen genau so gut töten, wie mit einer Axt.“ Dies bezog er auf die unerträgliche Wohnsituation vieler Arbeiter im späten 19. Jhd. Davon sind wir heute leider immer noch nicht allzu weit entfernt. Die unerträgliche Diskrepanz, zwischen dem erbärmlichen, prekären Leben, was viele Millionen Menschen in Deutschland leben müssen und dem vorhandenen Reichtum ist auch eine Form von Gewalt, wenn das System und der einzelne Besitzende sich weigern, vom bestehenden Überfluss zumindest so viel umzuverteilen, dass alle Menschen in Deutschland ein vernünftiges, einfaches Leben führen können. Ein normales Leben mit ruhigen, ausreichend großen Wohnung zum Beispiel und auch einem gelegentlichen Eis für die Kinder von Hartz IV Müttern/Familien (welches ja laut Fr. Nahles ausdrücklich nicht vorgesehen ist!!!). Mit einer GUTEN und SCHNELLEN medizinischen Betreuung VÖLLIG UNABHÄNGIG VOM BESITZ des jeweiligen Menschen, statt einer gruseligen 2-Klassen-Medizin, bei der immer mehr Menschen mit Zahnlücken herumlaufen und Menschen sterben, weil kein Geld da ist für Hygienemaßnahmen etc! Die Weigerung bessere Zustände in einem der reichsten Länder der Erde zu etablieren ist auch Gewalt!
    Das rechtfertigt natürlich nicht Angriffe gegen Journalisten. Doch wenn Journalisten dagegen sind, allen Menschen in Deutschland ein vernünftiges Leben zu ermöglichen, üben eben auch sie Gewalt aus (was, nochmals, keine „Gegen-Gewalt“ rechtfertigt!). Es ist eben nicht nur „eine Meinung“ in Artikeln zu schreiben: „Nö, es gibt keine neuen Sozialwohnungen in ausreichender Zahl, es gibt keine Grundgesetzdurchsetzung des Art. 14 GG durch Enteignung von nutzungsverweigertem Wohnraum, sondern wer kein Geld hat, hat halt Pech und lebt beschissen.“ Solche Aussagen sind strukturelle Gewalt! Und dass diese Gewalt verharmlosend als akzeptable “Meinung“ im öffentlichen Diskurs Raum beanspruchen kann, führt wiederum zu Aggression bei den Armen und Hoffnungslosen und gerade auch bei den Menschen, die deren Lage unbedingt verbessern wollen => linke / linksradikale Akademiker.

    • Werter Arno Birner,
      ich teile die in Ihrem Beitrag vertretene Auffassung nicht, aber selbstverständlich handelt es sich um eine legitime Meinung, die im politischen Wettstreit geäußert werden und mit der man in einer Demokratie um Mehrheiten ringen darf.
      Ich käme anders als Sie auch nicht auf die Idee, meinem politischen Gegner Gewaltausübung per Meinungsäußerung zu unterstellen (ein interessanter Gedanke, auf den ich ehrlich gesagt nie gekommen wäre – denken Sie den mal konsequent zu Ende).
      Aber der eigentliche Punkt hier ist doch, daß von gewissen Kreisen (die ihren Thesen offensichtlich wenig Chancen im freien Meinungswettstreit einräumen und deren Durchschlagskraft daher anderweitig verbessern müssen) der freie Diskurs durch Mundtotmachung abweichender Meinungen beseitigt werden soll.
      Oder welchen anderen Sinn könnte Ihres Erachtens, sagen wir, die Terrorisierung von Gastwirten, die neben anderen Parteien auch der AfD Räume vermieten, oder die Bedrohung eines nicht ansatzweise nationalsozialistischer Sympathien verdächtigen Bloggers haben?

      Nebenbei fände ich interessant, was genau Sie unter unserem bestehenden System verstehen, welches „System“ Sie bevorzugen würden und wo man in unserer heutigen Welt, oder von mir aus in der Historie, erfolgreiche Beispiele für dieses Paradies auf Erden finden kann.

    • "Ich musste das Flüchtlingsheim anzünden.....
      …Angela Merkel liess mir mit ihrer Umvolkung keine andere Wahl“.

      Das ist Ihre Argumentationskette rechts herum gestrickt. Ich höre diese Dauerwurst der „strukturellen Gewalt“ seit 30 Jahren und sie quillt mir zu den Ohren raus (und ja: ich bin auch gesetzlich versichert). Sie ist nichts anderes als eine bigotte Legitimation für Gewalt und Terror. Schon die RAF hat das o.a. Zitat gebracht.

    • Und diese "Gewalt" wird verstärkt durch massenhaft Einwandernde, die,
      wie es scheinen könnte, nicht nur auf dem Wohnungsmarkt, bevorzugt werden.
      Was denken Sie, wie es ankommt, wenn seit September 2015 plötzlich Geld für Fremde aus einem Füllhorn kommt, das vorher niemals nicht für „soziale“ Zwecke gedacht und eingesetzt wurde?

    • Geht's noch Arno Birner
      Als Hartzer mit zwei Kindern und Wohnungsgeld kommt einiges zusammen. Ich kenne hier zwei Firmeninhaber, die verzweifelt LKW-Fahrer suchen und die mir unisono sagen, dass sie keinen kriegen, weil jene mit Hartz IV besser dran sind. Und wenn jetzt das Argument mit dem wenigen Lohn kommt: Den Arbeitgeberanteil, die Steuer und SOZIALabgaben bitte nicht vergessen.

      Ihre Argumentation ist für alle, die sich redlich ihren Lebensunterhalt verdienen und dafür noch Steuern abdrücken, ein Schlag ins Gesicht. Von wegen struktureller Gewalt und so, ein Vollschmarrn! Arbeiten zu müssen, ist auch strukturelle Gewalt ihrer Logik zufolge.

      Jetzt kommt noch ein aggressiver Ausbruch wg.dem blöden Spruch von der strukturellen Gewalt:
      Noch gibt es kein grundgesetzlich gesichertes Recht auf paradiesische Rundumversorgung , auf parasitäre wohl. Es gibt auch kein Recht auf persönliches Glück, aber das schöne, alt-bewährte Sprichwort, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

      Ich träume langsam von einem Generalstreik aller berufstätigen Deppen, die den Laden hier noch am laufen halten. Die werden immer mehr an der Nase rumgeführt.

    • Der liberale Rechtsstaat ...
      lebt davon, dass es gewisse Regeln gibt, und dass diese Regeln eingehalten werden.
      Man kann den liberalen Rechtsstaat (= freiheitliche Demokratie) abschaffen wollen. Das sollte man dann auch sagen, vor allem sollte man dann auch sagen, was man an seine Stelle setzen möchte. Alle mir bekannten Alternativen sind für die meisten Menschen schlechter.

      Ein wesentliches Merkmal des liberalen Rechtsstaates ist, dass er nicht für alles zuständig ist. Ein Staat, der für alles zuständig ist, heißt nach allgemeinem Sprachgebrauch „totalitär“.

    • Sehr geehrter Herr Birner,
      die strukturelle Gewalt durch HartzIV erleben die Alleinerziehenden und jene, die Vermögen über der Freibetragsgrenze von 150€/Lebensjahr haben, z.b. ein unverkäufliches Haus.

      Die Autonomen, die ich kenne, leben mit HartzIV und evtl etwas Taschengeld und/oder einem kleinen Gastrojob schwarz mit ein paar Schichten im Monat als Mittzwanziger wie die Made im Speck; mit 900€ zum Verfressen und Versaufen kann man sogar manchmal im Biomarkt einkaufen.

    • an Herr Arno Birner
      In Ihrem Beitrag ist von Umverteilung die Rede. Meine Frage zu diesem Begriff:
      Soll nur von oben nach unten umverteilt werden, also von dem der um 05.00 h aufsteht und mit Risiken und Fleiß ein Geschäft aufbaut und so gegen 22.00 h mit den letzten Bürokratiearbeiten und MWSt-Abführungen fertig ist, an Denjenigen der bis 10.00 schläft und dann erst mal mit Bier und eine Zigarette und ungewaschenen Haaren „ich find einfach keinen Job“ den Tag anfängt

      oder wird dann konsequenterweise auch umgekehrt verteilt. Im ersten Fall bekommt der 10-Uhr-Aufsteher ja Geld vom erfolgreichen fleißigen Kleinunternehmer der um 05.00 h aufsteht.
      Um gekehrt heißt, der Fleißige hat nach anfänglichem Erfolg Pech und steht mit riesigen Schulden da.
      Warum muss sich der dann nur das allzeit vorhandene Gespött der Risikoscheuen anhören ?

      Umverteilung heißt dann doch: die 10.00 h-Aufsteher geben alle einen kleinen Obulus um Dem von dessen Steuern sie eine Weile gelebt haben wieder auf die Beine zu helfen,

      das wäre echte Umverteilung.

      Ob die mich wohl als Sozialminister nehmen?

    • Vorsicht.
      Birner, Arno!
      .
      Sie ohrfeigen argumentativ zwei Sorten Leute:
      .
      Die ehrlichen Armen, die nicht stehlen, nicht betrügen wollen – davon gibt es mehr als Sie glauben.
      .
      Und diejenigen Revolutionäre, die wissen, dass Revolution für sie selber am gefährlichsten ist, dass Sozialismus erst einmal harte Disziplin und harte Entbehrung ist, die wissen, dass sie selber Tote auf Urlaub sind. Fragen Sie einmal Kubaner oder Vietnamesen, die dabei waren..

    • nett
      aber daneben. Es gibt kein Recht auf günstigen Wohnraum für alle überall. Es steht jedem frei, aufs Land zu ziehen. Da kann man gut und günstig wohnen. Und zur sog. 2-klassen medizin kann ich nur lachen. Privatversicherte sind die Melkkühe des Systems und laufen immer Gefahr, aus finanziellen Gründen unnötige Eingriffe aufgeschwatzt zu bekommen. Jeder mit Hirn zieht den routinierten Oberarzt einer Chefarztbehandlung vor. Warum gab es wohl eine breite Front gegen die Abschaffung dieses Systems (Kopfpauschale)? All die vorgeschobenen Argumente… Wobei das größte Problem im Gesundheitssystem die rundum sorglos versicherungsmentalität und aberzogene Verantwortung für die eigene Gesundheit ist. Kombiniert mit der völligen Auslieferung des System an die Pharmakonzerne. Alles unabhängig von der Zweiteilung des Kassensystems…

    • Würdevoll?
      „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

      .

      Wie hier wieder>/em> über Hartz4 fabuliert wird, grenzt an Selbstüberschätzung. Sie sollten mal genauer hinschauen, anstatt sich einem Hartz4-herumgehake anzuschließen, dass von Medien unterstützt und tendenziös gefördert wird. Alle Aussagen sind schlicht und ergreifend Kacke!

      Mir wird schlecht…

    • Die Umverteilung,
      werter Bernard, erfolgt stets von „fleissig“ nach „reich“ und nicht von „arm“ nach „fleissig“ oder umgekehrt (je nach politischer Ausrichtung). Sie ist eine geradezu naturgesetzlich angelegte Folge der als Netzwerk beschreibbaren Struktur unseres globalen Finanzwesens, das nach absoluter Konzentration und absoluter Macht in den Händen weniger „Superentitäten“ strebt. Sie finden das Wesentliche dieser Struktur in einer Studie der ETH Zürich, die – Gottseidank – in der „Public Library of Science“ veröffentlicht werden konnte: http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0025995

    • @dr.plagiator
      Wenn es Ihnen wieder besser geht, können Sie zu Kenntnis nehmen, dass Hartz IV und alle anderen Sozialleistungen Ausdruck dafür ist, dass der Staat die Würde des Menschen sehr, sehr ernst nimmt. Supppenküchen und Bettstätten unter Brücken und Kaufhauseingängen sind nicht die Regel für HartzIV- Bezieher. Ebenso gibt es kein Lumpenproletariat mehr und verhungern muss hier auch niemand.

      Das ist dem Schutz und der Verpflichtung des Staates zur Wahrung der Würde des Menschen zu verdanken. Das nicht sehen zu wollen und nicht würdigen zu können, ist schon Realitätsverweigerung. Mit fabulieren hat das beileibe nichts zu tun.
      Gute Besserung!

    • Wohnraum?
      Schonmal über die 1-2Mio von den Linken herbeigerufenen Zuwanderer der letzten Jahre nachgedacht? Alles Menschen, die Wohnraum im prekären Bereich suchen. Bei Arbeitsstellen dasselbe. Wo sollen Abreit und Wohnung denn herkommen? Kein System kann sich so schnell anpassen, ob nun kapitalistisch steuerbegünstigt oder sozialistisch enteignend.

    • @Bemaba
      Ihren Moralkodex können Sie ja mal in einer Suppenküche zum Ausdruck bringen, denn solche Projekte, interessiert der Staat nicht. Warum; können Sie sich selbst beantworten, weil selbstredend.

      Ich schrieb ja, dass manche sich selbst überschätzen.

    • @MMW
      Hier ist doch nun wirklich nicht der richtige Ort, realistisch zu werden…
      Ein Eisberg sorgt für mehrere Zentimeter an unseren Ufern.
      Und allein die Reproduktionsrate der in den letzten Jahren Eingeschleusten wird dafür sorgen, daß es mit „Aufstockung“ und „Verdichtung“ vorhandener Bebauung nicht getan sein wird. Selbst bei einem sofortigem Einwanderungsstopp haben wir endgültig verloren.
      Es wird sichere Rückzugsgebiete geben, klar. Die muß man sich allerdings leisten können. Ich lebe in einem. Der Don hofft, auch ohne schützende Insellage allein aufgrund wohlhabender Nachbarschaft geschützt zu bleiben. Darauf hat das Bürgertum in den verwüsteten Vierteln in Hamburg vor 100 Jahren auch schon mal vertraut, als es die klassizistischen Gebäude errichtet hat…

    • @dr.plagiator 2
      schön, dass es Ihnen wieder besser geht. Apropos gehen: Es geht nicht um meinen Moralkodex, sondern darum, dass von staatswegen ausreichend Fürsorgefür an Bedürftige geleistet wird. Und dieses Fürsorge ist in der Balance zu dem selbst verdienten Unterhalt mit Steuern und Abgaben von arbeitenden Menschen zu sehen. Man spricht nicht umsonst mittlerweile von einer „Wohlfahrtsindustrie“.

      Wie erklären Sie sich eigentlich, dass 49% des Bundeshaushaltes für „Arbeit und Soziales“ aufgewendet wird, also wenn man es böse ausdrücken will, für’s Nichtstun. Ebenfalls ca. 49% wurden mir auf einen von mir erarbeitenden Bonus (Überstunden) vom Staat einkassiert. Soweit zu meiner Selbstüberschätzung.

  119. Kristallnacht
    Sollte man Lehrer sein und die Aufgabe haben, seinen Schülern die Braunhemden der SA in der Reichspogrom/-kristallnacht von 1938 zu erklären, ein Video vom Auftritt des schwarzen Blocks 2017 in HH wäre sehr anschaulich. Man muß sich nur noch die Kleidung in braun vorstellen. Ansonsten paßt es wie H4 zur Roten Flora.

  120. Von Reil bis Randale
    Wie die Gewalt gegen Sachen aussieht, kann an der Person Guido Reil studiert werden. Und nein, Guido Reil ist kein Nazi, sondern ein langjähriger Sozialdemokrat, der mutwillig mit linkem Brett vor dem Kopf in die AfD vertrieben wurde.
    Andererseits stößt mir auch sehr sauer auf, dass einige der Personen, die der brutalsten Angriffe (Betonplatten von Dächern werfen) verdächtigt worden sind, jetzt wieder freigelassen werden:
    http://www.ksta.de/politik/g20-krawalle-13-in-gewahrsam-genommene-tatverdaechtige-vom-schanzenviertel-wieder-frei-27957732
    Wie kann das sein, dass alle möglichen Leute für die Taten politisch in Mithaftung genommen werden, die Tatverdächtigen aber in einer merkwürdigen „Pleiten, Pech und Pannen“-Aktion freikommen? Wer an der Wahrheit interessiert wäre, müsste sich investigativ an diese Personen und ihre Geschichte dranhängen: Wer sind diese Leute? Woher kommen sie? Mit welchen Gruppen haben sie etwas zu tun? An diese Frage müsste jemand ganz vorurteilsfrei rangehen.

    • Titel eingeben
      „Wie kann das sein?“
      Rechtsstaatsprinzip und „Zeitverzögerung“

      „… Für keine der 13 Personen sei ein Haftbefehl beantragt worden, bestätigte Gerichtssprecher Kai Wantzen. Er begründete dies damit, dass sich aus der Situation der Ingewahrsamnahme heraus keine belastbaren Anhaltspunkte für die Beteiligung an Gewalttaten ergeben hätten. Eine Verlängerung der Ingewahrsamnahme scheiterte demnach in fünf Fällen daran, dass die Polizei die 13 Anträge hierfür so kurzfristig einreichte, dass die hoch belastete Nebenstelle des Amtsgerichts Hamburg nicht mehr rechtzeitig vor Ablauf der Frist eine Entscheidung darüber habe treffen können. In vier Fällen habe mangels Anhaltspunkten für die Beteiligung an den Gewalttaten die Freilassung angeordnet werden müssen, in weiteren vier Fällen sei die Ingewahrsamnahme bis zum Sonntag beziehungsweise Montag verlängert worden…“ FAZ

  121. Strafgesetzbuch (StGB) § 111 Öffentliche Aufforderung zu Straftaten
    Der Kommentar „Heute fuhren die Berliner Schweine in einer Wanne feist durch Ottensen mit hoher Geschwindigkeit und haben am Spritzenplatz fett Pflastersteine gefressen! Wir sind mit Fahrädern weg!
    Greift die Schweine an wo ihre sie seht! Zeigen wir den Robocops von der Bessatzungsmacht das sie im Feindesland sind!“

    stand bereits seit dem 23.06.2017 unter einem Beitrag in linksunten.indymedia.de

    Titel am 22.06.17: “ HH: Wasserstandsmeldung #1″

    Dort heißt es: „…Ab heute den 22.6. beginnt die heiße Phase….Wir, die hier leben müssen mit der Situation klar kommen und dennoch nicht den Mut gegen über der täglichen Bullenanwesenheit verlieren.
    Drum fühlt euch aufgerufen den Schweinen das Leben in den kommenden 2 Wochen so unangenehm wie möglich zu machen.
    Lasst auf dem Fahrrad eure Mittelfinger sprechen, bespuckt und beleidigt sie, bemalt ihre Leerfahrzeuge, klaut ihnen den Kaffe, lasst ihre Reifen qualmen und gebt ihnen Steine und Flaschen mit auf den Weg in die Kaserne.
    Egal was, Hauptsache sie merken das es keine ausgewählten Tage braucht, um ihnen klar zu machen, dass die Beschützerinnen von Scheißverhältnissen unbedingt anzugreifen sind.
    Passt bei jeder Kleinigkeit auf euch auf. Da sie jetzt an jeder Ecke stehen sind sie zwar fast überall angreifbar doch auch ziemlich schnell an euren Hacken.
    Anna und Arthur halten gerade jetzt und bei jedem Kleinkram unbedingt das Maul!…“

    Zur Erklärung, wer „Anna und Arthur“ sind:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Anna_und_Arthur_halten%E2%80%99s_Maul

    Das steht nicht im Darknet sondern öffentlich im Internet, einem Medium, das ein Justizminister Maas mit seinem NetzDG zeitnah von Hassbotschaften befreien will.
    Er und sein Ministerium sind offensichtlich nicht in der Lage, solchem Treiben (StGB § 111 Öffentliche Aufforderung zu Straftaten) irgendetwas entgegensetzen zu wollen oder können.

    Es gab weiß Gott schon Ministerrücktritte aus nichtigeren Anlässen.

    Btw., die steuerlich begünstigte „Rote Hilfe e.V“ (6.000 Mitglieder laut Eigenangaben), die sogar eine sehr aufschlussreiche Broschüre „Aussageverweigerung!“ im September 2016 herausgegeben hat („Ob als Betroffene*r oder als Zeug*in – es gilt, Polizei, Gerichten und Staatsanwaltschaft jegliche Information über unsere Strukturen vorzuenthalten, um uns und unsere Genoss*innen zu schützen!) hat doch einige sehr bekannte Mitglieder und Unterstützer.
    Vielleicht erkennt ja der eine oder andere einen gern gesehenen Gast aus der öffentlich-rechtlichen Talkshow seines Vertrauens.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Hilfe_(Verein)#Bekannte_Mitglieder_und_Unterst.C3.BCtzer

    Mein persönliches Herzblatt ist da Sina Doughan von den Grünen.

    Hier:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/vorwuerfe-gegen-jungpolitikerin-dasselbe-in-gruen-12146844.html

    hier:

    http://www.taz.de/Diskussion-um-Paedophilie/!5059162/

    und hier:

    http://www.taz.de/!5099720/

    (Sorry wegen der Links.)

    • Mir ist schlecht
      Wie soll man da Demokrat bleiben?

    • An Derek Butter
      Sie fragen wann Herr Maas uns von Indymedia befreit.
      Die Antwort in „Deus ex machina – Hass, Mobbing, Killerspiele: Hatespeech und Parteien im Netz“ 24.03.17

      Zitat daraus:

      Praktischerweise für den linken Terror in Deutschland ist das Gesetz von Heiko Maas aber so konstruiert, dass es gerade für Indymedia keinerlei Konsequenzen hat.

