Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Frankensteins atavistische Testosteronmonster und ihre natürliche Auslese

| 457 Lesermeinungen

Es ist natürlich nur ein Zufall, dass Mary Shelley vor exakt 200 Jahren eine enge, finstere Treppe beschrieb, wie jene, die mich nach oben in den Speicher führt. Es ist auch nur ein Zufall, dass sie in einem Haus ist, in dem früher Alchemisten wohnten wie jener, über den Shelley schrieb, und es hat auch nichts zu bedeuten, dass Haus und Treppe und Speicher in exakt jener Stadt zu finden sind, in dem die ersten Teile von Frankenstein spielen. Wie wir aufgeklärten Menschen alle wissen, gibt es keine aus Leichenteilen zusammengesetzten Monster, und außerdem zitiere ich auf den Stufen Baudelaire.

Du, dessen Klarblick in die Arsenale dringt
Wo der Metalle Volk im Schlafe blinkt
Satan, meines Elends dich erbarme

Das steht in den Blumen des Bösen, die nach Frankenstein geschrieben wurden, und somit ist eigentlich klar, dass ich nicht Victor Frankenstein bin und dort oben nicht einen neuen Prometheus horte.

Sondern gleich ein paar Dutzend.

Manche Geschöpfe meiner ölschwarzen Kunst sind noch in Einzelteilen und warten auf die Vollendung, manche sind nagelneu und dämmern hier trotz ihres Alters wieder ein paar Jahrzehnte, manche habe ich nur zum Zeitvertreib gebaut und andere wiederum, weil Männer wie ich, wie man so schön sagt, zumindest ein Laster im Leben brauchen. Manche saufen, manche fressen, manche ruinieren sich beim Glücksspiel, sei es Roulette oder Partnerwahl, manche nehmen Drogen, manche machen Polit-PR beim NDR, manche studieren Gender, manche sind einfach nur fad und langweilig, und ich, nun, ich werfe einen Blick auf die Wettervorhersage. Die lässt mich wissen, dass es am Samstag auf 1500 Meter Schnee geben wird, und wie es der Zufall will: Genau dort hinauf sollte ich eigentlich fahren. Mit dem Rad.

Jeder normale Mensch würde sich nun an den Rechner setzen und eine Mail des Inhalts schreiben, die Veranstalter dieses Radrennens hoch zu den Gipfeln möchten es einem nachsehen, denn erstens habe man sich im Datum geirrt und zweitens sei das Auto kaputt und drittens fühlte man eine Grippe, man würde es also sehr bedauern, dass man nicht teilnehmen könnte. Ich schrieb, bevor ich die Treppe zu meinen Kreaturen hinauf ging, in die Waffenkammer der Drahtesel, dass ich mich im Datum geirrt habe und jetzt halt alles verschiebe und fliege, damit ich am Samstag, 9 Uhr, in Innichen den ersten Südtiroler Schnee nach dem Winter sehen und befahren kann.

Denn in Innichen ist die erste Auflage der L’Eroica Dolomiti, und ich bin ein wenig besessen. Ausserdem ist der Himmel heute morgen blau, das kann auch halten, und was weiss schon so eine Wettervorhersage? In den Alpen ist das Wetter immer überraschend. Und außerdem habe ich vor zwei Jahren ein Rad speziell für ganz schlechtes Wetter gebaut; Ein RUFA Sport von ca. 1972. Mit kleinen Schutzblechen. Was soll also schon auf dem bisserl Schnee, der ja auch nur Wasser ist, schon schief gehen? Es gibt nur einen Weg, das herauszufinden! Tief in mir drin sagt eine Stimme, dass ich mich überschätze und das alles sicher kein Spass wird, während ich die Winterhandschuhe suche, und eine alte Fliegerbrille gegen den Matsch. Man glaubt gar nicht, wie weit der Glibber fliegen kann. Wenn man mit Tempo 90 gute 50 Meter hinter einem anderen einen Pass hinunter brennt, bekommt man so viel Schneefango, dass die Haut für Monate kältekonserviert ist. So spart sich unsereins das Botox und die Wellnes-Suite.

Sehen Sie, es gibt halt zwei Arten von Menschen auf dieser Welt: Die einen sind eher vernunftgesteuert und heissen Frauen, die anderen haben das Hirn nur als Rezeptor für Adrenalin und Testosteron: Das sind dann Männer. Männer können monatelang gediegen auf dem Sofa sitzen und den Gesellschaftsfinger vom Hutschenreuther spreizen – aber irgendwann heften sie sich ein Abzeichen ans Revers, tun ein paar Tage etwas Unvernünftiges, und dann sind sie auch wieder zufrieden. Aber ein paar Mal im Jahr muss das ausgelebt werden, wenn schon das restliche Leben nicht mehr jene Situationen bietet, die gemeinhin die ständige Präsenz solcher Körpersäfte erforderlich machen. Vielleicht sorgt die neue Berufswelt der Menschen auch dafür, dass sie diese Stoffe zurückbilden, und Anlass für all die Transgeschichten liefern, die man heute in den Medien so liest. Ich fürchte, bei mir da nichts mehr zu machen. Dafür habe ich Franz-Gewinde in der Kurbel. Das ist auch schon was!

Die habe ich heute noch einmal überprüft – es ist nicht spaßig, wenn einem die Kurbel beim Antritt nach der Serpentine bricht. Frauen verstehen das nicht, weil sie nicht wissen, wie dieser Cocktail der Körpersäfte bergauf und bergab im vollen Ausmass tobt. Eine Bekannte mit intensiven Drogenerfahrungen – was wohl alles ist, wozu die Grüne Jugend wirklich taugt – meinte einmal, meine Erzählungen klängen doch sehr nach Drogenrausch. Ich zweifle jedoch, dass sie wirklich ahnt, was es bedeutet, wenn einen die Faust Gottes über ein schmales Asphaltband in die Tiefe pfeffert, und hinter jeder Kurve der Tod warten kann. Da ist es gut, dass der Mechaniker heute noch einmal die 50 Jahre alte Bremsenkonstruktion und die Speichen nachjustiert hat: Sorgfalt und Mut überlebt, Dummheit und Mut stört bei der natürlichen Auslese.

Das System, in dem wir leben, will etwas anderes: Es redet uns ein, wie wir die Welt sehen sollen, welches Verhalten richtig ist, welche Willkommenskultur wir zu leben und welche Positionen wir abzulehnen haben, Wir sollten Christopher Street Days schätzen, auch wenn dort inzwischen die Kirchen, nach Kernseife und Enthaltsamkeit riechend und Fett in Leggins pressend, mitgehen, und immer an die Umwelt denken, auch wenn die Macher dieser Vorschriften Natur nur als den Busch kennen, in dem ihr voll in die grüne Weltsicht integrierter Dealer die Drogen versteckt. Es gibt in diesem Wertesystem jenseits der reinen Fortpflanzung keine natürliche Auslese durch Leben und Tod, Geschlechtspartner und sich anziehende Gegensätze, die die Jungen stark machen. Es gibt Leitlinien und Filterblasen, an denen sich die Auswahl vollzieht.

Minister laufen mit Schauspielerinnen davon, EKD-Mitglieder finden sich in Räten, der Gewerkschaftler trennt sich irgendwann von der SPDlerin und politische Überzeugung ist wichtiger als körperliche Attraktivität oder gar Vermögen, Die Ausleseprozesse sind nicht mehr durch Umwelt und Not definiert, sondern von Sozialen Netzwerken, ideologischen Gruppen, Singlebörsen und der Fähigkeit des Mannes, Wellnessurlaube zu ertragen. Im Überfluss des Westens kann man sich tatsächlich beschweren, wenn der Partner einen Mangel wie ein Produkt hat, das man folglich umtauschen kann. Das wird als Grundrecht empfunden. Es überlebt in diesen Zirkeln nicht der Stärkste, sondern der, der sich diesem System am besten anpassen kann.

Die Fähigkeit, einen Berg im Schneetreiben zu erklimmen, ist da nicht mehr relevant, aber der Trieb ist jmmer noch da, also machen es die Männer alleine. Vor ein paar Wochen war ich mit einem ebenfalls nicht fitten Mann an einem Berg, und wir fuhren nebeneinander hoch: Trotz schwacher Muskeln am Limit natürlich, mit gefletschten Zähnen, und aus den Augenwinkeln sah ich, wie hinter uns seine Begleiterin die Augen verdrehte: Aber so ist eben die Natur, so funktioniert der Körper, man weiss, dass es nicht vernünftig ist, und man bekommt dafür keinen Preis. Aber es fühlt sich nett an, wie jener Sex, der in Zeiten von Social Freezing für die Frau auch nicht mehr nötig ist, wenn sie sich auf die Karriere konzentriert, und erst später auf das Finden des richtigen Partners, der bis dahin professionelle Sexdienstleistungen als ökonomische Alternative erkannt hat. Die schiere Kraft, die unsere Urgrosseltern noch besangen und auf Dorffesten bewunderten, ist etwas für Proleten, oder wird versteckt irgendwo in den Bergen ausgelebt. Da hilft auch keine Frauenquote und kein Programm für Familien. Es ist nun mal ein atavistisches Ritual. Eine Abweichung von der Norm der Evolution. Man könnte auch an der warmen Heizung sitzen und Tee trinken, und melancholisch in den Regen schauen.Man muss nicht verstehen, warum ich morgen um 9 Uhr im Regen hoch zu den drei Zinnen fahren werde, wo der Winter Einzug hält und der kalte Schlamm in alle Poren dringt. Man muss auch kein Mitleid haben, denn wer das macht, der lebt sein Testosteron. Das, was die Evolution vom Mann der Vergangenheit zur Memme der Gegenwart nicht beseitigen konnte: Das will es so. Es wird eine phantastische Sauerei, und ich hoffe, dass neben mir auch die Kamera überlebt, damit ich Bilder vom Gemetzel mitbringen kann. Die Kastraten der Zukunft werden schaudern, wenn sie das später einmal wieder entdecken.

Nein, ich habe nicht Frankensteins Monster im Speicher. Aber vielleicht werde ich morgen im Ziel selbst so aussehen.

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457 Lesermeinungen

  1. Survival of the Fittest
    Dann Godspeed, und möge es eine nicht allzu eisige Rutschpartie werden!

    Da im Nachbarblog jemand kürzlich die NZZ beworben hat (Ts ts), möchte ich auf diesen schönen Artikel aus deren Feuilleton verlinken.

    Stichwort: Frankenstein, Mary Shelley, Lord Byron, Darwin und ein nasser Sommer in den Alpen…

    https://www.nzz.ch/feuilleton/wissenschaftsskepsis-begrabt-frankensteins-monster-ld.1306821

    • NZZ
      Ja, irgendwer warb irgendwo in den vegangenen Wochen damit, daß schweizer Tageszeitungen das neue Westfernsehen seien…

    • Wolf das Siegerrad
      DA fällt mir ein – allzu passend aus:
      „Frankenstein or The Modern Prometheus“

      Did I request thee, Maker, from my clay
      To mould Me man? Did I solicit thee
      From darkness to promote me?

      – John Milton, Paradise Lost

    • Sehr schön...
      Danke für den link….

    • Lumpi
      Danke für den Link. Im Vergleich zu „De rerum natura (2000 Jahre jung, davon 1500 Jahre verschollen) von Lucretius Carus wirkt Mary Shelleys Buch (200 Jahre) geradezu verstaubt.

      Da das Monster glücklicherweise tot ist: Kennen Sie den weitaus frischeren Frankenstein-Nachfahren Lumpikow von Michail Bulgakow? „Das hündische Herz“ (1925 veröffentlicht) ist eine im Wortsinn „bissige“ und „schneidende“ Satire auf den Bolschewismus und biotechnisches Experimentieren.

      (Ob allerdings die Monster „nur in unseren Köpfen“ existieren, wie der Evolutionsbiologe Matt Ridley in seinem Artikel schreibt, wird die Zukunft zeigen.)

  2. Einfach nur geil!
    Als langjähriger Mitleser mein erster Kommentar hier und der erste seit jahren überhaupt! Neid! Sie sprechen mir sowas von aus der Seele, ich wünsche Ihnen viel Spaß!

    • NZZ - das neue Westfernsehen
      Da ist was dran. Auch der Standard weitet den Blick!

      Schade, dass sich die FAZ aus diesem Kreis verabschiedet hat.

    • ein anderer Hamburger stimmt zu!
      Lieber Don,

      das war wieder ein wirklich schöner Artikel. Ich hoffe, es lief gestern alles zu Ihrer Zufriedenheit und wir wollen Bilder!

      Danke und weiterhin alles Gute!

    • Danke, ja, es war alles bestens! Kalt, nass, aber schön!

    • @Gelernter DDR-Bürger - Westfernsehen
      Solange die FAZ auch vom Regierungsstandpunkt abweichende Meinungen bringt und insbesondere Blogs wie die von Don Alphonso unterstützt und ohne Bezahlschranke für deren größere Reichweite sorgt, solange kann man auch die FAZ zum „Westfernsehen zählen. Wenn in der FAZ völlig unterschiedliche Redakteure ihr eigenes Süppchen kochen hat das doch auch Vorteile und vermindert bei guter Kommunikation die Blindheit gegenüber Ansichten außerhalb des eigenen Spektrums. Ich bin jedenfalls froh, dass es die FAZ und Don Alphonso gibt. Das entbindet natürlich nicht davon sich beim Lesen auch eigene Gedanken zu machen.

  3. Sehr sehr schöner Text.
    Werd ich später nochmals lesen.

    Hat die Kette des Rufa Sport nicht einen leichten Braunstich, oder haben Sie das extra auf rostig gephotoshoppt?

    Sehr schönes Stillleben, mit Schild, Schüssel und Kugellager.

    Beim Arzt im Geo über ♂Unvernunft gelesen, die Bilder waren schon erschreckend.
    Eine nette Geschichte, die ich dann etwas anders auf Darwin-Awards fand:
    http://darwinawards.com/stupid/stupid1998-11.html
    Das Schlusswort von Larry: „A man can’t just sit around.“

  4. Du sprichst mir aus der Seele
    Moin Don Alphonso,

    in ein paar Stunden werde ich mich einer ähnlichen Sauerei mit gleicher Leidenschaft wie beim Liebesspiel hingeben (Mud Masters).

    Männer brauchen das!

    Uns Männern wünsche ich max fun
    und ein schönes Wochenende!

    • Leider bin ich so unsportlich...
      …dass ich eher zu denen gehöre, die hinter regennassen Scheiben in der warmen Wohnküche Darjeeling trinken und Odenwalds Apfelstrudel essen. Aber Ihre Schilderung ist sehr überzeugend.

    • Ofenwarmen Apfelstrudel! Hatte ich schreiben wollen.
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    • Hatte ich gestern abend. Und danach Seitenstechen vom vielen Essen.

  5. Achja,, viel Spaß
    Und immer eine Handbreit Schnee unter der Kurbel

  6. Frankensteins
    Wie fühlt man sich eigentlich als enttarnte Memme der Gegenwart,
    wenn Drahteselhelden einem zeigen, wo es langgehen sollte.
    Baut mich das auf?
    Don Aurelio
    Ritter vom Turm

  7. Hals und Beinbruch :)
    Ich wünsche viel Glück!🚴
    Und erwarte Ihren Bericht :)

  8. Testosteron leben....
    Genießen Sie es.
    Und kommen Sie heil und gesund zurück.
    D. Oltramari

  9. .
    Quäl dich Du Sau!

  10. Der Mann...
    Schöner Text – leider muss ich Samstag ins Büro, muss schaffen und streben.

    Auch dazu treibt mich – mittelbar – das Testosteron, oder meine bürgerliche Erziehung?

  11. Frankensteins Monster
    Es wird dereinst einen Unterschied machen, was man den Jungen berichten kann, wenn sie einen fragen, was denn so die „geilen Zeiten“ im Leben waren.
    Die einen werden peinliche Antworten geben müssen, warum man wie Frankensteins Monster ausschaut, angesichts der angejahrten Flesh Tunnels und Sleeve Tattoos.
    Die anderen haben ausgedehnte Berichte im Köcher, vom Kampf gegen Urgewalten, wie die Elemente, den eigenen Willen und den Mainstream.

    Unvernunft kann häßlich sein und krank machen, oder aber auch stolz und einen gesund halten.

    Vielen Dank für diesen und kommende Berichte über verlorengegangene, wirkliche Kämpfe des Individuums gegen sich und die Naturgewalten.
    Viel Erfolg!

  12. Titel eingeben
    ich gönne Ihnen den Trip von Herzen, auch wenn ich seit Jahren dort nur mit Wanderschuhen und Seil unterwegs war. Eine sehr schöne Gegend. Gern würde ich da auch mal mit dem Fahrrad fahren, aber die Pässe schrecken mich ab. Nicht der Anstrengung wegen, sondern wegen der Kraftfahrzeuge (Abgase, Überholen bei Gegenverkehr – das möchte ich mir nicht antun).
    Ich bin mal von St.Peter auf die GSCHNAGENHARDT-Alm gefahren (mehr als 1000hm, kein bergab mal zwischendurch). Das war prima – kein Aspalt, keine Autos. Ein Gefühl oben, fast wie auf dem Gipfel nach einer anspruchsvollen Kletterei. Und der Aufstieg war auch ein Genuss – aus dem Blick zurück.
    Von Brixen nach St. Peter – das war dann was Anderes: Erst Radweg (schön), dann auf der Straße hoch (Autos).

    Beim Klettern wird man wenigstens nicht von Kraftfahrzeugen überholt!

    Riskieren Sie bitte nicht zuviel!

  13. Darwin
    „Es überlebt in diesen Zirkeln nicht der Stärkste, sondern der, der sich diesem System am besten anpassen kann.“

    Nun, das ist doch genau das, was der Forscher in „Survival of the Fittest“ beschrieben hat und was wir noch heute als gültige Evolutionstheorie ansehen, oder?

    Es gibt natürlich solche, die sich nicht mehr anpassen wollen oder können und dann AfD wählen, so wie ich.

  14. Titel eingeben
    Danke für den Beitrag. Sie lassen Ihren Worten und Vorsätzen aus den vorletzten Blogs tatsächlich Taten folgen. Das ist neben dem Willen, Testosteron und anderen körpersäften auch etwas, das heute immer seltener wird. Danke, dass Sie daran erinnern.
    Ich wünsche viele Glücksgefühle und auch Freude an der grandiosen Natur. Kommen Sie gesund zurück.

  15. Transgynophobie
    Lieber Don

    Eigentlich sind wir ja, nach vielfacher, meist zur Zustimmung, auch Bewunderung Anlass gebender Lektüre ihrer süffisanten, manchmal beissend zutreffenden Kolummne, Brüder im Geiste.

    Nicht zustimmen möchte ich Ihrer Äusserung bezüglich Transpersonen.
    Ich bin selber „Teilzeitfrau“ als Biomann und lebe damit inzwischen sehr zufrieden und ausgeglichen.
    Die sexuelle Prägung eines Menschen kann und wird sogleich niemand ändern. Es ist wie es ist.

    Ich habe vor Jahren 10 Marathons gefinisht, mehrfach am „Inferno-Rennen“ in Mürren BE teilgenommen, ca. 20 4tausender u. ungezählte 3tausender in den Alpen im Sommer wie Winter auf dem Buckel.

    Das halt alles nichts mit meiner sexuellen Prägung zu tun. Bin immer noch ein toughes Mannsbild undbin auf Frauen geprägt, also lesbisch, wenn Sie so wollen. Leider ist die Auswahl an möglichen Partnerinnen sehr begrenzt geworden, denn auch viele Biofrauen sind transgynphob..

    Sende Ihne gerne einige Foto meiner sportlichen Schandtaten zu, und Bilder als Transfrau…
    Machen Sie sich selbst ein Bild. Wir sind alle nur Menschen, keine Monster oder Homunculi…
    Viele Grüsse Fred*a Schug

    • D.A.
      verkörpert für mich, wie kaum ein anderer: Leben und leben lassen, und wer nicht leben lässt, der bekommt von ihm auf die Finger.

      Ich schätze, dass ihn, und viele andere, stört, dass die persönliche Befindlichkeit von wenigen Betroffenen einen Raum in der öffentlichen Wahrnehmung beansprucht, der unangemessen ist.

      Altersarmut, Kinderarmut, usw., das trifft ca. jeden 5ten und wird kaum thematisiert. Darum geht es.

      eine Frage, weil ich erschrocken bin: Bekannte bekamen einen Elternbrief, dass in der Klasse ihrer Tochter ein Transgenderkind ist und wie man damit umgehen solle..
      (Mädchen, das ein Bub sein möchte).
      Ich habe jetzt keine Ahnung von der Thematik, weiß nur über meine Frau, die einige Fälle betreute, dass aus unglücklichen und mit Hormonen und operativ behandelten Jugendlichen unglückliche Erwachsene wurden.
      Mir kommt es etwas übereilt vor, während der Pubertät (das Mädchen ist 13), wo man eh zig Einflüssen ausgesetzt ist, die man kaum verarbeiten kann, mit Hormonen und Geschnipsel tief in die menschliche Psyche eingreift.

      Kann man da nicht einige Jahre warten?
      Ist es nicht eine gewisse Hybris der Ärzte, die glauben, sie könnten da mit den Werkzeugen, die ihnen zur Verfügung stehen, helfen?

      Eine andere Sache: Kürzlich war ein Lauf, den eine Frau, die früher ein Mann war, mit riesigem Abstand gewann. Ich bin nicht mitgelaufen, aber aus sportlicher Sicht finde ich das irgendwie unlauter.

    • Erfrischend,...
      … sowas mal zu lesen. Äußern Sie sich bitte doch öfter mal hier. :)

    • Alfred*Freda Schug - Transgynophobie
      Ich glaube Ihnen gern, dass Sie sich als Frau fühlen und dennoch zu Frauen hingezogen fühlen und sportliche Höchstleistungen erbringen können. Ich sehe allerdings nicht, warum Sie es für nötig halten Frauen die nicht an Ihnen interessiert sind als transgynophob abzustempeln. So wie Sie Ihre sexuelle Ausrichtung nicht einfach ändern können, so können auch Frauen nicht einfach entscheiden, wen sie attraktiv finden. Wenn eine Frau also auf männliche Männer steht und mit Ihrer weiblichen Seite nichts anfangen kann, ist das einfach eine von Ihnen zu akzeptierende Frage des Geschmacks.

    • Transgynophob
      Da muss ich Kpax rechtgeben. Jeder Mensch hat seine Vorlieben, und wenn man den einen oder die andere nicht anziehend findet, hat das nichts mit irgendwasphob zu tun, das machen vermutlich halt die Hormone. Sie möchten vermutlich auch nicht als homophob bezeichnet werden, wenn Sie als Tansfrau keine Männer bevorzugen.

    • Es gibt halt Vorlieben, und die werden auch durch Ablehnung definiert. Das ist zwar nicht schön, aber die Natur der Menschen, und es liegt auch nur teilweise in der Erziehung.

  16. Gute Fahrt...
    …viel Spass, a bisserl Leiden und gutes Ankommen!

  17. Don Wayne
    “A man’s got to do what a man’s got to do“
    Wir normalsterblichen Männer müssen unser Testosteron gezielter einsetzen und mehr auf die Vernunft setzen. A propos: Mir ist schleierhaft man Parteien wählen kann, die eine Entmündigungssteuer namens GEZ eingeführt haben. Wie Hundesteuer ohne Hund, und obendrein dazu eingesetzt uns zu verblöden.
    Sorgenvoller Blick nach London: Das U-Bahn System ist ein soft target und zugleich unverzichtbar für das Funktionieren der Stadt, daher im Fokus des IS. Nur dank Fehlzündung der Bombe wurde Schreckliches verhindert. Die neuen walk-through-Wagen haben leider den Effekt, daß eine Explosion durch den gesamten Zug schießt. Derzeit allerhöchste Alarmstufe 5, da man weitere Anschläge befürchtet. Mit welchen Gefühlen würden Sie am Montag zur Arbeit fahren, wenn Sie die U-Bahn nehmen müssen? Ach ja, und viele Deutsche planen, Parteien zu wählen, welche eine unkontrollierte Zuwanderung befürworten. GARANTIERT (Merkel). –
    Weder Testosteron noch Hirn.

    • Menschliche Ängste sind flüchtig
      Ich empfehle die Lektüre von Murakamis „Undergroundwar“, nicht nur weil dort fundamentalistischer Terror religiöser Sektierer mal ohne Islam auskommt.
      Dort wird der Hergang des Tokioter U-Bahn-Aschlages durch die Aum-Sekte beschrieben, in welchem die Attentäter das Nervengift Sarin in Infusionsbeuteln fallen lasssen und mit der Spitze eines Regenschirms aufgestochen haben, so dass die Flüssigkeit sich nach und nach in den Waggons ausgebreitet und ihre zerstörerische Wirkung entfacht hat, nachdem der Täter schon längst ausgestiegen war.

      Nach der Lektüre (ich glaube noch vor 2001) musste ich erstmalig mein Testosteron zur Nutzung der Berliner U-Bahn nutzen, denn dort ist nun mal nicht unüblich, eine (Bier)Flasche abzustellen, dessen kläglichen Reste dann über den Boden rinnen.

      Nach den diversen Attentaten der jüngeren Vergangenheit hatte ich mir zeitweise angewöhnt, immer den letzten Waggon zu besteigen, einmal in der Berechnung, dass ein Attentäter vorzugsweise sich in der Mitte eines Zuges in die Luft sprengt und anderseits, um eventuellen Fluchtwegen nah zu sein. Aber solche (ir)rationalen Verhaltensweisen schleifen sich schnell ab, irgendwann tritt die Gewöhnung und der Alltag ein.

      Nach dem 11. September hatte ich noch mehrere Jahre ein komisches Gefühl beim Fliegen, während die Attentate auf Bus und Bahn in London und Madrid keinen Widerhall im eigen Alltagsgefühl fand, der (persönlich) erlebte Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin ist direkt mit dem Ort Breitscheidplatz verknüpft, wo mich heute noch ein mulmiges, beklemmendes Gefühl beschleicht, dennoch konnte ich eine Woche nach den Ereignessen relativ unbeschwert über den Weihnachtsmarkt einer anderen Stadt flanieren.

    • Titel eingeben
      @victor selig
      ganz rational buche ich im Flugzeug möglichst weit hinten.
      Veranstaltungen und Massenaufläufe meide ich – meide ich besonders an Freitagen. Besonders am Freitag achte ich auf stärker pigmentierte Mitmenschen und ihr Verhalten.

    • @Gurnemanz Klaus E.: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen, merkeln!
      Ein groß­flä­chiger Bevölkerungsaustausch ist im Gange, aus Gastgebern werden Belagerte! Die Destabilisierung und Überdehnung des Sozialstaats führt zu Defiziten in Infrastruktur, Bildung und Zukunftsfähigkeit. Der Plan ist, ein Europa ohne Grenzen, Aufhebung der Nationen, Umverteilung des Reichtums, ethnische Vermischung und eine diktatorische Weltregierung.
      Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas Seltenes, aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel. Friedrich Wilhelm Nietzsche

    • aus Gastgebern werden Belagerte!
      Gute Formulierung!

      Es gibt das wo ein altes tibetisches Märchen.
      Ein Kamel und eine Ziege mit Zelt sind die Hauptbeteiligten.
      Kamel ist draußen und plädiert für soziale Wärme. (Nur die Nase – zunächst.) Am Ende ist die Ziege draußen und das Zelt futsch.

      Warum fällt mir das nach über 10 Jahren wieder ein?

      Soll ich die Ziege bedauern oder sagen dass ihr bloß recht geschieht?

  18. Ich hoffe auch, dass diese Vorhersage irrt,
    Text eingeben

  19. ... irrt,
    … weil ich nächste Woche, allerdings zum ersten Mal, mit meinem Rad die Nockalmberge erfahren will. Und ich habe bislang, aus Gründen der Optik, auf Schutzbleche an den Vorderrädern verzichtet – im Zweifel werde also auch ich so aussehen, aber den Rausch werde ich genossen haben!

  20. Kopf durchlüften
    War gestern Abend mit Freunden beim Italiener, und das Auto war
    anschließend sehr traurig, dass es dort über Nacht ganz allein bleiben musste, ohne Garage, weil ich den Eindruck hatte, dass die Zahl der geleerten Flaschen „Villa Antinori“ in Summe zu hoch war.

    Dieser Artikel hat mich jetzt aber extrem motiviert, demnächst nicht mit
    dem Taxi zurück zum Auto zu fahren, sondern, Achtung: diesen Weg zu Fuß zurückzulegen. Und das bei nicht sehr freundlichem Wetter. Das ist immerhin auch eine messbare Folge dieses schönen Textes …..

  21. Ex Zeitleser
    Schöner Text, nur befürchte ich werden ihn manche v.a außerhalb ihres engeren Leserkreises nicht verstehen. Manche „verrückte“ oft idiotisch absolut sinnlos und sinn frei scheinende Dinge machen fast nur Männer und an manchen Aktionen haben auch nur Männer Spaß. In modernen Erziehungs- und Lehrplänen ist für so etwas jedenfalls kein Raum und kein Verständnis mehr. Schade. Aber alles kommt mal wieder……

    Letztens habe ich einen Artikel über Event-Sportarten wie geführte SUP-Touren auf deutschen Flüsschen (z.B. Neckar, Donau) gelesen ….das ist heute schon das ganz große Abenteuer und Herausforderung …. Meine Güte da fuhren unsere Opas bei Hochwasser mit alten Faltbooten schon bis ans schwarze Meer….und zwar mit dem Fahrrad ohne Schaltung zum Fluss und ohne Outdoorklamotten etc. Heutzutage muss alles vor organisiert und angemeldet werden und bald werden sicher auch Airbags und ABS für Kanus vorgeschrieben. Ein Vergleich einer Kanufahrt vor 30 Jahren in D und heute nur noch Vorschriften, Restriktionen, viele Verbote sowie Kommerzialisierung. Macht weniger Freude, ist alles nur nicht mehr spontan

    Wir sind als Jungs noch ohne Eltern frei große Bäume und kleinere Felsen hochgeklettert. Heute geht es für die Kids nur geführ und pädagogisch betreut 2 mal im Jahr in den Waldklettergarten.

    • Ja, früher...
      G. Stappen: Faltboot, Zelt und Hammelbraten

    • "Kanufahrt vor 30 Jahren in D und heute nur noch Vorschriften"
      Was für „Vorschriften“ meinen Sie, – außer den Verkehrsregeln für große Wasserstraßen und dem Verbot des Überfahrens von Wehren?

      Ich habe die letzten 20 Jahre auf deutschen Flüssen, Küsten und Wasserstraßen mit dem Kayak verbracht und erinnere mich nur an eine Zurechtweisung ganz am Anfang durch einen Schleusenwärter an der Mosel, der uns – angesichts unserer Unsicherheit, mit den 180m Kähnen in eine Schleusung zu fahren, darauf hinwies, daß dies eine „internationale Wasserstraße“ sei und wir uns auch mit einer Luftmatraze an die Regeln zu halten hätten.

      Bei einer Bodenseeumrundung hat die Wasserpolizei mit Fernrohr kontrolliert, ob wir Rettungswesten tragen… .

      Beim Wildwasser kontrolliert leider keiner- außer der Vernunft, die bei manchem -hormonbedingt- nicht sonderlich präsent ist. Aber im Allgemeinen reicht es.

    • Ah, dazu habe ich auch eine gute Geschichte! mit dem Tourenkanu die Loisach hinunter, mit Null Erfahrung natürlich, und Absaufen.


    • @Herr Feldmann: im kleinen Kanu neben einem großen Pott in der Schleuse würde mir auch etwas mulmig werden, aber wenn man „internationale Wasserstraßen“ befährt, muß man sich daran wohl schnell gewöhnen. – Sind Sie mal den Altrhein gefahren? Das hätte ich mit 20 gern mal gemacht, habe es aber nur 15 Jahre später mal ein Stück die Elbe runter geschafft. Oder die Saale entlang, das juckt mich jedesmal, wenn ich die vom Zug aus mal wieder sehe.

    • einfach machen, nicht warten!

    • @ colorcraze
      Dringende Leseempfehlung …

      John MacGregor, „Tausend Meilen im Rob Roy Canoe, auf Flüssen und Seen Europas 1865″

      Sie werden das Buch lieben und selber zum Paddel greifen wollen.

    • Ex Zeitleser
      @Patrick.Feldmann

      Viele Flüsse oder Wander-Flüsschen, die ich als Jugendlicher mit Kanu fuhr, sind heute kaum mehr befahrbar, zumindest nicht spontan z.B. bei guter Wetterlage und zu bestimmten Zeiten (Urlaub, Wochenende), meist aus Gründen des Naturschutzes (Brutzeiten). Manche Flüsse oder Abschnitte wurden auch ganz gesperrt. M.E aber zum Teil auch übertrieben

      Schauen Sie mal die Befahrungsregeln z.B. für die obere Donau, Lauchert, große Lauter….. Da gibt oder gab es in den letzten Jahren viele Regeln, zum Teil je nach Flußabschnitt:

      – Nur bei bestimmten Mindest-Pegel (sinnvoll)
      – Nicht in Brutzeit (Sinnvoll, aber zum Teil zu lange Brutzeiten ._)
      – Nur nach Voranmeldung/Genehmigung
      – Kontingentregelung, einige Tage vorher beim Landratsamt anfragen
      – Nur werktags erlaubt (z.B. nicht an Wochenenden)
      – usw…

      Oft gelten mehrere dieser Vorschriften gleichzeitig….. Also da ist für mich als Gelegenheits-Kanu-Familienfahren nichts mehr mit spontan.

    • @ colorcraze: Elbe, Rhein, deutsche Küsten, Mosel
      Die Konstellation 180m Schiff, kleine Kayaks oder gar Kanus (offen) in einer Schleuse ist nicht ohne. Man muss sich da, wenn es schlecht organisiert ist und das große Schiff eher ausläuft…, mit dem Paddel bei dem hohen Wellengang von der Wand halten, sonst kentert man. Normalerweise ist ja eine Sportbootsschleuse oder eine Bootsgasse vorhanden, sodaß die Riesen von den Zwergen getrennt sind.
      Ich denke wir sind so als Familie alles gefahren (außer echtem Wildwasser über 3), was es in D als Flüsse gibt. Den Rhein sind wir bei einer Tour ganz runter gefahren am Bodensee bis Bonn. Ansonsten endlose Wochenendtouren auf Rhein und Mosel, auf Lahn. Die Elbe ist sehr schön und hat nicht den gefährlichen Schifffahrtsverkehr- wie Rhein und auch Mosel (man wird da bei entsprechendem Wasserstand übel von den großen Schiffen angesogen). Am schönsten waren die
      langen Touren an der Ostseeküste entlang (natürlich immer alles mit voller Ausrüstung und Zelt/Kocher etc.) Einmal sind wir wegen des Seegangs direkt hinter Hiddensee gekentert und ins Naturschutzgebiet verschlagen worden- und kamen nur notdürftig wieder weg.

      Also alles sehr empfehlenswert!

      @Don: Ich war einmal bei der Wildwasser-Woche des DKV im Salzburger Land. Der Leiter war 60 A, Psychologe und meinte auf meine Frage als Anfänger, ob ich da wirklich runter könne, „ein Baumstamm kommt da auch runter“. Auf meine Feststellung, daß ein Baumstamm ja auch nicht atmen muß und auch mal 4 Monate bis zum nächsten Tiefwasser in der Walze warten kann, kam – nichts.
      Einer schwärmte davon, daß er schon 4x reanimiert worden sei. Da muß beim erstenmal irgendwas verloren gegangen sein. Ich bin dann nach 3 Tagen abgefahren. Hatte damals Prüfungen, die mir wichtiger waren. Ich bin ohnehin Tourenfahrer

    • Eishockey-Kanufahren-Wirsing
      Ich habe jahrelang für meine Kollegen und Kolleginnen eine jährliche Kanu- und Zillenfahrt auf der oberen Donau (Beuron bis Sigmaringen) organisiert.Das ist ein extremer Aufwand. Erstmal müssen Sie soviele Boote zusammmenkratzen, dann alle per Bootsanhänger da hochkarren und wenn die Party vorbei ist, alles wieder aufsammeln.
      Da lobe ich mir den Kanuverleih. Man ruft an, mietet ein paar Boote, paddelt ein bisschen herum und während man am Grill sitzt, holen die ihr Material wieder ab.
      Zusätzlich waren wir mal auf der Ötz beim Raften. Das ist ein Riesenspaß, aber man braucht jemanden, der sich auskennt und einem alles erklärt.
      Das alles alleine zu machen, wäre lebensmüde.

    • @ Christian BW; Die NAturschutzbestimmungen/restriktionen- stimmt!
      Aber irgendwie bin ich mit denen noch nicht fühlbar kollidiert.

    • @ Herr Marx,
      ich muss grad herzhaft lachen!Schön, dass es Ihnen gefällt.Wiirschinng.


