Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die Gleichstellung von Fett und Kleinwägen

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The inherent vice of capitalism is the unequal sharing of blessings. The inherent virtue of Socialism is the equal sharing of miseries.
Winston Churchill

Sie will unbedingt an mir vorbei, koste es, was es wolle. Es ist etwas absurd, denn ihr sandfarbener Smart, der perfekt zu den blonden Haaren passt, ist nicht wirklich eine Konkurrenz. Aber ich bin nur auf dem Mittleren Ring unter all den zur Arbeit strebenden Münchnern, weil die Autobahn gen Süden voll mit Baustellen ist. Sie hat es eilig, ich habe Zeit. Auf sie wartet sicher irgendwo ein Meeting oder ein Kunde, bei dem sie gut auszusehen hat. Ich habe mich weder geduscht noch rasiert, ich bin dreckig ins Auto gestiegen, denn dort, wohin mich die Lebensfreude zieht, werde ich gleich schmutzig. Sie hat eine Stunde Lebenszeit im Bad verbracht, um äußerlich das Beste aus sich heraus zu holen, und noch Besseres drüber zu malen, nur mich jetzt mit dem Smart zu bedrängen. Vielleicht hat ihr Büro im Münchner Süden Bergblick. Während sie die erste Stunde arbeitet, um ihre Kleidung und Kosmetik zu finanzieren, kann sie mit dem Ofenrohr in diese Berge schauen, und wenn sie genau hinschaut, sieht sie vielleicht sogar mich.

Denn das Leben ist ungerecht und es gibt zwei Arten von Menschen, die einen wollen nach vorne und die anderen sind es schon. In der Welt der Offices und Business Parks bräuchte sie mit ihrer Zielstrebigkeit keinerlei Belästigungsvorwurf, um an mir Faulpelz vorbei zu ziehen, so wie sie ihren Smart in die jeweils schnellere Kolonne quetscht. Sie würde um eine bessere Position mit allen Mitteln kämpfen, um eine bessere Mietwohnung bezahlen zu können, denn Kauf in München ist für Singles der Smart-Klasse eher aussichtslos, da hat sie den richtigen Zeitpunkt verpasst. Und während ich sie an der Auffahrt zur Salzburger Autobahn überhole – hoppla, das Gaspedal geht aber leicht – ist mir bewusst, bin ich “aware“, wie man das heute so schön sagt, dass es nicht gerecht ist. Den Erfolgreichen freie Bahn, aber ich mag halt keine energischen Drängler. Sie biegt ab zu ihrem Büro im Plattenbauareal des Münchner Südens, ich fahre an den Tegernsee. Sie hat acht Stunden vor sich und berechnet aus Gründen des Vorankommens nur sechs, ich schreibe irgendwann am Abend meinen Beitrag runter, während draußen Kuhglocken bimmeln und sich der schöne Tag dem Ende zuneigt.

Denn das Wetter war viel zu schön für Arbeit und eigentlich finde ich ja, dass jeder an so einem prächtigen Spätherbsttag das Recht haben sollte, die Gunst der sonnendurchfluteten Stunden zu nutzen und noch einmal Adieu zu den Bergen zu sagen, die sich majestätisch über der Schlamm- und Schotterebene Münchens und Restdeutschlands erheben. Viele tun es auch, aber noch mehr zeigen Leistungsbereitschaft und ziehen den Beruf mit aller Kraft durch, weil sie andere Prioritäten haben. Die Ungerechtigkeit entsteht, weil ich mir meiner Privilegien voll bewusst bin. Aber andere kennen die Annehmlichkeiten meines Daseins gar nicht und denken, sie seien schon privilegiert, wenn ihr Schreibtisch im Großraumbüro Blick auf die Berge hat, wenn sie den Kopf verrenken, und sie im Meeting Protokoll führen dürfen. Denn wer schreibt, der bleibt, und nicht nur, wenn er bei den Grünen in Österreich petzt.

Das ist, wenn es nicht gerade um meine Privilegien geht, dann auch der Moment, da es dem Staat und Politikern immer wieder gefällt, von sozialer Gerechtigkeit und Gleichstellung zu reden. Sie zerren ein Negativbeispiel wie mich hervor – Wenigleister mit vorteilhafter Geburt und erfreulicher Tagesgestaltung je nach Gusto und Wetter – und verweisen darauf, dass es anderen schlechter geht, oder sie in verbissener Art mehr tun, und bieten sich als Problemlöser an. Sei es, dass sie den Leistungsstand in Gymnasien senken, damit mehr als 0,5% der Berliner dort eine Chance haben, sei es, dass sie höhere Erbschaftssteuern fordern, sei es, dass sie Frauenquoten bei der Beförderung und in Führungspositionen verlangen, auch wenn hemmungsloses Drängeln in untermotorisierten Autos nicht wirklich ein Kennzeichen sozial kompetenter Gestaltung der Welt für alle anderen ist. Im Prinzip, grosso modo, bei sehr oberflächlicher Betrachtung und gefragt, ohne dass ich zu dem von mir ohnehin eher vernachlässigten Nachdenken komme, würde ich auch sagen: Ja, mehr Gerechtigkeit und Gleichstellung wäre nett.

Was ich damit ohne viel Nachdenken meine ist: Wenn jemand krank ist und einen Rollstuhl braucht, sollte er ihn ohne monatelangen Grabenkrieg mit den Behörden bekommen. Und es ist eine Schande, dass bei uns Rentner Flaschen sammeln müssen, während Afrika-Überweisungen mit Western Union aus dem Sozialsystem heraus in Deutschland florieren können, weil man sogar angehenden Terroristen einen Aufenthaltsstatus unbürokratisch ohne Anhörung gibt, was den Missbrauch des Systems natürlich fördert. Ich meine die totale Nacktmachung der Deutschen für ein Hartz-IV-System, das aber auf der anderen Seite auch Personen verdaut, die Pässe wegwerfen. Oder ganz eigennützig gesagt: Die Hetzjagd auf private Vermieter, die nicht am Versagen der Politik beim Bau günstigen Wohnraums schuld sind – die ist auch nicht wirklich gerecht. So hat eben ein jeder Anlass zur Klage und kann das auch begründen, und sogar im Kern den sozialen Forderungen vieler Parteien recht geben – ohne sie dann zu wählen, was die nordwestdeutsche Rentnerpartei SPD gerade wieder erlebt hat.