    • Naja, meine Frage war eher,
      wann die SPD, so diese noch einen Funken Anstand hat, sich von diesem Wählerstimmenkiller, und größte Teile der Bevölkerung von einem dilettierenden, politisch völlig unneutral agierenden Minister mit einer ganz eigenen Agenda befreit.

      In der Problembeschreibung zum NetzDG des Heiko Maas heißt es wörtlich „Haßkriminalität und andere strafbare Inhalte, die nicht effektiv bekämpft und verfolgt werden können, bergen eine große Gefahr für das friedliche Zusammenleben einer freien, offenen und demokratischen Gesellschaft.“

      Man vergleiche diesen Ansatz mit dem wohlwollenden Ignorieren von ‚indymedia.linksunten‘.

      Dieses Gesetz nimmt Kritiker der politisch-medialen Klasse ins Visier, nicht mehr und nicht weniger.

      Das hätte Erich Mielke auch nicht besser hinbekommen.

  122. Trek
    Unter Maas uns Schwesig und vor allem der geliebten Kanzlerin: Ausbau rechtsfreier Räume. Kontrollverlust. Subventionierung von Links und Islam Faschisten. Läuft doch.

  123. linke gewalt aus dem Osten bis zur Scheldemündung !
    @DdH

    12 bis 15 tage, 700 km bis zur Scheldemündung………….die russen natürlich ! das geht doch gar nicht, nur mit farbbeutel und fauleiern bewaffnet………..!!

    werter freund, nun habe ich doch – um zum abschluss in Henley at Thames zu landen…………..äh zu parkieren………eine schöne ausfahrt unternommen und dachte mir beim überqueren der Mosel, der Maas und dann der Marne……und dann erst recht am Kanal……wie schnell doch feldzüge stocken können, manchmal kommt vielleicht was dazwischen…………!

    nicht umsonst bin ich den spuren von Prinz Löwenherz direkt nach westen gefolgt……….beim passieren von Trifels dachte ich auch, wie lang eine reise nach England dauern kann…………vor allem, wenn mann schon mal ein jahr lang in diesem dunklen loch oben auf dem berg festsitzt………

    also wird Bordesholm nicht so schnell von den resten der UdSSR eingenommen werden können und der gute Ralf wird uns als unabhängige und besonnene friedenstiftende stimme erhalten bleiben.

    wir grüssen IHN deshalb heute – trotz des martialischen titels – friedlich mit dem song „rocket in my pocket“, den damit meint mein freund Lowell George keine Pershing und auch keine V2 und erst recht keine Seidenraupe aus China………….aus dem DON´schen diskurs-orbit für den Norden…………….

    https://www.youtube.com/watch?v=Xe0XitIq5O8

  124. Zerstört erst einmal alles, der Aufbau kommt dann von allein !
    Sehr geehrter „Don Alphonso“,

    ich hoffe Sie kommen dazu, diesen Kommentar zu lesen. Denn ich habe ein weiteres, konkretes Beispiel aus meiner direkten Nachbarschaft.

    Die Frage lautet: Warum tat man in HH nichts gegen die hochorganisierte, wochenlange Planung dieser fanatisierten Kriminellen? Warum werden diese Leute gedeckt von Kirchen, Medien, Parteien, usw?

    Die Antwort lautet: Weil man sie braucht! Und zwar als Bodentruppen im „Kampf gegen rechts“, als militanten Arm der Politischen Korrektheit, als schwarzvermummte Drohkulisse. Irgendjemand muss den „Job“ tun: Gastwirte bedrohen, damit diese die AfD rausschmeißen. Demos blockieren, Infostände angreifen, Steckbriefe in der Nachbarschaft verteilen, Autoreifen durchstechen, usw. Wir alle wissen, dass Teile der (linken) Eliten all das längst als „legitim“ ansehen – also lässt man die autonome Gesinnungspolizei an der langen Leine.

    Anbei ein Beispiel von unzähligen, geschehen in meiner Nachbarschaft:

    Die LINKSPARTEI BERLIN STEGLITZ schüchtert gemeinsam mit Autonomen einen kleinen Gastwirt ein, weil dieser die AfD bedient. Auf der Facebookseite der LINKSPARTEI werden diese Roten Garden dann als „engagierte Menschen“ bezeichnet.

    Dieselben Parolen, derselbe Tag, derselbe Ort:
    http://www.dielinke-steglitz-zehlendorf.de/politik/aktuelles/
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/216433

    Bereits vorher wurde der Gastwirt dreimal „besucht“, einmal davon nachts. Die LINKSPARTEI musste davon wissen:
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/188852
    https://linksunten.indymedia.org/en/node/211823
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/188781

    Auf indymedia wird auch kommuniziert, wie Gastwirte bestraft werden, die nicht bedingungslos gehorchen. Damit steht die Drohkulisse:
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/210834
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/169922

    Dieser Terror richtet sich längst auch gegen etablierte Parteien, aber die sitzen nur still daneben und schauen zu:
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/192563
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/165843

    Ich selbst habe mich in den 1990’ern gegen (echten) Rechtsextremismus engagiert. Gerade deswegen kann ich all das nicht glauben. Wie konnt es nur soweit kommen? Warum tut niemand etwas gegen diese Verbrecher?

    • Vor diesem Hintergrund
      könnte man die Fördergelder von Frau Schwesig an die „Aktivisten“ als eine Art „Schutzgeldzahlung“ sehen.

    • Leider nein.
      Das würde wenigstens einen gewissen Geschäftssinn bei Frau Schwesig vermuten lassen.
      Leider steht zu erwarten, dass es ihre feste Überzeugung ist, dass es keinen Linksterrorismus gibt, aber jede Menge Rechtsterrorismus.
      [Ich erspare allen, meine alte Geschichte zum wiederholten Male aus der Tasche zu ziehen: was und wie alles bei den 1500+ ‚Angriffen auf Flüchtlingsunterkünften‘ gezählt wird.]

      Und sie hat ja ‚Recht‘. Wenn man nur die Straftaten richtig einsortiert und präjudiziert, kann man – wenn man will – diese Meinung haben.

    • Hans_Nase
      Warum niemand etwas gegen diese Verbrecher tut? Weil sie Merkle nützen. Es wird erst was passieren, falls sie ihre Macht bedrohen.

    • "Warum tut niemand etwas gegen diese Verbrecher?"
      Erstens, werter Christian E, weil Horst Seehofer recht hat, wenn er sagt, dass diejenigen, die entscheiden, nicht gewählt sind, während diejenigen, die gewählt sind, nichts zu entscheiden haben. Und zweitens, weil die von den AntiFaFas propagierten Ziele nicht unterscheidbar sind von den Zielen der o.g. globalen „Superentitäten“, die alles auf dieser Welt entscheiden, aber nirgendwo auf einem Wahlplakat abgebildet sind.

  125. Ohnmacht statt schwere Bestrafung?
    Wie sagte Olaf Scholz: die Verhafteten sollen eine schwere Bestrafung erhalten:

    Die 13 „Dachläufer“ wurden nun auf freien Fuß gesetzt – das ist wie ein Aufruf zu noch mehr Gewalt (5 Autos wurden ja nun letzte Nacht wieder abgefackelt).
    http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Fuenf-Autos-auf-der-Uhlenhorst-ausgebrannt,autobrand490.html

    Der Staat ist nicht machtlos, nur unfähig, die Mittel einzusetzen.
    Juristisch sollte die U-Haft auf Minimum zwei Wochen verlängert werden, da ja nun offensichtlich personell am Gericht alles unterbesetzt ist. Und milde Urteile helfen nur den Brandstiftern.

    Wie ein träges Riesenschiff bewegt sich D sicherheitspolitisch an den Abgrund. Wem soll der Bürger da noch Vertrauen schenken?

    Eigentum schützen mit einem (zu kleinen) Maulschlüssel? Ist das die Antwort, die wir jetzt noch haben? Oder Don – mit historischen Blankwaffen? Werden jetzt an Schulen kostenlose Karatekurse angeboten?
    Hilf dir selbst, es kommt sowieso keiner, der dir hilft! Ich kann sie gut verstehen.
    Man wird schon dafür bestraft, daß man schreibt und eine eigene Meinung hat, die andere aus Intoleranz nur mit der Faust beantworten wollen.

    Reaktion erzeugt Gegenreaktion, was der Staat nicht mehr geregelt bekommt, wird irgendwann die Straße (der Bürger?) selbst in die Hand nehmen. Traurig, wenn man zu spät erkennt, daß sich schon so vieles verselbständigt hat. Das Rad läßt sich immer schwerer zurückdrehen.

    Ob Links oder Rechts interessiert doch schon gar nicht mehr:

    Es geht um den Grundkonsens, das Gesetz, die Regeln, nach dem wir alle handeln.
    Das scheint sich gerade aufzulösen. Jeder interpretiert es für sich (siehe GG).

  126. Denk ich an Deutschland in der Nacht .........
    stelle ich mir die Frage, wie viel muss noch passieren, ehe der Staat seiner verfassungsrechtlichen Aufgabe, dem Schutz der Bürger, in vollem Umfang gerecht wird. Wir brauchen Polizeibeamte, die ihre Aufgaben mit der gleichen Geschwindigkeit und gnadenlosen Konsequenz erfüllen, wie die Beamten des Finanzamtes oder wir haben eher eine Leid-, als eine Leitkultur.

  127. Joschka Fischer
    Wer den alten Steinewerfer bis ins Außenminister wählte, RAF-Sympathisanten bis in die bürgerliche Mitte zu finden waren, braucht sich eine Generation später nicht wundern, wenn die Kinder noch eine Schippe drauf legen und vor Gewalt und Tötungsabsicht an Polizisten nicht zurückschrecken.

    Übelst!

    Interessant auch, dass sich wie bei Verantwortlichen der islamischen Verbände nun auch Links/Grüne mit der gleichen Entschuldigung hervortun. Gewalt ist nicht muslimisch, ist nicht links. Verantwortung will nicht übernommen werden. Total irr auch, dass die Linke islamistische Rechte unterstützt.

  128. Augstein + Fleischhauer diskutieren
    Werter Don,

    hier erklärt Augstein seinen Tweet. Lassen Sie es bitte durchgehen. Danke.

    https://daily.spiegel.de/meinung/sind-wir-auf-dem-linken-auge-blind-jakob-augstein-contra-jan-fleischhauer-im-daily-duell-a-19272

  129. Rechts ist doch doof
    Die Echokammer der Rechten hier kommt wirklich dem Geschwätz der Stammtische gleich. Man geizt nicht mit seiner Borniertheit, dem flachen, ganz platten Denken und Meinungen, die nicht mehr sind als Plattitüden. Wie man von der linksextremen Gewalt auf Islam kommt, lässt sich nur durch das Feindbild der Rechten erklären. Warum nicht gerade jetzt eine große Debatte über die Burka führen, denn der schwarze Block trat ebenfalls zum großen Teil vermummt auf?

    @Harry Charles
    Der einzige Nachteil an Brecht ist, dass er Bayer war.
    Geistesgrößen wie Goethe, Schiller und Kleist sind zwar Literaten und Adorno wie Horkheimer waren Denker, aber was zählt das, die Richtung ist wichtig. Goethe und Schiller wie Kleist haben den Vorteil, dass sie auch keine Juden sind.

    @Goodnight
    „Das ganze Problem mit den Linken hat damit begonnen, als man in den 60er Jahren diese Bildungsexpansion haben wollte und dafür die Arbeiterkinder in die Universitäten schickte. Danach war dann 68er, RAF und SPD Regierungen.“
    Wie bitte? Die 68er und RAF sind wie der Marsch durch die Institutionen eine bürgerliche Angelegenheit. Pfarrerstochter Enslin, Tochter des Kunsthistorikers Meinhof und Zahnarztzögling Mahler waren vieles, aber keine Proleten. Es ist auch eine rechte Verschwörungstheorie, dass die 68er durch die Institutionen gewandert seien, nein, diese Berufe waren für sie bereits sehr früh vorgesehen, denn der Sohn eines Jurist wird Jurist, siehe Otto Schily oder der Sohn eines Chemikers Akademiker like stoned Ströbele. Es ist nur ein Ammenmärchen der Rechten, um den strukturellen Wandel und die Mentalitätsgeschichte der Bundesrepublik als eine Verschwörung zu verleumden.

    @ Hans Gruber
    Och, von national befreiten Zonen nichts gehört? Die Linksextremisten halten ein Haus besetzt, Rechtsradikale ganze Dörfer. Aber die Rechten sind die verfolgte Unschuld. Straftat bleibt Straftat, gleich wer sie begangen hat.

    @Feldmann.
    Die Frage nach der Identität kann aber nicht nach einer Ideologie gelöst werden, die eine Völkische ist. Die völkische Identität ist eine Identität der Vernichtung.

    • Die Verteufelung des Volkes ist auch wieder nur Völkische Ideologie
      Text eingeben

    • Weter Peter W., Sie schießen hier Wortsalven ab,
      dass einem Angst und Bange wird.

      Meine bescheidene Bitte, könnten Sie mir
      verklickern, was ich mir unter einer völkischen
      Identität vorzustellen habe. Und wieso ist sie
      vernichtend.

      Danke

    • Volk und das Völkische
      Patrick.Feldmann
      Nicht die Verteufelung, aber der Missbrauch des Volksbegriff ist kennzeichnend für die völkischen Ideoloigen. Nie wurde das Volk stärker missverstanden als durch die Völkischen. Statt Demos oder Nation wurde Herkunft und Rasse.

      @E.R.Binvonhier
      Heute, sehen sich die Völkischen innerhalb der eigenen Staatsgrenzen als bedroht an und müssen Rückzugsgefechte führen. Es wird für die Dauer der Bedrohung nicht länger das eigentliche Ziel verfolgt, andere Völker zu knechten, sondern eine Bündelung der heimischen Kräfte zu gewährleisten. Jetzt fordert man einen Ethnopluralismus ein. Gleichzeitig zeigt sich in ihrer Ideologie ein weiterer Rückzug, statt einem biologistischer Rassismus, kehrt man zu pejorativen kulturellen Markierungen zurück. Eine völkische Identität rekuriert auf Abstammung und Ausgrenzung aller als kulturfremd markierten Identitäten, z.B. deutsche Muslime oder christliche Senegalesen, die gerne Fußball spielen und Ministrant sind. Vernichtend, weil ein kluger Mann mal sagte: „Wer zuviel von Rasse spricht, der hat keine mehr. Es kommt nicht auf die reine, sondern auf die starke Rasse an, die ein Volk in sich hat.“ War kein Linker, von dem das Zitat aus dem Werk Jahr der Entscheidung stammt.

    • etwas schwurbelnd, Peter W
      „Statt Demos oder Nation wurde Herkunft und Rasse.“

      $IE (!sic!) setzen da Herkunft und Rasse gleich!
      Hier sonst keiner.
      Im übrigen IST Nation Herkunft- was sonst!

      Jeder verrät sich selbst am imaginierten Gegner!

    • @ Peter W.
      „Die Frage nach der Identität kann aber nicht nach einer Ideologie gelöst werden, die eine Völkische ist.“

      Doch, kann sie. Und das ist sogar die evolutionär sinnvollste Antwort.

      „Die völkische Identität ist eine Identität der Vernichtung.“

      Hm? Wer vernichtet denn gerade die Identitäten der europäischen Völker? Die pöhsen Rechten oder nicht doch eher die sich als Gutmenschen gebenden ewigen linken Zerstörer?!
      Falls Sie auf die Nazis anspielen: Die haben Liebe zum eigenen Volk mit Hass auf andere Völker verbunden. Diese Gefahr besteht natürlich, aber momentan scheint die AfD keinen Polen- oder Frankreichfeldzug zu planen. Und Liebe zum Eigenen ist nun mal alternativlos, da (für Einzelne wie für Völker) gesünder als Fremde anzuhimmeln oder in Gleichgültigkeit zu versinken.

    • Titel eingeben
      @Patrick.Feldmann
      Herkunft ist auch eine soziale Kategorie, siehe Auslegung des Art. 3 GG durch das Bundesverfassungsgericht. Ich werde das nicht weiter erläutern, es sollte allen klar sein, dass simple Gleichsetzungen wie Herkunft=Nation nicht gut überlegt sind.
      „Jeder verrät sich selbst am imaginierten Gegner!“
      Siehe Kommentar des Nutzers Schuberts Pianist. Ich hätte auch andere Kommentare zur Entkräftigung Ihrer frechen Behauptung heranziehen können, doch der ist besonders nützlich, gerade unter Ihrem Kommentar.

      @Schuberts Pianist
      Evolutionär? Meinen Sie die Evolutionstheorie? Das haben schon die Sozialdarwinisten nicht verstanden. Europäische Völker werden vernichtet? Auschwitz ist doch von der Roten Armee befreit worden? Ich sehe kein europäisches Volk auf der Rampe. Meinen Sie einen Ethnozid? Die europäische Kultur hat die Welt erobert, also kann es das nicht sein.
      Über die Begriffe des Eigenen und Anderen müssen Sie erst die Genealogie unterlegen, sonst wird es nichts. Völkische bzw. extreme Nationalisten haben diesen Begriff mit einer anderen Bedeutung versehen, die nicht identisch ist mit der eigentlichen Aussage dieser Begriffe.
      Siehe SVP. Dort sind Nachfahren indischer Einwanderer stark organisiert, sie tragen die schottische Unabhängigkeit möglicherweise stärker als die Schotten selbst. Der Grund ist ihre Hoffnung an einer Nation teilnehmen zu können als gleichberechtigtes Glied, unabhängig ihrer äußerlichen Erscheinung. Das gleiche können sie bei deutschpatriotischen Juden erkennen, wie Börne oder Stahl. Eigen bedeutet eben im Falle Schottlands auch Nachfahren indischer Einwanderer und in Deutschland auch die Juden. Ihre völkische Definition des Eigenen ist hier völlig fehl am Platze. Erst nach einer Verfestigung der Nation und einer unbewältigten Krisenerfahrung beginnt eine Radikalisierung des nationalen Denkens, welche grundlegend für das völkische Verständnis vom Eigenen und Fremden ist. Es verwundert keinesfalls, dass gerade jetzt dieses Verständniss unter Rechten an Bedeutung gewinnt. Dennoch, die Nation ist ein genuin linker Gedanke.

  130. Gesellschaft im Umbruch
    @Uwe Dippel 12. Juli 2017 um 11:55 Uhr
    „Der Bourgeois existiert kaum mehr. Insoweit stimme ich mit Ihnen überein.“

    Deshalb ist es auch falsch, heute noch von „bürgerlicher Gesellschaft“ zu reden.

    Die heutige Gesellschaft ist voller Lohnarbeitssklaven, einschließlich der meisten Akademiker.

    Daher auch: „Freiheit statt Kapitalismus“.
    http://www.zeit.de/2000/15/200015.beck_sennett_.xml/komplettansicht

    Um „Freiheit“ ging es in der 68-er-Bewegung.

    Es gab dort zwei Haupttendenzen, nämlich
    1. die freiheitlichen – und antikommunistischen – Sozialisten, deren politischer Repräsentant Rudi Dutschke war und
    2. die Aussteiger, die Arbeits- und Leistungsverweigerer, Anarchisten (Hippies, Gammler, „Sex and Drugs and Rock ’n‘ Roll“-Konsumenten, Drogenkriminelle etc.)

    Die revolutionären Sozialisten sind als Bewegung gescheitert und untergegangen.

    Die Aussteiger und Anarchisten gibt es immer noch, allerdings in veränderter Formen, als a-soziale und anti-soziale legale und illegale Kriminelle sowie Sozialparasiten.

    Dazu gehören die Anarcho-Kapitalisten, die sog. Libertären, die neoliberalen Sozialdarwinisten, wirtschaftlichen Raubritter etc.

    Natürlich auch die vielen Gangs, die sich bilden und vermehren. Die keinen Bock auf schlechtbezahlte Lohnarbeit haben und lieber organisiert als Drogenhändler, Menschenhändler, Zuhälter etc. Geld machen.

    Deren Gemeinsamkeit besteht darin, dass sie Pflichten und Verantwortung gegenüber der Gesellschaft ablehnen, dass sie Leistungen der Gesellschaft ohne Gegenleistung in Anspruch nehmen, dass sie nicht verfassungs- und gesetzestreu sind, Korruption und Kriminalität praktizieren usf. Und zwar „oben“ wie „unten“.

    Der gesellschaftliche Umbruch geschah um das Jahr 1970. Vorher gab es noch eine allgemein akzeptierte gesellschaftliche Ordnung, die sich an bürgerlichen Vorstellungen und Zielen orientierte, nämlich die freiheitlich-demokratische Grundordnung.

    Damals wäre es undenkbar gewesen, dass ein Kanzler offen Verfassung, Recht und Gesetz bricht und sich weigert, seine Geldgeber zu nennen und dies – wie ein Mafioso – mit einem „Ehrenwort“ begründet. Oder die klaren Verfassungsbrüche wie z.B. Berufsverbote, Beteiligung an einem Angriffskrieg, Einführung eines Zwangsarbeitssystems, Öffnung von Grenzen usw. usf.

    Dies zeigt den gesellschaftlichen Wandel, den Abbau und das Zerbrechen von verfassungsmäßiger Ordnung, von Rechts- und Sozialstaat, von bürgerlichen Rechten, von prosozialer Moral etc.

    Es lässt sich festhalten, dass die Zerstörung der verfassungsmäßigen Ordnung vor allem „von oben“ kam.

    Die Straßenkämpfe und Gewaltdelikte in Hamburg sind nur Symptome einer verfaulenden zivilisatorischen Ordnung.

