Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Nicht ganz Detroit an der Donau

| 500 Lesermeinungen

Wir haben alle Vorteile der Kleinstadt gegen die Nachteile der Grossstadt eingetauscht.
Herr B., Ladeninhaber

”Huhu T.”, schreibt die Jungredakteurin, die normalerweise im Jugendportal zu Genderrollen berichtet, aber dank ihrer 4 abgebrochenen Semester BWL nun Urlaubsvertretung in der Wirtschaft macht, “also der Beitrag über unseren Faktencheck war echt supi, meine Mom fand das Bild von mir ganz toll, ich soll GaLieGrü sagen <3. Ich habe eine grandiose Idee, die sicher bei den Lesern hier oben gut ankommt: Ich möchte einen Beitrag über Auditown machen, der es jetzt mit dem Dieselskandal und den Einsparungen nass reingeht, hihi. Meinst Du, es geht mit der Werbeabteilung klar, wenn ich frage: Wird Auditown das neue Detroit? Weil, gestern war die Jana da und die Jana macht den Social Media Kanal von einer Umwelt-NGO und die meint, dass das genau so wird.”

Denn jahrelang erfreute sich die Auditown, die die Leser dieses Blogs nur als “dumme, kleine Stadt an der Donau” kennen, wohlwollender Berichterstattung. Vollbeschäftigung, Zuzug, Export, Einkommen, Lebensqualität, Kultur, Reichtum, soziale Leistungen, Innovation, Preissteigerung bei Immobilien – egal welche Umfrage von Wirtschaftsinstituten, immer war die Region ganz vorne mit dabei, und so kamen die Journalisten aus aller Welt und versuchten zu ergründen, was dieses masslos gewordene Kaff an die Spitze gebracht hat. Meines Erachtens sind das zwei Dinge gewesen: Sehr viel Dusel und sehr engagierte, sturköpfige Menschen, die anpacken, nicht jammern und von ihren Grosseltern wissen, dass nur die Asozialen zu den Ämtern gehen, wie Berlin zum Länderfinanzausgleich. Möglicherweise schreibt der T. jetzt auch der Jungredakteurin zurück, dass der Detroitvergleich sicher ein prima Thema ist, aber man stehe Air Berlin als Kunde nahe, und sie soll jetzt erst mal das soziale Schicksal der Fluglinien-Angestellten bedauern. Sie wird daher keinesfalls darauf hinweisen, was für steuerbegünstigte Dreckschleudern und Lärmmacher Luftflotten mit ihren Businesskunden, die sich für die Bahn zu fein sind, im Vergleich zum Diesel darstellen. Und mir die Gelegenheit bieten, vorher mit 0 Semestern BWL einen strategischen Erstschlag über die Stadt zu schreiben. Nämlich jetzt.

Ich mein, schauen Sie, als ich geboren wurde, hatte die Stadt gerade einmal halb so viele Einwohner wie heute, und schon vier schwere Krisen hinter sich. Sie stieg im 14. Jahrhundert zur Residenzstadt eines Herzogtums auf, das zeitweise immens reich war, und stürzte ein Jahrhundert später zur vergessenen Nebenresidenz ab. Sie stieg langsam mit der berühmten Universität und der Gegenreformation wieder zu einem bedeutenden Zentrum der Gelehrsamkeit auf – mein Wohnhaus ist ein Seminar aus jener Epoche. Sie überstand dank der Festung im Gegensatz zum Rest des Landes den 30-jährigen Krieg unbeschadet. Die Franzosen unter Napoleon beseitigten die Festung, und die Universität wurde nach München verlegt: Für die Stadt war das eine Katastrophe. Aber das Königreich Bayern leistete sich mit dem Bau der Landesfestung unter Klenze die grösste und sinnloseste Staatsausgabe, die erst vom Rhein-Main-Donau-Kanal, der WAA Wackersdorf und dem Länderfinanzausgleich an Dummheit übertroffen werden sollte. Meine Familie profitierte damals enorm von einer monopolartigen Brotbelieferung der Rüstungsarbeiter. 1918 kam der nächste Zusammenbruch, die “ganz schlechte Zeit”, und besser wurde es erst, als sich hier Petrochemie und eine Spinnereimaschinenfabrik ansiedelten.

Ach so, und es gab hier auch noch ein Ersatzteillager der Auto Unión, deren Zentrale in Zwickau in der sowjetisch besetzten Zone lag. In diesem Lager wurde die westdeutsche Auto Union gegründet, die zuerst unter Mercedes und dann unter Volkswagen mit rückständigen Zweitakt-DKWs Mitte der 60er Jahre beinahe pleite gegangen wäre. Ich sage aus gutem Grunde “dumme, kleine Stadt an der Donau”. Es kam aber anders, man baute ein Auto namens “Audi”, es war nicht ganz unbeliebt, und heute sind hier Petrochemie und Spinnereimaschinen bedeutungslos.

Tatsächlich hat die Stadt ein halbes Jahrhundert des stürmischen Fortschritts hinter sich, und wenn Sie bei mir aus dem Fenster schauen, sehen Sie oben alle Epoche vereint. Das grosse Dach mit der Apsis gehört zum Münster der mittelalterlichen Residenzstadt. Das kleinere Gebäude links daneben ist die Hohe Schule der Gegenreformation, Das langgestreckte Dach gehört zum bedeutenden Jesuitenkolleg des Barock, und das Backsteingebäude ist Teil der Biedermeier-Festung. Und davor ist ein Studentenwohnheim der Universitäts- und Wirtschaftsstadt, die nun im Zentrum des sog. Dieselskandals steht. Grad so, als wäre der trickreiche Umgang mit Harnstoff – oder wie wir sagen, Odel – für im Kern immer noch bayerische Landökonomen etwas Ungewöhnliches.

Jetzt also muss Audi wegen des Skandals Milliarden einsparen, und die 2016er Überlegung, dass die Stadt mittelfristig dank des Wachstums im Jahr 2030 160.000 Menschen beherbergt, erscheint auch etwas übertrieben. Möglicherweise ist das Wachstum erst einmal vorbei, ja, es kann auch sein, dass die Stadt etwas zurück fällt. Und wissen Sie was? Ich finde das gar nicht so schlecht. Denn selbst für einen Profiteur wie meine Person, die den Rest des Lebens durch überteuertes Vermieten auf der faulen Haut liegen könnte, sind die unangenehmen Folgen offensichtlich.

Zum Beispiel da drüben, wenn ich aus der Altstadt zu unserem traditionellen Biergarten fahre. Da drüben ist das Grundstück der Frau P., die zu einer Zeit öko war, als das unter Reichen keinesfalls gut angerechnet wurde. 4000m² feinstes Westviertel benutzte Frau P. lediglich, um ein paar Ziegen, Schafe und Hühner herum laufen zu lassen. Ohne jede Gewinnabsicht. Wir Kinder konnten sie, wenn sie im Garten war, auf dem Heimweg von der Schule um Eier bitten. Einfach so, weil sie ein Faible für Tiere und Landwiertschaft hatte. Frau P. ist vor ein paar Jahren gestorben, und ihre Kinder haben das Grundstück an einen Bauträger verkauft. Die Kinder können mit dem Gewinn und dem restlichen Erbe in Frührente gehen, und der Bauträger muss sich überlegen, wie er den bezahlten Rekordpreis von gerüchteweise 5 Millionen wieder erwirtschaften will. In dieser Bestlage und der Nähe der neuen Villa des Audichefs konnte man vor der Krise mit neuen Rekordpreisen für Wohnungen rechnen. Mit den absehbaren Preissteigerungen von über 5% pro Jahr war das ein bombensicheres Geschäft. Aber jetzt, wo die Gratifikationen von Audi nicht mehr so üppig sind, stagniert auch der Immobilienmarkt.

Es war hier so überhitzt, dass der Makler die Strasse runter keine Angebote für die Stadt hatte, sondern nur noch für das Altmühltal, München, das Oberland und Dubai. Die Mieten haben teilweise 20€/m² übertroffen. Und mit dem Geld kamen komische Leute: Schräg hinter der Villa meiner Familie im Westviertel zog ein leitender Mitarbeiter in ein Haus neben einem der schönsten Gärten des Viertels. Damit er diesen Garten mit seinen Bäumen nicht von der Steinwüste seiner Terrasse und seinem Golfrasen aus sieht, hat er eine verspiegelte Verblendung errichten lassen. Der Professor K. vom Klinikum hat das Grundstück neben seinem gekauft und lässt es verwildern – “damit da keiner von denen hinziehen kann”. Ich will nicht sagen, dass bei uns Krieg herrscht, aber die Verdrängungsprozesse sind unübersehbar. Es ist einfach zu viel Geld in der Stadt, und es geht nicht mehr in prunkvolle Kirchen oder Schlösser wie früher, sondern in Verschwendung, Luxus und absurdes Wegwerfverhalten.

Selbst die Profiteure hatten in den letzten 10, 15 Jahren das Gefühl, dass einem hier das Leben entgleitet. Man hat zwei Museen gebaut, die kein Mensch besucht. Man hat den Reichen die obige Mauer gebaut, damit die Reichen die Pendler nicht sehen müssen. Man hat einen riesigen Kreisel mit einem Autodenkmal gebaut, bei einem riesigen Einkaufsviertel mit doppelstöckigen Parkplätzen und einem Cafe mit Blick auf den Parkplatz. Entlang meines Radwegs soll dort, wo jetzt noch ein Feld ist, eine 7-stöckige Wohnanlage entstehen – Gerüchten zufolge stockt das Vorhaben nur, weil die Ärzte nebenan kein niedriges Blockvolk neben sich haben wollen und klagen. Das neue Auslieferungslager der Audi hat mir den alten Weg ins Altmühltal verlegt. Ganz ehrlich: 2010 war die Stadt schöner als heute und 2000 schöner als 2010. Vollbeschäftigung hatten wir schon damals. Was wir noch nicht hatten, waren Werbeplakate an der Autobahn, hier abzubiegen und sich bei der Firma zu bewerben.

Und weil die Firma sparen muss, fällt beim Open Air Konzert für Alle diesmal aus Kostengründen das Feuerwerk aus, weshalb ich niemanden dorthin begleiten muss, und in den Biergarten kann. Der Erfolg hat längst die ersten Villen abgerissen und an ihrer Stelle enge Klötze gestellt. Der Erfolg errichtet keine Villen und Kathedralen, sondern Würfelhäuser in unüberschaubarer Menge. Es kommen Leute wegen des Geldes und fühlen sich fremd. Es ist keine Entscheidung für ein soziales System oder eine Heimat, sondern für Einkommen und das Prestige des Arbeitgebers, und wenn es sonst nichts gibt, fällt so eine Gemeinschaft eventuell auch auseinander. Künstlich, das ist der Eindruck, den viele haben, wenn sie die Viertel des Erfolgs sehen, der sich anschickt, all die Gärten, Felder und Blumenbeete anzufressen, die seinem Bestreben im Weg sind. Da hilft auch keine künstliche Festkultur an jedem Wochenende darüber hinweg.

Früher, in den Zeiten der Deutschland AG, wussten Journalisten noch, dass es auch ungesundes Wachstum gibt, das durch seine Nebeneffekte den eigenen Untergang nach sich zieht – das war, bevor Telekom-Aktien, die New Economy, Zalando, Air Berlin und Solarworld nach oben geschrieben wurden. Ganz so schlimm war es hier nicht, der Aufstieg war kontinuierlich und nachhaltig, aber wenn nun die Zeit der Konsolidierung des Erfolgs auf hohem Niveau kommt, ist das immer noch ganz oben in einem der obersten Länder dieses Planeten.

Und sollte es wirklich eine Krise geben: Die Region hat ihre Vorräte. Es ist durchaus möglich, kleiner zu denken, ohne dass das Leben hier gleich hässlich wird. Weniger Menschen würden hier momentan nur eine Linderung der Wohnungsnot nach sich ziehen. Ein paar Spekulanten würden bluten, ein paar Einkaufszentren nicht entstehen, und vielleicht kann ich sogar meine alte Radstrecke mit den Apfelbäumen am Rand behalten. Einige Mitarbeiter der Firma müssten eventuell kleiner bauen. Der Konzernüberschuss bei VW würde sinken, aber der gehört den Niedersachsen, die an Hungerwinter und Sturmfluten gewohnt sind. Ein, zwei deutsche Winter mit nachlassender Radeuphorie und Erkenntnissen über Akkuleistungsverlust in der Kälte hält man hier schon durch, während man fleißig an gut klingenden, urbanen Mobilitätskonzepten arbeitet, über die wieder nett geschrieben wird

.

Und wenn es ganz schlimm kommt, und wirklich wieder marodierende Horden aus dem Norden wie früher die Schweden kommen: Zwei alte Festungsringe stehen hier noch, ein Wassergraben ist auch noch da, die Kanonen hat man im Museum aufgehoben, und die alte Bäckerei im Hinterhaus ist schnell wieder eingerichtet.

 

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  1. Akku
    Interessanterweise sind ja die Quants mit Batterien reich geworden um dann erst später ins Autogeschäft einzusteigen.
    Mal sehen, ob auf dem Weg ins Altmühltal nicht bald auch eine Akku Fabrik mit vier Ringen steht. Wird sicher steuerlich gefördert.

    • ich sage nur Restlaufzeitverlängerung.

    • Alle schreien nach Diversify
      ..und nun soll ein einziger Energieträger -Stom- es richten.
      Die Errichtung einer Energiemonokultur wird uns von allen
      Übeln befreien?

    • Es soll vor allem RWE und Co. retten.

    • Gost sagt: vom schweigen der Quandts
      Die machen das ganz gut.

      Was bei dem Satz immer vergessen wird:
      Frau Quandt lies sich scheiden
      um Dr. Goebbels zu heiraten.
      Die beiden hatten 6 Kinder die mit ihnen
      im Mai 1945 im Führerbunker starben.
      Mord an den Kindern und Suizid der Eltern

      Der Vater der jetzigen Quandts
      (Sohn aus erster Ehe! – Die eigene Mutter
      lies die 6 Stiefgeschwister töten!)
      hatte das Glück zu dem Zeitpunkt
      Kriegsgefangener der Briten zu sein.
      Dem Umstand verdankt er sehr wahrscheinlich
      das er überlebt hat.

      Das ist auch Teil der Familiengeschichte.
      Man hat, wenn man es so sehen will,
      auch einen hohen Preis bezahlt.

      Ich würde in der Öffentlichkeit auch schweigen.

      BMW war eines der ersten westlichen Unternehmen
      die in Neufünfland ein Werk bauten,
      machte aus dem Gelände in Wackersdorf
      eine Automobilfabrik und ist heute
      der deutsche Hersteller der die meisten
      Elektrofahrzeuge verkauft.

      Man kann also nicht sagen das die Quandts
      mit ihrem Erbe Unverantwortlich umgegangen sind.

      Interessant wäre auch das Thema:
      Das Schweigen der Deutschen Bahn usw

      Man sucht sich aus der Geschichte
      oft nur die Teile heraus die man gerade gebrauchen kann.
      Selektive Wahrnehmung nennt man das glaube ich.

    • In Afrika bauen gerade die Chinesen vor.
      Machen wir uns da nicht ohne Not von denen abhängig, wenn wir afrikanischstämmige Rohstoffe für E-Autobatterien schürfen lassen? (Frage!!!!) Und wie vertragen sich mögliche afrikanische Sklavenbedingungen bei derRohstoffgewinnung mit dem grünen Sauberfrauenimage der Dieselverbieterinnen mit Damen- oder Vollbart?

    • Die Gewinnung von Öl z.B. in Nigeria
      ist natürlich paradiesisch im Gegensatz zu der von Rohstoffen für Batterien? Und wieso ist Strom eine Monokultur, der muss ja aus anderen Quellen gewonnen werden Z.B. Erdgas, Kohle, Wind, Sonne, (bei uns bald nicht mehr) Atomenergie? Mir scheint, hiersind einige Schreiber interessegeleitet…

    • An Michael Müller: Mir scheint, hier sind einige Schreiber interessegeleitet…
      Ich hoffe alle Schreiber hier sind Interesse geleitet.

      Es gibt nichts richtiges im Falschen,
      hat mal ein man lebenspraxisferner Theoretiker gesagt.

      Mit so einer Überzeugung landet man sehr
      wahrscheinlich bald im Katatonen Stupor*
      und stirbt an einem Kreislaufversagen.

      kurz gesagt man wird Handlungsunfähig
      da man immer damit rechnen muss in irgend
      einer Form falsch zu handeln.

      Der Wikipediatext beschreibt das sehr gut
      Man versteht auch warum man sich in der Psychiatrie
      nicht ständig um die Leute kümmert die den meisten Lärm machen.

      Der Stupor (lateinisch „Erstarrung“; in der heutigen Bedeutung seit dem späten 14. Jahrhundert belegt) ist ein Starrezustand des ganzen Körpers bei wachem Bewusstsein, wobei Bewegungen nicht oder nur sehr langsam ausgeführt werden. Nahrung und Flüssigkeit werden nicht oder bestenfalls unter intensiver pflegerischer Hilfe aufgenommen. Es sind keine körperlichen oder psychischen Aktivitäten erkennbar, obwohl der betroffene Mensch Umweltreize wahrnimmt und verarbeitet.

      Trotz Wachheit reagiert er nicht auf Kommunikationsversuche (Mutismus); er wirkt starr und ausdruckslos bei extremer innerer Gespanntheit.

      Häufig kommt es zu Rigor, Fieber und vegetativen Symptomen.
      Ein Stupor ist ein Symptom einer meist schweren psychischen Erkrankung oder wird durch Nebenwirkungen von Medikamenten hervorgerufen. Ursache eines Stupors kann eine schizophrene Psychose sein, insbesondere die katatone Schizophrenie. Eine besonders schwere und akut lebensbedrohliche Form der katatonen Schizophrenie ist die sogenannte perniziöse Katatonie. Hier kommt es zu einem Stupor (oder auch einem heftigen Erregungszustand mit raschen und ungezielten Bewegungen) und einer Erhöhung der Körpertemperatur sowie Elektrolytverschiebungen und Kreislaufkomplikationen.
      Eine schwere Depression kann zu einem depressiven Stupor führen. Bei depressivem Stupor können stark verlangsamte Reaktionen vorhanden sein.
      Ein psychogener Stupor entsteht aufgrund einer heftigen emotionalen Reaktion, oft auf extreme Ereignisse (gewissermaßen „starr vor Schreck“).
      Daneben gibt es stuporöse oder stuporähnliche Zustände aufgrund organischer psychischer Störungen oder als Nebenwirkungen von Medikamenten, z. B. bei der Einnahme von Valproinsäure.
      Stuporöse Zustände treten auch im Verlauf von infektiösen Erkrankungen des Zentralnervensystems wie Tollwut oder Tetanus auf.

    • @:Michael Müller
      was nützt einem bei einem Stromausfall, dass die Sonne scheint,
      der Wind weht, die Kohle auf Halde liegt und Gas durch die Pipeline
      strömt – nichts. Oder würden Sie versuchen Ihren Computer und Ihre
      Haustechnik mit einem Kohlefeuer zum laufen zu bringen.

      Und ja, die Ölförderung in Nigeria wird wohl nach weltweitem
      Standart erfolgen und keine Spezialleistung für Nigeria sein.
      Wenn dort die Zustände so „paradiesisch“ sind, woran mag das liegen?

  2. Keine Villen und Kathedralen mehr
    Und jetzt eben Würfelhäuser. Nach 1000 durchaus erfolgreichen Jahren, haben es die Deutschen verlernt, anständig zu bauen. Nicht nur in Ihrer Stadt, lieber Don. Aber trotzdem gibt es natürlich noch genug Gründe auf den Rest der Welt herabzuschauen. Übrigens auch in Niedersachsen.

    • In tausend Jahren...
      Gab es auch genügend Bausünden. Aber Sie haben Recht: während man im Osten die Plattenbauten zusammenschiebt, werden sie in München grad wieder gebaut. Soll heißen: nix Nachhaltigkeit…
      In den Würfelhäusern samt ihrer Gimicks lässt sich im übrigen gar nicht „leben“. Da hab ich schon maximalen Blödsinn gesehen, z. B. eine freistehende Wanne, die nur mittels eines Schlauchs aus dem Baumarkt befüllt werden kann, weil die Edelstahlarmatur nicht den passenden Abstand hatte, an die 150 Halogenlämpchen verteilt auf die Hütte…usw..

    • Hihi!

      Aber ernsthaft, die Leute wollen, was im Katalog ist.

    • Würfelhäuser sind doch ein Sinnbild...
      … der Gesellschaft, wie sie unseren Progressiven vorschwebt. Das ist in Beton gegossenes Patchwork ! Nun denn, die Natur wird sich nicht danach richten, falls ihrs widerstrebt. Ehe für Alle heißt Familienbande für ganz wenige. Oder glaubt jemand, die Natur richtet sich nach der political correctness? Oder dass sie psychiatrische Erkenntnisse zur Identitätsentwicklung plötzlich umschreibt, weil Leihmutterschaften erst flächendeckend salonfähig und dann erschwinglich sind?

  3. Titel eingeben
    Hat sie viermal abgebrochen? Respekt.

    • Im Bundestag sitzen auch ein paar Studienabbrecher
      … v.a. in solchen Parteien, die durch aggressive Gleichschaltung im Bildungssektor auffallen.

    • Nicht nur
      Frau Dr. med. v.d.L. beunruhigt
      nicht als Oberärztin einer psychiatrischen Klinik
      Patienten und Mitarbeiter sondern
      erfahre hohe Beamte und Offiziere.

      So gesehen hat ihre Tätigkeit
      dort auch etwas gutes und
      Sie ist unter öffentlicher Aufsicht tätig.

      Darüber hinaus lässt sich sagen
      das Die Offiziere alle Herrn Schenk kennen,
      Nein nicht den mit dem Bembel!
      Staufenberg ist gemeint.

      In einer Klinik wären die anderen alle Unbewaffnet.
      Das gibt Anlass zur Hoffnung.

    • Klaus: naja. Wenn man die...
      … Gouvernante mit der Blond-Betonfrisur noch lange im Amt lässt, dann ist aus der Bundeswehr irgendwann ein Kindergarten geworden. Gender und Wickeltische Hanse ja schon

    • Fräulein Rings ubs Gwandl
      Das wäre ja nicht unverdient.

      Die Leute erinnern mich an die Automobilindustrie.

      Das Sagt keiner Laut: Was soll der Unsinn,
      ich bin jetzt 35 Jahre im Geschäft, ihr könnt das ja gerne machen aber ohne mich.

      Die Politik will die Meinung der Fachleute
      in der Öffentlichkeit z.T. gar nicht haben.
      Besonders dann nicht wenn sie nicht den eigenen Wünschen entspricht.
      Für die Generale gibt es dafür einen Maulkorberlass und so ein General
      kann jeder Zeit ohne Angabe von Gründen entlassen werden.

      PS Wenn sie Herrn Rings heiraten könnte sich
      die Familie Ringsgwandl nennen.

      Georg R. ist ausgezeichneter Kardiologe
      hält die Leute aber anders bei Laune als ursprünglich
      für Weißkittel vorgesehen. Schwarzkittel machen
      im übrigen was völlig anderes.

  4. Wunderbar
    Diese wunderbare Beschreibung der Widersprüche und Absurditäten unseres kollektiven „Wollens“ trifft leider auf viele andere reiche Gegenden zu, so auch auf die „blühenden“ Zentren in der Schweiz. Es wird hässlich und immer noch hässlicher. Politisch-medial nennt sich das dann Erfolg.

    • kann nur zustimmen
      Ja, die Schweizer können nur hässlich und Beton. Man hat den Eindruck, dort gibt es nur eine Ausbildungsstelle für Architekten und nur einen Prof, welcher zufälligerweise Beton liebt (evtl. von Holcim gesponsort). Das Problem ist, daß die nicht (wie hier zulande ebenfalls) in Dekaden denken. Nach einem Jahrzehnt ist Beton aber nun mal hässlich und dunkelgrau. Speziell wenn man noch zwecks der Optik kubisch ohne ordentliche Achüberstände baut und das Wasser dann z.T. die Wände herunterläuft… Der Unterschied zu D ist nur, daß in der Schweiz viel wertiger gebaut wird. Weil halt oft Eigentum („Dritte Säule“). Hier in D ists nicht nur häßlich wie in CH sondern oft auch noch billigst in der Substanz. Na ja, so wie Gebäude wie Don’s Residenz die Holzhütten der Schweinehirten überlebt hat, so wird diese auch die styroporverpackten Würfelbehausungen (mit ihrer Ziellebensdauer von max 20 Jahren) überleben. Und Rückbau auf grüne Wiese geht immer…

  5. Danke dafür!!!
    Ja, manchmal ist die Moderne eine Zumutung und ein Innehalten oder sogar ein Schritt zurück können Wunder wirken…

    • Gern geschehen!

    • Ja
      Komme grad aus dem Wald. Heut gibt´ s wie gezeigt Schwammerl und Semmelknödl…..

    • Sehr gut!

    • Lecker, lecker
      Der schaugt fei guad aus, da Knedl! Solche Fotos kommen gut an bei uns, Don. Bitte mehr davon! In der großen blöden Stadt an der Isar wünscht man sich diesbezüglich wirklich einen provinziellen Rückschritt. Dort sind sie meistens industriell vorgefertigt. Furchtbar.

    • Biergarten in münchen ist etwas anderes als Biergarten in der Provinz. So wie eine U-Bahn etwas anderes als eine Sänfte ist.

    • Don: Biergarten daheim...
      … ist für mich grad am schönsten. In der Stadt hör ich am Biertisch nur dummes Geschwätz. Alle wollen Schaf sein. Baaaaaa

  6. Guten Morgen
    Und Ingolstadt ist vom Rote Khmer-Verseuchten Nürnberg in weniger als einer Stunde erreichbar. Mit Diesel oder Benziner. Ingolstadt hat das Potential, den erreichten Stand zu halten. Andere Städte eher weniger.

    • Ja, Nürnberg ist wirklich nicht mehr ganzb so gut, da hat man es schleifen lassen.

    • Moderate Worte: Nürnberg! Nicht mehr ganz so gut?
      @Don Alphonso
      Nürnberg war einmal der bedeutendste Industriestandort von Bayern und auch ein Zentrum der bayerischen Sozialdemokratie. 1835 fuhr als erste Eisenbahn für Personenverkehr in Deutschland der „Adler“ von Nürnberg nach Fürth.
      Wo sind, außer dem Zentrum der bayerischen Sozialdemokratie, Grundig, Quelle, AEG, Photo Porst, Triumph-Adler, Zündapp, Hercules, die Spielwaren-Industrie etc. verblieben?
      Und wer kam dann? Ein leistungsfähiger Industriestandort mit erfahrenen, fachlich gut ausgebildeten Facharbeitern!
      Die Träume der Nacht abgehängt, der Tag hat sie gefressen!
      Antonym zur Lebkuchen- und Bratwurstmetropole: Ingolstadt

    • Hercukes hat einfach den zug der Zeit verpasst, genauso wie Fichtel und Sachs und viele andere. Das ist bei Audi doch etws anders.

    • @Don Alphonso: Das ist bei Audi doch total anders.
      Nürnberg hat den Zug der Zeit eingebildet und töricht verpennt, Ingolstadt hat mit Audi das Potential, den erreichten Stand entspannt und gelassen zu halten.

    • Nürnberg, Stadt der Autobahnampel

      Das gibt es leider noch nicht als Bierkrug…

  7. Danke
    Das rettet mir doch gleich meinen Freitag, der ansonsten recht langweilig zu werden droht.

    Ist das im ersten Absatz ein Originalzitat? Mir gruselt bei der Vorstellung, dass jemand „hihi“ schreibt, um etwas als lustig zu kennzeichnen.

    • Es gibt so Leute und manchmal bekomme ich solche Mails. Nur mit Emojis.

    • Lebensrettender Notreflex....,
      wenn jemand kichert um in einer absolut kranken und absurden Lage
      seinem klaren Verstand zu Hilfe zu eilen, dann ist das….(siehe Titel).

    • Klar, gibt es das..
      Entscheidend ist aber meines Erachtens ob man das „Gegenüber“ im Auge behält. Ich schreibe auch verschiedene „Codes“….wenn man nur noch einen beherrscht, dann wird´ s beinhart…..

    • Es kann hihi ja auch nicht nur hier ganz anders gemeint gewesen sein:
      blogs.faz.net/deus/2017/08/11/mit-feministischer-ignoranz-vom-googlememo-zum-goolag-4527/#comment-66062

      (oder v.gd/QUmxAE )

    • Reaktion des Organismus auf einen das Nervensystem treffenden Reiz
      @Rudi Meergans
      Spielt der Verstand mit uns Jo-Jo,
      backupt das Herz „Hihi, Hoho!“
      Dies kommt zum Glück nicht selten vor,
      der Kenner spricht dann von Humor.
      O Herr, gib uns zum Update Grund,
      denn das Geräusch ist kerngesund!
      Karl Heinz Karius

  8. Nie wieder ...
    Als direkter Betroffener (ich meide mal den Begriff Opfer) des VW-Betrugs, pardon: der „Dieselproblematik“, habe ich für mich beschlossen: Nie wieder VW.

    Das ist mein Lebensgrundsatz: Ich lasse mich vom gleichen nur ein mal betrügen. Und möglicherweise denken viele so. Wenn man dann noch sieht, wie unterschiedlich deutsche und amerikanischen Kunden behandelt werden …..

    Wären die Leute von einer ausländischen Firma betrogen worden, gäbe es politische Unterstützung im Lande wohl nicht ausschließlich für den Täter, sondern auch für die Betrogenen. Da kann man nur raten, künftig nicht mehr bei einer deutschen Firma zu kaufen.

    Als geborener Oberschwabe finde ich, daß auch meinen Landsleuten künftig ein bißchen mehr Demut gut anstünde. Man muß sich mal vorstellen: BW hat einen Ministerpräsidenten aus der Autohasserpartei. Als nächstes wählen Juden noch die NPD.

    Wird´s dem Esel zu wohl, geht er auf´s Eis.

    Ich denke, mit einem gewissen zeitlichen Nachlauf wird es VW noch ziemlich hart treffen. Momentan sind die Absatzzahlen noch so lala, aber das liegt an den langfristigen Verträgen mit den gewerblichen Abnehmern. Aber früher oder später müssen die Gurken an Privatleute weiterverscherbelt werden, und das könnte noch schwierig werden.

    • Nie wieder VW
      habe ich schon 2002 gesagt, als Schröder mit seinem Freund (später aka Nutten-Pit) Hartz um die Ecke kam.

    • @Machtihnreinsson: Wehren Sie sich!
      Die leidvolle Erfahrung, die Sie mit dem Erwerb Ihres Diesel-Automobiles gemacht haben, dürfte man gewerbsmäßigen Betrug nennen und ist meines Wissens juristisch strafbar.

      Also: Schildern Sie sich bei der nächsten örtlichen Rechtsanwaltskammer Ihren Fall und lassen Sie sich einen Fachanwalt empfehlen und schreiten Sie mit diesem durch die Rechtsinstanzen.
      Man wird es Ihnen schwer machen, aber man sollte diesen „Managern“ diesen millionenfachen Betrug, der möglicherweise aufgrund von untereinander getroffenen Absprachen sogar das Kartellrecht betreffen dürfte, nicht einfach durchgehen lassen.

      Von der Politik dürfen Sie nichts erwarten, wir befinden uns im Wahlkampf, bei den Wählern ist sich mehrheitlich jeder selbst der nächste und man wird uns weiterhin mit Wahlkampflügen bis zum Erbrechen abspeisen.

      Die richtigen, wichtigen und ernsten Probleme werden nicht benannt und auch nicht gelöst werden, weil dann das Personal gewechselt werden müsste, z.B. der gänzlich unfähige Verkehrsminister Dobrindt, der weder die Autobahnmaut, noch den Berliner Flughafen zu Chefsache gemacht hat, noch verhindern konnte, dass die Deutsche Bahn Experimente an ihrer Hauptverkehrsader zugelassen hat, noch im Dieselskandal irgendetwas im Sinne der betroffenen Bürger erreicht hat. Auch sein Verhalten bei der „Air-Berlin“-Insolvenz ist unmöglich!
      Er ist inkompetent bis zum geht nicht mehr, dieser „Mann“!
      Von der Kanzlerin ganz zu schweigen!
      Aber dies in extenso schriftlich auszuführen würde den Rahmen dieser Kommentierung sprengen.

      Vielleicht sind die sogenannten Parteispenden, die gerade in der Wahlkampfzeit so dringend benötigt werden, verantwortlich für den Schmusekurs beim „Autogipfel“. (Ja, das war echt der „Gipfel“!)
      Politiker anderer Länder sind da nicht so gutmütig und nachgiebig wie das Personal, dass auf unser Grundgesetz geschworen hat, den Schaden von unserem Volk abzuwenden.
      Der Ruf nach dem Sturz unserer Regierung müsste eigentlich schon viel lauter sein. Selten hat man soviel Inkompetenz erlebt wie in den Regierungen unter der Kanzlerin Merkel.

      Beschweren Sie sich bitte nicht nur bei uns Mitforisten, die wir sicherlich mehrheitlich unser vollstes Mitgefühl für Ihren Schaden haben. Nur dies bringt Ihnen rein gar nichts und läßt die Automanager nur müde lächeln.

      Klagen Sie vor Gericht, dieses Land war mal ein Rechtsstaat, und vielleicht haben Sie Glück und Sie werden angemessen entschädigt und die Betrüger dürfen dann auch endlich mal Betrüger genannt werden.

      Lassen Sie sich den Betrug durch das Diesel-Autogewerbe nicht gefallen! Wehren Sie sich!

    • Titel eingeben
      Werter Machtihnreinssohn,

      Worin sehen Sie denn den Betrug?
      Ich traue mich zu behaupten, dass Ihnen beim Kauf Ihres Wagens voll bewusst war, dass die angegebenen Daten bzgl. Kraftstoffverbrauch, Emissionen und Leistung ausschließlich am bis ins Perfide getunten Prüfstand zu erreichen sind. Sogar die Händler raunten zu allen Zeiten auf Nachfrage, wie ernst man denn die 4,5l / 100km nehmen dürfte, dass es sich wohl eher um 7 – 8 Liter handeln würde.

      Einzig das im Raum stehende Fahrverbot treibt mir die Sorgenfalten auf die Stirn. Denn dieses würde tatsächlich Millionen von Bundes- und Unionsbürgern enteignen, wobei in der öffentlichen Diskussion mit keinem Wort die Myriaden an Urlaubern und geschäftlich Reisenden in ihren PKW beleuchtet werden. Obwohl… Das würde ja Denkarbeit erfordern.

      Meiner absolut spekulativen Meinung nach (masMn©) könnte sich der Kauf eines gebrauchten Euro5-Diesel aufgrund des hochemotionalen Marktes zur Zeit als überragendes Gewinngeschäft erweisen, wenn man die Bereitschaft voranstellt, das Auto bis zum Verschrotter zu fahren.
      So billig wie jetzt, werden die wohl nie wieder!

    • Dieselbetrug
      Der Betrug lag in der illegalen Abschalteinrichtung der Abgasreinigung (Prüfstandserkennung)im Gegensatz zu den legalen Abschalteinrichtungen der übrigen Hersteller.

      Daß die Abschalteinrichtung von VW illegal war beweist die Tatsache, daß die Betroffenen vom KBA zum Softwareupdate gezwungen werden. Ansonsten erlischt die Betriebserlaubnis und schließlich droht die Stillegung des Fahrzeugs.

      Stand jetzt fahre ich ein Fahrzeug mit illegaler Abgasanlage. Tut mir leid, das nenne ich Betrug. Und keiner wird bestraft. Und schon gar keiner entschädigt.

    • @Machtihnreinsson: (Siehe oben!)
      Als kleine Ergänzung meines Beitrags füge ich noch einen Sinnspruch aus grün bewegten Anarchokreisen der 1970er/80er Jahre hinzu:

      „Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt!“

    • Präzedenzfälle zum Dieselskandal
      Liebe Betroffene,

      Schauen Sie bitte hier:

      https://www.motor-talk.de/forum/rechtliche-schritte-gegen-vw-abgasskandal-t5462881.html?page=45

      MfG

    • Lassen Sie sich den Betrug nicht gefallen! Wehren Sie sich!
      @Verehrter Knut Gnadenbrotler!
      Hoffentlich hat der Kläger eine Rechtschutzversicherung und die Eigenschaft, sich einer Sache eine lange Zeit und ohne Nachlassen des Interesses zu widmen?
      Hannemann, geh du voran!
      Du hast die größten Stiefel an,
      Daß dich das Tier nicht beißen kann.

    • @Peter Bernhardt
      Bereits in meinem ersten Kommentar im heutigen Blog habe ich @Machtihnreinsson darauf hingewiesen, dass es sicher nicht leicht werden wird, und zwar mit den Worten (Selbstzitat):
      „Man wird es Ihnen schwer machen,… .“

      Mir ist klar, dass die Autoindustrie bei Eingang einer Klage von @Machtihnreinsson nicht weinend auf die Knie fallen wird und um Vergebung bittend nach der Kontonummer höflich anfragen wird, um den entstandenen Schaden finanziell und auch moralisch wieder gut zu machen und noch einen kräftigen Bonus drauflegen wird, damit @Machtihnreinsson die Autoindustrie in guter Erinnerung haben wird und auch künftig nur Gutes über diesen Industriezweig zu berichten haben wird. Ich bin kein Idiot!

      Dennoch, und gerade nach dem Studium den Links von @BonnSei sehe ich gute Chancen für eine etwas bessere „Wiedergutmachung“ als ein Software-update.

      Selbstverständlich haben die Konzerne in ihren Rechtsabteilungen auch fähige Köpfe sitzen, die alle juristischen Angriffe abzuwehren bestrebt sind, und es werden keine schlechten Leute für diese Konzerne arbeiten, und man wird es sich etwas kosten lassen, möglichst unternehmenskonforme Ergebnisse zu erzielen.
      Aber wie der Link von @BonnSei zeigt, gibt es durchaus Chancen, einige geldwerte Vorteile zu erzielen. Das kostet Zeit und Nerven, doch hier im Blog kann @Machtihnreinsson außer Mitleid und Sympathie nicht viel erreichen.

      Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass alles öffentliche Jammern nicht hilft, selbst die Politik ist zu eng mit der Autoindustrie verflochten, als das von daher Hilfe zu erwarten wäre. So bleibt nur der -zugegebenermaßen- anstrengende und vermutlich langwierige Rechtsweg. Aber dann hätte @Machtihnreinsson danach vielleicht etwas gewonnen zu seinem Vorteil, bzw. als Ausgleich zu dem ihm entstandenen Schaden, der eben von den Autokonzernmanagern verursacht wurde.

      Unternimmt @Machtihnreinsson nichts, und Zehntausende oder mehr andere geschädigte und betrogene Diesel-Autobesitzer erheben auch keine juristische Klage vor Gericht, dann bleiben die Gewinnergebnisse der Manager in etwa gleich und die Leistung der Manager hat sich dann auf betriebswirtschaftlicher Grundlage nicht verschlechtert, d.h. die gleichen Manager bleiben dann in Amt und Würden mit übertrieben fürstlicher Bezahlung für eine ungenügende Leistung.
      Klagen aber 10000 oder 100000 oder 1000000 Betroffene vor Gericht, wird sich das Unternehmensergebnis verschlechtern, oder wenn es sich nicht verschlechtert, so hat zumindest die Unternehmens-Rechtsabteilung in diesem Jahr sehr viel zu tun und verliert vielleicht so viele Prozesse, dass dies in den Jahresrechenschaftsbericht Eingang findet.

      Dann überlegt man von Konzernseite vielleicht schon, ob man den einen oder anderen Manager oder Ingenieur wirklich noch halten kann oder will.
      Derartige Fehlleistungen müssen auch in Arbeitszeugnissen und Referenzen mitgeteilt werden. Die künftige Jobsuche dürfte damit schwierig werden.

      Für die von mir eher favorisierte private Haftung und damit faktische Enteignung der Manager und Ingenieure gibt es vermutlich leider keine Rechtsgrundlage, obwohl deren Möglichmachung und Anwendung vermutlich zu schnellen, neuen moralischen Qualitäten im Management auch anderer Unternehmenseliten führen würde.

      Hier könnte sich so manch ein Wahlkämpfer goldene Sporen verdienen, aber die Parteien und die Parteispenden, Sie wissen schon, ich erwähnte es oben in meinem ersten Kommentar… .

      Nichtsdestotrotz muss @Machtihnreinsson für sein Recht kämpfen. Das er nicht einfach sein Recht bekommen wird, hat der „Dieselgipfel“ deutlich vor Augen geführt. Die Politik hat versagt, doch das nützt den Betroffenen nichts. Es nützt nur der Rechtsweg vielleicht etwas. Und das kostet zunächst einmal Geld, Geduld und Nerven.

      Wird der Rechtsweg nicht beschritten, kostet es die Manager kein Geld, Geduld oder Nerven.
      Und auch nicht den Job.
      Weltweiter, gewerbsmäßiger Betrug und arglistige Täuschung lohnen sich dann wieder.

      Das ist dann so ähnlich wie nicht die Polizei zu rufen, wenn betrunkene Teenager vor der Haustür ein Fahrrad demolieren.

    • Die wirklichen Opfer von VW+Co
      sitzen übrigens auch weniger hinter dem Steuer, sondern sind i.d.R. mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs. Insofern wäre ich auch für die einzige wahre Bestrafung von VW-Managern: Solange einmal täglich mit 2m Abstand hinter dem eigenen Diesel-Produkt mit dem Rad das Stilfser Joch rauffahren zu müssen, bis man verstanden hat, daß die Begriffe „Diesel“ und „umweltfreundlich“ orthogonal zueinander sind.

    • Ich fühl mich nicht betrogen
      die betroffenen Diesel sind so viel besser als die Generationen vorher, dass ich mich noch immer am Fortschritt freue. Ohne den Betrug gut heißen zu wollen, die betroffenen Autos bleiben gute Autos und der ADAC anerkennt dass das software update die Autos sauberer und nicht schlechter macht. Was ich nicht verstehe, dass der Betrug nötig war, wenn der Weg aus dem Betrug so einfach ist.

    • MMW, nicht darauf reinfallen.
      Diesel sind umweltfreundlich. Out and over. Ohne Ironie. Jemand der das Wort ‚orthogonal‘ kennt und es sogar richtig schreiben kann, sollte sich auch in diesem Punkt kundig machen können.

