Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die Helden des Flüchtlingssommers als AfD-Schurken

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Machn’S a Sondersendung
Horst Seehofer

Laut Frau Özoguz gibt es keine deutsche Leitkultur jenseits der Sprache. Darüber kann man diskutieren, aber bei mir daheim, auf dem Dorfe Gmund am Tegernsee, da gibt es schon eine Leitkultur. Die Trachtenträgerquote liegt am Wahltag bei über 80% und die Quote für die Partei von Frau Özoguz ist so niedrig, dass sie nach der gerupften CSU, der Millionärspartei FDP und der AfD, versehen mit einem befremdlichen Kandidaten, noch dahinter auf Platz 4 liegt. Nur 0,7% bräuchten die Grünen hier, um die nordwestdeutsche Regionalpartei SPD nach dem Verlust jedes 4. Wählers auch noch zu schlagen. Es gibt bei mir im Wahlkreis keine Leitkultur mehr, bei der die SPD von Frau Özoguz als relevanter Teil zu identifizieren wäre. Die SPD wurde hier geschlachtet und weggeputzt.

Und das, obwohl wir hier Übervollbeschäftigung und Reichtum und Bildung haben, und eigentlich überall an der Spitze stehen. So richtig Abgehängte, sei es in Fragen der Kultur oder der Klassen, gibt es hier nicht, oder jedenfalls nicht genug, um das gute AfD-Ergebnis auch nur ansatzweise zu erklären. Man kann der Region viel vorwerfen, aber der Tourismus spielt eine grosse Rolle, und sie ist sehr gastfreundlich. Auch Frauen mit Vollverschleierung werden anstandslos bedient, man hat sich an die Erscheinung der Gäste aus der arabischen Welt schon lange gewöhnt. Flüchtlinge sind im Tegernseer Tal und auch in Südbayern mit dem rigiden Integrationsgesetz seltener geworden. Bei den Gebliebenen gibt es auch phantastisch funktionierende Modellprojekte in der Gastronomie. Trotzdem sind der Alpenrand, das grössere Umland von München, und der Bogen hoch am Inn zur Donau verantwortlich für das Abschneiden der AfD, die hier insgesamt die zweitstärkste Partei nach der CSU ist – und das mit einem im übrigen lausigen Organisationsgrad.

Für die SPD ist der Niedergang in Hamburg vermutlich wichtiger als ihre aufgeriebene Nachhut an den Alpen, und weil die CSU trotzdem jeden einzelnen Wahlkreis in Bayern direkt und überragend gewonnen hat, schlägt sich die Niederlage auch nicht so schlimm im Bundestag nieder. Und trotzdem, dieser schmale Streifen Land und seine seltsam gekleideten Dorfbewohner, die hier der CSU einen Denkzettel verpasst haben: Die werden jetzt wichtig.

Um zu verstehen, was jetzt kommt, muss man hier während der Asylkrise in den Bürgerversammlungen gewesen sein. Normalerweise tritt dann der Bürgermeister auf, erzählt den Bier trinkenden und Tracht tragenden Anwesenden, dass alles bestens ist, mahnt mehr Blumenschmuck an und referiert die blendende Haushaltslage. Ärmere werden mit Einheimischenprogrammen ruhig gestellt, so sie heiraten und Kinder bekommen möchten; man klagt über die Zuganbindung und schüttet Wohltaten über dem Volk aus. Während der Asylkrise war das anders, da mussten auch hochrangige Politiker aus München kommen, weil der Volkszorn auf dem Land brannte. Bei uns hatte kurz vor diesem denkwürdigen Treffen ein polizeibekannter Einzelfall aus einer Turnhalle vorbeifahrende Autos demoliert, und war auf Wachleute und Polizei losgegangen – in der Folge machte auch Bilder vom Zustand der Sanitäranlagen die Runde, und man muss schon sagen, dass die Willkommenskultur danach keine Leitkultur mehr war.

Auch nicht für die CSU. Die Angereisten aus München wurden gefragt, was das soll: Auf der einen Seite sei die Grenze offen, und die Region müsste die Hauptlast der Krise tragen. Wenn Sie, liebe Leser, sich auf der Karte anschauen, wo die AfD in Bayern besonders stark ist: Das sind, vom Sonderfall München einmal abgesehen, die ländlichen Gegenden entlang der Endpunkte der Brenner- und Balkenrouten. Die Gebiete, die damals die Hauptlast bei der Erstversorgung trugen, und denen später nicht sonderlich gedankt wurde. Das „Wir schaffen das“ war bei uns ein „Ihr macht das halt“. Dafür gingen bei den Bürgermeistern wenig verständnisvolle Briefe von Gästen ein, die die Gegenden als Urlaubs- und nicht als Krisenregionen besuchen wollten. München bekam ein Konzert für die grossartige Leistung der Helfer, wir am Tegernsee bekamen, und das war absehbar, ein Raumproblem durch anerkannte Asylbewerber und viele Überstunden für die Gemeindemitarbeiter. Das waren nicht eben die angenehmsten Momente, und die jungen Männer, die erst einmal die Existenz Deutschlands in reichsbürgerlichem Untertone anzweifelten, stellten bei solchen Veranstaltungen das kleinste Problem dar. Das grosse Problem war wirklich die Frage: Wie kann die CSU gegen eine Politik sein, wenn sie gleichzeitig Teil der Regierung ist, die diese Politik macht.

Die Antwort war immer, wenn ich drin saß und Spezi statt Bier trank, die gleiche. Die grosse Koalition sei so gross, dass sie auch ohne CSU problemlos weiter machen könnte. Die CSU könnte natürlich die Fraktionsgemeinschaft verlassen und die Regierung aufkündigen – dann wäre sie eben die einzige Oppositionspartei, während Grüne und Linke sofort bereit wären, den politischen Kurs von Merkel zu stützen. Man würde nichts gewinnen, aber sich alle Möglichkeiten des Einflusses selbst nehmen. In der Regierung könnte die CSU auf eine europäische Lösung zur Begrenzung der Zahlen hinarbeiten, und dann hoffen, dass die Partner anders als Merkel denken. und die Obergrenze via Brüssel käme. Man sei da in guten Gesprächen. Man bitte die Anwesenden um Geduld. Man wisse genau, wo die Probleme liegen. Man erklärte die enormen Herausforderungen bei der Rückführung und zeigte jedes Verständnis für die Sorgen der Betroffenen. Zähn zsambeissn, oweschwobm, woadn, da Seehofa duad, wosa ko. Ausserdem habe man Freunde und wirtschaftlich verbandelte Partner im Balkan, die auch betroffen sind. Ein Austritt aus der Regierung sei wirklich nur das allerletzte – und wenig sinnvolle – Druckmittel.

Letztlich wurde die Balkanroute durch Österreich geschlossen, Merkel protestierte dagegen, und Seehofer war wohl nicht traurig. Aber das kam sehr spät, und die Leute treibt die Angst um. Vorletzte Woche gab es bei mir an der Donau einen Vergewaltigungsversuch mitten in der Stadt durch einen Mann mit dunkler Hautfarbe. Zwei grössere Gruppen Araber und Afrikaner haben sich vor meinem Haus eine Auseinandersetzung geliefert, die weit über dem Rahmen des Gewohnten lag – wir diskutieren über die Sicherheitslage in Afghanistan, aber in jener Nacht war die Sicherheitslage von Kabul vor meinem Haus. Wir haben den Fall der ermordeten Sexarbeiterin in Regensburg – der Täter sollte abgeschoben werden, aber der Staat scheiterte. Es fällt schwer, das alles noch als Einzelfälle abzutun, und dann gibt es hier eben auch Leute, die das überhaupt nicht mehr differenzieren wollen. Das sind gar nicht so wenige.

Mein Eindruck ist, dass man das nicht an der Zurückgebliebenheit einiger bayerischer Regionen festmachen kann, sondern an den Erfahrungen des sog. deutschen Sommermärchens, als die Medien in Berlin feierten und bei uns die meiste Arbeit angefallen ist. Man – ich übrigens auch – hat die Bilder vom Bahnhof gezeigt, wo ein paar hundert, maximal wenige tausend Leute klatschten. Wenn man aber über den Kontext reden wollte, über Risiken und Folgen, die sich buchstäblich vor der Haustür abspielten, verlor man schnell die Freunde in Berlin. Heute machen hier Geschichten die Runde, wie die von dem LKW, dessen Gerettete nach drei Tagen spurlos verschwunden sind. Das Misstrauen, dass es bei diesem System erneut zu einem Staatsversagen an der Grenze und gleichzeitig im Kernland der CSU kommen könnte, ist gross.

Daher kommt vermutlich die Schlappe für die CSU und SPD im südostbayerischen Raum. Daher kommt das gute Ergebnis für die AfD. Aber diesmal ist es anders, die SPD steht für eine grosse Koalition nicht mehr zur Verfügung, und es kann eine Jamaika-Koalition geben. Die wird dann wegen der Grünen sicher nicht die Abschiebungen beschleunigen, Grenzen schützen und Leute ohne Papiere abweisen, oder mehr sichere Drittstaaten ausweisen. Sie wird eher die hier ohnehin schon überfüllten Gemeinden, in denen die eigene Ärmeren kaum Wohnraum finden, mit Familienzusammenführungen belasten. Das ist hier bei uns auch ein soziales Problem: Es gibt keinen Leerstand, den man dafür aktivieren könnte. In Italien warten Hunderttausende, die dort nicht bleiben wollen, und Frau Merkel hat gesagt, man könnte die Grenze nicht schützen. Die einen wählen daher AfD und die anderen immer noch zähneknirschend CSU. Aber die Stimmenverteilung ist im Bundestag so, dass Jamaika nur mit CDU, Grünen und FDP möglich ist, wenn die CSU auch mitmacht. Wenn ein Austritt etwas bringen würde, hieß es damals in den Bürgerversammlungen, dann würden wir das schon versuchen. Jetzt bringt es etwas, und wenn die CSU wieder kneift und wieder nur langsame, aber wenig effektive Ränkespiele macht und hofft, dass die Afrikaner aus Italien ohnehin alle nach Berlin wollen, wie das auch einmal ganz offen gesagt wurde – dann droht 2018 von den Bierbänken bis zu den feinen Cafes eine krachende Niederlage in Bayern.

Die CSU steht bei Dörfern wie meinem, die ihr Kernland darstellen, im Wort. Die Räume waren voll, alle haben es gehört, jeder sollte damit beruhigt werden; Die CSU würde alles tun, was in ihrer Macht steht. Jetzt steht deutlich mehr in ihrer Macht, und nun lässt sie die CDU spüren, dass sie nicht mehr nur austauschbarer Quengler ist, sondern unverzichtbarer Teil einer neuen Regierung. Mag sein, dass an der CDU nicht vorbei regiert werden kann. Aber die Stimmen sind nun mal so verteilt, dass Jamaika ohne CSU nicht geht. Und die Stimmung im Land ist nun mal so, dass die Leute fragen, warum sie für das ganze Elend der Welt zuständig sein und es hier finanzieren sollen. Das mag aus Berliner Sicht kleingeistig, dumpf und ohne Privilegiencheck sein. Wenn es egal ist, ob Teile der CSU-Wähler dauerhaft nach rechts abdrücken, kann das gepflegt ignoriert werden. Es sind ja nur ein paar Wahlkreise ganz im Süden. 2015 warfen sie noch die Helden der Willkommenskultur, weil keiner sie gefragt, hat, ob sie die Völkerwanderung betreuen wollen. 2017 sind sie die neuen Hochburgen der Unberührbaren, weil viele dort die Erfahrung nicht so toll fanden, und keine Neuauflage wünschen.

Ich halte nichts von CSU oder AfD und habe sie nicht gewählt, aber für die CSU geht es gerade um alles, weil die paar Dörfer hier unten für sie und ihren Anspruch deutlich wichtiger als für die gerümpften Nasen in den Berliner Feuilletons sind. Sicher, es ist a wengal unkommod, wenn jetzt die Begehrlichkeiten von Frau Göring-Eckardt und die Wünsche von Herrn Lindner sowie das weitere Schicksal von Frau Merkel hier bei uns mit entschieden werden. Vielleicht knickt die CSU auch erneut ein und verliert nächstes Jahr ganz schrecklich. Aber nur, weil sich bei der CDU keiner findet, der Frau Merkel sagt: “Du Angie, das war’s, so geht es nicht weiter”, muss das noch lange nicht für jene gelten, denen gerade sehr deutlich hineingedrückt wurde, dass es so nicht weiter geht.

Soweit also mein Bericht aus einem fernen Alpentale nahe der Grenze, das so unbedeutend scheint, und über dessen Leitkultur man woanders natürlich auch kritische Töne verlieren darf, besonders, wenn man hier wie die SPD ohnehin nichts und schon gar keine Heimat mehr zu verlieren hat.

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1.041 Lesermeinungen

  1. Die AfD hat auch in Bayern noch nicht verstanden,
    was sie der CDU/CSU und ihren Wählern verdankt und noch verdanken wird.

    • Selbstzitat für mehr Selbstkritik
      Muss einfach sein, ich fand mich schlau mit dem Text:
      „Jaja. 12%. Oder 13%. Na und? Liebe AfD-Leute, macht euch nichts vor. Mit euren Gaulands und Höckes hättet ihr die 5%-Hürde nie übersprungen. DAS Zugpferd in eurem Wahlkampf war Frau Dr. Angela Merkel. Seit Jahren macht Dr. Merkel alles richtig, um der AfD zum Erfolg zu verhelfen. Also etwas Dankbarkeit bitte.
      Und etwas mehr Respekt vor den CDU-Wählern, bitte. Das immerhin sind die eigentlichen AfD-Wähler. Die, nicht ihr. Sie haben es dazu gebracht, dass Frau Dr. Merkel weiterregiert. Und Frau Dr. Merkel hat schon angekündigt, beim nächsten Muslim-Run auf Deutschland wieder die Tore weit zu machen. Grüne und liberale Gesinnungsakrobaten stehen ihr künftig bei. Jubelnd.
      Also bitte, liebe AfD: Wenn ihr in vier Jahren nicht 13% habt, sondern 30% – bedankt euch bei denen, die euch die Stange hielten, indem sie CDU wählten. Nicht AfD.“

    • Danke Rabe,
      werde in 4 Jahren, so die Prognose zutrifft, ein Denkmal für sie errichten und bei absoluter Mehrheit für Blau, Sie heilig sprechen lassen.
      Mit Mutti in den Untergang, wer es mag, es sind immer noch genug, nur zu.
      Denkt doch endlich selbst und schickt Mutti nach Chile !

    • Strg
      C + Strg V

      Wie einfallslos.

    • @Selbstzitat ...
      Leute wie Sie würde ich ob Ihres Gestus und den daraus resultierenden Beiträgen gern mal anpöbeln. Darf ich leider nicht. Ohne die – wie es den Anschein hat, von Ihnen goutiert – Rechtsbrüche, Grundgesetzverstöße und Hochverrat, gäbe es keine AfD.

      Wenn eine Partei, die man gewählt hat, das genaue Gegennteil dessen tut, was sie vor der Wahl versprochen hat zu tun und auch weiter die bisherige Linie, ohne demokratisch dafür legitimiert zu sein, verlässt, dann wendet man sich einer anderen Partei zu. Man wählt dann die Partei, weil ihr Programm seinen Vorstellungen entspricht. Es ist also das Verdienst der Partei, wenn sie gewählt wird, nicht das Verdienst einer anderen Partei, die etwas tut, was der Wähler nicht will.

      Mit Ihrer „Argumentation“ hat keine Partei je das Verdienst erworben, für ihr Programm gewählt zu werden, es war immer das Verdienst der anderen Parteien, die etwas machen wollten, dass der jeweilige Wähler nicht wollte.

    • @Schumi: ... schickt Mutti nach Chile!
      Äh äh, nicht doch Chile! Da lebte die frühere DDR-Volksbildungsministerin Margot Honecker mit deutscher Rente. Sie starb im Alter von 89 Jahren in der chilenischen Hauptstadt Santiago.
      Auch ihr Mann Erich Honecker reiste nach Chile aus, nachdem in Deutschland der Prozess gegen ihn wegen Totschlags von DDR-Flüchtlingen wegen seiner Krebserkrankung eingestellt worden war.
      Er lebte noch kurz bei Margot Honecker, bevor er im Alter von 81 Jahren 1994 starb. Die Urne mit seiner Asche bewahrte die Witwe lange in ihrem Wohnzimmer auf.
      Eine Fluchtburg von ulF ist in Paraguay. Laut dem „Handelsblatt“ besitzen die Eheleute Angelika Merkel und Joachim Sauer eine Hazienda mit einem Grundstück von 15 Hektar in Paraguay.

    • Wie lange denn schon?
      „Mir doch egal, ob ich schuld bin, ich ziehe nach P- jetzt sind sie halt da.“

      Es fällt mir gerade schwer, darüber hinwegzukommen.

    • Nein
      Bloss nicht nach Chile, das wäre unfair allen Auswanderern gegenüber;) Hier sind schon sehr viele froh wenn die „ZweitUlF“ Michelle Bachelet endlich Ende des Jahres abtritt, und dann würde womöglich noch Mutti hier mitmischen, nein bloss nicht, die soll auf ihrer Hazienda in Paraguay schwitzen, des passt scho.

    • Gerüchte, Gerüchte
      Wie sollte sie von ihrem Gehalt und dem von Sauer eine Hacienda von 150 000 qm in jwd unterhalten und dann noch, ohne diese je zu sehen?

      Entweder das sind fake news oder Sie verlinken den Artikel aus dem Handelsblatt.

      Man sollte auf dem Teppich bleiben. Sie lässt sich sachlich kritisieren. Das Problem ist, dass ihre CDU-Schranzen das nicht machen und Seehofer nur bellt, aber nicht beißt.

    • @Oberländer: Man sollte auf dem Teppich bleiben. Fakten, Fakten!
      „Zitat: Wie sollte sie von ihrem Gehalt und dem von Sauer eine Hacienda von 150 000 qm kaufen und unterhalten?“
      Das monatliche Gehalt von Angela Merkel als deutsche Bundeskanzlerin beträgt gut 18.000 Euro.
      Der Ehemann von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Joachim Sauer ist ordentlicher Professor an die Humboldt-Universität und Ordinarius des dortigen Lehrstuhls für Physikalische und Theoretische Chemie.
      Außerdem erhält er für seine Tätigkeit im Kuratorium der Friede Springer Stiftung 10.000 Euro pro Jahr. Das geht aus der Stiftungssatzung hervor, die der SPIEGEL gemeinsam mit der Plattform „Frag den Staat“ ausgewertet hat.
      Zum Beispiel, anfragen bei „Immobilien Paraguay“!
      http://www.immobilienparaguay.de/expose_ansicht.php?immobilie=79
      150 Hektar Estancia in La Colmena –
      Kaufpreis: 1.800.000.000 Gs.-
      300.000 Euro
      329.068 Dollar
      Eurokurs 6000 Gs.- = 1 Euro – Stand 2016-04-06
      Dollarkurs 5470 Gs.- = 1 Dollar – Stand 2016-04-06
      Wohnfläche: ca. 200 m²
      Grundstücksfläche: ca. 1500000 m² / 150 Hektar
      Baujahr: 1998
      Wer zu laut denkt, sollte nicht mit leisen Antworten rechnen.

    • Titel eingeben
      „DAS Zugpferd in eurem Wahlkampf war Frau Dr. Angela Merkel.“

      Und was ist mit Ralf „the brain“ Stegner?

    • Titel eingeben
      @Rabe: Wieso etwas Demut? Merkel macht doch auch so prima weiter. Jetzt wird erstmal die Transferunion installiert und spätestens dann würden sich 2021 viele Sparer auch mit einem Kanzler Gauland und einem Innenminister Höcke zufrieden geben.

    • Titel eingeben
      Es ist doch seit langem bekannt, dass das Ehepaar Sauer/Merkel ausgedehnte landwirtschaftliche Flächen einschließlich eines darauf befindlichen Dorfes in Paraguay besitzt.
      Das Dorf heißt übrigens Nuevo-Bielefeld.

      Schöne, klarsichtige Analysen des Don in letzter Zeit. Ob Besucherzahlen auf der Wiesn oder eine Wähler- und Wahlkreisanalyse – die übrigen Systemmedien, voran das staatliche Bezahlfernseh ergehen sich hingegen in immer dreisteren und groteskeren „Aufklärungen“, seit ihnen der Arsch aus Angst um ihre Pfründe so richtig schön auf Grundeis geht.

      Man stelle sich einmal vor, Gauleiter oder wie der heißt, hätte wie die Nahles gesagt, daß Merkel ab morgen „auf die Fresse kriegt“, statt nur anzukündigen, dass man als Opposition die Regierung jagen werde (die Metapher, „vor sich hertreiben“, z.B. die SED die SPD, benutzt jeder öffentlich-rechtliche Schmierfink doch selbst regelmässig!)

      Es gibt in der ARD eine Show, die dem „Heissen Stuhl“ von RTL aus den 80ern nachempfunden ist. Wird von einem gewissen Spassberg moderiert. Der warf Gauland unlängst vor, dass die AfD ja irgendwas von Bewaffnung des Bundesgrenzschutzes geredet hätte und das ja wohl bedeuten müsse, dass man auf Frauen und Kinder schiessen wolle.
      Leider war besagter Gauland schon zu kalkig, um zu entgegnen, dass für das Schießen auf Frauen und Kinder Herr Gysi und die „roten Nazis“ seiner SED zuständig sind, und nicht die AfD.

      Was ist das nur für ein kaputtes Land, in dem die AfD 13%, eine SPD des billigen Demagogen Chulz hingegen über 20% Stimmen erhält!

  2. Der Wählerauftrag lautet Schwarz, Gelb, Blau
    … doch dies bleibt ein schönes Gedankenspiel. Seehofer tönt zwar wieder – wie immer laut – doch wozu?

    zitat Seehofer
    „Wir müssen das Vakuum auf der rechten Seite der Union jetzt schließen, durch eine Politik, die gewährleistet, dass Deutschland Deutschland und dass Bayern auch Bayern bleibt“. „Wir werden alles tun und keinen falschen Kompromiss eingehen, damit wir diesen Bayernplan bei den Gesprächen in Berlin durchsetzen. Die CSU wird geschlossen, einheitlich und mit klaren Positionen die kommenden Wochen bestreiten.“
    Zitat-ende

    Doch vom Wählerauftrag Schwarz, Gelb, Blau kann man nur träumen!

    Denn nachdem die Wähler Jahre, wenn nicht Jahrzehnte gegen AfD und patriotisches Gedankengut geimpft worden sind, medial, klerikal, kulturell und politisch in hoher Potenz, käme eine Rehabilitierung der AfD einem politischen, gesellschaftlichen Selbstmord gleich.

    Das Gedankenspiel Schwarz, Gelb, Blau mag sich ein scharfer Denker am Schreibtisch hübsch ausmalen, doch die Verhältnisse, die sind nicht so! Erst wenn die Diskussion aus Talkshows, den Feuilletons und dem Gebrabbel aus Blogs und sozialen Netzen sich auf die Straße verlagert, dann sind Annäherungen der Altparteien in Richtung AfD denkbar und möglich.

    Doch die „Diskussion auf der Straße“ ist ein lautes, raues, schlimmstenfalls blutige Geschäft, was sich niemand wünschen will, doch es kommt, wie es kommt. In Frankreich schon näher als bei uns im Land. Man fühlt es förmlich in Frankreich. Ein übles Gefühl – für mich jedenfalls.
    http://n0by.blogspot.fr/2017/09/soissons-antiterrorplan-verscharfte.html

    • Wählerauftrag
      So würde ich ihn auch interpretieren, aber nach der Steilvorlage von IM Spaltpilz heute in der Bundespressekonferenz wird es wohl sehr bald Neuwahlen geben, ohne weiteren blauen Höhenflüge.

      Aber es gab ja nicht wenige Mahner, die die AfD nur als Kanal sahen, der die Stimmen der Unzufriedenen sammeln sollte, um sie dann -bis heute konnte ich mir nicht so recht vorstellen, wie- heim in Muttis Reich zu führen.

      Offene Grenzen bleiben also alternativlos, wenden wir uns also anderen Dingen zu, über die wir auch nicht die Freiheit haben wirklich frei zu entscheiden.

  3. Auf den Punkt gebracht
    die beste Wahlanalyse bisher.

  4. .......
    Ich fürchte genau das was sie beschreiben. Wies im Bund läuft ist mir noch ziemlich egal aber um die CSU in Bayern mache ich mir Sorgen. Denn sie muss fast bleiben und hats auch zugesagt. Die Alternative ist das sie geht und D Neuwahlen hat, denn die CSU wird mit der Drohung nichts gegen die Grünen durchsetzen können wenn sie die Partnerschaft aber aufkündigt sind die Folgen völlig unabsehbar.
    Die eine grosse Hoffnung für die CDU/CSU ist es nur wenn die SPD sich noch mal breitschlagen lässt aber das wird wohl nix oder wenn dann extrem teuer.
    Mir am liebsten wäre eine AfD in der Regierung, das würde die AfD zerlegen und weite Teile von ihr würden wohl einfach absorbiert werden. Das wird sich aber keiner trauen.
    Wenn Jamaika kommt heisst das eine noch linkere Regierung und damit noch mehr Zustimmung für die AfD

  5. Bin ja langsam wirklich der Auffassung, Journalisten können nicht (mehr?) lesen.
    Es gibt seit 30 Jaahren ungebrochen eine in Umfragen immer wieder demonstrierte, etwa 60% plus Mehrheit gegen Massenzuwanderung. Unverändert, keine wesentliche Bewegung.

    Und seit dem Totalumfallen der CDU/CSU 2015 weiss jeder Mensch, was von den Beteuerungen zu halten ist, 2015 „dürfe“ sich nicht widerholen. Kaum jemand traut dem derzeitigen (und zukünftigen) Regierungspersonal zu, die dafür notwendigen Massnahmen zu ergreifen, wenn die Widerholung droht.

    And that´s just it. Das ist der Kern des sogenannten „Rechtsrucks“ in Deutschland. Kompletter Vertrauensverlust in die Union, zu Recht und mit minus 8% noch sanft bestraft.

    Ohne die CDU/CSU von 2015 gäbe es aller Wahrscheinlichkeit nach keine AfD im Bundestag. Ja, manche Dinge sind ganz einfach.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Massenzuwanderung & Schuldgeldsystem
      https://www.youtube.com/watch?v=lMpNyU-h-ng

      Und wie orakelte die CDU/CSU doch noch gleich in ihrem Wahlprogramm 2002: Verstärkte Zuwanderung würde den inneren Frieden gefährden und radikalen Kräften Vorschub leisten.

    • Dummheit muss bestraft werden !
      Und da , wie ein ehem. DDR-Kader in den 80er Jahren, immer noch keine Einsicht in die eigene Dummheit vorliegt, wird sie die ganze Sch…, weiter zu Lasten des deutschen Volkes,fortführen. Der Blender Lindner hat seinen Posten ( gerade in West-D, wird die Ernüchterung groß sein), die Ökofaschisten werden uns den Verbrenner umgehend verbieten, ohne Obergrenze, ist auch Mutti´s Ding.
      Ja liebe CSU, habt Eier und lasst den Sch.. oder lebt mit 35 %.
      Gestern war Feiertag !!! Sch.. Wahlen, was Mutti ????
      Undankbarer Pöbel:-)

    • 2015 „dürfe“ sich nicht wiederholen heißt übersetzt: es wird schlimmer
      So verstehe ich das jedenfalls.
      In Anbetracht dessen, dass sich die Afrikaner jetzt langsam den Stiefel hoch geschafft haben und ganz neue kulturelle und hier bis dato ungewohnte Eigenheiten mit sich bringen.
      Es wird nicht zu unserem Wohle sein.


    • In der Tat, die Strafe fiel sänftest aus.

    • Wiederholung in Dauerschleife
      „Kaum jemand traut dem derzeitigen (und zukünftigen) Regierungspersonal zu, die dafür notwendigen Massnahmen zu ergreifen, wenn die Widerholung droht.“

      Das ist sicherlich nicht falsch, Herr Haupts. Aber was heißt schon, wenn „die Wiederholung droht“? Im Grunde hat es nie aufgehört. Wir haben aktuell keine Zugangszahlen von ein paar 100.000 Personen pro Monat, wie zu Hochzeiten dieses Wahnsinns. Das ist richtig. Wir bewegen uns aber gleichwohl konstant auf einem ganz hohen Niveau. Als Beleg hier einmal die Neuzugänge in den Monaten Juni, Juli, August laut BAMF: 12.399, 15.069, 16.312. Das waren Anfang der 2000er fast Zahlen für ein ganzes Jahr!

      Aufs Jahr 2017 hochgerechnet kommen Sie allein mit diesen Werten schon in die Nähe der 200.000, die die CSU als „Obergrenze“ ausgelobt hat (was ohnehin viel zu viel ist). Und der Familiennachzug ist da nicht eingerechnet. Das werden dieses Jahr auf jeden Fall auch über 100.000, denn langsam kommt das ins Rollen. Nächstes Jahr endet dann die Aussetzung des Familiennachzugs für die subsidiär Schutzberechtigten, falls man bis März keine Verlängerung beschließt. Was das bedeutet, versteht sich von selbst.

      Man sollte auch gängige Wording genau beachten: Es darf sich „so“ nicht wiederholen, sagen Merkel und ihresgleichen. Glücklicherweise haben gerade in Bayern nicht alle die völlig unsinnige Behauptung gefressen, jetzt sei alles in Butter. Erstens sind die zig Migranten aus 2015 und 2016 zum allergrößten Teil noch hier, und gibt es Monat für Monat Nachschub in der Stärke einer großen Kleinstadt.

  6. Die einsamen Dörfer des Südens
    … werden 2018 mit Freuden CSU wählen.

    Na gut, ich übertreibe. Aber es gab und gibt hierzulande eine kleine Protestbewegung, die schon immer als eine Art Stimmenreservoir für die CSU herhalten durfte, und das sind die Freien Wähler. Eingefleischte CSU-Wähler werden maximal dorthin abdriften, aber nie, nie, nie FDP oder AfD oder SPD oder anderen auswärtigen (fast hätte ich „ausländischen“ geschrieben) Gesellschaften ihre Stimme geben. Dann doch lieber nochmal Horschti.

    „Wer CSU wählt, wählt Merkel“ hat die AfD plakatiert, und das durchaus mit gutem Recht. *Das* war der Grund für den gestigen vernichtenden Schlag ins Gesicht. 2018 ist Mutti aber sehr weit weg, und der AfD fehlen die Wurzeln in der Region.

    Schauen Sie nur mal auf oben gezeigte das Wahlplakat am See: „Constantin Prinz von Anhalt“ prangt darauf, der Name des AfD-Direktkandidaten. „Wirtschaftsstudium, Kunststudium, berufliche Stationen in Genf, beim Auktionshaus Sotheby’s in New York (…) wohnhaft seit 2014 in Tegernsee“ lese ich beim Münchner Merkur über ihn. Selbst wenn nur die Hälfte davon stimmt – damit gewinnt man im Oberland doch keinen Blumentopf.

    • @Millenial
      Die CSU war immer deshalb so stark, weil sie Wohlstand versprechen konnte und dies Versprechen auch einhielt (z.T. mit eiserner Knute, wie unser Gastgeber aus eigener Erfahrung weiß: WAA, Rhein-Main-Donau-Kanal etc.). Basierend auf einer Wählerschaft, die in einer Kultur der Selbstverantwortung (selbst Anpacken und die Früchte der eigenen Arbeit ernten) aufgewachsen ist. Die industrialisierung Bayerns, die verstärkte Vernetzung der Wirtschaft bis letzlich hin zur Globalisierung, dann Effekte wie die Wiedervereinigung (Soli, Abwanderung von Betrieben), dann EU Osterweiterung (Abwanderung von Betrieben) bis schließlich hin zur Zäsur der Flüchtlingskrise haben die direkte Einflußnahme der CSU, den Wohlstand zu mehren, immer weiter eingeschränkt – z.B. weil immer mehr Mittel aus Bayern abfließen (z.B. Länderfinanzausgleich; und die EU Mittel, die in die Landwirtschaft fließen haben das nur teilweise abfedern können).
      Auf lokaler Ebene hat sich das in der Bildung und dem Erstarken der Freien Wähler geäußert – letzlich bis in den Landtag hinein. Eben weil diese frei sind von Parteiräson, die ausgehend von Berlin oder München den lokalen CSU’lern das Leben schwer machen kann.
      Im Bezug auf die Bundespolitik kann die CSU ja auch nur noch darauf abheben, daß man im Vergleich – also relativ gesehen – besser dasteht. Dennoch geht es klar bergab.
      Insofern ist die AfD auf Landes und v.a. Bundesebene ein ähnliches Ventil wie es die freien Wähler lokal sind. CSU Stimmvieh war gestern. Die CSU dazu verdammt, zu liefern. Oder weiter zu schrumpfen.

    • Wozu die AfD in die Regierung holen?
      Die AfD wurde aus ca. 2 – 3 Gründen gewählt:

      * Das Linke Spektrum hat die Leitkulturdebatte erfolgreich torpediert, die bügerliche Seite hat auch keine Ahnung gezeigt. Dabei gibt es sogar in unserer Verfassung deutlichste Rückgriffe – sogar mit Ewigkeitsklausel – auf eine Leitkultur. Bürger, welchen Gesichtsschleier (möglich, aber letzendlich nicht mit diesem Menschenbild vereinbar) und die ganze Denke dahinter (Primat der Religion) aufstieß, hatten damit im existierenden Parteienspektrum keine politische Heimat mehr.

      * Normale Menschen, Wähler, entweder ohne Arbeit oder immer von Entlassung bedrohte, haben allergisch auf unkontrollierte Einwanderung reagiert, weil keine Partei des Bundestages einen realistischen Weg in eine arbeitssicherere Zukunft gewiesen hat. Nur die Industrie hat sich auf mehr Leute und dauerhaft niedrigere Löhne gefreut. Und nein, den Linken glaubt man da auch nicht.

      * Frau Merkel hat die Grenze geöffnet, kein Goßkoalitionär hat sie aufgehalten. Damit ist auch die EU weiter geschädigt worden.

      Jetzt polstern 8-9% politisch Heimatlose die 4-5% Rechten auf, welche es schon immer gab.

      Und wenn das Thema Rentenhöhe und -finanzierung nach 2030 aufkommt, wird das lustig weitergehen.

      Wenn Schwarz Rot Gelb Grün nicht in der Lage ist, diesen selbsverzapften Bockmist zu richten, dann kommt die AfD noch früh genug in die Regierung.

  7. Danke, aber...
    ….ich finde, wir sollten den Ausdruck, ‚den Seehofer machen‘ dringend in diesen schönen Blog einführen. Gestern noch gewütet, heute empfohlen, die Fraktionsgemeinschaft mit der CDU fortzusetzen.

    Warum wohl will Merkel wieder mit der SPD reden? Um der CSU klar zu machen, dass notfalls auch eine Kenia-Koalition ohne CSU ginge…Der Clique um Merkel sind Horstl’s Sorgen völlig schnurz.

    • .....
      Nein, ich denke nicht das Merkel deswegen mit der SPD will, sondern weil sie weiss das Jamaika kaum zu kriegen sein wird.
      Grüne, CSU und FDP unter einem Dach ?
      Dagegen ist der sprichwörtliche Sack Flöhe noch ein Dreck.
      Ich denke es wird entweder GroKo oder Neuwahl, denn so unter Druck wie die CDU jetzt ist, kann sie sich den Kniefall vor den Partnern nicht leisten, den werden die aber fordern denn weder FDP noch Grüne haben einen Grund der CDU auch nur ein Jota nachzugeben.
      Wenn die das aber nicht tun ist das eine linkere Regierung im Bund als die eben abgewählte und dann ist die AfD wohl demnächst in den Umfragen bei 20%.
      Die CDU/CSU muss nach rechts und dort der AfD das Wasser abgraben, kompentent konservativ arbeiten, dann läufts auch.

    • Warum?
      Hallo Leute warum um alles in der Welt sollte die Raute an der Situation was ändern?

      Die Frau hat ein Ziel, und darauf arbeitet sie hin: Es ist das Aufgehen der BRD in den Vereinigten Staaten von (Bonzen)Europa!

      Nur wer das bedenkt kann Merkel verstehen!
      Wo kein Volk ist auch kein Souverän, sonder nur „hier lebende“.
      Die CDU hat in das GG die „Pflicht“ zur Auflösung der BRD geschrieben.
      Merkel und vdL sind Atlantiker.
      Das ist keine VT sondern erklärte Absicht der Damen einschließlich des rollenden Herren.
      Eu-Armee, Eu-Steuern, EU-Staatsanwaltschaften, EU-Gerichte, EU-Polizei und EU-Geheimdienste. Beschlossen und in Umsetzung.
      EU-Finazverwaltung samt „strafenden“ EU-Finazminister, mit eigener Finanzaufsicht und wahrscheinlich Durchgriffsrecht auf EZB und einem freien Budget von 3% des Bruttonationaleinkommens soll bereits im Dezember beschlossen werden.

      EU-Sozialleistungen (Sozialleistungen, Asylleistungen und Arbeitslosenversicherung) zentral aus Brüssel (eingezogen und verteilt) natürlich sozial gerecht, die Einziehung, (Starke Deutsche zahlen alles) ist der Trumpf mit den man KGE kaufen kann und Lindner wird nicht widersprechen da keine Steuer.

      Leute Flüchtlinge sind kein Zufall sonder Waffe.

      Wenn der Bettvorleger aus München Probleme macht werden die 2 Millionen Familienzuzügler nicht auf das Jahr verteilt sondern gleich im April eingeflogen, soll er sehen wo er bleibt mit seinem reichen Bayer.
      (Originalton: da kann man nichts machen…)
      Die Dame hat nichts zu verlieren außer ihren Rum wenn sie ihr Ziel Königen von Europa zu werden nicht erreicht. Nach dieser „Periode“ ist es vorbei außer sie ist in den Wechseljahren in Richtung NWO, wer weiß das schon…

      Also bitte etwas mehr Fantasie!!!

    • Spätestens wenn
      Macron heute seine europapolitischen Pläne vorlegt, können Sie auch den Ausdruck „den Lindner machen“ hier einführen. Der Kanzlerin kann es egal sein, sie wird die Politik machen, die Frau Nahles ihr vorgibt, um die linke Opposition klein zu halten, und der rechte „Rand“ wird weiter in die Schmuddelecke gestellt und mit freundlicher Medienunterstützung ignoriert.

      Die SPD ist wirklich naiv, wenn sie glaubt, bei Mutti könnte sie sich so einfach aus der GroKo herauskündigen….

    • Koalitionen oder Neuwahl
      Schwarz-rot noch einmal, und die SPD ist Splitterpartei. Das wird nicht passieren

      Jamaika: Möglich, aber schwierig; wird vermutlich rasch an der Realität zerplatzen, dann Neuwahl

      Schwarz-gelb-blau: Wäre ggf für die CDU/CSU das beste. Option nur, wenn sich die AfD spaltet – da müsste aber etwa ein Drittel mitmachen. Ggf im Verlauf der Legislaturperiode möglich

      Schwarz-grün-Linke: Passiert nicht, würde aber zu Merkels und der CDU Haltung passen

      Neuwahlen: Müssten ohne Merkel stattfinden, da würde die CDU nochmal saftig in alle Richtungen verlieren; wird nicht passieren

      Mein Tipp: Start mit Jamaika, nach einem Zerbrechen der AfD Übergang in Schwarz-gelb-Teilblau

    • Die SPD ist bereits eine Splitterpartei in weiten Teilen des Landes. Und die AfD steht, egal was sie dann macht, bei 20’%.

    • Das Horschtl
      > „Der Clique um Merkel sind Horstl’s Sorgen völlig schnurz.“

      ist selbst Schuld. 2015 bot sich die einmalige Chance, Merkel die Gefolgschaft zu kündigen, die CSU bundesweit auszudehnen und die bayrische Polizei die Grenze dichtmachen zu lassen.

      Ein CDU-Ortsverband nach dem anderen wäre gekippt, die moderaten Teile der AfD hätten sich wahrscheinlich auch angeschlossen und die CSU hätte heute 35%+X, während eine marginalisierte CDU mit der 5%-Hürde kämpfen würde. Tja, lieber Horst, wer zu spät kommt, den bestraft das Leben und der endet, wie alle enden, die sich mit AM einlassen – unbedeutend, vielgehaßt und restlos überflüssig.

    • Merkel in der Elefantenrunde
      Da konnte man es wunderbar sehen. Als Schulz seine Pauschalabsage an eine neue Groko lauthals rausposaunte, da habe ich zufällig auf Merkel geguckt. Und siehe da, die tat mir den Gefallen, ganz unverstellt zu reagieren, sie zuckte regelrecht hoch, die Gesichtszüge entgleisten auch ganz kurz. Die hat tatsächlich geglaubt, sie kann die SPD weiter in einer Groko zugrunderichten und ihre Mehrheit wäre gesichert.

  8. Tja, was nun?
    In Frankfurt und Vordertaunus liegt die FDP teils deutlich über 20%, die AfD unter Bundesdurchschnitt. Ich interpretiere das so, dass diejenigen, denen es dann doch zu peinlich war, die AfD zu wählen, zur FDP geflüchtet sind.

    Traditionell sind wir hier weltoffen, solange wir beim Geldverdienen nicht gestört werden. Der Punkt ist aber erreicht. Insofern muss Lindner liefern und darf grünen Wolkenkuckucksheimen nicht zu sehr nachgeben, sonst ist er wieder weg.

    Ich sehe daher noch keine Jamaikakoalition, nicht in diesen unruhigen Zeiten!

    Was auch in keiner Zeitung vorkommt: die frisch Hinzugekommenen sind bei manchen Migrantengruppen extremst unbeliebt. Ich bekomme da manchmal Dinge zu hören, für die sich ein AfDler schämen würde.

    Die Wut der Bürger ist noch lange nicht vorbei, und sie hat nichts mit irrationalen Ängsten zu tun, sondern mit dem Wunsch, in die eigene Tasche zu wirtschaften und der Ansicht, dass der Staat für seine Steuern hauptsächlich etwas für die arbeitende Bevölkerung tun sollte.

    Herzlichen Dank für die Nachwahlimpressionen aus Bayern, herzliche Grüße

    Hessin

    PS: Was für eine Torte ist das auf dem Foto?

    • lecker, ja, der Christstollen taugt auch
      Da werden Sie geholfen:
      http://shop.kreutzkamm.de/

      Das gibt’s auch oder primär wohl in der Hauptstadt vom „Pack“ (Gabriel)
      Und da wundert sich die SPD.

      Und Merkel, wenn sie immer auf Inklusion pocht, schießt sich auch ins Knie, denn dann fängt man erstmal bei seinen eigenen Landsleuten an.


    • „Was auch in keiner Zeitung vorkommt: die frisch Hinzugekommenen sind bei manchen Migrantengruppen extremst unbeliebt. Ich bekomme da manchmal Dinge zu hören, für die sich ein AfDler schämen würde.“

      Oh, meinen Sie den Kurden neulich, der mit mir in der U-Bahn fuhr und einer Spontanbekanntschaft gegenüber lauthals die Großartigkeit der Deutschen besang, die Niedertracht der Flüchtlinge gegenüber den großartigen Deutschen und gleich dazu die Notwendigkeit eines neuen „ein bisschen so wie Hitler“?
      Ich habe das mitstenographiert (fürs Privatarchiv), nur dann den eilig hervorgezerrten Zettel verlegt, wenn ich ihn heute noch finde, liefere ich gerne die gar erbaulichen Originalformulierungen nach.

  9. Was will Petry?
    Es ist zwar nur ein absolut irrwitziger Gedanke, aber was ist wenn Frau Petry tatsächlich genügend Leute von der Alternativen Mitte, die die AfD verlassen würden, für eine eigene Fraktion in der Hinterhand hat?

    Das wären mindestens 34 Sitze und damit theoretisch genügend um mit Schwarz-Gelb eine Regierung zu bilden…

    Wir leben in interessanten Zeiten!

    • .......
      Das wäre eine Idee. „Merkel muss weg“ wird erfüllt als Geschenk der CDU/CSU und dafür laufen die Gemäßigten der AfD zur CDU/CSU über und machen eine Koalition mit der FDP.
      Es bräuchte halt einen Nachfolger für Merkel, vllt Schäuble als Interimsmann ?

    • Richtige Richtung, nur etwas langsamer
      Dahin könnte es gehen. Aber nicht sofort. Diese neue Fraktion = neue Partei wäre erstmal aus Sicht Schwarz-Gelb nicht koalitionsfähig. Nach ein paar Jahren Jamaika dürfte es dann allerdings diese Partei sein, die zu Koalitionsgesprächen einlädt.

      Es sei denn die CDU findet nach einem Muttimord zuvor ihren Sebastian Kurz.

    • Frauke Spaltpilz
      Es gibt heute einen nicht uninteressanten Kommentar von Klonovsky, der ja mal eine Zeit die Ehre hatte für P & P arbeiten zu dürfen, auf Facebook. – Es ist natürlich nie schön, wenn ehemalige Bedienstete, die keinen Lohn gesehen haben, ein wenig nachtreten, doch stehen mit diesem Beitrag 2 Aussagen gegeneinander: die der Noch-Parteivorsitzenden, die sämtliche Ressentiments der ‚freien Presse‘ bekräftigt und die eines Menschen, der weniger Interesse an der AfD als AfD als an einer konservativen ‚Wagenburg‘ hat.
      Diese Burg sprengt Frau Petry nun nicht zum ersten Mal. – Bei der ersten Sprengung ging der Lucke-Arm flöten, bei der zweiten versucht sie sich von ‚den Nazis‘ mit einer Raum-Zeit-Kapsel abzusetzen.
      Wenn es nicht so kommt, wie Sie glauben, daß es vielleicht kommen könnte (Frage: Möchte man sich solch einen narzistischem Menschen in eine Regierung holen?), dann wird es Neuwahlen geben (ich sehe die Not nicht, aus der heraus Herr Lindner sich all diese grünen Traumtänzer antun sollte) und hernach geht es dann weiter mit business als usual, ohne die Raumkapselpassagiere und ohne die anderweitig Versprengten, mission completed.

    • Psst
      Bitte nicht Frau Merkel auf Ideen bringen!

    • Zum Thema: Petry
      Denke nicht, dass eine Petry-Fraktion ihr Plan ist, noch dass diese überhaupt realisierbar ist, denn ihr fehlen ganz einfach die in den letzten Jahren aufgebauten Parteistrukturen der AfD sowie der Rückhalt innerhalb der Partei (was sie auch weiß). Denke wir beobachten eher den fulminanten Abgang einer Führungsfigur der AfD, die gesehen hat, dass sie dort keine Zukunft mehr hat (spätestens im Dezember wäre sie abgewählt worden). Am Beispiel Lucke hat sie überdies gesehen, wo es hinführt, eine den Vorstellungen eines Flügels entsprechende neue Partei als Konkurrenz zur AfD aufzubauen: Nach nirgendwo.

    • Ob sie jetzt den freien Steinbach-Stuhl im Reichstag bekommt?
      Text eingeben

    • hihi.

    • Sauber gemacht .... von Frau P....
      … den blauen den Stinkefinger gezeigt und ca. 500.000 EUR für 4 Jahre Elternzeit mitgenommen.

    • The good, the bad and the ugly.
      Für Frau Petry wird dieses Manöver in der politischen Isolation enden, denn offenbar hat sie ihren Coup schon länger geplant und somit auch die sächsichen Wähler, die ihr zu ihrem Direktmandat verhalfen, getäuscht. Jeder AfD-Unterstützer, der sich im Wahlkampf die Hacken abgelaufen hat, wird ihre Profilierungsaktion auf Kosten ihrer Partei, als Verrat und parteischädigendes Verhalten begreifen.

      Nach den Erfahrungen bei der Abspaltung der Lucke-Fraktion ist die Parteibasis gegenüber Egomanen und Chefdarstellern sensibilisiert und wird sich gegen Petry stellen. Michael Klonovsky hat mit dem Pärchen P&P einschlägige Erfahrungen gemacht und diese in einem Blogeintrag niedergeschrieben – und das bereits vor einem halben Jahr.

      ht tps://www.michael-klonovsky.de/16-michael/artikel/474-bonnie-und-clyde-der-afd

      Gedankenspiele?

      Wenn Sie glauben, daß die Lindner-FDP sich auf irgendwelche Experimente einlässt, die sie der Gefahr aussetzen könnte, nicht zu den ersehnten Fleischtöpfen des Finanzministeriums vordringen zu können, dann sind Sie naiv. Lautsprecher und Posterboy Lindner wird so ziemlich alles tun, sicherzustellen Frau Merkels Juniorpartner zu werden. Der Mann wird zu Koalitionsverhandlungen seine eigene Dose Vaseline mitbringen und sich beliebig verbiegen, solange der Preis stimmt.

      Aber hoffen sie nur. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Eher werden Piraten das Parlament entern..

      Im übrigen will die Kanzlerin auch mit der SPD verhandeln, weil sie ihren ehemaligen Koalitionspartner und Legitimationsverstärker jetzt schon vermisst – in etwa so, wie eine Spinne, ihrer abhandengekommenen, halbleergesaugten Lieblingsfliege nachtrauert.

    • Ihre schwarzgelbblauen Fantasien ...
      … sind so abwegig nicht, wie sie auf den ersten Blick wirken mögen.

      Frau P hat neuerdings ein Grinsen drauf, das Erinnerungen an all die Spekulationen um das Lächeln der Gioconda weckt …
      Neue Schwangerschaft? Ich weiß-was-was-ihr-nicht-wisst? Fazialislähmung? Verlust der Schneidezähne? Gesichtsverschleierung mit Umbra, Bleiweiß und Zinnober? Xanthelasma? Hypercholesterinämie?

      Jedenfalls aber, eine hübsche Zirkusnummer, die Sie sich hier ausgedacht haben, ein gelungenes Drehbuch für einen Film, ein amüsantes Theaterstück … Nockherberg 2018.

      Nur, wundern kann/könnte einen im Ernst gar nichts mehr.
      Angela, Patin des nächsten Kindes?
      Die Politik endlich wieder in Reichweite des Burda Verlages?

      Interessante Zeiten?
      I wo, bloß asymmetrische Unterbrechungen der Langeweile.

    • Titel eingeben
      Verstehe die Empörung über Petry nicht. Sie hat getan, was nicht nur das gute Recht jedes Bundestagsabgeorndeten – übrigens nicht nur der per Erststimme direkt Gewählten, sondern eines jeden – ist, sondern sogar vornehmste Pflicht (Bundespräsident Steinmeier) sein sollte: Sich von der verfassungsfremden Unsitte des Fraktionszwangs (sic!) zu emanzipieren. Denn nur so ist man frei, sich zu den Entscheidungen zusammenzufinden, die man auch guten Gewissens mit seinem guten Namen jederzeit jedem gegenüber rechtfertigen kann.
      Natürlich ist da auch Parteitaktik im Spiel. Dennoch: was unsere demokratische politische Kultur betrifft, die ja nach Ansicht vieler schon bessere Zeiten gesehen hat, ist das eine positive, wenn nicht gar vorbildliche Entwicklung.

    • Was Petry will?
      Nun, heute zusammen mit zwei anderen aus der Partei austreten. Am Sonntag las ich irgendwo schon die Vermutung, sie wolle eine eigene Partei gründen und der polnische Rundfunk meldete das gestern morgen um 7h bereits.
      Was ihr allerdings dabei fehlen wird, ist die Rückendeckung ausreichender Mitstreiter, die ihr wohl nicht zur Seite stehen werden. Was mich nach all den Querelen, auch denen mit Pretzell, der ja mindestens so umstritten wie seine Frau ist, nicht weiter wundert.

      Eines haben aber doch beide Eheleute erreicht, Pretzell sitzt im Landtag NRW, Petry hat nun ihre Versorgung im BT, das reicht den beiden Pleitegeiern doch zum Leben oder?

    • @Dörfflicher Akademiker
      Petry hat das Talent, überall anzuecken, sich immer zu verzanken. Das von Ihnen vorgeschlagene Szenario wäre ideal, aber das hätte sie anders inszenieren müssen: Besuche einer liberalen Moschee, der jüdischen Gemeinde, also Provokation der Rechtsradikalen AfD-ler, Gründen einer liberalen Untergruppe in der Fraktion, Antrag in der Fraktion auf explizite Verurteilung der Ansichten Höckes, wenn der mal wieder Unsinn faselt, Treffen mit Lucke, Versöhnung, beidseitiges Zugeben von Fehlern, Interviews in der FAZ, Gesprächsangebote an Gauland, Warten auf die ersten extremistischen Äußerungen von Hinterbänklern, dann Scheitern, dann (!) dramatischer Auszug aus Gewissensgründen, als Anführerin einer Fronde. Das hätte funktionieren können.Nicht so als Zickenkrieg. Ohne Netzwerken geht gar nichts. Was nützt es, wenn viele ihrer Meinung sind, sie diese aber nicht organisiert? Sie hätte bei Lucke bleiben sollen, zusammen hätten beide Gauland und Höcke besiegen können.

    • Dieser Abgang in dieser Form bewahrt vermutlich die Fraktion vor vielen Problemen. 1 Täg Ärger, 4 Jahre Ruhe.

  10. Rassistische Kölner Katholiken? Oder nur einer?
    Für alle, die es noch nicht bemerkten: Ansgar Mayer, der Medientyp der Erzbistums Köln, vergleicht AfD-Wähler mit Sondermüll, den er „in Tschechien“ entsorgen will.
    .
    Liebes Bistum Köln: woher dieser entmenschende Hass? Aus der Lehre Jesu wohl weniger. Oder?
    .
    https://mobile.twitter.com/crossmayer/status/912065688633856000

    • Der Tweet zeigt, wohin die Reise geht
      Jetzt wird verbal zum Baseballschläger gegriffen, die letzten Hemmungen fallen anscheinend. Dieser Christenmensch („Kommunikationsdirektor“!!!) versucht nun, den Tweet als privaten „Kommentar“ darzustellen. Sehr witzig auch: „“Herr #Gauland, Telefon bitte. Die Nürnberger Prozesse sind dran.“
      Feine Mitarbeiter hat die katholische Kirche da – nun denn, da werden sicher einige weitere Kirchenaustritte fällig werden.
      Ansonsten: Unterste Schublade, absolut armselig!
      Zum Don: Danke und weiter so!

    • Manche können froh sein, dass die AfD auf 13% kam, bei 7% wäre die Jagd unerbittlich gewesen.

    • @Rabe, 27.09., 18.33h
      „Tschechien, wie wär’s: Wir nehmen Euren Atommüll, Ihr nehmt Sachsen?“
      Danke für den Link. Herr Gauland, Verzeihung: Dr. Mayer (mit schönem bunten Lebenslauf) bleibt ja bemerkenswert uneinsichtig. Twittert ein sich unbehaglich fühlender Kommentator: (Bin weder Sachse noch AfD-Wähler, finde diesen Kommentar aber trotzdem inakzeptabel.)“ Nächster Kommentar des Herrn Mayer: „Das dürfen sie. Noch leben wir ja in einem freien Land.“ (Hübsch.)

      Liebe Verfasser der berühmten Mitte-Studien und allgegenwärtigen heroischen Kämpfer gegen gruppenbezogene Menschlichkeit und Rassismus, liebe große Kirchen/Religionsgemeinschaften, die Sie die wunderbare „Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt“ mit gegründet haben: Bitte mal klarstellen, dass man in einem freien Land, Ausnahmen bestätigen die Regel, ruhig gegen Ostdeutsche (und AfDler) hetzen kann und als Kirchenvertreter so ganz intim-privat gern unchristlich erscheinen kann, das hat mit nix etwas zu tun – sonst käme man glatt noch auf die Idee, kirchliche Mitarbeiter seien unanständig und heuchelten Nächstenliebe.

    • Was besonders interessant wäre:
      der Menschen-zu-Müll-Macher ist nicht nur Journalist. Da würde man so einen Hass-Tweet ja verstehen. Aber der ist Kommunikationsdirektor.
      Wie kann man jemanden zum Kommunikationsdirektor machen, der so widerwärtig und zugleich so ungeschickt kommuniziert? Ein Tollpatsch an sensibler Stelle. (Sorry, falls das zu versöhnlich klingt. aber der Bube ist wohl eher nur dumm als Rassist.)

  11. Ach, Don,...
    …wir alle wissen doch, wie es laufen wird: Geht es nach Merkel, werden die nächsten vier Jahre wie die letzten vier Jahre („Deutschland will Stabilität“).

    Dazu der Kommentar eines obskuren Schriftstellers:

    Gerade damals glaubte ich die Kaiserin selbst in einem Fenster des Palastes gesehen zu haben; niemals sonst kommt sie in diese äußeren Gemächer, immer nur lebt sie in dem innersten Garten; diesmal aber stand sie, so schien es mir wenigstens, an einem der Fenster und blickte mit gesenktem Kopf auf das Treiben vor ihrem Schloß.

    »Wie wird es werden?«, fragen wir uns alle. »Wie lange werden wir diese Last und Qual ertragen? Der kaiserliche Palast hat die Nomaden angelockt, versteht es aber nicht, sie wieder zu vertreiben. Das Tor bleibt verschlossen; die Wache, früher immer festlich ein und ausmarschierend, hält sich hinter vergitterten Fenstern. Uns Handwerkern und Geschäftsleuten ist die Rettung des Vaterlandes anvertraut; wir sind aber einer solchen Aufgabe nicht gewachsen; haben uns doch auch nie gerühmt, dessen fähig zu sein. Ein Mißverständnis ist es; und wir gehen daran zugrunde.«

    • vom Visionär
      Das scheint sich im Netz verselbstständigt zu haben.

      Das hat Klonovsky vor wenigen Tagen verlinkt. Der „Obskure“ heißt Kafka.

    • Leben wir nicht alle...
      hier auf Erden in einer Strafkolonie?

      Der Text ist hübsch, wurde die Tage bereits als Rätsel in einem anderen Eckladen ausgegeben.

      Im Original steht wohl noch Kaiser, Sie zitieren nun ‚Kaiserin‘, das ist entweder Fake oder bei rechter Würdigung des Gesamttextes eine Haßrede gegen eine Person mit herausragender politischer Verantwortung.

      Sollte es also in nicht allzu ferner Zukunft (wie rasch solche Entwicklungen fortschreiten können und eine gewisse Eigendynamik entfalten, sehen wir ja gerade bei unseren Freunden am Bosporus…) zu nächtlicher Uhrzeit an Ihrer Haustüre klingeln, werden Sie wissen, warum…

      Mit der gerade im Lektoriat befindlichen überarbeiteten Auflage von Kafkas nachgelassenen Schriften wäre Ihnen solch ein Lapsus womöglich nicht passiert, denn in ihr wird es natürlich heißen: Kaiser*in.

    • Deutschland will Stabilität?
      Na ja. Aber der Text passt ganz gut. Es bleibt also weiterhin dieser kafkaeske Dunst über dem Land liegen, während Madame in ihrem Elfenbeinturm weiter ihre Menopausenpolitik betreibt. Die einzigen rationalen Denkschritte macht sie wohl, wenn es um die Frage geht, wie sie an der Macht bleiben kann.

    • Die Faksimile-Werksausgabe
      seiner Handschriften wird wahrscheinlich nicht so schnell gegendert werden.

