Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Mit dem Winterrad die Privilegien anderer Gesinnungsterroristen checken

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Sportler leben nicht länger, sie sterben nur gesünder.

Während ich das hier schreibe, versucht sich die Pressestelle eines Ministeriums einen Eindruck vom Umfang enes Förderungsdebakels zu machen, betreffs einer heftig finanzierten Organisation, die im Begriff “deutsche Dreckskultur” aus der taz keinerlei Hate Speech erkennen kann. Die neue Sitzungsperiode des Bundestages fängt also schon einmal gut an. Und weil man vermutlich noch eine gewundene Antwort entwirft, die dem Ministerium besser nicht gleich die erste kleine Anfrage einbringen sollte, hatte ich viel Zeit und etwas in meinen Augen Sinnvolles getan: Ich habe ein Rad restauriert.

Restauriert habe ich es nicht, weil ich den nächsten “So kommen Sie mit ihrem Rad durch den Winter“-Beitrag verfasse. Wir sollten hier so ehrlich sein und den Tatsachen ins Auge sehen. Die meisten Leser von Medien, die hierzulande solche Beiträge in diesen Wochen publizieren, leben in Deutschland. In Deutschland ist der Winter kalt und die Tage sind kurz. Jede Mutter, die irgendwie kann, fährt ihre Kinder mit dem Auto zur Schule, weshalb vor meinem Haus jetzt schon täglich der Verkehr zusammen bricht. Im Winter sind die Strassen voll mit Autos, und die 200 Teilnehmer der Critical Mass Raddemo schmelzen auf eine kleine, steinharte, rein männliche Truppe von 25 Helden zusammen, die der Zumutung des Wetters trotzen. Niemand spricht mehr über Fahrverbote. Auf die Frage “wie komme ich mit dem Rad gut durch den deutschen Winter” gibt es nur eine richtige Antwort: Seien Sie privilegiert genug, den Winter in Italien verleben zu können. Da geht das wirklich. In Deutschland ist das nie gut, es ist immer kalt und brutal und und grau und hässlich wie ein Jamaika-Streit um die Versorgung mit Staatssekretärsposten.

In Deutschland, um den nötigen, grundlegenden Serviceteil eines derartigen Heuchlerbeitrags abzuarbeiten, sollten Sie wenigstens so wie ich leben: Mit drei Zimmern zwischen Bett und Arbeitssofa an der warmen Heizung, an einem Empiretisch aus Mahagoni und mit einer silbernen Teekanne darauf. Dann verlassen Sie das Haus nur, wenn das Wetter halbwegs erträglich ist, und können dann auch mal mit dem Rad fahren. Aber bitteschön fahren Sie nicht mit dem guten, neuen Rad: Der Winter setzt Rädern bei uns schlimm zu. Kaufen Sie bei einem Gebrauchtmarkt lieber ein altes Bergrad der Mittelklasse und fahren Sie es runter: Die 50 Euro sind billiger als die Nachwinterinspektion bei den speluncae latronum, wo man alle pfennigguten Verschleißteile erneuert und Ihnen dann einen Betrag abnimmt, für den Sie auch schon ein halbes Neurad oder einen Phototermin mit einem Ex-Minister bekämen.

Das hier ist so ein ideales Winterrad: Ein 22 Jahre altes Scott American von 1995, ein ganz normales Rad der oberen Mittelkasse, das bei uns auf dem Fundamt endete. Ich habe es schneller repariert, als ein Bundesministerium erklären kann, warum mit Geld überschüttete Handlanger des Hauses meinen. “deutsche Dreckskultur” sei keine Hate Speech: Es war also nicht sonderlich schwer oder arbeitsintensiv, und ich musste lediglich Lenker und Vorbau austauschen: Den Lenker, weil er verbogen war, und den Vorbau, damit man bequemer sitzt: Im kalten deutschen Winter muss keine geduckte Rennhaltung sein, denn Fahrtwind vereist den Fahrer.

Ansonsten – Sie merken, wir sind immer noch im öden Serviceteil, und das Veganervorführen kommt noch – ist die Ausstattung so gut wie unzerstörbar:Eine ungefederte Stahlgabel, ein pulverbeschichteter Aluminiumrahmen, der kaum rosten wird, relativ breite und hochwertige Felgen von Mavic, und eine Deore LX mit nur 7 Gängen hinten. Die Reifen sind breit und profiliert, um auch im Schnee voran zu kommen. Eine Scheibenbremse oder gar einen Elektromotor hat es nicht. Es ist völlig unscheinbar, und Diebe klauen dann eher dem kommenden Aussenminister das grüne Rad, der dadurch noch einmal die Nöte jener hier beheimateten Bevölkerung kennen lernt, bevor er um die Welt reist, und sich Sorgen um jene macht, die erst noch kommen, um hier noch nicht so lange zu leben. Wenn der Frühling erwacht, wäscht man das Winterrad ab, stellt es in den Keller, und holt wieder das gute Rad hervor. Das Rad ist einerseits funktional, andererseits aber, gemessen an den Versprechungen der Konsumwelt, ganz, ganz unten. Es ist in Radform so eine Art intersektioneller Feminismus, jede Art der eigenen Benachteiligung lässt sich damit konstruieren, und das ist auch der Grund, warum man wirklich genau so ein Rad haben sollte.

Denn nehmen wir einmal an, jemand möchte einen dazu ermutigen, die Eßgewohnheiten vegan auszurichten. Richtig, sagen Sie dann, es ist furchtbar, was mit den Tieren geschieht – und da geht es ja nicht nur um Massentierhaltung, sondern auch um Umweltschäden durch Benzin, wenn afrikanische Flussdeltas verdreckt werden oder die Fische bei Tankerunglücken sterben, ganz grässlich, man fragt sich, wie Menschen es überhaupt verantworten können, hier nicht die Folgen zu betrachten und zu bedenken, wie viel Tierblut doch im Benzin steckt. Aber Sie, Sie fahren natürlich auch im Winterrad und zwar wirklich umweltbewusst – und hier nun kommt die technische Ausführung aller Details, die Sie bei Ihrem Winterrad bedenken und die anderen sträflich, sträflich übersehen, wenn sie vegan essen, aber tiermassenmordend Auto fahren.

Oder jemand möchte Ihnen erklären, dass wir die Grenzen öffnen müssen, weil der deutsche Raubbau an der Natur für Klimaerwärmung sorgt und das wiederum die Menschen zur Flucht treibt. Sie haben ein 22 Jahre altes Rad gerettet, sagen Sie mit einem liebevoll-nachsichtigen Gesichtsausdrucks eines fastpensionierten Soziologielehrers aus dem schönen Münster, dem ein Schüler gerade erzählt hat, er sei AfD-Erstwähler, und tragen alte Kleider auf, wenn Sie damit durch die Stürme radeln. Sie machen die Klimaveränderung nicht, ihr Tweedsakko ist 10 Jahre alt und mit Cashmere, aber jene, die bei H&M kaufen, und meinen, sie hätten im Winter Anrecht auf neue Garderobe, diese Menschen, die sollten sich mal überlegen, warum sie eigentlich nicht auch die Freuden der sieben Gänge hinten im Winter gegen ihren perversen Luxus eintauschen, denn so eine Kette halte 3000km und es gäbe kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleider und man wäre gern bereit, zur Rettung des Klimas und der Grenzen die Vorteile einer 95er Deore LX zu erklären, als die wären: …

Sie verstehen, was ich meine. Niemand fährt in Deutschland im Winter gern mit dem Rad durch, noch nicht mal ich mache das, wir sind alle mal bequem und faul und suchen uns eine andere Moral, die wir anderen zu unserer eigenen Überhöhung verdeutlichen. Wir tun das mit der charakterlichen Verkomm Vollkommenheit, mit der Cem Özdemir seinem Akku- und Stromrad  nachsagt, es sei „emissionsfrei“. Ein 1995er Scott American, im Winter durchgefahren – man kann das ja einfach behaupten, wenn das Rad zumindest herumsteht – schlägt das alles. Jeder grüne Dienstpedelecminister ist dagegen die reinste Umweltbelastung, die sich fragen lassen muss, wo eigentlich der Strom für das Rad produziert wird, und warum so ein abgehobeneer Luxusradbesitzer sich zu fein zum proletarischen Treten ist. Das Scott ist ein Rad ohne jedes Privileg, und daher ideal geeignet, jeden anderen zum Check seiner Privilegien zu zwingen. Die Flugzeugbenutzer. Die Bahnfahrer, die sich über Verspätungen beschweren. Die Leute, die Bus eine Heizung erwarten. Die Klimaretter, die mehr als 7 Grad in ihrer Wohnung haben. Die Warmduscher und die sozial Gerechten. Die Metoo-Verbreiter mit China-Handies und Atomstrom. Die Leute, die der Meinung sind, dass man mehr vom eigenen perversen Luxus abgeben sollten, und dabei gern bei anderen anfangen. Sie alle kann man darauf hinweisen, dass man selbst.

Im Winter!

In Deutschland!

Bei diesem Wetter!

Konsequent!

Alles!!!

Mit einem 22 Jahre alten Scott American wenn nicht etwa mit einem 6000€ teuren Scott CR1 macht, das man bei der Caritas gekauft und gerettet hat, um seiner Verantwortung im Gegensatz zu Privileg X gerecht zu werden. Man selbst ist nicht nur dabei, man radelt dem Fortschritt voran. Man hat längst für sich selbst die richtigen Konsequenzen gezogen, während andere immer nur reden.

So macht man sich natürlich keine Freunde, denn niemand mag Tugendterroristen, die noch extremer als man selbst sind, und einen dann auch noch eine halbe Stunde lang die Feinstaubreduktion bei Verwendung ihrer alten Coolstop-Beläge im Unterschied zu den neumodischen Scheibenbremsen anderer Leute Pedelecs erklären. Jede billige Chinagabel mit Federung enthält Öl, ja Öl zur Dämpfung und ein weiteres Argument, warum der andere bei einem wahrhaft ganzheitlichen Ansatz nicht aufgepasst hat. Man wird sich hüten, Ihnen gegenüber noch einmal Themen anzuschneiden, die Ihnen die Rolle des entbehrungsreichen Franziskus unter all den fettigen Tartuffes überlassen, die auch nur erzählen, was sie irgendwo über Glyphosat und Raubbau in der Dritten Welt gelesen haben. Denn die Zeiten, in denen die Bigotterie noch mit Kirchenbesuchen, Reliquien, Beichtzetteln und Rosenkranz mühsam erworben wurde, sind vorbei. Die richtige Gesinnung bekommt man billig in den richtigen Tugendmedien. Aber es gibt nun mal zwei Arten Menschen auf dieser Welt, die einen werden von einem ausgebeuteten Lieferanten mit der Prantlhausener Zeitung beliefert, und die anderen haben ein seelenschwarzes Scott American von 1995 und behaupten, es ohne Rücksicht einzusetzen. Auf der Strasse und im Gespräch, mit allen Details, die den Fanatiker ausmachen und Amateure der Bigotterie schnell ermüden.

Man darf halt dann bei Twitter kein Video posten, wie man mit dem SLK einen neuen Rekord nach Mailand in den Asphalt gebrannt hat, mit 18l/100km zur Caravaggio-Ausstellung, und dann weiter an den Comer See. Dieser grosse Verzicht ist der wahre Preis der Tugend. Ansonsten lohnt sich das Scott aber wirklich.

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483 Lesermeinungen

  1. Herrlichst....
    Dieser Text, wenn man derzeit , gezwungenermaßen, den dieser Tage müssen die „höheren Chargen“ aka Abgeordnete, ja voreinander geschützt werden, was unser einem dann als Dienst am Vaterland aufgeschwatzt wird, das Affentheater um Posten und Pöstchen aus nächster Nähe mitbekommt.

    30 Minuten live im Netz gestreamt und ich schwör ;-) , wir haben unseren Kaiser wieder…

    Immer fest druf , werter Herr Alphonso, das ist alles noch viel zu brav gemessen an den Viehschereien die nie wirklich das Licht des Tages,… welches sich dann wohl auch schamvoll im nächsten Black Horizon verkriechen würde.. schleich…..

    Danke für das einzigste Erbauliche das mir der heutige Tag bescheren dürfte…

  2. Bitte die Privilegien checken
    Meinereiner fährt Sommers wie Winters ein Rad mit Nabenschaltung, denn da hält die Kette sehr viel länger und es muss also nicht soviel Feinstaub bei der Stahlproduktion in die Luft geblasen werden, vom höheren Energieaufwand bei der Produktion von sieben statt einem Ritzel war dabei dann noch nicht mal die Rede!

    • AAAAAAAA
      Text eingeben

    • Können Sie sich vielleicht angemessen artikulieren?

    • Wer im Glashaus sitzt...
      Meinereiner fährt Sommers wie Winters mit einem gebraucht gekauften Fahrrad aus einer gemeinnützigen Behindertenwerkstatt. Das schafft Inklusion und stellt damit einen holistischen Lösungsansatz für den öko-diskriminatorischen Problemkomplex dar!

      Oder war ich einfach nur auf der Suche nach einem billigen Rad, über das ich keine Träne bei Zerstörung oder Klau weinen muss? Und habe ich damit mein patriarchal-kapitalistisches Privileg ausgenutzt, um Alternativbegabte auszubeuten?

      Ich bin verwirrt. Bin ich nun gut oder böse?

    • Nabenschaltung
      Ich hab auch ne Nabenschaltung, aber im Winter sehne ich schon noch manchmal nach gefrierendem Matsch in der Kettenschaltung, den ich so liebte.

    • Echten Männern reicht 1 Gang!

  3. Titel eingeben
    Irgendwie habe ich den Artikel nicht ganz verstanden, muss ich wohl noch mal genauer lesen.
    Der Cem wird echt Außenminister??? Irre. Und über sein scheußliches grünes Rad braucht der gar nicht anzugeben. Allein was der wohl bei seinem Amerikaaufenthalt an Flugemissionen verursacht hat, das schaffen andere in 10-20 Jahren nicht. Der penetrante Pauker, der mir als Schüler Anfang des Jahrtausends erzählte, er und seine Eltern wählten Grüne, weil der Joschka Fischer doch soooooo sympathisch sei, hat natürlich auch mehrere Motorräder und ein riesiges Wohnmobil vor seinem hübschen Eigenheim stehen. Radfahren tut er meines Wissens nicht.
    Dieser grünlichen Bourgeoisie geht es einfach immer noch viel zu gut.

  4. Umweltschutz
    Mit dem Umweltschutz ist es wie mit dem Abnehmen: Man nimmt nicht ab, in dem man irgendetwas isst, sondern nur in dem man ganz viele Dinge nicht isst. Ohne sie zu ersetzen.

    Umweltschutz bedeutet somit, ganz viele Dinge nicht zu tun, also keinen Urlaub zu machen, zu Hause zu bleiben, keine „umweltfreundlichen“ Produkte zu kaufen (sondern gar keine), etc.

    Das ist natürlich nicht sexy, und noch der dümmste Grünen-Wähler würde in nullkommanix merken, was das für ihn persönlich bedeutet, nämlich zurück ins 19. Jahrhundert, nur ohne Dampfmaschine.

    Aber da halten sich die Leute natürlich lieber an einen wir Lewis Hamilton, der Klimaschutz für ganz ganz wichtig hält. Und weil nur ganz ganz wenige F1 fahren und auch nur ganz ganz wenige sich privat einen Bentley oder Lamborghini leisten können, wäre sein persönlicher Lebensstil auch gar nicht so schlimm. Die Erde merkt das praktisch gar nicht. Und außerdem findet er Merkels Flüchtlingspolitik ganz toll.

    Da kann ich nur sagen: Und weil er das alles auch persönlich gern unterstützen will, zahlt er seine Steuern in Monaco.

    • Umweltschutz ist ... wie ... Abnehmen
      Das stimmt, ABER es ist zu einfach für Berufsgrüne, Märchenerzähler und -verkäufer, sowie sonstige Rattenfänger…

    • Thx für das Beispiel
      Das ist ja ein gottserbärmlicher Hypokrit.
      Übrigens sind die Zürcher Steuern höher als die in Schwyz, aber niedriger als in Schafftland sind sie trotzdem. Meine nur Berg, S. Muss für den Scheiß, den sie herbeischreibt, sowieso nicht zahlen.

    • Titel eingeben
      Cool

  5. "Charakterliche Verkomm...äh, Vollkommenheit..."
    Warum fällt mir da spontan dieser Grüne ein, der sich tatsächlich nicht entblödet hat, aus dem Urlaub in der Dominikanischen Republik(!) einen Tweet zum Thema „Autofasten“ abzusetzen.

    Wie hieß der noch gleich? Ach ja: Dieter Janecek!

    https://twitter.com/DJanecek/status/836644833569697793

    Das passiert wohl, wenn sich obsessives Virtue Signalling mit penetrantem Tunnelblick verbindet.

  6. Besteht Ihr Verzicht nun auf dem Nichtposten eines Videos von Ihrer Fahrt mit dem
    SLK nach Milano und anschliessend nach Como, oder haben Sie tatsächlich auf die Ausstellung und ein paar Tage am See verzichtet ? Übrigens ist auch der Winter nicht überall in Italien angenehm zu ertragen. Der Nebel um Venedig herum, die sehr hohe Luftfeuchtigkeit am Meer. Dann lieber Eis und Schnee, oder aber Sonne weiter südlich. Verzichten Sie doch ganz auf den SLK und bleiben ganzjährig am Tegernsee. Übrigens interessantes Foto heute in der FAZ mit Claudia Roth, die Herrn Kubicki um den Hals zu fallen scheint. Alterskurzsichtigkeit oder realpolitische Verbiegung der Rückgrats bis zur kompletten Deformation ?

  7. Nach der Wahl
    … ist nicht nur vor der Wahl, sondern auch die Zeit ebenso ekligen Geschachers um die Unterbringung nicht mehr benötigter Staatssekretäre und anderer quasi-politischer Altlasten. Das können die Grünen zwischenzeitlich so gut wie die hier schon länger Beheimateten, und dass die Neubraunen an der Ecke nicht weniger menschlich (homo homini lupus…) aufgestellt sind, zeigen sie schon im Vorfeld. Also: alles wie immer. Warum auch anders? Das bedeutete ja, dass unsere Vertreter ein Mindestmaß an Lernfähigkeit, Vorausschau und Verantwortung besäßen – das reicht regelmäßig aber alles nur von Wand bis Tapete.

    By the way: Für das Foto von Ihnen haben Sie sich aber schon das schönste Winterwetter ausgesucht, gelle? Bei so blauem Himmel kommen im triest-grau verregneten Norden Frühlingsgefühle auf…

  8. Die häßliche Wirklichkeit
    Danke für diese Worte, die man in diesem Land nur noch unter vorgehaltener Hand sagen darf.

    Vorhaltungen rechthaberischer Pseudoumweltschützer über meinen Lebensstil, beantworte ich mit Fragen etwa nach dem Flugmeilenkontos eines Herrn Trittin, Zustimmungen Grüner Stadträte zu Baulandneuausweisungen oder wieso ein BUND-Mitglied sein neues Wohnhaus auf die vorher grüne Wiese setzt.

    Solche aufkeimenden Diskussionen, zu denen ich gerne bereit bin, enden dann meist mit der wortlosen Flucht des ökologisch korrekten Angreifers.

    Es sind solche Dinge, die verstörend auf mich wirken: neues Bauland auf der grünen Wiese weisen die Grünen aus, mordende Verbrecher aus dem Orient dagegen nicht…

    • @Steyr: Die Ballade von Robin Hood
      Ist FAZ eine ‚vorgehaltene Hand‘? Eine weitere ‚vorgehaltene Hand‘ ist gerade als Dritter im Bundestag angekommen. Nach Salon-Linken, Toskana-Grünen und Seehofers Mir-san-mir-Seppln müssen sich jetzt Salon-Rechte in Che-Guevara-Klamotten hypen?

      Kein Höcke muss sich im Sherwood Forest verstecken. Tatsächlich leben wir in einem freien Land – das von einem Parteienkartell abgezockt wird. That’s democracy. Doch schon 13% AfD reichen, dass die Demokratenmasken fallen. Geht doch!

      Haben Sie (auch) AfD gewählt oder red‘ ma bloß?

    • Da kann man nur aus
      vollem Herzen zustimmen. Ihre Liste könnte man -endlos- mit weiteren Absurditäten fortsetzen. Diese weltentrückten Oberlehrer leben nach dem Motto: Wenn die Fakten nicht mit meiner Meinung übereinstimmen, haben die Fakten ein Problem.

  9. Naiv
    Ja, woher kommt denn der Strom und wo liegen eigentlich die Atommüllentlager in Europa? Nein, sie versenken keinen radioaktiven Müll? Sie überlassen die Entsorgung in der EU vertrauenswürdigen, unbestechlichen Experten? Woher kommt der Strom für Ihre angepeilte, uns zu neuen Ufern führende E-Mobilität?

    „(..) Cem Özdemir seinem Akku- und Stromrad nachsagt, es sei „emissionsfrei“. (..) – man kann das ja einfach behaupten, wenn das Rad zumindest herumsteht – schlägt das alles. Jeder grüne Dienstpedelecminister ist dagegen die reinste Umweltsau, die sich fragen lassen muss, wo eigentlich der Strom für das Rad produziert wird,(…)“

    Die vielgepriesene Energiewende – aber wir sind Atommeiler frei und um uns herum gibt es genügend Kernreaktoren. um unseren Strombedarf grenzüberschreitend, transnational zu sichern. Erstaunlich, wir sind ausgestiegen – wirklich? Wir machen uns doch nur einen schlanken Fuß! Scheinheilig, was da insbesondere die Grünen, um den Pädagogogen Özdemir inszenieren.

    Im Übrigen Arte hat eine feine Doku über die Müll-Mafia in Kalabrien in die Mediathek gestellt.

    Die neue Legislatirperiode hat gestern begonnen. Glücklicherweise, wir haben Zeit um sinnvolles zu tun, müssen uns nicht von scheinheiligen Weltverbesserern Zeit stehlen lassen.

  10. Don in Hochform!
    „In Deutschland ist das nie gut, es ist immer kalt und brutal und und grau und hässlich wie ein Jamaika-Streit um die Versorgung mit Staatssekretärsposten.“

    Danke allein für diesen Satz! Herzfhaft gelacht!

    • Deutschland ist ... immer kalt, brutal, grau und hässlich wie ein Jamaika-Streit ...
      … um die Versorgung mit Staatssekretärsposten

      Ja, Don,

      auch ich möchte diese Perle durch Wiederholung und Hervorhebung wertschätzen!

    • Gern geschehen!

    • Noch eine Perle:
      „Sie haben ein 22 Jahre altes Rad gerettet, sagen Sie mit einem liebevoll-nachsichtigen Gesichtsausdrucks eines fastpensionierten Soziologielehrers aus dem schönen Münster, dem ein Schüler gerade erzählt hat, er sei AfD-Erstwähler,“

      Schöner wart nie ein Gesichtsausdruck beschrieben.

      Man könnte ihre Artikel als gesammelte Werke in Hörbuchform brauchen – sie wissen ja: Die Radiosender auf dem Weg in die Toskana sind grauenhaft.

    • Für Radio muss man leider anders schreiben…

  11. Bin jetzt fast in Versuchung,
    Mir für den Winter auch so ein Fahrrad zu suchen. Aber nur fast: mit meiner Tugend ist es einfach nicht weit her. Wenn es kalt ist. Sonst auch nicht. Im Sommer ist mir dann der Roadster wieder lieber. Damit zu all den herrlichen Veranstaltungen zu fahren, welche die deutsche und andere Dreckskulturen hervorgebracht haben – ein Traum!

    • Basistraining
      … also ich hatte vier Jahre lang das Büro in einer Entfernung von 10 oder 15 Radminuten.

      Mit einem ähnlichen aber einfacheren Rad hatte ich da jeden Morgen ein gutes Basistraining für gelegentliche längere Touren.

      Wenn es nicht regnet, wird es auch im Winter schnell warm!

  12. Laus und Leber
    Guten Morgen Don,

    schon wieder äußerst amüsant. Irgendjemand aus dem Tunnel oder deren Handlanger muß Sie ganz schön geärgert haben, so wie Sie hier losledern. Aber wieder einmal sehr amüsant geschrieben, und vielen Dank für diese schönen Rückblicke in die Hardtail-Zeit. An meiner Stadtschlampe dreht sich hinten auch noch eine alte Pelissier-Nabe. Läuft wie Lotte.

    Ach ja, und der mit Münster ist wirklich gut. Stelle mir den Gesichtsausdruck und die innere Schnappatmung vor:-)))

    Und endlich einmal ein Foto in voller Montur. Und immer Kette rechts. Fahren Sie vorsichtig.

  13. Mir geht das Herz auf, ...
    Lieber Don Alfonso, seit 22 Jahren bin ich Besitzer und Nutzer eines himmelblauen Scott American mit (leider nur noch einem) Weisswandreifen (kein Witz, genaus so 1995 gekauft). Leider ist es mein einziges Rad geblieben, meine Passion ist eher das Laufen. Trotzdem habe ich es immer tief in mir gespürt – ich bin ein guter Mensch und auf dem richtigen Weg :-) Vielen Dank für diesen erinnerungswachrufenden Artikel.

  14. Pudelmütze und lange Unterhosen raus, Don....
    … es wert bissie kälter un wenn Schnee kimmt ..
    … Heizung im 4Räder auf voll, bissie langsamer mache und schon geht`s
    guckst du…
    https://i.pinimg.com/originals/28/6b/27/286b27be1069f6040b8e5d1adddc7411.jpg

  15. Räder retten
    Köstlich wie immer, werter Don. Eine schwarze Schönheit haben Sie da gerettet. Stabil, langlebig und funktional.
    Für den Winteralltagseinsatz würde ich noch Schutzbleche und Beleuchtung ergänzen wollen – ich mag keinen Salzmatsch an meiner Kleidung und gesehen werden ist im Dustern auch nicht schlecht.
    Der Spitze wider den kommenden Außenminister kann man ja eigentlich nur entgegensetzen, was die Rettung eines Rades im Vergleich zur Rettung der Welt wohl ausmacht ;)
    Nun, was grünen Bewegungsdrang per „emissionsfreiem“ Pedelec betrifft, so weiss ich nun, dass dieser sich auf Wahlkampfzeiten beschränkt und sich geliehener Räder bedient.
    Und dass der „Normalo-Radler“ sein Fortbewegungsmittel mit schwerer Sicherheitstechnik an festen Gegenständen wie etwa Straßenlaternen befestigt, dabei den Rahmen und die Räder berücksichtigend, er sodann hochwertige Anbauten wie Tachos oder Sättel mitnimmt, scheint in der Filterblase großstädtischer Wahlkampfradler weitgehend unbekannt zu sein.
    Aber das Scott kann noch weitere mindestens 22 Jahre laufen.

  16. Der Tag fängt gut an
    Guten Morgen Don Alphonso, und Danke für den witzigen Text, er bringt mich in beste Stimmung. Viel Spaß beim Radeln!

  17. Braune Streifen
    Ein Kotflügel am Winterrad erspart politisch korrekt braune Streifen am Rücken und das Warmduschen…

    Danke für Ihre Geschichten aus dem Spannungsfeld von Körperertüchtigung und Ungeist!

  18. emissionsfreie E Bikes
    Guten Morgen Don Alphonso

    ich bezweifle ja ganz erheblich, dass E Bikes soo emissionsfrei und umweltfreundlich sind. Ich kann das beurteilen, ich besitze nämlich eines, das ich vor Jahren benutzt habe. Jetzt steht das gute Stück in der Garage und wartet auf Reanimation.

    Ich verdanke ihm schöne Touren, bei denen ich locker meinem Mann davon gefahren bin. Vorher hat er sich immer beschwert, ich sei zu langsam. Auch Mountainbiker bergauf überholen (sitzend) und freundlich grüßen macht Spaß.

    Aber mit Umwelt hat das nichts zu tun. Nach ungefähr 1.000 Kilometer war der Akku hinüber (Sondermüll) Inspektionen müssen dem Fachmann überlassen werden (Öldruckbremsen). In die Innenstadt können sie auch nicht mit dem Ding, der einzige der das nicht wusste, scheint der Özdemir zu sein.

    Sollte ich das Teil einmal reanimieren, muss es mit dem Auto zum Händler meines Vertrauens gefahren werden, dort gecheckt werden wie ein Auto bei der Inspektion, es bekommt einen neuen Akku (Sondermüll hin, Sondermüll her, das Ding ist höllisch schwer) und dann kann ich weiter durch die Gegend gondeln.

    Umweltfreundlich geht anders.

    Meiner Meinung nach hat der Dieb bei unserem zukünftigen Minister dennoch ein gutes Werk getan. Diese Farbe ist ein Anschlag auf den Sehnerv.

    Ich wünsche weiterhin frohes Radeln!

    Hessin

    • emissionsfreie Stromradl
      … können d i e Fake-news des noch neuen Jahrhunderts sein (wer wird schon das bisschen Blut der Kongo-Kinder in den Tantalgruben sehen?)

      … oder nah an der Wahrheit: die 2 Tonnen weniger als der Durchschnitts-Tesla machen schon was aus in Sachen Blut der Kongo-Kinder…

  19. Ein schöner Text über Anspruch und Wirklichkeit
    Das Thema „Lieferanten der Alpen-Prawda“ ist ja auch so eines, das es nicht so wirklich in den Qualitätsjournalismus schaffen will. Vermutlich war kein Platz mehr da, und ökologisch korrekt wollte man nicht zusätzliche Ressourcen verbrauchen.
    Wer sich mal über das unwürdige Schauspiel der Bezahlung von Zeitungszustellern, die bei Wind und Wetter liefern, informieren möchte>

    https://zeitungszusteller.verdi.de/

    • Die Zusteller stehen unter Verdacht, AfD zu wählen, die verdienen keine Geschichte.

    • wohl wahr...
      Habe letztens den Lieferanten meiner FAZ zum Kaffee um 6:00 Uhr geladen. Er hat sich sogar gefreut…

    • Bei den Tarifen soll die Nahles...
      …auch nur an die SPDeigenen Verlage gedacht haben, derer es nicht wenige seien.

  20. Schutzblech und Beleuchtung
    schaden zwar massiv der Optik des wirklich sehr schönen Scott, sind aber im Winter fast unverzichtbar. Wer gerne elegant und genussvoll (auch durch den Winter) biked, der hat auch andere Reifen drauf. Weniger dicke Stollen, trotzdem Grip, kaum Lärm und sanftes Abrollen. Die Reifenhersteller haben viel dazugelernt seit 95.

  21. Die Predigten der neuen Tugendwächter
    Ich habe mehr und mehr den Eindruck, die heutigen Zeiten neigen sich stark den (heute oft beschworenen) 50iger Jahren oder vielleicht sogar einem früheren Jahrhundert zu. Aber nicht so, wie die lautstarken Apologeten dieses Kampfbegriffs es meinen – mit Frau am Herd und so weiter – sondernd in der Form der rigerosen Predigten mit Schwefel und Hölle und allem, was in der guten alten Zeit dazu gehörte. Nur das Schwefel und Hölle jetzt anders heißen und der gute alte Dreiklang aus Luizifer, Diablous und Satan im Hier und Jetzt einfach umbenannt wurde. Aber gerade im Lutherjahr wird der Teufel in seinen drei Ausprägungen überall gesehen. Und viele sind des Teufels, viele. Jeder, der seine Stimme erhebt, muss erst einmal die Gretchenfrage beantworten. Und wehe bei der Antwort wird auch nur gezögert, dann wartet der mediale Scheiterhaufen. Aber vielleicht ist das auch eine Form von Umweltschonung – indem alte, bewährte Konzepte einfach aufgemöbelt und recycled werden.

    Falls sich jemand fragt, über was der Wirrkopf da redet: Mein Eindruck ist, eine historische Person wie Adolf Hitler ist in unserer Gegenwart transzendiert zu einem Synonym für das absolut Böse. Die restlichen Abstufungen ergeben sich, davon ausgehend, vermutlich von allein.

    Danke für die (erneute) schonungslose Aufdeckung der herrschenden Bigotterie. Ein bisschen mehr Suche nach dem Balken, als die energische Suche nach dem Splitter im Auge täte uns allen gut. Wie sagte Al Pacino als Figur des Unaussprechlichen in „The Devil’s Advocate“: „Eitelkeit, eindeutig meine Lieblingssünde.“

    • Tugendwächter ...
      … ist zu zahm.

      Religionspolizei ist die genauere Fachbezeichnung!

    • Entwicklung aber kaum Vortschritt
      Dem ist kaum was hinzuzufügen und trifft meiner Meinung nach den Nagel auf den Kopf. Wir haben die Religion durch völlig überzogene Ideale ersetzt (in beidem gibt es nur schwarz und weiß). Hinzu kommt, ein heutzutage, bei vielen extrem übersteigertes Ego, oder schon Selbstherrlichkeit, und damit einhergehend ein fast kompletter Mangel an Selbstreflektion. Besonders in gewissen roten oder grünen Schichten unserer Gesellschaft.
      Aber so ist es nun mal, dagegen lässt sich schwerlich was machen;
      Nihil verum est, Omnia licent

      @DA
      wieder sehr unterhaltsam und gut geschrieben, immer weiter so!

    • Gern geschehen!

    • Herr Hitler...
      … ist den Weg eines berühmten Woiwoden und Drachenordenmitglieds gegangen, der zwar auf dem Balkan noch als Moslemhammer geehrt wird, andernorts aber zum untoten Dämon wurde. Manch einer sieht übrigens deutsche Propaganda der Neuzeit als Ursache dahinter. Bei Hitler ist die Ursache irgendwo zwischen Ersatzreligion und Entlastung der eigenen Spezies zu sehen.

    • Eieiei
      Das F von Fortschritt sieht natürlich nur aus wie ein V ;)

    • Fundsache
      „Everybody loves Hitler, Hitler is a one-size-fits-all
      kinda guy.
      He‘s always on time, never complains and work for free.“

    • Titel eingeben
      0/1 ist eigentlich passe. Wer liest heute Perry Rhodan oder Kara ben Nemsi?
      16 Graustufen müssen es schon sein.
      Harry Potter oder Cersei Lannister brauchen schon 64 Graustufen. Pures weiß, reines Schwarz macht in keiner Geschichte Freude.

      Darf ich? Heiligenverehrung ist 0/1. Apostel und die Könige, Richter, Joseph und seine Brüder sind definitiv in Graustufen erzählt.
      Die Bibel ist immer Leseempfehlung. Sehr dicht, anders, grausam, lehrreich und erbaulich.