    • Betrug?
      Die EU gibt für Euro 6 Fahrzeuge „Konformitätsfaktoren“ von 1,6 bis 2,1 an, für Euro 5 Fahrzeuge von 5 – 8. „Konformitätsfaktoren“ beschreiben den Unterschied des Schadstoffausstosses eines Diesel-PKWs im Vergleich von Labor- und Fahrbetrieb. Ein Konformitätsfaktor von 8 bedeutet: „acht mal mehr Schadstoff auf der Strasse, als im Labor“. Diese Faktoren sind „geschätzt“, können also auch unter- und überschritten werden. Erst nach 2020 sollen Grenzwerte eingeführt werden, die auf keinen Fall, also auch nicht im extremsten Fahrbetrieb, überschritten werden dürfen.
      Das, was da jetzt (vor allem an Euro 5 Fahrzeugen) als „Skandal“ „aufgedeckt“ wurde, ist ein uralter Hut und (ausser Testbetrieb-Erkennungen und voller Abschaltung der Abgasreinigung im Alltagsbetrieb) völlig konform mit der EU-Gesetzgebung. Selbst aber, wenn mein Abgas im Bereich des 5 bis 8-fachen des Testbetriebes lägen, würde ich argumentieren, das mein Fahrzeug EU-Konform wäre und unter bestimmten Bedingungen bestimmte Abgasreinigungsvorgänge garnicht braucht.
      Wäre ich Autohersteller und Sie würden mich wegen „Betruges“ anzeigen, würde ich mich mit Anzeigen wegen falscher Anschuldigung und Verleumdung revanchieren, weil Sie die EU-Gesetzgebung garnicht kennen, sondern ihre fadenscheinigen Beschuldigungen aus Veröffentlichungen von SPON, BUNTE und STERN ableiten.
      Das öffentlich-rechtliche Empörungsfernsehen hat sich mit dem Versuch, einen BMW-Skandal vom Zaun zu brechen, indem in einem Bericht die „Reduzierung der Abgasrückführung“ kontinuierlich und vorsätzlich als „Reduzierung der Abgasreinigung“ bezeichnet wurde, selbst ins wissenschaftliche Abseits geschossen und Sie werden ARD und ZDF hoffentlich nicht als Quelle Ihrer Anschuldigungen benennen.
      Dass in einem Werbetext für ein Auto nicht die gesamte EU-Gesetzgebung enthalten sein kann, würde ich als bekannt voraussetzen, was gerade deshalb die Verpflichtung darstellt, sich mit der einschlägigen Gesetzgebung zu beschäftigen, bevor solche Anschuldigungen öffentlich geäussert werden.
      Als Schadensersatz würde ich einen Betrag verlangen, der in etwa dem jährlichen Bruttosozialprodukt der Bundesrepublik Deutschland entspricht und mich während des Prozesses auf die Hälfte des Betrages vergleichen. Nur eines ist sicher: Autofahren werden SIE nie wieder, egal welche Maschine das Ding antreibt. Das könnten Sie sich garnicht mehr leisten.

    • @Uwe Dippel
      Eine Bekannte merkte mal an, Diesel seien tatsächlich umweltfreundlich, aus 2 Gründen. Erstens brauchen sie weniger Sprit, zweitens sterben die Menschen früher. Besonders letzteres macht sie umweltfreundlich.

    • MMW, hatte ich
      Ihre Recherchefähigkeiten überschätzt?

      Die erste Hälfte haben Sie ja schon von Ihrer Bekannten bestätigt bekommen. Nun wäre noch der Ausstoss von CO2, Feinstaub und Stickoxyden zu untersuchen, um die Hypothese Ihrer Bekannten zu verifizieren. Und natürlich die dadurch ausgelösten Mortalitätsraten.

      Aber vielleicht sind das ja *meine* mangelnden Recherchefähigkeiten, weil mir das in den letzten 20 Jahren nicht gelungen ist. Ausser, ich läse eine Wahlkampfbroschüre der Grünen. Aber die zählte für mich nicht.

    • @Uwe Dippel
      Der Dieselboom begann ja erst vor ca. 20 Jahren. Da verhält es sich wie mit dem Rauchen – in den ersten 20 Jahren stirbt natürlich keiner. Aber warten Sie mal noch 20-30 Jahre. Ich denke, eine Korrelation zwischen Dieselverkäufen und Lungenkrebs bei Nicht-Rauchern wird sichtbar werden.

    • Bis vor anderthalb Jahren wurde der Diesel noch in den Himmel gelobt, und zwar von allen.

    • gewagt, sehr gewagt, MMW
      Der Dieselboom begann irgendwann nach dem Zweiten Weltkrieg. Und – Herrgott, waren DAS Stinker (ja, ich bin alt genug mich zu erinnern) – seitdem sind die Dieselmotoren um Zehnerpotenzen sauberer geworden, übrigens auch die Benziner.
      Recherchieren Sie doch mal Stickoxyd- und Feinstaubbelastungen in der Luft über die letzten – sagen wir – 150 Jahre. Na gut, damals gab es noch keine Statistiken, aber ich könnte Ihnen den einen oder anderen 99-oder 100-Jährigen aus dem Ruhrgebiet präsentieren, die Ihnen – und zwar ohne Altersvergesslichkeit – bestätigen könnten, dass bis vor 30 oder 40 Jahren jede vor die Türe gehängte frisch gewaschene Wäsche am Abend kohlrabenschwarz war.
      Schauen Sie sich die Bodenbelastungen aus dem Altlastenverdachtskataster im Kohlenpott an. Dann können Sie – ähnlich wie bei Jahresringen an Bäumen – feststellen, was da auf die Erde aufgebracht und in den letzten Jahrhunderten langsam in 1, 2 Meter Tiefe sich abgelagert hat.
      Schauen Sie sich die derzeitige, jeweils aktuelle globale Feinstaubbelastung an: http://aqicn.org/map/world/

      Ich will ja nicht bestreiten, dass Sie vielleicht Recht haben mit Ihrer ersten Hypothese. Aber ihre zweite Hypothese bezüglich der letzten 20 Jahre ist unhaltbar und DAS wiederum lässt sich leicht verifizieren, wenn Sie das machen, was ich oben vorschlage.
      Sie würden auch feststellen, dass die Stickoxydbelastung seit 20 oder 30 Jahren zurückgeht. Bloss, die gesetzlichen Grenzwerte gehen auch zurück. Meine Hypothese ist, dass sich die menschliche Gesundheit nach den Messwerten verhält, sich jedoch nicht auf gesetzliche Grenzwerte stützt. ;-)

    • @Uwe Dippel - Wollen Sie es mit Absicht mißverstehen?
      Natürlich gab es auch schon früher Luftverpestung in großem Ausmaß und auch Dieselmotoren. Hier ist an allen Stellen etwas besser geworden. Was es bis vor 20 Jahren nicht im großen Stil gab, waren Dieselmotoren in privaten PKW. Also genau das, was mir innerstädtisch als Radfahrer und Fußgänger hauptsächlich begegnet. „Ein Traktor kommt mir nicht ins Haus“ war ein gängiger Spruch noch in den 70ern+80ern und so wurde zunächst dem Otto-Motor das Rauchen und Stinken abgewöhnt, während man den Diesel vernachlässigte.

      Als jemand, der seit 40 Jahren mit dem Rad zur Schule/Arbeit fährt, versichere ich Ihnen, die Luftqualität ist in den letzten 15-20 Jahren schlechter geworden, jedenfalls auf dem Rad/Fußweg einen Meter über Auspuffhöhe. Das ist ein inakzeptabler Rückschritt und auch nicht dadurch zu rechtfertigen, daß Otto-Normal-Fahrer heute glaubt, 1.5t statt 800kg bewegen zu müssen, um seine 75kg + steuernde Wassersuppe von A nach B zu bringen. Was irgendwelche Meßstationen in luftiger Höhe erfassen, ist da völlig irrelevant.

  9. Den Willen
    zum eigenen Untergang und die Vorfreude darauf („hihi“) werde ich wahrscheinlich nie mehr verstehen. Möglicherweise ist es der nachwirkende Gründungsmythos der Bundesrepublik, wie einst von Außenminister Joschka Fischer benannt und später von Rolf Peter Sieferle wieder aufgegriffen.

    Immerhin, wenn man weit draußen wohnt, Kartoffeln anbauen kann und sich mit dem dortigen Clanchef gut versteht, wird man dieses Treiben noch eine Weile beobachten können.

    • Es gibt halt einen Haufen antideutsche, antikapitalistische Akademikerrasssisten in den Medien. Die hämischen Kommentare sind jetzt schon bei Twitter.

    • Der Willen zum eigenen Untergang ist dekadente Selbstaufgabe einer Fellachenmentalität
      @Sus scrofa domesticus
      Die privaten Mächte der Wirtschaft wollen freie Bahn für ihre Eroberung großer Vermögen. Keine Gesetzgebung soll ihnen im Wege stehen. Sie wollen die Gesetze machen, in ihrem Interesse, und sie bedienen sich dazu ihres selbst geschaffenen Werkzeugs, der Demokratie, der bezahlten Partei. Oswald Spengler

  10. Titel eingeben
    Detroiter Immobilienpreise wie vor ein paar Jahren sind eine fabelhafte Vorstellung. Abenteuerliche Fantasten statt gewöhnlicher Spekulanten.

  11. Titel eingeben
    Interessant heute Morgen fand ich den Unterschied der spanischen Sicherheitsbehörden zu der dt. Pussypolizei, ich denke niemand bezweifelt das es sich bei den fünf Toten Moslems eher um Exekutierte handelt, dort muss sich die Polizei ja auch nicht anspucken lassen, wird dort einer frech, kommt der Knüppel raus

    • In Spanien herrschen andere Rules of Engagement.

    • Die Guardia Civil z.B.
      (Mein bester Kumpel ist geb. Spanier aus Andalusien), diese (paramil.) Polizeieinheit ist fair und stringent drauf. Wenn Sie die Regeln und deren Anweisungen beachten passiert ihnen nichts. Sie sollten es aber unterlassen, z.B. bei einer Kontrolle irgendwelche hastigen Bewegungen zu machen. Anspucken etc. wie hierzulandezuwasserundinderluft? Ich schmeiss mich weg.

    • "deutsche Pussypolizei"
      Mit Verlaub, das ist absoluter Blödsinn. In einer solchen Situation hätten deutsche Polizisten oder Einsatzkommandos ebenfalls draufgehalten (und das müssen sie auch), ohne Rücksicht auf Verluste bei den Tätern.

      Heben Sie sich doch Ihren Unmut für den Wahlzettel im September auf. Alles und jeden, der irgendwie nach öffentlicher Verwaltung riecht zu verunglimpfen oder anzup*ssen hilft auch nicht weiter.

      Genug OT für heute… weiter im Text. Der hat mir heute gefallen.

    • Man kann schon sagen, dass die spanische Poliztei, durch die ETA und die Francotradition vorbelastet, ganz anders einschreitet.

    • Nach wie vor absolut beschämend
      finde ich, dass den Opfern von Berlin noch immer nicht angemessen gedacht wurde. In Spanien da dauert das keine 24h bis Staatstrauer ausgerufen wird. Mir fehlen die Worte über diesen eklatanten Mangel an Rückgrat.

    • In Spanien ist der Regierungschef aucn nicht für die Migration verantwortlich.

    • Spanische Sicherheitsbehörden
      … sonst wärs ja Italien – und selbst dort war die Ausweiskontrolle für Anus Amri kurz und tödlich…

    • Bei den Spaniern sitzt die Polarisierung...
      … noch viel tiefer als bei uns, die haben noch mit lauter unbewältigtem Ballast aus dem Bürgerkrieg zu kämpfen, ihre “ kulturelle Verspätung“ zum Rest Europas hat zu geradezu antikulturellen Überkompensationen geführt. Ich sehe Deutschland dank springerstiefelforscher Stasilettenumtriebe schon auf Zustände zurückfallen, wie sie in Spanien vor 30 Jahren vorherrschten. Wohlstand war da eher was für Reiche und Leute mit Beziehungen, und das sollten alle beherzigen, die den ökostalinistischen deutschen Eigentorschiessern heute nichts entgegensetzen. Ist unsere Wirtschaft erst ruiniert, haben wir wahrscheinlich hier ähnliche Zustände wie in Spanien vor der Jahrtausendwende: wiederkehrenden Terrorismus, hohe Kriminalität in manchen Gegenden, Gated Communities, eklatante Chancenungleichheit in der Bildung…

    • @Booooster
      Wieso Gedenken? Die Gewöhnung an den Terror ist unverzichtbar, meint der Tagesspiegel:

      http://www.tagesspiegel.de/politik/paris-berlin-barcelona-die-gewoehnung-an-den-terror-ist-unverzichtbar/20208210.html

      Erstaunlicherweise hat noch keine Zeitung den Türken, die durch den NSU-Terror umkamen, empfohlen hat, sie sollten sich an sowas gewöhnen.

    • Der Tagesspiegel ist einfach nur ein Jauchefass. Ob sich der autor daran gewlhnte, hackte man ihm den Daumen ab?

    • Titel eingeben
      @muscat, das ist doch keine Verunglimpfung, wohl eher Mitleid;habe auch einen spanischen Arbeitskollegen und er musste ebanfalls darüber verschmitzt schmunzeln, naja jetzt kenne ich wenigstens das spanische Polizeisystem, National, Regional, Kommunal, Guardia Civil, letztere und erstere sind wohl etwas robuster unterwegs, wobei in Katalonien es wohl wieder anders ist
      OT nicht Polizei, Militär, andererseits selber schuld, die Deutschen waren schon immer zu blöd zum putschen, nicht mal in Weimar geschweige denn im 3. Reich haben sie das hinbekommen…oder denken Sie in Spanien oder anderen Ländern wäre Uschi samt ihrem Lakeitel Wieker noch im Amt? Anderswo kann ein ungewollter Minister ‚tragischerweise‘ auch schnell mal beim Truppenbesuch in einen Talibanhinterhalt kutschiert werden.

    • Polizei
      Pussypolizei?

      Bitte informieren Sie sich, was dort los ist – und wie die Männer täglich zur Sache gehen (manche Frauen auch).

      Die Zustände hierzulande sind absolut nicht der Polizei anzulasten.

      Sie gehen ausschließlich à Konto der sich moralisch überlegen dünkenden Cliquen in Legislative, Judikative, politischer (!) Exekutive, Altparteien, Amtskirchen, Medien, Verbänden, NRO etc, die bei jeder Gelegenheit die Polizeiarbeit zu behindern trachten.

      Renate „Knieschuss“ K. ist dafür ein besonders schönes Beispiel (okay, das Adjektiv gilt hier nur im übertragenen Sinne).

      Und auf dem Stuhl Konrad Adenauers schickt die dort festgeklebte Verantwortliche sich an, vier weitere Jahre diese gutdeutsche Welle zu reiten.

      Auf die Polizei zu zeigen, ist verfehlt.

      Es kommt darauf an, die Welle zu brechen.

      Gruß,
      C.
      Ceterum censeo Europam esse construendam
      (Eitel ist nämlich jede Hoffnung auf Rettung von innen.)

    • Vor einiger Zeit hatte ich mal hier berichtet, wie ich perplex war, einen einzelnen Guardia Civil
      Ein Auto angehalten haben zu sehen, und die zwei dubios aussehenden Insassen und das Auto fachgerecht gefilzt zu haben. Er war sich seiner sicher, und die zwei finster ausschauenden Gesellen wohl auch, wie es wohl ausgehen würde, elementaren Widerstand zu leisten.
      So ist es richtig, dieser Respekt muss vorhanden sein.

    • Kultur?
      Ausgerechnet die Leiterin des Kultur-Ressorts des Tagesspiegel Christiane Peitz empfielt uns, uns an den Terror zu gewöhnen.

      Das kommt davon, wenn man bei Kaviar und Schnittchen auf der Bühne inszenierte Blutbäder betrachtet, die vor einem aus echtem Stuhlgang errichteten Bühnenbild aufgeführt werden, in denen Sium Cho X. aus Vordermittelkirgisien Ludwig van Beethoven radikal neu interpretiert und gleichzeitig die Gender-Dichotomie in Einsteins Relativitätstheorie kritisch hinterfragt.
      Die Avantgarde der neuen, kritischen Filmkunstszene, Rosa von Praunheim, mit seinem/seiner Lebensabschnittserrungenschaft Lila von Praunheim und deren genderneutrales Adoptivkind Rosette von Praunheim soll im Publikum gesehen worden sein. Es könnte sich aber auch um die mit Blut und flüssiger Kacke eingesudelte Bundeskanzlerin gehandelt haben. So genau sieht man das nach 7 Stunden „Beethovens Alle Neune und die Antigravitration der Esoterik“ nicht mehr.
      Sei es wie es ist, Rosa von Praunheim hat angekündigt, diese extremretroexistenzialistische Flagship-Inszenierung in seinem neuen Film „Jesus in den Analen von Kreuzberg“ lobend zu erwähnen.
      Und was war nochmal mit Terrorismus?
      Nicht so wichtig. Schreibe ich halt erstmal einen Kommentar.

    • Journalisten sind nicht grundlos so verhasst.

    • Embedded Journalism!
      @Thomas Marx
      Die Mentalität der Menge: das ist ihr schlechtes Gewissen, das sind ihre Fälscher und Wortverdreher, ihre „jahraus jahrein galoppierenden Federn“ und Denunzianten, ihre Spitzel und Rabulisten, ihre Großmäuler, Demagogen und Faselhänse. Ein heilloses Konzert! Eine Orgie seltsamer Verzerrung! Wehe dem Land, wo solche Mentalität den Geist überschreit, aber dreimal wehe dem Land, wo sie allein nur herrscht und sich selbst für den Geist hält.
      Hugo Ball (1886 – 1927), deutscher Schriftsteller und Kulturkritiker, Mitbegründer der Dada-Bewegung
      Quelle: Zur Kritik der deutschen Intelligenz. Bern 1919

    • Pussypolizei?
      Lieber Gast…. das Spiel, das Sie hier geben heißt in unseren Kreisen: Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit.

      Aber ich mag es, wenn man uns unterschätzt. Lieber heimlich schlau als unheimlich doof.

  12. Die Neureichen
    Don, mir hat vor allem ihre Bezugnahme auf die Neureichen im Text gefallen, welche zwar viel Geld zum Umbau der Kulturlandschaft einsetzen, aber das völlig ohne ästhetische oder gesellschaftliche Einnordung. Meiner Erfahrung nach können solche Leute Dörfer genauso zerstören wie Unterschicht, sie sind im ganz wörtlichen Sinne „Asoziale“. In meinem Heimatdorf setzte ein sehr hoher Beamter eine Villa nach aktuellem amerikanischen Westküstenstil zwischen Bauernhöfe, das Ergebnis sieht so aus, als hätte man Legosets verschiedener Modellreihen nebeneinander aufgebaut. In der Gegend fährt jeder zweite BMW und Mercedes, aber er ist der einzige, der die Wagen auf einer extra dafür geschaffenen Präsentationsfläche an der Einfahrt parkt und letztendlich einen Fokus auf Status und Protz in die Gegend gebracht hat, die weder sauerländischem „Regenwald“ noch bäuerlicher Dörflichkeit entspricht. Über das interpersonelle Einbringen muss man nicht weiter sprechen, der Gegend wurde eine schwere Kerbe verpasst.

    Die Pointe? Er ist bei weitem nicht der wohlhabendste Bewohner im Umkreis, produzierendem Mittelstand sei dank. Dessen Ingenieure haben aber eher alte Ford Granadas in der Einfahrt Tür stehen, an denen samstäglich herumgewerkelt wird.

    • V6 Motor
      https://data.motor-talk.de/data/galleries/0/204/8122/46456852/ford-granada-06-5171212760089459732.jpg
      geiler Sound,
      haben unsere Bastler in der Villa immer restauriert und dann testgefahren
      und die Lackierungen waren immer super-oben kackbraummetallic

    • Ford Granada Transit
      war vor knapp 30 Jahren mein Dienstwagen. Ein stabiles Schiff, habe ich gerne gefahren. Und schon damals mich gefreut, dass mein Arbeitgeber mir dafür Tankschecks gab. Der schluckte bei absolut normaler Fahrweise 13 Liter aufwärts.

    • Sauber! Da merkt man den US-Hintergrund.

    • Wer immerfort fortfährt....
      Wer immerfort fortfährt mit Ford fortzufahren, wird immerfort fortfahren mit Ford fortzufahren, oder: Warum gibt es keine Türken auf dem Mond? Weil Ford keine Raketen baut.

      Es gab einen „Ford Transit“ für den jährlichen Transfer auf dem Dach gestapelter Haushaltsutensilien und einer im Fonds in Teppiche und Decken eingequetschten Grossfamilie (mit vielen „ü“s und „ö“s im Namen) von Wuppertal nach Ost-Anatolien und einen „Ford Granada“ für Sonntagsfahrten besagter Familie zum Picknick in die Wupper-Auen in Nieder-Kleinbottrop, in dem auch der älteste Sohn fahren durfte und (manchmal) den Beschleunigungswettbewerb gegen einen schon kleine Ölwolken emittierenden BMW 1802, der ab 100 000 km jederzeit die Zylinderkopfdichtung herausblasen konnte, gewann.
      Später kam dann der OPEL Manta und BMW 1802 und Ford Granada wurden Ladenhüter.
      Auch die geklöppelten Spitzenborten um die Fenster habe ich lange schon nicht mehr gesehen.

  13. Ha!
    Besten Dank!
    Der Abschnitt zw. den Blumenfotos, prächtig.
    Und ähnlich wahrgenommen von jemandem, der seit ca. 2004 das Treiben in der Gegend vom Rande (Stammham) beobachtet.
    Auch dort Pastellhölle, vollgedämmt, riesig, Gärten mit Rasen aus Marmorkiesel, Säulen aus Drahtkorb gefüllt mit Steinbrocken.
    Pardon für den länglichen Erguss, geschah aus spontaner Zustimmung und aufwallendem DéjàVu.

  14. Ganzheitlich gedacht
    Lieber Don,

    dieser Rück- inklusiv Vorausblick entspricht konservativem Denken. Mit Ihrem etwas provozierend zur Schau gestellten Standesdenken kann ich gut leben. Manche sehen das als Standesdünkel. Meine Großmutter mütterlicherseits war die Frau eines Häuslers. Eine kleine Landwirtschaft, eine Kuh im Stall, Feldraine abmähen und das Gras heimtragen. Von ihr ist ein Ausspruch überliefert, der genau in unere Zeit paßt: Gutheit ist ein Trumm von der Liderlichkeit.

    Bei den Fotos einmal „Zur Schönen unserer lieben Frauen“, auf dem anderen müßte das Convictgebäude zu sehen sein. Dort wird am Sonntag die Alte Messe gefeiert.

    Ach ja, der Kapitalismus ist schon sonderbar. Auch ein großer Geldhaufen muß noch wachsen. Was hat der Besitzer aber davon, außer daß seine Gier befriedigt wird.

    Lieber Don, den Spruch meiner Großmutter für Ihren umfangreichen Gedankenfundus und ein Danke schön für den Artikel.

    • Gern geschehen – allein, es ist nicht Standesdünkel, sondernKlassengesellschaft und cer Wunsch nach mehr ehrlicher Leibeigenschaft. So einer wie der Denunziant Andreas Kemper zeigt doch, wo es hinführt, wenn man zu viele Türen öffnet.

    • Apropos Denunziant, kommt da noch was von Ihnen?
      Oder kommen die Damen und Herren mitsamt der Böll-Stiftung ungeschoren davon?

    • Doch, aber halt nicht am Wochenende.

    • Überspitzungen
      Mittlerweile stimme ich sogar Dons Überspitzungen hinsichtlich Leibeigenschaft zu.

      Wenn jemand seinen Platz hat und zufrieden ist, kann das gesünder sein als das ewige Schielen nach oben, das nur zu Neid und „der Zweck heiligt die Mittel“ führt.
      Kommt dann Druck dazu, wird es schnell schmutzig.

      Ich sehe es bei meinen Kindern: Es wächst der Wunsch nach mehr Rechten ungefähr im selben Maß, in dem Pflichten als unzumutbare Einschränkung empfunden werden.

      Als Grundlage einer funktionierenden Gesellschaft ist diese Denke denkbar ungeeignet.

    • Gutmütigkeit ist ein Teil der Liederlichkeit
      Hat meine Oma auch immer gesagt. Mit diesem Spruch weiß heute kaum noch jemand etwas anzufangen, dabei ist er aktueller denn je.

    • @Nahuatl - Wunsch nach Leibeigenschaft
      Mit Verlaub – der Don mag noch 100 Jahre charmant, verschmitzt, pointiert bloggen und dabei in eigener Sache – geschäftlich quasi – für Gevrauchtradverkauf und Aristokratie und Leibeigenschaft werben – mein Leib jedoch erhält er nie, und ich seinen ebensowenig!

      Um Charles etwas in Bewegung heute zu bringen: Leibeigenschaft nur für meine (festhalten Charles!) Frau.

      Klare Entscheidung! Submission nie im gesellschaftspolitischen Leben)

      Was Rechte und Pflichten angeht, siehe mein Beitrag unten: die Ausgewogenheit macht es. Wer dies Kindern vorlebt, sieht sie weder als Leibeigene, noch als sich selbstüberschätzende Egomanen oder Karrieristen innerlich zerfallen.

      Es ist und bleibt die innere Haltung, die uns aktiv leben lässt. Dazu gehört der Glauben an uns selbst.

      Das kann zu Symbiosen führen, durchaus. In der Regel sogar, denn 100%ige Loner kenne ich jedenfalls nicht.

      Aber Leibeigenschaft ist keine Symbiose. Es ist Lottospielen!
      Viel Spass)

    • zuerst einmal würde ich ja auch Wähler der Linken und der Grünen verleibeigenschaften. Die Grünen, um das grüne Bioleben zu fördern und die Linken, weil die DDr schon Leibeigenschaft war, die wollen es so.

  15. Detroit am Albrand
    Vor einigen Wochen habe ich einen Ausflug ins Umland gemacht. Hinter der vermeintlich intellektuellen Palmerstadt im Speckgürtel zweier Automobilkonzerne. In einem kleinen Nest, nennen wir es , „Schlafhausen“. Neubaugebiete rundum, mit gerade fertiggestellten Einfamilienhäusern an noch sandigen Straßen, Cayenne und Bobbycar davor. Die Häuser individuell, natürlich im Rahmen des Machbaren einer Fertighauskette. Aus irgendeinem Grund heißt das bei mir immer „Weberknecht-City“. Da logiert das junge mittlere Management und die Meisterklasse, die Controller und die aufstrebenden vorhin-noch-Masteranden im Designeranzug und Edelcabrio. In der Mitte eine evangelische Kirche, ein Kindergarten und eine Backschnellbillig-Filiale. Wir wollten nach einem ausgedehnten Spaziergang ein Eis essen irgendwo in einem gemütlichen Café, aber so etwas gibt es weithin nirgends.

    In zwanzig, dreißig Jahren sind die Kinder aus dem Haus, es existiert immer noch keine Infrastruktur und die Alten ziehen weg aus den mittlerweile abgewohnten Häusern in die Großstadt, wo die Ärzte in der Nähe und das Einkaufen auch ohne Auto möglich ist. „Schlafhausen“ wird zur Geisterstadt. Gruselig.

    • Ja, das Umland wird es natürlich hart beuteln.

    • Der Ost heißt
      Schlaflingen. Er liegt zwischen Stumpflingen und Blödingen an der Wirr.

    • Umland
      Weiß nicht, ob ich lieber im Zentrum von Neu-Detroit wohnen würde, unter lauter Noch-nicht-so-lange-da-seienden, oder nicht doch lieber im Umland. In sicherer Entfernung sozusagen.

      Ärzte sind überschätzt, und die Versorgung kommt künftig mit der Lieferdrohne. Und 500 qm Gemüsegarten können den Unterschied machen.

    • Kennen Sie
      Die BR-serie Traumhäuser? Da sind auch viele „individuell“. Kein Platz für Hobbies, Leidenschaften und Muße (wenn man die Glotze wegdenkt)…

    • Werberknecht-City
      Weiberknecht-City könnte man auch sagen.

  16. Es folgen mit ebenfalls tödlicher Sicherheit die immer gleichen Rituale.
    Der Tiefpunkt heute aber der bestialische Zynismus der Frau Leutheusser-Schnarrenberger im DLF, die den Opfern und Hinterbliebenen glucksend und hämisch entgegenraunzte, statistisch gesehen bestehe keinerlei Gefahr.
    .
    Wer so lügt, so den Islam verharmlost, ist Mittäterin.
    .
    Wann wachen wir auf?

    • Ja, das nervt. Solche Politiker und Journalisten braucht man nicht.

    • Obergrenze
      Keine Obergrenze!……………
      ……………….für Terroropfer.

      Wie sie sich winden, wie die Aale, bloss das Wort Terror nicht aussprechen zu müssen.
      Und das auch noch in Kombination mit dem Islam.

      Da wird doch lieber auf die bösen Neonazis in den USA verwiesen.
      Was die alles so anstellen.

    • Sie riskieren die Kahanisierung
      Schon vergessen oder noch nicht ausreichend verinnerlicht?

      Das hat alles überhaupt rein gar nichts mit dem Islam zu tun.

    • Schade um die (einstmals) hohe Reputation von Frau L-S.
      Vorsicht! Mit dererlei „Statistik“ und „Argumentation“ gelingt im Gegenzug auch mühelos der Nachweis, dass auch in Kabul die Lebensgefahr, die von Blitzeinschlägen ausgeht, höher ist, als die durch Taliban umgebracht zu werden….Wo ist dann der Asylgrund???

      Gruss Staunender

      PS : Off topic und aus reiner quälender Neugier: So oft wie bei Ihnen, werter Don, die Biergärten als letzte Zufluchtsstätte und Elysium aus den Niederungen dieses Jammertals Erwähnung finden…was bestellt man da zu trinken, wenn man dem Alk abhold ist??? (frage ich als „Preusse“)

    • Unerträglich ist
      das monotone, dumme und verlogene „Unsere Gedanken sind bei den Opfern und Hinterbliebenen“, das unsere Politclowninnen durchweg wortgleich absondern.
      Hat man den Wortmüll ausgekotzt, geht alles seinen widerwärtigen Gang.
      Islamvertreter und -versteher beteuern wie üblich, islamische Gewalt habe nichts mit dem Islam zu tun, und man warne vor Generalverdacht. Aus diesen fauligen Winkeln kommt ein Haß auf die Ungläubigen, der sich nicht einmal mehr die Mühe macht, die Lügen und Beschwichtigungen zu variieren.
      .
      Wann hört das auf? Bei allen Lügen aus der Politik: Islamischer Terror hat mit dem Islam zu tun. Er kommt aus dem Herzen der islamischen Lehre. Und bei aller Beschwichtigung der Politik: es wird Zeit, Muslimen den Spiegel vorzuhalten und sie mit ihrer Weigerung, sich mit ihrer Gewaltreligion kritisch auseinanderzusetzen, nicht mehr davonkommen zu lassen.
      .
      Keine andere Religion hat bei furchtbarem Hass und so entsetzlicher Gewalt, die sie verübt, einen solchen Schonraum. Gewährt von guten Menschen, die in Wirklichkeit Angst haben.

    • Interview L.-S.
      Möge sich bitte jeder ein eigenes Bild von den Äußerungen der Ex-Ministerin machen – Häme konnte ich darin nicht entdecken; eher die gleiche Plan- und Hilflosigkeit, wie sie die Regierung an den Tag legt:
      http://www.deutschlandfunk.de/nach-anschlag-in-barcelona-leutheusser-schnarrenberger.694.de.html?dram:article_id=393768

    • Politiker sind aber nicht für Hilflosigkeit da.

    • Die ehemalige Justizverhinderungsministerin ist noch aktiv
      Das freut mich für die FDP die neuerdings Journalisten
      mit Lässigkeit besticht. Ich finde es aber gut wenn Journalisten
      ihre Bestechlichkeit zugeben und sich als Befangen zu
      erkennen geben. Wie der Mann in der FAZ.

      Die Reanimation ist für die FDP wahrscheinlich so hilfreich
      wie die von G. Schröder für die SPD.

      Ich kann mich natürlich irren und Frau LS
      wird die erste Bundespräsidentin.

      Mist.
      Das würde bedeutet das Gabriel nicht mehr Außenminister ist
      was natürlich schön wäre. Muss ich jetzt FDP wählen?
      Das ist ja furchtbar. Lieber lasse ich mir ein Bein amputieren.
      Es gibt da eine relativ einfache Technik mit der auch Einbeinige
      Fahrrad fahren können. Das Pedal an der Seite der Amputation
      wird stillgelegt. Genauer: Das gestreckte Bein mir der Prothese
      kann auf dem Pedal ruhen und man Tritt nur mit dem anderen.
      Das funktioniert auch mit versteiftem Kniegelenk.
      Mit Unterschenkelamputationen bei erhaltenem Kniegelenk
      ist das natürlich unproblematischer.

      Man kann natürlich auch so fahren, wenn man es kann:
      https://www.bing.com/images/search?view=detailV2&ccid=WiSuGi9I&id=EA3D82C5FA93D748687AC34E9547AC4A30DA5E9A&thid=OIP.WiSuGi9IdP7zvUPHSiwRSQEsCo&q=Fahrrad+Amputation&simid=608054048083873723&selectedIndex=227&ajaxhist=0

      Ich hätte gerne noch ein Bild aus der Zeit nach dem WW I
      eingefügt. Da sieht man 2 Radfahrer auf einem Rad.
      Der ohne Arme tritt die Pedale und der ohne
      Beine lenkt das Ganze.

      Bleiben Sie Gesund und versuchen sie sich
      nur noch angemessen aufzuregen.
      Wie das geht weis ich auch nicht aber das Ziel
      könnte sein sich im Zorn noch wohlzufühlen
      und keine Handlungen vorzunehmen über die
      man sich später ärgert.

      zB Fahren sie nicht mit dem PKW in
      eine Menschenmenge auch wenn sie sich
      nicht bei allen damit unbeliebt machen.
      Man fühlt sich danach oft nicht besser.
      Manchmal ist auch das Gegenteil der Fall.
      Die Gewaltfantasie ist oft herrlich
      die Gewalt selbst dann idR nicht mehr.

    • Ich glaube nicht, dass die etwas dazu gelrnt haben in der Auszeit.


    • „statistisch gesehen bestehe keinerlei Gefahr“

      Ja, ds weiß ich auch. Trotzdem komme ich nicht umhin, bisweilen daran zu denken, dass ein Bekannter nach Brüssel lange im Spital lag – er ist zum Glück körperlich vollständig genesen. Selbst war ich bei Berlin letztes Jahr paarhundert Meter weiter weg. Das kan man natürlich nicht so nebeneinanderstellen, doch wirkt sich sicher beides auf das latente Angstempfinden aus; da siegt die „Anekdote“ über die Statistik.

    • Nein, haben sie nicht, werter Don
      nur die Fotos auf den Wahlplakaten sind besser geworden. Was schwarz-weiß im Plakateeinerlei doch ausmacht, wobei ich noch keinen Text gelesen habe. Es soll viel Text drauf stehen, nun ja.

      Aber dass die FDP mal eine andere Partei wird, sie war doch schon immer so, nur konnte ich in meiner frühen Zeit noch über Mende und seine Frau lachen, die da mit „Erich aufstehen, Karriere machen“ zitiert wurde. Aber sonst, sonst war da noch nie viel was und die Hamm-Brüchers schon immer in der Minderheit. Und auch die hat im Alter Richtungen eingeschlagen, denen ich nicht folgen würde.

      Mit anderen Worten, die FDP ist tot und wird tot bleiben, kurze Wiederbelebungen werden an dem Zustand nichts ändern.

    • Hoffentlich am 24.9........
      Stimme Ihnen zu: es war ein gruseliges Interview….

    • >>was bestellt man da zu trinken, wenn man dem Alk abhold ist?
      .
      Selbstgeschöpftes, klares Donauwasser – 100% Bio.

    • Johannesbeerschorle.

    • @Tiefpunkt des Tages im DLF
      Gott sei Dank, daß ich den Sender schon längere Zeit intuitiv vermeide, obwohl ich ihn früher oft gehört habe.

      Ich hatte kürzlich eine aufschlußreiche Emaildiskussion mit dessen Leiterin für „Neue Medien“ oder so ähnlich. Es ging um meine Frage, warum man auf den gebührenfinanzierten Internetseiten mit den Programminhalten keine Kommentare hinterlassen kann.

      Das Credo des DLF ist, halten Sie sich bitte fest, das ist aufwandsmäßig nicht zu managen und bei den bestehenden Feedbackmechanismen auch gar nicht nötig. Sie können ja, zu bestimmten Sendungszeiten die Hotline, das sogenannte Hörertelefon, anrufen… Ich bin fast aus den Schuhen gekippt, als ich diese Antwort von der für die Entwicklung des Medienauftritts des Deutschlandradios verantwortlichen Dame las.

      Hier finanzieren (bedienen) sich staatlich ausgehaltene Medienvertreter ungeniert aus dem Gebührensäckel und verweigern schlicht den Zugang der Öffentlichkeit zu dem, was Ihnen eigentlich heilig sein sollte – die Meinungsfreiheit und -vielfalt zu achten.

      Statt dessen werden fragwürdige Personen zwielichtiger Natur hofiert (ich erinnere hier an die unsägliche Diskussion um das Verfassungsreferendum in der Türkei, wo der DLF Vertretern der türkischen Gemeinde in Deutschland eine Plattform gegeben hat, um die Abschaffung der Demokratie zu legitimieren) und deren Auslassungen im staatlichen Zwangsauftrag massenverbreitet.

      Langsam beginne ich zu glauben, daß eher die privaten Medien zu einer Korrektur dieses ideologischen Mainstreamings beitragen. Der sogenannte öffentliche Rundfunk hat meines Erachtens weder ein Interesse an einer breiten Meinungsvielfalt noch ist er bislang vernünftigen Argumenten zugänglich.

      Sich mit Leser- oder Hörerkommentaren auseinanderzusetzen ist vielleicht nicht immer angenehm aber man kann sicherlich etwas daraus lernen. Ansonsten wandern die Leser/Hörer in Sekundenschnelle ab. Das ist in Köln und auch anderswo, wo ÖR gemacht wird (für wen eigentlich?), noch nicht verstanden worden, wenn der Input der Sendungsadressaten als ein belastender Kostenaufwand betrachtet wird und nicht als wertvolle Meinung zum Programm. Mithin eine Mißachtung des Hörers.

      Meine vielleicht zu simple Empfehlung zu dieser Ignoranz lautet deshalb: Abschalten und Anprangern!

    • Wenn es 14 ermordete Politiker
      gegeben hätte, würde diese Zynikerin das nicht sagen.

    • Don sagt: Johannesbeerschorle
      Lecker das Zeug!
      Johannisbeere und Wasser ca 1:12,5*
      trinke ich gerne auf meinen Radtouren.
      Allerdings ohne Kohlensäure.
      Das schäumt nur eine Weile und
      nach einer halben Stunde ist sie sowieso weg.

      Auch nicht mehr kühl ist sie mit ihrer milden Säure
      noch erfrischend. Zu süß sollte sie auch nicht sein.
      Apfelsaftschorle ist längst nicht so gut m.E.

      *Als Angehöriger der Unterschicht
      (Basis auf der alles aufbaut)
      kaufe ich nur einen billigen Johannisbeernektar
      (Fruchtgehalt ca 25%) von Netto und mische das dann
      1 zu 1 mit Original ….hausener Kranenberger light.

      Problematisch ist dann nur noch die ausreichende
      NaCl* Versorgung wenn man bei großer Hitze fährt.
      Gesalzen schmeckt die Mixtur einfach nicht.

      *theoretisch wären ggf 0.9% NaCl und 5% Glukose
      günstig aber wem schmeckt das? Das entspricht den Standartinfusionslösungen im Krankenhaus.
      Mit dem Schweiß wird auch Salz ausgeschieden
      da der Körper versucht das Niveau gleich zu halten.
      Nimmt man längere Zeit nur Wasser zu sich kann das durch den Verdünnungseffekt zum Problem werden.

      Ach da fällt mir ein:
      Wie lautet das Thema der heutigen Klassenarbeit?

    • @Renate Simon: ULF benötigt Mehrheitsbeschaffer für die kommende Koalition!
      Eine Weisheit der Dakota-Indianer sagt: „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!“ „Howgh!“

    • autsch
      ca 1:12,5* vergessen sie das bitte jetzt wieder.
      Bei 25 % Saftanteil in der Hälfte
      macht das dann einer Mischung vom
      7:1 oder ?
      Das ist alles so peinlich und dann
      mache ich auch noch öffentlich darauf aufmerksam.

      An wen erinnert mich das jetzt?

    • @Tassilo: Pietätloses Verhalten von Dr. Eva Högl (SPD) während Trauerrede von Martin Schulz
      Dr. Eva Högl (SPD) wie sie lacht, winkt und feixt.
      https://www.youtube.com/watch?v=MKM316988tQ
      Als Beruf ist Politik für Herzlose und Unverantwortliche, Religion für Arme im Geiste und Heuchler wie geschaffen.
      Arthur Schnitzler

  17. Wie konnte es mit Detroit eigentlich so weit kommen?
    zu allererst: es muss heißen „Großstadt“ (-;.
    Dass Auditown jetzt etwas von seinem hohen Ross überschwangeren Wohlstands etwas herunter kommt kann ihm vielleicht nur gut tun. Es bleibt allerdings zu hoffen, dass es nicht allzu weit unten durch gereicht wird und dann im anderen Extrem landet. Die Diskussion, die zu der jetztigen Situation geführt hat ist allerdings symptomatisch für unsere Zeit.

    Wenn ich das richtig verstanden habe wurde etwas gedreht um Diesel-Verbrauchswerte zu schönen. Die sich immer am eher professionellen Fahrer orientieren und nicht an Lieschen Müller, die erst ihre Kiddies in die Gesamtschule und dann noch beim Ökoladen vorbei fährt. Jedem mit etwas gesunden Menschenverstand und entsprechender Kenntnis technischer Zusammenhänge war immer schon klar, dass Verbrauchswerte unter Laborbedingungen erfahren werden und in der Realität kaum je zu halten sind. Das ganze Geschrei, das entstanden ist muss man also als müßig betrachten, ja fast schon hysterisch. Oder alles als cleveren Marketingtrick der Konkurrenten sehen.

    „What goes up must come down“. So gesehen kann man das was jetzt möglicherweise mit Audi geschieht als Teil eines Regelkreises sehen.

    Detroit sollte allerdings mahnen: es liegt im sog. „rust belt“, jener Industrieregion der USA im Bereich der Great Lakes, die man früher auch mal „manufacturing belt“ nannte, und die über die Jahre eben zum „rust belt“ wurde weil sie einen beispiellosen Niedergang erlebt hat. Der für die Leute dort (Donald Trump hat sie zutreffenderweise zu denen gezählt die er als „forgotten people“ bezeichnet) mit einer Fülle von Problemen verbunden war. Den Arbeitsplatz zu verlieren und nicht zu wissen wie man die Familie durchbringen soll ist auch keine schöne Sache.

    Wie kam es zu dieser Entwicklung? Es gibt mehrere Gründe. Da war einmal die Konkurrenz aus Ostasien, die aber auch dadurch eine besondere Wucht erhielt weil Vorgänger von Trump gedankenlos Handelsabkommen zum Nachteil der USA eingingen.

    Da war die Profitgier dynamischer Jungmanager, die für einen Apfel und ein Ei ganze Werke in Billiglohnländer wie Mexiko verlegten und dafür selbst horrende Boni erhielten (während jene US-Arbeiter, die dadurch ihren Job verloren stempeln gehen durften).

