Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Einige erquickliche Gedanken über Miete und Leibeigenschaft

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Wer koa Haus hod, dem ko da Wind koan Ziagl vom Dachl wahn
Bayerische Volksweisheit

Natürlich habe ich, wie viele andere, erhebliche Probleme, eine Partei zu finden, die meine Wünsche als Volksmacht im Parlament vertritt. So bin ich bekanntlich der historisch durchaus berechtigten Ansicht, dass Leibeigenschaft erheblich besser als ihr Ruf war. Sie wäre auch heute in Zeiten von Individualverkehrverdammung, Akademikerschwemme mit Berliner Abitur und naturferner Lebensmittelerzeugung eine gute Alternative zum bestehenden System der Knechtschaft durch multinationale Arbeitgeber, welche zudem, so behauptet die SPD, Frauen 21% weniger bezahlen. Das ganze Problem entstand erst mit der Aufhebung der Leibeigenschaft im 19. Jahrhundert. Davor lebten die meisten Deutschen extremst bio, wohnten naturnah und kümmerten sich wenig um iPhones und Minis. Statt dessen war die abgasfreie Sense in der Hand, und Prestige wurde durch den mit Handarbeit gefüllten und nachhaltigen Brautschrank ausgedrückt. Miete in der heute bekannten Form gab es nur in den Städten – auf dem Land wies der Herr dem Bauern den Hof und der Bauer dem Vorfahren des Akademikers die Ecke im Stall zu, und jeder war zufrieden.

Miete als soziales Brennpunktthema ist eine Folge von Verstädterung und des Aufkommens einer reichen Oberschicht, die nicht mehr für sich selbst, sondern für andere Gebäude zur Verfügung stellte. Die Phase von 1800 bis 1960 war von einer massiven Landflucht und Raumnot in den Städten geprägt, die teilweise mit der sog. Wohnungszwangswirtschaft und Zwangszuweisungen ebenso erbittert wie erfolglos bekämpft wurde: Wohnraum in der Stadt war und ist bis heute zumindest in prosperierenden Gegenden teuer. Dass der Zuzug zusammen mit dem knappen Gut die Preise treibt, der mobile und nicht an die Scholle gebundene Mieter also selbst die Ursache seiner Wohnkosten ist, wird gemeinhin in der historischen Forschung nicht bestritten. Nur heute meinen Politiker und Soziologen, dass es ganz anders sein müsste. Dafür gibt es zwei gesetzliche Lösungen. Die eine ist die jüngst gescheiterte Mietpreisbremse.

Die andere, Sie haben es sicher schon erraten, wäre die Wiedereinführung der Leibeigenschaft, mit der man nicht mehr den Mietpreis, sondern die bedarfsgerechte Verteilung der Menschen im Land regulieren könnte. Der positive Nebeneffekt wäre übrigens auch eine Verminderung der Zahl jener, die sich um Wohnungen in den Städten bemühen. Das würde erfreulicherweise zwar nicht die Mieten und das Sozialniveau angesehener Familien senken, aber die Menge der Anfragenden reduzieren. Als Vermieter würde man weniger beschimpft werden, wenn man sich den besten Mieter heraus sucht, die Stimmung wäre besser, und es gäbe genug Leute, die nach alter Väter Sitte wieder Wurst und Brot mit dem Handkarren auf den Markt brächten, was obendrein den Feinstaub reduziert. Sie sehen also, das Scheitern der Politik beim Dieselskandal und der Mietpreisbremse – in beiden Fällen war die SPD übrigens in Form von Aufsichtsräten bzw. Ministern beteiligt – zieht zwingend eine Wiedereinführung der gesteuerten Verteilung der Menschen zum grösseren Wohle des Landes nach sich.

Eben: Die Leibeigenschaft. Aber noch nicht einmal die Grünen als feudalistisch-urbane Verbots- und Kommandopartei sind für diesen naturnahen Ansatz zu haben. Dabei ist das Projekt alles andere als utopisch: Früher wie heute gibt es zwei Arten von Menschen auf dieser Welt, die Besitzenden und die anderen, und schon bei der Leibeigenschaft war es so, dass die Besitzer von Grund, Boden und Geld ihre Mittel den anderen zur Bewirtschaftung überließen, und sie nicht bei der gottgefälligen Arbeit störten. Wie wichtig echter Besitz an Immobilien war, ist in Deutschland leider etwas vergessen, weil man sich lange der Vorstellung hingegeben hat, Zersiedlung mit Villenvierteln im Grünen und sozialem Wohnungsbau in weniger guten Ecken könnte das ausgleichen. Und in einer schrumpfenden Gesellschaft spiele das Thema Wohnraum ohnehin keine Rolle mehr – also warum kaufen, sich verschulden und abrackern, wenn man die Scheinfreiheit des Mietens geniessen kann.

Das waren, man muss es so sagen, falsche Einschätzungen. Wirklich frei wird man über die Schrecken Ereignisse der Merkelepoche sicher erst in 20, 30 oder 100 Jahren reden können, aber die letzten 10 Jahre haben alles verändert.

Deutschland ist der grosse Gewinner der Finanzkrise, erreicht teilweise Vollbeschäftigung, und zieht aus ganz Europa Menschen an, die bei uns mit ungeliebten Arbeiten mehr als Lehrer in Bulgarien oder Akademiker in Italien verdienen.

Die Deutschen selbst verdienen recht gut, und die Wohnung und der hochbegabte Nachwuchs haben beim Prestige das Auto längst überflügelt. Heute wird soziale Schicht vor allem durch Wohnlagen, Kinderzimmer und Quadratmeter ausgedrückt. Deshalb werden Immobilien beim Kauf begehrter und teurer.

Gewinne müssen erwirtschaftet werden – trotz Umweltschutzauflagen, Bodenpreisen und Entstehungskosten von 3000€/m² oder mehr. Der übliche Schlüssel besagt, dass die Entstehungskosten nach 12, spätestens 15 Jahren durch die Miete wieder eingenommen werden sollten – ansonsten lohnt sich das einfach nicht. Das bedeutet, die Miete sollte mindestens bei 15-20€/m² im Monat liegen. Daher wird vor allem im Luxussegment oder in kleine, aber teure Businessapartments mit bis zu 25m² investiert – politisch ist Letzteres durchaus von der SPD gewollt.

Wir haben also einen Mietwohnungsbau und ein Hochpreissegment, das vor allem jene Gutverdienenden im Auge hat, die sich hohe Mieten leisten können. Wir haben eine kaufende, besitzende oder erbende Oberschicht, die jeden Quadratmeter für sich selbst in Anspruch nimmt – das ist übrigens die Hälfte der Bevölkerung. Diese beiden Gruppen belegen zusammen deutlich mehr als die Hälfte der Wohnflächen, und zwar nicht nur kurzfristig, sondern auf viele Jahre und Jahrzehnte. Um den Rest des Marktes, auf dem sich private und öffentliche Vermieter tummeln und den Politiker gern als “bezahlbaren Wohnraum” bezeichnen, streiten sich also deutsche Nichteigentümer, EU-Einwanderer und, wegen der Grenzöffnung, Migranten.

2015 behaupteten die gleichen Politiker, Aktivistem und Journalisten, die heute von “bezahlbarem Wohnraum” sprechen, dass das Land eine Million Zuwanderer verkrafte. Das sei, als ob 80 in einer Kneipe seien und noch einer käme dazu. Das Bild war, auf den Wohnungsmarkt übertragen, falsch. 50 sitzen in einem Lokal, das ihnen selbst behört. 10 weitere sitzen in einem Lokal, das sich auf sie spezialisiert hat. Der Eine dagegen kommt in eine daneben liegende Kneipe, in der schon 20 Stühle besetzt sind, wie auch 5 Barhocker, und im Eingang warten noch ein Italiener, eine Spanierin und ein Bulgare auf einen Platz – während der Kneipenbesitzer schon dabei ist, die Kneipe zugunsten des Luxuslokals zu verkleinern, weil er dort mehr verdient.

Und der eine, der dazu kommt, würde auch noch gerne seine Familie nachholen. Beim Lokal der Besitzer – zu denen auch die Politiker, Eigentümer der Medien und viele Profiteure der Rundfunkzwangsabgaben gehören – merkt man von diesem Drama nichts, und kann weiter sagen, dass nur einer in die Kneipe kam. In der Kneipe dagegen tritt der Staat auf und garantiert dem neu Ankommenden die Bezahlung für einen Platz, und wenn es auch nur ein halber Barhocker auf dem Weg zum Klo ist. Und so kommt es dann, dass für die Wartenden im dunklen Eck noch teure, halbe Barhocker aufgestellt werden, und ein paar Kneipenbesucher gegen ihren eigentlichen Willen ins Luxusrestaurant umziehen müssen. Die Kosten für den Umbau werden auf alle Kneipenbesucher umgelegt. Es redet sich leicht über gemeinsame Kneipen, wenn man selbst gar nicht darin verkehrt, und vielleicht auch noch von den steigenden Kosten in den anderen Lokalen profitiert. Ich zum Beispiel sollte hier auf gar keinen Fall sagen, dass die Zuwanderung von einer Million Menschen, die nichts kaufen und im Topsegment mieten können, aber ihre Miete vom Staat garantiert bekommen, im Niedrigsegment des Marktes neben der natürlichen Gentrifizierung für massive Verwerfungen sorgt. Einfach, weil die Neuankömmlinge auf einen Markt treffen, in dem sie von privaten Vermietern eher selten akzeptiert werden, und mit allen anderen, die nicht viel zahlen können, um die wenigen verfügbaren Wohnungen kämpfen. Ich gehöre bei dieser unbegrenzten Zuwanderung in das untere Segment des Mietmarkts – unfreiwillig und gegen meine verfassungskonformen Sichtweisen zu Migration und Asylrecht .- zu den Profiteuren.

Nicht, weil ich in schlechten Regionen vermiete. Sondern weil auf dem Mietmarkt wegen Überbelegung der unteren Kategorie alle erfolglos Wohnungssuchenden zwangsweise im mittleren oder oberen Segment des Marktes landen, und dort für Konkurrenz sorgen. Als Vermieter wiederum will man auf keinen Fall Mieter, die nur unterschreiben, weil es hier billiger als woanders ist. Wer gute Mieter will, darf nicht zu billig vermieten. Das ist ein eherner Grundsatz des Geschäfts – und dieser Grundsatz hat dann auch spielend leicht die Mietpreisbremse aus den Angeln gehoben. Und selbst mit Mietpreisbremse würde man als Vermieter im Zweifelsfall die deutschen Doppelverdiener, die geräumig leben wollen, gegenüber allen anderen Gruppen bevorzugen. Diese Gruppe, die sich dank Miepreisbremse grössere Wohnungen günstig leisten könnten, wären die eigentlichen Gewinner gewesen. Nur ändert eine Mietpreisbremse überhaupt nichts am Umstand, dass bei massiv steigender Mietbevölkerung, gleichzeitiger Gentrifizierung und schwindendem Angebot Verwerfungen auftreten. Und zwar genau dort, wo es der Abgeordnete mit Zweitwohnung in Berlin-Mitte und die hochbezahlte ARD-Kommentatorin mit ihren hehren Ansprüchen an die Menschlichkeit nicht merken.

Ich habe nicht die geringsten Zweifel, dass man dereinst die Wohnungsnot in Deutschland und das Versagen der Politik auf eine Stufe mit den Zuständen im New York und London des späten 19. Jahrhunderts stellen wird. Einwanderung ohne Wohnraum verursachte nun einmal Hell’s Kitchen und das Londoner East End, ohne dass man davon auf Long Island oder in einem Herrenhaus viel gemerkt hätte. Dass es bei uns nicht so kommen würde, wurde versprochen, als man von Zahnärzten und Facharbeitern fabulierte, die aufstiegswilig und sogar besser als die Deutschen ausgebildet seien – diese Hoffnung hat sich, höflich gesagt, noch nicht umfassend bewahrheitet, und so lange die Menschen aus welchem Grunde auch immer im Land sind, sind sie Teil des Wohnungsmarktes, seiner Preisentwicklung, der Profiteure und jener Politiker, die diese Entwicklung sehenden Auges verursacht haben. Man kann Grenzen aufgeben, weil sie vorher existierten – aber keine Tür einer Wohnung öffnen, die noch nicht gebaut ist.

Wie oben schon gesagt: Leibeigenschaft könnte die Lage etwas entlasten und den ein oder anderen einer sinnstiftenden Betätigung in naturnaher Umgebung zuführen, und das ewige Jammern, man wüsste nicht, was man aus seinem Leben machen sollte, wäre dann auch vorbei. Die Geschichte der Leibeigenschaft, wenn ich das so erwähnen darf, kennt keine Massenzuwanderung in die Abhängigkeit und auch keine Quarterlifecrisis jenseits von Hungersnöten, und zeigt obendrein, wie man jene Klassenkämpfe über Jahrhunderte hinweg befrieden kann, die uns auf dem Wohnungsmarkt momentan in neuem Gewande gegenüber treten.

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  1. Bier
    Innovative Idee. Früher gab es aber auch den Begriff des „Gesindels“.
    Heute gibt es Politiker. Ich frage mich mehr, wer in der Kneipe mit den Politikern sein Bier trinken müsste, oder gibt es Freiwillige?

    • Das hängt ganz vom Politiker ab – Frau Merkel macht vorgesiebte townhalls.

    • Na ja, alternativ
      die eigenen aus der Staatskasse nach Besoldungsordung B alimentierten Beifallklatscher mitbringen ist nun auch nicht das Gelbe vom Ei.

    • Vorgesiebte townhalls: oh ja.
      Bei uns waren außer zwei lautstarken Protestierenden alle anderen DasFreundliche Gesicht. Wer da nicht mitklatschte, war bei den Sitznachbarn sofort unten durch – wie eine Rotzgöre, die im Sonntagsgottesdienst laut furzt

    • Gesindel ? ? ?
      Oder meinten Sie vielmehr das Gesinde…?!

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      Er meinte schon „Gesindel“, nämlich Politiker.
      „Gesinde“ sind ja die, die (im Hause) arbeiten.

  2. Kleine Korrektur: 2015 behauptete man, das Land vertrage problemlos
    jährlich (!) mindestens eine Million Zuwanderer. Schliesslich gebe es ja alleine in Ostdeutschland 1,4 Millionen (!) leerstehende, sofort bezugsfertige Wohnungen.

    Alleine für diesen gedanklichen Müll unserer herrschenden Funktionseliten in Medien und Politik wäre die Widereinführung der Leibeigenschaft eine angemessene Reaktion. Sie hätte darüber hinaus den grossen Vorteil, mit der automatisch wegfallenden Demokratie das Land dauerhaft wieder einer Führungsschicht zu überlassen, die wenigstens über einige Generationen hinweg gelernt hat, den Nachwuchs auf diese Aufgabe hin auszubilden. Statt ihn in Genderstudiengängen mit Feminismustheologie vollzustopfen.

    Also – Leibeigenschaft und Feudalismus jetzt! Wo ist eigentlich HM555, wenn man ihn braucht :-).

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Es gab haufenweise überzogene Vorstellungen, ich habe sowas wie einen Mittelwert genommen.

    • Richtig !
      der passende Kommentar von Goodnight fehlt auch noch . Und gedanklicher Müll ist mMn noch untertrieben

    • 1 Million versus 80 Millionen
      Außerdem wurde die unterschiedliche Zusammensetzung der Alterskohorten völlig ignoriert. Aber mit sowas kann man Grünen und getarnten Grünen nicht kommen. Ich bleibe dabei, wer von denen mehr Mathe als für den Grundschulabschluß in Bremen nötig, hat ein Problem in der Partei. Siehe Palmer.

    • Bundesinstituts für Berufsbildung: 59 % der Flüchtlinge haben keinen Schulabschluss!
      @rhadamanthys:
      BILD, 23.08.2017
      Laut dem Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) haben 69 Prozent der Geflüchteten im Heimatland keine formale berufliche Ausbildung durchlaufen, 80 Prozent haben keinen Berufsabschluss.
      Von den 2015 und 2016 zugereisten Asylsuchenden waren Mitte vergangenen Jahres 13 Prozent bei uns erwerbstätig.

  3. Leibeigenschaft
    Sehr schön! Zwar etwas einseitig, aber notwendig, da die andere Seite der political correctness diese Argumente immer bewusst ausblendet.

    • Ich bin es leid, mir als Vermieter die Vorwürfe anzuhören, für die gefälligst die verantwortlichen Politiker zurück treten sollten.

  4. irgendwie...
    Text eingeben

  5. Irgendiwe ..
    … ist das nicht mehr lustig

    • Es ist eher sarkastisch, da gebe ich Ihnen recht.

    • Es wird wohl auch gefährlich.
      Sobald die Wirtschaftsblase platzt, wird es tüchtige Wirtshausschlägereien geben.
      .
      Der Überbringer der Botschaft, mag er auch Sarkasmen häufen, trägt daran keine Schuld.
      .
      Und wer aufmerksam liest: die Schuldigen werden ja benannt.

    • Ja, wenn das kommt, dann wird es noch enger.

    • Tassilo @ 21. August 2017 um 18:28 Uhr
      Tassilo sagt:
      „Es wird wohl auch gefährlich.
      Sobald die Wirtschaftsblase platzt, wird es tüchtige Wirtshausschlägereien geben.“

      Sobald bei einer auch nur kleinen Rezession die Arbeitslosenquote in Richtung 10% geht, möchte ich in keiner deutschen Großstadt wohnen.

    • Titel eingeben
      @Tassilo

      Besonders auch, weil Deutschland (oder besser die Politik) anderen Ländern derart vor den Karren geschissen hat (z.B. Austerität, Lohndumping vgl. den Spruch von Schröder mit dem Niedriglohnsektor in Davos oder auch die Flüchtlingsfrage, wo Länder mit EU-Außengrenzen alleine gelassen wurden), dass die dann im Fall des Falles eher mit Schadenfreude reagieren werden.

      bombjack

    • plus deutsche Internationalsozialisten, die mit den Schleppern zusammenarbeiten, um Italien mit Wirtschaftsflüchtlingen zu füllen, die allesamt ins Gefahrenland Libyen gereist sind statt vdorthin, wo man sicher ist. Der Hass auf die Deutschen ist, egal was bei SPON behauptet wird, immens.

    • "...plus deutsche Internationalsozialisten, die mit den Schleppern zusammenarbeiten...
      …um Italien mit Wirtschaftsflüchtlingen zu füllen“

      Kennen Sie dies? Eine Animation, wo die Stellen gezeigt werden, wo „Hilfsorganisationen“ „Flüchtlinge“ aufgenommen haben, und zwar 2014, 2015 und 2016?

      ht*tps://www.nytimes.com/interactive/2017/06/14/world/europe/migrant-rescue-efforts-deadly.html?mcubz=1

      Und die ist nicht von pi-news, sondern der New York Times.

      Wer danach noch behauptet, die „Hilfsorganisationen“ würden nicht das Geschäft der Schlepper betreiben, ist Ideologe.

    • Ja, ich weiss. Die Südküste des Mittelmeers ist für Grüne jugend und Antifa das, was Afghanistan für junge Saudis war. Daher sollte man sie auch für die Folgekosten zahlen lassen.

    • Beitragswunsch
      Würde mich freuen etwas mehr darüber lesen zu können:

      „..plus deutsche Internationalsozialisten, die mit den Schleppern zusammenarbeiten, um Italien mit Wirtschaftsflüchtlingen zu füllen, die allesamt ins Gefahrenland Libyen gereist sind statt vdorthin, wo man sicher ist. Der Hass auf die Deutschen ist, egal was bei SPON behauptet wird, immens.“

    • Schauen Sie einfach in die italienische Tagespresse… da finden Sie genug, von Trapani bis Bozen.

  6. Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen!
    Der geniale Genosse Stalin hat die russische Leibeigenschaft in ein sehr gut funktionierendes System der Zuzugsbeschränkung und Wohnungsbewirtschaftung transformiert.

    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Propiska_in_the_Soviet_Union

    Hieran sollten sich die deutschen Neuplanwirtschaftler orientieren. In Russland wurde das ganze recht stark liberalisiert. Aber zum Beispiel in Usbekistan funktioniert es nach wie vor vortrefflich. Taschkent hat eine Städtepartnerschaft mit Berlin. Ja worauf wartet der rot-rot-grüne Senat denn noch?

    • Nun. Stempel im Pass mit der volkszugehörigkeit sind nicht mehr ganz so üblich.

    • Pässe...
      …benötigt man zur Einreise nach Deutschland eh nicht mehr!
      No borders no nations!

    • Propiska und Nationalität
      Die Eintragung der Nationalität in Ausweispapieren in der Sowjetunion und das System der Propiska haben eigentlich nichts miteinander zu tun. Lesen Sie bitte den Wikipedia-Artikel.

    • Na gut, der Genosse Stalin
      verfügte ja auch über die Möglichkeit bei eventueller Wohnungsnot in irgend einem Bereich seiner Territorien asap durch Verlagerung gewisser Teile der Bevölkerung für Progress im Fernost-Bahnbau zu sorgen. Als Nebeneffekt ergab sich somit gleichzeitig eine Stabilisierung der Bahndämme im Permafrost-was wiederum zu einem Entspannungsschub auf dem Wohnungsmarkt seiner Metropolen diente.

  7. Ich möchte keine Leibeigenschaft haben.
    Also wirklich, Don!Stellen Sie sich mal vor, eine Veganer Genderista-Spießerin hätte Sie in den Fängen: keine bösen Sahnetorten mehr, die Fahrräder werden nach Nepal gespendet, Ihr wunderschöner Weihnachtsnippes kommt unter den Hammer, weil die Weihnachzsgeschichte nicht genderkonform und somit häretisch ist, und für Ihre bösen Blogs müssen Sie zur Strafe Lebenslang in der Flüchtlingshilfe Dienst tun.

    • Wieso? Leibeigenschaft für Gendristinnen zu allererst! Rauf auf die Alm im Dirndl und gemäht, aber dalli! Piilze finden sie im Wald.

    • und gemäht?
      .
      Ja, sicher.
      Die haben in 20 Jahren noch keinen Quadratmeter Gras gemäht.

    • Don Alphonso @ 21. August 2017 um 19:16 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Wieso? Leibeigenschaft für Gendristinnen zu allererst! Rauf auf die Alm im Dirndl und gemäht, aber dalli! Piilze finden sie im Wald.“

      Die Dschänderistin wird Ihnen das schöne Dirndl vor Wut zerbeißen und die Matte vor Zorn zerstampfen. Danach geht sie im Tal unten H4 beantragen oder, als veredelte Form, Drittmittel anfordern für Dschänderforschung.

    • Das gab es vor 1848 nicht und wird es auch jetzt nicht geben. Arbeiten oder hungern.

    • Don, dass sehe ich wie Sie mit der Altersarmut.
      @ Nahuatl, wir müssen uns überraschen lassen. Solche Umfragen kenne ich aus der Touristik, man biegt es sich zurecht.Dann kam heraus, dass 80% der Urlauber am liebsten wandern, schöne Wege und nette Lokale bevorzugen und natürlich gutes Wetter.
      Wurde von einem Prof. der TH geleitet und kostete 12000€. Diejenigen, die an der Basis sind, wussten das schon immer und hätten das Geld lieber in der Werbung gesehen.Das wäre allen zugute gekommen, nicht nur dem Prof.

    • Wenn sie nicht mähen können
      sollen sie die Nagelschere nehmen.

    • Gras gemäht
      Derjenige, der mir in Bergisch-Gladbach vorgestern Gras verkaufen wollte,war sicher kein Genderist. Vielleicht hätte er aber auch Pilze gehabt, wer weiß. Hätte ich gekauft, vielleicht hätte ich dann die Kühe auf der Alm gesehen. So gesehen, eine verpasste Gelegenheit. Apropos Kühe: Kommt noch etwas von wg.Agent&in?

  8. Verantwortunglos
    In Ihrer schönen, also sprachlich gesehen, Beschreibung wird mal wieder das ganze Elend der Poltik dieser Frau offenbar. Nicht, zu spät oder unüberlegt handeln, das Volk betrügen, für die eigenen Versäumnise andere haftbar und Kritiker lächerlich machen und dann sagen, Deutschland ginge es noch nie so gut wie heute.
    Liebe CDU: Die Kaiserin ist nackt, sieht unmöglich aus, hat keinen Stil und keine Bildung, aber weiß, dass Fett oben schwimmt (alte sozialistische Schule) und Geld die Welt regiert (alte kapitalistische Schule).

    • Ich weiss auch nicht, wer die wählen soll. Ich kenne direkt niemanden.

    • Oh ich war heute bei einem Merkel-Fan
      so bezeichnete sich meine Friseurin, zum Haareschneiden. Diskussion zwecklos. Allerdings war die Frau grad bei der Tochter in Australien und berichtete von den TV-Spots, die dort an mögliche Migranten gerichtet, laufen. Aber bei uns sei das ja nicht nötig, bei 80 Mio. sei doch noch genügend Platz (davon soll Australien aber noch ne ganze Ecke mehr haben) und überhaupt würde sie überhaupt nichts Negatives merken.
      Ich sagte dazu nur, warten sie bis nach der Wahl, wenn sie mehr Steuern und Abgaben bezahlen dürfen. Sie kam dann mit dem Soli usw., ach es ist schlicht unmöglich, mit manchen Leuten über manche Themen zu reden und ggf. Einsicht zu erwarten.

      Manche werden wohl nur mit Gewalt klug.

    • Wer die wählt?
      … ja, sehr interessante Frage. Ich kenne nur noch Leute, die AfD wählen wollen oder aber nicht sagen wollen, wen sie wählen.

    • Ich wähle wahrscheinlich die Piraten, weil sie a) nicht reinkommen, b) ein paar meiner Kernanliegen vertreten und c) Leute dabei sind, die ich glaubwürdig finde. Die AfD finde ich offen gesagt in weiten Teilen doch etwas gruslig.

    • Freie, gleiche und geheime Wahlen
      @Bernaba. Ja, wenn es so einfach wäre. Aber sie ist im Ergebnis freier, gleicher und geheimer Wahlen, gewählt von den Abgeordneten des Volkes von CDU, CSU, SPD bzw. FDP im Bundestag, jeweils in ihr Amt gekommen und ihre Politik wurde auch in vielem von den GRÜNEN unterstützt, wenn nicht gar bejubelt. Also von Abgeordneten, in der Regel rechtschaffenen Leuten, die das Vertrauen der Bürger in ihren Wahlkreisen genießen und die die angesprochenen Konflikte genauso scharf analysieren und kontrovers erörtern wie hier in diesem Blog.

    • Titel eingeben
      Wer die wählen soll?
      Lieber Don, jemand ein paar Ecken weiter vom Tegernsee wohnt – sozusagen bei denen am See, die es nicht ganz an den Tegernsee g´schafft ham – formulierte es vor ein paar Monaten so:
      „Natürlich ist sie ein Rind…., natürlich taugt sie wie mehrmals bewiesen nix – aber wen der noch gesunden Menschenverstand hat soll ma denn wählen? die SPD??? Es gibt ja keinen mehr: also bleibt nur das geringere Übel…“
      Das traurige ist halt: es gibt bei genauer Betrachtung eigentlich wirklich nur die Wahl zwischen Schlimm und Schlimmer – zwischen Merkel´s Beliebigkeits-CDU und dann noch dem stramm-linken-Block aus SPD, Grüne und Linkspartei – und den will ja nun wirklich niemand der klaren Verstandes ist.
      Die einzige Altenative ist – so traurig es ist – die Afd, denn von der sich als Mehrheitsbeschaffer anbiedernden Klientelpartei FDP weiß ich (nachdem ich prinzipiell früher ein großer Anhänger der Liberalen Idee war und immer noch bin) leider nicht was ich halten soll: gute Ansätze, aber es fehlt der Glaube an die Umsetzung.

      Ansonsten: guter und schöner Beitrag – genau wie der letzte: Meine Heimat war früher auch schöner: nicht so laut, nicht so vollgebaut – mit mehr Gemeinschaft, mehr Liebenswürdigkeit und Eigenheit der Menschen, mit mehr Natur – und mehr Ruhe und mehr Zeit.

    • @Don Alphonso
      Naja, die Piraten können auch recht gruslig sein, speziell wenn sie mit Sackkarren in Berlin unterwegs sind.

    • Grusel gibt es überall – Frau Merkel hätte zugeschaut, wenn Deutsche im Irak erschossen worden wären. Unfassbar, dass diese Frau hier mehr als Köttbullar bei Ikea servieren darf.

    • Mich wundert auch,
      …dass für nur 29% der Wähler die Einwanderung bei ihrer Wahlentscheidung eine Rolle spielen sollen.Altersarmut stehe ganz vorn.

      Ich kenne auch Leute, die sagen: Wir brauchen nun mal eine Regierung und die CSU (Merkel) ist das kleinere Übel…Protest nicht in Sicht.

      Gestern sah ich hier im Ort ein Plakat der Bayernpartei…

    • Nun, die Frage der Altersarmut hängt mit den verfügbaren Sozialleistungen zusammen, und 30 Milliarden, die an die Migration gehen, gehen halt nicht in die Rente. Ich sehe hier bei uns feiernde Altarber-Neudeutsche und Flaschen sammelnde Altdeutsche nebeneinander am gleichen Abend. Möglicherweise ist einfach etwas an den Umfragen falsch. Wenn ich Angst vor Altersarmuit hätte, würde ich sicher nicht GroKo wählen.

    • @Renate Simon
      Kann ich mir durchaus vorstellen. Wenn man sich ausschließlich aus dem Zwangsfunk „informieren“, sprich: gehirnwaschen läßt, hat man diese „Meinung“.

    • Stille Hilfe Blockpartei
      @Philomena
      Nach der Übereinkunft der Blockparteien, das von den bekannten Übeltätern eingebrockte Desaster aus dem Wahlkampf herauszuhalten, um keine Ressentiments gegen die Zuwanderer ( eigentlich gegen die Blockparteien zu schüren ), ist es klar, dass die Umfrage so ausfällt.

      Habe eine Zeitlang während des Studiums bei eine Marktforschung gearbeitet, die mit einer Werbeagentur assoziiert war.
      Seitdem habe ich 100%ige Gewissheit, wie Umfragen laufen und dass sie das Papier nicht wert sind, auf demsie veröffentlicht werden.

      Der neueste Clou der Welt ist, Gemeinsamkeiten zwischen der AfD und den Grünen herauszuarbeiten, um die AfD auf den absteigenden Ast der Trauerweide Grüne dazuzuschreiben.

    • Rente
      Ich habe es schon mal auf ZO geschrieben – zensiert. Auch auf Welt – zensiert.

      Nun also hier: ich gehe davon aus, daß in der nächsten Legislaturperiode seitens SPD/Grünen die Forderung erhoben wird, „Flüchtlingen“ fiktive Beitragsjahre für Berufstätigkeit in den Herkunftsländern in der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung anzurechnen.

      Weil man ja, wenn man erst mit 30 – 50 oder später hier ankommt, keinerlei Chance hat, sich eine ausreichende Altersversorgung zu erarbeiten, und somit im Alter nur Grundsicherung bezieht.

      Analog, wie es in den 80ern und 90ern für die Spätaussiedler tatsächlich gemacht wurde. Wetten daß?

      DAS wird dann erst mal lustig!

    • Ja, das halte ich durchaus für möglich – dito Ausbildungsjahre dort und hier.

    • ex SPD, ex Grüne, ex Piraten-Wähler
      Don: „In weiten Teilen“ ist doch auch das Personal der CDU, CSU, SPD, Grüne, Linke „etwas gruslig“. Teilweise sehr als „gruslig“.
      .
      Vielleicht geht’s Ihnen wir mir und wohl manch anderen: Irgend etwas wird schon dran sein, wenn ALLE Qualitäts-Medien (besonders ARD/ZDF) die AfD permanent verteufeln?! Was für mich der ausschlaggebende Punkt ist, weshalb ich sie wählen werde. Ob’s besser wird, weiß man nicht. Aber ANDERS wird es zumindest.
      .
      Gegenbeispiel für überhaupt-nicht-gruselig: Klonovsky. Ein kluger Kopf (auch wenn Wiki versucht, ihm nur Arges zu unterstellen). Inzwischen ist Klonovsky Pressesprecher der AfD-Fraktion in Baden-Würtemberg.

    • Wer in Bayern lebt...
      … kann die Freien Wähler und die Bayernpartei/Frankenpartei wählen. Wer nicht in Bayern lebt, hat dringlicheres zu tun als zu wählen.

    • @ Felix Silvestris
      Angeblich werden mehr als 19 Millionen der jetzt sozialversicherungspflichtig Arbeitenden in die Grundsicherung gehen. Das sollte man den noch nicht so lange hier Lebenden doch ersparen, oder?

    • Die Stimme ist auf jeden Fall verschenkt....
      … wenn man eine der „etablierten“ wählt, denn die machen hinterher nie das, was sie vorher versprochen haben.
      Ich denke auch über Freie Wähler oder BayernPartei nach, die kommen zwar nicht rein, aber die Stimme macht den Anteil der „Sonstigen“ größer und den Anteil der „etablierten“ kleiner. Je mehr es so machen, umso kleiner wird der Anteil der Grünen, die’s vielleicht dann nicht über die 5% schaffen.
      Man hätte vor zwei Jahren anfangen sollen, Kandidaten der Kleinparteien als Direktkandidaten zu pushen. Bei dem einen oder anderen hätte das vielleicht geklappt und die hätten dann auch ohne Partei einen Sitz im BT gehabt. Vielleicht beim nächsten Mal – wenn genügend mitmachen.

    • Vom Bürger gewählt?
      @Diskutant Rosenberg Zitat: Also von Abgeordneten, in der Regel rechtschaffenen Leuten, die das Vertrauen der Bürger in ihren Wahlkreisen genießen. Zitat Ende

      Die Hälfte der Abgeordneten wurden nicht von den Bürgern in den Wahlkreisen gewählt sondern von den Parteigremien, die die Wahllisten aufstellen. Es gibt Parteien (Grüne 1, Die Linke 4), bei denen nicht mehr als ein paari Abgeordnete direkt im Wahlkreis mit Mehrheit gewählt wurden, der Rest verdankt sein Mandat den unsäglichen Listen.

      Ich gäbe etwas darum, wenn das Parlament nur von Leuten gebildet würde, die in ihren Wahlkreisen die Mehrheit der Bürger hinter sich hätten.

    • FFFD
      Ich gründe auch eine Partei und kandidiere als Kanzler. Die Partei heisst „FFFD“ und „D“ steht für Deutschland.

      „FFF“ sind auswechselbare Module. Bei den Stahlarbeitern von Krupp in Essen heisst es „F*cken, Fussball, Fernsehen“ und bei den katholischen Frauenverbänden: „Frömmigkeit, Frauen, Frieden“.

      In Duisburg-Marxloh wiederum heißt es: „Folle Kanne Fielweiberei, Fatertag ist jeden Tag“


    • @Thomas Marx: machen Sie mal. Sie werden dann schon feststellen, daß das Arbeit macht. Parteigründungen sind nicht mal eben so in 4 Wochen zu stemmen, selbst wenns NGO- oder Schickeria-(Macron)-Ableger sind.

  9. Miethöhe und Zuwanderung
    Als die Zuwanderungswelle Köln erreichte, wurden seitens der Stadt Köln Wohnungen für Migranten angemietet, meiner Erinnerung nach für mehr als 16 Euro/qm.

    Einem Grundsicherungs- oder Hart IV-Bezieher wurden weniger als die Hälfte bewilligt, war die Wohnung nur ein wenig teurer, mußte umgezogen werden.

    Soziale Gerechtigkeit für schon länger hier Lebende, möglicherweise über 45 Jahre in die Rente Einzahlende?

    Ich trinke ja nichts Hochprozentiges, aber das Politikergeschwafel zum Sozialen kann man bald nur noch im Suff ertragen.

    (Und nein, ich setz jetzt keine Litanei hinzu, wie man wirtschaftlich Schwächeren die Mobilität nehmen will durch Dieselverbote usw.)

    • Ich war in einem ehemaligen Heim in Eichstätt – das würden auch keine 20€ aufheben. da sollen mal schön die öffentlichen Träger vermieten.

  10. Kneipenvergleich
    Werter Don, Ihren Kneipenvergleich fand ich zum schmunzeln. Die Realität hat ihn schon längst eingeholt :-) Wer als Immo-Besitzer (noch) nicht weiß, welche Partei er zur BT-Wahl ankreuzen sollte, dem ist wohl eher nicht zu helfen.

  11. Verbotenes aussprechen
    Danke Don Alphonso,
    dass Sie das Verbot, die naheliegende Begründung zum Mangel an billigem Mietraum auszusprechen, als erster mir bekannter Publizist nicht beachtet haben.

    Hoffentlich fallen bald auch noch andere Denk- und Redeverbote in sich zusammen; es ist ja gar nicht so schwer, die offensichtlichen Gründe z.B. für den Anstieg der Zahl von Messerangriffen zu erkennen.

    • Ja ich weiss, da schreibt graf keiner gern drüber, deshalb mache ich es ja.

    • die Ursache liegt tiefer
      Mit niedrigem Einkommen bezahlbare Mietwohnungen gäbe es schon ohne Migranten zu wenige (jedenfalls in den Boom-Regionen), die machen es einfach nur noch viel schlimmer. Es wird in dem Preissegment schlicht zu wenig gebaut. Die Gründe stehen im Artikel, und die Lösung wäre, das Bauen billiger zu machen (Vorschriften usw.), billige Wohnungen zu subventionieren oder den Staat selbst bauen zu lassen (mit viel länger gesetzten Amortisationszielen). Das erste verhindern Lobbyisten (oder?), das zweite und dritte unser schwäbischer Obersparmeister. – Oder eben die innerdeutsche Migration steuern. Vielleicht fällt ja jemandem dafür was schöneres ein als Leibeigenschaft. Was machen eigentlich die 17 Wirtschaftsminister dieses Landes?

    • @Hiasl
      Problem, wenn Sie in dem Preissegment bauen, handeln Sie sich als Vermieter nur Probleme ein, wer will das??
      Und bauen billiger machen? Haha Prust Da hat keiner Interesse daran! Auch der Staat nicht, „verdient“ er doch an der MWST. prächtig mit. Außerdem man kann gar nicht genügend Vorschriften haben, jede Vorschrift ist ein Umsatz ein Arbeitsplatz/Steuern mehr..
      Wir werden in diesem Umfeld noch viel mehr Vorschriften sehen, denn der Immobilieneigentümer kann nicht so einfach fliehen wie Geld auf der Bank und von den gestiegenen Vermögenspreisen will der Staat auch was haben..

    • Bauvorschriften
      Ich habe mal eine größere Halle gebaut.

      Erstaunt war ich darüber, dass in Baden-Württenberg die Brandgefahr in solch öffentlich zugänglichen Hallen erst ab 4.000 qm begann, in NRW schon bei der Hälfte.

      Mehrkosten? eine Eigentumswohnung – so kann man auch Dinge regeln.

    • Es gibt schon Gründe, warum man lieber im Süden und im Osten investiert, als im real existierenden Sozialismus.

    • Titel eingeben
      @Hiasl: es ist zumindest ein Anfang, wenn man das Bauen erleichtern würde. Keine komplette Lösung, aber ein Anfang. Bauen ist heute schlicht zu teuer, und i.V.m. den hohen Grundpreisen geht eben nur Luxus – wenn ich auch bei mittlerer Qualität auf Preise komme, die nicht weit vom Luxus-Segment entfernt sind, dann kommen halt die bessere Badkeramik und die teureren Türdrücker rein, und dann ist es „Luxus“. Oder, so macht man es gerne in München, man verlangt einfach höhere Preise und lässt die Qualität billig. Weil es geht, weil es bezahlt wird.
      Dämmvorschriften, Abstandsflächen, der tragische Hang der Leute zu bodentiefen Fenstern, der Irrsinn mit den Höhenbegrenzungen, trägt alles dazu bei. Dabei würde den heute gebauten Kaninchenställen oft eine leicht höhere Decke (2.80m oder 3m statt 2.50m Standard) viel mehr Wohnwert verschaffen.
      Und was mir fast zu kurz kommt: die leerstehenden Wohnungen gibt es ja tatsächlich, nur verfallen diese oft. Weil es rundherum keine Arbeit gibt, keine Infrastruktur. Keine Ärzte, kein öPNV, keine Schulen. Fängt oft schon damit an, dass es keinen Internetanschluss gibt. Weil eine Regierung Merkel und zuvor Schröder lieber die DTAG mit ihren Gammelkabeln pampert, als für Glasfaser in der Fläche zu sorgen.
      Und dann halt noch der Aspekt öffentliche Sicherheit. Da gibt es Stadtviertel in Gelsenkirchen, Duisburg, Wuppertal, aber auch Berlin, da hat sich – zumindest gefühlt – die Polizei komplett rausgezogen. Wer will dort leben, wer will dort seine Ersparnisse anlegen, wer will dort arbeiten? Stattdessen zerfällt das, was es mal an rechtlicher, staatlicher aber auch gesellschaftlicher, sozialer und moralischer Ordnung gegeben hat, und wird verdrängt von etwas, was mir nicht erstrebenswert erscheint. Selbst Aussteiger-Projekte wie es Christiana mal war wären da besser als das, was Sie in den genannten Gegenden und auch anderswo tagtäglich in den Lokalzeitungen beschrieben bekommen.

      Was Merkel, aber auch der gesamten Politik quer durch alle Parteien fehlt, ist ein systemischer Gedanke, ein utopischer Lebensentwurf, ein tragfähiges Konzept wie die Gesellschaft hier und auch die Wirtschaft mal aussehen soll. Und zwar nachhaltig und nicht nur auf Kindergarten-Wünschmirwasniveau durchdacht. Was man da heute vorfindet, ist einfach nur dumm und nicht mal diskussionsfähig, weil evident undurchdacht. Man ringt nicht um Utopien, weil das Einzige was man als „Utopie“ hinbekommt, puddingrosagefärbte Exkremente sind.

  12. Menschenrecht auf Leben am Wunschort?
    Während in München und Stuttgart Wohnungsnot herrscht, findet man in den weiten Landstrichen nördlich von Neckar, Main und Erzgebirge eher einen Mangel an Mietern vor.
    Die Zeiten haben sich geändert, nicht mehr der Bauer sorgt für Wohnraum für die Knechte, sondern das Amt für Wohngeld für die Bedürftigeren dieser Gesellschaft. Aber muß die vom Amt bezahlte Wohnung unbedingt in den Städten liegen oder würde nicht auch eine günstige Wohnung auf dem Lande für Wärme und ein Dach über dem Kopf sorgen?
    Anders als Arbeitnehmer müssen die Schützlinge des Amtes nicht unbedingt einen kurzen Weg zur Arbeitsstätte haben.

    • Ja, aber erklären sie das mal den Zuwanderern und den Berliner Hipstern.

    • Preisverfall
      haben Sie auch in Hessisch-Sibirien. Mir ist es auch schleierhaft, dass die Nhl’s auch noch Ansprüche an den Wohnort stellen dürfen. Genauso wie es unverschämt ist, wie mir mehrfach berichtet wurde, dass man gebrauchte Möbel abwies, weil man „Anspruch“ auf neue hat.

      Ebenso würde eine europäische Verteilung in sich zusammenfallen, weil keiner dieser Goldstücke am Polarkreis oder in der Peripherie Europas leben will. Die Attraktivität Deutschlands ist ja auch durch die üppige finanzielle Zuwendung gegeben, was wiederum Supermärkte und Tankstellen erfreut. Alles im Namen des Sozialen.

    • Nun ja,
      in den von Ihnen genannten Gebieten gibt es aber nunmal die Arbeit nur in den Ballungsräumen. So hätte man dann zwar günstigeren Wohnraum, aber eben auch die zusätzlichen Kosten für ein Fahrzeug/Monatsticket und den Verlust an Zeit für’s Pendeln. Der notwendige Zweitjob fällt dann dadurch eventuell auch noch weg.
      Man sollte vielmehr Schritte einleiten, dass die Arbeitgeber vernünftig bezahlen und die indirekte Subvention prekärer Arbeitsverhältnisse seitens der Bundesregierung via Aufstockung und Wohngeld einstellen.

    • Menschenrecht auf Leben am Wunschort? Ja!
      Ja, die Wohnungen für diese Klientel müssen in Großstädten liegen. Großstädte lassen sich (wie schon in früherer Zeit) gut mit Stadtmauern/Umwallungen sichern. Nur mit dem Unterschied: Früher sollte keiner reinkommen, in Zukunft keiner mehr raus. So stelle ich mir als Landei das jedenfalls vor. Steine dafür sind im Altmühltal und Umgebung ausreichend dafür vorhanden.

    • Bei uns
      in Hessisch-Sibirien gibt es keinen Leerstand und die Nachfrage ist hoch. In meiner Nachbarschaft wurde gerade ein Haus zu einem Preis angeboten, der mich sehr erfreut hat.

      Die Entfernung zur Arbeitsstätte ist nicht unbedingt das Wesentliche. Gesucht ist vor allem das gutgelegene Bugout-House mit unverbaubarem Blick auf die brennende Metropole.

  13. Noch etwas zu den fragwürdigen 21%
    Die wahrscheinliche Quelle zum Gender-Pay-Gap:
    https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/03/PD17_094_621.html

    Dass es einen unbereinigten sowie einen bereinigten Pay-Gap gibt, ist mittlerweile einigen Leuten bekannt.

    Interessant ist aber auch, was alles nicht in die Berechnung einbezogen wird (siehe unbereinigter G.P.G. letzter Absatz):
    https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/VerdiensteArbeitskosten/FAQ/GenderPayGap.html;jsessionid=E5EA49E5D6CE07EB9B56618BF0817E85.cae3
    Man werfe alles raus, was den Pay-Gap verringert…

    Dies ist scheinbar auch beim bereinigten G.P.G. auch der Fall, da das Auslassen von Wirtschaftsabschnitten nichts mit strukturellen Unterschieden zu tun hat, siehe entsprechender Absatz beim bereinigten G.P.G.

    Ich schreibe denen mal eine Mail um das herauszufinden…

    Viele Grüße

  14. Zweifel
    Lieber Don

    sehr schoen geschrieben, aber natuerlich augenzwinkernd-unrealistische Loesung, das mit der Leibeigenschaft, wenn auch charmanter als z.B. dieses https://de.wikipedia.org/wiki/Inferno_(Roman) oder jenes https://en.wikipedia.org/wiki/Colossus:_The_Forbin_Project zur Nachfragedaempfung am Markt.