    • Hüttler und Islam die Renner,
      viele Clicks.
      Ganz einfach.

  22. Moritz ohne Max
    Ja, im Winter, da suchen wir uns eine neue Moral.
    Meistens.
    „Nur 1933 hat Hermann Göring die Regel gebrochen, weil er den politischen Gegner ausgrenzen wollte.“
    So wird es in den Geschichtsbüchern stehen und dies wird genügen, um zu charakterisieren was Sache ist.
    Gut getroffen, Alphonso, (wie das Kind heissen sollte), die Getroffenen werden bellen.

    • Quod licet jovi ....
      Als die FAZ das Detail mit dem Hermann Göring erwähnt hat, hat sich übrigens keiner aufgeregt.

    • aufregen im Geräusch der Waldes?
      Jetzt gehört es zur Geschichte und Solms wird als derjenige in Erinnerung bleiben, der den Regelbruch nach Vorbereitung durch Herrn Lammert gerne vollzog.
      Mehr braucht man von ihm auch nicht zu wissen.

  23. Das kam jetzt wie bestellt...
    gerade gestern erregte ich mich über den städtisch-schulischen Gesinnungsterror, als autofahrende Lehrerinnen den Kindern unserer Grundschule den Ideologietest „Wie komme ich gut und sicher zur Schule?“ präsentierten. Mit dem Rad, zu Fuß oder mit Bus&Bahn ist gut und richtig, mit dem Auto ist gefährlich und schlecht (weil es die Umwelt belastet und die Kinder das richtige Verhalten im Verkehr nicht üben können).

    Pädagogisch sehr wertvoll in einer Schule, die von Kindern besucht wird, die sehr unterschiedliche Schulwege haben. Manche wohnen gegenüber, andere fahren 2 Stationen Straßenbahn und einige wenige kommen aus 20 km Entfernung. Dass nun eventuell die 1-Minute-Schulweg-Kinder auf die Idee kommen könnten, die 30-Minuten-Schulweg-Kinder seien irgendwie weniger gut, weil sie daraus nicht einen mindestens 1 Stunde dauernden Schulweg machen, ist eine Überlegung, die Kultusbehörden und Superpädagogen natürlich nie in den Sinn käme.

    Auch der Zeitpunkt ist toll gewählt, wahrscheinlich hat man sich die Aktion in den Sommerferien ausgedacht und nicht damit gerechnet, dass es kälter wird.

    Ich habe auch ein Winterrad, etwas weniger ansehnlich als Ihres, vielleicht sollte ich beim nächsten Lehrer-Eltern-Gespräch tatsächlich ein wenig darüber plaudern.

    Herzlichen Dank für die Aufmunterung am Morgen!

    • Gern geschehen.

      Bei uns im Westviertel war es so, dass Volker D. ein einziges Mal von seiner Mutter im Porsche 924 an der Schule abgeholt wurde – wir besseren Kinder sind sonst alle immer mit dem Rad gefahren. Das verursachte so einen Aufschrei, dass Frau D. es nie wieder getan hat.

      Es hat sich also viel verändert, und als Hoftorbesitzernerven mich die Abholmütter in der Feuerwehrzufahrt, die schin eine halbe Stunde früher da sind und ratschen.

    • Titel eingeben
      also in den frühen 80er war man auch unter den Mitschülern unten durch, wenn Mutti (bei Regen) mit dem Auto dastand, den abgeholt wurden nur ‚die Mädchen‘, die echten und die so betitelten

    • @DA: Ihr Spitzname auf der Penne war "Konsunella"!
      Eine „Ver­flos­se­ne“ aus dem RHS wurde stets standesgemäß mit Daimler und Chauffeur zur Schule gebracht und abgeholt.
      Die Großmutter war Konsulin eines zentralamerikanischen Staates.

  24. Heimtrainer empfohlen
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  25. Wieder einmal
    Sehr gut geschrieben, ein Genuss zu lesen am späten Morgen im Bett bei heftigem Gewitterregen mit besten Grüßen aus der sonst immer auch im Winter sonnigen Türkei.

  26. Dreckskultur in der "taz"
    Ist doch alles kein Problem; so jedenfalls kann die Pressestelle eines Ministerums die Anschuldigungen gegen die „taz“ als gegenstandslos zurückweisen und Fördermittel begründen:
    1. Es gibt keine Deutsche (Leit-)KULTUR!!! (Wie immer wieder von Grünlinge & Co festgestellt wird)
    2. Es ist unmöglich, eine nichtvorhandene Sache zu beleidigen oder herabzuwürdigen!!!
    3. Es handelt sich bei der Verwendung der Wortfolge „Deutsche Dreckskultur“ nach Aussage der „taz“ um Kunst!!!
    4. In unserer Demokratie ist es eine Erungenschaft, dass künstlerische Freiheit nicht geMaasregelt wird.

  27. Wundaschee ! Sei verlogener, als die Verlogensten, und treib' sie in den
    .
    ..
    wohlverdienten Wahnsinn !

    Mit Schmackes !

    Ich selber pass‘ eher auf, dass ich meine Umgebung nicht mit geänderten Ernährungsgewohnheiten und neuerdings drei Studiobesuchen pro Woche nerve.

    Ich mag meine Umgebung, und will sie nicht verprellen.

    Mit Tugendterroristen und solchem Mitbürgertum habe ich nichts zu tun, kein Kontakt, und wenn,
    gebe ich ihnen gern Stoff vom Feinsten, aber eher diametral, als feinklingig-überholend .

    Das schützt vor Umgang mit Gschwearl .

    Und verangenehmt das Leben.

    Bin halt ein grober Keil.

    • Sie treffen solche Leute ja an den unmöglichsten Orten. Das ist ganz schlimm, zumal, wenn man aus dem Dorfe kommt und die Stadt frequwntiert. Oder Internet hat. Da sind die ganz gross.

    • Es geht auch anders herum
      Die Städter frequentieren das Land und zeigen den Jäger wegen Tierquälerei an, weil er einen Waschbär in der Lebendfalle
      gefangen hat.

      Dabei wurde die Falle samt Tier anschließend ins Revier gebracht, wo dem invasiven Neozoon (Xenophobie der Rebhühner?) waidgerecht der Weg in eine bessere Welt (72 Jungwaschbär_*innen!) mit einem Fangschuß geebnet wurde.

  28. Koservativ-vernunftgetriebene Nachhaltigkeit...und nicht nur beim Fahrrad
    Vielen Dank, sehr erbaulicher Text! Genau so sieht ein gutes, ein ein letales Argument aus, mit lammgleichen Blick auf meine 10 Tkm pro Jahr verweisend, auf meine Fahrten bei jedem (in Worten: JEDEM) Wetter. (Nur mit dem Unterschied, dass ich, der kein Problem mit rosarotem Cipollini-Style hat, geschworen habe, mir nie die Beine zu rasieren).

    Und es geht weiter: Wer benutzt Papiertaschentücher? Wer duscht aus Prinzip täglich? Wer heizt sein Bad, ohne Sissy zu heißen? Na? Naaaa? Danach is a Ruh…

    Ihnen noch viel Spaß mit dem Brot- und Butter – Rad! Sehr schön. Der ganze Aufbau ein Statement für konservative, vernünftige Nachhaltigkeit.

    • Danke. wir sind alle Sünder, aber wichtig ist es, dass die anderen einen Höllenkreis weiter unten zugeteilt werden.

  29. Özemirs Fahrrad ist geklaut
    Vielleicht hat der zukünftige Außenminister das Kreuzberger Milieu falsch eingeschätzt. Vielleicht fehlte ihm nur technisches Verständnis: er zeigte sich verwundert, dass das angeschossene E-Rad verschwand, dazu hätte es nämlich mindestens 1 1/2 Diebe bedurft, um das Gerät wegzutragen.
    Die Vorteile des Finanzkapialismus hat uns der Cem nun auch gleich beigebracht: alles nicht so schlimm – das giftgrüne E-Rad war nämlich nur geleast. Lieber DA, sobald die Caritas gebrauchte Scott-Fahrräder verleast, sind Sie auch in der heilen Prantlhauser Welt angekommen!

    • Wann hat je ein Politiker die vollen folgen seines Tuns zu spüren bekommen?

    • Das war kein Fahrrad!
      Sondern so ein Eh-baik. Bäh.

    • Sechzehnter Oktober Neunzehnhundertundsechsundvierzig und da die Faschisten ja nicht als
      Faschisten, sondern als Antifaschisten wiederkehren, gibt’s auch weiterhin wiederum Möglichkeiten…

      NS: Wer hat Ihnen denn vorhin kurz vor 12 die „reinste Umweltsau“ umgeschossen? Umwelts-Au, noch dazu die reinste, ist doch was Unbeanstandbarfeinhierherpassendes…

  30. Es ist einfach herrlich
    „In Deutschland, um den nötigen, grundlegenden Serviceteil eines derartigen Heuchlerbeitrags abzuarbeiten……..

    Man darf halt dann bei Twitter kein Video posten, wie man mit dem SLK einen neuen Rekord nach Mailand in den Asphalt gebrannt hat, mit 18l/100km zur Caravaggio-Ausstellung, und dann weiter an den Comer See. Dieser grosse Verzicht ist der wahre Preis der Tugend. Ansonsten lohnt sich das Scott aber wirklich.“

    Wunderbar, die Ironie.

    Ich frage mich oft, ob ich nochmal während meines verbleibenden Drittels oder auch nur Viertels von Leben eine Zeit erleben darf, in der nicht über Gesinnung als oberste Latte (andernorts), sondern über Fleiß, Disziplin und zum Ausgleich Genuss, Lebensfreude geredet wird, ob ich nochmal unbeschwert sein darf, ohne diese was man säuerliche Spielverderber nennt. Wie haben diese Leute es auf zwei Prozent mehr als bei der letzten BTW gebracht? Es müssen die neu hinzugekommenen Schüler sein.

    Ich hoffe doch sehr, dass Özdemir kein Außenminister wird. Wie soll das mit der Türkei gehen, wie? Und was soll werden, falls sich Herr E. über alles hinwegsetzt, auch über Immunität? Der Fall Yücel gibt einem genug zu denken.

    Schöner Tag, genießen Sie Ihr Rad!

    • Wir müssen eben Lebensfreude dagegen setzen!

    • Christliches Abendland
      Luther: Ein Christ soll und muß ein fröhlicher Mensch sein! ;-)

    • Don Alphonso @ 25. Oktober 2017 um 12:13 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Wir müssen eben Lebensfreude dagegen setzen!“

      Genau so! Das wär ja nochmal schöner, wenn das verbiesterte Gesocks es schaffen würde, uns auf deren Niwo herabzuziehen, was genau deren Ziel ist.

      Ich hab lang genug in Berliner WGs mit solchen Leuten zusammengelebt. Es geht um Moral, besonders, wenn man moralisch ist, und um die kaum zu verbergende Lust, anderen die Lebensfreude zu verbieten und/oder, wenn das nicht geht, es als obszön darzustellen, diese (öffentlich) zu zeigen.
      Zum Gähnen.

    • Ich habe gerade was geschrieben, aber ich weiss nicht, ob es für die FAZ nicht doch zu hart ist.

    • Titel eingeben
      26.10. 14:15
      Wenn es Ihnen zu scharf, scheint, dann ist es zu scharf.

      Im Gelben Salon aka Fahrradkeller?

  31. Titel eingeben
    Sehr schön. In meiner Garage steht auch noch so ein rabenschwarzes, ältliches Exemplar vom Karstadt Sport Theresienhöhe selig mit zwei Plattfüßen, kaputtem Lenker und ich muss jetzt jedesmal an Sie denken, wenn ich mir das faulerweise bei Decathlon erworbene neonfarbene Ersatzrad raushole, während mich das andere traurig ansieht… Leider bin ich kein Radlfanatic und kann daher im Bigotteriebingo nicht so überzeugend gegenhalten. Gelobe trotzdem feierlich, die beiden Platten in nicht allzu ferner Zukunft zu beheben und komme damit hoffentlich ein Treppchen höher in den Fahrradhimmel.

    • Wenn es ein Scott ist. sollte es langfristig besser als ein Decathlon sein. Über die jammern alle Mechaniker.

  32. Vielleicht doch lieber: taz, schaff Dich ab!
    „Aber Kartoffeln sind nicht strategisch klug, sie sind ignorant, geschichtsverdrossen und besserwisserisch. Weder aus den Fehlern anderer, noch aus ihren eigenen können und wollen sie lernen. Würden AfD-Wähler_innen zuhören, wüssten sie, dass die AfD einen Großteil von ihnen unter den Bus schmeißen würde, wäre sie an der Macht.“ usw.

    Lieber Don Alphonso,

    betr. taz-Beitrag „Deutsche, schafft Euch ab!“:

    Ich hoffe sehr, dass jemand auf den Strafbestand der Volksverhetzung prüfen lässt (… bin aber nicht sicher, ob’s am Ende nicht doch nur Meinungsfreiheit der lieben unterdrückten, das Land bereichernden Zuwanderer ist).

    Vielleicht sollte man auch eher die geistige Gesundheit der Autorin Hengameh Yaghoobifarah (geb. 1991, BA in Medienkulturwissenschaft und der Skandinavistik über „die Farbe Pink im feministischen Diskurs“, Uni vermutlich von Kartoffeln bezahlt, macht Vorträge aus einer, Zitat, nicht-binären Queer of Color-Perspektive) unter die Lupe nehmen. (Der Journalismus verkommt ein wenig.)

    Immerhin scheint die Redaktion der taz – das ist fast das größere Problem – die gewiss weltoffene Hetze akzeptabel zu finden. Tauschte man die Religion und Nation aus, hätten wir schon Demos mit Lichterketten vor allen Kirchen, wg. gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und so viel Rassismus, und KGE würde im Bundestag weinen.

    Es ist dieses Ungleichgewicht, das mich derzeit am Zustand der Demokratie ängstigt/ärgert. Ich hoffe, der Artikel verbreitet sich.

    • die taz kann das gern machen, denn Hengameh hat noch immer nur der eigenen Seite geschadet.

      Mir geht es darum, dass da eine Ministeriumskampagne kein Problem sieht. Dass der antideutsche Rassismus also ganz oben angekommen ist.

    • @ DA: Es war nur satirische Diskriminierung
      Verstehe ich, dass es Ihnen vor allem um die Kampagne des Bundesfamilienministeriums (in Verbundenheit mit dem Europarat und den Neuen Deutschen Medienmachern) geht.

      Allerdings würde ich auch die beanspruchte Interpretationshoheit der kleinen taz nicht unterschätzen, die sich jetzt offenkundig einig mit den Verantwortlichen von No Hate Speech darin weiß, dass es sich um unproblematische „satirisch zugespitzte Kritik“ (No Hate Speech) bzw. (Beitrag „Sensibel im rechten Kokon“, taz) um „satirische Diskriminierung“ im Gegensatz zu (reiner) „Diskriminierung handelt

      („Diskriminierung ist für viele Menschen in Deutschland real, aber die satirische Diskriminierung stört rechte Deutsche in ihrem Kokon.“

      [Wie bitte???]) Wieder etwas gelernt: Wir unterscheiden künftig also Hate Speech, wenn Flüchtlinge, Asylbewerber, Migranten usw. verbal angegangen werden, und „Satire“ oder „satirische Diskriminierung – ich ziehe meinen Hut vor dieser Begriffsbildung! – , wenn über Deutsche/die AfD eindeutig Beleidigendes geäußert wird. Woraus sich auch logisch ergibt, dass es keine Deutschen-, sondern nur Fremdenfeindlichkeit geben kann auf der Welt. Ach, Satire ist für vieles hilfreich.

    • die taz ist dafür zur Rechenschaft zu ziehen, ganz einfach. Und wenn das Ministerium Probleme hat, zu antworten, dann ist es halt so.

    • "Deutschland verrecke" ist nicht extremistisch, denn
      die Aussage wird in standardsprachlicher Form und in Gesten bis nach ganz oben geteilt. Ganz, ganz oben. Und wer dort Extremismus vermutet, den holt wer wohl.

    • @ EGH, um 13:28 am 25 Oktober 2017
      Es erstaunt schon, dass die überhaupt wissen wie man „Satire“ schreibt (aber da geht es ja sogar nach Gehör).

      Lesen Sie mal den Mac Flecknoe von John Dryden, eine ECHTE Satire und eine Kritik an einem höchst durchschnittlichen, na heute würde man sagen „Mainstreampoeten“, einem devoten poeta laureatus (und auf dem Niveau ist diese ganze linke, an intellektuellem Inzest leidende Mainstreammischpoke doch wohl bestenfalls). Es beginnt mit den Zeilen:

      „All human things are subject to decay, and when fate summons monarchs must obey.“

      Vielleicht ist es etwas optimistisch zu meinen, man könnte diese Popanze etwas Demut lehren, leben sie doch von der Selbstüberschätzung. Einen Draht zur Natur hatten Apparatschiks ja noch nie.

      Man sollte möglichst mit Eloquenz gegenhalten-wieder und immer wieder. Also weiter machen!

  33. Heli Cem - so wurde einer mal in und um Stuttgart benannt, nachdem er sich
    einen wahrhaft nur kurzen Luftsprung als doch eigentlich „Energiesparpropagandierender“ erlaubte.
    Weshalb ein Mann in Saft und Kraft sich im brettebenen Berlin per Pedelec fortbewegt? Erinnert etwas an das von Peters werbewirksam per folienbegrünten BMWs durch deutsche Lande gefahrenes Rad während des „Wahlkampfs“.
    Naja – vielleicht stand es auch nur irgendwo rum, das Rad. Wenn er wirklich führe, müsste er doch erkennen, dass die Politik, die er vertritt, nicht ganz zu den Wahrnehmungen passt, die man dort bekommt, wenn man sich im städtischen Raum mit offen Augen fortbewegt.
    Aber vielleicht ist der „Verlust“ ein Anstoß. Zumal auch weitere in der Öffentlichkeit bekannte Personen an Bahnhöfen um ihre Koffer kämpfen müssen.

    • Ich verstehe das auch nicht, zumal die Fluchtgeschwindigkeit auf so einem Ding lausig ist. Das würde mir Sorgen machen, bei all den Groupies der Grünen dort.

    • Ist doch egal. Pedelec ist sooo von Gestern für Cem!
      Heute geht es um etwas ganz anderes: noch Hybrid oder schon gleich Tesla.
      Auf Steuerzahlerkosten.
      Wenn es nach ihm geht, kommt Jamaika. Er hat gestern schon, vor jeder Verhandlung, einfach aus der Sondierung heraus, schon mal ein Festhalten an der Schwarzen Null signalisiert. Und Türkei-Beitrittsverhandlungen will er auch.
      Wahrscheinlich reicht den machtgeilen Grünlingen am Ende ein Festschreiben des Pariser Klimaabkommens aus.

  34. Bigotterie
    Und es war mal wieder eine Freude Ihren Blog zu lesen.

    Dass nach all den Kirchenaustritten die Menschen sich neue Religionen suchen würden, war ja zu erwarten.

    • Ja, Im Ernst, ich finde diese rigorosen haltungen alle schrecklich und lustfeindlich. Man muss den Menschen die Freude geben, dann tun sie es gern!

    • Titel eingeben
      Das ist nebenbei, wie ich finde, am Ende auch das Argument für Tesla. Spaltmaße, Produktionsprobleme und die Silicon-Valley-Startup-Propaganda beiseite: Ein dekadentes, lautloses Raumschiff macht Freude. Davon kann man träumen. Besser als von Dieselverbotsfantasien.

  35. hat so einen Spaß
    beim Lesen gehabt! Als Ex-SLK-Fahrer mit ungefedertem Patria und öllos gefedertem birdy habe ich heute schon wieder genug für mein Gewissen getan.

    Danke dafür Sen. Don!

    Den Ersatz für den SLK verschweige ich ab Januar…

  36. Lieber Don,
    ..ein wirklich gutes Bild von Ihnen, Sie sehen sich schon ähnlich. So ein SCOTT fahre ich auch mit Begeisterung.

  37. Täglich Radfahren …
    … geht bei uns am unteren Oberrhein auch im Winter eigentlich ganz gut; habe ich jedenfalls 10+ Jahre lang gemacht. Ich fand es einfach viel angenehmer als ÖPNV. Weh tut es erst bei Temperaturen unter minus zehn Grad Celsius, was bei uns aber nur an einzelnen Tagen auftritt, und in manchem Winter auch überhaupt nicht. Dafür halten meine Ketten auch nur gut 1000 km, und keine 3000.

    Das wahre Privileg heute ist übrigens, überhaupt erst mit dem Rad ins Büro pendeln zu können.

    Ein Pedelec braucht ein Büromensch vielleicht, weil man mit reiner Muskelkraft auch in der kalten Jahreszeit immer wenigstens ein wenig ins Schwitzen kommt, was im Büro dann einen schlechten Eindruck macht.

    • Auf ÖPNV und die dortige Virenschkeuderei hätte ich offen gesagt auch keine Lust.

    • Titel eingeben
      Eine Frage:
      Wo ungefähr ist das #bei uns am unteren Oberrhein# ?
      Könnte ich da so eine ungefähre Antwort haben? Danke.
      MfG

    • Da bin ich ein Ex.
      Früher mal Apologet des ÖPNV, stehe ich heute auf beinahe alles ‚irgendetwas anderes‘. Viren habe ich bisher alle überlebt (auf Holz klopfend).
      Was mich dieser Tage stört, sind – wenigstens hier im Ruhrgebiet – die Mehrheiten der Mitfahrer. Da gibt es keine Höflichkeiten mehr, da wird gedrückt und gedrängelt, kein Lächeln mehr, Hottentottenmusik aus Ohrstöpseln, Füsse *mit* Schuhen auf die Sitze. Und statt der Viren, Don Alphonso, soll es neuerlich wieder Tuberkulose und Krätze geben.

      Da ist eine anständige Erkältung vom Fahrradfahren echt das kleinere Übel.

    • Virenschleuderei im ÖPNV …
      … war für mich nie ein Problem. (Ich glaube, davor hat man nur Angst, wenn man selbst nicht ÖPNV fährt.) Unangenehmer ist die Passitivität (das viele Nichtstun), zu der man durch Wegezeit zu und von der Haltestelle, Wartezeit, Anschlusszeit und Fahrplanraster gezwungen wird.

      Außerdem kostet ein einfaches Rad vom Baumarkt in der Anschaffung so viel wie sechs bis acht Wochen ÖPNV, und im Unterhalt jährlich so viel wie zwei Wochen.

    • @Unbekannt
      Überwiegend westliches Rhein-Main-Gebiet, auf Höhenniveau des Flusses. Zuvor auch mal am Rande des Odenwaldes; dort gab es in gut drei Jahren auch zwei drei Mal Glatteis. Einmal nach Hause geschoben, sonst vorsichtig weitergefahren. Tiefschnee hatte ich wohl nur einmal, den konnte ich noch so durchfahren. Wenn der Radweg nicht geräumt war, konnte ich auf eine verkehrsruhige Nebenstrecke (mit Umweg) ausweichen.

    • Der ohne Nick sagt 25. Oktober 2017 um 13:00 Uhr
      .
      Wesnetliche Bildungslücke eliminiert. Tatsächlich. Ich konnte es nicht zuordnen.
      Herzlichen Dank

    • -10° C ist auch kein wirkliches Problem
      Ich bin jahrelang auch im Winter gefahren, nach ca. 10 Minuten springt die innere Heizung an und es ist erträglich, lediglich das Beschlagen der Brille beim Anhalten ist lästig, man muss irgendwie durchfahren.

  38. Köstlich!
    Vielen Dank. „Amateure der Bigotterie“ wo nehemn si diese Begriffe her? Haben Sie daheim oder am See ein intellektuelles Schimpfwörterbuch?

    • Das ist in Erinnerung an eine Szene in „To catch a thief“, in der Cary Grant dem Versicherungsvertreter erklärt, Amateure des Diebstahls wie er sollten das Geschäft doch den Profis überlassen.

    • Amateure?
      Ich glaube, dass es mittlerweile nicht nur Amateure der Bigotterie gibt, sondern eine ganze Menge Profis in diesem Metier. Viele davon bei den einschlägigen Medien.

  39. Wintermärchen
    Fahrradfahren im Winter gehört für mich zum Allerfeinsten – sofern man auf die veränderten Bedingungen achtet. Das alte Mountainbike, unter lautstarkem Gezeter der Angestellten aus dem Container des hiesigen Wertstoffhofes gerettet und mit wenig Aufwand wieder hergerichtet, erfüllt nun bestens seinen Winterzweck, erspart mir dadurch meinen Winterspeck und schon deshalb sei ihm ein langes Leben vergönnt.

    Es hat mich auch im November 2015 in die Stadt geradelt, als die Bundestagsvizepräsidentin auf einer Demo gegen die AfD inmitten von Parolen wie „Deutschland, du mieses Stück Scheiße“ mitlief, natürlich um einer guten Sache zum Endsieg zu verhelfen.

    Insofern ist die Äußerung von der „deutschen Dreckskultur“ dann auch wieder relativ zu sehen und hat mich nur insofern irritiert, als wir doch erst kürzlich belehrt worden sind, dass es gar keine deutsche Kultur gäbe.
    Ja was denn nun?

    • Das ist ein spannender Gedanke. Dass es eine Leitkultur nicht gibt und wenn doch, dass sie dann eine Dreckskultur ist. Danke!

    • Eine Dreckskultur halt,
      die die eigenen armen Rentner Flaschen sammeln lässt und dafür fremdem Jungvolk, das in der Mehrzahl gar nicht hier sein dürfte, das Geld alimentierend hinterher wirft, wofür sie aus dem Bejublerumkreis dieses fremden Jungvolks mit dem Begriff „deutsche Dreckskultur“ belohnt wird.

  40. Ohne Schutzblech durch den Winter und Jamaika
    Der Tugendfuror lässt sich masochistisch steigern, wenn man beim winterlichen Radeln auf Schutzbleche verzichtet. Die Räder schleudern einem den braunschwarzen Batz von der Straße als Halbgefrorenes oder als salzige Brühe über Rücken, Brust und Gesicht.
    Für den leidenschaftlichen Schmerzensfreund mag damit das Ziel erreicht sein, für den gemeinen Radler eher nicht, weil der vorzeitig aufgeben wird.
    Einkäufe z. B. lassen sich so nicht erledigen, weil man in der völlig versauten Aufmachung kaum einen Laden betreten kann, oder daran gehindert wird, jedenfalls aber seine Brötchen nicht in genießbarer Form nach Hause bringen wird.

    Der Einwand gilt nur in den Städten. Neuschneefahrten auf dem Land dagegen sind klasse. Die Fahrt durch den aufgewehten Glitzerstaub reines Vergnügen, allenfalls geschmälert durch die glatt gefrorenen Eispfützen, die unter dem Schnee oft gerade dort lauern, wo man zur Kurvenschrägneigung ansetzt oder bremsen will.

    Über das schutzblechlose Fahren in Jamaika ist mir nichts bekannt, aber bei tropischen Bedingungen und schlechten Wegen kann das auch nicht in lauter Freude ausarten – politbildlich so was wie kondomfreier Verkehr mit Zufallsbekanntschaften. Die Risiken sind bekannt.

    Schönes Bild übrigens, das drittletzte. Sie sehen der Kunstfigur immer ähnlicher, bei gutem Wetter jedenfalls ;)

  41. Sind es Helden oder Pantoffelhelden?
    Ich glaube nicht daran, dass der Held ein Massenphänomen ist. Er kann auch weder Dünnbrettbohrer, noch „couch potato“ sein. Und schon gar nicht ist er jemand, der immer den Weg des geringsten Widerstands geht. Was soll man also von all den vielen selbsterklärten „Helden“ halten, die bequemerweise zum 87%-Mainstream gehören? Wären sie in der Zeit der 12 Jahre auch Helden gewesen oder doch eher (so wie heute) angepasste Spießer, die brav obrigkeitshörig und meist mit vorauseilendem Gehorsam das umsetzten, was aus ihrer Sicht von oben kam?

    Es ist dies erkennbar eine rhetorische Frage, die das emsige Bemühen der vielen Musterdemokraten in einem sehr relativen Licht erscheinen lässt. Ich selbst bin eigentlich immer Demokrat gewesen, komme aus einer Familie mit langer sozialdemokratischer Tradition (auch wenn ich die Sozis bei deren heutigem Personal für unwählbar halte), stehe da wo ich immer stand. Und selbst wenn ich über die Jahre durch Lebenserfahrung konservativer wurde (geht wohl jedem so), mein Grundstandpunkt hat sich kaum geändert. Daher verwundert es mich wie viele Leute plötzlich links von mir stehen.

    Und wie viele sich plötzlich mutig „gegen Rassismus“ (was immer das bedeuten mag) einsetzen, in einer Zeit, wo dies ohne jede Gefahr, ohne Widerstand möglich, weil ohnehin längst Mainstreamdenken ist.
    Mein Verdacht: genau jene, die heute so laut brüllen, hätten (hinsichtlich ihres Psychogramms) in den 12 Jahren zu denen gezählt, die schön brav hinterher gelaufen wären. Und die auf Minderheiten eindreschen, so wie sie jetzt auf eine Minderheit von (wie ich finde) 13% zumeist Aufrechten eindreschen.

    Ich habe gestern die erste Rede eines AfD-Abgeordneten (Dr. Bernd Baumann) im Bundestag gesehen. Dieser promovierte Diplom-Ökonom (der anders als viele Grüne die Frechheit hatte sein Studium erfolgreich abzuschließen) machte keineswegs den Eindruck ein ganz dummer Populist zu sein, seine Rede war seriös, auf fundierte Argumente gestützt und ließ nicht auch nur im Ansatz Zweifel an seiner demokratischen Grundüberzeugung erkennen.

    Da wird nun dieser gebildete Mensch von der grünen Partei der Studienabbrecher beschimpft und wie ein Aussätziger behandelt. Was soll man denn davon halten? Und was soll man von jenen halten, die unsere Kultur, zu der ein Lessing, ein Goethe, ein Schiller, ein von Kleist, ein Bach, ein Beethoven, etc. gehören als „Dreckskultur“ bezeichnen? Es ist dies die Sprache der Gosse, die nicht nur auf Beschränktheit, Borniertheit, Kulturlosigkeit, Dummheit, sondern auch auf eine Neanderthalermentalität schließen lässt.

    Der eigentliche Populismus, gekennzeichnet durch Verblödung, Vereinfachung, Engstirnigkeit, Selbstgerechtigkeit und Selbstüberhöhung, er ist auf Seiten der links-grünen Massenmenschen. Sogar Fußball-Hooligans sind unmerklich massenhaft vom eher rechten ins nunmehr linke Lager gewechselt. Die prügeln heute auf Leute ein, die sie in ihrem Suffkopp für „Nazis“ halten, wenn sie nicht gerade sonntagsabends brav bei Mutti auf dem Sofa sitzen und Lindenstraße gucken (ohne den Bundesligasturmtrupp, den sie brauchen um sich stark fühlen).
    Der ganze linke Zirkus, der sich einst brüstete gegen das verspießerte Establishment anzugehen, er ist selbst arschbombenmäßig im Spießermatsch gelandet. Flankiert wird das Ganze von halbgebildeten Medienmainstreamlern, die mit ihrem an Dummheit und bornierter Angepasstheit nicht mehr zu überbietendem Trommelfeuer Staffage für den ganzen Rotz bilden.

    Was die Spießer nicht merken: dass sie sich selbst immer mehr als solche exponieren. Ihre als vermeintlich unüberwindlich geltende Tarnung als linker Aktivist bröckelt. Sie werden immer mehr sichtbar als das was sie eben eigentlich sind: engstirnige Pharisäer.

    Ein Held ist man nicht dann wenn man zu dieser Spießermasse zählt, zu denen, die immer nur den Weg des geringsten Widerstands gehen und sich lautstark ihre abgedroschenen Parolen entgegen brüllen um sich zu versichern wie sehr man doch dazu gehört.

    Ein Held ist man vor allem dann wenn man das Recht (vor allem auch das göttliche) auf seiner Seite weiß und den kleinkarierten Spießern, den Jakobinern der „political correctness“ mutig die Stirn bietet.
    Weil man sich sicher sein kann: der Kosmos ist auf meiner Seite.

    • Die kollektiven 87%, in denen man klare Vorgaben zum Verhalten macht. sind jetzt auch nicht gerade eine Übung in Meinungsfreiheit und Multioptionalismus. Das schreckt mich da so ab: Dass ich im Konsens mit Leuten sein muss, bei denen man nie weiss, was ihnen morgen einfällt. Wenn ich heute Frau Berg zustimme, muss ich vielleicht morgen schon eine üblere Kröte schlucken. Ich bedaure, ich habe „Die Schule der Gewalt“ gelesen, ich mag einfach solche Räume der Prädestination nicht. Aber bei dem Zug kann man halt nicht ohne Konsequenzen aussteigen, wenn man will.

    • @ DON, um 11:20
      Das schreckt mich da so ab: Dass ich im Konsens mit Leuten sein muss… . Ich bedaure, ich habe „Die Schule der Gewalt“ gelesen, ich mag einfach solche Räume der Prädestination nicht.

      Sie sagen es. Und merken Sie was? Ihre Zeilen sprechen Dinge an, die für eine Demokratie eher untypisch sein sollten: Zwang, Unfreiheit und Gewalt. Ich für meinen Teil lehne den Konsens mit DIESER Masse ab!

    • es wird halt nicht offen thematisiert. Vielleicht sollte ich nochmal darüber schreiben.

    • 87, och
      Diese wiedergekäuten 87% müssen jedem Nichtwähler, der sich zu den aktuellen Politakteuren nicht und zur AfD auch nicht bekennen wollte, quer im Magen liegen, denn in Wirklichkeit sind es 65%:

      Mit 24,4 Prozent lägen die Nichtwähler somit knapp hinter der CDU, die nach dieser Rechnung bei 24,9 Prozent der Stimmen läge. SPD (15,7 Prozent), AfD (9,9 Prozent), FDP (7,9 Prozent), Grüne (7,1 Prozent) und Die Linke (6,7 Prozent) würden alle den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde schaffen.
      https://www.welt.de/politik/deutschland/article168983338/Das-ehrliche-Wahlergebnis-der-Bundestagswahl.html

      Da, wie man dem Link entnehmen kann, die Nichtwählerfraktion um ein paar Prozent geschrumpft ist, muss man davon ausgehen, dass die AfD noch jede Menge Potential hat. Letzteres soll man ja mit -z- schreiben, eingedeutscht. Keine Liebe zu D, aber Latein eingedeutscht, Wahnsinn.