Denn so sozial, dass ich jede Gleichstellung gut finde, bin ich dann auch nicht, und das habe ich kurz vor der steilsten Kurve bei der ersten Etappe meiner Bergabschiedstour gemerkt. Wie immer bin ich meinen Hausberg gefahren, die Neureuth, die am Ende ein grandioses Bergpanorama bietet, und einen Forstweg aufweist, der gut fahrbar ist. Für mich im Trainingsstand 2017 zumindest, 2008 wäre ich an diesem kleinen Hügel fast noch zugrunde gegangen, wie alle, die ein Konditionsproblem haben, und ein Leben in der Ebene, das ihnen die Erkenntnis der eigenen Gebrechlichkeit vorenthält. Früher war dieser Hügel für mich an der Grenze des Möglichen, früher habe ich hier gelitten, aber ich habe trainiert und gelernt, beim Weg nach oben im Sattel zu bleiben. Irgendwann ist es gelungen, auch die steilsten Kurven durchzutreten, und letztlich war ich so weit, dass ich von unten bis oben auf dem Rad bleiben konnte. Die Zeiten für den Berg wurden kürzer, aus einer dreistündigen Schinderei wurde ein Abendradspaziergang von 52 Minuten, was für 550 Höhenmeter nicht ganz schlecht ist. Mag die Dränglerin auch fleissiger im Büro sitzen: Am Berg kann mein Ehrgeiz grenzenlos und mein Willen belastbar wie ein Stahlträger sein.

Die schlimmste Stelle am ganzen Berg ist die einzige 180°-Serpentine mit über 20% Steigung, und vor und nach dieser Kurve sind auch noch zwei eklige Rampen- Im Winter fliegen hier viele Rodler in die Bergbotanik, im Sommer steigen die meisten Radler irgendwo ab. So tat es auch der fette, alte, weisse Mann, der mich kurz vor der Kurve surrend und langsam tretend mit dem Pedelec überholt hatte. Seine ganze Konzentration war darauf gerichtet, schlingernd das ungeahnt steile Terrain zu meistern, über das ihn der Elektromotor nach oben zog. Während ich von hinten heran keuchte, öffnete er seine Flasche und goss Flüssigkeit in einen orange-grün bespannten Bauch, ohne jeden Ehrgeiz, die Sache in einem Zug zu bewältigen. Warum auch. Er mag im Tal alt und fett und wenig mobil sein, er keucht vermutlich schon nach einem Treppenabsatz, aber hier ist er mir dank Motor gleichgestellt.

Man kann darüber diskutieren, ob es Menschen, die nicht trainieren und ihren Körper fit halten, erlaubt sein soll, dort zu sein, wo sie dank eigener Kraft nicht hin gelangen. Ich finde es gut, dass Menschen mit Gehbehinderung auf der anderen Seite mit dem Auto nach oben gefahren werden, ich habe selbst hier schon Kinder mit dem Rodel nach oben gezogen. Ich versuche, aufmunternd gegen andere zu sein und sie zu bekräftigen, dass ihnen der Gipfelsieg gelingen wird. Und natürlich ist auch im Kern nichts dagegen einzuwenden, wenn fette, alte Männer, die es sonst nicht schaffen, ein Pedelec zur Hilfe nehmen. Was ich dann aber nicht brauche und will, ist ein weiterer Überholvorgang durch so einen Herrn, der mir dann zuruft: Glei hommas g’schafft!

Na, möchte ich da zurückrufen, Du hosd gor nixn gschafd, Du blahda Gogge! Eam schaug ned oh, faula Seggl hoggd aufm Mofa und moand, des sei ah no wos, a so a Schbruchbeidl. Gesagt habe ich dann aber, Na, a wengal is scho noh, aber eigentlich meinte ich da: Dreckiger Flachlandtiroler, du bist hier zum ersten Mal und laberst einen Hiesigen voll, nach lumpigen 150 Höhenmetern von 500 auf Deinem Pedelec – dabei habe ich nicht mal die Hälfte und Du hast nur den Elektromotor, um Deine Schwäche aufzuheben. Ich kenne nicht nur den Weg nach oben, ich kenne auch den Weg, um aus einem Zustand wie Deinen langsam, mit Härte gegen sich selbst, mit Schweiss und Blut einen zu machen, der es wirklich geschafft hat. Du hast mir nicht zu sagen, dass wir es geschafft haben. Ich hätte Dir eigentlich zu erklären, warum Du es nie schaffen wirst. Ich bin so höflich, es nicht zu tun. Also erzähle Du mir nichts vom Vorankommen am Berg. Ich fahre hier hoch. Du wirst hochgefahren. Ich leiste. Du versagst. Wir sind hier nicht, weil Du etwas kannst. Wir sind hier, weil Du mir von einem tumben Elektromotor gleichgestellt wirst.

Natürlich waren wir erst bei einem Drittel der Strecke, natürlich ahnte er nicht, was da oben noch an einem Steilstück kommen würde, an dem man nicht mehr fahren kann, sondern zu Fuss aufsteigen muss. Deshalb war ich letztlich dann 20 Minuten vor ihm oben, und er sah aus wie seine eigene Leiche – nach lumpigen 100 Höhenmetern, an denen wir dann wirklich gleichgestellt waren. Ich muss ganz ehrlich sagen: So hat er mir besser gefallen als beim Überholen. Das ist jetzt nicht nett und nicht höflich, drückt aber das Problem mit der ganzen Gleichstellung aus: Letztlich wird da ein Mechanismus aus Regeln erzeugt, der Unterschiede verschwinden lässt, den einen hilft und die anderen zumindest nicht fördert. Das ganze ist erträglich, wenn die Geförderten sich bewusst sind, dass sie hier privilegiert werden, und sich entsprechend verhalten.