    • einfach machen, nicht warten!
      Njä, also zu dieser Jahreszeit nicht mehr. Bin aufs Angegossenwerden nicht so erpicht, die Riesenregenwolke von Mailand bis Berlin neulich bei der Rückfahrt vom See hat mir gelangt.
      Außerdem möchte ich wenn dann eine Tour für Faule machen, also stromabwärts, und am Ankunftsort idealerweise vom Kanuverleih-Taxi abgeholt werden, mangels eigenem Auto und Boot. Das war auf der Elbe sehr schön, nur das durchnässte Bibbern am Schluß weniger.
      Gefallen würde mir Sommer, schönes Wetter, und eine Karte mit Orten am Rand, wo man was essen und ggfs. übernachten kann. Also sowas wie ein Radwanderweg mit Radlerübernachtungsorten, nur halt für Bötchenfahrer. Im Spreewald Kanäle paddeln und Libellen begucken war traumhaft (die klitzekleinen Schleusen, die man selber betätigen muß! Kanäle, in denen 2 Boote sich nicht überholen können!), und sehr angenehm dabei war, daß man zur Mittagszeit eine Wirtschaft erreichte. Gefallen würde mir, das eine oder andere verschlafene Örtchen am Flußrand zu Fuß besuchen zu können.
      Schwierig ist halt immer der Rückweg, deswegen geht das ohne Planung leider nicht ab. Aber dieses Jahr eh nicht mehr.

  22. Es war das Testosteron- Herr Richter...
    Bei Merkel ist es das Östrogen, das Oxytocin, das Deutschland in einen toxischen
    Strudel der Dystopie reißt.

    Sie gefährden nur sich, Merkel gefährdet Millionen. Soviel zur Fürsorge des Weiblichen.

    Gute Rutschpartie!

    • Verzeihung: Oxytozin?
      Nicht Endorphin?

    • Ich bin zwar raus Fräulein Gwandl, aber
      Ich meinte die Sage, das Narrativ, vom „Kuschelhormon“, das unterwürfig/gefügig und unkritisch macht…

      Aber darüber habe ich eigentl. gar nichts in der Medizin, sondern in den sogen. Medien gelesen(kann den wissenschaftlich- soziologisch bedeutsamen Gehalt also gar nicht gültig beurteilen).

    • Wenn es in der Zeitung steht, kann es auch „amerikanische Forschung“ sein.Und falls es das gibt, haben manche zu weng davon abbekommen, was aber zwecks natürlicher auslese auch prima ist.

    • @Don Man muß ja auch nicht mit jedem/er kuscheln!
      Die Sache mit „amerikan.Forschung“ schlägt mir im Radio immer den Boden aus. Da heißt es dann „Wie amerikan.Forscher herausfanden…“ und dann kommt ein knödelnder und Konsonanten malträtierender Am.Forscher im Hintergrund, den man durch eine halb lautstarke deutsche Übersetzung im Vordergrund neutralisiert, dh. beide sind dann unverständlich- was die Sache immer recht geheimnisvoll macht…

      Aber deutsche Forscher sind inzwischen auch schon recht amerikanisch: ich erinnere an die Freiheitsrevisions-Diskussion der Hirnforscher Roth-Singer , deren FAZ Artikel und Beiträge Christian Geyer damals als Herausgeber in einem sehr guten Buch zusammenfasste und moderierte!

      Ich warte aber trotzdem auf eine Studie, die schwangerschaftsloses Oxytozin kausal mit Teddybär-Werfen und falsche Figuren in die Wohnung einladen verknüpft! Kann meinetwegen auch eine russische Studie sein!

  23. Hoch und weit
    Manchmal denke ich, dass es schon möglich ist, dass man sich mal trifft.
    Ich orientiere mich dann am Anstecker am Revers.
    Nur, obwohl auch wetterunempfindlich bin, meide ich beim Rennrdfahren lange Strecken unter schlechten Bedingingen.

  24. Unsterblich werden
    Des wern scho derbogga, Don. Nicht jeder ist Mitglied im Heldenclub. Das verpflichtet halt. Man muss eher Bedenken hinsichtlich der alten Bremsen haben. Mit einem Körpergewicht im hohen zweistelligen Bereich (wie ich auch) ist es halt problematisch am Berg. Hoffentlich verfängt sich nicht noch der Schnee unter den Schutzblechen. Wir senden anfeuernde Rufe und applaudieren heftig und laut.

  25. Natur
    Guten Morgen Don,

    ja das ist die Natur. Wenn es bergauf geht, fährt jeder für sich alleine und gegen sich selbst. Und gegen den Berg. Und dann noch naß….

    Ich finde auch Stahl einen viel natürlicheren Werkstoff für’s Rad, viel ehrlicher, auch in der Herstellung. In Muffen gelötet, von Hand gerichtet. Es fährt sich auch natürlicher. Mein Carboner ist natürlich steifer, aber es ist so ein unnatürliches hartes Gefühl, ohne richtiges Leben, eine Mischung aus Klebstoff und Kohle, künstlich wie Shelly’s Kreatur. Und auch eher häßlich, nicht so schön wie mein nachtblaues Pinarello Stelvio, filigran, Chrom, schwer. Aber es fährt sich natürlicher. Es schwingt, es verzeiht auch mehr Stöße und Unebenheiten. Wie im Leben. Das Alte verzieh , das Neue gnadenlos hart.

    Und auch die Sättel. Es geht nichts über die Natur. Wie habe ich mich gequält. Fuhr jahrelang den ersten flite und war sehr zufrieden. Zu Zeiten als noch nicht alles billig und in Massen zum wegwerfen hergestellt wurde und die Auswahl entsprechend nicht so groß. Dann wollte ich auch einmal was neues haben. Scheiße. Was für eine Folter. Teilweise zwei Radhosen getragen. Unbegreiflich nach welchen Leisten da Sättel geformt werden.

    Aber dann. Zurück zur Natur. Leder. Per Hand aufgezogen. Der Swift von brooks sollte es dann sein. Ich habe nie so gut auf einem Fahrrad gesessen. Perfekte Form, glatt, im Sommer kühl, auch nach Stunden keine Hitzestau, im Herbst warm. Ein natürlicher Partner.

    Und dann die natürlichen Gegner. Hier gibt’s nur den Wind. Fast immer. Keine Berge. Noch nicht einmal etwas, was man als Hügel bezeichnen könnte. Wind macht auch hart, wie der Berg. Aber keinen Spaß. Es gibt keine Abfahrt. Aber das ist auch Natur. Die Topographie. Oder das Alter. Vielleicht muß ich froh sein, daß ich hier keine Berge habe. Früher war ich in meiner jungmännlichen Arroganz so drauf zu sagen, wer es mit 39/26 nicht schafft, soll es bleiben lassen. 20 Jahre später, Bundweite 34 statt 32 und 15 Kilo mehr reiß ich mein Maul nicht mehr so auf. Man wird demütig und ist froh, daß es in den Bergen oder auf sonnigen Inseln Räder mit 3-fach Kurbeln gibt:-)). Auch das ist Natur, der Lauf der Dinge.

    So, genug geplaudert am frühen Morgen. Mal schauen, ob es auf dem Markt schon frische Äpfel aus dem Alten Land gibt (wegen der Natur;-)).

    Ihnen, werter Don, wünsche ich viel Spaß am morgigen Tag. Wenn es naß wird, passen Sie auf sich auf. Sie wissen schon, alte Felgen, alte Bremsen, da nagt auch der Zahn der Zeit am Material, nicht nur an uns. Wir wollen Sie hier nächste Woche heil wiederhaben.

    Schönes Wochenende.

    • Na ja, der Mangel an Abfahrten wird
      hinter und auf den Deichen oft genug mit Rückenwind kompensiert ;-)

    • Rückenwind
      Jetzt muß ich an eine kleine Radtour vor Ewigkeiten/in Jugendzeiten von Horumersiel nach Hooksiel denken, wir wollten nur ins Wellenbad, der Wind bließ auf dem Hinweg so kräftig von vorne, daß wir kaum vorwärts kamen – der Rückweg hingegen war dann eher wie Segeln…

      Oh, Berg, geliebter Berg, Du bist ein harter, aber fairer Gegner…

  26. Titel eingeben
    „Sorgfalt und Mut überlebt“ …auch nicht immer ;-)

  27. Die zu erwartende Schlammschlacht durch Kims Testosteron Ausbrüche
    Was Kim steuert ist auch Testosteron. Aber seine Schlammschlacht wird international. Seinen Kollegen und Kolleginnen von USA, Peking, Moskau bis Deutschland ist bisher nichts eingefallen, wie sie sein Testosteron steuern können. Wenn man halt gewohnt ist, sein Testosteron im eigenen Interesse auszutoben statt sich zu mässigen und Gegenrezepte zu entwickeln, ist das eigentlich auch nicht erstaunlich.
    (Auch Frau Merkels Angebot, diplomatisch mit ihm zu reden, ist letztendlich Testosteron bedingt. Sie präsentiert keine Lösung. Sie will nur mitmischen, dabeisein und immer wieder groß rauskommen.)

    • Einfach spiegeln
      Man verhält sich zum Schein aber überzeugend
      genauso. Also Flotte aufkreuzen lassen,
      ein paar schöne Schießübungen machen und natürlich
      nordkoreanische Raketen über internationalen Gewässern
      abfangen.

      Ziel der Verhaltenstherapie wäre die Verhaltensänderung
      des Gegenübers.

      Dr. Merkel würde sagen:
      Es gibt keine militärische
      Lösung (wie in Bezug auf die Ukraine).

      Die anderen sehen es ggf eher als Jagdschein
      wenn keiner droht das treiben wenn nötig zu beenden.

      vgl auch no go Areas in Großstädten.
      Man kann natürlich auch den DiplSozpäd
      ohne Waffe entsenden, wenn man einen
      genügend großen Vorrat an DiplSozpäds hat.

      Man kann ein Problem auch instrumentalisieren.
      Es also längere Zeit für seine Zwecke nutzen.
      Bezug auf Nordkorea:
      Moskau: Wir sind auch wichtig.
      (als ob man es nicht China und den USA überlassen könnte.

      Um auf das Thema des Blogs zurückzukommen.
      ggf muss die Polizei die Straße sperren.

      https://www.bing.com/images/search?view=detailV2&ccid=qDsE1EcT&id=22F38830E52AB31B0740E376EA389F59205C8D96&thid=OIP.qDsE1EcTcmTjXGJ_q0VKBQE8DF&q=road+closed&simid=607996594379031082&selectedIndex=312&ajaxhist=0

      Nur wer ist in Bezug auf Nordkorea oder die Ukraine
      die Polizei?
      In Berlin findet man die zuständige Dienststelle
      m.E. nicht. Man tut dort aber so als ob es so wäre.

    • Wer kann Don stoppen?
      https://www.castelli-cycling.com/meno

      In Ergänzung zu einem anderen Text
      bezogen auf Kim und andere:
      Jemand der die Mittel dazu hat und nutzen kann.

      (Ich hoffe man sieht eine Pistenraupe)
      (Wahrscheinlich würde Don sein Rad tragen
      oder er wechselt das Fahrzeug.)

  28. Sehr schön, wie so oft
    Mein am Donnerstag verstauchtes re Handgelenk
    war nicht die Folge einer rasenden Abfahrt in den Hügeln
    hier in der Nähe – nur bis ca 380m :-(
    sondern das Hinterrad rutschte am Ende einer
    schon tausende male überquerten Holzbrücke weg
    deren Belag nach einigen Regentagen schmierig geworden war.
    Der Rest des Rades rutschte hinterher und ich machte einen unkontrollierten Purzelbaum.

    Die natürliche Auslese ereilt einen oft an den Stellen
    wo man sich eigentlich sicher fühlt und nicht damit rechnet.

    Bleiben sie gesund.

    PS Eigentlich hätte ich es Wissen müssen,
    es steht auch ein Schild auf jeder Seite der Brücke:
    Vorsicht Rutschgefahr.
    Ursache war dann doch mangende Sorgfalt wie oben beschrieben.
    Dummheit beschreibt die Ursache besser klingt aber nicht so
    schön wenn man das Versäumnis bei sich selbst wahrnimmt.

    ggf sind Parteiprogramme so etwas wie Warnhinweise.
    Also am besten lesen und sorgfältig abwägen,
    denn man hätte es ja wissen können.

  29. Ich mache mir jetzt wirklich Sorgen
    Ich bin sehr stark dagegen, dass Sie hinfahren.
    Sie werden sich erkälten.
    Dann wird Ihr literarischer/politischer Salon zusperren müssen.
    Und was machen wir, Leser, dann? Das alles ist nicht gut zu Ende gedacht.
    Io ho paura.


    • Das alles ist nicht gut zu Ende gedacht
      Don denkt nicht lang zuende, sondern macht. Das ist sein Charme und sein Charakter. Wenn er mit Zuendedenken beschäftigt wäre, würde er keinen so kommentierfreundlichen Blog betreiben. Das kann man nur, wenn mans nimmt, wie es kommt, und unerschrocken und standhaft genug ist, zu machen, was man sich vornimmt.

    • Sorgen
      Ich mache mir Sorgen um Don.
      Wird der Ausflug gut ausgehen?
      Was wird aus uns?

    • Alles Bestens! so sah ich gleich danach aus.

      https://twitter.com/faz_donalphonso/status/909089734210801665

      jetzt Festmahl!

    • Sorgen darf man sich immer machen
      Aber jetzt haben wir es ja überstanden. Nichts wird zugesperrt!
      https://www.youtube.com/watch?v=TLGEQM1JnB8

    • @ Don Alles bestens
      Ich bin immer froh, wenn Sie gut wieder im Tal gelandet sind. Wenn Sie Ihre halsbrecherischen Touren vorab im Blog ankündigen, dann habe ich nicht nur Angst, dass Sie bei der Abfahrt mal nicht die Kurve kriegen, sondern auch, dass sich Ihre „Freunde“ von der Antifa-Kahane-Front auf die Lauer legen.

      PS: Festmahl – doppelte Portion Käsespätzle?

    • Ich denke immer daran, wie mich Aufgabe oder Sturz blamieren würde, und passe dann auf. Tre Croce bin ich maximal mit 80 runter!

    • Gratulation - das war ja die mittlere Strecke.
      Erstaunlich fit schauen Sie aus, guten Appetit!

    • Gleich danach
      „so sah ich gleich danach aus“ – das glaube ich Ihnen nicht so ganz, da war wohl eine Dusche dazwischen?

    • Nein, wirklich, ungeduscht und sofort, als ich im Zimmer war und den Akku wechseln konnte.

    • Wir könnten ja alle Don-Boxenstop-Kellen...
      … ins Fenster hängen. dann kann er ausruhen, bei Tee und Torte, also kulinarisch sublimiertem Oxytozin ;-))))

    • Twitter
      Auf den Fotos sieht das Wetter ja besser aus, als die Webcams gestern morgen erwarten ließen, und Ihre Hose sieht ja auch eher mehr als weniger trocken aus… – Ging es hernach denn noch auf die Zinnen rauf? – Da müßten doch gestern Temperaturen um den Gefrierpunkt gewesen sein… (der gestrige Drei Zinnen Alpine Runs über 17,5 Kilometer und 1.350 Hm ist ja ob der schlechten Bedingungen abgebrochen worden: http://www.dreizinnenlauf.com/)

    • @ Don 8:29 Uhr Kahanes Freunde auf der Lauer
      Im Ernst Don, was die Kahane treibt ist verschwurbeltes, aufgeblasenes Geschwätz. Twitter-Welt.

      Echte Profis sind still, dezent und effektiv. „Ein tragischer Unfall“…

      Bleiben Sie uns und Deutschland erhalten. Es nützt nichts, wenn Sie mit einem „Best of Don Alphonso – In Memoriam“ auf Platz 6 der Spiegel Bestsellerliste landen wie Sieferle.

  30. Die Welt in Schwarz und Weiss
    Werter Don,

    ich bin mir ja nicht sicher, ob das mit den Unterschieden zwischen Mann und Frau so schwarz und weiss ist, wie Sie das darstellen. Vielleicht ist es ja wie so oft nur ironisch gemeint.

    Jedenfalls bin ich mit einer Frau verheiratet, die jetzt, da die Kinder aus dem Gröbsten raus sind, „das Leben wieder entdeckt“ und dabei gerne auch bei Wind und Regen Alpenpässe hochradelt oder -rennt. Den testosteron-getriebenen Kerlen steht sie dabei in nichts nach.

    Genauso gibt es bei den Grünen neben den von Ihnen nicht gelittenen Führungsleuten auch schöne und vor allem kluge Menschen, die die Partei immer noch wählbar machen.

    Wer mit 20 ohne zu bremsen die Pässe hinunterrast, hat keinen Schneid, wer es mit 50 immer noch tut, hat keine Familie, für die er sorgen muss.

    In diesem Sinne hoffe ich, dass bei Ihnen in den Dolomiten alles gut geht und sich Ihre Leser auf eine weitere Heldengeschichte für das postheroische Zeitalter freuen können.

    • Die Welt in Schwarz und Weiss
      mag von so manchem schlimm empfunden werden.

      Die Welt in Grau wird von jedem [der noch wahrnehmen kann]
      als sehr viel schlimmer empfunden.

      Aber: Entropie (kennen Sie ja)

  31. Hals- und Beinbruch!
    … bleibt zu wünschen, oder doch besser hatzlacha uberakah, weil die verballhornte und in ihr Gegenteil verkehrte Wunschäußerung, zumal auf Bergstraßen, zu Missverständnissen Anlass geben könnte.

    Ich beneide Sie um die Tour, gewiss, dass Sie sie mehr oder weniger bravourös meistern werden. Schon deshalb, weil hier die Leser warten, mitfrösteln und -bangen, das ganze Voyeurgesindel in Ihrem Nacken.
    Aufzugeben wird Ihnen noch nicht einmal als allerleisestes Gedänklein gestattet sein. Guter Trick, ein legales, auf keiner UCI-Liste verzeichnetes Hilfmittel zur Steigerung der Leistungsfähigkeit.
    Da mag das Freudenhaus warten.

    Gerade deshalb und aus prinzipiellen Erwägungen wird Ihnen die junge Dame aus dem Tessin wieder mal die Leviten lesen und Sie als Hemingway der Drahteselei zu schmähen versuchen. Andere werden Ihre Verabsentierung aus den Sümpfen des Wahlkrampfs beklagen und dabei den politischen Kern Ihres Beitrags möglicherweise übersehen.

    Was soll’s. Genießen Sie den cyclistischen Irrsinn als eine der letzen, von Quoten unbehelligten Domänen männlicher Selbstbehauptung.
    Bleiben’s gsund, meiden Sie Ärzte und andere Boten einer gebremsten Lebensfreude.

  32. Die Kastraten der Gegenwart: Ausrutscher der Evolution
    Die Grundmuster sind immer dieselben. Immer steckt Ehrgeiz dahinter, der Wille sich gegenüber anderen durchzusetzen. Selbst beim grünsten Grüni, der sich seinen Öko-Heiligenschein doch nur erworben hat um damit stromlinienförmiger Karriere zu machen.

    Wenn es eine Gesellschaft zur Abschaffung der Alphamänner gäbe und deren Chef ein Mann wäre, er würde von seinen Sekretärinnen genauso angeschmachtet werden wie irgendein Atavismushirsch, der als Geschäftsführer einen Verbund von Autohäusern mit hohen Absatzzahlen leitet.

    Wenn man dahinter sieht kann einen der ganze verlogene Jahrmarkt der Eitelkeiten unserer Tage, der ganze durchgedrehte Feminismus und über die Spitze ins Jenseits gehobene Ehrgeiz der „töte die alten-weiße-hetero-Männer“ nicht mehr überraschen. Die Willkommenskultur wurde ja ebenfalls hauptsächlich von piefigen, lebensunerfahrenen, unter dem typisch jugendlich-halbstarken Ehrgeiz leidenden Pennälertypen, pickeligen Grüne-Jugend-Mitgliedern und blonden „stehe-am-Bahnhof-mit Refutschi-Wällkamm-Plakat“ Vertreterinnen einer besonders streberhaften Ausprägung des „virtue-signalling“ angeleiert.

    Man prahlt halt gern, und damit es nicht so auffällt tarnt man sich mit dem augenscheinlichen Gegenteil, man prahlt dann eben mit sozialem Engagement, mit Bescheidenheit und dem ganzen Gedöns. Dass der ganze Gutmenschzirkus höchst verlogen ist stört keineswegs. Ehrgeizlinge, die mit anderen Schlitten fahren und sogar ihren eigenen Großvater (den alten weißen Mann) für die Karriere verkaufen würden haben sich mit Echtheitserwägungen noch nie lange aufgehalten.

    Es wird ihnen ja auch in der Schule vermittelt. Die ganzen rot-grünen Pauker, bestehend aus Wirrköpfen der Ur-Grün-Abteilung mit 68-er Hintergrund und zeitgeistgewendeten Bourgeoisietypen vermitteln ihnen eben ihnen diese „Werte“ und stellen sie vor ihnen als Karrierehürde auf. So will man zunächst erst noch als Urwaldarzt oder Mutter Theresa die Welt retten, alle, alten weißen Männer schlachten und gegen die Windmühlen des Bösen reiten bevor man dann Chemieingenieur oder Controller wird.

    Kommende Generationen werden, wenn sie auf diese Verirrungen unserer Tage zurück blicken nur den Kopf schütteln. Man könnte das alles als Absurdistan in Reinkultur bezeichnen.

    Gut, manche haben eben Vertrauen in die bourgeoisen Mechanismen, Vertrauen darin, dass die Selbstzerstörung zur Neuerbauung führen und nach der Moralpflichtübung die alte Spießerbehaglichkeit wieder hergestellt wird. Das Problem dabei ist nur: wenn man ein Haus abbrennt um es vor Einbrechern zu schützen kann man es da gleich wieder beziehen wenn die Einbruchsgefahr beseitigt erscheint?

    Und vor allem: dieser ganze Zirkus ist sowas von überflüssig, unnötiger als der schwerste Kropf und nicht mal wert den allerersten Schritt zu gehen auf dem Weg zu einer Schleife, die nicht am gesicherteren Ausgangspunkt wieder ankommt, sondern ins Nirgendwo führt.

    Die überdrehten Fukushima-Millenials, die ihre Durchgeknalltheit nur dem Umstand verdanken, dass sie in der Überhitztheit einer auf Energievergeudung im Großmaßstab beruhenden, ausgetickten Zivilisation leben, sie werden auch wieder ruhiger. Natur und Kosmos werden ihnen Grenzen setzen, wenn schon nicht verständige Pädagogen (die vom rot-grünen Satanismus eliminiert wurden) oder Erziehungsberechtigte es tun.

    Es wäre ein Sieg des Guten wenn die grünen Verderber, die heuchlerisch-pharisäerhaften Vertreter des Beelzebubs auf Erden, jene, die nur von der Unreife, der Selbstüberschätzung und Gewissenlosigkeit ihrer halbstarken Anhänger getragen werden, bei der Wahl unter 5% kämen. Ich bete bis zum 24. jeden Tag dafür.

    Damit sich der Mensch (Mann und Frau) so sie er eigentlich sein soll und von Gottes Schöpfung angedacht war wieder durchsetzen kann.

    • Titel eingeben
      „Und vor allem: dieser ganze Zirkus ist sowas von überflüssig, unnötiger als der schwerste Kropf und nicht mal wert den allerersten Schritt zu gehen auf dem Weg zu einer Schleife, die nicht am gesicherteren Ausgangspunkt wieder ankommt, sondern ins Nirgendwo führt.“ Und vor allem: Es ist eine einzige Beleidigung sowohl des guten Geschmacks, als auch des Verstandes. (An die Anhänger des Zirkus: Es ist dumm und hässlich)

  33. Spaß muß sein
    Lieber Don,
    entweder ein Besuch auf der Wiesn oder ein Kraftakt auf einen Berg,
    Hauptsache Spaß und Gaudi haben.

    Jeder lebt sein Testosteron anders aus.
    Bitte kommen Sie wohlbehalten heim, wir würden Sie sehr vermissen!

  34. Hab` ja mit dem Don letzte Woche fleißig trainiert.....
    …. ich vorne, Don hinne.
    Zetsche wollte keine neues Auto rausrücken, haben wir halt `n ollen Gullwing genommen.
    https://www.youtube.com/watch?v=YL7_Y5Vvzwo

    Stau is nur hinne blöd, vorne geht`s

  35. Titel eingeben
    Kommen Sie heil wieder, Ihre Einträge werden ständig besser. Immer noch besser gefallen sie zumindest.

    Gute Fahrt und immer eine Hand voll Luft um den Donnie Doomsday.

  36. Titel eingeben
    Herr Don,
    A so a scheens radl g’heart auf die Strasse und nicht in die Abstellkammer.
    Schöner Text; muss selber gleich aufs Rad, dringend nach nirgendwo.
    Viel Glück in Innichen.

  37. Bleder Schnitten
    ach werter DON, wie schön geschrieben und jenseits von diesen glattgespülten und bezahlt korrumpierten reisereportagen……

    vor zwei Wochen auf der gedächtsnisreise für Kaiserin Sissi und Marschall Tito nach BLED über das verregnete Meran hatte ich auf dem Flüleapass mit der limosine schon den schneeregen und ein weisses autodach und das lies erahnen, was sie nun stellvertretend für die horden von männern erleiden werden, die von einer dicklichen dame im hosenanzug – von der mann konkret nur weiss, dass sie gerne schokolade in unmengen verzehrt – täglich um kurz nach 20 uhr angewidert werden.

    es werden bei ihnen wohl nicht 5000 sein wie im schönen BLED, die ihr testosteron am berg ausschüttten und sich den nächsten knieschaden einhandeln, aber dafür bleibt sicher der kopf sauber……..

    ihnen für ihr langes tagwert eine gute ausdauer, wir hatten auf dem BLEDER See ja nur 1000m für unseren achter, aber auch in 3:38minuten im kampf gegen japaner, russen, litauer, norweger, dänen, nordamerikaner und vor allem engländer von UPPER THAMES kann einem ganz schon die luft ausgehen derweil die oberschenkel brennende signale an das kleinhirn senden.

    geniessen sie zum ausgleich ein ganzes blech voll Bleder Schnitten……….herrlich……….auch für sie !

    http://www.bled.si/de/sehenswurdigkeiten/besonderheiten-des-ortes/cremeschnitten

  38. Mir wird angst und bang um Sie
    Gute Fahrt!

  39. Quoten
    „Bedenke die Haftreibung vor der Kurve, nicht danach.“ Dies als Rat auf nicht staubtrockenen Strassen.

    Die Frauenquote und Programme für Familien funktionieren nie und manche brauchen sie auch nicht, wie die osteuropäische Dame gestern Abend, tied in die Augen blickend und beim ihr Wein einschenkend sagend: „Sei grosszuegig.“

    In dem Sinne: Rahmen- und Speichenbruch!

  40. Wünschte ich könnte das auch nur ansatzweise...
    Aber ich hab schon erlebt das mich auf ebener! Strecke harter Gegenwind an den Rand der Erschöpfung gebracht hat.
    Die gleiche Strecke lauf ich übrigens bei gleichen Bedingungen zu Fuss ohne Probleme, von daher is das wohl nicht nur Konditionssache sondern auch eine „Was hat der Depp mit/auf dem Rad gemacht“-Sache.

    Ich wünsche viel Erfolg und keine Unfälle.

  41. Titel eingeben
    16.9. um 11 Uhr 09 und noch immer keine Reaktionen auf diesen schönen Artikel?

  42. Allzeit gute Fahrt,...
    …Rahmen- und Speichenbruch, und immer eine Handbreit Asphalt unterm Rad!

    Achja, das Wichtigste: Viel Spaß!!

  43. Es überlebt in diesen Zirkeln nicht der Stärkste, sondern der, der sich diesem System am besten an
    Das Prinzip der Evolution ist die Anpassung.
    Anpassung geht leichter ohne Rückgrat, wie diese Woche wieder eindrucksvoll im TV zu sehen war.

    Ein Mann muß tun, was ein Mann tun muß.

    Also, kommen Sie gesund zurück. Ihre Stimme wird gebraucht.

  44. Mal wieder richtig gut gepudert werden
    Sie sind ein snob, werter Don, hat Ihnen das schon mal jemand gesagt?
    Nein? Nun denn, dann will ich mir jetzt zur Aufgabe machen, Ihnen so stilvoll wie mir das das zu dieser späten Stunde noch möglich ist den Kopf zu waschen, denn ich bin, auch dank Ihres neuen Pamphlets gerade sehr auf Krawall gebürstet.

    Sie beschweren sich, dass Sie die Frauen trotz Ihres Wohlstands und Ihrer Herkunft nicht mehr wahrnehmen? Dass „die moderne (dumme) Frau“ selbst dem schnöden Mammon hinterherrennt um dann eines schönes Tages, häßlich und darob einsam geworden, ihren Chancen mit z.B. Ihnen hinterher zu weinen.

    Mann, werden Sie erwachsen! Halten Sie sich nicht mit ein paar alten Jungfern auf (ich hatte irgendwo wieder Anspielungen an die Gendertussen wahr genommen. Reiben Sie sich doch nicht an diesen skurilen Randerscheinungen auf. Wer, ausser ein paar unreifen Hipstern mag so etwas überhaupt ernst nehmen). Akzeptieren Sie, dass Sie alt werden, wie ein Mann Ihres Formats und vor allem Ihrer finanziellen Möglichkeiten. Vor allem bei Letzterem (verzeihen Sie diesen Seitenhieb) sind Sie doch auch sonst nicht bescheiden.

    Zunächst zum Hemd, dass ja näher als die Hose sein soll (fällt hier ein wenig aus dem Bild): Gehen Sie zu einer Hure, einer Nutte oder meinetwegen zu einer Prostituierten, nur bitte, sprechen bitte nicht wieder von Sexarbeiterinnen. Sie nennen doch auch einen Schreiner oder Zimmermann nicht einen Holzarbeiter. Was soll das? Ach ja, ich vergaß, Sie sind ein snob.

    Vielleicht waren Sie auch nur einfach enttäuscht, so wie es auch mir in Zeiten höchster Not erging? Ich verrate Ihnen jetzt ein offenes Geheimnis. Man bekommt in aller Regel das, wofür man bezahlt. Sind Sie schüchtern, zurückhaltend, gar im Grunde abweisend und noch dazu geizig, dann wird es das alte, lieblose rein-raus-Spiel, das einen (oder vlt zwei) Menschen schmutziger und möglicherweise frustrierter zurück läßt als zuvor.

    Sind Sie dagegen witzig, charmant und nicht zuletzt großzügig, dann sollte es doch mit dem Teufel zugehen, wenn nicht auch ein wenig Zärtlichkeit herausspringen sollte. Vorausgesetzt natürlich, Sie besitzen ein wenig Menschenkenntnis und wissen, eine sympatische Nutte, Verzeigung, Dame des horizontalen Gewerbes gut auszusuchen.

    Nun bin ich eigentlich auch schon bei der sprichwörtlichen Hose (wobei dieses Bild hier erst recht aus dem Rahmen fallt): Trachten Sie danach, eine Dame ihres Herzens ganz an sich zu binden, dann ändert sich das vorgenannte Rezept nicht wirklich. Sie müssen jedoch in die Vollen gehen, wie man so schön sagt. Sie müssen der Dame zeigen, dass Ihnen ihr Reichtum, dass also all Ihr Geld Ihnen nichts bedeuten angesichts des großen Glücks (Liebe), das Sie empfinden. Alles andere als die völlige Hingabe Ihrerseits (oder die Empfindung derselben) kann das beiderseitige Glück/Wohlergehen nur mindern.
    Taktische Überlegungen, ich gehe davon aus, das hat Ihnen Ihre Mutter beigebracht, sind natürlich bei einem solch großem Manöver aus Gründen des Selbstschutzes mehr als angebracht.

    Ich bin nun am Ende (meiner Kräfte). Ich hatte nur einfach das Gefühl, es troff Ihnen aus all Ihren Poren. Außerdem bin ich es leid, die alte Schmonzette wieder und wieder zu lesen. Meine Zeilen entspringen also reinem Selbstnutz, Besserwisserei und meinem (deutschen) Hang andere zu Belehren.

    Mit wohlwollenden Grüßen.

    • Ich schreibe über andere, icb selbst bin sexuell soweit zufrieden – für einen alten Mann. All der schöner Wbspace, den Sie füllen – umsonst. Jetzt schlagen Sie bitte nicht ihren Hund deshalb.

    • Sexarbeit
      ist ein Begriff, der Ende der 70er geprägt wurde, um auf neutrale und respektvolle Art über Prostitution sprechen zu können. Dass der Autor ihn verwendet, rechne ich (als Feministin, wenn auch ohne Erfahrung in der Branche) ihm hoch an.

    • Ich bin pro Sexarbeit. auch, weil das Wort sagt, was ist, nicht mehr, nicht weniger.

    • Noinoinoi,
      der Don isch koin snob, des kommt, so saget wenigschdens d Entymologischda, vo sine nobile ond dr Don hot sein ganz speziella Adl.
      Do gibts nix.

    • Oh, bitte...
      Der gute Don hat auch noch einen eher privaten Blog, dort gibt es auch eine eher private Möglichkeit der Kontaktaufnahme, was Sie da an Tips und Ratschlägen draufhaben, möchte man gar nicht lesen nach einem schönen sportlichen Tag und schon gar nicht so kurz nach der reichlich späten Tageshauptmahlzeit…

  45. Schwätzer
    Meine Güte, was für ein Kitsch. Die verkürzenden Gehässigkeiten könnten auch aus einem AFD-Flyer stammen, die aufgelisteten Tags sprechen Bände.
    Ich fahre dann lieber Mountainbike mit einem Vintage-Eisen statt auf Männer-Ärsche vor mir zu starren und denke dabei über nachhaltige Galgen für die Elite nach.

    • Zerebraler Kabelbrand
      In einem Blog, in dem es um ein 1817 geschriebenes und 1818 ins Deutsche übersetztes Buch, die Restauration alter Fahrräder und das Ausleben patriarchalischer Urgewalten geht, dürfen Sie keine Tags wie „G20-Randale“, „Genderfluidität“, „White Guilt“, „Iphone8 und Pokemon“, sowie „Tri, Tra, Trullala, Antifa ist wieder da“ erwarten.
      Die gibts auf linksunten.indymedia, bzw.deren Nachfolger. Da gibts auch mehr Kabelbrand.

  46. Ein Dilemma
    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch herrschte Sturm. Die schönste, größte und stärkste Sonnenblume ist abgebrochen. Sie wollte sich nicht weit genug beugen. Die schwächeren haben sich in Windrichtung gebeugt und stehen jetzt wieder und wachsen heran.

    Was tun? Was ein Mann tun muss? Das „System“ (egal welches) hat schon viele Männer, die taten, was sie tun mussten, zerbrochen. Andere haben sich geduckt und lebten weiter und blühten später auf.

    Ein Dilemma.

  47. wer's braucht...
    Text eingeben

  48. Viel Spaß beim "Schneewalzer"
    Werter Don,

    was auch immer Sie morgen erwartet, ich wünsche Ihnen ein Höchstmaß an Endorphinausschüttung dabei! Irgendwie muß das Testosteron ja verballert werden ;) Der Körper verlangt´s…

    Dass Sie als Mann den Kick suchen, verstehe ich (obwohl weiblich) gut, darum: Kommen Sie gesund und v. a. ausgeglichen zurück.

    Mich treibt noch die Frage mit den Schutzblechen um:
    Sind die bei Schnee wirklich nötig (man gleicht ja ohnehin bald einem, naja, Albinoferkel) oder setzt sich da nicht irgendwann der Matsch fest, der – als gefrorener Klumpen lauernd – eine Weiterfahrt abrupt und im ungünstigsten Moment unterbricht und somit einen Abflug über den Lenker provoziert? Hoffentlich irre ich mich.

  49. Titel eingeben
    „Wie wir aufgeklärten Menschen alle wissen, gibt es keine aus Leichenteilen zusammengesetzten Monster“

    Bei Zombies bin ich mir nicht sicher…^^
    Sobald ich den Fernseher einschalte, besonders bei Abend-, oder Talkshows habe ich immer mehr das Gefühl, dass die erste Zombiewelle anrollt.

  50. Das Schibboleth lautet:
    „Es wird eine phantastische Sauerei“. Wer da nicht juchzt vor Vorfreude oder grinst vor gegönntem Vergnügen, dem ist wohl nicht zu helfen.

  51. Ah, die Kugeln in der glasierten
    Terrakottaschale – der Schnee, das Eis, der Schmutz auf der Haut, in den Poren.
    Temperatur ist das meist unterschätze Regulativ.
    Bis nach dem Rennen, wir hoffen und warten!

  52. Mein lieber Scholli...
    … und das alles ohne Unterhose?

    http://www.wetter.de/italien/wetter-dolomiten-1646000.html

    Es wird kalt und nass und Sie haben hoffentlich eine Überhose dabei.Heißer Tee und warme Gedanken könnten hilfreich sein, sowie viele Kalorien zum Heizen.Kommen Sie heil zurück!

  53. Glückwunsch...
    Der Blick auf die ein oder andere Webcam in der Region (bedauerlicherweise sendet die der Zinnen gerade kein Livebild) läßt mich ein wenig frösteln…

    Der Blick aus dem Fenster hingegen verheißt eine nicht ganz so unterkühlte, sonnige Odenwaldtour. – Aber, was ist schon Odins Wald mit seinen doch recht irdischen Höhen gegen die Drei Zinnen. ..