  12. Liebe Landsleute,
    macht Euch keine Hoffnung, viel Zeit habt ihr eh nicht mehr. Siehe z.B. SPD-Nachwuchshoffnung Sawsan Chebli, einfach mal Namen + „Scharia“ googeln, auf Youtube gibt´s ein paar superkompetente Videos von ihr auf der Bundespressekonferenz. Ihr Posting, gestern auf Twitter:

    „Wir wählen: Mama, 9 Geschwister (Rest Nicht-Dt.), 23 Nichten/Neffen. Hinzu kommen viele Tanten/Onkel, Cousins/Cousinen.“

    https://twitter.com/SawsanChebli/status/911849469469216768

    • Kleiner Trost für die SPD:
      Man muss die Depression noch vertiefen.
      Am Boden angekommen kann man
      von dort aus wieder wachsen.

      Friedrich N. brachte das auf den Nenner:
      Man muss das Fallende noch stürzen.

      Das Problem der SPD ist das sie trotzdem
      mitregieren muss aber kaum passendes Personal dafür hat.

      Mich erinnert Schulz an einen Oberarzt
      der panisch die Einleitung verließ
      (Ort der Narkosevorbereitung) als
      es dort zu einem Problem gekommen war.

      Der Assistenzarzt löste das Problem
      (der 5Jährige hatte das Narkosegas nicht vertragen)

      Den Oberarzt konnte ich danach nicht mehr
      ernst nehmen (er hatte mir die Schuld zugewiesen).

      Zur Motivation der SPD:
      S Gabriel möchte ggf sein schönes Amt behalten.

    • Wählerbasis
      Das bedeutet wohl, dass die SPD von ca. 15 Großfamilen gewählt wurde?

    • @ Andy Hunter
      Der auf der Gezwitscherseite verlinkte SPON-Artikel ‚made gerade my day‘: das hat schon was, wenn Muslime durch die Wahl der AfD Homosexuelle, Juden und auch andere Muslime in ihren Grundrechten bedroht sehen. – Respekt! – Als Teilnehmerin der Islamkonferenz kann uns Frau Ferda Ataman bestimmt erklären, warum ihre Glaubensschwester Frau Seyran Ateş, die Gründerin dieser liberalen Vorzeigemoschee in Berlin unter Polizeischutz steht (nach vielen Jahren der Aufbauarbeit hatte die Gemeinde im Juni 2017 immerhin bereits 20 Mitglieder – und Frau Ateş über 100 Morddrohungen…).

      Man könnte dem Gedanken verfallen, daß unsere Linke in Sachen Ausgrenzung noch einiges von ihren Anhängern mit islamischem Hintergrund zu lernen hat…

    • Homosexuelle und Juden
      von der AfD bedroht zu sehen – das ist schon schräg. Mit einer homosexuellen Spitzenkandidatin und 4 (von 39) jüdischen Direktkandidaten in BW. Dagegen sind die anderen Parteien geradezu rein arisch.

  13. Geisterfahrer
    Wer ein Ende der Merkelära einläuten möchte soll dafür beten, dass sie einfach munter so weiter macht – als Geisterfahrerin quer durch Europa – und zu spät merkt, dass sie dem Gegenverkehr nicht mehr ausweichen kann, bis es kracht …

    • Titel eingeben
      Es ist gar nicht nötig, dafür zu beten oder sonst etwas zu tun.
      Merkel in ihrem Lauf halten weder Wähler noch Bundestag auf.
      Sie hat ja auch alles richtig gemacht. Wieso also sollte sie jetzt damit aufhören oder irgendetwas ändern.
      Dass nicht jeder versteht, dass all das zum Wohle und höheren Nutzen Deutschlands und Europas, ja der ganzen Welt ist, dafür kann sie doch nun wirklich nichts.

    • Nur dumm
      das ein ganzes Volk im Fond sitzt und der Führerin(Fahrzeug) immer noch zu großen Teilen vertraut.
      Eine Füherin, in der DDR sozialisiert, die zu charakterlos ist und Nichtkommunikation, Volten und pol. Meuchelmord*
      zum wesentlichen Führungsstil gehört.

      *Lustig wie am Wahlabend sich gegenseitig die heiße Kartoffel (Juniorpartner unter Merkel) zw. FDP, Grüne und SPD
      zugeworfen wurde. :-))

    • Geisterfahrer-Navi
      Solange aus ihrem Navi die Stimme von Gerald Knaus kommt, bleibt sie auf dem Kurs. Und ganz alleine ist sie nicht; Schäuble hält die „Auffrischung“ auch für nötig. Nur spielt die Damenwelt nicht freiwillig mit.
      http://www.faz.net/aktuell/politik/wolfgang-schaeuble-abschottung-wuerde-europa-in-inzucht-degenerieren-lassen-14275838.html

  14. vorhin hat da Seehofer gmoant
    „wenns ganz schlimm kamat, kannt ma ja auch die CSU-Mitgliada fragn. obs mit da Merkel nochamoi koalieren taten mägn, aufam zwoaten groß’n Parteitag.“

    Aber zuerst muss Seehofer natürlich auf dem Parteitag im kommenden November wieder gewählt werden und da möchte er schon sagen können wollen, wie der „Bayernplan“ im vermalledeiten Berlin umgesetzt werden würde. Den richtigen Ton wird der Dobrindt schon finden, dieser will ja auch niemanden ernstlich zu nahe treten. Zusammen mit dem mandatslosen Hermann ein unschlagbares Team um die südöstlichen Teile Bayerns bei der Stange zu halten? Wohl kaum. In meiner Zeit als Student (schon eine Weile her) hieß es noch: „Freiheit für Niederbayern!“, womit immer die Traumtänzer der CSU gemeint waren.

    • Titel eingeben
      Das ist möglicherweise der einzige Weg und die einzige Chance für Seehofer, gleichzeitig Merkel zu bändigen und das eigene politische Überleben zu sichern.
      Denn Merkel wird auf jeden Fall abwarten, ob der ihr lästige und unbequeme Störfall Seehofer nicht auf dem CSU-Parteitag im November wie von Zauberhand ganz von selbst erledigt.
      Ihre Aussage „in der Ruhe liegt die Kraft“ spricht ja für sich und offenbart, dass sie strategisch abwarten wird, dass sich möglichst viele Hindernisse und Widerstände gegenseitig selbst schwächen oder beseitigen, bevor sie überhaupt gezwungen ist, selbst irgendwie aktiv zu werden. Bis nach den Landtagswahlen in SH macht Merkel erst mal gar nichts als Zusehen, wie sich andere zu weit aus dem Fenster lehnen und stürzen.

  15. Seehofers Abgesang
    Die CSU hat es bisher nicht geschafft, sich gegen Merkel zu profilieren, Seehofer haut immer auf den Tisch und rudert jedesmal zurück, um der Schwesterliebe willen, die eigentlich nur eine Überlebensgemeinschaft ist. Den kann man überhaupt nicht mehr ernst nehmen. Nicht mal die Obergrenze bekommt er durch.
    Herrmann will die „rechte“ Lücke schließen, der Zug ist aber schon abgefahren.
    Stramme Opposition wie SPD-Schulz traut sicher keiner, also wird die CSU im Merkelzug eine Koaltion der Willigen eingehen, um dann weiter Schläge zu kassieren.
    Für mich eine no-win Situation.

  16. Die SPD und die CSU könnten etwas gewinnen
    Die SPD hat die Schlacht erst verloren wenn
    sie nach dem politischen Verkehrsunfall
    alle anderen für schuld hält und nicht
    bereit ist zu helfen.

    Ich mag die handelnden Personen
    überhaupt nicht. Wenn Schulz nicht
    führen will muss man ihn ablösen.

    Es kann ja nicht sein das man wegen der
    blutigen Nase den anderen das Feld überlässt.

    Früher war ggf ein Problem der CSU das
    die CDU auch dort antreten könnte.
    Die CSU hätte das umgekehrt im Bund
    auch machen können.
    Die AfD greift jetzt beide an.

    Die Phantasien des hätte und könnte schießen
    ins Kraut.

    Was hilft ist Pragmatismus.

    Wenn die Probleme ohne die CSU
    gelöst werden hat die CSU ein noch
    größeres Problem.

    Das gleiche gilt für die SPD.
    Fahnenflucht geht gar nicht.
    Schon gar nicht in Notzeiten.

    Ihr habt euch damals verkrümelt
    wird es heißen.

    Und die CSU kann heute durchaus
    Forderungen stellen. Später vermutlich
    nicht mehr.

    Rechnen wir mal:
    Union minus CSU plus SPD plus FDP.
    Das Drohpotential ist also begrenzt.

    Ich Tippe auf
    Union mit CSU+SPD+viel Arbeit.

    Oder Dr. Merkel, Tauber und xxx gehen
    dann ginge auch Union, AfD und FDP.

    Wir werden viel Spass haben,
    die Bundesregierung sehr wahrscheinlich nicht.

    Ich sollte ggf doch im hessisch-bayerischen Grenzgebiet
    bleiben. Ich war mal 8 Wochen in Prien. Wirklich sehr schön.
    Es war wirklich sehr schön gewesen (vor 10 Jahren)
    nur der Anlass war unerfreulich.
    Aber was sie jetzt so beschreiben.
    Wie haben sich die Mieten dort entwickelt?

  17. Das Dilemma der csu ist gut beschrieben
    Und mich inspiriert dabei besonders, daß dahinter nicht nur Merkels Menetekel, sondern das Dilemma all jener deuts. Bessermenschen hervorlugt.

    Mit einfacher Taktiererei ist es nicht mehr getan. Es sind Inhalte und Werte notwendig.
    Soviel dazu, daß die AfD doch nichts bewegen könne und eine Stimme an sie umsonst sei!

    • @p.feldmann
      Eine Stimme die bewegt, wie Wahr ! Hab mit meiner Frau gestern 18.00 angestoßen, es war wie 89 !!! Die Kinder konnten es noch nicht nachvollziehen, da am Gym schon indoktriniert wurde, eher ängstlich.
      Sie werden das Banner der Freiheit, im aufrechten Gang, weitertragen.
      Dafür leben und kämpfen wir, Erich+Helmut sind und Mutti muss noch weg !
      Nieder mit dem NetzDG und der AAS/Kahane Stasi !!!!
      Linksfaschisten in die Produktion aka Altenpflege!

    • Schumi @ 25. September 2017 um 20:58 Uhr
      Schumi sagt:
      „Hab mit meiner Frau gestern 18.00 angestoßen, es war wie 89 !!!“

      Der beste Spruch zur Wahl 2017.

  18. SED und andere Wohltäter wollen es nicht verstehen, extra nicht
    Bin womöglich der einzige, der gestern nach der Tagesschau ein wenig die Politspitzen im ÖR angeschaut hat. Wo hier doch alle so ausgesprochen ÖR-feindlich sind? just kidding…

    Frau Kipping von der SED, welch letztere sich aber zwischenzeitlich wohl zweimal umbenannt hat, wie mir erzählt wurde, weigerte sich strikt, auch nur irgendwie anzuerkennen, dass 1 Mio. Flüchtlinge, die untergebracht werden müssen, womöglich etwas mit fehlendem bezahlbarem Wohnraum zu tun haben könnten.
    Vielmehr sei es typisch AfD, immer nur auf die armen Schwächsten zu zeigen, die doch gar nichts für irgendwas können, und natürlich sei in Wahrheit der Kapitalismus schuld.
    Da darf man staunen, bei so phantastischen Scheuklappen. Man kann ja die Äußerungen der AfD unglücklich finden oder fehlgeleitet, aber dass man schlicht ignoriert, dass 1 Mio. Menschen zusätzlich, und zwar konzentriert in einigen Großstadtregionen, ein objektives Problem sind, das hat schon was eigenes.

    Was die Grünen angeht, so glaube ich fest, dass die ganz, ganz wahnsinnig supergern endlich wieder regieren wollen, das steht denen ja quasi auf der Stirn tätowiert. Sie werden sich bewegen müssen, sogar in Sachen Flüchtlinge, und es wird mir eine Freude sein, ihren Schmerz dabei zu beobachten.
    (Sie haben sich ja schon – jedenfalls für ihre Verhältnisse – weit bewegt. Oder wann hat das letzte Mal ein bedeutender Grüner noch so frei heraus behauptet, zusätzliche Mitbewohner seien doch wohl eine Bereicherung und angesichts globaler Probleme, an denen wir ohnehin Schuld tragen, das mindeste, was wir akzeptieren müssen?)

    Danke für die schöne Beschreibung des südbayerischen Heimatlebens. Erfrischend plausibel und lebensprall.

    • "...dass 1 Mio. Flüchtlinge, die untergebracht werden müssen..."
      Diese Zahl ist falsch.

      Die Zuwanderung betrug alleine 2015: 2.136.954 Millionen Menschen.
      Und 2014 waren es 1.464.727.
      Für 2016 wurden Zahlen bisher nicht veröffentlicht, wie auch keine für 2017.

      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/28347/umfrage/zuwanderung-nach-deutschland/

    • @Trojaner: Der Saldo ist aber wohl doch das entscheidende?
      Ich zitiere ebenfalls statista:
      „Die Statistik zeigt den Saldo der Zuzüge und Fortzügen in Deutschland in den Jahren von 1991 bis 2015. Im Jahr 2015 betrug der Wanderungssaldo rund 1,14 Millionen. Abgebildet wird der Saldo aus Zuzügen und Fortzügen.“

      Sorry, die 1 Mio. war natürlich nur auf 2015 bezogen und ich wollte einfach nur die Größenordnung in Erinnerung suchen. Natürlich ergeben sich über mehrere Jahre hinweg größere Umfänge.
      Aber dass man die Abgänge gegenrechnet, um ein zutreffendes Bild von der Lage in den Städten zu erhalten, darauf können wir uns sicher einigen?

    • Bernd Michalski @ 25. September 2017 um 18:49 Uhr
      Bernd Michalski sagt:
      „Frau Kipping von der SED, welch letztere sich aber zwischenzeitlich wohl zweimal umbenannt hat, wie mir erzählt wurde, weigerte sich strikt, auch nur irgendwie anzuerkennen, dass 1 Mio. Flüchtlinge, die untergebracht werden müssen, womöglich etwas mit fehlendem bezahlbarem Wohnraum zu tun haben könnten.“

      Merke:
      Wenn die Fakten nicht zur Ideologie passen, dann ist das schlecht für die Fakten.

      Denn:
      Die Partei hat immer recht.

    • Titel eingeben
      So ganz falsch ist die 1 Mio. nicht. Statista dazu:
      „Der Wanderungssaldo, also der Saldo zwischen Zuzügen und Fortzügen, betrug im selben Jahr plus 1.139.402.“

      Dass es allerdings weder für 2016 noch für 2017 eine Statistik gibt, ist selbst schon eine Information. Wo Zahlen entweder fehlen oder gar zurückgehalten werden, verbietet sich allerdings jeder Vorwurf an die Bürger, sie würden haltlos spekulieren. Dann hält sich eben jeder an seine alltäglichen Lebenserfahrungen und seine Beobachtungen aus seinem Lebensumfeld. Was man ohnehin stets tun sollte. Der Empirie und dem selbstbestimmten Denken verdanken wir alle nämlich die wichtigsten Fortschritte unserer Zivilisation und Kultur.

    • @ Gast - Nur ist halt die Frage, wer aus Deutschland weg gezogen ist.
      Durch Abschiebung außer Landes gebrachte machen sicher keine Million und damit die Differenz aus für 2015.

      Auch sind da ja „Untergetauchte“ oder „Unregistrierte“ gar nicht dabei, die eigentlich sich hier gar nicht mehr aufhalten dürften.

    • Saldo falsch
      Herr Michalsky, ich möchte widersprechen. In den Wegzügen sind Migranten enthalten. Doch auch viele Deutsche; teis gut verdiende, qualifizierte Deutsche.
      Der Wegzug verschlimmert die Situation für die Bleibenden.

  19. Warum mit Jamaika Petry Kanzlerin wird
    Jamaika wäre in Flüchtlingsfragen liberaler als GroKo: Grün ist vollkommen
    willkommensverwirrt und Gelb in falsch verstandener Liberalität pro Asyl, gegen Obergrenze, pro Burka, pro Parallelkulturen und gegen Leitkultur. Man lese die Programme.

    Jamaika würde die Union massiv schwächen, ihr würden weitere Hundertausende Wähler weglaufen, die diese Positionen und den Tod des Konservativismus nicht hinnehmen, aber diesmal noch nicht die „Nazis“ gewählt haben.

    Daher wird Jamaika nicht kommen. Eher doch die SPD wieder im Boot, Schwarz-gelbe Minderheitsregierung oder Neuwahlen.

    Wenn doch Jamaika käme, wäre das das Ende der Union. Ausschließen kann man das nicht. Auch die SPD begeht ja seit Jahren sehenden Auges Suizid.

    Petry dagegen sieht das Potenzial der Tatsache, dass AfD-Personal und -Wähler weit auseinander liegen. 60% der AfD-Wähler haben nur Protest gewählt, noch von mehr ihnen missbilligen die national-völkischen Töne – sie haben AfD nicht wegen sondern trotz Gauland, Weidel, Höcke & Co. gewählt.

    60% der AfD-Stimmen entsprechen einem BT-Stimmenanteil von 7,6%. Nimmt man dazu weitere 10% AfD-Wähler, denen die AfD tendenziell zu sehr NPD-light ist, wäre das zusammen ein Potenzial von 8,8% BT-Stimmen. Wenn die Hälfte der neuen FDP-BT-Stimmenanteile – also 3 von 6% – Protestwähler sind, die ohne Höcke und Co. eher AfD gewählt hätten, und bei Union und SPD dies auch 2% bzw. 1% getan hätten, wäre eine „Petry-AfD“ bei ca. 15% gewesen. Die „NPD-AfD“ ohne Protestwähler wäre unter 5% und raus.

    Solch eine Petry-Partei jetzt aus dem Bundestag heraus zu starten, mit dem liberalen Teil der jetzigen AfD-Abgeordneten, wäre ideal. Sie hätte die perfekte Bühne und könnte zeigen, wie sie konstruktiv und ohne rechte Ausfälligkeiten arbeitet.

    Nach Jamaika würde eine solche Petry-Partei vermutlich auf > 20% kommen, wenn nicht sogar auf Augenhöhe mit der Union gelangen (beide um 25%).

    Und vielleicht könnte diese Partei auch unser Don wählen …

    • @Robert Tresckow
      Meiner Ansicht nach eine illusorische Einschätzung.

      Faktischer Gegenbeweis zu dieser Vorstellung, ist Bernd Lucke, der ebenfalls glaubte, er sei hauptverantwortlich für den Erfolg der AfD und man müsse nur ein kleines bisschen gemäßigter auftreten, als es die AfD tat, um ein riesiges Wählerpotenzial zu erschließen.

      Wo ist Lucke damit am heutigen Tage angekommen? Eben.

      Diese Vorstellung krankt an der Idee, dass, wenn man sich nur ein bisschen moderater gibt, einem nichts Negatives vorgeworfen werden kann. Das ist aber entgegen der eigentlichen Funktionsrichtung gedacht. Von Konkurrenzparteien und linksgrünen Medien wird man so oder so zum Paria erklärt oder man bekommt eben keine Plattform in den Medien.

      Die Strategen der AfD haben das schon richtig rum gedacht. Beißreflexe sowohl der Konkurrenz als auch der Medien ausnutzen, um Aufmerksamkeit zu bekommen und so Proteststimmen einzusammeln.
      Gleichzeitig aber Wählern ihre tatsächlichen Positionen und repräsentatives Personal direkt online, auf der Straße oder auf Wahlkampfveranstaltungen zeigen, die nichts mit dem von der Konkurrenz und Medien gezeichneten Bild zu tun haben (wer sich tatsächlich an die Primärquellen begibt bzw. begeben hat, der weiß genau wovon ich spreche). Praktischer Nebeneffekt: Das nagt an der Glaubwürdigkeit der Konkurrenz sowie der Medien.

      Läuft ganz gut, würde ich meinen.

      Petry wollte und will ganz offensichtlich einen Strategiewechsel, den aber nur eine Minderheit in der AfD befürwortet. In die zweite Reihe geschoben werden, wollte sie aber auch nicht.

    • @Rightwing Liberal
      Sicher ist das ziemlich illusorisch.

      Allerdings war zu Luckes Zeiten die AfD noch viel zu klein. Nirgendwo nennenswert vertreten. Und mit dem Anti-EUR-Thema sehr einseitig aufgestellt. Das ganze Islamthema und die Asylantenthematik zweitrangig.

      Ebenso hatte sich die Höcke-Fraktion noch nicht so weit aus dem Fenster gelehnt. Man hielt Petry, Meuthen und Gauland noch für ausgleichend, bürgerlich und satisfaktionsfähig.

      Der Höcke-Auftritt im TV mit der Deutschlandfahne war ja noch OK und völlig harmlos gegen seine Afrikaner- und Denkmal-der-Schande-Rede. Was er und seinesgleichen mittlerweile von sich geben, ist gerade so nicht justiziabel. Allerdings vom Anliegen und der Diktion und dem Vokabular glasklar NS-/NPD-inspiriert. Meuthen und Gauland haben ihre Unschuld in dieser Sache ebenso verloren, Weidel bedient dieselbe Schiene. Das soll strategisch klug sein? Dass ich nicht lache …

      Es gäbe nun wahrlich genug andere Munition, um provokativ Aufmerksamkeit zu erzeugen als mit Goebbels- und NPD-Stil. Mit dieser Art Provokation vertreibt man mehr Wähler als man anlockt.

      Ich bin auch sicher, dass die Leute, die so agieren, das nicht als Provokation meinen. Die ticken wirklich so. Es nachher als bewusste Provokation zu verkaufen ist vergebliche Liebesmüh … und das merken die Wähler auch.

      Es werden viele Abgeordnete, die so ticken, in den BT ziehen, ihren Mund nicht halten und es der AfD richtig schwer machen. Und da der NPD-Stil eben keine strategische Provokation ist, wird man ihn auch nicht wegbekommen, wenn er anfängt wirklich zu schaden.

      Die jetzige AfD haben 60% nur aus wirklich großer Not gewählt. Sobald sich die Union halbwegs berappelt ist die AfD wieder weg. Petry hat völlig recht – hätte man nicht dumpf rechts, sondern intelligent provoziert, wären locker > 20% drin gewesen. Nachhaltig.

      Daher ist die Ausgangslage eine völlig andere als bei Lucke.

      Ob Petry diejenige ist, die das Potenzial wirklich hebt, ist sicher offen. Sie wäre in der Lage. Denn wenn da nicht was passiert, wenn da kein Haider oder Kurz auftaucht (auch keine Teamplayer, was ja der Petry vorgeworfen wird), der die jetzige Lage professionell nutzt, wird die AfD das NPD-Schicksal erleiden. Und das verdient.

      Das ist die Meinung eines (noch) AfD-Wählers – aus Not, nicht aus Übereinstimmung.

    • Lieber Herr Tresckow,
      bitte helfen Sie mir. Könnten Sie mir bitte argumentativ auseinanderlegen,
      was an der berühmt-berüchtigten Denkmal-der-Schande-Rede skandalös war?

      Mit Empörungsausrufen wäre mir allerdings nicht geholfen. Eine vernünftige, der Logik folgende Argumentation – möglichst unter Einbeziehung des Kontexts (zB die Sätze die auf den Denkmal-der-Schande-Satz folgten) – wäre aber sehr willkommen. Ich möchte den Grund der Empörung bitte endlich verstehen.

      Besten Dank im Voraus!

    • Petry aus der Asche
      Frauke Petry hat sich selbst völlig aus der Politik genommen gestern, denn Politik ist immer eine Gruppenaufgabe (Teamwork), alleine können nicht einmal Putin, Xi oder Kim etwas ausrichten, weil selbst diese einen Stab und ein Netzwerk benötigen.

      Was Frau Petry gestern machte ist entweder verzweifelter Abgang, um noch ihre Selbstachtung zu wahren. Denn was 2015 geschah in der AfD war schlicht falsch – Petry und Lucke waren die Spitzen, und sie hätten sich nicht persönlich bekämpfen, sondern inhaltlich arrangieren müssen.

      Und entsprechend wäre der gestrige Abgang von Frauke Petry nur dann keine (in der AfD übliche) individuelle emotionale Reaktion, sondern eine politische Tat, wenn sie sich mit Bernd Lucke und den Leuten der LKR sowie weiteren AfD-Aktiven neu sortieren würden.

      Warum das hier noch niemand ansprach oder realistisch einschätzt, wo doch klar ist, dass die Hoffnung völlig aus der Luft gegriffen ist, da werde jetzt von Frauke Petry alleine etwas neu aufgebaut, kann ich nur damit erklären, dass sie sich eben nicht mit Bernd Lucke wiedervereinigt.

      Täten sie es, wäre dies allerdings in der Tat eine bundesweite Alternative zu CDU mit Merkel und CSU mit dem Schwätzer-Star von und zu Guttenberg, vor dem mir bereits graust.

      Der war in den USA doch goldrichtig aufgehoben. Von dort schön US-/Isralische Kampfdrohnen an die Bundeswehr vermitteln und das Familieneinkommen mit den besten Kontakten zum Beschaffungsamt von Netanjahu, äh… der Hardthöhe aufbessern.

      Aber bitte nicht mehr, noch mehr, nie mehr flache Reden wie neulich veröffentlichen, nur weil der Horst eine Rampensau sucht, die Söder außen vor hält. (Mei ist die CSU schwach geworden, liebe Bayern. Eure Zeit ist abgelaufen, die Sachsen übernehmen künftig wohl die Führungsrolle im Reigen den deutschen Fürstentümer. Technische Innovationen sind dort ja bereits ordentlich vorhanden – und knüpfen an jahrhundertelange Handwerks- und Wissenschaftstraditionen an, gerade so wie in Franken:D)

    • @Hausschwein - eine Antwort zur Höcke-Rede
      Was an dieser Rede empörend war?

      Mich hat sie nicht empört. Überhaupt nicht. Mir hat sie aber, so ehrlich und offen wie Herr Höcke dort sprach, richtig begeistert von sich selbst, während er immer mehr seiner Gedanken und Gefühle offenbarte, klar gezeigt, wie er denkt, wie er handeln würde, bekäme er Macht, und wie wenig er bereit ist, aus seinen Dogmen zu kommen.

      Er innerte mich an Joschka Fischer, dem ich auch nie vertraute – und zack, 1998 war er es, der mit Ausschwitz Bomben auf Belgrad öffentlich rechtfertigte! Hatte ich ihn doch richtig eingeschätzt: ein gefährlicher Typ, der im Zweifel meine Oma umbringt und sich verkauft für die Macht, seine Dogmen weiter im Amt umzusetzen.

      Die Rede von Höcke war und ist schlicht überflüssig. Denn inhaltlich einfach dumm. Wir müssen uns nicht für ein Mahnmal der Schande schämen – während wir doch aktuell sehen, speziell dabei sogar Herr Höcke selbst, wie befreiend es für Türken und Armenier wäre, wenn diese Nachbarn ebenfalls solche Denkmäler heute hätten…

      Ich will politisch über die Zukunft reden, nicht über Herrn Höckes inneren Probleme mit der eigenen familiären Vergangenheit. Die habe ich selbst zu bewältigen – und ich bin froh für diese Denkmäler, jedesmal wenn ich sowjetische Denkmäler im Vergleich besichtige (und die heutigen Jugendlichen, die dort Selfies machen vor den Heroen…). Sie machen uns stärker innerlich, als viele verstehen.

      Doch warum Sie Herrn Höcke verteidigen, verstehe ich nicht.
      Denn er sieht diese Denkmäler als Schwäche an. Er hat eben nie offensichtlich die Biographie über Henning von Tresckow gelesen – oder seelisch verinnerlicht. Und wer das nicht kann, den kann ich politisch nicht verteidigen.

      Und schließlich noch weniger, wenn er mich dann zu seiner politischen Rettung nach solcher Rede anlügt: er habe ja mit „Denkmäler der Schande“ doch nur gemeint, dies seien Denkmäler unserer Schande – und nicht – WIE ES JEDER IM SAAL IN DIESEM MOMENT VERSTAND und daher viele im Saal zögerten bzw. nicht applaudierten – es sei eine Schande, dieses Denkmal in Berlin.

      Ist er nicht derjenige, der politische Korrektheit nicht will?
      Aber dann log er direkt, nachdem er sagte, was er dachte, um sich der Kritik zu entziehen?

      Er hat versucht, eine Grenze zu verschieben, die für mich als Leser von Henning von Tresckows Biographie unverrückbar und zu beschützen ist.

      Mich empört das nicht. Ich verstehe nur nicht, was Sie zu verteidigen suchen? Es gab Schande. Und es gibt dazu Denkmäler.

      Wer damit nicht klar kommt, dass dies Teil der eigenen Geschichte ist, sollte keine Verantwortung politisch erhalten. Siehe Joschka Fischer, bei dem war es dasselbe, nur in grün.

    • Wahlverhalten von Don Alphonso
      Der Don als alter Nach-68er wird eher ein Rumpsteak mit Rotwein auf Papptellern und mit Plastikbechern verzehren als sein Kreuz bei der Union oder rechts davon zu setzen.

    • @Robert Tresckow
      Sehe ich als überzeugter AfD-Wähler vollkommen anders. Das was Sie als glasklar NS/NPD-Diktion entnommen wahrnehmen, ist für mich ganz und gar nicht „glasklar“ sondern praktisch immer mehrdeutig, wobei medial immer exakt die Interpretation von Aussagen genutzt wird, die hilfreich ist um ein NS/NPD Bild von der AfD zu zeichnen.
      Als Vergleich kann man bspw. mal ein hypothetisches Bild der AfD zeichnen, bei dem immer die moderateste Aussage zu irgendeinem Thema zitiert wird.
      Dieses Bild wird nur nicht gezeichnet, weil es weder Zuschauer, Zugriffe oder Leser generiert noch, dass dieses Bild im Interesse von linksgrünen Medienschaffenden liegt.

      Und ja, man könnte wahrscheinlich wesentlich cleverer provozieren, aber aus irgendeinem Grund vermute ich, dass sie nicht Mitglied in der AfD sind, um für diese bessere Vorgehensweise zu werben und sich damit möglicherweise durchzusetzen. Mitglieder sind andere Personen, die nicht so clever provozieren, wie man das vielleicht machen könnte. Aber mit ihrer Vorgehensweise haben sie es immerhin zur Drittstärksten Kraft 2 Jahre nach Strategie- und Führungswechsel und 4 Jahre nach Gründung der AfD gebracht. Die

      Und nein, die strategische Ausgangslage hat sich seit Lucke nicht maßgeblich verändert. Oder als Frage formuliert, wo sehen Sie denn wesentliche Änderungen im Verhalten und Methodik von Altparteien und Leitmedien?
      Altparteien sind meines Erachtens eher noch enger zusammengerückt und schwingen Nazikeule in noch höherer Frequenz bei dem vergeblichen Versuch ihre Fleischtöpfe zu verteidigen und Medien haben in den vergangenen 2 Jahren bedingt durch Willkommsirrsinn, Brexit und Trump fast vollständig den Verstand verloren. Selbst faz.net betreibt zu 90% leicht erkennbar, unkritische Hofberichterstattung zu Gunsten von CDU/CSU sowie FDP.
      Ich kann hier keine Änderung erkennen, die es ermöglichen würde, mit einer moderateren Version der AfD unter Petry erfolgreich zu sein.

    • @Robert Tresckow: Jamaika, AfD und Fr. Dr. Petry
      Jamaika ist vielleicht ungewöhnlich, funktioniert aber schon in zwei deutschen Landtagen. Insofern ist es sehr unwahrscheinlich, dass diese Koalitionsform die CDU/CSU zerstört.
      Natürlich geht man diese Koalition nur mit „Heulen und Zähneknirschen“ ein und wird bei der nächsten Wahl dann vermutlich weitere Prozente an die AfD abgeben.

      Aber es könnte auch sein, dass die SPD sich verspekuliert hat, noch weniger Wähler wählen gehen werden und sich aufgrund der dann gesunkenen Wahlbeteiligung die Prozentwerte der CDU doch wieder die derzeitigen Werte erreichen.

      Die SPD kann im nächsten Wahlkampf als die Partei vorgeführt werden, die unwillig war, überhaupt mitzuregieren. Warum sollte man jemals wieder SPD wählen?
      Die wollen doch gar nichts außer Diäten abkassieren und „Opposition machen“, obwohl sie die Möglichkeit hätten, ihre Politik in einer Regierung mitzuvertreten.

      Zudem ist in einer Koalition mit Fr. Dr. Merkel traditionell immer der Koalitionspartner an allem Schuld. Frau Merkel macht nach eigener, gestern erst wiederholter Einschätzung „alles richtig“.
      Insofern müssten eher Grüne und FDP um ihre Prozentanteile und den Wiedereinzug in den BT fürchten.

      Frau Petry hat mit ihrem Rückzug am Tag nach der Wahl der AfD am wenigsten geschadet.
      Jetzt ist das Gemaule groß, aber in ein, zwei Wochen redet kein Mensch mehr über Frau Petry, zumindest nicht im Zusammenhang mit der entstehenden Bundestagsfraktion der AfD.
      Frau Petry ist bereits Geschichte, bekommt vielleicht noch einen Auftritt beim nächsten AfD-Parteitag und das wird es dann gewesen sein.

      Ich schließe mich dem Vorkommentator „@rightwing liberal“ an, sie wird den Weg des Prof. Lucke gehen. Personen sind für gerade entstandene Parteien in Nicht-Regierungsverantwortung nicht so interesant.

      Zur AfD. Diese Partei ist mit einem stattlichen Ergebnis in den BT eingezogen und wird jetzt erstmalig auch von Wählern wahrgenommen, welche die AfD bisher für ein kurzzeitiges Randphänomen ohne ernsten Politikbezug gehalten haben.
      Der Einzug in den BT adelt die AfD, man ist jetzt angekommen im Hohen Dom der Demokratie. Zunächst einmal ist das gut für die Demokratie, diese wird durch eine Partei mehr eher bereichert.

      Und die AfD ist dort angekommen, weil sie zumindest ein Thema richtig benannt hat, dass die anderen Parteien sträflich vernachlässigt haben: Die Migrationspolitik und die Integrations- bzw. Abschiebungsversäumnisse.

      Hier wird die AfD weiterhin kompetent den Finger in die Wunde legen. Und Sie haben sogar recht: Mit FDP, Grünen und CDU/CSU wird es keine Änderung in diesem Politikfeld geben, da alle drei Parteien die (illegale) Einwanderung auf ihre Art unterstützen oder sogar fördern. Abschiebungen geben häßliche Bilder und Integration ist eher eine Bringschuld der sich integrieren Wollenden.
      Die CSU denkt etwas anders, hat aber -auch aufgrund des eher mäßigen Personals- kaum Möglichkeiten ihre Vorstellungen bundesweit umzusetzen, weshalb die AfD in Bayern auch ihr bestes Westergebnis erzielen konnte.

      Thema: Nazis in der AfD.
      Folgendes Gedankenspiel: Zur ersten Bundestagssitzung erscheint die AfD-Fraktion geschlossen in Uniform mit braunem Hemd mit Krawatte und einer phantasievoll, blau gestalteten Armbinde.
      Dies wiederholt die AfD-Fraktion bis zur nächsten Bundestagswahl in jeder Sitzung.
      Ich wette, der AfD wären 25% sicher, egal wie sprachlich elegant die Bundesregierung ihre eigenen Erfolge verkauft.

      Björn Höcke wird mMm viel zu sehr als Problem gesehen.
      Ein „Denkmal der Schande“ insinuiert, dass ein Denkmal existiert, dass an eine Schande erinnern oder mahnen soll.
      Die Vernichtung von 6 Millionen Juden zwischen 1933 bis 1945 ist eine Schande, wie ich finde. Daran soll durchaus erinnert werden.
      Aber ob die mittlerweile zerbröselnden Betonblöcke mitten in Berlin wirklich angemessen sind, das darf diskutiert werden, wie ich meine.

      Wohlgemerkt ist ein „Denkmal der Schande“ etwas anderes als ein schändliches Denkmal.
      Wer die deutsche Sprache inhaltlich nachvollziehen kann, wird den Unterschied zwischen einem Genitiv und einem beschreibenden Adjektiv kennen. Höcke verwendete den Genitiv und nicht das Adjektiv. Die Aufregung ist also eine Aufregung der Leute, die nicht richtig Deutsch können, bzw. verstehen (wollen). Viel Lärm um Nichts!

      Des weiteren ist die Auffassung des Herrn Höcke, dass die deutsche Geschichte eben nicht nur aus 12 Jahren Nazizeit, sondern auch aus mindestens 1000 weiteren Jahren besteht, eine zumindest von Geschichtswissenschaftlern unterstützte These. Auch hier sehe ich keinen Nazi Höcke, sondern eher den kompetenten Geschichtslehrer.

      Vielleicht sollten wir uns alle eingestehen, dass die Menschen eben tatsächlich nicht gleich sind und sogar staatlicherseits alles dafür getan wird, dass wir alle nicht gleich werden.

      Menschen haben unterschiedliche Bankkontostände, besitzen Häuser oder sind Mieter, fahren Autos oder in öffentlichen Verkehrsmitteln, haben unterschiedliche Hautfarben, Augenfarben, Körpergrößen. Stammen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten oder Herkunftsländern, sogar aus unterschiedlichen Kulturen mit unterschiedlicher Historie u.s.w.

      Man muss diese Unterschiede benennen können und auch konkretisieren, um Lösungen für Probleme im Zusammenleben zu finden, zu nichts anderem sind politische Vertretungen eines Staatsgebietes da.
      Aber man muss eben nur die Bürger dieses Staats-Territoriums vertreten, so wie es andere Länder auch machen.

    • @vonmicha
      > er habe ja mit „Denkmäler der Schande“ doch nur gemeint, dies seien Denkmäler unserer Schande

      Exakt so steht es in der Transkription der Rede, die ich gelesen habe. Darauf folgen Ausführungen zu anderen Denkmälern, die sich auf positive Aspekte unserer Geschichte beziehen.

      Man muss diese Äußerungen auf jeden Fall uminterpretieren (und den Kontext weglassen) um zur skandalisierbaren Interpretation zu kommen.

      Falls Sie mich meinten: Ich würde diesen und andere Politiker nicht verteidigen. Ich verteidige nur meinen Clan.

    • An die Höcke-Fans
      Der Hardcore-AfDler meint natürlich, dass man mit der einzig wahren und würdigen deutschen Position und Vortragsweise, also der von Höcke, in 3 Monaten die Kanzlerschaft und in 3 Jahren die Welt erobern würde.

      Dummerweise hat die Mehrheit der AfD-Wähler, also all die, die Partei gerade über die 5% gebracht hat, da gegenteilige Ansichten.
      (Quellen googlen könnt ihr selbst)

      Und nur das zählt.

    • @Hausschwein
      Sie werden nicht verstehen, weil sie nicht verstehen wollen, aber meinetwegen, nur damit Sie aufhören zu jammern: Höcke hat behauptet, dass die Allierten Deutschland bombardierten, um seine Identität zu zerstören, was historischer Unsinn ist, nach dem Sieg hatten sie die Möglichkeit, alle Deutschen verhungern zu lassen und alle Universitäten zu verbieten, alle Städte zu zerstören, das Gegenteil taten sie. Er beklagte eine “ Umerziehung“, tatsächlich versuchten die Allierten den Deutschen zu vermitteln, dass Hitler ein Verbrecher gewesen ist und dass die Juden ermordet wurden. Das war eine „Umerziehung“, aber eine zurück zur Humanität, zum wahren Deutschland Kants und Goethes. Wir Deutschen verstanden das, sahen der wahrheit des NS ins Gesicht, und betrieben eine Erinnerungspolitik, die der toten Juden gedachte, die Gründe für den NS zu verstehen suchte, Kriegsverbrecher versuchte zu bestrafen ( Ausschwitz-Prozess) und Überlebende in die Schulen schickte. Eine durchaus große Leistung, eigene Verbrechen nicht zu vergessen. Höcke fordert dazu eine „180 Grad Wende in der Erinnerungspolitik“. Was wäre das? NS doch nicht schlimm, Hitler mochte Hunde? Denkmäler nicht für Widerstandskämpfer, sondern für wen? Die Völkischen waren immer der Abschaum des Landes, gerade weil ihre Vergottung der Nation so entsetzlich undeutsch und inhuman ist, Deutsch nur in der selbstzerstörerischen Übertreibung. Und nun sollen andere Ihnen erklären, warum Höcke schlecht ist? Wozu? Sie verstehen es doch nicht.Erklären Sie doch lieber, warum die “ Umerziehung“ schlecht war, was die “ 180 Grad Wende“ Höckes bedeuten soll.

    • @Robert Tresckow
      Ich bin kein Höcke-Fan, interpretiere aber bspw. die „Denkmal der Schande“ Aussage vom Januar genauso, wie von anderen hier erklärt. Im Kontext vorhergehender und nachfolgender Aussagen und der ganzen Rede, die ich mir im Januar auf Youtube angeschaut habe, nachdem der übliche Shitstorm losbrach, wird meiner Ansicht klar, dass Höcke lediglich der Überzeugung ist, dass ein Land ebenfalls einen positiven Bezug zu seiner Geschichte benötigt, um existieren zu können, statt einer seiner Ansicht nach einseitigen Verengung auf den schlimmsten Teil der eigenen Geschichte. Sich kritisch mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen, und bspw. ein Holocaustdenkmal in Berlin zu errichten hält er ebenfalls für eine Leistung dieser Nation, nur eben die Einseitigkeit hält er für fatal. Im pathetischen Redestil Höcke’s wird dann aus dem Holocaustdenkmal in Berlin eben ein „Denkmal der Schande, dass sich in die deutsche Hauptstadt eingepflanzt wurde“.

      Was ich sehr viel eher problematisch an Höcke finde, sind seine sozialistischen Anflüge sowie sein beinharter Antiamerikanismus. Mal abgesehen davon, dass ich seinen pathetischen Redestil ebenfalls nicht leiden kann. Das betrachte ich aber als reine Geschmacksfrage.

      Ich halte diese Interpretation seiner Aussage für richtig. Sind Sie mit Ihrer – meines Erachtens falschen – Interpretation allein? Bestimmt nicht. Wäre es im Hinblick auf Wählerstimmen vorteilhaft für die AfD, Höcke rauszuschmeißen? Wahrscheinlich. Nur, jemanden für Falschinterpretationen Dritter abzustrafen, davon halte ich überhaupt nichts – auch wenn es opportun ist.

      Was verlangen Sie denn von Leuten wie mir, die denken, dass Leute wie Sie diese Aussage einfach nicht richtig verstehen? Soll ich ebenfalls den Ausschluss von Personen fordern, die meiner Ansicht nach missinterpretiert werden?

      Anbei noch ein interessantes Themenvideo zu den pathologischen Konsequenzen einer einseitigen und irrationalen (und damit mangelnden) Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit am Beispiel von Black Supremacists, Neonazis und Antifas.

      https://www.youtube.com/watch?v=jtqkWJSimt4

      „Das ist der eine entscheidende Punkt: Beherrsche ich meine Vergangenheit, oder beherrscht sie mich.“
      Aus einer hochgradig sinnverwandten Richtung denke ich über Höcke und seine Aussagen zur Erinnerungskultur in Deutschland.

    • Frau Petry
      hat im Prinzip ja recht, agiert aber wie ein beleidigtes kleines Kind, das beim Fußball immer am Ball sein möchte und nicht versteht, daß das ein Mannschaftssport ist. Das wird auch keine neue Partei auf Dauer aushalten.

    • @Candidesgarten
      Anscheinend wird nun jede mißliebige Äußerung als „Jammern“ dargestellt, auch ein Jargon. Ansonsten, de-railing mit den üblichen Unterstellungen.

      Ich hatte ja schon eingangs darauf hingewiesen, dass mir Empörungsgebärden gar nichts bei der Beantwortung der Frage helfen, warum diese und nur diese Äußerung (keine andere Äußerung, Sie verstehen?) Skandalpotential hatte. Weder hege ich irgendwelche Sympathien für diesen Mann noch interessiert mich, was er sonst noch gesagt hat.

    • @Hausschwein:Was zu beweisen war
      Ich bezog mich mit meinen indirekten Zitaten ausschließlich (!) auf die Rede Höckes, die ich im Gegensatz zu Ihnen offenbar im Wortlaut kenne. Womit bewiesen ist, dass Sie nur trollige Fetzen in die Disk werfen, in der Hoffnung Klügeren die Zeit zu stehlen. Was Ihnen hiermit als gelungen attestiert sei.

    • Wie schön wenn "beweisen" so einfach ist
      Vielen hier im Blog wird klar sein, dass das mediale Echo und die Untersuchung durch die Staatsanwaltschaft dem Muster
      „Uminterpretieren dann Skandalisieren“ folgte.

      Sie scheinen ein Anhänger dieser Methoden zu sein, das würde
      ich aus Ihren Unterstellungen und Beleidigungen jedenfalls schließen.

      tagesschau.de:
      „Die Dresdner Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen Thüringens
      AfD-Chef Björn Höcke wegen dessen Äußerungen zum Berliner Holocaust-Mahnmal und zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit eingestellt. Seine umstrittene Rede in der Landeshauptstadt sei nicht volksverhetzend und verunglimpfe auch nicht das Andenken Verstorbener. Insgesamt lagen 91 Strafanzeigen gegen Höcke vor.“

      Der Staatsanwalt war wohl der deutschen Sprache mächtig. Amtlicher kann ich es Ihnen leider nicht bieten.

    • @Hausschwein: Selbstentlarvende Trollerei
      Ich ging – wie kommen Sie nur darauf? – nie davon aus, dass Höcke sich strafbar gemacht hat. Nur – und dass Sie das nicht wissen lässt wenig Gutes über Sie erkennen – man kann unzumutbaren Schwachsinn verkünden, ohne dass man Strafgesetze verletzt. Wer glaubt, ein Verhalten sei moralisch einwandfrei, solange es nur im Rahmen der Gesetze bleibt, ist niemand, den man um sich haben sollte. Anstand ist unendlich mehr als nur das Nichtverletzen von Gesetzen. Weswegen Höcke kein Volksverhetzer ist und politisch kein Mann von sonderlicher Ehre. Beides gleichzeitig nicht.

    • Selbstentlarvend - yes indeed
      Mit Ihrer Hybris, Ihren Beleidigungen und Unterstellungen ist es mittlerweile allen Lesern klar, wessen Geistes Kind Sie sind.

      Die einmal zementierte – und wie man hier nachlesen kann – von
      Hilfstruppen verteidigte Uminterpretierung des Höcke-Satzes wirkt
      lange nach und kann zu allen möglichen Zwecken aus der Schublade
      geholt werden.

      Jüngstes Beispiel von heute: Eine CDU-Hinterbänklerin argumentierte
      heute morgen in DLR Kultur, dass die AfD nicht im Kulturausschuss
      teilnehmen solle.

      Begründung? „Eine Partei, die das Holocaust Denkmal ALS Schande für Deutschland bezeichnet, kann nicht mit den Verwaltern der Kultur zusammenarbeiten.

      Einen Offenen Brief von Kulturschaffenden dazu gab es auch:

      ht tp://www.deutschlandfunk.de/bundestag-offener-brief-gegen-afd-vorsitz-im-kulturausschuss.2849.de.html?drn:news_id=797216

    • Höcke ist, wie man es dreht und wendet, eine erhebliche Belastung.

    • Was tagesschau.de noch zu berichten wusste
      Der „objektive Sinn“ seiner Rede sei „eine radikale Kritik“ an der Vergangenheitsbewältigung. Die sei keine Volksverhetzung. Weil sich die Rede auch nicht direkt an die NS-Opfer gerichtet habe, sei auch keine Strafbarkeit wegen Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener nachweisbar.

      Wegen der Rede hatte der AfD-Bundesvorstand ein Parteiausschlussverfahren gegen Höcke beschlossen. Als treibende Kraft dahinter gilt AfD-Co-Chefin Frauke Petry.

      Aus heutiger Sicht ebenfalls interessant.

    • Belastung
      Das kann gut sein aber entbindet das seine Kritiker von einer redlichen Haltung? Wenn z.B. Nikolaus Brender in „Hart aber fair“ ebenfalls die Umdeutung in „Denkmal ALS Schande“ verwendet, kann das doch jede/r hören und sehen und möglichwerweise erkennen worum es sich dabei handelt. Wird das zu einer kritischen Haltung gegenüber AfD und/oder Höcke – oder genau zum Gegenteil – führen?

      Vielleicht sollte ich mich aber wirklich abregen, da Millionen von ÖR-Verstrahlten sowieso nichts mehr mitbekommen.

  20. Erziehungsprogramm
    Sehr schön beschrieben!
    Aber es gibt nichts Schlechtes ohne etwas Gutes.
    Frau Merkel führt exemplarisch vor wohin ein Volk kommt wenn es zu autoritätshörig ist.
    Obwohl, das müssten gerade die Deutschen eigentlich ganz genau wissen.

    • .
      Die Angst vor dem (größtenteils ungerechtfertigtem) Nazivorwurf ist größer, als die Aufmerksamkeit gegenüber Machtmißbrauch.

  21. Titel eingeben
    Es wird spannend. Der sogenannte Bettvorleger hat wieder Zähne und Klauen.

    Ich möchte auf die Verteilung der AfD Stimmen hinweisen (habe nicht) Bei Frauen und Ü60 hat die AfD weit schwächer abgeschnitten. Pfeilgrad die am stärksten Bedrohten haben auf DieKanzlerin, ARD, ZDF, BR und SZ gehört und sind den „Nazis“ ferngeblieben.

    Noch etwas „Unsagbares“: Die Sachsen haben zwar weniger Nafris und SchwAfris als Frankfurt, Köln und Aachen. Die Sachsen haben die grenzüberschreitende Kriminalität und Polizei nach 30+ Minuten.

    Da erklären sich die Direktmandate von selbst.

    Weit weg vom See sind auch die zweitklasssigen Mietshäuser übervoll mit Sinti und Roma aus Südosteuropa. Der Druck auf die Umgebung treibt die Wähler von der SPD zu AfD und Linke.

    Spannend wird es und die ERklärungen des Gastgebers und seiner leser helfen mir verstehen.

    • Melursus @ 25. September 2017 um 18:56 Uhr
      Melursus sagt:
      „Weit weg vom See sind auch die zweitklasssigen Mietshäuser übervoll mit Sinti und Roma aus Südosteuropa. Der Druck auf die Umgebung treibt die Wähler von der SPD zu AfD und Linke.“

      Sozialhilfe beschränken/abschaffen, und die Probleme sind gelöst.

    • Stimmt nur halb
      Gerade Sachsen war lange Zeit allein für die Aufnahme von Nafris zuständig. In Leipzig gab es regelrechte Bandenkriege und in in Dresden wurde gleich mal kapituliert und eine ganze Einkaufspassage geschlossen. Beides mitten in der Innenstadt, wohlgemerkt. Das hier (sorry, Don) war Ende 2014: https://www.tag24.de/nachrichten/massen-festnahme-am-hauptbahnhof-2955
      Dealende Schwarzafrikaner sind für Leipzig übrigens auch nix Neues. Die standen schon vor über 20 Jahren im und um den Hauptbahnhof. Vermutlich ist im Westen einfach nur ein Gewöhnungs- und Abstumpfungseffekt eingetreten, während der hinterwäldlerische Ossi immer noch glaubt, dass das mit der Zuwanderung irgendwie zum Nutzen der aufnehmenden Gesellschaft sein sollte. Arme Irre!

    • @Foxrommel
      Tja, das darf mal ein kleiner Blütentraum sein.
      HW Sinn fordert (zu Recht, wie ich meine), dass Sozialleistungen in verdiente und vorbehaltlose unterteilt werden müssen. Verdiente bekommt jeder, der eingezahlt hat. Vorbehaltlose nur Inhaber des deutschen Passes.

      Das plus eine Social Media-Kampagne darüber, dass es hier nix zu holen gibt. Zack, sind die alle auf dem Boot nach Schweden. Da ist noch Platz.

      Natürlich völlig umdurchsetzbar. Aber träumen darf ich noch, oder?

  22. Ergebnisse richtig interpretieren, bittschön
    Wenn Sie in der Tabelle im Merkur auf Zweitstimme gehen (unten), sehen Sie, Don, dass die CSU 2/3 der verloren geglaubten Wähler bei der FDP sitzen hat.
    Das kann man nicht „Rechte Flanke“ nennen. Der Rest dürfte bei der AfD sitzen, einige, besonders in der Schule frisch Indoktrinierte (kein Dieselfleisch, nirgends, hach, der Lehrer sagt, die Welt geht unter, gefällt Ihnen nicht so, ist aber so) bei Grün. Die AfD-Wählerschaft kommt aus allen Ecken, auch von den Sonstigen und ehemaligen Nichtwählern.

    Die CSU gibt also 2/3 an die FDP. Ich muss sagen, dass ich das sinnvoll finde.

    Ergo sollte sie überlegen, ob ein Minderheitenkabinett Chancen hätte.
    Die einzige Möglichkeit, gegen die GroKo zu wählen, aber Mitte Konservativ, war diese. Grün wollen diese Wähler in der Regel nicht. In unseren Landkreisen hier machen sie 55-60 Prozent aus, also die Mehrheit.

    Wenn Lindner und Seehofer sich von Grünen verbraten lassen, ist nächstes Mal aus, schätze ich.
    Jamaica geht nur in der Karibik und soll da bleiben.
    https://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/bundestagswahl-ere754863/alle-ergebnisse-aus-wahlkreis-bad-toelz-wolfratshausen-miesbach-8626902.html

  23. Ich befürchte, wenn nicht sehr bald energisch umgesteuert wird,
    dann wird vielen Wählern die AfD noch zu harmlos sein.

    Bis jetzt war das Ganze nur eine laue Brise. Es fehlt nur noch die eine charismatische Person und die Blockparteien verschwinden von der Bildfläche. Glauben all die Schlafwandler wirklich, Deutschland könne sich auf Dauer den Entwicklungen, wie wir sie in anderen westlichen Demokratien beobachten, entziehen? Holland hat seit 6 Monaten eine nur geschäftsführende Regierung, in Frankreich hat eine 1-Mann-Bewegung über Nacht die etablierten Parteien hinweggefegt, in Österreich beerdigt Kurz aus dem Stand die ÖVP und ersetzt sie durch seine Person, ein Pilz wirft die Grünen gleich hinterher ins offene Grab, aber die Blöckparteien in D meinen, sie könnten ihr Postengeschiebe fröhlich weiter betreiben.

    Merkelrücktritt und Neuwahlen, sonst war das, was Gestern geschehen ist, nur der Auftakt zu noch deutlich dramatischeren Verwerfungen. Die Osteuropäer jedenfalls werden eine Merkelregierung, mit wem auch immer, nun ganz bestimmt nicht mehr für voll nehmen. Das mit der mächtigsten Frau der Welt hat sich erledigt, da ist nur noch eine lame duck.

    Es scheint so, dass die Deutschen Kanzler alle als Witzfigur enden wollen. Nun denn, warten wir auf die Pointe.

    • ... und Kurz macht Ansagen zur
      Integration und Zuwanderung, dagegen ist ein Herr Höcke fast harmlos, und recht hat der Kurz mit allem … so wie der Don zur CSU.

      Die Merkel hat bis heute nicht kapiert, was sie mit der Zuwanderungskatastrophe anrichtet.

    • @ Sirisee
      In diesen Tagen schaue auch ich kurz ins MoMa. Da hat Bosbach heute gesagt:“Wir haben alles mit Mehrheit beschlossen“.Schuld an allem seien die Abgeordneten, also die CDU, die im kleinen Kreis kritisieren; aber vor Merkel mit Kauder verstummen.Feige sind.
      Warum ist das nun so? Haben sie Angst, ihr Mandat zu verlieren, das ihnen wichtiger als das Land ist? Auf diese Frage gab er keine Antwort.Es scheint in einer Fraktion nicht viel anders zu sein, wie in einem Verein oder Gremium.Wenn das so ist, können wir alles vergessen und endlich Volksabstimmungen einführen.

    • Zustand der Demokratien in Westeuropa
      Guter Hinweis! Danke!!

      War mir noch gar nicht so klar, dass in Westeuropa die starken Männer ebenfalls wiederkommen (was ja nur dem Osten, Polen, Ungarn speziell vorgeworfen wird).

      Denn in den Musterdemokratien gilt 2017:

      Rute regiert die Niederlande alleine weiter, während Frankreich hinter einem Mann marschieren soll, und Österreich Kurz hinterher.

      Das ist natürlich Polemik – aber wir werden noch wieder andere Führer sehen in unseren Musterdemokratien – vor allem krasse und offen korrupte, denn über Geld geht leider vieles Unsägliche … – WENN JETZT NICHT DIE HALBWAHRHEITEN UND SCHÖNFÄRBEREIEN AUFHÖREN.

      Macron muss heute sagen: Frankreich erledigt seine Aufgben, Deutschland die seinigen. So ziehen wir Euro und EU wieder in eine Union der Vielfalt und Offenheit.

      Aber das Gegenteil wird geschehen: zahlt ein, damit wir etwas zu verteilen haben, wird die Forderung lauten.

      Wir alle sehen das – wir alle sollten dafür sorgen, dass politische Parteien wieder ehrlich Interessen verfolgen und sich vernünftig verhalten. Das heißt nur: Worte so wählen, dass sie Taten werden können, und die Taten den Worten dann auch folgen lassen.

      Wie gesagt: Jamaika kann funktionieren, allerdings nur ohne Dogmen und Willkür. Also ohne Trittin und Merkel, um es mal plakativ zu sagen.

    • @Philomena
      mit den Volksabstimmungen sowieso. Es ist absurd, wieso ein Maas, eine KGE oder eine C. Roth besser über Themen entscheiden sollen, als jeder andere. Aber das wird halt nie kommen, bzw. ignoriert werden (wie Tegel), so lange wir das durchgehen lassen.

      Parteien sind halt Fehlkonstruktionen bzw. Organisationen, deren Selbsterhaltungsinteresse an erster Stelle steht.

      An der Zuwanderungskatastrophe haben alle mitgepfuscht, was es leider nicht wahrscheinlicher macht, dass sich ohne den totalen Untergang etwas grundlegend ändert. Am wahrscheinlichsten sind irgendwelche schwurbeligen Zielvereinbarungen und eine EU-Behörde (mit dem praktischen Ergebnis, dass weitere Millionen kommen und ein Haus-und-Hof-Bofinger bestätigt, dass das wunderbar sei)

  24. Bundespräsident Steinmeier richtet eine Warnung an Nichtwähler. (FAZ)
    Lieber Don Alphonso,

    es waren ja wieder sehr turbulente Tage in Deutschland, so kurz vor der Bundestagswahl, wie auch am Wahltag selber. Die Medien haben gut Geld mit diesem Thema gemacht, und nun können sie in aller Ruhe das Geld der Bürger für die Wahlkampfkostenerstattung zählen, worum es neben dem Streben nach der Macht doch eigentlich ging.

    Ebenso wird es ein wohlgehütetes Geheimnis bleiben wieviele Polizeiberichte in diesen Tagen vor der Wahl unveröffentlicht blieben, in denen über die Gewaltdelikte und Vergewaltigungen, der schutz- wie hilfsbedürftig eingewanderten Ingenieure und Fachärzte berichtet wurde, zugunsten einer beruhigenden Wahlkampfstimmung.

