Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die Freiheit ist ein Fetischismus mit Bunnykostüm

| 667 Lesermeinungen

Ich habe viel Geld für Alkohol, Frauen und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach nur verprasst.
George Best

Ich bin vermutlich – wie Sie und alle anderen emotionalen Menschen auch – das, was man mit etwas schlechter Absicht als Fetischisten bezeichnen könnte. Meine letzte Woche war voll mit fetischistisch bedingten Handlungen, denn am Montag ereichte mich ein Gemälde, am Mittwoch zog ich mich fein an, dann besuchte ich ein Konzert mit Triosonaten von Schubert, und in der Pause trank ich einen Orangensaft. Ich habe Leidenschaften und gebe dafür weitaus mehr Geld als der durchschnittliche Mensch aus. Mich dürstet es nach einer bestimmten, teuren, klar definierten Welt der Kultur, die zum Glück weitgehend deckungsgleich mit den Idealen der besseren Gesellschaft ist. Mein Fetisch fällt daher nicht auf.

Würde ich aber erzählen, dass ich mir in der Nacht für ähnliche Unsummen von einem Playboy Bunny Drinks servieren liess, und mit ihm über Hugh Hefners Playboy sprach, gäbe es einige hochgezogene Augenbrauen. Und das, obwohl die Servierkräfte im Theater erheblich schlechter als Damen in Häschenkostümen bezahlt werden. Auf dem Weg zu einem Schuberttrio zerbersten an Musikhochschulen Dutzende von Lebensträumen. Der Fetisch Kultur ist so stark, dass wir Musik genießen, für die viele junge Menschen jahrelang vergeblich übten, nur um an Aufnahmeprüfungen zu scheitern und vielleicht Säfte in der Pause verkaufen. Das nehmen wir für den wohligen Schauer der sich umschmeichelnden und vereinigenden Harmonien in Kauf. Aber der wohlige Schauer, mit einer Frau mit Plüschhäschenohren zu plaudern und sie besser als eine gescheiterte Musikstudentin zu bezahlen – der ist gesellschaftlich nicht akzeptiert, auch wenn man auch dort über Schubert reden könnte.

Die aktuellen Zeiten, in denen Werbung von grünen und roten Politikern wie in der Weimarer Republik verboten und zur Denunziation aufgerufen wird, wenn sie unerwünschte Rollenbilder transportiert, sehen jedenfalls darin eine Herabwürdigung, auch wenn es sich, ähnlich wie Kunst oder Musik, von der Nachfrage her um einen Fetisch handelt, und bei der Befriedigung um ein banales Geschäft. Das Klaviergeklimper der Kinder gibt es umsonst, ins Telefonbuch kann jeder kritzeln und unfreundliche Menschen, die andere anpöbeln, sind zwar in Form der öffentlich rechtlichen Medien sehr teuer, aber im Gegensatz zum netten Bunny vom Konsumenten nicht für die Zuneigung bezahlt. Wobei ich natürlich nicht ausschließen würde, dass solche Medien nicht auch ihre freiwillig zahlenden Kunden finden: Ich bin tolerant, und wieso sollte es nicht Freunde der aus dem sonstigen Programm herausragenden Gesellschaftsserie der Mainzelmännchen geben, wie es auch Liebhaber von Plüschohren auf Frauen gibt?

Ich bin eigentlich gar nicht mehr hier, denn gleich nach dem Konzert stopfte ich meine Reisetasche auf den Beifahrersitz, schnürte mein 1972er RUFA Sport auf den Gepäckträger meines 272PS starken Nichtdiesel-und-deshalb-Umwelt-Roadsters, und machte mich röhrend auf dem Weg in die Toskana. Fetischisten haben bekanntlich ihre Rituale bei ihrem Treiben, und immer Anfang Oktober ist in Gaiole in Chianti die L’Eroica. So, wie es beim Konzert um die Musik geht, und nicht um die gescheiterten, musischen Abiturientinnen, und im Playboy um die guten Interviews und nicht um die nackten Frauen, geht es in der Toskana bei dieser Veranstaltung vordergründig um Sport. Radsport für Jedermann. Es geht darum, auf staubigen Pisten viele Höhenmeter zu fahren. Aber deshalb gibt es noch lange keinen Grund, zwei Tage davor in kurzen, hautengen Lycrahosen, so körpernah wie ein Bunnykostüm, auffälligen Wolltrikots mit Werbeaufschrift, bunten Socken und vorne hasenohrgleich aufgestellten Käppchen in einer toskanischen Kleinstadt die eigenen körperlichen Vorzüge, soweit vorhanden, zu präsentieren.

Was ich und ganz viele Tausende aber getan haben, und ich bin so weit gegangen, dass ich mir ein Leibchen mit dem eigenen Namen habe fertigen lassen, wie so ein Bunny mit Namensschildchen, damit es Besucher gleich wieder erkennen. Bunnies tragen phantasievolle Namen wie Esmeralda oder Claudette, ich heisse laut Aufschrift Don Alphonso, und hätte das Leibchen einen längeren Reissverschluss, würde ich ihn auch weiter öffnen, und mir dabei auf die Unterlippe beissen, wegen der Hitze, Sie verstehen das sicher. So angetan ging ich also in der Toskana umher, und suchte mach Objekten, die mir bei der Fetischisierung meines Urlaubs helfen. Unsereins liebt Chrom und fein gearbeitete Muffen, ziselierte Gabelköpfe und Inschriften wie Boschetti, Patelli und Brev. Campagnolo, die an alte, weisse Männer und ihre Taten erinnern.

Erschwerend kommt natürlich die Bereitschaft dazu, sich auf dem Rad allen Widrigkeiten der Natur, Staub, Regen und Hitze mit Freude und Begeisterung willig hinzugeben. Im Konzert können Frauen noch behaupten, sie brauchen neue Kleider, um gut auszusehen, und niemand wird das verübeln, selbst wenn dabei die gleichen Sexualisierungsstrategien wie beim Playboyhäschen bemüht werden. Hier in Gaiole ist der körperliche Aspekt, getrieben von Adrenalin und Testosteron, schon sehr viel deutlicher ausgeprägt, und weniger von Ritualen begrenzt. Was uns jedoch in unseren hautengen Kleidern vor moralischer Verdammnis bewahrt: Wir sind Männer.

Da ist den Feministinnen die Sexualisierung egal, denn erstens wollen sie uns gar nicht und zweitens haben sie hier keine Gelegenheit, gut aussehenden, klugen und durchaus selbstbewussten Frauen, die genau wissen, was sie für ihr Verhalten verdienen können, ihre ideologisch bedingte Unterdrückungshilfe aufzuzwingen. Dass beim Anblick von mitfahrenden Frauen Männermuskeln platzen und Herzen am Anschlag pumpen, weil 9 alte Trottel und ein Homme de lettres mit Don-Alphonso-Leibchen einem Mädchen in Hotpants gleichzeitig zeigen wollen, wie stark sie von Darwins Gesetz der natürlichen Auslese auch heute noch geprägt sind, findet keinerlei Niederschlag in roten oder grünen Koalitionspapieren – auch wenn es hier sogar pinkfarbene Frauenradschuhe gibt.

Aber wehe, 10 Männer würden mit Geld um die Gunst einer Frau im knappen Hasenkostüm wetteifern, und ein Mann wie Hugh Hefner profitiert davon: Dann wird ihm der Hass und die Verachtung über den Tod hinaus nachgebrüllt. Dabei liegt es in der Natur der Menschen, um Partner zu wetteifern, und es in den jeweiligen Fetischszenen zu kanalisieren: Musiker bewundern das Spiel der Finger auf Hölzern, die für Geigenbauer des Rokoko geschlagen wurden. Radfahrer verstehen es anzubandeln, wenn eine Frau ein candyrotes Colnago zu den Gipfeln peitscht. Manche haben ein Faible für Plüschohren, die ich privat – wir sind hier ja unter uns, nicht wahr – deutlich kleidsamer als Tätowierungen und Piercings und blaue Haare finde. Und sexuell bedürftige Metropolenbewohner gehen freiwillig auf Veranstaltungen des Gunda-Werner-Instituts oder der Friedrich-Ebert-Stiftung, und wollen wissen, was Kopftücher, Judith Butlers Thesen gegen Israel und extremes Übergewicht in Leggins mit der Freiheit der Frau zu tun haben.

Ich finde es auch legitim, wenn jemand mit solchen Tätigkeiten Geld verdient. Die Männer, die jene zwei Rahmen fanden und aufbereiteten, die ich zwanghaft gekauft habe, sollen schließlich auch leben. Ich finde es schön, wenn aus einem im Chiantigestrüpp versteckten Städtchen eine Welthauptstadt voll mit begeisterten Menschen wird, die alle dem gleichen Lebensideal huldigen. Es tut niemandem weh, auch wenn gewiss hier gepredigte, körpersaftige Rollenideale manchen nicht gefallen mögen – das ist bei jedem Kult und bei jeder Lebensvorstellung so. Man tut das, weil man es tun will, und man sich davon für sich selbst Vorteile verspricht. So ist eben der Markt, und viele, die meisten, eigentlich alle, wollen einfach nur gut behandelt und mit ihren Wünschen verstanden werden. Wir verdanken es Menschen wie Hugh Hefner, dass wir das heute divers und frei ausdrücken können, und nicht wie mancher Radstar der 50er Jahre mit Seitenbeziehung oder Religionskritiker in Saudi-Arabien öffentlich fertig gemacht werden. Die Freiheiten unserer hellen und dunklen Leidenschaften können nur in Toleranz ausgelebt werden. Manche, die Hefner jetzt verteufeln, haben vermutlich vergessen, dass ihre eigene Freiheit zur abweichenden Meinung früher genauso verteufelt wurde.

Man muss eigentlich froh um Leute wie Hugh Hefner sein, die die alte Ordnung zerstört haben, nur um in der neuen Ordnung neue Todfeinde zu finden, und dann wieder um die Freiheit kämpfen – und wenn es die Freiheit der Frau ist, für gute Bezahlung im Häschenkostüm Drinks zu servieren, und die Freiheit des Mannes, dafür einen hohen Preis zu bezahlen. Es liegt in der Natur der Sache, dass Freiheit die Unterschiede in ihrer ganzen Breite zu Tage treten lässt, und leider sind die letzten schönen Tage in Gaiole auch die letzten Tage vor dem Inkrafttreten des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes des Zensurministers und SPD-Mitwahlverlierers Heiko Maas, das in Deutschland eine neue, private Zensurinfrastruktur erzwingt. Das ist nicht gut in Zeiten der Empörung, in denen bestimmte linke Fetischgruppen die Vorlieber der anderen als Hate Speech definieren, und sie entsprechend gern zur Löschung melden möchten. Ich verstehe nicht, wie man in so einer Zeit der neuen geistigen Prüderie und Gedankenunfreiheit beim Tode von Hugh Hefner Zufriedenheit ausdrücken kann.

Aber egal, et in Arcadia ego. Natürlich gibt es auch bei uns hier Intoleranz. Manche meinen, italienische Räder müssen italienische Komponenten tragen, und Traditionalisten werden vielleicht die Nase ob meines Hemdes rümpfen. Aber so ist das hier eben, alle kommen zusammen, und am Sonntag fährt jeder sein eigenes Rennen gegen die weissen, staubigen Strassen, und ist auf seinem eigenen Rad die Quelle des Glücks oder des Versagens. Man kann hier nur sich selbst einen Vorwurf machen, wenn man nicht ankommt. Und natürlich fragt man sich in Staub, Hitze oder Regen ab und zu, ob man es bei einem Playboy-Häschen, bei einem Hauskonzert mit Schubert oder einfach nur daheim im warmen Bett nicht weitaus besser hätte. Das zu entscheiden, ist die Freiheit des Menschen. Was man dann trotzdem tut, ist Leidenschaft, Gier, Fetisch, Obsession und Hingabe, und manchmal, wenn man stürzt und blutüberströmt weiter kämpft, ist es in den Augen mancher Betrachter auch fast schon krank.

Aber nur fast.

Jedoch, im grauen Berlin sitzt dann eine Aktivistin an ihrem Rechner, und schreibt eine Anzeige an den Werberat, weil sie irgendwo zu viel Fleisch und Haut auf einem Plakat gesehen hat.

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667 Lesermeinungen

  1. Guten Morgen Don, wünsche weiter schöne Fahrt, geruhsame Tage..
    …. und keine Reifenpanne.
    http://www.zotti-blechschilder.de/images/product_images/original_images/ts0154_pin_up_eat_beef.jpg

  2. Schön
    Sehr schön geschrieben; eigentlich geht es ja auch um Lebensfreude!

    • Gern geschehen!

    • Lebensfreude?
      Eher wohl gehts doch um Fun. In jener Gated community, in welcher
      hochpreisiger Fun schon lange die urwüchsige Lebensfreude abgelöst hat.

      Die Morlocks und die Eloys aus der „Time Machine“ lassen grüßen.

  3. wunderschöner Text! Die wenigen Flüchtigkeits-Tippfehler seien verziehen.
    Text eingeben

    • Danke, aber wo sind die Fehler?

    • Einen Fehler..
      … vermute ich in diesem Satz:
      [Zitat]
      Auf die Weg zu einem Schuberttrio zerbersten an Musikhochschulen Dutzende von Lebensträume.
      [/Zitat]

    • Ups, danke.

    • Jo, mei ! Bittschön, die Gschlampereien gehören zum Don, wie die Hinterfotzigkeit ,
      .
      .
      ..
      die feine Klinge, die überraschende Themenauswahl, und

      das einmalig liberale, und arbeitsreiche (für den Hausherrn )

      Forum.

      Also,

      den eigenen Oberstudienrat in Rente schicken,

      inhaltlich mitforistln,

      weil Beckmesser gibt es mehr als genug.

      Und a bissl Arbeit beim Erschliessen des Textes schadet niemandem.

    • Zwei hab ich noch
      Raf statt Rad und „um knappen“ statt „im …“
      Bei den Widrigkeiten ist der Regen gedoppelt, was aber auch Absicht sein könnte.
      Ansonsten: schöner Text, danke!

    • Danke auch!

    • "...und machte mich röhrend auf dem Weg in die Toskana..."
      Sowas

      kidstshop.com/products/1/mini/10424529.png (v.gd/h3Pe3O)

      ist allerdings gefährlich: Der kürzlich Verstorbene blogs.faz.net/stuetzen/2017/08/26/leben-und-gehen-wie-ein-alter-weisser-mann-8120/ (v.gd/dZhrlQ) hatte auch was Personalisiertes an – also Vorsicht!

  4. ich sehe was, was sie nicht sehen . . .
    So angetan gimg(!) ich also ….
    …an dern(!) Werberat…

  5. Titel eingeben
    … und die schönen Albergos nicht unbeachtet lassen,

  6. Titel eingeben
    Ein Kuriosum am Rande: an meiner dutschkesken Universität im Reichshauptstadtslum existieren auch zwei, drei wohlaussehende Feministen, die bei minus 10 Grad per Rad zum Seminar kommen, um ihren Körper jung und anmutig zu halten, gleichzeitig aber Missy-Magazin-Flegel sind. Sie sind schlank und schön- und nicht mal psychisch labil -, verteidigen nichtsdestotrotz das Fett in Leggins. Mich beschleicht das Gefühl, wir haben es mit intrasexueller Konkurrenz zu tun: Fett unterstützen, damit die anderen fett bleiben, sich selbst derweil konkurrenzlos um das Ehematerial von morgen kümmernd.

    • Natürlich wird keine Frau je eine andere davon abhalten, schlechter oder gar hässlioch auszusehen.

    • @Don
      „Natürlich wird keine Frau je eine andere davon abhalten, schlechter oder gar hässlich auszusehen.“
      Sie verbringen zu viel Zeit mit den Verbaldurchfällen von Netzfeministinnen und Politikerinnen.
      Im echten Leben geben echte Frauen anderen echten Frauen wohlmeinende Tipps in Sachen Ernährung, Sport, Schminken, Flirten, Beziehungspflege, Seitensprünge und Unterhaltsrecht. Bei direkter Konkurrenz sieht es freilich anders aus.

    • Und Mütter machen ihre Töchter fertig – aber im Ernst, da wo ich herkomme, achten Frauen schon recht klar auf eigene Vorteile.

    • @ Dauergast
      ihre Behauptung über die selbstlose Solidarität unter Frauen möchte ich mal stark anzweifeln…

    • ... intrasexueller Konkurrenz ...
      …. das ist mE auch das Erfolgsgeheimnis der GrünInnen. In meiner Uni war es zB so, dass die Grüne Hochschulgruppe deshalb höchst erfolgreich war, weil sie junge recht attraktive Frauen auf die Plakate pinnte, die der eine oder andere auch mit Hasenohren nicht verschmäht hätte. Sie wären schön und wurden – biologisch bedingt – auch für gut und intelligent oder zumindest harmlos gehalten.

      Diese Personalauswahl haben letztlich alle so fürchterlich emanzipierenden Parteien, siehe Küsten-Barbie (Schwesig), Silvana, Suding oder Lindner.

      C. Roth ist kein Gegenbeispiel, sondern baut auf dieser Sachlage auf. Eine Partei, die nur hässliche Frauen aufstellte, würde nicht gewählt.

    • Selbstlosigkeit
      hat damit nichts zu tun. Ich rede von Freundschaften und Gruppenbildung. Freundschaften sind Bündnisse zum gegenseitigen Vorteil. Gibt es bei Frauen wie bei Männern. Und beide Geschlechter weisen natürlich auch reichlich Vertreter auf, denen die sozialen Fähigkeiten oder die Bereitschaft dazu abgehen. Meist Leute die weder sich selbst noch anderen etwas gönnen können.
      Das ändert aber nichts an den von Evolutionslehre und Spieltheorie formulierten Regeln.

    • @Opabruno und Dauergast
      Als ich noch jung und schön war, ging ich sehr gerne mit ebenso jungen und schönen Freundinnen in die angesagten Cocktailbars der 80er und andere Locations.
      Wir haben den gemeinsamen strahlenden Auftritt sehr genossen. Mit Fett in Leggings (und die wurden in den 80ern quasi erfunden, wie sich einige der Älteren noch erinnern werden) hätten wir uns in unserer Runde geniert.

    • @Sirisee
      Küstenbarbie…Ich habe die Frau neulich mal genauer betrachtet, die Bezeichnung als Küstenbarbie ist grob unfair gegenüber Barbie. Ich sah da aufgeschwemmtes Gesicht, Übergewicht und fehlende Eleganz. „Jüngere Murksel“ wäre meiner Meinung nach zutreffender, nur dass Merkel manche Sätze verständlich formulieren kann.
      Das sagt nichts über Ihr Qualifikation zur Ministerpräsidentin aus, die nach meiner Einschätzung schlicht nicht vorhanden ist, aber das war bei de SPD noch nie wirklich wichtig.

    • Hihihi...eine ehrliche Interpretation...
      …ich kann Ihnen als schlankes ansehnliches weibliches Wesen mit vielen Jahrzehnten Erfahrung auf dem Buckel noch eine Erklärung geben: man wird von den Fetten, Hässlichen und sonstwie Stutenbissigen so gehasst, wohl weil man das ist, was sie nie sein werden…dass man vorsichtshalber son Zeug quatscht, damit man ein bissel weniger negative Energie auf sich zieht…Aber innerlich und unter Freunden hat Frau wenig Mitleid…Hat man dazu noch was in der Kirsche und wird von meist männlichen Vorgesetzten geschätzt, wird es aber echt schwer mit den Stutenbissigen und man muss sich nen Panzer zulegen…

    • @Bürger - 3. Oktober 2017 um 13:07 Uhr
      Da stimme ich Ihnen voll zu.

      Und ergänzend: !Diese Frau gibt in jedem dritten Satz einen Sprachfehler von sich und bei Redewendungen ist es richtig übel.

    • @Lector: Feministinnen und Sozialistinnen verteidigen nichtsdestotrotz das Fett in Leggins.
      Zutreffende, vorausschauende Worte von Karl Marx:
      Der soziale Fortschritt kann an der sozialen Stellung des schönen Geschlechts gemessen werden, einschließlich der hässlichen Frauen.

    • @Dauergast
      Das echte Leben ist oft das, was man nicht führt.
      Oscar Wilde (1854 – 1900)

    • @Bürger: "........nur dass Merkel manche Sätze verständlich formulieren kann"
      Neoliberale, rätselhafte Wahrnehmungsstörungen und Realitätsverluste auf dem unsinkbaren Eisenluftschiff Ikarus!
      1. Merkel bei Anne Will: „Den Plan kann es ja nur geben,wenn ich einen habe“
      2. „Ich ahne, was ich sage, meine Damen und Herren“
      3. „Wir sind jetzt gerade im Sommer der Entscheidungen. Und dann kommen der Herbst und dann der Winter der Entscheidungen. Jetzt kommen überhaupt nur noch Entscheidungen.“
      4. „Offenheit wird uns mehr Sicherheit bringen als Abschottung“.
      5. „Das vergangene Jahr war ein sehr herausforderndes Jahr, auch dieses Jahr ist es so, aber wieder anders als im letzten Jahr, und ich darf Ihnen die schöne Aussicht in die Zukunft sagen, dass nächstes Jahr wieder ein ganz besonderes Jahr wird.“
      6. „Das Schiff kann nicht untergehen, denn es ist aus Eisen“

  7. He's being taken from us, and we won't have any others
    Ja, schön, die gute alte Welt der Dekadenz, wo Männer sich noch wie Pfauen aufpumpen konnten. Der Don auf dem Rad, die Unterschicht auf Love Island.

    Over and out.

    Denn es sind da jetzt oft junge Männer aus den anderen Kulturen, die sind da konsequenter, konzentrierter, funktionaler. Nicht so verspielt, wie der moderne Mann.

    Die sind oft eher klein und schmächtig, aber das scheint ihnen egal. Wenn sie Interesse an einer Frau haben, dann kann man keine örtlichen Verhaltensweisen beobachten, wie Balzen, Flirten, Einladen, jahrelanger Besuch des Fitness Studio, oder sich gar anzustrengen, um Geld und Status zu erreichen, nein die greifen oft einfach zu. So ganz direkt.
    Moderne Männer sind da of fehl am Platz und landen erschlagen oder erstochen im Regionalteil der Zeitungen. Wie letztes Wochenende mindestens zweimal (Wittenberg, Bielefeld).

    All die moderne Kultur, all die Kunst, all die Karriere, all die Sprache, all die Umgangsformen, all die Bildung, all das Geld, all die Mode, all das wird ersetzt durch:

    Gewalt

    Mit Hugh Hefner ist einer der letzten Vertreter der Emanzipation gestorben.

    Nur haben dass die Frauen noch nicht verstanden.

    • Oh, stimmt, das hier:

      http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Lokales/Bielefeld/Bielefeld/3007014-21-Jaehriger-wird-bei-Schlaegerei-zwischen-20-Personen-verletzt-Mordkommission-ermittelt-Messerstecherei-auf-dem-Kesselbrink

      Ich habe mich immer gefragt, wenn es hiess, Migranten würden vor allem unter sich selbst gewalttätig, wie man da so sicher sein könnte, dass das nicht doch ausgreift. Seitdem ich mal so einen Konflikt hautnah erlebt habe, bin ich da doch etwas kritisch geworden. Ein Playboy ist gerade unser kleinstes Problem.

    • Unless there's a miracle.
      Don, der vermeintliche Täter von Wittenberg läuft frei herum, es wurden nur die Personalien aufgenommen.

      Man kommt in ein fremdes Land und ist erst einmal vorsichtig.
      Man beobachtet, hält sich bedeckt, versucht die Regeln zu verstehen, Risiken abzuschätzen.
      Dann fängt man an, innerhalb der kleinen Gruppen im direkten Umfeld, man testet, man greift zu, kontrolliert, und beobachtet. Die Polizei erscheint, ist überfordert, man wird befragt, und dann fährt die Polizei wieder weg.
      Und nichts geschieht.

      Daraus lernt man.

      Man geht vor die Tür und beobachtet. Dann testet man. Und wieder das Gleiche: Polizei erscheint spät, ist überfordert , nimmt Personalien auf, eventuell wird man kurzfristig mitgenommen und erfährt, dass man in mehreren Monaten mit einem Prozess vor Gericht rechnen muss.

      Und dann ist man wieder frei. Hat wieder Zeit zum lernen. Man trifft sich in Gruppen, man wechselt die Orte, man lernt wo Videokameras sind etc.

      Man unterhält sich mit anderen, lernt, dass man nie gestehen darf, nicht deutsch reden sollte, das Alter mit unter 21 angeben muss, immer behaupten, der andere hätte angefangen, und wenn man doch vorm Richter landet, dann muss man viel weinen und eine traurige Geschichte vom Krieg erzählen.

      Menschen sind lernende Systeme. Und hier lernen sie gerade, dass alles möglich ist.

      Der deutsche Rechtsstaat ist darauf ausgerichtet, Menschen zu inkludieren.

      Der deutsche Rechtsstaat funktioniert nicht bei Personen, die nicht inkludiert werden wollen.

      Folglich, und das ist das Absurde, ist der deutsche Rechtsstaat für diese Personen Gruppe nicht existent. Real nicht existent, weil er da nicht wirken kann.

      D.h.: der deutsche Bürger ist gefangen im Rechtsstaat, während auf den Straßen Personen rumlaufen, die sich nicht mehr um den Rechtsstaat kümmern müssen.

      D.h. die Macht ist nicht mehr beim Rechtsstaat und nicht mehr bei den Bürgern.

      Ich hatte das vor 2 Jahren bei Wiesaussieht prophezeit, dass eine solche Herrschaft der Gäste kommen wird, weil der Rechtsstaat bei ihnen so nicht funktioniert.
      Man hat gelacht.

    • Das in Wittenberg hat mich auch, offen gesagt, erstaunt. Speziell im Vergleich mit Tügce, aber das opfer war hier ja ein deutscher Mann, da sind die Wertigkeiten offensichtlich anders.

      Und Matthias Meisner recgt sich sicher wieder auf, wenn man so einen Konflikt dann als „Jagd auf jugendliche Migranteb“ interpretieren kann.

    • Von und zu Wittenberg
      Lassen diese „Vorkommnisse“ und mehr noch die begleitenden polizeilich-juristischen (Nicht-)“Behandlungen“ dieser Sachverhalte nicht doch langsam den Schluß zu daß man seitens Verantwortlicher (die für nichts Verantwortung tragen) auf gewisse Art und Weise einer Eskalation/Entladung auf der Straße in nicht allzu ferner Zukunft nicht zu sehr abgeneigt scheint? Irgendwie ist das doch alles nur noch irre.

      3..2..1, ja ja, Aluhut wieder runter…

    • Wittenberg
      Der Staatsanwalt geht mittlerweile von Notwehr aus. Es wird so gedreht, dass die vier „Syrier“, die zufällig vor dem Eingang eines Einkaufszentrums standen (komisch, diese Klientel sieht man eigentlich nie an solchen Orten), von dem 30-jährigen Mann erst verbal, dann tätlich angegriffen wurden. Natürlich waren auch wieder rechtsextreme Parolen im Spiel. Der (ewig) 17-jährige Bub hat sich dann nur verteidigt, seinen Beleidiger niederstreckt und ihn dann bewusstlos liegengelassen.

      Klingt doch plausibel: Ich spaziere mit meinem Schatz durch Stadt, wir wollen shoppen gehen. Da sehe ich vier Ausländer und sage: „Einen Moment, Schnucki, die muss ich jetzt erst einmal beleidigen. Die stehen mir da zu friedlich rum. Keine Bange, die sind ja nur zu viert.“ Und dann bekomme ich wider erwarten eins aufs Brett. Passiert mir jeden Tag!

      Ernsthaft: Hier werden Ereignisse so dermaßen verbogen, dass mir der Kopf schwirrt. Da ist jemand zu Tode gekommen! Und nur etwas später, gar nicht weit entfernt, wurde ein 63-jähriger krankenhausreif geprügelt, nachdem es zu einer „verbalen Auseinandersetzung“ mit zwei (anderen?) „Syrern“ kam. Halten die uns eigentlich für bescheuert?

      Wenn man die Artikel in der MZ liest, z. B. den nachfolgenden, augenscheinlich schon. http://www.mz-web.de/wittenberg/schlag-mit-toedlichen-folgen-was-wir-wissen—und-was-wir-nicht-wissen-28525488

      Derlei Realitäts-Verbiegungen finden derzeit allenthalben statt. Ich glaube nicht, dass sich insbesondere die Lokalzeitungen damit einen Gefallen tun. Die sitzen schließlich viel näher an ihrer Zielgruppe, die sich vor Ort täglich vom Gegenteil überzeugen kann – ganz anders als die Leser überregionaler Medien dies können.

    • Und im Staatsfunk MDR,
      nichts dazu, jedoch über 3 besoffene, s.g. Rechte, die in Thüringen die Goldmenschen besucht haben,ausgiebig berichtet. Es wird noch ein Orkan kommen, da die Gutmenschen hoffen, davon zu kommen, eure Frauen müsst ihr denen Opfern !!!
      Kann jetzt nicht zuviel sagen, aber wenn der normal Deutsche meinen letzten Freitag erlebt hätte, der würde zur Waffe greifen.
      Gruss nach Italien, ein Bild mit Bereicherer und Retrofahrrad?
      Im Stiefel warten doch sooo viele tolle Menschen aus Afrika, um die bösen Weissen in D, die verbotenerweise eine falsche Partei gewählt haben, endlich zu ersetzen.
      Was ist nur aus der FAZ geworden, angesichts der Hetze gegen Ostdeutschland ?
      Haben wir vllt. ein besseres Gespür für eine aufziehende (Merkel-) Diktatur, mit Özugus und Maas als Sahnehäubchen ? Die Grünen übernehmen deren Anliegen und Lindner auch, dieser Lügner.

    • auch wenns nervt...
      es hört ja nicht von alleine auf…es wird immer mehr:

      Gerade gestern hat ein neues Opfer lebensbedrohliche Verletzungen erlitten.

      ht tps://www.welt.de/vermischtes/article169288658/Maennergruppe-zieht-pruegelnd-durch-Duesseldorf.html

    • Von warten im Stiefel zu sprechen trifft die Sache nicht ganz - auch der Stiefel wird
      aufgemischt – vielleicht weiß da der Don mehr?
      Tagtäglich werden Einreisen mittels Güterzügen registriert – man erfährt davon, wenn „Menschen im Gleis“ gemeldet werden. Rosenheim oder Kiefersfelden – da kommt das manchmal im Polizeibericht. Aber auch um München herum ist der Eisenbahnverkehr oftmals empfindlich gestört.
      Heute gabs ne Gruppe, die durch Düsseldorf zog und mindestens 3 erwischte. Man nimmt an, dass es sich um die selben Kombattanten handelt. In Hamburg waren es um die 100 Randalierer in einem Parkhaus und die Polizei tat sich schwer, wie beschrieben wird.
      Einzelfallinfos berichtet über weitere Gruppen in Ulm und Brühl – und am Wochenende traf es einen Nachts auf dem Luisenplatz in Darmstadt.

      Gut ist jedenfalls, nicht gar zu blauäugig sich dem auszusetzen und dem Bauchgefühl zu vertrauen.

    • I am... in a world... of shit.
      Ach ja, in Stuttgart am Wochenende natürlich auch..hier direkt die Polizei angegriffen:

      http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-bad-cannstatt-brutale-schlaegerei-auf-dem-volksfest.fcc054c9-b9f2-43ef-bd9f-76b04f8dedc5.html

    • Wir leben in Absurdistan
      Michael Stürzenberger wurde öffentlich vor der Polizei von Afghanen mit dem Tode bedroht
      http://www.politikversagen.net/freundliche-gaeste-aus-afghanistan

      In Cottbus wurden zwei Kinder krankenhaus geprügelt
      https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/polizei-in-cottbus-ermittelt-nach-pruegel-attacke_aid-5356936

      In Linz eine Skaterin vergewaltigt
      http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/oberoesterreich/Linzerin-30-in-Skaterpark-gelockt-vergewaltigt/302116424

      In Bielefeld ein Mann niedergemessert
      https://www.welt.de/vermischtes/article169255516/Mordkommission-ermittelt-nach-Messerattacke.html

      ach ich habe keine Lust mehr, das sind Meldungen von heute und es sind nicht einmal alle.

      Dazu Simone Peter, die meint, man müsse nur mehr Positives zu den Migranten erzählen…. ich erhöhe das Dutzend Stegner auf 2 Dutzend.

    • Voraussetzungen der Struktur
      Goodnight, Sie beschreiben präzise und treffend eine Struktur.

      Diese Struktur ist ein Resultat. Sie ist das Resultat einer Invasion. Einer Invasion überwiegend junger muslimischer Männer. Diese Invasion läuft bereits seit ca. einigen Jahren. Beschleunigt seit 2014. Im Turbo seit September 2015. Die Invasion wurde live im Fernsehen übertragen. Jeder konnte sie sehen. Sie geht täglich weiter. Nichts ist vorbei.

      Was machen Invasoren, nachdem sie sich Zugang zum Territorium der Invadierten verschafft haben?

      Werfen wir einen Blick in die Geschichtsbücher.

      Noch sind nicht alle umgeschrieben. (Aber es beginnt: „Die Türken haben in den 1960er Jahren Deutschland aufgebaut, weil die Deutschen es nicht hingekriegt haben.“ LOL. Diesen grotesken Lügendreck darf ein durch und durch bösartiges Migrantenmädel voller Hass im Giftblatt „Zeit“ schreiben. Aber diese rachitische Existenz ist dafür nicht verantwortlich: Joffe und di Lorenzo sind verantwortlich, denn diese beiden wollen, dass das so geschrieben und veröffentlicht wird. Die verantwortlichen Geschichtsfälscher heißen Joffe und die Lorenzo. End of digression.)

      Aus den Geschichtsbüchern erfahren wir u. a. das folgende über Invasoren:

      Invasoren töten häufig die im invadierten Territorium ansässigen Männer und nehmen sich deren Frauen. Leisten die Frauen Widerstand, werden sie vergewaltigt und ggf. getötet. Natürlich nur „pour encourager les autres“.

      Da sie als Besatzer die Macht haben, tun sie dies, ohne nennenswerte Sanktionen gewärtigen erwarten zu müssen (siehe z. B. Niklas P., und, demnächst im Fall Maria L.)

      Im Falle Deutschlands – ein interessantes Beispiel letaler und finaler Dekadenz (siehe hierzu hervorragend Alexander Meschnig: http://www.achgut.com/artikel/weltrettung_der_migrant_als_ersatz-proletarier (19.09.2017)) –tritt ein absolut faszinierender Schlüsselfaktor hinzu: Das bisher herrschende Merkel/Seehofer/Özuguz/Gabriel-Regime und das künftige herrschende Merkel/ Seehofer/Lindner/Özdemir/KGE-Regime unterstützen die Invasion und die Invasoren, so gut wie es nur irgendwie geht.

      Das Ganze legitimieren ca. 87% der Wahlberechtigten, die ihre „Stimme“ abgegeben haben.

      Das ist die Ausgangslage. Darauf beruht die Struktur der Gewalt. Der Gewalt gegen die Deutschen. Unaufhaltsam entfaltet sich die Dynamik der Struktur.

      Wie z. B. heute in Düsseldorf.

    • meltier
      Täglich grüßt das Murmeltier. Goldstückchen im Gleis. Die zeit- und personalaufwendige Kontrolle von Güterzügen auf Goldstückchen (Die echten Goldzüge sind ja angeblich in CZ oder PL eingegraben) wurde vom grenznahen ?!? Raubling auf ein Nebengleis in Rosenheim verlegt, weil die Willkommenskultur der Pendler ob der stundenlangen Verspätungen spürbar abhanden gekommen ist (Medial weitestgehend unkommentiert). Personen im Gleis, oder „Schwarzfahrer“, von den Zugbegleitern gesinnungskorrekt „blinde Passagiere“ bei der Lautsprecherdurchsage an die Bundespolizie genannt, sind im äußersten Süden der Republik an der Tagesordnung unverständlich das hier niemand mehr so richtig an die CSU glaubt. Da fallen die Zugverspätungen nach München ob orientierungsloser Goldstücke in den Gleisen an der Strecke kaum mehr ins Gewicht, schon eher wenn in M der ICE Verkehr davon betroffen ist…alles schon erlebt und ohne Randnotiz in den Koalitionsmedien vermerkt.
      Genauso politisch korrekt von den interkulturellen Befindlichkeitsberücksichtigern totgeschwiegen wir vergoldete sexuelle Belästigungen am Bahnhof in dieser Region durch den noch nicht so lange hier lebenden BTM-Händler (unter 21 Jahre versteht sich), oder medíal totgeschwiegenen Tankstellenüberfall im Einfallsbereich einer LEA in einem mir bekannten anderen Buntesland. Es wir immer bunter.
      Immer wieder schöne Fotos von Rad und Land.

    • Ist das hier das Thema?

    • Impressionen aus calvinistischen Landen
      Calvinisten:
      Am Sonntag waren meine Frau und ich in der Seehafenstadt Emden. Der zentrale Platz am Museumshafen war voll mit Menschen. Mit Blick auf den Seenotrettungskreuzer „GEORG BREUSING“ konnten wir zwei vor uns liegende Parallelgesellschaften bestaunen.

      Die verzehrpflichtigen Sitzgelegenheiten der umliegenden Cafes und Restaurants waren allesamt belegt von den calvinistisch geprägten schon länger hier Lebenden, alle öffentlichen Sitzgelegenheiten von muslimisch geprägten noch nicht so lange hier Lebenden. Die Calvinisten waren vertieft in Gespräche mit ihren Tischnachbarn, die Muslime waren, bis auf eine kleine Gruppe, auch vertieft, allerdings in ihre Smartphones, was wohl mit dem dort vorhandenen freien W-Lan zu tun hatte. Die kleine Gruppe, die nicht smartphonte, hatte regen Austausch mit zwei Polizeibeamten bei der Arbeit. Wie wir später erfuhren, hatten auch deren Kollegen der Nachtschicht zuvor schon regen Austausch mit einigen der Emdener Neubürgern.

      Zurück an unseren in Sichtweite abgestellten Motorrädern wurden wir von einem älteren Herrn angesprochen, der uns erzählte, dass er früher auch Motorrad gefahren sei, mittlerweile aber nur noch, der Bequemlichkeit willen, Motorroller fahre. Von uns auf die Parallelgesellschaft angesprochen, versicherte er uns, dass er das auch nicht schön fände, versicherte aber sofort , dass wir trotzdem die Pflicht hätten, Menschen aus Kriegsgebieten zu helfen. Auf die Frage, worin denn diese unsere Pflicht begründet sei, blieb er allerdings die Antwort schuldig. Ob wohl der pflichtbewusste wahre männliche Held Georg Breusing eine Antwort hätte geben können? Ob der wohl heute sein Leben auf dem Mittelmeer anstatt auf der Nordsee riskieren würde?

      Noch mehr Calvinisten:
      Den Tag der deutschen Einheit nahmen wir zum Anlass, das Land zu verlassen und unsere calvinistischen Nachbarn im Westen zu besuchen. Nach einem Rundgang durch den Skulpturengarten sprach uns im Inneren des Kasteel Het Nijenhuis ein Mitarbeiter bezüglich der Bundestagswahl an. Die Bevölkerung der Niederlande sei froh, dass Merkel die Wahl gewonnen habe. Kontinuität sei nach dem Brexit jetzt doch so wichtig und Frau Merkel werde gemeinsam mit Macron die EU zusammenhalten.

      Nachdem wir ihm erklärt hatten, dass man mitnichten davon sprechen könne, dass Frau Merkel die Wahl gewonnen habe und dass Frau Merkel auch ganz bestimmt nicht unser beider Kanzlerin sei, entwickelte sich ein längeres Gespräch, in dem deutlich wurde, wie sehr der Zwang zu bestimmten Denkmustern selbst bei offenkundig sehr gebildeten und kultivierten Menschen vorhanden ist. Mehr und mehr kam sein Unbehagen über den wachsenden Einfluss des Islam in den Niederlanden zum Vorschein, der bereits mit einer Partei im Parlament vertreten sei. Er verstand auch sehr schnell, dass Macron in Verbindung mit Merkel und Brexit zwei Seiten derselben Medaille sind, nämlich wer die ausbleibenden Nettozahlungen der Britten übernehmen werde, zusätzlich natürlich zur Macronschen Haushaltssanierung. Am Ende waren wir uns einig, dass ein Vielvölkerstaat EU nicht funktionieren könne, allein schon wegen ausgeprägter Mentalitätsunterschiede zwischen protestantisch und katholisch geprägten Ländern. Interessant in diesem Zusammenhang war auch die aktuelle Ausstellung der Leipziger Malers Werner Tübke. Einige seiner Arbeiten entstammten einem Zyklus zu Arbeiterschaft und Intelligenzia, was uns doch sehr an die „Feierlichkeiten in Mainz erinnerten.

      Luthers Nachfolger haben wohl nachhaltig dafür gesorgt, dass Menschen nicht mehr in der Lage sind, ihre Interessen aus sich selbst heraus zu begründen. Calvinisten müssen ihre Bedürfnisse immer in höhere Ziele einkleiden. Der Staatsatheismus der DDR war, jedenfalls was die Aufklärung betrifft, erfolgreicher als die Trennung von Staat und Kirche in den Niederlanden. Im Zentrum von Zwolle gibt es eine zur Buchhandlung umgewandelte Kirche, ein, wie ich finde, perfektes Symbol der Aufklärung, aber dieser Sieg über die Deutungshoheit der Kirche hat, so scheint es, an der calvinistischen Prägung der Menschen nichts geändert. Wie ganz anders doch das katholisch geprägte Bayern und das atheistische Sachsen. Dort haben sehr viel mehr Menschen erkannt, wohin uns Merkels Pietismus führen wird, als im protestantischen Norwesten.

      Übrigens sind die Calvinisten in Den Haag nur deshalb noch zu horrenden Nettozahlungen fähig, weil ihre Bürger durch gigantische Privatverschuldung ausreichende Einnahmen des States generieren.
      Mal sehen, wie lange die Niederländer Merkelfreunde bleiben, wenn Deutschland, als Folge komplizierterer Koalitionen, den Geldhahn zudreht. Beim Geld hört bekanntlich auch bei Calvinisten die Freundschaft auf. Dann werden die Calvinisten in Emden, deren finanzielles Wohl und Wehe allein am dortigen VW-Werk und den dort verbauten Dieselmotoren hängt, wie ihre Glaubensbrüder in Den Haag, die derzeit noch den Import von Kraftfahrzeugen mit Zulassungssteuer genannten Zöllen belegen, deutlich zum Ausdruck bringen, woran ihr Herz wirklich hängt. Die schwäbischen und die norddeutschen Pietisten arbeiten hart daran, diesen Tag der Erkenntnis näher rücken zu lassen.

    • @Goodnight: Von nichts gewusst, von nichts geahnt! Hahaha! Hihihi!
      Diese verblendeten, ungebildeten, gleichgeschaltenden Systemlinge lachen über sich selbst!
      Nur keine Hast, nicht mehr ewig und drei Tage! Sobald die pöse Realität den einfältigen Deutschmichel hinterrücks ereilt, beginnt das historisch überlieferte Wimmern und Wehklagen der CABEZAS CUADRADAS!

      Siehe deutsche Geschichte, nicht nur die „unaussprechlichen 12 Jahre“ aus dem verordnenden schulischen Unterrichtsfach.

    • Did you really call the police?
      Letztens in Stuttgart:

      „Hallo, ist da die Polizei? Ich wollte eine Ruhestörung melden“
      „Hören Sie mal zu, guter Mann, es ist gerade Volksfest, und jetzt (Mitternacht) ist da gerade Schluss. Alle Kollegen sind im Einsatz.“
      „Äh, ja, aber der Lärm hier ist nicht auszuhalten…wann könnten sie denn kommen?“
      „Rufen Sie in einer Stunde noch mal an, vielleicht habe ich dann einen Streifenwagen zur Verfügung. “
      „Äh, aber dieser Lärm…“
      „Klick“

      Whatever, noch haben wir hier ja keine Zustände wie in Leibzig:

      http://www.b ild.de/regional/leipzig/leipzig/messerstadt-leipzig-53394990.bild.html

      ach gerade wieder:

      http://www.b ild.de/regional/leipzig/mord/mann-auf-offener-strasse-erstochen-53423404.bild.html

    • Wäre es vielleicht mal möglich, solche Seitenthemen zurückzustellen, wenn es nicht darum geht?

    • +1
      Ich weiß, es soll nicht zu einem politikversagen-abklatsch verkommen.
      Von der blöd, trotzdem, da passend:
      ht tp://m.bild.de/regional/leipzig/mord/mann-auf-offener-strasse-erstochen-53423404.bildMobile.html

      Ehrlich, ich finde,dass Diskussionen über Höckes oder Gaulands,die zugegebenermaßen …naja,
      ein Witz sind.

      Jeden Tag gibt es solche Meldungen und es wird schwadroniert, von Spaltung usw.

      Mittlerweile geht es doch nur noch um die Frage, wem man am ehesten zutraut, das Gesockse auszuschaffen. Zumindest, was mich betrifft.

      Aber klar, wir bekommen stattdessen Anweisungen, wie man im Walde zu pfeifen hat.

      Bitte entschuldigen Sie den lieblos hingehunzten Beitrag, in mir, Eskalation, quasi.

  8. Freiheit, Freiheit, ist das einzige was zählt.
    Dabei gibt es so viele Freiheiten, kleine und grosse.
    Mir zum Beispiel gefällt Las Vegas (aus aktuellem Anlass), zwar spiele ich nie um Geld, aber ich laufe gerne am Abend über den Strip, alles so schön bunt hier. Und in Touristenhorden die Wasserspiele am Bellagio bewundern, herrlich.

    Vielleicht wäre es um die Toleranz für Andersdenkende besser gestellt, wenn die Menschen begreifen würden, dass sie „halt auch nur a Viech san“.

    Das Elend der Welt liegt in der zwanghaften Missionierung, mir wäre ein Staat lieber, der den kleinsten gemeinsamen Nenner einer Gesellschaft darstellt, ein paar rote Linien einzieht, um Mord und Totschlag zu verhindern, und ansonsten mit vornehmer Zurückhaltung Wege fördert, die die Mehrheit der Bürger aus Überzeugung mitgeht.

    Wenn es die Feste aller Couleur nicht mehr gibt oder nur noch durch Sicherheitsschleusen erreichbar, ist Europa am Ende.

    • Ja, die Freiheit lebt tatsächlich davon, dass man sie gedankenlos ausleben kann, und keine angst haben muss. Das hat sich in letzter Zeit doch etwas geändert, und zwar nicht von Rechts.

    • Ich war zweimal in Las Vegas...
      … glaube, ich bzw. wir waren die einzigen Las Vegas Besucher, die dort seit Legalisierung des Glückspiels 1931 keinen einzigen Cent in den Casinos verspielt haben, weder an den einarmigen Banditen, noch sonst wo.
      Hatten aber in Las Vegas einen Friseur, zu dem ich zweimal gegangen bin. ;)
      Kleiner 1 Mann Betrieb, ich liebe solche Läden.

    • Ich habe da auch nicht gespielt! Ich fand es aber auch schrecklich.

    • Back, and to the left... back, and to the left... back, and to the left.
      Las Vegas hat das Potential, das neue Dallas zu werden.

      Es ist völlig ohne Sinn, wenn jemand ohne Motiv Massenmord betreibt und dabei Waffen benutzt, die eigentlich nicht in der Lage sind, so oft so schnell zu feuern, ohne zu überhitzen. Wieder haben wir zwei Schusspositionen, und nur einen Meisterschützen, der mit einfachen Gerät auf 350 Meter ca. 560 Menschen treffen kann.
      Wieder nur ein Einzeltäter, wieder stirbt er, bevor die Wahrheit ans Licht kommen kann.
      Wieder widerspricht das FBI der allgemeinen These (hier ISIS, indonesische Freundin etc.) und wieder wird vielleicht alles im Dunkeln bleiben.

      sorry, Don, hier ein interessanter Link für die Waffenexperten und Vtler:

      https://www.nytimes.com/interactive/2017/10/02/us/vegas-guns.html

    • Passt schon. Ich staune auch.

    • Fun....
      In LasVegas dreht sich alles und alles und alles um Fun.
      Es ist die betriebswirtschaftlich höchstorganisierte
      Funhauptstadt der Welt.
      Auch psychopathische Killer suchen ihren Fun.
      Hier zeigt sich krass der Unterschied von Fun und Lebensfreude.

    • There's a lot of smoke there, but there's some fire.
      Ab wann überhitzt ein AR-15 Vollautomat?

      Schauen wir mal:

      https://www.y outube.com/watch?v=BSizVpfqFtw

      Eine so hohe Schussfolge ist daher doch möglich mit dem AR-15…Vollautomat! Ob ein Halbautomat…auch mit bump stopp …egal

      Bleibt die Frage, wieviel Schuss abgefeuert wurden, und wie es zu der hohen Tötungsrate gekommen ist.

    • Einfaches Gerät
      @Goodnight
      „einfaches Gerät“? Er hatte alles, 19 Waffen im Hotelzimmer, darunter auch Langdistanzwaffen, er hatte mehrere Tripods zum Mounten, er hatte Zielfernrohre, ja es waren 10 Koffer voll, wie sich das Personal erinnert. Außerdem war durch die Schiessposition die Chance, Leute zu treffen, deutlich erhöht als bei einer Grundposition. Leute, die sich schutzsuchend hinlegten, wie es „normal“ ist, haben dann sogar ein größeres Ziel geboten als stehend. Er konnte schwerlich „danebenschießen“.
      Und ohne Motiv? Woher wollen sie das denn wissen? Nur weil er nicht getwittert hat und keinen Rant gestreamt hat? Vielleicht wollte er einfach nur Republikaner töten. Die mögen solche Musik. Oder seinen Bankräuber-Vater rächen. Oder im Casino gab es zu wenig freie Drinks, er hatte da ja mal Rechtstreitigkeiten. Oder halt einfach der „Lord of Death“ sein, ganz großer Abgang.

    • Ich glaube nicht an ein „einfach so“.

    • mal abwarten
      Ich kann nicht sofort glauben, dass Paddock das war, wenn der IS das für sich reklamiert. Mal abwarten. Vielleicht war noch jemand in dem Zimmer. Paddock ist ja tot.

      Die USA geben ungern Terrorattacken zu.

    • Goodnight, die hohe Tötungsrate
      resultiert wohl auch daraus, dass sich viele Menschen flach hinlegten und so eine noch größere Angriffsfläche boten.

      Die Waffen sollen den Rauchmelder aktiviert und die Polizei direkt zu dem Zimmer geführt haben, dessen Tür mühsam geöffnet wurde. Paddock soll auch auf die Polizei geschossen haben, dass er sich dabei dann selbst tötete erscheint mir etwas rätselhaft.
      Viele Fragen, auf die es nur ungenügende Antworten geben kann.

    • facts...facts?
      Erst Fotos von den eingesetzten Waffen:

      http://www.independent.co.uk/news/world/americas/las-vegas-shooting-stephen-paddock-photos-hotel-room-guns-rifles-latest-a7980831.html

      Tatsächlich AR-15 mit tripod und bump stopp, und Stangenmagazine….da passen aber keine 90 rounds rein?

      dass liegende Ziele aus dem Winkel bessere Ziele sind, das ist verständlich, aber um 59 Tote und 500 Verletzte zu erzeugen muss man schon an die 1000 Schuss abfeuern.

    • Goodnight, ich kenne mich mit Waffen nicht aus
      und kann dazu nur auf die Blöd verweisen, die sagt, der Mann habe 7 Minuten lang aus zwei Fenstern geschossen
      http://www.bild.de/news/ausland/las-vegas/das-waffenarsenal-des-vegas-schuetzen-53408388.bild.html

      7 Minuten sind verdammt lang, die Schüsse waren so eng hintereinander, wie Ihr Link ja zeigte, auf die Distanz auch gar nicht sofort als solche zu erkennen, dass die Menschen wohl erst richtig realisierten, was los ist, als der Sänger von der Bühne floh.

      Es wird als Tat eines einzelnen Verwirrten in die Geschichte eingehen, angeblich Multimillionär, unfreundlich zu Nachbarn, Motiv unbekannt.