    Wenn es bei Temperaturen um den Gefrierpunkt auch Ihnen zu kalt werden sollte, Gedanken an jene Bergsteigergruppe aus Sachsen, die da dereinst im Winter wochenlang in der Wand waren und dem Ruf ihres Testosterons folgten, erwärmen vielleicht…

    Aber sind Sie wirklich aufgebrochen? Der Hinweis auf den neuen Blogbeitrag kam mitten in der Nacht, die ersten Kommentare wurden zu einer Zeit freigeschaltet, zu der wir Sie fest im Sattel wähnten, keuchend, schwitzend, das gewählte Schicksal ein paar Kurbelumdrehung annehmend, in der nächsten Spitzkehre dann wieder verfluchend, durchnäßt.

    Schade, daß man hier keine Fotos anhängen kann, sonst hätte ich Ihnen eines schicken können von dem grandiosen Panorama, das den Schönwetterradler droben an den Zinnen erwartet.

    Fahren Sie vorsichtig, geben Sie acht auf die flammenden Scheiterhaufen.

    • Ja die Bilder der Webcams sind gar schauerlich
      ich hatte ja auch Links dazu eingestellt. Es sieht dort aus, als sei die Simon in den Dolomiten, genauso kenne ich die Berge und gräuslicher.

      Sie können Fotos anhängen, es gibt kostenlose Bilderdienste, einfach mal die Suchmaschine befragen. Ich z.B. nutze Postimage.

      Das Freischalten der Texte wird der Mann auf der anderen Rheinseite machen, viele Grüße an Marco oder irre ich mich?
      Ich schau grad auf blauen Himmel, es ist einiges wärmer als in den letzten beiden Tagen, wenn auch nicht üppig, 18° reißen mich nicht vom Hocker, aber immerhin besser als letzthin nur mal eben so 12.

  54. Stahlrad-Exkursion
    Das Rad, der Text, das Vorhaben – sehr schön!
    Alles Gute

  55. Wenn sogar die Holländer lieber zuhause bleiben
    Bei uns regnet es jetzt schon seit Stunden oder Tagen, Stürme haben wir auch. Ich stehe am Fenster und überlege, ob es am mangelnden Testosteron liegt, dass ich keine Lust habe, mein Colnago diesem Wetter auszusetzen, obgleich ich doch so große Lust aufs Radfahren habe. Natürlich könnte ich stattdessen mein Santos Light Touring benutzen, mit dem ich gestern durch den Wind gefahren bin (bei Seitenwind ist das stabile Rad besonders nützlich). Aber sogar der Fahrradclub hat die heutige Tour abgesagt, 80% Männer, der Vorreiter und President sowieso. Also liegt es wahrscheinlich nicht am mangenden Testosteron.

    • Lieber Tiger, gut, dass ich Sie treffe
      nicht nur ich warte auf den Donnerhall, den Sie evtl. ggf. in Aussicht stellten. Müssen wir die Hoffnung aufgeben oder kommt da noch was?

    • Germany vs. Holland
      Ich habe noch nie einen U-Tube Clip verlinkt und werde es auch nie wieder tun. Aber hier ist eine 50-Sekunden-Präsentation, was Deutschländer von Holländern halten (und umgekehrt). Das sagt alles.

      https://is.gd/mRWE4l

  56. Ein feiner Text - solche Männer braucht das Land
    und nun ein Scheißwetter dort, soweit das Auge reicht tiefhängende Wolken, Regen und arschkalt.
    http://www.sporthoteltyrol.it/de/service/webcam.html
    http://dk.bergfex.com/drei-zinnen-dolomiten/webcams/c8380/
    https://www.dolomiten.net/webcams/hochpustertal/toblacher-drei-zinnen-blick.asp

    Haben Sie Spaß, genügend Testosteron und vor allem kommen Sie gesund und munter zurück. Bin gespannt auf den Bericht.

  57. Das Grauen kommt aus Ingolstadt, das Gute aus der Nebenniere!
    So leicht kommt man als Ingolstädter aus der Frankenstein-Nummer nicht heraus! Die Shelley hätte ihren Frankenstein ja auch in London spielen lassen können, oder New York. Das hatte schon seinen Grund, warum sie das Grauen in diesen Ort verlegte.
    Sagen Sie erstmal, was sie beim letzten Gewittersturm auf dem Dach Ihres Hauses verloren hatten, Drachensteigenlassen kann man schliesslich auch bei Tag und bei Sonnenschein und warum müssen die Drachen aus Aluminium sein, die sind doch nicht von AUDI?
    Und warum hat Ihre angebliche Freundin Schuhgrösse 65 und warum rutscht die dauernd mit der Nähmaschine aus, sodass sie soviele Narben im Gesicht hat? Kann das damit zusammenhängen, dass sie 2,50 Meter gross ist und Ihre Angabe, sie sei früher Testosterontester bei Arnold Schwarzenegger gewesen, eine reine Schutzbehauptung ist?

    Und wenn Sie sich von dem (Entschuldigung: von DER) nachts bei Mondenschein über den Tegernsee rudern lassen und um sie herum die Wölfe heulen: seit wann angelt man den Weller mit Stahlseilen und einem Flaschenzug? Ist ihen vielleicht eines Ihrer Monster abgehauen?

    Wenn Sie das nächste Mal so ein Ding zusammenbauen, hier ein Tip: „Stress“ erzeugt beim Menschen eine „Fight or Flight“-Reaktion, die Vorbereitung zum Kampf oder zur Flucht. Dieses bedingt die Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin aus dem Nebennierenmark. Das bedingt das Schwitzen, das Herzrasen, den hohen Blutdruck und das schwere Atmen, das weiss jeder, aber was viele unterschätzen ist das Cortison aus der Nebennierenrinde.
    Das bedingt, das wir auch mit abgebrochenen Armen und Beinen keine Krankheitssymtome empfinden und weiter kämpfen oder flüchten können und damit wir dabei keine Schmerzen haben, veranlasst es die Ausschüttung der Endorphine. Diese binden an den sogenannten „Opioidrezeptor“, dort, wo Morphium, Heroin, Kokain und Schmerzmittel auch andocken und uns berauschen.
    Als der „Opioidrezeptor“ getauft wurde, kannte man die Endorphine noch nicht und heute hat man diesen irreführenden Namen einfach beibehalten, denn es ist natürlich ein Endorphinrezeptor an den gewisse pflanzliche Substanzen nur zufällig auch binden können. Man liest deshalb in vielen wissenschaftlichen Arbeiten, „Endorpohine seien opioidartige Substanzen, die an den menschlichen Opioidrezeptor binden können“. Dabei sind Opioide endorphinähnliche Substanzen, die an den menschlichen Endorphinrezeptor binden können.

    Wenn Ihnen beim Radrennen also die Oberschenkel brennen und Sie die „Zähne zusammenbeissen“, dann erzeugen Sie einen zusätzlichen Schmerzreiz, der noch mehr Kortison und Endorphin produziert, was einen zusätzlichen Rauscheffekt erzeugt und damit ist die Beobachtung vieler Leistuungssportler, „man erzeuge im Endspurt einen rauschähnlichen Zustand“ nur dahingehend inkorrekt, dass der Zustand nicht nur „ähnlich“, sondern der identische Rauschzustand ist, den ein Junkie mit Heroin künstlich erzeugt, nur ist er hier natürlich und viel gesünder.

    „Stress“ erzeugt nur leider auch Fight-or-Flight-Reactions im Büro und weil man seinen Chef (leider) nicht immer gleich totbeissen kann oder immer sofort die Flucht ergreifen, machen uns diese Hormone langfristig krank, ausser man arbeitet sie durch Sport hinterher ein bisschen ab.

    Gibt es Fahrräder eigentlich auch für Frankensteinmonst….Ihre hübsche Freundin mit Schuhgrösse 65 und 2,5m Körpergrösse (die vielen Narben im Gesicht sind richtig erotisch)?

    • zuviel Cortison ist tötlich zuwenig macht voll depressiv
      Und in der Nebenniere werden die vielen Stoffe produziert : die reinste Cocktailbar – Endokrinologie

    • @ Marx
      lässt sich die Frankenstein-Story nicht auch auf die Grünen übertragen?

      Irgend jemand hat wie dieser Viktor etwas geschaffen, dem er Leben einhauchen wollte (=die Grünis). Nachdem dieses Wesen dann aber total durchgedreht ist und sich zum Monster entwickelt hat will er es wieder in die Flache sperren. Schafft er aber nicht mehr. Werden die Grünen sich jetzt aus Reue über ihre Fehlentwicklung wie das Monster ebenfalls selbst versenken?

      Ich fürchte nicht. So viel Skrupel, Gewissen und Anstand wie Frankensteins Monster werden sie kaum haben.

      Das Versenken muss dann schon der Wähler machen.

    • @Blue Monday
      Vor allem macht Cortison Magengeschwüre. Deshalb hat man die bei viel Stress.

    • Das liegt auf der Hand
      Stellen Sie sich ein 2,5 grosses, im Wesentlichen und vor Ausbruch der Krankheit sehr gutmütiges und bei den Frauen sehr beliebtes (wegen seiner inneren Werte) männliches Wesen vor, das plötzlich von einer gemeinen, hochvirulenten und unheilbaren Seuche befallen wird: „Stalinitis Linksradikalis“.
      Verursacht wird das „Stalikrali-Syndrom“, wie die Krankheit in Fachkreisen genannt wird, vom MLPD-Virus Herpes Trittinis Simplex, auch Erreger des gemeinen deutschen Kahane-Roth-Laufes beim „Sus scrofa (Deutsche Landrasse)“.
      Der leichte Verlauf dieser letztendlich zum genderneutralisierenden Hirntod führenden Seuche ist gekennzeichnet durch ein unstillbares öffentliches Mitteilungsbedürfnis, welches umgekehrt proportional zum geistigen Inhalt dieser hochpsychotischen Mitteilungen ist.
      Der sogenannte „Stalikrali-Quotient“, das heisst, das Verhältnis von Textgrösse zu Sinn des Textes ist ein Parameter für die Schwere der Krankheit und kann theoretisch „Unendlich“ betragen, wenn die Natur in diesem Stadium nicht gnädig wäre und die Menschheit, bevor es soweit kommen kann, von den unheilbar Infizierten erlösen würde. Diese Stali-Krali-Patienten im fortgeschrittenen Endstadium halluzinieren dann den Auftrag, in Brüssel oder Strassburg dem absehbaren Ende entgegenwarten, vorher aber noch den Stali-Krali-Quotienten-Weltrekord brechen zu müssen.
      Das kann aber von der Gesellschaft toleriert werden. Sie sind schliesslich von der Natur dorthin entsorgt worden und in diesem Stadium nicht mehr infektiös.
      Die chronischen und noch viel gefährlicheren Verläufe nennt man übrigens „Stali Grali“, wobei „Grali“ die Abkürzung für „Grün Alternativ“ sein soll.
      Diese sind dadurch gekennzeichnet, das, nachdem der Virus die gesamte Hirnsubstanz bis auf ein kleines Restchen rote Substanz im „Gyrus extremus sinistrus“ (der Gehirnwindung am ganz linken Aussenrand) aufgefressen hat, das männliche Geschlechtsorgan abgefallen ist, und weil die Monster in ihrer nicht mehr vorhandenen, da vom Trittinis-Virus aufgefressenen, Erinnerung keine Mütter und Väter haben, in ihrer verqueren Enthirnten-Logik aber daraus schliessen, ein sogenanntes „fluides Gender“ zu besitzen, das sie berechtigt, den nicht ganz so fluiden heteronormativen-Cis-Gender-Humanoiden Vorschriften zu machen und ausserdem im Sitzen zu pinkeln, besteht hier allerhöchste Ansteckungsgefahr und solche fiebrig-psychotisch phantasierenden Alternativ-Patienten sollte man deshalb nicht mal mit einer Kneifzange anfassen (Eine solche hat nächstes Wochenende deshalb die Chance, zum Bundeskanzler gewählt zu werden).
      Wenn einem so 99% des Gehirnes aufgefressen wurden und das Geschlechtsorgan abgefallen ist, wird man ehrengenderfluides Pflichtmitglied in der „Stali Grali Partei“, wobei bereits der Ausdruck „Pflichtmitglied“ daruf hinweist, das es sich um einen nach Freud aus Penisneid gebastelten Libido-Ersatz handelt.
      Die Verdrängungs- und Übertragungsarbeit dieser penisneidophilen und cis-genderophoben Nullgenderneurosepatienten führt dazu, dass Stali Grali Patienten der gesamten Umgebung ihre eigene Genderfluidität, die eigentlich „Genderinsuffizienz“ genannt werden müsste, unterstellen und zu Panikattacken neigen, wenn sie sogenannten „Hatespeech“ verorten.
      Umgangssprachlich kommt daher der Ausdruck: „die Maasern haben“.
      Hier besteht aber kein Grund zur Besorgnis, Maasern-Patienten sind nach kurzer Zeit so ausgemerkelt, das die natürlichen Abwehrkräfte sie ebenfalls nach Brüssel und Strassburg entsorgen.
      Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie dort noch heute (aber ja nicht nachgucken, sonst fällt ihnen auch was ab).

    • Sch...Alz..Dingsbums
      Im ersten Satz habe ich ein „Meter“ nach „2,5“ vergessen. Bei mir fängt dieses Alz…Dingsbums auch schon an. Wie hieß das noch gleich?

    • @Thomas Marx 10:59
      an sich ist Ihren Betrachtungen da kaum etwas hinzuzufügen. Darf ich es vielleicht dennoch ergänzen mit einigen Passagen aus meiner Dissertation „Interdependenz zwischen reziprok-rationalem Wählerverhalten (non-rational choice) und kulturnegativer Traumatisierung“?

      „…bei der surrogativ-überrepräsentierten Betrachtung der Kontrollgruppe war festzustellen, dass sich eine statistische Häufung im Bereich der „réfugiés-bienvenues“-Symptomatik ergab für den Fall dass sich ein Willkommenssyndrom unter dem Einfluss spätfötaler Rezeption von Lindenstraßen-Episoden und repetitivem „reinforcement“ durch Claudia Roth-Vorträge und optischer Hofreiter-Wahrnehmung herausbildete.

      Wie der Begründer der „réfugiés-bienvenues“-Theorie, Gilles Trou-de-Cul, bereits 2006 nachwies kann eine instrumentell motivierte Präponderanz grüner Ideologiepsychotik im Falle nicht sublimierter Analphase als gesichert gelten. Trou-de-Cul hat seine Theorie mittels doppelgesteuerter Reversativevaluation validieren können.

      Die biochemischen Grundlagen der beschriebenen Problematik beruhen darauf, dass sich im Falle vermehrten Involvements im Bereich grün-häretischer Deviation eine verstärkte Alphasignalanhebung im Bereich der ausscheidungsorientierten Produktion von L-1 Casein-kolloidierter Dicklegung (Sauermilchquark) feststellen ließ.

      Vorhandene Korrelativkoeffizienten wurden mittels two-timing-Derivation in einer zweifach-reversativen Feldstudie überprüft.

      Auf gut deutsch: wer grün wählt hat einen Hirnschaden!

    • @ Thomas Marx "Das liegt auf der Hand"
      Schön und liebevoll herausziseliert, besonders die Differentialdiagnose! Ich drucke es mir sogleich aus und lege es dem Pschyrembel bei.

      Die Stiko gab kürzlich bekannt, dass es keinen in D zugelassenen Impfstoff dagegen geben soll.

      Das Bundesgesundheitsministerium lehnt des weiteren einen bewährten schweizer Import – unter dem Verdacht der Gefährdung der Volksgesundheit – strikt ab.

      Aktuell läuft aber eine klinische Studie zu einem anderen viel-versprechenden Heilmittel in den USA, jedoch zeigen sich hartnäckige Resistenzen – man kann nur hoffen..!

      Vielen Dank nochmal für die aufschlußreiche Information über diese verheerende Infektionskrankheit, Herr Alz…Eng…äh Marx.

    • @Harry Charles: Funktionsstörungen des Gehirns beim Wählerverhalten
      Bei Betrachtung der Kontrollgruppe war festzustellen, das ähnlich irrationale Faktoren wie beim Grün-Wählen wirken – man läßt sich von Stimmungen und Wohlfühl-Rhetorik einlullen und ignoriert dabei die realen politischen Taten und Absichten der Umjubelten und Verherrlichten.

    • Honoratioren und Honoratiorinnen,
      es ist mir eine ausgesprochene Ehre, mit so hochkarätigen Spezialisten, wie Harry Charles, dem Erstbeschreiber des „Trou-de-Cul-Syndroms*“ und Elly Seidl, der Albert Schweitzerin der geistig verarmten Oköfaschisten- und Faschistinnen, Feinstaub- und Genderempörten, gender-pay-gap-verschwesigten Merkelomanen und lepromatös entstellten Maasern-Zwergen korrespondieren zu dürfen.
      Mögen Ihre Multi-Center Studien eines Tages die Menschheit von den oben beschriebenen neuzeitlichen Seuchen befreien, auf das die Evolution wieder stärker wird als die Quote und Mutter Natur die Genderlehrstühle wieder übernimmt.

      Ohne Herrn Harry Charles‘ unbestrittene Expertise irgendwie in Frage zu stellen, erlaube ich mir die Anmerkung, dass das „Trou-de-Cul“-Syndrom in Italien als „Vaffanculozia Mega-Stronzo-Totalis“ bekannt ist und wenn der Herr Berlusconi das mit fester Stimme zu unserer verehrten Frau Kanzlerin sagt, soll sie nicht antworten: „Nu isses eben da“, denn es handelt sich keinesfalls um ein italienisches Kompliment, das in romantischen Stunden von venezianischen Gondolièren gesungen wird.
      Stattdessen soll sie den Spaghetti-Fres…Italienern umgehend Sanktionen androhen, so wie sie den kleinen Kasper aus Istanbul auch so heldenhaft in die Knie gezwungen hat.
      („Pizza“ könnte ab morgen „Hartz-4- oder Mafia-Torte“ heissen, auf FIATs müsste in Grossbuchstaben stehen: „Italienischer Grobstaubdieselstinker“ und auf den roten Flitzern aus Maranello: „Ferrari Feinstaub tötet kleine Robben-Babys“.
      Sie soll dem doofen Berlusconi-Ragazzo aber keinesfalls androhen, keine Geflüchteten aus Lampedusa mehr importieren zu wollen, sondern ihm einfach und ohne Ankündigung seine Staatsschulden erlassen, das ärgert ihn bestimmt).
      Mit alldem soll sie aber warten, bis unsere internationale Radfahrhoffnung wieder zurück über die Grenze ist, sonst nehmen sie den als Geisel und dann müssen wir kapitulieren.

      *das „Trou-de-Culs“ Syndrom heisst auf Deutsch übrigens „RIALO-Syndrom und das hat ein naher Verwandter von mir mal als Diagnose in einen Arztbrief geschrieben. Daraufhin hat ihn der Patient verklagt und haushoch verloren, weil die Verschlüsselung des Ausdrucks laut Richter den Zweck hat, den Patienten eben NICHT zu beleidigen (sonst könnte man in Klartext auch „Riesen-Arschloch-Syndrom“ schreiben). Es gibt eben doch noch Gerechtgkeit auf dieser Welt und richten Sie Frau Merkel bitte aus, die RIALO-Brücke steht NICHT in Venedig. Vielen Dank.

  58. Wohlan!
    Immer wieder eine Freude, Ihre Texte!

  59. Viel Spaß!
    Genau jetzt dürfte es reißen, pochen, hänmern, stechen.

    Das erinnert mich daran, anlässlich genau eines Jahres ohne Zigaretten morgen in die Pilze und im Wald laufen zz gehen.

    Ganz entspannt danach wünsche ich auch Ihnen.
    Gute Fahrt!

    PS: Schwere Krankheit in Partnerschaft und Sexualität sind übrigens etwas, das die von Ihnen beschriebenen Lebensführungsmodelle gar nicht kennen.

    Wer es erfährt und kennt, der reift und fährt ebenso oft auch alleine einen Berg hinauf und hinunter. Aber es ist dann Ausdruck von innerer Stärke, weniger hormongetrieben.

    Die Kunst des Lebens, daran erinnerte mich der Tod von Heiner Geißler dieser Tage wieder, liegt wahrscheinlich sehr tief versteckt in dem Wort: auch.

    Würde alle (anti-)feministischen Diskussionen erübrigen, würde es öfter gelebt werden können.

    Es dürfte gerade noch immer hämmern, reißen, wummern, stechen. Coole Sache!)

    • Gratuliere!
      Ich hab zwar mäßig, aber doch regelmäßig geraucht und bin froh, dass ich während einer Grippe vor ca. 15 Jahren aufgehört habe.
      Im Nachhinein vom Schaden/Freude-Verhältnis her betrachtet, das Allermieseste.
      Bleiben Sie stark.

    • Man muss sich halt alternativsüchte suchen.

  60. Weiße Männer
    Haben Sie uns weiße Männer stolz gemacht?

  61. Eat this
    Finde die Paradoxie:

    Lauthals Heldentaten auf dem Zweirad ankündigen, aber nicht die Eier haben, um AFD zu wählen.

    Weil, das wäre ja Risiko….

    :-)

    • Rührei
      Na ja,
      die hodenschädigenden Effekte ausgiebiger Rennradlerei sind ja hinlänglich bekannt.
      Manche fallen auch auf den Kopf, das hift aber beim Wählen von AFD oder dem Verfassen derart schwülstigen Unsinns.

    • Davon habe ich noch nichts gemerkt. Es gibt Untersuchungen, die dagen das Gegenteil.

    • Bei Kabelbrand denke ich an die Bahn
      und die Brandsätze dort. Das Ziel ist es später ein Höllenfeuer
      zu entfachen wenn man die Möglichkeit dazu hat.
      vgl auch Welcome to Hell in Hamburg oder sonst wo.

      Ich Frage mich ob Leute die das mögen
      diesen Blog lesen.

      ggf fällt es unter die Strategie seinen Gegner möglichst
      gut kennenzulernen.

      Es besteht m.E. ein wesentlicher Unterschied
      zwischen dem Rennradfahren in den Bergen und
      einer Wehrsportgruppe.
      Manche Wissen einfach nicht wer oder was
      wirklich das Problem ist.

    • Einer der virilsten Männer, die ich kenne,...
      …ist Artist, etwa so alt wie DA und leistet seine Kunststückchen ab, während er Einrad fährt. Ohne Helm und mit lauter Stunts. Ein Menschenkenner mit beneidenswerter Balance.

    • @Goodnight
      „Lauthals Heldentaten auf dem Zweirad ankündigen, aber nicht die Eier haben, um AFD zu wählen.

      Weil, das wäre ja Risiko….“

      Ach kommen Sie, Goodnight, ich habe schon gewählt, beide Stimmen AfD, aber ich finde, man kann niemandem verübeln, die Partei nicht wählen zu wollen. Die Gefahr, dass sich die Partei immer weiter radikalisiert, ist ja real (wenn wir ehrlich sind, hat sie das ja bereits seit ihrer Gründung 2013, Gauland und Meuthen reden heute in einer Weise, die man früher nicht mit ihnen in Verbindung gebracht hätte), und in der AfD Bundestags-Fraktion werden sicherlich viele Leute sitzen, die für Ärger sorgen (ich bin z.B. gespannt, was dann nächstes Jahr beim Holocaust-Gedenken am 27.1. passiert).
      Solange Leute nicht CDU/Grüne wählen und Merkel bewundern, sollte man tolerant sein.

    • Ich werde bei Twitter und hier, wenn es nur etwas kritisch wird, von AfDlern massiv angepöbelt. Sehe ich aus wie jemand, der sich anpöbeln lässt?

      Auf meine Stimme in der FAZ kommt es an, aber als Wähler bin ich nur einer.

    • @Tommy
      Was soll denn da am Holocaustgedenktag passieren?
      Denken Sie im Ernst, es gibt Leute in der Afd, die sich nicht für diese Verbrechen schämen?
      Ich kenne keinen.

    • @Kabelbrand Dingsbums und so weiter
      Sie können wohl lesen (und sogar schreiben), wie? Ich frag mich nur wo Sie das gelernt haben. In einer Hamburger/Bremer Schule wohl kaum. Vielleicht im Li-Li-Linke-Legasthenixkombinat?

      Was den Wahlzettel angeht: da Leute wie Sie ja rein quantitativ zu denken gewohnt sind sollten Sie so viele Kreuze wie möglich machen (mindestens drei)-Ihre Partei wird jede Stimme brauchen, die Sie kriegen kann.

      Und in Bezug auf das Testosteron: wenn Sie meinen es jetzt einem bösen Kapitalisten mal wieder so richtig aufgetischt zu haben, genießen Sie Ihren Triumph. Solange bis Mutti (Sie lesen sich wie ein Mann, auch wenn Sie eine bzw. ein „Frau“ sein sollten) Sie wieder in die Besenkammer sperrt-da wo Heulen, Zähneklappern und Penisneid herrschen.

      Und noch eine ganz kurze Information zum Abschluss: der Kopf sitzt bei einem Mann oben – OBEN!

    • Antwort; Seneca:
      “ Wir wagen es nicht weil es zu gefährlich ist, sondern es wird zu
      gefährlich, weil wir es nicht wagen.“

    • Come, Macedonians! Ride! Ride!
      @Tommy

      Sie verstehen nicht: Was kann radikaler sein, als eine vollständige Grenzöffnung und einer anstehenden Familiennachzug von mehreren Millionen weiteren „Flüchtlingen“?

      Wenn ich zwischen dem Risiko der Radikalisierung von Bildungsbürgern in der AFD und dem Risiko einer extrem ansteigen Kriminalität und explodierenden Sozialkosten etc. durch diese Flüchtlingspolitik abwägen muss, dann sollte man als Person mit einem IQ über 70 in der Lage sein, die richtige Wahl zu treffen. Die Radikalisierung der AFD ist ein Narrativ ihrer Gegner, die ansteigende Kriminalität ist real, ist gegenwärtig, ist belegt.

      Wer über die Zustände klagt, aber dann nicht bereit ist, etwas dagegen zu unternehmen, weil ihm das Personal bei der AFD eventuell nicht gefallen könnte, der ist meiner Meinung nach nicht mehr politisch ernst zu nehmen.
      Bei dieser Wahl geht es nicht darum, ob man einzelne Personen nicht mag, radikale Personen gibt es in jeder Partei.

      Und wer meint, die CSU würde uns retten, der sollte sich mal fragen, wer Seehofer und Co noch ernst nimmt. Seehofer hat bewiesen, dass er nur bellen und nicht beißen kann.

      Whatever, kann ja jeder mal versuchen, hier mit mir zu diskutieren, falls er die Eier dazu hat :-)

    • Ein jeder tue, was er für richtig befindet
      Wer seine Wahlentscheidung reflektiert vornimmt, den respektiere ich, und wenn er die Grünen wählte. Ich bin da sehr liberal.

    • Eat this at least@Gutenacht
      Wer einen IQ hat über 70 und weiß was kommt und die e-Funktion verstanden hat, braucht auch die AfD nicht mehr zu wählen, denn der ist schon weit weg, oder gerade dabei zu gehen, um seine Kinder in Sicherheit zu bringen.
      Denn auch die AfD kann nicht mehr viel ändern das Schiff ist nachhaltig und dauerhaft in Schieflage. Gleichgewicht m.M. nicht mehr herstellbar, das Einzige was vielleicht noch ein wenig funktioniert Ruder querstellen und hoffen, daß es später kentert.

  62. Titel eingeben
    Wünsche eine schöne, angenehme Radtour!

  63. Don Ferrando sagt: 16. September 2017 um 07:48 Uhr . Quäl dich Du Sau!
    DAS ist ein Kommentar der nicht zu toppen ist!

    Also beziehe ich den Ratschlag auf mich selbst und werde mich quälen, keine Hantel, lang oder kurz wird vor mir sicher sein.
    Ab ins Studio und an die Gewichte.

    DF, you made my day!

    DA, Danke für diesen wundervollen Text.

    Männlich eben.
    Testosteron geladen.
    Sehr cool.

  64. Maß und Mitte
    Da haben Sie ja Glück, dass Sie kein Schwede sind.
    Nur hygge (Gemütlichkeit ), lagom (Maß und Mitte) und nur Hügelchen zum Radeln.
    Und die dazugehörige Regierung steht mit Kopftüchlein beim Perser stramm.

    Aber der so erzeugte Minimann im Volksheim genügt den Ansprüchen der Maxifrauen offensichtlich auch nicht.
    Anders lässt sich nicht erklären, dass die schwedische Polizei mit den Armlängenunterschreitungsübergriffen nicht so recht erfolgsorientiert umgeht.
    Sollte da die geheime Vermutung dahinterstecken (kennen wir bei uns vor Gericht in der Umschreibung „kultureller Hintergrund“): „Die wollen es doch so!“

    Um die Assoziationskette zu schließen und um mich den allgemeinen Glücks- und Segenswünschen anzuschließen:
    Vermeiden Sie alle Aktionen an deren Ende ein junger schnöseliger Assistenzarzt im Spital von Innichen auf Ihren Gips schreibt:
    „Er wollte es doch so!“

  65. Q.e.d.
    Denn anders’rum: Wer sein Fahrrad liebt – der schiebt!

  66. Der Mechaniker hat nachjustiert?
    Hä?, und ich dachte, der Don Alphonso würde alles selber schrauben! Da bin ich aber jetzt enttäuscht.

    • Personalunion
      Ist das Zauberwort. Eine gespaltene Persönlichkeit wird’s nicht sein. Und wenn, dann Dutzendfach.

    • Denken ist die Mutter aller Ursachen für eine Ent-Täuschung...
      Denken ruft Täuschungen hervor.
      Falsches Denken zuweilen vielleicht auch falsche Enttäuschungen.

      Und so sind die Gedanken der Menschen verschieden: Während Sie sich Gedanken über die Hilfsbedürftigkeit eines alternden weißen Mannes gemacht haben, habe ich seinen Profi-Montageständer bewundert.

      Oder sollte ich einer Täuschung unterliegen und der gute Don hatte, nachdem er diese doch sehr spezielle Kurbel selber umsorgt hatte für die weiteren, eher läppischen Arbeiten keine Zeit mehr?

      (Bin jetzt ein wenig irritiert ob des Kinderrades in der Fahrradwerkstatt und des grau-schwarzen 0815 Damenrades im Hintergrund…)

  67. gutes Gelingen...
    Gute (Berg)fahrt!

    • Es ist ein Witz, wie das Geld von der Regierung verplempert wird
      Gestern mal ausnahmsweise Spon. Die ganzen Förderprogramme für Familien, Kinder, Mütter, weiß der Henker sind so idiotisch angelegt, dass sie sich gegenseitig aushebeln, behindern und absolut nicht zielführend sind.
      http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bundestagswahl-2017-wo-deutschland-in-der-familienfoerderung-versagt-a-1158928.html

      So wird z.B. das Kindergeld bei HartzIV Empfängern voll angerechnet, so dass die Kinder nichts davon haben. Es wird mit der Gießkanne hantiert, ziel- und planlos, Hauptsache man kann dem Wähler noch mehr Bären aufbinden und der glaubt es auch noch.

      Dass niemand über Pflegekräfte aus Osteuropa meckert muss einen ja nicht wundern. Zum einen sind sie uns näher als der nette Eriträer, bei dem man noch mehr Hemmschwellen zu überwinden hätte als ohnehin schon. Zum anderen ist jeder froh, der eine polnische Hilfe bekommen und sich leisten kann, persönliche Bindungen sind schnell da.

      .
      Ich lese gerade bei meinem Flug über die Presse, dass die Lagarde als Nachfolgerin von Juncker im Gespräch ist… Was soll man nun dazu wieder denken, Merkel hievt ihre Busenfreundin ins Amt. Das einzig Positive daran, Lagarde ist elegant, aber sonst? Gibt es in Europa keine Männer mehr?

    • Wo bin ich denn jetzt gelandet? Immer die Behauptung, ich sei zu schnell
      und nach dem Zurück ins falsche Antworten geklickt, weil man die Orientierung verloren hat, schon passiert’s. Das ist äußerst unfair.

      Also mein Epos sollte eins weiter runter zu Philomena bzw. PzDiv Atatürk

  68. Viel Spaß und Gesundheit!
    Das wünsche ich Ihnen. Was mich allerdings an diesem Beitrag stören wird ist der Strom besserwisserischer Narzisten, die sich unter den Kommentarbereich mischen werden. Gerne von der Sorte, die bisher noch nicht verstanden hat, dass der Don tatsächlich eine Kunstfigur ist und R. M. nicht der schnauzbärtige CSU-Parteigänger aus dem Schützenverein, für den ihn nicht nur viele Gegner, sondern auch Anhänger zu halten scheinen. Zu den von diesen Menschen gerne vorgebrachten Zeitgeistbeschwerden muss ich ergänzen, dass jener Zeitgeist in den 80er und 90ern geboren wurde, und zwar auch von den Menschen, die sich hier verständlicherweise über ihn beschwerden. Schuld an den heutigen Studenten und der Jugend sind nicht diese selbst, sondern ihre Erzieher. Da ist es wie mit dem Merkelwählen, was auf einmal auch keiner gemacht haben will.

    t. Die Filterblase ist kaputt.

    • Merkel, die größte Populistin
      die ich nie wählte, nicht einmal jemals die CDU. Haben Sie den Kommentar in der bazonline „Titanin des Nachgebens“ gelesen? Der Artikel endet

      Populisten sind Politiker der Grundsatzlosigkeit. Sie sind nicht in der Politik, weil sie ein Anliegen haben, sondern sie sind das Anliegen selbst – und dieses besteht daraus, alles zu tun, um eine Wahl zu gewinnen und an der Macht zu bleiben, um vier Jahre später noch einmal eine Wahl zu gewinnen und an der Macht zu bleiben, während sie in der Zwischenzeit alles tun, um eine Wahl zu gewinnen und an der Macht zu bleiben. Wenn Merkel am kommenden Sonntag wie erwartet die Bundestagswahl für sich entscheidet, wird sie aus zwei Gründen in die Geschichte eingehen: Dass sie viele Wahlen gewann, und nie jemand herausfand, wozu.

      https://bazonline.ch/schweiz/standard/titanin-des-nachgebens/story/13876496

    • Ja,@ Frau Simon,
      heute verspricht sie Pflegekräften höhere Löhne.Ich wünsche es denen wirklich,50 oder gar 100€ mehr werden denen auch nicht helfen bei kalter Progression.

    • Da jammert übrigens niemand über die Migration von Polen. Auch nicht die AfD.


  69. Zu den 3 Zinnen hoch zu dieser Jahreszeit – brr!! Das Testosteron gönn‘ ich Ihnen, und wünsche eine gute Fahrt und vor allem, daß Sie heil wieder zurückkommen. Schneematschbilder mag ich eigentlich noch nicht sehen, versuche noch von den 28° am See vorletzte Woche zu zehren…

  70. Heroismus bis zum Schluss?
    Sehr geehrter Don Alphonso, gestatten Sie mir ausnahmsweise eine persönliche Frage, weil es auch in diesem Text in einem Halbsatz touchiert wird.
    Sie verzichten ja bekanntermaßen auf die Verheißung der Ehe, auch scheint mir ihrerseits kein Verlangen nach einer wie auch immer gearteten Paarbeziehung zu bestehen, Sie sind qua eigener Aussage also überzeugter Junggeselle. Ob das Radfahren bei ihren erotischen Befürfnissen eine aktivierende Rolle spielt oder gerade nicht oder ob Datschi dieses befriedigen, soll hier gar nicht zur Sprache kommen und geht mich selbstverständlich nichts an.
    Was mich als etwas jüngeren Zeit- und Geschlechtsgenossen, der erst wieder erfahren musste, dass der Treffer von Amors Pfeil kaum merklich von Statten geht, während das Entfernen eben dessen sich umso schmerzhafter vollzieht, interessiert, ist wie Sie mit dem Allein sein, eventuell auch dem Gefühl der Einsamkeit verfahren.
    Ist es das mit sich im Reinen sein, ist es eine Familie oder sind es Freunde, ist es der beglückende Blick einer hochwohlgeborenen Dame von einem Renaissance-Gemälde und der Blick in den Abgrund eines schmalen Dolomiten-Passes?
    Und auch wenn das „Ich“ in der Gegenwart zufrieden scheint in seiner selbst gewählten Isolation, mag das auch so sein, wenn „Mann“ nichts heroisches mehr vollbringt, sondern sich nur noch am Vergehen der Tage, ihrer Schönheiten erfreut und dabei eventuell gerne die Hand einer Gefährtin halten möchte?

    • Skylla und Charybdis
      Lieber Victor Selig,

      es ist das ebenso durchsichtige wie uralte Bemühen aller in Ketten liegenden Ofenhocker und Pantoffelhelden, einem ungebundenen Mann einzureden, er würde wahre Männlichkeit erst erlangen, nachdem er sich in den Rachen der Ehe – gleichermaßen Skylla und Charybdis – geschmissen hätte.
      Kurz, es handelt sich um den verständlichen Versuch, anderen das eigene Unglück nicht vorzuenthalten und sie daran teilhaben zu lassen.