    Und da war vor allem in den letzten Jahren das ökologische „virtue signalling“ eines Obama, der sich eilerweise gern weltweit auf Sektempfängen dafür feiern ließ, dass er ineffektiven aber öffentlichkeitswirksamen Klimaabkommen beigetreten ist.
    Die DEMs sind vor allem unter ihm in den letzten Jahren immer mehr zu einer weltfremden „do-gooder“ (Gutmensch-)Partei geworden, die sich zunehmend mehr den ganzen politisch-korrekten Müll und Themen wie Gender, etc. auf ihre Fahnen schrieb. Die eine gefährliche und dem Charakter der USA zuwiderlaufende „identity politics“ betrieb. Die zu einem wohlstandskranken Verein wurde, dem die Interessen der Arbeiter völlig gleich waren. Obama wird bis heute von snobistischen Eierköpfen über den grünen Klee gelobt und mit Heiligenschein ausgestattet, weil er auf besagten Glitterati-Sektempfängen das Glas gerade halten konnte. Die Arbeiter im „rust belt“ wurden vor allem durch ihn zu den „forgotten People“. Und diese Linie wäre von ihr weitergeführt worden. aber Gott hatte ein Einsehen und hat sie nicht Präsidentin werden lassen (uff, das war knapp, ich kann’s immer noch nicht glauben, danke IHM aber tagtäglich mehrmals auf den Knien dafür).

    Und dann kam ER, THE DONALD, von Gott gesandter Retter der „forgotten People“, der das alles durchschaut hat und schon jetzt dem „rust belt“ wieder gewaltig Leben eingehaucht hat. Der das rostige Metall wieder blank schleift, wenn man ihn lässt. Kein Präsident vor ihm hat in der kurzen zeit so viel an effektiven Resultaten erreicht. Nur die Schwafelheinis, die eitlen, überheblichen Popanze, die verwöhnten und verzogenen Snobs, denen das Schicksal der kleinen Leute völlig gleich ist, sehen das anders.

    Trump hat nachweislich schon hunderttausende neue Jobs geschaffen und andere gesichert. Auch wenn er ab und zu zielsicher in die Fettnäpfchen langt (dafür mag ich ihn umso mehr), er ist authentisch und einer der ersten Politiker, der nicht nur redet, sondern etwas tut-für die, denen es nicht so dolle geht.
    Ich schicke ihm jeden Tag mehrere Tweets um ihm sagen wie gut ich ihn finde und wie sehr ich hoffe, dass er weiter macht.

    WIE GUT, DASS ES DONALD TRUMP GIBT!

    • Der Unterschied ist einfach: US-Produkte sind schlecht. Bayerische Produkte sind gut. Insofern habe ich da keine Angst. Beim Thema Diesel hat die Politik mitgefördert, sie wollte schliesslich die Pendler.

    • Schon mein Handelsrechtsprof
      schrieb uns ins Gebetbuch: staatliche Regeln, Gesetze also, können geändert werden. Und wenn das passiert, dann ist das Steuersparmodell plötzlich eine Geldsenke, aus der man nicht mehr rauskommt.

      Und nichts anderes ist das Pendlerhaus „im Grünen“. Ein Steuersparmodell. Wenn die Pendlerpauschale fällt, dann wird sich diese kluge Einschätzung bewahrheiten.

      Ganz nebenbei finde ich es sehr amüsant, dass jetzt über die entgangenen Steuereinnahmen wegen der niedrigen Dieselsteuer geklagt wird. Da stehen 1 oder 2 Mrd € zur Debatte, die die bösen Dieselfahrer dem Staat entziehen. Kann mir nochmal jemand nachhelfen: wie hoch sind noch gleich die Vollkosteten der Migranten hier in D? Ach so, hat niemand ausgerechnet. Aber auf 50-100mrd werden wir schon kommen. Und das muss irgendwo herkommen.

    • Auditown
      Lieber Don, bayerische Produkte sind noch gut. Es fehlen aber allerorten die Auszubildenden und deren Bildungsniveau rauscht gerade in den Keller. Wenn Deutsche in 30-40 Jahren zur Minderheit geworden sind werden auch die vielen ungelernten und meist ungebildeten Zuwanderer nichts helfen. Trotz roten Teppichen schaffen es auch die Nachkommen früherer Einwanderer nicht, das einmal hohe gewesene Niveau zu erreichen. Die Frage stellt sich: Wie lange werden die bayerischen Produkte noch gut sein? Der große Plan hinter der künstlich herbeigeführten Einwanderung ist ja gerade der, dass die Produkte schlechter werden sollen damit dieses Land und Europa auf der großen Weltwirtschaftskarte in den rotorangen Bereich rutschen. Nun müsste man sich fragen, warum SPD und Linke das auch noch gut finden oder sogar eine konservative Kanzlerin. Der Wohlstand wird verloren gehen, die Sozialsysteme werden auf ein Minimum geschrumpft werden. Wer Kapital hat, der kann auch seinen Kindern noch eine Zukunft ermöglichen oder auswandern. Wer allein auf die abhängige Beschäftigung angewiesen ist… dem stehen sehr harte Zeiten bevor..

    • Nein, lieber Don, das hat allein die Autoindustrie verbockt!
      Hier sollten auf „Teufel, komm raus!“ Gewinne erzielt werden.

      Ich bezweifle nicht, dass man durch die politische Steuerung vielleicht noch zusätzliche Gewinne für die deutsche, oder meinethalben auch bayerische Autoindustrie generieren wollte, aber sicher nicht mit betrügerischen Mitteln von politischer Seite aus.

      Dafür ist allein die deutsche Autoindustrie, und dort insbesondere das versagt habende, leitende Management und die beteiligten Ingenieure verantwortlich.

      Und ich hoffe immer noch, dass diese Leute dafür genauso zur Verantwortung gezogen werden, wie die Menschen, die sich durch Betrug Beförderungsleistungen im ÖPNV erschlichen haben, nämlich mit Gefängnis und Erstattung der Schäden auch durch das Privatvermögen der Beteiligten.

      Dieser millionenfache, weltweite, gewerbsmäßige Betrug mit möglicherweise kartellrechtlich relevanten Absprachen darf einfach nicht ungesühnt durchgehen. Das sind wir unserem guten Ruf als Exportnation schuldig.
      Das erwarte ich von einem Rechtsstaat, auch wenn die Parteien alle möglicherweise Spenden von diesen Konzernen erhalten haben.
      Hier muss Anstand und Rechtsstaat vor „Ansehen“ der Personen aus der Oberschicht gehen.

      Vor Gericht sollen alle gleich behandelt werden. Es wird Zeit zu handeln!
      Sonst wird dieser Staat überflüßig werden und seinen Bürgern nur noch eine Last.
      Vor dieser Gefahr sei gewarnt!

      Wir können auch anders, und damit meine ich nicht irgendwelche niedlichen Proteste a la G20 in Hamburg.
      Nirgendwo steht geschrieben, dass die derzeitige politische Klasse für alle Zeit in Deutschland regieren muss oder sich gar später an staatlichen Diäten gütlich tun muss. Schon so mancher Deutsche kämpft im eigenen Land ums bloße Überleben!

      Verfassungen, Grundgesetze und Rechtssystem taugen nur solange, wie sich eine Mehrheit dadurch gesellschaftlich und politisch vertreten fühlt. Ansonsten sind sie das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt sind und werden durch die kommende Realität abgelöst werden.

    • Titel eingeben
      @Harry Charles Der Don hat absolut nicht recht mit Bayerische Vierräder gut, amerikanische Vierräder schlecht.

      Doch hatten die großen drei sehr hohe Löhne (50 USD/h 1995) hohe Pensionslasten und zeitweise schlechtes Management. 1990 kostete der teuerste Cadillac nur noch 40% eines mittel ausgestatten S500. Jaguar und Lexus konnten sich am der E-Klasse und am 5er messen. Qualität, Design und Marketing sind teilweise exzellent, nie aber konsistent.

      @Don die Audi hat etwas erreicht, was nur BMW gelungen ist. Kein Toyota, kein Cadillac oder Lincoln, Lancia oder Citroen konnte nach 1980 ein Auto bauen, das mit der S-Klasse konkurrieren kann. Nicht Amerika ist schlecht. Audi, Mercedes, BMW sind so extrem gut im konsistenten Bauen, Verkaufen, Vermarkten und Verbessern ihrer Produkte.
      Mercedes ist der Leitstern und nach Überwindung der Riesenschäden, verantwortet von den Idioten Schrempp und Edzard Reuter wieder on Top of the World.
      Kein Ewing und kein Rapper ließ sich in einer anderen Karre sehen.

      Red Bull konnte ein Auto bauen, das zweimal Weltmeister wurde. Renault baute Weltmeistermotoren. Doch Tesla, Renault oder Red Bull können keine S-Klasse bauen und 100.000 mal im Jahr verkaufen, Jahr für Jahr.

    • Titel eingeben
      @Gast:
      „Lieber Don, bayerische Produkte sind noch gut. Es fehlen aber allerorten die Auszubildenden und deren Bildungsniveau rauscht gerade in den Keller. Wenn Deutsche in 30-40 Jahren zur Minderheit geworden sind werden auch die vielen ungelernten und meist ungebildeten Zuwanderer nichts helfen!

      Ja, da haben Sie recht. Man schaue sich die Demographie des derzeitigen Deutschlands mal an. Da gibt es eine große Beule bei den geburtenstarken Jahrgängen, heute so 45-55. Die Generation ist i.d.R. gut gebildet und hält den „Laden“ Deutschland am Laufen. Danach kommt wenig. Das wäre noch zu verkraften, aber wer jung + schlau ist, wird aus D nach Beendigung der Ausbildung abwandern, statt sich an Sozialabgaben dumm und dusselig zu zahlen. Und hoffnungsvolle Leistungsträger aus Asien haben auch keine Lust, hier nordafrikanische Migranten durchzufüttern. Wenn man nämlich selbst gutgebildeter, leistungs- und arbeitswillig/fähiger Migrant ist, sucht man sich sein Zielland sorgfältig aus und wählt bestimmt nicht das, wo die Sozialabgaben am höchsten sind. Im globalen Wettbewerb um die schlauesten Migranten sieht Deutschland ziemlich alt aus.

    • Wie leicht es ist, sich doch zu täuschen! Zum Automörder Obama...
      @ HarryCharles

      Sie schrieben: „Die Arbeiter im „rust belt“ wurden vor allem durch [Obama] zu den „forgotten People“ (…) Und dann kam ER, THE DONALD“

      Die Wirklichkeit hat oft fiese, äußerst gemeine Züge. Man hat es sich im Kopf präzis zurecht gelegt, den klaren Gegensatz, klarer wie nur Irgendwas, zwischen Gut und Böse.

      Sie auch. Genau das gehört ja auch zu den sehr schönen Dingen bei politischen Themen. Ein wirklich jeder findet da seinen Weg, wenn er denn mag, eine sehr eindeutige Meinung zu entwickeln. Politik ist insofern eine flauschige Watte-Landschaft, in der sich noch die größten Kantigkeiten der Denkweise nicht stören werden, sofern die eigene Glaubenskraft nur groß genug ist!

      Unschön und geradezu bizarr feindselig hingegen ist die Wirklichkeit, die – gemessen an dem oben von Ihnen zitierten Satz – wirklich nur scheußliche Dinge kennt. Erstens, dass die von Ihnen (und auch von Trump) so massiv unterstützten Republikaner den Detroiter General Motors konzern tatsächlich untergehen sehen wollten. Zweitens, dass die typisch republikanische Denkweise durchaus Sektempfänge kennt (keine Erfindung Obamas), und zwar vorzugsweise dann, wenn irgendwo der Rüstungsetat aufgeblasen werden kann, oder – das ist dann die generelle Linie – wenn andere Etatpositionen eingeschmolzen werden können. So war das republikanische Establishment mehr als wütend über die Entscheidung der Obama-Regierung, General Motors retten zu wollen. Drittens, der Ihnen verhasste Obama rettete General Motors – und damit einen Haufen amerikanischer Jobs. Viertens, Trump hat im Bereich der Wirtschaft so rein garnichts erreicht bislang außer große Sprüche – und zugleich aber ein messbares US-weites Desinvestment.

      Kurzum: Da war doch was. Es wird sie nicht im geringsten daran hindern, Obama als untätigen Sektglashalter zu verteufeln und „The_Donald“ zu preisen. Doch, doch: Das ist völlig sicher.

      Ihnen noch viel Spaß dabei – Sie werden ihn haben. Mit sehr freundlichen Grüßen.

    • @ John Dean 11:20
      herzlichen Dank für Ihre freundlichen Grüße. Sie sagen Trump habe wirtschaftspolitisch rein gar nichts erreicht. Wo haben Sie Ihre Informationen denn her? Von den Obama-Medien (WP, NYT, CNN, etc), soll heißen jenen, in die er jetzt über 8 Jahre hinweg seine Leute hineinprotegiert hat (auch hierzulande gibt es seit jeher Zusammenhänge zwischen Parteibüchern und Medienschaffenden [womit nicht alle gemeint sind, nur zur Klarstellung, aber sehr viele]) und die Trump jetzt mit den perfidesten Mitteln die Hölle heiß machen? Oder etwa von unseren (gleich ob ÖR oder andere)? Also dazu fiele mir im GroKo-Environment jetzt so gar nichts mehr ein.

      Man kann Belege an Zahlen fest machen. Der Dow Jones hat seit Trumps Amtsantritt mehrfach Rekordwerte erreicht. Das Wirtschaftswachstum liegt derzeit bei traumhaften 2,6%. Nachweislich hat Trump Hunderttausende Jobs entweder neu geschaffen (durch Neuansiedlung von Unternehmen oder Rückansiedlung von solchen, die Obama in Billiglohnländer hat abwandern lassen) oder andere gerettet/erhalten, indem er ihre Abwanderung verhindert hat (noch vor seinem Amtsantritt hat er beispielsweise als President elect beim Klimaanlagenhersteller Carrier entsprechendes erreicht).

      Und neben den unleugbaren weil nachweisbaren wirtschaftlichen Erfolgen hat er zusätzlich die illegale Einwanderung um über 60% zurück gefahren, durch seine Politik kontrollierter Grenzen dafür gesorgt, dass in den USA Dinge wie in Berlin, Paris, Barcelona, etc. nicht möglich sind und kriminelle Banden wie MS-13 wirksam bekämpft.

      Von all diesen unleugbaren Erfolgen in den meisten Medien (USA=Obama, hier=Mutti) kein Wort. Man erfährt es auf Fox News und neuen Medienanstalten, die sich in den USA bilden um den Obama-Lobliedsingern Paroli zu bieten. Man kann sich alles schönreden wenn man will. Nur so wie ich das sehe sind Sie hier der Schönredner und ich halte mich an Fakten. Dass Medien diese abstreiten oder leugnen beeindruckt mich als kritischen Beobachter keineswegs.

      Und dann gibt es noch Fragen der Logik. Wenn das was die DEMs unter Obama oder anderen im Rust Belt ihrer Meinung nach alles geleistet haben so toll gewesen ist, wie kommt es dann, dass Trump eigentlich alle diese traditionellen Arbeitermilieustaaten für sich hat holen können? Weil die Leute dort zu dumm sind? Hillary hat diese Bundesstaaten als „blue wall“ angesehen, den sie für sich als selbstverständlich verbuchte, nachdem sie einen Großteil der Leute dort zynischerweise als „deplorables“ (in etwa: bedauernswert Unterbelichtete) verächtlich gemacht hat. Und am Wahlabend ist der „blue wall“ dann auch unter den Augen erstaunter Obama-/Hillary-Medien Stück für Stück zerbröselt. Warum wohl? Denken Sie mal darüber nach. Auch darüber wie zeitgemäß Ihre offensichtlich linke, für mich sehr angegraute und von einigen Apparatschik-Parolen geprägte Ideologie mittlerweile ist. Ich will Ihnen nicht zu nahe treten und ein gewisses Maß an Ehrlichkeit auch nicht absprechen, es ist zwischen den Zeilen herauszuhören. Und doch reicht das für mich nicht um die Zukunft zu gestalten.

      Ich hoffe, dass Trump weiter macht. Er muss sicher noch lernen, mit den Medien gelassener umzugehen und nicht alles so an sich ranzulassen. Die Sache mit Bannon halte ich übrigens mehr für eine Finte. Ich glaube es war eher kein Feuern, sondern von langer Hand geplant, damit Bannon jetzt in dem ihm vertrauten Milieu (eben Medien) ein Gegengewicht zu den etablierten Obama-Anstalten aufbauen kann. Ich bin übrigens kein Rassist, ich finde Obama als Person teilweise ganz OK. Unabhängig davon bin ich der Meinung, er war zumindest unter den Präsidenten, die ich selbst erlebt habe der schlechteste. Wie gesagt ich bin kein Rassist (Fremdsprachenlehrer, Diplomübersetzer), aber mir kommt doch der ganze „identity politics“-, „political correctness“- und sonstiger abgedrehter, blutleerer, lebensfeindlicher, krawallmachender Kram mittlerweile oben raus. Er geht mir nur noch auf den Geist – ES LANGT JETZT GANZ EINFACH!

      In 1-2 Jahren sieht das für Trump alles ganz anders aus, wenn er so lange durchhält.

      FÜR MICH IST ER IMMER NOCH DER MANN DER STUNDE.

    • Trump
      was man in den großen Medien bisher nicht lesen konnte, sagte der Merkur am 7.8.17
      https://www.merkur.de/politik/so-baut-donald-trump-fast-unbemerkt-usa-um-zr-8574627.html

  18. Kontinuität
    Lieber Don,

    seit Jahren, wenn nicht bald einem Jahrzehnt begleiten mich ihre Artikel in den Minuten, in denen kurze Auszeiten möglich sind und seit ebensolanger Zeit schenken Sie und die Kommentatoren mir mit der Art des Umgangstones und der Breitbandigkeit wie auch Offenheit der Themen ein Lächeln, wenn sich Gelesenes auf der abendlichen Radrunde durchs Hirn mäandert.

    Es gibt wenig Blogs, auf denen sich nahezu ausnahmslos Menschen versammeln, die anderen Meinungen zuhören und diese abwägen, ohne sich gegenseitig gleich als vollidioten zu beschimpfen. Äusserst angenehm. Meiner Meinung nach ein Verdienst Ihrer Art des Schrteibens.

    Danke dafür.

    Heute ist Freitag, es gilt übers Wochenende noch Teile für ein 1985er Pinarello Montello zu finden – nach 13 Jahren Suche habe ich einen Rahmen in der Speziellackierung gefunden, wie er mir damals geklaut wurde.

    Der Sinn für ältere Technik und Gebrauchsgegenstände scheint bei vielen mit einem Hang zu verstaubten Tugenden einher zu gehen – die mir persönlich aber meist deutlich frischer und lebendiger scheinen, als das, was mittlerweile als Toleranz und Fortschritt verkauft wird.

    Allen Foristen und Ihnen: Danke und ein sonniges Wochenende mit grandiosen Wolkenformationen!

    Achim

    • Ihnen auch...danke
      Auch wenn man das schon wieder mit einem Neusprechbegriff belegen kann: downshifting.
      Ich bin da ganz bei Ihnen. Kaufe schon seit Jahren „gebraucht“, wo es geht…ein Profitieren von der Wegwerfgesellschaft mit viel Freude…
      Schöne Grüße.-.

  19. Titel eingeben
    Die Jungredakteurin sollte das lesen und daraus lernen: wie man’s macht.

  20. Globalisierungstrottel
    Auch ich darf in einem Unternehmen arbeiten, dass haufenweise tolle Typen beschäftigt die in New York ebenso gut „arbeiten“ können wie in München oder Dehli.
    Allerdings – ob Sie dort „zu Hause sind“….darf bezweifelt werden.

    Auf I. bezogen- in einer Stadt dieser Größe fällt die Invasion der Globalisierungstrottel (wie ich sie hier einmal wenig chalant nennen will) natürlich ungleich mehr auf als im benachbarten München.

    Aber es ist wie mit einem Gewitter- es zieht vorbei.
    Denen, die schon länger da sind traue ich durchaus zu, danach wieder das beste draus zu machen und ihr Leben zu leben-daheim.

    • Es gibt eine gewisse Schicht, die nie zuhause sein wird.

    • Die, die überall zuhause sind,
      oder, wie ich es mal von einer Redakteurin gelesen habe – dort, wo es eine Steckdose und Internet gibt – sind Heimatlose.
      Kenne 4 oder 5 Leute, die nichtmal Brücken hinter sich abbrechen müssten, wenn sie umziehen, aber sich als Weltbürger gerieren.

    • Es gibt genug, die zum Umziehen nut einen Rollkoffet brauchen. Tja.

    • Somit kann Internet
      = „nett rein“ also auch überall passieren…

  21. Die Lust am Untergang
    scheint so manchen Journalisten zu beflügeln, wie die genannte Jungjournalistin. Natürlich nur der Untergang anderer, die – anders als man selbst – zur Wertschöpfung des Landes beitragen statt sich um die richtige Haltung und Sprache zu kümmern, also die Dinge die wirklich zählen. In der Filterblase der Jungjournalistin.

    Interessant ist auch, dass jene Lust immer dann zutage tritt, wenn sie die eigenen Landsleute (an Regentagen auch die Amerikaner oder Ungarn) trifft. Wenn Hass Krebs ist, ist dieses Verhalten dann eine Autoimmunerkrankung? Behandlungsbedürftig erscheint es in jedem Fall…

    • Titel eingeben
      In diesem Fall sollte man auch bei der „Jungredakteurin“ eine gewisse Nachsicht walten lassen – die Lust am Untergang und ein permanent unterschwellig existierender virulenter Selbsthaß, den z.B. Amerikaner oder auch Franzosen absolut nicht verstehen, sind nun mal eine deutsche Spezialität – leider.

    • Ja, aber damit gehört zum Psychologen und nicht an den Schreibtisch.

    • ... zum Psychologen und nicht an den Schreibtisch...
      Don, in Schland scheint das aber sogar fürs Kanzleramt zu reichen!

    • Titel eingeben
      Ja, aber so gesehen gehören große Teile des ÖRR und der Presse auf die Couch.
      Außerdem ist Kampagnenjournalismus mittlerweile offenbar die Regel und nicht mehr die Ausnahme. Insofern könnte ich mir vorstellen, daß es für eine junge Redakteurin schwer ist, gegen den Strom zu schwimmen.
      Das ist sicher keine Entschuldigung, man ist, was man tut.

    • Jungjournalistin...
      Ich habe zuerst Jungsozialistin gelesen;).

      Aber so verkehrt ist es auch wieder nicht. Das erklärt zumindest die von ihnen beschriebenen Symptome.

    • Psychologen, psychologische Psychotheapeuten, Psychiater, Nervenärzte
      würden sehr wahrscheinlich viele dieser Leute
      hinaus werfen. Schon die Psychohygiene würde
      das verlangen. Was wollen sie denn da behandeln?
      Wenn sich die Leute nicht akut eigen oder fremdgefährdend
      verhalten wird auch keine Zwangseinweisung veranlasst.

      Leitendende Redakteure hätten vielleicht
      eine Chance da sie als Selbstzahler* höhere
      Honorare bezahlen können.
      (*Wer würde solche Leute versichern?)

      Ich empfehle als FachKrpfl. i.d. Psych. Emeritus den ärztlichen
      Kollegen eine klassische Psychoanalyse in klassischem Setting gegen Vorkasse anzubieten wenn sie es dann doch machen wollen.
      (Manche sehen wirklich hilfsbedürftig aus wie man in Bild und Videoberichten oft sehen kann.)
      Das heißt der Klient legt sich auf eine Couch
      und sie setzen sich hinter ihm auf einen Stuhl so das
      dieser nicht sehen kann wenn sie sich die Ohren zu halten.

      Gute Psychologen arbeiten sowieso in der Werbung
      oder machen Tests. Die schlechten können
      meinetwegen auch Einzelgespräche anbieten.
      Bei der Klientel geht es nicht um einen Behandlungserfolg
      sondern um den Abrechnungsbeitrag.

      Ich mag viele Psychologen nicht, möchte aber nicht
      das sie selber Krank werden und den Kassen zur Last fallen
      und rate deshalb Maximal 15 Minuten alle 14 Tage
      anzubieten und rasch auf 15 Minuten im Quartal zu reduzieren.
      Für die Abrechnung mit der Kasse reicht das.
      Wahrscheinlich muss aber durch die Verwaltung beim Sozialhilfeträger die Kostenübernahme beantragt werden. Es wird sich finanziell
      für ihr Haus kaum lohnen. Wenn sie Selbständig arbeiten hören sie
      am besten auf und werden Suchtberater in einem Großbetrieb.

      Bleiben sie Gesund liebe Kollegen!

  22. Detroit
    bzw. was dort so abläuft, kann man getrost als gross bezeichnen…

    • @ Amgelin
      also dass es sich bei „Grossstadt“ um ein gemischtes deutsch-englisches Wortspiel handelt kann ich nicht so ganz sehen (denn „gross“ bedeutet in etwa soviel wie „roh, unfein, ekelerregend“ -passt das hier in diesem Kontext?), aber vielleicht klärt DA ja auf.

      Ansonsten gilt meines Wissens die Regel „Konsonsantenverdopplung nach kurzem Vokal.“ Das Wort „kross“ hat z.B. einen solchen kurzen Vokal, „groß“ aber einen langen und daher wird es mit „ß“ geschrieben, unabhängig davon ob danach noch ein „s“ folgt.

      Und dann ist das Ganze ja auch ein Zitat, das man normalerweise nicht modifiziert. Naja, vielleicht ist es ja nur ein imaginäres und man sollte das nicht gar so eng sehen…

    • Grossstadt - Großstadt - GroBstadt
      .
      Also an dieser Stelle muss ich auch mal ein Loblied
      auf die Flexibilität meiner schon länger hier lebenden
      Mitbewohner anstimmen.

      In einer Email erreichte mich einmal eben diese Schreibweise:
      >GroBstadt<

      Schlussendlich realisierte ich, dass das B lediglich als optisch
      beinahe-gleicher Ersatz zu ß gewählt war – offensichtlich
      in Ermangelung eines ß auf der Tastatur.

      Cleverle können sie ja schon sein.

    • Doppel S
      Geht vielleicht vielen Onlinern „der alten Schule“ so, dass sie Sonderzeichen unbewusst vermeiden, weil die Dinger halt über 7 Server gern mal verloren gingen. Ich hab diese Vermeidung von Umlauten oder dem EsZett auch noch im Urin. Daraufhin zwinkerte Frau Amgelin mit dem Auge. „Gross“ bedeutet umgangssprachlich so einiges: Überwältigend, aberwitzig, grotesk, abgefahren, erstaunlich – je nach Satzzusammenhang. Also passt es schon!

    • @Thorsten K.21:12
      also an Ihre linguistische Begründung glaube ich nicht so ganz. Das wäre nur dann stichhaltig, wenn man davon ausgehen kann, dass auch die überwiegende Mehrheit der Leser diese sprachlichen Feinheiten kennt und sie entsprechend dekodieren kann.

      Selbst in großen einsprachigen Wörterbüchern findet es sich nicht in dieser Bedeutung. Es gehört wohl eher entweder in den Bereich der sog. „nonce-formations“ oder „occasionalisms“ (Gelegenheitsbildungen, die oft nur einer begrenzten Gruppe von Sprechern bekannt sind) oder des „slang“. Letzterer ist als Sprachregister noch „unterhalb“ der Umgangssprache anzusiedeln, die man als „colloquial“ bezeichnet. Um es kurz zu machen: da selbst nicht alle Mutterspachler diese Bedeutung von „gross“ kennen dürften ist nicht davon auszugehen, dass der durchschnittliche Leser hierzulande das weiß.
      Da gefällt mir Ihre Begründung mit der „Vermeidung von Sonderzeichen“ schon wesentlich besser.

    • Unser Kunstfigurenschöpfer versucht, ß tunlichst zu vermeiden (Asyl später in CH bedarfsmöglich)
      Manchmal isser schlecht drauf, dann häufen sich die vermaledeiten Dingers. Diesmal war er fleißig: Nur in dieses Wort ist’s ihm reingerutscht (knapp überm Schaukelbild).

      Und was das Zitat anbelangt: Was hat der möglicherweise polyglotte Ladeninhaber wirklich gesagt, bzw. wie hat er es prononcieret – kann also durchaus richtig wiedergegeben da stehen…

      Deutschenglish ham wa mittlerweile in Mengen nicht mehr als Spiel: Backfactory beispielsweise. Ein „Looser“ sollte eigentlich ein Loser sein – naja, geht schlecht: „Sie Schelm, Sie sind mir ja ein ganz Loser!“. Walken hat man früher auch in der Walkmühle erledigt, die Heutigen denken dabei wohl an eine eher freundliche Fitnessstudiospaziergehbandtretmühle…

  23. Ist das Zitat zu Beginn des Textes echt?
    Falls dem so ist: Mir graut vor solchen „RedakteurInnen“.
    Die gedankliche Leistung hinter diesen Ausdruck macht nicht gerade Mut, dass irgendwann auch journalistische Qualität entsteht.

  24. Gelderwahn
    Was Audi in Ingolstadt angerichtet hat, erledigt der Finanz-und Dienstleistungsektoren in Frankfurt. Ich hatte letzte Woche das „Vergnügen“ in die Rushhour auf der Strecke von Frankfurt in die nördlichen Randgebiet zu geraten. Ein Wahnsinn, der sich da täglich zweimal abspielt. Und der Wahnsinn spielt sich natürlich in alle Himmelsrichtungen ab.

    Da stehen Leute jeden Tag Stunde um Stunde im Stau, um nachmittags in ihr Reihenhäuschen im Speckgürtel Frankfurts zu kommen, das mit drei bis fünf weiteren auf der gleichen Grundstücksgröße eines Einfamilienhauses aus den Sechzigern steht. Die Erben der Wohlstandsechsziger haben auf kleinem Bauplatz ein in der Regel hässliches Einfamilienhaus, grau in grau mit sechs Stehplätzen, 2 für die Autos und vier für die Mülltonnen, die mittlerweile jeden Hauseingang(!) noch einladender aussehen lassen; Architekturbolschewismus vom feinsten.

    Frau Merkel erklärte soeben die Mietpreisbremse für gescheitert (als wenn es das einzige wäre). Wenn die Politik schon ständig Wirtschaft macht (aktuell: Air Berlin), dann wäre es angeraten für jedes Unternehmen, das sich ansiedelt, die doppelte Anzahl an Wohnungen zu fordern. Damit ließe sich eventuell auf Dauer dieser Wahnsinn stoppen.
    Es war schon immer fatal, wenn Geld und mangelnder Geschmack, der sich meist aus dem Mangel an wahrer Bildung speist, Hand in Hand gehen.

    Ich muss nicht eigens drauf hinweisen, dass ich überglücklich bin, antizyklisch zu arbeiten und meinen Arbeitsplatz auch mit dem Rad gut erreichen kann.

    • Das mit der Mietpreisbremse habe ich vorhergesagt. Man kann auf einem freien Markt kein knappes Gut billig halten. Das glauben nur die Stasiletten aus Ost und Saarland.

    • Don sagt: Das mit der Mietpreisbremse habe ich vorhergesagt
      Kann es sein das es lauten müsste:
      Das mit der Mietpreisbremse habe ich Ihr vorher gesagt.

      Sie stehen ab heute ggf im Verdacht in Verbindung
      mit Frau Dr. Merkel zu stehen.
      Es kann natürlich auch sein das Sie heimlich ihren Blog liest.
      Ich bin gespannt wie es weitergeht.

    • Man wird sich andere Melkkühe suchen und den Trödel mit der FDP abschaffen.

  25. @ Harry Charles
    „…die aber auch dadurch eine besondere Wucht erhielt weil Vorgänger von Trump gedankenlos Handelsabkommen zum Nachteil der USA eingingen.“

    Sorry, solche Handelsabkommen werden nicht gedankenlos abgeschlossen. Da stecken knallharte Interessen dahinter. Dass das nicht zwingend die Interessen der „forgotten people“ sind, ist eine andere Geschichte. Aber wen interessiert auch schon das tumbe Wahlvolk, wenn es einen immer wieder wählt.

    Das ist wie mit „Deutschland“, dass ja auch von der EU oder dem Euro profitiert, ohne die Frage zu stellen, wer denn jetzt genau profitiert.

    Ohnehin mag ich das Abtun von politischen Entscheidungen ala „die sind alle dumm“ und „die verstehen das alles nicht“ nicht – denn schon hat man die lächelnde, achselzuckende Entschuldigung und Erklärung. Und alle lachen wie bei einem Missgeschick eines Kindes mit oder regen sich schnell verpuffend auf.

    Die Wahrheit ist zumeist viel brutaler.

  26. Missbrauch der Kommentarfunktion in diesem Artikel
    Ach, lieber Don, könnten Sie dafür sorgen dass mein Beitrag zu einer Lesermeinung im Google-Artikel (https://img1.picload.org/image/rwlicarr/faz1.png) nicht im Orkus der Moderation verschwindet?

    Sie würden mir den Tag versüßen.

  27. In alten Vorlesungsverzeichnisstudienberatungstexten steht davon noch nichts:
    „4 abgebrochenen Semester BWL“, hmm, in grauer Vorzeit konnte man allenfalls ein Semester, das dann dadurch zum letzten gewordene, pro Fach abbrechen, naja, sic(k) transit…

  28. DKW
    Mein Onkel Ernst fuhr einen in Cremeweiss.
    Der parkte immer links in der Garage.
    http://p3.storage.canalblog.com/39/99/570736/107723264_o.jpg

  29. So gend dia Gäng, wenn se gend.
    Das wird schon, wenn evtl. der Wasserstoff kommt.Der Chef des Deutschen Museums nährt da Hoffnungen.Bei aller Kritik kann ich mir nicht vorstellen, dass es nur blöde (gierige schon) Manager gibt.

    Solange es noch so schöne Flaschentomaten umd fleißige Lieschen zu fotografieren gibt, ist nicht alles verloren.

    Schaurig schön sieht es an manchen Stellen schon aus, ganz im Gegensatz zu der Outletstadt, die ich einmal vor Jahren besuchte.Da machte man auf italienisches Kleinstädtchen.Sowas brauche ich nicht.Belebte Innenstädte waren schöner.Lissabon hat mir da gefallen mit seinen vielen kleinen Geschäften vor einigen Jahren.

    So ein Grundstück von 4000 pm gibt es in Waldtrudering auch und die Nachbarn freuen sich auf den kommenden Baulärm und die Folgen.
    Unter einem Dach in der Nähe sagen sie scheinbar immer:Der liebe Gott erhalte der Philomena ihre Gesundheit und schenke ihr ein langes Leben.So ist das halt.

    Übrigens bekam ich Post von der Verwaltung.Es ist ein Angebot für eine Werbefläche von 11,5 cm x 4 cm auf einem Hundeklo für 500 € jährlich (!).
    Man will von 29 auf 70 Stück von den Dingern aufstocken. Das kostet erstmal 31000 € und dann kommen jährliche Unterhaltskosten von 56000 € hinzu. Was interessiert mich das, wenn die vollen Beutel eh dauernd in meinem Feld und Garten landen.Sollen sie doch die Hundesteuer erhöhen.
    Auf meiner Startseite steht, dass Hunde bei mir nicht willkommen sind.
    Wenn ich sehe, dass oft Gäste mit 2 – 3 langhaarigen, großen Hunden hier vorbeigehen, möchte ich nicht der nächste Mieter sein.Allergiker sind mir dankbar.

    Was gibt’s noch außer Hundesch…?Ach ja. Bis vor 5 Jahren hatten wir eine eigene Wasserversorgung und ließen jährlich nur einen Neubau zu. Da lernte man die Menschen kennen. Diejenigen, die bauen durften, gönnten anderen nichts mehr und stimmten dann gegen alles.Die Krone der Schöpfung halt.

  30. Über den Wert der Dinge oder als der Himmel noch blau war.
    Das westliche Wirtschaftssystem baut auf Modellen auf die in der realen Welt nicht funktionieren. Status Quo ist deshalb, die Realität so zu verbiegen, dass sie sich den Modellen/Berechnungen angleicht.
    Folge ist die Wahrnehmungsblase, in der es als Kapitalismus getarnter Usus ist, mit virtuellem Geld (Börse, Aktien, Boni, Subventionen etc.) die dem Zig-tausendfachem Wert der in Wirklichkeit vorhandenen Wirtschaftskraft und Werte entspricht, zu arbeiten. Nur so haut das ansatzweise hin.
    Alle kapitalistischen Staaten und deren hohen Priester aus Wirtschaft und Politik berufen sich also so gesehen auf ein System das nicht funktioniert. Alle Verwerfungen in der globalisierten Welt, sind die unmittelbare Folge am Festhalten an einem Model/System/Unrecht welches in der Realität niemals funktionierte. Umweltzerstörung, Umweltverschmutzung, die immer weiter öffnende Schere zwischen Arm und Reich, Plünderung der Ressourcen, Massenverarmung, Bevölkerungsexplosion, Massenverarmung …. Afrika, Venezuela, … sind nur die Anfänge.
    Dies als alternativlosen Kapitalismus zu verkaufen und das allein seligmachende Fundament der Demokratie und der westlichen Kultur, aller schon länger hier Lebenden, zu verkaufen und zu verstehen ist völliger Quatsch. Homo Sapiens Kapitalismus ist ein toter Seitenarm der Evolution. Der Mensch muss sich wandeln sonst stirbt er als Idee – und die paradiesische Erde mit ihm. Hoher – schneller – weiter ist tot. Kehrt um oder alles vergeht. Das ist nicht pathetisch gemeint, sondern nur logisch zu Ende gedacht.

    Als ich noch jung und dumm war, war der folgende Spruch gerade in: „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“ Müsste ich heute einen Sinnspruch formulieren, könnte er heißen: „Erst wenn ihr die letzten idyllische Wohnviertel zu Wechselstuben gemacht habt, die letzten Ecken gentrifiziert habt, werdet ihr nicht erkennen was ihr zerstört habt, weil ihr klein und dumm seid.“

    Nun, da ich als Vorallgäuer ja eigentlich privilegiert bin, in einem ländlichen Gebiet zu leben, spüre ich doch auch einen Verlust. Als ich neulich auf dem Tempelhofer Feld in Berlin im Gras saß und mit meiner jüngsten Tochter über das Leben, die Zukunft, und die Dinge zwischen Tochter und Vater, eben gottgegebene Dinge sprach, war ich total fasziniert von der Stimmung dort. Da war was. Heute denke ich, vielleicht war es eben diese Stimmung, die Reinhard May mit seinem Über den Wolken Lied versuchte zu beschreiben. Es war eine Ruhe und ein Frieden über diesem alten Flughafen die einem packte.

    Solche Dinge kann man halt nicht messen, eintüten, verkaufen oder an der Börse zu nutzlosem Geld machen. Darum überfallen mich immer wieder diese melancholischen Momente, wenn der gute Don mit einem Text wie diesem, in diese Kerbe haut.

    Das Tempelhofer Feld muss frei bleiben.
    Einigkeit und Recht und Freiheit.

  31. Die Liebe zur Heimatstadt
    … endet immer mit gebrochenem Herzen.

    Als Gast – eher fremdelnd mit dem Begriff „dumme, kleine Stadt an der Donau“ – begreift man auf einmal, wie viel verborgene Zuneigung und Zärtlichkeit in der launig formulierten Zuschreibung stecken müssen – und wie viel erlittene Enttäuschungen oder Zumutungen.

    Vertraute Eindrücke. Vor paar Wochen auf Besuch in der eigenen Heimatstadt („Weltkulturerbe“, „wunderbare Altstadt“), empfand ich nur noch Befremden, gelegentlich aufkommenden Ekel und – am Schlimmsten – beinahe schon Mitleid.
    Die Erinnerung, laut Jean Paul das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können, hält der Gegenwartswirklichkeit nicht stand. Sie überlebt nur in der Ferne, in zeitlicher und räumlicher Distanz.

    Immerhin nehme ich mir vor, mir Ihre kleine Stadt an der Donau als bröckelndes Monument einer enttäuschten Liebe endlich mal näher anzuschauen, bei der nächsten Gelegenheit, statt immer nur durchzufahren und den Audi-Bahnhof zu bestaunen, der an eine Kulissse in Jacques Tatis „Playtime“ oder „Trafic“ erinnert.

    Und ja, die San-Marzano-Tomaten und die Cherries gedeihen dieses Jahr besonders üppig. Der tägliche Besuch im Gewächshaus nach einem kleinen Umweg vorbei am Marillenbaum deshalb pure Lust.
    Gedankensprung: wenn schon keine Wehrpflicht, dann wenigstens ein paar Monate angewandte Landwirtschaft. Jungredakteurinnen in den Gartenbau!

    • Früher war die Stadt auch nicht wirklich schön – siehe Raffinerien. Audi war gut, aber die Stadt aussenrum wurde schlecht gemamaged, besonders in den letzten 10 Jahren.

    • .ein paar kilometer donauabwärts...
      …liegt Regensburg, vermutlich nicht weniger dumm als Ingolstadt.
      Die Stadt hat sich in den letzten 25 Jahren ähnlich entwickelt wie Ingolstadt (BMW, Continental, Osram, Siemens…)

      Mit ähnlichen Folgen: Rasend teure Kosten für das Wohnen, Verschandelung durch grässlichste Neubaugebietet, Verwandlung der historischen Altstadt in eine Art Themenpark-Outlet-Center, Zuzug von Heimatlosen aller Kategorien…

      Von der Spezlwirtschaft ganz zu schweigen – mit vorn dabei wieder mal wohl die SPD…

      Mit gehts da wie im obigen Betrag von R. Lewen: Befremden, Ekel und Mitleid, wenn ich sehe, was aus meiner Stadt geworden ist. Ja, ich glaub` da ist auch ein Anteil von enttäuschter Liebe dabei…

    • Kann teilweise zustimmen (bin grade auf Praktikum da)
      Da es mich vorübergehend nach Regensburg verschlagen hat möchte ich dazu beitragen
      1. Miete: Stimmt, kriege einen Herzkasper, wenn ich das mit meiner (auch nicht billigen) Heimatstadt vergleiche
      2. Neubaugebiete: stimmt (bsp Candisviertel, wer hält Wohnhäuser in riesiger Quaderform (kein Erker, alles rechte Winkel, kein Schmuck) für irgendwie lebenswert)
      3. Altstadt: Weiß nicht, wie es vor 20 Jahren aussah, die Altstadt scheint aber so ziemlich die lokale Variante der Durchschnittsaltstadt zu sein
      4. Heimatlose: Stimmt (vermutlich), zähle mich selber dazu und freue mich schon darauf, wenn das Praktikum vorbei ist und ich nach Hause kann

    • Die Altstadt ist selten schön – ein Wunder des Mittelalters.

