Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Grün lackierte Mobilität und Volksferne

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Jetzt kommt in allen Parteien die Playback-Generation.
Joschka Fischer

Sehen Sie, es gibt zwei Arten von Menschen auf dieser Welt: Die einen bevorzugen Olivenöl, und die anderen Butter. Und beide halten Margarine für Sondermüll und bezweifeln, dass es eine dritte Art von Menschen gibt, nämlich die, die mit Margarine nicht Kugellager, sondern Brote schmieren. Als höflichster Mensch der Welt stimme ich beiden Seiten zu und nehme nördlich der Alpen meist Butter und südlich der Alpen meist Öl. Gerade noch bin ich nördlich und bittschön, hier, Butter auf einer grossen Wiesenbrezn.

Das ist so eine simple, bayerische Spezialität und dennoch in ihrer Schlichtheit köstlich, regional natürlich und zwar so regional, dass die Beschaffung als technisches Wunder gelten kann: Es ist mir gelungen, die Zutaten mit minimalem Energieverbrauch zu beschaffen. Alle reden heute von emissionsloser Fortbewegung und meinen damit Verseuchung des Landes mit Kohle- und Atomkraftwerken, die die Emission für den Strom der E-.Autos woanders produzieren, Aber ich meine das ganz ernst: Gemessen an dem, was selbst ein Fussgänger an Energie verbraucht, habe ich mich mit geringeren Schadstoffmengen mit der Butterbreze bereichert. Denn ich habe Trekki genommen. Trekki ist ein 1994 gebautes Basismodell der Marke Trek, das durchaus solide und für den urbanen Einsatz gerüstet ist. Allerdings mochte die Besitzerin es nicht, warf es im Frühjahr nach 23 Jahren Gammeln weg. Ich habe es vom Schrottplatz gerettet und restauriert. Alles, was ich brauchte, war Werkzeug, Öl, Fett- echtes Titanfett und natürlich keine Margarine -, Lackpolitur und 10 Stunden Arbeit.

Bei der Rettung von Trekki entstanden nicht mehr Schadstoffe als bei einmal Fettucini al Oglio kochen und dem Verbrauch einer Packung Papiertaschentücher. Seitdem dient Trekki hier als Einkaufsrad und kann auch von anderen Hausbewohnern benutzt werden. Trekki ist robust, die Technik wird sicher noch 20, 30 Jahre halten. Reparaturen sind unkompliziert, und die wenigen schlechten Komponenten habe ich durch Besseres, ebenfalls vom Container, ersetzt. Verglichen mit der Verschrottung, der Trekki anheim gefallen wäre, war das umweltschonender, und die Fahrt mit dem Rad zum Bäcker verbraucht auch weniger Energie – und damit Essen und Energie für dessen Produktion – als ein Fussmarsch. Denn Radeln ist energieeffizienter als Gehen, Ich bin also nicht nur der höflichste, sondern auch der energieeffizienteste Mensch der Welt. Nur tot könnte man weniger Emissionen als ich verursachen – und das auch nur, bis der Verwesungsprozess einsetzt.


Kurz, wenn man wirklich alle Faktoren mit einrechnet und wirklich den ökologischen Fussabdruck reduzieren will, kommt man mit etwas Nachdenken auf exakt meine Lösung. Es ist nicht nur meine Vorstellung, es gibt auch Entwicklungshilfe für Afrika, die darin besteht, alte ´Räder dorthin zu bringen, wo sie benötigt werden, ohne dass die Umwelt unter der Mobilität der Menschen leidet. Ausserdem leidet dann das Gewissen der Deutschen nicht, wenn sie, statt die Kette zu wechseln, ein neues Rad kaufen und wohlig an den Afrikaner denken, der von ihrem Konsum profitiert. Momentan ist Sommer, momentan fahre ich fast alles mit dem Rad, hole frische Brezen, und wie das so beim Radeln ist, mache ich mir so meine Gedanken. Zum Beispiel über die Grünen, deren Spitzenkandidat Cem Özdemir das Verbot von Verbrennungsmotoren zur Koalitionsbedingung macht und behauptet, die Grünen seien die Partei der Ingenieure, die an der Zukunft der Mobilität arbeiten wollen.

Zu Zweiteren, das habe ich hinlänglich ökologisch-bewusst und schraubend bewiesen, gehöre ich. Beim Ersteren jedoch fällt mir wieder der Hashtag #Grüneversenken ein, der im Netz häufig zu lesen ist, denn ich glaube 2017 an die E-Mobilität wie 2015 daran, dass vor allem gut ausgebildete Rentenzahler nach Deutschland kommen. Ich bin damit wohl nicht ganz allein, und viele Bekannte sind der Ansicht, dass den Grünen als Partei der Studienabbrecher_Innen und Bonusmeilenflieger vier Jahre zur ausserparlamentarischen Neuerfindung sicher nicht schaden würden. Abgehoben und weltfremd wirkt die Partei, die ein bestimmtes, kleines Klientel in Städten perfekt bedient und dem Rest des Landes mit Verboten kommt. Es ist übrigens nicht so, dass ich etwas gegen Despotie hätte – meine bevorzugte Sozialordnung der Leibeigenschaft etwa lässt sich kaum demokratisch verwirklichen. Aber es gibt halt zwei Arten von Despoten auf der Welt: Bei den einen ist alles in Butter und die anderen saufen Öl Extra Vergine und Wein der Toskanafraktion, während der Rest mit Wasser und Margarine leben muss.

Von der ersten Sorte war König Maximilian II. Joseph von Bayern, der 1858 eine fünfwöchige Reise zu Pferd, zu Kutsche und zu Fuss von Lindau am Bodensee bis nach Berchtesgaden zu seinem bayerischen Volke unternahm, und bei der Gelegenheit übrigens auch direkt bei mir am Tegernsee vorbei kam. Diese Reise war damals höchst ungewöhnlich und wurde legendär, und später behauptete jeder, die königliche Hoheit gesehen zu haben, oder sie sei sogar im Gasthof verkehrt und habe einen angesprochen, und das Rehragout gelobt. Plötzlich soll einfach die Tür aufgegangen sein, und dann stand der Monarch beim Bürger, und hörte sich an, wie das Leben so war und was er zum Wohlergehen tun konnte. Der wandernde, staubige, vom Regen überraschte König hat die Menschen hier so beeindruckt, dass sie ihm einen Wanderweg widmeten, und ihn bis heute in bester Erinnerung halten, indem sie ihre Söhne Max nennen.

Das ist nicht schlecht für so einen naturnahen Vierteldemokraten und fünf Wochen Imagetour. Und wenn ich ein politischer Erbe der Dreivierteldespotie wäre, dann würde ich es ähnlich machen. Nehmen wir an, in meiner Partei gäbe es eine sportliche, jüngere, schlanke Frau, die emanzipiert wirkt: Nichts spräche dagegen, sie auf ein Rad zu setzen und zu sagen: 100km fährt man an einem Tag locker, also radle von Dorf zu Dorf, halte an, sprich mit den Leuten, sei freundlich und volksnah, höre Dir ihre Sorgen an und zeige, dass Du eine von ihnen bist. Schau in ihre Ställe, spiele mit ihren Kindern, hör einfach zu und versuch zu verstehen, was für das Volk die beste Lösung ist. Zeig, dass Du eine von ihnen bist, setz Dich aufs Bankerl vor dem Haus, radle mit ihnen ein paar Kilometer und verstehe das Land, das Du angeblich schützen willst, in all seinen Aspekten. Frühere Monarchen nannten sich “erste Diener des Staates”, versuch also, Dich als jemand zu zeigen, die “erste Dienstmagd des Volkes” ist. Sei nicht abgehoben, sei nicht Klientelpolitik, sei was Du bist und betrüge keinen mit unrealistischen Vorstellungen. Trink nicht mit ihnen frisches Bergwasser in Erwartung des Weins am Kabinetttisch. Dann wird der, der Dich sah, seinen Freunden sagen: Oiso, de Simone, ned woah, de woah ah bei uns am Hof, und de kennt se fei scho aus. Oiso dös sog i Eich: A gschupfte Hennah is de ned.

Ah so, werden dann die anderen sagen, und zuhören, wie die Simone mit ihrem grünen Rad den Feldweg entlang fuhr, mit einem Strauss Feldblumen im Korb, die Butterbrezen lobte und den kleine Maxl auf den Schoss nahm. Ich erzähle das, weil ich im Frühjahr beim Verband der Milchbauern im Oberland war, und dort CSU, SPD, freie Wähler und Bund Naturschutz Grussworte teils gegen heftige Beschimpfungen derbster Natur vorbrachten, aber kein Grüner sich sehen liess. Ich sage das auch, weil die Menschen auf dem Land eher durch Taten als durch Worte auf sozialen Kanälen erreichbar sind. Vor allem aber sage ich das, weil, naja, wie soll ich sagen: weil die Realität so anders ist. Denn die Simone mit dem grünen Radl, die gibt es wirklich. Sie heisst Simone Peter, ist Vorsitzende der Grünen und 6 Wochen bis zur Wahl auf Tour durch Deutschland. In den Städten fährt sie mit dem Rad.

Aber zwischen den Städten zeigt sie sich mit zwei schweren, grünen BMW530e Hybrid, die 252 PS haben und über 50.000€ Basispreis kosten. Oben auf dem BMW ist ein Dachträger für das grüne Rad, das im Gegenwind die Aerodynamik des Wagens versaut und auf 100km ein, zwei Liter mehr Benzin schluckt. Neben den BMWs stehen ihr nach Eigenaussage für die Tour auch noch ein Opel Ampera und zwei französische Fabrikate mit Elektromotor zur Verfügung. Zusammengerechnet sind das an automobilen Untersätzen rund 200.000 €. Und das wird ganz offen in Peters Twitterkanal an die Wähler daheim in den grossen Städten geschickt.

Als ich mich darüber mokierte und über die Preise der 3er und 7er Hybriden schrieb, antwortete Simone Peter (oder ihr Team, wer weiss das im Internet schon), dass man den 530e nur für sechs Wochen gemietet habe, mehr könnte sich die Partei nicht leisten. Maximilian trat als Herrscher dem Volk zu Fuß gegenüber, Simone Peter tritt dem Souverän mit einer ganzen Flotte von Autos gegenüber, die der Souverän für unpraktisch hält. Sie sind für ihn angesichts der Abgabenlast zu teuer, wie auch den Grünen selbst, die diese Autos nur gemietet haben, wie die Unterschicht für den Urlaub einen 911er mietet. Und die Grünen mieten dabei auch noch eine Mogelpackung: die Reichweite eines 530e liegt elektrisch bei maximal 50km. Ohne Stromtankstelle wird der Akku durch den Verbrennungsmotor geladen. Und dauerhaft verpflichten wollen sich die Grünen jenseits des Wahlkampfs auch nicht. Daher wird gemietet – ein Modell der Firma, für die der ehemalige Obergrüne Joschka Fischer als Lobbyist tätig war.

Kurz, Simone Peter fährt ein grünes Rad ungrün und schadstofffördernd auf einem schweren, gemieteten Auto durch das Land, dessen Antrieb vor allem ein Verbrennungsmotor leistet, den die Grünen verbieten wollen, angereichert mit einem Elektroantrieb, den die Grünen aber nicht kaufen und bezahlen wollen, und lackieren das ganze grün und schreiben “Mut als Motor Zukunft als Ziel” darauf. Unf möchten, dass die Bevölkerung sie wählt, weil sie für das Verbot von Verbrennungsmotoren, mehr Gendermainstreaming, Ende des Ehegattensplittings und mehr Migration und weniger Abschiebung eintreten.

Die Sache ist halt so: Natürlich kann man dem Bürger die Kosten für die Energiewende und das grüne Milliardengeschäft der Windmühlen aufhalsen, und ihn obendrein zum Kauf von Mobilität zwingen, die momentan auch den Grünen zu teuer ist. Dazu muss man nur Steuern massiv reduzieren, und es gibt durchaus Einsparpotenziale bei Gender Studies Lehrstühlen, teuren Quotenregelungen oder beim deutschen Sozialsystem, das erkennbar bislang von der ungebremsten und unkontrollierten Migration nicht profitiert: Möchte man dagegen weiterhin das andere finanzieren und das Geld dafür beim Steuerzahler holen, der dann nicht mehr Automobile bauen kann, ist die Mobilität eben kein BMW 530e, sondern mehr ein Gerät wie mein treues, vom Schrott gerettetes Trekki. Und zwar für alle. Egal, ob sie das aus grüner Überzeigung wie ich tun, oder aus Zwang wie jene, die momentan noch im gemieteten, grün lackierten BMW 530e oder drei anderen Alternativautos sitzen.

Das würde schlussendlich dazu führen, dass meine Vorstellung der radelnden Politikerin doch wieder Realität werden würde. Diesen Wahlkampf könnten die Grünen dann aber auch gleich noch mit jenen Hamstertouren verbinden, die in einem Deutschland mit wirklich emissionsfreier Mobilität ein Brauchtum wie die Butterbreze wären. Es ist selten ein Schaden, wo nicht ein Nutzen dabei ist, sagte meine Grossmutter immer, und sie hatte damit natürlich wie immer recht.

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696 Lesermeinungen

  1. Etwas verspätet zum letzten Blogeintrag:
    Zwar gehöre ich altersmäßig noch nicht zur Zielgruppe der Eroica-Helden, habe mir aber nach einiger Lektüre Ihrer Rennradeinsprengsel begeistert auch so ein Ding gekauft und radle jetzt celestefarben durchs wilde Bergland.
    Klasse angefixt, mein lieber Don.
    (Nur, wenn ich dereinst wie ein alter Italiener vom Rad kippe, werde ich das anders sehen…)

    • Das ist mir natürlich eine Freude, das mit dem Radeln!

    • Berolina-Helden
      gibt’s auch. So gerade gelesen: „Als ich noch im Prenzlauerberg wohnte, war ich Teil des Peloton-Berlin, einer Facebookgruppe ambitionierter Radler. Kürzlich traf ich bei einer kurzen Tour in diesem Trikot zufällig auf den Chef der Truppe, der mich mit Helm und Brille zwar erst nicht erkannte, mir nun aber die Aufforderung schickte, künftig dieses Textil nicht mehr zu verwenden. Man distanziere sich aufs Schärfste von den Zielen der AfD. Soviel zum demokratischen Verständnis von Leuten, die über das Radfahren leider nie hinausgekommen sind. (Weiter im Video von Nicolaus Fest)“

  2. Gruselig
    Lieber Don,
    Grüne unglaubwürdig,
    andere gruselig,
    ja also doch die Bayernpartei
    wählen.
    Den Max freut es.
    Bayern First!

    • Die Bayernpartei könnte mit einem wie mir auch nichts anfangen.

    • Titel eingeben
      Das irre bei der Bayernpartei ist, der Wahlomat attestiert bei mir eine hohe Übereinstimmung mit deren Wahlprogramm. Und Piraten oder Linke, wo ich mich eigentlich verortet hätte, sind janz weit hinten inna Liste. Holy cow, und das mir als Zugezogenem.

  3. w o w
    Kennt jemand eine Steigerung zu Kadenz? ich brauche einen Komparativ oder Superlativ um meine Bewunderung für Dons Tempo auszudrücken.

    Die Qualität, Informationsdichte und der Wortwitz bleibt dabei konstant erhalten.

    • Das musste einfach raus. Es ging nicht anders.

    • @ Lippenbär (*in?) - Is ja schon gut, der immer mit seinem Kommiskram
      Superlativ zu Kadenz:

      – Narrisch schnöll

      – U-Bootfahre und andere Marinierte: 3 x Wahnsinnige
      .
      – der Rest: früher MG 42, heute Vulkan-Gatling=>
      siehe „Warzenschwein“
      .
      – Wechsel der SPD-Kanzlerkandidaten
      .
      – Anzahl der ulF-Kehrwenden
      .
      Ich höre…?
      .
      Übrigens, gestern in Paris (ja Frau @ Simon, über die alte Haupt Nachschubstrecke und la route des Wehrmachtshelfer*innen, Monnem-Saabrigge, ohne Metz und Reims zu touschieren….., über Kallsruh´ machen wir Ende Oktober. Falls Poffi das Rastatter Loch geregelt bekommt. Übrigens Champagne, Felder perfekt bearbeitet, sagte der Nachbar anerkennend-und zum Teil schon wieder eingesäht. europäische Kultur halt…). Aber, wie kommt genau so ein grünes Fahrrad auf die Avenue des Champs-Élysées? Zwischen Cartier und Zara-Champs? Als eye-catcher?
      .
      Don, das gepfählte Hendl in weiß-blau-gerautet ist impeccable. Meinen Sie, das gibt es auch in Grün, ungerautet, aber auch gepfählt? Und wo gibt es das zu kaufen? Bitte bei der nächsten Ausfahrt dort nachfragen. Würde sich gut als Ergänzung zu meinem Ulmer Spatzen machen, neben der Haustüre.
      DdH

  4. Alles Schlechte...
    …von den Grünen hat auch sein Gutes: Don führt es uns in seiner unnachahmlichen Art vor. Einfach herrlich! Wenn’s nicht zum Weinen wär‘, wär’s zum Lachen…

    Hier im grünen Oberallgäu gingen die grünlackierten Sachen unter.

    Sobald der Tau sich verdünnisiert hat, mähe ich noch fix den Rasen vor dem Temperatursturz und gönne mir anschließend eine Butterbrezl,die mir lieber als eine Cremetorte ist.

  5. Fahrräder und Waschmaschinen
    Lieber Don Alphonso,

    vielen Dank für Ihren Artikel. Ich möchte eine kleine Geschichte beisteuern, die ich auch der radelnden Politikerin gern vom Wegesrand erzählen würde.
    Ich finde den Ansatz mit der Fahrradreparatur großartig! Mir fehlt zwar der Fundus an Ersatzteilen, so dass ich auf den Fahrradladen angewiesen bin, aber im Prinzip halte ich es genau so und repariere selbst, wo ich kann. Mit dem Fahrrad kann ich umgehen, das muss ich auch, denn es ist sommers wie winters mein einziges privates Fortbewegungsmittel und es mangelt mir an einem überdachten Stellplatz.

    Nun war vor kurzem meine Waschmaschine kaputt. Sie hat die vergangenen zwei Jahre lang zuverlässig verschmuddelte Stoffwindeln gewaschen, obwohl sie da berteits neun Jahre alt war. Nun leider zog die Heizung einen Kriechstrom. Mein erster, bedenklicher Impuls war „ich brauche eine Neue“. Da stand ich am Herd und kochte Windeln im Topf, wie meine fleißigen Vorfahren im „Arbeiter- und Bauernstaat“. Als sich der Dampf verzog, habe ich mich dann doch für einen Techniker entschieden, der für fünf Euro die finale Diagnose stellte: neben der Heizung (Ersatz > 100EUR) wäre auch eine Trommeldichtung aus Gummi (obwohl nocht dicht) dringend zu ersetzen, die man beim Hersteller für 200EUR bestellen muss. Der Preis ist so hoch, denn es gibt die Dichtung ausschließlich mit Trommel. Arbeitsstunden für die Reparatur waren nicht eingerechnet.
    Ein funktionierendes Gebrauchtgerät konnte der Monteur mir nicht liefern – die werden einfach entsorgt oder verschifft. Und da ich als Student dem Steuerzahler auf der Tasche liege (und ohnehin nicht genug übrig war), hielt ich es für verantwortungsvoll, die sparsamere Variante zu wählen:
    ich kaufte ein Neugerät beim Elektronikfachhandel. Für 230 EUR gab es die letzte Maschine one „Sportswear“-Programm und WLAN. Wenn diese mich verlässt, werde ich meine Sachen wieder in der Spree waschen müssen.

    Bei den Fahrrädern und der Mobilität fängt das Problem nur an. Viel tiefer sitzen die Grundeinstellung, Reparatur geringer zu schätzen als die Neuanschaffung, die Preissteuerung der Hersteller und die damit verbundene Marktsituation für Instandsetzungen und Gebrauchtgeräte. Dabei sind Waschmaschinen (zumindest die analogen) vergleichsweise leicht zu verstehen. Anders ist es bei Smartphone, Herd oder elektrischer Heckenschere.

    Da ist es blanker Hohn, dass die FDP sinngemäß wirbt mit „Digitalisierung first, bedenken later“. Politische Lösungen sehe ich kaum, weder im etablierten Parteienspektrum, noch sonst wo.

    • Ja, die Grünen könnten bei dem Thema auch mal ansetzen, aber das ist noch unpopulärer als Fahrverbote. Die Leute sind alle scharf auf das neue iPhone. Die wollen keine 24 Jahre alten Räder. niemand will das. Nicht mal Migranten.

    • @fm: Waschmaschine
      Die Sache mit der Waschmaschine ist eigentlich ganz einfach: geplante Selbstzerstörung nach spätestens ca. 8 bis 10 Jahren, möglichst ohne Reperatur, genau wie Sie es erfahren haben.

      Die Waschmaschine sollte aus kaufmännischer Sicht auch gar nicht repariert werden. Würden wir jede Waschmaschine reparieren lassen, die sich noch reparieren läßt, so würden in unseren Haushalten die Maschinen aus den 1960er und noch einige aus den 1970er Jahren stehen und keine neuen, energiesparenden Technikwunder.

      Die Waschmaschine ist spätestens seit den 1990er Jahren ein Wegwerfprodukt. Seitdem werden fast ausschließlich elektronische Steuerungen zur Programmsteuerung verwendet, und das ist in Zusammenhang mit Wasser und Feuchtigkeit nicht unbedingt eine Garantie für langes Überleben der empfindlichen Elektronik.

      Früher (bis in die späten 1980er Jahre) waren die Programmwerke kleine Meisterwerke mechanischer Technikkunst und wurden gerade von deutschen Firmen zu höchster Qualität und wahrer Meisterschaft geführt. Wenn das mechnanische Programmwerk nach 20 Jahren seinen Dienst versagte, wurde es eben ausgetauscht, das war teuer, aber die Maschine hielt dann meist noch ein paar Jahre, wenn nicht sogar noch ein Jahrzehnt.

      Inzwischen sind die elektronischen Programmwerke durchaus von guter Qualität, wenn Sie Ihre Maschine nicht gerade in einem feuchten Keller stehen haben, bzw. täglich zwei Maschinen Wäsche in einem feuchten Raum machen müssen.

      Mit anderen Ersatzteilen ist es ähnlich.
      Man will an den Ersatzteilen verdienen, wenn Sie schon nicht in eine neue Waschmaschine investieren wollen.

      Die Ihnen offerierte Trommeldichtung aus Gummi für stolze 200,- Euro ohne Einbau kostet in der Herstellung vermutlich Cent-Beträge, vielleicht auch bis zu acht Euro, aber es handelt sich um einen industrieell gefertigten Massenartikel.
      Dieser verursacht Transport- und Lagerkosten, Menschen und Maschinen müssen diese Gummidichtung hin- und herbewegen. Daher werden 200,- Euro verlangt, aber hauptsächlich soll der Preis Sie von der Reperatur Ihrer guten, alten Waschmaschine abhalten und der Waschmaschinenindustrie, die meines Wissens zur Zeit vorwiegend in der Türkei als Billiglohnland tätig ist, zu neuen Aufträgen verhelfen.

      Sonst würde eine neue Waschmaschine etwa 700,- bis 1000,- Euro oder mehr kosten, und dann würde sich die Reperatur -selbst mit den künstlich teuer gehaltenen Ersatzteilen- schon wieder lohnen, Sie kämen dann mit der Reperatur preiswerter weg.
      Das ist aber aus industrieökonomischen Gesichtspunkten nicht gewünscht. Es wird mehr Geld mit neuen, preiswerten Waschmaschinen verdient als mit Ersatzteilen. Das mögen Sie vielleicht so nicht direkt glauben, es ist aber so. Ersatzteilwirtschaft und Geräteindustrie sind dieselben Firmen, dort wird der Zusammenhang von Reperaturwünschen bis zum Neugeräteerwerb bis ins letzte Detail genau durchgeplant.
      Sie sind in Ihrer Entscheidung im Bereich „Reperatur: ja oder nein?“ nicht so frei, wie Sie vielleicht glauben.

      Den Überbegriff für diese Ökonomie nennt man „Globalisierung“.

      Übrigens könnten Sie auch bereits benutzte Ersatzteile aus einer baugleichen Maschine ausbauen und in Ihre defekte Waschmaschine einsetzen. Die gibt es -wenn man die entsprechenden Quellen hat- für (fast) umsonst und läßt die Maschine dann wieder für ein, zwei Jährchen laufen. Dann treten aber -aufgrund geplanter Obszolenz- andere technische Defekte auf und Sie können ewig an Ihrer Waschmaschine weiterbasteln.

      So müssen Sie die durchdachte Ingenieurskunst, die auf perfiden Ökonomenfüßen daherkommt, unterstützen und kaufen sich dann -aus scheinbar privaten ökonomischen Gründen- lieber eine neue, preiswerte, ökologisch bessere Waschmaschine und werden in dem Glauben gelassen, tatsächlich noch etwas für die Umwelt getan zu haben.

    • Reparieren Waschmaschine bzw. Spülmaschine mit Gebrauchtteilen
      Aus gegebenem Anlass ein Tipp, gerade für den schmalen Geldbeutel:

      Sehr viele Ersatzteile lassen sich gebraucht bei ebay finden.

      Dort habe ich zum Beispiel den Drucksensor für unsere Spülmaschine gebraucht für 1/3 des Neupreises erworben.

      Zusätzlich sei unbedingt auf die vielen, vielen self-repair-Videos bei youtube hingewiesen, wo man sich die Reparatur von so ziemlich allem Schritt für Schritt anschauen kann.

      Teilweise, aber nicht ausschließlich, inspiriert von diesem Blog bin ich nämlich dazu übergegangen, Dinge möglichst selbst zu reparieren:

      1) Nichts ist ressourcenschonender, als das Gerät, welches weder hergestellt, noch transportiert, noch entsorgt werden muss.

      2) Reparaturkosten gem. obenstehender Beschreibung liegen unter den Kosten einer Neuanschaffung

      3) Selbst, eine Neuanschaffung gem. Typenschild (!) niedrigere laufende Kosten verspricht, muss sie sich zunächst amortisieren.

      In diesem Sinne:

      Fröhliches Reparieren: Kaputt ist es ja schon, also nur Mut!

    • Fahrrräder und Waschmaschinen
      Meine ersten Fahrräder, Kühlschränke und Waschmaschinen habe ich als Student vom Sperrmüll geholt und repariert. Da war das noch nicht strafbar, die Auswahl war groß und man konnte sie meist noch flicken, da die Teile beim Handel meist vorrätig waren (Kühlschränke hatten fast immer einen defekten Startkondensator). Heute geht das nicht mehr. Für weiße Ware und Räder gibt es aber einen guten Gebrauchtmarkt. Für meine vorletzte Waschmaschine (gutes Markenteil) habe ich mit Lieferung 150 € gezahlt und das Ding hat dann noch fast 10 Jahre seinen Dienst getan. Auch der Blick in die Kleinanzeigen unter Haushaltsauflösungen lohnt sich manchmal.

    • @Der_Eisbaer
      Dem kann ich nur beipflichten! Uns hat mal https://www.youtube.com/watch?v=9Ys5q3sR3I4 einen Monteur erspart und obendrein ein unbezahlbares „We made it“-Gefühl verschafft.

    • @Knut Gnadenbrotler Waschmaschinenreparatur
      „Was ewig hält, bringt uns kein Geld.“

    • Miele kaufen
      Nun, um mal eine bestimmte Firma zu loben: Miele hat eine extensive Lagerhaltung, auch Ersatzteile älterer Modelle werden vorgehalten. Das Problem ist, dass das nicht jeder Handwerker ( inklusive des registrierten Miele-Reparaturdienstes) weiß oder wissen will. Glück hat man, wenn man einen Handwerker per Mundfunk empfohlen bekommt, der seinen Beruf liebt. Dann kommt man mit max. 150Euro Reparatur weg, und eine über 10 Jahre alte Miele läuft weitere Jahre. Was ich von Gorenje oder anderen Herstellern so nicht erwarten kann. Hat aber natürlich auch was mit dem Wasser zu tun. Kalkreiches Wasser ist problematisch, vielleicht lohnt dann auch die ungleich teurere Miele nicht. KGE von den Grünen hat meines Wissens übrigens vor kurzem vorgeschlagen, die Mehrwertsteuer auf Reparaturen zu senken. Das war glaube ich der erste sinnhafte Vorschlag von ihr seit Menschengedenken.

    • Vorsicht
      Das sind elektrische Geräte, die mit 230 V betrieben werden. Eine nicht fachgerechte Reparatur kann aus z.B einer Waschmaschine u. U. einen elektrischen Stuhl machen. Sie wären nicht der erste, der sich auf diese Weise in die bessere Welt befördert. Und wenn es nicht Sie sind, der dranglauben muß, dann sind Ihnen für einige Jahre Einheitskleidung und mäßiges Essen garantiert. Mein Rat: Hände weg von solchen „Reparaturen“!

    • Reparatur - Ersatzkauf
      Das hängt auch sehr mit den Belastungen für Steuern und Sozialversicherung, etc. zusammen.

    • Waschmaschine
      Vor einiger Zeit machte die Waschmaschine meiner Eltern seltsame Geräusche – hörte sich nach Hauptlager an. Ich rief einen Monteur, der nicht beglückt war, als er die Maschine mit ringsherum entfernten Deckeln sah. „Wenn ich da jetzt das Lager erneuere, geht bestimmt bald die Heizung kaputt, das lohnt sich doch gar nicht. Hier haben Sie einen Gutschein, da bekommen Sie soundsoviel Rabatt auf eine Neue.“
      Da ich da schon 150 DM nur für die Anfahrt und den schlauen Spruch bezahlt hatte, besorgte ich mir das Lager (für irgendwas um die 30 DM) und tauschte sie selbst. Die Maschine lief danach noch fast 20 Jahre – ohne daß die Heizung schlappgemacht hätte.
      Und bei meiner eigenen ging das Lagertauschen noch viel einfacher – und nebenher habe ich noch erfahren, daß die noch einen Edelstahlbehälter hat, der quasi unkaputtbar ist, während die neuen einen aus Kunststoff haben, der nicht annähernd so lange hällt.

    • Bitte die FAZ-Website reparieren
      Das neue Layout der FAZ bewirkt, dass ich nun mit dem iPAD 1 diese nicht mehr lesen kann! (Gottseidank wurde der Blog NOCH? nicht angetastet.) Die einzelnen Seiten sind technisch gesehen zu umfangreich, sie passen einfach nicht in den Hauptspeicher des iPad 1. Da sich der Umfang des Informationsangebots der FAZ seit Montag nicht wesentlich geändert haben dürfte, z.B. weil nun aus Asien in gleichem Umfang über Überschwemmungen berichtet würde, wie das aus Texas der Fall ist, handelt es sich wohl eher um irgendwelchen technische Schicki-Miki-Schnickschnack, welcher zum Lesen der FAZ bis Montag nicht benötigt wurde, der aber jetzt den Absturz des Browsers bewirkt (=null Information).

      Leider habe ich nicht das Recht, die FAZ-Website zu reparieren – technisch könnte ich das wohl. Freuen wir uns doch, dass man Fahrräder noch selbst reparieren kann. Wenn die dann aber nur noch mit ständiger Internetverbindung fahren können, dann ist es damit natürlich vorbei. Und man benötigt nach spätestens 5 Jahren ein neues Fahrrad, denn die IOS-Version oder Andriod-Version ist total dann veraltet. Damit kann doch kein Mensch mehr Radfahren! (Auf dem Lande geht es natürlich ohnehin nicht – mangels schneller Internetverbindung.) Und, lieber Don, die vielen schönen Räder dürfen Sie dann auch nicht mehr in der Öffentlichkeit fahren, die bekommen nämlich nicht die rosa Plakette. Die gibt es nur für Fahrräder mit IOS oder Andriod!

      Vielen Dank für Ihre geistreichen, zum Nachdenken anregenden Artikel!

      P.S.: Ich lese die FAZ-Woche, nur im Urlaub ist der Weg zum Briefkasten halt einfach zu lang (auch mit Fahrrad theoretisch machbar, hin und zurück würde ca. 1 Woche in Anspruch nehmen). Die FAZ-Woche ist noch aus Papier. Ich würde nie eine Zeitung o.ä. als E-Paper abonnieren, denn dann müsste ich ja wohl wegen des neuen Layouts nun ein neues Endgerät kaufen. Wer nicht das neueste i-Irgendwas hat, ist schnell abgehängt, das wissen auch die Flüchtlinge!

    • Scharf auf das neue iPhone
      Und nicht nur das. Man will auch in jeder Ecke Hi-Speed Online sein können. Der Strom dafür kommt auch aus der Steckdose.
      http://www.independent.co.uk/environment/global-warming-data-centres-to-consume-three-times-as-much-energy-in-next-decade-experts-warn-a6830086.html

      Und wenn die ganzen Pizzen und die Amazon und Zalando Pakete nicht rechtzeitig ankommen, weil der Lieferant dank schwachen Akkus seine Tour abbrechen muß, dann wird großen Heulen und Zähneknirschen sein.

      Sind die Menschen wirklich so verdummt, daß sie nichts mehr logisch zu Ende denken können? Es scheint so. Ich denke da nur an einen Tweet von Extra3, in dem es hieß mit geschlossenen Grenzen gäbe es keine Südfrüchte mehr. Oder Joseph und Maria seien Flüchtlinge gewesen.
      Jetzt sind wir wohl das Land der Umdichter und Ausdenker.

    • Waschmaschine mit WLAN
      Neulich im Fachmarkt: Haben uns wegen einer Waschmaschine erkundigt, Verkäufer riet heftigst von Waschmaschinen mit WLAN ab. Sagte aber auch, dass gerade junge Menschen unbedingt eine Waschmaschine wollen, wo sie per App dieselbige von außerhalb einschalten können, alles andere würde die weniger interessieren. Hat außerdem erzählt, dass Waschmaschinen von den Firmen qualitätsmäßig je nach Markt gebaut werden würden – für den europäischen Markt schlechtere Qualität, für den deutschen Markt sollen sie dann 2 Jahre länger halten, da die deutschen Kunden im allgemeinen mehr Wert auf Langlebigkeit legen würden. Interessante Einblicke.

    • @Zuagroasda (Praiß): Mit geschlossenen Grenzen gibt es keine Südfrüchte mehr!
      Die Dummen begreifen einander am besten!

    • @Wernher der Gartenaere: Vorsicht!
      Zu Ihrer zu Recht aufgeschriebenen Warnung konnte ich mich nicht durchringen. Das hat mehrere Gründe:

      1.) Bei Lesern der FAZ, und insbesondere dieses Blogs gehe ich von eher höherer Intelligenz als dem Durchschnitt der Bevölkerung aus. Selbst mittelmäßig bis mäßig intelligenten Mitmenschen ist der gefährliche Zusammenhang von Strom und Wasser bekannt. Man kann sich als FAZ-Leser selbst gut einschätzen, so denke ich, und weiss, ob man sich so eine Reperatur zutrauen kann oder nicht.

      2.) Ich selbst war desöfteren Kunde (oder sollte ich besser „Opfer“ schreiben (?)) von „Fachbetrieben“, zweimal hätte mich dies fast das Leben gekostet:
      Ein Elektro-Herd wurde von einem Monteur „fachgerecht“ angeschlossen, so dass die Erdung nicht durchgeführt wurde.
      Meine Intuition hat mich einen befreundeten Elektroingenieur bitten lassen, doch mal eben -nur zur Sicherheit- mal den Anschluß meines Elektroherdes zu prüfen. Ergebnis: Wie beschrieben: -lebensgefährlich-!

      Ebenso „fachgerecht“ wurde ein paar Jahre zuvor die Installation eines Durchlauferhitzers im Bad von einer anderen Fachfirma durchgeführt. Das Gerät hätte in Deutschland gar nicht betrieben werden dürfen.
      Zudem ebenfalls ohne Erdung angeschlossen, und dazu noch falsch und im Inneren des Gerätes ohne erkennbaren Grund herumgebastelt.
      Nur etwas Glück und kurze Duschzeiten bewahrten mich vor dem finalen Stromschlag bei der Körperreinigung.
      Auch hier war Intuition lebensrettend.

      Diese beiden „vom Fachmann durchgeführten Installationen“ ereigneten sich alle vor der berühmten Grenzöffnung 1989.

      3.) Seit 1989 strömen durchaus ambitionierte, ungelernte „Fachkräfte“ in den Westen, ohne jemals so etwas wie eine technische Ausbildung in ihrer Heimat genossen zu haben. (Neuerdings kommt „Fachpersonal“ sogar noch von vielen anderen Kontinenten und aus verschiedensten Kulturkreisen, wie allgemein bekannt sein dürfte.)

      Diese Osteuropäer werden im Tür- und Angel-Verfahren „geschult“ und lernen hauptsächlich im „learning by doing“-Verfahren beim Kunden. Klappt irgendetwas nicht, greift man zum Handy und holt sich Rat bei erfahreneren Monteuren. (Manche sind aber auch zu stolz, um zum Handy zu greifen. Der Kunde wird es schon nicht merken!)

      Das kann gut gehen, aber eine Qualitätssteigerung zu der Zeit von vor 1989 kann ich seitdem bei der Personalauswahl nicht erkennen. Zumal einigen Monteuren die Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache durchaus anzumerken sind und ich durch persönliche Bekanntschaften weiss, dass der in Osteuropa erlernte oder studierte Beruf so ziemlich genau gar nichts mit dem hierzulande ausgeübten Beruf zu tun hat.

      Theoretisch haben Sie natürlich die Möglichkeit, die Fachbetriebe juristisch zu belangen, doch diese werden immer behaupten, dass Sie nach der fachgerecht durchgeführten Reperatur oder Installation selbst Hand angelegt haben. Der Fachbetrieb ist sakrosankt und wird sich immer auf den im Betrieb vorhandenen Elektro-Meister berufen.

      Daher schreibe ich keine Warnung vor eigenständigen Reperaturen im Zusammenhang mit Wasser und Strom in Waschmaschinen auf.
      Im Zweifelsfalle traue ich dem FAZ-Leser mehr zu, als einem schlecht ausgebildeten osteuropäischen Fremdarbeiter in einem aus Not gewählten Brotberuf in einem reichen Land, deren Firmen sehr gerne an Ausbildung und Personal sparen.

      Zur Ehrenrettung aller gut geführten Kundendienstunternehmen sei angemerkt, dass es natürlich auch hervorragende Unternehmen gibt, die ihr Personal sorgfältig auswählen und vor der ersten Ausfahrt zum Kunden so effizient und so gut wie irgend möglich schulen. Die gibt es natürlich auch!

  6. Hofers "ihr werdet sehen was möglich ist" bekommt gerade eine neue Bedeutung in Ö
    “ Ich sage das auch, weil die Menschen auf dem Land eher durch Taten als durch Worte auf sozialen Kanälen erreichbar sind“

    in Ö fliegen dadurch die Grünen höchstwahrscheinlich aus dem Parlament. (lt einer Umfrage fürs „Profil“ )
    Die Grünen bei ca 4% – Pilz das Arbeitstier mit eigener neuer Liste bei 7%, ausgetauscht gegen einen hippen FB-Star. (der Schmied(l) macht sogar eine Schnupperlehre mit Selfis als Beweis über seinen harten Einsatz für die Wähler)

    • Darüber möchte ich auch noch etwas machen, als Pilzfreund.

    • MÜSSEN rausfliegen!
      Nachdem sich die Grünen-Vorsitzende letztens in den Sommergesprächen des ORF (zur Not youtuben) durch eine erfrischende DUMMHEIT ausgezeichnet hat, die ich seit Jahren nicht mehr in dieser Konzentration gesehen habe, finde ich dass die Grünen rausfliegen müssen, weil ich sonst die Wähler der immer-noch-Kulturnation zu Schwachköpfen erklären müsste.
      Und zusätzlich noch, weil es eine sinnvolle, grüne, Politik von Peter Pilz geben kann; auch das fehlt in Deutschland, ähnlich wie eine derart gut aufgestellte FPÖ.

    • Mri, die Grünen in Österreich haben von Pilz und von Wien gelebt, und von der Angst vor der FPÖ. Jetzt kann man auch Pilz ohne Grüne wählen. Ist doch prima.

    • ich bin kein Pilzfan
      Pfiff(erlinge) gehen aber immer, Lunacek als Kandidatin war eine Stv von Schulz und absolut pro EU, Felipe rechne ich, der No Border Befürworter zu.

      Don du als auch grüner (Umweltbewußt) bitte schreib über die Ö Grünen (ich bin gespannt), man wird viel erkennen, wie die Grünen an ihrem Abstieg als Partei selbst schuld sind.

      Ich respektiere den Pilz und seine Tätigkeiten (wie alle seine Gegner), aber ich wünsche ihn niemanden zum Feind, den Wadelbeiser mit Pitbull Qualitäten.

      Pilz Wähler sind keine „Grünen“ sie wollen das er weiter den Sumpf trocken legt im Politik Filz und wird dadurch auch den blauen gefährlich.

      Zusammen mit Kurz der den Subventionsdschungel zurückfahren will eine Gefahr für die Roten. Es wird hoch interresant in Ö die nächsten Jahre, auch wie die Demokraten auf ihre Abwahl reagieren. (Donnerstagsdemonstrationen wie damals ? )

    • Österreich braucht einfach Pilz. Aber nicht zwingend Grüne, die sich von instruierten Asylbewerbern auf die Plätze wählen lassen.

    • Wer will, dass die Grünen...
      … in der ihnen angemessenen Bedeutungslosigkeit landen, der darf aber auch nicht CDU wählen.
      Herr Spahn, Möchtegern-Waschmaschinen-Kronprinz in Spe, Hipster ohne Bart, nassforscher Dicke-Lippenbekenntnisse-Riskierer, ist ja ein ganz großer Netzwerker mit weit ausgestreckten Fühlern Richtung Grüne. Auch der nicht mehr ganz junge Röttgers, der aussieht wie der pfiffige Pennäler Pfeiffer aus der Feuerzangenbowle, unterhielt sich neulich bei Plasberg mit einem erstaunlich zahm wirkenden Herrn Trittihn derart harmonisch, als wäre der schwarzgrüne Koalitionsvertrag schon unterschrieben.
      Liebe Leute: Jetzt haben wir einen Moralminister Maass. Das lässt sich tatsächlich noch steigern. Wem aus der Grünen Verbotspartei würden die smarten CDU Taktiker sein Amt wohl geben? Volker Beck vielleicht? Und Frau Peters dreht dann im Energie- und Umweltministerium die Stelldchrauben, oder was?!

  7. Wundervoll!
    Zumeist zaubert mir der Don ein Lächeln ins Gesicht. Danke!

  8. Verlogenheit als politisches Konzept überzeugt nicht .
    ..
    .

    .
    Außer, man ist Angela IM Merkel . Dann kann man, des Michels Dummheit und Drögheit wegen, als das kleinere Übel durchregieren , Wahl oder nicht .

    Das Angebot für die BTW 2017 ist so elendig, so lächerlich, so gleichförmig, als wählte man in der DDR .

    DDR 2.0 eben, Merkels Leistung .

    Die Sozis haben sich schon lange zerlegt, da konnte der , auch vom Fischeinwickler , erfundene Hype um den selbstverliebten , deutschlandhassenden EU-Apparatschik M. Schulz ,nur kurzfristig
    Erholung vortäuschen.

    Und wozu auch ?

    Was würde die SPD , die aj aktuell Koalitionspartner, und damit an der Regierung ist, und auch 2015 und 2016 war ,

    zum Besseren ändern ?

    Nix. Die Invasion geht weiter, die Steuern werden höher, Maas macht die Meinungsfreiheit dicht, weil pöhse ,

    Nahles verunstaltet die wirtschaft, oder jedes andere Ressort, wie es nur ein linker Nichtabsolvent nach 20 semestern ,,Theaterwissenschaft“ kann ,
    etc.

    Und Schulz verschenkt Deutschland an den EU-Apparat und seine Ersparnisse (D-lands, nicht Schulzens !)

    an Hinz und Achmed .

    Die FDP, magentafarbener Daueropportunist aauf Mövenpick-Diät , ist für alles und nichts und weiter so, da wird es keine Besserung, und zwar nirgends , geben.

    Und vom Personal würde ich im Einzelhandel keinen Toaster kaufen, dann lieber Internet .

    Über den Mauermörderapologeten-Verein SED, vulgo die Linke, ist jedes Wort zuviel, weil in Zeiten herabgesetzter Meinungs(äußerungs)freiheit schnell ein Ansatz für den Staatsanwalt .

    Nun, die

    GrünInnen .

    Der Gipfel vollkommen verquerer Logik aus Ahnungslosigkeit und klarem Willen,
    das Leben der Deutschen zu verschlechtern.

    Um den Preis des ganzen Landes, der echten Demokratie , des Lebens Andersdenkender ,
    der Männer, der normalen Frauen ,

    der Wirtschaft , des Lebensstandards der kleinen Leute ,

    you name it, you got it.

    Und da passt die billige, schäbige Augenauswische der Kandidaten Peter PERFEKT hinein.

    Wer so was wählt, erwartet sich eine Pfründe, ist also ein (künftiger ) Parasit, und kein ehrlicher Kandidat im Sinne des GG ,

    oder ein irrer Torfkopf .

    Nur Fetznschädln finden die GrünInnen gut, et vice versa.

    Der Weg in die außerparlamentarische Opposition scheint geebnet ,

    und wenn die BTW 2017 nur dieses eine Quentchen Demokratie als Folge hat,

    während die Kasner weiter Deutschland zerlegt ,

    dann hat sich die Wahl, und

    der Gang an die Urne für jeden einzelnen Stimmbürger (und auch praktisch alles anderen )

    ausgezahlt.

    Geht zur Wahl, liebe Mitforisten und Nurleser, gebt eine gültige Stimme ab, sie wird kaum für die Grünen sein,

    und gut ist.

    Besser, als jetzt .

    Keine Roth, keine Künast im Bundestag .

    Das ist Tischkultur in Ansätzen.

    • Wählen
      Sehr geehrter „oberpfälzer“ Moser Otto, liebend gerne würde ich zur Wahl gehen und die Grüninnen Verbotspartei ganz bestimmt nicht wählen, aber als Auslandsdeutscher haben sie keine Wahl. D ist eines der wenigen Länder der Welt, die eine Wahl im Konsulat, wie es die Türkei oder auch USA erlauben, nicht zulassen.

      Noch kurz zum „Oberpfälzer“, also die Oberpfalz liegt meines Wissens in Bayern, oder? Aber mir ist bewußt, daß viele Oberpfälzer oder auch Niederbayern, einen ausgeprägten Minderwertigkeitskomplex ob ihrer Herkunft haben, warum habe ich nie verstanden. Und von Ihrem geschriebenen Dialekt läßt sich für mich eindeutig Oberpfalz schließen, wobei ich großzügig auch Teile des Landkreises Regen dazuzähle;)
      Das ist nicht böse gemeint es nur ein Fakt.

    • Wow
      Da hat aber jemand die Allwissenheit mit Löffeln gefressen und mit erhobener Nase mal rundum alles abgewatscht, was nicht der eigenen Sicht auf die Welt entspricht…
      So viel Differenziertheit lob‘ ich mir, welch‘ scharfer Intellekt hat hier gesprochen!

    • Wahrheit schmerzt
      Werter Otto Moser,

      das nenne ich mal einen gelungenen Rundumschlag. Schade nur, daß die GrünInnen dabei zu gut wegkommen.

  9. Titel eingeben
    Da fragt man sich: sind diese Grünen nur ahnungsbefreit (vulgo: doof) oder verscheißern die uns ?

    • Gruppendenken, würde ich sagen. Wer schreibt auf einen Benziner, dass er etwas anderes als Benzin braucht?

    • Beides!

    • weder.....noch
      würde ich sagen. Zumindest in den „oberen Etagen“ der Partei wird eine Show geboten, die die Anhänger gerne konsumieren. Da nicht kritisch nachgefragt wird (außer hier), kann man sich solche Inkonsequenzen erlauben. „Verscheißern“ tun sich alle die, die gerne an solche Auftritte glauben (!) wollen. Diejenigen, die sich auf diese Weise ein Pöstchen erobern, sind nicht „doof“.
      Die Wählenden, die genauer hinschauen, werden sie verlieren.

