Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Ignoranz und Egoismus als Vermögensstrategie

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An gscheidn Griag, des is wos Leid wia Ia amoi wiada brahchan.
Die Carolin vom Biergarten antwortet auf die Frage nach Glutenfreiheit

Wenn Sie einmal ein phantastisches Buch über Aufstieg und Fall einer Industrie lesen wollen, die an der Weltspitze stand, innovativ war, und deren Produkte auch heute noch bestehen können – und die trotzdem dem Untergang geweiht war: Kaufen Sie sich “The Golden Age of Handbuilt Bicycles” von Jan Heine.

Ein Prachtwerk, von Rizzoli umgesetzt wie ein Buch über einen Dom oder einen Renaissancemaler. Es beschäftigt sich mit massgefertigten Rädern, die in Frankreich von den 30er bis zu den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts enorm populär waren, mit einem Schwerpunkt auf die Zeit des Zweiten Weltkriegs und die ersten Jahre danach.

Damals, erklärt Jan Heine anschaulich, und nicht anders würden es auch die Vorfahren der deutschen Leser berichten, war Benzin extrem knapp, Autos wurden vom Militär und den Behörden eingezogen, die Autoindustrie hatte für den Krieg zu liefern, und die Bahninfrastruktur war gestört. So blieb den Menschen das Rad als Hauptfortbewegungsmittel. Just in dieser Zeit wurden in den grossen Städten und besonders Paris schnelle, leichte und für den Transport von Lebensmitteln geeignete Räder populär.

Sie erlaubten weite Touren auf das Land, und dort den Einkauf von Lebensmitteln für den Schwarzmarkt in der Stadt. Die französische Radindustrie zehrte bis in die 80er Jahre von den Erfindungen und Entwicklungen jener Epoche, und wir verdanken ihr die Schaltwerke, die Kurbeln mit mehreren Kettenblättern, leichte Schutzbleche und Gepäckträger, Cantileverbremsen und den heute so populären Ahead-Vorbau. Ich habe selbst fünf Maschinen aus dieser Epoche – es sind wirklich herrliche Räder, robust, komfortabel, hochwertig, zuverlässig.

Der Niedergang dieser Industrie kam mit der Verfügbarkeit des Automobils. Die Menschen setzten sich lieber in skurrile Selbstmordmaschinen wie eine Isetta oder einen Messerschmidt Kabinenroller, oder auf eine Kreidler Florett oder eine Vespa – alles, was knatterte, stank und Benzin benötigte. Die Menschen kauften nicht mehr beim Bauern, sondern beim Supermarkt um die Ecke. Das Land wurde vom Sehnsuchtsort mit Knödeln und Würsten zum Produzenten degradiert, dessen Milch nie mehr als einen Euro kosten darf, und das Pfund Hack geht nur mit Tiefstpreisgarantie über den Tresen.

Kaum jemand erradelt sich noch einen Speck oder Eier. Das machen ein paar Kenner wie ich, die alte Räder lieben, aber die Mehrheit ist anders. Cem Özdemir fährt mit dem nagelneuen E-Bike zur Industriellenvereinigung, Lindner lässt sich in der S-Klasse ablichten. Ich warte darauf, dass in anderen Medien wunderbar bebilderte Beiträge über klassische Tourenräder, Nervex-Muffen und Kurbeln von Specialites T.A, kommen, die nun bald 70 Jahre alt sind. Es kommt: Nichts.

Es müsste aber so sein, wenn man das Fahrverbot für Diesel ernst meint. Kaum ein LKW fährt mit Strom oder Brennstoffzellen. Die gesamte Versorgung von zivilisierten Städten wie München und Stuttgart bis hin zu lebensfeindlichen Krisenzonen wie Berlin, Kinshasa, Bogota und Düsseldorf läuft nun mal mit grossvolumigen Dieselmotoren. Man kann natürlich “den Diesel” aus der Stadt verbannen, das ist nicht das geringste Problem. Aber dann sollte man auch konsequent sein, und nicht die Russpartikel des LKWs oder Rettungssanitäters gegenüber den Abgasen der Pendler bevorzugen. Emissionen sind gefährlich? Dann muss man eben alle gleich reduzieren, und nicht Menschen aus dem Umland benachteiligen, während die Städte für ihre Belange gern den Diesel aufs Land schicken. Und die Vorfahren können berichten, dass Krankentransport auf dem Leiterwagerl in der ganz schlechten Zeit auch üblich war. Man muss nur wollen, dann geht es ohne Verbrennung und Emission durch Diesel.

Man kann die alten Räder nicht nur nachbauen, man tut es bereits. Jan Heine zum Beispiel lässt alles, was früher schick und praktisch war, wieder herstellen, und es gibt auch Messen und Blogs für die Schönheit des alten, sauberen Gefährts aus Stahl und europäischer Fertigung. Was ich aber lese, und nicht nur ich, sondern auch alle, die in den letzten Jahren neiderfüllt meiner kleinen, dummen Heimatstadt an der Donau den totalen Niedergang gewünscht haben, und dachten, mit dem Abgasskandal würde es endlich so kommen, ist etwas ganz anderes: Der VW-Konzern verkauft wieder blendend. Die Kunden gehen all der Skandel zum Trotz doch wieder zum altbekannten Hersteller. Und kaufen, wo Scheckheft-Reparaturen, Restwert, Betriebszeit und Zuverlässigkeit mitsamt 17-Zoll-Felgen und mehr als 200 PS für den 2 Tonnen schweren Geländewagen geboten werden.

Und sie tragen dadurch bei, dass einer wie ich zwar Räder explizit befürworten, aber gleichzeitig den Reichtum dank Immobilien nahe der Autofabriken mehren kann, ohne auch nur einen Finger zu rühren oder nachzudenken, was mir ohnehin zu schwer fallen würde. Weil das ist nämlich wirklich nicht meines und wider meine Natur, und vermutlich wird man sich auch bei den denkenden Kollegen in den Redaktionen sagen, dass ich damit nicht allein bin: Denn wie sonst wäre es zu erklären, dass trotz Skandal und Aufklärung und Schlagzeilen der Verbrecher von gestern das Luxusgut von heute liefert. Meines Erachtens – ich habe gegen meine Grundüberzeugung nachgedacht – liegt das daran, dass solche Journalisten und der typische Käufer eines hochwertigen Automobils in verschiedenen gesellschaftlichen Sphären lebten. Gestern Abend beispielsweise hat mich ein Kollege aus Hamburg und Berlin bei Twitter angemault, und ich habe einmal nachgeschaut, was er in den letzten Jahren veröffentlichte: Das reicht kaum für einen gebrauchten Dacia, geschweige denn für einen deutschen Mittelklassewagen.

Deutsche Hersteller der Oberklasse wenden sich nun nur mit ihren Car-Sharing-Lösungen an schlecht bezahlte Projektmenschen. Das Hauptgeschäft machen sie mit der fest angestellten Mittelklasse, gut verdienenden Freiberuflern, mit Firmen für dié Dienstfahrzeuge, und Menschen, für die der satte Klang beim Türenschliessen auch beim Drittauto wichtiger als ein paar tausend Euro ist. Es mag durchaus zutreffen, dass eine gewisse urbane Schicht dem Auto gänzlich entsagt und das Prestige bei jungen Menschen gelitten hat. Viele junge Menschen restaurieren auch keine alten, französischen Tourenräder und radeln nicht im Eisacktal – aber für den Markt ist allein relevant, was die Zielgruppe tut und denkt. Supermärkte leben davon, dass jemand billiges Hackfleisch und einen Einmalgrill für den Görlie kauft, und Hotels am Tegernsee profitieren, weil jemand Geld für Kuren und Botox verschwendet, um nicht wie billiges Hackfleisch oder Griller im Görlie auszusehen. Das alles ist in einer ausdifferenzierten Klassengesellschaft mit widersprüchlichen Interessen gleichzeitig möglich. Wer nur sein Kind in Berlin Mitte zur Kita nebenan bringt, sieht die Welt mit anderen Augen als jene, die das Kind zum Pferd oder am Abend zum Konzert bringen, und das hingehauchte Kleid von Moschino nicht in die Kette eines hinreissenden Porteurs von Rene Herse gewickelt sehen möchten. Der erste Typus ist Journalistin, hat wechselnde Partner und schreibt über Nahverkehr und Patchwork. Der zweite Typus kümmert sich erst mal ein paar Jahre nur um Haus, Katze, Kinder, Wellness, Vermögen des Partners und Pferde und liest Frauenzeitschriften.

Und dieser Typ würde es auch nicht ertragen, wenn der Mann 2017 immer noch mit dem zu Abwrackprämienzeiten gekauften Mazda in ein Hotel fährt, in dem alle anderen etwas Besseres in die Tiefgarage stellen. Es liegt in der Natur der meisten Medienmacher, dass sie gern über das Gute schreiben, wie eben Umwelt und Abgasreduzierung, und daher über den Dieselskandal empört sind. Es liegt aber eher in der Natur der Menschen, dass sie kein heiliger Franziskus oder neuer Stalin sind und alles Vermögen sofort und radikal umverteilen. Sie sind vielmehr ein wenig egoistisch, bequem und bedacht, das Leben in exakt jenem Wohlstand zu verbringen, von dem sie meinen, er stünde ihnen zu. Und deshalb werden auf den grossen Parkplätzen vor den Malls die Windschutzscheiben mit “Kaufe Ihr Auto”-Karten verziert, auf dass die alten Wägen ein zweites Leben in Nigeria, Jordanien und im Kongo erhalten, und der Ersatz mehr Raum, mehr PS und mehr farblich passendes Leder hat. Diese Verschwendung ist dem schlecht bezahlten Moralredakteur aus dem ökonomischen Mangel heraus so fremd wie mir, der ich nach der Oberschichtendevise Raffen, Räubern und Reparieren aufgewachsen bin.

Man könnte das Elend der Verschwendung und alle aus ihr entstehenden Ungerechtigkeiten sofort beenden, man müsste nur verführen, es anders zu machen, und die anderen müssten sich verführen lassen. Das neue Strafgericht Gottes mit Feinstaubmassensterben und Dieselpest jedenfalls scheint kaum zu wirken. Die Franzosen wollten nach der automobilen Zwangspause im 2. Weltkrieg nicht wie ein Indochinese unter ihrer Kolonialverwaltung mit dem Fahrrad fahren, und auch jene, die noch nicht so lange hier sind, sehen in geschenkten Rädern die gesellschaftliche Abwertung: Angesichts der Realität der Konsumgesellschaft reicht es offensichtlich nicht, den einen Lebensentwurf zu verdammen, ohne angenehme Alternativen benennen zu können.

Das ist immer so: Der Katholik sieht den Skandal bei den Regensburger Domspatzen und tritt nicht aus der Kirche aus, weil er eine weisse Hochzeit und Taufe für die Kinder will. Der Muslim könnte gegen den Terror demonstrieren, und hält sich lieber an den Fastenmonat. Witwen könnten ihre Villen für Migranten räumen, und Migranten sollten Immobilien besser behandeln,  und schönere Geschichten liefern, und die stünden dann sicher an der Stelle jener bedauerlichen Nachricht, dass die Deutschen einfach nicht verstehen, dass es so nicht mehr weiter gehen kann. Man hat es ihnen schließlich gesagt. Es stand in der Zeitung, ganz gross. Es kann nicht sein, dass die Realität der Realitätskonstruktion Hohn spricht, denken die Autoren auf dem Weg in die Kantine. Sie sind so gedankenverloren, dass sie die mindestentlohnte Tunesierin hinter der Theke beim Verkochtepampeindenblechnapfklatschen nicht fragen, wie es eigentlich jetzt schon Dessert mit Äpfeln geben kann, obwohl die noch gar nicht reif sind und auch nirgendwo in nachhaltig-biologisch vertretbarer Nähe da oben am Hamburger Polarkreis wachsen. Auch haben sie noch nie gefordert, dass es täglich ein Kraut-, Wirsing-, Kohl- und Rübengericht gibt, obwohl man darüber wirklich schöne Geschichten schreiben könnte, so biodynamisch der Eigenanbau kurz nach dem Krieg gewesen ist.

Auch davon könnten die Alten erzählen. Und warum nach der Zeit des Krauts die Epoche des Fleisches kam, der vollen Teller und Tanks und einer Gesellschaft, die sich mit dem Wohlstand so arrangiert, dass sie über die Probleme nachdenkt und die konkreten Folgen ignoriert, bis es nicht mehr anders geht. Das ist der historische Normalfall, radikale Umsetzungen erkannter Probleme findet man bei Wikipedia unter “Holdomor” und “Rote Khmer”, unter “Generalplan Ost”, “Fünfjahresplan”, “Grosser Sprung nach vorn” und dem, was Alte zu allen Zeiten als “gscheidn Krieg” bezeichneten, um Jüngeren die Flausen von Luxus und plakativem Selbstekel auszutreiben.

Also. Es werden teure, deutsche Autos gekauft, die Löhne steigen in vielen Bereichen, die Mieten gehen nach oben, und wer in Sektoren arbeitet, die wirklich absteigen – Medien zum Beispiel – bleibt dabei auf der Strecke und lebt langfristig eher in einer multikulturell geprägten Randlage mit sozialen Herausforderungen. Ginge es der Autoindustrie schlecht, ginge es Medien sogar noch schlechter. Ich verstehe die Verbitterung und all die Rufe nach einem Ausgleich sozialer Gerechtigkeit. Aber ich finde es ausreichend, wenn ich meinen Teil dazu beitrage, indem ich das Radfahren propagiere und beschreibe, wie viel Spass es macht, mit einem alten Umberto Dei oder Chesini die Mille Miglia zu besuchen, oder mit einem vom Schrott geretteten Bianchi die Alpen zu überqueren. Das ist mehr als nichts, und amüsanter als Klagen über ausbleibende Einsicht und Selbstkasteiung von Höherstehenden, die das traditionell einfach nie und nimmer tun werden.

Wir sind so. Wir ändern uns nie.

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656 Lesermeinungen

  1. kek
    Ich stelle zu meinem Erschrecken fest, das ich mich und meine Denkungsart

    (ist nicht viel, ich versuchs auch zu vermeiden, es macht so

    unglücklich) hier bis zum 3er Kettenblatt akkurat beschrieben sehe.

    • Dann sind wir schon zwei.

    • Don: Sie sind wirklich...
      …die hellste Kerze auf der FAZ-Torte. Neben den Kollegen Hanfeld und Mönch. Diesen Artikel halte ich für einen Ihrer besten. Ich stimme Ihnen voll zu – unabhängig davon, dass ich persönlich keinerlei Freude am Radsport hätte und Sport für mich ohnehin Mord ist, aber das ist bei der Bewertung Ihres Artikels völlig unerheblich und ist als augenzwinkernde Randnotiz zu verstehen, der Vollständigkeit halber. Mein Kaffee schmeckt mir jetzt besser. PS Sie essen doch so gern: haben Sie schon mal „Yemas“ probiert? Kennen Sie die Köstlichkeiten, die spanische Klöster anbieten? Mit Italienisch würden Sie da mit Ihrem Radel auch weit kommen, und das Erradeln von Ei(gelbkonfekt) und Speck(streifenfrittaten) wäre doch bestimmt mal einen Artikel über Alltagskulturatavismen wert, die vermutlich mit den letztverbliebenen Nonnen aussterben werden.

    • Spanien fehlt noch auf meiner Liste, irgendwie habe ich da keinen rechten Bezug, fürchte ich.

  2. Ich weiss nicht, wie das kommt
    aber jedesmal,wenn ich einen Blogbeitrag des Don lese,denk ich mir: wir brauchen mindestens 20% Vermögenssteuer p.a. .

    • Und das würde dann in korrupten Stiftumngen versickern, die Ihnen soziale Gerechtigkeit vorlügen. Bei mir gibt es wenigstens schöne Bilder und ehrliches Klassenbewusstsein.

      In einer Welt, in der jeder ein sozial opaschichtiger Grattler sein will.

    • Vermögenssteuer
      Sie wollen also, dass jemand, der Geld verdient und es nicht gleich verprasst hat enteignet wird und es durch Gestalten aus dem Dunstkreis von Schulz, KGE usw. nach deren Maßstäben verteilt wird?

    • Es ist einfach nur menschliche Niedertracht, ich verstehe das, ich lache auch immer, wenn ich nicht gephotoshopte Bilder von fettpositiven Feministinnen, Anetta Kahane und Matthias Meisner sehe.

    • 20 % Vermögenssteuer?
      Die dann über noch weiter steigende Mieten aus den Möven (sic) herausgequetscht werden?

    • Ich bin viel zu alt, um an solche Sachen zu glauben ...
      Allerdings wäre ich versucht, den Gedanken hin und her zu bewegen, in positivem Licht, wenn 100% der Einnahmen an diejenigen ginge, die das wirklich brauchen und sinnvoll gebrauchen. Die sehe ich jeden Tag.

      Allerdings kann ich ihnen genau sagen, wo diese Vermögenssteuereinnahmen in realiter landen werden.

      Vergessen Sie’s, Möve!

    • @Die Möve
      Ich weiß nicht, wie das kommt … aber Möve wird seit 1901 korrekt mit „w“ geschrieben. Entweder haben Sie noch einen ganz alten Duden oder sind tatsächlich schon etwas älter als die meisten hier im Blog. Im Letzteren Fall: Herzlich willkommen! Zur Vermögenssteuer von mir eine kleine Ergänzung: Sie können mal schauen nach wievielen Jahren bei ihrem Vorschlag der Vermögenswert nach Steuern gegen Null geht. Mathematisch ist das was Sie da vorschlagen eine sehr schnell fallende degressive Kurve. Ich vermute leider nur, daß – Umverteilung hin oder her – dabei zuerst die Habenichtse zuerst „auf der Felge fahren“ werden und ich vermute, daß war mit dem Vorschlag nicht so gemeint. Ja, die Welt bleibt auch bei 20 Prozent Vermögenssteuer ungerecht. Und das ist auch gut so.

    • "... 20% Vermögenssteuer p.a. "
      Dann bin ich schneller verarmt und schneller auf H-4-Bezug, als Sie die 20% in Euro-Summe aus meinem Vermögen berechnet haben. Oder glauben Sie tatsächlich, man malocht und spart ein Leben lang für andere Leute? (außerhalb der Familie).

    • Pittiplatsch, das wäre
      eine exponentiell fallende Kurve, actually.
      Bei Bedarf gibt Wikipedia weitere Auskünfte, warum.
      Das wirklich Schöne daran ist, dass Sie niemals echt auf Null kommen würden bei Ihrem Vermögen; da bliebe immer was übrig. Glücklicherweise setzt dann mit Hartz IV der Eigenanteil irgendwann ein, und dann geht es nicht mehr exponentiell, sondern linear. Bis auf Null. Wie sich das eben so in einer Umverteilung gehört!

      Ganz im Ernst, was ich schreib meinte ich schon, aber nicht bezogen auf eine Basis von null, sondern nach dem Prinzip ’20 Prozent von allem über 1 Million nach Steuern‘. Dann nähert es sich nämlich nach unendlich vielen Jahren tatsächlich an die 1 Million an, die man jährlich erzielen darf.

  3. und weil wir uns nie ändern...
    kommt auch heute ein Kommentar: für diesen Artikel darf ich Sie einen Tag lang lieben, werter Don!

    Grüßen Sie Caroline, und teilen Sie ihr mit: wer seit Geburt mit Zoeliakie lebt, allerdings dies erst nach fast zwei Lebensjahren von einem jungen Arzt am Klinikum erkannt wurde, als man wie Baby mit Blähbauch in Krisenregion aussah, der lebt damit, früher fragend angeblickt worden zu sein… und nun seit ein, zwei Jahren angesichts des US-Ernährungscoach-Glutenfrei-Hypes in der Ernährungsmode verächtlich und hämisch beim Einkauf angesehen zu werden.

    Und wissen Sie was, Don? Der Vorteil ist zweifach: man erkennt schnell den Charakter der Daherredenden. Und man lernt früh, dass nicht entscheidend ist, was drauf steht, sondern was drin ist.

    Und das gilt beim Essen wie in der Liebe – darum sehen Sie es als großes Kompliment an, wenigstens für einen Tag von mir geliebt zu werden)

    • Gerne und Gerne.

    • @ Hr. Recha
      … dabei hatte Caroline nicht ganz unrecht: Der eigentliche Mechanismus wurde vom holländischen Arzt W.K.Dicke nachgewiesen, da es an Zöllikaie erkrankten Kindern trotz kriegsbedingter ‚Mangelernährung‘ (kein Brot) besser ging.
      Ich bin übrigens noch in keinem Gasthof komisch angeschaut worden, wenn ich meinen Sonderwunsch mit meinem krankheitsbedingten Lebensmotto „Kein Brot, kein Kuchen, keine Pizza, keine Pasta, KEIN BIER- nur Wein und klare Schnäpse“ untermauert habe. Meist gibt es heitere Anteilnahme und eine gleichermaßen deftige Mahlzeit.
      Und abschließend: Gibt es einen größeren Ritterschlag für einen chronisch Kranken, als vom Don durch den Kakao gezogen zu werden?
      Viele Grüße aus Franken.

  4. Auto
    Die Deutschen werden immer am Auto festhalten, und zwar aus zwei Gründen: erstens breitet der famose Bayer Dobrindt den Schutzmantel darüber; zweitens ist das Auto der einzige deutsche Konsumartikel von Weltgeltung. Ein Rundgang durch die großen Konsumtempel, vor allem in Asien, wo die Musik spielt, ergäbe folgende Zuordnungen: Kleidung – Frankreich, Italien, Japan; Massenware – Schweden, Spanien, Japan; Uhren – Schweiz; Weine – Frankreich, Italien, z.T. USA; Energy Drinks – Österreich; Essen – Frankreich, Italien, Japan; Schmuck – USA, Österreich (Swarovsky); Möbel – Italien, USA; Kosmetika – Frankreich, USA, Japan, Korea; etc., etc. Deutschland: AUTOS, dann auch Schrauben, Bohrer, Dübel.

    • und Messer.

    • Don Alphonso sagt: 21. Juli 2017 um 02:06 Uhr
      und Messer … den wer das Messer hat bekommt den Parkplatz!

    • Titel eingeben
      Und ich hatte befürchtet – Bindestriche würden in Deutschland zur Mangelware und müßten teuer importiert werden – aber sie scheinen reichlich vorhanden; ebenso wie Semikolons – von denen sich der Setzer sagt,- jetzt bin ich mir aber endlich mal sicher – hier kann ich die Semikolontaste; drücken und mich sprachgewandt fühlen; (war dann allerdings doch wieder daneben) –
      ;zum Schluß schreibt er dann ;Autos; in Versalien und Swarovski falsch;
      – aber Energy Drinks und Massenware halten Exportwirtschaften am Laufen –

    • Langer Post für absolut keine Ahnung :-)
      Ziemlich typisch allerdings, viele Deutsche wissen tatsächlich nicht, wo Deutschland auch bei Konsumgütern stark ist. Folge dünner Medien“information“.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Und Ingenieursleistungen. Und Ideologiedurchomplementierung.
      Und die ständige Verwechslung von Sentimentalität mit Romantik bzw. Ideologien mit Idealen. Und die ständige Verwechslung von Konsequenz mit Radikalität. Das ist auch Deutschland. Die Spiesser unter den Rotgrünen sind in ihrer intoleranten Geisteshaltung und ihrer reflexhaften Affinität zum Verdrängen, Verleugnen, Verschweigen oft den Spießern aus ihrer eigenen Elterngeneration ähnlicher, als sie es merken. Diesem Land ging es zwischenzeitlich nur deshalb immer wieder gut, wenn sich die Romantiker, die pragmatischen bis genialen Ingenieure, die längerfristig und umfassend denkenden, humanistisch Tatsächlichgebildeten, die Sprachbegabten, die historisch informierten Juristen mit Angemessenheitsgespür, die versierten Visionäre mit guter Kinderstube, die Wirtschaftsweisen mit Praxiserfahrung in Produktion und Menschenkenntnis zusammengetan haben. In diesen relativ friedlichen Zeiten hat die Allgemeinheit auch die Mütter selbstverständlich wertgeschätzt, die ihre eigenen Kinder mit solider Hausmannskost und Grundlagenerziehung gespeist ( und sich oftnoch um Verwandte oder Nachbarn gekümmert) haben. Wer Mütter belächelt -und ihre Erniedrigung zu Human Resources fürs Bruttosozialprodukt als Emanzipation verkauft, – der zeigt, das der einzelne Mensch nix wert ist. Du bist nichts, das System ist alles…

    • Also bei Messer...
      Was Messer anbelangt, so kann Japan auch gut mithalten.
      Vielleicht liegt es an der schönen Tradition der Samurai und ihrer legendären Schwerter.

      Und auch bei der nicht aufgelisteten Unterhaltungselektronik, welche die Deutschen bis zum Siegeszug des Transistors ganz gut beherrschten.
      Aber dann wurde es in Deutschland klobig, teuer und zu luxuriös für Unterhaltungselektronik.

      Man erinnere sich an die heute noch problemlos laufenden deutschen Beta-Videosysteme. Qualität bis zum Abwinken, aber zehnmal so teuer wie VHS von den Japanern, das auch seinen Zweck gut erfüllte. Der Sparmichel kaufte natürlich VHS und der ferne Osten die Firmen DUAL, Telefunken, Siemens u.s.w. Und ziemlich schnell gab es nur noch VHS-Kasetten. Dumm gelaufen in den deutschen, hochbezahlten Ingenieursstuben.

      Da sind die Japaner, die das Transistorradio bereits in den endenden 1960er Jahren schön, praktisch und vor allem handtellergroß gestalteten, dem zeitgleichen deutschen „Kofferradio“ origamiweit vorraus. Den Rest erledigen die Chinesen.

    • Messer: Einspruch, DA !
      Es geht nichts über ein Schweizer Messer.

      Auch hier gilt: Die Schweiz ist das bessere Deutschland.

    • Vermutlich, ja.

    • Gutmenschlichkeit?
      *Wenn*, dann wäre es im Moment unerforschlich tiefe Gutmenschlichkeit die Deutschland weltweit auszeichnet.

    • Messer...
      können andere Länder auch: Was hierzulande Solingen ist, ist in England Sheffield, in Spanien Toledo usw.
      Auch hier gilt aber das vieles, was unter Solinger Marke verkauft wird inzwischen aus dem asiatischen Raum kommt (merkt man gelegentlich an Zusätzen zum Firmennamen wie „international“, „-tec“ oder ähnlichem).
      Und die individuell handfertigtenden Custom-Messermacher kamen ursprünglich weit überwiegend aus den USA, eine deutsche Szene hat sich erst danach entwickelt.

    • interessant
      aus China kommt gar nix

    • @Gast
      Messer ist nicht gleich Messer. Beim Sackmesser (oder auf deutsch Taschenmesser) bin ich bei Ihnen und den Schweizer Produkten. In der Küche sehe ich aber eher Deutschland statt Schweiz: Caminada, Güde, Nesmuk, Windmühle…

    • Gnadenbrotler
      Das Betamax, kurz „Beta“-Videosystem war und ist von SONY patentiert und war als kleine „Heim“-Version des damals professionellen U-Matic Systems gedacht. Das deutsche System, das besser als VHS und Beta zusammen war, hiess: „Video 2000“.
      Wenn Sie deutsche Beiträge zur Unterhaltungsindustrie vermissen: „MP3“ war eine Doktorarbeit der Universität Erlangen.

    • @Thomas Marx
      Danke für den Hinweis, tatsächlich habe ich „Beta-Videosysteme“ für eine deutsche Erfindung gehalten. Man lernt eben nie aus.

      Allerdings bestätigt Ihre Anspielung auf die deutsche Hochschul-Herkunft des MP3-Formates auch, dass man in Deutschland in den Technikstuben des Ingenieurswesens eben nicht in der Lage ist, vernünftige Ideen auch entsprechend konsumentenfreundlich umzusetzen. Daran mangelt es in Deutschland ganz gewaltig!
      Wieviele Leute auf der Welt nennen einen in Deutschland produzierten MP3-Player ihr Eigen? Überschreitet der deutsche Marktanteil die 2% Marke? Oder tendiert er nicht eher gegen 0%?

      Die schönsten, leichtesten und kleinsten Geräte dürften in Japan erdacht und in China produziert werden, genau wie der amerikanische i-irgendwas-MP3-Player von der berühmten Firma, die mit nix kompatibel ist, ebenfalls größtenteils in China produzieren läßt.

      Zukunftsweisende, schöne und fortschrittliche technische Ideen, die andere Länder aufgrund intelligenterem Ingenieurs- und Designerwissen besser wirtschaftlich ausbeuten, machen die hiesigen, überbezahlten Ingenieure doch zu imaginären, quasi beamteten Abgeordneten ohne Sinn und Nutzen für unser aller Staatswesen. Da unterscheidet sich der überstolze MINT-Absolvent in wirklich gar nichts vom Geisteswissenschaftler.

      Wenn der Herr Ingenieur wenigstens etwas anständiges wie „Bäcker“ gelernt hätte, könnte er jetzt wenigstens im fernen Ausland mit diesem deutschen Exportschlager und dortigem Luxuxartikel Millionär und gut integrierter Bürger eines fernen Landes werden.

      Deutsche Ingenieurskunst wird überbewertet, da es mit der Vermarktung, zu der eben auch das Design und Alltagstauglichkeit zählt, nicht so gut klappt.

      Das werden wir auf dem Automobilmarkt noch zu spüren bekommen.
      Das deutsche Auto taugt international nur noch für das Luxussegment, die hiesigen ökonomischen Folgen des Dieselabgas-Emissionsskandals sind noch gar nicht abzusehen. Ob Autos mit betrügerischen Angaben zu Abgas-Emissionen aus Deutschland in Zukunft international noch gefragt sein werden, bleibt abzuwarten.

      Die Verantwortlichen erfreuen sich in Deutschland weiterhin eines schönen und luxuriösen Lebens mit finanzieller Totalabsicherung.
      Es ist kein Gerichtsverfahren oder eine Verhaftungswelle in den Automobil-Konzernzentralen in Sicht.
      Aber wehe, es klaut einer ein Stück Butter und fährt zweimal ohne Fahrschein. Da geht es dann direkt und ohne Gnade in das Gefängnis, denn die Gesellschaft wurde schließlich geschädigt.

      Chinesen und Inder bauen inzwischen „global und ökologisch gerechtere“ Autos, die klein, aber sehr effizient im Vergleich zu den deutschen Stinkemonstern sind.
      Man kann sich in Deutschland und Europa gegen deren Marktpräsenz und mögliche Marktübernahme nur noch durch Einfuhr- und Zollschranken behelfen. Da hilft dann auch das Wahlkampfmärchen vom Freihandel und den bösen, bösen Handelsschranken in China nichts! Man läßt diese Konkurrenz unter der Verwendung fadenscheiniger Begründungen einfach nicht zu, weil es sonst ein ziemlich großes und böses Erwachen in Deutschland und Europaweit geben würde.

      Die einseitige Förderung des Verbrennungsmotors auf Basis der Verheizung seltener fossiler Energieträger dürfte ein Auslaufmodell sein, auch wenn man das in den deutschen Konzernleitungszentralen für Automobilbau längst noch nicht begriffen hat, bzw. es vielleicht aus marktstrategischen Gesichtspunkten nicht begreifen will.
      Es zählen eben nur die kurzfristigen Gewinne der jeweiligen Aktiengesellschaft, und nicht die Vernunft.

      Das schnelle Geld ersetzt dort das Hirn und das langfristige, nachhaltige Denken und Handeln. In anderen Ländern produzierte und fortschrittlichere Produkte werden in Zukunft wieder schneller eingeführt werden und kundenfreundlicher sein, als wir alle uns das wünschen würden, ähnlich wie im Bereich der Computer- und Unterhaltungselektronik der 1970er Jahre. Da schliefen Deutschlands Ingenieure und Designer auch ganz tief und fest.

      Die globale Konkurrenz schläft nicht!


    • Es zählen eben nur die kurzfristigen Gewinne der jeweiligen Aktiengesellschaft, und nicht die Vernunft.
      Ah je ah je, da unterschätzen Sie die Großfirmen aber massiv.
      Die haben Zehn- und Zwanzigjahrespläne bezüglich ihrer Weiterentwicklung, und arbeiten da durchaus mit verschiedenen Szenarien.

    • @A. Schwarcz
      >>Deutschland: AUTOS, dann auch Schrauben, Bohrer, Dübel<<

      Was man noch ergänzen könnte: Tabakspfeifen (Vauen), bekannt auch aus:
      https://www.herr-der-ringe-film.de/v3/media/galerie/sonstiges_1/sonstiges2/rotk_gandalf_pipe-cb181608.jpg

    • Titel eingeben
      „denn wer das Messer hat, bekommt den Parkplatz“ – sind das Erfahrungswerte mit Menschen „die noch nicht so lange hier sind“?

  5. Titel eingeben
    Addendum
    Ich fürchte schon etwas um die deutsche Autoindustrie in Deutschland. Per Klimavertrag wurde ein Flottenverbrauchsgrenzwert von 95 g/km Kohlendioxid festgeschrieben- ungefähr 4 Liter/100 km. Das ist denkbar mit italofranzösischen Angebotsautos. Deutsche 100.000 Eurokarren kriegen Sie damit nicht angetrieben.
    Ich fürchte daher eine Ausgliederung der S-Klasse in ein wirtschaftlich selbständiges Werk in USA. 540-760, RS4-S8 dito.
    Arbeitsplätze und Zulieferer in diesem Segment..

    Bleiben uns die Computer, TV, Audiosystem und Smartphones aus deutscher Produktion.

    • Oder halt die üblichen Ausnahmeregeln, 2 Liter mehr pro 100.000 nicht abgenommene Migranten.

    • Ich lese dieses Blog immer mit größtem Gewinn:
      Sollten nun wirklich der in Ba-Wü blechgewordene Traum eines jeden jungen Mannes mit Migrationshintergrund und „unser“ KdF-Wagen schon nach 70 Jahren sein Ende finden?

      https://www.youtube.com/watch?v=4zUZwih19R0

    • Weltuntergang
      Das ist doch pillepalle. Lassen Sie die S-Klasse mal 150 Gramm emittieren, dann sind 55 mal 95 € oder 5225 € Strafe fällig. Oh, dann muß der Herr Millionär doch glatt auf die 22″-Felgen verzichten. Ich heul gleich.

      Umweltschutz über die Preise ist einfach asozial. Mir kann niemand erklären, warum der Liter Sprit für 5 € weniger umweltschädlich sein soll als derfür 1 €. Der Reiche kauft sich frei für ein Kaviarbrötchen, der Arme kann die Stromrechnung nicht mehr bezahlen. Wollte man wirklichen Umweltschutz, müßte man die SUV schon ganz verbieten, zumal sie für Fahrer in Kleinwagen auch noch gemeingefährlich sind.

      Merken Sie sich: Die Gesetze sind immer gut für die Reichen.

    • Viele SUVs sind über Freiberufler steuerlich halt enorm günstig – der Gesetzgeber will das offensichtlich so. Und Schlupflöcher wird es ohnehin immer geben, weil man diesen und jenen auf gar keinen Fall benachteiligen darf.

  6. Auch die Medien ändern sich nie...
    …als in den 80ern der Diesel-PKW schon einmal in Verruf als Dreckschleuder geriet. Es wurde munter drauflosgeschrieben, nachfolgend von der Politik höher besteuert. Und die ganzen „Dreckscheudern“ (die es gegen die Angabe in der Betriebsanleitung bei verhaltener Fahrweise damals auf deutlich w e n i g e r Verbrauch brachten , tlw. unter 5 L auf die 100) in Afrika landeten und dort die Luft verpesteten – Don erwähnte es freundlicherweise in seinen treffenden Zeilen – und noch ein langes Autoleben hatten. Da spielte die Autoindustrie prächtig mit. Es wurden mehr Benziner verkauft; dann kamen die Diesel Direkteinspritzer, die Politik spielte mit; alle waren glücklich und zufrieden. Auch die Medien spielten munter mit, die tollen Trendy verbrauchsgünsigen Yuppi Diesel. Kaufen Sie, Kaufen Sie!!!
    Bis VW am Pranger stand…

    Jetzt geht/ging das ganze Spiel munter wieder los…

    Die Politik will höher besteuern (bzw. in einer weiteren Stufe: aus den Innenstädten verbannen), die Presse schreibt sich die Finger wund…

    Und die Autoindustrie verkauft mehr Benziner.

    Afrika freut sch auf schöne neue „Dreckschleudern“ die man noch 15 Jahre lang als Statussymbol fährt.

    Und das E Auto ist die Zukunft,mit offiziellem Segen der Raute…

    Die Diesel LKW rollen durch Stadt und Land…

    SIND WIR EIGENTLICH NUR NOCH BLÖD ???

    Auf dem Land, wo man ohne Auto geliefert ist, mit kalten Wintern und wo auch sonstwie ein E-Auto nicht wirklich der Brüller ist. Und die Luft gut ist, wie auch in den Städten -verglichen mit den 50er und 60 er Jahren- da kann man nur den Kopf schütteln. Und dem Don danken, der auch so schön querdenkt und wie immer Masken herunter reißt, und die Wahrheit ans Tageslicht bringt.

    In diesem Sinne. Auf dass die nächste Sau medienwirksam durchs Dorf getrieben werden möge (-:

    • Ja, weite Teile der Medien sind ahnungslos, was Verkehr angeht, und schreiben dummes Zeug.

      Deshalb sind es ja Journalistengrattler, mit Maschinenbau wäre das nicht passiert.

    • Danke für den Hinweis, auch Don Alphonso hat Recht,
      auch wenn es eigentlich (tut mir Leid) der Schnee von gestern ist.

      Diesel verbraucht weniger, Diesel ist in grösseren Mengen vorhanden, Der Feinstaub kommt zu deutlich weniger als 10 Prozent vom Diesel, yadayadayada.

      Doof, importierter Oberbayer, sind die Politiker aber durchweg *nicht*. Ohne Verschwörungstheoretiker zu sein, kann ich doch davon ausgehen, dass da eine hidden agenda hinter versteckt ist; die aber nicht so verkäuflich ist wie die Angst vor einem angeblichen Feinstaub- oder Stickoxyd-Tod.

    • Die nächste Medien- oder Rampensau kommt bestimmt...
      …und sie wird und vermutlich nicht schmecken.

    • Hidden agenda
      Die ist eigentlich ganz einfach.

      Ab 2020 dürfen alle Hochseeschiffe nur noch maximal 0.5% Sulphur im Abgas ausstossen. Ist neu seit ein paar Monaten, so ungefähr seit dem Diesel Skandal.

      Geht auf zwei Arten:
      Abgasreinigung (sog. Scrubber), wo mit Chemikalien das Zeug rausgefiltert wird (wie eine Bekannte sagte „tausche tote Vögel gegen tote Fische“). Ziemlich teurer Spass (im Mio Bereich pro Schiff und die Chemikalien sind auch nicht umsonst), aber das Schiff kann weiter Bunkeröl fahren (quasi Asphalt), kostet etwa USD 250 – 300 die Tonne.

      Alternative 2: der Pott fährt MGO, sowas ähnliches wie Diesel, kostet etwa USD 600+ die Tonne. Da wird dann in der Raffinerie das Sulphur bereits rausgefiltert, das kostet aber, deshalb ist das teurer.

      Problem an der Geschichte: man bekommt aus Rohöl die Endprodukte in etwa festen Mischungsverhältnissen raus. Bunkeröl ist der Abfall und wird entsorgt, wenn es nicht verbrannt werden kann. Diesel/MGO ist in bestimmten Mengen verfügbar. Kann eine Raffinerie nur begrenzt dran drehen.

      Insofern ist es ganz praktisch, wenn der DieselPKW verboten wird, dann ist da Diesel für die Schiffe über. Den LKW wird man auch nicht verbieten, der Müllwagen fährt garantiert weiter Diesel.

      Alles im Namen des Umweltschutzes ;-)

    • Verschwörungstheorien...
      Fakt ist ja, daß die NOx-Grenzwerte, über die wir sprechen, eine großartige „Luftnummer“ sind: http://www.focus.de/finanzen/karriere/berufsleben/politik-ignoriert-zweifel-am-grenzwert-40-mikrogramm-dieselpanik-wegen-grenzwertluege-in-ihrem-buero-ist-20-mal-so-viel-stickstoff-erlaubt_id_7378545.html
      und
      https://www.eike-klima-energie.eu/2017/07/21/afd-nrw-fuehrt-nox-begrenzer-im-landtag-vor-zulaessige-maximale-arbeitsplatzkonzentration-mak-wert-ist-viele-male-groesser-als-stuttgarter-grenzwert/

      Man fragt sich also, woher die ganze kriminelle Energie kommt, die hiter dieser ganzen Diesel-Verteufelungs-Maschinerie steckt. Daß die Grünen und ihre Lakeien in den Medien – sorry, vergaß, die sind ja eins – also Daß die grünen Medien jede Möglichkeit, PKWs zu verteufeln immer bereitwillig aufnehmen – geschenkt. Aber für so intelligent, da selbst drauf zu kommen, halte ich diese Brut nicht. Da muß im Hintergrund mehr laufen. Ob da nicht doch ein versteckter Wirtschaftskrieg gegen Deutschland – in diesem Fall die deutschen Autobauer – dahinter steckt? Oder hat jemand gehört, daß PSA (nach dem Opel-Kauf Freund Kooperationspartner von GM?) oder Fiat (Chrysler) am Pranger steht? Die deutsche Energiewirtschaft ist ja schon strumreif geschossen. Genauso wie die Energiepreise immer mehr ein Standortnachteil werden (das Mittel gegen den deutschen Mittelstand). Und als nächstes kommt dann Bayer (Monsanto) über zukünftige Glyphosat-Klagen aus den USA dran… Dazu noch die Invasion von „Fachkräften“, damit das aber auch wirklich langfristig
      Da ist man doch schnell wieder beim guten Sarrazin: Deutschland schafft sich ab. RRG/MSM treibens voran, unterstützt von der Union, die nur noch Machterhalt kann. Zurück auf die Bäume und in die Hölen!

    • LKW - sauberer als PKW-Diesel !
      Sorry, aber Sie lieben wohl zu scherzen. Mag sein, dass z.B. auf der A 13 die meisten LKW aus Osteuropa, sofern sie nicht für deutsche Niederlassungen fahren, kein AdBlue beimischen, weil sie sparen müssen. Technisch und politisch ist das bei LKW aber durchsetzbar und wird bereits praktiziert, so dass der PKW-Diesel die Dreckschleuder ist, weil die Hersteller das so wollen! Würde AdBlue als Nachrüstung für Diesel-PKW möglich sein, wäre der Super-Benziner die „Dreckschleuder“, oder?

    • @Norbert Mühl
      Wenn Sie mich meinen mit „Scherzen“: ja, die hidden agenda ist nicht ganz ernst gemeint.

      Ich traue Politikern zwar nicht, aber eben auch nichts zu, schon gar nicht den komplexen Wurf einer weltweit koordinierten hidden agenda. Das wäre was für science fictions, aber wer noch nicht mal einen Flughafen oder ne Autobahn hinbekommt, ohne dass es Ablauf und Basisprobleme gibt, kann auch Verschwörung nicht. Der kann talkshow.

      Keine hidden agenda, eher Zufall, passte aber gut;-)

  7. Gibt es denn immer nur den Weg der Extreme
    oder besteht noch Hoffnung, dass die Menschheit auch mal ohne Schaden klug wird? Der Krieg ist das eine Extrem-was er bedeutet, das weiß man aus Geschichtsbüchern, persönlichen Schilderungen und mittlerweile Filmmaterial im Überfluss. Kriege bewegen im Endeffekt nicht viel: die Franzosen sind immer in Frankreich geblieben und die Deutschen immer in Deutschland-unabhängig davon welches Land welches andere gerade mal erobert hatte.

    So kann man philosophisch oder sogar metaphysisch Kriege eher verstehen als Strafe Gottes für die Nichteinhaltung gesunden Maßes. Es bringt nicht viel den Krieg zu ächten solange man nicht so lebt, dass Gründe für Kriege gar nicht erst entstehen. Man kann den Krieg nicht per Dekret verbieten, man muss die Maßlosigkeit ächten und entsprechend leben, damit man ihm gar nicht erst den Boden bereitet.
    Wir halten uns viel zu viel darauf zugute, dass unsere Gesellschaft jetzt Jahrzehnte im Frieden lebt. Der ist grundsätzlich besser als Krieg, aber wie sieht diese Gesellschaft mittlerweile aus? Die Menschen führen auf andere Weise Krieg gegen einander, mittels gender, political correctness, Denunziation, Missgunst, sinnlose Anfeindung, etc.. Unsere Gesellschaft ist mittlerweile vielleicht zerschossener als sie es kurz nach dem letzten Krieg war. Ich persönlich bin nicht zufrieden, und ich bin nicht der einzige, der das so sieht. Genau jene Zivilisation, die dem Menschen das Leben sicherer und lebenswerter machen sollte wird für den Krieg Jeder gegen Jeden missbraucht.

    Weder andressierte Zurschaustellung vermeintlich pazifistischer Gesinnung noch ein emsig-streberhaft betriebenes virtue signalling können darüber hinwegtäuschen, dass hier einer dem anderen sein Deibel ist. Wir haben eine Art Kriegszustand weil unsere Gesellschaft hochgradig verheuchelt und verlogen ist. Der Mensch weiß den Frieden nicht zu schätzen, sonst würde er durch Einhalten gesunden Maßes die sonst drohenden Katastrophen abzuwenden versuchen.

    Unser Land taumelt zwischen Extremen hin und her: zwischen der durch Stalingrad symbolisierten Selbstvernichtung einerseits und einer anderen Art der Selbstvernichtung wie sie im Refutschi Dingsda zum Ausdruck kommt. Weder das eine noch das andere symbolisiert gesundes Maß. Die Antwort auf den Krieg ist nicht das Leben in einer Gartenzwerggesellschaft. Das Mittel um beispielsweise männliche Kräfte und Leistungen so zu kanalisieren, das sie nicht in Kriege münden ist nicht die Kastration, sondern sinnvolle Nutzung. Wenn Werte wie persönlicher Stolz, aber auch Fairness, Vernunft und Ehrfurcht vor dem Kosmos im Vordergrund stehen würden, dann gäbe es keine Grundlage für Kriege. Wenn dann noch die Grundbedürfnisse eines jeden befriedigt wären hätte man wenig zu befürchten.

    Viele betäuben sich vielleicht durch das Herumrennen im Hamsterrad des Malochens, durch familiäre Pflichten und der Widmung ihrer übrigen Zeit für Stammtisch und Vereine. Für mich ist unsere Gesellschaft in der Auflösung begriffen, ohne echte Werte, mit einem immer ausgehöhlteren Fundament, Maßlosigkeit bestimmt die Szenerie, Maßlosigkeit in verlogener Moral und Gutmenschmentalität(Grüne), Maßlosigkeit in Bürokratie und Schikane, Maßlosigkeit im zynischen Umgang miteinander, Maßlosigkeit beim Fressen und Konsumieren, etc., etc..
    Edle Einfachheit, das sich-Entfernen vom Labyrinth der Dekadenz, kein übertriebener Geiz aber maßvoll-intelligente Nutzung von Ressourcen nur für das was wirklich Spaß bringt-vielleicht wäre das ein Ideal. Aber irgendwie kann sich immer der Maßlose in den Vordergrund stellen, gewinnen die Niedertracht und der Weg des geringsten Widerstands.

    Das hört sich jetzt vielleicht wie eine Moralpredigt an. Wenn alle sagen „was unkt der denn rum, uns geht’s doch gut“: schön wenn das so ist, mir geht’s jedenfalls nicht gut (obwohl ich nicht depressiv bin) und ich sehe diese Gesellschaft auf keinem guten Wege. Einige Katastrophen gab es schon, andere werden wohl noch kommen. Wer sich so verhält wie das Gros unserer Gesellschaft, der kriegt eins drauf. Da muss man kein Moralprediger sein um das zu sehen.

    Was bleibt einem anders als Gottvertrauen?

    • Auf den Punkt
      Danke. Das trifft es ziemlich genau. Es führt auch viele meiner Gedanken in wenigen Zeilen zusammen.

    • Maßlosigkeit
      Das iat mir aus der Seele geschrieben, Ihr Kommentar!

      Da muss ich wohl nun auch Sie für einen Tag lang lieben)

      Ja, was harmonisches Leben als höchste Weisheit und Erkenntnis angeht, beurteile ich unsere Lage exakt identisch. Aie sind somit nicht alleine.

      Es gibt eben unterschiedliches individuelles Empfinden über das rechte Maß, doch kluge Politik tut ja nichts Anders, als exakt dies immer wieder neu in einer Gesellschaft auszzbalancieren. Vernünftig und mit Herz, leidenschaftlich gar, um eben zu überzeugen.

      Doch dazu braucht es Verstand, Kraft und einen Charakter, der sich über persönliche Begierden und Komplexe hinwegsetzt und hinausreicht.

      Nun, darum sehe ich kluge Politiker, aber diese sind zumeist nicht an entscheidenden Positionen – und hier spielen die Medien eine besondere Rolle…

      Für Medien ist Maßhalten totaler Horror, da überaus langweilig darüber zu berichten…

      In einem Punkt kann ich nicht zweifelsfrei folgen: auf Gott zu referieren, wenn es ums Maßhalten und Harmonie geht. Gott wurde und wird für die übelsten Greuel eingebunden, die Barmherzigen in den Religionen sind so rar wie die klugen Politiker – umso seltener in entscheidenden Positionen zu finden.

      Maß und Respekt sind etwas zutiefst Irdisches und Diesseitiges.

      Da sie jedoch beim Geschäft und Egoismus stören, werden aie gerne den artigen Gläubigen zugeschrieben.

      Leben Sie doch maßvoll ohne Gott, und behalten sie ihn für sich, das bewegt eher zum Mitmachen. Denn Religion ist mir zu brutal und rigide.

      Liebe Grüsse)

    • Die deutsche Qualität des Perfektionismus
      Was der Deutsche sich in den Kopf gesetzt hat, dass führt er auch zu Ende. In der Regel übertreibt er es dabei und das Ergebnis findet sich in den Geschichtsbüchern unter den Kapiteln über Utopien, die sich im echten Leben als Dystopien herausstellten. Danach gilt die vorher mit Herzblut und Kadavergehorsam verfolgte Idee als verbrannt, so dass man sich einem anderen Großprojekt völlig hingeben kann. Gerade in der Kombination mit deutscher Obrigkeitshörigkeit ergeben sich so alle paar Jahrzehnte furchtbare Experimente. Mir läuft bei jedem Konzept vom „neuen Menschen“ immer ein Schauer über den Rücken.

    • @Harry: dem ist nichts hinzuzufügen
      Außer vielleicht wir versuchen uns alle miteinander in Ideen, was wir in eigenen Umfeld apfelbaumpflanztechnisch verbessern oder wenigstens rerüberretten helfen könnten?
      Hier wäre wirklich männlich-weibliche (nicht weibische!) Denkzusammenarbeit gefragt

    • fehlende Intelligenz bei allem
      Als mein Sohn in dem Alter war, wo sie alle das hemmungslose Trinken bis hin zum Komasaufen begannen, brachte ich ihm langsam bei, wie man mit Alk umgeht, was man nicht zusammen trinkt und vor allem, dass man nicht nüchtern trinkt. Ab und zu kaufte ich eine gute Flasche Weißwein vom Rhein, aus Südtirol oder aus der Bourgogne und wir machten Weinprobe. Auf diese Weise lernte er, mit dem Alk umzugehen. Mit dem Führerschein wurde ohnehin alles besser.

      Das war eine sehr wesentliche Lektion, die er umdachte auf Kleidung und generell auf Konsumverhalten. Er wurde maßvoll. Viel Maßlosigkeit in diesem Land wird erzeugt durch das Hin- und Herschwanken zwischen Wegschauen, Toleranz genannt, und Verboten.

      Vor vielen Jahren hörte ich einen Vortrag vom Dalai Lama. Er raucht und trinkt. Sehr wenig, in Maßen. Der Vortrag handelte vom Maßhalten. Asiaten tun sich irgendwie leichter damit. Ich habe noch nie jemanden gehört, der vom Maßhalten beim Rauchen oder Trinken redet. Es geht immer nur um Verbote. Es wird generell zu wenig verhandelt und viel zu wenig über solche Dinge unterrichtet. Auch in der Schule ging es immer nur um Markenklamotten oder no name. Um ein gesundes Konsumverhalten, ganz egal, was gekauft wird, ging es nie.

      Es besteht keinerlei Maßhalten beim Verteufeln. Das betrifft auch „Rasen“. Alle Fastkalamitäten, die ich auf der Autobahn in vielen Jahren zum Glück überlebt habe, gingen von dem fast eingeschlafenen Schnarchfahrer aus. Ich habe in vielen Jahren noch nie ein Problem mit einem Schnellfahrer erlebt. Und wenn mich mal einer mit der Lichthupe warnt, ist das vollkommen okay für mich.
      Zwei Beispiele: 2015 kam auf der A8 eine langsame Pennerin ohne Grund nach links und bedrängte einen schnell fahrenden Luxemburger, der eine Vollbremsung machen musste und leicht die Leitplanke streifte, aber sein Fahrzeug unter Kontrolle hatte. Wir waren direkt hinter dem Mann. Wegen dieser Frau hätten wir alle sterben können. In der Zeitung hätte gestanden: Wegen Rasens. So etwas erbittert.
      2016 schlief zwischen Strasbourg und Calais ein LKW-Fahrer kurz ein und pendelte nach links, während ich überholte. Zum Glück hörte er die Hupe und hatte eine kurze Reaktionszeit. Die Strecke Calais-Strasbourg bräuchte eine Aufhebung des Tempolimits. Sie ist öde, und die Leute schlafen ein. Es wird wenig gedacht in der Politik. Tempolimits können Sinn machen, aber nicht auf 500 km Einöde.