      Als egeoistischer Leser hoffe ich natürlich, dass diese Bemühungen um Unterwerfung bereits im Ansatz scheitern.

  71. Sehr geehrter Herr Alphonso
    seien Sie versichert, daß Ihnen meine Bewunderung sicher ist. Und: ich kann das alles nachvollziehen, habe ich nicht selbst noch ein Coppi Rad aus Columbus SL Rohren und mit einer unkaputtbaren Campagnolo Record Ausstattung (Pat. 78) im Einsatz, das mich und ich es nicht selten auf den eingeschneiten Schauinsland gebracht hat. Wären da nicht nach dem Gipfelsturm die Abfahrten. Naja, Sie kennen das ja.
    Nun aber zu meinem eigentlichen Anliegen: Ihre Beobachtung das weibliche Geschlecht betreffend ist leider etwas zu einseitig: meine Tochter, inzwischen 30, stört sich nicht im Geringsten am Wetter und zieht gnadenlos ihr Programm durch, mal Rennrad, mal Mountainbike, selten unter 2000Hm, mal mit Knochenbrüchen, mal mit Erfrierungen, es muß halt sein. Es ist ein Drang. Oder Trieb. Meine Frau meint, das hätte mit den Genen zu tun.
    Beste Grüße aus Freiburg (nein, ich wähle die nicht)

  72. Salon-Grüne und Natur
    „…und immer an die Umwelt denken, auch wenn die Macher dieser Vorschriften Natur nur als den Busch kennen, in dem ihr voll in die grüne Weltsicht integrierter Dealer die Drogen versteckt.“ Schöner Satz. Ich bin zwar nur ein Östrogen-gesteuertes Weibchen, halte ziehe aber dennoch die Natur allen Shopping-Malls und Wellness-Tempeln vor. Fahrräder sind nicht so mein Ding, ich nutze lieber meine Füße. Und wenn wir dann – wie im letzten Familienurlaub – z.B. durch amerikanische Nationalparks wandern, kam mir hin und wieder auch der Gedanke, ob unsere Salon-Grünen beim Kreuzberger Edel-Italiener denn mit so viel echter Natur etwas anfangen könnten. Wer würde beim Anblick frischer Grizzly-Spuren wohl eher flüchten: Frau Roth oder Herr Hofreiter? Oder würden sie diese überhaupt als solche erkennen? Wie würden sie reagieren, wenn eine ausgewachsene Wapiti-Kuh auf sie zustürmt, weil der Nachwuchs sich zu nah an die Herde herangewagt hat? Ach ja, die haben ja gar keinen Nachwuchs. Vermutlich ist schon die Produktion von Nachwuchs zu viel Natur für unsere grünen Weltverbesserer.

    • Der Wahrheit ins grüne Auge blicken
      „Wer würde beim Anblick frischer Grizzly-Spuren wohl eher flüchten: Frau Roth oder Herr Hofreiter?“

      Der Grizzly!

    • Darf ich bitte...
      Ihre gestellte Frage mit den Bärenspuren beantworten?

      Ich denke, der Grizzly würde flüchten.

    • >>Vermutlich ist schon die Produktion von Nachwuchs zu viel Natur für unsere grünen Weltverb
      .
      Das dürfte sogar sehr wahrscheinlich sein.

    • Dummbären-Spray
      Gibt es eigentlich schon ein Grünen-Spray? Das müsste doch auch gegen die FDP helfen!

  73. Purple Haze
    Lieber Don, wenn ihre Bekannte mit den „intensiven Drogenerfahrungen“ allen Ernstes glaubt, die Alphonsschen Adrenalingschichten „klängen doch sehr nach Drogenrausch“ – dann sollte ihre Bekannte mal ein ernstes Wörtchen mit ihrem Dealer wechseln.
    Und noch etwas, was Sie als Asket natürlich nicht wissen können: gute und harte Drogen gibt, gab und wird es immer nur bei den Konservativen geben. Grüne sind ja schon nüchtern kaum auszuhalten.

    • Bikers High
      Die meisten Touren, die man als Hobbyradler so tätigt werden ja eher im High-Bereich eines gepflegten Abendbieres stattfinden: Du stehst auf der Höhe, genießt diese unglaubliche Aussicht und fühlst Dich einfach nur frei und gibst dann Worte von Dir, die klingen wie jenes ‚Hach!’… – So richtig richtig rauschhaft wird es, denke ich, eher in seltenen Fällen.

      Mir selber ist es in nunmehr über 20 Jahren jedenfalls nur ein einziges Mal vergönnt gewesen, daß während einer Fahrt so etwas ähnliches wie ein Blitz in mein System einschlug:

      Ich hetzte mit einem Kumpel zusammen einen etwa 2,5 Kilometer langen, 250 Hm überwindenden Anstieg am absolut äußersten Anschlag -Puls im letzten Anstieg über 190- als ich kurz vor Ende dieses Anstiegs schon glaubte, abreißen lassen zu müssen und kurz davor war, einen Gang runterzuschalten. – Nach dem ‚Blitzeinschlag‘ schaltete ich einen Gang hoch und fuhr die kleine Lücke mit einer nie für möglich gehaltenen Leichtigkeit wieder zu, die Beine pedalierten urplötzlich wie von alleine und ich fühlte mich nur noch als Beobachter dieser Situation…

      Von den restlichen 2 Km und knapp 100 Hm, die wir weiterhin am Anschlag fuhren, erinnere ich nur noch mein fortwährendes Purple Haze Gekicher: Oh, ist das geil! – Oh, ist das geil! – Oh,…!!!

      Ein paar Jahre später erfuhr ich dann, daß solch ein Blitz auch bei dem Versuch, lange und ausdauernd stillzusitzen in so ein Körper-Geist-System einschlagen kann.

      Meine bescheidene Auffassung: Drogen oder was auch immer öffnen lediglich eine Wahrnehmungspforte zu einer tieferliegenden Ebene der Realität. – Und es ist weniger der Kontakt mit den Drogen, als der Kontakt mit dieser Realität, der jenes Suchtverhalten begründet…

  74. Wir haben in Europa nicht zu wenig toxische Maskulinität ...
    … sondern zu wenig. Ich brauche mir nur die Photos und Videos der Retungsaktionen nach Hurricanes in den USA anzusehen, um mich dessen zu vergewissern.

    Und das kommt von einem Kopfmenschen mit wenig Muskeln :-).

    In einem Punkt stimme ich dem Don in seiner realitätswahrnehmung ohnehin nicht zu: Wer die Reaktionen von sechzehn- bis dreissigjährigen Mädels und Frauen auf grosse, muskulöse, starke, selbstbewusste Männer einmal gesehen hat, der weiss, dass sich im Attraktivitäts-Bingo nicht viel ändern wird. Die, die das anders sehen oder leben, repräsentieren eine nicht repräsentative Minderheit.

    Kraft ist immer noch wichtig, wenn sie von Gehirn und Humor begleitet wird.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Der freudsche Vertipper in der Titelzeile
      ist goldig.

    • Irgendwann
      setzt dann der Verstand ein und schlägt die Hormone. Hängt wohl ganz davon ab, welche Kraft in der Gesellschaft mehr Schutz verspricht. Das Geld oder die Gewalt.

      Wir werden es noch erleben, wie sich das entwickelt:-)

    • the feeling of coming backstage when I pump up, when I pose in front of 5,000 people,
      Jesus, Herr Haupts,

      dass junge Frauen in der Moderne wieder auf Muskelberge stehe, das liegt an dem sinkenden Bildungsniveau. Intelligente Frauen bevorzugen schlanke, sportliche Männer, denn die verdienen Geld.
      Der ganze TestosteronQuatsch ist Kindergarten für Primaten. In der Natur sind selbst die beiden Klitschko-Brüder zusammen nur Frühstück für einen mittelgroßen Tiger.
      Der Mensch beherrscht die Welt nicht durch seine Muskeln oder sein Testosteron, sondern durch seinen Verstand. Wer das nicht versteht, der sollte weiterhin Fahrrad fahren und CSU wählen.

    • Kurz Zusammengefasst:
      Was nützen unten 1000 Volt, wenn oben das Birnchen nicht brennt?

    • Intelligente Frauen bevorzugen schlanke, sportliche Männer, denn die verdienen Geld?
      Meine Erfahrung ist, dass intelligente Frauen selbst Geld verdienen und auf Männer stehen, von denen sie nicht gelangweilt werden. Gerade intelligente Frauen finden die Testosteronwelt faszinierend. Was sie allerdings nicht faszinierend finden, ist testerongeschwängertes Imponiergehabe (z. Bsp. Intelligenz vortäuschende Klugscheißerei).

    • Ich sage es mal so: Da kommen aber zu viele Jägerinnen auf deutlich, deutlich zu wenige Hasen.

    • ... Klitschko und Co...
      zwei der reichsten Menschen auf diesem Planeten sind derzeit Warren Buffett und Bill Gates…. beide eher leicht bis sehr autistisch veranlagt, fühlen sich pudelwohl innerhalb von Bürogebäuden und sind außerhalb von Bürogebäuden eher ziemlich verloren …wenn man beide irgendwo draußen in der Natur in einem Nationalpark antreffen würde, wäre man versucht, Hilfe anzubieten und wäre skeptisch, ob sie zurück zum Auto finden würden…. in ein paar Generationen werden meiner Meinung nach deutlich mehr Klitscho-Nachkommen die Welt bevölkern, als es Gates und Buffet-Nachkommen geben wird… der Mensch ist das gefährlichste Raubtier (gefährlicher als Ihr Tiger) und ein Klitschko-Nachkomme ist da wohl genetisch robuster und vielseitiger austariert als ein für Bürowelten optimierter 12-Stunden am Schreibtisch Ausharrer…..

  75. Allahu akbar!
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/hoehenkirchen-siegertsbrunn-zwei-maenner-vergewaltigen-jaehrige-1.3669627
    .
    Wenn das keine kulturelle Bereicherung ist!
    .
    Zur Erläuterung des Süddeutsche-Zeitung-Sprech: „Männer“ ist das Deckwort für „gewalttätige Muslime“.

    • Tja, wer hätte gedacht,...
      …das Migrations- und Sicherheitspolitik zusammenhängen, wie? Wurde ja noch nach der größten Kölner „Silvestergaudi“ aller Zeiten von Verfechtern der „liberalen Flüchtlingspolitik“ (so lautet offenbar die aktuellste Neusprechregelung für unkontrollierte Masseneinwanderung!) bestritten.
      Ehrlich, “ Liberale Flüchtlingspolitik“ hab ich dieser Tage im Deutschen Regierungsfernsehen gehört. Liberal (also rotgrünmerkel) ist wohl die neue Antipode zum Kampfbegriff „toxisch“.

    • Die SZ
      In dem Kommentar von Markus Somm in der Basler heißt es heute:

      …Manchmal stellt sich der Eindruck ein, man müsste heute bloss die Süddeutsche Zeitung, ein linksliberales Blatt, lesen, um zu wissen, in welche Richtung sich Merkel morgen bewegen wird…

  76. Hui, so ein furioser Text, danke!
    Einen Berg im Schneetreiben zu überwinden,
    hab ich mal auf Elba erlebt. Allerdings zu Fuß.
    Im Oktober vor vielen Jahren, latschten wir zu viert
    den Monte Capanne hoch. (Seilbahn fuhr nicht,
    was einem zu denken hätte geben können)
    Wetterumschwung mit Schnee auf Elba ???
    Wir waren schließlich zum zelten und surfen da.
    .
    Ich hatte vorher nicht gewusst, dass ich/wir zu solch
    einer starken Konzentration fähig bin/waren.
    Auf jeden einzelnen eigenen Schritt,
    auf die Balance und auf den Menschen an der Hand
    hatte man zu achten.
    Gemeinsam haben wir uns Schritt für Schritt über die
    Kuppe und dann wieder runter in den Sommer gearbeitet.
    Am Abend feierten wir wie verrückt unser Leben.

  77. Bleibe zwar weg von Rad und Alpen,
    Aber dieser Text hat mich außerordentlich angesprochen.
    Sehr schön!
    Frankenstein in den Alpen, der Menschengemachte Mensch, la Mettrie…
    Ach, was fällt mir da wieder alles ein…ich verschwinde mal in meiner Bibliothek.
    Ganz herzlichen Dank und gute Fahrt!

  78. Gratulation
    zur überstandenen Herausforderung, sehr geil !

    Ciao, Desillusionierter

  79. Titel eingeben
    Das Rad ist schon ein tolles Sportgeraet. Als ich als Student ins Ausland ging, mit einem relativ knapp bemessenen Stipendium ausgestattet, hatte ich mir fuer umgerechnet 30 Euro ein gebrauchtes Rad fuer die Alltagsnutzung gekauft. Ein Gang, Einkaufskorb vorne, solider Stahlrahmen: Ideal fuer ein Leben an einem langen, relativ steilen Berg. Das ging in die Beine – und das war auch gut so.

  80. ‘The fat lady has not sung yet'
    …. du schreibst zu schnell…. Werte FAZ, ich bin eine Dame von 68 Jahren. In meiner Generation bietet die Dame das „Du“ an. Meines Wissens habe ich Ihnen nie das „Du“ angeboten.
    .
    @Renate Simon – Sie meinen meine Wette um den Ausgang der Bundestagswahl? Dazu braucht es eigentlich keinen Donnerhall, nur ein paar verschobene Prozente. Frau Clinton und ihre Anhänger waren ihrer Sache auch absolut sicher. Ich würde sagen: ‘The fat lady has not sung yet.’ (Den Spruch hat mir vor 30 Jahren mein Chef für Vertragsverhandlungen für solche Situationen beigebracht. Es kommt von irgendeinen Film, indem der Gangsterboss in der Oper sitzt, seine Genossen ihn fragen, ob es jetzt mit dem Gangsterakt losgehen soll und er eben jenes antwortet, weil er die Arie der ausdrucksstarken Sängerin nicht missen wollte.)

    • Ja, es nervt, ich weiss.

    • >>du schreibst zu schnell
      .
      Geehrte Frau Tiger,

      diese Meldung ‚du schreibst zu schnell‘ ist lediglich eine generierte
      [programmierte] (Fehler-)Meldung.

      Das kann, je nach Programmierung, eben auch(!) bedeuten, dass
      Sie zu langsam(!) schreiben.
      Bzw., es zu lange dauert, bis Sie auf >>Lesemeinung abschicken< Durch: Copy and Paste

    • Diese Duzerei überall geht mir auch auf den Keks
      aber auf Beschwerdemails bekommt man immer äußerst dämliche Antworten, so dass man auf einen weiteren Mailverkehr angesichts der Dummheit am anderen Computer doch verzichtet.

      Also, ich meinte nicht die mit Herrn Dippel laufende Wette, ich meinte Ihre Ankündigung, dass ein Bekannter oder bekannter Mensch etwas in der Hinterhand gegen ulF habe, das derjenige evtl. ggf. schon zum Duell, das sich dann als Koalitionsverhandlung entpuppte, aus der Tasche ziehen könnte, um so für einen ungepflegten Abgang der Dame zu sorgen. Auf diesen Abgang hoffe ich noch immer, allerdings jeden Tag weniger.

      Die Wahl kann ausgehen wie sie will, die ewige Kanzlerin wird Kanzlerin bleiben und wenn sie alle Parteien unter ihren Fittichen versammeln müsste, außer der AfD natürlich.

    • irgendwie fehlt was
      .
      das kann aber auch der Zeit geschuldet sein.

      Ich ergänze: >klickenAbhilfe lässt sich erreichen<

    • >>außer der AfD natürlich.
      Frau Simon,

      ulF würde, wenn es eng wird, auch die AfD, ja sogar Pol Pot,
      Stalin, Che Guevara, Karl Marx, Mao Zedong, Hitler oder
      Kim Jong-un unter ‚ihre Fittiche‘ nehmen. Hauptsache, sie
      bleibt an der Macht [Kanzlerin].

      Mehr hat sie nämlich nicht! – Das ist ihr Lebensinhalt.

      Diese Frau hat nichts, absolut gar nichts – außer: Kanzlerin.
      Wer ihr das nimmt, der bringt sie um.

      –> Sick people does have only one desire.

    • Die Frage ist, ob sie sich wird halten können, bei dem Grummeln in der Basis.

    • Nur mal so, das ist mir ja alles völlig klar, ehrlich
      ich bin zu alt, um mich noch über dieses oder jenes zu wundern. Las eben in der Basler Zeitung einen lesenswerten Kommentar zu Merkel, den ich in einer Antwort zu PzDiv Atatürk sagt: 16. September 2017 um 14:31 Uhr verlinkte.

      Dem Don stoßen Vergewaltigungen auf offener Straße auf. Ja mei, gewöhnen sollte er sich dran, so wie wir uns ja alle an das merkwürdige Verhalten sehr vieler Zuwanderer gewöhnen sollen. Deswegen muss ja niemand lt. ulF seine Lebensgewohnheiten ändern, ach was, wo denken se denn hin, das insinuieren sie jetzt zwar, aber nicht doch.

      Das Land, in dem wir gut und gerne leben, muss woanders sein, D kann Merkel damit nicht ernsthaft gemeint haben.

      Übrigens wird dem Seehofer Horst wohl nix anderes übrig bleiben, als auch mit den Grünen zu koalieren, wenn sich nix anderes rechnet. Da ist der Seehofer Horst doch so wendig wie ulF, die ja gänzlich ohne Prinzipien auskommt. Die absolute Mehrheit für die CSU sehe ich nämlich nicht, woher und warum sollte sie kommen?

    • Text aufsetzten - dass ist so garnicht a la Trumpfs Twitter
      Mir ist natürlich klar, dass die FAZ s/w gemerkt hat, dass ich obigen Beitrag eingepasst habe, und nicht getippt. Daraus schließt sie dann, dass ich ein Dummerchen bin, dass anderer Leute Vorgaben einklebt (oder ein Roboter). Aber ich bin weder ein Roboter, noch ein Dummerchen, sondern einfach nur vorsichtig mit schnellen Gedanken. Bevor ich etwas hier eingebe, setzte ich es auf. Mir ist natürlich klar, dass so ein untrumpfes Verhalten sehr altmodisch ist. Diesen Text habe ich auch aufgesetzt, auf Papier beim Frühstück. Denn ich habe nicht viel Zeit. In zehn Minuten schwinge ich mich auf mein Santos, denn die nächsten 3.5 Stunden sollen regenfrei sein.

    • Vergewaltigungen auf offener Straße ...
      … sollten eigentlich niemanden überraschen.

      War das nicht auch bei der letzten Befreiung so?

      Die Berichte muss man aber ein bisschen ausbuddeln.
      Weder die Franzosen (durch die Amis) noch die von der glorreichen stalinistischen Sowjetarmee schreiben gern darüber.

      Es war aber anscheinend Aufklärungsunterricht für jeden Heranwachsen an den meisten Straßenecken verfügbar, zumindest einige Monate in der SBZ.

      Warum sollten da die Goldstücke, Facharbeiter und Pensionssicherer ulF da zurückstehen?

      Staatsversagen wird eben durch Zusammenbruch der inneren und äußeren Sicherheit klar angezeigt! Hochverrat ist normalerweise ein vorbereitendes Delikt um dorthin zu gelangen. In diesem Sinne unterscheidet sich uLF vom GröFaZ nur graduell.

      So wiederholt sich Geschichte eben nicht aber findet doch immer wieder Anklänge. Hat sich schon wer gewundert warum diese Berichte in der Schweiz fehlen?

  81. Testosteron
    Testosteron hat in manchen sensiblen Kreisen einen üblen Ruf, gilt es doch als das Hormon, das für Gewalt zuständig ist.

    Diese Denkweise – und auch als Antagonist mit dieser Denkweise zu kokettieren wie Don es tut – ist aber leider von gestern: Testosteron macht nämlich nicht aggressiv wie das Klischee es will, sondern gelassen.

    Eine Neujustierung gegenüber diesem vorurteilsbehafteten Hormon tut not.

    Männer, die zu wenig davon haben, agieren unsicher, nervös, neigen zu Übersprunghandlungen. Dito Frauen.

    Männer, die genug davon haben, sind souverän. Ruhen in sich.
    (Und neigen eher nicht zu unvernünftigen final-gesteuerten Kamikazetouren über Pässe, wenn Eis und Schnee angesagt sind.)

    Auch Frauen übrigens haben und brauchen Testosteron in ihrem Körper. Auch Frauen, die zu wenig davon haben = istgleich (wg. der wichtigen Balance, die dann gestört ist, wenn sie zuwenig davon haben, haben sie Östrogenüberschuss …) dann zuviel über Östrogene verfügen – neigen zu Unsicherheit, Unsouveränität und zu Weinerlichkeit.

    Das PMS-Syndrom darf somit ganz gelassen als eine weibliiche Testosteron-Dysbalance bezeichnet werden (und nicht als „typisch Frau“).

    Menschen, die sich geschlechtlich umwandeln lassen und Östrogene nehmen müssen, können ein Lied davon singen: Sie sind in Unruhe und bei den kleinsten Problemen sehr weinerlich.

    Alles Dinge, die der Don natürlich blöde findet und nicht mag.

    Extended remix:
    Was Don dem Anschein nach bei solchen Geschichten wie Passüberquerung bei üblem Wetter oder auch für die Teilnahme an der Eroica, antreibt, ist nicht nur das Testosteron.

    Was solche Leute antreibt, das sind neben Testosteron auch:
    Adrenalin und die bei derartigen Anstrengungen gebildeten Endorphine. Marathon, Bergsteigen, Fallschirmspringen, Basejump, funktionieren ebenfalls so.

    Für Leute, die sich nicht mit Körperchemie beschäftigen wollen oder können, weil sie weder wie Walter White Chemie noch wie andere Medizin studiert haben, geht es noch einfacher und schlicht so:

    Ein Ergebnis zu sehen, etwas Mutiges geschafft zu haben, macht nichtverkopfte wie verkopfte Leute einfach: glücklich.

    Und nicht VT, so virtual reality-Dingens. Das lässt einen doch eher mehr unbefriedigt zurück.

    Für ihre Endorphine gehen Menschen bei ihren Seven-Summit-Begehungen auch in die Anden (todgefährliche Berge, dort wartet keine Bergwacht auf dich, wenn du stürzt).

    Dafür hacken Theorie-gestählte, kopfgesteuerte Menschen mit ihrem Hackebeil auf sehr ungeschickte Art Holz, dass man bald nicht mehr zuschauen kann falls man Sanitäter ist – und obwohl eine Maschine das besser kann. Oder Menschen bauen freiweillig und ohne Not mutig mit Säge und Schrauber mit blutigem Daumen Regale, obwohl jene einen nicht nur in die Notaufnahme führen sondern auch krumm und schief werden und sich das nie ändert, weil sie es eigentlich halt nicht können mangels Ausbildung. Dafür backen Menschen mutig für ihre Liebste zermatschte Pflaumenkuchen, obwohl das die Bäckerin nebenan bessern kann oder sie sich dafür Personal leisten könnten.

    Ein Hoch auf die Endorphine, das körpereigene Suchthormon.
    Makes the world turn round.

    • Die Ursünde beim Holzhacken
      ist, wenn der Hackblock zu hoch ist. Mit einer langen Axt und einem niedrigen Block springt die Axt in den Boden, nicht ins Bein.

    • umgänglich
      „Testosteron macht nämlich nicht aggressiv wie das Klischee es will, sondern gelassen.“ Aha. Warum entfernt man dann diversen Tieren die Keimdrüsen, wenn man sie umgänglicher machen will?

  82. Naja, ganz so schlimm ist diese Zeit vielleicht ja noch nicht
    oder jedenfalls nicht nur. Das dritte Foto von oben, welches, gemäß jeder praktischen Lebenserfahrung mit Männern und Fahrrädern und Fotoapparaten, vermutlich höchstens nur das untere Drittel des ursprünglich gewählten Bildausschnittes zeigt, erinnerte jedenfalls an eine nette Begebenheit mit einem früheren Freund der Junggeselle war und Freund der Familie und Freund der eigenen Kinder und immer gern gesehener Gast in Wohn- und Esszimmern bei allen Familienfeiern, der einmal, anlässlich einer solchen gemeinsamen Bildsituation, vollkommen natürlich und vertraut sagte ‚ach weißt du, ich fahr so gerne hinter dir und sehe so gerne deine Beine vor mir im Takt und von den vielen gemeinsamen Ausfahrten ist mir auch dein Geruch so vertraut‘ – ja so kann es sein, und das war ja auch einfach nur eine nette Bemerkung, die die Möglichkeit gemeinsamer Erfahrung bei vollständigem gegenseitigen Respekt kennzeichnete – und kein Angriff auf einen Ehering. Wir wollen hoffen, dass Frieden, Freiheit, Wohlstand und Zivilisation auch solche Miniaturen in Zukunft weiterhin ermöglichen werden.

    • Frieden, Freiheit und Wohlstand halte ich unter Merkel für variable Grössen, wenn ich ehrlich sein soll.

      Aber schön war es, und in Südtirol war es.

  83. Frankenstein der internationalen Politik
    War im selbstgewählten Retreat, in der Enthaltsamkeit von der sozialen Media. Hab aber gerade jetzt entdeckt, beim Tagesschau dass in D ganz US getreu,berichtet wurde von der massiven Aufrücken gegen die Rojingha in Myanmar, obwohl ausländische Medien davon berichten, dass die US die Rojingha dazu aufstacheln, gegen das Regime zu meutern …

  84. Kraftproben am Berg
    Ein Autor im Mutterschiff schreibt über die Kraftprobe in Kurdistan.
    Interessanter Weise schreibt er nicht im Nordirak sondern tut
    so als ob S.Gabriel den Staat schon anerkannt habe.
    Wir erinnern uns: Dr. med. U.v.d.L. hatte schon Waffen geliefert.
    Panzerabwehrraketen des Typs Milan, Maschinengewehre und
    den H+K Klassiker G3. Da fragt man sich natürlich was wir da wollen.
    Genauer die Bundesregierung.

    Kurzer Ausflug in die Geschichte:
    Deutschland war einer der ersten Staaten die Kroatien anerkannt hatten
    was möglicher Weise eher zur Brandbeschleunigung damals beitrug.
    (Der Westen hätte ggf auch im Schulterschluss mit Russland agieren können, ggf hätte das geholfen.)
    Zitat Wiki…
    Unter Berufung auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker erkannte die deutsche Bundesregierung Slowenien und Kroatien am 23. Dezember (93)an, ohne dass alle von der EG verlangten Bedingungen (z. B. ausreichender Minderheitenschutz in Kroatien) erfüllt waren.

    Die deutschen Regierungen haben scheinbar die Neigung
    in militärische Konflikte hineinzugeraten ohne sie lösen zu können.
    Ich fürchte sogar das man eher Teil des Problems ist.
    Warum machen die das?

    Ich vermute:
    Man möchte fest im Sattel sitzen,
    nur leider nicht auf einem Rennrad sondern
    im Sicherheitsrat der vereinten Nationen.
    Also schlichter Größenwahn.

    Einfacher formuliert:
    Mit den großen Hunden pinkeln gehen wollen,
    aber das Bein nicht heben können.

    • Sie müssten dann vielleicht auch noch freundlich erklären,
      mit welcher exakten Begründung man den Kroaten, den Slowenen oder heute den Kurden das Selbstbestimmungsrecht vorenthalten will? Die einzige Begründung, die ich jemals gesehen habe, läuft einfach darauf hinaus, dass deren jeweilige „Herren“ – damals Serben, heute Türken und Araber – das nicht wollen.

      Und das ist aus Sicht der jeweiligen Sklaven kaum eine überzeugende Begründung …

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Genau, Herr Haupts!
      Und dann dieses Rauchverbot an Tankstellen!

    • >>den Slowenen oder heute den Kurden
      .
      Oder den Südosseten, den Krimrussen, den Katalanen,
      sowie den Bayern . . .

      Ich befürchte, die Berliner sind recht froh,
      dass sie so etwas nicht haben.

    • Kurdistan ist einer der Kernprobleme der Weltpolitik. Extern, aber auch intern.

    • Den Nordiren und den Basken
      hat man es auch ausgetrieben.

      Es kann ja nicht sein, daß es nur in einem Ethnostaat Frieden geben kann, dann bräuchten wir ja auch einen Ethnostaat.

    • An Thorsten Haupts: Es geht mir hauptsächlich um die Frage
      wie viele Menschen deswegen getötet werden.

      Die Kurden könnten in der Türkei leben wie die
      Bayern in Deutschland und die überwiegende Mehrheit tun das
      auch.

      Ganz aktuell: Die Türkei bestellt den deutschen Botschafter
      ein da hier eine Demonstration genehmigt wurde in der
      man faktisch Werbung für eine terroristische Vereinigung macht.

      Ich nehme deutsche Politiker nicht ernst wenn sie
      auf der einen Seite Terrorismus verurteilen und ihn gleichzeitig
      verharmlosen. Der Umgang mit Ablegern der PKK ist m.E.
      ein Problem.

      Ich beurteile nationalistische Bewegungen nach ihrer
      Gewaltbereitschaft.

    • An Thorsten Haupts: Selbsbestimmungsrecht der Bayern
      und die Wiedererlangung der Staatlichkeit in den Grenzen von 976.

      Ich würde mich über so eine Bewegung ggf freuen,
      ob ich für sie Stimme ist etwas völlig anders.

      Die neuen Reichsbürger stören mich auch nicht,
      mit einer Ausnahme: Ich lehne die Anwendung von Gewalt ab.

      Die Frage ist ggf wer wann wie mit der Nationalismuskarte spielt.
      Bei den Kurden freuen sich einige Linke (Die PKK ist linksnationalistisch m.E.) bei der NPD freuen sich andere.

      Ich bin davon abgesehen der Meinung das Spanien oder die Türkei
      (oder Russland oder China) als Staaten selbst entscheiden dürfen ob sie zerlegt werden wollen oder nicht.

      Im Falle von Kurdistan haben sie es gleich mit mehreren Staaten
      zu tun an denen sie zwangsweise Amputationen vornehmen müssen.
      Wenn der Staat Kurdistan entstanden ist bekommen sie sehr wahrscheinlich noch einen Bürgerkrieg da sich die rivalisierenden Gruppen nicht friedlich einigen werden.

      Sie sind vermutlich ethnisch geprägter Nationalist und wählen wahrscheinlich die NPD oder irgendetwas in der Art oder doch nicht?

      Denken sie einmal darüber nach.

    • An Thorsten Haupts: Hier noch eine kleine Karte
      zum Thema Selbstbestimmungsrecht der Völker.
      Wie wäre es damit:

      Wiedererlangung eines Deutschen Bundes in den Grenzen von 1866:

      http://www.dullophob.com/Bilder/0%20Landkarten/Deutscher%20Bund%201815.gif

      Ich wäre beim spielen dieser Karte wirklich sehr vorsichtig.
      Überzeugt?

    • Kurdistan
      Warum sollten die Kurden einen Staat bekommen?
      Weil sie erfolgreich die Aramäer vertrieben haben?

      Ein christlich, syrischer Freund und Kollege fängt immer vor Wut an zu schäumen, wenn von den „armen Kurden“ berichtet wird und ihrem Anrecht auf einem Staat.

    • Das ist die witzigste Begründung dafür, warum klar erkennbar eigenständige Völker
      keinen eigenen Staat bekommen sollten:

      „Ich bin davon abgesehen der Meinung das Spanien oder die Türkei
      (oder Russland oder China) als Staaten selbst entscheiden dürfen ob sie zerlegt werden wollen oder nicht.“

      Jo. Ich bin übrigens nicht dafür, die Sklavenhalter entscheiden zu lassen, ob sie ihre Sklaven freilassen wollen. Und zerlegen tut sich ein Staat nur, wenn ein substantieller Teil der Staasbürger überhaupt nicht mehr mitspielen will.

      Weshalb Spanien und die Türkei darüber nachdenken könnten, warum das bei ihnen so ist. Und in Deutschland oder Polen oder Frankreich nicht.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Gewaltbreite Separatisten ...
      … gibt es in der Schweiz auch!
      Zuletzt im Jura.

      Die kriegen Sie nicht durch Verweigerung des Selbstbestimmungsrechtes in den Griff. Sondern durch gute Regeln wie sie durch nachvollziehbare Anwendung des Selbstbestimmungsrechtes zu einer vernachlässigbaren Minderheit gemacht werden.

      Menschen sind nicht als Sklaven von „Staaten“ (bzw. genauer deren Machthabern) geboren. Daraus ergibt sich für mich etwas für die Kellersche Schule Haarsträubendes:

      Die Millionen Flüchtlinge haben ein Anrecht auf ein Stück ihres Landes das von den Zielländern verwaltet werden sollte! Meiner Meinung nach die glaubwürdigste Drohung um den Somialias und Eritreas dieser Welt Manieren beizubringen (in Sachen Behandlung der eigenen Bürger).

  85. Frankenstein (e) der int. Politik
    Man hat zu dem auch herausgefunden, dass die Engländer, während des ersten Weltkrieges, die an der palästinischen Front gefangen genommene tausende osmanische Soldaten nach Myanmar gebracht, unter menschenunwürdigen Umständen in Gegangenenlagern gehalten haben. Viele haben ihr Leben dort verloren, es gebe zig Fache Grabsteine in Myanmar in osmanischer Schrift. Es ist immer wieder dieses anglo amerikanisches Ehrgeizigtum der vergangenen Dekade, die sich in die Zukunft, in unerwünschte Formen durchdringen möchte …

    • Die Methoden des britischen Kolonialreiches waren kurzfristig effektiv, langfristig aber verheerend.

    • Die Kolonialisierung Indiens durch die Britten
      Nur auf Grund seines kolonialen Imperiums mit Indien im Zentrum konnte England überhaupt den Status eines Global Players ersten Ranges für sich beanspruchen.
      Seit die East India Company im 17. Jahrhundert in Indien Fuß gefasst hatte, wurde Indien wie eine Privatkolonie ausgebeutet und vor allem die indische Textilindustrie zerschlagen. Indien war das Kronjuwel des britischen Empires. Indien verfügte über enorme Ressourcen: Rohstoffe, Ländereien, Stützpunkte, Soldaten, Bauern, Handwerker, Künstler.
      Als ein riesiger Absatzmarkt für britische Waren und Rohstofflieferant war Indien maßgebend. Binnen weniger Jahrzehnte sanken Indiens Textilausfuhren nach England auf ein Zwanzigstel, die britischen Exporte dieser Branche nach Indien stiegen um 5200 Prozent.
      Unter britischer Zivilisation starben 1943 15 Millionen Bengalen an Hunger.
      Seiner Geringschätzung für die Inder gab Churchill gegenüber Leopold Stennett Amery, dem Secretary of State for India Ausdruck:
      „Ich hasse Inder, sie sind ein tierisches Volk mit einer abscheulichen Religion.“ („I hate Indians. They are a beastly people with a beastly religion“).
      Die Hungersnot sei ihre eigene Schuld und eine Folge davon, dass sie sich „wie die Karnickel vermehren“ („breeding like rabbits“).

    • Kleiner Zusatz
      Während der absichtlich von den Briten herbeigeführten „Bengal Famines“ studierten Britische Ärzte den Kohlehydrat/Eiweiss-Quotienten in der Ernährung unter dem 1. ein Mensch stirbt, 2. ein Mensch überlebt, aber 100% der Schwangerschaften zu Totgeburten führen oder 3. Mensch und Nachwuchs überleben.
      Diese „sensationellen“ Erkenntnisse wurden 1902 im British Medical Journal publiziert und erstmals im Ersten Weltkrieg gegen das Deutsche Reich im Rahmen der Britischen „Hungerblockade“ kontrolliert angewandt.
      Deshalb schoss die Britische Marine auch NACH dem Waffenstillstand am 11.11.1918 auf Deutsche Fischkutter in Deutschen Küstengewässern.
      Man wollte damit die letzte Eiweissreserven der Zivilbevölkerung vernichten.
      Als Ergebnis starben im Deutschen Reich zwischen 11.11.1918 und Juni 1919 3000 Menschen pro Tag an Hunger oder Mangelernährung, die mangelernährungsbedingte Kindersterblichkeit im Deutschen Reich betrug bis 1921 600% der Vorkriegsgesamtkindersterblichkeit.

      Eine britische Zeitung titelte 1918 „The Huns of 1914 und schrieb darunter:“.. hopefully of the tens of thousands of Germans now in the wombs of famished mothers who „are destined for a life of physical inferiority…“.

      Der Oberpfadfinder Baden Powell schrieb: „..the German race is being ruined; though the birth rate, from the German point of view, may look satisfactory, the irreparable harm done is quite different and much more serious“.

      Damals gab es den Begriff „Genozid“ noch nicht, aber heute würde man es so nennen.
      Soviel zu britischer Effektivität.
      https://mises.org/library/blockade-and-attempted-starvation-germany

    • PS
      Die Britische Schlagzeile hiess: „The Huns of 1940“, nicht „..of 1914“.