    In der Gesellschaft nehmen überall Frust, Aggression und Gewaltbereitschaft zu. Man braucht Sündenböcke zur Aggressionsabfuhr und die „Linken“ spielen die Rolle des nützlichen Idioten bzw. wehren sich nicht konsequent gegen diese Rollenzuweisung.

    Selbstverständlich ist das Ganze eine konzertierte Aktion, die Medien machen mit, Agents provocateurs stiften oder agieren als Gewalttäter etc.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Agent_Provocateur

    Wer hat damals die Linksterroristen von RAF, 2. Juni etc. angestiftet, Waffen und Sprengstoff etc. geliefert?

    Heute gibt es aggressive und gewaltbereite Psychopathen mehr als genug, die sich als nützliche Antifa-Idioten ge- und missbrauchen lassen. V-Leute und Agents provocateurs lassen sich heute aus dem massenhaften – auch studentischen -Prekariat leicht anwerben. Permissive Erziehung und Wohlstandverwahrlosung spielen bei der Entstehung narzisstischer Psychopathen eine Rolle. Hedonismus, Negation von prosozialer Moral und a-sozialer („libertärer“) Anarchismus sind in Mode.

    Soziale Berufe und Tätigkeiten werden schlecht bezahlt und geringschätzt, erfolgreiche „Geldmacher“ hingegen idolisiert.

    Wie es aussieht, wird alles als „Mehr-Desselben“ weiter laufen und zunehmen. In Wahlen macht man den Bock zum Gärtner.

    Die alte Ordnung zerstört sich selbst.

    Aber es zeichnen sich derzeit noch keine gesellschaftsprogressiven Kräfte ab.

    • geht's noch döfer?
      „Man braucht Sündenböcke zur Aggressionsabfuhr und die „Linken“ spielen die Rolle des nützlichen Idioten bzw. wehren sich nicht konsequent gegen diese Rollenzuweisung.

      Selbstverständlich ist das Ganze eine konzertierte Aktion, die Medien machen mit, Agents provocateurs stiften oder agieren als Gewalttäter etc.“

      Sie haben mir die Augen geöffnet: das sind alles nur ganz arme, unschuldige Hascherl, von pösen Staatsdienern benutzt, die da (und auch woanders und auch schon früher) marodierten, zerstörten, anzündeten, zuschlugen…

  131. @Bote 12. Juli 2017 um 12:53 Uhr und @Klaus Keller
    Sehr geehrter Bote,

    Sie sprechen mir mit wohl gesetzten Worten aus dem Herzen. Danke für Ihre Differenzierung und Klarstellung.

    Herr Klaus Keller,

    Ihre Äußerungen empfand ich als Ausdruck einer emotionalen Erfahrung, nicht als hier sachdienlich. Sie haben mir aber mit Ihrer so menschlich zugewandten Seite schon viele gute Gedanken gegeben. Nur hier erschien es mir unpassend.

  132. Es ist die POLITIK, die all das einbrockt, nicht die Polizei
    .
    .
    unterstützt wird dieser Wahnsinnskurs von den Medien und teils auch der Justiz.
    In letzten beiden sitzen ja auch verwesende Altlinke , die mit einem guten Deutschland nicht klarkommen.

    Aber die etablierte Politik ist es, die wie das, was beim Gangränekranken
    entfernt wird, weil man hofft, es aufhalten zu können,
    Deutschland vergiftet und vereitert .

    All die Merkels, Gaucks, Schulzes , Grünen, die Kasper von der Magenta-Beschäftigungs-und Pfründensicherungsinitiative,

    die immer dümmere Dinge tun, in vorauseilendem Gehorsam gegenüber Vollwahnsinnigen,

    sie sind unser Untergang.

    Und die Deppen, die sie wiederwählen.

    Nicht hilfreich.

    Nein, wahrlich nicht !

  133. Gewalten im Staat
    EU- und Bundespolitiker sind es nicht wert, sich mit ihren Ergebnissen zu beschäftigen. Deren Einhaltung der Gewaltenprinzipien ist für die Bürger eine Farce. Da sollen die Einwohner, die gerade abgefackelt werden, die Kosten für die Fress- und Unterhaltungsbude der Gipfelpolitiker tragen.
    Ich möchte mit derartigen Asozialitäten keine Wort verschwenden.
    So sieht real gelebte FDJ-Ideologie aus.
    Goodbye

  134. @Bourkaki am 12. Juli 2017 um 12:04 Uhr
    Auch Ihnen möchte ich danken für diese wunderbare Zusammenfassung mit historischem Bezug, der die Paradoxie der Erklärtage nach G20-HH-Gewalt für viele Erklärakteure noch größer machen wird.

    Und auch wenn diese Menschen zu bedauern sind, so haben sie damit nicht das Recht, zu tun, was sie tun. Sie hungern nicht heutzutage, sie sind nicht obdachlos, aber wie es Jordan B. Peterson aus seiner psychiatrischen Praxis erfahren hat, mit mehr Geld wird ihnen auch nicht geholfen werden.

    Sie brauchen gelebte Grenzen.

    Aber das ist ja gerade aus der Mode gekommen … oder spreche ich da wieder eine Paradoxie an?

  135. @Sufferah am 12. Juli 2017 um 12:38 Uhr - aber auch zu Venezuela und den NDS
    Prof. i. R. Dr. Michael Hartmann ist Elitenforscher, von ihm wird am 30. Juli ein Vortrag stattfinden, bei den Pleisweiler Gesprächen. Auf den Nachdenkseiten ist ein Link gesetzt. Er bringt schon eine Menge historischer Bezüge zum Thema.

    Beim Prüfen der http://www.nachdenkseiten.de/ :
    aktuell geht es ums Madmax-Szenario in Venezuela, wo ein weiteres Mal das sozialistische Experiment scheitert, indem es zur bolschewistischen Zerstörung demokratischer Strukturen degeneriert.

    Die NDS versuchen sich auch in G20-HH-Gewalt-Erklärung, es gebe sicher auch Agent Provocateurs … nun, selbst wenn – so viele?

    • Elitensoziologie
      Ich schrieb, es gäbe keine ernst zunehmende Elitensoziologie. Heißt nicht, dass es Leute wie M. Hartmann gibt. Aber der Prof. em. ist auch schon fast ein „Klassiker“. Es fehlt schlicht an einer übergelagerten Theorie und empirisch kommt man den „Eliten“ eben nicht bei…versuchen Sie mal mit einem Fragebogen an den einschlägigen „Insidertreffs“ ein paar Daten zu kriegen….

    • ElitenSoziologie
      ich verweise auf Karl Mannheim…………..

      und warum eine ElitenSoziologie ?

      die sog. Eliten haben in D versagt: 1918, 1933, 1990 und jetzt aktuell auch !


    • und empirisch kommt man den „Eliten“ eben nicht bei…
      Die legen Wert auf Diskretion. Ergo: keine Empirie. Ergo: nichts genaues weiß man nicht, über Vermutungen und Spekulationen kommt man nicht hinaus.

  136. Maas und die AAS
    Hallo,

    ich habe gerade gesehen, dass Heiko Maas mit seinem Facebook-Profil den Belltower geliked hat. Offenbar liked Heiko sehr gezielt. Er versucht gerade auf Facebook ganz stark gegen Linksextremismus zu sein, da fand ich es lustig, dass mir Belltower als Like von Heiko angezeigt wurde. Bei Belltower gibt es aktuell ein Interview, dass mit einem „Wissenschaftler“ geführt wird, der sehr komische Meinungen vertritt. Bei genauerer Betrachtung stellte sich raus, dass hier die Amadeo Antonio Stiftung ein Interview mit sich selbst führt, um linke Gewalt extrem zu relativieren. Ein Trauerspiel.
    Schöne Grüße

    • wieso keine Anklage bzw. Verfahren bzw. Beweisaufnahme bzw. Festnahme
      Offizieller Sprachgebrauch: Mangelndes öffentliches Interesse.
      Kein Kläger – kein Beklagter.

      Somit wird auch § 153 StPO nicht zur Anwendung kommen.
      Einstellung wegen Geringfügigkeit (§ 153 StPO)

      Die Einstellung nach § 153 StPO hat in der Praxis enorme Bedeutung. Staatsanwaltschaften und Gerichte sind chronisch überlastet. Auch deshalb werden viele Strafverfahren im Ermittlungsverfahren oder auch noch in der Hauptverhandlung eingestellt, ohne dass es zu einer Bestrafung des Beschuldigten kommt.

      Das Gesetz sieht hierfür insbesondere die Einstellung gegen Auflagen nach § 153a StPO und die Einstellung wegen Geringfügigkeit nach § 153 StPO vor.

      Gerade mit der Einstellung wegen Geringfügigkeit werden im Bereich der Massen- und Bagatellkriminalität unzählige Verfahren „erledigt“.

  137. @Peter Bosch am 12. Juli 2017 um 12:18 Uhr zu @Bote
    Sehr geehrter Herr Bosch,

    in den 80-ern wurde ich genau nach diesen Grundsätzen beschult. Meinen Lehrern bin ich durch die Bank dankbar. Sie haben sowohl ihre Standpunkte benannt als auch diese Regeln und sie haben sie gelebt. Das politische Spektrum – auch im Unterricht – war breit, es gab keine Situation wie heute. Allerdings waren einige Lehrer auch vorher Angestellte, Unternehmer, rausgeworfene DDR-ler, wirtschaftlich unabhängig wie der Don etc. Die Träumer waren zweifelnden Äußerungen gegenüber offen und ich habe manches Mal erlebt, wie Schüler ihre Lehrer zu Ehrlichkeit und Korrektur überzeugen durften. Man lernte voneinander und wollte nicht nur gute Noten, sondern man wollte eine gute Welt. Dabei wurde die Wirklichkeit nicht beschönigt, es gibt Störungen und es kommt darauf an, wie man darauf reagiert. Die Störung durch Realitätsverlust wegbeten geht nicht.

    Doch möchte ich unterstellen, dass diese Ideale heute im Abklingen sind.Wenn selbst in Welt-Unternehmen die politische Einstellung mit allem Popanz wichtiger und wichtiger werden, dann kann das in den Schulen nicht anders sein.

    Was der Bote pauschal sagt, dürfte genauso pauschal sein wie die Aussage, dass Rote Flora, Hafenstrasse, Rigaer etc. Keimzellen für anarchistische, staats- und menschenverachtende Schmarotzerexistenzen sind. Obwohl da sicher auch mal sympatische, jugendlich naive und gänzlich unkriminell eingestellte Existenzen zu finden sind. Wir dürfen ohne Vorurteile nicht leben, wir brauchen die, das macht uns auch sicherer.

    Die zweite Stufe ist dann, zu differenzieren. Hier im Blog findet beides statt.

  138. Just my 2c
    Wir beschweren uns über Ursachen und Fehlentwicklungen:
    – sich verschlechternden Familienbedingungen,
    – über entgleisende Geldsysteme, steigende Ginis,
    – sich blockierende Interessengruppen,
    – rechtsfreie Räume und schwache Justiz,
    – Auflösung der Montesquieu-Gewaltenteilung,
    – Abschaffung von Gedanken-, Bargeld- und Rede-Freiheit,
    – Ausbeutung persönlicher Daten aller Art,
    – Geld und Macht über NGOs, die Demokratiekontrolle vermissen lassen,
    – Undemokratische Machtstrukturen überall im Aufwind,
    – Hamsterradgeschädigte Mitläufer mit historischen Parallelen,
    – Fehlende deutsche Diskurskultur,
    – Opportunismus und fehlende Eier in Parlament und Verbänden,
    – Grenzen-lose Naivität von wirtschaftlich ahnungslosen Träumern,
    – Unauflösbar paradoxes und dummes Gerede von höchsten Stellen,
    – Blindheit gegenüber interessengeleiteten Politikvorschlägen anderer Länder ggü. Deutschland,
    – Kriegstreiberei zulassen, von solchen, die Deutschland als Verfügungsmasse betrachten,
    – Politische Korrektheit als Hirnkrankheit, die Science ad absurdum führt,

    … und die letzten Tage über Schlaglichterthemen wie diese punktuelle HH-Gewalt. Bald wieder über Islamismus, mit Sicherheit.

    Alles für sich genommen ist kritisierbar und keine schlimmen Akteure dürfen sich aus der Verantwortung nehmen, indem sie sagen: „ich bin so schlimm, weil ….

    Die unbestreitbaren Zusammenhänge entschuldigen NICHT den Einzelfall.

    Ich hoffe, dies wird hier bei allen Beiträgen und Diskussionen immer als Fazit rauskommen, solange DA dieses Blog betreibt.

    — Entwicklungen sind nicht alternativlos oder zwangsläufig — wir haben Möglichkeiten — Lernen wir von den guten Beispielen — Seien wir nicht naiv, gutgläubig oder obrigkeitshörig — Bitte nicht wieder das letzte Jahrhundert wiederholen.

    Wenn ein Kind aus miesem, gewalttätigen Elternhaus mit wenig Geld „erwachsen“ wird, dann KANN es sich entscheiden, lernen, fleissig, sozial und anständig werden, oder es kann sein Elternhaus replizieren. Dasselbe KANN geschehen, wenn es wohlstandsaffin, reich und privilegiert, friedlich und wohlandständig groß werden darf.

    Es KANN sich also bei unterschiedlichsten Startchancen in unseren Gesellschaften jemand zu einem sozialen Wesen höchster Güte und Verantwortung entwickeln oder zu einem asozialen, verächtlichen Egozentriker und zynischen Über-Leichen-Geher. Der Mensch HAT die Wahl.

    Wenn nun höchste Ämter tragenden andere Menschen diese Wahl-FREIHEIT negieren, dann legen sie die Lunte für die von mir in Dauerschleife benannte Hirnkrankheit.

    Deshalb: Wir müssen die Fähigkeit zu verantwortlichem Handeln a) bei erwachsenen Menschen voraussetzen („dürfen“) und b) gleich und konsequent sanktionieren („wollen“), dann wird es gesünder zugehen. Wie im Beitrag an Herrn Bosch, es wird immer Störer unses Friedenswunsches geben. Darauf müssen wir uns als Gesellschaft einstellen, wegbeten hilft nicht. Kein Staat überlebt ohne Gewaltmonopol. (Auch Costa Rica hat eine Polizei.)

    Nicht die Chaoten, die schlimm sind, sondern die Weg-Erklärer sind die wahre Gefahr. Im Hirn fängt das Unheil an. Und das Wohl.

  139. Verweigerung
    Polizeieinheiten haben Einsatz gegen den Politmob verweigert.
    Staatsversagen und jetzt?
    Würde einer hier für Erdogan den Kampf machen?

    • Ja, aber aus Angst um Leib und Leben
      Es war der Polizei bekannt, dass die Kriminellen Gehsteigplatten u.ä. Wurfgeschosse mit aufs Dach genommen hatten. Man sah dann ja in dem Polizeivideo, dass auch Molotowcocktails geworfen wurden.
      Die Weigerung der „normalen“ Einsatzkräfte ist da völlig verständlich, es musste also auf die SEK-Kräfte gewartet werden, die die Politelite in der Philharmonie bewachte. Als die SEK dann mit Waffe im Anschlag ins Haus vorrückte, haben sich etliche der Chaoten ergeben, der Rest wurde verhaftet und schon wieder freigelassen mit einer unglaublichen Begründung:

      Eine Verlängerung der Ingewahrsamnahme scheiterte demnach in fünf Fällen daran, dass die Polizei die 13 Anträge hierfür so kurzfristig einreichte, dass die hoch belastete Nebenstelle des Amtsgerichts Hamburg nicht mehr rechtzeitig vor Ablauf der Frist eine Entscheidung darüber habe treffen können.

      Ein Gerichtssprecher sagte dem „Hamburger Abendblatt“ dazu: „Alle 13 Anträge hat die Polizei erst am 8. Juli zwischen 21.05 und 21.31 Uhr beim Gericht eingereicht, also gerade mal zweieinhalb Stunden vor Ablauf der Höchstfrist. Diese Verzögerung führte zu einer für uns praktisch nicht mehr zu lösenden Situation.“

      Wenn das Gericht nicht in der Lage ist, 13 Anträge innert zwei Stunden abzuarbeiten, kann man nur sagen, schlaft ruhig weiter.

      Genauso absurd ist es, dass die Polizisten je nach Bundesland einen oder drei Tage Sonderurlaub für den Einsatz in Hamburg bekommen.

    • @Renate Simon
      Vielleicht wollte das Gericht ja auch nicht fleißig sein. Vielleicht hat man eh schon viel zu viel zu tun und die Stellenerhöhung wird und wird nicht bewilligt. Lächerlich ist es allemal. So argumentiere ich auch demnächst, wenn der Steuerbescheid mit Zwangsvollstreckung kommt. Ätsch, zu spät.

    • Natürlich wollte das Gericht nicht
      ich unterstelle ganz einfach, dass dort eine gewisse Sympathie vorherrscht und man Leuten mit ähnlicher Gesinnung nicht gern in die Suppe spuckt. Ich unterstelle auch, dass jeder Bundesbürger vor Gericht anders be- und verurteilt wird, als jemand, der noch nicht so lange hier ist. Die seit geraumer Zeit ergehenden Urteile lassen keinen anderen Schluss zu.
      Die Gerichtsbarkeit ist überlastet, aber das kann nicht der Grund für solche Diskrepanzen sein.

      Goodnight sagt immer, wir könnten keine Gewalt. Ich glaube, Hamburg zeigte die Anfänge, gewaltbereite Jugendliche und erst unbeteiligte verbünden sich und schlagen zu. Die gesellschaftliche Entwicklung geht m.E. dahin, dass sich das über kurz oder lang übertragen wird, der Krug geht solange zum Wasser, bis er bricht. Die Spaltung der Gesellschaft, Ohnmacht und Wut im Volk nehmen zu, es braucht dann nur den Auslöser, diese Wut auch rauszulassen.
      Es sind keine guten Zeiten.

    • Keine Anklagegrundlage
      Im Radio wurde das Gericht zitiert, es habe keine Anklagegrundlage von der Polizei vorgelegt bekommen!

    • Ja, so wird es publiziert und wohl auch vom Gericht so ausgesagt,
      aber, wenn die Polizei 13 Gewalttäter von einem Dach holt, von dem aus schwere Steine und Molotowcocktails geworfen wurden, muss auch ein Gericht davon ausgehen, dass alle dort Festgenommenen zumindest Beihilfe zu Mordversuchen geleistet haben. Den Haupttäter ausmachen zu wollen, ist bei einem solchen Mob immer vergeblich, aber wir alle kennen den Spruch, mitgefangen, mitgehangen und der sollte auch vor Gericht Gültigkeit haben.

      Jeder, der sich nicht vom schwarzen und vor allem vermummten Block distanziert und den Aufforderungen der Polizei keine Folge leistet, macht sich strafbar. Man hätte also das ganze Gesindel inkl. filmende Gaffer einkesseln und festnehmen sollen. Die Lage vor Ort war leider sehr ungünstig, die Chaoten flohen über eine Böschung, um an anderer Stelle weiterzumachen.

      Ich bin kein gewalttätiger Mensch, aber mir kocht bei sowas die Galle und die Wut hoch. Entweder wollen wir einen Rechtsstaat, dann müssen wir auch dafür sein, dass die Polizei hart durchgreift, wenn dieser Staat von ein paar völlig Durchgeknallten ad absurdum geführt wird. Und genau das ist in Hamburg geschehen, die Polizei wird zum Buhmann, die linken Extremisten werden zu Unschuldslämmern, die gänzlich unpolitisch handelten, gemacht. Die Rolle der Politik in dem Stück ist grundsätzlich untragbar, aber Rücktritte erfolgen bei uns wohl nur bei falschen Doktortiteln.

    • Krieg
      Renate, weil Du es ehrlich versuchst zu begreifen:
      In der Hafenstraße dachte die Polizei eingekesselt zu haben und hatte die Presse auf die Logenplätze platziert. Das ging schief, weil die Krieger sich an der Mauer hoch aus der Falle retteten und dann von oben die Einheiten mit deren Taktik zertrümmerten.

      Die Ösispezialtruppe hatte zu erobern nicht Beweise sichern, das soll jetzt die Staatsanwaltschaft ausbaden, denn die Avantgarde im Kampfgebiet hatte sich zurückgezogen und nur 13 zivile Beobachter auf dem Posten gelassen.

      Renate, dort waren Europas beste Krieger, die haben die Stadt und den Gipfel erobert und die deutsche Polizei mit mobilen Duschen wie Memmen live im TV dastehen lassen. Erst die Specialforces aus Austria konnten durch das Viertel stolzieren.

      Die Gewalten in unserem Staat sind lange ausser Kraft gesetzt.
      Du wirst noch auf Krieger für Deine Liberty angewiesen sein, weil korrupte Politiker Dich für billiges Pöstchen an jeden verkaufen.

      Renate, Du hast in dieser Welt etwas den Kontakt zu den Realitäten verloren, wechsele einmal die Stellung, um andere Perspektiven zu finden.

    • Ich dachte bisher, die Welt doch recht realistisch zu sehen
      @Blue Monday

      und vom Staat, wie er sich unter Merkel darstellt, erwarte ich gar nichts. Da ist mir zuviel Staatsversagen, ausgelöst von einer einzigen Person, der niemand Einhalt gebietet.

      Europas beste Krieger, ist das nicht etwas viel Honig diesen Extremisten ums Maul geschmiert?
      Was ist das für ein Krieg, in dem sich die Teilnehmenden vermummen, feige aus dem Hinterhalt Steine und Flaschen werfen und andere angreifen, die versuchen, ihnen Einhalt zu gebieten. Ich sehe nur völlig verblendete Feiglinge, die für eine Sache kämpfen, die sie nicht einmal vernünftig artikulieren können. Kampf gegen den Kapitalismus mit dem Smartphone in der Hand und Markenklamotten am Körper… toll. Wirklich toll. Dabei vergessend, dass der Sozialismus auch noch nie langfristig gesiegt hat bzw. für die Menschen nie großartig war.