    Cheers

  15. Bitterböse... aber verdient.
    Da haben Sie unsere grünen – vermeintlich- denkenden Lieblingshassobjekte schön vorgeführt, DA!

    ZU RECHT, möchte man sagen. Wer so blöd ist, der verdient es eben nicht anders. Man kann ja schließlich nicht auf jeden Defekt Rücksicht nehmen.

    Mieten ist nur eines der Themen, die man genüsslichst zerpflücken kann, die Landwirtschaft (mein Lieblingsthema), die Frauenthemen, überall darf man erleben, wie sich unser grüner Akademikeradel politisch selbst entleibt. Jedes mal genügt es, den Gedanken nur konsequent weiterzuspinnen, nur um zur Erkenntnis zu gelangen, dass es der ehemaligen Ökopartei genau daran mangelt:

    Konsequenz, Vernunft und nötige Intelligenz.

    Wie auch, mit Parteivorständen, die im Wesentlichen aus seriellen Berufsstudienabbrechern und Ausbildungsversagern bestehen, und die sogar in der Schule des Lebens viermal sitzen geblieben sind.

    Von Merkel Dank Atomausstieg in den Wahnsinn getrieben, vom Genpool her völlig verödet und von der Ideenwelt in Punkto Moral und persönliche Freiheiten noch von fossilen Naziopas links überholt, sollte man sich vielleicht erbarmen, diesem vegetativen Dämmerzustand der ökologischen Apalliker ein gnadenvolles und menschenwürdiges End-Ableben zu bescheren. In die grüne Tonne der Geschichte mit ihnen!

    Sie würden es bestimmt zu schätzen wissen.

    • Es ist egal, ARD und ZDF werden trotzdem per Zwang für ihre Linientreue belohnt. Und Sie werden dort so etwas nie leswen, höchstens einen hingedrehten „Faktencheck“ von einem Linksradikalen, der von Kahanes Stiftung gefördert wird.

    • Don: die Leute sind selber schuld, wenn sie die ÖR gucken
      Ich machs wie Peter lustig: abschalten

    • Fräulein Gwandl,
      ich mache es wie anno dunnemals und rufe Ihnen zu: „Karl Eduard von Schnitz“!

  16. Sehr erquicklich
    und zutreffend, auch wenn es einen schaudern lässt bezüglich der Folgen des vom Ende her gedachten politischen Handelns.
    In den ländlichen Bereich zuweisen soll angeblich nicht so recht funktionieren (Menschenrechte?). Im Ergebnis befürchte ich: es gibt noch zu wenig Verbote.

  17. Kudos an den Don für verständliche Sprache
    Meine Erkenntnis dieses Artikels wäre folgende:

    Residenzpflicht zumindest für zugezogene Transferempfänger.

    komplett kontrovers:
    Analog zum aktuellen Krankenkassenpflichtversicherungsrecht müßte ein wanderungswilliger Transferempfänger einen Aufnahmeantrag bei der zukünftig zahlungsverpflichteten Gemeinde stellen, um dann bei der erleichterten Gemeinde kündigen zu können.

    Arme oder anders stark belastete Gemeinden könnten den Zuzug von Transferempfängern verweigern.
    Niederlassungsfreiheit gäbe es nur mit einer Arbeitsstelle im neuen Wohnort(Kreis) oder 2 Monatsgehältern MdB auf dem Girokonto.

    Die aktuelle Niederlassungsfreiheit mit Wohngeld, Kindergeld, Kitaanspruch hat etliche Gemeinden nicht nur finanziell strark belastet.

    • Krankenversicherung?
      Migranten werden sofort aufgenommen.

      Über 55jährige Deutsche nicht mehr.

      So schauts aus in Deutschland

    • Ja, leider.

    • Titel eingeben
      Zumindest für Asylbewerber gilt nach Paragraph 12 Absatz 2 des Aufenthaltsgesetzes schon die Wohnsitzauflage für 3 Jahre „zur Versorgung mit angemessenem Wohnraum“ und „zur Förderung der nachhaltigen Integration“.
      Nachzulesen hier: ht*tps://dejure.org/gesetze/AufenthG/12a.ht*ml

      Das Nachfrageproblem könnte man also seitens der Verwaltung etwas steuern

  18. Bingo! Großartiger Volltreffer!
    Don, leider haben Sie mit Ihren Feststellungen Sooo recht – danke. Auch über die Folgerungen muß man diskutieren. Vor allem aber bietet sich uns allen in Gestalt der anstehenden Wahlen die Chance, diese verantwortungslosen Politiker zu stoppen. –
    Meine Frau wählt FDP – ok. Ich glaube dieser Handlangerpartei der Apotheker, die mit der Griechenland-Unterstützung den Euro VERRATEN hat, einfach nicht mehr. Das mit Abstand wichtigste Thema ist die Wiederherstellung der Demokratie in Deutschland. Über die Migranten hat es keine einzige Bundestagsdebatte gegeben (lassen Sie diese Unfaßlichkeit einmal einwirken!). Die WAHREN Auswirkungen des Euro (s.u.a. H.W. Sinn: Target-Salden) werden verschwiegen. Welche Partei würde also am ehesten Öffentlichkeit über die wirklich wichtigen Themen erzwingen? Es geht überhaupt nicht um einzelne Sachpositionen, sondern nur darum, daß über Sachpositionen ergebnisoffen diskutiert wird. Nach meiner Einschätzung wäre die AFD die hierfür beste Partei – falls Sie eine bessere Wette haben, her damit! – Es schmerzt, daß man erfahren und erfolgreich (und leider viel zu alt) ist, und sieht, wie Jüngere, verblendet von einer verantwortungslosen Führungsclique in die russischen Sümpfe geführt werden – dabei fröhlich pfeifend…

  19. Ich weiß, dass Sie sich vom Polarkreis möglichst fernhalten, jedoch sollten Sie beim
    nächsten CCC-Besuch mal einen Abstecher nach ballinstadt.de einplanen.

    (Ihnen brauche ich den Namen ja nicht zu erläutern, aber für alle anderen der Hinweis, dass Ballin keineswegs verballhornt für Berlin steht.)

  20. Nicht nur der Wohnraum wird knapp,
    auch die Bewegungsfreiheit im öffentlichen Raumes wird eingeschränkt, speziell für Frauen ganz besonders in den Abend- und Nachtstunden, wie man hört. Ich wohne auf dem Lande und hier kenne ich eigentlich nur Eigentümer. Die Leibeigenen scheint es alle in die Stadt verschlagen zu haben. Hier ist es jedenfalls nicht enger geworden.

    • Führen wir doch den Hinduismus ein
      der kann sowieso am leichtesten alle anderen Religionen integrieren.

      Natürlich nur, um das Kastensystem einzuführen.

      Die Frage ist, wer die Unberührbaren wären.

      Hier, in Gaißach, wurde die 1200Jahrfeier begangen, bewundernswert die heimatliebe. Am Ende des Gottesdienstes die Bayernhymne.

      Im Festzelt bei der dritten Mass ( ja, ich musste am näxchsten Tag büßen) erfahren, dass ein Landwirt, der sein Land für Interims-Flüchtlings-Lager zu Verfügung gestellt hatte, im Nachlauf einiges mehr als Bauland ausgewiesen bekam. Gerüchte, oder wie ein Bekannter zu nicht belegbaren Gerüchten sagt: Scheißhausparolen. Glaubhafte.

      Wie es auch ist, habe ich auf dem aufgestellten Klo gesehen: Ein Russe (dem Akzent nach) putzte dort. Armer Teufel, zwischen all den Angestochenen ( für Nichbayern: Promille satt) und ihrem Miktionseifer.

      Diesen Schock musste ich mit der dritten, nicht geplanten, Mass runterspülen.

      Es lief natürlich so, dass die beste Ehefrau von allen schon bei der zweiten Mass zu quengeln begann, aber ich mit meiner aufrichtig empfundenen und glaubhaft versicherten Empathie für Reinigungskräfte die Aufmerksamkeit kurz von der Bestellung und sofortigen Lieferung und Bezahlung der dritten Mass ablenken konnte und einem Freund und mir ca. 2l Gerstensaft bescherte.
      Denn: Auch Wasser wird zum edlen Tropfen, mischt man es mit mit Malz und Hopfen. (Wilhem Busch)

    • Heavy beatside
      Lieber Nahuatl

      … der Dalai Lama sagte in einem Interview: … der Islam ist eine friedfertige Religion von der wir viel lernen können und viele große menschen hervorgebracht hat. Er empfinde großen Respekt. Erdogan? Altersdemenz?

      Das 2 Kastensystem haben wir schon.
      Verlierer und Gewinner.

      Zu den Grüchten: Frühschoppen, der Gemeiderat und Großbauern machen alles möglich. Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen pflegt meiner Schwiegermutter zu sagen.

      Alkohol ist die verordnete Droge der Einheitspartei.
      Neben all dem Psychopharmaka … und Honeckers „Konsum für alle“

    • @Dr. Seltsam
      es gab nichts anderes, Reutberger hat das Monopol.

      Ich habe es nur zitiert? gelesen, aber hat der dalai lama nicht auch irgendwas dahingehend gesagt, dass die Flüchtlinge nur vorübergehend da sein sollten, weil es sonst zu viele probleme gäbe.

      Wahrscheinlich hat er aber schon alles zu dem Thema gesagt, was es zu sagen gibt, everybody’s darling., den strauß’schen Nebensatz spare ich mir.

    • Dr Seltsam: das ist wie bei BRAVE NEW WORLD
      … dort gibt es für alle die Glückspille („Soma“).
      Naja, wie man weiß, hat sich auch schon hierzulande ein Bundestagsabgeordneter mit einer chemischen Droge erwischen lassen (das Zeug war bestimmt nicht bio).
      Drogen scheinen aber in der hiesigen immer bunter werdenden Bevölkerung doch inzwischen recht weit verbreitet zu sein, denn sonst würden ja sicher nicht so viele afrikanische Grenzüberschreiter hierzulande den Dealerberuf ausüben, mancherorts so platzgreifend, dass ihre Machenschaften bei aller politischen Korrektheit nicht mehr zu ignorieren sind. Keinen Sturm des medial-politischen virtue signaling hat ja interessanterweise dieser Tage die offizielle Warnung vor den Folgewirkungen “ bloss“ des „weichen“ Cannabis ausgelöst… solche Themen scheint also die Leute mit der Deutungshoheit vergleichsweise wenig zu jucken. Shisha, ick hör dir pfeifen… Vielleicht sollte man überhaupt die ideologische Hysterie mancher Leute grundsätzlich öfter mit mehr Verständnis, also sozusagen cum grano cannabis, nehmen, anstatt sich über Gebühr darüber aufzuregen, zumindest wenn man weiß, von wem’s kommt? Immerhin scheint in unserer postmodernen Gesellschaft von Doppelverdienerhelden-der-Arbeit nämlich ganz allgemein allerhand verschreibungspflichtige Bückware nebenher gegessen zu werden, damit das Mobbing im Namen der Toleranz, der Diversity und der Meinungsfreiheit („Büropolitik“) noch Spaß macht, bis doch irgendwann der Arzt kommt und krankschreibt. Ich höre in der Tat immer wieder verzweifelte Geschichten von manchen einsamen oder ausgebrannten Nachbarn aller Altersklassen, die von ihren sedativa oder dem stimmungsaufhellenden Schmerzmittel nicht mehr loskommen. Grausig!! Also, Dr Seltsam, Sie sehen: jeder sucht sich sein eigenes Soma (bei mir helfen doppelte Rinderkraftbrühe aus Markknochen mit Markklößchen, Muskatabrieb und Muschelnudeln, und hinterher: Apfelstrudel mit ordentlich Rumrosinen (Strohrum ist super). Oder frischer warmer Safranzopf mit Zitronenzeste und gerösteten Mandelstiften, obenauf dick Butter und hausgemachte Vanillen-Kirschkonfitüre. Dazu direkt importierter frisch gebrühter duftender Darjeeling. Das ist mein Soma. Gehts mir ganz dreckig: doppelter Espresso aus direkt importiertem Tansanischem Kaffee mit und zwei schnapsigen Trüffelpralinen vom Konditor, ersatzweise in der versione coretto.

    • (Absätzer erleichtern die Lesbarkeit)

    • @ Nahuatl,
      darf ich etwas Aufklärung leisten i.S. Bauland ausweisen? Bekommen Sie Bauland ausgewiesen,verlangt die Kommune 50% der Fläche oder der Moneten für sich. Alle Bürgermeister sind Makler, es sei in der ganzen Republik so.Wir haben darauf verzichtet, wollten lieber die schöne, ruhige Lage weiterhin genießen.Interessant sind nur Baulücken, da muss nichts abgegeben werden.

    • Führen wir doch den Hinduismus ein ?
      Die klassische Ständeordnung gliedert sich in vier „Hauptkasten“, sogenannte Varnas (wörtlich „Farben“), von denen jede mit einer Farbe assoziiert wird:
      Brahmanen: Farbe Weiß; oberste Kaste; Priester und Gelehrte
      Kshatriyas: Farbe Rot; die Kriegerkaste; Krieger, Aristokraten, Landbesitzer
      Vaishyas: Farbe Gelb; Händler, Geschäftsleute, Handwerker
      Shudras: Farbe Schwarz; Diener, Knechte, Tagelöhner

      Das Kernproblem dabei ist das sie zu Lebzeiten
      nicht aufsteigen können. Wer mag schon Aufsteiger?
      Jene die oben sind halten sie für Emporkömmlinge.
      Jene die unten bleiben für arrogante Spinner die
      sich für was besseres halten.

      Im wirklichen Leben des Hinduismus kann man nur aufsteigen
      wenn man die Religion wechselt.
      Der Islam oder das Christentum ermöglichen es
      blitzgescheiten Kindern von Tagelöhnern
      Ärzte oder IT-Spezialistinnen zu werden.

      Das sorgt dann für den Zorn der zurückgebliebenen
      weil sie unten bleiben und jener die oben sind
      weil sie die Konkurrenzfürchten.
      Der obersten Kaste würde auch die Basis wegbrechen
      wenn das alle machen.
      Das erklärt u.a. auch die Gruppenvergewaltigungen
      in Indien hat ein mal ein Fachmann erklärt.
      Das klingt nachvollziehbar.

      Zu Risiken und Nebenwirkungen von Religionen
      und politischen Konzepten fragen sie ihren
      Soziologen wenn sie einen guten gefunden haben.

    • Ist der Hinduismus besser?
      Ich habe den wichtigsten Nachteil des
      Hinduismus beschrieben.

      Wenn man ein Feudalsystem auf Dauer
      bewahren will muss man natürlich die Feindesliebe
      einführen. Da dies über die Vernunft nicht zu machen
      ist benötigt man einen Trojaner der die Vernunft
      unterläuft.

      Das Christentum hat sich für solche Einsätze bewährt.

      Das Judentum ist dafür scheinbar nicht so gut geeignet, die Leute wehren sich wenn es sein muss und es ihnen möglich ist.
      (Ich erinnere an die Feierlichkeiten zu 50 Jahre Sechstagekrieg.
      Der fand 1967 statt und die Israelis würden heute gar nichts mehr feiern wenn sie ihn verloren hätten. Steinmeier war aber nicht bei den Feierlichkeiten (ich hätte ihn auch nicht eingeladen). Der legte lieber bei Terroristenführer Arafat einen Kranz nieder.(die FAZ brachte eine Agenturmeldung)

      Natürlich wird in Israel auch nicht jeder Fallschirmjäger
      was aber auch daran liegen könnte das es in Israel auch Christen,
      Muslime und Atheisten gibt.

      Der Islam kennt auch die Feindesliebe, das gilt aber nur
      für den kurzfristigen Moment in dem man ihn vor Freude zerstückelt.
      Das machen die Leute zeitweise sogar bis zur Selbstaufgabe.

      Christen sind dafür eigentlich ungeeignet.

      Aber nicht alle Muslime lieben ihre Feinde
      es gibt auch welche die nur ihre Ehepartner und ihre Kinder lieben,
      was ein vernünftiger Ansatz ist.

      Wenn sie also die richtige Variante der Feindesliebe
      eingeführt haben benötigen sie nur noch ein Bildungssystem
      das dafür sorgt das nicht jeder alles werden kann.
      Was natürlich vernünftig ist da es Blödsinnig ist sich von einem
      Chirurgen operieren zu lassen der Handwerklich völlig unbegabt ist.
      Das gilt auch für die Zahnärzte die mit den Chirurgen zu den
      am besten bezahlten Handwerker gehören.

      Zitat Wikipedia
      Die Chirurgie (von altgriechisch χειρουργία cheirurgía, ‚Handarbeit‘, ‚Handwerk‘, „Handwirkung“, ‚Wundarznei‘) ist das Teilgebiet der Medizin, das sich mit der operativen Behandlung von Krankheiten und Verletzungen beschäftigt.

      Das die Chirurgie Teilgebiet der Medizin ist im Westen
      noch nicht so lange üblich. 200 Jahre vielleicht.
      Ich weis es aber nicht so genau.

      Übrigends, das ist jetzt kein Witz:
      Wenn ein Chirurg konservativ arbeitet,
      operiert er gar nicht.
      Fragen sie mal einen.

      Ach,
      um was geht es noch mal?

    • All you need is love.
      Liebes Fräulein Gwand,
      ja in der Tat. Was sie da anführen ist absolut stichhaltig und sehr fein beobachtet.
      Kann ich also so unterschreiben.
      Gegen Alkohol habe ich zunehmend eine Abneigung. Vernebelt die Sinne und ist nun mal ein ziemlich heftiges Zellgift. Alkohol höhlt außerdem das Selbstmetaprogrammierungsystem völlig aus und wird sehr schnell zu einem Stützprogramm. Wieso gerade Alkohol die offizielle Droge dieses Landes ist, kann man sich an einem Finger abzählen.
      Mit einem Gefährlichkeitsfaktor von 75 von 100 Punkten ist Alkohol die gefährlichste Droge überhaupt, berechnet man aller Faktoren wie Verbreitung, Verfügbarkeit, das Soziale usw. mit ein. Andere kommen zu anderen, aber tendenziell ähnlichen Einschätzung. Das Alkohol DIE Einstiegsdroge überhaupt ist, wird meist schlicht ignoriert.

      http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/SUCHT/Drogen.shtml

      Zu Cannabis habe ich sehr differenzierte Einstellung.
      Über keine Droge reden so viele Leute die keinen blassen Schimmer vom Thema haben, so viel Stuss (Marlene Mortler May) und verbreiten bewusst so viele Lügen wie bei kaum einem anderen.
      Das bis ca. 1920, 2 von 3 in Apotheken erhältliche Medikamente auf Hanfbasis waren, ist nur ein Fakt von vielen und widerspricht grundlegend der verbreiteten Propaganda, dass Cannabis keine erwiesenen Nutzen habe. Ferner wurden am Hamburger Hafen zu dieser Zeit Tonnen von Hanfprodukten TÄGLICH umgeschlagen – Mann, müssen das teuflische Zeiten gewesen sein.

      Der Umgang mit Hanf ist durch und durch politisch und von Wirtschaftsinteressen geprägt.
      Hier findet keine ehrliche Auseinandersetzung mit der Pflanze statt.
      Cannabis ist keine einfache Sache und gehört in verantwortungsvolle (mitdenkende) Hände.
      Das Thema Set, Setting und sorgsame Beobachtung und Bewältigung ist wie bei allen psychoaktiven Stoffen unerlässlich und absolute Pflicht. Cannabis ist meiner Meinung nach eine sehr potente Heilpflanze. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

      Dosis sola venenum facit.

      Falls sie mal in Berlin sind, schauen sie doch beim SOY vorbei (direkt bei der Volksbühne) – wirklich leckeres veganes Essen.

      https://www.youtube.com/watch?v=CHekNnySAfM

      Liebe Grüße
      Dr. Seltsam

    • Dr Seltsam: eben
      … die Dosis macht das Gift. Oder die Medizin.

      Natürlich ist nichts dagegen einzuwenden, wenn Cannabis aufgrund seiner medizinischen Wirkung ärztlich verabreicht wird. Das meinte ich aber nicht.

      Ich heisse den Spasskonsum (aufgrund meines Informationsstands) nicht gut. Ich vermute jedoch, ich bin da ganz bei Ihnen.

      Ihre Ausführungen zu Alkohol teile ich im übrigen voll und ganz, meine Espressobemerkung war reine Flapsigkeit, aber ich muss auch sagen: ich würde das Kind nicht gern mit dem Präventionsbad ausgeschüttet wissen, immer wieder gibt es einschlägige Ansätze zu entsprechenden Kampagnen.
      Dabei gibts in Ländern mit besonders hohem Alksteuern gewiss nicht weniger pathogene Sauferei als hierzulande, aber dafür vermutlich mehr Privatpanscherei.

      Reinen Alkohol schätze ich im Alltag zuallererst als Desinfektionsmittel (=Zellgift).

      Gegen den gelegentlichen kleinen Schluck Wein zum Essen oder stattdessen – noch seltener – den parfümierten Espresso als Digestiv – spricht meines Erachtens allerdings auch nichts, hier wird entgegen aller Genderistafakenews übrigens wieder der kleine Unterschied zwischen den Geschlechtern deutlich: wer so zierlich ist wie ich, der wird sich freiwillig keine Männerportion Wein zum Essen einverleiben, sondern sich mit einem feuchten Bodensatz im Glas zufriedengeben, sonst wärs schnell aus mit der Bekömmlichkeit.
      Den Jungen habe ich übrigens gerade am Beispiel des Alkohols immer versucht beizubringen, dass Masshalten immer eine übenswerte Tugend ist, während andererseits jakobinische Verbots-, Zwangsbeglückungspolitik oder libertinäres Laisser-faire keine mündigen, lebenstüchtigen Geister heranzieht.

      Ich unterstelle überhaupt prinzipiell (bis zur Erbringung des Gegenbeweises) ein zu kompensierendes Problem auf Seiten von Tugendjakobinern, die Alkohol und damit auch jegliche damit zusammenhängende Lebensart und – Kultur kategorisch verbieten wollen.

      Sie sind für mich hingegen eine vernünftige und bedenkenswerte Stimme; für die von Ihnen angerissenen gesellschaftlichen Probleme, die die Verfügbarkeit von Alkohol mit sich bringt, habe ich auch keine Lösung; es wird wohl auch keine geben, weil wir nicht davon ausgehen können, dass jedermann das Maßhalten lernen wird. Leider. Bleibt und wohl nur, selber je nach Geschmack Maßhalten oder selbstgewählte Abstinenz – und auf die Jungen ein bisschen achten zu helfen.

    • Die Christenlehre, ein trojanisches Pferd? Ein raffiniertes Skript, bis ins Einzelne ausgeklügelt
      @Klaus Keller
      „Wenn man ein Feudalsystem auf Dauer
      bewahren will muss man natürlich die Feindesliebe
      einführen. Da dies über die Vernunft nicht zu machen
      ist benötigt man einen Trojaner der die Vernunft
      unterläuft.
      Das Christentum hat sich für solche Einsätze bewährt.“

  21. Also ich persönlich wäre ja sowieso für so eine Art Kastenwesen
    Selbstverständlich Ingenieure ganz oben, alles andere wäre mir egal

  22. Eine Wahlempfehlung und "Bravissimo"-Rufe für die Kneipenmetapher
    Wenn Sie ernsthaft die Leibeigenschaft wiederbeleben wollen, so ist die letzte Partei, die Menschen mit Zwangsarbeit in Deutschland versorgte, -und zwar nur die sog. „Untermenschen“- die NSDAP.
    Nur können Sie diese Partei nicht mehr wählen, da diese hierzulande seit 1945 verboten ist, unter anderem weil man eben die Zwangsarbeit, auch mit Todesfolge, durchaus staatlich zu organisieren gewußt hat. Und mit der Leitung des Staates war eben diese Partei betraut.

    Das mit der Leibeigenschaft/Zwangsarbeit passte irgendwie nicht mehr in die Saga von den allgemein gültigen, immerwährenden Menschenrechten. Aber als Historiker kennen Sie sich sicher damit aus.

    Daher empfehle ich Ihnen, wohlwissend, dass Sie zumindest in der Öffentlichkeit bekenennder Atheist sind, Ihr Kreuz bei den „Bibeltreuen Christen“ zu machen.
    Da können Sie nichts verkehrt machen, da nach der Bibel auf jeden Fall der uns von Gott gesandte höhere und niedere Adel endlich wieder regieren darf, und zwar ohne lästige Wahlen. Die Erbdynastie kehrt dann zurück, was sich positiv auf die Disziplin der Leibeigenen auswirken wird, wie man es zum Beispiel in Nordkorea ganz gut erkennen kann.

    Gottes Bodenpersonal bestimmt dann, wer Herr und Knecht ist, und die Welt wird wieder moralisch gut und etwas sündenfreier.

    Einige derzeitige Herrscher aus der CDU-CSU-Fraktion werden sicher mit großen Lehen versorgt werden, und der Liberalismusquatsch der FDP hat dann endlich ein Ende, wie auch die Globalisierung, die das Christentum nicht genügend zu würdigen wusste.

    SPD, Linke und Grüne kann man dann endlich wieder zu ehrlichen Christenmenschen umerziehen und das brauchbare Menschenmaterial zu Knechten und Mägden umschulen, wenn der Same des Gottglaubens deren geschundene Seelen zu erhellen vermag.

    Nur durch die strikte Anwendung der Bibel und das alleinige Interpretationsrecht des Klerus und seiner gläubigen Helfer kann die gottgefällige Ordnung wieder hergestellt werden.

    Wählen Sie keinesfalls die Tierschutzpartei! Die erlauben noch nicht einmal die Züchtigung der Fauna und auch nicht von sog. Nutztieren! Nach deren Statuten darf man sich die Welt nicht untertan machen!

    Die Kneipenmetapher ist außerordentlich gut gelungen. Selten ist mir das Lachen so im Halse steckengeblieben.
    Wenn es nicht so bitterernst wäre, wäre es wirklich urkomisch!

    Da ist Ihnen eine ganz große Politanalyse mit feinem Sprachgemälde als gerechte und schmerzhaft wahre Antwort, so schön, dass es wirklich wehtut, gelungen.
    Wahrhaft der Finger in der Wunde der Politdarsteller, vorher in Salz getaucht und mit schöner Kruzifizierungsstimmung ausgeschmückt.
    Ein Gnadenakt der Literaturmuse.
    Äußerst gelungen. Eine Freude dies zu Lesen, trotz des wahrhaft bedrückenden, leider realistischen Hintergrundes.
    Chapeau!

    • Sie vergessen die SED, die hatte das bis 1989.

    • @Don Alphonso: Jein!
      Ehrlich geschrieben, habe ich überlegt, auch die SED-Diktatur mit zu erwähnen, bin dann aber nach reiflicher Überlegung davon abgekommen. Das hat folgende Gründe:

      1. Ein vorheriger Kommentator in diesem Blog hat bereits auf die russischen, sozialistischen Verbrechen des Diktators Stalin hingewiesen. (Ich kenne dazu keine genauen Zahlen von Toten und Ermordeten und vertraue den Zahlen im Internet nicht.) Zudem wollte ich das nicht wiederholen, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Fest steht, dass Stalin auf jeden Fall als Verbündeter für die USA, England und Frankreich taugte, auch später noch bei zur „Befreiung“ Japans. Das spricht auch Bände über die Verbündeten!

      2. Sollte man wirklich den Sozialismus als Menschenschinderei verurteilen, so muss ich immer an Mao, den großen Vorsitzenden der chinesischen KP denken, dort kostete „der große Sprung nach vorn“ etwa 55 Millionen Menschen das Leben, wie zumindest eine Quelle zu berichten weiss. Vielleicht waren es mehr, vielleicht waren es weniger, aber so in etwa dürfte die Zahl wohl stimmen. Mit dem späteren Ausbruch der „Kulturrevolution“ dürften wiederrum weitere Menschen für ihr Leben geknechtet worden sein, und es verloren viele ihr Leben, sogar echte Sozialisten, weil die Kontrolle der durch junge Leute oftmals durchgeführten Tribunale fehlte.

      Dies war politisches Kalkül von Mao, nur so konnte er seine Macht erhalten, indem er den jungen Leuten kurzzeitig die vollkommene Macht über Leben und Tod überlies.
      Diese waren Mao dankbar für die sich ergebenden Spielräume und Mao festigte dadurch seine Machtposition, indem er gleichzeitig sein Politbüro und den Volkskongress von unliebsamen Störern reinigen lies.
      Deshalb finden Sie heute noch überall Mao-Denkmale in China, er hat es geschafft, über zwei Generationen hinweg die Bevölkerung, die nicht verhungert ist, zu begeistern. Von seinen politischen Widersachern einmal abgesehen. Aber die waren zu dieser Zeit meistens schon tot oder befanden sich in der Umerziehung/Straflagern.

      Dies ist übrigens auch der Grund, weshalb man bei den studentischen Protesten auf dem Platz des himmlischen Friedens in Peking 1989 Panzer auffahren lies, und die Proteste martialisch eindämmte. Eine zweite „Kulturrevolution“ sollte sich nicht wiederholen! Das politische System Chinas war damals nicht sehr stabil.

      3. Die Herrschaft der SED läßt sich mit keinem dieser perfiden Systeme vergleichen. Die SED war sich immer der vorher bestehenden Nazi-Herrschaft bewusst und hat die KZs als Denkmale und Geschichtsbildungsstäten betrieben. Derartige Massenmorde sollten sich nicht wiederholen. Die Kommunisten verstanden sich als Opfer, nicht als Täter.
      Selbstverständlich starben wohl etwa 400 Personen an der Berliner Mauer, und die Restgrenze hat wohl auch noch weitere Tote gebracht, und sicher sind einige vielleicht auch in irgendwelchen dunklen Zellen in Bautzen oder sonstwo verhungert oder ermordet worden.
      Mir ist die Gefährlichkeit einer sozialistischen Regierung, die eine Diktatur war, aber nicht so genannt werden wollte, durchaus bewusst!

      Doch es hilft alles nichts, wenn man die Zahl der SED-Toten summiert, kommt man auf vielleicht 5000 Tote. Diese Zahl ist für Historiker, die sich ernsthaft mit den Grenztoten und den Stasi-Verbrechen auseinandersetzen schon sehr hoch angesetzt. Es gibt Historiker, welche die Zahl der SED-Toten auf nur 400 Personen begrenzt sehen will. Die genaue Anzahl werden wir wohl nie erfahren.

      Das Ziel des Sozialismus war der Aufbau einer Welt für Arbeiter und Bauern, die durch die Arbeiter des Geistes unterstützt werden sollten, um das sozialistische Paradies zu errichten.

      Das Ziel des Nationalsozialismus war eher in der Pflichterfüllung für Volk und Vaterland zu finden, zum Ruhme des Führers.
      Hier waren Menschen höchst Ungleich, es gab klare rassische Menschendefinitionen, ich erwähnte bereits die zu „Untermenschen“ degradierten Zwangsarbeiter.

      Zwangsarbeiter waren eine Ware, wie zu früheren Zeiten die Leibeigenen, deshalb bot sich aus meiner Sicht die politische Zielsetzung der NSDAP eher als Vergleich zur Leibeigenschaft an, als die SED-Diktatur.
      Die SED schrieb wenigstens von „Freiheit, Gleichheit und Sozialismus“, Freiheit war allerdings kein Ziel der NSDAP, im Gegenteil, Unterordnung des Einzelnen und eine klare Hierarchisierung lassen klare Ähnlichkeiten zu älteren Systemen der Leibeigenschaft erkennen und förderten diese auch ganz bewusst.

      Die Knechtung der Menschen in der DDR war -wie unter der NSDAP- eine systematische Diktatur mit vielen ähnlichen Elementen, aber die SED verschuldete ein paar Hundert bis ein paar Tausend Tote, die NSDAP legte halb Europa in Schutt und Asche und kostete 80 Millionen Menschen das Leben.

      In der DDR gab es keine fabrikmäßige Vernichtung von Menschen, Kriege gingen vom Boden der DDR nicht aus.
      Deshalb erwähne ich die SED nicht.
      Weil die ganze DDR-Bevölkerung unterdrückt war, war man insofern gleich, außer man gehörte zu den Parteibonzen.
      Alle leisteten sozusagen (Zwangs-) Arbeit für den Sozialismus, aber die festgesetzten Arbeitsnormen wurden in vielen Betrieben aus verschiedensten Gründen nicht erreicht.

      Leibeigenschaft war Teil von Regierungssystematiken, die man durch den Sieg des Sozialismus als Überwunden glaubte.
      SED und Leibeigenschaft passen schlecht zusammen, auch wenn die -mehr oder weniger- arbeitende Bevölkerung der DDR sich durchaus in politischer und gesellschaftlicher Knechtschaft befand.

      Wenn Sie die SED als Statthalter irgendeiner Form von Leibeigenschaft sehen, dann ist unsere freie, westliche Demokratie eine ebensoche Leibeigenengesellschaft.
      Sie haben bei uns nur -mehr oder weniger- die Möglichkeit auszuwählen, wen Sie als Lohnabhängiger Ihren Herren nennen wollen. Und manchmal haben Sie eben auch keine Wahl, wie z.B. in der DDR oder auch in der vorhergehenden Diktatur.
      Außer, man kann sich eines Erbes erfreuen und/oder is

    • Die DDR hatte in den Gefängnissen und früher auch Lagern ebenfalls ein System, das man als Zwangsarbeit bezeichnen kann, wie der ganze Ostblock – darauf wollte ich hinaus.

    • Kurt Gnadenbrotler,
      nicht einverstanden. Gerade das SED-Regime hat sich voll auf die Leibeigenschaft gestürzt.
      Wir alle – naja, fast alle – haben regelmässig Produkte im Westen gekauft, bei Quelle und anderswo, die in der DDR von quasi-Leibeigenen hergestellt wurden. Die aber in der DDR selbst nicht frei verfügbar waren, ausser man wartete einige Jahre, oder hatte Beziehungen.
      Zweitklassige, aber funktionierende Elektrogeräte. Bloss der Trabbi war zu schlecht, ihn verkaufen zu können.

    • Gnadenbrotler
      wenn Sie solide Zahlen zum Stalinismus wollen, lesen Sie Baberowski, Verbrannte Erde.

  23. Freiheit und Emanzipation...
    … gehen nur über Eigentum. Da sind uns die Pioniernationen in den neuen Welten voraus. Ich danke Ihnen dafür, dass Sie heute eine Perspektive gezeigt haben, die viele so nicht kennen.

  24. Ausverkauf
    Aber Don, über die Euro-Target-Umschuldung wird Kapital im Ausland geschaffen, das in Sachwert hier investiert – die Leibeigenen sind bereits in Mache, es sind normale Steuerzahler, die nicht verlagern können oder Firma in Singapur haben, über deren Kreidtkarte alles vezahlt wird, steuerschonend…

    Die Preise am Immobilienmarkt sind stark durch internationale Investoren getrieben! Bezahlen wird der Steuerzahler, der Target-Salden der Bundesbank trägt. Und dazu gehören dann auch Grundeigentümer hier, die Sonderabgaben erhalten werden.

    FDP / CDU haben Sozialwohnungsbau beendet. SPD/Grüne haben u.a. in NRW bereits Förderschulen geschlossen und verkauft, um Kasse zu machen. Viele Kommunen haben ihre Wohnugsbaugesellschaften verkauft.

    Wer die Texte von Sozialdemokraten, die in den 1960ern über Wohnungsbau und Rigentumsförderung nachdachten, in den 1990er Jahren las, wusste, was in Wirtschaftszentren sogar ohne Migration bei unserem Flächenverbrauch anstand.

    Unter Kohl, Schröder, Merkel wurde das Thema Wohnen als unpopulär behandelt. Nur Nicht-Fachleute als Bauminister.

    Voila!

    Konservativ denken heisst von den Grundlagen aus denken.

    PS: Leibeigenschaft kommt – hilft nur nichts. Schafft auch nicht mehr Fläche und Wohnraum.

  25. Würde man bei einem Haus nachts die Tür offen lassen?
    im Vertrauen darauf, dass keiner reinkommt, der nicht soll? Wie zweckmäßig ist es, offene Grenzen zu haben und dabei die Kontrolle darüber zu verlieren wer reinkommt? Und selbst jene, die keine Gefährder sind verursachen unnötige Kosten oder Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt, etc.
    Kein Mensch kann mir sagen, warum z.B. syrische Refutschis über tausende Kilometer hierher kommen statt von der UN/internationalen Staatengemeinschaft in geeigneten Schutzzonen im superreichen, benachbarten Saudi-Arabien untergebracht zu werden.

    Man muss hier nicht schon wieder das irrsinnige „virtue signalling“ diskutieren, das Europa zeigen sollte wie weltoffen wir doch jetzt sind und das Europa eine ganze Masse Probleme eingebrockt hat. Das u.a. verantwortlich ist für den Brexit. Man muss auch nicht darüber reden wie blauäugig das Schengen-Abkommen war und ob es nicht an der Zeit wäre, ein paar Dinge zu modifizieren. Die Refutschi-Sache der letzten 2-3 Jahre macht mich immer noch sprach- und fassungslos, aber ich habe keine Lust es jetzt hier schon wieder zum Thema zu machen.

    Die Idee der Leibeigenschaft und damit verbundenen naturnahen, agrarischen Lebensweise hat was. Aber nicht als Ökobauer, der sich nach seiner Arbeit auf dem Hof noch engagiert für Inklusion, Integration und andere Sachen, die mit „I“ anfangen.

    Ich denke oft darüber nach wie es wäre wenn es keine Autos gäbe und man zu der Kirmes im Nachbardorf eine Stunde lang zu Fuß gehen müsste statt in 2 Minuten hinzufahren. Was man auf dem Fußmarsch alles erleben könnte, stressfrei saubere Luft atmen, sich die Felder und Wiesen gelassen betrachten und schon den Weg zur Kirmes genießen. Dort würde man dann mit anderen Gleichgearteten auf den Putz hauen, man würde dreckige Witze machen, es wäre keine einzige Emanze anwesend, sondern willige, unkomplizierte Weiber, es würde gefeiert und nicht dumm gelabert werden. Keiner würde den Weltbessermacher oder Urwaldarzt machen, keiner andere mit belehrend-besinnlichem Moralgequatsche zudröhnen und bis hin zum Koma langweilen wollen. Stattdessen Juchheien bis zum Abwinken.

    Der norwegische Literaturnobelpreisträger Knut Hamsun hatte dieses Ideal. Er hat sich immer gegen das Vordringen der Zivilisation in sein ländliches Idyll gewehrt. Er war nicht nur Dichter, er hat auch einen großen Hof bewirtschaftet, aber nicht als Ökobauer, eher als reaktionärer Gutsbesitzer. Wer googelt (oder bingt) wird sehen, dass Hamsun nach dem Krieg als Kollaborateur verurteilt wurde, weil er sich den Nazis angenähert hatte. Weil er seine Idealvorstellungen eines reinen ländlichen Lebens mit ihrer Blut-und-Boden Theorie assoziiert hat. Und dennoch kann man ihn darauf nicht reduzieren.

    Er hat sich einmal mit dem Schickelgruber auf dem Obersalzberg getroffen, das ganze endete in einem Eklat und einem Wutausbruch des alten Adolf. Nur übersimplifizierende Betrachter würden Hamsun und die Nazis über einen Kamm scheren wollen. Die Unterschiede waren in etwa so wie die zwischen Nietzsches Herrenmenschenmoral und jener, die die Nazis vorgaben zu vertreten. Wie glaubwürdig war letztere, u.a. angesichts des Umstandes, dass ihr Propagandachef Goebbels ein kleinwüchsiger, klumpfüßig-schwerbehinderter Choleriker war?

    Hamsun, der 1920 für sein Buch „Segen der Erde“ den Nobelpreis erhielt, war ein auch von anderen namhaften Literaten hochgeschätzter Autor. U.a. Stefan Zweig und Ernest Hemingway haben ihn verehrt und als Vorbild betrachtet. Marcel Reich-Ranicki hat ihn in seinem literarischen Quartett zur Lektüre empfohlen, ebenso Roger Willemsen, obwohl beide sehr wohl Kenntnis hatten von Hamsuns Vergangenheit. Letzterer hat aus seiner Gesinnung nie ein Hehl gemacht, er hat sie nach dem Krieg sogar nochmals bekräftigt, aber auch gesagt, dass er sich unter den Nazis wohl zu Anfang etwas anderes vorgestellt hatte, als das was sie am Ende dann waren.

    Für mich war Hamsun kein Nazi, schon aus dem Grund weil er das Gegenteil von einem engstirnigen Spießer war.

    Ich habe fast alles von ihm gelesen und fand und finde es faszinierend. Ich muss leise lachen wenn ich mir überlege wie Hamsun wohl auf den ganzen Irrsinn, den wir gerade erleben reagieren würde, auf Feminismus und Gender, auf „political correctness“, Heuchelei, verlogenes Bescheidenheitsgetue und all das. Ansätze davon gab es ja schon teilweise zu Beginn des 20. Jahrhunderts und er hat mit Kritik daran nicht gespart.

    Er hat sich mit dem Schickelgruber verkracht (seinem Sohn gegenüber gestand er, dass er ihn als Person nicht mochte), aber ich bin sicher Donald Trump wäre seinem Ideal näher gewesen.

    Aber ganz gleich ob man jetzt Hamsun liest oder was anderes, oder gar nichts, den Geruch von frischem Heu kann das alles ohnehin nicht ersetzen.

    Und es ist gut zu wissen, dass man immer noch den Kosmos als Zufluchtsort hat, die Natur mit ihren ewigen Werten.

    Klingt jetzt alles etwas pathetisch, aber sei’s drum!

    • Nein, natürlich nicht, das wäre bei mir viel zu riskant. Vorletzte Woche wollte jemand hier eindringen, und ich frage mich, ob das die Antifa war. Wir hatten hier aber auch schon Probleme mit Leuten und Rauschmitteln, die offene Türen als Einladung begriffen.

    • die Tür offen lassen
      Hier, wo ich lebe, kann man sich das bedenkenlos erlauben.

      Die Terrassentür ist schon seit Monaten nicht verriegelt / verschlossen
      – nur zugeschoben. Die braucht man nur zur Seite schieben – und
      schon ist man im Haus. (auch dann wenn niemand im Haus ist)

      Ich könnte auch 14 Tage in Urlaub fliegen – bei unabgeschlossener Tür –
      und ich bin sicher, da passierte gar nichts.

    • Ja, in Gmund wäre das vermutlich auch so. Aber in der Stadt eher nicht.

    • Gmund
      Aha, Gmund also.

      Gmund= 6000 Einw.

      Bei mir = 83000 Einw.

    • In gmund selbst sogar nur 3000. Ungemütlich wurde es in Auditown auch erst so ab 90k Einwohner.

    • Achso, erst ab so 90k also.
      .
      Na, dann kann ich ja noch weitere 7k abwarten,
      bis ich mich bewaffnen muss.

  26. Titel eingeben
    „auf dem Land wies der Herr dem Bauern den Hof und der Bauer dem Vorfahren des Akademikers die Ecke im Stall zu, und jeder war zufrieden.“

    Köstlich :-)

    • Gern geschehen.Aber der Kern ist doch, dass die auf dem Land chancenlosen Knechte in die Städte gingen.

    • chancenlose Knechte
      Mit 2 linken Händen bringt man es auf dem Land nicht weit.
      Da ist die Alternative Genderistin eigentlich naheliegend…

  27. es war alles abzusehen, Deutschland ist um 3 Millionen gewachsen
    das Beispiel mit den 80 in der Kneipe hat mich auch maßlos geärgert, ebenso wie die vielen falschen Tortengrafiken. 10-15 Jahre Amortisation eines Hauses sind übrigens „Geschichte“, es sind jetzt durchweg 40. Auf der einen Seite blüht die Schickisierung, auf der anderen das Downsizing, viele Mieter müssen jetzt in Schuhschachteln und Winzwohnungen ziehen, die ihnen von der Presse seit Längerem mit Propagandaoffensiven schmackhaft gemacht werden, auch in der FAZ.
    Jetzt gibt es Seminare für Vermieter, die vieles neu lernen müssen im Umgang mit den Zugezogenen, für die Nebenkostenabrechnungen, Wassergeld, Mülltrennung böhmische Dörfer sind, der Artikel ist lustig : http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/fluechtlinge-schulungen-fuer-vermieter-a-1153144.html Und noch etwas, das mir bitter aufstößt: Deutschland braucht dringend eine Beschränkung für ausländische Investoren, die ganze Strassenzüge aufkaufen und hier ihr Geld parken und „wachsen lassen“ mit Wuchermieten. Oder mit Leerstand, Hauptsache „geparkt“.

    • Ich kenne einen, der ein grosses Haus hatte und zur Verfügung stellte und dann Knall auf Fall nicht mehr wollte. Ansonsten sind Privatvermieter da mehr als nur reserviert.

    • Privatvermieter mehr als reserviert
      Tja, neulich in der Firma, Kollege hat ein Haus in einer Kleinstadt geerbt, das ist wohl etwas renovierungsbedürftig, da die Eltern lange nichts mehr machen ließen. Renovieren oder verkaufen war die Frage. Auf meinen Vorschlag, es doch der Gemeinde oder dem Landkreis für Flüchtlinge anzubieten, da wäre die Miete sicher und die anschließende Renovierung würde auch zumindest teilweise finanziert, wurde nur geantwortet. „Ich bin mit den Nachbarn aufgewachsen, das kann ich denen doch nicht antun.“ Meine Bemerkung, er sei doch sonst nicht so AfD nah konnte nicht wirklich erwidert werden.

    • Es hat auch etweas von unguter Geschäftemacherei – und ist im Übrigen gar nicht so einfach, die Auflagen sind recht hoch.

    • Tja, dieser SPONArtikel spricht für sich.
      Ermüdend und spiessig, diese pseudopädagogische Umerziehungsprawda. Leserbriefe schreiben, sachliche Gegenargumente sind übergenug vorhanden!!

    • Titel eingeben
      @Don Alphonso:

      Würde mich interessieren was der Knall da war, das er nicht mehr wollte…

      bombjack

    • Grob gesagt enorme Restaurierungskosten und bayerische Ämter, die Beweise sehen wollten, dass das n icht schon vorher so war.

      Ausserdem – es war ein grosses Projekt – gab es zwei sexuelle Übergriffe und so viel Ärger mit der Versorgung, dass das Essen jeden Tag von einem Caterer aus München angeliefert werden musste. Über die Zeit hat sich dann auch der Helferkreis aufgelöst. Der Chef wiederum hat sich in der Zeit auch deutlich verändert und ist, wie soll ich sagen, härter geworden.