  86. Wofür wir beten
    @ Harry Charles …

    Harry Charles, Sie wortgewandter, rhetorischer Herkules, der jeden im argumentativen Bereich überlegen sind, aufgerüstet mit intellektuellem Wissen und Wegen des Ringens, Sie ja gerade Sie kann ich mir nicht vorstellen, jeden Abend an der Bettkante kniend, Arme gebeugt, Hände zusammengefaltet, am Stirn haltend, beten dass es eine Welt ensteht wo Männer Männer und Frauen Frauen sind, wie ein kleiner Junge, der die Welt nicht versteht aber bettet und bettelt zu verstehen. Das passt irgendwie nicht. Den alten Überlieferungen zufolge, habe Muhammed gezittert, hat Schüttelfrostanfälle gehabt nach jeder sprituellen Erfahrungen, und ich ich sage wäre er nicht so ein Feigensohn, wäre die die ganze islamische Welt besser daran …

    • Liebe El.pe!
      Ich schätze Ihre Beiträge und kann sie trotz gelegentlicher grosser
      sprachlicher Eigenwilligkeiten auch immer entziffern. Was ein
      „Feigensohn“ ist, müssen Sie aber erklären, denn diesen Begriff
      kennt in D kein Mensch, (der schon länger hier lebt.)
      Nix für ungut, reine Neugier.
      Mit freundlichsten Grüssen von Haus zu Haus!
      Rudi Meergans

    • Ohrfelge
      Vielleicht heisst das „Felgensohn“ weil das hier ein Radlerblog ist.

    • @Rudi Meergans: Scharade? @Harry Charles: Lösung?
      Abgeleitetes Wort von Feigheit, veraltet auch als Feigherzigkeit oder Memmenhaftigkeit?

    • Wofür wir beten
      Lieber Herr Meergans,

      Ich möchte damit die Feigheit unterstreichen, die er aufgrund der angeblich heftigen, erschütternden spirituellen Erfahrungen, die er gemacht hat und werfe ihm vor, nichts unternommen zu haben, sich denen entgegenzusetzen …

      Was die sprachliche Eigenwilligkeit angeht, habe ich doch mehrmals geschrieben, dass ich in Istanbul aufgewachsen bin, die Gastarbeiterkultur überhaupt nicht kenne, die deutsche Sprache erst ab dem 14. Lebensjahr angefangen habe zu lernen und mich immer noch darin weiter zu entwickeln bemühe. Wenn ich mich ganz doll anstrenge und konzentriere, kann ich sogar akzentfreies Hochdeutsch sprechen …
      Ich grüß Sie und wünsche Ihnen und allen hier im Forum eine schöne Woche …

  87. schönes rad
    toll minimalistische schutzbleche, gerade groß genug, um die bremsen sauber zu halten :)

    wird es im dachboden während des sommers nicht arg heiss für die räder? zeit für eine viertwohnung…

  88. Hals- und Beinbruch! Nicht ohne Wahlempfehlung ;-)
    Eroica Dolomiti – da kann ich nur obiges wünschen! Die Hügel der Toskana mögen steil sein, doch sind sie immer kurz. Bei gutem Wetter sind die ebenso steilen, doch weitaus längeren und gröberen Schotterpisten der Dolomiten mit alten Rennrädern vielleicht noch ein Spaß für Wagemutige, bei schlechterem Wetter jedoch ein wahres Himmelfahrtsunternehmen. Daher wünsche ich gutes Wetter!

    Mir selbst ist der Hype um die Eroica mittlerweile etwas zuviel, man kann auch ohne „Event“ Straßen aller Art mit Gefährten aller Art genießen. Aber wem sage ich das …

    Beim Thema „Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um“ fällt mir auch immer das Nachbarthema „Morde, Vergewaltigungen und Terrorakte seitens der netten, eingeladenen Gäste aus dem Nahen Osten“ ein.

    In Sachen Trump schrieb mal jemand, die Republikaner hätten auch einen „brennenden Sack Krankenhausmüll“ nominieren können, selbst der hätte die Wahl gegen die bigotten „Weltverbesserer“ der Demokraten gewonnen.

    Die AfD ist nun unser brennender Sack Krankenhausmüll, aber wählen werden ihn viele, auch ich aus reinem Protest, wie in die Mehrheit in den USA Trump.

    Frau Merkel meinte, sie würde jeden einzelnen AfD-Wähler zurück gewinnen wollen. Also machen wir ihr das zu einer ernsten, vorrangigen Aufgabe in der nächsten Legislaturperiode.

    Denn Wahltag ist Zahltag!

    Fahren Sie vorsichtig, Don, wir brauchen Sie noch!

    • KKeine sorge, alles ist gut genangen! Ich bin frisch und gesund und fühle michz blendend!

      Das Kernproblem war der doch recht steile Tre Croci Pass – und auch nur, weil es davor 40km lang geregnet hat, und bitter kalt war.

    • Es ist ganz einfach
      Wer die Obergrenze (oder besser: Minuszuwanderung) will, sollte weder die Zeugen Angelas noch ihre willigen Koalitionäre CSU, FDP, SPD oder Grüne wählen.

    • @ Frau Gwandl !!!!!! ,,Zeugen Angelas " !! Preiswürdiges Wortkonstrukt !
      .
      .
      .
      Liebe Frau Gwandl, mit Zeugen Angelas , in Anspielung auf den Eunuchenchor Ex-CDU ,haben Sie sich in die Wörterbücher geschrieben !

      Danke, mein Sonntag, ohnedies Freßtag, ist wesentlich versüßt !

    • Krankenhausmüll
      Ich wähle den brennenden Sack Krankenhausmüll, um dem versifften
      Sack Funktionärsmüll etwas entgegenzusetzen.
      Heidewitzka und Hallodrio.

    • Bester Otto:
      Pardon, ich habe in der Tat ein paar Bezeichnungen geprägt, aber für die „Zeugen Angelas“ gebührt die Ehre jemand anderem. Ich hatte auf youtube gesehen, dass jemand die CDU unter Merkel als „Zeugen Angelas“ bezeichnete, und finde dies einfach sehr treffend. Ich musste ähnlich wiehern wie Sie!

  89. @Renate Simon
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-129095167.html

    Zu Ihrem Link zu dem sehr guten baz-online-Artikel habe ich dort einen Kommentar mit dem beigefügten Link hinterlassen. Herr Somm erwähnt nämlich auch die Gewohnheit ulF, sich mit Entscheidungen immer viel Zeit zu lassen und mit diesen dann auch erstaunlicherweise oft die Haltung der Bürger, die schon länger hier leben, zu treffen. Der beigefügte Link erklärt da vieles …

    • Malen nach Zahlen
      Die Frau ist ein Kontrollfreak, nach jeder Bundespressekonferenz lässt sie sich über jeden Pups in den Zeitungen informieren, außerdem ist sie bis in die Niederungen der Kommunalpolitik bestens vernetzt (man denkt zwangsläufig an die Stasi). Dazu die ständigen Meinungsumfragen, die nur dazu dienen, uns zu lenken… Bei Merkel geschieht gar nix zufällig und mal so eben aus der Lameng oder etwa aufwallenden Emotionen.

      Die Macht will abgesichert sein und das beherrscht ulF nach allen Regeln der Kunst. Beim Somm-Artikel wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll, er ist so verdammt stimmig.

      Wir ahnen, warum es einfacher ist, einen Pudding an die Wand zu tackern, als ulF aber auch nur irgendwie zu fassen zu kriegen und so kommt es, wie Somm sagt: Sie wird aus zwei Gründen in die Geschichte eingehen: Dass sie viele Wahlen gewann, und nie jemand herausfand, wozu.

    • DDR2.0 halt. Südtirol ist sehr schön und eine Alternative.Nicht mehr Deutschland, und Italien ohne italienische Verhältnisse.

    • @Frau Simon
      Wenn diese Frau auch mal halb soviel viel Energie in das Regieren stecken würde, wie in den Machterhalt.
      Mir scheint, sie hat das Regieren immer den Beamtenschaften und Verwaltungen überlassen, bis 2015.
      Dort wurde sie kalt erwischt, da sie plötzlich selber schnell die richtigen Entscheidungen treffen musste und es nicht konnte.
      In der Krise erkennt man Gestalter und fähige Politiker, oder Nieten.

    • Ja, werte Frau Simon...
      …denn oft ist ja nicht einmal das Gegenteil von dem wahr, was die Böse Alte Katze an Behauptungen so von sich gibt. Dieses Mal aber schon, als sie der Reinigungskraft Vogel vom über die Jahre „gewachsenen“ Rentensystem was erzählte. GESCHRUMPFT ist es nämlich! Von wegen „haben Sie eine Riesterrente?“

      Oh, da fliegen gerade die sagenhaften „Brot und Kuchen“ von Marie Antoinette an – schade, in mindestens acht Meilen Höhe.

    • Regieren können Sie von der Frau nicht auch noch erwarten
      Jetzt ist sie damit beschäftigt, Mme Lagarde ins neue Amt zu hieven, nachdem Juncker seins nun endlich freigibt. Also immer schön die eigene Position sichern, ausbauen und sehen, dass kein Störenfried nebenher auftaucht. Da bleibt zum Regieren – was soll das überhaupt sein – keine Zeit, kein Raum, keine Gedanke daran.

      Nicht regieren, reagieren ist das Zauberwort und da reagiert man schon mal über, weil man überrumpelt wird von den Ereignissen und nicht weiß, wie man agieren überhaupt macht, alldieweil man so gar keine Erfahrung in 12 Jahren sammeln konnte. Der ewige Machterhalt ist so arbeitsaufwendig und das wird in Zukunft nicht anders werden, im Gegenteil.

      Ich bin also frohen Mutes, dass Merkel nun, nachdem man sich ja wohl einig ist, die Legislaturperiode auf 5 Jahre auszudehnen, ohne die Amtszeit der Kanzlerin zu beschränken, das Reagieren voller Freude so lange macht, bis der liebe Gott sie zu sich beruft.

      Da sie offensichtlich immer noch in guter körperlicher Verfassung ist, von der geistigen will ich lieber schweigen, ich würde sonst wohl die Contenance verlieren, sehe ich für die nächsten 25 Jahre und evtl. länger immer nur Merkel und nochmal Merkel und niemanden, der daran etwas ändern wird, denn wer wollte den Saustall, den sie hinterlässt, aufräumen.

      Wie ihr da draußen im Land das mal euren Enkeln und Urenkeln erklären wollt… Aber ihr habt ja Zeit genug, euch eine passende Geschichte auszudenken, denn es war einmal, da hatte Deutschland auch Männer als Bundeskanzler, der erste hieß Konrad Adenauer… usw. und so fort.

    • Auf die deutschen Jubelperser ist einfach kein Verlaß
      Diese Erfahrung musste nicht nur Frau Merkel in 2015
      machen, sondern auch !Martin! Martin! zu Beginn des
      Jahres.

    • @Th. Meyer: Yep,
      Merkel ist eine gute Verwalterin, eine exzellente Gefühlshaushaltberuhigerin und eine herausragende Machtsicherungspolitikerin. Was sie nicht kann – führen.

      Deshalb hat sie in zwei der drei wirklich grossen Krisen ihrer Amtszeiten so jämmerlich versagt (Euro und Zuwanderung).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  90. Freeze us!
    Mit diesem Beitrag und den Kommentaren ist endlich geklärt, was Ötzi vor über 5’000 Jahren aufs Tisenjoch getrieben hat: ein Cocktail zusammengesetzt aus Testosteron, Adrenalin und Endorphinen.

    Vermutlich versuchte der Mann – nachweislich laktoseintolerant – sich dem nördlich der Alpen durchsetzenden Matriarchat zu entziehen, dessen Entwicklung mit der aufkommenden Viehhaltung, der Idolatrie weiblicher Fruchtbarkeit und dem zunehmenden Konsum von Milchprodukten zusammenhing.

    Zumutungen, denen sich der jagende Mann nach der Überwindung der Evolutionsstufe „Sammler“ bereits glücklich entronnen wähnte.

    Echte Männer sind immer auf der Flucht, vor der Domestizierung, vor der Unterdrückung ihrer natürlichen Bestimmung und vor den Zumutungen einer auf Mängeldetektion und -behebung basierenden Partnerschaftskultur. Hutschenreuthersche Fingerlspreizereien bilden da nur eine Spitze unter zahlreichen Übeln.

    Wenn heute wieder ein paar Unentwegte den während Jahrtausenden erloschenen Glutbehälter über den Alpenkamm tragen, ist das mit Blick auf die Bewahrung von Geschlechterunterschieden und die Arterhaltung überaus erfreulich. Die Gletscher werden wieder wachsen und erneut schwinden. Denkbar, dass einer von ihnen in ein paar tausend Jahren ein RUFA Sport freigibt und der Wissenschaft eine Fülle unlösbarer Rätsel beschert.

    • Der Vorteil ist ja, dass es heute kein Matriarchat gibt, vor dem man flüchten müsste. nur auseinander gehende Vorstellungen zur „Pauality Time“ in der „eork Life Balance“. Wie ich diese Wörter hasse…

    • „Wie ich diese Wörter hasse ..."
      Vielleicht mögen Sie „Flexicurity“?
      Oder den „Erwerb von Kompetenzen“?!

      Der ganze Schmarrn kommt davon, wenn Arbeit zum Job degradiert wird, aber in gschlamperten Verhältnissen als „Beziehungsarbeit“ wieder auftaucht.

      Besser mal zu „Le droit à la paresse“ („Das Recht auf Faulheit“) von Paul Lafargue greifen. Der Mann verdient längst ein Denkmal.

    • Es ist ja nicht so, dass es deshalb weniger Faule, Dumme und Inkompetente gäbe. Wenn Sie im Journalismus arbeiten, dann wissen Sie, wie übel das wirklich ist.

    • @DA
      es gibt schon mehr Dumme. Interessante Hypothese: intelligente Frauen gebären weniger Kinder, in westlichen Gesellschaften zumindest, als dumme, ergo mehr Dumme über Generationen hinweg (Intelligenz ist im wesentlichen vererbt, Punktum).

      http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2730791/Are-STUPID-Britons-people-IQ-decline.html

    • Filmtip Idiocracy :"Narrator: As the 21st century began, human evolution was at a turning point.
      Natural selection, the process by which the strongest, the smartest, the fastest, reproduced in greater numbers than the rest, a process which had once favored the noblest traits of man, now began to favor different traits. Most science fiction of the day predicted a future that was more civilized and more intelligent. But as time went on, things seemed to be heading in the opposite direction. A dumbing down. How did this happen? Evolution does not necessarily reward intelligence. With no natural predators to thin the herd, it began to simply reward those who reproduced the most, and left the intelligent to become an endangered species.“

      Quelle: IMDB ht*tp://www.imdb.com/title/tt0387808/quotes (deaktiviert)

      Die ersten 2 Minuten des Filmrs reichen vollkommen, und die gibt es hier: ht*tps://www.youtube.com/watch?v=ctLGwFd5GHg (auch deaktiviert)

    • @ Der Onkel
      „Intelligenz ist im wesentlichen vererbt, Punktum“

      Für die kühne Hypothese bleiben Sie leider den Beweis schuldig. Betrachten Sie mal den Nachwuchs der „geistigen Eliten“ etwas näher. Sie fallen vom Glauben ab. Gerechtigkeitslücken gibt’s da keine zu schließen, allenfalls Sollbruchstellen der Schadenfreude.

      Vorsorglich wird mit Billig-Abi und Studentenschwemme aber eine Art indirekt wirkende Erbschaftssteuer auf das ungleich verteilte geistige Vermögen der Republik erhoben.

      Um eine weitere Hypothese einzuführen: möglicherweise sind wir ahnungslose Zeugen eines spektakulären Evolutionssprungs in der Intelligenzentwicklung. Möglicherweise …

      Bliebe die Frage, worauf dieser Aufschwung zurückzuführen sei.
      Den Zeitgeist? Angelam? GroKo? Bildungsangebot des ÖRR? Convenience Food? Handys? Schulreformen? Styropor? FB? Alleinerziehung? Klimawandel? Elektro-Mobilität? Gender Mainstreaming?

    • @Niessel
      ein wenig Statistikwissen ist hier von Nutzen, nichtsdestotrotz viel Spass bei der Lektuere:

      http://webspace.pugetsound.edu/facultypages/cjones/chidev/Paper/Articles/Plomin-IQ.pdf

    • @ Der Onkel
      „ein wenig Statistikwissen ist hier von Nutzen, nichtsdestotrotz viel Spass bei der Lektuere“

      Tja, onkelhaft kann ich auch …

      Zum Statistikwissen zählt der Regression-zur-Mitte-Effekt. Wenn Sie ihn berücksichtigen, werden Sie feststellen, dass Eltern mit hohem IQ in der Regel Nachkommen mit tieferem IQ zeugen, während Paare von bescheidener Intelligenz durchschnittlich mit klügeren Kindern gesegnet sind.
      Anders gesagt: die Erbgut-Kreuzung zweier Genies sorgt selten für die Entstehung von Intelligenzbestien bzw. für den Erhalt des elterlichen IQ-Niveaus.


    • während Paare von bescheidener Intelligenz durchschnittlich mit klügeren Kindern gesegnet sind.
      Immer? Nicht auch zur Hälfte blödere?

    • colorcraze, statistisch (also im Mittel) gibt es einen klaren Hang zum Mittelmass.
      Und der wirkt sowohl bei den Kindern von unterdurchschnittlich als auch bei denen von überdurchschnittlich intelligenten Eltern.

      Also lautet die Antwort auf Ihre Frage: Nein, nicht immer, aber häufig.

      Dass intelligente Eltern automatisch intelligente Kinder bekommen, ist eine der Gen-Mythen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  91. Sie hat es schon wieder gesagt !
    Lieber Don Alphonso,

    in Mary Shelleys Roman studierte Viktor Frankenstein gerade in Ingolstadt als er vielleicht auch erste Versuche unternahm irgendwelche Teile aneinander zu fügen, um sein „Monster“ zu schaffen, ganz so wie ich mir vorstelle, daß Sie Ihre Stahlteile zu zivilisatorisch anerkannten Monstern zusammenbasteln auf denen Sie anschließend wieder über die düsteren Berge hecheln, um Ihre Männlichkeit wieder einmal zu spüren.

    Es erübrigt sich für mich weiter auf Mary Shelley hier einzugehen, denn hierzu hatte ich zu Ihren Gedanken „Die Verwünschung stirbt zuletzt“ am 3.11. 2015 bereits geschrieben.

    Sicher werden Sie sich nicht wundern, wenn ich Ihnen in keiner Weise widerspreche, wenn Sie von sich und den Anderen, den Männern, schreiben, die „das Hirn nur als Rezeptor für Adrenalin und Testosteron“ haben, was wir aber letztlich, dann doch mehr von der humorvollen Seite, als freudvollen Schlagabtausch zwischen den Geschlechtern betrachten wollen.

    Das Körnchen Wahrheit in Ihrer Bemerkung wird so zu vernachlässigen sein, wie alle Fehler der Kanzlerin, das Leben geht weiter und der bekannte Satz: „Der Blogwart ist nur so stark wie sein kritisches Publikum“ schließt den Kreis.

    Bei Ihren Gedanken erinnerte ich mich an Hans Ulrich Gumbrecht´s letzten Beitrag mit der Überschrift: „Paradoxie der Gewaltlosigkeit“ und seine Gedanken, daß Sport „vielfach männlich-individuellen Gewaltimpulsen eine Form“ gibt „durch die sie (die Männer) „berechenbar“ werden.

    So gesehen erscheint Ihr mit Stahlteilen angehäufter Dachboden als Asservatenkammer des sich ständig selbst zähmenden „Monsters“, um in der Gesellschaft unauffällig zu bleiben.

    Der Neger, der vor wenigen Tagen am bayerischen Simsee eine Frau vergewaltigt hat, die er zuvor eine länger Strecke beim Joggen begleitet hatte, ist halt nicht lange genug mitgelaufen und so kam seine Natur einfach über ihn.

    In Bezug auf die „kleine Simsseevergewaltigung“ war für mich aber schon neu, daß eine Journalistenkollegin von Ihnen bei „Rosenheim24“ anschließend hierzu schrieb:

    „Die Geschädigte war in der Früh alleine beim Joggen, als der unbekannte Mann mit ihr über eine längere Strecke mitlief und sie auch ansprach, bevor er sie zu Boden brachte und unmittelbar neben dem Weg gegen ihren Willen sexuelle Handlungen an ihr durchführte.“

    „Geschädigte“ – Das klingt so als wenn ein kleiner Junge mit seinem Tretroller gerade den Außenspiegel am Auto dieser Frau ein klein wenig verkratzt, eben beschädigt, hätte.

    Diese Art ausgelebter Naturhaftig- wie Verbundenheit scheint zwischenzeitlich ja in Deutschland etabliert, wie ja auch die Bundeskanzlerin wieder beteuerte, daß es hier keine Obergrenze gäbe im Willkommensimport von hormongesteuerten Fachkräften.

    Wie man ja auch in der vergangenen Woche lesen konnte, kaufte die Stadt Kassel den Obelisken von Olu Oguibe als „Merkel-Monument“ und stellt diesen auf dem Kasseler Königsplatz auf.

    Wenn man sich das so vorstellt; ein „Obelisk stellte im alten Ägypten die steingewordenen Strahlen des Sonnengottes dar und ist die Verbindung zwischen der hiesigen und der Götterwelt.“

    Das ist ja so wie Ingrid M. Reiß im Donaukurier am 20.08.2015 schrieb:

    „Welche Attraktion und Bereicherung gäbe es für die Stadt Ingolstadt mit einem lebensgroßen Denkmal ihres literarischen Sohnes, des Frankenstein-Monsters, das die Aufschrift trägt „Eritis sicut deus“ (Ihr werdet sein wie Gott)?“

    Sollte der zu den Göttern Verbindung schaffende Obelisk zu Ehren der Kanzlerin auf Kassels Königsplatz gar eine spirituelle Verbindung zum Wunschdenkmal der Ingolstädter haben?

    Wer weiß es schon – doch Anja Jardine hinterließ am 10.9.2017 in der NZZ schon mal die Überschrift: „Die Königin von Deutschland“.

    Jedenfalls war es schön wieder mal was von Ihnen gelesen zu haben und ich hatte sogar stellenweise den Eindruck, daß Sie dieses Mal die geistige Friedhofsruhe Ihres Blogs auffrischen wollten.

    Na dann bis zum nächsten Mal

    Seien Sie herzlich gegrüßt

    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • @ObjectBe: "Die Stockmutter und ihr Drohnenstaat."
      Die Funktion der Königin besteht im Legen von Eiern und der pheromonellen Steuerung des Stocklebens zum Erhalt des Bienenvolks. Wie die Arbeiterinnen hat die Königin zwar auch einen Stachel, setzt diesen aber nur vor dem Hochzeitsflug – zum Töten von Rivalinnen – ein.

  92. Geheime Sehnsüchte
    Unser aller lieber Don meinte nichts anderes, als die Rolling Stones und das Konzert in München, und ist mit seinem einfachen und klaubaren Radl einfach dahin gefahren.

    https://www.youtube.com/watch?v=8elDeaoDuMo

    https://www.youtube.com/watch?v=03TYbImaY7M

    • Seeh ich soi aus, als würde ich mir ein Altersheim anschauen? Baim Fahren habe ich „Signor rossi sucht das Glück“ gesungen.


    • Na, da hat das Wünschen ja was geholfen und Sie sind wohlbehalten wieder angekommen. Auf dem Bild sehen Sie halt müd aus, wie es sich nach 3 Kreuzen gehört, aber das ist auch alles. Sie scheinen jedenfalls inzwischen eine wirklich gute Kondition zu haben, wenn sie derart spontan mal eben die Dolomiten raufradeln können. Ich hoffe, Sie hatten Spaß mit den Elementen und dem Berg!

    • Ich wusste, dass ich das aus dem Stand beim guten Wetter schaffen würde, aber der limitierende Faktor war hier eindeutig der Regen und die Folgen, denn die Kälte zehrt aus. Bezeichnenderweise waren die 30 km von Toblach mit ihrer leichten Steigung nach Cortina viel härter und bremsender als der ganze Rest. Bei schönem Wetter wäre jedenfalls deutlich mehr gegangen. Aber 2000 Hm/Tag ist wohl gerade die Grenze.


    • Regen und Kälte bremsen aus, keine Frage. –
      Wenn Sie durch Cortina gekommen sind bzw. öfters mal kommen: haben Sie da mal was von einem winterlichen Treffen der Eismacher gehört? Solches soll es zumindest „früher“ (60er, 70er Jahre, 80er wohl auch noch) gegeben haben, denn die örtlichen Eisdielenbetreiber in meinem Jugendstädtchen waren von dort und hatten mal in einem Jahr einen Aushang, sie hätten dort einen Preis gewonnen.

  93. oh wie schön ist es in Panama
    Ach ja, die unbeschwerte Jugend, viel Testeron, viel Erbauliches.

    Und ich mein‘, ich höre wehen
    leise deiner Stimme Klang
    und im Weiher untergehen
    deinen lieblichen Gesang.
    [Lenau]

    oder

    So gib mir auch die Zeiten wieder,
    da ich noch im Werden war,
    da sich ein Quell gedrängter Lieder
    ununterbrochen neu gebar,
    da Nebel mir die Welt verhüllten,
    da ich die tausend Blumen brach,
    die alle Täler reichlich füllten.
    [Goethe]

    aber

    Philosophie wird Gewissen des Morgen,
    Parteilichkeit für die Zukunft,
    Wissen ist Hoffnung haben,
    oder sie wird kein Wissen mehr haben.
    [Marx]

    Ein Getreuer des letzten Zitats ist gerade von uns gegangen,
    Heiner Geißler, ehemals Generalsekretär der CDU und
    immer gern gesehener Gast in allen TV-Quatschrunden.
    Ich werde ihn nicht vermissen.

    Bye, bye, Testesteronutopist.

    • Es ist ja nicht vorbei. Es wird njr zu wenig darüber geschrieben in einer Welt, die lieber über Glotze, Bücher von Säufern und Popgedudel labert.

  94. Natürliche Auslese ist sowieso immer und überall
    Vermutlich eine reine Frage der Abstraktion und das Betrachtungshorizont oder der Übersicht. vermutlich müsste man zum Beispiel simpel und einfach print verbieten in einer zukünftigen Generation denn auch für Print Geld ist eine sinnlose Hervorbringung aus der Vergangenheit eben zum Zwecke der Wort Verbreitung aber mit ungeklärter Endlagerung und ungeklärtem Recycling da ja eine Quote von höchstens 70% erreicht werden kann für einen Umwelt verschmutzen den Vorgang der an sich vollkommen überflüssig geworden ist. Und da ist ja ein freies Land ist und die Menschen in ihrer Generation mit Verstand für sich selbst entscheiden werden sie das auch tun zurzeit haben wir aber wohl eher so etwas wie alt Strategen die an der Grenze der gegenwärtigen Reichweite der Dampflokomotiven also bis dahin wo die Wassertürme Reichen und die Kohlen Bunker Regie führen wollen und die neu gebauten Elektro Netze für die kommende transkontinentale Elektromobilität am liebsten für ihre Lebenszeit noch nicht errichtet sehen wollen und darum einreißen. das Schlimme an Print ist ja seine begrenzte Reichweite bis an die nationale Grenze höchstens.

    • Die "alt Strategen" wären sicherlich eher bereit,
      die Regie zu teilen, wenn sie den Text dank Zeichensetzung verständlicher fänden ;-)

  95. Tja, wer ist schuld an diesen Verhältnissen? Also den großen?
    Eine Frage, die ja mit „schöner“ Regelmäßigkeit in mal größeren, mal kleineren Abständen auftaucht. Und immer, wirklich immer, allenfalls sehr provisorisch beantwortet wird. Denn ist der/die „Schuldige“ dann eines Tages verschwunden, stellt sich immer sehr schnell heraus, dass ein neuer gesucht wird. Wäre vielleicht mal die beinah immer „übersehene“ Frage zu stellen:Wer sucht nur immerfort „Schuldige“? Die Unschuldigen schon mal nicht.

    Bin ja auch gleichermaßen gespannt wie auch gelangweilt zu sehen, wohin diese große Entwicklung zur Abschaffung des Menschen führen wird. Selbstfahrende Autos, selbstkämpfende Soldatenroboter, selbsteinkaufende Kühlschränke, miteinander kommunizierende PCs,…

    Wie formulierte einst OSL Sanftleben? Das eigentliche Problem ist das Weichziel. Also der Mensch. Vielleicht gibt es ja eine unausweichliche Logik für seine Selbstabschaffung? Daran beteiligen sich ja doch sehr viele.
    Doch nochmal das Gesetz vom tendenziellen Fall der Profitrate lesen?

    Oder einfach mal wieder für längere Zeit an die frische Luft gehen? Oder halt (Rad)fahren?

    Weil das jüngst als Frage auftauchte:Welche der Alpenpässe sind denn ohne Belästigung durch Autos und Motorräder zu befahren? Wäre mal eine ganz praktische Frage für das nächste Jahr.

    • Also, ich war gestern auf der ST48/51 von Cortina nach Toblach. Da war wirklich, wirklich wenig Verkehr. und den ersten Pass kann man auf einem geschotterrten Radweg fahen. Die Runde zwischen Innichen und Cortina ist also sehr gut geeignet.

    • Have I become so arrogant that I am blind?
      @Grigorij

      Sie verstehen nicht: Das Leben in der Moderne ist nicht das Ergebnis einer Gesellschaft, die den Interessen von einzelnen Menschen folgt, nein, es ist das Ergebnis einer Zivilisation die die Menschen beherrscht.
      Nennt sich übrigens Rechtsstaat, Bildungssystem und Kapitalismus.

      Im Bildungssystem werden z.B, kleine Kinder gezwungen, sich jeden Tag 6 Stunden auf einen Stuhl zu sitzen und zu lernen. Total unmenschlich, weil gegen die Natur des Menschen.

      Ergo: Der Mensch ist ein Diener der Gesellschaft.
      Ansonsten ist die Gesellschaft nicht mehr.

      All das haben wir vergessen. Und deshalb gehen wir unter. Wie alle Hochkulturen vor uns, die in ihrer Arroganz dachten sie könnten der Natur freien Lauf lassen.

    • @Goodnight
      Kann schon sein, dass ich da manches nicht verstehe. Ich halte das sogar für sehr wahrscheinlich. Zunächst mal aus den Ostverhältnissen und nun auch noch aus den so festgefahrenen Westverhältnissen rauszukommen ist eine ziemlich mühsame, doppelte Anstrengung.

      Wann hätten wir denn das letzte Mal z.B. hier in D eine Gesellschaft gehabt, die, wie Sie es formulieren, den Interessen der einzelnen Menschen gefolgt wäre?

      Natürlich werden wir hier vom Kapitalismus beherrscht. U.a. deshalb amüsiert es mich ja immer wieder, wenn so ausdauernd von der Freiheit des Einzelnen geredet wird, die ja genau betrachtet nicht mal mit vollem geerbten Geldbeutel zu haben ist.

      Vielleicht wäre das das Paradies, wenn sich beinah alle Menschen aus wirklich freiem Willen mit all ihrer Kraft, Kreativität, Solidarität, Freude,… an dieser Gesellschaft beteiligen würden. Aber das ist m.E. allenfalls im Traum vorstellbar.

      In den ersten vier Schuljahren zu DDR-Zeiten saß man übrigens so 3-4 Stunden (also je 45 Minuten) im Unterricht. Inklusive Sport, Werken, Schulgarten etc. Das scheint mir nicht soviel zu sein. Das wurde dann gesteigert bis zum Abitur. Und es wurden die meist belastenden 6-7 Stunden. Überwiegend sitzend.

      Wäre ja dann auch die Frage zu behandeln:Ist es für erwachsene Menschen naturgemäß, neun oder gar 12-14 (volle) Stunden bei nicht selten schlechter Bezahlung zu arbeiten? Einigermaßen freiwillig machen das die allerwenigsten, wenn sie denn mal ehrlich wären. Aber das „funktioniert“ eben seit ewigen Zeiten so. Der Preis ist gewaltig und auch bekannt.

      Aber ob „wir“ nun untergehen werden? Solche Prognosen halte ich denn doch für etwas verfrüht. Auch wenn ich ganz gewiss nicht zu den hoffnungslosen Optimisten zähle.

      Am Vormittag des 9.November 1989 übrigens stand die Mauer noch. Am Abend war sie weg. Die nächste Wende sieht sicherlich anders aus. Falls es eine solche doch noch geben sollte. Manche glauben ja nun offensichtlich an die FDP oder an die AfD als Retter in der Not. Wir werden sehen. Einen 25.09. wird es auf jeden Fall noch geben. Und für DA wird der wohl anstrengend werden. Denke ich mir.


    • Am Vormittag des 9.November 1989 übrigens stand die Mauer noch.
      Ja.
      Am Abend war sie weg.
      Nein. Sie war offen, man konnte ab ca. 23.00 Uhr unkontroliiert durch die Grenzübergänge laufen.
      Abgerissen (oder sollte man besser sagen „gepickt“) wurde sie erst Wochen später.

    • Ja, man hätte sich schon damals gut überlegen sollen, ob man wirklich alle reinlassen will.

    • @DA Da sind wir definitiv einer Meinung. (Mit einem leichten Augenzwinkern natürlich.)
      Denn das gilt natürlich auch in der Gegenrichtung. Das sollte man nicht übersehen. Da war viel schlichtweg Kriminelles dabei, das in den Osten kam. Kirchendiebstähle waren vorher eher sehr selten. Dann nicht mehr. Oder fragen Sie mal die Fußballclubs. Dann die dritte und vierte Garnitur des Westpersonals. Na, uswusf.

      Wenn man dann noch bedenkt, dass Schabowski mit seinem Zettelchen eigentlich wohl meinte, ab sofort könnte jeder einen Antrag auf Ausreise stellen, der dann positiv beantwortet werden würde, dann kann man sich doch angesichts, der dann einsetzenden Bewegungen, nicht so gänzlich freuen. Gut, manch immer völlig Unbeschwerte natürlich schon.

      Wenn ich eine Schleusentür mit Gewalt öffne, dann kommt es halt zwangsläufig zu Verwirbelungen jeglicher Art. DAS war vorhersehbar. Derartige Verwirbelungen haben wir ja jetzt wieder (zu beklagen). Und die Schleusenfrau wird gleich nochmal gewählt.

      NZZ:Die Flüchtlingskosten sind ein deutsches Tabuthema, Wolfgang Bok
      15.9.2017, 05:30 Uhr

      SZ:Zahlen, die verstören, 13.09.2017, 18:45 Uhr

      Es wird wohl „weiterwirbeln“.


    • Derartige Verwirbelungen haben wir ja jetzt wieder (zu beklagen).
      Die sind aber sehr anders.
      DDR und BRd waren mal eins und wurden getrennt, daß die sich nach Jahrzehnten wieder „verwirbelt“ haben, war historisch gerechtfertigt.
      Aber was zum Kuckuck haben Senegalesen, Nigerianer, Pakistanis und Tunesier bei uns zu suchen in größerer Anzahl?

    • @colorcraze
      Die Frage ist doch ganz einfach zu beantworten. Die schauen jetzt halt mal in freier Auslegung der Reisefreiheit, wie es den früheren Kolonialherren und marktdominierenden Kräften so geht. Das ist doch auch sehr verständlich.

      Westdeutsche, bei denen es mit der Karriere 1990 auch nicht so richtig weiterging, machten sich ja ebenfalls schnurstracks in den Osten auf den Weg. Meist mit erheblichem Erfolg. Und nicht selten mit jeder Menge Subventionen. Stichwort Buschzulage.

  96. Fehlgesteuerter Testosteronüberschuss
    Ich versuche zu Begründen warum
    der Artikel einen Bezug zum heutigen Thema hat.

    https://www.nzz.ch/feuilleton/was-lehrt-uns-der-deutsche-herbst-vierzig-jahre-danach-ld.1316698

    Zitat:Wir hätten indes hinzugefügt, wie sehr er sexuell noch suchte und womöglich deshalb einem Stoss Richtung männlicher Härte nicht widerstehen konnte….

    Lesen Sie den Text, mir fiel die Kinnlade runter.

    u.a. …Es ist Husseinis entfernter Verwandter und Nachfolger Yasir Arafat, den Baaders Gruppe als Mentor erwählt…

    Bundespräsident Steinmeier legte kürzlich einen Kranz an Arafats
    Grab nieder. Ich muss annehmen das Steinmeier die Zusammenhänge kennt.

    • Dafür war Gadhafi für die Grünen, das sagt auch was. Aber natürlich war die PLO kein Hort des Feminismus.

    • Scheußlich!
      Absolut widerlich, aber dennoch danke für den Link.

      Man möchte sich bloß abwenden, aber das gehört alles auf den Tisch, wenn heute ehemaligen RAF-Terroristen wieder gehuldigt wird, als handelte es sich um Freiheitskämpfer und Märtyrer.

      Weltmeister in Humanität und Demokratieexport …

    • Kranz für Arafat
      Vor allem muss man sich dazu im Vergleich Steinmeiers Rede zur Eröffnung des Denkmals für die Opfer des Olympiaattentats 1972 anhören.