    • Als ein-paar-Jahre-mal-Nürnberger-gewesener
      habe ich Nemberch an vielen Stellen in guter Altstadt-Erinnerung …

  32. Titel eingeben
    Teilweise frage ich mich, für wen die ganze Arbeit angeschafft wird. Nur um Afrikanern einen Job zu versprechen, zu welchem diese erst ausgebildet werden müssen oder um die Autobahnen mit LKWs zu verstopfen um den Ostblock auf die Beine zu helfen?
    Wir vernachlässigen m.E. die Lösung von offensichtlichen Problemen. Ausbildung und Erhalt von produktiven Arbeitsplätzen, welche die Basis für wirtschaftliche Unabhängigkeit (und technisches Know How) einer Gesellschaft sind.
    Stattdessenn übernehmen immer mehr Traumtänzer von „was mit“ Marketing, Medien, Jura die Deutungshoheit. Die Regionen zwischen den Metropolen bluten aus, weil die manuellen Arbeiten verlagert worden sind und die Kinder Sachen studiert haben, welche man teilweise noch nicht einmal in den Städten gebrauchen kann. Daraufhin steigen dort die Mieten ins abenteuerliche und die Lebensqualität ähnelt der eine Legebatterie.

    Und zu allem Überfluss müssen die Mädchen der Generation Praktika auch noch lernen mit ihrer Veranwortung umzugehen…

    Eigentlich kann man nur hoffen, dass das Spektakel so langsam ein ende findet. Es wird mal wieder Zeit „zu fühlen“.

    • Welche Afrikaner? die hier vor ein paar Tagen 30 Mann hoch einen Clankampf auf der Strasse aufgeführt haben? Ich kann mir das offen gesagt nicht ganz vorstellen – weder, dass die können noch dass die wollen. ein sozialer Betrieb hat hier Azubis unter Flüchtlingen gesucht. Die hatten alle kein Interesse.

    • Einen Job versprechen
      Wozu? Es liefen sogar im ÖR schon des öfteren Beiträge, wie schwierig es ist, die zum Arbeiten zu bekommen. Im MoMa hat sich einer darüber beklagt, er hätte nach acht Stunden Praktikum keine Energie mehr fürs Fußballtraining. Da wollte er nicht mehr. Also arbeiten, er trainiert noch fleißig.

    • Afrikaner in Deutschland
      Ein mit mir befreundeter Hotelier erzählte mir desgleichen. Fast jede Nacht gibt es Party oder ein Fußballspiel im Park vor dem Hotel. Er denkt mittlerweile ans Aufgeben. Zeit und Geld und eine entsprechende Sozialisation verhindern gezielt die Integration. Wir schaffen das!

    • @Don
      Ist es in Ingolstadt auch so weit mit den Massenschlägereien? Scheint ja ein deutschlandweites Phänomen zu sein. Der nach den Nazis der 90er zwischenzeitlich recht befriedete ferne Osten (Pegida ist nicht wirklich ein Problem), tendiert auch wieder in diese Richtung.

      http://www.neustadt-ticker.de/57148/aktuell/erneut-schlaegerei-auf-dem-alaunplatz

    • Ich hatte hier zwei nicht Deutsch sprechende Gruppen vor dem Haus, sehr unerfreulich. EEs wäre schön. wenn die dahin gingen, woher sie kamen.

    • Versteckter Kommentar... (AA liest mit)
      Mein bescheidener gesellschaftspolitischer Wunsch im Herbst meines Lebens. Die schon länger hierseienden und den ganzen Mist finanzierenden haben irgendwann so die Schnauze dermaßen voll und gestalten die verantwortliche Politik so um, daß kein freier Platz in den Asylfliegern mehr frei bleibt (20 Abzuschiebende in einem Flieger mit 220 Plätzen?, 180 Protestierende am Flughafen, 20 Security Leute meinetwegen, ergo?, richtig gerechnet?). One Way.
      Und nix, nada mit üppiger Pension für die Verantwortlichen für diese ganze Schoose. Kein rührseliges Rumtingeln nach der polit. Karriere in Talkschoos und/oder Büchervorstellungsbuchhandlungen. Dito One Way!
      Es ist nur ein Wunsch… ein kleiner zarter Traum. Und träumen wird man ja wohl noch dürfen (@DA: „die Partei“ oder die Piraten wählen ist nicht hilfreich).

  33. Schwarze Schwäne tauchen immer dann auf, wenn es niemand erwartet!
    Die Diskussion über den Diesel ist so ein schwarzer Schwan.

    Mit Fortbewegungsmitteln wird in der Autoindustrie schon lange kein Geld mehr verdient, sondern nur noch mit Statussymbolen. Die ökologisch korrekte Riesenkarre musste es halt sein. Große Fahrzeuge verbrauchen halt viel Treibstoff, also muss der Antrieb ein sparsamer Diesel sein, der stößt dann leider Feinstaub ausstößt, und um den weg zu bekommen, erzeugt man ungewollt NOx, und um den in den Griff zu bekommen, braucht man …

    Ich würde mal sagen, das Management in der dummen kleinen Stadt an der Donau ist schon längst genauso wohlstandsverwahrlost, wie die grün-links-christlich bewegten Dauerempörten, von denen die jetzt vor sich her getrieben werden. Reich werden wollen alle, aber bitte ökologisch und gendergerecht.

    Ihre Vorfahren, Don Alphonso, haben sich über Öko und Gender ganz bestimmt keine Gedanken gemacht, als sie möglichst billig eingekauftes Getreide in möglichst teuer verkauftes Monopolbrot verwandelten. Ich bin sicher, dass all die Öko- und Genderschreihälse ganz schnell still werden, wenn erst die Armada selbst herbeigerufener schwarzer Schwäne ihre Arbeit verrichtet haben werden. Ob dann aber das Leben in Ihrer kleinen Stadt – und nicht nur dort – wirklich schöner wird, wage ich zu bezweifeln. Auch Gas, Strom und Wasser in den zahlreichen Singlewohnungen der Ballungszentren müssen erst einmal bezahlt bzw. erarbeitet werden. Mit Gender- und Ökogetröte wird das schwerlich zu erwirtschaften sein.

    • „als sie möglichst billig eingekauftes Getreide in möglichst teuer verkauftes Monopolbrot verwandelten.“

      In Zeiten des Mangels wird man nicht satt, wenn man andere satt macht.

  34. Sachsen-Audi und der Transformationsbogen hie und mangelnde Lebenserfahrung da
    Sehr geehrter Don Alphonso,

    was für ein schöner Transformationsbogen durch Raum, Zeit und Kulturgeschichte samt Ihres – „geheimen“ – stolzen, offen gelegten bürgerlichen Transformationsprinzips: Hilf Dir selber, mach was draus, vergiss die Festung nicht!

    Denn, wenn Audi aus Sachsen (die symbolischen fünf Ringe als Mantel der Geschichte) bei Dir im Schuppen landet, dann wird es schon gelingen. Und, die Bäume müssen nicht in den Himmel wachsen.

    Assoziation beim Lesen:
    – Gedenken an die Umweltschützerin auf Usedom, die gegen die Anlage mit den vielen Golf-Löchern war (und die angeschlossene Fluglinie).

    – Gedenken an den Architekten in Potsdam (Umkreis der Garnisionskirche noch aus DDR-Zeiten), der den Bauaufschwung in Potsdam für „Schließfächer des internationalen Anlagenotstands- und Fluchtkapitals“ hält und ingrimmig, ästhetisch verwirft.

    Gratuliere zu Ihrem „Dickkopf“ und ihren historisch-fachlichen Sisyphos-Qualitäten. Nehme Sie nun endgültig zu meinen „Interzonen-Transformations-Helden“, selbst wenn Sie sich landsmannschaftlich-identitär streubten (ähnliche Verweigerungshaltung wie Wolfgang Herles oder lebenskluger, dissidentischer Schleier ?)

    • 5 Ringe gibt es bei der Olympischen Spielen
      Der Audi hat nur 4

      Beste Grüße

    • @ den Lunte
      Audi, DKW, Horch, Wanderer – las ich soeben nach. Und, man sollte zunehmend weniger seiner unkontrollierten Erinnerung trauen. Danke für die Korrektur.

  35. Wenn der Bettelmann auf´s Roß kommt,
    kann ihn der Deifl ned derreitn…

    Sehr geschätzter Don,

    schöner hätte man das Sprichwort nicht veranschaulichen können. Ihnen meinen besten Dank dafür!

    Was wohl Jana und die Jungredakteurin machen werden, wenn „die Schweden“ tatsächlich wieder einfallen? Vermutlich PR in ureigenster Sache im Marketenderinnentroß… Natürlich bio!

    Nur aus Neugier zu rot-grün in seiner nützlichsten Form: Sind das San Marzano Tomaten oder Andenhörnchen auf dem Foto? Ganz ohne Blütenendfäule – Respekt!

    • Keine Ahnung, das sind einfach die Tomaten von meiner Mutter.

    • Ach, Blütenendfäule nennt man das...
      Ich dachte schon, das läge an der fetten Komposterde unten drin.
      .
      @ Philomena, wenn Sie regelmäßig hier mitgelesen haben dann wissen Sie wie ich durch eine pioniermäßige Sperre mit Schwatzdorn-Ästen und nachträglicher Durchwucherung in Tiefe von 30-40 cm mir dieses Problem vom Hals geschaffen habe. Beutelwerfern droht das Spatenblatt, quer.
      .

    • Ich habe es registriert damals,
      werter DdH.Es kommt halt auf die Größe der Grundstücke an, oder? Bei einem Feld ist das schlecht zu machen, der Pächter hat am liebsten gar keine Zeune – höchstens 1 bis 2 Drähte.

      Mein Garten ist fast zu außen. Ich sehe kaum,wer da entlanggeht, also nix mit Spaten quer.Aber danke für den Tipp.

    • @ DdH, @ DA
      Mei, mit der Blütenendfäule ist es wie mit der Politik:
      Das grüne schießt munter und vielverheißend in´s Kraut, während das rote einen braunen Fleck bekommt, der langsam alle Hoffnung auf eine gute Ernte zersetzt.

      Ironie aus.

      Nein, meine ehrliche, bewundernde Anerkennung für Don´s Frau Mama! Richten Sie es ihr gerne aus. Ich kultiviere aktuell 16 verschiedene Tomatensorten, nur mit Flaschentomaten muß ich mich jedes Jahr wegen besagter BEF herumärgern. Da hab ich bisher den Dreh noch nicht raus. Hut ab, wer es so gut beherrscht!

    • Verflixt
      Zäune!

  36. Moment mal...
    „…amerikanische Produkte sind schlecht“?
    Kommt Apple jetzt aus Bayern?

    Zum Thema: Der Rust Belt wurde maßgeblich befördert durch sog. „One Industry Towns“. Also mittlere und kleine Städte mit nur einer Industriebranche und oft auch nur einem oder zwei Arbeitgebern aus dieser Industrie.

    Extrapoliert man das auf den Automobilbau in D, dann brauchen sich IMHO keine Sorgen zu machen:
    Stuttgart
    München
    Ingolstadt
    Köln

    Anders sieht es im Ernstfall aus in:
    Rüsselsheim
    Wolfsburg (vor allem)
    Eisenach

    Kritisch natürlich auch Einzelstandorte wie z.B. Wörth, wenn es keine benachbarte Region gibt, die die Arbeitskräfteder teilweise auffangen kann.

    Bochum hat es damals hart getroffen mit der Schließung von Opel, aber es wurde trotzdem keine Dead Town vergleichbar mit dem Rust Belt.

    • Apple is evil.

    • Kommt Apple jetzt aus Bayern?
      Nein, immer noch aus China (Fabriken von Hon Hai aus Taiwan), mit Komponenten aus Korea (Samsung) und Japan (Panasonic? u.a.)

      Aus Kalifornien kommt vor allem die Verpackung und der Lärm, meine ich.

    • Apple ist evil. Da machen Sie doch bitte mal 'nen Beitrag drüber
      ‚apple is evil‘ – na schön, welche von diesen Firmen gebärdet sich den nicht wie ’n reliöser Kult? Muß man sich nur mal diese ‚Keynotes‘ ansehen. Da passt die Frage nach dem Teufel gut hin. Die sind alle unerträglich, wenn sie davon quatschen ‚let’s change the world‘, und sie meinen nur den ‚Change‘ in Ihrer Hosentasche und die gescheffelten Korruptions-Milliarden in Irrland. Klar sind alle amerikanischen Autos ne Katastrophe, man muß nur mal in einem gesessen haben, egal ob Chrysler Voyager oder Ford Bronco oder was, furchtbar. Gleichfalls hat ein E-Type auch so seine Tücken, und ist keinesfalls leicht fahrbar, nicht wahr. Aber, werter DA, wenn Sie mir irgendeinen Ersatz nennen, der es hardwäremäßig mit einem Retina Macbook Pro Early 2013 aufnehmen kann, alles was danach kam, Asus etc. sind doch nur schlechtere Nachbauten. Und softwaremäßig werden Sie doch wohl nicht im Ernst behaupten, irgendeine Windoofs-Version sei besser und störungsfreier. Und habe noch keine Linux-Version gesehen, die wirklich ohne Krampf zu handhaben gewesen wäre.
      Also bitte, Ihr Beitrag dazu.
      Und, ähm, mich jetzt hier spätnachts mit diesem Knödelbild zu quälen, wo ich doch jezz nix essen kann/sollte….

    • Ein Bild ist immer noch besser als gar nichts.

    • Richtigstellung
      @ Picassofisch

      Vielen Dank für die Richtigstellung!

      Jobs et.al. haben schon in den 198x-er Jahren Computer FÜR den User gebaut. Die funktionieren heute noch……

      Heute Mittag gab es das Mittagessen gemäß Bild 11: vielen Dank nochmals für die Anregung!

      MfG

    • Knödelbilder
      @ Picassofisch

      „S’ils n’ont pas de boulette de pâte, qu’ils mangent de les images!“
      Ein berühmes Zitat, welches Marie Antoinette zugeschrieben wird. Deutsche Übersetzung: „Wenn sie keine Knödel haben, sollen sie sie sich mit Bildern sättigen!“

      Dies folgt, in diesem Blog, einer gewissen Tradition, würde ich sagen.

      P.S.
      Apple ist auf sehr effiziente Weise evil.

    • Hauptsache, es ist was Warmes:
      „Ferner schien auch noch ein Ofen da zu sein, der, obgleich es schon Mai war, vor Hitze glühte. Es sah aber bloß so aus. Denn der glühende Ofen war mit bunten Farben an die Wand gemalt, genauso wie der dampfende Suppentopf, der auf ihm stand.

      Woraus man deutlich ersehen kann, dass Zorntiegel wirklich ein Künstler und ein Genie war.

      Zorntiegel trat an den gemalten Ofen heran und hielt seine etwas kaltgewordenen Hände darüber.

      »Das tut gut«, sprach er, »wenn man ein bisschen friert. Wenn man Phantasie hat, braucht man keine Kohlen.« …“

      (aus: offenesbuch.com/g27002 )

  37. Titel eingeben
    Wer bewahrt uns eigentlich davor, das die offizielle Inflationsrate nicht ebenso wie die Abgaswerte nur im Labor ihre Gültigkeit haben?!

    • Niemand, speziell nicht vor der Wahl.

    • Inflation = Abgas
      Schlau beobachtet!

      Wie schon früher hier dargestellt, zählt vor allem die erfolgreiche Lobbyistenarbeit bei der Definition der Grenzwerte und Messverfahren.

      Schätzen Sie mal wieviel Kaufkraft Ihre Pensionsvorsorge bei stabilen Preisen nach Draghi in 40 Jahren hat!

    • @Inflationsrate
      Liebe(r) No. 5,

      ganz einfach. die Inflationsrate ist das, was durch die Entwicklung des Harmonisierten Verbraucherpreisindexes gemessen wird. Näheres findet sich hierzu z. B. für Deutschland unter destatis.de. Dort können Sie auch ihre (haus)eigene Inflationsrate, passend für ihre Lebensgewohnheiten, berechnen, falls Sie sich von dem durchschnittlichen Warenkorb nicht angemessen berücksichtigt fühlen. Bis auf Messprobleme, kann man diesbezüglich also nur an der Struktur der berücksichtigen Einzelpreisentwicklungen schrauben. Ob diese „Gültigkeit“ hat ist also eher eine Frage der Kalibrierung als der Täuschung, wie etwa bei der griechischen Staatsverschuldung beobachtet.

      Das ist aber natürlich nur die offizielle „Wahrheit“. Konkret scheinen wir tatsächlich beschämend wenig über das Interaktionsspiel von Preisentwicklung, Produktivität, Wachstum und gesellschaftlicher Entwicklung sowie weiteren Rahmenbedingungen, wie z. B. dem technologischen Fortschritt zu wissen. Und das trotz jahrzehntelanger Forschung. Autsch!

      „Was wissen wir eigentlich über Inflation?“, fragte kürzlich provozierend Claudio Borio, der Leiter der monetären Abteilung der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), der Bank der Notenbanken.
      (http://www.faz.net/aktuell/finanzen/geldpolitik-auf-sinnsuche-in-jackson-hole-15160312.html)

      Ich werde meinen Studenten also im nächsten Semester eine neue Story erzählen müssen… Mea culpa!

  38. Abgasreinigung
    Werter Don Alphonso,
    Sie sprechen auch die Flugzeuge mit ihren Emissionen und Rußschleppen an. Da fällt mir ein, daß ich einmal vor ca. zehn Jahren zur Abendstunde auf ein Brainstorming in eine deutsche Firma eingeladen war, Projektthema: Abgasreinigung für die Dieselmotoren von Vorfeldschleppern auf dem Frankfurter Rhein-Main-Flughafen.
    Da wurde erst einmal zur Einstimmung vor aller Leute Ohren ein Telefonat mit einem „Experten“ geführt, dann großes Quaken in der Runde ohne jedes Arbeitspapier.
    „Fuel-borne additive“ übersetzte der kundige Firmenchef für uns Deppen mit „aha: treibstoffgeborene Zusatzstoffe“. – Bis ich nach einer Stunde fragte, ob jemand auf dem Flughafenvorfeld jemals einen Hauch von Dieselabgasgeruch unter den wabernden Kerosinschwaden hat ausmachen können und bin gegangen, ich konnte es mir als Externer erlauben.
    In der DDR hieß das bei aus dem Westen zu importierenden Produktionsanlagen als Generalforderung immer: „Industrieluft ansaugen und Schwarzwaldluft abgeben.“
    Dieser Unternehmenschef sagte mir einmal an anderer Stelle, daß seine Mutter die Eignung von Bewerbern über deren Photos auspendle. Was es so alles gibt…

  39. Sicher ist Detroit
    ein extremes Beispiel. Hier im Südwesten wo es bekanntlich auch Autos gibt ist es vielerorts ähnlich wie Sie schreiben. Ein überhitztes, eigentlich ungesundes Wachstum über die letzten Jahre, Immobilienpreise, die das Pendlerproblem nur weiter verstärken, unschöne Wohnblöcke in Billigbauweise (aber bestens isoliert), die in die letzten freien Grünstreifen gepresst werden etc.

    Es hängt zwar viel aber nicht alles an der Autoindustrie. Wir haben auch noch einiges anderes an Industrie und Dienstleistung hier, die Kommunen haben Geld in der Kasse so sie es nicht mit Swap Derivaten verzockt haben.

    Das Problem ist, dass die Autobauer versuchen unsere heutige Art der Mobilität einfach auf Elektro zu übertragen. Wenn ich aber ein 2,5 to SUV brauche um eine Person zur Arbeit zu fahren, dann wird das immer uneffektiv sein. Ob mit Diesel, Benzin oder Strom. Eigentlich bräuchte es eine ganz andere Art von Fahrzeugen. Kleine, leichte, größtenteils autonom fahrende Autos, die weniger Energie brauchen. Dann wird auch das Problem von Akkus und Ladezeiten kleiner. Aber ich bin nur ein kleiner dummer Junge und vermutlich gibt es die Pläne dazu schon lange, nur keiner der was zu sagen hatte wollte sie sehen, weil es ging ja gut. Die Kunden haben gekauft und die Ministerien wollten Partner der Wirtschaft sein. Jetzt heißt es umdenken und neu entwickeln. Die Ingenieure sind da, das Geld auch. Ein paar Jahre den Gürtel enger schnallen und los gehts.

    • Deshalb bin ich auch für Strafen für Fahrten unter 3km. Wer das nicht mir dem Rad amcht – zahlen. Das wäre ein Anfang.

    • Mit welchem Rad?
      Lieber Don,

      zwischen meiner Wohnung und den nächsten Läden liegen zwar nur 1,5km, zu denen aber auch eine häßliche, kleine 10%-Rampe gehört. Bergauf geht es heimwärts, wenn zu den beiden mich oft begleitenden Kindern im Gesamtgewicht von 30 Kilo (auf dieser Strecke beide noch nicht selbst radelfähig) noch 5 – 20 Kilo erworbene Waren im Gepäck sind.

      Hin und wieder und vor allem jetzt im Sommer nehme ich mir Zeit und Puste, das mit Mountainbike und Anhänger zu fahren. Aber als selbstverständliche Alltäglichkeit könnte ich mir das höchstens mit einem elektrischen Lastenrad vorstellen, das dann aber weder eines der normalen Räder noch das für weitere Wege benötigte Auto ersetzen würde und mir als Zusatzanschaffung für < 1000km / Jahr einfach zu teuer wäre (ganz abgesehen vom Platzproblem). Ich fürchte, ihre Strafzahlung würde mich per Auto zu einem mehr als 3km entfernten Supermarkt auf der grünen Wiese treiben.

      Wie würden Sie es machen?

      P.S. Habe ich was übersehen, oder haben Sie diesen schönen Text gar nicht auf Twitter annonciert? Hätte ihn beinah verpasst!

    • Schwierig. Vermutlich würde ich zu einer Randonneuse greifen, einem leichten, stabilen Tourenrennrad. Wichtig sind da vor allem leichte und stabile Laufräder, etwa Mavic Ksxrium SL und Michelin Pro Race – die fahre ich oft in den Bergen.

  40. Provokation
    Lieber Don,

    Korrektur: „“US Produkte waren schlecht”, v.a. in den schrecklichen siebzigern und achtzigern Jahren des letzten Jahrhunderts. Ich hatte damals zwei Ford Mustangs, beide von miserabler Qualität.
    Heute ist das anders, aber natürlich auch zu spät, um Marktdominanz von GM, Ford (Chrysler/Jeep sind ja nun italienisch) in den USA wiederherzustellen – die aktuellen Autos sind z.T. sehr gut, aber halt auch nicht besser oder billiger im Schnitt als die der asiatischen oder deutschen Konkurrenz.
    Tesla ist immer noch ein Experiment mit ungewissem Ausgang, zeigt aber, dass man hier (wenn auch nicht in Detroit) wieder hervorragende und innovative Autos entwerfen und bauen kann.

    Cheers

    • Mir fallen schon ein paar gute US-Produkte ein, aber das Outsourcing nach China macht unattraktiv.

  41. @DON
    da haben Sie zwar recht, und das hatte ich als Grund noch vergessen. Ich denke aber, Trump wird da für höhere Standards sorgen wodurch US-Produkte dann vielleicht wieder besser werden.

  42. Es kann weitergehen, aber zunächst...
    …freut man sich doch auf die ausgerufene e-Auto-Revolution mitsamt der gefordeten Schnellladeinfrastruktur. Ich hoffe, möglichst schnell 100KW-Ladestationen vorzufinden – an Tankstellen braucht man dann erstmal 2- 4 MW-Leitungen von Netzanschlußpunkten, um damit an 20 Ladeesäulen gleichzeitig zu laden, die ihrerseits mit 500A abgesichert werden müssen. Armdicke Kabel, schön aus CO2 schonendem Kupfer -, damit alle Nutzer möglichst schnell ihre Akkus kaputtladen. Bei 50-100KW-Ladestrom leidet jeder Lithium-Ionen-Akku stärker als bei niedrigen Ladeströmen, ebensowenig wie starkes Entladen. Dadurch auftretende Hitze mögen die gar nit, deshalb brauchts ja auch Kühlung. Klugerweise wird den Käufern auch nichts gesagt über die Kosten neuer Akkus, die dann rechtzeitig nach Ablauf der Garantie fällig werden. Verar…e Teil 4 nach NOx 3, Riester 2 und No-bail-out 1. Und das Verschrotten 4-8Jahre alter Autos (für lausige 2-5.000€) ist wohl an ökologischem Schwachsinn nicht zu überbieten, wenn man in Afrika noch mit den W123er-Modellen rumfährt. Wer einem Händler sein Fahrzeug dergestalt andient, sollte mit einer Plakette auf sich aufmerksam machen müssen: Ich bin ein Schwachkopf und Umweltraudi.
    Zum Detroit an der Donau muß es nicht kommen, wenn mit der Elektrolüge agr nicht erst gestartrt, sondern gleich in Wasserstofftechnik/Brennstoffzelle massiv investiert wird. Da ginge was in großem Umfange, und würde zudem das unsägliche Wort Energiewende befördern, denn dazu brauchte man in der Tat Unmengen an wirklich „überschüssigem“ Wind- und Solarstrom, dann hätten die Investitionen in diese Energieumwandlungsformen noch einen Sinn anhand der bisherigen unglaublichen Kosten, während die Stromgestehngskosten bei WEA und PV jetzt im Keller sind.

    • Das weiss ich und das wissen Sie. Wer sagt es der Politik?

    • Wasserstoff ??
      Das wird auch schwierig. Wasserstoff ist extrem kleines Molekül und schlüpft sozusagen durch die Wände seines Behältnisses. Da werden noch Fortschritte nötig sein. BMW hat mal ein H2-Auto gebaut, da war der Tank nach zwei Tagen leer, obwohl es nur herum stand. Deswegen gibt es da auch nur geringe Anstrengungen – abgesehen vom schwierigen Handling – Energiedichte versus Behältergewicht sprechen dagegen. Also versucht man es mit Methan/Methanol aus Wasserstoff und treibt damit den ohnehin schlechten Wirkungsgrad noch weiter nach unten.

    • @ Nico, nicht so deutlich bitte!
      „wenn man in Afrika noch mit den W123er-Modellen rumfährt.“
      .
      Pssst, das könnte neben Hunger infolge Klimawandeldürre, Überbevölkerung infolge ständiger Bedürfnisse im Schrittbereich (siehe zeitgenössische Interviews mit afrikanischen Fernfahrern), Stammesfehden, Überfischung des Indischen Ozeans bei Wegfall von Ersatzeinnahmequellen wie Piraterie/Entführung oder einfach dem überzeugend vorgetragenen Wunsch einer bedingungslosen Rundumversorgung in Gesellschaft von blonden, knapp bekleideten Jungfrauen von gewissen Kreisen und den Entscheidern der BAnF als weitere begründete Fluchtursache mit Asylanspruch übernommen werden.
      .
      Igitt, Dieselabgase! Die marokkanischen Taxifahrer weinten sich schon vor Jahren bei den Touristen aus, daß ihnen der Staat mit Prämien diese klapprigen Dacias aus eigener Lizenzproduktion aufdrängen will.
      .
      Ihre Bedenken, mit ein wenig anderen Argumenten, aber durchaus mit Blick auf die Energiebereitstellung für eine zukünftige Mobiltät ohne Verbrennungsmotoren hatte ich hier schon dargestellt. Die wenigsten Leute in unserem Umfeld machen sich Gedanken darüber. Wie soll das alles Gelingen in einem Land, in dem man eine Dekade lang vergeblich über die Anlage von Speicherseen oder über den Windstromtransport von Nord nach Süd diskutiert?
      .
      Wenn jetzt allerdings Deutschland detroisiert werden soll könnten diese hochfliegenden Pläne wieder in den Schubladen verschwinden. Ohne Audi-und dann die auch obsoleten Gunvor- und Esso-Spritküchen würden den Ingolstädtern sicherlich einige Biogasbauern im Moos und die Dachverspiegelung ausreichen um ihre Aldi-Fertigmenüs zu erwärmen und dennoch auch noch ihr Smartphone aufzuladen. Bei Dons Hofpfisterei und den Betrieb elektrischer Backöfen sähe ich allerdings schwarz. Allerdings könnte er immerhin Brennholz aus dem Köchinger Forst kommen lassen. Bio-Handgesägt, denn, wir hatten das hier kürzlich, nicht wahr @ Herr Dippel, Betrieb von Zweitakter-Kettensägen (pfui Daibel) ginge ja gar nicht mehr.
      .
      Herrlich Don, Ihre Zukunftsvision. Können wir kongruent über das Konglomerat Heilbronn und der etwas kleineren Stadt mit den bösen drei Buchstaben legen. Zum Glück bliebe uns der Wein. Daher prost.
      .
      Trouvaille zu IN: „Girls Day 2017 in der Raffinerie
      Am 27. April 2017 entdeckten 21 Mädchen und ein Junge die Raffinerie. Das Organisationsteam der Raffinerie hat sich auch in diesem Jahr wieder mit viel Kreativität und Spaß für das gute Gelingen dieses besonderen Tages eingesetzt.“

      (DdH)

    • 4 x Sonntag autofrei (1973)
      Ich kann mich noch an die vier autofreien Sonntage im Jahre 1973 erinnern, die die Reaktion darauf waren, dass das OPEC-Kartell den Preis für ein Barrel Rohöl auf 5 Dollar hochgetrieben hatte (heute: 100 Dollar), was bei uns den Benzinpreis auf unvorstellbare DM 1,- pro Liter eskalieren liess (für die Jüngeren unter uns: 50 Cent).
      Das OPEC-Kartell wurde dann dadurch „neutralisiert“, das grosse Erdölvorkommen in Norwegen, England, den USA und Afrika gefunden und erschlossen wurden. Dadurch wurfen Kartellabsprachen erdölexportierender Länder fast unmöglich.
      Ich frage mich deshalb: Wie kann man so blöd sein, sich in die totale Abhängigkeit der nur vier Länder auf dieser Welt zu begeben, die genug Lithium fördern können, um es zu exportieren: China, Australien, Argentinien und Chile.
      Das originäre OPEC-Kartell bestand aus 13 Staaten, das Lithium-Kartell besteht aus 4.
      Kein Wunder, das China die E-Mobilität fördert. Wenn ich 80% aller Lithium-Vorkommen besäße, täte ich das auch.
      Wenn unsere Millenials dann nur noch abgasfrei fahren wollen, wird man ihnen irgendwann den Lithium-Nachschub sperren. Gut, dass ich das Geplärre dann nicht mehr hören muss.

    • Das ist ein wahrer Gedanke, abrr er ist zu komplex für Politikerhirne.

    • @nico et al.
      Sehr geehrte Mitforisten, da es um E Mobilität geht möchte ein paar Irrtümer nach besten Wissen versuchen auszuräumen. Zuerst 100 kw Ladestationen stehen schon eine ganze Menge rum, sogar max. 120 kw, und zwar die Tesla Supercharger momentan über 900 in Europa. Desweiteren ist es auch in Zukunft machbar alle Fahrzeuge zu laden, da nicht alle gleichzeitig laden und auch nicht alle mit maximaler Stromstärke. Außerdem werden zukünftige Generationen von E Fahrzeugen, bedingt durch bessere Energiedichten, eine Reichweite von 1000 km aufweisen und damit, zumindest in D, auch auf Langstrecke unterwegs nicht mehr laden müssen. Der momentane Rekord liegt meines Wisssens bei um 1600km mit einer Ladung und das bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 50 Meilen.

      Dann der Glaube Wasserstoff sei die Lösung ist falsch, da ist der Gesamtwirkungsgrad so schlecht, daß es schlicht keinen Sinn macht. Sogar der Wasserstoffautopionier (Mirai)Toyota hat das jetzt begriffen und mit Mazda ein Joint Venture gegründet um E Fahrzeuge zu entwickeln.
      Auch die schnell kaputten Akkus sind eine Mär, Tesla gibt 8 Jahre Garantie ohne KM Begrenzung auf eine Restkapazität von 80 % auf die Modelle S und X und der neue Tesla 3 8 Jahre oder 100000 Meilen. Bis ein Li ION Akku richtig in die Knie geht, sofern er ordentlich behandelt wurde, kann es bis zu 10000 Zyklen dauern. Tesla nimmt 1000 Vollzyklen an, bei einer Schnittreichweite von 300 km sind das 300000 km, also mehr als die meisten Verbrenner im Laufe ihres „Lebens“ schaffen.
      Was stimmt ist die schnellere Alterung durch höhere Be und Entladung, weswegen der Akkupack bei Tesla auch eine Wasserkühlung/Klimatisierung aufweist. Auch Porsche und Audi wird seinen Akku mit Wasser kühlen.
      Dann der nächste Irrtum Lithium gäbe es nicht ausreichend und Kartellbildung etc. Lithium kommt häufiger in der Erdkruste vor als Blei beispielsweise. Dann auch ein großer Akkupack, wie der von Tesla, hat nur ein paar Kilo davon drin.
      Hier in Chile lagern nach Schätzungen 7,5 Mio Tonnen im Nachbarland Bolivien nochmals geschätzt 9,5 Mio Tonnen, dann Australien 2 Mio Tonnen, China „nur“ 3,2 Mio Tonnen. Das reicht für ein paar hundert Millionen Akkus aus, zumal sich in Zukunft sicherlich eine Recyclingmöglichkeit finden wird. Nur weil bisher vergleichsweise geringe Nachfrage war hat sich keiner wirklich um Lithium gekümmert.

      Noch kurz etwas zu Audi und IN. Audi ist für mich vor allem eine Marke der Parvenus (altes Geld fährt i.d.R keinen Audi) und so sieht die Stadt dann halt auch aus. Zu Detroit wird sie jetzt nicht gleich werden, aber sie wird Federn lassen müssen, denn auch Audi ist mit seinen E Plänen Jahre hinter Tesla und China. Audi hatte einen guten Ansatz mit dem R8 e-tron und jetzt hecheln sie im Prinzip hinterher.
      Genauso wie BMW die einen i5 oder i7 verschlafen haben und jetzt hektisch, wegen dem Tesla 3, den Dreier elektrifizieren wollen. Noch was zum Schluß in China werden z.Zt. über 500000 E Fahrzeuge pro Jahr verkauft, die meisten aus chinesischer Produktion.

    • Politikerhirne und Kettensägen
      (nein, Don Alphonso, ich bewahre die Contenance!)

      Es sind eigentlich nicht die Politikerhirne. Ich wundere mich wirklich warum der Fakultätentag der universitären Elektrotechnikfakultäten keinen Brandbrief verfasst; ähnlich den 181 (oder so) Volkswirtschaftslehrern zum Rettungsschirm.
      Es sind die Hirne der Normalbevölkerung die konstipiert werden. Und dann die neuen Mantras erbrechen, im Kreise herum. Auch die sogenannten Journalisten der FAZ fallen übereinander her, rufend, dass ein Elektromotor nur weniger als 30 Teile habe, im Gegensatz zu einem Dieselmotor mit angeblich hundert Mal so vielen.
      Leute! Das ist doch die Argumentation eines Grundschülers.
      Alle richtigen Elektrotechniker wissen seit 100 Jahren, dass ein Elektromotor besser ist als ein Verbrennungsmotor. In England gab es schon vor 50 Jahren die elektrischen Milchautos und zu meiner Jugendzeit noch O-Busse.
      Warum gibt es die heute nicht mehr, bzw. werden gerade wieder neu erfunden, z.B. von DHL? Weil das Problem nicht der Elektromotor ist. Der ist – auch das sei nochmals deutlich erwähnt – KEINE neue Erfindung! Das Problem ist, wie man die Energie zum Motor bringt. Oberleitungen (O-Bus) sind eben auch teuer, hässlich, und beschränken den Betriebsbereich.
      DIESE Problematik hat sich allerdings kaum geändert. Deshalb sollte man jedem, der die sogenannte Elektromobilität hochschreibt, genau dieses nach wie vor ungelöste Problem vor Augen führen.
      Wenn die Mehrheit der Schafe ihren Politikern einen Vogel zeigten, wäre die schnell ruhig.

      Und damit bin ich bei der Kettensäge. Zweitakter, das ist und war schon immer merde. Zweifelsohne. Und persönlich finde ich das manuelle Fällen eines Baumes sehr befriedigend. Kettensäge, blip und blop, Teil fällt um, is very boring.
      Allerdings gilt hier genauso was ich oben schrieb: elektrische Kettensäge ist – wenn man denn den Alpha-Schub eines von Hand zu Fall gebrachten Baumes nicht braucht -eine tolle Sache. Nur: wer hat schon seinen Wald voller Steckdosen. Ich jedenfalls nicht.

      Das Problem ist und bleibt immer das Gleiche.
      Hatte ich hier schon mal geschrieben, dass man in Deutschland, um den Verkehr völlig auf E zu betreiben, umrechnungsmässig unter Berücksichtigung des jährlichen Sonneneinfalls unter Verwendung optimaler Solarzellen, 250 Km2 Photovoltaik bräuchte? Und zwar ohne jegliche Verluste beim Speichern oder Transportieren.
      Meistens höre ich dann „Die Technik wird ständig besser!“ Dieses Argument ist so blöde wie das oben. Denn was die Sonne nicht an Einstrahlenergie hergibt, lässt sich auch nicht umwandeln. Noch gilt der Zweite Hauptsatz, und es gibt kein Perpetuum Mobile.

      Und damit sind wir wieder bei den Hirnen. Die funktionieren dann wie bei den Genderwissenschaften: wenn einmal die Überzeugung das Hirn besetzt hat, gilt keine Logik, keine Naturwissenschaft mehr.
      Dann dampfen eben zur Not alle Gehirne im Gleichtakt „Elektro ist geil!“.
      Irgendwie kriege ich den Eindruck sowieso nicht los, dass eine Mehrheit tief drinnen eine Gesellschaft wie bei Fritz Lang in ‚Schicht‘ zu sehen ist, letzten Endes doch anstrebt.
      https://www.youtu be.com/watch?v=4x_37i79QGg

    • @Uwe Dippel
      Zuerst einmal Danke, daß Sie mich zu Normalbevölkerung zählen;)
      Richtig der E Motor ist besser, aber auch der Gesamtwirkungsgrad ist höher als bei einer ICE. Das ist mitunter auch das „Problem“ warum E Mobilität solange verhindert wurde. Dazu empfehle ich den Film „Who Killed The Electric Car“ z.B.
      Steckdose im Wald ist keine Herausforderung mehr, für den Mitsubishi (3 Rauten, wie wir heute gelernt haben) Outlander 4×4 Plug in gibt es beispielsweise einen Wechsler der locker eine E Kettensäge im Wald antreibt.
      Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik ist keinesfalls ein Widerspruch zu E Mobilität. Es geht dabei auch um intelligente Energiespeicherung die kwh Li Ion Akku liegt im Moment bei ca 150 Euro vor 10 Jahren waren es 1000 Euro. Tesla rechnet damit, daß deutlich unter 100 nächstes Jahr erreicht wird. Dieser „Scaleeffect“ wird weitergehen. Nicht in der Geschwindigkeit aber doch. Denn die Rohstoffe für einen Akku sind von den Kosten her „verschwindend“. Bis jetzt machen nur die geringe Stückzahl und fehlende Fabriken den Akku teuer. Das ist auch der Grund, warum andere, außer Tesla, keine gleiche Anzahl Autos anbieten können, die haben schlicht KEINE Akkus. Für den Opel Ampera (Chevy Bolt) kann man in D noch nicht mal eine Reservierung abgeben! Weil? Sie wahrscheinlich nicht wissen wann eine Lieferung überhaupt möglich sein wird.

  43. weniger war schon immer mehr
    und diesen Baulöwen – vermutlich ein später Jürgen Schneider (Villa Andrè)-?, der die Villa von der P. für 5Mio kaufte, braucht man nun wirklich nicht zu bedauern. Alles andere nimmt seinen Lauf. Selbst der Asbeck ist kurz nach Insolvenz wieder da und hat die Reste seiner Bude mit Leuten aus Quatar übernommen. Es geht also für ihn weiter, auch in den Schlössern gehen also nicht die Kronleuchter aus. Die Aktionäre sind allerdings die Dummen.
    Ja, die Amis haben wirklich viel Mist an Autos hergestellt, da war Detroit kein Wunder.

  44. Titel eingeben
    nicht ganz Detroit, nein… die demographische Zusammensetzung allerdings lässt nichts gutes ahnen. Sollte es Audi einmal wirklich schlecht gehen, wird die Karawane aus den immer gleich aussehenden Würfelsiedlungen weiterziehen und das Präkariat wird übrig bleiben. Oder die gehobene Mittelschicht zieht gleich in meinen Heimatort im Altmühltal das an Sommer-Wochenenden stets zum Ausflugsziel der Schanzer wird. Die Preise steigen mittlerweile so (dank des lokalen Baulöwen), dass auch für kleine Grundstücke in „verkehrsgünstiger Lage“, noch mit einem Stadl zum Abriss drauf, für eine halbe Million über den Tisch wandern. Über Vermietung der dann darauf gebauten, immer gleich beschissen aussehenden Häuser mit pflegeleichten Betonstein-„Vorgarten“, Gabionen Begrenzung und Plastikzaun braucht man sich keine Gedanken machen. Egal wie schlecht der Wohnungsgrundriss zwecks Nutzraummaximierung auch ist.
    Neben der kleinen dummen Stadt an der Donau gibts in den „Audi-Hills“ noch viele weitere noch wesentlich kleinere und noch dümmere Orte.
    Für meinen Teil hoffe, das ich irgendwo noch ein nicht renoviertes Jurahaus mit ausreichend Garten finde, das ich mir herrichten kann, und wenn so weit ist, dass ich mir das leisten kann, noch nicht alles abgeräumt oder vergeben ist, was ich Heimat nenne. Aber bis dahin versuch ich noch ein bisschen meinen Kontostand in der nähe ihres Büros, lieber Don, aufzubessern, nahe der Mainzer, und gleichzeitig kann man dort schon die blühende Zukunft eines „bunten“ miteinander beobachten. Meiner Zeit im mittleren Osten gar nicht mehr so unähnlich… Danke für den Beitrag Don

    • Gern geschehen. In Pfünz steht eines, das ist wirklich wunderbar. Und das Schuttertal ist auch noch leicht vergessen.

    • Sozialküchenpsychologie von Folkher Braun
      1. Sperren Sie zwei Mäuse in einen Käfig und nichts passiert, sperren Sie 20 Mäuse in einen Käfig und sie fressen sich gegenseitig auf.
      Während Autofahren mich hierzulande auch oft extrem aggressiv macht (lebe ich mit dem Fahrrad oder anderweitiger sportlicher Betätigung danach wieder aus), fahre ich ganz locker und cool auf amerikanischen Autobahnen, gerne auch mit 55 mph oder 65 auf der Florida Turnpike.
      Der Grund: nicht jeder Oberlehrer kann da mein Terminplanung zunichte machen, nicht jedes schüchterne Lieschen, das sich nicht traut, anzufahren, auch wenn von rechts seit 2 Stunden keiner kommt, kann meinen Termin platzen, mich mein Flugzeug verpassen oder die 2 kg Eiscreme in meinem Kofferraum für meine Kinder schmelzen lassen.
      Auf amerikanischen Strassen haben Sie soviel Platz, da fahren sie einfach rechts oder links daran vorbei, das juckt sie überhaupt nicht. Autos sind bei uns keine „Kompensation“ für aggressive Impulse, sie sind der Grund dafür und ganz spezifisch: die überfüllten Strassen und Autobahnen, auf denen man sich vorkommt, wie die Sardinen in der Dose oder 50 Mäuse in einem viel zu kleinen Käfig.
      2. „Steuersubventionen“ sind ein Euphemismus für „humanen Strassenraub“, das heisst, man bekommt vom Staat nicht soviel genommen, dass es nur für das Existenminimunm reicht, sondern er lässt einem noch ein bisschen für ein Auto übrig. Wenn das eine Subvention wäre, dann müsste der Subventionierende das Geld selber erarbeiten und verdienen, es nicht dem „Subventionierten“ vorher abnehmen.