    Wenn man aus so einer kleinen Distanz dieses kleine, verdummende, wie schmutzige Vorspiel der Parteien in den Tagen vor dem Wahlsonntag beobachten konnte, stellte man sich doch vor, wie die wenigen, vernunftorientierten Bürger sich eines bayerischen Qualitätsproduktes erinnerten und ihren „Kleppermantel“, der doch eigentlich nur noch in der Fetisch Szene seine Verwendung findet, aus dem Kleiderschrank holten, um sich vor diesem widerlichen Glibber wenigstens notdürftig schützen zu können.

    Wenn man an Bayern als Hort der guten Dinge denkt, so denkt man im Zusammenhang mit der Bundestagswahl und vor dem notwendigen Schutz vor Parteienglibber nicht nur an den „Kleppermantel“, sondern erinnert sich an den aus Regensburg stammenden Adolf Oberländer und seine Zeichnung zum „Stimmvieh“, die in der Wochenschrift „Fliegende Blätter“ (Band 85, Seite 36) des Münchner Braun & Schneider Verlages publiziert wurde.

    Alles in Allem ist weder der „Wahlkampf“, noch die eigentliche Wahl kommentierenswert. Das Illusionsereignis der bürgerlichen Mitbestimmung gab es in regelmäßiger Wiederholung schon seit dem Beginn der Republik und wer möchte sich auch schon gerne in Oberländers Zeichnung als „Stimmvieh“ wieder erkennen?

    Sie haben sich ja wirklich viel Mühe gegeben mit Ihrer persönlichen Wahlanalyse, doch das Abschneiden der AfD zeichnete sich ja in den unendlichen und sicher hoch dotierten Prognosen bereits im Vorfeld ab.

    Jetzt muß man halt mit dem leben was ist.

    Wesentlich bemerkenswerter erscheint doch, daß Herr Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, laut FAZ, in der „„Bild am Sonntag“ sich an die Bürger mit den Worten wandte:

    „Für mich ist es in einer Demokratie vornehmste Bürgerpflicht.“

    Unweigerlich stellte man sich doch die Frage, weshalb sich der Präsident der Republik unter Verwendung des schmeichelnden Adjektivs „vornehm“, gerade an die Masse der Bildzeitungsleser richtete.

    Zu „vor­nehm“ sagt der Duden:
    1 sich durch Zurückhaltung und Feinheit des Benehmens und der Denkart auszeichnend
    1 der Oberschicht angehörend
    2 der Art, dem Lebensstil der Oberschicht entsprechend
    2 [in unaufdringlicher Weise] elegant, geschmackvoll und in der Qualität hochwertig [wirkend]

    Herr Steinmeier appellierte an die Vornehmheit der Bildzeitungsklientel, wollte also jene gemah­nen, an diesem Wahltag, die Feinheiten ihres Benehmens und ihres Denkens nochmals, über das Alltägliche hinaus, sich zu vergegenwärtigen und ihre Pflicht vornehm zu erfüllen.

    Hier wird das Wort „vor­nehm“ inflationär und Menschen, die das Wort in Bezug auf ihr Leben noch mit Inhalt füllen und den Wert eines di­s­tin­guierten Lebens für sich erkannt haben, werden vom degenerierten Niveau der Bildzeitungsschichten in diesen Tagen der Gleichmacherei verurteilt.

    Doch zurück zu des Präsidenten „vornehmste Bürgerpflicht“, zur Wahl zu gehen.

    Die Ableistung des Wehrdienstes bzw. des Zivildienstes ist mir noch als Bürgerpflicht bekannt. Eine Bürgerpflicht zur Bundestagswahl zu gehen, jedoch nicht.

    Das erinnert doch sehr an die Verfilmung von Dave Eggers „The Circle“, der vor einigen Wochen in die Kinos kam, in welchem die beflissene Mae Holland, dargestellt von Emma Watson, dazu aufruft eine Wahlpflicht für den überwachten Bürger zu etablieren. (Auch, wenn die FAZ in ihrer Filmkritik anderer Meinung ist – der Film ist sehenswert.)

    So gingen am 24.09. Millionen, ihrer Vorstellung von Vornehmheit entsprechend, in Plastikfreizeitkleidung oder strampelten gar in einem Jan Ulrich Stretchanzug, in Steinmeier´s Sinne zugedoped und pflichtgemäß im präsidialen Sinne, zu ihrer Urne, denn wie dieser in seiner Rede ebenso bemerkte:

    „Es geht bei dieser Wahl um viel. Wenn Sie wählen, geht es um das, was Ihnen wichtig ist.“

    Ungeachtet der Warnung des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, konnte ich seiner Vorstellung der bürgerlichen Wahlpflicht nicht entsprechen, denn bedauerlicher Weise stand das mir für eine Demokratie wirklich Wichtige in Deutschland gar nicht zur Wahl.

    Ich genieße jetzt erst einmal, um meine ganz persönliche Vorstellung von vornehm zu erweitern, noch den letzten Tag der Mailänder Modewoche.

    Na dann bis zum nächsten Mal.

    Seien Sie herzlich gegrüßt
    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    PS: Zur Entspannung und Aufheiterung mein Filmtip zum Thema:
    „Bill McKay – Der Kandidat“ mit Robert Redford

    • Die Schönheit der Serpentine
      Wie ich vornehmlich lesen konnte, haben Sie sich eine neue Tüte Paroli zukommen lassen. Möchte Ihren Beitrag nutzen, um auf Marco Gallinas Heilige Pflicht zu verlinken: http://www.marcogallina.de/2017/09/22/die-heilige-pflicht/

      Ansonsten sei noch gesagt, dass ich tatsächlich wählen war. Das Ostdeutsche Ergebnis ist eindeutig, bis auf die Ewiggestrigen. Aber das hat die alte Republik ja auch am Hals. Und komme was da wolle, die Kohle, kassiert die Bank: https://www.nzz.ch/wirtschaft/die-bundesbank-ist-der-groesste-glaeubiger-deutschlands-ld.1318015

      Wenn Deutschland taktisch gewählt hätte(was in 1000 Jahren nicht passieren wird), dann würde F. Petry ihr 6. bekommen.

      Aber der eigentliche Plan…https://pbs.twimg.com/media/DIRlslCXUAAGK4A.jpg

      PS: Mein Filmtip für politisch Korrekte: „Kill your Friend“. Hier findet die CSU wieder zu ihrem schwarz. Bei uns heißen die „Schwarzkittel“, und leben im Eichsfeld. Die machen ausgezeichnete Wurst, aus Schwein und so.

    • Jetzt muß man halt mit dem leben was ist
      Das schwere leicht gesagt.
      Herr Steinmeier ist m.E. aufgrund der Verhältnisse
      ins Amt geraten. Ich habe ihn nicht gewollt.

      Über Udo di Fabio hätte ich mich gefreut.
      Der hat wohl dankend abgelehnt.

      Jetzt muss man halt mit dem leben den man hat.

      PS:
      Sich auch mit schönen Dingen zu beschäftigen
      ist natürlich eine gute Idee.
      Viel Vergnügen in Mailand.

    • @Klaus Keller
      Lieber Klaus Keller,

      vielen Dank für Ihre Zeilen.
      Wir waren heute Abend noch in der Scala. „Tamerlano“ von Händel wurde aufgeführt.

      Als Grimmbart mit seinem Turban auf der Bühne beteuerte, weder die Schrecken von Himmel und Hölle zu fürchten und nur für die Tugend zu streiten, waren meine Gedanken ganz bei Ihnen.

      Mit freundlichem Gruß
      ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Händel in Mailand?
      Da kann man nur neidisch werden.
      Ich habe vor einem Jahr Händel wieder
      für mich entdeckt. Leider nur über die Videos
      im Internet.

      Der Mann kann Lebensfreude.
      Sogar seine Kirchenmusik kann Spass machen.

      Ich mache noch einen Ausflug zu
      Globalität und Genderdebatte
      (das geht auch in die andere Richtung)
      Don wird mir den Link ggf verzeihen.

      https://www.youtube.com/watch?v=dS65-ZvUSSM

      ab 1:21

      https://www.youtube.com/watch?v=BcgOLMloEOI

      Ein sehr schönes Stück unabhängig vom Inhalt.
      Man kann bei den Bildern seine eingefahrenen
      Denkmuster ein wenig überprüfen.

      Viel Spass.

      PS Zur Leitkultur
      Was machen wir mit G.F. Händel ?

      Eine britische Moderatorin über ihn:
      Best Komposer of british Musik which
      was Born in Germany.

      Leider gibt es keine Aufnahmen
      der musikalischen Duelle von Händel und Scarlatti.
      Aus Wikipedia
      Einer Anekdote Mainwarings zufolge lieferten sie sich in Rom einen Wettkampf, bei dem Händel im Orgelspiel siegte, Scarlatti hingegen das Cembalospiel für sich entschied

      Die Briten haben die BBC und die Proms,
      die Deutschen ARD, ZDF und den Musikantenstadel.

    • Mailänder Scala, Antwort auf Klaus Keller
      Lieber Klaus Keller, seien Sie nicht zu neidisch, ObjectBe zitiert ja gerne, meistens übrigens off topic. Da mir eine Figur „Grimmbart“ in Händels Tamerlano nicht bekannt war, habe ich gegoogelt. Und siehe da – unter http://www.tamino-klassikforum.de/index.php?page=Thread&postID=353206 findet sich eine Inhaltsangabe mit folgendem Satz:

      „8-9
      Der turbanbekrönte Grimmbart beteuert, dass er die Schrecken von Himmel und Hölle nicht fürchte, für die Tugend streite und Tamerlano hasse. Den Stolzen wird er wütend machen, einzig um Irene zu gefallen. Dem hochmütigen Herzen Tamerlanos beabsichtigt er seinen Irrtum aufzeigen. Selbst wenn es gefährlich ist, so zu sprechen, und es den barbarischen Herrscher ärgert, wird er für die Gerechtigkeit kämpfen. Irene soll es gewahr werden: Die Tugend wird ihn zu großen Taten führen.“

      Mit Grimmbart ist die Figur des Bajazet beschrieben, das hat unsere Kunstfreundin wohl etwas unreflektiert übernommen.

      Überhaupt hege ich ja große Zweifel an den Beschreibungen des literarischen Salons, den sie zu führen vorgibt und den die Vornehmen und Gebildeten angeblich so gern besuchen und keine Entfernung dabei scheuen. Es mag ja durchaus in diesen Kreisen eine Nachfrage nach einem barbiemäßig gestylten Objekt geben, das allerdings aufgrund der gewaltigen Aufpolsterungen Schwierigkeiten haben dürfte, nicht nach vorne zu kippen – eine Knallcharge halt. Dass diese Klientel hier aber auch gleichzeitig intellektuelle und kulturelle Inspirationen sucht, scheint doch äußerst fragwürdig. Ebenso, dass man als Begleitung zu gesellschaftlichen Ereignissen eine Dame wählt, der man ihre Profession mehr als deutlich ansieht.

      Wenn ObjectBe sich ihren sicherlich harten Job schönschreibt, wäre das nicht weiter der Rede wert, auch über die beklagenswerte Interpunktion und den Deppengenitiv könnte man hinwegsehen. Aber alles ist angereichert mit fiesen Attacken auf andere, teilweise offen rassistische Parolen und eine grenzenlose Borniertheit. Widerlich!

    • Grimmbart? Sehr schön! Sehr treffend!
      Ich sollte wirklich gelassener werden ;-)

      Händel hilft Zorn zu mildern
      oder doch wenigstens in die
      richtigen Bahnen zu lenken.

      Zum aufrichten bis zum
      Größenwahn kann man
      ihn natürlich auch nehmen.

      Es ist wie in der Medizin:
      Die richtige Dosis
      vom richtigen Mittel
      zur betreffenden Stimmung
      zum richtigen Zeitpunkt
      die richtige Dauer
      als ohraler* Stimmungsaufheller.

      *Händel wir über das
      Ohr eingenommen.
      Ein Aufguss der Notenblätter
      als Tee lehne ich ab.

      Zur Trauer ggf doch eher Mozarts Requiem.
      Zur Dramatik Beethoven oder zum Trost wenn
      es gar nicht mehr geht seine
      Endgames zB op 135

      usw

    • An den Gast aus dem Norden
      Händel in Mailand ist sicher eine gute Idee.
      Grimmbart, ist auch in der Verkürzung
      eine schönes Bild.

      Das Wort ist schon schön.
      Das die Details dann anders sind glaube ich ihnen
      gerne.

      Ich nahm die Anregung auf und sie sehen
      ja was daraus geworden ist.

      Obejktebe beschreibt sich und die Welt aus ihrer Sicht.

      Die Welt als Wille und Vorstellung jedes einzelnen wenn man so will.
      Ein Gesamtbild bekommt man vermutlich dann wenn man sich
      möglichst viele Sichtweisen betrachtet.

      Als Basis dient die Anregung von Don Alphonso der
      keinen Ausschlisst wenn man sich angemessen verhält.
      Mich hat er nur 1 mal editiert.

      Das ist das schöne hier.

      Ich komme ursprünglich aus der mittleren Unterschicht*
      und betrachte mir hier was es sonst noch so gibt.
      Da finden sich Gemeinsamkeiten und trennendes
      in vielfältiger Weise.

      Ich bin mit ObekteBe schon heftig aneinandergeraten.
      ggf raufen sich hier auch Außenseiter zusammen
      die dann wieder eine Gruppe bilden usw.

      * Zur Zeit glaube ich mich in der oberen Unterschicht zu befinden.
      Wenn man folgende Aufteilung dem Prinzip nach zulässt.

      Die Mittelschicht ist die Schicht aus der
      der Staat via Steuern seine Mittel bezieht.

      Die Unterschicht zahl keine Steuern.
      Die untere Unterschicht benötigt Zuwendungen.
      Die mittlere Unterschicht kommt gerade so zurecht.
      Die obere Unterschicht kommt gut zurecht, bildet
      auch Reserven zahlt aber außer Mehrwertsteuer nix

      Die Oberschicht hat sich mit Hilfe von Stiftungen
      oder geschickten Unternehmensbeteiligungen der
      Steuerzahlung weitgehend entzogen :-)

  25. Jamaika?
    An Jamaika glaube ich noch nicht.
    Merkel dreht das Ding noch und macht mit Nahles SPD eine Koalition.
    Zerstört zwar beide Parteien endgültig, aber was solls, Hauptsache vier Jahre (oder evt. fünf) regieren.

    Na gut, meisstens liege ich mit meinen Prognosen daneben… ;)

    • @Thomas Meyer
      SPD und CDU hätten ohne CSU auch keine ausreichende Mehrheit. Dann müssten Grüne oder FDP mithelfen. Ob sie das tun würden? Die FDP könnte sich dann gleich beerdigen, die Grünen würden bei der LTW in Bayern die Quittung bekommen.

    • Jamaika ist IM Goerli
      Da kommt zusammen, was zusammen gehört.
      Darauf darf man einen trinken, oder zwei, oder drei….
      Nochmals:
      Wer wählen geht, ist selbst schuld.

  26. Even Achilles was only as strong as his heel
    CSU? Nimmt doch keiner mehr ernst. Selbst wenn die verstehen würden, so fehlt es da einfach an Macht. Da sind keine Eier mehr. Nach Strauß ist da nichts mehr nachgewachsen, außer Verwalter und Bücklinge.

    Und so etwas besteht nicht in der Politik auf Dauer.

    Das, was der Don an der CSU so beklagte, das war das Geheimnis ihres Erfolg: gnadenlose Machtpolitik.

    Whatever, wie beobachten gerade wichtigeres:

    Die Merkel Dämmerung

    Seit gestern ist Frau Merkel eine Kanzlerin, die keine Mehrheiten mehr beschaffen kann.

    Da wird es einsam.

    Merkel hat schon lange keine Freunde, sie hat nur Diener. So etwas funktioniert, solange man den Gefolgsleuten den Zugang zur Macht gewährleisten kann.

    Aber wenn man dann vielen sagen muss, dass da kein Platz mehr im Parlament und auch nicht am Regierungstisch und in den Verwaltungen, dann ist da ohne Macht keine Loyalität mehr.

    Dann geht es in der Regel sehr, sehr schnell.

    Konnte man bei Helmut Kohl beobachten.

    Merkel wird genauso tief stürzen, am Ende werden alle nachtreten, denn viel zu viele haben zu lange in gebückter Haltung unter ihr operieren müssen. Da sind unendliche Rechnungen.

    All das weiß Frau Merkel.

    Deshalb wird sie alles tun (ALLES!) um an der Macht, d.h. im Kanzleramt zu bleiben.

    Sie wird den Grünen und der FDP den roten Teppich ausrollen und alle CDU Positionen räumen. Sie wird alle Kernministerien abtreten und am Ende vor die Türe der SPD kriechen und betteln und toben und drohen und jammern und solange anrufen, bis da einer ja sagt.

    Merkel ist ein Terrier, wenn es um Macht geht. Sie ist da kein Pudel wie Seehofer.

    Aber diesmal wird es nicht mehr funktionieren. Ich sehe Bifurkation.

    Obwohl, ich bin da befangen, ich wollte sie schon vor 2 Jahren aus dem Amt haben.
    Warten wir ab.

  27. Merkel..
    Wenn man als Steuerzahler schon als Nazi beschimpft wird, wenn man fragt, was „das ganze“ denn kostet, und man das Frauenbild, mit dem viele der überwiegend männlichen Neuankömmlinge aufgewachsen sind, kritisch sieht-und man sicher gehen will, dass man eine Partei wählt, die gegen die grenzenlose Zuwanderung ( böse Zungen sprechen von Invasion) ist- dann musste man die AfD wählen- quasi aus Notwehr.
    Ich habe nicht den Eindruck, als hätte die CDU verstanden, was der Wähler ihnen sagen wollte. Ich muss es von keinem aus Berlin „besser erklärt“ bekommen-? Ich sehe nicht ein, mit meinem hart erarbeiteten Steuergelder die ganzen „Flüchtlinge“ ( da wird ja auch nicht unterschieden zwischen echten politisch Verfolgten, Glücksrittern, Wirtschaftsflüchtlingen, einfachen Kriminellen und Islamisten) lebenslänglich zu alimentieren!
    Irgendjemand muss Merkel mal sagen, dass ihre Zeit vorbei ist!
    Im übrigen bin ich für eine Amtszeitbegrenzung auf 2 Legislaturperioden..
    Die CSU, insbesondere Seehofer, muss endlich Worten Taten folgen lassen!
    Ich denke, der Wahlkampfabschluss auf dem Marienplatz hat ihn schon getroffen..
    Merkel muss weg- und dann besinnen auf die Positionen, die vor Merkel noch Konsens waren in der CDU/CSU, und noch nicht „nazi-rechts“, dann klappt es auch mit der Landtagswahl..

    • Kurz gesagt:
      die CDU muss zur Besinnung kommen. Oder sie geht den Weg aller Sozialdemokratischen Parteien Europas: In die Bedeutungslosigkeit.

      Im Moment sieht es danach aus.

  28. Trachten sind nun wirklich kein kulturelles Alleinstellungsmerkmal.
    Und ansonsten wird die CSU wohl auch weiter auf die AfD bauen, was sie zwar bestreiten würde, de facto aber tut.

    Aber auch ohne Fluchtbewegungen aus Italien usw. nimmt die Zuwanderung ja nicht ab, im Rahmen des Familiennachzugs werden ja noch 400.000 + x Menschen mehr Deutschland in Zukunft bevölkern.

    Das Thema ist noch lange nicht durch und die Integration ein fast aussichtsloses Unterfangen. Und das ist das weitaus schwerwiegendere Problem als die nackte Größe der Zahl. Angesichts der schon vor den Flüchtlingen überwiegend gescheiterten Integration von Menschen aus bestimmten Kulturkreisen und der schon vorher existierenden Parallelgesellschaften mit Rechts-, Staats- und Kulturverständnis ganz eigener Art muß davon ausgegangen werden, daß sich das weiter fortsetzen wird. Und irgendwie habe ich den Eindruck, daß auch das schöne Bayern davon auf Dauer nicht verschont bleiben wird. Daher ist der Erfolg der AfD in Bayern auch nicht wirklich überraschend. Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, daß das bei der kommenden Wahl in Bayern ebenso sein wird. Das sollte mich doch sehr wundern. Ein Gruß aus Bayern an Merkel, mehr war das wohl nicht.

    Die Schutzbehauptung, man habe mit fremden Kulturen zu wenig Kontakt gehabt und könne daher keine Flüchtlinge aufnehmen, die zieht in Bayern jedenfalls nicht. Da müssen die Vorzeigechristen und -patrioten sich schon etwas besseres einfallen lassen.

    • Auf kommunaler Ebene
      wird da schon an den Schrauben gedreht, seien Sie sich sicher.
      Wer nicht direkt profitiert hat, sieht Zuwanderung kritisch, Studienrätinnen mit Kurzhaarfrisur mal außen vor.

    • Realitäten anerkennen
      Also wenn es nach dem neuen Grünen Star Habeck geht, ist das ganze Flüchtlingsthema eine Chimäre. All der „Hass“ war schon da und suchte sich nur ein Ventil und da war die humanitär alternativlose Aufnahme von ein paar armen Seelen aus den Flüchtlingslagern Syriens der Auslöser, dem eigenen Minderwertigkeitsgefühl Ausdruck zu verleihen.

      Es muss immer schlimmer werden, bevor es besser wird.

    • @Otto Maier
      Erstens sind die bayerischen Trachten sehr wohl ein kulturelles Alleinstellungsmerkmal. Lederhosen z.B. werden deutschlandweit und wohl weltweit mit Bayern assoziiert.
      Lassen Sie doch ihren pathologischen Drang zum Negieren einer bayerischen oder deutschen Kultur einfach sein, dann müssen wir uns nicht immer drüber streiten.

      Zweitens brauchen wir Bayern keine Schutzbehauptung, um uns Unwillkommenes abzulehnen. Wir haben genügend Rückgrat, um unsere Interessen auch vor moralischer Drohkulisse vertreten zu können.

    • Kommunale Schrauben
      An denen wird auch hier im Norden gedreht. Als es neulich ums Geld ging, wurde der Sprachkurszuschuss für die VHS einstimmig! plattgemacht, das wenige Geld soll nicht an Leute gehen, die gar nicht hierbleiben sollen/wollen…Der Heimatverein bekam seinen Antrag durch, die Feuerwehe sowieso etc…Kommunal ist bekannt, dass man den Taler nur einmal ausgeben kann und auch, wer hier schon länger Steuern zahlt.

    • Lieber Pianist,
      wir, die Mehrheit der Bundesländer in Deutschland, haben auch unsere Trachten. Bitte setzen Sie Bayerns Lederhosen und Dirndl nicht mit Deutschland gleich, ein Herrmann reicht. Und so wie wir die deutschen Trachten, haben alle Menschen dieser Erde ihre Trachten. Trachten sind daher kein kulturelles Alleinstellungsmerkmal.

      Ansonsten, was wäre der Mensch ohne Streit? Gegen verbale Auseinandersetzungen ist wirklich nichts einzuwenden. Solange nur verbal und auf einer respektvollen und sachlichen Ebene verbal gestritten wird, ist alles gut.

    • Die unreflektierte Willkommenskultur ist wohl mehrheitlich beendet, Nahuatl, Bürger.
      Das war auch nicht anders zu erwarten, nachdem sich zeigte, daß da auch Menschen willkommen geheißen wurden, die das Willkommen nicht zu würdigen wußten.

      Wie immer haben einige auch sehr gut daran verdient, an der Willkommenskultur, verdienen immer noch gut daran. Allein, das wird auf Dauer nicht reichen.

    • @Otto Meier
      Ich habe ja nicht gesagt, dass es landestypische Tracht nur in Bayern gibt.
      Ich habe gesagt, dass Bayern eine landestypische Tracht entwickelt hat.
      So wie Bayern auch landestypische Küche hervorgebracht hat.

      Diese Mode und Kulinarik sind Beispiele spezifisch bayerischer und deutscher Kultur. (Oh Allah, ich hoffe eine gewisse Staatsministerin liest diese frevelhaften Zeilen nicht.)

    • Der soziale Unfriede, Victor, der existierte schon weit vor 2014, als alles begann.
      Die bis heute anhaltenden Folgen der Agenda 2010, der unwürdige Umgang mit Menschen in schwierigen Lebenssituationen, da mußte die überschwengliche Begrüßung der neuen Mitbürger und deren fürsorgliche Behandlung ja Folgen haben. Ganz besonders in den „neuen“ Bundesländern, in denen den Menschen ja immer noch Umstände als Rechtfertigung für eine Ungleichbehandlung vorgeworfen werden, die sie selbst überhaupt nicht zu vertreten haben.


    • Da ich nun doch fast alle Beiträge gelesen habe, noch ein Wort zu den Lederhosen. Denn die waren in meiner Kindheit deutschlandweit durchaus üblich, zumindest bei Kindern. Die konnten mehr ab als Stoffhosen und Jeans, die ja erst später kamen. Es gab sogar mal kurzzeitig einen Lederhosenkult bei den Männern. Lack und Leder war eben nicht immer und überwiegend nur rein weiblich.

  29. Oh Don
    Als denkenden Ösi (direkt hinterm Brenner) und Liebhaber der deutschen Sprache, erstmal ein großes Kompliment an den Don, denn solch geschliffene Sprache in dieser Präzision des Ausdrucks findet man in Österreich leider nimmermehr – in dem Medien jedenfalls. Und sogar mit Inhalt – unerhört! Zu diesem sei gesagt, dass sich auch auf der Insel der Seligen, trotz politisch korrektem Trommelfeuer der Einheitsmedien – kein Don auf weiter Flur – (so einer wäre schneller weg vom Fenster, als man Rechtspopulist sagen kann), ebenso wie in Bayern, die TÄGLICHE PERSÖNLICHE ERFAHRUNG mit den Migranten (Bereicherern) aus rückständigen Ländern, die, so sie sich integrieren, kein Problem darstellen und somit irrelevant sind, aber in großer Zahl integrationsunwillig, frauenverachtend, gewaltbereit, fordernd, messertragend und verwendend, laut, schmutzerzeugend, ehrenmordend, vollverschleiert, opfermimend – truly as a pain in the ass – auftretend, die FPÖ zum zweiten Platz bei den kommenden Wahlen pushen wird. Oh, welch Wehgeschrei über den Rechtsruck wird ertönen, ja im Vorfeld wird die AfD als „Schwesterpartei“ der FPÖ bereits als ultrarechts bezeichnet, die Gleichung Ösiland = Naziland postuliert, etc. etc. Ihr kennt das von euren ÖM gegen die AfD. Und der Don hat recht, erst die Parteien und die gleichgeschalteten Medien haben AfD und FPÖ großgemacht und das ganze Geheule nutzt genau gar nichts, denn gegen die TÄGLICHE ERFAHRUNG kann keine noch so starke Propaganda etwas ausrichten. Den Unterschied zu euch macht allerdings noch Jungspund Kurz aus, der als erster in Mitteleuropa gegen den Rechtsbruch der offenen Schengengrenzen mobilmachte und auch sonst die unerhörte Leistung vollbracht hat, die BündeÖVP auszuschalten und in seiner politischen Karriere noch in keinen einzigen Fettnapf zu steigen, (das soll ihm erst einer nachmachen) – der wird ordentlich abräumen! Und zweitens die totale Implosion der österreichischen Grünen. Ich bin sicher, dass in Kürze in Harvard darüber gelehrt wird, als Paradebeispiel, wie ein grüne Partei in Zeiten der allgemeinen Klimaerwärmungsbesorgnis alles, aber auch alles falschmacht, was man falschmachen kann und am Wahltag marginalisiert wird. Wir leben in interessanten Zeiten (chinesischer Fluch) und ich wünsche allen und vor allem dem Meister der messerscharfen Analyse, dem Don, einen zumindest unterhaltsamen Wahlabend in drei Wochen im Ösiland (den unerträglichen Wahlkampf bis dorthin möge er er sich aus psychohygienischen Gründen bitte sparen).

  30. Falsche Politik geht los mit Fehlinterpretation gleich nach der Wahl
    Ein Minderheitenkabinett ginge, weil Opposition von beiden Seiten da ist, so dass man für diverse Anliegen mit Stimmen rechnen kann.

    Verschleißen sich CSU und FDP mit grün, tun sie sich keinen Gefallen.

    Ansonsten kann man auf den Geistesblitz mancher Politiker hoffen – es gibt immer die Heide Simonis-Option. Das würde auch manche französischen Wünsche in einige Ferne schieben. Vielleicht ist das Männlein dort bis dahin Geschichte. Der fürchtet sich vor den Liberalen, damit ist klar, dass er nicht wirtschaftsliberal ist, sondern Kassenwart der Petite Nation. Wer sowas plant (Ausplünderung des Nachbarn), ist nicht grand.

  31. Meine Prognose : Dem Horstl Umgfalln seine CSU wird Merkels Mist
    ..
    .
    .
    mitmachen (fast schon Wagner, walle Welle und so ) , und dafür bei der Landtagswahl abgestraft werden.

    Horstl kann nur umfallen, irgendwie, trotz Kind und Kegel und 1,93 ,ist das kein Mann.

    Und innerhalb der CSU schafft den keiner ins Austraghäusl, bis 2018 .

    • das war ehrlich,
      und traurig zugleich.
      In Berlin kam mir der Horscht mal mit seinen Guards rechts und links entgegen – ist halt nur ein Fremdgänger.

  32. CSU Flucht nach vorne?
    Mal eine Frage aus Tirol an die Politikexperten in Bezug auf Bayern – ist folgendes Szenario denkbar, wenn der der Weg in diese Richtung geht?

    Um das Schiff zu wenden, sprich die bayerische Wählerschaft nach Seehofers Schaukelpolitik zu überzeugen, von der AFD zurückzukehren (bzw. in nicht noch größerer Schar abzufallen), braucht es von der CSU nicht nur ein kleines Signal, sondern „Blitz und Donner“.

    Wäre dies so etwas? Seehofer wird gestürzt. Söder übernimmt für die CSU die Aufgabe LTW 2018. Parallel dazu, was ja möglich ist, scheitert Jamaika (vielleicht aufgrund der CSU = „Blitz und Donner“). Neuwahlen. CSU tritt deutschlandweit an, mit Kanzlerkandidat Guttenberg.

    • Gemach!
      Sie können gar nicht so viele von der AfD „zurückholen“, wenn die in Wirklichkeit mit Zweitstimme bei der FDP hocken.

      Die FDP ist hier als Zwischengeschoss der Vernunftanmahnung anzusehen. Lieben tut sie auch kaum einer.

    • FDP ist Wuschdenken
      jener die an die früheren Zeiten
      lange vor Westerwelle denken.

      Anders kann ich die Jamaikaaussichtfreude
      des Mutterschiffes nicht deuten.

      Frau Göbel denkt vermutlich
      an die Tage* ihrer Jugend
      wenn sie sich heute
      über die FDP freut.

      *damit ist nicht ihr Zyklus gemeint.

    • Bitte nicht
      Bitte nicht der Söder.

  33. Zur Leikultur
    Sehr schön beschrieben. Die Leitkultur ist nicht
    die zwingend vorgeschriebene aber die am häufigsten
    in einer Region vorkommende, die man auch kennen
    sollte.

    vgl Leit.- Neben.- und Begleitkulturen
    in der Landwirtschaft.

    wie Wein an der Mosel, Spargel in Südhessen, Zuckerrüben
    in der Wetterau oder Hopfen in der Holledau(?).
    Das schließt Tomaten an der Mosel gar nicht aus.

    *Die Dame der SPD wollte wohl nur weg von diesem Begriff,
    vergriff sich aber sehr im Instrumentarium.
    Man muss nicht immer gleich alles niederreißen.

    *Ich bin manchmal zu gnädig.
    Was soll ich machen als ehem. KrPfl. i.d. Psych.
    Ich versuche die Leute zu verstehen,
    auch die Amokläufer/in. Ich gehe aber in Deckung
    und lasse ggf zurückschießen.

    • Özuguz
      „Die Dame der SPD wollte wohl nur weg von diesem Begriff,
      vergriff sich aber sehr im Instrumentarium.“

      Die Dame aus der SPD stammt aus einer islamistischen Familie (lesen Sie ruhig die Wikipediaeinträge) und redet dieser Bewegung bei jeder Gelegenheit das Wort. Da war kein Versehen.

    • An Gast: Aus einer islamistischen Familie zu stammen
      bedeutet nicht unbedingt das man selbst Islamist* ist.

      Das Wort „wohl“ drückt eine wohlwollende
      Mutmaßung aus. Ich muss den Leuten
      nicht immer schlimmstes unterstellen.

      *vgl auch Albert Speer Vater und Sohn.
      usw. Kinder können durch aus völlig
      abweichende Meinungen haben.

      Meine Mutter als Willy Anhängerin wählte sicherlich SPD.
      Mein Bruder wählt sicherlich die Grünen
      und ich heute beide nicht mehr.

  34. Glück
    Tja,

    da haben Sie ja noch einmal Glück gehabt. Das Ihnen der Graf oder der Herzog des Landesfürsten reinen Wein einschenkt (oder dies zumindest versucht). In NRW hat nichts mit nichts zu tun, und in Nordhessen soll ein Provinzfürst der einheimischen Bergbevölkerung mitgeteilt haben: Wem’s nicht paßt, kann ja auswandern.

    Und wenn der Freistaat (Ihren meine ich natürlich, nicht den Nachbarn) die nicht integrationsfähigen und -willigen über den Weißwurstäquator abschiebt, kann man sich ja vorstellen, wie es in den Ballungsräumen ausschaut. Hinzu kommen ja noch die ganzen EU-Bürger, die noch nicht so lange in der EU sind und in ihrer Heimat keinen Job in zuvor ausgelagerten prekären Beschäftigungsverhältnissen haben.

    Da finde ich die Ergebnisse insgesamt noch ganz erstaunlich. Die mediale Schlammschlacht (von beiden Seiten) scheint ganz gut gewirkt zu haben.

    Untertsützend kommt ja leider hinzu, daß ein nicht geringer Teil des alternativen Personals genau die gleichen Defizite bezüglich persönlicher und politischer Reife sowie Verantwortungsbewußtsein und Pflichtgefühl aufzuweisen hat, wie das schon länger agierende.

    So, genug geätzt.

    Vielen Dank an Sie für die klaren Worte von der Basis in Oberbayern und die Chuzpe, dies in dieser Form „zu Papier“ zu bringen.

    Ich habe mir Ihren Beitrag erst einmal durchgelesen, meine aber eine gewisse emotionale Anspannung verspürt zu haben, die in diesem Maße in letzter Zeit nicht so präsent war. Blutdruck okay? :-)

  35. Die Wahlbeteiligung war gefühlte 90%....
    hier in Sonnenberg, der gude Stubb in WI. Zur Mittagessenszeit, weil da nicht soviel los ist, zu Fuß gestartet. Nie sooft gegrüßt , gewunken.
    Schon seit Jahrzehnten nicht mehr gewählt. Aber schon immer FDP zugeneigt. Nicht nur aus taktischen Gründen, Koalition u.s.w.

    Der Erfolg der Afd schockt mich garnicht. War zu erwarten. Von Angela Merkel und leider auch der ihr ergebenen Presse groß geredet. Inflationärer Gebrauch der Begriffe Nazi, Rassisten (jetzt wollte iPad schon in Bassisten verbessern, tss).
    Schockiert hat mich die blasierte Reaktion der Bundeskanzlerin auf das Wahlergebnis – keiner kann gegen mich.
    Im Grunde kann sie sich nur noch schnell einigermaßen ehrenhaft zurückziehen, vdL als Nachfolgerin….und mal in sich gehen, woran es wohl gelegen hat.

    Ganz sicher an ehrlichen Beratern. Historikern, Orientalisten, die ihr erklärt hätten, dass die Integration muslimischer Immigranten enormes Wissen über deren Kultur voraussetzt.
    Dass Vergewaltigungen, Selbstmordattentate, Progrome keine bedauernswerten Einzelfälle sind, sondern eine ausdrückliche Kriegserklärung an unsere Kultur.

    Ich selbst habe in meinem persönlichen, sehr engen Umfeld einige wundervolle Muslime.

    • Geschätzte Frau Biniok!
      Noch nie war ich mit einem Ihrer gern gelesenen Beiträge überkreuz,
      mit diesem aber bin ichs. Wie ich sie liiiiebe, diese gutbürgerliche
      Erhabenheit und fürnehme Distanziertheit. Krallenausfahr.
      Unsere Geisha aus der Schweiz hat in ihrem mondänen Hedonismus
      mehr vom wirklichen Leben begriffen als offenbar Sie, Gnädigste.
      Die AFD ist nicht von diesem popanzischen Weib in Berlin großgeredet
      worden und ihren Seibelfreiern, sondern der blubbernde Sumpf
      uerträglicher Verhältnisse hat sie wie Methan ausgegast. Und diese
      Unverhältnisse hat die Popanzin mit der Klunkerkette um den fetten Hals,
      geschaffen.
      In meinem persönlichen Umfeld bewegen sich leider keine wundervollen
      Muslime, sondern höchstens misogyne und unangenehm knarzige.
      Dagegen stehen in meiner Bibliothek drei verschiedene Koranübersetzungen,
      die allesamt von Haß, Verachtung Andersgläubiger und Blutrunst triefen.

    • Titel eingeben
      Man perle einem wundervollen Muslim nur das Stichwort „Israel“ hin, dann wird man sich wundern – aber ist das wundervoll?

  36. Don, Abgehängte gibt es überall...
    … bestimmt auch am Tegernsee, hier mal ein abgehängter teardrop in GB

    http://i.dailymail.co.uk/i/pix/2014/10/08/1412761657615_wps_38_Pictured_A_1955_Teardrop_.jpg

    Teardrop history:
    https://www.theteardroptrailer.com/history

  37. Die Rache des Märchenkönigs
    Der letzte bayrische König hätte so seine Freude, nicht nur das heuer Bayern die preußischen Extravaganzen wie Open Borders, Gendermainstreaming und Energiewende finanzieren muss.

    Sehts her, meine Verschwendungssucht hat Bayern wenigsten Neuschwanstein und Herrenchiemsee hinterlassen, das hat sich längst amortisiert.
    Euer Wahnsinn wird sich aber nie refinanzieren. Und für den Abgang bleibt euch auch nur die Havel.

    Im Jahr 2017 des Herrn, nachdem auf Einladung der Reichskanzlerin Uckermarck die Völker des Morgenlandes bayrischen Boden passierten und nebst etwas Brandschatzung und Okkupation weiterzogen gen Norden, hat nun der einzig vor Gott legitime Nachfolger SKH, der CSU, vom Volke eine schallende Ohrfeige für zu viel Nachsicht mit den preußischen Verbündeten bekommen und droht ihm mit Entmündigung.
    Nun ist es am bayrischen Hofe, sich aus der Schlinge zu ziehen.

    150 Jahre später stehen wir wieder oder immer noch in Königgrätz.

    Das bayrische Volk, widerwilliger Teil des Deutschen Reiches, blickt mit verstohlenem Blick zu seinen alten Verbündeten nach Österreich-Ungarn und Böhmen.
    Auch der sächsische Teil des Reiches hat auf sehr eigene Art seinen Sinn nach Freistaatlichkeit demonstriert und würde wohl lieber alten Bündnissen beitreten, als weiter dem Reichsapfel in Berlin zu huldigen.

    Vielleicht hat es der Kohl als alter Bismarck-Kenner es ganz anders gemeint, als er sagte, Merkel zerstöre sein Europa. Er dachte nicht (nur) an die EU, er hatte das ganze 19. Jahrhundert im Gedächtnis.

    • wolfpunkt@web.de
      Man sollte es mit Fakten in diesen postfaktischen Wirren besonders genau nehmen: Der letzte bayerische König war Ludwig III., ein Vetter, der vorletzte hieß Otto und war des „Märchenkönigs“ Bruder.

    • Alte Verbündete?
      Wann waren die Bayern und die Österreicher eigentlich verbündet, seit Österreich als eigenständiges Herzogtum abgetrennt wurde (Trennungsschmerz nicht überwunden?) – außer 1866? Und dazu kann man bei Grillparzer wenig Schmeichelhaftes nachlesen… Wie war das 1322? 1363? Und sogar der bigotte Maximilian ging im großen Krieg gegen den Kaiser schließlich zu den Franzosen über. 1706? 1742? 1778/79? Da hätte sich Joseph II. ohne die preußische Hilfe Bayern geschnappt, so kriegte er nur das Innviertel und AH konnte zum Österreicher werden. Der alte Fritz war damals in Bayern sehr populär… Und dann die Sache mit Andreas Hofer und Co! Da schwärmen die Tiroler noch heute davon, wie sie da den gottlosen Bayern aufgelauert haben… 1870/71 Jubel auch in Bayern. „Welch ein Wunder durch Gottes Führung“ am Brandenburger Tor, da waren die bayrischen Bauern beruhigt, die Protestanten glaubten also auch an Gott, da war der Wilhelm als Kaiser ja ganz akzeptabel …Und hat nicht der tatsächlich letzte bayrische König zusammen mit seinem Wittelsbacher-Clan – Papa Luitpold voran – die Absetzung des Märchenkönigs betrieben weil man wegen dessen Geldverschwendung die Revolution fürchtete? Und würde der Kini (der mit der preußischen Mutter) nicht im Grab rotieren, wenn er die Tourimassen in Neuschwanstein sehen würde, das wollte er ja ausdrücklich nicht? Usw.usw. Ja, ja, ich weiß schon: Eher gibt morgen AM ihre Fehler zu als dass miefig-warme Geschichtsmythen den kalten Fakten weichen… Wenn man´s nötig hat… Aber ich musste das einfach mal loswerden.

    • Bis 972 waren das unsere Sklaven, danach ging es bergab mit denen. Klassisches postkolonialistisches Drama.

  38. Nannte man das früher nicht einmal Chuzpe?
    „…….Volkswagen-Vorstandschef Matthias Müller befürchtet negative Auswirkungen für Demokratie und Wirtschaft in Deutschland. „Das zweistellige Ergebnis für eine solche Protestpartei ist aus meiner Sicht schockierend. Es wird unser Land verändern und die demokratische Stabilität auf die Probe stellen“, erklärte er an diesem Montag in Wolfsburg.
    Deutschland sei in den vergangenen Jahrzehnten politisch und wirtschaftlich erfolgreich gewesen, weil es ein weltoffenes, tolerantes und international orientiertes Land sei…..“
    .
    Diesem Land fehlt mal ein richtiger Gong, fürchte ich.
    (DdH)

    • Antwort an VW-Vorstand Müller
      Wenn ein Autokonzern, der zur nationalen Schlüsselindustrie gehört seine Kunden weltweit betrügt und belügt, nicht entschädigt und nicht in der Lage ist, die Bürokraten in Brüssel auf ihre nicht realisierbaren Abgaswertforderungen hinzuweisen …dann ist das aus meiner Sicht schockierend.

      Wenn der Vorstand eines zu 45 Prozent im Eigentum eines Bundeslandes befindlichen Konzernes ein demokratisches erlangtes Wahlergebnis schockierend findet dann stellt das die demokratische Stabilität auf die Probe.

    • Diesem Land fehlt mal ein richtiger Gong
      Ach, Déjà, seien Sie nachsichtig.
      Die Herrschaften präsentieren sich nach dem Wahlergebnis noch etwas derahschiert, auf dem falschen Fuß erwischt und außerstande, Aussagen zu treffen, an die sie morgen erinnert werden möchten.

      Vielleicht sollte sich der Herr Müller mit dem Chef der SZ ins Benehmen setzen, der wiederum das – wenn auch schmerzliche – Zustandekommen einer Opposition begrüßt, habe doch genau eine solche – ebenfalls schmerzlich – gefehlt in den vergangen Jahren.

      Die Klage ist umso verblüffender, weil sie von der Seite eigentlich nie zu vernehmen war, aber – nun, wo’s die SPD trifft – strickt man mangels konkreter Hoffnungen flugs an neuen Heldenepen.

      Dass die demokratische Stabilität durch demokratische Wahlen und ihre Ergebnisse auf die Probe gestellt würde, ist eine originelle These, zumal aus dem Mund eines Vertreters jener Industrie, der etwas demokratischer Widerstand gegen den herrschenden Zeit(un)geist nicht schlecht angestanden hätte, beileibe nicht zum ersten Mal in der Geschichte.

    • Der VW-Müller, @DdH
      Jetzt quetsche (nicht zetsche) ich ihm doch mal ne Senftube ins sportive Jacket, wenn ich ihn das nächste Mal beim Feinkost Böhm in Schduagerd erwische! (ich wollt eigentlich anständig bleiben).

    • VW Chef Müller freut sich auf Gelb und Grün
      und verwechselt das mit Verkehrsampeln.

      Die Grünen wollen weg vom Verbrennungsmotor
      Und FDP Mitglied Baum arbeitet an Sammelklagen
      gegen VW.

      Anwaltskanzleien werden prächtig verdienen
      an den Sammelklagen. Bezahlt werden sie
      nach Streitwert auch wenn ihr Mandat den
      Prozess verliert.

      Ich bin dafür das Gerichte mehrere Verfahren
      zusammenlegen können aber nicht für Sammelklagen
      von Klägerseite die ggf zu Berufsklägern mutieren.

      vgl Umwelthilfe wo jemand mit querulatorischer
      Persönlichkeitsstörung demnächst die Kommunen
      in den Wahnsinn treibt wenn man im Umweltministerium*
      weiter seinem Realitätsverlust pflegt.

      Eine Stelle die wirklich neu zu besetzten ist.
      ggf etwas für die CSU. Den Grünen oder ähnlich denkenden
      darf man das nicht überlassen.

      Da würde der Weizen verschimmeln, weil
      der uralte Traktor der den Mähdrescher
      aus dem Schlamm ziehen könnte
      in der Scheune bleibt weil er
      zu viel Feinstaub produziert.

    • Expedition
      Am besten expedieren wir alle Mitglieder des VW-Vorstands in die USA, da werden sie angeklagt und eingelocht. Land of the free, home of the brave.

    • Die passen sich halt an und machen weiter wie immer.

  39. Sau san ...
    … muss man nicht umsonst heißen.

    Hier hat es sich gelohnt – wie auch bei Anus Amri.

    Glückwunsch zu den goldigen Gästen u-aller-l Fin.

    Sie wird den Wählerauftrag als weiter so interpretieren, schließlich ist sie mit großem Abstand erste…

  40. SPD und Özoguz Nachtrag
    Was mich an der Sache besonders wundert, ist die Instinktlosigkeit. Dieselbe Dame war ja auch an einem Thesenpapier beteiligt, in die fröhlich eine Grundgesetzänderung gefordert wurde, damit an prominenter Stelle die Einwanderergesellschaft genannt wird.

    Es ist das Eine, so etwas als Ausländerbeauftragte zu fordern. Etwas völlig anderes ist es als Partei, die Sprengkraft solcher Aussagen nicht zu erkennen. Zwar hat sie mit der nicht vorhandenen übergreifenden deutschen Kultur nicht unrecht, aber von einer Türkin möchte das niemand hören.

    Schon allein die Tatsache, dass es niemanden gegeben hat, der Özoguz gemäßigt hätte – und sei es nur aus taktischen Erwägungen – zeigt, dass die SPD in der Opposition gut aufgehoben ist.

    • Das ist so ähnlich wie die Sache, die Don vor Zeiten mal beschrieben hat.
      Nämlich, wenn Städter aufs Land ziehen. Und dort meinen, sie wüssten alles und alles besser und es müsse nach ihrem Gusto jetzt angeschafft werden. Die werden dann bald ausgegrenzt und kommen nie richtig rein, ins Dorf. Und sagen dann über die Dörfler, dass die halt Hinterwäldler seien – oder noch übleres.

      Ich glaube, alle, die noch nicht ganz so lange hier leben, sollten sehr vorsichtig damit umgehen und eben nicht die großen Reden schwingen und sich als Ansager, gar große Veränderer, aufführen.
      Weil das, was diese Gesellschaft, unsere Kultur, zusammenhält, ist zu einem großen Teil nicht offensichtlich – und wenn man nicht feinfühlig und achtsam vorgeht, landet man schneller im Fettnäpfchen, als man sich umschauen kann.
      Auch glaube ich, dass Frau Özuguz mehr in ihrer Kultur verankert ist, als ihr das bewusst sein kann.
      Die Stärke epigenitischer Prägungen ist nicht zu unterschätzen.

    • Özuguz & Co.
      Diese islamischen Wölfe (-innen) im Schafspelz sind gnadenlos gefährlich. In einem Beitrag hatte ich gelesen, dass die islamische Frau die wahre Radikale ist, die den Söhnen alles erlaubt und den Töchtern totale Demut auferlegt. Die Frauen im Islam, legen die Grundlage für das Böse.
      Liebe FemFaschistinnen, werdet doch hier endlich aktiv , anstatt weisse Männer zu jagen. Aber ihr Hetzer findet ja die Burka toll und Prügel vom Orientalen.Wenn der Weisse Normalo euch nicht den Stiefel leckt und unterwürfig ist, ist er Nazi ! Hessin, es gibt unbestritten viele integrierte Zuwanderer, doch die akzeptieren unsere Kultur, ja die gibt es, Regeln und Gesetze.
      Die sind Willkommen und die ganzen Verbrecher ohne Pass, aber mit Mobiltelefon ( Gutmensch, löse bitte den Widerspruch auf), gehören nicht zu Deutschland !!!

    • die feigheit der CDU basis im süden (der fisch stinkt vom kopfe her dort)
      werte Hessin, das ist doch nur die halbe Wahrheit und schon schlimm genug, dass in der SPD niemand gegen diese frau aufgestanden ist.

      haben sie gehört und gesehen, wie wichtig es der ulFuM gestern in der illustren runde am schluss noch war, diese Frau Özoguz auch noch ausdrücklich in schutz zu nehmen ?

      wo sind die „feigen“ männer in der CDU und wo ist der Schwarze Block aus Oberschwaben um hier ordnung zu schaffen ?

      auch in Biberach/Riß wäre die AfD mit 12,5 % fast die zweitstärkte kraft geworden, die CDU konnte nur von den verlusten der SPD profitieren, sonst sähe es düster aus. aber ein verlust von 13 bis 14 % ist schon happig und in Oberschwaben auch kein einzelfall.

      in der nähe, in Calw wurde die AfD im reichen süden zweite kraft und im lande von DdH wäre sie es beinahe geworden.

    • Es gibt einen Erklärungsansatz dazu
      den ich (nicht in epischer Breite, aber auch nicht ganz kurz) hier anbieten möchte.
      Warum Özoguz das sagt, das ist eindeutig: Sie will ihre islamistische Agenda durchbringen. Sie weigert sich übrigens a) das Existenzrecht Israels und b) gläubige Christen als gläubig anzuerkennen. Schön mit „plausible Deniability“ aber in der Sache klar. Die ist wie ihre Brüder zwar ohne Kopftuch aber knallhart.

      Warum die SPD diese unsägliche Erscheinung nicht einbremst, das bedarf etwas Archäologie in der Ideengeschichte der Sozen.
      1) Die SPD beruft sich (historisch) erst recht kurz nicht mehr voll auf Marx. Seit dem Godesberg Programm, wenn ich das recht erinnere.
      2) Die Mehrzahl der SPD Kader kommt schön aus den eigenen Reihen. Also Jusos, F.E.-Stiftung. Und was da die ideologische Grundlage ist, das ist Neo-Marxismus. Statt Arbeiter und Kapitalist heißen die Begriffe nun Unterdrückte und Unterdrücker. Unterdrückte gibt es beliebig viele. #Ironie an#Riesig z.B ist die Gruppe der Transgender-African-Asian-PoCs mit Tourette Syndrom. Dieses Millionenheer wird seit Erfindung der Geschichtsschreibung erfolgreich so immens unterdrückt, dass sie gar nicht in den Geschichtsbüchern vorkommen. Daher müssen auch dringend ca. 500 Lehrstühle für Intersectional-Swing-Racial-Identity-Studies eingerichtet werden, damit die Geschichte neu geschrieben werden kann. Neusprech und so #Ironie aus# Täter gibt es aber nur einen: Das Patriarchat und seine Vertreter. Intelligenz, Kompetenz, Charme, Tatkraft sind den Neo-Marxisten Kennzeichen von Unterdrückung. Und so suchen diese zu produktiver Arbeit unfähigen Berufsopfer, immer mehr Opfer, denen sie einreden können, dass sie auch wirklich Opfer sind. Im Gegensatz zum Steuern zahlenden Familien.
      3) Alles was die SPD betreibt (Rentenverschleppung, Immigration von nicht Integrationsfähigen, Schädigung der Automobil-Industrie, Förderung der Antifa mit öffentlichen Mitteln (hier vom Don per klarem Indiz dokumentiert) usw. usf. läuft auf ein Ziel hinaus: Zerstörung des Feindes. Zerstörung des bürgerlichen Gesellschaft. Öffentlich mit dem erklärten Ziel, eine bessere Gesellschaft zu bauen. Aber seit Stalin, Mao, Chavez und Pol-Pot wissen wir alle, was diese bessere Gesellschaft bedeutet. Um die Zerstörung der bürgerlichen Gesellschaft geht es der SPD und um eigene Macht.

      Jetzt ham’ses halt ein wenig überzogen. Aber sie werden weiter daran arbeiten.

    • @Trojaner: Sie haben Recht...
      Anlässlich einer unschönen Situation im Dorfladen (ein noch nicht so lange….na, Sie wissen schon, forderte (!) die Wochenendration Zigaretten auf Kredit) fiel von einem Ortsansässigen die Bemerkung:
      „Die zwingen uns zu einem Verhalten, das wir nicht wollen und das wir bisher nie gebraucht haben“.

      Klar kann man „anschreiben“ lassen…aber eben nur, wenn man sich kennt.
      Ich verstehe den ortsüblichen Dialekt, spreche ihn aber nicht sehr gut.
      Trotzdem kam es bisher zu keinen ernsthaften Problemen, weil man sich respektiert und ich zudem nicht müde werde, auf die Vorteile des Landlebens hinzuweisen….

    • @Schumi...Burka fände ich...
      …in einigen Fällen auch toll (ohne zu hetzen).

      Unförmige Figuren in Leggins, diese geschmacklosen Outfits aller Art.

      Ehrlich: so viele Menschen sind so extrem schlecht angezogen, da wär mir eine Burka recht.

    • Stammt aus islamistischer Familie....
      Dieser Satz eines Vorredners grenzt an Irreführung.
      In jenem Kulturkreis stammt niemand aus einer Familie und wird keiner
      zu etwas eigenem, seltene Ausnahmen sind allerdings möglich.
      Man gehört zu einer Familie, lebenslang und unverbrüchlich;
      Auf Gedeih und Verderb.
      Eine Flucht aus dem Clan zieht nicht selten die Todesstrafe nach sich.

    • Die SPD kann ihre Fehler korrigieren
      Viele Minister werden künftig keine mehr sein.
      Deshalb muss man ja nicht den Grünen
      dieses Feld überlassen. Mit denen wird es
      nicht besser. Die Sorge der FDP gilt dem
      individuellen Steuersatz und der Staatsverschuldung.
      Mit Recht.

      Auf anderes werden sie leicht verzichten können.
      Ihnen wäre vermutlich wichtig das die Zuwanderung
      nicht über Steuererhöhungen finanziert wird.
      Wen sich die Unterschicht mit den Zuwanderern balgt
      kann das der FDP egal sein. Beide sind nicht ihr
      Stimmvieh.

    • Die SPD-Basis merkt das schon...
      Der Beifall an der Stelle von Martin Schulz Rede auf der letzten Station der Wahlkampftour, als er Frau Ösoguz gegen Gauland in Schutz nahm, war auffallend spärlich.

    • Frage- und Störfall Özoguz ...
      Die Dame liegt falsch, aus welchen Motiven wie auch immer, politischer Kalkül ? ein Augenzwinker Richtung islamischer Sekten ? … Es gibt sehr wohl eine Leitkultur in D, welche sich logischerweise aus der Menge aller gemeinsamen Einverständnispunkte der Menschen in diesem Land ergibt, trotz regional verschieden ausgeprägten Lebensarten. Aber es ist genauso falsch, den Kreis der Kritiker einer Angelegenheit nach nationalitätsbezogenen Zugehörigkeitskeiterien zu begrenzen. Mir wäre es völlig egal ob sogar ein Extraterresterialer Kritik an D oder der TR ausüben würde, solange die Kritik sachlich ist und Sinn macht …

  41. Unmut - einer Zu.greisten (oder so)
    vielen Dank erst einmal für die gute Darstellung der Situation in Ober – und Niederbayern!

    Das Erschreckende an der Situation ist, dass in den meisten Verlautbarungen der Politiker kein Schuldeingeständnis für das Erstarken der AFD zu finden ist. Sie beschimpfen die Wähler! Soviel zum Demokratieverständnis. ( das gleiche gilt für unsere SZ- gebildeten Bürger)
    Meiner Meinung nach muss die CSU die Union verlassen, will sie sich in der Yamaika- Runde nicht verheizen lassen.

    Normalerweise mache ich mir keine Gedanken um die CSU, da sie nicht meine politische Heimat ist. Ein Erstarken der AFD, ist jedoch aus dem konservativen Teil und weiterer verstörter Mitbürgen, fast vorprogrammiert.

    Die Grünen möchte ich aus den bekannten Gründen nicht in der Regierung sehen: Minderheitenregierung (Union FDP) und nach zwei Jahren Wiederwahl: das sehe ich auf uns zukommen, will sich die FDP nicht in der gleichen Rolle wie die CSU sehen!

    Soll sich in diesem Zusammenhang mal jeder fragen, warum bestimmte Personen der Grünen zum Ende des Wahlkampfes fast nicht mehr in den Medien aufkreuzten? Nur dritte Garde, von Özdemir abgesehen.
    Palmer und Kretschmann durften Demokratie spielen, wurden jedoch immer wieder zurückgepfiffen.
    Liebe Grüße an Don und das Forum. Es zu lesen, hilft gegen Depressionen!

  42. Heimat – mehr als ein Wort
    15 Prozent in Ingolstadt … da werden ein paar Bekannte und Verwandte unter den Wählern sein, auch wenn die wenigsten dazu offen stehen mögen. Dieses Klima der Klammheimlichkeit und des Misstrauens ist überall spürbar und zeitigt äußerst unerfreuliche Wirkungen im Bekanntenkreis, unter Nachbarn und Freunden.

    Apropos Heimat: da fand vor gut einer Woche der Textilmarkt in Benediktbeuern und am vergangenen Wochenende der Michaelimarkt in Murnau statt. Bayerische Lebensart, bayerisches Lebensgefühl, von wegen keine identifizierbare Kultur …
    Außerhalb Bayerns vielleicht unbekannt, aber wettertaugliche Funktionskleidung besteht im Wesentlichen aus Wolle, Leder und Leinen und trägt sich weit angenehmer als der Kunststoff-Sondermüll mit den bunten Logos.

    Zufällige Begegnungen und beiläufig aufgeschnappte Gesprächsfetzen ließen einen höheren AfD-Wähleranteil erwarten. Vielen Menschen geht buchstäblich das Messer auf in der Tasche, wenn die Einzelfälle zur Sprache kommen.
    Aber die Bayern reagieren offenbar weit besonnener, als ihr gelegentlich cholerisches Temperament vermuten lässt. Was den Umgang mit übergriffigen Gästen angeht z. B., darf man wahlweise von einem Wunder oder von einer bewundernswerten Selbstdisziplin reden.