    • Schon allein
      für die vielen Lektüretipps lohnt es sich Don Alphonsos Blog zu lesen. (ansonsten natürlich auch)
      Danke!

  97. Gratulation!
    – und hoffentlich keine allzu großen Nachwehen…

  98. Guten Morgen ( muss ja schnell weg) habe mal geschaut, was Dons buckliche.....äh...
    … nette ital. Verwandtschaft mit Wahlplakaten so macht.
    Kommt mir bitte keiner auf die Idee und malt der Sahra….
    https://www.youtube.com/watch?v=JdVtWy7A8Fs

  99. Kälte ist zermürbend, gut dass Sie das in der Situation erkannt haben.
    Da schmeckt der heiße Kaffe vom feinsten.
    https://cdn.pixabay.com/photo/2017/05/25/09/34/coffee-2342727_960_720.jpg

  100. Das Risiko des Normalen
    falls Sie mal etwas wirklich riskantes unternehmen möchten, fahren Sie doch einfach mal während der Hauptsaison an einem Sonntagmorgen von Lienz nach Toblach und benutzen hierzu den Drautal-Radweg. Die zehntausendfache Begegnung mit italienischen Tagesausflüglern wird danach ihre verklärte Sicht auf die ach so traditionsreiche Fahrradnation bedeutend ändern. Hier ist nicht alles L‘ eroica, sondern hier herrscht das blanke Chaos. Allerdings entspricht das dabei Erlebte eher den normalen italienischen Verhältnissen, als Ihre heroische Abfahrt durch den ersten Schneematsch der Saison. Leider lässt sich diese Geschichte nicht so reißerisch am Radl-Stammtisch erzählen!

  101. Testosteron
    Mit Bestürzung liest man von einem Ereignis, das nicht einmal die Lügenpresse übergehen kann:
    https://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk/hoehenkirchen-siegertsbrunn-ort100556/afghanen-vergewaltigen-16-jaehrige-in-hoehenkirchen-siegertsbrunn-8689799.html
    Von rund 280.000 Asylbewerbern waren weniger als 1.000 (tausend) echt, alle anderen waren aus sonstigen, vor allem wirtschaftlichen Gründen zu uns gekommen. In den Heimatländern bleiben die Frauen ohne Mann (wie bei uns nach 1945), die jungen Männer hier strotzen vor Hormonen und können mangels Ausbildung nicht in das reguläre Arbeitsleben überführt werden. Über das Ergebnis wundern Sie sich? Aber hallo! Es geht doch nichts über eine abwegige Politik!

  102. Auf dem Radweg, oder radlerträchtigen Strassen , IMMER mit dem Panzer !
    ..
    .
    .
    60-80 Tonnen, sauber motorisiert , eine schnucklige 10,5 cm Kanone und eine 37mm Gatling obendrauf, innen klimatisiert,

    da haben die Strampler ihre Epiphanie .

    Vorfahrtregeln mit Bürgernähe, ohne Hanswurste aus Politik und Dschornalismus !

    • @Otto Moser - 37mm Gatling
      es gibt keine 37mm Gatling im Dienst (außer Prototypen und sehr altes Zeug).

      Bei 30mm ist zumeist Schluß, denn irgendwie müssen sie diese hohen Kadenzen auch munitionstechnisch füttern und das wird mit zunehmendem Patronengewicht immer aufwändiger, bis unmöglich.

      Je nach Anwendugszweck Flugabwehr, Flugkörperabwehr oder Infanterieunterstützung, Wirkung im Ziel und geforderte Kadenz sind andere Lösungen effektiver.

      Nur so nebenbei

    • anonymous , jetzt hamms mi darwischd .....
      .
      .
      .
      . sogar die Warthog hat ,,nur“ 30mm .

      Woa hoid da Wunsch der Stiefvatta vom Gedanken .

      Zweng Weihnachten, und so….

    • Einen Trost gibt es dann doch Herr Moser
      Der jetzige Leopard hat immerhin eine
      120mm Hauptwaffe.

      Beim Puma reicht die 30mm Waffe für
      programmierbare Air-Blast-Munition.
      Will heißen das Projektil platzt über dem gegnerischen
      Schützen wenn der sich hinter einem Fenster oder in einem
      Graben duckt.

      Auch interessant HEL
      also HochEnergieLaser da geht auch schon einiges.

      Damit sie nicht soviel suchen müssen:

      https://www.rheinmetall.com/de/rheinmetall_ag/home.php

      Viel vergnügen.

    • Auslese und Werkzeug
      Die Auslese steht uns bevor. Das leichte Leben der letzten 40 Jahre wird der nun folgenden Generation verwehrt bleiben. Sie wird es sich und der noch nicht geborenen Generation wieder erkämpfen müssen. Die Grundlage dazu muß die Generation der jetzt 30-40 jährigen legen.

      Einen Panzer wird es dazu nicht brauchen. In urbanen Siedlungen ab 100.000 Einwohnern wird selbst eine 0.338 Remington „übermotorisiert“ sein.

      Es stehen „häßliche Zeiten“ bevor (Originalzitat eines CSU-Mitgliedes mir gegenüber).

    • Otto Moser, ...
      … das klingt ja alles sehr nett, wird aber nicht leistbar sein.

      Deshalb wurden ja Festungen, Zäune, Grenzschutz, Türschlösser, etc. erfunden. Es muss an der Grenze im Extremfall zwar geschossen werden, wenn sich verdächtige Individuen nicht anders abwimmeln lassen, aber im Normalfall sollte man mit billigeren, menschen- und umweltfreundlicheren Maßnahmen auskommen!

      Wie ich höre, bestechen die Schweizer abgelehnte Flüchtlinge relativ erfolgreich zur Ausreise. Moralisch sicher unsauber, aber billiger und effizienter als Haft und Abschiebung im Flieger…

  103. ST48/51 Passo Cimabanche
    Bin den Pass letzten Monat auch zwei mal gefahren und kann ihre Einschätzung nicht unbedingt bestätigen. Zu den Reisezeiten in den Alpen ist der Pass leider auch recht stark frequentiert. Die Empfehlung, dass der Radweg für Starssenbereifung geeignet wäre, gilt nur für Fahrtrichtung Cortina –> Toblach bis zur Passhöhe. Danach besser die Straße benutzen, da die Kiesflächen zu tief für schmale Reifen sind. Aber wer die Gefahr liebt, der findet hier eine sehr schöne Gelegenheit, sich für immer einen Hauch von Dolomitendreck unter die Haut zu schieben. Eine bleibende Erinnerung, sozusagen…

  104. wird schon gehen
    Wunderbarer Text.
    Das wird nicht so tragisch mit dem Schnee, weil dort noch jede Menge wandernde und weinsüffelnde Touristen sind. Da tagsüber nicht kalt genug, werden sie den mit den Autos zur Seite schieben.

    Gutes Gelingen!
    http://www.musei-altoadige.it/it/musei.asp?muspo_id=627

  105. Auslese und Produkte mit Mangel - ab sofort dürfen zb. neu verkaufte
    Staubsauger nur noch 900 Watt Leistungsaufnahme haben entsprechend einem Normverbrauch von 43 Kilowattstunden im Jahr. Dafür ist aber die Lebensdauer der Motoren positiver Weise endlich geregelt. Die müssen ab sofort bei neu verkauften Geräten mindestens 500 Stunden halten.

    Man sieht also sehr schön es geht in einer Zivilisation gerade auch in einer Marktwirtschaft die eine soziale Marktwirtschaft ist nicht ohne Grenzen und Schranken. Und die Grenze sagt bis hierhin und nicht weiter und die Schrank gesagt jenseits meiner hat es Kosten und Konsequenzen.

    Und daher wäre für die Zukunft sogar vorstellbar, dass eine grundsätzlich als umweltbelastend anzusehende Papierausgabe von Zeitungen in ihrer täglichen Anzahl der Höhe nach gedeckelt sein könnte – oder, wenn man marktwirtschaftlich Anreize setzen wollte, eine Quote gesetzlich vorzugeben wäre, so dass dann die Höhe der gedruckten Auflage einem (kleinen) Prozentanteil der Online-Reichweite entspräche. Und diese Daumenschraube Quote würde die Gesellschaft dann im Laufe der Zeit immer fester anziehen um die Umwelt zu entlasten und die Zeitungsverleger eine größere Bedeutung der deutschen Zeitungen in der Welt zu zwingen durch mehr Online-Leser höhere Klickzahlen, größere Reichweite. Because it’s more fun to compete.

    Leider, wenn man so will, haben wir eben in Deutschland auch eine hochleistungsfähige und im Kern hoch sympathische Papierindustrie mit ebenso wunderbaren Unternehmerpersönlichkeiten in dieser Branche, und die würden das vermutlich nicht so gerne sehen. Aber Markt kann auch die Notwendigkeit zu Anpassungsmaßnahmen beinhalten.

    Die Nation, der internationale Währungsraum, der hier allerdings zuerst loslegt, könnte im globalen Wettbewerb vermutlich am Ende die Nase vorn haben. Und vermutlich wird Europa nichts anderes übrig bleiben, als im Konzert der globalen Märkte jede Fortschritts-Chance, die Markt und Wettbewerb liefern, für sich zu nutzen.

    • Fahrenheit 451
      „Staubsauger …“

      Aus unerfindlichen Gründen möchten Sie hier als Freund staatlicher Regulierungen lieber über Staubsauger als über Fahrräder reden.

      Schön. Haben Sie und irgend einer der Schlaumeier in Brüssel bedacht, was geschieht, wenn man die Leistung eines Staubsaugers halbiert?

      Man muss damit länger putzen, d.h. er läuft einfach länger, jedenfalls wenn man’s gern sauber mag. Häufig erfüllt er auch den Zweck nicht, für den er eigentlich gedacht ist … weil zu schwach auf der Brust.
      Interessiert aber keinen der – nichtstaubsaugenden – Schreibtischtäter und Regulierungsfreunde bzw. Planwirtschafter. Hauptsache, der jährliche Normverbrauch steht – da haben Sie’s – auf dem Papier.
      So ähnlich ging das mit den Diesel-Euronormen.

      Ermutigt von diesen und weiteren Regulierungserfolgen – zu nennen wären u.a. Flaschenpfand, Glühbirne, Energiewende etc. – möchten Sie nun den Zeitungen ans Leder bzw. ans Papier.
      Vom Ansatz her irgendwie verständlich, gilt/galt doch für die FAZ z.B., dass dahinter immer ein kluger Kopf stecke. Die haben die Nase schon mal nicht vorn. Außerdem eine klare Diskriminierung, weil der Satz unterstellt, dass all jene, die mit dem Rascheln von Papier wenig anfangen können, nicht ganz so helle wären.

      Weil Sie Obergrenzen mögen, schlage ich Ihnen ein paar lohnendere Ziele vor. Wie wäre es z. B. damit, den tagtäglich verbreiteten Schwachsinn zu reduzieren, indem man die Strom-, PC- und Handynutzung individuell deckelt, auf max. 1 bis 2 Stunden täglich?
      Oder wie wär’s mit einer Deckelung des individuellen Sauerstoffverbrauchs? des CO2-Outputs? des Wohnraums? des Wasserkonsums? der Fahrradzahnkränze? … der Leserkommentare?

      (… suche weitere potentielle Handlungsfelder für wachstumsorientierte Bürokratien)

    • Das kann mir egal sein,
      weil ich noch 3 Sauger mit Maximum 2000 Watt gekauft habe. Wie lange soll denn dann gesaugt werden zum Stundenlohn von z.Zt. 18,00€ ?

      Immer auf die kleinen Dicken und sozial Schwachen…

    • @ Philomena
      „… weil ich noch 3 Sauger mit Maximum 2000 Watt gekauft habe“

      Wieso bloß habe ich beim Verfassen des Kommentars an Sie gedacht?
      Bestimmt in der Hoffnung auf erprobten Sachverstand.

      Was die Staubsauger-Regulierer angeht, vielleicht mit Lichtenberg: „Ich kenne die Leute wohl, die ihr meint, sie sind bloß Geist und Theorie und können sich keinen Knopf annähen. Lauter Kopf und nicht so viel Hand als nötig ist einen Knopf anzunähen“


    • 3 Sauger mit Maximum 2000 Watt gekauft
      Hm, hoffentlich auch genug Staubsaugerbeutel, denn an deren Nichtmehrverfügbarkeit scheiterte mein vorletzter Staubsauger dann…
      er hatte mehr Watt wie mein jetziger, aber daß er mehr weggezogen hat, ist mir nicht erinnerlich, ich glaube schon, daß es da auch sehr auf die Bauart ankommt. Trotzdem sehe ich die Reguliererei mit Stirnrunzeln, speziell das Glühbirnenverbot finde ich nach wie vor ärgerlich.

    • colorcraze, die verbotenen Glühbirnen
      laufen unter Spezialbeleuchtung und sind fast alle noch immer zu haben. Merke, man kann ja blöd sein, man muss sich aber dann zu helfen wissen. Womit ich Ihnen keine Blödheit unterstellt haben möchte, sondern die Pfiffigkeit der Glühbirnenverkäufer meine.

    • Gut dass
      die Online-Ausgaben weniger Ressourcen verbrauchen. Um meine Arbeitstelle herum wachsen gigantische Rechenzentren in den Himmel. Mit ihren riesigen Kühlungsanlagen und ganz ohne Fenster sind das schon beeindruckende Gebilde. Es ist auch nicht abzusehen, dass diese Bautätigkeit langsamer würde, ganz im Gegenteil.

    • Glühbirnen Tipp für Colorcraze
      Gibt es noch, als „Spezialbirnen für den Industriegebrauch“, Wir haben uns gerade bei einem grossen Internetversender für Lampen mit solchem Wohnlicht eingedeckt. Seitdem kann ich wieder genau lesen.

    • @Gast
      Das Staubsaugerverbot ist genauso bescheuert wie andere Lenkverbote, Glühbirne etc. warum glaubt die EU als a priori wissender Nannystate die Bürger „beglücken“ zu müssen??
      Wenn eine Machtelite a priori weiß was fürs „dumme Volk“ richtig ist , wird das immer in der Diktatur enden! Irgendwann kommt dann nicht mehr der Staubsaugervertreter, sondern der Staubsaugerstromverbrauchsinspektor und wehe Sie haben den falschen Sauger.
      Im Übrigen gab es auch schon Staubsauger, die mit weit weniger als 900 Watt einen besseren Unterdruck erzeugten als die „2000 Watt Monster“ und länger als 500 Betriebsstunden hielten und das mit deutscher Ingenieurskunst anstellten.


    • Ich kann nicht mit Bestimmtheit sagen, ob das in den 60ern auch so war, denn da war ich noch ein Kind, aber in den letzten Jahrzehnten sehe ich bald nur noch staatlich verordnete Obsoleszenz als Treiber für die Industrien.
      Glühbirnenverbot, Staubsaugerverbot, E-Auto-Förderung, „Energiewende“, Abwrackprämie und Feindstaubplaketten, lt. Danisch jetzt auch noch neue Klovorschriften (irgendwie muß man die Gastronomie ja kaputtkriegen). Kein wirklicher technischer Wandel (den Rückgang von Print durch Internet würde ich als solchen ansehen), sondern bloß Geld aus der Tasche ziehen qua Verordnung.

  106. Seien wir doch einmal ehrlich - gerade auch der europäische Soldat von heute
    gerade auch der europäische Soldat von heute, hält für sich und seine Familie vermutlich in überwiegende Mehrzahl längst keine Printausgabe einer Tageszeitung mehr. An der Reichweite der europäischen Sprachen der europäischen Kultur und der europäischen Zivilisationen als unverzichtbaren Beitrag zur freien Welt aber hat er vermutlich nach wie vor großes Interesse

  107. Und falls es noch möglich sein sollte aus dem allgemeinen Mehltau
    gegen jede Wahrscheinlichkeit etwas sinnvoll nach vorne heraus in die Zukunft blicken zu dürfen, dann wäre sogar die Auslobung eines europäischen Preises ‚1. volldigitale Unternehmerpersönlichkeit Europas‘ – ‚hatte nie print, wollte nie print‘ vorstellbar junge lebendige vibrierende energetische Unternehmerpersönlichkeiten der Zukunft haben zu können sie aktiv zu fördern – und zwar hüstel, ympathischer Weise selbstverständlich mit vollständiger Unterstützung auch der FAZ, man kann ja so Leute dann später auch noch wieder integrieren. VW muss ja nun in Zukunft auch Elektromobilität und autonomes Fahren machen – und dazu am besten biographisch von jeglicher Benzinmotordenke von Anfang an stets und immer frei gewesene junge Führungskräfte im Unternehmen haben zwecks Umsetzung.

  108. Bitte um Verzeihung,
    werter Don.

    Meinen unzuverlässigen Quellen entsprechend stand gestern heftiges Flockentreiben in Aussicht – eine schmutzig-nasse Radlferkelei war somit zu befürchten.

    Alles ist zum Glück gut gegangen, keine schmerzhafte „Textilbremse“ wurde gezogen und man sieht das erfreuliche Bild eines abgekämpften aber zufriedenen Mannes – so geschafft und glücklich, dass man ihn in diesem Zustand nicht gerne stören will.

    Nun möchte ich mich heute für den nassforschen Vergleich (der sich aus selbstbezichtigten MTB-Erfahrungen speiste) ausdrücklich entschuldigen. Mein durchgedrehtes Kopfkino, ein unüberlegter Flug über die Tastatur… Bleibt mir nur zu hoffen, dass Sie es mir nicht nachtragen. Nichts für ungut und Ihnen viel Spaß beim „lockeren Ausradeln“ über den Jaufen ;)

  109. Grundsätzliches
    Darf ich noch kurz sagen, dass ich die italienische Lebenseinstellung, von den Betroffenen auch gern als „ars Vivendi“ bezeichnet, eher als absolute Realitätsverweigerung und Schönrednerei bezeichnen würde? Ich kann mich nicht auf einen Müllhaufen setzten und dann behaupten “ alles so schön Vintage hier“. Als Kunsthistoriker sieht man das sicher wieder anders, aber 98% aller länger hier lebenden wären solche Wohn- und Lebensverhältnisse heute nicht mehr vermittelbar. Wir leben im 21. Jahrhundert!

  110. Erfolg macht eben sexy - schon seit Jahrtausenden
    Zitat: „Es überlebt in diesen Zirkeln nicht der Stärkste, sondern der, der sich diesem System am besten anpassen kann.“

    Ich nehme die Ersatzbefriedigungen dieser linken Zirkel nicht mehr ernst. Meine gelegentlichen Erfahrungen mit der Berliner Damenwelt zeigen, dass sich hinter der zunächst verbal artikulierten Abschätzigkeit oft ein brennendes Verlangen für einen echten Mann versteckt. Einen Mann, der sich beweisen kann. Einen Mann der erfolgreich ist. Einen Mann, der ganz beiläufig soviel Geld angehäuft hat, dass ihm Geld egal sein kann. Definitiv keinen Mann, der mit anderen Mimosen bei Twitter um die Wette jammert. Soviel zu Anspruch und Wirklichkeit.

    • Das war noch nie anders
      nur das Gejaule um die vielen Machos hat Mütter dazu gebracht, aus ihren Söhnen Weicheier zu machen, die aber nun auch keine will.
      Denn welche Frau würde stolz sagen, mein Mann häkelt so schöne Topflappen. Es obsiegen die alten Instinkte, nur ein echter Kerl kann beschützen, lässt zu, dass die Frau sich anlehnt und vor allem ihn anhimmelt.
      Geld hindert nicht, ist aber m.E. nicht allein ausschlaggebend, viel mehr, dass endlich einer die Richtung vorgibt, in die man dann gemeinsam geht, bestenfalls. Manchmal gehen Männer weiter und Frau kann nicht folgen, aber das ist schon wieder ein anderes Thema, siehe Albig.

  111. Ich gucke nur zu
    @Renate Simon – Dass es da jemand gibt, der etwas gegen Frau Merkel jederzeit aus der Tasche ziehen kann, hat sich nicht geändert. Er kann es heute tun, wie auch vor ein paar Monaten als ich die Wette abschloss. Wann er es tun wird, ist eine Frage seiner Politik. Ich gucke nur zu. Die Frage war und ist einfach, will er, dass die CDU gewinnt und erst dann Frau Merkel rausschmeißen. Oder will er die Wahl beeinflussen und weil ihm ein SPD Kanzler besser in seine politischen Vorstellungen passt.

    • Lieber Tiger, nun betrüben Sie mich aber doch ein wenig
      es wird also nichts sein, das ich noch erleben werde, schade. Ich hätte keinen größeren Wunsch, als dass diese Frau mit Schimpf und Schande endlich vom Hof gejagt wird. So bleibt mir nur zu hoffen, dass diese Frau nicht noch weitere 4 Jahre ungestraft ihre Machtspielchen betreiben kann. Momentan sieht es so aus, als bräuchten beide, CDU und SPD, jeweils zwei Koalitionspartner…

      Ein SPD-Kanzler Schulz wäre das Letzte, was wir gebrauchen könnten und das sage ich als alte ehemalige SPD-Wählerin. Obwohl, die Grünen bleiben uns wohl auch mit der CDU erhalten und ergehen sich mindestens dreimal täglich in immer abstruseren Forderungen, die den Wähler zum Wahnsinn treiben müssten. Aber der deutsche Michel ist wohl so abgestumpft, dass ihn das auch nicht mehr erschüttert.

      .
      Wie war Ihre Ausfahrt? Ich hoffe vergnüglich und trocken.

    • den Kaffee gabs sogar draußen
      Sehr geehrte Frau Simon! Das tut mir sehr leid. Aber es ist halt nicht die Aufgabe eines niederländischen Ministerpräsidenten, die Deutschen von ihrer Kanzlerin zu befreien. Der Mann denkt an sein Land …. und die politischen Interessen seines Landes.
      .
      Meine kleine Fahrradtour war sehr vergnüglich. Es hat nicht geregnet und wir konnten unseren Kaffee sogar draußen trinken.

    • Warten auf den großen Knall
      Da warte ich schon lange. Wann kommt der Knall über die wahren „Tätigkeiten“ der IM Erika ? Wenns dem Herrn gefällt? Spannung steigt und wird ein Chaos werden. Dland wird sich dann -hoffentlich- ändern und ich freu mich drauf.

    • Get out your notebook, there's more. Your lives are in danger.
      @Tiger

      Lassen Sie mich raten: Frau Merkel war auch dabei, bei Brauns deutschen Herrenklub. Vielleicht war sie Object Ae, bevor Object Be übernahm? Obwohl das dann doch etwas zu abwegig, allein wegen der Physis.
      Also doch eher: Ist Merkel ein Schläfer des FSB? Oder doch CIA, Bilderberger, ….

      Oder will sich hier nur mal wieder jemand wichtig machen, mit dem Kumpel von der Mutter dem Vater, die etwas ganz dolles und geheimes über ganz wichtige Personen….man könnte die Welt aus den Angeln heben….aber man kann will möchte ja nichts sagen wegen….bla bla bla.

    • Calvinististische Niederländer setzen nicht auf Chaos.
      Sehr geehrter Herr Lehmann! Soweit ich Herrn Rutte beurteilen kann, wird er die Sache ganz kühl angehen. Ich habe mit ihm mal unter vier Augen gesprochen und hatte nicht den Eindruck, dass er auf Chaos setzt. Das ist nicht der Stil eines calvinistischen Niederländers.

    • Nun machen Sie mich auch noch neugierig, werter Tiger
      was kann ein Herr Rutte wissen, was andere evtl. nicht wissen? Ein Wissen, das über das Schicksal von Merkel entscheiden könnte, wenn er dieses öffentlich machte.

      Ist ihm die eigene fehlende Regierung hinderlich, es will ja nicht so recht mit der Bildung einer solchen klappen, spielt das künftige Schicksal des Herrn Dijsselbloem in der EU eine Rolle, die sich grundsätzlich ausgespielt hat… es tauchen immer mehr Fragen auf, auf die ich keine Antworten habe.

      .
      Das Wetter war bei uns ähnlich angenehm, auch gestern schon und so hatte auch ich meinen Kaffee draußen – in der Loggia.

    • @ Frau Simon,der BR hat eine Glaskugel,
      in die er vor 1 Stunde schaute: In den letzten 60 Jahren hat der Kreis Pinneberg exakt so gewählt, wie ganz Schland.Die Reporterin war vor Ort und hat herausgefunden, dass der SPD – Kandidat vorne liegt…

    • Philomena, jetzt habe ich mich an meinem Kaffee verschluckt
      vor Lachen. Der Kreis Pinneberg… nun ja. Gestern las ich, dass die Jungs, die die Wahl 2013 schon ziemlich exakt vorhersagten, die kommenden Wahlergebnisse so sehen, CDU 34,5%, SPD 18%, Grüne 6,5%, FDP und Linke jeweils 10,5% und die AfD 15,5%.

      Wobei mich die 6,5% für die Grünen gewaltig ärgern, das ganze Wochenende überschlugen die sich in immer neuen Wahnwitzigkeiten, Märchensteuer runter, SUVs weg (ich verstehe übrigens jetzt jeden, der so einen Wagen fährt, erzähle ich ein andermal näher) und weiß der Teufel, was dem Özdemir u.a. alles so einfiel, womit man die Wähler noch ebbes verunsichern und vergrätzen kann.

      http://www.journalistenwatch.com/2017/09/17/wissenschaftsblog-science-files-afd-155-prozent-spd-18-prozent/

    • Hilf' dir selbst, dann hilft dir Gott
      @Renate Simon – Dass wir hier in den Niederlanden noch keine Koalition haben, stört weniger hiesige als Sie vielleicht meinen. Die Belgier sind mit so einem Zustand zwei Jahre lang nicht schlecht gefahren. Es gibt nicht wenige Leute, die sich freuen, denn im jetzigen Regierungszustand wird gespart, weil keine neue Gesetze beschlossen werden können. Wenn man so will, kann man die momentane niederländische Situation als das politische Gegenteil der deutschen Groko betrachten. In der Groko gibt es für jede Wohltat der einen Partei eine von der anderen Partei und dann auch noch eine von dem bayrischen Ableger, wobei die drei Partner ihre Ansprüche und Versprechungen im Laufe der Verhandlungen gegenseitig immer weiter hoch gespielt haben. Das ist unterm Strich eine teure Angelegenheit, deren Konsequenz von der nächste Generation zu verkraften sein wird.
      .
      Dijsselbloems ist PvDA, also nicht von Ruttes Partei. Auf Grund meiner persönlichen Erfahrung mit dem Herrn Finanzminister würde ich sagen, dass die beiden vom Typ her ziemlich verschieden sind. Dijsselbloem ist in meinen Augen ein Angsthase. Ich glaube, dem Herrn Rutte ist das Schicksal des Herrn Dijsselbloem reichlich egal – so nach dem Grundsatz: “Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.”

    • Nun lieber Tiger, das glaube ich doch sofort
      Denn es wäre Merkel ja durchaus möglich gewesen, eine Minderheitsregierung zu bilden, was uns dann doch eine erkleckliche Opposition eingebracht hätte. Da aber die SPD immer noch meint, die bessere Regierung zu stellen, auch heute noch, begab sie sich in die Fänge der Kanzlerin, um nun darin umzukommen wie seinerzeit die FDP. 18% in der Umfrage sind ja nicht üppig und lassen über die Zukunft des Herrn Schulz einige Schlüsse und reichlich Gedanken zu.

      Würden also die Niederlande gar zu heftig an dem Zustand leiden, wäre er sicher längst beendet, aber wo kein direkter Zwang, ist wohl auch nicht der unbedingte Wille.

      Was den putzigen Herrn Dijsselbloem angeht, der seinerzeit ja die Zypern-, pardon die dortige Bankenrettung kreiierte, die sogar dem Herrn Lucke der AfD außerordentlich gefiel, was mich der Partei aufs Heftigste entfremdete, so macht er auf mich nicht unbedingt den Eindruck, die hellste Kerze auf der Torte zu sein, ja er wirkt wirklich immerfort ein wenig ängstlich.

      .
      Es wird übrigens anderenorts gerätselt, ob wir beide ein und dieselbe Person seien. Ich hätte gern Ihr Computerwissen, wäre gern noch ein paar Jahre jünger als Sie, bin ebbes älter und würde mich dann sogar aufs Rad schwingen.

      Was sagen Sie überhaupt zu der merkwürdigen Forderung in Ihren Landen, auf die m.E. stabilisierende Querstange beim Rad zu verzichten? Ihr Colnago hat diese Stange ja und ehrlich, ich käme gar nicht mehr drüber.

    • Pinneberg hat alles, was zählt, hieß es,
      @ liebe Frau Simon:
      Helgoland(!),sonst auch noch Land, aber: viele pendeln nach Hamburg und dadurch kommt auch noch „Ahnung einer Großstadt“ hinzu.

    • Pinneberg
      Ist 2017 nicht mehr was es mal war, nämlich Abbild der Republik.

      Heute ist das teilweise verslumt. Das Autobahnstück Dreieck Nordwest bis Elmshorn ist zur Feierabendzeit voll von Leuten mit GTI, die mit 180 auf der linken Spur bis zur Ausfahrt Elmshorn brettern um dann knallhart recht rüberzuziehen und mit 60 und quietschenden Reifen abzubiegen zu Ihrem Mittelreihenhaus in Kölln-Reisig. Also so in etwa das Wuppertal Hamburgs.

      Es gibt noch Gegenbeispiele, aber die Bebauung ist heutzutage schon sehr verdichtet im Hamburger Speckgürtel, viele flüchten weiter raus aufs Land.


    • Das Autobahnstück Dreieck Nordwest bis Elmshorn ist zur Feierabendzeit voll von Leuten mit GTI
      Hm, aber das ist doch genau das Bild von Pinneberg, wie es sich mir in den frühen 1980ern einprägte – Vorstadt mit Jugendlichen mit Vorstadtbeschäftigungen, also Spänerautos. Ihren Ausführungen entnehme ich wenig Veränderung (etwas dichtere Bebauung mag eine Veränderung sein).

    • Darf ich mich aufregen?
      Ich meine, über diesen Kommentar?

      1. Es geschehen täglich Vergewaltigungen; und ca. 50 Prozent davon werden von Fachkräften übernommen. politikversagen.net sammelt lediglich meist lokale und regionale Meldungen dazu. Und löscht eventuelle Fake News sofort, habe ich selbst erfahren als ich einmal eine solche kund tat.

      2. Und noch schlimmer: was soll das, ‚minderjährige‘???
      Nicht-Minderjährige zu vergewaltigen gehört zum Kulturgut der Herkunftsländer; oder was??

      Nix Al-ḥamdu lillāh. Denn die ganz grosse Mehrheit von Verbrechen begangen von Migranten meldet die FAZ *nicht* von denen sie durchaus das eine oder andere melden würde, wäre ein Bio-Deutscher der Täter.
      Neulich der Mehrfach-Mörder im Schwarzwald: ‚Mann‘ war das einzige Charakteristikum im Kutter. Immer ‚Mann‘. Bei der Welt war es – erwartungsgemäss, muss ich leider sagen, ein Nicht-Bio-Deutscher.
      Und – am gleichen Tag – ein ähnliches Vergehen, in Österreich, in keiner bundesdeutschen von mir gesehenen Nachricht, mit 4 Toten, in den österreichischen Medien obenauf, auch ein Nicht- Bio-Österreicher.
      Reiner Zufall, reiner Einzelfall. Ich weiss, und leiste unverzüglich Abbitte.

    • Asympthotische Evolution der Sprache in der Merkelära
      Daher:

      Streiche: Vergewaltigung
      Setze: „einen gewaltsam erzwungenen Geschlechtsverkehr“
      .
      Dürfen wir darauf hoffen, daß gemeinsamer „Aufenthalt in einer Gruppe“ vor einem Asylbewerberheim über kurz oder lang „Angebot zur willkommenskulturbedingte Hingabe zu Linderung trauma- und sexualtriebbedingter Seelenqualen junger Schutzsuchender“ genannt wird?
      (DdH)

    • Das andere Lager duckt sich weg und demonstriert wieder bei nächster Gelegenheit am Flughafen. Der internationalsozialistischen Gendristin ist mit Judith Butler der moslemische Straftäter nun mal näher als die kolonialistische weisse Frau.

    • Aus aller Welt - Afghanen vergewaltigen 16-Jährige
      In unserer Regionalzeitung* stand diese Meldung heute Morgen unter der Rubrik „Aus aller Welt“. Ich vermute mal, die Redaktion hält sich für besonders ehrenwert, weil sie erwähnt, dass es Afghanen waren (und nicht nur „Männer“).

      Ähnliche Meldungen hatten sie auch schon unter der Rubrik „Vermischtes“.

      Ist vielleicht kein „Hatespeech“, aber das ist sowas von geschmacklos, dass mir die Galle hochkommt.

      * Thüringer Allgemeine; gehört zur Funke Medien Gruppe

    • @al
      Nein in Zukunft heißt die Schlagzeile noch ganz anders:

      „Zwei unbegleitete Schutzsuchende hatten Geschlechtsverkehr mit 16-jähriger Erlebender“

  112. Falls...
    … es das Ziel der Web-Desinger der FAZ war, dass man die Blogs nicht mehr ohne weiteres finden soll, so kann man dem Team nur gratulieren.

    • @Jeferssohn: Was mit Medien machen! Benutzerfreundlichkeit?
      Manche Designer-Brille wird nur deshalb getragen, um fehlende Intelligenz vorzutäuschen. Willy Meurer

    • Titel eingeben
      Es war das Ziel, das geht aus der FAZ-Antwort am Tag der Layoutumstellung hervor. Ich hatte vorgeschlagen, die Blogs aus der Dark- und Bückzone wieder herauszuholen, auch um den journalistischen Restmüll mit seinen neoliberalen und bellizistischen Verstandesbeleidigungen drumrum wieder aufzuwerten. Null Kooperationsbereitschaft.
      Seither heisst faz.net eben blogs.faz.net

    • Na, dann viel Spass hier.

    • @ Gast sagte am17. September 2017 um 14:01 Uhr
      „Skandalös, Juristen reden es klein:
      https://www.merkur.de/bayern/48-prozent-mehr-sexualdelikte-staatsregierung-muss-erklaerung-liefern-8688961.html
      Und Merkel auch: https://www.merkur.de/politik/vergewaltigungen-durch-zuwanderer-sagt-kanzlerin-merkel-zr-8686095.html
      .
      Sie sollte sich mal mit den betroffenen Frauen und vor allem Mädchen treffen. Es wirkt billig, sich’s so leicht zu machen.“
      .
      Ich hatte darüber schon berichtet. Bei einer Wahlkampfveranstaltung, vorne redet die mächtigste Frau der Welt von „Deutschland sicherer machen“-und ich erwidere: „Zuerst eine Zahl größer als eine Million zumeist halbzivilisierter Menschen ohne Kontrolle ins Land holen und dann die Unverschämtheit besitzen mehr Polizei und Justizpersonal das Wort zu reden.“
      .
      Meine Frau war zuvor bei ihrer Frisörin, die in einem Gewerbe-Wohnmischgebiet wohnt welches wegen des Aufnahmeheims stark von „Schutzsuchen“ frequentiert ist. Die Frisörin hatte gegenüber meiner Frau geäußert, dass sie auch gerne zu der Wahlkampfveranstaltung gegangen wäre, ihr Mann hätte ihr aber aus Sicherheitsgründen davon abgeraten.
      .
      Der Merkelverehrer, dem ich diese Geschichte erzählte und auf die stark gestiegenen sexuellen Übergriffe hinwies meinte: „Ha dees g´ schieht eire Weyber rääschd“.
      .
      Sollte das die neue Methode sein Gegner der Merkelpolitik abzustrafen? Nee, oder?
      (DdH)

  113. stand-alone
    Wie sich das wohl lesen wird, wenn du wirklich mal von einem Auto erwischt wirst.

    Das Fahren ohne ‚wirkliches‘ Ziel passt schon zu deiner Hand über den Sexarbeiterinnen.

    Den Unterschied von Sex und Sex und Liebe erinnerst du schon noch? Und gibt es irgendjemand, der von dir abhängt? Das ist das Bedauerliche, stell‘ dir vor, der Krafteinsatz wäre für was, für wen.

    Das muss der richtige Rausch gewesen sein. Vielleicht gibt es Kriege erst, seit nicht mehr alle Jagen gehen. Weil man sich da wenigstens kurzzeitig vorstellen kann, dass Testosteron und Sinn in eins gingen.

    Du solltest mal suchen gehen, ob sich nicht unter einem Stein ein weibliches Paleo-Herzchen findet, dass zu dir passt.

  114. Fortsetzung folgt, hoffe ich
    Welchen haben Sie denn mitgemacht?
    Percorso Corto,
    Percorso Medio, oder
    Percorso Lungo?

    Bilder?

  115. nur mal so zur Einordnung :
    Alle die hier groß erzählen und die A, C, F, G, oder S Parteien wählen sorgen für eine weitere „Zeugen Merkels“ Politik.
    Und somit seid ihr schuldig für die Gewalttaten der fremden Menschen, die in ein Land ohne Grenzschutz kommen.
    So ist Landesverrat.
    Sagt bloß nicht ihr habt nix gewußt,
    Stinknormale Mittäter!