Aber auf dem Weg zum sozialen Olymp werden massenhaft solche Pedelecs der Gleichstellung angeboten, bei der Inklusion in der Schule, bei Unterrichtsmaterialien, die Jungen benachteiligen, bei der Berufungspraxis und Genderlehrsofas der Universitäten, bei den Abertausenden von Förderungseinrichtigen, die Aberzigtausende von Helferstellen in staatlich finanziertes Lohnbrot bringen. Es wird mit einem enormen Verwaltungsaufwand die Beseitigung von Ungerechtigkeiten betrieben, mit Flyern für einen Anspruch auf Wohnungen in Berlin nach 6 Monaten, mit Karriereprogrammen und Quoten und Fake News wie 21%-Gender-Pay-Gap. Das kann man machen, aber es trifft auf eine Gesellschaft, in der viele erlebt haben, wie diese Gleichstellung nicht zwingend allen nutzt, und doch einige massiv benachteiligt. Es gibt da welche, die alles, was sich ihnen bietet, bis zum Maximum ausreizen, und andere, die der Meinung sind, dass ein Sozialsystem nur funktioniert, wenn nicht jeder wirklich alles nimmt, was er kriegen kann. Das sind dann wiederum Menschen, die durchaus sozial und in sozialen Systemen denken, aber nicht zwingend Parteien wählen, die noch mehr Systeme versprechen, die asozial ausgenutzt werden können. Besonders hässlich wird es, wenn einem dann jemand vom Schlage Gabriel-Merkel-Schulz-Altmaier-Roth-Göring-Eckardt vom Balkon aus zuruft, man werde das schon zusammen schaffen. Nur hier noch eine Erbschaftssteuer und da noch eine Mietpreisbremse und dann noch eine Quote und spezielle Förderprogramme, und wer sich beschwert, wird von den staatlich geförderten Neuen Deutschen Medienmachern mit ihrem 1984er Neusprechkatalog konfrontiert.

Es gibt auf diesem sozialen Berg viele Pedelcs und gleichzeitig enorm viele, die um einen Rollstuhl kämpfen müssen, und denen keiner hilft, eine Wohnung zu finden. Es gibt, ganz konkret, so viele dieser Pedelecs, dass sich auch unten viele fragen, ob nicht die Gleichstellung der anderen einer der Gründe ist, warum´sie selbst zurück bleiben. Mir kann es letztlich egal sein, ich kämpfe für mich allen gegen die Berge in meiner Abschiedstournee vor dem Winter, und ich weiss, was ich kann und was meine Privilegien sind. Ein halbtoter Pedelecfahrer oben auf meinem Berg ist mir so egal, wie es mir egal ist, dass die Dränglerin in ihrem Büro die ersten Grippeviren der Saison einfängt. Da bin ich herzlos, aber ich habe nicht den Eindruck, dass die neuen sozialen Versprechungen des Staates beim Post-HartzIV-Volk, das letztlich bezahlen muss, als netter und liebevoller empfunden werden.

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579 Lesermeinungen

  1. Das hohe Ross
    der alten Pfründe ist ein Drahtesel! Das gefällt mir. Dankeschön für die Gedanken.

    Schönen Sonntag noch.

    • Gern geschehen, desgleichen!

    • ... ist ein Drahtesel ...
      und der Don kriegt die Kurve in der 180° Serpentine und danach wird’s ernst mit dem Film „Die Gleichstellung der anderen!“.

      Sich auf Fortsetzung freuend und für heute grüßend verbleibend

      Paulchen P

  2. der Pedelec-Vergleich mit Gender-Profs, Berufs-Hartzern und Passlosen hat was...
    den Tipp meiner Frau man könnte sich ja allmählich – altersbedingt – auch ein Pedelec zulegen, ist seit ner 1/4Stunde vom Tisch! Solange die Füße tragen…

    • Das ist eine kernige und gute Einstellung.

    • Glückwunsch!
      Das Hin- und Her gab’s bei uns auch mal und es endete mit demselben Beschluss. Entweder schaffen wir es aus eigener Kraft, oder wir lassen es bleiben.

      Das Überholtwerden durch die „Syrrer“ (sirrende Elektromotoren) stört uns nicht. Zu fürchten sind eher die Entgegenkommenden, die auf abschüssigen, schmalen Waldwegen mit starrem Blick, weit aufgerissenen Augen und für ihr betagtes Reaktionsvermögen viel zu schnell auf einen zufahren, die dünnen Greisenbeinchen vom Motor mitbewegt, die bunten Wurstpellen angstverschwitzt, die runzeligen Arme kaum mehr Herr des Lenkers – ergraute Opfr, Kundschaft für Chirurgen und Orthopäden.

      Andererseits toll, dass die wilden Alten aus den Pflegeheimen ausbüxen können, soweit der Akku trägt. Wenn der eine oder andere nicht im Seniorenbett vom Schlag ereilt, sondern im Hochgefühl wieder errungener Bewegungsfreiheit aus der 180°-Kurve in die ewigen Jagdgründe getragen wird, auch recht.

      Eigentlich sollte die Rentenversicherung die Anschaffung von Pedelecs fördern. Ein zentraler Punkt für die Jamaika-Verhandlungen. Das Gezerre über das Ende des Verbrennungsmotors bringt sie nicht weiter.

    • Auf der Kreuzbergalm kam mir ein Paar mit Elektro-Cityrädern entgegen. Ich fahre ja auch einen ungefederten Crosser mit 35mm breiten Reifen, aber der Unterschied ist: Ich kann das. Die sahen aus wie vor dem jüngsten Gericht. Und natürlich sind die dann eine Gefahr für alle anderen.

    • Zeitgeist
      „… auch ein Pedelec zulegen, ist seit ner 1/4Stunde vom Tisch!“ Ich mag die Verlogenheit dieser Dinger nicht. Wieso nicht ein ehrliches Mofa?
      Es passt aber zum Zeitgeist.

  3. schöner Text
    .. und schöne Bilder, die die Herbststimmung gut einfangen. Und eine ungesund vernünftige Betrachtung unseres Sozialsystems, über das man ja eigentlich nur noch politisch unkorrekt schreiben kann. Es ist Kernelement sozialer Systeme, denen zu helfen die es nötig haben. Wenn man die Realitäten betrachtet wird das in der Tat aber nur bedingt erreicht. Gleichzeitig werden die (ja, auch die smarte Dränglerin), die noch etwas zu leisten im Stande und bereit sind, durch die Finanzierung des Systems erheblich belastet. Demnächst könnte der Gipfel des Sozialberges erreicht sein, von dem es für alle Beteiligten abwärts geht. wir werden sehen wie lange die Leidensfähigkeit der Zahler noch anhält.

    • Ich habe das System Pflege in Deutschland mitgemacht und eigentlich könnte man da nur noch schreien, von früh bis spät. Da wäre dann mal ein Sozialstaat gut, statt ein Pflegesatz, der den einen geschenkt wird und die anderen ruiniert.