    Die Seentour gestern mit dem Rad (Ammer-, Staffel-, Rieg- und Würmsee) wurde nicht unerwartet feucht und in Murnau schließlich richtig nass. Die Wahlplakate hingen zum größten Teil als Papiermatsch von den Wänden und Masten. AfD-Plakate waren kaum zu sehen, dafür reichlich viele von der NPD. Ödön von Horváth und Oskar Panizza hätten sich (nicht) gewundert.

    Erfreuliche Begegnung dafür auf dem Michaelimarkt und ein Tipp für den Blogherrn: velo-gap.de hatte da einen der Stand mit schönen Rädern aus vergangenen Epochen, Eroica-Devotionalien und vielen Ersatzteilen. Zum Glück hatte ich kein Geld dabei …

    Aber zurück zu Thema …
    Was das Rückgrat der CSU anbelangt, erinnere ich mich an eine launige Bemerkung, die Sie in einem der jüngeren Beiträge unter einen Kommentar zur CDU setzten. Hatte irgendwas mit Gummibärchen zu tun.

    Vedremo …

    • Da stach jemand besonders hervor,
      der einen Unterstützerclub für Merkel ins Leben rief: Theo Waigel.

    • „... der einen Unterstützerclub für Merkel ins Leben rief: Theo Waigel"
      Irgendwie rührend, nicht wahr?

      Diese Altherrenloyalität den Damen/Der Dame gegenüber.
      In dieser bedingungslosen Form etwas aus der Zeit gefallen, aber honorig und respektabel.

      Ob die Adressatin die Gefolgschaft verdient, steht nicht zur Debatte.
      Man leistet sie galant und ritterlich, Dienst und Pflicht, da zuckt keine Augenbraue und sei sie noch so buschig.

  43. Passt schon
    Die Optionen von Frau Merkel sind drastisch reduziert. Jamaica wird schon in der Verhandlungsphase, spätestens nach kurzer Regierungszeit scheitern. Dann wird Frau Merkel Angebote erhalten, die sie nicht ablehnen kann, und Neuwahlen ansetzen, bei denen sie nicht mehr kandidiert.
    Eine neu ausgerichtete CDU/CSU wird mehr Stimmen erhalten,
    es könnte für schwarz – gelb reichen, vielleicht auch eines Tages schwarz – gelb – blau (Petry-Fraktion?).

    Die Entwicklung darf jetzt langsam zur Reife hintreiben. Ich sehe es mit Vergnügen.

    Popcorn!

    • Passt immer...
      So wird es vermutlich kommen.

      Die Karre ist verfahren und keine Lösung in Sicht.
      Wie weiland beim großen Gerhard. Der bekam auch ein Angebot, das er nicht mehr ablehnen konnte/wollte. Und dann wurde getrickst und gelogen, um Neuwahlen zu erreichen. Die Wahl gewann dann Merkel.
      Der Drang zur Kohle ist immer unwiderstehlich.

      Kölsch!

    • Neuwahl und CDU
      Ich bezweifele, dass die CDU bei einer Neuwahl gewönne. Merkel hat bei bestimmten Wählern (zB Frauen über 60) ziemlich sicher noch einen Zugeffekt. Und eine Neuausrichtung glaubt keiner, wenn die CDU sich nicht vorher in der Opposition runderneuert hat. Welcher Bundestagsabgeordnete außer Bosbach hat denn bei dem Unsinn der letzten Jahre nicht mitgemacht?

  44. Vielen Dank
    für diese Offenbarung! Bitte weitermachen!

  45. Situation in Schweinfurt / Feuerwehreinsätze
    Hier in SW-Stadt hat die AfD wahrscheinlich auch wg der Erstaufnahmeeinrichtung 15,5% geschafft.

    http://wahlen.schweinfurt.de/662000_000057/2506620000000.html?Landkreis=2506620000000.html&grp=

    Das deckt sich also ziemlich mit den Beobachtungen im Artikel.

    Dass in der Erstaufnahmeeinrichtung „immer was los“ ist, geht hier auch ziemlich vielen Leute auf den Senkel.
    Seit Anfang Juli musste z.B. die Feuerwehr nach offiziellen Zahlen 56 Mal wg „eingeschlagenen Handdruckmelder“ oder „angebrannten Essen/Müll“ zum Kasernenweg ausrücken – oft mehrmals am gleichen Tag.
    siehe http://www.fw-sw.de/index.php/aktuelles/einsaetze/einsatzarchiv.html

    Die Kosten und Risiken, die dadurch entstehen, wären eigentlich auch einen Artikel wert.

  46. Ex Zeitleser
    Ein sehr „plastisch“ und treffend dargestellte Situationsanalyse!

    Meine älteste Tochter (19J), die letzten Samstag mit zwei Freundinnen in der nächst größeren Stadt (100.000EW) an der Grenze BW/BAy :-) unterwegs war, wurde mit ihren Freundinnen massiv belästig und angepöbelt, bis sie dann endlich im Bus nach Hause saßen. Dann auf der Heimfahrt im Bus saßen sie noch ziemlich aufgeregt nah bei der Busfahrerin. Diese berichtete ihnen resigniert von regelmäßigen Pöbeleien und Stänkereien im Bus und wird deshalb wohl ihren Job aufgeben.

    In den letzten Monaten hatte ich meine Tochter bereits oft per Elterntaxi abgeholt, um längere Zwischenhalte an Bahnhöfen zu vermeiden. Geht halt nicht immer. Außerdem dachte ich zusammen mit 2 Freundinnen und bis 12.00 Uhr sei die „Gefahr“ noch eher niedrig.

    Solange unsere Regierung die Einwanderung und Sicherheitslage dermaßen nicht im Griff hat, werde ich keine Partei wählen, die
    noch von offenen Grenzen und (unkontrollierter) und unlimitierter Migration schwafelt.

    • mein Mitgefühl
      Tut mir leid. Man kann die nicht mehr nachts herumlaufen lassen. Ich habe übrigens davon immer abgeraten.

      Wir hatten vor zwanzig Jahren ein Au Pair-Mädchen, die immer nachts mit dem Bus nach Hause kam. Dann musste sie noch fünf Minuten durch verlassene Straßen laufen. Einmal folgte ihr ein ausländischer Taxifahrer. Als er aus dem Auto sprang, hatte sie schon das Schloss auf und wie wild geklingelt. Sie schlief von da an bei einer Freundin in der Stadt, wenn sie ausging.

      Es war nicht so häufig, aber immer gefährlich. Nachts ist es für Mädchen, manchmal auch Jungs, gefährlich. Man muss das einfach mal zur Kenntnis nehmen und davon abraten.

      Die Verstärkung dieser Gefahren in den letzten zwei Jahren ist auch insofern absurd, als von Rentenzahlern gefaselt wurde, aber in Wirklichkeit zukünftige Rentenzahlerinnen schwer traumatisiert oder gar ermordet (ML) werden. Ob die Traumatisierten noch nahtlos in einen Beruf gehen können, muss dahingestellt bleiben.

    • Ihre Tochter ...
      … ist ja noch jung genug um entweder umzulernen (am schnellsten durch Praktikum zwischen Casablanca und Karatschi) oder auszuwandern wo der Islamisierungsdruck geringer ist…

  47. Die Resi
    Sehr geehrter Don, könnten Sie noch einmal den Text mit der helfenden Resi verlinken, der komplettierte sehr eindrücklich! Besten Dank und Gruß!

  48. Vielen Dank für den Blick aufs (eigene) Land
    Diese Stärke einer stark geschwächten CSU ist mir gar nicht aufgefallen. Habe bislang keinen Gedanken daran verschwendet. Das ist eine enorme Macht in den Händen eines nassen Hundes.

    Oh, der hat nur Beine? Schade, aber er wird schwänzeln und wieder antändeln und den Söder vermeiden und so wird diese gewaltige Chance auf eine ehrliche Politik wieder mal vergeigt. Und danach geht er halt in Rente. Die ist ja sicher – also die Pension.

    Es ist traurig, wie sich die CSU wohl verhalten wird. Aber so schlimm das scheint, so hell wird die Sonne aufgehen, wenn sie sich anders verhält.

    Jedenfalls ist es schon wichtig, wo man noch was verlieren kann. Das kann man besser sehen. Wo es nichts mehr gibt zum Verteilen, da ist ja auch alles egal außer der Illusion, gut zu sein.

    Erstaunlich, wie scharf der Absturz der CSU in Audi-Auto-Ingolstadt war. Da gab es einen Austausch +15% AfD und -15% CSU.

    Energie, Diesel, Deutsch, Bayern, alles schlecht machen, das hat denen nicht gefallen.

  49. Alle über ...
    Gestern. Ein FB-Freund postet: 50% meiner Follower wählen AfD! Hab dann blauäugig gefragt, woher er das wüsste. In meinem Fall würde es ja sogar stimmen. Antwort: Meine Freunde wählen die AfD nicht. Ich: Ah, na dann …

    Fünf Minuten später war ich „entfreundet“ …

    Wir leben also in 2017 in einem Land, in dem Menschen, die es wagen die „falsche“ Partei zu wählen, ausgeschlossen werden. Ohne mit der Wimper zu zucken. Das ist für mich halt so beunruhigend, weil es gegen meine Grundwerte geht. Die Meinungsfreiheit ist mir fast schon heilig! Meine bucklige Familie hat mir immerhin eines vermittelt: Ein Demokratieverständnis, das auch nicht beliebig verhandelbar ist.

    Wo ist das nur hin? Warum fehlt es heute so vielen Leuten, die objektiv eine bessere (Schul-)Bildung genossen haben, als ich mit meiner peinlichen Mittleren Reife & dem Notendurchschnitt 3,5? Ich fürchte leider, dass Grundwerte schon im Kindesalter gesetzt werden. Ich fürchte, sie lassen sich später auch nicht „nachholen“. Wo sind diese Menschen also aufgewachsen?

    Ich hab schon als Kind nicht verstanden, warum man nicht sagen soll, was man gewählt hat. Gott, war ich naiv! Klar, damals gab es den Radikalenerlass und ohne stimmiges Parteibuch wurde die Karriere (z. B. in den Medien) auch erschwert. Aber ich kann mich nicht entsinnen, dass Wähler geächtet wurden, weil sie ihr Kreuz bei Positionen setzten, die von der damaligen CDU und FDP vertreten wurden.

    Momentan schnappen alle irgendwie über …

    • Das sind keine Freunde !!!
      Ich hab auch Freunde , die sind Linke und Sozis, doch das sparen wir meist aus. Bei gestiegenem Alkoholpegel, kommt es dann manchmal auf, ist aber sinnlos. Mein bester Freund , wir waren beide mal Links, kann mit Blau nichts anfangen und ich akzeptiere es. Andere Linke geben mir recht, wenn ich aus dem Stalingrader Kessel berichte, doch wären nicht alle so. Es sind aber zuuuuu viiiiele ,die sich nicht an Regeln und Gesetze halten. Deswegen will Nordafrika die nicht zurück, die sind foh, dass die Gangster weg sind.
      Und liebe Gutmenschen, wir sind alle Kuffar, Ungläubige und müssen getötet werden.
      Gutmenschen, lest endlich den Koran und hetzt nicht gegen eure Verteidiger !!

    • Besorgte Bürger
      „Momentan schnappen alle irgendwie über …“

      Und ich glaube, es wird noch derber kommen. Nach langem Zögern habe ich auch die Unausprechlichen gewählt und werde meine Wahlentscheidung für mich behalten. Man hat eh schon genügend Stress, Schweigen kann manchmal Gold sein. Aufgehetzte Gemüter kann man eh nicht mit sachlichen Argumenten kommen – die „Demo“ besorgter (haha) Bürger gestern vor dem Wahlpartylokal der AfD in Berlin ist schon mal ein Fingerzeig gewesen.
      Bleiben Sie stark. :-)

    • Als Sachse sind Sie sippenverdächtig!

    • Wenn schon nicht den Koran, dann wenigstens das:
      https://de.europenews.dk/PDF/-Bill-Warner-Scharia-fuer-Nicht-Muslime-Kapitel-1-Einfuehrung-77345.html

      Auf 39 Seiten komprimiert auf was es für Kuffar ankommt. Wirklich grundlegend, auch um Chebli mit ihren 12 wählenden Geschwistern von oben samt den Nichten und Neffen und auch dem Özuguz Clan zu begegnen.
      Das Ding hat es in sich!

    • Wer solche Freunde hat...
      Ich habe einen guten Freund. Studiert, gebildet, Freiberufler, Grünwähler. Im Januar 2016 trafen wir beide uns mit ein paar Frauen, auch alle gebildet, allesamt erfolgreich selbständig und emanzipiert im bestmöglichen Sinn.
      Es war ein halb geschäftliches, halb privates Treffen. Natürlich kam die Sprache auf die berüchtigte Silversternacht. Die Frauen waren entsetzt, die Diskussion schwenkte dann zu Kultur, Leitkultur und Islam. Mein Freund redete sich ziemlich in Rage, verteidigte den Islam und vor allem Verschleierung als gut für die Frauen, und warf mit Begriffen wie Islamophobie und Rassismus um sich. Besonders eine in der Runde ging er scharf an.
      Die Beschuldigte meinte am Ende, so lasse sie sich nicht betiteln, und damit sei dann alles gesagt. Der Freund fing an, sich zu winden und „entschuldigte“ sich. Im Englischen nennt man das eine non-apology apology (es tut mir leid, daß du so denkst). Die Wogen waren etwas geglättet, aber die Vorwürfe hängen seitdem in der Luft, und das Verhältnis zwischen den Mädels und meinem Freund ist etwas abgekühlt.

      Das pikante daran: der Freund findet es völlig ok, Leute mit mißliebiger Einstellung bloßzustellen, und die sollen dann ruhig auch ihren Job verlieren. Er selbst arbeitet weiterhin frei für die Frau, die er als Rassistin beschimpft hat, ihr Geld ist ihm also nicht zu schmutzig. Und als wir damals gemeinsam zur U-Bahn gingen und ich ihn auf seine „Entschuldigung“ ansprach, meinte er, er könne ja nichts dafür wenn sie so eine Rassistin sei.

      Ich wette ähnliche Vorfälle gibt es zuhauf. Immerhin ist es gut, wenn jemand sich so offenbart, dann kann man das Verhältnis zu der Person überdenken. Ich habe die Freundschaft nicht aufgekündigt, obwohl ich spontan Lust dazu gehabt hätte, aber sie hat einen gehörigen Knacks erlitten.


    • „Als Sachse sind Sie sippenverdächtig!“

      Anfang des Jahres war ich im Steglitzer Schlossparktheater, Minna von Barnhelm. Höchst ging es her im Publiko, zumal als die Regie die Kammerjungfer (!;-)) Franziska kräftig sächseln ließ, bis der Saal merklich aufhorchte und losschnaufte bei Franziskas „Nun? warum nicht? Es ist doch wohl hierzulande keine Sünde, aus Sachsen zu sein?“. (Die Stelle ist ja im Original von 17hundertund)
      Plötzlich herrschte trotzige, verschwörerische, subversive Momentstimmung im Saal.

      Da sieht man mal: Keine Not, liebe Regisseure, die Stücke zu „aktualisieren“. Einfach die Zeit abwarten.

  50. Einfach klasse
    Ihr Text lieber Don Alphonso!

  51. Faktischer Regierungsbildungsauftrag: Schwarz-blau-gelb
    Gegenseitige Zugeständnisse einer Koalition aus CDU, CSU, FDP und Grünen werden wenigstens einer beteiligten Partei auf Bundesebene den Kopf kosten. Wenn dies die CSU ist, dann sogar demnächst auf Landesebene.

    Anders gesagt, ist jetzt schon absehbar, das irgendwer aus dieser Reihe strategisch über den Tisch gezogen werden muss und mal wieder von CDU geführten Regierung zermalmt wird. Wer auch immer das sein mag, wird, wenn er es bemerkt hat, diese Koalition sprengen.

    Dasselbe gilt für eine Koalition aus CDU und SPD.

    Das Beste dabei ist, für diese Dilemmata ist einzig und allein die Position der AfD verantwortlich und die fehlerhafte Strategie ihr bzw. der sich in ihr ausdrückenden Realität gegenüber, da man in den vergangenen 2 Jahren nichts unternommen hat, um ihr praktisch den Wind aus den Segeln zu nehmen (man hat die Nazikeule geschwungen, statt der selbstverursachten Probleme beizukommen) und stattdessen alles unternommen hat, die AfD schlecht zu machen bzw. auch als nicht koalitionsfähig dastehen zu lassen. Denn pragmatisch betrachtet liegen die Wahlprogramme der CDU/CSU, FDP und AfD trotz aller konkreter Differenzen auf einer gemeinsamen konservativen und marktwirtschaftlichen Basis (eine analoge nur entgegengesetze Basis vereint r2g)*. Dafür hat man also den Auftrag von der Mehrheit der Wähler erhalten. Man kann diesen aber aufgrund der grandios gescheiterten Strategie gegenüber den Anliegen der AfD und der Partei nicht wahrnehmen und versucht stattdessen die Quadratur des Kreises mit den Grünen.

    Muhahahahahahahahahaha.
    Demokratie funktioniert!

    Wenn man jetzt seitens der AfD noch darauf kommt, beständig öffentlichkeitswirksam darauf aufmerksam zu machen, dass irgendeiner aus dieser Reihe sich beständig über den Tisch ziehen lässt und daher unglaubwürdig sei (auch den Grünen), dann werden wir deutlich vor 2021 wieder an die Urnen gebeten.

    Aber wie meinte Frau Merkel gestern so treffend: „Sie könne keine Fehler im Umgang mit der AfD entdecken.“
    Daraus folgt: Modus operandi unter den Alt-Parteien ist weiterhin absolute Realitätsverweigerung. Tja, wer sich die Realität bzw. Fakten ignoriert, der macht halt Fehler und scheitert. Ich freue mich auf das Scheitern der neuen dt. Regierung, wie ich das der alten dt. Regierung seit Jahren herbei gesehnt habe und wie es sich Gestern realisiert hat.

    *Gut, dazu kommt noch, dass ich als AfD-Wähler denke, dass CDU und FDP weder irgendwas an ihren Programmen liegt noch, dass man sich der eigenen ursprünglichen Fundamente bewusst ist bzw. diese nicht bereit ist, für ein bisschen Regierungszeit aufzugeben.

    PS: In diesem Kontext kann die AfD praktisch nicht viel falsch machen. Jetzt schnell die Scherben des Petry-Lagers wegfegen sowie weiterhin absolut untragbare Leute rausschmeißen und sie ist ideal positioniert in diesem selbstverschuldeten politischen Chaos.

    • Das Scheitern
      einer Organisation nimmt seinen Lauf, wenn die Führung beginnt, die eigenen Lügen zu glauben.

      Ich glaube bei Staaten ist das auch der Fall. Jedenfalls hat die DDR nicht einmal die nur geringfügige Wahrheitsbeugung Mielkes überlebt: „Ich liebe Euch doch alle!“

    • Das Lachen über Venezuela ist mir jedenfalls vergangen.

    • Tja, Venezuela
      da gibt es tatsächlich nix mehr zu lachen. Wirklich tragisch. Habe vor 10Jahren eine extrem nette, distinguierte Venezuelanische Familie auf einer Hochzeit kennengelernt. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es denen jetzt geht.

    • Venezuela ...
      … könnte ein gutes Stichwort sein um in sich zu gehen.

      Es ist keineswegs garantiert dass Deutschland nicht dem schlechten Beispiel Venezuelas (oder Argentiniens seit 1900) folgen wird.

    • 1,5 Mio rechtsradikale Nazis haben nicht mehr CDU gewählt
      weil Merkel hat alles richtig gemacht hat.
      Ist das eigentlich noch Chuzpe oder blinde Verweigerung, keine Fehler gemacht zu haben?

    • Merkel und Fehler
      > Aber wie meinte Frau Merkel gestern so treffend: „Sie könne keine Fehler
      > im Umgang mit der AfD entdecken.“

      Hat Frau Merkel schon jemals einen Fehler in ihrem Verhalten entdeckt?

  52. Migranten
    Um aus „Der mit dem Wolf tanzt“ zu zitieren: Es werden soviele kommen wie Sterne am Himmel sind.

    Die BRD ist Vergangenheit. Das GG ist Vergangenheit. Menschenrechte sind Vergangenheit. Gleichberechtigung ist Vergangenheit. Die Menschenwürde ist Vergangenheit.

    Und zwar Unabhängig davon welche der beiden Alternativen mit der Masseneinwanderung umzugehen wir wählen werden.

    1) Wir lassen uns überrollen und versuchen das bestmöglich zu managen. Die Methode Merkel. Die weibliche Methode.

    2) Wir wehren uns dagegen. Zwangsläufig mit Gewalt, da es anders nicht geht. Die männliche Methode.

    Ich tippe auf 2)

    • Es gab ein winziges Zeitfenster für eine deutsche Atomwaffe
      Trumps „pay your bills“-Forderungen an die NATO und Deutschland direkt nach seiner Wahl.

      Versäumt.

    • Wir wehren uns dagegen
      Diese Methode wird vereinzelt im privaten Bereich (Du gegen das gerade vorgefahrene Requisitionskommando) noch vorkommen. Für D oder EU ist das nicht mehr möglich.

      „Es werden soviele kommen wie Sterne am Himmel sind.“ Danke für das Zitat!

    • 2) kommt noch
      Die Gegenwehr hat gerade begonnen. Viele flüstern nicht mehr, habe ich den Eindruck, wenn es um ihre Wahlentscheidung geht.
      Daß uns Krieg bevorsteht, läßt sich an den Vorgängen in Frankreich (Paris, Calais, Atlantikküste) beobachten, oder auch an Italien, das zu lange das unglaubliche Verhalten der NGOs über sich hat ergehen lassen. Dort allerdings verteidigen sich die Einheimischen mittlerweile handgreiflich, selbst auf Lampedusa.
      Die Genfer Flüchtlingskonvention kann diesem massenhaften Mißbrauch nicht mehr lange standhalten.

  53. Konflikte, Medien, Regionen
    Ihre überzeugende Lagebeschreibung trifft – wie vorherige. Eigentlich wäre die vom Grundgesetz den ÖRR übertragene Aufgabe, Konflikte und Entwicklungen insbesondere im Lokalen und Regionalen aufzuklären, Interessen, Fragen, Leistungen der dort „schon länger Lebenden“ zu benennen. Sie machen mit Ihren gut recherchierten, sachkundigen Artikeln die Arbeit, der sich Anstalten wie der BR schon lange, inzwischen fast vollkommen entziehen. Und das ist das Schlimme: Sie werden es auch weiterhin tun. Ein Blick auf die Personalpolitik der vergangenen 20 Jahre zerstört leider jede Hoffnung.
    Die Hilfstruppen der Politbürokratie reagieren nach dem deutlichen Warnschuss der Wahlen genau so wie alle anderen aus Steuergeldern finanzierten Korporationen in den Diensten etablierter Parteien: „Mehr Desselben!“, heißt die Devise.
    Die Töne werden schriller werden, der Riss durch die Wahrnehmung öffentlicher Angelegenheiten wird größer. Um so wichtiger, wenn Sie „an der Basis“ dran bleiben. Leute ohne Wurzeln und Verständnis für gewachsene Kultur wie Frau Özoguz, wie die vorübergehend entmachteten Schwesig, Schulz, Maas, Gabriels brauchen nachhaltigen – das elende Wort ist hier wohl angebracht – Gegenwind. Nur wenn es für die journalistische Gefolgschaft immer unattraktiver wird, den gewohnten Ritualen des Wegschwindelns von Konflikten zu folgen, wird das verlorene Vertrauen in die Presse und elektronische Medien zurückzugewinnen sein. Wenn linksgrüne Falschmünzer abwirtschaften, wird die Währung der deutschen Demokratie stabiler, das dürfte sich auch auf die AfD auswirken.
    Zeigen Sie nur weiter beharrlich, wo’s wehtut und was es Bayern (und alle anderen mit) kostet, wenn ideologische Veitstänze den Sinn für Tradition, zivilisierte Regeln des Zusammenlebens, den Mut zu selbständigem Denken und Handeln zerstören. Das ist am Ende auch Dienst an denjenigen, die hier zu Recht Schutz suchen.
    Mir altem Knaben hilft, dass ich bei Ihnen immer das Vertrauen spüre: Wir können es besser.

    • Mut zu selbständigem Denken und Handeln
      Da wären dann, um Sie zu zitieren, dero alten Knaben zwei, denen hier oft geholfen ist.

      Kleine Modulation vielleicht: Wir könnTen es besser.

      Weiße, alte Männer eben. DA sollte sich ernsthaft Gedanken über sein Publikum machen.

  54. Rassismus
    Bisher gibt es noch keinen Rassismus im Lande. Das wird bald anders sein und schuld sind nicht die „Nazis“.

  55. An die "weiter-so"-Fraktion, weil man AfD und NPD nun mal nicht wählt
    Die meisten Deutschen sind eher physisch und psychisch mittlerweile kaputt.
    Eine Stimme aus dem Ausland:
    „Die Mehrheit der Deutschen liegt am Boden und wartet auf den Tod, während eine Minderheit von Deutschen meinen, sie seien reich‚ wir sind ja ein so reiches Land, indem es sich gut und gerne leben lässt‘: jedoch über ein Viertel der Deutschen würde am liebsten Suizid begehen Sie tun es nicht, weil die meistens christlich erzogen sind. Die christlichen Amtskirchen, Gewerkschaften und die deutschen Politiker jedoch treten noch nach, damit sie den Viertel-Massensuizid doch noch vollziehen. Es ist gruselig, grauenvoll. Todesstimmung?
    Schauen sie mal in die Gesichter der Deutschen, wenn sie unterwegs sind und lesen sie darin.“

    • Titel eingeben
      Quelle?

    • Rainer Marsbach @ 25. September 2017 um 20:51 Uhr
      Rainer Marsbach sagt:
      „An die „weiter-so“-Fraktion, weil man AfD und NPD nun mal nicht wählt
      Die meisten Deutschen sind eher physisch und psychisch mittlerweile kaputt.“

      Nur Mut. Es muss erst ganz schlimm werden, bevor es aufwärts geht.

    • Zustand der Deutschen
      Mittlerweile sind 50% der deutschen Frauen tätowiert. Viele dazu noch gepierct.
      Wir sind zu einem Hottentottenvolk geworden.

    • glaube ich nicht.

    • Zu den Hottentotten (Stotterern)
      Wiki

      Im Rahmen der deutschen Koloniegründung im heutigen Namibia übernahmen die deutschen Siedler Sichtweisen und Worte ihrer burischen Nachbarn. Eine Auseinandersetzung mit dem Wort Hottentotten findet sich im Deutschen Kolonial-Lexikon 1920: „Die H. nennen sich selbst Koikoin, was so viel wie Menschen bedeutet.

      Da wir hin und wieder stottern und Menschen
      sind ist der Gedanke ein Hottetottenvolk
      zu sein nicht ganz abwegig.

      Die Kulturtechnik des Tätowierens
      kommt m.E. aber aus einer anderen Region.

      Hätte unsere Kolonialtätigkeit länger angedauert
      oder hätte sich Deutsch-Südwestafrika der Bundesrepublik
      angeschlossen könnte man heute sagen:

      Alle Hottentotten sind Deutsche aber nicht
      alle Deutsche sind Hottentotten

      (übertragen von: Alle Sachsenhäuser sind
      Frankfurter aber…)

    • Tattoo
      Ja mei. Mehr als 50% der Frauen haben Ohrringlöcher, manche haben sich Bilder in die Haut stechen lassen, um Schichtenzugehörigkeit nachhaltig festzuhalten, einige haben Ohrringe an Stellen, wo sie nicht hingehören. Jedem Tierchen sein Plaisierchen.

      Ich habe mich an Ohrringe gewöhnt und finde einige ganz nett anzuschauen. Bilder auf der Haut finde ich zu permanent, Bilder an der Wand möchte man ja auch manchmal verändern und die Tattoo Künstler sind keine, abgesehen vom Vergrünen der Farbe.

      Das wächst sich aus, hätte meine Oma gesagt. Da damit keine Protesthaltung mehr zum Ausdruck gebracht wird, sondern nur noch die Zugehörigkeit zur Unterschicht, wird das schnell langweilig.

      Erlaubt aber sehr zügig eine Vorauswahl und Einordnung des Gegenübers.

  56. Bottom up
    Was ich an Ihnen unheimlich mag, werter Don, ist Ihr seismographischer Spürsinn für’s Detail. Diese Story hier spielt nämlich bottom-up. Das haben „die da Oben“ noch nicht ganz geschnallt. Es geht ganz genau um diese speziellen Alltagserlebnisse, die wir alle mittlerweile haben. It’s not the economy, stupid. It’s our front yards, our homes. Das kriegen sie nicht eben so mal wegrelativiert. Syrische Messerstechereien und No-Go Zonen in einer 100.000 Einwohner (West-)Stadt? Nö, danke. Brauchen wir hier nicht.

  57. Ich habe nicht vergessen
    Ich habe nicht vergessen, wie die Presse im Herbst 2015 gegen Seehofer und die CSU gestänkert hat.

    Ich habe auch die wenigen kritischen Stimmen nicht vergessen, zu denen Don Alphonso von Anfang an gehörte.

    Es erfüllt mich mit Genugtuung, dass die CSU jetzt das entscheidende Zünglein an der Waage bei der Koalitionsbildung ist.
    Ich wünsche den Mächtigen viel Vergnügen bei der Regierungsbildung und der gleichzeitigen Wahrung des schönen Scheins. Das wird schwierig, und ich freue mich, dabei zusehen zu dürfen.

    Wie schön, dass das Motto „Wir schaffen das“ jetzt auch Jenen Kompromissbereitschaft abverlangen wird, die sich im Herbst 2015 auf der Seite der moralisch Überlegenen wähnten.

    • Die Grüße kommen natürlich auch noch
      Lieber Don Alphonso,

      seien Sie lieb gegrüßt. Ihr Mut war und ist mir oft ein Trost.
      Es tut mir Leid, dass ich in meinem ursprünglichen Post die Grüße an Sie vergessen habe. Ich habe lange nicht geschrieben und nicht kommentiert, daher sind meine Manieren wohl etwas eingerostet.

      Liebe Grüße von der Kleinen Waldhexe

    • Ja, es wird anekdotisch
      … der heulende Kleber, die aggressiv lügende Reschke, Till Schweiger, der heilige mit Tochter auf Privatschule, die Schwesig, der Maas, der Böhmerman, der J. Augstein, die Deutschenhasserin Mely K., Julia Schramm, der Denis Yücel, der Bax – dieses Ganze Kommödiantentum, keiner wird uns das in 20 Jahren glauben. Die werden alle fragen: warum habt ihr gegen die Zerstörung unsres Landes nix unternommen? Hattet ihr aus der Geschichte nichts gelernt? Hattet ihr kein Internet oder wusstet nicht was kommt?

    • Die Zeit dieser Leute neigt sich dem Ende entgegen. viele wollen sie einfach nicht ,ehr durchfüttern.

  58. Ganz recht!
    Mutti wird historisch zersägt werden! Sie wird nicht als die barmherzige Flüchtlingskanzlerin in die Geschichte eingehen sondern als Kanzlerin, die rechts von der CSU eine Partei hat entstehen lassen. Ein Komplettversagen! Wenn der Seehoferhotte nicht als beisitzender, machmal grantelnder Kopfnicker verstanden werden will, muß er jetzt ausser der großen Klappe mal was Substantielles liefern.

    • Yep
      „Wir schaffen das“ war die Agenda 2010 der CDU/CSU.

      Danach werden die ebenso wie die SPD 10% an einen radikalen Flügel verloren haben und sie werden nie wieder Volkspartei.

      Easy as f.ck

    • Genau das ...
      Komischerweise habe ich noch keinen Medien-Kommentar dazu gesehen, dass die Union jetzt als letzte deutsche Partei ihren Status als Volkspartei faktisch verloren hat. Was nichts anderes heisst, als dass (mindestens) Dreierkoalitionen in der deutschen politischen Zukunft die Norm werden dürften.

      Und das alles wegen einer politisch dummen, undurchdachten Hals über Kopf Entscheidung einer überforderten Regierungschefin im Spätsommer 2015 …

      Gruss,
      Thorsten Haupts


    • Die Frage nach den Volksparteien wurde durchaus gestellt und beantwortet, Herr Haupts. Eine Volkspartei ist demnach eine Partei, die das ganze Volk vertritt, unabhängig ihrer Wahlprozente und im Gegensatz zu Klientelparteien wie FDP und Grüne, Linke oder Rechte.

      Und an der humanistischen Geste 2015 ist auch nichts auszusetzen, die hätte überhaupt nichts bewirkt, wäre unsere Gesellschaft nicht schon viel länger entsolidarisiert und im Neoliberalismus gefangen gewesen. Der nachfolgende und anhaltende Kontrollverlust und die nicht nur gefühlsmäßige Ungleichbehandlung sind allerdings geeignet, das Faß zum Überlaufen zu bringen.

    • @ Otto Meier
      „wäre unsere Gesellschaft nicht schon viel länger entsolidarisiert und im Neoliberalismus gefangen gewesen“ … Heiliges Blechle! Unsere Gesellschaft ist so neoliberalistisch, daß die paar kleinen Reförmchen aus der Schröderzeit von der GroKo größtenteils wieder einkassiert wurden. Keiner will die soziale Hängematte aufgeben, die zukünftige Generationen dann abbezahlen dürfen, ohne selbst etwas davon zu haben. Eine Gesellschaft, in der im Parlament (bis letzten Sonntag) R2G eine Mehrheit hatte, während die Hotelsteuerabschaffpartei FDP dort gar nicht vertreten war, als neoliberalistisch zu bezeichnen, ist schon – well, Sir Humphrey would say: creative….

      Was die Entsolidarisierung angeht, so sehe ich das hingegen nicht unähnlich, nur mache ich es vermutlich an ganz anderen Dingen fest.


    • Die Entsolidarisierung und den Neoliberalismus habe ich in diesem Beitrag nirgendwo festgemacht, AH. Das wäre ein anderer Beitrag, der, sollte ich die Antworten hier noch irgendwann schaffen, aber noch folgt.

    • ..doch..
      „Und an der humanistischen Geste 2015 ist auch nichts auszusetzen“

      das stimmt nicht. Die Typen am Budapester Bahnhof hatten keinen Bock in Ungarn zu bleiben, waren aggressiv. Man hätte die Ungarn unterstützen und sie gemeinsam in die Türkei zurückschaffen müssen, dann gäbe es hier manche Tote und Missbrauchte weniger.

      Humanitär wäre die Aufnahme von Jesidinnen und Christen gewesen und auch das nur als Last Option.


    • Nun, Sirisee, Sie machen es sich da vielleicht doch etwas zu einfach. Die Aggressivität gab es auf beiden Seiten und ich möchte hier nicht entscheiden, ob Huhn oder Ei zuerst da war.

      Daß auch wir Ursachen der Fluchtbewegungen mit zu verantworten haben, auch diese Diskussion möchte ich nicht wieder neu aufrollen. Und daß die Flüchtenden fast alle nach Deutschland wollen, darauf dürfen wir durchaus stolz sein, auch wenn es uns nicht gefällt und letztlich auch unmöglich ist.

      Und ja, wenn Sie das beruhigt, die humanitäre Geste hat sicherlich auch Menschen zu uns gebracht, die hier niemand haben will, auch kein Linker wie ich, aber das ließe sich ja ändern, wenn der Kontrollverlust unserer Regierung endlich mal ein Ende findet.

      Lesen Sie mal hier: https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/bvg17-080.html

    • ... es ist der Sinn einer jeden Mauer (Grenze)
      … den Zustrom zu verhindern und wenn ich das öffne, habe ich Kontrollverlust. Das können Sie in jeder Badewanne erleben, einfach mal bis zum Rand füllen und dann humanitär weiterbefüllen.

      Im übrigen ist die „Verantwortung“ sicherlich nicht größer als die der Franzosen, Tschechen und Ungarn – eher geringer – und daher ist alles, was über die durchschnittliche Aufnahme dieser Staaten hinausgeht, weder veranlasst noch sachgerecht. Wäre so verfahren worden, hätten wir maximal 50.000 H4-Dauerversorgungsfälle mehr und nicht 2-3 Millionen mit nach oben offener Zahl …


    • Sich in einer globalisierten, vernetzten und davon existenziell abhängigen Welt überhaupt noch über Mauern und Grenzen streiten zu wollen, halte ich wirklich für mehr als abwegig, Sirisee. Der Kontrollverlust steht damit nicht wirklich in einem unabänderlichen und zwingenden Zusammenhang.

      Verantwortung trägt jeder für sich selbst und sein eigenes Handeln. Wie andere sich verhalten, spielt dabei überhaupt keine Rolle.

    • Überbevölkerung
      „Daß auch wir Ursachen der Fluchtbewegungen mit zu verantworten haben, auch diese Diskussion möchte ich nicht wieder neu aufrollen.“

      Naja, die Bewegung würde auch ohne Einmischung der USA oder Europa passieren, aber Aufnahme dort kann das Problem nicht lösen:

      https://www.youtube.com/watch?v=jwLj6WvamYE
      (Entschuldigung für den Link, aber der ist einfach simpel und eindrücklich.)

      Auch die Konflikte zwischen Saudi-Arabien und Iran (wie deren Stellvertreterkriege) wie auch zwischen Indien und Pakistan würde es weiterhin geben.

      Die Geburtenrate spielt da auch eine Rolle:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Gunnar_Heinsohn#Kriegsdemographie

      Das ist ein inhärentes Problem, das der Westen weder verursacht hat noch das er für die Staaten lösen kann.

    • Auch dörfliche Akademiker
      sollten ruhig zur Kenntnis nehmen, daß wirtschaftliche Interessen und damit zusammengehende nationale Interessen nicht ganz unbedeutend sind. Daß die Problematik mehr als einen Grund hat, sei unbestritten, daher ja auch nur Mitverantwortung statt Vollverantwortung.

    • "Mitverantwortung"
      … lässt sich mit nebulösen Aussagen letzlich immer konstruieren.
      Aber an der Tatsache, dass die vielen Fake-Syrer primär hier sind, weil sie in ihren gescheiterten Heimatstaaten demographisch überflüssig sind und hier das 10fache von dem geschenkt bekommen, was sie jemals erarbeiten könnten, führt nun einmal kein Weg vorbei.
      Und einen Goldrun hält man halt nur durch Grenzen auf oder dadurch, dass man nichts mehr zahlt, sonst geht das ewig weiter.

    • Ach Sirisee,
      würden Sie in deren Situation nicht genauso handeln? Wir sollten einfach auch mal Mensch bleiben. Ist doch klar, daß alles seine Grenzen hat, auch jede Hilfe. Muß das denn wirklich immer in Art der AfD durchdekliniert werden?

    • ... das Zauberwort ...
      … heißt „Maß und Zahl“, d.h. es werden nur wenige und nur Schutzbedürftige aufgenommen und nur so, dass kein Sogeffekt entsteht und Leute daran verdienen. Dann gerät das auch nicht aus dem Ruder….

      Gut ist zB ein Projekt in B.-W. für missbrauchte Jesidinnen. Nicht gut ist es, dass irgendwer irgendwo über die Grenze marschieren und die Hand aufhalten kann. Das zieht den Bevölkerungsüberschuss an.


    • Beim Kontrollverlust sind wir uns durchaus einig, Sirisee. Auch bei einer Begrenzung der Zuwanderung sind wir uns einig, wo diese Grenze zahlenmäßig zu ziehen wäre, das ist halt die Frage. Und was die Jesiden und andere betrifft, das Asylrecht kennt keine Obergrenze, auch wenn es de facto sicherlich eine gibt. Aber die Zahl der Asylberechtigten ist sowieso viel zu gering, als daß man sich darüber ernsthaft Gedanken machen müßte.

      Der Unmut über die Zuwanderung ist in meinen Augen aber nicht auf die Zahlen zurückzuführen. Die Anspruchshaltung vieler Flüchtlinge und die Ungleichbehandlung durch den Staat mit Blick auf Hartz-IV wären da wohl eher als Gründe zu nennen. Aber auch die oft fehlende Bereitschaft zur Integration, was nicht nur für die Flüchtlinge gilt, ist ein Punkt. Und letztlich, auch so Dinge wie Kopftuch oder Vollverschleierung, die vielen befremdlich erscheinende Lebensweise generell und das politische Gewicht des Islam, ebenfalls ganz generell, stoßen, wenn sie durch Häufung in lokal begrenzten Parallelgesellschaften sichtbar und unübersehbar werden, auf Ablehnung.

      Es beginnt schon bei der Sprache. Wer permanent auf Menschen trifft, die die eigene Sprache nicht sprechen, der kann dadurch durchaus irritiert werden. Wenn dann noch ein uns fremdes Verhalten dazukommt, dann irritiert das nur noch mehr. Und ja, dann kann es schon sein, daß mancher sich fremd im eigenen Land fühlt. Kommt dann noch mehr oder weniger offene Ablehnung der eigenen Kultur dazu, dann spätestens wird es kritisch. Dann darf auch mangelnder Integrationswille unterstellt werden und dann darf auch die Frage gestellt werden, ob solche Menschen nicht besser in Ländern aufgehoben wären, deren Kultur sie näher stehen. Und das gilt dann auch nicht nur für die Flüchtlinge.

      Andererseits, aus meinem Lebensumfeld kenne ich solche Zustände nicht. Zwar nimmt auch hier der Ausländeranteil ständig zu und manchmal kommt man sich schon fremd vor, aber es kommt zu keinen feindseligen Momenten. Und mir scheint, als sei die Integrationsbereitschaft hier durchaus vorhanden. Nicht bei allen, aber bei der eindeutigen Mehrheit. So gesehen kann ich mich sowieso nur theoretisch äußern, mir fehlen die negativen Erfahrungen mit Menschen anderer Kulturen, obwohl ich vielfach mit ihnen zu tun hatte und auch noch habe. Mir scheint, als sei das eher ein Problem der Metropolen und der dort sowie herrschenden schwierigeren Verhältnisse. Vielleicht hat die AfD auch daher bei uns keine Chance. Die Linken allerdings leider auch nicht.

  59. Das verhüllende Wort Aachener Süden
    Aachener Zeitung,Fr.22.09.2017,S.3;
    Der Mann,mit dem der Terror nach Europa kam.
    Bilal C.,der als Flüchtling in Aachen lebte,soll 2015 mindestens 17 Islamisten von der Türkei nach Belgien gelotst haben.Danach begannen die Attentate.Bis hier zitiere ich den Autor Herrn Gego.
    (Thalys,Stade de France,Bataclan,Flughafen Brüssel)
    Das Übel ist eine große Sache,die Presse Reaktion halte ich für sehr diskret.Das konkrete Ortsteil Oberforstbach geht verhüllend in dem Aachener Süden auf. Erinnere ich mich richtig,das jene Vorgänge zu Zeiten früherer Kanzler bezw.Kandidaten im zeitweiligen Zentrum des transeuropäischen Verbrechens vermutet worden wären? Auf den 22.09 letzter Werktag,fällt der Schlagschatten des Wahlsonntags.Wo ist das Endlager für die deutsche Sprache?

    • Hinter der Paywall
      wie beim Aachener Zeitungsverlag üblich. Beide Aachener Zeitungen – fest in der Hand einer Familie – berichten eh nur über die dicksten Hunde, den Einzelfall gibt es eher nicht. Dazu als Lokalfernsehen/-Radio der tendenziöse WDR, noch ein bißchen „Die größten Hits, der beste Mix dazu“ und die Bevölkerung wird weitestgehend nicht beunruhigt. Die Alltagsirritationen auf der Straße mal außen vor…

  60. ...ich hab es kommen sehen...
    …im heißen Herbst 2015 hab ich wie viele hier in Oberbayern (etwas weiter östlich als Tegernsee- und dichter am „Epizentrum“ Rosenheim) so einiges mitbekommen. Was Polizisten im Zug zu Ereignissen in den Erstaufnahmeunterkünften sagten. Hinter vorgehaltener Hand. Was Freunde aus Freilassing sagten. Bundespolizisten aus Rosenheim. Und und und.
    Und Horsti Drehhofers Sprünge als Tiger – und Landung als Bettvorleger vor Mutti in Berlin.
    Als „Zugreister“ mit Beobachtungsgabe -und eigentlich kein CSU Freund, aber mit Respekt vor deren Leistungen in und für Bayern – dachte ich mir: das geht nicht gut.
    Die große Chance hat Seehofer für mich sausen lassen als er im Sommer 2016 Angie nicht die Brocken – sprich – die Fraktionsgemeinschaft hingeschmissen hat. Ich spekulier mal, er hätte gestern noch nicht mal in den anderen Ländern antreten müssen um alle Wahlkreise zu holen (ist ja auch so eingetreten) sondern auch genügend Zweitstimmen um die CDU vor sich herzutreiben. (Wie kann man ein Wahlvolk, das so treu ist, nur SO vor den Kopf stoßen). Und die CDU wäre hier bei Antreten zur Wahl grandios gescheitert.
    Als es danach so richtig losging – Gewalttaten aller Couleur in den Lokalteilen der Zeitungen – und nicht nur da – fiel mir nur ein: wenn ich die AfD wäre würde ich werben um Wähler mit: wer CSU wählt, wählt Merkel (ich sollte eine Urheberrechtsklage erheben, denn ….“bekommt Merkel“ ist fast Punktlandung).
    Ich konnte die Stinkwut der Leute fast körperlich spüren auf das, was „abgeht“.
    Und die meisten Kollegen und Freunde (in München…) wollten mir die letzten Wochen nicht glauben, als ich ihnen sagte: die (von der CSU) kriegen am 24.09. eine gewaltige Watschn.
    Nun ja, ich sollte vielleicht auf Hellseher umsatteln (-:

    Scherz beiseite, das was wir hier gestern erlebt haben ist ein gewaltiges Erdbeben für (Ober)-bayern, je näher man der Grenze zu Österreich kam, desto mehr AfD Stimm Anteil.
    Nochmal der Kernsatz: Wie kann man ein so treues Wählervolk nur so vor den Kopf stoßen.

    Randnotiz: die SPD kann das mit Untergehen wenigstens so richtig, die haben in Rosenheim einen Kandidaten namens Abuzar Erdogan aufgestellt. Der Arme war gestern in den Hochrechungen bis tief in die Nacht einstellig (!), es wurden dann doch noch 11,undeinbißchenwas Prozent.

    Und Sprengstoff für 2018 gibt es weißgott genug. In Berlin im Großen – andere haben das hier mehr as treffend ausgeführt – und im kleinen: z.B. im Rosenheimer Bahnhof wird demnächst ein Gleis im Güterbereich umgebaut, mit Zaun auf beiden Seiten und Scheinwerfern- Güterzüge per Schnellkontrolle von „Hobos“ (so hießen die illegalen Mitfahrer in den USA in der Depression der 20er des letzten Jh.) befreien.

    Und im Urlaub fiel in Bozen mehr als auf, wieviele noch-nicht-so-lange-da das Stadtbild prägten.

    Es kommen spannende Zeiten auf uns zu…

    • Hey - geil - war das nicht so, wenn die Züge früher in den Ostblock
      fuhren?
      Bei den Einzelfallinfos liest man immer wieder, dass der Zugverkehr temporär eingestellt wird, weil welche von langsam fahrenden Zügen in Bahnhofsnähe abspringen und sich dann im Gleis befinden.
      Wird bei zunehmender Kälte auch nicht lustiger…
      Weshalb machen die das nicht gleich am Brenner? Wird aber bei Zügen, die aus der Schweiz kommen, nicht anders sein. Da soll ja sogar die Straßenbahn ab Basel genutzt werden können.

      Was wir hier allüberall einen kostenintensiven Aufwand veranstalten, statt gleich an den Grenzen richtig zu kontrollieren.
      Madame Malheure fordert wirklich alles.

      Dazu dann die hier: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110976/3743538
      Therapieresistent und gemeingefährlich, wie die FAZ schreibt. Hoffentlich Richtung Heimat unterwegs.

    • Güterzüge
      Die Kontrollen wurden bislang kurz hinter Kufstein (also nach der Österreichisch-Deutschen Grenze) auf offener Strecke gemacht. Das hat im Prinzip wohl ganz gut funktioniert (und man sieht es nicht so wie demnächst in Rosenheim), aber es ist dann halt die gesamte Bahnstrecke blockiert und das gibt „Kollateralschäden“ bis München, weil auch sonst kein Zug mehr fährt.
      Da es aber mittlerweile sowieso jeder weiß, was „Streckensperrung bei Raubling“ oder „Polizeieinsatz“ auf dieser Strecke heißen, hat man sich offensichtlich entschieden, die Geheimniskrämerei aufzugeben.

    • War das nicht eine chinesische Verwünschung?
      „Mögest Du in interessanten Zeiten leben“
      War doch so, oder?

    • Als Fahrgast
      freut man sich heuer, im Zug noch eine Toilette ohne dauerverschlossene Tür mit Stimmen (Plural) dahinter vorzufinden; die Schaffner kennen das Phänomen und trauen sich alleine nicht ran. Die andere Variante ist, sich einfach dumm und stumm zu zu stellen, weder Sprachkenntnisse, Name, Paß und schon gar kein Money oder Bank Account zu haben und darauf zu vertrauen, dass die Schaffner/in sie einfach am nächsten Bahnhof raussetzt und sie halt mit dem nächsten Zug weiterfahren.
      Worauf der einheimische Fahrgast mit Ticket die Faust in der Tasche macht, weil er einfach nur gleich behandelt und nicht benachteiligt werden möchte.

    • Bahnfahren
      tjaja. Neulich in der ersten Klasse: Mein Fenster/Tischplatz ist besetzt von einer kleinen Großfamilie. Ich versuche mich verständlich zu machen: Meine Reservierung. Aber leider spricht da niemand Deutsch, Englisch, Französisch Italienisch oder Spanisch. Der mittlere Junior wedelt mit dem Ticket. Zweite Klasse.
      Ich mach anstandshalber ein wenig Rabatz und nehme dann woanders Platz. Keine 5 Minuten später kommt der Schaffner und kontrolliert das Ticket. Ich weiß ja nicht, ob aus Angst, Gutmenschentum oder Genervtheit: Er läßt die Familie da sitzen.

      Irgendwie kommt mir ein amerikanischer Spruch in den Sinn: „A luxury, once sampled becomes a neccessity!“

    • Schöne Gäste, die Frau Merkel da hat!
      Text eingeben

  61. Seit gestern 18.00 Uhr ...
    Seit gestern 18.00 Uhr ist dies hier das mit Abstand Beste, was ich gelesen habe, und ich habe seitdem sehr viel gelesen.
    Danke DON.

    Sehr vieles von dem, was hier steht, läßt sich auf einen anderen Freistaat übertragen, der am heutigen Tage besonders viel mediale Prügel einstecken mußte, weil in ihm gestern die Alternative für Deutschland die meisten Stimmen der Wählerinnen und Wähler bekam. Dort gibt es zwar keine CSU, aber eine CDU, die etwas anders ist als in anderen Bundesländern und traditionell überdurchschnittliche Erfolge für sich verbuchen konnte. Nicht nur in München, auch in Dresden brennt die Luft …

    Aus Bayern könnte das Rettungssignal kommen, wenn die CSU endlich, endlich den – nicht nur aus meiner Sicht – überfälligen Aufstand gegen die völlig verfehlte Politik dieser Bundeskanzlerin unternimmt. Und dies nicht etwa deshalb, weil demnächst Landtagswahlen in Bayern anstehen oder weil die CSU sich in ihrer Existenz bedroht fühlt, sondern aus Liebe zu Bayern, ja, aus Liebe zu Deutschland.

    Sage keiner, Wählerinnen und Wähler hätten für letzteres kein Gespür !

    • klerikale Pressesprecher?
      aus dem Erzbistum Köln verbreiten ohnehin,
      dass Tschechien seinen Atommüll gegen Sachsen
      austauschen lassen soll.

      Gelobt sei Jesus Christus …
      … so haben wir früher die Pfarrer und Nonnen grüßen müssen.

      Heute würde ich die anders grüßen.

    • Gelobt sei Jesus Christus
      Guten Tag Herr Pfarrer ist etwas völlig anderes als zu
      sagen: Gelobt sei Jesus Christus.

      Sie loben damit ja nicht den Pfarrer sondern
      die Grundhaltung eines Schreinersohns
      aus Israel der neben seiner Tätigkeit als Rabbiner
      auch noch als Philosoph und Arzt für
      Naturheilverfahren tätig war und als Revoluzzer
      leider nicht zu 20 Zwangsarbeit verurteilt wurde.

      Dafür was nach seinem Tot passiert ist kann er nicht.

      Sie können ja sagen:
      Gelobt sein Jesus Christus,
      Sie aber nicht.

  62. Preistheorie
    Frau Özoguz hat fast Recht. Zwar gibt es eine spezifisch deutsche Kultur, so wie es natürlich auch eine spezifisch türkische Kultur gibt.

    Leider gibt es auch ein sehr spezifisch deutsches Leid. Mit D.

    Oberbayern hat wie ganz Deutschland genau ein wirklich ernstes Problem: die katastrophale Geburtenrate von 1,4 Kindern pro Frau. Alles andere sind Folgen dieses einen Problems.

    Merkel hat versucht, das Problem der fehlenden Geburten durch massive Zuwanderung aus Drittweltländern zu lösen. Was ihr Großes Experiment in Euro kostet, wissen wir inzwischen: 55 Milliarden Euro pro Jahr (Kieler Institut für Wirtschaftsforschung).

    Versuchen wir es besser mit Plan K. K wie Kinder. Der Müller, der alte Realist hat gelernt, daß alles einen Preis hat. Und natürlich gibt es auch einen Preis, für den deutsche Mittelschichtpaare bereit sind, 3 bis 4 Kinder zu bekommen. Ich vermute stark, 50.000 Euro Willkommensbonus pro Neugeborenem werden als dieser Preis ausreichen. Wieso 50.000? Natürlich die 55 Mrd geteilt durch die pro Jahr nötigen 1 Mio Kinder. Warum sollen unsere Kinder weniger wert sein als Merkels Großes Sozialexperiment?

    Natürlich decken die 50.000 nicht alle Kosten und Opportunitätskosten eines Kindes ab, aber sie sollten doch genug Anreiz sein. Und als kleine Bedingung für diese 50.000 muß man fordern, daß die Eltern des willkommenen Neugeborenen in den letzten 3 Jahre gearbeitet oder erfolgreich ein Hochschulstudium abgeschlossen haben müssen. Wir wollen schließlich, daß die kleinen Helden einmal Stützen der Gesellschaft werden.

    https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/die-fluechtlingskosten-sind-ein-deutsches-tabuthema-ld.1316333

    • Andreas Müller @ 25. September 2017 um 21:12 Uhr
      Andreas Müller sagt:
      „Merkel hat versucht, das Problem der fehlenden Geburten durch massive Zuwanderung aus Drittweltländern zu lösen.“

      Dies ist kein Problem. Japan hat die gleiche Situation, lässt aber keine Zuwanderung zu, steht glänzend da.
      Ziemlich viel Manipulation ist da am Gange.

    • @Herr Müller
      Sie haben überhaupt noch nichts verstanden. Diesen oder einen ähnlichen Bonus fürs Kindleinmachen wird es alsbald geben. Aber nicht (nur) für Hochschulwohlgeborene, die schon länger da sind. Quantität vor Qualität. Und genau 0 Verbrennungsmotoren für dann 100+ Millionen ZeitundOrtgenossen, die in diesem Lande dann nicht mehr so gut und gerne leben. Oderso.

      (war jetzt überspitzt, nichts für ungut).

    • Titel eingeben
      Hallo,

      Sie haben etwas übersehen:
      Es gibt rd. 20 Millionen Arbeitslose (das ist die offizielle Zahl) in der EU, die könnten sofort hier in Deutschland anfangen.
      Ohne Asylverfahren, ohne Unterbringungskosten, ohne langwierige Nachforschungen. und Paß“suche“.

      Der Prozentsatz derer die eine (höhere) Schule oder Ausbildung haben ist (wes.) höher als unter den Scheinasylanten.
      Die Jugendarbeitslosigkeit (geht bis 26 Jahre m. E.) beträgt im Süden der EU zw. 25 – 50%.

      Wenn wir eins nicht haben dann ist es ein Arbeitskräftemangel in der EU.
      Was wir haben ist an Mangel an Menschen die sich billigst ausbeuten lassen.
      Aber auch das wird bei den Scheinasylanten kaum gelingen, weil nicht oder unterqualifiziert.
      Langfristig bekommt man ca.. 25-30% in Arbeit, so wie in CH, S und Dk.

      Ich denke die sind eher dafür da um das Land zu spalten (divide et impera), das Sozialsystem mittelfristig abzuschaffen
      oder auf USA Niveau zu bringen (max. 5 Jahre Sozialhilfe – von B. Clinton eingeführt).

    • Demographie ...
      … ist Schicksal habe ich hier vermutlich schon fr[her einmal von mir gegeben. Man sollte soweit als möglich als Clan drauf schauen dass sich das von einer Generation zur nächsten ungefähr ausgeht – und zwar sowohl mit der Anzahl als auch mit der Qualifikation / Produktivität.

      Wenn nicht gibt es ein paar Möglichkeiten. Momentan scheint mir dass der japanische Weg sich als intelligenter herausstellen könnte als der europäische.

      Einwanderung kann eine (Teil-)Lösung sein, aber nur wenn sie intelligent organisiert wird. (Von Australien lernen, heißt siegen, oder so ähnlich.)

      Die Zeiten wo man mit einem deutschen Pass weniger Reisehindernisse trifft als mit anderen müssen nicht lange dauern – wenn man ihn, analog zum Geld, laufend verdünnt und verschlechtert.

    • Kinder
      Ach, Herr Müller, für so ein bisschen Geld bekommt keiner Kinder. Ich habe selber vier von der Sorte, bis so ein Kind cash-flow autark ist, hat es Sie ein Einfamilienhaus gekostet, nicht den Listenpreis eines Passats.

      Kinder bekommen ist kein Geschäftsmodell sondern eine Herzensaufgabe. Die wird natürlich dann leichter, wenn das Umfeld passt. Wenn keine betreuenden Familienangehörige in der Nähe sind, können Sie Doppelverdiener knicken, es sei denn, Sie finden outgesourcte Erziehung wirklich gut. Meine Kleinen sind schon nach 4 Stunden Kindergarten müde und kaputt. Selbst wenn: Die KiTa Betreuung ist nur in der Grossstadt einigermassen den Arbeitszeiten angepasst, schon mit Pendeln in die Vorstadt passt es nicht mehr.
      Das heisst also: Kinder oder Karriere. Digitale Wahl.
      Konsequenz für die Mittelschicht: Kinder oder sozialer Aufstieg.

      Es krankt an den basics, nicht an ein paar läppischen Euros. Ich denke aber, die Digitalisierung wird den Arbeitsplatz weiter dezentralisieren, nir da kann die Politik nichts dafür, eher im Gegenteil, sie versucht, das zu verhindern, wo sie kann.

  63. Nur mal so....
    Ihr braucht alle Führung.

    Das ist Euer Problem.

    Aber keine Sorge: Wird kommen.

    Und Ihr werdet alle strammstehen.

    Denn die wenigen Intelligenten unter Euch, die sind schwach.

    • Titel eingeben
      Strammstehen vor wem? Vor Mekka oder vor unserem Monster 2.0?

    • Titel eingeben
      Eure Führerin dagegen ist schon da.

      Und Ihr 87% steht alle stramm.

      Denn die Intelligenten unter Euch wissen: Ihr seid schwach.