    • ... köstlich
      formuliert: Im Gegensatz zu vielen Grünen die Frechheit besitzen, ein Studium erfolgreich abzuschließen.

      Nach den schrecklichen Prophezeiungen musste man ja befürchten, dass da eine braun uniformierte Kolonne von National-Sozialisten unter Absingung des Horst Wessel-Lieds in den Plenarsaal des Reichstagsgebäudes einmarschieren würde.

      Die Jungfernrede von Dr. Baumann wurde in einigen Medien als Krawallrede gebrandmarkt. Davon habe ich nichts gemerkt. War eine kleine Tour d’Horizon zur Parlamentsgeschichte in Deutschland.

      Das einfache Nennen von unbequemen Argumenten und Stichwörtern ist für den Haltungsjournalismus anscheinend schon provozierend.
      Lohnt sich, die Rede von Dr. Baumann in YT anzusehen.

      edSE

    • @ DON, um 11:39
      Vielleicht sollte ich nochmal darüber schreiben.

      Aber sicher doch (wer könnte es besser?).

      Und am besten mehr als nur einmal. Man sollte die vorhandene Klasse mit etwas Masse unterfüttern.

    • Dass mir das mal passiert
      Herr Charles, wir haben hier ja so manchen Tjost ausgetragen. Aber dieser Beitrag von Ihnen gefällt mir ganz außerordentlich gut!

    • Mitmarschiert @Harry Charles
      Genau diese Frage habe ich mir schon Anfang der 90er bei vielen der Grünen (vor allem bei Trittin) gestellt. Auf welcher Seite diese Typen damals wohl gestanden hätten. In den letzten drei Jahren kommt zusätzlich die immer weiter zunehmende Neusprechinstallation dazu, und ja, bei vielen die Gewißheit, immer darauf zu achten, was man sagt. Und das sind keine guten Zeit(ch)en.

      Wie groß aber auch die Verzweiflung bei vielen Protagonisten sein muß, erkennt man aber auch daran, daß es unterhalb der Begriffe Nazi oder Rassist es keiner mehr tut.

      Bezüglich Herrn Dr. Baumann: Der Mann paßt von seiner Rhetorik und Mimik natürlich überhaupt nicht in das Einhorn-Feminanzen-Wunderland. Soviel Härte haben die meisten zuletzt im Kino gesehen.

    • @ Laurentius um 14:38 am 25.10.2017
      Naja, es ist ja eine allgemein bekannte Tatsache, dass Trittins Pappi in der Waffen-SS war. So wie auch Günter Grass, eine der Galionsfiguren der 68-er. Man sieht: dahinter ist offensichtlich ein Muster erkennbar. Und man sieht auch wie gut da der Aphorismus des französischen Dichters Stendhal passt: „Qui s’excuse, s’accuse.“

      Verquerer geht es ja wohl nicht: ausgerechnet die Exponenten einer aggressiv-antibürgerlichen Haltung haben einen solchen Hintergrund. Und sie wollen wohl auch, dass unser Jetzt und Heute einem von ihnen angeleierten moralischen Stalingrad geopfert wird. Wollen ihre persönliche Läuterung auf Kosten der Allgemeinheit. Unter enorm viel Aufwand von (Lebens-) Zeit und Ressourcen soll ein über Jahrhunderte dauernder (oder möglicherweise unendlicher) Kreislauf in Gang gesetzt werden mit der Logik: „du musst dich erst selbst zerstören, damit du leben kannst.“ Wenn die das wollen sollen sie es doch selbst machen, aber es nicht der Allgemeinheit aufs Auge drücken. Und dafür das Refutschi-Wällkamm und all der andere Unsinn, der unsere Gesellschaft kaputt machen und das Leben in eine ferne Zukunft verlagern soll.

      Schlimm nur, dass diese Typen jetzt politisch am Drücker sind. Sicher, ein paar knochenharte Karrieristen werden dieses ganze Durcheinander nutzen um irgendwie den Kopf über Wasser zu halten auf Kosten anderer. Und schlimm, dass dieser ganze Zirkus, an sich die übelste Form von Militarismus, die man sich denken kann, noch durch Lächerlichkeiten wie Roth als debil und harmlos gedeckt wird. Aber da der Militarismus hierzulande ja eine lange Tradition muss man sich andererseits nicht wundern, dass auch die unappetitliche Langhaarversion à la Trittin irgendwo unterschwellig anerkannt wird. Anders ist es nicht zu erklären, dass er und seinesgleichen sich so lange halten konnten und dass genau jene Neurotiker, die bei jedem noch so bagatellhaften Furz „Nazi“ schreien sich nicht an Trittins Familienhistorie stoßen. Ein unerhörter, unglaublicher, empörender Vorgang.

      Die Briten haben ein untrügliches Gefühl dafür wie latent der Faschismus bei uns immer noch vorhanden ist. Und sie haben auch das „virtue signalling“ erkannt als das was es in Wirklichkeit wohl ist: eine streberhafte Spielart des vor allem protestantisch basierten Latenzfaschismus um ein paar Ecken herum (warum haben denn vor allem die Nordlichter diese grüne Pest gewählt?). Und daher der Brexit.

      Man müsste der ganzen grünen, politisch korrekten Moralfaschomischpoke das „qui s’excuse, s’accuse“ so lange unter die Nase reiben bis sie von sich selbst angewidert sind (man fragt sich ohnehin wie die es schaffen sich selbst reden zu hören) und die Brocken freiwillig werfen. Ich will nicht, dass dieser verkappte Queckse-Piefke-Verein hier politische Verantwortung übernehmen kann.

      Es waren jene, die zum selben Verein wie Trittins Pappi gehörten, die einen Graf Stauffenberg erschossen haben. Jener Stauffenberg, der in dem Moment als die Kugeln schon flogen noch ausgerufen hat „es lebe das heilige Deutschland.“ Und er meinte damit nicht das von den Grünen diffamierte Drecksdeutschland, sondern das der Dichter und Denker. Auch wenn diese geistig tiefer gehängte grüne PISA-Mischpoke keine Ahnung davon hat was das ist.

      Ich will meine Ruhe hier haben. Ich will den Wohlstand und die Stabilität wieder, die unsere Nachkriegsdemokratie einst ausgezeichnet hat.
      Kein durch grünen Moralfaschismus angestiftetes „virtue signalling“, kein Refutschi Wällkamm, keine mit allen Risiken behafteten offenen Grenzen, kein globalisiertes Ellbogenhamsterrad, keine politisch-korrekte Verlogenheit, keine geisteskranken Flintenweiber oder Genderdurchgeknallten.

      Der Kosmos muss dazwischen gehen und die Dinge gerade rücken.

      Damit wir hier wieder unsere Ruhe haben.

    • Harry, das sitzt
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    • Die "Krawallrede"
      von Baumann habe ich mir auch angeschaut (Streisand-Effekt). Kam ein bißchen flapsig und ungehalten daher, aber Krawall? Man wünscht den Journalisten einen gesegneten Aufenthalt im Schanzenviertel zum G20, vielleicht würde das helfen, deren verquere Maßstäbe geradezurücken.

      Auch sonst übertrifft die Presse mal wieder sich selbst. „Die AfD muß sich einen anderen Kandidaten suchen“ für das Amt des Vizepräsidenten des Bundestages. Wieso muß? Sie wären mehr als gut beraten, es nicht zu tun.

    • Ich glaube, der Graben zwischen AfD und Medien ist jetzt schon zu tief.

    • @"Harry Charles" 25. Oktober 2017 um 17:50 Uhr
      „Naja, es ist ja eine allgemein bekannte Tatsache, dass Trittins Pappi in der Waffen-SS war. So wie auch Günter Grass, eine der Galionsfiguren der 68-er. Man sieht: dahinter ist offensichtlich ein Muster erkennbar. Und man sieht auch wie gut da der Aphorismus des französischen Dichters Stendhal passt: „Qui s’excuse, s’accuse.“ “

      Derselbe Geist – anderes Vorzeichen.

    • @ MMW
      nicht nur die Presse hat da verrückte (bitte die Mehrdeutigkeit beachten!) Maßstäbe. Ich glaube (ohne jetzt wieder einen auf frauenfeindlich machen zu wollen), das ist auch eine Folge der frauenzentrierten Gesellschaft. Vor allem Frauen haben da ihre ganz besonderen Gefühligkeiten.
      Im Vergleich zu dem was Strauß und Wehner früher so von sich gaben (und das hatte hohen Unterhaltungswert!) war die Rede von Baumann extrem gemäßigt.

      Heute löst man schon mit allem einen Eklat aus, wenn man tief einatmet, sich bewegt, sagen darf man eigentlich gar nichts mehr, aber wenn man gar nix sagt ist es auch ein Eklat. Wenn man diesen ganzen hysterischen Anwandlungen nachgibt beschneidet man seine Freiräume bis zur absoluten Bewegungslosigkeit.

      Ich sage: Schluss, Ende Gelände, bis hierher und nicht weiter. Man kann nicht jede Äußerung auf die Goldwaage legen und sich damit immer weiter in die Enge treiben lassen. Das ist so als wenn man auf Eierschalen läuft, und die Schalen werden immer dünner. Oder es ist so (um einen anderen Vergleich zu bemühen) als wenn man versuchen würde drei Nadeln übereinander auf der Nasenspitze zu balancieren.

      Der totale Wahnsinn muss jetzt ein Ende haben!

    • Dreckskultur sind die Grünlinxfaschisten!
      Ich stehe für 13% und Zivilcourage tausender Ostdeutscher, die 2015/16 , wie auch wir, gegen den Merkel[ahem] demonstrierten. Ich schrieb es schon einmal, dass dies von den Linksmedien verschwiegen wurde.Ich muss mir von meinen Kindern nicht vorwerfen lassen, nichts gegen diese neue Diktatur unternommen zu haben. Andere möge der Blick in den Spiegel, angesichts des Nichtstuns, erschaudern lassen.Die Hoffnung für dieses Land liegt in den Händen von wenigen Abgeordneten, sie sollten diese historische Aufgabe meistern, um in Zukunft diesen Augiasstall ordentlich auszumisten. Diese ganzen linxrotgrüngelbschwarzen Heuchler sollen ihr angerichtetes Chaos selbst bereinigen und nicht den ganzen Staatsdienst, ala Stalingrad, verheizen. 1a Beitrag harrycharles!!!

    • Wenn Sie das in einer weniger empörten Sprache vortragen. muss ich nicht so viel rumeditieren. Ich glaube nicht, dass Sie mit diesem Ton hier viele Freunde finden.

    • Wunderbar
      @Harry Charles:
      ganz einfach und undifferenziert ;) gebe ich Ihnen in Allem, was Sie postulieren, vollkommen recht.
      Diese Analyse des politischen und gesellschaftlichem Trauerzustands entspricht in allem dem, was ich selbst sehe, höre, empfimnde und auch ausdrücke.
      Aus dem gemäßigt linken Lager stammmend erlebe ich, vor allem als Frau, der eine solche „radikale“ Sicht noch weniger zugebilligt wird, seit einigen Jahren einen erdrutschartigen Verlust an Loyalität aus den „alten“ Kreisen. Meine stetigen Einwände, dass gerade sie es sind, die sich immer mehr wie in den berühmt/berüchtigten Jahren gerieren, ist Hochverrat und verdient im Grunde den Tod. Den man dann auch metaphorisch erleidet: in Form des Entzugs der politischen Heimat.
      Dass ich diese „Heimat“ schon länger freiwillig verlassen habe und es keine Bestrafung ist, die mir widerfährt, sondern eine Ehre ist , ist natürlich unvorstellbar.
      Denn all die Gesinnungstrendsetter um mich herum haben sich , gemeinsam mit ihren Gesinnungsdiktatoren, im Olymp der Edlen und Reinen, der Guten und Wahren versammelt und schauen verachtungsvoll und ja, auch hasserfüllt, auf die uneinsichtigen, verdammungswürdigen und irregeleiteten „Nazis“ und „Faschisten“ herab, die sowieso im Fegefeuer enden werden.
      Ich vermute und befürchte, dass diese Zeit des wahnhaften Treibens noch lange andauern wird.
      LG

  42. ... Sie könnten ....
    … auch noch in härenem Baumwollkleid radeln, ökologisch von zertifiziert 30jährigen Syrerinnen gesponnen, das per Rischka-Transport aus Aleppo kommt und afrikanische Muster hat, mit einem aus einer Taz geschnittelten Papierhandschuhen und Sandalen aus Autoreifen – es würde dennoch nix ändern, dass Cem & Co Sie im RHS mit gutem Gewissen und voller Inbrunst aus dem Sattel prügeln würden und zwar nicht wegen des SLK und der Caravaggio-Ausstellung, die einen halbseidenen Eindruck macht (von wegen Röntgenaufnahmen und so..)…

    • Ich war noch nicht dort, ich würde das trotzdem gern sehen. Und gestern Abend haben, als ich die Strasse runter ging, drei Typen die Seite gewechselt. Kann sein, dass ich nicht ganz ein Opfah bin.

    • Lol an Sie beide.
      Was hatten sie unter den Armen, @D.A.?

    • Bei der Gelegenheit
      noch einmal ein „Danke!“ für das so vielfältig nutzbare Wort „Alltagsirritationen“.

      Darüber hatten Sie doch auch noch einmal ein bißchen was machen wollen, vielleicht in Kombination des einen „Die kollektiven 87% … sind jetzt auch nicht gerade eine Übung in Meinungsfreiheit und Multioptionalismus.“ mit dem Anderen…?
      Jedenfalls sehe ich im Supermarkt zu jeder Tageszeit viele junge Männer nichteuropäischer Kontinente beim Ankauf alkoholischer Getränke, auch hochprozentiger. Das Sicherheitsgefühl am Busbahnhof will sich trotz großräumiger Videoüberwachung nicht recht verbessern. Ein Gespräch mit einem jungen Nachbarn, dessen Motorrad auf den Gehweg gestürzt und beschädigt worden war – unter dem Sitz hatte sich kein Schließfach mit schnell Verwertbarem gefunden – ergab den gemeinsamen Eindruck, dass auch die Drogenszene unserer westdeutschen Universitätsstadt, die immer international war, „bunter“ und härter geworden ist – was natürlich nur eine Täuschung sein kann, da sowohl in Lokalpresse wie -fernsehen bis auf eine Ausnahme in zwei Jahren nichtmals Einzelfälle stattfinden. Berichtet wurde allerdings darüber, dass das DRK einen weiteren Großauftrag über 4 Mio. und 100 Betreuer für zwei Jahre „an Land gezogen“ habe. Wir schrammen ständig knapp an der Haushaltssicherung vorbei – man ist so frustriert, dass man speien könnte.

    • Nur zur Erklärung:
      Sie haben mich beide zum lachen gebracht. Ich fand´s lustig. Köstlich!

  43. Kann man das mit der Dreckskultur und den Kartoffeln mal tiefer hängen?
    Bitte? Das ist im Verlautbarungsblatt der deutschen Linksradikalen mit einer Auflage von gerade mal 51.000 erschienen. Im Gegenstück zur Jungen Welt also (das ist das Verlautbarungsblatt der deutschen Rechtsradikalen).

    Und Hegameh hat sich damit als Asoziale geoutet und wird zukünftig auch so behandelt werden. Still, ohne davon grosses Aufsehen zu machen, aber überall ausserhalb ihres Sympathisantenkreises.

    Man muss nicht über jedes Stöckchen schwer gestörter Linksradikaler springen. Und nicht jede Aufregungswelle von Rechtsradikalen mitmachen, die so tun, als sei das in Deutschland weithin geteiltes Allgemeingut.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • es geht mir nicht um Hengameh, das hätte ich ignoriert, es geht mir um das Familienministerium, dessen Aktion dem noch den Segen gibt.

    • ich habe gelesen
      „im Verdauungstrakt“

    • @ Haupts: Radio Gala
      Haben Sie da nicht grade „Junge Welt“ und „Junge Freiheit“ verwechselt? Und eine „Jungle World“ gibt es ja auch noch. Kann passieren. Mir ist das sowieso alles Brigitte.

    • Mit Verlaub lieber TH...
      die „Junge Freiheit“ (die meinten Sie wohl?) „das Verlautbarungsblatt der deutschen Rechtsradikalen“?
      Wann haben Sie die denn zum letzten Mal gelesen?
      In der JF ist schon vor Jahren ein guter Teil der alten FAZ Redakteure gelandet (Karl Friedrich Fromme, Karl Feldmeyer, Klaus Peter Krause u.a.m.), von Peter Scholl-Latour ganz zu schweigen.
      Naja, wenn das politische Koordinatensystem sich so verschiebt, wie das bei uns in den letzten 20 Jahren der Fall war, sind diese Herren natürlich irgendwann rechtsradikal, keine Frage.
      Ich persönlich würde der JF, wenn überhaupt, eher den Vorwurf machen, sich in den letzten Jahren dem Mehnstriehm zu sehr angenähert zu haben und habe daher vor kurzem als –
      durchaus nicht immer leicht verdauliches – Nahrungsergänzungsmittel auch noch Kubitscheks Sezession abonniert.
      Nicht, daß ich alles toll fände was da geschrieben steht.
      Aber eines muß man denen aus Schnellroda lassen: die haben ein breites Kreuz. Und ein guter Teil der Opposition gegen den Merkelschen Wahnsinn kommt eben nicht aus den lauwarmen Redaktionsstuben der ehemals bürgerlichen vermeintlichen Qualitätsblätter, sondern ist jahrzehntelanger Kubitschek’scher Aufbauarbeit geschuldet.

    • @trenelt: Die letzte Ausgabe, die ich gelesen habe, war ca. 2007/2008
      Damals waren völkisch-nationale Positionen in der JF normal, also die Überzeugung, Deutscher können man nur als Spross einer langen Ahnenreihe anderer Deutscher sein und auf keinem anderen Weg werden.

      Das rechtfertigte damals meine Einstufung als „rechtsradikal“ (bitte, das ist für mich nicht synonym zu rechtsextrem oder Nazi, ich kann – anders als Linke – differenzieren).

      Sollte sich das dauerhaft geändert haben, korrigiere ich meine Position gerne.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Lieber TH,
      ok, dann verstehe ich Ihren Beitrag besser.
      Wobei m.E. die von Ihnen beschriebenen Tendenzen 2007 wenn überhaupt dann höchstens in homöopathischen Dosen festzustellen waren.

      Anfang/Mitte der 90er hatte ich allerdings mal ein Exemplar in die Finger bekommen (damals glaube ich noch als Monatszeitung), das entsprach Ihrer Beschreibung tatsächlich, war m.E. weit radikaler als es bspw. die Sezession heute ist.

      Nehmen Sie doch mal wieder eine Ausgabe zur Hand oder schauen Sie sich mal die Artikel auf der JF homepage an.
      Neben viel Durchschnittlichem findet man da auch echte Perlen, v.a. von Thorsten Hinz oder Michael Paulwitz.

    • Gut, werde ich tun
      Ich habe keine Berührungshemmungen, nur schlechte Erfahrungen mit gelegentlichem Lesen der JF über ein knappes jahrzehnt.

      Wenn die wirklich rechtsradikalen Ideen weg sind, kein Problem. Deutschland lange nach links verrutschte Medeinlandschaft kann ein paar rechte Medien gut gebrauchen, wenn die halbwegs seriös sind.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • @Thorsten Haupts
      Sie begehen den gleichen Fehler, den Konservative seit Jahrzehnten begehen: Toleranz gegenüber linker Aggression.

      So verschieben sich die Grenzen des Sag- und Denkbaren, so ziehen die Linken die Konservativen seit ’68 am Nasenring durch die politische Manege.
      Mag sein, dass „““““konservative“““““ Parteien wie die CDU noch Wahlen gewinnen, die Programmatik aber rutscht den steilen linken Abhang hinunter.

    • Man hat sich konservartiverseits mit einer gewissen Laxheit gegen nebengesetzliche Grauzonen angefreundet und geht da den Weg des geringsten Wiserstandes, ohne wirklich neue Wege auszuverhandeln. Wenn jemand aber al darauf besteht, wird er niedergemacht, ohne dass die Konservativen dazu was sagen. Das wird ein enormes Problem, weil man sich irgendwann mal wird stellen müssen.

    • Kastratentücke
      Die sehr spezielle Heimtücke, derer Kastraten fähig sind, ist aus Geschichte
      und Literatur bekannt. Sie selbst sind unglückselige genetische Ausrutscher,
      oft besessen von unbezähmbaren Ressentiments gegegegenüber allem
      Geradegewachsenem.
      Die Byzantiner und die chinesischen Kaiser haben Männern die Eier abgeschnitten und die Haßgefühle dieser bedauernswerten Wesen
      sodann im Sinne ihrer Machtausübung funktionalisiert. Sie wurden
      Kriegsherren, wie Narses und Belisar, oder am chinesischen Hofe wurden
      sie zu blind ergebenen Hofschranzen dressiert.

      Auch den Sorossen unserer Tage sind solche Leute, entsprechend
      programmiert, sehr nützlich.

    • @Schuberts Pianist:
      ROFL. Die Union unter Merkel ist ein Kanzlerwahlverein mit lauter ziemlich feigen, pragmatischen Besitzstandswahrern. Konservativ ist da nichts mehr.

      Trotzdem mache ich mich nicht zum Steigbügelhalter von Ariernachweisen. Im Moment sind die wenigen Konservativen Deutschlands heimatlos. Ich bin eh keiner, sondern ein alter Reaktionär.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • @Thorsten Haupts
      „Trotzdem mache ich mich nicht zum Steigbügelhalter von Ariernachweisen“

      Das ist zumindest in Bezug auf die Junge Freiheit von heute (wie das vor 20 Jahren war, weiß ich nicht) abwegig, es wird dort auch der Höcke-Flügel kritisiert und vor einer Radikalisierung der AfD gewarnt. Sogar Gaulands „nach Anatolien entsorgen“-Spruch wurde negativ aufgenommen, unter Verweis, dass Frau Özoguz als deutsche Staatsbürgerin nicht nach Anatolien „entsorgt“ werden kann, und dass solche Äußerungen auch integrierte Bürger mit Migrationshintergrund verprellen. Also nix mit „Ariernachweis“.
      Muss ganz ehrlich sagen, Ihre Beiträge wirken auf mich zuweilen sehr gestrig und fast schizophren…einerseits schreiben Sie Zeugs wie „Ich will keine Masseneinwanderung von Afrikanern und Arabern“ oder verwenden Ausdrücke wie „somalischer Kameltreiber“ (für beides würden Sie heute bis weit in CDU-Kreise als „Rassist“, wenn nicht gar als „Nazi“ tituliert werden)…andererseits kommt dann doch immer wieder das Austreten nach Rechts, gegen die rechten Schmuddelkinder, mit denen Sie rein gar nichts zu tun haben wollen. Nun ist es sicherlich wahr, dass die Rechte irgendwo eine Grenze ziehen und sich zumindest von echten Nazis abgrenzen muss. Aber ob Ihre Haltung insgesamt erfolgversprechend ist, wage ich zu bezweifeln.

    • Ob meine Haltung erfolgversprechend ist?
      Keine Ahnung und mir auch völlig egal. Ich bin alter Reaktionär, nicht politisch aktiv. Und radikale Rechte trete ich genauso gerne wie die kulturrevolutionären Kinderchen links.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  44. "Dieser große Verzicht ist der wahre Preis der Jugend."
    Nein, das steht da nicht, da haben mir meine übermüdeten Augen wohl einen Streich gespielt. Vielleicht ist das ja auch der Herr Freud, der da draußen am Fenster steht und winkt.

    Es sei einerlei. Ich fahre eben Rad, da können sich die anderen den Hintern im Auto plattsitzen, in die Breite gehen und mit 45 damit kämpfen, mit jedem Schritt vor Anstrengung rot anzulaufen im Gesicht.

    • Danke für den Hinweis. (Halt nein, stimmt schon, was ich schrieb)

    • Keine Sorge, Sie haben sich nicht verschrieben
      Ich habe falsch gelesen. Der Satz passt selbst dann aber noch sehr gut. Und ich lebe gesünder als die anderen. Ha!

    • Haha!

    • Ironisches Sittengemälde
      Fein! – Sorgen macht mir das Portraitfoto: Gestern abend hat die wackere Schwarzblock-„Antifa“ Frau Bergs Forderung nach alternativer Kommunikation schon (wieder) in Halle Folge geleistet und Sie stehen mit Sicherheit auch auf einer „abzuarbeitenden“ Liste…

      Ansonsten haben „schon länger hier tagende“ Gerichte vor einigen Monaten hochoffiziell die Bezeichnung der Deutschen als „Köterrasse“ legitimiert. Die sozusagen „antirassistische“ Köter“rasse“ passt vom Logik-Niveau ja auch sehr schön zur nicht vorhandenen Drecks“kultur“.

      – So wird das nichts mit der Rückgewinnung der Deutungshoheit: Etwas mehr Mühe hinsichtlich Stringenz und Absprachen sollten die Damen und Herren sich dann doch geben.

    • Sie werden bei mir nie genau wissen, wo ich bin, und zufällig ist die Ecke, die bekannt ost, abgesichert wie sonst in Deutchland nur Botschaftsareale. Und Antifa fällt hier auf. Allerdimngs verasuchtr es das erweiterte Stiftungsumfeld gerade mit Abmahnungen. Ich freue mich schon darauf. Nur für den Staatsfunk wird das dann hässlich. Was muss er auch Extremisten einstellen-

  45. Titel eingeben
    Don,
    wie halten Sie dieses Tempo durch?

  46. Titel eingeben
    Wenn der Fahrer dank Fahrrad abspeckt oder gar nicht erst fett wird, hilft das auch im SLK den Rundenzeiten auf der Nordschleife und dem Durchschnittsverbrauch beim Alpentransit.

  47. Nahe dran
    Streiche Empire, setze Biedermeier – der Rest paßt.

  48. Dankeschön
    Vielen Dank für Ihre Beiträge. Die sind mir das Liebste an FAZ online.

  49. Woher bekommt man solche Räder
    und zu welchem Preis? Und vor allem: Was musste da noch alles investiert werden um es auf den fahrbaren Stand zu bringen?

    Der Text generell gefällt und legt den Finger in die Wunde derer, die meinen, moralisch überlegen zu sein. Gerade in Groß- und Universitätsstädten begegnet mir dieser Typ Mensch häufig. Und das als unangenehmer Zeitgenosse.

    • Rad beim Caritas-Radladen 50€ mit anderem Lenker.

      Dazu brauchte ich noch einen neuen Hinterreifen, den ich gebraucht rumliegen hatte und auch dort bekommen hätte, und Lenkergriffe. Ansonsten Werkzeig, Öl und Fett.

    • Nen 17zehner Ring sollte man aber auch handhaben können... mit links.
      K.w.T.

    • 17er?
      Und wo am Rad sollte man den 17er Ringschlüssel brauchen können?

  50. Titel eingeben
    Mit dieser Botschaft steige ich jetzt auf mein 40 Jahre altes “Hannes Junkermann“ , und fahre in den Tiergarten.Danke Don !

  51. Gut erholt
    Die erstrampelten Höhenmeter sorgen offensichtlich für textliche Höhenflüge – bitte weiter so. Eindimensionale Tugendprahlerei scheint mir das neue Neureich zu sein und Doppelmoral in der Verblendung durch ständigen
    Aufmerksamkeitsalarm für viele unsichtbar zu werden.// Wohl dem,der ein
    restaurierfähiges Scott findet und als Winterrad benutzen kann…

  52. Was bin ich?
    Der große Vorteil bei den „Radlblogs“ besteht ja darin, dass man nicht andauernd völlig unbekannte Namen/Begriffe wie Hengameh, Berg, Kahane oder Amadeu-Stiftung nachschlagen muss…

    • Per Astra ad Aspera!

    • Hengameh
      musste ich auch erst mal googeln. Bei der taz darf, glaube ich jede schreiben, Hauptsache gegen Deutschland und gegen Nazis. Kann denen in der Redaktion mal einer erzählen, dass das 3.Reich seit 70 Jahren vorbei ist. Soviel Schwachsinn in einer Zeitung ist echt nicht zu aushalten.

      Vor allem habe ich was gegen junge, dumme, ungebildete und unfertige Weibsbilder, die nur durch Provokation auffallen, weil weder der liebe Gott, noch der Frisör, das Sportstudio oder ein Kosmetikinstitut in der Lage waren, das kartoffelähnliche Erscheinungsbild gesellschaftlich akzeptabel werden werden zu lassen. Brrr, zum schaudern, und sowas kriegt auch noch eine bezahlte Plattform.

      Jetzt muss ich erst mal mein 25 Jahre altes Cannondale winterfit machen und mich abreagieren.

    • „Per Astra ad Aspera?"
      Sie vermitteln der alten Lateinerweisheit „Über raue Wege zu den Sternen“ neue Impulse. Die Umkehrinterpretation „Von den Sternen in die Gosse“ passt nicht nur in den genannten Fällen ausgezeichnet!

      Decipimur specie recti!!

    • schön
      das mit dem Abstieg in den Schotter.

      Natürlich verbieten sich Ferndiagnosen, die geistige und seelische Gesundheit betreffend, Bildmaterial der Autorin jedoch wirkt erhellend.
      Ich weiß, wieder mal eine nicht-hohe Schublade.

      Ich glaub’s natürlich nur zu gern, aber welche Handlanger des Fam-Minist. sind gemeint?

      Bringen eigentlich Spikes was? In der Stadt verzichtbar, aber der letzte Winter war hier recht ernüchternd.

  53. Kennen Sie den schon?
    Was ist Radfahren? Veganes Reiten.

  54. Radidol Hennes
    … nur zur Ehre rheinischer Radfahrlegenden: Junkermann ist ein „Hennes“.

  55. Das Schicksal der Linken Intelligenz
    mag ich mir gar nicht ausmalen.

    Wenn die europäischen Gesellschaften nach
    rechts wandern, geht das nur, wenn auch die
    Wirtschaft synchron nach rechts wandert.

    Vielleicht sind deswegen alle aus dem „Häuschen“.

  56. mehr treten
    Lieber Don,

    Sie genießen zu große Verehrung. Niemand sagt Ihnen, dass Sie, wenn das Bild Sie zeigt, nicht nur im Winter Rad fahren sollten – vor allem mehr und viele HM. Körperliche Fitness ist höchstpolitisch.

    Mit sportlichen Grüßen
    A. K.

    • Ich mache schon genug Höhenmeter keine Sorge.

    • ... ich habe ihm schon mal gesagt, dass ...
      … er ein anständiges Trikot anziehen soll, am besten mit Längsstreifen, à la FC Barcelona und in Dunkelblau, dann schafft er das (was auch immer) ….

  57. Diese Art Tugend toppe ich locker!
    Ich gehe ein paar Schritte aus dem Haus und hole mir meine ökologisch korrekt erzeugte vegane Nahrung aus unserem Nutzgarten. Selbst die automatische Gewächshausbewässerung wird allein durch Schwerkraft aus der Regentonne bewirkt. Dagegen ist ihre Fahrt mit dem Altrad zum Wochenmarkt dekadent, noch dazu ihre Nahrungsmittel den Weg in die Stadt vermutlich in einem Feinstaub und Stickoxide ausstoßenden Diesel bewältigt haben.

  58. Oups, ...
    … das Stöckchen sowie das Reagieren des Familienministeriums habe ich gar nicht mitbekommen. Vielleicht sollte ich weniger Fahrrad fahren ;-)

    Sagen wir mal, noch weniger. Denn der Norden hat dieses Jahr mit seinem ungastlichen, nassen Wetter erfolgreich meine Kilos wachsen lassen. Da brauch es gar keinen Winter. Und hier oben gibt es als Jahreszeitenunterschied sowieso nur den Wechsel zwischen warmen und kaltem Regen.
    Ja, ich übertreibe :-)

    Ich fahre übrigends auch ein altes MTB von Mitte/Ende der 90iger (neben anderen sowie ÖL-fassenden). Allerdings mit Stahlrahmen und von MBK. Da mache ich mir aber langsam Sorgen, dass der Rahmen bricht. Ist ja auch mein Winter/Schlechtwetter-Bike. Nicht dass meine im Winter gelebte Tugend die Kosten für die Krankenkasse steigen lässt …

  59. Radfahren, Hate Speech, Buchmesse, Sibylle Berg, Taz, Charta 2017
    Wenn man überzeugt ist, das Öffentlichkeit, Streit, Streitkultur, Toleranz und Meinungsfreiheit, parlamentarisches Oppositionsgebot usw. der Demokratie wesensnotwendig sind; so verwundert man sich über die Ruhe auf dem deutschen Demokratieschiff nach der Anrufung von Gewalt und Schwarzen Block der Schriftstellerin und Spon-Publizistin Sibylle Berg gegen gedrucktes „faschistisches“.

    Nix von „geistiger Brandstiftung“, Hate Speech, …eher flaue bis Null-Reaktion und voller Sibylle-Berg-Verständnis. Die Rechten sollen sich nicht so haben, meint Lalon Sanders in der Taz.

    Was lernen solche Typen in der Schule, in welchen Blasen sozialisierten sie sich? Meinen sie tatsächlich, das Zersetzung, Mobbing, Häme, Plattformverbote, Stigmatisierungen, Gewalt – also das übliche linke Programm – tatsächlich Gutes für Ihre Sache bewirken?

    Aber, wo bleiben die Besinnungsaufsätze der bürgerlichen Presse gegen die Gewalt? Wissen sie noch, was eine – liberale, bürgerliche – Demokratie im Gegensatz zu einer Volksdemokratie ausmacht? Oder sind sie vor lauter Geld-Euro-Begeisterung blind für die eigenen Grundlagen?
    Meint man tatsächlich, es gehe nur um gendergerechte Sprache und buntes ficki, ficki?

    Auf die Taz wird jedenfalls grundsätzlich kein Jamaika-Verlaß sein. Dort feiert man inzwischen bereits die Ehe für niemand und Lenins gendergerechte Tscheka (KGB-Vorläufer) gegen die konterrevolutionäre von Stalin. Jedenfalls dann, wenn es sich um eine Cisfrau und einen Tscheka-Transmann oder Dragking handelte. https://www.taz.de/100-Jahre-Oktoberrevolution/!5453878/

    Vormalige DDR-Bewohner kennen die SED-Dauerbeschwörung des Faschismus, um vom Versagen der SED-Politik abzulenken…bis hin zum Bau der Mauer, die in der DDR nicht Mauer genannt werden durfte, sondern SED-Korrekt: antifaschistischer Schutzwall. Der Faschismus-Definition von Dimitroff sowieso.