    • Pflegesatz? Wie wohl...
      Großvaters Platz im Pflegeheim frisst jährlich € 48.000. Für einen muF hat der Staat mindestens die gleiche Summe in petto. Dessen Großvater, Vater und der muF selbst haben nie etwas in die Sozial- und Rentenkassen hier einbezahlt. Von der Wertschöpfung meines Großvaters (nun 89) für die Gesellschaft, das Land, die Wirtschaft, usw. ganz zu schweigen. Waren halt keine einfachen Zeiten nach dem letzten Weltkrieg. Blöd nur, wenn man wie mein Dad zu den jährlich netto € 8.000 Elternunterhalt noch rund netto € 15.000 Kindesunterhalt für drei unterhaltsberechtigte Kids zu zahlen hat. Wie meinte doch die Richterin zu meinem (selbständigen) Dad: „Sie müssen halt ihre private Rentenvorsorge versilbern und im Alter können sie dann Rentenaufstocker machen. – Es ist wirklich zum Flüchten.

    • Das eigene Haus verkaufen ist dann für viele die Lösung. Es iost irre. Es ist ein Verbrechen.

    • Bitte
      Die alten Herrschaften im Pflegeheim bekommen aber immerhin 80 Euro Taschengeld im Monat, wenn ich mich richtig erinnere, damit sie davon alle privaten Ausgaben wie Zahnputzmittel, neue Wäsche usw. zahlen können.

      Stolze Leistung unseres Staates, unseren Alten soviel zuzugestehen, nachdem diese dieses Land unter Leid aufgebaut haben.

      Sozialstaat? nee, Abscheulichkeit und Menschenverachtung pur.

    • @D.A. Ein Pflegesatz, der den einen geschenkt wird und die anderen ruiniert.
      Meine verstorbene Tante hatte für das Alter vorgesorgt und bezahlte den mehrere 1000 DM betragenden Pflegesatz von ihren Rücklagen. Sie lag in einem kirchlichen Altenheim zusammen mit einer prekären Frau in einem Zimmer. Diese hatte fürs Alter ganz und gar nicht vorgesorgt und bekam als Entlohnung für ihre Bedenkenlosigkeit alles vom Sozialstaat geschenkt!
      „Da kann man nur noch schreien, von früh bis spät.“

  4. Wunderbar blasiert dargeboten,
    werter Don Alphonso,

    aber die beschriebenen StreberInnen von unten nach ganz oben wollen es ja irgendwie genauso, wie sie es überall bekommen. Z.B. am Flughafen die Mädels in ihren Hosenanzügen und mit viel zu großen Schritten, neben ihnen die anthrazitfarbenen Anzügelchen ihrer Kollegen in den hellbraunen nachgemachten „Budapestern“.

    Mit Ihren Fahrrädern und Tourenbeschreibungen kann ich leider immer noch nichts anfangen, und ich fürchte, das wird auch nichts mehr werden. Sei’s drum – la vita è bella!

    • Ach, muss ja auch nicht sein, ich mache eh Nischenprogramm.

      So ein Leben in Anzug und Flugzeug wäre für mich der Horror… aber man gewöhnt sich an alles und jemand muss auch das machen.

    • Frauen
      sind besonders emsig und strebsam.

    • ...Und ich dachte immer,
      nur Demente trippeln so vor sich hin.

    • @ J. S. "....die Mädels in ihren Hosenanzügen und mit viel zu großen Schritten..."..
      ja gut beobachtet. Sehr dynamisch wirkend neben dem Wiwi-Jüngling im Maas-Anzug (von der Stange, aber so enge Hosenbeinchen, wie die vom Minister) und die Achsen der Laufrollen des Samsonites kurz vor dem plastischen Bereich. Und dann diese braunen, nachgemachten „Budapester“, schrecklich. Zu „grau“ mag´s ja gerade noch angehen aber zum Dunkelblauen?
      .
      Übrigens, die Art zu gehen. Eine Kellnerin in Mannheim bestätigte mir einmal lachend, als ich ihr aufgrund ihrer entschiedenen Art zu gehen und aufzutreten ihr von mir vermutetes Sternbild (Waage) sagte, dass ich recht hätte (habe nur abgeleitet von meiner Gattin).
      .
      Und noch einmal übrigens, Don, „hemmungsloses Drängeln in untermotorisierten Autos nicht wirklich ein Kennzeichen sozial kompetenter Gestaltung der Welt für alle anderen ist.“

      Nun heben Sie mal nicht ab. Das Gewichts/Leistungsverhältnis zwischen Smart (Annahme 45 kW) und SLK (Annahme 135 kW) verhält sich etwas 16 Kg/kW zu 10 kg/kW.). Oder fahren Sie AMG? :-
      .
      Und die Foto, wieder mal sehr schön. „Kein schöner Land zu dieser Zeit..“ eben.

    • Ich habe einen 350er, 200kw, 0-100 5,8s, 5.8 kg/PS. Ich weiss nicht, ob ein Smart da mithalten kann.

    • @Johannes Streck: Braun ist Modefarbe bei Schuhen.
      Vielerorts hält sich immer noch hartnäckig das längst überholte Klischee „no brown in town“.
      Die Italiener wissen mal wieder wie es geht. Braune Schuhe zum dunkelblauen oder anthrazitfarbenen Anzug erfordert einen entsprechend eleganten Schuh.

    • Titel eingeben
      Die Regel kommt aus einer Zeit, in der braune Kleidung und damit braune Schuhe = Landei bedeuteten, weil man die Schlammspritzer da nicht so sehr drauf sah, und die braunen Schuhe auch meist eher etwas robustere Modelle waren.

      Gegen eine Kombi braun zu blau ist m.E. nichts mehr einzuwenden, vielleicht nicht grad die ockergelben Töne. Der Gürtel muss halt dazu passen, also obacht, nicht mittelbraun mit dunkelbraun kombinieren.

      Zu anthrazit passt braun für mich nicht so gut, dann schon eher bordeaux.