  64. Titel eingeben
    Ich schätze Ihre Analyse sehr, vielen Dank.
    Das neue Narrativ „Die CSU wird vom Wähler für die rechten Töne abgestraft“ ist von einer geistigen Schlichtheit, dass es einem die Tränen in die Augen treibt. Nein, Freunde. Die CSU wird vom Wähler für mangelndes Stehvermögen und mangelnde Durchsetzungskraft gegenüber der „großen Schwester“ abgewatscht, und es ist tatsächlich so, dass die Flüchtingskrise für einen großen Teil der Wähler nicht eine kleine, irrelevante Anekdote in der großen deutschen Erfolgsgeschichte war.
    Dass aber die CSU sich von der CDU lösen kann und will, das kann ich mir gar nicht vorstellen.

    • marlowe @ 25. September 2017 um 21:24 Uhr
      marlowe sagt:
      „Das neue Narrativ „Die CSU wird vom Wähler für die rechten Töne abgestraft“ ist von einer geistigen Schlichtheit, dass es einem die Tränen in die Augen treibt.“

      Ja, nicht wahr? Ich mein das im Ernst. Zum Schießen. Früher hab ich mich über sowas geärgert, heute muss ich schallend lachen, wenn so ne Typen sowas aussondern.

      Was für Underperfomer!

    • Ich kenne 1 einziges Beispiel dafür. Eines. Alle anderen Wechsel sind nach rechts gegangen.


    • Ja, war auch baff, als ich das hörte. Wenn ich nicht so blond wäre…
      Oder neudeutsch: Ich mein – hallo?!

  65. Case in Point
    Sorry, muss noch mal nachlegen. Doro Bär grade bei #hartaberfair irgendwas von Use Cases geblubbert, mit denen man den Menschen die Welt erklären muss. Jup. Wie gesagt, our frontyards, our homes. Sie schnallen es einfach nicht. Wenn so wie letzte Woche hier bei uns geschehen Menschen abgestochen werden … was zur Hölle ist der Use Case dafür?

    • Tocqueville @ 25. September 2017 um 21:24 Uhr
      Tocqueville sagt:
      „Doro Bär grade bei #hartaberfair irgendwas von Use Cases geblubbert, mit denen man den Menschen die Welt erklären muss. Jup. Wie gesagt, our frontyards, our homes. Sie schnallen es einfach nicht.“

      Für diese Typen läuft es halt nach dem Motto ab:

      Die Partei hat immer recht.

    • Sie ist ein schönes Beispiel für die zu weiche Fraktion in Berlin, die schon CDUisiert ist.

    • get real, man, get real...
      Jesus, noch nie etwas von der Nudging Abteilung im Kanzleramt gehört?

    • Goodnight @ 25. September 2017 um 22:10 Uhr
      Goodnight sagt:
      „get real, man, get real…
      Jesus, noch nie etwas von der Nudging Abteilung im Kanzleramt gehört?“

      Ja schon, aber die ist zu blöd für Nudging, DIE glaubt das wirklich.

      Echtes Nudging als Marketingstrategie erfordert Intelligenz, und da is nüscht.

    • CSU
      Heute hat Drehhofer das folgende Zitat übers Internet verbreiten lassen:

      „Wir müssen die Dinge beim Namen nennen. Wir müssen ganz genau und vor allem mit glaubwürdigen Aussichten auf eine erfolgreiche Umsetzung sagen, was wir wollen. Es darf kein ‚Weiter so‘ geben. Nährboden für die AfD waren vor allem die soziale Lage für kleine Leute und die Zuwanderungspolitik. Die CSU wird zeigen, dass man sich auf uns verlassen kann!“

      Jetzt die Frage warum hat er denn diese „Dinge beim Namen nennen“ nicht schon längst gemacht?
      Zweimal in diesem Blog habe ich darauf hingewiesen, daß die Wahl für die CSU „häßlich“ werden wird, und ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaube ich habe unter 40% getippt. Da lag ich doch recht gut, oder?Aber der Horst liest hier scheinbar nicht mit;)
      (Bei BT Wahlen hatte die CSU früher locker oft 60%)
      Teile der CSU sind nicht mehr beim Wahlvolk, sondern bei Merkel im WKKH (Wolkenkuckucksheim).
      Beispiel: Frühjahr 2016 war ich bei meinem CSU BT Listenkandidaten in Berlin. Das klassische Programm BT, Bundesrat etc. inkl. Fragestunde. Dabei ging es logischerweise auch um „Flüchtlinge“, da war der Abgeordnete doch klar auf Merkellinie. Sein Fazit: „Seien Sie ehrlich, die paar Flüchtlinge bei einem 82 Mio Einwohnerland sind lächerlich, und man sollte sich nicht so darüber aufregen.“
      Bei so viel Weltfremdheit und knallhartem Unwissen über die Zusammenhänge, ist das Ergebnis sowieso noch zu gut.
      Er stand allerdings auch auf der Liste die es nicht mehr geschafft haben wie der Herr Herrmann.

  66. Die Helden der Wahl und ihre Freunde
    http://www.teletrader.com/?ts=1467302493138

    Athener Börse minus 4 %

    Die freuen sich entweder das Schulz aufhört
    oder das die FDP anfängt.

    Im Dax, RWE minus 5,31 %
    Wer bracht schon Strom aus Kohle.
    Die anderen haben es gut Überstanden.

    Die Kommunen denen RWE zum Teil gehört
    werden es überstehen. Die SPD Bürgermeister
    dort ggf nicht.

  67. Ich befürchte, es ist für Seehofer zu spät
    Ich will auch nicht nachkarten über die verpassten sehr guten Gelegenheiten in der jüngeren Vergangenheit, aber was jetzt noch bliebe sind Notmaßnahmen an die Keiner mehr so richtig glaubt. Wer Horsts Geschmeidigkeit in Fragen, die als Kernfragen der CSU galten, gesehen hat, weiß, was er von neuen Linien (die Farbe erspare ich mir) zu halten hat. Von daher werden Jamaikagespräche zum (wievielten eigentlich) Lackmustest für Horst und seine CSU. Auf seine bisherigen Zauberkunststücke und Pirouetten ist gepfiffen: nach dem 15. Oktober heißt es hic et nunc.

    • Ich denke, es wird bis Januar dauern, bis es da Ergebnisse gibt, und dann wird Jamaika auch nicht halten. Dsas ist eine totgeburt.

    • Don Alphonso @ 25. September 2017 um 21:58 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Ich denke, es wird bis Januar dauern, bis es da Ergebnisse gibt, und dann wird Jamaika auch nicht halten. Dsas ist eine totgeburt.“

      Der Lindner wird ja wohl so schlau sein, die anderen mit liberalen Mindestforderungen (die fast alle Deutsche unterstützen werden) vor sich herzutreiben, um dann die Verhandlungen platzen zu lassen.

      Nur so kann er nach Neuwahlen wieder drittstärkste Kraft werden. Und wenn die SPD ganz abstürzt, vielleicht zweitstärkste ?? :)

    • Da muß der Lindner aber gegen seine Hinterbänkler kämpfen
      Die Forderungen, mit denen sie bisher von sich hören ließen, waren:

      – Die Belohnung der illegalen Migration mit der deutschen Staatsbürgerschaft bei „gelungener Integration“

      – Das Verschenken der Forderungen der NRW-Gemeinden gegen Flüchtlingshelfer, die Verpflichtungserklärungen abgegeben haben und jetzt bezahlen sollen*

      – Leichterer Flüchtlingsnachzug und Aussetzen der Sperre von zwei Jahren beim Status subsidiärer Schutz

      *Die Verpflichtungserklärung hat den Zweck, den Staat von Lasten, die durch Einreisende entstehen könnten, freizustellen, auf Risiko des einladenden Bürgers. Der Vorstoß geht diesem Zweck genau entgegen.

      Ich wünsche Herrn Lindner bei der Abwehr dieser und ähnlicher Späße von Herzen viel Kraft.

    • @ Foxrommel
      Ich fürchte, Ihre Hoffnung auf die Vernunft der FDP ist unangebracht; sie hat sich nämlich zumindest in Schleswig-Holstein ohne Not für einen erleichterten Familiennachzug ausgesprochen…

      http://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/cdu-fdp-koalition-in-kiel-fuer-leichten-familiennachzug/

    • @foxrommel
      Die FDP als drittstärkste Kraft bei Neuwahlen in 2018 würde ich stark bezweifeln. Es sei denn, die SPD fällt auf Platz 4 ab.
      Denn wie der Don oben und andere hier so schön darlegen: Jeder Tag bringt mehr AfD Wähler. Das Totschweigen der Probleme seitens der MSM sorgt zwar für oberflächliche Ruhe, aber deswegen ist es ja nicht ruhig. Aber jeder neue Einzelfall, jeder Negativbescheid bei der Suche nach einer Sozialwohnung („sorry, sind durch Flüchtlinge belegt“) bringt der AfD 10-100 neue Wähler. Ganz zu schwiegen von den unausweichlichen Steuererhöhungen (da wird der Damm spätestens brechen). Daher muß die AfD wirklich nichts machen außer abwarten und hie und da das Thema Flüchtlingskrise und deren Folgen thematisieren. Die Flüchtlingskrise ist ja nicht vorbei – im Gegenteil: die Herausforderungen wachsen mit jedem Tag und damit der Zulauf zur AfD.

    • Erst einmal ist ja für heute der Ruf nach dem Griff in die Kasse
      durch den als le Pen Verhinderer Gewählten angesagt. Da hat Lindner seine erste Standfestigkeitsprobe.

  68. Das Sinnieren über die Fraktionsgemeinschaft zwischen CSU und CDU
    ist meiner Ansicht nach schon das erste Herantasten an ein „Du Angie, das war’s“. Es war zumindest ein Signal an die CDU, dass sollten die Merkelgegner innnerhalb der Union die Kanzlerin zum Rücktritt auffordern, die Bayern dieses Ansinnen unterstützen werden. Warum sonst hätte Seehofer diesen Punkt in der Vorstandssitzung offiziell ansprechen sollen? Um die Stimmungslage im Vorstand zu ergründen? Die kannte er auch schon vorher. Sonst hätte er diesen heiklen Punkt nicht angesprochen. Zu leicht hätte der Schuss nach hinten los gehen können.
    Nein, Seehofer wusste genau, wie der CSU-Vorstand zur gemeinsamen Unionsfraktion stand. Er sprach den Punkt lediglich an, um nachher in der Pressekonferenz darüber referieren zu können.
    Seehofer bringt damit die alte Ulbrichtnummer: Die eigene Intention durch Negation derselben publik zu machen. (Stichwort: „Niemand hat die Absicht…“)

    Der Grund, weshalb die CSU den Bruch mit Merkel noch nicht vollzogen hat, liegt m.E. vor allem darin, dass Seehofer darauf hofft, die Migrationsproblematik als die zentrale Frage in die Koalitionsverhandlungen einzubringen. Wenn sich in den Verhandlungen jedoch die grüne Position durchsetzen sollte (pro Migration, pro Familiennachzug), so kann die CSU die gemeinsame Fraktion immer noch verlassen und behaupten, sie sei die einzige Partei, die aus dem Erstarken der AfD ihre Lehren gezogen und „verstanden“ habe und sie habe alles in ihrer Macht stehende getan.
    Damit wäre der CSU zwar noch lange keine absolute Mehrheit in Bayern 2018 garantiert, aber sie wäre zumindest frei, im Wahlkampf „Kante zu zeigen“. Mit Merkels Konterfei im Rücken lässt sich eine Law-and-Order-Politik nicht glaubhaft vertreten.

    • SeehoferCSU
      Hunde die kläffend hüpfen, beißen nicht.

      Weiche Schale, weicher Kern.

      Der Feigling tanzt nicht am Morgen (Sprichwort aus Afrika).

      Man soll sein Schwert nur ziehen wenn man Blut sehen kann (Samurai-Sprichwort).

      Je länger Seehofer den Fraktionsbruch auf die lange Bank schiebt, desto kürzer wird sie.

      Auch wenn man den Kopf in den Sand steckt, bleibt der Hintern zu sehn (aus Japan).

      Waschweiber sind auch nur Männer.

      Wer kriecht, stolpert nicht (alte Seehofer-Weisheit).

      Leisetreter machen zur Tarnung Krach.

      Ein Feigling hat selbst vor seinem 1,93m langen Schatten Angst (aus Russland, ggf. von Putin)

      Grabinschrift: „He did it … not!“

      Gut Nacht.

    • @UJ
      Würden CSU und Seehofer in dieser Form strategisch mitdenken, sie hätten schon im Dezember 2016 die Kanzlerkandidatur für die CSU beanspruchen müssen, denn dann würde man gar nicht erst vor dem Scherbenhaufen stehen, vor dem man 2 Tage nach der BTW steht und auf den man sich jetzt bei der LTW18 in Bayern vorbereiten muss.

      Soweit denkt da keiner, man glaubt ein bisschen marige Sprüche klopfen und ordentlich Dreck auf die AfD werfen, würde die eigenen Wähler schon bei der Stange halten.
      Das glaubt man auch nicht ganz zu unrecht, da man immernoch deutlich stärkste Kraft in Bayern ist und bleiben wird. Aber auf einem niedrigerem Niveau.

  69. Service: 3 Fehler im Text gefunden
    Für die SPD ist der Niedergang im Hamburg vermutlich wichtiger als

    –> in Hamburg

    In Italien warten Hunderttausende, die dort nicht bleiben wollen, und mit Frau Merkel hat gesagt, man könnte die Grenze nicht schützen.

    –> und Frau Merkel hat gesagt

    Soweit also mein Bericht aus einem fernen Alpentale nahe der Grenze, das so unbedeutend scheint, und über dessen Leitkultur man woanders natürlich auch kritische Töne verlieren darf, besonders, wenn man hier wie die SPD ohnehin nichts und schon gar keine Heimat mehr mehr zu verlieren hat.

    –> ein „mehr“ zuviel…

    Ansonsten ein sehr schöner Text aus Bayern!

    Grüße aus Berlin

  70. nach der Wahl
    bin ziemlich geschockt über die Interpretationen dieses Wahlergebnisses in den Medien und darüber, wie stark unsere Gesellschaft bereits polarisiert ist. Reihenweise werden jetzt Freunde entsorgt bei Facebook und Co….mit dem Browser-Tool, mit dem man feststellen kann, wer entsprechende Parteiseiten geliked hat und daraus werden dann Rückschlüsse gezogen…Eklig.

    • Das habe ich schon hinter mir, bei mir wird jetzt schon öffentlich mit Hilfe der ARD-Antifa nachgetreten.

    • Polarisierung ist der Zauber der Erlösung
      @Akosia,

      wenn das das schlimmste ist – ist es noch nicht genug!
      Dann muß es erst noch schlimmer werden bevor es besser wir!

      Was wir brauche sind klare Pole, je größer die Spannung um so stärker der Wind der Veränderung.

      Und Veränderung besteht wenn sie unumkehrbar sein soll, aus zwei Teilen: Zerstörung und Neubau.
      Manchmal auch in umgekehrter Reihenfolge und wiederholt.

  71. mit euch kann man keinen Krieg gewinnen.
    Wenn man hier beobachtet, dass der Don für eine Beschreibung der Auswirkungen der Flüchtlingskrise ganze 2 Jahre nach deren Beginn soviel Dank für diese „endlich“ und „wirklich“ und „so ist es“ und „jetzt sagt es mal einer laut“ Beschreibung erhält, dann, ja dann fragt man sich, ob der durchschnittliche Deutsche doch etwas total und ganz laaaangsaaam in der Birne ist.

    Muss ja nicht jeder so fix sein wie ich und das alles schon am ersten Tag der Grenzöffnung erkennen (kleiner Tip: Abstrakte Denken hilft ungemein!), aber Sylvester in Köln 2015/2016 war doch schon eigentlich ein Augenöffner, auch für den gewöhnlichen Bayer. Und all die ganzen Vergewaltigungen und Massenschlägereien und Messerstechereien und und und in den letzten 24 Monaten…

    Aber hier braucht man 2 Jahre um solchen Informationen Eingang in den Frontlappen zu gewähren.

    Und auch das nur bei knapp 13% bzw. die sind dann in der Lage aus der Information dann auch eine Handlung in Form eines Ankreuzen an der richtigen Stelle zu generieren.
    Bei dem Rest dauert es noch weitere 2 Jahre bis die Info ankommt, dann 2 Jahre Jammern und dann machen sie ein Kreuz bei den Piraten…

    Das hier sind die Momente, in denen ich befürchte, dass das alles nichts mehr wird.

    Weil der Deutsche zu dumm und enteiert.

    • Titel eingeben
      Also, soweit ich mich erinnere, gab’s die „Dankes!“ und „WORDS!“ hier schon vor 2 Jahren. Wie ich mich auch erinnere, dass niemand in meinem Bekanntenkreis ein gutes Wort oder Verständnis für Angies Grenzöffnung aufbringen konnte.
      Ich erinnere mich auch an meinen Schrecken, als ich bemerkte, dass nicht offen gesprochen wurde – mehrere Menschen fühlten bei mir erst mal vorsichtig vor, was ICH denke, bevor sie mit ihrer Kritik an der Bereicherung von 2015 herausrückten.

      NB: Sind’s netter zu Ihre Landsleut und tun Sie’s net beschimpfen!

    • Titel eingeben
      „Das hier sind die Momente, in denen ich befürchte, dass das alles nichts mehr wird.“

      Das wird auch nichts mehr, für eine echte Wende hätte die AfD ein 20-25%-Ergebnis erzielen müssen. So wird wohl im Grunde die wahnsinnige Migrationspolitik weitere Jahre fortgeführt oder sogar unter grünem Einfluss noch verschärft werden. Am Ende wird dann der Untergang Deutschlands oder aber eine dann tatsächlich echt faschistische Gegenreaktion stehen.
      Alles absehbar. Wenn ich nicht in diesem verblödeten Land feststecken würde, fände ich das aber sogar lustig, die meisten Deutschen verdienen es auch gar nicht anders.

    • Goodnight @ 25. September 2017 um 22:07 Uhr
      Goodnight sagt:
      „Das hier sind die Momente, in denen ich befürchte, dass das alles nichts mehr wird. Weil der Deutsche zu dumm und enteiert.“

      Nur Mut.
      Deutsche sind nicht dumm, nur gut erzogen (das ist das Problem).

      Das ganze Chaos hier ist gewollt, politisch gewollt.

      Sobald die Chaoten, die das wollen, weg sind, wird sich vieles ändern.

    • und nie nach Zustimmung brüllenden
      Text eingeben

    • Moment mal...:"auch für den gewöhnlichen Bayer"
      1. fehlt hier ein „n“ beim „Bayer“. So viel Zeit muss sein.

      2. haben Sie schonmal drüber nachgedacht, warum Sylvester 2015/16 am Münchner Hbf (Pasing, dito Ostbhf) niemand „übergriffig“ werden konnte?
      Richtig: der Bahnhof war geräumt worden…na dämmert´s?
      Offensichtlich waren Sie nicht der einzige „Durchblicker“.

    • Now that I realize it, it's too late.
      Das Problem des Deutschen ist:

      Er kann kein „Wehret den Anfängen“

      Er ruft das zwar ständig ganz laut, aber so, wie der Lügner immer sagt“ Sie können mir vertrauen, ich bin ein ehrlicher Mensch“.

      Der Deutsche ist keiner der auf Veränderungen sofort reagiert. Er reagiert auch nicht mittelbar, nicht langfristig.Er reagiert gar nicht.
      Veränderungen interessieren ihn nicht. Das sitzt er aus.
      Wie seine Kanzler und -innen.
      Erst wenn alles zu spät ist, dann steht er auf, holt den Karabiner aus dem Keller und beendet alle Probleme inklusive sich selbst.

      Das klassisch deutsche Verbrechen:
      Ehemann erschießt Frau und Kinder und sich selbst. Nachdem er herausfindet, dass sie ihn verlassen hat.
      All die Jahre, in denen die Frau klagte und weinte und schimpfte, da hat er nicht zugehört, einfach ignoriert, nicht drauf geachtet, wird schon werden, kann nicht sein, wir schaffen dass, Ich kann nicht erkennen, was wir jetzt anders machen müssten….

      So ist das auch hier im Blog zu beobachten. Alle jammern und klagen, einer warnt ständig vor Bürgerkrieg. Aber fast alle inkl. dem Hausherr gehen dann doch CDU oder FDP oder gar die Piraten wählen. Weil ja alles gar nicht so schlimm ist, wird alles von alleine wieder gut, Hauptsache wir müssen uns nicht bewegen. insbesondere nicht zwischen den Ohren.

      Nope, da draußen wird es immer schlimmer. Nichts wird sich ändern.

      Ihr werdet wie immer erst dann reagieren, wenn alles zu spät ist.

      Ihr Deutschen.

    • Geben Sie mir eine sinnvolle Alternative und ich wähle sie.

    • Das geht doch schon viel länger
      Ich kann mich noch gut erinnern, als in ziemlich guter Lage an der Isar vor ca 35 Jahren ein Asylbewerberheim errichtet wurde und ewig gestritten wurde, ob „Asylantenheim“ das Anwesen poltisch korrekt beschrieb.

      Mufls gibt es auch schon ewig, aber alles halt in verträglichen Dosen, und trotzdem schon weit an geltendem Recht vorbei.

      Ab 2015 wurde halt für Interessierte verkündet, dass hier Milch und Honig fließen und jeder eingeladen ist, sich satt zu essen, wobei
      Tischmanieren verzichtbar sind.

      Erstaunlich, wie die ganzen Slogans der Einheitsparteien bzgl. Migranten, Härte, Rechtsstaatlichkeit schon am Abend wieder in der Versenkung verschwanden.
      Ich hoffe, dass das diejenigen, die dem deutschen Macron eine Chance geben wollten, bei evtl. Neuwahlen nicht vergessen.

      Die ganze Chose läuft doch nicht deswegen, weil die Verantwortlichen Wiedergänger von St. Martin sind, sondern weil staatliche Gelder (Steuern) in großem Stil in private Hände umverteilt werden.

      Die Union der linken Traumtänzer ist nur Vehikel dafür.

    • Geben Sie mir eine sinnvolle Alternative und ich wähle sie?
      Diese Einstellung ist doch genau das, was Goodnight kritisiert. Sie wollen auch nur von der Außenlinie Spielkritik üben. Derzeit fällt es Ihnen leicht, aus dem Heer Ihrer Schwachmatenkollegen hervorzustechen; Sie beobachten wenigstens noch das tatsächliche Spiel, während Ihre Kollegen fiktive Geschichten als die Wirklichkeit ausgeben und Phantasiekommentare absondern.

      Deutschland scheitert immer wieder an seinen ‚Stützen der Gesellschaft‘, die Politik für unter ihrer Würde halten und sich so weit wie möglich heraus halten, solange die Vermögensfrage nicht gestellt wird. Und die wurde in D – abgesehen von einem mittlerweile korrigierten Ausrutscher auf Druck der östlichen Besatzungsmacht – nach keiner Katastrophe gestellt.

      SPD und Grüne wissen schon, warum sie mit der Linken nicht auf Bundesebene koalieren dürfen; das wäre nämlich die einzige Konstellation, die zu aktivem Eingreifen der ‚Stützen‘ führen würde. So lange die Eigentumsfrage nicht gestellt wird, lässt man die Politiker weiter ihr Unheil treiben und Demokratie simulieren. Wenn dann die Katastrophe erneut eintritt, waschen sich die ‚Stützen‘ ihre Hände in Unschuld, weil sie sich ja nicht an der Politik beteiligt haben. So lange nur die Familienvermögen über die Zeitenwenden gerettet werden, ist für die ‚Stützen‘ immer alles paletti.

      Wenn die Asylantenkatastrophe über massive Vermögens- und Erbschaftssteuern finanziert würde, wäre Merkel längst weg.

    • so human....
      Don,

      es gibt keine sinnvolle Alternative im Sinne einer Partei, die jetzt das Paradis bringen könnte. Es gibt nur eine Protest, der sich langsam formt und etabliert, aus dem eine Partei entstehen könnte. So ein Prozess ist dreckig und hässlich und voller unfreundlicher Personen.

      Aber der Protest ist notwendig. Weil ansonsten keiner aufsteht.

      Seit 2015 ist Deutschland wie in der 80er Jahren nicht mehr möglich. Der Zug ist abgefahren. Wir können erst einmal nur retten was zu retten ist, und danach wird es weiter anstrengend.

      Sie, Don, mit allem Respekt, operieren hingegen wie die Kanzlerin.
      Sie glauben diese Flüchtlingskriese kann man en passent in den Griff bekommen, da muss man sich nicht bewegen und sich auch nicht die Hände schmutzig machen. Das kann man aussitzen, irgendwann lässt sich das von alleine, irgendwann wird die CDU begreifen, irgendwann wird die CSU auf den Tisch hauen….irgendwann wird die Vernunft gewinnen. Von alleine.

      Sie sind so deutsch.

      Viel Glück.

    • Als Elitist sehe ich meine rolle nicht als Stimmvieh, sondern als jemand, dessen Blog viele nicht mögen. Ich muss nicht eine Partei wählen, um meine Standpunkte publik zu machen.

    • Der Deutsche wacht erst auf, wenn´s an seinen Geldbeutel geht...
      Hallo Goodnight,
      es ändert sich erst was grundlegend bei Massenarmut und Massenarbeitslosigkeit. Und die wird kommen, wenn der Euro kracht.
      Dann gnade uns Gott.

    • @Goodnight
      Ich lese Ihre Kommentare gerne, verstehe aber nicht, warum Sie sich noch immer aufregen. Die Sache ist gelaufen. Hoffentlich können Sie es genießen, Zeitzeuge der größten Katastrophe seit WK II zu sein. Etwas anderes wird Ihnen nicht übrig bleiben.

    • Ja, Don, Ihren Standpunkt können Sie hier publik machen,
      aber auf das, was die Politik treibt, hat das keinen Einfluss. So lange Sie nicht zur Wahl einer Partei aufrufen, die auf jeden Fall gegen die gegenwärtige Politik opponiert, bewirken Sie nichts. Wie gesagt, Sie wollen sich nicht die Hände schmutzig machen.

      Ich bin übrigens davon überzeugt, dass nach der nächsten Katastrophe die Eigentumsfrage gestellt werden wird. Warum sollen die Vermögenswerte denn auch in den Händen der Kuffar bleiben. Wie sagte eine Pfarrerin in Köln letztens: „Wer sagt denn, dass Deutschland den Deutschen gehört?“ Damit meint die mit Sicherheit auch Ihre Liegenschaften.

    • Take a good hard look around you and stop your navel gazing
      Lieber Goodnight, Sie haben ja mit einer Menge Recht, sind aber doch arg im Blick auf Deutschland verhaftet (navel gazing bezog ich hier mal als Selbstschau auf die Deutschen, nicht Sie als Person). Wenn Sie hier die Deutschen als enteiert und dumm bezeichnen, was fällt Ihnen dann für die Briten, Franzosen und Schweden ein? Ich weiß nicht, wann Sie das letzte Mal in London waren, aber ein Bekannter ist gerade von dort (und seinem toll bezahlten Job imInvestmentbanking) nach Kalifornien geflohen. Er hat 8 Monate ausgehalten. Letztes Jahr Paris hat mir total gereicht, da fahr ich lieber nach Berlin (oder lass es gleich beides bleiben).

      Lieber Don, wie Goodnight ja schon ausführte, die Wahlalternative hatten sie. Die muss nicht gescheit sein, nur die tendenziell richtige Richtung anzeigen, denn von regierungsfähigen Mehrheiten war sie klar erkennbar weit genug entfernt. Wie mir hier ein ganz aussichtsreicher CDU-Landtagskandidat gerade wieder versicherte „Politiker sind einzig und allein an der Macht interessiert. Wie man sie bekommt und wie man sie behält. Alles andere ist Kosmetik.“. Da die CDU hier in Niedersachsen schon die Felle des noch nicht ganz erlegten Bären eifrig verteilt (Ende der Woche Treffen mit der designierten Kultusministerin), muss ich jetzt überlegen, ob es für die CDU/FDP reicht (wichtig, SPD muss unbedingt weg, Grüne noch viel dringender), oder ob ich sie (FDP) allen Ernstes wählen muss, um kein r2g zu bekommen. Das verstünden die wahrscheinlich ganz falsch, mit noch einer gewonnenen Landtagswahl…

      Es läuft ein Kulturkrieg gegen den Westen, maßgeblich mitgetragen von den verwöhntesten Geschöpfen des Westens (z.B. Julia Schramm). Viele merken es nicht wirklich, da es schon so lange läuft und in vielen Punkten auf Einige attraktiv wirkt. Selbstkritik wirkt intellektuell, Fremdkritik gehört sich nicht. Wenn man also über Sklaverei redet, ist der Westen schuld. Wir. Die wir Deutschen da eher weniger beteiligt waren. Gehen Sie zu einer Gruppe Westler und erzählen sie über die Geschichte der Sklaverei, den Anteil der Araber / des Islam daran, wo die meisten Sklaven hingingen…. „abscheuliche Relativierung“, „stimmt doch nicht,wo hast Du das denn her?“ sind dann noch harmlose Reaktionen. Erzählen Sie über unsere Schuld, ist Ihnen allgemeine Anerkennung sicher.

      Das umgekehrte Verhalten können Sie (Achtung, Eigensicherung nicht vergessen) erleben, wenn Sie Araber oder Türken in Ihrem Bekanntenkreis haben.

      Polen sind bei diesem Verhalten eindeutig Nicht-Westler.

      Ich tippe auf Hybris. Die denken alle, dass sie unantastbar oben auf der Hierarchieleiter stehen (white privilege oder wirtschaftliche/technologische/militärische Überlegenheit). Anders können sie es sich nicht vorstellen.

      Arme Einheimische, die mit den armen unterdrückten Minderheiten zusammenleben, erfahren, dass sie selbst eine unterdrückte Minderheit geworden sind, die allerdings keinerlei Opferbonus bekommt. Sie sollen schweigen und ertragen, sonst sind sie böse,dumme, arme, abgehängte Rassisten, die man sehr gerne gegen Atommüll eintauschte, abschöbe…

      In den USA geht man noch so vor, wenn man selbst schon in gated communities lebt und teuerste Privatkindergärten, -schulen und -unis für die Kinder benötigt.

      Das lässt für die Eliten nichts Gutes ahnen, denn ihre gehätschelten Importminderheiten werden sie ganz schnell von den sicher geglaubten Positionen verdrängen wenn die Demographie es hergibt. Und die eigenen Landsleute, die da unten warten, haben nichts als Hass und Verachtung für sie übrig.

      Nach der Wahl am Sonntag musste ich mich übergeben. Ich freue mich gar nicht auf den 15.10.

    • Geistige Quellen?
      Goodnight,

      Sie werden doch nicht etwa ein Adorno/Horkheimer-Leser sein?

      Oder bemerken Sie die Parallelen zu Ihrer Doxa gar nicht?

      Trotzdem: sehr amüsant…!

    • We are Groot.
      @Jessica

      Im Gegensatz zu allen anderen Deutschen habe ich meine 5 Sterne Hotels in fremden Ländern auch einmal verlassen und mir die Länder angeschaut. Und bin folglich zum Entschluss gekommen, in Deutschland zu bleiben. Also in dem Deutschland vor 2015. In dem einzigen Land auf Erden, in dem man nicht das tagtägliche Bedürfnis empfindet, eine Waffe tragen zu müssen. (So jedenfalls die Worte meines amerikanischer Kollege mit Spec Ops Vergangenheit).

      @Sufferah

      Nope nicht Frankfurter Schule, ich bin Bielefelder Schule.
      D.h. ich kann beobachten, dass eine Räumung von Bahnhöfen zur Vermeidung von Gewalt einer Kapitulation des Rechtsstaat gleichkommt.
      Das zum Thema BayerN.

    • Zu spät
      Keine Partei kann am eingeschlagenen Kurs noch was ändern. Das läuft wie auf Schienen auf die Kulminations- und Kipp Punkte zu. Mitte der 90er hätte man noch was machen können. Mein Tip: Ganz am Ende Militärdiktaturen in ganz Europa a la Franco.

    • prep
      1) to prep a bull

      2) PrEP

      3) Prepper: Hier sind wir richtig.* Die Frage ist nur, wie viel Bürgerkrieg wird es denn sein? Wie viel Zeit bleibt?

      Kann man die Vorbereitungen nebenher treffen, oder ist es besser, die gesamte restliche Zeit unter Aufgabe des bürgerlichen Lebens in die Vorbereitung auf die kommende Auseinandersetzung zu investieren?

      „Messer sind immer hässlich.“
      „Bei Messern geht keiner unverletzt raus.“
      „Wenn es einer drauf anlegt, hat man da keine Chance, der rennt dich um, sticht 5, 6 mal auf dich ein und rennt weg.“
      „Vielleicht wäre eine Schutzweste eine gute Idee.“

      Was, wenn der Bürgerkrieg zu früh kommt?
      Oder zu plötzlich?
      Wenn er nicht im Fernsehen kommt, wenn auf WhatsApp keiner warnt, daß er da ist?

      Wer fängt an? Welche Seite fängt an?

      Hat er schon angefangen?

      *Ich rate übrigens von Hülsenfrüchten (außer roten Linsen) ab, wenn sie alt sind, werden sie nicht mehr weich.

    • @Don
      Aus der Hüfte geschossen:

      Das blog lebt natürlich nicht nur von Ihrem Talent, vom Hundersten übers Tausendste auf den Punkt zu kommen, sondern auch davon, dass Sie viele gut reflektierte Beiträge Hochgebildeter und Ideenreicher freischalten, die fast so gute Multiplikatoren sind, wie Ihr Ursprungsbeitrag.

      Natürlich ist die Ihr blog ein Geschäftsmodell, ginge es allein um Reichweite, hätten Sie Ihre Jünger, die Ihnen überallhin folgen.

      Von dem allen ab: Ich bewundere Ihre sprachliche Wucht, die launigen Repliken fast mehr als den Ursprungstext, der rap-artigen battle wegen.

      Dass die AfD unappetitliche Selbstversorger in Ihren Reihen hat ist klar. Wer nicht?

      Trotzdem finde ich, dass man allein mit einer Negativliste, gerade als Hausherr, hier nicht durchkommen sollte,

    • die Zeiten sind halt gwerade ruppig, aber ich kann Ihnen versprechen, dass es bald wieder ganz andere Themen gibt, denn ich verlasse Deutschland.

    • Rollback
      Ich habe es – glaube ich – schon öfter mal erwähnt: Der Rollback wird fürchterlich werden. Gut, daß die Laternenpfähle sich nicht mehr zum befestigen von überhaupt Irgendwas eignen. Es wird widerlich werden und wir werden sagen: So haben wir das aber nicht gewollt! …. Aber dann wird es zu spät sein. Jetzt müsste etwas passieren. Aber wer findet den Mut? Drehhofer? Wohl kaum. Lindner? Nicht Euer Ernst. Gauland? Ach Gott…. So wird das alles nix.

    • Franco ...
      … wäre für Deutschland seit spätestens 2015 mittel- bis langfristig besser wie alles was zur Wahl stand – aber nicht so gut wie Strauss!

    • Schöne Diskussion
      Gute Nacht et al, ich gebe Ihnen ja zu fast allen Aussagen recht, aber was nützt das? Es hilft nichts zu wettern, „die“ Deutschen sollten das „Richtige“ wählen, wenn auch nur aus Protest.
      Der Zug ist abgefahren, weder mit, noch ohne AfD wird sich etwas wirklich ändern, bzw. zurückdrehen lassen.

      Die Gewalt ist gekommen um zu bleiben.

      Wie sagt ein „Flüchtling“ auf YT „wir sch…en auf euer Grundgesetz“.
      In den frühen 90ern hätte man noch an der Entwicklung etwas verändern können richtig, heute ist es zu spät, mit der e-Funktion kann man nicht diskutieren, auch wenn viele es verzweifelt versuchen.

      Sicher die AfD wird weiter Zulauf haben die nächsten Wahlen außer sie zerlegen sich völlig aka Republikaner, obwohl ich die beiden Parteien nicht vergleichen möchte, da auch von der Zeit her nicht passend.
      Jammern hilft nichts, entweder die Dinge hinnehmen, aussitzen (die ziehen eh weiter in „linke/progressive“ Länder, St. Floriansprinzip), oder gegebenenfalls versuchen auf regionaler Ebene gegen die schlimmsten Auswirkungen anzugehen.
      Ansonsten sich seine Gedanken zu machen welche Möglichkeiten es noch so gibt.
      So nun gehabt euch wohl geschätzte Mitforisten, bei mir ist die nächste Zeit „Blogfasten“ angesagt, erstens wird der Blog mit 600+ Kommentaren langsam völlig unübersichtlich, und zweitens muß ich mich auch noch um andere Dinge kümmern als stundenlang interessante Kommentare zu lesen und zu schreiben;) Bis später dann

    • @goodnight
      Bielefeld: Das gibt´s doch gar nicht!

      Ihr Problem scheint zu sein, dass alles glauben, was Sie irgendwo im Internet lesen…

    • e-Funktion des Wandels
      Sicher, der e-Funktion lässt sich nicht mehr beikommen.
      Aber abseits allem hier geäußerten Defätismus, krankt dieser Gedanke an der Vorstellung, nur ethnisch-kulturelle Deutsche hätten ein vitales Eigeninteresse daran, Deutschland nicht zu einem weiteren gescheiterten dritte Welt Land verkommen zu lassen. Das ist nicht der Fall, da nicht kausal ethnisch-kulturell begründet.
      Auch krankt diese Idee an der Vorstellung, Deutschland sei eine isolierte Insel, die unabhängig von ihrer Umwelt existiert. Offenkundig ebenfalls nicht der Fall.

      Nebenbemerkung: Vor diesem Hintergrund könnte sich die europäische Einigung vollkommen anders realisieren, als Politbürokraten es geplant haben oder auch nur erträumen können.

      Wie dem auch sei, ich denke wir haben den Zenit des multikulturellen, linksgrünen, beliebigen, hedonistischen Irrsinns 2016 eindeutig überschritten. Von hier an ging und geht es nur noch abwärts mit Macht und Möglichkeiten dieses selbstzerstörerischen Konglomerats aus immer offensichtlicher an der Realität scheiternden Ideen. Ein Hoffnungsschimmer besteht bspw. darin, dass Vertreter dieser Ideen ebenfalls entsprechend exponentiell Fehler begehen, immer irrer werden und Widerstand gegen diese Ideen von allen nur erdenklichen Ebenen kommt und stärker wird. Man übersieht die Nachweise eines offensichtlichen Wandels nur leicht, weil man sie vielleicht nicht als solche erkennt. Dieser unscheinbare Blog eines linksgrünen Elitisten mit eigentümlichen Hang zu Fahrrädern ist einer von unzähligen Nachweisen für einen Wandel, der sich nicht als Revolution äußert, sondern als langsam an Fahrt gewinnende Evolution. Die LTW’s 16/17 und die BTW 17 sind weitere Beispiele für einen Wandel auch auf politischer Ebene in Deutschland. Die zunehmenden Zensurbestrebungen insbesondere in Deutschland haben auch ihre Ursachen. Brexit sowie, dass ein US-Reality-TV-Star gegen jeden nur erdenklichen Widerstand POTUS geworden ist, sind weitere Indikatoren für einen politischen Wandel der sich Bahn bricht. Dass sich die Medienlandschaft immer weiter dezentralisiert, ist ebenfalls ein Trend, der von linksgrün fast vollständig beherrschten Medienlandschaft und ihren zeitgeistigen Narrativen langfristig das Genick brechen wird (findet noch jemand in diesem Kontext die Kritik von privaten Outlets wie faz.net an der zunehmenden Macht der Öffentlich-Rechtlichen ungemein amüsant? Beide haben den Schuss noch nicht gehört). Gleichzeitig wird es immer offensichtlicher, dass linksgrün Multikulti offensichtlich das gerade herrschende Establishment darstellt. Praktisch jede Jugend rebelliert früher oder später gegen dieses Establishment. Wir sehen auch wie Osteueropa immer mehr auf Konfrontationskurs mit der EU geht. Wie wird sich das wohl mittelfristig auswirken?
      Und es sei noch mal explizit deutlich darauf hingewiesen, dass diese vielen Mikro- und Makro-Indikatoren für einen fundamentalen Wandel des herrschenden Zeitgeistes kein lokal beschränktes Phänomen sind, sondern sich überall dort äußern, was man gemeinhin als „Westen“ bezeichnet.

      Ich schaue mir den in Deutschland und Europa ablaufenden Blödsinn seit mehr als 10 Jahren bewusst mit an. Das wurde nur immer schlimmer sowie absurder und kulminierte Ende 2015 im von allen guten Geistern verlassenen kollektiven Willkommensirrsinn (schräge andere Episoden dieses kollektiven Dachschadens waren die Mohammed-Karrikaturen, diverse Terroranschläge, Debatten um Parallelgesellschaften, Sarrazzin, Finanz-Krise, Euro-Krise, uvm.)
      In dieser Zeit hatte ich nie mehr Hoffnung als heute.
      3 Tage, darauf sei nochmal kurz hingewiesen, nachdem eine als Nazis und Rassisten verschriene Partei von durchmischten Politamateuren wider allem medialen, politischen und gesellschaftlichen Trommelfeuer drittstärkste Partei im deutschen Parlament wurde. Die heutige Realität konnte ich mir 3 Jahren noch nichtmal ansatzweise erträumen. Wie das wohl in 3 Jahren aussieht?

      Wer an Revolution glaubt und bspw. 51% AfD für soetwas Ähnliches wie eine notwendige Bedingung für einen politischen Wandel hält, ist meines Erachtens naiv und faul. Dieser Wandel wird nicht von irgendwem anders (im Beispiel AfD und ihre Wähler) von oben herab für alle bewerkstelligt, sondern von jedem – im Rahmen seiner eigenen Möglichkeiten – automatisch – forcierbar.
      Wer aufgibt und zynisch (sowie offensichtlich entnervt) von der Seite kommentiert oder wegrennt, verlangsamt diesen Wandel nur.
      Wenn jeder ein bisschen was leistet, dann werden viele, viel geleistet haben.

  72. Oh!
    Dieses Blog ist so ziemlich das Beste, was in der Presselandschaft kursiert.
    Just in case: We support you and the Wahrheit. Forever. (Hatte mir am Wahlabend schon kurz Sorgen gemacht, warum nix kam nach der Ankündigung).

    • sehr gut in Englisch -
      wie FDP:
      digital first – Bedenken second.
      auf Deutsch:
      erst handeln, dann denken.
      Ich wünsche viel Erfolg bei den Koaltionsverhandlungen
      und bin vor allem gespannt auf d a s Ergebnis bei d e m Motto.

  73. Merkel hat die Wahl gewonnen
    Tatsächlich hat sich Merkels strategische Position verbessert. Sie kann jetzt wunderschön mit den Grünen über Kante spielen, sie muß jetzt die Wünsche der Grünen erfüllen, sonst gibt es keine Koalition. Alles alternativlos.

    • @Andreas Müller
      Nein, das über Bande spielen versuchte sie 2013 (was Trittin blockierte, wie ja nun Schäuble/Cem im TV vor der Wahl erzählten).

      Und sie erhoffte es sich, nur mit FDP oder Grünen jeweils über Bande verhandeln zu können, einer von beiden reicht ja.

      Und als die Umfragen schlechter wurden, spekulierte sie darauf, mit Jamaika und SPD parallel zu fahren, einer von beiden reicht ja.

      Nun jedoch hat sie keine Bande mehr. Sie steht mit dem Rücken in der Ecke. FDP hat klare Notwendigkeiten, sonst verschwinden sie für immer unter 5%, wenn sie jetzt wieder wachsweich Pöstchen jagen. Grüne müssen linken Ideologie-Flügel überzeugen (der sich niemals von FDP oder CSU überzeugen lassen wird). Und CSU kämpft um ihre Position.

      Es wäre machbar, eine solche Koalition, wenn jeder klare Aufgaben übernimmt, und die anderen deren übernehmen lässt.

      Was jedoch nicht machbar ist – dass dann Frau Dr. Merkel frei über allem schwebt und nach Umfragewerten und Taktik mal dieses, mal jenes in die Medien bringt – das sprengt nämlich eine klare Aufgabenteilung.

      Frau Dr. Merkel ist diejenige, die nicht in Jamaika passt. Und ebenso wird die SPD sagen: gerne Regierungsverantwortung, aber dazu passt Frau Dr. Merkel nicht mehr.

      Es wird für Merkel alles davon abhängen, ob die Lindner-FDP ihr den Rettungsweg erlaubt, dass Merkel für Europa weiterarbeiten darf – frei von allen Bindungen. Willkürlich in der Taktik, aber ausgerichtet auf einen EU-Bundesstaat. Daran wirkt sie seit 12 Jahren zielgerichtet. Es ist ihre einzige Leitlinie, die sie umsetzt – aber ohne diese jemals klar und deutlich zur Wahl gestellt zu haben.

      Tja, andere europäische Länder erkennen dies klarer als die deutsche Wahlbevölkerung. Teils unterstützen sie dies (gibt ja schließlich Transfer-Milliarden, wenn D sich in EU auflöst), teils unterstützen sie dies nicht (wenn sie nämlich im Gegenzug dafür ebenfalls der Willkür von Brüsseler und Berliner Regierungschefs folgen sollen, siehe grenzenlose Freizügigkeit).

      Die Lindner-FDP wurde gewählt, weil sie den bisherigen Weg in der Europa-Politik so frei von Regeln vorgaben nicht mehr zu dulden. Mal sehen, ob die FDP jetzt umfällt, und Merkel weiterhin frei agieren lässt…

      Ich glaube, Lindner weiß, dass er alles machen kann, aber nicht mehr dies. Westerwelle hat damit fast diese Partei aufgelöst.

    • @vonmicha: Beste Wahlanlyse bisher
      Danke

  74. Der Herr badet gerne lau!
    „Gute Politik für die Wähler der AfD“. Das ist es, was Frau Merkel uns in Ihrer Ansprache um 19:00 nach der Wahl wörtlich angekündigt hat. Wie immer blitzschnell auf die Umstände reagierend (denn die SPD hatte zu diesem Zeitpunkt schon verzichtet).

    Die größte und systematischste Förderin der AfD will also die ihren wieder an ihre mütterliche Brust ziehen. Ob die CSU als einstmals stolze Partei das mitmachen will oder ob sich irgendjemand dort im Süden sich nicht nur des eigenen Landes sondern auch der Republik erbarmt um sie nicht nur von der AfD – dieser selbstproklamierten Partei des unappetitlichen gährig müfflenden Brauschaums – sondern vielleicht auch von der Partei, die sich immer noch CDU nennt zu erlösen? Wohl nicht – denn die Urenkel eines FJS sind als Teil der Bundesrepublik eben auch – wie Herr Wolffsohn neulich diagnostizierte – arg weichgespült. Oder wie es ein anderer Politiker in einer anderen Zeit sagte: „Der Herr badet gerne lau.“. Und wir vielleicht auch.

  75. Barcelona ist so nah
    Hexibert schrieb, völlig zu recht: „….ich finde, wir sollten den Ausdruck, ‚den Seehofer machen‘ dringend in diesen schönen Blog einführen. Gestern noch gewütet, heute empfohlen, die Fraktionsgemeinschaft mit der CDU fortzusetzen.
    Warum wohl will Merkel wieder mit der SPD reden? Um der CSU klar zu machen, dass notfalls auch eine Kenia-Koalition ohne CSU ginge…Der Clique um Merkel sind Horstl’s Sorgen völlig schnurz.“

    Sehr wahrscheinlich hat er recht und nicht Sie, werter Don, so leid es mir tut.
    So wie es ausschaut ist der Horstl wirklich nur ein, mit Kaugummis zur besseren Bodenhaftung, verschmierter Bettvorleger im zwielichtigen Etablissement von Frau Merkel.
    Es wird nicht nur so weitergehen wie bisher, womöglich wird es noch viel schlimmer.
    Als geborene Bayerin plädiere ich daher dafür das gleiche zu tun wie die Katalonen.
    Organisieren wir ein Referendum, hauen ab und überlassen wir den Rest von D Mutti und ihren Auftraggebern.

    • Bayern @ 25. September 2017 um 22:31 Uhr
      Bayern, sagt:
      „Als geborene Bayerin plädiere ich daher dafür das gleiche zu tun wie die Katalonen. Organisieren wir ein Referendum, hauen ab und überlassen wir den Rest von D Mutti und ihren Auftraggebern.“

      Das wird die EU niemals zulassen. Ein gespaltenes Deutschland wäre nicht kontrollierbar. Mit einem nichtkontrollierbaren Deutschland würde die EU mit Euro und allem anderen zusammenbrechen.

      Um das zu verhindern, würde es zum Krieg kommen.

    • Da haben Sie recht
      Genau das wird die einzige und richtige Lösung sein.
      Auswandern – und zwar geschlossen. Spätestens in zwei Jahren werden sie an unseren Zäunen oberhalb des Mains rütteln, weil sie’s nicht mehr aushalten in ihrem selbstgeschaffenen Paradies.
      Wir müssen es nur besser vorbereiten als die Katalonen.
      Vielleicht sollte Seehofer anstatt nach Berlin mal einen Trip nach Washington riskieren. Der jetzige Präsident (hat immer noch nix zu Ms Wahlsieg getwittert) wäre vielleicht gar nicht abgeneigt, dem Land seiner Vorfahren einen Gefallen zu tun…

    • Ganz meine Linie, Frau Bayern , und danke für das sprachliche Kleinod....
      .
      .
      .
      .ein mit Kaugummis zur besseren Bodenhaftung verschmierter Bettvorleger im zwielichtigen Etablissement von Frau Merkel !

      Scheeee wia a Haxn mit an Gselchdn und Kraut !

    • Barcelona ...
      … ist ziemlich sicher ein besseres Vorbild als Berlin!


    • Wir müssen es nur besser vorbereiten als die Katalonen.
      Oh Ihr Traumtänzer, die Katalonen arbeiten daran seit X Jahrzehnten und waren auch mal längere Zeit selbständig. Bayern ließ sich stattdessen von Napoleon seinen Kurfürst zum König machen.

  76. Alles ganz einfach, alle wissen das
    Und nochmal:
    Der ganze Zuwanderungsspuk kann in kürzester Zeit beendet werden.
    Sozialhilfe kürzen/zeitlich begrenzen wie in fast allen Ländern dieser Erde (zB USA).
    Nach zwei harten Wintern hier nördlich der Alpen werden Millionen das Länder verlassen und wir haben wieder unsere Ruhe.

    Mit einer AfD <20% wird das politisch realisierbar sein.

    • Ich befürchte,
      dass ein Teil der „Schutzbefohlenen“ und zwar der Teil, der im Herkunftsland gar keiner Verfolgung ausgesetzt wäre, sich eher mit Gewalt holen wird, was ihm zuzustehen er sich einbildet, als unser Land freiwillig zu verlassen.

      Hm.
      War das ein einigermaßen verständlicher Satz?

    • Unfug...
      Da wird niemand mehr „Ruhe haben“…

    • ... nee ..
      … da man die Ideologie fährt, dass H4 das Menschenwürdige absichere, kann da nichts gekürzt werden, zumal man das mit der weiteren Ideologie verbunden hat, dass alle zu integrieren seien.

      Man hat sich auf diese Weise in Schwachsinn unrettbar gefangen.

  77. Sehr schöne und treffliche Regionalanalyse
    Mal wieder ein durchdachter Blogtext mit feinem Lokalcolorit und persönlich-zutreffendem Betrachtungswinkel aus Ihrer spitzen Feder.

    Ja, in Bayern liegen die Probleme etwas anders als bundesweit, und Ihr Fokus bringt die Probleme nochmals deutlich zur Geltung. Und Sie haben recht! Die Analyse stimmt, sie ist absolut nachvollziehbar.

    Möglicherweise wäre es heute aus Sicht der CSU klug gewesen, Herrn Seehofer schon vor zwei Jahren in den Ruhestand zu schicken.
    Ich selbst glaube auch nicht an eine Zukunft für überangepasste Zöglinge wie den Herrn Herrmann, Herrn Scheuer oder den völlig untalentierten und als Verkehrsminister versagt habenden Herrn Dobrindt in Bayern.

    Ich glaube, dass für die bayerische Bevölkerung, die nicht nur aus intellektuellen Großbürgern besteht, jemand wie Markus Söder der richtige Deckel auf den Topf wäre.
    Er hätte auch das nötige Durchsetzungvermögen und auch strategische Klugheit (Bauernschläue) für die „grande dame“ in Berlin.
    Er kann „Klartext“ und hätte Unhöflichkeiten wie „man lasse Sie ohne Stuhl auf dem CDU-Parteitag auf der Bühne zuhören und amüsiere sich über diesen faux pas“ gar nicht nötig.
    Söder hat die FJS-Gene, die den braven Zöglingen des Herrn Seehofer abgehen. Er ist von sich überzeugt und taktiert sich nicht zu Tode, sondern verfolgt eine klare Linie in klarer Sprache. MMn ist dies für bayerische Wähler durchaus ein deutlicher Pluspunkt.

    Es macht keinen Sinn, immer nur wohlfeile Ankündigungen in Richtung der Kanzlerin zu tätigen, aber keine Taten folgen zu lassen. Sei es die Obergrenze oder auch selbstständiger, bayerischer Grenzschutz oder was auch immer man von Seehofers Seite zur Hoch-Zeit der Migrationskrise ankündigte und dann doch unterliess.

    Der in Bayern vielgeliebte Karl-Theodor zu Guttenberg ist mMn bundespolitisch nicht durchsetzbar. Er hat sich angreifbar gemacht und war als Verteidigungsminister nicht gerade eine Leuchte. Als Regionalfürst in Bayern ist er vielleicht aber doch eine gute Wahl, zumindest aus CSU-Sicht.

    Es wird in Zukunft weiterhin AfD-Wähler geben, und ich vermute, dass das Potential von bis zu 30% bundesweit noch nicht ausgeschöpt ist.

    Sollte die grün-gelb-schwarze Koalition für den Bund nicht zustande kommen, oder schon in Jahresfrist an ihrem Ende angekommen sein, so schätze ich, dass bei Neuwahlen sich der Anteil der AfD-Abgeordneten sich nochmals verdoppeln könnte. Und zwar nicht weil Deutschland plötzlich „Nazi“ geworden ist, sondern einfach um es den bereits etablierten Parteien ein wenig schwerer zu machen. Und der Rest Europas wählt auch durchaus gerne „Rechtsaußen“. Radikale Rechte sind kein Deutsches Alleinstellungsmerkmal mehr.

    Die SPD hat mit ihrer Verweigerungshaltung und Rückzugstaktik mMn übrigens einen schweren Fehler begangen.

    Parteien werden nicht gewählt, um Opposition zu betreiben und Wunden zu lecken, sondern um das bisschen verliehene Macht auf Zeit möglichst nutzbringend für ihre Wähler einzusetzen.
    Es könnte sein, dass der Schuß bei der nächsten Wahl noch mehr nach hinten losgeht und das Ergebnis dann deutlich unter 20% tendiert.
    Es wird für die jetzt demnächst vielleicht tätigen Regierungsparteien CDU/CSU, Grüne und FDP dann ein Leichtes sein, die SPD im nächsten Wahlkampf vor sich herzutreiben. Wer selbst keine Verantwortung übernehmen wollte, kann dann nur schwerlich den Fingerzeig in die vermeintlich richtige Richtung vornehmen.

    Wenn das grün-gelb-schwarze Experiment gelingt und vier Jahre relativ reibungslos regiert, dann haben wir vielleicht sogar noch die Chance auf eine fünfte Amtsperiode der Kanzlerin, dann vielleicht in einer Koalition mit der weiter politisch erstarkten und durch radikal-konservative Oppositionsarbeit gefestigten AfD. Es bleibt spannend.

    • Mit Verlaub
      Was Bayern anbelangt und die von Ihnen genannten, teilweise erst noch zu entzündenden bzw. vorab zu trocknenden Leuchten, sei angemerkt, dass die zwar „von sich überzeugt“ sein mögen, sich aber bereits „zu Tode“ talentiert haben.

    • Söder hat einen "Geburtsfehler"....
      er ist leider ein „Franke“….das geht nicht so recht mit dem Amt des Ministerpräsidenten zusammen. Jedenfalls historisch; obwohl ich schon erlebt habe, wie er in Niederbayern frenetisch gefeiert wurde.
      Die Franken finden Sie in der zweiten Reihe (Justiz, gehobener Dienst).

    • Er würde in Oberbayern nicht gewählt werden. Der AfD fehlt aber auch das Personal.

    • After all we are nothing more or less than what we choose to reveal.
      Söder war zu lange Adjutant. Solche Charaktere sind nicht stark genug, um an der Spitze zu führen. Siehe Schäuble etc.

      An der Spitze benötigt man Alphatiere. Also solche, die einen Seehofer verfrühstücken und nicht jahrelang lächelnd Demütigungen einstecken.

    • Opposition für die SPD
      könnte durchaus sinnstiftend sein,
      um das eigene Profil zu schärfen.
      Nur: Wo nichts ist, gibt es nichts zu schärfen.

    • Oberbayern
      „Er würde in Oberbayern nicht gewählt werden. “

      Absolut beschränkte Haltung, diese Franken-Phobie Ihrer Bayernseppls ist doch nicht normal und zeugt geradezu von einer kolonialen Herrenmensch-Mentalität. Hat mich schon damals irritiert, als Beckstein gestürzt wurde, dass sowas anscheinend ernsthaft noch eine Rolle spielt. Da wird sogar ein charakterlich verdorbener Ehebrecher (der auch noch doof genug war, die junge Geliebte zu schwängern – die aus Franken kam, für unehelichen Sex sind die dann wohl doch wieder gut genug) wie Seehofer vorgezogen – weil er ein „echter“ Bayer ist. Krank!

  78. Worte der großen Vorsitzenden
    „Ich kann nicht erkennen, was wir jetzt anders machen müssten!“
    Das sagt die Machtpolitikerin aus der Uckermark allen Ernstes vor der Kamera. In den Tagesthemen.

    Da geht es ihr nur um eines: Aussitzen. Wie lange das gut geht?

    • In der Uckermark scheint der Horizont eng -
      und danach kam wohl wenig dazu, diesen zu erweitern. Reflexionsvermögen gleich 0.
      Das mündet dann in dem Wort: alternativlos.
      Ach so. Der Plan!

      Schon komisch, dass wir uns das gefallen lassen.
      Weshalb merken das so wenige im Land der Dichter und Denker?

    • Booooster @ 25. September 2017 um 22:43 Uhr
      Booooster sagt:
      „Worte der großen Vorsitzenden
      „Ich kann nicht erkennen, was wir jetzt anders machen müssten!“ „

      Wie gesagt – die Partei hat immer recht.

      So ist sie sozialisiert.

    • Sonnenklar
      Sie „kann nicht erkennen“. Genau das ist das Dilemma dieser Dame, die
      erkennbar am falschen Platz ist. Sie kann nicht, genau, sie kann nicht
      erkennen. Ein Manko, dem alle ideologievernebelten Kopfe unterliegen.

    • Merkel, TXL
      Man fasst es nicht. Man fasst es einfach nicht mehr.

      Ihre Partei fährt eine krachende Niederlage ein. Die CSU wird geprügelt. Die SPD abgestraft.

      Was macht Merkel? Posaunt wiederum ihre Einladung an die Welt in die Welt hinaus.