  10. Natürlich, wie immer, auch wenn es langweilig wird:
    Nein, die Elektromobilität lässt sich nicht verwirklichen. Auch technisch nicht.
    Und wenn man ihre Einführung auf Biegen und Brechen dennoch durchprügelt, geht vieles von dem deutschland in dem wir gut und gerne leben den Bach runter.
    Plus, und das zählt noch mehr, es wird nicht einmal ökologischer. Der Wirkungsgrad der Kette Kraftwerk-Übertragung_und_Umspannung-Laden_und_Ladeversluste-Selbstentladung-Elektromotor ist nicht grundsätzlich besser als der eines Verbrennungsmotors.
    Ausserdem erzeugt diese Kette keinen Deut weniger CO2 oder Feinstaub. Dafür schlagen die ökologisch ungünstigen Chemieabfälle bei der Herstellung der Batterien, die Ausbeutung knapper Materialien, der erhöhte Energieaufwand bei der Produktion monokristalliner Siliziumzellen zu Buche.

    Die Grünen argumentieren kaum anders als WKII-Veteranen in den siebziger Jahren im Zusammenhang mit Atomkraft: „Was soll ich mit Atomkraftwerken? Bei mir kommt der Strom aus der Steckdose!“

    • Die Grünen verstehen nicht, wie Deutschland wirklich funktioniert. Und sie verstehen auch nicht, dass die Menschen gern grün leben, aber nicht in der Steinzeit. Und nicht mit 5% mehr Arbeitslosigkeit mit 1 Million zusätzlicher Migranten ohne Job in Deutschland, von denen jeder 30k im Jahr kostet. Das geht nicht.

    • Visite-Stuhlübertragung
      Ich habe gestern im ÖR ein Programm gesehen, in dem gezeigt wurde, daß Stuhlübertragung bei Darmbeschwerden zur Gesundung beitragen kann. Könnte es sein, daß eine solche Übertragung bei den Grünen nicht in den Darm, sondern ins Hirn erfolgt ist? Anders kann ich mir diese Partei mittlerweile nicht mehr erklären.

    • @Uwe Dippel : Veteranen haben keine Steckdose!
      Welcher Zusammenhang besteht wohl zwischen WKII-Veteranen und Atomkraftwerken?

    • WKII-Veteranen und Kernenergie
      Woher, Herr Bernhardt, soll ich das wissen?
      Es war lediglich meine Erfahrung als relativ junger Mensch dass ein guter Teil der gut vor 1945 Geborenen den Diskussionen zum Thema aus dem Wege ging.
      Und als Ingenieur erlebe ich das heutzutage wieder: Jeder Ansatz einer Diskussion nach Wirkungsgrad, Stickoxyden, Feinstaub, Batterieherstellung und -recycling wird oftmals im Keime erstickt durch halbintelligentes Gefasel von ‚technischer Fortschritt‘.
      Der Zweite Hauptsatz ist in vielen Köpfen heute so schwubberig als ‚Meinung der Anderen‘ angelegt wie die Vorstellung, es gäbe keine biologischen Geschlechter.

      Also ein unmotivierter ‚technischer Fortschritt‘ als Parallelum zur Idiotie, dass der Strom ‚einfach aus der Steckdose‘ komme.

      Effektiv ist es doch so, dass die Bewegung eines Menschen in einem tonnenschweren Fahrzeug einer Energie bedarf, durch die die Entropie des Weltalles sich verringert.
      Ehrlicherweise sollte man das dann auch so mitteilen, und statt Gefasel über E-Mobilität eine Mobilität im Sinne Don Alphonsos propagieren: also muskelgetriebene Fortbewegung auf Fahrrädern, die Zeit des Lebens gepflegt und bei Bedarf repariert werden. Oder auf dem Rücken von Pferden oder Elephanten (von Kamelen rate ich dringend ab).

    • @Uwe Dippel
      Zuerst einmal bin ich gegen dirigistische Verbote von was auch immer. Das E Fahrzeug wird sich ganz einfach dadurch durchsetzen, weil es billiger und besser ist und nicht durch Verbote. Es hat einfach einen unschlagbaren Wirkungsgrad, den Sie weder mit Hybrid noch Wasserstoff oder Verbrenner erreichen können. Alleine die Rekuperation macht gut 10% Verbrauchsvorteil aus.
      Wenn Sie die Kette Kraftwerk Umspannung sehen, müssen Sie aber auch die Transport und Raffinerieverluste bei den ICEs dazuzählen. Dann arbeitet ein Kraftwerk mit deutlich höheren Wirkungsgraden als ein Dieselmotor, der nur im optimalen Betriebspunkt seine 40% erreicht. Ein E Motor hat immer mehr als das doppelte, da verlieren sie durch Batterie und Motorverlust nur ca.10 %. Als nächsten Punkt warum es sich durchsetzen wird es kostet fast keinen Unterhalt kein Ölwechsel, keine teuren Inspektionen keine Zündkerzen/Injektoren, Zahnriemen/Steuerkettenspanner müssen gewechselt werden.
      Dann der Irrtum es wäre nicht genügend Strom vorhanden, stimmt einfach nicht, fragen Sie mal nach bei Eon, es kein Problem für das Netz, weil erstens die Fahrzeuge nicht alle gleichzeitig und zweitens nicht alle mit voller Stromstärke laden und bei 500 km Reichweite auch nicht alle an dem einen Rasthof. Daten von Tesla belegen, daß 91% aller Ladevorgänge nicht am Supercharger stattfinden, sondern die meisten zuhause.
      Den technischen Fortschritt sollte man auch nicht aus den Augen verlieren. Beispiel, als der erste Renault ZOE vor 5 Jahren auf den Markt kam hatte der eine Batterie mit 22 kwh und einem Gewicht von 290 kg, der neue Akkupack hat 40 kwh bei einem Gewicht von 305 kg. Dann zweites Beispiel meine 2015er Elektro BKlasse mit dem alten Teslaantrieb fraß 26 kwh im Schnitt auf 100 km(allerdings inkl. Winter), der neue Hyundai Ioniq (momentan wohl die Benchmark) der fährt mit gut der Hälfte.
      Im ersten Halbjahr 2017 hat Tesla in den USA mehr Model S verkauft als Mercedes S, BMW 7er, Porsche Panamera und Audi A8 zusammengenommen. Die deutschen Hersteller dürfen sich warm anziehen, denn auch das Geschäft Teslas in China geht langsam los und wenn Tesla es schafft das Model 3 in den versprochenen Stückzahlen zu liefern hat BMW mit dem 3er, Audi mit A4 und Mercedes mit C Klasse ein Problem. Umsonst hat BMW nicht einen E-Dreier für die IAA angekündigt.
      Das Problem der deutschen Hersteller ist, sie haben schlicht keine Akkus deswegen kann auch z.B. der Opel Ampera nicht geliefert werden bzw. sie müssen bis 2019 2020 2022 warten bis asiatische Zulieferer ihre Kapazitäten aufgebaut haben. Bis dahin ist Tesla weit voraus zumal auch andere amerikanische Firmen in den Markt einsteigen wollen wie FF und Lucid Air.

    • Das Problem ist halt: Es gibt technische Grenzen, eine gewisse Energie muss auch im Idealfall erbracht werden. Und für dieses Optimum braucht man eine Lösung. die auch in Städten funktioniert. Oder man nimmt denen das Auto weg. Das wäre dann eine ehrliche Debatte.

    • Ach, Problembär, schon neulich
      hatte ich Sie gefragt, wie viel Ihnen Astroturfing einbringt, ohne eine Antwort zu erhalten.
      Es muss aber ziemlich viel sein, so dass Sie sich gleich mehrere E-Autos leisten können; warum nicht.

      Der Grossteil Ihres Beitrages ist nicht-fundiertes Geplänkel ohne Zahlen.
      Nur als Beispiel: das neulich von Gabriel neu eröffnete Braunkohlekraftwerk hat ’sagenhafte‘ 42% Wirkungsgrad. Mit den angegebenen Verlusten bis zum Auto ist das alles andere als ‚deutlich‘ höher als die 30 bis 35 Prozent des Verbrennungsmotors. Es ist eher ‚ziemlich gleich hoch‘.

      Die jährlich anzusetzende Antriebsenergie für alle Fahrzeuge kommt natürlich *nicht* aus der Steckdose, sondern bedarf ca. 20 zusätzlicher, durchschnittlicher, Kraftwerke. Was im Moment entweder Kernenergie oder Braunkohle wäre.
      Weil die Sonne nachts bzw. im Winter nicht besonders viel scheint.

      Waren Sie nicht auch derjenige, der regelmässig zuhause sein Auto mit Photovoltaik auflud? Von 200 m2 Sonnenpanelen? Oder erinnere ich mich falsch, und Sie hatten stattdessen die 60-kW-CEE-Dose für die Aufladestation?
      Also in jedem Falle etwas das Otto Normalverbraucher nicht zur Verfügung steht.

      Naja, das soll mal reichen. Schade eigentlich, dass es bei so vielen Kommentatoren, die nach bestem Wissen und Gewissen argumentieren, offenbar auch den einen oder anderen Versuch gibt, in diesem sozialen Medium den Weg für eine ganz offensichtlich industriegetriebene Meinung freizuräumen.

    • @Uwe Dippel et al
      Sehr geehrter Herr Dippel, ich weiß nicht was „Astroturfing“ sein soll, ich bekomme jedenfalls keinen Cent von irgendjemand. Bin jedoch immer wieder über das geballte Nichtwissen über E-Mobilität erstaunt, bzw. über den Verbrenner, denn dieser hat auf keinen Fall 30-35 % Wirkungsgrad, sondern nur in ganz bestimmten Kennfeldern/Betriebspunkten ansonsten geht der runter auf Dampfmaschinenniveau. Ein Beispiel nur, wenn sie auf der der Autobahn Gas geben wird Lamda auf 0,9 oder noch tiefer runtergeregelt um die Katalysatoren zu kühlen, deswegen gibt es auch keine EU Abgasgrenzwerte über 120 km/h, da schalten alle Autohersteller ihre Abgasreinigung ab. Da kommt dann auch ein Porsche Cayenne, bei Vollgas, auf Verbräuche von um die 70 Liter auf 100 km.
      Deutschland braucht nicht mehr Kraftwerke, sondern ein besseres Netz um den Strom, der vorhanden ist optimal zu verteilen und vor allem den Windstrom aus Nord und Mitteldeutschland nach Süden zu leiten.
      Für die Städte wird sich eine Lösung finden, es wird ja auch nicht so sein, daß alle von heute auf morgen elektrisch fahren. Auch dafür werden gerade weltweit große Batteriespeicher aufgestellt um das Netz zu puffern, einer der größeren steht bereits in München und ist mit alten Lithiumeisenphosphat E Smart Batterien aufgebaut. Der meines Wissens größte soll jetzt in Australien aufgestellt werden 100 Mwh groß.
      In Zukunft wird es auch so sein, daß die E-Autos selber, da ein Fahrzeug 22 Stunden am Tag rumsteht, als Pufferspeicher dienen, dazu braucht es bidirektionale Lader, da gibt es auch schon Versuche in München soweit ich weiß.
      Was auf jeden Fall in der nächsten Generation von E Fahrzeugen kommt, ist das „intelligente“ Laden, d.h. das Fahrzeug bekommt die Information wann genügend Strom im Netz vorhanden ist und stellt seine Ladezeit und Ladestrom darauf ein. Billiger Nachtstrom z.B., gab es ja alles schon einmal, der Rundsteuerempfänger ist dann halt etwas moderner.
      Und, daß sich die Entropie verringert ist mir auch neu, ich habe noch gelernt, daß sie sich erhöht, aber lasse mich gerne eines besseren belehren.

    • Zum Abschluss von hier
      gestehe ich gerne zu, dass Schreiben und Denken betreffend Entropie auseinandergelaufen waren bei mir.

      Nehmen wir uns ein paar Zahlen vor:
      https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/Versorgungssicherheit/Netzreserve/netzreserve-node.html
      Interessant ist auch: https://www.wbu.de/pdf/positionen/20160725_WBUStrom2016.pdf

      Gut. Es gibt derzeit ca. 60 Millionen PKW und ca. 3 Millionen grössere Fahrzeuge.
      Lassen wir die letzteren mal weg. 60 Millionen, Schnellladung a 30 Minuten, einmal täglich. Das ist eher unrealistisch, weil viele PKW länger fahren, z.B. Taxi. Macht aber nichts. Der Tag hat 24 Stunden, also braucht es 60 Millionen geteilt durch 48 halbe Stunden in etwa eine Million Ladestationen, damit jeder PKW einmal täglich an den Saft kann. Selbst bei einer Reichweite von 500 Km und – absolut am unteren Ende – nur einmal in 5 Tagen sind das noch immer mehr als 250.000 Ladestationen. Und zwar im Tag- und Nachtdienst, also auch mit Lade-Slots zwischen 4:00 und 4:30 (z.B.) morgens in der Frühe. Und unter der Voraussetzung eines temporären Anschlusses funktionieren die bidirektionalen Lader eh nicht, und die Sonne scheint nachts auch selten. ;-)

      Der genannte ‚riesige Pufferspeicher‘ von 100 MWh lädt dann also in etwa 2000 Autos bevor er leer ist.

      Und wenn 1 Million, oder meinetwegen auch nur 250.000 Autos am Ladesaft hängen, konsumieren die dennoch ihre 60 KW (eine halbe Stunde lang, wegen der Schnelladezeit). Multipliziert gibt das einen Energiebedarf von 15 GW. Das ist die nette Variante. Die realistischere von vorher mit 1 Million Ladestationen sind das dann 60 GW.
      Zum Vergleich: derzeit sind die mittleren Tageslasten der Kraftwerke im Bereich 50-80 GW angesiedelt.
      Whatever.
      Jetzt braucht man nur noch (zum Beispiel in den Links weiter oben) herauszufinden, welche Reserven die bestehenden Kraftwerke haben, und stellt leicht fest, dass die Aussage von Problembär
      „Deutschland braucht nicht mehr Kraftwerke, sondern ein besseres Netz um den Strom, der vorhanden ist optimal zu verteilen“
      eher Käpt’n Blaubär zugeordnet werden könnten.

    • @Uwe Dippel
      Herr Dippel, wieso wollen Sie denn alle Autos täglich schnellladen? Braucht es doch nicht, Sie fahren jetzt doch auch nicht täglich zum Volltanken, oder? Dann werden, wie ich schon geschrieben habe, die meisten zuhause geladen und schon sinkt Ihre Last auf zwischen 3 und 22kw, je nach Pkw. Und das reicht auch völlig aus, das Fahrzeug steht doch eh die Nacht lang rum. Da können Sie sogar ganz gemütlich akkuschonend langsam laden. Dann haben Sie 250000 Ladepunkte von mir aus und im Schnitt mit ein paar tausend Schnellladern darunter vielleicht eine Last von 15-20kw macht 3,75 GW bis 5 GW. Weit unter der Leistungsreserve der Kraftwerke. Also ich verlasse mich da lieber auf die Aussage eines Elektroingenieurs bei einem Vortrag an der TUM, der da meinte, sie hätten das zusammen mit der eon durchgerechnet es wäre kein Problem. Den zusätzlichen Strombedarf in Kwh rechnet die eon auf ca. 20%.

    • @Uwe Dippel
      Hoppla da bin ich jetzt erst drübergestolpert;)
      D hat keinesfalls 60 Mio Fahrzeuge zugelassen, sondern „nur“ 45,804 Mio, da stellt sich doch unwillkürlich die Frage, wer wird hier bezahlt;)

    • Geflügelte Worte deutschtümelnder Wesensart grüner idiosynkratischer Funktionsträger/innen
      Joschka Fischer:
      „Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden. ”
      Jürgen Trittin:
      „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.”
      DanielCohn-Bendit:
      “Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer
      wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind,
      müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen.
      Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern.”
      Claudia Roth:
      “Deutsche sind Nichtmigranten, mehr nicht!”
      Grünenvorstand, München:
      „Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land.”

    • Ich wollte eigentlich nichts mehr dazufügen, dennoch
      die Zahlen könnten ja auch für andere interessant sein. Deshalb gehe ich auf Kleinigkeiten wie ein Viertel mehr oder weniger nicht ein.

      Anzuerkennen ist, dass plötzlich aus „Deutschland braucht nicht mehr Kraftwerke“ jetzt „20 Prozent mehr“ werden.

      Zu den Ladestationen und deren Anzahl:
      Das Kraftfahrbundesamt gibt als Jahresleistung aller PKW etwas mehr als 700 Milliarden Kilometer an.
      Bei einer Reichweite von sehr optimistischen 350+ Kilometern pro Ladung Voll auf Leer sind das gut 2 Milliarden Ladungen von Leer auf Voll.
      *Wenn* man diese als Schnellladungen in einer halben Stunde durchführt, kann man pro Ladestation 24/7 48 Ladungen pro Tag für 365 Tage durchführen. Dann errechnet sich daraus eine Zahl von 115.000 Schnellladestationen, mit einer Ladefähigkeit von grössenordnungsmässig 60 KW.
      Bei genauem Hinsehen weiss man natürlich, dass niemand des nächtens den Wecker stellen will, um seinen Ladeslot zwischen 03:00 und 03:30 wahrzunehmen. Oder Sonntags, am Heiligen Abend, u.s.w.
      Und auch noch gar nicht berücksichtigt ist, dass man für eine längere Reise natürlich nicht überall eine Ladestation finden könnte, denn alle sind zu jeder Zeit belegt.
      Nochmals: Alle sind in der Rechnung oben zu jeder Zeit belegt. Ferienbeginn, anyone? Richtung Süden? An der Autobahn oder in Autobahnnähe?
      Ganz offenbar ist meine Rechnung weiter oben in Richtung von 1 Million Ladestationen realistischer als die 115.000 in meiner eigenen Abschätzung 24/7.

      Und für diejenigen, die keine rechte Vorstellung haben von dem ‚Sinken‘ bis auf 3 KW für eine kleine Dauerladestation zuhause: Da bräuchte es dann eben 45 Millionen solcher Stationen.
      Und – und das amüsiert mich als echten Ökologiker! – das heisst dann vergleichsweise verbrauchsmässig, dass rund um die Uhr eine moderne Waschmaschine und gleichzeitig rund um die Uhr eine moderne Geschirrspülmaschine laufen, 365 Tage pro Jahr. Für das Laden der Bewegungsenergie für das E-Auto.
      3 KW = Kilowatt = 3000 Watt quasi rund um die Uhr. Aber Glühlampen, die 40 oder 60 Watt brauch(t)en, dürfen seit 5 Jahren nicht mehr verkauft werden. Stattdessen sollen LED-Lampen das Dunkel erhellen, die entsprechend 3 oder 5 Watt verbrauchen.
      (Das hat – bis auf die Verbotskomponente – meine Zustimmung! – Nur:)
      Dass hier um 50 Watt Energieverbrauch für ein paar Stunden am Tag gerungen wurde, und jetzt 3000 Watt rund um die Uhr ‚ökologisch‘ sind; da müsste man schon schwer deppert sein … .

    • @Uwe Dippel
      Sagen Sie, lesen Sie meine Beiträge auch? Ich habe nicht von mehr Kraftwerken gesprochen, sondern von 20% mehr Stromverbrauch in kwh, das ist mit den heutigen Kraftwerken leicht zu stemmen. Das gilt auch nur wenn die komplette Autoflotte elektrisch fährt. Ein Elektroauto ist heute schon Co2 ärmer, selbst wenn der Strom aus der Kohle kommt. Einen Hyundai Ioniq können sie mit 11 kwh 100km weit fahren, das entspricht in etwa einem Liter Benzin vom Energieinhalt und selbst bei den hohen Stromkosten in D nur rund 3 Euro. Dabei ist das Ende der Entwicklung noch nicht erreicht. Reichweiten von um die 1000 km werden wir bald sehen.
      Ich weiß jetzt nicht was das mit der Glühbirne zu tun hat, und rund um die Uhr laden Sie auch nicht mit 3 kw, denn irgendwann ist auch der größte Akku voll.

    • @Problembär@Uwe Dippel
      Ich verstehe ihr Problem nicht!!!

      Frau BK Merkel hat doch klar von 1Mio E-Autos
      gesprochen. Von 1 Mio. Mehr Autos wird es nicht
      mehr geben. Um die Produktion am laufen zu halten,
      wird das Auto ausgetauscht sobald der Akku leer ist.

    • Finis Germania
      Werter @Problembär,
      es überrascht mich selbst, dass Ihre Argumentation schlüssig ist. Sie deckt sich mit dem, was Horst Lüning in seinem „Unterblog“ auf YT eingestellt hat. Maschinen auf der Basis von „Blitz, Knall, Feuer, Donner, Rauch“ gehört nicht die Zukunft, was sich als eine bittere Lektion für die deutsche Automobilindustrie entpuppen wird. Vermutlich liegt es tatsächlich daran, dass wir als „technisches“ Kollektiv nicht genügend weitsichtig sind. Tesla (und nicht BMW oder Mercedes) baut eine Fabrik für die massive Produktion und Nutzung der 2170er Zelle, die wir dann „abnehmen“ dürfen.
      Ich habe heute einen Tesla, Model 3, reserviert. Lieferung vermutlich erst Mitte 2019. Seit 21 Jahren fahre ich einen Diesel aus deutscher Produktion, dessen Besteuerung mich inzwischen an eine Erbsünde erinnert. Wir werden noch zwei Jahre miteinander verbringen. Ich mag keine Lügen und ziehe dieses Fahrzeug daher jedem „modernen Kat-Diesel“ vor.

    • Der Elektromotor als Antrieb
      hat so gut wie nur Vorteile: volles Drehmoment vom Start an, auf Getriebe, Zahnriemen und Zündkerzen kann verzichtet werden, Bewegungsenergie kann beim Bremsen durch Rekuperation zurückgewonnen werden, das Fahrzeug selbst stößt keine Emissionen aus… also müßte eigentlich jedem klar sein, daß sich das E-Mobil durchsetzen wird, notfalls muß man eben mit ein paar Verboten nachhhelfen… oder haben wir da vielleicht was übersehen?

      Naja, alle beziehen sich wohl auf diese rollenden, tonnenschweren Batteriekästen, und vergessen darüber, daß es den Strom schlicht nicht gibt, um die alle aufzuladen! Aber schnell noch die letzten Atomkraftwerke abschalten, bevor es richtig losgeht mit der E-Mobilität! Den Strom verkaufen uns dann gerne die Franzosen und wer noch alles. Daß nebenbei die Akkuherstellung eine Meagschweinerei ist, geschenkt, daß spielt sich ja hauptsächlich in China ab.

      Tesla: ja, ein „must-have“, wenn man unverdientermaßen zuviel Geld und zuwenig Hirn hat und außerdem nix Anderes zum Protzen besitzt. Gute Autos sind das nicht. Sowas würde kein deutscher Hersteller auf den Markt bringen, nicht etwa weil er nicht könnte, sondern weil das Produkt einfach nicht gut genug ist. Und Geld wird mit den Kisten auch keins verdient, sondern erheblich draufgezahlt.

      Trotzdem,um auf die Vorzüge des elektrischen Antriebs zurückzukommen: Wo steht geschrieben, daß der benötigte Strom aus der Steckdose kommen muß? Akkus sind – wie gesagt – eine primitive, untaugliche Sache, auch ein nenneswerter Entwicklungssprung ist hier nicht zu erwarten. Was machen also die Japaner? Sie bauen inzwischen schon Brennstoffzellen-Fahrzeuge in Serie. Mit m.W. Fünf-Kilo-Wasserstofftanks. Zwar ist das Ganze noch horrend teuer, auch die Wasserstofferzeugung ist so eine Sache, solange das Zeug größtenteils aus Erdgas gewonnen wird, von der fehlenden Infrastruktur ganz zu schweigen. Aber es besteht Hoffnung, daß es hier ein erhebliches Potential gibt, v.a. wenn das mal im industriellen Maßstab richtig losgeht. Wenn man den Flackerstrom zur H2-Synthese heranzieht, kann man auf diese Weise vielleicht sogar das Stromnetz stabilisieren. (Ein paar schöne neue moderne AKW wären auch nicht schlecht).

      Bis dahin gibt es viele intelligente Ansätze wie „Elektrifizierung des Verbrennungmotors“, ich würde die deutschen Ingenieure diesbezüglich nicht unterschätzen, da kommt noch was. Von wegen die haben die Entwicklung des E-Mobils verpennt, die waren einfach zu schlau einen solchen unausgegorenen Müll auf den Markt zu bringen.

      Grün bin ich trotzdem, allerdings entschiedener Gegner der Bevormundungs- und Verbotspartei. Das umweltfreundlichste Auto ist das, das möglichst lange instandgehalten und möglichst wenig bewegt wird, daher halte ich es mit dem Don fahre ich so gut wie jede Strecke mit dem Fahrrad.

    • Strom
      @Problembär
      „Deutschland braucht nicht mehr Kraftwerke, sondern ein besseres Netz um den Strom, der vorhanden ist optimal zu verteilen und vor allem den Windstrom aus Nord und Mitteldeutschland nach Süden zu leiten.“

      Je länger die Strecke ist, über die elektrischer Strom geleitet wird, desto größer sind die Verluste; und die sind erheblich.
      Dezentrale Stromerzeugung, Pumpspeicherkraftwerke (z.B. in aufgelassenen Bergwerken, die momentan aber noch für den running gag „Endlagersuche“ blockiert werden), oder eine neue innovative Technik könnten hier Abhilfe schaffen. Dies liegt aber wohl nicht im Interesse der Stromkonzerne.

  11. Meine Fresse
    Was für eine billige Show, die auch viel über die Restwähler aussagt. Schöner Artikel.
    Wenn auch angesichts der wie ein Alpenpass steilen Vorlage ein Truthennenschießen, das auch halbgebildete Berliner Medienpraktikanten hinkommen hätten. Wenn sie denn dürften.
    Aber Sie haben mir wieder die einzige Hoffnung geweckt die ich noch zuwege bringe: Dass die Grünen das 4,8%-Ziel erreichen könnten. Danke dafür.

    • Es ist schlimm, dass in der Partei niemand gesehen hat, wie das eher abschreckend wirkt.

      Wenn ich die Grünen wäre und wirklich E-Mobilität fördern würde, würde ich 10.000 € Presigeld aussetzen und an die Unis gehen und sagen: Baut das beste E-Mobil, um mit 4 Leuten an einem Tag von Gmund nach Meran zu kommen, über 4 Alpenpässe. Das wäre wirklich mal ein Ding. Aber eine BMW-Mogelpackung? Ne.

    • Mogelpackung
      BMW ist da tatsächlich ganz groß eingestiegen: erst haben sie sich umgebaute Minis für einen „Großversuch“ bezahlen lassen, die dann sofort danach (die Subventionen waren ja kassiert) verschrottet wurden, vermutlich mit nur ein paar Tausend km auf der Uhr (ich fahre täglich an dem entsprechenden Betrieb vorbei und weiß, was da im „Regal“ steht).
      Dann waren sie sich nicht zu schade, für die Entwicklung eines E-Bikes (!) Subventionen zu kassieren und aktuell gibt es bemerkenswert praxisuntaugliche Mobile für bemerkenswert überzogene Preise zu kaufen (gegen branchenüblichen Aufpreis auch mit normaler Reichweite – vulgo Hilfsmotor – zu kaufen).
      „Mogelpackung“ ist da noch ausgesprochen freundlich formuliert…

    • Die Grünen sind trotzdem bei BMW bemerkenswert nachsichtig. Gibt es da vielleicht einen Zusammenhang mit Joschka?

    • Nochmal@DA
      Jetzt probier ich es nochmal und weise darauf hin, daß es dieses Fahrzeug mit dem Tesla Model S bereits gibt und dieses sogar 5 Erwachsene und zwei Kinder dazu nach Meran bringen kann.
      OT durch die modernen neudeutsch Socialmedia geistert z.Zt. ein Foto von einem SED Plakat der DDR auf dem der Spruch steht „in einem Land in dem wir gut und gerne leben“ ob das echt ist oder fake weiß ich nicht.

    • Nach Meran kommt man auch mit Pedelec – die Frage wäre, mit wie viel oder wenig Energie.

      Das Plakat ist Fake.

    • @DA
      Richtig mit „wieviel oder wenig Energie“, zugegeben Tesla ist kein Effizienzwunder. Die haben das Problem der Elektromobilität anfangs amerikanisch-pragmatisch angegangen, nach dem Motto „haben wir ein Reichweitenproblem machen wir den Akku größer“ fertig. So wird auch in den USA weiterhin gedacht „haben wir ein Stromspitzenproblem machen wir den Pufferspeicher größer“ welche Denke kommt weiter??

    • Die amerikanische Autoindustrie ist mit „Grösser“ nicht ganz zufällig in die Krise gerauscht. Man bekommt die Probleme nur mit standartisierten Wechselakkus gelöst, die quasi auch getankt werden. Dann kann man die Lastspitzen und das Tanken in der Innenstadt lösen. Ausserdem braucht man Leichtbau und Aerodynamik. Nichts davon sehe ich bei Tesla. Für E-autos müsste die Zukunft wie der alte Audi A-2 aussehen. Hoch, schmal, kompakt, geräumig. Wozu braucht ein E-Auto eine Motorhaube?

    • Don Alphonso, Sie argumentieren mit dem - wenigstens überzeugungsmässigen - Tesla-Vertreter hier.
      Ich mache jetzt aber definitiv nicht noch das Fass „Wechselakku“ auf. Der spart ja keine Energie, sondern muss *auch* geladen werden.

      Warum das mit dem Wechselakku nicht funktioniert hatte ich schon früher in diesem Blog geschrieben.
      Für den Moment weise ich – ohne Zahlen oder andere Argumente – einfach auf das Faktum hin:
      Es
      Funktioniert
      Nicht

    • Tesla@Dippel et al
      Es wird ja richtig interessant hier im Forum, nein Teslavertreter bin ich keiner aber Teslafan schon eher. Schaue mir aber auch die anderen E Fahrzeuge an. Habe hier auch schon geschrieben, daß der Hyundai Ioniq vom Verbrauch momentan die Benchmark ist, also ich bin nicht dogmatisch;)
      DA meint „Ausserdem braucht man Leichtbau und Aerodynamik. Nichts davon sehe ich bei Tesla.“ das stimmt so nicht, das Model S ist komplett aus Aluminium und hat einen Cw Wert von 0,24 und es war ursprünglich auch auf Wechselakkus ausgelegt. Nachdem die Firma Better Place jedoch pleite ging wurde die Richtung meines Wissens nicht mehr weiterverfolgt.
      Das neue Model 3 besteht aus einem Materialmix aus Stahl und Aluminium und einem fast so großen Akku (75kwh)wie das Model S früher, hat nur noch einen Cw Wert von 0,21 und wiegt über 800 kg weniger. Daran sieht man schon, daß sich in der Entwicklung einiges getan hat. Vom Wechselakku jedoch ist man komplett abgerückt der ist beim Model 3 auch nicht mehr vorgesehen. Da setzt Tesla auf seine Supercharger. Auch unter dem Blech hat sich einiges getan, nachdem Tesla aus Kostengründen beim Model S und X auf Drehstrom Asyncron Motoren gesetzt hat wird das Model 3 nun, wie man hört, mit einer eigenerregten Drehstrom Syncron Maschine kommen und damit auch in der Effizienz einen Sprung nach vorne machen. Bis zu 500 km sollten möglich sein.

      Der A2 wahr zweifelsohne ein technischer Meilenstein für Audi, aber zu teuer und die Kunden haben auch einen Bogen rundrum gemacht. Ein E Auto muß vor allem das können was ein Verbrenner auch kann, und d.h. es muß auch praktisch sein 5 Leute mit Gepäck transportieren und nicht aussehen wie eine Hutschachtel auf Rädern (i3). Das alles kann eben Tesla, deswegen sind sie auch erfolgreich, für das Model 3 liegen mittlerweile, nach allem was man so hört, über 500000 Reservierungen vor, darunter natürlich als Teslafan meine Wenigkeit.

  12. Moral
    und die Moral von der Geschicht
    wähl die Grünen nicht!

    • Ja, das sagen viele. Ich werde sie auf jeden Fall in Miesbach weiter wählen, der Grüne Landrat ist super.

    • Der Grüne Landrat ist super?
      Warum ist er dann bei den Grünen?

    • Weil die CSU und die SPD und die FW alle verfilzt sind.

    • Grüner Landrat zum II.
      Der Landrat wird direkt gewählt, der benötigt keine Partei, auf deren Ticket er zum Amt kommt. Entweder ist „Ihr“ Landrat kein „Grüner“, dann wäre seine Mitgliedschaft Heuchelei, oder er tut nur so, gegen seine Parteifreunde in Berlin zu sein, in dem Wissen, dass er er nur Exekutivorgan ist und immer (als Verwaltungschef) behaupten kann, er müsse sich halt an das halten, was von Oben kommt.

      Die Grünen sind übrigens genauso verfilzt, nur das deren Verfilzung eher im öffentlichen Sektor verankert ist. Oder was glauben Sie, auf was für Tickets man Geschäftsführerposten in der Sozial- und Migrantenindustrie ergattert?

    • Der Kretschmann ist ja auch Grün...
      .. und den finde ich echt gut. Aber Kretschmann allein reicht mir leider nicht, um das Kreuz dort zu setzen.

    • Verteidigung
      @Deresschonimmerwusste :
      Auch wenn eine Partei insgesamt nicht mehr wählbar ist, gestehe ich einzelnen Mitgliedern zu, noch für die Werte einzustehen, die diese Partei einmal vertreten hat und die feindliche Übernahme nicht hinzunehmen.

  13. Kritik aus falschen Gründen
    Ich beobachte und verachte die Grüne Simone Peter zwar auch schon seit längerem, jedoch sollte die Kritik an ihr nicht an ihrem Mietwagen ansetzen, sondern beispielsweise an ihrer ideologischen Verbohrtheit, Intoleranz und Demokratieschädigung.

  14. Der Finger in der berühmten Wunde
    Lieber Don,

    wie immer herzlichen Dank für Ihren Text, der erneut den Finger in die genau richtige Wunde legt, die so viele gar nicht als Wunde erkennen.

    Auf dem letzten Bild sehe ich, dass Frau Peter in Landau und Neustadt war, in der wunderschönen Pfalz, zu der ich Sie vor einigen Wochen schon einmal eingeladen habe. Kommen Sie gerne vorbei, hier gibt es fantastische Kartoffelsuppe (Grumbeeresupp), die Sie sicher mögen würden und die der Brezn in nichts nachsteht, je nach Kartoffelbauer sogar in Bezug auf die Emissionen.

    Bis dahin alles Gute, und schreiben Sie einfach so weiter.

    • Gern geschehen. Leider haben wir hier in der Hauptwasserleitung einen Riss, weshalb ich gestern mit Trekki 18 Liter Wasser holen musste.

  15. Alles eine Frage des Blickwinkels
    Den Unterschied habe ich sowieso nie verstanden:
    – Industriell gefertigtes Streichfettgemisch auf der Tiefkühlpizza ist Analogkäse und des Teufels Exkrement.
    – Industriell gefertigtes Streichfettgemisch auf dem Frühstücksbrot ist Margarine und die gesunde und leichte Alternative zum Milchprodukt, und wenn so eine Sandwich-schmierende Hipster-Sexbombe in der Rama-Werbung die Augen lüstern aufschlägt, dann fliegt dem Betrachter das Höschen weg.

    • Den Unterschied nennt man auf Deutsch „Bigotterie“.

    • Alsan
      Alsan ist ne feine Margarine und schmeckt tatsächlich ziemlich gut – kommt fast an ne richtig feine Butter heran…aber nur fast.
      Toller und bissiger Beitrag, hoffentlich fühlt sich Frau Peter ordentlich auf den Schlips getreten.
      Ich versuche bei mir auch viel mit meinem Trekkingrad zu fahren, aber für große Einkäufe erliege ich doch stets der Verlockung meines vor kurzem gekauften Diesels.

    • Ich habe den Beitrag erheblich entschärft, damit er verdaulich bleibt. Vielleicht steigt si ja komplett aufs Rad um – ich würde es verlinken.

    • Neuschrott von Onkel Joschkas Resterampe?
      Der 530e mit B48-Direktverrußer scheint noch gar keinen Benzinerpartikelfilter zu haben. Bravo die „Partei der Ingen*ieusen“!

      Peters kann aus übrigens aus dermatokraterischen Gründen beim sommerlichen Wahlkämpfen schwerlich auf ein echtes Fahrrad umsteigen, weil sie bei jedem Halt eine Abklingpause bräuchte für neues Makeup.

    • Margarine ist alles, nur nicht gesund.
      Das Hauptsächlich in Margarine eingesetzte Sonnenblumenöl, besitzt ein Omega-6 zu Omega-3-Fettsäurenverhältnis je nach Quelle von 240:1 bis 420:1. Ist also eher zur Kettenschmierung aber weniger zur gesunden Ernährung geeignet.

      Der menschliche Stoffwandel wandelt Omega-6-Fettsäuren in Arachidonsäure um und produziert daraus die entzündungsfördernden Leukotriene und Prostaglandin.

      Rapsöl, das einst als technisches Öl eingesetzt wurde, ist über Jahre gentechnisch verändert worden und die enthaltenen trans-Fettsäuren tun ihr übriges. Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren können nur zu 5 % genutzt werden.

      Zum Vergleich (Omega-6 zu Omega-3-Fettsäurenverhältnis):
      Perilla-Öl (1:3/5) besonders hoher Anteil an Linolensäure ca. 50 bis 60 %
      Hanföl (2:1)
      Leinöl (1:4).

  16. Olivenölfrage
    Vorneweg: Ich bin, was erlesene Küche betrifft, das was die Grünen in der Arbeitswelt sind. Deshalb kann ich meine Frage nur recht hölzern formulieren:
    Ich suche ein als Brotaufstrich geeignetes Olivenöl. Ein einziges mal habe ich in einem marokkanischen Restaurant eines genossen das alle Bedingungen erfüllte, aromatisch aber nicht bitter, in Kombination mit frischem Brot etwas wo man erst aufhört zu essen wenn es alle ist, oder die Schariapolizei einen an den Ramadan erinnert. Großartiger Stoff. Leider haben meine bisherigen Experimente lediglich gezeigt dass so etwas keine reine Preisfrage ist.
    Da hier so viele Freundinnen und Freunde der feinen Lebensart mitschreiben frage ich rundheraus: Wonach sollte ich suchen wenn ich mein Olivenölerlebnis wiederholen möchte ?

    • Fragen Sie Don Ferrando, der kennt eine tolle Ölmühle in der Toskana.

    • Nur mal so...
      … gutes Olivenöl muss bei der Probe einen leicht bitteren Nachgang haben. Man liest grad viel von der Agro – Mafia, darum ist im Supermarkt und auch woanders Vorsicht geboten.80%tiges Öl aus Tunesien mit 20% aus Italien geht ganz legal als italienisches Öl durch.Wenn die Tunesier Glück haben, bekommen sie 50€cent für den Liter, bei Pech auch mal nur 20€ cent.
      Am besten ist es immer, jemanden zu kennen, der Oliven anbaut.Reginoale oder örtliche Kooperativen sind wohl nicht schlecht.

    • Olivenöl
      Ohne Werbung machen zuwollen:
      Fratelli Carli in Imperia. Verkauft nur im Direktvertrieb.

    • Olivenöl
      Gutes Olivenöl kauft man am besten -wie die meisten Lebensmittel- beim Hersteller selber.
      Da gerade bei Olivenöl wegen der hohen Gewinnmarge viel gepanscht wird, kann man fast nur so sicher sein, wirklich Qualität zu bekommen.

      Ich kaufe das Öl in einer kleinen Ölmühle, wo die Einheimischen ihre Oliven für den Hausgebrauch pressen lassen und die Dienstleistung mit einem Anteil ihres Öles entgelten. Wenn ich zur Erntezeit dorthin gehe, sehe ich, wenn der Bauer ober Oliven reinschüttet und unter grünes Gold rausläuft.
      Dadurch erhält man ein lokales Produkt.

      Was die Geschmacksrichtung betrifft, hängt es auch immer stark von der Sorte ab. In der Toscana werden hauptsächlich die Sorten Frantoio und Leccino angebaut, in Ligurien Taggiasca.
      Da muß man halt sehen, welches einem am liebsten ist, oder wohin man überhaupt kommt, um welches zu kaufen.

      Natürlich schmeckt ganz frisch gepresstes etwas anders als nach einigen Monaten.

      Im Idealfall hat man natürlich seinen eigenen kleinen Olivenhain:
      https://foroboario.blogger.de/stories/2525378/

    • Geschmack
      Natürlich hat Olivenöl keinen, auch nur leichten, bitteren Geschmack. Wir haben 23 Ölbäume, die wir selbst ernten: Handpflückung, also sorgfältige Auslese unverletzter Früchte. Nichts außer Oliven kommt in die Mühle. Wir habe ein kleines Fläschchen unseres Öls einem Profikoch geschenkt. „Das schmeckt ja nicht ein bißchen bitter“, sagt er sofort. „Aber das ist auch unbezahlbar!“ entgegne ich. „Unter fünfzig Euro pro Liter geht gar nicht, selbst wenn man bei der Baumpflege im Garten und bei der Ernte hier völlig unterbezahlte Albaner einsetzt.“

    • gucken Sie mal in den Abruzzen in kleine Manufakturen...
      … für aromatisiertes mechanisch hausgepresstes extra virgine.
      Feinst mit Orangenzestenaroma. Alternativ in den montes de Toledo, Spanien, ebenfalls kleine Pressereien, deutlich weniger raffinierter Geschmack, mehr ursprünglich/erdverbunden, aber edel ungeschliffen. Ist halt Geschmackssache. (Schleichwerbung ist hier sicher nicht erlaubt, aber falls Sie mal in einer dieser Gegenden vorbeikämen, würden Sie sicherlich drüber stolpern…)

    • Olivenöl
      Fahren Sie nach Griechenland für gutes und nach Tunesien für billiges Olivenöl. Kosten Sie sich durch. Der Tunesier kann mit Brot und Olivenöl lange überleben. Morgens gemischt mit Honig, ansonsten mit Harissa (Paprikapaste). Honig ist in Europa besser und billiger, der Rest nicht.
      Sie könnten also mit Honig nach Tunesien fahren, dort gegen Olivenöl tauschen und den Rest des Jahres auch als Harzer schlemmen.

    • Titel eingeben
      Gehen Sie zu Artefakt, der früheren Olivenöl Kampagne. Die haben sicher ein dutzend verschiedene Öle, aus verschiedenen Olivensorten, aus verschiedenen Ländern, teils sind es frühe („grüne“) und späte („buttrige“) Ernten, dazu kommen noch aromatisierte Versionen – Thymian, Peperoncino, Fenchel, Kaffee, Orange, usw.

      Was Sie suchen, dürfte eine Öl aus später Ernte sein, vielleicht eher aus Griechenland oder Spanien. Dieses Jahr war wohl die Ernte in vielen Ländern schlecht, daher steigen die Preise und nicht alles ist verfügbar.

      Es gibt „Sampler“ Pakete mit auf den Liter bezogen recht teuren, aber dafür zahlreichen, kleinen Flaschen bzw. Dosen, die es Ihnen erlauben, viele Sorten zu probieren.

      Wichtig ist auch das Brot. Das toskanische Weißbrot, welches eigentlich langweilig schmeckt aber hierfür sehr gut geeignet ist, bekommt man in DE selten. Dinkel-Baguette ist eine gute Alternative, ebenso manches Ciabatta. Baguette geht eigentlich immer. Ich hatte aber auch schon Scheiben von (dicken) Laugenstangen.

      Überhaupt, das Salz! Fleur de sel natürlich, und neulich hatte ich ein mit Rosmarinpulver versetzes „Fingersalz“, das hatte richtig große Fleur de Sel Blättchen und war fein.

      Wer es ganz hart will, isst trocken zwei dicke Scheiben Tosk. Weißbrot oder Baguette, und kippt dann ein Schnapsglas Öl hinterher. Das war wohl mal das Frühstück der ganz armen Landknechte.

    • Was der Bauer nicht kennt oder wenn sie mich fragen.
      Lieber Dauergast,

      probieren sie doch mal was neues: Perilla-Öl

      https://www.hinterauer.info/shop/Bio-Perillaoel-Bio-Shiso-kaltgepresst-500ml

      Für mich die Entdeckung 2017. Sehr komplexes Aroma. Fruchtig, frei von ranzigen Aromen. Verändert je nach Mitspieler, wie ein Chamäleon seinen Geschmack. Von neutral bis zum zitroniges Bouquet. Selbst pur wie ich es jeden Morgen einnehme total angenehm – man hat nicht das Gefühl wie bei anderen Ölen Fett zu sich zu nehmen. So muss ein Öl sein. Ein Tausendsassa mit Bestwerten.

      Schöne liebe Grüße
      Dr. Seltsam

  17. Es ist ein Jammer
    Sie haben leider recht, das ist alles ziemlich verlogen. Sie könnte doch auch mit dem Zug fahren. Wäre doch konsequent vorzuleben, wie leicht man auf den Einsatz von Verbrennungsmotoren verzichten kann…Wer soll das glauben? Wenn man wirklich etwas für die Umwelt erreichen möchte, kann man nicht Politik gegen 95 Prozent machen…

    • Man will der Bevölkerung die eigene Idee der E-Mobilität und den Spagat zur Wirtschaft schmackhaft machen. Das geht nicht gut. Aber da würde ich halt ein Pedelec nehmen und nicht einen Oberklassewagen mit Hilfs-E-Motor.

    • Elektromobilität / Bahn
      Ich zitiere mal aus einem Spiegel-„Premium“-Artikel zum Thema:

      „Längst gibt es Pläne, an den Fernstraßen Stromzapfstellen zu errichten, die den Elektrosprit mit 350 Kilowatt ins Auto schießen. Ein Tesla wäre dann nach einer Viertelstunde wieder startklar. Doch spätestens mit dieser Blitzbetankung wird sich die ökologische Gretchenfrage der batterieelektrischen Verkehrswende mit Nachdruck stellen: Wie grün ist der ganze Zauber eigentlich?

      Die Wahrheit ist ebenso simpel wie unbequem: Wer sauber sein will, fährt besser Bahn. Motorisierter Individualverkehr ist Energieverschwendung, auch ohne Benzin und Diesel. Ein Rechenbeispiel: 28 Starkstrom-Tanker à la Tesla an den künftigen 350-kW-Säulen würden das Stromnetz so stark belasten wie ein ICE mit 830 Passagieren bei voller Fahrt.“

      ht*tp://www.spiegel.de/spiegel/elektroautos-der-grosse-oekoschwindel-a-1163493.html

      Und noch einer:

      „Fangen wir zunächst bescheiden an und gehen von dem Wunsch der Politik aus, dass ab 2020 eine Million Elektroautos in Deutschland fahren sollen. Für diesen Fall sollen laut Bundesregierung moderne Schnellladestationen von jeweils 350 Kilowatt Leistung im gesamten Land installiert werden. Dazu ein Rechenbeispiel: Angenommen, es ist 20 Uhr, und zehn Prozent der eine Million Elektroautobesitzer möchten ihre Fahrzeuge aufladen. Dann wird zusätzlich zu dem normalen Strombedarf eine Leistung von 35 000 Megawatt benötigt. Das entspräche ungefähr 23 mittleren Kohlekraftwerken oder – falls Sie es nachhaltiger haben wollen – 35 000 Windrädern. Allerdings nur, wenn der Wind auch weht. Falls es Sommer ist und die Sonne abends noch volle Pulle scheint, könnten Sie die Autos auch mit einer Fotovoltaikanlage von einer Größe von 350 Quadratkilometern aufladen.“

      ht*tp://www.spektrum.de/kolumne/was-waere-wenn-wir-alle-elektrisch-fahren-wuerden/1441400

    • Ja. Genau. Deshalb Radverkehr leben und fördern. Ganz einfach.

    • ... na ja ...
      … man orientiert sich halt in der Ansprache am grünlinken Hipster und noch mehr an der weiblichen Variante, der Internetgöre, die sich für den Höhepunkt der Evolution halten und da kommt ein PS-starkes Auto und Multikulti halt gut und wahrscheinlich gibt es auch eine App …

      Bei einem der jetzt vielen Dorf- und Landwirtschaftsfeste oder einer Kirchweih ist das natürlich unpassend, aber da findet sich im Kleiderschrank vielleicht auch noch was.

      Mit Umwelt hat das alles nichts zu tun, sondern mit Stühlebesetzen.

    • Ja, die alten Grünen waren zwar ungepflegt, aber sie taten wenigstens, was sie versprachen.

    • Die Peter fährt schon auch Zug
      Ohne ihr besonders nahe zu stehen, aber als Gentleman muss ich die Dame in Schutz nehmen: Ich sehe sie manchmal im ICE-Sprinter nach Berlin.

    • @Felix Silvestris: Bahn vs. Elektroauto
      Ob sich die was schenken?