    Es ist wohl kein Zufall, dass die Charta 2017 von einer Dresdner Buchhändlerin ausging (Susanne Dargen).

    Don Alphonso, Radfahren ist tatsächlich eine Erholung gegen das Leben in dieser Öffentlichkeit. Selbst Teetrinken auf Ikea-Tischen, den PC ausschalten und aus dem Fenster gucken.

    • Komposthaufen
      „Nix von „geistiger Brandstiftung“, Hate Speech, …eher flaue bis Null-Reaktion und voller Sibylle-Berg-Verständnis. Die Rechten sollen sich nicht so haben, meint Lalon Sanders in der Taz.“ Ganz ruhig, die 68er, die noch weite Teile der Öffentlichkeit beherrschen, haben noch nicht gemerkt, dass ihre Zeit abgelaufen ist. Jetzt kann man sich beruhigt zurücklehnen und dem Prozess beiwohnen, der über den einen oder anderen Umweg zum Komposthaufen der Geschichte führt.

    • Das in Halle war ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen kann. Paramilitärischer, offensichtlich vorher trainierter Angriff mit erheblicher Logistik. Das sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen.

    • S. Berg ist systemimanente Pseudointelligenz- wieso sollte sich das System -Merkel-Maas-Schwesig
      gegen seine Handlanger wenden?

      Klonovsky, der Berg wohl literarisch schätzt, siwht deren Verdiente und Unfähigkeit sehr differenziert*
      Man kann halt nicht davon ausgehen, daß eine Inselbegabung wie ein begnateter Zimmermann auch sonst den Überblick haben muß. Für die schreibende Zunft gilt das in verstärktem Maße. Die verwischen nur die Schmauchspuren besser… bzw. labern jeden kritischen Geist ins Koma.

      *https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna 25.Oktober

    • Es sollte bei Gewalt einfach eine klare Grenz geben. Was ist so schwer daran zu verstehen?

    • Baldur Jahn @ 25. Oktober 2017 um 12:39 Uhr
      Baldur Jahn sagt:
      „Aber, wo bleiben die Besinnungsaufsätze der bürgerlichen Presse gegen die Gewalt?“

      Mit GEZ/Beitragsservice wird es keine bürgerliche Presse mehr geben.
      Der Beitragsservice ist der Einstieg in die Einheitspresse a la DDR, damals mit politischer, jetzt mit ökonomischer Gewalt. So machen die öffrechtlichen die Konkurrenz (freie Presse) platt.

      Rebellion hilft. 4,5 Mio Haushalte verweigert die Zahlung und lassen sich auch mit Haftbefehlen nicht einschüchtern.

    • Jens Kinshofer @ 26. Oktober 2017 um 09:01 Uhr
      Jens Kinshofer sagt:
      „Ganz ruhig, die 68er, die noch weite Teile der Öffentlichkeit beherrschen, haben noch nicht gemerkt, dass ihre Zeit abgelaufen ist.“

      Das ist so. Die Jungen finden den grünen Mainstream zum Brechen.

      In 10 Jahren wird es ganz anders aussehen. Es kann allerdings auch ganz schnell kippen.

    • "Die Jungen finden den grünen Mainstream zum Brechen"
      Aber sie haben Angst, es bspw. in der Uni zu sagen, denn die Blockwarte mit anhängigen feigen Gruppenschlägern stehen Hand bei Fuß mit antideutschem Gruß… .

      Und ganz ehrlich, ich habe auch keine Lust auf Prügeleien- dazu muß man mich schon nötigen (was evtl. nicht besonders klug wäre).

    • @Patrick.Feldmann, Noten
      „Aber sie haben Angst, es bspw. in der Uni zu sagen, denn die Blockwarte mit anhängigen feigen Gruppenschlägern stehen Hand bei Fuß mit antideutschem Gruß…“ Und vor allem: Sie kriegen dann keine guten Noten mehr.


    • @Foxrommel/Patrick Feldmann:
      Es wird kippen, innerhalb der nächsten 4 Jahre. Es ist ja schon halbwegs dabei.
      Nur, was bringt man Neues aufs Tapet. Es kann nicht nur gecancelt werden, es braucht auch neue „Visionen“, wie es denn gehen könnte.

    • @Patrick.Feldmann
      „Die verwischen nur die Schmauchspuren besser… bzw. labern jeden kritischen Geist ins Koma.“

      Nun, vielleicht, doch ist das nicht gut zu heißen wenn es partout keinen Inhalt gibt. Schon Goethe hat Mephistopheles dazu was sagen lassen:

      „Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, // Es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.“

    • Worte-Bedeutungen @ Dörfl.Akademiker
      Ich mache immer mehr die Erfahrung, daß die Wortgebilde immer turmartig artifizieller werden, im Grunde aber inhaltsleer sind. Leider zunehmend in allen nicht praktischen universitären Fächern. Man ringt auch nicht mehr um Inhalt, um Begreifen der Welt, sondern man verzuckert nur wortreich die eigenen Voreingenommenheiten.
      Ich verstehe Ihr Goethe-Zitat ja als skeptische Aussage und der gesamte konstruktivistisch-ideologische Gendermüll (inkl. linker Gedankenenklaven wie oneworld-multikulti-Relativismen) belegt nur, daß man zu recht skeptisch sein sollte, wenn Leute die Essenz nicht mehr in einfache Worte fassen können- bzw. wenn da überhaupt nichts mehr ist.

      Ich habe selbst Kunst und Philosophie studiert. Es ist also nicht so, daß ich meinen würde, daß in diesen Fächern nicht wesentliche Inhalte zu heben, nicht die Welt/das Selbst zu entdecken wäre.

    • @ colorcraze Das Neue Substanzielle
      Mir scheint, dieses Neudenken des Westens, unserer Zivilisation/Kultur, Europas unserer Werte, unswrer Nation findet schon statt.
      Wie nicht zuletzt die Renaissance demonstriert, kann auf der Basis der Rückbesinnung im neuen Verständnis etwas Neues entstehen. Und paradox sind die, die sich rückbesinnen, eben nicht die „Rückwärts Gewandten“! Als ewiggestrig erweisen sich dagegen die Kollegen der „institutionalisierten Revolution“, die sich „fortschrittlich“ wähnen und tatsächlich meinen, sie seien liberal, wo sie nur usurpatorisch willkürlich sind (ja ich spreche wieder von unseren linken
      „FReunden“…, die positivistisch, hegelianisch deterministisch, der Welt jedes Armageddon andichten wollen)

      Kurz, es ist ja jetzt schon nicht so, daß uns das Licht ausgehen würde, wenn die linke* Meute verstummte- eher im Gegenteil (vllt. würde sogar der BER fertig-ohne gender toilet)

      * ich benutze „links“ hier immer sehr summarisch. Das mag im #einzelfall unfair sein.
      Letztlich will das nicht suggerieren, daß ich wirklich an den gültigen Antagonismus Links-Rechts glaube. Wenn das Rechte zur Ideologie wird (was aber derzeit gerade nicht der Fall ist!), dann geht es genauso an der Realität vorbei und scheitert.

  60. Winter ist doch nicht schlimm..
    zumindest bei uns am Neckar nicht. Im Keller stehen die Räder mit Spikesreifen. Wenn die Temperaturen tief genug sind, tausche ich die normalen Räder (nicht Fahrräder) gegen die mit Spikes. Rasselt zwar etwas beim Fahren, ober das ist uns die Sicherheit bei Eis wert. Man fährt um die Ecke und da blinkt einem eine überfrorenen Pfütze an. Mit Spikes kein Problem. Man auf Eis auch jedem 4*4 glatt davon. Nur muß man beim Absteigen höllisch aufpassen. Hier fahren auch viele Kinder das ganze Jahr zur Schule. Wenn es meine wären, hätten die auch im Winter Spikesreifen drauf. Stürze sind ja doch nicht so ohne.
    So, genug der Werbung.

    • In Halle
      zeigen sie’s, wie’s geht!
      danke, Frau Sybille.
      Befehl ausgeführt.

    • Mit Spikes und Kinder-Anhänger
      auf der vereisten Nebenstraße an den in Schrittgeschwindigkeit schleichenden Automobilisten vorbei fahren… Der Anblick der entsetzten Gesichter ist ein Genuss, der mit Geld gar nicht zu bezahlen ist.

      Man kann für Spikes gar nicht genug Werbung machen. Fahren Sie fort!

    • Sie ist nichts als bieder
      In der Schweiz traut sie sich das nicht, sie würde angeklagt und vielleicht ausgeschafft. In Bern haben die genug Ärger.

  61. anderer?
    „Mit dem Winterrad die Privilegien — anderer — Gesinnungsterroristen checken“

    Sie würden sich doch nicht als Gesinnungsterrorist bezeichnen, oder doch?

  62. Bußgeld droht
    Werter Don, Sie sollten sich lieber Sorgen um das Verkehrsministerium machen, noch keines Ihrer edlen speichenhaltigen Selbstdarstellungs- und fortbewegungsmittel entsprach § 67 der Straßenverkehrszulassungsordnung. Ein echter unverfrorener Rechtsbrecher eben.

    • Ach Gott, ...
      … daß die Pedale keine Rückstrahler haben, wird von der liberalitas Bavariae geduldet. Und 2 funktionsfähige Bremsen wird der Don aus Eigeninteresse an jedem seiner Räder betreiben. Zur StVZO sagt der geschäftsführende Maas übrigens auch nix.
      Gruß K

    • Ich bin hier mit Sporträdern noch nie aufgehalten worden, habe aber Blinklichter dabei.

    • Fehleinschätzung?
      Der ganze Schmerzes ist bei Rennrädern nur bei mehr als 10kg und bei MTB nur bei mehr als 12kg nötig. Methinks.
      Bußgeld unwahrscheinlich.

    • Muss an dieser Stelle Beleuchtung anmahnen
      Ich bin ja eingefleischter Autofahrer (bitte um Verzeihung dafür), und hatte letztens eine sehr unangenehme Fast-Kollision mit einem marodierenden, schwarzgekleideten und komplett unbeleuchteten Radfahrer – jedenfalls muss der Schatten, der da nachts vor meiner Motorhaube kurz blitze, ein Radfahrer gewesen sein. Entgegen der Auto-Fahrtrichtung, nachts, im Regen.

      Also, wer dies liest, bitte immer mit Licht, vorne wie hinten.

      Und falls möglich, bitte auch nicht unbedingt die Blendgranaten vorne, die manche heutzutage montiert haben.

  63. Titel eingeben
    Es tut so gut, hier zu lesen.
    Ich darf nur nichht so oft mails mit dem Link hierher schreiben, wie ich es möchte.
    Danke Don

  64. Irgendwo in Beiträgen hier geht`s um Milch...
    … kennen Sei das, wenn Sie als Kind zu etwas gezwungen wurden, was sie überhaupt nicht mögen?
    Kleine Geschichte aus meiner Bubenzeit.
    Eltern waren kurz für ein paar Tage verreist, Nachbarin hat auf uns aufgepasst.
    Kalte Milch habe ich liebend gerne getrunken, vor warmer Milch mich geekelt.
    Nun hat die “ Gute“ mich gezwungen warme Milch zu trinken… kam alles wieder oben raus und ich konnte hinterher auch keine kalte Milich mehr trinken.
    Eltern haben versucht,wenn du die Milch trinkst bekommst du 1DM extra.
    Gegen Geld habe ich ja nichts, ging trotzdem nicht mehr mit der Milch, bis heute ekele ich mich vor Milch. Kakao kann ich trinken…
    So ist das mit Zwang !!

    • Igitt, die Haut
      Warme Milch ist so grausig mit der Haut drauf, dass man irgendwann Puddingpulver für kalte Milch erfand, und Nesquick/Kaba kamen dann auch. Vorher musste Kakaopulver mit warmer Milch angerührt werden. Mein Vater, ein recht begnadeter Hobbykoch, löste das so, dass er den Kakao mit Dosenmilch verrührte und dann mit heißem Wasser aufgoss.
      Ich kenne keine Kinder, die warme Milch mögen außer Säuglinge.


    • Igitt, die Haut
      Auch ich gehöre zu denen, die sich vor Schlempen ekeln.
      Als ich in den Kindergarten ging – in den 1960ern – herrschte wohl irgendsoein Glaube, daß man Milch kochen müsse. Meiner Oma (die in ihrem Leben kiloweise schweizer Ovomaltine vertilgt hat) war die Milch nie heiß genug, wenn sie nicht gekocht hatte und diese fürchterliche Schlempe hatte, die ich mühsam mit dem Sieb zu entfernen suchte. Daß ich immer erst warten mußte, bis ich die Milch trinken konnte, fiel nicht so sehr ins Gewicht, denn ich war ja ohnehin erstmal mit Schlempenfang beschäftigt, bis dahin war es halbwegs trinkbar, mit genug Kaba.
      Bevor es Kaba gab, gab es Kakao nur an hohen Feiertagen, denn der mußte angerührt werden, was Mütter und erst recht Kindergärtnerinnen als Verschwendung wertvoller Lebenszeit ansahen, und zudem herrschte der fatale Irrglaube, Kakao müsse man unbedingt aufkochen, zur Geschmacksverstärkung, denn man nahm höchstens 2 Eßlöffel auf einen Liter Milch. Das Aufkochen führte zu Schlempen. Auch da wieder. –
      Vielleicht hatte es mit dem Stand der Milchverarbeitung damals zu tun, die noch nicht so ausgereift war – Kühlhäuser für EG-Butterberge kamen erst in den 1970ern auf; in den 1960ern holte man Milch noch mit der Blechkanne im Milchlädchen; und sie war stets nach 2, 3 Tagen sauer. Ich erinnere mich an Allgäuer Sterilmilch in Flaschen, die einzige Art länger als 2 Tage haltbarer Milch damals, die fürchterlich schmeckte (man muß sich eine Art verkochter H-Milch vorstellen).
      Da man nicht durchgängig kühlen konnte, versuchte man es wohl mit erhitzen, wobei es auch so einen Glauben an Hygiene durch Sterilisierung gab.
      Was mir schmeckt, ist pasteurisierte Milch, oder meinetwegen auch abgekühlte Rohmilch (aber keinesfalls kuhwarm *schauder*). Keine H-Milch, außer sie wird zur Hälfte mit starkem Kaffee verdünnt.
      In der Schweiz gab es in den 1980ern schauderhafte Milch – „uperisiert“ stand drauf – die geschmacklich nahe an die Sterilmilch rankam, während sich in der BRD der Geschmack dank besserer Kühlung und Tetrapaks enorm verbessert hatte.
      Bolle in Berlin mit den 2-l-Tetrapacks war am besten, deren Milch wurde erst nach 4, 5 Tagen im Kühlschrank sauer, gab dann aber noch eine gute Dickmilch ab, und schmeckte immer frisch.
      Inzwischen scheint es mir mit der Mikrofiltration wieder über den optimalen Punkt raus zu sein, – vielleicht hat es auch was mit dem Viehfutter zu tun -, Dickmilch kann man damit jedenfalls nicht mehr ansetzen.

  65. Das S-Bahnrad...
    Hier, im Speckgürtel von Düsseldorf, sind die Winter mild, und die öffentlichen Verkehrsmittel voll von Leuten denen man nicht im Weg sitzen möchte.
    Daher fahren wir die kürzeren Strecken mit dem Rad und für den gelegentlichen Weg zur Haltestelle haben wir spezielle alte Möhrchen, die niemandes Neid erregen sollten.
    So auch das ca. 40 Jahre alte 3 Gang Rad welches mein Schwiegervater selig damals preiswert in einem Baumarkt erstanden hatte.
    Abgeschlossen mit einer soliden sauerländischen Kette verschwand es in einer lauen Augustnacht.
    Drei Wochen später fand ich es vor dem Gemeindehaus, in der gerade eine Veranstaltung für Merkels Gäste stattfand, wieder.
    Abgeschlossen, mit unserer eigenen Kette.
    Sowas kriegt nur ein Profiknacker hin.
    Die netten, hilfsbereiten Polizisten haben dann unser Möhrchen freundlicherweise beschlagnahmt, der einsichtige Staatsanwalt das Radl schnell freigegeben und nun dürfen wir auch den nächsten Winter hoffentlich weiterradeln.
    Räder, wie Sie sie fahren könnte man hier nicht mehr aus den Augen lassen.
    Zur taz und deren H. schreibe ich jetzt lieber nichts mehr.
    Das müssten Sie löschen.

    • Ich weiss, das ist woanders alles nicht mehr so leicht. Hier bei uns gab es letzthin mal einen Fall von selbstjustiz, wurde mir erzählt. Oh, und einer, der zweimal nacheinander erwischt wurde, musste 8000 euro Strafe zahlen.

  66. Menschen oder Menschengruppen sollen bald aufhören zu existieren
    Schöner Text.

    Darf ich bitte auch hier noch einmal darauf hinweisen, dass der Taz-Artikel mit der „wortwörtlich“ Dreckskultur vor allem auch am Ende die Hoffnung ausdrückt, dass die Deutschen bald nicht mehr existieren?

    Dieses „die Deutschen selbst. Sie schaffen sich selber ab. Ich hoffe, sie beeilen sich.“ in Verbindung mit der Überschrift: „Deutsche, schafft Euch ab!“ drückt klar den Wunsch aus, dass Menschen oder Menschgruppen bald zu existieren aufhörten.

    Das war bisher klar „Hasssprache“, denn freundlich, konstruktiv und ein friedliches Miteinander förderliches Schreiben ist das eben nicht.

    Es begann mit den oft genug vernommenen Wünschen politische Gegener „über Afghanistan auszusetzen“, also zu deportieren („… raus!“ – man fragte sich immer schon wohin), oder Sprüchen wie: „Geh sterben du Hitlerjunge!“. Das sind Vernichtungswünsche, Phantasien der Tilgung dessen, was man nicht wahrhaben möchte, oder der Ausmerzung derer, mit denen man sich nicht demokratisch auseinandersetzen möchte. Es ist purer Hass, der aber nur auf andere projeziert wird.

    Und zu der taz-Autorin (die als türkischstämmiger Junge in Kiel geboren ist – wobei man meist nur das letztere liest): Es ist besonders unanständig, sich als Nachkomme derer die Gäste waren, gegenüber den Gastgebern so zu benehmen!

    Das ärgert doch viele Deutsche ohnehin massiv: Sie haben erarbeitet, was viele, viele die hierherkamen konsumierten. Massenhaft Transferleistungen (bis hin zu Besuchen der hiesigen, nicht überall so guten und günstigen medizinischen Einrichtungen und Schulen) die aber von den ganz überwiegend deutschen Steuerzahlern bezahlt sind, wurden empfangen, um anschließend den Gastgebern und angeblichen Mitbürgern ins Gesicht zu spucken.

    Da kamen also Millionen und werden hier von den Einheimischen unfangreich versorgt, und doch soll den Einheimischen auch noch schlechtes Gewissen gemacht werden. Zählen den diese Leistungen, zumal die seit 2015 nicht? Auch die jener nicht, die von Anbeginn ahnten, dass vielen propagierten Angaben nicht zu trauen ist und auch Grund dafür hatten, denn schon 2015 lagen Daten vor:

    „Legt man die Ergebnisse der internationalen Schulleistungsstudien Pisa und Timss von 2011 – also für die heute 18-Jährigen – zugrunde, ergibt sich ein niederschmetterndes Bild: In Syrien schaffen 65 Prozent der Schüler nicht den Sprung über das, was die OECD als Grundkompetenzen definiert. In Albanien liegt die Quote bei 59 Prozent – gegenüber 16 Prozent in Deutschland.“
    http://www.zeit.de/2015/47/integration-fluechtlinge-schule-bildung-herausforderung

    (Und obwohl es sich immer wieder bestätigte, wurde unlängst wieder eine Kampagne durch „Qualitätsmedien“ gejagt, wonach es eine Fake-Nachricht sei, dass die Flüchtlinge zur Hälfte keinen Schulabschluss besäßen! Siehe 21.08.2017: „59 Prozent der Flüchtlinge haben keinen Schulabschluss“ – Bild.de).

    Es ist garstig, unanständig, unhöflich und natürlich hassvoll, den Deutschen ein schnelles Aussterben zu wünschen.

    • so ein Text von deutschen über andere, und der Staatsschutz wäre in der Redaktion und die Genossenschaft hätte ein Problem.

    • Der ARD-Mann fragte gestern, was an einem EU-Länderausgleich so verkehrt sei..!
      Danke sehr, da haben Sie leider nur zu recht.

      Besonders ärgerlich war auch gestern die Frage des ARD-Interviewer im Reichstag währender der Eröffnungssitzung, was denn so schlimm sei, an den Plänen Macrons einen Fond zu schaffen, aus dem sich die EU bedienen könnte (als ob Deutschland nicht ohnehin schon massenhaft Geld dorthin überweist – es ist ja auch ein Grund, warum über die Briten so gehetzt wird: Es fällt ein Bürge für EU-Schulden aus, und zwar ausgerechnet derjenige, der intensiv die Aufnahme vieler eigentlich nicht dazu bereiter EU-Mitglieder betrieb, und ein Zahler. So sollen es wohl beteiligte Skandinavier, unserere Wenigkeit und die Niederlande richten?).

      Dann fragt er fröhlich, als sei das gar keine riesige Belastung für unsere vor kurzem noch so chronisch klammen Kassen: Der Länderfinanzausgleich funktioniere schließlich in Deutschland auch prächtig. Und das sagte er so dermaßen fröhlich-optimistisch, dass man schon ahnte, dass jedem der da Bedenken haben würde, sofort einfach nur Pessimismus und Sauertöpfigkeit unterstellt werden würde (und natürlich Egoismus und Rückwärtsgewandheit, wenn nicht gleich Gefährdung des Friedens). Wir werden es leider erleben. Bald!

      Der Interviewte gab dann zu bedenken, dass die jahrzehntelangen, riesigen Zahlungen eben nicht bewirkt hätten, was sie erreichen sollten, nämlich dass die Empfänger in die Lage versetzt würden ihre Einnahmestrukturen so zu verbessern, dass sie es allein schaffen würden.

      Das wird ein Spaß, wenn Deutsche, mit einem der höchsten Renteneintrittsalter, beim Verdienst- und Vermögen in der EU oft nur Mittelwerte erreichend, und mit hohen Steuern belastet, dann regelmässig für andere in der EU zahlen dürfen.

      Und genau so wie der ARD-Mann Thomas Kreutzmann das da so richtig fröhlich-einfältig zum Besten gab, ist es offenbar vorgesehen.

      Natürlich haben das weder CDU, FDP (nun unter Bambi, wie Lindners Spitzname in der FDP lautete, als er noch deren Generalssekretär unter Guido war, mit den damaligen 3 Punkten hinter jedem Buchstaben) und Grüne in Wahlkampf so angegeben. Etwa, wer uns wählt, stimmt für noch mehr, höhere sowie fixe Zahlungen an andere EU-Staaten. Hab nur ich das nicht gehört?

      Finde leider diese Stelle auf die Schnelle nicht (die Sache ist wohl auch nachträglich bearbeitet worden), aber immerhin den Bericht zu der Arbeit der AfD in den Landtagen (das ließ man lieber einen Politikwissenschaftler berichten – es ist kaum vorstellbar, dass das jemand vom Staatsfunk so ruhig darlegt): ca. 2 min lang, ab 1 h 49 min 45 sec: http://www.ardmediathek.de/tv/Bundestag-live/Bundestag-live-Konstituierende-Sitzung/Das-Erste/Video?bcastId=2958612& )documentId=47168578 – es war in einem Gespräch mit einem MdB.

      Hörte sich so an, als wäre Thomas Kreutzmann bzw. sein Haus schon über irgendetwas gut im Bilde.

      Und das „Gute“ ist: Wenn nun die AfD, weshalb sie ja gegründet wurde, in EU- und Euro-Zahlungsfragen opponiert, da kann man es prima verteufeln, bekämpfen und abtun.

    • Titel eingeben
      @azur
      Eigentlich besteht kein akuter Geldbedarf für Macron und Kollegen. Suchen Sie auf Bundesbank nach Target. Es gibt Erklärungen, Zahlen, Graphik
      Die Bundesbank verzeichnet ein Guthaben von etwa 850.000 Millionen Euro gegen andere Zentralbanken.
      Über die Nullzinspolitik finanzieren deutsche, griechische, europische Sparer, Renteneinzahler, Lebensversicherungseinzahler die Subvention der Staatsschulden.
      Für ARD und ZDF ist dies natürlich zu hoch.

    • ... der Wunsch die Deutschen zu eliminieren ...
      … in der Taz ist nix neues. War ein beliebter linker Klamauk, aber ernst gemeint, während der Sarrazin-Debatte. Denis Yücel und Bax taten sich besonders eifrig hervor, später noch der SPON-Schönling Kassim, Meli K sowieso. Alles vermeintlich Superintegrierte, die voller Hass sind.

      Gilt übrigens nicht als Volksverhetzung, so lange die Deutschen in der Mehrheit sind.

  67. Also wenn ich alleinstehend wäre...
    …ich würde Sie heiraten. In meinem Privatmatriarchat dürften Sie nach Herzenslust so weiterschimpfen, Sie unverfälschtes Mannsbild, Sie. Herrlich, dieser Artikel. Habe nichts hinzuzufügen, dabei in meiner Ehe sonst immer das letzte Wort.

  68. Leute, die der Meinung sind, dass man mehr vom eigenen perversen Luxus abgeben sollten, ...
    … und dabei gern bei anderen anfangen,

    pflegte meine Mutter Pharisaäer zu nennen!

    Die Grünen Politiker u.v.a.m. sollten das allen Ernstes als Berufsbezeichnung überlegen und einführen!

  69. Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen.
    Bei der ersten Sitzung der mit 709 Mitgliedern besetzten zweitgrößten Parlament der Welt, gab es eine 3te Abstimmung mit 549 Neinstimmen gegen Albrecht Glaser als stellvertretender Bundestagsvizepräsident-Kandidaten der AfD.

    Niemand hat vor 12,6 % der Irgendwas-mit-Bevölkerung gewählten Abgeordneten im Bundestag auszugrenzen.

    Durch eine Geschäftsordnung wird nicht mehr der älteste Abgeordnete Alterspräsident, sondern der dienstälteste Abgeordnete.

    Somit wird nicht mit einer über 100 Jahre alte Tradition in Deutschland gebrochen sondern sie wurde nur geändert.

    Bei der Regierungsbildung (jaˈmaɪ̯ka) geht es nicht nur um reines Postengeschachere – es geht um viel mehr.

    Somit wird nicht deutlich, dass es nur darum geht die eigene Taschen zu füllen und noch mehr Posten für zukünftige unproduktive Millionäre zu schaffen.

    Niemand der Politikerkaste predigt Wein für mich – Wasser für das dumme Fußvolk.

    Niemand des parlamentarischen Erb- und Geldadels hat vor, die Kluft zwischen Reich und Arm in Deutschland und anderen Staaten in Europa weiter zu vertiefen.

    Das weitgehend unsichtbare und überragend in pyramidenform organisierte europäische parlamentarisch geschützte und durch nichts und niemand kontrollierte Politik-Erb-Geld-Subventions-Logen-Familien-Banden-Adel-System ist nicht existent.

    Es gibt kein organisiertes Verbrechen und es wird auch nicht durch das vorig genannte System geschützt.

    Weder Schwerkranke (denen heilende Medikamente vorenthalten werden und kriminalsiert werden), noch Arme, noch unterprivilegierte, noch bildungsferne, noch obdachlose etc. werden in Deutschland verfolgt oder benachteiligt oder wird in den ihm zustehenden Grundrechte beschränkt.

    Wir leben in einem durch und durch freiheitlichen und rechtstaatlichen und perfekten Land, in dem es keine staatlich verbreiteten Lügen gibt und in dem wir gut und gerne leben.

    Niemand wird wegen freien persönlichen Meinungs-Äußerungen die er macht verfolgt, geächtet, noch wird seine Unversehrheit von Körper, Geist, Eignetum beeinträchtigt oder aberkannt oder mit Gefängnis oder Repressalien belegt.

    Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen.

    • Ja, es wird immer dreister.
      Bin gespannt, wann wir etwas ins Trinkwasser bekommen, also außer den Hormonen, Schmerzmitteln und anderem Zeug, das dort nichts zu suchen hat. Psychoaktives Zeug, das uns befähigt, fröhlich grinsend, so wie die Koalitionäre in spe auf irgendeinem Rathausbalkon vor ein paar Tagen, unser Grab auszuschaufeln.

      Liest man im Lokalteil der Tageszeitungen, findet man jetzt häufig den Satz unter verschiedensten Artikeln: „Zeugen werden gebeten, sich zu melden“. Nicht gemeint sind Zeitzeugen, die bezeugen, wie gut und gerne sie hier leben und wie heilfroh sie darüber sind, dass Sicherheit ganz oben auf der Liste steht.

    • Sitzung des mit 709 Mitgliedern ... zweitgrößten Parlaments der Welt ...
      … nach dem kommunistischen China – und die Sitzenden haben auch ähnlich viel zu entscheiden!

    • Ja, das ist sehr unverschämt...
      … und entgegen aller gängigen Praxis in der freien Wirtschaft.4 Jahre hielt die Regierung 80% der Sitze und hat nichts zustande gebracht nach dem Motto:Geld ist genug da – für uns.Die aufgesetzten Sonntagsreden von diesen Unwilligen widern mich nur noch an.

    • Liebe Philomena,
      das Boot (Parlament) ist niemals voll genug.

      Geld ist genug da – für uns und die unsrigen und all jene die noch nicht so lange da sind. Und die dummen steuerzahlenden, arbeiteten, der Köterrasse zugehörigen Biodeutschen, die einer überkommener Dreckskultur anhängen sind selber Schuld, wenn sie noch an Einigkeit und Recht und Ordnung glauben wollen.

      Vorwärts nimmer – rückwärts immer.

    • Dr Seltsam: ...Amen!
      Nu lassense mal allet seen sozialistischen Jang jehn, Sie subversives Element, Sie ;-))

    • zu Nahuatl:
      das bereits was im Trinkwasser ist,
      vermute ich schon länger.
      besonders in Berlin.

      prüfen!

      Drogenrückstände im Abwasser
      des Reichstages wurden doch schon
      vermeldet.

    • Wir in der New Economy sind einfach davon ausgegangen, dass manche naturprall sind.

    • Sie sagen es
      Ihre wache Zustandsbeschreibung erfüllt den neugefundenen Begriff
      „Dreckskultur“ mit Inhalt und Bedeutung.
      Danke für die Denke.

  70. Klassiker
    Zum Thema Bigotterie bei den Tugendwächtern: Die Bienenfabel, ein echter Klassiker der kapitalistischen Wirtschaftswissenschaften, erklärt das sehr schön, weshalb ich sie hier zu gefälligen Lektüre empfehlen möchte: https://de.wikipedia.org/wiki/Bernard_Mandeville

  71. "unruhig"?
    Liebster Pontifex, das Wort führt mein Herz zum Herzstillstand…
    vielleicht etwas lebhaft, aber die Giutinen werden bereits geschliffen.
    Der goodnight hat die Messer gewetzt, seine Pistole geladen und feiert auf jeden der nicht in Deckung geht.
    Er hat schon für einen Bürgerkrieg bei Niklas Luhmann nachgeblättert.
    Was machen wir als ehemalige Militarier und Postmodernisten nur mit dieser Lagebeschreibung, mon dieu?

  72. per astra aspera
    Deswegen stand das bei pall mall immer falsch.

  73. Hl. Hochamt
    Ein bißchen fühle ich mich immer erinnert an einen Berliner Bekannten vor bald fünfzig Jahren, wenn ich die Fahrradhochämter sehe, die der werte Don Alphonso hier immer wieder feiert.
    Werner V. aus gutem Hause, nicht jedoch der, nach dem eine Ringstraße im Berliner „Fliegerviertel“ benannt ist, und der oft unser Vergnügen hervorrief, weil er sein Mittagschläfchen immer komplett in einen Pyjama umgekleidet zu halten pflegte.
    Dieser sympathische junge Mann zelebrierte auch so gut wie alles was er tat: „Hach, jetzt stecke ich mir eine gute Benson & Hedges Special Filter an“, oder „hach, jetzt bestelle ich mir noch ein Ginger Ale von Schweppes“ – auf einem Fahrrad habe ich ihn nie gesehen. Daher: Ite, missa est! – Deo gratias!

  74. Radeln + Politik oder umgekehrt
    Werter Don,

    dachte immer, Sport mache schlank.
    Da müssen Sie noch lange weiterradeln.
    Sagen wir mal, es hört nie auf. Hören Sie nie auf.
    Vielen Dank.

    • Ich bin nicht dünn, ich bin eher stark.


    • @Don: Ich bin nicht dünn, ich bin eher stark.
      Gut gegeben. Das Starke ist ja schwer aus der Mode, Mode ist entweder kloßförmig bis breiig oder drahtig hart am Astralkörper, oder überhaupt Astralkörper. Dabei ist das Starke – also Gewicht etwas über Norm, aber nicht vom Fett und Wasser, sondern von schweren Knochen und echten Muskeln – doch das, was was schafft. –
      OT, habe heute zum ersten Mal Tortellini mit Kürbis gegessen, von denen Sie anläßlich Ihres Italienaufenthalts schwärmten.
      Doch, ja, geschmacklich gefällig.
      Aber ich muß viel Parmesan in die Butter tun, sonst werde ich nicht satt (bin Eiweißverzehrer). Das ist der einzige Nachteil. Vielleicht sollte ich ein Stückchen gebratenen Speck dazu essen.
      Aber geschmacklich, wie gesagt, einwandfrei, gerne wieder.

    • Wenn ich mich einmischen darf...
      Was halten Sie von dem Ausdruck „kernig“? Dachte ich gestern schon, passt auch zu Bayern.

      @ colorcraze, Ravioli mit Kürbis-Walnuss-Füllung sind auch lecker, natürlich auch mit Parmesan.Kichererben haben auch sehr viel Eiweiß und schmecken nussig…


    • @Philomena: Kürbis-Walnuß-Füllung klingt recht überzeugend, das könnte wohl auch mich satt machen, neben gutem Geschmack.
      Die Kichererbsen verzehre ich gelegentlich als Mus (Hummus), neulich hab ich Kürbiskernöl draufgetan, weil mir das Olivenöl ausgegangen ist. Hm, ja. Kann man machen, schmeckt, reicht aber nicht für einen „Hurra!“- oder „Heureka!“-Schrei.

  75. Don der Beste!
    Lach mich schlapp, imma bessa!
    Habe mir grade aus dem Autohaus ein preisgesenktes VW Ninja Rad innmattschwarz geholt, für 499 versteuerte Nettoeuronen, der Winter mag kommen. Bin halt Yuppie.