    • Do any of you people know where these individuals learned how to shoot?
      Gehen wir von 7 Minuten aus. Inklusive Positionswechsel. Berechnen wir eine Minute für den Positionswechsel (von einem Hotelraum zur nächsten Suite, Fenster einschlagen etc.)
      Dann haben wir 6 Minuten Zeit. Rechnen wir ständige Magazinwechsel (da laut Foto 20-40 Schuss Magazinstangen), in Anschlag gehen, Zielen etc. ab, so bleibt vielleicht die Hälfte übrig. Das sind 3 Minuten, in denen tatsächlich gefeuert wurde.
      In diesen 180 Sekunden wurden 59 Menschen getötet und über 500 verletzt. D.h. 3 Treffer pro Sekunde. Da die Schussfrequenz gemäss der Videoaufnahmen bei 90 je 30 Sekunden lag, wäre dann jeder Schuss ein Treffer.
      Das wäre beachtlich, gar meisterhaft. Insbesondere wenn man bedenkt, dass der Schütze nie Einzelfeuer, sondern immer Dauerfeuer (Bump Stock) geschossen hat. Bei Dauerfeuer verreisst die Waffe, auch bei Gasdruckladern, d.h. man kann nicht wirklich gezielt schießen. Insbesondere nicht auf 350 Meter.

      Ohne Zielen jeder Schuss ins Ziel????

      Nun, Lee Harvey Oswald soll mit einen Repetiergewehr ja auch eine Schussabfolge in der Geschwindigkeit eines Halbautomaten erzeugt haben…..und dabei auch immer getroffen.

      Vielleicht waren die ja verwandt….

      btw: ich möchte mal auf einem Photo vom Tatort das 100 Schuss Trommelmagazin sehen, welches für die ersten 90 Schuss Dauerfeuer der Videoaufnahme genutzt wurde….

    • Schon mal ein Vorspiel für Trump?
      Sie sprechen von Vereisung der Waffen, andere Meldungen sagen, die Waffen hätten die Rauchmelder im Zimmer aktiviert. Wie auch immer, dass Oswald nie und nimmer getroffen haben kann oder allerhöchstens einmal, das Feuer auch von anderer Stelle kam, dazu die Folgetoten bis hinzu Robert Kennedy, dass Lyndon B. Johnson noch auf dem Rückflug von Dallas gravierende von Kennedy veranlasste Änderungen zurücknahm, lässt einige Schlüsse zu.

      Wer könnte ein Interesse haben, so ein Gemetzel unter der Zivilbevölkerung anzustellen? Wer konnte ein Interesse am Einsturz der Twin-Tower haben, die Fotos der Schäden vorm Einsturz lassen alle möglichen Spekulationen bis hin zur Zerobox zu, die mir noch am plausibelsten erscheint.

      Wir können aber gewiss sein, die wahren Hintergründe nicht zu erfahren, noch heute wird Oswald als Kennedymörder dargestellt und zwei kleine Flugzeuge haben die WTC-Türme und Nebengebäude zum kompletten Einsturz gebracht, ein völlig abwegiger Gedanke bei der Bau-Konstruktion, ein Flugzeug hat sich auf einem Acker in einem kleinen Krater quasi in Luft aufgelöst…
      Aber vielleicht sollte sich Trump nun ein wenig vorsehen.

    • Texas Tower Sniper
      Was bei den Diskussionen gerne verdrängt wird (weil das Ergebnis wäre, das man garnichts dagegen machen kann und selbst der Täter eigentlich nicht „schuldig“ ist) ist, dass jeder Mensch aus heiterem Himmel einen psychotischen („schizophrenen“) Schub entwickeln kann und wenn er dann Zugang zu hochgefährlichen Dingen wie Waffen, schweren Fahrzeugen, Sprengstoffen, Benzin oder gefährlichen Werkzeugen hat, kann er zu einer öffentlichen Gefahr werden. Das einzige, das man machen kann, ist die Vorboten zu erkennen und ernstzunehmen. Ein verantwortungsvoller Erwachsener, der selber in sich spürt, dass „fremde Mächte“ von ihm „Besitz ergreifen“, kann, solange er noch Herr seiner eigenen Sinne ist, nichts besseres tun, als sich bei einem Psychiater vorzustellen und wenn der ihn nach Hause schickt, weil er keine Behandlungskapazität hat, weil die Gesundheitsministerin am Tag zuvor die Plätze in ambulanten Therapiezentren zusammengestrichen und das als „Reform“ verkauft hat, dann kann man den Vater wegen „Leichtsinn bei der Aufbewahrung der Waffe“ verurteilen, soviel man will und den jungen Mann retrospoektiv zum Monster erklären, schuld daran ist immer noch die Gesundheitsministerin Fischer, denn genau das ist damals in Winneden passiert.
      Und den jungen Mann zu verurteilen, der getan hat, was er konnte, um es zu verhindern, ist genauso dämlich, wie nach Verschärfungen der Waffengesetze zu schreien. Schizophrenie macht unberechenbar, aber nicht dümmer. Wenn der sich eine Waffe hätte besorgen wollen, dann hätte er sich eine besorgt. Zur Not hätte er was anderes genommen.
      Charles Whitman, der „Texas Tower Sniper“, ein ausgebildeter Scharfschütze der US Marines, der 1966 vom Glockenturm der Universität Austin aus 17 Menschen tötete und 31 verletzte, wollte in seinem Abschiedsbrief explizit obduziert werden, „um nachzuschauen, was da mit ihm nicht stimmte und um folgende Generationen vor soetwas zu schützen“.
      Der einzige Schutz ist aber, es VORHER zu erkennen und zu behandeln. Retrospektive Schuldzuweisungen sind nur ein Ausdruck der Hilflosigkeit und bei den Politikern zusätzlich ihres Versagens. Gesundheitssysteme zusammenzusparen ist eben gefährlich. Gefährlicher als alle Waffen der Welt zusammen.

    • Verehrte Frau Simon, wenn man - wie Sie - von Baustatik überhaupt keine Ahnung
      hat, sollte man sich bei 9/11 nicht so weit aus dem Fenster hängen. Es gibt übrigens im Netzt und ganz einfach zu finden eine ganze Rehe von echten Bauingenieuren, die Ihnen haarklein und im Detail erklären, wie 2 Flugzeugeinschläge ein Hochhaus zum Einsturz bringen können.

      Womit ich Sie – Gott bewahre – keinesfalls am Genuss schöner Verschwörungstheorien hindern will. Wenn Ihre Englischkenntnisse ausreichen:

      ww.telegraph.co.uk/news/newstopics/howaboutthat/3483477/The-30-greatest-conspiracy-theories-part-1.html

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • @Goodnight: Mutterkutter? Das FBI tappt im Dunkeln und hofft auf irgendeine Ahnung!
      FAZ, 4.10.17, Untertitel
      Nun hoffen die Ermittler, dass seine Freundin (von Stephen Paddock) Hinweise darauf geben kann, was ihn dazu gebracht hat, in eine Menge voller feiernder Menschen zu schießen.
      FAZ, 4.10.17
      Noch mehr wird das FBI aber interessieren, ob sie irgendeine Ahnung hat, was Stephen Paddock dazu gebracht hat, in eine Menge voller feiernder, gutgelaunter Menschen zu schießen – und einfach nicht mehr aufzuhören.

    • Das sind die absurden Falschnachrichten über Las Vegas....
      titelt ein Arrtikel nebenan. Dabei fehlt in der Aufzählung die offizielle Version, dass es sich um einen Einzeltäter handelt. Im Polizeifunk während des Terroranschlags ist von mehreren Schützen die Rede. Die 23 Waffen sind aller Wahrscheinlichkeit nach das in das Hotel geschmuggelte Waffenlager der Terroristen. Völlig unsinnig für eine Person, das Risiko einzugehen, so viele Waffen ins Hotel zu bringen. Eine Person benötigt lediglich viel Munition, aber nicht viele Waffen. Statt ordentlich zu recherchieren, vernebeln unsere „Qualitätsmedien“ die Sache mit der abgenudelten Waffengesetzgebung. Die Waffen waren wohl ohnehin alle illegal beschafft.
      Der Hinweis auf den Polizeifunk und dass der – wieder mal erschossene – „Einzeltäter“ eine Mär ist, wird nebenan übrigens gelöscht.

      BRD = Dresden. Informationen holt man sich im Ausland.

    • Oh,
      wir haben den Abend der Verschwörungstheoretiker. Keine Ahnung, aber eine starke Meinung. Willkommen, Herr Keller :-).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • ....increased initial firepower in ambush situations
      Also: Diese 281 Schuss in 31 Sekunden, wie sie z.B. Bild meldet, die sind natürlich technisch nicht möglich, wenn es sich um nur einen Schützen und um ein Sturmgewehr handelt. Weil hierfür kein entsprechende großes Magazin existiert bzw. Patronengürtel nicht einsetzbar sind. Selbst wenn er mit zwei Sturmgewehren parallel geschossen hat, ist das auch nicht machtbar. Abgesehen davon, dass es sich bei den auf den Fotos abgebildeten Magazine um Stangenmagazine mit ca. 60-100 Schuss (http://www.surefire.com/mag5-100.html) handelt. (was anderseits meine Frage nach dem Trommelmagazin beantwortet)

      Laut aktuellen Aussagen soll er 9-11 Minuten geschossen haben. Wenn er ca. 20 Sturmgewehre mit 60-100 Patronen fertiggeladen bereitgestellt hätte, dann wäre er theoretisch in der Lage gewesen, ca. 1000 – 2000 Schuss in dieser Zeit abzufeuern.

      Bis zu 560 Treffer wären dann nachvollziehbar.

    • Was hat das hier verloren?

    • @Thorsten Haupt
      Wenn Sie „ein paar Bauingenieure kennen“, die sowas behaupten, dann sollten die sich mit der Organisation „Architects and Engineers for 9/11 Truth“ auseinandersetzen.
      Zu dieser gehören nicht nur namhafte Architekten, die Lehrbücher geschrieben haben, Baustatiker und Sicherheitsingenieure, sondern auch der Architekt des ehemaligen WTC selbst.
      Übereinstimmende Meinung: die absurdeste Verschwörungstheorie ist die offizielle Version der Ereignisse selbst.
      Es gibt bei denen eine DVD mit der Darstellung und den Belegen ihrer Ansichten gegen Spende zu kaufen. Danach glauben Sie an eine Verschwörungstheorie nicht mehr: die offizielle Version.

      http://www.ae911truth.org/

    • Vielen Dank Herr Alzheimer,
      und weiterhin viel Spass beim Spekulieren.

      Ich habe zwischen 2001 und 2004 so ziemlich alles zum Thema Twin Towers gelesen und die Story damals für mich abgeschlossen. Ein paar geniale Verrückte aus einem Todeskult haben Verkehrsflugzeuge in Hochhäuser gelenkt und sie damit zum Einsturz gebracht, End of Story was mich angeht.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Wenn man hier nur mal 36 Stunden nicht da ist… bitte, diese sinnlosen Abweichungen nerven.

    • Herr Haupts
      ich will Sie nicht belehren und von nichts überzeugen, ich will nur, dass Sie wissen, dass das, was Sie glauben, der wirkliche Ablauf der Dinge zu sein, nur eine von vielen Verschwörungstheorien ist. So erledigt ist das nämlich für Sie nicht. Sonst hätten Sie nicht damit angefangen.
      Deshalb schauen Sie nicht herunter auf „Verschwörungstheoretiker“. Sie sind auch einer.

    • Sie sind damit nicht allein.
      Text eingeben

    • Ich habe es versuchen müssen...
      und 86$ gewonnen, ohne weiterzuspielen.
      Mir hat die Gitarre auf dem Hardrockcafe am besten gefallen, weil man bei Nacht den Eindruck hatte, sie bewegten sich.Und dann bei denen der Cobb-Salad!
      Schön fand ich auch den kleinen gekachelten Bahnhof der kleinen Bahn, der einen zu den Autovermietern brachte.Einmal reicht mir aber auch.

    • Aluhut is the new Tirolerhut
      Ich interessiere mich weniger für Verschwörungstheorien als für Verschwörungtheoretiker und ob sie die schrulligen Blödmänner mit zuviel Phantasie sind, als die sie oft dargestellt werden, oder ob sie einen „Punkt“ haben.
      Den haben sie immer dann, wenn es offensichtliche Fehler oder Logiksprünge in offiziellen Darstellungen gibt. Ihr Fehler ist aber dann, immer der Regierung zu unterstellen, hinter allem zu stecken. Darum geht es aber nicht. Es geht um die Ehre der Wahrheit und diese Fehler auszumerzen, der Rest findet sich dann.
      Der Fehler der Regierungen ist immer, auf ausgesprochen fundierte fachliche Fragen ausgesprochen dämliche Antworten zu geben und solange das so ist, kann sich keine Seite beschweren.
      Der Logiksprung im 9/11, abgesehen davon, dass nicht CIA, FBI oder die Polizei die Untersuchung führten, sondern die amerikanische Normierungsbehörde NIST, ist die auch hier angeführte Tatsache, dass zwei Türme eingestürzt sind und das ist nicht der Fall, es waren drei. Und der dritte Turm, der neueste von allen, war von ein paar Trümmern getroffen, hatte ein paar kleinere Brände in einem Stockwerk und stürzt plötzlich zusammen, wie von einer Atombombe getroffen. Hier hat wohl die Choreographie nicht ganz geklappt. Wer auf YoUTube „WTC 7″ eingibt und sich den Einsturz ansieht, dem kann ich sagen, was ich dabei dachte:“ Verarschen kann man mich sicher, aber so bitte nicht“.

      Die zweite Mär ist die eines Ausbilders der US Marines für Undercover Operations in Texas 1963, Lee Harvey Oswald. Der hätte sich damals in Texas mit ein paar Dollar Bargeld in jedem Supermarkt eine Waffe und Munition kaufen können, ohne Vorlage eines Ausweises, aber nein, das macht er nicht.
      Er mietet ein Postfach unter einem falschen Namen, aber der Vertrag des Postfaches läuft auf seinen richtigen Namen. Vorsichtshalber hat er noch einen gefälschten Führerschein auf den falschen Namen des Postfaches in der Tasche.
      Unter diesem Namen kauft er sich per Post ein Gewehr und bezahlt es mit seiner (echten) Kreditkarte (auf seinen echten Namen) und das ist nicht irgendein Gewehr: es ist ein Gewehr, das ein Kaliber verschiesst, das nur für dieses Gewehr hergestellt wurde und von keiner anderen Waffe verschossen wird und davon kauft er das einzige Gewehr auf der Welt dieses Typs, auf dem ein Zielfernrohr montiert ist.
      Dadurch macht er sich zum einzigen Menschen auf der ganzen Welt, und das gilt auch heute noch, bei dem man von einem einzigen Projektil aus die Kette bis zu seinem Namen gehen kann und das ist wirklich ungewöhnlich, zumal für einen Undercover-Ausbilder.

      Und dann findet er nach 6 Wochen Suche (in denen er fleissig Schiessübungen macht und sich mit seinem Gewehr fotografiert. Mit Filzschrift schreibt er auf die Fotos: „Ich und mein neues Gewehr“) ausgerechnet da Arbeit, wo 2 Wochen später der Präsident vorbeifährt. Und an jenem Tage nimmt er sein Gewehr mit zur Arbeit und setzt sich nicht auf irgendeinen Baum oder in ein Gebüsch, sondern erschiesst den Präsidenten vom Fenster seines eigenen Arbeitsplatzes, lässt Gewehr und Munition mit seinen Fingerabdrücken drauf einfach da liegen und geht am hellichten Tag während der Arbeitszeit ins Kino, wo er verhaftet wird. Den gefälschten Führerschein hat er natürlich in der Tasche.
      Nicht mal in eine Mülltonne schmeisst er die Waffe, von der er genau weiss, dass nur er eine solche besitzt und man das leicht beweisen kann.
      Alle suchen immer nach Fehlern, dabei ist es die Perfektion, die Übereinstimmung der ganzen Spuren, die nur auf einen, nämlich Oswald, hinweisen, die einfach ein bisschen ZU perfekt sind.
      Ob man da der Wahrheit ein bisschen nachgeholfen hat oder obe er diese Spuren absichtlich gelegt hat oder alles ein Plan war, weiss ich nicht. Habe meine Meinung dazu aber es interessiert mich nicht sehr. Das einzige ist: die, die behaupten, da sei etwas faul, die haben einen Punkt.
      Ganz im Gegensatz dazu finde ich die Mär von der gefaketen Mondlandung eine Absurdität. Hier liegen die Logiksprünge eindeutig auf der Seite der Verschwörungstheoretiker. Das sind für mich richtige Spinner.

    • Für 9/11 gibt es keine nicht bereits mehrfach widerlegten Anhaltspunkte.
      Und das nur btw – der Hintergrund der Leute auf der von Ihnen verlinkten Website ist nicht uninteressant. Die meisten sind nicht das, was sie behaupten zu sein. Sondern – bestenfalls – eine Bande von Hochstaplern. Und damit ist jetzt auch gut – mit 9/11 haben sich unzählige Leute, Instiitutionen und Regierungsorganisationen beschäftigt. Das nahezu einhellige Urteil lautet: Einsturz verursacht durch den Einschlag zweier Verkehrsflugzeuge. Dass man damit nie alle Leute überzeugt und Sie sich für klüger als alle Ihre Vorgänger halten – geschenkt.

      Schön, dass Sie die Mondlandung für keinen Fake halten. Immerhin …

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Nur zur Klarstellung:
      Der Hintergrund der Leute auf der von Ihnen verlinkten Website ist nicht uninteressant. Die meisten sind nicht das, was sie behaupten zu sein. Sondern – bestenfalls – eine Bande von Hochstaplern. Und damit ist jetzt auch gut – mit 9/11 haben sich unzählige Leute, Institutionen und Regierungsorganisationen beschäftigt. Das nahezu einhellige Urteil lautet: Einsturz verursacht durch den Einschlag zweier Verkehrsflugzeuge. Dass man damit nie alle Leute überzeugt und Sie sich für klüger als alle Ihre Vorgänger halten – geschenkt.

      Schön, dass Sie die Mondlandung für keinen Fake halten. Immerhin …

      Gruss aus der Reichsflugscheibenbasis,
      Thorsten Haupts

  9. Einmal danke
    Lieber Don Alphonso,

    schon lange bin ich Zaungast bei Ihrem Blog „Stützen der Gesellschaft“. Heute möchte ich einmal meine Dankbarkeit ausdrücken, es ist immer ein Genuß. Weiter so!

    Ich hoffe, mein Kommentar verstößt nicht gegen unser neues Moralgesetz, ich habe mich um Rechtmäßigkeit bemüht.

    Mit besten Grüßen,
    B.

    • Gern geschehen und kerzlich willkommen – hier ist es ja tolerant, wie früher.

    • krasse Zeiten, harte Themenwechsel
      Kommentarende:

      btw: ich möchte mal auf einem Photo vom Tatort das 100 Schuss Trommelmagazin sehen, welches für die ersten 90 Schuss Dauerfeuer der Videoaufnahme genutzt wurde….

      Nächster Kommentar:

      […] Heute möchte ich einmal meine Dankbarkeit ausdrücken, es ist immer ein Genuß. […]

      Und weiter oben nach Mitlesen der Diskussion frage ich mich, vor wem sich denn nun die politische Klasse in Mainz heute mit Pollern schützen musste? Vor mir? Vor dem Foristen, der sehr treffend beschreibt, was wir immer lesen: wir Nationalisten gehen landauf, landab auf friedlich vor den Läden lebende Menschen regelmäßig provokativ los, um sie aufzumischen, anstatt mit der Freundin shoppen zu gehen? Oder die 20 versehentlich durch Düsseldorf statt Mainz ziehenden, seit kurzem oder seit längerem hier lebenden Mitbürger?

      Feier zum Mauerfall hinter Mauern des Schweigens. Zäunen der Polizei. Pollern gegen Selbstmordattentäter.

      Na ja. Egal. Unsere geschäftsführende Regierung mit Frau Özoguz weiterhin im Amt, wo sie inzwischen die CDU als Mitverursacher von – demnächst wohl gleich auch NSU – rechtsextremistischen Gedanken benennt, haben gezeigt, was sie über Freiheit denken: Realitäten wegblocken, Feiern fürs TV, hinter dem Zaun lebte es sich auch für die SED ganz ruhig. Im Wäldchen.

      Ja, Don. Plüschige Zeiten. Wie bei Erich – nichts passt mehr zusammen. Wort und Tat klaffen für alle erkennbar auseinander. Bis hin zu unglaubwürdigen Schusszahlen bei Attentaten.

      Und am Ende wird das Friedensprojekt Europa nun vertieft – bis wir eine EU-Armee haben. Während zugleich die Türkei … ach lassen wir das.

      Nette Nostalgiewelle zum Feiertag heute, mit ihrem Beitrag. Und die bewährten Diskussionen hinterher. Merci.

  10. Wenn wir schon dabei sind...
    So angetan ging ich also in der Toskana umher, und suchte :mach: Objekten

    und ist auf seinem eigenen :Raf: die Quelle des Glücks oder des Versagens.

    • Der typische Deutsch
      ist es, vor dem sich das Politge*** schützen muß. Zumindest hat die Prantlhauser heute aufgemacht mit: Der iranisch-stämmige Attentäter, der vor dem McDonald’s im Olympia-Einkaufszentrum neun junge Türken erschossen hat, war „ein typischer Deutscher“.
      Schmierblatt halt.

  11. Hugh Hefner
    Hugh Hefner ist so alt geworden, dass seine erste Frau Mildred und seine letzte Chrystal hieß.

    Das mußte auch mal gesagt werden.

  12. Lächeln
    Guten Morgen Don,

    ich habe die ganze Zeit das Lächeln nicht ablegen können. Die Kombination Rennrad, Bunnies und Hugh Hefner erinnert mich an eine einfach unbeschwerte Zeit. Vielen Dank dafür am Morgen.

    Mein erstes Rad (’89) war ein F.Moser mit Shimano-Ausstattung in weiß-rosa Lackierung. Der Nachbesitzer hat den Rahmen sofort in Gelb umlackieren lassen. Shimano blieb dran. Zu der Zeit wurde es auch peu a peu normaler, den Playboy in der Bahnhofsbuchhandlung zu erwerben, ohne dabei rot zu werden. Natürlich wegen der Bilder und der Artikel, ich kann schließlich lesen. Wenn ich gerade darüber nachdenke, ist es schon erschreckend, wie untergründig verklemmt auch die 80er noch waren und wie tief solche Prägungen sitzen können.

    Sowohl die inneren als die äußeren Freiheiten müssen immer hart erkämpft werden. Hugh Hefner (RIP) hatte wohl einen nicht zu unterschätzenden Einfluß auf beides. Leider wird ihm das öffentlich wohl kaum jemand danken.

    Ach ja, der eine oder andere Artikel passt bzgl. des Geschlechts nicht. Aber im Eifer des Gefechts….

    • Bei uns in der Schule, Mitte der 80er, kassierte man noch einen Verweis, wenn man Playboy oder Penthouse im Rucksack hatte. So war das damals!

    • Bin verblüfft ...
      Denn: Mein erstes Fahrrad war ein blaues Klapprad von Neckermann – mit Stempelbremse vorn & einem weißen Drehverschluss aus Plastik in der Mitte, der, nachdem man ihn ein paar Mal überdreht hatte, die beiden Teile nicht mehr zuverlässig zusammen hielt. In den 70ern …

      Später hab ich dann regelmäßig den US-Playboy geschaut und gelesen. Da wurde tatsächlich so ziemlich alles abgedeckt, was mich damals interessierte, z. B. Gegenwartsliteratur, Filme, lange Interviews mit interessanten Leuten, Essays, Kurzgeschichten … und die Fotoserien waren auch wirklich schön, gar nicht zu vergleichen mit den späteren retuschierten Aufnahmen von operativ gleichgeschalteten Retorte-Körpern.

      Der deutsche Playboy hingegen, der war mir schon damals zu vulgär – in der Sprache und was die Ablichtung der Damen anging.

    • @Thorsten K
      Verzeihung;-)

      Mein erstes Rennrad.

    • Peugeot
      Ah ja, na so wird ein Schuh draus! ;-) Mein erstes (und letztes) Rennrad bekam ich so mit 15 Jahren. Ein schneeweißes, wunderschönes Peugeot. Ich kam damit damals schon nicht zurecht. Bin ein jämmerlicher Radfahrer und mit den schmalen Reifen verfiel ich vor jedem Bordstein und vor jeder Straßenbahnschiene in Angststarre.

      Und auf dem Rad ist es halt so wie im Leben: Wer zu sehr zaudert, der verliert die Balance.

    • 90er!
      In den USA wurde der Playboy noch bis Mitte der 90er am Bahnhofskiosk (oder Flughafen) nur eingeschweißt verkauft, mit weitgehend undurchsichtiger Folie, die nur den Titel frei ließ…

    • Ja, so kennt man sie, die gottesfürchtigen USA.

    • @DA: Bei uns in der Schule, pietistische, anarchistische Trinität à la Groucho Marx!
      Bei uns in einer pietistischen Heuchelanstalt im Odenwald, da wo er am dunkelsten ist, flog man aus der spirituellen und sakralen Heilstätte wenn man einen Präservativ in der Tasche hatte!
      Neben dem Sportplatz war eine Kondomproduktionstätte angesiedelt. Im Sommer wurden die fertiggestellten Kondome im Freien, sichtbar für die pubertierten Schüler, von Frauen in Handarbeit aufgerollt und verpackt!
      Außerdem befand sich neben dem Sportplatz eine Vatertierhaltung mit einem geistig etwas zurückgeblieben von der Gemeinde eingestellten Kümmerers. Eines der Vatertiere war ein entsetzlich stinkender Ziegenbock dessen Odor den ganzen Sportplatz ausfüllte! Der ebenso stinkende Kümmerer war das Objekt unseres hämischen Spottes und versuchte stets uns schnaubend vor Wut erfolglos einzufangen.

    • Es ist immer schön zu sehen, dass man nicht als einziger die irren Zeiten hatte.

    • Irre Zeiten
      Oder vielleicht nur anders?

      Heute Frühsexualisierung in der Schule und im www auch für Kinder frei zugängliche „Seiten für Erwachsene“…Ich weiss nicht, ob das so viel besser ist. Oder können wir auch hier keine Mitte finden?

  13. Danke Don!
    Ein Buchstabenrutscher ist z.B. fast ganz hinten: „…und ist auf seinem eigenen Raf die Quelle des Glücks oder des Versagens.“ ..Raf

    Danke für deine Artikel, die mir zeigen, dass es noch normale Menschen gibt!

    Grüße aus dem Reichshauptslum :)

  14. Liebe deinen Fetisch
    Das schöne an Fetischen ist, daß sie Leute vereinen, die ansonsten völlig unterschiedlich sein können, und meist auch sind. Fetische bringen Menschen zusammen, aber sind frei von Partikularismus.
    Häschenohren? Ja, gerne, für den der sie mag. Aber Häschenohrenmainstreaming wird man lange suchen müssen, und wird es auch nicht geben. Rosa Öhrchen sind pfui, Lila Pudel sind schick.

    Gerade heute geht mir viel durch den Kopf. Freiheiten werden abgeschafft, Meinungen stummgeschaltet, demokratisch wichtige Strömungen ignoriert und verteufelt. Ich war nie ein Fan von Kohl, und werde es nie sein, aber eines habe ich erkannt: Er wollte Deutschland und die Deutschen vereinen, und war der letzte Kanzler, der dies ernsthaft versuchte.
    Heute wird geteilt und ausgegrenzt. Divide et impera.

    Einen schönen Feiertag Ihnen, lieber Don, und allen die dies lesen.

    • Liebe deinen Fetisch
      @Zuagroaster

      Pech nur wenn, wenn sein Fetisch aus vollautomatischen Handfeuerwaffen besteht?

    • @pathfinder
      Ein Charakteristikum von Fetischen ist, daß sie vorwiegend in Nischen ausgelebt werden. Cosplay macht man zuhause, oder auf dafür vorgesehenen Veranstaltungen. Schießen kann man in Vereinen, Rennen kann man auf Rennbahnen austragen.

      Leider liegt es in der Natur des Menschen, Regeln zu mißachten. Man kann Schußwaffen verbieten, ja. Aber wer anderen schaden will, geht dann eben mit Pfeil und Bogen oder einer Armbrust ans Werk, vergiftet Lebensmittel oder findet andere Wege. Wo setzt man da die Grenzen für Verbote? Laut Herrn Sixtus ist man ja heute schon ein Mörder, wenn man sich ins Auto setzt und den Zündschlüssel dreht.

    • Das sollte er vielleicht nochmal im Dienstwagen seines intendanten sagen.

      Richtig ist allerdings. dass die moralischen Grenzen zunehmend eng gezogen wird – man ist also schneller vom Mainstream beim Fetisch, als man glaubt.

  15. Titel eingeben
    Was der Schubert,Franz wohl komponiert hätte wenn zu seiner Zeit so zwei
    ansehnliche Häschen rechts und links neben ihm auf dem Klavierhocker gesessen hätten?

    Vor einer Woche brachte ich meinen Gatten nach einer Fahrradtour im Schwarzwald in die hiesige Notfallambulanz. Gebrochenes Schlüsselbein,
    gebrochene Rippe und andere „Kleinigkeiten“ wurden festgestellt. Ein zweimonatiges Radverbot,Operation mit Platte und Schrauben sind das Ergebnis eines Fahrradsturzes.
    Also: Obacht geben(sagt der Schwabe)!
    Ich möchte auch in Zukunft weitere Artikel von ihnen hier lesen,egoistisch wie ich bin.

  16. Oktoberfest
    Bin im Flixbus zurück in die Heimat . Hab Wiesn Gaudi einen ganzen schönen Sonntag gehabt im Dirndl natürlich mit meinen Bauern aus Bayern u Schleswig Holstein mit Tisch in einer Hausbox im Paulaner Winzerer Fähndl , die Oide Wiesn u nachts im Riesenrad ….das kommt davon wenn man als Beamtin NRW Kur in Bad Tölz macht.
    Und Dirndl u Lederhosen haben Sexappeal ..für jeden etwas dabei…ich schau gern schöne Leut…egal ob Bunny o Sportdress u in Würde gealterte mit feschem Federhut sind mir lieber als irgendwelche Spassbremsen mit ihrer vorgeschobenen Moral…alles nur Neidkomplexe…wobei Frauen untereinander schlimmer sind.
    Männer sind einfach gestrickt u Frauen sind unsolidarisch.
    Der wahre Feind der Freiheit ist die Mehrheit.

    • Wiesn
      Im Winzerer!!
      Mensch, dann warens ja bei mir zu Besuch. Die Welt ist klein…

      Vielen Dank, werter Don, für Ihren Einblick in die Welt der Fetische!
      Nur eine kleine Korrektur muss ich anbringen:
      Der Traum vieler Musikstudenten endet nicht während des Studiums. Denn da rollt der Rubel in erklecklicher Menge. (Glaubens mir, so gut wie die Musikstudenten verdient kein anderer Studiosus, wenn er / sie sich nicht allzu verbohrt gibt.)
      Nur danach beginnt dann das große Rattenrennen auf die paar freien Festanstellungen.
      Nach ca. 5 Jahren ist der Zug dann leider bei den meisten abgefahren. Ähnlich wie im Leistungssport drückt die nächste Generation von unten nach, die technisch und physisch fitter die Alteingesessenen an die Wand spielen.
      Summa summarum: Wer mit 30 noch ins Probespiel muss, sollte sich um einen Taxischein oder eine Schanklizenz bemühen.

      Ihnen wünsche ich eine sturzfreie Heimkehr aus Bella Italia!

    • Der wahre Feind der Freiheit ist die Dummheit
      Mir unverständlich, wie man so vielen Leuten den moralischen Kompass so umjustieren kann, quasi Polsprung, dass man die eigenen Interessen hintanstellt und Verständnis für Leute aufbringt, die einem entweder an den Kragen wollen oder zumindest das Wasser abgraben.

      Auch erstaunlich, dass es anscheinend egal ist, wenn man plump und dreist belogen wird ( Fachkräftemangel, Genies aus dem Orient, syrisches Müttergenesungswerk on tour) und dann schlagen hier Mio Testosteronbrocken auf, die die Nutzung des öffentlichen Raumes zu einem kleinen event machen, das man nicht jeden Tag braucht.

    • Der wahre Feind der Freiheit ist die Mehrheit
      Liebe Wundervollgruen,

      Ich denke das ist falsch. Es ist genau andersherum. Die Freiheit der Mehrheit wird doch seit vielen Jahren aufgrund der geforderten Toleranz für Minderheiten unaufhörlich eingeschränkt bzw. abgeschafft.

      siehe:
      Verbot von christlichen Zeichen in Schulen und öffentlichen Einrichtungen
      Verbot von Schweinefleisch in Kindergärten, Schulen und Kantinen
      Kleidungsempfehlung /-vorschrift in Schulen
      Absenkung des Bildungswesens

      Die Aufhebung der traditionellen Ehe für die Ehe für Alle (ca. 0,x %), Auflösung der Geschlechter durch Gender. ….

      Nicht zu vergessen das Ausüben von Gewalt weniger, dafür die öffentliche Überwachung aller und der Verlust ganzer Stadtteile.

      Immer mehr Abgaben durch die Mehrheit zur Finanzierung von Minderheiten.

      Nein Freiheiten genießen in Deutschland nur noch Minderheiten. Die Mehrheit hat zu zahlen, zu tolerieren und sich zurückzuziehen.

    • Die Unfreiheit,
      verglichen mit einem Suppenteller, ist, wenn die Mitte tiefer als die Ränder liegt.Man fühlt sich bedroht,weil gut anvisierbar. Sind wir es doch eher gewohnt,Kerne oder Spelzen dahinzuschieben.

  17. Moderne Linke haben westliche Zivilisation offenbar nicht verstanden,
    was daran liegen kann, dass sie in den Kirchen westlichen Selbsthasses mit unstrukturierten Texten banalster Intellektualität traktiert und vom Denken möglichst ferngehalten wurden:

    Westliche Zivilisation bedeutet(e), dass man in Gesetzen formulierte, was als gesellschaftsschädlich vernoten werden sollte. Und alles andere fiel unter Freiheit der persönlichen Lebensgestaltung, die niemanden ausser den beteiligten etwas anging.

    Nun haben Konservative diese Art von Freiheit ja schon immer misstrauisch beäugt. Alter Reaktionäre wie ich sowieso, zumindest dann, wenn sie sich auf andere als mich selbst bezog.

    Weshalb es mich wirklich freut, dass Linke heute exakt da angekommen sind, wo Deutschland einmal die fünfziger verlassen hat. Erst, wenn Prüderie, mangelnde Lebensfreude, die Negierung des biologischen Begehrensprogramms und die Verteufelung alles eventuell Ungesunden sich auf breiter Front durchgestzt hat, kann man wieder so richtig Spass haben. Zu dem trägt nämlich der Nervenkitzel des Verbotenen und Verruchten erheblich bei.

    Und da das heutige queer-feministische Verbotsprogramm auch mit den Vorstellungen der wachsenden Menge an „Jetzt sind sie eben da“ erfreuliche Schnittmengen aufweist, muss man Dons Artikel als letztes Aufbäumen von Menschen verstehen, die westliche Zivilisation begriffen haben. Das war immer nur eine Minderheit – und jetzt schrumpft sie halt wieder.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • @ Thorsten Haupts - Moderne Linke haben... nicht verstanden
      Lieber Thorsten Haupts,
      Was Sie über freiheitsfeindliche Linke und deren Schnittmengen mit den Muslimen schreiben trifft aus meiner Sicht weitgehend zu. Allerdings freut es mich überhaupt nicht. Der Gewinn an Nervenkitzel wiegt für mich den Freiheitsverlust nicht annähernd auf.
      Genießen wir das Leben und den heutigen Feiertag. Noch ist das möglich.


    • ¡Muchas gracias!,

      bei Gestatten drucke ich dieses aus und schleuse es als Flugblatt ins nächste Lehramtsseminar ein. Als Gegengewicht zu den dort neuerdings umlaufenden Proskriptionslisten.

      Es grüßt
      panna Kraweel

    • Meine Güte :-). Gewöhnen Sie sich dran. Bevor es uns beide wirklich persönlich
      trifft, sind wir vermutlich tot (soooo schnell geht´s mit gesellschaftlichen Entwicklungen denn doch nicht). Und wenn sich die nächsten Generationen ein bisschen Viktorianismus zurückwünscht – Mann, ich war immer der Auffassung, ein bisschen Doppelmoral ist gesellschaftlich verdammt nützlich. Passt wie gesagt auch prima zur Geistesverfassung unserer Bereicherungen und eh voila – das grüne Paradies ist erreicht.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • @Kraweel: Wenn Sie glauben, dass es was nutzt :-)
      Nur zu – ich poste bewusst unter Klarnamen, alle meine Texte sind (was mich angeht) automatisch Public Domain.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • @Haupts
      Danke für die Lizenz :-)

      A freili, wo kämma hi, würden wir immer nützliche Dinge tun. Reine Psychohygiene. Bin leider noch nicht abgebrüht genug und durch Sitzungen (man ist ja politisch) mit einstündiger Diskussion darüber, welche der zahlreichen genderkorrekten Schreibweisen denn jetzt in die Satzung soll (denn Unterstrich ist inkludierender als hartes Sternchen), zudem etwas erschlappt. *fächelt sich Luft zu*

      Sowas hier nervt halt (ist aber schon 1 Jahr her): https://genderini.wordpress.com/2016/11/11/statement-zu-prof-markus-egg-afd/


    • @Kraweel: das ist ja wieder so ein Pamphlet.
      Die AfD und ihre Mitglieder stehen für … Leistungsgesellschaft und sind deshalb jederzeit und überall abzulehnen, … und zu bekämpfen.
      Soso, Studentens wollen also für ihre Gesinnung bezahlt werden, nicht für ihre Leistung. Reichlich bigott.

    • Colorcraze, DER Sound ist uralt und mir liebevoll vertraut.
      Den kenne ich schon aus den Hochschulen Ende der achtziger :-). Und der ändert sich von selbst, sobald die ehemaligen Studenten zu Steuerzahlern werden.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Herr Haupts, diese Art von Studenten wird niemals Steuerzahler.
      Im Gegenteil bereiten die sich darauf vor, von echten Steuerzahlern ein Leben lang alimentiert zu werden.

    • @Deresschonimmerwusste:
      Erzählen Sie das mal dem Bekanntenkreis aus Hochschulzeiten, den ich einmal im Jahr treffe. Alle Linken aus diesem Kreis (von MSB Spartakus bis JuSos) haben selbstverständlich steuerpflichtige Jobs. Und nur einer davon (indirekt) staatlich alimentiert, der arbeitet für eine Partei.

      Also bin ich relativ zuversichtlich, dass auch eine neue Generation von Studenten sich einfügen wird. Und bis dahin dürfen sie gerne radikal sein und träumen – das ist das Vorrecht von Halberwachsenen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  18. Quäl Dich, Du...
    Fetischist??

    Ich denke ja, dass Sie auf metaphysischer Suche sind.
    Sauerstoffmangel bei – bevorzugt -stetigem Vorankommen ist da ein guter Trittstein, (uh, -pedale?) zur Erleuchtung. Dabei viel Erfolg und teilen Sie bitte weiter Ihre weltlichen Erkenntnisse.

  19. fake music
    ein trio und eine sonate ergeben noch lange keine „triosonate“.
    zu schuberts zeiten war die gattung triosonate bereits etwa fünfzig jahre mausetot. was also wird der don in seiner „klar definierten welt der kultur“ wohl gehört haben?

    • was gehört?
      D. 929 (op. 100) wohl ganz sicher !

    • Dechiffrieren....
      Am Montag ein „Gemälde“: die Wahlergebnisse, diesmal „Bunter“, da ergänzt um eine, respektive zwei Farben…
      Am Mittwoch die Triosonate“: zwei gleichberechtigte Oberstimmen über einem Grundbass…Schubert: als Frühromantiker….
      Orangensaft: Orange als Gegenspieler zu Blau…

      So lese ich das jedenfalls und finde es wunderschön…

    • Triosonate
      Vielen Dank, Haustierpräparator! Ich habe die Lektüre des Blogbeitrags nach den Worten „Triosonaten von Schubert“ abgebrochen.

  20. Massenbewusstsein
    Früher konnte man in seiner kleinen halbdunklen Nische seine kleinen Abweichungen von der impliziten moralischen Norm leben, heute in der gigantischen Öffentlichkeit des Netzes wird sich immer ein Schreihals finden, der sich über diese kleinen Fluchten aus der Wohlanständigkeit entrüstet und andere nachzieht, deren Ego die ausgestellte Tugendhaftigkeit gut tut.
    Das Resultat ist das öffentlich rechtliche Radio- und Fernsehprogramm, das so fad ist, dass sich leicht deviante Meinungen abseits in Filterblasen sammeln.

    Vielleicht ist die AfD auch ein Resultat unserer öffentlichen Tugend, dass sich dort unter höchst fragwürdiger Meinungsführerschaft das zusammenballt, was man „eigentlich“ nicht mehr sagen und denken darf.
    Man sieht es auch hier, wenn wieder 1000 Kommentare zum Thema Migration aufschlagen.

    Die Dynamik unseres Massenmedienbewusstseins ist genauso unvermeidlich wie das Wohlstandsgefälle zwischen den Kulturen; die Auswirkungen werden wie ein immer reissender werdender Fluss schicksalhaft über alle hereinbrechen.

    Bis dahin geniessen wir unsere kleinen Spleens und sind nett in unserer nächsten Umgebung, um freundliche Erlebnisse zu geniessen: viel Spass auf der Eroica!

    • die dunklen Ecken sind gar nicht so klein, gewisse Aspekte und Einstellungen werden so überhell beleuchtet und gefeiert, dass dagegen alles andere dunkel erscheint. Und die Hellugkeit brsucht man, damit alles überbelichtet ist und auch das Braun der Guten pastell erscheint.

  21. "eine Aktivistin an ihrem Rechner, und schreibt eine Anzeige"
    Und wieder so etwas, was bei mir nicht existent ist [eine Aktivistin],
    dafür aber das Leben angenehm macht.
    .
    .
    Tja. Und so haben sich die Frauen emanzipiert.
    Emanzipiert von ihrer Freiheit und sie jubeln noch darüber.
    Nicht [mehr] alle – das ist schon klar.
    Und es werden monatlich weniger.
    .
    .
    P.S.:
    Wieder einmal ein schöner Text vom Don.
    Er wirkt auf mich aber wie nutzlos weggeworfene Perlen.

    • Nein, es geht darum, denen zu zeigen, dass ich aus der Geschichte gelrnt habe und nicht vor dem neuen Braun kusche. Ich hatte das schon unter Strauss, damala habe ich mich gewehrt, und so geht das auch weiter. Parteien, die einen Maas und eine Schwesig haben, sind ja nicht umsonst für Männer unwählbar.

    • schon unter Strauss und jetzt weiter
      .
      Nun gut. Sie dürfen sich Ihr Leben ja so einrichten.

      Ich persönlich sehe es nicht als erstrebenswert an,
      sich mit in die Hüfte gestemmten Fäusten einer Lawine
      der Dummheit entgegenzustellen. Egal unter wem.
      Ich gehe eher ein paar Schritte zur Seite, warte bis die
      Lawine der Dummheit durch ist . . . und sehe dann nach,
      ob etwas, für mich brauchbares, übrig geblieben ist.
      Das empfinde ich als sehr viel entspannter.

    • @ nur mal so
      So unterscheiden sich die Menschen: Ihr „entspanntes Zur-Seite-Treten“, wenn Dogmen und Ideologien, Bigotterie und Religion, Dreistigkeit und Dirigismus herrschen – DA nennt es zurecht das Neue Braun – kann auch als Opportunismus, Duckmäusertun, Rückgratlosigkeit oder das uralte „Ich wasche meine Hände in Unschuld“ bezeichnet werden.

      Wer provilegiert lebt, mag das können. Die Mehrheit jedoch leidet unter den Folgen miserabler unfreier Lebensverhältnisse.

      Noch vor 15 Jahren war diese Haltung in D Standard in der Mittelschicht. Private affairs first, public affairs no way. Da war Politik etwas für Irre, Leute ohne Karriere im Beruf oder Fetischisten.

      Die Ergebnisse sehen wir, heute. Schauen alle gerade zu, was wohl noch übrig bleibt von Rechtstaat oder sozialer Marktwirtschaft.

      Ich finde es besser, immer auf die Seite des Bootes zu gehen, die sich aus dem Wasser hebt, wril der Mainstream gerade alle auf die andere Seite drückt, die sich bereits tief ins Wasser legt…

      Bewertungen gut oder schlecht sind zeit- und situationsabhängig. Moment iat braun in Milieus zu finden, die sich weigern, in den Spiegel zu blicken.

      Da kann man nicht zusehen. Zur Seite treten. Spätestens dann nicht, wenn man Kinder hat. Kinder – eigenständige Kinder – sind der unnachgiebigste Spiegel, den es gibt. Die Wenigsten blicken wirklich kritisch hinein.

    • Ist es Feigheit oder Weisheit?
      Das lässt sich wohl aber erst hinterher sauber beantworten.
      .
      .
      btw., @vonmicha
      Mein ‚Schritt zur Seite‘ waren schon ein paar
      Schritte mehr.
      Und natürlich nimmt man dann auch alles mit, was
      einem wichtig ist.

    • und um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen
      .
      Mit ‚einen Schritt‘ beiseite meine ich mehr, als nur
      im Kahn der besoffenen Affen [um bei Ihrem Bild zu bleiben]
      einen Schritt von links nach rechts / rechts nach links zu tun.

      Gemeint ist: den Kahn ganz zu verlassen.
      Ich persönlich nenne es: Raus aus diesem Irrenhaus.

  22. Die Freiheit ist am Schwinden , gemeinsam mit dem Land, das wir kannten ,
    .
    .
    .
    und das uns einmal gehört hat, bevor es usurpiert wurde von einer Truppe, die mit der Bevölkerungsmehrheit nichts gemein hat,

    und außer Volxerziehung, auch nichts im Sinn.

    Um dann verschenkt zu werden an befremdliche Fremde,
    die ihre Dankbarkeit a bissl ungewöhnlich ausdrücken,

    indem sie entweder Spenden an Lebensmitteln und gebrauchter Kleidung entsorgen,
    oder halt ein etwas herberes Balzverhalten, bis hin zum Mord, an den Tag legen.

    Ich möchte, mit widdewiddewitt- Anspielungen, nicht Astrid Lindgren Unrecht antun,

    die selbst eine Verteidigerin der Freiheit gegen den Prosseliese-Sozialismus in Schweden war ,

    und Maas’sche Freiheitsrestchen nicht gutgeheißen hätte.

    Sehr gut wieder heute der Artikel in der Basler Zeitung , von Jörg Barbarovsky , selber linken, bitte, aber lesenswert.

    Westfernsehen, halt.

    Leute, die die Realität negieren , wächst gerne links, so a Pflanzal ,

    und die Negation der Realität durch ALLE anderen erzwingen wollen,

    bringen uns nicht voran.

    Das Fitmachen für das Digitalzeitalter ist wichtig, wobei da durchaus Vorsicht, und ein Kompass, der den Menschen in den Mittelpunkt stellt,
    angezeigt ist.

    Aber das, und Diesel, und die blöden Elektroautos,

    sind, liebe FDPGRünInnen ,
    nicht die Dinge und Themen, die den Menschen auf den Nägeln brennen.

    Von 87% zu sprechen, ist Unsinn , unliebe Gutmenschen .

    Zur Wahl trat ein beispielloser Einheitsbrei an, der miteinander in JEDER Konstellation und Koalition kann,

    fast reibungsfrei, wenn es nur Platz am Trog gibt, den der Bürger füllen muß.

    Und das in einem nie gekannten Ausmaß, das wird man uns ganz jamaikanisch-korrekt mitteilen,

    warte, warte nur ein Weilchen !

    Wie ich vor der Wahl geschrieben habe , es kommt Merkel mit Irgendwas.

    Qed.

    Außer dem Brei trat an die AfD, die halt für viele unwählbar war, aus Gründen, die ich respektiere ,

    und die die unnötige FDP wieder in den BT gebracht haben.

    Mit diesen schlimmen Pöhsewichten wollen die Guten und Gerechten nicht zusammenarbeiten,

    keinen Dialog halten,

    genausowenig, wie mit dem Bürger.

    Die übrigen Angebote blieben erwartungsgemäß außen vor,

    darin kann man sich trefflich seine Hände in finsterer Unschuld waschen.

    Motto :

    Ist eh nix passiert, sie sind nicht drin.

    Auch OK, NOCH ist man in der Wahlzelle allein, und außer der NSA weiß keiner, was man da tut .

    Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz wird auch sicher von keiner Brei-Regierung gekippt, stellt es doch ein Machtinstrument wie die Zensur,

    die laut GG nicht stattfindet, dar.

    Da läßt sich tefflich selektiv das Unerwünschte, sprich, das Volk, stummschalten,

    während Pöbeleien und Ärgeres von links frei bleiben.

    Weil-Demokratie.

    Dieses Gesetz dürfte auch erst der Anfang sein,

    beim Abbau der Freiheiten, die wir hatten ,

    und ich bin schon pessimistisch-neugierig auf seine bestimmt deutlichen Auswirkungen.

    Was die sexuelle Freiheit angeht, soweit es nicht ein Ankömmling und sein ich-nehm-mir-was-ich-will tut,

    sind wir hinter die 70er und 80er, ja 90er zurückgefallen,

    wie weiland das wilde Berlin ab ’33 .

    Und auch das ist erst der Anfang.

    Kampflesben und jugendaffine Politschwule diktieren hinkünftig des Verhalten der heterosexuellen Mehrheit.

    Mögen diese Krüge bald brechen, und hoffentlich ohne zuviel Kollateralschäden !

    • Sie dürfen die BAZ hier schon linken.

    • mögliche Schäden
      Die Schäden bei der Korrektur der derzeitigen Lage werden heftig sein. Von den jetzt bereits entstandenen mal abgesehen.

      Es wird nicht ohne eine massive Gegenbewegung vonstatten gehen.

      Die Höhenmeter in der Toskana täten mir auch gut.

    • Sehr geehrter Otto, alles richtig hilft uns aber nicht weiter,
      um zum besseren (zurück) voran zu kommen.
      Da müssen wir anderes auffahren oder etwa nicht?
      Einfach mal den Stromstecker der NSA abschalten bzw. die Server mit den GEZ-Daten löschen…
      Von selbst zerbrechen diese Krüge nicht!
      Mal ehrlich, sehr viele Politiker gehörten in den Knast – oder die Reichsacht weiter betreiben wie derzeit versucht?
      Schaden endet immer beim Individum.

    • @ Moser
      Gut haben Sie die hingekriegt, Ihre Philippika zum Tag der deutschen Einheit.

      Und weil’s grad so schee is und Herr Steinmeier meint, wir sollten wieder lernen, einander zuzuhören, stelle ich seine Rede direkt unter Ihren Beitrag. Hier gibt’s ja die Mauern nicht, „hinter denen der eine vom anderen kaum noch etwas mitbekommt“.

      Unten als Zugabe und mit Dons Segen den Baberowski, der noch mal eine andere Sicht vertritt auf dieses Land an diesem Tag …

      http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Frank-Walter-Steinmeier/Reden/2017/10/171003-TdDE-Rede-Mainz.html

      https://bazonline.ch/ausland/mehr-demokratie-wagen/story/13011288

    • Jörg Baberowski
      https://bazonline.ch/ausland/mehr-demokratie-wagen/story/13011288 „… Die Wut, die sich in den sozialen Medien entlädt, ist in Wahrheit eine Revolte gegen die kulturelle Hegemonie einer Klasse, die niemand gewählt und deren Interpretationsangebote niemand verlangt hat. …“

    • Links
      Mir gefällt der BAZ Artikel deutlich besser als das vom BP. Vielleicht auch weil ein kluger Mann mal gesagt hat, „wer das nicht auf einer DIN4 Seite unterbekommt, hat seinen Gedanken nicht sortiert“. Diese Sonntagspredigten sind unerträglich.

      Rollen Sie mal zu schnell in eine Autobahnbaustelle hinein, dann trifft Sie der Zorn des Staates, flirten Sie etwas agressiv, bekommen Sie einen Flirtkurs für Zuwanderer an der VHS. Die betroffene Frau darf sehen, wie sie ihre Ängste wieder los wird und wird noch als Nazi beschimpft.
      Zum K….

    • Wenn man sieht, wie alle auf Abstand gehalten wurden und wie wenig Begegnungsraum
      zwischen Politikern und Volk in Mainz gelassen wurde (nur für Selfies und einen Händedruck?) – und das an einem Tag wie heute muss man erkennen, das nichts anders weiter gehen wird als bisher. Funkstille.
      Und sie brauchten 7400 um sich und ihren Auftritt vor dem Volk zu schützen. Und massenhaft Betonpoller und Barrieren.

    • @ Trojaner
      Bei der Lektüre des Artikels im Hauptblatt mußte ich an den 7. Oktober 1989 denken und an die abgeschottete Feierei von E. Honecker.
      Es ging nicht gut für ihn aus.