      Zur Polizeitaktik gehörte m.E. nicht das Positionieren der Presse, das ging wohl von der anderen Seite aus, zumal man mit wohlwollender Berichterstattung Gleichgesinnter rechnete. Hätte ja auch ganz gut klappen können, wäre da nicht alles aus dem Ruder gelaufen, was nun von linker Seite versucht wird, ins „rechte“ Licht zu rücken.

      Ich empfehle Kisslers Konter
      http://cicero.de/innenpolitik/zeitenwende-die-linke-aera-ist-vorbei

  140. Das Schlimmste
    Gewalt gegen Sachen ist gerechtfertigt und dann eben halt auch gegen Menschen, die ja keine sind, wie z.B. Polizisten , Vermieter oder oder oder, je nach Bedarf der Theorie.
    Diesen ganzen links-sozialistischen , internationalen , deutsch evangelischen , lebensgefährlichen, demokratiefeindlichen, kriminellen, selbstzerstörerischen Quatsch habe ich- von 1959- mit 68, Vietnam , Baader -Meinhoff, PLO, Rote Brigarden ,RAF 1,2,3 und Deutscher Herbst miterlebt , er ist immer noch da und war nicht weg.

    Nein , die Denke ist mit Ansage auf feiner Flamme, akademisch , schicki-micki, wohlstandsüberdrüssig oder pseudo-proletarisch staatlich subventioniert überall eingeführt , mit Würde des Menschen und Grundrechte und Antifa teflonbeschichtet , geschichtsunwissend als Allgemeingut , Staatsdoktrin eingeführt , weitergetragen und ausgebaut worden.
    Herr Kohl ist mit seiner geistig-moralischen Wende 1982 verlacht worden, den NATO-Doppelbeschluss hat er verantwortet, wie Helmut Schmidt den Tod von Hans-Martin Schleyer verantwortet hat.
    Was wird von Frau Merkel getragen ?
    Leider ist damals geistig nichts gewendet worden.
    Eher im Gegenteil.
    Trotzdem hat er in der Rückschau auch da den Finger in der richtigen Wunde gehabt.
    Heute kommt uns das teuer zu stehen.
    Die 89 Wende kam , die geistig-moralische Wende blieb komplett aus.
    Mit der Wende ist die CDU immer mehr links, evangelisch bis zur heutigen Unkenntlichkeit gewendet worden. Sie ist umgedreht worden, wie es bei Agenten heißt.
    Den TOP JOB hat Frau Merkel gemacht , angefangen bei Kohl und dreht weiter an dem Rad.
    Sie steht für nichts,außer Macherhalt .
    Sie hat schön nach und nach alle diese linken Ideen angenommen und wendet sie wie eine Versuchsreihe je nach dem was kommt an.
    Bitte, die Volksmeinung ist so, ich mach das , was die moralische Mehrheit so meint.
    Und als Biedermänner stehen dazu bereit seit Jahr und Tag alle diese Jungs von der Pizza-Connection, oder wie die sich ihre Einfalt verlautbarend, selbst nennen.
    Die Linken, Grünen und SPD kriegen ihr Fett auch weg. Man klaut ihnen
    die Ideen und die Wähler .
    Die Originalen sind die Deppen.
    Die Hamburger haben die Brandstiftungen und Verwüstungen, die Anarchiestunden auszuhalten, wie die Frauen die Nacht auf der Domplatte auszuhalten hatten, wie die Polizei alles auszuhalten hat, wie jedes Rathaus, jedes Krankenhaus, jedes Gericht , jeder Lehrer alles auszuhalten hat, was Migration und Integration merkelschen Ausmaßes bedeutet .
    Nicht zu vergessen, wie wir alle die deutsche Rettung des Weltklimas bezahlen und noch bezahlen werden, die deutsche Rettung aller Flüchtlinge und die deutsche Schaffung eines lebenswerten Afrikas zukünftig auf dem Buckel haben.

    Kleiner geht es nicht , tragischer auch nicht .

    Habe ich gestern abend live miterleben dürfen , hier auf dem kleinen G3 von Bochum Gerthe ,ein Podiumsgespräch zur Zukunft mit Jürgen Rüttgers , (u.a. Ex-Zukunftsminister ), Manuel Barroso und Fürst Schwarzenberg.
    Herr Rüttgers schwadronierte dann auf die Frage ,wohin es mit Europa, gemeint war EU , in Zukunft gehe und was er da für ein Konzept vertrete, genau im Fahrwasser des linken postnationalen no nations Gequatsche von Europäische Staatsbürgerschaft , siehe Aufschrift Pass, wie toll er die Demos mit Europafahne finde , wie toll der G20 Gipfel Merkel applaudiert habe, wie toll Herr Trump allein blieb, wie toll das für die EU und Angela Merkel war , dass mehr Demokratie gewagt werden müsse, ( war das nicht Willy Brandts Spruch ), die EU Institutionen so geändert werden müssen, dass der Bürger sich mit der EU identifiziert und das er am liebsten möchte, dass die kommende Bundestagswahl ein Plebiszit für „Europa „sein soll, denn es herrsche ja so was wie Konterrevolution, s. Marine le Pen , Geert Wilders , AFD pp wie schön das doch jetzt schon in La France mit Herrn Macron sei und deswegen könne man nur Merkel wählen.
    Das reinste Wolkenkuckucksheim.
    Wie damals der reale Sozialismus in der DDR. Aufmärsche und Parolen,aber nix im Konsum.
    So wird es gemacht. Da kann man nur staunen, abgehobene Parolen und Weltverbesserungsprojekte , aber zuhause jedes Problem liegen lassen, nein, sogar noch potenzieren durch Grenzöffnung für alle Beladenen aus dem Orient und demnächst Marschallpläne für Afrika und Bankenrettung für Italien.
    Von mehr Demokratie quatschen, aber im Bundestag keine Zeit haben ,Gesetze ordentlich zu debattieren, schön alle Mann den Finger heben u.a. für das Netzdurchsetzungsgesetz und dauernd zum Lieblingsdespoten nach Ankara fliegen , aber Herrn Trump über Werte und Demokratie belehren.
    Von Europa und EU quatschen, aber jedem da vor den Kopf stoßen , vor allen Dingen,den Kleinen.
    Die CDU mit Angela Merkel ist nicht wählbar.
    G 20 hat mir gezeigt, dass sie nur so lange noch hofiert wird, wie Deutschland leistungsfähig bleibt. mal sehen, wie lange es vorhält.

  141. @Burgfried sagte am 11. Juli 2017 um 23:18 Uhr
    „…Theorie: parasitäre Lebensform. Der Wirt wird ausgesaugt (Staatsknete, Gewalt usw) und damit zerstört (so die Hoffnung)…“ [Zitat Ende]

    Theorie Addendum:
    Genau darum wird alles rigoros diffamiert und auch mit brutaler rücksichtsloser Gewalt bekämpft was nach einer (pol.) Stärkung des Wirtssystems aussieht und „urplötzlich“ einfach so daherkommt. Stichwort: AfD. Und wenn der Wirt ausgesaugt ist? Dann wird ein neuer gesucht. Wiedermal Vorbild ist die Natur. Die Mutter aller strategischen und zielführenden Vorgehensweisen.

  142. Titel eingeben
    TP kann es nicht lassen, postfaktisch Linkenentlastung zu betreiben ;)

    „Klar ist inzwischen: Im Vorfeld des G-20-Gipfels am Freitag und Samstag hatten auch verschiedene rechte Gruppierungen nach Hamburg mobilisiert. ….. Entsprechende Aufrufe gab es von:
    • der militanten Bewegung „Hooligans gegen Salafisten“ (Hogesa), die mehrfach durch extreme Gewalt auf der Straße aufgefallen sind;
    • der Gruppierung Antikapitalistisches Kollektiv (AKK), deren Stärke von staatlichen Stellen auf rund 200 Personen geschätzt wird und die versucht, die Autonomen Nationalisten wiederzubeleben;
    • den Jungen Nationaldemokraten, die Jugendorganisation der neofaschistischen NPD;
    • der rechtsextremen „Identitäre Bewegung“….“
    heise.de/-3770308

  143. 1755
    „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!“ stammt nicht von Marx, sondern kommt aus der Ideenkueche eines vorrevolutionaeren Franzosen, M. Étienne-Gabriel Morelly, wie Marx ein beruflich eher erfolgloser „Philosoph“/Utopist – siehe Seite 152 in seinem 1755 erschienenen „Code de la Nature“:
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/fa/Etienne-Gabriel_Morelly_-_Code_De_La_Nature.pdf
    Wie das funktionieren soll, beschreibt er in dem Werk auch (anders als Marx) – erinnert ein wenig an Lenins „Postamt“-idee. plus ça change, plus c’est la même chose (ausser fuer prekaer beschaefitgte aus Goslar)

  144. Mir ist der ganze Hass dieser Szene unverstaendlich
    Don Alphonso sagt:
    „Ich mag einfach keine Gewalt. Ich habe davon in meinem Leben viel mehr als genug gesehen.“

    Da geht es ihnen wie mir lieber Don Alphonso, mich widert Gewalt an. Darum (unter anderem) kam auch Costa Rica in Frage. Es gibt hier kein Militär.

    Nun kommt das große Aber: ABER Sie werden den Gewalttäter (und die Gewalttäterin!) nicht abhalten mit netten oder gar intelligenten Worten. Wie unser leider verstorbener Altkanzler Schmidt sagte: Auf einen groben Klotz ….

    Auch der Schraubenschlüssel ist dann Gewalt. Aber wenn schon, dann richtig. Um einen Strich zu ziehen.

    Ich wurde zweimal mit einer Pistole bedroht. (Einmal von einem Deutschen, der mein Honorar nicht bezahlen wollte). Daraufhin habe ich mir die kleine Astra zugelegt, legal, um mir selber das Gefühl zu geben, mich im Notfall verteidigen zu können. Ob ich je schießen würde bezweifle ich. In den sieben Jahren da ich sie habe, schoss ich lediglich zu Silvester ein paar mal in den Boden (nie in die Luft, die Kugeln kommen zurück!).

    Und es langt der Griff an die Waffe und sie einfach in der Hand zu halten, um solches Gesindel abzuhalten. Darum geht es.

    Ich bin jedoch entsetzt, dass man ihre Adresse öffentlich gemacht hat. Ja ja, ich weiß, das macht man mittlerweile in den linken Kreisen Deutschlands. Dennoch entsetzt es. Das Recht auf Privatleben wird auch eliminiert. Der ganze Mensch soll eliminiert werden, er soll stumm gemacht werden, er soll in Angst und Schrecken versetzt werden , damit er den Mund hält und ja kein Wort über die Linke verlauten lässt.

    Ich begreife heute, was ich nie begriff. Ich habe vieles über die Nazi-Zeit gelesen, um zu verstehen, wie konnte das passieren?

    Jetzt weiß ich es. In dem man den Menschen in Angst versetzt: Wage nur das Maul aufzumachen….

    Die Idee des Mitusers vom Dobermann ist gut, der ist wachsam. Auf der anderen Seite – was ist, das für ein Leben, ständig in Wachsamkeit sein zu sollen?

    Aber wie schreiben diese Gewaltfeministinen im Spiegel (ich las nur die Überschrift, ich tu mir so Hetzartikelchen nicht an): Anarchie ist nicht gleich Anarchie, also Gewalt ist halt anders. Gewalt ist, wenn man eine Frau schief anguckt.

    Was müsste geschehen:

    Per Gesetz müssen Eltern wieder das Recht haben ihre Kinder zu erziehen und zu Strafen, damit begriffen wird, es gibt Grenzen.

    Per Gesetz müssten Lehrer wieder das Recht haben Strafarbeiten aufzugeben.

    Per Gesetz müsste Gender und Feminismus verboten werden wegen Aufhetzung zur Gewalt und wegen Rassismus und Sexismus

    Per Gesetz müssten Richter verpflichtet werden die Tat und das Opfer zu sehen und nicht den Täter.

    Nur das könnte, denke ich, die Gesellschaftsstruktur in 2–3 Generationen wieder geändert haben.

    Doch ich fürchte, diese Gesetze werden niemals erlassen. Nicht unter dieser Dingens da, diese Merkel, nicht unter diesem Alkoholiker der die SPD-Hoffnung spielt und erst recht nicht unter Rot-Rot-Grün

    Heute verstehe ich sogar den Begriff „Abendland“. Guten Abend Deutschland, es folgt die Nacht….

    Und Señor @Goodnight

    „Arbeiterkinder haben nie gelernt, was Eigentum bedeutet. Daher null Respekt gegenüber Eigentum.“

    Oha! Ich bin Arbeiterkind. Und ich habe, wie Millionen andere Arbeiterkinder, gelernt Respekt vor dem Geld zu haben, da man es sich hart erarbeiten muss. Und ich habe meine Kinder genauso erzogen.

    Es sind nicht die Arbeiterkinder, es sind deren Eltern, die sagen: Hier hast du den Lappen, kauf dir den Laptop, das Rad, das was-auch-immer.

    Ich habe als Kind Johannisbeeren und Kirschen gepflückt, um ein paar Groschen zu verdienen, um auf ein Fahrrad zu sparen.

    Mit mir haben es tausende von anderen Schülern auch getan.

    Heute ist „Kinderarbeit (!) verboten.

    Nein nein, es ist die heutige Gesellschaftsstruktur, die jeglichen Respekt als Gefangenschaft deutet, von der man sich „befreien“ muss.

    Und zur Kritik an den Gewaltphantasien: Es gibt ein Recht auf Verteidigung, User Lapa.

    • Auch
      Hallo, auch Arbeiterkind.

      Ich wurde extrem autoritär und extrem kurz gehalten, wir Kinder mussten arbeiten, wurden verprügelt (Gürtel, Kochlöffel, was so rumlag). Der Vater war stockkatholischer FJ-Strauß-Verehrer – die Mutter devot – aber innerlich so voller unterdrückter Wut, dass sie im Laufe der Jahre eine zerbissene Zunge hatte und rote Knöchel bekam wegen der vielen plötzlichen und unmotivierten aggressiven Kopfnüsse, die sie an ihre Kinder verteilte, weil sie diese an den „Alten“ definitiv nicht verteilen konnte – wir waren die Blitzableiter, da schwächer. Was er sagte, war Gesetz.

      Alles die besten Voraussetzungen, ein wackerer Rechter zu werden, ein Law-and-Order-Macker, zumindest ein biertrinkender CSU-Kloßkopf, wie alle anderen in der Straße auch. Die ebenfalls diese feinste Art von Erziehung „genossen“.

      Leider oder Gottdseidank wurde ich das nie: rechts oder rechts-konservativ. Es war mir zu abstoßend, zu ungeheuerlich wegen dieser komplett anmaßenden und übergrifflichen Art, breitbeinigst und empathielos durch die Gegend zu laufen, Schrecken zu verbreiten und nichts zu merken. Leider sind Linke auch so, kannte studierte, ehemalige APO-Leute, denen es ebenfalls an Respekt vor allem fehlte. Es war die Sozialisation der Zeit damals.

      Bei so Sprüchen wie, „Es hat den Kindern nichts geschadet“ (woher glaubt man, das zu wissen) oder „man müsste an die verwöhnten Blagen wieder Strafen verteilen“ wird mir eng ums Herz. Das generiert zu 90% unterdrückt aggressive Menschen, Therapiefälle. Warum ich selbst das gut überstanden hatte und weder ein Rechter noch ein Sadomaso-Linker wurde und auch kein verkniester Aggro-Therapiefall, war, dass ich das schon als Jugendlicher sehr früh ablehnte, ansprach, damit Eltern und Geschwister offen konfrontierte und als erster konsequent sehr früh dieses gewalttätige Elternhaus verließ, in dem es keinen Frieden gab.

      Umfeld
      Wenn der Kunde hartnäckig nicht zahlt, dazu gibt es Mahnverfahren und Inkasso. Ein Kunde aber, der nicht zahlt und selbst aggressiv eine Waffe an einen richtet, das riecht nach … ich weiß nicht. Vielleicht hatte ich aber bisher nur Riesenglück, als Selbständiger nicht auch noch an einen solchen Psychopathen geraten zu sein und maße mir kein Urteil an.

      Frieden halten durch Abschreckung (Waffe im Haus, Metall-Stock unterm Bett), kann man machen. Bringt das was? Was sind das für Zeiten.

      Was ich sagen will:
      Die Gewalt ist in den Köpfen. In allen.

      Vor allem und gerade auch in den Köpfen derjenigen, die vorgeben, absolut gewaltlos und friedlich zu sein.

      Solche haben – im Volksmund – die Faust in der Tasche versteckt.

      Selbst hüten sie sich zwar vor offensichtlichem Gebrauch ihrer eigenen Faust, aber sie provozieren passiv-aggressiv gerne – im Volksmund „A Goschn wie a Schwert“ und ausdauernd. Haben klammheimlich oder offen Freude daran, bei anderen zu sehen, wie diese irgendwann in Wut zu Beleidigungen greifen, die sie bereuen werden oder gar die Faust auspacken. Das Spiel, das Muster heißt, wenn solche passiv-aggressiven Heimlich-Aggros das mit ihren Provokationen geschafft haben: „Jetzt hab ich dich endlich du Schweinehund“ und hinterlistig „Sieh, was du angerichtet hast“ und wird in der Gesellschaft gerne und ausdauernd gespielt. Verlieren tut der, der sich provozieren lässt und Fehler macht. Verleiern tut aber auch der, der provoziert. Denn er bekommt nach kurzem Erfolgsgefühl nie genug Befriedigung, es reicht ihm nie.

      Wenn man die Gewalt in den Köpfen anschauen will, dann muss man sich also auch solche Muster anschauen. Auch bei sich selbst. Bei sich selbst muss man anfangen.

    • ad aspera halt
      und mit einer aufgeschnittenen Büchse, aber fein von der papiernen Umhüllung getrennt, und mit einer schicken Schnur um den Bauch gebunden die restlichen Ähren der von den Garbenbindern nicht gefassten
      Halme mit einer kleinen Schere für die Hühner gesammelt. Weit gegangen mit der Grossmutter, die nie Radfahren konnte (@don: sie hatte nie eines )
      War gut
      Hat geprägt
      Bin froh darüber
      Es war keine!! Arbeit für mich als Kind!!

      Grüsse aus Westafrika

      wo ich schon länger bin und das gerne.
      wo es tatsächlich Gendertoiletten gibt ( es gibt vielleicht manchmal halt nur eine )
      wo selten jemand heiratet
      wo die Frauen wirklich was zu sagen haben
      herrlich wie sie sich kleiden und nicht in Sack und Asche die Umwelt beleidigen
      wo Muselmanen sich stolz noch selber so nennen und ohne Probleme mit Ungläubigen leben können
      wo noch keine NGO s sie darauf gebracht haben dass sie Probleme haben
      wo es billiges Hühnchenfleisch gibt, trotz anderer Behauptungen kommt es aber aus Brasilien
      wo es aber auch gefrorene Enten aus D gibt. Ablaufdatum 2010….

      Eine Ausschreitung, Aufruhr oder wie man es auch nennen mag, würde es hier nie geben. Es würde nie geduldet werden. Unter diesen Voraussetzungen wie in Hamburg.
      Und das ist gut so. Um diesen saudummen Satz auch mal loszuwerden.

      Ich weiss, dass alles was ich bis jetzt geschrieben gar nichts oder sehr viel mit dem Thema zu tun hat.
      Zu Hamburg:
      Alle politisch Verantwortlichen taktieren auf ein Ziel hin.
      Der deutsche Bürger ( sorry, aber Bürgerin gibt es als Wort nicht) weiss nicht mehr was er denken soll.
      Seinen Schutz hat er an den Staat abgegeben in guten Glauben.

      Ich bin sehr sicher, es wird sehr übel ausgehen.

      ad astra halt.

      ich grüsse sie alle

    • schöne Texte in diesem Faden
      Diese oppressiven Familienstrukturen sind kein Alleinstellungsmerkmal von Arbeiterfamilien.

      Ich wuchs ab Gymnasium mit meiner alleinerziehenden Mutter auf und hatte schon allein deshalb nicht unter einem gewalttätigen Vater zu leiden. Außerdem war er eher Sanguiniker als Choleriker.

      Einigen meiner Freunde aus gutem Hause hingegen erging es wirklich mies.

      Ich erinnere mich mit Graus an peinliche und erniedrigende Szenen für meine Klassenkameraden, an verhuschte Mütter und die unreflektierte Gewalt beruflich höchst erfolgreicher Väter, keine Neureichen, sondern Verwalter alten Geldes.

      Vielleicht muss der richtige Umgang mit Geld (und evtl. auch Bildung)erst über einige Generationen erlernt werden, Selbstreflektion und Menschlichkeit kann jeder jederzeit erlernen und vorleben.
      Defizite gibt es überall.

    • @ Nahuatl
      Diese oppressiven Familienstrukturen sind kein Alleinstellungsmerkmal von Arbeiterfamilien.

      Klar. Das wollte ich auch nicht ausdrücken.
      Ich wollte illustrieren, dass das Narrativ Arbieter = Links; + Links ist gewaltfrei …

      … zumindest in Bayern nicht stimmt.
      In BW sicher auch nicht.