      Und das im Licht des Gutachtens des Wiss. Dienstes des Bundestags, der für das Handeln der Exekutive Sept. 2015 einfach keine Rechtsgrundlage finden kann:

      ht*tps://www.welt.de/politik/deutschland/article168900336/Gutachten-sieht-unklare-Rechtsgrundlage-fuer-Grenzoeffnung.html –

      Für alle die noch Illusionen über die Lindner-Partei haben:

      Die Lindner-Partei hat in Schleswig-Holstein bereits Anfang September dem erleichterten Familiennachzug für die „Subsidiären“ zugestimmt.
      Und erhebt somit eine Forderung, deren Umsetzung voraussichtlich einen weiteren Rechtsbruch voraussetzt. Siehe:

      ht*tps://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/cdu-fdp-koalition-in-kiel-fuer-leichten-familiennachzug/

      Der „Familien“-Nachzug wird die Umvolkung irreversibel machen. Das durch das GG geschützte Staatsvolk wird zerstört.

      Ernsthaftes Nachdenken über Artikel 20 Abs. 4 GG sollte beginnen.

      Für alle im Großraum Gmund – Lokales aus dem RHS:
      I
      slamistenfreund und Breitscheidplatz-Opfer-Verhöhner Müller hat beim Tegel-Volksentscheid eine ordentlich Klatsche eingefahren:

      55 % für die Offenhaltung von TXL, obwohl der Rotfunk rbb und das faktisch fusionierte lokale Linksblatt TAZ/Tagesspiegel/Berliner Zeitung/Mopo massiv für die Schließung Propaganda gemacht hat.

    • Niemand will ohne Plan B mit dieser Regierung an einem Ort sitzen und nicht weg können.

    • @Booooster
      „Ich kann nicht erkennen, was wir jetzt anders machen müssten!“

      Hat sie das tatsächlich so gesagt?

    • @Anton Azubi
      Ich dachte auch erst, ich hätte mich verhört. Deshalb hatte ich es sofort notiert. Inzwischen habe ich es aber auf verschiedenen anderen Websites gelesen. Also keine Halluzination.

    • @Booooster
      Ich habe es mittlerweile gefunden, sie hat es tatsächlich gesagt, zu hören in der Tagesthemen-Aufzeichnung v. 25.09.17 (solange noch verfügbar).

      Jedenfalls sehr interessant, dass dieses hilflose Eingeständnis in der Presse keinerlei Wellen zu schlagen scheint.

  79. Sprüche am Abend
    Der Don: „Das habe ich schon hinter mir, bei mir wird jetzt schon öffentlich mit Hilfe der ARD-Antifa nachgetreten.“

    Rosa Luxemburg: „Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden.“

    Damit ist auch klar, wo wir leben, mittlerweile. Schade, dass die ehemaligen Sozialisten, Kommunisten und deren ANTIFA (gestern standen sie vor der Wahlparty mit ihren Schildern: „Deutschland, Du mieses Stück Scheiße“) bestenfalls ein grausiges Zerrbild einer zumindest guten, wenngleich vergeblichen Idee sind.

    Dazu noch Herr Popper:
    „Wenn wir unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.“

    Und speziell zum Thema nachtreten:
    George Orwell “In a time of universal deceit, telling the truth is a revolutionary act.”

    Halten Sie durch und viel Kraft dabei!

    • BIN SO FROH AM HELLEN MORGEN
      werter freund ALLES GUTE SAGT:

      danke für dieses POPPER-zitat…………..wer nun von seiten der blockparteien auch nur einmal noch sich auf POPPER berufen will oder von seiner Offenen Gesellschaft faselt ist ein idiot oder ein geistes- und willensloses quallengeschöpf.

      selten wurde eines geistesgrösse so von den falschen vereinnahmt wie er. wahrscheinlich liegt er im grab und bekommt einen skorbutanfall wie 1945 !

      heute keine grüsse nach Bordesholm, das leiden dort ist schon schlimm genug !


    • „Der Sozialismus … hat … zur Voraussetzung eine Reihe von Gewaltmaßnahmen – gegen Eigentum … Wer sich dem Sturmwagen der sozialistischen Revolution entgegenstellt, wird mit zertrümmerten Gliedern am Boden liegenbleiben.“

      Soviel zur Freiheit der Andersdenkenden.

      Es ist halt so, es bleiben immer nur die passenden Sprüche für Echokammern. Daß Luther die Bauern teeren und federn lassen wollte, wird auch immer vergessen.

  80. Ach wie unschön ist Tschameika
    Merkel wollte doch schon immer mit den Grünen. Also wächst zusammen was zusammengehören will. Ich hab das Subjekt einmal live bei einer BT-Rede von KGE roboterartig zustimmend nickend sehen dürfen. Ich brauche keine Koalitionsprognosen mehr.

    Mir ist schlecht. Kann aber auch am Mirabellenwasser liegen.

    • So berechenbar sind Politiker
      Ich habe 2005 sowohl Merkel als auch Schröder auf der IAA in Frankfurt bei der Eröffnung kurz vor der Wahl gesehen (war das nicht sogar am Tag vor der Wahl? Gefühlsmäßig schon). Merkel kreuchte und fleuchte dahin, während Schröder sichtlic genauso durch die Menge siegessicher stolzierte, wie er am Wahlabend dann wohl auch in die Elefantenrunde hineinpolterte. Obwohl beide verlierten, wurde nur einer ersetzt. Was für eine verpasste Gelegenheit.

    • Da müßten Sie aber schon mehr als zwei Liter Mirabellenwasser
      .
      ..
      ohne Unterlag‘ getrunken haben, BlackBlacky !

      Nein nein, ich fürchte, die Nausea hat deutschlanderwürgende Gründe , die recht real sind.

    • Ich will dem Metzger nicht beim schlachten zusehen
      ich will nur Wissen ob mir die Wurst schmeckt.

      Oder um Udo di Fabio zu zitieren,
      Sinnmäßig:
      Es ist am Ende egal wer die Grenze geschlossen hat,
      wichtig ist das sie geschlossen wurde.

      Die etwas geschrumpfte große Koalition ist
      mir trotzdem lieber als das Drama mit
      mittelamerikanischem Vorbild.

      Ich will jetzt niemanden ärgern
      Dr. Merkel hätte den Vorteil das
      jetzt r2g tot ist.

      ggf wird man das einst in die Geschichtsbücher
      schreiben müssen:
      Dr Merkel hat erfolgreich ein rot-rot-grünes Bündnis verhindert.
      Unter Mithilfe der SPD und der Linken.
      So das ihre Amtszeit auch etwas gutes hatte.

      vgl (Was man jetzt ggf nicht sagen darf).
      Hitler hatte den 1. Mai als arbeitsfreien Feiertag eingeführt.

      Ich würde den Labor-Day einführen weil ich keine
      Lust habe gemeinsam mit Kommunisten und Nazis zu feiern.

    • ... Jamaika ist eine Insel ... und ist schön!!
      …was wir Deutschen uns eigentlich alles so erlauben!!!

      … lassen wir doch wenigstens dieses Land und die dort lebenden Menschen in Ruhe – was die sich wohl denken, dass ihre National-Farben hier derart verunstaltet werden …

      Jamaika-Koalition!!!!!???? – mal ernsthaft drüber nachdenken – was für ein unsäglich dämliches Gerede – von irgendeinem „kreiert“ (vermutlich immer noch stolz auf diesen Unsinn) – und alle plappern es wie „Aufzieh-Papageien“ dümmlich nach …

      … man möchte ja sofort dorthin auswandern, um nicht miterleben zu müssen, wie sich D komplett selbst zerlegt.

      … so schlecht kann´s einem von Mirabellen-Wasser gar nicht werden, wie´s einem jetzt schon ist – angesichts dessen, was noch auf D zukommt.

      MiraBelle

  81. Don, haben Sie da unten schon auf Zulu-Zeit umgestellt?
    Weil es heißt schneller zu sein!
    DdH gibt eine Einführung.

  82. Völlige Konzeptlosigkeit
    Danke Don,
    sehr schön be- und geschrieben.

    Wieso wird nicht die völlige Konzeptlosigkeit der politischen Parteien in den Medien zum Thema gemacht? Statt dessen sind im Spiegel, Zeit, SZ etc. jeden Tag Schlagzeile Nr. 1 irgendwelche Aufreger von der AfD, Nr. 2 muss dann das tägliche Trumpbashing sein (wer, dieser geehrten Schreiberlinge kennt denn überhaupt die Grundregeln im Football?).
    Es werden permanent nur noch Nebelkerzen gezündet. Diesbezüglich auch sehr schön – die Elefantenrunde gestern….

    M.T.

  83. Demokratie ist wohlfühliger als Aristokratie
    Werter Don,
    sehen Sie, alles richtig. Und doch machen Sie es sich so einfach, moralisch, wie die Grünen, wenn Sie schreiben:

    „Ich halte nichts von CSU oder AfD und habe sie nicht gewählt, aber…“

    Genau. Das klassische: ich bin fein und sauber, nicht tätig/schuld/der Grund, aber … ich partizipiere von der Entscheidung / Aktivität / schmutzigen Moral der Anderen.

    Grüne fahren sauber, alle anderen fahren wie die Schweine.

    Und so können Sie über AfD und CSU urteilen, sich dabei wohlfühlen, das Richtige zu tun, nicht wie die Anderen, die Ihnen allerdings mit ihrer schmutzigen Wahl genau das ermöglichen!

    So kann der Aristokrat auch die Leibeigenschaft fordern: Schweinehirt, sei glücklich, dass Du bei mir im Stall Dich suhlen darfst.

    So, etwas überzogen, emotional und überspitzt dargestellt. Aber – so wird es nicht funktionieren in Berlin. Diesmal nicht: Merkel, CDU und Grüne sind gute Christen, die FDP darf Glasfaserkabel abrollen und in Unis reden von der Bildungsrevolutionen in Gender-Studiengängen halten, und die CSU sind die geduldeten Dumpfbacken, die wir bei der nächsten Wahl ganz links-katholisch-evangelisch-gut-lebend-und-immer-herzlich-weltoffen-auch-unserer-UNESCO-Privatschule wieder entsorgen (ups! sorry: abwählen, nachdem wir landauf landab in allen Polit-Satire-Sendungen die AfD-Nähe der CSU – igittigittigitt – hahahaha – ohaohaoha – angeprangert haben.

    Nein, Don. So wird das nichts.
    Jamaika wird scheitern. Und die SPD wird unter Olaf Scholz sich dazu durchringen, in eine Koalition mit der Union zu gehen – unter der Bedingung dass Angela Merkel ersetzt wird. Denn nur mit einer klaren, auf die Bedürfnisse der kleinen Beamtenschaft zugeschnittenen Einwanderungsregulierung und entsprechenden Abschiebungen wird die SPD wieder über 30% gelangen.

    Ich betone auch nicht meine Moral, wenn ich AfD und Linkspartei wähle. Oder in drei Wochen eine bessere Schulpolitik. Ich mache einfach, was getan werden muss, auch wenn Journalisten oder Blogger dies andauernd als schmutzig, schäbig oder kleinbürgerlich-borniert darstellen. Offen. Oder in solchen kleinen Sätzen – ich ja niemals, aber…

    Bigott mag ich nicht. Ehrlich und offen – dann können wir alles klären – und danach ein Bier trinken gehen (wobei auch ich kein Bier trinke).

    Und heute hatte Dr. Gauland, ihm verdankt die AfD meinen Austritt aus Partei und einem Landesvorstand im April 2014, sehr ehrlich über die Staatsräson im Falle des – zutiefst korrupten und kriegerischen – Staates Israel gesprochen. Und ich kann nur sagen: meinen Sohn werde ich in keinen Krieg ziehen lassen, um im Nahen Osten Israel zu verteidigen!

    Niemals. Nie wieder.

    Und es reicht mir, wenn ich zu U-Boot-Verkäufen auf meine Petition an den Deutschen Bundestag vor über 10 Jahren eine glatte Lüge als Antwort bekam: denn sehr wohl zahlte der deutsche Steuerzahler die Dolphin-U-Boote, die bereits Anfang der 2000er-Jahre geliefert und – hahaha – mittels Hermes-Bürgschaften abgesichert wurden.

    Solange Berlin die Bürger für dumm zu verkaufen können meint, wird das nichts mit dem wohligen Sonnenbad auf Jamaika. Nicht real, nicht moralisch.

    Danke für Ihren Blogbeitrag!
    Wir brauchen klare Worte, nur aus diesen wächst Toleranz.

    • Lesen die Ergänzung in der FAZ Herr Recha
      Natürlich würde Gauland aktiv werden wenn
      man die Israelis ins mehr treiben würde.

      Wie viele Deutsch Israelische Familienbande es wohl gibt?
      Wie viele Deutsche machen Urlaub in Israel
      und wie viele im Iran oder im Gaza streifen?

      Auf Gauland können sie sich mit einer
      Israelfeindlichen Haltung nicht berufen,
      Freunde kritisieren können sie ja trotzdem.

      Israel ist eine wehrhafte Demokratie und
      Teil des Westens. Der Iran um einen
      wichtigen Gegenspieler zu nennen
      weder das eine noch das andere.

    • Israel
      Lesen Sie doch einfach, was Gauland gesagt und wie er es begründet hat. Kurz: „ist D bereit, seine Soldaten in für Israel in den Krieg zu schicken? Falls nein, keine Phrasen dreschen.“ Und er schien diese Bereitschaft zu haben. Mehr als Protestnoten sehe ich von der SPD/CDU/FDP nicht, wenn Israel überrannt werden sollte, und die Grünen mitsamt Antifa feiern fröhlich zu Texten von Slime (verbotene Band der 80er, die Punktexte über Holocaust im Libanon grölte).

    • Titel eingeben
      als ob die Israelis im Ernstfall die dt. Witzarmee als Balast an der Backe haben wollten

  84. Don't take a boat to Jamaica ....
    …. fly Stoned …. and arrive with a head full of steam when you get there.

    Da waren beim Texter schon damals scheinbar seherische Fähigkeiten vorhanden.

  85. Böser Gedanke, erlitten beim Hineinzappen in die Laberrunde im Ersten
    Stellen wir uns vor dem inneren Auge vor, wir blickten aus dem Heli der Flugbereitschaft der Kanzlerin. Wir schweben über die deutschen Lande – grüne Felder, Autobahn, Hügel, wieder Autobahn, erstaunlich grün, hier und da blitzt ein Gewässer auf, wie in der Bierwerbung… Dazwischen Dörfer, Agglomerationen, dort raucht ein Schlot, Vollbeschäftigung, eine Reihenhaussiedlung, darin ein Reihenhaus, darin die Menschen der deutschen Bevölkerung, die dort gut und gerne leben.

    Jetzt zoomen wir aus dem Heli über die Geranien am Balkon hinein in die bodentiefen Fenster von dem Reihenhaus. Da sitzt es, das deutsche Volk, das am Sonntag gewählt hat. Jetzt haben sie ja den Mindestlohn da unten, da kann man sich auch mal was leisten, Full-HD zum Beispiel.

    Was ist das eigentlich für ein Volk, so im Querschnitt?

    Der Blick zoomt weiter rein, über das hellgraue Ledersofa und die halbleere Chipstüte, hinein in den Full-HD-Bildschirm, direkt ins Studio. Da sitzt das repräsentative Studiopublikum, quer aus allen Schichten des Landes, mündige Bürger, aufgeklärte Verbraucher und, oh ja, auch politisch interessiert, das sieht man gleich; Oberstufenschüler und Graumelierte, Wildlederjacken, Lehrerehepaare, noch was übrig von der Urlaubsbräune, modische Brille, alle haben gute Zähne.

    Grade hat wieder einer aus der Laberrunde erklärt, man muß sich doch mal vorstellen, so ein Flüchtlingslager in Syrien, es sind doch Menschen, und überhaupt, die Kanzlerin, und dann dieser Haß. Der Mann hat recht, er sagt, was zu denken wünschenswert ist. Der neben ihm will was erwidern, aber da kommt das Signal, Knopf im Ohr, der Anklatscher hat aufgepaßt und gibt das Zeichen; jetzt klatschen sie alle los. Grenzdebiles Feixen beim einen, der nächste mit trüben Augen, harmloser Hamsterblick der dritte. Aber gute Zähne haben sie wie gesagt, da geht’s uns doch hierzulande noch vergleichsweise gut. Klatsch klatsch klatsch. Jetzt noch Kamerafahrt quer über die Tribüne mit den Klatschenden, dann gibt der Warm-upper das andere Zeichen, stop. Hat funktioniert, MAZ ab.

    Lohnt es sich, über so ein Volk irgendwelche Gedanken zu verschwenden?

    • Der ÖRR muß! in die finanzielle Unabhängigkeit entlassen werden
      Danach sieht man weiter. Wie das allerdings bei der Parteienlandschaft vonstatten gehen soll, weiß ich auch nicht. Ratlose Grüße.

    • Nicht der erste sehr gute Beitrag von Ihnen
      Vielen Dank!

  86. Lange Tradition
    NUR der Wahlverlierer Nr.2, die SPD, kann überhaupt und tat es auch immer wieder, sich auf die lange Tradition der Partei zu berufen. Die älteste Partei Deutschlands, heißt es. Es gibt sogar eine Art Parteikultur. Nicht so für deren Integrationsbeauftragte Özuguz. Für die gibt es keine Kultur abseits der Sprache. Und mittlerweile hat sie recht, denn sie selbst hat mit dafür gesorgt, dass die Kultur in dieser Partei nicht mehr vorhanden ist. Wann wurde in der Türkei die „Demokratie“ eingeführt? Mit Atatürk so ungefähr? Ich bin kein Türkei-Kenner. Aber ich glaube, Atatürk wird gerade abgeschafft.

    Wenn Schulz so unerträgliche Gestalten wie Stegner, Maas, Özuguz politisch korrekterweise nach Brüssel entsorgt hätte, wo ja nach seinem Abgang sicherlich reichlich Platz war, hätte die SPD sicherlich ein paar Prozentpunkte mehr geholt. Schwesig war ja bereits nach McPomm entsorgt, Jäger und Kraft hatten sich vorsichtshalber selbst ins Nirvana entsorgt.

    Die SPD braucht niemandem Vorwürfe machen, bei dem Personal. Wer gewählt werden will, muss zumindest ansatzweise wählbar sein.

    • das wird nix mehr mit der SPD
      Denn die SPD ist keine Arbeiterpartei mehr. Der letzte, der das verkörperte, war Müntefering.
      Und Volkspartei ist sie auch nicht mehr, sondern bereits heute auf dem Weg zu einer Klientelpartei. So wird die die Klientel der Deutschtürken ja schon seit Jahren gepampert: siehe doppelte Staatsbürgerschaft oder die Duldung von Özguz und Konsorten.

      Und es wird so weiter gehen:
      http://www.achgut.com/artikel/was_die_jusos_ueber_die_zukunft_der_spd_verraten

      Da hilft auch die ganze Kontrolle über Teile der Medienlandschaft nicht weiter.

  87. Klarstellung: Ohne CSU reicht es weder für Jamaika noch eine GroKo.
    Die CSU hat in dieser Lage den längsten Hebel überhaupt. Solange AfD und Linke außen vor bleiben, ist die CSU die einzige Partei, die in beiden Konstellationen gebraucht wird. Vorausgesetzt, sie knüpft dies an Sachfragen und stellt nicht offen die Union als solche in Frage. Sonst wäre der Weg frei für eine GroKo+x ohne sie.

    Kompliment an Don Alphonso, denn er stellt hier etwas heraus, das sich aus gesamtdeutscher Sicht nicht so einfach erschließt. Die CSU als eigenständiger Veto-Spieler? Das Thema hatte man abgehakt.

    Die Hinweise sind bedeutsam: 1. Keine Partei hatte so hohe Verluste wie die CSU. 2. Nächstes Jahr wird in Bayern gewählt. Die Chefkommentatoren werden viel von „Verantwortung“ für eine gelungene Regierungsbildung reden. Aber entscheidend wird sein, was vor Ort bei Ihnen ankommt.

    Man muss aber auch dies sehen: Es sähe der Partei von Guttenberg und Dobrindts Stalking-Maut ähnlich, wenn sie ein Jahr lang beschwichtigte ohne tiefgreifende Veränderungen im Bund zu erzielen.

  88. Rechts und Links
    Mich wundert, dass derzeit grad als möglicher Rechtsruck diskutiert wird, den Rechtsstaat zur Geltung zu bringen.

    Also geordnete Zuwanderung, strikte Anwendung von Gesetzen und Rechtssprechung und entsprechender Strafverfolgung usw..

    Das ist einfach nur Rechtsstaat und hat mit Rechtsruck nun nichts zu tun.

    Ich vermute, würde das strikt gehandhabt, wären viele aufgeregte Debatten erledigt.

    —–

    Nun frage ich mich ja, was die SPD in der Opposition gewinnen will.

    Selbst wenn sie die gesamte Linke aufsaugen würde, wären sie immer noch kleiner als die Union.

    Also kann es ja nur bedeuten, dass die SPD auch auf die AfD schielt, um sowohl die Linke und große Teile der AfD als auch Teile der Grünen zu absorbieren.

    Aber mei, mit einer Ministerin, die eine Arbeitsstättenschutzverordnung herausbrachte, nach der der Deutsche Panzer mit einem Fenster für Frischluftzufuhr und Außenblickmöglichkeit zu versehen sei? Oder mit einer Ministerpräsidentin Schwesig, die allen Ernstes den Schulbesuch ihres Kindes auf einer Privatschule damit begründet, der Weg sei kürzer, obwohl der Weg zu einer öffentlichen Schule grad 300 m länger sein soll? Oder mit einem Regierendem Bürgermeister Scholz, der die Rote Flora hätschelt und fördert und dann angesichts von Randale durch den Schwarzen Block in Hamburg in den Rockzipfel seiner Mutter flennt?

    Da freut man sich schon auf die Sangeskünste im Bundestag.

    —–

    Die SPD wird sich weiter zerlegen.

    Die Union wird mit oder nach Merkel zum Rechtsstaat zurück finden.

    • @Thomas Cgn
      Sie schreiben: „Mich wundert, dass derzeit grad als möglicher Rechtsruck diskutiert wird, den Rechtsstaat zur Geltung zu bringen.“

      Dazu 1.: Hier sehen wir natürlich den Linkspol bei der Arbeit: Alles was nicht der Antifa-Position entspricht, ist rechts. (So wie alles Südlich ist, was nicht Nordpol ist)
      Und 2.: RRG+MSM sind modernistisch sozialisiert. D.h. im Kern auch neo-Marxisitsch, also Unterdrückte und Unterdrücker ist der große Kampf der Jetztzeit. Normen, Wirklichkeiten haben da keinen Platz, deshalb ist Rechtsstaat auch = Nazi, weil ja die Gesetze von weißen Männern, also schuldigen gemacht wurden. Sie sind somit obsolet und müssen nicht beachtet werden. Errungenschaften sind für diese Subjekte an sich böse, weil sie nie etwas produktives zustande brächten.
      Nietzsches Wort dafür: Sklavenmoral.
      Und leider lassen sich die Herren (pardon the pun) und Damen von der CDU so vom drohenden Nazi-Vorwurf ängstigen, dass sie besinnungslos RRG-Politik im schwarzen Lack machen.

      Und abschließend schmettere ich ein fröhliches:
      Linksfaschisten in die Produktion! Antifa in die Altenpflege!

    • Schwesig
      Ist jemandem schon mal aufgefallen, dass die Dame nicht reden kann? Jedesmal sagt sie „hamm“, wenn das richtige Wort „haben“ wäre. Ich bin Norddeutscher, das ist kein Dialekt, das ist das sprachliche Äquivalent zur Nahles „Fresse“. Ok, wenn Lotto King Karl sowas mit seinen Barmbek Dreamboys im Stadion an der Müllverbrennungsanlage (so heisst der Bolzplatz des HSV im Lokaldialekt) ins Mikro grölt. Für eine MP oberpeinlich. Zumindest ihr Sprössling hat ja jetzt Chancen, richtig sprechen zu lernen.

  89. Schulz hat gestern "Demokratische Rechte" gesagt
    Ich dachte ja, Maas hätte das bereits als Verharmlosung des Holocaust unter Strafe stellen lassen.

    Hat mich doch sehr verblüfft, wo die Erkenntnis plötzlich herkam.

  90. Demos
    Anlässlich der Reise durch bayrische Befindlichkeiten doch noch mal eine kleine Ode an unsere föderalen Lande.

    Das gestrige Fest der Demokratie fand in 299 Wahlkreisen statt, von den friesischen Inseln bis zu den Alpen entsendet das (undefinierbare) Deutsche Volk seine Gesandten in den Reichstag, wie es das je nach auserkorenem Souverän in verschiedenen Formen seit dem 8. Jahrhundert tut.

    Doch unseren Stadtschreibern und Auguren ist diese Vielfalt keinen Pfifferling wert. Statt aus der Fläche zu berichten, den vielen Abgeordneten, um deren Wahl es eigentlich geht, Respekt zu zollen und Öffentlichkeit zu widmen, nur das ewig gleiche Staatstheater mit Tina und Betina.

    Wie gebannt sitzen wir von dem Fernseher, wenn sich Florida rot oder blau färbt, wir zelebrieren Douce Point aus Serbien und Andorra, kein Vorrundenmatch der Isländer gilt es zu versäumen.
    Aber wenn die Menschen im Emsland und im Münsterland, in der Lausitz und im Schwarzwald, auf Rügen und am Tegernsee ihre Repräsentanten wählen und damit ja durch ihre Stimme dem „Volk“ Gesichter geben, dann ist uns das nichts wert außer ein paar Grafiken auf Seite 2 der Tageszeitungen am Montagmorgen.
    Das die AfD Direktmandate holt, war eine spannende Frage, vorher negiert, am Abend nicht tangiert, was wird aus dem Kampf Altmaier gegen Maas in Saarlouis, schafft es Gabriel ohne Netz und doppelten Boden?
    Doch was dramatisch sein und Spaß am Demos, an der Vielfalt des Landes, entfalten kann, wird von den Hofschranzen schon aus intellektueller Begrenztheit nicht gesehen, es fehlt aber auch die Falltiefe für wirkliche Geschichten.
    Zu sehr ist der Machtapparat hermetisch verriegelt und verschlossen, ist mit dem 6 Uhr Glockenschlag alles geklärt und der Rest nur eine Formalie.
    Denn neben den 299 -nicht mehr, nicht weniger- Entsandten aus den Regionen sollen qua Verfassung 299 Parteisoldaten das Volk repräsentieren, eine jener Sicherungen, die die Damen und Herren damals am Chiemsee einzogen, um das Volk vorm Volke zu schützen.
    Doch siehe da, statt der 598 Gesandten sitzen nun derer 709 im 19. Deutschen Bundestag im Reichstagsgebäude zu Berlin.
    Potzblitz, welch gesegneter Gott hat erkoren, dass die mit der Republik so hadernden Deutschen das größte Parlament des Abendlandes und darüber hinaus verdienen?
    Ein Gott, der es nicht ertrüge, wenn ein Heiko Maas seinen Wahlkreis verlöre und uns dann nicht erhalten bliebe auf alle Zeit gutes für die Freiheit des Wortes zu tun. Welche Schmach und welch Verlust, doch dank der Landesliste ist dem Heiko das mietpreisbremsenirrelevante Stadt-Apartment für lauschige Nächte mit Natalia sicher. Denn was ist schöner, als über Politiker, die das Vertrauen ihrer Wähler genießen, zu berichten?
    Gossip.

  91. .....f45 pünktchen
    halt, der das erste mail durch zu schnell gedrückte Tasten halt abgeschickt hat.
    Ein BW Ministerpräsident, der klugerweise keinen Platz im Flieger mehr fand?
    Ein Stuttgarter OB? Man hört aber gar nix, vom Palmer auch nix? Alle BW Grünen. Viel hört man nicht.
    Eine herrliche Welt: KGE flirtet den Lindner an ( den dynamisch ich bin so beschäftigt ich kann mich nicht rasieren oder einen passendenden neuen Anzug kaufen aus mangelnder Zeit wegen Arbeit für Deutschland )
    Die FAZ heute: Kurz auf der ersten Seite ein Foto von ulf mit deutlich sichtbaren abgekauten Fingernägeln???? Warum? Ändert sich jetzt schon was?
    Es ist alles so durchsichtig.

    Beste Grüsse zu Ihnen

    …….f45 Pünktchen P.S.: alte weisse Männer haben keine Quotenforderungen. Nie.

  92. Entweder weg oder weg
    Entweder der Seehofer kommt sehr schnell weg, als ersten Schritt (dem weitere wie eine Neuorientierung der Politik folgen müssen), oder die CSU kommt weg nächstes Jahr. So schaut’s nämlich aus. Naja, nicht ganz weg vielleicht, aber mindestens zwei Koalitionspartner wird sie dann schon brauchen, weil’s sich sonst nicht mehr ausgehen wird. Unverständlich, wirklich. Ich habe die CSU immer für eine Partei gehalten, der man nicht mit verlorenen Wahlen kommen darf, aber offenbar schläft man dort inzwischen so selig, dass nicht einmal Kanonen-Einschläge wie der von gestern noch jemanden aufwecken …

  93. einige Blitze im dunklen Nebel
    Ein guter Text, wie eigentlich immer. Ich denke an eine andere Kolumne“Der Beginn des politischen Endes der Angela Merkel am Tegernsee“ – schon damals ein wirklich grandioser Blick auf die Wahrheit. Dir Wahrheit ist nicht das Kino mit 24 Bildern pro Sekunde sondern das Volk mit Millionen Meinungen pro Sekunde.

    Wer Angela Merkel am Sonntag in der „Berliner Runde“ sah, fragte sich:
    – hat sie es wirklich nicht verstanden, was dieses Ergebnis bedeutet oder
    – spielt sie nur „alles normal, ich mache weiter“ ?

    Wer in der „rassisch reinen“ DDR aufgewachsen ist, als Tochter eines sozialistisch inspirierten Pfarrers nicht nur Abitur machen, studieren, habilitieren, nach Moskau gehen durfte (Angehörige meiner, der katholischen Kirche wurden durch die roten Diktatoren Ulbricht, Honecker und Gysi verfolgt und durften nicht einmal Abitur machen) seit 1990 nur gefilterte Bilder (Ministerin, Kanzlerin, Personenschutz, servile wirbellose Mollusken in der eigenen Partei) sieht, tut sich mit der Realität etwas schwer. Wenn das einzige Prinzip der Machterhalt ist, egal mit wem und wie, braucht es halt klare Ansagen. Wie sich in der CDU keiner ohne Bart und mit eigener Meinung mehr findet, wenn die CSU halbherzig erst dagegen ist, dann aber für die Wiederwahl der „Alternativlosen“ wirbt, hat man als sein Land Liebender, hart arbeitender, liberaler christlich sozialer Deutscher die Wahl zwischen grünen (Bündnis 90/Grüne), dunkelroten (SED = heutiger Name „Linke“), roten (SPD)und halbroten (CDU) Sozialisten auf der einen Seite, einer FDP, die nicht so klar sagt, ob sie nun gegen die unkontrollierte Masseneinwanderung ist, oder nur dann, wenn die nicht digital vor sich geht, und den braunen Sozialisten von der AfD, die aber immerhin gegen die Masseneinwanderung sind. In Bayern, wo auch ich mit meiner Familie lebe, haben wir noch die CSU, die teils ausrief, anderer Meinung zu sein.

    Was tut man dann als christlich sozialer Liberaler, wenn man fürchtet, wie die Dame aus der Uckermark in der Kombination aus Entrückung und Machtgeilheit auch die nächsten vier Jahre ihr Amt verwesen wird ? Man wählt entweder einmal „Protest“, obwohl die Journaille alles tut, um linken Hetzern wie Trittin, Bartsch und Stegner die Stiefel oder sogar Körperteile zu lecken, gegen rechte Hetzer wie Höcke harsche Worte findet, oder man hofft darauf, wenn man in Bayern leben darf, daß vielleicht doch die CSU in die Position kommt, daß ohne sie eine Koalition nicht möglich ist. Und dann freut man sich am Wahlabend weder über die Verluste der CSU noch die Erfolge der AfD sondern sieht kühl und klar die einzige realistische Möglichkeit, der Dame mit dem Hang zu neronischem Verhalten und ihren Speichelleckern aus der CDU klar zu machen, daß es vorbei ist:

    eine freie und patriotische CSU, die sehr freundlich und sehr bestimmt klar macht, daß es kein „weiter so“ gibt, daß die „kommt alle“-Massenzuwanderung nicht die einzige christliche Alternative zu „ersauft alle im Mittelmeer“ ist, die versteht, daß Bayern wichtiger ist, als weiter in Berlin zu versuchen, die Wertschätzung von heute genauso wie vor 1945 – heute roten, damals braunen – sozialistischen „Hauptstadtjournalisten“ zu erhalten, und die jede Art von Regierungsbeteiligung davon auch wirklich abhängig macht, damit die wenigen noch in der CDU Vorhandenen, manchmal zu eigenem Denken Fähigen dazu ermuntert werden, der Dame aus der Uckermark klar zu machen, daß die „Einheit der Union“ wichtiger ist, als von irgendwelchen Görings (mit oder ohne Doppelnamen) gehetzt oder gemocht zu werden.

    Und so hoffen wir alle, die mit linken oder rechten Hetzern, braunen oder roten Sozialisten nichts zu tun haben wollen, daß es der CSU klar ist, daß es diesmal wirklich gilt – daß diesmal die Zukunft nicht nur des Landes Bayerns auf dem Spiel steht sondern unser Deutschland davon abhängig ist, daß die CSU steht und nicht umfällt. Sie kann es und ich habe die Hoffnung und auch Anzeichen aus der einzigen echten Volkspartei Deutschlands und Bayerns, eines Landes, das auch einen früher Norddeutschen wie mich hervorragend integriert hat, daß die CSU dieser historischen Verantwortung gerecht wird.

    Und wenn sie es wird, dann gibt es die Hoffnung, daß weder linke noch rechte Hetzer, weder rote noch braune Sozialisten, die Zukunft bestimmen. Und wenn dann im Frühjahr die CSU diese Politik des Irrsinns der letzten zwei Jahre beendet hat, sei es mit oder ohne die Dame aus der Uckermark, werde ich, ein in Hamburg geborener skeptischer Norddeutscher, meine Hand aufs Herz legen, dem Herrn, meinem Gott, danken, das Deutschlandlied und die Bayernhymne singen, und auch wieder christlich, sozial und liberal wählen.

    Wenn die CSU dieser Verantwortung aber nicht gerecht würde, werde ich bei der Wahl im September 2018 voll des Zornes sein und versucht sein, zum ersten mal im Leben meine Stimme, auf die es natürlich nicht ankommt, jemandem zu geben, den ich nicht will, nur damit, die ich mehr will, endlich verstehen.

    • 17olaf61@online.de
      Frau Merkel ist sozialistisch sozialisiert und indoktriniert. Der nahtlose Übergang als Kohl Mädchen hat ihr keinen Anlaß gegeben, über ihr Leben in der DDR und die DDR tiefer nachzudenken. Also hat sie ihre sozialistische Grundhaltung mitgenommen und dazu gehört die Abscheu vorm kapitalistischen Wirtschaftssystem und der Traum von der klassenlosen Gesellschaft und der proletarischen Weltrevolution. Sie hat ab dann funktioniert und sich angepasst. Wie sie sich auch in der DDR angepaßt hat. Ohne ihre Grundeinstellung zu verändern.

  94. Ihre Fakten stimmen übrigens teilweise nicht, da nutze ich Ihren Link.
    München-Land AFD 8,4%, Starnberg 8,9, Weilheim und Miesbach (mit Tegrensee, oder?) je um 10, rundum München südlich bis zur Grenze unterproportional. Beim Innbogen, in Oberbayern nördlich von München (Ihr Ingolstadt) und in Schwaben,da stimmts.

    • in Summa...
      mir fielen auch Ergebnisse der AFD in Orten (Niederbayern) auf, die weit von den „Korridoren“ liegen. Mauth/Finsterau, Gotteszell, Patersdorf, Ruhmannsfelden.
      Die Fremdenfeindlichkeit kann es nicht sein.

      Aber: Don A. schreibt, dass man keine Lust habe, diese (Berlin)Politik mitzufinanzieren. Und da liegt wohl der Hund begraben. Niederbayern hat weitgehend Vollbeschäftigung (finden Sie mal einen verfügbaren Bauhandwerker) und man möchte mit den gezahlten Steuern die eigene Infrastruktur bezahlen (in diesem speziellen Fall der Ausbau der B85; im Fall von Mauth eine Belebung, denn da ist wirklich nix mehr los; Internet, Glasfaser, Schulen erhalten usw.).
      In summa hat Don Recht….

  95. Berdelsmähn
    Schon wieder verstehe ich hier die Aufregung nicht. Es gab vor zwei Jahren eine Studie der Bertelsmann-Stiftung: „Zuwanderungsbedarf aus Drittstaaten in Deutschland bis 2050.“ Da wurde uns ein Bedarf von 500.000 Earnies (vulgo Versorgungssuchenden) pro Jahr prognostiziert.
    Und kaum sind die Leute da, lässt die BK die auch rein.
    Daraus folgt: die Richtlinien der Politik werden nicht im Bundeskanzleramt in Berlin bestimmt, sondern in Gütersloh. Wer nicht weiß, wo Gütersloh ist, dem sei verraten. Es ist an der A2 die Abfahrt zwischen Rheda-Wiedenbrück und Bielefeld. Berdelsmähn ist dann ausgeschildert. Immer rechts von der Hauptstraße.
    Also, machen wir uns nichts vor: Berdelsmähn möchte 500.000 Zuwanderer pro Jahr. Das werden CDU und CSU schon liefern.

    • das ist übrigens auch UN und EU Doktrin
      Die UN hat festgestellt, dass es Mangel an jungen Menschen in West-Europa gibt und in Afrika / Nahost bis Bangladesh gibt es Überschuss. Dann wird im unendlich weisen Ratschluss der UN (und weit weg von Rosenheim) festgelegt, dass da die Lösung liegt. Und weil die UN ja nicht falsch liegen kann, nimmt es die EU als Thesenpapier auf.
      Naja, und wenn die EU das schon fordert, dass einerseits das Deutsche Wesen an der Welt und umgekehrt die Welt am deutschen Wesen genesen soll… Na was kann dann an einer Grenzöffnung Falsch sein?

      Google: „Torrent of faces“ Tichy

  96. Ich bereue nichts
    Nichts hat unsere Kanzlerin, nach ihrem eigenen Empfinden, falsch gemacht. Sie würde wieder so handeln. So viel Selbstgefälligkeit und Aroganz ist kaum auszuhalten. Wo wäre, „wir schaffen das,“ denn ohne die Ehrenamtlichen und sonstigen Helfer geblieben. Hat sie alleine diese Herkulesaufgabe gelöst. Nein! Sie hat ohne Not monatelang jeden in das Land gelassen, ohne zu prüfen, wer da kommt. Die Pässe wurden noch vor der deutschen Grenze in Österreich entsorgt. Busladungen, die von Österreich an die deutsche Grenze gekarrt wurden. Mit Beschilderung, TO Border Germany. Die Gemeinden in Bayern mussten das ausbaden. Das findet sie weiter richtig! Dann haben die Medien im Wahlkampf Frau Merkel geschont. Frau Merkel nahm nur an der Elefantenrunde teil, weil sie nach ihren Wünschen gestaltet wurde. Im Nachhinein entschuldigt man sich und sagt, dass so etwas nicht mehr vorkommt. Beim ZDF wird die Hinterbliebene eines Opfers des Terroranschlags vom Berliner Breitscheidplatz aus der Sendung „Klartext, Frau Merkel!“ ausgeladen. Mit der Begründung sie schonen zu wollen „Quelle Münchner Merkur.“ Muss man so eine Bewerberin für das Amt des Bundeskanzlers/in so Pampern. Die Linke schafft Mitglieder in Sendungen. Die eine Krankenschwester, die sich über den Pflegenotstand beschwert, zu Recht. Aber persönlich mit Frau Kipping bekannt ist. Sie empfiehlt Die Linke. Kein Wunder sie ist selbst Parteimitglied. Das MDR-Magazin Umschau hat die Leipziger Linken-Bundestagskandidatin Franziska Riekewald in einem Beitrag über steigende Mieten, als Wohnungssuchende eingeladen. KeinWort darüber das sie direkt Kandidatin der Linken für den Bundestag ist. Sie heißt dann mit Vornamen Anja. Der MDR erklärte, das sei alles nur ein Versehen gewesen. Da kann man schon leicht an der Unabhängigkeit der öffentlich rechtlichen Sender zweifeln, bzw. die Ausrichtung der Redaktion. Gehört das Prüfen der Quellen nicht mehr zu einen guten Journalismus. Welt und teilweise die FAZ haben versucht einen vor der Wahl die FDP auf dem Bauch zu binden. Da habe ich dann das ABO gekündigt und beziehe nach Ende des Abo`s dann eine große Schweizer Zeitung. Die mich in Zeiten des Wahlkampfes neutraler informiert hat. Leider kann ich nicht ARD/ZDF kündigen. PS. Für guten neutralen Journalismus bezahle ich gerne Geld.
    Danke vor allen an die Helden des Flüchtlingssommers. Die jetzt an den Pranger gestellt werden. ich stelle mich gerne dazu.

  97. Titel eingeben
    Goodnight, 25. September 2017, 22:07 Uhr

    Meine Rede seit zwei Jahren. Das Land ist im bräsigen Tiefschlaf, dem Michel kann man bedenkenlos tagtäglich wagenladungsweise die bittere Realität wie einen gigantischen Müllberg vor die Haustüre kippen, er will in der Mehrheit nicht wahrhaben, was gerade mit dem Land veranstaltet wird, ums Verrecken nicht, niemals. Und um Gottes Willen nur bloß kein Kreuzchen machen bei den Schmuddelheimern, was würden die Nachbarn/Verwandten/Freunde/Kollegen denken?!

    13%. Lächerlicher Protestversuch. Den Leuten geht es noch viel zu gut.

    Es wird böse enden.

  98. never say never again
    BTW:

    Die SPD wird am Ende umfallen und eine große Koalition eingehen.
    Aus Staatsräson. Um die Nazis zu verhindern.
    Das Narrativ wurde ja schon am Wahlabend eingeführt: Die SPD als Partei des Widerstands. Wie damals.

    Yep, auch die SPD hat ne Nudging Abteilung.

    • Was erlaube Schulz?
      Schulz wird ganz sicher von der flotten Damen-Riege (siehe PK von Montag, alle Mädels in der ersten Reihe – Gabriel ganz hinten etc. – Nahles grinst wie ein Honigkuchenpferd, Gina-Lisa Schwesig lächelt leicht amüsiert) -ähem – entsorgt werden. Aus der Bundes-SPD wird eine Gender-Refugees_welcome-Partei und damit bedeutungslos werden.
      Die SPD wird nur noch auf regionaler Ebene wahrnehmbar sein, mehr nicht.
      Übrigens: Anscheinend wetzt der Söder Markus (ein echter Stinkstiefel und Mann fürs Grobe) munter die Messer und fordert für die Koalitionsverhandlungen eine verbriefte Obergrenze. Das wird ein Spass.

  99. 709 Parlamentarier = eine Katastrophe. AFD 12,8% = genau richtig. Merkel hat fertig.
    Die Anzahl der Mitglieder des neuen Bundestages ist viel zu hoch, als daß es seine Aufgaben auf „normale“ Weise erfüllen könnte. Die Entscheidungen drohen sich in Ausschüsse und Privatzirkel zu verlagern. Ich bitte die Foristen, sich zu dieser Frage sachkundig zu machen. Mein Stand ist, daß es nicht funktionieren kann, und eine Heilung ist mir nicht bekannt.
    Dies ist auch ein Erbe der fürchterlichen Altparteien. Lammert, der diese so wichtige Säule unserer Demokratie zur Bedeutungslosigkeit hat verkommen lassen, hat auch hier trotz einiger Krokodilstränen eine unheilvolle Rolle gespielt.

    Danke Don, für die sehr treffenden Wahlkommentare zu Oberbayern, Nota: Auch in den weiter westlich gelegenen Gemeinden Ihres Wahlkreises hat die AFD stark abgeschnitten. Um ihren Sonderstatus in Bayern zu bewahren, kann die CSU gar nicht anders, als den von Merkel vorgenommenen Linksruck der Union zu korrigieren. Damit wird Jamaika unmöglich. Offen ist die Art des Abschieds von Merkel: Herauseitern (wahrscheinlich) oder schneller Schnitt (so wie sie Kohl erledigt hatte). Wir reden in jedem Fall nur von Monaten.
    Hervorragend die Wahlergebnisse insgesamt. Die AFD ist sehr klar positioniert, aber nicht zu stark. Die FDP ist strategisch sehr gut aufgestellt und Lindner gibt zu der Hoffnung Anlaß, das Rückgrat zu besitzen, das leider seinem Vorgänger fehlte. Die SPD kommt nicht umhin, sich der Realität zu stellen, hoffentlich gelingt ihr ein Neustart mit strategischer Profilierung. Der zweistellige Stimmenrückgang der CSU zwingt zur Korrektur, s.o. Nur Merkel, umgeben von ihren gesichtslosen Höflingen tut so, als sei nichts gewesen. Wolfsschanze Anfang 1945. Neuwahlen Anfang 2018.

  100. Antidepressivum
    Wie schon von DA angekündigt, geht das AFD Bashing weiter. Ich weiss auch nicht, wo das hinführen soll. Wechselseitig schlägt man „Bekämpfen“ oder „Erziehen“ vor. Es kommt immer noch keiner auf die Idee, die Probleme mit ungeregelter Zuwanderung zu thematisieren. Mein Vorschlag an alle Parteien: Macht mir doch mal eine Tabelle mit folgenden Inhalten.
    – Wieviele sind in den vergangenen Jahren illegal eingereist?
    – Wieviele haben um Asyl nachgesucht?
    – Wievielen kann Asyl gewährt werden?
    – Wieviele sind junge Männer? Kriminalität usw.
    Irgendwo gibts ja die Zahlen. Und die Tabelle sollte so wasserdicht sein, dass alle Parteien deren Richtigkeit bestätigen.
    Vielleicht dann mit einer vernünftigen Diskussion anfangen, ohne Zuweisungen wie Rassist oder Nazi? Natürlich nur der Traum eines Autisten.
    Gestern zum Ausgleich bei ARTE den Film „Papermoon“ gesehen. Schwarzweiss. So schön schon. Irgendwie finde auch ich meinen Frieden.

    • es gibt da einen Twitteraccount, Der Horus, offensichtlich jemand mit Draht zum BKA.

    • Ja der Film war gut...
      … habe leider nicht vom Beginn an schauen können.
      Aber einige hier im Blog scheinen ja regelrecht durchzudrehen,
      bloß weil es Leute gibt, die nicht ihre geliebte AFD gewählt haben.
      Juckt`s mich, nö !

  101. Grün, grün, grün...
    ist wieder eine Regierung. Und wieder schafft es diese Verbotspartei als Partei mit dem 5. Rang der Wahlergebnisse an einer Regierung beteiligt zu sein. Nach den gewohnten demokratischen Gepflogenheiten müsste die AfD und die FDP Koalitionspartner werden nachdem die SPD jetzt ein auf Opposition macht.

    Außerdem gab es nicht wenige Parteivorsitzende, die nach einem herben Stimmenverlust die Verantwortung übernahmen und nicht noch von einem Wählerauftrag faselten. Dass ulF das schlechteste Ergebnis seit 1949 einfuhr und seit der letzten Legislaturperiode 8% verlor ist das glatte Gegenteil von „Wir schaffen das!“

  102. Afghanistan vor meiner Tür
    Wie immer genau auf den Punkt. Don Alphonso macht die Wahrheit rund.

    • Sehen Sie´s doch positiv...
      wenn Sie alles „vor der Haustür“ haben, brauchen Sie nicht mehr zu verreisen…das ist sehr CO2-mindernd. Kein teurer Abenteuerurlaub mehr, alles, was man im Urlaub so attraktiv findet, auch für die schmale Reisekasse. Wenn das nichts ist…Ironie aus…

  103. Früher-1965- gab´s in Jamaika....
    … auch schon blau, ging auch,
    http://www.otta2000.com/Dag/amerikalinjen/del8/Kingston_Jamaica_1965.jpg …..
    … eigentlich ein lustig Völkchen, die Jamaikaner..
    …Bob Marley , Jimmy Cliff, Desmond Decker,Peter Tosh..

  104. Gesine Schwan gestern in irgendeiner ÖR-Sendung :
    ..
    .
    .
    .. paraphrasiert – wenn jemand ihr sagt ,,Kommen Sie mir nicht mit Statistik, da wurde jemand (gemeint eine junge Deutsche) ermordet (gemeint von einem Invasoren)..
    dann sei das eine ganz gräßliche Haltung, und der Mord quasi nichts im Vergleich zu diesen sprachlichen Auswüchsen, die jetzt in die Mitte der Gesellschaft eindrängen ….

    Hast du Töne !

    Andere Ethnien hätten nach ihrer Haarpracht als Trophäe geschriien !

    Was ist die Person ekelhaft und widerlich !

    • Schaun's,
      wenn die Rechte so ideologisch aktiviert wäre wie die Linken, wäre hier schon Bürgerkrieg.

      Die Verquickung von moralischer Überlegenheit, von righteousness, von gerechtem Zorn mit einem klar umrissenen Feindbild ist schon wegen der ständigen Verstärkung und dem schönen Gefühl, das die Empörung die Menschen spüren läßt, sehr schwer zu durchbrechen.

      Es kommt in diesen Momenten kognitiver Dissonanz gar nicht auf die Wahrheit an, und schon gar nicht in einer solchen Situation, in der die Einzelfall-Erzählung seit zwei Jahren verfestigt wird.

      Sie meint es sicher nicht böse, aber sie würde vielleicht unterschreiben, daß Opfer gebracht werden müssen.

      .
      Ich hatte ja das Erlebnis mit dem Wahlhelfer, der die AfDler an die Wand stellen wollte, alle, und wenn er das über die Flüchtlinge gesagt hätte, dann wäre das Volksverhetzung.

      So hatte er nur den Anstand, diesen seinen Wunsch in einem durch den Raum tragenden Flüsterton seinem Sitznachbarn mitzuteilen.

      .
      Es ist ganz erstaunlich, wie Menschen, die viel fernsehen oder die Zeit lesen, wie eine Karikatur der MSM klingen in Bezug auf AfD und auch – jetzt neu – die Dieselkrise.

      Gesine Schwan ist nicht allein.

      Man wird da mit Zahlen, mit Statistiken, mit Einzelfällen nicht durchdringen.

      Sie müssen es schon selber spüren.

  105. Spaltpilz oder unreif?
    Ich mochte Frauke Petry noch nie. Allein das kindisch-aufmüpfige Gesicht, das breitbeinige Aufstehen bei irgendwelchen Shows, die sie abzieht. Und dann stellt sich inzwischen die Frage, ob sie dafür bezahlt wurde von Anfang an. Erst Lucke und Spaltung, jetzt Spaltungsversuch der Restpartei. Wie gesagt, ich habe sie nicht gewählt dieses Mal!, bin aber dafür, in demokratischer Manier mit Anstand mit ihnen umzugehen.

    Bei Klonovsky las ich über die Auswirkungen der Meute auf Meuthens Kind. Die machen Sippenhaft und schreien dabei „Nazi“: Nur waren das mit der Sippenhaft die Nazis.

    • Inglorious Basterds
      Naja, wenn Petry da hart arbeitet, das Gesicht der Partei hergibt, sie repräsentiert und erklärt und für sie wirbt und noch den ganzen medialen Dumpf-Hass und Müll dafür abbekommt, und sich dann irgendein fertiger drittklassiger Neonazisumpf aus dem Osten da mit dranhängt, den nun wirklich niemand will, der von alleine aus eigener Kraft mit seiner NPD nicht mal über 2% käme, der da ständig was vom „Schuldkult“ und „Holocaustmahnmal“ faselt, als ob das jetzt das große Thema sei, das die Bürger gerade bewegt – da wäre ich auch sauer an ihrer Stelle.

      Wann immer die AFD-Umfragen zu sehr hoch gingen, tauchte da irgendein Höcke auf und brachte seine Sprüche, oder ein Gauland wollte plötzlich die (in der Bevölkerung bekanntlich höchst populären) „Leistungen“ der WKII-Soldaten mehr gewürdigt sehen, die Massenerschießungen und zerbombten Städte in Polen, usw. Ein Schelm, der da böses denkt, nicht nur die NPD ist wohl weitläufig vom Verfassungsschutz unterwandert und gesteuert. Aber den Mitgliedern gefällts, Petry soll weg, aber der Höcke ist noch da. Die NPDler haben sich ja auch dauernd irgendwelche VS-Fuzzis gewählt, so hohl sind diese Leute halt. Ich ekele mich mehr vor Meuthen, dem sachlich-seriösen Biedermann, der, wenn er nicht checkt, dass das Mikro noch an ist, dann plötzlich anfängt, „humorvoll“ über die „Maximalpigmentierten“ herzuziehen. Aber ein Rassist, niemals! Ganz seriöser Mann. Ob er auch seinen dunkelhäutigen Hamburger Parteifreund so nennt und ob der das dann auch humorvoll nimmt? Allgemein sind diese Partei und ihre Flügelkämpfe offensichtlich noch widerlicher als die der Piraten, was ja was heißen will, und wer will ernsthaft solchen falschen, intriganten und hinterfotzigen Hasskappen und unterbelichteten Patrioten mit Viertelbildung auch nur einen Zipfel politischer Macht anvertrauen. Ganz egal, was man von Merkel oder Grünen hält. Da sind dann halt momentan noch die Wähler dabei, die Petry gut fanden und jetzt bald abspringen werden. Petrys AFD hätte dagegen wohl ein Potenzial bis zu 17, oder 20%, momentan wählen die halt FDP, CSDU, oder bleiben daheim. Die Gauland-Höcke-NPD-light? 3-4, wenns mit den Flüchtlingen gerade sehr schlecht läuft, ansonsten weniger. Deshalb hat sich Le Pen ja auch auf Petrys Seite geschlagen, weil sie eher da die Machtperspektive sieht. Das will der deutsche VS aber natürlich nicht. Weg mit der Petry!

      Meine Stimme wäre jetzt allerdings in beiden Fällen nicht dabei. Ich studiere das alles nur interessiert so wie seltsame Insekten, und die Wahl war wohl schon der Höhepunkt, sehr viel mehr wird nicht mehr kommen außer halt viel Popcornmaterial. Das konservative Revolutiönchen fällt aus, und keine Gelegenheit für Gauland, als deutscher Trump das Land vor aller Welt zu blamieren. Was natürlich schon auch witzig gewesen wäre, aber mei.

    • Zickenkrieg?
      Nun ja, aber in dem Zustand, in dem sich die Partei befindet, müsste an sich Petry dabei bleiben und versuchen, sich durchzusetzen mit der Zeit. Was ist, wenn Zickenkrieg dabei ist, nicht undenkbar, wenn sich eine fünffache? Mutter und eine Lesbe gegenüber stehen, vollkommen andere Frauen.

  106. Wenn der Bürger Mutti kritisiert, ist er ein Schurke
    ja, da schau her, jubeln darf man arbeiten (ehrenamtlich) darf man, aber granteln des derf mer fei net ?

    Aufgrund meines Studiums in München und meiner bayerischen Verwandschaft ist mir das „Seelenleben“ Oberbayerns durchaus bekannt und sympathisch. Manches mag bieder und erzkonservativ wirken – reaktionär oder fundamentalistisch ist es jedoch keineswegs. Die Lebensfreude in Oberbayern gleicht in etwa der im Rheinland – nur der Ton ist halt a wengal ruppiger. Der bayerische Katholik genießt und schweigt – und erhält seine Absolution nach der Beichte, im Anschluß an die 2 Ave-Maria und 3 Vater-unser gehts dann zum Frühschoppen.

    Nun stamme ich aus Hessen und lebe auch wieder dort und falls es mancher Bajuware nicht glauben mag – in Oberhessen sind wir Euch recht ähnlich. Und von wegen Sau-Preissn‘, also, 1866 war Hessen-Darmstadt Verbündeter von Bayern und Österreich. Nicht so Hessen-Kassel, aber die Fischköpp sind für uns in Oberhessen auch keine Hessen mehr. Jedenfalls, Ihr sozialkritischer Befund, lieber Don würde auch in Oberhessen recht genau zutreffen – auch wenn hier keine Hauptreiseroute während der Hochzeit der Flüchtlingskrise auszumachen war.

    Früher war Hessen SPD-Stammland, nicht ganz so sehr „Herzkammer“, wie NRW aber doch recht ordentlich. Ältere Bekannte, die sich für die CDU engagieren berichten mir, dass das Plakatieren früher bei Nacht-und Nebel erfolgte, weil man doch gewisse „Befürchtungen“ hegte.

    Achja, nochwas hat Oberhessen mit Oberbayern gemein. Auch die Freien Wähler sind hier erfolgreich und stellen in mancher Gemeindeversammlung gar die stärkste Fraktion oder auch den direkt gewählten Bürgermeister. Und das Schützenwesen ist hier auch gut aufgestellt.

    Im einst roten Hessen hat die CDU die SPD fast in allen Wahlkreisen hinter sich gelassen. Die AfD liegt in vielen Wahlkreisen fast gleichauf mit der SPD.

    Aber rassistische Töne hört man fast gar nicht, der Duktus an den Stammtischen ist nicht „brauner“ geworden. Nur… man ist unzufrieden mit dem „Ihr schafft das “ – und von dem „Im Stich lassen“ enttäuscht. Vom Bund und vom Land werden Zuweisungen getroffen und auch Gelder bereit gestellt. Auf kommunaler Ebene muss man sich jedoch ganz alleine „durchwursteln“, – „Handreichungen“ oder Vorgaben gibt es fast keine. Und ohne die Ehrenamtlichen wäre das Chaos perfekt.

    Den Ehrenamtlichen geht jedoch langsam die Puste aus, Neue lassen sich kaum noch rekrutieren und falls die Flüchtlingskrise wieder eskaliert, würde es düster aussehen.

    Das Wahlergebnis war die Gelbe Karte. Hoffentlich folgt keine Rote.

    • Was ich hier so höre ...
      … geht den Ehrenamtlichen nicht nur die Puste aus. Sondern auch die Geduld und die Toleranz gegenüber Intoleranz, Antisemitismus, ständigen Forderungen sowie einem „Kultur“-Modell, das sich über Frauenrechte totlacht, Arbeit für Männer im Prinzip ablehnt (schon gar Putzen) und nicht im Traum an Integration denkt.

      Die Gutmenschen wachen vielleicht endlich mal auf.

      Es ist und war schon immer ein grandioser Irtumm, dass alle Menschen auf der Welt gleich gut und gleich schön wären, außerdem alle von gutem Willen und gesundem Verstand erfüllt.
      Das ist nichts weiter als dumme Ideologie von naiven, weltfremden Narren. Die leider Deutschland zu ihrem Experimentierkasten erkoren haben.

    • Yes!
      So isses. Das schreibe ich dem Don auch manchmal, wenn er die Mainlinie als künftige Grenze zur Rest-BRD nennt. Mindestens die Bewohner des Vogelsbergs möchten sicher nicht zu Preußen gehören.

      Auch die Anmerkung zum Schützenwesen kann ich bestätigen.

      Für Interessierte, die zwecks „Bedürfnisbestätigung“ überlegen einem Schützenverein beizutreten, noch ein Tipp. Schauen Sie sich mehrere Vereine in ihrer Nähe an. Die dem DSB angehörenden Vereine *könnten* (ich kenne auch andere) zu stark der politisch korrekten olympischen Idee anhängen.