  23. Natur und Kultur
    Schon als Student fragte ich mich: Was an unserem Verhalten ist eigentlich Natur und was ist Kultur des Menschen? Ich denke letztlich, dass man die Natur des Menschen achten muss, damit eine höhere Kultur möglich ist.

    Ich meine damit: die Natur des Menschen hat in unterschiedlichen Lebensphasen unterschiedliche Bedürfnisse, die befriedigt werden müssen: Für uns alle grundlegend war und ist die umfassende liebevolle Versorgung des Neugeborenen und kleinen Kindes, die Beantwortung dessen Bindungstriebes durch eine zuverlässige und liebevolle Elternbindung. Das ist die Basis fürs Leben. Erst diese Basis ermöglicht uns überhaupt Mitgefühl zu haben und eine Gewissensfunktion auszubilden. Ich kenne Kinder und Jugendliche ohne diese Basis und sie sind ihr Leben lang labil, unsozial und zur Leistung unfähig.

    Natürlich ist der Mensch in seinem Denken und Handeln (mal mehr mal weniger) auch sehr von Trieben und Gefühlen bestimmt. Das kann destruktiv sein, aber auch wieder Kulturleistungen befördern.

    Im Erwachsenenalter gilt meines Erachtens generell: Bedürfnisbefriedigung ohne vorherige Anstrengung macht auf längere Zeit hin gesehen nicht glücklich, sondern unzufrieden und süchtig. Sicherlich auch etwas eine Frage des persönlichen Temperaments/Charakters. Man verfolge nur einmal die Geschichten von Lottomillionären: viele sind in ihrem Schlaraffenland unglücklich geworden. Und ähnlich könnte es vielen Menschen mit einem (zu hohen) bedingungslosen Grundeinkommen ergehen. Sicherlich gibt es auch intrinsisch extrem motivierte Menschen, die trotz eines ihnen zugefallenen Millionenvermögens aktiv und anstrengungsbereit bleiben. Ein grundlegender Unterschied wäre hier vor allem: habe ich mir mein großes Vermögen hart ERARBEITET oder ist es mir zugefallen.

    Ich denke, dass Arbeit und Freizeit, Anspannung und Entspannung (geistig wie auch körperlich) in einem guten Wechsel stattfinden sollten.

    Sich rund um die Uhr dauerhaft von Hefners Häschen betütteln zu lassen, dürfte deshalb schon bald auch nicht so richtig glücklich (sondern ggf. sexsüchtig) machen.

    • Das sind allenfalls Fluchten aus dem Alltag, der natürlich ganz anders ist. Darum geht es bei den Obsessionen. Es ist ja gerade nicht so, wie das manche Genderistinnen sehen, dass dauernd sexuelle Gewalt in der Luft liegt. Triebe werden anderweitig und ausserhalb der Norm kanalsiert. Der Rest ist dann wieder ganz normal, mehr oder weniger. Nur bei PPsychopathen ist es anders.

    • Ganz einfach
      „Natur“ ist die nackte Tatsache.
      „Kultur“ ist die aufreizend gekleidete Tatsache.

  24. Prodesse et delectare - es möge nützen und erfreuen!
    das war immer Anspruch klassischen Theaters. Die an sich schon krankhafte Unterscheidung zwischen E(rnst) und U(nterhaltung) ist eine Schöpfung der Moderne. Im heute kaum noch erreichten Idealfall geht beides eine harmonische Synthese ein.

    Heute gibt es nur Extreme: gehirnamputierten Dschungeltrash für Sonderschulabsolventen, pseudointellektuellen Edelkitsch wie Lindenstraße oder Tatort für das Lehrerehepaar (beide mit 3-Minus Examen), etwas (aber auch nur leicht) höherwertigen Betroffenheitsquark für den Halbgebildeten, der zugegebenermaßen wenigstens Anstrengungen unternimmt den Status des Dreiviertelgebildeten zu erreichen.

    Im Mutterkutter wird gerade ein Interview mit Sean Penn gebracht, diesem unerträglichen Vorläufer des moralisierenden Belehrungskinos, dem do-gooder Hollywoods, der mit seiner Heilspredigermentalität regelmäßig schlechte Filme zustande brachte (die ganze Generationen seriöser Filmkritiker immer wieder auf die Barrikaden trieb), deren Verriss so regelmäßig erfolgte wie die Abfolge der Wochentage. Verquast-verstiegener, pseudointellektueller Betroffenheitskitsch übelster Machart. Es ist weit anregender, interessanter, lehrreicher und kurzweiliger einem Kühlschrank beim Abtauen zuzusehen.

    Echte Kunst geht anders. Man nehme Shakespeare-Dramen: Nicht überlang, immer mit fetziger, knackiger Action, erreichten sie zu ihrer Zeit ein Massenpublikum, das (in Ermangelung heute bestehender, aber oft zu Kitsch missbrauchter Medien [s.o.] wie Film, etc.) in sein Globe-Theater strömte um dort Spaß und Spannung zu erleben. Seine Komödien und Tragödien waren (und sind!) gleichermaßen anregend, kurzweilig, niemals belehrend aber immer lehrreich, eben im Sinne des „prodesse et delectare“. Die Leute WOLLTEN das sehen, keiner musste sie dazu zwingen. Die Zwanghaftigkeit kam erst in der Moderne.

    Ein anderer alter weißer Mann, unser aller Goethe hat in seinem Faust nichts weniger als die Noblesse der edlen Einfachheit und des sinnlichen Erlebens beschworen: Faust, der durch und durch Gebildete, der in vorgerücktem Alter erkennt, dass er über seinen nachhaltigen Bildungsbemühungen den sinnlichen Teil des Lebens verpasst hat will einen Teil davon nachholen. Er ist verzaubert vom Reiz des Trivialen, was der halbgebildete Wagner natürlich in keinster Weise verstehen kann. Dieser will nur (in derselben Weise wie das Zerrbild des „autodidacte“ in Sartres „Nausée“) auf Papageienart möglichst viel totes Wissen anhäufen (denn Herzensbildung ist ihm fremd) um andere damit zu beeindrucken.

    Und damit kommen wir zur zeitgenössischen Gesellschaft. Der Wissensbürokrat Wagner diente ganzen Generationen als pädagogische Vorlage, die Lehrer sind zumeist nach seinem Muster gestrickt, und sie multiplizieren ihren Uncharakter, indem sie ihn an unfertige Schüler weitergeben. Wagner steht für Halb- bis Dreiviertelbildung, für oberflächliches Wissen, das den ganzheitlichen Aspekt nicht berücksichtigt und daher auch nicht zu echter, nicht zu Herzensbildung führen kann. Diese wird den sinnlichen Aspekt niemals ausschließen, sie wird ihm den gebührenden Platz einräumen wollen.

    Somit ist auch gegen Hugh Hefner eigentlich nichts zu sagen. Die Hybris unserer kopf- und seelenlosen Zeit zeigt sich nicht zuletzt darin, dass man sich in Sackgassen wie den Feminismus verrannt hat. Eine menschenfeindliche (sowohl männer- als auch frauenhassende) Ideologie, die sich anmaßt über 2 Jahrtausende menschlicher Kultur niederreißen und einem Rollback unterziehen zu wollen, die nur auf besinnungslosen Hass (und damit auf Sand) gebaut ist und die letztendlich scheitern muss. Die Menschheit will nicht in einer von Amazonen und Xanthippen geschaffenen Sackgasse enden. Und selbst noch so viele Feministinnen (und die ihnen unterworfenen, heute zahlreichen Pantoffelhelden und Eunuchen) oder politisch korrekte Satansanbeter werden es nicht erreichen alte weiße Männer wie Shakespeare oder Goethe auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen. Denn was die geschaffen haben ist zeitlos, und Zeitlosigkeit setzt sich durch.

    Mal eine ganz andere Frage (an DON, den vermutlich Herzensgebildeten), die aber mit dem oben Entwickelten natürlich zusammenhängt: die exit polls, also die letzten Umfragen vor Schließung der Wahllokale, ergaben am 24.09. eine Tendenz, die die Grünen bei um die 5% sah. Mir ist das alles nicht geheuer (und schwer zu schlucken): wie haben die am Ende so viel erreicht? Besteht die Möglichkeit eines Wahlbetrugs? Kann man da mal recherchieren? Wäre doch eine Sensation wenn man da was aufdeckt. Und es wäre die ultimative Stütze der Gesellschaft, wenn man die fernhalten könnte aus Parlament und auch Regierung.

    Aber auch dieser grüne Auswuchs einer blechernen Zeit wird vergehen. Bis dahin kann man sich ja trösten mit echten Werten.

    • so viel faken, dass das Ergebnis so gut wird, kann man m.E, nicht. In der Realität ist ves vielen peinlich, sich zu den Grünen zu bekennen.

    • Ich teile Ihren Zweifel!
      Ich habe ebenfalls große Zweifel, ob da alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Zumal wenn ich mir vergegenwärtige, was für ungeduschte Langhaarschmuddel da bei mir im Wahlkreis als Helfer tätig waren…
      Die Erklärung des Dons erscheint mir nachgerade absurd, zeigt doch wohl keine andere Wählergruppe einen derart impertinenten Moralstolz, wie die der Grünen. Diese Leute binden JEDEM auf die Nase, was sie da tolles gewählt haben. Ob man das hören will oder nicht.

    • @Red Baron: Wahlfälschungsverdacht
      Von Wahlbetrug würde ich nicht ausgehen.
      In den Städten wählt die Bevölkerung sehr gerne „Grüne“, da dort die Umwelt- und Stadtentwicklungsprobleme sehr offensichtlich sind.
      Der globale Klimawandel kann auch so manchen grünen Wechselwähler hervorbringen, es liegt einiges im Argen in unserer Umwelt, und da fühlen sich viele von den Grünen am besten vertreten.

      Selbstverständlich können Sie abends ab 18:00 Uhr den Auszählvorgang in jedem Wahllokal Ihrer Wahl verfolgen. Das ist ihr gutes Recht als Bürger.

      Das Wahlsystem ist sehr durchdacht und sehr perfekt. Es bietet aus meiner Sicht keine Möglichkeit zu einem Betrug.

      Sie sollten einfach mal bei einer Auszählung zugucken oder sich selbst freiwillig als Wahlhelfer für die nächste Wahl bei der lokalen Wahlbehörde anbieten. Die sind meist froh über jeden Helfer.

    • Wahlergebnisse nach Stadt/Land und/oder nach Altersgruppen recherchieren
      Danach klart die grüne Gesamtergebniswolke etwas auf. Zudem hörte man hie und da (Medienflurfunk quasi), daß gesellschaftspolitisch gesehen vorwiegend helldeutsch eingestellte Mentoren vorne an den grünen Kreide-Tafeln „ihre“ jew. wahlberechtigten Gymnasiasten* das Erstwählervotum besonders ausgiebig erläutert haben… oderso.
      Trug anscheinend Früchte.

    • @ Black Blacky, Kurt Gnadenbrotler
      @Black Blacky: ja, das ist auch das was ich vermute. Ich war selbst mal Lehrer und weiß wo der Wind da her pfeift. Eine Schande. Ich war morgens um kurz nach acht im Wahllokal. Da fiel mir auf, wie viele der gymnasialen Streberrotznasen dort schon rumliefen. Ungewöhnlich früh, sonst sind die um die Zeit doch noch alle zuhause bei Mutti.

      @ Kurt Gnadenbrotler: wie, es gibt Leute, die sich in ökologischer Hinsicht von den Grünen etwas versprechen? Ausgerechnet von denen, zum Lachen. Die sind doch das naturfernste was man sich denken kann. Schon seit Jahren fällt mir auf, dass bestimmte Tierarten bei uns immer seltener werden bzw. gar nicht mehr vorkommen. Maikäfer, in meiner Kindheit noch massenhaft vorhanden-heute 0,0. Eidechsen: in meiner Kindheit an jedem Haus (auf dem Land zumindest, in Frankreich [Elsass] gibt es offensichtlich auch heute noch viele) ebenso massenhaft, in diesem Jahr (obwohl ich viel draußen war) eine einzige. Schwalben und Mauersegler werden auch immer seltener. Und all das trotz der großen grünen Töne, die gespuckt werden. Aber die Grünärsche müssen sich ja mit Zeugs wie Inklusion, Massenmigration, etc. befassen, da bleibt für Natur keine Zeit.

      Eine bittere Pille, dass diese Pharisäer nicht nur ins Parlament wieder reingekommen sind, sondern jetzt vermutlich noch mit in der Regierung sitzen.

      Naja, was regt man sich auf, die können mich alle…

    • Naja, immerhin ist der wieder angesiedelte Wolf bald mitsamt seinen vielen sich
      daraus ergebenden Rudeln hoffentlich nur in aller Munde.
      Das wär es dann, zusätzlich zum Flaschenpfand, was wir zu verdanken haben. Ach, vielleicht noch die Biber.

    • @ Gast
      Tjaja, der Wolf. Da haben sich die grünen Stubenhocker, die das ganze Jahr nicht hinterm Ofen vor- bzw. aus der Stadt rauskommen mal wieder als große Naturburschen gerieren wollen, indem sie den wieder angesiedelt haben. Und angeblich soll er ja harmlos sein. Ich würde mich selbst schon mit Fug und Recht als Naturburschen sehen (jedenfalls mehr als diese grünen Muttersöhnchen), bin aber nicht scharf drauf einem zu begegnen. Sollte mal einer in der Nähe sein hoffe ich dass ein Grünenwähler ihm zuerst begegnet. Und dass die den Bauern das Vieh reißen interessiert natürlich unsere grünen Profilneurotiker auch nicht, die für ihr gefaktes Image das Leben anderer aufs Spiel setzen.

      Was den Biber angeht habe ich auch konkrete Erfahrungen in letzter Zeit. Ich habe im Wald in der Nähe eines Wassers eine Liegestelle wo ich mich gern sonne. Dort in der Nähe sind jetzt wieder Biber. Nichts dagegen, die Viecher sind ja harmlos. Etwas ärgerlich manchmal, weil:
      -vor allem im Wasser hinterlassen sie eine Menge golfballgroßer Kotballen.
      -es liegen verschiedentlich kaputtgebissene und abgenagte Teile von Bäumen herum.
      -an meiner Liegestelle hat er offensichtlich meine Witterung aufgenommen, was ihn wohl dazu bewogen hat sein Revier dort zu markieren. Und das tut er mit einem markanten Duftstoff namens „Bibergeil“.
      Ich habe eine Liegematte, von der das Zeug kaum noch runter zu kriegen ist. Aber angeblich soll es ja sogar gesund sein, wird in den USA als Nahrungsergänzungsmittel angeboten und bei uns in der Pharmabranche verwendet. Es gilt auch als Aphrodisiakum. Ich frage mich allerdings, ob das auf die abgestumpften Nasen der frigiden Feminanzen (die ja wie ihre grünen Gesinnungsbrüder nicht hinterm Ofen vorkommen) noch wirkt.

      Aber in der Natur findet man ja noch Trost.

    • Kurze Erklärung zum Wechsel des Pseudonyms
      Nur für potenzielle Fans von „Harry Charles“ (falls Ihr euch gefragt habt wo ich abgeblieben bin): bis zur Wahl habe ich hier im Blog unter diesem Pseudonym geschrieben.
      Der Wechsel zu „Red Baron“ soll natürlich keine martialischen Tendenzen ausdrücken. Es ist nur so, dass ich vor der Wahl etwas vollmundig erklärt hatte ich würde das Land verlassen (was leider gar nicht so einfach ist) falls Mutti wieder gewählt würde. Damit hatte ich mich aber zähneknirschend schon abgefunden. Ich wollte halt nicht unglaubwürdig erscheinen, daher der Wechsel.

      Was mich aber dann echt umgehauen hat war das leider viel zu gute Abschneiden der Grünen (wie konnte sowas denn nur passieren?). Das musste ich echt erst einmal verdauen.

      Wenn also keiner etwas dagegen hat in Zukunft wieder als „Harry Charles“ (Markenzeichen sollte man nicht ändern, oder?).

      In jedem Fall viele Grüße an alle, die auf meiner Wellenlänge sind!

    • Ich meine Niedersachsen gibt Wölfe zum Abschuss frei
      Es ist m.E. ein völlig blödsinniges Experiment, Wölfe bei uns wieder anzusiedeln. Da fehlt nur noch Bruno, aber bei den Grünen muss man sogar damit rechnen.
      Und auch Biber richten mehr Schaden an, als dass sie der Kultur-Landschaften nützen, irgendwann kommen Bibermützen wieder in Mode.

      Ich wäre dafür, Grüne auszuwildern, weit weg jeglicher Zivilisation.

    • Titel eingeben
      @red baron

      Nur mal so aus Interesse: Wie würden Sie reagieren, wenn die SZ oder die Zeit Afd-Wähler als Streberrotznasen bezeichnen würde? Würden Sie (nicht zu unrecht) vl Zeter und Mordio schreien ? Von Ausgrenzung und Wählerbeleidigung durch düstere Mainstream-Diktatoren schwadronieren? Falls ja, verstehen Sie, warum diese Doppelmoral sie ziemlich unglaubwürdig macht?

    • @ Simon, @ Gast
      @Simon: Ich wäre dafür, Grüne auszuwildern, weit weg jeglicher Zivilisation.

      Da wäre ich auch dafür. Je nachdem wie man Zivilisation definiert sind sie jetzt da auch schon weit weg von. Eine Alternative wäre sie an DEN Universitäten unterzubringen wo es Genderlehrstühle gibt. In der Natur will ich sie nicht sehen.

      @Gast: Sie kriegen wohl nicht viel mit, wie? Was heißt denn hier „…wie WÜRDEN Sie reagieren WENN…“? Die Medien SIND doch schon jetzt mit nichts anderem beschäftigt als die AfD und ihre Wähler auf die übelste Weise zu diffamieren und zu beschimpfen. Ein Respektieren des Wählerwillens und des Umstands, dass etwa jeder 6. Wahlberechtigte die AfD gewählt hat (und sie dadurch auf Anhieb die drittstärkste Partei im Bundestag wurde) ist da wohl kaum zu erkennen. Diese Haltung ist nicht nur Realitätsverweigerung gröbsten Ausmaßes, sie ist auch voller Zynismus und Verachtung gegenüber Mitbürgern. Pfui, kann ich da nur sagen.

      Ob Print oder eine dieser debilen Muttitratschshows, im Vergleich zu dem was dort teilweise in Bezug auf die AfD geäußert wird ist sowas wie „Streberrotznase“ doch fast schon eine Empfehlung.

    • Die Wahlergebnisse der Grünen....
      waren schon immer anders als vorhergesagt, alte Statistikerweisheit. Hieß es jetzt auch wieder im Fernsehen, im Vorfeld des Bundestagswahl.

      Ich kann mich in früheren Wahlen schon an einige Überraschungen erinnern, als die Grünen deutlich schwächer oder stärker als gedacht abschnitten.

      Von Wahlbetrug zu sprechen, halte ich (Verzeihung!) für neidisches Wunschdenken.

  25. Der Satz der Woche:
    „das Braun der Guten pastell erscheint“.
    Danke, Don, es so auf den Punkt zu bringen. Leider werden die Gutmenschen es nicht bemerken, dass sie die Faschisten sind. Oder, wie immer, erst hinterher, wenn es für die Anderen zu spät ist und die Lager wieder befüllt wurden …
    Die Art und Weise, wie Linksgrün inzwischen die Gesellschaft zu dominieren versucht, ist nichts anderes als reinster Faschismus. Gemessen am Wählerwillen wedelt hier freilich der Schwanz mit dem Hund. Die Merkel-Diktatur, die zwecks reinen Machterhalts die Wünsche ihrer zehnprozentigen Unterstützer aufsaugt und realisiert, trägt die Schuld an der Abschaffung der Freiheit.

  26. Werbung
    Ich frage mich, wie man für Unterwäsche (auch für Männer) oder Badebekleidung anders als leichtbekleidet Werbung machen kann.

    • Die Grünen könnten ja eine diverse Burka mit Löchern erfinden.

    • Burka für Männer
      Gibt’s doch längst und ganz nach DAs Vorschlag mit einem Haufen Löcher, d. h. eher nur Loch mit ein bisschen was drum rum …

      http://i1.mirror.co.uk/incoming/article838461.ece/ALTERNATES/s615b/Borat

    • @DA
      Was denn? Könnten?

      Sie stricken doch seit Jahren an der inklusiven Burka für alle – ohne Löcher drin, durch man entkommen könnte.

      Ehrlicherweise lebe ich schon immer irgendwie „grün“, im Privaten. Und ich hatte nie Probleme mit – Ausländern. Das alte Wort. Oder eben: Weltbewohnern.

      Nur zwei Dinge stören mich: wenn ich das Gefühl habe, selbst nicht respektiert zu werden in meiner Heimat. Und wenn Dreistigkeit und Verlogenheit ausgelebt werden.

      Und davon sehe ich nun täglich beim Pendeln durch den Hamburger Hbf mehr als nur Einzelne, bei denen ich das Gefühl habe, verachtet bzw. benutzt zu werden. Männern wie Frauen.

      Und es begann an dem Abend, dieses klare Gefühl, als tausende von Deutschtürken im Berliner Olympiastadion Özil ausbuhten, weil er im Nationalmannschaftsspiel gegen die Türkei nicht für die Türkei, sondern den DFB auflief.

      Siehe oben: es enthielt genau die beiden Dinge, die ich im Interkulturellen Miteinander schlicht – niemals akzeptieren werde. Nur ein Gefühl?

      Ich möchte nicht von Inklusion reden müssen im Zusammenhang mit Leuten, denen ich schlicht egal bin. Frau Özoguz hat es ja nur auf den Punkt gebracht: deutsch ist regionale Vielfalt. Richtig. Aber das damit zu verbinden, dass sie mich wie die Tausenden im Stadion damals Özil auspfeift quasi, das ist respektlos, unempathisch und – inakzeptabel.

      Solange sie im Amt ist, kann Steinmeier lamentieren, was er will. Er will nur, dass ich das Gefühl des Nicht-Respektiert-werdens als mein privates Problem ansehe, mich behandeln lasse und andernfalls bitte aus der öffentlichen Diskussion verschwinde, wenn dies Kritik an Frau Özoguz bedeuten würde?

      Na gut, dann nehme ich den BP beim Wort: sie oder ich. Er muss sich entscheiden. Das liegt aber nicht an mir – oder habe ich Sahin ausgepfiffen, der für die Türkei auflief?

      Nie im Leben wäre ich auf diesen Gedanken gekommen. Solch ein Gefühl kann ich mir gar nicht vorstellen, ihn respektlos auszupfeifen für eine völlig persönliche Entscheidung, mit der er sich wohl fühlt.

      Aber ich bin nun der Ausgrenzende!
      Das ist die Lüge, die mich motiviert, diese Lügen nicht durchgehen zu lassen. Und ich kann dabei über Grüne Burkas einfach nicht mehr lachen.

      Jede Frau, die sich wem auch immer freiwillig unterwirft – bitte sehr! Ich aber habe meine Meinung dazu und diese – mögen sie noch bringen, was da komme – lasse ich mir nicht verbieten öffentlich zu äußern.

      Und es ist nicht einmal eine negative Meinung. Aber eine klare – die eine Grenze zieht, ab der ich mich nicht mehr respektiert fühle.

      Und genau diese Grenze wollen alle Schönredner und grüne InkludiererInnen respektlos negieren, löschen, verbieten.

      Die Fakten aber sind nie zu löschen. Wir sehen sie an den Grundschulen.

    • Basam Tibi unterstützt Sie und sagt ähnliches - nur halt nicht in der deutschen Presse
      https://bazonline.ch/ausland/europa/diese-maenner-denken-deutsche-frauen-sind-schlampen/story/22916308

      Viele verachten uns. Viele mögen unsere Art zu leben nicht. Und viele zeigen es überdeutlich. Und nehmen dennoch, was sie kriegen.

  27. Das Fleisch ist willig, aber der Geist ist schwach
    „Dogs look up to us. Cats look down on us. Pigs treat us as equals“
    (Churchill)

    Schöne Hommage an die Freiheit (der Geschlechter), Hugh Hefner, die erlebbare Körperlichkeit, das Fest des Lebens, die italienische Lebenskunst und Radlerleidenschaft, die Toscana und die Menschen dort.
    Kaum schwingt man sich aufs Rad, sind all die geistig Gepiercten, Tätowierten und auf andere Weise Gezwackten weit weg, rasch abnehmendes Hintergrundrauschen. Schöne Vorstellung eigentlich: ein paar Tage Stromausfall und das ganze Netz-Aktivistinnen-Gespinst löst sich in nichts auf.

    Im Zusammenhang mit der Zerstörung alter Ordnungen und der Überwindung von Prüderie darf vielleicht kurz auch an Freud erinnert werden, an einen Mann, von dem jede Jungfeministin bereits in der Frühphase ihrer verqueren Indoktrination erfährt, dass sie seine Werke nicht zu lesen brauche. Vorzensur als Aufnahmeopfer und freiwillig geleisteter Verzicht auf die geistige Auseinandersetzung mit unliebsamen Denkern stehen am Beginn so mancher feministischen Karriere. Gut umgekehrt, dass man als Mann nicht genötigt ist, sich Judith Butler mit Hasenohren vorzustellen.

    Bin mal gespannt auf das erste NetzDG-Verfahren. Ob bildliche Darstellungen von radelnden, alten weißen Männern in engen Trikots die Anzeigehürde reißen?

    • Na, man wird sich vor dem Verfassungsgericht treffen und Maas krigt dann was auf die Mütze. Passt doch zur SED-Nachfolgepartei,

    • Verfassungsgericht
      Ich bin mir da nicht mehr sicher. Anderswo in der EU sieht man das NetzDG ja schon als richtungsweisend. Da sieht man gleich, wie ernst das mit der freien und demokratischen EU gemeint war.

  28. Titel eingeben
    „Ich verstehe nicht, wie man in so einer Zeit der neuen geistigen Prüderie und Gedankenunfreiheit beim Tode von Hugh Hefner Zufriedenheit ausdrücken kann.“

    Weil sie das genauso wollen, die Prüderie und die Gedankenunfreiheit und die damit verbundene Möglichkeit der Beaufsichtigung des Nachbarn. Weil es ihnen Sicherheit gibt. Weil sie, wie früher die Calvinisten mit den großen Fenstern in Amsterdam, sicher sein wollen, dass wenigstens der Nachbar auch keinen Spaß mit seines Nächsten Weib auf dem Teppich hat, wenn sie selbst schon keinen haben dürfen. (Abgesehen davon halte ich Hefner für einen Widerling, was mir aber noch nicht das Recht gibt, sein Ableben zu bejubeln.)

    • Ach naja, widerling, er war halt Pressemensch. Da würde ich, siehe Don Alphonso, keine hohen Massstäbe anlegen.

  29. Die Fotos aus Las Vegas ...
    … zeigen zwei auseinanderliegende Hotelzimmer mit geborstenen Fenstern. Also hätte sich der Einzeltäter auch noch zwischen zwei Zimmern desselben Stockwerks hin- und herbewegt? Abgesehen davon, die Schussfrequenz ist für einen Einzeltäter tatsächlich reichlich absurd.

    • Schußfrequenz
      Ein AR15 verschießt bis zu 800 Schuss pro Minute.
      Wenn der Schütze sich nicht vorher umgebracht hätte, hätte er bis zum Eintreffen der Polizei noch weit mehr Menschen ermorden können.
      Oder anders herum: zwei oder mehr Täter hätten ein noch furchtbares Blutbad anrichten können.

    • Tip
      Googeln Sie mal „Texas Tower Sniper“. Der konnte 1960 schon fast das Gleiche. Da ist der hier eher ein „Copy Killer“.

  30. General Outing Time
    O.K., dann oute ich mich auch:

    ich bin ein cis-heteronormativer Seriensexist, alter weisser Mann und Wiederholungstäter aus innerster Überzeugung (und ich liebe es).
    Mein Wahlspruch:
    Ich habe keine Probleme mit perversen Phantasien
    (ich geniesse sie).

    Aber: Wenn mir im Oberstübchen ein einziges Bild von C. Roth in Strapsen in die Quere kommen würde, wäre ich sofort beim Psychiater. Irgendwo muss alles seine Grenzen haben.


    • „Denken Sie nicht an einen weißen Elephanten!“ – Hoppala, schon passiert.

    • Für jemanden, der Perverionen liebt,
      haben Sie aber ziemlich engstirnige Grenzen. Also, ich könnte mir ja auch vorstellen (zensiert).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  31. Titel eingeben
    Obsessed with fetishes
    Don, Sie haben Fetisch seht oft geschrieben und nicht einmal so, wie ich den Begriff kenne.

    In nuce: Schöne Frauen in schönen Schuhen gefallen mir noch besser.
    Da mir schöne Frauen ohne Schuhe auch gefallen und Schuhe ohne Frauen nichts sagen, habe ich kein Schuhfetisch.
    Ihnen gefallen Frauen auch ohne Musik/Lycra/Rädern – ergo haben Sie keinen Fetisch.

  32. Bildungs-und Informationsauftrag = Hoher Unterhaltungswert
    Eines muss man zugeben: Wie sich eine ZDF-heuteplus-Nachrichtenableserin wie Eva-Maria Lemke in den letzen zwei Tagen um Kopf und Kragen getwittert hat, das hatte schon was.
    Zählt das zwitschern unter ZDF-Logo eigentlich zur gebührenfinanzierten Arbeitszeit? Weiß man da Näheres?

    • Das ist eine spannende Frage.

    • Yep, das war irrsinnig komisch.
      Wie eine sich als Journalistin ausgebende Volkserzieherin mit wenig Hirn, noch weniger Lebenserfahrung und keiner Ahnung von gar nichts darauf bestand, Journalisten dürften Bürger nicht einfach so reden lassen, sondern müssten das einordnen und bewerten.

      Hohe Schule unfreiwilliger Komik. Nicht dass Frau Lemke genügend Gehirn hätte, das zu erkennen …

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  33. Titel eingeben
    Sehr interessanter Artikel in der Basler Zeitung, auf den Otto Moser hinweist. Das dort beschriebene Millieu sollte man zerschlagen, in dem man sich auf bewährte Werkzeuge aus der Bekämpfung des Millitarismus und der Frauenförderung zurückgreift:

    – Beschäftigung nur für maximal 12 Jahre beim Staat oder bei staatsnahen Betrieben. Analog zu den maximal 12 Jahren als Zeitsoldat beim Bund.

    – Bei „gleicher“ Eignung werden Kinder aus nicht-Beamten-Haushalten und nicht-ÖD-Haushalten bevorzugt eingestellt. Analog zur Gleichstellungspraxis bei den Frauen.

  34. Der Mensch muss spielen dürfen
    mit Sprache , im Dirndl, mit pinken Häschen, Schach und meinetwegen und vielleicht auch zu aller erst mit sich selbst.
    Wer das verbieten will, verbietet Leben, verbietet Freiheit.
    Wie lange haben wir die noch ?
    Zum Tag der Deutschen Einheit eine gewichtige Frage.
    Wer genau zuhört, kann den Sound der Unfreiheit schrill hören. Das hat Pegida entstehen lassen.
    Den Sound kennt man im Osten besser.
    Manche wollen keine Freiheit, sie wollen Macht.
    Sie spielen sich auf u manchmal so sehr, dass soe sogar Gesetze durchbringen.
    Herr Brüderle fällt mir ein u vor ein paar Tagen eine Journalistin in der ZON, die sich ihr vergsngenes Spiel im Dirndl nicht verzieh…moderne Selbstgeißelung.
    In Saudi gibt es laut NZZ heute wg herrschendem Spielverbot Probleme mit der Frage , wie kann man Geld nach dem Öl verdienen.
    Unterhaltungsindustrie nach Marke Six Flag verträgt sich nicht mit der Religionspolizei…der ÖR ist unsere.

  35. Von Austrasia nach Lothringen
    „Unser freiheitlich demokratischer Rechtsstaat ist so stark,dass ihn niemand einfach so zerstören kann.Weder von außen noch von innen.Wenn das jemand vorhaben sollte,wird er scheitern.“
    faz.net vom Tage:“Schäuble hält Obergrenze für überflüssig“
    „Er“,der scheitern wird,ein Gestriger.Zerstören wollen?Die Frage ist der Zufall.(Schäubles Lawine) Wir führen,herrliche Zeiten,usw.
    Oberberiff Fetischismus.

  36. Titel eingeben
    Lieber Don,

    Ihnen eine tolle, pannenfreie Tour.

    “ Lass dich nicht unterkriegen.
    Sei frech und wild und wunderbar ! “

    Astrid Lindgren

    • Danke!

    • Nicht?
      Ich dachte, die Tour sei schon gelaufen.

    • Tour schon gelaufen
      Aber so ist das hier eben, alle kommen zusammen, und am Sonntag fährt jeder sein eigenes Rennen gegen die weissen, staubigen Strassen, und ist auf seinem eigenen Rad die Quelle des Glücks oder des Versagens.

      Herr Oberländer,

      Ich habe den Absatz so verstanden, dass das Rennen am kommenden Wochenende stattfindet und somit noch ein weiterer Artikel zu erwarten ist. Hoffentlich mit vielen Anekdoten rund um die Veranstaltung und dem einsamen Kampf mit dem inneren Schweinehund.


  37. Was schwärmen hier alle von Plüschhäschenohren?? Und ich ahnungsloses Ding dachte immer, das Hauptfaszinosum sei der rückwärtige Puschel. (Indiz: Bridget Jones, erster Teil)

    Erinnre mich, dass in meiner Schulzeit der Bunny im Profil (der gezeichnete Hase mit Fliege) fashionabel war.

    • Das würde jetzt zu weit führen. Ich privat finde ja Brillen sehr schick.

    • und die vorne hasenohrgleich aufgestellten Käppchen
      und die Puschelhäschen*innen Öhrchchen im Text oftmals erwähnt, haben mich doch während meines Spaziergangs heute Nachmittag, natürlich in Begleitung meines alten Dackels, um das Klischee des Rentners zu vervollkommnen, zum herzhaften Lachen veranlasst. Ich traf eine sehr nette junge Frau mit Brille und Ihrem Kind.
      Ja, sicher, bestimmt! Die Brille wars, das Hasenfahrad. Meine Grossmutter nannte es immer so. Und das Kinderfahrrad sah ich in irgendeinem Blog von Ihnen vor längerer Zeit. Sie mögen Kinder.
      Und dann, natürlich, aber klar, wusste ich das mit den Öhrchen wieder.
      Dies alles ist schwer OT, ich weiss und würde zu weit führen..

      Danke für den feinen Text
      und Beste Grüsse zu Ihnen

      P.S.:
      einen Schreibfehler habe ich auch noch gefunden: Die Aktivistinnen im Grauen Berlin.


    • :)

      Damit sind Sie näher am Norden, als Sie es vielleicht wünschen: Im echten Norden bewohnen die Brillen sogar ein echtes Schloss, nämlich das von Plön (heute Augenoptiker-Akademie). Mit Rokoko-Interieur! (Wir haben auch Rokoko, wenn man die misslungenen Hände auf den Gottorfer Porträts beiseitelässt.)


    • Ist „Faszinosum“ schon wieder erlaubt?

    • @schonalthalt
      Das Grauen

      passt schon, in diesem Falle als Substantiv (der Schrecken, der Horror) gebraucht und nicht als Adjektiv der farblichen Erscheinung:-)))

      Verzeihen Sie bitte die Klugschei….erei

  38. divers und frei contra Zensur
    Es gab eine Zeit, da bekamen 10 kleine Negerlein von Jim Knopf einen Negerkuss. Alle 11 wurden von klugen Politikern und lieben Menschen des Landes verwiesen.

    Solange ich es noch darf, gönne ich dann halt ein Gläschen Barbera di Alba mit etwas Coppa und Formaggio Nostrano di Crodo am größeren norditalienischen See.
    Ich alter Fetischist ich schlimmer

    Suum cuique !!!

    • Bei der Zeit vwürde sie jetzt die Zensur treffen.

    • DIE ZEIT
      Die Zensur der ZEIT traf mich einst, …wegen eines sehr kurzen Zitates (2 Worte: „dusslige Gräfin“) aus den Memoiren eines nicht unbekannten langjährigen Mitarbeiters dieses Wochenblattes.

    • Titel eingeben
      Ja, und in Schweden würde man die Bücher verbrennen.

      Aber das schaffen wir hier auch bald

    • Titel eingeben
      @don alphonso

      Meiner Erfahrung nach geht es in Diskussionsforen der Zeit oft ziemlich ruppig um nicht zu sagen journalisten-/politikerfeindlich zu – die Zensur ist meiner Meinung also entweder grandios blind oder doch nicht ganz so schlimm

    • Das hängt da ganz vom Zensor ab. Ich würde da nicht schreiben.

  39. Schöne Fluchten, Träume und die harte Realität
    Ein schöner Beitrag mit 1a Eroica-Bezug – und Gratulation zum 10. Mal! War diesmal nicht dabei, überlege aber im Frühjahr mal die Eroica Nova zu machen … Meine Carbonis rasseln immer ganz neidisch, wenn die Stahlrösser von den Strade Bianche schwärmen …

    Hierzulande leben währenddessen sog. Journalisten ungehemmt ihre obsessive Dummheit aus: Der Ossi war’s, also das mit der AfD. Ist nie integriert worden in die BRD. Alles arme und dumme Schweine, da drüben. Die Bayern und der halbe Ruhrpott etc. müssten dann zwar zu Ehrenossis erklärt werden, aber egal.

    Die Ehre würde zu Recht übertragen, denn an diesen Orten haben sich – und das ist der gemeinsame Nenner – offenbar noch ein paar Erinnerungen an die alte BRD-Freiheit der 80er mitsamt ihrer politischen und wirtschaftlichen Vernunft erhalten, die der Osten bewunderte und mit der Wende wollte.

    Eine Leitkultur, die mittlerweile von fast allen Parteien linken, gesinnungsethischen Ideologien geopfert wurde – mit der Folge von katastrophalen Fehlentscheidungen und immer weiter wachsender Entfremdung vom Wähler durch Arroganz und Rechthaberei. Wogegen man heute leider nur noch per AfD-Wahl wirksam protestieren kann.

    Die in Edeltransferempfängerreservaten wie Münster lebenden, weltfremden Akademikerballungen der Was-Soziales-mit-Medien-Schneeflocken dagegen werden als Helden gefeiert.

    Schade nur, dass auch die FAZ immer wieder Raum und Geld für derartig offensichtliche Fehlanalysen aufwendet.

    An die Mär von der Pluralität im Blatt und dass diese lobenswert sei, glaube ich jedenfalls nicht. Was ein Bender oder ein Bollmann da zusammenschreiben, das kann man doch genauso im Spiegel, der Zeit und in der Prantlhausener lesen. Also was für eine Verschwendung, dem auch bei der FAZ noch nachzurennen!

    Bestenfalls ist das nur Vorsicht = Feigheit der FAZ: indem man auch politisch korrekte Meinungen veröffentlicht, so dumm sie seien, hofft man etwa verschont zu werden von der Hetze der im Herzen linksradikalen Mainstream-Journaille?

    Ein Don mit fester Kolumne auf Seite 1 der Print-FAZ wäre in diesen Tagen angemessen, nicht solcher Dummschund!

    In jedem Fall arbeiten „87%“ in Parteien und Medien samt der halben FAZ fleißig weiter an der Stärkung der AfD durch fortgesetzte Ignoranz und Arroganz.

    Retten kann uns wohl nur ein deutscher Kurz. Ein charismatischer, durchsetzungsstarker Realist ohne rechtsextremen Ballast. In die Parteienlandschaft muss weiter Bewegung, denn auch wenn man mit AfD-Wählen gegen die sozialdemokratisierte CDU protestieren kann: Merkel hat ihre Partei zu stark umgebaut, als dass aus ihr Rettung kommen könnte. Das Personal der 1. Reihe ist durchgehend verbraucht und unglaubwürdig, die 2. Reihe zu schwach. Aus der völkisch verblödenden AfD kommt die Lösung natürlich auch nicht. Da muss was ganz neues her.

    Mal sehen was die Petry auf die Beine stellt. Wenn ich mal träumen darf: ein Mitte-Rechts-Bündnis aus CSU, moderaten Ex-AfD-lern, den ostdeutschen CDU-Landesverbänden und der Lucke-Partei stellt sich deutschlandweit auf, schließt die rechte Flanke und ermöglicht bei den kommenden Neuwahlen in Koalition mit entmerkelter CDU – und wenn es sein muss mit der FDP – eine echte bürgerliche Regierung. Geführt von einem deutschen Kurz verhindert dies eine weitere Polarisierung der gesellschaftlichen Mitte.

    Ein Traum, ich weiß … aber man wird ja wohl noch …

    • Es herrscht hier halt Pluralismus, und meine Wirkung ist auch so nicht ganz klein.

    • Alles vergeblich
      Ich fürchte, ein solches Bündnis wird -falls es denn zustande käme – nichts bringen.
      Schon die an sich harmlose und noch um die oder unter 5% dümpelnde AFD unter Luke wurde im Panikmodus wie blöd nieder gemacht.
      Ich erinnere mich noch, als das eine kleine konservativ-liberale „Professorenpartei“ war, die lediglich den Euro als Währing bekämpfte. Schon damals sagte eine Anhängerin: „Die werden schon noch jemanden mit braunen Schuhen in der Partei finden.“ Und genauso kam es. Da war von einem Höcke noch lange keine Rede.
      Die MSM werden auch in Zukunft jede (!) konservative Kraft zu Nazis schreiben.
      Was anderes können die nicht. Wer nicht auf Linie ist, ist konservativ = rechts = rechtsradikal = Nazi.
      Die meisten Journalistendarsteller heutzutage kriegen die Unterschiede doch nicht mehr auf die Reihe.
      Wo das alles hinführt? Ich weiß es nicht. Ins Elend, fürchte ich.
      Ich gehe zur seelischen Erholung jetzt ohne Handy und Internet erstmal ein paar Tage wandern in einem deutschen Mittelgebirge. Auf den Waldwegen sieht man keine Kopftücher und die einzig Vermummten sind Mountainbiker. Die schreien in der Regel nicht „Allahu Akhbar“ sondern „Vorsicht“.

    • a b e r
      bitte nicht mit Petry!

    • @Tresckow
      Herr Tresckow, wahrscheinlich finden Sie den Artikel von Stefan Locke aus der gestrigen FAS treffender:

      http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/afd-erfolg-unbehagen-im-osten-koennte-sich-ausbreiten-15225782.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

      Locke: „Der Fehler ist dabei offensichtlich: Es ist kein Ost-Thema, sondern geht ganz Deutschland an. Die Entwicklung im Osten wirkt, vor allem bei den Globalisierungsfolgen, wie eine Blaupause für das, was auch auf den Westen zukommt und was, siehe Wahlergebnis, bereits jetzt zu spüren ist.“

    • Dank an die Ehrenossis !
      Genialer Beitrag, doch vermutlich ist die Petry ein Produkt des Schutzes, um die AfD zu zerstören. Hier scheint vieel Geld im Spiel zu sein, siehe auch die Zersetzung der ultrastarken Sachsen-AfD.(vergl. die ReP in den 90ern)
      Die CSU, lieber Don, wird sich wieder der Knute von UlFuM fügen, wie so oft, obwohl Gesetzesverstösse festgestellt wurden.
      Egal, die Bayern holen nächstes Jahr die Exxxtra große Keule raus, sind ja Ehrenossis.
      Nein, deutsche Bayern,Franken, Schwaben, Oberpfälzer, mit Heimatliebe,gegen Islamismus !!!
      Dank, an Euch, stolzes Volk !!!Gemeinsam gegen Hetze und Zensur !

    • @Rosenberg
      In der Tat. Die FAZ bringt immer mal wieder gute und durchdachte Beiträge und Meinungen. Und dass sie dem Don ein Hafen ist, ist schon Grund genug, dankbar zu sein.

      Warum man gleichzeitig – und gefühlt weit in der Mehrzahl – Beiträge bringt, die auswechselbare Inhalte der übermäßig AfD-kritischen und migrationsfreundlichen Merkelmedien sein könnten, erschließt sich mir nicht wirklich. Wenn es Pluralismus ist, ist er jedenfalls überflüssig, denn diese Positionen sind weiß Gott schon überbreit vertreten in der deutschen Medienlandschaft.

      Ich kaufe die Print-FAZ nicht (mehr) und würde auch für Online nicht zahlen. Dazu sind die guten Inhalte denn doch zu dünn gesät. Eine Fokussierung auf Inhalte don’schen Niveaus wäre da schon was anderes.

      Heute alleine das lang bebilderte Feature einer Dame, die uns in der FAZ erklärt, warum es OK und modisch ist, wenn muslimische Damen das Haupt verhüllen. Abgesehen davon, dass auch das bereits eine Ausprägung einer frauenfeindlichen, religiösen Machokultur ist, die wir seit Jahrzehnten überwunden haben, interessiert es mich nicht.

      Mich interessiert nicht, was irgendwelche Religionen an Kleidervorschriften haben, und das muss es auch nicht, solange sie sich im Rahmen des Grundgesetzes und der allgemein anerkannten, zivilisatorischen Verhaltensnormen, vulgo Leitkultur, bewegen.

      Normalität ist erst dann wieder erreicht, wenn solche Beiträge überflüssig sind, die ja nur deshalb erscheinen, weil Vertreter dieser Religion sich viel öfter und massiver außerhalb jeder zivilisatorischen Regeln bewegen als es bei anderen Religionen der Fall ist, so dass wir uns mit den Mördern und wie manche meinen auch deren Religionsgenossinnen und ihrer Unterwürfigkeitsmode beschäftigen müssen.

      Sinnvoll wäre dagegen z.B. ein „Konformitätscheck“ der Moscheen, wie ihn gerade Österreich durchführt, mit erschreckenden Ergebnissen eines Abgrunds an Integrationsfeindlichkeit.

      Anstatt uns also mit verharmlosender Hidschab-Blümchen-Romantik zu verdummen, sollte die FAZ mal richtig mutigen Recherche-Journalismus bringen.

      Da ist der Don allein auf weiter Flur. Drum ihm nochmals ein großer Dank dafür.

    • Sir, yes, sir.
      „Retten kann uns wohl nur ein deutscher Kurz. Ein charismatischer, durchsetzungsstarker Realist ohne rechtsextremen Ballast.“

      Hat hier gerade jemand nach einem Führer gerufen????

    • vorsichtig!
      Ich habe mir schon bei Höcke überlegt, ob der ein mole ist im Sinne von agent provocateur, und jetzt überlege ich es auch bei Petry.

      Bei Petry dachte ich auch darüber nach, ob sie wohl die Weidel-mail in ihrer mailbox hat.

    • Führer / Höcke als U-Boot
      @Gutenacht: Warum so empfindlich, zuviel Zeit und SZ gelesen? Zucken Sie auch jedesmal beim Wort „Autobahn“ unwillkürlich zusammen? Dann wechseln Sie besser Ihre Lektüre.

      Auch ein aufrechter Demokrat kann ein Land mit Realismus und Pragmatismus aus einer Schieflage retten, bevor ein Führer, wie Sie ihn wohl meinen, nötig wäre. Im übrigen ja, ein Führer, aber nicht so wie Sie es meinen, täte not. Auch demokratische Institutionen brauchen Persönlichkeiten, die sie führend und moderierend leiten. Wer sich jedoch als alternativlos ansieht, wer Recht beugt und Extremisten unterstützt, wie Mitglieder „unserer“ Regierungsmannschaft, zählt sicher nicht zu dieser Art Mensch.

      @gast: Höcke als U-Boot, ja kann man denken. Dann besteht diese Partei aber wohl zu großen Teilen aus U-Booten. Aber: Glaube nicht es sei ein U-Boot, wenn es auch nur Dummheit sein kann. Und wenn man den Höcke reden hört, dann weiß man schnell, was es ist.

    • Ostdeutsche
      CDU-Landesverbaende –
      also die haben mir gerade noch gefehlt.
      .
      Die waren bei Ulbricht und Honecker staatstreu, waren dann bei Kohl staatstreu, so wie sie auch bei Merkel merkelrreu waren.
      Wenn sie nicht Angst hätten, vom Trog gedrängt zu werden, ginge das immer weiter wie vorher. Größter di

      ,

  40. Genderfetischi“ss“mus
    Dabei mochte ich weder Mohrenköpfe noch Negerküsse. ABER die zehn kleinen Negerlein und Jim Knopf. Aber inzwischen sind das wohl 10 kleine katholische Sachsen oder Bayern. Alte männliche natürlich. Und Jim Knopf ist ein farbloser Asiat, wenn er nicht gerade am Contrabass sitzt.


  41. Finde es hinreißend, wenn Männer heldenhaft mit Muskelkraft oder mit Feder für mein Recht kämpfen, mich auszuziehen. :-D

    • Das gehört nun mal zur Freiheit, und wenn man mit Sexarbeitern spricht, merkt man, dass Journalismus auch viele Ähnlichkeiten hat. Meiner besonders.

    • großartig, Frau Kraweel,
      das überzeugt. Sozusagen die Mutter aller Rechte 😉

    • Schaffen Sie den Ausdruck ab!
      Sexarbeit ist ein widerlicher Ausdruck. Viel besser war, was Despina über Runzeln verfasst hat bzw. Sie als Ghostwriter.

      Man will Sympathie für diese Gruppe. Das müssen sie selbst machen, und zwar so wie Despina.

      Dieses ganze Nomenklatur-Ändern, Quotieren und aufdringlich Einfordern bringt null komma null. Sie sehen es am Ergebnis der vorigen, gerade noch im Amte befindlichen Regierung.

      Despina bringt es oder Otto Moser mit dem Humor in der Spiegelszene. Nur die Feder ist ein scharfes Schwert, wenn Änderungen erwünscht sind. Man sieht das gut an Ihnen selbst.

      Übrigens soll ja die Feder deswegen durchsetzt werden.

    • @ Oberländer - Schaffen Sie den Ausdruck ab! Mal wieder der Ruf nach Zensur?
      Seufz. Ach Oberländer, was soll ich dazu sagen. Warum versuchen Sie Don Alphonso Vorschriften zu seinem Sprachgebrauch zu machen? Noch dazu in seinem Blog. An dem Ausdruck „Sexarbeit“ ist nichts widerlich, es sei denn Sie finden den Ausdruck „Arbeit“ auch widerlich. Oder gehören Sie auch zu den Puritanern und es stört sie der Sex? Sie haben ja selbst keinen Begriff vorgeschlagen, denn Sie besser finden. Warum? Der Begriff „Sexarbeit“ ist weder lobpreisend, noch beschönigend, noch herabsetzend. Er beschreibt einfach ganz sachlich worum es geht. Es wird Sex gegen Geld geliefert. Dabei handelt es sich um Arbeit. Was sollte es denn sonst sein? Liebe ja wohl kaum. Erotik? Naja mit viel Glück vielleicht. Ohne Zustimmung der SexarbeiterIn wäre es Vergewaltung, genau wie Arbeit ohne Zustimmung des Arbeiters eben Sklaverei wäre. Die Zustimmung wird mit Geld erkauft. Dadurch wird das was sonst ein Verbrechen wäre zu Arbeit.

    • es geht um sinnlichkeit
      Sie haben das nicht verstanden, kpax, er, Don, aber ganz sicher:

      http://blogs.faz.net/stuetzen/2015/01/26/ode-die-runzligkeit-4910/

    • @ Oberländer - es geht um sinnlichkeit
      Despina Castiglione kannte ich noch gar nicht. Danke für den Link! Ich habe Sie wohl wirklich missverstanden. Jetzt ergibt auch der Rest Ihres Posts für mich mehr Sinn. Aufgefallen ist mir allerdings, dass den Beitrag von Despina Castiglione zu lesen auf mich noch seltsamer wirkt. Fast wie eine Zeitreise in längst vergangene freiere Zeiten. Einige weitere Gastbeiträge dieser Art wären sicher nicht schlecht. Dennoch habe ich Zweifel ob die sexnegativen Femifaschos damit erreicht werden. Wer sich soetwas wie das neue Prostituiertenschikaneundkontrollgesetz (abgekürzt ProstSchG) ausdenkt ist für einen Blickwinkel abseits von „Huren sind immer Opfer und ihre Kunden sind kriminelle Schweine“ nicht besonders offen.

    • @ kraweel
      Frau Kraweel, Sie machen wie viele Frauen den Fehler, ein rein egozentriertes Weltbild zu haben und die Dinge immer sehr persönlich zu nehmen. Hat das eventuell etwas mit Eitelkeit zu tun? Wenn Sie gesagt hätten „…für das Recht der Frauen kämpfen sich auszuziehen…“ wäre das zwar Femisprech (den kein MANN mehr hören will, außer die domestiziert-devitalen und zunehmend zu Eunuchen umgewandelten Trottel, die den Flintenweibern auf den Leim gehen) aber immerhin nicht ganz so selbstbezogen.