      Der erste Teil der Gleichung stimmt vielleicht ansatzweise in NRW, dem Ruhrpott, mit dem größten Anteil an traditioneller Arbeiterschicht.

      In Bayern sind Arbeiter minimum genauso konservativ oder autoritär unterwegs wie die Bauern. Die Bauern haben halt oft das CSU-Parteibuch (hilft bei Land- und Pachtgeschacher im Gemeinderat), die Arbeiter nicht. Das muss aber nichts heißen: Arbeiter wählen in Bayern ebenfalls die CSU, maximal die Freien Wähler.

      Die extrem kleine bayerische SPD war jahrzehntelang dafür bekannt, eine sehr konservative SPD zu sein – mit fast nur Kanalarbeitern an der Spitze. „Kanalarbeiter“, das ist der konservative, rechte Zweig der SPD. Eine andere linkere SPD hätte in Bayern auf dem Land gar keine Chancen, in den Städten weniger Chancen.

  145. Bekannte Methode
    @Gebert 12. Juli 2017 um 11:01 Uhr
    „Verständlich, dass Sie und die SPD versuchen, sich von der prolligen, gewalttätigen Verwandtschaft zu distanzieren. Aber Verwandtschaften und gschlamperte Verhältnisse wird man nicht so einfach los, zumal wenn man Unterhaltsverpflichtungen eingegangen ist.“

    Sie wollen mir eine Verwandtschaft zu den Linken anhängen, die jedoch nicht existiert.

    Sorry, aber diese Art der Denunziation und Diffamierung ist eine typische Nazi-Methode.

    • Erstens stimmt der Satz mit "typisch Nazi" nicht, ...
      … zweitens ruft die Keule inzwischen nichtmal ein müdes Lächeln hervor.

    • Debattenkultur
      „Touché!“, muss Ihnen auf der Zunge gelegen haben, bevor Sie den Impuls unterdrückten und Zuflucht zur Hakenkreuz-Taste nahmen.

      Goslar: 12 Godwin points

  146. Alles nur alternativloser Zufall oder wir waren es mal wieder nicht.
    … Libyen liegt am Boden … keine Recht, keine Staatsgewalt … Warlords haben das Sagen … Khalifa Haftar … Fajes Sarradsch … ihren Schergen werden allerschwerste, systematische Menschenrechtsverletzungen, Vergewaltigungen, Morde an Flüchtlingen, Lösegelderpressung, Exekutionen nicht zahlungsfähiger Migranten etc. vorgeworfen ….

    in Grunde genommen handelt es sich um marodierende Banden ohne Kontrolle durch die UNO oder auch sonst wie geartete völkerrechtlich einschreitender Kräfte.

    Jetzt hat sich die EU (auch unter der Mithilfe Angela Merkels zur Aufgabe gemacht diese „libysche Küstenwache“ aufzurüsten.

    … sie soll die 1900 Kilometer lange Seegrenze sichern … Migrantenboote innerhalb der Zwölf-Meilen-Zone abfangen … Menschen zurückbringen … min. 200 Millionen Euro will Brüssel dafür lockermachen … getarnt wird das Ganze als humanitäre Hilfe und demokratischer Aufbauhilfe …
    die Türkei und Erdogan lassen grüßen.

    So wird eine gute alte Tradition in Deutschland gepflegt.
    Man macht gemeinsame Sache mit Diktatoren, Kriegstreibern, Vergewaltigern, Gesetzes- und staatslosen Mördern.

    So empfinde ich die provozierten, propagandistisch gelenkten Vorgänge in Deutschland nur noch als ekelhaft und heuchlerisch. Ob Frau Merkel noch einen Spiegel besitzt?

    Am 27. auf den 28. Februar 1933 brannte der Reichstag.
    Am Wochenende brannten Feuer in Hamburg.

    Einigkeit und Recht und Freiheit.

  147. Etikett = Inhalt?
    @colorcraze 12. Juli 2017 um 14:23 Uhr
    „Mich interessieren Ihre „real scotsman“-Privatdefinitionen einfach nicht.
    Ich halte sie für vollkommen realitätsfremd und substanzlos. Linke sind für mich linke Parteien, die Gewerkschaften (teilweise), und die frei flottierenden „Gefühlslinken“ (die Unis sind voll davon), wie Sie einer zu sein scheinen.“

    Privatdefinition?

    Sie haben offensichtlich gar keinen Begriff von dem, was „links“ bedeutet, sondern halten die Verpackungsbeschreibung für den Inhalt.

    Nicht sehr intelligent.

    Nach dieser Paralogik müsste Merkels und Schäubles Politik gegenüber Griechenland als „christlich“ bezeichnet werden, denn beide sind Politiker einer Partei, die sich als christlich bezeichnet.

  148. An den Autor
    Sie haben in ihren Blogs einige wirklich gute Artikel zum Thema Bürgerrechtsabbau und auch zum Themenbereich politische Verfolgung Andersdenkender geschrieben. Das ist eine mutige und respektable Leistung.
    Jetzt begeben sie sich aber mMn auf Irrwegen. Sie dürfen nicht diese Gesinnungsterroristen im linken Umfeld als Normalzustand des linken Milieus betrachten. Diese Leute werden von vielen Linkspolitisierten selbst als schwere Problemfälle gesehen.
    Die dort bei dieser Personengruppe verbreiteten Wahnvorstellungen („Überall sind Nazis“, „Wir müssen die identifizieren, verfolgen und zu Tode hetzen bevor wieder ein Hitler an die Macht kommt“ usw. usf.) sind ein bis dato unterschätztes Problem für alle Beteiligten. Ich sehe da im Kern bei diesen Leuten auch keine politische Motivation gegeben, sondern eher eine pathologische.

    Aber zurück zur Politik. Wir haben in diesem Land ganz andere Probleme.
    Ich nenne nur mal zwei große Schwerpunkte: Entpolitisierung und systematische Volksverdummung.
    Für beides sind die Mainstreammedien und die Politik selbst verantwortlich. Die Verwahrlosungserscheinungen sind ein Symptom dieser Gemengelage und NICHT deren Ursache.
    Das heißt: Wenn sie sich jetzt der Mainstreampresse im Zshg mit der Hetzkampagne gegen das linke Spektrum anschließen, dann werden sie einfach das Gegenteil von dem erreichen was sie (hoffentlich) eigentlich wollen. Sie werden den weiteren Abbau von Bürgerrechten unterstützen.

    Womit wir bei einem weiteren Problemschwerpunkt angekommen wären: Dem verfassungsfeindlichen Treiben unseres (achso) anständigen Establishments von CDU und SPD.

    • Das kann man aber auch knallhart auf den Punkt bringen.
      Und sollte es auch unbedingt tun: Das linke Milieu hat sich von diesen Gesinnungsterroristen unterwandern, ja geradezu überrennen lassen. Was linker Politik jetzt richtig übel auf die Füße fallen könnte.

      Weshalb ich als alte Zecke sage: Macht die „Rote Flora“ platt!

    • @QuestionMark
      Dass in diesem Merkel-Staat vieles nicht mehr demokratisch rund läuft und es keine Opposition mehr gibt, dürfte mittlerweile den meisten Bürgern klar sein. Ebenfalls klar müsste sein, dass die Presse ihrer Aufgabe zu objektiver Berichterstattung immer dürftiger nachkommt. Aber von Hetzkampagnen gegen das linke Spektrum zu reden ist einfach falsch. Das linke Spektrum gibt sein Bestes, dass man linkes Gedankengut nicht für ernst nehmen kann. Links kann nur zerstören!

      Was in Hamburg geschehen ist, waren Plünderung, Raub, Tötungsversuche und schwerer Landfriedensbruch. Plattformen wie „links.unten“ sind explizit nichts anderes als Aufforderung zur Gewalt in all ihrem Facettenreichtum. Die Linke gibt vor gegen Nazis zu sein, bedient sich aber immer offener und dreister den Methoden der Nationalsozialisten: Diffamierung, Einschüchterung, Aufforderung zu Gewalt gegen Andersdenkende.

      Mit welchem Recht eigentlich?

      Diese vermessene, einzig wahre Ideologie reiht sich in eine ganz lange Liste von Ideologien ein, die meinten und meinen für ihre wahre Sache Menschen töten zu müssen. Das ist moderne Inquisition!

      Dabei ist man mittlerweile so verbohrt, dass man in jedem unbescholtenen Bürger, der kein Molotow-Cocktail wirft und der ein Auto besitzt, einen Nazi vermutet. Die Hetze eines Sören Kohlhuber gegen einen amerikanischen Journalisten ist nur ein kleines Beispiel. Die Attacken gegen den AfD-Politiker Junge in Rheinland-Pfalz ebenso. Das und vieles mehr wird in unserem Staat toleriert, weil vieles erlaubt ist und weggeschaut wird, wenn es gegen „Nazis“ geht. Also wird diese Hetzte staatlich unterstütz, statt bekämpft. Die Hetzkampagnen richten sich gegen rechts, eigentlich ist das Bürgertum (spießig muss noch ergänzt werden) gemeint, und nicht gegen links.

      Es wäre nun endlich an der Zeit, dass, wie Sie es auch wünschen, dass Die Linke sich davon distanziert. Weit gefehlt. Frau Kipping sieht die Polizei marodierend durch die Straßen ziehen. Vom Rest und von den ideologisch gleich gesinnten Grünen kommt Schweigen. Schweigen heißt Zustimmung.

      Es sind übrigens jene Grüne, die sonst überall Staatsterror, polizeistaatliche Gewaltausbrüche und Gesetzesverletzungen seitens der Polizei sehen und auch mal als BT-Vizepräsidentin bei einer AntiFa-Demonstration mitlaufen. Jene Grüne, die den Bundestag zum Kindergeburtstag werden lassen, weil ihr Jahrzehnte altes Anliegen als Gesetz binnen fünf Tagen realisiert wurde. Kindergeburtstagspräsident war der crytal-meth-Onkel Volker Beck, der, noch berauscht von Fest und/oder meth, anscheinend gar nichts von Hamburg mitbekommen hat, sonst hätte er sich auch zu Wort gemeldet, um den Polizeiterror anzuprangern.

      Die einzige Linke, die noch halbwegs glaubwürdig ist, ist S. Wagenknecht, aber die ist eh in der falschen Partei.

    • @Bemaba
      „Dass in diesem Merkel-Staat vieles nicht mehr demokratisch rund läuft und es keine Opposition mehr gibt, dürfte mittlerweile den meisten Bürgern klar sein.“
      Ihr Wort in Gottes Ohr. Aber warum wird das Ding dann gewählt? Jeder SchwarzRotGrünGelb-Wähler wählt Merkel. Alle diese Parteien wollen mit Merkel koalieren. Einzige artikulierte unabdingbare Voraussetzung: Die Homoehe. So tief ist dieses Land gesunken.

      „Das linke Spektrum gibt sein Bestes, dass man linkes Gedankengut nicht für ernst nehmen kann.“
      Absolute Zustimmung. Aktuell ist das tatsächlich so.

      „Was in Hamburg geschehen ist, waren Plünderung, Raub, Tötungsversuche und schwerer Landfriedensbruch.“
      Ich seh das nüchterner. Mein Eindruck war: Frustrierte Jugendliche randalieren. Überhaupt sollte man mal mehr darüber nachdenken, warum ausgerechnet die jungen Leute anscheinend so frustriert sind.

      „Plattformen wie „links.unten“ sind explizit nichts anderes als Aufforderung zur Gewalt […]“
      Eigentlich war linksunten als unabhängige Nachrichtenplattform gedacht. Kam dort allerdings nie an und wird von diversen „linken“ Gruppierungen für „Werbezwecke“ mißbraucht. Kurz: Eine gescheiterte Plattform die mißbraucht wird. (s. AfD-Namenslisten etc.)

      „Diffamierung, Einschüchterung, Aufforderung zu Gewalt gegen Andersdenkende. Mit welchem Recht eigentlich?“
      Wahnvorstellungen und Projektionen sind die Ursache. Ähnliche Probleme gibt es im konservativen Milieu bzgl „der Linken“.

      „Das ist moderne Inquisition!“
      Ja, das ist es. Nicht mehr und nicht weniger.

      „Die einzige Linke, die noch halbwegs glaubwürdig ist, ist S. Wagenknecht, aber die ist eh in der falschen Partei.“
      Wenn sie das etwas näher ausführen könnten, dann wäre ich ihnen sehr dankbar.

    • Alles ist gut
      @Bemaba:
      „Dass in diesem Merkel-Staat vieles nicht mehr demokratisch rund läuft und es keine Opposition mehr gibt, dürfte mittlerweile den meisten Bürgern klar sein.“

      Bitte? Das ist höchstens 20% der Leute schon klar. Und die Hälfte davon geht nicht wählen.

      „Ja, also die Merkel hat es schon schwer, das ist ja alles nicht so einfach, aber der Orban, also der ist ja schlimm, und der Höcke, und der Trump erst! Ganz schrecklich, was da in den USA so abgeht, ganz, ganz schlimm.“ DAS ist der Mainstream, nicht die Leute in diesem Blog.

  149. Polizeipropaganda
    Den Mythos von der anständigen Polizei sollte man auch nicht unterstützen. Es gibt dazu viel Material.
    Hier nur zwei Beispiele: (Video ist nur ein paar Sekunden lang)
    https://www.youtube.com/watch?v=ZAINKGWHOUA
    oder das hier:
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/stuttgart-21-protest-wasserwerfer-opfer-bleibt-auf-einem-auge-blind-a-722939.html

    Daneben sind die Behörden immer wieder mal wegen Fälschung/Vernichtung von Videomaterial und Aktenmaterial in die Schlagzeilen gekommen. Zuletzt im Zusammenhang mit Anis Amri. Auch bei den NSU-Fällen gab es viel Aktenvernichtung. Warum wohl?

    Und final: Wer etwas im Geschichtsunterricht aufgepasst hat, der hat auch mitbekommen, dass der deutsche Beamtenapparat kritiklos und bereitwillig beim Massenmord „damals“ mitgeholfen hat. Von der Seite brauchen sie also kein tugendhaftes oder ehrenwertes Verhalten erwarten. Wenn sie auf solche Leute setzen, dann werden sie eher selbst Opfer der staatlichen Mordmaschine. Und auch dabei sind materielle Werte dann wieder nachrangig.

    • Jaja
      Es gibt Nazis und KKK-Mitglieder in der Polizei. Die Schlampereien im NSU-Fall sprechen Bände – oder sprächen: Wie viele Verbrechen der „Flüchtlinge“ werden bitte aufgeklärt?
      Keine Frage, die Polizei ist keine vierte Klasse Mädchenschule, und es gibt berechtigte Gründe für die Forderung nach Körperkameras (Stuttgart 21 z.B.).
      Die Deutsche Polizei aber in Bausch und Bogen anzuklagen halte ich für etwas vermessen.

      „Wer etwas im Geschichtsunterricht aufgepasst hat, der hat auch mitbekommen, dass der deutsche Beamtenapparat kritiklos und bereitwillig beim Massenmord „damals“ mitgeholfen hat.“

      Lesen Sie Christopher Brownings „Ordinary Men“. Etwa 300 Seiten, gut lesbar. Er detailiert, wie normale Bürger, Zivilisten, eingezogen zur Ordnungspolizei und stationiert in Polen irgendwann (und mit erstaunlicher Leichtigkeit) Juden erschossen und auf die Züge nach Auschwitz und Treblinka verluden. Es waren ganz normale Männer. Etwa 90% haben geschossen, wenn es befohlen wurde, 30% oder mehr, wenn es freiwillig war, und 95% wenn die Befehlsverweigerung ernste Konsequenzen nach sich zog.
      (Lesen Sie nicht Daniel Goldhagens Behandlung der selben Unterlagen: Er ist ein Jüdischer Aktivist und will sich mit Verdammung der Deutschen an Ihnen rächen)
      Kürzlich wurde in Polen das Milgram-Experiment wiederholt: 9/10 Personen hätten auf Anweisungen von Autoritäten den vermeintlichen Probanden mit Elektroschocks zum Tote gefoltert.
      Googeln Sie ruhig ein bisschen und lesen Sie sich ein.

      Die Polizei hat kein Monopol auf Grausamkeit und hat teilweise einen verdammt harten und danklosen Job. 457 verletzte Polizisten in Hamburg. Die Bilder des in Flammen stehenden Polizisten aus Frankreich – ein Molotov-Cocktail der Linken mit ihrer „Gewalt gegen Dinge“.
      US-Amerikaner, die in Deutschland waren und hier gelebt haben, verspüren oft Bewunderung und Neid gegenüber unserer Polizei.

      Meine Güte, differenzieren Sie etwas. Ich kannte Leute, die Polizisten geworden sind: Es waren keine Monster. Sondern hübsche junge Frauen (Ich hoffe, es geht ihnen gut!).


    • Uuuuh, die Kaste, die Kaste! Fürchtet euch!!!

      Nicht.

      Denn wenn man überlegt, wie man selbst die Situation mit den Demos in HH gehändelt hätte, käme man auf wenig andere Möglichkeiten. Das sind städtische Auseinandersetzungen situationistischer Art, in denen, wie der nüchterne Thorha so richtig bemerkte, die Polizei immer nur 2. Sieger sein kann, weil sie eben nicht die Stadt lahmlegen und Tote riskieren will.
      Anstrengend, Training und Adrenalin für beide Seiten, aber eigentlich uninteressant, weil gestrig (80er/90er Jahre).

      NSU/Amri sind Geheimdienstangelegenheiten (120 Jahre Aktensperrung und X tote Zeugen, hahaha – da ist denn doch klar, daß die offizielle Version reiner Bullshit ist. Genauso wie die „liegengebliebenen Ausweise“ und „vor Drogenknast in den Tod Flüchtender, der vorher X Leute mit dem Lkw überfahren hat“), da kämpfen verschiedene Geheimdienste – die haben ihre eigenen Einkünfte aus Untergrundökonomie – gegeneinander, man weiß aber nicht welche und wo überall. Nur: daß.

      „der deutsche Beamtenapparat“
      oh Gott.
      Wake up to the 21. century!
      Wir sind doch nicht mehr im Kaiserreich, als es noch eine Auszeichnung war, deutscher Beamter zu sein, und sich E.T.A. Hoffmann jede Woche besaufen und (heute noch unterhaltsame) Gruselgeschichten schreiben konnte.
      Heute sind das zum größten Teil prekäre Angestellte mit vorgegebenem Akkordtakt, Zeitjobber ohne Gewerkschaft oder Pi-pa-po, und wer nicht opportune Entscheidungen trifft, der fliegt, und ansonsten haben alle den Mund zu halten.

      dann werden sie eher selbst Opfer der staatlichen Mordmaschine

      Woooh! Fürchtet euch!
      Wir fürchten uns aber zuvörderst vor dem Finanzamt, das seit Jahrhunderten (eigentlich, wenn mans genauer besieht, seit Jahrtausenden, denn es gab das wohl schon in Mykene und dem alten Ägypten) berüchtigt ist für seine Existenzbedrohung ansässiger Bürger welchen Stands auch immer, mit mal eben angehobenen Grundsteuern, eingetragenen Hypotheken, „Vermögenssteuern“, „Erbschaftssteuern“, und wasimmer denen einfällt, um einem vom Hof in die Obdachlosigkeit zu vertreiben.
      (Bonus Massenmord „damals“: „Ausreisesteuern“. – Ich sags ja, Einfälle sind immer. Seit der Bronzezeit.)

      Wissen Sie, meine Mutter meinte mal zu Zeiten der RAF-Hysterie: „ja wenn die mal das Finanzamt in die Luft jagen würden…“

      aber das passiert nicht.

      Warum.

      Möglicherweise unter anderem wegen Leuten wie Ihnen, die H4 beziehen und kein Interesse daran haben.
      Und weiter von der Substanz leben wollen, auch wenn diese bereits schäbig und erneuerungsbedürftig ist.
      Und jaulen, wenn die Bude überholt werden soll, weil sie muß.

      Weil, Grundsteuer und Energie- und Wasserpreis, das kommt ja alles nur von bösen Spekulanten, das ist ja reine Böswilligkeit, die uns aus unseren Träumen vom Hotel Mami immerdar aufschreckt.

    • Crystal Meth? Vielleicht auch einfach Alkohol
      Passen Sie mal auf, Fragezeichen:

      Hier und heute geht’s um die Straftaten Ihrer Genossen in Hamburg, nicht um Massenmord in einem ominösen „Damals“.

      Was meinen Sie überhaupt damit? Vermutlich das blutrünstige Wüten der linken deutschen Handlanger Stalins in der sowjetischen Besatzungszone, oder?

      Zurück zum Thema: Wer wissen möchte, von welchen Einpeitschern die Hamburger Hirnlosen ihre Begründungen beziehen, braucht nur Ihren letzten Absatz zu lesen.

      „Von der Seite (i.e. deutscher Beamtenapparat) brauchen sie (sic!) also kein tugendhaftes oder ehrenwertes Verhalten (zu) erwarten. Wenn sie (sic!) auf solche Leute setzen, dann werden sie (sic!) eher selbst Opfer der staatlichen Mordmaschine.“

      Haben Sie jegliche Selbstkontrolle verloren, Mann?

      Staatliche Mordmaschinen würde es zweifellos wieder in Ihrem bolschewistischen Utopia geben, gibt es hier aber nicht.

      Also mäßigen Sie sich gefälligst.

      Nicht zu fassen.

    • Das Buch von Browning
      Heißt auf deutsch übrigens „Ganz normale Männer“ und ist wirklich sehr zu empfehlen, um die Mechanismen der Gewaltherrschaft zu verstehen.