      Sicher, der ICE in voller Fahrt braucht irre viel Strom und wird großteils ökologisch erzeugt, aber wie sieht die Gesamtrechnung aus – man muss bei der Bahn die geheizten Weichen, die Stellwerke, die Beleuchtung der Bahnsteige im letzten Winkel mit den Fahrkartenautomaten und den Rolltreppen und den behindertengerechten Fahrstühlen, und die Serverfarm für das Buchungssystem, und Strom und Heizung und sogar das WLAN der (übrigens nicht styroporverpackten) Bahnhöfe mit einrechnen.

      Sicher habe ich noch was vergessen. Den Büroturm am Potsdamer Platz zum Beispiel. Ich denke, da läppert sich auch einiges zusammen, wenn man die Kilowattstunden auf den Personenkilometer umlegt.

    • Bahn vs. Elektroauto oder beides und noch mehr.
      Man kann mit einer kleinen Kiste zum nächsten
      Regionalbahnhof fahren, stellt die Gurke da ab
      fährt mit dem Zug in die Innenstadt von
      Frankfurt/Main von mir aus um da zu arbeiten.

      Man könnte den Parkplatz mit einer
      PV Anlagen überdachen um die Akkus zu laden.

      Das Problem ist ggf das Schwarz-Weiß denken.
      Ich würde eher einen Benziner fahren wollen
      der zu 100% Ethanol verträgt und ggf noch
      einen Erdgastank hat.

      Ich glaube nicht das es die Lösung für Alles gibt.

    • Ich fürchte, da braucht man schon etwas mehr Platz für PV….

    • Ja
      Aber jetzt eine „Grundsatzfrage“, Sie glauben dem Spiegel…

    • Dem Spiegel glauben ...
      Eher nicht. Zugegeben.
      Aber den Zahlen, und wenn die stimmen, noch immer eher dem Spiegel als einem astroturfenden Tesla-Vertreter.
      Offiziell von Tesla entlohnt, oder einfach nur Fan, ist mir dabei egal.

      Und die Zahlen stimmen, soweit ich sie oben gesehen habe.
      Sie sind sogar noch zu freundlich: 350 KW lassen sich nicht mit 350 m2 Photovoltaik erzeugen, weil die beste Photovoltaik kaum über 20 Prozent Wirkungsgrad kommt, also 5*350 m2, also 1750 m2, also eine Fläche 40*50 m pro Ladestation notwenig wäre.

      @Klaus Keller: Deshalb fällt ja auch Ihr Vorschlag weg, ‚Man könnte den Parkplatz mit einer PV Anlagen überdachen um die Akkus zu laden‘.
      Pro Quadratmeter ist die Einstrahlenergie der Sonne etwa 1 KW, also 200 Watt Elektroenergie pro Quadratmeter.
      Dös is fei nix!

  18. Stützen, stützen, stützen
    Ein wunderbarer Text, feinsinnig und a weng hinterfotzig.
    Selten waren die „Stützen der Gesellschaft“ und die Stützräder der Grünen dichter beieinander – über die Stützstrümpfe reden wir später :-))
    Danke!

    • Ich habe lange die Grünen gewählt und bin absolut für grüne Mobilität, wo sie sinnvoll ist.

    • die ZF
      macht jetzt auch in Fahrradgetrieben…

    • Don Alphonso sagt:
      Ich habe lange die Grünen gewählt und bin absolut für grüne Mobilität, wo sie sinnvoll ist…..Wenn man fast 80 ist und die Kniegelenke am vergammeln sind, hilft nur noch ein Benziner, trotz aller grünen Sprüche.

    • Titel eingeben
      …und/oder ein E-Bike. Was Sie schildern, wäre ein Fall wo ich völlig dafür bin, im Gegensatz zu der sonst zu beobachtenden allgemeinen Verbreitung von E-Bikes für jedermann.

  19. Wozu diese Aufregung?
    Ein fundamental grün-okologisches Leben ist für Menschen unmöglich. Kann es nicht geben. Wozu es dann also fordern?

    In den Weiten Alaskas und Russlands soll es so eine Art Eremiten geben, die autark und im „Einklang“ mit der Natur leben. Gibt da hübsche Reportagen. Aber die würde absolut niemand auch nur in den Gemeinderat wählen. Die könnten mit Glück gerade noch so einen Platz im Dorfgasthof bekommen.
    Wer hört denn Henry David Thoreau zu? Genau:Beinah niemand!

    Am Auto hängen in D wohl so knapp eine Millionen Jobs. Daran wieder Familien etc. Warum also nicht mit so einer (zweifellos problematischen) Karre auf Wahlkampf? Für 100 km braucht Frau mit DEM Fahrrad mindesten 6 Stunden. Und dann ist sie je nach Landschaft und Wetter fix und fertig und hat noch mit niemandem wahlgekämpft.
    Wäre noch das Ballonfahren als wahrscheinlich einigermaßen saubere Reiseart. Nur ist sie in Nullkommanix aus dem Wahlkreis rausgeflogen. Von den harten Landungen ganz zu schweigen.

    Das absichtsvolle Vereinzeln jeglicher Probleme ist immer schon wieder das erste nächste. Aber das wissen Sie ja selbst.

    Wo kommen eigentlich die vielen Tonnen Asphalt so her, DA, auf denen Sie all diese wunderbaren Pässe bezwingen? Auch zum System Fahrrad gehören Infrastruktur und noch ein paar andere Dinge. Das wäre ja dann auch mal eine Frage im Zusammenhang mit Ökologie. Oder was hat es mit dem Carbon-Recycling auf sich?
    Und wie kommt das dringendst erforderliche Bier in den Gasthof auf dem Pass?

    Wir sind doch im Westen längst an schwerem Zynismus erkrankt. Da es aber so ziemlich alle betrifft, fällt das halt nicht so auf. Aber ein Trost ist das eigentlich nicht.

    • Wäre noch das Ballonfahren als wahrscheinlich einigermaßen saubere Reiseart?
      Mit dem Gas, dass bei einer Ballonfahrt abgefackelt wird, können Sie ein Einfamilienhaus ein Jahr lang beheizen.

    • Sie können sich in einen Fluss legen und hinuntertreiben. Das ist dann wirklich bio.

    • @Deresschonimmerwusste - Ich hab's ja geahnt.
      Dann bleibt der Fluss. Gilt aber nur für Splitternackte.

      Cioran hatte schon ganz grundsätzlich irgendwie recht:“Der Mensch ist die Selbstkritik der Natur.“ Egal mit welchem Transportmittel.

    • Titel eingeben
      Die Bemerkung ist aber nicht dumm. Schwere Massengüter und insbesondere Schüttgut transportieren Sie auch heute noch am besten mit dem Binnenschiff. Es gibt ein recht dichtes Kanalnetz und praktisch alle Häfen sind am Güterzugnetz angeschlossen.
      Umwelttechnisch problematisch ist nur, dass diese Infrastruktur im Grunde spätestens seit den 1980ern zugunsten der Straße vernachlässigt wird (der von der CSU durchgedrückte Kanalbau im Altmühltal war da auch mehr Durchsetzen von Prinzipien und Rechthaberei als wirtschaftlich sinnvoll) und außerdem sind die allermeisten Schiffe 40, 50, 70 Jahre alt. Die fahren noch mit Dieseln, die so auch in den Schiffen der Reichsmarine verwendet wurden, d.h. dementsprechend sind Verbrauch und Abgase. Sicher, es wird oft was nachgerüstet, mit Filtern hier und da, aber so einen Motor bekommen Sie aus einem Schiff praktisch nicht mehr raus.

      Auch hier gilt die Bemerkung zu den Straßen: jemand hat diese ganzen Kanäle gebaut, teils unter Inkaufnahme großer Umweltschäden. Also sollten wir sie heute auch möglichst gut ausnutzen.
      Aber statt mehr binnenschiffahrt und mehr Transport auf der Schiene, dem zweitgünstigsten Transportmittel, jubeln uns der Herr mit den karierten Anzügen und seine Genossen die 60t Lang-Lastwagen unter, auf das Brücken noch schneller kaputt gehen, und Straßenbeläge praktisch immer erneuert werden müssen.

    • fader Kanal
      @greenbowlerhat

      Der „renaturierte“ Teil der Isar gefällt mir aber vorzüglich.

  20. >>die Grünen seien die Partei der Ingenieure
    .
    Danke für den Lacher.

    Naja – jede blamiert sich halt, so gut sie kann.

    • Die Grünen könnten die Partei der Ingenieure sein – aber wer mit Sachverstand lässt sich schon von Claudia Roth etwas sagen?

    • Egal, ob Claudia Roth, Ötzdemir oder früher Trittin
      Es ist völlig wurscht, welchen Namen man aus dem grünen Sumpf
      zaubert – es wird immer ein Dilemma.

      Die einzig erträglich erscheinenden sind wohl [überregional] Palmer &
      Kretschmann.

      Und die beiden haben vom Ingenieurwesen in etwa so viel Ahnung,
      wie eine bayrische Kuh vom Singen einer Wagneroper.

    • Wagner kann jede Sau grunzen.

    • >>Wagner kann jede Sau grunzen
      .
      Das haben die dann aber auch nur von den Leibeigenen im Stall gelernt.

    • Gleich zu gleich!

    • Palmer
      Na ja, völlig ahnungslos ist der Palmer nicht – er kann immerhin ein erfolgreich abgeschlossenes Mathematikstudium vorweisen (d.h. er ist zwar kein Ingenieur, versteht aber die mathematischen Modelle, mit denen Ingenieure arbeiten) und hat hier in Tübingen den Haushalt saniert. Das ist doch schon mal was.

    • Grunzen
      Darauf ein dreifaches „Hojoto-Ho, Hojoto-Ho, Heija, Heija“.

      Mit so Sachen wie beispielsweise der Gralserzählung, dem Lied an den Abendstern, Sigmunds Frühlingslied oder etwa Siegfrieds Schmiedeliedern würden sich die Säue aber, auch bei bester Eichelmast, meiner Einschätzung nach, etwas schwer tun.

      Mozart ist natürlich schon besseres Konfekt für die Ohren, das sehe ich auch.

    • >>Das ist doch schon mal was.
      @kroko
      Ja, ganz sicher ist das schon mal was.
      Dafür soll er ja auch Anerkennung bekommen. Keine Frage.

      Es ist aber auch so:
      Ein Mathematiker kann(!) sich vom Ingenieurwesen ganz abkoppeln
      und seiner Profession nachhängen.

      Ein Ingenieur kann sich von der Mathematik nicht abkoppeln.
      Er muss nicht alles davon können – aber so viel wie möglich.

    • @ kroko 7000 Palmer Mathematiker, neue Legendenbildung ?
      P. laut Wiki hat 6 Jahre auf Mathe auf Lehramt studiert und nach dem 1. Examen statt Referendariat die Fleischtöpfe der Grünen-Fraktion im Bundestag gewählt.

    • Immer noch besser als SozPäd.

    • @ Don, wohl wahr, sicherlich besser als SozPäd, das allerdings ist jede abgeschlossene
      Fahrradmechaniker-Lehre auch ;-), aber warum eine offensichlichen Umstieg in die Politik aus einer nicht beendeten Mathelehrer-Ausbildung hochjubeln zum Mathematiker ?

  21. Hervorragend...
    …mal wieder die schizophrene Verbotspartei demaskiert. Danke!

    • Gern geschehen!

    • Passend dazu ...
      … heute online im Mutterkutter der 4 Online-Seiten lange Gastbeitrag von James Kirchick zu Steve Bannon mit einer schonungslosen Analyse der Kernpopulation der Demokraten, deren Haltung der der deutschen Grünen und anderer linker Parteien in Deutschland und Europa wohl nicht unähnlich ist. Passagenweise könnte man fast meinen, er habe von Don Alfonso abgeschrieben.

    • @Ulrich Dust - Legendenbildung
      Wieso Legendenbildung? Ist jemand, der ein Lehramtsstudium in Mathematik abgeschlossen hat, kein Mathematiker? Und das Referendariat wäre eine pädagogische Ausbildung, keine wissenschafltiche. Ich bin kein Anhänger der Grünen und auch kein besonderer Fan von Palmer, aber ich wehre mich dagegen, dass hier im Forum sehr vom hohen Ross herab Politiker grundsätzlich als korrupte Vollidioten dargestellt werden. Innerhalb der grünen Partei zählt Palmer zu den Zurechnungsfähigen und hat auf kommunalpolitischer Ebene einige wirkliche Erfolge und Leistungen vorzuweisen.
      Und wenn Ingenieure grundsätzlich so überlegen sind, wie hier angenommen wird, wäre es schön, wenn sie sich in der Öffentlichkeit besser präsentieren, die gesellschaftliche Bedeutung neuer technischer Entwicklungen besser vermitteln und mehr an der politischen Willensbildung mitwirken würden. Es ist offenbar sehr schwierig, jemanden mit technischem Verständnis und gleichzeitig guten Kommunikationsfähigkeiten zu finden – soweit ich weiß, suchen viele Medien händeringend nach geeigneten Redakteuren für Naturwissenschaft und Technik.

    • @kroko7000
      Das Blöde ist, daß dem Ingenieur trotz bester Kommunikationsfähigkeiten kaum jemand zuhören will. Entweder aus Mangel an kognitiven Fähigkeiten, absolutem Desinteresse oder eben aus ideologischen Gründen.

  22. Titanfett?
    Graphitfett!
    http://www.schaeffler.com/remotemedien/media/_shared_media/library/schaeffler_2/publication/downloads_18/wl_81115_4_de_de.pdf
    Sauberkeit ist die Voraussetzung so wenig Reibung wie möglich zum Verschleiß zu haben.

    • Aus Tradition nehme ich halt weisses Fett, wie früher Campagnolo.

    • Für Zahnkranz und Kette?
      Ballistol – und nix sonst.

      Interessante Produktgeschichte übrigens, vielleicht mag Déjà dazu noch etwas beitragen.

      Die Grün*innen: Bonusmeilen (oder je nach Sichtweise Malusmeilen) sind ja nun genügend angespart für den Direktflug aus den Parlamenten. Vorfreude auf den Wahlabend und die dann zu besichtigenden Visagen.

    • Fettuccine!
      Als unhöflichste Nudel der Welt kann ich der fetten Jeannie in Öl oder Knoblauch statt Leggings natürlich nicht widerstehen…

  23. Schaden-Nutzen-Analyse
    Großmütter haben ja oft recht mit dem, was sie aus ihrer großen Lebenserfahrung und -weisheit heraus sagen. Und wenn diese Aussage in die eine Richtung stimmt, spricht Einiges dafür, dass sie es auch in die andere tut – Ausnahmen, wie vorliegend, bestätigen die Regel: wenn die Grünen nicht in den nächsten BT einzögen, wüsste ich nicht, wo dabei ein Nachteil liegen sollte. Ich vermute, es handelte sich um eine neudeutsch sogenannte Win-Win-Situation.

    • Wie gesagt, das höre ich öfters. Aber so ganz glaube ich das noch nicht.

    • Das wird nicht passieren
      Wieviele Lehrer_!“§$%&innen und Kindergärtner_!“§$%&innen gibt es in D? Dazu kommen noch wissenschaftliche Mitarbeiter_!“§$%&innen und Professor_!“§$%&innen des Genderkomplexes, Klimaforscher_!“§$%&innen, Stiftungsangestellte, Windkraftbauern, -bäuerinnen und transsexuelle Windkraftbauern, Journalist_!“§$%&innen, Sozialpädogog_!“§$%&innen und am wichtigsten die Masse der durch Kindergarten, Schule, Uni und Staatsfunk Verstrahlten.

    • Warten wir es ab. Die Grünen haben schon ganze Regionen verloren.

  24. Die Grünen sind keine Ingeniuere
    das hat Herr Özdemir auch nicht behauptet, sondern sie seien die die Partner der Ingenieure.
    Wobei auch das von den meisten Ingenieuren vermutlich bestritten wird, man arbeitet doch lieber mit Profis zusammen.

    Man muss den Grünen immer wieder die Hierarchie der Gesetze erklären.

    Ganz unten kommen die menschengemachten Gesetzte „Du sollst nicht stehlen“, diese werden durch die des Marktes geschlagen, natürlich wird gestohlen, wenn es sich lohnt.
    Darüber die der Biologie, fast niemand braucht 200€ Turnschuhe, die sind Ersatz für die Pfauenfedern des Tierreichs.
    Und die Physik schlägt sie alle.

    • Na ja...
      Im Tweet steht „Parter“. „Partei der Ingenieure“ ist insofern eine naheliegende Korrekturund ein schönes Bild grüner Hybris…

  25. Die Grünen...
    sind in großer Breite intellektuell nicht satisfaktionsfähige Neo-Marxisten/Modernisten. Die wollen den neuen Menschen erschaffen. Und dabei selbst maximal profitieren.

    • Mrs.
      Auch dieses Forum ist ein Beleg dafür, dass im Netz eine Menge frustrierte Deutsche unterwegs sind. Heute geht’s halt mal gegen die Grünen. Ohne Parteimitglied zu sein, ist für mich ganz klar, wer den Atomausstieg vorbereitet, Gentechnik im Essen verhindert oder die Biolandwirtschaft vorangebracht hat (etc.pp.). Ihr könnt euch gern weiter nach rückwärtigen Zeiten sehnen, die ökologische Veränderung des Wirtschaftens werdet ihr mit eurem Zynismus bzw. purem bösen Denken nicht stoppen, ja nicht einmal beeinflussen…Ihr verschwendet nur eure Zeit, das ist wirklich schade für euch.

    • Politik lebt nun mal nicht von der Vergangenheit, und das sehen auch die Wähler so – einfach, weil sie nicht in der Vergangenheit leben.

    • @Sonnenkönigin
      Sorry, aber wenn die ökologische Veränderung des
      Wirtschaftens nur noch mit fakes – oder bewusstem Betrug
      wie in der Autoindustrie auch – vorangetrieben werden kann,
      dann steigt man besser aus.

      Hmm, mit Biolandwirtschaft meinen Sie doch wohl nicht den
      Massenschrot, der mittlerweile unter dem Biolabel in
      Supermärkten angeboten wird.

    • Planetensystem...
      Um welches Planetensystem handelt es sich bei dem, wo sie „Sonnenkönigin“ sind?
      In dem, das ich kenne, trifft keines ihrer Beispiele zu:
      hier im Blog sind nicht mehr Menschen frustriert als im Durchschnitt des Rests der Welt.
      Man kann nicht von einem „Atomausstieg“ sprechen, es sei denn, man denke sehr, sehr kleinräumlich…..und wer weiß, wann man auch da wieder „einsteigt“.
      Es gibt mehrere Verfahren von „Gentechnik“. Von einer Verhinderung im Essen ist nichts zu bemerken. Sie bemerken eher nicht, dass es im „Essen“ drin ist….oder kaufen sie immer „ohne Gene“?
      Biolandwirtschaft vorangebracht haben Bauern, keine Aussteiger mit ihren Erfahren der „Makerszene“.
      Was in diesen Szenarien noch alles eine Rolle spielen kann, bspl.weise Versicherungen, Marketingabteilungen und die Erkenntnis, dass ein sich abhängig machen von Monsanto usw., schlicht unrentabel ist….
      „ökologische Veränderung des Wirtschaftens“: das ersetze ich jetzt mal durch „Wirtschaft von der ökologischen Veränderung“….
      Jetzt hab ich auch Zeit verschwendet: mach ich gern….ich hab sie en masse und: ich denke gern mal etwas komplexer…

    • Liebe Sonnenkönigin
      nur um das zu Anfang klar zu stellen: Ich bin schuldig. Aus den von Ihnen angeführten Gründen habe ich Jahrzehnte die Grünen gewählt. Ich lasse mir aber nicht mein Denken verbieten. Und ich lasse mich meines Denkens wegen nicht des Zynismus bezichtigen. Ich will auch mit mitnichten in der Zeit zurück. Und ich bin (außer bei der Aussicht auf die kommenden Staatsausgaben und dem Umstand, das ich das, i.Ggs zu grünen Politikern zahlen werde) überhaupt nicht frustriert. Ich lebe mit das bestmögliche Leben.

      Die traurigen Fakten sind aber: Die Grünen haben ihre historische Mission erfüllt. Als Gesellschaft sind wir zur Erkenntnis gekommen, dass Kernkraft und Gen-Technik nicht so toll sind. Ohne echte Aufgabe haben sich die Grünen zu einem Sammelbecken von intellektuell zweitrangigen Gesinnungs-Ethikern entwickelt, die Denkverbote nach vorne stellen, wo Diskussion und konstruktiver Streit angebracht wäre.
      Beispiele:
      > Verkehrspolitik. Die Grünen wollen, als rein destruktive Maßnahme allen Radverkehr auf die (Hauptverkehrs)Strassen zwingen. Nur aus Ideologie. Wider besseres Wissen.
      > Ernährung. Ich ernähre mich so fleischarm, so gentechnikfrei und so achtsam, wie man sich nur ernähren kann. Aber ich lasse mir nicht von Politikern sagen, was ich in meinem Privatbereich zu tun habe.
      > Klimawandel. Ja Deutschland ist nicht ideal. Aber wir wählen den maximal dummen, unwirtschaftlichen Weg, zu versuchen, uns zu verbessern. Dazu gibt es volkswirtschaftliche Rechnungen. Lieber hätten wir als Deutschland Indonesien und Malaysia oder das Amazonasbecken gekauft und die Rodungen gestoppt. Wäre billiger gekommen.
      > Entwicklungspolitik: Wir sind nicht schuld. Frankreich vielleicht, mit seinen France-Afrique Connections und Wahlkampfspenden von Afrikanischen Verbrecherpotentaten. Aber Wir in Deutschland sind nicht schuld.

      Klimawandel, Flucht, Kriege sind eine Funktion von genau einer Variablen: Überbevölkerung. Solange wir da nicht rangehen ist alles andere Makulatur. Wo sind die Grünen, die in bester Teutscher Dradition nach Geburtenkontrolle in Afrika und dem nahen Osten schreien? Ich höre sie nicht. Könnte am historischen Geschmäckle liegen. Man hat hierzulande ja schonmal 1000 Jahre lang verbrecherisch (u.a.) Geburtenkontrolle betrieben.

      Kurz und gut: Natürlich sind wir nicht ideal. Aber: Kein Land, keine Gesellschaft ist das. Und leider ist das Gegenteil von Gut immer gut gemeint. Und Gut gemeint haben es auch Lenin, Stalin, Pol-Pot, Mao, Kim&Nachf. Ceaucesco (oder wie immer der sich auch schreibt), etc. etc. Oh. Ich bitte um Verzeihung: Das waren ja alles Nazis. Das hatte mit Links gar nichts zu tun.
      Die Grünen wollen den Neuen Menschen schaffen. Und das ist Ur-Links, ideologisch und gefährlich. Vor allem, wenn es von intellektuell zweitrangigen Menschen betrieben wird. Ich halte die Partei für ausgesprochen subversiv und das Gemeinwohl gefährdend. Das sind nicht mehr die Guten. Die wollen nur an den Fleischtöpfen bleiben. Und weil sie zu keinerlei Introspektion fähig sind, erkennen sie das nicht.

      Verantwortungslos, kurzsichtig, dogmatisch. Und scheinheilig.
      Mich überkommt Ekel.

    • @Binvonhier
      Massenschrot ist auch schön in Zeiten des Massenschrotts.

    • Boooster die llte
      Ich könnte Sie küssen, schön haben Sie das gesagt.

    • ich lasse mir nicht von Politikern sagen, was ich ... zu tun habe
      Das trifft den Kern der Sache ziemlich gut!
      Wenn genug Leute so denken wird es für die Neo-Marxisten schwieriger.

      Ich werde sie wählen wenn sie sich für Abschiebung nach Afghanistan per Donau und Ruderboot (fürs Schwarze und folgende Meere) einsetzen.

    • @Sonnenkönigen: vielleicht sehnen sich die "Grünen" ja auch deshalb nach
      so vielen Menschen, die nicht unter den genannten Wandlungen grün sozialisiert wurden, um erneut belehren zu können?
      Soll heißen, dass die, die neu kommen, vielfach die Heizung beständig aufgedreht und das Wasser laufen lassen, wie Vermieter bestätigen, die die Nebenkostenrechnung einzuklagen versuchen. Woher die Ressourcen kommen ist da erst mal schnurz.
      Und ob Wert auf bio oder Gentechnikfrei gelegt wird beim Einkaufen – man wird sehen, inwieweit halal besiegelt werden wird – und die monatliche Zuwendung dafür ausreicht.

    • @ Sonnenkönigin
      Ich darf mich zu den 68ern zählen. Auch ich habe mal für Mao und Ho-Chi- Minh geschwärmt. Später, etwas weiser geworden (–> weis(s)er alter Mann) habe ich die Grünen gewählt und mich für mein Dorf mit 20 % Grün-Wählern gefreut und bin VERDI beigetreten. Bei VERDI bin ich längst wieder ausgetreten und die Grünen repräsentieren inzwischen mein persönliches politisches Feindbild. Warum? Die Sonnenkönigin sagt es uns:
      Ein unsinniger, übereilter Atomausstieg aus populistischen Motiven (Angst wg. Fukushima) mit der Folge einer absurden Energiepolitik (EEG, „Dämmwahn“ etc.pp.)
      Verteufelung der Gentechnik deren Schaden längst nicht ausgemacht ist (auch gezielte Züchtung verändert die Genstruktur).
      Eine Bioindustrie, die wie sie uns heute im Supermarkt präsentiert wird, Augenwischerei ist („Bio“-Trauben im Winter aus Chile)
      Die Grünen sind eine Klientelpartei mit klaren machtpolitischen Zielen und Interessen an den eigenen Pfründen und unter dem Deckmäntelchen des Guten verlogener als alle anderen. Daran ändert prinzipiell auch ein wählbarer Landrat in Miesbach nix (sorry DA)

    • Booooster
      Schließe mich vollumfänglich und von ganzem Herzen an:

      „Verantwortungslos, kurzsichtig, dogmatisch. Und scheinheilig.
      Mich überkommt Ekel.“

      Sie haben es so knackig formuliert, in der Sache bin ich aber schon vor einiger Zeit von selber drauf gekommen.

    • Als Gesellschaft sind wir zur Erkenntnis gekommen, dass Kernkraft
      und Gen-Technik nicht so toll sind.

      Erzählen sie das doch mal jemandem
      der täglich sein Humaninsulin benötigt.

      Man kann natürlich auch Insulin vom Schwein,
      vom Pferd, vom Rind oder vom Hund
      oder was weis ich was nehmen.

      Standard dürfte heute Humaninsulin sein.
      Gentechnische Verfahren erlauben es das wir
      uns von Bakterienkulturen Insulin produzieren
      lassen das mit dem des Menschen identisch ist.

      Zitat Wikipedia – siehe auch Rolle der Grünen dabei

      1979 gelang es Frankfurter Wissenschaftlern, mittels rekombinanter DNA, das Gen für Insulin aus menschlichen Zellen zu isolieren, in Plasmide zu klonieren und mittels Gentransfer in Mikroorganismen wie Bakterien (Escherichia coli) oder Hefen (Saccharomyces cerevisiae) zu verbringen, so dass 1982 die Möglichkeit bestand, mittels dieser gentechnisch veränderten Organismen Humaninsulin in großen Mengen ohne den Einsatz tierischen Ausgangsmaterials von Schwein oder Rind zu produzieren.

      In Abwägung der Chancen und Risiken von Gentechnik verweigerte 1984 das hessische Umweltministerium die Genehmigung einer Betriebserlaubnis einer Versuchsanlage zur Herstellung von humanem Insulin mittels Bakterien. Erst 1999 brachte die aus der Firma Hoechst hervorgegangene Firma Aventis dieses neue Humaninsulin in den USA auf den Markt.

      Hessischer Staatsminister für Umwelt und Energie war Herr J. Fischer.

    • Luft raus
      @Sonnenkönigin
      Seit die Fundis weg sind, ist bei dem meisten Grünen die Luft raus.
      Und Joschka war von Anfang an nur ein Darsteller, bei einem der ersten Gründungstreffen soll er gesagt haben: „Und ich geb‘ dann den Außenminister.“

  26. Titel eingeben
    Aber die Bretzel ist schwäbisch! Nachweislich in Ulm erfunden.

  27. Hilfe, ich gehöre zwei Gruppen an.
    um gleichzeitigen Konsum von Olivenöl und Butter zu ermöglichen transportieren wir das Öl von Süd nach Nord.

    Na ja, Glaubwürdigkeitsprobleme sind jetzt speziell kein Grünes Problem. In der Neuauflage des Klassikers: Was macht eigenlich meine lokale Sparkasse? (die uns in MB einen grünen Landrat serviert hat) gibt’s gerade Neuigkeiten von der Steuervermeidungspartei CSU im Allgäu.

  28. Der grüne Wahlspruch bei uns ist...
    „Kohle oder Klima“.

    Klima hasse ich, also her mit der Kohle.

    Kohle ist schön. Mit Kohle kann man malen, heizen, grillen sogar bildhauen.

    Mit Klima schwitzt man sich die Seele aus dem Körper, ertrinkt im Unwetter (oder riskiert die Teilnahme am Elektrogrillen al naturale) oder fliegt frierend auf die Fresse und bricht sich alle Knochen.
    Trifft all dies mal nicht zu, haben die Bäume wahrscheinlich grad Paarungszeit und (nicht alle) Menschen schniefen sich die Nase ab.

    Klima? Nein danke.

  29. ... bis der Verwesungsprozess einsetzt
    Und ich dachte immer, es wäre ökologisch korrekt, sich in Baumwollkleidung auf den Kompost zu legen und einfach auszuharren.

  30. Es grünt so grün die Heuchelei - nur wir sind diesmal nicht mehr dabei
    Lieber Don,

    es wurde auch langsam Zeit, darauf einmal aufmerksam zu machen. Danke.

    Weil das menschliche Gedächtnis bekanntlich kürzer ist als das
    der Elefanten,

    hier eine aktuelle Grafik, wobei mir auch da Zweifel kommen:

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/151124/umfrage/asylantraege-in-deutschland/

    Übrigens, Frau Peter ist nur konsequent.

    In NRW fuhr bei der letzten Landtagswahl die Grünen-Politikerin Löhrmann auch mit dem Dienst-Audi zum Wahlkampfauftritt,
    stieg aber kurz vorher aus und in ein kleines Ökomobil um.

    Man hält den Wähler bei allen Parteien für ziemlich blöd.

    Kommt noch was zum Thema Alarm für Deutschland (AFD)?

    • Ich weiss nicht. eigentlich habe ich keine Lust.

    • Der Wahl-o-mat
      ist seit heute in Betrieb. Trauen würde ich ihm nicht. Bei mir – und meiner ultrareaktionären Haltung – kam die FDP auf den ersten Platz. Falscher geht es kaum. Erst nachdem ich meine abscheulichsten Ansichten höher gewichtet hatte, erschien meine Wahl auf Platz 1. Die FDP blieb auf Platz 2. Immerhin hatte DIE PARTEI den Anschluss mit Platz 4 nicht ganz verloren. Tröstlich. Trotzdem habe ich den Wahl-o-mat als FDP-Promotion-Maschine in Verdacht.

  31. Wahlkampf oder Wahlkrampf
    Irgendwie habe ich, wie schon zuvor in NRW, nicht den Eindruck, daß ein Wahlkampf überhaupt stattfindet. Wozu auch, kann man sich seiner Sache doch ziemlich sicher sein, daß es weiter geht wie bisher, daß man als Grüne, Linke, AfD und sogar als FDP zumindest im nächsten Bundestag sitzt. Wobei, Die Linke trommelt im Netz schon ganz gewaltig und ist auch vor Ort vielfach und nicht nur zu Wahlkampfzeiten ziemlich rührig. Aufgefallen ist mir da besonders Team Sahra, der Versuch, die Bürger aktiv mit einzubeziehen.

    Mangels echtem Wahlkampf, der hätte zwischen CDU/CSU und SPD schon analog der Ehe für Alle mit deutlichen Auseinandersetzungen in der großen Koalition beginnen können und müssen, um Glaubwürdigkeit für Wahlversprechen zu erzeugen, bleibt dem Bürger nur, sich der politischen Realität zu widmen und daraus seine Schlüsse zu ziehen.

    Beispielsweise die völlig verkorkste Energiewende. Grundsätzlich ist der Ausstieg aus Atom und fossiler Energie ja zu begrüßen, auch ein Ende oder doch zumindest ein Zurechtstutzen der Energiemonopolisten wäre durchaus wünschenswert gewesen, doch statt dezentraler Energieversorgung durch und für jedermann sind und bleiben die alten Monopolisten auch die neuen. Die gründeten einfach neue Unternehmen, mit denen sie unbelastet in die Zukunft gehen können. Denn die Folgekosten des „billigen Stroms“ wurden ihnen ja abgenommen und im Zweifel läßt man die Unternehmen mit zu großen Altlasten einfach in die Pleite rauschen. Wozu gibt es denn den Steuerzahler, der wirds schon richten. Und damit die ganze Subventioniererrei nicht so arg auffällt, kamen neben den Steuersubventionen noch gesetzlich verbriefte Gewinngarantien und Strompreiserhöhungen dazu. Ob Steuerzahler oder privater (!) Stromkunde, es trifft halt immer die Richtigen.

    So auch beim Diesel, da werden kriminelle Betrüger geschützt und die Betrogenen enteignet. Das ärgert zwar auch die Bundeskanzlerin, aber diesen vorsätzlichen politisch-wirtschaftlichen Betrug möchte sie nicht beenden oder gar sanktionieren, das würde ja der Wirtschaft und damit eventuell auch den Betrogenen selbst und dauerhaft schaden. Man sieht, wie bei den Bankstern, ist der Schaden nur groß genug, spielt die ihn verursachende Kriminalität auch überhaupt keine Rolle mehr.

    Und so wundert es auch wenig, daß die Politik der Türkei zwar mit dem erhobenen Zeigefinger droht, die Wirtschaft dort aber fleißig weiter investiert. Das ist ja wie in der großen Koalition, in der die Parteien abwechselnd mit Mehrheiten geschlossen abstimmen und mit dem Feigenblatt einiger Abweichler Demokratie suggerieren.

    Interessant auch der St. Martin, der von Gerechtigkeit fabulierende Schulz, der sich aber nicht zu einem Ende der die Menschenwürde und selbst die theoretische Chancengleichheit zerstörenden Agenda 2010 durchringen kann. Der hat von Nahles gut gelernt, vollmundige Versprechen abzugeben, von denen, werden sie dann tatsächlich umgesetzt, nur wenige Auserwählte profitieren.

    Und da wäre noch der Terror, mit dem wir laut politischer Aussagen ja leben müssen. Das mag zwar sein, aber dann sollte man wenigstens wissen, wer sich im Land aufhält, um potentielle Terroristen aus dem Land entfernen zu können. Der mehr und mehr gläserne und überwachte Bürger ist jedenfalls kein Weg, der Terrorismus verhindert.

    Auf keinen Fall vergessen werden darf auch die Einschränkung der Meinungsfreiheit, die mit selbstverständlich „guten Argumenten“ wie Hate Speech oder unliebsamen Internetseiten begründet wird. Wo das endet kann man hier http://www.faz.net/-gqz-9174e nachlesen.

    Daß es für Rentner oft nicht reicht, Kinder mit Hartz-IV-Regelsätzen bedacht werden, daß der Mindestlohn auf direktem Wege in die Altersarmut führt, Gesundheitskassen Krankheitskosten nicht mehr übernehmen, daß Wohnen mitunter zum Luxus geworden ist, man nur durch Bildung satt wird, es Deutschland nie besser ging, daß bald Vollbeschäftigung herrscht und auch sonst alles nur noch besser wird, das wissen wir ja schon. Daß die Sozialausgaben, die Lohnersatzleistungen, aber gerade dabei sind, zu explodieren, das darf wohl auch noch angemerkt werden.

    Und so ganz am Rande erfährt man dann, daß die 150 Millionen Euro für Air Berlin sich in Flugpreisen niederschlagen, die nur halb so hoch wie bei der Konkurrenz sind. Kein Wunder, daß die pleite sind.

    Doch wozu haben wir denn den zwangsfinanzierten Propagandafunk des Staates, den Reichspropagandafunk, der sich gerade anschickt, Kanzlerin und Vizekanzler zu einem gemütlichen Plauderstündchen bei sich zu versammeln? Da machen Demokratieabgabe und Grundversorgung doch wirklich einmal Sinn, oder? Fragt sich nur, wann die Kosten der Altersversorgung der dort so großzügig Alimentierten die Kosten des niveaulosen und fast ausschließlich auf Sport, Spiel, Spannung und Propaganda basierenden Programms überschreiten. Oder ist es schon soweit, muß der Beitrag deshalb auf 21 Euro/Monat steigen?

    Wozu also auch Wahlkampf. Der aufmerksame Zeitgenosse sollte auch ohne Wahlkampf wissen, was er von den Parteien zu halten hat. Daher ist es für fast die Hälfte aller Wahlberechtigten auch so ein Kreuz mit dem Kreuz. Die wissen einfach nicht, aller Wahl-o-maten usw. zum Trotz, wo die ihr Kreuzchen machen sollen. Daher schlage ich im Sinne der Demokratie vor, alle ungültigen und alle nicht abgegeben Stimmen einer fiktiven Partei zuzurechnen und deren Sitze in den Parlamenten einfach unbesetzt zu lassen. Dann hätten solche Wahlen wenigstens den einen Sinn, Kosten zu sparen.

    • Schöne Zusammenfassung. Darauf das neueste Vild von Frau Simone BMW530eter:

      https://pbs.twimg.com/media/DIas4XyVAAACIp3.jpg:large

    • Titel eingeben
      Bei allem nötigen Respekt, aber das Popelkästchen rechts fasst gerademal zwei der Protagonisten auf dem Bild. Und der Biomarkt-Einkauf muss dann zusätzlich mit dem Liefer-Diesel ins styroporgedämmte Haus kommen.

    • Das Elend mit dem Kreuz auf dem Wahlzettel
      rührt m.E. auch daher, dass vielen immer noch unbekannt ist, dass EINE Stimme, nämlich die Zweitstimme reicht. Wenn man sich den Wahlzettel ansieht, meiner liegt angekreuzt auf den Briefkasten wartend hier, sieht man links von der CDU bis zur AfD eine sehr kurze Liste, rechts dagegen einen Rattenschwanz aller möglichen und unmöglichen Parteien, Vereinigungen, ach weiß der Henker, wer sich da alles tummelt. Und es würde genügen, da ein Kreuz zu machen und das für die linke Spalte ganz einfach zu vergessen.

      Aber wer bringt’s den Leuten bei?

      Also geht das Elend weiter, die Leute kreuzen ganz oben das an, was sie immer ankreuzen, und so bleibt ulF die ewige Kanzlerin von Wählers Gnaden. Wähler, die eigentlich gar nicht diese Kanzlerin wollen, aber zu blöd sind, na Sie wissen schon, siehe oben.

      .
      Mir nun zweimal zu erzählen, ich sei zu schnell, ist ne Frechheit. Ich gehe also nun das dritte Mal zurück und wehe…

    • Ist da.


    • Auf dem Bild erkenne ich Mut und Zukunft. Man kann nur hoffen, daß das Gemäuer nicht diesen Vorstellungen entspricht.

    • Ruhig Blut, Frau Simon
      Jedes Kreuzchen wird gezählt. Viele denken wohl, es müßten immer zwei sein. Allerdings ist das linke Kreuzchen durchaus wichtig, denn dadurch wird das Direktmandat für den Wahlkreis vergeben. Allein durch die Erststimme werden somit 299 Bundestagsabgeordnete bestimmt.

    • daß die Politik der Türkei zwar mit dem erhobenen Zeigefinger droht
      ich weis gar nicht wo ich anfangen soll.

      Nehmen wir das Wahlkampfthema Türkei.
      CDU, SPD und Grüne haben sich auf einen Sündenbock geeinigt.

      Die Türkei hat u.a. 2,5 Millionen Flüchtlinge aufgenommen
      und macht das ganz gut, meinte ein Fachmann im Interview
      mit dem DLF

      Privilegierte Partnerschaft nannte Dr. Merkel
      das was ihr vorschwebte lange vor den aktuellen Ereignissen.

      Ich muss leider draußen warten, das Schild kennt man
      von jedem Metzger.
      Erst kommt der Rest in Europa und ihr erst zum Schluss.
      Ich nenne das gerne Alltagsrassismus.

      Ich werde jetzt aber nicht alles Punkt für Punkt durchgehen.
      Zu den großen Stromproduzenten folgendes.
      EnBW ist eine Staatsbetrieb, RWE gehört zum großen Teil Kommunen
      in NRW, e.on ist aus der Fusion von VEBA und VIAG entstanden
      (2 ehemalige Staatsbetriebe die privatisiert wurden)

      Zur Entsorgung des Atommülls:
      In Hessen werden in einem Salzstock 2,5 mio
      Tonnen Chemieabfälle gelagert. Jedes Jahr
      kommen 200.000t hinzu zu ca 200€/tonne.
      Ich halte die Forderungen der Politik für Fantasiepreise.
      Die hessische Landesregierung hat für Atommüll keine
      Genehmigung erteilt. Warum hätte ein Grüner Minister
      einer Rot Grünen oder Schwarz Grünen Regierung dieses
      Problem einer pragmatischen Lösung zuführen
      sollen in dem er das genehmigt?

      Ich habe den Eindruck das man u.a. in Deutschland
      Probleme eher instrumentalisiert als sie zu lösen
      oder einen pragmatischen Umgang damit zu pflegen.

      Hier noch ein link in die Schweiz,
      es geht um Energieversorgung und einen wichtigen Lieferanten.

      https://www.nzz.ch/wirtschaft/trotz-wachsender-erdgas-konkurrenz-europa-kauft-immer-mehr-von-gazprom-ld.1313387

      Für den Fall das ihnen mal wider jemand etwas von Russlandsanktionen
      erzählen will. Unabhängig davon wie Sinnvoll sie sind.

      Ich gehe im übrigen davon aus das man sich darauf geeinigt hat
      keinen Krimsekt zu trinken oder solchen der so Etikettiert ist.

      PS nehmen sie es nicht persönlich.

      Ich werde Pragmatiker wählen und keine Ideologen.

    • Wenn ich das Fahrrad auf dem Bild sehe
      dann weiß ich schon, daß die Frau i.d.R. nie mit dem Rad unterwegs ist.

    • Alles richtig, Herr Meier, aber
      können Sie nun einen künftigen Direktkandidaten benennen, der ein offenes Ohr für Wählers Belange hat? Konnte man bislang Wolfgang Bosbach direkt anschreiben, eine Antwort erwarten, so wüsste ich ansonsten niemanden, vllt. noch den Willsch, aber sonst wirklich niemanden, mit dem man in Kontakt treten könnte.

      Wenn man auch annehmen können sollte, dass Direktmandate dem Wähler gegenüber durch Zuhören, sich Kümmern usw. honoriert werden, dürfte das zukünftig völlig Pustekuchen sein. Wir sind drin, ihr bleibt draußen und habt die Klappe zu halten oder so ähnlich.
      Übrigens könnte es passieren, dass je nach Wahlergebnis die CDU nur noch Direktmandate hat, die Listenplätze rausfallen. Wenn ich auch ein Fan der Direktmandate bin, derzeit sehe ich für den Wähler darin keinerlei Vorteil. Kurzum, die nächste Wahl ist reinstes Kasperltheater. Nicht umsonst lächelt die Uckermärkische ja immer so hämisch á la, ihr könnt mich doch alle mal.

      @Don
      KGE bei der Suppenküche, äh der Tafel. Gerecht mit nem dicken BMW vorfahren, soviel Heuchelei, womöglich noch in Gottes Namen, war selten. Ob die Kunden vom Anblick schon satt waren?

    • Vermutlich stand die Schleuder nicht so arg offen rum – wenn sie schlau waren.


    • Pragmatismus, Herr Keller, schließt weder Instrumentalisierung, noch Ideologisierung aus. Und Abfallvermeidung oder -verwertung ist allemal sinnvoller als Abfalllagerung mit unvorhersehbaren Spätfolgen und -kosten.

      Aber manche lernen es sowieso nie. Die SPD holt ihren Totengräber wieder hervor und Gabriel hat Schulz bereits zum Wahlverlierer erklärt. Die CSU jubelt wieder ihrem Plagiator zu, dessen Auftritte nichts mehr mit vergangenem Glanz (Opel), sondern eher mit Stammtischniveau zu tun haben.

      Kein Wunder, daß ca. die Hälfte der Wahlberechtigten noch unentschlossen sein sollen, wessen Kreuz sie tragen sollen. Daher mein Vorschlag einer fiktiven Partei für solche Fälle.


    • Glauben Sie mir, Frau Simon, ich verstehe Sie durchaus. Allerdings können Sie nur durch ein Kreuzchen auf der linken Seite Einfluß auf die Direktmandate nehmen. Quasi eine Negativauswahl treffen. Ohne Kreuzchen haben Sie diese Möglichkeit nicht.

      Einen Vorschlag, wo Sie ihr Kreuzchen machen könnten oder nicht, kann ich Ihnen schon deshalb nicht machen, weil ich weder Sie, noch ihren Wahlkreis kenne. Öffentlich würde ich solche Vorschläge aber sowieso nicht machen. Persönlich mache ich zwei Kreuzchen bei Der Linken, ganz egal wer da kandidiert oder auf der Liste steht und welche Schnapsideen da manche haben. Schließlich sind das die letzten Sozialdemokraten und daß ich die wählen werde, darf ruhig jeder wissen.

    • Lieber Herr Meier, da ich seit 1968 wählen darf,
      Sie erinnern sich, mehr Demokratie wagen, vorher ging nicht, alldieweil ich zur Wahl nicht volljährig war, also in den nun fast 50 Jahren etliche Wahlen erlebt habe, weiß ich meine Kreuze wohl unterzubringen. Alle beide.
      Der Umschlag mit Wahlzettel usw. liegt hier fertig für den Briefkasten, ich warte noch einige Tage, nicht dass er wegen zu langem Liegen im Bürgerbüro oder weiß der Teufel wo verschütt geht.

      Und jetzt hirne ich über Genitiv und Dativ… die Autokorrektur meckert nicht, aber ick weeß nich so recht.


    • Sie wissen doch, Frau Simon, der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Es ist halt nicht mehr so wie zu unserer Schulzeit, zu der man gegebenenfalls mit dem Duden erschlagen wurde. Wenngleich der Duden …

      Ansonsten, jeder kann sein(e) Kreuzchen ja machen wo er will und manche wissen sogar, welches Kreuz sie dann zu tragen haben.

    • @Frau Simon
      Brieflich angekündigter Stimmenentzug macht bei direkt gewählten MdBs sehr wohl Eindruck. Wer AfD wählen will (also keinen potentiellen Merkelsteigbügrlhalter wie die FDP), sollte das seinem MdB schreiben und die sachlichen Gründe nüchtern und prägnant darlegen. Das gibt auch garantiert persönliche Post zurück.
      Allerdings sollte man sich beeilen, ist ja kurz vor Torschluss. Wenn jeder direkt gewählte MdB aus dem Wahlkreis eine Handvoll solcher Briefe kriegt, dann steigt auch der innere Druck auf Merkel.

    • Ha Frl. Gwandl, der Kandidat nennt ja nicht mal mehr die Partei
      und ich habe gerätselt, ob man der AfD die Plakate geschwärzt hat. Nix da, der schämt sich anscheinend, in der CDU zu sein
      https://s6.postimg.org/q8wqifr5d/CDU-212×300.jpg

      Was sollte ich dem Mann nun schreiben? Das ist mir doch viel zu viel Aufwand, ich habe mich hier in regionalen Belangen schon aufgeregt, die dümmsten Antworten bekam ich von zwei CDU-Leuten, dem FDP-Mann sprach ich aus der Seele, die konnten sich im Stadtrat aber nicht durchsetzen, also das kann ich hier wirklich knicken.

  32. Ex Zeitleser
    Wirklich konsequent und ehrlich wäre es von den Grünen bis 2030 auch bei Flugzeugen nur noch E-Akku-Antrieb zu fordern. Dann könnten auch grüne Flugmeilensammler, Globetrotter und Vielflieger so richtig bürgernah mit dem Durchschnittspendler „mitfühlen“.

    Nach meiner Erfahrung hinterlässt die Mehrheit derjenigen Grünen, die ich persönlich kenne jedenfalls v.a. dank regelmäßiger Fernreisen einen schlechteren ökolog. Fußabdruck, als ein durchschnittlicher Spießer-Autofahrer. Aber aufgrund ihrer durchaus guten Rhetorik und Ausbildung, können sie es meist gut rechtfertigen. Aber im Prinzip handelt es sich wie oft im deutschen Umwelt und Naturschutz um einen Ablasshandel. Sie „kaufen“ sich frei durch andere (vermeintlich) „gute“ Taten und Symbole. Ja schon alleine, wenn man grün wählt hat man doch etwas für die Umwelt getan.