      Über das Thema weibliches Wunschdenken müsste irgendwann mal ein Buch geschrieben werden. Vielleicht werde ich selbst die allerdings heldenhafte Aufgabe übernehmen das eines Tages zu tun.

      Ach übrigens: für das Recht, oder sagen wir eher die Bereitwilligkeit, der Frau sich auszuziehen muss man keinen Drachentöter bemühen, das erledigen schon Dinge wie die Besetzungscouch.
      Menschenkenntnis und verlässliche Konstanten wie weibliche Eitelkeit sparen viel Muskelkraft.

      Kämpfen müssen wir Männer eher dafür, dass die Despina Castigliones dieser Welt (ich spreche auf einen Beitrag von Kpax weiter unten an) nicht auch noch der Zensur zum Opfer fallen.

      Aber im Moment ist da noch wenig Gefahr.

    • Sexarbeit und Lohnschreiberei
      Ist eine ObjectBe eine Sexarbeiterin und ein Don Alphonso ein Lohnschreiber?

    • @"'Harry Charles'"
      Wenn MEINE perhorreszierte Eitelkeit MICH davor bewahrt, von Ihnen belobigt zu werden, dann hat sich die Exponierung MEINES übel feministischen Charakter ja gelohnt. :-p

      Ceterum censeo te ista repetivisse ad nauseam.

  42. Netzwerkdurchsetzungsgesetz
    Das Gesetz ist so widersprüchlich in sich, wie sein Titel doppeldeutig: Soll etwas im Netz durchgesetzt oder verhindert werden, soll das Netzwerk durchsetzt werden? Vielleich ist Behindernung von Blogs, in denen keinerlei persönliche Auseinandersetz stattfindet und die sie scheinbar ersetzen, zumindest verdrängen, weit weniger schädlich als eben die Schädigung solcher Foren, in denen man als Person Rede und Antwort steht.

    Bei weitem gefährlicher ist die Durchsetzung der sozial akkomodierten Meinungsfreiheit an der Universität Berlin oder der Eidgenössisch Technischen Hochschule in Zürich. Dort wird von anonym bleibenden Blocks mit Gewalt bestimmt, wessen Rede behindert oder gar verhindert werden soll. Geltende Gesetze, die das verhindern, werden aber weder von der Universität und Hochschule noch von der Ordnungsmacht wirkungsvoll angewandt.

    Prospero

    • Netzwerkdurchsetzungsgesetz fedidwgugl
      „nghyfraith rhwydwaith-gorfodi’r“ auf walisisch. Vielleicht wird’s jetzt klarer.

  43. Pluralismus
    Ich lese die F.A.Z. gerade deswegen. Wenn ich nur meine Meinung bestätigt sehen will, lerne ich auch nichts dazu. Und siehe da, manchmal funktioniert es auch.

  44. Wie sind denn heute die Preise bei Shell, muss da mal...
    … mit meinem Vintage hin.
    Aral tanke ich nicht, sind mir zu Blau…
    Gelb gefällt mir besser , hihi…
    außerdem überweisen sie mir immer hübsch Dividende, kann man schon einen größeren Teil der Jahresspritrechnung von bezahlen
    … bin schön tief bei denen eingestiegen, gut gell ;)
    https://i.pinimg.com/originals/df/7e/68/df7e6818aab0ac7537b6d95de0b63bbf.jpg

    • passt doch
      Zu Ehren von Don+Eroica: Heute nur AGIP.

      Die Blauen aka ARAL haben den besten Diesel-Kraftstoff, nur nebenbei.

  45. Du schreibst zu schnell.
    Und Du bist doof.

  46. Paddock
    Was ist, wenn noch jemand im Zimmer war und Paddock erschossen hat?

  47. Richtig was los heute bei Shell an der Pumpe...
    … fahr später
    https://farm3.static.flickr.com/2924/14232339473_dd81c536d4_b.jpg

  48. Pan
    Sehr schoen geschrieben, auch fuer Exschonimmerhiergewesene bzw Exilanten relevant. A propos „et in Arcadia ego“ – hier sieht sich der Don wohl in Poussins Gemaelder – Gott Pan ist wohl das richtige Vorbild, also Pan Alphonso?

  49. Der Bock als Gärtner auf dem Einheitsfest
    Die ins Grüßaugustamt entsorgte SPD-Ex-Hoffnung Steinmeier spricht heute von „Mauern aus Entfremdung … Hinter diesen Mauern wird tiefes Misstrauen geschürt, gegenüber der Demokratie und ihren Repräsentanten.“ Der Rest der Politbüromitglieder äußert sich entsprechend.

    Gleiche Zeit, gleicher Ort: Kein Einheitsfest war je so geprägt von Mauern aus Entfremdung, die eben diese Repräsentanten der Demokratie zwischen sich und dem Souverän dieser Demokratie, dem Bürger, errichten ließen. Kein Bürger in Politikernähe, nirgends, selbst Fenster öffnen und Balkon betreten – erst recht mit Transparenten – verboten. Langjährige Besucher des Festes sagen „Das ist eher ein Polizeifest.“

    So begibt man sich aus Angst vor Kritik aus dem Volk in immer größere Distanz zu diesem und damit den Kritikern recht. Geschehen nicht in Ost-Berlin 1987 oder Pegida-Dresden 2015, sondern in ZDF-Mainz 2017.

    Auch in dieser Beziehung sind wir unter Merkel & Co. immer mehr DDR 2.0. Welch ein Hohn, an diesem Tag!

    Quellen:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/steinmeier-warnt-vor-mauern-aus-enttaeuschung-15229023.html
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/mainzer-einheitsfeier-buergerfest-in-der-hochsicherheitszone-15229099.html

    • @Robert Tresckow: Mainzer Einheitsbreifest
      Zum Erstaunen reizte, dass die für die Sicherheit des leitenden politischen Personals Zuständigen wohl nicht zwischen Dresden und Mainz unterscheiden können.
      In Dresden herrscht nunmal ein anderer Ton gegenüber den Regierenden, in Mainz konnte man so etwas nicht erwarten.

      Jeder, der ein, zwei Tage in dem spießigen, aber auch ganz niedlichen Städtchen mit dem schlimmsten Bahnhof Deutschlands verbracht hat (meine ganz persönliche Meinung), kann nicht wirklich annehmen, dass es in Mainz Bürger geben könnte, die Politiker erschrecken könnten.

      Zugegebenermaßen bestand natürlich die Gefahr, dass Ostzonendrohpotential mit frechem Mundwerk die Einheitbreifeier kapert.

      Aber normalerweise kommt sowas nicht vor. Dazu steckt noch zuviel Angst vor Kohl und Filbinger in den braven Pfälzer Bürgersleuten. Da schreit niemand rum, außer es ist Fassenacht.

      Im übrigen bezweifle ich auf das Entschiedenste, dass Steinmeier jemals so etwas wie die „SPD-Ex-Hoffnung“ war oder ist.
      Es handelte sich um den natürlichen Fehlgriff der SPD nach der Schröderschen Kanzlerschaft.

      Das hatte nichts mit Verstand oder Politik zu tun, sondern war die parteibonzengeborene Verlegenheitslösung für den stiften gegangenen Vollblut-Politiker Oskar Lafontaine.
      Es war halt auf nichts und niemanden mehr Verlass, der Münte war dann doch zu unmodern, laut und sauerländisch, so kam es zur ersten Kanzlerkandidaten-Totgeburt der SPD nach Schröder.

      Steinmeier wird und wurde masslos überschätzt.
      Sicher ein fleißiger Parteiarbeiter im drögen Steinbruch der SPD, aber noch nicht einmal ein genialer Dilettant.

      Einfach nur hochgearbeitet, ohne Sinn und mit nicht allzuviel Verstand, aber mit schützender Hand des Altkanzlers Schröder und sicherem Instinkt für lohnende, dauerhafte Pöstchen.
      Könnte auch problemlos Parteimitglied der CDU oder FDP sein und an gleicher Stelle tätig sein.

      Apropos böse Ostzonis mit dauerhaftem Nazicharakter in der neuen Gaulandstadt Dresden: Vor einigen Wochen hatten wir direkt als „Fremdrasse“ zu erkennenden Besuch bei uns zu Hause im schönen NRW. Die Dunkelhäutigeren, die für Ausländerverhältnisse sehr gut Deutsch sprechen und verstehen ((Goethe-Institut sei Dank)), wollten unbedingt nach Dresden, weil es dort so schön sein sollte.

      Wir erwähnten Pegida und ähnliches gar nicht, um unseren Gästen keine Angst zu machen, da wir selbst vor einigen Jahren gute Gastfreundschaft in Dresden genießen durften und die Stadt sehr schön und besuchenswert fanden.

      Die Gäste kamen also zurück aus Dresden und waren begeistert. Sie haben dort nur nette Leute getroffen und wurden hervorragend bewirtet. Als wir von Pegida und rechten Umtrieben -gerade in Dresden vorkommen sollend- erzählten, wollte man uns das gar nicht glauben.

      So schön kann Deutschland und auch Dresden sein!

    • Dresden ist noch so schön deutsch
      habe ich schon gehört – und zwar von jemandem, der von ganz weit her kommt. Über drei Ecken hörte ich von einem Hostelbetreiber, in letzter Zeit kämen auch immer mehr deutsche Gäste nach Dresden, die mal eine deutsche Großstadt sehen wollten. Ich habe das erst für Satire gehalten, aber es ist wohl wirklich so.

      Was Pegida betrifft – die schlimmste Schlagzeile im Spiegel dazu war: „Autos bei Pegida-Demo angezündet“. Wer den Text im Detail las, konnte feststellen, daß es sich um eine Fake-Überschrift handelet und daß mitnichten Pegida-Demonstranten Autos angezündet hatten, sondern genau das Gegenteil passierte. Linke hatten Autos auf einem Parkplatz angezündet, den die Demonstranten üblicherweise benutzen.

      Ansonsten kann noch nichts Schlimmes vorgekommen sein, denn das wäre garantiert haarklein und monatelang durch alle MSM geleiert worden. Kein Grund zur Panik also auch für alle, die nicht blond und blauäugig sind. Dresden ist nicht so, wie man aufgrund des permanenten MSM-Bashings meinen sollte.

    • Propaganda wirkt - oder was verstehen Sie unter Pegida?
      Text eingeben

  50. Die Freiheit des kleinen Häwelmann
    Lieber Don Alphonso,

    Sie sind ja ein viel bewunderter wie ebenso beneideter Mensch.

    Viele Menschen schauen regelmäßig, wie erwartungsvoll in diese Zeitung und hoffen auf eine neue Geschichte von Ihnen und viele erfreuen sich an Ihrer lebendigen und lebensfreudigen Sprache.
    Wenn man da an die Sprache der Bundeskanzlerin denkt mag das zwar keine große Kunst mehr sein, doch wie ich zur Kenntnis nehmen konnte, gibt es die Webseite:“Die taz spricht mit Angela Merkel Leichte Sprache“. Ich konnte mir zuvor nicht vorstellen, daß man das noch toppen kann.

    Auch nimmt man es Ihnen nicht übel, daß Sie sich in Ihrer Jugend lieber im Park-kaffee die Zeit vertrieben haben als Ihre Vorlesungen an der Uni zu besuchen, ebenso wie es noch nie jemand wagte Sie einen Halodri zu nennen, da Ihnen das Leben gut gesonnen ist und Sie nie einer geregelten bürgerlichen Arbeit nachzugehen genötigt waren.

    Voller Neugier erwartet Ihre Lesergemeinde von Ihrem privilegiertem Leben im ruhigen wie beschaulichem Tegernseer Tal zu lesen in dem es keine Gewalt, keine Vergewaltigungen gibt und Flüchtlinge, voll integriert, sich am gesellschaftlichen Leben beteiligen und mit den Einheimischen Süßspeisen genießen.

    Die meisten Ihrer Leser werden auch keine Kunstsammler sein, die sich Gemälde und Silberkannen einfach mal so hin und wieder kaufen, eben weil es schön ist solches zu tun. Maxim Biller schrieb ja: „«Männer, die Kunst sammeln, haben meistens Übergewicht, schlechte Manieren und sind oft im Bordell.»
    Aber das war sicher nur ein böser Gedanke.

    Doch die größte Bewunderung erhalten Sie wohl seit vielen Jahren für die Simplizität Ihres Hobbys sich schwitzend auf zwei Rädern fortzubewegen.
    Wie der kleine Häwelmann, der schrie: „mehr, mehr! Mach mir die Tür auf! Ich will durch die Stadt fahren; alle Menschen sollen mich fahren sehen.“

    Und jetzt bewegen Sie sich auch noch in der Öffentlichkeit mit einem eigens angefertigten Leibchen mit der Aufschrift: „Don Alphonso“.
    Sollten Sie jetzt auch noch Ihr neues Kostüm mit einem flauschigen Hasenschwänzchen dekorieren, die Mehrzahl Ihrer Leser würde Sie noch mehr bewundern.

    Erneut allseitige Bewunderung für die Überschrift und Beitrag des feuilletonistischen Hofnarrs der FAZ:
    „Die Freiheit ist ein Fetischismus mit Bunnykostüm“

    Ja, das muß wohl die Freiheit sein, die man für sich wünscht in einem Land von welchen vor wenigen Tagen Roland Tichy über die dort herrschende Politik schrieb:

    „Anstand ist keine Kategorie der Politik. Da zählen Durchsetzungskraft und Killerinstinkt, der Gegner wegräumt, noch ehe sie selbst wissen, dass sie welche sind.“

    In einem Land in dem stets 16,675 Millionen DDRler Anlaß waren für den Rest des Landes das Datum des Nationalfeiertags festzulegen und der ehemalige Bundestagspräsident und DDR´ler Thierse der Meinung ist, daß die Schulen und das Gesundheitswesen die „sympathischen Elemente“ der DDR waren.

    Ja, Sie, lieber Don Alphonso, leben privilegiert und ohne jegliche Kritik eben stellvertretend für tausende Bürger und treue Leser Ihre Geschichte der
    Freiheit und erfüllen damit für den kleinen Augenblick des Lesens all die Sehnsüchte, die sich für diese niemals einstellen werden in ihrer Arbeit, in ihren Familien, im herbstnaßkalten Deutschland unter den unzähligen Überwachungskameras, die sie schützen sollen.

    So hat halt jeder seine persönliche Vorstellung von Freiheit.

    Berufsmäßig pendele ich ja viel zwischen Deutschland und der Schweiz.
    Da ist auch nicht das Schlaraffenland, doch mit der Freiheit ist es dort ein wenig anders.

    Die Schweiz ist ein Bürgerstaat. In Deutschland ist man Staatsbürger.

    Wenn ich etwas mehr Zeit hätte könnte ich Ihnen hierzu eine ganz andere Geschichte unter Ihrer Überschrift: „Die Freiheit ist ein Fetischismus mit Bunnykostüm“ schreiben.

    Zeit zum Ende zu kommen.

    Vor einigen Tagen habe ich Paulo Coelhos Buch „Elf Minuten“ gekauft, um es einer guten Freundin zu schenken.

    Es gibt da die Stelle in Marias Tagebuch als Ralf Hart ihr die Männer erklärt und Ralf zu Maria sagt:

    „Aber soll ich dir mal was sagen? Wir verstehen überhaupt nichts. Wir glauben, daß Sex und Ejakulation ein und dasselbe sind, was sie eben gerade nicht sind. Wir lernen nichts dazu, weil wir nicht den Mut haben, der Frau zu sagen: ›Lehr mich, deinen Körper zu verstehen.‹ Wir lernen nichts dazu, weil die Frau auch nicht den Mut hat, zu sagen: „Lerne zu verstehen, wie ich bin.‹“Wir bleiben beim ursprünglichen Fortpflanzungstrieb stehen, und das war’s dann. Weißt du, was wichtiger für einen Mann ist als Sex?«
    Ich dachte, es sei vielleicht Geld oder Macht, sagte aber nichts.
    „Sport. Und weißt du, warum? Weil ein Mann den Körper eines anderen Mannes versteht. Dort, beim Sport, sieht man den Dialog zwischen Körpern, die sich verstehen.““
    da habe ich einfach wieder an Sie gedacht, wenn Sie so auf Ihrem Fahrrad durch die Lande touren.
    Aber in diesem Buch geht es um eine andere Art von Freiheit, eine, die nicht einfach mit Hugh Hefners Philosophie zu erklären ist.

    Na dann bis zum nächsten Mal.

    Seien Sie herzlich gegrüßt
    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Widerspruch
      Verehrte ObjectBe,
      dem an den Don gerichteten „… Sie nie einer geregelten bürgerlichen Arbeit nachzugehen genötigt waren“ möchte ich widersprechen. Richtig mag sein, dass er nie dazu genötigt war.

      Wer seit vielen Jahren alle vier Tage (ungefähr) einen Artikel verfasst, den bis zu 100.000 Menschen für lesenswert halten, dazu jeweils viele hunderte Kommentare einschließlich der ganzen Links prüft und freischaltet, Fahrräder restauriert, repariert, an Eroica-Wettbewerben teilnimmt und darüber Presseberichte verfasst, Immobilien verwaltet (und was wissen wir schon was er sonst noch tut), geht offenbar mehr als nur einer Arbeit nach. Was „bürgerlich“ ist liegt wohl in Ihrer eigenen Betrachtung.

      Hinterfragen Sie auch die „Arbeiten“ der Beamten in 17 Innen- (und anderer-) ministerien (16 Land, 1 Bund), 17 Inlandsgeheimdiensten) 16x LfV, BfV) oder der 50.000 EU-Beamten? Deren Posten werden als geregelte Tätigkeiten angesehen. Ich bezweifle sehr sehr stark dass die alle so viel arbeiten wie unser geschätzter Don.
      Und er rasiert keinen Steuerzahler ab, was ich bei den oben genannten Personenkreisen nicht behaupten möchte.

      Grüße … und gut dass Sie Paulo Coelho lesen, kann Ihnen nur nützen, übersehen Sie bitte nicht seine Botschaften.

    • So eine Kluge!

  51. Immer wieder amüsant,
    wie der Don seine persönlichen Vorlieben und Steckenpferde mit allgemeinen Einsichten verbindet. Dazu noch die Reminiszenz an Hugh Hefner- er ruhe in Frieden. Der Mann hat die Puppen respektive Bunnies richtig tanzen lassen. Danke für den Text, viel Erfolg beim Radeln und All Heil.

  52. Wie sagte ich zu einer Sexarbeiterin vor dem Ganzkörperspiegel
    ..
    .
    auf meine nackte, sterbliche Hülle deutend ?

    ,,You don’t earn your money the easy way “ .

    Sie hat g’lacht .

  53. Das Massaker zum Internet-Zensurgesetz (NetzDG)
    Beschlossen durch die größte Koalition, in Kraft getreten eine Woche nach der Wahl. Einen Tag später zeichnen Medien das Internet wieder als gefährlichen Fake-News-Sumpf (NZZ: „Falscher Täter, zweifelhafte Quellen“), und zwar anlässlich eines Massenmords. CNN redet lieber über Waffen als über „unklare“ Motive. (Tipp: Einfach mal fragen, wer die Opfer waren.) Der Spin ist klar: Schuld sind zu lockere Waffen- und letztlich auch Meinungsgesetze; die Deutungshoheit darf nicht bei jedem liegen. Sie predigen Entmündigung. Und sie kehren unter den Teppich, dass gerade Massenmedien und Universitäten denjenigen Radikalen eine Plattform bieten, die den in Vegas getroffenen Menschen nur noch mit Hass begegnen.

    Passend dazu: Das NetzDG soll EU-weit verankert werden. Denn auf deutscher Ebene wird es das BVerfG kassieren, wenn es mit rechten Dingen zugeht. Markus Kompa urteilt auf Telepolis, „künftig also bestimmt dann wieder alleine das Establishment, welche Qualitätsfakenews zu glauben sind und mit welchen wir erst gar nicht konfrontiert werden sollen.“ (www.heise.de/tp) Er verweist dabei auf einen Twitter-Account, auf dem vorgeblich ein kleines Mädchen aus dem umkämpften Aleppo berichtete – eine Pflichtlektüre über Propaganda im Syrienkrieg.

    • @Sufferah : Manche stolpern eher über einen schreibfehler als über einen denkfehler!
      —————————

  54. Der Fetisch der politischen Klasse
    scheint vor allem die Besserwisserei zu sein. Befeuert von bestätigender Hofberichterstattung und Stimmvieh, welches sich am 24.09. (hoffentlich zum letzten Mal) nicht getraut hat, sich als Souverän zu zeigen.
    Weil aber dennoch als unberechenbar, fordernd und daher als undankbar erkannt, wird der Souverän nun auf maximalen Abstand gehalten. Als Statisten der Selbstinszenierung:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/mainzer-einheitsfeier-buergerfest-in-der-hochsicherheitszone-15229099.html

    Werter Don, wie gut es sie doch haben, unabhängig und ihrem Fetisch huldigen könnend. Und dabei mehr für unser Land leistend als die versammelte Prominenz in Mainz in ihrem ganzen jämmerlichen Leben auf die Reihe gebracht haben.

    Vieln Dank mal wieder dafür!

    • Besserwisserei ...
      … halte ich für die Tragödie dessen was ich als Lehrerstaat bezeichnen möchte (Nix können aber alles besser wissen – oder zumindest so tun).

      Das Gegenteil wäre ein Handwerkerstaat. Die meisten Klempner und Elektriker tun sich leicht mit dem was Lehrer nicht schaffen…

      (Die verkrachten Existenzen vom Kunstmaler Ignaz, bis zum Taxifahrer Droschka sind natürlcih noch mindestens eine Klasse darunter.)

  55. Umgeben von Korinthenkackern
    Gott, das nervt, diese Korinthenkackerei einiger User am Anfang der Leserbriefe. Da will man in Ruhe die Meinung der anderen erfahren und liest erst mal „Sie haben sich da vertippt. „und Upps, noch ein Tippfehler.“ „Ei, da hab ich ja auch einen“.

    Das ist so etwas von Banal und lächerlich, anstatt auf das Thema einzugehen werden auf sehr magere formalistische Irritationen hingewiesen. Sehen Sie Don Alphonso.: Das ist Deutsch, typisch Deutsch. Wo es nichts zu meckern gibt, wird es gesucht. Egal was auch immer Sie schreiben, irgendwer wird garantiert nur nach Tippfehler suchen und das bemängeln, ihr Thema ganz außer acht lassen.

    So Leute sind es die das Leben schwer machen, weil Sie nicht mal die Freiheit lassen einen Buchstaben falsch zu setzen, obwohl 99,999 Prozent des Textes richtig ist. Mich schüttelt es.

    Das Weiterlesen hat es mir jedenfalls gründlich verdorben, ich habe keine Lust mir noch mehr solcher Furztrockener Oberlehrerbelehrungen anzutun…
    Mahlzeit.

    Und ihnen, Don Alphonso, viel Spaß weiterhin auf ihrer Fahrt.

    • keine Lust
      .
      ‚furztrockener‘ schreibt man klein, Herr Tico.

    • Nicht "Deutsch", typisch "Stan Laurel und Oliver Hardy"
      Das mit der Tippfehlerkorrektur nennt man „Running Gag“ und wurde von den oben genannten Künstlern erfunden.

    • Tico, die Tippfehler wie die Hinweise der Leserschaft darauf
      sind ein langjähriger Traditionsbestandteil dieses Blogs. Um freundliche Toleranz gegenüber dieser Tradition wird gebeten.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Toleranz
      Auch der Hinweis auf einen Tippfehler kann als Zeichen von Dankbarkeit an den Urheber verstanden werden.

      Nebengedanke: Wie steht es mit Ihrer (und meiner) Toleranz bei Musik, z.B. Beethovens op. 135 von der Schülercombo „fast fehlerfrei“ dargeboten; man weiss ja was gemeint ist?

    • @nurmalso
      nicht, wenn es um den Ort Furztrocken geht.
      Kann alles sein, kürzlich brachte ein Bekannter eine Wanderkarte von der Jachenau mit, auf der wir glatt das Kleine und das Große Kotloch entdeckten.

    • Tippfehlerforscher
      sind diejenigen,welche vor lauter Splitter die Balken nicht wahrnehmen.

    • Zeichensetzung...
      @ Tico
      Fehlende Zeichensetzung erschwert das „Sinnerfassende Lesen“, jedenfalls geht es mir bei obigem (Ihrem) Text so. Oder ergibt sich gar kein Sinn?
      Ist das auch „typisch Deutsch“, die verbindliche Satzzeichensetzung zu erwarten?

  56. Korrekturhinweis fünfter Absatz:
    nach Objekten – nicht „mach Objekten“

    • My god
      Cant you just let go? Who gives a f. as long as its clear what he means?

    • "Der Fetisch
      der politischen Klasse scheint vor allem die Besserwisserei zu sein.“
      von Hans_Nase, oben.

      Kommentar: Nicht nur der politischen Klassen.

  57. Freiheit ist das Ertragen (/Genießen) des Ganz-Anderen
    Jene Schnittlinie zwischen dem Cardo und Decumanus unserer Lust- und Leidensfähigkeit und ist wirklich einer der deutlichsten Vitalpunkte!

    Und wenn ich bei den Linken nur noch verlöschenden Sex ala 50shades in chemsex-Manier mit domina und analer Thermometrierung erkennen kann, Vitalität sich nur noch als Kontrolle und devot als Kontrolliertwerden äußern darf, dann weiß ich, wo das Land, in dem ich gut und gerne leben will sicher nicht mehr ist. Früher sprach man auch, der Deutlichkeit halber, eher vom Land, wo Milch und Honig fließen und war damit der Vollmuttivierten rhetorisch um Längen schon vor 2700 Jahren voraus… .

    Ob der Begrifflichkeit Sex“arbeiter“ kommt mir doch ein wenig das Dämmern und Sinnieren der Arbeiter des Buches, der Arbeiter der Kultur, der Gleichmachung jeder Tätigkeit zur Arbeit, die jedem Schaffen und Schöpfen fremd wird,- es quasi negiert.

  58. Luzerner Zeitung spricht mit Thilo Sarrazin - 80% Hallal-Essen in Berlin
    genauer gesagt: 80% Hallal-Essen im Berliner Jugendgefängnis.

    Sarrazin scheint immer noch gute Verbindungen in Berlin zu haben, und erfährt deshalb inzeressante Dinge.

    http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/international/merkel-hat-nichts-verstanden;art9640,1111896

    – Dass keine Deutsche Zeitung meint, mit Sarrazin sprechen zu sollen, obwohl ihre Leserinnen sich das mit Sicherheit durchlesen würden, ist einer dieser Punkte, die mich wirklich stutzig machen. Mit Sarrazin geredet: Der deutsche Journalismus schafft sich ab…eine Form der Deutschen Einheit/Einigkeit, hehe, passt.

    PS

    Sarrazin ist in dem Interview in keiner Weise alarmistisch. Und er hat eine konkrete Zahl: Er erwartet für nächstes Jahr 50 Milliarden Kosten für ungeregelten Zuzug.

    PPS

    In einem Land, das noch bei Groschen wäre, wäre das eine geläufige Zahl, so wie sagen wir: Die Höhe der Mehrwertsteuer. Aber nein: Das Wissen um derlei soll klein gehalten werden, wegen brauner Gefahr, eh kloa!

    Apropos – Kurz redet über die Moscheen – was Merkel einfach nicht tun will. Keine Ahnung, was das soll. Von allein werden die sich nicht aufgeklärt geben, fürchte ich. Es braucht gesellschaftlichen u n d staatlichen Druck. Auch für die Schweizer Politik ist das keine Frage, übrigens.

    • Die Schweizer wissen übrigens ähnlich wenig über ihre Besucher wie wir hier.
      https://bazonline.ch/schweiz/erschreckende-zahlen/story/24106713

      Und das finde ich für das Land des absolut akkuraten Messens und Zählens noch unglaublicher als das Dilemma bei uns.

    • Druck
      Daß Druck funktioniert, sehen wir ja daran, daß die Ächtung des Nationalsozialismus, seiner Zeichen und seiner Lieder dazu geführt hat, daß es in Deutschland keine echten Nazis mehr gibt.

      Sigmar Gabriel mag das anders sehen.

      Aber jedes Mal, wenn Mazyek & Co die gesellschaftliche Ächtung des militanten Islam als Zumutung und Rassismus von sich weisen, verhärtet mein Herz noch ein Stück mehr.

    • Erst müssen die medialen Dauerspalter eingehegt werden!
      Die überall ungestört ihr Unwesen treiben dürfen.

      https://s19.postimg.org/i6tcntz03/Spalter.jpg

      Z.B. den ÖR in die finanzielle Unabhängigkeit entlassen. Dann sieht man weiter.

      „That’s one small step for the ÖRR, one giant leap for mankind“. Oder so.

    • Was für ein erstaunlicher Fund!
      Was für eine erstaunliche Behauptung!

      Und so teuer!

      Diese Menschen sind direkt mitschuldig an den Toten, Verletzten und Geschändeten der europäischen Transformation.

  59. Mainz
    Da feierten sie also!
    Das gemeine Volk blieb ausgesperrt, Tucholky sagte bereits, „die Regierung kann sich ja ein anderes Volk suchen“
    Muss es aber nicht, siehe Nordkorea

  60. Ach, welche Frau regt sich noch auf
    ….wegen Hugh Hefner. Ist doch ziemlich alt geworden trotz Viagra. Hier in Wiesbaden bei unseren seltenen Kurgästen (angeblich) die beliebteste Todesart.
    Die seidenen Pyjamas und die Morgenmäntel hätten Herrmann Göring vor Neid erblassen lassen.

    Die Bunny Kostüme: äußerst kleidsam mit der engen Taille. Psst, ich wäre beim Casting mit einer Größe von 1,58 m glatt durchgefallen.
    Die Hasenohren kann man sich wegdenken, der Haarreif ist exquisit.

  61. Schubert
    ist – soviel ich weiss – schon länger nicht mehr unter uns.

    Gestern starb Tom Petty im Alter von 66 Jahren, in T.C. Boyle’s Sortierung also noch nicht einmal „jung-alt“.

    Hey baby, there ain’t no easy way out …

  62. .
    Warum ist der Fetisch interessant?
    Man verspricht sich ‚magischen Kräfte‘ davon.
    Die Kirche + die Sexindustrie machen mit diesen
    Abhängigkeiten wirklich gute Geschäfte.
    .
    Fetisch: Schusswaffen
    Männer glauben halt nicht an den Schutz der Polizei.
    „Selbst ist der Mann“ so schützt er SEIN Eigentum.

    Bis hin zum Ehrenmord bei den Moslems,
    bei uns nennt man das dann > Familientragödie.
    Frauenehre? Männerehre?
    ‚Ehre‘ ist bei uns sehr verpönt.
    .
    Aber da gibt es noch den Jäger.
    So einen wie König Juan Carlos, der töten will,
    zur Potenzsteigerung vermute ich mal.
    Das ist auch ziemlich verpönt.

    Der FC Bayern geht mir auf den … ach hab‘ ich ja nicht.
    Der Neid in den Schnee pinkeln zu können fehlt mir.
    Wildbieseln ist ja seeehr verpönt.

    So wurde der Fetisch: ‚political correctness‘ geboren.
    Unser aller Sprache wurde da kastriert.
    Wunderbar bildliche Wörter wurden uns gestohlen.
    Anderen wurde dieses blöde „Innen“ angehängt.
    Das geht zu weit!
    > Worthülsen ergriffen die Macht.

    Königin der Worthülsen ist wer?
    Maßeinheit: 1 Merkel = 10 Seibert

  63. Wir haben ja schon ...
    … häufiger die schönen Berichte über männliche Heroentaten („Eroica“) gehört, mit den kraftadrig-kraftvollen Beinen, der schwerbäuchigen Gravitation, dem Schotter und den findigen Schummeltricks (ja, ja, schon wieder ein Dreifachkettenblatt mit Untersetzung, ich habe es gesehen).

    Was fehlt sind die Motive der offenbar auch startenden Damen, sicher eine Minderheit, wenn man die Photos betrachtet, aber für einen Kavallier alter Schule wie den Don, doch sicher eine ständige Gelegenheit und Versuchung für Galanterie (Reifenwechsel, Einstellungen usw. usw.).

    Was mich auch noch interessieren würde: Hat das Namenstrikot geholfen und nur Verwirrung ausgelöst?

    • Heroische Damen
      Nun, zum einen gibt es da auch kürzere Strecken, die man mit weniger Ausdauer und Kraft bewältigen kann, darunter eine ganz kurze mit wenig Höhenmetern für die historischen Nicht-Rennräder und ihre eleganten Fahrer und Fahrerinnen.

      Zudem sei nicht vergessen, dass es hier um eine Spaßveranstaltung geht, also Kraft durch Freude in unbraun, keine Zeitnahme, keine hämischen Blicke, wenn man mal schiebt, das auch nie lang, da die Anstiege zwar steil aber meist kurz sind. Und dabei schiebt man in Gesellschaft attraktiver, intelligenter, teils alter weißer Männer.

      Lange und häufige Pausen mit kulinarischen Genüssen sind ein Muss. Und vor allem: Stil zählt mehr als Performance. Also gute Gründe, für eine sportive wie elegante Dame dabeizusein.

      Als heroisch kann neutral betrachtet so recht nur die echte Langstrecke gelten, vor allem wenn man sie ohne ein Trickserradl fährt.

      Wenn man freilich ein kultivierter, den Genüssen zugeneigter und nicht bis auf’s letzte Gramm austrainierter alter weisser Mann ist, sind auch die mittleren Varianten nur mit etwas subjektivem Heroismus zu bewältigen.

      Wobei damit nicht gesagt sei, dass es nicht auch einige austrainierte reifere weiße (und unreife bunte) Damen gibt, die sich die ganze Härte geben. Ausnahmen müssen immerhin die Regel bestätigen.

  64. "It is good to be King"
    by Tom Petty

  65. Behaarte freie Bunnies
    Weil in den Kommentaren mal wieder von Wahlbetrug gesprochen wurde: Ich habe die Grünen gewählt und die meisten meiner Freunde auch. (gepflegtes linksgrün versifftes Umfeld, aber nicht in Berlin). Übrigens habe ich eine Playboy Sammlung. In den 80ern waren die Frauen da ziemlich behaart und unrasiert…Damals hat sich die Befreiung der Frau sogar durch Wildwuchs im Herrenmagazin geäußert…irgendwie gab es seitdem nicht mehr viel Fortschritt, oder? Fett in Leggings hilft ja auch nicht wirklich weiter…

    • Ignorieren Sie das mit dem Wahlbetrug,
      es gibt tatsächlich Leute, die automatisch an Wahlbetrug glauben, wenn bei einer Wahl nicht ihr persönliches Wunschergebnis rausgekommen ist. Diese Leute können sich nicht einmal vorstellen, dass andere Leute andere Interessen haben, eines der sichersten Zeichen von Dummheit überhaupt.

      Als Grünenwählerin: Viel Vergnügen mit dem Politikernachwuchs, der da in der Grünen Jugend herangezüchtet wird :-).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Die Grünen reizen doch immer wieder zum Lachen
      da braucht’s den Nachwuchs fast gar nicht. Mich erheitert gerade Simone Peter, die meint, „dass viel mehr positive Dinge über geflüchtete Menschen und ihre Schicksale erzählt werden müssen“, denn das „Gefühl des Bedrohtseins durch Fremde“ sei „nicht von den Fakten gedeckt“.

      Aha, und Palmer hat auch nicht recht, das ist mir doch mindestens ein Dutzend Stegner wert.

      https://www.tichyseinblick.de/meinungen/die-gruenen-haben-nichts-gelernt/

    • Ein seltsames Völkchen, wie vom Mann im Mond erfunden
      Wenn der Ausdruck „Erzählen“ kommt, weiß man, wo das angesiedelt ist, jenseits des Kindesalters, wo Geschichten und Märchen tatsächlich erzählt werden sollten, was der edle Wilde gern versäumt.

      Die fingen mit dem Kinderladen an in den Siebzigern, wo man schonmal den Laden aufmachen durfte, und blieben im Erzählen stecken.
      So erzählen sie Legenden vom Klima (böse), vom weißen Mann und seiner Frau (böse), vom deutschen Erfindergeist à la Otto und Diesel (böse), von der Impfung (böse), von der Genforschung (böse) und
      andererseits vom edlen Wilden à la Winnetou und Freitag (absolut gut).

      Tatsächlich, Lachen ist die einzige Hilfe. Hilfloses Lachen als Hilfe.
      Ihre Realos haben nie gelacht, aber die treten sie nieder. Verbal, versteht sich.

    • Simone weiß nichts? Simone will nichts wissen?
      https://einzelfallinfos.wordpress.com/

      Das ist wie früher: wenn man ganz ganz fest die Augen schließt kann einem gar nichts passieren.

    • Heisig wusste das schon vor Jahren und hat darüber geschrieben
      und man hat nicht durchgegriffen. So sind nicht nur die Jungs sondern auch deren heimische Sitten nun endgültig bei uns angekommen.

      http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-uebergriffe-und-bedrohungen-am-landgericht-nehmen-zu.9d8b3206-7846-4586-971e-dd7b92ef0ade.html

      Bis zu Peter dringt so was natürlich nicht durch. Schlimm. Beides.

    • Ach wo denn,
      an nennenswerten Wahlbetrug habe ich nie geglaubt an jenem
      Septemberwochenende.Ich weis,
      daß es genügend „Playboy“Sammler gibt, um Roth, Göring und den Münchner Fuzzi hochzuhalten.
      Meine wachen soziologischen Instinkte und meine umfangreiche
      Indiziensammlung betrügen mich da nicht.
      Man braucht dazu nicht die Berliner Luft,Luft,Luft,
      die Freiburg Breisgauische produziert das auch.

  66. Sagens Don,..
    …werden Sie eigentlich nie müde ( pensate: “la bellezza della fatica”)? Schon wieder einen Artikel rausgehauen-während ich mir, an Ihrer Stelle, noch die Wunden lecken würde und den Conte Ricasoli-Rausch von der Feier mit meinen Radfahrgenossen ausschlafen müsste.
    .
    Sagens desweiteren, die Macelleria von Lorenzo und Vincenzo Chini in Gaiole in Chianti , Viale Francesco Ferrucci, hat es Ihnen wohl angetan (schon mehrere Fotos in früheren Artikeln). Oder waren es die beiden nach Art der frühen Hefner-Modelle lippenbestifteten Grazien (wird das langsam eine Erotica?), von denen eine den Radsport mit Pferdesport zu verwechseln scheint- die, trotz allem Anmut, meinen Blick auf Prosciutto und Salame Toscano Stagionato dennoch nicht derivieren können.
    .
    Und das in der weinseligen Toskana am Stand vom Ciclosportclub Poggibonsi nun auch das bei uns inzwischen omnipräsente craft beer sein muß ist mir bisher entgangen. Und die dort in ermatteter Entspanntheit dahingesunkenen Jungen Leute scheinen im Moment wenig geneigt soziologisch bedingte Differenzen in Sachen „oltre le differenze sessuali naturali“ e „sperimentazioni sui minori“ auszuloten.
    .
    Und hier auf Foto 2, das sind also die “donne toscane qu´ offrono Ribollita ….a fiumi, salumi tipici locali, vino…. Herrlich. Leider alles zu spät für mich.
    .
    https://www.eroicagaiole.it/eroica-travel => unser kürzlich verstorbener unbekannter Freund Luciano Berruti
    https://www.eroicagaiole.it/percorso-permanente
    (DdH)

  67. Herr Keller, es gibt Frauen, die sich weder für Hasen, noch...
    Klaus Keller sagt:
    3. Oktober 2017 um 18:22 Uhr

    Die schönen Müllerinnen
    oder die Häsinnen und hätte kurzfristig
    die Forelle, Forelle sein lassen,

    … für Müller interessieren.
    Ihr Interesse gilt dem Fischfang…
    .. great online magazines sind z.b.
    https://journal.amberjack.com/2015/05/five-great-online-only-fishing-magazines/
    Hab Ihnen mal eine solche Frau herausgesucht.
    https://i.pinimg.com/originals/8d/fe/87/8dfe8774fb084db0c62c879a9cd89d3e.jpg

  68. Der Osterhase und Machine-Gun
    Dass der Mann sich selber getötet hat, nachdem er jede Menge Menschen umgebracht hatte, ist nur logisch.

    Nach Prof. Abrahamson, vom Institut zur Erforschung von Gewalt (und Gutachter des Bob-Kennedy-Attentäters) bedarf es dreier Komponente zum Mord. Frustration, Aggression und Depression; wenn alle drei Komponenten kulminieren, kommt es zur Tat (muss nicht,) doch mit der Tat an sich sind die Komponente nicht verschwunden, sondern weiter im Menschen aktiv, da liegt der Selbstmord nahe, denn es geht nur um Vernichtung, es ist wie der Ablauf eines Motors, der nicht angehalten werden kann.

    Dass die Tat fasst zeitgleich mit dem Tod des Dingensda, Playboymachers, zusammen fällt, könnte man als Allegorie auf die Zustände der USA betrachten.

    Im Übrigen habe ich die Playboy-Leser immer als Männer gesehen, die Angst haben vor echten Frauen, und die, anstatt sie auf der Straße (oder sonst wo, denn ins Theater gehen die ja eigentlich nicht, auch nicht in Kunstausstellungen oder gar Kunstauktionshäuser…) anzusprechen (wie das in grauer Vorzeit noch möglich war) sich lieber eine Ersatzperson suchen, eine Puppe aus dem Heft, um davon das erschwämmen zu können, was sie bei leibhaftigen Damen niemals wagen würden (Hilfe, ER ist zu klein ! und sie zu schön für mich, zu anspruchsvoll, da stehe ich niemals meinen Mann…..)

    Überhaupt ist mir im Laufe des Lebens aufgefallen, wie viele Männer Angst vor Frauen haben. Deutsche natürlich. Weil ich hier 45 Jahre lebte, beziehe ich es nur auf deutsche Männer. Darin liegt der Siegeszug des Heftes. Dazu kommt , es müssen für die USA grossbusige Frauen sein, damit das US-Mama-Bild umschwärmt werden kann, denn die Mama ist alles und flache Brüste zeugen nicht von Gebärfreudigkeit (so die Denkform einiger US-Boys).

    Ist das Freiheit?

    Es versteht sich von alleine, dass die allermeisten Männer den Playboy einzig und allein der Interviews, Berichte und Geschichten kauften. Niemals der Frauen wegen, pah, wo käme Mann da hin? Ein wahrer Kerl liest gute Interviews.

    Und natürlich sind Playboy-Leser alles allerhöchste Kunstkenner, die genau entscheiden können, was Kunst ist und was nicht. Als 40 Jahre aktiver Kunstarbeiter (!) im Kunstbetrieb bin ich amüsiert über die Kunstbelehrung einiger Mituser hier.

    • Nicht "Angst", "Mutter Natur"
      Nicht jeder kann es mit jeder und auch mit der Gleichen kann man nicht immer. Die Natur ist leider knallhart und legt beim Vermehrungsbalztanz knallharte Kriterien an. Da hilft es nur, die aus auch noch anderen Gründen Auserwählte ein wenig schönzuphantasieren und genau dazu sind Heftchen wie Playboy da.
      Das hat auch mit angeblicher „Angst vor Frauen“ nichts zu tun, sondern mit einem weiteren Mechanismus: die Natur hat den Knaben und Männern in die Gene geschrieben, die Mutter nicht zu begatten. Je mehr jetzt eine Partnerin sich diesem inneren Mutterbild annähert, sei es, weil sie selber Mutter oder einfach nur älter wird, desto schwerer wird es für den männlichen Partner, die Bilder getrennt zu halten. Deshalb gehen so viele Ehen und Beziehungen unmittelbar nach Geburt des ersten Kindes auseinander.
      Auch hier hilft die Phantasie. Aber auch die braucht Futter. Und das heißt „PLAYBOY“ oder ist irgendein Produkt der Pornoindustrie.
      Die Bekämpfung dieser Kompensationsmechanismen entspringt dem Männerhass und/oder dem Hass auf Heterosexualität.
      Soetwas heißt unter anderem „Stokowski“.

  69. Ist auch eine Art von Fetischismus?
    Wer`s mag? Gibt aber wesentlich interessantere. Einfach überspringen, Tico.

  70. Wenn man den Leuten einen Spiegel in die Hand drückt
    weis man vorher nicht was die Leute
    anschließend tun.

    Ich hab hier eine Variante gefunden die ich früher
    nicht im Blick hatte. Freiheit bedeutet ja auch sich
    verschiedenes zunächst betrachten zu dürfen.

    Wenn sie jetzt bei Spiegel an Spon denken
    liegen sie völlig falsch.

    https://www.youtube.com/watch?v=-6jSYJQcvDY

    viel Spass (Dauer ca 7 Minuten)

    Es ist allerdings nicht Schubert.

  71. Es ist ja nicht so, als ob man nicht genug nacktes sehen könnte, überall…
    Selbst im Fernsehen am Abend laufen schließlich reichlich Sachen, die man zu meiner Jugend höchstens als Porno-Video hätte erträumen können. Und offenbar probiert noch niemand, das zu verbieten.
    Ich denke, das „schlimme“ an der Werbung, die die rotgrünen AktivistInnen unbedingt verbieten müssen, ist die Tatsache, dass mit den „falschen“ Bildern auch noch der Verkauf von so Sachen angekurbelt werden soll, und zwar aus reinen Profit(!)gründen. Und das geht ja nun gar nicht.
    Also insofern ist da vielleicht am Ende vor allem vulgärantikapitalistisches Revoluzzertum unterwegs.
    Nackig allein, nur so zum Spaß, OK. Aber auch noch öffentlich Geld damit verdienen wollen, als Industrie? Pfui, pfui, pfui.

    Nun ja, nur mal so als Denkansatz. Richtig zum erklären gibt es bei solchen extremen Dumpfbackigkeiten ja nichts, sondern man kann sich nur kopfschüttelnd abwenden.
    Wobei man auch Lust hätte, sich zu solidarisieren, wie etwa mit den übelst diskriminierten Rauchern, die demnächst wahrscheinlich nicht nur in der hintersten Hofecke bei den Mülltonnen stehen müssen, sondern auch ein Schild auf die Stirn getackert bekommen „Ich bin ein Raucherschwein“.
    Nur wie solidarisiert man sich mit einer Industrie, die gern mit einem billigen nackten Weibsbild für Zahnpaste werben möchte?
    Da bin ich nun tatsächlich etwas ratlos.

    • @Bernd Michalski: Ich kann Ihnen vielleicht weiterhelfen
      Es gab da bei grünen Damen die Mode mit dem „pussyhut“, z. B. _https://www.gruene.de/themen/frauenpolitik/2017/maenner-haben-denkmaeler-frauen-haben-zukunft.html

      Und es gibt ganz tolle Fotos dazu im Netz. Es würde nicht nur bei grünen Damen nachhaltigen Eindruck machen, wenn Sie sich durch Tragen eines solchen Hutes solidarisieren.

      Ach ja, @erna:

      In meinem Harem herrscht Haarpflicht. Seit der BTW ist allenfalls leichte Blautönung gestattet.

  72. Im Fetischismus vereint
    Sogar ein links-grüner Autor schwärmt in der TAZ von der L’Eroica und ein Kommentator fragt ihn, ob er Don Alphonso getroffen habe!
    Leidenschaft kann wohl politische Gräben überwinden.
    Grüße Uli

  73. whish, I was there…
    aber es ist selbstgewähltes Schicksal. Und daher beklage ich mich nicht. Aber die Bilder sind erste Sahne, und ich freue mich auf Montalcino.

  74. Echt gute Nachrichten zu den geliebten öffentl.-Rechtlichen Grundversorgern
    Verehrter Don, Verehrte Leser,
    Viele werden es schon gehört haben, für alle Anderen höchst Erfreuliches:

    http://www.achgut.com/artikel/ard_und_zdf_koennten_bald_ganz_anders_aussehen

    • Jaahaaa, das klingt nach einem juristischen Schweinsbratl vom Feinsten !
      .
      ..
      Bin auf die Entscheidungen schon schön neugierig .

  75. Frau Simon, in Düsseldorf sind gestern abend
    marodierende Südländergruppen durch die Stadt gezogen und haben mehrere Männer spontan brutalst zusammengeschlagen.
    Nur weil das ja bei Ihnen direkt vor der Tür ist…
    „In Düsseldorf zog am Montagabend ein ausländischer Schlägertrupp durch die Innenstadt und attackierte willkürlich und ohne Vorwarnung unschuldige Passanten. „Schlägergruppe prügelt Männer krankenhausreif“, überschreibt die „F.A.Z.“

    Und dann gibt es aber auch Hoffnungszeichen, sprich: normale (normativ gemeint!) Menschen: http://www.achgut.com/artikel/wenn_spd_und_afd_verheiratet_sind
    (ich meine das wirklich Einzelfallbezogen, denn die Überschrift wäre mir als Parteienverbund ein Grauen)

    • Ja, habe ich gelesen und es war mal wieder
      im Maghreb-Viertel der Stadt, also Oberbilk, Ellerstraße. Die war im Frühjahr zu Jägers Zeiten schon mal in der Presse, aber das ist ne ganze Ecke von mir weg, hier sieht man nicht viele Migranten und die man sieht, sind wohl friedlich. Der Netto klagt schon mal über zahlungsunwillige Einkäufer, aber es hält sich noch in Grenzen, Rossmann verzichtet längst auf Security, die hier eine Zeit postiert war.

      Einige schlanke elegante Frauen mit Kopftuch in langen schwarzen Gewändern sind mit ihren Kindern Stammgäste im besten Eiscafé unseres Viertels, die ärmeren Zuwanderer sieht man nicht oft.
      Im Süden der Stadt sollen andere Zustände sein, sagte mir ein Bankangestellter, aber ich hocke im Osten, weit weg und wir haben immer noch eine Insel der Unbehelligten hier.

      Den Artikel über die merkwürdige Politallianz per Ehe habe ich nicht gelesen. In meinen jungen Jahren, zu Zeiten des mehr Demokratie wagens habe ich oft versucht, meinen Mann zu bekehren. Ich weiß bis heute nicht, wen oder was er gewählt hat. Ich nehme an, sein Kreuz landete bei der FDP, Diskussionen über Politik waren mit ihm nicht möglich, er hingegen meinte, mit mir könne man nicht diskutieren, wobei mir sein Fatalismus den letzten Nerv raubte. Was regst du dich eigentlich immer so auf, kannst du etwas ändern? Nein, aber gerade das bringt mich ja auf die Palme… Er lächelte dazu mild und damit war für ihn das Gespräch dann aber auch beendet.

    • Wie lange sich die Erfolge der Integrationsindustrie noch an Viertel halten
      ist eine der Fragen.
      Eigenartiger Weise halten sich die (muslim.) Marodeure länger an ihre Milieugrenzen als ich erwarten würde.
      Aber keiner macht sich wohl die Illusion, daß aus „das ist unsere Straße“ logisch ein „das sind unsere Straßen und Städte, das ist unser Land“ wird.
      Seit 3Soziologen jetzt einen „rechtsextremen“Terroranschlag aus einem Amoklauf aleatorisch herbeidefinieren, kann ich mich wenigstens nun auf die wirkliche Gefahr konzentrieren (AAS steh mir bei).

  76. Toleranz
    Ich bin mal gespannt ob eine neue Regierung das Zensur Gesetz von Maas kippt. Ich habe von keiner Partei gehört dass sie es kippen will. Auch nicht von der Rechtsstaatspartei FDP. Oder muss das Bundesverfassungsgericht ran? Und dann bin ich auf den Druck gespannt den die Politik auf das BVG macht.

    Die SPD und Teile der CDU hätten doch am liebsten nur ihre Parteimedien in der Welt. Da wird dem braven Bürger gesagt was er zu denken hat.

    Vielleicht hat sich der Vorwärts aber auch nur im ÖR Rundfunk ausdiffundiert und der Rest ist in der SZ aufgegangen.
    Und die Leute von der CDU Zeitung sind geschlossen zur FAZ gewechselt.

    Darauf einen Dü’Jardäng!

    PS: an alle Studien- und Oberstudienräte, die immer wieder auf Tippfehler des Don hinweisen:
    Der Don schreibt hier keine Klassenarbeit! Und ich bin mir sicher, dass er Ottografie besser beherrscht als viele seiner Leser.

    • Ottografie , Herr SeeMichel ?
      ..
      ..
      Ein ganz neues Wort, das Oberstudienräte zu ,,Hinweisen“ nötigen wird.

      Da bin ich mir seemichel !