      Und ja, die Mädels mit den forschen Schritten, die kann man schon häufig beobachten, am Flughafen etwa. Für Zugfahrer ist Nürnberg ganz ergiebig, wenn die Beratertrupps der BA am Donnerstagabend zum Officeday abfahren, oder eben Montag früh dort hin. Zum Grüppchen gehören auch die jungen wahnsinnig schneidigen Nachwuchsberater, die es nicht besser können, aber entschieden und auf jeden Fall besser wissen. Was sie einen auch wissen lassen, Berater und so, wissenschon. Allesamt in neuen, nicht ganz souverän getragenen Anzügen oder Kostümchen, mit viel zu neuen und nicht immer geschmackssicheren Schuhen. Dafür mit diesem penetranten Neuwagengeruch von „aufstiegsorientierter Mittelschicht“, den Lieblingsarbeitsdrohnen des Kapitals.

      Wenn die alle mal so gegen 40 streben, wird das meist anders. Man hat alles gesehen, die Kleidung passt besser und die Schuhe sind eingetragen, und man ist vor allem müde. Wer dann noch im Zirkus übrig ist, muss sich auch nicht mehr ständig beweisen. Und pfeift auf die Telkos und Arbeitssitzungen im Zug oder Bus (neulich erlebt, drei Jungberater, die sich gegenüber dem Senior förmlich überschlugen, wie viel sie doch im IC-Bus weggearbeitet bekommen, morgens um 6:30h auf dem Weg München – Zürich).

  5. Sehr schön beschrieben
    Lieber Don,

    hat mir heute besonders viel Spass gemacht, da ich gestern auch am Tegernsee war! Allerding ohne Pedelec dafür mit Familie!

    • Gern geschehen – das ist noch der Freitag, gestern war ich auf der Kreuzbergalm. Und es war wirklich schön.

  6. Per aspera ad astra
    Das gilt nicht nur im Sattel am Berg, sondern auch im Berufsleben. Ich würde mir deshalb mehr Respekt und weniger Geringschätzung für Leistungsträger wünschen – auch wenn sie Karohemden tragen. Otium UND Negotium machen Erfüllung aus.

    Vielleicht spricht aus mir auch die protestantische Arbeitsethik, die weniger barock ist, aber mir sympathischer erscheint als die heutigen Amtskirchen.

  7. Jeder für sich und dann für andere
    Mir würde es gefallen , wenn es statt Systemen, Bremsen, zielloser und planloser Umverteilung in Mode käme, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Für die eigene Fitness, für das eigene Vorankommen, für die eigene Denkfähigkeit. Wenn mein Status einigermassen gesichert ist, kann ich anderen helfen, die Hilfe benötigen und verdienen.
    Ich halte mich da gern an die Regel im Flugzeug: erst selbst die Atemmaske anlegen, dann den Nachbarn helfen – wenn ich selbst tot bin oder ruiniert, nütze ich niemandem. Und absurde ruinöse Forderungen schaden allen, unten wie oben.

    • Das kommt vielleicht mit dem BGE, das dann so knapp ist, das nir die Fitten und Reichen überleben.

  8. SLK
    …Übrigens hatte ich schon Sekretärinnen, die SLK fuhren. Und im Tal ist das wohl eher Understatement. Also etwas weniger Hochmut bitte.

    Die Selbstkasteiung im Sattel (und an der Tastatur?) nötigt mir mehr Respekt ab.

  9. „Ein halbtoter Pedelecfahrer ..."
    Mei Don,
    da haben Sie den Moser unterwegs beim Abspeckprogramm getroffen, ihn nicht erkannt und nicht mit ihm geredet.

    Schade um die verpasste Gelegenheit *$%&#§>°Himmeherrschaftszeitensacklzementgruzifix!!

    Aber danke für die wunderbaren Herbstbilder und lobenswerte Einsichten wie z. B. „im Kern den sozialen Forderungen vieler Parteien recht geben – ohne sie dann zu wählen“

    • „Diese Bilder präsentiert ihnen das Tourismusbüro Tegernseer Tal in bezahlter Coopkorruption mit dem Autor“

  10. Was wäre, wenn...
    Weil wir doch gerade alle zusammen 500 Jahre Ketzertum gefeiert haben, ein paar dem entsprechende Gedanken:
    Tja, was wäre, wenn der Hartz-IV-Empfänger Thomas Müller, 48 Jahre, 1,80 groß, seine Legitimationspapiere in den Rubikon schmeißen würde, im Amt aufschläge und um Unterstützung bäte, weil er doch ein vermutlich Verfolgter aus dem Morgenländischen ist?
    Wäre es nicht im Namen der Gerechtigkeit ein Muss, ihm unbürokratisch Hilfe zu leisten?

    • Es würde mich wirklich interessieren, ob das bei dem mit der Wohnung nach 6 Monaten klappt. Ich kenne Berliner, die deutlich länger selbst suchen mussten.

    • ... nein ...
      … der bekommt keine Leistungen, weil er nicht mitwirkt, arbeitsfähig ist und sich eine Wohnung selbst suchen kann. Letztlich hat er das Pech, einem Staat zu begegnen, der sich als Migrantenversorgungsanstalt organisiert hat, was weltweit ziemlich einmalig ist … aber die Neureuth ist ja schon von Hitler bewandert worden und das erklärt alles …

    • @ Derek Butter - Was wäre, wenn...
      Wenn er sich in letzter Zeit einen neuen Deutschen Pass besorgt hat, sind seine Zeigefingerabdrücke bereits erfasst. D.h. eigentlich sollte eine Behörde die auf Zack ist ihn als Deutschen erkennen.

    • Titel eingeben
      @Kpax
      Die Fingerabdrücke sind nur im Ausweisdokument selbst gespeichert, Ehrenwort. Und das Dokument treibt bekanntlich schon den Rubikon hinunter.

    • Leistungen für Zugewanderte
      vor wenigen Tagen erzählte mir ein entfernt Verwandter, Zahnarzt, dass ein Syrer bei ihm in der Praxis aufgetaucht wäre.

      Dieser hätte für seine Frau ein Gebiss gefordert.

      Der Zahnarzt hat sich die Unterlagen angeschaut, anwesend seit nicht mal drei Monaten, ca. 2.100 Euro frei verfügbare Mittel für zwei Eltern und drei Kinder zuzüglich Unterkunft nebst Nebenkosten, besser informiert als die überwiegende Zahl der Deutschen, was das Sozialsystem bzw. die Krankenkassen hergeben.

      So siehts aus, der Zweig der Migrationswirtschaft ist recht effizient, zugunsten illegaler Zuwanderer und zuungunsten Deutscher Berechtigter.

      Beispiele bekomm ich zuhauf zu hören, langsam wirds überbordend.