    @goodnight, bin zurück aus Singapur, war mir zu langweilig.
    Ab zum Endkampf in die Heimat.
    Was ist eigentlich aus den Typen bei wiesaussieht geworden, morph und gelegentlich?
    Amüsiert mich heute noch diese moralische Verbohrtheit und Überheblichkeit.

    • do not die...you f.ck
      bin leider beschäftigt, betreibe gerade erste Hilfe bei wiesaussieht, soll so ne Wiederaufstehung werden, aber sehe noch keinen stabilen zustand des Patienten. Schau mal vorbei, könnte Unterstützung gebrauchen….ach, morph ist auch schon da.

  76. OT, Frauke
    Frauke, Frauke, immer wieder jubeln Sie mir etwas unter.

    Zuerst waren es prokto-logische Ergebnisse bei Suchanfragen bei Google, jetzt versteckte sich doch glatt eine jüngere Kynast bei dem pdf über Walbeobachtung.

    Nun, da Sie wieder mal Erfahrung mit Krankenhäusern sammeln durften, hier ein kleiner Tipp: Dr. House.
    auf serienstream.to umsonst, wenn man bereit ist, leichtgeschürzte Damen in sein Leben, und mit Leben meine ich:auf den Bildschirm zu lassen.

    Zum Thema Fahrrad noch ein Tipp für den Don: Der dritte Polizist von Flann o‘ Brien.
    Dort wird unter anderem die These vertreten, dass bei häufigem Fahren Moleküle vom Fahrer aufs Fahrrad übergehen – und andersrum. Man muss aufpassen.

    • Das ist schon bannich schlimm mit mir: So langsam entwickle ich mich zum Giftzwerg.
      Gift wird immer mehr zugeführt und Körpermasse schwindet wieder wie vor sechs Jahren in Richtung Zwergenmenge. Bloß konnte ich damals gut fünfzig Kilogramm opfern, jetzt sind’s nicht mal mehr zwanzig bis zur Untergewichtslebensgrenze. Erin Pfleg und die übrige Palliativmannschaft müssen sich nun mit sinnvollen Maßnahmen sputen, so viele Versuche und Fehler wie damals darf’s diesmal nicht geben…

      (NS: Bitte keine Blumen undoder andere Zuwendungen wie hier http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/10/22/die-zeit-des-redens-ist-im-augstein-berg-sargnagel-tunnel-vorbei-8340/#comment-180870 ( v.gd/kUada5 ) andenken! Das ist zwar ganz lieb gemeint, Wackligendankeknicks mach, würde mich jedoch nicht erreichen dürfen…)

    • Immer auf der Quivive
      ,Namen betreffend. Ja, die bekannte irische Krankenhausfachkraft Erin.

      Schauen Sie, dass Sie nicht zu viele Moleküle mit dem Bett austauschen, man wird so schläfrig.
      Und das Bett lehnt zum Schluss noch am KH-Computer und verfasst launige Beiträge.

      Ich weiß, Eulen nach Athen, aber in der dunklen Zeit auch an D3 denken, gerade, wenn man kaum rauskommt.

      Qi, sie wissen schon, entsteht aus transformierter Nahrung, Luft und Bewegung. Auf!

      Salve!, und damit meine ich nicht die, die knallt.

    • Werte Frau Amgelin,
      das ist zwar unpassend hier. Als Anmerkung zu stuetzen/2017/07/30:
      Man kann Alkaline-Batterien bedingt wieder aufladen. Ob es mit jedem Ladegerät funktioniert, kann ich nicht sagen und ich kenne auch den chemischen Hintergrund nicht. Eine erste Aufladung bringt ca. 50% der Nennleistung, die zweite noch knapp 30%. Mir ist noch keine Batterie geplatzt (explodiert!) oder dabei ausgelaufen. Es funktioniert aber nur mit Batterien, die schnellentladen wurden (Taschenlampen) oder bei Selbstentladung. Batterien aus Uhren oder Fernbedienungen gehen nicht.
      MfG Alfred Haas

    • natürlich gab's sofort warnende Stimmen. Mir waren die Geräte einfach zu teuer, die möglichen
      Batteriepreiseinsparungen waren nicht hoch genug, hab mich deswegen nicht weiter darum gekümmert. Die Dinger verschwanden dann bald vom Markt und wir entwickelten damals darob spaßeshalber eine Verschwörungstheorie…

  77. deutsche Dreckskultur und... dass ein Arschloch sich als Arschloch erweist.
    Lieber Don Alphonso,

    nach Googles Routenplaner sind es vom Airport Lugano bis zu meinem Haus exakt 8,7 km und diese seien über die Via Cantonale in 16 Minuten zu fahren.
    Doch Google scheint die Zeit für diese relativ kurze Fahrstrecke unter Laborbedingungen gemessen zu haben, denn seit über 10 Jahren, die ich schon als Gast hier leben darf, stehe ich ausnahmslos im Stau, was außer mir hier keinen zu stören scheint.

    Wenn ich Glück habe ist die Strecke unter 60 Minuten zu absolvieren und ich nutze die Zeit, um zu lesen oder Ihnen zu schreiben (faute de mieux). An freundlichen Tagen wie heute, die Sonne scheint wieder und es ist warm, macht das ja auch Spaß, sofern man nicht all zu sehr über die Sinnhaftigkeit dieses Tuns nachdenkt.

    Da sitzt ein reiferer Herr neben seinem Fahrrad auf einer Bank, der vor wenigen Tagen von sich sagte: „… ich plaudere doch nur und bin nett zu allen“ und man denkt unweigerlich an den NZZ Artikel vom 1.4.2007 mit der Überschrift: „Die Erotik des Alters“.

    Wenn man, unbekannterweise, einem solch netten Herrn schreibt, fragt man sich ja schon, ob man noch einen gewissen Grad von Kritikfähigkeit und lebendigem, debattenförderndem Widerspruch erwarten kann ?

    Die persönliche und sich ständige wiederholende Verschriftlichung der Vorliebe für Zweiräder dieses stets zu allen freundlichen Herren nicht weiter beachtend, obwohl ich im Allgemeinen ein gewisse Zuneigung für reifere Herren habe, die Ihre persönlich akzentuierte Note zu pflegen wissen, bleibt das Thema der „deutsche Dreckskultur“ als nette Gedankenspielerei, die zu einem großen Rundumschlag ausarten könnte.

    Es erschiene mir wirklich zu banal auch nur mit einem Gedanken zur Urheberschaft dieses Wortes einzugehen, doch seien wir mal ehrlich, so ganz unproblematisch ist es wirklich nicht mit der deutschen Kultur. Der der Kultur zugehörige Journalismus gibt alleine schon genug Anlaß zum Nachdenken und die Stauwartezeit wird nicht ausreichen, um zu einem befriedigendem Ende zu kommen.

    Wer kennt nicht die tolle Webseite mit der Überschrift: „Die F.A.Z. steht für Qualitätsjournalismus“, was sich beim verheirateten Vater zweier Töchter und Stütze des Frankfurter Verlagshauses, Jörg Thomann, vor zwei Tagen in einem emotionalen Verdachtsartikel in der FAZ so anhörte:

    „… dass ein Arschloch sich als Arschloch erweist.“

    Man muß nicht weiter auf die Etymologie dieses Begriffes eingehen, um den gedanklichen wie sprachlichen Verfall des Qualitätsjournalismus zur Kenntnis zu nehmen, wie es auch nicht notwendig ist nochmals auf die erwiesene Gefälligkeitsschreiberei der Medien in den zurückliegenden Monaten einzugehen.

    Da wird es einem deutschen Ministerium auch nicht weiter schwerfallen event. zur „deutschen Dreckskultur“ eine gefällige Stellungnahme zu basteln.

    Ach, wie ich sehe ist mein Fahrer ja schon in Caslano, ich bin jetzt gleich zuhause.
    Na dann bis zum nächsten Mal.

    Seien Sie herzlich gegrüßt
    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Vergeblich...
      …verehrtes ObjectBe, habe ich diesmal in Ihrem Text nach einem Dep- äh – sächsischen Apostroph (z.B. „Rita’s Rostbrätel“) gesucht.

      À la bonne heure!

  78. Rennräder! Sie sind überall!
    Don, ständig muss ich mir aufgrund Ihres Hobbys Nahaufnahmen von Rennräder ansehen. Dabei besitze ich nicht mal eins! Warum probieren Sie es nicht mal mit Segelflug oder Aktmalerei? Fotos davon würde mich sehr interessieren.

    t. Ein lüsterner Flugzeugfreund

  79. Ach, Mist...
    Jetzt habe ich den Text gelesen und es geht gar nicht um Rennräder sondern um ein Thema, welches mich in diesem Jahrtausend ausdauernd beanspruchte, nämlich das Fahren von schweren, hässlichen und unbequemen Maultieren im Winter. Ich habe zehn Jahre nicht drauf verzichtet, musste mich aber auch nicht mit kontinentalen Klima abplagen. Ich brauche einfach die Bewegung. Danke für den schönen Text!

    t. Ein Mensch mit vielen hässlich-robusten Nachkriegsrädern

  80. Böcke und Gärtner
    in Berlin und jetzt auch anderswo:

    http://www.focus.de/gesundheit/arzt-klinik/erst-nach-15-monaten-aufgeflogen-psychisch-kranker-arbeitet-unbemerkt-als-arzt-in-ostfriesischer-psychiatrie_id_7763174.html

    Das Ganze mal weitergedacht, und auf einige andere Berufsfelder übertragen – dann wundert einen nichts mehr.

    • Dann schauen sie mal, wer heute als bundeskanzlerin arbeitet.

    • Mein Zahnarzt meinte schon vor...
      … Jahrzehnten, dass Psychologen doch alle selber einen Knall hätten. Das fällt da nicht auf, geht als Ostfriesenwitz durch. Es ist ja bekannt, dass die Möven dort mit dem Bauch nach oben fliegen, damit sie das Elend unten nicht sehen müssen…

    • Warum sollte man sich wundern?
      Diese Politiker werden gleich nochmal von wem immer wieder gewählt? Eben. Und da ist das ganz große, völlig unverborgene Problem zu finden. Das sind hochneurotische Verbindungen, die auch gar nicht anders existieren könnten. Hier die psychisch Gesunden, dort die psychisch Auffälligen. DAS ist völlig unmöglich. Man hängt also immer auch selbst mit drin. Der Eine etwas mehr, der Andere etwas weniger.

      Auf der Tube (Linkvermeidung!) findet man unter „Eva Herrmann Hans-Joachim Maaz“ ziemlich deutliche Ansagen.

      Goethe meinte mal nicht zu Unrecht:Man könnte erzogene Kinder haben, wenn man erzogene Eltern hätte. Letztere sind das eigentliche Problem. Das werden die aber in den allermeisten Fällen überhaupt nicht so sehen. Ist aber trotzdem so.

      Die Zahl der Berufe, die eine „Macke“ als Einstellungsvoraussetzung haben, ist ellenlang. Aber das ist ja nun auch nix Neues.

    • Liebe Philomena...
      … falsche Ärzte gibt es auch in anderen Fachrichtungen, Leonardo di Caprio hat da mal was zu gemacht. Worum es mir aber eigentlich geht, ist dass Psychiater und Psychologen nicht das selbe sind. Zwar ist ein gewisser Teil jeder Gruppe auch Psychotherapeut, aber das ist noch was ganz anderes.

    • Kurzer berufspolitischer Einschub
      Was mich stört, ist dass diese Nachricht wieder nur für blöde Witzchen genutzt wird. Die Psychiatrie wird immer zu niedergemacht, bis man sie auf einmal dringend braucht. Insofern ähnelt sie der Polizei. Wofür man den Vorfall hingegen nutzen sollte ist die Hierarchie in Kliniken. Die Bundeswehr ist nichts dagegen. Ich habe schon Liasondienst in verschiedensten Bereichen gemacht, von der Orthopädie bis zur Anästhesiologie, und immer sieht man, dass verschiedene Parteien gegeinander arbeiten und nicht das sinnvolle gemacht wird sondern das, was der ranghöchste vorgibt. Das ist bei den Kollegen von der Pflege nicht so stark ausgeprägt, weil man dort naturgemäß robuster, informeller und mehr auf Augenhöhe diskutiert, aber in der Ärzteschaft kann sich die Behandlung eines Pat. nur dadurch mehrmals am Tag in Art und Ziel völlig ändern, nur weil einen Ranghöheren nicht interessiert, was der Vorige oder niedrigere gemacht hat.

      Was ist der Grund dafür? Der Grund dafür ist, dass in der Ärzteschaft jeder ausscherende Assi und Oberarzt von der obersten Heeresleitung gnadenlos wiede eingenordet wird, und zwar über das vorzeitige Karriereende in der Klinik. Insofern versuchen die unteren Stufen teils an höheren Stufen vorbeizuarbeiten, ohne dabei erwischt zu werden. Das deutsche Krankenhaus krankt an Zeitmangel und blasierter Ärztehierarchie.

    • @ Herr Atatürk,
      ich nehme Ihnen jedes Wort ab, ernsthaft, weil ich jemanden kenne, der Verwaltungschef verschiedener Krankenhäuser war. Dann kenne ich noch 2 Damen. Eine hat über 10 Jahre einen Psychologen besucht,ohne wohl da loszukommen. Der Witz ist nun aber, dass sie ein Lebenshilfebuch herausgebracht hat…Die andere arbeitet bei der Uno und coacht angeblich Leute.Verwundert rieben wir uns die Augen, als sie ganz am Anfang dort nach Afghanistan geschickt wurde — um gewisse Vögel zu beobachten!

      Mir ist auch bekannt, das Psychologen/ Psychater selbst oft kollegiale Hilfe in Anspruch nehmen müssen, um mit dem ganzen Mist fertig zu werden, den sie sich anhören müssen.Für mich wär‘ das nix, ich habe schon mein Weiberkränzchen.;))

      Dass ich zu 50% tief ostfriesische Wurzeln habe, möchte ich Ihnen auch noch anvertrauen.

    • Vernunft macht Verdruss
      An der bezogenen Universität gab es auch ein Psychologisches Institut, und einer der Professoren bot eine Zeitlang einen Filmabend mit anschließender Diskussion an. Er bestückte mit Geschmack das Programm mit Filmklassikern, die zu sehen man selten die Möglichkeit hatte, weshalb ich gerne hinging. Und wenn man schon einmal da war, konnte man sich ja auch noch eine halbe Stunde lang oder etwas mehr anhören, was anschließend die Damen und Herren (ca. 2:1) Studenten zu sagen hätten, die das Publikum zum größten Teil stellten.

      Für die cineastischen Aspekte – Kameraführung, Beleuchtung, Bildaufbau, Montage usw. – hatten die meisten keinerlei Sinn, sie rezipierten nur allein die Story. Und diese galt den meisten für banal und langweilig, wenn darin keine Person mit Manie, Depression, Wahn oder Zwangscharakter vorkam. Wie denn, keiner mit Sparren am Dach? – Was für ein uninteressanter Film aber auch!

      Ich hatte nicht den Eindruck, das das hauptsächlich an der mangelnden Aussicht auf spätere einträgliche Beschäftigung lag, die eine Welt aus mehrheitlich vernünftigen Menschen ihnen bieten würde, nein, sie waren persönlich von Übergeschnappten fasziniert und gegenüber Normalen blasiert. Die (innerfilmische) äußere Realität für die handelnden Personen spielte keine große Rolle für die Kommentierenden, sondern es war nur immer davon die Rede, wie dieser und jener die Realität sehe, gewöhnlich auch noch ohne Wahrnehmungsverb und nur mit Kopula ausgedrückt. Sie waren wohl Teil jener ersten Generation der Sozialwissenschaftler, die mental exklusiv in der Welt konstruierter Realität gelebt hat. Zum Glück hatten die meisten nicht Philosophie als Nebenfach, so dass immerhin das Wort „Diskurs“ nur mit noch erträglicher Frequenz vorkam.

  81. Zufürderst, wie Sie sehen Don...
    …ich habe verzichtet auf das „Schwert“ im Nick, hergestellt aus dem Ausfluss dieser alten etrurischen Schmelze . Obwohl mit dieser gezielten Auswahl dem pazifistischen Gedanken Genüge getan sein sollte. Ich erinnere nur an die Essbestecke in so mancher italienischen Trattoria, die der entschlossenen Attacke auf die 1400 Gramm-Bistecca alla Fiorentina eines der nordischen Barbaren nicht standhielt und aufgrund der plastischen Verformung zu hastigen Klempnerarbeiten im Sichtschutz des Tischdeckenüberhangs führte. Nur Kinder, einmal auf den Gedanken gebracht, konnten nach mehreren Biegeübungen, also Erzeugung von Zug-und Druckspannung im Wechsel Eltern und Cameriere auf eine zweigeteilte Gabel hinweisen.
    .
    Nebenbei sei auch erwähnt, dass mit Stahlblechen der Hüttenwerke Lucchini in den 60er-Jahren und später Produkte der Impresa mit dem Akronym FIAT Kraftfahrzeuge hergestellt wurden. Mit dem Ergebnis, dass ein kunstsinniger Architekt aus Heilbronn, ich erzählte schon einmal von ihm, bereits zwei Jahre nach Erwerb seines 124 Sport Blumentöpfe in korrosionsvorbereite Öffnungen in den Kotflügeln drücken konnte. Er fuhr demonstrativ damit herum, bekam dieses aber per einstweiliger Verfügung von der Staatsanwaltschaft untersagt. Sicherstellung der Verkehrssicherheit war bestimmt nicht der maasgebliche Gedanke, so sagte man hier.
    .
    Verzeihung, ich bin etwas vom Thema abgekommen. Eigentlich wollte ich zu Dons Text „Seien Sie privilegiert genug, den Winter in Italien
    verleben zu können. Da geht das wirklich…..In Deutschland ist das nie gut, es ist immer kalt und brutal und grau und hässlich wie ein Jamaika-Streit um die Versorgung mit Staatssekretärsposten.“
    .
    Permesso Don, meine Bemerkung dazu lautet: In D kann der Winter gar nicht eiskaltgrauverregnetdunkelzugigeiszapfig genug sein.
    .
    Wie wir erlebten und erleben, hatte keine klimatische Unbill uns je vom unaufgeforderten Zuzug aus näher zum Äquator bewahrt. Zumal die Zuzüglinge + Zuzügling*innen in der Regel finanziell unsanktioniert die fixe Thermostaten-Einstellung 5+ mit dem Fensterflügel regulieren können. Ich fürchte sogar, dass nicht einmal die Ausweitung des küstennahen Güllegürtels (Sie wissen, Vechta / Cloppenburg) auf das ganze grenzenlose Staatsgebiet eine retardierende Wirkung hätte.
    .
    Aus meiner Heimatregion mit angrenzendem ländlichen Hohenlohe, wo ähnlich olfaktorische Erlebnisse wie in Vechta geboten werden, liegen mir diesbezüglich keine belastbaren Angaben vor. Allerdings sollen sich die Merkeltouristen, die dort anfänglich untergebracht wurden lt. Lokalpresse sehr zeitnah und eigenmächtig um einen Ortswechsel bemüht haben. Übrigens auch die armen, armen, arbeitslosen jungen Spanier, denen die Fa. Würth eine berufliche Zukunft geboten hatte. Tja, das Heimweh. Warum eigentlich ergreift die armen verfolgten Maghrebiner und Hindukuschisten nicht das Heimweh? Kann da jemand aufklärend aushelfen?
    .
    Eines wollte ich noch bemerkt haben, verehrter Don. Wenn bis 2030 die Produktion (nicht der Verkehr) von Dieselmotoren zusammenbricht und die Immernochkanzlerin ihr Versprechen bricht, genügend Stromzapfstellen….Ich meine ja nur, so vom Schriftbild her :-)
    (DdH)

    • Natürlich haben die auch Heimweh, lieber DdH,
      aber dem kann ja im Land der Urlaubsweltmeister abgeholfen werden …

      ht tp://www.focus.de/politik/videos/in-deutschland-arbeitslos-gemeldet-fluechtlinge-machen-dort-urlaub-wo-sie-angeblich-verfolgt-werden_id_5923034.html

  82. "Sorgen um jene macht, die erst noch kommen, um hier noch nicht so lange zu leben."
    Guter Text. Mal wieder sehr unterhaltsam und wegweisend – in Richtung Konsequenz.

  83. Und wieder
    ein ganz wunderbarer Text, der meinen Tag verschönert. Danke dafür!

  84. fixe Thermostaten-Einstellung 5+ mit dem Fensterflügel regulieren
    @Winterfahrrad aus Piombino-Stotzblech:

    Ein Freund von mir aus Bremen blickt aus seinem Büro auf ein Flüchtlingsheim und berichtet ebenfalls, dass die Fenster auch im Winter bei Minusgraden immer gekippt sind, was aber auch damit zu erklären ist, dass die „Geschützten“ die Heizungskosten nicht tragen müssen.

    Ein ähnliches Heizungsverhalten war übrigens in der DDR zu beobachten, wo die Heizungskosten staatlich subventioniert wurden.

    Übrigens wurde bei meinem Bremer Freund ein benachbarter steuerzahlender Gewerbetreibender aus den von ihm gemieteten Räume gekündigt, damit darin Flüchtlinge untergebracht werden können. Das geht auch nur Dank „Lastenausgleich“ aus Bayern.

    • Irgendwo müssen sie doch hin. Nun sind sie halt da. Ist mir doch egal.
      Add_On: Wenn ich König von Deutschland wär, würden ab morgen alle Transfers im Kontext Länderfinanzausgleich eingestellt. Nicht daß ich als BaWü-Bewohner (nei-g’schmeckt) geizig wäre, ich würde einfach mal sehen wollen wie dann im finanzautarken Bremen, in Berlin und in NRW gewählt wird. That’s all.

    • An Wassser soll auch nicht gespart werden und Fenster auf Kipp sind ja
      wenigstens nicht ganz offen. Das Mobiliar leidet oftmals auch, wenn zur Verfügung gestellt und muss öfters erneuert werden.
      Hamburg soll pro Jahr ohne Geschrei über eine Elbphilharmonie an Kosten aufwenden für all inclusive – was da nachkommt an Nebenkosten ist unklar. Oder ob das dann beim Vermieter hängen bleiben soll? Das ganze System ist auf den Kopf gestellt. Und vielleicht hat Maaz ja auch mit seiner Ferndiagnose Recht. Nur – warum machen dann immer noch alle mit?

      Heimweh wird wahrscheinlich auch deshalb nicht mitgeteilt, da ja verschiedentlich andere den Herweg (mit-)bezahlt haben in Aussicht auf hohen Gewinn oder in Aussicht darauf, dereinst selbst ins Land aller Hoffnungen nachgeholt zu werden.
      Sollte also jetzt einer seinem Heimweh nachgeben wollen ohne zurück zahlen zu können würde das wahrscheinlich eher dort nicht ganz so lustig. Das Gesicht verlöre er allemal – so er sich nicht eh wegen bereits stattgefundenem Gesichtsverlusts wie wahrscheinlich der Freiburger Neubürger auf den Weg gemacht hat.

      So schlecht es hier auch empfunden wird – die gebratenen Tauben fliegen einem sonst nirgends so einfach in den Mund. Und so vertrauensselige gutgläubige Menschen wie in Deutschland gibt es auch auf der ganzen Welt nicht viele.


    • wie dann im finanzautarken Bremen, in Berlin und in NRW gewählt wird
      Vermutlich würde die Linke dann die absolute Mehrheit holen.

    • @ Meine Herren,
      d a s. haben sie sich bestimmt von zumeist jungen Hotelgästen abgeschaut. Die sind öfter auch so eingestellt, weil sie ja „bezahlen“. Mir ist jemand bekannt, der seine Fewo zum Jahreswechsel, wo es noch dunkler und kälter ist als sonst,aus diesem Grund nicht vermietet.Wohl dem/ der, die Stammgäste mittleren Alters und älter haben.

    • Das Mobiliar leidet oftmals auch, ... und muss öfters erneuert werden.
      Der Besitzer eines ehemaligen Hotels in der Eifel möchte dem Hörensagen nach auf einen Abriß hinaus; das Ersatzobjekt „Ordensburg Vogelsang“ (mit ausgewiesenen Plätzen für LSBTI-Geflüchtete) hat zusätzlich gekostet, wieder profitiert das DRK. Den „Zugewiesenen“ steht eine direkte Busverbindung in die nächste Großstadt zur Verfügung, für den Einen oder Anderen wohl auch One Way…

    • Ach, wir hier in NRW sind doch nur ein ganz kleines bisschen pleite
      und haben bei der langfristigen Betrachtung sogar noch ein paar Milliarden „Guthaben“ gegenüber dem Gesamtsystem Länderfinanzausgleich. Seien Sie also nicht zu streng mit uns.

      Falls Sie das aber doch nicht auf sich beruhen lassen wollen, plädiere ich für die vollständige Abschaffung des Länderfinanzausgleichs, wenn man uns dafür hier in Düsseldorf einfach eine eigene Notenbank mit Eurosystemanbindung hinstellt, so dass wir uns das Geld selber drucken können. In Südeuropa machen die das auch so, kommen damit prächtig klar und keiner hier in Deutschland beschwert sich darüber.

      Denn es wird ja niemandem etwas „weggenommen“, sondern man erhält sogar noch eine Gutschrift (im Target2). Und ein Darlehen ist das ja nach Auffassung eines Teils der Ökonomenzunft auch keinesfalls, sondern nur ein bilanzieller Ausgleichsposten …

      Wieso fällt mir in dem Zusammenhang gerade der folgende Link ein…
      http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/deutscher-jugend-fehlt-es-an-finanzwissen-15263347.html

      Hm… muss Zufall sein.

    • S&R
      Sie haben immer noch nicht verstanden, dass NZBs lediglich Rechnungskonten der EZB sind und Nationen nur noch als Verrechungsstellen fungieren.
      Ihre NRW Gehirnströme sind Fieberbedingte Retrogedanken…
      Aber der Karneval steht vor der Tür!

    • und Sie BlackBlacky sorgen erstmal dafür,
      dass die Kirche in Freiburg die Sozialabgaben für ihr Niedrigjobber richtig überweist, damit diese auch für die Kosten der Migranten aufkommen.
      Helau

    • Lieber Blue Monday,
      ob Sie es „Notenbank mit Eurosystemanbindung“ oder „Verrechnungsstelle“ nennen, das tut doch nichts zur Sache. Gemeint ist offenkundig dasselbe.

      Aber Ihre implizite Aussage, nur Nationen (bzw. deren Notenbanken) dürften als eigene Verrechnungsstelle fungieren, ist sowas von Nationalstaatsdenke und total Vor-Finanzkrisen-Zeitalter. Sie müssen auch da im Zeitalter von no-borders-no-nations deutlich moderner werden.

      Zu dritt kann man eine Partei gründen, warum also nicht auch eine eigene Euro-Notenbank (oder in Ihrer Terminologie: eine eigene Verrechnungsstelle) mit der Möglichkeit, sein Target-2-Saldo unbeschränkt zu überziehen? Das fällt außer als Zahl in der Bilanz kaum auf und kaum jemand bekommt mit, dass man über seine Verhältnisse lebt.

      Oder in Kauder-Sprech: „Niemandem wird etwas weggenommen…“

      Glauben Sie mir, das wird viel sozialverträglicher als tatsächlich die ganze Zeit echtes Steuergeld von Bayern nach NRW zu überweisen…

  85. Off topic
    Lieber Don,

    wollen Sie nicht einmal etwas schreiben über die Berliner Ausstellung „Andere Heimaten: Herkunft und Migrationsrouten von Drogenverkäufern in Berliner Parks“.

    Ein Zitat: „Drogendealer zählen zu den meist gehassten Personen unserer Gesellschaft. […] Kaum eine lebt aber auch so sehr hinter dem dämonisierenden Schleier rassistischer und kriminalistischer Klischees verborgen.“

    Der Drogendealer als neuer Held der Links-Alternativen!?

    • "Andere Heimaten",
      schlage vor, noch nach „Herkunft“ den Terminus „gezielte Entsendung“ in den Titel mit aufzunehmen..
      .
      Was bleibt uns da gegenüber den Forderungen der Links-Alternativen anders übrig als ihnen ein Denkmal zu setzen?
      (DdH)

    • Ja, der Drogendealer als Held und Rassismus-Opfer!
      … Wieder mal der neuzeitliche Lieblingsbegriff „Hass“. Ohne Hass geht nichts mehr.

      „Der Hass auf Drogenverkäufer hat sich, seit Bettina Paul ihn 1998 beschrieben hat, noch intensiviert, er ist zur meist tolerierten Bigotterie der Welt geworden und ist eng verbunden mit Formen von Rassismus. Als Folge werden Park-Drogenverkäufer, nicht nur als „Dealer“ gehasst und zu Opfern von Rassismus, sie werden auch benachteiligt, indem ihnen die genuine Menschlichkeit abgesprochen wird von einem realen Ort zu stammen – aus einer anderen Heimat.“ Ja, auch Kriminelle sind genuine Menschen und ausländische Kriminelle sowieso.

      Schluchz, ich erwarte stündlich die nächste Ausstellung über angefeindete arme Mittelmeer-Schleuser und kreative heroische Geflüchtete, die sich ihres Passes entledigt haben und Fake-Familien nachholen.

      Ein Scott Holmquist Studio Projekt mit dem Friedrichshain-Kreuzberg Museum, Berlin, unterstützt von der Rosa Luxemburg Stiftung, dem We Are Born Free Empowerment Radio, 10999 Berlin, dem Verein THC Franziskaner FC, dem Hanf Museum Berlin und Redwood Roots/Your Humbold Strain Station in den USA („is a medical cannabis collective“ ?). Scott Holmquist ist laut Berliner Zeitung ein „amerikanischer Künstler“, der 2016 ein Denkmal für afrikanische Drogendealer in Kreuzberg gefordert hat. „Drogendealer leisten einen gesellschaftlich wertvollen und von vielen Menschen geschätzten Dienst – und zwar dort, wo sie gut zu erreichen sind: mitten im Bezirk, vor allem in den Parks“. „Er versteht Park-Drogendealer als Helden, wie er sagt.“ Na, vielleicht kommt das Denkmal noch, unterstützt von einschlägigen antirassistischen, gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gerichteten Organisationen.

    • Forderung
      Drogendealer haben freien Eintritt.
      „Verwenden Sie unsere praktischen Schließfächer für Ihre Wertsachen.“

  86. Passend...
    …zur aktuellen Entwicklung, werden den Trends alternativer Lebens- und Erwerbsmodelle jetzt verstärkt Ausstellungen gewidmet: ht tps://www.welt.de/vermischtes/article170037114/Drogendealer-arbeiten-tapfer-im-oeffentlichen-Raum.html

    • Äh...
      … ich hatte das für einen Witz gehalten.


    • … ich hatte das für einen Witz gehalten.
      Ich auch, aber heutzutage hat die Realsatire längst die Realität überholt und so kann man nie sicher sein, ob etwas wirklich als Witz gemeint war…

    • Einverstanden. Denkmal für Drogendealer in RHS..
      aber nur wenn, ähnlich wie auf italienischen Friedhöfen die Abbilder der Verstorbenen, die Totenmasken jedes 100. Drogentoten in der RHS bis dato mit abgebildet werden. Als Schirmherren und Leiter der Auswahlkommission könnte ich mir einen gewissen Herr Beck vorstellen. Aufstellungsort: Schwerpunktzentrum der angedachten Affenschaukel, äh Wippe vor „Dem Deutschen Volke“.
      .
      @ Aschenbach, ja, aber für einen denkbar schlechten mit Provokationspotenzial.

  87. Spitzenreiter ist der Herr Hofreiter,
    der eine Arktisreise damit rechtfertigte, er müsse sich vor Ort über die arktisbezogene Klimaforschung „ein Bild verschaffen“.
    .
    Ja.
    Ernsthaft.
    Vor Ort.
    .
    Als wäre der Forschungstand zu einer Region nur in dieser zu finden. Als müsse man in die Arktis, weil die aktuelle Arktisforschung nur dort aufbewahrt würde. Als wäre der kurze Gang in die nächste Universitätsbibliothek nicht viel erfolgversprechender und geeigneter – und dabei umwelt- und Ressourcen schonender.
    .
    Ach je, Anton, sogar ein Besuch vom Sofa aus in den gängigen wissenschaftlichen Datenbanken wäre erfolgreicher gewesen, um den Forschungsstand zu erfahren. Zur Not hättest Du dafür den wissenschaftlichen Dienst des Bundestages nutzen können.
    .
    Stattdessen verkauft uns dieser Grüne seine private Angeberurlaubsfernreise als gute Tat für die Umwelt.
    .
    Es fällt schwer, die eigene Verachtung für diesen verlogenen Abschaum in Worte zu fassen.

    • DC10
      Also wenn ich Anton Hofreiters Sofa wäre, würde ich der Frohnatur jeden Antarktisflug von Herzen gönnen….