    • Maß halten
      Was einem deutschen Politiker passiert, der „Maß halten“ fordert, ist an Ludwig Erhard zu studieren.

    • Der war aber gut!

    • Ersma das Polit- und Lobbygesindel loswerden
      Und zu einer Art Bürger(Mensch)selbstverwaltung finden (in den nächsten 100 Jahren, wenn dann nochwas übrig ist). Die ganzen *kratien und/oder *archien funktionieren nicht (nachhaltig)! Dann sehen „wir“ weiter (in den darauffolgenden 100 Jahren) wie sich dies auf das jew. „Volk“ (den Menschen) auswirkt hinsichtlich messbarer Dekadenzreduzierung, höherem Moral- und Ethikverständnis und deren jew. Anwendung.

    • @ Antwortende
      @ Recha: alles etwas sehr verinnerlicht was Sie da sagen. Ich sehe das weniger spirituell-esoterisch als vielmehr mit einem zornigen Blick. Und: Sie müssen mich keineswegs mögen, auch nicht für einen Tag. Am besten Sie gewöhnen sich das gar nicht erst an. Wäre schlimm wenn Sie uns das jetzt auch noch aufzwingen würden. Wir müssten dann permanent so debil lächeln wie ein Fernsehkoch mit gezwirbeltem Schnurrbart (man hat immer gesagt: wenn ein Mann permanent lächelt dann hat man ihm was weggeschnitten) und alle müssten nett zueinander sein. Da sei Gott (ich muss den alten Herrn schon wieder bemühen) vor. Bei zu viel süß habe ich immer Angst vor Diabetes. Also: hassen Sie mich dich ruhig wenn Sie wollen, ich kann damit leben.

      @Oberländer: klasse das Beispiel was Sie da bringen, lag mir auf der Taste: Rücksichtslosigkeit ist oft auch wenn man andere behindert, indem man zu langsam fährt. Deckt sich mit meinen Erfahrungen: das beeinträchtigt die Sicherheit wesentlich öfter als zügiges Fahren (nicht Rasen). Es gibt auch eine Maßlosigkeit der Zurückhaltung und der falschen Bescheidenheit. Bei uns sind diese falschen Werte leider im Mainstream verankert. Man erlebt es bei Trump-Gegnern immer wieder. Plakatives Zurschaustellen andressierter „Bescheidenheit“-zum Kotzen. Da fällt mir De la Rochefoucauld ein: Bescheidenheit ist die subtilste Form der Eitelkeit. Ich als Trump-Fan sehe das auch so.

      Darf ich auch noch darauf hinweisen, dass die von Ihnen beschriebene kritische Situation von einer Frau verursacht wurde? Neben anderen Büchern habe ich im Moment eine Art Verkehrsratgeber in Arbeit. Da wird es auch ein Kapitel zum Verhalten der Frau vor der grünen Ampel geben. Wenn man 10m vor einer Ampel in der Grünphase fährt und vor einem fährt eine Frau: man kann sicher sein, dass sie bremst. Das hat schon mystische Dimensionen. Rational ist es jedenfalls nicht. Ich passe im Verkehr immer auf wie ein Schießhund und sage mir „jedes Auto wird von einer Frau ‚gefahren‘ (besser gesagt misshandelt). Dann ist man selbst auf die irrwitzigsten Aktionen vorbereitet. Bevor die Weiber jetzt wieder unken: es gibt auch viele Männer, die nicht Auto fahren können (vielleicht nicht ganz so viele). Das macht das alles aber auch nicht besser.

      @Black Blacky: in den nächsten 100 Jahren? Sie haben sich aber was vorgenommen. Ich sage Ihnen mal: was in 100 Jahren ist, ist mir scheißegal.

    • Zustimmung
      @Harry Charles

      Gut zusammengefasst. Danke!

  8. Ça fait rêver.
    Umberto Dei …

  9. Der Don Alphonso hier mal in der pessimistischen Variante
    „Wir sind so. Wir ändern uns nie“ als Fazit.
    Nun, aktuell werden die Menschen zur Unterordnung, Überanpassung und Dummheit erzogen. Daraus resultieren viele Probleme.
    Selbstverständlich könnte man dies ins Positive verschieben. Dazu bedarf es aber einer Führung die signifikant weniger korrupt ist und etwas Verstand besitzt. Mit einer radikalpopulistischen Blondine im Kanzleramt und den zugehörigen Stiefelleckern wird das wohl nichts werden.

    Das Rad als Alternative: In diesem Land und bei den lokalen Witterungsbedingungen wohl eher nicht. Schon mal bei minus 5 Grad mit dem Fahrrad eine längere Strecke gefahren? Ich schon. Als Jugendlicher. Wiederholt. => Nicht empfehlenswert.

    zur Abgasreduktion innerhalb dieses Wirtschaftssystem: Wer möchte das? Ich kenne niemanden der das ernsthaft will. Hauptsächlicher Sinn und Zweck in diesem Wirtschaftssystem bleibt weiterhin die Profitgenerierung. Alles andere ist Geschwätz für die Doofen.

    Auch eine höhere CO2-Konzentration wird nicht zur Apokalypse führen. Die CO2-Konzentration war früher auf diesem Planeten bereits signifikant höher. Der proklamierte „Weltuntergang via CO2-Anstieg“ dürfte wohl schlicht und einfach nur „blödes Zeug“ sein. Ein Modethema der Medienschaffenden fürs apokalypseaffine Publikum. Man hat ja sonst keine anderen Probleme.

    • „Schon mal bei minus 5 Grad mit dem Fahrrad eine längere Strecke gefahren?“

      Meine Mutter hatz uns in 8 Jahren Gymnasium NIE mit dem Auto geholt, wir sind immer geradelt. Wenn nicht zuu viel Schnee liegt, radle ich im Winter pro Woche 120 – 150 km.

    • Minus 5 Grad
      Ähm, ich fahr auch noch bei minus 10 oder 15 Grad Rad – solange es keinen Schnee oder Eis hat, da bin ich dann ein paarmal unfreiwillig abgestiegen.

      Aber sonst geht das schon. Ich verlang das aber nicht von jedem :))

    • Minus fünf Grad …
      … ist die ideale Temperatur zum Radeln in Büro-Kleidung. Bei höheren Temperaturen ist unerwünschte Transpiration praktisch nicht zu verhindern. Weh tut es erst unter minus zehn Grad.

    • @questionmark sic! "Die CO2-Theorie ist nur geniale Propaganda"
      Unter diesem Titel findet man einen Beitrag von Günter Ederer vom 4.7.2011.
      lesenswert.

      Und all jenen, die die Welt am Feinstaub, am Atom, am Fahrradfahren durchdeklinieren wollen und sie- voll ängstlicher Anstregung kämpfend, wider Willen- retten wollen, eine Frage:
      Welchen Einfluß hat Deutschland (in zehntelpromille bitte) auf das Weltklima?

      Es ist ja lobenswert zu radeln, aber es ist hirnlos zu meinen, daß sich dadurch irgendwo auf der Welt etwas ändert (außer im eigenen Umfeld…).

      Und bitte, ich habe erst mit 24 meinen Führerschein gemacht, weil ich ALLES mit dem Rad gemacht habe (auch Umzüge, es war damals nur 1 Seesack) und ich bin zu einer Zeit Langstreckentouren nach Südfrankreich oder Österreich gefahren als sich Langstreckenradler wenn sie sich trafen 1/2 Stunde lang ins Gespräch vertieften, weil das eben nur alle 6 Tage, oder noch seltener, passierte! Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen, wo all die papagallos mit ihren Lycra-Hemdchen in Vollcarbonisierung einander nicht einmal mehr ein Kopfnicken gönnen können, weil sie sich so sehr in der Masse gerechtfertigt und mental eingedämpft sehen… .

    • QuestionMark
      Beim radeln (bei -5°C) ist es wie auch sonst: Es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung…

      Ansonsten bin ich bei Ihnen mit der CO2-Kirche. Ja, die Welt wird nicht untergehen. Sie wird sich halt verändern. Für manche zum Guten, für manche zum Unguten. Der Natur – wie auch die Menschheit – ist anpassungsfähig genug, damit umzugehen. Das Problem ist der Anspruch einiger Mitmenschen, am nicht-eigenen Wesen (also den Vorschriften, die man anderen macht) die Welt genesen lassen zu wollen. Gepaart mit der Hybris, sich für alle Welt verantwortlich zu fühlen und es besser als die anderen zu wissen. Unterlegt von dem Wissen, mit Panikmache die eigene Existenz ohne Arbeit auf Kosten dern anderen sichern zu können; das ohne schlechtes Gewissen, da moralisch abgesichert.

      Ich bin der Ansicht, daß die Menschheit in jedem Fall alle fossilen Energieträger verbrennen wird – bis keine mehr da sind. „Wir sind so.“ Es bleibt nur die Frage, ob das in einem kürzeren oder einem ein paar Jahrzehnte längeren Zeitraum passiert… Erdgeschichtlich gesehen macht das gerade mal gar keinen Unterschied.

      Daher bin ich bei Harry Charles: Maß zu halten wäre der bessere Weg. Ist halt nicht so sexy wie die CO2-Kirche, v.a. kann man damit nicht so schön Alarm machen und persönlichen Profit draus schlagen…

    • Ruecksichtnahme auf die Umwelt
      wird kaum jemand als verkehrt oder unsinnig bezeichnen wollen. Und Radfahren ist sicher umweltfreundlicher als mit dem SUV durch die Gegend zu brettern. Die Verbiesterung und der missionarische Eifer sind das Problem; sie fuehren zur Ausschaltung des gesunden Menschenverstands und diskreditieren leicht einen urspruenglich guten Gedanken. Hatte dieses Ueberdrehen von (nicht nur umweltpolitischen) Moden lange Zeit fuer eine deutsche Eigenart gehalten, aber die political correctness ist eine angelsaechsische Erfindung, und der Feminismus groesstenteils eine franzoesische.

      Wir sind uns also doch alle aehnlicher, als wir uns zugestehen wollen.

    • Titel eingeben
      Eben, Waldsterben 2.0

  10. So sind sie, die Menschen, widersprüchlich bis auf die Knochen.
    Geändert wird das auch nicht, wenn gegendert wird.

    Darüber kann man sich ärgern. Oder man freut sich.

    Danke für die Reifen auf dem Boden mit Haftung und Freiheit.

    Die dunklen Gedanken kommen dann hinten im Blog.

    Und solange wird Vintage ohne Mode Modell für die Alten.

    • Ich mag die reiche Bigotterie meiner Klasse lieber als das Fett in Leggins, das denkt, man dürfte es nicht krankheitsfördernd finden.

  11. Titel eingeben
    Der Kohl in seinen verschiedenen Formen, der wird schon sehr unterschätzt. Mit Hack, mit Speck, gekocht, gesäuert, gebraten. Kohlgericht statt Veggieday, da wär ich dabei.

    Und beim Umweltschutz ist es m.E. doch so: selbst der schlimmste Rußer, der älteste Mazda, die oide Spritschleuder, sie sind immer noch umweltfreundlicher und billiger als das noch nicht gebaute Auto, selbst wenn jenes verspricht, nur weichspülerfrische Abgabe zu emittieren. Denn die Belastung für die Umwelt liegt in der Herstellung.

    Von daher ist das Fahren alter restaurierter Räder doppelt umweltfreundlich, denn auch hier gilt: das wiederaufgearbeitete alte Rad ist besser für die Umwelt als der ofengebackene Carbonrenner dessen Rahmen man nach dem ersten ernsthaften wie unvermeidlichen Sturz eigentlich wegwerfen kann.

    Schade, dass das so viele nicht verstehen oder verstehen wollen, und in ihrer Fantasiewelt bleiben, in ihrem Biotop, welches bloß nicht Änderungen unterworfen werden darf. Inkonsequenz gehört dann automatisch dazu, wie die Äpfel und der aus irischer Milch und spanischen Erdbeeren in Polen zusammengerührt Erdbeerjoghurt eines dänischen Herstellers, den eine französische Supermarktkette in Deutschland verkauft, und dessen Preis die vielen Mautkilometer mit bezahlt, die die Bestandteile dieses Produkts durch Deutschland bereits zurückgelegt haben – auf mit Diesel betriebenen LKW, nicht mit der Bahn.

    • Wenn man alles mal durchrechnen und berücksichtigen und umsetzen würde, wäre es für viele unbequem. Das fängt beim Chinahandy an und endet beim Billigflugticket.

    • Doppelt richtig!
      Und als icing on the cake: Sich *nie* von jemandem zum Neukauf eines Ersatzgerätes überreden lassen; basierend auf dem Argument, diese *maschine oder Gerät XYZ seien ‚umweltfreundlicher‘ als das funktionierende Altgerät.

      Hätte ich nichts anderes zu tun, könnte ich mir vorstellen, eine Webseite anzubieten, wo man solche Entscheidungen ökologisch vorgerechnet bekommt. Das Ergebnis wird fast immer in die Richtung ’nicht kaufen‘ ausgehen, wenn man mit den Rohstoffen, in China, Afrika, Südamerika bzw. über China aus afrikanischen Sklavenverhältnissen abgebaut, inklusive Transport-CO2, Energie für die Produktion, Erdöl für die Plastikverpackung, u.s.w. rechnet.

    • Verkaufsmarge
      Anderes Argument: wenn wir das jetzt reparieren, geht vermutlich bald etwas anderes kaputt, das lohnt sich doch gar nicht. Ich gebe Ihnen hier einen Gutschein, damit können Sie bei uns einen Rabatt auf eine neue bekommen.
      So geschehen bei der Waschmaschine meiner Eltern, als das Lager der Trommel anfing zu pfeifen. Es war tatsächlich bei diesem Modell etwas mies zu tauschen (Gesamtkosten: 20 Mark für das Lager und 100 Mark für die An- und Abfahrt des Mechanikers, der ansonsten keinen Handschlag getan hatte plus meine Zeit für den Tausch), aber die Maschine hat danach ohne irgendwelche weitere Reparaturen noch 15 Jahre gehalten…

  12. Eingang: Schallend gelacht
    „An gscheidn Griag, des is wos Leid wia Ia amoi wiada brahchan.
    Die Carolin vom Biergarten antwortet auf die Frage nach Glutenfreiheit“

    Die Carolin vom Biergarten steht mit beiden Füßen auf der Erde. Nach Gendern haben Sie nicht gefragt?

    Aber hier muss ich protestieren:
    „Die Menschen kauften nicht mehr beim Bauern, sondern beim Supermarkt um die Ecke.“

    Wir wollten diese Entwicklung nicht. Beim Bauern kauften wir weiter, aber die kleinen Läden verschwanden. Wir wollten unsere Läden behalten und unsere Milchfrau, die die Milch in Flaschen brachte und dazu Joghurt, Quark und Käse. Die Flaschen nahm sie wieder mit. Auch unsere Brötchenlieferung, mit der Zeitung vor der Haustür, vermissen wir.

    Ich kenne einen Kramerladen, der schließen musste. Die kleinen Leute bekamen einfach nicht die gleichen Lieferbedingungen und mussten höhere Preise nehmen wegen höherer Kosten. Sie wurden totspeditiert, fein ausgedacht. Gleichzeitig verdienten die Deutschen in der Mitte und unten nie genug. Krankenschwestern, Polizisten, MTA, VerkäuferInnen verdienen saumäßig, sonst würden sie liebend gern in kleinen Läden einkaufen oder zum Bauern rausfahren.

    Wir verbalisierten das, aber wie auch heute hat niemand jemals darauf gehört, wie auch keiner darauf hörte, dass wir diese ätzenden LKW auf die Schiene wollten. Wenn wir einen totalen Wählboykott machen würden, wäre die Antwort Diktatur, denn im Prinzip leben wir in einer, weil unsere Wünsche überhört werden. Wir lebten in einer moderaten Diktatur mit Auswegen und Meinungsfreiheit. In der Zukunft ist geplant eine weniger moderate Diktatur mit etwas Divertimento, viel Überwachung, auch im Auto, falls es automatisiert wird, und fehlender Meinungsfreiheit. Bitte, das bahnt sich schon sehr lange an.
    Ray Bradbury sah das schon in den 50ern/60ern kommen, als er „Fahrenheit 451″ schrieb.

    Dass wir hurra zum Supermarkt sagten, stimmt so nicht, und niemand schiebt uns das in die Schuh, bittschön. Wir mussten das Auto nehmen, und heute werden wir madig gemacht wegen Feinstaub.

    Was wir so schreiben, interessiert auch keinen A““. Falls wir aussterben, was absehbar ist, wird sich irgendwann, falls es gut genug gespeichert ist, eine andere Zivilisation dafür interessieren.

    • Sie können hier auch mal nach was Veganem fragen, da sind die Antworten noch böser.

    • Ah geh, nix da, das Netzwerkdurchsetzungsgesetz
      Ist bestimmt ausbaufähig.

    • Vegan vs. Vegetarier
      Eine indische Kollegin hat mich neulich zum Nachdenken gebracht – sie sagte auf die Frage, warum sie kein Fleisch esse, dass sie in einer vegetarischen Kultur gross geworden ist – und Fleisch waere fuer sie von klein auf nicht als essbar eingestuft gewesen, so in etwa wie Hund oder Ratte in westlichen Kulturkreisen. Damit kann ich sehr gut umgehen – nicht aber mit dem teils militanten Veganismus mancher Leute, die mich bloede wegen meines Lederguertels anmachen.

    • Lieferbedingungen
      Meine Großtante hatte in einem kleinen Städtchen einen „Tante-Emma-Laden“ und war Mitglied bei der Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler (EdeKa).
      Genossenschaft hin oder her – es gab Preisstaffeln nach Abnahmemenge und sie mußte z.B. für Zucker im Einkauf (!) mehr bezahlen als die Endverbraucher Hinz und Kunz bei Aldi; und ich meine jetzt den identischen Markenzucker. (Weswegen sie uns immer mal wieder dorthin schickte, um für ihren Laden Zucker zu besorgen…)

      Dito ein kleiner Bauer im Dorf, wo meine Eltern wohnen – er hatte ein oder zwei Dutzend Kühe und produzierte eine hervorragende Milch, nur halt nicht bio-zertifiziert (aber vermutlich besser als die meisten mit Etikett). Nur hat er halt bei jedem verkauften Liter draufgezahlt.
      Das hätte sich durch eine komplette Umstellung des gesamten Hofes und deutliche Vergrößerung beheben lassen, ging aber wegen der Lage des Hofes im Dorf und der Verteilung der Grünlandflächen nicht. Also gibt es dort nun keine Milch mehr…

    • Diese verfluchten Sozialkontrolleeinrichtungen waren unerträglich und ich habe
      sobald wie möglich anderswo unauffällig anonym eingekauft. Denn in den kleinen Läden, die wegen lausiger Öffnungszeiten (Mittagspause von 12 bis 15 Uhr beispielsweise, abends zu ab 18 Uhr, samstags geöffnet bloß bis 13 Uhr) immer proppenvoll waren, musste man sich bedienen lassen und also WAAAAAAAARTEN. Die Verkäuferin dehnte ein kleines Schwätzchen scheinbar teilnahmsvoll zum allumfassenden Gesamtverhör aus, das alle Anwesenden – wie früher am Dorfbrunnen oder im Backhaus – mitbekamen. Und dann dieses vermaledeite „Darf’s etwas mehr sein?“ – sagen Sie da mal vor allen brüsk „NEIN!!!“ Eingestuft wurden Sie dann eben auch nach den im Geplauder erhobenen Daten „Sie können sich das doch leisten!“. Nö, nö und nochmals nö – es lebe der große Supermarkt! Am besten der in der etwas größeren Arbeitsstellenstadt…

  13. Titel eingeben
    Erinnert mich an eine junge Flüchtlingshelferin, die ich einmal zufällig in der S-Bahn getroffen habe. Während man mit ihrem Begleiter, einem jeminitischen Gaststudenten ganz offen auch über Probleme sprechen konnte, war sie anscheinend in einer Art Winnie-Puh-Welt gefangen und von der Sorte Grüner, die eigentlich nichts Atomkraft hätten, wenn man ihnen versichern würde, dass Plutonium garantiert glutenfrei ist. Sie regte sich ernsthaft über die S-Bahn-Schienen auf, die in ihren Augen die Landschaft verschandelten. Mein Einwand, dass wir gerade aus ebenjener Bahn gestiegen seien wurde damit beantwortet, dass sie gestern bereits eine Wegstrecke gegangen. Das Problem: Solche Menschen sind in meiner Generation und jünger gar nicht mal selten. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass „Bento“ gar nicht am Markt vorbei entwickelt wurde.

    • Zu Bento möchte ich sagen, dass die chefin Lüpke-Narberhaus aktuell mit der Erklärung über Paul Nungesser von der Columbia University eigentlich über ihre alten Beiträge zu der Causa sstolpern müsste. ein Jammer, dass nungesser nichts gegen die deutschen Helfer von Sulkowicz unternehmen will.

      https://www.washingtonpost.com/news/grade-point/wp/2017/07/13/columbia-university-settles-title-ix-lawsuit-with-former-student-involving-mattress-girl-case/?utm_term=.d21f6dc3b3d4

      Es gibt so Leute, die das lesen. Aber denen wird es peinlich werden, wie anderen früher ihre K-Gruppen.

    • Iss keine Spagetti am falschen Ort in München
      Man darf ja in D nicht alles lesen. Schon gar nicht über München.
      Man darf auch in München nicht in einem nicht als „weltoffen“ deklarierten Lokal essen.
      So weltoffen ist München.
      https://www.nzz.ch/international/pegida-bist-du-nicht-weltoffen-wirst-du-geschlossen-ld.1307345
      Die Schweiz kanns.
      Friede am Tegernsee!

    • „Bestrafe einen, erziehe Hunderte“

    • It's only water In a stranger's tear
      Looks are deceptive
      But distinctions are clear
      A foreign body
      And a foreign mind
      Never welcome
      In the land of the blind

      … marschier auch du im geiste in unseren reihen mit …

      You may look like we do
      Talk like we do
      But you know how it is
      You’re not one of us

    • Weltoffenes München
      Die Schließung des italienischen Lokals ist nicht nur dem „weltoffenen München“ geschuldet; in meinen Augen ebenso klar Parteirassismus!

    • NZZ
      Traurig. Die Schweizer Zeitungen sind das neue Westfestfernsehen. Als ich den Artikel las, musst ich an die Schilder der 30er denken: „Kauf nicht beim“, in diesem Falle „Italiener, der sich nicht kümmert, wofür die Pizzaesser demonstrieren“.
      Die Schreiben der Behörden und des „was auch immer Beauftragten“ sind nicht mehr grenzwertig, sondern weit mehr.
      Irgendwer hier schrieb neulich „gelenkte Demokratie“, das lässt sich ergänzen mit „gelenkter veröffentlichter Meinung“, siehe Waller Report.

      Meine Zeit im Grossunternehmen ist ein Weilchen zurück, aber auch dort war alles „psst, bloss nicht anecken, lieber sagen, was der Chef hören will“. Das besagte Grossunternehmen hat auch Kursverluste in hohen 90er Prozentsätzen hinter sich. Bei Autokonzernen ähnlich, eine Duckmäuserkultur führt zu Skandalen und Problemen, da hilft es wenig, wenn ich eine Complianceabteilung und viel Bürokratie produziere, damit bekommt keiner das Problem in den Griff. Interessierte mögen sich mal mit Wordcom und Enron beschäftigen und den Schlussfolgerungen aus deren Pleiten.

      Das man beim Dieselskandal fragen sollte cui bono, stimmt wohl, aber ich bin kein Verschwörungsfreund. Ich denke schon, dass ein europäisches Unternehmen in den USA für gleiche Vergehen schärfer bestraft wird, aber Vergehen muss keiner begehen. Man hätte sich auch trauen können, der Politik zu sagen, dass manche Grenzwerte genauso wenig gehen, wie ein „der Sommer wird sonnig“ Gesetz. Physik, Chemie und ähnliches. Die Automobilindustrie zahlt den Preis für fehlende Courage, vielleicht sind exPolitiker als Lobbyisten nicht immer so schlau.

    • Parteirassismus
      Ich habe heute dem hessischen Minister für Wissenschaft (!) und Kunst eine geharnischte Mail geschrieben bzgl. seines nicht zu tolerierenden Einmischens in einen wissenschaftlichen Dissens von Prof. U. Kutschera und den Genderisten. Von wegen Freiheit in Kunst und Wissenschaft, einfach nur noch eklig.

      Es wird Zeit, dass dieses „ich -weiß-was-für-euch-gut ist“-Denken endlich mal angegangen wird. Soweit ist es mit der CDU und ihren Parteisoldaten gekommen: Poltik im Stile Stalins.

  14. Zum aufrecht Fahren gezwungen durch gegebene ( Rahmen?) Geometrie, und
    das mit feinen Lederschuhen und Jackett, wenns denn kühl ist.
    Mit dem Brennabor durch die Stadt im Flachem und am Bodensee, wo es einfach eben ist.
    Den billigteuren, von angeblich tierliebenden Damen vermittelten angeblichen Problemhund freilaufend mitführend.
    Und dann halt, weil schon alt, halt ein BABY BROUSSE aus dem Senegal.
    Ein Citroen Derivat vom 2 CV im Senegal. So 300 Stück habens gebaut.
    Und die Jungs hier in Afrika richten den wieder her und sie machens so wie
    ichs für gut halt.
    Googlen Sie mal den Brennabor: Die Zahnräder oder wie die Dinge bei den Tretern heissen: das ist einfach nur schön . Vergessen Sie das Wort Design. Es gibt nur gute Gestaltung.
    Und dann ist mir auch noch die Dieseldebatte wurscht.
    Und die Mietpreisdebatte.
    Und die cO 2 Debatte
    Und die Diskussionen über Hundeflöhe und die Entfernung derselben durch vegane Fütterung.
    Mir sind nach 47 Jahren durchgehender Arbeit alle nicht arbeitswilligen und nur dem Staat zur Last liegenden, angeblich goldwerten neu dazugekommenen egal. Weil: sie werden wieder gehen müssen in die Länder wo gerne entlassen wurden, weil man sie dort gerne loshaben wollte.
    Schlimm, nicht wahr?
    Der Stil, ein altes Wort halt ist verlorengegangen. Anstand, Haltung und Verständnis. Und Hilfsbereitschaft gibts auch nicht mehr. Wattebäuschen und Bärchenschmeissen gehört nicht dazu.
    In einem vorherigen Beitrag…: 500 km irgendwo hinter der Grenze abspringen und wie verhalte ich mich…..

    Beste Grüsse
    zur Zeit aus Deutschland

    • schöne Zahnräder?
      Zahnräder bei Fahrradketten haben die Form einer Evolvente, da ist nichts mit Design, aus gegebenen Anforderungen gibt es genau eine mögliche Form, oder Sie haben erhöhte Verluste und Verschleiß. Wie schrieb der Don weiter oben? Mit Maschinenbau wäre das nicht passiert.

    • Das letalste aller Umweltgifte: ARD
      Gestern war in der FAZ ein Link zu einer ARD „Investigation“ bezüglich „Diesel und NOx-Produktion“, bei der angeblich ein neuer großer Skandal aufgedeckt wurde, diesmal bei BMW.
      Ich schaue kein Fernsehen und höre Radio nur manchmal im Auto. Die weit überzogenen GEZ-Gebühren bezahle ich, weil vielleicht die anderen etwas davon haben könnten. Nachdem ich gestern aber diese „Reportage“ extra im Internet angeschaut habe, frage ich mich ernsthaft, ob man mich zwingen kann, ein widerliches Propagandamedium zu finanzieren, das das Volk verdummt und welches altbekannte Propagandatricks einsetzt, die noch dazu aus der Hitlerzeit stammen.

      Wenn man bei einer Reportage über NOx als erstes Bild einen Säugling in einem Sandkasten zeigt, und dazu sagt, dass diese unschuldigen kleinen Kinder durch das Gift NOx in den Tod getrieben werden (sinngemäss), dann appeliert man an die Gefühle vor allem weiblicher Zuschauer, dann macht man, was der grosse Führer tat, wenn er von kleinen Kindern Blumen überreicht bekam und eines aus der Menge heraushob: Man sagt, „wer gut zu Kindern ist, der ist ein guter Mensch und was schlecht zu Kindern ist, das muss weg“.
      Dabei wird schonmal vergessen oder verschwiegen, dass das „Gift“ NO ein hochpotentes Medikament ist, mit dem Neugeborene mit bestimmten Herzfehlern beatmet werden können und das diesen das Leben rettet. Jetzt könnte man sagen: „die Menge macht das Gift“, aber diese kleinen Neugeborenen werden mit 2 – 80 ppm NO beatmet, das entspricht 2,5 – 100 MILLIgramm pro Kubikmeter Luft, die Grenzwerte in unseren Städten liegen bei 40 MICROgramm pro Kubikmeter Luft, also dem tausendsten Teil der KOnzentration, mit der man Neugeborene beatmet. Wenn, wie laut Deutscher Umwelthilfe DUH bei einem Fahrzeugauspuff während eines Fahrversuches kurzzeitig 400 Mikrogramm pro Kubikmeter herauskommen, ist das immer noch der 250ste bis tausendste Teil davon. So einfach ist das deshalb nicht.

      In der zweiten Szene zeigt man dann ein 16-jähriges Mädchen aus Leverkusen, das plötzlich Asthma hat. Und was hat Leverkusen im Gegensatz zu allen anderen Städten (fragt der Sprecher)? Richtig. Ein Autobahnkreuz mitten in der Stadt (sagt der Sprecher).
      Dass der Name „Leverkusen“ meistens mit etwas anderem, was so ähnlich klingt wie „Bayern“ assoziiert wird, und das ebenfalls in anderen Städten nicht vorhanden ist, fällt den Machern der Reportage nicht auf oder sie lassen es absichtlich weg. Dass die Asthmahäufigkeit in der ehemaligen DDR nach Abschaltung der dreckigen Braunkohle-Kraftwerke ANSTIEG, nicht abfiel (Tuberkulosehäufigkeit nahm ab, Asthmahäufigkeit nahm zu), zeigt, das Asthma eine multifaktorielle Entstehungsgeschichte hat und nicht einfach nur durch den Dreck, den wir einatmen, erklärt werden kann.
      Dann werden in dem Bericht die Abgasrückführungssysteme der Dieselmotoren thematisiert, mit denen das NOx, das aus dem Auspuff kommt, reduziert werden kann. Die Motoren neigen dadurch aber leider zum Verrußen.
      Jetzt kommt der neue angebliche Skandal:
      Ein BMW Whistleblower habe den investigativen Reportern gesteckt, das BMW empfiehlt, das man bei Motoren, die zu stark verrußen, die Menge der rückgeführten Abgase verringern sollte. Dieses Schreiben wird auch gezeigt, nur wird die Abkürzung für AbgasRÜCKFÜHRUNGSsystem) plötzlich als „AbgasREINIGUNGSsystem“ verwendet und behauptet, BMW habe die Werkstätten angewiesen, die AbgasREINIGUNG zu reduzieren (die rückgeführten Abgase reduzieren die Verbrennungstemperatur in den Zylindern, wodurch weniger NOx entsteht. Sinkt diese Temperatur zu tief, entsteht aber Russ. Also muss man über die Menge an rückgeführtem Abgas genau den Punkt finden, bei der die optimale Verbrennungstemperatur erreicht wird. Dann entsteht weniger NOx UND weniger Russ. Das ist eine Optimierung, nicht eine Reduzierung der Abgasreinigung).
      BMW hatte empfohlen, über die Anpassung der Abgasrückführung die Abgasreinigung zu optimieren.
      Im weiteren Verlauf werden dann BMW-Werkstätten angerufen, bei denen 60% telefonisch eingewilligt hätten, dieses vorzunehmen, also angeblich die Menge der gereinigten Abgase zu reduzieren.
      Dabei hatte man gefragt, ob die Abgasrückführung reduziert werden kann, nicht die Abgasreinigung. Als Beleg zeigt man während der Telefonate das Schreiben mit der Abkürzung „AGR (Abgasrückführung) und redet im Sprechertext von „Abgasreinigung“.
      Ausserdem werden 40% der Werkstätten, wenn jemand anruft, man solle bitte die Abgasrückführung reduzieren, ersteinmal prüfen wollen, ob das überhaupt nötig ist und 60% gehen davon aus, das der Anrufer sich auskennt und man mit ihm vor Ort darüber sprechen kann.
      Das hat mit „Reduzierung der Abgasreinigung“ nicht das Geringste zu tun und wenn ich BMW wäre, würde ich die ARD auf Rufschädigung und Schadenersatz verklagen (den ich mit meinen GEZ-Gebühren mitfinanzieren würde, aber das mache ich sogar gerne).
      Das ausserdem noch Fahrversuche durchgeführt wurden, die wieder einmal gezeigt haben, dass auf der Strasse höher Werte produziert werden, als im Testbetrieb, für den diese Grenzwerte gelten, mag nicht überraschen, dass aber als Beleg für diese angeblich gefundenen Werte Originalbilder aus einer „Studie“ der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gezeigt wurden, die aktuell die Städte und Gemeinden verklagt, finde ich ziemlich bedenklich. Es zeigt nämlich auch, welche Seilschaften hinter dieser Propaganda stecken und ob ich so etwas mitfinanzieren will, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

    • Was erwarten Sie? Der durchschnittliche Onlinejournalist ist weiblich, hat Politologie und Philosophie studiert, und zwar in NRW, und kam zur ARD, weil der Papa da jemand kannte (ist wissenschaftlich mindestens genauso erwiesen), So sieht das dann auch aus. Wer etwas sinnvolles kann, geht nicht zur ARD.

    • @rhadamanthys und ein Zahnrad hat nicht nur Zähne
      und gute Maschinenbauer denken beim Hören von Hufgetrappel nicht an Pferde sondern sofort an Zebras.

      Beste Grüsse zu Ihnen

    • Alles nur Neid bei der ARD
      Oder ist bekannt, dass die ARD weltweit so einen
      guten Ruf hat wie die deutsche Autoindustrie.
      Irgendwer in den globalen Weiten, sich nach deren
      Programmen verzehrt.
      In der Flüchtlingskrise die Backen so aufgeblasen
      und international nur von den Kollegen verlacht.
      Dieses globale Aschenputteldasein macht hässlich!

      Wenn man selbst kein Exportschlager ist, dürfen
      es andere auch nicht sein.

    • Diesmal WDR
      Die WDR Diesel- und Chemie-Expertin Heike Knispel schreibt am 20.07.2017 unter „Fahrverbot für Diesel?“:

      Wenn Mercedes jetzt vorprescht und anbietet, bei drei Millionen Autos eine neue Software aufzuspielen, dann ist das schon wieder ein Versuch der Augenwischerei. Denn die Tests bisher haben ergeben, dass das alleine nicht ausreichen wird. Ein Dreckschleuder-Diesel braucht ein Abgasreinigungssystem, damit ein großer Teil der Stickoxide zu harmlosem Wasserstoff wird. Diese Nachrüstung ist teuer – und aufwendig. Aber es ist eine Lösung, bei der die Betrüger in die Pflicht genommen werden – und nicht die Betrugsopfer.

      Zitat Ende

      Meines Wissens kann man durch Kernspaltung aus Sauerstoff (O) Stickstoff (N) machen. Den müsste man dann aber noch siebenmal spalten, bis er zu Wasserstoff wird. Wieviel Energie bei diesen Kernspaltungen frei wird, weiss ich nicht, vermutlich sowiel wie bei hundert Hiroshima-Bomben, aber: wenn man dazu ein Fahrzeug in einem Zyklotron auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen muss, sagen Sie es mir bitte.
      Ich möchte nämlich gerne am Steuer sitzen. Und eine grosse Hupe hätte ich auch noch gerne, wenn’s geht. Weil wieder so ein paar Schnarchnasen die linke Spur besetzt halten werden, wenn ich mit Lichtgeschwindigkeit von hinten ankomme. Der einzige Nachteil: mit der Lichthupe kann man sich nur selber anhupen. Weil das Licht eben nur mit Lichtgeschwindigkeit fliegen kann. Da fliegt einem die Lichthupe dann ins Gesicht. Also keine Lichthupe, bitte.

      Würde Sie die Wunschliste bitte der WDR Kernspaltungsexpertin aushändigen? Danke.
      Und an den Studierenden-Ausschuß: der Begriff „Einstein“ gehört gegendert.

      http://www1.wdr.de/radio/wdr4/wort/zur-sache/diesel-betrug-100.html

    • Die Frau hat sicher Maschinenbau studiert, oder Verfahrenschemie. Echte Experten.

  15. Alte Technik
    Wir werden es wieder lernen, alte verlässliche Technik instand zu setzen. Dazu braucht es aber nicht nur gepflegte Schlüsselsätze von SW6 bis 32, Kreuzschlitz und Torx, sondern auch die Lötpinzette. Ich streite mich derzeit mit 1 K0 959 433 AK. Das ist das Komfortsteuergerät Nr. 46 von Auweh. Wird auch in Autos aus der kleinen dummen Stadt eingebaut. Allerdings nicht in der Version AK, sondern „erweitert“. Wenn Ihnen beim „Vorsprung durch Technik“ plötzlich die Seitenscheiben runtergehen: es ist Nr.46 und sein Eigenleben.
    Wo der oberste Statthalter des Christentums in Rom letztens einen Rönoh R4 geschenkt bekommen hat, muss man ihm gratulieren. Alte verlässliche Technik dieser Art muss man heute mit viel Geld bezahlen. Und: sie fährt völlig ohne CAN-Bus geregelte Steuergeräte.
    Das hat heute kaum noch jemand.

    • Mir ist hier die Strombuchse aus dem EEEPC gebrochen. Send Nudes! Oder einen Löter.

    • Ein Motorrad
      ganz ohne Elektronik. Zündzeitpunktverstellung per Fliehkraft. Der letzte Hype (Bj. 85)! Auch sehr wohltönend durch die Lafranconi Rohre. Gerade ältere Menschen haben sich davon oft begeistert gezeigt … Jugenderinnerungen

  16. Das Strafgericht Gottes mit Feinstaubsterben
    Ich schrieb es schon einige male, es scheint nicht zu genügen:
    Der Deutsche Allergie- und Asthmabund, Mönchengladbach, hat vor einigen Jahren eine wissenschaftliche Studie anfertigen lassen, in der die Feinstaubbelastung in Wohnungen je nach Bodenbelag festgestellt werden sollte.

    Ein Ergebnis war, dass die Feinstaubbelastung in Wohnungen mit Hartbelägen in etwa so hoch ist, wie der Grenzwert, den die EU für wenige Tage im Jahr aufgestellt hat. Und bei dessen Überschreiten Grüne, Medien hysterisch alarmieren und die Katastrophe beschwören.

    In Wohnungen mit Hartbelägen ist dieser Grenzwert aber täglich erreicht oder überschritten.

    Ich habe weder die von Don Alphonso kritisierten Medienschaffenden noch die Grünen dazu etwas sagen hören.

    Das heißt nichts anderes: solange diese die Automobilindustrie kritisieren, an den Pranger stellen und wer weiß was alles fordern, ist es nichts als heiße Luft und unglaubwürdig.

    Glaubwürdig würde es dann werden, wenn diese auch das Verbot aller Hartbeläge wie Parkett, Fliesen, Laminat usw. fordern würden.

    Bis dahin sind es einfach nur Heuchler.

    • Überhaupt sollten wir mehr verbieten.

    • Don Alphonso sagt: 21. Juli 2017 um 01:47 Uhr
      ▸ coming soon: eBan or eBenezer (»Bah! Humbug!«)
      ·
      ▸ Klon der Samwer-over-the-rainbow-Brüder: verBiet it!

    • Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott
      Mehr Elektroheizungen sind als Option zur Reduzierung von Stuttgarts Feinstaubproblemen offenbar nicht in Betracht gezogen worden. Jedenfalls habe ich nicht davon gehört, dass man das mal pragmatisch geprüft und aus triftigen, ganz unideologischen Gründen verworfen hätte. Aber vielleicht hab ich ja den entscheidenden Artikel im Wirtschaftsteil überlesen, und die angesagten Medien aus Prantlhausn oder Spamburg lese ich nicht.

    • Sie sind aber gemein! Der gute Deutsche kann auch frieren.

    • Aber klar doch, Don Alphonso
      Ich sähe grüne Haustürwahlkämpfer so gern begehren, z.B. mein Schlafzimmer zu betreten, um ein Bodenbelags- oder sonstiges Verbot zu kontrollieren.

      Im übrigen gilt es, all die irgendwie mit Medien Schaffenden einer sinnvolleren Tätigkeit zuzuführen, damit diese nicht weiterhin in prekären Behausungen darben müssen.

      Wahlweise auch frustierten Feministinnen, Genderisten usw., die irgendwann merken, dass alle Züge abgefahren sind und die sich eben kein Elektroauto leisten geschweige denn ein Rad vorwärts bewegen können.

      Mir fiele sicherlich so manches ein ;)

    • Die Grünen gehen wohl eher dort hin, wo ihre Kernwähler sind – also nicht zu mir.

    • Hier jedenfalls gab's keine Probleme mit Schlafzimmerfußbodenbelagsfeinstaubgrenzwerten
      https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/originals/a8/45/6e/a8456e623b876c6117fdf96d2844a1d0.jpg

  17. Strombuchse
    Es hilft alles nichts. Ich kämpfe hier gerade mit zwei Lenovos win 10. Der einzige Dödel, der ohne Probleme läuft, ist ein sieben Jahre altes toughbook von Panasonic mit XP.
    Dann ist mir 2016 eine Canon G11 verreckt, weil ich das Objektiv gegen einen Bremsschlauch gedückt habe. Bei Canon in Willich ist das Teil nicht mehr reparierbar. Es gibt keine Ersatzteile mehr. Aus Zeitnot habe ich eine Lumix DMC-SZ10 gekauft. Für meine Aufnahmeverhältnisse (gegen Licht, Teile schwarz, Teile glänzend) völlig überfordert. Habe deswegen die dreifache Summe in eine FZ300 investiert. Und schon funktioniert die Sache. Wo ich kein Foto-Experte bin, frage ich mich, wer in Zukunft die Geräte repariert? Muss ich für jede verkratzte Linse einen neuen Dödel kaufen?

    • Ich habe exzellente Erfahrungen mit den Olympus Pens (EP-1 bis EP-3) und der G1, G2, G3 und G5 von Panasonic gemacht. Alle gebraucht billig, robust, zuverlässig.

    • Danisch fragen?
      Der Fotoexperte Danisch gibt sicherlich gerne ein paar Tipps in Sachen moderne Fotoapparate und deren Probleme.

    • Kämpfen? Lenovo?
      da habe ich andere Erfahrungen.
      Mir graut vor dem Tag, wenn meine T410s-e einfach nicht mehr reichen oder ersetzt werden müssten. Für mich der Höhepunkt von Laptops (ausser dem total grauseligen Batterieleben).
      Mit Dock, mit Bays, mit VGA, COM-port, Diplayport, Kartenleser, getränkefeste Tastatur, G3, WLAN und RJ45.
      Wie früher der VW: läuft-und-läuft-und-läuft.

      Welche Probleme haben Sie?

    • Technik @Folkher Braun und Don Alphonso
      Lenovo Tablets von 2007 X61s laufen noch besser mit Windows 10 als mit XP oder sogar Windows 7. Vielleicht ist der erste Schritt immer ein Flashspeicher und keine Installation vom Stick, den Windows bereitstellt. Notfalls eine Installation eines funktionierenden Rechners dort rein und mit der Hardware bekanntmachen, nicht sauber, aber möglich.

      Neben den Olympus sind auch Randerscheinungen wie Pentax-APS-C-Kameras mit Magnesiumgehäusen und vielen Angeboten wasserdichter und kälteresistenter Gläser eine Option, die Sie sich ansehen könnten.

      Zu Reparaturen alter Technik:
      https://www.amazon.de/Die-Kultur-Reparatur-Wolfgang-Heckl/dp/3446436782 Autor ist der Chef des Deutschen Museums München, über ihn gibt es auch Termine und Kontakte zu Reparaturcafés, die er immer mal wieder unterstützt. Da könnte Don auch mal Nachwuchs beibringen, wie man Räder auseinandernimmt, und wieder gängig macht und bekäme von Technikbefähigten mit seinen Themen die Elektronik zurückerklärt. Ich hatte bisher keine Zeit für so etwas, aber literarisch würde so ein Biotop würdig auszuwerten sein.

      P.S. im letzten Blog haben Sie [und Thomas Marx, Renate Simon et al.) aber auch Harry Charles (der gemäßigte) meine eigenen Gedanken so schön beschrieben, da war alles drin. Danke, dass Sie diese Formulierarbeit in so regelmäßiger Form betreiben und Ihre Zeit für die Volksbildung ausgeben, obwohl das ja ganz unbezahlt erfolgt. Ich kann das nur zuweilen, beschränkt und bin am Üben.

    • LENOVO
      Ich habe zur Zeit 7 Laptops (4 x Windows 7, 3x LINUX Ubuntu). Eines davon ist FUJITSU Siemens, eines ist Toshiba, der Rest ist HP Elitebook.
      Die laufen alle seit Jahren einwandfrei.
      Einmal habe ich mir ein neues LENOVO-Laptop bei Amazon gekauft. Das war nach 3 Wochen klinisch tot.
      LENOVO verlangte, es an einen Reparaturservice im Raum Karlsruhe zu schicken, welcher behauptete, es sei ein Wasserschaden und es gäbe keine Gewährleistung.
      Seitdem habe ich fertig mit LENOVO und das Laptop liegt seit 7 Jahren immer noch in Karlsruhe.

    • Als die designmäßig massivste
      Stelle des LENOVO Notebooks sich aus der Verankerung gelöst hatte und das zugehörige Schräubchen mit exotischen Maßen nicht mehr zu finden war, sagte die Dame von der LENOVO-Support-Hotline: „Versuchen Sie’s mal im Baumarkt“

  18. das ist nicht immer so
    „Das ist immer so: Der Katholik sieht den Skandal bei den Regensburger Domspatzen und tritt nicht aus der Kirche aus, weil er eine weisse Hochzeit und Taufe für die Kinder will.“

    Wohin, bitte, soll man denn austreten, aus Kirche, und dann konsequenter Weise aus DE, EU, Welt, Kosmos, ob all der Skandale, wohin?
    Ja, das wärs, in ein stringsches Paralleluniversum, wo die herrlichen alten Fahrräder noch gebaut werden, und all die schönen alten Autos auch, und es keine Skandale gibt, und alle mit dem Rad ihre Milch holen, für 2 €/l.

    Aber vielleicht ist ja doch irgendwo Licht, vielleicht.

    • Also, ich bin ja aussen vor, wegen Herkunft und so, aber wenn einen Katholiken das Verhalten der amtskirche empört, muss man sich halt entscheiden. Fördert man das System weiter oder tritt man aus.

    • Letztlich wird jede Gesellschaft...
      …von bestimmten „Lebenslügen“ dominiert (nennt man etikettenfälschenderweisr auch schon mal „Narrative“).

      In Deutschland gelten derzeit halt folgende Mantras, an denen SEHR viele Jobs/Pfründe/Stücke vom Deutungshoheitskuchen und damit auch Genderfurzsessel, Abos, Staatliche Alimente bzw. Subventionen hängen:

      – # wir schaffen das #
      – Räfutdchis wällkamm
      – Ein Hundsfott, wer schlecht darüber denkt

      Mit unserer mitunter zu Umständlichkeiten neigenden und technokratieaffinen, weil hochdifferenzierenden deutschen Sprache, die andererseits ebenso poesie- wie philosophiefähig ist, mit der Pflege dieser Muttersprache also legen wir zugleich unser schuldbeladenes Deutschsein ab. Dass unsere Fähigkeit zu dialektischer Durchdringung und Erörterung großer Fragen untrennbar mit dranhängen, dürfte viele Meinungsmacher und Sozialingenieure eher freuen. Denn das stört beim Gleichschalten.
      Unsere missionarischen Zauberlehrlinge haben das politisch korrekte Formelsprech nach dem Vorbild angelsächsischer Sprach- und Denkschablonen zur neuen Amts- und Interaktionssprache erkoren und in deutschen Behörden/Verwaltungen in deutscher Gründlichkeit fest verankert, zumal es sich so prächtig fürs endogene deutsche Schubladendenken eignet. Kommt vielen Krämerseelen unter den kleinen Sachbearbeitern und staatlich genehmen Blogearten also entgegen. Und den moralischen Bessermenschen zu Berlin erst recht. Die Guten kommen in die linke, die Bösen in die rechte Schublade. So brauchts heute keine lästigen öffentlichen Erörterungen mehr ob großer politischer Fragen, zum Beispiel Grenzöffnung, Obergrenzn, Ehe für alle (bereitet eventuell schon mal die Akzeptanz für importierte exotische Familienverhältnisse bei großzügig ausgelegten Nachzugsregeln), E-Auto für alle, Pildung für alle (=Absenkung der Anforderungen in Gymnasium und Hochschulen) et cetera pipi… somit geht das von deutschen automobilen Hutablagen bekannte Dackelnicken nahtlos im Parlament weiter und irgendwann sind dann andere Gesellschaften auf der wirtschaftlichen Überholspur, nachdem sie an uns sonderwegsverliebten Linksgeisterfahrern verächtlichen Blickes rechts vorbeigezogen sind. Wer weiß, vielleicht kommt die Briten der Brexit am Ende nicht so teuer zu stehen wie hämisch prophezeiht? Vielleicht brauchen sie kein deutsches Geld mehr, sondern sie haben genug exiltürkisches? Fragen!!!!

    • "Wohin, bitte, soll man denn austreten"
      Die Frage von Tiberiat ist mehr als verständig!

      Man kann aus Vereinen, aus Parteien etc. austreten.
      Man kann schwerlich aus einem Land austreten, aus einem Volk… und bitte, ich bin selbst gerade dabei, auszuwandern, aber ich trete nicht aus meinem Deutschsein aus!

      Bei der Frage des Kirchenaustrittes werden die Leute mitunter recht naiv und infantil!

      Man muß die Frage für sich klären, ob die Kirche nur ein Verein, eine Partei unter Vereinen und Parteien ist, – oder was sie sonst ist.
      Zugegeben: die Amtskirchler tun seit einiger Zeit auch in der Katholischen Kirche alles, daß man die Kirche nur noch als Partei wahrnimmt. Das ist pure Häresie, denn die Kirche kann aus ihrem Selbstverständnis heraus nur universalistisch und nie nur Partei sein!
      Eine Ursache könnte darin liegen, daß sie(die Amtskirchler in hohen Chargen) aufgrund der Entschädigungen für die Säkularisierungsenteignungen von Staatsseite ihre Gehälter beziehen. Das sollte man ändern! Und man sollte die KirchenSTEUER abschaffen.

      Sieht man die Kirche aber als die Kirche Christi (und eben nicht die von Marx, Woelki, Bedford-S. pp), dann fällt es wesentlich schwerer, daraus auszutreten,- bzw. es wird widersinnig, wenn man an Christus als Gottessohn glaubt!

      Treten Sie doch als Bayer aus, Don, das ist wesentlich leichter (mit ihren Steuern da unterstützen Sie die Antifa in München und wer weiß, was sonst noch!)!

      Eigentlich sollte man als Mensch austreten, das wäre das Konsequenteste und wenigstens offen misanthrop. Aber- aus der Vernunft austreten, aus dem Heil, aus der Verheißung? All das ist Idiotie im ursprünglichen Sinn der griech.Übersetzung.

    • Austritte
      Austreten wuerde ich ja gerne aus so mancher Gemeinschaft und dabei auf deren Leistungen sogar verzichten, beim oeffentlich-rechtlichen Rundfunk beispielsweise. Da geht es augenscheinlich auch nicht viel anders zu als in den Kirchen oder Parteien … Liegt vielleicht daran, dass ueberall Menschen am Werk sind.

      Bei den Kirchenaustritten geht es den meisten um die tatsaechlich recht happige Kirchensteuer, und man wartet dann auf irgendein Fehlverhalten, um den laengst geplanten Schritt zu vollziehen. Konsequenterweise sollten sie dann allerdings den Veranstaltungen der betreffenden Religionsgemeinschaft auch fernbleiben.

    • AH; Möchte ich als Katholik dieser Kirche die Gelder sperren und die Bäche versiegen lassen?
      Ja, das will ich! Aber es ist ja nicht im eigentlichen DIE KIRCHE, die ich verachte und der ich Missbrauch (beileibe nicht nur den sex.Missbrauch, den vermeintlich Libertäre bei der Kirche ebenso penetrierend anklagen wie sie ihn für sich selbst als legal reklamieren wollen!) vorwerfe, sondern es sind Häretiker wie Marx, Woelki,
      franziskus, die die Kirche für ihre ideolog. und opportunistisch-karieristischen Machenschaften gekapert haben. Von der EKD rede ich erst gar nicht. Mir tut es als Katholik v.a. um die Katholische Kirche weh!
      Und eben als jemand, der die Größe der kirchlichen Lehre und ihre Vielfalt und Wahrheit schätzt bin ich im Zwiespalt: Ich trete doch nicht wegen der caritas Flüchtlingsindustrie aus meiner Kirche aus! Die Frage muß sein, wie bekommen wir diesen Ungeist wieder aus der Kirche. Die Antwort: durch finanzielles Trockenlegen!
      Der Weg kann also nur die Aufhebung der Kirchensteuer und des Konkordates sein.

  19. Globalisierung per Fahrrad
    Wenn hier beim üblichen Stau der München-Umfahrung die LKWs aus aller Herren Länder 25 km lang Stoßstange an Stoßstange stehen, dann weiß man wieder einmal, was Globalisierung bedeutet. Da könnte man schon was machen, wenn man denn wollte. Also bevorzugt lokal kaufen, soweit machbar.