    • Schade
      Schade, das ist irgendwie falsch positioniert. Es bezieht sich auf den Beitrag darunter, nicht den darüber.

  45. Staatsknete
    Nun sind 50 bis 80 Prozent der hergestellten Automobile Firmenautos, steuerlich subventionierte Betriebsmittel. Sozialpsychologisch sind die Geräte sehr wichtig: der gefrustete Manager drangsaliert und nötigt auf der Straße ungestraft andere Verkehrsteilnehmer. Diese wiederum rüsten ihrerseits ihr blechernes Drohpotential auf. Knautschzone gegen Knautschzone. Dafür prügelt unser Manager nicht Frau, Kind und Hund. Die volkswirtschaftlichen Kosten wären höher.
    Die Subvention von Fahrzeugen hat in Deutschland Tradition. Die ersten „Subventionslastwagen“ (als Transportreserve für den angestrebten Krieg) sponsorten die preussische und die bayrische Heeresverwaltungen bereits 1908. Was damals richtig war, kann heute nicht falsch sein.

  46. Artikel
    Lieber Don Alphonso

    ein schönes Beispiel von Dummheit gepaart mit Neid haben Sie mit dem Zitat der Jungredakteurin aufgegriffen. Das arme Ding scheint nicht begriffen zu haben, dass letztendlich ihr Posten auch davon abhängt, dass genügend Leute die Zeitung kaufen. Und das nach 4 Versuchen BWL.

    Hier, wo Ihr Verlagshaus ansässig ist, beobachte ich Ähnliches nur mit Banken samt Umfeld. Für Unsummen werden ETW Anlagen hingestellt, austauschbare Stadtviertel mit Betoncharme erstellt, und die Leute reißen sich darum.

    Es wird immer enger, und die Bewohner, die sich das leisten können, ähneln sich immer mehr. Kein Wunder, dass sich die Leute schwertun, so etwas wie ein Heimatgefühl zu entwickeln.

    • Stimmt, jedes mal schaut das Gallusviertel ein wenig mehr wie Pjönjang aus. Travertinbetonglasklassizismus. Furchtbar.

    • Pjöngjang? Germania!
      Geehrter Don,

      ich hatte drei Jahre lang bis Ende 2016 das Mißvergnügen, auf meinem Weg von und zur Arbeit die gesamte Europaallee und im Anschluss die Pariser Straße durchqueren zu müssen.

      Insofern kann ich Ihrer Einschätzung folgen, dass der Gallus in diesem Bereich in zunehmendem Maße Pjöngjang längs der dortigen Aufmarschboulevards gleicht.

      Die genialste (und ehrlichste!) Einschätzung habe ich allerdings von einem Freund vernommen, der ausgerechnet aus Berlin kommt und dort ausgerechnet nahe der ehemaligen Stalin-Allee wohnt.

      Er sprach mit ungläubigem Erstaunen beim Anblick der Europa-Allee, gesehen von ihrem Anfang beim „Skyline-Plaza“, die Worte:

      „Das sieht hier ja aus wie Germania!“

      Dem werten Videtorium möge der folgende Link zur Beurteilung dieses Ausspruchs dienen:

      https://encrypted.google.com/maps/search/Europaallee+frankfurt/@50.1088482,8.6529644,42a,35y,270.7h,79.12t/data=!3m1!1e3

    • Nun ja, der Hitlerstil und der Stalinstil sind beide neoklassiszistisch und schenken sich nicht viel. Aber auch in der Schweiz wurde damals so gebaut.

  47. Respekt
    Respekt!
    Genau das sollte gute Politik leisten, was Sie, Don, mit ihrem Artikel bieten: sich über die bisherige Entwicklung einer Stadt, einer Gesellschaft klar werden, ihre Grundlagen und Entstehungsgeschichte erkennen und empfinden, verstehen lernen.

    Erst die Kenntnis der Grundlagen erlaubt, von diesen aus nach vorne zu blicken – Schwächen und Stärken, Chancen und Risiken für die künftige Entwicklung zu analyisieren – und dann zu entscheiden, welchen Weg man gehen will. Mit allen Unwägbarkeiten, die es dann auszuhalten bzw. zu gestalten gilt.

    Das kann man dann nachhaltige Entwicklung nennen. Oder konservative Ansicht. Oder ausgewogene Entscheidung. Oder transparente Entscheidungsfindung. Oder kluge Politik.

    Das gilt für Familien, für Unternehmen, für Städte. Die Art der Gesellschaft ist doch gar nicht so entscheidend.

    Um dabei zu möglichst friedlicher Gruppe und lebenswerter Umwelt, also einer individuell hohen Lebensqualität zu gelangen, wird sich Umsicht und Rücksichtnahme immer als langfristig lohnenswert erweisen. Auch wenn wir – ob öko, oder nicht – langfristig natürlich alle tot sind.

    (Es sei denn, wir glauben an die Technik als Ersatz der Natur, wie so mancher KI-Nerd, der soziophobisch dann auch seinen Garten verspiegelt. Oder wie die FDP oder Gender-Anti-Familismus-Aktionist*innen, die dann auch Leihmutterschaft richtig finden, nur nicht-kommerzielle natürlich, auch wenn die Leihmütter ganz sicherlich bestimmt alle in Geogien oder Bangladesch sitzen und ganz nicht-kommerziell mal Bock auf Leihmutter-Psycho-Erlebnisse haben.)

    Es ist manchmal auch ausgewogen, nachhaltig, konservativ und friedfertig, wenn man sich radikal gegen die Moden oder gegen das Geld wendet! Natürlich wird ein stadtentwicklungspolitischer Oberbürgermeister und sein Immobilienmakler-Amigo einen widerborstigen Professoren-Kauz, der es sich leisten kann, ein Grundstück einfach brachliegen und verwildern zu lassen, immer nötigen wollen, doch nicht die Wirtschaft zu behindern! (Wir werden bald zur Förderung der städtebaulichen Innenentwicklung Gesetze erhalten, die es den Behörden erlaubt, private GRundstückseigentümer faktisch zwangszuenteignen, wenn sie nicht bauwillig sind – und zwar zu gleichzeitig erzwungenem Sozialwohnungsbau, der dank vieler Gesetze derzeit schlicht unwirtschaftlich ist.)

    Wie nachhaltig erzwungene Lösungen sind, wissen wir doch.
    Und dass für Geld oft jegliche Rücksicht auf nicht-kommerzielle Lebensaspekte fallen gelassen werden – bei einigen Ideologen auch vice versa möglich) – das sehen wir doch allenthalben. Geschmacksfragen in der Architektur sind oftmals schlicht Fragen, wie rücksichtsvoll jemand sich um die städtebauliche Einbindung – die Nachbarschaft! – kümmert.

    Doch Rücksichtnahme und Einsicht in nicht-pekuniäre Zusammenhänge kann man weder in der Schule als Unterrichtsfach lehren, noch politisch verordnen. Man kann sie nur vorleben und sich für sie einsetzen, wie Ihr Artikel es tut. Danke dafür!

    Hohe Lebensqualität kann man sich nicht einfach kaufen. Sie erfordert Geduld und Genügsamkeit. Aber mit viel Geld kann man sie hervorragend zerstören.

    Das gilt im übrigen auch für Wirtschaftskonzerne, ob sie Autos herstellen, Medikamente oder Datenbanken, spielt gar keine Rolle – ihre Größe und Dominanz sind das Problem. Sie lassen die Grundlagen irgendwann immer vergessen. Der entscheidende Grund, warum Gesellschaften scheitern: wenn sie ihre Grundlagen vergessen.

    Und genau darum, und nur darum halte ich es für sinnvoll, „konservativ zu denken“. Von den Grundlagen aus.

    Klingt alles sehr nach blabla, weiß ich. Aber ich kann nur empfehlen, diesen Gedanken immer wieder einmal in tagesaktuellen Diskussionen aufzugreifen – das Denken und Entscheiden vom Grundsatz aus. Es bewährt sich. Und so verstehe ich auch Ihren Blog.

    Danke sehr!

    • Gern geschehen. Es spricht m.E. gar nichts gegen Zuzug, wenn er nur gut verdaut wird. Das hat hier aber nie so richtig funktioniert. einfach, weil man immer mehr Erfolg wollte und die Folgen ignorierte.

    • es spricht nichts gegen Zuzug
      Richtig!
      So wie im Kleinen, gilt das auch im Großen – es ist grundsätzlich weder gut, noch schlecht, wenn Gesellschaften atmen, pulsieren, sich austauschen mit den Nachbarn. Es ist einfach lebendig, wenn die Bevölkerung wächst, oder auch wieder abnimmt.

      Das Maß dabei ist das Entscheidende. Und somit, wie man Veränderungen gestaltet: maßvoll und umsichtig, oder einseitig und engstirnig.

      Und da gilt eben: wir neigen dazu, immer alle zugleich in eine Richtung zu rennen. Bis das Schiff Schlagseite erhält – dies kann man dann schönreden, weitertreiben bis zum Exodus, oder aber – gegensteuern.

      Und genau so sehe ich auch die gesamte Migrationsthematik aktuell – wir in Deutschland erleben, wie Lobbygruppen, Medien und Eliten, eine internationalistische Konsumgesellschaft formen wollen, und die durch ein mißbrauchtes Asylrecht extreme Schlagseite weiterhin schönzureden. Und wer der Ausgewogenheit halber nicht auf der one-global-world-no-borders-Europe-Seite bleibt, der wird als rechtspopulistisch/phobistisch dargestellt.

      Ändert alles nichts, dass diese Maßlosigkeit nicht von Dauer sein wird. Die einzige Frage lautet: schaffen wir es, Lebensqualität hier zu erhalten – und lebenswerte Umstände in den Krisenregionen dieser Welt wachsen zu lassen, oder ziehen wir alles in den Orkus herunter?

      Wenn ich mir Hans-Werner Sinn durchlese, der aktuell zu den 857 Milliarden wertloser Target-Notenbanksalden im Euro-Währungsraum schreibt, dann frage ich mich, was den Südeuropäern bleibt, wenn hier nichts mehr funktioniert?

      Was die Städte angeht: wer Ingolstadt mit Detroit vergleicht, der hat wahrlich keine Ahnung von irgendetwas. Denn wenn überhaupt, sollte die Dame dann mit Dortmund vergleichen.

      Waren Sie mal in den heruntergekommenen Straßenzügen im Ruhrgebiet?
      Dortmund, Herne, Wattenscheid, Gelsenkirchen, Essen, Duisburg, Bottrop… es ist teils gruselig.

      Aber dazu müsste die Jungredakteurin mal mit Mutti dorthinfahren.
      Statt dessen schweben sie auf der internationalen Weltverbesserungwolke über den profanen Dingen, die das Volk bewegen…

  48. IT-Projekt bei Audi vor 10 Jahren in der kleinen, dummen...
    2 Jahre Hotel Ammerland. Ich fand das Arbeiten an der Pascalstr. mit den meist schon länger dort lebenden Audileuten sehr angenehm. Fair und verbindlich, auch zu „Lieferanten“ (IT-Dienstleistern), was in der Branche bei weitem keine Selbstverständlichkeit ist. Da WOB Konzern-IT ist und es daher nur übergreifende Projekte gibt, mußte ich wohl oder übel auch ab und an dort aufschlagen. Ich verkneife mir Einzelheiten, aber die niederen Sachsen dort haben es redlich verdient vom hohen Ross runtergeholt zu werden. Das Projekt hatte im Nachhinein noch einen Vorteil: ich verstehe wie sich die Schummelei dort etablieren konnte (aka informelle, meist mündlich überlieferte Verhaltensvorschriften und Arbeitsanweisungen). Und da WOB Konzern-IT ist, hängt halt die kleine dumme Stadt… mit drin! Over and out.

  49. Marodeure?
    Apropos marodierende schwedische Haufen. Die hat es erst gegeben, nachdem die katholische Liga den Zivilisationsbruch der „Magdeburger Hochzeit“ begangen hat. Dschingis Khan war ein Waisenknabe dagegen. Verglichen damit ist München von den Schweden vorbildlich behandelt worden. In Ingolstadt saßen die Marodeure eher innerhalb der Stadtmauer.

    • Ja, aber momentan sind wir friedlich und froh, wenn keiner kommt.

    • Titel eingeben
      ja, aber Magdeburg war eine innere Angelegenheit des HRR, kein Grund für irgendwelche Nebelketzer aus Thule sich darin einzumischen

    • -
      @Gast (18. August 2017 um 14:19 Uhr)
      Interessante Ansicht.

      Das Wüten der Roten Khmer war ok, da innere Angelegenheit Kambodschas? Der Einmarsch der Vietnamesen also falsch?

  50. Mit Speck auf der Hüfte
    Bayern und BaWü werden Muttis industriellen Kahlschlag, der meiner Meinung nach dem Zwecke dient, ihr eine weitere Koalitionsoption einzubringen, mit Beulen und Schrammen überleben. Immerhin wurde und wird hier seit Jahrzehnten anständig gewirtschaftet. So ist zumindest mein Eindruck.
    Wie es den Nordmännern (und -Frauen!! Bitte… Wir sind in einem gegenderten Blog) ergehen wird, wie hoch die staatlichen Infusionen werden sein müssen, das steht auf einem anderen Blatt.

    Darunter leiden werden aber die kulturellen Institutionen! Denn auch wenn es sich dabei um Peanuts im Vergleich zu den horrenden Summen, die für marode Airlines locker gemacht werden, handelt, wird hier zuallererst und am verbissensten gespart. Sieht ja keiner, was da verloren geht…
    Auch wenn der Kulturbetrieb als linksgrün verschrien ist, geht es für mich persönlich ums Existentielle, wenn die Axt erneut an diesen saft- und kraftlosen Stamm gelegt wird!

    Worauf ich eigentlich hinaus wollte:
    Womöglich würde ein geringerer Zuwanderungsdruck (ausgelöst durch zu reiche Menschen.. ein schallendes Hihi an dieser Stelle an die den Blog schäumend mitlesenden Gutmenschen) auch meiner Region gut tun, um der autochthonen Bevölkerung eine marginal größere Chance auf das „kleine Glück“ zu ermöglichen.
    Die Umstände jedoch, die diese Entwicklung begünstigen würden, bereiten mir wohl noch jahrelang schlaflose Nächte.

    • Sauber wirtschaften geht hier wegen Flüchtlingskrise auch kaum mehr – Erlebnisse mit Neugangstaz rund um die Sahara in der hiesigen Fussgängerzone habe ich jetzt mal ausgeklammert.

    • Der Zuwanderungsdruck
      ist und bleibt das Problem der Zuwanderer. Je mehr kommen,
      desto grösser der interne Druck ein Stückchen vom
      vermeintlichen Kuchen zu ergattern.
      Las dieser Tage von einem Nigerianer, der sein Glück in Spanien
      machen wollte und ernüchtert zurückkehrte. In Nigeria hatte er mehr
      verdient.
      Ich denke, jeder um 30jährige mit etwas Grips hat in Afrika
      bessere Chancen. Angesichts des Pulks von unter 15jährigen.
      Warum sollten nur die westl. Kapitalisten davon profitieren wollen.

      Da muss es blendende Aussichten in Wirtschaft und Verwaltung geben.

  51. Komplimente machen
    Weiß die besagte Jungredakteurin denn, wie hier auf sie verwiesen wird?

    Vielleicht könnte man ihr ja einen Strauß Blumen schicken mit Danksagung für die Inspiration und Bitte um noch möglichst viel dieser Art Ausführung?

    Vielleicht kennt sie ja noch eine Lotte, die in einer Grünenfraktion arbeitet und auch etwas meint? So mit Hihi und Herzchen?

    • Nix da, das ist die Sorte, die zum Valentinstag Hasstexte gegen Blumen schreibt. Gehaltskürzung wäre ok.

    • Herr Kemper bekommt Material der Jungen Freiheit
      Herr Kemper hat Ihnen anscheinend noch nicht verziehen:

      http://taz.de/Interview-zur-Antifeminismus-Debatte/!5435119/

      Besonders interessant folgende Aussage: „Wenn Sie am Schwarzen Brett an Ihrer Arbeitsstelle ein Flugblatt der Kampagne „Gender mich nicht voll!“ finden, fragen Sie sich, was das ist.“

      Ach was. Da gaben die Kollegen des Herren tatsächlich dermassen die Faxen dicke von dem ständigen Theater, dass ein Zeichen gesetzt wurde. Nur verstanden hat er es wohl nicht.

  52. Titel eingeben
    Haben Sie an den drei Zinnen wLan oder mobile Daten?
    Angesichts des grossartigen Textes bleibt der technische Hintergrund unbedeutend.
    Guten Graukaas wuensche ich

  53. Titel eingeben
    Werter Don, die Zeiten müßten erst sehr viel schlechter werden, bevor Sie eine Bäckerei wieder betreiben dürfen. Oder eine Gastwirtschaft oder Metzgerei.
    Sichern Sie schon mal die Beweise, daß die Bäckerei kontinuirlich in kleinem Umfang in Betrieb ist. Die Auflagen sind sonst grausam.

    Gastwirte mit Pächterwechsel haben auch tausend Auflagen von behindertengerecht bis energiewendeverdummt.

    Jeder kann das wissen, sieht aber lieber weg. Was an selbständigen Geschäften, Bäckern, Metzgern, Wirten oder Handwerkern wegstirbt, kommt nicht wieder. Das gutgemeinte Schutzgesetz erwürgt alles.

    • Wenn es erst mal wieder so weit ist, gilt hier auch wieder das Lex Baiuorum in der Ausgabe von 778.

    • Das stimmt leider
      hierzulande hat vor ein paar Jahren eine mitten im Wald am Wanderweg gelegene, seit Jahrhunderten bestehende Gastwirtschaft zu gemacht. Die DDR konnte ihr nichts anhaben, die Auflagen des modernen Deutschland haben ihr den wirtschaftlichen Todesstoß versetzt. Behindertengerechte Toiletten wollen erwirtschaftet werden, auch wenn man mit dem Rollstuhl keinesfalls den schmalen Pfad entlangkommt.

  54. Wenn Journalisten ganz unten ankommen:
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article167787569/Uebergriffe-auf-Muslime-werden-immer-brutaler.html
    .
    Das am Tag nach dem „brutalen Übergriff“ VON Muslimen zu bringen, zeigt Hass und Verachtung – für die Opfer.
    .
    Wie erklärt man dem journalistischen Abschaum (Tautologie, ok), dass es nicht „Uebergriffe-auf-Muslime“, sondern Uebergriffe-DURCH-Muslime-werden-immer-brutaler“ heißen muss??

    • Erklärungsversuche sind für die Katz! (in Anlehnung Schwerpkt. Comments zum vorh. Beitrag)
      Aber die Meinung geigen, das darf man, also ich mach’s halt. Direktemang. Gestern eMail an die Redaktion des Springerkäseblatts, warum diese wieder nur auf die Sachsen schimpfen nach den (immer noch relativ lauen) Missfallensäußerungen beim Wahlkrampfauftritt der ulF in Annaberg. In Gelnhausen, Bremen, Heilbronn wäre sie – die Unantastbare – doch auch ausgepfiffen worden, also in Hessen, Bremen, BaWü, dazu aber kein Pfurz berichtet. Klar tendenziös und Kampagne also.
      Hätten meine Anwälte ;o) die eMail vorher gelesen, wäre sie nicht unter Klarnamen verschickt worden. Aber es ist mir inzwischen egal, ich brauche Erleichterung. Es ist nicht mehr auszuhalten mit diesen Mediennichtsnutzen.
      (Ich bin mir durchaus meiner unbedeutenden Existenz im Kontext des Großmedien&politgemengelages bewußt, keine Sorge, diese Mails drückt bestimmt ein Journi-Praktikant mit Geifer im Maul und feuchter Unterhose unter dem grünen Cordgewand weg…)

  55. kek
    Gallusviertel wie Pjöngjang? Treffer.

    Hoffen wir mal, daß ihre Rakaten nicht so zielgenau sind.

    Ich glaub ich bleib doch im Häusl im Hochtaunus, da lernt der Bub auch

    noch deutsch

    in der Schule – also halbwegs.

  56. Schadenfreude
    Die infantile Sprache dieser Huhu-manoiden sagt schon alles – dauerpubertierender Nichtnutz.
    Der Niedergang des Ruhrgebiets ist eher die historische deutsche Parallele, wenn schon Detroit bemueht werden muss, eine Stadt uebrigens, die im Begriff ist, sich wirtschaftlich wieder auf eigene Beine zu stellen.

  57. Fischeinwickelpapier
    man muss Herrn Moser zitieren, um folgendes Zitat aus dem Mutterschiff zu verdauen:

    Der Terror ist nach Spanien zurückgekehrt. Er wird uns abermals nicht von unserer Art zu leben abbringen. Ein Kommentar.
    17.08.2017, von Daniel Deckers

    Ob das diejenigen, die endgültig aus dem Leben genommen wurden, oder die, die als Krüppel weiterleben sowie alle Angehörigen, genauso sehen?

    Ich kann den Mist nicht mehr lesen, er ist zynisch.

    • In einer akuten Sitaution sollte man nicht so reden
      Die Frage ist was angemessen wäre.
      Der Hinweis von Frau L-Sch auf die Statistik (s.o.)
      kahm auch zur Unzeit.

      Ich kann mich an Zeiten erinnern
      in der man in den Medien zunächst
      seine Betroffenheit ausdrückte und Zurückhaltung übte.
      Abends wurde im Fernsehen das Programm geändert.

      Welche Schlüsse aus den Ereignissen zu ziehen sind
      ist etwas für spätere Analysen.

      Ein Problem ist ggf das Journalisten und andere meinen
      sie müssten sehr schnell öffentlich Statements abgeben
      um befürchtete Effekte zu verhindern, was in sich schon
      eine Kränkung der Bevölkerung darstellt.

      Ich erinnere an Dr Merkel die nach dem Anschlag in Berlin
      die Menschen für ihre besonnene Reaktion lobte.
      – Mir viel dazu nur ein: Was hatte sie denn erwartet?

      ggf gibt es auch keine richtiges handeln in der Situation.
      Wichtig wäre seine Gefühle zuzulassen und möglichst bald wieder
      zum Alltag zurückzukehren.

      In Spanien wird man sehr wahrscheinlich eine
      angemessene Trauerfeier organisieren.
      Das erwarte ich jedenfalls, hier könnte
      die Kirchen ggf noch helfen.
      Wir werden sehen.

    • Leider erfolgloser Versuch den Fisch mit der FAZ-online einzuwickeln
      aber ich bleibe dran und versuche es morgen noch einmal :-) Vielleicht lags am Fisch.

      Nein, ich kann da leider auch nicht mehr hinschauen. Wird dort eigentlich jemand dazu gezwungen sowas zu schreiben? Sozialismus in Form des Zensors durch die Hintertür?

    • Ja, furchtbar.
      Das ist zum Teil Pfeifen im dunkel werdenden Wald („Wir lassen uns nicht von unserem Lebensstil abbringen“). Dabei hat sich das Leben der Kartoffeln längst geändert. Unbehagen, ja Angst ist immer mit dabei, wir haben nur alle blitzschnell gelernt, dass es nazi ist, das zuzugeben („islamophob“, also urböse).
      Zum Teil ist es aber auch Hilflosigkeit. Was soll ein Deckers sonst schreiben? Kritisches über die Gewaltreligion Islam? Das wäre sein letzter Beitrag. Oder eine Aufforderung an Muslime, sich von ihrer Gewaltreligion zu distanzieren? Zumindest sie kritisch zu hinterfragen? Führte zum Verlust der bürgerlichen Reputation.
      .
      Aber nun. Wir alle sind Deckers. Wir lassen den Muslimen aus Angst alles durchgehen. Wir stellen aus nackter Angst keine Forderungen an Muslime. Mit dieser angsterfüllten Tatenlosigkeit müssen wir leben.
      .
      Und sterben.

    • Es geht noch wesentlich dämlicher ...
      Den absoluten Vogel hat heute ein Ission Ehrich abgeschossen. Suchen Sie, falls es Sie interessiert, einfach mal nach „Deutschland reift langsam am Terror“. Ich weiss nicht, ob der Don direkte Links zu N-TV erträgt. DAS ist selbst für unseren Mainstream harter Tobak!

      Und falls Sie dann denken, der Autor hätte sich irgendwie vergallopiert oder wäre auf der Maus ausgerutscht … Nö, der schreibt immer so einen Mist. Und wer kann es ihm verdenken? Dafür wird er gebucht, dafür wird er bezahlt. Nur … weshalb? Und von welchen bösen Mächten?

    • Grnauso dumm wie der Tagesspiegel.

    • Kartoffelmusel
      Es gibt zwar noch keine bezahlte Kartoffel die sich schreiben traut aber man konnte mittlerweile wieder einen Musel finden, der die Marktlücke besetzt: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/islamgelehrter-terrorismus-und-islam-haengen-zusammen-15157757.html

      Steht ja möglicherweise auch in zusammenhang mit http://www.faz.net/aktuell/finanzen/devisen-rohstoffe/mehr-respekt-fuer-die-rupiah-indonesien-will-nun-nullen-streichen-15156646.html

      Ich sehe da brauchbare Ansätze. Kann Schland auch ein paar Nullen streichen? z.b. bei den anstehenden Wahlen?

  58. Da lese ich zum Islam (Buchrezension um Text von Herrn Schlicht) hier auf faz.net:
    „Bis heute ist kaum bekannt, dass während der jüngsten Flüchtlingswellen Christen von Muslimen aus den Booten ins Meer geworfen wurden.“
    Ja, das ist hier kaum bekannt, weil die Meldung nach wenigen Minuten aus den Qualitätsmedien wieder entfernt wurde. sie zeigte uns den Islam zu ehrlich. Interessant war aber auch, das die Vertreter der hiesigen christlichen Kirchen auf diese Meldung vollkommen gleichgültig reagierten.
    .
    Dabei hatte die Meldung trotz allem eine tröstliche Botschaft: Den Muslimen gelang es nur kurz, einzelne Christen über Bord zu werfen und zu ertränken. Die verbliebenen Christen in den Boten hakten einander unter und schützten sich gegenseitig. So konnten sie trotz der Muslime im Boot und deren Tötungsversuche überleben.
    .
    Im Umgang mit dem Islam und seiner Gewalt brauchen wir weltweit so eine Solidarität. Muslime sind die Minderheit. Auf jeden Muslim kommen sechs „Ungläubige“, die in Frieden leben möchten. Wären diese sechs miteinander solidarisch, hätte der Muslim schlicht keine Chance.
    .
    Nur die mangelnde Solidarität und die große Angst unter Nichtmuslimen (vor allem die Angst, „Rassist“ genannt zu werden) ermöglicht es einer kleinen muslimischen Minderheit, uns lustvoll vor sich her zu treiben und zu töten.

  59. ferragosto
    Beim Rostigen Anker am Grundlsee
    tat einem aweng scho des Herzerl weh,
    kein WLAN, kein Don,
    nur Germknedl mit Mohn
    (san a ohne Herrn Alphons vorzüglich zum Tee).

    by the way: Landwirtschaft (Frau P.) und – zwengs da Gerechtigkeit – gehihit wird auch vom Hausherrn hie und da.

    Buona cavalcata!

  60. Früher war nicht alles besser, aber ...
    Danke für den schönen Text Don.

    Mir fallen übrigens nicht wenige Sachen ein die 2010 besser waren als Heute … und 2000 besser als 2010.

    Schönes Wochenende.

  61. Erinnerungen an die 70er
    Lieber Don Alphonso,

    ihr Text hat alte Erinnerungen geweckt an meine Stationierung im traditionsbewussten Panzeraufklärungsbataillon 10 (heute aufgelöst) an der Manchinger Strasse Mitte der 70er Jahre. Als kölsche Jung war die kleine Stadt an der Donau eine Gegenwelt zur grossen Stadt am Rhein, alles atmete eine behagliche Gelassenheit, kombiniert mit der örtlichen Sprache, zu der sich dann die vielen (Süd-)dialekte der Kameraden aus Ober- und Niederbayern, Franken, Schwaben, Alemannen und und und addierte. Das zivile Leben um die Kaserne herum war nicht gerade von hektischer Betriebsamkeit geprägt; Biergärten gab’s ausreichend, und die Natur war schon beim morgendlichen Frühsport rund um den Auwaldsee greifbar. Von Zersiedelung keine Spur – gegenüber der Kaserne gab es an der Manchinger Strasse eine Brachfläche von ca 20ha, über die man als Abkürzung Montagmorgens bei der Rückkehr vom WE Urlaub seinen Seesack vom Bahnhof geschleppt hat. Offiziere mit Familien wohnten dann schon mal im (erschwinglichen) Hepberg mit illegaler, aber geduldeter Autobahnauffahrt durch die Raststätte…;-).
    Ich habe in der jüngeren Vergangenheit auf Reisen immer wieder mal Station gemacht, um alte Spuren wiederaufzunehmen, aber es ist mir genau so ergangen wie Sie es beschrieben haben – die stillen Plätze sind weitgehend der 08/15 Architektur geopfert, grosse Agrarflächen sind jetzt Gewerbegebiete oder Neusiedlungen mit immer dem gleichen Erscheinungsbild wie überall in Gschaftlhuberdeutschland.
    Ich bin kein Freund der Marke Audi – mir ist das Styling speziell der Frontpartien viel zu martialisch und einschüchternd (besonders die Q-Varianten) – gibt es vielleicht einen Zusammenhang zwischen Produktdesign und dem allesüberwuchernden Auftreten der zugehörigen Protagonisten?
    Die schönen Erinnerungen an das I der 70er werden bleiben, und ich wünsche Ihnen trotz aller Veränderungen viel Freude und Kreativität bei der Erstellung Ihrer Blogs, die uns hoffentlich noch lange erhalten bleiben.

    • Danke! Ich bin ja gern bei der FAZ. Wenn man sich etwas auskennt, gibt es immer noch genug Ecken der alten Schanz, man muss nur wissen wo.

    • @Treuer Leser
      Danke auch Ihnen – ohne rührselig zu werden. Was Sie beschreiben – es ist sehr schwierig, den eigenen Kindern zu erklären, wie rasant sich das Lebensgefühl geündert hat in den letzten 40 Jahren!

      Und doch ist es wert, dies zu überliefern. Ich kann nicht genau sagen, warum. Aber lieber zeige ich, wo vor 20 Jahren noch freies Feld war, als dass Videos online geschaut werden, wenn wir unterwegs sind.

      Kommt natürlich nicht so gut an, wobei sich die beiden so langsam zu interessieren beginnen.

      Beste Grüsse)

    • Das gefällt mir gar nicht lieber Leser
      Sie stören mit ihrem Bericht ganz massiv meine Vorurteile
      über Kölner! Gut, ich muss zugeben das Don Alphonso
      meine Vorurteile über Bayern schon arg zerbröselt hat.
      Machen sie nur weiter… ich werde sehen wo das hinführt,
      was soll ich mit guter Laune, ich wollte doch eigentlich
      meinen Zorn pflegen. So geht das aber nicht.

    • So schön..
      können nur ehemalige Angehörige der orangegelben Reiterei schreiben. Danke.

  62. Regensburg ist nicht weit weg von Ingolstadt...
    Sehr verehrter Don,

    Danke für den Blogeintrag. Ich musste beim Lesen immer wieder an Regensburg denken, dass durch den wirtschaftlichen Aufschwubg der 80 er Jahre (BMW vdo Siemens jetzt Continental, osram, Uniklinik) ein ähnliches Schicksal erfahren hat. Auch dort gibt es einen SpeckGütel aus Neubaugebieten von teilweise erschreckender Scheußlichkeit. Aber es gibt hier noch den „ehrenwerten “ SPD Bürgermeister(Wollberg), der sich von den Bauträgern hat schmieren lassen. Pikant ist auch in diesem Zusammenhang, dass es Ende 60 er Jahre Pläne gab teile der Innenstadt wegzureisen, um eine vierspurige Schnellstraße zu bauen. Nur leider hat damals das Geld nicht für solche Pläne gereicht, so dass heute das „Weltkulturerbe“ in voller Pracht erstrahlt, wobei man die Innenstadt Regensburgs heute als deutsches Disney Land oder „Puppenstube“ bezeichnen könnte.

    • Ja, das ist bei uns der Klinikskandal des Alt-OB von der CSU – da sind sie alle gleich.

    • Zitate (Talleyrand)
      Geldmangel ist ein Segen. Niemand vermag zu sagen, wieviele politische Dummheiten durch Mangel an Geld schon verhindert worden sind.

      Musste lange suchen, da ich mit extrem wenigen und auch noch den falschen Suchwörtern ausgestattet war.

    • Drei Standbeine
      Ich bin aus Landshut. Auch wir haben eine ähnliche Geschichte, aber wir haben drei Standbeine. Die Pendlernähe zu München und BMW, das teilen wir in ähnlicher Weise mit Regensburg und Ingolstadt. Aber wir haben auch für eine Stadt unserer Grössenordnung sehr viele Beamte (LVA, Gerichte, BFD, Bezirksregierung, Schulen). Ätsch. Die starke Beamtendurchdringung der Bevölkerung sorgt auch für disponible Freiräume und ermöglicht es, alle vier Jahre ein Historienspektakel mit 2.700 Mitwirkenden aufzuführen.

    • Was ja wirtschaftlich auch nicht schlecht ist.

  63. Was soll man denn wählen..
    … Merkel doof
    Herr aus Würstelen doof
    Wagenknecht auch doof
    Grüne nur doof
    Afd nur doof
    Lindner , hmm, kann auch nichts bewirken.
    Don, sonst so hifreich, liefert keinen Bastelbogen
    “ Wir basteln uns einen/e Bundes Chef/ Chefin.“
    So, wenn keine überzeugenden Vorschläge kommen, wähl ich den !
    https://s14-eu5.ixquick.com/cgi-bin/serveimage?url=https:%2F%2Fs-media-cache-ak0.pinimg.com%2Foriginals%2Fb8%2F3f%2F1d%2Fb83f1d0031857799687897612b992711.jpg&sp=dd3197db6b8437e4f106715e20fa0812

    • Was man wählen kann und was nicht
      @FJ45

      Muß Ihnen leider widersprechen, weder Merkel noch… usw. sind „doof“.

      Nein! Der WÄHLER ist doof. Der Wähler, der dieses Personal wählt, ist doof.

      Weil er/sie nicht bereit ist, Verantwortung für sich und die Gesellschaft, in der er lebt, zu übernehmen.

      Der Wähler ist doof, weil er auf diesen Schmu alle 4 Jahre reinfällt.

      Glauben Sie ernsthaft, dass – zumindest in D – irgendjemand wirklich eine Veränderung will?

      Der deutsche Michel ist doch froh, wenn er seine Arbeit pflichtschuldigst machen und anschließend beruhigt ins Bett gehen kann.

      Das weiß man in Berlin. Politiker sind auch nicht doof. Deshalb geben sie viel Geld (=Steuergelder) aus, um herauszufinden, wie sie dem Michel mit allen Mitteln (ÖR + Print) vorgaukeln können, dass nur sie wissen, was für ihn gut ist.

      Das glaubt er dann, weil er bequem ist, keine Zeit hat oder aus welchen Gründen auch immer.

      Die Alternative wäre, sich politisch zu engagieren.

      Wenn keine Partei den eigenen Ansprüchen entgegenkommt, sollte man eine neue Partei ins Leben rufen.

      Und versuchen, es besser zu machen.

    • Lindner , hmm, kann auch nichts bewirken
      FDP-Wahlwerbung an Baum, Pfahl und Laternenmast sehr wortkarg und ein großschräggesichtiger Lindner mit 5-Tagebart (trägt man jetzt, vorzugsweise aber in Verbindung mit Glatze und Hornbrille) der fatal an Werbefotos für italienisches Herrenparfüm erinnert.
      .
      Nää, jetzt ernsthaft, die Parteien halten ihr Wahlvieh wirklich für doof.
      (DdH)

    • Ich würde ein anderes Bild nehmen FJ45
      Der Ritt auf der Kanonenkugel beschreibt eher den Status Quo.
      Ich glaube aber nicht das wir auf der entgegen kommenden Kugel
      zurückfliegen können.

      Wir wäre es mit folgendem Bild:
      Sich selbst am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen.

      Das bedeutet:
      Unter Beachtung der Eigensicherung
      tun was man kann, unabhängig davon wer gerade König ist,
      der einem dabei wahrscheinlich nicht helfen kann
      da er sich lieber mit anderen Dingen beschäftigt.

      Ich befinde mich eher im Kampfstreik
      bin aber gerne hier, auch wenn es andere
      manchmal nervt und versuche mein Scherflein
      zum gelingen des Ganzen beizutragen.

      Mein Hauptproblem ist mein Zorn.
      Den hatte ich früher nicht in der Weise.
      Mein Ansatz ist im Moment
      ihn zu zivilisieren. Ihm auch mal Raum zu geben.
      Ständiges einsperren ist nicht die beste Idee.

      Was ich wähle weis ich wenn
      ich die Wahlkabine verlassen habe.

      Dort gilt der Grundsatz:
      Vor dem Stift ist es dunkel.

      Lassen sie sich überraschen.

    • An Le chauve avec la barbe de trois jours
      Man muss das tiefenpsychologisch deuten
      was in dem Fall einfach ist.

      hängt an Baum, Pfahl und Laternenmast sehr wortkarg
      Wenn ich sie da aufhängen würde wären sie auch Wortkarg.

      In dem Fall hängt die FDP Lindner auf der sich darüber auch noch freut.

      Ich habe überlegt ob man die CDU/CSU am besten mit
      einer Zweitdrittelmehrheit bestraft.
      Den Rest zu etwa gleichen Teilen für die Linke, die AfD und die SPD
      wobei Linke und AfD nur dazu da wären die SPD zu ärgern.

    • Hab schon mal eine Erläuterung versucht - hier:
      blogs.faz.net/deus/2017/06/25/das-grosse-zensieren-bei-twitter-hat-begonnen-4406/#comment-62776

      (falls Darüberiges gekürzt worden ist: v.gd/CUHfCz )


  64. Haben Sie vielen Dank für den schönen Text!

    Musste bei Lektüre an Sylt denken und die dortigen, höms, Friesenhäuser mit den immer merkwürdig disproportionalen Giebeln.
    Nun, die wird irgendwann blanke Hans sich holen.

  65. Habe ich wieder eine Rechtschreibreform verpasst?
    „Tiere und Landwiertschaft“
    mfG PF

    • .
      Immer und immer wieder gegen eine poetische
      eigenwillige Schreibweise vorzugehen ist
      posemuggelige langweilige Schulmeisterei.
      Ein bewegliches Gehirn liest darüber hinweg.
      Außerdem ist es des Gastgebers Feld. Mann.

    • @Gast
      Ein bewegliches Gehirn denkt sich allerdings auch ein hübsches Pseudonym aus, um hier zu kommentieren.

  66. Merceds der Stern...
    … hier schrieb jemand, dass kein Toyota usw. den Mercedes Audi usw.
    nach 1980 das Wasser reichen konnte.
    Als Toyota mit dem ersten Lexus in Amerika auftauchte , war das ein riesiger Erfolg, die Lexus konnten sie an jeder Ecke sehen, die S Klasse nicht. Kein Lexusfahrer wechselt t zu Mercedes, auch heute nicht.
    Lexus Qualität steht meilenweit über der Qualität von Daimler.
    Über Audi, kenne ja Dienstwagenfahrer, deren Schüssel nicht vom Händler repariert werden konnte, sondern in`s Werk zurück gebracht wurden zwecks Reparatur. Von Mercedes, die die Taxifahrer immer als Versuchskaninchen auf die Strasse geschickt haben, ganz zu schweigen.
    Zu buy America:
    http://www.airliners.net/forum/viewtopic.php?t=1315587

    Ich mag ja die alten Ami Autos vor 1950, danach haben sie nur noch jedes Jahr mehr Bling, Bling an ihre Wagen geschraubt.
    Mehr Schein als Sein.
    Unterm Blech Kutschentechnik ;)

    USA, bedingt durch ihren riesigen Binnenmarkt, mussten nie Qualität produzieren, an jedem Eck stand ja ein Händler für Ford, Chrysler GM.
    Kaufvertrag ausgefüllt und ab gings von Hof, ohne jegliche Warterei.
    Erst durch die Exportnationen Deutschland , Japan,später Korea sind die schlafenden Riesen in den USA aus ihrem Traum geholt worden
    Und wer glalubt, ohne Globalisierung ginge es uns in D gut, sogar besser…
    …ne lieber Leute, ihr würdet euch umschauen.

    • Lexus USA
      Originell fand ich die US-Werbung für den Lexus LS: „Sieht aus, wie ein Mercedes, fährt, wie ein Mercedes und bremst, wie ein Merceds. Aber kostet US $ 24 000.- weniger“.

      Wenn ich Mercedes USA gewesen wäre, wo vergleichende Werbung erlaubt ist, hätte ich einen Clip gemacht: „Sieht aus, wie ein Mercedes, fährt, wie ein Mercedes, bremst, wie ein Mercedes und IST ein Mercedes. Für alle, die sich einen Mercedes leisten können“.

      Der LS 460 sah früher wirklich aus wie ein 500er Mercedes und kostete Euro 80 000.-, im Gegensatz zum DB 500er für Euro 89 000.- bei uns hier in Europa.

      Für diese Euro 9000.- Ersparnis bekommt man ein Design-Plagiat, bei dem, laut Benutzer-Forum:
      -die Türverkleidungen schmelzen, wenn der Wagen lange in der Sonne steht
      -die Servolenkung auch nach dem empfohlenen Batterietausch nicht funktionierte und nachdem der Lexus-Dealer eine (gebrauchte) neue eingebaut hatte, blockierte die Lenkung komplett, man konnte nur noch geradeausfahren.

      etc. etc.
      Was bei mir ein absoltes „No-Go“ wäre, sind die vielen Apps, die im „Emterteinment System“ (das heisst so, das „m“ ist Absicht) vorinstalliert sind, deren Benutzung aber nach einem Jahr kostenpflichtig wird. Plötzlich und unerwartet fragt einen dann das Navi nach der Kreditkarte, wo man die doch gerade hinten in der Unterhose versteckt hat, weil man sich in der No-Go-Area von Opa Locka verfranst hat und 5 dunkle Typen in einem Honda Accord von nebenan so komisch in das Auto starren.
      Nein Danke, da riskiere ich lieber Euro 9000.-, denn bei 10 Apps, die pro Jahr US $ 20.- kosten, habe ich das Geld schon nach 46 Jahren wieder heraus (46, weil das erste Jahr frei ist).

      https://www.clublexus.com/forums/ls-4th-gen-2007-2017-178-3.html

  67. Why are American Cars still so bad....
    http://www.airliners.net/forum/viewtopic.php?t=1315587
    Link hatte ich noch vergessen.