    Aber das größte Problem (für die Grünen) ist, dass Umwelt für viele Bürger momentan nicht das brennende Haupthema ist, sondern Migration und die weitere Entwicklung der Sicherheit (v.a.von Frauen).
    Jetzt wo „grüne“ Multikulti“ in der Realität für viele Bürger sicht- und fühlbar wird. Und man denke doch nur an den wochenlangen Shitstorm beim verbalen Mißgriff von Brüderle. Und jetzt, wenig später haben wir in Deutschland zunehmend tatsächlich massive körperliche Übergriffe auf Frauen und kaum einer regt sich darüber auf bzw. kaum eine Reaktion von dieser Seite, zum Teil sogar Relativierung. Was für eine klare Offenbarung und Versagen.

    • Brüderle konnte man wählen, aber Menschen bekommt man geschenkt.

    • Ex Zeitleser
      Anbei ausnahmsweise ein Link, quasi ein Schmankerl für Don`s Sammlung. Das Foto zeigt das fast schon „schizophrene“ Verhalten der Grünen absolut real und plastisch: Da steht (also nicht an Baum angekettet) ein grüner Umweltminister vor einem frischen Baumstumpf in einem total kahlgeschlagenen gerodeten Wald! (man sieht nicht die ganze Fläche). Auch wenn es überwiegend „nur“ Fichten sind, werden für den Bau von Windkraftanlagen im Wald schon große Waldflächen geopfert werden. Hinzu kommt oft der Ausbau/Neubau von Wegen/Zufahrten. Die Windmühle muss schließlich aufgebaut (großer Kurvenradius) und gewartet werden. Nach meiner Info sind hier gerade Bundesländer mit Grün-Beteiligung sehr offensiv für verstärkte Waldrodung für Windkraft. Üblicherweise ist Wald via Gesetz recht stark geschützt und Rodungen müssen gut begründet respektive Ausnahmen sein.

      http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.windenergie-in-baden-wuerttemberg-viel-wind-vor-der-wahl.a8b720ac-47ca-474f-adf8-ba72b003332c.html

    • Meine Schwester...
      Hat sich in einer Bürgerinitiative stark engagiert GEGEN einen Windpark mit 10 Windrädern im Hohenlohischen (BaWü) mitten in einem Mischwald mit 100+ Jahren Baumbestand. Ein Frevel die Rodung der Flächen und Zuführtrassen!

      Keine Chance gegen die korrupte Kamarilla aus Regierungspräsidium, bestellten objektiven (*hüstl*) „Gutachtern“, lokalen Windbetreiberprofiteuren und lokalen nützlichen Idioten wie Bürgermeister und Stadträte. Der Windpark steht mittlerweile, ein Rad ist aber schon kaputt (keine Sabotage).

      Und jetzt kommt das Beste zum Schluss (kein Witz): Eine junge Lehrerin hat bei einer Führung einer Schulklasse erklärt, als sie mit den Schüler* auf dem abgeholzten Flächenstück eines! der 10 geplanten Windräder stand, daß genau hier die 10 Windräder (also alle) in Zukunft den Strom erzeugen und wie toll das alles wäre…

      Soviel Blödheit gibt’s doch eigentlich gar nicht! Oder doch?

    • unabsichtliche fake news
      Bei Fokus stand dann in einem Update, die Frau habe die Vergewaltigung nur erfunden – ich hätte wohl vorher auch mal auf deutsch suchen müssen.

      Ich poste nicht mit böser Absicht fake news in Ihren Blog.

    • Akku-Flieger...
      … finde ich voll gut und übadrübasupa – wenn sie nur für Grünwähler verbindlich werden (notfalls bloß bekennende Mitglieder und Subventionsempfänger – dann ist auch das Wahlgeheimnis gewahrt und ein kleines Opfer für die gute Sache wird wohl recht und billig sein)!

    • Es gibt schon Solarflieger…

  33. Titel eingeben
    Deswegen: Wenn sich zwei baugleiche Plug-in-grinsende Öko-Tanten an der Ablicht-Station treffen, mach ich alle Knöpfe runter.

  34. Die halbe Wahrheit
    Einen Zeitgenossen, der die Hälfte für das Ganze verkauft, nennt man gemeinhin einen Betrüger.
    So sollte man es aber nicht nur auf dem Marktplatz halten, sondern auch mit denen, die den Bürger zum eigenen Vorteil zu täuschen suchen, indem sie einen Teil der Wahrheit unterschlagen, indem sie dem Bürger die halbe Wahrheit arglistig schon als die ganze verkaufen. Solche Landsleute sind mitnichten Politiker, denn dann wäre es ihnen ja um das Wohl des Landes zu tun, sondern schlicht gemeine Betrüger!

  35. Giftgrün? Rotbart!
    Simone P.? Hatte man die nicht zurecht vergessen?

    Aber halt, jetzt kommt’s wieder:

    Das war doch jene Simone „Nafri“ P., die nach Köln II auffällig wurde, indem sie sich nicht über zugewanderte Zusammenrotter echauffierte, sondern über den Aküfi.

    Jetzt muss sie sich also in giftgrünen BMWs chauffieren lassen? Man hat’s echt nicht leicht, so als StaatsmannIn.

    Wir von der Infanterie sollten mit Äußerungen über sie allerdings vorsichtig sein, denn immerhin handelt es sich um eine Bundesministerin im künftigen Kabinett Merkel.

    Es gibt nur einen Weg, das noch zu verhindern: Schießt endlich die Raben am Kyffhäuser ab!

    Dadurch wird der Weg frei für den alten Rotbart.

    Sie erinnern sich? Der, der im Saleph ertrank? Wenn keine Raben mehr um den Kyffhäuser fliegen, kommt er zurück.

    Ich als echter Sachse (also nicht aus der Gegend mit dem lustigen Dialekt, sondern von Nordwest) gehe selbstverständlich davon aus, dass er unseren Löwen mitbringen wird, seinen Vetter und Widersacher.

    Da dieser nicht nur Herzog der Sachsen, sondern auch von Bayern war, wird der dortige aktuelle Machthaber sich ins benachbarbarte (nein, kein Schreibfehler) Habsburg retten müssen, und das wäre ja schon mal ein Fortschritt.

    Diese beiden Männer, der Schwabe und der Sachse, würden mit dem durch 12 M-Jahre angerichteten Chaos schneller fertigwerden, als die schwarz-rot-blutrot-giftgrünen GeneralsekretäreInnen Wahlplakate drucken könnten, wetten?

    Und zwar völlig demokratisch, nämlich mit Zustimmung der Eigentümer des Landes.

    • Um Ministerin zu werden, muss man erst mal gewählt werden.

    • vdL
      Kann mich nicht erinnern, daß die Maximalversagerin Ursel vdL jemals gewählt wurde…

    • Oh Hans Nase, uvdl ist sogar Direktkandidatin
      und hat 2013 in „ihrem“ Wahlkreis 33,9% gewonnen, wahrscheinlich so, wie sie ihn seinerzeit auch bekommen hat… Übrigens tritt Fahimi im gleichen Wahlkreis an, die beiden passen doch trefflich zusammen https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahlkreis_Stadt_Hannover_II

    • Also mein Vater hat bei ähnlichen Problemlösungsfeststellungsvorschlägen...
      immer zu sagen gepflegt:

      „Zwei Regimenter Fallschirmjäger, und das Problem wäre gelöst“

      Völlig frei interpretierbar, natürlich…

    • Titel eingeben
      „Um Ministerin zu werden, muss man erst mal gewählt werden.“

      Ein beliebter Irrtum. (Wenn unter „muss gewählt werden“ irgendeine formelle Wahl verstanden wird.) Nein, der Regierungschef kann egal wen sofort zum Bundesminister erklären, auch Sie, Don.
      Anschließend die reine Formalie, dass der Bundespräsident auf den Vorschlag des Regierungschefs hin die Ernennungsurkunde unterzeichnet.

    • Ixh meinte: Über 5% kommen.

  36. Heinrich Heine fällt mir da ein:
    „Ich kenne das Lied, ich kenne den Text – ich kenn‘ auch die Herren Verfasser.
    Ich weiß, sie trinken heimlich Wein und predigen öffentlich Wasser.“
    Danke, Don, für diese entlarvende und wie immer unterhaltsame Analyse.

    • Gern geschehen!

    • Sehe ich nicht so, Herr Bergisch.
      Die trinken öffentlich Wein!

    • Das Erstaunliche ist ja
      dass man keinen Wallraff braucht, um diese Bigotterie aufzudecken, sondern nur einen IQ von ca. der Hälfte des aktuellen Lebendgewichtes von Herrn Moser, und das kann beliebig nachgeführt werden. Fettnapf-Alarm, DA ist nicht gemeint.
      Halten die Grünen ihre Zielgruppe für soo beschränkt oder sind sie es selber?

    • Nahuatl, ich gehe davon aus, dass
      beides zutrifft. Wir werden für so blöd gehalten, von der Politelite ganz allgemein und was sich in der Politik für Intelligenzbolzen rumtreiben, wissen wir ja. Zur Not hilft ein Blick in die Vita der einzelnen Protagonisten – wenn’s für ne ordentliche Arbeit nicht reicht, aber ausreichend Ellenbogen vorhanden sind, gehste halt in die Politik. Und das rechnet sich ja nicht schlecht.

  37. Grün lackierte BMWs & Problemlösungskompetenz
    Man kann sein Auto in dem Giftgrün lackieren lassen, wie Frau Peter ihre BMWs. Man kann, wenn man ein neureicher Oligarch aus Minsk oder Petersburg ist und das Auto ein Lamborghini. Aber nur dann. Ansonsten ist die Farbwahl so geschmacklos und brechreizerregend wie das Programm der Grünen und wesentliche Teile ihres Personals.

    Soviel zum Ästhetischen. Dass ansonsten die kluge Analyse von Herausforderungen und Lösungen nicht zu dem Kernkompetenzen der Grünen gehört, sondern eher das schnelle Schnappen und gegen alle Vernunft gerichtete Festhalten an extrem teuren, mit gravierenden Nebenwirkungen behafteten Pseudolösungen für womöglich gar nicht so schwerwiegende Probleme, man wusste es ja schon. Aber lustig, wie sich die Grünen immer wieder bemühen, dieses Urteil nach Kräften zu bestätigen.

    • Deshalb würden ihnen mal ein paar Jahre der Ruhe, einkehr und Reorganisation nicht schaden. zumal KGE so eine Art grünprotestantischer Gabriel ist. Und der Toni Hofreiter, naja, also…

    • der Herr Hofreiter
      … bräuchte 4 bis 8 Jahre Auszeit um sich öfter die Haare waschen zu können.
      Ich wasche mir, obwohl zu Hause, regelmäßig die Haare. Kann man das nicht von einem Vertreter in „diesem Hohen Hause“ um so mehr erwarten?

    • @Adeo Bernard
      Hair Bashing geht gar nicht, schämen Sie sich was. Anton-lass-dein-Haar-herunter-Hofreiter hat als überzeugter Feminist den Bad Hair Day verinnerlicht und seine Solidarität ad infinitum verlängert, außerdem schützt er mit dem Verzicht auf all zu häufiges Waschen Klima und Wasservorräte. Haare als individuelle und unterschätzte CO2-Senke …
      Kaum auszudenken, was zum Vorschein kommen wird, wenn der das filzig wirkende Bart- und Lockengestrüpp eines Tages ausholzen lässt – nach ökologischem Gutachten und Ausschluss möglicher Folgeschäden selbstverständlich.

    • Denke mal, bei der von Frau Peter
      benannten Armut der Partei sind die Karren nur foliert. Auf den Plastikmüll kommt es ja nun wirklich nicht mehr an.

    • Wer weiß
      was Hofreiter mit dem Fett seiner Zoozn sonst noch anstellt?
      Zum Thema Butter/Olivenöl und Alpenhauptkamm.
      O.k., jetzt wird’s unappetitlich.
      Ende des Vorhergehenden.

  38. Grüne und Glaubwürdigkeit
    Lieber Don Alphonso

    herzlichen Dank für diesen süffisanten Artikel. Möge Frau Peter noch einige Fahrzeuge mieten und damit nette Twitterfotos produzieren. Der Wähler wird es ihr danken.

    Die Grünen sind spätestens seit den geschenkten Menschen (KGE) und der unsäglichen Nafri Diskussion (Peter) auf Bundesebene nicht wählbar. Frankfurt hat der Partei dagegen viel zu verdanken, unter anderem ein ordentliches Radwegenetz. Aber auch dort kippt der unbestreitbare Nutzen ins dogmatische. Beispielsweise werden die Blickachsen eines historischen Parks nicht freigeschnitten, weil man dazu Bäume fällen müsste. Wenn nur noch Umweltgedanken und gar kein Geschichtsbewusstsein vorhanden ist, wird es auch auf regionaler Ebene Zeit für eine Besinnungspause.

    Unabhängig davon scheint sich das grüne Umweltbewusstsein hauptsächlich auf Großstädte zu beschränken. Seltene Vögel, die in Windrädern verenden: egal, erneuerbare Energien sind die Zukunft.

    Maismonotonie und Bienensterben: völlig egal, erneuerbare Energien ….

    Bald sind Wahlen, vielen Dank für diesen zusätzlichen Augenöffner

    Hessin

    • Bei uns machen das Grüne mehr der Bund Naturschutz, Zivilcourage.ro, die Milchbauern und die Vogelschützer. Aber sogar in München sind die Grünen aus der Stadtregierung geflogen. Aber das haben sie nicht vertanden und sie verstehen es auch nicht. Ich brauche keine Partei, denen das NetzDG noch zu liberal ist.

    • @Hessin
      Sie haben noch die zinsfreien Kredite des Herrn Özdemir vergessen (wie leider auch die meisten Bundesbürger).

    • Ach so ?
      Ich dachte es müsste heißen:
      Sie haben noch die sinnfreien Kritiken des Herrn Özdemir vergessen
      (wie leider auch die meisten Bundesbürger).

      ggf ist ja beides richtig

      Ich kann ihnen jetzt kein Beispiel geben denn die merke
      ich mir nie, denn ich will ja Özdemir im Kopf haben
      obwohl er jetzt im Moment wieder da ist,
      was ein wenig furchtbar ist. Aber vielleicht
      finde ich hier ja schnell wieder etwas schönes
      und vergesse ihn bald wieder.

    • Nein ich will mich nicht selbst quälen, deshalb zur Sicherheit die Richtigstellung.
      denn ich will ja Özdemir NICHT im Kopf haben
      obwohl er jetzt im Moment wieder da ist,
      was ein wenig furchtbar ist. Aber vielleicht
      finde ich hier ja schnell wieder etwas schönes
      und vergesse ihn bald wieder.

      Ich hoffe es gar keiner gemerkt von daher
      ist es besser hier noch mal auf den Fehler
      aufmerksam zu machen.

  39. muss man doch verstehen
    Die Grünen arbeiten fleißig. Der nächste Umweltskandal
    muss sorgfältig vorbereitet werden.

    Das ist ihre Kernkompetenz.

  40. Alle Staatsgewalt geht von Don Alfonso aus
    „Simone Peter tritt dem Souverän mit einer ganzen Flotte von Autos gegenüber, die der Souverän für unpraktisch hält.“ – danke für die aktuellen Informationen zur derzeitigen Verfassungslage. Die ändert sich ja rasend schnell: Mutti meinte doch noch vor einigen Wochen, das Volk seien alle, die hier leben, jetzt lerne ich, wer hier in Wahrheit der Souverän im Lande ist.

    Wir brauchen wohl wirklich weniger Gender-, aber dafür vielleicht mehr Staatsrechts-Lehrstühle. Sonst kommt hier keiner mehr nach ….

  41. Heucheln und Verbieten
    das können die Grünen. Und dann auch noch die Obermoralapostel; bei Anderen. So kennen wir sie.
    Danke Don für diesen Aufriss.

  42. Grüne dürfen nur noch alleweder fahren
    Seit 20 Jahren steht bei mir ein Alleweder hinterm Haus:
    http://www.leichtfahrzeuge.de/alleweder/alleweder.html
    Jeder grüne PolitikER sollte gesetzlich verpflichtet werden, mit sowas zu fahren.

  43. Frau Peter ...
    … hat sich doch sicherlich notariell bestätigen lassen, dass der Strom für ihr Wahlkampfauto nicht aus Braunkohle stammt oder gar von Windrädern, für die hunderte von Bäume gefällt wurden.

    Oder etwa doch nicht?

    Egal, Hauptsache die Bilder begeistert die weltfremde Anhängerschaft und Wahlkampftruppe.

    • Das ist kein Problem: Man nimmt Stauseewasser
      In dem Moment wenn die Dame ihr Auto
      laden will dreht man in den Bergen den Wasserhahn
      auf und betreibt eine kleine Turbine.
      Wenn unten gerade Hochwasser ist muss
      man das als kleines Opfer für die Elektromobilität
      betrachten.
      Wenn sie fährt (oder in der Nacht) pumpt man das Wasser ggf von anderer Stelle hinauf um damit Arbeitsplätze in den sicheren Kernkraftwerken des nahen Auslandes zu sichern die den dafür notwendigen Strom liefern.

      Das Benzin für den Hybrid liefert sicherlich gerne
      Russland, größter Exporteur nach Deutschland lt kürzlich
      veröffentlichter Agenturmeldung.
      Das bei der Kraftstoffproduktion nebenbei anfallende
      Dieselöl nutzt u.a. die Bundeswehr die bei ihrem Fuhrpark erhebliche E-Mobilitätsdefizite hat.
      Das Schweröl wird vermutlich in schönen Kreuzfahrernationenschiffen
      für den Antrieb verwendet.

      PS Die Grünen mögen ja das US Militär gar nicht.
      Das ist vermutlich reiner Neid:Die konnten nämlich
      ihren CO2 Ausstoß drastisch reduzieren in dem sie
      allen Flugzeugträgern nukleare Antriebe verpasst haben.

    • Ich verstehe
      Wir haben alle nicht erkannt, dass hinter der Nutzung eines Autos mit Hybridantrieb durch Frau Peters Völkerfreundschaft mit Russland gefördert werden soll.

      Ganz im Sinne von Gerhard Schröder. (und darf man das sagen, einer Reihe von AfD-Anhängern?)

      Wie konnte ich nur so erkenntnisresistent sein.

  44. Altes oder neues Denken?
    Die deutschen Grünen haben ideologische Pflöcke eingerammt, die anscheinend unverrückbar sind. Und warum sollten sie daran etwas ändern, wenn ihnen im Grunde doch der erst der Politik hinterherläuft und ihnen damit Recht gibt? Erst die Kernkraftwerke weg, dann die Kohlekraftwerke hinterher, und mit der CO2 Verteufelung kann man nach und nach den Rest abräumen, der in diesem Land das erwirtschaftet, was unter anderem unter den Neuhinzugekommenen reichlich verteilt wird.
    Lieber Don, ich bin mit dem Rad mindestens so gerne und so viel unterwegs wie Sie. Meine Region wird langsam, aber sicher mit Windrädern zugestellt, die man momentan nur wegen der übermannshohen Maisfelder weniger sieht. Selbst dem NABU vor Ort wird es langsam unheimlich. Genießen Sie Ihre unberührte Voralpenlandschaft, so lange es noch geht. Von einer vernünftigen Energiepolitik habe ich mittlerweile andere Vorstellungen – wie auch so manche Grüne in Großbritannien und den USA…

  45. Selbstleger
    Manchmal wendet sich Symbolpolitik gegen ihre Betreiber – wer hätte je gedacht, dass sich das Fahrrad einmal als politisches Argument gegen die Grünen wenden ließe…

    • Die Grünen haben sich halt zu sehr als neue FDP gesehen. Dafür zahlen sie jetzt.

    • Titel eingeben
      Grün und Fahrrad ist soo 90-er!

    • FDP und Grüne ...
      in sozialen Fragen ticken die ja ähnlich (das grüne „eure Armut kotzt mich an“ kommt natürlich verbrämt mit Phrasen über „Abgehängte“ und „Modernisierungsverlierer)“.
      Wobei der Anteil Mandatsträger, die ohne die Partei H4 beziehen müssten deutlich höher sein dürfte als bei der FDP. Vielleicht sogar höher als bei den Linken, obwohl es bei denen stimmig und in Ordnung ist.
      Ich wiederhole mal meinen Buchtipp:
      „Wir sind die Wahnsinnigen“, behandelt die Entstehung der heutigen Grünen aus Insidersicht. Da noch keiner dagegen geklagt hat, dürfte jedes Wort wahr sein ….

  46. Missverständnis
    Don, Sie haben den Text falsch verstanden. Den Satz „Wenn sich zwei baugleiche Plugin-Hybrid-Autos an der Ökostrom-Tankstelle treffen, steigen Grüne aus“ muss man metaphorisch lesen. Er verkündet ein Versprechen für die Zukunft:

    Wenn es erst einmal soweit ist, dass sich baugleiche Plugin-Hybrid-Autos an der Ökostrom-Tankstelle treffen, dann steigen die Grünen aus (aus der Politik, aus ihren Lebenslügen…wer weiß das schon…). Aber es ist doch immerhin stimmungsaufhellend, oder?

  47. Sauber, Simone
    Bei so blitzsauberen Fahrrädern muss der Beobachter grundsätzlich kritisch werden. Mehrfach habe ich bemerkt, dass Politiker aus allen Höhen und Niederungen sowie unterschiedlichster Coleur gerne zu Einweihungen von Dorffahrradwegen, neuen Innenstadtgestaltungen et al. mit dem Drahtesel öffentlichkeitswirksam vor Pressekameras springen. Dass sie selber sonst nie mit dem Fahrrad unterwegs sind, erahnt der Beobachter am gewienerten Rad und sieht sich später beim Gespräch mit Kennern der Klientel bestätigt. Gleiches hier bei Frau Peters. Passt so ein Fahrrad auf dem Dachträger denn mit in die Waschstraße, die die Autos zweifelsohne vor nicht allzu langer Zeit durchfahren haben (s. Twitter-Pic)?

    Wie auch immer; ehren Sie Ihr Trekkie. Auch ich fahre ein solch in die Jahre gekommenes Fahrrad, das ich hege und pflege und welches mich auch immernoch brav nicht nur täglich zu Erledigungen, sondern auch einmal im Jahr quer durch die Republik trägt.
    Kürzlich wartete ich neben meinem Rad stehend vor einem Ladengeschäft am frühen Morgen auf dessen Eröffnung, als neben mir ein Senior im Elektro-Rollstuhl heranfuhr und mein Fahrrad musterte. Nach einigen Sekunden des eingehenden Augenscheins blickte er mich an und sagte: „Also weisste, ich war mein Leben lang Schweißer und so ’ne Naht wie an dem Rad, das kriegste gar nicht mehr. Richtig gut gemacht.“ Dabei konnte er sich nicht mal verkneifen, mit dem Finger über die Nähte zu rubbeln und zu lächeln.

  48. Kreuzfahrten in Australien
    Endlich! Endlich sagt mal wieder jemand etwas gegen die Bigotten.
    Ich fahre einen 12 Jahre alten Volvo V50 mit 220 PS. Ja okay auch ein E-Bike. Die alten Knochen. Das Auto schnurrt wie am ersten Tag und ich frage mich, ob der Umwelt etwas gutes tun würde, wenn ich mir jetzt ein E-Auto kaufe. Ganz sicher nicht. Der Wagen fährt mich noch mindestens 10 Jahre durch die Welt. Währenddessen lassen sich Braunkohle-Gegner mit alten Dieselbussen direkt in ihr Protestlager fahren, anstatt zu Fuß oder mit Fahrrad anzureisen. Verbrennung findet ja auch nicht nur im Auto statt. Grillverbot, Holzöfen und dann nach dem Einkauf im Bioladen und auf dem Markt nichts wie rein in Jumbo und ab nach Australien. Da fährt nämlich das Schadstoffarme Kreuzfahrtschiff ab. Da haben wir doch immer schon von geträumt. Und schwups hätten sie 20 Jahre lang mit einem bösen Dieselauto fahren können. Von Biologischen Lebensmitteln aus China ganz zu schweigen. Meine Mutter hatte dafür immer einen schönen Spruch auf Lager: Ich glaub dir geht’s zu gut!

  49. Ja, die Grünen
    befinden sich in ihrer eigenen Blase. Und die wird immer kleiner. Umweltbewußtsein ist heute weit verbreitet, es ist kein spezifisch grünes Thema mehr. Und praktischer Naturschutz wird ohnehin von anderen gemacht. Bei uns sind es die Imker, Obstbauern, Anglerverbände, Jäger etc., die für solche Dinge kämpfen.

    Dass Windkraftanlagen und E-Mobilität keine Heilsbringer per se sind weiss jeder, der ein sich ein bißchen mit der Technik beschäftigt.

    Aber wer sich vor einen 5-er Hybrid BMW stellt und sagt, das sei umwelftreundlich… ts ts.

    • Zumal es ein 3er auch getan hätte.

    • wenn für das leasing...
      tatsächlich bezahlt wurde, läuft da was falsch: Poduct placement kostet normalerweise nichts….

    • Blase ... wird kleiner
      Dann ist ja alles soweit in Ordnung, bzw. natürlich nur wenig aber immerhin scheint sich die Relevanz der 4%+ Partei auf einen fairen Marktwert einzupendeln.

    • Richtig
      Sie haben völlig recht WKA und E Mobility sind keine Heilsbringer per se. WKAs in Süddeutschland machen auch keinen Sinn, genauso wie Hybrid keinen Sinn macht. Im Süden haben sie nur einen Anteil an Vollaststunden von 50% im Gegensatz zu einem küstennahen Standort. Und bei einem Hybriden holen sie max ca.10% Verbrauchsvorteil raus durch Rekuperation in die Pufferakkus. In reinem Stadtverkehr kann es auch mehr sein aber da fährt man viel besser gleich elektrisch. Die Plugin Hybriden sind IMHO nur dazu da die Fertigung von Verbrennern noch ein wenig auszudehnen um die Maschinen auszulasten.

  50. Nichts geht über "grün" daran soll das Volk genesen
    Wir kennen doch unsere grünen Pappenheimer. Wasser predigen und Wein sau…..

  51. Die unglaubliche, unfassbare, naturferne Heuchelei urbaner Grünen-Karrieristen
    Der prototypische Grüne ist ein halbgar-halbstarker gymnasialer oder studierter Besserwisser, der Allergien bekommt wenn er sich zu sehr dem Sonnenlicht und der frischen Luft aussetzt. Und der sich u.a. deswegen mehr um Irrsinn wie Inklusion oder den ganzen hässlichen Femiterroristenkram kümmert als um die Natur. Es sollte eine Ethikstelle geben, die Etikettenschwindel bekämpft und den Grünen ihren Namen aberkennt. Der halbgebildete aber überhebliche Plebs, der sich im Laufe der Jahre dort breit gemacht hat ist nur an einer Stelle grün: hinter den Ohren.

    Mal ein kurzer chronologischer Abriss zur Entstehungsgeschichte des grünen „Phänomens“, das ja aber in letzter Zeit schon erfreulich reduziert wurde: im Saarland aus dem Landtag raus, außer im hirntoten Schleswig-Holstein auch sonst fast überall massiv abgestürzt und ich bete jeden Tag, dass sie aus dem Bundestag rausfliegen (denn sie verpesten mehr als nur die gute Luft, sie zerstören das was an erträglichem gesellschaftlichem Klima noch übrig ist).

    In der Anfangsphase bestanden die Grünen aus ein paar bizarren Wirrköpfen, aber auch einigen hochkarätigen Fachleuten, die sogar Funktionen in großen Konzernen innehatten und glaubwürdig waren in ihrem Versuch, Dinge zu ändern. Als die guten Leute durch eine unsinnige Rotation von der Platte gefegt waren und das Ganze ein Mode- und Massentrend wurde vollzog sich das was Ödön von Horvath in seinem Buch „Der ewige Spießer“ beschreibt: „Er (der Spießer) trachtet immer nur danach sich feige anzupassen, indem er jede neue Idee dadurch entwertet, dass er sie sich einverleibt.“

    In der Folgezeit sind die Grünen dann eine Partei meist urbaner Karrieristen und Emporkömmlinge geworden. Diese wollen widerstandsfrei Karriere machen-ein Motiv, das sich besonders brachial im Bereich der unteren Mittelschicht zeigt. Wenn man in den 80-ern die Gemeindeboten las, so waren dort die JU-Ortsverbände meist noch als stärkste „Vereine“ aufgeführt, oft sogar vor den Sportvereinen. Heute ist alles was ehemals JU oder Schülerunion war „Grüne Jugend“-Mutti würde einem auch sonst was erzählen, denn man will/muss ja schließlich Karriere machen. Umwelt und Natur sind einem seit jeher zwar total egal, aber das darf man halt nicht laut sagen. Da tarnt man sich dann lieber als grüner Spießer um die bourgeoisen Karriereträume verwirklichen zu können.

    Kein Wunder also wenn man im Wahlkampf mit E-Autos protzt. Man greift wieder einen „neuen“ Trend auf, der infantil bejubelt wird und wie jeder Pharisäer agiert man dabei nach dem Motto „viel hilft viel“-soll heißen die grünen Hirne denken ein E-Auto mit 260 PS ist doppelt so umweltfreundlich wie eines mit nur 130 PS. Man darf plötzlich ungestraft Energie vergeuden, denn es ist ja im Dienst der guten Sache; und die armseligen Proleten, die nie trendy sind und sich keine der hyperteuren E-Auto-Schaukeln leisten können sind wieder mal an allem schuld-bei denen lädt man den ganzen Dreck ab während man selbst pressewirksam mit E-Luxuskarosse vor dem Ökoladen vorfährt und sich dort mit einem Sektglas in der Hand ablichten lässt.

    Einer, der zu dumm ist um offensichtliche Heuchelei im Großmaßstab zu erkennen oder so unsensibel, dass sie ihm nichts ausmacht wird jetzt vielleicht fragen „was ist dabei“?

    Heuchelei, Etikettenschwindel, Verlogenheit, Pharisäerhaftigkeit, Doppelmoral, Scheinheiligkeit und Bigotterie sind mittlerweile zum Markenzeichen der Grünen geworden, waren für den wachen und aufrichtigen Menschen aber schon immer schwer zu ertragen. Wenn dann noch Dinge hinzukommen wie Naturferne, Menschenfeindlichkeit in Form des Femi- und Genderwahnsinns, Hybris, Überheblichkeit und eine Reihe anderer unangenehmer Eigenschaften, dann ist irgendwann das Maß voll.

    Und so bete ich ganz aufrichtig und richte einen Appell an den Kosmos, an Gott und die Natur: ganz gleich wie Ihr es hinbekommt, sorgt dafür, dass unserer geschundenen, von grünen Besserwissern gedemütigten Gesellschaft diese Plage nach dem 24. September erspart bleibt. Ab in die Tonne der Geschichte mit ihnen-es gab sie schon viel zu lange.

    Hier ein Clip dazu:
    https://www.youtube.com/watch?v=j4hnTXqXc3Q

    Viel Spaß und vor allem: Grüne abwählen!

  52. Wollen die mich scheissern ver?
    Frau Peters nutzt 4, in Worten vier, Elektroautos! Alle vier sind, so verstehe ich das, gemietet. Da fallen mir gleich diverse Fragen ein:
    1. Zum Bekleben der Luxusautos, wer war noch mal gegen Verpackungsmüll?
    2. Zum Leasen oder Mieten dieser Autos, wenn die nur gemietet sind, welche E-Autos nutzen die Damen und Herren von der Grünen Partei denn sonst so? Also privat z. B.?
    3. Warum mietet man so ein Monstertruck für Listenpreis knapp unter 100.000 Euro, schraubt dann, obwohl der einen riesen Kofferraum hat und nur das Vorderrad ausbauen muss, ein Fahrrad auf das Dach und hat damit einen CW-Wert wie ein Klavier obwohl man ansonsten den Pöbel darauf hinweist bitte ohne Gepäckträger zu fahren?
    4. Und warum bilden Tobias Lindner (Karlsruhe), Jutta Paulus (Pfalz) und Simone Petersprinzip (Saarland) keine Fahrgemeinschaft, wenn sie doch in Pirmasens, Landau und Neustadt sind. Nachdem sie nun eh gezeigt haben das man keine Bahn mehr fahren kann um zu so schnöden Wahlkampfveranstaltungen zu kommen? Oder liegt es daran das man im ICE kein Fahrrad mitnehmen kann?

    Ist das alles nur für den blöden Pöbel zumutbar, damit der so viel Geld spart weil er Steuern zahlen muss für die Grünen Luxusträume?

    • Ja, Fragen über Fragen.

    • Kein ICE? Ich habe einen Verdacht
      ggf hat man herausgefunden das durch den Betrieb
      der deutschen Eisenbahn mehr Menschen sterben
      als durch Dieselabgaspartikel.

      Es soll geheime Pläne geben die maximale
      Geschwindigkeit der ICE in Fußgängerzonen
      (also in Bahnhöfen) auf 30

      Innerhalb von Ortschaften auf 50

      Außerhalb auf 100 zu begrenzen.

      Schneller darf künftig nur gefahren werden
      (max 130)wenn man wie bei Autobahnen auch,
      rechts und links einen Zaun gebaut hat.

      Wo bleibt eigentlich die Tempolimitforderung
      zur sofortigen Reduzierung der Autoabgase?
      Oder wollte BMW sonst die Überweisungen einstellen?

    • Denke mal, die haben kaum mit viel Euros,
      eher mit Spenden Quittungen gezahlt und dafür gibt es dann aus der Steuerkasse noch was drauf.

    • @Kai V
      im Kofferraum würde man das Fahrrad ja nicht sehen. Und bei den Grünen muss immer alles schön plakativ sein. Nicht zuletzt weil Grünen-Wähler auch nicht unbedingt zu den Intelligentesten zählen.

    • Da haben Sie auch wieder recht.

    • Das Fahrrad ist ziemlich sicher ein etwas älteres Gazelle Stadtrad, war nach 2000 "in"
      mit kleinerem Vorderrad und sauschwer. Frage ist ja, wer wuchtet dieses mindestens 40 pfündige solide Holland-Teil immer wieder auf den Dachträger ? Die Bewerber für die geraden Listenwahlplätze ?

    • Das Team, das im anderen BMW seitzt und die Bilder macht?

  53. T-Shirt
    Ich habe mir die letzte Woche zwei T-Shirts machen lassen.
    Das eine ist schwarz, und das andere ist weiß.
    Ich hatte überlegt, mir auch ein grünes T-Shirt machen zu lassen mit weißer Schrift,
    aber das hätte dann Aufpreis gekostet.
    Auf die Shirts ließ ich einen von mir bereits seit längerem ersonnenen Text drucken:

    Eher heirate ich
    Claudia ROTH,
    als noch einmal grün zu wählen.

    Jetzt bin ich mir angesichts des Artikels von Herrn Alfons nicht mehr ganz sicher, ob ich den Text nicht doch umändern soll, um den für mich recht neuen Informationen über den Fuhrpark (um einen solchen veritablen scheint es sich ja in der Tat zu handeln) Rechnung zu tragen, aber leider sind die T-Hemden bereits in der Testphase.

  54. Gut und gerne - Realsatire
    Ha ha – Realsatire, der fette froschgrüne Bimmer mit dem Alibi-Akku, und auf dem Dach das Alibi-Radl („last mile logistics“)…

    Dazu paßt die aktuelle Homestory in der FAZ, die mir gerade sardonisches Lachen entlockte:
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/immobilien/bauen/zuhause-bei-jean-remy-von-matt-des-werbers-pompoeses-penthouse-15175004.html

    Nein, diese Berliner 400qm-Wohnung ist nicht die von Heiko Maas, sondern von dem Werber J.R. von Matt, von der gleichnamigen Agentur (erinnert sich noch jemand an die Tichy-Affäre?). Der Poolzulauf ein pinkelndes Männeken Pis, auf dem Tisch ein Bündel pinkfarbener Klobürsten als Blumenstrauß, und das Dach eine Riesen-Duttn mit Schornstein als Nippel. Der Mann hat Humor.

    Wie man sich so viel Dekadenz leisten kann? Nun, zum Beispiel, indem man Merkels CDU-Wahlkampagne organisiert und sich Claims ausdenkt, wie der mit dem „Land, in dem wir alle gut und gerne leben“….

    • Herrn von Matts "Wohnung" ...
      … finde ich nicht stilvoll. Um das jetzt mal ganz vorsichtig auszudrücken. Was man allerdings zwischen dem ganzen Gerümpel durchaus sieht, ist, dass der Mann erfolgreich ist. Sehr erfolgreich. Womöglich stammt ja auch ein Teil der hoch intelligenten Sprüche, die man jetzt überall auf den Plakaten sieht, von ihm oder seinem Umfeld? Die Preis-/Leistungsrelation dieser Arbeit mag sich jeder selber nachrechnen :-)

      Dass Merkel darüber hinaus eine Wahlkampagne macht, entging mir übrigens bis dato. Das Dumme an dieser ganzen Wahl ist doch die Alternativlosigkeit. Selbst wenn man nicht auf Mutti steht (was nicht schwerfallen sollte), stellt sich doch die Frage nach den Alternativkatastrophen. Die sind halt noch schlimmer…
      Hätten sich die Rechten etwas intelligenter angestellt (offenkundig auszuschliessen), hätten sie ja tatsächlich eine Chance über die reine Protestwahl hinaus. Gelänge ihnen tatsächlich ein nennenswerter Erfolg, wird aber wohl niemand erschrockener sein als das „Führungspersonal“ der rechtschaotischen Partei. So wird es wohl auf eine Hotelier-Fraktion hinauslaufen, die sicher schon Posten verteilt.

    • Wenn mal wieder Geschmack verteilt werden sollte...
      Text eingeben

    • Wenn mal wieder Geschmack verteilt werden sollte...
      … möge sich der Herr bitte ganz, ganz vorne anstellen.

    • Dagegen ist die Bude von Donald Trump ja richtig geschmackvoll
      müsste ich in dem Panoptikum wohnen, bekäme ich doch echt Depressionen. Und von Humor ist der Mann Lichtjahre entfernt, er hat keinen, zumindest ist von früheren Mitarbeitern keiner überliefert.

      Ich habe JvM nie für den besten Werber gehalten, es gab und gibt bessere, allenfalls die Selbstvermarktung stimmt und die Arbeit macht eh das Fußvolk, das nie im Rampenlicht steht.

    • Jean Remy von Matt?
      Wir erinnern uns: „Geiz ist Geil“ und „Du bist Deutschland“

      Und, ach ja: Blogs sind die „Klowände des Internet“.

      ht*tp://www.spiegel.de/netzwelt/web/weblogs-von-matt-entschuldigt-sich-bei-den-klowaenden-des-internets-a-397397.html

  55. Die Produktion von Auto-Akkus durch Kinderarbeit in der Dritten Welt muss dringend erhöht werden!
    Wenn das nicht geschieht, können „umweltbewusste“ Damen wie Simone Peter bald nicht mehr mit ihren vornehmlich durch deutsche Braunkohle oder französischen Strom aus maroden Atomkraftwerken betriebenen, dementsprechend „umweltfreundlichen“ Elektroauto-Kolonnen zu ihrem Wahlvolk in Deutschland rollen. Conclusio: Wo grün draufsteht, steckt derzeit flächendeckend das genaue Gegenteil drin.

    • Fies aber gut!
      Danke für die prägnante Zusammenfassung.
      Soviel ich weiß wird eher ein Teil der Rohstoffe (v.a. Kobalt?) von Kindern im Kongo (d.h. die Grün*innen sind würdige Nachfolger des Leopold von Belgien!) abgebaut. Lithium weniger, fertige Batterien kommen aus Fabriken von Panasonic und Co.

  56. Danke
    lieber Herr Alphonso,

    für den nur allzu wahren Bericht. Ich wohne in Freiburg, und Sie ahnen es, die aus dem Vauban (für Nichtwissende: erster deutschlandweiter autofreier Stadtteil, bei allen Wahlen regelmässig über 90% Grünenanteil) verstopfen in den angrenzenden Straßen des Nachbarstadtteils St. Georgen die Parkbuchten mit ihren stinkenden dieselgetriebenen Hanomag- und Mercedes-Wohnmobil-Selbstumbauten mit Riffelalublechbeplankung aus den goldenen Sechzigern.
    So sind sie.

    • Oldie-WoMo
      Die sind ja noch nicht mal Euro 1 – dürfen die denn überhaupt so weit in die Stadt fahren?
      Der geniale Trick: für älter als 30 Jahre gelten die ganzen feschen Regeln nicht!
      Zur Beruhigung: da kommt ja auch kein Feinstaub hinten raus, das sind noch echte Briketts!

  57. Man mag Inkonsequenz und Scheinheiligkeit der Grünen beklagen, aber ...
    … ich kenne sonst keine Partei, die sich überhaupt einen Deut um die Umwelt schert. Das geht in ‚Schland sogar so weit, dass unsere Regierungspolitiker eine Industrie hofieren, die den Betrug zu ihrer Geschäftsgrundlage gemacht hat. Und die dafür von manchem Kunden/Bürger noch Beifall erhält … leider auch in Bayern.

    Sind die Grünen wirkliich grün, also eine ökologische Partei? Ich weiß es ehrlich gesagt auch nicht. Aber in einem Land, das einen nicht unerheblichen Blutzoll für seine „Freie Fahrt für freie Bürger“-Ideologie bezahlt, sind die Grünen für mich ein Schimmer der Hoffnung in dunkler Nacht.

    Wer weiß, vielleicht wähle ich sie sogar? Und selbst wenn der Liter Diesel dann keine fünf Euro (*) kostet, könnte es wenigstens ein Tempolimit auf Autobahnen geben und ein paar mehr Radwege in den Großstädten.

    Aber jetzt träume ich schon wieder vor mich hin…

    (*) Anmerkung: Fünf Euro pro Liter fossiler „Kraftstoff“ fände ich sehr angemessen. Und zwar auf alles: Benzin, Diesel & Kerosin.

    • Wieviel Tempolimit brauchen Sie denn noch?
      Ich wüsste ad hoc hier in meiner Nähe keinen Autobahnabschnitt zu nennen, ab dem ich sozusagen freie Fahrt hätte. Wenn ich in Mettmann auf die A3 fahre, stehe ich entweder direkt in einer Baustelle oder sehe sofort das Schild Tempo 120. Und das zieht sich dann bis Basel, dazwischen ist kein nennenswerter Abschnitt mit freier Fahrt. Die A2, 57, 42 und was so hier um Düsseldorf rum läuft, sind auch nicht besser, mehr Tempolimit, also wirklich, wo leben Sie denn?

      Blutzoll auf der Autobahn, geht’s nicht ne Nummer kleiner. Die Zahlen sind rückläufig, Unfälle oft genug Suizide unter Beteiligung völlig Unschuldiger, ansonsten viele Fahranfänger mit Autos, die sie nicht beherrschen. Tempolimits würden da gar nichts verhindern.

      Wenn Sie in Ihrer Stadt mehr Radwege wollen, sollten Sie dem Stadoberen mal auf die Füße treten, denn der ist zuständig, sonst niemand.

    • @Horst Schmidt
      Sie haben da wohl was falsch verstanden. Was von Don und etlichen Kommentatoren beklagt wird, ist ja gerade, daß die Grünen sich eben nicht um die Umwelt scheren – sondern dies nur vorgeben zu tun. Weil sie in Wirklichkeit für ökologische Katastrophen stehen, weil nur dummen weltfremden Ideologien folgend. „Gut gemeint“ ist noch freundlich ausgedrückt…
      Insofern sind sie kein Schimmer in dunkler Nacht sondern eher die Wolke, die das bischen Licht noch verdunkelt. Wer aus ökologischen Gründen heute noch sein Kreuz bei den Grünen macht, kann nicht bei Verstand sein…

    • Danke@Simon
      Danke Frau Simon, auch so Irrtum/Schwachsinn, daß die tempounlimitierten Autobahnen Mörderhöllen mit „tons of blood“ wären. Die deutschen Autobahnen gehören zu den sichersten Straßen der Welt bezogen auf Personenkilometer.

  58. Kudos
    EST! EST! EST!

  59. Elektromobile an der Zapfsäule
    Derart flache Denke auch noch zu präsentieren zeigt wie weit die Mutationen fortgeschritten sind.
    Da helfen keine Zäpfchen mehr…

  60. Grüne + Autos = Pech
    da möchte ich doch noch mal an das andere Auto-Gate der Grünen-Politikerin Sylvia Löhrmann erinnern.

    „Grüne wechselt vor Wahlkampftermin vom A8 zum Hybridauto“

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article163609942/Gruene-wechselt-vor-Wahlkampftermin-vom-A8-zum-Hybridauto.html

    • Das war in Failed State.
      Löhrmann muss die Hölle gewesen sein. Aus NRW hörte man über sie Sachen, die einem die Schamröte ins Gesicht trieb.

  61. Voll erwischt
    Dieses Grün ist keine Serienfarbe von BMW. Seit wann darf man Leihwagen lackieren wie man will? Woher kommen also die vielen BMW mit grüner Sonderlackierung der Grünen und was haben sie gekostet?

    • Ja, das ist eine spannende Frage.

    • Ich wette
      das ist eine Werbe-Leihgabe von BMW und kostet die Grünen gar nichts.

    • Das wird ...
      … doch heute mit Folien gemacht, jedenfalls bei Taxen oder der Polizei. Kann es sein, daß unter der grünen Folie ein sattes Rot zu finden ist?
      Gruß K

    • Bei BMW...
      ist wichtig, dass die Autos gefahren werden und somit SICHTBAR sind. Die kriegt man u.U. für „kleines Geld“.
      Danach gehen die Crashtest….

    • Serienfarbe
      Dabei handelt es sich wahrscheinlich um Folierungen, wie sie auch z. B. in der Werbung gerne verwendet werden. Deutlich günstiger als eine Lackierung; die Folie lässt sich vom Fachmann auch wieder rückstandslos entfernen. Eigentlich alle Taxen sind heute foliert, weil sich die Wagen in Eierschalen-Optik gebraucht nicht weiterverkaufen lassen.

      Ich frage mich ja bei der „Fahrzeugflotte“ mit zig brandneuen Modellen, ob die wirklich irgendwo regulär gemietet sind – oder ob es sich um Testfahrzeuge handelt, die von den Herstellern gern gratis zur Verfügung gestellt wurden.

    • Soll ich einmal nachfragen?

    • Mer waas es nett
      https://www.bundestag.de/parlament/praesidium/parteienfinanzierung/fundstellen50000#url=L3BhcmxhbWVudC9wcmFlc2lkaXVtL3BhcnRlaWVuZmluYW56aWVydW5nL2Z1bmRzdGVsbGVuNTAwMDAvMjAxNy8yMDE3LWluaGFsdC80ODgyMzY=&mod=mod462002

      Ich hatte in Erinnerung das die Daimler, BMW und co
      auch an die Grünen Spenden.
      lt Link oben ist das wohl schon länger nicht der Fall.
      Das Limit liegt hier aber bei 50.000 €

      Man könnte die Fahrzeuge auch mit Folie bekleben
      was heute gerne gemacht wird.
      ggf gibt es auch spendable Einzelpersonen die so etwas günstig ausleihen.

      Im Grunde machen diese Grünen ja Werbung für die Marken.

      Der genannte Opel ist auf dem freien Markt glaube ich kaum erhältlich.

    • @Petra
      Wieso ist das eine Frage hier?

      Wie oft wurde jetzt von all den klugen Menschen hier über diese blöden BMWs geschrieben. Und eventuell sogar noch nach den Preisen und Ausstattungen gegoogelt? Also:BMW hat sein Ziel erreicht. Mit sehr wenig Aufwand.

      Der technische Unverstand oder gewisse Unkenntnisse sind doch immer wieder frapppierend. Da kommt für ein paar (hundert) € eine Folie drauf. Fertig. Nach der Aktion kommt die wieder runter und die Autos gehen als beinah Neuwagen unters Volk. Oder ins Museum für Deutsche Geschichte:Mit diesen Fahrzeugen fuhren die Grünen 2017 aus dem Deutschen Bundestag.

    • Die Farbe wird sicherlich von einem Werbefuzzi
      als Folie aufgebracht worden sein. Nennt sich neudeutsch car wrapping und kostet 500 (Pfusch) bis 5000 € (Abzocke) 2000 € gibt ein gutes Ergebnis. Kann sicher auch mit Spendenquittungen bezahlen ;-), in Branche gibt es genug Fans.