    • Apropos "härter geworden"...
      Sogar ein chronisch siemensbraver Erlanger Reiseradler mit ungebrochener Sympathie für usurpierte NGOs erweiterte seine Werkzeug- und Taktik-Palette für unangefragte „Schere, Stein, oder Papierkram“-Spielaufforderungen durch Hochland-Potentials:
      tour-de-friends.de/Aethiopien/

      (Ruhig weiteratmen, liebe Agent*en: vermutlich nur Christen, männlich, betroffen!)

  28. Das Analogon zur Kneipe...
    … stellt so ziemlich den besten Vergleich dar, den ich jemals zu diesem Thema kennenlernen durfte. Danke dafür!

    Habe die Ehre, A. C.

  29. SPD unplugged
    sorry fürs OT, werter Don, aber das muß man sehen:
    Berliner SPD-Kandidatin Högl

    https://youtu.be/8dIEFfeOHfg

  30. Titel eingeben
    Ist ja übel rechts hier bei der faz

    • Haben Sie auch inhaltliche Kritik?

    • übel ...
      ist links, zumindest meist das größere!

    • Rechts
      ist wo der Daumen links sitzt. Aber vielleicht ist das bei Ihnen andersherum. Es soll ja auch Menschen mit zwei linken Händen geben … Ach, haben Sie übrigens schon mal auf den Wahlzettel geschielt? Auf meinem steht bei der Zweitstimme (ja, das ist die Wichtigere): CDU, Linke, SPD, AfD, Grüne, NPD, FDP, Piraten, Freie Wähler, BuSo, MLPD, BGE, BGE, DiB, ÖDP, Die Partei (hat immer Recht), Tierschutz-Partei, V-Partei (wahrscheinlich V-Männer). Also CDU ganz links vor den eigentlichen Linken, dann staffelt sich das Spektrum nach rechts über SPD, AfD, Grüne, NPD usw. auf. Noch Fragen zum deutschen Parteienspektrum?

    • @ bla
      ich finde Ihren Namen ganz gut; kann man den auch wiederholen? Ich helfe Ihnen gern dabei: bla-bla-bla-bla-bla…

    • Rechts?
      Selbst die TAZ und die ZEIT schrieben am Wochenende, die „Neue Rechte“ sei eigenlich die „alte Linke“ und kümmere sich um die bürgerliche Mitte, während die modernen Linken sich in schwachsinnigen (oder so ähnlich) Genderdiskussionen verlören. Auch die kapieren es langsam.

    • Nein, die SZ hat schon den nächsten Trans-Jammerbeitrag veröffentlicht. Wenn Sie vor 30 Jahren fortschrittlich waren, fanden Sie Nacktheit in der Werbung gut und die CSU winselte. Fortschritt heute ist bei Nacktheit in der Wergbung so offen wie der völkische Beobachter, und gteschrieben sind solche Texte dann vom Rassistinnen und Sexistinnen.

  31. Ich liebe die Freiheit
    Das Thema ist komplex. Es gibt viele Faktoren, so dass einfache Erklärungen und einseitige Schulzuweisungen nicht weiterhelfen, schon gar nicht, wenn sie von PolitikerInnen kommen, den mit Abstand allergrößten DilettantInnen im Land. Leibeigenschaft? Nicht ernsthaft, obwohl man weiß ja nicht, was noch kommt. Psychologisch gesehen wäre wahrscheinlich eine ganze Menge von Leuten froh, die Verantwortung für ein selbstbestimmtes Leben abzugeben. Thor Kinkel hat das Thema ja schon mal abgehandelt („Subs“). Ich selbst liebe die Freiheit. Punkt! Wenn man das tut, sollte man das Land eigentlich verlassen.

    Im Grunde ist die Krise weitgehend politisch verursacht, liebe Politiker: politisch gewollte Niedrigzinspolitik der EZB für die PIGS, wodurch insbesondere in Deutschland sehr viel Geld in den Immobilienmarkt floss; viele Kommunen hatten zuvor ihren eigenen Wohnungsbestand abgebaut, um sich zu entschulden; jahrelang zu geringe Bautätigkeit in den prosperierenden Ballungszentren; hohe Baukosten durch energetische Bauweise bzw. Sanierungen; immer neue baurechtliche Auflagen, deren Kosten vom Vermieter auf den Mieter umgeschlagen werden; die hohen Nebenkosten beim Immobilienerwerb; Grundsteuererhöhungen; hohe Energiekosten durch die Subventionierung der erneuerbaren Energien und nicht zuletzt die Flüchtlingskrise. Das reicht schon. Beim besten Willen, das meiste ist politisch verursacht. Wir können gerne bei der Infrastruktur fortfahren. Aber die Schafe wählen wieder Mutti.

    • Schafe ...
      … oder Kälber?

      im Sinne von:
      Nur die allerdümmsten …
      wählen ihre Schlächter selber.

    • Schafe
      raunt ein Schaf zum anderen: Du ich glaube, der Hund arbeitet mit dem Schäfer zusammen! Antwort: Ach, du mit deinen Verschwörungstheorien!

  32. erhebliche Probleme, eine Partei zu finden ...
    … hat meiner Meinung fast jeder denkende Bürger.

    Dafür gibt es nur die schweizerische Lösung: Abstimmen über Sachfragen.
    Steuersätze und Hauptausgaben sind nun einmal wichtiger als die Farbe von Parteien oder das Gesicht von deren Hampelmänner_Innen.

    Das üblicherweise in Deutschland vorgebrachte Argument („die Leute sind zu blöd“ – in diversen Verbrämungen) ist nicht stichhaltig. Es ist das gute Recht der SteuerZAHLER ihr Geld zu verplempern, wohingegen es die erste PFLICHT der bezahlten Politiker und Beamten wäre, eventuell von ihnen verursachte Schäden zu ersetzen, notfalls (d.h. bei Bankrott) durch körperliche Arbeit oder ebensolche Bestrafung (à la Scharia).

    Ich rufe alle denkfähigen Wahlberechtigten auf, ihre Stimme jener Partei zu geben, die am glaubwürdigsten einen Umbau in diese Richtung vertritt!

    • Ja, Volksabstimmungen, das wär’s. Etwa zu ZDF und ARD. Dann würde sich das Programm schnell ändern.

    • Volksabstimmung
      „Etwa zu ZDF und ARD. Dann würde sich das Programm schnell ändern.“
      .
      Ich befürchte, da irren Sie. Leider.
      Die Mehrheit ist zufrieden mit „Volks“musik, Krimis, Schnulzen und Wiederholungen. Siehe auch die Wahlergebnisse (auch das, das erwartet wird: wieder Merkel).
      Hat das womöglich was mit Bildung, mit Schule zu tun?
      Mit Brot & vor allem: Spiele/Ablenkung?

    • Abstimmungen
      Oder eben mal die Partei, die für diese Volkaemtscheide ist.
      Und das sind weder die CDU noch die FDP.
      Einfach an sich.

  33. Gras mähen
    Was soll die Genderistin da auf der Wiese? Machen Sie die Dame nicht unglücklich. Da oben fährt eine Krone Big M Grasmähmaschine mit 1000 PS GPS-gesteuert während der Bauer im Gasthaus Schafskopf spielt, und das grüne Ding steuert alle Funktionen nach ISO 11783 selber. Das ist eine Protokollvereinbarung der Agricultural Industry Electronics Foundation. Einziger Nachteil: die Maschine darf den Bauern nicht am Gasthof abholen, weil die Straßenverkehrsordnung den Fahrer verlangt. Also könnten wir die Genderistin höchstens für die Abholung einsetzen. Falls die sich nicht verläuft.
    Das mit der Leibeigenschaft muss auf Basis der heute gängigen Landtechnik neu durchdacht werden.

    • So phallusartige Gräser niedermähen macht denen sicher Spass.

    • phallusartige Gräser?
      .
      Meinen Sie Mais?

      Die Maisernte ist, wenn man sie händisch machen muss,
      physisch sehr, sehr anstrengend.

      Die Damen, die Sie meinen, kippen da nach 15 Minuten um.
      Koma.

  34. Meine Wohnung
    Sie haben den Kneipenvergleich sehr gut hinbekommen. Genau so schaut’s aus.

    Ich wohne zur Miete und meine Wohnung – erbaut von Münchner Rück vor über 50 Jahren – wurde vor ein paar Jahren privatisiert. Leider habe ich sie nicht gekauft, weil nicht absehbar war, wie sich der Immobilien Markt entwickeln würde. Sonst hätte ich mich verschuldet und sie gekauft. Jetzt habe ich noch einen Kündigungsschutz bis etwa 2021 und dann muss ich wohl wegen Eigenbedarf raus. Ich mache mir Sorgen, ob ich überhaupt eine neue Wohnung im Grossraum München finden werde. Es war noch nie so schwierig wie heute. Wegziehen kann ich wegen Arbeit nicht. Sehr unerfreulich ist das.

  35. Landflucht
    Keine Ahnung, wie es bei Euch ausschaut. Hier ist es so: (Miet-)Wohnungen gibt auf dem Land kaum, dafür reichlich viele Einfamilienhäuser. Gute aus den 80ern und viele schlechte aus der Zeit davor. Wir leben aber in einer Zeit, in der Beziehungen instabil sind und auch der Nachwuchs nicht mehr so üppig ausfällt. Plus strukturschwache Wirtschaft. Fazit: keine Sau will/kann sich noch ein Einfamilienhaus auf dem Land leisten. Die Gutverdiener wohnen alle steuersparend grenznah in Frankreich, die Hipster und Rest-Akademiker zieht es nach Saarbrücken. Meine Prognose: Einfamilienhäuser sind „tot“, städtische ETW der „Ersatz“ und die wenigen Mietwohnungen hier bleiben auf die nächste Zeit warme Semmeln, da die Schicht der ökonomisch Abgehängten sicher nicht kleiner wird. Die Familie vermietet seit Jahrzehnten – Mutti kann sich jedenfalls vor Mietanfragen nicht mehr retten, das begann so vor fünf Jahren und war schon mal anders.

    Die ehemaligen Migranten aus Türkei usw. kaufen bei uns übrigens die Bruchbuden auf dem Land und renovieren die. Das macht Sinn, mit 4-5 Kindern und Großeltern. Ich lache mich deshalb jedesmal tot, wenn hier im Forum einer was von dem „wie früher“ Umland erzählt. Genau das Gegenteil wird der Fall sein. By the way: hier im Saarland wird es in Kürze Polizeidienststellen nur noch in den fünf größeren Städten geben. Viel Glück in Landsweiler ;-)

  36. Leibeigenschaft
    Don, mir kommt ja öfter vor dass die rotzgrüne Mafia eigentlich schon für Leibeigenschaft ist. Es reicht jemanden zum Kulaken zu erklären und schon ist er fällig für den GULAG. Natürlich wird das ganze meist mit populistischem Gerechtigkeitsgelaber serviert, aber selbst das gab es auch schon bei Onkel Joe (Wissarinowitsch Dschugaschwili).

  37. Nein Danke!
    Aus der Perspektive eines Autobesitzers sollte man sich fragen, ob man je ein rostiges, spotzendes und stinkendes Groschengrab sein Eigen nennen wollte, bei dem jede Fahrt zur Arbeit zu einer Art Russisch Roulette geworden ist. Das hat man früher gehabt, weil man Schüler oder Student war und mangels reicher Eltern mit einer 16 PS Ente auskommen musste, oder Opas altem VW Käfer, der im Sommer heizte, dass einem die Turnschuhsohlen schmolzen aber im Winter nicht fähig war, die Scheiben irgendwie freizukriegen.
    Übertragen auf die Leibeigenschaft heißt das: Eine dieser Gendertröten sein Eigen zu nennen und auf die Alm zu schicken, wo sie keinen Schaden anrichten können, ist ein frommer Wunsch. Nach 2 Tagen wissen die Kälbchen nicht mehr, ob sie Ochse oder Kuh sind, machen die weiblichen Kälbchen den Hörnerkampf, während die Stiere muhend auf die Melkerin warten.
    Oder stecken Sie sie bei AUDI ans Band. Bald haben Sie batteriebetriebene „autonome“ Autochen, die alles andere, als „autonom“ sind. Die machen nur nicht, was SIE wollen, halten sich aber sklavisch an wirklich JEDE Verkehrsregel und wenn sie den Werbecli…Informationsfilm über die neuen Amazon-Produkte nicht zu Ende schauen, dann machen die einfach die Türen nicht auf. Das heißt: so, wie die fahren, das legen andere fest als Sie und wenn das „autonom“ ist, dann bin ich der Fisch namens Wanda.
    Und weil die so einen Amazon-Lautsprecher drin haben, sollten Sie sich hüten den Feminismus oder die Veganer zu kritisieren, sonst fahren die Ruck-Zuck ganz autonom zum nächsten Revier der Gesinnungspolizei.
    Und da wird man Ihnen 2 Maas Gehirnwaschmittel eintrichtern und nach dem Weichspülgang singen Sie: „Merkel, Merkel über ahalles, über alles in der Welt–„.
    Oder stecken Sie sie zu Nokia. Dann kommt ein Handy raus, das bei jeder sexistischen Bemerkung piept, das heißt: wenn ein Mann telefoniert, dann biept es die ganze Zeit.
    Oder stecken Sie sie in die Regierung. Dann bekommen Sie einen dysfunktionalen Staat, der weder fähig ist, die Integrität seiner Grenzen, noch die körperliche Unversehrtheit seiner Bürger oder deren Eigentum zu schützen.
    Nein Danke, sollen die ihr Unheil ohne mich anrichten. Ich will dafür nicht haftbar sein.

    • Emanzipierte Alpwirtschaft
      Lieber Herr Marx

      Ich befürchte, ich muss Ihre Vorstellung von der Rollenverteilung zwischen Kühen und dem Stier auf der Alp entzaubern. Kühe waren schon immer emanzipiert und brauchten dafür keine Anleitung aus dem Berliner Akademikerpräkariat. Kühe tragen seit jeher Hornkämpfe aus, wenn sie frisch auf die Alp kommen, um ihre Rangordnung festzulegen. Die Kuh, die aus den Kämpfen als Siegerin hervorgeht, wird die Leitkuh der Herde und wird dann die Herde auch mit der grössten Glocke und mit dem schönsten Blumengesteck beim Alpabzug stolz anführen. Ausserdem verteidigen die Kühe mit ihren Hörnern sich selber und ihre Kälber und Rinder gegen Feinde. Das wird immer wieder einmal einem Wanderer aus der Stadt, der sich nicht zu benehmen weiss, zum Verhängnis. Einen besonderen Kampfeswillen haben die Eringer Kühe im Wallis, mit welchen auch Kuhkämpfe ausgetragen werden. Eine erfolgreiche Kampfkuh, eine Königin im Stall zu haben, ist der grosse Stolz einer jeden Walliser Bauernfamilie und bringt mehr Prestige als eine Luxuskarrosse aus der kleinen, dummen Stadt des Dons.

      Stiere sind mittlerweile auch in der modernen Alpwirtschaft obsolet und wurden durch die Spritze des Tierarztes oder – wahrscheinlicher – der Tierärztin ersetzt. Der Alltag der Stiere, die in den Zuchtstationen als Lieferanten arbeiten, ist wohl von ihrer Beschreibung gar nicht mal so gross entfernt. Erst in letzter Zeit, im Rahmen der Mutterkuhhaltung, sieht man ab und zu wieder einen glücklichen Stier, der mit auf die Alp durfte.

    • Also bei uns im Oberland wird das noch „richtig“ gemacht. Ich hätte da auch Bilder, aber die würde ich hier nicht zeigen.

    • Liebe Schweizerin
      vielen Dank für die Antwort. Ich habe wieder etwas dazugelernt.

      Trotzdem würde ich eine Feminanze nicht auf die Alm lassen, selbst nicht, wenn die Kühe Glocken haben (damit man beide Spezies unterscheiden kann). Nach 2 Wochen spielen die Kühe auf ihren Glocken die Internationale, haben ein Schuldgefühl, weil sie soviel Methan produzieren, empören sich über das „Fett Gap“ (man hat ihnen erzählt, Ochsenmilch enthalte 23% mehr Fett), verlangen KuhTas für ihre Kälbchen, schreiben bei sich hinten drauf: „Muh heisst Muh!“, verklagen jeden, der ihnen an den Zitzen rummacht, wegen „Sexueller Belästigung“, wollen so eine elegante Betonfrisur wie Ursula von den Laien, eine Kuhquote beim Stierkampf (50%), bejammern den „Stall Ceiling Effekt“, fordern die Umbennung der „Eiger“ in „Eiger*In Nordwand“, die Abtragung des Phallussymboles „Matterhorn“, ziehen sich lustige rote Käppis über die Euter (massgeschneidert, noch vom letzten Frauenauflauf gegen Trump) und verlangen die Abschaffung des § 218 bzw. des eidgenössischen* Pendants und in Verbindung damit die jährliche Abtreibung von der Alm auf Krankenkassenkosten. Wollen Sie das wirklich?

      *: das muss in Zukunft „eingenössInischen Pendants“ heissen.

    • Titel eingeben
      Lieber Herr Marx

      Ich vertraue auf die Ideologie-Resistenz und Sturheit unseres Schweizerischen Braunviehs, selbst wenn da der eine oder andere holsteinische oder amerikanische Grossvater in der Zuchtlinie vorhanden ist, und auf die Wirkung von frischer Bergluft sowie der Höhenmeter, die oft immer noch zu Fuss überwunden werden müssen. Ich zweifle, dass Grossstadt-Ideologen und -Ideologinnen, falls oben angekommen, da noch viel Energie aufbringen können, um das Vieh zu indoktrinieren. Ausserdem ist die Alp per definitionem nicht vegan – die wären schnell wieder weg.

      Die Schweiz hat übrigens bereits ein liberales Abtreibungsrecht, die Abtreibung wird von der Krankenkasse bezahlt und trotzdem haben wir eine der tiefsten Abtreibungsquoten Europas, wobei offenbar rund die Hälfte der Abtreibungen auf Immigrantinnen entfällt.

  38. Ach.
    Ach, Sie Böser.
    Sie werden doch nicht das geliebte und vielstrapazierte Gleichnis vom Einen zusätzlichen Kneipenbesucher entzaubern, das so vielen Gutmenschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnte (wenn auch niemandem sonst, der rechnen und denken konnte).
    Als nächstes werden Sie noch das Gleichnis vom Keks und dem bösen Kapitalisten zerlegen.

    • Ich frage mich, warum wir die Aufklärung hatten, wenn wir so einen unterkomplexen Müll wie ein Gleichnis brauchen.

    • Weil...
      Weil die Regierenden und ihre Herolde die Regierten für eher unterkomplex halten?

    • @ Marlowe
      Tolle Logik hinter diesem Gleichnis. Das ist so als wenn Sie jemand sagen, er solle sich in die Modelleisenbahn setzen und damit in Urlaub fahren. Und wenn er dann protestiert sagen Sie: „ist doch alles kein Problem, wurde ja nur maßstabsgetreu verkleinert.“ Prima.

    • @DA
      Die Antwort geben Sie schon selbst.

      >>die Aufklärung hatten<<

      'hatten' ist die Lösung.
      Sie ist vorbei und heutige Generationen haben nicht mehr die
      intellektuellen Möglichkeiten, dies aufrecht zu erhalten.

    • Nun ja die Neubürger gehen ja gar nicht in die Kneipe, sondern prägen das Strassenbild ...
      …. und werden für Vollverschleierung auf dem Balkan auch bereits bezahlt, wenn ich dem Ösi glauben darf.
      .
      Kneipe wäre ja Integration, aber die scheint überwiegend unerwünscht.
      .
      H4 + Beten + Herumlungern vor Schischa- und Sportsbars + Handelsgeschäfte die viel Ertrag bei wenig Arbeit und null Steuern versprechen + Autoposing + Beschäftigung deutscher Juristen + das scheint mir deren (m.E. konsequent durchdachtes) Lebensmodell in DE zu sein.
      .
      Die Frage ist, ob „der Rest“ in DE das auf Dauer finanzieren und dulden will.

    • Speaking of Verschleierung: eine Bekannte kommt aus Südamerika und sieht das hier mit anderen Augen. Bei denen im Haus hat jemand an eine Familie vermietet, bei denen von der Frau wirklich nur noch die Augen sichtbar sind, und seitdem hängt da der Haussegen schief. Eingekeilt sind die säkularen Muslime im anhebenden Kulturkampf. Ich vermute, das ist nicht weniger als Absichtbei solchen Erscheinungen, aber von toleranz ist da wirklich nichts mehr spürbar. Auf der einen Seuite hat es da nie gegeben und die andere verlernt das gerade.

    • @Köstlich
      also in den Städten hier bei mir in der Nähe sind auch die Kaufhäuser voll von ihnen. Der Kneipenvergleich ist insofern nicht ganz daneben, weil sie nach dem Shoppen gern noch längere Zeit im Café sitzen.
      Refutschi gehe shoppe, Kartoffelfressa gehe schaffe.

  39. Wenn es nur der Wohnraum wäre...
    Die Kneipenanalogie passt ja nun genauso gut auf den Arbeitsmarkt (wo die Konkurrenz im Niedriglohnbereich ohnehin bereits seit Jahrzehnten durch Osteuropa angefeuert wird) und die Sozialtransfers im Allgemeinen (der Kuchen wird ja nicht unbedingt größer, nur die Esser werden mehr).
    Aber klar, die Gesinnungsethiker braucht das i.d.R. nicht zu interessieren, wenn sie solchen Problemen im real life überhaupt begegnen.
    Unter anderem auch deswegen machen wir uns zum ersten Mal ernsthafte Gedanken um Auswanderung. In diesem Zusammenhang folgender Link (aus eigenem Haus, von 2010!).
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/integration/die-schrumpfvergreisung-der-deutschen-deutschland-verschlaeft-den-kampf-um-talente-1579548.html

    • Flucht
      Denken Sie bitte bei Ihrer freien Entscheidung daran daß Ihre Rentenanwartschaften, sollten Sie welche erworben haben, IMMER aus der gerade geschöpften Produktivität heraus erwirtschaftet werden müssen. Diese werden dann nicht „automatisch“ ins Ausland transferiert werden können, wenn es hier brenzlig werden wird (nun ja, es wird, es ist lediglich die Frage: wann?).
      Ich bleibe hier, und sollte ich dann noch im Alterskontext ein Mindestmaß an körperlicher Fitness mein Eigen nennen, helfe ich beim verteilen der Laternenorden. Over and out.

  40. Titel eingeben
    Hervorragender Text.
    Vielen Dank!

  41. Alle wollen in die Städte
    Das Problem des Mietmarktes ist doch momentan, daß alle Migranten, ob innereuropäische oder außereuropäische in die Städte drücken, die ersteren weil dort haufenweise Niedriglohnjobs zu finden sind und die letzteren, weil Onkel Muhammad dort schon wohnt. Das Ergebnis ist dann heute schon mehr als 50% Mihigru in Augsburg, Nürnberg und ab 2025 in München selbst. Die Restdeutschen ziehen raus aus den Städten in den Speckgürtel mit dem Ergebnis, daß Immobilienpreise rund um München mittlerweile absurde Höhen erklommen haben. So sollen schon 2000 Euro pro qm Baugrund im Süden Münchens bezahlt worden sein.
    Die Blase wird irgendwann platzen, das Ganze erinnert mich fatal an die DotCom Blase, die ging auch mit sinkenden Immobilienpreisen einher. Ich kann mich an ein MFH in München erinnern, das zwar sanierungsbedürftig war, aber in bester Lage, und 2004 für weniger als die 12fache Jahresmiete verkauft wurde!
    Apropos Wertschöpfung/Baukosten im Wohnungsmarkt, da kann ich auch noch eine kleine Anekdote beitragen, kurz vor der DotCom Blase, wird 1998/99 gewesen sein, baute die Schörghuber Gruppe im münchner Umfeld 1000 WE darunter mehrere hundert Reihenhäuser, 150qm Wohnfläche, 250qm Grundstück, so ungefähr war das Verhältnis. Der Preis damals 750.000 DM bis 1.000.000 DM pro Haus. Die Baukosten, wie mir der leitende Ingenieur damals erzählte, 1800 DM/qm. Jetzt kann sich jeder selbst ausrechnen was man als großer Bauträger so verdienen kann, da stellt sich dann schon die Frage ob man nicht besser Mieter bleibt;)

    • wenn man...
      als Mieter einer Wohnung dann per Umlage die höheren Verbrauchskosten mitbezahlen darf, weil geduscht und geheizt wird auf Teufel komm raus (meines Wissens gehen 50% nach Quadratmetern, Rest nach Verbrauch; wohne selbst nicht zur Miete, lass mich also gern belehren), dann ist eine eigene Hütte immer noch das Beste und sei sie noch so klein…
      PS: das anteilige Zahlen gilt auch für Besitzer einer Eigentumswohnung…

  42. Das Grauen auf dem Lande
    Menschen zwangsweise in freie Wohnungen in entlegenen Landstrichen anzusiedeln, führt zur Bevölkerungsexplosion im Prekariat:
    http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/So-ist-es-fuer-eine-kurdische-Familie-im-abgelegenen-Moettau-zu-wohnen;art680,2738422
    Da der 50jährige ehemalige Photograph keine Kameraausrüstung und kein Auto hatte, blieb ihm in seiner Langeweile nichts anderes übrig, als nochmal seine Frau zu schwängern.

    • Hinzu kommt noch,
      @ werte/r Köstlich, dass diejenigen, die wegen des Häuslebauens auf Urlaub verzichteten, im Pflegefall ihr Häuschen einsetzen müssen – während Beamte „standesfemäß“ umtergebrach werden.

      Es ist doch ein Witz: Diejenigen, die uns dauernd drangsalieren,von uns noch gut versorgt werden. Eigentlich pervers und undemokratisch.Ist bei kommunalen Verwaltungen nicht anders.

      Ein Gastronom im Nürnberger Raum hat plötzlich einen enormen, unerklärbaren Wasserverbrauch und soll 14000€ nachzahlen. Bei ihm gegenüber gab es eine Baustelle und es kann vorkommen, dass es einen Übersprung gibt auf seine Uhr, meint ein Sachverständiger. Das Gericht folgte dem nicht und auch der Bürgermeister des Ortes kam dem Mann nicht entgegen, indem er ihm 50% erlies.Nirgends in D soll diese Übersprungstheorie Anwendung finden, grabsch, grabsch.

  43. Nach meiner Beobachtung im eigenen Umfeld .....
    …. gibt es „Schaffer“ (die ihre Häuser selbst bauen und Urlaub und Freizeit dafür opfern) und „Beamte“ (die beim „Schaffer“ zur Miete wohnen, im üppig bemessenen Urlaub ausgedehnte Bildungsreisen in ferne Länder unternehmen und damit vor dem „Schaffer“ eloquent herumprahlen).
    .
    Das geht so 2 bis 3 Generationen gut und dann fragt sich der Beamtennachwuchs warum er so „arm“ ist, wird extrem neidisch, studiert Jura, engagiert sich links(autonom), geht in die Politik und will dort endlich gerecht „(um)verteilen“.
    .
    Der Beamte und Politiker ist ja quasi der „Leibeigene der Neuzeit (bzw. der Autoindustrie)“ und diesen Zustand will er dann halt auch für den „Schaffer“ und dessen dummen Nachwuchs (mit mittlerweile 2 bis 3 Häusern und noch einigem Bauerwartungsland) sehnlichst herbeidiktieren.
    .
    Werter Don, ich weiss, dass Ihnen da ein anderes Modell der Leibeigenschaft vorschwebt, aber das entspricht leider nicht den Mechanismen, die ich in DE beobachte.

    • Fabellesende...
      kennen das von Ihnen Beschriebene…
      Ameise und Heuschrecke…

      eine neuere Version im Internet: http://www.deutschunddeutlich.de/contentLD/GD/GT69gAmeise.pdf

    • Nachbarschaftshilfe
      was ich hier so mitbekomme, gibt es: Land, Freundschaft und eher wenig Bargeld. Das führt zu diversen Hausbauten, wenn ein Grundstück geteilt werden kann. Diese Möglichkeiten hat nicht jeder, und jeder will auch nicht, dass er im Einzugsgebiet der (Schwieger)-eltrn wohnt, also 10m entfernt.

    • Werte(r) Sufferah ....
      …. die Beamtennachwuchs-Grille führt in ihrem Lebenslauf dann exemplarisch meist folgende Einträge:
      .
      1998 – 2005 Student der Rechtswissenschaften
      2007 – 2010 Student der Politologie
      2000 – heute Freier Mitarbeiter der SoundSo – Stiftung zur Ernährung linken Gesindels
      .

    • @köstlich...
      Sufferah ist weder männlich noch weiblich, sondern eine Lebenssituation.
      Ursprünglich aus dem Umfeld Jamaika/Reggae usw.
      Es bedeutet, dass jemand in einer Umwelt leben muss, in der seine Grundbedürfnisse nicht gedeckt sind. Gleichzeitig geht das Ganze mit einer gewissen Unterdrückung einher und einer stets unterschwelligen Geringschätzung.
      Nun meine ich, das auch für die intellektuelle Situation einer Person anwenden zu können.
      Keine Sorge, zu essen hab ich genug, auch ein WC….

    • Vielen Dank Sufferer (ich erlaube mir das Englische Wort zu nutzen), dass Sie mir ...
      …. den Hintergrund Ihres Nicks so freundlich erläutern.
      .
      Mein Nick habe ich übernommen, nachdem ich in grauer Vorzeit als „Köstlich“ angesprochen worden war. Ich meine, da ging es dem Don ums Verbuddeln von Wertgegenständen im unbetonierten Gewölbekeller. Seine Ausführungen fand ich damals Köstlich! und nun heiss ich hier halt so.
      .
      Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass -wer es nicht selbst will- in DE bisher wirklich leidet, im Sinne nicht gedeckter Grundbedürfnisse (fss). Es hat natürlich sicher viel damit zu tun, wie man sich selbst so sieht.
      Egal wie, ich hoffe es geht Ihnen dennoch gut und verbleibe.

      In Dubio Pro Secco

  44. Nun wurde zumindest Gabriels Frau belästigt und bedroht von Islamis....
    .
    .
    .
    .
    .. das wird zu keinem Umdenken
    in der Paddei der Doofen führen, sie werden , wenn auch in schwindender Zahl, SPD wählen, möge ihnen Gott die Schwurfinger der rechten Hand abhacken, wie auch den
    Merkelwählern !

    Unter Bereicherung versteh‘ ich etwas anderes, als das .

    Gläubige einer Nazi-ähnlichen Ideologie darf man ruhig mißtrauen ,

    sie, und nicht die Hunde, sind unrein .

    Darum verhüllen sie sich auch .

    In der Leibeigenschaft, um zum Thema zurückzukehren , wären sie wertlos. wie sie auch heute wertlos sind.

    Sie leisten nichts, sie fressen nur, wenn am Ramadan die Sonne untergeht.

    Quils s’en allaient !

    • Es gab nach der Volksabstimmung der Türken mal so einen Moment des Nachdenkens, ob wir da ein Problem haben könnten – aber das war schnell wieder vorbei. Jetzt kommt es gerade wieder, aber mei. Man zahlt ja weiter Tribute an Erdogan und Ditib.

    • Heute las ich,
      …dass ein Institut nun endlich zu dem Ergebnis kommt, dass 60% der zu uns gekommenden keinen Schulabschluss haben. Wer es gleich ahnte, war Nazi.Die Besseren haben sich schon andere Staaten ausgesucht.

    • Ja, so wie es aussieht, wurden wir gezielt und bewusst angelogen. Trotzdem verliert keiner bei ARD, ZDF, SPON, SZ udn Zeit seinen Job.

    • Qu´ ils et elles s´ aillent-in der Tat
      Die Herbeiruferin heute im MoMa, Wahlkampf im Schweine-und Güllegürtel mit nördlicher Fischgrenze: Cloppenburg.
      Kein lauter Widerstand wie bei den renitenten Süddeutschen, alles begeistert. 60% + x.
      .
      Is ja auch klar, in einer Gegend, in der sich Schweinsgüllegeruch schon 10 cm tief undekontaminierbar in Menschenhirn und Mauer eindiffundiert ist kann keiner der Söhne & Töchter der Melkmadam untergebracht werden. Daher alles super. Flächendeckend Schweinezucht für´s Land-das wäre die Lösung?! Niemand zwangsbesteigt die 90-jährige Rentnerin. Daher, 85 jährige mit CDU-Hutband am Strohhut schwören Stein und Bein in 4 Jahren wieder der Dame zuzuhören.
      .
      Mir wird übel und muß was dagegen tun. Cognac zu dieser Zeit wäre nicht zielführend. Ich gehe jetzt in meine gepachtete Wiese runter und mähe mit meinem AS-Mähpanzer Phalusgräser (Nachtkerzen).

    • Schweinebucht
      Auf die Geheimwaffe „Schweinezucht“ zu setzen, ist in der Tat ein perfider Plan. Schließlich hat das Schwein im Islam einen besonderen Stellenwert.
      Wenn ich mich dann erinnere, dass es mal einen Skandal gab, dass in Regionen der Schweinezucht das Trinkwasser mit Schweinegülle kontaminiert war, dann könnte man neubürgerischerseits nur davon abraten, sich dort anzusiedeln.
      Schweinegülleverseuchtes Trinkwasser als antiislamistisches Desinfektionsmittel, das ist ein perfider, neuer Aspekt.

  45. @saarländer/ Landflucht
    Da sagen Sie was.
    Langsam fange ich aus persönlicher Erfahrung an das Ganze für ein eher psychologisches Problem zu halten. Und „Land“ ist ja auch irgendwie Definitionssache.

    Ich habe keine Ahnung wie sich das in Saarbrücken oder dem nördlichen Saarland verhält. Aber in der „heimlichen Hauptstadt“ sind weder zu erzielende Mieteinnahmen noch Mieter (hüstel) besonders erbaulich sobald man hinter der Saarbrücke (der musste sein) vermietet. Selbst in gut geschnittenen, grundsanierten und renovierten Objekten mit akzeptabler Grünfläche hat man da so seine Sorgen. Und das obwohl man mit dem Auto innerhalb von 10 Minuten (Öffis 25min) in der Innenstadt ist.

    In der Stadt selbst jedoch überschlagen sich mögliche Mieter vor lauter Freude wenn man ihnen ein Wohnklo mit fehlendem Badfenster offerieren kann. Wie erklärt man sich sowas?

    Die Leibeigenschaft hat auch so ihre Vorteile. Und sie wird kommen, wenn auch in veränderter Form. AG wird Arbeit und Wohnraum stellen und diesen dann gleich vom auszuzahlenden Lohn abziehen und einbehalten. Fehlt nur noch der firmenintere Supermarkt und die Gesundheitsversorgung und das Konzept ist dem 21 Jahrhundert angepasst.

    • Ja, und dazu gibts dann maßgeschneiderte Privatschulen für die ...
      … eigene Klientel. Köder: die öffentlichen Schulen sind zu Well on- und Inklusionsdxperimentierspielwiesen verramscht worden.

    • Wellcom- Experiment, sollte das heißen.
      Text eingeben

  46. Eine absurde POESIE DER POLITIK I
    Man müsste eine Sternenleiche wiedergebären, sozusagen als Blindschleiche, da sie tief ins Herz eingelassen
    schlummert für eine Ewigkeit und plötzlich die unbekannte Sichtung wagt für das Großartige alles Sonnenhaften,
    deren Herzensblick das Weltall durchstrahlt.
    .

    Der Geschichtsraum, verlassen von allen guten Geistern, („die Erde ist ein Irrstern“, Martin Heidegger),
    irrt im Wohlanständigen des Wohlstands der Gutheit für alle. Das Rechte als Komplement der Linken hat keine präpositionale Substanz in den Medien mehr aufzubieten, da diese die linksliberale Kleinbürgerlichkeit im
    Weltmaßstab denken., und die philosophisch relativ dürftige Sprache des Englischen, für die Schlechtgebildeten zur lingua franca wurde, so daß sich gleichsam alle ein bisschen wie Hochgebildete fühlen dürfen.

    Dies ist ein großer Erfolg der Sozialwissenschaften.

    Was soll da noch Russland oder das Lakeientum der Deutschen, die als erstes den Antisemitismus Heideggers sehen,
    und nicht ihre tiefe Beklopptheit nach all den intellektuellen Nachkriegberappelungen zur neuen Unschuld vom deut-
    schen Lande mit Rock`n Roll und Neubildungen der Bildung, die vieles vergessen und inauguriert durch die neuen Rectores, absichtlich weggelassen hat.
    .

    Dagegen das heraklitische Überfließen der Gegensätze zum Äquilibrium der letztlich entropischen Machtdestabili-
    sierung (Hypertelie), da es keine Hautenge der explodierenden Körper als Rockschmus, Konsum und Hollywood geben kann.
    Diese Art der stetigen Komplementierungen ist für „normal Sterbliche“ des wissenschaftlichen Positivums von
    beschreibender Aufklärung in poetischen Leerräumen des Umschlagens, kaum ertragbar, da das substantiierte
    Wissen durchaus heideggerisch, temporalisierte Verbalisierungen jenseits hegelianischer Linearität erfährt.
    .
    „Ich habe in meiner ‚Genealogie der Moral‘ zum ersten Male den Gegensatz-Begriff einer vornehmen Moral und einer Ressentiment-Moral psychologisch vorgeführt, letztere aus dem Nein gegen die erstere entsprungen: aber dies ist die jüdisch-christliche Moral ganz und gar.“ F. Nietzsche.
    .
    Noch schlimmer wäre die Vorstellung, dass das Monströse paulinaschen Ursprungs, einen sehr wesentlichen Anteil
    an der Geburtsszene der Moderne beinhaltet, insofern jedem durch Taufe die Teilhabe am Göttlichen konzediert wird; und erst daraus die Techniken der Macht und deren materiale Formen entstehen (da Vinci), mit Hilfe der eingesunkenen germanisch-keltischen Könige, die sich
    von Schriftrollen überzeugen ließen und dann nolens volens durch ihre Kampfkraft das Christentum in die Höhe aller Herrschaft katapultierten.
    .
    Daher ist kein Antisemitismus, bezogen auf das Judentum, gerechtfertigt, da der eigentliche Gewaltakt der Durchsetzung des Christentums, durch die germanisch-(keltischen)-fränkischen-normannischer Stämme erfolgte.
    .
    Aber Nietzsche bezeichnete schon den „Intellektualverbrecher“ Paulus als solchen, weil er aus seiner „Sklavenmoral“, das Heilige (seine Mystik) für sich als Wille zur Macht benutzte und sofort „weltweit“ in die Gegenden streute, als wäre es ein Nichts, nur durch die Taufe gehoben, in eine erste Abstraktheit, die sich per platonisch-sokratischem Denken zur Metaphysik des Aristoteles (mittels lateinischer Übersetzung und Verfälschung) erhob und schließlich die Sicherungssysteme des Kosmos zur anscheinend unendlichen Raumfahrt des Technischen löste.
    .
    (Die Kelten zeichneten sich durch eine vollkommen eigene Seinsweise aus, die einem asiatischen Modus glich).
    .
    Seit Karl dem Großen ist das (paulinesche) Christentum mit seiner übernationalen Naturentfernung im Lauf der Geschichte des Go West angekommen.
    Welche vielleicht noch durch nationale Eigenarten der echten „katholischen“ Mystik verlangsamt werden konnte (Meister Eckehart). Descartes will ich hier nicht weiter erläutern.
    .

    – In den Industriegesellschaften kommt das Inkarnationsprojekt in seine Vollendung (Hegels Gegenwart des Absoluten)
    – der Moderne der heutigen Form des progressiven Chaos. Wuchernde und wahllose (wehrlose) Multikulturalisierung.
    .- Die moderne Ökonomie hat sich im Zuge dieser Bewegung ausgebildet.
    – In der Kälte der Techniken und in der Durchsetzung des modernen Vernunftstaates sieht Hegel die Gegenwart des Absoluten erreicht. …
    also die Inkarnierung des Todes als Programmstruktur für die gesamte Erde.
    .
    – Das (paulinische) Christentum ist die verheerendste Organisation des Religiösen und führt aufgrund der
    – Ihm eigenen Konfusion zu unglaublichen Rückschritten oder Gewaltsamkeiten.
    – Kaiser Julian der Abtrünnige, der christlich erzogen wurde und zum Heidentum zurückkehrte, schrieb in
    – Einem berühmten Text, daß das Christentum jede Ordnung zerstöre, und es unmöglich mache zu wissen,
    – Was heilig ist und profan.
    .
    Insofern wären quasi-apokalyptische Vorstellung durchaus heilsam, da Dekadenzvorstellungen
    bezüglich der Moderne überhand nehmen.
    .
    Das Beklopptentum in Wissenschaft und Politik hat nichts Besseres als
    weiter GO –WEST zu bieten.
    Im eigensten Interesse der Europäer liegt es jetzt die EU endlich aufzulösen, und damit die Zukunft offen zu halten (für kleinräumige Wirtschaftsgegenden);
    Und praktikablen Verbindungen Raum zu schaffen.
    Vielleicht ein äquidistantes, „finnlandisiertes“ Deutschland (ohne Natomitgliedschaft), welches die Go-West –Be-
    wegung der Globalisierung, desweiteren verlangsamen könnte.

  47. Eine absurde Poesie der Politik II
    ….Aber man muss sich im Klaren sein, dass die Hypertelie der Moderne immer
    schon die heraklitische Weisheit herausfordert und sozusagen provoziert, insofern sie eine technisch-gesellschaftliche „Mystik“ installiert, welche des-
    weiteren wiederum die heraklitische Weisheit in actu des asymetrischen und durchaus auch klassischen Kriegs bestätigt.

    Voraussetzung ist, dass es nie eine kollektive „Mystik“ (Sozialismus) geben wird! Also auch nicht die Moderne als Letztendlichkeit im Modus des Ewigen.
    .

    GO – OST!

    Deutschland, Russland und China, könnten eine neue seinsgeschichtliche Repräsentatio der Coincidentia Oppositorum wagen!

    Aber dazu bedarf es hervorragender Männer.
    .
    Die USA werden es in Zukunft auf Grund der Zusammensetzung ihrer Bevölkerungsverhältnisse nur sehr schwer schaffen! und nur mit Donald und
    seiner Folge.
    .
    Die Jurtenbewegung innerhalb der „Linken“, kommt mir sehr entgegen, denn dann sind die Germanen – Slawen –
    Asiaten – Indianer erstmals in ihrer wirklichen Nähe zueinander in einem historischen Kreislauf der Ewigen Wiederkunft des Gleichen geschlossen und könnten mit ihrer gesunden Kraft eine „neue“ Welt eröffnen!!
    .
    Heidegger und Nietzsche würden jauchzen! Und mit Richard Wagner, Beethoven und Rammstein neue Opern schreiben und sich zusammen mit den
    großartigen Juden versöhnen: „für das heilige Deutschland“ (Graf Stauffenberg
    und Stefan George).
    .
    https://www.youtube.com/watch?v=6TR12QnOAzE

    • "Coincidentia Oppositorum wagen!"
      „Deutschland, Russland und China, könnten eine neue seinsgeschichtliche Repräsentatio der Coincidentia Oppositorum wagen!“
      Sir Halford John Mackinder (1861 – 1947) war ein britischer Geograph. Er entwickelte die geopolitische Heartland-Theorie:
      Wer über Osteuropa herrscht, beherrscht das Herzland (Russland von der Wolga bis zum Jangtsekiang und vom Himalaya zur Arktik).
      Wer über das Herzland herrscht, beherrscht die Weltinsel (Europa, Asien und Afrika).
      Mackinder, Democratic Ideals and Reality, S. 106

      Vor einer einer strategischen deutsch-russische Partnerschaft hatte schon Mackinder gewarnt. Auch nach einem Jahrhundert hat sich nichts geändert. Ebenso wie Mackinder im Hinblick auf das britische Empire sieht auch Brzezinski (Die einzige Weltmacht) knapp 100 Jahre später den Machtkampf um die Vorherrschaft Eurasiens als die Schicksalsfrage jedes herrschenden Imperiums an.

  48. Kneipe ist nicht, eher Kaschemme
    Also DA, Sie haben ja zum Kneipen Vergleich viel Lob bekommen. Leider (für Sie in BRDistan) stimmt der so nicht. In der Statistik mit den halben Höckern mag das so sein, dass da Stuhlbeine gesamthaft fehlen. Aber in dem angeschlossenen Restaurant da stehen reichlich Tische samt Stühlen leer. Die ehemaligen zahlenden Gäste sind jetzt in anderen Beizen, in der Schweiz, Norwegen, Gringoland, Aussieland, Kiwiland u.a.
    Jedes Jahr ca. 140 000 und mehr. Seit 20 Jahren. Also etwa 3 000 000 ca. Die waren gute Mieter oder Besitzer. Da hat sich einiges getan.
    https://auswandern-info.com/statistiken.html
    Die Einwanderer mit Murkselselfie wurden dringend gebraucht. Natürlich nicht von Ihnen, aber das Politgesindel braucht nun mal ein neues Volk.
    Ach ja, und da war dann noch die Erkenntnis :“ Wenn Wählen etwas aendern würde, wäre es verboten „.

    • Eidgenossen und Kiwis ...
      … kann ich nachvollziehen und wurden auch von mir in die nähere Wahl gefasst.

      Hier bewaffnete Bürger die SOUVERÄN sind, dort hinter den Kängurus hervorlugende Pragmatiker, die zwischen Amerika und China schon irgendwie durchpassen werden.

  49. Erdbeben? Wir schaffen das.
    Wenn jährlich auch nur 50.000 in jeder Hinsicht Minderbemittelte einwandern, dann ist es doch, als würde jedes Jahr ein Erdbeben den Aufbau einer Stadt für 50.000 und deren Rundumversorgung auf unabsehbare Zeit erzwingen. Welches Volk holte sich derlei freiwillig auf den Hals? Nur ein immer wieder mal von größenwahnsinnigen Sozial-Ingenieuren geführtes Volk mit politischer Schafsgeduld – die lieben Deutschen eben.