  116. Bitte nicht schon wieder Sexarbeiterinnen
    … die Zeit kultivierter Kurtisanen und Kokotten ist nun mal endgültig vorbei.
    Dieses, Ihr persönliches Anliegen habe ich immer noch nicht kapiert.
    Wofür ich Männer bewundere – ich lebe in einer Männerwelt – ist körperliche Stärke und besonders Leidensfähigkeit, Durchhaltevermögen bei ihrer Arbeit.
    Halt der schnellste Jäger.

    Toll, die Fahrräder! Mein Neffe nahm als Teen an Rennen teil. Mittendrin gestürzt, zwei Frontzähne ausgeschlagen. Zum Glück ist sein Vater Kieferorthopäde, dem Kleinen aufgeholfen, die Zähne von der Straße aufgelesen, in die Praxis gerast und sie ihm wieder implantiert.

  117. Es sind doch nur Kartoffelmädchen,
    lacht die Kanzlerin.
    .
    ht tps://www.welt.de/vermischtes/article168628073/Die-durchsichtige-Strategie-des-Hussein-K.html
    .
    Wer Merkel wählt, mordet mit.

  118. Percy Bysshe Shelley
    …..den Mann der anfangs zitierten Mary Shelley, finde ich übrigens gut. Seine Gedichte.
    Suche immer noch nach Abbildungen seines übertakelten Schiffs – ihm ähnlich – mit dem er untergegangen ist.

  119. Drei Zinnen
    Gott sei Dank, Don hat die Drei Zinnen gesund überstanden!
    Nächsten Sonntag müssen wir
    doch zur Wahl!
    Nun bin ich beruhigt.

  120. Godspeed, Don Godspeed
    Von Herzen wünsche ich gutes Gelingen, fette Bilderausbeute, immer genug Bremsbelag auf der Felge und Fett auf der Kette. (Ein kleines Fläschchen Rohloff Kettenöl nicht vergessen: sehr handlich und ungemein hilfreich. Ich weiß, wovon ich spreche!)

    Dem Heiko M. Aas und all den anderen Kastraten ohne Rückgrat derweil: Schleicht Euch! Ihr steht im Weg!

    • Rückgratlose
      Frage: Wie kann man ohne Rückgrat „im Weg stehen“ oder „überhaupt stehen“? Antwort: indem man ein Aufgeblasener ist. Sie müssen Ihren Apell deshalb an die Aufgeblasenen richten.

      2. Frage: Warum heisst ein Fahrrad eigentlich „Fahrrad“? Weil es Räder hat und fährt? Dann wäre ein Auto auch ein Fahrrad. Und ein LKW auch. Und erst ein Bagger.
      Müsste es nicht „Pedalrad“ oder „muskelbetriebenes Zweirad“ oder so ähnlich heissen?

    • im Wege stehen
      geht natürlich ohne Rückgrat schlecht im engeren Sinne. Bei Herrn Aas ist so eine Sache: Der ist so winzig (an Statur), dass man ihn kaum aufgeblasen nennen kann.

      Frage: Was tun?

    • Der kleine Herr Maas und sein Gschpusi
      über das sich die Bild aufregte (und das, nachdem doch grad die Bild diese Liebschaft so freudig erregt seit Anbeginn begleitete).
      Also, die Frau Wörner hat es doch tatsächlich gewagt, dem neuen BuPrä tief in die Augen zu sehen und, man glaubt es kaum, ihm auch noch die Hand an den Hals zu legen, so dass die Bild fragt „Denkt die Wörner, man dürfe jeden Politiker anpacken?“ und befindet, das sei kein guter Stil.

      Was guter Stil wäre, ist hinter der Bezahlschranke verborgen, aber das muss man nun auch nicht wissen, mir fällt dazu nur grad Fahrstuhl ein…
      https://s6.postimg.org/e1ro2aiwh/w_rner_steinmeier_16.9.2017.jpg

    • Willkommen in der Kokottenrepublik der durchgebrannten Stasi-IM-Beihelfer.

    • GroKo Kommune 1 IM Erika DDR 2.0 oder Frau Wö sagt das geht schon.
      Die sind alle so eng – da darf jeder mal (ran).

    • @ Renate Simon
      „… man dürfe jeden Politiker anpacken?“

      Bei allem Ekel … irgend jemand muss es halt tun.
      Auch ältere, sozial ausgegrenzte und von der Norm abweichende Menschen haben erotische Bedürfnisse.

      Stichworte: Sexualassistenz für Senioren, Nina de Vries …

  121. Migrationskosten
    Eigentlich ganz vernünftig: Existenzrecht der herrschenden Klasse in der Konsum- und Spassgesellschaft ist die Wohlstandsillusion der breiten Masse. Der Schlüssel dazu ist BIP-Wachsum und Umverteilung. Also muss Nachfrage her.

    Merkel bleibt Kanzler, weil sie genau das verstanden hat und danach handelt: die Energiewende, das Gesundheitswesen, die Klimarettung und jetzt die Migranten: das alles schafft Arbeit, also Mehrwert und also Spass für alle.

    Keineswegs ist die im NZZ Artikel hier genannte Summe von einer halben Million € pro Migrant irgendwie für die Katz – sondern im Gegenteil: das ist der Wachstumsturbo einer Gesellschaft, die sich alles leisten kann – nur eines nicht: Zeit zu haben.

    https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/die-fluechtlingskosten-sind-ein-deutsches-tabuthema-ld.1316333

    • ...und die Elektroautos sind schon in Planung, um den nächsten
      „Wachstumsschub“ zu erzeugen.
      Seltsam, dass die Steuerzahler nicht merken, dass sie das Ganze aus eigener Tasche zahlen – und sich selbst schaden – denn den „Mehrwert“ sacken andere ein.
      Seltsam auch, dass fast keine Werte geschaffen werden sondern die Bestehenden der Sanierung bedürftig vor sich hindümpeln.

    • Das ist ein Wahlkampfthema. Und noch nicht mal eines, das populär ist.

    • Das mit der Umverteilung an neue Konsumenten (+Supporter) habe ich schon verstanden
      Wer aber auf der einen Seite das Kindergeld um die sagenumwobene exorbitante Summe von 2.- €urostutzen erhöht, auf der anderen Seite erst die Mittel des UNHCR der Flüchtlingshilfe vor Ort halbiert und dann 40 Milliarden im Jahr für die Umverteilung an die neuen Konsumenten (+Supporter) verballert, für den/die habe ich nur Verachtung übrig. Over and out.

    • BlackBlacky: das ist doch genau der Trick:
      Mindestens 40 Milliarden Euro Steuergeld fließen jährlich durch Flüchtlinge hindurch in andere Taschen in Deutschland.
      Weg aus dem Staatsetat und weg vom Michel hin zu…

      Und ohne, dass damit Werte geschaffen würden, von denen Kinder und Enkel noch profitieren könnten.
      Und Michel wehrt sich nicht!

    • Da wär ich doch mal neugierig, wie hoch das Salär ist, das
      die Frau Hasselfeldt beim dann DRK erwarten kann.
      https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/gerda-hasselfeldt-kandidiert-als-drk-praesidentin/

      Nach einer kurzen „Anstands-„frist der Wechsel dahin, wohin man bei der Umverteilung geholfen hat? Alles richtig gemacht!
      Oder soll man glauben, das wäre ein unbesoldetes Ehrenamt?

      Scheint ähnlich undurchsichtig im Aufbau und der Verteilung der gesammelten Güter wie der ADAC und steht darin den beiden Kirchen wohl nicht nach.

  122. ...
    als ich neulich in einem Hipster Bekleidungsgeschäft beim Verkäufer nachfragte, weshalb es denn fast nur noch diese Skinny- Jeans mit diesem Stretch-Material im Angebot gibt (wer hat bitteschön so dürre Beinchen), da kam als Antwort: die heutigen Männer mögen das so weich, weil der normale raue Jeans-Stoff sonst so unangenehm auf der Haut ist…. :) :) :)

    … machen dann bestimmt alle Yoga und so wilde Sachen… mit vielen Instagram-Posts für die Follower aus der Agentur….nur wenn man sich dann bei einer Übung, sterbender Schwan oder wie die alle heißen, den Fingernagel einreisst oder sich ähnlich gravierend verletzt, wird bestimmt sofort die Trainingsstunde unterbrochen, auf Kurzwahl-Taste Eins die telefonische Seelsorge angerufen („wieso müssen diese Schicksalsschläge immer mir widerfahren???“) und gleich danach ein Termin bei der Maniküre ausgemacht….

    ..ach ja, eine Diva von Real Madrid kann jetzt erstmal für ein paar Spiele nicht Fußball spielen, weil sich beim Beine rasieren eine Haarwurzel entzündet hat und er sich keinen Socken anziehen kann aufgrund der Schmerzen… da würde doch unser Bundes-Jogi nur allzugern mit der Niveau-Creme zum einbalsamieren in Madrid einfliegen…

  123. Google Translate
    Ich habe den talienischen Text der Homepage der Eroica in Google Translate eingegeben. Heraus kam:

    Samstag 16. September in San Candido findet die erste Ausgabe von Eroica statt, einer der berühmtesten Oldtimer-Events in der Welt. Die Teilnahme an der Eroica bedeutet, in die Zeit zurückzugehen und einzigartige Emotionen zu erleben, auf Schotterstraßen zu fahren und die Landschaften der Drei-Peaks-Dolomiten aus einer anderen Perspektive zu sehen.

    In dieser Spätsommerzeit wird dieser Bereich zu einer Landschaft voller Farben, in der jeder Moment zu genießen ist. „Der Heroisch ist ein zweirädriges Gedicht“ und gibt den Eindruck, dass die Zeit aufgehört hat. Die Zukunft basiert auf den Werten der Vergangenheit, die das Radfahren so beliebt gemacht haben.

    Abfahrt von San Candido mit einem Fahrrad zwischen 1800 und Anfang 1900 und Vintage-Kleidung (obligatorischer Helm). Es gibt drei Wege zur Auswahl: die kurzen 73 km und 1105 m Höhenunterschied (Abfahrt 8.30), der Durchschnitt von 97 km und 1870 m Höhenunterschied (Abfahrt 8.30) und die lange 131 km und 3000 m Höhenunterschied Abfahrt um 7 Uhr).

    Frage: Welcher der drei Schwierigkeitsgrade ist eines Donnes würdig?

    https://www.dolomiti.it/de/innichen/veranstaltungen/eroica-dolomiti/

    • Nee, das sind ja alles altbekannte Kamellen
      und sozusagen die Fortsetzung/Ergänzung von Lachmanns Angela M. früheres Leben ist das Buch von Hinrich Rohbohm „Merkels Maske“. In dem auch die Rolle von Bahro beleuchtet wird, Vorzeigedissident wie Havemann. So konnte Bahro fleißig Briefe im Knast schreiben, was anderen verwehrt war und manches mehr.

      Es muss also was anderes sein, denn ich habe auch noch vor Jahren das Foto von Merkel inmitten der Stasi vor Havemanns Haus gesehen, ein Foto, aus dem sie sich dann hat wegretuschieren lassen.

      Sie vergaß auch, dass sie mindestens zweimal im Westen war, da hat ihr dann Langguth auf die Sprünge geholfen. Es ist auch bekannt, dass sie zu ihrer Dissertation wohl, wenn ich es richtig erinnere, 14 Seiten Loblied auf den Sozialismus verfasste, vielleicht war das Loblied länger als die Diss, die ja angeblich verschwunden ist und bei der ihr der Herr Sauer schon hilfreich in die Seite trat.

      Weiterhin weiß man, dass sie den von Gorbatschow propagierten demokratischen Sozialismus in der DDR haben wollte und keinesfalls Zustände wie in der BRD. Anscheinend sind ihr die 120 Joghurtsorten, die sie im Schwabenländle beim Einkaufen sah, aufs Gemüt geschlagen, zumindest hat sie diese Vielfalt wohl fürchterlich verschreckt (da war sie besuchshalber in Konstanz).
      Der Göttergatte hat ja mindestens zweimal für mehrere Monate im Westen geforscht, auch lange in den USA und wie es sich für Linientreue gehört, sind beide ja immer wieder treu und brav heim hinter die Mauer zurückgegangen. Man weiß einiges, aber eben nicht alles, weil die Frau ja nix erzählt, sondern eher dazu neigt, vieles zu vergessen äh zu verschweigen, was sie irgendwie belasten könnte.

      Hier mal vier Seiten aus Merkels Maske
      https://s6.postimg.org/j5nj48je9/maske1.jpg
      https://s6.postimg.org/v8sursugh/maske2.jpg

    • @ Liebe Frau Simon,
      nach allem, was ich von meinen Verwandten so gehört habe, kann es gar nicht anders sein, als dass Merkel linientreu war. Darum habe ich diese Frau auch nie (über Koaltionsparteien) gewählt.
      Kohl hat sich schwer vertan und andere mit ihm.

    • @Simon
      UlF war doch (angeblich) auch in jungen Jahren UdF in der Sowjetunion unterwegs und hat Teile ihrer Diplomarbeit an der Uni in Donezk geschrieben. Daher wahrscheinlich ihr damaliger Wille zum Frieden und zur „Vermittlung“ in der Ostukraine.
      Daß, sie den „Sozialismus mit menschlicherem Antlitz“ anstrebte glaube ich sofort, man muß heute konstatieren, daß sie ihrem Ziel deutlich näher gekommen ist.

  124. @ Renate Simon sagte am u.a. 17. September 2017 um 11:04 Uhr
    ……„Das einzig Positive daran, Lagarde ist elegant, aber sonst? Gibt es in Europa keine Männer mehr?“
    .
    Der Spätheimkehrer vom Wochenende in der Pfalz merkt dazu an: Ja ist Lagarde denn kein Mann?
    .
    Übrigens, in der Südpfalz (in der Nähe des nationalheiligen Hambacher Schloß) gelesen: „Wo ich geh´ und steh´ tun mir die Knochen weh – wenn ich sitz und sauf´ hör´ n die Schmerzen auf“
    DdH

    • Ist Lagarde ein Mann?
      Tja, wenn ich das wüsste, aber ich gehe einfach davon aus, dass es doch eine Frau ist. Wie mir hier in diesen Blogs vor Jahr und Tag mal gesagt wurde, ist sie frühere Synchronschwimmerin, also sehr geübt in Disziplin – auch beim Essen. Der Versuch, sich ein evtl. weiblicheres Aussehen mittels langem Haar zu geben, scheiterte wohl daran, dass bei dem Profil lange Haare die Nase noch mehr betonen. Übrigens übertrumpft sie bräunungsmäßig durch regelmäßigen Aufenthalt im eigenen Heim an der Cote d’Azur den Schwiegersohn um einiges.

      Was aber aus einer Berufung der Französin Lagarde in die Kommission folgern könnte, wäre, dass dann in der EZB vielleicht mal der Weidmann dran wäre, denn man wird doch wohl nicht noch einmal einem Südländer das dortige Zepter überlassen wollen, wenn man schon nix in dem Verein zu sagen hat.

      .
      Der Kampfspruch aus der Südpfalz hat was, könnte fast von mir sein ;-) Dabei wollte ich heute eigentlich mal den Feudel schwingen, aber es war so duster heute Vormittag, dass ich hier in der Finsternis den Feudel gar nicht finden wollte.


    • Aaah, Lagarde in der EU=Schützenhilfe für Macron?!

  125. Wahlmission.de
    bei o.g. link, kann man sich, wenn man die eigenen Daten preisgibt, als Wahlbeobachter registrieren.

    Wer die Daten sammelt und wohin weiterleitet, weiß ich nicht.

    • Jeder Bürger hat das Grundrecht bei der Auszählung der Stimmen anwesend zu sein
      Auch ohne Registrierung oder dgl.
      Einfach um 18:00:01 Uhr nach (Wieder-) Erföffnung in das (sein) Wahllokal reinstürmen und um den Auszähltisch rumlungern. Nicht pöbeln!

      Ich mache das jetzt kommenden Sonntag zum 4. Mal (bei versch. Wahlen) und bin immer noch erschüttert, bestürzt und empört :o) über die bösen Blicke der als WahlhelferInnen fungierenden Gymmi-Lehrerin und ihrer OberprimanerInnen, die diese mir beim ersten Mal zuwarfen. Spricht Bände. Inzwischen bin ich dort als „kritischer Bürger“ gesichtsbekannt. Macht mir nullkommanix.

      Bei der LT-Wahl BaWü 03/2016 waren die Häufchen im Wahllokal ogfähr so wie die Ergebnisse landesweit. Das grünstinkende Häuflein dort aber sogar noch höher (35%), Stuttgart Speckgürtel eben.

      Gehen Sie rein in die Wahllokale zum Auszählen! Ich war bis jetzt immer der einzige Trottel! Scheinbar alles wurschtlassmichinruh. Dann soll es so sein.


    • Warum das vorher bekanntgeben?
      Einfach hingehen und zuschauen! Das ist ausdrücklich erlaubt!
      Mag sein, daß man hinterher ein Bedürfnis zum Austausch mit anderen Beobachtern hat oder seine Beobachtungen mitteilen will, dann mag diese Plattform ja vielleicht brauchbar sein (wiewohl ich inzwischen gegen alle Plattformen mißtrauisch bin).
      Aber vorher registrieren? Nö.
      Manche Sachen muß man auch mal allein und selber machen.

  126. Junger Mann
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/baden-wuerttemberg-gaffer-filmt-sterbenden-motorradfahrer-a-1168477.html
    .
    Der „Gaffer“ heißt beim Spiegel auch „junger Mann“, das ist die Medien-Chiffre für „Muslim“. Wir dürfen also vermuten, dass der „Gaffer“ nicht Linus Thorben hieß.
    .
    Die verdruckst-feige Heimlichtuerei früherer „Qualitäts“-Medien lässt den Leser lachen – und dann zur NZZ greifen.

    • Haben Sie einen Link dazu, der das belegt?

      Ich frage, weil hier vor dem Haus mal ein Deutscher versucht hat, ein Schild in 3 m Höhe abzureissen, abrutschte und Steissbein voran auf den Beton knallte. Offensichtlich ergeblich verletzt, haben seine Freunde trotzdem mit dem Handy drauf gehalten.

    • 96000 identische Nachrichten
      Ich habe „Gaffer Motorrad“ gegoogelt: 96000 Einträge, die ersten 40 habe ich durchgesehen: alle (!) Qualitätsmedien haben den identischen Text. Das zum Thema Recherchequalität der Medien.
      Es fehlt also ein Herkunftshinweis. Man muss das leider umgekehrt lesen: wäre der Gaffer Linus Thorben gewesen, hätte es in jedem Qualitätsmedium gestanden. Die zugewanderte Herkunft lässt sich heute nur noch daraus erkennen, dass die Herkunft nicht benannt wird.
      Ist bitter, aber kaum noch revidierbar. Dauerhaft demokratieschädigend ist es aber nicht, denn die meisten heutigen Leser wissen, was „junger Mann“ im Medienkontext meint.
      .
      Bei Ihrem Fall vom „deutschen“ (wieso nicht bayerischen?) Steißbein-Deppen stand sicher etwas mehr als nur „junge Männer“ im Regionalblatt?

    • Die größten Gaffer
      finden Sie unter den schon länger hier Seienden, zumeist jüngere Jahrgänge. Die filmen und fotografieren praktisch jeden frisch gelegten oder in der Entstehung begriffenen Hundehaufen oder ein Missgeschick eines Mitmenschen. Kürzlich erlebt in unserer Stadt: Frau gerät mit dem Fahrrad in die Schienen der Stadtbahn und fällt. Die Frau konnte von selbst wieder hoch. Zwischen dem Kordon der Händyfilmer. Abartig, sage ich nur.

      Ach- und Menschen mit Geburtsjahr etwa vor 1970 tun das in der Regel nicht. Und glauben Sie, die Autobahn-Unfallgaffer mit gezücktem Phototelefonino seien mehrheitlich diese „jungen Männer“.

    • Reichlich gewagte Schlussfolgerung ...
      Wenn ich mich an die ganzen Gaffer bei Unglücken erinnere, die ich als Beifahrer oder Vorbeigeher erinnerte – da war die Masse hasenrein biodeutsch. Für den Scheiss brauchen wir keine arabischen Muslime, das können wir hervorragend selbst.

      Gruss,
      Thorsten Haupts


    • das ist die Medien-Chiffre für „Muslim“
      Manchmal, manchmal auch nicht. Es ist jedenfalls nichts so typisches wie Taharrush, denn verstrahlte Gaffer gab es in D schon, als es noch wenige Gastarbeiter gab. Deswegen bleibt einem in diesem Fall nichts anderes als auf einen deutlicheren Bericht warten.

    • Ein Link ist nötig:
      Diese Annahme ist nur falsifizierbar.

    • Spannende Wette.
      Wenn der Gaffer „hasenrein biodeutsch“ war, wird vom Gerichtsverfahren berichtet werden. Dann wissen wirs ja…
      .
      Aber ok, ist auch dann nicht der letzte Beweis…

    • Der kleine Unterschied
      Noch zu dem Gedanken „Gaffer gab es immer schon“: das mag sein. Neu und „bereichernd“ ist aber nun einmal, dass die Gaffer heute Ersthelfer sowie hinzukommende Rettungskräfte und die Polizei behindern und angreifen. Bei allen Bagatellisierungsversuchen: da hat sich schon etwas bewegt. In eine Richtung, die sich fortsetzen wird.

    • Oh ja, im Gaffen sind die Deutschen schon immer gut gewesen
      Wir wohnten in den Jahren von 1972-78 am Werstener Kreuz, damals noch mit der heimtückischen Hochstraße, ähnlich dem Tausendfüßler, in einem Parallelweg, der den Umbaumaßnahmen zum Opfer fiel.
      Wie auch immer, auf dieser Hochstraße kam es laufend zu den grässlichsten Unfällen.
      Nach jedem Knall standen wir auf, eilten zum Telefon, um die Polizei zu alarmieren und legten uns nach kurzem Blick nach draußen wieder hin, obwohl wir quasi Panoramablick aufs Geschehen hatten. Es dauerte keine fünf Minuten, bis die ersten Wagen in unsere Sackgasse fuhren, die Leute kamen im Schlafanzug, um zu glotzen und hielten so lange aus, bis auch die letzte Leiche geborgen war.

      Unfälle, bei denen kein Blut fließt, ich hatte an meinem 22. Geburtstag so einen, zwei Wagen Totalschaden, brachte zwar eine Riesenmenge untätiger Gaffer, aber die Enttäuschung, als ich unbeschadet aus meinem arg verkürzten BMW700 kroch, war erschreckend greifbar.

    • ADAC und ACE könnten doch mal eine Kampagne schalten
      „No to gafferism!“

      Aber nix. Nur noch Versager*.

    • Da geht es auch nur um "Männer"
      https://www.swr.de/swraktuell/rp/koblenz/patientin-der-rhein-mosel-fachklinik-in-andernach-zwei-mal-vergewaltigt/-/id=1642/did=20287976/nid=1642/10d54wn/

      In einer Akutaufnahmestation einer Psychiatrischen Klinik, in der, sicher vor 2015, Frauen wohl besser geschützt waren und nicht angegangen wurden.
      Haben die eigentlich einen Knall, sich nicht auf veränderte Umstände einzustellen und gemischtgeschlechtliche Abteilungen beizubehalten?
      In der Annahme, dass es sich dort um richtige „Männer“ handelt.

    • Wir sollten die Berufsmäßigen Gaffer nicht vergessen
      Da ist jemand wirklich in einem schlimmen
      Zustand und der Kameramann filmt weiter.
      Was man später im Fernsehen wahrnimmt ist nicht
      der Ersthelfer der seine Pflicht tut sondern
      der Journalist der am Leiden anderer sein Geld verdient.
      (PS ich als ex Krankenpfleger lebe auch davon)
      Das Problem ist aber auch nicht neu.
      Eine Lösung für das Problem habe ich natürlich nicht
      parat.

      ggf hilft der §323c StGB und seine Anwendung
      (der § ohne seine Anwendung ist Unsinn,
      Unsinn ist häufig geworden.)

      In einer Bank wurde einem Mann nicht geholfen.
      Es gibt schöne Bilder einer Überwachungskamera,
      die auch fast nur dazu da sind das Elend zu betrachten.
      Sie dienen natürlich auch als Beweismittel
      (die FDP mag so etwas ja nicht).
      Die wenig hilfsbereiten Bankkunden hatten freundlicher Weise
      ihre Daten hinterlassen da sie am Geldscheinautomat
      tätig waren was die Anwendung des Gesetzes erleichtert.

      Mich würde interessieren welchen (dis)sozialen Gruppen diese
      Bankkunden angehören.

    • Bankkunden helfen nicht. Wo war es?
      http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/urteil-in-essen-geldstrafen-fuer-bankkunden-die-mann-sterben-liessen-15204848/bild-der-ueberwachungskamera-15205073.html

      Auf einem Bild der Bank ist ein Plakat an einem Fenster zu erkennen.
      Ich vermute das bei der Commerzbank keine Plakate der Deutschen
      Bank hängen. Es sind also mutmaßlich Leute aus der Unterschicht
      gewesen. Moralisch gesehen.

      Die Bilder der Überwachungskamera überwacht auch keiner.
      Überall dieser Personalmangel und das obwohl die Bank
      dauernd Stellen streicht. Oder gerade deswegen?

      Man weis es nicht.

      Ich nehme an der Filialleiter ist bei der fdp.
      Ich versuche ab heute die SPD in Ruhe zu lassen
      und hacke mehr auf der fdp herum.
      Obwohl sie wahrscheinlich
      einen besseren Außenminister zu bieten hätte
      als die sogenannte SPD.
      Es ist alles furchtbar.

      Machen sie sich trotzdem einen schönen Abend.

    • An Gast: zum Vorfall in einer psych Klinik
      Mich interessiert noch wie viele
      und welche Mitarbeiter mit welcher
      Qualifikation im Dienst waren.

      Der Lösungsansatz ist eigenartig:
      Patientinnen sollen eigenen Schlüssel bekommen…

      Die Patientin wurde im Zimmer eines männlichen
      Patienten vergewaltigt, da hilft der Schlüssel für
      das eigene Zimmer nicht.

      Die Idee normale psychiatrische Aufnahmestationen
      gemischtgeschlechtlich zu belegen ist richtig.
      Ich kenne fast nichts anderes und ich war ca 20 Jahre
      in dem Bereich als Krpfl. tätig.

      Problematisch wird es spätestens wenn Straftäter in normalen psychiatrischen Kliniken behandelt werden bei denen ein chronischer Personalmangel vorliegt.

      Solche Übergriffe sind m.E. sehr selten.
      Überbelastungen durch Fehlbelegungen nicht.

      Ich erinnere mich an zahlreiche Drogenabhängige
      die bei der Wahl zwischen Gefängnis und Klinik zur
      Entgiftung die Klinik vorgezogen hatten und idR
      für reichlich Ärger sorgten. Deren Motivation
      sich angemessen zu verhalten war oft relativ gering.

      Interessant wäre auch ob immer (also auch Nachts)
      mindestens auch eine männliche Pflegekraft im Dienst ist.

      Ich würde das Konzept nicht grundsätzlich in Frage stellen,
      die Rahmenbedingungen müssen aber stimmen.

      Normale Psychiatrien sind kein Gefängnisersatz.
      ggf sollte man psychiatrische Stationen in Gefängnissen
      einrichten.

      Darüber Hinaus gibt es noch die Kliniken für forensische
      Psychiatrie die idR Daueraufträge haben.
      Das Stichwort wäre hier Sicherungsverwahrung.
      Näheres müsste man dort erfragen.


    • @Klaus Keller/Bank: auch wir haben in allen Bankfilialen zeitweise Obdachlose oder einfach Leute, die wo übernachten wollen, oder wie man das beschreiben soll. Wenn jemand am Boden liegt, bin ich dagegen, gleich Feuerwehr o.ä. zu rufen, denn meist wollen die Leute einfach nur schlafen, oder es hat sie ein Kreislaufkollaps umgespengelt (ist mir auch schon auf offener Straße vorgekommen, und das schlimmste war, die Leute in meinem Zustand davon abzuhalten, „etwas zu tun“, denn ich brauchte einfach nur 20 min. Ruhe), oder sie sind sonst ruhebedürftig.
      Ja, es ist zweischneidig, sie einfach „in Ruhe zu lassen“, weil es auch jemand mit Herzkasper sein könnte. Aber es ist jedenfalls nicht von vornherein „unmenschlich“, nichts zu tun, sondern kann im Gegenteil genau das Gewünschte und Richtige sein.


    • @klaus Keller/Akut: Forensik und „normale Psychiatrie“ sind sehr getrennt, wie ich Ihren Ausführungen entnehme. Aber vielleicht sollte man die „Goldstücke“ in ihrem Drang doch eher in die Forensik einliefern?

    • @Esche
      Das mit den Gaffern ist auch so ein Thema. Wieso wird das jetzt plötzlich seit einiger Zeit aus dem Hut gezaubert und hätte es früher nicht gegeben? Frau Simon schreibt, sie hätte dieses Phänomen auch schon in den 70er Jahren beobachten können.
      Und jetzt soll es zum Extraproblem werden?
      Dann kann es ja nur sein, daß die noch nicht so lange in D Seienden das Problem stark verstärken, indem sie mit dem Handy gleich eine Vielzahl von „Kollegen“ herbeirufen. Man liest ja immer wieder mal, daß ein Blechschaden zum Massenauflauf wird, und Polizisten etc. angegriffen werden.
      Hier wird das Thema anders angegangen und Gaffer sind noch kein wirkliches Thema. Letztens las ich in der Zeitung, unter einem in D sicherlich als Gafferbild gebrandmarktem Foto, „die Polizei und Rettungskräfte inmitten von vielen Zeugen“.

    • Früher hatte nicht jeder eine Filmkamera im Handy. Das mag der Unterschied sein.


    • Hegte immer Restzweifel an diesen Geschichten von empörenden Gaffern, weil ich das selbst nie gesehen hatte. Bis zu dem Tag, an dem ich am Bahnhof Friedrichstraße entlangkam und viele, viele Polizeiwagen sah (wusste gar nicht, dass die Stadt überhaupt so viele besaß), und Menschen, Mengen davon, die angestrengt nach oben guckten, einander auf etwas hinwiesen, und einige filmten. Da guckte ich auch nach oben, wo eín Mann, so erinnere ich, hoch oben auf einer S-Bahn stand.
      Er ist, glaube ich, nicht gesprungen.

    • An colorcraze: Wie leiste ich Hilfe in einer unklaren Situation
      Der § 323c StGB verlangt von mir nicht das ich mich selbst gefährde.

      Ich würde solche Personen vorsichtig, freundlich ggf mit
      besorgtem Tonfall ansprechen, ggf auch vorsichtig anfassen
      um zu prüfen ob sie nur schlafen.

      Ich hatte in einer vergleichbaren Situation (Jemand zwischen Hauswand und Hecke liegend) nach dem ich das tat, feststellt das der Mann vermutlich nur völlig Betrunken war, eine Mitarbeiterin eines Hotels gebeten die Polizei zu rufen da ich selbst kein Telefon hatte.
      Die kahm dann auch und half dem Mann auf die Füße.
      Er torkelte dann in Richtung Bushaltestelle.

      Ein Problem ist ggf auch das die begründete Furcht besteht das derjenige der Anruft den Rettungsdienst bezahlen muss wenn die Anfahrt vergeblich war. Die Polizei schickte keine Rechnung.

      Die andere Frage ist wie Sie sich fühlen wenn sie hätten
      helfen können es aber nicht getan haben.
      Das wirkt oft länger nach als jede richterliche Strafe.

      Wenn man nicht weis wie man helfen kann,
      hilft ggf ein Helferkurs beim Roten Kreuz.
      Sie Wissen ja nicht wer als nächstes ihrer Hilfe bedarf.
      Das mindeste wäre aber immer die Weitergabe der
      Information.

      Die Entscheidung ob ein Obdachloser vernünftiger Weise in einer
      Bankfiliale übernachtet kann man m.E. der Polizei oder dem Ordnungsamt überlassen. Diese kennen auch idR die Hilfsangebote
      der Städte für diese Gruppe. Es geht ja nicht darum die Leute zu ärgern
      sondern darum das Problem das sie ggf haben einer Lösung zuzuführen.


    • Es geht ja nicht darum die Leute zu ärgern
      Das tut es aber oftmals. Tagelang nie mal 6h+ schlafen zu können, weil man jede halbe Stunde geweckt wird, ist nicht sehr zuträglich.
      Ich sehe das aus eigener Erfahrung damit (mit 20 machte ich ein paar Mal Trampferien, und Jahrzehnte später hat mich auf der Straße mal ein so schlimmer Krampf ereilt, daß ich mich hinlegen mußte) etwas anders als Sie.
      Wenn jemand eine Woche im Park übernachtet, ist es schonmal Zeit, die Polizei zu rufen, und wenn ein Rentner im EKZ am Boden liegt, würde ich auch hingehen und versuchen rauszufinden, ob man da schnell den Rettungsdienst holen muß wg. Herzinfarkt o.ä. Aber nicht bei jüngeren oder mittelalten Leuten, die nur mal eine Nacht wo liegen, vielleicht weil sie einem Familienkrach entgehen wollten.

  127. politisch
    Würde mich mal interessieren:
    Hat man Ihnen eigentlich auf irgendeiner Art und Weise in letzter Zeit nahe gelegt ein paar Wochen vor der Wahl nicht zu veröffentlichen?
    Sie bringen ja in alle Richtungen den Wahlkampf durcheinander. ;)

    Der Witz am Rande:
    Auf WDR 2 heisst 2015 ab heute:
    „Das Jahr mit höherer Zuwanderung.“

  128. DDR2.0 - Nee eher :
    Kapitalismus hat kein Interesse an Resten menschlicher Bildung.
    Das hier alle mit demokratischen Vergangenheitsmythen auf Erlösung mittels des politischen Wahlsystems hoffen, zeigt die vollkommene Irrationalität der Manipulierten. Keiner kann im geringsten Testosteron ausschütten, um den globalspielenden Abzockern Paroli zu bieten und dieses „Elitenpack“ in die Wüste zu schicken von wo die schwarzen Marionettenspieler hergesendet werden. Und die „Zeugen Angelas“ ziehen euch auch noch die nächsten Zahlungen für dieses Ausbeutungsprojekt vom Konto ab.
    Schwelgt weiter in den Altenheimgeschichten des unnützen Daseins.
    Bürger, ach was Sklaven des nächsten Euro allerhöchstens.
    Hassel und Schausten predigen die kommenden Erlaße am Wahlsonntage der Herrin und Priester des Bündnisse der Gutenmenschen.

  129. Merkels Dissertation - @Renate Simon
    Liebe Frau Simon,

    besten Dank für die interessanten Infos. Ich bin beim Thema Merkel bzw. deren biographischem Hintergrund nicht so gut informiert.

    „Es ist auch bekannt, dass sie zu ihrer Dissertation wohl, wenn ich es richtig erinnere, 14 Seiten Loblied auf den Sozialismus verfasste, vielleicht war das Loblied länger als die Diss, die ja angeblich verschwunden ist..“

    Aber ich habe die „verlorengeglaubte“ Dissertation ganz einfach über die Fernleihe gefunden. Sie ist an drei Standorten vorhanden und ausleihbar bzw. einsehbar (vermutlich wegen der Einzigartigkeit).

    Also:

    –Deutsche Nationalbibliothek

    https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&cqlMode=true&query=idn%3D860909832

    Bereitstellung in FFM und Leipzig

    FFM: Signatur: H 86b/5809
    Leipzig: Signatur: Di 1986 B 1725

    Dissertation: „Untersuchung des Mechanismus von Zerfallsreaktionen mit einfachem Bindungsbruch und Berechnung ihrer Geschwindigkeitskonstanten auf der Grundlage quantenchemischer und statistischer Methoden.“

    –Auch in Berlin vorrätig:

    Standort: Humboldt-Universität zu Berlin, Universitätsbibliothek, Zentralbibliothek, Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum [ISIL DE-11]

    Unauffindbar ist dagegen die Diplomarbeit, angeblich!

    Vermutlich in den Wirren der Wiedervereinigung im Zuge der Aktenvernichtung durch Bürgerrechtsaktivisten oder Stasileute versehentlich entsorgt.
    Konnte ja auch keiner wissen damals, dass sie mal Kanzlerin wird.

    „Angela Merkels Diplomarbeit aus dem Juni 1978 mit dem Titel Der Einfluß der räumlichen Korrelation auf die Reaktionsgeschwindigkeit bei bimolekularen Elementarreaktionen in dichten Medien[12] wurde mit „sehr gut“ bewertet. Die Arbeit war zugleich ein Beitrag zum Forschungsthema Statistische und Chemische Physik von Systemen der Isotopen- und Strahlenforschung im Bereich statistische und physikalische Chemie am Zentralinstitut für Isotopen- und Strahlenforschung der Akademie der Wissenschaften der DDR (AdW).[13]“

    Quelle: Wikipedia

    Beste Grüße, E.G.