  62. Volksferne
    Werter Don,

    es schreibt heute Herr Kirchick („Das bedrohliche politische Genie des Steve Bannon“):

    „Die Verbundenheit der Medien zu Twitter und dem Kabelfernsehen macht sie blind dafür, was Bannon begreift: Dass die Demokratische Partei immer mehr eine Geisel ihrer aktivistischen, progressiven, von Identitätspolitik getriebenen Basis wird, die von Themen besessen ist, die für die große Mehrheit der Amerikaner nicht relevant sind, aber gut auf Twitter und MSNBC laufen.“

    So ähnlich verhält es sich doch wohl auch mit den Grünen. Immerhin meinte Frau Göring-Eckardt erst kürzlich, die von ihnen propagierten Themen seien vielleicht nicht „der heiße „. Bahnt sich da eine Einsicht an?

    • Fremde Federn
      Ein wirklich lesenswerter Artikel, dem man anmerkt dass er nicht von einem deutschen Journalisten geschrieben wurde.

  63. Trekki ist gut
    Mit Verlaub, werter Don und Rennrad-Fan,
    nach meiner privaten und selbstredend subjektiven Meinung als Gern-Radler ist Trekki das bisher schönste unter den vielen abgebildeten Fahrrädern in Ihren auch gesellschaftlich und politisch stets wertvollen Beiträgen.
    Haben Sie vielleicht einen Tip, wo man ganz konkret solchen „Schrott“ (daß Menschen sowas einfach wegwerfen, das macht mich traurig) und sogar Teile zum Verbessern findet? Mir mag nicht einfallen, wo ich „Container“ mit solchem Inhalt finde.
    Herzlich,
    Ihr Leser VM

    P.S.: Butter und (gutes) Olivenöl sind doch keinesfalls Antipoden, sondern die beiden komplementären Pole in der Dichotomie gesunder und wohlschmeckender Nahrungsfette. Margarine hingegen ist in etwa das, was die „Grünen“ für Politik und Gesellschaft sind: In einem stark euphemisierten Idealfall gerade eben noch überflüssig.

    • Bei uns steht so etwas bei der Caritas.

    • Trekki
      Man sollte vielleicht nicht darauf warten, solch eines Schätzchens erst im Kirchenasyl habhaft zu werden: Bei Ebay/Ebay-Kleinanzeigen und ähnlichen sind immer wieder äußerst gut erhaltene Trekkis, deutlich besserer Ausstattung und mit dem höherwertigeren True-Temper-Stahlrahmen sehr günstig im Angebot. – Einfach mal nach Trek 950/970/990 suchen, in manchen Jahrgängen waren die Rahmen sogar 3-fach konifiziert…

    • Ja. die True Temper Treks und GTs sind wirklich gut und unterschätzt, aber auch Tange Infinity ist gut. Es stand halt so rum und die Frage war, ob sich zwei Stunden Arbeit für die Schalthebel lohnen, oder ob man es zerlegt. Generell ist es so, dass an diesem Rad die ausstattung Basis und der Rahmen überdurchschnittlich war, daher habe ich es genommen – zum Preis des Gepäckträgers.

    • Titel eingeben
      Auf jeden Fall zu schade zum Wegschmeißen… – Aber wie Sie neulich schon feststellten: Die Leute kaufen sich lieber irgendwelchen neuen Schrott aus dem Baumarkt, anstatt für den gleichen Preis ein sehr gut erhaltenes hochwertiges altes Rad…

    • Oh, der Käufer hat einen erstklassigen Gepäckträger verbauen lassen, auf den ich es eigentlich abgesehen hatte, und wirklich gute Cityreifen. Und unter dem Staub war es gut erhalten.

  64. Wie Özdemir einmal entsorgt wurde...
    Schöner Text, werter Don, kraftvoll wie mein Sechszylinder, mit sonorem Brummen in Richtung der Richtigen.

    Den im Text erwähnten Herrn Özdemir haben die Grünen sogar mal entsorgt, obwohl er viele Meilen gemacht hat, wer hätte das nur gedacht: „In Schröder-Manier haben die Grünen ihre Skandalfigur ruck, zuck entsorgt.“ (FOCUS, 29.7.02).

    Auch andere Beispiele finden sich, wobei man am Ende in ‚Lisas Welt‘ wieder bei Grünen landet : „Eigentlich ist es aber für Parteien ein Segen, ausgebrannte oder unfähige Mitglieder diskret in der Wirtschaft entsorgen zu dürfen.“ (WELT, 4.2.15); „Entsorgt in Brüssel – Günther Oettingers Ernennung trägt klassischen Züge Merkel’scher Problementsorgung.“ (Süddeutsche, 17.5.10) ; „Wir entsorgen in der EU lieber unsere politische B-Prominenz.“ (SPIEGEL, 9.9.14) ; „Zurück bleibt das Bild einer Partei, die einen ihrer Genossen notfalls ohne Skrupel entsorgt.“ (ntv, 18.12.14); „Die Merkel will aber nicht, dass die entsorgt werden. Weil sie sich dann gleich selbst entsorgen müsste. Immerhin hat sie ja auch schon… Stoiber, Kohl und Merz entsorgt… Die Grünen wollen gerne die Künast und den Trittin entsorgen.“ (SWR, Lisas Welt, 4.5.09).

    So schließt sich der Öko-Kreislauf, und zwar ohne das Richter Fischer wen anzeigt oder das Mutterschiff FAZ „Entmenschlichung und Rassismus“ wittert.

    • Brüssel vs Anatolien
      Hätte der Greis Gauland
      „Frau Özoğuz soll in Brüssel entsorgt werden“ gesagt,
      Fischer im Recht hätte nicht mal gezuckt.
      .
      Weil Herr Gauland statt Brüssel „Anatolien“ gesagt hat,
      geriet Fischer fürchterlich in Rage.
      So hat Fischer unterschwellig Anatolien herabgesetzt.
      Was hat er gegen Anatolien?

    • ... Richter Fischer ...
      … hat sich auf seine (frühere) Position eingeklagt, das sagt alles.

      Das rechtliche Problem ist, ob man Leute wie die Ö. einerseits als Inländer hinstellt, andererseits als sankrosankt, weil per se edel („Migrant“) erklären will, also zu den neuen Herren des Landes, die so wie die Fürsten von einst nicht angegriffen werden durften, selbst wenn sie ihre Untertanen, von denen sie lebten, hassten und verachteten.

      DIe Ö ist so ein Duodezfürstchen. Die sitzt auf einer Scholle, verachtet die Bauern, die für sie fronen müssen und sammelt so viel Geld wie möglich für den Ö-Clan. Und je mehr aus dem Ö-Clan kommen, um so schöner ist die Welt. Die ist pures Mittelalter, Schlamm und Misthaufen (vor der Renaissance) – insofern passt die Abfallwirtschaftsbegrifflichkeit schon ein wenig.

    • Lustigerweise schreibt er jetzt doch wieder bei der Zeit. Er kann wohl nicht auifhören.

    • Oder die Zeit nimmt inzwischen, was sie kriegt. Schlimmer als die Bild.
      Heute dieses HermelinMerkelFoto. Spricht tiefste Instinkte im Menschen (des Wählers) an. Der Zweck „heiligt“ die Mittel. Und die Angela.

      Herr Varling, was Sie zusammen getragen haben, fehlt in den MSM meist. Sogar FWS erdreistet sich von Amts wegen, auszuholen. Natürlich ohne auf Ö einzugehen oder weitere Beispiele wie die Ihren zu erwähnen. Wahlkriegsgegnertreffgedonner. Propaganda. Vom Feinsten!

    • Rechtsstaat
      @sirisee
      Dass Fischer im Klagewege eine Stelle erhalten hat, ist nichts negatives, sondern völlig in Ordnung.
      Glücklicherweise ist das in unserem Rechtsstaat (noch) möglich.
      Noch sind wir nicht ganz im Obrigkeitsstaat.

    • Brüssel vs. Anatolien
      Brüssel ist der übliche Entsorgungsort vieler Politiker, wer einen Politiker dort „entsorgen“ will, bezweifelt nur seine Eignung und Rolle in der deutschen Politik. Wer eine eingebürgerte Deutsche türk. Herkunft in Anatolien entsorgen will, stellt ihre Staatsbürgerschaft in Frage. Und ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist. Was Gauland damit sagt ( und was seine Anhänger auch verstehen) ist, dass Leute wie er Deutsche Staatsbürger ausländischer Herkunft – insofern sie nicht weiß sind, versteht sich – unter Gnadenvorbehalt stellen wollen. Man denke an “ einen Boateng“, dessen „Integration“ GAuland derart explizit lobte, dass es eine Ausgrenzung war. Jerome Boateng ist der schwarze Sohn einer weißen, deutschen Mutter. Was Gauland zu dem Zeitpunkt wissen musste. Als Sohn eines gebürtigen Inders und einer Deutschen, der seine deutschen Vorfahren etwas über 300 Jahre zurückverfolgen kann, schrillen bei mir da die Alarmglocken. Ich möchte meine Zugehörigkeit zu dieser Nation nicht per Gesinnungstest bei Typen wie Gauland verdienen müssen. Er hätte den Rücktritt der Özugoz verlangen können, niemand hätte ihm etwas vorwerfen können. Er hätte ihr eine freiwillige Auswanderung in das Land ihrer Vorfahren nahelegen können, insofern sie ihre Werte nicht ändert. Aber sie soll wohl nach Anatolien, gegen ihren Willen, durch eine Lektion in Eichsfeld dazu gebracht, die “ Deutsch-Türkin“. Das ist widerlich. Mit solchen Phantasien sollte man nicht Politik machen. Schon damit “ ein Gauland“ nicht irgendwann auf der Krim entsorgt wird. Denn so wie Özugoz keine gute Deutsche ist, es Gauland kein guter Deutscher.

    • ... das gilt nicht immer ...
      … und bei manchen leuten ist es auch so, dass sie ungeeignet sind…

    • N'ja . . . abgeschrieben
      ‚tschuldigung!
      …trotz Hausaufgaben mit Fleiß…

      Der Anstand, die Quelle zu benennen dieser
      interessanten weiter_AufzählungsRecherche
      gehörte sich schon!

      Der Herr Henryk M. Broder war’s von Achgut.com,
      mit „die entsorgte Nation“

      &

      nicht die Nachtigall !

  65. Bildungsminister
    350 KW Ladestrom, das ist schon gigantisch. Selbst wenn die modernsten Kraftwerke gut 40% Wirkungsgrad haben, hat man noch die Leitungsverluste (es sei denn, man tankt direkt am Atommeiler oder dem Windrad).
    Man bräuchte gewaltige neue Stromtrassen usw. Und: Wie lange halten diese Akkus wirklich? Bei mir hat noch kein Lithium-Ionen-Akkus so lange gehalten wie versprochen. Und: Wie teuer wird Lithium, wenn man es in solch riesigen Mengen braucht? Und selbst wenn das Stromtanken (für 100 bis 200 Kilometer, dann das nächste Drama) nur eine Viertelstunde braucht: Das ist zehn Mal länger als beim Verbrenner. Man braucht also – da man sonst ja 500 Kilometer fahren kann bis zum nächsten Tankstopp – logischerweise etwa 10 x 3 = 30 Mal so viele Zapfstellen wie jetzt. Die Asphaltindustrie wird sich freuen, die gigantischen Tankstellen zu teeren. Mir erscheint das als ein einziger Riesenschwindel.
    Das E-Rad halte ich demgegenüber für eine gute Idee (zumal in Stuttgart, wenn man beim Auftraggeber oben auf den Fildern nicht total durchgeschwitzt ankommen will). Die Strommengen sind überschaubar, es reicht das normale Netz locker. Eine prima Sache. In absehbarer Zeit werde ich so ein Teil anschaffen.
    Über die schier unglaubliche Heuchelei, die abgründlich verlogene Selbstgerechtigkeit der Grünen haben andere Teilnehmer oben schon Treffliches geschrieben. So muss ich das an dieser Stelle nicht mehr tun.
    Danke Don Alphonso, Dank den Diskutanten.

    • Gute Idee
      Der Unterschied in der Anwendungsreife (unsubventioniert!) zwischen Elektrorad und -auto liegt im wesentlichen im Eigengewicht, bzw. auch im Verhältnis von Nutzlast zu Verpackung.

      Beim Rad ist die Nutzlast deutlich höher als das Eigengewicht. Trotz immer noch teurer und schwerer Batterien kann man die 100 W aus den Beinen locker verdoppeln – mit Mehrkosten und -gewicht, die in einem vernünftigen Rahmen bleiben.

      Bein Auto umgekehrt!

  66. Die Grünen beweisen:
    Die knappste Ressource ist und bleibt Hirn.

  67. Herr
    Wissen die Grünen was sie tun und wollen ?

  68. Wunderbarer Artikel
    Einer der besten Artikel die ich in letzter Zeit gelesen habe!
    Der Autor und ich sind Brüder im Geiste. Jede Zeile trifft genau den Punkt und ist so schön bitterer Ironie. Hervorragend!!!

  69. Die Gouvernantenpartei mal wieder
    Da haben Sie den Nagel ja wieder trefflich auf den Kopf getroffen und mit einem Schlag versenkt, werter Don.

    Nun kann ich wirklich nicht verstehen, warum der Toni nicht bei den Milchbauern aufgetaucht ist. Rein optisch gibt er ja den kernigen Naturburschen mir dem Faible für ökologischen Landbau. Aber vielleicht ist’s so, dass er nun da nicht als Quotenmann gewählter Spitzenkandidat nicht mehr recht mag.

    Das hat der Cem besser drauf, wenn er statt der mickrigen 4.000 € bis zur ersten Elektromillion 6.000 € verspricht. Satte 33 % MEHR. Der Cem ist der, der in Berlin nicht mehr Taxi fahren mag – wo da doch so viele Hybridtaxen durch die Stadt schnurren.

    Ihre Kritik an der Simone kann ich jetzt aber echt nicht verstehen. Sie hat doch – im Gegensatz zu der Sylvia im NRW-Wahlkampf (die Sache mit dem A8 beim Landtag – Ältere erinnern sich) – alles richtig gemacht und voll authentisch kommuniziert, dass es sich um verschiedene Leihfahrzeuge handelt. Es soll ja auch Menschen geben, die sich mal ’ne Stretchlimo leisten. Warum dann die Gouvernante nicht im Leihstromer? Ist ja auch nur kurz für die Sommertour.

    • Berliner Hybridtaxen
      Ich kann das dem Cem nicht verdenken. Wenn man in Berlin in eine Taxen einsteigt, möchte man sich fast jedes Mal danach desinfizieren, so dreckig und stinkend sind die Teile oft. Berliner Taxen sind genauso versifft, wie die Stadt, in der sie rumfahren…

  70. Butter & Butter...
    … gibt himmelweite Unterschiede, Don.
    Die einzige Butter, die bei uns auf den Tisch kommt, ist Fassbutter.

    Ebenso gibt es ja auch bei Olivenöl Unterschiede.
    Essen sollte man immer das, was in der Region/Land schon seit ewig und drei Tage auf den Tisch kommt.
    Ob es Italien betrifft oder Spanien oder… ,Reihe ließe sich beliebig fortsetzen.
    Ein Ciabatta z.B. mit Butter geht gar nicht, in Olivenöl – etwas gewürzt- getunkt köstlich.

  71. Herrlich dämlich
    Die Grünen schielen halt auf Schwarz/Grün,
    denn sonst könnten sie doch mit ihrem
    Cum/Ex-Untersuchungsausschuss (gegen Schäuble)
    um Stimmen werben,
    oder aber ihre wichtige Rolle im NSU-Prozess hervorheben
    z.B. dass der Verfassungsschutz Akten vernichtete …
    Bitte, in der Opposition sind die Grünen gut!

    Ich hielt eigentlich den Özdemir für nicht so doof –
    einerseits auf Schwarz/Grün zu schielen und gleichzeitig
    auf dem Ausstieg aus Diesel und Benzin zu BESTEHEN.
    Das ist weltfremd, wirklichkeitsfern und auch dämlich,
    weil das derzeitige merkelsche Dieselbashing verwehen wird.

    So werden die Grünen Opfer der > Damenquote sein.

    • Scheinrationale Erklärung...
      wenn gar nicht mehr sicher ist, ob man als Koalitionspartner infrage kommt, kann man ja schonmal ein „Da machen wir nicht mit“ auf´s Fähnchen schreiben…..für den Fall, dass man gar keine Einladung zur Kinderparty bekommt….man steht besser da, oder?

  72. Urban
    Ich kenne eigentlich nur urbane Grüne. Mein erster Kontakt mit dieser Spezies war 1987. So sieht ein Pferd aus? Kannten sich aber gut mit S und U-Bahn aus. Oh Wunder sie kamen aus Berlin.
    Da ich in meiner Familie auch Landwirte, Metzger und Bäcker habe, habe ich mich schon vor 30 Jahren über die Grünen kaputtgelacht. Und auf dem Land geht man meistens zu Fuß zum Brötchenholen.

  73. Was die versch… Grünen wirklich wollen
    Erst muss ich endlich mal Danke sagen für die wunderbaren erfrischenden blogs, lieber Don Alphonso, an denen ich mich schon so oft laben durfte.
    Sehr erfreut mich nun auch dieser schöne Verriss der grünen Spitzentante mit ihrem verlogenen Fuhrpark.
    Man mag kaum glauben, wie blöd die selber sind und für wie blöd sie die Leut‘ halten. Ich glaube ja irgendwie, auf eine Art merken sie selber, wie leer sie drinnen sind, denn richtiges gelernt haben sie meist nicht, sondern waren „Publizist“ wie der endlich ENTSORGTE NRW-Umweltminister Remmel, d.h. sie haben an der Uni mal ein Flugblatt rausgebracht, und glauben mögen sie auch nicht, das wär‘ ja altmodisch, aber andererseits sehnen sie sich doch sehr danach, etwas besseres zu sein, und da erhebt man sich halt über den spießigen Kleinbürger, der nur so ganz normal vor sich hin leben will, und schreiben dem moralisch ganz schwer was vor und nutzen sämtliche staatlichen und halbstaatlichen Mittel, derer sie habhaft werden können, aber immer mit ganz authentisch wohlmeinender Visage. Wo nehmen die nur solche Umfänge an Selbstüberhebung her? Man könnte meinen, die weltweiten Vorräte davon sind nach 14 Tagen grünem Wahlkampf erschöpft und es wird Ruh‘, aber vielleicht haben die geheime Quellen…
    Na jedenfalls zurück zur Mobilität:
    Am liebsten ist dem Kleinbürger natürlich das Auto, das glauben die Grünen jedenfalls, während der Kleinbürger das Auto einfach nur benutzt, um sein Leben über die Bühne zu kriegen, und also haut man auf’s Auto immer feste drauf. Aber alles ganz wissenschaftlich natürlich, denn was die Grünen wollen, das ist ja von vorn herein die einzige noch denkbare, verantwortbare Lösung, die man sich höchst angestrengt ausgedacht hat, und immer findet sich eine promovierte oder gar habilitierte Dumpfbacke, die ein „Ganz feine Weltrettungspolitik“-Siegel draufpappt. Dann muss es ja stimmen, und die EU-Kommission fährt auch ganz schwer drauf ab.
    Jetzt sollen es elektrische Autos sein, ja wie kommen die denn da drauf? Na weil sie halt verliebt sind in ihre „Energiewende“ und ihre Solarpaneele und ihre Windräder, das ist ja sooo modern und vielleicht halten sie auch Anteile an der Industrie, man weiß es nicht.
    Aber vor allem sind elektrische Autos schön teuer, das ist doch großartig, da kann sich der normale Kleinbürger das Autofahren gar nicht mehr leisten, und so soll es ja doch auch sein. Und einerseits kann man da noch schön Subventionen rein schütten, als Politik, mit Geld, das man den Kleinbürgern erst wegnimmt, und das fühlt sich für den Grünen als solchen einfach ganz schön geil an, das viele Geld, das Umverteilen, das Fingerreinhalten eben.
    Und wer jetzt glaubt, das hat der Mann sich doch als Grünenhasser nur so aus den Fingern gesogen: Nein, das kann man ganz amtlich nachlesen in „Studien“ des „Umweltbundesamtes“, das ist die amtliche Glaubensprüf- und -Propagandastelle für die „Energiewende“ und alles drumrum, und da hat man ganz fein nachgerechnet und siehe da: Mit normalen Rumfingereien kommt man nicht so weit wie angeblich für das Weltklima notwendig, und deshalb muss das Autofahren einfach nach und nach immer noch teurer gemacht werden durch den Staat, damit die Leut‘ einfach mal mit dem Hintern zuhause bleiben, die kleinbürgerlich-spießigen, die sich das grüne Weltbild leider nicht so leisten können.
    Nun noch ein kleiner Hinweis für diejenigen, die aber gar nicht genug kriegen können an feiner verkehrspolitischer Aufklärung ;-) – es ist nämlich so: Das „grüne“ Bahnfahren macht es gar nicht besser als das Auto, obwohl die ganze Eisenbahn-und-ÖV-Subventions-Freundeskreisclique, man will ja hier nicht gleich von einer Mafia reden, das Gegenteil behauptet. Denn den Strom, den man mit der Bahn verbraucht, könnte man ja auch einsparen, wenn die Bahn stillgelegt würde, und dann könnte man zu 100% der Einsparung fossile Kraftwerke runterfahren. So gerechnet, ohne Schummelei mit dem „Strommix“, braucht der Regionalexpress oder die Straßenbahn pro Personen-km mehr fossilen Strom mit viel CO2 als ein ganz normales, spießiges Auto.
    Währenddessen kostet ein Personen-km im ÖV geschnitten so 25 Cent, davon die Hälfte als Subventions-Blumensträußchen. Davon könnte man auch einen nagelneuen VW Polo fahren, wenn der nicht so hoch extra-besteuert würde. Soviel zum Thema „grüne Mobilität für’s Weltklima“.

    So, ich bitte um Nachsicht, aber derlei Erkenntnisse, in langen Jahren unerdenklicher geistiger Belagerung durch grüne Regierungs- und Propaganda- und Inquisitionswalter tapfer errungen und verteidigt, wollen doch einfach auch mal raus an die frische Luft, die ich am liebsten auch auf dem Rad in mich hinein sauge, fast so gern wie Ihre Blogs halt.

    Oh, aber das muss ich doch noch zugeben: Bei mir kommt doch wirklich das ganz böse Streichfett aufs Brot. Vielleicht stimmt doch etwas mit mir nicht?

  74. Wer Grün unterstützt, ist selber schuld.
    Übrigens gilt das auch für CDU und SPD. Ganz unabhängig von Wahlkampfeinmischungen durch Dritte übrigens.-

    Ich habe mir lange darüber Gedanken gemacht, warum unsere Qualitätsmedien und Amtspöbler alle so auf die neueste Sultansschote hin losgebellt haben, wie Pawlowsche Hunde. Anstatt die lächerlich anmaßenden „Wahlempfehlungen“ aus dem von Sommerhitze und Ewiggestrigen geplagten Rezessionsland einfach zu ignorieren!

    Nein, trotz langer Leitung bellen in Deutschland getroffene Hunde zuverlässig.
    Warum?

    Die Regierungsbilanz der informellen schwarzrotgrünen Groko ist einfach grottenschlecht!

    Linksradikale liess man allzulange gewähren, bis deren hässliche Fratze nach HH gar nicht mehr wegzudiskutieren war. Dann gabs plötzlich ein Problem mit der Deutungshoheit, trotz
    ausgeklügelten und staatlich alimentierten “ Kampfes gegen Rechts“.

    Inzwischen zeitigen sich auch die vorhergesagten Folgewirkungen Merkelscher Weichenstellungen, die diese Gesellschaft umso mehr spalten, als Erörterungen und kontroverse Debatten im Vorfeld weitreichender Entscheidungen in der Öffentlichkeit in letzter Zeit schlicht kaum mehr vorkamen, weder in Sachen Grenzöffnung, Ehefüralle oder Dieselverbot, weil in einem SuperIllu-Interview oder sonstwo ad hoc schon alles dazu gesagt war.

    So haben wir jetzt Masseneinwanderung aus Armuts- und Bürgerkriegsgebieten, darunter sind auch zahlreiche illegale und offensichtlich nicht rechtstreue, weil auffällig gewordene Migranten, eine drastisch erhöhte Terrorgefahr (wobei hohe Amtsträger die entsetzensstarre Bevölkerung nicht nur einmal mit drohendem Unterton vor der Vermischung von Migration- und Sicherheitsdebatten warnten!)

    Dank der Politik unserer Einheitsmeinungskoalition, die medial verstärkt wird und darum immer Recht hat, haben wir jetzt auch noch ohne breite gesellschaftliche Debatte die Ehe für alle durchgepaukt gekriegt, die auch „Kinder bekommen“ kann – dank erweiterter Adoptionsrechte (und in etlichen Fällen sicherlich auch durch die Praxis, das deutsche Leihmutterschaftsverbot zu umgehen, indem man sich im Ausland de facto eine Gebärmutter mietet).

    Nichts gegen die vielen aufopfernden Eltern/Adoptiveltern, die aus den unterschiedlichsten Gründen selber keinen Nachwuchs in die Welt setzen können und nur dank fremder Hilfe Kinder haben. Ich bin aber bei aller Empathie trotzdem der Meinung, dass ergebnisoffene, ideologiefreie und mit Fachkompetenz unterfütterte Diskussionen über das Für und Wider ausgeweiteter Adoptionsrechte wichtig gewesen wären.

    Stattdessen wird von vornherein auf Diskursimplosion gesetzt durch Moralkeule, Studienergebnisse, die in ihrer unterstützenden Einhelligkeit misstrauisch machen, sowie dem Merkelschen Regierungsstil der volatilen politischen Kehrtwenden.

    Tja, aber gegen die grassierende Kinderarmut in Deutschland gibts immer noch kein Rezept, näch. Dafür immer noch zuwenig Unterstützung für Alleinerziehende, außerdem wiederkehrende Forderungen nach Abschaffen des Ehegattensplittings und das „Reformierte“ Unterhaltsrecht. Und: Lächerlich minimale Kindergelderhöhungen, die wie Almosen wirken.( Auf Babywindeln zahlt man übrigens immer noch 19% MwSt, die Entsorgung kostet pi mal Daumen nochmal soviel wie der Gegenwert in frischen Windelpaketen. )
    Das Gymnasium als Bildungsinstitution hat man sturmreif geschossen.
    Die Grünen als Partner von Ingenieuren?
    Haha, wo soll der Nachwuchs denn Höhere Mathematik lernen , auf der Gemeinschaftsschule vielleicht?

    Oder auf der teuren Privatschule, die sich Familien mit mehreren Kindern kaum leisten können, zumal wenn Vattern in der Autobranche jetzt um seinen Job zittern muss…? Fragen!!!!

    Ganz ehrlich: unter diesem Regierungsmainstream werden mir zuviele Probleme durch Diskursverweigerung, Sprachregelungen und Einschnitten bei der Meinungsfreiheit “ neutralisiert“. Die ungeheilten Folgewirkungen drohen indes, sich zu potenzieren.

    Deshalb wähle ich eine Partei, die durch Kleine und Große Anfragen wenigstens zur regierungsamtlichen Auskunft über hausgemachte und sonstige Problemlagen zwingt und Missstände dann öffentlich schonungslos benennt.

    Wenn weiße alte Männer nebenher mal etwas ausfällig werden, dann heiße ich das nicht gut und mache mir auch den Inhalt in solchen Fällen üblicherweise nicht zu eigen.

    Ich bin ein Fan der sachlichen Debatte mit stellenweise moderater Zuspitzung.

    Aber ich sage auch: so wie alternde weiße Frauen oder Männer von Grünen oder SPD immer wieder gern in den Wald hineinpöbeln, so schallt es manchmal halt heraus, zumal im Wahlkampf. Wie gesagt, wenn es dann aber jemanden trifft, der mir bisher nicht als Amtspöbler in Erinnerung war: das finde ich betrüblich, ganz ehrlich, und ich stimme Gauland im konkreten Fall auch nicht zu, zumal ich Frau Özuguz auch noch in folgender Hinsicht Recht geben muss: in diesem Land ist in der Tat alles Mögliche en Vogue, nur nicht deutsche Kulturtraditionen. Jedenfalls nicht solche, auf die wir mit Recht stolz sein könnten. Für den Ingenieursnachwuchs beispielsweise wird zuwenig getan.

    Ich wundere mich in diesem Fall etwas über Herrn Gauland, der doch dieser Tage über andere Themen ( Russland, Migrationskrise) wiederum gescheitere und teilweise auch pragmatischere Dinge gesagt hat, als man sie von vielen Roten, Grünen bzw Schwarzen hört.
    N’empêche: eine Wahlalternative zur AfD sehe ich für mich auch nach Gaulands letztem Missgriff und nachdem alle Anständigen der Republik über ihn zu Gericht saßen, nach wie vor nicht.

    • noch dazu ergänzend
      … möchte Ihren Beitrag noch um ein Thema ergänzen, das derzeit in einhelliger demokratischer Empörung hochstilisiert wird:
      .
      Gerhard Schröder sollte bei Rosneft so richtig fett absahnen. Ich würde es ihm von ganzem Herzen gönnen. Das kleingeistige, missgünstige und undankbare Merkeldeutschland ist gar nicht in der Lage zu schätzen, was Schröder geleistet hat.

      Mit Nord Stream haben wir eine Gasversorgung, an deren Durchleitung unsere ukrainischen und polnischen „Freunde“ weder mitverdienen noch die sie erpresserisch unterbrechen können.
      .
      Sollte es wirklich nur Zufall sein, dass unsere polnischen „Freunde“ nach der BTW unserer polonophilen Kanzlerin eine billionenschwere Reparationsrechnung präsentieren werden? Merkel, im Denken der sozialistischen Internationale politisch sozialisiert, hat nicht das Format Kohls, der polnische Reparationsforderungen schon 1990 bei den Zwei plus Vier Verhandlungen in Paris mit der Grenzfrage hat abblitzen lassen. Merkel wird mit tatkräftiger Unterstützung ihrer moralingesäuerten Schwesterparteien SPD und Grünen einige Milliarden für die ach so gerechtfertigten Forderungen Polens locker machen …

      edSE

    • Die Polen sind angefressen, ausgerechnet von den Deutschen zu Unholden gemacht zu werden – ich kann sie verstehen.

    • Russischdeutzsche Männerfreundschaften
      … haben diesem Land schon 1989 mal Glück gebracht.
      Gerd is a godsend

    • Menschenskinder!
      „Deshalb wähle ich eine Partei, die durch Kleine und Große Anfragen wenigstens zur regierungsamtlichen Auskunft über hausgemachte und sonstige Problemlagen zwingt und Missstände dann öffentlich schonungslos benennt.“

      Endlich!! Dachte schon ich wäre der Einzige unter approx. 82 Mio der DEN GRUND kennt, warum die AfD in den BT gewählt werden muß! Heidablitznochamolowweraa!

      (Gleichzeitig ist das natürlich auch mit die Hauptursache der maaslosen Verteufelung des zukünftigen „Störenfrieds“ durch die Altparteien und deren angegliederten Medien)

    • Gauland finde ich gut.
      Er ist ein Wadenbeißer. Seine Hundekrawatte zeugt von Selbstironie. Und er gehört im Gegensatz zu manchen SPD-Leuten nicht zu denen, die Kollwginnwn nicht die Hand geben, weil sie keinen potentiellen Koalitionsparteien angehören. Im übrigen gehört er zu denen, die den selbsternannten Anständigen die Masken runterstreift.
      Im übrigen: wenn es ihn nicht gäbe, gäbs für Monothematiker wie Herrn Bender noch weniger Verwendung! Hahahaha

    • Mein Instinkt sagt; Dem kann man nicht trauen. Nie.

    • Polen
      Ich habe polnische Kollegen, die ich schätze und menschlich sehr mag. Polen ist mir näher, ich fühle mich ihm stärker verbunden als Russland. Ich empfinde Wohlwollen gegenüber dem heutigen Polen.

      Ich habe Verständnis dafür, wenn die polnische Regierung gegenüber der deutschen und deren Freunde in Brüssel verärgert ist.
      Ich habe Verständnis dafür, wenn sie sich Einmischung in innere Angelegenheiten verbeten.
      Ich habe Verständnis dafür, wenn sie in der Migrationsfrage zum einen grundsätzlich darauf verweisen, dass zum innersten Kern der Staatssouveränität zählt über die Zusammensetzung seiner Bevölkerung zu entscheiden und zum zweiten im speziellen daran erinnern, das schon einmal ein deutscher Staat bei ihnen zum krassen Nachteil ihres Staatsvolkes Bevölkerungspolitik betrieben hätte.

      Jetzt Reparationsforderungen für Krieg und Gewaltherrschaft zu stellen finde ich dagegen überbegehrlich, größenwahnsinnig und töricht.

      Bei Kriegsende hat sich Polen annähernd ein Viertel des Territoriums des Deutschen Reichs angeeignet, mit allen Bodenschätzen, Städten wie Danzig, Breslau oder Stettin, bestehender Infrastruktur und Industrieanlagen.
      Die ansässige Bevölkerung und die deutschsprachige Minderheit in Polen wurde nahezu komplett enteignet, teilweise durch Zwangsarbeit ausgebeutet und dann ausgewiesen. Die Ruinen Breslaus wurden als Steinbruch für den Wiederaufbau von Warschau verwendet.
      Da hat man sich doch damals einiges an Entschädigung geholt. Wenn heute angeblich eine Mehrheit der Polen meint, das wäre nicht genug, dann nenne ich das überbegehrlich.

      Größenwahnsinnig nenne ich es, weil ich nicht glaube, dass Polen international so viel Macht hat, derartige Geldzahlungen aus Deutschland durchzusetzen.

      Töricht ist es deswegen, weil Polen viel mehr von einer freundschaftlichen Partnerschaft mit Deutschland zum Nutzen beider Länder profitieren würde, als von Reparationszahlungen. Entschädigungszahlungen für Vorgänge aus Urgroßvaters Zeiten durchzusetzen, fördert die Freundschaft nicht, sondern verleitet Leute wie mich dazu, darüber nachzugrübeln, ob nicht doch Russland der bessere Partner wäre.

      Ich persönlich glaube aber nicht, dass sie das tun, weil sie angefressen sind. Ich denke es geht da mehr um Innenpolitik. Man baut sich einen gemeinsamen Feind, um die Reihen fester zu schließen und möglicherweise die Opposition als Volksverräter beschimpfen zu können.

      Vielleicht sollte man das Ganze nicht zu ernst nehmen.

    • Polen wurde von den Russen der Ostteil des Landes abgeschnitten und doert die Polen umgesiedelt. Die waren auch nur Spielball, mehr nicht. Über Schlesien müsste ich mal schreiben, ich habe da einige Bekannte, die halb deutsch, halb polnisch sind und blieben. Es ist ein sehr komplexes Thema.

    • @Don
      Werter Don,

      die Frage ist nicht, ob man Gauland vertrauen kann. Die Frage ist, ob man anderen Politikern mehr vertrauen würde als einem Gauland…
      Für mich ist der Fall klar. Man kann nur etwas bewegen, indem man eine Partei wählt, die sicher in den Bundestag kommt, aber andere Positionen vertritt als die Etablierten. Das ist nur die AfD. Dabei ist es völlig unerheblich, wie unappetitlich manche deren Politiker auch sein mögen – sie sind am Ende nur anders unappetitlich als die Vertreter der anderen. Es ist auch völlig unerheblich, ob die AfD Positionen vertritt, die man nicht teilt – weil sie eh nicht mitregieren werden.
      Am Ende ist es so, daß jede (Zweit)Stimme, die nicht zur AfD geht, eine Stimme fürs „weiter so“ ist. Ganz pragmatisch. Insofern werde ich AfD wählen. Einfach aus Notwehr. Als erste Eskalationsstufe. In der Hoffnung, daß man damit weitere Eskalationsstufen vermeiden kann. Die nächste Stufe wäre für mich dann Austritt Bayerns aus der BRD…

    • Ja, ich weiss, viele sehen das so – und ich verurteile das auch nicht. Ich will auch keinen bekehren. Es ist eben eine pragmatische Sicht, so wie meine Sicht auch pragmatisch ist. Kämen die Piraten in den Bundestag, würde ich sie auch vermutlich eher nicht wählen.

    • @Don Alphonso - Instinkt zu Gauland
      Wem kann man schon vertrauen. Der Gauland ist jedenfalls ein Rechter, damit meine ich in diesem Fall: er identifiziert sich mit dem Deutschen Volk. Positiv ausgedrückt könnte man ihn einen Patrioten nennen. Negativ ausgedrückt… Nun manche würden ihn einen Rassisten nennen. Was er wirklich denkt, kann eigentlich nur er selber sagen. Ich glaube, dass für ihn „Deutscher“ oder überhaupt „Volk“ vor allem eine ethnische Kategorie ist und erst in zweiter Linie eine kulturelle. Ich hingegen wünsche mir, dass wir jeden als Deutschen akzeptieren der „Kulturdeutscher“ ist, d.h. wenigstens unsere Sprache spricht, Toleranz gegenüber Andersgläubigen übt, nicht mit seinen Clanangehörigen eine Art Mafia bildet und vielleicht auch ein bisschen Arbeitsmoral zeigt. Wenn aber Regierungsvertreter keine Deutsche Kultur mehr erkennen wollen, machen sie es Gauland zu leicht, seine Ansicht, was einen Deutschen ausmacht, im Nebel zu belassen. Die meisten Menschen idealisieren im Alter, die Welt ihrer Jugend. Im Falle Gaulands wäre das dann eben die Welt der Fünfziger Jahre. Wer´s braucht… Gauland hat in seiner Jugend Lehrer gehabt, die den Krieg noch miterlebt hatten. Vermutlich wurden nicht alle seine Lehrer im Krieg geläutert. Es gab in den Fünfzigern kaum Ausländer in Deutschland. Homosexualität war noch strafbar und die Ehefrau durfte nur mit Erlaubnis ihres Gatten arbeiten. Ich vermute ganz stark, dass er diese Welt mehr oder weniger als Ideal ansieht. Vielleicht ist er hier und da zu Kompromissen bereit (z.B. Frauen dürfen ohne Erlaubnis arbeiten, EU-Ausländer dürfen sich hier aufhalten und arbeiten). Aber im Grunde möchte er in die Fünfziger zurück. Man muss kein Linker sein, um damit ein Problem zu haben. Genauso wie man kein Rechter sein muss, um die massenhafte Einwanderung junger muslimischer Männer abzulehnen.

    • Nur weil ich Gauland nicht mag, muss ich gleich Özoguz, Chebli, Kiyak und Co. mögen.

    • Der Don bevorzugt Politiker, die seinen bürgerlichen Habitus imitieren.
      „Sein“ grüner Landrat hat garantiert nicht die Möglichkeit, seinen Lebensunterhalt als Berufssohn zu bestreiten, weshalb er darauf angewiesen ist, sich den Verhältnissen vor Ort anzupassen. Jede Wette, dass dieser „grüne“ Landrat sein Verhalten ganz schnell nach linksgrünfaschistisch änderte, wenn er in einem entsprechenden Umfeld zur Wahl stünde. Und dann wäre er ganz bestimmt nicht mehr „sein“ Landrat.

      Ich bin auch davon überzeugt, dass der Don bei seinen Wahlpräferenzen darauf vertraut, dass linke Parteien keine Mehrheiten erreichen. Wer zu feige ist, tatsächlich seine Interessen in den Vordergrund zu stellen, muss damit leben, dass Andere über ihn entscheiden. Und damit meine ich beide Seiten, sowohl die vermögenden als auch die unvermögenden Bevölkerungsgruppen.

      Der nächste Angriff auf unser Gesellschaftssystem wird nicht von linker, sondern von islamischer Seite kommen. Danach wird es weiterhin Arme und Reiche geben, nur die Zusammensetzung der jeweiligen Gruppe wird eine andere sein.

    • „Jede Wette, dass dieser „grüne“ Landrat sein Verhalten ganz schnell nach linksgrünfaschistisch änderte, wenn er in einem entsprechenden Umfeld zur Wahl stünde.“

      Ich würde dagegen halten, die Grünen unterstellen ihm, ein verkappter CSUler zu sein.

      Der Islamismus kann gar nichts, das Problem sind seine Steigbügelhalter in den jeweiligen Parteien, die zu feige sind, das Erbe der Aufklärung offensiv zu vertreten. Nach der Wahl in der Türkei hätte man spätestens sagen müssen: Wer dieses System will, soll dorthin gehen.

    • Man merkt, dass Sie, werter Don, noch nie Politik gemacht haben,
      weshalb Ihnen die Stimmung hinter den Kulissen nicht vertraut ist. Da, wo Sie wohnen, ist es unmöglich, mit Links-Grün Mehrheiten zu erreichen. Ein Landrat wird direkt gewählt, da reicht es nicht, eine einfache Mehrheit zu gewinnen und sich anschl. Koalitionspartner zu suchen. Glauben Sie mir, „Ihr“ Landrat würde ganz schnell seine grüne Seite zum Vorschein bringen, wenn es die Mehrheitsverhältnisse erfordern. Ich glaube, Sie können sich gar nicht vorstellen, unter welchem Anpassungsdruck Leute stehen, die nicht Berufssohn werden können.

      Die nächste Generation der Grünen wird nicht mehr versuchen, auf dem Ökotrip in die staatliche Vollversorgung zu gelangen, sondern auf dem Islamtrip. Flüchtlingsbetreuung ist derzeit bei jungen Leuten angesagter als Umweltschutz.

    • Migranten sind als Thema aber reichlich unpopulär.

    • Migranten sind als Thema aber nur in der Gesamtbevölkerung reichlich unpopulär.
      Wer ins Parlament will, muss erst einmal auf die Liste, und über die entscheiden die Delegierten auf Landesparteitagen. Die Gesinnung muss zunächst zur parteiinternen Blase passen. Und bei der Blase ist Refugee-Welcome sehr populär.

      Im Übrigen sind nicht die paar Restgrünen das Problem, denn die sind schon lange nicht mehr in der Regierung, sondern die Merkel-CDU. Ich muss Ihnen sicher nicht sagen, an welcher Stelle des Wahlzettels die einzige Möglichkeit besteht, die weg zu bekommen.

    • Polnische Ostgrenze
      Eine Idee der Russen war die Curzon-Linie jetzt aber nicht.

      Die dahinter liegenden polnischen Ostgebiete waren Territorium was über das hinausging, was Polen nach Ende des Ersten Weltkriegs zugestanden wurde. Es war kriegerisch erobert worden.
      In dem Gebiet waren Polen insgesamt eine Minderheit. Nur lokal, vor allem in einigen Städten waren sie die Mehrheit.

      Nach Ende des zweiten Weltkriegs wurden von dort 1,5 Millionen Polen in die ehemals deutschen Gebiete deportiert.
      Demgegenüber wurde 5 Millionen geflohenen Deutschen die Rückkehr dorthin verwehrt und 3,5 Millionen Deutsche wurden aus Polen ausgewiesen.
      Die Mehrheit der Neusiedler in den ehemaligen Ostgebieten des Deutschen Reichs kamen mehr oder minder freiwillig aus Zentralpolen.

      Wie das ausschaute schilderte mir vor nicht allzu langer Zeit einmal ein heutiger Schlesier:
      „Eines Tages kamen Soldaten in das Dorf meiner Eltern und sagen: ‚Hier habt ihr zwei Kühe, wenn ihr dorthin geht, wo die Deutschen waren, dann werdet ihr vier haben. Hier habt ihr vier Äcker. Wenn ihr dort hin geht, wo die Deutschen waren, dann werdet ihr acht haben.‘ Daraufhin packten die Leute ihre Habseligkeiten und gingen die drei Kilometer zur nächsten Bahnstrecke, wo ein Zug mit Viehwaggons wartete, der sie nach Schlesien brachte. Alle gingen, keiner blieb.

      Vor ein paar Jahren wollte ich die Heimat meiner Eltern kennenlernen, aber dort gibt es nichts mehr zu sehen. Wo ihr Dorf stand ist heute glaube ich Wald.“

      Unter diesen Rahmenbedingungen wäre wohl fast einjeder nach Schlesien gegangen. Auch diese Leute waren nicht viel mehr als Spielbälle.

      Spielbälle wie die Balten- und Wolhynien-Deutschen, die von der Deutschen Besatzungsmacht zuvor im Warthegau angesiedelt wurden.

      Noch ärmer dran waren die Leute aus den Ukrainischen Dörfern an der polnischen Ostgrenze, die man allesamt deportierte, um sie dann in den ehemaligen Ostgebieten des deutschen Reiches verstreut anzusiedeln, damit sie keinen Ärger machen konnten und leichter polonisiert und assimiliert werden konnten.

      Ein kompliziertes Thema fürwahr. Und nicht dazu geeignet ein manichäisches Weltbild aufzubauen.

      Schreiben Sie mal über Schlesien. Das würde bestimmt ein spannendes und unterhaltsames Kommentariat.

    • Reparationsvorschuss
      Das der von den Polen abgezwackte Teil des Deutschen Reiches einen leicht zu berechnenden heutigen Wert von 880 Milliarden US Dollar hat, darf man hier offensichtlich nicht publizieren.

    • Der Kommentar war unter aller Kanone und historisch daneben. Der hier ist auch nicht viel besser. Grad so, als hätten die Polen seit dem 18. Jahrhundert eine Wahl gehabt.

    • Subkanonal
      Sie haben bloß keine Ahnung. Ich hätte es Ihnen mit Literaturstellen bzw. Links belegen können, aber das wollen Sie ja auch nicht.

  75. Urban
    Und die Kinder werden nicht mit dem X5 zur Schule gefahren.

  76. nananana
    >frühere Monarchen nannten sich “erste Diener des Staates”
    …und das aus Ihrer Feder. Da wird mir fast warm ums preussische Herz.

    • Das fand ich auch lustig.
      Was in diesem und dem letzten Beitrag an Luciano Berruti und König Maximilian II., ganz zu recht, als vorbildhaft gefeiert wird, wurde mir als Kind als genuin preußische, protestantische Tugenden vermittelt.

      Aber es ist halt alles eine Frage des Standpunkts. Aus bayrischer Perspektive sind die Worte preußisch und protestantisch eben mit nicht so hübschen Sinngehalt gefüllt. Andersrum waren manche Vorstellungen über Bayern und Katholiken in meiner Familie nicht wirklich nett.

      Schön aber, das es in beiden Lagern Leute gibt, die an die gleichen Ideale glauben, die sie aber auf der jeweils anderen Seite verorten.

    • Tugenden sind out, da haben die 68er und ihre Nachfolger den vorläufigen Endsieg errungen.

    • Das fand ich gestern sehr interessant.
      http://www.br.de/themen/religion/luther-netzwerk-reformation-100.html

      Mir war z.B. nicht bekannt, dass in Memmimgen quasi die ersten Menschenrechte verfasst wurden, bestehend aus 12 Punkten.

      In Mindelheim wirkte eine besondere Frau.

    • Tugenden
      Tugenden sind out, wenn man sich dazu bekennt.
      Tugenden sind in, wenn man sein Kind auf eine teure Privatschule schickt, von der man annimmt, dass sie dort diskret vermittelt werden.

      Aber stimmt schon, den Diskurshütern gelten Tugenden eigentlich als angestaubt, böse und reaktionär.

      Deshalb ist es ja so unfreiwillig komisch, wenn die dann von „Zivilgesellschaft“, „Anstand“, „Respekt“ und „Haltung“ sprechen.

      Ja, ich glaube auch, dass dieser „Endsieg“ ein vorläufiger und unvollkommener ist.

    • @ Philomena
      Stimmt, Revolution made in Suebia anno 1524.

      Die 12 Artikel mit ihren fortschrittlichen Bestrebungen führten am Ende zur Niederlage der aufmüpfigen Bauern und Leibeigenen, da diese auf legale, juristische Verhandlungen mit Adel und Klerus setzten, statt weiterhin illegal zu revoltieren. Der Bauernkrieg war sozusagen die erste deutsche Revolution! Mit all ihren Schrecken.

      Anna war übrigens die zweite Gattin des „Vaters der Landsknechte“ Georg von Frundsberg. Stichwort: Sacco di Roma… Hatte wohl was gutzumachen?

    • Ich sehe, Sie kennen sich aus,
      @ Frau Seidl.Wenn ich es richtig verstanden habe, hatte ER dann später Nachteile wegen seiner doch emanzipierten Frau.

      Bald komme ich wieder nach Mindelheim, um Himbeeren zu pflücken…

  77. Einfach köstlich dieser Blog
    Bitte mehr davon.

  78. Spuckt ruhig weiter gegen den Wind
    …in jedem Fall wird es auf euch zurückfallen. Euer „Pegida-Beschimpfungsstil“ gegen die Grünen kotzt mich sn

    • Na endlich ...
      aber es ist noch etwas dünn. Könnten Sie nicht noch ein paar Schippen drauflegen ? Historische Verbrechensparallelen entdecken, braune Verschwörungen gegen grüne Wohlfahrt aufdecken etcpp ?
      Das allgemeine Mitgefühl mit Politbonzen, welche sogar noch ihre eigenen Wähler verachten bleibt sonst in zu engen Grenzen.