  50. Lieber Don,
    ich verstehe nach wie vor nicht, wie Sie schreiben können, was Sie schreiben und dann trotzdem nicht die AfD wählen. Sie benennen regelmäßig die Ausfälle und Folgen der merkelschen Politik und kommen trotzdem nicht zur für mich naheliegenden Reaktion in der Wahlkabine. Ich stimme einigen Punkten im Wahlprogramm der AfD nicht zu. Trotzdem kann ich mit einer Stimme für diese Partei den größtmöglichen Druck auf Merkel ausüben. Wem die Migrationkrise wirklich am Herzen liegt, kann sich in meinen Augen nur so entscheiden. Ich will auch nicht, dass die AfD den Bundeskanzler stellt aber jede Stimme an eine andere Partei als die AfD bedeutet ein weiter so in der Migrationspolitik.

    • Ich halte nichts von der AfD. Es ist ja nicht nur eine Sache des Parteiprogramms, sondern auch der Leute, und da sind bei der AfD echt gruslige „Gejht so gar nicht“-Gestalten. Gauland zum Beispiel. Das ist mein UInbegriff des „alten, weissen Mannes“, selbst wenn ich jede Voreingenommenheit der Medien beiseite lasse. Petry ist jemand, der ich aus Instinkt nicht trauen würde. Die rechtskonservative Schiene in der Partei kann ich zwar verstehen – tatsächlich wird die klassische Familie unter Druck gesetzt, und das finde ich auch nicht unbedingt gut, weil Patchwork nun auch nicht gerade ein Ideal und Alleinerziehung eine Armutsfalle ist. Aber das heisst nicht, dass ich deshalb das andere Modell bevorzugt sehen möchte. Ich kann mit Religiosität Null anfangen, und meine Vorstellung von deutscher Leitkultur, die es einfach gibt, ist auch nicht das, was die AfD predigt. Atomkraft, Russland, da sind die völlig neben der Spur. Ich hätte gern eine liberale Bürgerrechtspartei, die zum Wohle der Allgemeinheit handelt. Das war früher mal die SPD. Heute ist sie eine widerliche Selbstbedienungsklitsche für jede Art stalinistischer Gedankenpolizei, aber das macht die AfD auch nicht schöner.

    • Don, Sie sind einfach zu heikel .
      ..
      .
      .
      Das ist der Generationenunterschied, bei uns hieß es noch

      G’essn wiad, wos aufn Disch kummd !

      Dass die SPD mal eine wählbare Partei war, halte ich für ein unsubstantiierbares Gerücht,

      und sollte es jemals so gewesen sein, sind Sie zu jung, um sich daran zu erinnern.

      Vorbehalte gegen AfD kann ich verstehen, sowohl personell, als auch, da Sie eher links sind, inhaltlich.

      Aber aus taktischen Gründen, wenn schon aus sonst keinen,

      dem Einheitsbrei aane aufzstreicha, dass an Purzelbaam schlogn ,

      ist reizvoll.
      Und im gegensatz zu Piraten, Monarchisten , Tierschutzpartei , Christenpartei (höhöhö-deees waan die Ihrichn!) ,
      hat die AfD eine Chance, im nächsten Bundestag zu sitzen,

      und , da von allen anderen Parteien behandelt, wie ein Paria von

      Brahminen ,

      ohne Rücksicht auf Sympathien ,

      einen Rest parlamentarischer Aufsicht darzustellen.

      Dass sie diese Chance verhauen , aus personellen Gründen,

      ist möglich,

      owa ned gwiess .

    • schauen Sie, ich würde die Piraten nicht wählen, kämen sie ins Parlament. Aber so nehme ich den anderen etwas weg und gebe es denen, die keinen Schaden anrichten können.

    • Das einzige, wofür die AfD taugt, ist: anderen Parteien Angst einjagen.
      Aber deren gesamtes Führungspersonal – oh Gott … Max. ein Drittel Nationalliberale und Konservative, max. ein Drittel offen Rechtsradikale und mindestens ein Drittel reine Opportunisten, die in irgendeinem Parlament mehr verdienen und zu sein scheinen, als irgendwo sonst. Ausweislich ihrer Tätigkeitsbilanz in Landtagen ist die AfD darüberhinaus mehrheitlich faul, unfähig zu lesen, hysterisch und typischerweise mehr mit Grabenkämpfen als dem politischen Gegner beschäftigt. Also genau so, wie alle Rechtspopulisten der letzten 30 Jahre.

      Kann gut sein, dass ich sie trotzdem wähle, um die CDU/CSU auf ihrem derzeitigen Kurs zu halten – aber wenn ich tatsächlich eine Regierung wählen müsste, würde ich Merkel noch immer klar bevorzugen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Wem die Migrationskrise wirklich am Herzen liegt...
      braucht die AfD nicht zu wählen. Auf innenpolitischen Druck wird
      eine wie immer geartete deutsche Regierung nicht reagieren.

      Der Druck von außen wird es richten, und der ist enorm.
      Denken Sie an den Abgasskandal. Wurde auch nicht in D aufgedeckt,
      aber- schwups- standen alle auf der Matte.
      Deutsche Regierungen beugen sich immer dem ausländischem Druck,
      hab ich nie anders erlebt und wäre auch mit einer AfD nicht anders.

      Politiker von Grün bis Links, die sich berufen fühlen selbst globale
      Standarts zu setzen, kann man nur mit Misstrauen begegnen.

    • Titel eingeben
      Allein schon, WEIL die übliche Presse andauernd Halb- oder Unwahres erzählt und schreibt und zudem idiologisierte Propaganda betreibt, muss man das auch und erst recht für deren Verlautbarungen & Meinungen über eine Partei annehmen, die sie ganz offen hassen.
      Welch schlimmes Unheil hat diese Partei denn angerichtet? Und welches tatsächlich die anderen?

    • Zustimmung Don!
      Werter Don Alphonso,

      genauso sehe ich das auch. Warum soll ich da kompliziert über die Bande spielen und etwas wählen, was ich gar nicht haben will?

      Mine Fru und ich werden deswegen wieder nicht wählen, niemanden und nichts. Wir wollen nämlich nicht, daß sich solche „Politiker“ auf uns, und wenn nur zu unseren Millionstel von Stimmchen, berufen können.

      Zudem stehen die Gesichter der verschiedenen Ensembles einer Wahl entgegen, das fängt schon i.d.R. gleich in oder nach dem kommunalen Ortsbeirat an. Da brauchen wir gar keine Programme zu studieren, deren Werthaltigkeit hier schon durch andere Kommentare bemessen wurde.

      Erlauben Sie bitte, hier den großen Arthur insbesondere in bezug auf die Gesichter der AfD-Granden zu zitieren [und keck zu ergänzen]:
      „Sogar sagt das Gesicht eines Menschen in der Regel mehr und Interessanteres als sein Mund: denn es ist das Kompendium alles dessen, was dieser je sagen wird; in dem er das Monogramm alles Denkens und Trachtens dieses Menschen ist. Auch spricht der Mund nur Gedanken eines Menschen, das Gesicht einen Gedanken der Natur aus. Daher ist jeder wert, daß man ihn aufmerksam betrachte; wenn auch nicht jeder, daß man mit ihm rede [JS: oder ihn gar wähle].“

    • Ich fühle mich einfach zur Wahl verpflichtet. Ich kann nicht aus meiner Haut.

    • Donald Alphonso Duck wählt also Pirat...
      … Abkürzung für FDP = Freie Demokratische Partei.
      PIRAT = Private Immobilien Rendite Am Tegernsee.

      NOCH FRAGEN KIENZLE ?

    • Es istr die einzig für mich halbwegs sinnvolle Alternative.

    • Titel eingeben
      PostPonaderPiraten haben ganz nette Typen dabei, Oh @Don. Eine kurze Zeit setzte ich auch etwas Hoffnung in diese Partei engagierter angestellter jüngerer Steuerzahler und Neulandbewohner. Der Rotz an ihren Ärmeln hat mich weit weg gejagt.

      Hubert Aiwangers freie Quäler kommen im Bund ebenfalls nicht rein. Die FW sind bewährt und machen im Landtag gute Arbeit. Deshalb überlege ich, Stimme und Wahlkampfkostenerstattung lieber dorthin zu geben.

    • AWM
      Ich bin auch ein alter weisser Mann und habe das rassistische sexistische Geraune gegen den an allem schuldigen alten weissen Mann so satt, dass ich einen alten weissen Mann wählen werde, damit das aufhört!

    • So kann man das auch machen!


    • Auf innenpolitischen Druck wird
      eine wie immer geartete deutsche Regierung nicht reagieren.

      Aber auf den außenpolitischen aus Italien, Polen, Ungarn reagiert sie ja nicht. Vielleicht wenn der innenpolitische dazukommt, endlich.

    • Lieber Don,
      Henning hat das Thema eigentlich schön auf den Punkt gebracht.
      Natürlich wird die AfD nach dieser Wahl nicht den Bundeskanzler stellen, sie wird mit 100%iger Sicherheit nicht einmal an der Regierung beteiligt sein. Und das ist für alle Beteiligten auch gut so – gerade für die AfD selbst, die nur auf den harten Oppositionsbänken eine Chance hat, politisch zu reifen und die noch erforderlichen Häutungen halbwegs geräuschlos hinter sich zu bringen.
      Aber genau dies spricht doch dafür, AfD zu wählen: der vorhandene oder auch in weiten Teilen nur vom politischen Gegner an die Wand gemalte Gruselfaktor kann sich allerschlimmstenfalls in der Selbstdemontage einer Oppositionskraft entladen – Schadenspotential gleich Null.
      Der Nutzen einer möglichst starken AfD-Fraktion im Bundestag ist hingegen klar und offensichtlich: es wird endlich wieder eine auch für Otto Normalverbraucher sichtbare inhaltliche Opposition in den entscheidenden Fragen geben. Und eine Verschiebung der öffentlichen Diskussion in Richtung Normalität.
      Petry (und v.a. Pretzell) ist wohl leider tatsächlich nicht zu trauen, dazu hat Klonovsky vor dem Kölner Parteitag schon das Nötige gesagt.
      Ihre Voreingenommenheit in bezug auf Gauland verstehe ich allerdings nicht – uns wäre viel Unheil erspart geblieben, wenn 2015 alte weiße Männer seines Schlages und Formats an den Schalthebeln gesessen wären.

      PS:
      Russland und Atomkraft sind m.E. bestenfalls vernachlässigbare Nebenkriegsschauplätze. Die AfD Position in diesen Fragen mag unklug sein (wobei sie so eindimensional und dumm wie von den Medien gezeichnet durchaus nicht ist), das ist aber in der aktuellen Lage alles andere als kriegsentscheidend.

      PPS:
      die unbestreitbare Schwäche der AfD hinsichtlich zumindest eines Teils ihres Personals ist auch darauf zurückzuführen, daß jeder, der einen sozialen und wirtschaftlichen Status zu verlieren hat, sich dreimal überlegt, ob er sich in dieser Partei engagiert und damit sich und auch seine Familie der Hetzmeute aussetzt. Ein Bekannter von mir, zu Lucke-Zeiten Mitglied des Kreisvorstands, mußte seinen Sohn von der Schule nehmen, weil der von den Lehrern gemobbt wurde.
      Das schmälert das Rekrutierungspotential enorm – ein natürlich völlig unbeabsichtigter Nebeneffekt des von den Etablierten gepflegten Umgangs mit diesem unbequemen Konkurrenten.

    • Lieber Thorsten Haupts,
      ich fürchte Sie sind bei allem Bemühen um Objektivität doch in weiten Teilen der Mainstream-Propaganda aufgesessen.
      Natürlich gibt es in der AfD fragwürdige Gestalten (alles andere wäre bei einer so jungen Gruppierung ein Wunder), aber ein Drittel offen Rechtsradikale werden Sie, gerade unter den Funktionären, nicht finden.
      Und: bei aller berechtigten Kritik an Niveau und Erscheinungsbild der Parteiführung, gerade hinsichtlich der unsäglichen (und meist nicht inhaltlich begründeten) Machtkämpfe: man sollte schon denselben Maßstab anlegen wie bei den etablierten Parteien. Steht die AfD dann im direkten Vergleich wirklich so schlecht da?
      Die Arbeit der AfD-Fraktionen in den Landtagen ist wohl differenzierter zu beurteilen, als in Ihrem zugespitzten Beitrag geschehen.
      Das Göttinger Institut für Demokratieforschung hat hierzu eine Studie erstellt. Aus einem Interview der ausgeprägter AfD-Sypmpathien eher unverdächtigen „Alpen-Prawda“ mit einem der beteiligten Wissenschaftler:

      Keiner der untersuchten Mandatsträger war zuvor in einem Landtag, geschweige denn im Bundestag. Die Verfahrensregeln, die man in einem Parlament kennen sollte, mussten die Abgeordneten schnell lernen. Das ist eine enorme Herausforderung. Trotzdem waren die Abgeordneten verhältnismäßig aktiv. Das zeigt sich zum Beispiel an der Zahl der kleinen Anfragen und Anträgen, die sie gestellt haben. Zudem erobert sich die Partei Schritt für Schritt auch kompliziertere Formen der parlamentarischen Arbeit wie große Anfragen und auch Gesetzesinitiativen.

      http://www.sueddeutsche.de/politik/alternative-fuer-deutschland-die-afd-steht-vor-enormen-konflikten-1.3592336

    • Dank an die Landtagsfraktion der AfD
      daß der Skandal der Heimaturlaube der Asylanten in BaWü bekannt wurde, verdanken wir einer Anfrage der AfD im Landtag. Keine der anderen Parteien hat sich dafür vorher interessiert. Insofern hat die Wahl der AfD schon einen Effekt. Außerdem hat der Generalsekretär Tauber ja nach der BaWü-Wahl damit geprahlt, daß 85% Frau Merkel gewählt hätten. Lt. Tauber muß ich also die AfD wählen, wenn ich meine Ablehnung von Merkel mit dem Stimmzettel ausdrücken will.

    • @ Thorsten Haupts
      „Ein Drittel Rechtsradikale in der Afd“, sollen es sein?
      Habe ich nur noch nicht mitbekommen als Mitglied, aber vielleicht wird es ja noch, kann ja sein, ich such die mal…

    • @Thorsten Haupts
      da würde mich schon interessieren, aufgrund welcher Erfolge Sie Ihre Kreuzchen machen. Wenn jemand in der Verantwortung steht, muss er doch liefern, oder nicht?

    • Thorsten Haupts, ...
      … ich finde Sie sehen das sehr realistisch.

      Bei entsprechend desaströsem Angebot kann man nicht immer FÜR jemanden wählen. Dann sollte man sich bemühen, dem/den größten Problembären das Leben maximal zu erschweeren, bzw. ihn aus Stadt und Land zu vertreiben.

      Merkel könnte doch z.B. in Südtirol missionieren…

    • Umfragen
      Ich glaube, dass die AfD bei der Bundestagswahl an die 30% kommen wird. Das liegt einerseits daran, dass die derzeit veröffentlichten Umfrageergebnisse dahingehend „geschönt“ werden, dass man auf „Bandwagon-“ oder Mitnahmeeffekte hofft, das heißt: es werden bevorzugt die gewählt, von denen man denkt, sie bekommen sowieso viele Stimmen. Also werden die einen hoch-, die anderen heruntergeschrieben.
      Zweitens ist der „Trump-Effekt“, das Wähler aus Angst vor öffentlicher Verachtung in den Umfragen nicht die Wahrheit sagen, hierzulande viel stärker anzusetzen, als in den USA, und selbst da wurden die Gesichter nach der Wahl ziemlich lang.

    • Sagen wir mal so – ich habe gerade bei den Prantlhausenern nachlesen können, was bei denen schon Sexismus ist und in so einem Umfeld würde ich auch nicht zwingend alles sagen, was ich denke. Ein Beitrag wie dieser hier wäre dort unvorstellbar. Insofern, warum sollte man einem Anrufer die Wahrheit erzählen? Aber 30% glaube ich trotz Trump und dem Versagen der Vorhersagen dort nicht. Nie und nimmern. 12 vielleicht, aber nie mehr als 15.

    • Ich habe bereits seit AFAIR Januar mehrere Wetten laufen,
      wo die AfD landen wird. Unter 10%. Eingegangen aus Instinkt, Kenntnis des Durchschnittswählers und jahrzehntelanger Beobachtung.

      Der Durchschnittswähler steht in einer Reihe von Themen (Beispiele: Feminismus und Zuwanderung) eindeutig und deutlich rechts von der ZEIT, der FR oder ARD und ZDF. Was die nicht wissen – die halten sich für die bundesdeutsche Mitte (ernsthaft :-)).

      Aber – der deutsche Durchschnittswähler liebt es, politische Gegensätze nicht auszuformulieren, sondern unter Formelkompromissen zu begraben. Action ja, darüber reden nein. Und in Wirklichkeit lieben das auch die deutschen Leitmedien. Ein Beleg unter vielen – die Migrationsberichterstattung und -kommentare z.B. der ZEIT wäre im September 2015 noch unter „rechtsradikal“ gelaufen.

      Ich glaube btw gar nicht, dass linke und linksliberale Journalisten böse Absichten haben. Sie sind nur dumm, faul, feige, schlecht erzogen und ungebildet. Und das nicht erst seit 2015.

      TL;DR: AfD bei der Bundestagswahl unter 11%.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Wahlaussichten der AfD
      Meines Erachtens hat Herr Haupts die eher geringen Wahlaussichten der AfD und auch die Gruende dafuer ziemlich zutreffend beschrieben.

      Die groesste Stimmenbremse fuer die AfD – wie uebrigens auch schon fuer andere unter dem Begriff Rechtspopulusmus subsumierte Parteien – bleiben aber deren Anverwandte im angelsaechsischen Raum. Sowohl im VK als auch erst recht in den USA koennen die Leute ja jetzt taeglich miterleben, wie sich die Heroen an den Hebeln der Macht schlagen.

    • Ich denke, Trump kommt auf dem flachen Land besser als erwartet an. Während in D sicher eine Mehrheit eine Statue von Robert E.Lee abreissen lassen würde, wollen das in den USA nur 2-3%. Und für den normalemn Bürger waren die letzten Monate nicht schlecht.

    • Die Frage, welche mit der Wahl einhergeht ist m.E. eher
      welche Konstellationen sind rechnerisch und notwendig um die AFD auszugrenzen. Darauf werden sich alle sofort verständigen.
      Was passiert, wenn die Grünen den König machen?! Mir schwahnt eher die Wahl zwischen Pest und Cholera 2017

    • Es wird sicher nicht schön.

    • @DA: Keiner kann aus seiner Haut, aber Haut ist ja sooo dehnbar!
      —————-

  51. Hmm, Don, ist nicht alles schlüssig was Sie da schreiben,
    zum Teil widersprechen Sie sich sogar, aber wenn´s der Gaudi des Sarkasmus´ dienst, bitte.
    .
    Wie ganz oben schon gesagt, bei uns kommt trotz leer stehender Einliegerwohnung kein herbeigerufene(r) Sohn oder Tochter unserer lieben Frau über die Schwelle. Nicht in ein Haus mit 140 Quadratmetern Wohnfläche, das wir zu zweien bewohnen und das mit 25 Jahren selbst gewählter Quasileibeigenschaft bei der Bank abgebuckelt werden mußte (und vor wenigen Jahren immer noch mit dem Gespenst der Zwangsenteignung, die da als ein Geschäftsmodell „moderner“ US-gesteuerter Banken installiert werden sollte. Erinnern Sie sich? Restforderung auf einen Schlag zahle-oder Hütte weg)
    .
    Wir schämen uns kein bisschen dafür. Denn wie kämen wir dazu dem ungesetzlichen Handeln dieser schrecklichen Frau in der Flüchtlingsangelegenheit noch entgegen zu kommen? Wir kennen inzwischen viele Leute die so denken, angesichts der Erfahrungen die sie damals mit den Balkan-Flüchtlingen gemacht hatten. Wären es eigene Landsleute oder aus einer ähnlichen Kultur, die da auf der Flucht vor Krieg oder Repressalien wären (so es denn eine sei), sähe die Sache schon anders aus.
    .
    Und was die Kaste unserer derzeitigen Politik-Darstellern angeht, so freunde ich mich immer öfter und überzeugter mit der Platon´schen bzw. Sokrates´chen Staatsidee an. Die Form unserer derzeitigen Demokratie, buntscheckig, in der eine Kanzlerin ihre sog. Richtlinienkompetenz so auslegt, dass sie komplett am vom Demos gewählten Parlament vorbei Entscheidungen trifft (also über die „Tollheiten“ des souveränen Pöbelparlaments hinweggeht), die schwerste negative Folgen für unsere Nation haben werden. Ein möglicher Gegenspieler, der als SPD-Kanzlerkandidat aus einer Staatenorganisation entnommen wurde die ihre tausendfache Inkompetenz (leider nur) langsam zu spüren bekommt. Einer gewissen Sorte von Gleichheit und Gerechtigkeit gleicherweise unter Gleiche und Ungleiche das Wort redend.
    .Ach Gott, über Platons Ideen sich auszulassen wäre derzeit vollkommen Igitt. Enthält einfach zu viele Elemente aus unserer 12 jährigen Vergangenheit.
    Käme aber gewissen Ansätzen in Dons Gedanken schon sehr nahe 
    (DdH)

    • 100m² pro Person finde ich vollkommen angemessen, 200 sind aber auch in Ordnung, erst ab 400 beginnt die Verschwndung.

    • Seien Sie ehrlich, werter Don,
      Sie wollen nur die Hoffnung nicht aufgeben, die Blockparteien könnten doch noch, unter dem Druck der Verhältnisse, ihre Politik ändern.

      Ich denke aber, dass das nicht geschehen wird. Die SED hat auch lieber den Staat untergehen lassen als der eigenen Ideologie abzuschwören. Und der richtige Kladderadatsch wird erst losgehen, wenn die geburtenstarken Jahrgänge sich nach und nach in die Altersdemenz verabschieden und anschließend die geburtenschwachen Jahrgänge mit den Neubürgern und deren Nachwuchs allein zu Hause sein werden. Aber dann ist es zu spät und auch ererbter Reichtum wird nicht vor den Folgen schützen. Wir sind nämlich nicht in den USA, wo man sich und die Seinen mit Geld vor den Folgen gesellschaftlicher Fehlentwicklungen bewahren kann.

      Erdogans Aufruf zum Boykott bestimmter Parteien ist nur der erste Schritt. Die Gründung einer islamistischen Partei wird folgen.

    • Die einzige Hoffnung, die mich interessiert, ist mein Überleben sämtlicher Regierungsmitglieder.

    • Einliegerwohnungen
      waren mir schon immer ein Rätsel.
      Aus Sicht der Umschlossenen, ebenso wie aus Sicht der Umschließenden.

    • Irgendwo muss die Katze ja auch ihr Drittbett haben.

  52. Europaweite Leibeigenschaft
    Kurti (s. o.: 21. August 2017 um 20:57 Uhr) meint, dass eine ganze Menge von Leuten froh wären, wenn sie die Verantwortung für ein selbstbestimmtes Leben abgeben könnten.

    Aber das ist doch genau das, was von uns verlangt wird:

    Die EU-Granden wissen doch am Besten, was für die Polen richtig ist. Deshalb sollen die Polen nicht selber entscheiden dürfen, wer in ihrem Dorf wohnt. Was ist das denn anderes als die Fremdbestimmung durch Leibeigenschaft? Und wie hat man sich über die Briten aufgeregt, als die verlangt haben, wieder Herr im eigenen Haus zu sein, und nicht von irgendwelchen EU-Gerichtshöfen gesagt zu bekommen, wie sie leben sollen.

    • Sie vergessen die Österreicher...
      … der das versammelte EU-Spiesserestablishment vor Jahren aufgrund der demokratisch gewählten Blauschwarzkoalition
      eine anmaßende Rüge erteilte… mir ist schon klar, warum sich Polen und Ungarn heute gegen Einmischungen verwahren…
      Und die EU- lyrisch daherschwafelnde deutsche Regierungskaste nimmt doch außerhalb Ds keiner mehr ernst. Das würde nur anders, wenn die nächste Merkelregierung ein paar AfD-Forderungen kapern und umsetzen würde ( Bildung statt Ideologie in den Schulen, Abschiebung der illegalen Migranten, kein Asylmissbrauch mehr…)

    • Fräulein Gwandl, ...
      … die Österreicher sind halt auch irgendwie deutsch: wenn sie nach 50 Jahren 2-Parteien-Enteignung angefressen sind muss man sie darauf hinweisen dass dies eh unerlässlich gütiger ist als der noch echtere Realsozialismus östlich (sowie auch nördlich und südlich) der Grenzen.

      Immerhin müssen sie keine amerikanischen und französichen Kolonialherren im gleichen Ausmaß füttern und tolerieren…

  53. nicht neidisch sein
    Sehr geehrter Don Alfonso,
    das wohnen war in München schon immer sehr teuer. Selbst in den achtzigern war es für jemanden, der nicht reich geboren wurde praktisch unmöglich, passenden Wohnraum für sich und seine Familie käuflich zu erwerben. Die Zinsen waren so hoch, dass mieten unter dem Strich billiger war, wenn nicht genügend Eigenkapital vorhanden war. Eine kleine Immobilie zu erwerben und von einem Mieter abbezahlen zu lassen ging jedoch damals schon. Habe die Immobilie in Schwabing jetzt, nach 30 Jahren verkauft und bin, dank steuerfreiem Einstreichen des Verkaufpreises in der Lage, fröhlich pfeifend auf das Gejammere aller anderen zu blicken, die damals die gleiche Chance hatten (damals waren sogar noch 100 % Finanzierungen zuzüglich Nebenkosten möglich), aber heute nur auf die bösen Vermieter schimpfen.
    In diesem Sinne grüßt mit einem Gläschen Sekt in der Hand
    T. F.

  54. Griff ins Klo
    „aber die letzten 10 Jahre haben alles verändert.“

    Richtig, durch das Nullzinsregime der EZB

    “ Der übliche Schlüssel besagt, dass die Entstehungskosten nach 12, spätestens 15 Jahren durch die Miete wieder eingenommen werden sollten – ansonsten lohnt sich das einfach nicht.“

    Und damit ist der „übliche Schlüssel“ ebenfalls untergegangen. Guten Morgen!

    Erstaunlich, dass es Immobilieneigentümer gibt, die glauben, sich ökonomischen Gesetzen entziehen zu können.. Bei einer Referenzrendite von nahe 0% (Staatsanleihen) müssen Immobilien aber nur noch knapp über Erhaltungswert, d.h. in der Nähe der Instandhaltungskosten rentieren. Also vielleicht mit ca. 2% p.a. (brutto), wenn man die steuerliche Absetzbarkeit von 2% p.a. als realen Erhaltungsaufwand annehmen würde.

    Bemerkenswet, welche Folgen monetäre Planwirtschaft hat. Sie zerstört die Gesellschaft: Eine der Folge des von Zentralbanken inszenierte finanzökonomischen Nonsens scheint zu sein, dass 10 Jahre absurde Zinspolitik beim Publikum Wünsche nach dem Feudalismus wecken. Oder den Glauben an den Sozialismus, je nachdem welches Publikum.

    • Sie übersehen, dass das bei Bestandsimmobilien der Oberschicht nochmal deutlich anders ist. Wir haben nichts zu verschenken.

    • Ist nur ein Rechenexempel
      Angenommen, die Referenzrendite hätte den traditionellen Wert von 5%: Eine Wohnung müsste sich dann mit ca. mindestens 7% Bruttorendite (= 5% netto + 2% Erhaltungskosten) rechnen. Das wären umgerechnet tatsächlich ca. 14 Jahre Amortisation.

      Bei Referenzrendite = 0% (+ 2% Erhaltungskosten) liegt der erforderliche Amortisationszeitraum bei 50 Jahren.

      Der Markt spiegelt diese Tatsache durch (aktuell schnell steigende) Preise wieder, als Anpassung an das (neue niedrigere) Renditeziel. Eine Wohnung, die sich in 50 Jahren amortisiert, wird am Ende ca. mehr als das dreifache einer solchen mit Amortisation 15 Jahre teuer sein. (Der Einfachheit halber sind hier die wesentlich besser zutreffenderen, aber komplexeren Rechenmodelle ausgelassen, genauso wie spekulative „Bubble“-Effekte).

      Das bedeutet umgekehrt nicht, dass die Mieteinnahmen ebenfalls um den Faktor 3 steigen. Sondern die Nettorendite der Immobilienbesitzer wird auf den Referenzzins sinken. Dass einige auf traditionellen Renditen beharren, mag sein, ist aber für die maßgeblichen großen Anlagen-Kapitalströme irrelevant. Bei gleichzeitiger Überregulierung = fehlenden Neubauten und Nachfragewachstum kann der Effekt zumindest zeitweise etwas anders aussehen.

      Wichtig bei dem Ganzen ist nur, dass durch die monetäre Zentralbank-Planwirtschaft der Referenzpreiseffekt der Staatsanleihen automatisch und gesetzmäßig Immobilenpreise hochtreibt und dass auf die Art (nicht nur) Sub-Einkommensbezieher ins oder unters Existenzminimum getrieben werden, falls die Gehälter nicht analog steigen. Was momentan der Fall ist.

    • Ein wichtiges Thema, ...
      … das Sie hier ansprechen.
      Den Don interessiert das wahrscheinlich nicht besonders und muss es einen Kunsthistoriker auch nicht (selbst bei breitgestreuten Interessen).

      Ich finde im Kern ist es aber ganz einfach: weil man einem Nackerten nicht in die Tasche greifen kann, bleibt den bankrotten Staaten (dafür halte ich in Europa ziemlich alle – außer Norwegen und Schweiz) nix anderes übrig als die Steuern zu erhöhen (Staatsschulden sind ja nix anderes als Unterbesteuerung).

      Da man dieses dreiviertel-tote Pferd (Staatsquoten um die 50%) nicht mehr lange mehr anpeitschen kann, bleibt dem sicher Macchiavelli-kundigen beDrüghi keine realistischere Option als die Enteignung sämtlicher Pensionsvorsorgen (dafür halte ich Ersparnisse bis etwa 2 Millionen). Gefälschte Preisindizes (hedonisch = hier sadistisch, keineswegs hedonistisch) und negative Realzinsen sind unerlässliche Werkzeuge!

    • Passt aber schon
      Mieter werden durch eine vom Staat erzeugte Wohnungsknappheit per Überregulierung zu Leibeigenen der Vermieter und ihre Abhängigkeit wächst mit jedem zinsinduzierten Preissprung auf dem Immobilienmarkt, letzterer made by staatlicher Druckerpresse EZB.

      Schöne Neue Welt. Mit Marktwirtschaft hat das nichts zu tun, weil deren Dynamik durch den Staat außer Kraft gesetzt wurde. Warum @Don das, so er versucht, über den Rand seines eigenen Portemonnaies hinauszugucken, sinnvoll findet, und dabei gleich auch noch übersieht, dass das feudalistische Zukunftsmodell bereits Gegenwart ist, ist noch nicht so ganz klar.

      Denkbar wäre allerdings, dass er die aktuellen ökonomischen Mechanismen nicht versteht. Von Madame Wagenknecht ist immerhin überliefert, dass sie den Zusammenhang zwischen Niedrigzinsen und Enteignung der Mehrheit durch Asset-Inflation kapiert hat. Allerdings war offenbar dafür ein VWL-Studium notwendig. Scheint also schwierig zu sein. Zu schwierig mit Sicherheit auch für Militante aus dem Anti-G20-Umfeld, die in ihrer rührend heiligen Einfalt ungeeignete Ziele attackieren.

    • Solange ich nicht nach Lust und Laune Personal heuern und feuern kann und die Dienstbotenzimmer nicht voll belegt sind, ist es noch nicht so weit. Wir wissen hier, was die alte Grandezza war.

    • Stimmt schon
      Wenn die europäischen Regierungen und ihr Draghi die Umverteilung zugunsten von Immobilieneigentümern etc. finalisiert haben, wird der Feudalismus am Ende fortschrittlich aussehen. Wahrscheinlich fällt auch den Chinesen irgendwann ein, dass die Absetzung des Kaisers falsch war.

  55. Ein netter Artikel...
    …auf der Linie von „Warum wir das als Vermieter nicht schaffen“.

    http://blogs.faz.net/stuetzen/2015/10/29/warum-wir-das-als-vermieter-nicht-schaffen-5767/

    Neulich was lustiges zum Thema gelesen:

    http://www.sp iegel.de/wirtschaft/soziales/fluechtlinge-schulungen-fuer-vermieter-a-1153144.html

    „Hohe Betriebskostennachzahlungen“: Fließendes warmes Wasser in unbegrenzter Menge sei im Orient ein Sinnbild für den totalen Luxus. Die deutsche Mietwohnung, so wirkt es nach Neuhöfers Schilderung, ist quasi das Vorzimmer zum Paradies – freiwillige Beschränkung aussichtslos – zumindest wenn die Abrechnung erst ein Jahr später kommt. „Verhaltenspsychologisch ist so eine Selbstdisziplinierung irre schwierig“, erklärt Neuhöfer. Die häufige Überbelegung von Wohnungen sprenge dann jede Betriebskostenvorausberechnung. Im deutschen Herbst, Winter und Frühling und zuweilen auch im Sommer frieren viele Zuwanderer und drehen die Heizung auf. Die häufige Folge: Nachzahlungen über Tausende Euro .“

    Wer diese Nachzahlungen dann wohl zu leisten hat…?

    • Das mit der Heizung über 9 monate ist ein bekanntes Problem – und solche Kosten versteht man nicht, wenn daheim alles über den spottbilligen Strom bezahlt wird.

    • Überall...auf der Welt
      ist fließendes (warmes) Wasser in unbegrenzter Menge ein Luxus, wenn es vor Ort nicht vorhanden ist.
      Man stelle sich vor, wie Werbespots für Duschmittel, Haarshampoo usw. auf jemanden wirken, der selbst ein paar Kilometer zum nächsten Brunnen/Wasserloch laufen muss, um eine diffuse Brühe zu schöpfen?
      Es gibt übrigens einen Konzern, der dieses Urbedürfnis erkannt hat und in Geld umsetzt…..
      Die offenen Fenster bei vollaufgedrehten Heizkörpern habe ich auf Reisen in Ländern mit staatlicher Fernwärmeversorgung gesehen, zur Genüge.
      Im übrigen kennen auch die meisten Europäer den Spruch nicht mehr, dass das Holz zum Heizen mehrmals warm macht: im Wald, beim Hacken usw……

  56. Leibeigenschaft? Ham wa schon
    Also sehen wir mal ,

    Die Hälfte des Jahres arbeite ich für den Fronherrn – check
    Der Fronherr bestimmt, wie ich zu bauen habe – check
    Der Fronherr bestimmt was ich gut zu finden habe – check
    Der Fronherr bestimmt wie und mit was ich mich bewegen soll – check
    Es steht mir nicht zu die Entscheidungen des Fronherrn in zweifel zu ziehen – check
    Ich kann den Fronherrn nicht wählen oder abwählen – check

    Der Fronherr bestimmt was ich zu glauben habe – check

    Daher:
    “ Merkel unsre, die du klebst im Amte,
    Geheiliget werde dein Hochdeutsch,
    Dein Nafri komme,
    Dein Selfie geschehe,
    Wie an der Grenze, so auf dem Volksfest.
    Unseren täglichen Einzelfall gib uns heute,
    Und erhöhe uns unsere Schuldbürgschaft,
    Wie auch wir verzichten auf unser Erspartes.
    Und führe uns nicht zu Pegida,
    Sondern erlöse uns von Schwarzrotgold.
    Denn dein sind die Raute
    Und die Windkraft und die Sperrung bei Facebook.
    Für nochmals vier Jahre. Amen.“ TM Kolonovsky

    • Ja, eben, sehen Sie und daher will ich ehrliche Leibeigenschaft mit klaren Regeln und Zerschlagung von ARD und ZDF. die wir dann als Ersatz der fetten, korrupten Moralpfaffen auch nicht mehr brauchen.

    • Klonovsky ...
      … scheint sehr gut zu sein.

      Man könnte aber treffender von Vampir_In sprechen, ein guter alter Grundherr kann sich immer noch zu einem Fürst von Liechtenstein mausern.

      (Wofür saugt die eigentlich Blut, wenn sie gar keine Brut zu versorgen hat?)

    • Ich kann mit dem wenig bis nichts anfangen-

    • Was anno damals die Raubritter waren
      ist heute der sich legalistisch gebende Abzocker-Staat, der zur Rechtfertigung seiner Gier fromme Legenden produziert. Früher sah man das viel klarer. Robin Hood war keinesfalls Sozialist oder ähnliches, sondern jemand, der Widerstand gegen die Plündereien der Obrigkeit geleistet hat und Steuereintreibungen rückgängig gemacht hat. Wer im Ausland deutsche Finanzämter für ihre Effektivität bewundert, dem könnte man ironisch entgegenhalten, dass man das gleiche über die Gestapo sagen konnte.

  57. ??
    Ich kämpfe auch mit mir, was ich wählen soll. Die FDP wird sicher ein gutes Ergebnis erzielen, sie bietet sich an für viele, die mit der Regierungspolitik unzufrieden sind, aber die angeblichen Neonazis von der AfD scheuen. Aber ich kriege das nicht über mich. Konnte denen nie verzeihen, dass sie Helmut Schmidt abgeschossen haben und traue dem Verein für gegenseitige Karriereförderung auch sonst nicht.

    Ich denke es wird dieses mal die AfD werden, nuir um ein Zeichen zu setzen. Danach wird man sehen.

    • Die neue FDP ist 100% die alte FDP nur ohne Brüderle und Westerwelle. Elend, ganz elend.

    • "Was wollen Sie hören?"
      Das wäre ein guter FDP-Slogan. Genauso dauerhaft wie Kohls „weiter so“.

    • FDP
      Letztes Mal habe ich mit absolutem Widerwillen die FDP gewählt, weil ich keine GroKo wollte. Geholfen hat es nicht, aber nochmal wähle ich die bestimmt nicht.

      Wenn ich nur mit gleicher Überzeugung für eine Partei sein könnte, mit der ich gegen die gängigen Kandidaten bin…

      Die FDP jedenfalls wird nichts an den drängenden Problemen ändern. Das Beste an einer FDP-Regierungsbeteiligung (wenn es den schwarz/gelb wär), wäre das Loswerden der unsäglich unfähigen SPD-Minister. An vorderster Stelle Maas, der gerne in die Leibeigenschaft an der Memel darf ;)

      Aber da die mErKEL auch so erhalten bleibt, ist es ein sehr schwacher Trost.

  58. "und kümmerten sich wenig um iPhones und Minis"
    Was für „Minis“?

  59. Zurück aufs Land
    Danke für den schönen Text. Er deckt sich zumindest in Teilen mit dem, was ich schon seit längerer Zeit vermute: Das Problem unserer Städte ist nicht der Diesel oder der Feinstaub, sondern die zunehmende Verstädterung selbst.

    • Ja, vermutlich. Als ich vor 25 Jahren wieder in die Innenstadt zog, hielten mich alle für irre. Heute ist es das Normalste der Welt, hierher zu wollen.

  60. also bei den Piraten gibt es auch nicht nur sympathische Leute.
    …um es mal freundlich zu sagen. Die werden aber im Gegensatz zur AfD von den Staatsabwrackern auch nicht gefürchtet. Deshalb schlagen alle unisono auf diese eine Partei ein, und genau deshalb werde ich sie wählen. Mir doch egal, ob ich Gauland gern zum Nachbarn haben wollte oder nicht. Darum geht’s aber längst nicht mehr. Sogenannte Volksvertreter oder Dchornalisten, die Zitaten einen falschen Spin geben, aber selber dem politischen Gegner immer und überall Volksverdummung unterstellen, von denen möchte ich meine Nachbarschaftszusammensetzung jedenfalls nicht oktroyiert kriegen. Meine Mieter such ich mir im übrigen auch gut aus.

    • Ich will hier weder jemanden überzeugen noch ein seiner Entscheidung beeinflussen. Ich verstehe die Umfragen auch nicht, in meinem Umfeld, das ganz normal ist, kommen CDU/CSU/SPD nicht auf 50%. Vielleicht gibt es am Wahltag auch eine Überraschung? Dass viele AfD Wähler das nicht offen sagen, halte ich auch für plaudibel.

    • Politik als Gott.
      Die Priester von der parlamentarischen Einheitsweltregierung in Berlin tun immer nur so als ob sie so harmlos sind. Wahre Menschenfreunde. Es sind aber eiskalte Machtmenschen.

      Sie haben nie wirklich die Maske fallen lassen. Haben sie auch nicht nötig, solange der Status Quo erhalten bleibt. Also das brave deutsche Fußvolk, alle 4 Jahre das Kreutz an der richtigen Stelle macht. Es lebe die parlamentarische Diktatur des Geldes und der Wirtschaftslobby. Es lebe das Volksfestspielhaus zur gläsernen Kuppel in Berlin. Hurra.

      Es sind halt immer die anderen die Bösen: die kommunistische Linke, die Nazirechte als AfD verkleidet. Nur in der angeblichen goldenen Mitte thront die alternativlose Mutter aller Flüchtenden und Rechtschaffenen. Lächelt milde und versöhnlich in stiller Herrlichkeit. Es ist eine Farce der Dummheit.

      Der ganze Königshof in Berlin wird als Traumschiff der Seligkeit zelebriert. Alles gut, alles toll und mit Sicherheit bald Steuererhöhungen und schleichende Enteignung der Arbeitenden. Lafontaine lässt grüßen. Ja ich weiß, jetzt wird es kontra geben, Kapitalismus ist unsere allein seligmachende Religion der Wahrheit und Gleichheit und Merkel ist die Stellvertretende dieses Gottes auf Erden. Ich sag nur eines Griechenland, Spanien, Schweden, Deutschland, England … es wird sich angleichen … vor allem im Bösen. Das Gute blüht in Zukunft wohl im Verborgenen – oder tat es schon immer. Wer Merkel wählt macht sich mitschuldig an der sozialen Ungerechtigkeit in Europa und anderswo.

      Wer also weiter diese Mitte wählt, bekommt das Messer genau dahin, von der Selbigen gerammt. So sieht es aus. Meiner Meinung nach muss sich die Linke mit der Rechten gegen diese Mitte zusammentun. Nur so gehts.

    • @ Don
      Meine Anerkennung dafür, dass Sie weder Empfehlungen noch Überzeugungsversuche abgeben wollen!
      Und warum die Anerkennung einer Selbstverständlichkeit?
      Weil Sie damit als einsamer (womöglich letzter) Mohikaner den Inbegriff der politischen Freiheit propagieren!

      Ob Sie die Piraten, ich die AfD, meine Frau die CSU, der Nachbar die Linken oder der Pfarrer die Grünen wählt, ist weder richtig noch falsch, weder gut noch böse, ja nicht einmal eine einzige Nachfrage wert! Es ist Meinung!!

      Der Staatsfunk und sämtliche angeschlossenen Pressehäuser von Prantlhausen über Hambuich bis Ballin wollen mir und uns allen aber weißmachen, dass man „falsch“ wählen könnte, dass man seine „Unschuld“ verlieren könnte, dass man nicht „die da“ wählen *darf*. Als ob es einen sozio-moralischen Unterschied gäbe zwischen einer Wahlentscheidung und der Entscheidung, ob ich mittags Pommes oder Suppe esse. Es ist und bleibt meine freie, selbstbestimmte, von niemandem zu kommentierende Bauch- und/oder Hirnentscheidung, wem ich meine Stimme gebe.

      Auch in meinem Umfeld (weder arm noch reich; Angestelltenverhältnis; Familie – das typische Stimmvieh ohne überlaute Minderheitenlobby halt) käme die GroKo auf keine 50%.
      Meiner Erfahrung aus den letzten Wahlen nach zu urteilen wird durch geschickte Gewichtung der Befragten ein Wolkenkuckucksergebnis produziert, das die CDU knapp vor der absoluten Mehrheit sowie die AfD kurz vor dem parlamentarischen Exitus zeigen soll, um mögliche Unentschlossene in die gewünschte Richtung zu beeinflussen. In den nächsten zwei Wochen geht der Balken bei den Hellblauen dann sprunghaft nach oben, damit keiner wieder sagen könnte, dass Demoskopen Vollpfosten seien, bevor dann die letzten zwei Wochen vor der Wahl gar keine Umfrage (mit Ausnahme der megaüberdrüberseriösen von SPON) mehr durchgeführt wird. „Die Erkenntnisse würden die Bevölkerung nur verunsichern.“

      Ich bin der festen Überzeugung, dass der Bundestag ein parlamentarisches Korrektiv benötigt, das nicht am Sündenfall im Sept.15 beteiligt war.
      Allein die unzähligen Kleinen Anfragen, die die (nicht-)handelnden Ministerien in arge Bedrängnis bringen werden, sind mir dutzende Gaulands wert!
      Btw.: Der Mann trug schätzomativ ein ganzes Jahr lang diese Hundekrawatte. Hatte er eine Wette verloren? Gibt’s da News aus informierten Kreisen?

    • Wahlen sind weitgehend irrelevant, am Ende sind Leute wie ich meistens reicher. Mag sein, dass bei der Linken noch ein paar Politkriminelle zusätzlich reich werden würde, weil die Linke gern Speichellecker schmiert. Aber sonst… es spielt keine grosse Rolle. Ich glaube nich nicht mal dass die Mietpreisbremse wirklich funktionieren sollte, das war reine Signalpolitik.

    • Wahlen sind nicht irrelevant
      Wenn Wahlen langfristig irrelevant sind, wieso hat das einstige Armenhaus Bayern heute die stärkste Wirtschaft? Die funktionsfähigste Justiz mit den schärfsten Richtern? Mag sein, dass der Aufstieg Münchens unvermeidbar war, aber der Aufstieg Straubings? Dieses -liebe- Nest? Nein. Die CSU hat einiges richtig gemacht, u.a in der Bildungspolitik ( und der Sicherheitspolitik etc.) Anders als die SPD in NRW, die es sich einfach immer zu leicht gedacht hat. Langfristig macht das den Unterschied. Man muss allerdings einige Jahrzehnte warten. Ich habe meine Wahl übrigens getroffen: Zweitstimme FDP, weil die mangels Anwesenheit im BT den Blödsinn 2015 ff. nicht mitmachen konnten, Erststimme AfD, weil deren Kandidat in meinem Wahlkreis gefahrlos chancenlos ist, und ich meine Zweitstimme aus von DA exemplarisch genannten Gründen nicht Gaulands Freundeskreis geben kann ( und die verfluchte Lkr Luckes gar nicht antritt, weil sie sich erst in der Abgeschiedenheit sortieren will. Haha.)