    • Die rechte Gewalt gegen Menschen, von der man so wenig hört
      @Bote @MMW
      Der Hinweis auf Browning ist ja ganz niedlich. Aber in den beiden oben genannten Beispielen gab es schlicht keinen Befehl jemanden gegen den Kopf zu treten oder jemanden die Augen mit der großen Wasserpistole rauszuschießen.
      Ganz im Gegenteil: Bei beiden Angelegenheiten handelt es sich doch ganz offiziell um Straftaten.

  150. Herr v. Goslar ,mit Ihren verzweifelten Versuchen, ex cathedra
    .
    .
    ..
    .

    IHRE Definition von ,,links“ , ob privat, oder wo abgeschrieben, durchzusetzen,

    geben Sie einen eingesprungenen TDV-berger samt Pirouette ,
    wenn sie verstehen was ich meine.

    gleichzeitig, stimmen Sie mir da nicht zu , erinnert das an das Gehaxel, das alles, was halt links gestempelt ist,

    derzeit aufführt, um den Linksterroristen von Hamburg das Schild ,,links“ herunterzureißen.

    Am End‘ wären die doch glatt rääächts, und man könnte seine politischen

    Dreckspratzn in Unschuld waschen.

    Sie schreiben viel G’scheites, obwohl wir uns im Kern nie einig sein werden,

    aber mit dem Eiertanz ums ,,links“ machen Sie sich mit Zeugs gemein, das Sie nicht verdient haben.

    Einfach zum Nachdenken aus der

    Mosergrotte.

  151. @BLUM
    „Nicht die Chaoten, die schlimm sind, sondern die Weg-Erklärer sind die wahre Gefahr.“
    Wie wahr. Chaoten gab und gibt es immer. Aber wie wir als Gesellschaft mit ihnen umgehen, sie kleinreden, bagatellisieren und beschönigen, das gabs so noch nicht. (die älteren Semester mögen mich korrigieren, wenn ich falsch liege)

  152. OT
    Bei SPON scheinen alle ausser Rand und Band zu sein.

    Nur noch ein einziges um sich schlagen.

  153. ich bin erstaunt wie abgewiegelt wird, sogar in...
    …ausgerechnet in den Nachdenkseiten?!
    —>
    „Hier von linken AktivistInnen zu sprechen wäre verkürzt und falsch.“

    • Nur mal so
      Seit der Spiegelfechter dort schreibt, kann man einen Haken machen(nicht bei allem). Genauso verhält es sich mit der linken Stilikone. Heuchlerin.

  154. Die glücklichen Sklaven
    Wenn man ein Mädchen(5), mit Hammer und Stock verprügelt(weil Ritus) und 2 Jahr Bewährung bekommt*, ist auch Platz für Gehwegplatten werfen vom Dach. Die Genossen sind auf freien Fuße, und lecken Eis. Verbuntung im Sinne der neuen Rechtsprechung. Die zurückgehaltenen Straftatbestände nicht eingerechnet. Meckie war auch wieder aktiv. Ein Facharzt aus Syrien, vergewaltigte 4 Patientinnen: 20 Monate Bewährung! „Hier gibt es FikiFiki auf Bewährung, wenn die Frau nicht stille hält!“

    .

    „Das personifizierte Gift, gemischt mit pathologischem Ego wird das Land weiter lähmen und seine hegemoniale Stellung, in ein dritte Weltland stürzen.“

    Die politischen Ausleger sind die Tentakeln, die ihre Monstrosität** gegenüber dem krächzenden Souverän verschleiert und die Sprachmelodie langsam über alle Kanäle, Ton für Ton ins Unterbewusstsein flößt, bis der Letzte entweder der Gleichschaltung Überdruss ist, oder seine Gläubiger wählt.

    Und ist man nicht willig und gehört nicht dazu, kommt der legitimierte Schwarztrupp hinzu. Er lässt nichts unverbrannt, auch dem physischen Heil ist man abgeneigt; denn sind sie in ihrem Element, übernimmt die Hölle, den dürren Geist: Und Blut soll fließen.

    Die Angst ist eine Neue, aber mit ähnlichem Hintergrund. Doch was ist es? Eine Blaupause? Der Übergang in ein neues Zeitalter? Wird es eine Krise geben, die größte, die Welt je erlebt hat? Steht die westliche Welt am Abgrund? Zerbricht sie gar? Wer hat Interesse an all den Szenarien? Wer treibt hier wen in einen Krieg? Möchte jemand der militärische Retter sein? Platzt die Schuldenblase? Warum soll man mit einem Roboter-Girl Sex haben wollen?

    Welcher separaten Denunziantentruppe spendet Soros gerade?

    .

    * Zitat BILD(ich hab´s nicht konkreter gefunden): „Mamadou G. muss trotz Bewährungsverurteilung zurück ins Gefängnis, wo er bis 2018 eine Drogenstrafe absitzt. Und danach droht dem 2003 in Deutschland eingereisten, unter mehreren Aliasnamen immer wieder abgelehnten Asylbewerber, die Abschiebung in seine westafrikanische Heimat.“

    ** AzAHNMITsYE
    .
    .

    Die Flüsterer

    Die Interessenquellen sprudeln hoch
    Und fahren über Münder
    – Doch hält man zurück:
    Ist Meinungsfreiheit nur ein Wort

    https://pbs.twimg.com/media/DDiiijgXoAAxhig.jpg


    • Wird es eine Krise geben,
      Ja, mit Sicherheit.
      die größte, die Welt je erlebt hat?
      Das ist relativ, das was man selbst erlebt, hält man immer für das Größte. „Die wirklich größte“ werden allenfalls zukünftige Historiker debattieren können.
      Steht die westliche Welt am Abgrund?
      Schon lang, aber den Schritt vorwärts will sie einfach nicht tun. Zu vorsichtig.
      Zerbricht sie gar?
      Wenns jemand drauf anlegt, vielleicht.
      Wer hat Interesse an all den Szenarien?
      Jeder Bürger, der wissen will, was morgen für ein Wetter ist.
      Wer treibt hier wen in einen Krieg?
      Ansichtssache.
      Möchte jemand der militärische Retter sein?
      Eher nicht, das ist zu teuer.
      Platzt die Schuldenblase?
      Ein Teil davon.
      Warum soll man mit einem Roboter-Girl Sex haben wollen?
      Das weiß niemand, hat es doch keinerlei Zweck.

  155. Rote SA und ihre Helfershelfer
    Zunächst ein großes Dankeschön an den Don, der (nicht nur hier) wacker die Stellung hält.
    So – die schwarz gewandete (Mussolini-Fans ?!) Kloppertruppe hat jetzt ihren Spaß in Hamburg gehabt. Die Polizei hilflos, die Justiz zahnlos und diverse Granden aus SPD, Grüne und SED 2.0 haben nichts besseres zu tun, als der Polizei die Schuld an der Gewaltorgie (der Herr Ströbele hat sich hier besonders eindeutig positioniert) zu geben und der linken – ich nenne es hier mal so – Ideologie Absolution zu erteilen. Pol Pot, Stalin, RAF – Schwamm drüber, hat ja mit „Links“ sein bekanntermaßen nichts zu tun.
    Diese, unsere (unvollkommene) Demokratie ist unter unglaublichen Opfern erkämpft worden. Es ist diese Geschichtsvergessenheit (Helmut Kohl – den ich zeitlebens wirklich nicht ausstehen konnte – hat immer den historischen Kontext gesehen!), die mich wirklich aufregt.
    Da wird man flugs zum Nazi befördert, wenn man zB nicht mit der aktuellen Flüchtlingspolitik einverstanden ist. Wie schnell und auch umfassend so etwas passieren kann, wird u.a. am Beispiel des Ex-OB von München, Christian Ude, deutlich:
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article166576934/Der-Buergerkoenig-der-SPD-wird-in-die-rechte-Ecke-gestellt.html

    Es läuft anscheinend immer mehr auf eine ganz große gesellschaftliche Konfrontation mit ungewissem Ausgang hinaus.

  156. @ H. v. Goslar
    Ihre Zuschriften lassen immer mehr den Eindruck zu, Sie werden immer müder, kämpfen mit schwindender Kraft, in die Ecke gedrängt. Was Sie darzustellen versuchen, verschwindet hinter ihrer Nazi-Keule (s. oben) und dem Austeilen von Intelligenz-Quotienten. Schade.

  157. Wohnung her, Reiche raus!
    @Arno Birner sagt:
    „Ich vermisse hier bei vielen Forenschreibern und auch bei Don (der aber als Bedrohter in diesem Fall entschuldigt ist) eine Kenntnisnahme der strukturellen Gewalt die unser bestehendes System ausübt.“

    Und: „Es ist eben nicht nur „eine Meinung“ in Artikeln zu schreiben: „Nö, es gibt keine neuen Sozialwohnungen in ausreichender Zahl, es gibt keine Grundgesetzdurchsetzung des Art. 14 GG durch Enteignung von nutzungsverweigertem Wohnraum, sondern wer kein Geld hat, hat halt Pech und lebt beschissen.“ Solche Aussagen sind strukturelle Gewalt! Und dass diese Gewalt verharmlosend als akzeptable “Meinung“ im öffentlichen Diskurs Raum beanspruchen kann, führt wiederum zu Aggression bei den Armen und Hoffnungslosen und gerade auch bei den Menschen, die deren Lage unbedingt verbessern wollen => linke / linksradikale Akademiker.“

    Sogar das Atmen ist Gewalt, ich nehme anderen die Luft weg. Diese Pauschalisierung geht nicht. Wenn alles Gewalt ist, dann ist nichts Gewalt. Bislang habe ich, außer bei Organisationen in der ehemaligen UdSSR und der DDR, noch keine Massen von Armen gesehen, die Steine werfend gegen die Armut protestieren.

    Und noch eines, was den Nagel auf den Kopf trifft:

    Ich habe als künstlerischer Berater in einem Berliner Verlag gearbeitet, in Kreuzberg, direkt wo das Sozialamt sind, wo der schwarze Block zuhause ist.

    Und wissen Sie,was ich jeden Morgen über der Tür des Soz-Amtes las?

    „Heee, Alter, rück die Knete raus!“ Aufgepinselt, grosse Lettern.

    Die wollen nicht arbeiten, die wollen in der „Armut“ bleiben und vom Staat ernährt werden, also von ihnen und dir udnd Alphonos und dem da und der Frau Simon auch. Das wollen die. Ich habe einige Jahre mittendrin gelebt, die alle sagen „Für diesen Scheiss Staat arbeiten? Ich bin doch nicht blöde!“

    Nein, es sind nicht die äußeren Zustände, es ist der absolute Wille zur Zerstörung und Gewalt.

    Meine Lebensgefährtin hatte ein Baby, das schlief Mittags. Und die Linken lebten im besetzten Haus direkt nebenan. Musik dröhnte das Viertel entlang. Meine Freundin bat mich da mal mit denen zu reden

    Ich ging hin und versuchte zu erklären, dass ein Baby mittags schlafen muss, ich dachte das verstehen die doch! Sie sollen doch bitte die Musik leiser machen.

    Ich wurde angepöbelt wie das letzte Arschloch und einer schaute mich an und machte den Hitlergruß, als sie ich der Faschist,

    Na ja, ich habe umgehend die Polizei gerufen und laut gesagt, hier gehe ein Faschist mit dem Hitlergruss auf der Straße,. Ich habe noch nie so schnell dieses Gelumpe verschwinden gesehen und die Musik leiser gemacht hören.

    Das ist die Realität, die wollen so leben.

    Oder haben Sie jemals Arbeitslose vom Arbeitsamt im Block marschieren sehen, Steine in der Hand und brüllen: Wohnung her, Reiche raus, Wohnung her, Reiche raus?
    Nee.

    Ich kenne heute noch, jetzt sage ich es mal so „alte Genossen“, die ich bei meinem Deutschlandbesuch auch besucht hatte und die einen Berg Schulden angehäuft haben und bei denen der Eintreiber ständiger Gastist. Der lacht darüber,. Soll er kommen, bei mir ist nix zu holen. Die leben relativ primitiv (oh nein, anspruchslos und Umweltbewust) und das wollen sie auch, es sie denn der Papa zahlt alles.


    • Danke, daß Sie für die, die solche Leute nie kennengelernt haben, Ihre Impressionen aufgeschrieben haben. Ich hatte nicht lange mit ihnen zu tun – Kreuzberg mochte ich nie sonderlich – aber mein Eindruck paßt zu Ihrem. Die bleiben irgendwie auf dem geistigen und wohnmäßigen Niveau von Anfang 20 stehen und wollen da ihr Leben lang verharren.

  158. Während ich das las, blutete mir das Herz
    Nicht, daß etwas grundsätzlich falsch an der Darstellung des Sachverhaltes wäre, so ist sie in meinen Augen dennoch etwas einseitig, ohne daß das abwertend gemeint wäre. Es ist halt eine Sicht auf die Vorkommnisse, die wieder keinen größeren Zusammenhang berücksichtigt. Das empfinde ich als sehr bedauerlich. Da hilft auch Marx nicht weiter, dessen Satz zu Fehlinterpretationen geradezu einlädt.

    Es macht auch wenig Sinn, hier nochmals zu wiederholen, was mehr als ausreichend bereits an anderer Stelle

    http://blogs.faz.net/deus/2017/07/08/der-gipfel-der-linksextremismus-seine-helfer-und-ihre-ausreden-4431/

    geschrieben wurde. Daher möchte ich der von mir dargestellten Kausalkette nur noch einen Aspekt hinzufügen.

    Beide so genannten Volksparteien bringen es zusammen nicht einmal auf die Hälfte aller Wahlberechtigten in den verschiedenen Wahlen. Da sich beide Parteien, die CSU schließe ich mit ein, spätestens seit Merkel und Schröder als Vertreterinnen der Mitte der Gesellschaft betrachten, vertreten sie nur eine Minderheit in Deutschland. Die Mehrheit der Wahlberechtigten, und damit wohl der Deutschen insgesamt, sind somit als Rechte oder Linke jenseits der so genannten Volksparteien einer imaginären gesellschaftlichen Mitte einzuordnen. Wieviele davon als Extremisten einzustufen sind, wieviele zum Extremismus tendieren und wieviele als Mitläufer und Sympathisanten einzustufen sind und noch sein werden, das wäre zwar wohl reine Spekulation, aber angesichts einer zeitlich scheinbar unbegrenzten Minderheitsregierung a la großer Koalition rechne ich mit einer deutlichen Zunahme in allen Bereichen in der nächsten Zukunft. Das momentane Politik- und Medienspektakel angesichts der Gewaltexzesse in Hamburg erscheint mir lediglich als große Selbsttäuschung in der Hoffnung, die Entwicklung möge eine andere Richtung nehmen. Dazu aber wäre mehr erforderlich, als ein analog zu Terroranschlägen kurzzeitiger Gewaltexzess, dazu wäre eine generelle Änderung der Politik notwendig, mit der jedoch kaum ernsthaft zu rechnen ist.

    Und so möchte ich mich hier auf eine Wiederholung beschränken, der ich perdönlich mehr Bedeutung beimesse, als den Folgen eines Gewaltexzesses mit vorhersehbar kontraproduktiven Reaktionen:

    Wenn sich Demokratie auch weiterhin darin erschöpft, Kritik und Forderungen der Bürger zwar gnädig zur Kenntnis zu nehmen, diese dann aber in bekannt arroganter Art und Weise schlicht und einfach zu ignorieren, kann das Ergebnis nicht wirklich anders aussehen. Mangelnde Demokratie wird sich auch weiterhin in links- wie rechtsextremer Gewalt niederschlagen.

    • Arithmetisch und argumentativ schwach
      1. Sie betrachten die mäßigen Prozenterfolge von Union und SPD bei Wahlberechtigten statt bei Wählern und schließen, dass der Rest links oder rechts sein müsse. Dabei dürften viele Nichtwähler einfach politisch desinteressiert sein.

      2. „Mangelnde Demokratie wird sich auch weiterhin in links- wie rechtsextremer Gewalt niederschlagen.“ Wenn hier eine Minderheit, ob links oder rechts, ihren Willen nicht bekommt, dann liegt trotzdem Demokratie vor.
      Und Linke brauchen ihre Bilanz im demokratischen Nachkriegsdeutschland nun wirklich nicht zu verstecken: Bis auf neoliberale Auswüchse haben die kompromisslosen Linken die nachgiebigen Konservativen vor sich hergetrieben und platt gemacht.

    • Wer nicht wählt, ist rechts oder links - eine steile These
      „Beide so genannten Volksparteien bringen es zusammen nicht einmal auf die Hälfte aller Wahlberechtigten in den verschiedenen Wahlen. Da sich beide Parteien, die CSU schließe ich mit ein, spätestens seit Merkel und Schröder als Vertreterinnen der Mitte der Gesellschaft betrachten, vertreten sie nur eine Minderheit in Deutschland. Die Mehrheit der Wahlberechtigten, und damit wohl der Deutschen insgesamt, sind somit als Rechte oder Linke jenseits der so genannten Volksparteien einer imaginären gesellschaftlichen Mitte einzuordnen.“
      Sie „vergessen“ in ihrer Milchmädchenrechnung die Gruppe der Desinteressierten.

    • Na ja, Pianist,
      die Nichtwähler einfach der imaginären Mitte zuzuordnen, ist dann wohl genauso schwach. Und die Frage nach dem Grund für das politische Desinteresse wird doch wohl durch die so genannte politische Mitte selbst beantwortet, weshalb ich die Nichtwähler dieser Mitte auch nicht zuordne. Denn dann könnten und sollten sie die ja auch wählen. Vielmehr sehe ich das so, daß die Nichtwähler (noch) keine für sie wählbare Alternative links oder rechts dieser Mitte sehen. Politisches Desinteresse wäre das dann aber nicht.

      Wie sich Minderheiten und Mehrheiten tatsächlich zueinander und zu bestimmten politischen Fragen verhalten, läßt sich mangels demokratischer Mittel eben nicht feststellen. Alle diesbezüglichen Aussagen sind unbewiesene Behauptungen. Und daß diese fehlenden Mittel am Ende zu Gewalt führen, ob von links oder rechts, betrachte ich als längst bewiesene Realität. Für mich ist das nicht wirklich Demokratie, solange das Volk von wichtigen politischen Entscheidungen ausgeschlossen ist und einfach nur regiert wird. Das ist in jeder Diktatur genauso. Und davon sollte sich eine Demokratie schon durch mehr als Kreuzchen auf Wahlzettelchen alle paar Jahre unterscheiden.

  159. milde Slbstkritik bei den Linken
    Hier ein interessanter Bericht von einem Linken der mit den Gewalttätern im Zug saß:
    https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/328/der-gipfel-der-entfremdung-4472.html
    Bezeichnend, daß in den Kommentaren selbst diese milde Selbstkritik von manchen bereits als Nestbeschmutzung gesehen wird.

  160. Titel eingeben
    Beste(r) Bemaba. Wo Sie meine Branche ansprechen (bin Berufskraftfahrer Fachrichtung Güterverkehr), sollten Sie die Fuhrunternehmer mal fragen, was selbige als Monatslohn zu zahlen gedenken. Die Marktpreise in Deutschland für Lkw-Fahrer sind 1700 bis 2200 brutto. Da muss man oft aufstocken, trotz 48 – 60 Stunden-Woche.
    Warum bieten Ihre Unternehmer nicht Tarifstundenlöhne entsprechend dem NL-CAO an (15 Euro pro Stunde, 25% plus ab der vierzigsten)? Ich wette, Ihre Unternehmer könnten sich vor Nachfrage nicht retten.
    Wir in Deutschland haben den Straßengütertransport zur sozialen Gosse gemacht. Mit Absicht. Und wir werden mit den Folgen leben (oder daran sterben) müssen, weil unsere Billigfahrer aus den MOE-Staaten, die schon 40 % der Mautkilometer bei uns bestreiten, ohne das Einhalten jeglicher Standards bei Fahrzeugtechnik und Ladungssicherung hier die Brocken fliegen lassen.
    Machen Sie sich nichts draus. Fragen Sie einfach die Parteien, die den Lissabon-Vertrag unterschrieben haben, ob sie für die Folgeschäden aufkommen werden … im Sinne des Organisationsverschuldens.

  161. Spin. Spinner. Spon.
    SPON, Fotostrecke zu einem Beitrag über den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg.

    Erstes (logisch!) Foto:

    „Der Kunsthändler Heiner Conradi, 49, hat nach eigenen Angaben während des G20-Gipfels beobachtet, wie die Polizei einen älteren Herrn mit einem Knüppel attackierte. ‚Der hatte nichts getan. Da platzt mir die Hutschnur, wenn ich sowas sehe. Solche Szenen bringen nur weitere Menschen gegen die Polizei auf‘, sagt er.“

    Dazu ein Photo dieses Spon-Experten für innere Sicherheit: Halbglatze, Kopf in Demosthenes Kleber – Haltung, unrasiertes Doppelkinn und mindestens zwei Hemdknöpfe zuviel geöffnet, um selbst als Herr gelten zu können.

    (DdH, ich teile Ihre Auffassung über die Exploitation von Segelohren und anderen Äußerlichkeiten, aber mancher bittet einfach um das Schwert).

    Natürlich muss man dem zugutehalten, dass er wohl nie zuvor in seinem Kunsthändlerleben interviewt worden ist und deswegen überfordert war. Immerhin stand ein Besatzungsmitglied des Sturmgeschützes der Demokratie vor ihm!

    Doch da wir schon über Schwerter und Kriegsgerät sprechen: In der Ex-Augsteinredaktion herrscht heute offenbar dieselbe Panik wie in der römischen Phalanx am 2. August des Jahres 216 AC, als auf dem Felde vor Cannae plötzlich klar wurde, die Sache werde anders ausgehen als geplant.