    • Tja,
      ein bisschen kritisches Nachfragen und „Augen offen“ ist schwer zu ertragen…nicht wahr?
      Don Alphonsos Spucke würd mir gar nicht soviel ausmachen.
      Jedenfalls ist´s mir lieber als Honig, der manchem vom Maul tropft….

    • Das mit dem Spucken ist so eine Sache
      besonders wenn der Wind sich dreht. Ansonsten sei noch einmal auf einen vorherigen Blogbeitrag verwiesen: Wie man in den Wald hineinruft…

    • Aber nein
      Sicher konnten Sie die mainstream Nachrichten der letzten Zeit nicht verfolgen. Pegida ist sowas von gestern. Wird nicht mehr erwähnt, nirgends.
      Warum wohl? Passt nicht mehr.
      Ach ja, liebes Abendlicht. Ist zwar müssig, aber keiner im richtigen Leben spuckt direkt in den Wind, ausser gezwungen, wohlüberlegt und abwägend .Wissend den Kopf leicht raffiniert schräg haltend.
      Oder Torben Lias Kevin( nach dem Vater) heissend und singend und klatschend in Erdkunde( heisst heute auch anders)die Matura errungen zu haben.
      Dann schon lieber Menschen, die in EINEM Gang das Leben fahren. Wie der Italiener im vorherigen Blog.
      Beste Grüsse zu Ihnen

    • @Abendlicht - 30. August 2017 um 17:39 Uhr
      Einfach mal das Licht einschalten, hilft womöglich!

    • @Abendlicht
      Leben sie in einem Paralleluniversum? Wo es eine andere Physik als auf unserer Erde hier gibt (scheint ja eine grüne Eigenart zu sein). Jedenfalls sind die Grünen klar auf dem absteigenden Ast. Insofern wird hier im blog mit dem Wind gespuckt.
      Lustig ist übrigens ihr Name. Denn nach dem Abendlicht kommt ja der Sonnenuntergang. Hoffentlich schon am 24. September…

    • Es heißt übrigens korrekt
      GrünInnen.

    • @Abendlicht 19:01
      wenn man keine Argumente hat agiert man mit inhaltsleeren Kampfbegriffen. Typisch für totalitäre Methoden im Sinne des Machterhaltungsanspruchs grüner Apparatschiks. Statt sich mit Argumenten der Gegenseite auseinanderzusetzen wird diese diffamiert. Wohl weil man selbst entweder zu denkfaul ist oder trotz Nachdenken keine guten Argumente mehr hat. Man will sich nur nicht eingestehen, dass man irgendwo am Ende der Fahnenstange angekommen ist.

      Wir beschimpfen die Grünen nicht, es ist viel mehr als das: wir sagen die Wahrheit über sie. Ihre Ideologie ist zu einem Bündel toter Klischees verkommen, ihre Dogmatik ist antiaufklärerisch, antidemokratisch und menschenfeindlich. Sie sind längst nicht mehr glaubwürdig und obwohl man sie als Partei der halb- bis viertelgebildeten Studienabbrecher bezeichnen kann sind sie überheblich, urban-snobistisch, patronisierend, bevormundend, zwanghaft und: längst von gestern. Sie haben eben ihren Zenit schon vor langer Zeit überschritten, führen als Sachwalter von „political correctness“ und Genderwahnsinn ein Dasein als Untote.

      Sie sind nicht mehr vital, nicht mehr lebendig. Während bei uns Tierarten aussterben stellen sie Themen wie „Inklusion“ auf die Agenda, befürworten unkontrollierte Migration und leisten naturzerstörerischer Verschwendung Vorschub, indem sie die Landschaft mit Windrädern zupflastern.

      Und das darf wohl mal gesagt werden!

  79. Titel eingeben
    Bitte erläutern:
    „Fettucini al Oglio“ ?

  80. Von unten nach oben
    Werter Don Alphonso,
    beim Lesen der ersten Absätze über die Peter dachte ich immer: Was hat der denn nun, hä? – echt jetzt?! – Denn die war mir an anderer Stelle schon aufgefallen mit ihrem grünen Fliewatüüt. Aber dann, vor der Zielgeraden, wurde von Ihnen eine enge Haarnadelkurve sehr elegant und flott genommen – Chapeau!
    Ein bißchen muß ich hier und anderswo immer schmunzeln über die Rechtschaffenen, die sich mit energetischen Berechnungen abmühen um zu beweisen, daß die E-Autos keinen Segen für die deutsche Landschaft bringen. Ja, das wissen deren Lobbyisten ja auch, zumindest die ganz oben. – Sogar der Klinkenputzer für die Sterbegeldversicherung weiß auch, daß er den alten Leutchen etwas für 7.000 Flocken verkauft, das denen vielleicht 5.000 € bringt, äh – genauer dem Bestatter, denn der fragt schon rechtzeitig vor seiner Kalkulation danach.
    Hier mit den E-Autos soll jedoch nochmal richtig tief und weit ausgeholt werden zu einem gewaltigen Schlag, mit dem viel Vorhandenes für wertlos und obsolet erklärt wird, damit mit neuen Vehikeln nochmal so richtig „Schotter“ von unten nach oben transportiert werden kann. Wie schon seit Jahrzehnten in kleinerem Maßstab mit Leiharbeit, Minijobs und den sogenannten „Arbeitsplätzen“ überhaupt.
    Der Produktivitätszuwachs der letzten Jahrzehnte wandert längst nicht mehr in die Taschen der Werktätigen.

  81. Kleiner Wahlkampfhinweis
    Heute um 22:30 Uhr streiten sich auf Sat1 AfD, FDP, Grüne und Linke um das Wahlvolk.

    Das allein wäre mir noch keinen Hinweis wert gewesen, aber es gibt ein Debat-O-Meter (für PC ab 21:30 auf https://app.debatometer.com/) der Universität Freiburg, mit dessen Hilfe man die vorgebrachten Argumente per Knopfdruck bewerten kann. Die Ergebnisse werden sekundengenau von der UNI ausgewertet und zeigen dann sehr genau Zustimmung und Ablehnung der Zuschauer zu den Aussagen der Politiker/innen.

    Eine Bedienungsanleitung gibt es hier https://www.youtube.com/watch?v=vUUgk7TEKlY&feature=youtu.be

    Könnte interessant sein, oder?

    • Depp-O-Meter
      oder Proll-Oh-Meter!

      Interessant mag allenfalls das tiefgesunkene Selbstverständnis sein mit welchem diese Uni HütchenSpielchen feilbietet.

      Sollte mich nicht wundern, wenn diese Uni für eine private Organisation
      den Erfüllungsgehilfen gibt. Rein pragmatische Gründe finden sich.


    • Na ja, interessant war es zumindest teilweise schon, quasi unterhaltsam. Die Werbeorgie läßt mich aber meinen Hinweis bedauern, das werde ich mir kein zweites Mal antun.

      Wirklich interessant war aber der Unterschied der Bewertung der Kandidaten und ihrer Aussagen durch Studiopublikum und externes Publikum. Diesen Punkt sollte die UNI Freiburg einmal näher analysieren. So ganz hat mich das Debat-O-Meter auch aus einem anderen Grund nicht überzeugen können, es kann zu oft geklickt werden und manchmal scheinen die Klicks auch nicht gewertet zu werden, wie ich anhand meiner persönlichen Auswertung feststellen mußte. Es wäre wohl besser, nach jedem Statement eines Politikers zu einer Frage nur einen Klick zuzulassen. Die anzunehmende Bewertung einiger Dispute zwischen den Politikern dürfte jedenfalls die sachliche Bewertung verfälschen.

    • Hab mir das teilweise mal angetan
      Aber die Hälfte der Zeit gings gefühlt ja um Äußerlichkeiten denn um politische Inhalte. Peinlich fand ich das. Und die Gästeauswahl zum Thema Terror (die Dame, die im Batacalan war) und deren Position zum Terror (hat nichts mit Flüchtlingen zu tun…) war so offensichtlich manipulativ, daß ich dann abgeschalten hab…


    • Die persönlichen „Angriffe“ auf die Protagonisten durch den Moderator fand ich stellenweise auch grenzwertig. Wie gesagt bzw. geschrieben, mir ging es hauptsächlich um das Debat-O-Meter. Das allerdings war wohl ein Reinfall.

  82. Olivenöl
    @Dauergast

    Versuchen Sie mal spanisches Olivenöl. Soll das beste im ganzen Mittelmeerraum sein, wurde schon in der Antike nach Griechenland und Rom exportiert…
    Nehmen Sie nicht unbedingt die teuren Sorten wie „kaltgepresst“ oder „virgen extra“, die eine modische Erscheinung sind.
    Ein ganz normales Öl mit 0,4º Säure ist schmackhaft und leicht verdaulich, sowohl roh für Salat und Gemüse, als auch zum Braten von Fleisch und Fisch.
    Ein Öl mit 1º Säure ist dickflüssiger, in der Farbe grüner und kräftiger im Geschmack, kann aber manchmal schwer im Magen liegen, vor allem wenn man nicht an Olivenöl gewöhnt ist.
    Übrigens, die Italiener kaufen tonnenweise spanisches Rohöl auf, das in Italien raffiniert wird und unter italienischem Label teuer z.B. in Deutschland verkauft wird….

    • Ölivenöl...
      … ist Geschmacksache, jeder ist ja individuell. Dem einen schmeckt dieses, dem anderen jenes Öl.
      Empfehlungen zu einer bestimmten Marke, kann man schlicht & einfach nicht geben. Muss man probieren, probieren, bis man das Öl gefundet hat, was einem zusagt.

    • Ja, spanisches Olivenöl...
      … schmeckt bisher auch mir klar am besten. Schon Virgen Extra, aber trotzdem gar nicht teuer, aus dem spanischen Supermarkt. Mit leicht geröstetem Weißbrot und minimal Salz ist das bereits eine simple Delikatesse, so wie die abgebildete Brezn vom Don.
      Wobei das Universum des Naturprodukts „Olivenöl“ aber so riesig ist, daß individuelle Länder-Präferenzen aus objektiver Sicht wohl eher den Charakter von Zufallsstichproben haben.
      Die einfachen Sorten in Spanien kann man erstaunlich gut zum Frittieren nutzen. Man koste z.B. Pavia de Merluza bei Blanco&Cerrillo in Sevilla – ich wußte vorher gar nicht, wie gut man klassischen Backfisch (!) in Olivenöl frittieren kann.

    • Danke ...
      Ihnen wie den anderen Ratgebern.
      Haben Sie eine persönliche Empfehlung was die Marke betrifft ? Und ist der Säureanreil üblicherweise irgendwo in Produktbeschreibungen, ggf kodiert, zu finden?

    • Olivenöl München
      Wer in München wohnt oder da gelegentlich vorbeikommt, sollte sich bei Esteban Ruiz (Blutenburgstr. 98, 80636 München) umsehen und mit dem Ladenbesitzer bei einem offen servierten Glas Wein über erstklassiges Olivenöl reden, über Athema z. B.
      Die Adresse für Slow-Food-Enthusiasten!

  83. falscher Name
    als FührungsmitgliedIn der Grünen müsste sie doch eigentlich Frau Petra heißen …

  84. Sitzt, lieber DA
    Ich musste beim Lesen abwechselnd lachen und meinen Kopf schütteln. Auf den Punkt gebracht!

    Den täglichen Weg zur Arbeit und zurück bewältige ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln, was mittlerweile zunehmend unschöngeworden ist. Bei Reisen innerhalb der Republik und auch in die europäischen Nachbarländer nehme ich die Bahn. Ganz selten mal das Flugzeug. Ansonsten komme ich prima zu Fuß und mit dem Fahrrad zurecht.
    Somit dürfte mein „CO2-etc.-Fingerabdruck“ weniger tief ausfallen, als der besagter Dame, die Don sich hier vornimmt. Diese Dame bildet mit der Betschwester und dem penetranten Nebelhorn jenes weibliche Dreigestirn, das es mir u.a. unmöglich macht, die GRÜNEN bei der BTW zu wählen. Für den 24.09. muss ich mir echt noch was überlegen, seufz…

    • seufz…
      Sooo schwierig ist es nun auch wieder nicht:

      [ ] JA, weiter so! (CDUCSUSPDFDPGRÜNE)
      [ ] Bitte noch doller! (LINKE)
      [ ] NEIN, nicht weiter so! (AFD)
      [ ] Wahlbeteiligung erhöhen (Sonstige)

  85. fdp
    Lieber Herr Moser,

    Ich mag Sie, ich mag was Sie innig herzig schreiben, ohne intellektuellen drum herum, immer gerade aus, immer heiter formuliert, ich stelle auch fest dass, Ihre Wortspiele mittlerweile im Forum viele Nachahmer gefunden haben. Aber im Gegensatz zu Ihnen sehe ich die fdp nicht als eine opportunistische Partei, sondern als eine mit einem festen Programm, die auf ihren Zug wartet. Auf meinen berufsbedingten Reisen quer durch Deutschland, habe ich vor ein paar Tagen im Auto im dlf ein Interview mit Lindner angehört, ein leicht agitierter, cleverer, wortgewandter Politiker, er gefiel mir irgendwie, klug hat er geredet, schnelle Asylverfahren, schnellere Abschiebungen usw. Im Anschluss an das Interview habe ich sein Bio in Wiki gelesen, wo er sich als konfessionslos gibt und ich war wieder Mal begeistert, dass es überhaupt möglich ist in diesem von mir bewundertem Land, gerade deshalb, dass ein Politiker von sich sagen kann, dass er konfesssionslos ist. Ich müsste tief in die Enstehungsgeschichte der fdp eingehen, um genau sagen zu können, was für eine beitragende Funktion, in der politischen Landschaft Ds erfüllt, aber allein die Idee, dort weniger Staat, wo Staat nicht mit tut, genügt …

    Eine frohe Zeit wünsche ich Ihnen …

    • Lindner und die FDP
      Die FDP ist seit jeher opportunistisch, möglicherweise hat Lindner nun eingesehen, dass man auch den Opportunismus dosieren muss. Das wäre dann eine noch höhere Stufe des Opportunismus. Ich werde die FDP als das geringste Übel dennoch wählen, bin aber dabei nicht optimistisch. Irre ich mich, und FDP-Anhänger wie Sie, El.Pe, behalten recht und die FDP beweist tatsächlich etwas Prinzipientreue, wird mich das umso mehr freuen. Zu Lindner: Er ist ein fixer Kerl, kein Dummkopf. Ich finde ihn angenehm. Aber seine Eitelkeit finde ich etwas gewöhnungsbedürftig, ich sehe die Plakate mit ihm mit einer gewissen Fassungslosigkeit. Sollte er mal im Karstadt-Katalog auftauchen, es würde mich auch nicht wundern. Seine Bio irritiert mich. Nicht die Pleite, aber erst den Wehrdienst zu verweigern, nach Examen dann kurz als Offizier der Reserve im Verteidigungsministerium einzusteigen, offenbar ohne die Grundausbildung mitgemacht zu haben,- ich finde das komisch. Da nimmt einer den Seiteneinstieg, der nach Rasierwasser duftet. Besser wäre es, dann gar nicht Reserveoffizier geworden zu sein, das wäre ehrlich. Und ich finde, diese schönlingshafte Seite ist etwas zu unsolide. Aber bitte, im Vergleich mit dem sonstigen Angebot ist er noch gold. Wir werden sehen, ob er mit dem Mandat wächst. Ich hoffe auf einen Untersuchungsausschuss zur rechtlichen Seite der Flüchtlingspolitik. Denn auch wenn man die Flüchtlingspolitik 2015 bejaht ( tue ich nicht, aber ich kenne hochrespektable Leute die das tun), sollte einem die Frage eines Verfassungsbruches durch die Regierung Merkel nicht egal sein. Das wäre auch dann ein Thema, wenn die Flüchtlingspolitik ein offenkundiger Geniestreich gewesen wäre. Ich würde sehr gerne wissen, was die juristischen Fachbeamten in den Ministerien und dem Kanzleramt Merkel denn erzählt haben, – und dafür müsste Lindner einem Ausschuss zustimmen. Womit er die Chance auf eine Koalition gefährden würde und möglw. Langfristig die CDU als einzigen Partner verärgert. Ob er den Mut hat? Wir werden es sehen.

    • @El.pe
      Hr. Lindner ist sicher smart. Und weiß, wie er sich verkaufen muß. Und die FDP besteht aus vielen solcher smarten Leuten, weshalb man von niemanden sonst aus dem Laden irgendwas hört. Vor allem keine Positionen oder Haltungen. Das ist für mich Opportunismus pur. Unabhängig davon habe ich von der FDP seit ihrem Rausflug kein „Wir haben verstanden“ vernommen. Einfach gesagt, sind sie deshalb aus dem BT geflogen, weil sie in der Legislaturperiode davor aus rein Opportunitischen Gründen (Pöstchen und Ämter) ihr zentrales Wahlversprechen (Einfacheres gerechteres Steuersystem) gebrochen haben. Die FDP hat das nur insofern verstanden, daß sie nun vorsichtiger vorgeht. Und nichts verspricht, wo man dann Rückgrat beweisen müßte. Das ist alles so offensichtlich opportunistisch, das es stinkt. Eine Partei, die keine Positionen hat, ist nicht wählbar.

    • Lindner und die FDP ...
      Ich sollte lieber über Lindner, ein Delikatessenladen in HH schreiben, dessen Butter vorzüglich ist und allein das Zuschauen der Verpackungsvorbereitung mit einem eigens dafür geschaffenen Holzwerkzeug einem Vergnügen bereitet. Ich freue mich dennoch, dass Sie und weitere Foristen dem Lindner, dem Politiker die Wählbarkeit attestiert haben.

      Ich grüß Sie …

  86. A propos geschenkte Menschen :
    .
    .
    ..
    Ein Schenkungsvertrag kommt erst mit der rechtsgültigen Annahme zustande .

    Bescheiden , wie ich bin, lehne ich dankend ab .

    Also :
    Ab nach Hause , Beinah-Geschenke .

    Und die Frau Einladerin , samt ihrem Claqueur-Verein, und den Grünen, Sozis, Linken, 68ern, dürft ihe mitnehmen.

    Kulturspezifisch, als Reiseproviant.
    Bon appetit !

  87. Grüner Fortschritt
    So ist das also mit der E Energie gedacht.
    Statt einer Benzinkutsche braucht Frau Peter gleich mal 4.
    Soll ich mir nun auch weitere 3 Fzge anschaffen?
    Mmh, einen grossen Diesel, zum Trailer ziehen, einen Benziner Kombi für den Hund, einen Hybriden zum angeben und einen E Smart um zur Arbeit zu kommen?
    Typisch Politikergesülze, von wegen Wasser und Wein.

  88. Lieber Don, Frau Peters ist kein gleichwertiger Gegner!
    Wer noch nie im Leben regulär gearbeitet hat, der fährt auch mit einem Fahrrad auf dem Dach eines 5er BMWs herum.
    Frau Peters zu kritisieren, ist wie Fahrrad fahren im Windschatten in der Ebene. Ihren wunderschönen Beitrag über Luciano Berruti habe ich auch metaphorisch verstanden: jeder Mensch hat seine Berge, die er bezwingen muß, nicht nur mit dem Rad.
    Versuchen Sie sich doch einmal z.B. an einer so schillernden Figur wie Sarah Wagenknecht oder erklären Sie mir, welche der Presseerklärungen auf der Internetseite der AfD „gruselig“ ist. Das wären doch einmal Herausforderungen, dazu braucht es Energie und Biß wie mit dem Rad am Berg.
    Grüße Uli

    • Der ganze Gauland ist gruselig. Der Höcke auch. Ganz furchtbar.

    • @Uli49 Sahra Wagenknecht
      Was ist denn bitte an Sahra Wagenknecht „schillernd“? Für mich kommt sie eher sachlich und sehr rational rüber. Strahlt viel Integrität aus und wirkt manchmal fast ein wenig zu ernsthaft. „Schillernd“ wäre mir da echt überhaupt nicht eingefallen…

    • @ Kpax zu Wagenknecht
      S.W. argumentiert in Wirtschaftsfragen überzeugend, wagt auch kritische Anmerkungen zur Migrationspolitik, scheut dann aber den offenen Konflikt mit ihrer Partei und vertritt letztendlich die sozialistische Verteilungspolitik und die offenen Grenzen, d.h. Reden und Handeln fallen auseinander.
      Dazu kommt nach wie vor ihre Unterstützung von Maduro in Venezuela. Ihr hoher Intellekt befähigt sie zur richtigen Analyse, aber die sozialistische P.C. läßt sie gegen ihre Ratio handeln. Das nenne ich schillernd, weil der Eindruck wechselt, je nachdem von welcher Seite man sie betrachtet.
      Grüße Uli

  89. Fährdich!?
    Im Grunde haben die Grünen in Austria fertig.
    Lunacek und Felipe sind beide effektiv ’no borders‘ und gegen österreichische Souveränität, das Ziehpferd Pilz ist weg, und die Jungen Grünen sind eine Listenverbindung mit der KPÖ eingegangen.

    Ehrlich wäre gewesen, es Team Stronach nachzutun.

    • Das haben die Grünen aber noch nicht überrissen. Die brauchen jetzt diese Klatsche. Vielleicht fangen sie sich dann. Oder koalisieren auch mit der KPÖ.

  90. Wiesen Brezen
    „Das ist so eine simple, bayerische Spezialität und dennoch in ihrer Schlichtheit köstlich“

    Dennoch??? -grad zwegn- wie so vieles in Bayern.
    Man muß es den Grünen aber lassen; weit über den eigenen Tellerrand können sie nicht schauen, es sei denn jemand anderer hat vermeintlich mehr auf seinem. Der Jürgen hats oft bewiesen.

  91. wow
    Immer wieder mal lese ich hier rein und bin fasziniert und abgestoßen zugleich von dieser hinter der „Maske“ des Zynismus und intelligenten Wort- und Sprachspiels, versteckten offenen oder kaum verdeckten Hasses (vor allem in den Kommentaren),
    – der sich abarbeitet an einzelnen Menschen (C. Roth), die vielleicht nicht so ganz in das gewohnte (Frauen-)Bild passen,
    – der sich im Wiederkäuen von längst abgestandenen Themen (Verbotspartei! Ja, was soll denn alles verboten werden?) ergötzt,
    – der jeden Fehltritt, jede Widersprüchlichkeit eines anderen Menschen (hier S. Peter) als Beweis für die Richtigkeit und Wahrheit der eigenen Sicht auf die Welt verbucht (schon mal was vom Konstruktivismus gehört?)
    – der sich aus einer Frustration zu speisen scheint, die alles anders-artige, jede anders gesetzte Sichtweise auf die Welt, jeden Versuch der Differenzierung als Angriff auf die eigene Person zu erleben scheint, die sich dann wohl nur im verbalen und radikalen Rundumschlag zu wehren weiß…

    Mich irrtiert auch, dass wohl vor allem Männer hier schreiben, die Energie daraus gewinnen zu scheinen, dass sie Frauen wie C. Roth diffamieren, hassen, ablehnen, dissen…

    Mal mehr auf sich, auf die eigene Biographie, auf die Verantwortlichkeit für die erlebten Frustrationen zu schauen, könnten für den einen oder anderen vielleicht hilfreich sein?

    • Also, ich haben C. Roth auch in ihrer frühen Zeit erlebt. Muss leider sagen, dass die im Laufe der Machterhaltung zunehmend weniger glaubwürdig wirkt, und ihr Auftritt auf dem letzten Parteitag – der mit den Frauen – ist gewöhnungsbedürftig. Dass nicht jeder das schön findet, liegt in der Natur der Sache. Früher konnte es einem egal sein, weil die Grünen keine Macht jenseits ihrer guten Argumente hatten, heute ist das anders. Und vieles davon will ich nicht. Speziell nicht in Formen von Leuten, die keine Umgangsformen haben.

    • Fmk: tja, wenn Sie uns immer wieder ...
      … besuchen kommen, dann scheint Ihnen ja offensichtlich in Ihrer Filterblase etwas zu fehlen, ja? Wir sind hier alle tolerant – Sie dürfen gerne wie ein Besserwessi schimpfen, das amüsiert uns.

    • Liebe(r) FMK,
      in aller Kürze:

      – Der Betroffenheitspopulismus einer Claudia Roth ist halt nicht unbedingt der Geschmack der Mehrheit der Foristen. Diese Frau ist schlicht unfähig, Themen vom Ende her zu denken, sondern schwelgt immerzu in ihrem moralischen Überlegenheitsgefühl. Kann man machen, aber dann sollte man sich auch damit abfinden, dass sie nicht ernst genommen wird.

      Zur besonderen Belustigung die Mitschrift eines Interviews von C. Roth vorgestern im Deutschlandfunk, wo Frau Roth die eigentliche Frage der Kommentatorin wortreich nicht beantwortet…:
      http://www.deutschlandfunk.de/migrationsgipfel-in-paris-das-ende-wertegeleiteter-politik.694.de.html?dram:article_id=394552

      – Sie erklären das Thema Verbotspartei für „abgestanden“ und überholt und fragen, was denn jetzt verboten werden soll. Ist die Frage ernst gemeint ? Dass die Grünen ganz aktuell den Verbrennungsmotor ab 2030 verbieten wollen, wollen Sie wirklich nicht mitbekommen haben?

      – Sie werfen vor, dass „jede[r] Fehltritt, jede Widersprüchlichkeit eines anderen Menschen (hier S. Peter) als Beweis für die Richtigkeit und Wahrheit der eigenen Sicht auf die Welt“ verbucht werde. Gott sei Dank sind Sie von solchen Fehlern sicherlich frei und fühlen sich durch „Fehltritte“ und „Widersprüchlichkeiten“ bei umgekehrten politischen Vorzeichen selbst in keiner Weise bestätigt, richtig (ich sag nur: Trump, Gauland) ?

    • Abgesehen von Illustriertenpsychologie , FMK, was ist denn IHR
      ..
      .
      .
      . Beitrag, inhaltich, nämlich ?

      Wollen Sie ernsthaft die Grünen verteidigen ?

      Oder brrrrr.. wählen ?

      Mit Gscheidwaschlerei punkten Sie hier nicht, und moralinsauer stößt
      auf .

  92. Über 200 Kommentare!11eölf
    „Haben die alten weißen Säcke keinen Garten? Hab einen „Blattschuss“: von 0,33 l. Sonne war schön.“

    https://pbs.twimg.com/media/DIU2VckXoAAOi9l.jpg

    https://pbs.twimg.com/media/DIQOaGeXcAAYtd9.jpg

    https://pbs.twimg.com/media/DH5LpCdXYAEped8.jpg

    https://pbs.twimg.com/media/DE7D86XV0AAI8fa.jpg

  93. Fallobst nächste Straße links
    Als wählbare Realitätsverweigerer haben die Grünen im Prinzip einen Stein bei mir im Brett. Leider sind mir deren Kandidaten seit jeher dermassen unsympathisch, dass ich sie nicht wählen kann.
    Eine Alternative wäre vielleicht die jetzt wählbare „Magdeburger Gartenpartei“, aber schon wieder nicht für mich. Vor solchen Leuten habe ich Angst.

  94. Mobilität und Volksnähe
    Wieder ausgezeichnet auf den Punkt gebracht. Als ehemaliger Grünaktivist mit Düringer/Pilz-Sympathien und Autoloser sehe ich mich tagtäglich mit den Wünschen unseres Sechsjährigen nach einem eigenen Auto konfrontiert. Auch die Frau würde das wollen. Er sagt unterwegs deshalb immer zu ihr: Gefällt dir dieses Auto? Und dieses? Macht gute Schleichwerbung. Bin bis jetzt jedoch nicht gegen meine Überzeugung weich geklopft worden. Die Eltern seiner Freunde haben -im Gegensatz zu etlichen Freunden meinerseits- alle ein Auto. Das erleichtert ökologisches Handeln nicht unbedingt. Denn Öffentliche Verkehrsmittel (die auch die genannte Grüne austesten sollte) erfordern zwischendurch auch oft viel gehen. Bzw. zum Teil auch länger warten. In der Umsetzung fallen darum viele (Vor)-Sätze um.

    War deshalb gestern sehr erfreut, als der Kleine freiwillig vom Spielplatz an die drei Kilometer zu Fuß nach Hause gehen wollte, um seinen vergessenen Roller zu holen, in den Bus zu steigen und zurückzufahren. Beim Gehen konnten wir das Volk bei ihren Ritualen beobachten und sinnvolle Gespräche führen. (So wie ich gerne auch die Arbeit oder das Hobby in den Öffis fortführe. Es gibt sogar Passagiere, die beim Korrigieren helfen.) In einem Auto fahrend wäre das nicht möglich. Speziell ein Kleinkind nimmt in Öffis mehr von der Umwelt wahr, weil es dort meist höher sitzt bzw. die Eltern oder Begleiter ohne Stress mit ihm reden können. Auch kann es sogar zu Kommunikationshandlungen mit anderen Menschen kommen.
    PS: Er hat heute ein elfseitiges Heftchen mit selbst gezeichneten Disney-Cars produziert.

  95. schwarz lackierte Raute
    Danke, Don, für die Darstellung der Grünen, wie sie faktisch sind!

    Doch dazu: Gabriel-Schulz-Schröder-Özoguz fahren kein Fahrrad. Merkel fliegt Helikopter der Luftwaffe.

    Und dann das hier: unsere Zukunft!?! Zeigt Raute. Verunglimpft andere Stastschefs wie die übelsten Hetzer aus dem Volksempfänger über andere Nationen herzogen. Und ist einfach verlogen-pseudo-volksnah.

    Wer falsche Fufziger liebt, liebte Joschka wie andere heute KT:

    https://m.youtube.com/watch?v=foALJbBL0So

    Das soll unsere Elite sein?
    Wir sind politisch ein klägliches Volk von Speichelleckern, egal ob rot, grün oder schwarz.

    Mich schaudert es, was mir momentan an Politik angeboten wird. Und darum werde ich die einzige Opposition im Parlament wählen, die vielleicht zu besseren Diskursen führt als Rauten-KT aus Bayern et al.

  96. Meiomeiomei
    Erstes Twitterfoto vom grünen Wahlkampfstand, Tafel ganz links: „Umwelt ist nicht alles. Aber ohne Umwelt ist alles nichts“. Meiomei! Da hat der Texter aber einen wirklich schlechten Tag gehabt. „Geld ist nicht alles. Aber ohne Moos nix los“. Oder so?! Gell!

    Don, i mechad a Brezn mit Obazda! Oder sind Sie schon in Bella Italia?

  97. Grüne sind Existenzvergewaltiger
    Ich entschuldige mich für mein Benehmen. „Aber es kitzelte so: Sie kommen Heim; nach einem schönen Nachmittag, der sich mit Käffchen, Kuchen und purem Wasser, ziemlich lang gehalten hatte und es freute mich schon gedanklich auf dieses zarte ppYgrdJ0pWk, mit einem Hauch Urquell. Im nu war es weg!“

    Wenn man Butter bei de Fisch nei macht, ist man den Gaumenfreuden sehr nah, die uns den Mund wässrig machen, damit wir einen Bärenhunger bekommen. Die Tatsache, dass man mit Margarine nicht das essenzielle Ingrediens bei de Hand und dem Fisch hat, schmeckt man dann später. Genauso ist es, wie Sie es Beschreiben, wenn der Fürst das Gemengelage nicht kennt, hat er keinen Einblick in den „Kochtopf“ und gibt die falschen Zutaten hinzu.

    https://uploads.disquscdn.com/images/8e25ade57724aa25f2a7aef09b5ad9112cd2338ae195ff0c8a5cb3fc7d48c4d3.jpg?w=600&h=589

    Das sieht man momentan an jeder Innenstadtkreuzung oder den naheliegenden Plätzen, wo die Altparteien ihre Offenbarung preisen – die sie nicht mal dem Eid nachkamen – aber keinen Schimmer haben, was dem kleinen Mann bedrückt, weil er zu dem Zeitpunkt Malochen ist. Da reicht es nicht, dass man vor der Wahl die Städte anfährt, um sein grünes Image zu pflegen. Das hat man durch nicht Pflege verkommen lassen, weil man seinen politischen Anspruch lieber despotisch und rücksichtslos gegenüber dem Volk hat versilbern „wollen“. Ein Image in 6 Wochen zu polieren, ist nicht im entferntesten möglich! Nicht mit dieser Einstellung. Können Grüne schwimmen?https://pbs.twimg.com/media/DFrVuMeXUAAn7jI.jpg

    https://pbs.twimg.com/media/DDvAxwrXsAAkS74.jpg

    https://pbs.twimg.com/media/DD46om7XkAAcPHE.jpg

    https://pbs.twimg.com/media/DDWsEL2XsAQG1pG.jpg

  98. Umweltschutz ist eben nur Ablenkung von der grünen Agenda
    Sicher setzen die Grünen entschieden auf Umwelt-Themen, um das offensichtliche (Tabu-)Thema ignorieren zu können. Wahlkampf als Ablenkung. So wie 1998: Da war auch den wenigsten klar, dass der Liter Benzin niemals 5 Mark kosten würde, aber dafür der Doppelpass, Gendermainstreaming und Frauen bei der Bundeswehr handstreichartig durchgesetzt werden würden.

    Förderung von erneuerbaren Energien gab es dann zwar auch. Aber genau das war ja auch ganz und nicht zum Nachteil einiger Leute im grünen Umfeld.

    Und genau das würde ich auch beim Thema Elektro-Autos erwarten. Würde mich nicht wundern, wenn sich dies in 10 Jahren als Lobbyismus in eigener Sache entpuppte. (Wenn es bei den Alten geklappt hat…) Besser wäre es, so etwas träte vor der Wahl zu Tage.

  99. 'Nur tot könnte man...
    weniger Emissionen als ich verursachen…‘

    Wie war das noch gleich mit ihren vielen Sprit(z)touren über den Alpenhauptkamm…

    Heute auch mal wieder einen herrlichen Tag mit meinem eigentlich längst als Stadt-/Reiserad ausrangiertem 94er Trek 970 verbracht. – Aber irgendwie will diese alte Liebe (an der allerdings außer dem Rahmen kaum noch was original ist) nicht rosten: Trotz mannigfaltiger Auswahl (bei weitem nicht so groß wie die Ihre) stelle ich fest, daß ich seit 3, 4 Jahren eigentlich nur noch mit ihm fahre. – Wenn die Tempohärte nachläßt (und/oder man in weibliche Begleitung fährt) lernt man die Entlastung des Rückens und die Reduzierung des mit der Belastung desselbigen verbundenen Schweißes irgendwie zu schätzen… – Mal gucken wie das mit der alten Liebe weitergeht, seine Ablösung steht im Fahrradzimmer und wartet nur noch auf die finale Einstellung der Sitzposition… – Trecki lacht und meint, daß das neue Hardo Wagner sich bestimmt bei Matsch und Regen zieren würde und es bestimmt auch keine fünf Minuten vor dem Badesee alleine stehen könnte, ohne vor Angst, gestohlen zu werden, zu schreien…

  100. Ein bißchen enttäuscht
    ob des neuen Beitrags: Was ist aus Ihrer Radreise und den in Aussicht gestellten Berichten geworden?

    • Wir haben einen Wasserrohrbruch im historischen Bruchsteinkeller :/

    • Titel eingeben
      Das hört sich wenig erfreulich an. – Aber es würde mich nicht wundern, wenn auch daraus würde eine kurzweilige Geschichte…

    • Ich zitiere:
      Es gibt keinen Schaden, wo nicht auch ein Nutzen dabeiwäre. Das gilt für Houston in Texas ebenso wie für Dons Keller, aus ersterem Ereignis werden ein paar schöne Tweets entstehen (oder sind schon entstanden, z. B. Wow!), im anderen Fall rechne ich (wie TS) mit einer Parabel über den Unterschied zwischen einem Flachdachbungalow in Cheapside und einem richtigen Haus in richtiger Lage. Oder so ähnlich.
      Das gefährdet aber doch wohl nicht die Eroica-Teilnahme?
      Gruß K

  101. LARP
    Süß die Grünen.
    Live Action Role Play
    Immer eine Freude,
    wenn eine Partei sich das Spielerische hin zum
    Lebensabend erhalten kann.
    Ferne zum Volk? Wie niemand sonst!
    Und doch sinnbildlichst für die eigenen
    Wähler im Land.

  102. Ich erkläre grüne Energiepolitik immer so :
    Mutti sagt dem Kind von klein auf, man pupst nicht in der Wohnung, dazu geht man auf den Balkon, aber bei der Gelegenheit lass die Tür zum Lüften offen.

  103. Ablenkung vom eigentlichen Problem
    Wer sich heute um den Umweltschutz in D Sorgen macht, ist ein Propagandaopfer. Das eigentliche Problem in Deutschland kann man unter den Stichworten Euro, Massenmigration, Pflege beispielhaft unter die Lupe nehmen. Es geht nicht darum, im September die Grünen nicht zu wählen. Wenn man CDU wählt, bekommt man die Grünen nämlich möglicherweise auch. Merkel muss weg. Die Alternative ist klar, wird aber nicht benannt.

    • Katja Wipp ...
      … ist eine gescheite Frau!
      Warum sitzt sich nicht im Parlament, Landtag oder Gemeinderat?

      Ich darf nicht, sonst würde ich sie wählen!

  104. Politiker nach ihren Opportunitätskosten bezahlen ....
    …. d.h. ihnen das zu vergüten, was sie vor ihrem Mandat verdient haben, dann gäbe es m.E. gar keine grüne Partei (mehr) und auch keinen Buchhändler als Bundeskanzlerkandidat.

    • Opportunitätskostenzahlung ...
      … könnte eine Lösung sein.
      Allerdings mit Deckel nach oben, z.B. doppeletes Medianeinkommen.
      Gehts dem Bürger besser, jausnet auch der Wasserkopf mit.
      Könnte die Tolleranz (sic!) für Massenarmutsmigration sinnvoll senken.

      Ansonsten wäre ich auch immer dafür Haftung für mitbeschlossene Schulden einzuführen. Die kommen mit Mindest-Harz vielleicht besser zurecht als mancher andere.

    • Werter Wassermann ... ich würde auch gleich die Wahlen abschaffen ...
      …. die politischen Gremien werden per Zufallsgenerator unter allen Bürgern mit DE-Pass (ohne Doppelstaatsangehörige) „verlost“.
      .
      Der Antritt zum Parlamentsdienst für 2 Jahre ist obligatorisch …. die Vergütung entspricht dem Mittel aus den Gehältern der letzten 2 Jahre.
      .
      Damit wären endlich Juristen, Lehrer und sonstige Beamte unterrepräsentiert und die Gremien ein echter „Spiegel der Gesellschaft“.
      .
      Ich meine, die alten Griechen hätten das mal so ähnlich gemacht; muss ja nicht alles schlecht sein was aus GR kommt.

    • Gewählt wird nur noch das Verfassungsgericht ...
      … damit den vom Losglück Gerufenen nicht der Gaul durchgeht.

  105. Es gibt doch auch schöne grüne...
    …. BMW, Frau Peter.
    Wenn Sie mit dem Barockengel bei Don vorfahren, schimpft der nicht mehr mit Ihnen, wählt Sie und alles wird gut.
    https://ixquick-proxy.com/do/spg/show_picture.pl?l=deutsch&rais=1&oiu=http%3A%2F%2Fwww.polizeioldtimer.de%2Fimages%2FBMW-501%2FISAR-12_Polizeioldtimer-Mus.jpg&sp=17c0cf2d848ab3670cac2ea373f32b07
    Auch beim Moser, Otto mal vorbeirauschen, wenn Sie ihm erzählen,
    den Barockengel hätte Inspektor Wanninger gefahren, wählt auch der Moser, Otto Sie.

    • NEIN ,der Moser Otto wählt niemals grün, wurscht, was für Autos oder Radln die mit
      .
      .
      . dem den Bürgern gestohlenen Geldern fahren.

      Der Moser Otto möchte Grüne mit einem 4-Achser Actros überfahren, den er heute bei Baumarbeiten gesehen hat.

      Und damit die Sache richtig spritzt, tut der Moser Otto Wackersteine laden, bis die 4 Achsen quieken.

      Aufbrachen ohne Schuß, nennt man das .

      SCHMATZ !!!!!!!!

  106. Der gemietete grüne PS Protz ist vermutlich grün foliert ....
    …. und nicht lackiert.
    .
    Das kostet so ca TEUR 2 und schafft Arbeitsplätze für Migranten (die das Auto vor der Folierung rentenbeitragserhöhend sauber machen).

  107. Emmessionsfreies Radeln gehört zur unspezifischen deutschen Kultur
    Wunderbar diese Glosse zum Radeln und dem hypokritischstem Weltbild der Grünen – Ja, wo kommt er her der ganze von der E-Mobiltät provozierte Strom, von Atomkraftwerken unserer europäischen Nachbarn? Und das ist doch prima, viva al verde möchte man dann da singen…. schön, die Anekdote vom geretteten Trek – es gibt noch so viele alte Räder, die wieder fit gemacht werden können, bevor ich auf ein gedrosseltes E-byke steige. Wir werden noch sehr lange in der Mitte Europas für die Langstrecke auf den Verbrennungsmotor setzen, nicht nur auf der Straße und im Güterverkehr, auch gerade auf den Wasserstraßen wird noch viel Wasser den Rhein hinunterfließen bis die Tanker von Rotterdam nach Basel mit Elektromotoren fahren – vielleicht doch mit Nuklearantrieb – verwette meinen Radlerhintern, dass wir bald wieder einsteigen beim Atomstrom bei der Saftnachfrage – eben auch ein Aspekt der unspezifischen deutschen Kultur jenseits unserer schönen, von mir so geliebten und von Ihnen – Don Alphonso – so verwöhnten deutschen Sprache.

    • Warten sie ab, die Grünen werden sicher entdecken, dass gerade mein Server besonders umweltschäflich ist, und abgeschaltet werden muss, zugunsten der Eisbärenbabies.

  108. Wen soll man nun wählen?
    Hast du einen Tipp, hab immer Grün gewählt doch gehts dieses mal einfach nicht mehr, zu viel ist zu viel. Den Lindner? ÖDP? Piraten?

    • Ich wähle wahrscheinlich Piraten, aber aus Gründen, die für viele andere nicht passen. Ich weiss es auch nicht.

    • Tipp: Wahlomat!
      Seien Sie ehrlich zu sich und geben SIe auch nur dort ihre Stimme ab, wo die Frage für Sie von Bedeutung ist (sonst einfach „neutral“). Dann schauen Sie sich an, was rauskommt, und denken sich Ihren Teil.

      Im Übrigen ist die wesentliche Frage aus meiner Sicht, ob man noch in der Lage ist, „für“ eine der Parteien zu wählen, oder ob man schon so weit ist, dass man nur noch „gegen“ jemanden wählt. Wenn man schon im zweitgenannten Stadium ist (wie ich), dann verliert miserabelstes Personaltableau stark an Abschreckung.

      Zum Schluss noch – Definition von Wahnsinn: Wahnsinn ist, wenn man immer wieder dasselbe tut in der Erwartung, es könne dabei etwas anderes herauskommen. Wer also mit Merkelpolitik unzufrieden ist, aber trotzdem CDU/CSU, SPD, Grüne oder FDP wählt und sich dann wundert, dass Merkel weitere vier Jahre regiert ist klar wahnsinnig. Wie man im Übrigen auf die Idee kommen kann, dass ausgerechnet die aktuelle Kanzlerin diejenigen Krisen lösen kann, welche sie selbst in erster Linie verursacht hat, ist mir schleierhaft.

      Aber sehen wir es positiv: in 100 Jahren sind wir eh alle tot…

    • in 100 Jahren sind wir eh alle tot…
      Ja, höchstwahrscheinlich, jedenfalls die Überzwanzigjährigen.

      Versuchen Sie sicherzustellen, dass ihr toter Körper nicht für wissenschaftliche Zwecke verwendet werden darf.

      Stellen Sie sich vor, Sie werden nach 1000 Jahren zusammen mit Simone Peter reanimiert.

    • S&R
      Schatz, bist du das?!

    • ist vielleicht
      keine Schlechte Idee. Eigentlich war ich schon bei der FDP angelangt. Aber jemanden zu wählen der sagt man muss die Grenzwerte überdenken statt für saubere Luft in den Städten zu sorgen das geht auch nicht. Die grüne Gender, Migrations, Verbots, Beamtenklientel und dann auch noch Luftverbot über Syrien verhängen – Politik ist wirklich ärgerlich.

    • Die FDP wird Sie verraten, wie sie das schon immer getan hat. Hoteliersgeschenk!

    • Mein neuestes Hobby ....
      …. ist das Zusammenfassen des wahren Programms der Parteien in einem Satz. Hier meine aktuellen Vorschläge:

      CDU/CSU: Hauptsache wir sind Kanzler!
      SPD: 1960 reloaded!
      Grüne: wir tanzen unser Regierungsprogramm!
      FDP: wir sind wieder willig und billig!
      Linke: die neue Mauer bauen wir erst später!
      AfD: ein bisschen braun geht wieder!

      @Nafritete: äh, ich vermute nicht …?

      @Hausschwein: naja, bis dahin gibts auch etwas, was die Probleme von KGE heilt

      @Piraten wählen: Grenzwerte zu hinterfragen, die willkürlich festgesetzt wurden, muss nicht falsch sein…

    • Lindner ...
      … ist wählbar; ÖDP, Piraten usw. sind esoterische bzw. stalinistische Spinner.

      Veröffentlicht am 29.06.2010: „… Auf die Frage, ob die Hoteliers-Umsatzsteuer wieder auf den regulären Satz von 19 Prozent angehoben wird, sagte Lindner, das gesamte Umsatzsteuersystem müsse auf den Prüfstand und einfacher werden. „Wir müssen das dadurch korrigieren, dass der Bundesfinanzminister rasch die ohnehin verabredete Kommission zur Überprüfung der Umsatzsteuer einsetzt.“ …“ [Zitat-Ende] Damals war Lindner FDP-Generalsekretär.

      Ganz abgesehen davon ist die MWSt ein durchlaufender Posten, sich bereichern konnte wirklich niemand durch die Senkung auf 7 Prozent der zu Jahresbeginn 2010 eingeführten Hotel-Steuer. Vielmehr ging die Zahl der Hotel-Übernachtungen nicht mehr so dramatisch zurück wie unmittelbar nach Einführung der Hotel-Steuer, was ja der Sinn der ganzen Senkung sein sollte.

      Seit 2015 freilich haben die letzten Scheunen Staatsgäste hunderttausendfach und auf ewig, die öffentliche Hand zahlt jeden Preis, wir sind was ganz anderes gewohnt. Die FDP hatte das Glück, bei der Kanzler-Geistesumnachtung nicht im Bundestag dabei gewesen zu sein. Das Glück ist meistens bei den Tüchtigen.

    • Fool me once – your fault.

      Fool me twice – my fault.

      Zumal die FDP in den letzten 4 Jahren nichts geleistet hat. Sie sass nur rum und kassierte Spenden.

    • Das war eher Anpassung an die Konkurrenz
      und gilt auch für jede vermietete Ferienwohnung bzw. Pension.

      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/158485/umfrage/mehrwertsteuersaetze-in-europa-nach-normalsatz-hotel-u-restaurant/

      Wie man sieht, gelten in der Schweiz 3,8%.

    • Mein persönlicher Favorit an selten dämlicher Wahlwerbung ...
      … in der Kategorie „Geschichtsvergessenheit“ ist diejenige der Marxistisch-Leninistischen-Partei Deutschlands (MLPD):

      „Recht auf Flucht !“

      Und man denkt sich nur: sind die so vergesslich oder glauben die das nur von ihren Wählern ?

      @FDP: die Hotelierssteuer war das eine, aber zusätzlich haben sie im Zusammenhang mit der Euro-Rettung versagt, wo sie meine letzte Hoffnung waren – der einzige, der da aufrecht geblieben ist, war Herr Schäffler, der Rest hat sich verkauft, um weiter regieren zu können.

      Ein wirklich liberales Profil kann ich bei der FDP bis heute nicht mehr entdecken. Die FDP ist für mich der gelblackierte Wurmfortsatz des Merkelwahlvereins CDU…

    • Wan soll man wählen...
      Meine große Sorge ist, dass es laufen wird wie bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt letztes Jahr. Den ganzen Wahlabend und die halbe Wahlnacht haben die Grünen gebangt, ob sie überhaupt in den Landtag reinkommen. Da waren sie sehr kleinlaut. Am Montagmorgen war klar, mit 5,2% gerade so geschafft.