    • Einspruch, Wahlen sind nicht irrelevant
      man schaue nur in die USA.
      Wer die Piraten wählt, unterstützt die Leute, die „Bomber Harris Feuer frei“ nicht verhindert haben. Diese Figuren sind immer noch dabei! Wenn die AfD gruselig sein soll, dann sind die Piraten der blanke Horror.

    • Doch, die haben diese Leute ja zur Linken, zu den Grünen und zur SPD verdrängt.

      Schramm und ihre Bande: Linke

      Dornheim: Grüne

      Lauer: SPD.

    • Thomas Goede
      Bei den Piraten war (und ist?) aber auch das Früchtchen, das sich über eine schwerst verletzte Polizistin gefreut hat
      https://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk/unterfoehring-ort29618/schuesse-auf-polizistin-bundestagskandidat-piraten-jubelt-darueber-8402650.html

    • ist ausgetreten.

  61. Ich muss nun aber doch widersprechen
    Soziologen haben nach meiner Kenntnis die
    Aufgabe Sachverhalte zu beschreiben.
    In meiner Weiterbildung zum FachKrpfl. i. d. Psych.
    war Soziologie eines meiner Lieblingsfächer
    das sogar von einem Diplomsoziologen
    unterrichtet wurde und ich kann mir gut Vorstellen das einige
    Mitglieder dieser Kategorie ihnen zustimmen würden.
    Reden sie mir also diese Berufsgruppe nicht schlecht
    nur weil es so viele schlechte Exemplare gibt.

    In der Soziologie geht es m.E. u.a. um die Auswirkungen
    des Umfeldes auf den Einzelnen und das beschreiben sie
    ja sehr schön. Man könnte den Verdacht haben das Sie als
    Kritiker dieser Elche früher auch selber einer waren.

    Ein anderer Soziologe* erzählt mir folgendes:
    Trifft ein Soziologe mit Arbeit einen
    Soziologen ohne Arbeit,
    da sagt der Soziologe mit Arbeit:
    Wollen Sie ihre Bratwurst mit Senf oder mit Ketchup?

    *Der arbeitete später in einem Ministerium in Wiesbaden
    und hatte sein Studium mit einer Teilzeitstelle als Krankenpfleger finanziert.

    (Beste Grüße aus ….hausen Jürgen wenn du das lesen solltest)

  62. Schweizer Modell...
    …. hier schrieb jemand, dass wir das Schweizer System einführen sollten.
    Viel zu kompliziert.
    Was wir brauchen ist jemand mit einem Zettelchen, der alles mitschreibt, was die Schweizer so machen.
    Dann den Regierenden in Berlin und Ländern mitgeteilt, diese setzen es um und gut ist.
    Regierungsmannschaft, Bundestag muss auch nicht verkleinert werden, dürfen allle ihr Pöstchen behalten, bekommen aber von ihrem Einkommen alles weggenommen, bis auf den Harz4 Satz.
    Gerechtigkeit muss sein.

  63. Zur Leibeigenschaft
    Sie ist natürlich noch nicht abgeschafft.
    Es wurde kürzlich auch eine Gesetz erlassen
    (bei dem sich Dr. Merkel nicht durchsetzen konnte)
    das Clanbildungen neuen Typs zulässt
    und da auch das Adoptionsrecht geändert wurde
    kommen auch diese Personen
    an neue Hausangestellte.

    Es war schon immer so das gewitzte Leute
    die Nischen der Gesetze zu nutzen wussten.
    Heute muss man nur dafür sorgen das
    der Leibeigene Teil der (Groß)Familie ist.

  64. Statt Leibeigenschaft -> Volksentscheide - Die Politik verweigert es
    Statt Leibeigenschaft empfehle ich Volksentscheide selbst wenn Abgeordnetenwatch die Fragenhistorie verschwinden lässt. Hier ist es:
    ‚Antwort von Sigmar Gabriel
    bisher keineEmpfehlungen
    29.11.2013
    Sigmar Gabriel
    Sehr geehrter Herr ,
    ja, Herr Seehofer war auch dafür. Aber Frau Merkel leider nicht.
    Wir haben hart darüber verhandelt, aber uns leider nicht durchsetzen können. Ich bedaure das sehr. In anderen Bereichen haben wir dafür viele gute Erfolge erzielen können. Diese sind es mir wert, diesen Koalitionsvertrag trotz dieser und einiger anderer Fragen, die auch mir fehlen, trotzdem den Mitgliedern der SPD zur Annahme zu empfehlen. Was wir alles erreicht haben, habe ich hier zusammengefasst: http://www.facebook.com

    Mit freundlichen Grüßen

    Sigmar Gabriel‘
    http://archive.fo/OsjHw

    Und nachdem es nun alle Politiker verweigern sollten wir auch gleich nach dem Verfassungskonvent gemäss Artikel 146 GG fragen.

  65. Alles wird ++ungut
    Also die AfD ist vielleicht zum Gruseln – aber was die Merkel an Politik macht oder eben nicht macht – da wird einem Angst und Bange. Die ganze Wirtschaft, Schulwesen, Kultur usw. ist doch nur auf Abwirtschaften und Verbrauch angelegt. Auf in den Abgrund – mit Jubelschrei. Die meisten Wähler sind halt uninformiert und eigentlich unpolitisch – weil sie jeden Quatsch glauben die das gleichgeschaltete öffentlich geknechtete Medienpropagandaimperium deutscher Prägung absondert.

    Sind halt in den letzten 30 Jahren so erzogen/manipuliert worden. Auf Helene Fischer fahren ja auch Millionen Deutscher/innen ab. Also wird das Merkel als alternativlos wahrgenommen und ungehindert derer katastrophalen Versagens eben als CDU gewählt.

    CDU 41,2 %
    SPD 23,2 %
    FDP 9,1 %
    AfD 8,8 %
    Die Linke 8,6 %
    Die Grünen 5,8 %

    Also wird es eine neue alte Merkel geben. Die Regierung stellt CDU und die Wiederkehrer der FDP.
    Kein Punkt der Wiederkehr.
    Das neue Gebet aller Anhänger der Priesterschaft der asozialen Einheitspartei Merkelischer Prägung:

    Meine heilige Mutter, ich lebe gerne in einem Land der Lügen –
    die Du uns erzählst.
    Nichts macht mich glücklicher, als mich verarschen zu lassen.
    Zahle gut und gerne Steuern und für alle anderen die Zeche.
    Lass mir gerne die Beine und Arme abhacken – Hauptsache liebe Führerin, du bist weiter bei uns.
    Bewahre mich vor der Freiheit – auch des Denkens.
    Sorge auch weiter für den Abbau von Recht und Einigkeit.
    Sei meine tägliche Droge – auf das ich niemals aufwache von meinem Dämmerschlaf.
    Sorge dafür das alle gleich sind – und viele gleicher.

    Eben.

    • Doch, ich finde diese Zonenfrau unerträglich. Protestantisch, FDJ, ostzonal und schaut auch so aus. Wenn DAS das Gesicht der freien Welt sein soll, möchte ich kurz Victor Orban nochmal sehen.

    • 1954 Hamburg wurde sie geboren
      So etwas wäre bei der katholischen Kirche nicht passiert.
      Die evangelische Kirche hatte doch tatsächlich 1954
      die Idee einen verheirateten Pfarrer
      mit gerade geborener Tochter in die DDR zu schicken.

      Da kann man doch nur lernen sich irgendwelchen Systemen
      die sich moralisch für was besseres halten unterzuordnen.
      und zu funktionieren. Da wird alles Alternativlos.

      An ihrem Beispiel kann man u.a. auch sehen wie gnadenlos
      protestantische Kirche sein kann.

      * Als Katholiken wäre sie wahrscheinlich bei der Mutter im Westen geblieben und die Entsendung des Vaters hätte man als Strafversetzung deuten können.

    • Vom Ende her denken
      Das macht sie ja gerne, viel mir gerade ein,
      was einem bei dem Anfang ja nicht wundert.

      Grundsätzlich besteht natürlich das Problem
      das wir vorwärts leben aber nur rückwärts
      reflektieren können.*

      ggf ist ihr Ansatz aber gar nicht so schlecht.

      Ich habe mir früher viel zu viel Gedanken darum
      gemacht was ich alles falsch gemacht habe
      oder hätte machen können.
      Heute ist das anderes und ich mache neue Dinge falsch
      worüber ich mich aber nicht mehr so aufrege.

      * ggf könnte man sich das beim Autokanzler abgucken.
      Wenn wir Autofahren geht es darum wo wir sind und wo wir
      hin wollen und nur manchmal schauen wir in den Rückspiegel.

      Das Problem der jungen Generation wird sein
      das die ohne Navigationssystem gar nicht mehr fahren können,
      das geht sogar so weit das man sich nur noch herumfahren lassen will.
      ggf ist das ja die Zukunft. Das Selbst (Autos) kann man dann eigentlich auch aufgeben.

    • @ Don
      haben Sie sich mal die bis aufs Blut abgekauten Fingernägel unserer Führerin angeschaut? AM hat offensichtlich psychische Probleme.

    • Ich habe kein TV-Gerät.

    • Fingernägel
      Lieber Don,

      im TV werden die natürlich nicht gezeigt (soweit ich weiß, sehe es fast nie mehr), aber eine kurze Googlesuche Merkel-Fingernägel sorgt für dauerhaftes Schaudern. Volles Verständnis dafür, dass Trump nicht freudig ihre Hand ergriff, täte ich auch nicht.

    • Immer diese Übersetzungsfehler und die Stille Post Schwächen (@Klaus Keller)
      Merkel denkt nicht vom Ende her!
      Merkel denkt das Ende her!

  66. Viel Spass mit deutschen Doppelverdienern
    „Und selbst mit Mietpreisbremse würde man als Vermieter im Zweifelsfall die deutschen Doppelverdiener, die geräumig leben wollen, gegenüber allen anderen Gruppen bevorzugen“.

    Ich habe mit der Anspruchsmentalität „deutscher Doppelverdiener“ schlechte Erfahrungen gemacht und vermiete nur noch an gut verdienende Ausländer (Western Hemisphere oder Ostsien), da diese fremdes Eigentum besser schätzen und pflegen (z.B. Japan, Südkorea), unkomplizierter sind (z.B. USA, Bras.) und generell eine gewisse Dankbarkeit zeigen, dass man bei einer Wohnung zum Zug kommt und wesentlich weniger Neigung aufweisen, bei Kleinigkeiten den Vermieter zu nerven.

  67. EU-interne Armutsmigration
    Meines Erachtes kommt in dem wunderbar sarkastischen Blogbeitrag die EU-interne Armutsmigration zu kurz. Wir diskutieren zwar primär die Verwerfungen der skandalös inszenierten Massenmigration ab 2015, aber es gibt auch eine Armutsmigration aus EU-Staaten wie Bulgarien oder Rumänien, deren Ergebnisse man in seiner Nachbarschaft nicht erleben möchte.
    Das ist hier im Ruhrgebiet an etlichen Orten zu beobachten. Leerstehende halb verfallene Häuser werden von dubiosen Gestalten gekauft und die Wohnungen oder auch nur einzelne Schlafstellen werden zu horrenden Mieten an Migranten vergeben, deren Sozialverhalten – sagen wir mal – abweicht vom dem des normalen Nachbarn.
    Den Effekt dieser Art von Migration kann sich sicherlich jeder denken.

    • Das stimmt, nur ist das in Bayern grösstenteils überhaupt nicht möglich, weil es dafür kaum Raum gibt.

    • Europa muss zusammenwachsen
      Diese 250.000 neu eingetroffenen sogenannten EU-Migranten sind allseits beliebte ehrenwerte rechtschaffene Zigeuner aus Rumänien, Tschechien, Ungarn …

      Sie sollten mal meine Freunde aus Tschechien hören … die sind heilfroh um jedes Goldstück das jetzt bei uns ist. Ne, ne, heißt das immer, ne die wollen wir nicht bei uns – auf gar keinen Fall. Und den Euro, könnt ihr auch behalten.

  68. liberale Bürgerrechtspartei, Wohl der Allgemeinheit
    @DA: „Ich hätte gern eine liberale Bürgerrechtspartei, die zum Wohle der Allgemeinheit handelt“

    Parteien mit realistischer Aussicht in den Bundestag einzuziehen, geordnet nach den Kriterien

    „liberal“ AND „Bürgerrechtspartei“ AND „die handelt“ AND „zum Wohl der Allgemeinheit“

    MAXIMUM
    CDU
    CSU
    SPD
    FDP
    AfD
    GRÜNE
    LINKE
    MINIMUM

    Das Wählen anderer Parteien hat keinen Einfluss auf die Sitzverteilung im Bundestag.

    Gruß und Dank für viele geistig anregende Stunden.

    DR

    • CDU? Allgemeinheit? Diese DDR2.0-Blockpartei? Da kann ich ja gleich Mielke aus dem Grab buddeln.

    • Eine liberale Bürgerrechtspartei
      Klingt hübsch, wie liberaler Rechtsstaat.

      Ich Frage mich in letzter Zeit öfter warum man nicht
      einfach einen Rechtsstaat möchte oder wie
      in ihrem Fall eine Bürgerrechtspartei.

      Für mich klingt liberal zunehmend wie
      natürlich brauchen wir Regeln aber
      bitte doch mit genug Ausnahmen für
      meine Interessen.

      Liberales Steuerrecht z.B.
      Alle zahlen steuern nur wir nicht.

      Liberal klingt so nach FDP
      also etwa wie Legal,liberal, illegal, scheißegal.

      Ex-General Naumann formulierte
      einst den hübschen Gedanken
      …. vielleicht nicht legal aber legitim …
      Auch eine hübsche Variante wie man
      regelwidriges handeln fördern kann.

      Ich gebe zu ich bin etwas zwanghaft
      und hätte gerne Regeln für alle
      die auch für alle nachvollziehbar sind.

      PS Die passende Ergänzung zu den Bürgerrechten
      sind m.E. bürgerliche Pflichten. Aber wer redet schon
      über so etwas.

    • Kein Widerspruch
      @DA 22.08.2017 um 14:53
      Ihrem Einwand will ich nicht widersprechen. Gleichwohl ändert sich dadurch an der Reihung der UND-Verknüpfung der 4 Merkmale nichts. Wichtiger als die konkrete Reihung ist mir jedoch, Sie haben prägnant zusammengefasst, was die Staatsbürger Deutschlands wollen. Eine freiheitliche Grundordnung, in der der Bürger und das Recht geachtet werden und die Regierung zum Wohle der Allgemeinheit HANDELT. Und so wird jeder Wähler seine Reihung in der Verknüpfung dieser 4 Merkmale bilden. Mein Punkt ist aber vor allem, dass jeder Bürger, der auf die Zusammensetzung des Bundestages Einfluss nehmen will, eine der von mir um 10:21 Uhr aufgereihten Parteien wählen MUSS.
      DR

    • Niemand muss.

  69. Ich halte es sogar für sehr plausibel...
    … dass die Umfragen derzeit nicht abbilden, was Sache ist. Sonst würde die CDU nicht so nervös um die Russlanddeutschen buhlen.

    • CDU und Russlanddeutsche
      Interessant. Haben Sie einen Link oder ein Quelle?

    • Hier ist was Ziemlichneues:
      tagblatt.de/Nachrichten/CDU-umwirbt-Russlanddeutsche-343529.html

    • Denn S buhlt auch:
      welt.de/politik/deutschland/article165241188/CSU-will-hoehere-Renten-fuer-Russlanddeutsche.html

      ( v.gd/9q24NC )

    • Dank an Nafritete und Frauke A. für die russ. Links
      Nafritete, Sie haben Recht. Dass die CDU – relativ gesehen – einen derartigen Bohei um eine doch eher kleine Wählergruppe macht, spricht für eine gewisse Nervosität.

      (Eine gewissen Unruhe scheint sich auch des lachhaften „Drehhofers“ bemächtigt zu haben. Me thinks.)

      Ich hoffe, die Russlanddeutschen lassen sich von der Partei der soziopathischen Zerstörerin Deutschlands nicht bluffen oder einlullen.

  70. Leibeigenschaft und Sozialismus, Piraten, AfD und V 3?
    Sehr geehrter Don Alphonso, Ihr zentraler Ansatz gesellschaftliches Leben von der (Wohn-) Immobilie her zu denken, weitet den Blick und läßt unterschiedliche Biographieverläufe, die sich unter unterschiedlichen Geschwätzbögen (gesellschaftlicher Sozialisations-Schein) entwickelten, verständlich werden.

    Ich zog in den 70 iger Jahren 1.5 Jahre an Haustüren anklopfend durch Merseburg, um dem 3-Mann-Zimmer im Studentenwohnheim zu entfliehen und war glücklich mit dem Lotteriegewinn einer Mansarde, kalten Wasser aus Wand am Spitzbodenflur und einem Kanonenofen, der nur bis an die Dachschräge das Zimmer erwärmte.

    Meine Brüdern und Schwestern in den Westzonen, das Pack von 68ig ff. erfanden damals die WG und landeten folgerichtig in den K-Gruppen.

    Warum Pack und Schießbudenfiguren: Der Sozialismus lag vor der Haustür. Statt zu sehen, wie er funktioniert (z. B. in einer leibeigenen Sozialismus-Wohngemeinschaft, der Kommunalka in Leningrad), kauften diese Westzonis uns nur die – billigen – Bücher weg und schwadronierten einem die Bude voll.

    Reisten blind und „entfremdet“ durch die Welt, schwärmten von Che und klammheimlich von der RAF. Wenn man Glück hatte, lernte man mal einen „Trotzkisten“ kennen…oder einen westdeutschen Monteur, der gerade Leuna/Buna modernisierte.

    Angela Merkel träumte währenddessen von der Reise in die USA als sozialistische Rentnerin und blockflötete sich in „Berliner Kreisen“ gegebenenfalls auf Russisch durch das Leben.

    Heute hat diese Kanzlerin die deutsche Mittellage, die Deutsche Frage, so verinnerlicht, das sie gegen Putin und Trump die „Werte“ in Stellung bringt, sich mit Macron vermählt, weil es mit Frankreich ja nur schief ging, da Bismarck Depeschen uminterpretierte….(oh Du heiliger Westzonen-Strohsack).

    Diese vermerkelte CDU ist nicht wählbar.
    Selbst wenn hier die Hubschrauber tatsächlich flögen und nicht vom Himmel fielen (und nicht nur über deutschen Städten mit aufgepflanzten Maschinengewehren dröhnen, wie über Hamburg zu G20).

    Neben der AfD u. a. werfe ich eine friedliche V 3 in die Diskussion, die Veganen. Wenn diese sich noch – gegen die Umweltluschen, die Grünen – der Verlagerung des Güterverkehrs auf die Eisen-Bahn annehmen, einen Bogen um die Untenrum-Genderei vermeiden und diese Personen, die nur ans Ficken und dessen Überbau denken können, links liegen ließen, gehörten sie zur Diskussion.

    Ob die Leibeigenschaft in Rußland nach dem Krimkrieg zu früh aufgehoben wurde und dieses dann ursächlich für den ganzen Schlammassel wurde – entlang Ihrer ironischen Zurück-These, die Max-Weberische Aufschließungskraft hat – wird aufgespart.

  71. Gut gebrüllt!
    Ist Leibeigenschaft nicht die Urform des Individualismus? Zwischen mir und meinem Herrn weder Gewerkschaft, Sozialstaat, Krankenversicherung noch Schuldnerberatungsstelle. Ansprüche werden ohne Bürokratie direkt und persönlich abgearbeitet. Ehen werden auf ihren Kern beschränkt, die Anzucht nützlicher Menschen. Herr und Gscherr sind nicht global austauschbar. Friss oder stirb hat eine Option mehr als die alternativlose Merkel.

    Eine Win-Win-Situation.

  72. Werter Herr Moser - auch wenn ich Ihren Beitrag jetzt mal kommentiere, hier liegen Sie aber falsch
    „Dass die SPD mal eine wählbare Partei war, halte ich für ein unsubstantiierbares Gerücht,

    und sollte es jemals so gewesen sein, sind Sie zu jung, um sich daran zu erinnern.“

    Nun, kein Gerücht ist, dass die SPD mit Willy Brandt im Wahljahr 1972

    satte 45,8 % geholt hat (Union = 44,9%).

    „Die Mutter aller Wahlschlachten“ schreibt die Zeit.

    „So aufgeladen wie vor 41 Jahren war die politische Stimmung nie. Am Ende landete Willy Brandts SPD einen Sensationssieg, von dem sie noch heute träumt.“

    Nee, die SPD hat das Träumen längst aufgeben. Aktuell ist man dort schon mit weniger zufrieden.

    Ein Wahlkampf, der den Namen nicht verdient.

    Man fühlt sich eher an Vertreterbesuche erinnert.

    „Ham Se schon unser Programm gelesen?

    Nö, werde ich auch nich.

    Is doch alles gleich.“

    Tja, und das bei solchen Meldungen heute in der Bild.

    „BUNDESINSTITUT RECHNET OFFIZIELLE ZAHLEN NACH
    59 Prozent der Flüchtlinge 
haben keinen Schulabschluss.

    Hunderttausende der von Deutschland aufgenommenen Flüchtlinge und Migranten haben wegen mangelnder Schulkenntnisse vorerst nur geringe Chancen auf dem Arbeitsmarkt!“

    -Vorerst. Aber wenn.

    Sehn Sie, da könnte man glatt wieder träumen, wenn man nicht vorher schon böse geweckt worden ist.

    Und der Wähler?

    Ach, Frau Merkel. Küss die Hand, gnä‘ Frau.

    Grüß Gott.

  73. Man kann gegen Erdogan sgaen, was man will,
    einen Vorzug hat der Diktator aus Anatolien eben doch: er treibt wie kein anderer die deutsche Politkaste vor sich her und entlarvt unsere Regierung in ihrer unfasslich feigen Jämmerlichkeit.
    .
    Köstlich, wie er den Dienern seiner Hauptdienerin untersagt, ihn auch nur anzusprechen. Das hat Größe.

  74. Nanu, haben wir nicht längst wieder eine Art von Leibeigenen?
    Die heißen heute lediglich, weil’s halt besser klingt, mündige Arbeitnehmer. Dabei ist das ja das Lächerlichste, was es an Verdrehungen so gibt, denn das Einzige, was diese Mehrheit nehmen kann, ist das bisschen Lohn oder Gehalt. Zu geben haben die lediglich ihre Arbeit, deren Ergebnisse dann wer nimmt?

    Die Leinen, an denen diese nicht so ganz neuen Leibeigenen täglich laufen, sind lediglich nach dem Krieg etwas verlängert worden. Wirtschaftswunderpipapo, eine in jeder Hinsicht extreme Zeit. Da blieb dann auch für die sonst schlichtweg Hungerleider Genannten ein etwas größeres Stück vom Kuchen übrig. Diese Zeiten sind seit 90 vorbei. Vielleicht hats mancher, obwohl ja beinah jeder davon betroffen ist, nur noch nicht so recht begriffen, wie verdammt kurz seine Leine so ist? Wir neigen ja alle zum Selbstbetrug. Muss man sich nix vormachen.

    Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich das nochmal ändern lässt? Ich würde sagen:Beinah Null! Man sollte wohl nichtmal annehmen, dass ein zügiges Sinken der Gesamtbevölkerungszahl die erwünschten Effekte hätte. Da würde wohl sehr viel eher noch ganz anderes passieren.

    Ich jedenfalls lese öfter mal von humanoiden Kampfrobotern. Und dann eines Tages sicher auch, wie die Autos, selbstkämpfend. Vielleicht wäre ein Kampfroboter-Quartett eine Geschäftsidee?

    Vielleicht auch mal (wieder) in Marxens Kapital schauen?

    Und noch was wirklich Hübsches aus der guten alten Märchenwelt:

    http://www.pickwickbc.org.uk/Archive-Photos.html

    • Ja, so etwas dagt die Linke auch, aber wenn, dann richtig und dauerhaft und ohne freien Willen.

    • @DA
      Der „freie Wille“ gehört doch wohl zuallererst ins Reich der Märchen. Mit dem fängt der Selbstbetrug doch immer an. Aber das ist ja auch alles bekannt. Zumindest einigen.
      Die Amis sind so „frei“, immer wieder in der Welt herumzubomben und -zumorden. Andere nutzen ihre „Freiheiten“ für andere, kaum weniger fragliche Dinge.
      Wir Deutschen sind so „frei“, uns seit Jahrzehnten dieses im Grunde immergleiche Politpersonal zu leisten, über das sich dann soviele so völlig hilflos oder eben unfrei aufregen…. Ich kann mir das alles nur noch als Ergebnis von ziemlich perfekter Gehirnwäsche erklären.

      Aber wie immer:Was soll’s?

  75. Mein konstruktiver Vorschlag zur Konfliktvermeidung nach der BTW - alles eine Frage der Deeskalation
    So gehen Sie jedem potentiellen Konflikt aus dem Wege.

    Einzige Voraussetzung: Ihr gegenüber kann lesen.

    https://www.spreadshirt.de/glaubensbekenntniss+schahada+light+blue-A16837181

    Aber wir arbeiten ja daran.

    Zitat Frau Merkel:

    „Wir müssen akzeptieren, dass die Zahl der Straftaten bei jugendlichen Migranten besonders hoch ist!“

  76. Stadtluft macht frei
    Wenn die Leibeigenschaft (eigenscjaft verweist auf Eigentum – vielfach ist hier wohl mit Besitz Eigentum gemeint, was auch das Verfügen über das Eigne meint – etliche Besitzungen waren auch Lehen, die es immer auch neben dem Allod gab: beim Lehen verfügte der zB Kaiser oder andere Landes- oder Kirchenherren. BESITZ meint heute nur noch die tatsächöiche Sachherrschafft, also das quasi Nutzen dürfen und können).so toll gewesen wäre, warum hat sie nicht gehalten? Weil sich anders noch viel mehr Geld verdienen ließ mit den Arbeitern, die in den Werken und Srädten gebraucht wurden. Und dass die gehobenen Städter die anderen brauchten, kann man sehr schön am Auszug der Pelbejer aus dem aufstrebenden Rom nachlesen.

    Am Ende wollten alle mehr und sicherere Rechte, nicht nur die Stände gegenüber den Landesherren (es gibt da eine hervorragende Abhandlung, wie gerade in Bayern schon sehr zeitig die Urzüge des Parlamentarismus entstanden – Rechte wurden auch damals oft gegen Geld für knappe Fürstenkassen sowie Naturalien und Soldaten (wie bei der berühmten türkischen Knabenlese – ruhig einmal nachlesen, aber nicht nur im deutscheb WP dass von PC geprägt ist, nachschauen, jedenfalls waren das „Kanonenfutter“ immer nur männlich).

    Der ewige Landfriede, den wir heute haben, wurde über Jahrhunderte (besser eigentlich Jahrtausende) erschaffen, und zwar sehr mühsam. Und basierte auf einer immer stärkeren Rechtssicherheit. Für jeden. Denn kein Mensch ist ein Ding, sondern Träger von Rechten und Pflichten. Und sogar laut Bibel im Grundsatz frei.

    Wo waren die Meyers eigentlich vor 500 Jahren? Wovon lebten diese in den Städten und Dörfern? Waren es immer nur Bäcker und welche Rechte hatten Ihre Vorfahren.

    Dem „Rest“ bzw dem Hauptanliegen, mag ich gern zustimmen. Wenn man Millionen ins Land holt (lt Aussage des Chefs des Arbeits- und Migrationsamtes zu Folge, sind die Antragstellungen aus 2015 über 2016 und sogar 2017 gezerrt worden – man lese dessen Erklärungen aus dem August 2016 dazu. So kann man dann behaupten, es seien nur 850tausend gewesen, die 2015 kamen, dabei waren es deutlich mehr!), dann muss man vom Vorhandenen abgeben für Aöimentierung und Wohnraum. Das hat eigentlich jedem sofort auffallen müssen.

    Nun gab es zwar auch schon zur Zeit der Leibeigenschaft (und man siehe bitte immer auch den Schweizer Sonderweg – und auch an den zB friesischen Küsten gab es Sonderwege, wie man an der Geschichte der Landschaft Hadeln und Wursten nachlesen kann) größere An- und Umsiedlungen. Kolonisierungen oder das Einsickern der Waliser in die Schweiz. Oder man schaue mal auf die Auseinandersetzungen rund um die massenhaft indeutschen Landen erschienenen Hugenotten (die Stadt Magdeburg, deren Recht über tausenden Km bis nach Kiew exportiert worden war, hat da aufachlussreiche Beschreibungen der Auseinandersetzungen mit ihrer Hugenottenkolonie), aber das sucht wirklich seines Gleichen. Ohne jede Absprache und Planung quasi aus einer Laune heraus… und nun jammern, dass nicht alle begeistert mitmachen würden und Ressourcen fehen.

    Die Apologeten geben natürlich nicht viel her dafür und bilden sich ein, es würde niemanden betreffen, obwohl sie sich so klug geben. Das Bild mit den 80 Kneipengästen offenbart vor allem auch ein tückisches Bild (quasi der Spassgesellschaft): alle sind Gäste einer großen, quasi endlosen Party! Niemand geht nach Hause (wer nimmt die Gäste ohne Wohnraum mit und teilt seine Behausung mit ihnen, niemand geht arbeiten, während die Zuzügler i wesentlichen 2 Dinge im Überfluss haben: Zeit, viel Zeit und Frust, dass keiner ungeprüft zB afghanische Chirurgen oder pakistanische Elektriker an seinen Körper oder seine Sachen lassen möchte – achja ansonsten noch große Famiien und wie man in Berliner Straßen, Kitas und Grundschuöen – wir haben je ein Kind dort – sehen kann: Kindersegen).

    Bisher hatte noch jede Massenzuwanderung in die Bundesrepublik die Wünwche der Wirtschaft zur Ursache. Man schaue maö.woe die Entsendegesetze zu stande gekommen sind! Womit übrigens auch, was heute von gar nicht unparteiischen „Migrationsforschern“ natürlich besonders herausgestrichen wird, die betrieblichen Rentenkassen gefüllt wurden, wobei auch da die Verluste sozialisiert wurden: denn massenhaft ALG2 empfänger haben MiHiGru – jednfalls weit über Durchschnitt. Achja: wie ebenfals von Lafo vorhergesagt – Spt 15 vor sem LT im Saarland – sind nicht nur Verwerfungen auf dem Wihnubgsmarkt entstanden, sondern es wurde gerade gemeldet, dass in der ersten Hälfte 2017 mehr HatzIVler sanktioniert wurden, die „schon länger hier sind“!)

    Es sind eben nicht Gäste wie alle anderen in der Gaststube, und es müssen nicht nur deren Pasr abendlichen Getränke bezahlt werden. Sondern dann müssen viele Gäste los, für die Privatiers und die Alimentierten arbeiten gehen. Freibier für alle? Das schrie nur die Merkel und ihre Claquarquere, linksbizarre (die wurden endos von einer angeblich Konservativen durch die Manege gezogen und freuten sich auch noch dabei!).

    Zum Glück hat sich der Wahnsinn im Frühjahr 16 einschränken lassen, aber keiner weiß wie lange. Noch immer gilt Freibier für jeden der es hierherschafft, gleich ob genug für alle da ist oder die Ankommenden die Regeln befolgen (auf deren Einhaltung bei deutschen Steuerzahlern oder Hilfempfängern so peinlich geachtet wird!).

    Hilfe für den Nachwuchs Deutscher? (Hat Putin mit Erfolg vorgemacht). Ja man hätte alles Mögliche mit den jährlich 50 Mrd finanzieren können, sogar zugesagte Mittel für Entwicklungs- und Hungerhilfe oder NATO-Beiträge.

    • Mir sind die Milliarden auch durch den Kopf gegangen, als vor dem Haus 30 Mann hoch Randale Afrika vs. Arabien war. Es gibt so viele nette Menschen auf der Welt und das da unten bezahlen wir.


    • 30 Mann hoch
      Sehen Sie, DAS sind die, aus denen Sie sich Ihre Leibeigenen schnitzen müßten. Die sind nichtmal sinnlos beschäftigt, sondern garnicht. Alphabetisierung prallt an ihnen ab. Also müssen sie körperlich beschäftigt werden. Bäckerei oder Ziegelei wäre vielleicht eine Möglichkeit.

    • Nein, das sind die, die keinen anspruch auf Asyl haben und gehgen wollten. es geht so einfach nicht weiter. Es reicht. Es ist doch ein Witz, wenn 20-Jährige aus dem Senegal politisch verfolgt sein wollen.


    • und gehen wollten.
      Ihr Wort in Gottes Gehörgang. Denn Briefchen aus dem Amt, „Sie sollten jetzt gehen“, werden die genausowenig beeindrucken wie die Libanesen, die sich ihre Duldung ersessen haben.

  77. Don Alphonso, das Sandmännchen des Neuen Deutschlands
    wie das Sandmännchen der DDR streut Don Alphonso regierungstreu staatliches Sandgut in die Augen des ihn nie kritisierenden FAZ-Blog Lesers, wenn er meint: „So bin ich bekanntlich der historisch durchaus berechtigten Ansicht, dass Leibeigenschaft erheblich besser als ihr Ruf war.“

    In seinem permanenten Dämmerschlaf zum Empfindungslegastheniker mutiert, mag der Leser glauben es gäbe sie nicht mehr, die Leibeigenschaft.

    Wie in vergangenen Zeiten kommen auch heute Kinder mit dem silbernen Löffel zur Welt – so wie der des sich um seinen Besitzstand sorgende Autor – und andere, eben die Leineigenen.

    Damals murrten manchmal die Unfreien, die Hörigen hin und wieder gegen ihre Herren, die jedoch heute von diesen soweit domestiziert wurden, daß sie wie in diesen Tagen, selber an ihrem gleichförmigen Untertanenverband basteln.

    Tag für Tag lassen sich Unfreie ab 05.00 Uhr Früh von Sebastian Winkler und dem Frühaufdreher des staatlichen Radios Bayern3 auf dem Weg zu ihren Frondiensten in gute Laune Wallungen versetzen.

    Und in dieser guten Laune fällt es nicht mehr schwer gut 50 % seiner körperlichen oder geistigen Leistungskraft in Form von Steuern an den Herrn abzugeben, um schließlich bei der Ausgabe der verbleibenden Entlohnung noch einmal einen Anteil von 20% seinem Herrn zu schenken. Den ganzen anderen Krampf, wie Müll sortieren und andere Beschäftigungstherapien können wir hier vernachlässigen.

    Neuerdings ist es den Herren des Untertanenverbandes gelungen eine Willkommenskultur zu etablieren für ihr neues Aufsichtspersonal aus Afrika und anderen Stammeskulturen, was die Unfreien in Angst versetzt und mit kleinen Anschlägen, Vergewaltigungen und Kriminalität selbstständiges Denken verhindert.

    Das Thema ist zu blöde, um es weiter auszuführen. Mag das im Strampelanzug radfahrende Sandmännchen weiter seinen Sand verstreuen über seine, ihn bewundernden Empfindungslegastheniker.

    Für Romantiker noch der Filmtip: „Burgtheater“ aus dem Jahre 1936 mit dem schönen Lied: „Sag beim Abschied leise Servus“.

    Ach, ja, Servus (lat. Sklave, Knecht) eine nicht nur in Bayern sich andienende Begrüßungsfloskel der Unfreien.

    Ernsthafte und weiterführende, zeitlich aktuelle Gedanken zum Thema Leibeigenschaft sind in Friedrich August von Hayek´s Buch „ Der Weg zur Knechtschaft“ zu finden.

    Na dann bis zum nächsten Mal – seien Sie herzlich gegrüßt
    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • zum Empfindungslegastheniker mutiert,
      Ich wäre gerne Psychopath, dann müsste ich mich
      nicht dauernd über irgend etwas aufregen oder
      irgend eine Furcht würde mich plagen.

      Ich könnte mich den Menschen und Dingen
      rational zuwenden, was die Sache ungemein
      erleichtert.

      Ein Chirurg z.B. soll nicht mitleiden sondern
      operieren können wenn er muss.

      Die Psychopathen sind Gleichzeit sehr wahrscheinlich
      zuverlässiger da ihr Tun nicht von zufälligen Gefühlen
      abhängt.

      Davon abgesehen wird in Neu – Guinea niemand
      hinter den 7 Bergen bei den 7 Zwergen geweckt
      aber leben möchte ich dort auch nicht.
      Deren Unfreiheit ist nur eine andere.

      Zur Willkommenskultur:
      Die ist nicht neu. Es ging um die Frage welches Bild man von sich selbst hat und welches man in der Welt von sich sehen will.

      Damals gab es 2 Varianten:
      Der Brandstifter der Häuser anzündet oder derjenige
      der Versucht ein akutes Problem in anderer Weise zu lösen.

      Prof. Münkler hat das einmal im nachhinein anders beschrieben.
      Sinn gemäß: Die große Zahl der Leute wäre in den kleinen Balkanstaaten wirklich ein Problem gewesen.
      In der großen Bundesrepublik würde sich das verlaufen.

      Wenn sie mich fragen ist das Ergebnis bezogen auf die
      Möglichkeiten die man hatte nicht das schlechteste
      aller denkbaren Varianten.

      Man könnte auch Fragen ob wir tatsächlich glauben das
      jemand in Berlin ein Problem lösen kann.

      Ich denke das dies nicht der Fall.
      Politik kann an ein paar kleinen Stellschrauben drehen*.
      Nicht einmal das gelingt idR zufriedenstellend.
      Aber ich wüsste nicht wann das zuletzt wesentlich besser gewesen wäre.

      ggf in den Zeiten der alten Bundesrepublik wenn
      wir von Deutschland reden als uns von anderen
      viel Ferngehalten wurde.
      Das ist Geschichte.

      * Das Problem ist zZt eher die Selbstüberschätzung
      der Akteure was man in der Außenpolitik an besten sehen kann
      und hier besonders bei Herrn Gabriel der versucht Herrn Erdogan zu lenken der sich das natürlich nicht gefallen lässt.

  78. Jaaahaaa ,liebe Kinderlein, bald ist es wieder soweit ,
    .
    .
    .
    es naht die Zeit der leeren Versprechungen , der Selbstbeweihräucherungen,

    die versammelten

    Zwischenbackenöffnungen

    spenden, was solche halt spenden ,

    ein Elysium nach dem anderen wird dem p.t. Publikum in Aussicht gestellt, wenn, ja wenn

    der zu Beschenkende nur das Kreuzchen richtig macht.

    Mit den Geschenken aber, ihr Kinderlein, ist das so eine Sache.

    Denket nur an den Vatertag, wo der Vater immer und immer wieder eine Krawatte oder Socken geschenkt bekommt,

    oder an Weihnachten, wo euch Tante Käthe ein Pulloverchen mit Kätzchenmotiv zudachte,

    obwohl ihr ein Junge seid,

    mit den zu erwartenden Folgen für euer Wohlbefinden in der Schulpause.

    Oder denkt an all‘ die putzigen Menschen, die wir geschenkt bekamen und in Horden noch immer geschenkt bekommen !

    Freu !!

    Mit den zu erwartenden Folgen .

    Die Zwischenbackenöffnungen werden uns zusch..beglücken mit Hoffnung, mit Zukunft, mit Perspektive,

    mit Wahlgeschenken wie Kugelschreibern und Stickern,

    und nach der Wahl natürlich Steuererhöhungen.

    Nach der Wahl ist nicht so schön, wie das Vorweihnachten,

    aber auf herbe Weise interessant, denn es gibt, portioniert und politisch korrekt modifiziert ,

    ein Quentchen

    Wahrheit.

    Zum Beispiel, was die Invasion so kostet, und dass wir das natürlich gerne bezahlen müssen,

    wegen Solidarität und Hitler und so,

    und das lieber tun müssen, als die Zukunft unserer Kinder zu sichern.

    Oder gar Grenzen.

    Grenzen kann man nämlich nicht sichern,

    ja, Kinderlein, da hört die Wahrheit auch wieder auf,

    aber es hieß ja :

    nur ein Quentchen.

    Deutschland im Herbst.

    Und im Eimer .

    Kinderlein .

    • Soziale Gerechtigkeit! Jaja, wie immer.

    • Mir kommt die Vorwahlzeit bei EDK-Center Eingängen und dgl. immer so vor:
      Wie kleine Kinder, die 2 Tage vor Weihnachten „plötzlich“ ihr Zimmer aufräumen. Unters Jahr über sieht’s dort aus wie Sau.

      Und das sag ich denen dann auch so, die mich da ansprechen (versuchen). Beim Spielchen „Frontal mit Fähnchen in den Weg stellen“ wird’s immer buchstäblich eng… (verpfeif Dich, zisch ab, etc.). Also immer mit einem Bein im blauen Wägele… (bis vor nicht gar so langer Zeit auch in der grünen Variante unterwegs). Dabei bin ich von Haus aus eigentlich ein sehr kommunikativer Mensch. Aber das Politgesindel (auch kommunal die vielen Helferlein) geht mir schon länger gehörig auf die Socken.

      Und wenn dann am Wahlabend sich die Linken und Grünen und Roten wiedermal in den Armen liegen, stelle ich mir die Frage, ob meine Wahrnehmungsstörungen wirklich nicht therapierbar sind.
      Aber vielleicht sollte ich einfach auch öfter mal die Bordeaux Flasche links… liegen lassen.


    • Vorwahlzeit bei EDK-Center Eingängen und dgl.
      Wahlstände haben wir da nicht, ich nehme an, da würden die Läden meckern (irgendwelche Promoter halten immer etwas Abstand zu den Läden). Aber Wahlplakate für Tierschutzpartei und Die Partei. Die Tierschutzpartei wirbt mit flauschigen gelben Entenküken, die sie wohl gerne frei herumlaufen lassen will. Die will ich aber genausowenig in der Wohnung haben wie Insekten. Es drängte sich mir der Gedanke an Katzenmessies auf, die ihre ganze Wohnung voll Katzen haben. Schauderhaft.

  79. Das Ich als Wille ohne Vorstellung
    In den Gedankenstraßen des Negerkusses
    vorzeitig abgebogen. SchaumWeiß blendet das Auge.
    Die schwarzen Fenster verschluckter Blicke,
    die auf Fragen heut verzichten.
    An einer Kreuzung werden Worte in Aspik getauscht.
    Wo Antworten über straff
    geformte Muskelwände vibrieren.

    Zeichen die sich in Töne verwandeln unter dem
    Schlag einer Laufradtrommel, – färben mannigfach
    das Rot der vielen Münder. Symmetrien.
    Im Stopp and Go geprägter Münzen.
    Nach der Chaostheorie.
    Strukturierte Biointervalle.
    Im Durcheinander typisierte Zeitrhythmen.

    Signale strömen durch Geruchstunnel und drängen an die Oberfläche.
    Manche kollidieren mit schlurfenden Schritten. Auch Quanten genannt.
    Manche mit schwellenden Fettglasuren.
    Andere mit verlockenden Parkplätzen im Rasengrün.
    Vier/viertelTakt per Mp3 plus farbschematischer Ganzkörpergardine.

    Was war und ist denn schön und was gefiel?
    Der Akt für welche Frucht?
    Des Wassers, des Staubes. Immer und stets.
    Sich kräuselnde Linien, die sich auf dem Weg in die Wildnis
    um die Freiheitskugel winden, schlingen, krampfen, kohabitionieren.

    Ja, die Wirklichkeit. Im Füllhorn aus dem Unterfluß.
    Rückt nicht nur Stühle und schneidet Rosen die verblühten.
    Sie singt vom Sinken. Auch.
    Vom Schweben. Erheben. Flügen in die Finsternis.
    Vom Schreiten, Stampfen, Hangeln, Tänzen auf der Fläche.
    Vom Reinfall und von Glück.

    Von Jenen die sich drangsalieren.
    Dem Gutscheinkarma blinder Flecke.
    Vom Gelb der Irren, die sich (n)adeln.
    Dem Braun der hohlen Nuß.
    Auch vom Blau vergessener Albenbilder.
    Und dem Schwarz vom GrubenSpam.
    HohlraumKopien, lallendem Gelächter.

    [ äh … sorry, ExtraNotat: Mit dem Auto LaternenSchockbilder durchspalieren
    ist derzeit wahrlich kein Vergnügen: ein Kopfkonterfei
    evoziert Werbung für eine Alkoholikerinitiative, ein anderes
    für Regenschirme (»wieder verfügbar«),
    und noch eines für multilinguale DebilenBildungskurse.
    Alle gedoppelt und gedreifacht in der 70 MeterStrecke vor der Ampel.
    Oh, schau mal: hier hängen Steuergelder! Codifiziertes Heucheln vermeintlich guter Tage. Mit Hoffnungsträgerdesign typographisiert.
    Noch bis Ende September. ]

    Für die StigmatisiertenBahnhofsbank:
    Paolo Pandolfo – Keep Going
    https://www.youtube.com/watch?v=Yevoq5bS0so

    Melanie De Biasio – Gold Junkies
    https://www.youtube.com/watch?v=LKT6f2_w6Rs

    • NN
      Das bringt mich glatt auf die Idee, im Speicher mal wieder nach den schmalen Lyrikbändchen zu suchen. Bestimmt TOLL wie Gelb der Irren, die sich (n)adeln.

  80. Ratlos
    Lieber Don Alphonso,

    wenn selbst einem klugen und kritischen Geist wie Ihnen nichts Besseres einfällt, als die Stimme zu verplempern (immerhin wollen Sie überhaupt wählen), zeigt dies, dass die Zeit reif ist für neue Köpfe und eine neue Partei. Nur, woher nehmen?

  81. Wunderbar! Köstlich!
    Lange habe ich nicht so sehr an Worten gelabt. Mehr davon, mehr!
    (geht ab, vor semantischer Völlerei keuchend und röchelnd)

    • Leider mache ich jetzt erst mal Urlaub.

    • Da kann ich nur wünschen
      Gute Reise!
      Bon Viage!
      ¡Buen Viaje!
      Buon viaggio!

      Godspeed, Don, Godspeed!

    • Dann wünsche ich Ihnen...
      …gute Entspannung und viele schöne Tage mit entsprechendem Wetter.
      Möilspeisn dazu und Schwammerl mit Knödl. A Gspusi tät auch noch passen…

  82. Werter Herr Moser Otto - auf Ihren früheren Beitrag muß ich kommentieren...
    „Dass die SPD mal eine wählbare Partei war, halte ich für ein unsubstantiierbares Gerücht,

    und sollte es jemals so gewesen sein, sind Sie zu jung, um sich daran zu erinnern.“

    Nun, kein Gerücht ist, dass die SPD mit Willy Brandt im Wahljahr 1972

    satte 45,8 % geholt hat (Union = 44,9%).