    Doch dieses Angebot beschränkt sich auf dem Lande auf die Hofläden – sonst ist hier ebenso Aldi, Rossmann & Konsorten wie in jeder anderen, uniformen Dorf- und Stadt- Aus- und Einfahrt, ebenso wie in den üblichen Industriegebieten.

    Die sich jedes Bauernkaff zugelegt hat, womit das Lastwagen-Gefahre noch mehr aufs Land verlegt wurde, ganz zu schweigen davon, dass die Mautvermeider aus Osteuropa per Navi inzwischen sogar Waldwege nutzen.

    Ansonsten ist ja klar, dass gewinnoptimierend jede Lagerhaltung auf die Straße verlegt wurde (just in time). Soll man uns doch mal zeigen, wie das gehen soll ohne Diesel. Oder werden die BMW-Werke im tiefsten Bayerisch-Kongo dann mit der Fahrrad-Rikscha beliefert?

    Hirnrissig, hier hübsch brennbare Dämmungen für jedes Vogelhaus vorzuschreiben, dort aber ein System und eine Lebensart zu etablieren, die CO2 in Massen produziert.

    Übrigens rasen selbst im abgeschiedensten Weiler inzwischen zehn verschiedene Lieferdienste pro Tag rum. Und es werden immer mehr, inzwischen sogar Rewe mit frischen Lebensmitteln. Alle gesteuert von Analphabeten, die ihren Führerschein in -stan gekauft haben und nicht mal die Hausnummer lesen können. Die Dörfler haben aber keine Angst um ihre Kinder & Katzen, sind angepasst, weil die Traktoren seit jeher mit 70 am Kindergarten vorbeidonnern.

    Anstatt sich sich über Diesel-Betrug zu echauffieren, sollte man das System überdenken. Übrigens bauen die der Kanzlerin umwelttechnisch so eng zur Seite stehenden Chinesen derzeit ein paar Hundert Kohle- und Atomkraftwerke.

    Die Feinstaub-Arie ist doch Kokolores, bereitet nur die geplante Demilitarisierung der Städte vor. Die Privatautos sollen da raus, damit die Lieferdienste schneller werden :-) Und das wird uns Mutti nach der Wahl hinhauen, genau so wie die Steuererhöhungen zur Finanzierung der einwandernden Ärzte, Ingenieure, Physiker und Facharbeiter. Umfragebögen zur Ermittlung des Wohnraums, in den die eingewiesen werden müssen, sind zu erwarten. Vielleicht sollte der Don schon mal seine Sammlungen nach Italien auslagern, junge afrikanische Männer haben halt einen anderen Einrichtungsstil.

    Oh, das war jetzt sicher alles zu zynisch und mir droht nun das Zensur-Ministerium wegen Hatespeech.

    • Sie müssen das so sehen: die CO2-Gewinne durch Justintime werden privatisiert, die CO2-Kosten werden bei den Hausbauern sozialisiert.

    • "Das System überdenken."
      Da sagen Sie was!
      .

    • CO2-Gewinne, CO2-Kosten
      Im Vorüberschlendern mal eben eine knackige politische Zuspitzung abgestaubt.

      Hätte ich da nicht auch selbst drauf kommen können?

    • Ich sagte es bereits und ich sage es wieder,
      Just-in-time reduziert nur die Koste für die Lagerhaltung, das Transportvolumen bleibt gleich. Die Idee ist, in dem man nur noch ein kleines Pufferlager unterhält, möglichst wenig (unproduktive) Vorräte zu haben und dadurch weniger Kapital zu binden. Da aber die Transportkosten im Allgemeinen weit höher sind als die Lagerkosten bzw Kapitalkosten, wird man auch mit Just-in-time die effizienteste Transportgröße wählen (also meistens eher 40-Tonner als 7,5-Tonner), das Verkehrsaufkommen bleibt also gleich, es verschiebt sich nur vielleicht etwas.

    • @Oudejan
      Gewinne privatisieren, Kosten/Haftung sozialisieren ist die Methode, nach der alles im Neo“liberalismus“ abläuft. Sie können das bei nahezu jedem Thema durchdeklinieren. Daß dem soviele Linke hinterherlaufen, ist nicht wirklich ein Zufall, denn das Individuum (als Pol der Verantwortung) steht bei denen eh unter Generalverdacht und die Aufhebung des Zusammenhanges (Handlung- Verantwortung) ist in deren deterministischen Welt-/Geschichtsbild, also der faktischen Alternativlosigkeit…, eh ebenso sinnig wie fatal!

    • Herr Roland
      Im Kindergarten meines Sohnes stritten sich die Kinder aus den ländlichen Umgebungsgemeinden immer, wer daheim den besten Traktor hat. Favoriten waren „MB-Trac“ und „Fendt Turbo“.
      Die MB-Tracs, gleich welches Modell, fahren alle 40 km/h Höchstgeschwindigkeit, von Fendt gibt es einen Bi-Turbo, der (als Sonderausstattung) 60 km/h macht (mit 6 l Hubraum und 208 kW), sonst: 40 km/h.
      Könnten Sie mir sagen, welche Traktoren „mit 70 am Kindergarten vorbeidonnern“?

  20. Sichtweisen
    Wenn mir im September die Staus, der Lärm und (Gestank) auf den Alpenpässen auf den Keks gehen, nutzen folgende Dinge nichts:
    Mein gepflegtes, ital. Stahlrennrad mit campa.
    Mein handmade amerik. Rennrad.
    Meine guten Ortskenntnisse.
    Mein Rohloff Mb.
    Meine Urlaubskasse.
    Meine Kondition und Ausdauer.
    Mein positives Denken.
    Meine Kreativität.
    Meine Toleranz.
    Die Möglichkeit nach Italien auszuweichen.
    Auch alleine ganz gut klarzukommen.
    .Meine
    Fähigkeit Entbehrungen hinzunehmen.
    Meine Begeisterung , ehemals, für schnelle Sportwagen.
    Meine Fähigkeit in kalten Bergseen ebenso gern zuschwimmen , wie in
    einsamen Mittelmeerregionen zur Nachsaison ohne Kiosk und Sangria
    Meine kommunikativen Talente.

    Was ggf nutzt:
    Zeitlich zum Spätherbst auszweichen.
    ganz nach Süden,..Sizilien auszweichen…
    …auf Wanderurlaub umstellen.
    ..in die östlichen Länder….Polen, Rumänien…
    Jedoch ist es ab mitte Okt. sehr kalt….ueber tausend Meter
    Im Sueden brennen die Wälder,
    …..
    Das frustet , wenn hinterher alles schwarz ist, …. …,
    Trailfahren lehne ich ab…

    Fazit :die Geschichte mit dem Auto kommentiere ich nicht mehr!

  21. Nebenbei: Die opaschichtigen Gratler arbeiten hart - man muss nur
    die Welt und ihre Erfahrungen in ihr mit sich selbst richtig sehen gelernt haben durch konservative Erfahrung denn granteln ist nur der äußere unbedeutende neben Ausdruck davon was der Grantler eigentlich macht ist an Ort und Stelle ausharren nicht vom Fleck gehen und den jungen dumm Säulen und Jung Ebern die Stange machen an denen die sich mit Notwendigkeit reiben können das granteln ist nur das Geräusch dass die Stange dabei nebenbei macht ihr Hauptzweck ist aber Stange zu sein und nicht das Geräusch junge verwechseln das häufig noch zu mal wenn sie nicht konservativ sein können wie das erforderlich ist und außerdem ist konservativ nicht erforderlich viele legen ja davon Zeugnis ab in dem sie die Welt besprechen so wie sie ist aber der Grantler grantelt zum Glück trotzdem er muss kein erwachsenes Jungvieh zu dessen Glück tragen aber eventuell Sorge dass er nicht verheizt wird sonst erstirbt das Geräusch und es wäre doch schade darum aber der allgemeine jung über heute ist eben besonders anspruchsvoll und narzisstisch während er sich reibt soll die Stange aber bitte doch vor allem solche Geräusche von sich geben die seinen Ohren schmeicheln von daher gilt es in der Tat die Stange neu zu erfinden was ja auch so wie früher aus jedem Konservatismus heraus ständig neu geschieht niemand trägt Verantwortung für den Konservatismus wenn dessen Lebensgrundlage vergeht man kann auch ganz arm sehr schön vom eigenen gehabten Kaiserreich schreiben und auf den Marktplätzen der Welt dann Internet die bunten Bildchen aus den eigenen Eingangshallen tauschen die Bildchen verbrennen ja nicht mehr so wie früher wenn die Häuser verbrennen die Bildchen sind schließlich auf bombensicherer Festplatte in und brennbaren Bunkern bereits schon seit lange vor den Kriegen man sieht der kluge Konservatismus dir wie üblich und wie immer am werden möchte um zum Bedauern zu sein beugt mit seinem Unterbewusstsein längst schon klug vor alternativ sammelt es ein schmelzbare eisengestelle die finden sich auch von der Zeit leichter aufbewahrt als Holzrahmen mal sehen also wie sich Serverfarmen wieder in Betrieb nehmen lassen nachdem sie jahr hunderte im Staub und Schutt gelegen haben the grid wird ja schon ein ganz anderes sein und darum trägt der kluge Grantler auch heute schon sein Haarnetz zum Stab aber noch nicht im Staub den Staub in der Stimme markiert er nur

  22. Girly Don. Wir tragen keine Verantwortung mehr
    für Frauen und Kinder die werden doch im nächsten Krieg sowieso statistisch als Zivilisten zu 90% mehr verheizt. Und die Mädchen auch.

  23. Mobilität
    40 % der Beförderungsleistung entfallen auf Freizeitgestaltung.

    Das war 2008. Nachzulesen in https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/TransportVerkehr/Querschnitt/BroschuereVerkehrBlick0080006139004.pdf?__blob=publicationFile

    Ein abgestelltes Auto hat keine Emissionen. Aber das hat sich bis zu unseren Umweltrettern nicht durchgesprochen.

    Und wegen der Malaise mit dem Eepc: Die dumme Stadt an der Donau hat eventuell ein Reparaturcafé. Alternativ in Bahnhofsnähe in einem der trashigen ändiläden nachfragen. Der größte Aufwand bei der Aktion ist das Zerlegen und wieder zusammenschrauben.

    • Habe ich schon gemacht, leider war das denen zu kompliziert.

    • Eee PC - alles kein Problem.
      Hier einige Anleitungen für den geübten Bastler:

      https://www.youtube.com/results?search_query=asus+eee+pc+power+jack+repair+

      Reparaturen im Fachhandel entsprechen kostenmäßig fast immer einem wirtschaftlichen Totalschaden. Selbst ist der Mann.

    • Ich kann Räder und Installation, aber keine elektrik.


    • Ja, so ist das halt, man kann eben nicht alles können. Wohnte ich in Ihrer Nähe, ich böte meine Hilfe gerne an. Gibt es denn in der FAZ keine geneigten ITler? Und die Verbindungen zum CCC? Na ja, Sie schaffen das schon.

    • Ich bin im tiefsten Bayern…

    • Schicken Sie's.
      Wenn es nur um eine Lötaktion an der Strombuchse geht, sollte das problemlos machbar sein.

    • ... aber keine elektrik.
      Na, dann ist die Ablehnung von E-Bikes verständlich.

    • woanders
      Nun, lieber Don im tiefsten Bayern … ist das also die Lektion, die Sie anderen beibringen möchten wie einst der Onkel Marx? Dass man immer nur für die herrschende Klasse schreibt und schreiben kann – oder sonst eben seine Zeit verschwendet und überflüssig ist? Wenn es eine Lösung dafür gabe, ohne glattweg zu lügen, dann würde ich wohl jetzt durch die Felder streifen und etwas erzählen, statt zu schreiben. Und wenn Sie das ertragen würden, würden Sie weniger schreiben, und sondern Ihrer Frau und Ihren drei Kindern mehr Gesellschaft leisten. Gibt nichts, was man im Auge behalten müsste. Das ist Unsinn.

    • Entscheidend ist, die richtige Klasse am richtigen Ort zu sein – so einfach.

    • Titel eingeben
      Text eingeben

    • Das Produkt - eine Art metallpulverhaltiger, leitfähiger Kleber - gibt's wohl nicht mehr.
      Mit einem Schmalklingenschraubendreher (1 – 2 mm) ließ sich ein Tro(e)pf(ch)en „punktgenau“ an der gewünschten Metalleverbindungenstelle auftragen. Dann aushärten lassen – die entstandene Verbindung war sogar bei höheren Temperaturen beständig, wie ich bei meinem selbstgebastelten Elektrolysetrafo feststellen konnte.

      Aber offenbar Ähnliches ist zu haben – aus Bayern:

      https://www.horizonhobby.de/p/loethonig-tube-75g.htm?SessionId=&a=article&ProdNr=205LH7&p=44161

      http://www.donau-elektronik.com/produkte.html

    • Es bleibt dabei: Lassen's den Pfusch,
      schicken Sie’s, und es wird fachgerecht repariert.

    • Landei
      Die Zahlen des Bundesamtes für Statistik sind von 2008. Interessanterweise wird der Anteil der Freizeitgestanltung an der Verkehrsleistung mit 40% angegeben, Einkaufsfahrten mit 18%.
      Das Deutsche Verkehrspanel gibt die Freizeitfahrten mit 18% an, „Heimfahrten, Rundfahrten etc.“ mit 40%, also genau umgekehrt.
      Mir scheint, irgendein Praktikant konnte die Diagramme nicht richtig lesen.

      Verkehrspanel siehe Link, Zahlen Seite 32 ff.

      http://mobilitaetspanel.ifv.kit.edu/downloads/Bericht_MOP_12_13.pdf

    • Titel eingeben
      „Entscheidend ist, die richtige Klasse am richtigen Ort zu sein – so einfach.“

      Das soll ich wohl denken. In Wahrheit war ich nie hier, weil ich Ihnen die silbernen Löffel klauen wollte. Ich war bloß da, weil ich wissen wollte, warum ich gar keine Löffel mehr haben soll. Und das ist: Damit Sie genau der bleiben können, der Sie sind. Deshalb darf ich gar nichts sein, das über Hackfleisch für 1,99 EUR hinausgeht.

  24. Das bequeme, gemeine Ego
    ist meiner Meinung nach die zentrale Ursache für die meisten Probleme.

    Jeder hat ein Ego, dass uns am Laufen hält, darum sind wir alle mehr oder weniger faul, rücksichtslos, feige etc. und suchen unseren eigenen Vorteil.
    Da nehme ich mich selbst nicht aus, sonst wüchse mir vielleicht noch ein Heiligenschein ;-)

    Interessant finde ich zu beobachten, dass es bei Jungeltern extremer wird, sobald der Brutpflegetrieb (den lieben Kleinen soll es ja an nichts mangeln…) dazukommt – dann schaltet bei bis dato maßvollen und vernünftigen Leuten schlagartig jede Selbstkontrolle und- refexion ab. Schräg aber spannend, vor allem, wenn man die Betreffenden damit konfrontiert (da werden Weiber zu Hyänen…)!

    Wir sind so, weil wir (nur) Menschen sind.

    • Mit Heilugenscheinen müsste man bei mir die Türen nach oben aufbrechen, und dagegen hat der Denkmalschutz was.

  25. Gewinne und Kosten
    Da ich seit mehr als 60 Jahren in Deutschland lebe, muss ich sagen, dass der Don Recht hat, allerdings würde ich das erweitern wollen: Alle Gewinne wurden schon immer privatisiert, alle Kosten schon immer sozialisiert. Egal, welcher Bereich, welche Branche, welches Umfeld. Das ist das Wesen der Gesellschaft. Geld ist nie weg, sondern immer nur woanders. Der einzige Unterschied besteht zwischen Gruppen, bei denen sozialisiert wird und Gruppen, die privatisieren (können).
    Apropos CO2: Da hat sich eine Industrie etabliert, die nicht freiwillig weichen wird, sondern stets das schlimmste Szenario an die Wand malt. Der Tag, an dem wir bei Kerzenschein lesen, wird kommen, ebenso jener, an dem die starken Frauen in den Medien und der Politik die alten weissen Männer zum kollektiven Abgang bitten. Einen Vorteil wird der zukünftige Strompreis aber haben, man muss dann die deutsche Gutmenschvertreterin nicht mehr in der Glotze aushalten, denn das wird zu teuer. Oder man hält die alten weissen Männer in „Einrichtungen“ auf Lager, denn die können noch was reparieren. Bezahlt wird hoffentlich mit schädlichen Zigarren und schädlichem Rotwein? Ums Aussterben zu fördern?

    • die Psychopharmaka der jungen, weissen, halbakademischen Gendertröten sind deutlich lebensverkürzender, es könnte also eng werden im Lager it dem Nachschub von Wein. Freudenmädchen und guten Büchern.

    • Das emittierte Licht kommt von glühenden Feinstaubrußteilchen - es gibt nur eine Lösung:
      Lesen verbieten – die Fachkräfte für die Um/Durchsetzung von boko haram führen wir derzeit gerade ger-ne ein…

    • "Einen Vorteil wird der zukünftige Strompreis aber haben," ...
      … „man muss dann die deutsche Gutmenschvertreterin nicht mehr in der Glotze aushalten …“ – aber den Medienbeitrag dürfen/müssen Sie natürlich weiterhin bezahlen!

    • Boko Haram
      Nur für den Fall dass jemand eine Übersetzung für den Namen dieser Menschen liebenden Vereinigung bräuchte: „Bücher sind verboten“. Ausgenommen davon ist einzig und allein der Koran.
      Und das genau führen sie durch. Googlen hilft.

      Und Fachkräfte mit missionarischem Auftrag sind tatsächlich auf dem Weg nach Mitteleuropa.

    • Boko Haram hat viele Kinder, schauen Sie nur, was die Böll Stiftung über Kutschera schreibt.

    • "alten weissen Männer zum kollektiven Abgang bitten ..."
      Wird nicht passieren. Dafür müssten die selbsternannten Nachfolger sowohl etwas von Macht als auch vom Wesen des Menschen verstehen. Beides sichtbar nicht der Fall.

      Viel wahrscheinlicher ist, dass man die Auffälligsten und Störendsten unter den Möchtegernnachfolgern mit akademischen, medialen und Stiftungsjobs ruhigstellt. Wo ihnen die Publikation ungelesener „Studien“ und das Verfassen ebenso ungelesener Politikessays das Gefühl vermittelt, Teil von etwas Bedeutendem zu sein. Dafür zahle ich übrigens gerne Steuern :-).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Mohammed Maraqten: Altsüdarabische Texte auf Holzstäbchen, Würzburg 2014
      Mal sehen, ab wann ich den dann sorgfältig verstecken muss…

    • Kein Problem, Frauke Amgelin,
      Sie müssen die Leute nur richtig verstehen.

      Vor mittlerweile vielen Jahren hatte ich eine heftige Diskussion mit einem einigermassen gebildeten Muslim, einem Musiker, mit E-Keyboard. Allah habe sich gegen diese oder jene Instrumente ausgesprochen (habe lange vergessen, was das war, Laute?, Saiteninstrumente?). Deswegen spiele er Keyboard, das sei Allah gefällig. Huch?? Ja, meinte er, wenn Allah das nicht gefiele, hätte er das in den Koran geschrieben. Aber damals habe es doch (Sie wissen schon …!) … . Das wisse er auch, aber Allah sei allwissend, und hätte deshalb selbstverständlich gewusst dass es in unserer Zeit Keyboards geben würde, und hätte die schon erwähnt, hätte er daran keinen Gefallen empfunden.

      Der Aussenminister von Somalia, der Onkel eines Kollegen, trank den Alkohol durch 10 bis 12 zusammengesteckte Strohhälmer. Das sei in Ordnung, weil Allah bestimmt habe, sich von Berauschendem fern zu halten, und er sei weit davon entfernt.

      Wenn dann die Gedankenpolizei bei Ihnen aufkreuzt, gehen Sie einfach zum Gegenangriff über, weisen auf Ihr einziges Buch, den Koran, und sagen Sie, dass Sie sich vollständig daran halten. Alte Streichhölzer sind schliesslich keine Bücher!

    • Ja, und die Mönche des Mittelalters assen Biber und sagten, das wäre wegen des Wassers ein Fisch.

    • Wissenschaftliche Diskussion in Deutschland anno 2017
      Zum Fall „Kutschera“ äußerte sich auch Hessens Wissenschafts- und Kunstminister Boko am Rhein äh, Boris Rhein, den ich bis dato als ganz vernünftig erachtet hatte.
      http://www.allgemeine-zeitung.de/politik/hessen/rhein-ruegt-abstruse-thesen_18048315.htm
      Es kann nun mal nicht sein, was nicht sein darf.

    • Ja, Kutschere macht aus seinem Herzen keine Mördergrube.

    • Rheingate
      Das muss man sich mal geben. Über den Fall Kutschera heisst es:

      „Er sehe mit der „Ehe für alle“ eine „staatlich geförderte Pädophilie und schwersten Kindesmissbrauch auf uns zukommen“, sagte Kutschera dem erzkatholischen Internetportal kath.net. Er begründete das damit, dass die jeweils 50-prozentige Übereinstimmung der Gene eines Kindes mit denen seiner Mutter und seines Vaters zu einer instinktiven Inzucht-Hemmung führe. Diese Hemmung entfalle in der Beziehung eines Mannes oder einer Frau zu einem Stiefkind – und damit auch bei homosexuellen Paaren, die durch künstliche Befruchtung oder Adoption Kinder bekämen.
      ……..

      Der Kasseler Erziehungswissenschaftler Harald Doenst bewertete die Ausführungen Kutscheras gegenüber der HNA als „wissenschaftlich hanebüchen“ und in weiten Teilen falsch. So gebe es genügend Homosexuelle, die sich reproduzierten und Eltern leiblicher Kinder seien.

      Der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) der Uni Kassel reagierte empört auf die „kruden Thesen“ Kutscheras. Er lädt für den heutigen Mittwochnachmittag zu einem „Regenbogenstraßenfest“ in Kassel ein. Man wolle Offenheit gegen Kutscheras Äußerungen stellen, sagt eine Sprecherin. Schließlich gehörten zum Asta ein Schwulen- und ein Frauen-Referat“.

      Kutschera sagt, wenn ein Kind mit einem Elternteil zusammenwohnt, das sein leiblicher Vater oder die leibliche Mutter ist und das andere Teil des homosexuellen Paares nicht, dann kann es seitens des Stiefvaters/der Stiefmutter in diesem homosexuellen Paar zu sexuellen Übergriffen kommen, wie bei allen anderen Stiefvätern und Stiefmüttern auch, weil die natürliche Inzesthemmung entfällt.
      Der Wissenschaftsminister antwortet darauf, „auch Homosexuelle könnten sich reproduzieren“. Dass das in der von Kutschera genannten Konstellation bereits des Fall ist, schließlich ist ein Teil des Paares leiblicher Vater/leibliche Mutter, scheint dem Minister nicht aufgefallen zu sein.

      Und die Sprecherin des Allgemeinen Studierendenausschusses lädt zum Tanz gegen die Wissenschaft ein.
      Liebe Sprecherin des Studierendenausschußes, „Student“ ist diskriminierend, aber „Ausschuß“ ist es nicht?
      Ich wäre jedenfalls lieber Student als „Ausschuß“.
      Aber das ist meine Meinung.
      Tanzen Sie die Antwort für mich mit. Danke.

  26. Ökofaschisten an der Schloßallee - Du hast keine Chace aber nutze sie
    „Hegel bemerkte irgendwo, dass alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen zweimal ereignen. Er hat vergessen, hinzuzufügen: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce.“ (Karl Marx)

    Nun wir haben den Hitler gehabt und wir haben nicht geglaubt dass er das macht was er so gesagt hat.

    Nun, jetzt haben wir Hendriks und Hofreiter und Göring[sic]-Eckart und die sagen uns schon, dass sie uns zurück ins 17.Jahrhundert mit Fahrradrisckasch und Biolandbau und Solarzelle auf dem Dach wie in Burkina-Faso führen wollen.

    Ich habe mich durch die Pamphlete eine Hermann Scheer (SPD) gekämpft ,der uns das EEG geschenkt hat . Der Basso Continuo ist dort Sozialismus durch Solarpaneele, als hätte es das Godesberger Programm der SPD nie gegeben.

    Die Raute führt uns ja unetwegt weiter in ein strahlendes sozial(istisches) Bionade Biedermeier.

    Man muß nicht wie die Antifa Autos anzünden um Autos wegzubekommen, man erzeugt über die von den eigenen politischen Stiftungen finazierten NGOs einen Spin und läßt dann Gesetze erlassen (Feinstaub, Schadstoffe, VErbrauchsgernzen, CO2,…),die das „abfackeln“ der ganzer Industrien (Kohle, Energie, Gentechnik, Pflanzenschutz,..) für einen übernehmen.

    Bevor der blöde kapitalistische Michel verstanden hat was da beschlossen wurde, ist die Wurscht schon vom Teller, die Sinnhaftigkeit oder auch nur die Richtigkeit wird nicht mehr hinterfragt.

    So kann eine Deutsche Umwelthilfe, die 243 Mitglieder hat und deren Geschäftsmodell die Abmahnung von Mittleständlern ist, bestens vernetzt im rot-grünen-ökofilz, so ein Bohai machen.
    Weil Schwachköpfe schwachsinnige Gesetze erlassen.

    • Stimmt, den Laden müsste man mal genauer anschauen.

    • Recherche
      Ja DA, schauen Sie bitte einmal.

      PS: Sind sie schon über das neue Projekt der Böll-Stiftung gestolpert? http://www.agentin.org – eine schöne Leseliste zum Thema Männerrechte (abgesehen natürlich von den wirklich Radikalen, die dort auch stehen). Ganz spannend dort: „Familismus“, sozusagen in einem Atemzug mit Rechtsextremismus und Terrorismus. Das ist wirklich schon ganz nah dran an nationalsozialistischer Verblendung und Wahn, wenn nicht sogar schon pathologisch und gefährlich. Man wartet sozusagen nur darauf, dass die auch Lager vorschlagen.

    • Ja, habe ich schon gesehen. Wenn Grün zu Knallbraun wird.

    • @ anonymous content
      Wenn die Mittelständler sich gegen so einen Verein nicht
      wehren können, sind sie selber Schuld.
      Und wehren Sie sich nicht gegen „schwachsinnige“Gesetze,
      deren Zerstörungspotenzial ist hoch. Sie ersparen uns
      hoffentlich einen Krieg und trotzdem kann wieder aufgebaut
      werden.
      Nehmen Sie sich die Worte der Carolin aus dem Biergarten
      zu Herzen.

    • zu agentin.org/Familismus
      Hurra,

      den Familiennachzug der Schutzbefohlenen können wir uns sparen.
      Familie ist rechts, bäh und abzuschaffen.

      Das muss dann aber auch für Noch-nicht-so-lange-hierlebende gelten.

  27. Wir ändern uns nie.
    Das „nie“ würde ich im Hinblick auf die Jahrtausende der Evolution nicht so stehen lassen, aber es stimmt: Zu grossen Teilen funktioniert der Mensch so, wie er sich biologisch entwickelt hat.

    Und warum auch nicht? Never change a running model …

    Die gesellschaftliche Ebene sieht anders aus: Hier hat die grosse Menge das über tausende Jahre sinnvolle Misstrauen gegenüber Fremden offenbar aufgegeben und stürzt sich in Experimente, die rational denkende Menschen als Weg in den sozialen Abstieg fürchten müssten.

    In einem auch in dieser Zeitung geschmähten Buch heisst es:

    „Die Erfahrung von Differenz wirkt unter den Deutschen skandalös. Sie können es nicht ertragen, wenn es irgendwo anders ist, als bei ihnen selbst. Deshalb werden sie auch die letzten und eifrigsten Anhänger des Projekts der Modernisierung, vielleicht sogar des Projekts Sozialismus sein. Bislang glauben sie noch, es seien grundsätzlich nur Nivellierungen nach oben möglich; vielleicht wird sie eine Wirklichkeit, die nur noch Nivellierungen nach unten gestattet, schließlich eines Besseren belehren?“

    Das Ergebnis wird sicherlich früher kommen und eindeutiger ausfallen als der so gefürchtete Klimawandel.

    • Ja, ich lese den Sieferle gerade, aber ich finde ihn ermüdend und verbohrt.

    • ...
      Die zitierte Passage fand ich auch treffend. Mehr habe ich mir erspart.

    • Aua
      Grade auf der Achse gelesen: Finis Germaniae wurde aus der Spiegel Bestsellerliste (6) getilgt. Die Einschläge rücken näher.

    • Echt? Naja, das passt zum Spiegel.

    • Ich fand "Das Migrationsproblem" besser
      als finis germania, und auch, was er 2011 für den Bund geschrieben hat, liest sich viel angenehmer.

    • Und jetzt mal den Stöpsel ziehen
      „Grade auf der Achse gelesen: Finis Germaniae wurde aus der Spiegel Bestsellerliste (6) getilgt.“

      Unter der Originalquelle der Meldung (http://unbesorgt.de/ein-buch-ein-problem-kein-buch-ein-skandal/) steht als dritter Kommentar sinngemäß der Hinweis, dass das Buch im Nachdruck und noch nicht wieder lieferbar sei – und ohne sales kein Bestseller und keine Platzierung auf der für KW 30 gerade neu erschienenen Liste.

      Scheint plausibel – buecher.de sagt „bald lieferbar“, buch24.de kündigt 4-8 Wochen Wartezeit an.

      „Naja, das passt zum Spiegel.“

      In dem Fall wohl eher: passt zur Achse. „Die Achse-Autoren haben Kante und Biss und keine Angst, falsch zu liegen.“ (http://www.achgut.com/autoren). Ich möchte noch ergänzen: „… und halten sich nicht mit Recherche auf, die einem das wohlfeile Spiegel-Bashing stören könnte.“

  28. Elektrobus auch nicht - es gibt schließlich schon ein Weilchen
    https://www.google.li/search?q=pedal+bus&num=100&newwindow=1&source=lnms&tbm=vid

    • Wie wäre es mit der Wiedereinführung ...
      .. der Sänften? Das würde auch ohne müde Füsse die Überwindung der vielen Treppen und Rom und Venedig zu erhebenden Vergnügen machen.

  29. Euro-5 mit Partikelfilter - Die Laborratten hat es wohl nicht beeindruckt
    An Arbeitsplätzen herrschen offenbar ganz andere Grenzwerte. Zwanzig mal mehr ist da erlaubt.
    Frage: Wo halten sich die meisten Menschen länger auf – im Büro oder an den Messstellen, die mir verdächtig oft an vielbefahrenen Stopp-and-Go-Kreuzungen stehen? Büromensch gegen Sandler.
    http://www.focus.de/finanzen/karriere/berufsleben/politik-ignoriert-zweifel-am-grenzwert-40-mikrogramm-dieselpanik-wegen-grenzwertluege-in-ihrem-buero-ist-20-mal-so-viel-stickstoff-erlaubt_id_7378545.html

    Auch die, die sich beruflich mit den Emmissionsauswirkungen befassen, die Pneumologen, sind geteilter Meinung:

    http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/asthma/article/932208/pneumologen-thema-luftschadstoffe-scheiden-geister.html

    Aber was kann heute noch Expertise gegen ideologischen Totalitarismus ausrichten? Bei großen Teilen dieses medialen Personals mit Agenda.

    • Nun, es plappert ja nicht keder die Lüge vom emissionsfreien Auto nach.

    • Brummt das E-Car oder ist es doch der Schädel?
      Ja, es ist wirklich amüsant zuzusehen, wie sich die „Experten“ al gusto die Studien und die Gesetze der Physik um die Ohren hauen.

      Das Recycling von Lithium (der Preis geht ja, Tesla sei Dank, seit 2015 durch die Decke), dem derzeit favorisierten Element der Elektromobilität in Form von Lithium-Ionen-Akkumulatoren, ist ja technisch derzeit schwer machbar und weder energetisch noch wirtschaftlich sinnvoll.

      Und da dieser Rohstoff ja auch in anderen Einsatzgebieten immer mehr gebraucht wird, sollten Stokowski, jetzt.de, funk.net, bento & Co. genau überlegen, was sie inhaltlich (?) so schreiben und senden:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Lithiumtherapie

    • Warum heilen, wenn man Krankheit auch vermarkten kann?

  30. Netanjahu will offenbar zusammen mit den Visegard Staaten "Europa retten"
    Hier ist der link:

    http://www.unz.com/isteve/netanyahu-invites-visegrad-eastern-europeans-to-summit-next-year-in-jerusalem/

    Dabei ist doch Orban Antisemit – und die Polen werden heute von der amerikanischen Intellektuellen Anne Applebaum bezichtigt, den dunkelsten Punkt ihrer Nationalgeschichte seit Menschengedenken erreicht zu haben. – Netanjahu sieht das scheints ein wenig anders.

    • Israel ist nun mal wenig wählerisch, wenn es um das Thema radikaler Islam geht.

    • @DA
      Sie wären auch wenig wählerisch, wenn’s um Ihr Überleben ginge.

    • Sie sehen es richtig, mein Überleben zählt, der Rest muss selbst klarkommen.

    • Die Beschuldigung wird zu Recht erhoben!
      Wer die Unabhängigkeit der Justiz abschafft, hat den Kernbereich westlicher Zivilisation erfolgreich angegriffen. Das ist das Markenzeichen rechter wie linker Diktaturen durch die Geschichte der letzten 150 Jahre.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Mit Israel Europa retten?
      Das Treffen gilt doch dem mir verständlichen Wunsch Israels, die Co-Finanzierung von Hamas ua palästinensischen / islamischen Gruppen durch die EU zu reduzieren.

      Mir wäre es schon recht, wenn sich die EU auf die eigenen Interessen besinnt. Die liegen mit Sicherheit nicht auf der Seite der Hamas.

  31. "... findet man bei Wikipedia ..."
    Geschätzter Don Alphonso,
    so sehr Ihre kunstvollen Denkanregungen (und den dadurch vermittelten Austausch zwischen meist hochinteressanten Kommentaren) von vielen Lesern geschätzt werden, bitte ich um einen Zwischenruf:
    Wikipedia ist m.E. _keine_ seriöse Quelle, sobald es um Wertungen, Deutungen und Zuschreibungen geht. Wikipedia ist keine freie Plattform mehr zur Bereicherung der Menschheit durch Schwarmintelligenz und Wettstreit im herrschaftsfreien Diskurs. (Man frage dazu z.B. Walter Krämer oder Daniele Ganser.)
    Natürlich (sic!) schaut man bei Wikipedia zur ersten Orientierung nach — so, wie man in der privaten Küche unbeobachtet den Rest edlen Weines durch Eigenverzehr aus der Flasche nicht verkommen lassen will. Letzteres wird man in Gesellschaft und bei Tisch aus guten Gründen lieber unterlassen.
    Ist es ein Zufall, dass die Denunziationsplattform „Agent*in“ sich in das Wiki-Gewand kleidet?
    Jede über das Nachschlagen von Naturkonstanten hinausgehende Wikipedia-Fundstelle, die man in öffentlicher Rede verwenden will, ist durch weitere Suche zu prüfen. Bücher helfen, der Online-Zugang zu einer wissenschaftlichen Bibliothek ebenso.
    Wohlgemerkt: Diese Randbemerkung ist natürlich nicht als Kritik an Ihnen gemeint, ganz im Gegenteil, und ich danke (erneut) für Ihre schier unermüdliche kluge Arbeit!

    • Als Einstieg für die Millenials reicht es.

    • Suchbegriff
      [dritter Anlauf – sorry falls die unvollständigen Versuche zuvor erscheinen sollten]
      Da ‚Kopfrechner‘ nur über die Zuverlässigkeit von W. schreibt, eine Bitte an D.A.: das Ereignis ist als „Holodomor“ bezeichnet worden, wird bei Benutzung der W.-Suchfunktion zwar so vervollständigt, aber sollte auch im Artikel korrigiert werden. Danke

  32. Titel eingeben
    „An gscheidn Griag, des is wos Leid wia Ia amoi wiada brahchan.
    Die Carolin vom Biergarten antwortet auf die Frage nach Glutenfreiheit“

    Ich muss feststellen, dass ich aufgrund der obigen Aussage eine gewisse Sympathie für die Carolin empfinde.
    Nicht des wortwörtlichen Inhalts wegen, denn wer wünscht sich schon ernsthaft Krieg außer ein paar verzogenen ideologisch abgehobenen Rotzlöffeln aus dem Hamburger Schanzenviertel/der roten Flora, sondern der dahinter stehenden grundsätzlichen Aussage.
    Ein gesunder Mensch kann, wenn er sich der geistigen und körperlichen Nichtstuerei – gemeinhin gern als Faulheit bezeichnet – zu sehr hingibt einfach damit rechnen, dass er sowohl in geistiger als auch körperlicher Hinsicht abbaut, sprich, dass sich neben einem einem Abbau von geistiger Leistungsfähigkeit auch ein körperlicher Abbau in Form von Krankheiten und Beschwerden – über den Grad der Fitness brauchen wir hier noch nicht einmal zu sprechen – einstellt.

    Warum sollte es bei einer ganzen Gesellschaft anders sein?

    Und so sehe ich die heutigen Links-Grünen-Kreise aus Sicht unserer Gesellschaft als die geistige und körperliche Verkrüppelung des funktionierenden Teils der Gesellschaft an – als Wohlstandskrankheit sozusagen: Menschen, die mit der harten Realität da draußen, dem täglichen Überlebens- und Fortschrittskampf, den körperlichen und geistigen (!) Anstrengungen die zur Erhaltung unserer Gesellschaft und unseres Staatswesens notwendig sind ebenso überfordert sind wie mit der Verantwortung für das Ganze, die jeder zu seinem Teil trägt und die immer bei der Eigenverantwortung beginnt.
    Menschen, die in den meisten Fällen von den Eltern oder dem Staat (Bafög, öffentlicher Dienst, Hartz) gesponsert werden und mit Begriffen wie „Leistung“, „Verantwortung“ nichts anfangen können – weil sie es nie lernen mussten.
    Und weil es in der Vergangenheit so gut funktioniert hat – und immer noch funktioniert – ist man natürlich gänzlich von sich und seinen hehren Absichten überzeugt.
    Während also Vereine die der öffentlichen Versorgung/Sicherheit dienen wie FFW, THW, BRK usw. ebenso wie Vereine die sich der eigenen Kultur widmen (z.B. Trachten- und Gesangsvereine) mit Nachwuchssorgen kämpfen ist man „auf der guten Seite“ und begleitet traumatisierte Flüchtlingskinder.
    Während sich der Normalbürger ebenso wie die Wirtschaft Gedanken macht „wie man Geld verdient“, kümmert man sich in diesen Kreisen nicht darum – die Vorschläge, Forderungen und Ideen wie man es „Sinnvoll“ im eigenen Weltbild ausgeben könnte sind dafür umso lauter und intoleranter.

    Es ist halt einfach eine Wohlstandskrankheit: In einer echten Krise die diese Klientel auch trifft müsste man sich wieder mit der Realität und den wirklichen Problemen befassen, was zwar eine harte Lektion wäre, aber ich denke eine notwendige.

    • Die "Carolin vom Biergarten" ist wohl gegen die HH Schanzenaktivisten als auch gegen Hypersensible
      – also: Sie markiert ein Dilemma – – (oh, ich hoffe, zu mir würde sie „geh weida!“ sagen – mit einem charmanten Lächeln).

      ((Ich wär’s zufrieden!)).

    • Nix gegen Bafög bitte
      Mir hat es das Studium ermöglicht, meine Eltern hätten das (mich) nicht finanzieren können, ich hab alles zurückbezahlt (Volldarlehen & jede Menge Steuern) und gut ist.
      Die Carolin hat natürlich insofern recht, daß die saubere Gschellschaft wiedermal eins auf den Deckel braucht. Geduld. Ist in Arbeit. Läuft.

  33. Obacht beim Radkauf
    Sehr geehrter Herr Vorsitzender des bairischen Touristikverbandes und charmanter Blogwart,

    umzugsbedingt muss ich bald von meinen Nachkriegshollandrädern lassen und anstiegstaugliches Material ranschaffen. Von den entsprechenden Marken und der nötigen Technik habe ich aber keine Ahnung und noch weniger praktische Erfahrung damit. Wo kann ich mich dazu einlesen? Überkomplexe und fragile Räder möchte ich meiden, meine wurden und werden auf der Straße getreten wie weiland der Esel vom betrunkenen Knecht. Eigentlich verrückt, dass das Räder aus den 50ern noch mit Originalteilen überhaupt aushalten. Bei meinem ’57er-Bismarck brach mal beim Stehen im Radaufhänger der Ständer ab, dass war alles.

    • Ich würde mir ein altes Stahl-MTB der späten 80er, frühen 90er kaufen. Idealerweise mit Deore DX oder XT 730. Die sind unzerstörbar, wenn sie keine Federgabeln haben, und Ersatzteile sind leicht zu beschaffen.

    • Don Alphonso hat Recht
      Alte Stahl-MTB sind für die Ewigkeit, alte XT-Komponenten auch. Nur bei den alten Zahnkränzen sehe ich Versorgungsprobleme, 7- oder 8-fach Kassetten in guter Qualität sind Mangelware.
      Bei Stahlrahmen auf Korrosion achten und am besten von innen mit Korrosionsschutzwachs behandeln. Gibt es in Sprühdosen mit Schlauch dran um in alle Winkel zu kommen. Dann hat man wieder für Jahre Ruhe und der Fahrradbranche mit ihren jährlichen Modellwechseln, Inkompatibilitäten, 27,5″ Schwachsinn usw. den Stinkefinger gezeigt.

    • Ich plane da gerade was – mit 30 Silberlingen über die Berge.

    • Deore DX
      ist auch nicht unfehlbar. Ich habe gerade das alte Trecking-Rad meiner Mutter von Anfang der 90er verkauft und verzweifelt versucht, den verharzten Schalthebel wieder flottzukriegen. Literweise Sprühlöl hat nichts geholfen, man mußte wirklich alles auseinandernehmen. Das ist nicht unbedingt etwas für Anfänger.

    • silberling
      Meinen Sie alte 5 DM Don oder Unzen? mit 30 x 15 Euro sollte eine Alpenüberquerung einschließlich zwei Übernachtungen und Verpflegung schon möglich sein.

    • Das Rad, mit dem ich vielleicht fahre, hat 30 € gekostet und kommt vom Schrott.

    • Ultraschall
      Ein Fahrradschrauber in der Nachbarschaft, der alte Rennräder liebt, aufbereitet und verkauft, hat sich neulich ein Ultraschallbad zugelegt. Da legt man die verharzten Werkstücke einfach hinein und staunt, wie picobello die nach ein paar Minuten wiedererstrahlen. Also, nicht nur sauber im Sinne von gereinigt, sondern wie neu.

  34. Schöpfungen
    Es bedarf lediglich einiger tektonischer Verschiebungen, Hebungen, Senkungen sowie Faltungen und ein neues Volk der handgemachten Fahrradbastler entsteht auf einer Inselscholle eventuell in sonnigen Klimaregionen. Es wird danach erst wieder eine Weile Dauern bist Staaten, Gesetze und Militär selbsterdachte Herrschaftskräfte gebildet haben.
    Eine Welt wirklicher Erfindungen und Freuden.
    Der Don könnte Sammlungsorte und Inspirationsquellen erkunden.
    Zeit für Avantgarde de Peleton

  35. Mittel Alter vs. Mittelalter
    Paweł Poljański, ein diesjähriger Toure-de-Trance-Fahrer
    (27 J.) zeigt seine Vintage-Beine.
    https://www.instagram.com/p/BWshQ0FhGhY/
    Nun, erholte Radlerbeine sehen schön glatt aus.
    .
    Vintage-Bärte.
    Ach, wenn diese doch auch mal wieder ‚gerodet‘ würden.

    • Ich muss mal darüber schrieben, dass die abstossend wie Fett in Leggins sind.

    • Fett in Leggings
      Ja, das stimmt, da sollte unverzüglich die noch zu installierende Mode-Polizei einschreiten :))

    • @vintage Beine
      Mich erinnern diese Radler-Haxen eher an das Euter einer „Hochleistungskuh“

      http://salzburg.orf.at/news/stories/2640291/

    • Jetzt haben Sie es geschafft, Don
      Wenn ich aufwache, ist das erste, das mir in den Kopf schießt:
      „Fett in Leggins“, ebenso mehrmals täglich, mit und ohne Anlass.

    • Die bewährte Buchstabenschleuder jedenfalls zeigt hübsche Ergebnisunterschiede
      Fett in Leggins
      =
      Negligent fist
      =
      Fleeting sting

      ~~~~~~~~~

      Fett in Leggings
      =
      Negligent gifts
      =
      Get left singing (klar, als Marschallin auf der Sommernachtstraumbühne sollte Frau schon leandermäßig ausgestattet sein, griengrins…)

    • Anagramme
      Nach Einigen fruchtlosen Monaten habe ich auf einen Generator zurück gegriffen.
      http://www.sibiller.de/anagramme/cgi-bin/CallWP.cgi?text=Amgelin+frauke&pre=&anz=5&max=12&min=2&typ=1&log=1&submit=+++++++Generator+starten%21++++++

      Ich hab nur die ersten hundert angeschaut. MAFIA NEGER ULK hat was. Bloß was?

    • Denn Ulk mit Negern führt zu "Afrika umlegen" und das ist dann nicht durchweg
      wohlgelitten. Wenn man weiterhin einer solchen Leidenschaft frönen möchte, ist sorgfältige, klandestine Vorgehensweise angesagt: Verbrechen, organisiert, vulgo Mafia eben – passt!!!

      Da haben Sie aber eine großartige Sucheinstellung hingezaubert – äußerst ergiebig und beginnt sogar mit Faekalien, vergnügtschmunzel, passt also hervorragend zu meinem Müllhirn. Meine englischen Mischversuche zeitigen dagegen lediglich bescheidenere Ergebnisse:

      I am frugal keen, a funkier gleam.

  36. Vintage-Waldschrad
    Text eingeben

  37. Good old HENRY
    Don,
    machen Sie mal eine Tour auf den Mount Evans und bringen Sie sich einen hübschen alten Ford mit.
    Henry hat ja die Fließbandfertigung erfunden, damit sich nur die noch abstrampeln müssen/dürfen/sollen, die es unbedingt wollen. ;-)

    https://www.fordbarn.com/forum/showthread.php?t=115013&showall=1

  38. Vintage-Waldschrat
    Apropos Vintage-Bärte: Es muss endlich mal gefragt werden, warum heute so viele einheimische Männer rumlaufen wie Waldschrate oder Taliban (Ist die Einfuhr von Bärten nicht schon groß genug?). Kombiniert mit der üblichen dickrandigen Brille und einer Narrenkappe im US-Baseball-Stil sehen die Kerle derart doof aus, dass eigentlich die Spiegel wegklirren müssten. Wenn das Mode ist, hab ich was nicht verstanden. Und was sagen eigentliche die Damen dazu? Muss doch sein, als kuschle man einen Besen.
    Oder ist das gar die vorauseilende Anpassung an die zukünftige Hauptreligion in Deulandistan ? Übrigens gibts dann für die umgewidmeten Domspatzen keine Entwarnung. Wie man hört, ehelichen die was-auch-immer- …iiiten auch kleine Kinder.

    • Sind es soviele?
      Oder sind es nur soviele Bilder, aufgenommen von Hipstern für Hipster? Bei hellem Tageslicht, also nur bei Leuten, die „irgendwas mit Medien machen“, weil die bartlose Mehrheit in Büros und Werkshallen verschwindet?

      Soweit ich das beurteilen kann, ist der Anteil irgendwie auffällig gekleideter oder behaarter Männer seit 1980 unverändert. Eine immer relativ kleine Minderheit. Einzige Ausnahme ist das freiwillige Sichtbarmachen der Herkunft mit Tattoos und Piercings – da ist die Minderheit relativ stark geworden.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Mode kann man nicht verstehen- Roland!
      Es sei denn man ist Psychologe mit Spezifizierung peergroup …

      Die Bärte sind, scheint mir so, so etwas wie Burkini für Männer. Vllt. fasse ich das ja falsch auf!

    • Alter und junger Bart
      Es sind schon bedeutend mehr Bärtige unter den Männern, als 1980. Meiner Meinung nach ist das eine unwillkürliche Antwort auf die feminisierte Gesellschaft. Wir leben in einer Zeit, in der auch jedes Quentchen geschlechtlicher Unterscheidung ausgemerzt wird, beruflich, sozial und körperlich. Der feminine Zeitgeist lässt keine Studie aus, um die Geschlechteräquivalenz quer und queer durch alle Facetten der öffentlichen Diskussion schön zu reden. Der Bartwuchs ist die letzte Bastion des Mannes, in den die Frau nicht ohne weiteres eindringen kann. Vielleicht geschieht es noch umgekehrt, wie bei Conchita Wurst, der es allerdings jetzt aufgegeben hat.
      http://www.gala.de/stars/news/conchita-wurst–sie-moechte-wieder–nur–tom-neuwirth-sein-21366088.html

    • Wenn diese Bärte
      die Männlichkeit ihrer Träger betonen sollen, frage ich mich, warum das dann wieder durch gräßliche Dutts auf dem Hinterkopf konterkariert wird?


    • @krächzit: Mit dem Männer-Dutt erwähnen sie was. Ja, das habe ich selbst vor wenigen Tagen wieder gesehen, in Kombination mit Bart, wie Sie beschreiben. Scheint wirklich eine Mode zu sein.

  39. Mit dem SANTOS fahre ich auch bei Windstärke sechs plus
    @QuestionMark – Selbst ich als ältere Dame fahre bei minus 5 Grad längere Strecken. Gefährlich ist nur Eis auf Brücken. Da muss man schwer aufpassen. Mein Colnago lasse ich dann zu Hause. Stattdessen benutze ich mein SANTOS. Das fährt sich wie die Fahrradversion eines Mercedes SUV und hat weder Kette noch offene Zahnräder. Wenn es vom verwehten Sand völlig verdreckt ist, spritze ich das Carbonband einfach nur mal wieder ab.

    • @tiger
      Ach, das klingt doch mal wirklich positiv. Schön, das ihnen das Radfahren so viel Freude bereitet.
      Wie auch immer, ich würde die Winterfahrten niemandem empfehlen. Habe das (wie gesagt) eine zeitlang machen müssen. Und diese Fahrerlebnisse gehören zu den wenigen negativen die ich in Erinnerung behalten habe.
      Kurz: Eine riesen Schinderei und Sauerei. Die Kälte zieht durch jede Ritze rein. Der Schnee bedeckt ständig den Sichtschutz und schränkt den Überblick gefährlich ein. Man muß insgesamt gesehen wirklich relativ gut vorbereitet sein auf so etwas.
      Ach ja, mit ihrem Santos haben sie sicherlich schon mal radtechnisch das richtige Equipment. Ich hatte damals nur irgendein 08/15-Rad von NoName-HabsVergessen und war auch leidenschaftlich gerne mit dem Rad unterwegs.
      Aber bei deutschen Witterungsverhältnissen (viel Regen etc.) ist das kaum noch darstellbar für den Ottonormalverbraucher. Zu dreckig, zu zeitaufwändig (Reinigungsarbeiten), zu verschwitzt.

      Ach ja, eine Frage noch: Was sind für sie längere Strecken bei einer Winterfahrt?

    • 50km
      Mit dem Fahrradclub. Nach 25km trinken wir irgendwo Kaffee.

    • So will es das italienische Gesetz.

    • 80 - 100km im Sommer
      Gleich werde ich aufbrechen (mit dem Colnago)

    • Los, los!

  40. @ D.A.. Aber nur äußerlich
    Vor den Sitzen wird das im Artikel abgebildete Dreifach-Kettenblatt seine Renaissance erleben und den Rest des Antriebsstrange gibts im Artikel auch. Chassis und Karosserie werden der Handhabbarkeit wegen aus gewichtsparenden Materialien gefertigt werden, der dazu notwendige Energiebedarf hätte locker für 250 000 km mit einer S-klasse von 1980 gereicht.

  41. "Fett in Leggings"...
    Schon mal aufgefallen, dass o.g., wenn es durch den Park joggt oder powerwalkt -egal ob männlich oder weiblich- wie angebrannter Gummireifen riecht. Brille abnehmen sinnlos.

    Macht nichts, die alten Fahrräder sind zu schön.

  42. Geld stinkt nicht
    Über eine Vermögenssteuer kann man ja mal diskutieren. Später.

    Was ich für dringlicher halte, wäre eine MIGRATIONSSTEUER,
    die jeder verantwortliche Politiker in Höhe von 50% seiner Diäten und Nebeneinkünfte in 12 Raten, also monatlich, zahlen sollte (per Gesetz).

    Migrationssteuer meint, dass für jeden, altersunabhängig einreisenden Migranten, ein bestimmter Betrag an das Finanzamt zu zahlen wäre.

    Regierungsmitglieder wären mit 75%, die Bundeskanzlerin mit 80% zu belasten.

    Das Thema Obergrenze wäre dann hinfällig.

    Achja, Rechtsanwälte sollten auch berücksichtigt werden.

    • Besser wäre eine Migrationssteuer für die Allgemeinheit
      auf freiwilliger Basis. Alle, die „Refugees-Welcome“ geschrien haben, zahlen einen Solidaritätsbeitrag, aus dem die Migranten finanziert werden. Als Ausgleich erhalten sie dann exklusiv später mehr Rente, nämlich genau die, die von den Migranten eingezahlt wird. So wäre jedem geholfen.

    • Vermögenssteuer ./. Unvermögensabgabe
      Die Mittelschicht sollte m.E. alles bezahlen.
      Sie hat die Mittel die andere wollen
      deshalb nennt man sie schließlich auch so.