      Danach wurde der Wahlnachtalptraum ganz schnell vergessen: Ministerposten aushandeln, Forderungen ins Koalitionspapier schreiben und jetzt mit viel Arroganz mitregieren. Führen sich auf, als hätten sie breite Teile der Bevölkerung hinter sich.

      Am 24.9. wird es meiner Meinung nach so ausgehen:

      CDU gewinnt, sucht Koalitionspartner. Entweder kuscheln sich die SPD-Granden weitere 5 Jahre ins Merkelnest, schon alleine wegen der Ministerposten. Oder es haut bei denen mal einer auf den Tisch und sagt, bevor wir noch weiter ins Bodenlose stürzen,machen wir mal Opposition, um uns wieder neu aufzustellen. Ich halte die erste Variante aber für die wahrscheinlichere.

      2. Möglichkeit: die SPD will wirklich nicht koalieren, dann wird es für Merkel schon enger. So wie es jetzt aussieht, reicht es weder für Schwarz-Grün (ihre Traumvariante), noch für Schwarz-Gelb. Bleibt Schwarz-Gelb-Grün, mit der Konsequenz wie oben erwähnt: die Grün*Innen lassen sich trotz schlechter Wahlergebnisse ihre Regierungsbeteiligung mit Maximalforderungen vergolden (ich sage nur „keine sicheren Herkunftsländer“, „Verbrennungsmotor“, „Familiennachzug“, „Gender“…).

      Deshalb ist aus meiner Sicht das wichtigste Ziel für diese Wahl: die Grünen müssen rausfliegen aus dem Bundestag, damit sie weder für Schwarz-Grün noch für Schwarz-Gelb-Grün zur Verfügung stehen.

      Okay, weitere 5 Jahre GroKo ist auch gruselig, aber besser als Variante 2. Und wenn es endlich mal eine ernstzunehmende Opposition im Bundestag gäbe, dann vielleicht sogar zu ertragen.

      Ansonsten bleibt mir als Wahlempfehlung nur an den Spruch von Frau von der Leyen nach den Landtagswahlen 2016 zu erinnern:

      „Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sieht im Ausgang der drei Landtagswahlen vom Sonntag keinen Grund für einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik. In Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt hätten mehr als 80 Prozent der Bürger für Parteien gestimmt, „die eine europäische Lösung der Flüchtlingsfrage befürworten und den Kurs der Kanzlerin unterstützen“, sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. “

      aus (sorry Don, war beim Googlen der erste Treffer):
      http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-03/landtagswahl-angela-merkels-fluchtlingspolitik-reaktionen-ursula-von-der-leyen

      Überlegen Sie also einfach, welches Thema für Sie diese Wahl bestimmt und welches Zeichen Sie der Kanzlerin senden wollen.

    • Mein Zeichen kann man hier täglich nachlesen. Wir müssen die DDR wieder auf ihr Territorium zurück drängen.

    • Nur aus reiner Gehässigkeit
      würde ich AfD wählen.

    • @S&R
      Sorry. :-)

  109. Die GrünInnen
    Bald werden sie Atomkraft im Ausland unterstützen, um von möglichen Havarien zu profitieren…

  110. Latein!
    Lieber Don,

    Weil ich das leider schon öfter feststellen musste: „Das Klientel“ gibt es nicht. Wie jedes aus dem Griechischen oder Lateinischen stammende Fremdwort behält auch „Klientel“ dasjenige grammatische Geschlecht, welches es auch in der Ursprungssprache hat. Clientela ist im Lateinischen weiblich, also muss es „die Klientel“ heißen, unabhängig davon, was halbgebildete Journalisten so tun. Deswegen sagen Sie ja auch z.B. der Respekt“ und nicht „das Respekt“, denn respectus ist im Lateinischen männlich. Ich dachte immer, Sie hätten Latein gelernt.

    • Ja, Sie haben recht.

    • Trotz allem
      bestelle ich eineN Grappa, weil ich den Oberbegriff Schnaps bestelle und das Endungsgetue dick hab.
      Im Bayerischen ist es der Butter, manchmal das Teller usw.

      Aber: Sie haben Recht, und wer Recht hat, zahlt a Mass.

      Außerdem: Wenn schon, denn schon: die Us-Endung ist soo trivial nicht:
      Respectus gehört zur U-Deklination, und die u-Deklination kann verschiedene Geschlechter haben, meistens allerdings männlich.

    • Schön in der Regierungsstimme (Deutschlandfunk):
      „Klientels“ und „Klientelse“ (Pluralbildungsversuche ömmeliger DLF-Sprecher).
      .
      Über den Land-der-schon-länger-hier-Lebenden-Funk (wieso die sich noch „Deutschland“-Funk nennen? Ist doch nazi) amüsiere ich mich immer. Ein bis zwei Minuten zuhören, ein unfreiwilliger Dummwitz ist sicher dabei.

  111. Zehnprozentiger Gesellschaftswandel
    Das muss man den Grünen lassen. Seit Jahrzehnten als Koalitionspartner mit ca.10% Wählerlegitimation konnten sie die Gesellschaft schön umkrempeln. Als jüngstes Beispiel schafft es diese Partei in Hessen, den Sexualkundeunterrricht in ihrem Sinn zu reformieren mit all seinen unschönen Begleiterscheinungen.
    http://www.fr.de/rhein-main/landespolitik/sexualerziehung-in-hessen-hessen-verteidigt-sexualkunde-a-1272447

    Das lässt die CDU ebenso zu wie ein neuer Islamunterricht unter fachkundiger Mitwirkung von DITIB. Der Kultusminister betont, dass er da keinerlei Beanstandungen sieht.
    http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2016-10/hessen-schule-sexualkunde-demonstration

    Da das die Grünen mittlerweile schon seit Jahrzehnten mit den Volksparteien machen, und diese im Umkehrschluss aus purem Machterhalt mit sich machen lassen, ist die Gesellschaft heute für alles offen und redet sich unter tatkräftiger Hilfe der Medien vieles schön.

  112. Eine schöne Oberfläche ist sicherlich hilfreich
    Ich mache einen kleinen Ausflug, der aber nicht
    zu weit weg von hier führen soll.
    Es geht ja auch um Oberflächen und was darunter ist
    und um journalistische Arbeit.

    Im Mutterschiff gibt es einen Artikel über den
    Cheflobbyisten der Automobilwirtschaft
    (Was ja zum heutigen Thema gehört)
    Es gibt die Meldung des Redaktionsnetzwerk Deutschland
    das da jemand neue Pläne hat.

    Redaktionsnetzwerk Deutschland lt
    Wikipedia:

    Das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) ist die zentrale Redaktion der Madsack Mediengruppe in Hannover. Deren größte Kommanditistin ist die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft, das Medienbeteiligungsunternehmen der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD).

    Das RND wurde 2013 gegründet. Es versorgt nach eigenen Angaben „mehr als 30 Tageszeitungen mit einer täglichen Gesamtauflage von mehr als 1,4 Mio. Exemplaren“ mit überregionalen Inhalten, „darunter sowohl Madsack-Titel und -Beteiligungen (u. a. Leipziger Volkszeitung, Hannoversche Allgemeine, Märkische Allgemeine) sowie externe Partner (z. B. Kieler Nachrichten, Hildesheimer Allgemeine“).Das RND erreicht damit nach eigenen Angaben „täglich etwa 4 Millionen Leser“.

    Wäre es nicht günstiger zu Schreiben:
    lt des SPD-nahen Redaktionsnetzwerk Deutschland
    zu schreiben um zu zeigen was unter der Oberfläche ist.

    PS meldet das…Redaktionsnetzwerk Deutschland
    habe ich in letzter Zeit im Mutterschiff öfter gelesen
    ohne eine Statistik parat zu haben.
    Man sollte ggf hin und wieder dem Leser sagen wen
    man da eigentlich zitiert.

    • Ja, ich bin da auch etwas seltsam angetanb – aber das macht die Wirtschaft, das ist besonders erstaunlich.

  113. Realsatire
    Der 530er und das schöne Fahrrad auf dem Dach wären noch vor einigen Jahrzehnten für einen Grünen-Wahlkampf undenkbar gewesen.
    Irgendwie wirken die Bilder auf mich beunruhigend, aber auch belustigend.

    Die Anmerkung sei erlaubt, dass zumindest auf dem Parkplatz vor dem Bio-Laden, in dem ich manchmal einkaufe, genau solche Autos und noch viel „noblere“ PKW und SUV parken. Und es dürfen nur Kunden des Bio-Ladens auf diesem Parkplatz parken.

    Auch wenn es auf den ersten Blick noch so absurd ausschaut, wenn Grüne-Wahlkämpfer/-innen mit dicken Verbrennungsmotoren unterwegs sind, so nimmt dieser Anblick vielleicht einem bestimmten Teil der Grünen-Wählerschaft das schlechte Gewissen, dass diese -einig mit ihrem ungeteilten „Selbst“- sonst vielleicht überfallen müsste.

    Insofern betont der starke PKW letztendlich doch, dass man als Grünen-Wähler nichts Verkehrtes macht, wenn man der Parteispitze folgt und es mit dem Grünen-Gewissen nach dem Bio-Laden-Einkauf auch mal gut sein läßt, und sich dann gewissermaßen berechtigt fühlt, auch mal etwas Dreck in die Luft zu blasen.
    Man passt ja auch zu Hause wie Hölle auf, dass man den Müll richtig sortiert. Und das individuell errichtete Haus entspricht auch irgendwelchen Öko-Standards.

    Mehr „Grün“ geht eben in unserer Gesellschaft nicht, die Fahrradfahrer entstammen der längst vergessenen „Fundi“-Kaste und müssten eigentlich schon ausgestorben sein.

    Was Jutta Ditfurth wohl dazu sagen würde?

    • Ja, die Grünen sind mittlerweile mehr so eine Moral- und Verbots-FDP mit Klientelfixierung. Sozial geht anders.

  114. P.S.: @Don... ?
    Was ist das eigentlich für ein merkwürdiges Etwas auf dem siebten Bild Ihres Blogs?
    Da befindet irgendetwas in bayerischen Nationalfarben auf einem Stab. Ist das eine der berühmten „Bierkugeln“?

    • Das ist eine Henne aus Ton, bemalt mit Rauten.

    • P.P.S.: Don... ?
      Aus Ihrer freundlichen Antwort entsteht natürlich die Folgefrage: Was bedeutet so eine Henne aus Ton?

      Wird diese zu bestimmten Volksfesten als Symbol für etwas gezeigt oder schmort Sie jahrelang am Dorfeingang als Mahnung für irgendetwas, ist sie gar einem Denkmal gleich? Wird sie nur einmal im Jahr zu einem bestimmten Anlaß gezeigt?
      Oder ist sie gar ein außergewöhnliches Hinweisschild auf eine Händel-Braterei?

      Da ich meine Schulzeit und das dann folgende Leben bis zum heutigen Tag vorwiegend in NRW verbracht habe, werden Sie sicher verstehen, dass ein Unterricht in bayerischer Volkskunde mich bisher praktisch nicht erreicht hat.
      Und so ganz ohne Erklärung mag ich das optische Phänomen nicht bewundern.
      Helfen Sie mir!

    • Die stellt man einfach als Dekoration in den Garten.

      https://de-de.facebook.com/Gmund.Keramik/

      Mich hätte ein Lachkrampf fast vom Radl gewischt, als ich um die Kurve kam, und die da auf Stecken sitzen.

    • Glucke mit Rauten
      Na, und schon haben wir ein neues Sinnbild incl Spitzname für Mutti Unsere Liebe Frau (mulf)

    • Das ist ein Basilisk , niemals nicht ein Hendl !
      .

      ..
      . Hendln kenn‘ ich aus der Nähe, die fütter‘ ich täglich, und futter‘ ich oft .

      Und dann noch weiß-blau in unseren Landesfarben !!!!

      Früher war alles mehr Gartenzwerg, und weniger Basilisk !

    • Das ist das Gmund in Österreich. Wir sind ein anderes Gmund. Bayerische Hafnerkeramil wäre auch mal ein Thema.

    • Hühnerstall
      Gmunden, Don, Gmunden! Ich wollte nur für die passende Farbe zum Thema sorgen.

    • Ulmer Spatz
      Das komische Viech mit den Rauten drauf ist das Wahrzeichen der Stadt Ulm, der „Ulmer Spatz“. Vor längerer Zeit wurde mal dazu aufgerufen, lustige Versionen davon herzustellen. Die wurden dann im Rahmen einer Wohltätigkeitsauktion versteigert. Je näher man der Stadt Ulm kommt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, eines der ersteigerten Exemplare zu sehen. Das hier ist wohl das Exemplar des Bayerischen Teils der Stadt, der Stadt Neu-Ulm.

  115. Grüne Antisienzisten
    Leider traurig, aber wahr.

    Auch die Grünen haben sich in einer parlamentarischen Vorzugsdisziplin, dem Kampf um die Deutungshoheit, koste es was es wolle, so etabliert dass sie mittlerweile auch zu meinen schienen die Realität formen zu können.
    Das läuft offenkundig nach C. Özdemir darauf hinaus die thermodynamischen Hauptsätze abzuschaffen, das die dem aktionistischen Weltverbesserungswahn doch immer wieder im Weg stehen.
    Was müssen diese Menschen verbrochen haben um derart mit dem Sinn der Realitätsleugnung gestraft zu sein? Wenn der Wähler Glück hat, existiert in der Vorstellung grüner Parteiführung eine Vorstellung von „Hauptsatz“, dann aber wohl nur aus grammatikalischer Perspektive.
    Solche Leute wollen also „nach Plan“ Wärmekraftmaschinen abschaffen.

    • Thermodynamik ist rassistisch und sexistisch und sollte verboten werden.

    • Aus dem „Nuller-Hauptsatz“ der Thermodynamik, leicht angepasst
      „Wenn ein System A (CDU/CSU der ulF-Ära) sich mit einem System B (SPD seit Beginn der GroKo) sowie B sich mit einem System C ( Grüne seit der Invasion der Goldstücke) im polit-thermischen Gleichgewicht befindet, so befindet sich auch A mit C im polit-thermischen Gleichgewicht.“
      .
      Dann sollte unbedingt noch auf die Kreislaufprozesse des 1. Hauptsatzes hingewiesen werden, also auf mögliche Aggregatzustände:
      -Erstarren in festgefahrener Idiologie (bei maximalen Jubel bei Pateitagen mit bis zu Ovationszeiten bis 15 Minuten und >)
      .
      -Dahinschmelzen unter den gutmenschlichen Herausforderungen einer kanzlerinnenverursachten Kathastrophe und sinnlos-hirnrissigem EU-Grenzwertfanatismus infolge Kommastellenverschiebung wo doch ansonsten alle Grenzen, auch bei „Sex mit Kindern“ angeblich obsolet seien.
      .
      -Sieden mit anschließendem Verdampfen auf eine quantité négligeable < 5%, also ohne die Berechtigung weiterhin unter der Glasschüssel die Sessel vollzufurzen (um sich dann verstärkt der Genderforschung hingeben zu können)
      (DdH)

    • Wie sollen Sozialpädagogen7arbeiter oder gar nicht ganz fertige Theolog*Innen
      so was auch nur im Ansatz verstehen?
      Und gar daraus Zielvorstellungen und gangbare Schritte zum Wohle eines ganzen Volkes erdenken?
      Vielleicht ginge es noch mit ein bisschen Systemtheorie. Vor dem man das System öffnete.

    • Thermodynamik ist rassistisch und sexistisch und sollte verboten werden.
      Statistik auch.
      Physik, Chemie und Biologie ebenso.
      Selbst Grundrechnungsarten.

      Mit ein bissl Marxismus-Leninismus-Stalinismus kann man sich das ja schönsaufen, -reden oder -foltern, ganz nach persönlichem Geschmack.

  116. Hihi
    Rufen die Feministinnen: Kameras sind rassistisch, weil sie weiße Menschen heller abbilden als schwarze.
    .
    Ist so wie vor einiger Zeit der Ruf der Feministinnen: Mikrofone sind sexistisch, weil sie Männerstimmen tiefer wiedergeben als Frauenstimmen. Letztere würden „kreischig“ wiedergegeben. (Kein Witz, haben führende Netzfeministinnen wirklich so kritisiert.)
    .
    Mir ist nicht ganz klar, ob man da helfen kann, ohne Hass auf sich zu ziehen. Lassen wir das mit den weißen und schwarzen Menschen lieber, ist gefährlich. Aber zu den Mikros: Liebe Feministinnen, die geben euch kreischig wieder, weil sie nicht anders können. Ehrlich.

    • Gendeismus ist sexistisch, weil die Krankheit meistens Frauen befällt.

    • Danish
      Danish hat sich dazu ausgiebig geäussert.

    • Kreichig
      „Plötzlich horchten die Hunde auf. Schon vernahmen wir den
      Motorenlärm nahender Flugzeuge. Es war der Lärm deutscher Motoren. Während die Flugzeuge der Verbündeten einen langgezogenen, metallischen Ton von sich gaben, husteten die deutschen Motoren in tiefem kreichenden Baß……“
      (Hans Habe in „Ob tausend fallen“, notiert am 12. Mai 1940)
      .
      Schrilles Kreischen eher, vor dem Mikro, innere Erregen angesichts des Ph….symbols vor der Nase bei den meistens nicht mehr Originalhaargefärbten.
      (DdH)

    • Frauenstimmen und Mikrofone
      „Mikrofone sind sexistisch, weil sie Männerstimmen tiefer wiedergeben als Frauenstimmen“

      Nu ja, bei ARD, ZDF, DLF und BR vernimmt man zunehmend (angebliche) Frauenstimmen mit angestrengtem Iwan-Rebroff-Bierbass und einem Klang, der unwillkürlich Bilder von üppig behaarten Beinen, Zähnen und anderen Folgen von heftigen Testosteron-Kuren hervorruft.

    • Da gibt es einen sogenannten Optimizer, der in den Stimmen die tiefen Anteile hervorhebt. Ausserdem wird wieder viel mit Röhrenmikros gearbeitet.

    • Über die Pest Radio-Soundprocessing
      hat Burkhard Strassmann in der NZZ Folio 03/07,
      Themenheft Radio, geschrieben.

      Man glaubt es kaum, welcher Aufwand und wozu
      – Mithaltenkönnen, klar –
      nervt nur mich nervt das Ergebnis, egal wen man einschaltet?

    • Naja, es klingen halt am Ende alle irgendwie gleich.

  117. Peters' Jargon der Eigentlichkeit
    …auf Deutsch „Bigotterie“ (D.A.) …wird zur täglichen Gehirnwäsche, wenn ich bei Lidl nur noch Papiertüten bekomme, in die ich alles eingeschweisste Gemüse, Obst, Wurst, Käse, Wasser, Fleisch etc. packe. Das ist tägliche Demütigung der menschlichen Vernunft. Das IST Orwell.

    Der grüne Terror ist menschenverachtend wie der braune. Peters mit Fahrrad vor den BMWs ist Göring mit Flinte vor der Jagdstrecke: Menschen im Größenwahn. Der deutsche Faschismus ist umgezogen.

    • Nicht zu vergessen das Schaumzeug, auf das Gemüse gebettet wird. Ich gehe aus Prinzip auf den Wochenmarkt.

    • Titel eingeben
      „Der deutsche Faschismus ist umgezogen.“ [@Gast]
      _________________________________________

      Ja, und er hat sogar wieder eine Art von Jugendabteilung, die ein Anti- davorgesetzt hat und sich dahinter glaubt verstecken zu können …
      ______________________________________________

      Abgesehen davon: Wieder einmal ein großartiger – womöglich wahlentscheidender – DON !

    • Hier auf dem Land
      sind Plastik-und-Dosen-Mülltrennung- und Entsorgung Zauberwerk.
      In einem Landkreis schmeißt man alles zamm, in einem anderen wird allein der Plastikmüll in 10 verschiedene Beutel getrennt.
      Das fällt auf, weil man, da die Entsorgung via Mülltonnen via Kosten auf den Einzelnen runtergebrochen wird, öfters zum Wertstoffhof fährt. Mit ca. 5 l Plastikmüll/Tag., gesammelt.

      Der Plastikmüll ist Irrsinn.
      Warum wird nicht jeder Discounter verpflichtet, eine Fleisch/Wurst/Brot&Dolci/Käsetheke zu betreiben, ungefähr so, wie in Italien?

      Ist schon viel Alibi-Getue dabei in D.

    • Ja, das wäre gut. Aber da sind Landkreise gefragt.

    • Der Gymnasial- Lehrerin aus unserer Kleinstadt ist das...
      …Frühstücksmüsli neulich aus dem Gesicht gefallen, als sie mit der Unterstufe die Müllverbrennungsanlage besucht hat und feststellen musste: die schmeißen alles sorgsam Getrennte zusammen und verbrennen es dann…
      Ich mach schon seit Kahren keine Mülltrennung mehr, kippe alles in den Restmüll, bin doch nicht plemplem. Übrigens haben wir in der Stadt ein Rattenproblem, wegen der getrennten Bioscheissabfuhr.

    • Ja Verrückt
      Es ist ein Irrsinn mit dem dummen Punkt, es geht eben nie um die Umwelt, das ist das Problem.
      Hier in Chile läuft gerade eine Kampagne, man will ja international dabei sein, Plastiktüten sind pöhse, derweil werden Lebensmittel offen angeboten und erst dann in die Tüte gesteckt. Bei uns werden sie verpackt und dann eingepackt und dann beim Entpacken (Aldi etc Endverbraucher)dürfen sie nicht mehr in die (Plastik)Tüte. Wie bescheuert ist das denn.
      Andererseits wird der „gelbe Sack“ in den MVAs reingeschmissen, damit der Restmüll überhaupt noch brennt. Ich denke mir oft, ganz D ist nur noch krank.

    • Das gewählte Stichwort ist durchaus angebracht....
      Das Trennen von „Wertstoffen“ und der Rückführung in den Wirtschaftskreislauf hat eine „Geschichte“….
      Ein Ketzer in meinem Bekanntenkreis meint: das Farbsortieren der Glasflaschen ist eine Übung, damit man´s nicht verlernt, grün und braun und weiß zu unterscheiden.
      Ein anderer Ketzer schmiss seinen alten Staubsauger in den Biomüll mit dem Argument, da würde jetzt „Kompost“ draus.
      @pink lipstick: der Restmüll würde gar nicht mehr brennen. Entweder man setzt Öl/Gas zu oder Papier/Plastikabfall. Das steht so wahrscheinlich nicht im Lehrplan und ist wirklich amüsant.
      Im übrigen trenne ich den Müll schon, weil ich auf diese Art und Weise Müllgebühren spare….
      Ein weiterer Vorschlag zum Wahnsinn: Küchenabfälle aus dem Küchenfenster, Fernseher aus dem Wohnzimmerfenster, gebrauchte Kondome aus dem Schlafzimmerfenster werfen…wenn das WC ein Fenster hat: dito….

    • Das "Bessere Müllkonzept" 1990/91
      Wer hat uns verraten? …richtig!

      http://www.zeit.de/1990/28/hochmut-nach-dem-fall/komplettansicht

      Ich erinnere mich noch gut, als es damals galt, per Volksentscheid in Bayern (!) die Anreize zur Müllvermeidung in eine kluge Richtung zu lenken. Wer konnte denn damals ahnen, dass man mit Müll auch mächtig „Kohle“ (nicht nur im Sinne von thermischer Verwertung) machen kann..? Tss…
      In jener Zeit konnte man sogar noch problemlos seine Frischwaren z. B. beim Metzger „eintuppern“ lassen, um den Papierlabfall klein zu halten – ist heute ja nur noch unter 4 Augen und ganz im Vertrauen möglich.

    • Wertsoff
      @Pink Lipstick

      Metalle -speziell Aluminium- wegzuwerfen finde ich frevelhaft, Bauxit gibt es nicht im Überfluß, und die Herstellung von Aluminium ist extrem energieaufwändig.
      Papierwiederverwertung spart Holz und vor allem Wasser ein.
      Machen Sie es sich nicht ein Bisserl zu einfach ?

  118. „Ich habe alle Konsequenzen gezogen...
    …und ertragen. Aber ich darf nach langer Zeit auch für mich selbst sagen: Irgendwann ist auch mal wieder gut.“
    .
    Das sagt so auch jeder verurteilte Kinderschänder.
    .
    Das Hätschelkind der Bayern (Bavaria vult decipi) präsentiert sie mir als widerwärtig selbstgerechtes Stück Faeces.
    .
    Disclosure: Dafür, dass der schmutzbehaftete Betrüger sich mir so präsentiert, kann ich nichts, die Kenntnisnahme ist also auch kein Insult. (Wobei auf so einen nun eben jeder Realitätsverweis – aka „Spiegel vorhalten“ – beschämend wirken müsste – hätte er nur ein Schamgefühl.)

    • In Eil ertippt
      „präsentiert s i c h mir“ muss es heißen.
      .
      Es ist halt so: ein Land, das lupenreinen Schurken die Füße küsst, hat auch Migration und Terror verdient. Mir fehlen die Worte und das Mitgefühl.

  119. falscher Name
    müsste man als FührungsmitgliedIn der Grünen eigentlich nicht Frau Petra heißen ?

    Mit freundlichen Grüßen
    T.F.

    • Ja genau. Özdemir hört sich auch paternalistisch an
      …Özdedir wäre höflicher.

    • Frau Petra?
      Wenn schon Frauin

    • Eisenhart Nafritete
      Özdemir ist ein türkischer männlicher Vorname und Familienname mit der Bedeutung „echtes Eisen“ (als Synonym für Kraft, Stärke und Stabilität), gebildet aus den Elementen öz und demir.

      Man könnte ihn natürlich über Vornamen in eine weibliche Form bringen
      zB. Cansu Özdemir

      https://de.wikipedia.org/wiki/Cansu_%C3%96zdemir

      Mir gefällt die Dame besser als ihr Nachnamensvetter von den Grünen
      da sie offensichtlich konsequenter ist.

      Lesenswert was Wikipedia da schreiben lässt

  120. Zeitgenössische Literatur für die Zukunft
    Don , meine Vorschläge – und auch die von vielen Mitstreitern hier im Blog, das alles als Annuale gebunden herauszubrigen, sollten Sie vielleicht „jemeysam“ mit dem Kutterverlag noch mal überdenken. Denn m.E. sollten die Beiträge von Harry Charles, Tico, den Moser-Meiersottos, den Object B´s, den Philomenen, der Folkhers, Lippenbären und Simons sowir vielen anderen Ungenannten, der deutschen Literaturgeschichte nicht vorenthalten bleiben.
    .
    Wer weiß, in 100 Jahren werden diese Don-Annuale womöglich als Standardwerke un den Universtäten ausgelegt sein, wenn ich mir die heutigen Renzessionen von Feuchtgebietliteratur so anschaue.
    (DdH)

    • In hundert Jahren ist alles a bissl anders ,
      ..
      .
      . und ich bezweifle sehr, dass viele deutschsprachige Texte ins Türkische, Arabische, oder sonstwas ,übersetzt werden,
      vorausgesetzt , ,,man“ bedient sich dann überhaupt noch der Schrift .

      Könnte ja haram sein .

    • Haram
      WP: „Aufgrund religiöser Einwände verbot Sultan Bayezid II. 1483 das Drucken auf Arabisch im Osmanischen Reich bei Todesstrafe. […] 1727 erteilte Sultan Ahmed III. seine Erlaubnis für die Errichtung der ersten Druckerpresse mit arabischen Lettern, die einige säkulare Werke auf Osmanisch herausgab (das Drucken religiöser Schriften blieb weiterhin untersagt).“

      Das war eine nachhaltige Maßnahme.

    • Alte weiße Männer und Frauen ...
      Schweben……… leicht sein
      wie ein Vogel aus Metall
      fliegen……… oben kleben
      nur ein fingerbreit vom All

      Liebr DhH,

      wenn Wolken brechen voll von gleisendem Licht
      der brandende Lärm erstibt im weitem Feld
      so bin ich Mensch ohne Furcht und Zwang
      einsamer Krieger auf weiter Flur

      Frühmorgens um acht mit Tau auf den Schuh’n
      und gegen die Kraft der Erde immun
      dann atme ich frei und mal mir aus
      so ist Ewigkeit

      Schweben……….. leicht sein
      wie ein Drache aus Papier
      segeln…………. unerreicht
      Wolkenkissen neben mir

      Frühmorgens um acht mit Tau an den Schuh’n
      und gegen die Kraft der Erde immun
      dann atme ich frei und mal mir aus
      so ist Ewigkeit……………

      https://www.youtube.com/watch?v=zcGWL_NxxrM

  121. Don in der Universität -
    geht garnicht, da würden in den Hörsälen nur noch Fahrräder repariert werden …

    • Don an der Uni
      das wäre in der Rezeption so was wie Milos Vorträge.
      Ich habe mal gelesen dass er (Don) angehenden Journalisten was auf den Weg gegeben hat. So was wie „als Journalist muss man gemein sein können“.
      Da versuchte man dann einen Shitstorm („Der Don ist gemein“) draus zu machen. Aua.
      Natürlich besteht immer nur ein Bruchteil der Rezipienten aus solchen kleinen Hassfressen. Aber die übertönen heutzutage ja alles und offenbar versucht jeder Politiker nur noch, es genau denen recht zu machen.

    • Mei, man sollte ncht alles glauben, was beim Ex-kollegen Niggemeier steht. Allein bei Übermedien ist er ja ganz gut aufgehoben, nach Adnation, Bildblog solo, Krautreporter (vielleicht habe ich noch was vergessen…)

    • wenig Kultur
      Ein Journalist, der mir in einem Nebensatz den Tenor Marco Beasley nahe bringt, ist mir lieber, als einer mit solch unironischem Faible für deutsche Schlager wie der gute Nigge.

    • Titel eingeben
      Wieso „nur“? – Fahrräder reparieren ist sinnvoller als so manches, was man aus diesen Instítutionen hört (Humboldt U. in Berlin: himmelhilf!)

  122. Wunderbar
    Vielen Dank, diesen Text habe ich ganz dringend gebraucht!
    Die superdämlichen Wahlplakate der Grünen hatten mich ungewohnt aggressiv werden lassen. Das herzhafte Lachen bei der Lektüre dieses extrem gelungenen Artikels hat es wieder gut gemacht. Jetzt sehe ich wieder weniger die Gefahr, meine Erziehung zu vergessen und mich an den Dingern zu vergreifen.

  123. Vieles ändert sich, aber nur weniges wird besser (Talleyrand?)
    … z.B.- das neue Design der FAZonline mit der Herunterstufung der Blogs. Andersherum wäre besser gewesen: Die Blogs als Startseite und den Rest anspringen. Die Besucherzahlen, speziell der Blogs, sollte man beobachten.
    Dons Artikel: Wie immer sehr gelungen. War das grüne Gedankengut in der Gründerzeit, den 1970ern, sehr sinnvoll, wurde es zunehmend durch hardcore Ideologie ersetzt. Schaut man sich in Ruhe die Werke Trittins in der Göttinger Zeit an, erscheint Stalin eher wie ein Warmduscher. Immerhin beten viele von uns heute noch vor den Trittin-Altären, den Pfandflaschenknautschmaschinen beim Discounter…
    Zur Dieseldiskussion: Über den wahren Ernst der Lage kann man sich hier informieren: http://derstandard.at/2000063383383/Deutsche-Autochefs-haben-Benzin-in-den-Adern?ref=article Und in dieser überaus heiklen Situation schießen die Grünen sich auf das deutsche Spitzenprodukt ein. Der Dieselmotor ist konzeptionell dem Benziner um etwa 25% überlegen: Niedrigerer Verbrauch, höheres Drehmoment im relevanten Drehzahlbereich und höhere Lebensdauer u.a. dank niedrigerer Drehzahlen. Beispiel: Ich fahre eine bayerische 6-Zylinder-Limousine, die bei normaler Fahrweise kaum über 6 Liter verbraucht, und bei scharfer Autobahnfahrt unter 10 L bleibt.
    Ich will die Abgasbetrügereien keinesfalls schön reden, aber strategisch sind die deutschen Premiumhersteller ein Problemfall (!), und wir sollten überlegen, wie man ihre Position retten kann. Nota: Im Jahr 1942 schien das Dritte Reich auch hervorragend dazustehen, mit einem bis zum Kaukasus reichenden Herrschaftsgebiet („Eroberung“ des Ebrus…) – in Wahrheit war zu dem Zeitpunkt alles verloren. Vielleicht sehen wir ja in Bälde deutsche „Wunderautos“, der „Teslafighter“ von Audi geht ja schon in diese Richtung.

    • Ich finde den jetzigen Ort viel besser als die Seitenlinie.

      Man kann die Autoindustrie schon abschaffen. Aber dann kommen hier keine Flüchtlinge mehr her.

    • Don - vielleicht ist das der "Plan"?
      Text eingeben

    • Vielleicht ...
      „Man kann die Autoindustrie schon abschaffen. Aber dann kommen hier keine Flüchtlinge mehr her.“ [DON]
      ___________________________

      Mit Verlaub: Dies sind die zwei Sätze, nach denen sämtliche deutsche Chefredakteure in den letzten zwei Wochen gesucht haben.

      Chapeau !

    • Gern geschehen!

    • Die fetten DE Diesel Karren sehen einfach so altbacken aus...
      … da fightet keiner mehr lange.
      .
      In der schönen Schweiz surrt es elegant elektrisch an allen Ecken – kein Wunder, denn da kost halt der Strom auch so gut wie nix.
      .
      Bosch stellt die richtigen Weichen und baut Elektroantriebe für Kleinserienhersteller (ausserhalb von DE) … und jedes dieser E-Wägelchen wird vermutlich schneller von 0 auf 100 spurten, als ein heutiges vermeintliches DE – Diesel – Spitzenprodukt.

    • Mir gegällt das neue Design...
      …und möchte zu bedenken geben, dass Veränderungen gut für unsere Synapsen sind.Man soll aus diesem Grund auch nicht dauernd dieselben Strecken fahren,sondern mal eine andere nehmen.Das ist alles Training.

    • @Köstlich
      In der Schweiz stromert es. Schön für die Schweiz. Aber kein Modell für den Rest der Welt. Zum einen gibts genugn Geld in der Schweiz, um sich Teslas zu kaufen und zum anderen ist die Schweiz klein und man legt generell nicht nennenswerte Strecken zurück. Und aufgrund des exzellenten ÖPNVs fahren viele Pendler mit der Bahn, das Auto ist also eh schon Zweitwagen…

    • Und man hat so viel Wasserkraft.

    • "In jedem Schaden steckt ein Nutzen" (Dons Großmutter) - vielleicht auch hier?
      Wir stehen vor einer zweigesichtigen Situation: Vorstände deutscher Autohersteller, die – möglicherweise Schritt für Schritt – mit Abgasbetrügereien großen Stils in die Kriminalität gerutscht sind. Und hunderttausende von ehrlichen Mitarbeitern der Autohersteller und noch viel mehr sekundär betroffenen ehrlichen Menschen. Letztlich hängt der Wohlstand Deutschlands an der Autoindustrie. –
      Die in der Vergangenheit vortrefflichen Topmanager haben „Benzin im Blut“ – für die Zukunftsbewältigung benötigt werden aber Softwareleute. Wäre es nicht für alle vorteilhaft, wenn es gelänge, zu attraktiven Bedingungen die abgerutschten Altmanager zu entsorgen und durch den neuen Typus zu ersetzen? Die Abfindungen wären nebensächlich, bedenkt man, daß die Strafzahlungen allein von VW allein in den USA 20 Mrd. übersteigen.
      Leider stehen die Chancen einer für das Gemeinwohl optimalen Lösung nicht gut. Der Meta-Filz – z.B. Stephan Weil in der Doppelrolle als MP Niedersachsens und Mitglied des VW Präsidiums – verhindert einen Umbruch. Desweilen rennt die Zeit davon: Elon Musk denkt und handelt in Monaten, wo die deutschen Autohersteller in Jahren denken – und obendrein oft nicht zu Potte kommen.
      Dabei wird es jetzt ernst für Deutschland. Der menschliche Drei-Generationen-Rhythmus gilt auch für uns: die erste baut auf, die zweite erlebt die Blüte, die dritte gibt die Fortsetzung der Blüte vor und endet im Niedergang/Absturz. Immer und überall dasselbe, z.B. Buddenbrooks oder die absolutistischen Könige Frankreichs (Ludwig XIV der Große etabliert den Absolutismus, Louis XV erlebt die Blüte und Louis XVI endet 1793 unter der Guillotine). Unter Merkel wurden die Energieversorger geschliffen, die Infrastruktur auf Verschleiß gefahren (Brücken bei Köln, Dus, Rheintalschiene usw.) –typische Merkmale von Phase 3. Die Forderungen der Grünen sind fast schon Post-Phase 3.
      Andersherum: Wo ist Deutschland außerhalb von Auto wirklich stark? Pharma: von der Apotheke der Welt zu „Unter ferner liefen“. Computer/Software? Google, Microsoft, Nividia, Facebook, Apple sind die großen Player. Für uns ist außer SAP nichts gewesen. Demographie? Oh weh.
      Statt zusammenzurücken geht die Politik in die Richtung, alles und für jeden zu öffnen.
      Was kann der Normalbürger tun? Sich dem Meinungsterror der gelenkten Medien entziehen und an der Wiederherstellung einer Kultur der kontroversen, offenen Diskussion mitwirken. Das sollten Sie bei Ihrer Wahlentscheidung am 24. September bedenken.

  124. Don, ich habe jetzt..
    …genügend Kommentare abgewartet bis Ihnen mal jemand den „Oglio“ von den Fettucine weglutscht und durch Knoblauch ersetzt, verdammt noch mal.
    (DdH)

  125. Nochmals Olivenöl
    @Dauergast

    Die Angabe des Säuregrades ist klar und deutlich auf jeder Olivenölflasche angegeben.
    Eine Literflasche Olivenöl der guten, normalen Qualität kostet rund 6 €, das wäre praktisch der Standardpreis. Es gibt teurere Sorten, aber kaum billigere.

    @Vox Morituri

    Leicht in Mehl und in geschlagenem Ei gewendeter und dann in heissem Öl gebratener Fisch ist eine Delikatesse! Es gibt auch wunderbare mit Olivenöl (statt Butter!) verarbeitete süsse Teigwaren….

    • Olivenöl
      @ Faustina: Ich habe hier aktuell drei verschiedene Flaschen Olivenöl (alle Virgen Extra), gekauft in Spanien, Belgien, und Deutschland. Bei keiner davon kann ich auf der Flasche eine Angabe zum Säuregrad entdecken. Ist die Säuregradangabe vielleicht Teil des Codes mit dem MHD?
      @ Dauergast: Die Lieblingsmarke in meinem (bitte: extrem subjektiven und engen!) persönlichen Olivenöl-Universum heißt „La Espanola“ (Qualität „Virgen Extra“). Gekauft mehrmals in Spanien (abgefüllt in Jaén, also auch in Andalusien). In Sevilla normal im Supermarkt erhältlich n.m.E. für ca. 6 Euro (750ml), also keineswegs teuer. Ob das in Deutschland so erhältlich ist, das weiß ich leider nicht.

  126. Titel eingeben
    Wir haben vorgestern in einem Hotel, in dem wir nächtigten, Manuela Schwesig von weitem im selben Frühstückraum erblickt.

    Es sei nur gesagt, dass es sich bei dem Hotel nicht gerade um eine heruntergekommene Absteige für Migranten oder bei dem Stadtteil um ein von Asylbewerbern überranntes Viertel handelte, sondern um etwas, wo weiße Deutsche aus der gehobenen Mittelschicht unter sich sind und bleiben, um die Art von Herberge also, von der HartzIV-Bezieher, Flüchtlinge und sozial Benachteiligte sicherlich nur träumen können – kurzum um ein Refugium für diejenigen, die in den USA „white middle class“ genannt werden würden. Die Preise dort waren jedenfalls recht ordentlich.

    Es sei Frau Schwesig gegönnt. Ein schönes Hotel ist sicher für einen gestressten Politiker auf Reisen angenehm.

    Aber in der nächsten Rede wird Frau Schwesig dann wohl wieder betonen, wie sehr nah sie sich all den Benachteiligten dieser Welt fühlt – Menschen, von denen ich wetten möchte, dass sie mit ihnen kaum wirklich zu tun hat und sie nur vom Hörensagen kennt. Da werden dann eben schnell auch lauter hochbegabte Zahnärzte aus illegalen Zuwanderern. Man kennt sie ja nicht, bleibt unter sich und träumt sich die Leute so, wie man sie gern hätte. Ich mach‘ mir die Welt wie-de-wie-de-wie-sie-mir gefällt.

    Ehrlich gesagt frage ich mich ohnehin, wie viele Ostdeutsche in so einem Hotel absteigen könnten. (Das betreffende Hotel lag in einer ostdeutschen Stadt; die Mehrzahl der Gäste sprach aber hörbar diverse Dialekte aus den alten Bundesländern.) So kann also die (ostdeutsche) Manuela Schwesig vom Geld ihrer Partei in einem schönen Hotel schlafen und darüber den Kopf schütteln, wie schlimm-schlimm-schlimm ausländerfeindlich und böse-böse diese anderen Ossis sind, während die betreffenden anderen Ossis in den Stadtteilen leben, in denen es eher ungemütlicher zugeht. Vielleicht unterstelle ich Frau Schwesig jetzt zu viel, aber ich könnte mir zumindest vorstellen, dass sie sich als eine der guten, guten, doppelguten, supermoralischen Ostdeutschen sieht, die besser sind als der „ungewaschene Rest“.

    Nun ja, wie gesagt: Vielleicht denkt ja Frau Schwesig auch gar nicht so und ich interpretiere das jetzt nur so in die Situation rein. Mein weiß ja nicht, wie die Herrschaften privat so ticken. Man kennt nur ihre Reden und Auftritte.

    • Wie hoch war denn bitte das Gehalt dieser Dame ....
      … bevor sie in die Politik ging (A12 – nein, das ist kein neuer DE Diesel) und was „verdient“ sie heute?

    • Wenn Du ihre Reden kennst, weißt Du ,dass
      ..
      .
      . Du sie nur mit einer Bootsstange berühren, aber nicht wählen darfst .

      Meine Interpretation von Konfuzius.

  127. wenn es dem Don mal mit der Radelei langt, so im 9ten Lebensjahrzehnt
    bleibt ihm noch, sich mit seinem Fuhrpark so unsterblich zu machen.

    http://www.techfieber.de/2012/07/09/bikefieber-was-agyptern-nicht-gelang-obelisk-aus-radern/

    • 9. Lebensjahrzehnt... Don Alphonso wird mind. 110 Jahre alt...oderso
      Jedes Chromosom hat am Ende seiner DNA-Stränge sogenannte Telomere. Sie schützen die DNA ähnlich wie die Kappen am Ende von Schnürsenkeln. Doch mit jeder Zellteilung verkürzen sich die schützenden Telomere, sodass die natürliche Alterung der Zelle voranschreitet. Durch regelmäßigen Ausdauersport wie Schwimmen, Laufen oder Radfahren lassen sich die Telomere nach Ansicht von Forschern wieder verlängern und so der biologische Alterungsprozeß signifikant verlangsamen und das Bio-Alter um bis zu 15 Jahre zum tatsächlichen Alter zurückschrauben (-> Sendung „Visite“ diese Woche).

      Also Don ist in Wirklichkeit erst Mitte 30!! Oderso.

  128. Grüner Trumpf
    Ist die Geschichte dieser Grünenfrau wahr? Ich bin echt baff, dass jemand ernsthaft glaubt (und dass das anscheinend in Deutschland möglich ist) mit so einer BMW – Elektro – Fahrrad-wenns-passt Wahltour, Stimmen zu gewinnen. Meine Stimme bekäme sie nicht. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen so einer Blaffen und Trump?

    • Ja, es ist wahr.

    • Der Unterschied?
      Trump meint, was er sagt.

    • ...auch wenn er öfter mal danebenliegt.
      Ich fürchte, der macht gerade Learning on the job. Zum Glück hat uns Gerd das mit seinem intuitiven Gespür für Tatsachen erkannt und kümmert sich um Onkel Putin.

    • ... der Unterschied ...
      … Trump leistet etwas, Peter lebte schon immer leistungslos von anderen und findet alles andere voll nazi…

    • Der Unterschied ist :
      ..
      ..
      Trump, bei allen Eigenheiten, ist die bessere Wahl gegenüber Clinton ,
      die Blaffen ist gar keine Wahl.

      Nicht mal gegenüber IM Erika.

      Mit der SPD ist es ebenso.

      Darum wird es wieder Soros‘ kleines Mädschen .

      Nicht toll, aber Wirklichkeit ist dazu da , akzeptiert zu werden .

      Ich wähle natürlich keine der üblichen, nicht grundlos Verdächtigen .

  129. Während eine Fahne mit türkischem Halbmond und Stern 2006 ins Museum
    in Hamburg kommt http://www.focus.de/panorama/welt/hamburg_aid_119200.html
    wird man mit einer Bananenfahne 2017 polizeilich befragt und harsch angegangen:
    https://www.tichyseinblick.de/meinungen/ausgerechnet-bananen/

    Und die Kandidatin wirft das Staatssymbol einfach nur weg – nach der Wahl:
    https://www.youtube.com/watch?v=05j7Bg4f3q0
    Versteh einer die Welt.

  130. Unbeschadtet denken
    @FMK sagt:
    „Mich irrtiert auch, dass wohl vor allem Männer hier schreiben, die Energie daraus gewinnen zu scheinen, dass sie Frauen wie C. Roth diffamieren, hassen, ablehnen, dissen…“

    Ich verstehe nicht ganz, was man bei einer Frau wie C.Roth eigentlich diffamieren kann. Ist es diffamierend darauf hinzuweisen, dass sie weder den Inhalt des Grundgesetzes kennt (sie wurde in einer Talkshow dann belehrt….) noch dass diese Frau jemals im Leben gearbeitet hat (die Band „Ton-Steine-Scherben““ kann ein Lied davon singen, wie Frau Roth sie in den Bankrott führte durch Nichtstun und Fehlentscheidungen , weil sie unbedingt Managerin der Band sein wollte…)

    Kann man Energie aus Hass gewinnen? Unter Hass verstehe ich wohl etwas anderes als Sie.

    Ist es unrecht eine Frau wie diese Roth abzulehnen, weil sie von einem Empoerungswahn geleitet zu sein scheint, der allerorten zu Ausdruck kommt?

    Tut mir leid, ich verstehe ihre Kritik an den schreibenden Männern nicht.

    Und wollen Sie etwa den Männern hier vorwerfen, dass sie schreiben? Warum werfen Sie nicht den Frauen vor, dass hier zu wenig Frauen sich zu Wort melden? Das hätte ich konstruktiv empfunden, wonach ihnen so bedarf, aber so….

    Und was heißt hier „jeden Fehltritt eines anderen Menschen (Peters)“. Na ja, da hätten wir noch den Kinderschänder Daniel Cohn-Bendit aus FFM, den Steine werfenden Putzer Fischer, den Hart-[ahem. Don] Beck, die Kinderschänder der Partei, die sich nicht mal ihrer Verantwortung stellen, den Heuchler Ströbele, der in „seinem“ Bezirk mit dem Rad fährt, ansonsten aber das Auto nutzt; es ist also nicht der „Fehltritt eines Menschen“ sondern der heuchelnde Ausdruck einer kleinen Partei, also vieler Menschen, die uns das Fleisch verbieten wollte, 5 Mark fürs Benzin, Veggy-Day, wir können ja mal die ganze Liste abhaken.

    Muss ich – der sich aber nicht angesprochen fühlte – eine lupenreine Biografie nachweisen, um heuchelnde Politiker kritisieren zu dürfen. Sollen wir also demnächst und ihrer Ansicht nach Gedankenpolizei ins leben rufen, die dann erlaubt, eventuelle Kritik an einem Politiker auszusprechen? Nach Pruefung der Biografie des Kritikers.

    Hat der Säufer von nebenan nicht auch das Menschenrecht Kritik zu üben? Hat die Prostituierte von drüben nicht das gleiche Recht wie sie, sich zu empören?

    Was soll also ihr Hinweis auf die eigene Biografie, die man sich anschauen soll, bevor man kritisiert.

    Und bitte, vergessen Sie doch eines nicht: Jeder dieser Kinderschänder, Kokser, Heuchler, lebt von dem Geld der anständig arbeitenden Deutschen, sogar mit gebrochenen Biografien, und diese Menschen werden dann betrogen, getäuscht, – nennen Sie das anständig von diesen Leuten die das Geld der Menschen einstreichen und zwar verdammt viel Geld¿

    Nun, ich habe 6 Kinder großgezogen und ernährt, reicht ihnen das als Legitimation über einen Homosexuellen Familienfeind wie Beck etwas sagen zu dürfen? Oder sich über Kinderschänder bei den Grünen empören zu dürfen? Oder die Kinderlose Roth als Familienfeindlich betrachten zu duerfen?