  68. Sprachlosigkeit
    Solches Textrecycling zeigt nur. die Sprach-u. Gedankenlosigkeit
    der journalisierenden Kaste. Wie die Takttrommler
    auf antiken Triremen, bedienen sie im Schweisse ihrer Angesichter
    die Ruder nach befohlener Taktzahl. Da spielt das eigene Gehirn
    eine Nebenrolle.

  69. Brot
    und Immobilien werden immer gebraucht, damit ist man jedenfalls auf der richtigen Seite. Ein Bekannter aus Regensburg hat es ähnlich gemacht wie sie: das Brotgewerbe der Famile aufgegeben und die Immobilien vermietet. Jetzt fliegt er in der Welt herum, da und dort treffe ich ihn. Blogs schreibt er nicht, das wäre ihm vermutlich zu langweilig.

    • Die bäckerei wurde schon vor vier Generationen aufgegeben, ich war nicht beteiligt – ansonsten wäre ich jetzt konditor und würde meine Abneigung mit verdorbener Sahne ausdrücken.

    • @Don
      ! … meine Abneigung mit verdorbener Sahne ausdrücken. Danke, sehr elegant;)

  70. Hunger
    Habe heute noch nichts gegessen: was ist das Leckeres auf Bild 11?

    • Semmelknödel mit Pfifferlingen in Rahm.

    • Umm de Goddes Wille Don,
      Cantharellus cibarius, womöglich aus Osteuropa, sogar aus Bayern im Mittel etwa 200 Bq/kg radioaktive Belastung (in München wiesen Pfifferlinge aus dem Bayerischen Wald diese Belastung, Caesium 137, auf). Alles viel höher belastet als die orangefarbenen Kacheln mit Uranfarben in dem Hotel am Pass. Sie wissen schon. Zumal inkorporativ aufgenommen. Da zieht kein Strahlensatz und Abstandimquadrat mehr, wie dort in der Tiroler Badewanne.
      .
      Denken Sie an Ihre Zeugungsfähigkeit, an die Weitergabe des Erbes. Oder solle prekär beschäftigte Somalier oder Ivoirer einer Haushaltsauflösungsklitsche alle Ihre Schätze, die Bilder, die Teppiche, den Nippes, die Fahrräder alles einfach in einen Transportkübel werfen müssen/können?
      .
      Der Knödel, ok. Aber lassen Sie sich von dem über Cantarellen gegossenen Glibber nicht täuschen.

    • Die kommen bei ujns aua Bayern, dieser Sommer war sehr ergiebig.

      Zeugen will ich eh nicht.

  71. Hannover a.d. Leine
    Nachdem der Sambapuff bei VW erfolgreich war
    Events für Fortgeschrittene
    http://www.braunschweiger-zeitung.de/img/niedersachsen/crop150740864/4163974446-w940-cv16_9-q85/32543867.jpg

    • In ... Hannover an der Leine
      Hamm die Madel dicke Beine
      und der A… ist kuugelrund!
      (Tschuldiggung)

  72. Als Porsche fast Pleite war...
    … übernahm Wendelin Wiedeking die Leitung von Porsche.
    Das erste was er tat, war sich bei Toyota umzuschauen.
    Entwicklungshilfe aus Japan.
    Hat Leute von Toyota nach Zuffenhausen geholt, Leute nach Japan geschickt, damit sie sich die Produktion dort vor Ort anschauen konnten
    http://www.ingenieur.de/Themen/Produktion/Bei-Porsche-regiert-schlanke-Produktion

  73. @Deresschonimmerwusste: SUff-Legende
    Vorurteile vereinfachen das Leben ungemein. Der vorgebliche SUV-Wahn generiert sich aus dem CW-Wert. Nicht alle wollen jedesmal vor Trittin&Co einen Kotau bis zur Erde zu machen, um in ein Auto zu kommen oder wieder heraus – das tägliches Grauen bis zur E-Klasse. Gesslerhüte in Grün heissen heute PKW.

    SUV-Fahrer zähle ich zu den Tells der Gegenwart. Mit meinem Berlingo ginge das billiger. Aber nicht jeder kann es sich leisten, in ein Sub-20K-Euro Auto zu steigen. Nobless oblige.

    • Sagen wir mal so: Wenn alle 911er fahren würden, wären die Grünen auch nicht froh.

    • Mit dem 911 rumstromern
      http://www.auto-motor-und-sport.de/news/porsche-911e-elfer-elektroantrieb-tesla-batterien-oldtimer-12443352.html

      interessant ist u.a. das der Techniker erzählt
      das die Smart-akkus von Tesla stammen.
      (Daimler hatte eine paar Anteile am Unternehmen
      wenn ich mich nicht irre).

    • Sag´ ich schon lange, Berlingo (und Baugleiche)
      DIE Provence-Toscana-mit Famile-Urlauber-Kutsche. Soll sogar sauberer sein als die deutschen Nobelkarossen, sagt der Citroen-Meister von nebenan. Ich lege meine Hand nicht ins Feuer dafür.
      .
      Warte jetzt auf Schneehuhn mit seinen Vorschlägen

    • Ich habe ein 3-Rautenautomobil* mit Benzinmotor
      Und ich tanke gerne E-10. Das schöne am Dieselfahrerenteignenwollen
      ist u.a. das mehr Benziner verkauft werden und der E-10 Absatz steigt.
      Al-kohol tötet mehr Leute als Al-kaida und gehört in den Tank
      und nicht in den Fahrer.

      Das merkwürdige Fahrzeuge in eher giftgrüner Farbe**,
      EZ07.02.2001 mit 98.000km wurde in den Niederlanden gebaut.
      3 (kleine rote) Rauten, mercedessternförmig angeordnet.
      Die japanische Übersetzung spare ich mir jetzt.

      ** Bevor sie mit mir zusammenstoßen fahren sie vermutlich lieber in den Graben oder Bremsen heftig.

      Das jemand für Tiere bremst habe ich schon gelesen aber
      würde jemand mit einem SUV langsamer fahren weil
      ihm ein Smart entgegen kommt?
      Ich denke nein und deshalb fährt die trau keinem unter 50 Generation eher Geländewagen und das ist auch gut so.

    • Mein alter 11er wird auch irgendwann einmal elektrifiziert ....
      …. wenn der Original Flat Six an seinem Lebensende angelangt ist und die Batterien hoffentlich noch etwas kleiner und günstiger geworden sind.
      .
      Bis dahin wünsche ich dem 6 Zylinder noch ein sehr langes Stinkerleben.

    • Herr Keller
      Das sind keine „3 Rauten“, „Mitsubishi“ heisst: „3 Diamanten“.

    • Thomas Marx,Sie glauben doch nicht ernsthaft
      das ich mit 3 Diamanten an meinem Auto herumfahre.
      Das sind 3 rote Rauten, dabei sollen
      sie jetzt aber nicht an die Doktormerkelraute denken.

      Wikipedia behauptet:
      Mitsubishi (jap. 三菱, an die japanischen Wörter „mitsu“ und „hishi“ angelehnt, was wörtlich übersetzt „drei Rauten“ bedeutet) ist eine japanische Marke, unter der über zweihundert verschiedene Unternehmen, Konzerne, Stiftungen und weitere Organisationen vernetzt sind (jap. keiretsu). Diese entstanden aus der nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgten Zerschlagung des Unternehmenskonglomerats (jap. zaibatsu) Mitsubishi.
      Obwohl die meisten davon unter der Marke Mitsubishi firmieren und das Mitsubishi-Logo benutzen, sind sie rechtlich voneinander unabhängig.

  74. @ Harry Charles - "WIE GUT, DASS ES DONALD TRUMP GIBT!" - 3 Fragezeichen!
    Manchmal weiß man wirklich nicht, was Sie umtreibt,

    werter Harry Charles.

    Was Sie hier schreiben, ist absolut hanebüchen.
    Das hat schon Züge einer religiösen Verehrung.

    „Trump hat nachweislich schon hunderttausende neue Jobs geschaffen…“

    – Sie haben bestimmt verlässliche Zahlen?

    Wenn Sie „Fettnäpfchen“ so mögen, warum in die Ferne schweifen…?

    -Bleiben Sie im Lande. Hier gibt’s genug zu tun.

    „…er ist authentisch und einer der ersten Politiker, der nicht nur redet, sondern etwas tut-für die, denen es nicht so dolle geht.“

    -Sagen wir mal, er wirkt autistisch in seiner Körpersprache.

    -Getan hat er bislang noch NICHTS für die, „denen es nicht so dolle geht.“

    -Er tut mehr für seinesgleichen und für die, die seinen Wahlkampf finanziert haben und nun die Ernte einfahren (wollen).

    „Ich schicke ihm jeden Tag mehrere Tweets um ihm sagen wie gut ich ihn finde und wie sehr ich hoffe, dass er weiter macht…“

    -Ich hoffe inständig, HERR TRUMP erhört Ihre Bitte und holt Sie zu sich nach Washington als Berater für ALLES.

    -Dann geht das um zu auch ohne Komma.

    -Mann o Mann, Harry Charles.

    -Trump ist weder charakterlich noch mental auf der Höhe. Er ist absolut ungeeignet für dieses Amt und eine Gefahr für die Menschheit.
    Da steht er aber nicht allein. Er ist nicht mal als Geschäftsmann eine große Nummer.

    -Ich wette eine Flasche Mühlen Kölsch gegen Sie, dass Ihr Subjekt der Verehrung im Herbst seinen Rücktritt „aus gesundheitlichen Gründen“ erklärt.

    -Seine „Amtsführung“ ist mittlerweile selbst den Amerikanern zu viel.

    -Auf den Rücktritt der deutschen Amtsinhaberin müssen wir leider noch was warten.

    -Wo her ich das alles weiß?

    -Von einer Ölsardine (Kurt Tucholsky)

  75. Komisch aus einer Weltstadt - in einer deutschen Zeitung - über sein Heimatdorf zu lesen
    Im Großen und Ganzen eine empfehlenswerte Stadt für eine Familiengründung oder für eine Verwalterkarriere bei Audi, EADS, Media-Saturn etc. mehr dann aber auch nicht. Life-style, Kunstszene, Straßenfeste, Menschen sind alle wie aus dem Katalog – künstlich. Jedoch, kann man nicht in vielen Städten groß werden, in der selbst ungebildete Bandarbeiter einen A6r fahren und dabei nicht gleichzeitig hungern müssen, sowie Einstiegsgehälter über 45-50k und Managergehälter jenseits von Bundesdurchschnitt. Aber Erfolg ist sättigend und macht träge. Auch wenn sich die Stadt noch ein paar Jahre selbst belügen wird, die TE war nie auf dem Niveau wie BMW, Tesla etc. und wird mit harten Einsparungen rechnen müssen.

    @Autor: Sorry, der Schreibstil ist zäh wie Gummi. Der einzige Grund warum ich den Artikel vollständig gelesen habe, ist weil ich aus dem Dorf komme. Ist mir ein Rätsel wie eine persönliche Beschreibung so geschrieben werden kann.

    • Das ist halrt immer eine Frage des Geschmacks. Momentan habe ich einen Kommentárschnitt von über 500 – wenn ich wirklich schlecht wäre, wäre das kaum zu erklären. Ich laufe gern aus, und viele schätzen das.

    • zäh wie Gummi?
      Gummi ist doch nicht „zäh“…
      …sondern biegsam, dehnbar, wasserdicht und auch sonst sehr nützlich.

  76. Länderfinanzausgleich
    In der Geschichte des Länderfinanzausgleichs von 1950 – 2016 mag Bayern in absoluten Zahlen einer der Spitzenreiter sein. Auf der anderen Seite sind die Bayern ja nicht gezwungen worden 37 Jahre lang Zahlungen dieses von ihnen ach so ungeliebten Finanzinausgleichssystems anzunehmen, in welches von bayrischer Seite im obigen Zeitraum nur 26 Jahre lang eingezahlt wurde. Selbst wenn dieser Mechanismus wie geplant 2020 abgeschafft wird, wird NRW mehr Jahre als Bayern eingezahlt haben, von Hessen ganz zu schweigen welches von 1950 – 2016 bisher jedes Jahr einzahlte.

  77. Toller Artikel,
    mal wieder eine Meisterleistung!

    Und der 1te Absatz made my day…

    Danke dafür!

    Grüsse von einem, der immer noch Diesel aus Ingolstadt tankt

    • Gern geschehen!

    • "1te"
      Dergleichen sieht man jetzt auffällig oft im Netz.

    • @Diesel aus Ingolstadt
      Kann man Diesel aus Ingolstadt tanken? Wußte gar nicht, daß dort eine Raffinerie steht. Dachte bisher, daß dort nur die berüchtigten Dieselmotoren gebaut werden, die Porsche nun endlich den Fehdehandschuh soweit vor die Füße geworfen haben, daß sie sich vom Konzern emanzipieren (jaja, der liebe Cayenne, mit seinem kranken Dreilitermotor… Zur Not auch im Touareg erhältlich. Fährt im Übrigen nicht schlecht.) Sollen die Ingolstädter doch wohin der Pfeffer wächst! Und weiterhin DKW-Ersatzteile hüten, wie vor dem Krieg. Bis dahin bauen wir im Osten das alte Stammwerk in Zwickau wieder auf.

  78. leibeigen
    Werter Don, danke für die treffende Beschreibung unserer Klassengesellschaft, wie sie sich bei Ihnen vor Ort darstellt. Die Neureichen (Chefärzte, AG-Vorstände und Gedöns) schotten sich in ihren Spätbauhaus-Kisten mit Gabionen in teuren Wohnvierteln ab. Wo die wirklich immer schon Reichen leben, kriegt man ohnehin nicht mit.
    .
    Klassengesellschaft ist aber nicht gleich Ständegesellschaft. In unserer Klassengesellschaft kann jeder Parvenü DAX-Vorstand werden, auch wenn er den Unterschied zwischen Spaten und Augsburger Faden nicht kennt oder nicht weiß, was Große Toilette bedeutet.
    .
    Manchen Ihrer Texte entnehme ich einen mehr oder weniger offen ausgedrückten Wunsch nach Wiedereinführung der Leibeigenschaft. Deren Wiedereinführung könnte aber nur in einer Ständegesellschaft erfolgen. Anders als klassenkämpferisch gedacht, ist Leibeigenschaft eine Wechselbeziehung zwischen Herrschaft und „unterthänigen Landbewohnern“.
    .
    “§ 122. Eine jede Gutsherrschaft ist schuldig, sich ihrer Unterthanen in vorkommenden Notfällen werkthätig anzunehmen.
    § 123. Sie muß denjenigen unter ihnen, welche noch nicht angesessen sind, zum Erwerbe ihres Unterhalts, so viel an ihr liegt, Gelegenheit verschaffen.
    § 123. Kann sie dies nicht: so muß sie ihnen, auf gebührendes Ansuchen, erlauben, ihr Brot auswärts zu verdienen, und ihnen dazu die erforderliche Kundschaft zu ertheilen. […]
    § 133. Unterthanen sind ihrer Herrschaft Treue, Ehrfurcht und Gehorsam schuldig. […]
    § 150. Sie (Unterthanen) können aber auch von der Herrschaft, ohne das Gut zu welchem sie gehören, nicht verkauft, vertauscht oder sonst an einen Anderen wider ihren Willen abgetreten werden. […]“
    (Allgemeines Preußisches Landrecht 1794).
    .
    Mit dem Preußischen haben Sie es ja nicht so. Bayern hat sich dem „Kayser der Franzosen“ Napoleon an die Brust geworfen. Dafür wurde es mit der Königswürde belohnt und somit endlich den Brüdern des Kaisers ebenbürtig, Hieronymus (Jérôme) Napoleon, dem König von Westfalen, Louis Napoleon, König von Holland sowie Joseph Napoleon, König von Neapel. In den napoleonischen Rheinbundstaaten, zu denen Bayern gehörte, wurden die bäuerlichen Dienstpflichten gegenüber ihrer Herrschaft im Jahr 1809 per Dekret von König Jérôme Napoleon abgelöst.
    .
    Falls Ihr werter bürgerlicher Name insgeheim Bestandteile „von“ und „zu“ haben sollte und im Genealogischen Handbuch des Adels geführt wird, kann ich mir vorstellen, dass Sie im Fall der Wiederherstellung einer monarchischen Ständegesellschaft mit den einstmals üblichen Adelsprivilegien in den Besitz von leibeigenen „Unterthanen“ kommen könnten. Ohne Kammerherrenrang oder Aufbieten von sieben adeligen Schwurhelfern müssten ansonsten selbst Sie damit rechnen, einen hohen Betrag für den Erhalt Ihrer Leibfreiheit erlegen zu müssen.
    .
    Unseren vom Unterwerfungsdenken ihres Bekenntnisses geprägten mohammedanischen, noch nicht so lange hier Seienden dürfte die Vorstellung nicht so fern liegen, wie eine künftige Ständegesellschaft hierzulande aussehen muss. Man muss nicht lange rätseln, wie die Herrschaft im Kalifat Al’Berlin verteilt wäre.

    edSE

    • Ich stelle mir das ganz human und informell vor, weitgehend ohne Ketten und sowas, genügsam und naturnah. so ein Stall ist auch nicht schlecht!

    • Don Alphonso gehört heute vermutlich auch zum Personal
      Deswegen hat er, wie fast alle anderen,
      auch einen Personalausweis.

    • Bei der FAZ? Nein. Ich parke da immer auf den Besucherplätzen.

    • Don Alphonso sagt bei der FAZ Nein
      Ich gehe trotzdem davon aus das sie einen Personalausweis haben.
      Ihre ethnische Zugehörigkeit ist dort nicht vermerkt sondern es
      wird nur bestätigt das sie zum Personal der Bundesrepublik Deutschland
      gehören.

  79. Den kollektive Wahnsinn
    des ewigen Wirtschaftswachstum beschreiben Sie recht gut. Ich habe nie begriffen, wozu Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum in diesem Land gut sein sollen. Gibt es noch nicht genug häßliche Plattenbauten in denen sich Menschen stapeln wie Hühner im Legestall? Waren wir in den 70ern oder 80ern so arm, daß es jetzt mehr und immer mehr und noch mehr sein muß?

    Schauen wir uns den zugewonnenen Wohlstand und seine Nebeneffekte an. Die Autos werden immer größer und schwerer, so daß sie sich nur noch per Diesel effizient bewegen lassen und die Luft fast so verpesten wie in den 70ern. Für normales Benzin haben die Käufer von SUV-Monstern seltsamerweise i.d.R. kein Geld. Die Durchschnittsleistung irgendwo jenseits 130PS, das nannte man früher Sportwagen, aber ausfahren kann das bei der Verkehrsdichte niemand mehr. Der Urlaub ist Dom-Rep, Australien oder Kreuzfahrt, wo man zuvor in Kroatien oder Italien auch nicht unglücklich war. Gemüse gibts zu jeder Jahreszeit aus aller Herren Länder, ist aber leider meist völlig geschmacklos. Das Fernsehen hat 50 Programme statt 3er, die hineingesteckte Intelligenz wurde jedoch gleichzeitig antiproportional reduziert. U.s.w…

    Wenn man heute mit einer anständigen Ausbildung problemlos einen Job findet, ist das auch kein Grund zur Freude mehr sondern heißt jetzt „Fachkräftemangel“. Bei alledem muß unbedingt die Sollstärke von 80 Mio + X aufrechterhalten werden. Statt sich über den natürlichen Bevölkerungsrückgang zu freuen, die häßlichen Bauten von Neue Heimat + Co endlich abzureißen, werden diese aktuell mit Migranten aufgefüllt zu den No-Go-Areas der Zukunft bzw. sind es teilweise schon. Noch absurder: Möchtegern-Neureiche kaufen sich optisch und qualitätsmäßig Ähnliches freiwillig für viel Geld.

    Vor 9 Jahren hat im Rahmen der Finanzkrise die Chance zu einer natürlichen Marktbereinigung verpaßt. Stattdessen wurde der Geldturbo gezündet: Die Reichen werden einfach so immer reicher,die Armen drehen im Hamsterrad, bis es sie herauskatapultiert, der ehemalige Mittelstand hängt irgendwo dazwischen und weiß nicht mehr, wo er hingehört.

    Ein bißchen Maßhalten, überall eine Nummer kleiner und eine Bevölkerung langfristig < 40 Mio. täte diesem Land wirklich gut. Nur dazu müßte man die heiligen Kühe Wirtschaftswachstum und Massenzuwanderung schlachten. Ich habe nur das dumme Gefühl, daß ich das nicht mehr erleben werde…

    • Der sog."Kapitalismus"
      in seiner von der Harvard Business School kultivierten Version ist
      Satanismus in disguise. No doubt about that.

  80. Titel eingeben
    Die Illuminati werden doch die Heimat des Gründungsvaters nicht kaputtgehen lassen. https://de.wikipedia.org/wiki/Adam_Weishaupt

    So, jetzt muss ich wieder am Twizy schrauben damit da auch doppelt so große und größere Akkus reinpassen.

    Denn, die Deutsche (Auto-) Industrie versagt auf ganzer Strecke. Ein paar versteckte Hotzenblitz Fahrzeuge, diese alle paar Jahre mit den Akkus auf Vordermann gebracht und wir wären heute sehr viel weiter.

    Was solls, jammern bei Merkel & Co und dann wird der Michel und andere werden das Zeug schon noch kaufen. Aber im Ausland?

    Das letzte Mal beim Stinker-tanken an der Tankstelle stellte sich mir die Frage ob ich jetzt zum Drogenbeauftragten muss.

    • Twizy
      Ernstgemeinte Frage: Geht das dem Twizy qua Akku Beine zu machen? Davon hab ich noch nie gehört.
      Ja der alte Hotzenblitz selig, war seiner Zeit meilenweit voraus, hat aber leider aufs falsche Akkupferd gesetzt wenn ich mich recht erinnere.

    • ¿¿¿¿¿¿¿
      Ich frage mich sogar, ob der historische Adam Weishaupt nicht im
      Jesuitenseminar ein und ausgegangen ist. Die Intelligenz der damaligen
      Kleinstadt, dieses winzige Häufchen, hielt sicher zusammen.
      Im Übrigen halte ich die Illuminatenlegende für einen Riesenschmarren,
      mit dem eine gewisse paranoide Grundkonstitution bedient wird.

    • Hotzenblitz
      Das falsche Akku-Pferd? Nun ja, soweit ich weiß, haben sie alles ausprobiert, was damals verfügbar war (ist immerhin schon über 20(!) Jahre her) – und da stand ja auch kein Großkonzern dahinter oder ein Milliardär, der ein wenig Geld übrig hat. Andere waren auch cleverer, was das Abgreifen von Subventionen angeht – BMW hat sich sogar mal die Entwicklung eines Pedelec bezahlen lassen!
      Wie auch immer – es ist bezeichnend, daß niemand davon gelernt hat. Nicht beim Design (man vergleiche den Hotzenblitz mit einem Smart…) und schon gar nicht bei der Technik, da sind die gut gepamperten hieisgen Konzerne in 20 Jahren kaum weitergekommen.

  81. Vor soeben 18 Minuten und 41 Sekunden...
    Hat die neue Fußball Bundesliga begonnen.
    Das heisst m.a.W. daß für Millionen Doitsche (und solche die es werden wollen) die Politik und das grausame Tagesgeschehen in die 2. Reihe rückt (verrückt), sollte sie jemals in der Ersten gewesen sein, was ich stark bezweifle…

    • Ja? Das glaub ich nicht.
      Wie viele Deutsche interessiert die Bundesliga?

      Das ist doch eine laute radikale Gruppe, aber immer noch Minderheit …

    • Dann soll es so sein!
      Ja, es ist zum Verzweifeln.

      Ich persönlich werde im Herbst noch einmal versuchen eine Änderung herbeizuwählen.
      Will die Mehrheit dann immer noch mit Vollgas in den Untergang,
      dann soll es so sein.
      Aber ich werde mich dann nicht mehr an Wahlen beteiligen.

      Wer setzt schon auf ein lahmendes und sterbendes Pferd?

      Muss ich mich halt mit abfinden, dass ich meinen Lebensabend als Aufmunitionierer und Uniformflicker für irgendeine Miliz verbringe.

    • Es ist völlig egal, was sie wählen, solange die CCDU sich nicht entmerkelt.

  82. Zeichen der Verwahrlosung
    Wirtschaftliche Konjunkturen wechseln bekanntermaßen wie das Wetter. Heute Audi morgen eine andere Marke.
    Prosperierende Gewerbelandschaften besaßen und besitzen seit jeder die Fähigkeit, sich immer wieder aufs neue zu erfinden. Daher gibt es in Alteuropa Landschaften, die sich seit mehr als Tausend Jahren durch Wohlstand auszeichnen.
    Das Dieselskandälchen, das momentan vor allem die Taschen von einigen Medienvertretern, NGO`s, pseudo-Wissenschaftlern und einiger Anwaltskanzleien füllt und überdies das billige Empörungsbedürfnis von Teilen einer intellektuell überforderten Politikerkaste befriedigt, wird daher aus der Distanz gesehen nur als ein Mosaiksteinchen im Prozeß der zahllosen Transformationen unserer Industriegesellschaft zurückbleiben.
    Wesentlich übler, weil in in ihren Auswirkungen von großer Dauer geprägt, wird hingegen die Zerstörung unserer überkommenen Kulturlandschaft durch Neureiche und Spekulanten sein. Sie ruinieren mit potthäßlichen, geschmacklosen Blockbauten, die nur von Ferne an ihre italienischen Vorgängerbauten erinnern, das Erscheinungsbild unserer Siedlungen von der Küste bis an die Alpen von Grund auf, indem sie vielen Gemeinden jede bauliche Individualität nehmen.
    Da es sich bei diesem Personenkreis, der in Zukunft durch die ungeregelte Zuwanderung neuen Nachschub erhalten wird, in der Regel um Gesellen handelt, deren bürgerlicher Herkunft sich allenfalls über ihr augenblickliches Gehalt definiert, besteht auch keine Hoffnung auf Besserung.
    Man wird diese kulturellen Verwerfungs-Prozesse nur dann mit dem entsprechenden historischen Verständnis betrachten können, wenn man sie als Teil eines Neu-Formierungsprozesses der bundesdeutschen Gesellschaft nach 1945/89 ansieht. Nach zwei verlorenen Weltkriegen, den sie begleitenden Ausmordungen und dem gewaltigen Legitimationsverlust der alten Eliten kann man wohl nicht erwarten, daß in Deutschland guter Geschmack und traditionsorientiertes Handeln noch als gesellschaftliche Richtschnur von Relevanz sind. Allenthalben mangelt es diesem Land an Personen, welche die Zukunft mit dem erforderlichen Respekt vor der Vergangenheit zu gestalten vermögen.

    • Wohlstandslandschaften,
      Die sich tausend Jahre lang gleich geblieben sind, werden Sie nirgendwo
      auf Erden finden, so auch nicht in Alteuropa. Die Stürme der Zeit haben
      alle Landschaften irgendwann gezaust und selbst da, wo Wohlstand und
      Kultur festgegründet schienen, hat die Pest im Mittelalter gehaust mit der
      Wirkung einer Neutronenbombe.
      Die grösstmögliche Kontinuität von Wohlstand und Kultur, die mit menschlichen Mitteln überhaupt herstellbar ist, wurde dort erreicht,wo
      der Mensch sich intensiv mit Landbau und Viehzucht beschäftigte und
      von daher seinen Lebensunterhalt bezog.
      Der“Gott in Frankreich“, sprichwörtlich in ganz Europa für Wohlleben,
      beruhte allein auf der Arbeit der Bauernbund jener, welche diesen zulieferten, in welcher Form auch immer, und jener, welche die Produkte
      der Landwirtschaft vermarkteten. Eine fundamentale Tatsache, welche
      nirgends in dem Lehrkrempel auftaucht, der heute in die Köpfe unserer
      Kinder gedrückt wird.

  83. Trumpthema
    „Vielleicht können wir das Trumpthema behandeln, wenhn es mal wieder um ihn geht?“

    Sorry Don, aber manchmal überkommt es einen :-)

    Nix für ungut, wie man hier so sacht.

  84. Was Mutti jetzt wieder einstimmig beschlossen hat...
    … könnte unserem Land noch soviel Glück bringen wie vergangene lupenrein-demokratische Weichenstellungen auch (Grenzöffnung ohne Obergrenze, Ehe für alle). Tja, diese CDU ist für mich nicht mehr wählbar, die Koalitionspartei- für- fast- alle-FDP auch nicht, alles noch weiter links davon schon gar nicht. Bleibt mir, um die Furzsesselkarrieristen im Politbetrieb überhaupt noch beeindrucken zu können, nur die AfD. Je mehr die verunglimpft werden, umso weniger riecht mir das langsam nach Nebelkerzenschallundrauch. Ich will weder nochmal Schwarzrot und deren Misswirtschaft, noch will ich Schwarzgrün, noch will ich der FDP zur Steigbügelfunktion verhelfen, das letztlich wahrscheinlich nur zum Stiefellecken führt. Nein, ich will, dass die CDU endlich erkennt, dass sie Frau Merkel (meinetwegen mit irgendeinem bunten Wunschorden dekoriert) dringend einen anderen Job verschaffen sollte, vielleicht als Klimaretterin und Physikerin in Afrika, wo sie sich um sauberes Wasser kümmern kann oder so. Und die Grüninnen könnten dann ihrem Beispiel folgen und ihre Genderlehrstühle dahin transplantieren, wo der Pfeffer wächst – immerhin gehören Frauenrechte ja in Indien noch nicht in jedem Dorf zum guten Ton.

    • so isses
      … sehe ich ganz ähnlich.
      Im Bundestag fehlt eine Opposition, die unbequeme Wahrheiten ausspricht, die den Etablierten genügend gut dotierte Mandate abnimmt und durch ihre Größe Gefälligkeitskoalitionen verhindern kann.
      Soll ulF sich doch mit Gelb und Grün zusammenraufen. Unterhaltungscharakter hätte ebenso eine große Koalition mit Martin Schulz als Außenminister, wenn auch der Preis dafür mit Einwanderung, Vergemeinschaftung von Euroschulden und Sozialsystemen, bezahltem Heimaturlaub für Asylbewerber etc. sehr hoch wäre.

      NB Warum fällt mir zu Schulz als Wahlkämpfer eigentlich immer Nixon als Gebrauchtwagenverkäufer ein?

      edSE

    • Als auf Provisionen angewiesener Gebrauchtwagenverkäufer wäre er brotlos
      und auf H4 angewiesen.
      Oder hätten Sie so viel Vertrauen, bei diesem Mann einen verlässlichen fahrbaren Untersatz erwerben zu können?

    • Umso mehr die AfD verunglimpft wird...
      … desto mehr riecht mir das nach Nebelkerzenschallundrauch, wollte ich oben sagen, um von den Unzulänglichkeiten der derzeit Regierenden abzulenken.( na, das klingt ja fast nach Neusprech, aber hier passt das Gerundiv gut hin. Es soll meine Hoffnung auf einen vorübergehenden Zustand ausdrücken…)

  85. Gedanken eines alten weißen heterosexuellen verheirateten Mannes
    Ich fahre einen VW. Einen Diesel! Ich bin Techniker. Elektrotechniker. Ich habe daher eine bisschen Ahnung von Technischen Belangen. Wovon reden (Diskutieren) wir hier überhaupt? Ein persönlicher Schaden ist mir durch die Manipulationen bezügl. VW nicht entstanden. Der entsteht mir erst durch das Fahrverbot von einem Dieselauto. Wodurch dieses (Fahrverbot) gerechtfertigt wird erschielst sich mir nicht. Das Verbot von Dieselfahrzeugen wird weder die Klimaänderung beeindrucken sowie die beschlossene Begrenzung der Erwärmung von 2°C (absoluter Schwachsinn) verhindern. Ich hab allerdings eine andere Theorie bezügl. des Klimawandels. Ich beobachte eine zunehmende Beeinflussung des Gebrauchs unserer sogenannten grauen Zellen (ugs, Gehirn genannt). Eine Studie hierzu erachte ich als dringend notwendig! Bevorzugte Probaten sind GrüneLinkeFeninistinennnen.

  86. Es wird schon weitergehen - auch mit den dicken AUDI-Schlitten
    Ob Diesel oder nicht, die Autos sind einfach gut. Sicherlich so grosse Karren wie Q7 und Q5 brauchen nur Angeber, aber die Fa. verdient ja auch mit den kleineren Modellen ganz gut.

    Und mit dem A2 hatten die mal ein richtig gutes Drei-Liter-Auto (- nicht Hubraum, haha, sondern l/100km.

    Obwohl diese Republik ja stramm auf staatliche Wirtschaftsplanung hinzu marschiert und sich echte Marktwirtschaftler über den linken Schimpf „Neo-Kapitalismus“ nur müde lachen kann („Wär´s doch nur!), werden die Großkonzerne das schon hinkriegen: Der Auto-Boom geht weiter.

    Ein Land, in dem so lange ein Tempolimit auf Autobahnen verhindert wurde, wird auch die Forderung „Verbot von Verbrennungsmotoren“ abtropfen lassen. Zwar wäre die offenkundige Unsinnigkeit dieser Forderung kein Indiz für meine Prognose, sondern meine Einschätzung: Die Menschen wollen gerne autofahren, und wenn man sie daran hindern will, werden sie böse.

    Da kann eher die Scharia eingeführt werden und der/die Niqab zur Berufskleidung von Abgeordnetinnen werden – das Brettern per Gasfuss werden wir uns nicht nehmen lassen.

    Und mit den Batterieautos wird es auch nix, weil nach 150 km Vollgas der Speicher leer ist. Und so lange an der Raststätte essen kann man nicht, bis die Karre nachgeladen wäre.

    PS Die Bezeichnung Abgeordnetinnen fand ich bei der Grünen Jugend Bayern
    http://www.gruene-jugend-bayern.de/tl_files/Landesarbeitskreise/Geschlechtergerechtigkeit/Richtig%20Gendern.pdf

    • Hey, die haben unseren Spott
      gekapert.

    • Zum Ausgleich wurde die Bärin ausgerottet.
      Die sind in Wirklichkeit gar nicht tierlieb.

      Es könnte natürlich auch sein das es Bärinnen
      nie gegeben hat da die Bären keine Lust auf eine
      Genderdebatte hatten und schon sehr früh auf
      eine differenzierte Betrachtung verzichtet haben.

      Besonders gut sehen sie auch nicht und verlassen sich
      mehr auf den Geruchssinn. Ich gehe im übrigen davon aus das sich Bären selbst gar nicht so bezeichnen. Es handelt sich um eine
      eigentlich unzulässige, rassistisch gefärbte Bezeichnung die
      den Wesen aufgezwungen wird. U.a. Deswegen reagieren
      Sie hin und wieder verärgert besonders auch dann wenn sich jemand
      einer jungen Bärbel nähert und die Mutter in der Nähe ist.
      Man sollte den linken Haken einer Braunbärin nicht unterschätzen.

  87. Famile Bauer an der Straße von Toblach nach Cortina
    Sehr geehrter Herr Don Alphonso,
    an den Drei Zinnen der SS 51 ist ein Gespräch mit Frau geb. Bauer zu empfehlen, Inhaberin des Llandro am Aussichtspunktder SS 51 , sie war eine Schönheit und ist weiterhin charmant mit Archiv, sie kann über Jahrhunderte Familiengeschichte als Posthalter auf dem Weg von Toblach nach Cortina berichten. Ihr Großvater hatte hier 1912 eine Villenstadt errichtet, die in den ersten Tagen des Ersten Großen Krieges hinweggefegt wurde. Vor knapp einem Jahr waren wir das letzte Mal ihre Gäste, die weltläufige Dame ist hoffentlich am Leben und zum Plaudern aufgelegt.
    Sie ist betagt, ich darf es sagen, sie hat ein Kind meines Alters.
    Ihr Sohn betreibt das Hotel Bauer am Toblacher See und hat erfolgreich für die Ernennung der Drei Zinnen zum Weltkulturerbe geweibelt.
    Genießen Sie das Tirol.
    Meine venezianischen Bekannten berichten, daß sie sich irgendwo nah Innichen aufziehen lassen und im Schuß herabfahren. Sie kennen bestimmt die Einzelheiten.
    In Lienz empfehle ich die entweihte Grabkapelle der Pfarrkirche, gestaltet von Egger-Lienz und diGutmütigkeit ist ein Teil der Liederlichkeite Radiologie des Bkh.

  88. Avanti dilettanti!
    https://bazonline.ch/schweiz/standard/drittweltland-deutschland/story/17089785

    Kommentar zum Kommentar:
    „Deutschland bzw. die dort herrschende politische Klasse befaßt sich derzeit vor allem mit Fragen des ökofaschistischen Eurosozialismus in Verbindung mit einem internationalistischen Verantwortungsimperialismus. Es ist da doch nur allzu verständlich, dass bei so wichtigen Sujets Fragen einer sinnvollen europäischen Verkehrspolitik und das Einhalten internationaler Verträge da zurücktreten müssen, oder…“

    • Ja, der Blick von Aussen auf die „führung der freien Welt“ ist nicht weniger verstörend als der Blick auf Trump.

  89. Der plötzliche Hass auf die deutsche Autoindustrie
    finde ich irritierend. Die deutschen Autohersteller waren
    es doch, die die Globalisierung der Realwirtschaft
    vorangetrieben haben.

    Und nun stehen sie an der Wand?
    Und jeder fällt über sie her. Komisch!

    • In der Journaille – selbst ein absaufendes Geschäft – gibt es viele Ahnungslose, Grüne und charakterlich Herausgeforderte. Da muss man sich über den Hass bestimmter Gruppen nicht wundern.

    • Der Hass ist nicht plötzlich gekommen
      Er hat sich über die Zeit prächtig entwickelt
      und nagt seit Jahren in den Leuten und durfte
      nie rausgelassen werden.
      Hier hat der Hass noch eine Chance.
      Hier hat er Sinn.
      Hier darf er sein.

  90. Vom Baggersee nach Detroit
    Werter Don,
    ich möchte mich nicht wiederholen und stelle daher einen kleinen Link ein auf das, was mir (und nicht nur mir) primär zur „kleinen dummen Heimatstadt an der Donau“ einfällt: http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/06/22/leben-und-feinde-finden-am-see-7910/#comment-165379
    Immerhin ist Ingolstadt inzwischen so beliebt, dass dort 2 von 5 Übernachtungen während einer „Bildungsreise“ stattfinden: http://www.kopp-spangler.de/besondere-reisen/reise/der-weg-der-illuminaten.html
    Das kann weder am Baggersee noch an Audi liegen ;-)
    Aus Sicht der „Jetztzeit“ (in 9 Jahren könnte Ingolstadt wegen des Gründungsereignisses Kulturerbe einer schönen neuen Welt werden, sofern diese durch pöse Gegenkräfte nicht verhindert wird) scheinen Sie das Licht Ihrer Heimatstadt etwas unter den Scheffel zu stellen. Auf der anderen Seite sollte ein Verschwörungstheo..soph nicht davon ausgehen, dass Bildungsreisen Allgemeinbildung vermitteln.
    In diesem Sinne…

    • Die Altstadt ist wirklich schön und auch lebenswert, und voll mut betrachtenswerter Kultur. Und wir haben das grösste Ensemble von Revolutionsarchitektur in Deutschland.

  91. Titel eingeben
    Es soll tatsächlich Gegenden in Deutschland und in der großen weiten Welt geben, in denen sich die Angestammten seit Generationen darüber freuen, daß ihre Vorfahren sich für den richtigen Siedlungsraum entschieden haben.

    Davon habe ich auch mal gehört. Gerade neulich. Bzw. alle zwei Tage, wenn die Käseblätter mit den Immoblilienanzeigen verteilt werden.

    Die werden dann von den verbliebenen Inselfriesen sabbertriefend studiert und abends klopfen sie sich auf die Schulter, weil sie „noch nicht verkauft haben“.

    Ok, die bloggen nicht. Aber gibt es sonst noch einen Unterschied zu der Endlosschleife, daß Ingolstadt und Tegernsee ja ach so teure Pflaster sind?
    Fragt nur mal einer, der – auch recht gut – von seinem Erbe lebt.

  92. Nicht ganz Detroit in D-Autostadtland - künstlich, Konsolidierung, Krise?
    Don Alphonso sieht am Beispiel seiner „Audi-Town“ den vorauswerfenden Schatten vom Fallbeispiel Detroit drohen.
    Denn die Blase „Betongold“ kann platzen und die Miete und die Mieteinnahmen für alle Heimatlosen ist nicht sicher. Aber hinterher wird weniger mehr sein.

    Beim aktuellen Hans-Werner Sinn in der FAZ, weht der Wind noch zugiger, detroitmäßiger und gesamtwirtschaftlicher durchs Euro-Target-Karten-Haus Deutschland.

    Kommt die „Gegenreformation“ diesmal aus Hamburg? Bernd Ulrich gibt seinesgleichen zu bedenken: So schlimm sind die heutigen Deutschen gar nicht als das man nicht mit ihnen Leben könnte, notfalls sogar mit Atomwaffen in der Aktentasche falls die Welt-Termine es erfordern. http://www.ze it.de/2017/34/guten-morgen-abendland-bernd-ulrich-buch

    So artig sich Ulrich liest, das wünscht man der Welt nicht, die Schießbudenfiguren unserer Brüder und Schwestern aus den Westzonen, die 68iger, mit Atomwaffen. Dann schon lieber Rad-Lektionen für die Zwischenzeit von Don Alphonso.

  93. titou@gmail.com
    Den Aufstieg Audis sei nachhaltig ?

    Hab da so meine Zweifel.

    • Er ist zumindest recht lang anhaltend und technischer Vorsprung verschwindet nicht von heute auf morgen.

  94. Dieter Wieland
    Die hier angesprochene Verschandelung ist ja leider nichts neues.
    Man schaue sich dazu nur mal die Dokumentationen „Topographie“ von Dieter Wieland an, z.b. „Unser Dorf soll häßlich werden“. Zum Teil auf youtube zu finden. Gruslig…..

  95. Vieles - alles? - droht häßlicher zu werden
    Nicht nur im großen wie bei den Boxhäusern, auch im kleinen. Ich betrachte es als Privileg, in einer werbungsfreien Nachbarschaft zu leben. An den Gartenzäunen gab es seit langem Schildchen, die auf den Errichter hinwiesen, ähnlich der Signatur eines Bildes. Seit einiger Zeit sind aus diesen dezenten Schildern Werbetafeln geworden! Und es regt sich kein Widerstand. Die Leute haben immer weniger Geschmack.