      Die Unterschicht hat nix
      und die Oberschicht tut so als ob sie nix hätte
      oder gründet Stiftungen oder flüchtet.

      Ich persönlich zahle nur Steuern wenn ich
      einkaufe. Die Bank hatte was ans Finanzamt
      abgeführt die Leute dort überweisen mir das dann wieder.

      Ich befinde mich im Kampfstreik und
      komme mit meinem Geld gut aus.

      Den einzigen Anspruch den ich an den Staat noch haben
      (genauer an seine Institutionen denn in D-Land
      gibt es nur das Staatsgebiet und das Staatsvolk und ein paar
      zugereiste) ist so etwas wie der Versuch Straftaten zu bekämpfen.

      Eine Vermögenssteuer wäre eine solche Straftat
      da sie kluge vermögende Dons bestraft
      und unvermögende belohnt.
      Das kann man u.a. daran erkennen das
      S. Gabriel Außenminister werden konnte.

  43. Fräulein Gwandl, 10.30h
    Super formuliert!

  44. Mit dem Rad gegen Neureiche
    Don, Sie beschreiben sehr schön in einer Tour de France das Ersetzen des Rades durch das Automobil.

    Wie so oft mit einer gesunden Portion Verachtung von „altreich“ gegen „neureich“ und mit kämpferischer, pedaltretender Liebesmüh gegen die Fehlentwicklungen der „Gesellschaft“.

    In Rußland nahm ich soeben die Auto-Parallel-Gesellschaften von uralten a) Moskwitschen, Ladas und b) normalen Westwagen und in Moskau die c) SUV-Armadas nebst Radwegen ohne Radfahrer wahr.
    Die sind noch nicht in Massen auf den individuellen Trichter „Rad“ gekommen.

    Ansonsten:
    Lenin & Co stehen noch überall rum, aber Vaterland und Kirche ist angesagt.

    Tja …,
    längerfristig sind damit die sozialen Kosten, wenn man noch die „Vereinten Nationen“ zu Vaterländern dazu nimmt, nach den kriegerischen Lernkurven durch Ignoranz und Egoismus, wohl geringer als neuer deutscher Imperialismus (Wir-schaffen-das: Europa).

    Wieder in Hamburg bekam ich einen „altreichen“ (eigentlich altarmen)
    Wutanfall. Ein SUV blockierte durch ignorantes Abstellen 3 Parkplätze. Mein Zorn verrauchte nach einer Runde mit dem Rad um`s Eck; denn Kommunismus mit Rotte Flora würde auch nix nützen.

    Danach sind die Neureichen nur noch neureicher.

    • Das Rad ist eigentlich so eine Luxussache des alten Westens. Woanders fragt man, warum man radeln sollte, wenn man ein Auto hat.

  45. Fahrradlasten
    Danke für den gescheiten und witzigen Text. Der Rentner hat sich gerade von den Fahrradlasten in der Garage durch Reinigen und Instandsetzen befreit und freut sich auf die nächste Auslandsreise über den Rhein nach Frankreich, die aus Krankheitsgründen warten musste. Bleiben sie schön fit – Ihre Räder auch.

  46. An Griag weama schneia griag'n ,oisd moasd , Carolin !
    ..

    . Und wead a Biagagriag weana , wo ma neama woas, wea de unsrign, und wea de oandan san .

    Und ois nua wenga de gschwaealign Gfrasda in ,, Polütük und Mödiöön “

    de Hoamadlosn Heggnbrunza, de .

    Wea ibribleibbd, wead schee schaugn, daundan homs iwastaundn .

    Hed ma se ned denggd, vua a boa Joar , owa so haumsas gmochd.

    Oa Moss nu, Carolin, daun hau I gnua !

  47. e-Autos, Nazis, Sieferle, Merkel, Höcke, 68er - ein Gesamtzusammenhang
    Sieferle macht einen auf romantischen Rauner und verquast damit einfachste Zusammenhänge.

    In der konservativen Nachkriegszeit gab es bereits eine Aufarbeitung des NS samt zig KZ-Prozessen, die weit über das hinausging, was heute international nach ethnischen Konflikten so üblich ist an Wahrheitskommissionen, Amnestien etc. – „damit man wieder zusammen in die Zukunft schauen kann“.

    Die sachlich unsinnige Verabsolutierung des Holocaust (der wie jedes historische Ereignis in der Tat einmalig ist, aber im Genozid an den Armeniern oder Tutsi durchaus vergleichbare Vorgänger und Nachfolger aufweist), war und ist ein politisches Instrument der deutschen Linken zur Diskreditierung des konservativen, politischen Gegners.

    Da der NS schon recht weitgehend aufgearbeitet war, dabei aber die vielen mehr oder wenigen NS-verstrickten Konservativen, die keine direkten Täter waren, verschont blieben (wie heute internationaler Standard) bedurfte es einer zweiten, radikalen Aufarbeitung, die ebendiese Personen zugunsten der Linken aus den Ämtern treiben sollte und völlig unbelastete, ergo linke Nachfolger sicherstellen. In Politik, Medien, Verwaltungen, Behörden, Hochschulen – der Durchmarsch zu Macht und Trögen.

    Dies war nur durch eine Verabsolutierung des Holocaust möglich, die auch eine absolute Aufklärung und absolute Konsequenzen für absolut alle irgendwie Verstrickten rechtfertigte. Und zugleich die Nichtverstrickten, die Aufklärer, moralisch überhöhte. Dies wurde durch die internationale kulturell-sexuelle 68er Bewegung erleichtert, und bediente sich reichlich der moralischen Selbstüberhöhung, die immer auch Ideologisierung ist.

    Die Nazi-Keule auf Basis der Holocaust-Absolutierung ist ein weithin und auch historisch völlig unterschätztes politisches Instrument seit Jahrzehnten.

    Dabei war es so erfolgreich, dass die Konservativen sich nicht nur nicht erwehren konnten, sondern es nur durch Übernahme desselben neutralisieren konnten, in der Hoffnung, dass die Spätergeborenen davon unbehelligt blieben. Was nicht funktioniert hat.

    Denn die Selbstverlinkung der Konservativen hat weiter geführt als man je gelaubt hätte, und die Nazi-Keule ist eine immer noch sehr scharfe Waffe. Die einhergehende linke Ideologisierung der Gesellschaft ist es, die selbst „konservative“ Führungspersonen wie Merkel zu Willkommenswahn, Antiatom und E-Mobilismus treibt. Daher auch haben rechtskonservative Bewegungen bei uns einen schwereren Stand als sonst in Europa. Auschwitz war und ist für die deutsche Linke ein „Geschenk“ wie der Putsch für Erdogan. Sie hat es optimal ausgenutzt. Sehr hart, aber wahr.

    Vor dem Hintergrund dieses recht simplen Gesamtkomplexes wirkt Sieferle unnötig verkomplizierend. Und man gewinnt schon fast wieder ein Verständnis für Höckes Dresdner Rede … sowie eine Orientierung für die kommende Wahl (um mein ceterum censeo nicht zu vergessen).

    • @Tresckow Was Sie "Verlinkung" der Konservativen nennen, nennt Sieferle allgemeine Gleichheit
      – es ist simpel – auch bei Sieferle, soweit es sich um die Grundstruktur von „Finis Germania“ dreht.

      Dann gibt es Windung um Windung, wo Sieferle etwas tut, was nun wirklich nicht für die Massen geschrieben ist: Er ruft den Fachdiskurs in Sachen „3. Reich“ ff. auf, und kommentiert den gleichzeitig.

      Da habbich kein Mitleid: Wen das nicht interessiert, und wer keinen Schimmer von den nun wirklich Bibliotheken hat, die in dieser Sache verfertigt worden sind, dem geht der Text über die Hutschnur.

      Es ist immer dasselbe: Man muss seine Kragenweite kennen, und seinen
      Appetit auf die Probleme anderer Leute – insbesondere der Fachhistoriker, in diesem Fall.

      Auf achgut gibt es zurzeit einen wirklich achtbaren Versuch, Sieferle zu deuten.

      Wer des Englischen mächtig ist, der kann auf nyt.com Christopher Caldwell aufrufen, da liest man die ganze Geschichte in der Form einer ziemlich akkuraten Miniatur. Der Artikel ist sehr gut.

      Wer, wie offenbar Sie, Herr Trecksow, die Sache für sich ungefähr befriedigend durchdacht hat, der kann sich eigentlich entspannt zurücklehnen, und den anderen zuschauen, wie sie sich gegenseitig schwindlig (oder taub…) reden.

      Dass man den Sieferle aber immer noch braun anpinselt und als Gottseibeiuns ansieht, ist einfach ein riesiger Schmarren.

      Wer es sehr kompakt, und aus der Feder Sieferles selber kompakt haben will, kann ein zwei der Aufsätze von seiner Hand lesen, die er bei Klonovsky online gestellt hat, bevor er aus dem Leben schied. Sie sind ziemlich makellos.

      Ah ja – und das gute bei guten Leuten: Man kann, so wie ich, auch recht gut sagen, wo man nicht mit ihnen übereinstimmt. Ich z. b. halte Mick Jagger und die Stones und Pink Floyd für überragende Künstler, Sieferle glaubt das nicht. Oder ein Punkt, der viele sicher erstaunen wird: Sieferele war gnadenloser Anhänger der Blank-slate-Theorie. Nein, sag‘ ich da: Is‘ falsch. Siehe Pinker, Rindermann, Akulejev, Seligmann, Herrnstein (usw.).

      Die Chinesen und die japanischen KognitionspsychologInnen sind ebenfalls mit erdrückender Mehrheit der Ansicht, dass die Blank-slate-Theorie, derzufolge sozialer Erfolg nichts mit der Biologie zu tun hat, nicht ganz stimmen kann.

      Die Chinesen glauben sosehr an den Zusammenhang zwischen Biologie und sozialem Erfolg, dass sie enorm viel Geld in die Hand nehmen, und in der Sonderwirtschaftszone Shen Zen die National Genome Bank of China auf die grüne Wiese wuchten.

      Daraus kann selbst der Laie den einfachen Schluß ziehen, dass die Chinesen das nicht nur tun, weil sie davon überzeugt sind, dass das mit dem Zusammenhang zwischen Biologie (=Erbgut) und sozialem Erfolg stimmt – also dass es stimmt, das die sich positiv gegenseitig beeinflussen.

      Nein, das erklärt nur den einen Teil der chinesischen Vorgänge auf wie gesagt sehr hohem finanziellen Niveau.

      Nein, nein, die Geschichte geht noch weiter: Die machen das in der Sonderwirtschaftszone ShenZen, weil sie sich ein großes – vermutlich auch internationales – Geschäft davon versprechen.

      Der Anfang wird wohl so aussehen, dass (reiche, kar!) Eltern zwanzig, dreißig (je nach Reichtum, ne) Embryos herstellen lassen, und dann den aussichtsreichsten auszuwählen – und großziehen.

      Wie gesagt: Das passiert demnächst, globalisiert gesehen: Mitten unter uns.

      Kurz und gut: Japan, China, Korea und – ehe: Das Kubanische Volk, praktisch, sind in zwei wichtigen Punkten (Blank Slate, Rock ’n‘ Roll / Rolling Stones) gegen Sieferle – und sogar ich am Ende, in diesen beiden Punkten auch.

      Höcke ist einer der vielen Plagegeister, ohne die es keine Politik gäbe. Ein erheblicher Grund, warum ich die, die sich kühlen Kopfes da hineinbegeben, immer mal wieder meiner Bewunderung oder wenigstens meiner tiefempfundenen Anerkennung versichere.

  48. Don: wann ist der erste runde Geburtstag
    …Ihres Blogs?
    da könnte man doch in einem guten Bayrischen Sternerestaurant ein Treffen machen. Keiner braucht seinen Nick verraten – aber Spaß wäre garantiert.

    • 2019, im Januar, werden es 10 Jahre.

    • Hach! Don! Lassen Sie uns alle einen guten Weinkeller goutieren...
      …und ein opulentes Menü mit Torte krönen. In meinem Studentenbüdchen hing eine Postkarte mit dem Motto „Lebe dein Leben lustvoll und tollkühn“… Lustig ists bis 2019 wahrscheinlich eh höchstens noch südlich des Weisswurstäquators.

    • Ich muss mir da was einfallen lassen, wenn es das Blog dann noch geben sollte.

    • Januar 2019
      Im Januar 2019 sind in den Biergärten sicher noch Plätze frei, Anreise mit dem Fahrrad sollte verpflichtend sein, zumindest die letzten Kilometer. Ich wäre gern dabei.

    • Treffen mit dem Don
      Super Idee. Wir kommen auch alle mit den Fahrrad. Versprochen :))

    • Jubiläum
      ich wäre auch für ein Treffen aller Blogisten/innen mit oder ohne Nick, am besten am verschneiten Tegernsee.
      Für die Techniker gibt es Fahrradkunde mit Don Alphonso, für die Gourmets gibt Kochen und Backen mit Renate. Harry referiert über Die BRD bis 2010 etc., etc. Es lebe die Schwarmintelligenz!

      Und alle kaufen das handsignierte Buch „10 Jahre DA-Blogs“. Der Erlös geht in eine Anti-Gender-Stiftung.


    • wenn es das Blog dann noch geben sollte.
      Ach, wahrscheinlich schon, es hat ja schon einige Zeit überstanden.
      Insofern sind da „Jubiläums“-Überlegungen durchaus angezeigt, denn das kommt dann immer so völlig plötzlich.

    • Es ist noch laaaang hin.


    • Maskenball? Wenn schon, denn schon :-)

    • Eine fantastische Idee...
      … ich würde mich sehr freuen, wenn man etwas Gemeinsames auf die Beine stellen könnte. Lese, lerne, lache und ärgere mich seit den Anfängen mit und würde gerne die „Familie“ kennen lernen.

  49. Beispiele, die Schule machen.
    Also, nicht das früher alles besser war, aber ich meine mich noch daran erinnern zu können, daß vor ca. 60 Jahren noch nicht so permanent über Privilegien nachgedacht wurde. Da gab es noch erreichbare Ziele und eher selten Luxusprobleme. Da kannte man noch die Nachbarn und packte auch mal mit an, falls Not am Mann war.

    In der Folge und mit Erreichen einer gewissen allgemeinen Sättigung fiel dann auch schon mal der neidische Blick auf den Nachbarn, die Solidarität wich einem allgemeinen Egoismus und zunehmender Ignoranz gegenüber dem Leben der Anderen.

    Dann richtete sich das Augenmerk verstärkt auf die Verteilung der Pfründe, die zunehmend als ungerecht empfunden wurde und es ja auch wohl ist. Eine gewisse Unzufriedenheit machte sich trotz aller Sättigung breit. Insbesondere, da man gezwungen war und ist, dem Treiben hilflos zuzusehen.

    Aus Menschen, die einmal gemeinsame Ziele als Gesellschaft verfolgten, wurden mehr und mehr Einzelkämpfer, das Wort von der Ellbogenmentalität machte die Runde. Dem Beispiel der Eliten nachzueifern, wurde zum Inbegriff des Sinns des Lebens, Bildung zu dessen Schlüsselwort.

    Das Anspruchsdenken ersetzte den Leistungsgedanken, befördert von einer Politik, die zwar postulierte, Leistung müsse sich wieder lohnen, doch die das genaue Gegenteil bewirkte. Und durch die Willkommenskultur der letzten Jahre erfuhr das Anspruchsdenken dann ja auch offizielle Legitimität.

    Was wird aus einer Gesellschaft, die keine gemeinsamen Ziele mehr verfolgt? Eine Gesellschaft, in der das Allgemeinwohl zu einer leeren Formel verkommen ist, die Demokratie sich in Kreuzchen auf Wahlzettelchen erschöpft, in der teuer und bitter erkämpfte Grundrechte dem Leitzins, der Gleichmacherei und politischen Allmachtsphantasien geopfert werden. Eine Gesellschaft, in der grundlegende Fragen und Probleme nicht mehr gelöst, sondern auf den St. Nimmerleinstag vertagt werden, die sich an Oberflächlichkeiten ergötzt und zusehends zerbröselt. Nun, ich verspüre jedenfalls nur wenig Lust, die Antwort noch selbst erleben zu müssen und hoffe auf die Gnade der frühen Geburt.

    Hieß es nicht, man solle mit gutem Beispiel vorangehen? Nur, was ist denn noch ein gutes Beispiel, wer definiert das?

    • Strecken bis 3km nur mit dem Rad, da wäre schon viel erreicht.

    • Strecken bis 3 km nur mit dem Rad
      … oder schlicht zu Fuß.

    • @Otto Meier: Beeindruckender Befund einer ziellosen, zerbröselnden Gesellschaft
      Die Deutschen sind keine Nation, und der erste Konsul kann mit ihnen machen, was ihm beliebt, nicht mit ihrer Zustimmung, aber ohne ihre Zustimmung, was auf eines herauskommt.
      Anne Louise Germaine de Staël, (1766 – 1817)

    • "...wenig Lust, die Antwort noch selbst erleben zu müssen und hoffe auf die Gnade der frühen..."
      „Hieß es nicht, man solle mit gutem Beispiel vorangehen? Nur, was ist denn noch ein gutes Beispiel, wer definiert das?“

      Zu diesem Thema holen Sie am besten Auskünfte bei unserer Fachreferentin Renate Simon, solange sie noch nicht u_n_t_e_r uns weilt, ein…

  50. Ewiges Radfahrer-Leben
    Da uns die Medizin und die fürsorgliche Politik erzählen, dass Bewegung (fast) ewiges Leben garantiert, fahren wir Rad, auch wenn uns der Ar… äh, der Allerwerteste einschläft. Es ist ein Heilsversprechen und darauf stehen wir halt. Selbst wenn die Schinderei, vor allem bergauf, nicht unsere Natur ist; die sitzt lieber im sanften Leder und raucht sich dabei eins. Aber mit dem Rad tun wir auch, was die Grünen wollen, denn Räder wachsen bekanntermaßen an Carbon-Büschen und Alu-Bäumen. Außerdem wurde nicht bekannt, dass die Affen in Hamburg auch Räder straffrei abgefackelt hätten, schon wieder ein klarer Vorteil für die Don`sche Heilslehre. Wenns jetzt noch einen Fahrradhalter für den R170 gäbe, wäre ich dabei.

    • Ich ziehe meine meistens aus dem Container, CO2 kommt da nur durchs Schnaufen.

    • Wer keine Freude an Bewegung hat
      kann es ja lassen. Ich habe dabei ein vielfaches Vergnügen.

      Ich stelle u.a. fest das meine körperliche Leistungsfähigkeit
      besser geworden ist seit ich wieder mit dem Rennrad unterwegs bin.
      Mir macht das fahren an sich Freude, auch wenn es den Berg hinaufgeht
      denn Flachetappen gerade aus sind mir einfach zu langweilig.
      Ich kenne kaum ein größeres Gefühl der Freiheit als wenn
      ich im Mittelgebirge meine Runden drehe und dabei nicht
      auf Elektro oder Verbrennungsmotoren angewiesen bin
      und gehen und laufen liegen mir nicht.
      Was die Politik oder die Medizin dazu sagt ist mir vollkommen gleichgültig denn ich ziehe es in dem Fall vor meine Erfahrung
      (im doppelten Wortsinn) ernst zu nehmen.

      Ich sehe im Fahrradfahren eine Erweiterung meiner
      Möglichkeiten. Ich wüsste nicht was daran schlecht wäre
      darüber zu berichten. Der Leser kann sich selbst überlegen ob er
      die Anregung aufnimmt um selbst in der Art tätig zu werden oder
      ob er es bleiben lässt.

      Das Internet ist voll von Vorschlägen wie
      man sich (und anderen) das Dasein vermiesen kann.
      Der Ansatz hier gefällt mir weitaus besser.

    • Ich will da auch keinen überzeugen. Ich kann nur sagen, dass es gut tut.

    • ... bekannt, dass die Affen in Hamburg auch Räder straffrei abgefackelt ...
      Vgl. https://www.uploadarea.de/files/eu1/c0btwX4dt-2017-HamburG20-die-Revolution-frisst-ihre-Fahrraeder.jpg (Anfang Juli 2017, FAZ-NET-Screenshot)

  51. Deutschland einig A…-Land?
    „Ich kann, leider, inzwischen jene vielen, auch nichtjüdischen, Emigranten der Nazizeit sehr gut verstehen, die nach dem Krieg keinerlei Laune mehr hatten, noch irgend etwas mit den Deutschen zu tun haben zu wollen. Nicht allein wegen der widerwärtigen Täter, ihrer Hoffahrt und ihren unfaßbaren Greuelaten, sondern viel mehr noch wegen der eklen Masse der schweigenden Mitläufer, den ganzen Rechthabern, Ignoranten, Opportunisten, Karrieristen, Kriechern und Denunzianten, die das alles erst ermöglicht haben und von denen das Land bis heute voll ist. Von Generation zu Generation dieselbe unverdauliche Mixtur an schafiger, selbstgefälliger, abgehobener Bräsigkeit …“
    http://blogs.faz.net/deus/2017/07/18/videoueberwachung-einen-tod-muessen-datenschuetzer-sterben-4458/#comment-64241

    So „Sine Nomine“ im Nebenblock.

    Allerdings passt das Thema auch sehr gut in diesen Thread.

    Wie jede gesellschaftliche Realität im Zeitalter der Massenmedien existiert Deutschland in doppelter Weise, nämlich als massenmediale Realitätskonstruktion und als gesellschaftliche Wirklichkeit.

    Betrachtet man die Massenmedien zur Zeit des NS-Systems (Zeitungen, Rundfunk, Filme, Wochenschau, Bücher, Massenveranstaltungen etc.), so entsteht der Eindruck, alle Deutsche seien Nazis gewesen.

    Doch dieser Eindruck ist falsch. Die Darstellung von Sebastian Haffner trifft m.E. die gesellschaftliche Wirklichkeit. Es gab rund 20% verbrecherische Nazis, 40% Unterstützer dieser Verbrecherherrschaft, 35% waren opportunistische, aber innerlich illoyale Mitläufer und 5% aktive Opposition.
    https://hintermbusch.files.wordpress.com/2017/06/deutschland1939.jpg
    als existiert

    Betrachtet man heute die Medien, so drängt sich der Eindruck auf, als sei ganz Deutschland zur Arschlochgesellschaft geworden. Und ganz oben die Personifikationen des „hässlichen Deutschen“.

    Dieser Eindruck erfasst zwar zutreffend eine Mehrheitstendenz, insbesondere in den verrohten Mittelschichten, aber keineswegs alle Deutschen.

    So war das autoritäre (West)Deutschland des Jahres 1967 politisch keineswegs homogen, nicht einmal die für ihre Brutalität bekannte Berliner Polizei. Der 2.7.1967 ist Thema eines interessanten Blogbeitrages.
    https://hintermbusch.wordpress.com/2017/06/02/lehren-aus-dem-2-juni-1967/

    Im heutigen Deutschland gibt es in den etablierten Massenmedien fast nur noch herrschaftskonforme JournalistInnen oder ModeratorInnen und niemand von ihnen würde es wagen, wie damals Sebastian Haffner im „Stern“ Kritik zu äußern.

    Vermutlich würde heutige das Soziogramm der Deutschen ganz anders als in Haffners Buch „Germany: Jekyll & Hyde. 1939 – Deutschland von innen betrachtet“ aussehen.

    Die wirtschaftsfaschistische Tätergruppe wäre kleiner, die der Unterstützer dieser Verbrecherherrschaft erheblich größer, die der opportunistischen, aber innerlich illoyalen Mitläufer kleiner und die aktive Systemopposition wird eher bei 1% als bei 5% liegen.

    Sinnvoll wäre es ,als neue Gruppe jene der links-grünen und rechts-nationalen Pseudo-Opposition hinzuzufügen. Jene, die oppositionell in Worten und im Selbstbild sind, aber in Wirklichkeit Mitläufer und Unterstützer des Liberalfaschismus sind.

    • Ethikfalle
      Meiner Meiung nach ist es, solange man nicht jeden beliebigen Standpunkt einnehmen kann, unethisch, den Holocaust überhaupt anzusprechen.
      Wenn der Gegenüber gezwungen ist, darüber nachzudenken, was er sagen kann und was nicht, sollte man das Thema iieber prinzipiell und konsequent beschweigen.
      Die Wahrheit zu sagen, war nichteinmal während der Inqusition oder den Hexenprozessen strafbar*. Bei diesem Thema ist es das und solange das so ist, sind diese Republik und die EU, die das mit ihrer Rahmengesetzgebung unterstützt, Heuchlersysteme, nicht frei und nicht demokratisch.
      Das Thema selbst werde ich nicht diskutieren. Ich bin doch nicht blöd.

      *verlinkter Text Seite 56: Die (EU) Rahmengesetzgebung erlaubt es nicht, wie die meisten Gesetze gegen Hate Speech, sich mit der Wahrheit zu verteidigen. Wenn soetwas möglich ist, würde das nicht bestimmte Forschungungsrichtungen beenden oder zumindest gefährden und damit die primäre Rechtfertigung der Meinungs- und Redefreiheit untergraben: die Wahrheit zu finden?

      https://is.gd/DvGPz9


    • Die Provokation mit dem Ziel der Diskreditierung politischer Ziele kam mir seltsam bekannt und aktuell vor.

      Die Zahl der Opportunisten, die innerlich immer illoyal sind, würde ich heute allerdings bei deutlich mehr als 50% sehen. Die sind die absolute Mehrheit.

  52. Boris Palmer hat sexuelle Übergriffe durch Migranten angesprochen.
    Für das Staatsfernsehen ist er daher ein Nazi.
    .
    Jeder, der Gewalt sieht und benennt, ist nach Meinung unserer geliebten Regierung und ihrer Mediendienerschaft ein Rassist, ein Nazi oder, grundböse, ein Islamkritiker.
    .
    Da ist es wirklich klüger, wegzuschauen und, fern der „bunten“ Zonen im Lande, halbwegs sicher radzufahren. Alles andere, jedes Nachdenken und jede Kritik (z.B. an sexueller Gewalt durch Muslime) ist inzwischen „Nazi“. Her mit dem Chesini, die Welt ist so schön.

  53. DIE ZUKUNFT DES AUTOMOBILS
    der oberste angestellte des CLANS beklagt sich heute in der NZZ schon über die von DONNI neu initiierte „laufende kampagne gegen den dieselmotor“. mehr fällt ihm zur ZUKUFT DES AUTOMOBILS nicht ein. das ist trostlos ! aber haben wir mehr erwartet ?

    nur HAPPYHIPPO vielleicht, der an den „dDT“ zum Thema handelsbilanzüberschuss die botschaft schickte, amerikanische autos wolle hier keiner, die seien einfach nicht wettbewerbsfähig. HAPPYHIPPO hält TESLA wohl für eine kroatisch-serbische nachfolgefabrik von Zastava ???

    nun, die zweiradalternativen mit denen CEM ins Kanzleramt radeln will reichen wohl nicht aus, um von Berlin in seinen wahlkreis in Stuttgart zu kommen und ob er damit hinauf nach Degerloch kommt und weiter zu seiner sozialwesen-schule in Reutlingen ist schon mal fraglich.

    und die vom hotellobbyisten C.Lindner propagierte S-klasse findet kaum öffentliche parkplätze und blockiert ganz parkhäuser und erinnert eher an eine spätbürgerlich designte opulente penisprothese (wie ein pilz, der sich überfressen hat). oder an fliegende festung, wenn der vergleich – da wir beim letzten mal bei flugzeugen waren – erlaubt ist.

    es ist nur eine frage von wenigen tagen und ich sehe unseren DONNI in DER denunziantenliste vermerkt, die wir alle über die sog. H. Böll-Stiftung und steuergelder finanzieren. oder sollen wir alle dort anfragen, ob wir uns freiwillig eintragen lassen können, mit wohnsitzangabe, damit es gleich richtig sinn macht.

    https://www.nzz.ch/leserdebatte/leserdebatte-geht-der-trend-weg-vom-diesel-ld.1307173

    • ah, den link zur DIE LISTE habe ich vergessen
      http://www.agentin.org/index.php/Kategorie:Person

      der Somm aus Basel und der Köppel aus Zürich stehen schon auf der liste………gratuliere, die haben gute arbeit gemacht !

    • Jetzt mal ehrlich, Django, ...
      … das waren doch Sie auf dem Neckar bei Heidelberg, im Achter gleich gegenüber der Herzogin bzw. Steuerfrau?!

      Der schöne und zweifellos anspornende Anblick wird durch den kurz zuvor erfolgten Tenuwechsel etwas geschmälert worden sein, aber dennoch … man(n) beneidet Sie uferlos – und Sie stellen hier weder einen Bericht noch ein Bild ein.

      Unschön, unter Ruderfreunden geradezu schändlich!

    • werter ROWER auf tour in HD
      bilder kann es erst nach der Masters WM in Bled in 6 Wochen geben……….natürlich aus dem achter !

      by the way: um das MDA 70 zu schaffen, brauchen wir jungen spritzer (bisher alle weiss, hetero, potent, gefährlich) zusätzlich noch einen der tatsächlich über 70 ist…………

      natürlich fahren wir auch einen MIXED8…………….ein LBGT-achter war leider noch nicht ausgeschrieben von WorldRowing, was natürlich eine sauerei und diskriminierung darstellt

  54. Don Alphonso: Wir schaffen das ! Die Zukunft dem Fahrrad
    Lieber Don Alphonso,

    da ist Ihnen ja wieder wirklich eine volksnahe Präsentation Ihrer Fahrradteilesammlung gelungen. Vor einiger Zeit hörte ich von einem Mann, der seine ausgetauschten Hüftgelenke ebenso präsentiert haben soll.
    Aber Sie haben schon recht, denn das Fahrrad wird die Zukunft aller Lösungen sein und so ein Zubehörladen wie Sie ihn offensichtlich betreiben wird zur wahren Goldgrube und Erweiterung Ihres Vermögens werden, wenn die Bürger wieder auf´s Land, zum freundlichen „Biobauern“ müssen, wenn die Dieselfahrzeuge aus den Städten verbannt wurden.

    So werden Sie vielleicht erlauben, wenn ich ein Zitat von Ihrer Großmutter heranziehe, von der Sie schreiben:
    „dass selten ein Schaden ist, wo kein Nutzen dabei ist“ (9.12.15) und so scheint das heute ja auch die populäre Volksmeinung zu Dieselfahrzeugen zu sein.

    Sie haben sich ja nicht weiter zu Ihrem Kollegen aus Hamburg geäußert, der Sie „angemault“ haben soll. Aber immerhin schreiben Sie ihm ja noch einen gebrauchten Dacia zu und haben ihn noch nicht verdonnert auf einem aus alten Teilen zusammengebastelten Fahrrad zu fahren.

    Ohne Ihren Kollegen zu kennen oder gar kennenlernen zu wollen läßt ihr Beispiel des wenig schreibenden Kollegen doch phantasievolle Unterstellungen zu.

    Vielleicht schrieb er so wenig, weil er seine Seele nicht verkaufen wollte und lieber bescheiden in diesen Zeiten lebt? Das ist ja nur so ein Gedanke und ich komme darauf ,weil ich gerade die Studie der Otto Brenner Stiftung, mit dem Titel: „Die „Flüchtlingskrise“ in den Medien“ heruntergeladen habe.
    ( https://www.otto-brenner-shop.de/publikationen/obs-arbeitshefte/shop/die-fluchtlingskrise-in-den-medien-ah93.html )

    Ihre Kollegin Ursula Scheer hat ja online gerade die „Guten Seiten“ der FAZ zu diesem Thema versucht herauszustellen. Na ja, Sie hat vermutlich die Studie schnell lesen müssen und es gilt ja zu retten, was an Restglaubwürdigkeit noch zu retten ist.

    Die FAZ präsentierte ja, in voller Überzeugung der neuen deutschen „Willkommenskultur monatelang das Bild von „Lucy“, nein, nicht das Fossil Australopithecus afarensis, sondern die, die Teddybären verteilte. Was mag wohl aus ihr geworden sein? Ist sie inzwischen Mitarbeiterin in der Ihrer Redaktion? Auf dem regulären Arbeitsmarkt hat diese arme Frau ja heute keine Chance mehr. Wahrscheinlich ist sie heute mit einem der Islamis glücklich verheiratet und arbeitet gerade am zweiten Kind.

    Im Rückblick kommen mir hierzu auch Erinnerungen was es für eine Empörung gerade bei der FAZ zum Thema Lügenpresse gab und man kann ja wirklich nichts sagen Ihr Medienhaus hielt sich wahrlich vorbildlich an die neuen Vorgaben des Presserates.

    Nur ganz nebenbei…in der FAZ wurde noch nie darüber berichtet und auch in Ihrem Schönwetterblog fand ich noch nichts hierzu. Seit „Silvesterköln“ und den anderen Vergewaltigungen sind ja nun wirklich schon mehr als neun Monate vergangen, da müßten doch eigentlich die ersten Früchte des Islams aus den Schößen der Gewaltbegattungen entglitten sein und das Licht des Willkommensdeutschlands erblickt haben. Die Kanzlerin kommt schon garnicht mehr zum Regieren, da sie sich ständig als Taufpatin zur Verfügung stellt.

    Ja, wie aus der Studie der Otto Brenner Stiftung zu ersehen ist, hat sich die FAZ deutlich abgehoben in der Anzahl der geschriebenen Artikel, gegenüber der SZ und der ZEIT.

    Ihr maulender Kollege mit seinem gebrauchten Dacia, hat halt vielleicht nicht soviel geschrieben wie seine Kollegen in der FAZ und fährt deshalb keinen Sportwagen. Wer weiß das schon?

    Gewiss, es sind schwierige Zeiten für den Journalismus. Selbst Blogger haben in den ersten Monaten der Einladungswelle, wie die, sich immer noch seriös einschätzenden, Journalisten bei der FAZ geschrieben was das Zeug hält und das sicher nicht aus Überzeugung, sondern vermutlich, weil ihre Frauen auch in Zukunft noch mit ihrem schicken Diesel in die Innenstadt zum Einkaufen fahren wollen und nicht am Wochenende auf einem zusammengeschraubtem Rad auf´s Land fahren wollen, um die Karotten selber aus dem Boden zu graben.

    Man weiß ja einfach zu wenig von Ihrem maulenden Kollegen, aber vielleicht könnte er einfach nur ein wenig mehr Rückgrat haben?

    Ich persönliche freue mich ja stets wenn Sie schreiben… häufig… teflonmäßig, wie unterhaltend.

    Seien Sie herzlich gegrüßt
    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Wenn der Kollege Maschinenbau studiert hätte, bräuchte er keine drei Zeitungsengagements mit niedriger Entlohnung.

    • @ Don Alphonso
      Lieber Don Alphonso,

      ich glaube Sie immer besser verstehen zu können mit der von Ihnen hier stets wieder vorgetragenen Fahrradleidenschaft.

      So von Außen betrachtet frage ich mich doch bei Ihrem Kommentar, Ihr Kollege hätte lieber das kreative Fach Maschinenbau wählen sollen, ob da nicht die Nerven blank liegen in Ihren Kreisen und Fahrradfahren einfach Abstand schafft, wenn man so wenig belastungsfähig ist.

      Das erinnert doch ein wenig an Adriano Celentanos Film, „Il bisbetico domato“ (auf deutsch: „Der gezähmte Widerspenstige“ – sehr empfehlenswert wieder einmal anzuschauen – wirklich entspannend.)

      Statt mit dem Rad zu fahren muß Don Cirillo im Film ständig die Glocken läuten. Nun ja, er scheint ein vergleichbares Problem zu haben.

      Jedenfalls vermittelt es den Eindruck, daß es in Journalistenkreisen so zu brodeln scheint, daß Sie in Ihrem Nachtreten mit der Maschinenbaubemerkung jegliche unterstellte Contenance aufzugeben scheinen.

      Na dann, schnell auf´s Rad oder probieren Sie es doch einmal mit Glockenläuten wie Don Cirillo.

      Seien Sie herzlich gegrüßt
      ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Nein, es gibt einfach zu viele Journalisten und manche sind daher verzichtbar. Das ist jedem klar und das sollte man auch offen benennen. Der Job ernährt nicht mehr alle.

    • Vorsicht @Don
      Tauber-Glatteis

      Tauber in Summe: „Wer keine 3 Minijobs hat, ist ein Arschloch!“

    • Der Bezug war Absicht. Bei solchen Leuten kenne ich keine Gnade.

    • Waschen und rasieren,
      dann klappts auch mit den Minijobs – Kurt Beck.

    • @Don Alphonso: Wenn der Kollege Maschinenbau studiert hätte?
      FAZ, 01.06.2017
      Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW).
      Besonders gravierend wirkt sich das Massenphänomen Studienabbruch in mathematisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen mit Quoten von 39 Prozent an Universitäten und 42 Prozent an Fachhochschulen aus. Unter denjenigen, die ein Bachelor-Studium ohne Abschluss beendeten, seien „unbewältigte Leistungsanforderungen“ der Hauptgrund (30 Prozent) vor mangelnder Motivation (17 Prozent).

  55. ich bin mir sicher
    “ Don Alphonso:
    21. Juli 2017 um 08:28 Uhr “

    dass „System fördern oder gehen“ nicht die einzigen Optionen sind, Klaus Mertes hat zumindest eine dritte gezeigt, wie nun in Regensburg, die Beispiele liessen sich leider fortsetzen, auch gehandelt wurde, zu spät m. E.; aber es ist nun unumkehrbar.
    Gehen hieße zudem den Tätern das Feld zu überlassen, dazu liebe ich die Kirche zu sehr; man kann übrigens auch nicht „nur“ aus der Amtskirche austreten, sie ist ja weitaus mehr für das sich zu bleiben immer lohnt, aber da sind Sie ja wie Sie selbst sagen „aussen vor“, so Ihre Wahrnehmung.

  56. Eine tolle bewegte Grafik zum Lieferservice der NGO:
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-07/fluechtlinge-obergrenze-angela-merkel-willkommenspolitik-italien-libyen/seite-2
    .
    Das Treiben der Schlepperhelfer wird dort (unabsichtlich) entlarvt. Sobald die „Zeit“ kapiert hat, was sie da zeigt, wird das Filmchen sofort gelöscht. Also schnell noch ansehen.

    • Das hatte ich gestern schon bei DeM verlinkt
      und auf das Gewusel hingewiesen. Heute tummeln sich mindestens 6 Kähne vor Libyens Küste https://s6.postimg.org/e1sg0h38x/ngos_21.7.17a.jpg
      wobei die Open Arms in der Nacht innert der 12-Meilen-Zone fuhr, siehe Linie. Die Besatzung sagte bei bislang bei solchen Operationen, das sei mit Italien u.a. abgestimmt.

      Verstärkung kommt von Malta, die Vos Hestia ist unterwegs zur Küste
      https://s6.postimg.org/k402qyrox/ngos3c_21.7.17.jpg

      Ich vermisse die Iuventa u.a., die wohl noch im maltesischen Hafen sind, zumindest war gestern dort einiges los, habe grad keine Lust zum Suchen bzw. mich schon wieder Aufregen.

    • Ärger schadet einem nur selber,
      liebe Frau Simon. Sagen Sie uns lieber, ob der Zwetschgenkuchen gelungen ist. Ich mache ihn heute in der Art mit Aprikosen…

    • Hallo Philomena,
      ärgern, na ja, momentan amüsiere ich mich über den Trubel vor der Küste, denn unterdessen sind 8 „Rettungschiffe“ vor Ort und warten auf die Kundschaft. Aber das hat natürlich keine Pullfunktion, ach was, um Himmels willen nein, wo denken sie denn hin, wir wollen doch nur die Menschen vorm Ertrinken retten…

      Bin gespannt, was das für ein Theater mit den Identitären vor der Küste gibt, die die Retter aufhalten wollen. Schreien ja jetzt schon alle Zeter und Mordio.

      Der Cicero nimmt die Medien aufs Korn
      http://cicero.de/kultur/medien-und-fluechtlinge-die-erfindung-der-willkommenskultur
      Ich habe nicht Hurra gebrüllt oder Bärchen geworfen, sondern nur den Kopf geschüttelt, wie wohl die meisten hier.

      Zwetschgenkuchen. Hatte ein Rezept mit einem Rührteigboden, ging also flott, Zwetschen waren sehr gut, aber dann musste ich feststellen, dass dem Teig ebbes Milch doch gutgetan hätte, es überhaupt m.E. zuviel Teig war und auch über 3 Pfund Zwetschgen in der 26er Form daran nichts änderten. Sie suppten auch nicht durch, weil der Boden zu fest war und so habe ich wild entschlossen einen halben Kuchen meinem Müllsack anvertraut. Außerdem festgestellt, dass die Dinger bei mir stopfen. Haben sich also erledigt.
      Vorhin wieder Äpfel gekauft, wahrscheinlich ärgere ich mich morgen darüber, dass die nicht weich genug werden.
      Ehe Sie mir zu Aprikosen raten, die mag ich nur als Marmelade.

      Zur Entschädigung gibt es heute Abend ein Steak. Seit der Kaisers zu Edeka gehört, wird hier hin und wieder Fleisch in „Maredo-Qualität“ recht günstig angeboten, fein gereift, sehr gut.
      Die Verkäuferin erzählte mir, dass eine Kundin so ein „vergammeltes“ Stück Fleisch nicht wollte… probieren sie’s doch mal aus. Kundin nahm Fleisch mit und meinte beim nächsten Einkauf, das war ja so zart…
      Die Leute haben einfach keine Ahnung, wie ein gutes Stück Fleisch auszusehen hat.

    • Aha, alles klar,
      liebe Frau Simon.
      Das mit den Taxen im Mittelmeer sehe ich wie Sie und es ist nur so zu sehen.Meine Tochter kam grad aus Guinea zurück und war wieder mal erstaunt, wieviele junge Männer sich in der Hauptstadt tummelten…Keiner hat irgendeine Bildung.

      Gestern sah ich auf 3sat “ Afrika digital“, war sehr interessant und spielte in Kenia. Ruanda ist auch schon weit darin.Als ich das so sah, schöpfte ich doch so etwas wie Hoffnung.Die können sich schon mal den Netzanschluss und das Fax sparen.Es war sogar von Familienplanung die Rede!Selbst der Bauer bekam Tipps für seinen Acker übers Handy.

    • Seenotretter
      Das ist echt der Hammer. 5 Schíffe vor Tripolis, die darauf warten, dass sich jemand in „Seenot“ begibt. Aber die Schaulustigen, die unten am Fenster stehen und rufen: „Spring doch!“, die sind ganz arg böse.

  57. Über Abhänge der Hochkonjunktur
    Sehr sympathische Annäherung an die Realität. Man kann in dieser tatsächlich andere Wege einschlagen, bei weniger Energieaufwand von außen und größerem Erholungseffekt. Obwohl unser 6-Jähriger ständig von Autos träumt, hat er trotzdem nach einer langen Zugfahrt in Istrien seinen Koffer die letzten 600 Meter selber gezogen. Weil zum Apartment am Strand keine Autos fahren dürfen. Und die Lebensqualität dort spürbar höher ist. Unmittelbares Meeresrauschen ohne funktionierenden Internetzugang ist dann die Belohnung.

    Wieder zuhause laufe ich gestern -am Hauptstadtrand am Beginn der Alpen- über den Wald, wo ich zwei Menschen treffe, in einer guten halben Stunde zu einem See, wo ich diesen mit einer zweiten Person teile. Ein wahrer Luxus, wenn sich die Massen anderswo tummeln.

    Es gibt schöne Abhänge der Hochkonjunktur, über die man schreiten, laufen oder radeln kann. Und wo man anschließend mit Bergpanorama baden kann. Die wenigen Leute, die man trifft, sind freundlich und vernehmbar entspannter.

  58. Immer dieser Wirbel um das "was hinterlassen wir der nachfolgenden Generation"
    Man mag mich für meine Meinung steinigen, „8 ten“ in die Räder meines geliebten E-Bikes treten, ich sehe das gelassen.
    Wer hat an mich und meine Altersgenossen nur einen Gedanken verschwendet, als sie den I. und II. Weltkrieg angezettelt haben.
    Waren die Weltkriege vielleicht sogar das, was uns vor Laktose-intoleranz, hohem Cholesterinspiegel und Feinstauballergie bewahrt hat? Sicher trägt auch dazu bei, dass uns die jetzt gängige Bilddung nicht zu teil wurde, um die allgegenwärtigen Gefahren des Lebens zu erkennen. Mit den inflationär auftretenden Einserabi’s sollte es ihnen doch auch gelingen mit unsere Hinterlassenschaft fertig zu werden.
    Wobei ich eine Verringerung ihrer Lebenserwartung eher in der Gefahr sehe, Smartphone tippend, das Ampelrot übersehend, in den SUV einer telefonierenden Helikoptermutter zu laufen, die unterwegs ist, ihre liebevolle „Einzelanfertigung“ klimanalgengeschützt von der Schule in ihr „Ökofestung“ zu verbringen.

  59. Ludwig Erhard
    war vor der Politik leitend in der GfK, Gesellschaft für Konsumforschung tätig und daher auch mit den Nazispießern im Dauerkonflikt. Nach dem Krieg ließ er dann den Konsum so richtig von der Leine. Großartig!

  60. Winterräder fürs Fahrrad - Tugenden
    Mit Continental Winterreifen fürs Mountainbike kann man den stillen Winter genießen und ist auch bei Eis erstaunlich sicher. Ich fahre sehr gerne, wenn es weht und schneit und man spürt, dass man lebt. Temperaturen von -20°C und kälter sind natürlich für Fahrten von mehr als einer Stunde eher herausfordernd, aber Heimkommen ist auch schön und erfüllt mit Lebensfreude. Denn im Vergleich zum Schönwetterfahren ist das Radeln im Winter ein stärkeres Erlebnis. Mancher würde ja auch das Skifahren gerne in den Sommer verlegen, damit es noch schmalziger werde.

    Nun gut, noch schwimme ich nicht im Januar im See, aber vielleicht bin ich dafür noch zu jung. Die Eltern nutzen im Winter warmes Wasser nur zum Auftauen des Außenwasserhahnes und duschen ausschließlich kalt – jeden Tag. Das geht, ich sehe es und die Folge ist, dass 30 Jahre jüngere Menschen meist mehr Probleme mit ihrer Krankheit haben als diese Alten mit ihrer Gesundheit.

    Schließlich müssen also auch hier im Blog die Alten den Jungen zeigen, was Fitness wirklich ausmacht: Dauerlauf, Konsequenz, ein wenig Härte zu sich selbst, was ja eine Form des Maßhaltens ausmacht und übrigens Bildung erst möglich (Aufschieben von Belohnung).

    Zum Maß / Temperantia: es gibt sie auch in Europa, die Literatur und Vorbilder dazu. Bonhoeffer hat darüber geschrieben und gelebt, die Tapferkeit natürlich besonders. Die Benediktinerinnen im Kloster Bingen leben Temperantia und halten diese Tugend besonders hoch.

    Sie finden über die Kardinaltugenden (ja, heute leider durch einige Repräsentanten dieses Titels verunglimpft) Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Maß (in dieser Reihenfolge!) eine Menge bei Thomas von Aquin (nein, hier kein k wie in Akquise).

    Kurze Zusammenfassung von Josef Pieper in „Zucht und Mass. Über die vierte Kardinaltugend“ zu finden, empfehlenswert, modern obwohl alt, „Vintage right“ eben. (Kein Sieferle, Don.) In Lang https://www.amazon.com/Das-Viergespann-Josef-Pieper/dp/B002LDB0CQ/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1500636733&sr=1-2&keywords=das+viergespann (gibt es auch günstiger, da war nur kein Umschlagbild dabei)

    Die Gier als Antipodin ist allgegenwärtig und zerfrisst des Menschen Glück – und da sind wir wieder bei den von Don so beleibten Leggins, die mit dem Falschen, der fleischgewordenden Gier, gefüllt herumwatscheln und mit dem doppelten Mundbereich „Mehr für mich“ sabbern, sich aber kaum mehr bewegen wollen, um sich ihre Stillhalte- und Hetzprämien abzuholen.

    („Die Tugend des Maßes Temperantia macht schön“ so ein Buchtitel)

    Ein englisches Kurzprezi zu allen 4 weltlichen Tugenden (neben dem Glaube-, Hoffnung-, Liebe-Dreigestirn) – und der Don wird noch viel schönere Bilder aus der Geschichte und Kunst dazu haben …

    https://prezi.com/r6yhzkngmclx/the-cardinal-virtues/

    Im absehbaren Winter ist diese Literatur erhebend und sie zeigt uralte Weisheiten bezüglich z. B. des Iustitia-Problems, das immer ein Schweben sein wird und nie ein absolutum in realis werden kann (bitte entschuldigen Sie mein Latein, ich galt als schlechtes Beispiel). Gerechtigkeit steht immer nach der Klugheit, nie darüber, was alle Gleichstellungsorgien als Dumm entlarvt.

    Diese Literatur kann aber auch leicht vor Augen führen, wie eine verweiblichte Erziehung und Sozialisation (auch von Juristen) die Fortitudo als wesentliche Kraft vor der Zerstörung von Werten glyphosidiert hat. So wird das einzige Gewächs, das sich aller Tugenden ausnimmt, monopolisiert.

    Es ist die Gier nach einem neuen Massen-Menschen (lt. Barnett, US-Stratege, mit IQ 90, zu dumm, aufzumucken, aber fähig zu körperlicher Arbeit und Krieg), der sich steuern lässt und zum Konsum- also Giermenschen mutiert, der alles Ideele und Ideologische von oben mangels eigener Reflektionsfähigkeit aufsaugt in seinen leeren Hirnschwamm.

    Verkörpert durch ulF, vdL, mm und all die anderen, die jegliche persönliche Prudentia in einem endlos unmäßigen Meer von Gängelung und Unterdrückung, von faschistoider Paranoia und der Bereitschaft zum (bisher meist nur Ruf-Mord) an Andersdenkenden ersäufen wollen.

    Deshalb also auch, ein bisschen Hoffnung auf den Menschen, der sich teilweise reflexartig nicht alles vorschreiben lassen will. Und die Zahl dieser Menschen ist möglicherweise größer als die paar Tausend, die hier häufiger lesen als die Konsumeristen.

    Wo das Unmaß überhandnimmt, ist Tapferkeit angesagt, manche schreiben hier Outing als einen Schritt. Wo Gerechtigkeit auch in mildem Sinne als Mitte weggeredet wird und weggetan, ist Tapferkeit i. S. v. lautem Widerstand angesagt.

    Zum Luftholen gibt es ganzjährig neben Büchern und alte Kunst noch Fahrräder, für weite Strecken Cabrios, für die Berge Wanderschuhe und dieses Blog (Hut ab!).

    • Zielgruppe
      Tja Herr Meyer,
      das ist dann nach 10 Jahren fortschreitender Verbitterung Ihre Zielgruppe (geworden?).
      Einsamkeitsgetränktes, trauriges Träumen von vergangenen (besseren) Tagen und lahmes lamentieren über die heutige Zeit.
      Kommt zum Lachen doch mal wieder aus dem Keller! :-)

    • zum Lachen aus dem Keller?
      Macht das jaa nicht, Leute.
      .
      a) ist es auch ganz lustig, wenn alle im Keller lachen
      und
      b) hört es dort das Finanzamt wenigstens nicht(*).
      .
      .

      (*) Deutschland ist doch das Land, in dem es eine Vergnügungssteuer gibt?

    • @whosnext?
      Na, das ist dann doch etwas nassforsch, diese Unterstellung. Also das mit dem Lachen im Keller. Lachen erfordert Unbeschwertheit. Diese gibts in zwei Formen. Dummheit (welche hier im blog unterrepräsentiert ist) und die bewußt herbeigeführte. Gerne herbeigeführt durch das Ablassen von Dampf (was hier im blog überrepräsentiert ist). Insofern gehe ich jede Wette ein, daß die anwesenden Mitforisten weit mehr, gerne und herzlicher lachen, als sie sich vorstellen kömnen…
      Auch das mit 10 Jahren Verbitterung… Die Welt hat sich nun mal zum Schlechten verändert und was kann der blogherr dafür, wenn er einer der wenigen Leuchttürme einer unverstellten und ideologiefreine Weltsicht ist. Dieser Vorwurf ist doch nur der alte dumme Reflex, den Überbringer der schlechten Nachricht für diese verantwortlich zu machen.
      Das war billig. probieren Sie es doch nocheinmal…

  61. Das erstaunliche Verhalten der deutschen Eliten
    @Ehemaligen Gast von 11:50 – Bei solchen Überlegungen sollte man allerdings in Betracht ziehen, dass in der entscheidenden Zeit praktisch die gesamte deutsche Elite, einschließlich aller “seriösen” und “unabhängigen” Medien hinter der Berliner Politik stand. Im Mutterschiff können Sie das heute sogar nachlesen:
    .
    “Wie Medien über die Flüchtlingskrise berichteten
    Krisenberichterstattung: Eine Studie der Otto Brenner Stiftung schlüsselt auf, wie Tageszeitungen und Onlinemedien mit der Flüchtlingskrise umgegangen sind. Das Fazit ist eindeutig.
    21.07.2017, von URSULA SCHEER
    …….. Die bislang umfassendste wissenschaftliche Studie, die sich mit der Rolle der deutschen Medien während der Hochphase des Flüchtlingszustroms beschäftigt, zieht im Rückblick ein ernüchterndes Fazit. Journalisten seien ihrer Rolle als Aufklärer nicht gerecht geworden, resümiert der Studienleiter Michael Haller. Statt kritisch zu berichten, habe der „Informationsjournalismus die Sicht, auch die Losungen der politischen Elite“ übernommen und sei selbst mehr als politischer Akteur denn als neutraler Beobachter aufgetreten. Sorgen und Ängste der Bevölkerung seien hinter der großen Erzählung von der „Willkommenskultur“ fast völlig zurückgedrängt, Andersdenkende seien diskursiv ausgegrenzt worden. …..”
    .
    Im Ausland lebend konnte man damals nur baff zugucken und über das Verhalten der deutschen Eliten den Kopf schütteln. Heute guckt man ob solcher Selbstkritik innerhalb der deutschen Eliten, der keine erkennbaren Konsequenzen zu folgen scheinen, auch wieder nur baff.