    • Ottografie
      Ich bin mir da keineswegs sicher. Ich nehm’s aber als Stilmittel hin; die falschen daß/dass/das und all die Vertipper gehören nun mal zum Don.
      In der letzten Nacht las ich zum ersten Mal einen kurzen Ludwig Thoma-Text. Das macht nachsichtig.

    • eben!
      er schreibt keine klassenarbeit, sondern veröffentlicht(!) seine texte in einem sogenannten qualitätsmedium. da sollte man mindeststandards erwarten dürfen. zumal es korrekturprogramme gibt, die man vorm freischalten drüberlaufen lassen kann.

    • Das sind Markenzeichen für die Ecntheit.

    • Ottografie...
      ….sind die Ottifanten, die Otto Waalkes zeichnet.

  77. FAZ ist nicht mehr, was es war
    … noch ein paar Bollmannschoten und Benderreflexe, und ich lass die FAZ ohne mich rumorantln und abonniere die nzz.

    • @Fräulein gwandl: FAZ ist nicht mehr, was es war?
      Und das Blog hier? Ist doch auch FAZ – oder?
      Verzichten Sie dann auch auch auf den Don?
      Bender mag ich auch nicht, aber deshalb verzichte ich doch nicht auf die FAZ. Gönnen Sie doch der FAZ die gleiche Meinungsfreiheit, die Sie für sich beanspruchen.

    • Jaja...
      …da haben Sie schon Recht. Das sag ich mir ab bestimmten Tagen auch immer ;)

  78. Wunderbar, und - darf man es sagen? - das Thema ist zum Glück fast schon ein allgemeines
    wie Herr Don Alphonso das aufnimmt erscheint einmal mehr so kenntnisreich und sprachlich elegant.

    Das allgemeine daran, wenn man das Pferd gedanklich von der anderen Seite aufzäumen wollte – falls das möglich ist, ist, dass das Kleinbürgertum sich immer jeden Trend einverleibt – und ihn damit, wenn man so will, unschädlich und allgemein macht.

    Und so scheint auch längst der Begriff der Emanzipation der Frau einer mehr oder minder vollständigen Verkleinbürgerung anheimgefallen zu sein.

    Aber Obacht, ‚die Sache enthält auch viel Dialektik‘:

    Den wir sehen im allgemeinen das längst bei einer großen Zahl der Allgemeinheit von Frauen Emanzipation auf jeden Fall zumindestens wie so etwas wie ein schmückendes Beiwerk ist – also eine Brosche, die Frau schon einmal auf jeden Fall an der Bluse tragen muss, oder wie eine hübsche Halskette, die auf jeden Fall dazu gehört, oder ein Armreif, oder sonst irgendetwas wie ein Halstuch auf dem ‚Emanzipierte!‘ zu stehen hat – und mit dem die Trägerin/Besitzerin ausweist ‚ich bin emanzipiert‘ – obwohl sie womöglich im Kern nichts weiter ist, als eine ganz normale, hüstel, ‚Kleinbürgerin‘ – sowie solche schon immer waren, aber eben solche dieses jetzt und heute. Und damit auch eindeutig von früher und ihren Omas abgegrenzt. Wichtige Sache.

    Wobei dann eben die Dialektik darin läge, dass ja Frau sich dieses schmückenden Beiwerks aktiv selbst bemächtigt hätte -und daher mit weiblicher Klugheit und vollkommen überlegen autonom selbst gewählt hätte – und eine schmückende BrOrchester, die sich Frau zulegt, trägt sie gleichzeitig auch im Herzen – da liegt eventuell ein kleiner Unterschied zu den Männern.

    Und was die Männer eventuell noch zu lernen hätten, das ist, dass Frau viel freier und klüger mit ihrem äußerlich schmückendes Beiwerk, zu dem eben auch das Abzeichen ‚ich bin mindestens genauso emanzipiert wie alle‘ gehören kann bis muss, umgeht, als Männer im Allgemeinen zu vermuten in der Lage sind: Ändert sich die Situation eben von einem Moment zum anderen dann kann die Brosche auch schon mal in der Handtasche landen. Und taucht überraschend Georg Clooney auf, dann darf es sehr wohl auch eine gelungene Emanzipationsmiischung aus emanzipierender Halskette mit wunderbar rotem Lippenstift sein; Frau ist da flexibel.

    Wie gesagt ‚Emanzipation der Frau‘ und ‚Frau in der Gesellschaft‘ im Hier und Jetzt ist schon relativ weit entwickelt und ‚angekommen‘ – und deswegen angenehmerweise komplex.

    Den tatsächlich verantwortliches, freies und emanzipiertes Verhalten/Sein, welches mehr ist, als nur Ausweis oder Vorzeigen von Emblemen, gibt es ja auch noch.

    Und die Menschheit braucht die Liebe.

    • Das Sie die Emanzipation der Frau
      …an einer Brosche oder Collier festmachen, ist ja interessant.Ich denke da eher an eine Immobilie oder sowas.Da stehen heute viele Frauen mit in den Grundbüchern, fifty/ fifty sozusagen.Oft auch zu 100%.

      Die Brosche fällt mir nur ein, wenn früher gesagt wurde von Verehrern: die Mutter hält die Hand auf der Brosche der Angebeteten.So schlecht war das gar nicht – zunächst, später machten auch wir, was wir wollten.

      PS: Bei mir liegt der Krempel die meiste Zeit des Jahres im…

    • Sorry, daß Sie...
      bei doppeltem „s“ passiert mir das nun auch noch, werde weiterhin das „ß“ nehmen.

  79. Vielen Dank an Don Alphonso
    Mag er auch, was finanzielle Ausstattung und fun factor in der work – life – balance angeht, zwei bis drei Klassen über mir spielen – dafür habe ich liebende Frau, Kinder und Enkel. Na und – jedem das seine. Ich bin glücklich, und ich wünsche es auch ihm. Sachsen und Bayern – beides gehört zu unserer Heimat. Das eine näher, das andere weiter.
    Ich liebe Don Alphonso dafür, dass er mir den Weg in eine Welt jenseits von Neuem Deutschland und Süddeutschem Beobachter gezeigt hat. Unser Vaterland ist noch nicht tot – der Kampf für Freiheit und Verantwortlichkeit ist noch nicht verloren. Don Alphonso – Danke, dass Sie uns Mut machen.

    • @Oberländer
      Wer sagt denn, dass es wirklich auf Jamaika hinausläuft? Ich denke, Frau Petry sucht noch 28 gemäßigte Überläufer, die dann gemeinsam mit Union + FDP Regierungsverantwortung übernehmen wollen.

  80. die Geschmacksobergrenze gibt's auch
    Findet das jemand korrekt? Autorin! Oder soll das eine Glosse sein?:
    https://w ww.welt.de/debatte/kommentare/article169292013/Nicht-der-Ostmann-ist-das-Problem-sondern-der-Bayer.html

    • Ostfrau
      Über die Wortwahl kann man getrennter Meinung sein. Das Problem aber hat sie kurz und bündig beschrieben.

      Es ist gerade recht ruhig hier, in Bayern.

      Wenn keine Lösung des Problems in Sicht ist, schätze ich irgendwas um die 30% als Ergebnis im Herbst 2018. Die Roten Khmer dann einstellig.

    • Könnte ja sein,
      weil der Bayer höchstwahrscheinlich mehr landwirtschaftliche Geräte im Stadel oder auf dem Feld hat, als die Ostfrau, die ihm gestohlen werden. Außerdem will er wohl keine Wölfe, die an seine Schafe gehen. Die Liste der Ursachen ist lang.2015 gehört auch dazu.

      Gerade im MoMa aus Mauth: Der Pfarrer spricht vom Mutkreuz Jesu und Wutkreuz der Wähler.Nützt scheinbar selbst im Bayerisch Wald nicht mehr.

    • So 30 % schätze ich auch, wenn sich nichts Wesentliches ändert...
      Zumal alle 100% erstaunt feststellen mussten, dass den 13% nicht die Ankreuzhand verdorrt oder sonstwie abgefallen ist und keine Verhaftungen erfolgten.

      Es ist schade um unsere BY-Staatspartei, denn sie macht ihre Sache im Rahmen des Merkeltums gut. Es ist dieser Rahmen, der weg muß: Wir sollten uns der BY-Bindungen nach Osten erinnern, Wien war einst eine Passauer Tochterpfarrei und Ungarn ist von Niederalteich aus christianisiert worden, die polnische Landshuter Hochzeit, die böhmischen Bindungen. So ähnlich müsste man in der Staatskanzlei denken, Rache für Königsgrätz, so und offene Rebellion.

      Aber man denkt Armee Wenck. Auf https://www.facebook.com/CSU läuft der Scheuer Andy der Musik wie eh und je in unverbrüchlicher Treue hinterher. Neue Strauße, Schedls oder Gauweilers sind nicht in Sicht und die CSU-MdB sind Kauders Stimmvieh.

      Gewogen und zu leicht befunden. Schade.

    • Die Frau Lindner
      sagt, der Seehofer ist schuld, wenn Jamaika nicht klappt.

    • Genau darauf wollte ich hinaus
      白左 sagt:
      4. Oktober 2017 um 09:35 Uhr

      Die Frau Lindner
      sagt, der Seehofer ist schuld, wenn Jamaika nicht klappt.

      Spin vom Feinsten für den Ehemann.
      Und daraufhin beschloss ich, ihn niemals wieder zu wählen. Bei der LTW hat die CSU beide Stimmen und bei der nächsten BTW auch. Unverzeihlich.

      Das nenne ich mal meine Renatesimonisierung. Spät fällt der Groschen.

    • @Philomena + oberländer,
      Ja, die alleinseligmachende allwissende rechtgläubige hat ihren aufnahmebereiten Schoß (Schoss?) überspreizt. Das wird uns am Gräbergang in 4 Wochen nicht hindern, aber auch im niederbayrischen Gäu gibts unwillige Stimmen und Erinnerungen an Einflussnahmen seit 2015. Was die wohl geritten hat?

      Die „Ostfrauen“- Themen auf Welt.de (nahezu gleichlautend in der FAZ, wie geht das? ) halte ich für eine der größten Frechheiten seit Gauck. Da hat nur noch Abwandlung und Verständnis für „Trostfrauen“ gefehlt.

      Es gibt eine verbürgte Geschichte aus der Zeit des II.Fritz: Ein Journalist aus Bamberg wurde beim Kammergericht Berlin in Abwesenheit wegen antfritzischer Hetze und -fakenews zu 30 Stockhieben verurteilt Ein Offizier und 3 Mann zogen los, vollstreckten und ließen sich den Erhalt quittieren. Gut, waren andere Zeiten.

    • o ob ober oberländer
      Bei der LTW hat die CSU beide Stimmen und bei der nächsten BTW auch. Unverzeihlich.

      in der Tat!

    • Attacke und Unterstellung gegen CSU-Wähler und Bayern
      Aus der Sicht eines CSU-Wählers:
      Man gibt die Zweitstimme der FDP, um die FDP, möglichst ohne weitere Beigaben, in die Regierung zu holen, weil man sie für das kleinere Übel hält als weitere vier Jahre GroKo.

      Das ist das einzige Motiv. Andere wählen AfD, aber mehr dürften FDP mit Zweitstimme gewählt haben, denn für Konservative, so sie belesen sind, ist abschreckend:
      1. Wenn Höcke, ein kluger Mann, bewusst eine doppeldeutige Formulierung verwendet, möglicherweise nur, um die NPD-Wähler anzusaugen.
      2. Wenn Gauland ohne Not die Wehrmacht herauskramt und außerdem deutlich erkennen lässt, dass er es mit Dunklen nicht ganz so hat, auch nicht, wenn sie Boateng heißen.

      Man schenkt also eine Stimme der FDP, und das haben viele Wähler in Bayern gemacht. Wenig später schreibt eine, die wegen Befangenheit lieber in ein anderes Ressort wechseln sollte, die CSU runter, der man eine Stimme weggenommen hat, um sie ihrem Gespons zu geben.
      Dann kriegt man doch einen heiligen Zorn.

      Für diejenigen, die behauptet haben, Özdemir und KGE seien in der Atlantikbrücke: Gewesen. Alle ausgetreten, auch Roth. Künast und Trittin waren nie drin, Trittin aber 2012 eingeladen bei den Bb. Das schreibe ich nur, weil Unterstellung, die ich hier selbst in anderem Zusammenhang beklage, m.E. nichts bringt. Ich selbst finde KGE in allem, was aus ihrem Mund kommt, angefangen bei Formulierungen, die Merkels ungeschickte Rhetorik toppen, inkompetent und daher inakzeptabel. Mit ihrer Stippvisite bei der Brücke hat das aber nichts zu tun.

      Eine Verbindung zwischen einem bedeutenden deutschen Medium und einem Politiker vor Koalitionsverhandlungen im Sinne von Vitamin B mit nachfolgenden Unterstellungen gegenüber CSU-Wählern in Bayern finde ich schlimmer, und das wird ein Boomerang werden. Hoffentlich.

      Die AfD muss es nur besser machen, dann ist die FDP bald wieder eine ganz kleine Nummer.

    • Und was trägt das zum Thema bei?

    • Oh, Sch....
      ich wusste das mit Frau Lindner nicht. Warum genügt Ihr nicht Eurer Informationspflicht, elitäres Gesindel?

    • @Oberländer
      Ärgert mich auch, wenn Leute wie Höcke oder auch Gauland ohne Not ein Fass aufmachen, wenn man genausogut schweigen könnte.
      Nur:
      1) Derlei unappetitliche Leute gibt es jeder Partei, bei der SPD einige, bei den Linken zuhauf, bei den Grünen zuhauf und bei der CSU anders, filzig.
      Die FDP ist mittlerweile eine Ansammlung von Blendern, das kann ich sogar mit familiärer Erfahrung beisteuern.
      2) Ich war am Marienplatz in München als Merkel samt bayrischen männlichen Schleimscheißern auftrat. Von meiner Antipathie mal abgesehen, war die „Performance“, also alles, was eine gelungene Rede ausmacht, erschütternd dürftig.

      3) Leider bedeutet eine Stimme für die CSU eine für Merkel, und die empfinde ich als Totengräberin Deutschlands, der Grund, dass meine Familie mit bayerischer DNS ihre Heimat aufgeben wird.

  81. Titel eingeben
    Das einzige was mich an Hugh Hefner stört ist, das Herr Peter Praschl in der Welt einen Morgenmantel mit einem Bademantel verwechselt und den Morgenmantel für die Uniform des Hendonisten hält.
    Denn ich bin kein Hedonist und messe dem, das ich einen seidenen Morgenmantel trage keinerlei Bedeutung zu. Denn was sonst sollte ich während der morgendlichen Stunden bevor ich dusche tragen, etwa einen Bademantel ?

  82. Kommt ein Mann zum Arzt ....
    Wenn ich die Artikel und die Kommentare hier beim Don lese, beides ist auch noch so elegant verwoben, muss ich immer an Folgendes denken:

    „Zuerst die gute Nachricht: Sie sind kein Hypochonder.“

    • Auf dem Friedhof
      [Editiert. ES NERVT. Don]

    • Irgendwo in BRD
      [editiert. Was war die letzten Tage in Deutschland in der Luft, dass hier so viele am Rad drehen? Don]

    • Zensurfetischist
      Falls Sie es noch nicht gemerkt haben: es geht um Fetischismus und Perversion. Von diesen gibt es so absonderliche, dass man sie lieber in Witzen, Gleichnissen oder sonstwie kommuniziert. Wenn Sie das stört, dann fangen Sie mit so einem Thema garnicht erst an.
      Zensur ist auch eine Abart des Fetischismus – eines Machtfetischismus. Und dem scheinen Sie hier immer mehr zu frönen. Ich melde mich damit ab. Zum Schluss sind hier nur noch Ihre Bewunderer und Ja-Sager unterwegs. Dann wissen Sie wenigstens, wie man Echokammern erschafft.

    • Es stört mich, wenn hier solcher Müll in Form von Gossenwitzen auftaucht. Das können sie gern woanders verbreiten, aber hier ist das schlichtweg nicht im Sinne der Debatte.

  83. das-daß - schwer zu differenzieren
    Das-daß-Schwäche, gehen Sie der Sache mal nach, in Ihren Mänteln…

  84. schöne Partei-Frauen
    …und nicht zu vergessen Weinkönigin Julia (Kl.), die Traumfrau für den reiferen Herrn nicht nur in der „C“DU…

  85. Titel eingeben
    Lieber Don,

    Vielen Dank für den schönen Text und kommen Sie gesund zurück,
    ich warte auf Weitere

    Viele Grüße aus dem immer noch schönen Brandenburg

  86. Magazine mit Centerfolds ...
    echt männlichen Interviews und Produktempfehlungen.
    .
    Danke Hugh!

  87. Danke, Don!
    Mal wieder brillant, Chapeau!

  88. Hier sind ein paar Don-Themen - die Sex-Polizei auf amerikanischen Campusses, Sex-Arbeiterinnen,
    – Pornographie (beides sinnvolle zivilisatorische Errungenschaften), die Vorliebe eines Geschlechts für alte Mercedes Sportwägen und Rennräder – lauter solche Dinge, sowie die Bekämpfung der vorgeschriebenen Geschlechtspronomen als After-Aufklärung und gedankenpolizeiliche Gewaltmaßnahmen.

    https://www.youtube.com/watch?v=v-hIVnmUdXM

    Es diskutieren die erleuchtete Camille Paglia und der mutige und geistesgegenwärtige „Rassist“ und „rassistische Intelligenzforscher“ Jordan B. Peterson.

    Ich empfehle insbesondere die zweite Hälfte der Unterhaltung. Da geht es auch um Geschwister, und was die Folge ist, wenn Akademikerkinder keine Geschwister mehr haben, und stattdessen alte (=übervorsichtige) Eltern – dass sie sonderbar werden, und zwar überwiegend.

    Schneeflöckchen nämlich, Supersensibelchen, die verlangen, dass in den Unis (!) nicht mehr von Kriegen gesprochen wird im Unterricht, weil das so unsensibel und männlich ist…

    Echt super Gespräch, das da oben! Und ziemlich neu – von gestern!

    • Empfehlung!
      Danke für den Link, eine ausgezeichnete Empfehlung.

      Die Beiträge von Paglia und Peterson lohnen die Lektüre und das Zuhören fast ausnahmslos. Sie lassen aber auch das erbärmliche Niveau der meisten europäischen Kultur-Debatten erkennen, die Scheren in den Köpfen, die verbiesterte geistige Enge, die dogmatische Verbohrtheit, die hinter stalinistischem Gehabe verborgene Ignoranz und Intoleranz.
      Wird wohl noch eine Weile dauern, bis hier jemand in vergleichbarer Weise die Fenster aufreißt und den postrukturalistischen Mief mit Frischluft … ähh … entsorgt.

    • Peterson und Paglia
      Danke für den Hinweis – aber erlauben Sie bitte die subjektive Bemerkung, dass Frau Paglia nicht jeden Zuhörer erbauen mag.

      Mir erscheint sie als aufgedrehte Nervensäge, die wohl Vernunft besitzt, aber sich selbst zu wichtig nimmt und daher viel zu ausschweifend redet.

      Test: stellen Sie sich Frau Paglia als eine Figur mit gleichem Auftreten, gleicher Gestik etc. aber entgegengesetzter Aussage vor. Könnten Sie das ertragen? Bei Peterson ginge es.

    • @ Kopfrechner u. Zuvielkultur - Camille Paglia ist eine wirkliche Amazone und Freiheitskämpferin -
      – wenn man kühl analytisch durch das Gespräch durchginge, könnte herauskommen, dass Paglia und Petersen ungefähr gleichviel wichtige Dinge ansprechen.

      Ich bin da tolerant – und ich mag sogar ihren Drawl und ihren Overdrive – das ist orschnal Rock’n’Roll.

      Ansonsten gibt es ja ihre Bücher. Die „Masken der Sexualität“ schätze ich sehr.

      Ahh – wie sie die Attitüde der linken – also der „linken“ Geisteselite karikiert; und dass sie darauf besteht, Ur- und Frühgeschichte im Unterricht zu behandeln – und dass für sie auch die Biologie gilt, wenn man von Genderthemen redet! Und dass sie aufmerkt, wenn Krieg per se skandalisirt wird… das sind schon enorme Leistungen an Zivilcourage. Die hat in den USA echte und harte Kämpfe bestanden, ich gib zu: Ich liebe sie. Ein echtes Schlachtross von altem Schrot und Korn. Herrlich, herrlich!

      Hierher passt übrigens ein deutsches Werk von dem Konstanzer Biologen Axel Meyer: „Adams Apfel und Evas Erbe – wie die Gene unser Leben bestimmen und warum Frauen anders sind als Männer“.

      Meyer kritisiert wie Paglia diejenigen – und das sind viele Postmoderne Feministinnen und Feministen, die meinen, die Biologie sei praktisch vollkommen bedeutungslos, wie z. B. Judith Butler, die hierzulande auch noch mit dem Adorno-Preis usw. geehrt wurde. Paglia wird keinen Preis sehen, und die blasierten FAZ-RedakteurInnen ignorieren sie komplett. – Wie auch Petersen. Was für Memmen!

      PS

      Ganz verrückt – Meyer wird auch hie und da skandalisiert als irgendwie rechts oder so. Er hat aber in dem bekannten und populären Zeit-Magazin Kolumnisten Harald Martenstein einen Mitstreiter, der sich nicht den Schneid abkaufen lässt und ein tipptopp Vorwwort zu Meyers Buch beisteuerte.

      PPS – kleine Heldentat ,meinerseits: Ichab immerhin im Jahre glaub‘ 87 bereits dem Poststrukturalismus erheblich die Luft abgelassen in einer Lehrveranstaltung in KN. Konnte ich aber nur, weil ich auf den Schultern von Habermas‘ epochaler Popstmoderne-Kritik „Der Philosophische Diskurs der Moderne“ balancierte. Es gab ordentlich Zoff in meiner Lehrveranstaltung – und auch in meiner Peer-Group. Aber die Sache war den Zoff wirklich wert! In KN war ich der einzige auf weiter Flur – und für sehr lange Zeit, kann ich sagen. Die entsprechenden tauben dekonstruktivistisch überzuckerten Nüsse tummeln sich da noch
      immer. Das wird auch so bald nicht aufhören: Weil das Erziehungssystem selber krankt: Paglia und Petersen stimme ich da voll zu.

  89. Bunny
    Lieber Don Alfonso,
    ich bin ein grosser Fan und wünsche Ihnen Hals- und Beinbruch…ach nee, doch nicht, lieber ein Häschen mit entzückendem pinkfarbenem Pummelchen 😊
    Ihr
    mm

  90. Düsseldorf?
    In der Altstadt war ich zuletzt vor 15 Jahren. Da würde ich mich heute nur noch mit im Leerlauf rodelnder Motorkettensäge bewegen.
    Hier in Flingern stürmte vor Jahren ein MiHigru auf mich zu, er wolle meine Hunde treten. Ich habe die Leinen fallen gelassen, bin auf ihn zugelaufen und habe mit Schuhwerk der Sorte EN 20235 in sein Erbinformationssystem getreten. Das fand er nicht so toll und verlautbarte, er werde „…deine Mutter ficken.“ Dafür gab´s noch einen in den Unterkiefer.
    Als ich diesen „event“ bei der linksorientierten Seite „feynsinn“ berichtete, bekam ich Dresche, weil ich heiße ja „Braun“ und sei deswegen definitionsgemäß „Nazi“.
    Leute, die nie in der Realwirtschaft gearbeitet haben, kennen die dortigen Brutalitäten nicht.

    • Sauber, Herr Braun!
      Ich selbst komme wohl eher aus zu behüteten Verhältnissen für solche Problemlösungen, sehe aber trotzdem ein, daß man gelegentlich zu nonverbaler Kommunikation übergehen muß, wenn Sprachkenntnisse und Einsichtsfähigkeit beim Gegenüber nicht ausreichend vorhanden sind.
      Bislang bin ich mit großer Klappe und durch Überernährung ausreichend breiter Silhouette gut zurechtgekommen. In einer Begegnung mit zwei volltrunkenen Biodeutschen auch mal durch Nachgeben und Ausweichen (worüber sich mein Ego 15 Jahre später immer noch ärgert).
      Ich sehe aber schon die ersten Anzeichen dafür in meiner Altstadt, daß dies wegen starker Vermehrung der Einsichtsarmen und Verminderung der staatlichen Präsenz nicht mehr ausreichen wird.

    • Notwehr?
      Aus Ihrem Post geht nicht hervor, wo denn die Notwehrsituation war. Jemand läuft unprovoziert auf Sie zu und kündigt an Ihre angeleinten Hunde zu treten? Einfach so? Ist das glaubhaft? Und Sie treten, um das zu verhindern, den erst ins Gemächt und dann schlagen Sie ihn? Hm. Ich habe auch einmal gedroht, jemandes Hunde zu treten. Ich war Joggen, die Hunde haben mich gejagt und nach mir geschnappt, ich habe den Besitzer angebrüllt er solle seine Viecher sofort zur Ruhe bringen, sonst würde ich das mittels meiner Füße tun. Da war ich in einer Situation, die zur Selbsthilfe berechtigte. Falls Ihre Hunde nach vernünftiger Würdigung auch nur ansatzweise als Bedrohung eines Dritten wirken konnten – etwa weil sie unangeleint um ihn herumsprangen und anbellten – dann war war der Dritte im Recht, Sie zur Rede zu stellen. Wenn Sie ihn dafür sofort körperlich angriffen, dann haben Sie Glück gehabt. Mit mir sollten Sie das tunlichst nicht probieren. Tut mir leid, ich glaube vieles. Aber dass Hunde(besitzer) spontan und anlaßlos bedroht werden, das glaube ich eher nicht. Wenn die Geschichte sich so zugetragen hat, wie Sie erzählen, dann ist sie äußerst ungewöhnlich. Wenn sie ganz anders ablief, handelte es sich möglw. nicht um Ausländerkriminalität, sondern um die eines Inländers. Auf unglaubhafte Bedrohungen mit Gewalt zu reagieren ist aus guten Gründen übrigens auch strafbar.

    • Titel eingeben
      EN ISO 20235
      Stoßfestigkeit von 200 J / Druckfestigkeit mit 15 kN / Ölfeste Sohle / Energieabsorbtion im Fersenbereich, Minimum 20 J / Antistatisch, elektrischer Wiederstand: 100KOhm – 1 000 MOhm / Geschlossener Fersenbereich
      .
      Patsch! Hihi.

    • Dazu muss man wissen, dass in einigen uns fremden Kulturen Hunde zumindest
      haram sind.
      Teilweise nehmen so Gläubige jedoch auch noch an, dass Geister, also Dschinn, ihren Platz in den Viechern gefunden haben und nun als Dämonen ihnen böses wollen.
      Und dieserhalb schon mal von sich aus lieber gleich auf den Hund kommen als der Dschinn im Hund dann auf sie.
      Wie könnte man Menschen einen solchen Glauben nehmen? Da Unterhaltung eher zwecklos scheint war der Schuh dann schon am rechten Platz.
      Apropos Schuh: ich glaube, da gibt es auch Geschichten aus Kulturräumen. Nie soll die Schuhsohle auf solch andere zeigen!

    • @Rabe:Patsch und schon ist man vor dem Richter
      Tja. Ein Sicherheitsschuh kann auch durchaus als Waffe gewertet werden, – wenn die Notwehrsituation nicht gegeben sein sollte, dann ist man dann nicht wg. einfacher, sondern wg. gefährlicher Körperverletzung dran. Hihi?

    • In der Oberschicht wohl nicht haram
      „Dazu muss man wissen, dass in einigen uns fremden Kulturen Hunde zumindest
      haram sind.“

      Daran sehen Sie, dass diese Kulturen sich immens geändert haben müssen, denn in ihre früheren Zeiten züchteten sie solch phantastische Jäger wie den Saluki oder den Afghanischen Windhund. Sie achteten den Falken aus demselben Grunde. Heute fangen sie an nordafrikanischen Stränden Vögel mit Netzen.

      Diese Kulturen scheitern daran, dass sie die Frau unterdrücken und keinen Wert auf Geburtenkontrole legen, denn das unbedachte Gebären war immer Sache der Armen, weil die Kinder dazu gedacht sind, die Familie mit durchzufüttern. Zuweilen wird das hierzulande für Kindergeldbezüge fortgesetzt, weil die Rechenkünste auch nicht hoch genug sind, um zu erkennen, dass Kindergeld nicht reicht und später nicht mehr fließt.

      In früheren Zeiten müssen diese Kulturen etwas anders gewesen sein, was man an mancher medizinischen oder philosophischen Größe sehen kann. Wenn sie wieder in diese Richtung kämen, hätten wir keine Probleme mit ihnen und sie, die die ältesten Rassen gezüchtet haben, nicht mit dem Hund.

      Die Türken züchten immer noch den Kangal, einen vorzüglichen Schutzhund, der nicht exportiert werden darf.

  91. Die Freiheit wird auch mit allerlei Helfershelfern unterdrückt
    Auf das Naheliegende, nämlich dass der Täter als Iraner Schiit war und deswegen von den türkischen, also sunnitischen Mitschülern gemobbt wurde, kommen die „Gutachter“ natürlich nicht.

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/muenchner-amoklaeufer-gutachter-spricht-von-rechtsterrorismus-15229859.html

    • Wenn ich links wäre, würde ich auch lieber erzählen, daß der Täter als Iraner natürlich Arier und damit eigentlich ein Nazi qua Geburt war.

      Außerdem ist es dann mal ein Fall von Rechtsterrorismus, der nicht aus Zufall 5 Jahre später vom Mord zum Terror umdeklariert werden muß.

    • Oben schon aufgespießt:
      Prantlhauser SchmutzZentrale (SZ): „typischer Deutscher“

    • Pikantes Detail am Rande ...
      Einer der Experten, die den Sachverhalt jetzt „auf rechts gedreht“ haben, der Herr Dr. Matthias Quent, wird auf der Hompage der Amadeo-Antonio-Stiftung als Team-Mitglied geführt.

    • Statistische Gründe
      Vermutlich geht es um statistische Gründe: Der klar sunnitische (wahabitische) IS hat im Irak zahlreiche schiitische Kultstätten zerstört und Christen und Schiiten ermordert, missbraucht und vertrieben und die Taliban sind in Afghanistan auch nicht zimperlich. Damit handelt es sich bei beiden ganz klar um rechtsextremistische Organisationen. Damit müssen wir künftig auch keine islamistischen Gewalttaten mehr erfassen, helau!

    • Wenn ich micht recht erinnere war der Jung doch mit seinem Vater
      irgend wo da unten um schießen zu lernen?
      Die Einordnung nach rechts gefällt mir nicht – er wurde gemobbt – und vielleicht war es eine Sache der Ehre?
      Nicht ganz unüblich – dort.
      Aber sie suchen und finden, was sie halt so finden wollen.
      Wir sind echt blauäugig, oder?

    • Wie sollte er auch ?
      Die Erwartungshaltung war doch eindeutig. Die Behörden sagen, kein Rechtsextremismus. Wenn ich gleicher Meinung bin, brauch ich keine DREI Gutachten dazu. Dumm sein kann man Gutachtern selten unterstellen und auch danach müssen Sie nocch von Aufträgen leben.

    • Mietmäuler
      Soziologen sagen immer, was der Auftraggeber will, das Soziologen sagen.
      Auch wenn es ein riesengrosser Schmarrn ist und den Attentäter posthum für politische Zwecke missbraucht, ficht das den akademisch Prostituierten offensichtlich nicht an.
      Der Attentäter hat zwar auf Ausländer geschossen, stellvertretend für die, die ihn gemobbt haben, aber die mussten, jedenfalls in seiner Phantasie, ein zweites Kriterium erfüllen: sie mussten sunnitische Muslime sein.
      Damit fällt „rechts“ als politische Motivation schonmal gleich aus. Betrieb doch selbst die SS drei Schulen für muslimische Feldgeistliche, 2 in Dresden, eine in Guben. Die Nazis waren glühende Verehrer des muslimischen Männerkultes und niemals hätten sie auf jemanden geschossen, nur weil er Muslim ist. Gegen Ende des Krieges waren 60% der SS Ausländer und die meisten davon waren muslimischen Glaubens.

      Mit dem gleichen propagandistischen Geifer könnte man behaupten, der junge Mann hätte sich gegen sein Unterdrücker gewehrt, hätte gegen Schulmobbing und für mehr Gerechtigkeit gekämpft.
      Dann wäre er ein klassicher Linker, nur auf so einen haarsträubenden Blödsinn kann man nur kommen, wenn man ein linksgestrickter Sozialingenieur ist, der nicht mit Überzeugung und Argumenten arbeitet, sondern mit Lug und Betrug.

      Der zweite Fehler ist noch gravierender. „Terrorismus“ ist definiert als paramilitärisches Werkzeug des Schwachen, dem Starken seinen Willen aufzuzwingen. Dazu bedarf es notwendigerweise irgendeiner Willensäusserung, eines Manifestes, einer Botschaft, was man mit diesen Terroraktionen erreichen will. Ohne das ist ein Mörder kein Terrorist, sondern ein ganz einfacher, billiger Massenmörder, der an Symbolfiguren Rache nimmt, der den einzigen Ausweg aus seiner Position des Schwachen darin sieht, die Rollen zu vertauschen, nicht mehr Opfer, sondern Täter zu sein.
      Die einzige „Botschaft“, die das ausstrahlt, ist: Vorsicht, Mobbing kann ins Auge gehen und sehr gefährlich werden.
      Diese Botschaft sollte man herausarbeiten und ernstnehmen.
      Die Fehlklassifikation des Täter als „Rechtsterrorist“ entlastet nämlich die Mobber von ihrer Mitschuld und die werden sich jetzt ein anderes Opfer suchen.
      Damit macht sich der Mietsoziologe zum Täter und irgedwann müsste man denen mal sagen, was die Kriterien „Guter wissenschaftlicher Praxis“ sind.

      http://ssi.armywarcollege.edu/pdffiles/pub273.pdf

      https://is.gd/8Q5wrV

  92. Der Don als Prophet
    Grossartiger Artikel

    Und Gruss an goodnight. Bin zurück aus singapur.
    Was ist eigentlich aus diesem morph geworden? Und gelegentlich?
    Ich hoffe holger geht es gut.
    Bald ist krieg….

    • Singapur? hier ist Jamaika!
      @Jockel
      und der Krieg ist abgesagt – noch nichts von Zensursulas neuer Cyberarmee mitbekommen?
      Wir stehen kurz vor der Machtübernahme von AFD und sonem Zeugs,,,

    • It was like coming home... only to no home I'd ever known
      Welcome back!

      Morph and gelegentlich sind im Netz verschwunden, Holger nervt weiterhin bei Twitter…

      Whatever, was treibt einen aus Singapur zurück nach Merkel Deutschland?????????

  93. Tja
    die Statistik muss stimmen.

    soweit ich weiß, werden auch nicht geklärte Anschläge auf Flüchtlingsheime der rechten Seite zugeschlagen.

    • Fakes?
      Sehen Sie, damit werden Fakes begründet. Ein.:“Ich weiß was“, kann es aber nicht belegen. Seine Sie korrekt und legen Sie nach.

    • Statistik rechtsextremistischer Straftaten
      Fakes und Fakten.

      So lang ist die Debatte zum Thema auch nicht her (unterbrochene Links vervollständigen) …

      htt p://www.achgut.com/artikel/maerchenland_brandenburg_verfaelschte_polizeistatistik

      htt ps://www.welt.de/welt_print/article2377963/LKA-Durch-neue-Zaehlweise-mehr-rechte-Taten-in-Statistik.html

    • Die Welt beschreibt heute in einem Bezahltartikel, dass der Islam rechter
      ist als die ganze AFD. Interviewt wird Samuel Schirmbeck, der sich auch vor Zeiten schon in der FAZ kritisch warnend mit dieser Ideologie und der Gefahr durch Einwanderung auseinandergesetzt hat.
      Er kennt islamischer Länder aus eigener Erfahrung. Und ein Buch geschrieben hat er auch. „Der islamische Kreuzzug und der ratlose Westen: Warum wir eine selbstbewusste Islamkritik brauchen“

  94. Alles Nazi
    Nun ist es auch bei mir soweit: Seit ich es ausgerechnet am WE der Deutschen Einheit gewagt habe, meiner eigenen Familie aus zwei sehr großen „nördlichen“ (aus Bayerischer Sicht ist natürlich alles jenseits Würzburgs nördlich) Großstädten (hochwohlmögende Akademiker, Doppelverdiener, international bestens vernetzt und unterwegs) mitzuteilen, dass es praktisch täglich Übergriffe nicht nur auf, sondern auch durch Migranten aus bestimmten Weltregionen gibt (und das auch noch mit Pressemeldungen belegt habe, muss natürlich eine AfD-Seite gewesen sein…) und dass sicherlich nicht alle, sondern nur ein kleinerer (aber natürlich immer zu großer) Teil der AfD-Wähler Neonazis seien, sondern wohl ganz überwiegend einfach Menschen, die die derzeitige Immigrationspolitik ablehnen, ist mir überwiegend subkutan Folgendes mitgeteilt worden:
    1.) Ich bin in Statistik unterbegabt, denn es gab auch schon früher Wirtshausschlägereien und man muss die Statistiken nur richtig lesen können, ein Grundkurs würde mir da helfen, außerdem gibt es ja erhöhtes Anzeigeverhalten ggü. Ausländern und die meisten Straftaten begehen hier sozialisierte Menschen,
    2.) „Der Osten“ und „Bayern“ gehören eigentlich eh kaum zu Deutschland (HH und B aber schon, BW offenbar auch, vermutlich weil die Grünen dort noch stärker sind),
    3.) Ich bin semi-offiziell wahlweise oder kumulativ ein Halb-Nazi, und/oder CSU- oder AfD-Wähler (ist im Wesentlichen vermutlich das Gleiche, alles ekelhafte Forderer der nicht zu diskutierenden Obergrenze),
    4.) Linke Gewalt ist immer besser als Rechte, man darf nie je die Untaten der Nazis mit den Irrungen der Sozialisten und Kommunisten gleichsetzen, merke: die Antifanten wollen nur das Gute und verüben nur Gewalt gegen Sachen, in HH gab es gar keine Würfe mit Steinplatten auf Polizisten oder Schüsse mit Stahlzwillen auf Polizeiautors etc.

    So weit zum Thema Redefreiheit in D – und im eigenen engsten Familienkreis, der sich ja für so sozial und tolerant hält (und dies in weiten Teilen an sich auch ist). Erschütternd. Geht mir nach. Tut ernstlich weh – menschlich und intellektuell. Vielleicht Costa Rica, Tico? Oder wenigstens ein Apfelkuchen von Renate Simon? Sonstiger Rat – vielleicht nur eine Radlfahrt an der Isar und die Hoffnung darauf, dass sich das Verdrängen lässt?

    • geht mir ähnlich, fast 1:1, inclusive Isar.
      in einem Vorgängerthread postete ein Mitforist links zu kognitiver Dissonanz.
      Eigentlich die einzige Erklärung.

      Ähnliches Thema: Katalonien. Mal von Recht und Unrecht ab: Außer Slowakei und Tschechien ist mir keine Trennung bekannt, die unblutig verlaufen wäre.
      Trotzdem beharren meine linken Bellizisten-Bekannten auf dem Selbstbestimmungsrecht der Völker – billigen dieses aber Einheimischen natürlich nicht zu.
      Ich hab’s aufgegeben, nicht meines Rufes wegen, sondern wegen der Perlen.

    • Frieden mit der Verwandschaft
      Ich habe mich mit denen geeinigt auf „we agree to disagree“ und wir meiden diese Themen. Ich gebe aber zu, daß es mich im Stillen schmerzt, wenn Leute ihren Verstand nicht nutzen und nur von ihren Gefühlen bestimmt werden.
      Leider beschränken sich die Themen im Bekanntenkreis dann immer nur auf die Reiseerlebnisse, die Karriere der Kinder und Krankheitsgeschichten. Das ist auf Dauer stinklangweilig. Deshalb brauche ich dieses Blog so dringend für meine geistige Gesundheit.
      Grüße Uli

    • Danke für den Zuspruch!
      Liebe(r) Nahuatl und Uli49,
      vielen Dank für die netten Worte. Wenn ein agreement to disagree reichte, wäre es ja O.K. – ich teile die gegenteilige Sicht ja auch nicht, das nennt sich für mich Toleranz. Arg ist es halt, wenn man dann, wenn man auf Fakten hinweist, ständig mit Sticheleien dahingehend konfrontiert wird, man sei wahlweise rechts, AfD oder CSU (horribile dictum!). Man hat dann auch gar keine Lust mehr zu sagen, dass man das gar nicht ist und nie war, sondern eben nur gerne über die Fakten spräche und das Ziehen der Schlüsse jedem/jeder selbst überlässt.

      Und in der Tat: Die Katalanen sollen gehen können müssen (4 Verben hintereinander, rekordverdächtig), die Kurden auch, aber ich wette, dass man die Bayern dann trotz ihrer angeborenen oder durch Zuzug erworbenen Idiotie und Hasssucht nicht gehen lassen wollte, denn sonst kollabiert der ganze Laden der großen Umverteilung. Erst Recht geht natürlich gar nicht nie ein Austritt aus dem Euroraum (der wäre es bei den Katalanen allerdings schon, aber das stört wohl nicht)!

      Immerhin: Die Radlfahrt an der Isar hat gut getan, das Wetter war großartig, ich liebe das Knacken der herbstlich trockenen Blätter unter den Reifen (erst vorne, dann hinten) – nur der Schnitt entsprach nicht den Erwartungen, vermutlich zu tiefes Geläuf oder Folge des vielen Sitzens auf dem Weg zum bzw. vom Familientreffen und dortselbst – oder natürlich ein Messfehler der app….

    • Zum katalonischen Ethnostaat
      Den Katalanen unterscheidet vom Spanier seine Sprache.

      Die Sprache, die Muttersprache, kommt von den Eltern.
      Dié haben sie von ihren Eltern.
      Es geht um Abstammung, um Blut, ums Volk, und ganz schnell sind wir beim Ethnostaat*.

      Begründet wird dieser Wunsch mit dem Selbstbestimmungsrecht der Völker und damit, daß sonst Krieg drohe.
      Der Ethnostaat hat aber eine Kontingenz, nach seiner Entstehung zu Vertreibung und Genozid zu führen, denn was soll sonst mit all den Fremden geschehen, die nicht dazugehören?

      Wer den katalanischen Ethnostaat unterstützt, sollte sich der Möglichkeit bewußt sein, daß eine logische Folge davon nicht nur eine Abspaltung Bayerns oder Sachsens, sondern auch ein Wiedererstarken eines deutschen Nationalismus sein könnte.

      Deutschland als Falle der Geschützten.

      Bei den Linken setzt die kognitive Dissonanz schon beim Wort „Abstammung“ ein; 1312, „Kampf dem System“ und die Bilder blutender Frauen übertünchen die Tatsache, daß Katalanien nicht frei sein darf, damit es hier keinen zweiten Holocaust gibt.

      *Ein Begriff der White Supremacy, der heilige Gral der nordamerikanischen Rassisten.

    • Kann man das vielleicht bereden, wenn es hier soweit ist?

    • Rede- und Denkfreiheit
      @ Die verlorene Mitte sagt:
      Alles Nazi
      ·“So weit zum Thema Redefreiheit in D – und im eigenen engsten Familienkreis, der sich ja für so sozial und tolerant hält (und dies in weiten Teilen an sich auch ist). Erschütternd. Geht mir nach. Tut ernstlich weh – menschlich und intellektuell. Vielleicht Costa Rica, Tico?“

      Schwer. Sehr schwer. Meine sonntaegliche Predigt:

      Also im engsten Familienkreis ist man sich hier erst mal einig dass es Gott gibt und darum Gewalt ganz fürchterlich ist. Da wird nicht unterschieden zwischen rechter oder linker Gewalt. Zu einem gibt es hier keine linke Gewalt. Und zum anderen auch keine rechte. Es gibt nur die Gewalt an sich. Was die Steinplatten betrifft, die werden hier nie von Hausdächern auf die Polizei geschmissen, weil es kaum Steinplatten gibt (die sind meistens schon geklaut worden und fuers eigne Haus verwendet) und die Häuser meistens eben sind. Außer in den größeren Städten. Aber wie gesagt, dann fehlen die Steinplatten. Dafür wird aber in manchen Barios auf Polizeistationen geschossen. Durch Drogenhändler.

      Wenn Sie also nicht zu den Narcos gehören, ist alles in Ordnung.

      Aber auch da sind sich alle normalen Familienmitglieder einig: Böse. Wenn Sie das aber als Gut bewerten würden, dann würden sie als Mula gesehen als Esel halt, der borracho ist, besoffen. Was Sie nicht werden, wäre gehasst oder verachtet oder,noch schlimmer, quasi aus der Familienbande ausgeschlossen. Man würde sie für ein bisschen Plemplem halten, aber weil Sie sonst keinem was tun, bleiben Sie integriert.

      Statistiken haben wir eigentlich keine, weil keiner eine erhebt. Wozu soll eine Statistik gut sein, wenn die sich doch täglich ändert? Die einzige Statistik die wir haben ist die Preisstatistik. im letzen Monat waren die Zwiebeln billiger.

      Im allgemeinen werden keine Zwillen bei Demos verwendet, aber nicht nur weil die verboten sind, höchstens mal Spraydosen. Und dann braucht es oft, wie ich im Fernsehen sehe, vier bis fünf bis sechs Polizisten, um den Täter irgendwie festzuhalten, weil die sich einfach wehren und die Polizisten meistens sich scheuen rabiat zu werden. Liegt in der Natur.

      Also die Gewalt, die ich bei euch im Fernsehen sah, war erschütternd und ist hier schlicht nie vorhanden. Es gibt höchstens mal eine kleine Bandenschießerei. Narcos halt.

      Doch Familienmäßige ist man immer integriert, oder so, meistens. Wir haben sowieso nur zwei Meinungen. Der Präsident ist der schlimmste den wir je hatten. Oder er ist gut, könnte aber besser sein.

      Sollten Sie dennoch Familienprobleme haben, dann sicher, weil sie der Ansicht sind, nicht jeder Ausländer ist automatisch Millionaer…..man wird ihnen mitleidsvoll auf die Schulter klopfen, weil sie die Welt nicht verstehen und naiv sind….

      Im übrigen sind die meisten der Ansicht, der Playboy ist Pornografie, die Mädels darin sind alles Putas, Huren, ohne jegliche Moral, Hefner fährt direkt in die Hölle und muss dort die Homosexuellen befriedigen, die sich wiederum vor einem Hetero ekeln.

      Wie auch immer, das Leben ist hart aber die Frauen sind wunderschön, was uns Männer verdammt gut tut. Und da Schönheit im Auge des Betrachters liegt, gibt es keine Hässlichkeit, nur Kranke die sich Nägel ins Gesicht und die Zunge bohren.

      Wenn Sie so etwas innerhalb der Familienbande tun und beim nächsten Familientreffen zeigen, wird man dezent die Augen verdrehen aber nichts sagen.

      Tja, hier funktioniert meistens noch das, was man als Sippe bezeichnet und in Deutschland als Naziwort schaudernd zur Kenntnis genommen wird, denke ich.

      Unsere Wahlen sind etwa wie große Volksfeste ohne Hass, Beschimpfungen und ohne Schaum vorm Mund wie das dieser Lanz gerne betont, wie ich gestern sah in youtube beim Versuch des Manipulierens dieses AdF Oberhäuptlings (lassen sie uns ohne Schaum vorm Mund reden….). Wer hier spinnt, der spinnt und wird dennoch akzeptiert, Hauptsache er ist ein guter Mensch und tut keinem was.

      Und in die Puffs gehen meistens nur die Ausländer. Die finden sie in Hotels. Die Puffs meine ich. Die Prostituierten kommen meistens aus der Domrep oder aus Limon, dem Gebiet der Schwarzen. Die Ticos haben andere Puffs. Mehrere Geliebte. Den Playboy gibt es deshalb hier nicht zu kaufen. Wie gesagt, Porno. Das könnten ja auch Kinder sehen. Und die wollen wir behüten vor solchen Dingen.

      So sind die Schwerpunkte anders verteilt.

      Ein letztes und sicheres. Der Begriff Zynismus, auf den man in Deutschland so stolz ist, da werden ja Sendungen voller Zynismen erfolgreich ausgestrahlt , den Begriff hört man hier nur als Negativum. Hier will niemand Zynisch sein.

      Wie gesagt, die Frauen sind alle schön und meistens sehr freundlich und sehr sehr liebenswürdig, warum soll man da Zynismus pflegen oder gar so etwas wie den Playboy kaufen. Was da zu sehen ist hab ich en natura vor der Haustür. Kostenlos. Lebendig. (oder was glaubt ihr, warum die ersten Jahre all die US Boys einen AIDS-Test vorlegen mussten? Weil man sich sagte: die USA sind so gross, warum kommen die in ein so kleines Land? Klar, unserer Frauen wegen. Stimmt)

      Im übrigen halte ich das nachgemachte Playboy-Hasenstummelschwänzchen für absolut albern und infantil. Die Ohren sowieso. Nur gut zum Rammeln, oder wie? Aber bitte, wenn das Ausdruck von Freiheit ist….lieber das als eine Burka.

  95. Bunny-äh Hasenfüße? Oder habe ich was an den Ohren...
    ….dachte ich mir gestern am hohen Tag, als ich bei den 20 Uhr-Nachrichten noch einmal die Ansprache des Bundespräsidenten beim Festakt in Määäänz mit dem 19 Uhr heute-Nachrichten vergleichen wollte. Ich hatte meinen Ohren nicht getraut als der Bundespräsident von den „neuen Mauern“ sprach, die am 24. September wieder aufgerichtet seien. Na gut Unsinn – aber was er danach noch sagte, ließ mich aufhorchen:
    .
    Wir müssen uns ehrlich machen…..Dazu gehört auch die Debatte über Flüchtlingspolitik und die Unterscheidung von politischer Verfolgung oder der Flucht vor Armut. Wir müssen uns ehrlich machen in zweifacher Weise.“
    „Erstens, auch wenn hinter beiden härteste menschliche Schicksale verbergen, sie sind nicht dasselbe. Sie begründen nicht den gleichen uneingeschränkten Anspruch unserer Verfassung“
    .
    Und zweitens ehrlich machen müssen wir uns auch in der Frage welche und wie viel Zuwanderung wir wollen, wie viele wir vielleicht brauchen….“
    .
    Also, die erste Aussage ist mehr oder weniger eine Binse, denn da steht ja das Asylgesetz im Raum, das eigentlich die Asylgründe genau definiert. Aber den mahnenden Finger an Behörden und Flüli-Unterstützer und Abschiebeverhinderer wie die Kirchen finde ich schon mal hilfreich.
    .
    Was mich wirklich aufhorchen ließ waren die völlig neuen Töne eines Bundespräsidenten zur Zuwanderung, auch wenn ich das mit dem „wie viele wir brauchen“ als überflüssig erachtete.
    Ein Volk, das aus eigener Kraft nicht in der Lage ist sich zu reproduzieren sollte m.E. einfach im Orkus der Geschichte verschwinden. Im Übrigen würden uns 10 Mio weniger Deutsche nicht von der Landkarte verschwinden lassen.
    .
    Was ich aber eigentlich sagen wollte: Die interessante Passage, für die ich dem Bundespräsidenten dankbar bin, denn sie kam zwar spät aber am richtigen Ort zur richtigen Zeit, war bei der ARD um 20 Uhr nicht mehr zu hören. Auch nicht bei der Übertragung der Feierlichkeiten durch das Propa-SWR-Fernsehen im Abendprogramm. Wurde da aus Berlin dazwischen gegrätscht?

  96. Eroica
    Lieber Don Alphonso,
    Ich möchte mich bei Ihnen einfach bedanken, denn über Ihren Blog habe ich – vor Jahren? – erstmals von der Eroica gelesen – und plötzlich meine Freude und Begeisterung für alte Rennrädern und entschleunigtes Gleiten mit dem Radel entdeckt.
    Dieses Jahr nun bin ich zum ersten Mal nach Gaiole gereist und habe bei diesem wunderbar sonderbaren Radeltag durch das Chianti mitgemacht; manchmal schien es mir, daß man in der Gruppe schwebte, etwa bei der Abfahrt von Broglio oder aber auch beim elendigen Anstieg nach Radda. Dass es an diesem Tag auch noch 2 Stunden regnen mußte, empfand ich unnötig, besonders bei den Abfahrten.
    Im Ort Gaiole habe ich am Gios-Stand vom Sohn und Enkel des Gios-Gründers gelernt, wo exakt unten an meinem Rahmen die Ziffer mit dem Baujahr meines Radels zu finden ist.
    Kurzum: Es war ein herrlich beschwingter Tag bei der Eroica und ich werde sicher wieder mitmachen – und dann nach dem „Don Alphonso“-Wollshirt schauen.