    • Danke. Ich bin die Fake News von rechts ebenso leid, wie die von links.
      Und das nur ganz nebenbei – es gibt niemanden aus der ehemaligen DDR, der mehr als Pförtner wurde, ohne hier und da mal ein glorreiches Bekenntnis zum Sozialismus abzulegen. Und ich nehme das ausdrücklich auch niemandem übel – das ist menschlicher Überlebensopportunismus.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Dann habe ich Diplomarbeit mit der Diss verwechselt
      irgendeine Arbeit ist verschütt. Allerdings habe ich nicht vor, die Diss zu lesen, alldieweil in Physik, Chemie und Mathe eine totale Niete.

      Die erwähnten Bücher sind sehr interessant, ich kann sie nur zur Lektüre empfehlen. Es könnte sein, dass Merkels Maske ähnlich wie Sieferle oder Schulte nicht im Buchhandel zu haben ist, da wendet man sich an die JF-Edition direkt. Ich habe mein Exemplar bei ebay erhalten, ebenso letzthin den Schulte innert eines Tages, amazon liefert den wohl gar nicht oder nur sehr verzögert. Auch Höhler sollte man gelesen haben.
      Es ergibt sich doch ein recht komplexes Bild einer Frau, die uns noch viele Jahre erhalten bleiben wird.

    • Diplom- und Doktorarbeiten in der ehem. DDR
      Da war – egal in welchem Fach – ein gewisses Minimum an Marx-, Engels- und Leninzitaten unverzichtbar. Oft waren sie frei erfunden (Zitate wie Fundstellen), sie mussten nur sozialistisch genug klingen. Studenten wie Professoren wussten das und es war ihnen herzlich egal. Notwendiges Beiwerk eben.

    • Fake News...
      nun ja Herr Haupts, es gab viele Menschen in der DDR, die nicht überallhin reisen durften und es gab etliche, die durften, die studierten oder aber wenn Sie an die Söhne von Gauck denken, denen man zwar das Studium verwehrte, aber nicht die wiederholte Einreise, um die Eltern zu besuchen, stellt man fest, dass auch dort wie im richtigen Leben manche dann doch gleicher als die anderen waren.

      Überlebensopportunismus ist niemandem übel zu nehmen, wohl aber, wenn die Gesinnung sich bis in heutige Tage erhalten hat.

  130. Die Taschenlampe des mündigen Bürgers
    Ach der Herr Döpfner in der Welt… sieht er doch tatsächlich erste Anzeichen der Unterwerfung und was folgert dann daraus? Auch nicht unbedingt Klartext bei der Benennung der Nationalitäten, obwohl er das mehr oder weniger nun einklagt. Eine Unterbrechung des Rechtsstaates sei die Forderung der Leipziger Polizei, doch nicht allein im Rosental joggen zu gehen. (Die Düsseldorfer Polizei empfiehlt den Damen, auf Schmuck draußen zu verzichten.)
    Nein, wir ändern unsere Gewohnheiten nicht, wir passen unser Verhalten nur immer mehr an, auf dass wir nicht unnötig Begehrlichkeiten wecken, bei denen wir sie nicht wecken wollen.

    Die Taschenlampe scheint mir also eine rechte Funzel zu sein, sehr weit leuchtet sie jedenfalls nicht.

    ht tps://www.welt.de/debatte/kommentare/article168741531/Die-Taschenlampe-des-muendigen-Buergers.html

    • @Renate Simon: Die Düsseldorfer Polizei empfiehlt den Damen .......
      Das Auswärtige Amt empfiehlt in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen zu Marokko:
      Allgemein, aber vor allem in den Großstädten, haben Eigentumsdelikte zugenommen. Es kommt dabei auch zum Einsatz von Hieb- und Stichwaffen auch gegenüber Touristen. In der Nähe von touristischen Attraktionen und historischen Stadtzentren besteht eine erhöhte Gefahr von Raubüberfällen und Diebstählen.
      Allein reisende Frauen sollten sich zurückhaltend verhalten und gesundes Misstrauen zeigen. Auch wenn viele Marokkanerinnen berufstätig sind, bleibt das Rollenverständnis insbesondere in ländlichen Gebieten von herkömmlichen Mustern bestimmt.

    • Ja die Düsseldorfer
      man solle den Schmuck doch erst in der Oper anlegen und nicht schon daheim.
      Da kommt Freude auf, aber wir müssen unser Verhalten ja nicht ändern in diesem Land, in dem wir gut und gerne leben.

    • gut und gerne leben
      heißt doch auch eben:

      Nicht besser und
      Nicht Lieber leben

      Heureka,
      Erika,
      mit dir haben wir nun den Salat,
      im Mit-Merkel-geht-alles-den Bach-hinunter-Land.
      Bestenfalls bleibt es eben bei gut und gerne im
      EU-Land-in-dem-Konzerne-gut-und-gerne-exportieren,
      was mit Madame Lagarde bekanntlich nicht so bleiben würde,
      mit deiner Zustimmung,
      versteht sich.
      ——————

      Aber kommt, wie der Strahl aus dem Gewölke kommt,
      aus dem Gedanken vielleicht,
      geistig und reif die Tat?
      Folgt die Frucht, wie des Haines dunklem Blatte,
      der stillen Schrift?
      [Hölderlin]

  131. Weshalb ich die FAZ nicht mag:
    Sie ist menschenverachtend. Man kann den politischen Gegner inhaltlich kritisieren. Mann kann aber auch sagen, er sei ein Barbar und müsse anfangen, Körperpflege zu betreiben. Aber dann ist man als Zeitung eben scheiße. Vorsichtig gesagt.

    • Dafür wirbt man für die fdp
      Ich gebe zu das ist auch unfreundlich
      man kann aber nicht sagen das sie alle Menschen
      verachtet. Sie verachtet ggf die falschen Leute,
      das kann natürlich sein.

      Don würde wahrscheinlich nicht auf die Idee
      kommen seine Leibeigenen oder seine Lobbyisten
      zu verachten.
      Er achtet lobenswerter Weise alles was sein ist.
      Das ist ein guter Ansatz.

      Ich verachte zum Beispiel
      Heinrich Himmler und Sigmar Gabriel,
      aber aus sehr unterschiedlichen Gründen.
      Ich habe oder hatte aber auch nie Einfluß
      auf die Beiden. Heinrich ist auch schon tot
      wenn ich mich nicht irre, der andere nicht.

    • Das geschieht doch auch hier im Blog....
      … nehmen wir z.B. Frau Merkel.
      Wie oft wird/ wurde auf ihre Fingernägel hingeweisen ?
      Hat dies etwas mit seriöser Kritik zu tun?

    • Koerperpflege
      Meinen Sie den heutigen Artikel ueber Bannon? Da wollte ein deutscher Journalist wohl Ironie ueben, und das geht dann eben so aus.

      Bannon werde ich deshalb aber nicht bemitleiden. Der schreibt noch ganz andere Sachen.

    • @ FJ45
      Natürlich hat das was mit seriöser Kritik zu tun.
      Wenn jemand, wie Frau Merkel, seine Fingernägel bis auf die Blutränder abkaut, dann ist dies ein Zeichen für eine schwere psychische Störung und eine Therapie wäre angezeigt. Von solch einer Person, in einem solchen Zustand, möchte ich nicht regiert werden.


    • Zu Ihrem vorsichtig gesagten Zustimmung, aber das Wort menschenverachtend können Sie nicht mehr bringen.
      Ist noch schlimmer peinlich als „spannend“.
      Völlig verbrannt, das Wort.

    • @FJ45
      WIKI:
      Das Fingernagelkauen kann bei Neurosen oder zusammen mit einer Onychotillomanie bei paranoiden Psychosen auftreten. Als Onychophagie bezeichnet man das Kauen oder Auf(fr)essen der Fingernägel. Man findet es auch bei unruhigen, leicht erregbaren und überängstlichen Kindern; dann vor allem in Stress- oder Konfliktsituationen.
      Betroffene selbst berichten von Onychophagie unter anderem in Verbindung mit Verhaltensstörungen wie beispielsweise ADHS. Demnach kann das Fingernägelkauen für hyperaktive Menschen eine Bedürfnisbefriedigung in psychischen Ruhephasen oder bei Langweile darstellen. Geistiger Leerlauf löst bei Hyperaktiven eine innere Unruhe, Unlust und Anspannung aus, die es abzuwenden gilt. Ein denkbares Verhalten, um diese negativen Gefühle aufzulösen, ist die Onychophagie.

  132. Briefwahl gemacht?
    dein Tipp mit den Piraten war nicht schlecht und ich habs tatsächlich überlegt. Ich war auch kurz vor FDP. Aber aufgrund der Aussicht auf Schwarz Gelb und trotz allem (Gender, Multikulti, Anti-Hate Speech) werde ich als ökolibertärer wieder grün wählen. Sorry. Es ist vielleicht die letzte Chance für halbwegs vernünftige Grüne bevor es unter Schwarz Gelb zu linker Blockbildung kommt.

  133. Nur die ersten beiden Sätze stimmen …
    @Renate Simon:
    „Die Taschenlampe scheint mir also eine rechte Funzel zu sein, sehr weit leuchtet sie jedenfalls nicht.“

    Döpfner beginnt den Text „Die Taschenlampe des mündigen Bürgers“ mit den Sätzen:
    „Die Demokratien der Mitte und des Maßes sind weltweit geschwächt. Radikale Minderheiten diktieren den Diskurs.“

    Nur verschweigt er, dass er zu diesen radikalen – oligarchischen und plutokratischen – Minderheiten gehört.

    Ein typische „Haltet den Dieb!“-Meinungsmanipulation.

    Weil es so gut passt, wiederhole ich meine Argumentation aus dem Nebenthread.

    Was die wissenschaftliche Soziologie noch wusste: Der Gesellschaftsprozess besitzt eine naturgesetzartige Eigengesetzlichkeit. In marktwirtschaftlich-kapitalistischen Gesellschaften gibt es keine gesamtgesellschaftliche Steuerung im Sinne des Gemeinwohls.

    Sondern ein mafiöses Geflecht aus Wirtschaft, Politik und Medien betreibt eine Beeinflussung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen im Interesse der Plutokratie. Typisches Beispiel ist die neoliberale Umstrukturierung und die damit verbundene Veränderung des Rechts, die Meinungsmanipulation und die Veränderung der gesellschaftlichen Kultur.

    Im Interesse dieser Plutokratie und der von ihr Begünstigten wird das System aufrechterhalten und sein Funktionieren modifiziert, weil dieses System die Grundlage der Vermehrung von Reichtum und Macht eben dieser Plutokratie und ihres privilegierten Personals ist.

    Früher, als es noch wissenschaftliche Soziologie gab und ihre Resultate noch in die Öffentlichkeit eingingen, hat man dieses mafiaartige und inzwischen transnationale Herrschafts- und Ausbeutungsgeflecht als „herrschende Klasse“ bezeichnet.

    Doch heute ist wissenschaftlich-soziologisches Wissen und Bewusstsein selbst bei Menschen mit höherer Bildung sogar in der akademischen Soziologie verlorengegangen und kaum noch vorhanden. Die Wissenschaft ist opportunistisch, korrupt und käuflich geworden.

    Nur vereinzelt gibt es noch Aufklärer wie z.B. den Soziologen Wolfgang Streeck. Jedoch werden dieser Wissenschaftler sowie dessen Publikationen vom TV und den anderen Massenmedien ignoriert.

    Das geht fast ohne Ausnahme allen systemkritischen Wissenschaftlern so, seien sie Soziologen, Ökonomen, Psychologen, Philosophen, Mediziner etc.

    Bis auf eine kleine Minderheit glauben die Bevölkerungen jenes massenmedial und von den staatlichen Institutionen im Bildungswesen verbreitete Narrativ, die Politik werde von den Politikern bestimmt. Formal stimmt dies zwar in gewisser Weise, aber wer bestimmt das politische Handeln der Politiker? Wer verfügt über Meinungsmacht, über Korruptionsmacht etc.?

    Wer die AfD wählt, weil er glaubt, die AfD würde als Partei der Politik eine andere Richtung geben (können), unterliegt der genannten Politik-Illusion.

    Wie lange wird es dauern, bis die AfD korrumpiert ist?

    Sicherlich nicht so lange wie bei den Grünen. Bei der Piraten-Partei ging es sehr schnell.

    Aber nicht alle AfD-Wähler sind politisch naiv. Denn ein Teil handelt aus dem Kalkül, dass die AfD in dieses mafiöses Geflecht von Wirtschaft, Politik und Medien Bewegung hineinbringen kann, so dass herrschende Deutungsmuster, Denkverbote und Meinungsunterdrückung und –zensur in dem heutigen Maße nicht mehr aufrechterhalten werden können.

    Zu jenen, die aus diesem Motiv AfD wählen, gehört zu Beispiel Prof. Max Otte.

    Die Hoffnung ist, dass eine starke Oppositionsbewegung entsteht und dadurch diejenigen, welche die Flüchtlings-, Wirtschafts-, EU-Politik etc. kritisieren und für Erhaltung von Nationalstaat, nationaler und europäischer Kultur sowie freiheitlich-demokratischer Verfassung sind, nicht mehr als „Nazis“ aus der öffentlichen Diskussion exkludiert werden können, so wie es jetzt der Fall ist.

    Vielleicht wird in der BRD hinsichtlich politischer Meinungsfreiheit ein Niveau erreicht, wie es bei unseren europäischen Nachbarn Normalität ist.

    In der Schweiz gibt es eine breite Mehrheit von über 80%, welche den Nationalstaat erhalten und sich nicht der EU-Diktatur unterwerfen wollen und die Mehrheit will keine muslimische Massenimmigration etc.. In Österreich ist diese Position 2016 bei der Wahl des Bundespräsidenten nur knapp unterlegen.

    Hingegen wird in D diese Position in die „Nazi-Ecke“ gestellt.

    Wie dieses mafiöse Geflecht ihre Meinungsdiktatur mittels massenmedialer Manipulation aufrechterhält, wird immer offensichtlicher. So z.B. letztlich in der „Klartext“-Sendung.
    https://www.journalistenwatch.com/2017/09/15/klartext-der-reinste-merkel-fake/

    • Politiker sind immer auch Lobbyisten in eigener Sache
      Das müssten die Staatsbürger eigentlich Wissen.
      Man darf auch erst ab 18 in bestimmte Rotlichtbars
      oder in die Wahlkabine. Ich bin nicht dafür
      das Mindestalter herabzusetzen. Ich wäre sogar dafür
      zu sagen das unter 21 gar nichts geht.
      (also in keinem der beiden Dienstleistungsbereiche)

      Ich darf mir aussuchen wenn ich da aus eigenem oder
      übergeordneten Interesse in den Bundestag schicke.

      Ich könnte natürlich das machen was bisher nicht funktioniert
      hat aber ich kann auch etwas neues versuchen was die Chance auf ein schönes Scheitern ja nicht ausschließt.

      Wenn ich mich über die bisherige Politik ärgere
      wäre es m.E. blöd von mir wenn ich die
      Leute in ihrem Amt bestätige.

      Manche Briten sagen angeblich:
      The devil you know is better than the devil you dont
      know.

      Ich bin dafür neue Teufel auszuprobieren.

    • Part 2 , Hv. Goslar, Herr Streeck und Frau Wagenknecht bei einer Podiumsdisskusion..
      … veranstaltet von der Rosa Luxemburg Stiftung 2016.
      Artikel in der Zeit.
      Ein Leserkommentar, hier mal zitiert, da er es absolut trifft.

      FuriousCornflakes:
      „“Kapitalismuskritik“ – eine klassische Luxus-Beschäftigung.

      In einem Land, das auf jahrzehntelanges Wachstum zurückblickt, das dank der Entfaltung marktwirtschaftlicher Kräfte einen Wohlstand angehäuft hat, der die Finanzierung großzügiger Sozialsysteme (noch) ermöglicht, das eine solche Attraktion ausstrahlt, dass Millionen dorthin streben, lässt sich leicht über die „Grenzen des Wachstums“ und die „apokalyptischen Reiter des Kapitalismus“ philosophieren…
      Dabei sollte doch das 20. Jh. Lehre genug gewesen sein, dass es keine bessere ökonomische Verfassung gibt als die freie Marktwirtschaft.

      Dass es auch hier Probleme gibt, stellt ja niemand in Zweifel. Aber wo gibt es sie denn nicht? Waren sie in sozialistischen Staaten etwas kleiner?
      Die Erde ist nicht das Paradies und wird es niemals sein. Wann kapiert man diese einfache Tatsache endlich?

      Machen wir das Beste daraus! Etwas grundsätzlich Gutes wie den Kapitalismus wegen Fehlern und Mängeln zu verdammen, ist der falsche Weg, Herr Streeck.

      >>Den Reichen das Geld wegnehmen und damit die Staatsschulden bezahlen: Für diese Forderung bekommt Wagenknecht den größten Applaus des Abends.<>Den<< Reichen. Wenn ich das schon höre.. Und die einfachen Lösungen bekommen den größten Applaus – nicht gerade eine Selbstempfehlung des Publikums.."

    • Somewhere, inside, in the dark, the firm is listening.
      Yep, Wolfgang Streeck, dieser weltbekannte Soziologe, der in den Ruhmeshallen der Sozialwissenschaften ganz weit vorne….ok…vielleicht eher in Herr Brauns deutschen Herrenklub oder in des Tigers Geheimarchiv der holländischen Regierung. Wahrscheinlich kennt der „Bote“ ihn auch, diesen Herrn Streeck. (Wobei der Bote ja irgendwie noch argumentieren konnte…egal)

      Whatever, reihenweise offenbaren hier einige etablierte Kommentatoren, dass sie ein völlig krudes Weltbild mit sich führen….bar jeglicher akademischer Bildung.

      Einfach mal mit den Klassikern der Soziologie beginnen, dann könnte da vielleicht einige Ordnung entstehen, zwischen den Ohren.

    • Ich habe den Döpfner-Text mehr oder weniger nur quer gelesen
      weil sich mir die Nackenhaare sträubten, ich überlegte, einen deftigen Kommentar zu schreiben, der aber wohl nicht veröffentlicht worden wäre und mir dann halt einzelne Textstellen rausgepickt, die mir doch heftig quer kamen.

      Da hebt mal wieder jemand die Moralkeule und ist selbst doch ziemlich moralbefreit.


    • Früher, als es noch wissenschaftliche Soziologie gab
      klingt wie „damals in den 1970ern, als meinesgleichen noch hip waren und Geld vom Staat bekamen“.
      Der ganze Studienzirkus hat doch schon in den 1990ern, als ich mein Diplom machte, geknirscht, wohlweislich wollten die Profs garnicht wissen, wer von ihren Studenten jemals in Lohn und Brot kam.
      So wie Folkher Braun es gemacht hat, Politologie studieren aus Interesse, und dann einen Beruf (als praktischer Fachjournalist) ergreifen, geht ja auch kaum noch.
      Ja, es gibt (noch) die Butlersche Genderblase, die alimentiert wird, und die Antifa-Jugendlichenbespaßung. Aber dafür braucht es allmählich auch was anderes. Das ist Krampf und führt nur zu gläubiger Nachbeterei, nicht zum selbständigen Denken, was vor 50 Jahren selbst ein Teil der Volksschüler beherrschte.

  134. Frau Simon, was ist ein BMW700?
    Habe ich einen verpaßt?
    Wenn es dieser ist
    http://www.autowallpaper.de/Wallpaper/images/BMW/BMW-700/bmw-700-.jpg
    Gratulation oder besser aufrichtiges Beiland zur Vernichtung derartigen Vermögens – Sie Unglückspilz.
    PS
    Sie helfen durch diese Welt…

    • Da isser ja, meiner war hellgrün
      und der Verwerter bass erstaunt, als ich den Kfz-Brief abgab, ein grässlich kreischendes Schleifgeräusch hörte, freudig erregt ausrief, da isser ja und dann gefragt wurde, wie, aus dem sind sie rausgekommen? Jaha, sehnse doch. Der arme Mann war ganz fassungslos.

      Man saß in dem BMW sehr tief drin, konnte gar nicht durch die Scheibe, knallte gegen das Lenkrad, was heftigste Beulen am Kopf und an der Schulter verursachte, ach mein erstes Auto
      https://s6.postimg.org/qvv2vnhyp/bmw_700_ls_luxus_1.jpg

  135. Sie tanzen diesem Staat auf der Nase herum
    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/brandenburg-gruppe-von-50-fluechtlingen-aus-lastwagen-untergetaucht-a-1168576.html
    .
    Und der Staat? Schaut hilflos zu. „Nun sind sie halt da. Oder woanders. Ihr Geld bekommen sie trotzdem.“

    • Und immer noch sind es "Füchtlinge"
      Text eingeben

    • Da wird es jetzt bei einigen noch nicht ganz so lange hier lebenden Familien auf Dauer
      eng zu Hause – ganz eng.
      Denn in der Kultur, die hier zuzieht, gilt absolute Gastfreundschaft. Das heißt, wenn der Neffe zu Verwandten zu Besuch kommt, bleibt der.
      So lange er will. Und wird – so war das jedenfalls vor 2015, von denen beherbegrt und verköstigt.
      So lange er will. Rausschmeißen geht nicht – da verliert man ganz schnell das „Gesicht“.

      Kann aber sein, dass sie das inzwischen an den deutschen Steuerzahler abgeben. Das Alimentieren. Mitsamt der Vollkostenrechnung.


    • @Trojaner: es ist Zeit, daß neben Merkels (pars pro toto für die „Ganz Große Koalition“, die auch Papst und UNO umfaßt, es wäre verkehrt, sich da nur an Merkel abzuarbeiten) „freundlichem Gesicht“ auch mal „das strenge Gesicht“ erscheint (von wem auch immer). Und den Neffen hochkant rausschmeißt. Und weitere „Neffen und deren Angetraute“ gar nicht erst reinläßt. Notfalls eben auch mit Gewalt. Weil der Neffe außer zum Rumhocken und Unfug treiben eben zu nichts zu gebrauchen ist.
      Und von der Sorte haben wir genug, brauchen nicht mehr.

      Es wird wohl immer noch gepullt: http://www.allesroger.at/artikel/merkel–co-ein-haus-fuer-jeden-fluechtling
      Es würde mich interessieren, wer das alles ist, außer Gauck, der die Inder einlud, und Merkel, die die Selfies machte. Angeblich Deutsche Welle Richtung Arabs, wenn Sham Ul-Haq nicht übertreibt.
      D.h., der Pull kommt nach wie vor von offizieller Seite, nicht nur von NGOs.
      Wenn jemand die Mittel dazu hat: bitte überprüfen.
      Würde mich aber nicht wundern, wenn das stimmt.
      Für die „länger hier Lebenden“ stellt sich die Frage: wer gehört eigentlich NICHT zur „Ganz Großen Koalition“?

    • @Trojaner
      „Kann aber sein, dass sie das inzwischen an den deutschen Steuerzahler abgeben. Das Alimentieren. Mitsamt der Vollkostenrechnung.“

      Lachen Sie nicht! Szene während des Ramadan samstagsmorgens beim türkischen Lebensmittelhändler, Abt. Fleischwaren, dort der farbige Metzer zum nicht zahlungsfähigen Glaubensbruder mit Frau und Kind „Geh Sozialamt und nimm soziale Hilfe!“ Als Steuerzahler in der Schlange dahinter waren wir ein wenig sprachlos.

  136. Titel eingeben
    Sagen Sie mal Lieber Don, rekrutiert die FAZ jetzt schon bei Bento? oder wie ist der Bannon-Artikel von Lars Jensen zu verstehen?

  137. Zu Herrn Streck, H.v. Goslar....
    Nur vereinzelt gibt es noch Aufklärer wie z.B. den Soziologen Wolfgang Streeck.

    ..erst macht er Vorhersagen, weshalb es mit dem Kapitalismaus nicht gut gehen, kann, bergündet dies ausholend, dann dies.
    Letzet Frage in diesem Interview an Herrn Streck:
    Was kommt eigentlich nach dem von Ihnen vorausgesagten Verfall der kapitalistischen Gesellschaft? Das große Chaos?
    Seine Antwort:
    Ich mache keine Vorhersagen. Ich weise nur auf die rapide zunehmenden gesellschaftlichen Brüche hin…
    Schräger geht`s doch wirklich nicht.

    Herr v. Goslar, bleiben Sie Ihren Untergangspropheten treu, brauchen Sie ja.

  138. @Moser, Otto
    Lektüre für Ihren nächsten Festtag
    http://www.deutschlandfunk.de/musik-und-fragen-zur-person-die-agrarwissenschaftlerin.1782.de.html?dram:article_id=392899
    dem Michael Langer zuhören ist wie Märchenstunde

  139. Der Link muss einfach sein:
    https://www.neues-deutschland.de/artikel/1064188.die-schwarze-republik.html

    Kaffeesatzlerserei hin oder her. Ist doch interessant. Und die AfD fehlt hier noch.

    Ich sehe Merkel am 24.9. schon samt Raute in die Kameras lächeln. Schön wird das nicht. Aber es wird eben jeder so seine Gründe haben.

  140. To be or not to be - somebody else
    Sehr geehrte Frau Simon! Seien Sie froh, dass Sie nicht ich bin, sondern nur mit mir verwechselt werden. Zum Beispiel: Mein Computerwissen war von Anfang an ein zweischneidiges Schwert. Ich hätte sicherlich jederzeit und ohne Schwierigkeiten eine Allerweltsstelle als Mathematiklehrerin bekommen. Aber das hat mich nicht interessiert, denn ich verliebte mich 1976 in eine PDP/11.
    Neulich war in der Papier-FAZ ein Artikel über Herrn Prof. Dr. Karl Ganser. Das erinnerte mich an ein Gespräch zu der Zeit mit diesem Herrn während eines Abendessen bei einem Professor, mit dem wir beide befreundet waren. Herr Prof. Dr. Ganser lehnte sich über den Tisch und sagte mir direkt ins Gesicht: ‘Sie würde ich nie in meinem Institut einstellen.’ Damals habe ich geschluckt. Heute weiss ich, warum er das sagte und dass es nicht meine Dummheit war. Ich war ihm zu gescheit. Ich hatte in der S/W seines Instituts einen Fehler gefunden, der außerdem ein Fehler in deren Vertragsvergabe war.…. Bei einem Mann hätte so eine Leistung in einen Festvertrag gemündete, aber ich bin eine Frau. Ein paar Wochen später füllte ich meinen Antrag für ein Visa im kanadischen Konsulat in Bad Godesberg aus. Den Kanadiern war mein Geschlecht offensichtlich egal. Denen ging es um Fachkenntnisse —— Aber ich kann mich noch sehr genau an mein Gefühl erinnern als ich die Karte von Kanada im Konsulat sah. Montreal war schon sehr weit weg von meiner Heimat, aber Vancouver….
    .
    Was ein Fahrrad ohne Stange betrifft, beziehen Sie sich wohl auf Damenräder. Räder ohne Querstange sind nicht automatisch instabiler. Aber sie sind schwerer oder teuerer, weil die Stangen des Gestells ohne Querstange stärker sein müssen. Deswegen haben Rennräder eine Querstange. Außer meinen Renn- und Tourenrädern habe ich auch ein klassisches Damenrad ohne Querstange. Ich benutze es zum Einkaufen oder wenn ich im Rock oder langen Mantel irgendwo hin will. Mit ihm zu fahren, macht mir per se keinen Spaß. Es dient nur zur Fortbewegung.

    • Gescheite Frauen sind vielen Chefs ein Dorn im Auge
      und sogar manch anderer Frau. Die vielbeschworene Solidarität unter Frauen hat mich nie getroffen, ich habe versucht, sie zu leben, aber es war aussichtslos.

      Da ich meine Chefs fast allesamt nie für voll nahm, konnte mir auch keiner blöd kommen, umgekehrt ging das schon besser, denn Ironie verstanden die nicht. Sie mussten es mit mir aushalten, so lange ich wollte, im Nachhinein nochmal ein gutes Gefühl.

      Zur Querstange bei den Herrenrädern. Wir amüsierten uns kürzlich hier über eine Meldung aus NL, dass man dort künftig bei den Rädern auf eben diese Querstange verzichten will, alles Gender, alles Quatsch oder so, weil Frauen doch so fürchterlich dadurch diskriminiert werden. Darum meine Frage, aber anscheinend war das ein kurzer Ruf in den Wald, der dort auch gleich verhallte.

      Ich würde den Beitrag raussuchen, aber der Don ist so produktiv, dass ich mich dämlich suchen würde. Und Frauke Amgelin ist z.Z. nicht greifbar, ich hoffe, sie hält tapfer durch. Liebe Grüße von hier.

      Stattdessen das hier
      https://www.jungewelt.de/artikel/316794.herrenrad-hat-konkurrenz.html?sstr=

    • Hi, Frau Simon,
      vor 2 Jahren habe ich 2 wirklich neuwertige Räder mit 3-Gangschaltung abgegeben,D+H. Die junge Frau, die sie abholte, meinte damals, die Männer (Migranten)würden niemals mit dem Damenrad fahren. Das sei unter deren Würde und den Frauen müsste man es beibringen,die könnten das nicht, weil sie es nicht durften.

    • Titel eingeben
      Liebe Frau Simon,

      meinten Sie den hier?

      http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/08/14/der-hohe-preis-der-tugendsignale-8062/

      Dort dann der Kommentar von Uwe Dippel, 18.08. 19:44

  141. Schön im Radlerblog
    die alten Hasen bzw. Häschen wiederzufinden. Innen verkneife ich mir, angesichts des geballten Intellekts. Frau Simon wird Alterspräsidentin, Meister Haupts Aussenminister, p.feldmann Innenminster, harrycharles Verteidigungsminister , ottomoser Abschiebeminister, klauskeller Entwicklungshilfeminister und Goodnight gnadenloser Finanzminister. Den grandiosen Frauen des Blogs gebührt, ebenso Respekt, mit entsprechenden Ämtern und der Gott himself, unser Don, wird neuer Bundespräsident. Gegen Hetze und Zensur, für die Freiheit!!! Euer Schumi, kann leider nur 42,195 laufen, hab kein tolles …… rad von irgendwann.

    • klauskeller Entwicklungshilfeminister
      Wie kommen sie denn auf so etwas?
      Entwicklungshilfe klingt so nach Alltagsrassismus.

      Der Satz:
      Ich helf der gleich, war in meiner Kindheit
      auch nie eine Hilfsangebot sondern immer eine Drohung.

      Ich nehme es mal positiv,
      Pflegekräfte (ich war mal eine) haben die
      Aufgabe sich überflüssig zu machen.

      Berater ohne eigne Verantwortung wäre mir
      persönlich lieber aber genau das machen
      Minister in der Entwicklungshilfe ja ganz gerne.

      Ein Spass wäre das bei mir aber nicht.
      Sich entwickeln ist idR mühsame Anstrengung da man idR
      sich und anderen etws zumuten muss
      und ich will mich eigentlich den schönen Dingen zuwenden.
      Es kann natürlich schön sein wenn man jemandem beim
      wachsen und gedeihen zusieht
      (Das kennen Eltern von ihren Kindern wenn es gut läuft)

      Bringen sie mich nicht auf die falschen Ideen.
      Ich habe das nach vielen Jahren chronischer Überforderung aufgegeben.
      Das werden die vielen neuen Hilfswilligen vermutlich bald auch tun.
      Das kann schneller gehen als man glaubt.

      Wer in dem Geschäft länger tätig sein will darf die Eigensicherung nicht vergessen und sollte sich nicht überfordern.
      Fragen sie mal G. Heinsohn wie viele Hilfsbedürftige
      allein in Afrika auf einen Platz unter den paar Millionen deutschen warten.

      Als Teilzeitzyniker könnte ich sagen:

      Afrika sucht Lebensraum im Norden,
      allerdings ohne Waffen und
      ohne Generalstabsmäßige Planung.
      Blöd sind die Leute ja idR nicht,
      nur so viele und sie haben im Durchschnitt
      so viele Idioten wie wir die sie ggf los werden wollen.
      Aber wem schicken wir unsere?

      Ich habs:
      Wir machen eine Art Austausch.
      Chem Özdemir gegen einen Krankenpfleger
      von der Elfenbeinküste der sicherlich auch perfekt
      französisch spricht. Einen habe ich schon kennengelernt.
      Leider ist Özdemir aber immer noch da.

    • Ich weis nicht ab man das machen sollte
      Ich hatte ja angeregt Herrn Özdemir
      nach Afrika zu verschiffen. Da fiel mir ein das die
      Lebensumstände dort ja oft so schlecht sind
      wie in Anatolien. Da die Menschen dort
      ja schon unter den widrigen Bedingungen leiden
      und selbst die SPD die Verbringung eines Mitglieds
      ihrer Partei eben dahin für unzumutbar hält
      (was ich auch meine) müssen wie eine Lösung finden
      um auch diese Regionen zu entlasten.

      Ein Vorschlag könnte sein Verträge mit Drittstaaten
      abzuschließen die gegen Endgeld diese Personen
      bei sich aufnehmen.
      Damit wäre, Afrika, Anatolien und uns gedient.

      Hat jemand eine Idee welches Land in Frage kommt?
      ggf eine Insel (vgl auch Altersruhesitzt von Napoleon B.)

    • @klauskeller
      Genau wegen der normalmenschlichen Antworten auf die Probleme der heutigen Zeit, habe ich diverse Foristen als Minisiter benannt, so wie sie es erläutert haben. Einfacher Hausverstand ist oft wichtiger, wie intellektueller irrsinn der Politelite ohne Bodenkontakt. Ich vermute mal, die meisten sind schon nebenan im neuen Beitrag, des vermutlich besten Kolumnisten der FAZ. Das ist ja schon Adolf Hennecke Schicht verdächtig, die Beitragsfolge und Bergtouren im gelobten Tirol.

  142. Die Intrige einer Dame mit dubioser Vergangenheit
    @Philomena – Ihrer Bemerkung “Kohl hat sich schwer vertan” stimme ich unumwunden zu. Aber man sollte auch menschlich sein und bedenken, dass der Mann dafür gewaltig büssen musste als Frau Merkel die Existenz des Schweizer Kontos der CDU öffentlich machte und ihren Mentor damit praktisch lebenslang um Amt und Würden brachte.

    • @Der Tiger: Von „Kohls Mädchen“ zur Kanzlerin: Reiner Zufall, wäre reiner Zufall!
      Merkel taucht Ende 1990 praktisch aus dem Nichts in der Bundespolitik auf, wird Ministerin im Kabinett von Kanzler Helmut Kohl? Wer zieht die Strippen?

    • Die Strippen zog deMaizière
      bei dem Merkel Pressesprecherin war. Dass der Mann neben Schnur, Wolf und vielen anderen, die Merkel allesamt kannte, wie die anderen Dreck am Stecken hatte, nun ja, den hatte Merkel wohl auch. Schon erstaunlich, dass doch etliche von damals, siehe Gysi et al, hier Karriere machten. Bei deM wars dann der Neffe, gebürtiger Westdeutscher.

    • Hinter Frau Merkel steckt mehr Einfluss als die Herren de Maiziere haben
      @Renate Simon – Ich denke, Sie überschätzen die beiden de Maizieres. Während der DDR Zeit hatte Frau Merkels Verbindungen mit Moskau. Ich glaube, in der Umbruchszeit kurz nach 1980 hat sich keiner über ihren order und ihre Moskauaufenthalt Gedanken gemacht. Die damals Verantwortlichen in Deutschland hatten zu viele andere, unerwartete Probleme. Außerdem konnte niemand die Zukunft Russlands voraussehen, also den Aufstieg Putins, eines zu Kalten Krieg Zeiten russischen Geheimdienstchef in der DDR.

    • Lieber Tiger,
      ja, das ist mir schon klar.Kohl wollte in Neufünfland halt Wahlen gewinnen und dachte wohl, sie könnte ihm nützlich sein?Von Gästen, die dann auch schon kamen, habe ich damals dauernd gehört: Wir müssen Kohl wählen, der hat das Geld. Wenn ich dann zu verstehen gab, dass ich ihn nie wähle, haben sie geschaut, wie eine Schwalbe wenn’s blitzt.
      Ich hatte oft das Gefühl, es geht denen nur um die DM, die Freiheit lief meistens nebenher.

  143. Noch ein Wort zu Wagenknecht und alle Anti-Amerikanisten....
    … eifrig nutzen sie die Errungenschaften des liberalen, kapitalistischen Systems.
    Zuckerberg, Google, Twitter und wie sie noch alle heißen.
    Ihre angestrebten Systeme haben ja „in the long run“ außer Armut und Unterdrückung Andersdenkender nichts „produziert“.
    Trump wird in den USA nur eine vorübergehende Erscheinung sein, verglühen wie eine Sternschnuppe.
    Das liberale, kapitalistische System aber bleiben
    In den USA können Rechtsfaschisten, Kommunisten und was da noch so kreucht und fleucht, frei ihre Meinung äußern, im Gegensatz zu Venezuela, Kuba, Russland usw.

  144. @FJ45: .......im Gegensatz zu Venezuela, Kuba, Russland, und "BRD Deutschland"!
    Wer vergaß, der wird vergessen. Friedrich Wilhelm Weber (1813 – 1894)

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