    • Ganz Germanien - nein - : Journalismus war pro Merkel, aber viele Buchautoren und Blogger dagegen
      Beispiele sind sonder Zahl, am leuchtendsten sicherlich Thilo Sarrazin und – soll ich jetzt sagen Don Alphonso? – Michael Klonovsky (der ist mit Büchern u n d mit seinem blog acta diurna vorne dabei).

      Immerhin hat ZEIT-Chef Giovanni di Lorenzo das dann irgendwann gemerkt. Auch hier beim Südkurier wurde das thematisiert – Stichwort: Die Mehrheit der Deutschen sagt, was sie denken, werde nicht mehr gesagt (dazu gibt es eine – bald schon:legendäre… – Allensbach-Umfrage, die man dann hier im zwei Purzelbäume entfernten KN tatsächlich immer wieder zitiert hat, und die genau das zeigte).

      Was ich nie kapieren werde – weshalb die Zeitungsmacher nicht sehen, dass die Immigration ihnen pfeilgrad (E: Henscheid) gar nichts bringt.

      Nun ja: Die ZEIT, in der Paul Collier und solche Immigrationskritiker (Koopmans, Putnam, Matussek) immerhin vorkommen, verlor nichts, sie gewann angeblich sogar 0,3 %. – Aber die FAZ und die FAS und die Welt usw. verloren auch im letzten Quartal wieder massiv.

      Spiegel, Stern und Focus sollen kürzlich in einer besonders schrecklichen Woche zusammen weniger als die Hälfte dessen am Kiosk verkauft haben, was früher der Focus, als der mit Abstand schwächste der drei, allein schaffte: Nämlich kümmerliche 400 000 Stück.

    • @Tiger
      Ich weiß nicht, wen sie mit „Eliten“ meinen, aber Journalisten und Politiker gehören für mich nicht dazu. Man war nicht nur im Ausland baff. Jahrelang hatte ich mir eingeredet, die Deutschen seien als normales Volk in der Völkergemeinschaft angekommen. 2015 hat mich eines Besseren belehrt. Die Deutschen sind, als Gesamtmasse betrachtet, genauso überheblich und dumm, wie sie es 1933 und folgende Jahre waren. Damals wollte man den Rest der Welt unterwerfen, heute will man ihn retten. Die Intention ist vielleicht eine Bessere, der Größenwahn jedoch ist derselbe. Wie damals haben wir (als Deutsche) aufgrund unseres Größenwahns und unserer Besserwisserei praktische keine Freunde mehr auf der Welt. Es geht uns (noch) zu gut, um das zu begreifen.

    • @Dieter Kief
      Dass Leute wie Sarrazin gegen Frau Merkels Politik waren, ist nachvollziehbar. Der hatte sich schon vorher auf den Untergang der westlichen Kultur festgelegt. Und gegen Frau Merkels Selfie zu sein, war eine logische Folge seiner vorherigen Veröffentlichung.
      .
      Was mich am meisten erstaunte, war die Unterstützung der Wirtschaftsbosse. Zum Beispiel unterstützte der Daimler-Chef Zetsche mit “Flüchtlinge könnten Wirtschaftswunder bringen” Frau Merkels Politik. Jemand, der die Bedingungen der freie Wirtschaft aus erster Hand kennt, weiss, dass es praktisch unmöglich ist, einem Erwachsenen mit minimaler Ausbildung und die auch noch in einer anderen Sprache und Kultur, in absehbarer Zeit so viel beizubringen, dass er in Deutschland im Mercedes Werk Fuss fassen kann.
      .
      Ich hatte und habe nur eine Erklärung für das scheinbar irrationale Verhalten der deutschen Eliten. Die Furcht, dass, wenn Frau Merkel über ihre Selfie-Politik stürzt, die AFD reichlich mehr Stimmen bekommt und dass zu einer Grün, Rot und Röteren Bundesregierung führt.

    • @dieter
      Bei der FAZ gibts gefühlte Zyklen, in denen die politisch tadellos korrekt berichtende Lohse-Bender-Locke-Reentsriege nebst dem feuilletonistisch ambitionierten Schreibstil eines Geyer oder Bahners plus phasenweisem bio-biedermeierschem Wohlfühljournalistinnenmus seitens mancher Kollegin das Blatt beherrschen, dann gibts wieder die Kohler-Frasch-Jaeger-Frankenberger-Göbel-Phase, und als Bonbon ganz selten auch mal ne volle Salve Mönch, Meyer, gute fremde Fachfedern und im Medienressort Hanfeld, der einem schonungslos verklickert, was man für seine GEZ-Zwangsgebühren noch kriegt. Gibt es zwischen diesen gefühlten Phasen entsprechende Verkaufszahlenkorrelationen? Vielleicht wär das ja ein Thema für ne BWL Seminararbeit?

    • BLÖD gelaufen
      Die gedruckte und verkaufte Auflage der BBBBild hat sich in den letzten 8 Jahren seit 2009 nahezu halbiert (statista.de), scheint Springer aber nix auszumachen. Weiter so. Income über Auflagen ist ja nur eine Komponente, Werbung, dunkle Kanäle (Rechercheverbände) kompensieren die Verluste ggf.

      Spiegel, Stern, BBBBild, die ganzen High-Society-Majestäten-Royalty-Adel-vonundzu-Klatschkäseblätter. Die meisten davon Hochglanz, also nichtmal für evtl. alternative Anwendungen zu gebrauchen, verschmiert ja nur.

    • Bild ird das langfristig sicher merken. Aber kurzfristig schaltet halt jedr dort Werbung.

    • @Tiger wg. Zetsches pro Merkel Kurs
      Zetsche ist interessant, weil er Erfahrungen hat mit Arbeitnehmern auf der ganzen Welt. Es scheint, als würde er gerade von diesen Erfahrungen getäuscht.

      Der simple Fehler wäre dann, dasss er glaubt, es wird mit den Migranten hier genau gleich funktionieren, wie es mit den Daimler Arbeitern in aller Welt funktioniert – und mit den schaffigen Türken in Stuttgart und anderswo.

      Tatsache ist, dass diese einfache Gleichung nicht funktioniert. Sie ist zu einfach. Zetsche wird bald einmal zugeben müssen, dass er sich getäuscht hat.

      Die richtigen Leute, um solche Prozesse abzuschätzen, sind Fachleute und lebenskluge Praktiker. Also: Paul Collier, Ruud Koopmans, Murray Hernstein, Putnam. Bernd Raffelhüschen.
      Sowie Sarrazin und sag ich heute: Heinsohn, wiel er grad so einen tollen Artikel auf achgut.com hat über den Irak-Krieg.

    • Grad nebenan ein Artikel
      @Dieter Kief

      über die Helden der Wirtschaft, die alle Merkel wollen
      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/f-a-z-elite-panel-merkel-bei-chefs-beliebt-15116601.html

      Da wird doch auch ein Zetsche nun nicht umschwenken wollen und über Migrantenkalamitäten jammern. Doch nicht vor der Wahl…

    • Zetsche, Herr Kief,
      ist nicht halb so doof, wie man aus Ihrem Kommentar einschätzungsmässig vermuten lassen könnte.
      Er weiss einfach, auf welcher Seite sein Brot bebuttert ist. Mit einem Monopol-Korruptionsverfahren der 5 grossen Autohersteller stellt man sich besser gut mit elF. Könnten ja auch Milliardenforderungen der unverschämten Amerikaner kommen, wegen Abgasmanipoolasis.
      Die deutschen Gerichte haben ja auch schon im Falle VW die einzig richtige Entscheidung gefällt, nämlich dass niemand Recht darauf hat, einen Kaufvertrag wegen bewusster Irreführung rückgängig zu machen.

      (Bitte, bitte, keine Diskussion hier darüber, ausnahmsweise! Im Einwickler hatte man – hätte man doch nur nicht! in diesem Falle – jede Menge meiner Kommentare durchgelassen. Da haben sich Hans und Georg auf mich gestürzt wie die Polen auf Oberschlesien, um kommentarweise VW mit Flamme und Schwert (metaphorisch) zu verteidigen. Und wie ich es liebe, und wie ich endlich die tausend Jahre besser verstehe. Da sind die Deutschen Weltmeister im Jammern. Aber wehe, man griffe irgendeine Institution ihres Stolzes an! Dann geht das Volk auf Reaktion ‚Wagenburg‘.)

      Wenn ich gegen 50 Millionen pro Jahr an Gehalt erhielte (von Verdienen kann da keine Rede sein!) würde es mir auch recht egal sein, wer da an der Spitze ist, solange diese sich nur nicht ändert.

    • Zetsche ist nicht doof awwer a bissle mee Angaschmoo könnts scho sei
      Wenni vorher mei Gosch soo uffreiss, gell!?

      „Rund 300 Flüchtlinge haben im ersten Halbjahr 2016 an 15 deutschen Daimler-Standorten – unter anderem in Berlin, Gaggenau, Mannheim, Rastatt, Sindelfingen und Stuttgart – ein 14-wöchiges Brückenpraktikum absolviert.“ (Stuttgarter Zeitung, 06.09.2016)

      Pro Deimler-Standort Zwanzich. Praktikum. Befristet. Nix festes also. Die Neuen reihen sich ein und lernen gleich mal den toitschen Billig-Befristet-Lohn-Sektor im Praktikakontext kennen. Heidanei!!

    • @ Uwe Dippel wg. Zetsche nochmal
      Wir spekulieren beide. Sie nehmen an, Zetsche sei ein Zyniker und rede der Kanzlerin nach dem Mund, weil Daimler wg. Abgasskandal in der Tinte sitzt.

      Sie führen für Ihre These ins Feld, dass Zetsche bei mir irgendwie bedröppelt aussieht, gerade so, als ob er nicht der Allerhellste wäre.

      Sie werden jetzt vielleicht lachen: Aber das lag wirklich nicht in meiner Absicht. Um das noch ein wenig auszuführen: Ich achte alle Leute, die auf ihrem Feld/ Gebiet etwas zustande bringen, und wie ich das aus der Ferne so beobachte, gehört Zetsche in die Gruppe derer, die in der Tat etwas zustande bringen (= etwas leisten).

      Wenn ich jetzt auf Ihren Hitler-Bezug eingehe, so sieht das so aus: Die moderne Welt zeichnet sich seit Kant*** eigentlich durch funktionale Differenzierung aus. Das heißt, dass man sehr wohl auf einem Gebiet zur Spitze gehören kann und – auf einem anderen Gebiet irren, einfach, weil es nicht das Gebiet ist, das man beherrscht. Insofern ist die moderne Welt komplett anti-Hitler. Eines von Hitlers und seiner Anhänger Phantasmen war ja gerade, dass beide dachten, da sei einer, der alle Welträtsel auf einmal zu lösen imstande sei. Insofern war die Hitler-Veranstaltung regressiv, genauer: Prämodern. Sie konnte – auch deswegen – nicht gut ausgehen.

      Jetzt kommt noch was, das eigentlich sehr einfach ist, aber komischerweise nicht allgemein anerkannt. Wenn sich jemand auf ein Gebiet begibt, auf dem er keine Expertise hat, so ist das nicht per se schlecht. Es heißt nur, dass die Person gewärtig sein muss, dass sie auf dem Gebiet, auf dem sie nicht heimisch ist, leicher einmal scheitern kann.

      Ich versuchte oben zu zeigen, weshalb Zetsches zweifelsfreies Scheitern in der Immigrationsfrage – vielleicht – stattgehabt haben könnte; mehr nicht.

      Wenn ich sage, er ist auf fremdem Gebiet (=Immigrationsdebatte) gescheitert, setze ich ihn kaum herab. Ich mute allerdings der informierten und gebildeten Öffentlichkeit zu, dass sie nachvollzieht, dass und weshalb Zetsche hier gescheitert ist. Deshalb auch meine Hinweise auf die Experten Putnam, Collier, Herrnstein, Koopmans usw. – das sind nämlich diejenigen, die qua Expertise auf dem Feld der Immigration die Maßstäbe setzen, und an denen sich daher, da wir eben in aufgeklärten bürgerlichen Zeiten leben, auch ein Erfolgsmensch und Wirtschaftskapitän wie Zetsche messen lassen müsste.

      Ich sage müsste, weil mich hie und da ein leiser Zweifel befällt, ob diese eigentlich einfachen Debattenregeln allen Debattenbeteiligten in Deutschland z. B. hinreichend klar sind.

      PS

      Mir scheint einfacher, als ich es hier dargestellt habe, ist die Migrationsdebatte nur zu führen um den Preis weiterer Fehler.

      (*** Das Nähere findet sich in dem Buch „Der philosophische Diskurs der Moderne“, ca. ab S. 27 bis S. 33)

    • @Tiger, Ölscheich-Beteiligungen an globalisierten Unternehmen bitte nicht vergessen, ...
      …auch die Wortwahl (arabische Invasion in Europa) des Papstes bitte beachten, immerhin ist er prominent. Übrigens hat „MMW“ am 21. Juli 2017 um 21:07 Uhr vollkommen recht in seiner/ihrer Antwort auf Ihre Frage.

    • @Frau Simon
      Elitebefragung. Ich weiss nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Bafragt wurden Vorstände von Unternehmen mit mehr als 20.000 Mitarbeitern, Leiter von Landes und Bundesbehörden und Minister sowie Ministerpräsidenten. Anders gesagt: rund die Hälfte sind Politiker oder von Politikern abhängig, die andere Hälfte als Grossunternehmensvorstände recht politiknah. Diese Elite befragt man dann zu sich selbst. Da kann ich auch den Esel befragen, ob sein Lied lieblich klingt oder den Hund, ob er nach dem Genuss von Pansen duftet.

      Allensbach sollte sich was schämen, aber die sind eben auch abhängig. Meine Definition einer Elite in diesem Landes wäre sicherlich eine andere. Aber ich glaube auch nicht, dass wirkliche Topleister Lust und Zeit haben, sich durch Elitefragebögen zu kämpfen;-)

  62. Diverses
    @Folkher Braun
    Ich habe ein mittelteures Crop-Objektiv 3x in Willich reparieren lassen müssen (inklusive Kamera hinbringen). Man wollte mir erzählen, dass die Kamera auch defekt sei,
    die mit allen anderen (4) Objektiven einwandfrei funktionierte. Nur durch schriftliche Intervention (Kopie an Canon Europa), gelang es mir, die Reparatur statt 3x nur einmal zu bezahlen. Insofern kann ich Ihre Erfahrungen bestätigen.

    Man darf das in diesem Fall nicht dem Hersteller anlasten, ich habe inzwische 3 Canon Kameras und 7 Objektive und bin von der Qualität insgesamt sehr begeistert.

    @kdm
    So sehr ich den Blog von Hadmut Danisch schätze, habe ich die starke Vermutung, daß er hauptsächlich Nikon und deren Profiservice ( besser als C.) kennt.
    (Er ist aber Experte für kaputte Taucheruhren)

    @Don
    Ihre Schlagzahl ist auf einmal so hoch, haben jemand Sie geärgert?
    Übrigens ist es hier in der Düsseldorfer Ecke trotz einiger Goldstücke immer noch sehr lebenswert, auch wenn man das von bayrischen Käffern aus anders beurteilen mag.
    Ist ihr Grattler mit unserem Grantler gleichzusetzen?

    Beste Grüsse aus Ddorf

    PS: Klasse Text zum Nachdenken, Klasse Bilder!

    • Ein Grünfuzzi der Zeit hat mich angefiest, da hat sich das dann ganz allein geschrieben.

  63. Besonders gefallen hat mir die
    Oberschichtendevise Raffen, Räubern und Reparieren.
    Wunderbar. Ich danke vielmals, bevor ich mich zum Wochenende auf das Segelboot verabschiede. Ohne Internet. Aber mit Wind und Sonne. Und mit einer Gemeinsamkeit mit dem Radeln: 0gr CO2 / gefahrenem Kilometer. Auch über hunderte Kilometer.

  64. Alte Automobile können vereinzelt recht hübsch sein,
    die Branche selbst scheint aber durch und durch korrupt und hochkriminell:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/volkswagen-audi-porsche-bmw-und-daimler-unter-kartellverdacht-a-1159052.html
    .
    Das gesamte Gesindel hat sich zum Verbrechen natürlich auch untereinander verabredet.

    • Geifern bis zum Schluss
      Man kann die Autoindustrie – wie die Energieversorgung übrigens – durch NGOs, ahnungslose oder befangene Politiker und Bürokraten auf einen Weg zwingen, auf dem sie technisch scheitert, scheitern muss.

      Diesem Triumph einer erfolgreichen Zerstörung unmittelbar jenen einer juristischen Verfolgung der Gescheiterten folgen lassen zu können, muss ein Genuss sein für all die Heuchler, die die Sache mit Bedacht vorangetrieben haben.

      Der Industrie, nicht nur der Autoindustrie, ist vorzuwerfen, dass sie sich gegen unerfüllbare Zumutungen nicht zur Wehr gesetzt hat und weiter nicht zur Wehr setzt, es sei denn mit verwerflichen Mitteln.

      Ob der mit ideologischer Verblendung herbeigeführte Niedergang eines weiteren großen Industriezweigs für ungetrübte Freude sorgen wird, ist indessen ungewiss.

    • Ähm...
      …Kartellabsprachen und Absprachen zu Betrug sind nun einmal strafbar. Genauer gesagt: nicht einmal erlaubt :-)
      .
      Ihre verehrte Branche wird also nicht schlecht gemacht. Sie ruiniert sich selbst.
      .
      Dafür anderen die Schuld zuzuschieben, wird nichts bringen. (Vielleicht kann ich Ihnen das, auch wenn es vielleicht zu hoch ist, im Beispiel zu erklären versuchen: Wer einen Kinderschänder enttarnt, ist deswegen nicht schon böse. Böse bleibt der Kinderschänder, auch wenn er enttarnt wurde. Verstanden? Nein? Hatte ich befürchtet :-()

    • Da ist dann immer noch die Frage, ob es wirklich ein Kartell im juristischen Sinne war.

    • Also ich weiß nicht...
      …aber der „Kartellverdacht bei deutschen Autobauern“ riecht mir ein wenig nach Kampagnen-Gefälligkeitsjournalismus.
      Man soll sich also den aktuellen SPIEGEL kaufen, und als Teaser kommt dann die Meldung, dass möglicherweise AdBlue-Tankgrößen abgesprochen worden wären. Und vielleicht Cabriodächer normiert wurden.

      Wow. Lief heute unterwegs den ganzen Tag im Bayerischen Schundfunk rauf und runter, noch vor Türkei und Ägäis-Beben.

      Vergleicht man mal die verschieden AdBlue-Tankgrößen innerhalb der einzelnen Hersteller, dann sieht’s da volumenmäßig ganz schön unterschiedlich aus. So, wie auch beim Treibstofftank.

      Naja, abwarten…

    • Da wäre ich nicht so sicher, was die "Verabredung" angeht ...
      Ich habe mal als IT Manager für ein Schweisswerk eines grossen Automobilzulieferer gearbeitet. Nach dem, was ich da mitbekommen habe, wussten die Einkäufer der grossen Hersteller ziemlich genau, was „man“ für Teile des Zulieferers bezahlte – und haben schlicht gleiche Preise verlangt.

      Muss nicht heissen, es hätte da keine Absprachen gegeben. Aber die Belege dafür stehen noch aus. Wenn, dann waren die dafür Verantwortlichen neben kriminell auch noch hochgradig blöd :-).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Dyslektisches Gerotze
      „Absprachen zu Betrug … verehrte Branche … Kinderschänder … enttarnt … böse … zu hoch“?

      Mit bewusster Fokussierung auf die gelesenen Worte und ihre Bedeutung kriegen Sie Ihre Leseschwäche irgendwann in den Griff. Wenn alle Tassilos im Schrank stehen, unterhalten wir uns wieder. Allerdings nicht auf dem SPON-Niveau, das Sie hier einzuführen versuchen.

    • Ein kurzer Blick ins Netz (2 minuten)
      in eine Übersicht über ad blue Behältergrößen ordnet zumindestens diese Behauptung über Absprachen im Artikel den fake-news zu. Bei Autos ungefähr gleicher Leistung zwischen 7,5 und 24,5 l. Vorwiegend kleine Behälter gibt es bei den Japanern.


    • Jede DIN-Norm ist eine technische Absprache und kartellrechtlich bedeutungslos. Und was eventuelle Preisabsprachen betrifft, da sind die Kartellämter doch völlig machtlos, wie jeder Besuch einer Tankstelle immer wieder beweist.

      Und daß die Politik daran nicht unbeteiligt ist, Stichwort Flottenverbrauch etc., sinnlose Softwareupdates für Diesel, liegt doch auf der Hand. Das Verhalten Dobrindts spricht Bände. Der Lobbyismus läßt halt grüßen.

      Entlarvend auch für die Grünen, die entweder lange, tief und fest geschlafen haben, oder selbst involviert waren oder sind.

      Am Ende ist und bleibt das alles staatlich unterstützter, Europaebene, und durch Unterlassen, nationale Ebene, geduldeter Betrug.

      Das politische Interesse an den Plaketten scheint sich einzig auf die Besteuerung zu richten. Denn ansonsten müßte die Plakettenvergabe jetzt wohl neu erfolgen, trotz Softwareupdates. So mancher stolze Dieselfahrer mehr stünde dann wohl vor den verschlossenen Straßen der Umweltzonen. Da ist der Ruf nach einem kompletten Fahrverbot für alle Diesel (Stuttgart) zumindest konsequent. Fehlt dann nur noch, zumindest die direkt einspritzenden Benziner in dieses Verbot mit einzubeziehen. Denn die sind auch nicht besser als die Diesel.

      Besser wäre es, die Plaketten, Fahrverbote etc. ganz aufzuheben. Die Politik könnte dann technische Vorgaben machen und kontrollieren, deren Nichteinhaltung Neuzulassungen unmöglich machten. Das würde die Automobilindustrie zu Innovationen zwingen, die sonst kaum zu erwarten sind. Die Enteignung der Bürger, das Fehlen des Vertrauensschutzes in einmal erteilte (Fahr-) Genehmigungen, das ist der falsche Weg.

    • @B.Dient
      Genauso. Gegenrecherche hätte geholfen, statt Agenturmeldungen oder Teaser anderer Konkurrenzprodukte zu kolportieren. Motto: „Ehe wir nichts melden, nehmen wir die Mitbewerbermeldung 1:1. Hauptsache es stimmt die Richtung.“.

      Gestern wurde ja die „Haller-Studie“ vorveröffentlicht, die sich mit der „heißen Phase des Anfangs der Flüchtlingskrise“ und deren medialen Verwurstung beschäftigt (Lesebefehl zumindest des Teils 4-Fazit-Diskussion-Deutungen von Seite 132 – 146!)

      Große Teile des journalistischen Personals haben, so scheint es, schier unüberwindliche Probleme mit den Grundsätzen „Neutralität, Gegenrecherche, Trennung zwischen Meinung und Berichterstattung sowie dialogischer und diskursiver Aufbereitung“ ihrer Texte und Sendungen.

      Im Fall der Verbrennungsmotoren wird einfach mit der Schrotflinte auf den „Feind“ geschossen, damit möglichst viele Narben und Kratzer bleiben.

      Über die Festlegung der Grenzwerte und deren schieren Sinn oder Unsinn hatte ich schon weiter oben geschrieben. Ökolobbyismus vom Feinsten.

    • Es war eoin komplettes Versagen und wir werden uns noch ärgern, dass die Verantwortlichen und schreibtischtäter nicht in die Bergwerke zur Ausnüchterung gesteckt wurden. Harte Arbeit, und denen vergingen solche Phantasien wie „Akademiker“ oder „wertvoller als Gold“.

    • @ Thorsten Haupts, näturlich weiß jeder Einkäufer, was "man" so
      für ein Teil im Einkauf bezahlt. Da gibt es keine Absprachen, da tauscht man sich aus. Da versucht dann allenfalls, jeder noch weniger zu bezahlen, das ist sein Job. Preisdrückerei im Einkauf ist kein Kartell. Umgekehrt ja, wenn Mindesterlöse unabhängig von den Gestehungskosten festgelegt oder Monopole in Verkaufsgebieten zugeteilt werden. Sich bei neuen technischen Verfahren in der Industrie zusammenzusetzen und firmenübergreifend Branchenlösungen zu vereinbaren, ist Alltag. Ohne diese Industriestandards könnte sich hier beispielsweise kaum jemand äußern. Wie war doch noch hier der sinngemäße Kommentar vom Don: Mit Maschinenbaustudium wäre das nicht passiert ;-)

    • Wenn es beim Spuegel steht, würde ich erst mal vermuten, dass es übergeigt ist. Gewisse Absprachen sind vollkommen normal und sinnvoll.

    • Ich verstehe nicht gut, was meine geneigten Mitforisten treibt,
      hier eine Unschuldsvermutung anzuzetteln.
      Bin ich zu alt, zu abgebrüht, zu negativ, um das als ’nicht anders vermutet‘ anzusehen?
      Ich kann mir gut vorstellen, dass man in den Chefetagen tok-tok-tok gemacht hat bei Vorgaben, Normen, u.s.w., und sich abgesprochen hat, an der einen oder anderen Stelle da mal eine politisch motivierte, idiotische Vorschrift kollektiv zu umgehen.

    • Na ja Herr Dippel am gesündesten lebt es sich auf der Strasse, am Arbeitsplatz
      beträgt der zulässige NO x EU-Grenzwert 950 und auf der Strasse 40 und die Dichte (und Aufstellungsort) der Messtationen in der EU differieren fast in 10er Potenzen. Wir gehen wie einst Hannemann voran ;-)

    • "Wer betrügt, der fliegt!"
      Unschuldsvermutung ist ja erstmal nicht so schlecht, solange keine Fakten auf dem Tisch liegen. Was genau hat der SPIEGEL denn?
      Zig kleine Arbeitsgruppen, die sich möglicherweise eventuell abgesprochen haben sollen.

      Ich lass mich gerne von Tatsachen überzeugen, aber dass sich diese Riesenfirmen durch solcherlei leicht erpressbar machen, will mir nicht so recht einleuchten.

      Im schlechtesten Fall für ausgewogenen Journalismus waren die „Absprachen“ Teil der DNS

      https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Normungsstrategie

      in die Journalismus mal nicht involviert wurde, um einen Formatkrieg zu verhindern?

      https://de.wikipedia.org/wiki/Formatkrieg

      Es wäre wirklich nett, wenn Skandale, die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht, ziemlich ausrecherchiert unter das zahlende Publikum gebracht würden. „Ärzte und Ingenieure“ gab es doch nun bereits bis zum Abwinken.

  65. Hinweis
    Warum habe ich hier noch nie ein lobendes Wort über das Schweizer Armee-Velo gelesen? Es demonstriert gleichzeitig Solidität und Wehrwillen! Ein /8er auf 2 Rädern.
    LG Kalchas

    • Weil ich keines habe und nicht mitreden kann.

    • Schweizer Armee-Velo
      Es gibt gute Gründe, hier nicht darüber zu reden.
      Aber wenn’s denn sein soll … das ursprüngliche Modell wog 22,5 kg und war mit einer 1-Gang-Nabe ausgestattet …

      Model 1993 brachte 7-Gang-Shimano-Schaltung XT, Hydraulik-Felgenbremsen Magura, keramikbeschichtete Felgen.
      Gewicht: 21,5 kg

      Das neueste Modell, Fahrrad 12, hat die folgenden Spezifikationen:
      Aluminium-Rahmen, 8-Gang-Nabenschaltung Shimano Alfine, Nabendynamo Shimano Alfine DH-S501, Scheibenbremsen Magura MT4.
      Gewicht: 16,8 kg

      Vor dem nächsten Krieg (D vs. CH) schicke ich dem Don ein Exemplar zu, für die sichere Flucht in den Süden. In Friedenszeiten ist das eher Material für Masochisten.

    • Danke! Ich bin ja gleich im neutralen Tirol.

    • @Venom - 8-Gang-Alfine?
      Was Besseres kann sich die Schweizer Armee nicht leisten? Wären sie mal bei XT geblieben. Oder hätten eine Speedhub gekauft.

    • Friedenszeiten?
      Warum will mir Maas dann verbieten, Feindsender zu hören? Warum vermeidet es der Don, die Sparkassenfiliale in der Fußgängerzone zu betreten? Warum umgehe ich die Schanze, die übrigens westlich der Alster liegt? Warum ist der Harvestehuder Stieg (auch westlich der Alster) eine gated community? Warum der Drang zum Waffenschein? Soll ich weiter fragen? Natürlich leben wir mit CH und A in tiefstem Frieden, aber wird das mit I so bleiben, wenn Draghi durch Weidmann ersetzt werden sollte? Diese Frage steht demnächst an, weil D dran ist, und die nächste Kanzlerin wird da Flagge zeigen müssen.
      Ex falso quodlibet! Wenn es Diesel nur noch für Bonzen gibt, ist ein robustes Lastenfahrrad vielleicht nicht schlecht. Frau Gräfin Dönhoff ist seinerzeit auf einem Pferd geflüchtet, hab ich nicht und ich kann auch nicht reiten.
      LG Kalchas

    • Bin ja gleich im neutralen Tirol...
      Nach dem, was ich gerade über die Zustände dort gelesen habe (insbes.Bozen), scheint dort vllt. noch etwas mehr die Sonne, aber die polit.Verhältnisse geraten doch sehr ins Gleiten!

      „Bin ja gleich in Tirol“ klingt dann doch fast eher nach bin ja gleich in Afrika.

    • Patrick.Feldmann, falsch!
      Afrika kommt nach Tirol. Wenigstens Südtirol. Unaufhaltsam. Ist nämlich kein Brenner dazwischen, kein Sobotka und kein Kurz.

      Und spätestens von da ab geht’s dann heim ins Reich. Zur Not bei Nacht und Nebel. Oder sonstwie verburkat. Als ‚Familienzusammenführung‘ getarnt, vielleicht. Würde im weiteren Sinne ja auch passen.

    • Schweizer Militärvelo ?
      http://www.benvanhelden.nl/Condorclub/Fiets/Switserland/Army%20Bikes%20Switserland.html

      Eine schöne Aufstellung.
      Der Link führt zunächst zu einem schönen Anhänger
      mit dem man, wie unten zu sehen ist auch
      seine Kameraden im Notfall liegend
      transportieren kann wenn man auch eine Trage dabei hat.

      Dieser Link führt zu einem Radladen in Zürich
      und zeigt schönere Bilder.
      Die Preise variieren sehr stark,
      Der Laden bietet auch Ersatzteile an.

      http://www.velo-zuerich.ch/velo/typ/militaervelo

    • Montague
      Kann man sich auch das Montague Paratrooper kaufen, das Fahrrad der Fallschirmjäger der US Army. Scheibenbremsen hinten und vorne, faltbar, 24 Gänge,. 14, 5 kg.

      http://www.montague-bikes.de/paratrooper-folding-military-bike.html

    • Herr Marx, das ist mit Abstand das hässlichste Rad, das ich je gesehen habe.
      Militär hat eben nicht immer die besten oder gar ästhetischsten Lösungen. Wobei ich mich Letzteres eigentlich kaum zu sagen traue, denn sonst kommt so eine vdLeyen her und lässt den Paratrooper rosa und himmelblau mit bunten Blümchen spritzen- was so jemand halt für Ästhetik und praktisch in Kriegssituationen hält.
      Der eigentl. Skandal der bürgerkriegsartigen Ausschreitungen in HH war ja, daß man den linken „Aktivisten“ keine Kita-Betreuung ihres Nachwuchses angeboten hat (welche Infamie!), sodaß sie den Nachwuchs im Brustwickel mit zum Steine-und Molotowwerfen mitführen mußten… Obwohl,- die haben ja keinen Nachwuchs (ist eigentl. ein Glück- wenigstens bleiben sie so inert).

    • Herr Feldmann
      Das ist auch ein Militärfahrrad. Panzer sind ja auch nicht von Pininfarina oder Bertone.

  66. In den Nullern ...
    … hab ich in Hamburg gewohnt. Da war ein deutlicher Trend zum Fahrrad zu spüren. Die Leute haben sich, fast schon trotzig, in den Autoverkehr gestürzt – und wurden von der Stadtplanung einfach ignoriert. Bin jetzt seit gut 6 Jahren wieder zurück in NRW. Und hier ist es anders. Hier werden Radfahrer nicht ignoriert, hier wird ihnen das Leben – seit den 90er Jahren – eher schwergemacht. Mit unglaublich gefährlichen Radwegen, die alle paar Meter unweigerlich zu Gefahrensituationen führen, wenn man wieder auf der „normalen“ Straße landet.

    Man ist hier mittlerweile dazu übergegangen, die EU- und Bundesmittel in irgendwelche Überlandtrassen zu versenken, weil in den Städten einfach kein Zentimeter mehr konzeptlos verbaut werden kann. Das ist ja schön für Leute, die am Wochenende mal von Mülheim über Essen nach XY radeln wollen. In den Städten bringt das der Pedalo-Mobilität allerdings nix …

    Will aber nicht nur meckern: Es gibt in den letzten Jahren zig tolle Beispiele dafür, dass die Leute weniger auf den Müll werfen. Gerade eben stand in der Nachbarschaft ein Schuhregal mit dem Zettel „Zum Mitnehmen“. Jetzt steht es bei mir. Es gibt ein Repaircafé für meinen Plattenspieler, allein drei Bücher-Vitrinen in meiner Nähe und ebenso viele gemeinnützige Läden, die für eine kleine Mark mein Fahrrad richten würden. Auf FB bin ich in einer lokalen Gruppe, die gebrauchte Dinge verkauft oder -schenkt. Was da allein durch Frauen umverteilt wird, die Klamotten oder Kinderausstattung „recyclen“, ist enorm.

    Es gibt da viele schöne Ansätze & Beispiele, die auch von der lokalen Vernetztheit via Social Media profitieren. Es gibt auch immer mehr Flohmarkt-Läden, die Regalflächen bereitstellen, auf denen man seinen Kram anbieten kann. Ich empfinde das als positiv.

    • Ja, es wird nicht mehr ganz so leichtfertig weggeworfen. Aber der Ausbau der Radwege wird nie genug sein, es gibt einfach zu wenig Raum.

  67. Mann
    – tut das gut

  68. Deutsch und Bayerisch - @Moser Otto
    Lieber Herr Moser,

    da Sie offenbar zweisprachig aufgewachsen sind,

    wäre ich Ihnen doch sehr

    verbunden, wenn Sie Ihren Text (12.37 Uhr) gelegentlich

    ins Hochdeutsche übersetzen täten würden.

    Wenn’s nicht zu viel Mühe macht,

    bitteschön auch das Motto von D.A. eingangs

    seiner Ausführungen.

    Nördlich der Mainlinie wird’s nämlich schon schwierig mit dem Verstehen

    regionaler Kommunikationsmuster aus dem Süden.

    Mag ja sein, dass Sie voraussetzen, das Bayrische würde in ganz

    Deutschland verstanden. Dem ist aber nicht so.

    Auszug aus Wikipedia:

    „bayerisch (bayrisch als Nebenform) bezieht sich auf: Bayern, deutsches Bundesland und seine Bewohner; Altbayern, Landesteil des deutschen Bundeslandes …“

    Besten Dank und viel Fortüne beim Anvisieren

    der magischen zweistelligen Zahl am Wochenende. ;-)

    E. G.

    • Aber darf ich's mal versuchen?
      An gscheidn Griag, des is wos Leid wia Ia amoi wiada brahchan.

      Ein ordentlicher Krieg, das ist das, was Leute wie ich mal wieder brauchten

      An Griag weama schneia griag’n ,oisd moasd , Carolin !

      Einen Krieg werden wir schneller kriegen als Du meinst., !
      ..
      Und wead a Biagagriag weana , wo ma neama woas, wea de unsrign, und wea de oandan san .

      Und es wird ein Bürgerkrieg werden, in dem man nicht weiß, welche Unsere und welche die Anderen sind.

      Und ois nua wenga de gschwaealign Gfrasda in ,, Polütük und Mödiöön “

      Und alles nur wegen der schwülstigen (ein G’frast ist ein Mensch der andere betrügt oder Falsches redet, der einen hinters Licht führt) in Politik und Medien

      de Hoamadlosn Heggnbrunza, de .

      die heimatlosen Heckenbrunzer die

      Wea ibribleibbd, wead schee schaugn, daundan homs iwastaundn .

      Wer übrigbleibt, wird schön schauen, zu tun haben’s dann Überstunden.

      Hed ma se ned denggd, vua a boa Joar , owa so haumsas gmochd.

      Hätte man sich nicht vor ein paar Jahren gedacht, aber so haben sie’s gemacht.

      Oa Moss nu, Carolin, daun hau I gnua !

      Eine Mass jetzt, ,getan hab ich genug!

    • boarisch
      Wenns phoneddisch guad beiananda san,
      dann lesns dem Moser sei Schreiberei laut,
      dann vastengans mehra … oda sogar ois.

    • Lieber Ehemaliger Gast , moch ma sis oafocha ....
      ..
      .
      Ich erspar‘ mir a Oawad , und Sie lernen was :

      Lesen Sie den Text, wie er da steht , phonetisch flüssig ein paar mal laut vor, und hören Sie sich zu.

      Denken Sie sich, Sie wären der Beppo Brem, oder der Maxl Graf , und tun Sie so, als sähen Sie einen Heimatfilm, mit

      IHNEN

      als Hauptdarsteller , spitzvollee aus Bayern aufgeschlagen, als nicht eine Piefke-Filmgröße,

      die gestelzt vom li..aben Bu..am faselt, sondern flüssig bayerisch redender

      Dosiga.

      Erstens gibt das ein erhebendes Gefühl a)- Sie haben sich was erarbeitet und b) sie sind zum Reservebayern geadelt worden -denken Sie an Honore Daumier -Zyklus Les beaux Jours de la Vie – dort ,,Le nouvel anobli “ )
      und zweitens- ich muß nicht mühsam preissisch daherschreim .

      Schaumamoi, nosegnmasjo, ob das flutscht .

    • Krieg
      Leid wia Ia – Leute wie Ihr, also wie Sie

      Das andere wär : Leid wia (r) i
      , Also wie ich.

      Selber braucht die gute Carolin also keinen.

      Das r hat die Funktion, die das n im englischen beim unbestimmte Artikel hat.

    • SCHNEIDIG ,Frau Frauke Amgelin, sehr schneidig -
      .
      .
      aber ein paar Kleinigkeiten hat der Fehlerteufel eingenäht :

      IHR braucht einen Krieg, nicht ich (O-Text Don )

      Gschweal ist bösartige Unterschicht ,die sich von Unterschleif und Diebstahl nährt- Gesindel-
      nicht schwülstig an sich, obwohl es die Variante noweduarades G’schweal, also nobeltuendes Gesindel, gibt.

      In Berlin.
      Sie kennen mich .
      Joo, leida .

      Daundan hams iwastaundn – die anderen haben es überstanden, sind also glücklich tot, weil sie es nicht überlebt haben.
      Kommt vor im Bürgerkrieg, in Spanien waren es 150.000 , woanders oft mehr .

      Eine Maß noch, Carolin, dann habe ich genug (gesoffen, nicht gearbeitet !)

      Ist in einem Dialog zwischen mir und einer beliebigen Carolin auch um Häuser glaubwürdiger,

      als Ihre ehrenvolle Variante.

      Die Schwierigkeit mit bayerischen Texten resultiert einerseits aus der natürlichen Scheu
      des runenschreibenden Norddeutschen beim
      Anblick der fremden Schriftzeichen der lateinischen Schrift (Sindn das für Cäsar-Hieroglyphen ?!) ,

      andererseits aus dem, was die fremden Zeichen transportieren,

      nämlich der bayerischen Sprache .

      Ich bin beim Schreiben des Bayerischen immer relativ genau, das mi d’Leid a wirkli hom .

      Dementsprechend genau muß man beim lesen sein , jedes u oder a oder sonstwas

      (soo guad woa I in da Schui jo neda )

      hat seinen Sinn, besonders, wenn es NICHT dasteht.

      Was das G’wichd angeht , bin ich, auf roßtäuscherisch gewogen, im Tief auf 100,7 kg.

      Heute ein selten gutes Filet, wie schon gestern , gebraten , vor dem Garen im Ofen (120 Grad Heißluft, drei Minuten, weil vorm Braten schon fünf Minuten erwärmt, da Kühlschranktemperatur )

      in frisch geschnittenem Dill eingepackt (den schneid ich mit der normalen Küchenschere , erspar‘ ich mir die unnötige ,,Kräuterschere“ und deren Putzerei .) .
      Dazu Vollkorntoast mit und ein gut gewürztes Spiegelei drauf.

      Und alles, ALLES, darf ich nach meinem Ernährungsplan !

      SO geht gesunde Ernährung, ihr Veggie-Funzn !

      Dazu rohes Gemüse, Paprika und Tomaten, sowie eingelegte Jalapenos.

      Für mich ist ja mittag, weil heute Freitag, ergo

      geh‘ ich nicht vor vier , fünf morgen Früh ins Bett , und liegt mir das Gegessene dann lang schon nicht mehr im Magen,

      so wie Deutschland mir im Magen liegt .

      Auf zum Saufen , vor den Spaß hat der inexistente Herrgott aber die Mühe der Dusche und der Zahnseide gestellt,

      auch war ich bei der Hitze zwei Stunden forsch spazieren-

      ein Iltis ist ein Dreck gegen mich !

    • @Frauke Amgelin
      „An gscheidn Griag, des is wos Leid wia Ia amoi wiada brahchan.“

      „Ia“ würde ich eher als „Ihr“ deuten. Wobei ich natürlich auch kein Bayer bin.

    • Bayrische Dialektik
      „Dös heißt net ‚hoast‘,
      dös hoast ‚heißt‘ ;-)

    • "Mödiöön" ist schön, Frau Amgelin
      Das mit dem Bürgerkrieg eher weniger.
      Inzwischen geschehen fast alle Prognosen, für die ich vor 3 Jahren noch von Bekannten ausgelacht und begrient wurde, fast schon alternativlos und schlimmer als ich es erwartet hätte.
      Die Früchte des Alternativlosen, der Determination, sind die Morallosigkeit</em) und der intellektuelle Verfall. Hamburg war da ein Leuchtturm, bzw. besser und zynischer: ein Leuchtfeuer!

    • @frauke
      fast.

      Ich glaub, der Moserotto kommt aus dem Süd-Östlichen Zipfel von Bayern, dashalb, und wegen seiner Trinkfestigkeit ein anderer Vorschlag:

      Oa Moss nu, Carolin, daun hau I gnua
      Eine Mass noch, dann habe ich genug.

      daundan homs iwastaundn
      Die anderen haben es überstanden

      Die wenig optimistische Semantik soll nicht auch noch untergehen.

    • Emm'Gscheidle sai 2Cents
      An gscheidn Griag, des is wos Leid wia Ia amoi wiada brahchan.

      Ein ordentlicher Krieg, das ist das, was Leute wie IHR mal wieder brauchen.

      „ich“ wäre „iiiiiiiih“

      (…ein Franke, also Edelbayer)

    • Wegen der "Überstunden" hatte ich auch ziemliche Bedenken, aber vom Krieg meinte
      ich schon, dass sie (und ebenso ihre Berufskolleginnen) ihn bräuchte, weil der ihr nämlich das ganze eh ausrottenswerte Dreckspack, das es wagt, solche Fragen überhaupt zu stellen, vom Halse schaffen würde, ganzfinstergrins, die Fragenden hingegen brauchen den Krieg aus Fragestellersicht eher nicht…

      Und jetzt gibt’s ka Moss, sondern wieder ’ne satte Dosis Morphin-Novalgin (nein, lieber Nahuatl, kein Gin Noval-Gin Mix, meine Ärzte würden ’nen Herzkasper kriegen und ich brauchte dann wohl auch kein Morphin mehr…)

    • Bloß nicht, lieber Otto Moser
      Ich bin zwar als Frau nicht immer Ihrer Meinung, aber ich lese Ihre Texte nach Möglichkeit immer im Geist „laut“ vor und habe einen Heidenspaß. Durch jahrzehntelange Urlaube in der Oberpfalz / Bayrischer Wlad gestählt (dürfte nicht ganz Ihre Ecke sein) hab ich mittlerweile eine gute Affinität zum Bayrischen entwickelt.
      Und da geht es mir wie mit dem Französischen: Mitlesen ist nochmal einfacher als nur Hören.

  69. Schlechte französische Fahrradtechnik
    Schon vor meinem Maschinenbaustudium habe ich mich Anfang der 80er über die schlechte europäische Fahrradtechnik und die Arroganz der Hersteller geärgert. Shimano und Suntour haben nicht umsonst den Markt aufgerollt. Heute ist vieles auch noch immer schlecht, insbesondere die Lagerungen sind ein Krampf. Früher waren aber die Geometrien der Rahmen oft besser. Heute sind die Oberrohre meist viel zu kurz. Wenn ich könnte, würde ich gern eine Verbesserungsoffensive des Fahrrades starten. Da wäre viel zu machen, und es gibt genug Leute, die bessere Technik bezahlen können. Was da so auf den Photos abgebildet ist, sind gute Beispiel, wie man es nicht machen sollte, auch wenn das durchaus funktioniert.

    • Schauen Sie sich mal die neueren XT-Gruppen von Shimano an, Stochwort Umwerferlagerung und Bremshebel, und halten Sie einen von 1990 dagegen. Dann versteht man den Unterschied. Die Franzosen haben es genauso gemacht: Kosten reduziert und Preise gesteigert.

    • Die XT-Schaltwerke
      sind eigentlich ganz ordentlich, jedenfalls hält das 10-fach-Teil bei mir schon knapp 40000 km. Mehr Sorgen macht mir die Hinterrad-Nabe. Die war schon nach kurzer Zeit und lange vor Verschleiß der Felge ziemlich labberig und ist auch durch Nachstellen nicht mehr rundlaufend zu bekomen. Das war früher eindeutig besser, da hat selbst Deore länger gehalten.

  70. Akkurate Beschreibungen und umfassende Erörterungen...
    …und intelligente Problemlösungen kann man nur im gemeinsamen Gespräch. Dieser Blog mit einem in D selten gewordenen Maß an geistiger Frische, vergleichbar großer Toleranz und gegenseitiger Rücksichtnahme ist eine gute Vorstufe dazu.
    In jedem Fall wäre es doch eine dufte Sache, den zehnten Bloggeburtstag gemeinsam realiter zu begießen! Wie, Otto? Sie prüfen kundig die Weinkarte und wählen für die traditionellen Damen hier aus. Und Don sieht zu, dass ein gescheiter Zuckerbäcker die Torten liefert. Und das Aussuchen des Restaurants können wir auch getrost in seine Hände legen. Hauptsache a bayrische Idylln drumrum und genug Platz für alle. Don darf dann gerne ein Jubiläumsblog im Blog schreiben, wir ziehen venezianische Masken fürs Foto auf und dann fühlen wir uns alle wieder jung. Früher hat man auch Channelparties gemacht.

    • Ich denke eher an eine Art Jubiläums-E-Buch als Dankeschön an die Leser.

    • Auch schön! :-x
      Aber mit Sahne (-Torte) wäre noch besser …😜

    • Bloggeburtstag
      Ach mit Torte hab ich es nicht so. Aber Käsespätzle oder Spinatknödel…..

    • Bloggeburtstag
      Natürlich gehört der richtig gefeiert, aber – und eher unangenehm daran erinnern zu müssen – da war doch mal die Rede von einem Trachtentreffen?!

      Erbärmlich, wenn das ausfällt, nachdem nun die Gams für den Gamsbart und die Hirsche für die Knöpfe unter Mühen erlegt, die Schafe für den Loden geschoren, ihre Wolle gewolft, gekrempelt, ringgesponnen, gezwirnt, gespult, gewoben und gewalkt sind etc. etc.

      Es ist auf nix mehr Verlass.
      Ignoranz und Egoismus regieren die Welt.
      Und dahinter soll eine Vermögensstrategie stehen?

      Ein tief enttäuschter Würmseer

    • Lieber Sandler, die Knöpfe aus Hirschhorn werden NICHT aus der
      .
      ..
      geschossenen Trophäe , sondern aus Abwurfstangen , die der Hirsch also selber abwirft,
      gedrechselt.

      Die Wollverarbeitung dafür eindrucksvoll dargestellt .

    • Ja sauber! Drochdntreffn ohne Schlagobergrenzn!
      Das mit den Dirndlkleidern stimmt, daraufhin sagte Don weiland, er möge Sahnetorten noch lieber, woraufhin unsere allseits verehrte Frau Simon uns ihr Apfelkuchenrezept pustete und ich meine: hier schließt sich nichts aus. Knödel inbegriffen.

    • Fräulein Gwandl, das sehe ich auch so
      ich hätte gern eine kleine Portion Kasspatzn, dann Semmelnknödeln mit Rahmschwammerln, vorher Kaffee und Sahnetorte, dafür nehme ich zu den Spatzn und Knödeln kein Bier, sondern Wein.

      Übrigens fühle ich mich absolut nicht zuständig fürs Kochen oder Backen, beim Kochen hat der Moser Otto allemal die Nase vorn, der kann das viel besser als ich. Und backen kann ich nur Brot, Apfelkuchen, evtl. was Hefiges. Sahnetorte o.ä. feine Sachen habe ich noch nie nicht gemacht, da sind hier ganz andere Könnerinnen unterwegs.

    • @ Otto Moser
      „die Knöpfe aus Hirschhorn werden NICHT aus der geschossenen Trophäe … gedrechselt“

      Sie Schbuivaderba!

      Da versucht man ordentlich Druck zu machen zwecks Trachtentreffen und dann grätscht der Moser einem hinterrücks in die Haxn. Tzzzz

      Aus schlechten Trophäen oder Stangen von Wildunfällen übrigens habe ich immer was gemacht … Messergriffe, Knöpfe, Traggriffe etc.

      Eine Einladung zum Schwammerlsuchen übermittle ich Ihnen dennoch.
      Pfaffenwinkel, Ammergau, August oder September. Wann passt’s?

    • @Frau Simon
      Also Ihre Menüvorstellungen sind mit meinen sehr kompatibel, ein guter Rotwein dazu – sauber!

  71. Die Feder ist mächtiger als das Schwert
    Und wie mir scheint wird Ihre, lieber Don, immer spitzer. Gut so.

    Ich selbst bin zwar nicht von der Raffen, Räubern, Reparieren Fraktion, bei uns hieß es immer eher Maßhalten, Durchhalten, Aushalten. Zumindest bei meiner Oma, Gott hab sie selig, und ihrem Zweig der Familie (Hopfenbauern aus Niederbayern, da war „ois daarbad oda zumindest guad daheirad“). Oma selug hat zwar nie und für niemanden einer Krieg hergewünscht, sie hat selber zwei Weltkriege mitgemacht. Aber ihre Geschichten alleine haben uns schon gereicht.

    • Mei – das ist hier halt so eine Refensart, mit der man Leuten das Standgas einstellt. Ich finde das richtig.

    • maciste grüßt die samsara
      daß die feder mächtiger als das schwert sei, ist ein ideal früher jugend oder späten wohlstands. wäre dem in der historie so, hätten wir mehr antike bibliotheken und weniger aktuelle ruinen.
      battle on.

    • Standgas einstellen.
      Danke für diese Perle. Lange schon nicht mehr gehört und schon fast vergessen gehabt.

  72. Oh je. "Kaum ein LKW fährt mit Strom oder Brennstoffzellen."
    Na so was. Hoffentlich bin ich aus Merkel-Deutschland weg, wenn die LKW hierzulande mit Muskelkraft angetrieben werden sollen/müssen. Und Mio. Asylanten würden sich selber ganz schnell repatriieren. Trotz excellenter Klimabilanz werden das aber sicher keine guten Zeiten für Gutmenschen. Am besten auf’s Ausatmen verzichten.

  73. Die Eliten stehen nach wie vor hinter Merkels Politik
    Der Tiger 21. Juli 2017 um 14:00 Uhr
    „Bei solchen Überlegungen sollte man allerdings in Betracht ziehen, dass in der entscheidenden Zeit praktisch die gesamte deutsche Elite, einschließlich aller “seriösen” und “unabhängigen” Medien hinter der Berliner Politik stand. …
    Im Ausland lebend konnte man damals nur baff zugucken und über das Verhalten der deutschen Eliten den Kopf schütteln. Heute guckt man ob solcher Selbstkritik innerhalb der deutschen Eliten, der keine erkennbaren Konsequenzen zu folgen scheinen, auch wieder nur baff.“

    Insbesondere die Mittelschichten, die ein völlig falsches Bild von der Ökonomie, dem Staat und der Nation besitzen, „gucken baff“, weil sie die Zusammenhänge nicht verstehen.

    Besonders AfD-Sympathisanten begreifen es nicht, weil ihr Bewusstsein auf Stammtischniveau ist.

    Sie diskutieren über Gesellschaft und Ökonomie wie medizinische Laien über Krankheiten und Therapien.

    Dann kommt so ein Schwachsinn heraus, dass Merkel angeblich „linke“ Politik macht und die Medien „links“ seien usf. Oder dass Merkel eine „DDR 2.0“ machen würde. Sie fordern: „Marktwirtschaft statt Kapitalismus!“
    Völlig idiotisch und grenzdebil, ohne Kenntnis elementarer politökonomischer Zusammenhänge.