    Dass ein Kunsthändler unausgegorenes Zeug redet, ist ja nicht das Problem. Was kann der schon wissen. In Bosnien-Herzegovina, in der Krajina, in Mazedonien, im Kosovo, im Kongo, vor der somalischen Piratenküste oder im Hindukush war er gewiss auch nicht. Sein Blubbern ist eine quantité négligeable. Das Problem liegt anderswo.

    Das Problem ist eine Zeitung, die an prominenter Stelle derartigen Dreck verbreitet, während Polizeibeamte, also Söhne, Ehemänner und Väter, die einen Eid auf die Verfassung abgelegt haben, noch ärztlich behandelt werden müssen.

    Hamburg? War da was? Ach ja, Folgendes: Polizei attackiert einen älteren Herrn, der nichts getan hatte, mit einem Knüppel.

    Wie panisch muss eine Redaktion sein, die zu solchen Mitteln greift? Offensichtlich genauso panisch wie die auf drei Seiten von Hannibals Infanterie umstellten Römer vor Cannae, als sie hinter sich die punische Kavallerie entdeckten.

    Und in welchem moralischen Morast müssen Redakteure waten, die sich dann nicht schämen?

    Schande über sie.

    • @ Civilitas
      Was wollen Sie von einem zur Konfettikanone demiltarisierten Sturmgeschütz denn noch erwarten ?

    • Cannae 216 a.Ch., na gut
      mein Lieblingsszenario im Kopfkino*, da Hamburg schließlich am Wasser liegt, hätte sich ein Jahr früher abgespielt. In einem Ort, der sich heute Tuoro nennt, am Ufer des Trasimenischen See, vor ziemlich genau 2234 Jahren (24. Juni 217), wo das Esercito Militare jeden Ausbildungsjahrgang des italienischen Offiziersnachwuchses zum Anschauungsunterricht hinführt.
      .
      * Gestern am Abend, als ich bei der Maischberger neue Bilder mit der Elbe in Sichtweite sah.
      .
      * War übrigen sehr aufschlußreich, bei Maischberger. Vor allem die Metamorphose unseres Illustrierten-Ersatzprantls Jörges. Der Hammer aber diese fächerwedelnde hitzewallende, nun doch stark aus den Fugen geratenden Großdemagogin Jutta Ditfurth, die jede geordnete Gesprächskultur zunichte machte. Das Mini-Baströckchen der Union verließ darauf hin ja auch demonstrativ die Runde.
      .
      https://www.youtube.com/watch?v=a-gwu4kjGZY
      (DdH)

    • kleiner Verbesserungsvorschlag
      @Civilitas
      Sowohl das BlaBlaMeter wie auch der Phras-O-Mat sind einhellig der Meinung, daß die von Ihnen verkürzt angeführten „Söhne, Ehemänner und Väter“ aus dramatischen Gründen und auch der Vollständigkeit halber um „Mütter, Töchter, Ehefrauen sowie Tanten, Onkel, Nichten, Neffen, Kusinen, Vettern sowie ggf. Großeltern nebst Enkeln“ erweitert werden müssen.

    • @DdH
      Oh Gott, Sie haben doch nicht solche Langeweile, sich solch einen Dreck anzutun, oder? Also, ich meine nicht speziell Maischberger und gestern.
      Ich meine Maischberger, Will, Illner u.s.w in Regelmäßigkeit.
      Da stolpert man raus, am Ende, und hat eine ganze kostbare Stunde seiner Lebenszeit verpulvert. Dreimal wöchentlich.
      Mir hat auch noch nie jemand eine klare Antwort geben können, was er dabei gelernt hat.

      Natürlich habe ich mir einige Ausschnitte von gestern reingezogen, damit ich bosbach’sch mitreden kann. Wäre es meine Talkshow gewesen, hätte ich Ditfurth Hausverbot erteilt, und sie gebeten, zu gehen. Natürlich bin ich absolute Meinungsfreiheit, und dennoch muss ich mir in meinem Haus nicht unbedingt alles anhören, was ich im Grunde für durchgeknallt halte.

  162. Sie sind also entsetzt, dass linksautonome dazu aufrufen Ihre ohnung zu verwüsten.
    Berechtigt. Sind Sie auch über viel häufigere Mord- und Vergewaltigungsaufrufe gegen Claudia Roth im Internet entsetzt?
    Das gibt es auch bei viel weniger bekannten linken oder auch nur „flüchtlingsfreundlichen“ Politikern, und es wir ja auch schon mal wie im Falle der parteilosen Kölner Bürgermeisterin in die Tat umgesetzt. Und auch bei den wenigerbekannten wird im Internet von rechten Extremisten die Adresse benannt.
    Bei Ihnen und erst recht Ihren Lesern scheint es aber nur linke Gewalt und Untaten zu geben.

    • @Ungebetener: wegen mir soll KEINER bedroht werden. Weder von links, von rechts
      und schon gar nicht von zugewanderten fundamentalistisch Indoktrinierten – und dennoch von uns Alimentierten. Auch an Hochschulen soll es ja schon Redeverbote mit schlagkräftigen Argumenten geben.
      Wer kümmert sich denn um die, die tagtäglich die „Politik“ z.B. einer Claudia Roth oder Angela Merkel ausbaden müssen:
      https://einzelfallinfos.wordpress.com/
      Da geht es richtig zur Sache, nicht nur per mail und twitter.
      Und dass das hier Geschilderte nur die Spitze des Eisbergs ist, wissen Sie selbst.

    • ...
      Rechte Gewalt hat keinen „Glanz“ wie das Milieu in dem es
      existiert, keinen hat.
      Im Gegensatz zu linker Gewalt, deren Milieu ist hoffähig wird
      mit öffentlichen Geldern unterstützt ist chic und kann sich der
      begeisterten Anteilnahme der Medien sicher sein.

      Sorry, aber es gibt eben Leute, denen all dies nicht imponiert,
      denen auch die Hohlköpfigkeit des linken Milieus sauer aufstößt.
      Zumal sie sich als Elite andienen, da möchte man nicht dabei sein.

    • Warum wählen Sie gerade CR als Beispiel?
      Warum nicht auch AfD-Politiker, die massiv von „links“ bedroht werden?

    • Auf zu waaaaas?
      Ach nein, lieber nicht. Das könnte nur in die Hose geh´n.
      (DdH)

    • @Gast nach dem ungebetenen Gast - mein Beispiel war das nicht -
      der ungebetene Gast vorher nahm überaus einseitig auf mails an CR Bezug, die sich ja dank Personenschutz einigermaßen sicher frei weiter bewegen kann.

      Die nach „rechts“ geworfenen roten Farbbeutel auf das Haus einer Familie in der Nachbarschaft sind mir genau so bekannt wie das beschädigte Auto von Reil, die Angriffe auf Jung und seine Familie, auch die Krawalle in Köln zum Parteitag der AFD. Alles nichts schönes in einem Land, das sich freie Meinungsäußerung bisher auf die Fahne schrieb und inzwischen solche, die nicht mitmachen bzw. anders denken, bedroht.

    • Warum wählen Sie gerade CR als Beispiel?
      Zum Beispiel, um hier gegen den Strom zu schwimmen und ein klein wenig auch eine andetre perspektive zu bringen?
      Außerdem habe ich auch das Beispiel der Kölner Oberbürgermeisterin gebracht, bei der Personenschutz – falls sie den hatte – nichts genutzt hat.

    • Meldungen zu Straftaten durch Flüchtlinge, Migranten und mutmaßliche Migranten?
      Wie seriös diese Seite ist, erkennt man schon daran, dass prominent die Krawalle in Hamburg als Beispiel genannt werden.

  163. Titel eingeben
    Wie zuvor im Salon nebenan bemerkt ist der ganze Bohei um Hamburg genau so gewollt und gewünscht. Und dazu zählt auch das ganze nun kurz vor der Hysteriegrenze anzusiedelnde völlig banale politische Geseiere von allen Seiten in dieser Sache. Man könnte denken die ganze Republik hätte gebrannt am letzten Wochenende, dabei wars doch nur dieser langweilige Hafen mit danebenliegendem, verwahrlostem Backsteinhaufen da, anner Elbe oben.

    Man glaubt ja, und hofft, daß die antiken Römischen weiland ein wenig stilvoller waren bei ihrem Untergang, nicht ganz so hohlköppicht und vollidiotisch wie die unsrigen Trottelheimer, aber nun, ich fürcht es war auch damals für die Leut generell nicht leicht zum Aushalten, das ganze grenzdebile Theater.

    Schaunmermal, wos als nächstes hindümpelt in den Zeitläuften, das aktuell eher schlimm abgehalfterte Dickschiff Germania, das mit dem schweren Linksdrall und den ganzen bräsigen Totalbekloppten an Bord … vielleicht säufts ab, sprihct viel dafür, vielleicht kann mans ja aber auch nochmal aufrecht in die Wellen bäumen, man weiß nie, es wär beileibe nicht das erste Mal bei den Teutonen, daß es ganz anders dicke kommt als man erst dachte.

  164. „Das kommt von das“ (Wilhelm Busch) – ZWEI MAL
    Wenn die deutsche Presse derart einseitig über die AFD berichtet, wie sie es tut, dann darf man sich nicht wundern, wenn sich die Gewalt ausbreitet.
    Dazu die Ehefrau des AFD-Politikers Claudia Junge, deren Auto abgefackelt wurde: „Bürger, die Veranstaltungen der AfD besuchen wollen, werden abgedrängt und verprügelt, AfD-Politiker werden zusammengeschlagen, ihre Autos und Häuser mit Farbe besprüht, Fenster eingeschlagen, ja sogar an Häusern Feuer gelegt.“ Die Privatadressen von AfD-Mitgliedern würden veröffentlicht, deren Kinder in der Schule eingeschüchtert und Wirte, die der AfD Räume für Veranstaltungen zur Verfügung stellten, bedroht und ihre Immobilien beschädigt. http://www.allgemeine-zeitung.de/politik/rheinland-pfalz/frau-von-afd-chef-schreibt-hering_17932628.htm
    Ein weiteres Drama – dieses in Unterwasser-Form – läuft ab durch die Gewichteverschiebung in den deutschen Medien. Der ÖR greift auf üppige GEZ-Steuereinnahmen zurück, während die private Presse zahlende Kunden finden muß. S. Hanfeld http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/auch-malu-dreyer-setzt-auf-expansion-von-ard-und-zdf-15101852.html .
    Als langjähriger Leser der Papier-FAZ – gewissermaßen ein guter Kunde – habe ich die Lektüre aufgegeben, weil auch dieses Blatt in die politische Dämlichkeit abgesunken ist. Deswegen droht die FAZ nun, selber allmählich abgedrängt zu werden. Für uns alle äußerst bedauerlich – aber leider vorhersehbar.

    • Die Printmedien sind inzwischen entbehrlich,
      da sie sich auf demselben schmalem Meinungskorridor bewegen, was sogar ein Steinmeier bemerkt. Die Rückkehr zu differenzierter Meinung, sachlicher Berichterstattung und fundierter Recherche aller in der BRD auftretender Probleme wäre ein deutliches Unterscheidungsmerkmal zum ÖR. Das sollte auf jeden Fall geschehen.

      Zum anderen ist es kaum verständlich, dass die Printmedien zusammen mit dem sie verdrängen wollenden ÖR so vehement die Konkurrenten der etablierten und saturierten Parteienlandschaft bekämpfen. Die AfD möchte die sog. Demokratieabgabe abschaffen, die ÖR auf die eigentliche Grundversorgung beschränken und es dem Bürger überlassen. ob er für weitere Sender bezahlen möchte. Das würde zumindest das Füllhorn versiegen lassen, dass die etablierten Parteien in eigenem Interesse über den ÖR ausschütten und damit die finanzielle Übermacht brechen, die für die Verdrängung der Printmedien nötig ist. FAZ und Konsorten haben es selbst in der Hand.

  165. You can't change what you are. And if you try, something always calls you back.
    Linke können keine Ordnung aufrechterhalten.

    Linke können keine dauerhafte Gesellschaft erschaffen.

    Gründe: siehe oben.

    Kann man beobachten.

    In der Geschichte.

    Bis hin zu Merkel.

  166. Demokratie und Gewalt
    Möglicherweise würden die Freiräume für jedwede Gewalt kleiner, wenn die Bürger mehr demokratischen Einfluss auf die Auswahl von Politikern, Staatsanwälten und Polizeichefs hätten. Denn die Mehrheit der Bürger scheint nicht überzeugt von all dem steril-unaufrichtigen Differenzieren zwischen Gewalt gegen Sachen und Personen, zwischen struktureller Gewalt und berechtigter Gegenwehr, zwischen Provokation und Reaktion, etc. etc., mit dem sich die Parteienstaatspolitiker und das Kommentariat die Zeit vertreiben. Die Mehrheit interessiert sich eher für Menschen vom Schlage Rudolph Giuliani (New York).

    • Das Problem ist mM nach auch,
      dass 20000 Richter und Staatsanwälte fehlen sollen.Sie sollen Nachwuchssorgen haben.Bei der Polizei sieht es wohl nicht viel anders aus.
      Die Arbeitsbedingungen sind teilweise nicht „anmächerisch“.

  167. Zahlen
    Nach der neuesten Kriminalstatistik betrug die Anzahl politisch motivierter Gewalttaten der Linken in Deutschland 1702. Die der Rechten 1698. Also in etwa pari. Wenn man MM liest, bekommt man aber den Eindruck, dass rechte Gewalt viel häufiger sei. Der Trick in der Darstellung besteht oft (wie jüngst wieder im ‚Focus‘) darin, linke Gewalt mit rechten Straftaten INSGESAMT zu vergleichen. Da sind dann Holocaust-Leugnungen und Hakenkreuz-Schmierereien mit drin. Aber das wird meist geschickt unter den Teppich gekehrt. Und natürlich erwähnt man nicht, dass es auf der linken Seite kein Delikt gibt, das im Zeigen von kommunistischen Symbolen oder ähnlichem besteht. Bei derAusländerkriminalität ist man präziser. Dort werden in der Statistik Delikte, die nur Ausländer begehen können (Verstösse gegen das Ausländerrecht) herausgerechnet. Bei Rechten ist man weniger genau.

    • Man erzählt uns ja auch,
      dass jemand, der/die wöchentlich 1 Stunde bezahlt arbeitet, ein/e Erwerbstätige/r ist!Als ich das hörte, dachte ich, mich tritt ein Pferd.

  168. Wehrhafter Staat und die wehrlose Politik
    Also,

    manchmal wird der Blick frei, wenn man nur die Blickrichtung wechselt.
    (Kein chinesisches Sprichwort).

    Der Staat, und damit wir alle, kann sich wehren, wenn man denn will.

    Heute in der Springer-Presse (Die Welt):

    „Dann war absolute Stille im Schanzenviertel.“

    „Sächsische Spezialkräfte machten bei den G-20-Krawallen im Hamburger Schanzenviertel regulären Polizeieinheiten den Weg frei. SEK-Chef Mewes beschreibt den „sehr, sehr robusten“ Einsatz als vollen Erfolg.

    Mewes war mit seinem Kommando und Mitgliedern der österreichischen Cobra-Einheit in der Nacht zum vergangenen Samstag als erster gegen extrem gewaltbereite G20-Gegner vorgegangen, die – postiert auf Häuserdächern – den Einsatz regulärer Polizeieinheiten über Stunden blockiert hatten.

    „Nachdem wir das erste Haus durchsucht hatten, war es mein Gefühl, dass absolute Stille im Schanzenviertel vorherrschte“, sagte der 57-jährige SEK-Chef. Er habe danach weder weitere Steinwürfe noch Randalierer wahrgenommen. „Auf jeden Fall war die Dynamik der Straftäter absolut raus.“

    „Sofort auf den Boden gelegt, gefesselt und abgeführt“

    Grund dafür sei nicht nur das martialische Auftreten der schwer bewaffneten Spezialeinheiten gewesen. Sie seien beim Durchkämmen besetzter Häuser auch „sehr, sehr robust vorgegangen“, hätten verschlossene Türen mittels spezieller Munition aus Pumpguns aufgeschossen und zur Ablenkung auch Pyrotechnik eingesetzt. „Es war sicher auch akustisch noch sehr weit im Schanzenviertel zu hören, dass jetzt andere Einsatzkräfte, aber auch andere Einsatzmittel angewendet werden.“

    Gegenwehr habe es nicht gegeben. „Wir haben in den ersten beiden Gebäuden auf dem Dach Straftäter stellen können, die sich, als sie uns sahen, sofort ergeben haben. Insgesamt haben wir sechs oder sieben Häuser durchsucht.“ Jeden mutmaßlichen Straftäter hätten sie „sofort auf den Boden gelegt, gefesselt und anschließend abführen lassen“. Der Einsatz seines Kommandos habe allein zu 13 Festnahmen geführt.“

    Leider versagt(e) anschließend wieder die deutsche Justiz mit ihrem Sozialisationsfimmel.

    Die Politik hatte bereits vorher versagt.

    Aber, die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Liebe Foristen, bitte weitermachen mit Diskussion, Debatte, Austausch persönlicher Meinungen und Erfahrungen und Wissen. Alles interessant und berechtigt.

    Einen schönen Tag und einen herzlichen Gruß an den Wahlsüdamerikaner.

    E.G.

  169. „Solche Gewalt in mehr als 30 Jahren noch nie erlebt“, sagte der SEK-Einsatzleiter
    Nun,

    das will ich Ihnen doch nicht vorenthalten. Aus dem gleichen Welt-Artikel:

    „Eigentlich seien die Spezialkommandos nicht für das Demonstrationsgeschehen, sondern für den Fall eines Terroranschlags oder einer Terrordrohung im Hamburger Stadtgebiet in Bereitschaft gehalten worden. „Die Vorbereitungen, die wir im Vorfeld getroffen hatten, zielten auch nicht auf solche Einsätze ab.“

    „Das, was er im Schanzenviertel gesehen habe, sei aber auch kein Demonstrationsgeschehen mehr gewesen. „Das war deutlich weiter fortgeschritten.“ Solche Gewalt habe er auch in mehr als 30 Jahren als Polizist noch nie erlebt. „Und von daher war das für uns auch gefühlsmäßig kein Vorgehen gegen Demonstranten, sondern gegen Rechtsbrecher, mögliche Verbrecher, die versucht haben, sowohl Polizeibeamte als auch die Bevölkerung an Leib und Leben zu schädigen – möglicherweise sogar lebensgefährlich zu verletzen.“

    „Die Hauptaufgabe von Spezialeinheiten sei die Rettung gefährdeter Menschenleben. „Und genau das haben wir in dem Moment getan“, sagte Mewes.“

    Darüber und über die Einstellung der Schaulustigen sollte man mal ernsthaft nachdenken.

    Auch über die der RECHTFERTIGER von linker Gewalt.

    Von A wie Augstein bis Z wie Zahnspange.

    TERROR halte ich hier für etwas zu hoch gegriffen.

    • Trumpton riots
      Apropos Augstein – von Julius Augstein liest man in spon seit G20 gar nichts mehr. Eigentlich ist zumindest das eine sehr erfreuliche Entwicklung.

  170. ...
    Ich kannte mal einen recht flüchtig, der lief anscheinend bei diesen Veranstaltungen auch beim Schwarzen Block mit und randalierte ordentlich gegen das System… Daddy war früher bei einem DAX-Konzern in der oberen Führungsschicht, dauernd beruflich unterwegs und schwer gestresst… genug auf der Seite hatte der junge Mann nach Erbschaft, um nie wieder arbeiten zu müssen, doch nach einer Flasche Wein merkte an den wiederkehrenden Äußerungen zu bestimmten Themen, dass etwas aus der Kindheit in ihm arbeitete und dass das ganze Geld wohl nur bedingt helfen konnte… der Kapitalismus hatte ihm anscheinend einen Elternteil geklaut und durch teure Spielsachen ersetzt….

  171. Bye-bye Faz.net
    Faz.net gibt es ab heute nur noch mit Java-Skript. So wie die Bild.

    Ganz ehrlich: Ich habe die Seite zwar immer kurz überflogen, aber vielleicht noch zweimal die Woche geklickt. Erklären Sie es Ihrem Kind.

    • RIP
      Tatsächlich!

      Dann wär’s das auch gewesen.

      Werter Hausherr, richten Sie bitte liebe Grüße und mein aufrichtiges Bedauern über den Abschied von der Zeitung, mit der ich aufgewachsen bin, aus – ich werde bei Tor bleiben.

      Wissen Sie, wieso diese Entscheidung getroffen wurde?
      Können Sie Ihren Blog so frei bewahren, wie er ist?

      Herzlichen Dank

    • Mein Blog ist Wordprese, den Versuch, es auf etwas anderes in der Hinsicht unzustellen, habe ich vor 5 Jahren unterbunden. Also machen Sie sich da keine Gedanken.

    • @ Willem Hold: Schmerzemde Ahnungslosigkeit
      Wenn Sie faz.net nicht mehr lesen wollen: ok.
      Aber begründen Sie das bitte nicht mit Javascript.
      Erstens wird Javascript auf faz.net schon lange eingesetzt und zweitens – sorry Don – kommt natürlich auch hier, in den edlen Hallen des Don, dieses Hilfsmittel zur Anwendung. WordPress ist wirklich nicht das „Gegenteil“ von Javascript, eher ein „Synonym“.