    Mit herzlichem Gruß,

    Ihr Gios Torino

    • Das freut mich! Mein Hemd war für den Regen zu dünn, aber im Frühjahr sind auch wieder Veranstaltungen, und die sind eigentlich schöner, weil weniger voll. Da trifft man sich auch leichter.

  97. Hefner ein Freiheitskämpfer?
    Ich glaube nicht, dass dies sein Ziel war. Der hat in seiner Zeit ein lukratives GGlaubeschäftsmodell entwickelt. Er hat auch nicht die alte Ordnung zerstört, soe ndern deren Verklemmtheiten geschickt und geschäftlich genutzt.
    Die biologisch begründete Tatsache, dass Männer geradezu reflexartig hinschauen, wenn Frauen ihre Haut zu Markte tragen. Und auf beiden Genderseiten ist das weder gut noch böse. Sondern eine hübsche Idee des Schöpfers, die Fortpflanzung der Art „Mensch“ zu fördern. Ich bin ihm dafür unendlich dankbar. Und noch so viele Professorinnen für Genderforschung kommen dagegen nicht an. Selbst Sozialisten wie Schröder oder Lafontein folgen diesem Reflex. Sogar in einem Alter, wo die Gen-Weitergabe suboptimal ist. Dankbar bin ich auch für die Freiheit. Die Sie verehrter Don überaus intelligent nutzen, wenn ich mir Ihr Freizeitverhalten anschaue. Da ist es mir auch egal, das wir Deutschen sie nicht erkämpft haben, sondern von den bösen Amerikanern geschenkt bekamen. Obwohl das trotzdem ein Geburtsfehler ist. Weil Geschenktes nicht so wertvoll wie erarbeitetes ist.

    • Jemand musste erst einmal den Mut haben, es zu tun – in diesem windschatten konnten sich dann andere auch ausbreiten. Moralisch mag er nicht gut gewesen sein, aber was ist schon gut? Besser solche Magazine als Atombomben oder zu fette Hamburger.

  98. Fetisch nicht ganz korrekt
    Fetischisten ruinieren sich für das Objekt ihrer Begierde.

    Klassikfans bekommen jeden Sitz im Theater mit einem dreistelligen Betrag vom Steuerzahler subventioniert. Zieht man noch die aufgebrezelte Garderobe heran, haben wir hier die Kopie der einstigen Feudalgesellschaft. Theater und Konzert sind Lustschlösser der Berliner Oligarchie auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung.

    In Merkelland bestimmt der Schein das Bewusstsein – täglich im dt. Medientheater zu sehen. Dort stören die AfD-Aufständischen sehr. Daher Müntefering: Das Kulturreferat niemals in Bauernhand!

    Liebe Marie Antoinette M., das Volk will demokratisches Vollkornbrot, nicht Krümel vom Merkelkuchen. Kümmer dich besser um dein Kuchenstück: 7320 Euro plus XXL fürs monatliche Überleben.

    • Oper und Theater bieten auch Plätze an, die günstiger sind als Kino.
      Und dafür gibt es Protagonisten live. Auch im Konzerthaus.
      Ich hasse es, wenn solche einzigartigen Kulturerrungenschaften ohne vollumfängliches Denken schäbig geschrieben werden.
      Wann waren Sie das letzte Mal? Es geht übrigens schon lange auch ohne extra Garderobe! Sie werden staunen!

    • Hochkultur
      nennt man das gemeinhin und die hat nunmal ihren Stellenwert (noch) und ihren Preis. Sie können auch den Kölner Dom abreisen, sämtliche Bibliotheken einstampfen (es gibt ja google) und den Kulturschatz der Menschheit im Allgemeinen vernichten. Wir brauchen jetzt Wohnungen! Der IS hat’s ja wie viele andere auch, schon ausprobiert.

      Die Garderobe der Besucher ist nicht staatlich unterstützt, und ich bin über jeden gescheit angezogenen Menschen zehnmal erfreuter, als über Vertreter des Lumpenproletariats mit staatlicher Unterstützung und entsprechender kultureller Gesinnung.

      Es gibt auch sehr viele, die im Kulturbetrieb arbeiten und solange die Konzerte, seien es Triosonaten oder Theateraufführungen gut besucht sind, gibt es einen Markt dafür und das ist gut so. Im Rhein-Main-Gebiert gibt es soviel Staatsorchester wie fast in den gesamten USA. Das ist auch ein kulturelles Erbe, jenseits der deutschen Sprache, das es zu erhalten gilt. Und da reden wir noch nicht über 1200 Jahre Kirchenmusik -und malerei und nicht über Architektur und bildende Künste, die in staatlich subventionierten Museen hängen.

      Kulturförderung und Bewahrung derselben ist nunmal Staatsaufgabe und mir allemal wichtiger als die Förderung fremder und mitunter zweifelhafter Kulturen. Im Übrigen macht sich gerade die R2G-Regierung in Berlin daran, den Hobel anzusetzen, in dem sie die „Volksbühne“ schließen will. Es wäre mal interessant zu erfahren, wieviele Mitarbeiter der Volksbühne rot-grün gewählt haben.

      Der von Schulz befeuerte Irrglaube von der gerechten Welt ist im Übrigen so alt wie die Menschheit. Es gab und gibt immer Reiche und Arme. Die Ideologie, die das ändern wollte, hat viele Todesopfer hinterlassen, ohne ihr Ziel erreicht zu haben.

      Also freuen Sie sich, lieber Gast, dass sie für vermeintlich wenig Geld, gute Musik zu hören und sehen bekommen und das nicht nur in Berlin. Denn die Dichte deutscher Opernhäuser und Theater ist weltweit einzigartig, auch weit jenseits der sprachlichen Kulturgrenze (sehr geehrte Frau Özoguz).

      Es steht Ihnen auch frei, lieber Gast, für horrende Preise irgendwelche Pop-Rock-Legenden in ausverkauften Stadien via Leinwand und Hardcore-Beschallung zu genießen. Mein Ding sind eher Konzerte mit feudalgekleideten Besuchern mit historisch fundierten Kulturkenntnissen.
      Kultur ist nunmal teuer aber wesentlich billiger als keine Kultur.

    • Nun, wenn Sie das mit den Konzerten Extensiv betreiben und der ein oder anderen Diva nachfahren oder mal Mailand besuchen, wird das sehr schnell sehr teuer, auch mit Subventionerung.

  99. Anfrage an die Maschine:
    Beim Lesen der Kommentare wird man öfters auf durchaus
    beachtenswerte Beifügungen abgeleitet.
    Will man aber, wenn man dieselben angeklickt hatte, zurück
    auf die Kommentarreihe,
    dann landet man nicht dort, von wo man ausgegangen war,
    sondern dröge und stur wieder ganz am Anfang des Threads.
    Man scrollt sich allemal die Finger kaputt um wieder
    dorthin zu kommen.
    Liebe Maschine, kannst du das nicht intelligenter einrichten?

    • Rechte
      Maustaste (auch wenn das politisch nicht ganz korrekt ist) auf den Link, dann „Link in neuem Tab öffnen“ auswählen. So bleibt Ihnen die Absprungstelle erhalten.

    • selbermachen
      Können Sie nicht einfach diese Links
      in einem neuen Tab öffnen?
      Man bleibt nach der Linkschließung
      auf faz-net beim ursprünglichen Kommentar.

    • Rechte Maustaste nutzen
      mit der rechten Maustaste klicken, dann „Link in neuem Tab öffnen“ anklicken. Dann auf der neuen Seite lesen, zurück zur alten Seite durch anklicken oder löschen der neuen Seite.

    • Die rechte Maustaste
      zur Überlistung der Maschine

    • nur zur Info, noch einen Tick schneller geht's
      einen neuen Tab zu öffnen oft auch mit der dritten Maustaste (Mausrad-Klick) oder für Zweihänder auch Linksklick bei gedrückter Strg-Taste.

  100. OT: Das britische NetzDG oder: You know nothing, Heiko
    15 Jahre Knast für /po/.

    „I want to make sure those who view despicable terrorist content online, including jihadi websites, far-right propaganda and bomb-making instructions, face the full force of the law“, said Rudd.“

    „People who repeatedly view terrorist content online could face up to 15 years behind bars (…).“

    Die Engländer vollziehen die nächste Wende: die rechte Radikalisierung im Internet wird unter dieselbe Strafandrohung gestellt wie hierzulande Totschlag.

    Ich möchte hier auch auf die absolute Offenheit von „far-right propaganda“ hinweisen. Eine Anleitung zum Bombenbau zu erkennen ist binär: Entweder es ist eine, oder nicht.

    Aber was ist denn „far-right propaganda“?

    Wo beginnt „far“? Wer legt denn in Deutschland fest, was rechte Hetze ist? Hm?

    Quellen: Breitbart, Guardian

    • Wollen Sie dem Werden einer europäische. Bevölkerung 4.0
      im Wege stehen?
      Diese kleinlichen Auslassungen stören die Bildung
      einer mit der Digitalisierung kompatiblen
      Zukunftsbevölkerung.

  101. KLEINES UNGEMACH
    Eigentlich sollten die Hinweise des Don auf die natürlichen Vorzüge eines Drahtesels gepaart mit Erinnerungen an die Zeiten, als Bunnykostüme Männerwelten noch in Entzücken versetzten, Heiterkeit und Wohlbehagen beim Leser aufkommen lassen.
    Liest man die Kommentare, so drängt sich ein gänzlich anderer Eindruck auf. Feuer sprühende AR 15 und liebreizende Zuwanderer, die fröhlich prügelnd durch die Lande, in diesem Falle Df, ziehen, bestimmen die Gedanken vieler.
    Wäre es daher nicht an der Zeit, statt der Vorteile, die ein edler Drahtesel dem körperlichen Wohlbefinden oder der regelmäßige Genuß von Kaffe und Tee aus dickwandigen, darauf lege ich Wert, Silbergefäßen bieten, das Augenmerk auf den Selbstschutz bei Besuchen des öffentlichen Raumes zu richten.
    Ein kleiner Tipp, das Benutzen eines Fortbewegungsmittels mit einer Emily am Kühlergrill, insbesondere die bescheidenen älteren Modelle, hilft dabei ungemein.
    Man parkt wegen der kurzen Wege überall, denn der Wagen kann ob seines massiven Gewichtes und seiner Getriebesperre nicht abgeschleppt werden.
    Abgesehen von miesepetrigen Biodeutschen wird man zudem überall sehr freundlich behandelt. Dies gilt gerade für die ansonsten eher schlecht beleumundeten Nafris und Schwarzafrikaner. In ihren Kreisen hat eine Emily noch wirklichen Fetischcharakter.
    Ein Bentley hat diese Wirkung aber nicht, obwohl er eher für den Selbstfahrer geeignet ist und im Anzug zügiger ist.

  102. Good morning Sir Don Alphonso.../LCL..
    …auf der FAZ Hauptseite ist zu Ihrem Bericht, das LCL Maskottchen zu sehen.
    https://st2.depositphotos.com/1004771/8572/i/450/depositphotos_85721628-stock-photo-lcl-vehicle-in-alps-tour.jpg

    Segeln Sie denn jetzt unter gelber Flagge….. hübsch
    LCL Bedeutung für die hier Lesenden. :
    Liberal Cyclists Lubricated chains

  103. Frauen, die Männer auf dem Fahrrad überholen, merkwürdige Emanzipationsauswüchse
    müssen eine furchtbar kränkende Demütigung sein, und zwar in jeder Altersstufe.

    Wenn ich mit meinem Mann unterwegs war, wird er problemlos vorbeigelassen, während bei mir die letzten Kräfte aus dem erschöpften Körper gestrampelt werden, nur um sich als lebendiges Hindernis zu betätigen!

    Mittlerweile wandern wir zwar, aber ich mag immer noch alle, die sich hemmungslos ihren Vorlieben/Hobbies wie auch immer widmen. Das macht doch erst menschlich.

    Was die pseudoemanzipierten Schreiberdamen schlucken, bevor sie die neu Hinzugekommenen in den schönsten Farben schildern und Einheimische beleidigen, ist mir immer noch ein Rätsel. Den Verlust der inneren Sicherheit zahlen doch als Erstes die Frauen!

    Vielleicht verlassen die Damen nie ihre Wohnung?

    Herzliche Grüße von Wanderschuhträgerin zu Rennradliebhaber sendet

    Hessin

    • vielleicht ist das das Problem...
      1) die gehen kaum vor die Tür (irgendwoher muß der Boom der Lieferdienste ja herkommen)
      2) wenn sie vor die Tür gehen, dann bewegen sie sich nur in ihrem Kiez. Der ist schön toll bunt bevölkert, aber eben gentrifiziert mit Bunten, die sich das leisten können, also leider nicht repräsentativ. (Die Unterkünfte für die Goldstücke sind weit weg)
      3) Fett in Leggins macht die Straßen frei. Auch Goldstücke haben Mindeststandards…

      Vielleicht sollte man in der Tat von Bargeld auf Sachleistungen umstellen. Z.B. Gutscheine für die Cafes und Läden, wo die Willkommensklatscher wohnen.

    • Dieses Lieferdingszeug ist eine Metropolensache, bei uns merkt man davon nichts.Aber Journalisten sind dafür sehr anfällig.

  104. Immer eine Freude...
    … zu lesen, weiter so!

  105. Quäl dich, du Sau!
    Und deswegen heißt sie auch Heldenhafte. Ohne Leid und Blut gibts kei Helden. Allerdings meine ich, wieder ne Dreifach-Kurbel zu sehen, da wird die Qual nicht allzu groß.
    Viel Spaß!

  106. Gelesen in einerTV-Zeitschrift (Tele 5, für 24.10.2017, 20:15)
    Au weia, wenn die sich verbünden mit den Unaussprechlichen im Osten.
    .
    Iron Sky. Man schreibt das Jahr 2018.
    „Der US-Astronaut James entdeckt auf dem Mond eine vergessene Nazi-Kolonie. Prompt hält Oberbefehlshaber Adler die Zeit gekommen, nach der Weltherrschaft zu greifen“
    .
    2018. So früh schon? Wenn das mal keinen Einfluss auf die Koalitionsverhandlungen haben wird.

    • Iron Sky
      Sehr guter Film.
      Für die Schöngeister unter uns: Die Musik ist von der Band „Laibach“. Letztere wurde unter anderem bekannt mit ihrer Parole „Kunst und Totalitarismus schließen sich gegenseitig nicht aus“. Großartig war schon die Musik von Laibach zum Bühnenstück „Macbeth“ in Hamburg.

    • Der Film ist klasse
      eine Nazi-Mondbasis, Sarah Palin als Präsidentin der USA, ein schwarzer Astronaut, der zum „arisierten Neger“ wird, Finnland als einziger Staat, der sich an internationale vereinbarungen zur Abrüstung hält und eine Welt, die am Ende keine Nazis braucht, stattdessen bringen sich alle gegenseitig um – herrlich, unbedingt ansehen.

  107. Bei aller schöngeistigen Auseinandersetzung....
    entsetzt es mich geradezu gewaltig, wie hier über das Ende des freiheitlichen Rechtsstaates durch das Zensurgesetz von Herrn Maas so locker intellektuell beiläufig geschrieben wird.
    Wir regen uns durchaus auch zu Recht über die AfD auf, völlig verkennend, das die Staatsfeinde längst die Regierung übernommen hat.
    Der Anfang ist gemacht und wenn das nicht umgekehrt wird, werden die nächsten Schritte hin zu totalitären Strukturen so sicher folgen wie das Amen in der Kirche, schleichend, mit der Moral im Gefolge, aber unaufhaltsam.
    Die AfD ist dagegen zur Zeit eine Westentaschenbedrohung, die als Alibi dient für die eigentlichen Täter, und kein Parlamentierer steht auf und schreit Faschist, oder Stalinist, weil jeder in seiner Wohlstandsnische so schön unbehelligt bleibt, noch.
    Der Irrtum liegt darin das man glaubt, rechte Umtriebe seien die Gefahr und nicht die Reaktion auf solches Denken.
    Dabei ist offensichtlich das die Selbstgerechtigkeit der „aufrechten“ Demokraten längst die Bedrohung dieses Landes ist und Maas hat dies nun erstmalig völlig ungenuiert und ungetarnt vollzogen.
    Und was passiert. Niemand [können sie sich vielleicht mal zügeln? Danke. Don.]

    • Bomben zünden? Wie meinen?
      Bei aller Sympathie für Meinungsfreiheit, aber das z.B. geht tatsächlich zu weit. Auch (un)geachtet des Maas-Spezialrechts ist das indiskutabel.
      Der Grundfehler der Linken heißt „Der (natürlich immer gute) Zweck heiligt die Mittel“, daraus folgt der Totalitarismus.
      Sie begehen den selben Fehler, genau genommen.

    • :-) Gestern verschwand ein Beitrag von mir gleichen Inhaltes im
      „Du schreibst zu schnell“ Orkus.

      Wer ernsthaft glaubt, „Staatsfeinde“ hätten Deutschland übernommen und im Justizministerium sollten wegen eines verunglückten Gesetzes für Internetkonzerne „Bomben“ gezündet werden, sollte sich auf seinen Geistezustand untersuchen lassen. Der ist ungefähr da angelangt, wo die RAF-Symphatisanten 1975 standen, nur von der anderen Seite.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • An den Reaktionen...
      muss ich ablesen, dass meine Äußerung nur falsch verstanden werden kann.
      Es liegt mir völlig fern, zum Bombenlegen aufzufordern!
      Dafür gibt es keine Rechtfertigung.

      Meine Absicht war lediglich den Irrsinn aufzuzeigen, wofür eine RAF und andere Irre Gewalt anwendeten und anwenden, bei weit weniger substantiellen Anlass.

      Für das fatale Missverständnis bitte ich deshalb um Entschuldigung.

    • Dann formulieren sie halt anders.

  108. Jeder pflegt seinen Fetischismus – es kommt darauf an, welchen
    Dazu ein aktuelles Beispiel der Verschlüsselung. „Südländisch“ (ganz am Ende, das die meisten Leser ohnehin nicht erreichen)– ist das bayerisch oder italienisch?
    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/duesseldorf-schlaegergruppe-pruegelt-maenner-in-krankenhausreif-15229359.html

  109. Fetisch Steuergerechtigkeit in Europa
    Jetzt kann die Bundesregierung dafür sorgen, dass Irland 13 Mrd. plus Zinsen von Apple für ungerechtfertigte Beihilfe zwangsvollstreckt und Luxemburg 250 Mio. bei Amazon für illegale Steuervergünstigung von Lizenzgebühren zwangsvollstreckt.
    Europa ist eins…

  110. Heute in der NZZ, ein Artikel von dem Historiker Heinrich August Winkler...
    … hätten wir nur mehr Leute, die ihm zuhören würden.
    https://www.nzz.ch/feuilleton/ich-warne-vor-deutschem-groessenwahn-ld.1319834

    Angefügt noch zwei Artikel von ihm, die 2015 in der FAZ erschienen sind.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/gastbeitrag-deutschlands-moralische-selbstueberschaetzung-13826534.html

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/heinrich-august-winkler-was-den-westen-zusammenhaelt-13815991.html

    Aber die, die dies sich dringend zu Gemüte führen sollten, ob von LINKS
    oder RECHTS, werden es ohnehin nicht tun.

  111. Bella
    Werter Don,

    vor kurzem weilte ich für 10 Tage in der Nähe von Nusenna – also unmittelbar bei Gaiole. Nun weiß ich auch, welche Strapazen die L’Eroica mit sich bringt. Mich würden keine zehn Pferde die Serpentinen hinaufscheuchen können.
    Dort zeigt sich die Toskana wahrlich von ihrer schönsten und noch nicht zur Gänze von Touristen entstellten Seite.
    In Nusenna haben wir ein wunderbares Menü in einem kleinen Restaurant genossen (canonica hiess es). Auf Wunsch bieten sie dort auch vegetarische Menüs an, es war HERRLICH.
    Kann ich Ihnen nur ans Herz legen,sollten Sie es nicht kennen. Reservierung dringend empfohlen.

    • Danke für den hinweis – ich kann aber nur sagen: wenn man sich erst mal überwindet, ist es grosartig und überhaupt nicht mit einer autofahrt zu vergleichen. Es mcht, auch wenn man es sich vorher nicht vorstellen kann, Spass.

  112. "Männergruppe"
    Will ein Qualitätsmedium nicht „Muslime“ sagen oder „islamische Gewalt“, fällt ihm nur geschlechtsbezogene Herabwertung ein: die „Männergruppe“ ist es, die totprügelt.
    Inzwischen durchschaut wohl jeder Leser dieses jämmerliche Versteckspiel und weiß, um was es geht.
    Das üble an der Medienfeigheit ist auch: „Männergruppe“ bekommt den Geschmack von Gewalt und Islam. Dabei gibt es auch friedliche Männergruppen, bestehend aus tüchtigen Eroici statt hassenden Muslimen. Das wollen wir nicht vergessen.
    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/duesseldorf-schlaegergruppe-pruegelt-maenner-krankenhausreif-15229359.html

    • Männergruppe
      Ich gebe Ihnen mal einen Tipp. Die Zeitung schreibt „Männergruppe“, weil die Opfer bzw. Zeugen die Gewalttäter als Männer identifiziert haben. Ob es Muslime oder Islamisten waren, haben diese wahrscheinlich so schnell nicht feststellen können. So einfach ist das. Aber bitte nicht irritieren lassen.

    • Von Täterbeschreibung auf die Religionszugehörigkeit schließen?
      Solange es noch kein Verfahren gibt, von einer „südländischen Erscheinung“ auf die Religionszugehörigkeit zu schließen, sollte man genau das auch tunlichst unterlassen. Das ist dann keine Täuschung durch die Medien, sondern korrekt. Erst wenn weitere Anhaltspunkte ( arabische Sprache, Vollbart etc.) vorliegen, kann man mit seinen Vermutungen herauskommen. Andernfalls liest irgendjemand, dass es Moslems waren und verzichtet darauf, jene verdächtigen Roma oder Portugiesen zu melden, die tatsächlich die Täter waren. Falsche Täterbeschreibungen sind schlimmer als gar keine. Peinlich wird es, wenn bekannte Merkmale ( etwa Erscheinung, türk. Sprache etc.) nicht berichtet werden, um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen. Kommt oft genug vor, ist aber kein Grund zur korrekten Beschreibung noch vermutete Religionszugehörigkeit mitzuliefern.

    • Danke, Candidesgarten...
      Eine Selbstverständlichkeit, nur leider nicht für jeden.

  113. @ Knut Gnadenbrotler sagte am 3. Oktober 2017 um 16:58 Uhr
    „@Red Baron: Wahlfälschungsverdacht….
    Von Wahlbetrug würde ich nicht ausgehen.“

    Nix genaues kann man sagen.
    .
    Ich habe mich am Wahlabend um 17:50 in „meinem“ Wahllokal eingefunden. So wie bei der letzten BT- Wahl bei der ich schon meine Zweifel über das knappe nicht erreichte Ziel von 5% hegte. Gut, damals ging es um Euro und Griechenlandrettungen-diese Masse an Illegalen hatten wir noch nicht an der Backe.
    .
    Ich war einigermaßen erstaunt, als ich meine notierten Zahlen vom Wahlleiter vor Ort (800 „Wahlberechtigte“, 438 abgegebene Stimmzettel) aus denen ich eine sehr niedrige Wahlbeteiligung (knapp 55%) errechnete, am Dienstag den 26.09. in der Lokalzeitung ganz andere Zahlen vorfand.
    .
    Die Zahl der „Wahlberechtigten“ war dort mit 652 ausgedruckt, die Wahlbeteiligung mit 67,2%
    .
    Ich erkläre mir diese Differenz von 148 „Wahlberechtigten“ und die unterschiedlichen Zahlen der Wahlbeteiligung durch die Briefwahl. Die veröffentlichen Zahlen von „Wahlberechtigten“ (verwechselt mit abgegeben Stimmzetteln?) stimmen auch nicht mit der Wahlbeteiligung für „mein“ Wahllokal überein. Alles in Allem für den Beobachter schwer durchschaubar. In dem hier geschilderten Fall gehe ich von Unachtsamkeit (Zahlendreher, verrutschte Spalten) bei der Schusselpresse (?) aus. Weiteren Verdacht lasse ich mal stecken.
    .
    Bei immer mehr ansteigender Tendenz zur Briefwahl (die Gymilehrerfamilie aus Münster ist an einem Septemberwahlsonntag ja mit Volvokindhund in der Pfalz oder an der Mosel) ist die „after poll“, wie ihr Name schon sagt, pour le Popo.
    .
    Wer weiß mehr?
    (DdH)

    • Zweitstimmen% mein Wahllokal (mitnotiert) vs. Gesamt-Gemeinde (Online veröffentl.)
      CDU: 30,9 vs. 34,8
      SPD: 18,6 vs. 16,0
      FDP: 16,9 vs. 15,1
      Grie Soß: 13,9 vs. 12,9
      AfD: 12,6 vs. 10,7
      Lynx: 7,0 vs. 5,7

      Die jew. Fresszettel-Unterlagen der Briefwähler* werden ja dort im Wahllokal mitgezählt, aber draußen natürlich nicht mitge-poll’t. 2013 lag wohl der Briefwahlanteil schon bei approx. 25%! und Tendenz, ja, weiter steigend (*grummel*).

      Jetzt sind’s erstmal drin (die Blauen), schaunmermal. Befürchte Tschamaika, also eher nichts mit Sonnenschein, Strand und coole Drinks (Sexx on the Beast) für die steuerzahlende Bevölkerung.
      Gruß aus Filderstadt.

    • Wahlbetrug in Österreich
      Über Deutschland kann ich nichts sagen, aber ich erinnere mich an die erste (dann annullierte) Präsidentenwahl in Ö vom letzten Jahr. Damals gab es nach Auszählung der Wahllokale einen knappen Vorsprung für Hofer. Dann kamen die Briefwähler, von denen wundersamerweise 90% für Herrn Van der Bellen stimmten.

      Jeder, der ein bißchen was von Mathematik versteht, weiß, daß das nicht sein kann. Ich habe es nicht genau ausgerechnet, aber ein solche Abweichung vom statistischen Erwartungswert bei knapp 200000 Briefwahlstimmen, ist weniger wahrscheinlich, als vom Blitz erschlagen zu werden.

    • @Pourtant, cela ne remarque... (u.s.w.)
      Statt sich mit den hier bereits eingetroffenen Kommentar-Spekulationen zu befassen, empfehle ich einen Anruf bei Ihrer Wahlbehörde. Die Beamten -es sind vereidigte Beamte- können sicher fachkundig Auskunft geben.

      Von der Logik her müssten die Stimmen der zum Wahlbezirk gehörenden Briefwähler mitgezählt werden, diese haben ja keinen ausgewiesenen Sonderstatus, sondern wollen oder können am Wahltag aus guten Gründen nicht im örtlich vorgegebenen Wahllokal erscheinen, tauchen aber auf der Liste des Schriftführers im Wahllokal als Briefwähler auf, damit diese eben keine zweite Stimme abgeben können, a la:“ich habe keine Briefwahlunterlagen erhalten!“ oder ähnlichen Ausreden.

      Die Kennzeichnung als Briefwähler in der Wahllokalliste macht eine weitere physische Wahl im Wahllokal am Wahltag unmöglich.

      (Die Kennzeichnung auf der Liste zeigt: Die Briefwahlunterlagen sind an den Wähler gesendet worden. Sind diese bei ihm nicht angekommen, so hat dieser die Möglichkeit sich bis zu einem festgelegten Stichtag vor der Wahl bei seiner komunalen Wahlbehörde, bei der er auch die Briefwahl beantragt hat, zu melden, um nach dem Verbleib seiner Wahlunterlagen zu forschen und das weitere Vorgehen innerhalb bestimmer Fristen zu klären. Tut der Briefwahl beantragt habende Wahlberechtigte dies nicht, ist davon auszugehen, dass er sein Wahlrecht eben doch nicht ausüben möchte. Die Fristen sind alle festgelegt und werden an den entsprechenden Stellen veröffentlicht.)

      Eigentlich wäre es logisch, dass die Briefwahlergebnisse des jeweiligen Wahllokals zu den von Ihnen ermittelten Ergebnissen vor Ort hinzugezählt werden müssen.
      Die Briefwähler sind keine besonderen Wahlberechtigten, zudem ist bei der Rücksendung der Wahlunterlagen der Wahlkreis, bzw. das Wahlbüro auf dem Umschlag vermerkt, in dem der Briefwähler sonst wählen gegangen wäre. Daraus folgt, dass dies nicht nur eine Beamtenmarotte ist, sondern die Briefwahlstimmen tatsächlich den Wahlbezirken nach der Auszählung zugeordnet werden.

      Aber ein Anruf bei der Wahlbehörde schafft absolute Sicherheit. Man wird Ihnen gerne genaueste Auskunft geben, so hoffe ich.

      Mit Verdächtigungen, wie hier von einem weiteren Kommentator für Österreich berichtet, bei der Auszählung von Briefwahlstimmen wäre Schindluder getrieben worden, wäre ich vorsichtig.
      Ich kenne das österreichische Wahlsystem nicht, aber Sie dürfen in Deutschland auch bei der Auszählung der Briefwahlstimmen anwesend sein, wie ich vermute, da auch der Briefwahlvorgang ein öffentlicher Vorgang ist und man Ihnen den Zugang und die Beobachtung desselben gestatten muss.
      Auch hier hilft ein klärender Anruf bei Ihrer Wahlbehörde.

    • @ MMW - Wahlbetrug in Österreich - ?
      Prinzipiell finde ich eine Portion Misstrauen nicht verkehrt. Wahlbetrug ist natürlich bei einer Briefwahl leichter als später im Wahllokal. Andererseits ist diese Abweichung vom Zufallswert noch kein Beweis für Wahlbetrug. Man kann sicherlich ausschließen, dass wenn Wähler zufällig ausgewählt und verpflichtet worden wären per Briefwahl zu wählen ein solches Ergebnis herausgekommen wäre. Es handelt sich also um eine systematische Abweichung. Diese kann, muss aber nicht auf Betrug zurückzuführen sein. Denkbar wäre z.B. das „Rechts“-Wähler die Briefwahl meiden, da sie dem Verfahren misstrauen. Andere haben vielleicht Angst, dass die Anonymität der Briefwahl nicht gewährleistet ist. D.h. wenn die Hofer-, FPÖ- oder hier in Deutschland AfD-Wähler deutlich ängstlicher und misstrauischer sind, kann das ihren Stimmenanteil bei der Briefwahl deutlich verringern. Übrigens sollte es sich doch um Wahlbetrug handeln, dann muss dieser auch nicht zwingend von staatlichen Stellen verübt worden sein. Denkbar wäre auch, dass Pflegekräfte ihren älteren Schützlingen bei der Briefwahl „Hilfestellung“ geben.

  114. "Die teure Kultur der besseren Gesellschaft"
    wirft denn doch die Frage auf, ob der Preis den Grad der Kultur bestimmt und ob das auch für die Besseren der Gesellschaft gilt.

    Was die Freiheit betrifft, so hat die jedenfalls immer ihren Preis. Sie verhält sich eindeutig umgekehrt zur Pyramide der Gesellschaft. Was allerdings nicht immer nur am Preis liegt.

    Auch Toleranz hat ihren Preis, auch die muß man sich erst einmal leisten können. Solange sie einen nicht fühlbar etwas kostet, kann ja jeder mehr oder weniger tolerant sein.

    Keine Gesellschaft existiert ohne Regeln, die das Zusammenleben ordnen. Die Frage ist halt, wie weit dieses Regeln und Ordnen gehen sollte. Wann geht es zu sehr in die Privat- und Intimssphäre? Ist es Aufgabe des Staates als Gerüst der Gesellschaft, dieses Gerüst mit einer Hülle zu umgeben? Eigentlich wurden die Grundrechte ja gerade dazu geschaffen, dem Individuum gegenüber dem allzu aufdringlichen Staat die Möglichkeit der Abwehr zu garantieren. Leider gilt aber auch da mehr und mehr, daß alles eben seinen Preis hat.

    Die schweizer Demokratievariante bietet zumindest eine praktikable Möglichkeit, den Zugriff des Staates auf die Gesellschaft zu begrenzen. In Deutschland wird aber immer noch das Führermodell bevorzugt. Da wird von oben nach unten durchregiert, so wie es immer schon war. Nur, die Zeiten haben sich geändert und viele Bürger verlangen angesichts des politisch Verordneten nach mehr Mitbestimmung zum Erhalt ihrer Freiheiten. Es könnte durchaus so kommen, daß der Bürger sich irgendwann nimmt, was ihm verwehrt wird. Und sollte das der Fall sein, so wird es nicht unbedingt besser werden.

    Oder, um den Ausgangsbeitrag auf den Punkt zu bringen, wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe – oder doch?

    • so weit, so gut, wenn es denn nützte
      Stimmt zwar, Otto Meier, aber man hat den Eindruck, dass die Bundesräte trotzdem machen, was sie wollen. Besonders hoch scheint die Unzufriedenheit mit Simonetta Sommaruga (Justiz) zu sein, die nicht so recht zu wissen scheint, wer im Land ist.

      Vor Jahren las ich im Urlaub in der WW über den Sozialamtsskandal in Zürich. Da fuhren Leute mit funkelnagelneuen Fünfern (BMW) vor und holten die Stütze für die Großfamilie ab. Das geht also schon eine ganze Weile.


    • Zu meiner Schande, Oberländer, muß ich eingestehen, daß ich keine Ahnung von der schweizer Realität habe. Einzig mit dem politischen Modell bin ich in der Theorie einigermaßen vertraut und von einigen Ergebnissen der Volksentscheide haben ja alle wohl schon gehört. So etwas in Deutschland, das wäre in meinen Augen zumindest mal ein Schritt in die richtige und notwendige Richtung.

  115. Also, mal so zur Einordnung hier aus Düsseldorfer Sicht: ...
    … besagter Artikel, auf den hier zahlreich verwiesen wird, bezieht sich auf den Stadtteil Düsseldorf-Eller, eine illustre Wohnlage, die schon früher zu so schöner Lokalpoesie wie :

    „In Eller stirbste schneller“

    Anlass gegeben hat. Schon vor dem Herbst 2015 oblag dort die Herstellung der öffentlichen Ordnung nicht unbedingt nur dem Rechtsstaat, sondern auch dem örtlichen Friedensrichter.

    Die Anzahl der Hauptbahnhofteddybärenwerfer dürfte also in Eller gering und deren Sicherheitsempfinden daher durch derlei Vorkommnisse kaum gestört sein. Was im Übrigen mal wieder die Feststellung des Don bestätigt, dass diejenigen, die so laut Willkommen schreien, mit den Herausforderungen der Migration im Regelfall nicht viele Berührungspunkte haben.

    Bitte gehen Sie jetzt weiter, es gibt hier nichts zu sehen…

    • „In Eller stirbste schneller“
      .
      Nun gut. Langsam sterben ist aber auch nicht grad angenehm.

    • Lieber nur mal so:
      Der Prozess des langsamen Sterbens nennt sich: Leben !

      (frei nach Terry Pratchett: “People’s whole lives do pass in front of their eye before dying. The process is called „Living””)

      Also: genießen Sie es !

      Mit bestem Gruß
      SchallundRauch

    • Heraus-Forderungen bzgl. Migration? (ja klar, raus...!)
      Die Empathie für diesen Migrations-Irrsinn ist umso grösser, je weiter die Entfernung zu DEN BEREICHERUNGSFOLGEN der Tschällensch ist (frei zitiert von wem weiss ich nicht mehr).

      Könnte man auf vieles andere auch anwenden, insbes. auch im Kontext der generischen Steuergeldverschwendung seitens des Politgesindels.

  116. der klassische Gedanke ...
    …erweitert um seine naturalistische Ausprägung

    [Freud:
    Um es klarer zu sagen, der Fetisch ist der Ersatz für den Phallus des Weibes (der Mutter), an den das Knäblein geglaubt hat und auf den es — wir wissen warum — nicht verzichten will. ]

    Folgen wir der Freudschen Ansicht, die ich für blödsinnig halte, gäbe es weder „akzeptable“ noch „inakzeptable Fetishe“, alle wären ein und dasselbe.

    Ich denke wenn man über Fetishismus spricht, sollte man den Begriff des „Provinznegers“ einführen, also einer Kategorie von Klugheit, die in ihrerer Selbstbewusstheit eine ganz individuelle eigene Welt erschafft, dabei mit einer Minimalzahl an Synapsen auskommt, und in der Fetische als Ausdruck ihrer archaischen, dh wenig reflektierten Herkunft, eine unabweisbare Rolle spielen, spielen dürfen, solange sie keinen Leidensdruck hervorrufen.

    • Ich fürchte, mit dem Freud’schen Fetischismusbegriff kommt man da nicht sonderlich weit – dazu hat sich seit dem Wien der 10er und 20er Jahre zu viel normalisiert, was damals noch tabu war. Heute sind das oft mehr Geschmackfragen, während Sichtweisen, die bei Freud noch gängig waren – wie etwa Drogensucht – nicht mehr toleriert werden.

  117. Die Rede des Bundespräsidenten wird wohl weit überschätzt - durch Politik und Medien.
    Da spricht er von einem Wahlergebnis, welches nicht bei den Parteien abgeladen werden dürfe, sondern von allen Deutschen beantwortet werden müsse. Irgendwie seltsam, sind Wahlen denn nicht Ausdruck von Zustimmung und Ablehnung an die Parteien? Welche Möglichkeiten hat der mündige Bürger denn sonst noch, Einfluß auf eine Politik zu nehmen, die er verändert sehen will? Also mir sind solche Möglichkeiten nicht bekannt.

    Dann spricht er von der Spaltung der Gesellschaft, von Mauern, ohne auf die Gründe einzugehen. Aber er äußert den Vorwurf, die Bürger seeien nicht informiert, befänden sich in Echokammern und hätten sich zu selbsternannten Kämpfern gegen das Establishment verändert. Als Feinde der Demokratie bezeichnet er die Abweichler von den politisch verfolgten Linien, leicht abgschwächt dadurch, daß ja nicht alle Feinde wären. Kein Wort zu den politischen Ursachen, zum Versagen der Parteien, der selbsternannten Eliten. Auch hier, das Wahlergebnis bleibt völlig wirkungslos.

    Dann geht es gegen die Feinde der Demokratie, es können nur die AfD und deren Wähler gemeint sein, eine Mauer, die der Bundespräsident hier selbst aufbaut, und den Appell an die demokratischen Parteien, Tabubrüchen mit Argumenten und Lösungen zu begegnen. Welche Tabubrüche gemeint sind, die Antwort bleibt er schuldig, welche Argumente und Lösungen ihm vorschweben, angesichts des politischen Offenbarungseides der Kanzlerin, auch da kein Wort.

    Bei den Flüchtlingen spricht der Bundespräsident dann von einem moralischen Kampfgebiet zwischen humanistischen Imperativ und Verrat am eigenen Volk. Zumindest bei Letzterem erkenne ich den Zusammenhang nicht. Doch bietet er hier wenigstens eine Lösung an, indem er indirekt von von begrenzten Möglichkeiten spricht. Moralisch fragwürdig ist dann aber, zwischen politisch Verfolgten und Wirtschaftsflüchtlingen zu unterscheiden, denen im Zweifel beiden der Tod droht. Der Begriff des Wirtschaftsflüchtlings verdeckt nämlich schlicht und einfach die Tatsache, daß es auch da oft um existenzielle Bedrohungen und nicht um die Frage geht, wie groß der Flachbildfernseher sein soll.

    Wir müssen uns ehrlich machen, postuliert in diesem Zusammenhang der Bundespräsident. Nun, ehrlich wäre es jedenfalls, menschliche Schicksale nicht gegeneinander aufzuwiegen und sich hinter dem Asylrecht zu verstecken.

    „Ich versteh mein Land nicht mehr.“ Diese Aussage vieler Bürger scheint dem Bundespräsidenten Sorge zu bereiten. Allerdings folgen dann nur Beispiele, die die Verantwortung für die Veränderungen auf Bürger und Wirtschaft abwälzen. Kein Wort zum politischen Anteil an den Veränderungen und Entwicklungen, nur die vage Aussage, wir, gemeint ist wohl die politische Elite, müssen dann wohl etwas mehr tun, als nur an die Wirtschaft zu denken. Was das sein soll, wieder kein einziges Wort.

    Was folgt, ist das hohe Lied auf die Heimat, die nicht den Nationalisten überlassen werden dürfe. Statt auf Heimatfilme zu verweisen, wäre wohl eher ein Hinweis auf die Dokureihe bei VOX angebracht gewesen, in der, ähnlich wie seinerzeit beim Asternweg, die Realität der Heimat für immer mehr Menschen gezeigt wird. Da hapert es wohl auch mit der Grundversorgung, die Demokratieabgabe ist wohl noch zu gering, ansonsten hätte man sich das doch wohl eher im ÖR gewünscht. Vom Bundespräsidenten jedenfalls kein Wort zu solch heimatlichen Zuständen.

    Es folgen ein paar Streicheleinheiten für die ehemaligen Ossis, ist halt billig, kostet nichts, kommt gut an, bewirkt aber auch nichts. Wieder keine klaren Worte, auch nicht über die endlos dauernden Angleichungen.

    Generationen von Einwanderen hält der Bundespräsident für gut integriert, sagt, diese hielten Deutschland nun für ihre Heimat, zumindest für eine ihrer Heimaten. Gibt es den Plural überhaupt? Von Parallelgesellschaften und zunehmend abnehmender Integrationsbereitschaft bis hin zur Sprachverweigerung bei den Folgegenerationen ehemaliger Gastarbeiter hat dieser Bundespräsident wohl keinerlei Kenntnis. Aber auch die gehören nunmal zu dieser Gesellschaft, deren fehlende Gemeinschaft er zu recht ja kritisiert, jedoch ohne Antworten zu geben.

    Nach blumigen Worten zu Integrationserfordernissen wird es dann aber in meinen Augen richtiggehend absurd. „Und zum Deutsch-Werden gehört, unsere Geschichte anzuerkennen und anzunehmen.“ Der Bundespräsident möchte die Sippenhaft auf alle Deutschen ausdehnen, auch auf die, die nur qua Paß Deutsche sind und nichts mit unserer Geschichte zu tun haben. Das ist über alle Maßen anmaßend und völlig abwegig, auch wenn nur von Verantwortung für die Zukunft die Rede ist. Daß dieses ewige Verharren in der Geschichte und die permanente Verquickung mit der Gegenwart, Israel durfte hier nicht fehlen, einer Befreiung und einem Neuanfang unbelasteter Generationen im Wege steht, auch eine Spaltung der Gesellschaft bewirkt, sieht dieser Bundespräsident nicht.

    Am Ende der Rede wird es dann besonders deutlich, von einem ehemals aktiven Regierungsmitglied kann man als Bundespräsident wohl auch nichts anderes erwarten, als von einer Politik zu sprechen, „die offene Fragen nicht wegmoderiert, sondern die Zukunft in die Hand nimmt“. Irgendwie habe ich da einen ganz anderen Eindruck von der Realität.

    Und das gilt auch für das Statement, daß Ehrenamt und Nachbarschaftshilfe das Land zusammenhalten und prägen, „nicht die Besserwisser und Meckerer [sind], nicht die ewig Empörten und nicht die, die ihre tägliche Wut auf alles und jeden pflegen“. Von politischer Verantwortung und Aufgaben des Staates, die dieser überhaupt nicht mehr wahrnimmt, ist am Ende immer noch keine Rede.

    Sorry für diesen langen Beitrag, aber das mußte mal raus.

    • Volles Verständnis, Herr Meier, aber sind wir doch mal ehrlich:
      wann hat dieser Präsidentendarsteller jemals was anderes geleistet als heiße Luft ? Gerade das qualifiziert ihn aus Sicht von Frau Merkel für diesen Job: bloß kein Präsident mehr, der eine eigene Agenda setzen könnte… (denken wir an Herrn Kohler oder Herrn Herzog …).

      Also: die Gesinnungsethiker der Republik haben den Schönsprecher als Präsidenten, den sie schon immer wollten, und Mutti kann in aller Ruhe weiter an der Auflösung nationalstaatlicher Souveränität in der EU arbeiten….

    • Bundpräsidentale Feststellung
      Jetzt gibt es also auch schon der 1. Mann im Staate zu, dass unter der fortwährenden Regentschaft unserer ostdeutschen Kanzlerin mit Pastoralhintergrund Deutschland gespalten ist. Allein der Hinweis auf eine europäische Lösung des Problems habe ich vermisst, wo doch in Europa unser aller Heil zu suchen und alle Verantwortung dahinter zu verstecken ist.

      Dass das Volk á la DDR vom Feiern geschützt werden musste und unsere Art des Lebens hinter Polizeischutz und Balkonbetretungsverbote statt fand und Fahnen und Plakate verbannt wurden, sprach für sich; deutlicher und mehr als es der Bundespräsident in Worte zu fassen vermochte. Lieb Vaterland magst ruhig sein.

    • „das mußte mal raus"
      OK, das musste mal raus, aber wer wischt’s jetzt auf?

      Beispiel …

      „Der Begriff des Wirtschaftsflüchtlings verdeckt nämlich schlicht und einfach die Tatsache, daß es auch da oft um existenzielle Bedrohungen und nicht um die Frage geht, wie groß der Flachbildfernseher sein soll“

      Hmm, nach bisherigem Wissensstand verdeckt der Begriff des „Wirtschaftsflüchtlings“ im Wesentlichen die Tatsache, dass der Trip ins verheißene Land 12 – 15’000 Euro kostet.
      Eine existentielle Bedrohung liegt für Menschen, die über solche Summen verfügen, eher nicht vor. Sie ergibt sich aber in der Folge, aus der Unmöglichkeit nämlich, die von Familie, Verwandten etc. mit beträchtlichen Erwartungen vorgeschossenen Beträge zurückzuzahlen. Auf redliche Weise ist das in der Regel nicht zu schaffen.

      Der Begriff „Wirtschaftsflüchtling“ verwedelt die Fakten, wenn von illegaler Migration die Rede ist.

    • langer Beitrag
      Ich bewundere Menschen, die trotz der aktuellen Situation noch in der Lage sind, sich überlegt und konzentriert zu äußern.

      Ich kann das nicht mehr.

      Meine Einschätzung ist, das solche langen schriftlichen Diskussionen sich in fünf bis sechs Jahren hin zu kurzen Aussagen in Form von Kaliber 7,62 verändern.


    • Ja, das war in meinen Augen eine völlig inhaltsleere und realitätsferne Rede. Weit entfernt von dem, was ich von einem Bundespräsidenten erwarte. Das war kein Blick in die Zukunft, sondern das Verteilen von Sedativa. Kein Vergleich zur Abschiedsrede des Bundestagspräsidenten.

      Es war die weitgehende Verneinung politischer Verantwortung, eine einzige Schuldzuweisung an verschiedene Gruppen der Gesellschaft, das Fehlen jeglicher Perspektive, die völlige Fehleinschätzung der Integrationsprobleme, das Delegieren staatlicher Verantwortung an das Ehrenamt, die Verdrängung gesellschaftlicher und insbesondere sozialer Mißstände und insgesamt die Kapitulation vor der Realität. Eine Rede, die so besser nicht gehalten worden wäre.

      Bezeichnend, von wem der Beifall für diese Rede stammte.

    • Der Begriff der Wirtschaftsflüchtlinge, Herr oder Frau Leingen,
      ist irreführend. Sicherlich gibt es „Flüchtlinge“, die keine sind. Es ist mir aber aufgrund der Informationslage und des anhaltenden Kontrollverlustes nicht möglich, da realitätsnah zu differenzieren. Das war auch nicht mein Ansinnen.

      Vielmehr ging es mir um den moralischen Akzent, den der Bundespräsident in seiner Rede und in meinen Augen völlig falsch gesetzt hat. Für mich macht es nunmal keinen Unterschied, aus welchem Grund ein Mensch der Hilfe bedarf.

      Sucht ein Mensch bei mir persönlich um Hilfe nach, ist er wirklich hilfsbedürftig und kann ich ihm auch helfen, werde ich ihm helfen. Das gebietet mir die christlich-humanistische Erziehung, die ich genossen habe ebenso wie der Wertekanon, der mir durch die Gesellschaft vermittelt wurde. Kultur und Werte, die hier ja immer so vehement besungen werden. Und auch wenn ich mich heute als Atheisten betrachte, eher ein Linker als ein Rechter bin und jede Menge Kritik an dieser Gesellschaft äußere, so sind mir all diese Werte doch heilig geblieben. Und das übertrage ich auf mein Bild dieser Gesellschaft, die doch vorgibt, genauso sein zu wollen. Selbstverständlich haben meine Hilfsmöglichkeiten wie die der Gesellschaft Grenzen, dies zu negieren, wie es durch verschiedene Parteien und Politiker/innen geschieht, ist ein Fehler.

      Es ist in meinen Augen ethisch-moralisch eben nicht vertretbar, so wie es der Bundespräsident in seiner Rede tat, sich die Hände in Unschuld waschend hinter Gesetzen und Völkerrecht zu verstecken, um wirklich Hilfsbedürftige nach Kategorien zu selektieren. Ob jemand politisch verfolgt wird, vor Krieg flieht oder durch sonstige existenzielle Bedrohung betroffen ist, macht für mich keinen Unterschied. Nur das ist ethisch-moralisch einwandfrei und wird nur durch die eigenen Hilfsmöglichkeiten begrenzt. Und über diese Grenze sollte wirklich einmal offen diskutiert werden.

      Aber, bei aller Hilfsbereitschaft und Toleranz, gilt für mich auch das, was Sahra Wagenknecht so formulierte: Wer sein Gastrecht mißbraucht, hat sein Gastrecht verwirkt. Und das ganz unabhängig objektiver Hilfsbedürftigkeit. Das muß eine Konsequenz sein, ohne die es nicht geht.

    • Diese Konsequenz wird es niemals geben
      > gut integriert
      > Einzelfall
      > Härtefall
      > kein Pass
      > Herkunftsland Afghanistan
      > Politische Verfolgung
      > drohende Hinrichtung im Herkunftsland *
      > krank
      > untergetaucht
      > zu jung
      > zu alt
      > zu viele
      > keine Kapazitäten
      > Wiedereinreise
      > Marocco sagt „Nein Danke“

      htt p://www.n-tv.de/politik/Abschiebung-kurz-vor-Abflug-gestoppt-article19764077.html
      个 Hier entgeht ein Gefährder der Abschiebung, weil Tunesien ihn für Beteiligung an den Massakern im Museum und auf das Ferienressort hinrichten könnte.

    • Herr Meier, Sie sind auf dem Holzwege, und zwar in doppelter Hinsicht.
      Zum Einen speist sich der neurotische Zwang zu offenen Grenzen aus der deutschen Vergangenheit, die zum Asylrecht für politisch Verfolgte geführt hat. Aus der deutschen Vergangenheit leitet sich keine Verpflichtung zur Aufnahme von Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen ab. In der Praxis ist es aber so, dass das Asylrecht für politisch Verfolgte missbraucht wird. Fast jeder Migrant beruft sich zunächst auf dieses spezielle Recht, und bis die Frage, ob er unter diese Kategorie fällt, geklärt ist, hat er erst einmal Bleiberecht. Ist die Frage abschlägig beschieden, wird man ihn nicht mehr los und er muss deshalb weiterhin alimentiert werden. Das Asylrecht wird also als Einwanderungsrecht missbraucht und gehört, sofern der Missbrauch nicht unterbunden werden kann, abgeschafft.

      Zum Zweiten liegen Sie verkehrt, weil die Migranten auf ihrem Weg zu uns immer Länder durchqueren, in denen ihnen ebenfalls Hilfe zuteil würde. Nur weil bei Otto Meier mehr zu holen wäre, haben diejenigen, die um Hilfe bitten, noch lange nicht das Recht, sich bei Otto Meier einzuquartieren. Wenn Sie das anders sehen, dann befüllen Sie bitte aus privaten Mitteln eine Kollekte und erhöhen die materielle Hilfe über das Maß hinaus, das den Migranten in den zu durchquerenden Ländern zuteil würde, aber bitte verschonen Sie uns alle damit, dass wir, die wir das anders sehen, für Ihre Neurose in Haftung genommen werden.

    • @ Meier
      „Nur das ist ethisch-moralisch einwandfrei und wird nur durch die eigenen Hilfsmöglichkeiten begrenzt“

      Wünschen Sie eine Debatte über ethisch-moralische Ober- oder Untergrenzen? Und glauben Sie, die aus selbstgerecht verteilten Positionen heraus führen zu können?