    • Hmja, ich werde mal was dazu machen, das es auf der einen Seite gut sortierte Kleiderkammern gibt, und auf der anderen Seite aber gerne Milizionärskleidung gekauft und getragen wird. In deutschen Städten.

    • @ flitz - Fingerabdrücke
      Tja. Vertraue ich mal Ihrem Ehrenwort. Eigentlich erstaunlich, dass bei der Passerstellung nichts zentral gespeichert wird. Kommt vielleicht noch. Was ist eigentlich, wenn man woanders hinfährt (z.B. in die USA). Können die dort an der Grenze nicht auch die Fingerabdrücke auslesen und speichern? Ich meine, was kümmert NSA oder Homeland Security unser Datenschutz? Aber gut, was die speichern nützt natürlich unseren Behörden erstmal nichts.

    • Ich würde einfach keine Asylverfahren in Deutschland mehr zulassen, ausgenommen ein paar wirklich schwierige Länder.Ohne Pass kommt keiner über die Grenze und wer es tut, wird ausgewiesen. so, wie das jetzt läuft, dass die für solche Verbrechen auch noch belohnt werden, zieht das nur noch mehr an und sorgt für neue Tote.

    • Titel eingeben
      @Don 8:50 darf ich Ihnen einen Rat geben?

      Sie sind mit Ihrer Haltung kein böser Mensch. Sie sind noch nicht einmal rechts.
      Das Einfordern der Gültigkeit bestehender Gesetze und gesetzesgleicher europäischer Verträge ist in Ordnung.

      Auch sind Sie ein gutes Beispiel für die vielen Dimensionen eines Menschen. Sie sind nicht einheitlich rechts, links, liberal, hart, flakey, tolerant, rücksichtsvoll. Sie sind ein komplexer und gerade durch Ihre Intelligenz und Erfahrungen oft stark geforderter Mensch.

      Flakey? Ich will Sie nicht kränken. Bei erdbebengeschädigten italienischen Dörfern und Häusern, bei eurogeschädigten italienischen Kunsthandwerkern sind Sie vielleicht ein bißchen sensibler als bei Häusern im RSH, Schwarzwald oder Stuttgart.

    • Thomas Cgn @ 6. November 2017 um 01:29 Uhr
      Thomas Cgn sagt:
      „Der Zahnarzt hat sich die Unterlagen angeschaut, anwesend seit nicht mal drei Monaten, ca. 2.100 Euro frei verfügbare Mittel für zwei Eltern und drei Kinder zuzüglich Unterkunft nebst Nebenkosten, besser informiert als die überwiegende Zahl der Deutschen, was das Sozialsystem bzw. die Krankenkassen hergeben.“

      Als missionarisch tätiger Volkswirt spreche ich solche Themen immer gerne an bei entsprechenden Bevölkerungskreisen, zB letzte Woche bei einer Party im dunkelgrünen Freiburg im Breisgau.

      Dort ist der Gruppenzwang so groß, das man eigentlich von bildungsbürgergeprägten Gesprächen unter Akademikern nicht mehr sprechen kann. Lehrer, Professoren, Sozialarbeiter waren anwesend.

      Wenn ich solche Zahlen anspreche, dann ist die Aggression, die mir entgegenschlägt, schon fast physisch greifbar. Ob ich denn schon AfD-Wähler sei.
      Wenn nicht mal Sozialarbeiter über die Leistungsansprüche von Migranten informiert sind, wer kann es dann sein? Warum erfährt die Bevölkerung das nicht? Wäre es Wahlhilfe für die AfD, wenn bekannt würde, dass Migrantenfamilien höhere Leistungsbezüge haben als ein deutscher Familienvater?

      Und vor allem:
      Kann man es Migranten verdenken, wenn sie versuchen, auf Güterügen reisend an solche weltweit einmalige Leistungsbezüge zu kommen?

      Wer ist denn an der Migrationssituation ursächlich verantwortlich – die Migranten oder das, was sie anlockt?

    • „Warum erfährt die Bevölkerung das nicht?“
      Na, ganz einfach: weil es ein TABU-Thema ist, über das nicht gesprochen werden SOLL, weil das „brandgefährlich“ wäre.

      Dahinter steht die Überlegung so viele „Flüchtlinge“ wie möglich hereinzuwinken, egal welche Folgekosten sie produzieren. Wirklich egal.

      Man denkt insoweit von einem Teilergebnis („Schutz“) her und hinterfragt, weder Schutzwürdigkeit (Identität, Fähigkeiten) noch Folgekosten (Staatsknete ist da). Das ist total gekippt und erinnert in seinem strukturellen Wahnsinn an den Durchhallewillen im 2. Weltkrieg, den man sich auch nie so richtig erklären konnte…

    • Weshalb erfährt die Bevölkerung das nicht
      Ganz einfach – weil die Medien darüber schweigen.

      Ab und zu ist darüber etwas zu lesen oder in Spartenprogrammen wie dem WDR zu sehen, aber nur kurz und ohne nachzufassen.

      Es geht nicht darum, möglichst viele Ferne in unser Land zu holen.

      Es geht einfach darum, die erschreckend hohen Summen unter dem Tisch zu halten, die sollen nicht bekannt werden.

      —–

      Ein Nachsatz zu dem, was mir der verwandte Zahnarzt erzählte:

      Beantragt ein Deutscher, gesetzlich krankenversichert in Deutschland, wegen zu geringen Einkommens die sogenannte Härtefallregel für Zahnersatz (bei sehr niedrigem Einkommen zahlt die Kasse den gesamten Zahnersatz), käme es auffallend häufig vor, dass ein solcher Antrag auf dem Postweg vom Antragsteller zur Krankenkasse oder von einer Zweigsteller zu einer Hauptstelle der jeweiligen Krankenkasse verloren ginge oder schon mal mehr als ein Vierteljahr bräuchte.

      Er empfehle seinen Patienten mittlerweile, einen längeren Weg in eine Hauptstelle der Krankenkasse auf sich zu nehmen, um sich den Antrag dort direkt bewilligen zu lassen.

      —–

      Wie ich schrieb, die Migrationsindustrie, also die Migranten Beratenden, ist äusserst gut informiert und diese Informationen werden unmittelbar und vollumfänglich genutzt.

      Dumm stehen die üblichen Deutschen da, die weder über die Feinheiten des Sozialsystems wissen noch entsprechende Beratung erhalten und die abgeblockt werden.