    • WordPress basiert nicht auf JavaScript, sondern auf PHP, ...
      … PHP ist die am weitesten verbreitete Skriptsprache auf Webservern, wurde direkt für diese Aufgabe konzipiert; wird überwiegend serverseitig verwendet.

      JavaScript (kurz JS) ist auch eine Skriptsprache, wird oft auch serverseitig verwendet, so weit, so gut. JS und PHP serverseitig sind sozusagen „harmlos“.

      Das JavaScript-Drama fängt erst richtig an, wenn Inhalte-Anbieter von ihren möglichen Kunden JS clientseitig vorzuschreiben versuchen. Kein Anbieter verlangt vom Kunden, PHP bei sich zu installieren, während JavaScript gewöhnlich auf jedem immobilen und mobilen Computer da ist.

      Lange Rede, kurzer Sinn: Don Alphonsos WordPress-Blogs können unsere Browser-Clients ohne JavaScript lesen und darstellen. Durch die clientseitige Einschaltung von JavaScript können wesentlich mehr Daten aus unseren Geräten ausgelesen werden als ohnehin.

      BILD-DE und nunmehr FAZ-NET nehmen die Verfolgung unserer Spuren im Internet auf, greifen unsere Pseudonymität an; es sei denn, wir wehren uns dagegen mit zusätzlichen technischen Mitteln, z.B. mittels piriform.com/ccleaner

      Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Skriptsprache#Skriptsprachen_im_WWW
      und
      http://ip-check.info/description.php?lang=de (Webseiten-Tracking-Analysen)

    • Angriffe auf Pseudonymität mit CCleaner verhindern?
      @Gast 14. Juli um 01:16 Uhr

      Sie schreiben, Angriffe auf „unsere“ Pseudonymität ließen sich mit CCleaner verhindern.

      Ich verwende mein Pseudonym, damit meine Frau und Kollegen nicht auf den ersten Blick sehen können, dass ich hier mitdiskutiere.

      So naiv, dass sich mit CCleaner meine Pseudonymität sichern ließe, bin ich nicht. Denn allein anhand der von mir angesprochenen Themen und des von mir gebrauchten Wortschatzes lässt sich eine eindeutige Identifizierung meiner Person vornehmen.

      Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Denn wenn ich mich in aller Öffentlichkeit äußere, also hier, ist dies unvermeidlich.

  172. Warum Hamburg?
    Wird ja gerne von den Unterstützern der Linksradikalen gefragt, wenn sie wieder im Schuldumkehrmodus zur Rechtfertigung kriminellen Verhaltens sind.
    Aber es gibt auf diese Frage jetzt eine bessere Antwort: Weil die Hamburger (bis auf die im Schanzenviertel) auch ein aufrechtes Völkchen sind.
    http://www.abendblatt.de/hamburg/g20/article211189049/Danke-Das-Abendblatt-laedt-G20-Polizisten-nach-Hamburg-ein.html

    Danke, daß auch man so etwas zu hören (bzw. lesen) bekommt. Hochachtung an diesen Teil der Hamburger Bürgerschaft, die so etwas möglich machen!

  173. Politikergebnisse
    @Philomena
    Erleuchtung tut so gut,
    sei begleitet auf Deinen Pfaden der Erkenntnis

    • ob diese frau hormonelle probleme hat ?
      @ Renate Simon

      werte frau Simon, wenn ulF die hat, dann hat der jüngling aus Paris diese sicher auch………..aber wie ! sehen sie, wie seine augen beim anblick dieser ulF glänzen ?

      haben sie auch gesehen, wie kurz seine ehefrau den rock zum hässlichen knie trägt ?

      ich weiss, ich bin völlig unpolitisch, aber wenn sie schöne frauen sehen wollen, dann schauen sie in dieses video…………..und bitte nicht in talkshows……………ich bewundere diesen blau gekleideten KanzlerInnenwahlvereinsvertreter ja immer noch, wie lange er es neben dieser gänzlich unästhetischen dame ausgehalten hat.

      das lied zu dieser frauenparade widmen wir aus dem orbit dem Bürgerbüro in Bordesholm und dem tapferen DdH, der sich über das anschauungsmaterial (damit sind nicht die Damen gemeint!) freuen wird und sachkundig uns berichten kann.

      https://www.youtube.com/watch?v=BrIPhFWSudA&list=FL6yjLy6Sw4xtEh4HZus6uVw&index=3

  174. Was ich schon immer mal fragen wollte,
    hier im Kompetenzteam: Muß man für die Teilnahme an solchen Aktionen, egal ob relativ friedlich aber illegale Sitzblockade oder gewalttätig, wie jetzt erlebt, eigentlich Abitur haben? Oder evtl. noch ein abgebrochenes Studium als App?.
    .
    Ich frage das, weil alle die Befürworter und Relativierer der Gewalt in den ganzen Runden abends in den Öffentlichen so g´scheit daherreden, daß ich zumindest Abitur unterstellen möchte.
    .
    Ich frage das auch, weil ich davon ausgehe, daß kein Hauptschüler mit IQ > als das höchste Tagedatum im Kalender auf solche Ideen käme, egal ob Arbeiterkind oder mißratener Sproß/Sprössin einer lohnabhängigen Genderprofessorin, Kriminalsoziologen à la Pfeifenpfeiffer oder selbsternannten Sozialforscherin vom Schlage
    Furtwängler (oh Gott, haben Sie der zugehört? Jetzt reichen ihr die arrogant auftretende Kommissarin beim Tatort und Burdas Vernisagen-Hattatta schon nicht mehr aus. Hätte man sie damals bei diesem Blöd-Tatort aus Hannover doch nur aus der Transall geworfen, ohne Fallschirm natürlich)
    .
    Ach ja, unser Magna Mater-Kybelen-Verschnitt. Kaum ist die eine Hühnerkacke mit dampfender Kokosmacron drauf fertig verquirlt, watschelt sie durch Triest um möglichst asap das failed und megakorrupte Westbalkan-Konglomerat auf direktem Wege über Brüssel an deutschen Kassen anzuflanschen. Wen´s interessiert sollte sich mal das Durchschnittseinkommen und die Wirtschaftsleistung dieser Zigeuner-Landmasse anschauen.
    .
    „Fluchtursachen bekämpfen“ nennt die das. Oh Bismarck, könntest du deine Landsmännin wirken sehen! Und die Franzosen und Italiener (die Briten sind ja raus), die dort immer schon ihr eigenes Süppchen kochten, kriegen sich derweil vor Lachen nicht mehr ein.
    (DdH)

    • Ob die Frau hormonelle Probleme hat?
      Beim Anblick dieses Bildes könnte man das fast vermuten
      https://s6.postimg.org/zfdyyekz5/mercron.jpg

      Die Handlungen waren noch nie nachvollziehbar, sie werden nur immer rätselhafter.

    • Merlkelwürdig
      Bosbach hätte gestern auch demonstrativ sein Parteibuch medienwirksam abgeben können. Es steht halt niemand auf und sagt, wie nackt die Kanzlerin eigentlich ist. Demnächst holt sie noch die Mongolei in die EU.

      Frau Simon, ulF bekommt jedesmal jenes hold-selige Lächeln in Gegenwart von Macron. Der nicht vorhanden geglaubte Mutterinstinkt bricht durch. Hoffentlich regiert und reagiert sie daraufhin nicht wie die entsprechenden Mütter, die ihren (Schwieger)söhnen alles erlauben. Sie will doch Deutschland dienen.

    • Magna Mater Krater
      Dabei wärs doch so einfach am Sonntag im September. Einfach NIE NICHT die CDU/CSU ankreuzen! Z.B. mal nach unten scrollen beim Wahlzettelchen. Oder meinetwegen nen haushaltsüblichen Wahlwürfel (1-6) entscheiden lassen:

      1 AfD
      2 Bayernpartei
      3 Grü… mmmppf, Tierschutzpartei
      4 Freie Wähler oderso
      5 Pro Deutschland
      6 Next!
      7 CDU/CSU

      (Natürlich hab ich in meiner rechten Jackentasche einen Zauberwürfel mit lauter 1en dabei! *Augenzwinkern*)

      Es ist eigentlich sooo einfach. Wenn man(n) und Frau will. Ich will.

    • Oh Gott, inzestuöse Gedanken?
      auch das noch, aber bei ulF ist ja alles möglich. Dieses glückselige Lächeln ist jedenfalls nicht normal und schon gar nicht mütterlich. Oder sie freut sich immer so arg, dass keiner auf ihre abgefressenen Fingernägel schaut, die der Spiegel grad über einem Artikel hatte?
      https://s6.postimg.org/cvx4m90a9/spiegel_28_17.jpg

      Übrigens lächelt ulF auch so verliebt bei Obama, lächelte so bei Sarkozy und Hollande, irgendwas stimmt mit der Frau nicht. Keine Liebe/Sex mehr zuhause? https://s6.postimg.org/buwvx4jap/obama-am.jpg

      Jetzt warte ich auf das erste Foto mit Trump, auf dem sie ihn so anhimmelt, das kommt garantiert auch noch, bei Obama hat sie ja auch erst gefremdelt.
      Ich wüsste ja zu gern, was die jeweiligen Herren sich dann grad denken und sage mir keiner, die denken sich nix.

      Bosbach ist gestern Abend viel zu spät gegangen, ich an seiner Stelle wäre kurz nach der ersten Drohung verschwunden. Obwohl, so einer Schratsäge wie der Ditfurth diesen kleinlichen Sieg einzuräumen, war auch nicht klug. Noch unklüger die Entschuldigung von Maischberger.

      .
      @BlackBlacky

      Ich wüsste gar nicht, wo die CDU auf dem Wahlzettel steht, mein Kreuz ist noch nie bei denen gelandet. Ich werde blau wählen, wenn mir die Partei auch nicht so zusagt, aber wir brauchen Opposition.

      .
      @django

      der sich mit seinem Post eine Etage vertan hat

      Über Madame wollte ich nicht mehr reden, grässliches Weib.
      Aber sie müsste Harry Charles gefallen (Oberländer findet sie ja toll), Stewardessen-Typ, knochig und sehnig, wie’s halt im Alter kommt, wenn man hungert.

      Im Video sind sehr schöne Frauen zu sehen, wirklich tolle Frauen dabei und natürlich fallen unsere beiden da voll durchs Raster, viel zu bieder.
      Haben Sie übrigens schon Dankesgrüße aus Bordesholm zwengs der täglichen Musike bekommen?

    • Kybele
      sehr fein eingestreut. wenn ich mich recht entsinne, ein Kastrat, oder zumindest transgender. oder ähnliches. queer halt.

    • Sie schließt sogar die Augen,
      @ Frau Simon – dachte mir auch mein Teil.

      Am Mittwoch war Weiberkränzchen, dem auch eine ehemalige Dirndlschneiderin angehört.Zuerst haben wir über Merkels Outfit gelästert in der Elphi, einige hatten das per TV verfolgt.Warum nicht mal ein geblümtes Jäckchen mit langem Rock z.B. – für Brokat wäre es wohl zu warm gewesen.Zieharmonikahosen!Schuhe!Sein Schlips!

      Frau Juncker ging für ihr Alter auch nicht als stilvoll durch.Madame Macron auch nicht.Knie sind nur in jungen Jahren ansehnlich.
      https://m.youtube.com/watch?v=jrmyr2B80ww

      Die Bilder aus Paris zeigen mir aber eine stilvolle Melania, sehr schön. Während Madame sich mit aller Gewalt auf kleines Mädchen trimmt, mit dünnen Ärmchen und Stehkragen gegen den Hals. Nicht ladylike.

    • Madame und Melania Trump
      dazwischen liegen Welten. Ich sah ein Foto der beiden Damen auf einem Ausflugsschiff und MT sah mit ihrem wadenlangen Kostüm sehr elegant aus, während Mme einfach nur lächerlich wirkt.

      Umso mehr musste ich über Trumps Bemerkung, sie habe sich aber gut gehalten, lachen. Er scheint im letzten Moment irgendwie die Kurve gekriegt zu haben, hatte sicher anderes auf der Zunge.

      Was man ulF anziehen könnte, damit sie wenigstens einen Hauch von Eleganz verströme… alle Mühe scheint vergeblich. Man macht aus einem Trampeltier keinen Jaguar.

  175. Deutschland im Selbstzerstörungsmodus
    @Otto Moser 12. Juli 2017 um 19:38 Uhr:
    „… mit Ihren verzweifelten Versuchen, ex cathedra IHRE Definition von ,,links“ [] durchzusetzen, [] erinnert das an das Gehaxel, das alles, was halt links gestempelt ist, derzeit aufführt, um den Linksterroristen von Hamburg das Schild ,,links“ herunterzureißen. Am End‘ wären die doch glatt rääächts, …
    Sie schreiben viel G’scheites, obwohl wir uns im Kern nie einig sein werden, aber mit dem Eiertanz ums ,,links“ machen Sie sich mit Zeugs gemein, das Sie nicht verdient haben.
    Einfach zum Nachdenken ….“

    Zum Teil kann ich Ihnen durchaus zustimmen. Es ist richtig, dass ich Linksterroristen das Schild „links“ herunterreißen will. Weil Linksterrorismus und Linksfaschismus im Widerspruch zu dem stehen, was historisch(!!!) Inhalte und Ziele von „links“ ausmachte, nämlich die Realisierung der humanistischen Ideale der bürgerlichen Gesellschaft: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und die Idee des Staates als Gesellschaftsvertrag von freien Bürgern.

    Mit diesen Inhalten und Zielen standen und stehen der Linksterrorismus und der Linksfaschismus im Widerspruch. Der Stalinismus war „roter Faschismus“; die DDR ein totalitärer Staat mit „sozialistischer Leibeigenschaft“; der bewaffnete Kampf der RAF-Desperados et al. hatte mit „links“ nichts zu tun, weil ihm die Legitimation fehlte und daher verbrecherisch war; und Hausbesetzungen sind so wenig „links“ wie das Raubrittertum im Mittelalter.

    Auch die Linkspartei ist nicht „links“, weil es deren Akteuren – wie in allen etablierten Parteien – vor allem darum geht, an die staatlichen Tröge zu kommen und die pseudolinke Verpackung nur Täuschung und Lüge ist.

    Mit all denen habe ich mich nie gemein gemacht und kann die Aversionen gegen jenes verlogene Politgesindel, das sich als „links“ bezeichnet, durchaus verstehen.

    Aber ich bin kein „Linkenhasser“, so wie es jene Rechten sind, die sich für die „Guten“ halten, aber im Grunde (auch) nur ihre egoistischen Interessen durchsetzen wollen. Es gibt es den verlogenen und heuchlerischen Sozialismus der Linken und den verlogenen Nationalismus der Rechten. Die parteipolitischen Akteure sind – von Ausnahmen abgesehen – insgesamt nur verlogenes und betrügerisches Politgesindel. Als „Politikanten“ wurden sie von Wilhelm Reich bezeichnet.

    Ich bin kein „Rechtenhasser“, sondern verstehe mich als humanistischen Wissenschaftler, der wie von einem anderem Stern beobachtet, wie die Deutschen wieder einmal auf ihren Untergang hinwirken.

    All diese Politikanten, ob rechts oder links, sind Ausdruck jener gesellschaftlichen Realität, in denen das Verhalten der Menschen durch Konkurrenzkampf und Feindseligkeit gekennzeichnet ist. Die Systemlogik führt zu diesem Verhalten und dieses wird sich nicht ändern, solange dieses System herrscht.

    So werden die Reichen weiterhin die Linken hassen, weil diese soziale Gerechtigkeit und Umverteilung anstreben.

    Auch die kleinbürgerliche Mitte hasst die Linken.

    So war mit der Merkel-Politik war die Erwartung verbunden, dass Kürzungen im Bereich des Sozialstaats vorgenommen werden. Denn das Problem der Mitte ist, dass zu ihren Lasten eine Umverteilung sowohl nach oben wie auch nach unten erfolgt.

    Weil die erwarteten Kürzungen des Sozialetats und die Entlastung von den Sozialabgaben nicht erfolgten, warfen die Rechten der Merkel vor, eine „linke“ Politik zu betreiben.

    Die AfD unter Lucke und Henkel war eine neoliberale Partei, die sich in ihren wirtschaftsliberalen Kurs rechts von der angeblich „linken“ Merkel-Politik positionierte.

    Jetzt wird die Merkel von den nationalen Rechten besonders deshalb gehasst, weil sie mit ihrer Politik Teile des Volksvermögens an die muslimischen Immigranten umverteilt und Deutschland als Nation und Nationalstaat zerstört.

    Jedoch gelingt es Merkel, die Aggressionen gegen ihre Politik auf die Linken umzuleiten. Dies ist erfolgreich, weil diese Linken mit ihrem Feminismus, Multikulturalismus, Anti-Deutschentum, Nationalstaatszerstörung etc. eine völlig idiotische „anti-linke“ und „anti-deutsche“ Politik machen.

    Diese Politik ist nicht „links“, wenn unter „linker“ Politik das verstanden wird, was sie historisch bis zur neoliberalen Wende immer war, nämlich Parteinahme für die Interessen der lohnarbeitenden Bevölkerung.

    Nun hat sich ein Teil der kleinbürgerlichen Rechten von der CDU/CSU abgewandt und präferiert als Partei die AfD in der Erwartung und Hoffnung, dass diese Partei ihre Interessen vertritt.

    Natürlich ist dies politisch blind, um nicht zu sagen idiotisch, denn die AfD ist keineswegs „volksgemeinschaftlich“, d.h. national und sozial, ausgerichtet, sondern im Kern weiterhin eine neoliberale und sozialstaatsfeindliche Partei, die sie seit ihrer Gründung war. Sehr deutlich wird dies an der Wahl von Alice Weidel, einer knallharten Neoliberalen. Die sich als Doktorvater den „Gesundheitsökonomen“ Peter Oberender auswählte.
    http://www.manager-magazin.de/koepfe/alice-weidel-afd-frontfrau-a-1144588.html

    Klingelt´s?

    Oberender war der derjenige, der den Organhandel liberalisieren wollte. Er wollte, dass sich die Reichen von den Armen Organe kaufen können, ganz legal, und nicht nur mehr illegal im Ausland. Und so einen Doktorvater hat sich die Weidel gezielt ausgewählt, was zeigt, welches Menschen- und Gesellschaftsbild sie favorisiert.

    Ich selbst kann nur sagen, dass mich das heutige Politgeschehen – rechts wie links – und die falsche und verlogene Darstellung in den Medien völlig anwidern. Das erzeugt genauso Ekel, wie damals jene Alt-Nazis, die sich in der BRD als Demokraten darstellten. Die CDU machte sogar einen Nazi-Justizmörder zu einem Ministerpräsidenten.

    Soziokulturell hat sich Deutschland schon lange von der freiheitlich-demokratischen Grundordnung verabschiedet und befindet sich im Prozess der Selbstzerstörung

    • Ja , Herr v. Goslar, dass sich unser (ehemaliges) Land
      .
      .
      .
      .
      im Prozeß der Selbstzerstörung befindet, unterschreib‘ ich Ihnen .

      Mir ist es halt nicht wurscht, ich bin kein Zen-Meister , meine Möglichkeiten ,mir ein anderes Land zu suchen, sind begrenzt ,

      und , da ich wohl viel älter als Sie bin , kenne ich noch sehr gut, und aus sehr langer Erfahrung das Land, das Deutschland einmal war.
      Ich bin lange nach dem Krieg und der Nazizeit auf die Welt gekommen, fühle mich daher auch nicht schuldig an den Greueln, war gottlob nicht in der DDR , sondern in Bayern ,

      und stelle jetzt fest, dass die Nomenklatura und der linke Strassenmob

      das Land ruiniert und in eine kataklysmische DDR 2.0, und dann wohl in ein Chaos , verwandelt .

      Und es ist mir nicht wurscht.

      Es erzeugt in mir Angst, Ekel, Hass , Zorn und Unverständnis.

      Daher auch die Geschmalzenheit mancher meiner Beiträge.

    • @HvGoslar: Tiefenanalytisch das pol. Spektrum aufgedröselt
      Das hört sich alles superkompetent an. Und partiell sogar nachvollziehbar bzgl. des entlarvten falschen Vorwurfs, Merkel mache linke Politik. Niemand der „links denkt“ rettet die Hochfinanz und die Banken in Dauerschleife. D’accord.

      Und dann überhole ich morgens auf der Autobahn auf der Fahrt zur Arbeit immer dutzendweise Busse mit SeniorInnenSturmTruppen in grosser Anzahl auf Kaffee- oder sonstigen Fahrten und dann kommen mir immer diese „komischen“ Gedanken über derartige pol. Kategorisierungen (pol. Willens- und Meinungsbildungsratschläge und Analysen der einzelnen Parteien und deren Protagonisten und dem Austausch, der Erörterung, dem Streit darüber in Foren und Tagen wie diesen), also Zeilen wie oben, und ich denke nur noch: das (hier) ist doch alles scheißegal. Die Anzahl derer, die sich derart mit sozio-polit-kulturellen Themen und deren Abbildung und Vertretung durch das Parteien- und Medienspektrum auseinandersetzen, das ist nichtmal ein Fliegenschiss im WählerInnen-Universum. Phys. im Kontext BT-Wahlen nicht meßbar. Leider.

    • @BlackBlacky
      Ich fürchte da liegen Sie falsch. Auch diese Leute gehen wählen,
      sie wählen aus dem gleichen Angebot wie Sie.

      Z.Z. US-Präsident Reagan wurde kolportiert, dass die Insassen
      von Anstalten prozentual gleich wählten wie die übrige Bevölkerung.

      Das entbindet die politisch Interessierten nicht von der ihnen
      eigenen Form der