    „Die Mutter aller Wahlschlachten“ schreibt die Zeit.

    „So aufgeladen wie vor 41 Jahren war die politische Stimmung nie. Am Ende landete Willy Brandts SPD einen Sensationssieg, von dem sie noch heute träumt.“

    Nee, die SPD hat das Träumen längst aufgeben. Aktuell ist man dort schon mit weniger zufrieden.

    Ein Wahlkampf, der den Namen nicht verdient.

    Man fühlt sich eher an Vertreterbesuche erinnert.

    „Ham Se schon unser Programm gelesen?

    Nö, werde ich auch nich.

    Is doch alles gleich.“

    Tja, und das bei solchen Meldungen heute in der Bild.

    „BUNDESINSTITUT RECHNET OFFIZIELLE ZAHLEN NACH

    59 Prozent der Flüchtlinge haben keinen Schulabschluss.

    Hunderttausende der von Deutschland aufgenommenen Flüchtlinge und Migranten haben wegen mangelnder Schulkenntnisse vorerst nur geringe Chancen auf dem Arbeitsmarkt!“

    Nun ist die verordnete Euphorie verflogen.

    „Keiner weiß mehr.“ (Rolf Dieter Brinkmann)

    Und der Wähler?

    Ach, Frau Merkel. Küss die Hand, gnä‘ Frau.

    Grüß Gott.

  83. @ Don - "es ist nicht verplempert, manche Piraten machen einen guten Job."
    Sorry, Don,

    aber die sind auch irgendwie nicht anders.

    „GASTBEITRAG STARTSEITE TOPTHEMA“

    „Eigentlich wollte ich in diesem Jahr aus politischen Gründen keinen Urlaub in der Türkei machen, aber …“

    „PIRATEN fordern in Zeiten von erhöhtem Aufkommen an Asylsuchenden eine Aufstockung der Ressourcen beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, um unnötige und belastende Wartezeiten zu vermeiden.

    Hierbei darf es zu keinem Qualitätsverlust der Beurteilungen und Entscheidungen kommen, wie es im sogenannten „Schnellverfahren“ der Fall ist.

    Wir setzen uns außerdem für ein generelles Ende von Abschiebungen und der Abschiebehaft ein, insbesondere zwischen dem 15. November eines Jahres und dem 15. März des Folgejahres. Eine Rückführung zieht in vielen Herkunftsländern eine zusätzliche Gefahr für Leib und Leben nach sich.“

    Alles auf der Homepage Piratenpartei-nrw.de

    Schönen Urlaub.

    • Nicht nachbohren
      bitte.

      Frei und geheim.

      Der Don ist ja praktisch das Es von Herrn Meyer, das aber die Eloquenz der oberen Etagen okkupiert hat.

  84. Die Leibeigenschaft eines Strohmanns - oder: Die Geburtsurkunde als Bürgschaft
    Werter Don,
    vermutlich haben Sie es mit Ihren erquicklichen Gedanken über Miete und Leibeigenschaft nicht beabsichtigt, die Tür zu einem (tatsächlich existierenden) Paralleluniversum aufzustossen, in dem Leibeigenschaft nie abgeschafft wurde (und daher auch nicht neu eingerichtet werden kann). In diesem Paralleluniversum – wir befinden uns hier in den allerobersten Etagen einer globalen Machtstruktur, die die Labels BIS, IMF, World Bank trägt, also noch oberhalb von „Zentralbanken“ wie FED, ECB usw. angesiedelt ist – geht es um das juristische (dingliche?) Eigentum am menschlichen Leben. Angeblich sammelt man dort Geburtsurkunden (als Originale). Angeblich sollen da bereits 1.5 Mrd. Menschen in Strohmannform „registriert“ sein. Wofür/Wozu? Naja, wenn ein „Staat“ – aber auch eine „Staatenunion“ – die Verpflichtungen gegenüber diesen „Überbanken“ nicht mehr einlösen kann – dann gehören die Staats- oder (später) Unionsbürger (Bürger = Bürgen) wohl den „Überbanken“. Was die mit diesem Eigentum wohl machen oder machen werden? Hmm. Keine Ahnung. Könnte mir aber vorstellen, dass es in Zukunft keine Staatsbürger, aber dafür so etwas wie „corporate humans“ gibt – etwa nachdem ein „Staat“ oder eine „Union“ wirtschaftlich zusammengebrochen ist. Dann bürgt ein Teil von uns halt für Mercedes, ein anderer Teil für Siemens, ein weiterer Teil für Deutsche Bank, usw.
    Ein gewisser „Harvey Friedman“ bringt das in „Bankster Club“ (I-III) ganz gut rüber und auch die „spirituelle Dimension“ dieses Paralleluniversums ist ganz gut beschrieben – er sieht das ähnlich wie dieser Prof. Veith, den ich ausgehend vom Baggersee in Ingolstadt schon mal verlinkt hatte. Immer wieder kommt diese Verbindung zwischen Jesuiten, Geldleuten und militärischen Geheimdiensten (Vatican City, City of London und Washington DC) zum Vorschein. „Harvey Friedman“ hat wohl in Österreich Schwierigkeiten kekommne und inzwischen gehört „Bankster Club“ auf Amazon zu den „Boko Haram“. Aber ein YT-Video zum Thema „Leibeigenschaft in der Moderne“ existiert noch:
    https://www.youtube.com/watch?v=J56PI2OkN94

    Hartkopferte werden das natürlich als Verschwörungstheo..sophie abtun, aber ich meine inzwischen, dass an dieser Sicht etwas dran ist, was auch Implikationen für die Peripherie dieser Zwiebelschalenheuristik besitzt.

  85. Leibeigenschaft
    als Berliner antworte ich Ihnen mal. erstmal finde ich es schön, dass sie allen antworten. das ist echt selten.
    was ihre Rolle bei der FAZ angeht, nehme ich aber an, das sie eher ein „Clown“ sind, wie es Bannon sagen würde, in die Blogsparte abgeschoben, damit nichts anbrennt (so machen es viele Zeitungen).
    und was ihren Zynismus angeht: der sieht immer auch unbequeme Wahrheiten, verliert darüber aber auch seine Menschlichkeit.
    sie können das ja noch so „witzig“ formulieren, im Grunde sind ihre ersehnten Idlyllen ohne Arten von Leibeigenschaften nicht zu schaffen (was sie ja auch gut benennen). auch dass sie klar sehen, dass sie zur „Ausbeuterseite“ gehören, kann ja nicht drüber hinwegtäuschen, dass ihre Haltung zynisch ist, mit der Welt fertig hat. ich habe allerdings auch keine Antwort, wie man diese Probleme löst. kann sie verstehen – und doch würd ich mir wünschen, dass ihre Position nicht der kleinste gemeinsame Nenner des Humanen ist, auf den ein Mensch nach Abzug aller Utopien zusammenschrumpft

    • Nein, eigentlich ist das ein Bananenbeitrag. Ein Beitrag „Flüchtlinge sind ein Treiber dier Mietpreise“ wäre nicht ganz gerecht, weil sie ja von einem Mob aus Politik und Medien anzgezogen wurden – wie sollen sie wissen, dass unser Regime und seine Propaganda auch nicht besser ist als Pakistan oder Uganda, und natürlich nichts oder viel zu wenig für die Menschen tut, wenn sie mal hier sind.

      also behelfe ich mich mit einem Einstieg, der die Kernprobleme des Wohnungsmarktes zu einem Unterthema macht. Trotzdem bin ich der Meinung, dass Leibeigenschaft unverdient schlecht dargestellt wird, weil die Soziologen und Historiker, die darüber schreiben, genau wissen, dass unter einem feudalistischen System ihr Platz bei den Schweinen im Wald wäre. Hart, aber so ist es nun mal.

    • Kollege,
      die Welt hat wohl eher Sie fertig!
      es gibt keinen kleinsten gemeinen Nenner für Sie.
      mal Problemlösungsantworten denken und verkünden, bitte.

    • ..dass ihre Haltung zynisch ist
      Ich habe vor kurzem beim Rennradfahren
      festgestellt das ich ein Egoist bin wenn ich fahre.
      Zu meiner mentalen Entlastung
      (als ehem Krankenpfleger hatte ich ein anderes Selbstbild)
      ist mir eingefallen den anderen zuzugestehen das sie das auch sein dürfen.
      Wenn man sich gemeinsam darauf einigt das dies so ist
      und die idealisierten Bilder weglässt hätte man eine schöne
      Basis auf der man aufbauen kann.

      Das Problem ist ggf das wir die Wunschbilder die wir
      von uns haben oft gar nicht verwirklichen können
      und nur so tun als ob es anders wäre.

      Die Flüchtlingskrise zeugt das sehr schön.
      Im nahen Osten lösten sich damals Flüchtlingslager auf
      weil die Unterstützung ausblieb.

      Die Leute kamen durch löchrige Grenzen nach Europa
      und die Bundesregierung hat sich entschlossen
      die Leute reinzulassen.

      Ursache dafür war ggf das man ein bestimmtes
      idealisiertes Bild von sich hatte das man erreichen oder
      aufrecht erhalten wollte.

      Die Alternative wäre das Bild gewesen das die herzlosen Deutschen
      die Hilfe verweigern. Dr. Merkel entschied sich für die Hilfe.

      Wirklich nett sind wir aber nicht. Man würde es nämlich unterlassen
      dritte die das aus unterschiedlichen Gründen nicht leisten können
      oder wollen zu kritisieren.

      Es wird aber zunehmend zum Problem wenn wir
      unsere Selbstbilder anderen zur Pflicht machen.
      Bestes Beispiel dafür sind die Aussagen über
      politisch handelnde in GB, USA, Russland,
      die Türkei oder Israel.

      Das Bild des netten Deutschen kippt m.E. schon länger in die Richtung
      des arroganten und bevormundenden Deutschen.

      Ich gebe zu das Politiker in Deutschland auch so
      mit ihren Bürgern umgehen und die Bürger merken das.

      vgl Viele Millionen Pendler die zu über 60% mit einem
      PKW zur Arbeit kommen und ca zur Hälfte einen Diesel fahren.
      Die Politik fantasiert von Fahrverboten und der Abschaffung
      von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.

    • Herrlich, diese erquicklichen Gedanken
      insbesonders der, „dass Leibeigenschaft unverdient schlecht dargestellt wird …“
      .
      Eine Klassengesellschaft hat schon was.
      .
      Aber auch die Proscriptio war wesentlich besser als ihr Ruf und brachte erst die notwendige Dynamik in die Klassengesellschaft, so dass
      .
      Wissenschaft, Kunst, Literatur und Architektur erblühten, dass
      .
      soziale Probleme bei nur mäßigen Steuersätzen lösbar wurden,
      .
      und all dies ohne die Wirtschaft zu ruinieren.

  86. andere Perspektive
    Zugegebenermaßen einer der amüsanteren Beiträge über den „Wohnungsmangel“ – der wie die meisten Beiträge aber nur einen Teil des Problems trifft. Ich lebe mit Frankfurt in einer der angespanntesten Gegenden. Und ja, als mittellose Studentin mit Kind, Asylbewerber oder kleiner Handwerker geht hier nicht viel oder gar nix. Was ich bei den Diskussionen allerdings vermisse ist die allgemein gestiegene Erwartung an Wohnraum – nicht nur in den Ballungsräumen. Der Quotient aus Wohnraum und Einwohnern hat sich in 50 Jahren nach meinen Kalkulationen nicht wirklich stark verändert. Allerdings die individuelle Nachfrage bzw. die Ansprüche an Quadratmeter – unabhängig von der Lage. Es scheint völlig normal zu sein wenn ein Paar mit 1-2 Kindern nach 4-Zimmer, Küche, Bad Ausschau hält. Doppelverdiener ohne Kind ohnehin, obwohl nur ein Bruchteil der Zeit in den eigenen Wänden verbracht wird. Vor ein paar Jahren haben sich 4ZKB noch zwei Großfamilien geteilt und meistens war noch Besuch da. Eine Besinnung auf weniger Wohnraum pro Nase würde einen großen Teil des Problems beseitigen ohne die letzten grünen Flecken zuzubauen.

    • Das ist richrig, der Platzbedarf auch weniger gehobener Schichten geht in Richtung 40m² oder mehr, aber mit der Leibeigenschaft werden wir keinem Sauhütesoziologen mehr als 9 m² geben, die er sich mit einem Putzpolitologen teilen muss. Dann entspannt sich das automatisch.


    • Es scheint völlig normal zu sein wenn ein Paar mit 1-2 Kindern nach 4-Zimmer, Küche, Bad Ausschau hält.
      Ja, ist es.
      Das stimmt schon, daß die Leute mehr Platz wollen und den 56qm-Nachkriegs-Sozialer-Wohnungsbau-Standard nicht mehr wollen.
      Wäre mal interessant, mittels Interviews herauszufinden, wie sich die Lebensweise verändert hat, daß das so ist.
      Ich nehme an, ein wichtiger Punkt ist, daß die älteren Kinder sehr verhäuslicht wurden. Die waren früher (1950er, auch noch 1960er) mehr und schneller draußen.
      Und ansonsten wollen sich die Leute nicht mehr so auf der Pelle sitzen und weniger Ansprache als ihre Ruhe vor dem Computer. Das ist wohl auch noch ein Punkt.

    • Neun Quadratmeter
      war mein erstes Studentenzimmer für 120DM.
      Nachbar ein Straßenmusiker…
      Später analysierte ich Bilanzen von Wohnungsunternehmen.
      Aber wie in Sandra Paretti „Der Winter der ein Sommer war“ endet Feudalismus mit der Auswanderung nach Amerika.
      Durch Zwang oder in freier Wahl.


    • @Blue Monday: mein Lehrlingszimmer maß 2,90 x 3,50 x 3,50 (Höhe), und kostete 50 DM warm (zentralbeheizt) im Monat. Das Haus war aus den 1840ern oder 1860ern, der ehemalige Werkskindergarten, unten Musikschule, oben subventionierte Vermietung an Lehrlinge und Praktikanten. Von da an habe ich immer im Altbau gewohnt und bin glücklich damit, weil einem da die Decke nicht auf den Kopf fällt.
      Studentenzimmer war dann eine Wohnstube im Seitenflügel, 30qm, Ofenheizung – Klo auf halber Treppe war ich schon gewohnt – und zum Ende ca. 120 DM. Für die Kohle zum Heizen gab ich etwa 800 DM pro Winter aus, Strom zum Duschkabine erwärmen 20 DM/Monat. Sowas gab es noch in den 1980ern in West-Berlin… aber solche Gelegenheiten sind lange vorbei…

    • Paradox
      Es ist doch Paradox, wir finanzieren zigtausendfach Zugereisten das bedingungslose Einkommen und auch die teuren Wohnungen in den Städten. Für Menschen die aller wahrscheinlichst niemals sich selbst unterhalten können.
      Und gleichzeitig Menschen die in der Stadt arbeiten und in der Nähe ihres Arbeitsplatzes bezahlbaren Wohnraum suchen, nichts finden, weil sie in Konkurenz zum Sozialamt stehen.
      Armselig.

  87. Urlaubsgrüsse sind aber erlaubt
    und würden auch gelesen.

  88. Verehrter Don Alphonso,
    … dürfte ich fürderhin einen so schönen Text pro Woche erwarten, würde ich Ihnen am liebsten die sofortige Leibeigenschaft andienen. Leider fehlt mir die Kammer, die ich Ihnen überlassen müsste, damit Sie sie mit Hilfe eines Schreibtischs und einer Feder zu meinem Vergnügen bewirtschaften könnten.
    Würden Sie mir die Ihre überlassen, hätten wir zwei Probleme zugleich gelöst: Wir wären der Wiedereinführung der Leibeigenschaft ein wenig näher gekommen und Sie müssten nicht mehr gegen Ihren Willen von Marktmechanismen profitieren. Was hielten Sie davon?

  89. Der bereits halb-belegte Barhocker auf dem Weg zur Toilette ist
    ….sinnbildlich für die überforderte Infrastruktur in einigen Stadtbereichen. Man kennt die Ecken mit Graffiti, wildem Graswuchs und alten Schrottkisten. Genau da wird es dann noch bunter. Und trotzdem würden die meisten die Freiheit im Dreck zu leben der nachhaltig ordentlichen Bevormundung vorziehen. Der Beitrag kommt für den Justizminister zu spät. Nach dem 24.9. muss der sich in der Kneipe auch einen anderen Platz suchen! Ein Fensterplatz wird es schon sein!

  90. Ein neuer Hype
    Lieber Don

    Ich möchte noch die klimafreundliche und nachhaltige Seite Ihres Vorschlags hervorheben.

    Leibeigene waren ja in der Regel nicht auf Daunen gebettet, sondern lagen auf einem veganen, mit kompostierbarem Laub oder Stroh gefüllten Sack aus regionaler Produktion. Sie waren auch die Avantgarde des wohl gerade unter den Hipstern in Hauptstädten so beliebten Minimalismus-Hypes. Befreiung durch die Reduktion auf das Notwendige: Eine Bekleidung für werktags, eine für am Sonntag. Einen Löffel. Wer ausser Ihnen und noch ein paar wenigen anderen möchte denn heute noch mit Silberkannen belastet sein, die ständiges Polieren verlangen? Auch die Sharing-Economy wurde von den Leibeignen bereits bestens vorgelebt. Was braucht jeder seinen eigenen Teller, wenn man gemeinsam aus der einen, grossen Holzschüssel aus nachhaltig produziertem Holz essen kann? Das fördert auch die Teambildung und das Gemeinschaftsgefühl! Auch das Mini-Fasten durch Auslassung einer Mahlzeit, vor allem gegen Winterende, war schon früher ein bekanntes und erfolgreiches Mittel um die schlanke Linie zu erhalten. Dann scheint es doch auch in der Hygiene unter den Hipstern in den Hauptstätten einen neuen Trend zurück zur Natur zu geben: waschen nur mit Wasser und ohne Seife zur Selbstregulierung von Haut und Haar. Auch die Leibeignen früherer Zeit dürften diesen Trend bereits vielfach vorbildlich gelebt haben. Hervorzuheben ist schliesslich der bewusste Einsatz von erneuerbarer Energie zur Erreichung einer guten Zimmer- und Schlaftemperatur, indem auf Biowärme zurückgegriffen wurde. Der im Haus integrierte Stall mit dem Kleinvieh im Erdgeschoss und das gemeinsame Schlafen in einem einzigen Raum reduziert nicht nur der Landverbrauch pro Kopf (Vieh und Mensch) wesentlich, sondern ist auch ein wertvoller Beitrag zur Erreichung der Klimaziele.

    In Kombination mit Ihrem kürzlich gemachten Vorschlag zur nachhaltigen, veganen Ernährung aus regionaler Produktion scheint mir das ein Projekt zu sein, das durchaus den modernen Grossstadt-Hipster ansprechen könnte.

    Nur hat sich Leibeigenschaft als Label in den letzten Jahrhunderten abgenutzt. Sie bräuchten ein neues Label, welches den grünen und nachhaltigen Aspekt betont und auf die Befreiung durch Aufgabe belastenden Besitzes und der Möglichkeit der Selbstfindung durch Reduktion auf das Wesentliche hinweist.

  91. Heute nach dem Frühstück
    habe ich gelesen:
    http://bilder.buecher.de/produkte/40/40910/40910540z.jpg
    Zeigt die individuelle Perspektive des Menschen zu Werten und seinem Land.

  92. .
    Leibeigenschaft ist eigentlich nur was für’s Land.
    Für Bürger einer Stadt gilt sie nicht.
    Stadtluft macht frei.

    Was gilt die Freiheit > keinen Flughafen haben zu wollen?
    Schaumermal.

    Der BER wird bestimmt auch 2018 nicht eröffnet,
    Irgendwas ist immer.
    Dann wird der Geldhahn endlich zugedreht. Amen.

    Der Flughafen Tegel – Berlins geniales Nachkriegskind –
    erleidet an seinem 70. Geburtstag nächstes Jahr
    einen Herz-Infarkt.
    „Gib uns unsere Ruhe und unseren Himmel zurück“
    flehen die Anwohner mit endlicher Geduld.

    Auf den Flughäfen wird Gemüse und Hanf angebaut.
    Schafe und Ziegen halten das Gras kurz.
    Der Sensenmann gähnt, er hat wenig zu tun.

    Leibeigenschaft sollte nur so aussehen:
    Der Mensch verschenkt seinen Leib an seine(n) Liebste(n).
    Für eine Nacht!
    Dann wird er wieder freigelassen.

    • Genau, Landluft macht unfrei und daher sollen die Akademiker, die man nicht braucht, aufs Land. Das ist doch ganz einfach.

    • Stadtluft macht frei
      Das wussten die Leute und
      besorgten sich Spieße um ihre Freiheit
      und ihren Besitz zu verteidigen.

      Wer nichts hatte wurde glaube ich gar nicht einfach so
      in die Stadt gelassen oder er musste Abend wieder
      vor die Tür, genauer die Stadttore.

      Die Spießbürger konnten jeden der auf seinem
      hohen Ross daher kam mit ihren Waffen auf
      den Boden der Tatsachen zurückholen.

      Wenn ich groß bin,
      will ich auch mal Spießer werden,
      sagt das kluge Kind schon in der Werbung.

      Die von der Linken verunglimpften Spießbürger hatten 1848
      tatsächlich etwas zu verlieren.

      Ich mache es ggf wie Schopenhauer.
      Der vermachte sein Geld u.a.
      den Pensionskassen für Polizisten und
      ihren Hinterbliebenen und eben
      nicht den Revoluzzern.

  93. Kleinbürgerkrieg durch Nmigration
    Ein Freund bekam kürzlich ein Mietshaus in Auditown überschrieben. Seine Schilderungen sind noch drastischer.

    In der F.A.Z. durfte ein Historiker schreiben, die Amerikaner hätten dem Alten Kontinent den Wirtschaftskrieg erklärt (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/handelskrieg-auch-die-raffinade-will-raffiniert-sein-15135360.html).

    Wenn die Säbel ohnehin schon rasseln, militärisch knapp:
    Die Linksgrünen haben den Kleinbürgerkrieg erklärt.

    @ Antesde: Eine Immobilie können Sie nicht sofort verkaufen (Notar, Grundbuchamt usw.). Daher müssen Sie einen Renditeaufschlag einkalkulieren. Sie sollten eine Bruttorendite von 4 Prozent einkalkulieren, dürfen daher nur 25 Jahresmieten zahlen.

  94. Tolstoi und Don Alphonso
    Ihr Artikel enthält mal wieder interessante Gedanken. Mir fällt da spontan die Figur des Kostja Ljewin aus Tolstois „Anna Karenina“ ein, der die Krisen seines privilegierten urbanen Lebens mit bodennaher Landarbeit überwindet. Als Gutsbesitzer, weshalb er mich durchaus an Sie, Don Alphonso, erinnert. In einer schwierigen Zeit, denn in Russland wurde kurz zuvor die Leibeigenschaft abgeschafft. Ljewin machte also aus der Not eine Tugend und fand durch harte körperliche Arbeit auf der eigenen Scholle seinen Seelenfrieden. Wie wäre es damit, Don? Nach zehn Stunden mit der Sense ist dann auch der Blog weniger angestrengt beißend…

  95. Ironie?
    Man könnte über die Idee lachen. Tu ich aber nicht.
    Mir scheint die Tendenz in unserer Gesellschaft (?) schon da zu sein.
    Der Witz/ die Ironie bereitet den Tabubruch, den Wandel vor. Worüber lachen wir? Bei welchem Witz bleibt das Lachen im Halse stecken? Bei diesem.

    • Ironie? Nein!
      @Wolff: Sie haben da wohl etwas falsch verstanden bzw. Ihren Tolstoi nicht richtig gelesen. Ljewin wird als glücklicher Mensch geschildert, der aus freien Stücken auf seinem Landgut harte körperliche Arbeit leistet. Eine frühe Spielart dessen, was unser Don heute mit seinen Alpenüberquerungen zu erreichen sucht. Nur dass eben die Anstrengung auf der eigenen Scholle dem Kolja Ljewin zum Seelenfrieden verholfen hat, während Don Alphonso noch durchaus unversöhnliche Züge zeigt. Ganztägige nutzbringende körperliche Arbeit – ob auf dem eigenen Landgut oder anderswo – möchte ich generell den meisten hier und anderswo im Internet Diskutierenden ans Herz legen. Das würde viele Diskussionen merklich entspannen…

  96. AFD
    Ja Don,

    ich finde Ihre Anmerkungen zur AFD zumindest nachvollziehbar.
    Allerdings muss irdendjemand doch die Oposition machen. Wenn nach weiteren 4 Jahren 2er Koalition dann die 3er oder 4er Koalition kommt, dann treibt man doch automatisch, die Wähler zur AFD und bringt diese über 50%. Wer will das wirklich? Aber das kann so laufen. Ich habe das nie verstanden, warum die grosse Koalition früher als demokratiefeindlich eingesehen wurde. Jetzt kann man es erahnen.
    Die Hoffnung ist, dass die AFD in einigen Jahren akzeptiert wird als Koalitionspartner für das bürgerliche Lager.
    Wir haben ansonsten unser Vertrauen in Deutschland verloren und werden wegziehen in ein Urlaubsland. Wir brauchen nicht mehr lange arbeiten. Ein Teil unseres Vermögens wird aber hier weiterarbeiten sei es als Unternehmen oder Immobilie. Das scheint ja noch prima zu Laufen mit der Konjuktur und Mieter werden auch immer neue produziert. Aber was brauch ich mich denn in meiner Freizeit mit meinen Lohnsklaven oder Mietsklaven rumschlagen. Leibeigenschaft zu Verwalten ist auch harte Arbeit. Aber auch dafür gibt es Dienstleister und Möglichhkeiten ;)

    • Ich wähle den, der mir entgegen kommt, die AfD wäre Taktik und dafür bin ich nicht zu haben. Die Taktik hat lang genug den Wurmfortsatz FDP leben lassen.

    • Koalition mit der Afd
      Ich freue mich auf den Tag, an dem die CDU nach einer Landtagswahl zum Regieren nur noch die Wahlmöglichkeit zwischen der Linken und der AfD hat.

    • Titel eingeben
      „Ich wähle den, der mir entgegen kommt, die AfD wäre Taktik und dafür bin ich nicht zu haben.“
      .
      Etwas weiter unten (später) schreiben Sie, dass Sie die Piraten wählen, …aus taktischen Gründen.

    • Aus apotaktischen Gründen. Nicht Parlamentstaktik.

  97. Zum Niederknien
    Lieber Don!

    Das gute Tun der Menschen, halten auch in heutigen Zeiten, weder Ochs noch Esel auf. Ob man später einmal auch die Wachsfigur der sog. Bundeskanzlerin (ich hoffe inbrünstig, es ist doch alles Matrix oder so) bei Madam Tussaud in einen extra abgesperrten und einschlagsicheren Kasten packen muss?

    Wie können Sie bei der Erstellung Ihrer wunderbaren Texte ohne Schmerzmittel auskommen. Die nüchterne Wahrheit schreit einem ja täglich ins Gesicht und dennoch lese ich immer nur, dass es sich um eine spätsommerliche Brise mit Blümchenduft handelt und ich doch völlig engstirnig auf dem Holzweg sei.

    Ihr JQ

  98. Wohnungsnot
    Als Vermieter kann ich da nur sagen:

    Wahre Worte gelassen ausgesprochen!

  99. Neue Jobs für Migranten
    Anlässlich der Veranstaltung einer Liechtensteiner Privatbank im Jahr 2015 in Berlin zum Thema Demografie (und Geldanlage) habe ich entgegen dem optimistischen Duktus des Dozenten zwei Berufsbilder als zukunftsträchtig angesehen: Haushaltshilfen und Wachmänner. Man hat vergessen, dass vor dem 2. Weltkrieg selbst mäßig bezahlte Lehrer oft ein Dienstmädchen beschäftigt haben. Der Niedriglohnsektor war damals größer als heute.

    • ja
      aber sie hatten keine Messer.

    • Haushaltshilfen und Wachmänner ...
      … wie halt schon jetzt in jedem brauchbaren Drittweltland!

    • Jobs der Migranten
      ich sag’s ja: Früher mussten wir noch nach Afrika zum kolonialisieren. Heute kommen sie freiwillig zu uns.

    • Wenn die neuen Zahlen stimmen – 60% ohne Schulabschlusas – haben wir ein gigantisches Problem. Masn fragt sich, wearum die Lügner von 2015 nicht aus den Medien entfernt werden.

    • 60% ohne Schulabschlusas
      Ich finde das gut da sie ggf noch
      keine verfestigte Meinung über die Welt haben.

      60% mit einer Ausbildung zum Religionslehrer
      oder Suizidattentäter würde mir weniger gefallen.

      Ich Frage mich immer was aus den Frauen geworden
      ist die zB in Syrien Opfer von Massenvergewaltigungen
      wurden. Das soll kein Zynismus werden,
      ich würde das wirklich gerne Wissen.
      Diese Frauen werden wenn sie schwanger wurden die
      Kinder auch bei bestem Willen nicht lieben können.

      Das interessiert die ganzen Frauenrechtlerinnen
      und Genderfachleute aber überhaupt nicht.
      Oder war da was in letzter Zeit?

      Ich vermute diese Frauen werden in der Türkei
      an der weiterreise ins gelobte Land gehindert.
      In dieser Frage gefällt mir die Politik der Türkei gar nicht.

      Die nationalen sozialistischen deutschen Politiker
      fordern natürlich nur die Reisefreiheit für
      Leute mit deutschem Personalausweis.

    • Der 1. ging wieder ins Nirwana, ich dachte mat hätte das mit
      dem „Du schreibst zu schnell“ im Griff.
      .
      Also Dienstboten beim Schulmeister. Für Kost & Logis, vielleicht an Maria Lichtmess ein paar Groschen. Die damaligen Prügelpeitscher hatte selbst kaum genug. Einen kreideverstaubten Anzug vielleicht. War allenfalls dem Grattel von „Frau Lehrer“ geschuldet.

    • Dazu braucht es keinerlei Lese- und/oder Schreibkenntnisse, begleitend vormachen reicht:
      Auf die Fahrräder (schwerste Hollandmodelle mit Gesundheitslenkern vorzugsweise) mit ihnen, Akkumulatoren laden!!!

  100. Machen wir uns nichts vor
    Wenn interessierts? Zumindest nicht unsere Politiker. Viel wichtiger ist doch, dass andere Länder von der Herrschaft der Diktaktur befreit werden. Dort besitzt eine Familie das ganze Vermögen! Wir müssen einen gemeinsamen Nenner auf der Welt finden. In unserer Demokratie ist es wenigsten etwas besser geregelt. Das dürfen Sie nicht vergessen, hier besitzen 6 Leute das gesamte Vermögen. Das ist ein gewaltiger Unterschied!
    Meine Empfelung: Abwarten. Wir haben so wenige Arbeitslose wie noch nie. Der Bereich Harz4 & Co. ist ein neuer Entwicklung trend. In diesem Bereich werden noch massig Arbeitskräfte gesucht. Solange nicht das Notstandsgesetzt kommt, ist unser Trend aufwärts zur 6 Mann Reichtum!!!

  101. Wohnraum
    vor einigen Monaten wurde im Nachbarort ein Minderjähriger als Flüchtling anerkannt und freiwillige Helfer organisierten den Nachzug der Familie. Mit Spendengeldern deckten sie die Flugkosten, organisierten Visa etc. Dann standen die 7 weiteren Personen und der Minderjährige auf der Matte. Niemand hatte eine entsprechende Unterkunft organisiert.
    Die Familie (inklusive Tanten) wurde in ein Großraumtaxi gesetzt und zum Landratsamt Starnberg gefahren und harrten dort aus. Alle Ansprechpartner versuchten verzweifelt eine Lösung für das Problem zu finden. Keine von den angeblich zuständigen Stellen (gibt es die überhaupt?) wollte eine Übernahme der Kosten zusagen. Die Familie wurde dann übergangsweise in einem katholischen Kloster untergebracht. Leider habe ich in der hiesigen Presse nichts vom weiteren Procedere lesen können.

    • blöde Frage
      wie soll das eigentlich mit dem Familiennachzug laufen?
      Es ist ja oft kein Pass des Erst-Intruders vorhanden, wie soll das mit dem Nachzug laufen?
      Per Akklamation oder irgendwie medizinisch?

    • Man denkt da wohl gerade über Gentests nach.

    • Minderjährige machen bei uns einen Auslandsaufenthalt - in Australien,
      Kanada, Neuseeland oder sonst wo. Oder ein soziales Jahr, auch teils weit entfernt von der Familie. Alleine!
      Oder beginnen, gerade nach G8, sonstwo eigenständig ihr Studium oder eine Ausbildung.
      Hab noch nie gehört, dass sich da welche einsetzen, die die Familie nachholen wollen. Gar Tanten!
      Ist der einschleussende Helferkreis wenigstens finanziell haftbar?
      Auf Dauer und für alles?

    • Jetzt ist auch klar wer den BER geplant hat
      …es waren Helferkreise!!!

  102. Geh jetzt Tauben vergiften in`n Park...
    … aber was fürn Ticker ist ein Politiker….
    https://www.youtube.com/watch?v=vdxuEbA6-rU

    … geh jetzt Tauben vergiften in`n Park

  103. Die Partei gibt es schon
    @Deresschonimmerwusste:
    Die Partei, nach der Sie Ausschau halten, gibt es schon: ADD
    https://ad-demokraten.de/#brennt
    https://ad-demokraten.de/category/kandidaten-btw-2017/
    Mich gruselt es erheblich.

  104. kek
    Selten so gelacht. Als Doppelzahler für EINEN Fernseher – einmal privat,

    einmal die GmbH – erfreuen mich natürlich die Anmerkungen zu den GEZ

    Millionärinnen die mit ernster Miene des abends um 21.45 Mitmenschlichkeit

    und Sozialmoral einfordern.Und das Soziodrama in der Kneipe wo der EINE

    Migrant hinzukömmt – ist schlichtweg das genialste Stück Infamie – äh –

    Satire, das seid längerem den Weg ins Freie gefunden hat. Eine Frage bleibt:

    wieso konntet ihr nur 71 so blöd sein, Euch den Preussen – sprich: Berlin – anzuschliessen?

    Da war der Kini nicht ganz auf der Höhe, gell? Der hat doch sonst so schöne Wohnungen gebaut….Eigenbedarf, ja, aber schön!

    • Raub und Bestechung
      Der bayerische König wurde mit Hilfe des 1866 von Bismarck geraubten Welfenschatzes bestochen. Aber, hey, der Kini war blank und brauchte dringend Bares. U.a., um seine Fafners und Fasolts zu bezahlen.

      So kam es zum Anschluss des Königreiches Bayern (einschl. der Pfalz, grrr) an das Elend des protestantischen Nordens.

  105. Nochmal.... Ticker die Zweite
    FJ45 sagt:
    22. August 2017 um 18:06 Uhr

    Geh jetzt Tauben vergiften in`n Park…
    … aber was fürn Ticker ist ein Politiker….
    https://www.youtube.com/watch?v=FWI8I-4ifVA
    … geh jetzt Tauben vergiften in`n Park

  106. Don Dislessio
    „… wenn man sich den besten Mieter heraus sucht …“

    DUDEN:

    heraussuchen

    schwaches Verb – kritisch prüfend aus einer Anzahl [gleichartiger] Dinge oder Personen auswählen und von den übrigen trennen

  107. @ Black Blacky sagt am 22. August 2017 um 12:57 Uhr
    „Flucht…..?
    Ich bleibe hier, und sollte ich dann noch im Alterskontext ein Mindestmaß an körperlicher Fitness mein Eigen nennen, helfe ich beim verteilen der Laternenorden. Over and out.“
    .
    Verteilen der Laternenorden?
    .
    Vor der Verteilung der „Laternenorden“ wird es zunächst ganz andere Dinge zu erledigen geben oder glauben Sie vielleicht, die noch nicht….,Sie wissen schon, halten die Füße still und die Hand am Schlauch der Wasserpfeife?
    .
    Unter den von ihnen genannten Umständen sollte es doch noch möglich sein Dinge zu tun die wir (in der Vormerkelzeit) alle mal gelernt hatten. Ein G3, eine Uzi, ein AK 47, eine PzF 44 oder RPG 7 zu bedienen und die altersmatte Hand wird auch noch eine Handgranate zu führen wissen.
    DdH

    • Bei mir wars ein G3 und ich war wirklich nicht schlecht
      Allerdings, bei den neuen Sachen müßte man mir erst die Zieloptik erklären. Aber sonst? Gelernt ist gelernt (vom Vater, Jhg. 1916, Infanterist WW2nd).

    • und dieser alte
      Chinese, der Sunzi oder wie immer der halt geschrieben wird. Der immer noch gelehrt wird an bestimmten Schulen, die gut sind halt. International.

      Oder Wirkung vor Deckung, wenns klemmt.

      Beste Grüsse zu Ihnen
      der nur noch Tandem springen darf, weil zualthalt

    • Butter bei die Fische
      Eine Waffe entsichern, anlegen und putzen können ist ja nett und macht mir auch Spaß, aber 100k deutsche Best Ager gegen einen international aufgebauten Jihad in juveniler Millionenstärke wäre ein kurzes Gemetzel. Wir haben allenfalls Technologie, und die hat die letzten Jahrzehnte auch schon nicht mehr genug Tore für den Westen geschossen, sobald es auch nur ansatzweise ernst wurde. Ein Rassen-Religionskrieg in Europa wäre eine Hausnummer, wie es sie hier in tausend Jahren nur zweimal gab. Ich prophezeie Balkanisierung der eklig-zähen Sorte.

    • Waffenkammerzeiten
      Oh güldener DhD,
      Sie erinnern mich an die Zeit mit den Mörderinstrumenten:
      Maschinengewehrschiessen sollte unbedingt auf den Lehrplan.
      Diese Ballerfuzzies in den Sessel mit Joypistols sind doch der reinste Witz…
      Die sollten Patronengurte in Rekordzeit füllen lernen und das MG kühlen, ein Hoch der Handschuhindustrie!
      Kopfhörer – Pah, Vintage original Sounds ohne Ohrenarzt.
      Dann schätzen die auch bald wieder die Düfte ländlicher Küche ganz ohne Junkfood.

    • @Blue Monday - Noch ein Hoch auf den Gehörschutz
      Hatte kürzlich beim 9mm-Schießen vergessen, meinen Gehörschutz aufzusetzen. Das hat aber richtig geklingelt, als an den anderen Ständen nahezu gleichzeitig ausgelöst wurde. Mein direkter Standnachbar bediente auch noch eine 45er … Ohrenarzt war zum Glück noch nicht nötig.

  108. Leibeigenschaft und Kneipe
    Lieber Don Alphonso, die Wiedereinführung der Leibeigenschaft fand ich eine sehr gelungene Idee. Wenn man sich das so konkret durchdenkt und in modernen Begriffen beschreibt…Den Rest der Geschichte mit der Kneipe fand ich etwas langweilig. Wenn die Nachfrage nach Tiefpreiswohnungen steigt, dann führt das auch zu einem Anstieg der Nachfrage im mittleren und höheren Segment. Das ist halt Markt oder nicht ? Und der Markt funktioniert in Deutschland doch nicht so schlecht. Auf jeden Fall von Aussen gesehen; zB verglichen mit Frankreich.

  109. Nach dem Verbot von Individualverkehr ( Auto mit richtigem Motor),
    vllt. auch bald bei dem anderen Verkehr, wird das Immoblieneigentum die nächsten Begehrlichkeiten der Links-/Ökofaschisten, unter Kommando der Führerin der freien Welt, wecken. Was für ein Zynismus, frei !!! Ich hatte schon 2015 die Befürchtung, dass für die Invasoren aller verfügbarer Wohnraum konfisziert wird. Jedoch konnten sich da die Wohlhabenden, mit was für Argumenten auch immer, diesem noch erwehren.Ich leiste mir den Luxus nicht nur die Aussenwände frei von Möbeln zu lassen, Dämmwahn, sondern auch eine 60 Quadratmeter Wohnung im Haus, zugunsten meiner Gäste, leer stehen zu lassen. Kein nerviger IrgendwasmitMedien und IchhabkeineLustzumArbeiten Mieter ist auch Lebensqualität. Und in Bezug auf die Wahl, lieber stehend sterben, als knieend leben, unter den Einheitsparteien von ulF. Finis Germania.

    • Titel eingeben
      Vielleicht erkennen ja einige Gemeinden den Wettbewerbsvorteil, ohne Fahrverbot und Parkraummanagement auszukommen.

  110. Lösung des Wohnraumproblems
    Man verzeihe mir die Wortwahl, aber was hier in manchen Kommentaren geliefert wird, ist an Dummheit kaum zu überbieten.

    Das Wohnraumproblem wurde bereits in diversen Beiträgen dieses Blogs behandelt. Die Ursache des Problems ist sicherlich richtig dargestellt, es gibt seit der Industrialisierung eine zu hohe Nachfrage in den Städten. Dies wird sich absehbar nicht ändern, da hier auch ein Gros der Arbeitsplätze entsteht und nicht auf dem Land, wo ja immer noch mehr als genügend Wohnraum zur Verfügung steht.
    Die Lösung wird ebenfalls im Text erwähnt, ohne das die Mehrheit der Leser das zu begreifen scheint. Die sogenannte Mietpreisbremse konnte natürlich nicht funktionieren, weil sie real nicht durchsetzbar war.

    Ein gelungenes Beispiel für einen funktionierenden Immobilienmarkt ist seit 1900 die Stadt Wien mit ihren Gemeindebauwohnungen und anderen erworbenen Gebäuden – ursächlich ausgelöst durch den Mietzinsstopp und einer Mieterschutzverordnung, wodurch es zu einem Preisverfall kam und die Stadt günstig Grundstücke erwerben konnte. So wohnt in diesen Häusern auch heute oft noch die ursprünglich ansässige Bevölkerung, die ihr Mietrecht weitervererbte. Die Stadt baut indessen fleißig weiter.
    Man könnte diesen Weg ebenfalls einschlagen und einem Großteil der Mieter erträgliche Bedingungen bieten. Stattdessen lassen sich die Leser lieber von abstrusen Leibeigenschafts-Theorien eines IMMOBILIENEIGENTÜRMERS (wie offensichtlich muss es denn noch sein?) blenden, dem bei oben geschilderter Vorgehensweise der kalte Angstschweiß hinunterlaufen würde.
    Die Mehrzahl der Leute in diesem Land scheint an konstruktiven Lösungen von Problemen nicht interessiert zu sein.

    • Haben Sie was gegen Eigentümer? Wenn man Ihnen glauben würde, wäre der Gemeindebau eine Oase des guten Lebens und alle würden gern dorthin ziehen. Komischerweise wollen viele aber lieber woanders wohnen, Wie auch im deutschen Sozialwohnungsbau. Platten gibt es in Lichtenberg und Marzahn, die Hipster wollen trotzdem nach Mitte., Schon komisch, oder?

    • Keine Arbeitsplätze aber dafür leerstehende Wohnungen auf dem Lande?
      Sorry, aber ich wohne auf dem Land. Hier ist schon lange Vollbeschäftigung und Leerstand gibt es hier auch nicht, vielmehr kennen auch hier die Immobilienpreise nur eine Richtung, nämlich nach oben. Allerdings liegt hier die Eigentumsquote nicht bei 40 % sondern eher bei 75 %.

      Immer wenn ich Verwandte in Großstädten besuche, frage ich mich, wie gestört muss man sein, um sich diese Enge anzutun. Und auf die Frage, wann denn das so tolle kulturelle Angebot, von dem immer die Rede ist, zuletzt genutzt wurde, kommt meistens auch nur betretenes Schweigen.

      Internet hat hier übrigens auch jeder, aber Dieselfahrverbote sind hier kein Thema. Und ÖPNV brauchen wir hier nicht, wir haben Abstellmöglichkeiten genug an den Häusern. Und falls das Verbrennerverbot tatsächlich kommen sollte, so schreckt uns auch das nicht, denn hier hat mittlerweile fast jeder eine eigene Stromtankstelle auf dem Dach und ’ne Steckdose, gerne auch mit 400-V-Anschluss, in der Garage.

    • Den baulichen Zustand...
      der angesprochenen Wiener Gebäude haben Sie leider nicht erwähnt. Wenn das Geld für Renovierung/Sanierung fehlt, fällt der Wiener Traum in sich zusammen (obwohl ich dem Grundgedanken durchaus folgen kann, den Witwen aus dem 1. Weltkrieg zumindest einen Grund für drohende Verarmung zu nehmen).
      By the way: ich kenne Leute, die in Wien eine billige Wohnung geerbt haben und sie ca. 5mal im Jahr nutzen um mal in die Oper zu gehen oder sooooo….echt sozial!

    • Sonnenenergie
      Solar-Carports mit Induktionskontakten…
      Ein Traum für Konstrukteure und nicht Ballerboygamers.
      Die Merkel ist derart wählergeil, dass der Frühstückskaffee hochwürgt.

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      Gegen Eigentum ist grundsätzlich nichts einzuwenden, solange es auf eigener Leistung und nicht auf schmarotzender Bereicherung an der Arbeit anderer Leute beruht.
      Mit der hervorgehobenen Schreibweise wollte ich lediglich deutlich machen, dass ein gewerblicher Immobilienbesitzer verständlicherweise nicht der beste Ansprechpartner für die Lösung des Wohnraummangels (sägen am eigenen Ast?) ist.

      Soweit ich weiß, gibt es im Gegensatz zum DDR-Plattenbau keinen großen Leerstand im Wiener Gemeindebau. Grundsätzlich werden Sie wohl nicht in Abrede stellen können, dass bei derartiger Vorgehensweise ein deutlich entspannterer Markt entstehen würde. Die Hipster aus Böblingen bei Stuttgart und anderen Provinzkäffern wollen natürlich nach Mitte und Kreuzberg und lassen sich die Wohnung von den reichen Eltern bezahlen oder kaufen. Wenn Berlin in den 90ern diese Gebäude billig erworben hätte, könnte darin jetzt noch die angestammte Bevölkerung wohnen, die inzwischen in die von Ihnen erwähnten Bezirke Lichtenberg und Marzahn verdrängt wurde, wo eigentlich die Sozi- und Genderstudenten-Hipster wohnen sollten.