    • ... der Anton ...
      …Hat ja mal ganz im ganz ernst und wichtig gesagt, dass die GrünInnen die Avantgarde seien (kann man googeln) und da hat er nicht gelogen, denn das zählt zu Wahrheiten über diese entsetzliche Partei…

  88. Alphonso-Variationen
    … Auch heute wieder ein wunderbarer Text, der sich der größten Gefahr für unsere Freiheit und Demokratie aus anderer Perspektive nähert, nämlich der Perspektive aus freiem Entschluss mit Hingabe etwas Erhaltenswertes etwas zu erhalten. Vielleicht wird man später diese Beiträge als „Alphonso-Variationen“ der journalistischen Arbeit bezeichnen.
    Das Grundmotiv all dieser Variationen scheint mir die Erkenntnis zu sein, dass unsere Freiheit und Demokratie durch Extremisten und Hetzer bedroht sind, die keinesfalls nur mit dem Hassbegriff „rechtsextrem“ abschließend benannt sind, sondern genauso „linksextrem“ oder „Antifa“ sein können. Der denkende und fühlende Mensch muss und möchte frei sein. Die Gesellschaft gedeiht auf Dauer nur dort, wo die Menschen frei sind. Die Demokratie ist der äußere Rahmen einer Staatsform, die die Unvollkommenheit der Welt und die Gefahr von Allmacht von Potentaten oder Ideologien erkennt und ein Forum für den offenen Diskurs der Menschen über Ideen einerseits, den Respekt für andere Meinungen andererseits als Grundaxiom setzt, um das Forum für den Wettbewerb der Ideen zu schaffen, aber gleichzeitig eine Korrekturmöglichkeit, wenn sich diese Ideen als falsch erweisen. Während diese Grundregeln des freien Diskurses und des gegenseitigen Respekts missachtet oder diese sogar zerstören will, ist ein Feind der Demokratie. Dabei ist es völlig unerheblich, ob dies im Namen einer Ideologie wie „Sozialismus“ (egal ob international oder national, egal ob rot, grün oder braun) tut oder im Namen einer Religion, die vielleicht wie im Mittelamerika des 15. Jahrhunderts anderen das Herz aus der Brust reißt, oder heute – auch in Deutschland – Andersgläubige als „Ungläubige“ beschimpft und in einer recht verbreiteten Auslegung dieser Religion in vielen Ländern Andersgläubige generell als Menschen zweiter Klasse behandelt.
    Wer seine Freiheit erhalten will muss gegen solche Ideologien und Religionsinterpretationen aktiv eintreten. Er muss aktiv dagegen eintreten, wenn „Linke“ oder „Rechte“ oder sogar angebliche „Mitte“ den Diskurs mit anderen verweigern und andere Meinungen generell als böse bezeichnen, wenn dies der journalistische Einheitsbrei in mit Zwangsbeiträgen finanzierten Medienanstalten oder Prantlhausener Zeitungen ist oder wenn diese Hetzer sogar von Ministerien mitfinanziert werden. Wenn sich sogar Politiker in höchsten Funktionen weigern, einen Diskurs zu führen, wenn sie das Grundgesetz und deutsches Recht brechen, um ein paar als häßlich empfundene Photos zu vermeiden, die als Gefahr für eine Wiederwahl angesehen werden, dann ist diese Gefahr für unsere Freiheit und Demokratie viel größer und näher, als wir es noch vor 20 Jahren je befürchtet hätten.
    Als anständige Demokraten müssen wir auch darauf hinweisen, dass man natürlich auch eine heftige Gegenreaktion der so als moralisch schlecht und verwerflich Bezeichneten hervorrufe. Genau darauf klar hinuweisen, und mit so schönen Sätzen, unternehmen Sie, wofür ich Ihnen immer mehr dankbar bin.
    Ein alter, mittlerweile verstorbener väterlicher Freund sagte mir einmal, den ganzen „Dreck“, den die 68er angerichtet hätten, zu beseitigen brauche über 100 Jahre. Nachdem sich diese – aus kunsthistorischer Sicht – „miserablen Kreaturen“ aber immer schneller ihren Ziehvätern und Vorbildern Robespierre und Stalin, Goebbels und Mielke anzunähern scheinen, hoffe ich doch, das dies noch in meiner Lebenszeit gelingt.

  89. Lieber Don,
    ich bitte um Entschuldigung, wenn ich nochmal auf ein Thema des letzten Artikels zurückkomme: Sibylle Bergs Gewaltaufruf im Online Spiegel.

    Soeben las ich, daß Frau Bergs Aufruf schon die ersten Folgen zeitigt: gestern gab es einen quasi militärisch organisierten Angriff auf ein rechtes Hausprojekt in Halle. Die Rede ist u.a. von über 100 geworfenen Pflastersteinen und in Brand gesetzten Mülltonnen und Autos.
    Ich erlaube mir auf Götz Kubitscheks diesbezüglichen Bericht zu verweisen, vielleicht lassen Sie den Link ja durchgehen. In der Mehnstriehmpresse wird man von derart erfreulichen antifaschistischen Kabinettsstückchen nichts lesen.
    ht tps://sezession.de/57463/sibylle-berg-und-ein-anschlag-in-halle

    Man kann zu Kubitschek stehen wie man will (ich habe ihn mal vor über 20 Jahren im Rahmen eines Seminars kennengelernt und fand ihn damals dogmatisch und unsympathisch) – aber ein gerades Rückgrat hat der Mann!

  90. Lieber Don,
    das mit den 18l / 100 km können Sie zwar nicht bei den Grünen, aber bei den sonstigen Linken noch damit rechtfertigen, dass Sie zur Stabilisierung des Erdölpreises beitragen wollen, um so den Sozialismus des 21. Jahrhunderts in Venezuela zu retten. Dafür müssen halt Opfer erbracht werden, selbst wenn es der 4-Liter Biturbo aus Affalterbach ist….

    Aber was ist denn nun mit der Antwort der Pressestelle des Ministeriums? Kam da noch was ? Warten Sie Immer noch ? Oder hat man Ihnen das Doppeleinhorn zur mündlichen Erläuterung vorbeigeschickt ?

  91. Winter hin oder her
    Um den alten Spruch vom Wetter mal zu paraphrasieren: Es gibt keine schlechte Gesinnung, nur falsche Argumente.

    Sie, werter Don, sind ein Mann nach meinem Geschmack. Einer mit scharfem Verstand, der repariert, statt wegzuwerfen. Wie ich neulich schon mal auf Twitter anmerkte, noch lieber als altes Zeug mag ich nur Menschen, die altes Zeug mögen.

    Ich bedanke mich für das argumentative Rüstzeug, das ich gegen den nächsten Gesinnungsterroristen (das Maskulinum ist hier nur generisch) gut einzusetzen gedenke. Ich sehe mich auch bestärkt in dem Gedanken, an ein paar in unserer Straße vor sich hin gammelnde Fahrräder ein Post-It mit Kaufgesuch zu pappen. Der nächste Sommer kommt ja bestimmt.


    • an ein paar in unserer Straße vor sich hin gammelnde Fahrräder ein Post-It mit Kaufgesuch zu pappen
      Gute Idee, machen Sie das.

    • Geritzt
      Werde ich tun, der Entschluß ist jetzt gereift. Ich beobachte einige schon länger, die wurden über Monate nicht bewegt. Es sind einige sehr schöne Räder darunter, einige Peugeot, auch ein älteres Bianchi, und komischerweise viele KTM. Einige bräuchten nur ein bißchen Zuwendung, aber je länger ich warte, desto schlimmer wird der Zustand. Gerade jetzt, wo es feuchter wird aber tagsüber auch noch warm, beste Bedingungen für Rost.

  92. mija
    auf dass Sie immer so vielseitig tugendhaft bleiben

    • Wie schön
      das ich nicht der Einzige bin.

      Vor ein paar Jahren überholte ich mal eine der hiesigen
      Schlangen mit dem Rad. Also Autoschlangen. Im regnerischen, längeren, ekligeren norddeutschen Winter.

      Ein Autoaufkleber (sic!) eines Stauteilnehmers brachte mich dann ebenfalls auf die Idee mit dem Winterrad:

      ZWEITWAGEN STATT REIFENWECHSEL

      Man muss dazu sagen, das ich ganzjährig an diesen Schlangen vorbeiradel.
      Mein Winterrad steht nun gefettet und geschmiert und gespiked
      bereit, und wenn es morgens nach Glätte aussieht hol ich es vom Haken.

      Viel besser selbstbestimmt auf Spikes als in einem überfüllten Bus die Plate du jour der neuesten Erreger oder die aktuellsten Bilderchen zweifelhaften Ursprungs beim morgendlichen Schüler- Fototausch abzubekommen.

      Geht doch. Also Fahrrad fahren. Im Winter.

  93. Niemand hat vor eine Mauer zu bauen Teil 2.
    Lieber Nahuatl,

    Die fröhlich grinsenden Kollaborateure (jaˈmaɪ̯ka) auf dem Rathausbalkon jenseits der Festspielhausreichskristallglaskuppel sind naturellement frei von médicaments aller Art. Deshalb lassen sie sich ja auch ständig chauffieren, um nicht positiv getestet zu werden. Très Chic.

    Vor dem Gesetz sind alle gleich oder zumindest gleicher zu behandeln.

    Das Gesetz „Cannabis als Medizin“ ist am 10. März 2017 in Kraft getreten.
    Das Gesetz regelt den Einsatz von Cannabisarzneimitteln als Therapiealternative Patienten im Einzelfall bei schwerwiegenden Erkrankungen.

    Die Bundesregierung hatte festgestellt, dass Cannabispatienten keine Sanktionierung gemäß § 24a Absatz 2 StVG droht und genauso behandelt wie alle Patienten, die unter einer verordneten Medikation stehen.

    Die Deutsche Polizeigewerkschaft und Polizeidirektor Ludwig Laub (Hochschule für Polizei Ba-Wü) sehen das anders.

    Sie stellen klar, dass Cannabispatienten, entgegen der Vorgaben der Gesetzgebung weiterhin wie Kriminelle schikaniert und ihrer Ansicht nach einer Sonderbehandlung unterzogen werden müssen.

    Es wird angewiesen Cannabispatienten weiterhin an die Fahrerlaubnisbehörden zu denunzieren, um eine Entziehung des Führerscheins anzustreben.

    Niemand hat vor eine Mauer zu bauen.

    • Zitate
      Es tut echt weh, wenn Leute, die mit Zitaten um sich werfen, den genauen Wortlaut verdrehen. Es heißt: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“ Ist das denn so schwierig? Und nein, JFK hat bei seiner historischen Ansprache in Berlin eben nicht gesagt „Ich bin ein Krapfen …“

    • @ TK
      Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.

      Sokrates
      (470 – 399 v. Chr.), griechischer Philosoph

      Für Besserwisser ist die Diktatur die ideale Staatsform.
      In ihr werden sie schon systembedingt nicht gefragt.
      Mit Karrieristen kann man Staat machen. Jeden.

      Dr. Thomas Schlapp
      Jurist, Aphoristiker

  94. Titel eingeben
    ich kommum vor Neugier
    Wer war der Linksradikale AfD-Poser?
    War es der erklärte Lieblingsfeind der „Cortigiana honesta“?

    Wenn Despina Castiglione wieder mal schreiben würde, täte ich es gern lesen mögen

  95. Das ist kein Winterrad
    Ein Winterrad braucht
    – Schutzbleche
    – Licht, möglichst mit Nabendynamo
    – Ggf. (Halb-)Spikes, Conti Nordic-Spike sind recht gut.
    Sie scheinen wirklich nicht viel im Winter unterwegs zu sein. Die Straßenverhältnisse empfinde ich i.d.R. übrigens weniger als Problem als die abgefrorenen Zehen und Finger.

  96. Wintertag
    Ein Winterrad ohne Schutzbleche, ohne moderne Beleuchtung.Und dann noch Tweed mit Kashmir. Tweed ist immer aus der Wolle derHebriden Schafe, ohne Kashmir.

  97. Bigotter, grüner Soziologielehrer aus Münster
    Im Münsteraner Stadtbild sind Lehrer fast so häufig vertreten wie Fahrräder – und alle Lehrer fahren Rad…
    Spätherbst und Winter sind in Münster besonders grau und nass, weshalb der Ur-Münsteraner auch immer ein wenig muffelig daher kommt. Früher hieß es ‚In Münster regnet es entweder oder es läuten die Glocken‘. Regnen tut es immer noch viel, die Kirchenoberen haben hier immer noch die besten Wohnlagen ….der Hindenburg Platz heißt jetzt Schlossplatz und überhaupt richtet man sich gut ein in provinzieller Gemütlichkeit – nur die hohen Grundstückspreise verärgern etwas…

    • "Ur-Münsteraner"
      … gibt es gar nicht. Wenn schon die „Alten“ klassifiziert werden sollen, dann muß der Ahnungslose bitte unterscheiden lernen zwischen Klerisei, Pfeffersäcken, Uni-Gesocks und Klein Muffi am Kanal. Das mit dem Regen ist auch ein Fake-Oldie – MS gehört zu den trockensten Städten in NRW. Urheber war vielmehr ein Kardinal aus Siena (Fabio Chigi, später Papst), der um 1648 in der „Kleinen Eiszeit“ seinem südlichen Sonnenschein nachtrauerte. Und Bigotterie?! Dazu ein münsterscher Bischof des 19. Jh.: „Münster ist ein Misthaufen, mit Gebetbüchern zugedeckt“ – er meinte wohl das tief verwurzelte anarchische Temperament …

    • Ich danche an Typen wie diese Agent’in-Heini.

  98. Ein ideale Basis für ein Winterrad
    Es kommt natürlich drauf an wer wie wo was
    Leute mit dem Rad oder der deutschen Dreckskultur
    vor haben.

    Da vermutlich jede Kultur ihre schmutzigen Anteile
    hat wird das bei der deutschen auch so sein.
    Nicht umsonst gibt es Kulturbeutel die dem Zweck dienen
    Reinigungsutensilien transportabel zu machen.
    Wozu reinigen wenn kein Dreck da ist?

    Ich bin dabei ein furchtbares Scott aus ca 2005
    wintertauglich zu machen.
    Das Projekt startete vor einem Jahr.
    Die Kurbel konnte ich nicht selbst wechseln.
    Das Material war mehr oder weniger verbacken.
    Der Fahrradhändler konnte das Problem lösen.

    Es bekam vorne noch neue Zahnkränze.
    Und für den Winter besonders wichtig:
    Dicke Reifen mit Spikes!

    Am vergangenen Sonntag wurden Schutzbleche
    und Beleuchtung montiert.

    Mit Ihrem Scott kann man sicherlich herrlich
    fahren wenn man sich Zeit, Ort und Umstände aussuchen kann.

    (mein Muddy Fox aus den 90ern war diesem sehr ähnlich,
    blieb aber nicht bei mir da es sich von einem
    Blödel stehlen lies. Damals dachte ich noch das mir keiner
    auf dem Krankenhausgelände ein Fahrrad klaut)

    Ich fahre wieder sehr gerne aber am liebsten aus
    Lust und Lebensfreude. Gesundheitliche
    Nebeneffekte nehme ich natürlich mit.

    Winterradler tun dies aber oft nicht aus Neigung
    sondern weil sie die Gurke benötigen.

    In Dunkeldeutschland benötigt man eine ausreichende
    Beleuchtung und Reifen mit denen man nicht auf die Fresse
    fliegt. Wintermischungen sind ganz nett, nutzen aber
    bei Glatteis gar nix.

    ps
    Das Scott ohne Schutzbleche für vermatschte Wege und Straßen
    ist natürlich auch Teil der deutschen Dreckskultur auch
    wenn es ein Importmodell ist.

    pps Die Sache mit der Dreckskultur ist ein schöner
    Ansatz, mir ist aber noch nicht klar ob man den Dreck
    fördern, begrenzen oder nutzbar machen will.

    zB:
    Um den Satz eines bekannten Politikers umzudeuten:
    Ich bin kulturell ein Drecksdeutscher und das ist gut so.

    Wenn ich so benannt werde und das selber auch tue
    kann ich ja die Sau rauslassen,
    womit ich Schweine natürlich nicht mit Menschen vergleichen will,
    das haben diese Tiere wirklich nicht verdient.

    Wer in bestimmter Weise argumentiert sollte
    sich nicht zu sehr über unerfreuliche Effekte wundern.

    ppps
    Ich weis natürlich wieder nicht aus welcher Ecke das kommt.
    Noch Regierung und deren Einflussgebiete
    oder Oppositionelle in unserer Bundesregierungen,
    die es ja da immer auch gibt, oder von Oppositionellen
    die vor ein paar Tagen gar nicht wussten das sie
    bald selber wieder Angehörige des Schweinesystems sind,
    wenn man davon ausgeht das die Bunderegierung Teil
    eines Schweinesystems ist, was ich nicht glaube
    da Schweine selten so tief sinken das sie
    anfangen wie Menschen zu handeln.

    Der Hinweis: Du Drecksau, dürfte so gesehen
    eigentlich gar keine Beleidigung, sondern eher eine Art
    ungerechtfertigter Lobhudelei sein.

    A. Schopenhauer beschimpfte seinen Pudel immer
    mit den schroffen Worten: Du Mensch, wenn er ihn
    tadeln wollte.
    Ob der Hund dann: Selber! zurück bellte ist
    nicht überliefert

    • Gerichtlich
      …bestätigt darf man Deutsche ganz offiziell „Köterrasse“ nennen. Das ist dann auch nicht rassistisch. Meinen Hund stört´s nicht.

  99. Beinahe...
    …aber wirklich nur beinahe wäre ich auf diesen albernen Wettbewerb reingefallen und hätte hier erzählt, dass ich mir vor Jahren ein extra teures und hervorragendes Rad gekauft habe, in der festen Absicht, nur dieses bis ans Lebensende zu nutzen. Und ansonsten den ganzen Winter zu Fuß gehe oder öffentliche Verkehrsmittel benutze! Aber gerade noch so ist mir aufgefallen, dass ich dabei bei dieser albernen Tugendkonkurrenz mitmache, während mein PC teuren Strom sinnlos verschwendet. Bin ich froh, dass ich darauf noch rechtzeitig gekommen bin…

    • Überzeugung
      Ich bin schon seit langem davon überzeugt, daß wir eines baldigen Tages
      werden wählen müssen, ob wir die verfügbare fossilbasierte Energie
      zum Transport unserer elenden Hinterteile, oder zur Aufrechterhaltung
      unserer weltweiten Kommunikationssysteme nutzen wollen.
      Was der clevere Teil der Menschheit entscheiden wird, dürfte klar sein.

    • @ Herrn Meergans
      Ich fürchte, der „clevere“ Teil der Menschheit würde die verfügbare fossilisierbare Energie dazu nutzen, sich die zur Aufrechterhaltung unserer weltweiten Kommunikationssysteme notwendige Hardware (= das Eierphone der neuesten Generation) aus China herschippern zu lassen.

      Auch wenn ich nicht glaube, dass die Mobiltelefone dann mit Diesel betrieben werden…. ;0)

  100. Werter Don Ihre Animation zum Gebrauchtwarenkauf ...
    …. findet meine uneingeschränkte Unterstützung.
    .
    Nicht nur, dass die Umwelt geschont wird, man ulkige Leute kennenlernt und deutliche Abschläge ggü. dem Neupreis realisiert, bei gleicher Funktionalität.
    .
    Nein, es vermeidet insbesondere 19% Umsatzsteuer den raffgierigen Bürokraten zur Verteilung zur Verfügung zu stellen.
    .
    Also ich kaufe grössere Gebrauchsgegenstände (Auto, Radel, Sofa, Bett, Tische, Stühle, Schränke) fast ausschliesslich gebraucht oder baue sie mir „mehrwertschaffend“ selbst.

    • Stimt. Es reicht, wenn der Staat einmal verdient.

    • ... einmal verdient ...
      … ja, gerne „an meinen konsumgierigen Mitmenschen“.

    • Nur ein Tip: Top-Qualitätsmöbel von Konsumterroristen gebraucht gekauft kosten ....
      …. nur etwas mehr als der Schr – – t aus den ganzen Möbelhäusern.
      .
      Beispiel: Der schicke Katalanen-Chair neu als Nachmachprodukt bei einer nicht ganz perfekten Ramschbude gekauft … war kurzfristig die vermeintlich gute, langfristig aber die falsche Entscheidung ggü. einem vor 15 Jahren ggf. gekauften (damals bereits gebrauchten) Katalanen-Original.
      Das billige Leder und die Polsterung der Plagiate ist langfristig einfach „Schei – – e“.
      .
      Qualität setzt sich (auch gebraucht) durch … insbesondere nach 25 bis 30 Jahren.

    • Ich bin mir auch sicher, dass das Scott noch fährt, wenn die meisten in diesem Sommer gekauften Baumarkträder schon im Container sind.

  101. Gesinnungsterrorismus ist insbesondere, wenn ein Bistum ...
    …. 160 Mio an Rentenbeiträgen nachzahlen muss.
    .
    Mich wundert (n)immer, dass öffentliche und halböffentliche Träger besonders gerne heimlich und massiv auf der Klaviatur des drastischen Sozialabbaus spielen, um auf der anderen Seite gleichzeitig heuchlerisch Spenden für Dies und Das sowie Akzeptanz für immer höhere Steuern einzuwerben.
    .
    Verlogen.

    • Ich weiss schon, warum ich Atheist bin.

    • Ich auch ...
      … Atheist.

    • ... und grün wähl ich auch ...
      … nie nie nie mehr.

    • Lokal schon (sehr gute Leute), in BY und bundesweit auch nicht mehr.

    • @Atheisten
      Was Großmutter noch wußte:

      „Ein wenig mehr Zucker im Urin und der Freigeist geht zur Messe“ (La Bruyere)

      „Der erste Trunk aus dem Becher der Wissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott“ (W. Heisenberg)

      Natürlich ist es richtig, aus der SPD auszutreten und fortan keiner Partei mehr anzugehören, wie es genauso richtig ist, aus seiner Kirche auszutreten und die institutionellen Religionsgemeinschaften zu verachten.
      Aber ebenso, wie man ein politischer Mensch bleibt, weiß man natürlich auch weiterhin von einer übergeordneten Schöpfung.

    • Vielleicht ist die Schöpfung aber auch nur ein schlechter Witz? Speziell der menschliche Teil.

    • @Don: Auch lokal
      würde ich nie wieder grün wählen. Das einzige, was hilft, ist den Großkopferten die Basis zu entziehen, so gut die lokalen Leute auch sein mögen.

    • .
      lieber don, der war gut.

    • @Don, schlechter Witz?
      „Vielleicht ist die Schöpfung aber auch nur ein schlechter Witz? Speziell der menschliche Teil.“
      Das Leben ist ein Spiel, ein Sch***spiel, aber die Grafik ist echt geil!

  102. Caravaggio
    Sehr schöner Text!

    Aber wie war die Caravaggio Ausstellung?

    Lohnt die?

  103. titel
    Amateure der Bigotterie. Like!

  104. Winterreise
    Don,
    nettes Selfie)

    Allerdings habe ich nun ein schlechtes Gewissen, weil ich die nächsten Wochen wieder viel mehr Kettenspray aus einer Dose verbrauchen werde. Wirklich. Ist schon verrückt. Und mich nun als Poser fühle, wenn ich durchfahre.

    Aber eigentlich fahre ich nur durch, weil es am schnellsten und günstigsten geht von A nach B. Alles Andere nervt viel mehr.

    Was mich aber beeindruckt: im Schneematsch ohne Schutzblech – das ist echt sportlich! Da freue ich mich schon aufs Selfie Ende Februar;-))

    Vielleicht hält die Sonne ja durch bis dahin. Wäre doch gut für alle, auch unsere CO2-Bilanz und somit die der Jamaika-Regierung: nur noch Sonnenschein, nie mehr Regen. Strom ohne deutschen Dreck.

    Ein Traum! Auch für Winterradler…
    Unsere Zukunft wird in hellstem Licht aufgehen.
    Alle Sünden erlöst.

    Nun fühle ich mich gleich viel besser. Danke, Don)

    • Zur Einordnung: Mir macht auch die LEroica im Regen Spass.

    • aus einer Dose
      Frei zitiert aus „Der kleine Tierfreund, Band 1, „Der kleine Tierfreund. Ein Mann im Taumel von Wollust und Verbrechen“:

      „Kaum benutzt man mal Intimspray und schon schmilzt die Natur die Polkappen ab.“

  105. Nicht so schlimm
    Meine geschäftsführende Gesellschafterin war acht Jahre Betriebsrätin in einem Altersheim der Arbeiterwohlfahrt in Düsseldorf. Diese SPD-Bude gehört noch vor der Diakonie geschlossen.

  106. köstlich
    ja so viel Härte muss sein! Und liebe Grüne, lest es und stellt Euch die Frage, ob ihr zumindest mal mitlächeln könnt…

    • Grüne können so lächeln. wie sie Freude am Sex haben können.

    • Es lächelt so grün ...
      Schon komisch, daß Grünen sogar menschliche Grundeigenschaften aberkannt werden … meint ein altersmilde lächelnder links-grün-versiffter Agnostiker.

    • @ altersmilde lächelnder links-grün-versiffter Agnostiker
      OK, zu einem Lächeln kann man sich zwingen, wenn die Regierungsbeteilung greifbar scheint, aber immerhin räumen Sie – indirekt – ein, dass der Sex miserabel ist.

      Endlich die Bestätigung. Geahnt hat man’s ja schon lange. Es muss ja Gründe geben für die Sorte Politik ;)

    • Wie soll das denn mit dem Sex klappen unter Grünen?
      Erst einmal muss doch geklärt werden, wer welches Geschlecht hat. Anschließend muss ein Notartermin vereinbart werden. Und das eigentliche Geschehen kann ja wohl nur unter Anwesenheit von mindestens vier Zeugen, alle mit einem anderen Geschlecht, vonstatten gehen.

      Wie soll es da überhaupt zu sexuellen Handlungen kommen? Aber vielleicht erklärt sich daraus die Freude an muslimischer Zuwanderung. Im Islam ist schließlich der Weg zum Sex ähnlich steinig.

    • Lächeln der Grünen
      @zuvielgesellschaft
      Ach, Sie meinen das verkniffene Lächeln des Trittin, als sei er schon Bestandteil der Bremer Stadtmusikanten?! Oder denken Sie an den aufgehenden Vollmond bei G-E? Oder vielleicht doch lieber das eitle Grienen bei Boris Palmer? Man kann todunglücklich lächeln wie Simone Peter- oder leicht grattelnd wie der HofreiterToni. Seien Sie versichert – Jamaika wird nicht kommen. Sollte ich Besserwessi deshalb sardonisch lächeln?! Und mit dem Sex ist es wie auf dem Berliner Eiermarkt … es gibt solche, sonne und gesprenkelte. Ich halte meine bedeckt …


    • Seien Sie versichert – Jamaika wird nicht kommen.
      So?
      Meinen Sie, auf die letzten Meter wird noch die GroKo reanimiert? Wohl kaum.
      Seehofer hätte ja evt. die Bahamas brauchen können, so in der Intention, Abweichler aufsaugen, solange sie noch weich sind; und er hätte ein Zeichen für seine Durchsetzungskraft gehabt und bessere Aussichten für seine nächste Landtagswahl.
      Aber das hat sich Merkel wohl nicht getraut, und so schrumpft sie nun als nächstes die Grünen.

  107. fehlerhafte Überschrift auf faz.net
    Der Kollege, der ihren Beitrag auf der FAZ-Homepage verlinkt hat, hat dabei das „anderer“ in der Überschrift vergessen. Vielleicht können Sie da ja mal Bescheid geben.

    „…mit einem liebevoll-nachsichtigen Gesichtsausdrucks eines fastpensionierten Soziologielehrers aus dem schönen Münster, dem ein Schüler gerade erzählt hat, er sei AfD-Erstwähler…“ – herrlich, ihre Feder. Und von solchen Spitzen gibt es reichlich in dem Text. Danke!

    • Gern geschehen.

    • Liebevolle Nachsicht
      … und die hatte ich gegenüber der AfD doch eher im schönen Bayern vermutet als gerade in Münster. Nur zur Erinnerung: Bei der BTW 2017 gab es dort weniger als 5% Blaunen-Wähler (letzter Platz im Bund) … irgendwas müssen die Fast- und Ganz-Pensionäre doch richtig gemacht haben.

    • Das ist ja der Witz in meiner Aussage. Dass man so jemand konfrontiert mit einem unerwarteten Andersdenkenden.

    • Noch mal liebevoll Nachsicht
      … nee, das läuft in MS anders: Der alte Soziologese fordert seinen AfD-Schüler mit einer Stimme, die kaum Widerspruch duldet, dazu auf, binnen 4 Wochen in den ADFC einzutreten – widrigenfalls dürfte er sein Zweitrad einem des Radelns unkundigen Münster-Neuling ausleihen … Merke: Andersdenkende werden in MS immer in Vereinen erzogen – was leider nicht ausschließt, daß es in Klein-Grüppchen auch unangenehme ZeitgenossInnen gibt.

  108. Kartoffelgesicht
    ‚Lieber Bremsspuren in der Unterhose und ein erhöhtes Risiko für Geschlechtskrankheiten verteidigen als ein islamisches Klo im Kölner Bürgerhaus zulassen. Lieber einen Tag mehr arbeiten als ein muslimischer Feiertag im Kalender.‘

    Hengameh Yaghoobifarah

    Einer der liebsten Sprüche eines alten Jura-Professors:

    Trau, schau, wem.

    Ich schaue und Mißtrauen fällt mich an:

    https://www.google.de/search?q=Hengameh+Yaghoobifarah,&client=firefox-b&dcr=0&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjjguqX5ozXAhWIfRoKHUxmBYYQ_AUICigB&biw=1280&bih=611#imgrc=9d9J6ncG6P8izM:

    Ein paar sich aufdrängende Gedanken halte ich lieber zurück, sonst sinke ich noch völlig ab auf das Drecksniveau jenes Beitrags…

  109. Grass
    @Harry Charles 25.Okt. um 17:50

    Günter Grass als „Galionsfigur der 68er“! Dass ich nicht lache!
    Grass stand der ganzen Studentenbewegung skeptisch bis feindselig gegenüber. Und die habens ihm heim gezahlt.
    Ein Feminist war Grass auch nicht.
    Also bitte, nicht alles durcheinander werfen.

  110. Vorsatz
    Ein guter Vorsatz: Mal wieder einen Winter durchfahren. – Mit welchem Rad auch immer, da kann man ja je nach Wetter durchaus mal wechseln…

    Spikereifen noch vor dem ersten Schnee günstig kaufen oder -so es schon zu spät sein sollte dafür und man sparen möchte- nächstes Jahr noch früher.

    Und nicht vergessen: Nierengurt, die richtigen Handschuhe und -wenn auch in Österreich möglicherweise problematisch- eine dünne Sturmhaube gegen die Kälte.

    Und wer was gegen kalte Füße tun möchte, der sollte den Kampf mit all diesen unsäglichen Überschuhen endlich verloren geben und sich ein paar Shimano-Goretex-Bergstiefel zulegen, für die mit der richtigen Einstellung gibt es die sogar günstigst in hervorragenden Zuständen in der Bucht…

    (Für ein Paar ‚Shimano SH-MT90 Gr.40 Neu Mit Etikett B Ware‘ vor geraumer Zeit einmal 7,50 bezahlt, es war ein kleiner unbedeutender Riß im Leder, der sich problemlos heiß kleben ließ…)

    Und wenn es einem alleine schwer fällt, sich bei diesen deutschen Dreckswintern zu motivieren: andere Verrückte suchen, das macht es zwar nicht wärmer, aber leichter den kuscheligen Platz hinter dem Ofen zu verlassen…

    • Vielleicht wird es auch gar nicht so furchtbar. Ich tue übrigens Luftpolsterfolie in die Schuhe vorn rein, das ist einfach und hält enorm warm.

    • Spikesreifen-naja @TS
      Habe mir Spikesreifen zugelegt, Continental irgendwas , vier reihen von spikes, also maximal bestückt, 28″.

      Wollte damit ein wenig mehr Sicherheit bei schnee und Eis rausholen als Fahrradpendler.

      Das Ergebnis war eher enttäuschend. Wenn es wirklich Schnee, hat und der Schnee von den autos zu Eis verpresst ist, ist die Fahrbahn so wellig, dass man auch mit spikes eher durch die Gegend taumelt als zu fahren. Um die Kurve fahren kann man da auch vergessen (als 100kg Germane auf einem 28″ Rad).

      Wo es etwas bringt, ist bei leicht angefrosteter Fahrbahn, da gehen die Spikes auf den Asphalt durch.

      Interessanterweise hat man mit spikes beim hochfahren und beim queren von Bordsteinkanten sehr viel weniger Grip als mit Gummi, man schleudert so ein wenig.

      Welche Bereifung bei Eis und zerklüfteter Fahrbahn funktiert – vielleicht ein Fat bike mit spikes reifen oder man wechselt zum Dreirad.

      Ich weiß nicht was sie gegen Überschuhe haben.
      Ich sehe das Problem eher darin,dass die Größenangaben im Radsport was für Perverse sind die gerne so richtig eng verschnürt werden wollen. Wenn man die Überschuhe zwei-drei Nummern größer kauft ist das anziehen bequem und das Tragen auch.

    • Ich bin eigentlich mit Crossern und recht schmalen Reifen und Noppenprofil immer gut durch den Schnee gekommen.

    • @anonymous_content
      Nehmen Sie Halb-Spikes, also die mit den Spikes nur an den Rändern. Wenn es richtig glatt ist, etwas Luft ablassen, dann greifen die schon bei der kleinsten Kurve. Bei schönem Wetter einfach aufpumpen, dann fahren sie sich wie etwas zu harte Stollenreifen.

      Vollspikes sind in der Tat eher was für den finnischen Winter.

    • Zwerchfell an Rettungsdecke
      Don, habe gerade nicht viel Zeit. Trotzdem meine Rückmeldung zu diesem Text und seinem Vorgänger: Erste Sahne! Im Tunnel zwischen Berlin und Wien ist mir dann etwas passiert, was nur selten vorkommt. Ich hatte gerade einen Schluck Wasser im Mund, als mein Zwerchfell durch eine Spitze Ihres Textes so zum Schwingen angeregt wurde, dass ich anschliessend ein Handtuch holen musste, um den Bildschirm wieder trocken zu bekommen (Pruuust!).

      Was das Radeln im Winter anbelangt: Haben Sie schon mal mit Rettungsdecken/Folienabschnitten experimentiert? (im Winter Silber nach innen, Gold nach aussen – im Sommer umgekehrt). Statt Luftpolsterfolie? Müsste eigentlich funktionieren. Würd mich interessieren.

  111. Erstmal vielen Dank für ihre Beiträge, ich lese schon lange still und sie sind immer top!
    Zum Thema Dreckskultur: Ist es falsch, wenn ich dem ein wenig zustimme? Ich bin in diesem linksgrünen Umfeld ja aufgewachsen und mich nervt auch der deutsche Zeigefinger, der unablässig Wasser predigt und heimlich Wein trinkt. Ich glaube auch nicht, dass Goethe, Schiller und Bach wirklich die deutsche Kultur repräsentieren – das können Deutsche schließlich nur selbst. Sie sind historische Artefakte, die wir entweder wertschätzen und durch diese Wertschätzung wiederbeleben können oder nicht – und das tun die Deutschen gerade nicht und haben es auch nur sehr selten getan. Die Kultur der Deutschen ist momentan, keine eigene Kultur zu haben und Kultur (zumindest von Weißen) als etwas fremdes, oft archaisches und wahrscheinlich Nazi-beflecktes anzusehen, während fremde Kulturen gleichzeitig in den Himmel gelobt werden. Da wundert es mich kaum, wenn Türken Leute wie den Erdogan gut finden. Er steht zwar vielleicht für nichts gutes, aber zumindest steht er für *etwas*!