      Es gibt aber Alternativen, z.B. BDMP. Für mich kam diese Erkenntnis ein bißchen spät. Ist aber nicht schlimm, ich habe meine selbstgesteckten Ziele (Auswahl an Sportgeräten) fast erreicht und wenn ich mit einer AK47 trainieren möchte, kann ich auch einen Sportkameraden zu dessen Verein begleiten.

      Probieren Sie es aus. Nach meiner Erfahrung sind Gastschützen immer willkommen und man kann in dieser Sportart auch im fortgeschrittenen Alter noch respektable Ergebnisse erzielen.

  107. Laut Frau Özoguz gibt es keine deutsche Leitkultur jenseits der Sprache
    Schon merkwürdig dieses Doppeldenk der deutschen Politiker und Medien.

    Die Ansicht von Özoguz, immerhin Noch-Mitglied der Bundesregierung, wird von der politischen Klasse weitgehend unwidersprochen hingenommen (qui tacet consentire videtur). Jetzt macht einer von der AfD mal Ernst mit dieser Ansicht und bezweifelt, dass es eine spezifisch deutsche Erinnerungskultur und Politikkultur („Gauland hat Zweifel zu Existenzrecht Israels als Staatsräson „) geben müsse, und schon ist der Aufstand groß.

    Wie schizophren muss man eigentlich sein, wenn man diesen Widerspruch in seinem eigenen Denken nicht erkennt, oder glaubt, dass die Wähler so dumm seien, dass sie diesen Widerspruch nicht sehen.

    • Wenn sie schon Gauland zitieren
      Die Frage ist nämlich was aus den Sonntagsreden wird
      wenn es ernst wird. S. Gabriel redet über Israel völlig anders.
      Der Besuchte zunächst einmal Leute die jeden
      Tag die israelische Regierung heftig kritisieren.
      Konkret gefragt: Wie viele deutsche Soldaten sind
      in Israel stationiert und wie reagieren die Grünen
      wenn Thyssen U-Boote liefert.

      Man könnte die Flugabwehrsysteme aus der Türkei
      nach Israel verlegen. Das ist kein Scherz.
      Ich würde Israel in die NATO aufnehmen und nicht zwischen
      Israel und Iran vermitteln. Ich würde sagen was Sache ist
      und nicht täglich herumeiern.

      Wie viele Deutsch-Israelische Familien es wohl gibt?
      Ich benötige nicht historisches Wissen um hier
      große gemeinsame Interessen wahrzunehmen.

      Überprüfen sie die Sonntagsrede von der Staatsräson auf ihren praktischen Teil. Das ist vermutlich Gaulands Ansatz.

      Ich glaube nicht das er dabei zusehen würde
      wenn man die Israelis ins Meer treibt.

      Bei S.Gabriel habe ich Zweifel.

    • Update Status Quo
      … ich nenne keine Namen … alternativlos … alles richtig gemacht … würde alles wieder so machen … ich war und bin Kanzerlin und werde sein …
      alles Nazis … Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!

  108. Titel eingeben
    Ich wundere mich, das die Aussage von Merkel in der Elefantenrunde über Wasserwerfer an der Grenze so unter den Tisch gefallen ist..Ob man das wollte? Wasserwerfer?!? zum Teufel, die Welt ist kein Wolkenkuckucksheim…

  109. Nun sind sie halt da
    Geschätzter Don, sehr interessanter Einblick in die Volksseele südl. des Weißwurschtäquators.Ich würde mir wünschen,dass Sie recht behalten und uns Jamaika erspart bleibt.Allein,wenn ich mir die Volten anschau,die Horst schon so hingelegt hat, so steht er der Dame aus Berlin damit in nichts nach.Ob die CSU-Basis ihn da einbremsen kann? Da müsste wohl ein Königsmord geschehen und das bei möglicher Regierungsoption.Das halte ich für unwahrscheinlich. Da wird man eher wieder das Lavieren anfangen und hoffen, dass das Wahlvolk zur Landtagswahl ein kurzes Gedächtnis hat.
    Was die Blauen angeht,so kann man ganz nüchtern konstatieren,wie es schon mal jemand gemacht hat:Nun sind sie halt da.

    • @bambina: ... ein Königsmord geschehen? Auch du, mein Sohn Xandi?
      FAZ, 26.9.17:
      Den Anfang machte der CSU-Landtagsabgeordnete Alexander König am Dienstag:
      „Ich glaube, wir brauchen einen anderen Spitzenkandidaten für die Landtagswahl“, sagte er im Bayerischen Rundfunk.
      Weitblickend sagte Horst Seehofer in der Sendung „Pelzig unterhält sich“ am 20. Mai 2010 in der ARD dem satirischen Kabarettisten Erwin Pelzig, wie es wirklich ist:
      „Diejenigen die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden!“

    • Der ist aus Hof. Das ist eigentlich schön Thüringen. Der zählt nicht. Das sind nur die Sklaven da oben, die haben nicht zu bestimmen.

    • Hof
      @Don

      Ich habe einen Teil meiner Kindheit und frühen Jugend zwischen Ansbach und Gunzenhausen verbracht und finde es sehr amüsant, wie fein austariert die Machtverhältnisse zwischen den Landsmannschaften bei Ihnen geregelt sind:-))

      Das wurde mir auch damals schon seht klar transportiert, wer in der Partei wie was und wo werden konnte oder durfte. Aber daß unter den Franken auch noch Abstufungen in der Hierarchie eingerichtet werden….das indische Kastensystem scheint dagegen ja noch sehr simpel zu sein.

    • Hof ist nun mal massiv abhängig von zuwendungen aus München, und das kriegt der sicher auch zu spüren. So ist das hier nun mal.

    • @DA Hof?
      Sicher haben CSUler aus „bayerisch Sibirien“ nicht soo viel mitzureden und klar ist Hof vom Wohlwollen aus München abhängig.
      Aber man läßt den Königsmord doch vom Hofnarren ankündigen, oder?
      So ähnlich wie bei der Stoiber-Pauli?
      Faktisch ist der Seehofer angezählt, da gibt es keine zwei Meinungen. Die ersten Hinterbänkler, die um ihren Einzug in den Landtag 2018 fürchten werden bald auf den Plan treten. Wird ein „heißer“ Herbst für die CSU werden.

    • Hof zählt nicht?
      Hof zählt eigentlich schon. Denn es ist arm und dennoch loyal, wenn man die Zuwendungen striche, ginge auch die Loyalität flöten. Dazu grenzt es an die ärmere Oberpfalz nördlich von Regensburg, mit dem nahegelegenen Weiden kooperieren Hofer durchaus. Was will man Hof denn schon tun? Die CSU kommt unter den Druck der AfD und der freien Wähler, da kann sie eigentlich auf niemanden mehr verzichten. Gerade weil Hof in satten Zeiten nicht zählt, zählt es, wenn die CSU taumelt. Revolten beginnen in der Peripherie, Putsche im Herzen der Macht. Geputscht wird nicht, weil kein Herzog zur Verfügung steht. Aber der König muss die Peripherie besänftigen.

  110. 17olaf61@online.de
    Was mich so ungemein erstaunt, an den hochgebildeten demokratischeren Bundesbürgern ist, daß in in der DDR ja nur den Honecker gab, das DDR- und das Westfernsehen und man den Honecker immer wieder wählen mußte oder nicht wählte. Weil es keine Alternative gab.

    Im demokratischeren Deutschland wählen die Nichtabgehängten aber genau immer die immer wieder, die schon zuvor gezeigt haben und auch deutlich formuliert, daß sie sich aus ihren Wahlversprechungen nichts machen. Als wären die demokratischen Bundesbürger nicht in der Lage, Schlüsse aus dem Verhalten der Regierenden und wieder zu Wählenden zu ziehn. So nach dem Motto „Die lügen zwar krankhaft und wie gedruckt aber jetzt werden sie wohl ehrlich geworden sein.“

    Kann das jemand von den Anwesenden erklären?

    • Gerne. Bezweifle allerdings, dass Sie mit der Antwort etwas anfangen können ...
      Da gibt´s einfach Leute, die eine andere Weltwahrnehmung haben, als Sie. Andere Interessen, andere politische Schwerpunkte. Andere Vorlieben und Abneigungen.

      Nirgendwo sind AfD und AfD-Anhänger undemokratischer als bei ihrem Kampfschrei „Wir sind das Volk“. DAS Volk gibt es nicht, DEN Volkswillen gibt es nicht und ein objektiv erkennbares Volkswohl gibt es auch nicht. Es gibt individuelle und Gruppeninteressen.

      Und viele davon entsprechen nicht den Interessen der jetzt im Forum versammelten Kommentatoren.

      So, das war „westliche Zivilisation“, Einsteig für 12jährige. Traurig, dass man das gegenüber Erwachsenen ausbuchstabieren muss.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • ohne 5% wär's leichter
      Ja, kann ich. Das liegt daran, dass es die 5%-Hürde gibt (clever) und somit nie genug lohnende Alternativen. Also versuchen die meisten, mit dem Bestehenden das für sie kleinste Übel zu wählen.

      Die AfD ist (noch) nicht für alle wählbar. Die antisemitischen Einschlüsse sind nicht akzeptabel.

      In Israel reagieren immer viele Parteien, es gibt deren so um die 30. Eine Hürde gibt es nicht, soweit ich weiß. Man möge mich korrigieren, falls das verkehrt ist.

      Somit werden z.B. die Freien Wähler durchaus bei Landtagswahlen gewählt, nicht aber bei BTW, nur als Beispiel.

    • @ Karl Eduard - Ihre Frage wg. Honecker und Merkel - die Mehrheit glaubt Merkel vermutlich -
      – also die Mehrheit ihrer Wähler.

      Erst wenn man etwas näher hinschaut, wird diese Zustimmung fragwürdig – oder problematisch.

      Eine der großen Scheidelinien zwischen der CDU und denen, die die Merkel-Politik kritisch sehen, stellt die Bewertung der Grenzsicherung dar. Frau von der Leyen hat noch diesen Sonntag davor gewarnt, die AfD-PolitikerInnen wollten an der Grenze auf Frauen und Kinder schießen – nun, selbst da könnte man zur Not noch diskutieren.

      Was meiner Meinung nach jedoch unstrittig ist, ist die Tatsache, dass Frau von der Leyen mit diesem Argument die Frage nach den ungesicherten Grenzen nicht erschöpfend erklärt hat. Sie insinuiert auch nach der Wahl noch immer, dasss man über Grenzsicherung nur sagen müsse, dass die AfD auf Frauen und Kinder schießen wolle. Diese Gleichsetzung zwischen einem Horrorbild (erschossenen Frauen und Kinder an Deutschen Grenzen) und der Frage der Grenzsicherung überhaupt ist aber eine Argumentation, mit der sie nicht mehr so richtig vorwärtskommt, weil die Wählerinnen und Wähler trotz solcher Horrorbilder in erheblicher Zahl von der der CDU/CSU abgerückt sind.

      Der Unterschied zur DDR ist, dass derlei Wählerbewegungen hier vor sich gehen können: Das hiesige System ist, wenn Sie so wollen, flexibler als das in der DDR, das praktisch gar keine Änderung der Machtbasis erlaubte – bis es dann zu spät war. Merkels Machtbasis aber ist erheblich geschrumpft.

      Noch zwei Fragen an Sie wg. DDR – die Tatsache, dass Merkel die deutsche Grenze nicht wirklich sichern will – ob das nicht auch Wurzeln in ihrer DDR-Herkunft hat: Weil dort die Grenzsicherung so rabiat und blutig gehandhabt wurde?

      Und ob in Frau Merkel nicht auch ein Internationalismus nachbebt, mit dem sie sich in der DDR identifiziert hat? Und der sich selbst mit den Werten in ihrem dezidiert linken christlichen Elternhaus verband und dadurch umso stärker und emphatischer für sie nachleuchtet? Dass Frau Merkel also daran glaubt, dass alle Menschen Brüder wären? – Noch immer. Und dass Sie deshalb die wirklichen Probleme, die Don Alphonso z. B. vom Tegernsee und aus Ingolstadt berichtet, nicht in ihrer tatsächlichen Wucht begreift, sondern glaubt, dass das sozusagen vorübergehende Begleiterscheinungen einer insgesamt überaus positiven Entwicklung darstellten?

    • In einem Land in dem wir gut und gerne leben erinnert mich doch sehr an.
      „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“

    • Titel eingeben
      Lieber Thorsten Haupts,
      „So, das war „westliche Zivilisation“, Einsteig für 12jährige.“
      Das trifft für diejenigen Wähler zu, die tatsächlich andere Wahrnehmungen oder Präferenzen haben als die Alternativen, sowas soll’s ja geben.
      Ich kenne aber genug Menschen, die genauso denken wie ich – und trotzdem ihr Kreuz dort machen, wo es der Opa schon gemacht hat.
      Oder die dem Horst jedesmal wider glauben, wenn der von Obergrenze redet.
      Und ich unterstelle mal um genau die ging’s dem Karl Eduard.

    • ich liebe es ja am meisten, wenn Menschen genau wissen, was andere Menschen
      „eigentlich“ wollen. Und warum sie es „trotzdem“ nicht tun.

      Muss sich gut anfühlen, sich selber für Jesus zu halten …

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Herr Kief, betreiben Sie keine Seligsprechung
      Die Familie Kasner hat hinter dem imperialistischen Schutzwall frohgemut gelebt, nicht gedarbt, sich frei nach Interesse entfalten können, der rote Kasner war ja nur sehr kurz als Pfarrer tätig, hat seine Gesprächskreise in Templin, Berlin und anderswo gepflegt. So gepflegt, dass Töchterchen Angela ihn sehr oft vermisste.

      Kommen Sie jetzt nicht mit christlicher Gesinnung und Motivation oder gar Empathie. Gesinnung und Motivation war nur der Sozialismus, auch beim roten Kasner später gerne den von Gorbatschow propagierten, der seinem heute ja noch anhängt und ich meine, Merkel hängt mit.

      Dass sie uns seit 2015 gern mit christlichem Getue kommt, in die Kirche gehen, Bilder schauen, Flötenspiel zu Weihnachten, die Pfingstgeschichte kennen und all dieser Tinnef, ist doch nur dazu angetan, den hier schon länger lebenden, die mehrheitlich doch kirchlich gebunden sind, einen weiteren Schuldkomplex einzutrichtern, denn so doof, uns Unwillige auch noch Nazi zu schimpfen, ist sie ja nicht.

    • @ Renate Simon & Karl Eduard wg. Merkel und Grenzsicherung
      Ich versuche zu verstehen, was Frau Merkel antreibt, und was ihr ggf. ein gutes Gewissen und einen ungestörten Nachtschlaf verschafft. Und was dazu führt, dass sie insbesondere ihre ehemaligen Ostdeutschen Mitbürgerinnen offenbar meilenweit verfehlt.

      Könnte doch sein, dass sie den weiland christlichen Internationalismus in ihrem Elternhaus in der DDR für gut hält.

      (Könnte auch sein, dass sie sich erinnert an die paradiesischen quasi kriminalitätsfreien Zustände in der DDR).

      Mein Gedanke geht dann so weiter: Sie hat ein zu rosiges Menschenbild mitgenommen aus ihrer Vergangenheit. So wie Göring-Eckart und der Pfr. Schorlemmer auch.

      Aus diesem viel zu positiven Menschenbild leitet sie dann ab, dass es ein Problem wäre, wenn ein Staat – im Notfall – „Wasserwerfer“ an seiner Grenze einsetzen würde.

      Ich meine, dass bereits dieser eine Satz von Frau Merkel, gesprochen am Sonntag Abend, sie bereits als Kanzlerin disqualifiziere.

      U. a. wg. Verstoßes gegen das Grundgesetz, das von ihr zwingend verlaangt, Schaden vom Deutschen Volke abzuwenden. sie hat das geschworen. So wahr ihr Gott helfe…

      PS

      Das war vielleicht nicht hinreichend klar: Ich wollte Frau Merkel verstehen – ich wollte sie mit meinen Überlegungen aber nicht entschuldigen. Ich denke, Sarrazins Satz, dass der ungeregelte massenhafte Zuzug, den Frau Merkel ins Werk setzte, der folgenreichste und schwerste Fehler in der Geschichte der Bundesrepublik sei, ist korrekt.
      (Mir will jedenfalls nichts Vergleichbares einfallen).

    • Auweia
      „DAS Volk gibt es nicht, DEN Volkswillen gibt es nicht und ein objektiv erkennbares Volkswohl gibt es auch nicht. Es gibt individuelle und Gruppeninteressen.“

      Aber EINE deutsche Kultur, die gibt es. Klar.

      Das mit dem objektiv nicht erkennbaren Volkswohl, das würde mich als Erwachsenen aber doch mal interessieren.

    • Beim Einsatz von Wasserwerfern
      innert deutscher Grenzen, also beim Gebrauch auf die, die schon länger hier leben, hat’s meines Wissens nach noch nie Bedenken gegeben. Mir fällt da Stuttgart ein, hat Merkel da gezuckt oder habe ich was verpaßt?

      Warum man an der Grenze keine Wasserwerfer und zur Not auch Waffen einsetzen sollte, erschließt sich mir nicht. Nur weil es „unschöne“ Bilder geben könnte, ist m.E. das schwächste Gegenargument. Da Merkel aber keine Argumente hat, allein die Beantwortung der Frage, was Macht für sie ist, sie könne gestalten und das mache sie sehr gern (Kartoffeln im ZickZack anbauen oder was?), lässt einen doch heftig am Verstand dieser Frau zweifeln.

      Wie man unter Mielke und als FDJ-Sekretärin rosige Menschenbilder entwickeln konnte, müssten Sie mir noch erklären. Auch in der DDR gab’s Kriminalität, sie wurde nur ähnlich des Dritten Reiches nicht so öffentlich breitgetreten.

      Das Geschwätz der gelernten Theologin KGE, das Geschwätz eines Schorlemmers, der sich den Aufbruch auch anders vorgestellt hatte und sich dann schmollend in die Ecke verzog, das Geschwätz eines Biermann… das sind für mich keine Referenzen.

      Merkel verstehen zu wollen haben schon ganz andere versucht und nicht geschafft. Entweder ist sie so schlichten Gemüts, dass man gar nicht so dumm denken kann, wie’s immer von ihr kommt oder sie ist raffiniert, was ich nicht glaube. Machtgeil und wie man Macht sichert hat sie intus und ist dabei dermaßen unsicher und unter Dampf, dass sie ihren inneren Druck an den Fingernägeln auslässt, sonst ist da nichts.

    • @Dieter Kief
      Es ist vermutlich ein bisschen überkomplex und ich bin nicht wirklich in der Lage, das richtig zu erklären, aber zumindest soweit: Ihr Bild von der DDR-Wirklichkeit ist nicht (kann auch nicht sein, letztlich) halbwegs passfähig. Und von daher versuchen Sie um Himmels willen nicht, aus Frau Merkels was auch immer für Reminiszenzen Handlungen abzuleiten. Es klappt nicht, die Dame war qua Familie so staatstragend, dass Sie eher den Schwarzen Kanal zu Erklärungen heranziehen könnten.

      „Christlicher Internationalismus“ – Internationalismus war ein Parteiterminus, niemals nicht sauber genug, um woanders zu passen, das Wort war verbrannt. Wir haben uns nette Aquarelle in Büchern angesehen, aus Ernesto Cardinals feiner, fast erlöster Ex-Kolonialwelt in Nicaragua, nur um vor Scham zu vergehen, als man sich besser informieren konnte. Aber immerhin: fast ein Westbuch. Ich kann das meinen Kindern immer noch nicht verständlich erklären, aber wenigstens das ist angewandte Geschichte.

      Was ich sagen möchte: denken Sie nicht so kompliziert. Erschossene Frauen und Kinder an der Westgrenze waren nicht das Narrativ. Die verständig anwendbare Kenntnis unterlief einem nur, wenn man zufällig Menschen kennenlernte, die dort wohnten und/oder „dienten“. Das roch jedenfalls schlimmer als Westfernsehen und konnte auch die aus dem Tal der Ahnungslosen erreichen, die niemals so ahnungslos waren, wie das gern so hingestellt wird. Alternativ waren Empathie und Phantasie hilfreich.

      Ob in Frau Merkel etwas Internationalismus nachbebt, bezweifle ich, die Frau ist hier im Osten „DDR-Berlin, Hauptstadt der DDR“ (Entschuldigung, diese Art von Krätze können Sie zum Glück nicht nachfühlen). Dass ihr ein gewisser Protestantismus die Ganglien vernebelt – sicher; Bedford-Strohm ist mir auch nicht sympathisch. Und selbst wenn, der nachgebebte Internationalismus – was sollte er erklären. Jedenfalls nicht den gegenwärtigen Zustand.


    • Kann das jemand von den Anwesenden erklären?
      Ja. Nur „hochgebildete“ Wähler meinen, auf weitläufige Wahlversprechen oder gar Parteiprogramme anspringen zu müssen. Alle anderen schauen eher darauf, ob die regierungsfähig sind oder den Frieden stören, manchmal auch auf ein Sachthema. Aber das Verhältnis zur Politik ist idR das zu einer Hausverwaltung: sie soll möglichst wenig nerven und geräuschlos das Notwendige erledigen.

  111. Die Intergration über den Sport
    hat weiland bei den Polen auch besser funktioniert.
    http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11559/3744608

    Polizei Aachen
    POL-AC: Schlägerei bei Turnierendspiel
    25.09.2017 – 14:54

    Eschweiler (ots) – Das Endspiel eines Fußball-Integrationsturniers in Hastenrath zwischen einer afrikanischen und einer afghanischen Mannschaft musste am vergangenen Samstag beim Stande von 4:0 für die afghanische Mannschaft abgebrochen werden.

    Grund war, dass nach einem Foulspiel auf dem Platz bei einigen Spielern die Gäule durchgingen und es auf dem Spielfeld zu einer größeren Schlägerei zwischen den Spielern kam. Als die Polizei eintraf, hatte sich die Lage Dank der besonnenen Betreuer wieder einigermaßen beruhigt. Und dennoch wurden fünf Spieler und ein Betreuer verletzt. Vier von ihnen mussten im Krankenhaus mit Platzwunden, Beulen und Kieferschmerzen behandelt werden.

    Bei der Befragung wusste niemand mehr, wer wem was zugefügt hatte. Mangels Spieler wurde das Endspiel nicht weiter fortgesetzt. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. (pk)

  112. Ich prophezeie mal, dass...
    … sich FDP, Grüne und CSU verbiegen werden, was das Zeug hält (Gartenschlauch als Rückgrat, da ist die CSU das leuchtende Vorbild) und zum Schluss gibts einen Koalitionsvertrag von 300 Seiten, aus dem alle Beteiligten genau das entnehmen können, was sie versprochen hatten, auch Drehhofer.

    Das heißt unterm Strich, es bleibt alles wie gehabt und Mutti macht, was sie will.

    Cui bono? Es geht um auskömmliche Posten, Altersversorgung, Macht, Beziehungen zu den Fleischtöpfen, etc., pp.
    Um das, was die Wähler wollen, ging es noch nie.
    Wenn jeder mit jedem ins Bett steigen können soll (außer die pösen Rechten) dann gibt es auch keine Unterschiede zwischen Lagern mehr.

    Und das ist das Mutti-Prinzip der Machterhaltung.

    Ich wünsche uns viel Vergnügen bei der Freigabe des Nachzugs von Verwandschaft in der Größenordnung 1:20 oder noch mehr. Stichwort: Clan. Da ich in diese Richtung blickend praktisch nur Kinderwagen sehe, haben sie uns in 20 Jahren neutralisiert.

    Sarrazin ist ein kluger Mann, schon immer gewesen.

    Zeit, die Koffer zu packen. Österreich ist auch nett und es gibt kaum Sprachschranken.

    • Sprachschranken ...
      … gibt es für Niederbayern in Oberösterreich tatsächlich kaum. Ansonsten kommt es immer auf die persönliche Integrationsleistung an …

  113. Wird jemand Sachsen analysieren?
    Mal schauen, ob sich irgendwer mal an einer treffenden Analyse für Sachsen versucht. Das Grundproblem der sächsischen CDU dürfte dem der CSU schon sehr ähneln: Reden, aber nicht liefern.
    Jetzt hat man ja auch endlich die Ergebnisse nach Städten und Gemeinden. Da sieht man, dass selbst in den vorwiegend sorbischen Ortschaften 20-40% AfD gewählt haben. In Ralbitz-Rosenthal, wo sorbisch ja die Umgangssprache ist, gab es direkt fast 40%. Deutschtümelei wird da nicht die Ursache sein.

    Während der Spiegel sich noch an Forschungsreisen zu den Eingeborenen versucht, was die Zeit schon, woran es lag:
    „ein weltfremder und welthassender, übersteigerter Evangelikalismus, der sich dem Lebensschutz, dem Islamhass und dem Kampf gegen Sexualität verschrieben hat“
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-erfolg-in-sachsen-angela-merkels-verlorener-osten-a-1169848.html
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-09/afd-sachsen-direktmandate-bundestagswahl
    Dabei ist man ja gerade in der Oberlausitz eher Atheist oder Katholik. Nunja, bei solchen Artikeln wird es wohl weiter gehen wie bisher und auch bei den Wählern wird sich die „Jetzt-erst-recht“-Mentalität verstärken.

    • Ich lese den Spiegel nur noch im Wartezimmer
      und was ich eben als Analyse über die AfD in der Ausgabe vom 9.9.2017 gelesen habe ist nicht einmal journalistisches Niveau einer Kleintierzüchter-Vereinszeitung (wobei ich die KTz´ler beileibe nicht beleidigen möchte). Mit solchen Artikeln baut man die verhasste Partei nur auf.
      .
      Was ist nur aus dieser einst eher regierungskritischen Zeitung geworden?

    • Gleichschaltung
      Gleichschaltung ist eigentlich ein Begriff, der der nationalsozialistischen Terminologie entstammt, trotzdem aber heute beliebter als je zuvor seit 1945 ist.

      Mit der Gleichschaltung strebt man an, alle Bereiche von Politik, Gesellschaft und Kultur gemäß den neo-sozialistischen Vorstellungen zu reorganisieren.

      Für Organisationen und Institutionen, deren Existenz nicht infrage gestellt wird, „bedeutet Gleichschaltung im Wesentlichen die Beseitigung demokratischer Strukturen zugunsten des Muttiprinzips.

    • Die Sachsen sind aufmüpfige Gesellen
      Man sollte sich daran erinnern, daß 1989 zuerst die Sachsen „randaliert“ haben, während im Bezirk Rostock noch die Köpfe über derlei Unvernunft geschüttelt wurden. Die Sachsen haben von daher eine gewisse rebellische Tradition. Die erinnern sich noch, wie sie damals vom DDR-Fernsehen und der DDR-Presse diffamiert wurden und ziehen Vergleiche zur heutigen Praxis. Die Montagsdemonstraionen gegen den Merkelsommer haben in Sachsen begonnen und sind in Dresden eine feste Institution geworden. PEGIDA ist in Sachsen ganz stark und PEGIDA hat ihre Unterstützer aufgerufen, die AfD zu wählen. Um Leipzig und Halle dürfte es auch viele Leute geben, die des Antifa-Terrors leid sind.

      Nicht zu vergessen das Talent Frauke Petry. Sie hat zu begeistern und mitzureißen verstanden und hat in den Versammlungen einen Ton getroffen, der wird Vielen gefallen haben.

      So erkläre ich mir das.

    • Ich lese den Spiegel nur noch im Wartezimmer?
      Ich verstehe manche Leute nicht.
      Wenn es jemandem nicht gut geht und
      zum Arzt muss, lege ich doch im Wartezimmer
      nicht den Spiegel hin.

      Man kann die Leute doch auch
      mit etwas schönem beschäftigen.

      Überlegen sie sich lieber wie
      sie dem Arzt am besten ihre
      Beschwerden beschreiben.

      Und lesen sie den Spiegel erst wieder
      wenn sie schlechte Laune haben wollen.

      Nur ein Vorschlag.
      Sie können es ja mal probieren.
      Gute Besserung :-)

    • Zeit
      Kampf gegen Sexualität…meinen die damit die Genauffrischung Zwangsweiserart? Das heutige Urteil in Köln beschäftigt sich auch mit Sexualität.

      http://www.focus.de/regional/koeln/koeln-frau-auf-tischtennisplatte-vergewaltigt-lange-haftstrafen-fuer-taeter_id_7638856.html

      Jede Sexarbeiterin würde mehr Geld für die Auslebung solcher Phantasien verlangen als der Studentin als Schadensersatz zugesprochen wird.

      Ich sage jetzt nicht, was mir dazu einfällt, sonst ruft der Don zur Mässigung auf, aber wenn sich hier nicht zügig was ändert, ziehen Bürgerwehren durchs Land und Weimar war noch harmlos dagegen.

      Der Spartacus Bund marschierte ja am Sonntag bereits „spontan“ in Berlin.

      Merken die eigentlich gar nichts mehr? Sehen die nicht, dass sie das Land gegen die Wand gefahren haben. Noch steht die Wand, es wäre Zeit zurückzusetzen. In ein paar Jahren heisst es nur noch: rette sich, wer kann. Zypern vergibt Staatsbürgerschaften bei geringen Investitionsummen, Österreich ist da schon deutlich restriktiver.

    • Der verkohlte Leiche in München, die sie an einem See gefunden haben,
      fehlten laut Merkur Gebärmutter und Gallenblase. Der Partner, ein gewisser Konstantin V., dessen Nationalität man nicht nennt, ist als Verdächtiger in Untersuchungshaft.
      Auch der nicht 18jährige Afghane aus Freiburg hat der Frau mit der Hand die Vagina verwüstet – nachdem sie schon tot war.
      Ich könnte kotzen, aber mir ist nicht bekannt, dass diese Rohheit in den letzten Jahrzehnten Bestandteil unserer Kultur war.

      Wenn man zur falschen Zeit am falschen Ort bist gibt es kein Pardon. Sogar Menschen in Altersheimen und Kliniken, gar in therapeutischen Einrichtungen werden angegangen und geschädigt. Auch das eigene Heim ist kein Schutz mehr.
      Besonders die Dunkelheit ist für uns alle inzwischen zum Fürchten.

  114. Aber die Maut...
    Vielleicht sind die deutschen Südrandbewohner auch einfach nur sauer, das sie bald eine Streckenabhängige Maut bezahlen müssen, wenn sie aus ihren Einöddörfern nach München wollen.

    • Nein
      Nein, sicher nicht. Über die Maut wird hier – des geb ich Ihnen gern schriftlich – nicht gesprochen und sie war bei der Wahl nicht einmal ein Rand-Thema.

  115. saluti
    rona kenan prison by the sea

  116. CSU und Jamaica geht nicht
    Jamaica ist für die CSU objektiv unmöglich. Seehofer konnte sich im alles entscheidenden Migrationsthema ja schon in der kommoden „großen Koalition“ nicht durchsetzen, obwohl er von Anfang an den richtigen politischen Instinkt hatte („kriegen Stöpsel nicht mehr in die Flasche“). Die Grünen können von ihren Positionen nicht abrücken, da die Basis einen Koalitionsvertrag absegnen muss. Der Basis – weit linker als die Parteispitze – ist es egal, ob die Grünen regieren oder nicht; grüne Positionen sind heilig.

    Also, CSU sollte raus aus der Fraktion und Regierung. Fokus auf eigenständiges, konservatives/wirtschaftsliberales Profil; in dieser Nische ist Platz, den die zerstrittene und zu völkisch-orientierte AfD nicht füllen kann, v.a. in Süd- und Westdeutschland. Viele Konservative haben Merkel nur mit großen Bauchschmerzen gewählt. Diese Wähler könnte eine CSU binden.

    Dadurch ist auch die absolute Mehrheit in der Landtagswahl 2018 wieder möglich; die AfD wurde in Bayern nur als reines Protestvehikel gegen Merkel genutzt. Die bayerischen AfD-Leute kennt doch niemand, sie werden zu keiner Talkshow eingeladen. Wenn die CSU wieder da ist, wo sie die Mehrheit haben will, ist die AfD in Bayern wieder in der Nische.

    • Nein,..
      …. bei der Zuwanderung wird ein Formelkompromiss und eine Altfallregelung gefunden werden, die sich toll anhören, ähnlich wie seinerzeit bei der Doppelten Staatsangehörigkeit. Die haben in so Zeug Erfahrung.

  117. Kazim dreht frei
    Und sein latenter Deutschenhass bricht sich Bahn. So ein Rassismus ist beim Spiegel aber ganz richtig alimentiert.

    • Allerdings ist nun ganz witzig zu lesen,
      wie der Rassist Kazim auf Twitter doch zurückrudert. Einige der von Kazim so tief verachteten Deutschen halten ihm entspannt und höflich den Spiegel vor. Das kann das Hass-Würstchen am allerwenigsten ertragen.

    • Zu spät.

    • Kazim hat Recht
      Er schreibt:
      „Wer die AfD gewählt hat, ist also in erster Linie nicht um bezahlbare Wohnungen, um gute medizinische Versorgung oder um eine solide Alterssicherung besorgt, sondern er will nicht, dass Menschen wie ich in Deutschland leben.“

      Wo er Recht hat, da hat er Recht. Auf Spiegel-Redakteure, die alles besser wissen, kann ich in der Tat gut verzichten.

    • Auch das muss und soll man im diskurs aushalten. Sie müssen den Spiegel ja nicht kaufen,

    • Was Herr Kazim vergaß zu erwähnen
      dass er, in Pakistan tätig und von dort ganz amüsante Berichte schreiben, damals noch offen zugab, seine Konversion zum Christentum lieber verschwiegen zu haben. Vielleicht erschien ihm der Islam zu jener Zeit doch nicht ausreichend tolerant.

      —-
      „Sind Sie Muslim?“, fragte er.
      Um es nicht unnötig kompliziert zu machen, sagte ich: „Ja.“
      —-
      http://www.spieg el.de/politik/ausland/ploetzlich-pakistan-von-hasnain-kazim-buchauszug-a-1049063.html

    • Keine Frage
      daß man Herrn Kazim aushalten muß. Im Vergleich zu seinen Kollegen ist er ja ohnehin recht harmlos. Aber mögen muß ich ihn deshalb trotzdem nicht. Das sollte er im demokratischen Diskurs aushalten, ohne gleich die beleidigte Leberwurst zu geben.

    • Kassim, Mely & Co, Özuguz
      .. sind mE frustriert, weil sich die Deutschen doch noch nicht völlig aufgegeben haben.

      Der Kassim hatte ja schon triumphallisch getwittert, dass ihm und Steinzeitislamisten bald unser Land gehört, das lasse sich nicht mehr verhindern. Die Listen mit den zu beseitigenden Ewiggestrigen waren schon geschrieben.

      Dann musste er zurückrudern, betrieb Tacquia – gelernt ist gelernt – lächelte, trat wieder als „Journalist“ auf.

      Aber unter der Oberfläche schwelt der Deutschenhass und wenn man irgendwann den Kölner Dom einmotten würde, und daneben eine viel größere Moschee stünde, er würde es nicht bedauern.

      Der wird sich nicht ändern.

  118. Über´n Berg dasselbe
    Werter Don,

    wie so oft eine treffende Analyse.
    Außer im von mir geliebten Tegernseer Tal ist die Befindlichkeit über´n Berg im Nachbartal haarscharf dieselbe. Damit ist eine gewisse repräsentative Relevanz, zumindest qualitativ, gegeben.
    Übrigens, `mal ganz nebenbei: Die FDP täte gut daran, ihre Vorstellung von Liberalität (im Hinblick auf EU-Erweiterung, Außengrenzen und Zuwanderung) stärker auszudifferenzieren. Dann erhielte sie bei der demnächst anstehenden Neuwahl noch mehr Stimmen.

    Grüße aus dem Nachbartal

    Ihr

    Cuparius

    • @Tigris: Gut deutsch sein heißt sich entdeutschen. Friedrich Wilhelm Nietzsche
      ————————————–

  119. Deutsche Leitkultur?
    “Laut Frau Özoguz gibt es keine deutsche Leitkultur jenseits der Sprache”, die allerdings auch von den Österreichern und Deutschschweizern gesprochen wird. Was deutsche Leitkultur betrifft, wüsste ich auch von keiner überzeugenden Tradition. Nicht einmal das Dirndltragen ist ausschließlich sehr deutsch. Es macht nur eine gute Figur.
    Ich habe die ersten 21 Jahre in Deutschland gelebt. Was mich in der Zeit geprägt hat, ist nur teilweise deutsche Kultur.
    .
    Bücher: Von den Kinderbücher, an die ich mich noch erinnere, fällt mir Max und Moritz und der Struwwelpeter ein, zugegebenermaßen sehr deutsch. Aber ebenso eindrucksvoll war für mich Die Reise des Nils Holgersohn, die mir mein Vater vorlas. Selma Lagerlöf ist sehr schwedisch. Im Handarbeitsunterricht durfte die schnellste Strickerin Bücher von Enid Blyton vorlesen, so britisch wie die Autorin der Pottermärchen. Unter den besten Bücher meiner eigenen Bibliothek waren die meisten von nicht-deutscher Herkunft: Pipi Langstrumpf und Kalle Blomquist von der Schwedin Astrid Lindgren, Kapitän Bontekoes Schiffsjunge (niederländisch), Tom Sawyer (US), Oliver Twist (britisch), und als Teenager: Der Leopard (italienisch), verschiedenes von Jack London (US)und Kafka (österreichisch-ungarisches Reich).
    Die Sagen des klassischen Altertums und die deutschen Heldensagen las ich auch begeistert. Erstere spielen im griechisch, vorderasiatischen Raum, und letztere heißen zwar deutsch, aber beziehen sich nicht auf das Gebiet der heutigen Bundesrepublik.

    Musik: Die Musik der 60er waren die Beatles und Rolling Stones; und nicht irgendwelche Heinos. Meine Lieblingsopern zur Teenager Zeit waren Carmen und Rigoletto, auch nicht deutsch.

    Gemälde: Als Kind konnte ich mir stundenlang einen Bildband von Breughel angucken, flämisch. Den Bildband von Dürer, der in meiner Mutter Bibliothek daneben stand, fand ich zu phantasielos. Im Schauspielhaus in Frankfurt gab es einen Chagall, der mich immer wieder faszinierte.

    Philosophie: Kant habe ich verkraftet, Heidegger las ich aus Tübinger Tradition und hat mir absolut nichts bedeutet. Aber Platon hat mich fasziniert.

    Religion: Ich stamme aus einer traditionellen lutherischen Familie, sehr deutsch. Aber meine Eltern schickten mich in einen katholischen Kindergarten und aufs Gymnasium einer Klosterschule. Die römisch katholische Kirche ist meinem Verständnis nach kein Beispiel deutscher Leitkultur.

    Summa Summarum: Eine europäische Leitkultur könnte ich jederzeit verteidigen, eine deutsche scheint mir an den Haaren herangezogen.

    • Sich Europäer nennen,
      weil man sich der eigenen Kultur unsicher ist: das ist sehr deutsch. Und damit deutsche Kultur. vielleicht sogar ihr Kern.
      .
      Anders formuliert: Deutsche erkennt man an ihrer Angst vor dem Deutsch-Sein, der Angst vor dem Bekenntnis zur Herkunft.

    • d'accord
      Hatten fast genau die gleiche Prägung zu Hause, europäisch. Dürer fand ich auch nicht so toll. Dickens allerdings spät, vorher Blyton („Im Freien schmeckt’s am besten“ (Lucy), „Wisch dir die Füße ab“ (Kiki), damals in D noch männlich. Franzosen auch, Babar, der Elefant, später Camus usw. Ist der Elefant inzwischen auch weiblich? Babara, hihi.

      Plötzlich kam die Pasta auf, man aß Pasta asciutta. Die Leute sprachen das falsch aus, aber es schmeckte, vor allem uns Kindern. Erste Reisen an den Gardasee, spannend damals, mit dem Schiff quer über den See.
      Davor Österreich als erstes Land. Natürlich Holland für Westfalen. Paris ein Muss, mehr als London, oft zum Abitur geschenkt, die erste Parisreise. Georg Stefan Troller wurde geschätzt. „Einsamkeit und Revolte“ der Renner für Romanisten, „Jules und Jim“ sofort der Klassiker, fast wie „Casablanca“. Faszination der Résistence und ihrer Geschichte, Louvre und Jeu de Paume. John Lennon reiste in Tönen mit Yoko von S’hampton nach Paris und dann nach Amsterdam, man reiste in Gedanken mit und bewunderte die Session im Bett. Yoko fand ich immer blöd, aber wo die Liebe halt hinfällt.

      Klar europäisch, aber merke: In Happen genossen als Europa der Regionen mit ihren Besonderheiten, nicht als Europa des Euro. Neuer Kitt: Erwünschte Umma, weil wir zicken?

      Arme Eliten, denn sie wissen oft nicht, was sie tun.

      Wir liebten Europa, aber das Europa der ehemaligen Feinde, die Freunde wurden, das eigenständige Europa der Regionen. Wir schätzten uns. Euro, Bankenhaftung, Vertragsübertretungen und Verteilungen jeglicher Art werden uns spalten und mindestens zu Scharmützeln führen. Die große Mutter will keinen Krieg? Sie weiß nicht so genau, was alles Kriege verursachen kann. Sie jedenfalls könnte es durch ihre Politik. Auch wenn sie’s nicht will.

      Juncker – Sie mögen ihn, er hat Ihnen Blumen zu einem Runden geschenkt, aber Junckers Problem ist evident: Kleines Land, großer Bankensektor, relativ spröde Geschichte. Er liegt falsch mit Vertiefung. Vielleicht kann man in zehn Jahren darüber reden, jetzt hat das Sprengkraft (nicht wörtlich gemeint). Man sieht doch an Briten und Ungarn, was die Menschen wollen. Auf keinen Fall wollen sie islamische Netzwerke als Kitt für Europa und Vorwand zur Aufrüstung.

    • Der Samariter wird niemals Dank ernten
      Nochwas:
      Sie verachteten uns eine Weile, besonders die Franzosen, aber auch die Briten. Dann gaben sie der nächsten Generation eine Chance, angeregt von Kalibern wie De Gaulle/Adenauer, Schmidt/Giscard, Kohl/Mitterand.

      Sie begannen, uns wieder zu schätzen oder zum ersten Mal, während die Israelis diplomatische Beziehungen zu uns aufnahmen.

      Sie reichten dem Sünder die Hand. Ob sie den Barmherzigen Samariter schätzen, der gern seine Bürde mit ihnen teilen würde, wage ich zu bezweifeln, weil sie ungern sehenden Auges Kriminelle und Terroristen, gut verborgen unter echten Flüchtlingen, importieren. Sie könnten sich vom Barmherzigen Samariter abwenden, denn der ist eine Rarität und eine Rolle. Das Normale ist der Pharisäer. Merkel offenbar scheint das ausgeblendet zu haben. Außerdem fürchtet jeder unserer Nachbarn teutonische Absolutismus, ganz gleich, wie er gelebt wird. Zu Füßen oder am Hals, nicht wahr.

      Der Samariter lässt die anderen klein aussehen. Auch das wird nicht goutiert, vor allem nicht mit begleitendem Terrorimport à la Bilal C.

    • @ Der Tiger
      Wenn Sie nicht-deutsche Kultur konsumieren, ist das der Existenz deutscher Kultur nicht abträglich.

      Überdies ist der Begriff „Leitkultur“ anders definiert, als Sie ihn semantisch einsetzen.

    • Bassam Tibi schrieb doch erst letztens wieder, er hätte bei seiner Begriffschöpfung damals eine europäische Leitkultur im Blick gehabt.

      Die beiden Ideenwelten und Vorschläge von Özuguz und Tibi miteinander zu vergleichen verdeutlicht sehr schön, wo die Probleme bei Frau Özuguz Ansatz liegen.

    • Leitkultur? Ich nehme mir die Landwirtschaft zum Vorbild
      Leitkultur ist das was überwiegend da ist.
      Es gibt dann noch Neben.- und Begleitkulturen.

      Tibi hat es vermutlich so gemeint,
      man könnte ihn fragen.

      Nehmen wir München.
      Ich war nur 1986 ca 3 Monate dort.

      Was gibt es da im Bereich der Esskultur?
      Wenn ich alle Gastronomiebetriebe aufzähle
      kann ich erkennen was überwiegt.

      Man kann Vormittags Weißwurst und Abends Döner essen.
      Ist die Weißwurst die Leitkultur?
      Gibt es Weißwurst gar nicht?

      Warum hat niemand die Dame darauf
      aufmerksam gemacht das man den Begriff
      Leitkultur nicht als Vorschrift zu verstehen hat.

      Die Vorschriften finden sich in der
      Straßenverkehrsordnung,
      im StGB und im BGB usw.

      Deutschland ist kein einheitlicher
      Kulturraum das ist sicherlich richtig.

      Wenn ich auf meiner Radtour von Hessen
      nach Bayern(Franken) komme, kann ich kulturelle
      Unterschiede in den Dörfern wahrnehmen.
      Man kann natürlich auch Blind für so etwas sein.

      Die Frage die zu klären ist kann nur
      lauten in wie weit man sich der vorherrschenden Kultur
      anpassen muss. Ich würde sagen: So weit das ich durch
      mein Verhalten keine Konflikte auslöse weil ich
      die Interessen der anderen völlig ignoriere.

      Mein verdacht ist: Menschen die hier ein Mindestmaß
      an Anpassung ablehnen, lehnten das in ihren
      Heimatländern auch ab.

      Das könnte auch erklären warum die Rückführung
      mancher Personen so schwierig ist.

    • Nee, Rabe,
      Deutsche erkennt man daran, sich dauernd gegenseitig erklären zu wollen, wer und was deutsch sei und wer und was nicht.

      Das ist nunmal das Lieblingsthema von Untertanen, die sonst nichts sind oder haben, als das Deutsche.

      Es ist einfach lächerlich, als Deutscher das Deutschsein erklären zu wollen. Und was das am Ende noch ist und wozu es führt, das sollten Deutsche doch schließlich am besten wissen.

    • Verstecken hinter Europa
      ist die beliebteste Begründung für ein gemeinsames Europa (in dem wir gerne leben). Jedes Problem verlangt eine europäische Lösung und an kann sich hervorragend davor drücken, eigene Meinungen zu vertreten und Lösungen zu suchen. Das funktioniert in allen Lebensbereichen. Deswegen herrscht in Deutschland auch Stillstand auf allen Ebenen. Vielleicht ist das auch der Grund, warum Merkel immer ganz aktiv wird, wenn es in Europa brenzlig wird. Denn Verantwortung für das Land, dessen Bürger ihr angeblich den Regierungsauftrag übertragen haben und sie gut alimentiert, kann ich in 12 Jahren nicht erkennen.

      Liebe(r) Tiger. Das wichtigste haben Sie vergessen: Essen und Trinken und bei der Musik kommen sie mal nicht eben an Bach, Beethoven und Brahms vorbei. Die Herren haben da schon Spuren hinterlassen. Es gab auch viele deutsche Opernkomponisten (Lortzing, Wagner, Gluck, Händel, C.M.v.Weber, Humperdinck, Weill, R.Strauss).Und das waren nur die Opernkomponisten! Die Liste guter deutscher Sänger und Instrumentalisten allein im klassischen Bereich würde ziemlich lang werden.

      Ok, Kleidung haben Sie auch vergessen, aber darüber schweigen wir lieber.

      Ach so, ja….Technik. Mit Technik und Erfindungen an Deutschland vorbei zu ziehen, ist eigentlich nicht möglich. Auch wenn jetzt immer öfter „man in Europe“ drauf steht. Den Unterschied zu „made in Germany“ ist man schon des öfteren leit, äh leid.

    • Kulturbanausen allerorten
      Gehören die Rolling Stones eigentlich auch zur deutschen Kultur, sind sie aufgezwungene Fremdkultur, oder gibt es neben regionalen und nationalen vielleicht doch auch inter-nationale Kulturen? Darf ein Brite oder ein Iraner Bach adoptieren oder ist das Diebstahl? Ist die SPD selber auch Kulturgeschichte, oder nur viel Sprache, bedrucktes Papier? Wo bleiben da eigentlich die Bilder? Und was ist eigentlich der Soundtrack zur AFD? Fragen über Fragen!

    • Adaptionen
      Zubin Metha dirigiert Strauss und hat garantiert seinen Bach studiert, die Rolling Stones hatten auch hier viele Konzerte und ihre Fans. Fazil Say interpretiert Mozart auch in deutschen Konzertsälen um nur mal drei Beispiele zu nennen. Meistens fahren sie auch in Autos mit dem berühmten Stern zum Konzert. Gutes ist halt universell, gedeiht aber nicht überall.

      Es wird auch in deutschen Konservatorien (man möge sich der Herkunft und Bedeutung des Begriffes klar sein) auch universell gültige und bedeutende Musikliteratur gelehrt, wie es in anderen Ländern auch zum guten Ton gehört, Kompositionen deutscher Komponisten zu erlernen.

      Ein AfD-soundtrack ist genauso unnötig wie die Soundtracks der anderen Parteien.

    • @ trauriger Clown, Adaptionen 2
      Sorry, der Adaption-Beitrag war von mir.

    • Leitkultur
      In der Soziologie unterscheidet man zwischen Kann-, Soll- und Mußnormen.

      Zu den Soll-Normen in Deutschland und Europa gehört es beispielsweise, Mädchen und Frauen nicht anzustarren, als wären sie Fleisch in der Auslage des Halal-Metzgers.

      Freilich haben wir mit anderen Europäern viel gemein, es gibt aber deutliche Unterschiede. Wir Deutsche gestikulieren nicht so viel wie bspw. Italiener und Spanier, der Humor der Engländer fehlt uns oft, Deutsche sind im Durchschnitt pragmatisch und lösungsorientiert.
      Einen Kampf in Überzahl anzuzetteln gilt als ausgesprochen feige, überhaupt gehen Deutsche körperlichem Streit eher aus dem Weg. (Bairische Ausnahme: „Mogst raffa, dreff ma un hintam Zait“ Aber auch bei diesem Gspaß wird nicht auf am-Boden-Liegende eingetreten)

      Fast jeder, der längere Zeit in der internationalen Hotellerie beschäftigt war, kann innerhalb weniger Augenblicke anhand von Kleidung und Habitus sagen, ob er einen Deutschen (oder anderen) Gast vor sich hat.
      Derartige Qualifikation fehlt Frau Ö. leider.

    • MINT und Leitkultur
      @Isarkiesel – Ich war nicht in der Hotellerie beschäftigt, aber ich habe in viele europäischen Ländern Verhandlungen geführt. In harten und langen Verhandlungen verhalten sich die Leute sehr unbedeckt. Dabei habe ich sehr wohl gemerkt, dass es deutliche Unterschiede gibt, was die ganze Sache übrigens sehr interessant machte. Ich habe auch in Amerika, Canada und Indien verhandelt und auch typische Verhaltensweise beobachtet. Aber in meinem Beitrag oben ging es mir nicht darum, nationalen Unterschiede zu zeigen, sondern zu erklären, wie sehr mich schon in meiner Kindheit nicht-deutsche Kulturelemente geprägt haben und das ich deswegen Schwierigkeiten hätte, eine deutsche Leitkultur zu definieren.
      .
      @Bemaba – Ich habe auch die MINT Aspekte (absichtlich) nicht erwähnt. Den ersten Mathematiker, den ich namentlich kannte, war Pythagoras. Computerkultur gab es in meiner Kindheit noch nicht. Heute ist es dominant und – von Facebook bis Google Maps – nicht deutsch, sondern überwiegen amerikanisch. Als bekanntester Naturwissenschaftler fiele einem wahrscheinlich als erstes Einstein ein. Den Name kannte ich schon als Kind. Aber kann man ernsthaft behaupten, der gehöre zur deutschen Leitkultur? Unsere sehr deutschen Großväter hätten ihn umgebracht, wenn er nicht rechtzeitig abgehauen wäre.

    • @Tiger: Deutsche Leitkultur ist auf einer anderen Ebene leicht zu definieren
      Ihre Prägung wie auch meine Prägung ist sicherlich nicht nur durch deutsche Bücher, deutsche Musik und deutsches Essen erfolgt. Schon im Mittelalter haben die Gelehrten eine europäische Geisteskultur gepflegt, die vor allem in den Klöstern, aber auch darüber hinaus gelebt wurde. Weiterhin ist jede neue Sprache auch ein kleines neues Universum, weshalb es empfehlenswert ist, die ein oder andere Fremdsprache zu lernen, um die Menschen und ihre Ansichten besser zu verstehen.
      Daher würde ich über die von Ihnen genannten Basics eine neue Ebene einziehen. Aus der ungeheuren Menge eigener und fremder Traditionen, Literatur, Philosophie, Klatsch, Wissenschaft, Essen, etc. sucht sich jede Generation in jedem Land eine gewisse Mischung aus. Auch wenn Pop Musik überall gehört wird, so ist doch ein deutsch gesungenes Lied nur selten in Frankreich oder Amerika zu hören. Auch deutsches Brot vermissen viele Aussiedler. Googeln Sie doch mal nach Oktoberfest weltweit.
      Auf dieser Ebene lassen sich unterschiedliche Nationalcharaktere leicht definieren, als durchaus unterschiedliche Komposita des weltweiten Angebots. Wahrscheinlich kann man sogar einen Index erstellen, wie weitgehend Hamburger sich von Münchenern, Bad Tölzer von Salzburgern, türkische Migranten der zweiten Generation von Vietnamesischen Migranten der zweiten Generation unterscheiden.
      Von der Unterschieden eines Münchener Intellektuellen (irgendwas mit Medien) zu einem französischen Industriearbeiter oder einem polnischen Landwirt will ich gar nicht reden. Hier würde sich ein weites Feld der komparativen Kulturforschung erschließen.
      Dieser Index würde über den Wohnort oder die Staatsangehörigkeit hinaus mehrere Dimensionen haben. Eine davon ist sicher die Sprache.
      Es könnte sich herausstellen, dass es eine relativ homogene internationale Gruppe gibt, die in jedem Land eine Minderheit mit Alleinvertretungsanspruch ist und für Zentralisierung und Globalisierung eintritt. Wie gesagt, das wäre zu belegen.

  120. Andere Weltwahrnehmungen
    Werter @Thorsten Haupts

    wenn Sie sich bitte an die ganzen Rechtsbrüche der Regierung Merkel erinnern möchten, beginnend damit, daß Deutschland sich selbst verpflichtet hat, die Schulden sämtlicher EU Staaten zu bezahlen, weswegen Deutsche bis 67 arbeiten sollen und möglichst noch bis 74, bis hin zu dem was angeblich alternativlos 2015 geschah, frage ich Sie höflich, wie man solch einer Regierung und ihren parlamentarischen Abnickern weiterhin das Vertrauen aussprechen kann? Ist das Ignoranz oder die Politiksicht von Zwölfjährigen? Oder lediglich fehlende Phantasie, sich die Folgen in der Zukunft für das ganz persönliche Leben vorzustellen?

    Nebenbei. Immer mehr Westdeutsche nehmen ihren Altersruhesitz im Osten. Erst wählen sie die Verursacher der Verhältnisse und dann flüchten sie in Gegenden, wo diese Verhältnisse noch etwas länger brauchen.

    Mit freundlichen Grüßen

    • "Deutschland sich selbst verpflichtet hat, die Schulden sämtlicher EU Staaten zu bezahlen"
      Echt? Hat es? Wann, wo und durch wen?

      „weswegen Deutsche bis 67 arbeiten sollen“

      Boah, ich Trottel nahm bisher an, das geschehe wegen immer längerer werdender Lebenszeiten, wodurch das Verhältnis „Beitrag zur Gemeinschaft (Arbeitsleben)“/“Leben von der Gemeinschaft (Kindheit und Rente)“ immer schlechter würde. Da bin ich wohl Fake News aufgesessen – wir sterben immer noch mit 70 und keiner hat´s gemerkt.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Humankapital
      Wie dem auch sei, es klingt eher nach dem Umgang mit einer Melkkuh als mit einem Menschen. Warum können denn die Leute nicht einfach selber entscheiden, wann es genug ist? Oder ist das wieder zu „links“?

  121. strampeln
    https://www.tichyseinblick.de/meinungen/merkel-nach-der-daemmerung/

    Da beginnen einige Mitglieder wohl schon mit dem Wassertreten weil es nicht mehr geht. Bin mal gespannt, wie da so die Ausdauerleistung vorhanden ist und wann die Nächsten aus dem Becken verschwinden (müssen).

    Aber beschreibt ganz gut die nicht mehr vorhanden Diskussionskultur in der Partei und die scheinbar totale Abschottung des Führerbunkers.

    Interessant auch die Aussage, daß der schon stattfindene Familiennachzug außerhalb der Asylstatistik erfaßt wird.

    • Dass der Familiennachzug nicht gezählt wird ist schon länger bekannt -
      und an der Veränderung der Innenstädte ist es, wegen der vielen Kopftücher und Schleier nebst mitgeführter Kinder, deutlich sichtbar.
      Somit werden die 40/50 Milliarden Euro jährlich, je nach dem, wie gerechnet wird, bald nicht mehr auszureichen.

      Auch dass pro illegalen Grenzüberwinder nur 1 Familienmitglied nachzieht scheint Augenwischerei.
      Orban hat wohl eine gute Übersicht, wenn man seine Rede vom 18.9. vorm ungarischen Parlament nachliest.
      Es kündigt unter anderem an, dass es dort eine Befragung des Volkes vor einer eventuellen Neubesiedlung des Landes geben wird.

      Bei uns geht es hinterrücks.

    • 1998-Mitte 2017:

      Berechtigte: 960 000
      Nachzug: 1 390 000

      Noch offene Anträge: ~ 200 000

      Wenn wir die abziehen, haben wir schon fast ein Verhältnis von 2:1.

    • Beim syrischen Gewerbetreibenden
      vor einigen Jahrenwaren es 20 Angehörige aus einem 1000er NRW-Kontingent aus Aleppo, alle solide Mittelschicht, lernwillig, privat untergebracht und von der deutschen Ehefrau des jungen Geschäftsinhabers umgehend in Schule und Sprachkurse geleitet, die jetzt im Unternehmen mitarbeiten oder anderweitig untergekommen sind, alle integriert und alles andere als abschottlerisch. Das Ehepaar stand damals plötzlich vor einer horrenden Rechnung für allerlei offizielle Dokumente, hat auch das mit Hilfe von Freunden geregelt bekommen. Diese 20, vom Kind bis zu den alten Eltern, haben sich mit Hilfe natürlich, aktiv integriert, sind heilfroh hier zu sein und werden nie Probleme bereiten.

      Von einem Nachzug von einer Person pro Kopf zu reden, ist allerdings Augenwischerei und spricht der Intelligenz der Bürger Hohn.

  122. Grenzsicherung war kein Thema in der DDR
    Werter @Dieter Kief

    außer für die Unangepassten war die DDR-Grenze kein Thema in der DDR. Dafür hat das Staatsfernsehen gesorgt. Und Frau Merkel war angepasst. Wenn man zu den lauten Hinterfragern des Grenzregimes der DDR gehört hätte, hätte man keinen Propagandistenposten in der FDJ bekleiden können. Außerdem hätte die STASI zum bürgernahen Gespräch gebeten.