    • keine Asylverfahren in Deutschland ...
      … Ohne Pass kommt keiner über die Grenze und wer es tut, wird ausgewiesen.

      Don,

      das nenne ich eine intelligente Ansage mit Hausverstand!
      Können Sie das bitte auch dem Seehofer verklickern und dem Lindner?

      Aber würden die dafür auf Ministerposten verzichten?

      Fragen über Fragen…

    • Don, Kleiderkammern waren schon 2015, wie ein DRK Mensch berichtete,
      etwas zu umständlich in der Handhabung. Zu viel Frauenkleidung, die die wenigen gekommenen Frauen nicht nutzen wollten, da zu wenig Kultur- bzw. Religionskonform.
      Zu wenig Männerkleidung in kleinen Größen. Zudem zu oft etwas „out of fashion“ für die Herrlichkeit und insgesamt nicht gerne genommen, da getragen, vielleicht auch noch von aus ihrer Sicht „Unreinen“.
      Der DRK Mann erklärte, dass es doch viel einfacher sei, wenn er entsprechendes direkt vom Hersteller aus „Überproduktion“ kaufte, vom Koffer über Jacke, Jeans, Herrenslip und -socke bis zum Handtuch.

      Ich glaube nicht, dass auch nur in einer Wohnung der neu hinzugekommenen ein gebrauchter Kühlschrank steht, von anderen Möbelstücken oder Wäschegarnituren in Zweitnutzung ganz zu schweigen.

    • Titel eingeben
      @Don

      [….]Ohne Pass kommt keiner über die Grenze und wer es tut, wird ausgewiesen.[….]

      Nur dann haben die Länder mit EU-Außengrenze die absolute Arschkarte gezogen….
      Sorry….hört sich zwar ultra gut an….und war ja xx Jahre die Vorgehensweise von Good Old Germany und ist durchaus ein nicht gerade kleiner Beitrag, dass der Ruf von Deutschland in diesen Ländern ziemlich unten durch ist….
      Klar hätte das Problem schon viel früher angegangen werden müssen….nur jetzt ist das dann nicht mehr so richtig durchführbar….wenn dann nur als Festung EU…trotz aufheulen diverser NGOs…und nicht schöner Bilder…

      bombjack

    • @Don: Keiner mehr über die Grenze?
      Da haben Sie aber die falsche Partei gewählt:

      https://wiki.piratenpartei.de/wiki/images/4/4a/Europa2014-plakat1-final.jpg

    • Titel eingeben
      @Kpax
      Jo, die Fingerabdrücke sind gedacht, die Echtheit eines Ausweises doppeltdoppelt zu verifizieren. Falls Sie je in eine Situation kommen, dass am Arsch der Welt (bei einer Verkehrkontrolle in Österreich, Holland, Rheinland-Pfalz usw.) trotz Ihres Ausweises Ihre Identität in Abrede steht.

      Das Auslesen Ihrer Fingerabdrücke beim Beantragen bestätigt später, was über Sie als gefährlicher Agent des Hedonismus eh schon bekannt ist: dass im Zweifel Sie der Trottel sind, der Sie sind (oder ich der, der ich bin).

  11. Tu Felix Bavaria
    Leider hat es in meinen hannöverschen Gefilden heute nur geregnet. Ich bin so richtig neidisch auf das bayrische Wetter.

    P.S. Vielen Dank für die sozialpolitischen Ausführungen, die einen nur wütend machen können. Vielleicht gibt es ja bald Neuwahlen.

  12. Sehr gute und lustig erklärte Analogie
    Servus Don,

    ihre schade das ich ihre 2 Blogs erst vor eineinhalb Jahren entdeckt habe.
    Kontrolliere jeden Tag ob es wieder Neues von Ihnen zu lesen gibt.

    Gleichberechtigung und Gleichstellung, darin liegt da Hund begraben.
    Seit ich vor einigen Tagen auch noch auf Dennis Prager und Ben Shapiro gestoßen bin, kann ich auch das mit der wirklichen Meinungsfreiheit a bissl besser verstehn.
    Hoffe das sich eine solche Szene auch bei uns relativ schnell entwickelt.

    Man muss in diesem Land schon einigermaßen „privilegiert“ sein, um einigermaßen ungeschoren seine Meinung zu sagen, ohne mit ernsthaften Konsequenzen rechnen zu müssen.

  13. Wenigleister mit vorteilhafter Geburt und erfreulicher Tagesgestaltung
    Das will ich auch haben, das ist schon alles.
    Mittlerweile bin ich bei nachteiliger Geburt und
    zunehmend akzeptabler Tagesgestaltung.
    Das mit dem wenig leisten geht schon einigermaßen.

    Der letzte Zorn ereilte mich als ich versuchte
    ein Problem zu lösen das andere verursacht haben
    die dann herummaulten weil ihnen meine Lösungsversuche
    nicht gefallen haben.

    Ich sollte es einfach unterlassen die Probleme
    anderer Leute lösen zu wollen.
    Ich bleibe oft aber geduldig wenn mich jemand
    um Rat fragt und viele Leute wissen in manchen
    Bereichen doch recht wenig. Ich natürlich auch
    deshalb fragt man ja ggf Fachleute

    Problematisch sind jene Leute die sich aus ihrer
    Unkenntnis gar nichts machen aber glauben alles
    besser zu wissen und mit diesen Fähigkeiten noch
    anderen erzählen wollen wie sie leben sollen.

    Um nicht ganz doof zu sterben und den nächsten
    Berg etwas leichter hinauf zu kommen
    meine Standartfrage:

    Lieber Don:
    Welche Kurbel und welche Kassette?

    Rahmen und Bremsen des Rades ähneln
    ein wenig meinem Surly Cross-Check,

    http://surlybikes.com/bikes/cross_check

    das leider eine Zweierkurbel hat und ich suche
    nach angemessenem Ersatz für längere
    Steigungen mit mehr als 12%.

    Ich fahre übrigends zur Zeit Schwalbe
    Energizer Plus. 700x32C
    Die Dinger haben ausreichend
    Profil für schlechte Wege und laufen sehr schön.
    Sie sind eigentlich für E-Bikes gedacht.