    • Ja, der Geschmack an den Gartenzäunen der Zivilisation
      .
      Sie haben ja so recht Klaus E.

      Es bedarf eines neuen Widerstands an den Gartenzäunen der
      Zivilisation gegen den Verfall der Sitten unausgegorener Werbetafeln
      am oberen Rande der Gesellschaft.
      Lassen Sie uns zusammen stehen = Venceremos!!11!

      Geschmack – endlich Geschmack – und all das Erstrebenswerte
      dann noch zusammen mit:

      Schönheit – Eleganz – Intelligenz – . . . . . und Angela Merkel.

  96. Genau richtig, dieses Kabinettstückchen,
    um bei Regenwetter zu lesen. Danke, D.A.!
    Nur die Geheiminfo fehlt noch: Hausfrauenpanzer mit Dieselantrieb werden ab 2018 verboten, nur Akkus noch erlaubt; wg. Umwelt. Die Umfragenauswerter für die dritte Person im Staat wollen das so.
    M.A.Titz

    • Wo ein Trog ist…

    • @Nahuatl
      @Nahuatl

      Der Arabellapark ist berüchtigt. Da wohnen viele Araber zur Miete oder haben Wohnungen gekauft wegen der nahegelegenen Kliniken.
      Früher haben sie im damaligen Sheraton eine ganze Etage gemietet und sich wie Sklavenhalter aufgeführt. Eine Bekannte hat dort eine
      Eigentumswohnung. In der obersten Etage wohnen immer wieder Araber, die einfach ihren Abfall in das Treppenhaus stellen – sie wollen nicht zur Mülltonne gehen, weil das Slavenarbeit ist. Wenn man sich dann beschwert, schütten sie einfach Eimer mit kaltem Wasser vom Balkon auf die Leute.

  97. Das Donauer „Detroit" um 1801
    Beifang betr. Ingolstadt …

    Huebner Ignaz:
    „Freymüthige Gedanken eines Bürgers von Ingolstadt
    Ueber den Wohlstand, Verfall, und die Industrie seiner Vaterstadt„
    (1801)

    https://epub.ub.uni-muenchen.de/2629

    Zitate …

    „… da fällt dem Freunde der Wahrheit die Feder aus der Hand“

    „Sein Selbst ist es, dass er in den Gegenständen lieben kann, die er liebt“

    „Es ist der Natur des Menschen angemesssen, dass eine entnervende Trägheit sich seiner bemeistert, wenn er ohne Erwerbung nützlicher Verdienste den Lohn derselben erhalten kann“

    Sag ich doch ;–)

    • Der Ingolstaedter Chronist Ignaz Huebner ist schon ein Herzbube - grazie!
      Text eingeben

    • @ Dieter Kief
      „Der Ingolstaedter Chronist Ignaz Huebner ist schon ein Herzbube“

      Wenn DA es duldet, mag er hier noch mal zu Wort kommen:

      „Was aber den gegenwärtigen Genuß und den Vortheil betrifft, welche einige Bürger durch Ackerbau haben, würde es ebenfalls überflüssig seyn, hierüber mehr zu sagen, da dieses nur Hilfsquellen zum Gewerbe für ihre Besitzer sind, welche meistens Bierbräuer und einige Bäcker sind, welche ich in Ingolstadt schon unter die vermöglichste Klasse der Bürger zähle; und woraus man bey der grossen Anzahl und kleinen Bevölkerung, also gegenwärtig kleinen Absatze, doch keineswegs Nahrung und Bestand folgern könne, daß aber der Ruin der Handwerker und Künstler auf diese Einfluß habe wie jene auf diese, also das Ganze sich immer auf ihre Theile stützt und den Ruin eines den beträchtlichen Nachtheil des anderen nach sich zieht, wird ja einem jeden einleuchtend seyn …”

      Dass aus den Äckern bzw. „Hilfsquellen zum Gewerbe“ vor den Toren der Stadt eines Tages teures Bauland werden würde, konnte der Chronist so wenig ahnen wie den Aufstieg neuer und gewaltiger Industrien.
      Dafür schildert er eindrücklich die schmale Existenzbasis und die gegenseitige Abhängigkeit einer bäuerlich/gewerblichen Wirtschaft, in der die etwas Vermögenderen davon leben, den anderen Bier und Brot zu verkaufen.

      Kein Wunder, treiben sich die späten Nachfahren und Latifundienerben immer noch gern in Biergärten und Konditoreien rum ;)

  98. EV conversion
    Geht bei uns i.d. USA rel. unbürokratisch – Oldtimerumruestung von Zerknall- zu Strommotor : http://www.evwest.com/catalog/index.php?cPath=40

    Damit werden Ressourcen auf zweierlei Weise geschont – Altmetall bleibt nutz- (naja, vielleicht nicht „wert“-) voll, während der (vor Ort) Verbrauch von Brenn- und Schmierstoffen gegen Null gesenkt wird.

    • Ein neues Herz aus Strom oder so halt
      Fest versprochen habe ich ihm heute, ihn am Montag anzumelden. Auch zu fahren ( obwohl wenig Verkehr wegen Urlaub ) . Torben Lias darf wegen fehlender Gurte nicht mitkommen ( das wird Tränen geben ), aber das nur am Rande.
      Er will kein Herz aus Strom. In gar keinem Fall. Zur Not könnte er sich denken zum Fahrrad zu werden, so gutmütig ist er halt. Klaglos würde er sich auch wieder überladen lassen, wie meistens in seinem früheren Leben.
      Beruhigend strich ich über seine Halbschnauze und polierte seine ihm vor langer Zeit angeschraubte Metallplakette mit der Prägung ! DIE DEUTSCHEN BULLEN.
      Beste Grüsse aus noch in Deutschland halt

  99. Von der Radtour zurück schaut man in die faz.net:
    Messerstecherei in Sibirien, in Finnland im Bergischen Land in…. und dazu noch ungetrocknet das Blut in Barcelona: Muhammad tanzt gerade in der Hölle.

    • Ja. Langsam reicht es.

    • Langsam reicht es
      Wir sollten mal in Israel oder in der Türkei nachfragen
      wie man es am besten mit jahrelangem Terror aushält.
      Nein ich meine jetzt nicht Erdogan.

    • Die oisraelische Antworrt ist zumindest nicht ganz falsch.

    • Echt dreist, dass die AfD in der FAZ jetzt als...
      …als möglicher Nutznießer sybillinischer Sultanswahlempfehlungen schlechtgemacht wird. Wenigstens mal was Neues im Gang Bashing Thread. Wenn man schon nicht sagen will: manchen FAZ-Reaktioneuren ist offenbar kein Anwurf gegen die AfD zu blöd. Wahrscheinlich dümpelt das Mutterschiff jetzt am Wochenende mit Sommerloch und Notbesetzung im Führerstand durchs politische Brackwasser. Sonst hätte vielleicht mal jemand die unbequeme, aber interessante Frage aufgeworfen, die sich längst schon und ganz unabhängig von Erdogan stellt: welche guten Gründe gibt es denn überhaupt noch, CDU, SPD oder Grüne zu wählen, nach dem Schlamassel, das diese Parteien anrichten? Ich sehe keine. Andere Frage: werden jetzt neue Linke Fallstricke ausgelegt, weil die Nazikeule nicht mehr trifft? Sind Protestwähler jetzt nicht mehr nur Nazis, sondern auch noch pro Erdogan? Wahnsinn , echt. Das ist ja schon Süddeutsche- Niveau!

    • Klaus: auf die Israelis wird eh nicht gehört
      Die haben uns vor den Folgen des Willkommensjakobinismus schon mehrfach gewarnt. Deutlicher ging es nicht. Interessant war die beleidigte Berichterstattung über Petrys Israelbesuch.
      Überhaupt wundert mich, dass der manifeste islamistische Antijudaismus hier offensichtlich nicht mehr Leuten zu denken gibt.

    • @Tassilo
      Falsch, das sind keine „Messerstechereien“, denn als solche bezeichnet man, wenn unterschiedliche Gruppen mit Messern aufeinander losgehen. Wie auch kaltblütiger Mord mittels AK47 keine „Schießerei“ ist, auch wenn die Presse das oft schreibt.

      @Nafritete: Das tägliche AfD-Bashing in der FAZ ist auch mir schon sauer aufgestoßen. Man muß die AfD nicht mögen, aber von neutraler, respektvoller Berichterstattung hat sich die FAZ bei dem Thema lange verabschiedet. Das ist umso erstaunlicher, als daß die FAZ eine der ersten Zeitungen war, die zum Thema Flüchtlingskrise kritische Fragen stellte, während der Rest noch im kollektien Refugees-Welcome-Wahn taumelte. Wenn ich dagegen den heutigen Artikel in der TAZ zum Thema Trump lese:

      http://taz.de/Nach-dem-Austauschjahr-in-den-USA/!5433683/

      (Sorry Don, ich weiß die TAZ, aber er ist wirklich gut).

      Die Autorin stellt fest, sie lebe in „einer wannabe-progressiven Blase in Berlin-Kreuzberg“ und gehe auf eine „erst recht wannabe-progressive Privatschule in Mitte“. Auf dem Land in den USA (und nicht im hippen Berlin) wurde ihr von den Trump-Wählern beigebracht, „dass man andere Meinungen respek­tieren kann, auch wenn sie noch so weit der eigenen entfernt sind“. Auf die Anmerkung „Es ist also vorbei mit der Toleranz im toleranten Berlin, sobald es ans Verstehen von Trump-Wählern geht?“ hat sie keine Antwort. Nicht zuletzt muß sie zugeben, daß sie von ihrer Trump-wählenden Freundin wegen ihrer politischen Einstellung viel weniger verurteilt wurde als umgekehrt.

      Man muß es der TAZ lassen, ab und zu springen sie über ihren Schatten und drucken auch Selbstkritisches. Der FAZ stünde das – auch außerhalb dieser Kolumne – ebenfalls gut zu Gesicht.

    • @ Nafritete und MMW
      Denkbar, dass die publizierten Ergebnisse der Sonntagsfrage …

      http://www.wahlrecht.de/umfragen

      … ein – äh – nicht ganz zutreffendes Bild liefern?

      Überraschend wäre das, nach dem Demoskopenversagen bei der Brexitabstimmung, bei den Landtags- und US-Wahlen, nicht.

      Wenn man sich im Bekanntenkreis und bei Spontanbegegnungen umhört, kommen Zweifel auf.
      Würde erklären, weshalb da etwas robuster dagegen geholzt wird.

    • @M&M
      Inzwischen versuchen weitere Medien der Anmaßung des Ankarater Hafenviertlers den Spin zu geben, Erdogan rufe zum Boykott gegen die „etablierten Parteien“ auf ( den Subtext kann man sich ja denken). Dabei hatte Erdogan nur von Boykott gegen CDU, SPD und Grüninnen gesprochen. Sind Linkspartei und FDP in den Augen der krampfhaft die Deutungshoheit Vorandersdenkendenschützenwollenden keine etablierten Parteien mehr, oder wie? Wie auch immer: was hier betrieben wird, ist die versuchte Ausschlachtung einer drittseitigen Anmaßung für die Zwecke der jetzt in Deutschland Tonangebenden. Jedenfalls seitens etlicher medialer Brackwasserdümpler der derzeit hier Regierenden. Nur zur Erinnerung: ohne die deutsche mediale Empörungsreaktion dürfte wohl schwerlich jemand auf die wirre Idee gekommen sein, Erdogan wolle ausgerechnet die AfD großmachen helfen. Ganz offensichtlich liegen hier mancher Leute Nerven zunehmend blank angesichts der Tatsache, dass die Wähler im September ganz ohne Totalüberwachung abstimmen werden, denn wie gesagt: schon lange vor Erdogans neuester Verbalschote sind angesichts von Grenzöffnung, Ehe für alle und möglichen Dieselverboten Par l’odre de la mufti Merkel die Gründe ausgegangen, für Merkels Groko nebst prospektivem Grünen Steigbügelhalter zu stimmen. FDP und Linke zähle ich aufgrund ihres Verhaltens zur faktischen prospektiven Groko 2.0 hinzu.
      Und das ist es, warum jetzt den opportunistischen Meinungsmachern wieder kein Argument zu dämlich und keine im Voraus aufs politisch korrekte Ergebnis zugeschnittene „Meinungserhebung“ zu plump ist, um dem dummen, dummen Wähler seinen einzigen Hebel mit moralischem Starksteom aufzuladen, um ihm davor Angst zu machen. Man muss die AfD in der Tat nicht mögen, da bin ich ganz Ihrer Meinung, M, aber an lauter Nichtwählern kommt Merkel doch im Oktober bei der nächsten Migrationswelle glatt vorbei. Gegen empfindliche Schlappen für alle Etablierten aber und gegen drastische demokratischer Gefolgsverweigerung (=25+% für AfD) wäre das wohl nicht mehr möglich. Dann müsste die GroKo endlich Gefährder und Illegale im großen Stil abschieben, sommerfeste Grenzsicherung betreiben, deutschen Schlepperhelfershelfern systematisch den Prozess machen, Genderlehrstühle abwracken, deren ideologisches Indoktrinationspersonal aus den Schulen abziehen und das freiwerdende Geld in den Rückbau der „Bildungsreformen“, in neue Richter-, Staatsanwälte-, Polizei- und Lehrstellen investieren. Und selbst wenn all das nicht zum Wohle unseres Landes, sondern zur machttaktischen Kaltstellung der AfD geschähe – mir wärs egal! Entscheidend ist, so sagte einmal ein verstorbener CDU- Politiker, der es gut mit uns meinte, was hinten rauskommt.

  100. Gilt für Ingolstadt und - hehe, für die ganze Welt - wenn man den Zuzug nicht begrenzt gibts
    keinen Terror. Unter Garantie! Hört auf die UN!!

    Es ist zum Jodeln einfach – man muss die Islam-Friedens-Experten der UN machen lassen – guckst Du da, es spricht der UN-Spezialberichterstatter für „Counter-Terrorism“ und Menschenrechte, Ben Emerson, und warnt, dass “ restriktive Migrations-Politik, die u. U. die Menschenrechte verletze“ Bedingungen schaffen könne,die den Terrorismus befördern.
    Also: Erst mal weg mit jedweder Repression in der Migrationspolitik, das hat absoluten Vorrang, wenn man Frieden will: Am besten keine Obergrenze! Freie Fahrt für freie Weltbürger.
    Den Rest regelt die EU – und – nicht vergessen: Angela (und Schoible), und ein bißchen dann auch wieder Leutheusser-Schnarrenberger, die Unverwüstliche und Unvergängliche, regelt wieder die Justiz. Und Außenminister Lindner: Dann wird das schon! 100%!

    Hier das Zitat:
    “While there is no evidence that migration leads to increased terrorist activity, migration policies that are restrictive or that violate human rights may in fact create conditions conducive to terrorism,” Ben Emmerson, the special rapporteur on counter-terrorism and human rights, told the UN General Assembly in New York last year

    • Den Bock zum Gärtner machen
      oder wie man vom Menschenrechtler zum Menschenfeind wird.

    • Ben Emmerson Blabla
      Das inhaltsleere Blabla von Ben Emmerson aus dem Zitat ist praktisch nicht falsifizierbar. Man kann die entscheidenden Wörter im Satz auch vertauschen und den Satz minimal verändern, dann ist der Spin anders und man hat dennoch nichts handfestes gesagt, das sähe dann so aus: While there is no evidence that (following) migration policies that are restrictive or that violate human rights leads to increased terrorist activity, (increased) migration may in fact create conditions conducive to terrorism.
      Um sich noch besser abzusichern könnte man schreiben: While I cannot see evidence… anstelle von While there is no evidence… (dann wäre auch Sir Humphrey Appleby aus Yes Minister zufrieden).

    • Was sagt denn die von der EU gepamperte Ukraine zum grenzenlosen Verkehr
      Die illegale Einreise auf die 2014 von Russland annektierte Krim sei „ein Verbrechen mit schwerwiegenden rechtlichen Folgen“, sagte der ukrainische Botschafter Andrej Melnyk der Funke-Mediengruppe. Er bestätigte, ein Strafverfahren sei wegen eines Auftritts der deutschen Technoband Scooter auf der Krim eingeleitet worden. „Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine gravierende Straftat, die weltweit geahndet wird.“
      Deutschland werde gebeten, bei einer Befragung der Band Rechtshilfe zu leisten, berichtete die Agentur Unian unter Berufung auf die ukrainische Staatsanwaltschaft der Krim. Scooter drohen demnach bis zu acht Jahre Haft.

      „ein Verbrechen mit schwerwiegenden rechtlichen Folgen“, „kein Kavaliersdelikt, sondern eine gravierende Straftat, die weltweit geahndet wird.“ So so. Deutschland ist mal wieder aus der Welt gefallen.

    • @Kpax wg. Emersons Terrorismus-Verhinderung - UN-Emerson handelt, indem er diese Nebelkerzen -
      – wirft – – und zwar handelt er sprachlich – – und damit gedanklich.

      Dass ein Empfänger seiner Botschaft n i c h t unter seinem quietistischen Bann steht, soll sich möglichst konkret zeigen.

      Ich finde man kann mit Hamed Abdel Samad sagen, dass die Bundesregierung sich nach Berlin fragen lassen musste, was denn nun mit den Moscheen geschehen werde, in denen Anis Amri gepredigt hat?

      Hamed Abdel Samad hat von der Bundesregierung bis heute keine Antwort erhalten.

      Ok – die SPD als Regiereungspartei war ein bisschen gehemmt – aus Opportunismus – – man fürchtete um zwei oder drei türkische Prozent. Und die könnten den Unterschied ausmachen, wenn am 24. September zusammengezählt wird… Immerhin läuft Chulz Gefahr, das schlechteste SPD Ergebnis seit Menschengedenken einzufahren, wie Thilo sarrazin gerade auf achgut festgestellt hat. Ich verstehe, diese Vorstellung ist peinlich…
      Dann kommt noch was dazu – die Sozialdemokraten glauben sich ein wenig erhaben über die ganzen Religionsangelegenheiten. Sie glauben, das wären uralte, im Grunde belanglose (=bedeutungslose/irrelevante…) Formalitäten, und die eigentliche Frage sei einfach die, wer arbeit habe, und wer nicht, wer kranken- und Rentenversichert sei und wer nicht – also die soziale Frage sei entscheidend. sie ist auch wichtig. Richtig. Aber – nicht allein.

      Die guten alten Materialisten täuschen sich über den Charakter (=die Funktion, die Kraft) der Religion – von mir aus mit Marx, ok, aber sie täuschen sich. Und außerdem ist Chulz sowieso verloren – was machen da ein zwei drei Pünktchen noch aus: Also ran an die ÍS-Prediger, und zwar subito!

      Die Schweizer haben es uns in Winterthur mit der Schließung der IS-Moschee Al’Nur vorgemacht. Es geht.

  101. Herr Müllionär, would think about a Henney Kilowatt...
    Müllionär sagt:
    19. August 2017 um 11:44 Uhr

    Mein alter 11er wird auch irgendwann einmal elektrifiziert ….

    …lassen Sie mal das Motörchen hübsch hinten drin weiter werkeln und legen
    Sie sich einen anderen Elekroflitzer zu.
    Da ich es ja historisch korrekt mag,
    hier der Tip:
    Henney Kilowatt
    http://www.lov2xlr8.no/brochures/misc/henney/bilder/3.jpg
    bei Hemmings steht einer zum Kauf.
    http://www.lov2xlr8.no/brochures/misc/henney/bilder/3.jpg

    • Lieber FJ45 ich lass das Motörchen schon weiter werkeln ....
      …. bis er halt „nimmer rum geht“. Diesen Zeitpunkt hoffe ich selbst gar nicht erleben zu müssen.
      .
      Aber falls doch, dann warte ich mit der Elektrifizierung noch und beobachte die Batteriepreise und -leistungsfähigkeiten. Auch fürs Batterierecycling will ich noch Lösungen abwarten.
      .
      Mich würde interessieren, wie hoch in 100TKM denn die Gesamtlaufleistung z.B. der E-Modelle ist, bevor die Batterie „nimmer rum geht“.
      .
      Da liest man von den ersten Roadstern ja mitunter recht ordentliche Reichweiten von jenseits der 300TKM. Wenn das tatsächlich bereits mit dieser ersten Batteriegeneration -weitgehend wartungsfrei wie ich verstehe- möglich ist, dann Respekt.

  102. Wieder einmal - ganz wunderbar!
    Lieber Don Alphonso,
    könnten Sie nicht aus all diesen schönen Artikeln einmal im Jahr ein Buch herausgeben?
    Es wäre jedes Jahr ein tolles Geschenk für Freunde und Bekannte – passend für jeden. Einerseits sind es schöne Zeitdokumente – besser als jeder Jahresrückblick, der uns sonst so geboten wird und andererseits sind sie stilistisch das pure Lesevergnügen.
    Sie könnten mit einer Buchausgabe vielen Leuten, die nicht so Internet-affin sind, sicher eine große Freude machen…

    • Danke für das Lob – das Problem ist, ich müsste dann hier pausieren… und Verlage hängen mir zum Hals heraus.

    • Hat die FAZ keinen eigenen Verlag ...
      … könnten die nicht das verlagliche und vertragliche für Sie abwickeln?

    • Die FAZ als Zeitung hat das nicht, nur der Verlag, der getrennt ist, hat das – aber das macht im Feuilleton niemand. Der FAZ-Verlag kann Wirtschaftsbücher an dne Mann bringen, aber nicht Feuilleton.

    • noch komischer
      Wieso müssten Sie denn pausieren, um Ihre Kolumnen in Buchform herauszugeben? Und wer entscheidet, ob es ein Buch gibt? – Fragen über Fragen, geht mich ja auch alles nichts an.

      Aber Ihre Fans wären begeistert, nehme ich an, und darauf kommts doch an.

    • Einfach ein paar Texte in ein Buch quetschen wäre zu billig. Das braucht schon einen roten Faden.

    • Direct Publishing
      Wie wäre es denn mit Kindle Direct Publishing? Bin da nicht mehr im Thema, aber vor 2-3 Jahren klang das schon sehr interessant für Autoren, die keinen Bock auf Klinkenputzen bei den Verlagen haben. Man lädt sein Manuskript/Machwerk hoch und nutzt den Kanal Amazon zur Verbreitung.

      Dann hat man zwar erstmal nur ein eBook, aber ich meine gelesen zu haben, dass Amazon Bücher, die dort erfolgreich sind, auch gerne selbst zu Papier bringen lässt. Ist jetzt aber alles nur aus der Erinnerung …

    • Es gibt hier alle zwei Wochen irgendwelche Verlage und Agenten und Impressarios mit Ideen, insofern wäre Buch kein Problem, oder nochmal anders: Ich könnte die Rechte daran an den Meistbietenden verkloppen. Das wird mir dauernd vorgesungen. Aber nach den letzten Erfahrungen mit der Branche mag ich nicht. Da ist mir die FAZ deutlichst lieber.

    • Don,
      man sollte alle Kanäle bespielen, imho. Jedenfalls von Zeit zu Zeit. Das gibt dann in der Theorie bessere Reichweite, Wirkmöglichkeiten und finanzielle Erträge.

      So ein kleiner Band mit hübschen Rad- und Auto-Bildern und einigen – teils grantelnden – Texten: Das könnte schon Freude bereiten.

  103. Nach zehn Tagen Computer-Reparatur wieder online......
    .
    ..
    eine neue Welt tut sich auf .

    Gewichtsmäßig bei 95,5 kg im Tiefst .

    Bestens gelaunt, und dann..

    der elektrische Schlag.
    Mit E-Töfftöffs, die so gut funktionieren, wie ein Computer, und eine Reichweite von einmal um den Häuserblock haben,
    bevor sie stundenlang geladen werden müssen,

    wird man mich nicht ködern.

    Blanker Unsinn,

    und im Hinblick auf den ökologischen Fußschweiß

    auch nicht gut, weil gaaaanz nicht nachhaltig, die Chose.

    Deutschland ist hirnamputiert, Deppen geben den Ton an, IM Merkel, die Agentin von Soros, gewinnt Wahl auf Wahl, und die SPD mit dem Apparatschik aus Euro-Moskau wäre noch grausliger.

    Jetzt brat ich mir 500 Gramm Filetsteak mit Pfeffersauce, die ich mit Exquisa light zu 0,2 % Fett binde.
    Und mit einem Cognac VSOP um 7,49€ lösche .

    Billigster Weinbrand ist teurer .

    Wie DAS geht, erschließt sich mir nicht.

    • Gehen S' zur, Otto!
      Beilagen sind kein Luxus, gelt. Mir schmeckt zu sowas ein Bohnensalat mit Frühlingszwiebel und Flaschntomatn. Und hinterher an Apflstrudl. Den tu ich mir jetzt rein, damit das Leben weitergeht.

    • Alles Deppen.. und Ihr Essen?
      …und das halten Sie für mitteilungswürdig?! „95,5 kg im Tieftst“
      Wo immer das auch ist i. Ö. (weil: *um* und Preis“) – es geht auch noch tiefer! Z.B. ca. 2 m. Wieviel Erde braucht der Mensch?

    • Mist!
      Schade, dass der Computer wieder läuft. Es fand hier so ein beschaulicher Geddankenaustausch statt. Jetzt muss man wieder endlos scrollen, um die wirklich dämlichen Beiträge zu umschiffen.

    • E TÖffTöff
      Hallo an „unseren“ Oberpfälzer Moser Otto, ich gebe Ihnen in fast allem was Sie so schreiben recht, aber nicht beim E Auto. Das einzige was auch ich daran völlig falsch finde, ist daß das E Auto mit Ideologie kommt, das ist der entscheidende Fehler!
      Von mir aus soll jeder der will weiter seinen 12 Zylinder fahren, das ist mir soo wurscht. Das E Auto wird sich, wenn dann, am Markt etablieren, oder auch nicht. Aber es gibt gute Gründe dafür, daß es sich durchsetzen wird auch ohne dahinterstehende „grüne“ Weltverbessererideologie. Und ich bin und war kein Grüner, noch nie, und stolz darauf.

    • Respekt, Respekt!
      95 kg … das haben Sie toll hingekriegt, Glückwunsch!

      Zehn weitere werden Sie auch noch schaffen. Von dem Gemotze der stichlhaarigen Vagloghafaln bloß ned beeindrucken lassen.

    • Ernährung
      Herr Moser,
      Ihre Ernährungsplanfragmente sind sehr interessant aber leider unvollständig. Mein Tipp für Sie daher
      http://www.dima.it/wp-content/gallery/jody/08.jpg
      Wasserbüffel und zucker- bzw. kohlehydratfreies Essen.
      Jody ist 67 Jahre und hat den Körper eines 27 jährigen Shaolinmönches…,
      der hat als Junge Mechaniker gelernt und jeden Tag seine Stahschraubenschlüssel gewaschen, um damit zu arbeiten.
      https://www.zwischengas.com/bild/Renault-R8-Major-1964-Durchsichtszeichnung-des-heckmotorisierten-R8/d23db671-6f3a-4ebc-baed-9e59d748f826-big-teaser.jpg
      Heute produziert er kompromislos biodynamische Filetchips.
      Solange bis das Geld alle ist oder die Menschen im Einklang mit der Natur produzieren.
      http://images.car.bauercdn.com/upload/22115/images/1752×1168/jodyscheckter1.jpg?mode=max&quality=90&scale=down
      „Healthy soil means healthy grass, healthy animals, healthy meat and healthy people.“

    • @Otto Moser: Karnivoren Obacht! Steak ist nicht gleich Steak!
      Teurer Otto Moser: Hoffentlich nicht aus deutscher oder holländischer Intensivmast! Entscheidend für die Qualität ei­nes Steaks ist neben der Rinder­rasse vor allem die Art der Tier­haltung. Billigstes Steakfleisch ist geschmacklos, kraftlos, ohne Aroma. Die Rinder wer­den in Ställen gehalten und mit Tiermehl, Vitaminen und Mineral­stoffen gefüttert. Da hilft auch kein Cognac VSOP!
      Dabei fällt mir ein, ist ULF wohl Vegetarierin oder gar Veganerin?

    • 10 Tage?
      Sie sollten wohl doch auf evil apple umsteigen …
      oder konnten Sie mit Ihren Fettfingern nicht genau löten?
      (kleiner Scherz) ab 80KG wird es besser!

    • Oberpfälzer ? Don Franciscos Schwester, Thorsten K, etc.
      Also-

      Ich komme nicht aus der Oberpfalz, sondern aus und in Bayern.

      Man hat nicht nur Freunde , sondern auch was anderes .

      Manch Mitforist schreibt kaum eigene Beiträge, sondern krittelt an denen anderer herum .

      Das ist dann Geddankenaustausch, oder so .

      Und , keine Sorge, MEIN Steakfleisch ist hervorragend , und g’schmackig.

      Wieviel Erde braucht die Schwester ?

      Ich hol schon mal den Caterpillar .

    • ???@Moser
      Hmm, Herr Moser jetzt erlauben Sie mir mal die Frage, ist die Oberpfalz nicht mehr in Bayern??
      Vielleicht hat sich ja mittlerweile etwas geändert, aber als ich noch in Bayern weilte, war die Oberpfalz sogar ein Regierungsbezirk.

  104. Optimierungen
    Ich sehe neue Geschäftsfelder in der Textilindustrie: stichfeste Westen und ein Rundum-Airbag, der auslöst, wenn der OB-Köln-Reker-Abstand von einer halben Armlänge unterschritten wird.

    • Vergessen Sie bitte nicht...
      Bau, Steine, Erden. Legen Sie in Zement und Kies-Schürfrechten an.
      Für Poller und Betonbarrieren. Wir brauchen eine neue Organisation Todt. Nicht nur wegen Rastatt, auch für BER und andere Projekte.

    • Das Kieswerk gegenüber dem Mestviertel hat inzwischen auch stapelbare Grossbetonblöcke im Angebot, 2 oder 4 Tonnen Gewicht und beliebig erweiterbar. Die liedern auch.

    • Folkher: Hahahaha!
      Vielleicht kann man ja syrische Dvhutzsuchende mit ner entsprechenden Startup- Idee Hilfe zur Seöbsthilfe geben. In Syrien gabs früher offenbar ne blühende Textilindustrie

    • @DdH: Grüne, nachhaltige Poller und Betonbarrieren
      Bei Lieferschwierigkeiten von Poller und Betonbarrieren durch Sitzstreiks des deutsch sprechenden Gutmenschentums vor den Produktionsanlagen kann auf die grünen mit Moos überzogenen oder von Moos durchsetzten Westwall- Panzersperren in der Eifel, Nähe von Aachen, zugegriffen werden.
      Allerdings kann der Zugriff erst nach erfolgreicher politischer Entnazifizierung und klerikaler Teufelsaustreibung erfolgen! Projektleitung durch die Organisationen BER und Elphi!

    • Die Kanzlerin Angelika Merkel – und die Folgen
      aktuelle-nachrichten-online, 23.8.17
      Nach den islamischen Terroranschlägen in Spanien sichert die Millionenstadt Köln einen Teil ihrer Fußgängerzone gegen Anschläge mit Fahrzeugen ab. Auch der stark frequentierte Platz am Dom soll stärker geschützt werden. Darauf haben sich Stadt und Polizei am Dienstag geeinigt, berichtet die Nachrichtenagentur dpa.

  105. Such insolence and yet such noise...
    … wahre Berliner Luft, this Dieselskandal.

    • @Lady Catherine: Ja das ist die Berliner Luft
      FAZ, Sonntag, 20. August 2017
      Nun aber berichtet der ADAC: Ausländische Hersteller stoßen noch viel mehr Stickoxid aus. Renault fünfmal schmutziger als BMW!
      Ja, ja, ja, das ist die Berliner Luft, Luft, Luft,
      so mit ihrem holden Duft, Duft, Duft,
      wo nur selten was verpufft, pufft, pufft,
      in dem Duft, Duft, Duft,
      dieser Luft, Luft, Luft.
      Das macht die Berliner Luft!

  106. Vier Musketiere gegen den Sozialismus - äh, Bofinger
    Mehrakter mit vier, äh fünf Laiendarstellern:

    1. Folge:

    Tenor: „Der Kerl hat keine Ahnung von Ökonomie.“

    Untertitel: Wir haben auch (keine) Ahnung, sagen das aber (leider) nicht.

    Abhilfe: Ein Jahr Abordnung als Praktikum zum Kochen in der Volkswirtschaft.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/streit-im-sachverstaendigenrat-einem-profi-sollte-das-nicht-passieren-15158733.html

    Fazit für das Volk: Einmal mit Profis zusammenarbeiten. Nur woher nehmen, wenn nicht selbst backen/kochen?

    nächste Folge: coming soon from German Economics

  107. das ist Betrug und schadet der Umwelt
    sagte der Ö Verkehrsminister, nachzulesen hier.

    http://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/5270886/Anders-als-in-Deutschland_AbgasManipulation_Leichtfried-will-Ökoprämie

    „“Es waren die Konzerne, die Manipulationen vorgenommen haben und das ist Betrug und schadet der Umwelt“, kritisierte Leichtfried. Am Dienstag will der Minister „darüber verhandeln, wie die Situation kurzfristig gelöst werden kann“. – die Abgasangaben sollen der Realität entsprechen, ohne dass die Autos „schlechter“ würden.“

    noch Fragen, wer die Umweltpolitik wirklich macht ?

  108. Die Dionysos*In in der RHS bräuchte..
    ..keinen Steinbruch in den Latomien (gibt’s im Sand und Sumpf der RHS) ohnehin nicht -und keinen Maas als Zuträger-würde sie hier mitlesen. Ich meine, wenn ihr der immer heftiger werdende Gegenwind bei ihren täglich zwei Wahlkampfimmergleichblubberveranstaltungen nicht zu denken gibt.
    .
    In Heilbronn will man jetzt gegen die AfD vorgehen, weil diese während ihres peinlichen Auftritts am 16. August mit einem Flugzeug+Banner über der Stadt kreuzte. Ohne Genehmigung, wie es heißt. Da werde ich doch einmal bei dem Blättle, das ihre Wahlkampfrede als vollsten Erfolg feierte nachfragen, ob dieser Herr, der JEDEN Dienstag zwischen 12 und 13 Uhr seinen Flieger im Sturzflug- und Abfang-Wechsel über der Stadt rumturnt, das mit Genehmigung tut.
    .
    Btw, mein siebenbürgischer Nachbar, der regelmäßigen Telefonkontakt zu den in der alten Heimat verbliebenen Deutschstämmigen hat, erzählte mir von der dortigen Anfrage „wie es dazu käme, daß die einzige ernsthaft mögliche Oppositionspartei einen „Zigeuner“ (das „J“-Wort fiel nicht, wie ich schon befürchtet hatte) aufstellen könne“. Na zum Glück sind die Leute aus Michelsdorf an der Kokel (Mächelzdref) für die Maasbehörden schwer erreichbar.
    (DdH)

    • Ich fand den Auftritt des Fliegers mit Transparent sehr gelungen
      in Ihrem Link mit der Bildergalerie war ja ein sehr schönes Foto vertreten. Aber sagen Sie, arbeitet der Schwiegersohn nebenbei in einer Hähnchenbraterei? Er sieht immer aus, als käme er frisch aus dem Wienerwald.

      Das Hamburger Fischeinwickelpapier hat einen Artikel, in dem es heißt:
      „Nizza, London, Berlin – und jetzt auch Barcelona: die Zahl der europäischen Länder, die zum Angriffsziel fanatischer Lieferwagenfahrer geworden sind, wird immer größer.“
      So kann man das auch sehen, werde also den nächsten Paketboten doch etwas genauer betrachten und beim kleinsten Eindruck des Fanatismus ein paar Takte dazu sagen.

      Übrigens noch ein Lagebericht vom polnischen Bekannten, der ja in dieser Woche schon einige gleichgesinnte Leute traf. Gestern wusste er von einem älteren Ehepaar, beide grad in der Rente, zu berichten, die so glücklich waren, jemanden zu treffen, mit dem sie Klartext reden konnten, dass er sich der Umarmung durch den Mann nicht erwehren konnte. Alle eint die Einsicht: Mmw.
      Die übrigens in jedem Kaff, in dem sie auftritt, ganz grässliche Pfeifkonzerte ertragen muss, scheint sie aber nicht weiter zu stören. Hat sie Nerven wie schmale Waldwege oder ist sie gefangen in der Überzeugung, immer genau das Richtige zu tun? Wer heilt sie von diesem Irrglauben bzw. wer befreit uns von dieser Frau?

  109. @MMW: "Man muss es der TAZ lassen..."
    Kein Pardon! Hitlers Autobahnen waren in den 50ern solcherweise funktional. Hundefreund war der auch noch.

    Mischungen aus Monster und Gutmensch sind häufig, wenn nicht notorisch: alle hart am Wind gegen jede Vernunft auf Weltgenesungskurs. Auch bei der TAZ kein Appeasement, bitte! Zu viele Tote, wie Sie richtig argumentieren. Da sind Sie (und ich) ganz bei der AfD. Ein Problem?

    • Kein Problem. Das ist nur konsequent.
      Aber schreiben Sie das Ihrem MdB. Die kann man nur mit ihrer eigenen Sorge um ihre Direkt- und Überhangmandate beeindrucken. Im übrigen steht es Ihnen ja im September grundgesetzlich verbrieft frei, nach ureigener Entscheidung zu wählen, und zwar ohne dass jemand Ihnen auf die Finger schauen oder den Stift führen darf.

  110. Ja, ja OT, is ja schon gut, aber da Baden –Württemberg ja bei Umsetzung
    der De-Industrialisierung ebenfalls die Michiganiseirung droht, bestehe ich darauf einige Impressionen aus dem Ländle hier einzustellen.
    .
    Eine Landtagsanfrage der AfD-Fraktion, Drucksache 16/2373, zeigte auf, dass allein von Baden-Württemberg knapp 200 Rückreisen in das sogenannte Verfolgerland bekannt sind und die Behörden von einer höheren Dunkelziffer ausgehen. Alleine aus Heilbronn sind es 20 anerkannte Asylbewerber.
    Den Schutzstatus als anerkannte Asylbewerber verlieren die Flüchtlinge dadurch übrigens nicht, höchstens nach einer Einzelfallprüfung. Das kommt aber nahezu nie vor, wie dieselbe Anfrage zeigt. Hauptberufliche „Flüchtlingshelfer“, also Angestellte z.B. bei der Stadt, dürfen die Ausländerbehörde über Urlaube ihrer Asylbewerber auch aus Datenschutzgründen nicht informieren.
    .
    Heute Morgen, im südwestdeutschen Ableger von Radio Eriwan, dem SWR (1) die Sendung von Gutmenschen für den Gutmenschen „Begegnungen“. Die Tante am Mikrofon befragte den Risikoexpertenn Soziologen, Volkswirt und Nachhaltigkeitswissenschaftler (Forscher! Wer bezahlt das?) Ortwin Renn welche Wirkung Attentate wie jetzt in Barcelona auf die Menschen hätte. Antwort (ungefähr): Jeder der schon einmal die Ramblas besucht hatte, fühlt so, als ob er dabei gewesen wäre….“
    .
    Also, meine Frau und ich waren mindestens zehnmal auf den Ramblas. Wir haben nichts gespürt, jetzt. Vielleicht sind wir aber auch nur gefühlskalt, mir fällt gerade das neudeutsche Wort dafür nicht ein.
    .
    Übrigens, bei dem etwa 5-minütigen Gespräch viel nicht einmal der Begriff: islamischer Terror. Danke, Herr Renn..
    .
    Zurück zu De-Industrialisierung: Mir kam gestern beim Walken der Gedanke, daß die Grünen & Grün*Innen evtl. zukunftsbewusster denken als der Rest. Könnte es nicht sein, daß sie nach erfolgtem Bevölkerungsaustausch (biologisch und on Demand aus der RHS) den dann hier „das zu Sagen-Habenden“ eine klinisch reine Atemluft übergeben möchten? Böse Zungen behaupten immer öfter, die bräuchten keine Industrie, Kessel-und Messerschmiede reichten vollkommen aus. Oder kennt hier jemand eine islamisch geprägte Industrienation?
    (DdH)

    • Gedanken
      Liebster DhD,
      fahren Sie doch mit einem R8 nach Paris
      http://cloudlakes.com/data_images/models/renault-r8/renault-r8-13.jpg
      Heckmotor
      noch besser lassen Sie sich fahren.
      Da kommen dann ganz normale Gefühle auf…

    • Keine islamisch geprägte Industrienation weit und breit.
      Auch keine Nation weit und breit, in der sich Islamgläubige irgendwie integriert hätten, wenn ihre Zahl den roi überstieg – wobei es hier so ist, dass deutsche Steuerzahler milliardenfach (in was eigentlich? und mit welchem Ziel?) investieren.
      Thomas Mann, Berthold Brecht oder Stefan Zweig auf Urlaub in jenen Zeiten in deutschen Landen? Nichts gehört davon.
      Und dass die sich hätten was zuschulden kommen lassen im Asylland?
      Zwar wurden einige falscher Gesinnung verdächtigt – aber sonst?

      Die 3 Vergewaltiger auf Spanienurlaub, die die Frau in Lloret missbrauchten, hatten einen deutschen Pass und waren laut spanischer Presse marokkanischer Abstammung. Was man hier bei der Übersetzung der Meldung und der Weitergabe an den geneigten Leser unter den Tisch fallen lies. Da wäre dann auch zu prüfen, ob all-inclusive hier lief und weiter läuft…
      Welche beiden „Männer“ die kranke Seniorin in Lauffen am Mittwoch Abend auf brutale Weise in ihrem Haus missbrauchten und schwer verletzt zurück ließen (eine Pflegebedienstete fand sie am nächsten Morgen und sorgte für den Notdienst) ist bisher noch unbekannt. http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110971/3712814

    • Deutschland?

    • Sehr geehrter Trojaner,
      nachdem die Journalisten auf nordbayern mittlerweile jedes mal dazuschreiben, wenn es sich bei einem Exhibitionisten mutmaßlich um einen Deutschen handelte („blaue Augen, blond, nordischer Typ“), gehe ich im Umkehrschluß davon aus, daß eine fehlende Einordnung bedeutet, der Täter sei noch nicht so lange hier.

      Schön beispielsweise diese Meldung aus der Welt am Donnerstag, den Seniorenvergewaltiger (90, 82) aus dem Krankenhaus betreffend:

      „Der Mann sei auf der Station von mehreren Personen gesehen worden, die eine Beschreibung abgeben konnten. Demnach ist der Täter etwa 35 Jahre alt, 1,76 Meter groß und kräftig. Er trug ein dunkelblaues Oberteil, möglicherweise mit Punkten, und eine kurze, blau-weiß karierte Hose.“

      Ich habe das Zitat hier nicht kontextentstellend gekürzt. Das hört da einfach auf, schon im Polizeibericht. Jeder sieht die Hose, keiner sieht den Kopf.

      Zur Ehrenrettung der nordbayern muß man aber hinzufügen, daß dort die Täterbeschreibung völlig fehlte.