      Halten Sie es lieber mit der Vernunft. Die sollte Sie nach etwas Nachdenken zur Einsicht bringen, dass ein über Gebühr strapaziertes Gastrecht scheitern muss, sich in sein Gegenteil zu wandeln droht und den eigentlich Bedürftigen nicht mehr anbieten kann, was es verspricht.

      Unterschätzen Sie weder die enorme Sogwirkung, die ein zu großzügig gewährtes Gastrecht ausübt, noch die notwendig enttäuschten und nicht zu bedienenden Erwartungen der Gäste.
      Ob es, ethisch-moralisch betrachtet, Sinn macht, eine große Zahl von jungen Leute während Monaten und Jahren in Noteinrichtungen zu stapeln, sei nebenbei gefragt. Leute mit mehrheitlich mangelhafter Qualifikation, für die kaum Jobs zur Verfügung stehen, während sie dort, wo sie herkommen, nützliches leisten könnten, darin aber nicht unterstützt werden.
      Menschlich, wenn auch nicht ethisch-moralisch verständlich … die selbstlosen Helfer möchten ihre guten Taten schließlich vor Augen haben.

      Ihre und Wagenknechts Haltung in Sachen Missbrauch klingt gut und edel, ist aber wenig hilfreich, weil sie nicht wirklich zu Konsequenzen führt. Tatsächlich dürfen selbst notorische Wiederholungstäter eher mit dem Bleibe- oder Duldungsrecht rechnen als etwa mit der Abschiebung. Sie bzw. ihre willfährigen Anwälte wissen das genau – und Sie wissen es auch.

      „Hilfsbedürftige nach Kategorien zu selektieren“
      Selektieren ist ein fürchterliches Wort. Sie werden es mit Bedacht gewählt haben.
      Ich ziehe den Begriff Triage vor, das Vorgehen des Notfallarztes in einer Situation mit zahlreichen Hilfesuchenden. Die Schreier warten da in der Regel am längsten. Anders als bei Ihrem ethisch-moralischen Handlungsmodell, das die lautesten Schreier bzw. rücksichtslosesten Durchsetzer auf den Transferrouten bevorzugt bedient, während die wirklich Hilflosen außen vor bleiben. Hauptsache, die Werte bleiben einem heilig.


    • Ja, 白左, die drohende Todesstrafe ist ein Problem, alles andere nicht wirklich. Aber, wieviel Fälle würde das denn betreffen? Da müssen dann andere Lösungen her, auch wenn mir die nicht unbedingt gefallen mögen. Und, gäbe es den Kontrollverlust bei der Einreise nicht, so gäbe es diese Fälle sicherlich auch. Auch wenn es viele nicht glauben wollen, so perfekte Grenzsicherungen gibt es nicht, gab es nie und nirgends.


    • Menschen, die es immer schon wußten, sind mir suspekt. Doch sollten die dann wissen, daß das Asylrecht in Deutschland mehrheitlich nicht zur Disposition gestellt wird. Und jemand, der sich gegen den Willen der Mehrheit ausspricht, was sein gutes Recht ist, sollte das als Demokrat einfach mal akzeptieren.

      Die Versuche, das Asylrecht zu mißbrauchen, sind nun einmal der Preis, den wir für unsere werteorientierte Form der Gesellschaft zu zahlen haben, wenn man es so ausdrücken will. Und das ist solange kein Problem, als abgelehnte Anträge nicht folgenlos bleiben. Daß das oft so ist, ist Teil des von mir bemängelten Kontrollverlustes.

      Was Sie immer noch nicht zu wissen scheinen, egal wie ein Mensch Deutschland erreicht und welche Verträge es auch immer gibt, die das anders regeln, dieser Mensch hat in Deutschland einen eigenen Anspruch auf Asyl, soweit er ihn begründen kann. Finden Sie sich einfach damit ab, daß der Versuch, die Probleme auf die Nachbarländer abzuwälzen, gescheitert ist.

      Ansonsten, ihr Ton gefällt mir ebensowenig wie ihr Menschenbild. Den Ton können Sie ja vielleicht ändern, sollten Sie noch eine Antwort von mir erwarten. Beim Menschenbild habe ich da so meine Zweifel.


    • Herr Leingen, weder können Sie meine Person beurteilen, noch steht ihnen das zu. Bitte berücksichtigen Sie das. Nein, ich bin nicht Mutter Theresa und auch kein Heiliger, aber ich stehe zu meiner Meinung, zu Werten und ja, ich versuche meine Worte entsprechend zu wählen. Vor allem aber versuche ich sachlich zu diskutieren und das erwarte ich auch vom Gegenüber.

      Ihre Behauptungen zum Gastrecht teile ich nicht. Es ist auch bar jeder Vernunft, das derart pauschal abzuhandeln. Daß es überhaupt nicht gut läuft, um das mal ebenso pauschal zu beantworten, bestreitet doch niemand.

      Weder Frau Wagenknecht noch ich haben Einfluß auf die politischen Entscheidungen. Und unterstellen Sie mir nicht, ich hieße es gut, wie das Flüchtlingsthema benutzt und an Flüchtlingen verdient wird.

      Und wenn Sie meine Beiträge aufmerksam gelesen hätten, wüßten Sie, daß ich geschrieben habe, wie wenig wirklich Hilfsbedürftige es bis Europa schaffen. An anderer Stelle hatte ich mich dafür ausgesprochen, die Bootsflüchtlinge zurückzubringen und vor Ort zu versorgen, das muß ja nicht mit Kanonenbooten erfolgen.

    • Ob Ihnen, Herr Meier, mein Ton oder das, was Sie für mein Menschenbild halten,
      gefällt, geht mir ziemlich am Allerwertesten vorbei. Aber dass Sie das Asylrecht als so etwas wie ein Naturgesetz versuchen darzustellen, ist lächerlich. Das Asylrecht ist die Reaktion auf die politische Verfolgung in Nazi-Deutschland. In diesem Recht ist ganz klar geregelt, wer Anspruch darauf hat. Wenn aber die Einhaltung eines Gesetzes, aus was für Gründen auch immer, nicht durchgesetzt werden kann, dann ist das Gesetz gesellschaftlich nicht mehr relevant. Denn das Gesetz impliziert auch den Umgang mit abgelehnten Asylbewerbern, und das sind mehr als 98 % der Antragsteller.

      Ihre Behauptung, dass der Versuch, die Probleme auf die Nachbarländer abzuwälzen, gescheitert sei, ist auch nur eine Nebelkerze. Im Gegenteil haben die Nachbarländer ihre Probleme auf Deutschland abgewälzt, was nur möglich war, weil ein paar verantwortungslose deutsche Politiker einen auf Superhumanist machen wollten, und dann, als das ganze aus dem Ruder lief, nicht mehr ohne Gesichtsverlust zurück rudern konnten. Was wir derzeit erleben, ist nämlich nur noch die Suche nach Revision, ohne das Gesicht zu verlieren. Das Gesicht haben diese Leute aber längst verloren, spätestens seit der Bundestagswahl.

      Im Übrigen sagt es sehr viel über Ihr Menschenbild aus, dass Sie Ländern, die das Asylrecht anders handhaben als Deutschland, absprechen, eine werteorientierte Form der Gesellschaft zu haben. Die italienische Gesellschaft ist mit Sicherheit ähnlich werteorientiert wie unsere, und die Italiener würden bestimmt niemanden daran hindern, von Italien aus einen Antrag auf politisches Asyl in Deutschland zu stellen. Dazu muss kein Antragsteller von Italien nach Deutschland einreisen.

    • @ Meier
      „Ihre Behauptungen zum Gastrecht teile ich nicht. Es ist auch bar jeder Vernunft, das derart pauschal abzuhandeln. Daß es überhaupt nicht gut läuft, um das mal ebenso pauschal zu beantworten, bestreitet doch niemand.“

      Ja, was nun? Ihre kritischen Beiträge in Ehren, aber soll es im Stil einer aus dem Ruder gelaufenen Facebook-Party (im Großmaßstab) weitergehen, weil Sie die Mißbräuche des Asylrechts als annehmbaren Preis betrachten, „den wir für unsere werteorientierte Form der Gesellschaft zu zahlen haben“?!

      Ich will Ihnen keinesfalls zu nahe treten, aber spiegelt sich in solchen Überzeugungen statt dem angeblichen Bemühen um eine „werteorientierte Form der Gesellschaft“ nicht eher die Verpflichtung zur kollektiven Selbstzerstörung im Namen einer höheren Moral?
      Wo bitte findet sich darin ein Element der Vernunft? Opfern Sie sie nicht auf dem Altar Ihrer Werteorientierung und Moralvorstellungen?

      Um hier zu schließen, weil ein einvernehmliches Ende nicht zu erwarten steht …
      Der Tausch von Vernunft gegen Gesinnung und Moral erschien mir nie vorteilhaft. Von dieser persönlichen Einschätzung abgesehen, sehe ich auch anderswo keine Belege für den Nutzen eines solchen Handels.

      Wenn Ihr christlich-linkes Gewissen gebietet, die illegale und unkontrollierte Einwanderung einer unbegrenzten Zahl mehrheitlich
      junger, männlicher und ungebildeter Afrikaner zu unterstützen, wäre interessant zu erfahren, was Ihr christlich-linkes Gewissen jenen anzubieten hat, die an dieser Invasion nicht die moralische, sondern die konkrete Hauptlast tragen, zuvorderst die sozial Schwächsten in ihrem Lebensalltag, die belästigten Frauen, die Opfer krimineller und gewälttätiger Angriffe, die überforderten Kommunen, die Steuerzahler usw. usf. … nicht zuletzt aber die Migranten selber, die hier kaum finden werden, was sie zu finden hofften.

      http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/staedte-warnen-integration-droht-zu-scheitern-15231415.html

    • Nein. Das hat hier einfach nichts verloren. Das ist kein Beitrag, sondern verzichtbar.

    • Warum passt das nicht hierher? Es geht doch um Fetische.
      Was ist denn „Refutschi wällkamm“ anderes als Fetischismus. Allem Anschein nach glauben sehr viele Leute, dass den Migranten magische Kräfte innewohnen. Diese Leute glauben, er könne sie von ihrer imaginierten Urschuld befreien. Flüchtlingsbetreuung als zeitgemäße Form diakonischer Arbeit. Calvinisten halt. Und die gardinenfreien Fenster, die der Obrigkeit ermöglichen sollten, die Einhaltung der Moral zu überwachen, werden ersetzt durch technische Überwachungsmaßnahmen.

      Können auch Kopftücher zu Fetischen werden?

      Der Weg vom Fetischismus zum Faschismus ist oft nicht weit.

    • Können sie vielleicht irgendwie nachvollziehen, dass ich vielleicht auch mal über was anderes reden will? Das ist kein offenes Forum Asylrecht, und diesmal nimmt das echt überhand.


    • Nun, eine sachliche Diskussion zur Flüchtlings- oder Migrationskrise scheint immer noch nicht möglich zu sein. Daher fasse ich nur noch einmal zusammen, wie mein Standpunkt dazu ist.

      Ausgangspunkt war mein Vorwurf bezüglich der Rede des Bundespräsidenten, daß dieser sich, wie fast alle Politiker der etablierten Parteien, hinter Gesetzen und Völkerrecht versteckt, seine Hände in Unschuld wäscht und ethisch-moralisch zweifelhafte Kriterien bemüht.

      Was das Asylrecht betrifft, so ist die Zahl der erfolgreichen Asylanträge derart gering, daß es sich nicht lohnt, daran einen Gedanken zu verschwenden. Die Meinung, durch Abschaffung des Asylrechtes ließen sich die Folgeprobleme lösen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Die Menschen kommen so oder so, frei nach dem Motto: legal, illegal, scheißegal. Um es mal so auszudrücken, daß es jeder versteht.

      Und bevor nun wieder das Gejammer über die Grenzen einsetzt, es gab, gibt und wird sie niemals geben, die wasserdichten Grenzen. Nirgendwo weltweit. Auch diese Diskussion ist sinnlos, da die Realität ausblendend.

      Aus Menschenrecht und Genfer Flüchtlingskonvention folgt die Verpflichtung, Kriegsflüchtlingen Schutz zu gewähren. Wollen wir daran rütteln, sollten wir nicht mehr über Werte reden. Das wäre ein Rückfall in die Steinzeit menschlicher Kultur, wobei ich mir nicht sicher bin, den Steinzeitmenschen damit Unrecht zu tun.

      Nun gibt es neben den Menschen, die aus persönlichen Gründen verfolgt werden und denen, die vor Krieg fliehen, noch die, die vor anderen lebensbedrohenden Situationen fliehen, beispielsweise Hunger. Für die gibt es keine verbrieften Rechte, in unserem Land um Hilfe nachzusuchen. Bei diesen Menschen sollte der moralische oder auch humanistische Imperativ des Bundespräsidenten doch im Grunde ansetzen. Das aber geschieht eben nicht und das kritisierte ich.

      Denn, das sind ja vorgeblich alles Wirtschaftsflüchtlinge, denen mit einem Einwanderungsgesetz begegnet werden soll. In meinen Augen macht es aber keinen Unterschied, ob jemand durch eine Kugel oder durch Hunger stirbt. Es bräuchte also eine weitere Unterscheidung. Die aber soll ja nicht stattfinden und daher betrachte ich das als Selektion, denn darauf zielt ein Einwanderungsgesetz nunmal ab: Einwanderungserlaubnis nach Nützlichkeitserwägungen anstatt nach Hilfsbedürftigkeit. Und wem der treffende Begriff der Selektion nicht gefällt, der darf auch gerne Auslese stattdessen benutzen.

      Die Selektion, das nur am Rande, ist übrigens Grundbestandteil des Neoliberalismus. Vielleicht nehmen deshalb immer weniger Menschen Anstoß daran, weil die Auslese schon lange zu unserem täglichen Leben dazugehört und kaum mehr wahrgenommen wird.

      Letztlich, und darauf weise ich regelmäßig hin, gibt es selbstverständlich Grenzen der Hilfe und der Hilfsmöglichkeiten. Und das nicht nur im Falle des Mißbrauchs der Gastfreundschaft. Zwar braucht es keine Obergrenze beim Asyl, die Zahl ist einfach zu gering, aber die Zahl sonstiger Hilfesuchender stößt zwangsläufig irgendwann an Kapazitätsgrenzen. Eine Selbstschädigung durch unbegrenzte Aufnahme Hilfesuchender kann daher niemand verlangen und das verlangt auch niemand. Das wäre auch dumm, da dadurch jede Hilfe letztlich unmöglich würde. Sind diese Kapazitätsgrenzen ethisch-moralisch nachvollziehbar definiert, spricht auch nichts dagegen, das Hilfsangebot einzuschränken oder auszusetzen. Nur, ich sehe nicht mal den Ansatz eines Versuches, solche Kapazitätsgrenzen nachvollziehbar zu definieren. Da werden populistisch Zahlen ohne Hintergrund in den Raum gestellt, die jeder Grundlage entbehren. Auch ein Zeichen des anhaltenden Kontrollverlustes.

      Was bleibt, ist die Frage, ob ein Einwanderungsgesetz wirklich notwendig ist, ob es wirklich einen signifikanten Mangel an Fachkräften in Deutschland gibt, ob es sich nicht immer noch um den schon einmal gescheiterten Versuch handelt, durch den Import von Billigarbeitskräften das Lohnniveau zu drücken. Und daran schließt sich dann direkt die Frage an, warum die potentiellen Fachkräfte in Deutschland nicht entsprechend gefördert werden. Sollten uns wirklich so viele Fachkräfte fehlen, daß wir ein Einwanderungsgesetz benötigen, liegt das dann vielleicht daran, daß hier viele Talente durch Hartz-IV etc. verlorengehen?

      Schlußendlich habe ich beim Einwanderungsgesetz das ungute Gefühl, daß es lediglich als Feigenblatt dienen soll, die Zahl der Hilfsbedürftigen und in Deutschland Hilfesuchenden zu senken, ohne sich ethisch-moralischen Fragen stellen zu müssen.

      So, damit ist für mich, der ich nur die Rede des Bundespräsidenten mal näher unter die Lupe genommen habe, das Thema an dieser Stelle auch beendet. Politisch ist das Thema ja auch als beendet erklärt worden, 2015 soll sich ja nicht wiederholen. Was davon angesichts des anhaltenden Kontrollverlustes und der seit Jahrzehnten ungelösten Integrationsproblematik zu halten ist, wird sich in den nächsten Monaten und Jahren ja noch zeigen.

  118. Die Freiheit
    .
    War es nicht dieser vergangene Bandespräsident, der
    gleich nach seinem Amtsantritt immer und immer wieder
    dieses Wort ‚Freiheit‘ über seine Lippen sprudeln ließ?

    ==> Freiheit, die Freiheit, die Freiheit hat, die Freiheit muss,
    die Freiheit kann . . .
    Gauck – oder?

    Ob er auch die Freiheit der Hasenohren meinte?

    • Schönes Wort!
      Bandespräsident ist schon ganz gut, Bandeskanzlerin wäre noch besser. Die Wähler sind Pack, das Kabinett ist eine Bande. Dieses Land ist gespalten, wie der aktuelle Bandespräsident gerade festzustellen geruhte.
      Gruß K

    • Eine Bitte:
      Laßt doch die armen Bundespräses in Ruhe. Diese Opfer der Merkelschen
      Personalrochaden wissen doch kaum noch wo ihnen der Kopf und wie
      ihnen der Sinn steht. Denen ist schon ganz schwindelig.
      Was ihnen gut täte und was sie verdient haben ist benign neglect.
      So schwer das einem guten Deutschen auch fallen mag.

    • Er meinte eine Freiheit, die sich anpasst und nicht stört, wie die Reisefreiheit. Aber das ist nur der Anfang.

  119. @ Oberländer sagte am 4. Oktober 2017 um 14:17 Uhr
    „Genau darauf wollte ich hinaus
    白左 sagt: 4. Oktober 2017 um 09:35 Uhr sagt, der Seehofer
    ist schuld, wenn Jamaika nicht klappt…..
    „Das nenne ich mal meine Renatesimonisierung. Spät fällt der Groschen.“
    .
    Und ich sage, ach wie wunderbar ist das Sein, hier im Blog. „Renatesimonisierung“!!!!
    Linguistische Derivation vom feinsten. Don, ich glaube Sie können stolz sein auf Ihr Kommentariat.
    .
    @ Gamsi: ….Schoß (Schoss?) überspreizt. Der Schoss ist ein Austrieb einer Pflanze, so lernte ich , der Zwergschuleneingeschulte, früh schon. Aber der „Schoß ist fruchtbar noch“, wie Herr B.B. aus Augsburger sagte. Allein, nicht dort, wo es etwa zu einer Mäßigung hätte führen können…..Dann adoptiert man halt über Grenzen, die sich nicht schützen lassen.
    (DdH)

    • Titel eingeben
      Bei langem Vokal (Schoooooß) immer ß
      (Bei kurzem (päng! ein Schuss) immer ss).

    • Bon. Bem. Ca va vite
      Déjà de l’autre coté da la FDP.

      When Renate fit im Englischen wäre, käme längst:
      Told you so.

  120. Man feiert die deutsche Einheit 2017 .
    .
    ..
    .
    Man schimpft von hochberufener Regierungsseite auf die vereinigten Ostdeutschen, gern auch auf Bayern ,

    man labert lau über die angeblich gelungene , in Wirklichkeit nie auch nur angedachte, Integration von Gott weiß wem ,

    man wimmert in Medien und Politik von nicht hier angekommenen
    Weißen ,

    denen man gern das Wahlrecht entziehen würde, weil …..

    quakt intelligent wie ein Frosch von Digitalisierung ,

    beklagt die Zerrissenheit und Spaltung des Landes und seiner Bewohner,
    Volk ist ja pfui,

    wenn Sie irgendwo hier durchreisen, und auf Einheitsfeiern stoßen ,

    gehen Sie einfach weiter,

    hier ist keine Einheit zu sehen .

    • ... die Einheit ist ...????
      … war heut´mal wieder in meiner „dummen“ kleinen Stadt (ca. 65 000 Einwohner zusammen mit den eingemeindeten Käffern) …ich musste, da verschiedene Behördengänge zu erledigen waren – nicht aus reinem Genuss

      der ist mir schon längst vergangen … das ist nicht mehr „meine“ Stadt, in der ich mich immer wohl gefühlt habe … mittelalterlicher Staufer-Stolz …wunderschöner Marktplatz – viele kleine beschauliche Gässchen …

      … seit 2 Jahren explosionsartige Vermehrung aus Nord-Afrika, Ghana, Libyien, Äthiopien, Eritrea, Irak, Afghanistan, Syrien – usw. usw.

      … viele halb-ganz-verschleierte in bodenlangen Gewändern (Karneval das ganze Jahr????) drehen mit jeweils mindestens 3 quengelnden Kindern (die werden im Kinderwagen geschoben bis zum 6.Lebensjahr) ihre Runden um die alt-ehrwürdigen fast 800 Jahre alten christlichen Kirchen …

      ein nicht endendes, lautes, anstrengendes Sprachen-Gewirr aus arabisch-türkisch-russisch-rumänischbulgarischfarsi-wasweißich und zwischendurch einzelne schwäbisch-deutsche Sprach-Fetzen …

      das wird die „Einheit“ , lieber Otto Moser – …

      das werden wir doch wohl schaffen!!!

      … mir ist jedoch bis heute nicht klar, wen die liebe Angela mit WIR gemeint hat?!

      Mich jedenfalls nicht – ich bin raus …..

    • Stauferstadt
      Woiblenga, Gmünd oddrr Göppinge?

    • @mira belle & blacky blacky
      oder vielleicht halt auch Weigarta oder Raveschburg, dia ganz weit onde ?

      Beste Grüsse zu Ihnen

    • BAMF und Unterkünfte sofort schliessen
      sämtliche Zahlungen und Leistungen einstellen.
      Das ist die Sprache die jeder versteht, das ist kein Scherz, das wird satirische Realität.

    • Liebe mira belle, ich liebe inzwischen Regenwetter.
      Und nutze das, um in der Stadt wichtiges zu erledigen. Man fühlt sich zurück versetzt in die Zeit vor 2015, man ist wieder mehr unter seinesgleichen wenn die Himmelsschleusen geöffnet sind.
      Wobei: danach ist der Schock der sichtbaren Veränderung beim nächsten Stadtgang um so größer.

    • Nun soll es ein neues Zauberwort geben,
      das Selbsteintrittsrecht! Für mich schlimmer, als alles Dagewesene, weil es wieder Rechtsverstöße sind i.S. Schengen.Warum gibt sich die EU mit D eigentlich Statuten, wenn sie dauernd pervertiert werden?
      Bin gespannt, was die CSU sagt.(Welt)

    • SELBST-EINTRITTS-RECHT ... @ Philomena

      S E L B S T E I N T R I T T S R E C H T –

      .. einfach phänomenal, werte Philomena – wo haben Sie das denn ausgegraben??!! Dass man jetzt erst darauf kommt … das ist die Idee des Jahrhunderts!!! Interessiert mich schon, wer diesen Begriff in die Welt gesetzt hat …

      … also, sagte der Einbrecher mit unschuldigem Blick zur Polizei …

      ich hab´doch nur mein Selbsteintrittsrecht wahrgenommen …

      Unfassbar und unentschuldbar, wie die Menschen nur noch für blöd verkauft und vera…..t werden.

      …. da hilft nur noch äußerste Selbstverteidigung.

    • Ein Bahnbruch des investigativen Journalismus - jemand hat ins Grundgesetz geschaut.
      Das stand in der Welt, in einem Artikel, der Wege erkundet, Recht aus Rechtsbrüchen zu schaffen.

      Es ist allerdings, das muß man der Welt zugute halten, der erste in den MSM, der die zeitliche Entstehung des Art 16a GG und den Zweck der Norm, die Bürgerkriegsflüchtlinge vom Balkan draußen zu halten, erwähnt, wenn auch zähneknirschend.

      Im Endeffekt geht es darum, daß der EUGH gesagt hat: „Ja wenn ihr sie unbedingt wollt, könnt ihr sie na-tür-lich haben!“.
      Das ist das Selbsteintrittsrecht. Das kann uns keiner nehmen.

      Die Zeitung der Frau Lindner macht aber noch ein wenig Werbung für das Einwanderungsgesetz der FDP:
      Kontingentflüchtlinge, die wir aufnehmen sollen, müßten wieder gehen, wenn Frieden herrscht.
      Das ist Punkt drei des FDPEWGs.

      Punkt vier ist, daß sie sich, sooft sie wollen, für eine Niederlassungserlaubnis um unbeschränkten Aufenthalt bewerben dürfen müßten.
      Man solle außerdem jährlich ein Kontingent von Staatsbürgerschaften verlosen oder nach Kriterien verschenken.

      Wer also nur bis 3) liest und sich freut, daß die FDP „You need to go back“ sagt, soll sich mal nicht zu früh freuen.

      Es ist geradezu grotesk lächerlich, wie hier notwendige Forderungen nur als Feigenblatt aufgeführt und direkt entkernt werden – noch bevor KGE irgendetwas fordern mußte.

  121. Boah ey: " Playboy Bunny Drinks servieren" wie vintage ist das denn?
    Also wenn schon dann Tantra Massage, ist allerdings nichts für alte, weisse Männer, Herzkollaps, Kammerflimmern und so, ist auch eher Bach, Beethoven und Rachmaninov, weniger Schubert, colnago oder Cannondale? Flohmarkt oder Flagship store, wer zum Freisein Unterschiede braucht, ist beim Vorspiel durchgefallen….

  122. Fetisch als Jungbrunnen
    Lieber Don,

    ihre Hommage an Hugh Hefner ist wieder sehr lesenswert. Leider ist der Fetisch tatsächlich auf dem sozial absteigenden Ast angelangt, zumindest sieht es öffentlich so aus. (Das Ledermuseum in Offenbach hat z. B. seine legendären Schrumpfköpfe aus ethischen Gründen aus den Vitrinen genommen. Mal sehen, wann sie Ledersachen generell verbieten möchten… Dann sollten aber zuerst die Turnschuhe von Joschka Fischer verschwinden.) Kaum jemand bekennt sich so heute offen zu seinen Lustobjekten, wie das eigentlich … lang ist es her … schon einmal ein Ausdruck der neu gewonnenen Freiheiten war. Schade, eigentlich.

    Aber es gibt sie noch, freilich muß man ein wenig suchen und genauer hinschauen: die Leute, welche etwa Pin-ups als Kunst sammeln und dabei en passant ihrem Faible nachge(b)en. Oder die in ihrer Freizeit sich gesundheitsschädigenden Aktivitäten, wie Rennen aller Art fahren, hingeben. Die an PS-trächtigen Autos oder Motorrädern basteln, welche eigentlich unfahrbar sind und dafür Unmengen an Geld in dieses sinnlose Hobby investieren.

    Ja, es macht Spaß. Und hält zudem jung, solange man nicht vorfristig den James Dean-Tod stirbt. Aber das ist dann auch egal. Wie sagt unser Risiko-Vorstand stets: No risk – no fun.

    • Man muss sich halt seine Nischen suchen und sie dann eisern verteidigen. Je besser man sich auskennt, desto leichter kann man sie moralisch überhöhen.

  123. @MMW: "Wahlbetrug in Österreich"
    Ich kann ihre Verärgerung über die Briefwählerstimmen gut nachvollziehen, aber solange die Eintrittswahrscheinlichkeit nicht exakt Null ist ist sie halt nicht Null. Man kann grundsätzlich auch vom Blitz erschlagen werden. Bei uns bauen viele Leute im Überschwemmungsgebiet direkt hinter dem Deich. Das eingegangene Risiko ist nicht Null aber dennoch sind den Leuten die paar Kröten lieber, die sie einsparen als einen vernünftigen aber teureren Standort zu wählen. Ich warte die fließtechnische Entwicklung aber dann doch lieber entspannt aus der Anhöhe ab ;-) Gibt es eigentlich rechtliche Regeln für herrenloses Binnenstrandgut?

  124. OT
    Die AfD als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme
    für überzählige/überflüssige Bundestagsabgeordnete?

    Wie sonst lässt sich der Aktivismus der Altparteien erklären.
    Schließlich wussten sie seit langem, dass es diese Partei im
    Bundestag geben würde.

  125. Jeder glaubt an etwas. Wo ist dein Gott?
    „Wo dein Herz ist, dort ist dein Schatz.“
    (irgendwo in der Bibel)
    Jeder glaubt an etwas. Wo ist dein Gott?

    „Wer kein ausdrückliches Gottesbild hat, den lade ich ein, seine Ersatzgötter zu finden und sich vorzustellen, er würde sie loslassen und ohne sie leben. Wer hier innerlichen Widerstand empfindet, der wird viel über sich erfahren können, wenn er es dennoch wagt, den aufkommenden Ängsten zu begegnen und sie auszuhalten.“
    ( aus „30 Impulse für jeden Tag“)

    • Trittbrettfahrerinnenspamgehversuche
      „30 Impulse für jeden Tag“

      Schön.
      Irgend was im Angebot mit Chrom, fein gearbeiteten Muffen, ziselierten Gabelköpfen und Inschriften wie Boschetti, Patelli und Brev. Campagnolo?
      Bunnykostüme mit Häschenohren? Hautenge Lycrahosen, auffällige Wolltrikots mit Werbeaufschrift?
      (k e i n e Bilder, bitte!)

      Bunte Socken, pinkfarbene Frauenradschuhe, hasenohrgleich aufgestellte Käppchen? candyrote Colnagos?
      Erkenntnisse zu linken Fetischgruppen, Hate Speech, Löschung, abgewählten Ministerkleindarstellern, geistiger Prüderie, Gedankenunfreiheit, Hugh Hefner, Leidenschaft, Gier, Fetisch, Obsession und Hingabe?!?

      Nichts von alledem? Da wird Ihnen ObjectBe vermutlich die Show stehlen, wage ich nach aller menschlichen Erfahrung und völlig angstfrei zu behaupten.

    • Falsch!
      Ich glaube noch nicht einmal an das „Fliegende Spaghettimonster“.
      Falls Sie an etwas/Gott glauben, schön, besonders schön, wenn Sie niemanden mit Ihrem Glauben belästigen.

    • Bibel
      Matthäus 6, 21 / Nur andersrum: Wo dein Schatz……..

  126. Charly hebt nicht ab,...
    ..kommen wir heute mal zu den Wurzeln, der frühkindlichen Prägung durch
    Elternerziehung, was sie zu leisten vermag, was schief gehen kann, wenn durch falsche Erziehung, außerhalb des Elternhauses, so eine Brut erwachsen wird, zurück.
    http://www.tages spiegel.de/berlin/kraniche-in-der-uckermark-charly-hebt-nicht-ab/20413260.html.

  127. Wahrscheinlich ging Shaw auch oft im Morgenmantel umher
    Bei weiteren eindrucksvollen Exemplaren in Morgenmänteln fielen mir Clark Gable und Rex Harrison ein. Zur Oscar-Verleihung kam Letzterer natürlich im Frack.
    Link kopieren und YT davor setzen, es lohnt sich: Die Konkurrenz war so eindrucksvoll, dass einem bezüglich Hollywood einfällt:
    Früher war alles besser:
    com/watch?v=0aL5W0dxoQY&t=2

    Jemand meinte oben, politische Frauen könnten nicht schön sein. Na ja, vielleicht nicht so schön wie Audrey, aber ansehnlich:
    Lilian Tintori, Venezuela
    Julija Tymoschenko (+Jewhenija), Ukraine
    Virginia Raggi, Rom
    Rachida Dati, Paris
    Und was ist mit Katja Suding? Und in diesem Punkt gebietet sich Fairness gegenüber Schwesing.

    Lilian Tintori wurde kürzlich der Pass weggenommen, weil sich in ihrem Auto eine erkleckliche Summe gefunden hatte, die beweist, dass die Regierung zur Not doch noch Geld hat.

    • Beim Thema Geld sind alle Gender gleich.

    • schon, aber
      meinte eher, dass die Regierung es ins Auto gelegt haben könnte. Tintori vertritt ihren Mann, der erst im Knast war und jetzt unter Hausarrest ist. Sie ist populär.

  128. Und noch eine Mitteilung aus der Wirtschaftsredaktion...
    …Bobbele wurde bei seinem neuerlichen Vermögensaufbau fotografiert… zumindest sein Fahrzeug.
    http://www.tages spiegel.de/images/flaschen_dpa/9891694/2-format43.jpg

    • Sorry, solche Wortmeldungen nerven. Wer Witze reissen will, soll halt seoin eigenes Blog machen. Himmel!

    • Mit schwarzem Humor....
      … haben die Deutschen es halt nicht, auch nicht, wenn mal etwas zur Auflockerung von Diskussionen eingefügt wird. Humorlos sind in der Regel Linke.
      Ich kopiere Ihnen mal etwas aus Wiki rein:
      „Als schwarzer Humor wird Humor bezeichnet, der Verbrechen, Krankheit, Tod und ähnliche Themen, für die gewöhnlich eine Abhandlung in ernster Form erwartet wird, in satirischer oder bewusst verharmlosender Weise verwendet. Oft bezieht er sich auf Zeitthemen. „

  129. Nahuatl sagte am 4. Oktober 2017 um 23:15 Uhr +1
    Eine Prise Solidarität von mir. Leider schliessen sich die verbliebenen Nettosystemeinzahler* (viel mehr als 15 Mio dürften es nicht mehr sein) plus allen ausgeschlafenen aufgeweckten Senioren nicht zusammen und schicken dieses Politgesindel endlich dahin wo sie dem Pfeffer beim wachsen zusehen können (incl. aller Medienmietmäuler).

    Indes wird in allen (noch zugänglichen) Foren schwadroniert was die beste Strategie zum auswandern ist. So wird das nix (mehr)! Habe fertig.

  130. @ Steyr HS .50 sagte am 5. Oktober 2017 um 07:25 Uhr
    „langer Beitrag
    Ich bewundere Menschen, die trotz der aktuellen Situation noch in der Lage sind, sich überlegt und konzentriert zu äußern.Ich kann das nicht mehr……Diskussionen sich in fünf bis sechs Jahren hin zu kurzen Aussagen in Form von Kaliber 7,62 verändern.“
    .
    Was reden Sie hier rum? Gründen Sie eine Quartierst-Grenadiergruppe aus Reservisten. Wenn es soweit ist, wird die Y-oder A-Trachtentruppe ihre Waffenkammern für loyale Autochthone gewiss öffnen.
    .
    Wem das zu militärisch ist – einfach nicht beachten. Weiterbuckeln, aba mid Schmackes.
    .
    Ach, noch eine Sache: Mit Steyr-HS .50 sind se ja schon mal offem juten Wech. Die Scharfschützenfrage wäre somit geregelt. Obwohl ich, wenn es drauf ankäme, ein halbes Zoll als reine Vergeudung von Mengenverbrauchsgütern erachten würde. Denken Sie daran, es sind viele…..
    .
    Üb´ Aug´und Hand fürs Vaterland.
    (DdH)

    • DdH ,
      wir brauchen eine mobile Kocheinheit!
      schlage vor :
      MAN 630 L 2 A 5t mit Kofferaufbau Küchenfahrzeug
      https://www.feldkueche-gulaschkanone.de/s/cc_images/cache_2418276481.jpg
      wann machen wir eine Probekochwoche?
      vereinbare einen Termin zur Beladung beim Nachschubbataillon…
      achtung, der wagen ist mit zwischengas zu fahren!

    • noch etwas Technikausbildung
      der Emma
      http://www.feldkuechen24.de/MAN-630-L-2-A.html
      habt ihr alle noch euer Feldgeschirr?
      wenn nicht demnächst ins kdw.

    • @DdH
      Ohne Vollernter – schon der kleinste wiegt 11,5 Kilo nackt – wird es nicht gehen. Dazu eine Kiste Trollinger und mindestens 2 Kasten Falterbräu, Regen. Schon da brauchts a Auterl, man muss upgraden können. Die üblicherweise hier verwendeten Einstiegsmodelle sind die schlechteste Wahl nicht, müssen aber mindestens 16 Jahre alt sein, sonst wird das nix mit Fisch im Wasser.

      Was unter der erwähnten Götzenburg noch rumsteht oder liegt, weiß man auch nicht genau, ebenso, ob man da gegen unterschriebene Quittung wieder rauskommt, es wird die sprichwörtliche Bahnsteigkarte brauchen oder Angebote, die niemand leichtfertig ablehnen kann.

      Hach, woran man da denken muss. Dabei sind wir noch lange nicht bei den Gerichten und der Vollstreckung schuldig Gesprochener. Ich finde, man sollte da keine Gender-Unterschiede herausarbeiten, ist ja auch nicht gewünscht und könnte als Diskriminierung verstanden werden.

    • MAN 630...
      Mit Wichserschaltung. Mit dem habe ich meinen 2er gemacht beim Bund. Bin also einsatzbereit und verwendungsfähig, motiviert sowieso.

    • Diskussionskultur
      Bürgerkriegsphantasien find ich als Gedienter und als Zivilist geschmacklos.

    • Ich glaube nicht, dass es dazu in Deutschland kommen würde.

    • Glaube ich auch nicht. denn dafür müsste es erst einmal genügend Bürger geben.
      In Anbetracht des Niedergangs des Bürgertums ist ein Bürgerkrieg ausgeschlossen.

      Aber was es geben wird, ist permanenter Terror, steigende Kriminalitätsraten, sinkende Leistungen durch den Staat, verbunden mit steigenden Steuern und Abgaben, Notstand in Pflege und medizinischer Versorgung, das Zerbröseln der Infrastruktur, Altersarmut, Abwanderung von Unternehmen, Vermögenden und Fachkräften, Bildung von Ghettos auf der einen und gated Communities auf der anderen Seite. Und all das dauerhaft ohne Aussicht auf Besserung.

      Vermutlich wäre ein Bürgerkrieg, also ein Krieg der Restbürger gegen den Staat, der bessere Weg. Aber, wie gesagt, mangels Bürgertum unmöglich. Eher wird der Islam Staatsreligion.

    • Sie können sich ja in Südamerika anschauen, wie man solche Entwicklungen kontrolliert. Die Gesellschaft zerfällt dann einfach mit einer Kontrollebene dazwischen.

    • @candide
      Erstaunlich. Einige wenige Bürger machen ihren Unmut über diese gruselige Politik im offenen Blogforum Luft und sinnieren lose und unverfänglich über alte vergangene Bundeswehrzeiten (DA hat keine signifikanten Probleme damit, sonst würden wir es hier nicht lesen können).

      Wenn das Ihre einzigen Sorgen sind, na dann. Keine Sorge, es werden andere Sorgen in den Vordergrund rücken, eine erste Aufzählung siehe @Deresschonimmerwusste 6. Oktober 2017 um 09:00 Uhr.

      Es werden seitens dieser rücksichtslosen Politkaste nur noch teure Wechsel auf die Zukunft ausgestellt. Die jungen Menschen tun mir heute schon leid. Z.B. eine Rente zur Erhaltung der Lebensqualität? Ich schmeiss mich weg.

  131. Das Las Vegas-Massaker – eine Inszenierung?
    .
    Wie Goodnight bereits darlegte, steht die offizielle Darstellung mit einem Einzeltäter in Widerspruch zu waffentechnischen Realität.

    Die Nazis waren Meister in Inszenierungen mit staatsterroristischem Hintergrund, allerdings waren sie nicht die ersten und nicht die einzigen und vor allem nicht die letzten.

    Allgemein bekannt sind:

    Der Reichstagsbrand 1933.
    Die Nationalsozialisten nutzten den Reichstagsbrand als Vorwand, um gegen ihre Gegner vorgehen zu können.
    Es „wurden die Grundrechte der Weimarer Verfassung de facto außer Kraft gesetzt und der Weg freigeräumt für die legalisierte Verfolgung der politischen Gegner der NSDAP durch Polizei und SA.[1] Die Reichstagsbrandverordnung war eine entscheidende Etappe in der Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur.“ (Wikipedia).

    Der angebliche „Röhm-Putsch“ 1934.
    Eine Mordaktion der Nazis gegen innerparteiliche Kontrahenten und politische Gegner.

    Der Fake- Überfall auf den Sender Gleiwitz
    „Der Überfall auf den Sender Gleiwitz am 31. August 1939 gehörte zu mehreren von der SS fingierten Aktionen vor Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem Tarnnamen Unternehmen Tannenberg. Diese Vorfälle dienten als propagandistischer Vorwand für den Überfall auf Polen, den Beginn des Zweiten Weltkrieges.“ (Wikipedia)

    Fake-Inszenierungen sind ein gängiges Mittel in der Politik.

    Man denke z.B. an den amerikanisch-spanischer Krieg.

    „Nachdem aber die USA im Jahre 1890 die Arrondierung und Erschließung ihres kontinentalen Staatsgebietes abgeschlossen hatten und die Indianerkriege zu Ende gegangen waren, griff die auf Erschließung neuer Märkte, auch mit aggressiven Mitteln, ausgerichtete US-Politik auf den verbliebenen Überseebesitz der alten Welt- und Kolonialmacht Spanien über.

    Gegen spanische Proteste schickten die USA mit der USS Maine unter Kapitän Charles Dwight Sigsbee ein Schlachtschiff zu einem „Freundschaftsbesuch“ in den Hafen von Havanna, wo sie am 25. Januar 1898 eintraf. Gleichzeitig wurde die US-Flotte bei Key West zusammengezogen, und es liefen Vorbereitungen für eine Blockade der Insel, um die spanischen Truppen vom Nachschub abzuschneiden und weitere Verstärkungen zu unterbinden.

    Am 15. Februar 1898 kam es auf seinem Schiff jedoch zu einer verheerenden Explosion, bei der 268 amerikanische Seeleute und Soldaten den Tod fanden. Die USA beschuldigten Spanien, einen Angriff verübt zu haben; die amerikanische Öffentlichkeit war erwartungsgemäß empört. Unter anderem schürten die Publizisten William Randolph Hearst und Joseph Pulitzer die Stimmung gegen Spanien. Der Schlachtruf der Hearst-Presse lautete: Remember the Maine, to hell with Spain! („Denkt an die Maine – Zur Hölle mit Spanien!“), ein Kriegsgrund war gefunden. Hearst wies seinen Korrespondenten Remington an, in Havanna zu bleiben und Bilder heranzuschaffen, damit er, Hearst, den Krieg heranschaffen könne: “You furnish the pictures. I’ll furnish the war.” (Wikipedia)

    Das Muster ist klar. Mit „Operationen unter falscher Flagge“ werden fingierte Kriegsgründe geschaffen, der Ausbau von Geheimdiensten, Polizei und Militär und Polizei sowie Einschränkungen von Grund- und Freiheitsrechten begründet usf.

    Entscheidend ist, dass die Medien mitspielen.

    Eine – allerdings völlig unvollständige – Liste zu „Operationen unter falscher Flagge“ findet sich bei Wikipedia.

    Häufig werden „False Flag“-Operationen terroristischen Organisationen zugeschrieben oder es werden Terroristen durch Agents Provocateurs instrumentalisiert sowie mit Geld, Waffen, Sprengstoff etc. ausgestattet.

    Wie deutsche Journalisten mittels Atlantikbrücke und CIA eingebunden werden, beschreibt der Jurist Markus Kompa im Artikel „Jan Fleischhauer, die Atlantik-Brücke und die CIA“.
    https://www.heise.de/tp/features/Jan-Fleischhauer-die-Atlantik-Bruecke-und-die-CIA-3838580.html

    Hinter den Fassaden von „repräsentativer Demokratie“ und „freier Presse“ hat sich schon längst gegen die Verfassung und gegen das Recht eine geheime Parallelstruktur etabliert, die als „tiefer Staat“ bzw. „permanente Regierung“ bezeichnet wird.

    Das ist jedoch kein Thema in den Medien mit ihren „eingebetteten Journalisten“. Im Gegenteil, es wird als Tabu gehandhabt und Hinweise darauf werden als „VT“ diskriminiert.

    Ein aktuelles Buch befasst sich mit dem Thema „Fassadendemokratie und Tiefer Staat“. Auf dem Weg in ein autoritäres Zeitalter.“, erschienen im Promedia-Verlag.
    http://mediashop.at/buecher/fassadendemokratie-und-tiefer-staat-2/

    • Tja, und dann sagt man...
      …kleinen Leuten aus der Provinz, die nur durch zensierte Zeitungen und Volksempfänger zu Informationen kamen, sie seien an allem schuld und macht ihnen bis heute Vorwürfe und ein schlechtes Gewissen.

      USA- Banken versorgten Hitler bis ziemlich zuletzt über Belgien mit Geld für seine Waffen las ich mal irgendwo.

    • Frau Philomena, Banken sind keine abgehoben, moralische Anstalen,
      Text eingeben

    • Noch dies schnell Fraus Philomena ....
      … schauen Sie sich an, wiedie gerade die Evangelische Kirche im Dritten Reich “ Mitgesungen“ hat !!
      Geh Sie mal dort mit Ihrer Moralkeule hin !

    • Liebe Philomena - danke Ihnen für Ihre Antwort im anderen blog auf
      meinen Hinweis auf die Kommentare in der Tagesschau.
      Ich denke da zum Teil gar nicht hin. Bin irgendwie zu aufrichtig um zu erkennen, dass da missliebige Kommentare gar nicht aufgeführt werden.

    • Fake-Fake
      Was glauben Sie wohl, wo hier der „Fake“ steckt?

      „Der Überfall auf den Sender Gleiwitz am 31. August 1939 gehörte zu mehreren von der SS fingierten Aktionen vor Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem Tarnnamen Unternehmen Tannenberg. Diese Vorfälle dienten als propagandistischer Vorwand für den Überfall auf Polen, den Beginn des Zweiten Weltkrieges.“ (Wikipedia)

      Wikipedia können Sie aufrufen, wenn Sie wissen wollen, wie hoch der Eiffelturm ist.

    • wie gerade die evangelische Kirche im Dritten Reich „Mitgesungen“ hat
      …und dann schaue man sich die Fotografie in der Gedächtniskirche
      an: Die evangelischen Würdenträger ganz selbstzufriedene
      Selbstgerechtigkeit – mitten im zerbombten Berlin.

      Bei deren Anblick wurde mir übel.

    • Mit 20 halbautomatischen Waffen, zu Vollautomaten umgebaut
      ist das Las Vegas Szenario keineswegs unwahrscheinlich, geschweige denn unmöglich. Die Feuergeschwindigkeit eines vollautomatischen Sturmgewehrs liegt bei etwa 10 Schuss/Sekunde, die Magazine fassen (mindestens) 20 Schuss.

      Das heisst, mit Waffenwechsel konnte ein vorbereiteter Einzeltäter mehrere hundert Schuss in wenigen Minuten abgeben. Darüber hinaus gibt es bisher keinen bekannten Fakt, der gegen die These vom Einzeltäter spricht.

      Und nun alle wieder fröhlich: Weiterspekulieren. Immer entlang der ideologisch am besten ins eigene Weltbild passenden Version, hier: Die bösen amerikanischen Geheimdienste. Mir fehlen hier im Blog aber noch der Mossad und die Russen?

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Ich denke, wir haben jetzt in der Hinsicht alles durch.

    • Philomena
      Möglicherweise meinen Sie den Film „Hitlers Geldwäscher – Wie Schweizer Banken den Krieg finanzierten“?

      Den YouTubeLink zum Film (43 min) erhält man via Google.

    • a litte f.cking respect, please
      @Haupts

      Mir ist nicht ganz zugänglich wie hier, in diesem Blog kritischer Journalismus jetzt als Problem dargestellt wird.

      Alle Verschwörungstheorien entstehen doch erst, weil da kein kritischer Journalismus existiert, der die Details überprüft. Da draußen in Welt laufen Millionen von studierte Ings. herum, die Ahnung von Häuserbau und Waffentechnik und Physik im Allgemeinen haben. Oberflächliche „haltet die Klappe“ Argumente wie Sie diese hier anführen, wirken da nicht gerade überzeugend. Insbesondere wenn Sie selbst kein Experte sind.
      Dass der Don hier eventuelle keine Lust auf fachfremde Diskussion hat, das kann ich nachvollziehen. Ich erwarte aber, dass gerade er als einer der wenigen kritischen Journalisten, gewissen Respekt gegenüber kritischen Nachfragen und Überlegungen zeigt, insbesondere wenn er entsprechenden Diskussionen zu diesem Thema im Kommentarbereich zunächst zulässt.

      Konkret:

      Ihre allgemeine Aussage von Schussraten bei Vollautomatischen Waffen mit 20 Schuss Magazinen ist für den Fall in Las Vegas völlig falsch, da der Attentäter keinen vollautomatischen Waffen und keine Magazin mit 20 Schuss eine wie in den Videoaufnahmen dokumentierte Schussfolge ermöglicht.

      Erst die Recherche von Journalisten, die Systeme wie Bump Stock und wie von mir oben gezeigten Magazine mit entsprechend hoher Kapazität und Fragen hinsichtlich von Überhitzung etc. erläutern, können zunächst unwahrscheinliche Vorgänge zu wahrscheinlichen Vorgängen ändern. Und so VT verhindern.

      Das ist viel Arbeit und Einsatz und vielleicht für Sei und/oder andere Personen zuviel Details, aber all das ist nötig, wenn man in der Moderne überzeugen möchte.

      Danke!

    • Hochverehrter goodnight, ich verstehe Ihre Einwände - wirklich - nicht :-).
      Im Ergebnis setzte der Schütze mehrere Vollautomaten ein und wer die Schussfolgen und Magazinkapazitäten von Vollautomaten kennt (ich war 6 Jahre Soldat) wundert sich nicht über 56 Tote.

      Ich habe überhaupt nichts dagegen, dass Journalisten nachschauen und falsifizieren oder bestätigem, ergänzen und erklären. Ich habe allerdings erhebliche Probleme mit Fachfremden, deren einziges Argument lautet „Ich kann´s mir nicht vorstellen, also ist es nicht passiert.“ Oder „Ich will es mir nicht vorstellen, also war´s (beliebigen Schurken einsetzen)“.

      Schön, dass wir das geklärt haben :-).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • you are the man
      Natürlich, Herr Haupts. So wird es sein.

      Hätte das Las Vegas Police Department und all die Experten doch Sie gefragt, dann hätten die gewusst und sich erspart, bis Gestern noch über einen 2 Attentäter zu spekulieren.

      Whatever, ich bin da leider nur fachfremder Amateur.

      :-)

    • Selbsterkenntnis
      ist der Beginn des Weges zur Besserung, verehrter gesellschaftlicher Gewaltexperte. In dem Sinne – Glückwunsch.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  132. aus aus aus
    Blumencron droht mir mit Sperre.
    Ich habe aber keinen AD-Blocker im Browser!
    Sondern der Filter ist Teil meiner Software
    „Kasperskys Internetsecurity“.

    Selbst hier im Blog werden 10 Versuche zur
    Datensammlung gestoppt.

    So wird es nun ein Ende haben.
    Mannmannmann, ich bin traurig,
    doch ohne Schutz gehe ich nicht ins Internet.
    >Safer Sex You know ;-)

    • hmm ja
      ohne Filterung bekommen zumindest google, facebook und twitter mit, dass man hier liest und zumindest bis man das letzte Browserfenster zugemacht hat (bei den meisten auch länger) halt auch den anderen Kram auf dem die drei vertreten sind (ie. ziemlich viel).

      Aber so ist das halt… entweder die drei zahlen an die FAZ oder halt Sie selbst. Die Alternative ist, dass sich der Don kein neues Fahrrad mehr leisten kann – was ordentliches gelernt hat er ja nicht ;-)

    • Bitte keine Gerüchte. Ich bin gern bei der FAZ und es gibt keine Anzeichen, dass sich an meiner Tätigkeit etwas ändern würde.

    • Also, ich komme mit Blocker durch.

    • Mir teilt die FAZ aber mittlerweile mit, dass ich demnächst nicht mehr auf ihr
      Online-Angebot zugreifen kann, wenn ich nicht den (hier irrt die FAZ, denn ich habe ein mehrstufiges System installiert) Adblocker abschalte.

      Allerdings irrt die FAZ auch noch in anderer Hinsicht. Ich würde ja gerne Abonnent werden, wenn denn nur die FAZ ihre Versuche einstellen würde, immer mal wieder für das Milieu von Spiegel, Zeit und Süddeutscher zu schreiben. Kann natürlich sein, dass die FAZ längst verinnerlicht hat, dass das selbst denkende Bürgertum auf eine so kleine Restmenge zusammengeschmolzen ist, dass eine Finanzierung durch zahlende Kunden alleine nicht mehr möglich ist und mann deshalb lieber auf von Klickraten abhängige Werbung zur Finanzierung ausweicht. Ich bekomme schon Pickel bei dem Gedanken, ich würde Artikel von z. Bsp. Hans Hütt mitfinanzieren, und sei es nur durch Daten oder die Ansicht von Werbebannern.