    Sie reden von „Linksfaschismus“ aka Stalinismus, von Rechtsfaschismus (Mussolini, Hitler, Franco und diverse andere Regimes), aber sie haben keinen Begriff davon, was Faschismus ausmacht und dass dieser durchaus in linksliberaler Erscheinung kommen kann, und zwar anti-nationalistisch, anti-rassistisch, internationalistisch etc.

    Wer weiß, dass der deutsche Nationalsozialismus zum Hintergrund den „Nationalen Sozialismus“ des Liberalen Friedrich Nauman, also einen nationalen Sozialliberalismus, hatte?

    Selbstverständlich sind die meisten AfD-Leute keine „Nazis“, sondern es sind nationale Rechte, welche zugleich die knallharte Liberale, die mit Sozialismus und Sozialstaat nichts im Sinn haben. Im Gegenteil, die wollen Steuern reduzieren und den Sozialstaat abbauen etc. Das sind liberale Extremisten, die mit einem „Anarcho-Kapitalismus“ aka deregulierte Markwirtschaft sympathisieren. So wie der von Alice Weidel gewählte Doktorvater, welcher den Organhandel liberalisieren wollte.

    Später werden sie behaupten – wie nach dem verlorenen Krieg die Hitler-Anhänger -, sie hätten von der verbrecherischen Politik nichts gewusst und dies nicht gewollt.

    Nicht gewusst, dass „wir“ verbrecherische Kriege gegen die Vietnamesen, Jugoslawien, Iraker, Afghanen, Libyer, Syrier etc. geführt haben und führen?
    Nicht dass systematisch gegen die Verfassung verstoßen wurde, der Rechts- und Sozialstaat verändert wurde und Freiheitsrechte eingeschränkt und beseitigt wurden?

    Die AfD wird scheitern, weil ihre Politik gegen die Interessen der globalen Macht- und Wirtschaftseliten gerichtet ist. Wie kleine Kinder personalisieren die AfD-Fans komplexe politökonomische Zusammenhänge, wenn sie fordern: „Merkel muss wag!“

    So als ob die Merkel den Kurs der Politik bestimmen würde. Wenn es so käme, dass der Herr die Merkel zu sich nähme. so würde die Merkel-Politik inhaltlich von einer anderen Person fortgesetzt werden.

    Eben weil die Interessen- und Machtkonstellation im Imperium so ist, die BRD nur ein Vasallenstaat und die Position Merkels mit einer als Diktator fungierenden Politmarionette in einem Bananenstaat vergleichbar ist.

    Die Überlegenheit eines Liberalfaschismus gegenüber einem traditionellen Faschismus ist, dass er kaum Konformitätszwänge und wenig manifeste Gewalt im Inneren ausübt.

    Die Individuen können ihr Privatleben gestalten, wie sie wollen: sie können sich kleiden, piercen, tätowieren etc. lassen; konsumieren oder ihre Freizeit (z.B. Radfahren) gestalten, wie sie wollen. Die Gestaltung des Privatlebens ist nur durch das zur Verfügung stehende Geld limitiert.

    Niemand muss ein Loblied auf den Kapitalismus singen, es sei denn, es ist sein bezahlter Job als JournalistIn, ModeratorIn oder als staatliche LehrerIn.

    Der Zwang zu systemkonformen Verhalten ergibt sich aus dem System selbst, weil sich die Individuen den Marktbedingungen unterwerfen müssen, sei es als Lohnarbeiter und Konsument. Besonders brutal ist es allerdings, wenn sie arbeitslos und einkommenslos werden. Dann müssen sie – und ihre unterhaltsverpflichten Angehörige – ihr Vermögen bis zur Schutzgrenze aufbrauchen, um Anspruch auf Sozialhilfe zu erhalten. Das ist eine typisch liberalfaschistische Rechtskonstruktion.

    Der Neoliberalismus stellt eine Übergangsphase vom Sozialliberalismus zum Liberalfaschismus dar, welcher als totalitäres System jegliche wirksame Opposition verunmöglicht und ein System der totalen Überwachung und Kontrolle etabliert.

    Besonders repressiv verfährt der Liberalfaschismus gegenüber jenen Individuen, welcher er als „Gefährder“ identifiziert. Die können dann – in den USA und in Bayern – zeitlich unbegrenzt eingesperrt werden
    http://www.sueddeutsche.de/bayern/gefaehrder-gesetz-bayern-fuehrt-die-unendlichkeitshaft-ein-1.3594307

    Obama – Preventive and Indefinite Detention
    Rachel Maddow says…“SHAME ON YOU MR PRESIDENT!!!“
    https://www.youtube.com/watch?v=_msTII61hWY

    Konfrontiert man Linke mit dem Phänomen des Linksfaschismus, so reagieren sie empört: „Links und Faschismus – das geht gar nicht zusammen!“
    Ähnlich ist die Reaktion von Liberalen: „Liberal und Faschismus – das widerspricht sich!“

    Was sich tatsächlich widerspricht, ist die AfD-Politik, welche sich ein nationalistisches Image gibt, aber vom Kern neoliberal-extremistisch ist.

    • Titel eingeben
      Jaja, alle dumm.
      Afd-Anhänger, Linke, alle dumm.
      Nur Sie, Sie können uns die Welt erklären.
      Leider verlieren Sie sich in Begriffsfetischismus und Schubladendenken, statt konkrete Probleme zu analysieren.

      Da fällt mir komischerweise ein Zitat Bertrand Russells ein:
      „The fundamental cause of trouble in the world today is that the stupid are cocksure while the intelligent are full of doubt.“

    • Das ist so wunderbar wirr, es würde glatt als dadaistisches Stück durchgehen.
      Dank dafür :-).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Folgerichtig müsste es richtig heißen: Die Führerin steht hinter der Politik der Eliten ...
      Wobei Eliten natürlich auch wieder eine falsch gewähltes Codewort ist.

      So wie die Selbst-Programmierung des Programmes „dummer braver Untertan“ immer mehr Freunde findet. Konsum ist geil. Maßhalten asozial und undemokratisch. Selbstständiges Denken ist staatsgefährdend. Logisches Denken befremdlich in jeder Form.

      Die Führerin A.M. muß nicht mal mehr wie einst Pawlow mit der Glocke läuten. Der Speichelfluss (und die Selbst-Programmierung) des guten Deutschen setzt schon ohne dieses Hilfsmittel, bei jeder sich bietenden Gelegenheit spontan und unmittelbar ein.

    • Erstaunlich, was Sie alles über AfD-Sympathisanten wissen, H.v.G.
      Ganz in der Tradition von SPON. Dort wußte Roland Nelles (Politik-Ressorleiter) auch schon pauschal: „AfD-Wähler sind Rassisten“. Jetzt erfahre ich: Das Bewußtsein des AfD-Wählers hat Stammtischniveau. Er will den Sozialstaat abbauen. Wenn er „Merkel muß weg“ fordert, verhält er sich wie ein kleines Kind. Er versteht Zusammenhänge nicht.

      Ich gratuliere Ihnen. Mit einem solch gefestigten Weltbild lebt es sich wahrscheinlich hervorragend. Besonders gut fühlt man sich ja bekanntlich, wenn man weiß, wie doof der andere ist und wenn man selbst auf der richtigen Seite steht. Herzlichen Glückwunsch dazu.

    • Unterscheidung: AfD-Wähler und AfD-Sympathisanten
      @MMW 22. Juli 2017 um 20:45 Uhr
      „Erstaunlich, was Sie alles über AfD-Sympathisanten wissen, H.v.G.“

      Viele Wähler wählen die AfD aus Protest oder taktischen Gründen, so wie z.B. Herr Goodnight. Ansonsten – so meine Annahme – stimmt er mit meiner Analyse und meinem Urteil über die AfD und deren Sympathisanten weitgehend überein.

  74. E-Type
    Man kann natürlich viel an der Praxistauglichkeit von E-Autos herumnörgeln, aber einen deutlicher sichtbaren Vorteil haben sie: Es entstehen immer mehr freie Parkplätze in der Innenstadt.
    Einfach an einer der vielen E-Zapfsäulen parken, ein altes Verlängerungskabel in die Aufladebuchse pressen und das tote Ende des Kabels im Kofferraum verschwinden lassen. Fertig.


    • Mit solchen Aufrufen zur Bildung von kriminellen Vereinigungen sollte man im Maas-Zeitalter aber vorsichtig sein, hihi. 😂

    • Diese Parkstrategie muss scheitern
      Heiko wird schon rechtzeitig an alle E-Zapfsaeulen CCTV-Kameras installieren.

  75. Nicht nur auf der Autobahn ...
    …nerven sie, die penetranten Linksfahrer, die keine Mitte kennen, und furchtbar Angst davor haben, mit einer rechten Seite in Kontakt zu kommen.

    Und die sind so sauer, wenn man sie dann rechts überholt. Und das Recht zwingt uns, nie niemals rechts zu überholen. Eine Zwickmühle.


    Geisterfahrer fahren verkehrt herum, fühlen sich aber im Recht, weil sie die Realität erfolgreich umdeuten. Gemein gegen die anderen.


    Außer die Linksfahrer erleben mal, wie das ist, wenn rechts doch Platz ist. Kann deren Leben retten.


    Also sind die Geisterfahrer vielleicht doch nicht so schlecht?


    Erinnert an das Gejammer der Linken, wenn die Rechten ihre Methoden kopieren und dann kein Ausweg mehr für die Linken offen bleibt. Deshalb quietschen die jetzt wie ein Schwein, das geschlachtet wird.


    Das ist jetzt nur eine Anregung, ich habe da nichts zu Ende gedacht, @Fräulein Gwandl, aber Sie haben das für mich angestoßen.

  76. Was habt ihr vor dem Krieg denn so gegessen?
    Wruken und Kartoffeln.

  77. Titel eingeben
    Nun habe ich zwar kein Geld und lebe auch nicht in einer dummen kleinen Stadt sondern am Dorfrand in einem Hochaus-Plattenbau der ehemals Neuen Heimat, aus allen Räumen einen Wunderbaren Blick über die Felder
    und ich habe auch kein Verlangen nach diesen Spezialitäten
    mir genügt das, was Lidl, Aldi Edeka etc so anbieten vollkommen.
    Einen Sechszylinder habe ich auch nicht, nur so sehr alte etwa 40 KW oder PS.

    Und trotzdem gefällt mir die ständige Ermahnung von Don Alphonso tagtäglich ein schönes Leben zu führen, damit man später sagen kann, ein schönes Leben gehabt zu haben.

    All diese ach so modernen Schmonzes-Typen so gut es geht über Bord zu kippen. Mitsamt deren aus vergangenen Diktaturen entnommenen Umgangsformen.
    Wobei für unsere Frau Merkel die Demokratie eher ein Exportartikel ist den Sie den Chinesen andrehen will aber um Gottes Willen nicht selber haben will

    Das alles muss man sich so gut es geht vom Leibe halten, und schon beginnt ein relativ schönes Leben

    Wenn ich Essen gehe, meist nehme ich Bratkartoffen mit Spiegeleiern, denn dann hat das Restaurant die verschmutzte Küche nicht ich, meine Küche ist völlig Fettfrei, zum Saubermachen nur Staubwischen.

    Ich kümmere mich um meinen Kram, das was mir Spass macht, morgens mit dem Tee (einfacher Tee natürlich, keine Silberkanne denn wegen meiner Behinderungen muss alles in den Geschirrspüler) auf dem Balkon sitzen und dösen zum Beispiel

    Oder Nachmittags mit den Funkkopfhörern auf dem Balkon dem Klavierspiel eines längst verstorbenen lauschen

    Man kann eben auch mit ohne Geld gut leben, denn viel Geld kostet ja nur der Müll der anderen. Eine gebrauchte DVD mit denen von früher, Visconti etc, dafür ohne Blutkonserven kostet meist nur 1,- Euro oder 1,50 Euro.

    und wenn es mir wieder besser geht, werde ich mir vielleicht doch ein Fahrrad kaufen ( ein einfaches natürlich)

    • Vorsicht
      „mir genügt das, was Lidl, Aldi Edeka etc so anbieten“

      In letzter Zeit bieten die, außer Edeka, vermehrt Salmonellen an. Drei Fälle in wenigen Wochen, soweit ich das am Rande mitbekommen habe.

    • Gute Besserung!
      (Körperlich vor allem, denn seelisch sind Sie vollkommen in Ordnung, scheint mir.)

    • 40 PS plus Fahrrad: Gute Mischung
      Danke, Gast. Schließe mich Externet an: In dieser etwas abgehobenen Kommentarsammlung ist Ihr Beitrag der gesündeste. Auch der, der am meisten Mut macht.

      Bitte mehr davon! Ich würde mich freuen. Vermute, manch anderer ebenso. Prima wäre natürlich ein erkennbarer Name.

      Fahrrad kaufen? Unbedingt! Also ohne Bedingung.

      Deswegen in anderer Reihenfolge: Fahrrad zuerst. Das Wiederbessergehen wird sich dann von selbst einstellen.

      Freundliche Grüße,
      C.
      Ceterum censeo Europam esse construendam

  78. Wunderbar
    Ich bin da ganz bei Ihnen. Habe keine Lust mich groß zu ändern für eine grün-verkrampfte Truppe. Darüber hinaus habe ich auch wenig Interesse daran, über mehrere Jahre 30 Mrd. pro Jahr für eine nicht argumentierte Politik mitzufinanzieren. Und ich bin noch jung. Grazie, ciao.

  79. Titel eingeben
    Das Fortbewegungsmittel der Zukunft ist die land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschine. (Das SUV ist ja im Grunde eine technische Rückentwicklung des Ackerschleppers, weil ohne Hydraulik und Anbaugeräte).
    Begründung:
    1. Wegen der Alimentierung der Versorgungssuchenden (frei nach Heinsohn) müssen Ersatzinvestitionen in die Infrastruktur beendet werden. Nur eine Ackerschlepperbereifung bewältigt die maroden Straßen.
    2. Wenn die Autobahnen der Allianz, der Deutschen Bank und Hochtief gehören, können wir uns die BAB eh nicht mehr leisten.
    3. Das Parken in Innenstädten wird einfacher, weil der Schlepper überall geparkt werden kann.
    4. Eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h schafft fast jeder Schlepper. Mehr als 50 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit schafft man in Städten sowieso nicht.
    5. Man kann den Rasenmäher, die Kehrschaufel, den Salzstreuer überall hin mitnehmen. Wir können die städtischen Versorgungsbetriebe nicht mehr bezahlen. Die Tariflöhne und die Zusatzversorgung im ÖD: sozialdemokratischer Sozialklimbim der 60er Jahre.
    6. Der Ackerschlepper-Diesel fährt auch mit Rapsöl. Wir können unabhängig werden von den transatlantischen Ölkonzernen.
    7. Ackerschlepper können heute schon autonom fahren. Wir können uns die Besuche der Konsumtempel sparen, wir schicken unsere Schlepper.
    8. Für die Kurzstrecke empfehle ich das autonom fahrende Fahrrad.

    • Endlich mal eine realistische Lösung aller Probleme
      Danke, Folkher Braun.

    • Dann habe ich ja Glück,
      @ Herr Braun, dass ich auch mal Traktor fahren konnte und mit dem Aufsitzmäher immer noch trainiere.

    • Noch lieber
      hätte ich das UNIversale-MOtor-Gerät … Damit ich als Spielkind auch während der Fahrt den Reifendruck ändern kann.

    • Ein tschechischer Bauer
      hatte mal einen T-54 im Stall, den er bei ein paar Rotarmisten gegen eine Kiste Wodka getauscht hatte. Mit dem kommt man auch problemlos durch jede Innenstadt und hat nie Parkprobleme.

    • Jaaaa, Hausschwein, UNIMOG ist Gott auf Rädern !
      ..

      Der Vater eines Freundes war Unimog-Vertreter .

      Neuverkäufe eher selten, hart rangenommene Exemplare aus den Fünfzigern ff. die Regel.

      Und verkaufen tut KEINER die alten Apparate .

    • Genial
      Endlich mal ausreichend Hubraum und alle hätten Breitreifen drauf (ab Werk, KEINE Sonderausstattung!). Und weil man das, was aus dem Auspuff kommt, bereits mit bloßem Auge erkennen kann, wäre das Feinstaubthema auch vom Tisch. Nur an den Lufteinlässen müsste man Gitter anbringen: damit die Jens-Rüdigers und Miriam-Tabateés der Helikoptermütter nicht vor den KiTas angesaugt werden.

  80. Ich will mir
    nicht Milch und Eier erradeln…

    Ich muss zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter zur Arbeit – Schichtarbeit übrigens.

    Da es aufgrund der ganzen hippen Karreristen in München mittlerweile unmöglich geworden ist, sich hier eine Wohnung zu leisten, muss ich ohne S-Bahn-Abschluss und Turbo-Radweg auskommen.

    Spätromantisches Denken muss man sich also erst mal leisten können…

    Und nach Hamburg fährt man dann auch lieber mit dem SLK, als mit dem Rad oder Don?

    • Man kann auch nach Hamburg mit dem Rad fahren,
      es kommt halt darauf an, von wo aus es losgehen soll.


    • von wo aus es losgehen soll
      Ich schlage vor: Pinneberg.
      Das hatte schon in den frühen 80ern SUVs und Radwege.

  81. Liebe Kunstfigur!
    Hoffentlich existieren Sie wirklich, denn als Sie zur Schule gagangen sein wollen, hatten wir neun Jahre Gymnasium, mein Guter:

    “ Don Alphonso sagt:
    21. Juli 2017 um 02:01 Uhr

    „Schon mal bei minus 5 Grad mit dem Fahrrad eine längere Strecke gefahren?“

    Meine Mutter hat uns in 8 Jahren Gymnasium NIE mit dem Auto geholt, wir sind immer geradelt. Wenn nicht zu viel Schnee liegt, radle ich im Winter pro Woche 120 – 150 km.“

    • Meine Kinder, auch in dem Alter,
      besuchten das Gymnasium auch nur 8 Jahre, @ Oberländer.In Bayern.

    • Geht schon
      Von Klasse 5 bis 10 ist man 6 Jahre im Gymnasium. Zweimal Durchfallen (einmal Unterstufe, einmal Mittelstufe) macht 8. voila

    • Auslandsschuljahr?
      Möglicherweise überseeisch?

    • Die 5. Klasse beginnt hier Mitte September...
      …die Abiarbeiten enden hier im Juni.Währenddessen schickte FJS glatt den Musterungsbescheid…

    • Nach der Orientierungsstufe -
      da waren’s nur noch sieben!

  82. Sieht man den Don eigentlich in etwa einem Jahr im Rheingau?
    Falls es dem Don in seiner kleinen dummen Stadt noch nicht zugetragen worden sein sollte:

    Man möchte die Erotika… erm… das Fahraddingens dessen Namen so ähnlich klingt, also das möchte man jetzt auch als jährliche Tortur, er, Veranstaltung im Rheingau ausrichten.

  83. Versuchen Sie es mal damit
    https://www.youtube.com/watch?v=M7aMmiMrYmU

    Paul Watzlawick – Wenn die Lösung das Problem ist

    Sie sollen jetzt nicht an die SPD denken.

    • Nicht nur in Romanen
      @ werter Don. Meinen Großvater aus der Altmark haben wir nie kennengelernt, weil die Gäule durchgingen und er unter die Kutsche kam.
      Meine Mutter war 6 Jahre und hatte noch 3 Geschwister…

    • Gäule sind brandgefährlich. Meine Schwester hat einen und ich bin froh um jeden Tag, an dem sie nicht drauf sitzt.

    • Es gibt ja auch Bereiter...
      Meine Tochter hat einen Trakener mit 36% Vollblutanteil.Olala.Aber nur als Hobby, dem (schönen)Tier geht’s gut, ist aber schon ein Siach.

      Beim Großvater war es wohl ein Glas zuviel,nahm man an,er kam von einem Schützenfest übers Kopfsteinpflaster…

  84. @ Oberländer - Frauen und Autos und Intelligenz
    Ihre Beobachtungen mache ich auch sehr häufig.

    Allerdings würde ich nicht soweit gehen, von einer „fehlenden Intelligenz“ im Straßenverkehr zu sprechen.

    Sie ist nur anders.

    Vor einigen Jahrzehnten gab’s im Ersten am Samstag Abend vor dem letzten Spielfilm immer einen hilfreichen Tip für Autofahrer.

    Ob die Einstellung dieser Unterrichtsfilme mit dem Aufkommen des Genderismus zu tun hat, kann ich nicht abschießend beurteilen.

    Ich vermisse sie nur sehr. Meine Frau weniger.

    https://www.youtube.com/watch?v=xixym7vGUQ4

    PS. Nehmen Sie vorher ein Taschentuch zur Hand.

    • Wie wärs denn hiermit?
      https://www.youtube.com/watch?v=noGEORDZre4

      Es ist skurril, wenn nichts mehr bleibt, um sich Frauen überlegen zu fühlen, kommt garantiert die Nummer mit dem Einparken.

      Der individuelle Autoverkehr IST dumm. Viele Millionen Tote und noch mehr Schwerverletzte sind doch wohl ein unwiderlegbarer Beweis. Gefühlte 80-90 % von Männern zu verantworten. Oder etwa nicht?

      Viel Spaß beim Ein- und Ausparken.

    • Heute gäb' s verbale Haue für die Produktion.
      War aber ’ne tolle Zeit, gell? Die Frauen so dämlich und die Männer sowas von überlegen.Kein Wunder, dass man den Männern irgendwann gezeigt hat, wo Antonia den Most holt.🚦😚

    • Der 7. Sinn braucht eine Neuauflage
      in Bezug auf fast alle Autofahrer. Wenn ich auch zugebe, dass Frauen am Steuer selten dämlich sein können.

      Meine Versuche, aus der Garageneinfahrt zu kommen oder umgekehrt dorthin von der rechten Spur links abzubiegen, werden durch eine Baustelle 30m davor und sich vorm Haus bildenden Stau arg behindert. Es ist immer wieder erheiternd zu sehen, wie Frauen sich dann am Lenkrad festkrallen, starr geradeaus blicken und tunlichst den Blick nach rechts oder links vermeiden, bloß keinen Millimeter nachgeben. Man möchte in dem Moment gar nicht wissen, wie die im richtigen Leben so sind oder sein können.

      Es wäre so einfach mir eine Lücke zu lassen (was Männern nicht schwerfällt), auf Höhe der Garageneinfahrt brauchen die eh eine zweite Grünphase, um über die Kreuzung zu kommen… es ist den meisten Frauen einfach nicht möglich, da ein bisschen zu denken, hilfsbereit zu sein, ach es ist ein Kreuz.

      Und Männer wie Frauen haben völlig verdrängt, dass ein Auto Blinker hat, glauben die, der Nichtgebrauch spart Sprit oder warum?

    • Titel eingeben
      @grigorji jetzt gehe ich mal ad hominem: Der Gregor ist ein Hirte. Hirten müssen zählen können. 3.000 Verkehrstote pro Jahr. 20.000 waren es zu den schlimmsten Zeiten. In Deutschland kommen Sie auf keine halbe Million.

      Dabei sind etliche Verkehrstote keine Opfer des Automobils oder gar des Pkw.
      Dann unterstelle ich einige Selbstmorde per Auto.

      Und ich stelle ganz nüchtern, fern jedes Zynismus die vielen Toten aus Landwirtschaft und Verkehr in früheren Zeiten in diesen Salon. Der Umgang mit Millionen Reitpferden, Zugpferden, Maultieren und Ochsen war gefährlich.
      Dann noch die Toten aus schlechterer und teuerer Distribution von Nahrung und Gütern…..
      Die meisten privaten PKW stehen die meiste Zeit friedlich rum.

      Bleibt als Antwort der ThorHa mit Tanstaafl und der alte Bauer melursus (georg, georgius Herr grigorij) mit wtf

    • Wir haben im Nebenort auch eine Baustelle,
      Frau Simon. Da beobachte ich Männer wie Frauen, die nicht mal wissen, dass ich die Zufahrt zu einer kleinen Straße freilasse. Da müssen Leute rein und raus.Ziemlich rücksichtslos sind meistens junge Leute. Es weiß auch niemand mehr, dass, wer das Hindernis hat, warten muss.Schön finde ich auch immer, wenn man mir beim Kreisel direkt vor der Nase einfährt, so mit 1m Abstand.

    • "Der individuelle Autoverkehr IST dumm."
      Yes. Remote Control vom Central Scrutinizer für E-Mobile (In der Luxusausführung mit Fenster!).

      Verkehr jeglicher Art birgt Risiken.
      Man kann auch ruck-zuck kollektiv in einem Bus verbrennen.

    • @melursus
      http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Von-1906-bis-heute-Warum-die-Zahl-der-Verkehrstoten-sinkt-id40666871.html

      Oder den hier:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrstod#Deutschland

      Sie können sich die Summe ja selbst mal zusammenrechnen. Und man sollte das dann schon international als System Autoverkehr verstehen.

      Glauben Sie mir, ich bin von jeglicher Eiferei weit entfernt. Bin allerdings immer der Ansicht, dass man, bevor man über ein Thema redet, die Fakten dazu vorliegen hat. Die werden nach alter Weise je nach Bedarf beinah immer ausgeblendet. Das ist ein Problem.

      Auch die gefeierten nur ca.3000 Tote (plus sehr viel mehr Schwerverletzte) bedeuten:Täglich fast 10 Tote allein im deutschen Straßenverkehr.

      Obiger Link enthält folgende Zusatzaussage:
      „Laut einer Erhebung des Bundesverkehrsministeriums sind vom Verkehrstod eines Menschen durchschnittlich 113 Menschen betroffen, darunter 11 Familienangehörige, 4 enge Freunde, 56 Freunde und Bekannte sowie 42 Einsatzkräfte.[4]“
      Wieviele Betroffene mag es bei den sehr viel mehr Schwerverletzten geben?

      Und wenn Sie es ganz hart haben wollen, dann schauen Sie sich mal die Unfälle auf brasilianischen oder auf Tube die russischen Ereignisse an.

      Sicher auch schon bei der christlichen Segelschiffahrt… Insofern…. Man könnte sicher auch das wieder in Frauen und Männer als Schuldige aufteilen. Wir hätten viel Spaß.

    • Verkehr jeglicher Art birgt Risiken
      Hausschwein

      da sagen Sie was. Es soll tatsächlich Frauen geben, die beim Verkehr schwanger werden. Ich sach ja immer, Sachen gibt’s…

    • @Grigorij
      Zahlen 1991 – 2016:
      Kfz-Bestand: +56%
      getötete Personen: 11.300 – 3.206 (1970: 21.230 bei knapp einem Drittel des Kfz-Bestandes von 2016)
      Schwerverletzte: 131.093 – 67.426
      Hauptverursacher bei Unfällen mit Personenschäden 2016:
      männlich: 127.205
      weiblich: 78.324.

      Quelle: https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/VerkehrsunfaelleZeitreihenPDF_5462403.pdf?__blob=publicationFile

      Auch interessant: Getötete je 10.000 des Kfz-Bestandes:
      1953: 26,5
      2008: 0,9

      Quelle: https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressekonferenzen/2009/Unfallgeschehen/begleitheft_Unfallgeschehen.pdf?__blob=publicationFile

      Seit Menschengedenken ist es zu Unfällen gekommen.

      Ich hoffe, ich konnte Sie überzeugen.

    • Vor dem Auto kam es übrigens zu vielen Reitunfällen – wer sich als Romanautor einer Figur entledigen wollte, liess sie einfach vom Pferd fallen. Oder von einer Droschke überrollen.

    • @Derek Butter
      „Ich hoffe, ich konnte Sie überzeugen.“

      Meinetwegen, aber wovon?
      Ich bin ja, immer etwas altmodisch denkend, dafür, das Ganze zu betrachten. Man sollte sich da mit einem Das-war-schon-immer-so nichts schönreden. Finde ich jedenfalls.

      Ich kenne einen Schwerverletzten aus der Nähe. Vier Wochen Koma, zwei Reanimierung, plus 12 Wochen Krankenhaus, plus jahrelange, ziemlich erfolglose Reha. Familie zerbrochen, zwei Kinder unmittelbar betroffen, Beruf weg, Versicherungs- und Invalidenrentenzahlung bis ans Lebensende…
      Die sozialen Kosten für die Gesellschaft werden IMMER gern vergessen. Wissen Sie, warum?

      Man könnte natürlich auch auf die Haushalte verweisen, in denen die meisten(!) Unfälle passieren. Auch viele tödliche. Ohne Relativierungen geht es scheinbar niemals ab. Aber mit welchen Absichten?

      Für mich bleiben diese Unfallzahlen der Autos Horrorzahlen. Übrigens letztes Jahr in Berlin:Siebzehn getötete Radfahrer!


    • Vor dem Auto kam es übrigens zu vielen Reitunfällen
      Eben.
      Oder auch zu umkippenden Heuwagen, die den Besitzer erschlugen (so kam ein Verwandter aus der Urgroßelterngeneration zu Tode. Zwei andere beim Flößen.)

    • Danisch hat gerade zu E-Autos zwei tolle Links
      zu Folien der Berliner Feuerwehr. Ja da kommt doch Freude auf
      http://www.danisch.de/blog/2017/07/23/warum-die-gruenen-unbedingt-elektroautos-wollen/#more-18608

      Erinnert mich irgendwie an den Dämmwahn.

    • @ Grigorij
      Ich bin in gut drei Jahrzehnten knapp 3 Mio Kilometer mit diversen motorbetriebenen Landfahrzeugen gefahren, habe also die Erde theoretisch über siebzigmal umrundet. Bilanz: 12 Unfälle, davon 2 selbstverschuldete mit sehr geringem Sachschaden. Nie anderen Menschen auch nur einen Kratzer zugefügt; selbst ein verstauchtes Handgelenk.
      Ich habe schon etliche Horrorunfälle gesehen und auch aktiv verhindert. Einmal in einem Autobahntunnel Menschen aus ihren kokelnden Fahrzeugen gerettet.
      Das ist alles selbstverständlich nicht schön.

      Auch habe ich in jungen Jahren Motorsport betrieben. Bilanz: drei fremdverschuldete Überschläge mit Sachschaden. Zeug halt.

      Da werden wir wohl beide nicht auf einen Nenner kommen.

      Aber bitte bedenken Sie, dass Lieferverkehr in jedem Fall auch Individualverkehr ist. Es gibt nämlich keinerlei Anrecht auf „frei Haus“ und „alles gleich um die Ecke“.

    • @DerekButter
      „Das ist alles selbstverständlich nicht schön.“
      Na da haben wir doch schon mal einen Konsens.

      Und über den Irrsinn des Lieferverkehrs dank Amazon & Co. rege ich mich schon mal gar nicht auf. Gegen Windmühlen muss ich nicht angehen. Irgendwann wird irgendwie die ganz große Zeche gezahlt. Alles andere, womit wir meist so beschäftigt sind, ist lediglich das immer quälendere Vorspiel dafür.

      Nun passt die Überschrift vom Don „Ignoranz und Egoismus“ nach dem Schlenker zum Autoverkehr doch wieder.

      Einen schönen Abend wünsche ich

    • Von Fahrerinnen
      Mein Beruf bringt es mit sich, das ich gefahren werde, und zwar von Fahrern und Fahrerinnen, oft auch im Stress, das heisst mit Sondersignal (Blaulicht und Horn).
      Ich kann etwa 300 verschiedene Fahrer beurteilen, ca. 30% davon sind Fahrerinnen. Meine Erfahrung: 95% der Männer können gut bis sehr gut autofahren, 5% können es nicht. Bei den Frauen ist es genau umgekehrt: 5% fahren gut bis sehr gut, 95% können es nicht.
      Die markantesten Unterschiede (ich kritisiere beim Fahren übrigens nie. Ich will niemanden noch nervöser machen):
      1.Lücken: Durch Lücken, durch die Frauen meinen, mit dem Auto von der Grösse eines VW-Passats nicht durchzupassen, fährt jeder durchschnittliche männliche Autofahrer einen 40-Tonner quer durch.
      2. Übersicht: Während Männer das Autofahren bis zum Ende der Sichtweite im voraus planen, scheinen bei Frauen die Kurven oder Hindernisse erst 10m vor dem Fahrzeug aufzutauchen. Entsprechend adynamisch und „eckig“ ist der Fahrstil.
      3. Geschwindigkeit: Frauen fahren auch mal schnell: Tempo 80 in der 30er Zone und auf der linken Spur der Autobahn bei freier rechter Spur).
      4. Unfälle: Gängige Theorie der Unfallentstehung ist das Zusammenwirken mehrerer Faktoren, von denen einer allein keinen Unfall verursachen würde. Erst wenn alles zusammenkommt, entsteht eine Katastrophe. „Geschlecht“ allein ist damit kein unfallverursachender Faktor, kann es garnicht sein (zu finden unter „Schweizer-Käse-Modell“ oder „Swiss-Cheese-Model“).
      5. Dazu gehört, das es auch Faktoren gibt, die völlig ausserhalb des eigenen Einflussbereiches liegen und deshalb nicht „beherrscht“ werden können. Eine „Zero-Accident-Rate“ wird es deshalb niemals geben.

  85. Danke
    Das hat den Tag besser gemacht – danke!

  86. Viktor Orbán ist KEIN Antisemit, nur weil er George Soros nicht (mehr) gefällt ...
    Dieter Kief – 21. Juli 2017 um 10:04 Uhr – Netanjahu will offenbar zusammen mit den Visegard Staaten „Europa retten“ […] Dabei ist doch Orban Antisemit […]

    Welcher Antisemit würde seine Tochter Ráhel (Rachel) oder Sára (Sarah) nennen?

    Vgl. https://en.wikipedia.org/wiki/Viktor_Orb%C3%A1n#Personal_life

    Benjamin Netanjahu gefällt Gerüchten zufolge George Soros (dem gebürtigen György Schwartz) auch nicht. Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich ihn – ach was, beide! – des Antisemitismus bezichtigen, Henryk M. Broder noch dazu als Zugabe; aber wie gesagt, nur wenn ich mehr Muße (Schweiz und Liechtenstein: Musse) im allgemeinen hätte.

    Unsere Beiträge hier sind ja gebührenfrei, das ist doch etwas Positives. Über deren Folgenlosigkeit anderseits dürfen wir uns nicht wundern.

    • ..., weil Deutsche im Durchschnitt mehr Geld verdienten als Ungarn, sagte Orbán weiter.
      http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/orban-will-polen-gegen-eu-inquisition-helfen-15117569.html

      Die polit-kommissarisch vermeintlich überkorrekte Schreibweise von Ortsnamen (beispielsweise Bratislava statt Pressburg) führte heute in der FAZ sogar zur Falsch-Schreibung: … im rumänischen Baile Tusnad aus Sorge, „das Ausland könnte denken, die Bundeswehr marschierte gleich da rein“, würde der siebenbürgisch-deutsche Ortsname Bad Tuschnad verwendet werden.

      Als ein einfacher, doch sorgfältiger FAZ-Leser, der nirgendwo einmarschieren wird, ganz und gar ohne Rumänisch-Kenntnisse, weise ich darauf hin, dass sich niemand mehr vor den Deutschen fürchtet, schon gar nicht die in Bad Tuschnad ansässigen https://de.wikipedia.org/wiki/Szekler – und dass altehrwürdige deutsche Ortsnamen auch zum Weltkulturerbe gehören.

      Vgl. https://www.uploadarea.de/files/eu1/c0btuYXxO-Bad-Tuschnad-ist-eine-Stadt-im-Kreis-Harghita-in-Siebenbuergen.gif

    • Rumänisch-Nachhilfe
      Also. das ist eigentlich ganz einfach: „Baile“ heißt Bad auf Deutsch und bei „Tusnad“ gehört unter das s eine Cedille (was aber die FAZ vermutlich nicht in ihrer Fontliste findet) – womit signalisiert wird, daß man dieses „s“ wie ein „sch“ auszusprechen hat.
      Das ist dann im Endeffekt fast so wie die elsässischen Ortsnamen, die so „seltsam“ geschrieben werden, damit sie auch dann noch wie früher klingen, wenn sie jetzt ein Franzose ausspricht (Haguenau, Soufflenheim, Mulhouse…)

    • Was die FAZ nicht in ihrer Fontliste findet, darüber soll sie am besten gar nicht schreiben
      @astroklaus, danke für Ihre Anmerkung. Dennoch reite ich das Steckenpferd: Nicht (rumänisch!) „Baile“, sondern Băile (Băile) heißt Bad auf Deutsch; und abgesehen davon ist die Nichtverwendung historischer deutscher Ortsnamen ein weiteres Beispiel für eine von niemanden verlangte Unterwerfung nach der bedingungsloser Kapitulation von damals.

      Die FAZ braucht sich meinetwegen auch nicht zu übernehmen. Wenn im Zeichensatz welche Zeichen nicht vorhanden sind, bzw. die Redaktion (z.B.) rumänische Repression fürchtet, dann soll die Zeitung einfach nicht über solchen schweren Orstnamen berichten, wir Leser merken es dann gar nicht. Wetten!

  87. Agent*innen ohne Männer und was wir von Emma Peel und John Steed lernen können...
    Früher haben Agenten die Welt gerettet.

    https://www.youtube.com/watch?v=ph3uz20aleE

    Heute retten uns: http://www.agentin.org und der Baby Bouncer

    https://www.youtube.com/watch?v=j69WqW58JQY

    Was waren das noch für Zeiten.

    Die Menschheit war schon mal weiter.

  88. richtig erkannt
    „und wer in Sektoren arbeitet, die wirklich absteigen – Medien zum Beispiel“

    Das, mein lieber DA, haben Sie richtig erkannt. Ihre Beispiele um dagegen anzugehen, besitzen aber einen so geringen Daseinsumfang, dass keine Hoffnung besteht, das Problem auch nur im Ansatz auszustehen und zu überleben. Mit Retrospektiven gegen die Aussichtslosigkeit des eigenen Unterfangens anzuschreiben, mag zwar irgendwie tröstlich erscheinen, aber besitzt letzlich (mM) nicht das Potential, dem Übel Parole zu bieten. Das Beispiel Ikarus macht gerade die Runde. Wünsche weiterhin guten Flug.

    • Welche Medien?
      Print oder Digital?
      Die einzige Konkurrenz in den Digitalmedien
      wird der KI-Reporter, der KI-Redakteur, der
      KI-Administrator sein, kurz – ein Algorithmus.

      Ist Don Alphonso ein Algorithmus?

    • Secret de Polichinelle
      Aber natürlich! Dass Ihnen das erst jetzt auffällt? Er ist ein birotaler Algorithmus, der neuronal von bayerischen Jesuiten auf Kunstgeschichte programmiert wurde, und wenn erst mal sein rotes Auge blinkt, schießt er bald einen journalistischen Affen ohne Knochen auf den Mond zur Rencontre mit dem Heiligen Stein.

  89. Mögen sie auch vergammelten Fisch, immer wieder? Gerne?
    @thomas marx 21.Jul 17 17:43

    Warum sollte nur BMW die ARD verklagen können oder dürfen, sie kommen sich doch mit dem Bericht offensichtlich hinters Licht geführt vor?! Zu recht natürlich! Wie DA schon sagt was erwarten sie vom ÖR? Und deren bestreben den Wirtschaftstandort Deutschland nachhaltig zu zerstören? Warum klagen sie nicht gegen die ARD. Veruntreuung von Geldern vielleicht oä. Warum bezahlen sie gerne für unseriöses Arbeiten? Nicht falsch verstehen! Lese ihre Beiträge gerne!

    • Bei Hadmut Danisch kann man lesen, warum Klagen gegen ARD und GEZ-Kumpanen ...
      … aufgrund geschickter Rechtsverwirbelungen und Patronageverbänden sehr schwierig sind. BMW könnte damit anfangen, hat auch die Gegenkohle, würde sicher aber eine außergerichtliche Einigung erwirken, keinen Präzedenzfall, der normalen Bürgern eine Anwendung des Zensurgesetzes auf ÖR erlauben könnte, ohne sicher den persönlichen Ruin zu erwirken.

    • Vater eines Juristensohnes
      Aufgrund meines beschränktes juristischen Wissens als Vater eines Juristensohnes bin ich durch die vorsätzliche Verleumdung der Firma BMW nicht geschädigt worden und deshalb überhaupt nicht klageberechtigt.
      Ich wurde als Fernsehkonsument zwar vorsätzlich belogen, aber selbst, wenn das aufgrund der neuen Anti-Fake-News-Gesetzgebung strafbar wäre, ist mir dadurch, dass ich den Schwindel erkannt habe, kein materieller oder immaterieller Schaden entstanden. Also kann ich auch keinen geltend machen (Ich fahre übrigens auch keinen BMW und bin dadurch indirekt in meiner Ehre angegriffen worden. Ich fahre Mercedes. BMW fährt mein Sohn).

    • Korrektur
      Ich bin nicht „Vater eines Juristensohnes“, dann wäre ich selber Jurist.Ich bin Vater eines Sohnes, der Jurist ist, also doch eigentlich Vater eines Juristensohnes, aber ich bin kein Jurist oder wie auch immer. Wie hieß Alzheimer mit Vornamen*? Wissen Sie nicht? Erstes Symptom.

      *Alois

    • unverhofft kommt oft
      Jetzt haben Sie werter Thomas Marx, doch noch einen deutschen
      Exportschlager aufgetan.
      Demnächst nicht mehr Hitlerdeutschland, sondern
      Alzheimerdeutschland.


    • @Th. Marx: des Nachklapps hätte es nicht bedurft, es wurde auch schon aus Ihrem ersten Text klar, „wie rum“ der „Vater eines Juristensohnes“ gemeint war – das ist nämlich durchaus zweideutig, entweder mit dem Vater als Jurist (das wäre die eher scherzige Variante mMn, jemand, der nur auf Umwegen mitteilen will, er sei selbst Jurist), oder mit dem Sohn (was Sie dazuschrieben). Es läßt, wenn nicht näher erläutert, beide Möglichkeiten offen. Es kommt selten vor, daß man mal auf eine Formulierung stößt, die so präzise klingt und doch so vage bleibt :-)
      Ich finds gelungen.

  90. Der Untergang der Familie - vom Staat besiegt
    Europa droht auszusterben (Geburtsraten 0,2-1,1). Die führenden Politiker (darunter Merkel, Juncker und Macron)sind familien- und kinderlos. Ihre Familie ist der STAAT. Die traditionellen Religionsgemeinschaften sind zumindest in Deutschland instrumentalisiert, die evangelische Kirche degeneriert zum religiösen Arm der Grünen. Was ist geschehen? Die dem Staat als gesellschaftliche Einheit vorangehende, die Kinder prägende Familie ist sein Konkurrent. Also zerlegt er sie auf vielerlei Weise. Das EFA-Gesetz ist nur das jüngste Beispiel. Es ist auch ein Beispiel für die Zersetzung des Wertesystems wie „unsere Kinder sollen es einmal besser haben“. Das große Wort führt das akademische Prekariat in Presse und Blogs. In Wahrheit sind diese Vertreter der aktuellen Staatsideologie diejenigen, die „rauben, raffen – jedoch NICHT reparieren“. Sie zerstören nur.

    • Ende der Flucht
      „Was ist geschehen?“

      Die Landflucht ist zu Ende, bzw. sie hat sich von den heimischen Regionen, über die Grenzen Europas hinaus in die 3-te Welt verschoben. Das Land, Mutter Erde, ist die Quelle, die Stadt und die Zivilisation, das ist die Senke. Mit der Industrialisierung der Landwirtschaft hat sich dieser Prozess noch weiter beschleunigt. Das Sein bestimmt wie immer das Bewusstsein, der Wertewandel kommentiert den Wandel.

  91. Im Gegensatz zu IM Merkel, die eine Ruine geblieben ist, bin ich aus
    ..
    .
    jenselbigen auferstanden, habe, ganz im Plan , gefrühstückt, und werde jetzt
    meine erste Stunde Marsch absolvieren.
    Dabei füttere ich die sieben Hendln , die eine nette Frau in einem kleinen Koben hält, und die mich dazu abgerichtet haben, dass ich ihnen immer was zum Fressen bringe.
    Bio-Sonnenblumenkerne.
    Die höhere Art lebt eben von der niederen Art , qua überlegener Intelligenz .

    So verleb‘ ich den Samstag , abends Steak ,

    dann in eine Discothek , da ist es auch schön, und in der Bar war es gestern etwas nudelsuppig,

    und ein paar Gäste haben dort hineingehört, wie der Eiter auf den Teller .

    Allen Guten und Gerechten , im Forum und anderwärts, einen schönen Samstag ,

    wie der Don einmal geschrieben hat ,

    Leid, fressds ois zamm, mia lebm nimma lang ,

    den Schuldigen an der Invasion und anderen Schweinereien einen baldigen, qualvollen ,Tod ,

    Pfiad eich inzwischen !

    • ich habe hier eine Kirchweihnudel und Marmelade und ich werrde sie einsetzen!

    • JaWOI !! Kirchweihnudel marsch ,
      .
      .
      . und GSCHEID Mamlad drauf !

    • Gleichheit
      „Bunt“ heisst übersetzt: Gleichschaltung.
      SPD: Gleichschalterpartei.
      Bundesjustizminister: ausführender Gleichschalter.
      Bundeswehr: bewaffnete Gleichgeschaltete.
      Bundeskanzler(in): regierende(r) Gleichschalter(in)
      Wähler einer Partei: Gleichgeschaltete
      Volk: Gleichzuschaltende
      Justiz: Gleichrichter
      Idiotenkarrierekatapult: Gleichstellungsbeauftragte(r)
      ARD, ZDF: Gleichschaltungsgehirnwaschmaschinen
      Gender Mainstreaming: Biogleichschaltung
      Kita: Babygleichschaltung
      EU: nationale Gleichschaltung
      UN: internationale Gleichschaltung

      Merke: Totale Gleichheit ist das Ende aller Freiheit
      (ein französischer Mathematiker zu „Liberté, Fraternité, Egalité“.


    • und die mich dazu abgerichtet haben, dass ich ihnen immer was zum Fressen bringe
      Die wollen halt auch was Guts.

  92. neues von der WiLLkommenkuLtur in PrantLtown
    „die realtität spricht der

    https://www.nzz.ch/international/pegida-bist-du-nicht-weltoffen-wirst-du-geschlossen-ld.1307345

    realitätskonstruktion HOHN“………..sagt der DONNI im einleitenden text.

    oder: willst du nicht mein bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein…………………….das kommt auch noch !

    da sollte mann und frau zum boykott von Anheuser-Busch-Bieren und generell von München aufrufen. bei bedarf stelle ich gerne eine liste der Anheuser-Busch-Biermarken hier ein.

    • Gute Menschen haben zwei Familien vernichtet. Ausgelöscht
      zumindest finanziell. Man kann drauf wetten: Dill und Komplizen sind stolz darauf. Denn ihre Moral geht über Leichen.

    • Das ist nicht demokratisch!
      Ganz gleich, welche Meinungen vertreten werden, hat doch der Wirt sein Hausrecht. Andererseits hat mir mal ein Anwalt gesagt, dass ich z.B. JEDEN aufnehmen müsse, ob es mir passt oder nicht.Der Gast darf uns nach allem fragen, wir ihn aber nichts.Nicht mal den Perso darf man einsehen.Bei Ablehnungen ist immer Vorsicht die Mutter der Porzellankiste.Doppelmoral?

      Ich hatte das schon gelesen und meine, wer oder was nicht ausdrücklich verboten ist,fällt unter Meinungsfreiheit.

  93. Ausgezeichneter Beitrag
    Das ist halt „Imperiale Lebensweise“ pur mit der Externalisierung der Kosten von Umwelt und Natur. Tolles Buch im übrigen

    Wir sind die Guten, mit den alten Peugeot und Westerheides.

    Und Spanien, Don, wie wärs mit einer Tour durch die Alpujarras?

  94. Zu unseren schariakonformen Polizisten habe ich eine rhetorische Frage:
    Werden die im Fall eines geplanten Terroranschlages oder anderer islamischer Glaubensausübung auf der Seite der Ungläubigen oder auf der Seite ihrer Glaubensbrüder stehen?
    .
    Richtig. Dieser Muslim in Polizeiuniform (welch ein Wahnsinn) gibt uns die Antwort: http://www.spiegel.de/karriere/rheinland-pfalz-polizist-verweigert-handschlag-und-muss-in-den-innendienst-a-1159175.html

    • Bei den Kopftuchfrauen ist das wenigstens offensichtlich, wo die sich hinstellen
      werden.
      Wie gehen die eigentlich vor, bei der Personalauswahl? Anscheinend wird die Hintergrundideologie gar nicht abgefragt.
      Was da noch alles auf uns zukommt.
      dummdummdummdumm

    • Ein Flegel
      bleibt ein Flegel, da hilft auch die Uniform nicht.

      Die etwas seltsame Rekrutierungspraxis von Vater Staat ist allerdings generell befremdlich. Da gibt es noch ganz andere Faelle als diesen Polizisten mit der infizierten Hand. Frueher gab es den Radikalenerlass, der hat wenigstens die absurdesten Exzesse verhindert.

  95. Ignoranz und Egoismus
    …SPD-Politiker in einem offenen Brief, den die „Bild“-Zeitung…

    Ich vermute das die SPD ein grundsätzlich anderes
    Verhältnis zur einstmals berühmten Springer-Presse
    hat als bestimmte linke Aktivisten in der alten
    Bundesrepublik.

    Ich denke auch ex BK G. Schröder. glaubte
    zum regieren genüge die Glotze und die Bildzeitung.

    Die Art und der Ort der Mitteilung von S. Gabriel
    zeigt was er von den Menschen hält die er ansprechen will.
    Deutsche Politiker sind im Dauerwahlkampf und instrumentalisieren alles was nicht bei 3 auf den Bäumen ist.

    Der Offenbarungseid ubs offene Brief
    des Paulus an die Römer (wieder falsch)
    des Ministers an mutmaßliche Anhänger der SPD ist der Versuch
    der Schadensbegrenzung in diesem Dauerwahlkampf.
    (Genscher saß viel im Flugzeug, ich beginne
    zu ahnen warum er das tat)

    Wäre Gabriel der Chef einer Werbeagentur würde
    man ihn wahrscheinlich entlassen oder genauer,
    man hätte ihn nie angestellt.

    Das ich nie niemals auf die Idee kommen würde
    in der Bildzeitung für mein Anliegen zu werben
    ist dabei nebensächlich.

    PS
    Druckt die Bild den Beitrag kostenlos?
    Erhielt Gabriel ein Honorar?
    Wer weis da genaueres?

    • BAMS hat er auch noch gesagt der Gerhard, Herr Keller
      Quid pro quo, denke ich. BÜLD hofft auf Auflagensteigerung (der Artikel wurde anscheinend in deutsch und türkisch abgedruckt) da viral in den anderen Medien auf den WähltUnsNurUns-Appell verwiesen wurde. Dafür darf Gabriel das mediale Print-Schandmaul der Republik nutzen. Ich weiß nicht wer das Zeuchs immer noch kauft (~ 1.8 Mio, aber natürlich noch multiplikatorisch auf den Sch…Häusern der Republik), und liest? Oder nur die Bülder guckt, aber Arsch und Titten sind doch verbannt, soweit die Gerüchteküche…

    • Es wird immer Blöder
      Moralapostel und Terroristenverehrer Steinmeier
      (er legte kürzlich am Grab von J Arafat*einen Kranz nieder,
      was bekanntlich keinen interessiert)
      schießt jetzt auch auf die Türkei.

      Die verhalten sich mindestens so doof
      wie Deutsche und Briten vor dem ersten Weltkrieg.

      Wenn man ständig öffentlich wechselseitig
      aufeinander eindrischt wie soll dann
      das nächste versöhnliche Gespräch zustande kommen?

      Am Ende wird Putin noch vermitteln müssen.
      Diese Leute sind einfach überfordert.

      * Ich hätte das Grab von Mosche Dayan besucht
      der 1967 Verteidigungsminister war.
      40 Jahre Sechstagekrieg, wenn interessiert das
      schon bei diesen Traumtänzern.

      Oder anders:
      Man kann Politiker auch danach beurteilen
      was sie nicht tun.

  96. Für wie dumm hält die Presse ihre verbliebenen Leser?
    „Schwere Auseinandersetzung am Donnerstagabend am Dresdner Hauptbahnhof: Dort kam es zu einer Massenschlägerei, bei der auch Messer, Baseballschläger und Schreckschusspistolen eingesetzt wurden. …wobei es sich um „zwei Personengruppen“ handelte.“
    .
    Ein simpler (Google-)Blick auf die bärtigen Messerfreunde reicht doch, um das journailledumme „Personengruppen“ zu entlarven.
    .
    Wobei „Personengruppen“ eine Lachnummer der Sonderklasse ist. Eichhörnchengruppen sind damit schon einmal ausgeschlossen.

    • PERSONENGRUPPEN schlägern, stechen und schiessen !
      WERTER @ Tassilo…………sie sollten diese meldung ernst nehmen, erklärt sie uns doch, dass es sich um „ZWEI personengruppen“ handelte.

      ich ging bisher davon aus, dass massenschlägereien auch zwischen EINER ???? personengruppe oder sogar MEHREREN personengruppen stattfinden können, denken sie im letzten fall an die Völkerschlacht bei Leipzig.

      der erste fall ist eher selten, aber beim rudern soll es auch schon fast zu schlägereien in EINER achtermannschaft gekommen sein, an land natürlich, nicht im boot !

      gleichzeitig lernen wir – wichtig für die sozialpsychologie oder soziologie – zwei gruppen können eine MASSE (für eine Massenschlägerei) bilden !

      und die Bezeichnung SCHLÄGEREI ist auch falsch, es war ja wohl auch eine STECHEREI und noch eine SCHIESSEREI

  97. Alpujarras
    @nico
    “ Und Spanien, Don, wie wärs mit einer Tour durch die Alpujarras?“

    Was für ein Wahnsinn! Wollen Sie den Don umbringen?
    Ausgerechnet die Alpujarras, eine der wildesten und bergigsten Gegenden Spaniens, die auch noch extreme klimatische Bedingungen bietet!
    Radeln kann man vielleicht im spanischen Norden, obwohl es auch dort sehr bergig ist. Das Klima ist aber für mitteleuropäische Begriffe erträglich.
    Zum Radfahren in Spanien muss man Spanier sein: asketisch, resistent und furchtlos.
    Nicht zufällig sind beim Tour de France die Sieger der grossen Berg-Etappen traditionsgemäss Spanier: Bahamontes, Perico Delgado, Indurain…Harte Kerle.