    Was mich ebenfalls stört, ist der Sozialneid. Ich meine, es gibt zwar noch Menschen aus gutem Hause wie Sie, die ihren Reichtum vererbt bekommen haben, welcher damals den Leibeigenen aus den Händen gerissen wurde, aber die werden selten und Erfolg ist heutzutage doch stark mit hoher Intelligenz und Arbeitswilligkeit korreliert. Und das wird nicht gerade anerkannt unter Menschen hier, da finde ich die Amerikaner doch besser, selbst *wenn* man dann einen Donald Trump als Präsidenten tolerieren muss. Stolz ist total verpönt in Deutschland, außer, wenn es um diese grünen Klima-, Globalisierungs- und Flüchtlingsthemen geht und andere Meinungen (wie zum Beispiel die, dass es den Chinesen durch Implementierung des Kapitalismus ja eigentlich noch VIEL besser geht als davor) sind unerwünscht und sogar unmoralisch.

    Ach ja, was ich sonst noch an Amerika besser finde als an Deutschland ist das First Amendment. Meiner Meinung nach sollte es sehr wenige Fälle geben, in denen man für seine Sprache angeklagt werden kann (z.B. Drohungen, Erpressung, üble Nachrede). Wie gesagt, ich stimme der Phrase „deutsche Dreckskultur“ schon ein wenig zu und würde zustimmen, dass man das sagen darf. Dann sollte man jedoch auch die Phrase „arabische Dreckskultur“ benutzen dürfen. Wenn man schon Gesetze hat (denen ich nicht zustimme), dann sollte man konsequent bleiben. Momentan scheint das aber wie immer eher auf „Deutsche=Täter, Ausländer=Opfer“ hinauszulaufen…

    • Prinzipiell bin ich für eine weitgehende Meinungsfreiheit. der Punkt,an dem es mir zu viel wird, ist die Unterstützung von Extremisten durch den Staat. Ich will keine staatliche geförderte Wehrsportgruppe und keine Sprach-Stasi, die rassistischen Dreck gut findet, wenn die Rassistin wie die Sprach-Stasi Migrationshuntergrund hat. Darum geht es. Der Staat hat sich neutral zu verhalten.

    • Titel eingeben
      Wenn man bei „Deutsche Dreckskultur“ an die „Regietheater“-Schwachmaten denkt (seit 30 Jahren: Neuenfels. Oder momentan in der Stuttgarter Oper ‚Hänsel und Gretel‘ als schwarze Flüchtlinge), oder an die Idee, ja: Forderung eines Denkmals für die schwarzen und ach-so-unterdrückten Drogenhändler in Kreuzberg, …dann hat man womöglich Recht.

    • Außer Goethe, Schiller und Bach,
      die einem natürlich auch dann einfallen wenn man zu ihren Werken keine
      nähere Beziehung hat, könnte man auch kulturelle Beiträge wie die von
      Ernst Werner Siemens, Gottlieb Wilhelm Daimler oder Konrad Zuse würdigen, falls man nicht romantisch-idealisierenden Vorstellungen eines „naturnahen“ Lebens nachhängt oder die innovative Kraft weißer Männer generell ablehnt.

      Auch das Second Amendment würde ich nicht verachten, nicht nur weil es
      totalitäre Bestrebungen staatlicher Stellen von vorn herein als
      aussichtslos erscheinen lässt sondern auch weil es die Verletzung der Menschenwürde (Bürger als Nutztier) durch staatlich erzwungene Wehrlosigkeit verhindert.

    • "Die Kultur der Deutschen ist momentan, keine eigene Kultur zu haben "
      … dann wäre ich ziemlich undeutsch. Sie können das einfach durch einen Blick in ausländische Literatur falsifizieren (z. B. Neil Mc. Gregor, Germany; Simon Winder u.a.). Es existiert genauso deutsche Kultur, wie es unzweifelhaft britische, italienische, französische, türkische gibt, mit zT ausgeprägten Regionalkulturen versteht sich.

      Was es bei uns aber überdurchschnittlich im Kultur- und Medienbetrieb gibt, sind Leute, die unter einem Erlösungs- und Weltbeglückungswahn leiden, aber das ist nicht spezifisch „deutsch“, sondern ein spezifischer Irrsinn einer bestimmten Kaste, der sicherlich auch durch eine gescheiterte Bildung und Filterblasen befördert wurde. Bei migrantischstämmigen kommt ein eingewachsenes Ressentiment (als idR notorische Transferempfänger) und eine Fixierung auf die Heimatkultur hinzu, von den „Hochkultur“-Anhängern mal ganz abgesehen.

      Sodann eine vulgärsozialistische Ausrichtung, die einfach nicht auszutreiben ist, zu der ich immer gerne die Anekdote erzähle: Diskussionsabend über Theaterkrise. Deutsche Vertreter: Wir brauchen endlich mehr Geld (Staatsknete) auf allen Ebenen. Gast aus Spanien: Wir brauchen bessere Ideen und Kreativität, einfach bessere Aufführungen.

  112. Soso
    Im Winter

    bei Schneematsch

    ohne Schutzblech

    Ts ts ts….

  113. Titel eingeben
    @ Faustina 26. Oktober 2017 um 00:31 Uhr:

    Aber daß der Sturmmann GraSS sich in der Kampagne „Willy wählen!“ stark engagiert hat und daß die „Studentenbewegung“ dieser nicht ganz skeptisch, geschweige denn feindselig gegenüber stand, stimmt doch, oder? Das haben die ihm doch nicht heimgezahlt, da wurde doch nichts durcheinander geworfen, gell?

    Ok, ein Feminist war er indes sicher nicht. Ich habe mich damals als junger Mensch immer gefragt, ob er näheren Kontakt zu Frauen hat. Wie das wohl für eine Frau ist, wenn er kurz die Pfeife aus dem Mund nimmt und sie sich den (Tabak-)Säften in seinem Bart, seinem braunen Zahnstumpen, dem spezifischen Geruch, dem fettigen Haar und diesem widerlich humorlosen Gebrabbel rein physisch nähert…
    Mir wurde damals die tiefere Bedeutung des Begriffs „Sexarbeiterin“ bewußt.

    • Ich frage mich heute ja, wie man zu Fusselhipstern in Berlin ins Bett steigen kann *Schauder*

    • Fusselhipster
      Es ist in der Tat eine befremdliche Generation geworden. Früher rasierte man sich im Gesicht und sonst nirgendwo. Heute ist es genau umgekehrt. Vor 20 Jahren hatte ich genau einen Kollegen mit Bart. Auch das ist heute (fast) umgekehrt. Jede Zeit hat so ihre Marotten. Wahrscheinlich bin ich zu alt, sie zu verstehen.

    • MMW @ 26. Oktober 2017 um 10:07 Uhr
      MMW sagt:
      „Früher rasierte man sich im Gesicht und sonst nirgendwo. Heute ist es genau umgekehrt.“

      Hahaha!! Sehr gut beobachtet.
      Extrem unter schwulen Männern – da kommt es einem vor, als sei man im Kreis einer monatelangen Antarktis-Expedition.

    • Titel eingeben
      Hat Sybille Berg eigentlich schon einen silbernen Bären?

      Fürs beste Drehbuch oder so. Allgemeine Frage.

  114. Grüne Kommunisten: Wie radeln, wenn die Räder laufend gestohlen werden?
    Neben der Heuchelei gibt es einen sehr praktischen Aspekt.
    Beispiel: Freunde verschlug es dienstlich aus dem Voralpenland nach Berlin. Lebensklug wie sie sind, Vorfreude auf die Reize des neuen Wohnortes: Wie preisgünstige Kultur (Opernpreise!), UND Radfahren statt SUV. Daher Wohnung in der Stadtmitte und edle Räder gekauft. Nach drei trotz starker Sicherungen gestohlenen Rädern ist die Radel-Euphorie mehr als verflogen. Wie kann man sich jenseits der Fußgängereichweite sinnvoll fortbewegen? Doch nicht etwa in der kriminalitätsbelasteten U-Bahn!
    PS: Als Hintergrund ein Vergleich der Kriminalitätsentwicklung von London und NY, die beide über einen gleich großen Polizeiapparat verfügen. London ist mittlerweile ein gefährliches Pflaster: 6x mehr Einbrüche London vs NY, 50% mehr Raub usw. Während das NYPD sich mit zero tolerance sehr erfolgreich um die Sicherheit der Bürger gekümmert hat, beschäftigt sich die britische Polizei mit Untersuchungen zu hate speech, Sex-Beschuldigungen usw. Nun ja, man kann die vorhandenen Polizeikapazitäten nur einmal einsetzen. Berlin – quo vadis? Mehr in The Telegraph vom 20. Okt.2017:
    http://www.telegraph.co.uk/news/2017/10/20/london-now-dangerous-new-york-crime-stats-suggest/

    • Es gibt eine Mitarbeiterin der Linkenfraktion und Frau eines bekannten Gentrifizierungsgegners, der in kurzer Zeit in Berlin 3 Räder gestohlen wurden. Das ist natüelich kein Spass. Für niemanden. Man muss einfach aufpassen. Die Polizei wird einem nicht helfen, die Justiz auch nicht.

  115. Es werde Licht
    Sehr schön! Das Rad als Waffe des Lichts. Lasst uns den dunklen Politveganern die Fackel tragen, damit sie nicht mehr als Mob Andersdenkenden die Häuser anzünden müssen wie gestern in Halle

    http://www.journalistenwatch.com/2017/10/25/schwerer-anschlag-auf-einprozent-haus-in-halle/

  116. Schutzbleche!
    Schutzbleche! Wo sind die Schutzbleche?
    In Deutschlend? im Winter?

    Grüße vom ebenfalls durchfahrenden Dieter

  117. Ludwig und Alphonso
    http://images.zeno.org/Literatur/I/big/thomapor.jpg

    Gratuliere, lieber Don, zu dieser schönen Gesichts-, Figur- und Haltungsähnlichkeit! Ihr dankbarer Leser C.S.

  118. Ich kann nicht anders, ich muss die Radfahrer verehren
    Tiefer Respekt gebührt denen, die bei Wind und Wetter den Gefahren des Straßenverkehrs trotzen. Die sich nicht hinter Monsterkarrossen mit getönten Scheiben verstecken und die Umwelt höchsten mit ihrem Schweiß belasten. Selbst Boris Johnson, mit dem ich wenig politische Überzeugungen teile, ist immerhin ein Radfahrer. Da kann man auch mal über eine zerzauste Frisur hinwegsehen.

    • Ja, aber vom Londoner Prinzip will man aus Prinzip nicht lernen. Das macht Städte in Deutschland dann so lebensunwert.

  119. Was? Wer? Ganghofer? Das ist L U D W I G T H O M A !
    Und zwar in Wildbad Kreuth! Gleich um die Ecke!

    Über diese Ähnlichkeit würde ich mich erstens freuen und zweitens den Leser oder besser noch die Leserin zu Wort kommen lassen…

    CS

  120. Auf den Punkt gebracht:
    „Denn die Zeiten, in denen die Bigotterie noch mit Kirchenbesuchen, Reliquien, Beichtzetteln und Rosenkranz mühsam erworben wurde, sind vorbei. Die richtige Gesinnung bekommt man billig in den richtigen Tugendmedien“

    Herrliche Sätze, die das Elend unserer heutigen Gesellschaft sehr schön zusammenfassen.

    Ich stelle mir bildlich vor, wieviele Kilometer geradelt werden müssten, um ohne Medien auf dasselbe Niveau an Bigotterie zu kommen.

    • viele. Aber ich mache das und ich benutze das auch gnadenlos gegen die Genderrassistinnen in öffentlichen Verkehrsmitteln

  121. Wer Sehnsucht nach der Pflege durch liebevolle Krankenschwestern hat, der fahre im Winter Rad
    Die andere Alternative ist extrem CO2-intensiv, denn man kann sich auch in Einzelteile zerlegt aufgrund seines ausgefüllten Organspendeausweises in alle Welt fliegen lassen, zum Wohle der Millionäre und Ruhm der Operateure. Da unsereins zu solchen Eskapaden und der Unterstützung der boomenden Gesundheitsindustrie keine Lust hat, bleibt das Gitane-Rennrad Baujahr 1972 im Keller und das vollgefederte Pegasus – ja, sowas gibt es gar nicht mehr zu kaufen – im Keller. Und was die grünen Politiker betrifft, so haben die überall Folterstrecken für meine Räder gebaut, die die Folter mit zwei Hinterachsachsbrüchen beantworteten.
    Nun ja, wie gut, daß man motorisiert in die Welt hinausfahren kann, Sommers wie Winter und noch das Privileg nutzen kann noch nicht als CO2-Verbrecher verurteilt zu werden, denn Jamaika wird bestimmt ein solches Gesetz zur Ankurbelung des e-Bike-Umsatzes schaffen. Die Gesundheitsindustrie und die Organtransplantantionsfluggesellschaften werden es dankend zur Kenntnis nehmen. 500 Jahre nach der Kritik am Ablaßhandel ist dieser voll in Mode gekommen. Zumindest die Einzelteile kommen kurzzeitig in den Himmel.

    • Es hängt davon ab. wo man im Winter radelt. In Berlin würde ich das nicht tun.

    • Don Alphonso @ 26. Oktober 2017 um 09:41 Uhr
      Don Alphonso
      „Es hängt davon ab. wo man im Winter radelt. In Berlin würde ich das nicht tun.“

      Ich bin 20 Winter in Berlin geradelt, wie viele andere auch, das geht.

      Und zwar deshalb, weil mir die ÖV zu dreckig, zu laut und zu prollig war. Dann lieber auch bei Glatteis mit dem Rad.
      (Inzwischen sind aber auch manche U-Bahnhöfe zu gefährlich, ein weiterer Grund heutzutage.)

  122. Warum wird sowas immer von Leuten geschrieben, die keine Ahnung haben?
    Nach 20 -30 Jahren im Winter auf dem Rad zur Arbeit, kann ich sagen, dass das vorgestellte Rad als Transportmittel untauglich ist. Radfahren im Winter macht Spass. Sogar mehr als Skilaufen. Man braucht nur die richtiger Ausrüstung, dann kann man sich die Fahrt in die Berge sparen und hat dem Spass täglich auf dem Arbeitsweg. Darauf muss man erst mal kommen. Mehr Info gebe ich aber nicht kostenlos ab.

  123. Kleine Tipps zur Glaubwürdigkeit
    Zwei kleine Hinweise von einem, der mangels SLK und weil sich die Wampe anders nicht in Schach halten lässt tatsächlich den ganzen (zugegebenermaßen milden Rhein-Neckar-)Winter durchradelt: Werter Don, Ihr Rad verrät Sie bei Lenkergriffen und Bremsschuhen. Niemand, der ernsthaft in nasskalter Witterung unterwegs sein will verbaut solche Schaumstoffgriffe. Die saugen sich bei Regen nämlich ganz prima mit Wasser voll, das sie dann unauffällig festhalten, bis es beim ersten beherzten Griff an die Handschuhe abgegeben wird. Es gibt immer ein paar linke Besserwisser, die auf solche Details achten, und denen muss man es ja nicht allzu leicht machen.

    Ebenfalls nicht empfehlenswert sind die Kool-Stop-Bremsschuhe, aus Gründen der Lebensverlängerung. Bei feuchten Bedingungen packen die überraschend schlecht, ganz unabhängig von der Farbe. Der Standard-Billigklotz aus dem Supermarkt macht zwar im Gegensatz zu dem von Ihnen verwendeten Produkt hässliche Geräusche, packt aber zuverlässig zu.

  124. trek
    Ein Jahr zu spät.

    Das NEUE Specialized (5000,- Euro) ist nach einem Winter und 500,- Euro

    Nachrüstung (Kettenblatt und Kette) ziemlich hin und wird jetzt weiter ruiniert.

    Italien ist eine Idee, aber die Toscana ist im Winter noch härter als der Hochtaunus.

    Der Regen der da niedergeht ist noch kälter und dauert noch länger.

    Und sollte CÖ Aussenminister werden (bin ich jetzt plemplem oder dreht

    die Nomenklatura jetzt völlig durch?) denke ich doch

    eher an einen Umzug nach Zug – wo es selbst im Winter am See ziemlich

    mild

    ist.

    Nicht so mild wie die Steuersätze- sagen wir mal: 6%! aber immerhin.

    Selbst der Rausch des Rades kann die Inkompetenz und den Irrsinn der

    herrschenden

    Klasse nicht kompensieren, ich sag schon mal auf Wiedersehn!

  125. Beim Rolls-Royce und anderem Zeugs aus ....
    Don Alphonso sagt:
    25. Oktober 2017 um 22:50 Uhr

    Stimt. Es reicht, wenn der Staat einmal verdient.

    …2 Hand ,haha, wo leben Sie denn, nicht in Deutschland , wie es scheint ;)
    https://www.stuttgart.ihk24.de/Fuer-Unternehmen/recht_und_steuern/steuerrecht/Umsatzsteuer_Verbrauchssteuer/Umsatzsteuer_national/Gebrauchtwarenhandel/684838

    • Wer auf Umweltsteuer...
      … und Benzinsteuer auch noch Mehrwersteuer berechnet, wird doch was Gebrauchtes nicht so davon kommen lassen.💶+💴+💰

  126. Wenn es "richtig glatt" ist, kommt es eher auf eine große "Kontaktfläche" des Reifens und die.
    …Gummimischung an. Grobstollige Reifen sind gut im „Dreck“ und im tiefen Schnee, nicht jedoch bei Eis oder glattgefahrenem Schnee. Spikes sind natürlich je wirkungsvoller, je „eisiger“ die Unterlage ist. Aber ansonsten ist man eher gehandicapt. Früher sind wir mit dem Rad und Moped auf dem zugefrorenen Dorfweiher herumgefahren… ach was sage ich, ich bin schon mit dem roten Ferbedo-Dreirad darauf herumgefahren… und eingebrochen. Gottseidank war er nicht tief, ich konnte mich retten und mit steifen Knickerbockern nach Hause laufen… in Ermangelung von Helikoptereltern hätte das in die Hose gehen können… aber die unendliche Freiheit, die man als Kind früher auf dem Lande genoß, war auch was Wunderbares… deswegen: Im ZWEIFEL für die FREIHEIT…!
    PS: Eh ich´s vergesse: Ein Winterrad ohne Schutzbleche halte ich für Unfug…!

  127. Schmutzfänger?
    Und was ist mit den Schmutzfängern (beim Auto: Kotflügel)? Im Winter spritzt es doch ganz schön von unten – soll das alles in die Klamotten gehen?

  128. Reisebedingt
    habe ich nicht allen Murks mitbekommen.
    Der Aufruf zu Hass und Gewalt, den Frau Berg in das Sudelblatt (Spiegel) setzen durfte, ist schon ein Tiefpunkt der Entmenschung.
    Ist der Aufruf nicht zugleich strafbar? Oder ist linke Volksverhetzung gute Volksverhetzung?
    .
    Wie kaputt ist ein Land, dessen einstige „Qualitätsmedien“ offen zu Körperverletzung und Mord an Andersdenkenden aufrufen?

    • Rabe @ 26. Oktober 2017 um 10:49 Uhr
      Rabe sagt:
      „Oder ist linke Volksverhetzung gute Volksverhetzung?“

      Das ist derzeit so.
      Linke Volksverhetzung ist gute Volksverhetzung

      Rabe sagt:
      „Wie kaputt ist ein Land, dessen einstige „Qualitätsmedien“ offen zu Körperverletzung und Mord an Andersdenkenden aufrufen?“

      Das Land ist noch lang nicht kaputt, aber einige Medien stehen kurz davor.

  129. Winterradel
    Als bislang stiller Mitleser und Biker (in den 80er und frühen 90er Jahren des letzten Jahrhunderts noch Rennradler, aber das ist mir mittlerweile hier in D zu gefährlich), ist es doch schön zu lesen, dass es noch ein paar Ganzjahres- bzw. Winterradler gibt.

    Es gibt doch nichts Schöneres, als früh morgens im Wald, nachdem es in der Nacht geschneit hat, mit dem Bike die erste Spur zu legen.
    Noch schöner, wenn man das freiwillig machen kann.

    Ich habe mir vor zwei Jahren auch extra so ein Schmuddelwetterrad aufgebaut. Schwarz gepulverter Steppenwolf-Hardtailrahmen (lag noch in der Abstellkammer rum), Titan-Starrgabel, Herrn Rohloffs 14-Gang-Nabe und als Bremse The One von Formula mit 180er Scheiben, denn das Geschmurgel von Dreck, Splitt und Streusalz an den Felgen beim Bremsen mit Cantis muss echt nicht sein. Kurbeln, Lenker und Vorbau aus der Atlas-Serie von RaceFace, Titan-Plattform-Pedalen von NC17, Steuersatz und Vorderradnabe von ChrisKing, frau will auch im Winter noch was fürs Auge haben. Als Felgen die ZTR Flow EX, schön eingespeicht mit roten Speichennippeln. Gemäßigt grobstollige Bereifung mit Schwalbes Procore-System. Läuft seit zwei Jahren ohne jegliche Probleme, wird nicht nur im Winter, sondern das ganze Jahr für den täglichen Arbeitsweg genommen, 25 km einfache Strecke über Feld- und Waldwege. Leichtes Gelände bis S1 und Treppen gehen ebenfalls wunderbar damit. Da kann frau sich auf dem Heimweg auch mal ein wenig „verfahren“ und ist nicht schon nach einer Stunde Fahrzeit wieder Daheim.

    Ein Auto mit ordentlich Laderaum wird im Wesentlichen zum Transport der Bikes mit viel Federweg für schweres Gelände zu den (leider nicht nur vor der Haustür liegenden) Einsatzorten vorgehalten. Und um größere Wocheneinkäufe zu erledigen.

    Wenn es Glatteis gibt, dann kommt dann der baugleiche Felgensatz mit den fertig montierten Winterreifen zum Einsatz. Der hängt fix- und fertig und immer schön gewartet an der Wand. Da ist man in 2 Minuten fertig mit wechseln. 261 Wolfram-Spikes pro Reifen, das läuft wie auf Schienen. Damit schon Runden auf einem zugefrorenen (und freigegebenen) See gedreht. Die Blicke der Schlittschuhläufer und Fußgänger waren unbezahlbar. Die der Autofahrer sind es auch, wenn man mal damit im Ort unterwegs ist und entspannt an ihnen vorbeizieht.

    Gute Akkubeleuchtung von der Firma mit dem Wolfskopf, sowohl am Bike, als auch auf dem Helm (adaptives Kurvenlicht), die in der Endstufe ein paar tausend Lumen rauswirft, ist morgens um 5:00 Uhr im Wald besser, als jede fest montierte Funzel mit Nabendynamo.
    Wenn man sie nicht braucht, dann wandert sie in den Rucksack. Und den Mimimi-das-blendet-aber-Andere-Pienzchen sei gesagt: die Wildschweine haben sich noch nicht beschwert und die frei laufenden Hunde hier ebenfalls nicht. Und wer mir als Geisterradler unbeleuchtet entgegen kommt, dem geht wenigstens dann mal ein Licht auf. Alle drei Spezies (und auch irgendwelche gröberen Wegunebenheiten, sowie Windbruch wie Bäume und größere Äste) möchte ich zumindest rechtzeitig sehen und nicht erst, wenn sie schon 5 m vor meinen Vorderrad sind. Die Bremsen sind zwar gut, aber der Arbeitsweg wird zur Steigerung der Grundlagenausdauer genutzt, heißt, mindestens 22er Schnitt (nicht zu verwechseln mit Fahrtempo, das liegt hierfür naturgemäß höher). Da ist der Anhalteweg länger als der Lichtkegel einer solchen Funzel. Im Ort kann ich die Beleuchtung so weit runterregeln und den Lampenkopf mit einem Griff während der Fahrt so justieren, dass nichts mehr blendet.

    Und Schutzbleche? Wer braucht schon Schutzbleche? Da sammelt sich nur der Dreck bzw. Eis und Schnee drunter. Regenhülle über dem Rucksack, maximal die kurze Regenhose über der Winterhose und ein Ass-Saver reichen. Wir sind hier bei uns nicht auf dem Ponyhof. Zum Wäsche waschen gibt es Waschmaschinen und bezüglich der eigenen Grundreinigung hat sich duschen mit Wasser und waschaktiven Substanzen bewährt. Schmutz tut nicht weh und funktionelle Radklamotten sind schnell wieder sauber und trocken.

    Für diese Saison muss ich mir jetzt noch ein paar neue Lobster holen. Bei den alten wurden im letzten Winter die Finger bei -12°C doch irgendwann kalt. Trotz der Unterziehhandschuhe. Werde mal in den Polarexpeditionsabteilungen der Outdoorläden im Nachbarort die Suche gehen.

    • Klingt interessant ...
      … aber mehr nach EISBROCKEN denn Schneeflocke.

    • schlage vor Sie Schneeflocke machen den Umwelt-
      minister nach Jameica.
      Klingt absolut überzeugend.
      Wer übernimmt das Bekleidungsressort der neuen Germanen?
      DdH?

  130. Kurzer Nachtrag zum Thema Fahrraddiebstahl
    Es kommt schon vor, dass Räder des Nachts wahllos und ohne Fachwissen verschleppt werden. Das „Schrottrad“ meiner Frau fanden wir dann beim Familienspaziergang am nächsten Tag wieder und waren etwas enttäuscht. Hätten die das nicht wenigstens anständig entsorgen können? Immerhin gab es mein 12 Jahre altes MTB von der Stange dazu! Pflichtbewusst haben wir die Krücke wieder mit nach Hause genommen. Das hier gezeigte Scott wäre aber mit Sicherheit für immer weg gewesen…

  131. Wie seinerzeit Lance Armstrong
    „Ich trainiere immer, auch im Winter“. So sprach Lance Armstrong, in der Hochzeit seiner Zweikämpfe mit Jan Ulle Ullrich, auch um süffisant die winterlichen Verfettungstendenzen bei seinem deutschen Dauerrivalen zu kommentieren. Dass es bei Armstrong nicht mit rechten Dingen zuging, wissen wir heute ja. Ist ihr Artiklel, Herr Don Alphonso, also ein Aufruf zum winterlichen Doping, um Regen und Sturm in einem warmen chemikalischen Wattebausch zu trotzen? Ihnen traue ich nämlich alles zu…

  132. Es geht noch mehr ...
    Meinereiner hat nicht nur kein Nur-Winter-Rad, sondern ein Jedes-Wetter-Stadtrad (neben diversen anderen Rädern, die aber auch im Winter gefahren werden, so es denn die Fahrbahnbeschaffenheit zulässt). Empfehle allerdings für ein Rund-um-Sorglos-und-wohlfühl-Paket Stollenbereifung mit Spikes. Das macht schöne Geräusche beim Fahren, erhöht die Trainingseffekte, reduziert die Luftlos-Gefahr, erschreckt Fußgänger und macht herrlich-parallele Striche auf zu nahe geratenem Blech. Nachteil: auf innerhäuslichem Hartboden (Stein, Marmor gar) haftet das gar nicht mehr gut und man sollte besser sehr vorsichtig um Kurven kurven.

  133. Ein tolles Vehikel nicht nur für Radfahrer,
    noch toller für sie werter Herr Don Alphonso, für mich, für Gesinnungsterroristen aller Couleur und am meisten für Menschen welche glauben selbst wäre man frei davon – nur weil man (k)ein Fahrrad hat. Danke für diesen erfrischend-inspirierenden Artikel. Aber warum heute auch mit Photo von Ihnen?

  134. Mit der richtigen Radlergesinnung gegen den Terror des Winters ...
    Während ich den Zeitungsstapel weglege und mich frage, wer demnächst noch alles ein #MeToo-Schild in die Kameras hält (ehrlich und falls an den Klagen was dran sein sollte, ich verstehe da oft die Männer nicht …), widme ich mich der Vorfreude auf den kommenden Winter. Bilder statt Worte …

    http://www.bicycle-touring-guide.com/wp-content/uploads/2014/11/winter-bike.jpg

    https://momentummag.com/wp-content/uploads/2015/11/HowTo_Winter_chuddlesworth.jpg

    http://i.imgur.com/Bris7fe.jpg

    https://cdn-images-1.medium.com/max/800/1*2nv0a5o4ab0NauFlMOHIZA.png

    Und hier noch eins von DA nach der erfolgreichen Winterüberquerung des Stilfser Jochs …

    https://i.pinimg.com/736x/49/ef/21/49ef21f95968615b84dc67e9119bea2e–winter-cycling-snow-sculptures.jpg

  135. Entschuldigung
    Lieber Don,

    Die 6000€ sind aber vor einigen Jahren für das Cr1 gezahlt worden-
    Schätzung ca. 10- wenn man den Laufradsatz als Maß heranzieht.
    Heute gleichwertiger Ersatz weniger als 3000€.

    Aber was mir mehr Sorgen macht ist die körperliche Verfassung des Autors.
    Das Körpergewicht, speziell für einen Radsportler, ist umgekehrt
    proportional zum Neuwert des CR1.
    Sorry da müssen Sie ran!

    Adilette

  136. @commentariat, alle: Gemach mit Tesla heute - aber in Zukunft?!
    Zunächst kann ich das Fahrzeug (Model S) nur loben. Mich sehr ansprechendes Design –außen nicht aggressiv, innen „uncluttered“. Die Beschleunigung, etwa bei der Autobahneinfahrt ist einfach traumhaft. Der vielgelobte Autopilot macht in D derzeit noch keinen entscheidenden Unterschied. Bei der angesprochenen Lautstärke ist zu differenzieren: In der Fußgängerzone ist das lautlose Gleiten wunderbar. Auf Autobahn und Landstraße jedoch treten die anderen Geräusche, vor allem Abrollen und Wind in den Vordergrund. Ich kann bei Tempo 140-150 zwischen dem Tesla und den süddeutschen Premium-Limousinen keinen Unterschied feststellen. Wenn Sie aber viel in Fußgängerzonen unterwegs sind… Der deutschen premium Industrie sollte sehr zu denken geben, daß der Tesla laufend durch Software-Updates verbessert wird, statt daß er veraltet.
    Vieles ist großartig – aber nicht alles. Das Hauptproblem ist auch bei Tesla die Batteriekapazität bzw. Reichweite. Realistisch sind 320 KM (S75D, ca. E95.000) bzw. 420 KM (S100D), letzteres Modell für einen Aufpreis von schlappen E20.000. Um für Ihre Anforderungen zu ermessen, was das bedeutet, können Sie einfach Ihr Verbrennungsauto nur entsprechend auftanken und Ihren Umgang mit dem teilgefüllten Tank beobachten. Und natürlich findet sich eine Tankstelle an jeder Ecke, während die Ladestationen trotz großer Anstrengungen noch eher selten sind. Von Starnberger See nach Irschenberg zum Tanken fahren? Dann ist die Kiste fast wieder leer…
    Zur Zukunft empfehle ich auf Youtube zu suchen „tesla accident holland“. Dort hat ein Tesla gebremst, BEVOR zwei vor ihm fahrende Autos kollidierten (Sekunde 5 des Clips), weil er mittels Radar unter dem unmittelbar vor ihm fahrenden Ford „hindurchblicken“ konnte. Traumhaft. Hoffentlich die baldige Zukunft.
    PS: Don: hier ggf. der Link: https://www.youtube.com/watch?v=FadR7ETT_1k Ihre Wahl.

    • Niemand wird ernsthaft den sinn eines vorausschauenden Radars bezweifel, aber einen Resla kann sich nur einenMinderheit leisten. Müsste Tesla auch eine ganze Flotte updaten, wäre das alles nochmal viel teurer.

    • Wussten Sie, dass schon 1984
      ein deutscher Erfinder 1700km autonom gefahren ist? Leider sprangen Autobauer und wer sonstnoch, nicht darauf an.
      Quelle:Der Chef des deutschen Museums im BR.

    • Was bitte ...
      … hat der Tesla in der Fußgängerzone verloren?

      Mit lautlosem Anschleichen Leute erschrecken?
      Showing off, verbunden mit der Hoffnung auf Neidreaktionen?

      Was überhaupt soll der Werbespot für eine Karre, in der über 8’000 (!) Lithium-Ionen-Akkus für Laptops verbaut sind?

      Haben Sie eine halbwegs zutreffende Vorstellung von den Umweltschäden, die bei der Gewinnung der für die Batterieherstellung benötigten Rohstoffe entstehen? Neben Lithium ein paar Kilogramm Nickel, Mangan und Kobalt als Elektrodenmaterialien.
      Lesetipp: Lithiumgewinnung Salar de Atacama.

      Hilfreich im Anschluss vielleicht die Überlegung, was allein schon ein Anteil von 20% Elektrofahrzeugen am gesamten Fuhrpark hinsichtlich des Rohstoffbedarfs bedeuten würde, von der benötigten Zahl der für jeden Ladevorgang während Stunden belegten Ladestationen gar nicht zu reden.

      Lassen Sie die Kiste besser nicht in der Fußgängerzone stehen, sonst finden Sie sie bei der Rückkehr äußerlich evtl. ziemlich „cluttered“ durch die Hinterlassenschaften umweltbewegter Spontansprayer.

    • @Kalm: Metallbrandbekämpfungsmitteln wie Sand oder Salz für brennendes Lithium
      WIKI: Da Lithium mit gängigen Feuerlöschmitteln wie Wasser, Kohlendioxid, Stickstoff oder dem inzwischen verbotenen Tetrachlorkohlenstoff stark exotherm reagiert, müssen Brände mit inerten Gasen wie z. B. Argon oder anderen Metallbrandbekämpfungsmitteln wie Sand oder Salz gelöscht werden.
      Elementares Lithium verursacht wie alle Alkalimetalle bei Hautkontakt Schäden durch Verbrennungen oder alkalische Verätzungen, weil es mit Wasser unter starker Wärmeabgabe Lithiumhydroxid bildet; dafür genügt schon die Hautfeuchtigkeit.

    • Geniessen Sie Ihren Tesla, dürfte aber nicht das einzige Fahrzeug in...
      … Ihrem Haushalt sein.
      Für Erna aus dem dritten Stock, Sie wissen die mit dem Pudel, bei Don gegenüber, absolut unbrauchbar. Soll denn Erna die Kabeltrommel vom Fenster raushängen lassen und böse Buben mopsen die auch noch..
      Für Erna und Sie mal ein kleiner Tipp.
      A) Erna fährt damit immer..
      und
      B) Sie in der Fußgängergzone.
      Mehr smiles per gallon bekommen Sie nirgends und die Brütsch verliert on the long run auch nicht an Wert ;)
      Viel Vergügen Ihnen und Erna damit, wünscht FJ45
      https://www.youtube.com/watch?time_continue=10&v=4Fo1ngtXoXI


    • Ja, schon ein schönes Wägelchen für die Stadt. Aber
      Das Hauptproblem ist auch bei Tesla die Batteriekapazität bzw. Reichweite. ist halt nix fürs Land.
      Und wie ist es im Winter so?