      Ihr Block wäre die einzige FAZ-Seite, für deren Erhalt ich evtl. bereit wäre, meine Security zurückzupfeifen.

    • Sie können ja eine Ausnahme eingeben, für die Stützen und die Unterseiten. Wie gesagt. mein Trackerabschalter funktioniert bestens

  133. Zusammenfassend - Wurscht, was du wählst, es regieren immer dieselben .
    .
    ..
    Obige Überschrift ist das Ziel der Etablierung eines ,,Tiefen Staates “ ,
    der Begriff kommt aus der türkischen Politik ,

    und sichtbar wird das beim Angebot sowohl der Einheitsmedien, vulgo Lügen-oder Lückenpresse ,

    als auch beim politischen Angebot zur Bundestags-wie auch anderen Wahlen.

    Einheitsbrei, oder eine sich eher patschert gerierende , von extremen Positionen nicht freie Alternative.

    Oder chancenlose Ferner-liefen Gruppen, wie Rest-Piraten, Monarchisten der diversen Herrscherhäuser, Christenpartei, udgl.

    Bei letzteren hat man zwar gültig gewählt, aber der Impakt einer solchen Stimmabgabe ist gleich Null, wie bei den ungültigen Stimmen,

    oder den vielen Menschen, die gar nicht zur Wahl gehen.

    Am Ende gibt es wieder Merkel-mit-Irgendwas , so, wie wohl jetzt .

    Grüne und FDP, beides wohl Nutznießer der distanzierten Stimmung gegen die AfD,

    hervorgerufen durch die jahrelange Kampagne gegen diese Partei, und deren eigene Geburtsprobleme und Eskapaden ,

    kolportiert durch Medien, die dem Klumpfuß gefallen hätten.

    Schande über diejenigen Medien, die nicht dem ÖR angehören, oder einer Partei zu eigen sind, angeblich unabhängig,

    und in dasselbe Horn stoßen !

    Erbrecht Euch jedesmal, wenn ihr beim Zähneputzen oder Rasieren Euer Konterfei erblickt !

    Der Mainstream mutet heutzutage an, wie aus einer geschlossenen Abteilung eines psychiatrischen Krankenhauses .

    Weiß der Arzt, dass ihr im Internet zugange seid, oder gar Artikel und TV-Beiträge schreibt ?

    Warum nehmt ihr eure Tabletten nicht ? VT ?
    Die Pharma-Industrie will euch vergiften ?

    Aber nein, ihr steht auch auf deren Lohnliste .

    Das Debakel der BTW 2017 war für das GroKodil nicht groß genug ,

    und so stellt sich IM Merkel hin, und sagt, sie wüßte nicht, was sie hätte anders machen sollen .

    Und flugs kommt als Deus ex machina die Digitalisierung, das Elektro-Auto und der Dieselskandal aufs Tapet.

    DAS seien die Themen, die die Deutschen bewegten , neben einer Vertiefung der EU,

    und weil man DAS nicht entsprechend umgesetzt hätte, oder gelöst, hätte es kleine Stimmenverluste gegeben.

    Genau !

    Und die Erde ist eine Scheibe.

    Deutschland ist heute zerrissen, wie Frankreich entre deux guerres ,

    und dann liest man im Einwickler von einem Seminar, in welchem Linke aufmunitioniert werden sollen,

    um in fremde Gespräche einzugreifen, gleich einer Softversion der interventionistischen Linken,
    und besorgten, entsetzten Bürgern an der Bushaltestelle übers Maul zu fahren.

    Das geht gar nicht, das kann man nicht sagen, politische Korrektheit ist Pflicht !

    Dem kann man wohl nur mehr entgegentreten, indem man den betreffenden Aktivisten bedeutet,
    dass deren persönliche Heimat wohl im Po sein müsse .

    Aber gut , derlei pöhses Gerede wird ja länger schon strafrechtlich verfolgt, und im Maas’schen Regelvollzug wird man sich wiederfinden,

    falls man sich erdreistet, das Ingenieurspatent in den Innenstädten bei Schönwetter Herumlungernder anzuzweifeln.

    Alles Gehirnchirurgen- aber halt mit dem Knüppel operierende !

    Gottchen, wie schön !

  134. Frau Philomena, Banken sind W-rtschafts Unternehmen...
    … ebenso wie Unternehmen allgemein.
    Geschäfte werden, wenn sie nicht von irgendeiner Regierung ausdrücklich verboten werden, mit Allen gemacht.
    Mag man nicht schön finden, ist aber so.
    Auch mit Putin, diese „Engelsgestalt“ würden Geschäfte gemacht, auch mit Mao *, falls es ihn noch geben würde.
    Nur mal, um es Ihnen an einem kleinen Beispiel zu verdeutlichen,weg von der „großen“ Politik.
    Kunde kommt zur Bank A, fragt nach einem Hauskredit, der Bankmensch, sieht, dass diesser Kredit eigentlch für den Kunden zu groß ist, der Markt in diesem Bereich – Imobilien- boomt aber gerade.
    Er weiß, gibt er diesem Kunden keinen Kredit, geht dieser zur Bank B oder C und er bekommt dort ganz locker seine Finanzierung.
    So entgeht Bank A ein Geschäft, das dann eine andere Bank macht und der Immo- Kredit Mensch bei Bank A kann eventuell, wenn er dies öfter macht, bei seinem Institut seinen Hut nehmen.
    Auch Konzerne/ Konzernlenker müssen sich zwangsläufig in Diktaturen einrichten, mit der Politik mitsingen, tun sie es nicht, sind sie zwar moralisch auf der besseren Seite, gefährten aber sich oder die ganze Firma.
    Und da wir gerade bei der Moral von Banken sind, ein Link für Sie:
    http://www.zeit.de/2001/45/200145_gs-vatikanbank.xml

    * noch ein hübscher Link zu Mao damals aus einem alten Spiegel.
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46414181.html

    .. aber ich höre jetzt endgültig auf ,in diesem Blog auf zu schreiben, wird mir gelinde gesagt zu blöd.
    Mögen die Golslars und einige andere Spinner hier weiterschreiben.

    • @FJ45, schade.
      Das ist mir alles klar. Es ist dann nur nicht weiterführend, wenn es immer der/die Wähler/in gewesen sein sollen…Da wirken ganz andere Kräfte.

    • Ich protestiere, lieber FJ45
      Blöd isses nich.

    • so nicht, bitte
      Es ist genau dies, was keiner braucht. Der Goslar denkt so, Sie denken anders. Beide belegen das. Der Rest wird klüger oder auch nicht. Ich jedenfalls lese von jeher beide Seiten.

      Sie haben ja nicht unrecht mit der Moral, dennoch darf man die fehlende Moral beklagen. An sich ist die Politik dafür da, für einen gewissen Ausgleich zu sorgen.

      Nochwas: Gehen Sie ansonsten in einsame Täler, allein. Dort kommt alles als Echo zurück.

    • An schhen Daung fia den Spinna ,
      .
      .
      . FJ45 .

  135. @ Blue Monday sagte 5. Oktober 2017 um 12:44 Uhr
    „DdH , wir brauchen eine mobile Kocheinheit!
    schlage vor : MAN 630 L 2 A 5t mit Kofferaufbau Küchenfahrzeug https://www.feldkueche-gulaschkanone.de/s/cc_images/cache_2418276481.jpg
    .
    @ Blue Monday/ @ Gamskampler => Nixda! Was sind das für Anwandlungen der Verweichlichung? ( wenn Ihr mir schon solche Stöckchen hinhaltet, gibt’s was auf´s Gehör, aber hallo..
    .
    Eine abgesetzte PzGrenGrp benötigt keinen Küchenkoffer. Basta! Schon aus Tarnungsgründen nicht. Habst ööös denn Eure Esbitkocher nicht mehr? Denkt doch mal an die letzte 36 Stunden-Durchschlage-Übung im Lohnetal nach. Das muß im Sommer 68 gewesen sein. Damals als wir ausrücken mussten weil „de Russen“ in Prag zu Besuch waren (und de NVA mit ihre sibdeponzerdivisschion am Hermsdorfer Kreuz Camping machte. Hattet ihr da vielleicht den MAN-Küchenkoffer dabei. Nein? Also ! (Btw: hatten alle Onanierschaltung, wisst Ihr noch? Und der KüchenbullenStuffz mußte mit Zwischengas fahren).
    .
    War doch auch so schön, zwei Astgabeln, eine Stange darüber und 10 Kochgeschirre über der Glut. Wasser rein, lecker Nudelgericht oder Dschillikonkarne ausem EPA (für die Eidgenossen „Notriemen“/ für felix Austria: „Kaltverpflegung“-und, he,he – de Nodsionohle Volksormäh: „ Verpflegungskomplekte Konzentratportion (K-Portion)“ => warum nur mussten die immer so verschwurbelt reden?
    .
    Und von wegen kalt, ihr Ostmärker ös. Wozu hat uns Hephaistos das Zündholz für ein Feuer geschenkt? Nur die GI´s weichen mal wieder ab, indem sie den Nippel durch die Lasche ziehen- und anstatt wie wir, schnödes Holz (meist nass) einem Oxidationsprozeß zu unterziehen, irgendwelche Chemikalien ihren Speisebrei erwärmen lassen. Den sie dann unter melkähnlichen Preß-Streif-Bewegungen aus einer Art nachempfundener Brustwarze heraussaugen. Nä, nä, nä, dat geihd gor nüchd…
    .
    Ach, ich sehe, meine oben genannten Leckereien gibbed nicht mehr. Also dann bitte, Herr Ober EPA Typ II •Fertiggericht 1: Gulasch mit Kartoffeln 300 g, per favore.
    Vi consigliamo anche: •Fertiggericht 2a: Ćevapčići mit Reis und Gemüse 300
    Aber und bitte nicht •Fertiggericht 2b: Ravioli in Champignonsoße 300 g. Für mich aus Typ IV:
    Preferisco io Signori: •Fertiggericht 1: Linseneintopf mit Mettwurst, bitte, bitte. Blue Monday kann meinen Grießbrei kriegen-und den Obstsalat aus Typ V.
    .
    Mädels (?) und Jungs, ist Euch schon mal aufgefallen, dass Y-Tours mit der gezogenen Feldküche einen Entwicklungssprung zurück gemacht hatte. Das was den Landsern von Herrn Strauß noch zur Annehmlichkeit gereichen durfte, wurde schnöde auf NVA-Verhältnisse zurückgestutzt. Na gut, die sind nicht mehr „one pot only“ mit Pferdebespannung wie bei Vorgängerarmeen, also Menüvielfalt Erbseneintopf oder Bohnen-ET oder Linsen-ET (aber Metzelsupp´ ging auch, wenn zufällig mal ein unvorsichtiges Schwein überfahren worden wäre)
    .
    Zugegeben, mit der Trailer-Gulaschkanone kann man heute Kochen, Druckkochen, Sieden, Dünsten, Dämpfen, Schmoren, Braten, Druckbraten und Backen-und ein Zelt drüber spannen. Aber was ist das alles gegen die Heimeligkeit des guten alten (überheizten) Küchenkoffer in den man sich beim Gefechtsschießen in Stetten am kalten Arsch bei Schneeregen oder 20 Miesen mal für ein halbes Stündchen verpissen konnte (musste allerdings abends umgehend durch Kaltgetränke vergütet werden).
    .
    Also, kurz, die Abschaffung des KüKo ist e Schgondahl. Das Hauptquartier der Forces françaises en Allemagne (FFA) in Baden-Baden hatte, um ihre Herren Généraux für ihre kurzen hubschraubergestützten Visiten zu Felde adäquat bewirten zu können einen 7 t-Mercedes-Benz mit Küchenaufbau der Wehrmacht, erbeutet 1945. Ich habe mir die Typenschilder angeschaut, kein fake. Mit Kohleherd wie früher in Hotelküchen und Silberbestecken in den Schubladen.
    @ Gamskampler wird sich evtl. erinnern, weil seine ehemalige Flamme in diesem Bereich wohnte (Binau). Die 5.franz. Panzerdivision aus Landau, die für den Gefechtstreifen vom Rhein zum Neckar bis etwa Neckargerach (Gärich) bis etwa Gundelsheim am Neckar und weiter nach Osten zuständig war, baute jährlich mit ihren Brückenpionieren aus Speyer beim Betonwerk Neckarelz eine Schwimmbrücke. Im Bereitstellungsraum des PiBtl (Siegelsbach) war regelmäßig diese Edelfeldküchenschätzchen zu sehen.
    .
    So, genug geschwallt, wegtreten! Muss nachher mit Madam nach Klein-Beyrouth rein.
    DdH

    • Schwimmbrücken & Wutlandexkursionen
      Der Neugierde halber: wie lange dauerten Auf- und Abbau dieser – ich nehme an – mit schweren Fahrzeugen befahrbaren Brücke?
      Mal so als Vergleich zur Reparaturzeit an der unterbrochenen Rheintalstrecke.

      Lektüreempfehlung im viel gescholtenen Viermaster nebenan. Michael Hanfeld wir allmählich kess, kein O. Moser oder Goodnight, aber beherzt …

      ht tp://www.faz.net/aktuell/feuilleton/nachwahlberichterstattung-da-draussen-im-wutland-15231159.html

      (Link vervollständigen ;)

    • Bitte, Don, neues Material,
      bevor DdH mit Steyr Hs .50 in Nachstellung des Schliefenplans Neckarsulm besetzt….

    • Ein wenig am Thema bleiben würde ja auch helfen :/

    • BETONWERK NECKARELZ
      werter DdH, ich lerne täglich dazu und lerne, dass dieses Betonwerk wohl von strategischer Bedeutung war…………..kein Wunder war dort (in Zeiten als der Rudersport in BRDDR noch Weltspitze war) das Ziel der Neckarelzer Ruderregatta, schöne 1500 m Strecke mit Start etwas oberhalb vom Ruderclub Neptun.

      ich hoffe, trotz der permanenten Verstopfungen im Unterland sind sie gut heimgekommen !

    • @DdH beachtliches Einfühlungvermögen
      ja, Stetten am k.A, dort pflegten wir auch später unseren Winterurlaub zu verbringen, war der Bereitstellungsraum und wir als roemisch-ii-Korps-Truppen ermöglichten den franz. Freunden am oberen Neckar (kanns Plieningen gewesen sein?) den Rückzug und später nochmal, Elz ist gut möglich. Weiter reicht meine Erinnerung nicht, es kam die Bekanntschaft mit IHR, und ich war damals im Range eines pontifex und fröhlichen Vollernter-Trägers.

      SIE war tatsächlich unwahrscheinlich schön und klug und liebreizend und verehrungswürdig, ich schrieb es schon. Hatte nichts mit Flamme zu tun, es war Liebe und zwar eine, bei der mein Zeiger immer auf 12 stand und sie immer die Balance zwischen Eros und Agape hielt. Manchmal dachte ich insgeheim, sie ein schwäbisches prinzipienreitendes Miststück.

      Die ganze Feldküchen-Romantik berührt mich nicht, wir roemisch-ii-Korps-pioniere pflegten die selbsterlegten Proteinträger auf Scheiben von TNT zu rösten. Es brennt leicht bläulich und hat nicht dieses scharfe Aroma wie Esbit, 1 Pz-Mine reicht für 20 Ratten oder 1 Kalb.

      Sanitäter brauchen wir noch.

    • Man merkt ja schon, werter DdH,
      dass Ihr nie nach Afghanistan musstet…

    • @ S & R
      „Nachstellung des Schliefenplans“

      Ich fürchte, den alten Kriegsgurgeln schwebt eher eine Neuauflage des Unternehmens „Sonnenblume“ vor, um das Problem näher an der Wurzel zu behandeln.

    • Aber liebe(r) Zuvielgesellschaft,
      das ist doch sowas von 20. Jahrhundert.

      Für Kriege in Afrika greift man heutzutage auf Dienstleistungen südafrikanischer Söldner zurück …

      https://w ww.welt.de/politik/ausland/article140541093/Wie-Suedafrikas-Soeldner-Boko-Haram-besiegen.html

  136. REPRESSIVE ENTSUBLIMIERUNG
    werter DON, sie vergessen zu erwähnen, dass wir ohne diesen Hu.Hefner auch eine glücklichere Welt hätten:

    weniger Bojenbusen, weniger Schlauchbootlippen, weniger Cellulitishysterie, weniger neurotische Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs, weniger fake-news in push-up Büstenhaltern oder gar PO-Implantate, von denen ich gar nicht weiss, ob Frau mit denen auch rudern kann !

    und Karen Miosga müsste sich am Wahlabend nicht mit Tonnen von schlechtem make-up vor der Kamera herumschlagen.

    da kann ich nur sagen, zurück zur Natur !

    natürlich heisst das nicht, dass wir alle den Amöben-Look von ulFuM mögen sollen !

    • Wenn Hefner das nicht gemacht hätte, hätten es andere gemacht.

      Und im Übrigen haben sich lettztlich ganz andere Körperideale durchgesetzt.

  137. "nach Klein-Beyrouth rein"?
    Der Marschbefehl lautet :
    Berlin, Hauptstadt der DDR 2.0
    Morgen enthüllt die faz das langerwartete zweiseitige Interview mit der neuen Kanzlerin…
    Meine Informanten haben sie in einer Wahlkampfrede in der Wedemark (Niedersachsen) begutachtet; das Publikum fast nur 70+ schwieg vieldeutend – es gab Kartoffelsalat mit Knackwurst und Getränk für 9 €.
    Jetzt ist klar : Annegret wird uns nach Jamaika führen!
    Ab morgen wird stramm angetreten – all gender allez vous…

  138. Mehr zu "Verschlüsselung" aka Lügenpresse
    Nochmals Dank an MMW für den Wachrüttler. Angesichts der Ungeheuerlichkeiten, mit denen wir konfrontiert werden, erlaube ich mir Dr. Jochen Heistermann wiederzugeben. Zitat:
    Eine kleine Übersicht zeigt auf, was der geübte Leser mittlerweile unter den gebotenen Textbausteinen versteht.
    „Täter mit südländischem Äußeren“: Migrant aus Afrika oder dem nahen Osten, kein Italiener oder Grieche
    „Deutscher“ ohne Nennung des Vornamens: in Deutschland lebender Migrant
    „Gebürtiger Deutscher/Schwede/Franzose etc.“: In jeweiliger Parallelgesellschaft aufgewachsener Mann
    „Psychisch gestörter Täter“: Islamist oder wirklich Psychopath
    „U-Bahn-Schubser“ – Krimineller, der ohne Anlass Passanten die Treppe heruntertritt oder ins Gleisbett wirft
    „Antänzer oder Grabscher“: schwere sexuelle Belästigung bis hin zur Vergewaltigung von Frauen in der Öffentlichkeit
    „Bub“, „Teenie“ oder „Teenager“ : Junger Schwerverbrecher (meist mit Stichwaffe) mit Migrationshintergrund
    „Mann oder Gruppe von Männern“: Migrant oder Gruppe von Migranten
    „Jugendliche Einheimische“: Bande von ethnisch homogenen in Deutschland aufgewachsenen jungen Migranten
    „Streitigkeit“: brutale Schlägerei, oft mit Hieb- und Stichwaffen und vielen Verletzten
    „Streit mit Eisenstangen“: Interne Schlägerei im Asylheim, wobei Teile des Mobiliars zweckentfremdet wurden
    „Kampf gegen jede Form des Terrorismus“: Täter ist eindeutig Islamist
    Ich habe diese Liste anhand vieler Beispiele zu validieren versucht, in fast allen Fällen war meine Vermutung richtig oder der Täter bleibt unklar.
    Ich halte eine Änderung der Berichterstattung für dringend erforderlich. Wenn unter Berücksichtigung des Täterschutzes klar wird, wer die Tat begangen hat, dann wird der Druck auf die Politik massiv, sich wiederholenden Tätermustern zu stellen und Maßnahmen gesetzlich zu verankern. Als Leser eines Artikels bin ich mündig genug, mit den Informationen umzugehen.

    • Migranten ohne Qualifikation und Pass ....
      … sollte bald vergehen der Spass!
      .
      Bei unerlaubtem Grenzübertritt werden 10.000 gemeinnützige Arbeitsstunden im Moment der Fingerabdrucknahme jedem High Potential aus zerrüttetem Abstammungsebiet (wo immer dieses auch belegen sein mag) direkt zugebucht.

  139. Freedom of speech.
    Für die Genderfans im Blog!
    https://www.youtube.com/watch?v=NhPUxmrQqS0
    Jordan Peterson – We Need To Stop Postmodernism Now!

  140. Eroica-Clip
    Das Wetter sieht recht gemischt aus:
    http://www.ilfoglio.it/girodiruota/2017/10/05/video/di-fatica-e-biciclette-volti-e-immagini-dell-eroica-155732/
    Schade, Don Alphonso ist nicht zu sehen!

  141. Memories...
    Hallo, Don Alphonso?! Geht es Ihnen gut, – so hoffe ich!

    Hier fasert es ohne Sie zum Teil arg aus bzw. biegt auch scharf ab ins Feld mit Manöver-Reminiszenzen aus (Nach-)kriegs[neuprobe]zeiten.

    Mein Vater sel. A. fand den OriginalWK2 auch nicht schlecht, immer ein schönes sonntägliches Erzählmuster, auf dem Tischlinnen: „Da lag der Iwan, hier war der Bahndamm, da der Wasserturm und hier waren wir…“

    Sollen sich die Leute ohne Sie so dekuvrieren, nach dem Mao-Motto „laßt hundert Blumen blühn!“? – Damit man es endlich mal weiß, bei wem die Bremsen oft außer Funktion sind?

  142. candide
    schäuble wollte die armee im innern einsetzen.
    was macht die nächste regierung, wenn es im osten und bayern und…so weitergeht? hamburg lässt grüßen.

    • Deutschland hat sich in den letzten 100 Jahren mindestens 4 mal verändert. Es gibt kein Naturgesetz, das es bestehen bleibt.

  143. Nun fällt es mir endlich ein…
    Irgendwann einmal nach einer langen Projektwoche fuhren wir im Stau neben einer gar liebreizenden jungen Dame im, naja, Opel Corsa. Und dieser Corsa war verziert mit einer riesigen, glitzernden Playboy-Logo in Pink.
    Und was sagte mein Kollege dazu… „War sich als een Pannkoken otgeevt, de ward ook as een Pannkoken opfreten!“*
    Und irgendwie war das die ganze Zeit im Hinterkopf als ich diesen Nachruf las.
    Vielen Dank für diesen schönen Text.

    * (Wer sich als Pfannkuchen ausgibt, der wird auch als Pfannkuchen aufgegessen)

  144. Nicht zu fassen...
    Was sich hier so an Unbildung breitmacht:
    Das „Selbsteintrittsrecht“ ist weder neu, noch ein „Zauberwort“.
    Es besagt auch nicht, dass irgendjemand selbst irgendwo eintritt, wie das Beispiel „Einbrecher“ suggeriert.
    Die BRD tritt ein, um ein Asylverfahren durchzuführen, wenn die Rückführung in das Land, das ein Asylsuchender als erstes betreten hat, aus welchen Gründen auch immer nicht möglich ist.
    Also echt, ey! Mal das Radio auslassen und ein bisschen lesen oder jemanden fragen, der sich auskennt, bitte!

    • Selbstbetretungsrecht
      Ich hatte das auf Welt- online gelesen und man bezog sich ausdrücklich auf das EuGH- Urteil mit dem Recht, dass ein Staat berechtigt ist,das „an sich zu ziehen“. Sorry, wenn ich das falsch interpretiere.
      Was heißt es denn nun?Wir können soviel Flüchtlinge an uns ziehen,wie sie für uns erträglich sind?

    • eigentlich leicht zu fassen
      @ sufferah
      Auf die Möglichkeit oder Unmöglichkeit einer Überstellung des Asylsuchenden an das an sich zuständige Land kommt es beim Selbsteintrittsrecht nicht an.
      Es handelt sich hierbei um die Durchführung eines Asylverfahrens trotz eigener Unzuständigkeit.

    • Wie immer:
      cui bono? resp. die Idee dahinter, v.a. angesichts chronischer Überlastung der Behörden und Rückstau.

      Anders: Warum werden die Verfahren nicht von Behörden durchgeführt, die momentan nicht so überlastet sind, z.B. von denen der Visegrad-Gruppe? Im Rahmen internationaler Amtshilfe?

  145. noch mal zum AD-Blocker
    Verzeihung wg. > OT

    …noch gelange ich auf faz.de,
    aber es erscheint nachfolgender Text:

    Liebe Leserin, lieber Leser,
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    ***
    Das Abo ist mir viel zu teuer, außerdem ist es mir viel zu
    überladen, mit Angebeboten, die ich nie nutzen würde.
    Wie gesagt, ich habe KEINEN AdBlocker im Browser!
    sondern eine umfassende Internet-Schutz-Software.

    Allerdings auf >blogs.faz.net/stützen…
    – als Startseite eingerichtet –
    gelange ich ohne diesen Redaktionstext.
    Schaumermal.
    Falls allerdings nur die Don-Alphonso-Seite erreichbar
    bliebe, würde mir das völlig genügen.
    Kann ich mir aber nicht vorstellen…
    (wäre ja ein ziemlicher Affront gegen die „Anderen“)

  146. Das Zauberwort ist "Also echt, ey! (fehlt nur noch Alter....)
    Text eingeben

  147. Äääähm-und ja, sieben Anfragen auf meinen Feldküchenpost
    Die ich doch noch schnell beantworten will bevor ich nach Tuscien entschwebe um in den Colle Metallifere Grabhügel zu plündern.
    .
    @ Zuvielgesellschaft „Schwimmbrücken & Wutlandexkursionen“
    So ein Brückenschlag über den Neckar mit der Amphibie Gillois (Bac amphibie) an der geschilderten Übergangsstelle dauerte etwa eine halbe Stunde. Für diese etwa 80 m breite Stelle im Fluß wurden, wenn ich mich recht erinnere 8-9 dieser Amphibien benötigt. Die Breite, die ein solches Gerät mit ausgeklappten Schwimmkörpern betrug etwa 9 m, bei einer Fahrbahnbreite von 4 m, geignet für alle Kettenfahrzeuge der Nato (Miltärische Lastenklasse MLC 70). Voraussetzung ist, dass die Übergangsstellen in Friedenszeiten vorbereitet sind. Sie werden alle diese leichtschrägen Stellen an Flußufern kennen, die mit sehr tragfähigen Rasengittersteinen ausgelegt sind.
    .
    Diese Übergangsstellen befinden sich meist in der Nähe von Brücken, die im Falle eines Eindringens von WP-Truppen ja gesprengt worden wären. Ich will das hier jetzt nicht zu einem Exkurs in Zeiten des Kalten Krieges ausufern lassen aber ich finde eine Erinnerung daran tut hin und wieder gut. Die sowjetischen Planungen gingen immerhin davon aus in 8 Tagen unter dem Tour Eiffel ein Tänzchen zu machen.
    Nebenbei: Die fast bau gleiche Amphibie hatte auch Y-Tours, hergestellt bei den Eisenwerken Kaiserslautern.
    .
    S&R sagte 5. Oktober 2017 um 17:09 Uhr „Bitte, Don, neues Material,…“
    Als gewohnheitsmäßiger Oberlehrer nehmen wir nun das „f“, das Don kürzlich hier zum Verkauf anbot und fügen es dem Herrn Schlieffen an. Die evtl. mitlesenden Belgier mögen bitte das kurze Aufleben deutscher Militärgeschichte verzeihen.
    .
    Don Alphonso sagte 6. Oktober 2017 um 02:59 Uhr „Ein wenig am Thema bleiben würde ja auch helfen :/
    Verzeihung Don, Sie müssen das nicht veröffentlichen aber über Bunnyhasen zur Eroica ist auch eine gewisse Spannweite zu konstatieren. Oder darf ich die Zeichenfolge am Ende als ein smily werten?
    .
    djangohatnemonatskarte sagte am 5. Oktober 2017 um 17:34 Uhr
    „BETONWERK NECKARELZ“? Ja genau, nun auch in die Massenproduktin von Anis-Amri Lego, aka Merkellego eingestiegen. Bei den ständig nun erwähnten Mauern, die zw. West und Ost an die Wand gemalt werden könnten damit in Rekordzeit…..ach, ich lass´das mal. Btw: ich vermisse bei solchen Themen immer wieder die Beiträge der früheren NVA-Kameraden.
    @ Django, das mit der „Verstopfung im Unterland“ ? Helfe er mir auf die Sprünge oder meint er das Weichberger Kreiz?
    .
    @gamskampler sagte am 5. Oktober 2017 um 21:19 Uhr
    „@DdH beachtliches Einfühlungvermögen“ Er verfügt aber auch über beachtliche Erzählerfähigkeiten. Nach der Schilderung dieser Binauer Loreley spielte sich in meinem Kopfkino ein ganzer Lore-Roman ab (arme, aber schöne Fischerstochter und so). Zumal man am Kühlwasserabfluss
    des KKW Owweringen ja schon sehr große Fische rausziehen konnte.
    Das mit „schwäbisches prinzipienreitendes Miststück“ bedarf der Erläuterung.
    .
    Und, mein Lieber, meinen Roooschdbroden möchte ich nicht über den Ausdünstungen von C5H8N4O12 aka Nitropenta zubereitet wissen. Und Winterurlaub in Stetten a.k.M, mangels Sibirien einem ehemaligen der württ. Könige – wie schräg ist das denn?
    .
    Philomena sagte 5. Oktober 2017 um 21:30 Uhr

    Man merkt ja schon, werter DdH, dass Ihr nie nach Afghanistan musstet…
    Uff, zum Schluß. Allerallerliebste Philomena, warum changiert sie vom DdH ins Plural? Und woher will sie wissen, ob die Mitglieder der PzGrenGrp „Mittlerer Neckar“ nicht am Hindukusch fürs teure Vaterland ihre Haut zum Markte getragen haben und immer noch tragen. Die Reservistendichte (haha, mit den gefühlt 1000 Oberstleutnants im sicheren Mazar-e-Sharif zusammen) ist beträchtlich. Oder glauben Sie etwa nicht, dass der Oberstaber A9 m.Z. nicht auch mal ein neues Dach auf seiner Hütte oder gar eine flächendeckende Solarpaneele benötigt?
    (DdH)

    • Nochmal: Reissen Sie sich am Riemen. Ich habe keine Lust, mir im Urlaub eine entgleiste Debatte mit Gossenhumor und Gewalt anzutun.

    • Ganz kurz, DdH,
      weil ich denke, dass da keiner allein unterwegs ist/war und es vor 1989 doch easy war, ohne jemals echt antreten zu müssen.Mehr wäre OT.

      Ihnen einen schönen Familienurlaub.

    • Weichberger Kreuz
      Es ist ein Kreuz mit dem Kreuz.
      Nu war es endlich mal Baustellenfrei (nicht fertig, fertig wird das nie) , da wird schon wieder fleissig gebuddelt.
      Die neue Brückenrampen müssen ja auch wo hin, als Ersatz für die schrottige Neckarbrücke.
      Ich wohne nun fast 25 jahre hier in der Ecke, aber die Piste Weinsberg- Walldorf kenne ich nur mit Buddelstau.
      Echt endlos, alle paar Jahre mal ein paar Kilometer umgestrickt und schon hat man ständig eine verkehrsgebremste Zone. Zum weinen.

  148. Vom Mittelalter zur Neuzeit sozusagen
    Sah gestern einen Ausschnitt, den Casula auf achgut verlinkt hat, aus „Maximilian“. Den muss man sich antun. Die Ironie der Filmemacher.

    Guckte ein wenig weiter und belas mich auch. Kam ins Sinnieren. Der dritte Fall aus dem Hause Habsburg, der mit Liebe zu tun hat. Maximilian und Marie de Bourgogne liebten sich. Sie erzeugten Philip den Schönen, der wiederum seine spanische Ehefrau Juana liebte. Das dritte mir bekannte Paar sind natürlich Elisabeth von Possenhofen und Kaiser Franz Joseph. Maria Theresia hatte auch eine gute Ehe, soweit ich weiß.

    Ich gucke sowas, sehe die französischen Ränkespiele und fange an zu bedauern, dass das Haus Habsburg nicht im Sinne von Regentschaft erhalten blieb, aber das ist zu romantisch gedacht. Ein Thronfolger für Kaiser Franz Joseph – kein Erster Weltkrieg – kein Zweiter Weltkrieg – wie sähe heute Europa aus? Darüber kann man lange sinnieren, zumal die Franzosen oder die Deutschen Mittel und Wege gefunden hätten, trotzdem einen Krieg vom Zaun zu brechen.

    „The Sleepwalkers“ dürfte eines der besten Bücher der letzten Jahre sein und dazu „1913“ von Florian Illies.
    Jedenfalls misstraue ich Macron zutiefst, Kurz dagegen nicht. Wenn Frankreich verschuldet war, wurde es regelmäßig gefährlich.

    Auf jeden Fall liebte wohl Maximilian Marie de Bourgogne, die mit 25 Jahren vom Pferd fiel und starb, während die Franzosen ein Kind zwangsverheiraten wollten. Die Dame selbst erscheint emanzipiert, was beweist, dass es immer nur allein ging und schon immer. Und dass es schon immer Liebe gab, aber nur für ganz große Geister.

    Der Verlust der Liebe in Frankreich, den Houellebecq in „Elemantarteilchen“ beklagt, scheint mir weniger ein Verlust, denn ein der französischen Geschichte innewohnendes Element, das Balzac ermöglichte, einen Autor, der außergewöhnliche Liebesgeschichten beschreiben konnte. Houellebecqs letzten Roman habe ich mir erspart. Eine Nation, die ihre Kindkönige zwangsverheiratet und Marie Antoinette brutal ermordet hat, muss solche Phantasien hervorbringen.

    Daher halte ich einen europäischen Steuerfundus unter französischer Leitung für den größten Schwachsinn. Die Franzosen seien lieber zu fürchten. Ihr Egoismus ist so groß wie ihre Kälte und schon immer.

    • Das Zietieren von : "Wir schaffen das"
      durch die Herzogin war für mich der Indoktrination etwas zuviel und zweifelhaft.
      Da kommt doch demnächst der neue König in Österreich der junge Herr Kurz. Ist der glücklich liiert oder mehr auf Playboystyle?
      Macron = nogo für neues Deutschland/Europa?

      Don, denke auch, dass Jahrhundert ist noch lang.
      „The Times They Are A-Changing“

    • Kalte Staatszerstörung
      nenne ich die Transformation der „Neuzeit“.
      Wichtig ist das Staatsrecht mit seinen Staatsbürgern – die EU ist kein Megastaat und wird es nicht schaffen die gerade erst heiß gebildeten Staaten Osteuropas mit Frankreich und Deutschland abzuwickeln und zu verschmelzen.
      Dies, durch zentrale mächtige Akteure stumm und schleichend, Staaten aufzuoktroyieren wird spektakulär scheitern.
      In diesem Kontext bitte ich die militärischen Strategiezüge einzuordnen.
      Was am Ende bleiben wird sind sprachliche Kulturräume und Zentren.
      Aus dieser Perspektive ist es traurig wie ein übergreifendes Bundesverfassungsgericht sich selbst degeneriert.
      In einem gebrochenen und willkürlich veränderten EU-Vertrag herrscht keine Staatsräson mehr – nur Tyrannis.
      Das bringt weniger Wohl für die bisherigen Staatsbürger und neuen Vertragserfüllenden.
      Eine versagende Staatsgewalt setzt nicht mehr auf Gewaltenteilung sondern Wortführerschaft.
      Wahlen machen in Ländern und Staaten keinen Einfluss mehr.
      Das Recht wird durch Umgestaltung entwertet – Justia die Binde entfernt.
      Der Fetisch Staat soll so gebrochen werden. Je weniger die Bildung und Lebensweisen das Staatsrecht verwirklichen desto geringer der Widerstand. Grenzen halten dabei nur noch auf.
      Isolationierung darf nicht geduldet werden.
      Und was können wir bewirken bzw. lenken?

  149. Also echt, ey! (Alter) - @ Sufferah
    … recht vielen Dank liebe/r Sufferah für den freundlichen Hinweis auf meine „Unbildung“ und Ihre fundierte Aufklärung.

    Sie dürfen mich gerne über meinen Nick direkt ansprechen. Sie müssen nicht hintenrum durch – so quasi – „durch die Brust ins Auge“ schreiben. Ich kann zu meinen „Mängeln“ stehen.

    … leider, leider war mir – des Lesens durchaus mächtig – dieser Begriff „Selbsteintrittsrecht“ nicht bekannt gewesen -(schätze jedoch mal, dass es außer meiner Wenigkeit noch ein paar wenige Leute geben wird, denen es ähnlich geht.

    Übrigens gehört Ihr – im Titel zitierter Ausspruch – nicht zu meinen Sprach-Gewohnheiten.

    freundliche grüsse
    MIRA-belle

  150. Da könnte man denken, er war ein Zeitreisender
    Mit schlechten Gesetzen und guten Beamten läßt sich immer noch regieren. Bei schlechten Beamten helfen die besten Gesetze nichts.

    Otto Von Bismarck

  151. Hugh Hefner
    Ich sehe in H.Hefner, vermutlich deutscher Abstammung, einen Mann, der aus seinem Fetisch, ein erfolgreiches Geschäftsmodell entwickelt hat, mit einer riesigen Marketingmaschinerie dahinter, die anscheinend mit der damaligen Zeitgeist über Frauenideale übereinstimmte. Frauen als niedlich gekleidete Häschen, immer im Dienste des Mannes, wo Intelligenz nicht erforderlich war. So wie in Islam !

    Hefner und sein Heft haben mich nie sonderlich interresiert, gelesen habe ich auch kein einziges Heftchen. Aber religiöser Fetischismus, Animismus, also die Glaube daran, dass alles auf Erden eine Seele besitzt ist ein interessantes Phänomen. Wie auch immer ich habe diesmal Schwierigkeiten mich in den Artikel einzufühlen, lieber Don, aber als Ihre treue Leserin, schreibe ich diese Zeilen, als mein persönlicher Ausdruck der Wertschätzung ihrer Tätigkeit. İch grüss Sie und all die Anderen, die mit Lesen und oder Kommentieren dazu beitragen …

    • Das war wohl etwas anders, die Damen mussten durchaus eine recht hohe bildung mitbringen. Es gibt so viel Dummheit, dafür zahlt doch keiner.

    • Hugh Hefner
      Lieber Don, meine Sympathie für Ihre Person macht es mir schwer Sie zu wiedersprechen, aber ich bin mit einer gehörigen Portion Skepsis neugierig geworden auf die, an die Bunnies gestellten Bildungsanforderungen …

    • Bei wikipedia steht ja einiges dazu. Es gab auch mal ein Buch einer Journalistin, die das alles ganz furchtbar finden wollte, und dann doch nicht ganz ohne Faszination den Beruf ausgeübt hat.

    • War denn Bayern in den 80ern wirklich so prüde wie von Ihnen beschrieben?
      Mir als Nordlicht sind in den 70ern bereits Hefte zu Augen gekommen, die uns den Playboy als lächerliches Blättchen für impotente alte Männer erscheinen ließen. Und die „Damen“ in den Super-8-Filmen, die uns mein einen Nachtklub betreibender Onkel vorführte, hatten auch keine Hasenohren oder Plüschpüssel am Hintern. Ob allerdings die Mehrzahl meiner Klassenkameraden auf dem Gymnasium Zugang zu derlei Aufklärungsmaterial hatten, entzieht sich meiner Kenntnis, da so etwas in der Erziehungsanstalt des Bildungsbürgertums nicht mal auf dem Pausenhof Thema war.

      Insofern bin ich der Überzeugung, dass Fetischismus auch etwas mit bürgerlicher Erziehung zu tun hat. Ihre Selbstkasteiung auf dem Zweirad liegt ja voll im Trend; ist doch der eigene Körper und dessen Ausgestaltung mittlerweile Hauptfetisch auch und vor Allem im sich selbst für gebildet haltenden Bürgertum.

    • Ja, es war enorm prüde. Es gab zwar noch innerstädtische Bordelle, aber so mit 15, 16 war Sex noch reichlich tabu. Es gab kein Internet und Jugendliche hätten keinen Playboy bekommen, so einfach. Man hat quasi Dr. Sommer und Bravo das Feld überlassen.

    • Bayen in den späten 70ern
      Ich weiß noch, wie ich meine Mama zum HBF in München brachte, weil sie Bekannte in Italien besuchte.
      Ich war damals 15 und gab schon, kaum dass die Zugtüren geschlossen waren, etwas Geld im AKi, einem Bahnhofskino, aus. Alternatives Kino. Softporno.
      Danach ging ich neugierig schauend durch die Schillerstraße.
      Ich wurde in ein Etablissement gelockt, wo man Sekt mit erfahrenen Gesprächspartnerinnen verkosten durfte.

      20 min später war ich das gesamte Geld, das mir meine Mutter für die 2 Wochen dagelassen hatte, los. Passiert war nix – eine angenehme Plauderei.

      In Italien in den Urlauben hingegen kaufte ich die Gazetta dello Sport, Corriere della Sera und eine Illustrierte, dazwischen allerdings Hefte über Anatomie, nähergebracht von Damen wie Moana Pozzi oder Ilona Staller.
      Die Zeit meines Lebens, in der ich am meisten gelernt habe.

    • .
      rousseau nahm an, dass niemand italien so verlasse, wie er oder sie einreiste. er kam unbefleckt und ging – sie mögen es sich denken.

    • Jetzt gibt's Haue aus Heilbronn
      Baden-Württemberg war noch viel prüder, evangelisch prüde.
      Im Katholenland Bayern machte man manches heimlich, das war hier mehr wie bei Don Camillo und Peppone.
      In BW war’s wie bei Johannes Calvin.

  152. @ Don, umgottessensibelchen "Gossenhumor..
    und Gewalt“. Ich lach´ mich gleich tot. Was haben Sie dagegen dass der ewige langweilige Netz-und Stasilettenkram, also mehr oder psychische Gewalt mit Geschichten aus dem Leben aufgelockert werden? Aber wenn Sie meinen, arrividerci.

    • Bei Bomben hört der Spass auf, aber ich zwinge hier auch keinen zum Lesen.

    • Bomben?
      Mir deucht, es ist eher die Heilige Inquisition, die sich „dekuvrieren“ tut und deren Gesänge näher kommen. Oft hilft nicht einmal rechtzeitiges Abschwören, denn sie fällt ihre Urteile im Geheimen. Vielleicht ist es schon zu spät, Don.

      Also am besten gar nicht auffallen und Heiterkeitsausbrüche für sich alleine im heimischen Keller ausleben.

  153. OT Jamaika für mehr direkte Demokratie?
    Laut campact wollen CSU, Grüne und FDP den Volksentscheid auf Bundesebene. Auf der Seite von campact läuft dazu gerade eine Aktion. Könnte der Freiheit ja durchaus dienlich sein.

  154. Dann shreibens halt...
    weiter über zusammengetretene Fahrräder in der Gossen…

    • ...den hat der Don
      sauber vergrault ! ;-)

    • Nicht im Zorn, Déjà, ...
      … aber mit etwas Abstand und bei kritischer Betrachtung der eigenen Beiträge muss ich einräumen, dass die Party – als solche wohl nicht geplant – in Abwesenheit des Hausherrn gelegentlich überbordet und den gedachten Rahmen sprengt.
      Dabei neige ich – wie Sie vermutlich (?) – zu einer fidelen und unbekümmerten Lebensauffassung, in Taten und Worten, verstehe aber, dass ein hemmungsloses Ausleben bei der Nachbarschaft irgendwann an Verständnisgrenzen stößt.

      Lassen Sie’s verrauchen. Kniefälle oder Zukreuzekriechen werden nicht gefordert, aber bei hoffentlich ungeschmälerter Narrenfreiheit etwas mehr Themennähe. Eine akzeptable (Heraus)forderung, scheint mir.

    • Um mal den Bezug zum Ausgangsthema wieder herzustellen:
      Was dem einen die zertifizierte Hasenkostumträgerin ist, ist dem anderen halt seine Feldküche. Und kaum lebt der werte DdH seinen Fetisch aus, kocht die Küche über und es eskaliert ….

      Geben wir also der Küche die Zeit seiner Toskanareise zur Abkühlung und nehmen ihm beim Abschiedsgruß beim Wort (arrividerci – d.h. also: auf Wiedersehen).

  155. OT.......Islam.......Christentum
    Hat man eigentlich nie den Gedanken bekommen, der „westliche Wohlstand“ kommt nicht zuletzt von den zumindest im unteren Fußvolk angestrebten „christlichen Werten“ ? Stichwort „christliches Abendland“……

    • JAAA...noch...
      „,der westliche Wohlstand kommt nicht zuletzt von den
      im unteren Fußvolk angestrebten „christlichen Werten.“

      Solange die Realwirtschaft das wirtschaftliche Geschehen
      dominierte war es so.
      Nachdem die Geldwirtschaft in der Form von
      Schuldgeld den Ton angibt, ist das zweifelhaft.

      Das zieht religiöse Eiferer und Fanatiker jeder Art an und
      ermöglicht Einzelnen und Gruppen jede beliebige Form von Schuldzuweisungen.


    • Nicht wirklich, denn der Grund für das Anstreben christlicher Werte lag wohl eher in dem Versprechen, daß auf das geduldige Ertragen des Jammertals der Himmel folgt.

    • Ja ,durchaus, und nicht nur im Calvinismus , aber
      .
      .
      . exponentiell haben wir erst mit der Aufklärung , also der Überwindung der christlichen Religion, aber auch des Aberglaubens ,
      Gas gegeben.

      Unverstellt vom kleingeistigen Kirchenmief konnten die Naturgesetze erforscht, und auch gleich technisch nutzbar gemacht werden,
      ohne dass ein Pfaff‘

      dreinquaken konnte, dass die Erde eine Scheibe sei, die sich als Mittelpunkt des Universums nicht bewege, udgl.

      Indem man heute postuliert, der steinzeitliche Islam gehöre irgendwie zu Europa, wird man diese Basis zerstören.

      Anders, für den Mainstream :

      The stone age is BEHIND us, stupid !

    • Die Gefahr für Deutschland
      besteht einzig darin, dass sich die Realwirtschaft
      wieder Erwarten durchsetzt und die Deutschen
      auf ihren verbrieften Schuldanerkenntnissen sitzenbleiben.

      Dagegen wäre Versailles eine Petitesse.

    • Doch - war auch hier schon Thema.
      Und in den „Kolonien“ ist er ja manches mal auch zusammen gebrochen, der Wohlstand, wenn die dann „befreit“ waren. Und dennoch: viele hören, hier wie da, nicht damit auf, anderen die Schuld zu geben und immer wieder die Verantwortung von sich zu schieben, statt endlich selbst in die Hände zu spucken und den A**** hochzukriegen.
      In Südafrika z.B. vergammeln gerade die verschiedensten technologischen Anlagen, weil sie nicht weiter gewartet werden. Meinem Bekannten, der da Projekte geleitet hat, blutet das Herz.
      Ich bin sehr sehr neugierig, ob und wann welche von hier nach Syrien zurückkehren, um dort das Land wieder aufzubauen.
      Oder ob man sich weiter vom „westlichen Wohlstand“ unterhalten lassen wird.

    • ...
      in meinem Beitrag um 13:04 sollte der letzte Satz
      mit: jede beliebige Form von Schuldzuweisungen
      zu kapitalisieren, lauten.

    • Wer wars: Die Aufklärung!
      Der westliche Wohlstand kam vor allem mit der Aufklärung. Weil diese nämlich das Hinterfragen von Ideologien und Glaubensgrundsätzen (die Erde ist eine Scheibe etc.), also eine freie Wissenschaft förderte. Sapere Aude. Auch, daß in der Folge Bildung breiten Bevölkerungsschichten zugänglich gemacht wurde, fußt auf der Aufklärung und ist einer der maßgeblichen Hebel. Das gabs in Europa vorher eigentlich nur bei den Juden (was denen ja immer Neid und Mißgunst einbrachte – einer der Grundpfeiler des Antisemitismus). Und die protestantisch/calvinistische/christliche Arbeitsethik hat natürlich auch nicht geschadet, zu Wohlstand zu kommen. Z.B. beharrlich an einer Idee oder Erfindung zu feilen.

      Nicht umsonst war ja im Mittelalter der Wohlstand im osmanischen Reich ungleich höher als in Europa, da dort auch die Wissenschaft unabhängig von der Religion betrieben werden konnte und befördert wurde. Das drehte sich wohl erst, als religiöser Fundamentalismus Überhand nam und damit das freien Denken in den muslimischen Gesellschaften des Nahen Ostens abgewürgt wurde.

      Der Schlüssel für Wohlstand ist also eine von religiösen Glaubensgrundsätzen unabhängige Wissenschaft gepaart mit ebensolchen ideologiefreien politischen Handeln…

      Was natürlich bedeutet, daß die heutige Zeit mit all den neuen Ideologien und damit verbundenen Denkverboten (Klimakirche, E-Mobilitätskirche, Autohasserkirche, Genderkirche, Gutmenschenkirche, EU-Zentralismus-Kirche, No-Nation-Kirche etc.) zwangsläufig Wohlstand kosten wird.
      Und was wiederum das Erstarken einer Opposition zur Rettung des Wohlstandes erklärt. Siehe Brexit, FPÖ, AfD etc.

    • Die Aufklärung kam nicht aus dem Nichts
      Ohne die dem Christentum innewohnende Selbstanalyse, die zwangsläufig am Ende zu seiner Selbstauflösung führt, wie wir sie heute gerade in den vergehenden Kirchen Deutschlands erleben, hätte es auch keine Aufklärung gegeben. Übrigens ist genau diese immanente Selbstanalyse Grundlage unserer heutigen hochreflektierten westlichen Zivilisation.

      Selbst die Renaissance ist nicht der Startpunkt. Schon die Kirchenväter diskutierten vor dem Hintergrund ihrer spätantiken Bildung erkenntnistheoretische Fragen, und spätestens seit der Scholastik (11. Jhdt.) waren da Leute am Werk (Theologen!), die bis heute relevante Aussagen zur Wissenschaftstheorie trafen.

      Und sich trefflich stritten – auch das ist Teil unserer Kultur. Und bei weitem wurden nicht alle verbrannt. Und wo das der Fall wahr, nicht wegen ihrer wissenschaftlichen Analysen, sondern weil sie diese als alleinige Wahrheit vertraten. Solange man seine Arbeit als Spekulation bezeichnete, konnte man weitgehend schreiben was man wollte.

      Christliche Kultur ist nicht (nur) der sonntägliche Kirchgang. Alles was uns ausmacht, hat zutiefst christliche Wurzeln aus 2000 Jahren Geistes- und Kulturgeschichte. In denen gerade seit nur wenigen Jahrzehnten das kirchlich Christliche in den Hintergrund tritt. Was einige Kurzsichtige zu dem Trugschluss führt, wir wären wer wir sind auch ohne das Christliche. Welch unheilige Einfalt!

      Wer glaubt, was heute ist, wäre vor allem das Werk der Aufklärung gegen das finstere Mittelalter, hat vermutlich sein historisch-philosophisches Wissen aus Historienschinken auf RTL III erworben.

    • "Ich denke, also bin ich",
      also lautet der immer gedankenlos dahergeschwätzte Spruch des Cartesius
      und ergibt eigentlich, dergestalt zitiert, gar keinen Sinn, denn ich bin auch
      ohne denken, das habe ich mir selbst oft genug bewiesen.
      Cartesius unverkürzt stellte aber fest: „Ich zweifle, also denke ich….,ich
      denke, also bin ich.“
      Der Zweifel also ist der Anlaß zum Denken. Klare Sache.
      Wenn also der Zweifel als Gotteslästerung verteufelt wird, wie es die
      Koranjünger tun, dann kultivieren die ein schweres kognitives Handicap.

  156. "recht hohe Bildung"
    schreibt der werte DON am 6. Oktober um 10:52 über die Damen bei Hu.Hefner.

    werter DON, der Begriff der „Hohen Bildung“ wirft Fragen auf, reicht schon wie beim Spitzenpersonal der bald Mitregierungspartei ein angefangenes und dann abgebrochenes Studium eines Soft-Faches oder muss es mindestens eine „HÖHERE“ zweistellige Zahl von Semestern in einem Studiengang sein, bei dem die Grundrechenarten nicht unbedingt zu den Grundanforderungen gehören ?

    aber was solls, Martin Schulz hatte bisher nur einen Lichtblick in diesem Jahr, den als er in der „Elefantenrunde“ zu den Kleineren links neben sich sagte: Sie wird Euch alles erfüllen, nur um an der Macht zu bleiben“

    da werden auch einfache Gemüter an die Macht gespült und können ihr Rentenkonto endlich auffüllen !

    auch wenn der DON dann noch schrieb:“Für so viel Dummheit zahlt doch keiner“

    Doch: der Steuerzahler !