  98. Kuwaitis unter den Flüchtlingen
    Das schlägt dem Fass den Boden endgültig aus:
    http://www.deutschlandfunk.de/fluechtlinge-in-deutschland-gelockt-von-falschen.724.de.html?dram:article_id=360598
    Wer gebietet endlich Einhalt?

  99. Kuwaitis unter den Flüchtlingen
    Jetzt wird es total irre:
    http://www.deutschlandfunk.de/fluechtlinge-in-deutschland-gelockt-von-falschen.724.de.html?dram:article_id=360598
    Wer stoppt das endlich?

    • Das ist wahrscheinlich nicht mehr zu stoppen. Jeder, der das glaubt, fühlt sich
      berufen, seine Koffer zu packen und zu kommen. Und die, die die multipel geklickten Filmchen sehen, verstehen lebende Bildern noch mehr als „Wahrheit“ als wir. Wie ein Buschfeuer. Unaufhaltbar.
      Ab ins Paradies mit den niedrig hängenden Weintrauben und der monatlichen Apanage fürs Nichtstun – warnen zwecklos, weil Warner möchten nur, dass sie all das nicht bekommen und im vermeintlichen „Elend“ verbleiben.
      Broder hat das mit den Erwartungen, Wünschen und Träumen der Einreisenden mal beschrieben. Die werden an das hohe Begrüßungsgeld, das Auto und das Haus glauben, bis es wirklich nicht mehr geht.
      Und dann werden Sie meinen, dass wir unsere „Versprechen“ ihnen gegenüber nicht gehalten haben und uns böse sein. Sehr sehr böse.

      Es wird berichtet über Einreisen von Kuwaitis ohne Asylgrund, von syrischen Ärzten, die sich bereits lange in der Ukraine und Russland aufhielten und sich dort eine Lebensgrundlage geschaffen hatten – und jetzt ihre Zelte dort abbrechen, weil es in D Manna regnet.

      Seltsam auch, dass die BAMF Beamten alles glauben, was ihnen da so vorgelogen wird. Aber wenn einer vor der BAMF sitzt, ist es eh zu spät.
      Alle, die wollen, alle kommen hier her – und bleiben.
      Abschiebung funktioniert so gut wie nicht.

      Sieferle: „Das Migrationsproblem: Über die Unvereinbarkeit von Sozialstaat und Masseneinwanderung“

    • Zwei Drittel sind die neue Hälfte
      „Sie bekommt keine 600 Euro pro Monat, sondern den Hartz-IV-Satz, also
      rund die Hälfte.“

      409/600 > 2/3.

      Haben die keinen Lektor?

  100. wir freuen uns alle mit Ernst DILL aus München !
    @Tassilo

    Prantlhausen: „und bist du nicht weltoffen, so wirst du geschlossen“, sagte die NZZ

    natürlich ist der DILL stolz darauf, genauso stolz wie es die Nazis waren, als die Kampagne

    „KAUFT NICHT BEI JUDEN“

    endlich erfolg hatte.

    gratulieren auch sie Ernst DIll unter der E-Mail:
    [edit: Kein Doxxing bitte. Don]

  101. Im Imperium findet ein verdeckter Wirtschaftskrieg statt
    @Otto Meier 22. Juli 2017 um 11:06 Uhr
    „Die Zahl der Opportunisten, die innerlich immer illoyal sind, würde ich heute allerdings bei deutlich mehr als 50% sehen. Die sind die absolute Mehrheit.“

    M.E. sollte zwischen Systemloyalität/Zufriedenheit und politischer Zufriedenheit unterschieden werden.

    Wieviel Prozent der Deutschen wollen ein anderes System? Heutzutage vermutlich nicht mehr als 5%. Und die 95% können sich kein anderes und besseres System als die kapitalistische Warenökonomie vorstellen, was das Resultat einer jahrzehntelangen blinden Systemanpassung und Gehirnwäsche ist.

    Mit der Politik unzufrieden, ist ein großer Teil der Bevölkerung. Diese Leute kapieren jedoch nicht, dass die gegenwärtige Politik zur Aufrechterhaltung des Funktionierens des kapitalistischen Systems notwendig und weitgehend alternativlos ist.

    Der deutschen Bevölkerung geht es im Vergleich zu den anderen großen kapitalistischen Industriestaaten nach wie vor am besten, viel besser als der US-Arbeitsbevölkerung. Besser geht es nur den Arbeitsbevölkerungen in einigen kleinen Staaten wie Liechtenstein, Luxemburg, Schweiz, skandinavische Länder.

    Ansonsten geht es überall im Imperium abwärts und sieht schlechter aus, zum Teil erheblich schlechter wie insbesondere in Griechenland, den südlichen EU-Staaten und den ehemaligen Ostblockstaaten.

    Deutschland geht es besser als den anderen EU-Staaten, weil es mit seinem Exportimperialismus eine rücksichtslose Wirtschaftspolitik betreibt („beggar thy neighbour“).

    Auch Trump hat nur einen kleinen Handlungsspielraum. Das meiste, was er macht, ist Symbolpolitik.

    Trotz „America first“ wird es weiter abwärts gehen.

    Die USA werden Europa in den Abwärtsstrudel mitreißen. Sie müssen dies aus wirtschaftlichen und innenpolitischen Gründen. Deshalb läuft ein verdeckter Wirtschaftskrieg zwischen USA und D/EU.

    Aber all dies begreift der deutsche Stammtisch nicht.

    Als kleinen Hinweis darauf – der Sachverhalt ist in Wirklichkeit noch viel komplexer:
    https://hintermbusch.wordpress.com/2017/04/06/ein-deutsch-amerikanischer-konflikt/

    • Es findet ein verdeckter Wirtschaftskrieg statt
      … wen soll das wundern?

      Die USA und Europa sind zwei Wirtschaftsräume, die fast
      identische Produkte anbieten. Bei insgesamt stagnierender
      Nachfrage.
      Es geht nur noch darum, wer wen vom Teller schubst.
      Es ist ein Kampf den die USA nicht gewinnen können.
      Sie verdanken ihre Existenz der globalen Bevölkerungs
      explosionn der vergangenen 300 Jahre.und der Fähigkeit
      diese Bevölkerungen mit Produkten zu versorgen.
      Ex-Afrika stagniert die Bevölkeeung, d.h. auch die Nachfrage
      nach den von den USA und in Europa angebotenen Produkten
      stagniert.
      Noch nie sah die ‚Neue Welt‘ so alt aus. Sie wird wieder hinter
      dem Vorhang verschwinden. Sie hat ihre Existensberechtigung
      verloren.
      Europa, als Teil der alten Welt ist besser vernetzt und hat solche Situationen
      wiederholt gemeistert.

    • Stammtischgeplauder
      „Aber all dies begreift der deutsche Stammtisch nicht“

      Und ich dachte die ganze Zeit, Sie seien der Stammtisch bzw. seine fleischgewordene Emanation. Wenn nun selbst Ihnen der Durchblick abgeht, ist Land unter in Sachen Weltdeutung, Licht aus, finis G …

      In solchen Momenten pflegen gewiefte Stammtischveteranen in Bayern und anderswo den vorsorglichen Griff nach dem Stuhlbein, um auch bei komplexen Sachverhalten Stellung und Übersicht zu halten.

    • Ah :-). Einer in der langen ehrwürdigen Ahnenreihe tausender von Untergangs-
      Propheten seit 1867: „Morgen ist der Kapitalismus ganz sicher am Ende. Also jetzt aber endgültig.“

      Sehr hübsch. Eine der ergiebigsten Quellen vollkommen folgen- und sinnloser Essays über die Klugheit ihrer Schreiber, die Dummheit aller anderen und die Sicherheit des morgigen Unterganges. Weitermachen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Wozu unterscheiden?
      Der Opportunist nutzt jede sich ihm bietende Gelegenheit zu seinem Vorteil. Rücksichten, Werte, Grundsätze, Prinzipien und eigene Meinungen spielen dabei keine Rolle. Und wer ehrlich zu sich selbst ist, wird jedenfalls an der einen oder anderen Stelle fündig werden können.

      Der Kapitalismus, die freie Marktwirtschaft, ist im Grunde Wettbewerb. Ein Wettbewerb um das beste Ergebnis. Wie im Sport. Der Kapitalismus liegt dem Menschen im Blut und wird nie untergehen.

      Und wie bei der Apothekenrundfahrt werden alle Mittel genutzt, als Sieger aus dem Wettbewerb hervorzugehen. Daß dabei, anders als im Sport, Unbeteiligte auf der Strecke bleiben, ist die scheinbar unvermeidbare Schattenseite des Kapitalismus.

      Die freie und soziale Marktwirtschaft, also die politische Regulierung des Kapitalismus, um diese Schattenseite zu vermeiden, darf getrost als Ammenmärchen bezeichnet werden.

      Und was da hinterm Busch so zu den USA und Europa, speziell zum deutschen Europa, gemunkelt wird, scheint mir eher ein Wunschdenken zu sein, welches erst noch zu beweisen wäre. Überhaupt vermisse ich da China, Indien und andere, sowie die Globalisierung und Konzentrierung der Marktmächte. Den Kapitalismus lokal national zu betrachten, paßt doch schon lange nicht mehr in die Zeit. Aber das ist halt das Problem der Politik, daß sie einfach nicht verstehen kann oder auch will, daß der Kapitalismus sich ihrem Zugriff längst entzogen hat. Und wenn ich mir die diversen Versuche betrachte, eine globale Paralleljustiz zu implementieren, um die Politik endgültig dem Kapital zu unterwerfen, dann denke ich, unsere Politiker verstehen es wirklich nicht. Obwohl, so dumm kann eigentlich ja niemand sein. Aber vielleicht gibt es da ja noch etwas, das ich bislang noch nicht gesehen habe.

    • Wenn ich mir die klassischen Bestandteile der sozialen Marktwirtschaft so ansehe:
      Arbeitslosen, Kranken- und Rentenversicherung, dann ist das ein ziemlich teures „Ammenmärchen“. Und wenn ich die Wahl habe, zu entscheiden, ob jährliche Ausgaben von mehreren hundert Milliarden Euro oder ein Internetkommentator aussagekräftiger sind, brauche ich nicht lange zu überlegen.

      Aber ist doch schön, wenn man hier ein bisschen rumspielen darf, gell?

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Ach Herr Haupts,
      für derart inhaltsleere Statements, die Unfallversicherung haben Sie auch noch vergessen, sollten Sie sich doch eigentlich zu schade sein, oder?

      Sie scheinen der Meinung zu sein, die arbeitenden Menschen müßten dafür wohl auch noch dankbar sein, daß sie von ihrer Arbeit wenigstens noch etwas selbst profitieren dürfen, nicht mit Wasser und Brot zufrieden sein müssen.

      Aber bemühen Sie sich nicht, auf diesem Niveau pflege ich keine Auseinandersetzungen zu führen. Das ist mir einfach zu …

    • Gehirnwäsche
      @H. v. Goslar:

      „Und die 95% können sich kein anderes und besseres System als die kapitalistische Warenökonomie vorstellen, was das Resultat einer jahrzehntelangen blinden Systemanpassung und Gehirnwäsche ist.“

      Zum Thema jahrzehntelange Gehirnwäsche: Auch der Begriff „Kapitalismus“ ist ein von Linken im 19. Jahrhundert eingeführter Kampfbegriff, der sich durch jahrzehntelange Gehirnwäsche eingebrannt hat. „Marktwirtschaft“ klingt nicht nur sympathischer, trifft auch die ursprüngliche Idee der zugrundeliegenden Wirtschaftsordnung besser.

      Zum zweiten: diese korporatistische Melange aus unkontrollierten Großkonzernen und staatlicher Bürokratie und Allmacht hat mit Marktwirtschaft nicht mehr viel zu tun, erinnert mehr an eine faschistische Wirtschaftsordnung mit marxistischen Elementen (wenn man sich mal den 10-Punkte-Plan von Marx im kommunistischen Manifest anschaut und mit der Wirklichkeit vergleicht).

      Aber Hauptsache, es kann auf den bösen „Kapitalismus“ eingeprügelt werden, und am Ende steigt wieder die Umverteilung, die Staatsquote, die Monopolisierung, und merkwürdigerweise geht es den 99% wieder mal schlechter. Weshalb noch mehr auf den bösen „Kapitalismus“ eingeprügelt werden muss …

  102. Irrsinn OT
    https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtpolitik/Fachstelle-fuer-Demokratie.html

    Heute bei Freunden in München zu besuch gewesen und gelbe Infoblättchen zju Gesicht bekommen.

    Frecher und blöder gehts nimmer.

  103. Titel eingeben
    Die Facharbeiten in Dresden sind Albaner, Iraki und Syrer. Sagt die Sächsische Zeitung.

  104. Habe gerade gelesen, dass einer sein Rhönrad von Aachen nach Teheran geschubst hat ...
    … wow, welch eine Leistung!
    .
    Jaja klar ist das ein „Kunstprojekt“, aber ich bewundere den Mut und den Willen des Herrn Professors, das genau so zu tun!
    .
    Herzlichen Glückwunsch!

    • Diese Kunatprojekte kann jeder
      auch der blinde, alte Mann aus Afghanistan, der es in seinem
      altertümlichen Rollstuhl bis nach Europa geschafft hat.

      Soll der Herr Professor mal nachmachen.

  105. "Krisenzonen wie Berlin, Kinshasa, Bogota und Düsseldorf"
    Ich muss jetzt doch darauf verweisen, dass Bogota nicht nur keine Krisenzone mehr ist, sondern geradezu ein Traum für Radler. Das einzig gefährliche ist, dass es einen derbröselt, weil man gar nicht mehr weiß, wo man hinschauen soll. Dagegen sind die Südtiroler Cafes ganz nett, aber nicht in der selben Liga :-)

    • danke für den Hinweis, das nächste mal nehme ich Medellin.

    • Medellin ist ...
      … nicht nur als Fahrrad freundlichste Stadt Südamerikas bekannt, sondern auch für die sprichwörtliche Schönheit seiner BewohnerInnen :-)

    • Wo ist denn eine mit Berlin vergleichbare Favela?

    • Auch nach langem Grübeln ...
      … fällt mir kaum ein vergleichbares Beispiel aus Amerika, Asien oder Europa ein. Auch kein Land, das seine Hauptstadt mit Aber-Milliarden alimentieren würde, um sie gleichzeitig so herunterkommen zu lassen.

      Ich war mal in Caracas vor 10 Jahren, da war alles voll mit Rothemden, die auch von der Regierung alimentiert wurden. Aber das scheint sich geändert zu haben, die Leute wehren sich jetzt massiv gegen die Inkompetenz ihrer Regierung. Von den Berliner Grattlern kann man das nicht erwarten, die sind doch froh, wenn sie was zum Granteln haben.

    • Wo ist denn eine mit Berlin vergleichbare Favela?
      Momentan schon noch eine andere Liga, aber nach der BTW müssen ja auch die in Italien gepufferten „Flüchtlinge“ in Europa „verteilt“ werden: Mogadishu, Kinshasa?

  106. @ whosnext? am 22. Juli 2017 um 01:16 Uhr
    Tja, mein Lieber whosnext?

    die Frage nach der Zielgruppe läßt sich leicht beantworten:

    Da sag ich mal: you’re next!!! Hihi

    Guckst du hier:

    http://cicero.de/kultur/medien-und-fluechtlinge-die-erfindung-der-willkommenskultur

    Ob im Keller oder anderswo.

    Das Lachen wird auch IHNEN bald vergehen.

    Wir sehen hier schon klarer in die Zukunft ohne „lahmes lamentieren

    über die heutige Zeit“,

    Herr Lohnschreiber.

    Gott zum Gruß

  107. Otto Moser, das Gewitter und die Integrationsverwirrte
    Dank, mal wieder, dem Blogwart und seiner Gefolgschaft. Ohne Sie alle wär’s hier, in Rest-D, schwerlich auszuhalten.

    Und weit über das Politische hinaus findet man im Blog noch ganz andere Gedanken, die es anderswo so nicht gibt. Wo sonst würde man Ähnliches aufpicken wie Otto Mosers Bemerkung da oben über sieben Hendl, die ihn abgerichtet haben (!), dass er ihnen immer was zum Fressen bringt? Um so etwas zu lesen, lohnt es allemal, länger aufzubleiben.

    Das wären wir derzeit allerdings sowieso (nämlich aufgeblieben), denn über uns tobt ein wilder Gewittersturm. Prasselndes Wasser, Blitze im Sekundentakt, rollender Donner ohne Unterbrechung, Jalousien scheppern, ehrfurchtsvoll neigen im Garten sich die Büsche.

    Wie damals. Gymnasium. Deutschunterricht. Erinnern Sie sich?

    „Wild zuckt der Blitz.
    In fahlem Lichte steht ein Turm.
    Der Donner rollt.
    Ein Reiter kämpft mit seinem Ross, springt ab und pocht ans Tor und lärmt.
    Sein Mantel saust im Wind.
    Er hält den scheuen Fuchs am Zügel fest.
    Ein schmales Gitterfenster schimmert goldenhell.“

    Die letzte Zeile hat mich immer besonders berührt. In diesem in jeder Faser deutschen Gedicht ist sie das Deutscheste.

    Nun gibt’s da ja so eine turkostämmige Bundesintegrationsfrau, die jüngst mit der irren Aussage auffällig wurde, so etwas wie eine deutsche Kultur gebe es gar nicht, oder so ähnlich, egal. Ob die wohl Conrad Ferdinand Meyer kennt? Vermutlich genauso wenig wie die Typen, die sie zur Integrationsbeauftragten (who but the Krauts would have a word for this?) hochgehyped haben.

    Gruß und Dank an Sie alle,
    C.
    Ceterum censeo Europam esse construendam

    • Das Deutscheste ...
      „In diesem in jeder Faser deutschen Gedicht ist sie das Deutscheste …“

      „Gymnasium. Deutschunterricht. Erinnern Sie sich?“

      Besser als Sie, Civilitas.
      Conrad Ferdinand ist einer der bedeutendsten Schweizer Dichter, bekannt u.a. auch als Verfasser eines Romans über Jörg Jenatsch, den (Grau)Bündner Freiheitshelden.

      Ihre EUphorischen Forderungen könnten deshalb in mehrfacher Hinsicht deplatzierter nicht sein. Tauschen Sie das Wort „construendam“ gegen den von Cicero tatsächlich verwendeten Begriff und kürzen Sie „Europa“ auf EU. Dann passt’s.

    • @ Haffter Oh - nicht alles, was zur Deutschen Kultur zählt, ist in Deutschland geschaffen worden
      Wie undeutsch wäre sonst Kant, oder Jakob Böhme, oder Keller.

      Das entsprechende Ländchen heißt Deutschschweiz, das den „Brunnen“-Meyer beherbergte. Und halt den Keller und Dürrenmatt usw.

      Diese Mikroprobleme sind obsolet, in der heutigen Zeit sowieso. Aber der Meyer und der Keller und der Böhme und der Kant leben natürlich immer weiter fort – als Teil der Deutschen Kultur – Unterabteilung, hie und da: Schweizerischer Nation usw. (=Deutschschweizerischer Abkunft) (der Unterabteilungen sind viele, aber dieses Gebiet ist cum grano salis von nachgeordnetem Belang, wie es (nicht allein mir, sondern z. B. den Deutschweizerinnen auch) scheint)).

    • Dann war es nicht Cicero:
      http://geschichtsverein-koengen.de/RoemSprichwort.htm

    • Bundesintegrationsfrau oder nein ich f.... keine Schafe.
      Ist nicht göttlich, was ihr höhnt und seellos nennt?
      Ist besser denn euer Geschwätz die Luft nicht, die ihr trinkt?

      (Friedrich Hölderlin)

    • @Haffter: Cato mit Verlaub.
      Das von Civilitas abgewandelte Zitat „ceterum censeo, Carthaginem esse delendam“ soll stets der Schlußsatz der Senatsreden von Marcus Porcius Cato d. Ä. (auch Censoris genannt) gewesen sein. Was Ihren Vorschlag zur Anwendung auf die EU angeht, bin ich ganz bei Ihnen.
      C. F. Meyer war in der Tat Schweizer, ebenso wie Jeremias Gotthelf und Gottfried Keller, um nur zwei weitere zu nennen. Auch sie haben uns unvergesssliche Werke in deutscher Sprache hinterlassen.

    • @Haffter
      Es war Cato. Cato maior.

    • Cato
      @ all

      Danke! Cato natürlich.
      Das Gymnasium war anspruchsvoller damals, aber es ist halt eine Weile her. Ähnlich wie die Führerscheinprüfung. Ob man die nach Jahrzehnten noch bestünde …

    • Führerscheinprüfung lange her
      @Haffter

      Da muss man gar nicht so lange warten, bei der Bundeswehr meinte der Fahrschulleiter. „Ihr seid ja alle ganz schlaue Abiturienten und müsst gar nicht zum Theorieunterricht, das habt ihr ja gerade erst gemacht. Deshalb als erstes die Theorieprüfung, sollte einer bestehen, dann reden wir mal.“ Das Ergebnis fiel erwartungsgemäß aus und es war Ruhe.

    • Deutsche Kultur @ civilitas
      Die, Franzosen halten Rousseau oder Simenon ja auch fuer „ihre“ Autoren – zu Recht nach meiner Ansicht, denn die deutsche oder franzoesische Kultur entfaltet sich in einem Sprach- und nicht in einem Staatsraum; andere Komponenten unserer Kultur wie Malerei oder Architektur sind in noch groesseren Raeumen beheimatet.

      In dem Sinne gibt es neben der nationalen auch schon eine europaeische Kultur, und das andere wird so langsam. Vernunft setzt sich halt durch… (langfristig, Irrungen und Wirrungen inbegriffen)

    • Cato maior
      Ein Freund, der am Abend Gym Latein unterrichtet, musste kürzlich einen schon hochkorrigierten 5.0 Schnitt rechtfertigen.

      Obwohl im Unterricht iterum atque iterum eingebläut, wurde Cato maior durch die Bank mit Major Cato übersetzt.

    • Kulturen, Räume und Linien
      AH, ich danke Ihnen.

      Präziser kann es nicht beschrieben werden, und Sie haben vollkommen recht.

      Kultur definiert sich in Räumen, die sich selbstverständlich gegenseitig durchdringen. An Linien orientiert sie sich nicht.

      Wenn doch, so ist dies gewöhnlich Folge eines historischen Bruchs, der zuvor Millionen von Menschen ins Unglück gestürzt hat. Härtestes Beispiel war die scharfe Trennung von Kulturen, die 1945 gewaltsam entlang der Oder-Neiße-Linie erzwungen wurde. Deren Folgen toppten sogar noch die Trennung von Indien und Pakistan zwei Jahre später. Interessant, dass beides auf Entscheidungen an Londoner Kaminen zurückgeführt werden kann.

      Besonders dankbar bin ich vor diesem Hintergrund für Ihren Hinweis auf die europäische Kultur. Genau das ist der Punkt! Europäische Kultur. Es ist im 21. Jahrhundert doch völlig wurst, ob etwas Schweizer oder deutsche oder italienische Kultur ist – im Kern ist sie sowieso griechisch.

      Und wenn man wissen will, wer zu unserem Kulturraum gehört und wer nicht, braucht man doch nur durch unsere (!) Innenstädte zu schlendern.

      Beste Grüße,
      C.
      Ceterum censeo Europam esse construendam

  108. Deutsch als Fremdsprache in Deutschland - bayrischer Dialektik als Standortvorteil?
    Werter Herr Moser,

    vielen Dank für Ihre g’scheidten Ausführungen nebst der Lesehilfe.
    Hat leider nix geholfen wegen der Probleme mit der Syntax.
    Dazu später mehr.

    Herzlichen Dank auch an die freundlichen Foristen
    @ Frauke Amgelin; @ BlackBlacky u.a. für die tatkräftigen Übersetzungshilfen.

    Den Inspektor Wanninger kenne ich noch aus dem Vorabendprogramm. Ebenso das Bayrische Amtsgericht und den Kommödienstadl.
    Aber schon damals ist mir aufgefallen, daß die Kultur im Süden unseres Landes sich vom Mainstream unterscheidet. Ja, unterscheiden muß.

    Ich habe mir heute eine Studie des amerikanischen Anthropologen
    R. W. B. McCormack (Tief in Bayern. Eine Ethnographie.) wieder
    zur Hand genommen.
    Diese äußerst fundierte Studie, 1992 in deutscher Übersetzung erschienen, sorgte seinerzeit für erhebliche Verstimmungen
    auf politischer Ebene zwischen den USA und dem Freistaat Bayern.
    Vor allem der damalige Stammesführer, sorry, Ministerpräsident FJS
    ließ nichts unversucht, das Erscheinen dieser Studie südlich
    der Main-Linie zu unterbinden. Ohne Erfolg.

    McCormack war Professor für Ethnolinguistik an der renommierten
    Simon Suggs University in den USA. Er hat in Harvard und Heidelberg studiert.

    McCormack schreibt, ich zitiere auszugsweise:

    GESCHICHTE

    „Fest steht, daß die Bayern ein Mischvolk mit einem Ursubstrat aus Kelten, Raetoromanen, Römern und Germanen sind. Das poly-ethnische Völkergemisch verdichtete sich nach der Überlagerung und Beherrschung durch die Franken (sic). Passau war der Welt erste multikulturelle Stadt, ohne daß sich die Passauer dessen bewußt wären“ (p 15).

    –Das ist insofern bemerkenswert, als sich der Forist BlackBlacky hier als („…ein Franke, also Edelbayer“) bezeichnet. Ich will das nicht weiter kommentieren.

    Den Namen „Baio-varii“ (…) erhielt der Stamm nach (im Orig. kursiv) dem Kontakt mit benachbarten Hochkulturen, vornehmlich suebischen Alemannen, Sachsen und Thüringern, die einige hundert Jahre früher in die Geschichte eingetreten sind“ (ibid.).

    „Der anfänglich vorherrschende nomadische Pastoralismus, ein Wanderhirtentum unter geistlicher Führung, ging um diese Zeit zu Ende. Über den Grund der Seßhaftwerdung wissen wir wenig. Die Domestizierung von Nutzpflanzen wie Rettich, Hopfen und Kartoffel könnte eine Rolle gespielt haben“ (ibid.).

    „Der männliche Bayer zeichnet sich durch eine volle, runde Gesichtsbildung aus (gschwoischädl). (…) Wo in anderen Kulturen… Langköpfe als edel galten…, ging die Entwicklung beim Bayern kontrafaktorisch zur Breitschädeligkeit. Der Kopfindex – Breite in Prozent der Länge – kann bis zu 120 Prozent erreichen.
    Obesität wird mit dem Argument verteidigt, man habe lieber vom Saufen einen Bauch als vom Arbeiten einen Buckel…“ (p 17).

    „Die Einheimischen beurteilen ihr eigenes Äußere durchaus ambivalent. So bemerkte ein gefeierter Volksschauspieler ‚Von hint bin I net so schee wie von vorn‘, was allerdings von Kennern der Szene bestritten wurde“ (ibid.).

    „Der Stamm tauchte im 7. Jahrhundert nach Christus in der Geschichte auf. Das Selbstbewußtsein erwachte früh. Aus dem Hochmittelalter ist der Satz überliefert… dumm sind die Welschen, schlau die Bayern.

    (…) Der Agilofinger Stammesfürst Tassilo forderte seine Untertanen
    auf, im Interesse der Volksgemeinschaft ‚dem König gegenüber stets falsch zu schwören‘. Im aufgeklärten Absolutismus galt als Axiom ‚alles
    für den Stamm, nichts durch den Stamm'“ (p 22).

    „Der Stamm hat immer Wert auf Kultur gelegt, Kultur verstanden als einheitlichen Stil in den Lebensäußerungen eines Volkes. Stil und Selbstachtung mußten von anderen Stämmen respektiert werden.

    (…) Angewidert blickt der geschichtsbewußte Bayer heute nach Bonn oder Düsseldorf…“ (p 23).

    „Die Träger der politischen Kultur verfügen über Witz und Einfallsreichtum. In kritischen Wahlbezirken werden die Bleistifte in den Wahlkabinen so kurz angebunden, daß nur der zuoberst stehende Wahlvorschlag angekreuzt werden kann“ (p 25).

    „Das Stereotyp von der Grobheit und der Ruppigkeit will so gar nicht
    zu der Herzlichkeit passen, mit der ein Bayer seinen Mitmenschen begegnet. Jeden, der ihm debile Sepplhaftigkeit unterstellt, straft
    er durch selbstsichere Umgangsformen Lügen“ (p 28).

    STAAT

    „Die Untertanen von Karl-Theodor wurden von der Angst geplagt, Majestät könnte sich von einem Herzschlag erholen und weiterregieren…“??? (p 29).

    –Sorry, diese Passage muß ich noch mal nachlesen

    SPRACHE

    „Bei der Landessprache handelt es sich um eine 1200 Jahre alte
    Mundart, die im modernen Sprachvollzug wenig Anerkennung findet.
    Vielmehr gereicht die Dialektfestigkeit der Bayern den Sprechern
    des sogenannten Hochdeutschen und moribunder Mundarten zum Neid.

    Bei Forschungsbeginn mußten wir feststellen, daß unsere Deutschkenntnisse nicht ausreichten, mit dem Bayerischen zu Rande
    zu kommen (p 56).

    (…) Die Betonung weist einige gewöhnungsbedürftige Besonderheiten auf. Alkohol wird auf der letzten Silbe betont, ebenso Motor, Kaffee und Tabak… Die Apokope des -e (die Sünd) hat ihren historischen Ursprung im Kampf gegen das lutherisch Endungs-e. Zum Ausgleich wird das postvokalische -l in den meisten Gegenden vokalisiert, man sagt
    also ‚Hoiz‘ statt ‚ Holz‘ “ (ibid.).

    Sie sehn, lieber Moser,
    gerade unter ethnolinguistischen Aspekten sind die sprachlichen Besonderheiten des Bayerischen und seine Unterschiede zum Hochdeutschen, wie McCormack herausgearbeitet hat,
    für Außenstehende wie mich doch sehr gewöhnungsbedürftig.

    Ich möchte das Thema hier nicht weiter vertiefen, auch wenn
    man die beiden Motti dieses Blogs, „Ignoranz und Egoismus“
    nicht nur im Kontext von Vermögensstrategien,
    sondern auch unter ethnologischen Gesichtspunkten diskutieren könnte.

    Sein’s gegrüßt und ein schönes Wochenende
    E. G.

  109. Lieber Don,
    was passierte eigentlich, wenn ich mit der dritten Flasche Pinot Noir in der Hand in Euren Salon stolperte, und mal sehr lauthals in die Runde fragte, „wen wählt Ihr eintlich im September, ihr Sägge?!“

    Ich werde den Eindruck nicht los, daß Ihr darüber nicht mal untereinander sprecht, wenn Ihr Euch allein fühlt. Ihr schämt Euch voreinander.

    Das war mal anders.

    • Politbarometer
      In Zeiten des nicht reparieren, des denunzieren und des Auflösens; sage ich leise Ade, zur Nazifee.

    • Wahlentscheidung
      Sehr geehrter sylter456, es ist offensichtlich wer gewählt wird :
      Monster überall! Da hilft auch kein Rotweinfusel, die Erscheinungen werden eher schlimmer.

    • wahlen: wann und wo und warum ? DONNI sagt: Ignoranz&Egoismus
      wahlen, wann und wo und vor allem warum ?

      und endet es nicht wie beim letzten mal: das volk wählt ulFuM und bekommt Maas, Nahles, BurningBarbara und……………. Frank-Walter als zugabe.

      bisher fällt mir im aktuellen politischen prozess dazu nur das balzverhalten von HappyHippo ein und wie der parteisoldat Frank-Walter sein amt zu gunsten DER Partei nutzt.
      und das ein gewisser bärtiger weisser, älterer, offensichtlich heterosexueller mann mit hilfe der arbeitsministerin romantische sozialideen aus der zeit von Kanzler Willi wiederbelebt.

      und stellen sie sich vor lieber freund aus dem norden………..: es geht am schluss gar keiner hin !

      und trinken wir doch lieber was bodenständiges, einen Uhlbacher Götzenberg oder Untertürkheimer Gips…………

      immer: Alt-Württemberg FIRST !

    • Ein Pinot Noir muss nicht unbedingt notwendigerweise Fusel sein...
      Aber ich schweife ab. Zur Entspannung – mit oder ohne Fusel – hier ein paar aktuelle Aussagen der Hoffnung aller Konservativen, der übergrossen bayerischen Lichtgestalt Seehofer, also dem einsdreiundneunzig langen Schosshündchen Merkel’s:

      „„Jetzt geht es mir vor allem darum, durch kluge Politik vielleicht noch zu erreichen, dass wir die AfD unter die Fünf-Prozent-Hürde drücken“.

      Ausserdem schließt der Obergrenzenfighter, also der Anführer des S.W.A.T. Teams in der Flüchtlingskrise, eine Koalition mit den Grünen nach der BT-Wahl nicht mehr aus.

      URLs? Googeln Sie selbst, ist druckfrisch und leicht in div. Publizierungen zu finden.

    • Ich beispielsweise mache kein Hehl daraus - liefere sogar eine Begründung
      (Natürlich dürfen Sie das Wort genüsslich zerlegen: Begründung zerfällt dann in: be grün = Dung – Fäkalissimus also, vergnügtschmunzel…)

      http://blogs.faz.net/deus/2017/06/25/das-grosse-zensieren-bei-twitter-hat-begonnen-4406/#comment-62776

    • Nichtwähler
      Was mich betrifft, ich wähle nicht. Vor drei Jahren bin ich Niederländerin geworden. Mein Rechtsanwalt meint zwar, ich hätte noch – rein rechtlich gesehen – die deutsche Staatsangehörigkeit. Aber man kann nicht zwei Herren gleichzeitig dienen.

    • Als hätte ich es geahnt:
      Keiner hier wählt (oder sagt es)!
      Bedripstheit allerorten.
      Ihr schaut auf Eure Fußspitzen und sehnt den Moment herbei, in dem der Fragende an Dir vorbeigegangen ist, ohne Dir – keinen Widerspruch duldend – das Erzeugnis von Fritz Becker mit den klaren Worten, „probier ma!“ unter die Nase gehalten zu haben.

      Ja, es gibt also – gerade in unserem heiligen Deutschland – bemerkenswerte Spätburgunder. (Sie sind für mich ein Hauptgrund, jeden Nachmittag aufzustehen und dann später hier einen Kommentar zu schreiben).

      Und – hochgeschätztes Fräulein mit dem süßen Alleinstellungsmerkmal beim Gebrauch der Namenszeile – die Begriffe „grün“ und „Scham“ in einem Satz lassen einen Mann meines Alters unwillkürlich an den Moment zurück denken, als ihm fast das Zwerchfell riss:
      Antje Vollmer in einer Talkshow mit maximalem Tremolo (ich glaube es kamen auch ein paar Tränen, das Thema weiß ich nicht mehr):
      „Ich habe eine große Scham!“
      (Wohlgemerkt nicht als Halbsatz; ich habe das Ausrufungszeichen ganz zitatgetreu vor die Anführungsstriche gesetzt)

      Jeden Mist findet man auf YT. Warum nur, warum nur nicht diese Sternstunde des deutschen Fernseh???
      (Auch wenn ich das eigentlich nie so genau wissen wollte)

    • Auch drei Flaschen Pinot machen die Wahlentscheidung nicht leichter
      Verehrter Sylter,
      vielleicht sollte man darauf hinweisen, daß das Wahlgeheimnis auch für die Leserbriefschreiber in einem Online-Forum weiterhin gilt, woran Heiko Maas und seine Kohorten bislang noch nichts zu ändern vermochten.

      Zudem habe ich aus den vielen lauten und leisen (und Zwischen-)Tönen der meisten Beiträge den Eindruck, dass viele der Foristen hier (noch) nicht wissen, ob und wenn, wen sie wählen wollen. Die Gründe, bestimmte Parteien NICHT zu wählen, werden offen dargeboten; in der Summe bleibt dann nicht mehr viel übrig an Wählbarem ….

    • Weder grün noch Fräulein
      @Sylter456 – Falls Sie mich meinen mit dem Fräulein, liegen sie völlig falsch. Ich bin verheiratet und habe zwei erwachsene Töchter. Als Fräulein hätte man mich aber schon vor 40 Jahren nicht tituliert. Schon damals galt die Anrede für promovierte Frauen: Frau Dr. – unabhängig vom Familienstand.
      .
      Was das wählen betrifft, wähle ich sehr wohl, aber in den Niederlanden. Im März habe ich meine Stimme für die VVD abgegeben. Darüberhinaus bin ich auch Mitglied der Partei Ruttes.
      .
      Es ist nicht einmal klar, ob ich in Deutschland wählen dürfte, auch wenn ich rechtlich noch Deutsche bin. Das Letzte was ich zu diesem Thema gehört habe, ist, dass man nachweisen muss, noch an Deutschland Interesse zu haben, wenn man wählen will aber schon sehr lange im Ausland wohnt. Wie man nachweist ‘noch an Deutschland Interesse zu haben’ weiss ich nicht. Soweit ich verstanden habe, liegt das im Ermessen der zuständigen Wahlbehörde.
      .
      Einer der Gründe, Niederländerin zu werden, war das Wahlverbot. Wenn man nicht national wählen darf, darf man es auch nicht auf europäischer Ebene. Zwar hat sich das Wahlrecht für im Ausland lebende Deutsche mehrmals geändert, aber es war immer so, dass ich nicht wählen konnte, weder national noch europäisch (erst keine Briefwahl, dann zu lange im Ausland, dann Nachweis, warum man sich noch deutsch fühlt). Interessant ist das in sofern, als ich nicht einmal wählen durfte als ich bei einer europäischen Organisation angestellt war.

    • ... hat gut Lachen!
      Wer nicht wählen darf, hat in diesem Falle möglicherweise gut lachen.
      Denn die ‚Wahl‘ ist in Deutschland nicht einfach, noch schwerer als anderswo.

      Irgendwie sind dennoch ein paar Dinge klar:

      1. Wer nicht wählt, wählt sowieso Merkel, weil das ein paar mehr promillionstel für sie gibt, von wegen nur abgegebene Stimmen werden gezählt.

      2. Wer eine Partei wählt, die null Chancen hat in den Bundestag zu kommen, macht es leicht besser, aber kaum. Das zählt dann nicht pro Merkel, ist aber davon ab einfach für die Tonne.

      3. Damit bleiben meiner Meinung nur noch zwei Alternativen für alle, die nicht Merkel wollen. Wer Merkel wählen will, kann sowieso sein Kreuzchen beliebig irgendwo bei CDUCSUSPDFDPGRüNE anbringen.Also, wer Merkel nicht wählen will, seine Stimme nicht vergeben und damit Merkel wählen will, und seine Stimme auch nicht Merkel entziehen sonst aber in die Tonne hauen will, muss entweder Linke oder AfD wählen. Das sind die einzigen zwei Alternativen; die einzigen zwei, die nicht ihre Abgeordneten auf die eine oder andere Art ins Merkelsche Töpfchen beisteuern.

      Und als ganz persönliche Meinung kann ich noch sagen, dass beide schon wählbar sind. Mit keinem von beiden kommt ein Viertes Reich oder ein Wiedererstehen des Stalinismus auf die Deutschen zu.
      Was da kommt, wird kaum schlimmer sein als Merkelismus bis ins Grab.
      Bloss, dass man später mit gutem Gewissen seinen Enkeln erzählen kann, dass man seinen Beitrag zum Widerstand geleistet hat.

      Und wenn ich wählen müsste, mich nicht entscheiden könnte zwischen den beiden, überliesse ich es Jahve. Ein Groschen (o.ä.), auf die eine Seite ‚A‘ geschrieben, auf die andere ‚L‘ und dann – gen Himmel schauend – „jahve, entscheide, bitte!“. Hochwerfen, damit ER die Münze richtig nach seinem Willen drehen kann, und wenn sie landet, ablesen was nach oben liegt.
      Sollte sie auf der Kante aufkommen und stehend bleiben, wäre es offenbar sogar Jahve egal.

    • Steht zu seiner Wette mit Uwe Dippel
      Ihr Analyse, Herr Dippel, ist sicherlich sehr interessant. Aber darf ich Sie an unsere Wette vor ein paar Wochen erinnern? Ich habe immer noch keinen Grund von meiner Vorhersage Abstand zu nehmen, nämlich dass Frau Merkel rausgeschmissen wird – auch wenn 87% der deutschen Eliten hinter ihr stehen. Ich denke, dass die deutschen Eliten und ihre Madame den Bogen überzogen haben und dass deswegen die nächste Bundestagswahl auf eine Rot-Grüne Koalition hinauslaufen wird. Nächste Woche mache ich Ferien, drei Wochen Kanada, eine Woche USA, ohne Internet; stattdessen die kanadische Globe and Mail, und die NY Times ganz altmodisch als Papierausgabe. Von der deutschen Politik erwarte ich wenig zu erfahren. Wer oder was Madame Merkel in die Quere laufen wird, werde ich nicht in real-time mitkriegen…. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ein ihr böswilliger Feind schon jetzt im Gebüsch auf Revenge wartet und dass der gemeinsame Wahlkampfauftritt mit Schulz am 3. September nicht gut für sie laufen wird.

    • @Uwe Dippel - Nachtrag
      Wenn ich Herrn Zetsche als Representative der deutschen Eliten persönlich träfe, würde ich ihn an Lincoln erinnern:
      .
      ‘You can fool some of the people all of the time, and all of the people some of the time, but you can not fool all of the people all of the time.’
      und
      ‘Besser schweigen und als Narr scheinen, als sprechen und jeden Zweifel beseitigen.’

    • Ich mag Fräulein.
      Lieber sylter456, hach, Dankeknicks mach, lächel…

    • Frau Doktor,
      ich halte.
      Sogar wenn ich davon ausgehe, dass Sie nicht R-G meinen sondern R-R-G.

      Dass Sie freimütig zugeben, den leugenaar gewählt zu haben ehrt Sie, und ehrt Sie gleichzeitig nicht. Denn nach Rutte I hat uns Rutte 1000 Euronen versprochen, für den Fall dass wir ihm zu Rutte II verhelfen. Haben wir gemacht, und zwei Tage später hatte er dann den angeblichen Kassasturz durchgeführt, aus dem sich ergab, dass leider-leider nicht genug Geld in der Staatskasse sei, uns diese 1000 Euronen dann auch auszuzahlen.

      Mal sehen, im Moment ist Sommerpause, wie es dann weitergeht nach dem 9. August, und mit den Evangelikalen. Die jetzt auch irgendwie unerwartet mal das Blut der Macht zu lecken bekommen.
      112 Tage, noch immer keine Koalition und wenn dann mit einer Stimme Mehrheit, also das ist schon ein Theater.

      https://www.youtu be.com/watch?v=4oYpPbsHEjE

    • Auch Politiker müssen immer durch einen Lernprozess
      Langfristig hat das 1000 Euro Versprechen Rutte mehr Stimmen gekostet als es ihm gebracht hat. Auch dieser junge Mann musste erst mal seine politische Lektion lernen. Such is life.

    • Uwe Dippel - >112 Tage
      Als sparsamer Bürger denke ich mir: solange es keine Koalition gibt, kann die momentane Übergangsregierung nur sehr eingeschränkt, Geld ausgeben. Und wenn sie dann nach den Ferien etabliert wird, nur eine Stimme Mehrheit hat und keine Linken dabei sind, ist das auch gut für den staatlichen Haushalt.

    • @Tiger
      Liebe Frau Dr. Heuse,

      nach meinem Kenntnisstand haben Sie die deutsche Staatsangehoerigkeit in dem Moment de facto aufgegeben, in dem Sie eine andere Staatsangehoerigkeit annehmen und nicht zu dem Zeitpunkt im Besitz einer gueltigen Beibehaltungsgenehmigung sind (wovon ich fuer diese Diskussion ausgehe).

      Einer Anzeige an die deutschen Behoerden bedarf es dabei nicht. Bei laenger als fuenf Jahre andauerndem Wohnsitz im Ausland muessten Sie allerdings zusammen mit dem naechsten Passantrag ein ‚denial of citizenship‘ vorlegen (sofern im EU-Ausland nicht andere Regeln gelten), oder die Annahme einer neuen Staatsangehoerigkeit zugeben. Das loest dann wohl die Aberkennung der deutschen Staatsangehoerigkeit rueckwirkend aus.

      Mit dem Wahlverbot gaebe es zumindest eine formelle Begruendung fuer doppelte Staatsbuergerschaft. Die andauernde Bindung an Deutschland muss aber in dem Fall (wie auch beim Wahlantrag) ebenfalls begruendet werden. Ihre rege Teilnahme an Meinungsbildung und Meinungsaustausch zu deutscher Politik kann Ihnen wohl niemand hier absprechen wollen. Ob man Don’s Blog in dem Zusammenhang geltend machen kann?

    • @Kiwi
      Als ich die niederländische Staatsangehörigkeit bekam, schrieb ich einen ganz kurzen Brief an Frau Merkel und setzte sie davon in Kenntnis. Daraufhin bekam ich zwei Mal vom deutschen Konsulat in Amsterdam einen Brief, demzufolge ich nach gängigem deutschem Recht immer noch Deutsche bin und deswegen innerhalb Deutschlands immer einen deutschen Ausweis mitführen muss.

    • @Tiger
      I stand corrected. Duerfte als stillschweigende Anerkenntnis der Doppelstaatsbuergerschaft zu werten sein. Offenbar gibt’s Ausnahmen – Glueckwunsch!

      Der Zwang, einen deutschen Ausweis mitzufuehren, ist allgemeine Regel – bei der Einreise muessen Doppelstaatler auch immer den deutschen Pass verwenden.

  110. Die Autoindustrie könne nur deshalb weiterhin Zehntausende mit NOx töten,
    weil an den Hauptverkehrsstraßen keine Villen sondern Mietshäuser stehen, so Silke Hahne heute Morgen im DLF. Und der grüne MP von BW sei Komplize dieser Erpresser, die damit drohen, Leute zu entlassen, wenn man ihnen ihr ruchloses Treiben nicht weiterhin ermögliche. Einzig die Gewerkschaften könnten der Bande noch Einhalt gebieten, weil nur Gewerkschafter verstünden, dass Arbeitsplätze ausschließlich mit nachhaltigen Produkten gesichert werden können.

    Seit die nutzungsabhängige Rundfunkgebühr zur Zwangsabgabe verkommen ist, scheint der ÖR jedes Maß verloren zu haben.
    Ich bin gespannt, wann die Autokonzerne ihre Zentralen auf andere Kontinente verlegen.

    • Nocvh Fragen?

      https://twitter.com/sihahne?lang=de

      Der DLF ist ein SJW-Sumpf erster Güte. Vermutlich wohnt sie auch nicht gerade in einer Villa.

    • Tweet, tweet, tweet
      Neugierig den von Don verlinkten Twitter-Account angeklickt.

      Noch im ersten Lachanfall poppte die Werbung hoch: „Twitter! Der beste Platz für das, was dich (sic) interessiert. Tritt sofort bei, um alles zu sehen!“ Oder so ähnlich.

      Alles sehen? Von der sihahne? Schäm‘ dich, Twitter!

      Gruß,
      C.
      Ceterum censeo Europam esse construendam


    • weil an den Hauptverkehrsstraßen keine Villen sondern Mietshäuser stehen
      Ja, super, bebauen wir jetzt die Innenstädte als Vororte und geben die Städte gleich ganz auf oder was?
      Stuttgart ist eh speziell, weil das mehr Agglomeration denn Stadt ist.
      Aber sowenig man Innenstädte „völlig autogerecht“ bekommt, sowenig bekommt man sie „autolos“, – wenn man wirklich eine Innenstadt haben will.

    • @colorcarze
      Die Städte sollen jetzt autonomgerecht werden. Der Diesel wird abgeschafft und das Benzin zu 5,-€/ Ltr. wird beim Befüllen von Molotowcocktails nur mit 30% versteuert.


    • @Bernaba: ah wa. Die bleiben doch in ihren Burgen, bis man sie rausträgt, 10 km zur nächsten Tanke laufen die nur an ihren Festtagen.

  111. @ sylter456
    Eine Magnum Chateau Margaux cru classe würde die Zungen sicher eher lösen.
    Bei uns sagt man: Vornehm geht die Welt zu Grunde.

    Grüsse aus Ddorf

  112. Das Hohelied am Morgen
    >em>Zwischen dreiviertel und um sieben in der Früh, erhallt der Hinterhof; der Mailänder Scala. Eine Sängerin oder ein Sänger, im stolzen Federkleid, quintiert ‚der Liebe am Morgen‘: und hinterlässt eine sanfte Weitschweifigkeit in meinem Gesicht. Ohne einen Anblick, schließe ich meine Augen liebevoll zu – und genieße die Harmonie.

    • Sagen Sie mal, was ist denn aus den Loggionisti und deren Anführerin
      Unimi Professoressa di II fascia a tempo pieno Attilia Giuliani mittlerweile ohne die während des Scalaumbaus abgeschaffte Loge geworden?

    • Liebe Frau @Frauke Amgelin!
      Ich geistere keineswegs und weile auch nicht, hinterhofig einer Oper, nur weil ein Vochel, eine seiner schönsten Kantaten, mir im Mietskasernenhof, sorglos zu trällerte. Wundern Sie sich bitte nicht.

      PS: Begleitet wurde jener, durch eine Taube und einer Krähe. Er setzte sich gekonnt durch!

  113. Als Rücksicht noch kein Fremdwort war...
    ….schlappe 111 Jährchen her.
    https://www.youtube.com/watch?v=8Q5Nur642BU

  114. Berlin, Berlin.
    nun ich glaube diese Stadt ist keine Favela … und wenn dann trifft das auf das Regierungsviertel zu …
    in volksferner, pompös übersteigerter Form zeigt sich die dem Volke abgewandte Selbstinszenierung …
    wo Brandt noch im Kanzlerbungalow geistige Größen empfing … war es Helmut Kohl nicht mehr fein genug …
    ein Bundeskanzleramt für über 500 Millionen musste her …
    heute residiert dort ein hans-guck-in-die-luft unter dem Pseudonym Landesmutter …
    Bescheidenheit ist eine Zier … von der aber die hohen politischen Priester im Regierungsviertel
    nicht wissen wollen.

    Man schottet sich bewusst ab … will nichts mit dem Fussvolk zu haben …
    öffentliche Schulen und Verkehrsmittel verwahrlosen etc. … dafür ist kein Geld da …
    ja man suhlt sich im Bewusstsein über den Dingen und dem vermeintlich dreckigen geistlosen
    und minderwertigen Untermensch (dem normalen Berliner Einwohner) zu schweben.

    Ein Kanzler oder Kanzlerin ist dem ganzen Volk verpflichtet –
    darf sich nicht zum Handlanger der habgierigen nimmersatten Oberschicht machen …
    die nicht satt wird … mehr haben will, nicht teilen kann …
    und mit dem Wort Humanismus nichts anfangen kann.

    Auch 2017 lasse ich das Argument nicht gelten, dass das deutsche Volk diese totalen Versager
    an der Regierung verdient haben und es keine ALTERNATIVE gigt. Viel ließe sich bewegen,
    wenn der Blick der Mächtigen sich mehr dem Menschen auf der Straße widmen würde.
    Berlin ist mehr als nur ein Vorzeigeobjekt für machtgeile Politiker.

    18 Jahre nach dem Mauerfall sorgt die Politik dieser Frau für mehr Trennung in Deutschland …
    den Herzen … unter den Menschen … als es die Mauer je vermochte. Sie trägt persönlich die Verantwortung
    die Republik zu spalten, das unrecht zu mehren, der Freiheit zu schaden, die Einigkeit zu zerstören.
    Nein, dieser Verantwortung kann sie sich nicht mit hohlen Worten entziehen.

    Sie trägt die Verantwortung ohne wenn und aber. Da kommt sie nicht raus.
    Wer sich selber zum Monarchen macht – muss sich danach messen lassen.
    In meinen Augen versagt sie Jahr für Jahr, Tag für Tag, Minute für Minute, Sekunde für Sekunde.

    Und das nehme ich ihr PERSÖNLICH übel.

    NEIN, nicht das schöne Berlin trägt Schuld –
    es ist diese verantwortungslose Bande im Regierungsviertel.

    • Merkel? Moltke!
      Guter Punkt, Dr. Seltsam.

      Nicht Berlin ist das Problem – Berlin und die Berliner sind völlig okay, im Großen und Ganzen, von den allerorts üblichen Trotteln abgesehen. Das weiß vermutlich auch der Don, kann’s aber schwerlich zugeben.

      Das Problem sind die dorthin Zugewanderten, und zwar weniger die von anderen Kontinenten als die aus der Uckermark, dem Saarland und umzu.

      Und da Sie schon übers Bundeskanzleramt sprechen:

      Man nehme den Stadtplan von anno dunnemals, vor 1914, und suche die location des besagten heutigen Amtes (leicht zu finden anhand der eidgenössischen Botschaft, die war schon immer da, lange bevor ihr der grässliche Anbau angepappt wurde).