    • @(DdH): Warum wir Gefahren falsch einschätzen, erklärt der Risikoforscher Ortwin Renn
      SWR (1), 20. August 2017
      „Die Tante am Mikrofon befragte den Risikoexperten, Soziologen, Volkswirt und Nachhaltigkeitswissenschaftler
      Ortwin Renn welche Wirkung Attentate wie jetzt in Barcelona auf die Menschen hätte. Antwort (ungefähr): Jeder der schon einmal die Ramblas besucht hatte, fühlt so, als ob er dabei gewesen wäre….“
      ZEIT ONLINE, 10. April 2014
      „Renn: Oft lauern die Gefahren ausgerechnet dort, wo wir es kaum erwarten. Viele größere Risiken im Alltag werden unterschätzt, vor allem wenn sie mit alltäglichen Routinen verbunden sind und schon immer vorhanden waren. Das Paradoxe ist dabei, dass wir ausgerechnet bei diesen Risiken besonders viel selber tun können, um unser Leben sicherer zu gestalten.“
      Dank an den Nachhaltigkeitswissenschaftler und Risikoexperten Prof. Ortwin Renn für den auf Nachhaltigkeit beruhenden, erhellenden wissenschaftlichen Einblick mein Leben sicherer zu gestalten!

  111. Deutschland verändert sich, freuen wir uns darauf
    Am Freitagnachmittag waren bei einer Messerstecherei im Wuppertaler Stadtteil Elberfeld ein 31-jähriger Iraker getötet und dessen 25-jähriger Bruder schwer verletzt worden. Noch am Abend nahm die Polizei zwei Tatverdächtige fest, bei denen es sich um zwei Syrer im Alter von 14 und 16 Jahren handelt. Der Hintergrund der Tat war zunächst unklar.
    .
    Hinter jeder dieser Taten steht eine Frau, die all diese Herzchen als Söhneersatz ins Land bettelte.

    • Soweit ich das sehe, gubt es noch keine so weit gehende Identifikation.

    • Ja, in letzter Zeit klang vieles übertrieben, überzogen.
      Und etwas später war dann – viel schlimmer, bizarrer.
      .
      Heißt: Satire, Sarkasmus greifen unserer Politszene gegenüber immer zu kurz.

    • Messerstechereien, Rangeleien, Schießereien
      usw. setzen meinem Sprachempfinden nach mehrere Parteien voraus, die mit ähnlichen Waffen ausgerüstet sind und diese gegen den Gegner zum Einsatz bringen.

      Dies ist fast nie der Fall, vielmehr handelt es sich meistens um Angriffe von Bewaffneten auf Unbewaffnete.

      Weitere verharmlosende Begriffe, wie auch „Flüchtling“, die den wahren Sachverhalt verschleiern sollen.

    • positive vibration
      Bei aller berechtigten Kritik an der Flüchtlingspolitik scheint mir doch ein positiver Effekt etwas unterbewertet:
      Die Qualität der deutschen Cricket Mannschaften hat sich seit dem unkontrolierten Zuzug aus Afghanistan deutlich verbessert.
      Der Tegernseer Cricket Club z.B. integriert ganz vorbildlich und hat seine erste Mannschaft abgemeldet.

    • Enge
      So langsam wir es auch auf „Refcrime.info“ mit dem Platz knapp.

  112. Der Spiegel hat für die mordenden Muslime eine Ehren- und Memorialtafel
    eingerichtet. Blumen und Kränze für die Täter bitte hier ablegen:
    .
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/barcelona-die-spuren-der-terrorzelle-a-1163653.html
    .
    Was für ein Drecksblatt.

    • Memorialtafel bei SPON & die unterbezahlte spanische Polizei
      @Tassilo,

      Das passt doch in das Neue Denken hier in D.. Immer schön ausgewogen!

      Bei der Nennung der Namen der Opfer gelten wahrscheinlich die Vorschriften des Datenschutzes bzw. das Persönlichkeitsrecht.

      Was aber viel skandalöser ist, ist die Tatsache, dass:

      „Am Tag des Terroreinsatzes habe der Polizist Überstunden gemacht, um sein Gehalt aufzubessern.“

      Ein Glück, dass die Polizeibeamten in D. das nicht nötig haben.
      Da steht die Politik voll und ganz hinter ihnen.

      Oder ist das nur eine Falschmeldung?

      „Denn Nebenbeschäftigungen sind bei der Polizei in NRW beliebt.

      Mindestens 5317 der landesweit rund 40.000 Polizeibeamten arbeiten noch nebenbei. Das ergab eine exklusive Umfrage unserer Redaktion in allen 47 Kreispolizeibehörden sowie beim Landeskriminalamt (LKA) und dem Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD), an der sich 40 Behörden beteiligten.“

      –>http://www.rp-online.de/nrw/tausende-nrw-polizisten-haben-einen-nebenjob-aid-1.699841 6

      Wenn schon Politiker nur mit Nebenjobs über die Runden kommen, was sollen dann arme Polizisten tun?

    • Jeweils mit Namen und ehrenhaftem Beitrag im Kampf
      gegen die Ungläubigen.

  113. Abseits dieses Blogthemas, aber nicht im generischen Themenabseits...
    „Seehofer rückt von Obergrenze ab“, schallt es soeben durch alle Gazetten und alle angeschlossenen Rundfunkstationen.

    Dieses ganze Politgesindel schafft es wirklich, daß hier in nicht allzu ferner Zukunft Blut fließt. Ich will das nicht, aber es wird so kommen.
    Over and out.

  114. Selbstkorrektur (immer diese Hast)
    streiche: viel=> Adjektiv, unbestimmte größere Menge
    setze: fiel => Infinitiv: fallen=> Präteritum 3. Pers. EZ

  115. Titel eingeben
    An all die netten Mitforisten hier im Blog:
    Mir ist die Vielfalt hier im Blog lieber als die „bunte Vielfalt“ draußen im Land.
    Moser,Harry-Charles,Tico, Tamarisque,und,und, und… einfach lesenswert!
    Und großes Dankeschön an D.A.

  116. Aber ja doch!
    „Oder kennt hier jemand eine islamisch geprägte Industrienation?“

    Bitte: Deutschland.

    Wer schraubt denn Ihren Daimler (oder den des Nachbarn) zusammen?
    Wer hält große Aktienpakete an der Deutschen Bank, an Siemens, Volkswagen, Hapag Lloyd, Daimler, Porsche, Solarworld etc. etc.?

    Eben.
    Der Islam gehört nicht nur zu Deutschland, Deutschland gehört ihm zu wesentlichen Teilen und natürlich prägt er auch die Industrie.

    Glauben Sie ernsthaft, Politiker würden Sprüche wie „Der Islam gehört zu Deutschland“ aus tiefster innerer Überzeugung absondern?

    • @ Monsieur Patience, Sie lassen
      die neue Woche düster beginnen. MfG DdH

    • Die Aktienpakete haben wir halt gegen Öllieferungen eingetauscht ....
      …. und zwar Öl das von westlichen Ölmultis gefördert wurde. Die Ölländer haben „nur“ verhandelt … und bisher gut kassiert und im alten Westen wieder investiert, um ihn zugleich über Koranschulen weltweit zu verteufeln.
      .
      Ausser besagten islamischen Indoktrinationsanstalten haben sie ihrer eigenen Bevölkerung und Glaubensgenossen in den Nicht-Öl-Staaten aber keine Bildung und auch kein für eine Industrienation erforderliches Arbeitsethos vermittelt.
      .
      Da fragt man sich schon warum dieses jahrzehntelange Versäumnis der Ölscheichs nun aus Eurer DE-Brieftasche und noch dazu „vor Ort in DE“ geheilt werden soll?
      .
      Nebenbei bemerkt wollt Ihr ja auch die ganzen ebenso arbeitsscheuen (aber wundersam immobilien-reichen) Südländer im Euroraum noch dauerhaft alimentieren.
      .
      Werdet selbst arbeitsscheu … kauft gebrauchte Waren, zieht Euer eigenes Obst Gemüse und Getier, repariert Autos und Räder selbst und zieht Euch aus der Tretmühle des Ölkapitals zurück. Wer dem vermeintlichen Luxus entsagen kann, der ist wirklich frei.

    • @ G. Duld
      Köstlich als Antwort. Traurig, weil wahr.

    • Prägung, nicht Vorhandensein
      für Prägung sind die islamischen Einflüsse zu gering. Bei Beteiligungen sieht es anders aus.

  117. Schön, wie der Bauhaus-Konformismus
    hier auf die Schippe genommen wird. Danke! Es sind ja nicht nur die Architektenbüros und linksliberalen Halbgebildeten, die ihm huldigen. Weit bis ins kleine konservative Lager hinein findet man das fesch. Konform wie immer mit denen, die das Sagen und das Geld haben, denen also, die mit künstlerischem Rückenwind billige Wohnkasernen bauen und Löcher Fenster nennen dürfen. Dass es eng wird in Stadt und Land, gehört demgemäß nicht zu den favorisierten Themen. Gleiches Schicksal für das wild wuchernde Wachstum von Wirtschaft, Konsum und Gesetzen. Alle spüren, dass es krank macht – in Politik und Medien ist es tabu.

  118. @ Renate Simon sagte am 20. August 2017 um 15:17 Uhr
    „Ich fand den Auftritt des Fliegers mit Transparent sehr gelungen…“
    .
    Das mit dem „illegalen Luftgekreuze“ lasse ich überprüfen. Habe gestern unser Superblättle Heilbronner Stimme deswegen angeschrieben, gleichzeitig Anzeige beim Polizeipräsidium HN erstattet und die AfD um Stellungnahme gebeten.
    .
    Die AfD nennt den Stimme-Bericht eine„fake news“ (jaaaa, so weit sind wir schon. Kein Deutsch können aber hippes Englich).
    .
    „Der Pilot bzw. sein Unternehmen bekam bis heute weder eine Rückfrage der Polizei, noch einer anderen Behörde (z.B. nach seiner Genehmigung). Zudem hat er selbstverständlich die Genehmigung für Werbeflüge – er verdient ja schließlich sein Geld damit. Auch hat er an besagtem Tag bei der Flugsicherung vorab gefragt, ob es eine Schutzzone oder Luftraumbeschränkung gibt. Die gab es nicht.
    Von daher ist das Ganze in unseren Augen eine gezielte Falschmeldung,
    auch wenn man natürlich nur unverbindlich geschrieben hat „es wird
    geprüft“. Denn wenn klar ist, dass dabei nichts heraus kommt, dann ist
    die Absicht der Meldung ebenfalls klar….“
    .
    Soweit der AfD-Kreisverband HN. Jetzt warte ich noch die Stellungnahme der HSt ab. Wenn das aber so war, wie oben vermutet, wird die ganz ruhig bleiben,
    .
    Man kann nur hoffen, daß die CDU bei zukünftigen Wahlveranstaltungen keine Flugabwehrkanonen-Batterien aufstellen lässt. Für den Eurofighter, sofern einer startklar wäre, sind diese Cessnas ja zu langsam. Außerdem liegt deren südlicher EinsatzHORST in der Nähe von Dons kleinen dummen Stadt an der Donau, ebenfalls in einer kdStadD, also in Bayern-und die halten sich neutral, wenn nicht gerade der andere Horst (der gerade seine verloren gegangene Obergrenze sucht) ausgepfiffen wird.
    .
    Was die „fanatischen Lieferwagenfahrer“ anbelangt, so fiel es mir dieser Tage wie Schuppen von den Haaren. Man wollte doch den neu angekommenen Fachkräften, Ärzten und Nuklearwissenschaftlern doch noch durch den bezahlten Führerschein der Klasse C eine Zusatzqualifikation für einen Zweitjob verpassen. Das wäre wirklich gut angelegtes Steuergeld. Im Übrigen konnte man im Rahmen der Attentate in Spanien hören, das man sich an Recht und Gesetz hielt indem man nur denjenigen mit Führerschein in die Las Ramblas fahren ließ.
    .
    @ Tassilo Ja, ja, die sterile Frau quatscht beim Wahlkampf ständig von der Zukunft „unsere Kinder“.
    Da sie selbst keine hat und sie in der dritten Person Mz. Spricht, scheint sie ihre herbeigerufenen Goldstücke innerlich vereinnahmt zu haben.

    @ peter bernhardt- Unterstehen Sie sich an die Drachenzähne zu gehen. Das sind doch Erinnerungsstücke an unsere dunkle Vergangenheit. So wie das Betonblock-Reservelager (wenn die OT zukünftig mal nicht nachkommen sollte mit Anis-Amri-Sperren 1)) in der RHS.
    Übrigens würde ich mich nicht an der fernen Eifel vergreifen wenn westlich Kallsruh´, nördlich der Lauter entlang (da parallel zum Kakteeland Steinfeld) ebenfalls noch nationales Gedenken an den Erbfeind steht.
    1) In Pioniertradition mit: Spanischer Reiter, Rommelspargel, Panzergraben, Steilwandsperre…….

    (siehe ergänzend dazu: http://www.chronik-der-mauer.de/material/179381/schreiben-des-oberkommandierenden-der-gruppe-der-sowjetischen-truppen-in-deutschland-marschall-konew-an-den-minister-fuer-nationale-verteidigung-der-ddr-armeegeneral-hoffmann-14-september-1961)

    (DdH)

  119. Baut Eure Häuser wieder selbst ....
    …. statt einen Bausparvertrag abzuschliessen.
    .
    Denn es wird oft vergessen, dass die heute „Reichen Rentner“ in den 50iger und 60iger Jahren eben nach der Arbeit und am Wochenende ihre Baugruben mit Schaufeln selbst aushoben, an der manuell zu bedienenden Betonmischwanne standen und Steine schleppten.
    .
    Der Südländer macht das noch heute so …. und ist daher in der offiziellen Wirtschaftsstatistik etwas arbeitsscheu.
    .
    Das ist dann doch wichtiger als Bullerbüromantik (Gemüse und Getier selbst zu ziehen).

  120. Bitte um nächsten Text
    Werter Don,
    ich wende mich mit einer Bitte an Sie, nämlich zum Thema eines Ihrer nächsten Blog-Einträge. Der Grund (wie kann es anders sein) lässt sich nur durch eine Anekdote erzählen:
    An einer vornehmen, zentral in München gelegenen Schule, jahrhundertealt, Neorenaissance als Fassade, an die Diplomaten ihre Söhne schicken, die bei den Alteingesessenen und Reichen von Starnberg über Grünwald bis Bogenhausen beliebt ist, jedoch keine dieser unsäglichen „Bildungsstätten“, die eigene Parkplätze für die gepimpten BMWs der Söhnemänner und Mini Cabrios der jungen Damen haben (wie neureich!), wo dennoch der Stammhalter mit der S-Klasse vorgefahren wird und sich ein Vater zitieren lässt, er müsse einen Porsche Carrera fahren, da dieser als einziger Sportwagen vier Sitze hat – kurz, eine Schule, die Ihren Großvätern gut gefallen hätte – an dieser Schule hielt ein Schüler neulich zur Abiturverleihung eine Rede. Nicht irgendein Schüler, sondern der beste Bayerns (und damit gerade gut genug im Selbstverständnis der Schule).
    Und nicht irgendeine Rede, sondern eine hochgiftige Anklage. Voller Witz und Wortgewandtheit zerlegte der Schüler den Lehrkörper und dessen humanistische Selbstgefälligkeit, warf ihnen ihre bornierte Ignoranz genauso vor wie die Beschränktheit des Weltbildes, das mit dem Lehrplan endet – stehende Ovationen der anwesenden Eltern und Schüler waren die Folge.
    So weit, so gut und normal. Ich vergaß die Sache schnell wieder, bis ich die Gelegenheit hatte, mit betroffenen Lehrern zu sprechen. Und zwar im Anschluss an eine Wanderung, die diese mit über dreißig (freiwilligen) Schülern unternommen hatten. Eine Wanderung, wo sechs Lehrkräfte ein paar Wochenenden der Organisation und Vorbereitung geopfert hatten.
    Nu also – diese Lehrer waren nicht nur a bisserl ogfressen von der Rede, die waren zu Boden zerstört. Der eine verzählte mir also a gschlagne halbe Stund, was er alles macht in der Freizeit mit den Kindern, dass er teilweise eigenes Geld, wo ich vielleicht a gscheids Essen für meine ganze Familie krieg für, ausgibt (und das bei der Beamtenbesoldung!) damit die Schratzn Kinder von Eltern, die am ersten Mittwoch des Monats bereits sein Monatsgehalt verdient haben, auch noch am Wochenende bespaßt werden, auf dass sie ja nicht den Vater stören.
    Der andere Lehrer war ein Mann, den erst Gottes Ruf in den Mönchsstand und danach zurück in die Welt beordert hat, um sein Wissen und die guten alten Werte, (die CSU spräche von „Leitkultur“), an die Schüler weiterzugeben. Bei beiden ist der Beruf eine echte Berufung (so abgedroschen es auch klingt, da stimmts), die, humanistischen Idealen folgend, das eigene Wohl zurückstellen und der Gesellschaft einen großen Dienst erweisen.
    Alle beide riskieren saftige Probleme, sollte jemals bei der Wanderung ein Schüler dumm stolpern (Anwälte gibt’s unter den Eltern wie Bedienstete im Hofstaat eines Königs). Freilich wird das Ihnen, werter Don, schwerfallen, sich deren Probleme vorzustellen, wo Sie doch über die Kümmernisse des einfachen Standes erhaben sind.
    Und freilich ging es dem weltlichen der Lehrer, der Anerkennung für seine Taten auf der Erde erhofft, mächtig zu Herzen, dass über sie geredet wird wie von meinen bildungsbürgerlichen Vorfahren über Ihre adligen. Beide wurden mit anderen Lehrern, auf die die Beschimpfung wie die Faust aufs Auge passt, in einen Topf geworfen, ohne dass irgendeiner aus der höheren Schicht für sie eintrat.
    Daher meine Bitte: beide sind eine echte „Stütze der Gesellschaft“, mehr noch wie die Helfer am Münchner Hauptbahnhof, die eine Woche lang Wasserflaschen an Flüchtlingskinder verteilten, und beide werden abgewatscht für die beratungsresistenten Deppen in der Schulleitung, die es wirklich verdie. Beide verdienen einfach ein „Danke“. Ein breites „Danke“, das ihnen klarmacht, dass ihre Arbeit wertgeschätzt wird. Werter Don, bitte geben Sie doch mit dieser oder ähnlichen Anekdoten den Lehrern, die mehr tun als nur ihre Pflicht, ein Zeichen, dass nicht alle sie vergessen. Sie haben es wahrlich verdient.

  121. Die besten Bücher gibt es doch schon...
    … warum ein Buch von Donald Alphonso Duck ?
    https://www.stellabooks.com/books/walt-disney/donald-duck-says-such-luck/1710339?route=category-63

  122. Titel eingeben
    Sorry ich konnte jetzt nicht alle Kommentare lesen und es steht hier sicherlich auch schon mehrfach geschrieben: Audistadt hat optisch eine ganze Menge gemeinsam mit der Innenstadt von Köln. Hässlicher geht es in Deutschland kaum noch, vielleicht Eisenhüttenstadt?

  123. Blue Monday sagte 20. August 2017 um 13:07 Uhr
    Gedanken. Liebster DhD, fahren Sie doch mit einem R8 nach Paris.
    .
    Umm de Goddes Wille, noi. Mit so einer Kiste bin ich mal freitags als Mitfahrer aus der Heide nach Heilbronn gefahren. Schon weit vor Kassel waren die Ventilstößel rausgefallen. Der Fahrer, aus Biberach (lès Schlecker) war anderntags um 06 Uhr zuhause-ich bereits um 02 Uhr.
    .
    Nach Paris mit dem Auto, ich meine weiter rein als bis zum Boulevard périphérique, also bis Bercy? Jamais Madame! Obwohl Florenz/Rom-erprobt.
    .
    Ob das dieses Jahr noch wird mit dem TGV über Kallsruh´- Schdroosbureg – Saverne, äh Zabern zur TGV Est bezweifle ich. Es sollte ja nicht in einer solchen Kiste sein wie oben vorgeschlagen (haben Sie so einen?) sondern in der komfortablen Vierersitzgruppe mit Riesling vom Wolfsberger Eguisheim auf dem Tisch.

  124. O.T., aber irgendwie ins Bild passend:
    Interpol lässt sich vom Sultan benutzen, um Regimegegner kaltzustellen. Brav winselnd apportieren sie Herrchen die Beute.
    .
    Wer stellt Interpol kalt?
    .
    Im Ernst. So ein demokratiefeindlicher Müllhaufen ist eher schädlich als zu irgendetwas nütze.

  125. Die durch ,,E-Mobilität " stark eingeschränkte Beweglichkeit
    .
    ..
    der länger hier Lebenden, gepaart mit allerlei übergriffigen Verboten in der Gastronomie, sowie strafbewehrten Maulkorb-Gesetzen , die Zensur des Internet ,
    die ganzen kleinlichen Vorschriften auch in Unternehmen, deren Führung sich qualitativ demjenigen, das wir aus der Politik schon länger gewohnt sind , nähert,
    all der neue Müll dient dem großen Plan,

    uns zu entmündigen, und mit geballter Staatsmacht dafür zu sorgen,
    dass

    wir schön die Füßchen still halten.

    Wir Leute sollen uns nicht mehr treffen, nicht mehr miteinander reden,
    nicht zu weit rumkommen ,

    wir leben zunehmend in einem unsympathischen Pferch.

    Deutschland 2017, Land der ungezählten Wiederwahl von IM Erika ,
    mit irgendeinem Billigheimer als ,,Koalitionspartner“ .

    Und es geht von hier, wo wir noch staunend und entsetzt stehen,

    rasant weiter abwärts .

    Das erzeugt schon, neben Entsetzen und Angst,

    auch Hass .

    Damit sollte man sich zwar nicht das Leben vergiften,

    aber es ist unwillkürlich.

  126. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre... - wäre
    Hier kann jeder mal für sich den offiziell genehmigten,

    sorry,

    objektiven muß es selbstverständlich heißen, Stand der

    Wahlpräferenz ablesen.

    Soll KEINE Entscheidungshilfe sein, nur mal so.

    https://de.statista.com/infografik/7825/sonntagsfrage-zur-bundestagswahl-2017/

  127. Die Ausreden werden knapp
    Dass die Wirtschaftmigranten aus der Subsahara zuhause weder arm noch perspekivlos (und zum allerwenigsten verfolgt) waren, hat sich mittlerweile herumgesprochen.
    .
    Auch das Märchen vom armen, perspektivlosen Muslim, der zum Terroristen werden muss, weil der Westen ihn nicht genug respektiert – dieses Märchen zerplatzt gerade.
    .
    https://www.welt.de/politik/ausland/article167850496/Das-unglaubliche-Doppelleben-der-jungen-Attentaeter.html
    .
    Die Islamversteher suchen derzeit händeringend neue Ausreden, warum der Westen am Terror schuld ist. Und der Islam ganz unschuldig.
    .
    Aber Barcelona macht einmal mehr unmissverständlich klar: Nicht der Westen (die Juden, die Amerikaner etc.) machen den Muslim zum Mörder, sondern die islamische Lehre, die Koranlektüre, der Imam. Punkt.
    .
    Die Zeit der Ausreden und Beschwichtigungen ist vorbei.

    • Ausreden und Beschwichtigungen
      haben nach wie vor die Oberhand. In meinem Verwandtschafts.- Bekanntschafts.- u. Freundeskreis, bin ich zwar weder als Schwätzer,
      noch als Verbreiter von Dummheiten bekannt. Man schätzt meine
      Belesenheit und nimmt im Allgemeinen meine Reden und Behauptungen
      ernst, findet sie im Allgemeinen sogar anregend.
      Das klappt aber so gut wie nie, wenn ich etwas gegen den Islam einwende.
      Man schweigt dann verlegen, als hätte ich ein no go betreten, oder als
      würde ich ein der heiligsten Güter des bürgerlichen Wohllebens in Zweifel
      ziehen. Dabei argumentiere ich vernünftig mit dem was ich meinen dreiUnd
      Koranübersetzungen entnommen habe, der Lektüre meines al’Bukhari
      (einer der wichtigsten Überlieferers der Hadithen) etc.etc.etc.
      Es ist als ob die Leute um nichts auf der Welt sich mit islamischer Religionsauffassung beschäftigen wollten, als ob sie sich davor scheuten,
      wie der sprichwörtliche Teufel vor dem Weihwasser.
      Was geht hier blos ab? Welcher Teufel oder was auch immer blockiert
      hier die Gehirne ansonsten recht argumentierfreudiger Menschen?
      Dass die hier wurakenden Parteien das Thema Islam nicht aufgreifen
      wollen, ist von deren Politikkabbalistik her begreiflich. Des Bürgers
      Ignoranz dagegen nicht. Obwohl es um seine Freiheit und seinen
      Wohlstand geht. Und obwohl die Barbarismen, welche der Islam Tag
      für Tag generiert, offen zutage kommen. Überall auf der Welt.

    • Welt-Infamie
      Die groesste Infamie hat der verlinkte Welt-Artikel sich netterweise bis zum Schluss aufgehoben: die fahrlaessige ‚Unaufmerksamkeit‘ der Nachbarn.

      Erst pruegelt man auf alle, die Nachbarn von suedlich der EU auch nur reserviert gegenueberstehen, mit der Nazikeule ein. Und wirft ihnen im naechsten Moment Unaufmerksamkeit vor, wo sie sich doch offenbar als mustergueltige Nachbarn verhielten. Damned if you do, damned if you don’t …

      Zeigt vermutlich nur eins – dass der Welt-Redakteur seinen eigenen Ressentiments aufgesessen ist (wenn junge Marokkaner sich so unauffaellig verhalten, fuehren sie bestimmt was im Schilde).

      Immerhin gab es eine Trauerfeier. Bin mal gespannt, wann das auch im Ausland nachlaesst.

  128. Ingotown
    Was ist eigentlich ein „Ingol“?

  129. An G. Duld um ihre Frage in Ansätzen zu beantworten.
    Bei Daimler schrauben viele Türken.
    Bei Bussen ganz besonders.
    Auch MAN lässt Busse für den Nah und Fernverkehr zum Teil
    in der Türkei fertigen. (Im Markt für den Markt und den Export).

    Aktionärsstruktur von Daimler
    Streubesitz (78,92)
    Kuwait Investment Au.. (6,80)
    BlackRock, Inc. (5,18)
    Renault/Nissan (3,10)
    Harris Associates L… (3,01)
    Norges Bank (2,99)(norwegischer Staatsfond)

    Bei Porsche ist es einfacher wenn sie die PAH
    meinen (Porsche Automobil Holding)
    Deren Stammaktien halten Leute wie Herr Porsche,
    oder Herr Piech und deren Verwandtschaft.
    Die andere Hälfte sind Stimmrechtslose Vorzugsaktien
    die jeder kaufen kann.

    Der PAH wiederum gehören 52 % der VW Stammaktien.
    Aktionärsstruktur von VW (Stamm und Vorzugsaktien)
    Streubesitz (42,80)
    Porsche Automobil Ho.. (30,80) =52% der Stammaktien
    Qatar Holding LLC (14,60)
    Land Niedersachsen (11,80) = 20% der Stammaktien
    Die Porsche AG die die Autos baut gehört heute zum
    VW Konzern.
    Die PAH hat als Investmentholding nur ca 30 Mitarbeiter.

    Das kann man alles nachlesen

    Hier zB.:
    https://www.maxblue.de/maerkte-analysen/boersen-kurse/aktiendetailseite.portrait.html?ID_NOTATION=176173

    Die Fondgesellschaft Blackrock aus den USA
    hält an vielen DAX Unternehmen um die 5%.
    Die Amerikaner kaufen die Fonds fürs Alter.
    Von Blackrock gibt es auch zahlreiche Zertifikate.

    Viele Deutsche mögen Aktien nicht.
    Da die Firmen nicht schlecht sind greifen andere zu.

  130. Behördensprache, einfach lustig
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/kriminalitaet-in-deutschland-deutlich-mehr-verbrechen-an-hauptbahnhoefen-a-1162617.html
    .
    Mehr Verbechen, ja so etwas. Wer verbricht denn da? „Männer“ und „Gruppen“. Hihi. Na, wer die Codes kennt, weiß, dass die Söhne Merkels gemeint sind.
    .
    Verblödungsgipfel ist die GdP: sie spricht von einer „Verrohung der Gesellschaft.“ Tjaja. Die böse Gesellschaft. Heißt: Die Opfer sind schuld…

  131. Harry Charles und die Trump Erfolge...
    Harry Charles sagt:
    21. August 2017 um 00:02 Uhr

    .. sein Hinweis auf die Perfomance an der Wall Street
    http://www.macrotrends.net/2481/stock-market-performance-by-president

  132. Nachschlag zu meiner letzten Post/ Trump Erfolge Wall Street/
    Die ersten paar Monate sagen überhaupt noch nichts aus, über die wirtschaltlichen Erfolge einer Präsidentschaft.
    Etwas mehr Zeit,um darüber zu urteilen, sollte, man sich nehmen.

  133. Folkher Braun sagte am 19. August 2017 um 21:15 Uhr etwas zu Optimierungen
    Ich optimiere weiter und sage: machen Sie in Blumen. Mein Insidertipp wird untermauert von immer wiederkehrenden und sich mehr und mehr häufenden! TVTrauerBildernNachDiversenAnschlägen. Also gehen Sie Richtung Florist(in), Blumengroßhändler(in), kaufen Sie Aktien für den Rosenanbau in Kenia.

    Blanker schäbiger Zynismus? Ja, natürlich, aber was bleibt einem sonst noch?

  134. Frau Dr. Merkel ärgert sich über die Automobilindustrie - das muß dem Bürger reichen.
    Es ist einfach dreist, so zu tun, als wäre die Bundeskanzlerin so kurz vor der Wahl über das Ergebnis des Dieselgipfels enttäuscht. Überhaupt ist dieser sinnlose Gipfel nur Ausdruck anhaltender Kumpanei zwischen Politik und Wirtschaft. Aber nach der Wahl wird ja alles besser, solange nur Frau Dr. Merkel wiedergewählt wird.

    Und es ist wirklich frustrierend, daß es wohl so kommen wird.

  135. Damaszener Stahl ist nicht zu verachten
    Ich sehe keinen großartigen Zusammenhang
    zwischen Industrie und Religion.
    Warum sich unterschiedliche Regionen
    unterschiedlich entwickelt haben lässt sich
    sehr wahrscheinlich nicht auf die eine Ursache reduzieren.

    Besonders dann nicht wenn man die Regionen in Bezug auf
    die Industrie und Technikgeschichte
    in langen Zeitreihen betrachtet.

    Zur Wechselseitigen Befruchtung
    von Orient und Okzident siehe auch:

    Georg Mayrhofer
    Die Reise zum Goldenen Apfel
    Residenz Verlag

    • Die armen Muslime verstanden sich nie auf Stahlherstellung,
      sie klauten den Stahl in Indien (von woher sie auch alles andere mopsten, das wir – wie die indischen Zahlen – „arabisch“ nenen) und verhökerten ihn nach Europa unter dem Namen „Damaszener“.

  136. Industrie und Religion Teil 2
    Ich muss zugeben das die Renaissance der Naturreligionen
    Ende des 20. Jahrhunderts (Besonders in Deutschland)
    hier doch zT starke Effekte hatte die zum Niedergang
    ganzer Industriezweige geführt hat.

    Einige dieser Technologien erlebten dann in anderen
    Regionen eine Wiedergeburt. Man könnte fast von einer
    Umkehrung der Verhältnisse sprechen als zT Antikes Wissen
    über den arabischen Raum zu uns gelangte.
    Heute wandert die Technik in die andere Richtung.

    Das dauerhafte Interesse des Iran an der Kerntechnik
    sei hier beispielhaft erwähnt oder die Grundstoffchemie
    auf Basis des Erdöls. Der arabische Raum wird künftig verstärkt
    aus Erdöl hergestellte Produkte exportieren und etwas weniger das Öl selbst.

  137. Gestern Nacht haben die Netzfeministinnen ihn gefangen,
    den Don. Und rücken ihn nie wieder heraus.

  138. Stupid Germans....
    Klaus Keller sagt:
    21. August 2017 um 14:07 Uhr

    An G. Duld um ihre Frage in Ansätzen zu beantworten.Viele Deutsche mögen Aktien nicht.
    Da die Firmen nicht schlecht sind greifen andere zu.

    ..Im Kindergarten wurde ich gefragt, was willst du denn mal werden FJ45?
    Lokomotivführer wäre nicht schlecht, aber Lehrbub bei Warren Buffett ist besser. Bin halt dann kein Lokomotivführer geworden, bin ja nicht doof.
    Zweite Frage.
    Und was willst du überhaupt nicht werden, FJ45 ?
    Sterncheneinkleber zwischen Buchstaben bei der Heinrich Böll Stifftung !

  139. Bin sauer und wütend, aısser Rand und aBab
    Text eingeben

  140. Ich bin sauer, unstimmig, ausser Rand und Band
    … da die Amerikaner auf dem Grundstück des Atatürk Hofes in Ankara, doch noch ihr Konsulargebäude errichten wollen. Sie haben es angeblich 2014 erworben… Sie sollen darin verreckeken ..,

  141. Treppenwitz der Geschichte
    Als etwas anderes kann die wirtschaftliche Entwicklung nach dem II. Weltkrieg in Bayern und im Speziellen in Ingolstadt nicht bezeichnet werden. Bis auf wenige Regionen (Nürnberg, Augsburg, München) profitierte man ausschließlich von einer historischen Ausnahmesituation und dem Zuzug bzw. der Neugründung von Unternehmen aus der SBZ & anderen Regionen Deutschlands. Gerade die heutige Audi AG konnte sich nur durch die ausgewanderten Führungskräfte und Ingenieure aus Sachsen behaupten, welche sämtliches Know-How und die nötige Erfahrung, welche man im Fahrzeugbau benötigt, mitbrachten.
    Und darin (und nicht in einem politisch motivierten „Dieselskandal“) sind auch die Gründe für den zukünftigen Niedergang Bayerns zu suchen. Sicherlich wird dies nicht heute oder in den nächsten Jahren geschehen, doch in der langfristigen Tendenz werden sich wieder die Regionen mit überlegener Arbeitsethik behaupten. So wird Bayern wieder zu dem werden, was es immer schon war: ein rückschrittlicher Agrar- und Auswanderungsstaat.

    (PS: Der historischen Genauigkeit halber, möchte ich noch auf einen kleinen Fehler in Ihrem Text hinweisen: Die ehemalige Audiwerke AG hatte ihren Firmensitz in Zwickau, die von Ihnen erwähnte Auto Union AG war seit ihrer Gründung in Chemnitz beheimatet, wohin später auch die Konzernleitung vom Zschopauer DKW Werk zog.

    • Sag mir wo die Regionen mit überlegener Arbeitsethik sind, wo sind sie geblieben?
      @Erbe der Hochindustrie
      Die Gründe für den zukünftigen industriellen Niedergang Bayerns finden Sie in der desaströsen Einwanderungs- und Schulpolitik!

    • @Niedergang Bayerns
      Lieber Erbe der Hochindustrie,

      ihre Ausführungen zur wirtschaftlichen Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg besitzen eine gewisse Plausibilität, obwohl ich bezüglich anderer nichtgenannter Industrieunternehmen, wie z. B. von BMW, ein anderes Bild habe. Können sie aber ihre Prognose zu den Gründen für ihren angenommenen zukünftigen Bayerischen Niedergang ein wenig näher verifizieren oder basiert das eher auf einem Bauchgefühl? Mir geht es hier weniger um die allgemeine Erkenntnis, daß Wirtschaftsregionen prosperieren und schrumpfen, was bekannt ist, sondern um spezifische Faktoren, welche sich auf Bayerische Besonderheiten stützen. Spannend wäre in diesem Zusammenhang auch, ob sich die von Ihnen erwähnte sächsische Industrieregion ihrer Meinung nach wieder zu einem industriellen Zentrum entwickeln würde. Der gegenwärtige empirische Befund hierzu ist, zusammen mit dem Ergebnis industriepolitischer Bemühungen Sachsens, gemessen am (Subventions)Aufwand gelinde gesagt bislang eher bescheiden.

  142. Warum
    zappt DA meine Antwort auf Tassilo von heute morgen einfach weg?die Zeit der Beschönigungen und Beschwichtigungen sei einfach vorbei, sagt Tassilo.Das hat meine Antwort getriggert.Die ist einfach in DA’s Orkus
    verschwunden, obwohl der Ton sachlich war. Islamkritik verschwindet
    überhaupt gerne im Tegernsee. Ist der Don von der „Schönheit des Islam“
    verzaubert oder gar von seiner „Wahrheit“ im Stillen überzeugt.
    Glaubt er in dieser merkwürdigen Religion die Lösung der Modernefrage
    zu erahnen? Oder was.

  143. Es fällt auf:
    Leibeigene sind im islamischen Kulturkreis(wenn man das so nennen darf)
    überhaupt DER HIT. Ich konnte das in deren Ländern selbander beobachten.

    • Wir wollen an dieser Stelle daran erinnern, dass die USA zwei Kriege gegen die Berber führten, um Sklaverei zu beenden – und die Briten als Kolonialmacht lange daran arbeiteten, in Westafrika die indigene Sklaverei auszurotten.

  144. Es ist eine erlaubte Annahme,
    geschätzter Don, dass die Amigos vom anderen Ufer, mehr danach trachteten, ihre Marine im Mittelmeer zu etablieren, als den Berbern
    den herrlichen Duft demokratischer Freiheit zu bescheren.
    Es ist sicher richtig, dass die Barbareskenstaaten eins auf die Mütze
    brauchten und heute scheint das wieder so zu sein. Die Zustände in
    Libyen z.B.himmelchreiend: In Sirte ist z.B.die Hauptmoschee nach
    dem Gründer der Terrormiliz Abu Mussab Sarkawi benannt worden,
    auf dem Platz davor finden Hinrichtungen von “Hexen“ statt. Mehr
    als eine Million Libyer,(von insges.6Millionen), sind ins Ausland geflohen
    und 400000 irren als Binnenflüchtlinge im Land umher, teilt Tom Stevenson,
    Auslandskorrespondent von LE MONDE, mit. Und all das initiiert durch
    die edlen Befreier der 1820er Jahre aus Washington/Delaware.
    Chaos und Unfrieden in Europas Hinterhöfen als staatl.Strategie.
    SO ist das.

  145. Sü oder Sa
    Wenn irgend ein See die Phantasie zur Schwermuth zu stimmen, und Bilder, wie Ossian sie sah an den Ufern der schottischen Seen, in der Seele des begeisterten Schwärmers zu wecken vermag….

    Emil**
    Wer noch vor wenigen Stunden an dem ernsten Hallstädter-See stand und nun diesen im Sonnengold schwimmenden herrlichen See erblickt, glaubt eine Gauermann’sche Gewitterscene plötzlich in eine Fischbach’sche Morgenlandschaft verwandelt zu sehen.
    ….wie zu Schultes Zeiten, noch immer von keinen Korallenbänken, wohl aber von weißen Kalkfelsen und dunkelgrünen Nadelwäldern umsäumt ….
    ….das Licht der Sonne, das auf diesen heiligen Altären der Freiheit flammt, theilt sich in einer ewig wechselnden Farbenmischung dem Thale mit, lächelt hier auf lichten Waldhöhen, schlingt sich dort um einen duftenden Blumenhügel, oder küßt die aufhüpfende Forelle im Wasserspiegel, wenn sie mit schillernden Flügeln über den Fluthen des Sees schwebt.
    Wer nicht begeistert in ihren Strahlen sich baden will, um kräftig wie ein Aar in luftiger Behausung, mutig wie die Bäche, frei wie die Lüfte des Thales zu werden, der findet dunkle Laubschatten in der Nähe des Sees und Früchte daselbst, den Gaumen zu laben, und Immergrün sich weich zu betten.

    Adolph Schaubach
    Seine Ufer und Gebirge sind einfach gestaltet und dennoch macht er einen so tiefen Eindruck, daß man das Andenken an den Grundlsee wohl schwerlich je aus der Erinnerung verlieren wird; während andere Seen wohl prächtiger und großartiger sind, so wird doch kein See mit solcher Sehnsucht nach seinen Ufern erfüllen wie dieser….

    Hu von Ho
    Lieber, hier sitzen wir eingeregnet in einem kleinen Bauernhaus wie auf einer Insel, um die der Westwind ewig schwarze Wolkenbänke treibt, deren schwerer Regen auf die triefenden Wiesen und in die angeschwollenen Bäche hineinfällt. Aber wir haben in dem kleinen Haus genug, uns zu erheitern….

    Peter Altenberg
    Was die Landschaft betrifft, so erkläre ich hiermit jeden für einen herzensrohen Schmock und Parvenü, das heißt non parvenu, der nicht zeitlebens mit der romantischen Pracht des …, des…., des…… sees sein gutes, gesundes Auskommen findet.
    Ich liebe die Landungsstege an den Salzkammergutseen, die alten grauschwarzen und die neueren gelben. Sie riechen so gut von jahrelang eingesogenem Sonnenbrande.

    Ich war allerdings noch nie in Meran, aber ob Heinz Erhardt mit rosa Flamingo-Schwimmreifen dort so gut hinpassen würde wie vor den Rostigen Anker oder in die Stubn beim Veit, Bj 1616? Außerdem hat sich Mateschitz eingekauft und bald gibt’s dort sicher nur mehr Stützen der Gesellschaft.

  146. Auditown
    Falls sie nochmal auf das Thema „Dieselskandal“ zurück zu kommen gedenken, hab ich was tatsächlich Neues für sie…

    Habe gerade ausgerechnet auf den nachdenkseiten einen Beitrag gelesen, der alle Audi oder Diesel „geschädigten“ interessieren und überraschen wird.
    Wie nicht anders zu erwarten wird der Inhalt zum tatsächliche Ausstoss deutscher Dieselfahrzeuge im Vergleich zu den Produkten anderer Länder von der Lügen/Lücken-Presse verschweigen.
    Es gibt da auch einen überraschenden Vergleich des Schadstoffausstosses von Dieesel und Benzinern… sehr interessante Zahlen sind das.

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=39754

    Dann mal wieder Tschüss…

    • Überraschend ..? ... Stupid German
      …. nicht wirklich.
      Nur und dann sind wir bei dem Punkt numero uno,
      in keinem Land weit und breit haben die Grünen solch einen Einfluss, nicht nur was sogenannte Umweltproblematik angeht, sondern auch in anderen Bereichen, wie in Deutschland.
      Die ganze Misere, im politischen, Rechtswesen ectpp, können Sie auf den
      Einfluss der Grünen ( Unterwandert von Anfang an durch K – Gruppen)
      herunterbrechen.

      Wie hieß es bei den Grünen so schön:…. durch die Instutitionen.
      Stupid Germans, lässt sich hübsch mit Angst, Panik Stimmung machen.
      Einfach sich nochmal die Namen derer vergegenwärtigen, die in den Gründerjahren die Partei geformt haben.
      Selbe Spiel erleben wir jetzt auf der AFD Seite, hüpfen die Nazis rein, so what… nichts neues unter der Sonne.

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