      @ Sufferah Schlechter baulicher Zustand?? s. Seestadt Aspern, Schlingerhof, Karl-Marx-Hof
      Die in Einzelfällen fragwürdige Nutzung durch Privilegierte als negativer Effekt einer ineffizienten Verwaltung, wäre mit heutigen technischen Möglichkeiten leicht zu lösen.

      @ Deresschonimmerwusste Ich habe nie behauptet, dass es auf dem Land keine Arbeitsplätze gibt, sondern nur, dass eine Vielzahl an neuen Jobs in den großen Wirtschaftszentren entsteht, die nun mal größere Städte sind. Einige Gemeinden in Bayern und Baden-Württemberg ausgenommen, kann man durchaus von zunehmendem Leerstand auf dem Land in Ost wie West sprechen, wie Sie den Statistiken der Forschungsinstitute entnehmen können.
      Sie berücksichtigen außerdem nicht die Wanderungsbewegungen der jüngeren Alterskohorten, welche es größtenteils in die Großstädte zieht. Mal sehen welche Richtung die Immobilienpreise nehmen, wenn die zahlenmäßig große Generation der Babyboomer, die sich ein Eigenheim auf dem Land bauten, gestorben ist.

    • Im Prinzip haben Sie völlig Recht: Gegen Wohnungsmangel hilft nur bauen.
      Und bei den heutigen Baukosten von etwa 3000 Euro/Quadratmeter (minimal) auch nur sozialer Wohnungsbau.

      Nur würde es, selbst wenn man morgen mit einer konzertierten Aktion über Bund, Länder und Gemeinden hinweg begänne (schon extrem unwahrscheinlich), mindestens ein Jahrzehnt dauern, bis die Auswirkungen wirklich spürbar werden. Denn z.B. die Bauindustrie ist momentan an der Kapazitätsgrenze.

      Aber selbst dieses Jahrzehnt gilt nur unter der Voraussetzung, dass wir uns nicht Jahr für Jahr 500.000 Niedriglohn-Neubürger ins Land holen (das ist plus/minus die derzeitige Zuwanderungsrate ohne Differenzierung des Aufenthaltsstatus). MIT dieser Rate dauert es noch wesentlich länger.

      So sieht´s aus. Einfach und für jedermann verständlich.

      Gruss,
      Thorsten Haupts


    • Wenn Berlin in den 90ern diese Gebäude billig erworben hätte, könnte darin jetzt noch die angestammte Bevölkerung wohnen
      Das mag sein. Und die Dächer wären immer noch löchrig und der Hackesche Hof immer noch eine Ruine. Kurz, Mitte wäre heute so wie Moabit in den 1980ern. Daß man eine solche Mitte nicht wollte, finde ich jetzt nicht so abwegig.

    • Titel eingeben
      @ colorcraze Das kann man nicht verallgemeinernd sagen. Ich kenne viele Wohnungsgenossenschaften, deren Gebäudebestand auf dem neuesten Stand ist und die jedes Jahr noch sechs bis siebenstellige Gewinne machen, ohne das ein Mieter da zwangsweise ausziehen musste.

  111. Titel eingeben
    Angela Merkel sagt, sie stehe „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben.“
    Martin Schulz fordert „Gerechtigkeit“ und „Gerechte und sichere Rente“.

    Da Merkels Versprechen nun mehr als unverbindlich ist und die Forderung von Martin Schulz auf tönernen Füßen steht, bin ich ebenfalls für Leibeigenschaft. Da ist das Altenteil gesichert.

    • Ich möchte Frau Merkel einmal zwischen den Fronten einer Migrantenrandale sehen. Allein. Nur ein einziges mal so wie eine nette alte Dame aus unserem Bekanntenkreis in einem kippenden Park. Damit sie weis, wie mies das Leben hier sein kann.

    • Schönes Bild - einstweilen genügt mir, dass sie all das weiß, was geschieht und
      dem nicht Einhalt gebietet.
      Inzwischen wundert mich, dass es bei der Vielzahl der Opfer noch keinen Aufstand gibt.
      Wer wählt so was?

    • uLF & St Martin ...
      … sagen schon was sinnvolles, aber Sie interpretieren mMn zu wenig kreativ:

      – Merkel möchte gut und gerne leben, evtl einschließlich Sauerzopf.
      – Der Würstel-BM will auch eine gute und sicher Rente; für ihn wird sich das genauso ausgehen wie für Draghi&Co.

    • „Gerechte und sichere Rente“
      Es fängt ja schon an:

      ht*tps://www.welt.de/vermischtes/article167902553/Wir-mussten-fortgehen-um-keinem-zur-Last-zu-fallen.html

      „Der Rentner aus Hamburg verbringt seinen Lebensabend an der Schwarzmeerküste in Bulgarien, eines der ärmsten Länder in Europa. Der durchschnittliche Lohn liegt bei 320 Euro im Monat. Rentner müssen im Schnitt mit hundert Euro im Monat auskommen. Dafür sind die Lebenshaltungskosten hier deutlich niedriger als im Rest Europas. Das macht Bulgarien zum beliebten Alterswohnsitz für Rentner aus Deutschland. 4,9 Millionen von ihnen leben schon heute unterhalb der Armutsgrenze. Bis 2030 wird beinahe jeder Zweite unter diese Grenze rutschen. Viele kehren der Heimat bereits den Rücken.“

      Lernt bulgarisch! Je früher, desto besser!

    • Grüne
      fordern, dass man Integration umsetzen und nicht aussitzen muss. Leider gibt es das Plakat nicht auf arabisch, wo doch mittlerweile alles übersetzt wird, um den Neuen die Integration zu erleichtern.

    • An Bemaba Die Forderung der Grünen ist vertändlich
      Grüne fordern, dass man Integration umsetzen und nicht aussitzen muss.

      Aber wie wollen sie die Grünen oder Horst Seehofer
      integrieren.

      Das sind Neben.- bzw Begleitkulturen
      am Wegesrand die hin und wieder den Blick auf
      von die Hauptkulturen wie Weizen, Zuckerüben
      oder Wein verstellen.

      Man müsste mal einen Winzer fragen
      wie viele Sonnenblumen für einen Weinberg gut sind.

      Hier und da mal eine ist sicherlich kein Problem.
      Schauen sie sich die Weinberge an.
      Da wächst nicht alles durcheinander gemixt,
      da der Mensch die göttliche Unordnung
      kluger Weise nicht pauschal übernommen hat.

      Ich habe den Eindruck das die Grünen vorherrschende Kultur
      im Weinberg werden wollen. Das möchte ich aber nicht
      obwohl ich gar keinen Wein trinke.

    • @Klaus Keller
      es ging mir darum, meinen Unmut darüber zu äußern, dass von der heimischen Bevölkerung ständig Verständnis, Rücksichtnahme, ein schlechtes Gewissen und noch mehr Anstrengungen bei der Integration gefordert werden, und gleichzeitig die Nhl sich nicht anstrengen müssen, öffentliche herumlungern, Geld und Sozialsegen arbeitsfrei bekommen und sich größtenteils auch noch schlecht in der Öffentlichkeit benehmen.

      In den Weinbergen, die ich kenne, wächst vor allem eine Pflanze, nämlich der Rebstock, und das ist auch gut so, sage ich als Weintrinker. Die Grünen mit ihren paar Prozent haben schon viel zu lange in irgendwelchen Gärten Unfug angerichtet.

  112. "...aber keine Tür einer Wohnung öffnen, die noch nicht gebaut ist." liest sich so glatt,
    dass man beispielsweise

    tschabrun.at/image/de/snippet/slidertuerentschabrunn-bludenz72.jpg?width=1060&height=695

    ( v.gd/lO9YKE )

    img1.osthessen-news.de/images/17/05/xl/11558711-0029-rensch-haus-utrichshausen-7.5.2017.jpg

    ( v.gd/iJ9DXR )

    übersieht…

  113. Weg mit dem Gesindel
    Der Gedanke einer Erneuerung der Leibeigeschaft hat in der gegenwärtigen Situation Deutschlands etwas Verlockendes an sich. Die vielfältigen Vorteile sind mit Händen zu greifen. Ich möchte nur einige kurz nennen.

    Das politische Gesindel, welches den RHS besiedelt, wäre von einem Tag auf den anderen obsolet und müßte entschädigungslos sofort das Feld räumen.
    Die gesamte bundesdeutsche Empörungspresse hätte damit ihren Hauptarbeitgeber verloren und müßte, um ihren kargen Lebensunterhalt erstmalig wirklich zu verdienen, in der Produktion tätig werden.
    Damit nicht genug, wären auch die ökologischen Vorteile unübersehbar. Agrarunternehmer gehörten der Vergangenheit an. Statt dessen würden wieder demütige und gottesfürchtige Landleute in Familienverbünden für unser leibliches Wohlergehen sorgen. Die Mechanisierung der Landwirtschäft würde eingeschränkt. Überdungung und Verdichtung der Böden hörten auf. Das Wasser würde wieder nitratfrei
    Die daraus resultierende Verknappung der Lebensmittel wegen geringerer Erträge würde auch dem ungeregelten Zuzug fremder Horden einen Riegel vorschieben. Wer käme schon zu uns, um künftig zu hungern?
    Darüber hinaus hätte in einer von Leibeigenschaft bestimmten Gesellschaft Mobilität einen anderen Stellenwert als bei uns. Individuelle Mobilität wäre allein der Feudalklasse vorbehalten, Unsere großen Umweltprobleme( Stichworte Verkehr und Diesel) gehörten mit einem Schlag ebenfalls der Vergangenheit an.
    Die Grünen müßten eigentlich Sie, lieber Don, sofort zu ihrem alleinigen Vorsitzenden berufen, ncht wählen, weil unter Ihrer Ägide ein neues lichtvolles grünes Zeitalter anbrechen würde.

    Ich für meinen Teil wäre allerdings schon froh, wenn die mit Reformation und Aufklärung in die Welt gesetzten Sinnstiftungen wie Gleichheit, Menschenwürde und ähnliches als Leitmotive der Politik mit der Einführung einer 3. Leibeigenschaft im Orkus der Geschichte verschwänden und an die Stelle sozialpolitischer Utopien wieder eine feudale Realpolitik träte.

    Meine Stimme haben Sie im Kampf für die erneute Einführung der Leibeigenschaft!

  114. Kaiser Wilhelms Land
    Don,

    ich sehe gerade dass Leibeigenschaft und Patriarchat noch existieren, zumindest in PNG:

    https://www.nzz.ch/international/zehn-schweine-als-wiedergutmachung-fuer-eine-vergewaltigung-ld.1311962

    Wie wärs mit einer Radtour?

  115. Die Sache mit der Leibeigenschaft hat sich abgenutzt
    Es muss was neues her. Vielleicht könnten Sie – wir schreiben das Jahr des Herrn 2017 – der immer wilhelminischer umhertrampelnden gewählten Kaiserin den [strong]uneingeschränkten U-Boot-Krieg[/strong] nahelegen? Das ginge sowohl vor als auch nach der Wahl. Die Konstellation ist günstig: Entfremdung von Trumps Amerika, die US Navy muss weltweit eine „operative Pause“ einlegen, mutmaßlich weil ihre Navigation gehackt ist, und es diente ohnehin nur der Durchsetzung von EU-Sanktionen gegen Ungarn.

    Wenn Sie Bedenken haben, dass die Dame wider Erwarten drauf eingeht – haben Sie bei der Forderung nach Leibeigenschaft etwa keine? Das einzige, was uns heute den Feudalismus erträglich erscheinen lässt, ist das zwischenzeitliche Aufkommen der Guillotine.

  116. Wie immer.....
    hat auch diesmal der Don wieder mit dem Kopf den Nagel getroffen. Da ja im Zuge der Wiedereinführung der Leibeigenschaft auch die Arbeitszeit den Besitzverhältnissen an der Arbeitskraft angepasst würde, verringerte sich der Anspruch an die Größe des Wohnraumes drastisch, da dieser nur benötigt würde um den überarbeiteten Körper auf das Ikea Möbel zu betten. Das würde es ermöglichen, den Wunsch der Leibeigenen nach Wohnraum dahingehend anzupassen, dass ein „Schlafklo mit Kochnische“ als soziale Wohltat empfunden werden würde. Mit der, mit dieser Veränderung einhergehenden Verkürzung der Lebenserwartung, würde dieser „Unterbringungsraum“ auch zeitiger frei werden, womit sich das Problem der „Leibeigenenmassenhaltung“ selbst regulierend klären würde, so auch sicher noch Kapazitäten frei wären, die unsere große Migratorin für die Einwanderung zukünftiger Führungskräfte der Leibeigenen nutzen könnte, die sie mit den, durch sozialverträgliches Frühableben der Leibeigenen eingesparten Rentengeldern, eingliedern könnte.
    Zum Abschluss nochmals meine Hochachtung den Ideen des Don, dem bajuwarischen Einstein.

    • Ich wurde jüngst in einen Ikea gezwungen, da war so ein Wohnklo für junge Webdesigner in München aufgebaut. Da haben wir soie doch, die Klassengesellschaft, und zwar in allen schillernden Farben, bunt und Sperrmüll ab Werk. Die Inneneinrichtung kostet so an die 2000€. Wer das zahlt, will es nicht anders.


    • Ich wurde jüngst in einen Ikea gezwungen
      Das ist wirklich recht unangenehm, weil dort der schnelle Ausgang verbaut ist.

    • Das kst ein echtes Elend, dieser Laden, und dann noch der Restaurantgestank.

  117. @ Don Alphonso, 22. August 2017, 22:40 Uhr: „20-Jährige Verfolgte aus dem Senegal“ ...
    … und Massenschlägerei direkt vor der Haustür … .

    Tja.

    So ist das jetzt. Offensichtlich gefällt Ihnen das alles nicht besonders. Deshalb müssen Sie unbedingt Ihre kostbare Stimme den Piraten geben. Diese werden sicherlich in Ihrem Sinne mit Entschiedenheit die Probleme der überwiegend illegalen Migration nach Deutschland/in die EU angehen, wenn Sie ihnen die politische Verantwortung übertragen.

    Sarc off/.

    DA, Sie sind in der Lage, Ihre kognitiven Dissonanzen zu erkennen. Sie befinden sich in einer Situation wie z. B. praktisch alle Autoren drüben bei Tichy und bei „achgut“: Illegale Migration ganz schlimm, Merkel schrecklich, Schulz doof, Lindner ein schleimiger Karrierist, etc. Aber: AfD „gruseliges“ Personal, ganz arg „bäh“.

    Re: Gruselig. Wie möchten Sie denn das „Spitzen“-Personal der Einheitspartei bezeichnen – Özuguz, Kauder, Oppermann, Gabriel, Özdemir, KGE („Ich freu mich drauf“), Kipping, der völlig lachhafte Maulheld Seehofer, usw. usf.?

    Wie lösen Sie Ihr Dilemma auf?
    Mit Semmelknödeln in Pilz-Rahm-Sauce?

    (PS: In der BAZ vom 08.08.2017 findet sich ein bedrückendes Interview mit Douglas Murray:
    https://bazonline.ch/ausland/europa/vielleicht-muessen-wir-all-das-erdulden/story/15254982)

    • Wenn ich in Italien leben würde, würde ich M5S wählen, weil es da eine linke Bürgerrechtspartei gibt, die Merkel und illegale Migrantion ablehnt. Die gibt es hier halt nicht. Meine Stimme spielt bei der Wahl keine Rolle, aber dass die Medienerfindung Wwillkommenskultur und das Narrativ der Antideutschen nicht mehr so ganz beliebt sind, liegt auch ein klein wenig an meiner realitätsnahen Berichterstattung. Das ist meine Stimme. Und dazu brauchte ich auch keinen Gauland und keine Nebenwirkungen in den Bereichen Familie, Atom und Neoliberalismus.

    • Danke für den Link
      interessant fand ich:
      …wenn der Islam die einzige geschützte Religion ist und
      die einzige, die ihre Prinzipien verteidigt, während sich alle
      anderen eine Art Greenpeace mit Gebeten leisten.

      Auch die Feststellung, dass die Deutschen immer weiter
      machen, bis eine Katastrophe sie stoppt, stimme ich zu.

      So lässt sich Nachhaltigkeit auch umschreiben.

    • Farbe bekennen,
      ist wichtig. Der Don macht es sich mit den 5 Sternen einfach, ein Thema passt, jedoch würden auch sie ihn gnadenlos enteignen. Also mit Links ist es so ein Ding und Rechtsextrem ist heute, wo 2002 die CDU stand.
      So viel zu den auf Existenzzeit,ewig bösen und unwählbaren Blauen, die kurioserweise bis vor kurzem noch geachtete CDUler waren.
      Dank an Brovlovski !

  118. @ Eigentümer sagte 22. August 2017 um 21:24 Uhr
    „Lösung des Wohnraumproblems
    Man verzeihe mir die Wortwahl, aber was hier in manchen Kommentaren geliefert wird, ist an Dummheit kaum zu überbieten.“
    .
    So einen wie Sie hatten wir hier schon einmal. Der beschimpfte richtigerweise permanent-und obwohl fernab, das Wahlvieh, das solche Zustände wie mangelnden Wohnraum, überbordende Kriminalität durch „legale“ und illegale Migranten, die asozialen Zustände auf einem Teil des Arbeitsmarkt und, und, und…der Politik durchgehen lässt.
    .
    Sie scheinen aber ja der Checker zu sein und führen den wienerisch-genossenschaftlichen Kohlgeruch als Lösung aus dem Dilemma an. Hatten wir alles schon auch in Deutschland, seit Schröder-und schon davor-alles zur angeblichen „Haushaltskonsolidierung“ verscherbelt von Gemeinden, vor allem von städtischen Gemeinden, an US-Finanzhaie. Die dann teuer saniert diese Wohnungen für „Investoren“ oder zahlungskräftige Neuerwerber mit hohen Wohnraumansprüchen auf den Markt werfen. Da sieht der Rentner, Polizeibeamte, die Verkäuferin und sogar der Facharbeiter alt aus.
    .
    Gestern Abend kam eine Sendung im Zweiten. Da ging es um arme Rentner in Deutschland, die angeblich „gezwungen“ sind in Bulgarien ihren Lebensabend zu verbringen. Da schlägt man sich doch lachend auf die Schenkel wenn preisgegeben wird, daß die ehemalig Chefstewardess zwanzig Jahre lang nicht in die Rentenkasse eingezahlt hatte (Beitragsbemessungsgrenze oder was?) und jetzt nur 750 € Rente bekommt. Genau so verhält es sich auch beim Wohneigentum, egal auf dem Lande oder in der Stadt.
    .
    Wenn dann, bei dem teilweise miesen oder ganz absenten ÖPNV denjenigen, die auf´s Land ausgewichen sind noch gedroht wird ihnen den noch bezahlbaren fahrenden Untersatz unterm A….. wegzuziehen dann müsste eigentlich langsam die Gebrauchtschokolade (© Moser) bei den Wahlkampfreden unserer Politclowne am dampfen sein. Ist sie aber nicht. Siehe z.B. Cloppenburg im Güllegürtel.
    .
    Alles gut.
    (DdH)

  119. Piraten, auch nur eine weitere Vorschreiberitis -Partei
    Don, können Sie doch auch Linke oder Grüne wählen.
    Nur mal um auf einen Punkt zu kommen, der den meisten Ihrer Leser auf den Nägeln brennt:
    Schauen Sie sich die Aussagen dieser Gruppierung zur Einwanderung/Asyl in deren Wahlprogramm an.
    Dann vergleichen Sie das mit dem Programm der FDP zu diesem Punkt.

    CDU habe ich noch nie gewählt, Merkel war sowieso schon immer für mich nicht wählbar.
    FDP öfter, da sie die einzige Partei ist, die noch etwas für individuelle Freiheit eintritt, den Nanny- Staat etwas einbremst.
    Individuelle Freiheit hat in diesem Land ohnenhin einen schweren Stand, ist irgenwie bäh.
    Väterchen Staat soll bitte alles schön richten.
    Die letzen beiden Bundestagswahlen habe ich nicht gewählt!
    Jetzt kommt für mich nur in Frage.
    Nicht wählen oder FDP, um diesem Riesentanker BRD, wenigstens etwas in den Weg der Bevormundung zu verlangsamen, einzubremsen und zu hoffen dass die Bevökerung hier nach der nächsten Rezession, die so sicher kommt, wie das Amen in der Kirche, ein Lichtlein aufgeht.
    Wenn die Wirtschaft nicht mehr läuft, wackeln auch die ganzen hübschen aufgeblähten Sozialprogramme.
    EU ist ohnehin Geschichte, hält sich doch heute schon niemand an irgendwelche in Brüssel unterschriebene Papiere.
    Rechnung für diesen Wahnsinn kommt.

    • Ich habe ja gesagt: Ich wähle die, weil sie nicht ins Parlament kommen und dort keinen Unsinn anstellen. Ich wähle die, damit die anderen merken, dass es immer noch Interesse an den Kernthemen gibt, und die anderen meine Stimme nicht bekommen.Ich will von keiner einzigen Partei im Bundestag regiert werden. Ich finde die alle widerlich.

    • Piraten sind Linke mit Internet-Anschluss, nix sonst.
      K.w.T.

    • Was wollen Sie denn mit der FDP?
      Fallen Sie etwa auf den dümmlichen Spruch vom Pleitier Lindner rein, der davon faselt, Wirtschaftspolitik hielte wieder Einzug mit ihm?

      Btw, er faselte vor Monaten ja auch, dass die FDP in die Opposition wolle, aber wie das mit Geschwätz in der Politik so ist…

      Die FDP ist nicht wählbar, war sie grundsätzlich noch nie, wenn ich auch meine Zweitstimme denen bis 1982 gab. Außer Intriganten, Falschspielern und Großmäulern war da noch nie was Gescheits an Personal.
      Die Beine von der Suding werden Ihnen doch wohl nicht zu Kopfe gestiegen sein?

    • Hauptsache, ja was eigentlich ... 1972 - 1982 - 2008 - 2017
      Liebe Frau Simon,

      da sind wir ja wie bekannt deckungsgleich.
      H. D. Genscher – ja der ließ keinen Termin mit Diktatoren aus –
      Hauptsache man konnte Waffen unter die Leute bringen.
      Das er heutzutage auf einen Ehrendenkmalsockel, ähnlich wie einem gewissen H. Kohl gestellt wird, ist typische Geschichtsfälschung. Seine hinterlistiges Verhalten gegenüber Brandt dito. Dass er gemeinsame Sache mit erwähnten H.K. machte, um seinen und 500 Anderen den Kopf zu retten, gegen die Helmut Schmidt bzw. Bundesanwaltschaft Strafverfahren einleiten wollte.
      Genscher sah die Gesellschaftsordnung, so wie er sie verstand in Gefahr. Ich sage nur Spenden, Vorteilnahme, Steuerhinterziehung, Amtsmissbrauch, schwarze Kassen, Subventionsbetrug, Flick, Bayer und Co.
      Mit dem kalten Putsch gegen Helmut Schmidt, leitete diese neue Riege Machtpolitiker eine Zeitenwende ein. Raffen und schachern was das Zeug hält. Die von BND unterwanderte und kontrollierte RAF spielte die Begleitmusik. Das Echo dieser Musik hört man wenn genau hinhört, unter dem Codenamen NSU weiter, wenn auch dezenter zelebriert.

      Westerwelles Verstrickungen um die Deutsche Bank, faule Derivate, Bankenabwicklung, Bankenrettung war auch nicht wirklich ruhmreich. Auf die Frage eines Reporters ob die Bürger des Landes nicht ein Recht aus Auskunft haben was da vor sich geht und wer die Fäden zieht, hieß es nur: „Kein Kommentar, man sei nicht Auskunftspflichtig“. Soviel zur Demokratieverständnis dieser Leute. Na, ja, was soll man dazu sagen. Die gelbe Gefahr lauert überall und verpflichtet obendrein.

      Nein, diese untoten Wiederkehrer der FDP gehören auf den Friedhof der Geschichte.

    • Ich finde ja, dass individuelle Freiheit...
      … überhaupt keine Parteien bräuchte, sondern Volksabstimmungen! Alle Gewalt geht vom Volke aus, die Parteien dürfen mitarbeiten.

      Dann hätte ein Genscher auch nicht als erster Außenminister weltweit Slowenien anerkennen können mit all seinen Folgen.


    • @Philomena: und dann wollen Sie zwischen 1000 Varianten zu einem Thema abstimmen lassen, oder wie soll so eine Großabstimmung ohne Parteiengführung davor auf 2, 3 Varianten gehen?

  120. Politiker und Migrantenrandale
    Herr Gabriel müsste dank Drohanrufen an seine Frau ein kleines bisschen aus dem Wolkenkuckucksheim gefallen sein. So unangenehm das für seine Frau gewesen sein muss: ihm hat das sicher gutgetan!

    Ich kenne niemanden, der Mutti wählen wird, selbst angestammtes Uraltwahlvolk nicht. Ich bin sehr gespannt.

    Die Piraten und das Urheberrecht sind ein Thema das mir nicht gefällt, auch wenn ich Ihr Argument nachvollziehen kann.

    Herzliche Grüße und erholsame Tage auf dem Fahrrad!

    Hessin

    • Wir können ja Wetten abschliessen.

      Wenn nichts Gröberes passiert, sage ich, dass die SPD gerade mal auf 21% kommt, und die AfD auf 12. Und ohne CSU wird es auch für die CDU kein Freudentag. FDP wird deutlich vor der Linken liegen, und abgeschlagen mit 6% kommen die Grünen. Nur CSU und AfD werden gute Ergebnisse haben, danach kommt das Gerede vom Rechtsruck und Jamaika.

    • Ich kenne niemanden, der Mutti wählen wird ...
      Sie müssen ein sehr glücklicher Mensch sein. Oder sehr abgelegen wohnen.

  121. Don, Sie als fast Spaghetti :)...
    … wissen schon, dass das einzige was in Italien funktioniert,
    die Mafia ist.
    Muss ja mal wieder schnell ein Autobildchen unterbringen, hihi.
    Ihr Name erinnert mich immer an einen Campingurlaub auf Sizilien.
    Wir im 2CV, neben uns auf einem Camping Platz, den wir mal für 2 Tage auf unserer Entdeckungstour durch Sizilien angesteuert haben, eine nette italienische Familie.
    Alles dabei im kleinen 500er. Schwiegermutter , Mama , Pappa und
    Alphonso.
    Alle 5 min wurde der Name Alphonsooooooooooooooooooooo über den Platz gebrüllt, wir haben nur gelacht.
    Wahrscheinlich ist er auf Sizilien mittlerweile Mafia Boss geworden, haha
    So sah das mit den Fiat 500 in Italien inkl. Besatzung damals aus.
    ttps://i.pinimg.com/736x/08/40/9c/08409cba3e5cbcbd71c0a5bde8f240f0–historical-pictures-fiat-cinquecento.jpg

    • Das lange Minuszeichen vor historical führt zur Fehlermeldung; man kann es dann wohl
      durch zwei kurze Minuszeichen ersetzen…

    • Schwinler, alter
      Torinesi als Sizilianer ausgeben :-)
      .
      ME = Messina
      PA = Palermo
      RG = Ragusa
      SR = Siracusa
      TP = Trapani

  122. Von Mao zu Merkel oder wie steht es mit der Freiheit.
    trenelt sagt: 22. August 2017 um 17:15 Uhr: Ein Bekannter von mir, zu Lucke-Zeiten Mitglied des Kreisvorstands, mußte seinen Sohn von der Schule nehmen, weil der von den Lehrern gemobbt wurde.

    Lieber Trenelt,

    genau das ist, was die Mao-Kutte tragende DRR 2.0 Führerin repräsentiert. Diskriminierung von und Repressionen gegen Andersdenkende.

    Alternativlos hast auch Alleinherrschaft. Du sollst keine anderen Götter anbeten all mich. Das ist in einem Teilaspekt pure Blasphemie.

    Nüchtern betrachtet antifreiheitlich und antidemokratisch.

    Der AfD wird eben dies, wie schon seit 20 Jahren „Der Linken“, bei jeder Gelegenheit vorgeworfen. Wie immer in der politischen Landschaft von eiskalten Machtmenschen, der neuen Generation von Politikern nach Willy Brandt – „Das Eine sagen und das Andere tun.“ Immer schön auf die bösen anderen zeigen und von eigenen Versagen ablenken.

    Die CDU und als bestes Beispiel das Merkel zeigt wie man Machtpolitik betreibt. Wie viele Fehler man auch macht – Schuld sind immer die anderen. Beispiele Dieselskandal. Nein, nicht die 12-lange-Jahre-angefüllt-mit-Versagen-CDU-Regierung um Merkel ist schuldig, sondern die APO nebst Opposition. Das dumme Wahlvolk (Grüße an TDV) frisst diese Gehirnwäsche und stimmt fröhlich mit ein:

    Die Anderen sind schuldig.
    Die Anderen sind schuldig. Die Anderen sind schuldig.
    Die Anderen sind schuldig.
    Die AfD, Die Linken
    Die Anderen sind schuldig.
    Wir wählen die gute CDU.

    Sorry ist doch Verblödung pur. Die Führerin und ihre Entourage haben alternativlos recht. Das weder die Linke noch die AfD in der Regierungsverantwortung in Berlin zur gläsernen Staatspalastkuppel sind oder waren, wird komplett ausgeblendet.

    Der normale Bürger ist zu gut, zu oft und zu gründlich mit Propaganda beschallt worden. Seiner eigenen Überzeugung oder seiner inneren Stimme zu folgen vermag er nicht mehr. Freiheit beginnt eben im Kopf und Herz. Weil eben beides angefüllt ist mit Lügen, hört keiner mehr auf die eigene innere Stimme, sondern auf die unaufhörlich brandende Propagandawelle voller Lügen. Big Brother war gestern – heute ist es „Die Große Mutter“.

    Einigkeit und Recht und Freiheit.

    • "Seiner eigenen Überzeugung oder seiner inneren Stimme zu folgen vermag er nicht mehr. "
      Danke, dass Sie das schreiben.
      Man scheint dem von „Außen“ mehr zu trauen als dem aus dem „Innen“. Vielleicht hört man auch gar nicht mehr darauf, was im innersten bewegt und verschließt die Augen vor der Realität, die einem ja Tag für Tag penetrant begegnet.
      Mich erinnert das an hilflose Kinderzeiten, in denen man auf andere angewiesen und denen ausgeliefert war, ohne die man verloren gewesen wäre – auch wenn sie es nicht gut mit einem meinten.
      Sind das wirklich Erwachsene, die so was unbedacht und unreflektiert mit sich machen lassen?
      In Zeiten von gamescom anscheinend schon. Aber auch und gerade die müssen doch mit „game over“ rechnen…

    • gamescom
      Zombies auf Liegestühle festgeschraubt verbunden mit der Matrix.
      Gegenentwurf / Buchtip:

      Moshé Feldenkrais
      Bewußtheit durch Bewegung – Der aufrechte Gang

  123. Das Eigenheim in der SZ-Philosophie als unfreiwilliger, aber schöner Fauxpas -
    – bitte da lauschen, es spricht der sanft entrückte Feuilletonist Thomas Steinfeld:

    „Die Vorstellung, mit einer Investition in eine Immobilie binde man das Geld an etwas Stabiles und Notwendiges, entpuppt sich auf diese Weise als eine Schimäre der finanziellen Spekulation. Man mag zwar darin wohnen können, doch residiert man tatsächlich in einem Derivat der Finanzwirtschaft.“

    Immobilie wg. Weltfinanzströmen laut Steinfeld sozusagen entmaterialisiert – das ist postmoderner Postmarxismus im Namen der höchsten Instanz wie auch meiner Wenigkeit – m. a. W.: Ich bin mit dem SZ-Philosophen sehr einverstanden, wenn vielleicht auch auf Steinfelds Seite nicht ganz auf freiwilliger Basis. – Ein schöner Fauxpas ist schließlich auch was wert!

    • Immobilie
      Wo er recht hat, hat er recht:

      Auch eine Immobilie ist für den Eigentümer und Besitzer nur so immobil wie er selbst, m.a.W. entscheidet im Ernstfall die Qualität der Nachbarschaftsmiliz bzw. -schützenvereins.

      Man kann grob schätzen, dass die Schweizer eine Million Waffen privat besitzen. Das ist etwa das 10fache der Armee und meist üben sie damit auch fleißig. Ich kann mich heute noch daran erinnern, dass ich während meiner Ferialarbeit vor Jahrzehnten am Schützenweg wohnte. Da wurde 2 Wochen lang beim kantonalen Schützenfest von früh morgens bis spät abends ohne Pause geballert. Man kann dort dafür auch hoch dotierte Preise gewinnen. Es geht nicht um den Lärm sondern um den effizienten Einsatz von Munition. Auch die Armee ist gegen Dauerfeuer. Zuviel Munition und wenig Verbesserung der Wirkung.

      Für diesen Schutz sind die dortigen Immobilienpreise im Vergleich zu den Nachbarn eigentlich noch günstig. Wenn man dazu auch noch mehr Kontrolle über die finanzielle Seite der eigenen Pensionsvorsorge dazurechnet, hat man gute Chancen auch die nächsten Bürgerkriege der Nachbarn wieder zu verpassen.


    • Vor über 30 Jahren mit einer chinesischen Austauschstudentin nach Zürich gefahren. Im Hbf ein ganzer Zug voll feldgrau Gekleidete mit Gewehren. Sie, leicht erschreckt: „Ist hier Krieg?“ – Ich, auch erstaunt, aber um Contenance bemüht: „Nein, das ist Schweiz, das ist nur eine Übung. Das machen die immer so.“

    • @ Wassermann - öööh - ein Derivat der Finanzwirtschaft kann man nicht bewohnen, und es
      man kann es gegebenenfalls auch nicht mehr vererben, ein Haus aber doch, und zwar – das ist der Witz am Haus: Es funktioniert erheblich unabhängiger von der Finanzwirtschaft als von mir aus Drivate (oh Gott/ohGott, der Steinnfeld und Derivate – man mag sich gar nicht ausmalen, wieviel Kohle so Amateure wie der mit Derivaten in den Sand gesetzt haben…) – – – insofern ist Steinfelds „Argumentation“ oder „Idee“ oder wie man sagen will, schon sehr nahe am Komasaufen, allein was die einfache Logik angeht: Bereits die leidet halt schon durch & durch. Er hat sich die ganze blasierte halbmetaphorische und halbärschige Behelfs-Kritik am gesamten Wirtschaftslauf einfach nicht richtig überlegt, so würde ich schlussfolgern.

      Indem Steinfeld freilich an der Logik des Komasäufers gemessen wird, hat er so recht wie nur je än Bsoffenä uffm Woschtmaakt gehabt hat – – des äähne is sischer!
      (Bad Derkemer Weisheit uff de Gass! – Doo, schenk ma grad noch eeena ei, horsch!)

  124. Die prozentuale Verkauf der Souveränität und der Löhne
    Liebe @ObjectBE,

    ich lese Ihre Kommentare sehr gern, weil ich glaube, dass Sie immer ein Paroli zwischenher lutschen. Ziemlich kühl!

    Die Ideen die in dieser Republik auf Teufel komm raus, durch Zentralräte und ausländische Institute den tumben Einheitsbolschewiken vorgegaukelt werden https://pbs.twimg.com/media/DGMQ3m8XgAAbcue.jpg – die nicht undeutscher sein könnten -, lösen Gefallen im politischen Altparteienschuppen. Und wie die Fischtrawler der anderen Feigenblätter, die mit Überfischung nur so vor Taten strotzen, fährt die Nussschale dieses Blogs im selben Fahrwasser. Das einzige was sie fangen konnten, war eine französische Makrele, die auch schon Kiemen klappernd zappelt.

    „Dieser Clintonstil ist so Link, wie die nicht verlinkten Fotos von @Frauke Amgelin.“

    Der Dornröschenschlaf unserer Pauschaloptimisten, denen Sie „halb Zehn in Deutschland“ täglich treffen würden – ginge man in den Stadtkern -, der sich mit der Fremdheit des Orients und Nordafrikas erst gegen Mittag füllt(Ostdeutschland), wenn die Frühschicht ihren vom Sozial-Sklavenantreiber-Aufbau-Romantiker verdienten Mittagsgong, zum Knödel essen per Vegi-Dekret moderiert bekommen, wird sich auch im Jahre nach dem Zusammenfall, nicht ändern. Sie zahlen gern und sind willig für mehr Abgaben.

    Und es gibt ärmere Länder in Europa, wo man seine Altersarmut, auch wenn der soziale Kontakt wegbricht, ableben kann. (Danke an den Vorposter.) https://pbs.twimg.com/media/DHGi4qiVoAEciI_.jpg

    Die Zufriedenheit dieser Regierung – die ihrer selbst -, im Antlitz des Spiegels sowie der Zeit geschuldet und das BILD der Presselandschaft bestimmt, wird durch totalitäre-journalistische-Korruption befeuert. Der Vasall lässt nichts aus.

    Aber man ist bemüht, den Wahlausgang so schonend wie nur möglich, für sich zu klären. Da wollen manche den Zuckerberg besteigen, doch der stülpt sich über Artikel 5 des GG. Was? Leibeigenschaft? Sie bekommen Ihre Neger!

    • TraumasTäter(-innen)Therapie
      Ich wollte den Titel verdeutschen, ließ den Artikel des Fremdwortes stehen. So geht´s los meine Lieben!

      Grenzübertritte ins Inland, können ohne gültige Papiere, nach Vorliegen von Voraussetzungen (Gefahr der Person des Übertritts und die Verfolgung von Geldnöten) durchgewunken werden. Die illegalen Übertritte sind schon bezahlt. Die zuständigen Abteilungen der Ausländerbehörde, des Bundesgrenzschutzes und des Meldewesens der informellen Information ­ Imkahanelwichtmaasl ­ , sind angewiesen, „Einreisen“ unverzüglich zu erteilen, ohne daß dafür geltende Voraussetzungen vorliegen müssen. Ständige, illegale Einreisen, können über alle Grenzübergangstellen der BRD und den Anrainern ­ also Drittstaaten ­ erfolgen.

      Die illegale Einreise tritt nach meiner(Anm.: IM Erika) Erkenntnis…ist das sofort, unverzüglich.

      https://www.youtube.com/watch?v=7VeFB-7Wn58

    • Unrecht wird doch ständige Wiederholung nicht zu Recht.
      dr. plagiator sagt:
      23. August 2017 um 12:44 Uhr

      … also sofort, unverzüglich …

      Maastrich, das Schengen-Abkommen und alle Bestimmungen des Asylgesetzes werden auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Dies ohne Absprache mit den europäischen Ländern und sämtlichen Abteilungen, Gremien der Deutschen Demokratischen Republik.

      Vorwärts nimmer – rückwärts immer!

      Da ist der Lieblingsverbündeter der ULF nicht so zimperlich.
      http://www.fr.de/panorama/grenze-usa-mexiko-us-grenzschuetzer-schiessen-schnell-a-464672
      http://www.badische-zeitung.de/ausland-1/massengrab-mexiko–133108196.html

      Da wird nicht in die Luft geschossen, sondern meistens in den Rücken flüchtender Mexikaner. .

      Der Don hat recht.
      Jeder sucht seinen Menschenrechtspartner aus, der im gefällt.

      Einigkeit und Recht und Freiheit.

    • Widerstand!
      Ich verstehe glaube nicht ganz, was Sie meinen(?)
      Sie interpretieren mir was hinein, was überhaupt keinen Sinn ergibt. Warum sollte die Grenzöffnung der damaligen DDR, ein Unrecht sein? Ich habe Satire betrieben. In Namen Schabowskis.

      Für „ein“ Menschenrecht, braucht es keinen Partner. Wer dieses für andere schützen will, weil sie Notleidend in ihrer Heimat sind, soll dort Anfangen zu arbeiten(a r b e i t e n). Wer aber nicht weiß, was arbeiten bedeutet, um einen Wert zu erzeugen, wird nie denen helfen, den es wirklich dreckig geht. Er wird in seiner verhafteten Ideologie, genau die Fehler begehen, die die LinksGrünen mit „Asylpolitik“ betreiben.

      Denn sind sie erst einmal hier, ist es ihnen egal wer dafür aufkommt.

      Diese Schranzen von der Spree, sind in ihrer Tragweite, in keinster weise für Deutschland tätig. Von daher interessieren mich Aussagen, die unfähige VogelStraussPolitiker tätigen, einen Schmutz. Sie werden ohne Verantwortung ihrer Verbrechen, einen genüsslichen Lebensabend haben. Rentner, die 40 Jahre ihrer Lebenszeit und mehr opferten, damit sie was zu Essen, eine Wohnung und was fürs Kind hatten, bekommen durch Versagen dieser dummdreisten Nichtskönner, die nicht mal ihrem EID die Treue hielten, eine mickrige Rente.

      Bei uns in Thüringen/Erfurt sitzen immer noch SED-Schergen! Was glaubt Ihr, wo die Reise in den Alt-, Neubundesländern hingeht, wenn ihr weiter Türken in den Parteien habt? Wann ist der Urlaub der nicht integrierten in Deutschland eigentlich zu Ende?

  125. Fehler
    Das mit der Leibeigenschaft ist ein gedanklicher Fehler. Denn der Leibeigene muss vom Herrn durchgefüttert werden. Das ist de facto ein bedingungsloses Grundeinkommen. Dass gerade – angeblich – linke Kreise so etwas fordern, die moderne Leibeigenschaft, ist für mich ein Zeichen für die wissenschaftliche Inkompetenz dieser Leute. Ich empfehle in diesem Zusammenhang die Lektüre des 24. Kapitels (Die sogenannte ursprüngliche Akkumulation) und dort den Abschnitt 2 (Expropritation des Landvolks von Grund und Boden) in Karl Marx: Das Kapital. MEW 23 S.744ff..
    Der bewährte Proletarier, wie vor drei Jahrhunderten geschaffen, ist wirklich „frei“. Ohne Lohnarbeitsverhältnis wohnt er tendenziell unter der Brücke (oder im Schrottauto), sammelt Altglas und Metalle. 48 Millionen foodstamps pro Woche in den USA können ja nicht falsch sein.
    Leider musste ich schon vor meiner Einschulung feststellen, dass meine politische Heimat gerne in den Knast gesteckt wurde (KPD-Verbot 1956). Man stelle sich vor, wir hätten eine ordentliche kommunistische Partei in Deutschland bereits über sechs Jahrzehnte. Nicht diesen weichgespülten sozialdemokratischen Plapperverein, der zuweilen auch noch käuflich zu erwerben ist (Ramelow). Aktuell sieht man an Portugal, dass ein Land ohne Goldman-Sucks-Knute sich prächtig entwickeln kann.

    • Durchfüttern ist mit der Zuckerrübe jetzt wirklich kein Drama mehr.

    • Land ohne Goldman-Sucks-Knute
      Also ein Land ohne Vernunft

      Ich weis gar nicht warum aus der Gruppe
      der Leute die rechnen können immer
      die Herren Goldmann und Sachs zitiert werden.

      Beide sind im 19. Jahrhundert aus Franken
      in die USA gereist um dort ihr Glück zu suchen.

      Man könnte sich auch über die Citigroup, Bank of Amerika,
      J.P. Morgen, HSBC, Credit Suisse oder die UBS aufregen.
      In Deutschland taugt nicht einmal die Deutsche Bank
      mehr als Sündenbock.

      Ich habe immer den verdachte das der jüdisch klingende
      Name Goldman der Grund ist.

      Goebbels sprach vom internationalen Finanzjudentum
      Die Linke heute (S. Gabriel inklusive)
      nimmt Goldman-Sachs als Metapher
      und sagt im Grunde das gleiche.

    • @Klaus Keller
      Beide, Marcus Goldman(n) and Samuel Sachs, waren juedisch, stammten aus Bayern. Dass ausgerechnend Deutsche die gleichnamige Bank als kapitalistischen Erzfeind ausloten, ist natuerlich kein Zufall – hier kann die antisemitische Politelite samt Antifa sich mit ihren SS Grossvaetern wieder versoehnen.

    • Zuckerrübe ...
      … brauchen die nur sonntags, Don.
      An Werktagen sollte auch Futterrübe reichen.
      Wenn sie arbeiten haben sie eh mehr Hunger.


    • Na, Goldmann Sachs ist schon speziell. Armstrong nennt die nur „Government Sachs“, weil die inzwischen in vielen Regierungen vertreten sind (Italien, USA, Alice Weidel in D, Draghi in der Eurobank, wenn ich mich recht entsinne, waren sie auch in Griechenland aktiv). In den USA seien sie für eine Erneuerung von Glass-Steagall (Gesetz zur Trennung von Investmentbanken und Sparkassen, hat Clinton – er, als Präsident – aufgehoben), weil sie dann als Investmentbank ziemlich einzig dastünden.
      Die scheinen eine ganz eigene Art von Geschäft zuwege gebracht haben, was es vor 30 Jahren so nicht gab.
      Diesem Einfluß zu mißtrauen – einer festen Verbindung aus Banken und Staat- braucht es nicht viel, denn das ist „too big to fail“ und „too big to jail“ auf einem Haufen.

  126. Mehr Italien bitte - auf die Stimme von Don Alphonso ist nicht
    zu verzichten. Insbesondere auf Ihre Meinung zu Italien. Bitte mehr davon, gern parteipolitisches.

    Italien ist ebenfalls eine „verspätete Nation“ und sie nahmen z. B. parteipolitisch vieles voraus, was über Westeuropa wetterleuchtet und sind unter sozialen Zwängen, die hier auch drohen.

    Den italienischen (und frz.) Kommunisten verdanken wir die EU, die die Amis damit einhegten. Die Sache mit dem Euro verschliefen die Amis und fielen den Franzosen leider nicht in den Arm.

    Möglicherweise ist die italienische Linke auch rascher klüger geworden als die durch den größenwahnsinnigen SED-Separatismus identitär-paralysierte wiedervereinigte west- und ostzonale Linke.

    2 exemplarische „Ausreißer“: Anne Helm versucht nun bei der Linke wieder Kleider tragen zu lernen, nach dem Bomber Harris sich selbst mit ihren zum Himmel schlenkernden Milchdrüsen nicht auferwecken ließ.