      Dann sieht man, dass genau an der Stelle von Frau Merkels Amt einmal die effektivste Führungseinrichtung der Welt untergebracht war.

      Warten wir also weiter, dass der genius loci überspringe.

      Gruß,
      C.
      Ceterum censeo Europam esse construendam

  115. Politiker beurteilen
    @ Klaus Keller

    „Man kann Politiker auch danach beurteilen was sie nicht tun.“

    Völlig richtig.

    Aber dann würde die Notenskala von 1 – 6 wohl nicht ausreichen.

    Übrigens: die Idee ist gut.

    Was müßten Politiker tun bzw. was wird unterlassen?

    Aus dem Mangel läßt sich ein Wahlprogramm machen.

    Schönen Sonntag.

  116. Plagiatoren und SocialJusticeWarriors
    Liebster Don und dr.p ,
    es gab eine unsterbliche Zeit, in der wir im Netz den Barzioberplagiatoren nach seiner Volksbelügungsrede im Bundestag inklusive seiner adligen Helferin ins Exil nach Amerika geschickt haben.
    http://p5.focus.de/img/fotos/origs1149228/2432327218-w630-h420-o-q75-p5/guttenberg-times-square.jpg
    Soll sich Geschichte wiederholen?

  117. Wie Trump sich mit Ignoranz und Egoismus ruiniert hat (zurück zum Thema)
    Das US-Magazin „New Republic“ (siehe Welt online) nährt den ziemlich begründeten Verdacht, daß Trump schon länger eine Marionette Putins ist. Die russisches Geld soll damals, als Trump vor der Pleite stand, das Imperium gerettet haben. Man muß jetzt nicht eine Verschwörungstheorie wittern, denn eine scharfe Grenze zwischen russischer Mafia und Regierung gibt es wohl nicht.

    Hinzu kommt, daß die amerikanische Großfinanz fest mit den russischen Oligarchen verbunden ist. Die vermutete Abhängigkeit der Trump-Regierung erklärt auch allerlei aktuelle außenpolitische Ungereimtheiten.

    Die US-Presse wird diese Spur gierig verfolgen, und es ist anzunehmen, daß Trump dort hart durchgreifen und Übergriffe der Polizei „begnadigen“ wird. Ist das Impeachment in Sicht?

  118. Deutschland im Eimer, morgen ins benachbarte Ausland...
    .
    .
    .
    in einen Gasthof, darf man eigentlich nicht sagen, war es einmal-

    heute Spitzengastronomie,

    Spezialität Steaks aus der eigenen Landwirtschaft ,

    da kommen Leute vom 200km entfernten Linz,

    unter Umgehung von Salzburg samt Festspielen, etc.
    direttissima

    hin, nehmen sich Zimmer, stehen an der Bar,

    RAUCHEN (aaah, L’Autriche !)

    trinken Bierchen, Cocktails oder Rotwein,

    und essen dann

    Steaks.

    Die Rumpsteaks so zart, wie andernorts Filet,

    und das Filet fällt in eine Kategorie sui generis.

    Echt .

    Und wer es deftiger mag, der Schweinsbraten, oder,
    bei Wildwochen,
    ein Salt’im bocca aus Gamsfleisch,
    sind suuuper !

    Ein uralter Freund von mir, und ich ,
    werden uns dort morgen verlustieren.

    Er beim Abnehmen, dito ich ,

    aber er werkt in der 86kg-Klasse,

    will auf 79 ,

    da hab‘ ich andere Aufgaben.

    WE rauschig vorbei, gestern in der Discothek eine Lesbierin im Kampf gegen männliche Konkurrenz

    um ein göttlich hübsches Mädchen beobachtet,
    die offensichtlich schon länger ihre Geliebte war ,

    aber a bissl an Drall zum Fremdgehen hat.

    Die selben Probleme, wie wir Heteros,

    wenn man sich sie eben macht.

    Allaa is a goidena Staa .

    (Allein ist ein goldener Stein, dass niemand was anderes vermutet !)

    • .
      Herr Moser, bassens bloß auf, dass Eana ned so
      a schiachs Kinn ois wia beim Siggi G. henga bleibt!
      http://www.tagesspiegel.de/images/diplomatische-krise-zwischen-tuerkei-und-deutschland/20094298/1-format43.jpg

    • Oh, die ersten Ansätze zu einem
      ausgewachsenen Truthahn. Das wird noch schlimmer werden. Man mag sich gar nicht vorstellen, was sonst noch so an überflüssiger Haut weiß der Teufel wo rumhängt.

    • Ich glaube es war Zsa Zsa Gabor, die einmal gesagt hat:
      Ab einem bestimmten Alter muß man sich entweder für den Körper oder das Gesicht entscheiden!

    • @Dunque - keine Bange, ich nehme ja langsam ab, mache viel Bewegung ,
      ..
      ein bissl Kinderturnen mit 1kg Hanteln und 70kg Handtrainern ,wegen meiner Bandscheiben geht sich kein g’scheites Gewicht aus.

      Außerdem mach ich Gesichtsgymnastik, so rumgrimmasieren halt , also müßte gutgehen.

      Und so deppert, wie der S.G. , hab ich als Ausgangsmaterial auch nie ausg’schaud .

    • Das Truthahnartige vom Siggi
      lässt sich durch stetigen Druck der Zunge an den Gaumen kaschieren.
      Man kommt halt etwas verkrampft rüber.

      Für diese Haut, die zuviel ist, kenne ich zwei Wörter.

      Wammerzn und Kehlbraten.
      Bin mir aber nicht sicher, ob die nicht weniger labbrig und besser gefüllt sind.

  119. der rudernde Conrad Ferdinand Meyer
    @Haffter
    @Civilitas

    mann oder frau können es drehen oder wenden wie mann oder frau wollen………….der grosse Conrad Ferdinand Meyer war zwar schweizer passinhaber, aber sehr der deutschen reichsidee zugetan…….sie sollten das locker oder „lässig“ sehen……………hat er doch – inspiriert von seinen ausfahrten von Küsnacht am Zürisee aus – ein sehr schönes gedicht mit ruderbezug geschrieben……………..

    „meine eingelegten ruder triefen,
    tropfen……………………………..“

    machen sie einen spaziergang zum Ruderverein in Küsnacht am Zürisee und lesen die sehr schöne gedenktafel, die dort an C.F.M erinnert. sehr schönes bootshaus, etwas eng und dunkel und der ruderkurs hoch bis zur fähre in Meilen – vorbei an Blochers Ruderverein in Erlenbach – ist im rennboot wirklich nur am ganz frühen morgen zu bewältigen.

    gleich am ruderhaus auch das haus in dem C.G. Jung arbeitete, sehr schön hergerichtet heute !

    für sozis wie HappyHippo, MaasundMemel, Nahles, BurningBarbara oder DutchSchulz kann der ausflug zum ruderhaus auch lohnend sein, wohnte doch gleich in der nähe (steinwurf entfernt möchte ich seit Hamburg sagen) der arbeiterführer Ferdinand August Bebel gleich am see in proletarischer wohnlage und über mehrere stockwerke und den üppigen garten sehr beengt !

    natürlich stehe ich dem werk „Jürg Jenatsch“ von C.F.M. in der heutigen zeit etwas skeptisch gegenüber, die sitten auch der aufständischen im Bünderland waren schon damals etwas sehr rauh…………..zudem stehe ich aus privaten gründen im Domleschg eher auf der seite der familienstämme der „von Plantas“ !

    am schluss – das ist die lehre daraus – hat jeder jeden umgebracht und alle ruhen nun im Dom In Chur !

    • Titel eingeben
      Tja,es wiederholt sich ständig. …hat jeder jeden umgebracht.
      Wie schon bei den Niebelungen. Da gibt es die schöne Ballade von Geibel:
      „Volkers Nachtgesang“.
      Ja,der letzte Satz in Meyers Ballade hat mich schon als Schulkind tief beeindruckt.Genauso wie „die Vergeltung“ von der Droste-Hülshoff.
      Wer wird in der Zukunft noch diese Autoren lesen,die vielen „Neubürger“?
      Eine Empfehlung zu einem Schweizer Autor: Markus Werner.
      Im letzten Jahr mit 71 Jahren verstorben. Wirklich sehr gute Literatur!

  120. 2015 darf sich nicht wiederholen – die Volksverdummung geht weiter
    Blöd nur, wir sind in der Wiederholung mittendrin und leider Gottes tut die Presse noch immer nicht ihre Pflicht, uns über den täglichen Zuzug, auf welchen Wegen auch immer oder über den monatlichen Zuzug, den Merkel mit der Türkei ausgehandelt hat, zu berichten. Vor der Wahl erfahren wir gar nichts.

    Lieber ergeht sich jetzt die Presse im Auswalzen eines angeblichen Kartellskandals der Automobilindustrie, deren Zukunft Merkel vorm Europarat vor einigen Tagen schon als nicht mehr gegeben ansah. Das Ablenkungsmanöver funktioniert tadellos, die Nation ereifert sich mehr oder weniger über die Skandale der Industrie, weiß nicht, ob der Diesel nun noch eine Zukunft hat oder nicht oder was auch immer.

    Niemand berichtet darüber, dass Italien Migranten aus Afrika zur Entlastung der Städte in die Berge fährt, wobei ich grad hoffe, dass Merkel dort in Südtirol überrannt wird.
    Niemand berichtet, wie viele wir aus der Türkei monatlich holen, wie viele der Familiennachzug unterdessen ins Land bringt. Es wird auch immer noch nicht bei den sogenannten Einzelfällen, bei denen ganze Horden von Familienverbänden Menschen, die schon länger hier leben, Polizei und Rettungskräfte attackieren, über die jeweilige Nationalität derjenigen berichtet, die man sich zwar auch so zusammenreimen kann, die aber doch zu einer korrekten Berichterstattung dazugehören würde.

    Und noch immer weiß niemand, wo eigentlich all die Leute abgeblieben sind, die ins Land kamen, keinen Asylantrag stellten, nirgends erfasst und somit unauffindbar sind. Ja selbst die mit Antragsstellung sind nicht alle dort, wo die BamF es wohl vermuten würde, aber auch das erzählt uns niemand. Wir hören, dass die Antragsbearbeitung nur in drei Städten vernünftig läuft, toll gemacht Herr Weise, wirklich ganz toll.

    Die Brennerstudie legt schonungslos offen, wie die Presse versagt hat, wie sie der Politik in den Allerwertesten gekrochen ist, bewirkt hat sie bislang nichts. Ich wüsste wirklich gern, wie viele Migranten in Flugzeugen, Güterzügen oder auf welchen Wegen auch immer nach Deutschland kommen, legal, halblegal, illegal.

    Nichts, das Schweigen im Lande wird bis zur Wahl anhalten und dann fortgesetzt. Bedauerlicherweise wählt Italien nach uns, läge die Wahl vor unserer, müsste Merkel aktiv werden, mit Italien über die nach D drängenden Wirtschaftsflüchtlinge aus Afrika verhandeln. So sagt Merkel unverbindlich Hilfe zu und erwartet wohl ein Stillhalten der Italiener bis nach unserer Wahl.

    Niemand unternimmt ernsthaft etwas gegen den Zustrom aus Afrika, die NGOs pendeln wartend auf Kundschaft vor der Küste, Italien macht auf Drängen von Merkel die Häfen nicht zu, was aber durchaus angesagt wäre, denn was ist dieser Fährverkehr anderes als Schleuserunterstützung? Schleuser, die Merkel doch bekämpfen wollte, wie sie uns seit über einem Jahr erzählt. Sieht Bekämpfung so aus? Frontex, Sofia und wie die Programme alle heißen, dazu die zahlreichen NGOs, Afrikas halbseidenen Regierungen oder was sich dafür hält, das Geld in den Rachen zu werfen… Es ist alles so ärgerlich wie verwerflich.

    Niemand sagt was zu den abenteuerlichen Filmchen der Schleuser, in denen jedem Flüchtling 6.000 Euro Willkommensgeld, Wohnung, Auto, blonde Frau sowie ein monatliches Einkommen von 670 Euro versprochen wird, das ohne jede Gegenleistung einfach so gezahlt wird. Schlaraffenland Deutschland, wer wollte da nicht leben?
    Der kleine Heiko fühlt sich wohl nicht zuständig mal bei Facebook u.a. anzuklopfen, diese Filme sofort nach Erscheinen löschen zu lassen. Attacke gegen rechten Hass, wie auch immer er den definiert, ist wichtiger.

    Wir alle wissen, dass es über kurz oder lang zu unschönen Bildern kommen muss, will Deutschland mitsamt der EU nicht untergehen. Aber auch das wird uns nicht gesagt, wir hören nur von Merkel, Seehofer und nun auch Schulz, 2015 darf sich nicht wiederholen. Völlig an der Realität vorbei wird geredet und nichts getan.

    Ich habe diese Verdummung so elend satt.

    • Superdieselsubventionen
      Beim anstehenden Autogipfel werden Subventionen für den neuen Dieselmotor 6 beschlossen, damit die Umwelt entgiftet und die Arbeitsplätze als Wählerlockmittel versprüht werden.
      Renate sind Sie nicht mehr belastungsfähig?
      Kommentatoren hatten mir ein wahnsinniges Entspannungsmittel empfohlen, damit habe ich es bis hier und heute geschafft.
      Also Kopf hoch … und das mit Kartellstrafen dürfen Sie nicht so ernst sehen, wir haben doch die EU, die bei Wettbewerb knall hart ist – siehe Strafen gegen Google und andere. Da läßt sich in der Kalkulation noch einiges steuerfrei absetzen.
      Also, vor der Wahl ist nach der Wahl.

    • NGO als Schlepper
      Es sind nicht nur NGOs, suchen Sie nach Tender Rhein und Mittelmeer oder gerettet.

    • Liebe Renate Simon - danke Ihnen für die Zusammenfassung des sonst
      nicht so im Zusammenhang Beschriebenen.
      Ergänzend zur Brenner-Veröffentlichung hinsichtlich der Koalition von Politik und Presse hinsichtlich der Willkommens%)/&“!““=?( nur noch dies:
      auf seit September 2015 gegenteilig berichtende, alternative Medien oder Journalisten wird in der „Studie“ mit keinem Wort eingegangen – die werden schlichtweg gar nicht erwähnt.
      Und: die unschönen „Bilder“, sehr verharmlosend für üble Straftaten, oft hier in ihrer Grausamkeit unbekannt, gibt es zwar nicht an unseren Grenzen, dafür innerhalb Deutschlands jedoch tagtäglich und zu Hauff.

    • Ja, liebe Frau Simon, die Verdummung habe ich auch satt,
      .
      ..
      und die Zerstörung unseres Landes, amt ECHTEN Werten ( nicht die ÄÄU-Sch) ,
      und uns Deutschen durch brutale Irre und Verbrecher .

      Aber wir sind offenbar zuwenige.

      Im Herbst gibt’s Nachschlach midde Kelle ,

      Merkel bis zum Tod Deutschlands.

      Und über alles, wie Sie so gründlich ausgeführt haben,

      breitet die lächerliche ,,Vierte Gewalt“

      das Leichentuch der dummdreisten Lüge .

    • Ganz ehrlich
      Meiner Ansicht nach wurde die Studie so und jetzt veröffentlicht, weil vorgegaukelt wird, dass nach einem Asche-Haupt und einem Lernprozess usw.
      Motto: Wir haben verstanden…, gerade noch rechtzeitig vor der Wahl.

      Was dabei herauskommen wird, wird, weiß man ja.

    • Diesel 6 hörte ich heute im Presseclub
      und wunderte mich nicht. Das Wundern habe ich mir längst abgewöhnt, aber es ist doch wieder eine überaus schräge Nummer. Die Lobby funktioniert dank des toupetgeschmückten Wissmann.

      Im übrigen frage ich mich, wie sich all die Dieselgegner die Zukunft vorstellen, wie sollen all die Lebensmittel transportiert werden? Und vor allem, was macht man dann mit den LKWs, die aus dem Ausland bei uns quer durch oder wie auch immer fahren.

      Schön dazu die bei Danisch verlinkten Folien der Berliner Feuerwehr, die vor explodierenden und vor allem nicht löschbaren Batterien in E-Autos warnen. Früher hatten wir wenigstens eine „strahlende“ Zukunft, wie ich sie jetzt nennen soll muss ich noch überlegen.

      Ich bin noch belastbar, aber ein- oder zweimal die Woche darf ich doch wie der Moser Otto mal auftafeln, den ich an diesem Wochenende eigentlich bei 99,5 kg vermutete (trotzdem Respekt). Dabei ist die Liste nicht vollständig, mir geht so vieles auf den Keks, aber der Platz hätte mir nicht gereicht.

      Über Kartellstrafen, so es denn welche geben sollte, mache ich mir keine Gedanken. Absprachen gab und gibt es immer und überall, ich erinnere mich an meine Jugendzeit, die ich zeitweise arbeitend in einer Druckerei verbrachte, auch da wurde dies oder das mit diesem oder jenem abgesprochen. Die Papierpreise verlangten das einfach.

      Zu den unschönen Bildern, ich denke da eher an Grenzen, so denn mal jemand seine schließt. Es wird so nicht weitergehen können, das wird auch die ehrenwerte Frau noch einsehen (müssen). Bin gespannt, ob und wann der Kurz den Brenner dichtmacht. Die Italiener tricksen ihn im Moment wohl aus. Man liest von Migranten, die mit Güterzügen reisen und teils verunfallen.

      Die alternativen Medien kennen wir mehr oder weniger, wobei ich längst keinen Unterschied mehr mache, ob die nun rechts- oder linksgestrickt sind, Informationen wollen gesammelt werden. Aber das Elend ist, dass kaum einer im Lande von der Brenner-Studie oder alternativen Medien Kenntnis erlangen bzw. sie lesen wird.

      .
      @rhadamanthys
      Tender Rhein habe ich mit Sophia abgedeckt, die ja noch länger im Mittelmeer schaffen darf. Ich hatte Sophia nur falsch geschrieben, war etwas in Rage.

    • Schweigen
      Nichts als Schweigen. In München wird ein Wirt in den Ruin getrieben
      http://www.huffingtonpost.de/2017/07/22/pegida-munchen-restaurant-schliessung_n_17552710.html?utm_hp_ref=germany
      Die Presse als Organ des Staates(Brenner), die Agent.in in Stasi-Manier,
      Und die Familie wird langsam angegangen( Familismus ist das neue Schimpfwort) und Frau Dr. schweigt und schweigt und……
      Aber es zeigt sich Hoffnung, die ZEIT hat die Zeichen der Zeit erkannt, Hurra.
      http://www.zeit.de/2017/30/eu-libyen-menschenschmuggel-bekaempfung

    • Stellen Sie sich vor,
      Sie haben 1400 Männer aus dem Meer gesammelt und kriegen sie nicht vom Schiff.

      Aber am Ende sind sicherlich die herzlosen Italiener schuld.

    • .
      Bei Donnie Doomsday hörte ich gestern Prince und brauchte unbedingt noch Purple Rain und so kam es, dass mir in der Liste nebendran bei yt ein Video auffiel, Die Flüchtlingslüge, es wiederholt sich doch. Meine Rede.
      https://www.youtube.com/watch?v=Fwx3To-KcD0

      es zeigt, dass die Italiener auf Sizilien drei Hotspots eingerichtet haben, keine Migranten in den Städten zu sehen, alle weggesperrt. Die Lager sind aber wohl voll und nun werden die Busse zum Festland gekarrt.
      Als Merkel u.a. von Hotspots sprachen, meinten die damit Internierungslager?
      Das wären dann ja australische Verhältnisse. Zwei Inseln, alle zwei Monate kommt behördlicher Besuch, wer sich noch immer nicht besonnen hat und in seine Heimat will, bleibt da und kann sehen, wie er klarkommt. Die Australier finden’s o.k. so, wie meine Friseurin mit Tochter ebendort berichtet.

      .
      Die Retter im Mittelmeer haben zum großen Teil ihre Transponder ausgeschaltet, Aquarius ist unterwegs nach Malta, aber an der Küste lassen sich seit gestern Abend nur noch vier Schiffe lokalisieren. Der Rest ist Schweigen, so dass man die Routen nicht verfolgen kann.

      Der Zon-Artikel ist ja geradezu sensationell und man blickt erstaunt ob solcher Töne. Aber grundsätzlich stimmt die Richtung, es wird nicht anders gehen und vor allem sollte man mal die selbsternannten Retter da aus dem Verkehr ziehen, die mitsamt Frontex usw. den großen Pullfaktor ausmachen.

      .
      Jeder kann von der AfD halten, was er will, was aber bei uns abläuft, ist eine ganz miese Masche und lässt an Judenverfolgung o.ä. denken. Dass sich solche Leute nicht schämen, sich auch noch im Recht wähnen, ist nicht zu fassen.

    • Zugverkehr
      Es sieht tatsächlich so aus, als ob es an der Grenze doch etwas rumorte: ich fahre jeden Tag mit einem Zug nach München, dessen zweite Hälfte aus Kufstein kommt.
      Letzten Donnerstag nun hieß es, dieser Teil sei in Brannenburg (das ist kurz hinter Kufstein auf der deutschen Seite) aufgehalten worden, weil ein Güterzug zwecks Kontrolle gestoppt worden sei und die Strecke blockiere. Und am Freitag kam er dann mit fast einer halben Stunde Verspätung wegen „Polizeieinsatz zwischen Kufstein und Rosenheim“…

    • @ Frau Simon, verschiedene Beiträge
      Wenn man richtig hinhört, geht es doch allen so mit dem Zorn. Ihren Link von der Lüge habe ich gleich mal geteilt, die Jungen bekommen ja vor lauter Business längst nicht alles mit…
      Es gibt auch immer Ältere, die sich das Internet nicht mehr antun wollen.

      Das mit dem Buchladen in Berlin hat mich echt umgehauen.Hätte es mir nicht vorstellen können.Auch das mit dem Italiener in Sendling ist eine Schande für die SPD, die immer für Gerechtigkeit ist.Die haben scheinbar alle Zeit weil sie der Wertschöpfung verloren gingen?

      Die Türkei hat einen tapferen Kemal mit seiner Massenwanderung und Polen hat sich auch wohl erfolgreich gewehrt. Wenn wir uns nicht langsam auch auf die Hinterfüße stellen, gnade uns das Universum.

      Haben Sie den offenen Brief von Antikorrupt+Jugendhilfewatch gelesen? Das Thema über die Big Four hatten wir hier ja schon einmal nach Wüllenweber.Da geht es auch noch um Kirchen und Richter, sehr mutig. Es ist die Rede von der Sozialstaatsmafia, die bisher jede Reform verhindert hat.Ein Milliardengeschäft, das sich in 10 Jahren verdoppelt hat und alle schauen zu. Bin auf die Reaktion von Merkel, Steinmeier und Schulz gespannt, falls es eine gibt.

    • Australische Verhaeltnisse
      @Renate Simon: Australische Verhaeltnisse waeren es, wenn die Inseln klein und weitab vor der Kueste gelegen waeren. Oder gleich Lager in einem anderen Staat aufmachen.

      Die Australier nennen diejenigen in den Lagern ‚queue jumpers‘. Ziemlich britische Mentalitaet in der Hinsicht. Bescheissen ist nicht cool.

    • Ambivalent
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Junge_Freiheit

      Kaufen würde ich die Zeitung nicht.

    • Liebe Philomena, den offenen Brief kenne ich nicht
      ein Link wäre hilfreich. Aber wenn ich mir Pro Asyl anschaue bzw. den Vorsitzenden oder was auch immer der Mann ist, fällt mir nicht mehr viel ein. Die leben alle doch recht gut von ihrem Geschäft und tun alles, um das zu erhalten.

      Der Wirt, dem das Bier dank der SPD ausgegangen ist und er somit seinen Laden schließen musste, die jüdische Bücherei, es gibt noch mehr Vorfälle dieser Art. Sie lassen an frühere Zeiten denken, von denen wir doch immer hofften, sie kämen nie wieder. Nun sind wir mittendrin und anscheinend bekommt das keiner so richtig mit bzw. wird das gutiert, Hauptsache, die Gesinnung stimmt.

      Und wer die nicht hat, kann gekündigt werden. Ich las eben bei achgut, dass das Mutterschiff dazu einen Kommentar eines Anwaltes hatte,
      es ist nicht mehr zu fassen.
      http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/mein-urteil/diskriminierung-auf-der-arbeit-kann-der-betriebsrat-rassistische-mitarbeiter-rausschmeissen-15113101.html

    • Kiwi, australische Verhältnisse lassen sich in Europa
      kaum herstellen. Wir haben keine einsamen Inseln und wenn, sind das Touristenhochburgen. Man kann nicht mal eben einen ganzen Landstrich absperren und zum Lager umfunktionieren. Darum ist es ja so blödsinnig, alles und jeden ins Land zu lassen, man wird die Leute einfach nicht wieder los.
      Es wäre ja schon viel getan und wenig Anreiz, wenn es statt finanzieller Hilfen nur mehr Sachleistungen gäbe, aber da ist das Geplärre groß und der EuGH hat wohl auch einiges dagegen.

      Der übrigens morgen entscheidet, ob Merkel gegen Recht und Gesetz verstoßen hat. Die Generalstaatsanwältin, eine Britin, sieht das als nicht gegeben und so wird Merkel wohl morgen auch noch den Segen dieses Gerichts zu ihrer gefühlsduseligen Entscheidung aus 2015 bekommen.

      .
      @Philomena
      Sie müssen die jf ja nicht kaufen, ich lese sie täglich online.
      Übrigens fordern die Grünen nun Deutschkurse für jeden Migranten, egal, ob Aussicht auf Bleiberecht, Asyl oder sonstwas.
      https://is.gd/WOj4T4

  121. Deutschland wird der große Verlierer sein
    @E.R.Binvonhier 23. Juli 2017 um 09:29 Uhr
    „Es findet ein verdeckter Wirtschaftskrieg statt
    … wen soll das wundern?
    Die USA und Europa sind zwei Wirtschaftsräume, die fast
    identische Produkte anbieten. Bei insgesamt stagnierender
    Nachfrage.
    Es geht nur noch darum, wer wen vom Teller schubst.
    Es ist ein Kampf den die USA nicht gewinnen können.“

    Wenn die politischen Verhältnisse in den USA stabil bleiben, werden die USA mindestens auf absehbare Zeit den Wirtschaftskrieg gewinnen, weil sie die Hegemonialmacht im Imperium sind und die EU-Staaten nur Vasallenstaaten mit US-loyalen Marionettenregierungen.

    Global haben die USA absolute militärische Überlegenheit, sie beherrschen die NATO und damit die auf der ganzen Welt verteilten NATO-Stützpunkte.

    Ihr Geheimdienstapparat kontrolliert die westliche Welt und deren Medien.

    Die USA verfügen mit Abstand über die über beste Waffentechnologie.

    Die USA beherrschen ökonomisch die Welt mit ihrem Dollar-Währungssystem und ihrer Finanzindustrie.

    Deutschland hingegen befindet sich wirtschaftlich im Schlussverkauf, sowohl bei den großen Unternehmen wie auch bei den KMU.

    Deutschland und die EU werden wirtschaftlich geschwächt durch die Handelssanktionen gegen Russland.

    Trump will die US-Rüstungsexporte ankurbeln, daher sein Druck zur Erhöhung der Rüstungsausgaben bei den NATO-Mitgliedsstaaten.

    Die Massenimmigration/-invasion von unqualifizierten Muslimen ist ein effektives Mittel Deutschland mittel- und langfristig wirtschaftlich zu schwächen durch Verschlechterung seiner Infrastruktur (Schulen, Hochschulen, Gesundheitswesen, Renten, Sozialversicherungen etc.). Die Binnenkaufkraft wird weiter sinken, die Arbeitslosigkeit steigen und insgesamt der Lebensstandard der Arbeitsbevölkerung erheblich sinken, so dass die USA im westlichen System wieder „USA first“ beim Lebensstandard der Arbeitsbevölkerung werden.

    Die Regierungen in den EU-Staaten werden aus dem US-Imperium weder aussteigen wollen noch können. Die einzige Partei, welche in diese Richtung gehen will, ist der Front Nationale. Aber eine derartige Regierung wollen und können die USA nicht zulassen (vgl. Chile 1973).

    Eine wichtige Frage ist, ob es Trump gelingen wird, die politische Loyalität jener Mittelschichten, die ihn gewählt haben, zu erhalten.

    Der US-Strategieexperte George Friedman zum prognostizierten iedergang Deutschlands:

    http://www.focus.de/politik/videos/wird-in-der-bedeutungslosigkeit-verschwinden-us-experte-george-friedman-drei-gruende-warum-deutschland-untergehen-wird_id_5495935.html

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article144195693/Spielt-Deutschland-ab-2050-keine-Rolle-mehr.html

    http://www.deraktionaer.de/aktie/george-friedman-exklusiv–2016-droht-gefahr—fluechtlinge-werden-keine-deutsche—tesla-chef-wichtiger-als-donald-trump-214660.htm

    • George Friedman
      war das nicht der, der wg. Wikilieaks als langjähriger CIA-Agent identifiziert wurde (Russland sei immer von Deutschland zu trennen, Hauptziel amerikanischer Aussenpolitik)? (https://www.contra-magazin.com/2016/05/george-friedman-verlaesst-stratfor-und-geht-mit-geopolitical-futures-neue-wege/) Nun, immerhin ein anderes Kaliber als A-netta (Nichtnetta) Kahane. Ich finde, der Unterschied liegt in der erfrischenden Ehrlichkeit des amerikanischen Geostrategen. Und diese Ehrlichkeit sind unsere Politiker so gar nicht gewohnt, die tun, als hätten sie nicht hingehört. Ganz im Gegenzug zu Kahane, die geflötet wird wie eine Kobra.

      Anderer Vorteil für Trumps 2%-Appell an D & Co in Zusammenhang mit Verschlechterung der Lebensbedingungen hier:

      die guten Leute aus der Rüstungsindustrie gehen noch viel lieber mit ihrem Know-How nach USA und schaffen dort das BSP, das hier so unproduktiv verschleudert wird.

      Andererseits ist der Kollege Gumbrecht von hier nebenan mächtig stolz darauf, dass sein Sohn nun nach seiner Fliegerkarriere militärischer Drohnenverkäufer geworden ist und darauf, dass in BY die meisten militärischen Drohnen weltweit gebaut würden. (Quelle ist das Video, auf dem Heinsohn zu Sloterdijks Geburtstag sprach).

      Also noch ist nicht alle Verteidigungs- und Angriffs-Industrie weg aus Deutschland, nur gut versteckt vor neugierigen Roten und Grünen Berliner Augen.

      (Versteckt im Wald, da gehen die Grünen ja kaum mehr hin, da gibt es kein unsichtbares „Netz“, nur Spinnweben und das Zwitschern der Vögel, was das stetige Twittern dieser Vögel „nur stört“.)

    • wenn alle ausser der USA untergehen
      ..ist es unerheblich ob Trump oder der Tesla Chef wichtiger ist,
      wie stark das US-Militär oder der Dollar.
      Und die Flüchtlinge werden entweder Musterdeutsche oder sie gehen
      auch unter.
      Kein Afrikaner hat je ausserhalb Afrikas als Afrikaner überlebt. Das zeigt ein Blick auf die Weltbevölkerung. Afrikaner ausserhalb Afrikas mussten
      sich seit Beginn der Zeiten gnadenlos an ihre Umwelt anpassen.
      Das kann kein Meinungsartikel ändern.

    • Können Sie getrost vergessen, was der Gimpel Friedman schreibt
      Die USA sind de facto Pleite mit 20 Billionen Schulden und stellen ausser Waffen praktisch nichts mehr her. Sie gewinnen keine Kriege mehr, jetzt, da sie die Rote Armee nicht mehr für sich einspannen können wie im 2.WK. Selbst Gegner wie Afghanistan oder der Irak sind schon eine Nummer zu groß. Dazu kommen die wachsenden sozialen Unruhen in den USA, die sich bei der dortigen Waffenbesitzquote sehr schnell zu etwas Größerem auswachsen können.

      Meine eigenen Erfahrungen wiegen wohl schwerer als das Propagandawunschdenken eines gekauften Schwachkopfes wie Friedman, ich denke die USA versinken immer mehr im undemokratischen Chaos der Anarchie, erst Recht seit diesem korrupten Inkompetenzling Trump.

      Wir können sehr froh sein, dass zwischen uns und den USA der breite Atlantik liegt.

    • Rüstungsindustrie
      .. ist ja was ganz Böses und muß unbedingt weg aus Helldeutschland. Wie zuletzt mehrfach praktiziert scheint dabei ein Verkauf an die Franzosen fast das geringste Übel zu sein. Die Franzosen exportieren dann fleißig, ohne lästige linksgrüne Tugendwächter.


    • Ach Gottchen, Untergangsprognosen gibt es auch für die USA zuhauf.
      Es gibt überhaupt viel Untergangsprognosen.
      Aber so ein Untergang ist gar nicht so einfach…!

  122. Mit Ignoranz und Egoismus eine Volkswirtschaft vernichten
    Es scheint viele Mescaleros zu geben in Deutschland. Leute, die sich klammheimlich, gelegentlich auch offen, über alles Mögliche freuen, über die Schieflage der Energiewirtschaft z. B., das Verschwinden der Schwerindustrie, das Versagen der Banken, die wachsenden Probleme der Autohersteller.

    Den Untergang auch der übrigen Industrien mögen dieselben Leute kaum erwarten. Denn wenn das alles geschafft bzw. verschwunden ist, wird hier das verheißene Paradies ausbrechen. Die Arbeitsplätze sind dann weg und mit ihnen endlich auch der üble und verhasste Kapitalismus, der dann an anderer Stelle wüten mag, in China z. B. oder sonst wo in Asien. Länder, aus denen die Europäer bereits heute – egoistisch CO2-Emissionen vermeidend – einen wachsenden Teil ihrer Autos, Güter, Maschinen und Fahrräder beziehen.

    Von 800’000 Arbeitsplätzen ist in der Autoindustrie die Rede. Geschätzte 3 bis 4 Mio Angehörige, dürften mitbetroffen sein, wenn es der Industrie an den (nie wirklich makellosen) Kragen geht. Unter den Zeichen höherer Moral ein zu vernachlässigendes Opfer, finden die Mescaleros, haben die genannten Branchen doch fleißig an ihrer Zerstörung mitgewirkt und kaum etwas ausgelassen, was ihnen nicht zum Vorwurf gemacht werden könnte.

    Betrachtet man als Gast und Freund des Landes die Sache aus etwas Distanz und ohne Häme, erkennt man ein in seinen Worten und Taten zunehmend rätselhaftes Volk, das zum kollektiven wirtschaftlichen und politischen Selbstmord entschlossen scheint, mit dem Ziel einer moralisierenden und diffusen Weltverbesserung – eine Welt, die sich freilich und in ihrer Mehrheit wenig um moralische Anfechtungen schert – aus geschichtlichem und bis in alle Zukunft (Klima) erstrecktem Verantwortungskult.

    Erinnert alles irgendwie an den Peoples Temple im Urwald von Guyana, 1978. Ein Jahr zuvor hatte der Göttinger Mescalero sein widerwärtiges Pamphlet verfasst.
    Bald 40 Jahre ist das her. Was sich in 40 Jahren in Deutschland noch regen wird, Schadenfreude inkl., ist kaum vorherzusagen.

    • "rätselhaftes Volk"
      Ich war schon als Kind von der Nibelungensage begeistert. Hagen von Tronje war natürlich meine Lieblingsfigur. Mich wundert selbst, dass ich kein Refudschi-Wällkamm-Jünger geworden bin …

      Nachdem es mit den Weltkriegen nicht funktioniert hat, haben wir nun einen anderen Weg gewählt. Ganz ohne Balmung und MG 42. Diesmal schaffen wir es und wir werden nicht nur D sondern ganz Europa platt machen – und zwar endgültig.

    • Titel eingeben
      @Hausschwein sehen Sie den Hagen als eine Art Schäuble zu Merkels Gunter? Mir gefällt seine letzte Stunde, wenn er Kriemhild dazu bringt, den letzten Mitwisser zu beseitigen.

    • "Volk... zum kollektiven wirtschaftlichen und politischen Selbstmord"
      Anders kann man die fehlenden bzw. miesen Reflexe der Merkelregierung und des Volkes, das diese Konstellation der Selbstschädigung mit blöder Beständigkeit wählt und Warner wie Alternativen mit tlws. hahnebüchenen Vorwänden zundiskreditieren versucht, kaum erklären.
      Ähnlich erklärt sich d Konstellation auch ein jüdischer Moderator im kanadischen Fernsehen, hier in einem video auf youtube dokumentiert (das Ende seiner Analyse der Gründe Merkels ist das eigentl. Interessante: sie mache eine persönliche Psychotherapie auf Kosten der Welt. Normal wäre die Frage ja, ob sie es von der Krankenkasse erstattet bekommt, oder ob sie es aus eigener Tasche bezahlen muß… . Nun, es ist eine ziemliche Summe, die Merkel dem deutschen Volk auf den Bierdeckel drucken lässt. DIE Kneipe wird wohl geschlossen werden.)
      https://youtu.be/fA7mj23Qc34

    • @Feldmann - alleine, dass Merkel in den kurzen Ausschnittchen ein
      paar Mal das Wort „Debatte“ in den Mund nimmt, die in D geführt würde…

      Eine abstruse Antwort an die Frau, die ihre Angst beschreibt – und ein Gelaber Merkels, die noch mehr Angst macht. Auch mit Abstand von einem Jahr.

    • @ Gast,
      Ja, aber noch grundlegender: die Dame schildert ja nicht n ihr Unbehagen, sondern sie feagt Merkel konkret, welche politischen Aktionen sie ergreifen wolle.
      Merkel aber, als verantwortliche Politikerin angesprochen, nimmt keinerlei Bezug auf politisches Handeln, sondern gleitet schwafelnd in metaphysische Sümpfe. Und letztlich wird klar, es geht der Fragenden um Politisches Handeln und Merkel geht es nur um ihr Selbstbild und ihr Gefühl.

      Die Ära Merkel wird als die von Gefühl ohne Verantwortung in die Geschichtsbücher eingehen. Moral nur auf „Gefühlsbasis“. Merkel steht für eine Misologie, eine Verachtung der Vernunft, die erschütternd pathologisch ist. Sie IST, wie der Moderator treffend festellt, psychisch krank und benutzt die Macht als Therapie.

  123. Eine Simulation
    präsentierte kürzlich die geologische Verheißung, daß Mittelmeer hebt sich durch die Kontinentalplattenverschiebungen Europas und Afrikas zu einem schneebedeckten Gebirge.
    Unsere Nöte und Sorgen drücken somit nur unsere kurzsichtige Beschränktheit aus. Einer standfesten Seele tuen die religiösen, tyrannischen Episoden keinen bleibenden Schaden an.
    http://www.markenartikel-magazin.de/fileadmin/user_upload/medien/Logos/Schneekoppe.jpg

  124. ~Die Pilgerin~
    Klaus Keller sagt:
    22. Juli 2017 um 00:04 Uhr

    Zum Schlusssatz:
    Nun kommt man vom Regen in die Traufe, wenn man konfessionslos denkt, den Traum als Realität vernimmt und sich wiederum nicht sträubt; den ein oder anderen Gedanken, mit einem Gebet zu beenden.

    Wer sich jedoch gegen Alle vehement erhebt, nötigt und erpresst, ist an keiner Lösung interessiert, sondern folgt einem Plan, der genügend Unterdrückung besitzt, um nicht nur einen Kontinent und seine Anrainer, ins Elend zu stürzen.

    .
    .

    Die Irrlichter
    Wenn Dummheit trampelt und Katzen die Ohren spitzen, schleicht sich auch noch Hochmut hinzu.

  125. In die Berge,
    die hohen, reist Tassilo und entspannt dort mit Freunden (Müller, Paul) fernab der Heimat, die einst sicher und friedlich, heute nur denen noch Heimat sein kann, die Personenschützer gut schützen. Dort aber, in den Bergen, ist alles gut.
    .
    Der Hinterhof schweigt.
    Aus den Alpen winkt Frieden.
    Der Mob sticht daheim.

  126. Volksverdummung
    https://www.nzz.ch/tanz_der_kontinente-1.641893
    Irgendwie laufen derzeit ziemlich viele Hohlköpfe über den Planeten.

  127. "Der Süddeutsche Beobachter"
    o.t.: Die Prantlhauser Zeitung hat einen neuen trefflichen Namen von Klonovsky erhalten:
    „…tümelt der Süddeutsche Beobachter in verlässlicher Tumbheit …“

    • kdm - Süddeutscher Beobachter ist absolut
      .
      ..
      .
      merkpflichtig , und als Sprachregelung das neue ,,must use“ .

  128. Die Studie des amerikanischen Anthropholgen McCormik ...
    Dabei hat er die während der Völkerwanderung im 10. bis 11. Jh., sich im Südbayern, ch, Tirol, bis Graz niedergelassene türkische Stämme der Avaren nicht erwähnt. Die von ihm benannte Kopfgrösse der Bajuwaren ist brekesafal, welche die Kopfgrösse von Türken entspricht, laut einem Buch, das ich in einem Zürcher Bücherantiquariat gekauft habe, von Dr. Seligmann, 1922. Die Bajuwaren und die anderen, wo sich die türkischen Avaran niedergesetzt haben, haben die stramme Stammesbrauchtum fortgeführt. Schauen Sie sich bloß die Ähnlichkeit zwischen Schwingerfesten der ch und die traditionellen Kirkpinarspiele, die Kleidung ebenso, das Dirndl und das urtürkische Bekleidungsweise. Mein lieber, überaus geschätzter Herr Moser, womöglich sind Sie ein Nachkomme von den Avaren, passt irgendwie vom Temperament her. Ich grüß Sie ganz herzlich. Es muss was bedeuten, dass ich mich in Bayern so wohl fühle und von den Bayern wohl aufgenommen werde …

  129. Nochmal zum Schlusssatz -1 und 1: "Wir sind so. Wir ändern uns nie."
    http://blogs.faz.net/digital/2017/07/15/ueber-nachhaltigkeit-von-ideen-der-singulaere-fall-von-karl-marx-1266/

    Gumbrecht nochmal, gerade nebenan … Er beschreibt das Erstaunliche von Karl Marx in seiner kollektiven Wirkung auf Milliarden von Menschen als sehr ähnlich der Wirkmacht von Weltreligionen und sucht nach Gründen dafür.

    „Relevant ist hier die Beobachtung, dass die Texte von Marx – trotz des (wie gesagt) durchaus ernstzunehmenden Säkularitäts-Vorzeichens – immer wieder bei ihrer Umsetzung in politische Ideologien (bei ihrer Umsetzung in verschiedene “Marxismen”) bestimmte Verhaltens-Formen ausgelöst haben, welche aus philologischer Sicht durchaus der Typologie von religiösen Texten entspricht. “

    „Was Karl Marx zu seinen intellektuellen und schriftstellerischen Höchstleistungen brachte, das waren, meine ich, weder eine Haltung spezifischer Solidarität mit der geknechteten Arbeiterklasse noch eine Utopie von übergreifender wirtschaftlicher Gleichheit, sondern seine viel umfassendere Leidenschaft, ja Besessenheit für Gerechtigkeit – genauer für eine Gerechtigkeit im Hinblick auf den objektiven Wert von Formen des Handelns und der Verdienste. Marx selbst muss unter der permanenten Erfahrung aufgewachsen sein, dass ihm und seiner Familie solche Gerechtigkeit nicht widerfuhr.“

    Das ist die Erklärung Gumbrechts für Marx eigentliche Motivation und Mission.

    Wie es dann zur Oktoberrevolution kommt, zu Mao, Pol Pot (diesen etwa 100 Mio Toten wg. einer Ideologie) und auch zu unseren SED-NachfolgerInnen mit grünbraunem Anstrich (wozu ich leider immer mehr zähle, die ein anderes Parteiabzeichen zu tragen vorgeben) und den HH-Krawalleuren – die sich alle explizit oder implizit auf Marx berufen – ist eine Frage der Zeit:

    Stefan Lübbe (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/verleger-stefan-luebbe-ist-tot-eine-saeule-der-unterhaltung-13207694.html ) sagte einmal laut Watzlawik „Wer glaubt, die endgültige Lösung zu haben, wird sich früher oder später zur Gewalt selbst ermächtigen. Das ist das unvermeidbare Resultat dieses Denkens.“

    Wer das Problem der Gerechtigkeit, der zweiten Kardinaltugend nach der Klugheit, als absolut und endgültig lösbar betrachtet, also in Stein meißeln möchte, der wird zum „Totalitarian“.

    Wenn im ÖR (Öffentlichen Raum) von den Bösen erzählt wird, dann erschrecke ich, wie leicht sich die Namen gegen unsere selbstermächtigte Eliten austauschen lassen. Die Texte stimmen oft mindestens genauso. Probieren Sie mal aus, werte Mitleser, das ist ein gespenstischer Gegencheck zum betreuten Wahrheitsmenü.

    A Propos Wert. Was ist es wert, gerecht genannt zu werden, oder überhaupt gehört, gelebt, getan, was ist erlaubt, wer bestimmt den Wert von Werten? Merken Sie’s? Da geht es um Deutungsmacht auf dem Weg zum Totalitarian. Deshalb sei nach Gumbrecht Gerechtigkeit für Marx in mannigfacher Wert-Definition materialisiert worden. Und von seinen Jüngern wurde dieses Gerechtigkeitswertekonvolut als Religion/Religionsersatz/Säkulariat einer jüngerschaftsfähigen Ersatzideologie und als Kampf-(nein nicht nur –LGBT)-Set gegen die Freiheit andersdenkender Menschen hergenommen worden.

    Deshalb lese ich das mit dem „Wir sind so. Wir ändern uns nie.“ auch folgendermaßen: wo den Menschen die Bescheidenheit fehlt, selbst irren zu können, da werfen sie sich in Marxismusderivate. Denn an eine Religion wollen die meisten schon glauben. Ohne Religion, diese Freiheit macht zu vielen Menschen Angst, die halten das nicht aus. Das ist intellektuell nicht zu stemmen.

    Und wie hier alltäglich gezeigt, da gilt dann nicht mehr Wahrheitssuche oder „Irren zugeben“ (und Irre entsorgen), da gilt nur ein Tribalismus mit Freund-Feind Richtig-Falsch-„Logik“. Totalitarians sind Kinder von Marx. Und wie festgestellt, sind die Ideologen vom IS, den Erdoganis, Saudis etc. eben auch Totalitarians. Gut, für die ist Marx ein spätgeborener Bruder im Geiste. Aber das ist jetzt nicht mehr Gumbrecht.

  130. McCormak
    Selbst der heilige von den vielen Regionen in Bayern und Tirol, Sankt Ägidius, Ülgen, ein urtürkischer Name, ist ein Türke …

    • Hä?
      Am Fest des Hl.Aegidius, am 1.September 1173, weihte der Freisinger Bischof Adalbert die Kirche zu Ehren des Hl.Aegidius, dessen Kult als eines aus Frankreich stammenden Heiligen von den ebenfalls aus Frankreich stammenden Prämonstratensern besonders gepflegt wurde. Er starb um 720 als erster Abt des von ihm gegründeten Klosters St.Gilles (=Aegidius) in der Provence (Mehr Info´s zu Aegidius)
      http://www.st-aegidius-keferloh.de/

    • @ Herrn Oberländer
      Der Sankt Ägidius ( Ülgen oder Ilgen ) ist irgendwie nach Byzanz gelangt, vermutlich über Mittelasien und weilte eine Weile in damals Konstantinopel. Machte sich jedoch danach gen Europa und gelangte schließlich Frankreich. Ich habe selbst in der Heiligengeist Kirche in München ein Bildnis gesehen, auf der rechten Seite, am Kolonnengang, mit einem Geistlichen in der Gebetspose, ich glaube an seinem Rosenkranz hängt ein Zeichen, genau wie die Stammessymbole(Wappen) der türkischen Stämme …

  131. Eine Frage an den Meister, der mal in der New Economy der 2000er herumschwirrte
    Aus einem der unzähligen Videos von Jordan B Peterson, populärer kanadischer Psychologe, sicher hat er die statistisch signifikante Verbindung zwischen politischer Haltung und Persönlichkeitstypen irgendwo genauer ausgeführt, aber diese Holzschnittsache sollte für die Frage ausreichen:

    The Lefties are high in Openness but low in Conscientiousness, creative entrepreneurs, terrible in running things, not orderly, not liking responsibility for things that happen in due course of their actions.

    The Conservatives instead are not so creative, conscientiousness (Gewissenhaftigkeit) is much higher, they are good at running things and take responsibility easier.

    The Reality is like a snake swirrling around these two types of people.
    So they should be in constant dialogue and cooperate.

    Frage nun an den Don: haben Sie aus der New Economy noch Menschentypen in Erinnerung, deren politische Einstellung Sie diesem Leftist-Charakter zuordnen können (ich denke an Leute wie Musk) und kennen Sie aus der Journalistenzunft solche Konservativen, die durch bessere Recherche auffallen, mehr Ordnungsliebe und einen eher strategischen und stetigen Ansatz fahren als die „Springmäuse“.

    Na ja, und in der Kunstszene dürften auch eher „links“ orientierte Menschen sein, neben wenigen kühlen Fleißarbeitern, Leute, die kreativ und teilweise unlogisch agieren und dadurch auffallen.

    Klassischer Kurztest zu den Begriffen auf Deutsch, http://de.outofservice.com/bigfive/

    Vielleicht sind Sie, Don, ja ein Wanderer zwischen den Welten, mit einem gerüttelt Maß an Kreativität, und einer gewissen Ordnungsliebe, zumindest was das Sortieren von Fahrradkomponenten und Ihrer Observationsobjekte der politischen Welt betrifft.

    Ich finde diese auf mich überraschend wirkende Unterscheidung, die Peterson vorschlägt, interessant zum Verständnis derer, die z. B. Ihren Blog eher ablehnen oder eher interessant finden.

    • BLUM
      es kommt auf die Synthese nicht die verschiedenen Analysen an.
      Für ein Spiel bedarf es zweier Mannschaften
      https://www.youtube.com/watch?v=5U4BDvGy3NA
      Am härtesten ist es, wenn ein Spieler ein ganzes Team erledigt.
      Habe in meiner Heimatstraße einige Saunaabende mit Stegi verbracht, ein prima kreativer Kerl!

  132. Eigentum verpflichtet
    aus bereits angesprochenem Flugblatt der Fachstelle für Demokratie:

    Fakt ist auch: Migranten sind auf dem privaten Wohnungsmarkt von Diskriminierung betroffen und haben es dadurch schwerer, eine Wohnung zu finden.
    Ein Test der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (2015) hat gezeigt, dass Migranten in Deutschland auf dem Wohnungsmarkt von rassistischer Diskriminierung betroffen sind. So erhielten bei Wohnungen mit weniger als 50 Quadratmetern 55% der Testerinnen, die als „deutsch“ identifiziert wurden eine Wohnungszusage, bei den Testerinnen mit Migrationsgeschichte waren es nur 23%.
    Diskriminierung trifft vor allem Personen mit sichtbar nicht-christlicher Religionszugehörigkeit: „Während 59 Prozent christlichen Glaubens eine Wohnungszusage erhalten haben, trifft dies nur auf nahezu 18 Prozent der jüdischen oder muslimischen Bewerberinnen zu.“

    Aus der TZ von heute:
    https://www.tz.de/bayern/muellkippe-vor-ehemaliger-fluechtlingsunterkunft-in-garmisch-partenkirchen-8505065.html

    Besonders dreist ist, dass man Juden mit hineinzieht.
    Die Juden, die ich kenne, wohnen im eigenen Eigentum, und an die würde ich jederzeit bevorzugt vermieten.

    • Neue Masche: Juden in einem Atemzug nennen
      Das mit den Juden glaube ich nicht. Überlegen Sie mal, wie wenige das sind.

      Mir ist aufgefallen, dass sie neuerdings einfach in einem Atemzug mit Muslimen genannt werden, um Vorbehalte gegen Muslime leichter als rassistisch oder gleich unter Antisemitismus abheften und abwürgen zu können.

      Dabei ist die Türkei wie auch die meisten anderen muslimischen Länder alles andere als philosemitisch. Aber Omawähler checkt das nicht unbedingt

  133. Ignoranz, Gier und schöne Drahtesel
    Das war wieder einmal sehr virtuos, wie Sie das hergeleitet und aufgeschlüsselt haben, DA!

    Die Ignoranz und auch Gier finde ich immer öfter ebenso bei den Linken, da nehmen sich beide Lager rein gar nichts. Allerdings stets gekoppelt mit einer unzerstörbaren moralischen Überlegenheit, Gutmenschen halt! Scheinheiligkeit oder ist es schon Irrsinn!?

    Gestern der Chulz noch gegen Obergrenzen und Abschiebungen, dazu refugees welcome, heute schon droht angeblich die nächste Flüchtlingskatastrophe,“was kümmert mich mein Gequatsche von Gestern“?

    Ad Fahrräder, ist ja witzig, ich fahre immer noch mein Peugeot Atlanta (nannte sich damals „Trekkingrad“) aus den 90ern, anthrazit-metallic mit Deore XT. Hat mich bis jetzt nie im Stich gelassen und ist scheckheftgepflegt.

    Als Zweitrad ein älteres Motobecane, das kommt aber bei weitem nicht an mein Atlanta heran, die Bremsen sind ein Graus.

    VG aus dem Westzipfel

  134. Mei, der Don hat ein Wolf
    Arbeite gerade an einem, so schön wie Ihres wird es aber nicht. Erstaunlich, wie glücklich einen ein Bild eines alten Steuerrohrs machen kann. Besten Dank, auch für das übrige.