    Ach so, das ist vorbei, vergangenheit….ah ja….aber die User hier sollen sich ihrer vergangenen Biografie stellen.

    Also ich gehe mal davon aus, dass Sie kein Schamgefühl bei ihrer Anklage den Leuten hier gegenüber hatten.

    Gehaben Sie sich wohl und grüßen Sie herzlich Frau Roth, wenn sie für immer in die Türkei geht, weil sie ja akzeptiert, dass „Deutschland“ ein „Stück Scheisse“ ist, wie sie bei der damaligen Demo offerierte. Ist das diffamierend, darauf hinzuweisen, oder die Wahrheit?

    Ich fürchte ihnen gestehen zu müssen: Es ist die Wahrheit und Sie sind es, die hier die Schreiber diffamieren.
    Saludos

    • Wenig hinzuzufügen, außer...
      der Bemerkung, dass bei einigen wenigen tatsächlich „Frust“ und „Hass“ durchscheint.
      Für die Mehrheit gilt das nicht: v.a. für den Betreiber des Blogs nicht!
      Schlüsse, dass hier überwiegend Männer schreiben, können aus den Beiträgen so auch nicht gezogen werden: oder können nur Männer „herumätzen“? Frauen wären wohl solidarischer mit Politiker(inne)n? Warum eigentlich? Alle so betäubt vom Nagellackacetonschnüffeln?

    • Mei, die Grünen haben halt wirklich viel getan, es sich mit den Leuten zu verscherzen. Meine drei AfD-Jungwählerinnen bei Twitter haben früher alle Grüne oder Linke gewählt.

    • Ganz ruhig!
      Claudia Roth und ihre Rot-GRÜNEN Versager- Kollegixen sind immer beleidigt.
      Sie übersehen dabei eine Binsenwahrheit:
      Mit Fakten kann man nicht beleidigen.
      Aus dem Grund wurde die politische Korrektness erfunden. Damit die peinlichen Fakten nicht mehr genannt werden dürfen und auf diese Weise auch absolute Vollpfosten endlich tragende Funktionen übernehmen können.
      Inzwischen stellt sich heraus, es geht den Rot-GRÜNEN nicht ums Tragen sondern ums Wichtig-Aussehen mit den entsprechende Attributen Titel, Diäten, Dienstwagen und Pension.
      Wir sollten nur noch Politiker wählen, die auf Grund nachgewiesener eigener Leistungen im richtigen Leben als Steuerzahler über mindestens 10 Jahre hinweg auf die angeboteten Versorgung nicht angewiesen sind.

  131. Frage
    Wenn Peter so gesund lebt, wieso hat sie dann eine so katastrophale Haut?

    • Öfters mal in die Sonne hilft, gerne auch auf dem Rad
      Ja, Diskrepanz zu ner Grünen. Kann allerdings auch (sonnen-) allergisch bedingt sein. Möchte da nichtallzuviel lästern, da selbst nicht betroffen, meine Mom war hauttechnisch eher mediterran unterwegs. Danke, Mom.

    • Die Haut ist der Spiegel der Seele .
      .
      ..
      .
      .
      FRAGEN !!!??

  132. Jetzt wirds richtig eklig im rotgrünen Spektrum
    …in Sachen Demokratieferne. Die haben ihre politische Ziehkinder nicht im Griff! Lesen Sie alle selbst in der FAZ: Jusos und Grüne Jugend solidarisieren sich mit den gewaltverherrlichenden, linksextremen und darum vom BMdI verbotenen Internetseiten

    • Ja, ich habe in der Zeitung auch schon drüber geschrieben.

    • Radl dabei
      @Folkher Braun
      wenn man sein Radl nicht plakativ herzeigen muß, kann man’s auch im Kofferaum verstauen.
      Man könnte dann immerhin eine Folie auf’s Automobil kleben, auf der das Radl abgebildet ist.

  133. Nachhülfe
    Vom Standpunkt der Transportlogistik ist Frau P. etwas mit ihrem Fuhrpark etwas suboptimal ausgerüstet. Man mietet kein 250 km/h schnelles Auto und schnallt ein Fahrrad auf das Dach. Das fliegt spätestens bei halber Geschwindigkeit herunter. Es hätte eine Anhängerkupplung gebraucht und einen Fahrradträger quer. Das würde bis 200 km/h mitgehen.
    Ansonsten hat diese Firma mit dem Kürzel „Bring´ mich Werkstatt“ ohnehin nicht das adäquate Automobil im Programm. In der zweitgrößten Automobil-Nation der Welt ist das meistverkaufte Modell der Ford F-150 Pickup. Warum? Die haben da genau so kaputte Straßen wie wir hier. Genau so hohe Bordsteinkanten, abgesackte Kanaldeckel und so weiter. Deswegen braucht das Automobil den in seiner Gründerzeit aus dem Kutschwagen abgeleiteten Leiterrahmen. Den haben Pickups. Dann braucht man massive Doppelquerlenker an der Vorderachse. Und die Hinterachse ist starr und blattgefedert (wie vor 100 Jahren auch schon). Da wir den Winderdienst nicht mehr bezahlen können, ist Allradantrieb ein Muss. Differentialsperren ebenso. Als Einstiegsmodell eignet sich der Dodge RAM mit 6,7 Liter Cummins-Diesel und Jacobs Dekompressions-Motorbremse. Nicht diese X1/3/5-Dünnblech-Disco-Poser.
    Man muss ja an die Zukunft denken. Das unbefristete Normalarbeitsverhältnis haben uns Schröder/Fischer/Clement zerlegt. Die Stundenlöhne der unteren 40 % sind seit 1995 gesunken. Also können wir als demnächstige Werkvertrags-Kontraktoren nur im Campingwagen lebend unseren Arbeitspflichten nachkommen. Heute hier, morgen da. Dafür braucht man Pickups. Mit Diesel. Weiß jemand, wie weit ein Tesla S mit Wohnanhänger kommt? Eben.

    • Titel eingeben
      Der Don sollte Volkher B. bei der FAZ eine eigene Blog-Kolumne vermitteln, denn solch‘ faktenreiche und anregende und verständliche (technische) Beiträge vermisse ich in den Gazetten schon seit Jahren.
      Für die Kultur: der Don, für das Technische/Mobile der V.

    • Herr Folker
      Sie haben die Automobile doch alle für die Berufsschule von den Herstellern geschenkt bekommen!
      Also wofür?

    • Abkürzung für BMW lautet...
      B= Bei
      M= Mercedes
      W= weggeworfen

      ..schon seit Urzeiten, Herr Braun ;)

    • an die Zukunft denken ...
      Guter Beitrag und sachkundig wie immer.

      Kleine Erweiterung vielleicht: Pickups sind als sog. Technicals ideale Träger für Waffensysteme, MG- oder Geschützlafetten …

      https://de.wikipedia.org/wiki/Technical_%28Kampfwagen%29

      Siehe auch „Toyota-Krieg“

    • Werkstatt bringt Bares
      Bei Dümmler Brennt’s
      Auch öfter mal seit dem Jahre 2000 etwa. Vorher waren die gut.

    • >>Heute hier, morgen da.
      .
      Das praktizieren die Zigeuner schon seit Jahrhunderten
      sehr erfolgreich.
      Und ökologisch sollte sich diese Lebensweise auch schön
      rechnen lassen.

      Irgendwo ein Mathematiker in Sicht?

    • @Kallen und @Folkher Braun
      So ist es!. Werde zu gegebenem Zeitpunkt die Pferdeausrüstung ersetzen lassen….

  134. Ab in die Kiste, Kinder
    Simone Peter, deren Fuhrpark am ehesten der/die Steuerzahler/in finanziert, hatte schon einen desaströsen Effekt auf die Landtagswahl des Saarlandes, wo sie geboren ist (4%). Wenn das kein Omen ist.

    Die grüne Folie dürfte zusätzlich ca. 3000 Euro gekostet haben. Vielleicht kauft Joschka ja das Fahrzeug später als Vorführwagen. Oder man sollte es aufbewahren für ein Grünenmuseum.

    • Grün = wir sind die Guten
      Die Zusatzkosten der Folie oder Lackierung werden wohl von BMW getragen, als Teil des synergetischen Reklame-Vertrags mit den Grünen: BMW-Fotos und -Artikel in allen Gazetten …und sogar in lesbaren Blogs, q.e.d.

    • Wie gesagt, die Autos sollen gemiette sein. Und ich glaube nicht, dass bei BMW jemand die Nutzung durch Grüne für einen Werbeeffekt hält.

  135. Einfach nur endloses Ärgernis auf Kosten des Steuerzahlers
    Die Grünenpartei wahltechnisch ignorieren, Özdemir, Palmer und Kretschmann Asyl in anderen Parteien geben, die übrigen Grünen in möglichst kleine Rente schicken, zum Abschied als Geschenk wahlweise ein Hollandbike, eine Skulptur aus Blechdosen von einem Berliner Alternativkünstler oder ein Terrarium für knallgrüne mittelamerikanische Frösche, nachhaltigst hergestellt aus Kronkorken und Bruchglas, und einen lebenslangen Gutschein für Schnittlauch oder ein Kraut ihrer Wahl. Zusätzlich ein Schlauchboot, falls die Pole abschmelzen. Mit GPS-Einstellung auf Feuerland.

    Danach wieder Politik betreiben statt Kindertagesstätte in Endlosschleife auf Kosten des Steuerzahlers.

    • Falls sie unter 5% bleiben, wird das sicher ein spannendes Spektakel.

    • >>GPS-Einstellung auf Feuerland
      .
      Lässt sich die GPS-Einstellung noch auf Greenland ändern?

    • @ Oberländer - Hier plakatieren Sie: "Entweder Schluss mit Kohle oder Schluss mit Klima"
      auf grasgrünem Untergrund. Wer sich so was aus-„denkt“, hat echt nichts anderes verdient, als im Orkus der Geschichte zu landen.

      In der „Welt“ lamentiert eine der Gründungsgrün*Innen darüber, weshalb der „Flüchtlings-„Vater der 5-jährigen Modina aus Afghanistan dem Kind keine Freiheiten in ihrem Sinne bzw. im Sinne der westlichen Welt lassen will (auf „kann“ kommt sie gar nicht).
      Da müssen wohl noch einige tiefgreifende Lerneinheiten über kulturelle Eigenheiten auf viele Verteidiger der offenen Grenze für alle zukommen, bis die verstehen.
      Wobei: das Mädchen erklärt schon mit 5, dass es später Kopftuch tragen wird!

    • ?
      Hier plakatieren Sie: „Entweder Schluss mit Kohle oder Schluss mit Klima“. Aber vielleicht wollten Sie -sie- klein schreiben.

      Hab ich das gesagt? Glaube eher nicht.

      nur mal so zurück:
      Greenland zu schade. Maghellanstraße oder Kap Hoorn. Das schaffen sie bei so viel Sachverstand auf allen Gebieten.

    • @Oberländer
      .
      Wie wäre es denn mit St. Helena?

      Das Inselchen ist bisher auch sehr spröde.
      Das könnten die Grünen grün machen.

      Wäre doch eine sinnvolle Aufgabe – ohne, dass sie
      Menschen störten.

    • SPD
      Die SPD plakatiert in Augsburg: „Die Rente muss reichen!“.
      Ich glaube, dieser Satz ist ein Prachtexemplar unter den Beweisen der Doppeldeutigkeit mancher Aussagen in der Deutschen Sprache.

    • Stimmt. "sie" klein. ganz klein. danke.
      Text eingeben

    • klasse, Herr Marx
      Ganz in Hartzens Sinne.

      Danke!

  136. BMW530e Hybrid als Grüner Porscheersatz
    Lieber Don,

    vielen Dank für die aufheiternden Momente während des Lesens.

    Ja eigentlich haben wir das ja im Grunde schon geahnt, die Grünen sind als verhinderte Partei der Porschefahrer (R. Schlauch, H.-C. Ströbele) ja immer für eine Kompensationsreaktion gut. Da geht natürlich auch ein Pluged-In mit drei Litern (Ähh… Hubraum) ganz gut (mein Nachbar würde sagen: wie die Sau).

    Insbesondere in grüner Lackierung. Aber Vorsicht, das ist wahrscheinlich nicht echt – wie auch ansonsten üblich bei den Grünen – sondern nur eine Folie, hinter der man die wahre Farbe des Lustobjekts verbirgt (Schwarz?, Gelb?, Rot?).

    Über das schnöde Fahrrad sprechen wir hier besser nicht, das ist ohnehin nur mitfahrendes Requisit und für die paar Liter Mehrverbrauch zuständig, die der Dachgepäckträger plus Last verursacht und nur mit Mühe vom Pluged-In-E-Motor wieder reingeholt werden müssen.

    Aber auch BMW passt mit seinen Verbrauchsangaben für dieses Modell (1,9 l/100 km) gut zu dieser Camouflage. Das ist schon ein tolles Pärchen, was sich da auf wundersame Weise gefunden hat.

    Ich wünsche der Frau jedenfalls noch ein paar entspannte und sorgenfreie Tage bis zur Wahl mit dem 530er, bis sie ohnehin wieder Fahrrad fährt.

    • Bei BMW geht es mit diesen Modellen um den Flottenverbrauch, um gegenüber der EU gut dazustehen. Es ist etwas, das die Firma notgedrungen machen muss, und es ist hinoptimiert auf den Testzyklus, wie diverse Diesel auch. Aber die Grünen finden den einen Beschiss gut und den anderen Betrug nicht.

  137. Tritt ihn mit 4,9 % raus ...
    … so solls kommen.

  138. Trickle down ... 1 Mio für Houston ...
    … some call it climate change …. I call it weather.

    • Wetter
      Die Wetter Gleichung ist asymetrisch.
      Warm = Erderwärmung
      Kalt und Regen = Wetter

      Aber die Grünlinge sind ja auch lernfähig.
      Nun heisst es nur noch Klimakatastrophe und mit diesem einen Wort kann man dann alles erklären.
      Sturm, Regen, Monsun, Dürre, Wirbelsturm.
      Alles Klimakatastrophe.

  139. Whether the weather the wether will kill ...
    … wether = castrated ram.

  140. Don, seit Sie sich mit Ihren Artikeln wieder...
    …dem politischen Fahrradfahren und der Mobilität zugewandt haben, kugele ich angesichts der Kommentare hier. Gewürztraminer, Daumen hoch!(jetzt hätte ich fast übersehen, dass da zuerst „Damen“ stand, die Tastatur bekommt peu à peu Anbahnungsschwierigkeiten)

    • DdH - Ordnungsruf
      09:52 Uhr!!!
      Wie soll der Tag nur weiter verlaufen?
      Habe gerade die zweite Tasse Kaffee eingegossen…
      Das ist hier Vergnügungssteuerpflichtig.
      Meine Empfehlung Federweisser oder Rotersauser bis zum Sonnenuntergang dazu?

    • Und, was soll uns der Name sagen?
      Adel gibt es seit 1918 nicht mehr. Adoptierte Namensträger blamieren allenfalls die Spinner, die sich immer noch für etwas Besonderes halten, weil ihre Vorfahren einmal mit unverdienten Privilegien ausgestattet waren. Oder sind Sie sich Ihrer eigenen ererbten Privilegien nicht gewiss?

      Ob es jetzt seriöser ist, eine Partei zu wählen, auf deren Ticket ein schwerst gestörter Leiche-mit-Sackkarre-durch-Berlin-Fahrer in ein Parlament gelangte, wage ich zu bezweifeln.

  141. Ich könnte mich beömmeln, über den Zustand all der Kleinbürger hier,
    die tatsächlich meinen, durch die Wahl der FDP etwas ändern zu können. Das Personal der FDP ist die Versagertruppe aus den Fakultäten Jura/BWL, wie die Grünen sich aus der Versagertruppe Pol/Soz/Theo rekrutieren. Ich darf nur an die Postenverteilung erinnern, als die FDP das letzte Mal an der Regierung beteiligt wurde (Entwicklungshilfeministerium). Am besten dabei weggekommen ist dann noch der FDP-Spitzenmann, der zunächst wie ein Verlierer beim Postengeschacher aussah, weil für ihn nichts mehr frei war. Der sitzt jetzt im Vorstand der Bundesbank und kümmert sich um die Bargeldversorgung. Da sitzt der immer noch, obwohl die FDP längst abgewählt worden ist.

    In den nächsten 20 Jahren kommen Abgabenerhöhungen und Leistungskürzungen auf uns zu, wie es sie seit Bestehen der BRD noch nie gegeben hat, und das bürgerliche Lager diskutiert darüber, welche Farbe die Trikots der Glücksritter an der Spitze des Staates haben sollen.

    • Wenn's denn hilft bei der pol. Meinungsbildung fern vom Sedierungs-TV
      Dann hat’s ja noch was Gutes.
      Steuer-/Abgaben-/Gebühren-/Demokratieerhaltungsmaßnahmen-Erhöhungen, daß die Schwarte kracht. Sehe ich auch so. Aber verdient und gerecht wär’s scho, gell!? Sagt ein dann Auch-betroffen-Mitleidender.

    • Yes!
      So wird es kommen. Viele werden keine Stimme gegen die Politik der letzten Jahre abgeben obwohl sie dies gerne täten. Die Partei, die zu wählen wäre, wurde durch Staatsfunk und gleichgeschaltete Medien in die rechte Ecke gedrängt. Anschließend: Iiiiih, Rechts!
      (Dass es bei uns nur „Links“ geben soll, ist schon verückt genug.)

      Solche rechten (Allahseimituns!) Bösewichter kann man als wohl-domestiziertes Nutztier selbstverständlich nicht wählen. Dann dämmert die durch NICHTS begründete Hoffnung auf, die FDP könnte am bisherigen Kurs etwas ändern. Bizarr!

    • In der Wahlkabine schaut aber einem keiner über die Schulter. Wenn die AfD scheitert, scheitert sie halt, sie hat ja einiges dafür getan.

    • @Deresschonimmerwusste: Durch die Wahl der FDP etwas verändern?
      Selbstgefällige, ha­sen­her­zige Biedermänner/Biederfrauen die annehmen, mit ihrer Wahlstimme die Welt zu kor­rek­ti­o­nie­ren, ohne die leiseste Ahnung der politischen Realitäten zu besitzen. Alles erschöpft sich im Halbwissen. Die FDP ist nichts anderes als eine Klientelpartei blasser Figuren!

    • Sarrazinnachfolger,
      der ist zum Jammern zu schade.
      der Niebel mit den Teppichgeschenken und unverzollten Transport durch Regierungsflieger und Vetternpersonaleinstellungen ist das Paradebeispiel für Schmarotzertum schlechthin.
      Die vorsätzlich verblödete Bevölkerung kriegt nur das, was sie verdient hat.
      Das kann garnicht schlecht und lange genug sein bis das die Mauer doppelt so hoch neu gebaut wird…
      Solange die Ergebnisse derart sind, darf das gesamte Bildungssystem plattgemacht werden.
      Wie kann jeder normale Mensch nur auf die Idee kommem alles was mit Merkel zu tun hat zu wählen?
      Deutschland und das finale Glücksselfie stehen an der Grenze zum Irrsinn.

    • alles hochgepushter Kappes
      Das ist doch auch vollkommen albern mit Niebels fliegendem Teppich. Soweit ich weiß, war das ein Afghane. Die kriegt man hier gebraucht nachgeworfen. Das ist alles so spießiger Bockmist. Wen schert das denn, wenn einer sich einen Teppisch mitbringt, den er nie wieder los wird? Wie groß war der eigentlich? Das war alles abern, die Aufregung wegen der Hotelsteuer, der fliegende Teppich, Brüderle, womit jede Frau fast klar kommt. Das ist doch nur wegen Westerwelles Enthaltung alles hochgepusht worden. Westerwelle sollte weg.

      Nun ist Westerwelle ja im Himmel. Unsere einzige Chance auf Poltik auf Säulen statt Windeiern, ist ein neuer Versuch mit Schwarz-Gelb. Eins ist doch klar: Leutheusser-Schn. war bedeutend besser als Maas.

      Der Spießer, der die FDP nicht wählt wegen einem wertlosen orientalischen Teppich, tut mir weh in der Seele. Das ist der gleiche Mäuserich, der mir mein Auto/meinen Parkplatz nicht gönnt und wegen einem Zentimeter Gartenzaunfehlstellung klagt.

    • Das Werk der öffentlich-rechtlichen
      In meinem Bekanntenkreis ist halt die FDP das Äußerste, was man als Protest gegen die aktuelle Politik wählen kann. Abends die Nachrichten in der ARD, morgens die SPD-nahe Zeitung… solange man selbst nicht brutal drauf gestoßen wird, scheint alles bestens.

      Und wenn dann noch eine Warnsendung vor Fake News kommt, dann weiß man doch, in welcher Gefahr man sich befindet, mit Lügen verhetzt zu werden. https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=djPAiEOWFQc

      Dann lieber anständig bleiben und darauf setzen, dass die FDP Wirtschaftsverstand in die Regierung bringt.

      Mein Nachbar, einer der nettesten Menschen, dem ich je begegnet bin, ist in der unglücklichen Situation, dass seine Frau mit Mitte 40 zum Pflegefall in der Psychatrie wurde. Sein ganzesVermögen geht seither für die Kosten drauf, 5000€ darf er maximal für sich haben, alles andere geht ans Sozialamt für die Pflegekosten. So solidarisch ist unser Land in so einer Situation. Wäre sie 2015 ohne Papiere über die Grenze gekommen, würde natürlich die Allgemeinheit alles zahlen. Gerechtigkeit sieht wohl doch anders aus. Er ist übrigens keineswegs verbittert, macht weiter so gut er kann und engagiert sich im nächsten Flüchtlingsheim (Fahrradreparatur).

      FDP wählt er nicht.

    • Nicht die AFD scheitert,
      sondern das Bürgertum, das zu feige ist, seine Interessen zu vertreten. Politik ist kein Fußballtunier, wo es darauf ankommt, dass die mir sympatischste Mannschaft gewinnt.

    • Dann schauen Sie mal, was für ein Prachtexemplar am Tegernsee kandidiert. „Prinz Anhalt-Dessau“

  142. Die Herbstfahrt
    Für den Fall, dass es nochmal aufklaren sollte, empfehle ich Ihnen, Don, unsere kurze Sommerabschiedstour als Variation:

    Sie fahren morgens um sechs in Begleitung mit dem Auto das Timmelsjoch nach Passeier. Dort schicken Sie die hoffentlich attraktive Dame zum Anschauen der Gegend (Kirchen, Äpfel, alte Waden in Meran) und jaufen nach Sterzing, wohin sie später spielerisch nachkommt.
    Übernachtung.
    Am nächsten Morgen mit dem Auto nach Alta Badia. Oder Sie radeln von Bruneck hoch (Obacht, dort hätte uns beinahe ein vermutlich besoffener LKW-Fahrer seitlich runtergeschoben, es fehlten gefühlt Millimeter. Die Carabinieri stehen dort nur am Morgen, um sich Hotelrechnungen vorzeigen zu lassen, besoffene Brunecker kommen nachts gut durch).
    Übernachtung St. Kassian, Armentarola.
    Am nächsten Morgen Falzárego, Valparola, Tre Croci. Wenn Sie fertig sind, irgendwo noch ein Zimmer – wie Sie wissen, geht alles.
    Mit dem Auto über Lienz nach Heiligenblut. Zum Abschluss den Glpckner mit Übernachtung oben.
    Sie zehren noch Wochen davon, Ausblicke und Essen.
    Auf dem Timmelsjoch abwärts ein Stand mit schönen Würsten für Freunde znd Familie und Käse für Sie, außerdem eine Jauseneinkehr, zu der Motoristen zehn Minuten laufen müssen.
    Auf der Franz-Josef-Höhe ein vollgeparkter Parkplatz, am besten hält man vor den drei! Egomanen- äh Tesla-Ladestationen, aber in Sichtweite, falls das surrende Raumwunder, ein Ausbund der Hässkichkeit, doch vorbei kommt. Vielleicht kommt aber auch ein I8. Den kann man wenigstens schmerzfrei anschauen. Bayer halt.

    • Da werden Erinnerungen an 1986 wach, lieber Oberländer
      Der Valparola war nicht mein Ding, zu kahl, einfach schrecklich. Ich brachte Mann und Hund morgens auf den Pass, ließ die beiden laufen und begab mich selbst wieder runter nach Kassian, Windschatten und Sonne suchen und lesen.
      So gegen 16h fuhr ich dann zum Armentarola, setzte mich dort in den Garten und wartete. Spätestens bis 17h tauchten Mann und Hund völlig erledigt, aber glücklich dort auf und es gab sehr feinen Kuchen und Kaffee.

      Wir sind sämtliche Alpenpässe mit dem Auto rauf oder runter, nur den Glockner wollte mein Mann nicht, der sei zu langweilig. Ich habe den Glockner 1967 mit Nachbarn von Riccione aus kommend erlebt, es lag Schnee dort, was meine Bräune in meinem sehr kurzen Minikleid noch mehr betonte und etliche Leute hielten an und wollten mich fotografieren. Meine Güte, wie die Zeit vergeht…

    • Geröll
      Im Gebirge muss man jetzt nach den Regenfällen
      schwer aufpassen!
      Vgl. jetzt in Bondo/Bergell der Murenabgang.
      Bei uns weisen die Namen drauf hin.
      z.B. das Kar-wendel
      Damm-kar-Hütte, Moser-kar-spitze, usw.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Kar_(Talform)

    • - öhhh, Frau Simon - ist mir Dienstag in der Wutach-Schlucht so gegangen, immer wieder Damen -
      – , die mich fotografieren wollten. Ich trug allerdings Shorts, die bis über die Knie reichen und ein kurzärmeliges weisses Hemd, keinen Minirock, ehe.

  143. Il Carneval di Venezia : virtuoses Doppelflageolett against grünG'spinnerte
    P O A H !

    Werter Don Alphonso,

    was Sie hier in den letzten Tagen an
    immensem Textkonvolut ~ Hoppla |~
    en bloc Textpartituren ~
    in rasantem Tempo hin geschmettert haben :

    ALLE ACHTUNG !

    Nahezu Paganini gleich ~ schwingen Sie mit
    virtuosem Doppelflageolett Ihren profund‘
    gespitzten elektronischen Federkiel.

    Meinen Respekt für Ihren Mut ~ stringent,
    punktgenau plus treffsicher die
    „Unterträgliche Leichtigkeit des grünG’spinnerten_Seins“
    meisterhaft zu tranchieren.

    Diese gelungene Entlarvung dieser exorbitanten
    Verlogenheit ist Balsam ~ auch für meine Seele (und
    ehemaligen Grünen Wählerin).

    Mein kleiner sozialunverträglicher Beitrag Ihrer
    dilettierten Pseudo_Radfahrerin, ist vom 23.08.17:
    theeuropean.de/simone-peter/12657-armutszeugnis-fuer-humanitaet-und-rechtstaatlichkeit.

    Ihr journalistischer Verve lässt sich beispielhaft
    im Musikalischen anhand der Absolventen des russ.
    Tschaikowsky Konservatoriums nachzeichnen
    : Variationen des Il Carneval di Venezia :
    https://www.youtube.com/watch?v=n-ykqFce8Ds.

    Oder

    Eine der auch amüsantesten Höchst’Viruosität dürfte
    von Vadim Repin sein:
    https://www.youtube.com/watch?v=mG3vbwBz4UI&list=RDn-ykqFce8Ds&index=3.

    PS : . . . bin einigermaßen gespannt, was Ihre werte Leserschaft in
    Ihren zwei faz.Blogs alles _demnächst_ noch erfahren wird.

    Tutto il meglio!

    • Ja, der Toyota Landcruiser war damals eine echte Revolution....
      ..
      .

      . der erste brauchbare japanische Panzer (man denke an die Zniachtln im WW2 )

      Robust, leichter leistbar, als vieles aus USA , und qualitativ auch britischen Varianten überlegen.

    • @FJ45
      Ist das Ihr Werk?

      Das Video ist herrlich! Ich bewundere die detailverliebte Arbeit.

  144. Zur Erheiterung: Sellemsie
    Ein Ösi (liebevoll gemeint) erzählte uns auf unserer kleinen Tour am Ende, sozusagen als Schmankerl beim Apfelstrudel, wenn man über den See auf das Kitzsteinhorn schaue, sähe das genauso aus wie das Paradies im Koran beschrieben sei. Da ich dieses Buch nicht lies, kann ich das leider nicht überprüfen. Daher hätten sie so viele Gäste von relativ weit auswärts in „Sellemsie“, wie diese das zu nennen pflegten.

    Das beschäftigt mich seitdem. Sollte das der Grund sein, warum solche Gäste im Sommer die Überfahrt zum Eigenheim machen? Denn in der Tat, bei Ausbuchung von Sellemsie, findet sich ein gewisser Ersatz durch Blick über den Tegernsee auf den Wallberg von dort. Und eklatant fällt auf, dass man von Interlaken, wenn man auf das Jungfrau!!!-Joch blickt, sogar zwei Seen sieht. Wow. Aber überprüfen werde ich das nicht.

    Btw: The Austrian had a straght face and blew no smoke in our direction.
    Ein Bürgermeister aus Dubai würde ihnen noch fehlen, meinte er. Das aber mit einem Augenzwinkern.

  145. .
    Bestes Beispiel für die Klimarettung war:
    > der Zusammenbruch der DDR.

    Aus einem stinkigen, dreckigen Land erblühten
    rote und grüne Landschaften –
    den braunen Schrott nebst der Reste-RAF übersah man.
    Mit neuer Lackierung konnten sie in einem anderen
    System reüssieren.

    Nun muss im Westen die Putztruppe ran
    und weil‘s so schön ist, morgen in der ganzen Welt.
    Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

    Die Agitation + Propagandameisterin rät dazu:

    „Ich stelle mir vor, dass die humane Gestaltung der
    Globalisierung auch für die Grünen ein spannendes
    Thema sein kann.“

    Mit IHR wollen die Grünen ins Koalitionsbett!
    > Selbst Viren haben mehr Stolz!

    • Das ist ja interessant...
      Bisher wusste ich nur, dass die FDP/ CSU das befürwortet hatten.
      Oppermann wieder mal, wie bei Friedrichs.Mit den Sozen scheint man keine Pferde stehlen zu können.Ich wähle Außenseiter, das steht fest.

      Bei meiner Recherche hat mich nun erstaunt, dass die Ösis auf 13% gingen seit 2016. Damals wollten sie von 10% auf 6% reduzieren, als D auf 7% ging. Die EU empfiehlt scheinbar allen, die 5% nicht zu überschreiten…

      Bei den Journalisten dachte ich mir damals, dass zumindest die selbständigen unter ihnen halt lieber 19% mit dem Fiskus verrechnen, die es ja auch von Schnäppchenpreisen gibt.Die wollen doch immer alle…

    • Späte Reue ist nun mal zuerst zu spät und erst dann Reue.

    • wieso der alte Hut?
      Was mich etwas verwundert, ist, dass immer noch diese Hotel-MWSt-Chose rezirkuliert wird. Mich hat damals vom Stuhl gehauen, dass die meisten Leute nicht kapiert haben, dass eine höhere MWSt glatt an sie durchgereicht wird. In einem mobilen Land wie D, wo gereist wird, dass Flughäfen und Bahnhöfe schon mal aus allen Nähten platzen, ganz zu schweigen von der A8, braucht doch jeder mal ein Hotel.

      Klientelpartei ist immer noch besser als Umerziehungspartei und insgesamt das kleinste Übel. Wirtschaftspartei ist zweifellos angenehmer als Oberlehrerpartei, die zu Maaloxanabusus führen kann wegen Magensäure.

      Abgesehen davon gibt es in der FDP insgesamt mehr Fachwissen in jedem Bereich.

    • Don , hier drückt der Schuh...
      “ und die SPD ging im Verein mit einer großen Koalition aus allen Leitmedien daran, die auch von der FDP geteilte eigene Forderung als Lobbyleistung der Liberalen für deren reiche Klientel zu denunzieren. “

      …hat sich daran etwas geändert, Nö.
      In Ihren Blog nicht, bei Augstein und Co nicht.
      Würden Journalisten endlich auch mal Fehler eingestehen, wäre bisschen was gewonnen.
      Die größten Versager sitzen bei den Journalisten !

    • @ FJ45
      Nennen Sie den „Vereinfachern“ wenigstens einen einleuchtenden Grund, FDP zu wählen.
      Keine nicht einhaltbaren Wahlversprechen, keine Parteivorsitzenden in plakativen, aber schlecht sitzenden David-Bowie-Posen, keine nostalgischen Erinnerungen.
      Einfach ein realpolitisch überzeugendes Argument.

      Kurz und als Frage retour an die FDP: „Werden Sie je was machen, von dem (nicht nur) Sie überzeugt sind, dass es richtig ist?“

    • Auf die Füße fällt
      Wie viele kleine Anbieter von
      Übernachtungsmöglichkeiten es wohl gibt?
      zB auch im schönen Bayern.

      Wenn ich einen schönen Hof hätte
      mit mehr Platz als ich benötige
      würde ich auch Gästezimmer anbieten.

      Das ist wieder die klassische Neiddebatte
      der Habenichtse.

    • Herr Kehls, ich gebe keine Wahlempfehlung....
      Kehls sagt:
      1. September 2017 um 14:06 Uhr

      @ FJ45
      Nennen Sie den „Vereinfachern“ wenigstens einen einleuchtenden Grund, FDP zu wählen.

      … werden Sie bei mir nicht finden, im Gegensatz zu vielen Blogteilnehmern hier, die die AFD empfehlen.
      Habe auch nie gegen AFD Wähler gewettert, nur geschrieben:
      AFD ist für mich nicht wählbar.
      Übrigens, wenn die Linke im Bundestag vertreten ist, kann auch die AFD rein, hab`da kein Problem mit.

    • Ausgerechnet in Bayern sollten die FDP-Basher, die sich an 7% MWSt
      hochziehen, mal über Dr.Runge und seinen Schrieb vom 11.5.2009 lesen: Hier ein Auszug: „Ziel der Kampagne ist die möglichst rasche Einführu
      ng des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes für
      Gaststätten und Hotels. Wir, die GRÜNE Landtagsfrak
      tion, können diese Forderung nach und
      mit bestem Wissen und Gewissen unterstützen.“ Ist wie beim „Entsorgen“ kommt immer drauf an WER es sagt.

    • @Oberländer
      Warum das mit der Hotel-MWSt kommt, kann ich ihnen sagen. Erinnern wir uns. im Wahlkampf hat Westerwelle gebetsmühlenartig wiederholt, daß er keinen Koalitionsvertrag unterschreiben wird, in dem nicht ein neues, einfacheres und gerechteres Steuerrecht vereinbart wird. Das war das zentrale Versprechen. stattdessen kam die Hotelsteuer. Die beiden Themen (Bruch des zentralen Wahlversprechens zugunsten einer Regierungsbeteiligung und stattdessen Durchsetzung einer Steuererleichterung für eine kleine Klientel) gehören untrennbar zusammen.

  146. Weltfremde Pfeilgiftfrösche mit reichlich Mief unter der Mütze
    Es wird ja recht gern darauf verwiesen, auch hier im Thread, dass unter den Grünen auch frühere parakommunistische Kader zu finden sind.

    Das ist nicht das Problem dieser Leute.
    Letztlich empfehlen sie Grünes, am besten bio, für viel Geld. Kleine Leute essen eher Billighahn oder Hammel halal. Die Grünenklientel lebt gern im Grünen und hat ihren Bio-Laden und auch mal items von Manufactum. Nichts gegen Manufactum, aber die Firma ist für ein Krankenschwesterngehalt nicht unbedingt zu haben, wie auch der Bio-Laden nicht.

    Was das Autofahren betrifft, agieren sie ähnlich. Bitteschön, wer will einen I3 haben statt einem schnuckeligen Mini? Ein I8 oder was Peter da gerade vorzeigt, ist für bessere Geldbörsen, genauso der Tesla. Daher ist das eine Abgehobenenpartei, die andere umerziehen will, mehr nicht.

    Ein anderes Problem ist ihre Liebe zu Untoten mit den Tränen des Krokodils, denn Israel oder Gefährdungen für lebende Juden interessieren diese Leute, außer vielleicht Palmer, nicht die Bohne, sondern würden sie nicht undifferenziert jeden, der hier sein free lunch abholen will, darunter reichlich Judenhasser, befürworten oder entschuldigen.

    Die Grünen sind ein viel komplexeres Problem als einfach nur Kommunismus. Sie sind absolut machtbesessen und verkaufen ihre Großmutter für einen Platz an der Sonne (Beteiligung am Balkankrieg). Gelegentlich weisen sie durch ihre Umerziehungstendenzen die Eigenschaften von schlechten Lehrern auf, und an StaSi und so muss man auch schon mal denken. Auf jeden Fall sind sie illiberal und erschreckend weltfremd. Ihren alten Freund, den Baum, fällen sie auch gern für die irre Idee, man könne aus Wetter flächendeckend Energie gewinnen. Der Strom kommt bei ihnen aus der Steckdose und die Batterie vom Weihnachtsmann, der sie auch wieder zurücknimmt.

    In der übrigen Welt sind sie vermutlich eine Lachnummer.

  147. Was außer Autos und grünen Etikettenschwindlerinnen sonst noch stinkt ...
    In Rottach-Egern gehen die Wogen hoch wegen fein- oder hochnäsigen Zugroasten – aus dem Norden diesmal …

    https://www.merkur.de/lokales/region-tegernsee/rottach-egern-ort29359/neuer-nachbar-von-traditions-baeckerei-nimmt-sich-anwalt-8638967.html

    https://www.merkur.de/lokales/region-tegernsee/rottach-egern-ort29359/beschwerde-ueber-baeckerei-tremmel-in-rottach-loest-empoerung-aus-8642950.html

    Ob es sich um Wähler der Grünen handelt, ist den Artikeln nicht zu entnehmen, aber wundern würde es einen nicht.

    • Des schlägt dem Fass den Boden aus
      Die Tremmels machen die besten Semmeln im ganzen Tal, große Semmeln, kleine Semmeln, Lauge, Mohn. Man kann alles haben, wenn man vor Mittag antritt, im Sommer eher vor zehn.

      Die Zuagroasten können eine Last sein. Sie meinen, es gehöre ihnen hier alles. Manche sind auch nett, aber längst nicht alle. Viele passen nicht hierher.

    • Ja, echte Nerver. Ich glaube, die gehen bald wieder.

    • Wie Max und Moritz behandeln , den
      .
      .
      .
      ..
      ..
      Zuagroasdn !

  148. Braunkohle-Queen
    Vielleicht berichten Sie auch mal über die alten Holzvergaser, bei denen wohl noch nicht eroiert wurde, ob sie als Ersatz für Verbrennungsmotoren mit Braunkohle in Frage kommen. Weil es ist ja so, dass die Grundlast des Ökostromnetzes für das ganze Elektrozeugs künftig bis auf Jahrzehnte hinaus von der Braunkohle abhängt und wohl per Verordnung nur für die Kraftwerke vorgehalten werden wird.

    Weil die Aufladung vom 530e am besten durch den Betrieb mit einem Motor funktioniert und grüne Grüne auch weiterhin Wahlkampf auf die von Ihnen beschriebene Weise betreiben werden, wird absehbar der Holzvergaser wieder aktuell, sofern eine waldreiche Gegend den Wahlkampft entsprechend verschönt.

    Unserer ostdeutschen Braunkohle-Queen (Alice Weidel ist damit nicht gemeint, obwohl als geschichtsvergessene Schlampe verschrien) wird’s schon schaffen, auch wenn’s die Grünen dann gar nicht mehr gibt, und dann alle vom schönen warmen alten Braun(-kohle-Schmäh) schwärmen, für den die Braunkohle-Queen gesorgt hat.

    • prägnanter gesagt:
      Das neue Grün ist das alte Braun. Ob das nur für neue grüne oder auch für grün restaurierte Fahrräder gilt, bleibt jedem Betracher selbst überlassen im Land der bedrohten und beschädigten Dichter und Denker. Nehmt’s es nicht persönlich, ist nur gut „gemeint“.
      Wie schnell die Braunkohle-Queen zur Braunkohle-Schlampe mutiert (Metamorphosen waren schon immer beliebte Objekte von Schlaumeiern) wird allerdings im aktuellen „Sturm und Drang“ nach Art von Gabriel und Özoguz interessant zu beobachten sein.

    • Ist schon unterwegs!
      http://www.br.de/nachrichten/energie-aus-holzgas-ein-relikt-der-nachkriegszeit-100.html

      @Wosamadenn: Was ist das Gegenteil von „gut gemacht“? Sie wissen´s bestimmt selbst… Die Ergebnisse einer undurchdachten, pseudo-ökologischen Mobilität/ Energiegewinnung und deren Subvention sind als „grüne Agrarwüsten“ täglich zu betrachten (halt nicht, wenn man in der Stadt wohnt):

      Vermaisung, Kahlschlag der (Regen-)Wälder, Bodenverdichtung, Grundwasserbelastung, Gewinnung Seltener Erden etc. (Liste bitte nach Belieben fortsetzen)…
      Ist ja alles so schön „grün“ und „nachhaltig“.

      Nachhaltig ist mit dieser Technologie nur die Zerstörung dessen, was die Grünen angeblich schützen wollen.

      Irony on – „Wäre doch was, gleich direkt Kunstdünger oder Pflanzen“schutz“mittel zu tanken, statt den Umweg über die Natur zu nehmen und die Umwelt nachhaltig zu zerstören.“ – irony off.

      Was fehlt, ist ein komplett neuer Denkansatz und ein tragfähiges, besseres Energiekonzept für die Zukunft. Ideen/ Vorschläge bitte! Bin selbst leider keine Ingenieurin…

  149. Vielen Dank
    von Herzen und schlicht dargebracht, so wie dem Kini ein Strauß Margeriten von einem dörflichen Bauernmädel. (Aber bitte mit „ß“ und nicht mit „ss“ schreiben.)

  150. Ich will die Grünen auch mal loben
    Zunächst ein Link zur NZZ
    der einem ein Gespräch mit Udo di Fabio näher bringt.
    (Nicht nur Don hat Wurzeln im Süden
    auch ehemalige Richter)

    https://www.nzz.ch/video/nzz-standpunkte/

    Er vergleicht u.a. die CDU mit der SPD.
    Letztere muss einen viel größeren Spagat
    hinlegen da sie von Links druck bekommt
    und eben nicht nur von da wie ich meine
    sondern auch von der Grünen.
    Ich behaupte ein mal frech
    das die Leute eher von der SPD kommend
    Grüne wählen und das ist für Konservative
    Leute doch auch was schönes.

    Die FDP hat verstanden das die Grünen
    ihr Hauptproblem sind.
    Merkel muss weg Rufe gibt es von da nicht,
    von den Grünen im übrigen auch nicht.
    Beide stellen auch keine Kanzlerkandidaten
    die sich mit der Chefin anlegen müssen
    und regelmäßig daran scheitern.

    Die Dummheit des Kanzlerbashings hat die
    die AfD von der SPD übernommen.
    Damals hieß es noch Kohl muss weg.
    Die Rot-Grüne Koalition führte mit ihren
    Entscheidungen aber bekanntlich
    zu den späteren Wahldesastern der SPD
    da sie ihrer linken Zielgruppe in den Hintern getreten hatte.
    So das man sich Fragen kann ob das so gut ist.
    Von Stilfragen einmal abgesehen.
    Ich war damals SPD Mitglied und ich fand es nicht gut.

    Heute könnte die AfD der SPD aber helfen.
    Wie das, werden sie sich fragen.

    In dem sie im Bundestag der CDU von
    konservativer Seite Druck macht,
    die müsste dann einen ähnlichen Spagat hinlegen
    wie Sie selbst.

    ggf ist es für die AfD auch gut die Grünen
    nicht zu sehr anzugehen.
    Denn Feind meines Feindes ist mein Freund.
    Ich kann mir eine AfD-SPD Koalition eher nicht vorstellen.

    Die Zusammenarbeit der AfD mit der CDU hat in Einzelfragen
    schon begonnen.

    • Danke für Di Fabio Hinweis. AfD sollte überhaupt viel leiser auftreten - sie wird klein bleiben -
      – das sollte sie nicht vergessen. Da sie auch konservativ sein will, wirkt es überschwenglich, wenn sie den Gestus kultiviert: „Siebene auf einen Streich!“ – Also weg mit dem ÖR, weg mit den Kirchen, weg mit dem Euro, weg mit dem demographischen Wandel, weg mit Merkel usw.

      Die Menschen sind nervös genug, zumal auch noch ein Atomkrieg wg. Hitler droht, wie es der „Stern“ auf seinem Titelbild insinuiert…
      Endlich ist Hitler nun blond und blauäugig, und hat, anders als das Original, auch noch deutsche Verwandtschaft…ja stammt sogar persönlich von Deutschen ab – ein Aufatmen geht durch die linksliberalen Hamburger Reihen in der „Stern“-Redaktion: Und dann halt: Feuer frei – und Wasser marsch: Trump mit Hitlergruß!
      (Es ist komplett unverantwortlich, aber sie sind frei, sich zu blamieren, so gründlich wie es nur geht (der „Stern“ und Hitler, das hat ja Tradition).

  151. Euskirchens Araber
    Das trieb mich auch noch um: Man sieht dort in Sellemsie und auch zwischen den Paradiesen (Interlaken) auffallend viele Kleinbusse mit Kennzeichen EU-xx-xxxx.
    Man denkt, gleich höre man ein wenig Kölner Zungenschlag, wenn die Tür auf geht, doch heraus kommt ein ganzer arabischer Clan. Wieso wohnen die alle in Euskirchen?

    Das Rätsel ist gelöst, bitteschön:
    http://www.ksta.de/rund-20000-avis-mietwagen-sind-im-kreis-angemeldet-13925080

    Ohne Google würde man sich immer noch wundern. Danke, Google. Nur mit der erhofften Flache Kölsch wurde das leider nichts.

  152. Don sagte: „Denn Radeln ist energieeffizienter als Gehen…“
    Da ich ja nun auch nicht allles glaube, was der Don da vorgibt habe ich mal mit Verbrauchswerten (Mann) aus dem Internet nachgerechnet und einen Gang zum Pfisterer in Ingolstadt nachgestellt(Annahme: 2x 250 m)
    .
    Laufen (langsam, 5km/h = 1,38 m/s ) => Mann => 383 Kcal/h =>
    In 6 Min. (0,10 Std) => 38 Kcal => ca. 159 kWs
    .
    Radfahren (gemütlich, zirka 15km/h) Mann: 450kcal/h => reine Fahrzeit: 1,8 min
    => ungef. 13,5 Kcal => 56,5 kWs
    .
    Das ist beiderseits überraschend wenig, könnte man glauben. Die junge Schönheit (einfach ekelig) auf dem Foto mit dem Hängebauch und den grünen Haaren, die uns da gestern ein Mitstreiter hier eingestellt hatte, muß also nicht glauben, dass, wenn sie zu Fuß vom Supermarktparkplatz aus ihre Einkaufsrunde gemacht hat, sich nachher deswegen ein halbes Hendl mit einem Berg Pommes und einen Literbecher Amibraus verdient zu haben.
    .
    Ganz nebenbei, weil man von Olivenöl sprach. Am Morgen, beim Pflanzen-Kölle (Heilbronn: Kelle) an einer Kasse gesehen. Grillbriketts aus Olivenkernen (Oliobric), „Grillen mit einem guten Gefühl“. Daneben Holzkohle aus Buchenholz mit der Zusatzaufschrift „Grillkohle aus reinem Naturprodukt“. Oh Herr, laß **** regnen.
    .
    @ blu Monday, hab leider jetzt keine Zeit eine Auswahl zu treffen. Später dann. Muß jetzt auf Führerinnenweisung Spinnhuddle (Spinnweben) unterm Dach wegmachen. Insubordination so sinnlos wie die Schlacht im Kursker Bogen. Eher nehmen wir mit der hier kürzlich zusammengestellten Reservisten-Grenadiergruppe einen Häuserblock in Kreuzberg mit schwer bewaffneten Islamisten drin.
    (DdH)

    • 24 Stundenfahrbereitschaft
      Holdester schwabenischer Trupp-, Gruppen- bzw. Rottenführer.
      Als Nachschübler bin ich an sämtlichen KFZ ausgebildet.
      Habe gelernt Sie überall herauszufahren!
      Die letzte Lage war : Sturmangriff der Sowjetarmee aus dem Osten – Verteidigung durch die 1. Panzerdivision logistisch durchführen unter Geheimhaltung und Sicherung unserer versteckten Lagerstandorte.
      Zur Auskundschaftung der Brückensprengungen zwecks stoppen der Feindestruppe haben wir mit dem Iltis sämtliche Exemplare Norddeutschlands