  137. "- keine Stadt, kein Land konnte Hengameh nachhaltiger beeindrucken als Berlin, ..."
    „…denn dort relativierte sich alles. Hengameh zog 2014 ganz in die Hauptstadt und arbeitet seitdem unter anderem als Redakteur_in für das Missy Magazine. „Heute bin ich da, wo ich immer sein wollte: In einer der aufregendsten Städte der Welt, umgeben von den allerbesten Freund_innen, die eine_r sich vorstellen kann.“

    Wo die einen sich pudelwohl fühlen, beginnt für die anderen der innere Kreis der Hölle:

    „Klaus Rasch hat seine Frau im Tiergarten verloren. Bis heute hat er keine Antworten auf seine Fragen. Von der Polizei bekommt er keine Hilfe.“

    Quellen:

    http://www.vogue.de/people-kultur/people-news/hengameh-yaghoobifarah-portraet

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-mord-im-tiergarten-ich-habe-eine-grosse-staatsverdrossenheit-in-mir/20504028.html

    Und Besserung ist nicht in Sicht:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/folgen-der-fluechtlingskrise-die-notlage-in-berlin-haelt-an/20504026.html

    • Schlachthof Berlin
      In London würde es Hengameh noch besser gefallen, denn dort könnte er/sie* jede/n* anzeigen, der ihn/sie* in der Tube oder auf der Straße auch nur schief anguckt.

      Beim Lesen überlegt, dass eine weitere Senkung des Wahlrechtsalters unterbleiben sollte. Eine Erhöhung auf 30 Jahre wäre eher vertretbar, in der vagen Hoffnung, dass bis dahin die Meisten auspubertiert haben und hinsichtlich ihres Geschlechts zu einer Entscheidung gelangt sind.

      Mordfall Rasch: absolut scheußlich. Nichts, was den Mann trösten oder ihm auch nur einen Teil des verlorenen Vertrauens in den Staat zurückgeben könnte. Diese Bürokratenkälte und dieses gleichgültige Alleinlassen der Hinterbliebenen. Was für ein Drecksl***, wahrlich!

      Es wird ohnehin viel zu wenig von den Opfern geschrieben und gesprochen. Der Staatsfunk (KEINE GEZ-Erhöhung!) hält sich vornehm bedeckt und pflegt das Bild des ausschließlich netten Zuwanderers.
      Wann endlich organisieren sich die Angehörigen und rütteln am Zaun des BKAmt und an den Zäunen der MSM?

      Berlin ist ein Moloch, ein Schlachthof laut Döblin, der in Berlin Alexanderplatz das Schnitterlied zitiert …

      „Es ist ein Schnitter, der heißt Tod,
      hat Gewalt vom großen Gott.
      Heut wetzt er das Messer,
      es schneidt schon viel besser,
      bald wird er drein schneiden,
      wir müssens erleiden.“

      Müssen wir?

    • Wieso schwappt "das" zur Zeit durch die ganze Medienlandschaft?
      Auch bei Tichy findet man unter
      „#Kartoffelwochen
      Nicht-binär-Personen, die die Welt nicht verstehen“ einen Hinweis.

    • merkwürdige Gestalt
      Ersie will ja wohl nicht wissen, wer oder was sieer ist. Aber guckt man die Photos an, kommt Kim recht nahe. Jedenfalls kommt das Person aus dem Hang me-Land und kann dahin nie zurück. Der Name passt auf jeden Fall.
      Nur hätte ich gern in diesem Nichthangme-Land, in dem wir gerne leben sollen, dass etwas weniger Publizität auf Menschen fällt, die sich insgesamt für irgendeine Form von Zombie entscheiden, bis sie wissen, was sie sind. Im Ausland müssen sie denken, dass wir alle Tassen aus dem Schrank geworfen haben.


    • Nicht-binär-Personen, die die Welt nicht verstehen
      Man muß sich was ausdenken für solche wie Hengameh, das ist eine Art städtischer Herausforderung. „Behindert“ triffts nicht ganz, „verpeilt“ auch noch nicht.
      Klar ist aber, daß die körperliche Breite und die Kleindoofiefrisur zusammen mit dem ewigen Flunsch und dem Abo auf beleidigte Leberwurst nicht lange in der Öffentlichkeit haltbar sind…

    • @Trojaner: Kartoffeldeutsche
      „Kartoffel“ herablassende, abwertende Bezeichnung über beheimatete Deutsche von nicht solange hier lebenden Muselmanen aus Kleinasien.

  138. Das Ende aller guten Vorsätze trifft wohl jeden mal
    Das ist ja auch kein Problem, solange die eigenen guten Vorsätze nicht zur allgemeinverbindlichen Ideologie werden, die man selber nicht erfüllt. Daß mir im Winter Eiszapfen aus dem Bart hängen, brauche ich nicht mehr. Überhaupt, das gebe ich gerne zu, bin ich zum Warmduscher und Schönwetterfahrer mutiert. Nässe, Kälte, Dreck und auch zuviel Wind machen mir einfach keinen Spaß mehr, obwohl auf dem Rahmen meines Fahrrades „Gegenwind“ zu lesen steht. Und was den ÖPNV betrifft, auch da, nein Danke. Meinereiner ist im Alter dann doch bequem und verweichlicht geworden. Ist die Figur dann erst mal ruiniert, lebt es sich halt ganz ungeniert. Aber obwohl Toleranz und Duldsamkeit zumindest bei mir mit dem Alter sukzessive abnehmen, bemühe ich mich doch immer noch, nicht Wasser zu predigen und selbst Wein zu trinken. An dem Vorsatz halte ich möglichst eisern fest.

    Daß es bei Politikern und somit auch bei den Staatsorganen mit guten Vorsätzen aus der Verfassung und anderen Quellen nicht mehr weit her ist; daß unsere Politiker oft mehr Interesse am eigenen Vorteil, denn am Leben des gemeinen Bürgers haben; daß unsere Politiker das große Ganze über den Einzelnen stellen, dabei aber ganz vergessen, daß das große Ganze, die Gesellschaft, aus Einzelnen besteht und daß es der Gesellschaft insgesamt nur so gut gehen kann wie den Einzelnen, das ist ja seit längerem bekannt. Nur unseren Politikern selbst scheint das überwiegend nicht bewußt zu sein. Oder ist auch bei Politikern „Dieser grosse Verzicht [ist] der wahre Preis der Tugend“? Nun, dann müßte man sicher über Tugend diskutieren, aber, lassen wir das besser.

    Denn verlogen ist das alles allemal. Überhaupt habe ich mich immer schon gefragt, für wen die täglichen Börseninformationen in den Nachrichten gedacht sind, für Börsianer sicher nicht. Oder was die Autosendungen sollen, die vornehmlich Luxuswägen zum Inhalt haben, deren potentielle Besitzer sich das wohl kaum ansehen. Überhaupt, das Leben der Reichen und Schönen, welches dort geschmückt mit blauem Blut zur Schau gestellt und thematisiert wird, was soll das? Sicher, es gibt Menschen, die sich für Stars und Sternchen interessieren, die sich gerne mit Fakes aller Art belügen lassen, die den Fernsehköchen und -predigern zu Füßen liegen. Nur, was sollen all diese Beiträge und Filme über eine Welt, die der Mehrheit der Bürger nichts zu sagen hat? Das wirkliche Leben all der Menschen ist das doch ganz sicher nicht. Die leben ganz anders und haben ganz andere Sorgen, Nöte und Probleme.

    In der Hate Speech spiegelt sich das echte Leben abseits des Gesinnungsterrorismus wieder, aber die ist ja zunehmend verfolgt und verboten, unmöglich gemacht. Man muß es ja nicht mögen, aber man sollte es ernst nehmen. Insbesondere unsere Politiker.

  139. Deprimierend
    @ Sylter 456

    Was kann man auf eine so rabiate Reaktion antworten?
    Deprimierend…

    • Titel eingeben
      Och, Faustina, nu opfern se sich ma nich! Sie wissen doch ganz genau, daß es mir um GraSS ging, und nicht um Ihre – mir völlig unbekannte – Person.

      Dieses Individuum, das ein großes (Sie wissen schon) und ein kleines Werk (Das Treffen in Telgte) und sonst nur Drittklassiges und Diebstähle bei Kempowski hinterlassen hat, fühlte sich sicher und empörte sich deshalb lauthals und vor großer Öffentlichkeit über die Mitgliedschaft des Ministers Schiller in der SS. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/streit-um-ss-bekenntnis-faz-darf-grass-briefe-nur-mit-zustimmung-abdrucken-a-461700.html

      Als man diesen Lumpen dann seiner SS-Vergangenheit überführte, ließ er von willfährigen Richtern seine damalige Bigotterie für die Öffentlichkeit zensieren.
      Ich bin rabiat? Es gehört zur ersten Bürgerpflicht, Menschen wie Grass gegenüber so rabiat zu sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt.

      Und ja: das gilt auch gegenüber Toten. Z.B. auch gegenüber der Weizsäcker-Sippe.

      Das hat auch nix mit Selbstgerechtigkeit zu tun, sondern ist die erforderliche Konsequenz aus dem Demokratiedefizit in unserem Parteienstaat.
      Eine gewisse Journalistin hat es mal etwas überspitzt formuliert: „Und natürlich darf geschossen werden“.

  140. Jaja, ich finde den Text ja auch ganz ok.
    https://drachenrose.wordpress.com/2017/10/25/das-schweigen-der-feministinnen/
    .
    Also den hier zum Schweigen der Netzfeministinnen. Richtig, es geht den Netzfeministinnen nicht um Frauenrechte, sondern ausschließlich um das Sichern von eigener Macht und eigenem Geld („Pfründe“). Deshalb ist ein falscher Wort eines alten weißen Mannes böse, Vergewaltigung und Mord an beliebigen Frauen (durch junge, nichtweiße Männer) aber völlig ok.
    .
    Kurz: (Netz-)Feministinnen verfolgen ihre eigenen Vorteile, andere Frauen, vor allem einfluß- und bedeutungslose andere Frauen können, so diese Feministinnen, gerne krepieren. Das zeigt der Text überzeugend. Aber.
    .
    Leider spricht auch dieser Text den Elefanten im Raum nicht an. Er redet von „wachsender männlicher Gewalt“ in – verzeihen Sie mir das Wort – Deutschland. Dabei ist es in Wirklichkeit das Problem einer wachsenen m u s l i m i s c h e n Gewalt. Nur, um dieses Wort nicht nennen zu müssen, alle Männer zu inkriminieren, ist erbärmlich. Dabei hat die Autorin im runde schon kapiert, von welcher Religion das Frauenvergewaltigen und Frauenschlachten in – verzeihen Sie mir nochmal – Deutschland ausgeht.

    • Trimatronat
      Ob es den Femanzipath*nnen eigentlich sauer im Magen liegt, dass dieses Land insgeheim von einem erzkonservativen Trimatronat, den drei Dominas Angela, Liz und Friede dominiert wird?

      edSE


    • @edSE: das wird nicht wahrgenommen bzw. ignoriert. Sind ja auch Leute ziemlich im Hintergrund.

    • Monsieur, mes trois femmes va commencer
      aux Jeux Olympiques en Paris 2024 et se battre pour la médaille d’or.
      Vive la France et Le Roi d`Allemande

  141. Für alle, die wie ich kaum SPON lesen
    (bin nur auf den Beitrag gestoßen, weil mich die Resonanz auf den fraglichen taz-Artikel interessiert): Es gibt beim Spiegel noch einen Menschen, der Sibylle Berg zwar liebt, aber sich dennoch fragt: „Was ist bloß in meine gute, alte Bille gefahren? … Das Problem an solchen Texten ist, dass sie sich nur schwer mit den Empfehlungen der Anti-Hatespeech-Broschüren in Einklang bringen lassen, deren Produktion inzwischen eine ganze NGO-Industrie am Leben hält. Kaum war die ‚taz‘-Beschimpfung erschienen, konnte man auf den entsprechenden Seiten eine kuriose Diskussion verfolgen, warum die Abwertung von Gruppen oder Völkern normalerweise einen klaren Fall von Rassismus darstellt, im Fall der deutschen Dreckskultur aber nicht.“
    Siehe Jan Fleischhauer: Hater sind immer die anderen, 26.10.2017.

  142. Aufschrei: DAtoo
    Was sollen eigentlich die ganzen Kommentare zu des Autoren Gewicht?
    Da werd‘ ich glatt zur getriggerten Schneeflocke!

    #genießenlernen
    #barock
    #yolo

    • Schuberts Pianist @ 26. Oktober 2017 um 17:46 Uhr
      Schuberts Pianist sagt:
      „Was sollen eigentlich die ganzen Kommentare zu des Autoren Gewicht?“

      Harmonisch muss es sein. Zu diesen kompakten, sehr muskulösen Beinen würde keine filigrane Taille passen.

      Früher war erst ein Mann mit Bauch ein ganzer Mann, die anderen waren Jünglinge, spinös oder sonstwie kränklich. Auch ich bin auf dem Land noch mit diesem Schönheitsideal aufgewachsen.

    • solange ich noch in 1 Stunde einen Berg hinauf komme, für den 2 Stunden ausgewiesen sind, kann es nicht so schlimm sein.

    • Vom Gewicht der Männer
      Griechische Weisheit …

      Wenn ein Mann mit 30 keinen Bauch hat, ist nichts aus ihm geworden.

      Die kluge Griechin antwortet deshalb auf Anspielungen zum Gewicht ihres Mannes: er ist mir vom Gewicht her gerade recht, ich möchte keinen schwereren.

    • Sehr schön!

  143. Hardcore-Winterpedalist
    Wer im Winter ohne Schutzbleche fährt, bremst sicher auch den Berg rauf. Nur die Härtesten! Respekt und Danke für die Anleitung für südliche Weich..er und Weich..erinnen! Und man fühlt sich nicht so alleine im Winter aufm Rad. Wie sang schon Roy Black: Du bist nicht allein …

    Anm.: Habe mir (männlich, Ü50) diesen Sommer den alten Stahlrahmen vom Tourenrad meines Vater wieder aufgebaut – es gab sogar in der Nähe einen jungen Stahlrahmen-Bauer, der mir das ausgebrochene Ende des Hinterrohres für 10 Euro geschweißt und zur Verstärkung noch eine Unterlegscheibe aufgesägt und angebracht hat. In den alten Rahmen passen unter die Schutzbleche sogar 55mm-Schlappen, mit denen man so ziemlich durch jedes Gelände kommt. Der Neukauf eines gerade in Mode gekommenen Lastenrades ist durch Anbringen eines Vorderrad-Gepäckträgers auch unnötig geworden. Schrauben ist Freiheit !
    Momentan suche ich noch nach einer – natürlich gebrauchten – Wein- oder alten Bierkiste für den neuen Gepäckträger zur bequemen Bergung von Kräutern am Fahrrad-Wegesrand. Oder um geneigte und bedürftige Verehrerinnen verschiedener Rebenprodukte auch im kalten Winter persönlich versorgen zu können.

    Im Übrigen fahre ich ansonsten auch nur einen gebrauchten, aber aufgeschraubten Damenrahmen: wird im Unterschied zu den Vorgängern schon relativ lange nicht geklaut, man bekommt öfter ein mitfühlendes Lächeln von Jüngerinnen und manchmal sogar unverdient die Vorfahrt.

    Und überhaupt passt ein entspanntes Lächeln sowieso zu einem alten Drahtesel.

  144. Beinahe
    war ich in Versuchung, meinen allwetterradelnden Verwandten um Unterstützung zu bitten bei Anschaffung und /oder Restaurierung eines Winterrades. Meinen braven Alltagsesel lasse ich im Winter meist in der Garage.
    Dann fiel es mir ein: Nein, ich möchte nicht mit wattierten Hosen und Goretex-Berstiefeln im Büro einlaufen oder abends ausgehen.
    Da bevorzuge ich schicke Mäntel und hohe Pumps.
    Es ist aber dennoch inspirierend, hier zu lesen. Merci dafür.

    • Warum auch nicht
      Der Trägerin schicker Mäntel und Könnerin der hohen Pumps wird die Bewunderung durch den Allwetterradler sicher sein, wenn sie für ihn auch einen Blick der Anerkennung erübrigen kann. Die meisten Alltags-Allwetterradler sind langsam und aufmerksam genug unterwegs, um gerade im grauen und dunklen Winter jedes Zeichen wohlwollend aufzunehmen.

      Und irgendwann steigen sie auch selber aus der Verkleidung, wenn sie denn überhaupt angelegt wird.

  145. Berlin, neueste Nachrichten
    Wenn nicht das von mir inbrünstig erbetete Wunder geschieht, könnte Kartoffel-Jamaika ein Menetekel werden.

    • Kartoffel-Jamaika
      ist auf alle Fälle ein Menetekel.
      Sie versucht so verzweifelt „Zukunft“ zu sein, wie ein alter
      Berufsjugendlicher.

      Sie hat nur Vergangenheit.

  146. RÄDER ROLLEN FÜR DEN SIEG
    CEM, der mann der sich schon als erfolgreichen aussenminister sieht – und dem Gas-Gerd mal die schau stielt – soll – glaubt mann den kommentaren hier – sein grünes e-bike wohl geleast haben.

    glaube ich, CEM war ja schon immer ein freund aussergewöhnlicher finanzierungsmodelle, für einen sozialpädagogen schon sehr fortschrittlich und merkantil denkend.

    er nimmt ja auch gerne einen privatkredit über DM 80.000 an und verwendet dienstlich erworbene bonusmeilen privat.

    aber lassen wir das, fragen wir uns, warum er auf dem bild als vorbild keinen helm trägt…und handschuhe vorbildlich wie der DON.???…………bei KGE ist alles verloren, wer so auf dem velo sitzt, der fährt nicht mehr als 5 km pro jahr und das nur auf showveranstaltungen.

    http://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/wahlkampfauftakt-gruene-berlin-100.html

    ja, alles fake…………………!

    • Ja, Radfahren können die alle,
      und nun möchten sie auch noch den goldenen Lenker.Cem sah noch nie so gutgelaunt aus der Wäsche.

    • Titel eingeben
      Er ist noch nicht einmal Außengenscher aber schon ganz besoffen von der eigenen Bedeutung. Dieses „Ich-finde-meine-eigene-Stimme-so-geil“ und rede jetzt noch eine halbe Oktave tiefer als der Kretschquast und noch prononcierter als früher ist doch eher abstossend.
      Von diesem wichtigtuerischen Augenaufschlag mal ganz zu schweigen. Wenn Schiet wat ward, sagt man hier im Norden.

      Aber dafür bekommen wir ja einen eloquenten Talkshow-Clown als Finanzminister.
      Nicht, daß ich an Schäuble auch nur einen einzigen symphatischen Zug entdecken konnte, aber ein paar Hirnwindungen mehr als einer, der sich vielleicht mal ein paar hunderttausend Euro mit der Mülldeponie Schönberg ergaunert hat, hat er dann doch. Nunja, „Europa“ wirds freuen.

      Den Bundespräsidenten haben die wohl abgeschafft, seit der letzte sich nicht gewaschen hat?

  147. seehr OT, Überschwemmung der Verwaltungsgerichtsbarkeit mit Asylfällen und Prostitutionsgesetz
    Heute habe ich, anläßlich eines Ortstermins zu einem Klageverfahren zum Dachausbau, in Berlin, meiner Heimatstadt, folgendes erfahren: Der für Baurecht zuständigen Abteilung wurden jetzt 300 Asylfälle zur Abarbeitung zugewiesen. Personelle Vorsorge wurde nicht getroffen.

    Gleichzeitig rollt eine Welle von Bauanträgen auf die Genehmigungsbehörden in diversen Bezirken zu, mit einer Größenordnung von Tausenden, weil durch das neue Gesetz, das vorgibt, die Prostituierten zu schützen, jedes Etablissement gezwungen ist, zu versuchen, eine Nutzungsgenehmigung durch ein Bewilligungsverfahren, eben einen Bauantrag, zu bekommen.

    Sofern abgelehnt wir, womit in einer Vielzahl von Fällen zu rechnen ist, weil z.B. in reinen Wohngebieten selbst seit 40 Jahren betriebene Bordelle ihre Zulassung verlieren werden, aber auch aus vielen anderen recht wahrscheinlichen Gründen, werden die Betreiber Klage einreichen. Diese Welle schwappt dann in die Gerichte, weil alle klagen werden. Die fordern die Unterlagen von der Behörde an, die schon heute nicht weiß, wie sie ihre Arbeit schaffen soll und deshalb prophylaktisch im Angstreflex auf die Bremse tritt. Sie verschreibt sich lieber so esoterischen Zielen wie der „Pflege der Dachlandschaft“. Die dortigen sind nicht von dieser Welt.

    Der Richter war übrigens vortrefflich. Er geht weg.

    Die Rechtsprechung schlägt den Baubehörden gerade immer öfter ihre Druckmittel aus der Hand. Sehr zu begrüßen. Bin mal gespannt, wie der bevorstehende Kollaps verwaltet werden wird.

    • "Die dortigen sind nicht von dieser Welt."
      Ich glaube, das passt auf ganz viele – und deshalb wird es auch bald ganz viele Überraschungen geben, für ganz viele. Nicht nur in Berlin.


    • Bin mal gespannt, wie der bevorstehende Kollaps verwaltet werden wird.
      Vermutlich „gar nicht“, iSv „es bleibt halt alles in der Schwebe hängen“.

  148. Phantastisch und ich glaube nicht OT
    https://www.youtube.com/watch?v=BzKdKJn9El4

    Gefunden hier:
    http://blogs.f az.net/blogseminar/ich-wollte-keine-minute-meines-tages-verschwenden/

    • merkwürdig
      Seit wann zerhacken Sie FAZ-Links?

    • Warum nicht?

    • Passiert manchmal. Setlten, aber mitunter schon.

    • @ Oberländer
      Es gibt dazu ein deutsches Pendant mit einer vergleichbaren Doppelbegabung: Marco Wehr, Physiker, Wissenschaftstheoretiker – und Tänzer.

      Wehr schreibt gelegentlich auch in der FAZ, zuletzt am 19. Oktober in Nr. 243 auf Seite 6, „Evolution im Kopfstand“.
      Eine furiose Abrechnung mit der an Schulen, bei Eltern und Lehrern grassierenden Seuche bzw. wissenschaftlich haltlosen Theorie des autonomen Lernens. So was wie Pädagogik für Impfgegner.
      Überaus lesenswert und klug verfasst.

      Den Tänzer Wehr sehen Sie hier …

      ht tps://www.youtube.com/watch?v=YSUiN3o7F6Q

  149. Danke
    Mein Fahrrad steht im Schuppen und ich weiß nicht einmal welchen Namen es trägt.
    Darüber habe ich mir nie Gedanken gemacht, es ist halt nur ein Fahrrad, das mich von A nach B bringt.
    Die technischen Details überlese ich Don Alphonso, weil ich damit nichts anfangen kann, und weil es mich auch nicht interessiert.

    Och, sagte die Feministin zu mir:
    Auch wenn du von Tuten und von Blasen keine Ahnung hast, tue wenigstens so als ob!
    Naja, sagte ich zu ihr, das würde ich ja gerne tun, aber das halte ich nicht durch…

  150. sylter456: 26. Oktober 2017 um 05:51 ... faustina
    Grass und die Frauen:

    Am besten im Roman „Der Butt“ das Kapitel lesen, in dem der Erzähler eine – gegenwärtige – Geliebte (Griselde Dubertin) nach Hause zum Kalbskopfsülze essen einlädt, damit seine schwangere Frau (Ilsebill) diese Geliebte endlich kennlernt, und wie dann durch die Wirkung des Fliegenpilzpulvers seine übrigen zeitweiligen Geliebten aus dem feministischen Tribunal am Tisch erscheinen, sowie ihre mythischen Ebenbilder von der Steinzeit bis ins 19. Jahrhundert.

    G. Grass. Der Butt.DTV 1993. 702 S.
    „Im sechsten Monat./Wir aßen zu dritt.“, S.483 ff.

    • Titel eingeben
      Ich finde es auf die Schnelle nicht, aber ich glaube, es war Gerhard Henschel, „Beim Zwiebeln des Häuters“, der zum eklig – altherrenhaften Bemühen des GraSS, eine erotische Szene zu Papier zu bringen, das Schaudern des Lesers in ein paar prägnante Sätze fasste. Brrrr…

  151. Soziologielehrers aus dem schönen Münster
    Agressionen gegen Münster, weil da unter 5% die AfD wählten, oder warum gerade diese Stadt? Übrigens schnitt die AFd auch in ländlichen katholischen Gegenden des Niederrheins, Westfalens und Niedersachssens deutlich unterdurchschnittlich ab, Ihnen zufolge spielen ja nur die Zentren der Metropolen wie Berlin und Hamburg eine Sonderrolle…

    Die katholischen Gegenden erwähne ich wohlweislich, da Protestanten für Sie ja ohnehin nicht zählen…

    Falls Sie das als Quengelton empfinden – ich passe mich Ihrer Art von Sarkasmus an.

    Übrigens kommen die IP-Adressen mit Spam in diesem Artikel (noch)) nicht vor…

    • Nein, ich würde es eher tumbe Ignoranz eines humorlosen Störers nennen: Witz entsteht nun mal aus Gegensätzen, daher habe ich das als Vergleich genommen. Wie Dick und Doof.

    • Wahrscheinlich nahmen Sie an, Münster sei protestantisch,
      das passt ja zu Ihren Vorurteilen…

    • Es reicht langsam mit dem Anraunzen. Suchen Sie sich bitte einen anderen Spielplatz dfür Ihre schlechte Laune.

  152. # They too
    Ja, ja jetzt saumäßig OT, von mir aus. Aber langsam könnte man meinen…..Polanski, Strauss-Kahn, Weinstiiiiiin, Toback….
    .
    Wer ergänzt die Reihe und ist der „entre soi“ nicht ganz seltene Name „Dreyfuß“ aus der Luft gegriffen?
    .
    Don, Sie wissen schon….
    (DdH)

  153. @ Foxrommel, GEZ und Strukturreform, 68iger -Supervision Es ist nicht alles "Bille"
    Danke für die Anregungen.

    Zum einen gehört die Zwangsgebühr zur Finanzierung abgeschafft, zumindest auf 30% reduziert.

    Zum anderen die Kriterien der – demokratisch gemeinten – pluralistischen Funktionsweise im Geiste der idealtypisch-gemeinten Medien-Demokratisierung von 1945 ff neu angewandt (neue Mischung von amerikanischen und britischen Ansatz plus den inzwischen gesammelten Erfahrungen, die sich u. a. auf die mit der deutschen, politischen Klasse und Ihren „Räten“ (in den Medien, nicht die von 1918) beziehen.

    – In meinem Leben meldete ich mich 1-2 Mal, als es noch möglich war, vom Fernsehen ab. Wegen des Deutschlandsfunks nie vom Radio.

    Vor ein paar Tagen kam mir dieser bereits am Morgen mal wieder wie eine „weiche Birne“ (also nicht nur das übliche Populismus-Gedöhns) vor.

    Aus einer staatsrechtlich-korrekten Formulierung Frau von Storchs (AfD) zu Wahlrecht und Mandat schaukelte sich der DLF und der suggestiv dazu interviewte (Michel Friedmann) zu einer Entrüstungssuada hoch, die am Anlaß vorbeiging.
    Der DLF steht genauso auf dem Prüfstand.

    Neben Einsparungen, Strukturreformen für den Öffentlich-Rechtlichen
    gilt es auch Evualationskriterien zu entwickeln.

    Und den Begriff des „Journalismus“ zu retten.
    Diese Dauerbettelei an die „Wissenschaft“ (Geisteswissenschaft) um Kriterien gegen „Rechts“ zeigt dessen Verarmung, lebensgeschichtliche Blindheit und die – mal wieder – heilsgeschichtliche Selbstaufgabe und kindischer Mutierung zu PR für „Europa“ und „Menschheit“.

    Als ob es dann eine Erlösung von allen Übeln gebe und das Leben eine richtige oder falsche (je nach Psycho-Mode) „Supervision“ ist.

    Wie blöde ist das denn, hörten die nie von Sisyphos, lasen die Geschichte immer nur „exemplarisch“ im Sinne einer linken Westzonen-68iger-Vollbirne, die nie etwas dazu lernte und immer nur andere „aufarbeitete“.

    Diese allgemeine, künstliche Differenz zwischen Fallhöhe und Empörung
    zu „rechts“ ist inzwischen selbst empörend (morgen rettet dann auch Gysi für uns die Demokratie).

    „Rechts“ brennt ständig die Hütte und links, wo zwar Hamburg brennt und keine Züge wegen Anschlägen fahren aber sonst alles paletti ist – bin hin zu nun: Ist doch nur alles „Bille“ (bei Spon).
    Sibylle Berg heißt die vom Sozialismus freigekaufte, die nun vor dem Schwarzen Block kniet.

    Don Alphonso hat durchaus recht, das diese still hingenommene linke Gewalt nicht ohne ist. Wie aktuell in „Halle“ (ein Prozent).

    – wo bleibt eigentlich der Untersuchungsausschuß dazu, das der Brandanschlag auf eine Druckerei (Junge Freiheit, war es 1994 ?) immer noch nicht aufgeklärt ist?

  154. Der Soziologielehrer ...
    och Gottchen, werter Don, warum so verbiestert? Ab und zu dürfen sich Hund und Katze doch noch die Meinung sagen – auch wenn die Mißverständnisse vorprogrammiert erscheinen. Immer noch lächelnd gebe ich zu Protokoll, daß die von mir aufgeführten Szenarien ebenso abstrus sind … in puncto „westfälischer Humor“ haben Sie offenkundig Nachholbedarf.

  155. Deresschonimmerwusste , 27. Wie soll das denn mit dem Sex klappen ?
    a propos:

    „A pansy who lived in Khartoum
    Took a lesbian up to his room.
    They argued all night
    Over who had the right
    To do what, with which, and to whom.“

    (traditional, im Web z.B. unter:
    „http://motd.ambians.com/quotes.php/name/freebsd_limericks/toc_id/1-0-9/s/138“)

  156. Privilegien bitte an der Eingangstür ablegen
    Lieber Don,

    die Bilder von ihrem Scott erinnerten mich an mein 1990er Specialized, ebenfalls mit Deore LX, wenn auch mit einem Stahlrahmen. Eigentlich ein fast unverwüstliches Monument. Und ein gutes Argument, die grünen Anwürfe von sich abperlen zu lassen. Oder besser auf ihre Substanz sandzustrahlen. Ich habe zwar nicht die Hoffnung, daß die Möchtegernregierenden aus dem grünen Lager in der nächsten Legislaturperiode zur Vernunft kommen, dafür sind die Fleischtöpfe doch zu lecker, aber ein wenig Erdung würde allen Beteiligten sicherlich gut tun.

    Mehr Sorgen bereiten kann jedoch das Abschneiden der Linken, welche trotz oder wegen ihrer unverblümten Klientelpolitik in einigen Kommunen im Osten zur zweitstärksten Fraktion aufgestiegen sind oder ihre Stellung ausgebaut haben. Das ist kaum ein Relikt aus alten Zeiten, denn die besonders betroffenen Viertel gehören oft zu den zentrumsnahen und insbesondere von jüngeren Leuten bewohnten Gebieten. Ist linke Polemik wieder gesellschaftlich im Kommen? Dann hätten wir in Deutschland ein noch größeres Problem, als die grünen Ökoideologen.

    • Ja, da wurde eine Generation gross, die die DDR nicht miterlebt hat und denkt, das wäre kein kommunismus gewesen, und man müsste das jetzt nochmal neu denken. Dann würde es auch mit dem billigen Wohnraum und den 3 Zimmern Altbau für Dauerpraktis klappen. Echt schräg.

  157. Dragan
    Werter Freund des gepflegten Radsports,

    es gibt sie noch, die Menschen, die jeden Tag, mit dem Rad fahren- auch zur Arbeit. Fast jeden Tag, außer bei Gewitter und Starkregen. Kommt bei uns im Ruhrgebiet aber nur einmal im Jahr vor. So schont man den guten Wagen und leistet etwas für die Umwelt. Wenn alle Möchtegerngrünenpolitiker das genauso machen, kann ich die auch respektieren und könnte den Rest, den sie uns erzählen vielleicht sogar glauben. So aber nicht. Und E-bike geht gar nicht- es gibt doch Schaltungen!

    • Ich war gestern auf der Critical Mass: 50 Leute

      Aber kein Grüner.

      die fahren nur mit. wenn es hell ist und man ihre Fahnen sieht.

  158. keine
    Das klare Kopf hat diser Man.

  159. tja...
    Danke für den schönen Artikel, Don!

  160. Gesünder sterben...
    Hier ein neuzeitliches Bild für Ihre Gemäldesammlung oder auch nur ein Postermotiv für die Werkstatt:

    https://www.rennrad-news.de/forum/threads/luciano-berruti-gestorben.147278/

    Aber vielleicht hängt es da ja bereits längst…

    Gerade zufällig drüber gestolpert…

    • Ich habe schon einen Beiutrag über Berutti geschrieben.

    • Von Twitter zu diesem Artikel gelotst...
      …, fiel mir gerade noch dazu ein lustiges Phänomen in der letzten Zeit ein zum Thema Bigotterie bezüglich Insektensterben.

      Ist Ihnen eigentlich aufgefallen, dass man in allen Foren und Artikeln zum Insektensterben immer wieder das Beispiel lesen konnte, dass vor x Jahren noch die Autoscheiben voll mit Insekten waren und wirklich jeder das sogleich bestätigen konnte?

      Wo sind die nur alle hin? Wohin nur? Auf die Autoscheiben vielleicht und dann in den Gulli?

      Wenn absolut jeder „alle paar Kilometer“ an der Tanke anhalten musste, um die Scheiben zu säubern, darf man wohl annehmen, wo es doch immer mehr Autos gab, dass ein erheblicher Anteil schlicht im Gulli gelandet ist.

      Das ist ja so grotesk, wie wenn Jäger ohne Sinn und Verstand alle Viecher abknallen, die vor die Flinte kommen, oder Fischer sämtliche Fangquoten ignorieren und fischen, so viel es geht, und dann ankommen und sagen vor x Jahren gab es hier noch viele Wildschweine oder Fische, da muss man mal nach der Ursache suchen. Zumal z.B. in Regionen mit viel Wald und Weide-Wirtschaft oder in Städten oder Randgebieten von diesen, die Ursachen nicht da liegen können, wo manche diese aktuell suchen.

  161. der war
    wundervoll, im Ernst. Es wird einem leichter …

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