    Mit freundlichen Grüßen

    • Grenzsicherung
      Wenn man die Neu-Groß-DDR ausreichend russifiziert, wird auch niemand mehr freiwillig kommen. Geschossen wird dann nur noch auf die Eingeborenen, die abhauen wollen…

      Das wäre doch ein Super-Programm für die dort Sozialisierten – selbst wenn man es nicht so unverblümt im Wahlkampf hinausposaunen kann…

      Ich bin ehrlich gesagt auch ziemlich ratlos was die miese Frau im Innern antreibt und zusammenhält.

    • Naja - in der DDR wurde die Grenzsicherung offfiziell nicht thematisiert, ok - aber gewusst
      hat ja doch jeder, was los ist.

      Und als es dann zuende ging mit der DDR, war die DDR-Grenze als Mahnmal deutscher Grausamkeit doch in aller Munde. Genug jedenfalls, um am perfekten sozialistischen Selbstbild erheblich zu kratzen – zusammen mit der Stasi, notabene.

      Ich erinnere mich an Diskusssionen hier mit den DKPlern seligen Angedenkens – ein paar von denen politisieren übrigens immer noch – für deren Position war die DDR-Grenze ein erhebliches Argumentationshindernis.

      Und wenn ich mich an meine Besuche erinnere: Es war nicht schrecklich, die ganze Prozedur usw. – das Gehabe, die Waffen überall, aber beeindruckend wars doch – und attraktiv war es nun wirklich gar nicht…

      Die Hauptsache meiner obigen Merkel-Überlegung ist aber Merkels zu rosiges Menschenbild. Das würde ich auch für Kipping und Göring-Eckart geltend machen. Und ich meine, um das ganz deutlich zu sagen: Dieses zu positive Menschenbild sei keine Kleinigkeit. Sondern eine starke Ursache für die großen Fehler, die die Genannten in der Immigrationspolitik leider machen.

  123. Trittin sondiert mit!
    Herzlichen Glückwunsch an alle Wieder-FDP- und Noch-CSU-Wähler. Das deutsche Bürgertum: feige bis ins Mark, selbst in der Wahlkabine. Um die vermeintliche Hetzer von Rechts nicht wählen zu müssen, verhelfen sie lieber den tatsächlichen Hetzern von Links zu Macht und Einfluss.

    • Vorsicht, nicht Feigheit
      Hören Sie mal, ich lasse mich gern feige nennen, wenn es das denn wäre. Es ist Vorsicht. Man kann keine Partei mit einzelnen offen antisemitischen Tendenzen wählen, wenn man genau darüber nachdenkt, denn Folgendes ist Fakt:

      Die Deutschen damals haben Hitler nicht wegen Antisemitismus gewählt, sondern aus Naivität. Sie stellten (6 Mio Arbeitslose) das eigene Wohlergehen voran, und die meisten dachten, es würde nicht so heiß gegessen wie gekocht mit den Juden. Manche Juden, die nicht gleich die Beine in die Hand nahmen, dachten das ebenfalls.

      Und man hat sich getäuscht. So ist der AfD zu wünschen, dass sie diese Tendenzen eliminiert, wie auch immer, und sich damit wählbarer macht.
      Wilders im Nachbarland, hat mit Antisemitismus nichts am Hut, und die von Petry angehimmelte Marine LePen hat sich darüber mit ihrem eigenen Vater zerlegt. Die sind also beide weiter.

    • Du liebe Güte, Oberländer, Sie sind ja nicht nur feige sondern auch noch indoktriniert.
      Die Antisemiten wandern gerade millionenfach ein und sind der Grund für das Erstarken der AfD.

      Sie haben doch nur Angst davor, von den Gutmenschen Antisemit genannt zu werden, wenn Sie das Kreuz an der falschen Stelle machen. Keine Angst, in der Wahlkabine sind Sie unbeobachtet. Sie können danach trotzdem noch behaupten, die AfD nicht gewählt zu haben.

    • Die einwandernden Gläubigen haben in der Mehrzahl zwar schon besonders was gegen Juden -
      aber Andersgläubige oder Atheisten kommen bei denen auch nicht gut weg.

      Schlimm scheint mir die Verbindung Gläubig und Analphabet. Auch weil das Buch vorgibt, dass nur so getan werden darf, wie geschrieben steht.
      Wenn Einsicht fehlt und dann noch ohne Herzensgüte gehandelt wird, ist der Schlamassel vorprogrammiert.

  124. Nun ja...
    Ist der starke Zuwachs der AfD in Bayern nicht eher damit zu erklären, dass die CSU der AFD nach dem Munde geredet und sie damit selbst ihre eigene „operative“ Integrationsarbeit (welche grundsätzlich ja recht erfolgreich funktioniert) diskreditiert hat?

    Wenn die CSU zwei Jahre lang in einem vollkommen überzogenem Maß über Staatsversagen und Kontrollverlust schwadroniert und eine Politik kommuniziert, welche direkt oder indirekt die Projektion allen Unglücks dieses Landes auf Flüchtlinge unterstütz, darf sie sich halt nicht wundern, dass Teile ihrer Anhängerschaft Konsequenzen ziehen und direkt das Original wählen. Eine bessere Wahlkampagne hätte sich die AfD nicht wünschen können.

    • Das Schwadronieren war nicht das eigentliche Problem.
      Die fehlende Konsequenz war es – nach ihrer eigenen Rhetorik hätte die CSU aus der Bundesregierung ausscheiden müssen. Ist sie aber nicht, also endete Seehofer sichtbar als Bettvorleger.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Nö, viel einfacher
      es war m.E. wirklich die Überlegung, dass eine Stimme für die CSU eine Stimme für Angie ist, das allein reicht schon, um das Ergebnis zu erklären in Bayern

    • Marketingproblem
      Es ist mMn der grundlegende Irrtum, dass alles ein Marketing- und Kommunikationsproblem ist und der dumme Bürger nur nicht richtig versteht, wie gut die alternativlose Politik eigentlich ist. Raumschiff Berlin kommt nach wie vor auch nicht ansatzweise auf den Gedanken, dass die Politik nicht richtig sein bzw. man auch eine andere Politik machen könnte. Konnte man gestern bei hartaberfair wunderbar bei Frau Barley beobachten, die sich wirklich darauf aufregte und erstaunt war, dass die Wähler sich für Immigration und nicht für Digitalisierung interessieren.

    • @ Guiseppe Botaazzi - Frau Barley versteht die Dimension des Zuzüger-Problems nicht,
      so mein Eindruck.

      Das ist insgesamt hyperironisch, weil sie denkt, dass die Bevölkerung ihr und der SPD nicht folgte liege daran, dass ihre Position nicht richtig kommuniziert worden sei (u. a. von Plasberg…). Es ist ein bisschen wie bei der Henne und bei dem Ei.

      Man könnte sich nun überlegen, wie man die Dimension des Zuzügerfehlers besser kommunizieren könnte: Wie bringt man es an den Mann, dass der ungeregelte Zuzug auf Jahre hinaus nicht nur unsere Gesellschaft mit schrecklichen Vorfällen erheblichen Umfangs konfrontieren wird, dass also immer weiter erhebliche soziale Kosten entstehen werden?

      Wie bringt man es zudem an den Mann oder die Frau, dass die Kosten des ungeregelten Zuzugs auf Jahrzehnte hinaus im mittleren zweistelligen Milliardenbereich/pro Jahr liegen werden?

      Wei bringt man es an den Mann, die Frau, dass der ungeregelte Zuzug eine erhebliche Unegerechtigkeit insbesondere gegenüber den Habenichtsen in userer Gesellschaft darstellt, da ihr wertvollster Besitz – nämlich ihre Teilhabe an i h r e r Deutschen Geschaft, durch die Zuzüge unweigerlich abnimmt?

      All das – die definitive Verschlechterung des sozialen Miteinanders wie auch die finanziellen erheblichen sozialen Folgelasten und die damit verbundene große Ungerechtigkeit werden kaum begriffen – und werden nicht hinreichend und auch nicht anschaulich genug vermittelt.

      Wie gesagt – Ironie über Ironie – ich glaube, Frau Barley sei ein lebender Beweis dafür, dass diese große Aufgabe, diese Dinge angemesssen zu vermitteln, noch nicht hinreichend bewältigt worden ist.

      Don Alphonso tut allerhand – und es ist immer gut, jemand, der etwas kann, tut allerhand, als jemand, der nicht soviel reißt.

      Und ja – ich meine, das seien Anfänge: Es sei in dieser Hinsicht freilich noch sehr viel Schweiß der Edlen erforderlich. Bis es dann vielleicht auch Frau Barley und ihre SPD begreift. Oder bis sie halt gar keine große Rolle mehr spielen und sich irgendwie erledigt haben.

    • Die Windungen der CSU und das Führerprinzip
      Die CSU hätte von sich aus gar nicht aus der Regierung ausscheiden müssen, sie hätte nur Merkel die Sporen geben und ein Zerbrechen der Fraktionsgemeinschaft riskieren ( nur riskieren!) müssen. Seehofer hätte klagen können, die CSU-Landesgruppe hätte die Klage unterstützen können ( entweder als Einzelgruppe oder doch durch Verlassen der Fraktion), das BVerfG hätte durchaus auch für Bayern entscheiden können. Für die Klage einer Bundestagsfraktion hätte es fast sicher entschieden. Der richtige Zeitpunkt wäre entscheidend gewesen, am besten nach der Ernüchterung Anfang 2016. wenn man es gut gemacht hätte, wäre Merkel in Zugzwang gewesen. Die CSU-Minister hätten auf einem formellen Beschluss der Bundesregierung bestehen können, nichtmal den gab es anscheinend. Auch Minister dürfen vor dem BVerfG wg. Verletzung ihrer Rechte klagen, es gab mehr als nur eine Möglichkeit. Der bayerische Justizminister hätte jeden einzelnen Staatsrechtler jeder einzelnen bayerischen Universität um seine rechtl. Bewertung bitten können, meinetwegen im Rahmen einer Konferenz. Man hätte eine nicht verbindliche Volksbefragung in Bayern durchführen können, die gesetzliche Grundlage hätte man schnell schaffen können. Die Deutschen (wir alle fast) sind aber immer noch das Volk des blinden Gehorsams, Bosbach, Steinbach und andere haben die Loyalität zur Regierung über ihre Überzeugung gestellt, Seehofer tat das – wider sein besseres Wissen und Fühlen – auch. Von wegen aus der Vergangenheit gelernt: Das Führerprinzip lebt. Und Merkel benutzt es, die Selbstzerstörung der Republik zu betreiben.

    • Candides Garten, ...
      … Gratulation und Dank zu Ihrem intelligenten Kommentar!

      Da liegt der Hund begraben – und der Horst ist keiner.

    • Titel eingeben
      Nein, so ist es nicht. Wir hier in Bayern waren schon sehr überrascht, als Herr Seehofer plötzlich im Februar ausrief, die Dame aus der Uckermark sei als Kanzlerin nicht nur „alternativlos“, sondern wir müßten sie nun auch wieder dann wählen, wenn wir CSU wählen wollten. Genau das hat viele von uns hier doch so abgeschreckt, daß man dann ernsthaft überlegte, die Lieblingsfeinde linker Hetzer zu wählen, nur damit die CSU endlich versteht, daß es vorbei sein muß mit der Dame aus der Uckermark und ihrer Politik. Wenn die CSU nun verstanden hat, und wir glauben sie hat, dann werden die rechts von der CSU auch wieder schnell unter 5 % landen. Wenn aber nicht, wird bei er nächsten Wahl plötzlich die „große Koalition“ nur mit der AfD möglich sein.

  125. Symbolpolitik adieu
    Mit der CSU ist es ähnlich wie mit der FDP bis 2013: Sie will nicht unbedingt etwas durchsetzen. Das ist zu anstrengend und man müsste am Ende vielleicht noch Verantwortung übernehmen. Welch unerfreuliche Aussicht. Die CSU glaubt immer noch, dass das finale Zeitalter der Symbolpolitik angebrochen ist. Ein bisschen Verbalopposition reicht.

    Es gibt einen ganz großen, womöglich den größten Irrtum überhaupt bei der Einschätzung der AFD: Natürlich wird eine Opposition benötigt. Einheitsparteien-Regierungen laufen Amok, weil absolute Macht absolut korrupt macht. Da ist es schon fast egal, ob diverse AFD-Mitglieder abwegiges sagen oder tun. Auch Können und Kompetenz spielen eine untergeordnete Rolle. Denn eins kann die AFD ganz sicher: Festgetretenen Konsens und Glaubensgrundsätze in Frage stellen, echte Opposition sein. Als einzige. Das reicht.

    So peinlich es ist, die anderen werden es von ihr lernen müssen. Die AFD ist nicht der Beelzebub und nicht der Verderber der Demokratie. Sondern Lehrmeister für Parteien, die das wichtigste verlernt haben: Gegenseitig Konzepte und Ideologien in Frage zu stellen, massiv und grundsätzlich. Sie verwechseln Einheitsbrei und Harmoniesüchtigkeit mit Kompromissfähigkeit.

    Das endet gerade, aber so ein Prozess dauert. Es ist z.B. verblüffend, dass die SPD nicht einmal ansatzweise verstanden hat, warum ihre Wähler zur AFD abwandern. Obwohl die Erklärung sehr einfach ist.

    Na schön, verziehen, sie erliegen jetzt einem ähnlichen Fehler wie es mir selbst von der Beobachterseite aus vor einiger Zeit passiert ist: Sie hat geglaubt, dass sozialistische Umverteilungspropaganda in Deutschland automatisch der Heils- und Stimmenbringer ist. Aber: Unterschätzung des Wählers, glücklicherweise. Stegner: „Frau Merkel soll jetzt die Suppe auslöffeln, die sie sich selbst eingebrockt hat“. So wird das nichts: Was für ein gnadenloser Unsinn, wenn eine Regierungspartei so etwas behauptet.

    • Frühstückshäppchenabsahner ohne sich sachlich fachlich mit den Aufgaben
      auseinanderzusetzen und zu steuern, das ist der Stegner, Ralf als Verwaltungsratmitglied der HSH Nordbank gewesen.
      Und als der Carstensen, Harry den Schmarotzer rausschmeißen wollte, damit die Deutsche Bank Abzockerbande besser den Steuerzahler plündern konnte, hat der am Telefon gefleht dass er noch ein Weilchen bleiben dürfe, damit er die Pensiönchen kassieren könne.
      Asoziales Pack – rote wie schwarze. So isses.

    • Man kann es einfacher formulieren.
      Wir brauchen keine Mauer.
      Wir brauchen keine Grenzen.
      Wir brauchen kein Volk.
      Wir brauchen nur eine dumme arbeitende Minderheit die brav ihre Steuern und unsere Diäten zahlt.

      Gez.: Die 709 Abgeordneten der gedeckten Tafel.

    • Elitenfeindlichkeiten von Oben.

  126. Alles „links“ oder „Nazi“
    .
    Dieser Blog wird dominiert von rechts-kleinbürgerlichen Individuen, welche die von ihnen kritisierte oder verhasste Politik als „links“ bezeichnen.

    „Links“ ist zu negativen Attribuierung geworden, so wie die kleinbürgerlichen (Ur-)Großeltern alles für sie als negativ Empfundene mit „jüdisch“ attribuierten.

    „Jüdisch waren die geldgierigen Unternehmer, Händler und Vermieter, „jüdisch war das sogenannte „raffende Kapital“, „jüdisch“ waren der Marxismus und die Sozialdemokratie …

    „Jüdisch“ war ein Deutungsmuster verbunden mit einer Schuldzuschreibung, wobei man reale Zusammenhänge, Wissenschaft und Logik ignorierte.

    Die „Juden“ wurden für alles Schlechte als ursächlich und schuldig angesehen, so wie heute „die Linken“.

    Heute ist „links“ für beschränkte rechte Normalos zum dominierenden Deutungsmuster geworden.

    Wie damals, als „Juden“ zur Ursache allen Übels gemacht wuren, ist ihnen soziologisches Denken fern.

    Kategorien wie Klassenherrschaft und Ausbeutung existieren für sie nicht. Politik wird von ihnen als „psychologisch motiviert“ angesehen und nicht als Durchsetzung von wirtschaftlichen und Machtinteressen bestimmter Gruppen.

    So wird die Merkel-Politik erklärt aus der psychologischen Beschaffenheit dieser Person („Machtgier“). Die mit dieser Politik verbundene Interessendurchsetzung bleibt im Dunklen.

    Anstatt zu analysieren, welche Hintergründe sowie Macht- und Profitinteressen hinter der Massenimmigration stecken, bleibt man an der Oberfläche und attributiert das Ganze mit „links“.

    Es wird nicht analysiert, wer die Ideengeber, Konzeptemacher, Drahtzieher, Finanziers, Spin Doctors, Profiteure etc. sind, sondern erklärt das Ganze mit „linker“ Motivation, Verblendung und Irresein, nämlich Gutmenschentum, Menschenhass etc.

    Nichts ist zu blöd, um es nicht zu publizieren und zu propagieren, wie letztlich das hirnbefreite Geschreibsel eines Matussek, der statt einer Realitätsanalyse der tatsächlichen Interessen hinter der Massenimmigration als Erklärung psychologisierende Deutungen bringt, wie linkes Gutmenschentum, deutsche Hybris („am deutschen Wesen soll die Weltgenesen“), Ausagieren eines Schuldkomplexes etc.

    Matussek kritisiert das linke „Gutmenschentum“ und entblödet sich nicht, dies bei rechten Gutmenschen, die sich als „Achse des Guten“ bezeichnen, zu publizieren

    Die kürzlich jung verstorbene Journalistin Friederike Beck hat die komplexen und verborgenen Zusammenhänge bei der Massenimmigration recherchiert und umfangreich publiziert.

    Von den Systemlingen und den Systemmedien wurde Friederike Beck ignoriert oder in die VT-Ecke gestellt.

    So wie bei dummen Rechten „links“ zur negativen Attribution für alles, was sie ablehnen, verwendet wird, so wird von den Systemlingen und den Systemmedien „Nazi“ verwendet, um unerwünschte Analysen, Recherchen und Publikationen zu ignorieren, diffamieren und pejorisieren und so aus der öffentlichen Diskussion zu exkludieren.

    Diese Strategie erfolgt gegen Personen, wie beispielsweise Ken Jebsen oder Daniele Ganser, oder gegen Verlage, wie z.B. den Kopp-Verlag.

    Was negativ attribuierten wird, gilt als „no go“. Es werden Tabus etabliert, sich mit negativ attribuierten Personen und Inhalten auseinanderzusetzen.

    Jedoch kann man so etwas wie die muslimische Massenimmigration und deren negative Folgen nicht völlig aus der öffentlichen Diskussion heraushalten, zumal wenn diese Folgen immer mehr im Alltag wahrgenommen werden.

    Gerade in Internetblogs wollen viele Menschen sich informieren und mitdiskutieren. Aber viele dieser Diskussionen werden auf dem Niveau von alltagsnaher, oberflächlicher Betrachtung gehalten. Sie werden als Infotainment nach dem Muster von Talkshows praktiziert. Jeder kann „aus dem Bauch heraus“ mitdiskutieren und jederlei Blöd- und Schwachsinn einbringen. Tiefergehendes Wissen und Hintergrundwissen werden nicht gefordert, sondern sogar häufig als „VT“ abqualifiziert.

    So ist nicht verwunderlich, dass diese Diskussionen von Geschwätz dominiert werden. Mitzureden und vor allem, seine eigene Meinung bestätig zu bekommen, ist offensichtlich ein primäres Bedürfnis für die Teilnahme an derartigen Internet-Communities.

    • So'n Pech
      dass linksunten dichtgemacht wurde. Die unglaublich profunden Debatten dort waren auf unglaublich hohem intellektuellem Niveau. Aber anwerben für SED2.0 und Wagenknecht-Käsesuppenrezepte, ob das hier klappt?

    • @H. v. Goslar
      Internetforen sind immer(!!) eine Art Stammtisch. Die Behauptung, man sei eine, die Verhältnisse intellektuell bis in die tiefsten Tiefen durchdringende verkannte und einflusslose Minderheit ist m.E. ziemlich lächerlich. Scheint mir mit der etwas bockigen Trotzhaltung so mancher Ossis verwandt zu sein.

      Ein Gespräch oder eine Diskussion ist eine Veranstaltung, in der gesprochen und ZUGEHÖRT wird. An Letzterem ist beinah immer ein enormer Mangel zu beobachten.

      Ich finde das Wahlergebnis, das, mindestens was die AfD betrifft, ja vorhersehbar war, ganz interressant. Nun ist die Kanzlerin wieder dran, nur eben anders, als sie sich das mit ihren Leuten so vorgestellt hatte. Jamaica ist eine Art Höchststrafe. Die FDP wurde von den Medien hochgeschrieben und gesendet. Und nun muss sie mit den Grünen. Und die Grünen, wenn sie nicht auch als Feiglinge dastehen wollen, müssen mit Schwarz und Gelb. Gehört zur Höchststrafe mit dazu. Hätte man sich das vor der Wahl vorstellen können? Mich amüsiert es irgendwie auch.

      Und sollten sich SPD und Linke zu einer richtigen Opposition zusammenraufen, dann dürften im Lande überraschende Veränderungen auf uns warten.

    • Danke, HvG,
      dass Sie uns an Ihrer unendlichen Weisheit teilhaben lassen :-))

    • Jetzt ist aber gut!
      Sie fantasieren sich und Ihre Linke in eine Opferrolle, die Ihnen um Nummmern zu groß ist und für die Ihnen kein Schneider ein passendes Kostüm nähen wird, es sei denn jenes mit den Schellen an der Kappe.

      Es muss doch in Goslar irgend eine barmende Seele geben, die Ihre Texte durchsieht, bevor Sie sie verbreiten.
      Unsägliches Zeug wie …

      „Links ist zu negativen Attribuierung geworden, so wie die kleinbürgerlichen (Ur-)Großeltern alles für sie als negativ Empfundene mit „jüdisch“ attribuierten“

      … bliebe einem dann erspart.

      Mann, und Sie echauffieren sich über das Niveau in den Diskussionsformen.

      Um Ihrer Weinerlichkeit noch etwas Nahrung zu geben – bereiten Sie schon mal das Taschentuch vor – hier finden Sie den Nach-Ruf auf eine jener linken Koryphäen, deren Wirken zum „dominierenden Deutungsmuster“ geworden ist …

      https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/goergens-feder/maas-ade

      Dem ist anzufügen, dass „Ade“ noch zu den frömmeren Wünschen zählt, die man dem Herrn auf den Weg mitgeben möchte. Immerhin entschädigt das Foto für vieles.

    • Besser als mit Ihrem Beitrag
      kann man die Geschwätztheorie nicht darstellen.

    • Dümmer geht´s nimmer
      .
      Es gibt Meinungen und Positionen, die an Dummheit und Unkenntnis kaum zu unterbieten sind, die aber inzwischen zur gesellschaftlichen Normalität gehören, und zwar links wie rechts und besonders auch in der sog. Mitte.

      So die Behauptung, Merkel betreibe eine „linke“ Politik. Dumme Rechte vertreten so etwas, aber keineswegs intelligente und theoretisch gebildete nationale Rechte.

      Das Gleiche gilt für jene Linken und jene Vertreter „aus der Mitte“, die generell die AfD mit „Nazi“ attribuieren. Hier zeigt sich, dass diese Menschen überhaupt keinen Begriff davon haben, was den Nationalsozialismus und einen „Nazi“ kennzeichnet.

      Auffällig ist, dass es intelligente und theoretisch gebildete Linke nicht mehr in der Öffentlichkeit zu Wort kommen.

      Linksintellektuelle sind aus der medialen Öffentlichkeit exkludiert. Man hat auch den Eindruck, dass diese in der Linkspartei nicht gibt. Und aus der SPD sind sie schon lange vertrieben worden.

      Wenn man sich dann noch ansieht, welcher Schwachsinn in Deutschland heute massenhaft Hochkonjunktur besitzt, wie Marktgläubigkeit, Neoliberalismus, Feminismus, Genderismus usw., so drängt sich der Eindruck, dass Deutschland weitgehend den Verstand verloren hat.

      Da Doofheit nicht weh tut, halten sich diese Leute sogar noch für intelligent.

      Aber die Folgen dieser Verblödung werden weh tun …

    • Alles „links“ oder „Nazi“
      Was erwarten Sie denn, Herr Goslar? Ihre Anforderungen an diese Art der Kommunikation sind einfach zu hoch. Wir sind hier nicht in einer elitären Diskussionsrunde. Auch wenn ich Ihnen durchaus zustimme, was den Titel betrifft, so wäre es doch besser, über die Gründe nachzudenken, als die Teilnehmer hier zumindest indirekt herabzusetzen. Das bringt nichts.

    • etwas pro, viel con, können Sie damit leben?
      Nun ja, Sie haben nicht ganz unrecht, insofern, als solche Politik nicht links ist. Sie ist zweifellos interessengeleitet, wie Sie sagen. Faschistisch wollen Sie nicht sagen, denken Sie aber wohl.

      Das eine Problem dabei ist, dass Linke und Grüne sich für solche Politik einspannen lassen. Das zweite, dass durch die Herkunft von Osten, der als links bezeichnet wurde, der Hauch von damals über einigen Regierungsmitgliedern hängt. Nun fragt man sich natürlich, wie verdreht es ist, die DDR als links einzuklassifizieren. Viele Unterschiede sehe ich nicht zwischen Überwachungstechniken bei Hitler, in der DDR und bei Maas und Co.

      Wenn Sie meinen, das wäre alles ähnlich faschistoid, kann ich Ihnen kaum widersprechen. Dem Blog achgut tun Sie wohl unrecht, denn der ist inzwischen sehr divers, und Broder sagte auf einem Ausflug mit dem damaligen BILD-Chef, er wäre lieber links. Doch kann ein Broder nichts mit der Jauchegrube Neuer Antisemitismus anfangen, die Sie gern bei Links genauso verorten dürfen wie bei Rechts, vermutlich sogar mehr bei Links.

      Auch muss ich Sie gedanklich verlassen, wenn Sie eine edle große Linke postulieren. Da unterliegen Sie einer Idealvorstellung von Linken, die Sie ja schmücken mit hehren Bildern von Mao und Co.

      Dass hier alle auf dem Blog auf Linke prügeln, stimmt so auch nicht. Die Leute hier sind sehr verschieden, und da der Don so gut wie alles durchlässt, entstehen manch fruchtbare Gespräche, dazwischen Witze und Geplänkel, das jeder schätzt. Und Apfelkuchenrezepte.

      Ich selbst schimpfe recht gern auf Volkserzieher, die man eher bei Grün und bei Umweltverbänden verorten muss, leider. Links sind die nicht. Das sind knallharte Ideologen, die gern von akademischem Bürgertum im Altbau und im Grünen gewählt werden, siehe Universitätsstadt Freiburg. Auf diesen Zusammenhang hat meines Wissens zuerst achgut hingewiesen, dort M.Miersch. So was wie die Maria scheinen diese Leute als Kollateralschaden zu betrachten, jedenfalls hört man wenig Entrüstung und Mitleid von ihnen. Mitleid und Wut würde man eher von einem Kaliber wie de Winter hören, der eine Tochter in ähnlichem Alter hat. Und der ist mindestens konservativ. Und nicht erkaltet gegenüber Schicksalen wie solchen.

      Aber was soll’s? Sie hören doch nicht zu, denn Sie sind ideologisch voreingenommen, wie es das bei Konservativen so nicht gibt. Konservative hören zu und haben in der Regel noch Gefühle. Sonst würde ich zum Beispiel mich mit einer Antwort hier nicht befassen.

      Konservative sind übrigens etwas anderes als machtgeile Spießer jeglicher Couleur.
      Mit freundlichen Grüßen

    • Links stinkts ...
      … und wenn Ihnen das nicht gefällt, sagen Sie doch bitte sozialistisch und bolschewistisch – aber bitte immer mit den historisch gut verbürgten epitheta ornantia … macht dumm, arm und tötet!

    • Wer nicht verblöden will, muss gegen das Geschwätz angehen!
      @Otto Meier sagt 26. September 2017 um 19:01 Uhr ;
      „Was erwarten Sie denn, Herr Goslar? Ihre Anforderungen an diese Art der Kommunikation sind einfach zu hoch. Wir sind hier nicht in einer elitären Diskussionsrunde.“

      Herr Meier, meine Erwartung ist eine Diskussion unter Erwachsenen.

      Zweierlei Voraussetzungen sollten dabei erfüllt sein:
      1. Dass man den Verstand einschaltet.
      2. Das man vom Gegenstand fundierte Kenntnisse besitzt und nicht nur papageienhaft nachplappert, was man irgendwo mitbekommen hat.

      In gewisser Weise denke ich, dass diese Anforderungen typisch deutsch sind bzw. waren. Gründlichkeit, Zuverlässigkeit und Qualität der Arbeit zeichnete die deutsche Wertarbeit aus. Das galt sowohl für den Facharbeiter wie für den Akademiker.

      Wer ohne Sachkunde wie ein Kind oder Marktweib einfach schwätzen wollte, der stieß auf Abwehr und wurde nicht ernst genommen: „Mach Dich erst ´mal sachkundig, wenn Du mitreden willst!“

      Früher war völlig klar, dass man eine Beurteilung sachlich begründen muss.

      Wer also beispielsweise Merkels Politik für „links“ hält, sollte das mit sachlicher Argumentation begründen können.

      Das erwarte ich auch bei diesem Blog. Wir sind hier nicht im Kindergarten oder beim „Weibergeschwätz“.

    • Etikett und Verpackung vom Inhalt unterscheiden!
      @ Oberländer 26. September 2017 um 19:57 Uhr
      „Nun fragt man sich natürlich, wie verdreht es ist, die DDR als links einzuklassifizieren. Viele Unterschiede sehe ich nicht zwischen Überwachungstechniken bei Hitler, in der DDR und bei Maas und Co.“

      Genau darum geht es, Etikett und Verpackung vom Inhalt unterscheiden zu können. Dazu braucht es begründete objektive Unterscheidungskriterien.

      Egal, welche Strömung und Richtung betrachtet wird, alle linken Bewegungen und Organisationen hatten zum Ziel
      a) historischen Fortschritt herbeizuführen und
      b) die Situation der arbeitenden Bevölkerung zu verbessern.

      Die DDR bezeichnete sich als „Arbeiter- und Bauernstaat“.

      Jedoch ich sehe keinen historischen Fortschritt gegenüber dem Westen. Denn die DDR war im Grund genommen ein Zwangsarbeitssystem und die Individuen waren quasi gefangengehaltene sozialistische Leibeigene.

      Weil dies so war, erlebten die meisten DDR-Insassen 1989 als Befreiung.

      Die DDR ist zugrunde gegangen an ihrem Unvermögen, sozialistische Ziele zu realisieren.

      Jede Regierung versucht, ihrer Politik eine fortschrittliche Verpackung zu geben, so ist es auch nicht verwunderlich, dass dies auch Merkel macht.

      Von den „Grünen“ und der „Linkspartei“ halte ich nichts. Denn das angebliche „Links-Sein“ ist bei beiden Marketing und falsch wie bei einer Mogelpackung.

      Die Grünen waren vor allem ein Resozialisierungsprojekt für linke Gewalttäter und Verfassungsfeinde, für Neo-Stalinisten und Maoisten. Da ging es primär um Aufstieg in einer Berufspolitiker-Karriere, alles andere war Verpackung und Schein.

      Ähnliches gilt für die SED-Nachfolgepartei.

      Beiden Parteien nutzen – wie traditionell die SPD – eine linke Ideologie und Verpackung, während in Wirklichkeit ein Parteiestablishment von Berufspolitikern und Funktionären ihre zahlenden Mitglieder und Wähler verarschen und diese für ihren persönlichen Aufstieg instrumentalisieren.

      Unschwer ist die Parallelität zu den Kirchen zu erkennen.

      Freundliche Grüsse zurück!

    • @HvG
      Vielleicht sollten Sie Menschen, die in der DDR gelebt haben, nicht „DDR-Insassen“ nennen? Derlei abfällige, auf nichts als Beleidigung und Verletzung zielende Vokabeln gibt es ja beinah ohne Ende im „großen“ deutsch-deutschen Rechthaberkampf.

      Bezeichne ich z.B. Westdeutsche einfach mal eben so als Konsumknechte oder Besserwessis?

      Wenn Sie Seriosität und Respekt einfordern, was ich ja grundsätzlich für richtig halte, dann sollten Sie ganz sicher selbst damit anfangen. Sie bei sich, ich bei mir.

      Nur sind Ossis und Wessis mehrheitlich meilenweit davon entfernt. Leider. Vielleicht schaffen es die nächsten oder übernächsten Generationen, einigermaßen respektvoll miteinander umzugehen. Wäre ein Anfang.

    • Linke Politik gibt es kaum noch
      Die CDU ist eine technokratische Partei. Die SPD ist eine technokratische Partei. Die Grünen sind heute eine populistisch-technokratische Partei. Es gibt alternativlose Sachzwänge, denen man sich fügen muss und man hat dann noch eine Werbeagentur, denn man muss es ja nur gut verkaufen. Außerdem hat noch jede Partei eine Spielecke für die Symbolpolitik der jeweiligen Idealisten/Wertevertreter. Technokratie gibt es mit Links- oder Mitte- oder Rechts-Geschmack. Linke (echte) Politik erkennt man am ehesten an knallharter Wirtschaftspolitik, die nicht, oder zumindest nicht primär nur (alte Bundesrepublik) die Interessen des Kapitals bedient und denn Anderen nur gerade ein paar Brosamen hinwirft, damit sie Ruhe geben (Lohnzuwächse vs Inflation und Geldwert). In der westlichen technokratischen Politik sind die Interessen des Kapitals immer automatisch schon fest eingebaut als einer der primären Sachzwänge (Nationalstaatenkonkurrenz und Wettbewerb) („sozial ist, was Arbeit schafft“ sagte CDU irgendwann mal). (Auch die DDR war eine „sozialistische“ Technokratie und linke Kritiker sprachen daher von „Staatskapitalismus).

      Gegenläufige Interessen werden je nach Partei umgeleitet in Kapitalinteressen (die „Chancengleichheit“ als Ziel bei Grünen und FDP, „fördern und fordern“ der SPD), oder auch mal zähneknirschend nachrangig auch noch bedient, damit der Deckel auf dem Topf bleibt (CDU, CSU). Hier zeigt sich dann das Paradoxon, dass ein SPD-Schröder die neoliberalen Reformen macht (hätts die CDU gemacht, hätte es den Aufstand der opp. SPD und Gewerkschaften gegeben), und ein fdpgrünes CDU-Jamaika, ohne es zu wollen, weniger die Interessen der eigenen Anhängerschaft bedienen wird (die bleiben dann schon wegen Regierung und Symbolprojekten bei der Stange), sondern eher die derjenigen, die sonst einen Aufstand machen könnten (quasi Schröder mit umgekehrtem Vorzeichen).

      In der Groko haben sich diese Paradoxon-Effekte weitgehend aufgehoben, Euro- und Flüchtlingskrise wurden gemeinsam technokratisch (kein demokratischer Diskurs) verwaltet. Das ging so gut, weil die Parteien sich beide inhaltlich so in die „Mitte“ gequetscht haben, dass die Unterschiede immer subtiler wurden und die Zusammenarbeit immer reibungsloser („Eisverkäufer-am-Strand-Problem“ bei Wikipedia). Erkennungsmerkmal des Technokratismus ist das Arbeiten mit echten oder hingebogenen Statistiken, Kennziffern und kleinsten gemeinsamen Nennern, die Vorstellung, man dreht hier was und erhöht da ein Budget, und dann tritt Effekt x ein. Als sei der Souverän eben eine zu steuernde Maschine, und der Politiker nur der Ingenieur, der die Maschine klug bedient und so die richtigen Ergebnisse hervorbringt.

    • „DDR-Insassen“ – keine Beleidigung, sondern Realität
      @Grigorij sagt 27. September 2017 um 09:47 Uhr
      „Vielleicht sollten Sie Menschen, die in der DDR gelebt haben, nicht „DDR-Insassen“ nennen? Derlei abfällige, auf nichts als Beleidigung und Verletzung zielende Vokabeln …“

      Aus meiner Sicht war die DDR ein großes Gefängnis. Daher die Rede von den „DDR-Insassen“ …

      Das ist nicht als Beleidigung intendiert, sondern als objektive Betrachtung.

      Ich vermute, dass viele Ex-DDRler dies ähnlich sehen und gar nicht als beleidigend empfinden.

      Rudi Dutschke meinte:
      „Im realen Sozialismus war alles real, nur nicht der Sozialismus“.

      Er sprach auch vom „Scheiss-Sozialismus“.

      So habe auch ich dies vor einem halben Jahrhundert gesehen und sehe es auch noch heute. Für mich ist die Linkspartei eine „Schei..-Partei“.


    • „Wir sind hier nicht im Kindergarten oder beim „Weibergeschwätz“.“

      Wie soll ich sagen, wir erleben hier, wie auch sonst im Netz, das reale Denken der Menschen. Es wird nicht philosophiert, sondern ganz punktuell draufgehauen. Das Netz ist das Sprachrohr derer, die sonst keine Stimme haben. Und das ist auch gut so.

      Über Kant, Erasmus von Rotterdam, Einstein oder Platon, Aristoteles oder gar Marx und Lenin, selbst über Gott, muß an anderer Stelle gesprochen und debattiert werden. Es muß hier reichen, Erkenntnisse und Überzeugungen an dem festzumachen, was geschrieben wird. Praktische Anwendung eben.

      Persönlich finde ich es ja gut, wenn Aussagen mit einem gewissen Hintergrund belegt werden, aber das Hintergrundwissen ist eben nicht immer bei allen vorhanden und sollte daher nicht als Voraussetzung gesehen werden, Sachverhalte zu diskutieren. Der Geruch des Elitären und die damit verbundene Ablehnung ist halt schwer zu überwinden und führt so selten zu einem Ergebnis.

    • @H. v. Goslar
      „Das ist nicht als Beleidigung intendiert, sondern als objektive Betrachtung.“
      Vielleicht gelangen Sie ja eines Tages doch noch zu der Erkenntnis, dass auch Ihre Einlassung entgegen allen selbstgewissen Behauptungen keinesfalls objektiv sind und nicht sein können.

      Beim Hamburger Kommunikationsmodell (nicht von „DDR-Insassen“ entwickelt) können Sie mühelos nachlesen, dass es zunächst mal einigermaßen bedeutungslos ist, was einer „sendet“, aber von allergrößter Wichtigkeit ist, was beim Empfänger ankommt. Da gibt es, auch hier im Blog täglich sehr deutliche Differenzen. Wenn die Empfänger Ihre und die Anderer Einlassungen als Beleidigungen wahrnehmen, dann SIND das Beleidigung.
      Und seien Sie doch einfach ehrlich:Es sollen in diesem Fall auch welche sein. Da fallen mir gerade noch die Honecker- oder Russenknechte ein. Gibt gewiss noch sehr viel mehr.

      Mit wem haben Sie sich eigentlich so ganz und gar ohne Gegenwehr vereinigen lassen? Wäre ja auch mal eine Frage. Oder? Irgendwie hat sich der Westen Merkel, Gauck & Co schon „verdient“. Eine gewisse Schadenfreude kann ich ehrlicherweise nicht verleugnen.

      Aber wie immer:Wird schon noch werden. Vielleicht in der nächsten Generation. Oder der übernächsten. Mehr Gelassenheit würde uns allen weiterhelfen.

  127. Nur so eine Beobachtung...
    … wenn ich, als Nicht-Bayer, zufällig bei Bayern 3 in die Dorfwirtshausgeprächsrunde „Jetzt red i“ rein zappe, dann sitzt da immer wieder (beispielhaft) eine resolute, sympathische Zimmereibesitzerehefrau neben einem oder mehreren jungen Männern aus Afghanistan und klagt in die Runde mit anwesenden Politikern, dass „der Achmed so a feiner Bub, so gschickt aufd Arbeit wär und scho so gut Deutsch sprechen könne“ und das der Achmed jetzt abgeschoben werden soll. Und es brandet der Beifall der anwesenden bayrischen Urviecher*innen auf. Die aber jetzt anscheinend ihr Kreuzchen bei der AfD machen. Kurzum – der Bayer an sich ist genau so verdruckst und unaufrichtig und eingeschüchtert wie die Deutschen in den anderen Regionen. Das ist tröstlich. (oder auch nicht, mit Blick auf die CSU)

    • Die Sache ist doch-: Es gubt hier zehntausende von anerkannten Asylbewerbern. Und trotzdem ist es kaum möglich, sie hier irgendwie unterzubringen. Niemand würde die abschieben oder belästigen, jeder wäre froh, wenn sich da etwas machen liesse. Aber die Mehrheit landet im Sozialsystem. Und manche sagen auch ganz offen, dass sie nicht Deutsch lernen wollen. also, was soll man tun?

    • Vielleicht an eine Änderung des Sozialsystems
      für Unwillige denken? Sachleistungen waren ja mal im Gespräch, aber den Kommunen viel zu umständlich – Steuergelder fließen ja noch reichlich und keiner rechnet nach.
      Nur wird das auf Dauer so nicht weitergehen können, irgendwann muss mal gerechnet und über die Zukunft dieses ach so sozialen Staates nachgedacht und entsprechend gehandelt werden.

    • Also Scheuer sagte dieser Tage im ÖR ...
      es seien bereits 600.000 anerkannte Asylanten die von Sozialhilfe leben.

      Das Auswärtige Amt geht in einer groben Schätzung davon aus, das den seit 2015 eingereisten rund 500.000 Syrern (nichts genaues weiß man nicht) mittelfristig noch einmal genau so viele Angehörige nachfolgen.

      Anträge auf Asyl in Deutschland:

      2009: 33. 033
      2010: 48. 589
      2011: 53. 347
      2012: 77. 651
      2013: 127. 023
      2014: 202. 834
      2015: 476. 649
      2016: 745. 545

      Also wem angesichts dieser Zahlen Zweifel kommen, muss ein Nazi sein.

  128. SternChef und die Lügenpresser
    Ich fand ja großartig, wie der SternMann am Sonntagabend – offensichtlich gut unterwegs, von erkennbarer Synapsenparty her – allen Ernstes davon schwafelte, die CSU hätte so viel verloren, weil man gegen Merkel gewesen sei und sich der AfD angenähert hat.

    Der hat diesen Schwachsinn 3,4 x in der Sendung losgelassen und NIEMAND hat widersprochen, das handverlesene Publikum hat den Unsinn sogar noch honoriert.

    Die erzählen ernsthaft, die CSU hätte weniger an die AfD verloren, wenn man einen linken Kurs gefahren wäre und keiner lacht diese Typen aus.

  129. Innenstaatssekretär Krömer
    einerseits ist es ja schon köstlich zu sehen, wie offen unsere Politikerzunft uns Bürger verachtet, betrügt und verspottet. Krömer zeigt uns ganz ehrlich, was er von Anstand und Fairness hält. Ein Politiker eben.
    Was mich aber überrascht: er kommt damit durch. K e i n Politiker kritisiert Krömer dafür, dass es das Politiker-Sein so ehrlich im Kern offenlegt.

    • Dazu der Beleg
      ht tps://www.welt.de/politik/deutschland/article169037220/Im-Amri-Ausschuss-mit-Attest-beim-Marathon-im-Einsatz.html
      .
      Uns tanzen nicht nur die muslimischen Täter auf der Nase herum. Ihre Freunde in der Politik tanzen fröhlich mit. Amri und Krömi sind ein Traumteam – bis heute.

  130. scharfe Beobachtung
    vielen Dank werter Don für diese Beobachtung. Wie immer auf den Punkt gebracht, aber ich gehe nicht davon aus, daß die CSU wirklich verstanden hat es wird sich bei den jetzigen Koalitionsverhandlungen zeigen. Seehofer hatte mit seinem Rechtsgutachten eigentlich schon 2015 eine scharfe Waffe in der Hand, hat jedoch entschieden sie nicht zu nutzen und vor das BVerfG zu gehen. Stattdessen hat er beschwichtigt und abgewartet.
    Ich hoffe übrigens, dass die Zitrone auf dem Bild nur Zierde war, und Sie nicht zu den Banausen gehören, welche Zitrone in ihren Tee kippen.

    • Die ist halt so mit dabei.

      Das Problem heisst Merkel. Man muss als Konservativer diese Frau loswerden. Sonst passiert das, was in Österreich die FPÖ geschafft hat.

    • Merkel
      ist halt leider auch „so mit dabei“ Danke für den ungewollten Witz.
      Sie wird ja nicht ohne Grund auch als Honeckers Rache bezeichnet.

    • Lieber Don,
      „Das Problem heisst Merkel. “
      Einspruch, Euer Ehren.
      Das Problem besteht darin, daß die Funktionärskaste von zwei ehemals ehrwürdigen Parteien dieser Dame kritiklos hinterherläuft bzw. ihr wie die Duracell-Häschen minutenlange stehende Ovationen bereitet.
      Merkel als Einzelperson wäre völlig unproblematisch – wenn sie von den Ihren in die Wüste geschickt worden wäre.

  131. Wording
    Angela Merkel wird durch ein entsprechendes Wording der CSU entgegen kommen, darin ist sie sehr gut, die Grünen werden mehr in Richtung Palmer gehen und mit dem Machtgewinn zufrieden sein, die FDP wird sich mit EU-kritischen Tönen beliebt machen, es wird eine Koalition der Wohlhabenden werden, Leuten, denen, wie Kretschmann so treffend formuliert hat, „der Rock näher ist als das Hemd“. Schlimm steht es um die SPD, die zwischen AfD und der Linken eingezwängt sein wird. Das finde ich schade, denn die SPD ist eine integre Partei, die immer, auch um den Preis von eigenen Verlusten, um das Land bemüht war, und die an den deutschen Missetaten der jüngeren Geschichte den geringsten Anteil hatte. Leider sind bzw. waren Gabriel und Schulz schreckliche Fehlgriffe.

    • Es wird eine Oligarchenkoalition, keine Frage. Willfährige Stiefelknechte, das mag ich eigentlich schon auch.

    • Neuwahl und CDU
      Ich bezweifele, dass die CDU bei einer Neuwahl gewönne. Merkel hat bei bestimmten Wählern (zB Frauen über 60) ziemlich sicher noch einen Zugeffekt. Und eine Neuausrichtung glaubt keiner, wenn die CDU sich nicht vorher in der Opposition runderneuert hat. Welcher Bundestagsabgeordnete außer Bosbach hat denn bei dem Unsinn der letzten Jahre nicht mitgemacht?

    • SPD
      Und integer? Welche SPD kenne Sie denn? Mir fällt da nur Klientelpolitik und Selbstbedienung ein, da ist Schröder nur Spitze des Eisbergs.

      Es wäre tatsächlich ein Fortschritt, wenn zwischen Asyl (persönliche Verfolgung), Kriegsflüchtlingen und Migranten unterschieden würde und diese Gruppen adäquat behandelt würden. Für Kriegsflüchtlinge und Migranten sind Obergrenzen durchaus vertretbar und wünschenswert. Echte Asylanten gibt es wenige und die Zahlen kann dieses Land gut ab. Wer straffällig wird aus allen drei Gruppen, darf nach Hause, gern mitsamt Familie, das würde disziplinieren.

      Dann noch etwas wählerischer mit der Vergabe der Staatsbürgerschaft, Umsetzung von geltendem Recht, angemessene Gerichtsurteile und die AfD ist sehr schnell Geschichte.

    • Die SPD ...
      … wird als größte NGO diese „Koalition der Wohlhabenden“ nachhaltiger stören, als sie es als Regierungspartei je vermocht hätte.
      Man sollte die Wut nicht unterschätzen, die das erneute Scheitern an einer durchtriebenen Machttaktikerin geweckt hat.

      Die Hemmungen, dem ungeliebten System Sand ins Getriebe und Stöcke zwischen die Speichen zu werfen, werden fallen.
      Zu erwarten stehen von der Partei unterstützte Gewerkschaftsauftritte, wie man sie in Frankreich kennt, mit maßlosen Forderungen, begleitet vom Gerechtigkeitsgedöhns radikalisierter Interessen- und Opfergrüppchen jeder Sorte.

      Zugegeben, den Schwerreichen in Frankreich hat das alles soweit nicht geschadet – ein Teil ihrer Vermögen liegt ja auch sicher außerhalb Europas – aber es ist ein Tanz auf dem Vulkan. Wenn die zunehmend zerriebene Mittelschicht sich in ihrer ausweglosen Lage nach unten zu solidarisieren beginnt, gehen auch in den oberen Etagen die Lichter aus.

      So viele Macrons lassen sich auf die Schnelle und selbst mit den größten PR-Etats nicht mehr aus dem Hut zaubern, um den Zusammenbruch eines Kartenhauses weiter hinauszuzögern, von dessen Blößen kurze Röcke auf die Dauer auch nicht wirklich ablenken.

  132. Titel eingeben
    Eine tolle Analyse der Befindlichkeiten bei uns in Bayern, wir hier in Niederbayern, auch einer AFD-Hochburg, empfinden genauso. Der Erfolg der AFD ist nur der Rauch, das Feuer haben andere gelegt.

    • Ja, ohne Asylkrise wäre die CSU wie immer bei 65% und niemand würde über die AfD reden.

    • I am going to die surrounded by the biggest idiots in the galaxy.
      Oha, ein neues Narrativ, geehrter Don?

      Die Flüchtlinge sind Schuld an der Krise der CSU?

      Und ich dachte es liegt am Seehofer….

    • Goodnight
      Wieso ein Geisterfahrer? hunderte…
      Manche Ihrer Äusserungen sind ja amüsant, andere interessant, einige finde ich gut, aber weniger auf die eigene Brust klopfen wie ein Schimpanse täte der Glaubwürdigkeit sehr gut. Manche Manager (bzw. Die sich für sowas halten), haben diesen Instinkt, aber muss man das jetzt immer machen? In jedem Beitrag? Ermüdend.

  133. Geisterhaft
    Mittlerweile fragen sich Millionen Deutsche: Können die Regierenden nicht rechnen? Werden sie ferngesteuert? Wollen sie das Land zugrunde richten? Sind sie einfach komplett weltfremd? Dass so gefragt wird, ist an sich schon Zeichen einer Staatskrise.

    Die für diese Entwicklung Verantwortlichen finden aber fast alle, sie hätten es gut und richtig gemacht und müssten es allenfalls künftig noch besser erklären. Das zeugt von Realitätsverlust.

    Sie haben dabei ihren Kritikern argumentativ nichts entgegenzusetzen außer absurden Aussagen wie „ein neues Wirtschaftswunder steht vor der Tür“, „Grenzen lassen sich nicht schützen“, „Obergrenzen gibt es nicht“, „jeder, der an der Grenze ‚Asyl‘ sagt, ob mit oder ohne Papiere, muss einreisen dürfen und kann faktisch bleiben, und komme er auch über 100 sichere Länder hierher“, und „die Krise ist doch schon vorüber“. Es grenzt das alles an Doppelsprech und gestörte Wahrnehmung der Wirklichkeit.

    Deutschland steckt in einer tiefen Orientierungs- und Führungskrise.

    • Butter bei die Fische
      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/analphabetismus-laesst-fluechtlingsfrauen-unsichtbar-werden-15213305.html?GEPC=s6&utm_campaign=Echobox&utm_medium=Social&utm_source=Facebook

      Wie soll denn das gehen bei Millionen, selbst wenn man von der Annahme ausgeht, dass Frauen sich leichter integrieren?

    • Das ist der Punkt: Können die nciht rechnen?
      Ich habe ca. 1985 im Gemeinschaftskunde-Unterricht die Bevölkerung-„Pyramide“ gesehen und das Rentensystem (Umlage) erklärt bekommen. Da wußte ich: Für mich wird es keine staatliche Rente geben. Nicht oberhalb einer Grundsicherung. Egal, was ich einzahle.
      So und jetzt kommen 7stellige Anzahlen Geschenke, die den vollen Satz bis ins Grab + Beerdigungszuschlag (wenn es soweit ist) bekommen. Vielleicht auch einen Express-Frachtflug in die Heimat.

      Mein Vater arbeitet ehrenamtlich bei der Velo-Verteilung an Flüchtlinge. Ein Damenrad tut es den Geschenken dort nicht. Das muss schon eine Federgabel haben. Reifen selbst flicken ist dagegen der Geschenke Sache nicht. Der wirklich Knaller aber ist: In letzter Zeit häufen sich Fälle von extrem gut deutsche sprechenden Süd-Ost-Europäern in den Flüchtlingslagern. Die Auflösung erfolgt im Vertrauen, von Familienvater zu Familien-Opa. Man sei eigentlich in Deutschland groß geworden. Aber der Aufwand mit dem Amt ist einfach als schon länger hier befindlicher zu groß. Also flus mit dem Flixbus in die Tschechei. Dann ein paar Kilometer wieder zurück, Fantasiename, Pass verloren. Und Zack: Einkommen oder besser auskommen ohne lästige Nachfragen. Gestern noch „Zigeuner“, heute schon Geschenk.

      Auch wenn es nicht durchsetzbar ist: HW Sinn hat recht: vorbehaltlose Sozialleistungen nur an Inhaber des deutschen Passes (aber lieber keine Doppelstaatsbürger).

      Zum Abschluss: Lieber Serenissimus: Orientierungskrise nein. Alles was denken kann ist zumindest empört. Die RRG-Neomarxisten sind auch empört, aber darüber, dass die Zerstörung des Habitat des weißen Mannes nicht schneller geht. Und Führungskrise: Ich weiß nicht, ob man das Krise nennen kann. Führung findet einfach nicht statt.

    • Selber Schuld wer Steuern zahlt.
      Booooster sagt: 26. September 2017 um 16:06 Uhr

      … Gestern noch „Zigeuner“, heute schon Geschenk …

      Es gibt nichts an Sozialbetrug, was es in Deutschland nicht mehr gibt.

      Erst Bettler – dann Zigeuner – dann Grundeinkommen erhalten ohne je arbeiten zu müssen. Der reale deutsche Traum vom sozialen Aufstieg nach gusto der FDP!

    • @Serenissimus: Werden sie ferngesteuert? Wollen sie das Land zugrunde richten?
      Narzisstischer Moralterror des real existierenden Neoliberalismus!

      „Ich kann im Hirn des Menschen über Indoktrination und dauernde Belehrung Strukturen aufbauen , die diese Menschen gegen ihre Eigeninteressen und gegen die Interessen ihrer Gemeinschaft handeln lassen.“
      Irenäus Eibl-Eibesfeldt, Zoologe und Verhaltensforscher

  134. Koalitionen
    Man kann auf Basis des Wahlergebnisses natürlich für schwarz-gelb-blau plädieren, aber zum einen sind die Blauen noch nicht regierungsfähig (wie die Grünen am Anfang), zum anderen würde die CDU/CSU die dadurch salonfähig machen. Daran glaube ich nicht

    Es gäbe allerdings eine Alternative zu Jamaika, die der nach links gerückten CDU gefallen könnte, nämlich schwarz-grün-Linke. Klingt erstmal absurd, würde aber de Marsch der CDU ins linke Lager vollenden und die SPD ggf killen. CDU als neue SPD, dann kann die SPD entweder in die freien Räume nach rechts stoßen oder untergehen

  135. Die CSU schiebt uns die Lehrlinge ab, die Straftäter aber bleiben.
    Ein kleiner Nachtrag aus der Trachten-Region: Die „Helden des Flüchtlingssommers“ betrachten meiner Erfahrung nach die Sache differenzierter als nur mit Angst vor Straftaten.
    Es haben sich viele auch CSU-Stammwähler stark bei der Flüchtlingintegration beteiligt: die familiengeführten Mitelständler, die Handwerksbetriebe – zu beidseitigem Nutzen. Mit dem hier üblichen Pragmatismus. Jetzta sann scho da, nacha mach mas as Beste draus.
    Es wurde in meinem direkten Umfeld erheblicher Elan in Sprache, Unterstützung, Lehr- und Arbeitsstellen etc. gesteckt. Es wurden Flüchtlingsunterkünfte aus der Privatkasse renoviert, damit wenigstens der Wasserhahn funktionert, „weil es die Regierung neda schafft“. Und man war durchaus stolz auf das was man geschafft hat. Nur dass die neuen netten, fleissigen Mitarbeiter aus dem Versandlager oder der Backstube fast alle von der Abschiebung bedroht sind oder gar von einem Tag auf den anderen weg waren, abgeschoben oder aus Angst untergetaucht, das hat halt auch überhaupt keiner verstanden. Das ist z.B. sehr schön beim BR dokumentiert bei „Jetzt red I“. Tja und das die Sexualstraftäter halt da bleiben und „Unser Mohammad“ aber nach Afganistan zurückmuss, diese Schizophrenie wird eben auch der CSU angerechnet. Zu Recht, wie ich finde.

    • Stimmt, das Thema Abschiebung ist oinsofern relevant, als die integrierten leicht zu erwischen sind und due anderen wirklich alle Möglichkeiten ausschöpfen. Der Ehrliche istm wie so oft der Dumme.

    • Lösung?
      Meine: Kurze Leine, sprich Residenzpflicht. Selbst, wenn Menschenrechtsgruppen meutern.

      Das Asylrecht gewährt Schutz auf Zeit, von Integration ist nirgends die Rede.
      Wenn man Einwanderung will, soll man ein Einwanderungsgesetz auf den Weg bringen.

      Die Folge dessen, wie es jetzt läuft, ist Verlust des Vertrauens in den Rechtsstaat.

      Und nein, ich will auch keine win-win-Situationen, wenn ein loose an der Gesellschaft hängenbleibt und Profiteure den Rahm abschöpfen.

    • Weshalb lässt man die monatlichen Zuschüsse nicht wenigstens in bar abholen?
      Dann müsste jeder Eingereiste bzw. sein Anhang wenigstens einmal in 30 Tagen vorstellig werden und man könnte wenigstens das, was in der Zwischenzeit hinsichtlich seines Aufenthalts amtlich auffällig geworden ist, mit ihm klären.
      Ist übrigens auch seltsam, dass es für die Passlosen Konten gibt, die ansonsten für alle verboten sind.

    • Nun, dank der Deutschen haben sie ja Papiere. Klingt komisch, ist aber so.

    • Eine schweizerische Zeitung
      schrieb neulich, Deutschland sei das einzige Land, in das Menschen ohne Papier einreisen, aber ohne Papiere nicht ausreisen dürfen. Der Wahnsinn hat auch hier Methode.

    • Don, ...
      … in Sachen Abschiebung haben Sie den Nagel perfekt auf den Kopf getroffen. Das ist aber auch bloß ein weiteres Indiz, dass die Bürokratie auch zu faul und / oder unfähig ist um dieses Jahrhundertproblem wirksam und effizient zu handhaben.

    • Das System hat für 10k Asylanträge ausgereicht, aber jetzt geht es halt nicht mehr.

  136. Mal angenommen
    jeder der potentiellen Koalitionspartner verhandelt und macht schliesslich zur Bedingung einer Koalition, dass die CDU einen anderen Kanzlerkandidaten als Merkel aufbietet und eine Amtszeitbegrenzung für den Bundeskanzler auf zwei Wahlperioden festgelegt wird, gültig ab sofort.
    Lesson learnt nennt man das auf Neuhochdeutsch:
    Merkel beansprucht nämlich alle Erfolge für sich und lässt niemandem etwas übrig.
    Eine faire Zusammenarbeit ist etwas anderes.
    Also los geht’s:
    Wenn keine Regierung mit Merkel zustande kommt ist sie weg und darauf kommt es an.
    Frau Merkel: Ihre Zeit ist vorbei!
    Treten Sie zurück!
    Für Ihr Land!