    Wiglaf Droste erfreut sich seiner „DDR-Bekanntschaften und das er in der „Jungen Welt“ schreiben darf. Für ehemalige Sowjetzonis hat er sicher erhebliches Verwunderungspotenzial, wie kunterbunt biographische „Narrative“ und was in D nach links bis in den Narrenhimmel hinein alles möglich ist.
    https://www.jungewelt.de/artikel/316652.zweimal-28-jahre.html?sstr=Uschi%7CBr%C3%BCning

  127. Wir haben ja hier auch so einiges Unterirdische übrig, könnte also kopiert werden:
    v.gd/IpHNcz

    Radfahren könnte man dort sicher auch, mit ultratiefem Rennlenker und ZWEI Dynamos, einer für die Beleuchtungsanlage, der andere für die Akkumulatoren, ganzfinsterschmunzel…

  128. Politische Freakshow - @don alphonso 23.august 09:01
    Danke DA für diese klaren Worte.

    Das ist dann wohl der Abgesang auf die Berliner Republik mit GroKo und Rot-Grünen Hilfstruppen, NGO Jubelpersern und Öffentlichen Rundfunk Faktencheckern.

    Das Bestreben der Politischen Klasse scheint zu sein lediglich die Funkenbildung im Pulvermagazin zu unterdrücken.

    Ansonsten sollen wir Bürger, aka der Souverän, „gut und gern in Deutschland leben“ als die schon länger hier seienden Leibeigenen

    Danke an den Kommentator für den baz-Artikel https://bazonline.ch/leben/gesellschaft/wann-wacht-europa-auf/story/10117527 , da bleibt einem jeder Sarkasmus im Hals stecken.

    Ich bin kein Freund von VT, die sedierung der Wahlbevölkerung durch die Medien, das leugnen des Elefanten im Raum und Nonchalance mit der über all den Unsinn aus dem jahre 2015 hinweggegangen wird (Goldstücke), das schreit doch nach konzertierter Aktion.

    Vielleicht leben wir ja schon in einem Matriarchat von Angela Merkel, Friede Springer, Liz Mohn und KGEs Gnaden.

    Statdessen klebt die MLPD Plakate mit „werde Teil der Revolte“- was für ein Witz.

    • Verstehe Ihr Problem nicht, ...
      … die MLPD gewährt doch auch Ihnen großzügigerweise ein „Recht auf Flucht“?

    • @ anonymous_content - Revolte
      Wer noch die Aufforderung „werde Teil der Revolte“ benötigt, ist im Grunde dafür ungeeignet. Darum ist es hier in Deutschland auch schon so lange so friedlich. Wer hingegen aufgrund schwerer Kindheit und/oder kultuereller Sozialisation bereit für eine Revolte ist, benötigt die Aufforderung nicht. D.h. der Wunsch der MLPD könnte, begünstigt durch die aktuelle demographische Entwicklung, in ein paar Jahren in Erfüllung gehen, ohne dass deswegen mehr Leute MLPD wählen. Wir gehen interessanten Zeiten entgegen.

  129. Stolz
    werden wir für weitere Jahre der Politik der Oberimama zahlen, um dieses Glühen des Wir sind die Guten dieser unserer bösen Welt.
    Kein Suchender darf an unserem Kelch nüchtern vorbei gehen.
    Bis das die Segrada Familia sich in Schall und Rauch auflöse.

    • Twin Towers
      bzw. der Kölner Dom. In Köln denkt man bereits jetzt (!) über Schutzmaßnahmen gegen herrenlose LKW nach. Auch Woelkis Ruderboot droht Gefahr.

  130. Der BLAUE REITER & das KUTSCHENVERBOT
    Werter Don Alphonso,

    könnten fanatische Lieferwagenfahrer*Innen {*} auch Ihre
    „letzte Bastion“ – die Kneipen Metapher gefährden ?

    .

    & Ihre eloquent geschilderten „Schutzräume“ in Bälde
    in Chaos gepresst werden ?

    :

    Was bleibt ?

    : .

    Ein steiler Anwuchs an Steuergeld finanzierten Projekten,
    viiiel mehr und bessere DeRadikalisierungsprojekte
    (ver-) folgen garantiert.

    Bzw. sind schon . . . inkl. EU finanziert!

    & wenn Sie weiter sooo schön von Ihrer oberen Schicht schreiben,
    sind Sie vielleicht nach der BTW (ab 25.09.17) einer der ersten
    dem eine Enteignung inklusive : : ГУЛаг : : [Gulak] blüht?

    Na denn * Felicità e salute *

    PS1: {*} gemopst …ähm… inspiriert bei Gerd Buurmann
    PS2: ‚tschuldigung, das musste ich, weil der Michael K. aus’m Erzgebirge in Sommerpause ist.

    Dürfte ich noch das hier posten . . . ?

    Vielleicht . . .?
    {nachdem 2x i.F. Recherchen nicht bei “Datenreichtum…”veröffentlicht w. – welche aufzeigten, dass 64 Mio € Stiftungsprojekte nicht
    das Höchste an Ausgaben für linkszhe “…” [?] sind…}

    : :

    Lacher 1: Der Gedanke, dass sich das Elektro-Auto, wenn es etwas taugt, ganz von allein auf dem Markt durchsetzen wird, so wie es das Automobil von Gottlieb Daimler und Carl Benz ja auch geschafft hat, ohne dass Kaiser Wilhelm ein KUTSCHENVERBOT erlassen musste, dieser Gedanke ist einem Sozialisten vollkommen fremd, weil er ja letztlich Sozialisten überflüssig macht.

    Lacher 2: „Sehr geehrter Herr K., eine Korrektur zu Ihrem gestrigen Beitrag: das Projekt Migrants 4 Cities kostet nicht 200 000€ sondern 850 000€.
    {beide Zitate von Acta Diurna, L1//15.August, L2//19. August, von Michael Klonovsky}

    : : .

    PS3: Beisteuern möchte ich gerne noch zum Blog Stützen der Gesellschaft // Bildung:

    Mein blaues Klavier
    . . .
    Es steht im Dunkel der Kellertür,
    Seitdem die Welt verrohte.

    Es spielten Sternenhände vier –
    Die Mondfrau sang im Boote.
    – Nun tanzen die Ratten im Geklirr.

    Zerbrochen ist die Klaviatur.
    Ich beweine die blaue Tote.
    . . .

    Else Lasker-Schüler: Mein blaues Klavier | 1941
    Das Schicksal von Else Lasker-Schüler steht als Metapher dafür, wie im Nazi-Deutschland mit Intellektuellen verfahren wurde: 1933 floh sie aus Deutschland in die Schweiz, wo sie von der Fremdenpolizei bespitzelt wurde und Schreibverbot hatte . . .

    PUNKT AUS.

    : : :

    • Am Einreiseverbot
      scheiterte auch Lasker-Schüler. Sie hatte sicher ein weiteres Herz gegenüber Migranten…und möglicherweise ein engeres gegenüber einem Appell zur Sklaverei zurückzukehren.
      Nachdenklicher Gruß,
      H.W.

  131. Utopien
    H.G. Wells hat in seiner „Time Machine“ evolutionsbiologisch zu Ende gedacht wohin die sorgfältige Trennung von Herren und Knechten führt.
    Auch nicht so prickelnd.

    Zur AfD: Jeder Sitz der AfD im Bundstag bedeutet einen verärgerten ehemaligen Bundestagseinsitzer in der CDU/CSU bedeutet einen CDU- Anti-Merkler.
    Wenn das kein Grund ist AfD zu wählen weiß ich auch nicht weiter.

    • Man ärgert sich dann halt über einen AfDler, siehe BaWü.

    • Auch nur ein Sitz weniger für den Regiergungsblock?
      Ich kann den Wunsch verstehen, den Regierungsblock zu ärgern. Dank Überhang- und Ausgleichsmandaten ist aber dafür gesorgt, dass ein gewählter Abgeordneter nicht unbedingt einen CDU- oder SPD- Abgeordneten verdrängt. Im Extremfall erhöht sich einfach die Anzahl der Abgeordneten im Bundestag ohne Verluste für die Regierungsbeifallgeber.

  132. Leibeigenschaft....
    …ist doch Teil unseres Gemeinwesens.
    Sind nicht alle Kostgänger des Staates, ob H4, Asyl oder sonstige Subventionen genau in dieser Lage?
    Was fehlt ist der Herr, der die Peitsche schwingt. Der Staat hält sich ein Heer Schutzbefohlener (im Sinne eines erweiterten Begriffs).

    • Der Staat hält sich ein Heer Schutzbefohlener
      Sie erkennen völlig korrekt woran sich gute Bolschwiken und andere Linke am liebsten aufgeilen! Die Blockflöten assistieren in ihrem Orchester auch in der DDR 2.0

  133. Ach ja ...
    „Deutschland ist der grosse Gewinner der Finanzkrise …“

    Na, das sehen nicht nur die eigenen Kollegen http://www.faz.net/-gv6-905fi wohl etwas anders, auch wenn es wie immer bei Andeutungen und Auslassungen bleibt. Die Staats- und Bankenrettung der EZB, die europäische Schuldenunion, die andauernde Enteignung durch Sozialisierung privater Verluste u.v.m. bleibt unberücksichtigt – bis es knallt. Die Finanzkrise dauert an, wie kann es da Gewinner geben? Die Umverteilungsreserven sind nicht unendlich und irgendwann werden die Verluste sich direkt oder indirekt in einer neuen Krise realisieren. Von heutigen Katzengewinnen ist die dann nicht mehr zu händeln.

    „Die Geschichte der Leibeigenschaft, wenn ich das so erwähnen darf, kennt keine Massenzuwanderung in die Abhängigkeit …“

    Kein Wunder, ist Leibeigenschaft ja Abhängigkeit, wer will da schon zuwandern. Allerdings scheint nicht nur den aktuellen „Einwanderern“ nicht bewußt zu sein, in einer sehr subtilen Form der Leibeigenschaft zu landen.

    „Sie sehen also, das Scheitern der Politik beim Dieselskandal und der Mietpreisbremse – in beiden Fällen war die SPD übrigens in Form von Aufsichtsräten bzw. Ministern beteiligt …“

    Die Mietpreibremse und ihre jeweilige Umsetzung ist Sache der Bundesländer. CDU/CSU und SPD geben sich da nichts. Und was den Diesel betrifft, seit wann ist Dobrindt denn in der SPD? Politiker vieler Parteien sitzen in Aufsichtsräten und Minister wechseln. Nur die Politik, die bleibt immer gleich.

    Die Leibeigenschaft hat doch nie aufgehört, der Leibherr ist heute nur der Staat. Spätestens seit Hartz sollte das eigentlich jeder erkennen können.

    • Wenn sie es mit Italien oder Griechenland vergleichen, geht es hier recht gut.


    • Die Unterschiede zwischen den Ländern waren auch vor der Finanzkrise dieselben, wurden durch die Krise nur noch verstärkt.

      Auch meine ich, mal gelesen zu haben, daß die Vermögens- bzw. Schuldenverteilung bezogen auf Bürger und Staat in den genannten Ländern sich von der Verteilung in Deutschland deutlich unterscheidet, beispielsweise mit Blick auf die Immobilien.

      Letztlich erinnert mich Ihr Satz aber an das Mantra von Frau Dr. Merkel: Deutschland ging es nie besser. Wer oder was damit gemeint sein soll, vielleicht Teile der Realwirtschaft und Zocker, die mit einem blauen Auge unter Mißachtung der „freien Marktwirtschaft“ davon gekommen sind, erschließt sich mir angesichts der prekären Entwicklung für die Mehrheit der Bürger jedenfalls nicht. Die sind jedenfalls nicht die Gewinner, sondern die eindeutigen Verlierer. Und relativ betrachtet sehe ich da auch keinen großen Unterschied zu Griechenland und Italien. Das dicke Ende wird schon noch kommen, das Leben auf Pump wird sich schon noch rächen, auch in Deutschland. Spätestens, falls die Zinsen wieder steigen und der EZB die Flügel durch den EuGH http://www.faz.net/-gqe-90rcv gestutzt werden.

  134. Versuch macht kluch.
    Eventuell könnte man nebst der Einführung der Leibeigenschaft auch wieder das Dreiklassenwahlrecht einführen. Ein ehemaliger Steuerrechtsprof. hat jedenfalls mal während einer Vorlesung sinniert, damit könnte man das wirkungsvoll die Steuerhinterziehung bekämpfen – was natürlich zu beweisen wäre.

    • Genau!
      .
      Und wenn Frauen kein Wahlrecht hätten, gäbe es auch keine ulF als BK.

    • Klassenwahlrecht ...
      … klingt für mich weniger absurd als manche meinen:

      Zunächst hielte ich die EU (und vor allem die EZB!) für deutlich sinnvoller wenn Entscheidungen einer dreifachen Mehrheit bedürfen (Bürger, Länder und Nettozahler.

      Auch die Staaten sollten im Idealfall gar keine Zwangsabgaben benötigen sondern vor allem vom Stimmrechtsverkauf leben! Damit wird die Anteilseignerschaft im Klub auf eine solide finanzielle Basis gestellt. Wirklich geschenkt gibt es ja auch jetzt nichts, man kann nur versuchen jemanden zu belügen und zu bestehlen um „Gerechtigkeitszuckerl“ zu verteilen. (Wettbewerb der Diebe und Gauner nach HH Hoppe)

  135. Leibeigenschaft erster und zweiter Ordnung
    ein überliefertes Fruchtbarkeitswunder, Stutenbissigkeit,die List der Menopause,das Wirken eines Scherzeugenikers,meine Hauptstadt.
    Ist das undeutlich genug?

  136. Bis zur Wahl
    werden uns die Muttimedienfestspiele noch Galavorstellungen bieten über den Anschlag hinaus und alle werden bei dem Gedanken der Erleichterung nach dem Latrinengang Traumtänze vollführen.
    Dagen ist Urlaub freiwillige Bodenhaltung…

  137. Oh Gott, schon wieder eine Selbstzündung_wech_einfach wech
    @ BlackBlacky sagt am 22. August 2017 um 22:32 Uhr

    „Bei mir wars ein G3 und ich war wirklich nicht schlecht…“
    .
    „Es ist kein Mensch, es ist kein Tier – es ist ein Panzergrenadier.“ (wird doch mal höchste Zeit daß in diesem langsam wehrunfähig werdenden Volk in deutlich vernehmbaren Worten gesprochen wir, selbst im Dunstkreis des ungedienten Blogbetreiber :-)
    .
    Siehsde, jetzt sind wir schon ein Grenadiertrupp/Jägertrupp. Mit einigen weiteren Gleichgesinnten hier kämen wir fast STAN-Grenadiergruppe oder zumindest Absitzstärke MARDER (kleine Ausfälle müssen eben weggesteckt werden).
    .
    Aber der Reihe nach:
    -Gruppenführer: meine Wenigkeit (Uzi/MP 7 (schluchz, jetzt vielleicht G 36), DF, Kompass, Kartentasche, Signalpistole),
    .
    @ PzGren/Jäger Black Blacky, MG-Schütze 1, MG 3!+ P 8 (nicht die neue lastenhandhabungsgerechte Damenpuste 5,56).
    .
    @ PzGren/Jäger Blue Monday, MG-Schütze 2, G 36, Ersatzrohr MG 3, 1 Gurtkasten
    .
    @ PzGren/Jäger PzDivKemal A.: kriegt gleich mal die PzFaust 3 und eine P 8.
    .
    @ PzGren/Jäger schonalthalt: G 36, 2 Granatpatronen PzF 3
    .
    @ PzGren/Jäger Hausschwein: G 36, Fliegerabwehr-Dreibein ( kann im Kampf gegen noch nicht so lange hier seiende Insurgenten ersetzt werden entspr. Tragetaschen mit zus. Nahkampfmitteln: Handflamm-Patr., Spreng-HG, Blend-HG)
    .
    Sechs weitere, noch zu bestimmende gediente Freiwillig: 5 x G 36, 1 x Granatpistole + P 8. Letzter Mann: Marschsicherungsgeschirr.
    .
    Dürfte ausreichen für so einen Häuserblock (wie im katalanischen Ripoll)
    .
    „Dran, drauf, drüber!“ :-)
    (DdH)

  138. Wir leben in der Welt, die wir haben wollten...
    … also jetzt bitte sich nicht beschweren und jeden Quadratmeter Wohnraum auf die dritte Nachkommastelle neiden. Das Problem ist ja übrigens nicht, dass das historische Konzept der Leibeigenschaft heute nur unter neuem Label fortbesteht und es heute eben Konzerne sind, die einen an der kurzen Kandare halten – denken Sie nur daran, wie Sie von diversen Handy-Herstellern per Geplanter-Obsoleszenz-Knute zur Abgabe des Zehnten alljährlich gezwungen werden. Das Problem scheint mir doch eher zu sein, dass es die auf der richtigen Seite des Party-Zauns heute auch nicht mehr gemütlich haben. Ich musste ja letztens per Linienflug zu meinem Häuschen an die Côte d’Azur reisen (Charter-Jet-Anbieter werden auch immer unzuverlässiger) und als ich den Helikopter-Service von Nizza nach St. Tropez in Anspruch nahm, wurde mir von oben betrachtet das ganze Elend der „Besserverdienenden“ (also mir) klar: Häuser neben Häusern neben noch mehr Häusern und dahinter und davor und darüber und drunter auch. Zu Monets Zeiten wars da echt mal schön. Aber was wollen Sie heute mit zehn Millionen? Mit fünfzig? Sich eine dieser traurigen Hütten in einem Open-Air-Bling-Bling-Altersheim kaufen? (Die Sie übrigens in zehn Jahren nicht mehr losbekommen werden, wenn es dort erst einmal „anders“ aussieht). Malle? Bei privatinsolventen Ex-Sport-Stars? Paris? Da bekommen Sie heute schon keine Wohnung mehr verkauft. Sylt? Ernsthaft, Sylt? Da, wo im Minutentakt die nächsten Copy-Paste-Reetdach-Fertighäuser zu 10.000 EUR pro Quadratmeter und Meer (äh, mehr) auf den Markt geworfen werden? Seriously?
    Der Ausverkauf ist grad im vollen Gange, und jedem, der eins und eins zusammenzählen kann (und sich einmal in einer freien Minute die Entwicklung der Weltbevölkerungszahlen auf Wikipedia ansieht) sind zwei Dinge klar: Ohne Korrektive ist die Einbahnstraße genau das: Eine Einbahnstraße, zweitens: Am besten lebt, wer sich darüber keine Gedanken macht, solange er lebt.
    Ach, nur mal so ein kleines Detail am Rande: Globale Migrationsbewegungen mögen für einen kurzfristigen Boom der Binnennachfrage in den Zielländern sorgen, langfristig füttert die Regierung damit aber eine Hydra mit Hydrafleisch: Es ist ja nicht nur so, dass sich Immigranten in den Zielländern Gedanken darüber machen, wie sie sich am besten etablieren können (und etablieren, das will sich doch jeder, stimmts?), und dabei auf ganz natürliche Strategien stoßen, wie zum Beispiel das In-die-Welt-Setzen von Nachkommen (wobei wir wieder beim Thema Wohnraum wären); dort, wo die Immigranten Emigranten waren, entsteht zunächst ein Vakuum, von dem selbst mittelmäßig Geschichtskundige sich vermutlich vorstellen können, wie lange es besteht: Richtig, so lange, bis die Kräfte vor Ort, die dort um die Oberherrschaft konkurrieren, auf genau dieselbe Strategie kommen mit Sich-Etablieren durch… Na ja, Sie wissen schon. (Nach Diktat verreist, jetzt haben grad die von der Jet-Charter-Agentur angerufen, dass sie heute doch noch eine Citation Excel auftreiben konnten, mit der sich mich nach Madagaskar fliegen können…)

  139. Ne, dann lieber ne Bodenreform
    Wozu Leibeigenschaft, wenn man die Großgrundbesitzer enteignen kann. Und anschließend eine Bodenreform. Würde die Situation deutlich entspannen.
    Und die Mehrheit der Menschen würde profitieren. So richtig demokratisch wäre das alles.


    • die Mehrheit der Menschen würde profitieren
      Garnicht.
      Sowohl in den 1920ern, 1930ern in D, 1950ern in der DDR als auch in Südindien um 2000 sind die meisten wieder von ihrer „Scholle“ geflüchtet, und von denen, die blieben, beging eine erkleckliche Anzahl Selbstmord, weil sie die Schulden nicht mehr bedienen konnten.
      Merke: eigene Scholle=Verpflichtung zu Grundsteuer und Gemeindeabgaben, abgesehen vom Problem, jederzeit von der vielleicht auch mal ausgefallenen Ernte leben zu müssen.

    • Nicht für die Wegelagerer...
      Sie vermischen mehrere Sachen. Erst einmal geht es darum den Menschen Grund und Boden zukommen zu lassen. Natürlich kostenfrei. Dafür müsste man die Großgrundbesitzer enteignen. Deshalb die Bodenreform.
      Niemand wird sich wegen eigenem Grund und Boden selbst umbringen. Und niemand muß dann Subsistenzwirtschaft betreiben oder sich von Monsanto ausplündern lassen. Diese Probleme sind wieder ein anderes Thema.
      Auch die Wegelagerei (Steuern etc.) des Staates ist ein separates Thema. Die organisierte Kriminalität des Staates würde man wohl auch extra angehen müssen.
      Aber sie haben schon ganz richtig erkannt: Das ist auch ein großes Übel.
      Zusammengefasst: Die Habsüchtigen und die Herrschsüchtigen sind zu entmachten. Eher wird es nicht besser werden können.
      Aber aktuell geschieht ja das Gegenteil davon. Und so steuert die Menschheit (in all ihrer Dummheit) wieder auf die nächste Menschheitskatastrophe zu. Viel Spaß uns allen dabei!


    • Ein Großteil des Großgrundbesitzes sind Wälder. Was soll ein Mensch, der in der Stadt wohnt mit einem Stück Wald in einer entlegenen Gegend, das dann doch von der dortigen Gemeinde bewirtschaftet werden muß?

    • Sie meinen, das würde was bringen?
      Ich kenne viele Leute, die mit einem Garten nichts anfangen können und diejenigen bedauern, die einen haben – weil er Arbeit macht. Wer als Deutsche/r schon nicht bei der Ernte helfen mag, will auch keinen.

      Wenn Sie eine Holzmark haben und alles von Fachleuten machen lassen müssen (Pflicht), ist überwiegend an die nächsten Generationen gedacht.. Sorry, Sie haben von Tuten und Blasen keine Ahnung. Der Doofmensch, wie Sie sagen, schindet sich meistens nicht so gern.

    • Nicht nur ein Waldgrundstück
      In die Stadt müssen die Menschen nur ziehen, weil die sich dort als Lohnsklaven an den Sklaventreiber besser vermieten können.
      Warum müssen die sich versklaven? Weil die keine Produktionsmittel und keinen Grund/Boden haben.
      Es geht also nicht nur um ein Waldgrundstückchen. Sondern es geht darum seine Existenz jenseits von Ausbeutung, Erpressung und Hamsterrad bestreiten zu können. (!Vorsicht: d.h. nicht müssen)
      Niemand will doch eigentlich in den städtischen „Dreck“ ziehen. Oder ist hier jemand irgendwie freiwillig scharf auf Lungenkrebs?
      Zugegeben, die städtische Infrastruktur bietet Vorteile.

      Folkher Braun hat in diesem Thread bereits die Ursache der Massenversklavung angesprochen. (Expropriation etc.)
      Es hat etwas mit der Enteignung von Bevölkerungsmehrheiten zu tun. Dieses Wissen kann man bei Gelegenheit wieder mal auffrischen.

    • Philoirgendwas
      Ach je, wie haben die armen Wälder das nur alles früher gemacht, als es noch keine Fachleute gab die Tuten und Blasen taten aus Pflichtgefühl? Ja, der deutsche Michel hat eine hübsche Schlafmütze.

    • Sie wissen es wirklich nicht, können aber respektlos sein?
      Wer Holz schlagen will, muss es können.Dazu werden Kurse angeboten für diejenigen, die es selbst machen wollen und z.B. auch einen Traktor besitzen.Das Forstamt sagt Ihnen gern, wo’s langgeht.Ohne „Fach“ geht nichts.Sie würden jeden Versicherungsschutz verlieren bei einem Unfall.
      Sie Questionirgendwas.Dann gäbe es halt die organisierte Kriminalität der dann Besitzenden: einer stiehlt dem anderen den Weihnachtsbaum…

    • @Philomena
      Sie stehen sich schon etwas selbst im Weg, wenn sie meinen Rechte und Pflichten könnten nicht umdefiniert werden. Mehr sollte der obige spitze Hinweis nicht bedeuten.
      Ich hatte hier schon mal auf das Thema „Expropriation“ verwiesen. Schauen sie sich doch die Sachen einfach mal an.
      Ansonsten liegen sie mit ihrer Meinung bzgl „Die wollen doch überhaupt nichts anderes als Sklaverei“ und „Die wollen überhaupt nicht selbstbestimmt wirtschaften“ natürlich zum größten Teil richtig.
      Das liegt doch aber auch daran, dass man die Menschen zu völlig verblödeten Systemdeppen umerzogen hat.
      Wie auch immer, ich halte Massensklaverei eben für ein Problem und nicht für die Lösung.

  140. Favelas und Townships ...
    … bilden die Zukunft rund um die Ballungsräume, ohne fl. Wasser und Strom weitgehend mietfrei, aber nach den Dschungelgesetzen organisiert.

    Die Alternative: Leibeigenschaft auf dem Land, Brot und Unterkunft gegen Arbeit, relativ sicher, aber mit geringen Aussichten auf ein Fortkommen. Dealer oder Genderbeauftragte wird da gar nicht gehen.

    Erst holen sie dein Auto …

  141. küss die Hand?
    jetzt aber bitte wirklich mal nach
    „Merkel Fingernägel“ suchen.

  142. Alte und neue Formen der Leibeigenschaft - nur der Zynismus kann uns noch ein Lächeln entlocken
    Die Leibeigenschaft kannte Rechte und Pflichten auf beiden Seiten, das war auch ein Unterschied zur primitiven Sklaverei in den Goldminen der Athener. Selbst das wurde schon von den Zeitgenossen als unternehmerisch nachteilig gesehen, weil der Sklave noch nicht den ROI bzw. BEP erwirtschaftet hatte. Im Mittelalter waren es die zur Scholle gehörende Bevölkerung des Grundherrn. Die marxistische Geschichtsschreibung hat die Leibeigenschaft als rückständig verdammt, um dann die Zustände in der Industrialisierung und mit den Folgen der sog. Bauernbefreiung (in Preußen) als Chance zur Befreiung durch die sozialistische Revolution zu glorifizieren. Da war die Leibeigenschaft rückblickend auch nicht schlechter, eher besser. Geändert hat sich in der heutigen, ach so modernen postindustriellen Gesellschaft wenig, denn der moderne Verteilungs- und Sozialstaat hält sich heute seine „Kunden“, erzeugt sie sogar, um sich daraus sein Dasein zu legitimieren, das ist die moderne Leibeigenschaft, symbolisert insbes. in der Arbeitsverpflichtung für den einen Euro. Das Prekariat im Dienstleistungssektor dieser 2/3-Gesellschaft unterscheidet sich faktisch nicht von der klassischen Leibeigenschaft, vergleichbar vlt. mit der Zeit vor den Bauernkriegen, bevor das Gewohnheitsrecht vom Adel zunehmend gebrochen und die Fron willkürlich ausgedehnt wurde. Das Brechen von Verträgen gehört auch zu unserer Zeit: So die Maastricht-Verträge und heutige EZB-Geldpolitik, ein durchdachtes System zur Umverteilung von „unten“ (Mitte) nach „oben“ lässt die Mittelschicht in die alten Abhängigkeiten zurückfallen. Der Ausschluss der Mittelschicht aus dem Kapitalismus, denn Sparen auf Rendite ist nichts anderes, sondern genau das (Kapitalakkumulation) kommt einem Rückfall in die Leibeigenschaft gleich. Kapital ist Freiheit und Unabhängigkeit! Die illegalen Migranten – wer Verständnisprobleme hat, kann ja mal Roger Köppels „Der große Asylschwindel“ lesen -, wurden und werden wie damals in schön sanierten Plattenbauten im deutschen Osten untergebracht, während in den benachbarten DDR-Resten deutsche Hartzer hausten – die Wende-Verlierer. Da aktuell wohl das „Rostock-Lichtenhagener-Jubiläum“ gefeiert wird, sollte das jedem zu denken geben, der heute jede Opposition gegen den Mainstream der Political Correctness als Ausscheidungen in Form brauner Sauce begreift. Vor allem Grüne bekämpfen erst die Probleme, die sie geschaffen haben. In Koalitionen in Land und Bund hat Rotgrün im Westen, in NRW, den sozialen Wohnungsbau kaputt gemacht, immense Schulden der SPD-Ära von Kühn bis Rau in der abgewickelten WestLB angehäuft, die der Steuerzahler via Portigon usw. erst mal abarbeiten musste – aber nichts davon wusste. Jetzt sucht man für das Proletariat der Neubürger händeringend privaten Mietwohnraum, leben die jungen Migrantenfamilien immer noch in Baracken mit Gemeinschaftsklos, ähnlich den Vertriebenen nach dem 2 Weltkrieg, die sogar 8-10 Jahre in den Nissenhütten hausten, weil der Siedlungsbau so lange dauerte. Als man dann im WDR aus der Nachbarschaft berichtet, dass die Flüchtlinge doch sehr zufrieden seien, dass nun die Familie in einem älteren, sanierten Reihenhaus mit 130 qm WF unterkommen konnte – kostenlos – da war das Glück auf beiden Seiten groß – ein schöner Tag für die „Gutmenschen“ der Kölner Stadtregierung. Gut 30 Familien teilten dieses Glück. Für die wohnungssuchenden Werktätigen unter den Einheimischen war das total motivierend! Ja, wir lassen niemanden zurück. Warum steckte der braune Mob die von Migranten bewohnte Platte in Rostock-Lichtenhagen an? Kein Mitleid muss man mit den „Gutmenschen“ haben, die Bürgschaften für ihre „Flüchtlinge“ unterschrieben haben, sie in ihrem Haus aufnahmen (auch so eine Art „Leibeigene“) und heute die Rechnungen vom Job-Center erhalten – die Kosten für Unterkunft sollen die Bürgen zahlen. Der moderne Staat als Grundherr kennt auch keine Gnade mit seinen Leibeigenen, wenns um die zu leistende Fron geht. Leute wie Don, jeder der Immobilien hat, wird nach dem „Euro-Crash“ und / oder „Banken-Crash“, der zum Kollaps der Staatshaushalte führt, mit einer Zwangshypothek im Grundbuch belegt. Dann reden wir noch mal über Leibeigenschaft. Oder doch wieder Zinsknechtschaft? Nein. Beides.

  143. Alarm im "Tagesspiegel":
    „In der kulturellen Abgrenzung gegenüber Muslimen ist Niedersachsen einen Schritt weitergekommen.“
    Ruft das Berliner Hetzblatt. Oh Allah, denkt man, was ist passiert? Wurden muslimische Schülerinnen entführt und als Sexsklavinnen verkauft? Ach nein, das passiert ja nur Christinnen in der islamischen Welt. Ist also ok.
    Nein, Niedersachsen hat Gesichtsschleier in Schulen verboten. Das ist das Grundböse, nach dem Tagesspiegel viiiel bösiböser als aller islamischer Terror.
    Was das uns das fakenews-Blatt Tagesspiegel köstlich verdreht: Es muss ja andersherum heißen: „In der kulturellen Abgrenzung gegenüber Nichtmuslimen ist der Islam mit seinem Gesichtsschleier einen Schritt weitergekommen.“

  144. http://www.sueddeutsche.de/politik/intersexuelle-intersexuelle-1.3637147
    Mnihihimniichichichrrrxchimnnnhuahuahuahahaaaaarrgbrrrhhhihihihihhahahahuhuhuaaaharghargchchchhargbrchbrchhargnargnargchichhihihihihihhihhhiiiiiiiihöhöhökchrxkchrxkchrxmnhihimnmnhihi…. (Kommentator kommt aus dem Lachen nicht heraus, Verz…höchprupruuhuhhihi….verzeihungmnchihoihihöhihöhi)

  145. Einen Aufreger hab ich noch:
    „Anders als in einigen anderen Bundesländern dürfen die Berliner Flüchtlinge – so sie nicht aus als sicher eingestuften Herkunftsländern kommen – bereits während des Asylverfahrens in eine eigene Wohnung ziehen, in der Regel nach sechs Monaten. Die Wohnung darf sogar 20 Prozent teurer(!!!) sein als es der Regelsatz für ALG II- oder Sozialhilfe-Empfänger vorsieht.“

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-07/fluechtling-wohnungsmarkt-erstaufnahme?sort=desc&page=7#comments

    (Hervorhebung(!!!) von mir)

    Alles klar?

    • Alles klar. Nur ist in den angesagten Vierteln keine wohnung frei.

    • Der deutsche Doofmensch wird ersetzt
      Replacement migration eben.

      Der Deutsche fliegt aus der Wohnung raus. Der Asylbetrüger kommt rein.
      Und wer finanziert das ganze? Der Doofdeutsche finanziert es.
      Und wen wählt der Doofdeutsche beim nächsten mal?
      Die Parteien die ihm die ganze S…..e eingebrockt haben.
      Und parallel dazu betreibt die gleichgeschaltete Medienlandschaft fleißig asymmetrische Demobilisierung zugunsten der Straßenköterblonden.
      (Damit begeht natürlich auch die Medienlandschaft gemeinschaftlichen Selbstmord. Wie dämlich.)

      Keine Rede von den ganzen Verfassungsbrüchen und sonstigen Volksverrätereien der letzten Jahre.

      In der Presse spielt Volksverdummung stattdessen eine viel größere Rolle.
      (Noch ein Aufreger):
      http://www.focus.de/politik/praxistipps/angela-merkel-die-kanzlerin-verraet-das-geheimnis-ihrer-kartoffelsuppe_id_7505323.html

  146. Ende der Demokratie
    Jawoll. So ist es. Wenn wir schon dabei sind: Ich habe überhaupt nie verstanden, warum man sich von der Sklaverei abwandte, die hatte sich doch über Jahrhunderte bewährt. Das hat man wohl unterschwellig eingesehen und dadurch zum Beispiel die Zeitarbeitsfirmen vulgo Seelenverkäufer und Sklavenhändler eingeführt. Die modernen Sklaven erhalten zwar Lohn qua Knebelvertrag mit der latenten Keule des Jobcenters im Rücken, um die hier beschriebenen Zustände herbeizuführen und zu verstärken, womit die Sklaven von einst wesentlich besser dastanden ohne den Druck, sich um Wohnraum zu mühen. Insofern ist man irgendwie auf Kurs.
    Ja, wo ist HM555 bei dieser Frage. Etwa in Spanien in so einer Burg des Feudalismus, wo er sich vor Jahren einmal aufhielt und berichtete.

    Bin glücklicherweise in Andalusien zur Zeit der Wahl und bin somit der Last der Wahl zwischen Pest und Cholera aufs Angenehmste beraubt.
    Auf dem Pico Veleta auf 3384 H.ü.d. M. werde ich wohl über Wahlausgang nachsinnen – oder eher nicht.

    Hasta la proxima!


  147. Lieber Don,

    vielen Dank für die konkreteren Ausführungen zur wiedereingeführten Leibeigenschaft!

    Einverstanden, solange Ihr Gesellschaftsplan auch Gouvernantenposten für vermögenslose Frolleinchens vorsieht. Ich könnte sogar sticken, französische Konversation, Kontertanz und verschiedene Arten der Révérence.

    Kontrast:
    Berliner Bettler in den U-Bahnen haben in den letzten beiden Jahren übrigens ihre Ansprachen verändert, kurz gesagt konnte ich zwei neue Strategien ausmachen:
    1) offen vorgebrachte Unzufriedenheit mit den Finanzierungsangeboten für Flüchtlinge und der neuen Konkurrenz, warum „wir“ uns denn lieber um jene kümmerten als um sie
    2) das rhetorische Gegenteil, Betonung, dass man auf keinen Fall neidisch sei auf die Flüchtlinge und ganz viel Mitleid habe und kein schlechter Rassist sei, nur weil man auf der Straße lebe und nichts abbekomme

    Das alles macht mich traurig.

  148. a proposito Altersarmut
    Die sicheren Renten wurden 2016 mit 90 Mia. bezuschusst. So stand es kürzlich im Mutterschiff zu lesen. Da sind die Pensionsansprüche der Beamten noch nicht drin. Da ist natürlich noch viel Luft für die hier erwähnten möglichen Rentenansprüche der Immigranten, weil wir ja in Kürze, so Mutti, Vollbeschäftigung haben werden.

  149. Meine Wahlstimme für ?
    Wir sind als Familie irgendwie eingebettet in der liberalen Idee des Laisser-faire, live and let live, freie Gestaltungsmöglichkeiten des innovativen unternehmerischen Tuns usw. Ich persönlich habe die FDP immer in meine Wahlentscheidungen einbezogen und erinnere mich ganz gut daran, wie die Schwiegermutter mich mal zu einer exclusiven Wahlveranstaltung von Graf Lambsdorff in HH für einen bestimmten Kreis von Menschen, in den Anglo-German Club mitgenommen hat. Ich war begeistert von seinem Sachkenntnis von ökonomischen Zusammenhängen und seinem Charisma. Überhaupt Charisma, in den 90 gern hatten wir viele Politiker mit einem besonderem Charisma, die bei uns nette Gefühle des Weiterkommens erweckt hatten. Der Möllemann, selig, war ebenfalls einer von der besagten Sorte. Wie gesagt, ich werde auf jeden Fall die FDP in meine Wahlentscheidung einbeziehen …

  150. Die İmmobilienpreise ...
    Unsere Familiengruft in Istanbul , wo sie liegt, ist ein begehrtes Pflaster. Jeder der Rang und Namen hat möchte gerne eine Grabstätte dort haben. Uns sind eine halbe mil $ angeboten worden für nur 10 Quadratmeter. Wir haben abgelehnt, wegen der Respekt von dem Großvater, der sich das alles organisiert hat, ein prim and proper Beamter des Atatürkischen Staates, überaus korrekt, ein berühmter Philatelist, der sein ganzes Leben lang für die Post und die Philatie gelebt hat. Er und seine Mutter, die Einzigen, die ich von meiner Kindheit her mit Respekt anerkenne.

    • ich fasse es nicht!
      Liebe El.pe!
      Sie meinen sicher den ehrwürdigen Friedhof am Goldenen Horn,den
      man bei einem Spaziergang nach Eyüp queren kann. Die kleine Wanderung
      eines morgens, an den schneeweissen Marmorstelen vorbei, alle von
      gemeisselten Turbanen gekrönt, ist mir unvergesslich. Da war auch das
      Grab von Feldmarschall Tschakmak, das auf den Wasserspiegel des
      Goldenen Horns hinunterschaute. Einer der ehrfurchtgebietendsten und
      geschichtsträchtigsten Orte der Welt, den ich besuchen durfte.
      Und der soll im Geierblick der Bauhyänen sein???
      Als Wohngebiet allerdings eine Traumlage, die das Kreisen der Geier leicht
      erkärt.
      Gibt es in Istanbul keine Denkmalsbehörde,die ihre schützende Hand über
      diesen wundervollen und für die türkische Geschichte so bedeutsamen Ort
      hält?
      Genau dort ist immerhin Mehmet Fatih mit seinen Männern gegen die
      Mauern von Konstantinopel angerannt von Pera her, im ersten Anlauf.
      Das ist im wahrsten Sinn des Wortes Heiliger Boden und ich kann nicht
      glauben, dass die türkischen Behörden den zur Spekulation freigeben.

      Mit sehr freundlichen Grüssen!
      Rudi Meergans

    • Die Immobilienpreise in İstanbul
      Lieber Herr Meergans,

      Ich spreche von dem Friedhof Zincirlikuyu, in Stadtteil Levent, und ist nicht einer der ältesten Friedhöfe Istanbuls. Entstanden ist er nach der Gründung der Republik und ist bekannt dafür, dass der Geldadel der Gründungsera, hohe Beamte und Geistlicherfamilien dort ihre Grabstätten haben. Deshalb sind die Plätze begehrt, weil sie ein Statussymbol darstellen, u.a als Zeichen der Altzugehörigkeit zu Istanbul, angesichts einer Massenwanderung, die ständig neue Stadtteile und soziale Schichten hervorbringt.

      So schön wie Sie Ihre Besichtigungstour im Goldenen Horn geschildert und dessen Lage gelobt haben, so hoffe ich tatsächlich nicht, dass die regierungsnahen Bauhyänen auf sonderbare, absurde, unfassbare Ideen kommen. Sie werden sicherlich demnächst leicht schmunzeln, wenn ich sage, die Türkei war mal ein Rechtsstaat. Vollkommen reguliert. Zu jeder Sache befand sich ein Gesetz, Verordnung, Bestimmung etc. Denkmalschutzbehörden in jeweiligen Verwaltungseinheiten existieren immer noch, bloß – dies ist meine ganz persönliche Meinung aufgrund der Ländervergleiche D/TR, die fachliche und sonstige Qualifizierung der Zuständigen sind momentan fraglich, sowie deren Motivation sich an die Regularien der Behörde zu halten, leider immer abhängig sind von den Lebenshaltungskosten. Sprich:Korruption.

      Ich grüß Sie auch, bleiben Sie wohl …

  151. Kleinparteien oder FDP wählen heißt "Weiterso, Frau Merkel!" wählen
    Wer Kleinparteien wählt, die eh nicht in den Bundestag hineinkommen, ändert nichts an der Zusammensetzung dieses Hauses. Ist zwar ehrenhafter als gar nicht zu wählen, aber nicht weniger wirkungslos. Verantwortungsvoll handeln ist das meiner Meinung nach nicht.

    Die FDP hat sich bereits 2014 entschieden, statt echte Akzente in Sachen Migration zu setzen anpasslerisch im Mainstream mitzuschwimmen: http://www.faz.net/aktuell/politik/politische-buecher/christian-lindner-bedenke-auch-das-ende-fdp-15130787.html

    Insofern sind die aktuellen „kritischen“ Positionen der FDP in Sachen Migration nicht anders zu bewerten als die analogen Wendeaktionen der CDU und SPD. Wer erwartet, dass eine Koalition mit so einer Partei einen anderen Kurs einschlägt, verrechnet sich gewaltig.

    Der Treiber aller Kurswechsel von CDU über SPD bis FDP ist und bleibt nun einmal die AfD. Auch wenn es sehr schade ist, dass hier in der letzten Zeit eine Reihe obskurer Figuren in den Vordergrund drängt und man sich daher sicher keine AfD als Regierungspartei wünscht, ist alleine ihre Wahl ein Zeichen gegen ein Weiterso – und für eine weitere Konkretisierung einer harten, aber verantwortungsvollen Migrationspolitik anstelle ideologisch motivierter Selbstaufgabe.

    Die AfD loszuwerden, muss noch eine Weile ein vordringliches Ziel der CDU bleiben. Eine starke AfD im Bundestag wird nicht nur direkt gegen ein Weiterso agieren. Sie nimmt auch vielen opportunistischen CDU-Hinterbänklern ihr geliebtes Mandat weg. Und sie verhindert die bequeme Koalition der CDU mit FDP. Eine CDU/FDP-Koalition erleichtert Frau Merkel das Leben, da sie sich nicht mehr mit der SPD herumschlagen muss.

    Nein, die CDU muss erst wieder zu ihren genuinen Positionen der Vormerkelzeit zurückgedrängt werden, bis ihr Befreiung von der AfD gewährt wird.

    Noch wird die AfD also benötigt. Daher sollte man sich nicht von den Medien manipulieren lassen (die die AfD schon wegen ihres Vorhabens hassen, die Staatspfründe von ARD und ZDF und parteienfinanzierter Presse abzuschaffen).

    Stattdessen sollte man mutig und verantwortungsvoll den blauen Stachel wählen, der alleine eine weitere Änderung der Regierungspolitik in Richtung Vernunft bewirken kann.

  152. @Robert Tresckow: Mutig und verantwortungsvoll den blauen Stachel wählen!
    Dem Schwachen ist sein Stachel auch gegeben.
    Friedrich von Schiller

  153. Wer koa Haus hod, dem ko da Wind koan Ziagl vom Dachl wahn Bayerische Volksweisheit
    Noch so eine im Volk überlieferte deitsche, hohle, alte Weisheit der zu kurz gekommenen und abgehängten Realitätsverweigerer:
    Mehr als ein Schnitzel kann man täglich nicht essen!
    Gelle?

    • Schopenhauer meint "Ein Bürschchen von fertigen Geld" ist als ein wahrer Freier geboren
      Aus Schopenhauers Aphorismen zur Lebensweisheit:
      Geld allein ist das absolut Gute: weil es nicht bloß einem Bedürfnis in concreto begegnet, sondern DEM Bedürfnis überhaupt, in abstractum… Ich glaube keineswegs etwas meiner Feder Unwürdiges zu thun, indem ich hier die Sorge für Erhaltung des erworbenen und des ererbten Vermögens anempfehle. Denn von Hause aus so viel zu besitzen, daß man (…) in wahrer Unabhängigkeit, das heißt ohne zu arbeiten, bequem leben kann, ist ein unschätzbarer Vorzug: denn es ist die Immunität vor der dem menschlichen Leben anhängenden Bedürftigkeit und Plage, also die Emancipation vom allgemeinen Frondienst, diesem naturgemäßen Loose des Erdensohns. Nur unter dieser Begünstigung des Schicksals ist man als ein wahrer Freier geboren: denn nur so ist man Herr seiner Zeit und seiner Kräfte, und darf jeden Morgen sagen: „der Tag ist mein“.

  154. Rendite
    „3000€/m² oder mehr. Der übliche Schlüssel besagt, dass die Entstehungskosten nach 12, spätestens 15 Jahren “
    Das ist grob, gut mein Cousin, der das auch macht, sagt das auch immer, eher in Richtung 12 Jahre

    Ein paar Zahlen: Ein guter Immobilienfonds – das Instrument funktioniert nicht immer wegen zu hoher Gebühren, aber bei Industrieimmobilien, wie Einkaufszentren geht es – macht Rendite von max 6%, eher 5%, also eher 20 Jahre. Große Versicherer, die die 1a Wohnlagen im Angebot haben haben teilweise (Standort Wien z B) 1%. Baugenossenschaften verzinsen z B. mit gut 4%.

    Fazit: Diese 12 Jahre sind „Wilder Westen“ bzw. dafür sollte dann auch der Vermieter schon eine kräftige Risikoprämie für den Mieter tragen.

    Gerade die Regierungen seit Kohl haben massiv den leistbaren Wohnungsbau vernachlässigt. Wie es anders geht zeigt das rote Wien

    Was will ic

    • Als Normalvermieter müssen sie mit mehr kalkulieren, weil Sie deutlich mehr Arbeit als mit einem Fonds haben.

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