    PS Zur Erbschaftsteuer hätte ich eine Idee:

    Man könnte ja das Privileg einführen das
    Frauen bei geringem Freibetrag
    einen Solidaritätszuschlag von 50%
    bezahlen dürfen. Männer aber einen Abzug von 50%
    der Steuerschuld hinnehmen müssen sofern sie
    nicht Mitglieder oder Wähler der SPD oder der Grünen sind.

    • Ich fahre hier eine 9-fach XT-Gruppe mit Ultegra-Triple-StI und 46-36-24 vorn, 11-34 hinten. Steil bergauf ist das faktisch ein Dreigangrad.

  14. Hoch auf den blauen Bergen
    Hallo Don,

    oben auf dem aus eigener Kraft erklommen Berg gibt es nichts schöneres als sich den Frust, die Schwäche und Anstrengung von Erklimmen des selben mit vollen Strahl aus dem Halse zu kotzen, Mann muß sich schließlich Platz machen für die Freude an der der gelungen Anstrengung, das überwundene Elend und die fast erlittene Schmach der Niederlage.
    Ach ist das leben dann schön.

    Da stören auch die scheintoten Betrüger nicht, man sieht über sie hinweg!
    Sie finden schöne, ehrliche Worte dafür.
    Danke.

    Aber dann wenn man so in der Sonne sitzt und sich auf den Rückweg vorbereitet kommen diese Schleicher, diese Träger der gestohlen Feder und verlangen die Abstiegshilfe weil die ergaunerten Aufstiegshilfen sich nicht als Abstiegshilfen eignen.
    Und Sie?
    Was werden Sie tun?
    Denken Sie dann auch daran, das Sie demnächst, wenn Sie wieder auf ihren Hausberg wollen unten im Tal einen Schlagbaum vorfinden werden: Aufstieg für Spitzenleister nur mit Pedelecfahrer im Schlepptau?

    Ach ja, da Sie den ja sowie so mit hoch nehmen werden müssen, haben sie den Pedelecs auch gleich die Batterien ausgebaut, das ist doch nur einen zusätzlicher Ballast für Sie.
    Und ihrer Form ist das ja nur zuträglich….

    Also fahren Sie weiter in die Berge mit dem Rad bis die Blonde aus dem Smart mit ihren Gefährt am Schlagbaum steht…

    • Die Pedelecs nehmen so überhand, dass früher oder später die guten Strecken gesperrt werden. Da sind zu viele Unerfahrene unterwegs, und die gefährden dann bergab auch noch Fussgänger. eigentlich sind das Mofas.

  15. Gleichstellung ... hmm.. wer nicht abgehängt sein will...
    … muss halt was für tun.
    https://stevemckelvie.files.wordpress.com/2011/06/scan0149.jpg

  16. Da bricht einem langsam der Schweiß aus
    Solidarität ist unmoralisch titelt FAZ.Net über einem Artikel
    des Herrn Hank.

    Weiß Herr Hank, was er da schreibt?

    Einen Hassartikel gar?

    • Ich habe den nicht gelesen.

    • E.R.Binvonhier @ 5. November 2017 um 21:13 Uhr
      E.R.Binvonhier sagt:
      „Da bricht einem langsam der Schweiß aus
      Solidarität ist unmoralisch titelt FAZ.Net über einem Artikel
      des Herrn Hank.
      Weiß Herr Hank, was er da schreibt?
      Einen Hassartikel gar?“

      Wenn „Solidarität“ jahrzehntelang nur in eine Richtung geht, dann ist es keine Solidarität mehr, sondern Ausbeutung.

      Das sieht man ja zB auch beim deutschen Länderfinanzausgleich.
      Es ist eben kein Finanzausgleich, sondern ein Transfer.

      Mehr steckt in dem insofern korrekten Artikel nicht drin.

    • @Foxrommel, Solidarität
      „Wenn „Solidarität“ jahrzehntelang nur in eine Richtung geht, dann ist es keine Solidarität mehr, sondern Ausbeutung.“ Solidarität ist vor allem: Etwas Freiwilliges.
      Und Gerechtigkeit wird überhaupt nicht gefordert, sie wird geübt. Im anderen Falle heißt sie Neid und Begehrlichkeit und ist keine Tugend.
      Oder so ähnlich ;-)

  17. Titel eingeben
    Schon erwartet, dieser Text. Als verwöhnter Leser tippe ich als erstes blogs.faz.net in den Browser. Klick, da ist der neue Don.

    Danke

  18. It‘s okay to be privileged
    Aber neuerdings ist ja vieles okay. Sogar ein Discounter zu sein, der das Kilo Schweinefleisch für drei Euro unter die Leute schleudert, denn neuerdings verkauft besagter Discounter ja wieder Regenbogen-Zipfelmänner, als Zeichen der Vielfalt. Hach! Einself und kleinerdrei !!!

    Ich schiebe hier mal die Rührung ob so viel Toleranz und billiger Ausbeutungsvollmilchschokolade beiseite, und wechsle das Thema. Was war eigentlich zuerst da, die „Formulierungshilfen“ zur Berichterstattung, oder der Supernannyjournalismus?

  19. Boy, what a fruitcake you are!
    War diese Woche in den Bergen, wie jeden Herbst.
    Oben in den Dolomiten, da wo es immer nur aufwärts geht, wenn man dazu in der Lage ist. Körperlich und mental.

    Dieses Jahr hatte ich ein bisschen Gewicht über, da ich in einem Anflug von Midlifecrisis ein paar Kilo Muskel antrainiert hatte.

    Der Berg hat mir innerhalb einer Stunde mitgeteilt, was er davon hält, von der Dekadenz der Moderne, in der Schein mehr als Sein, in der Leistung nicht mehr gemessen, sondern gespielt, in der Männlichkeit nur noch Schein und Alter sich hinter Botox versteckt.

    Er hat mich einfach nicht hochgelassen.

    So einfach.

    Berge sind wie die alten weißen Männer aus meiner Kindheit.

    Hart aber gerecht.

    Nächstes Jahr komme ich zurück. Leichter und fitter.

    Habe schon gebucht.

    Dann werde ich ihn erlegen. Den Berg.

    • Ich bin heute auch von einer Regenwolke ausgebremst worden, auf 1500 Meter.

    • Nichtfunktionale Muskeln
      Nichtfunktionale Muskeln aus dem Fitnesscenter sind ein schönes Schaubild für manches Schlechte in unserer Zeit: Sie fordern viel Aufwand, sehen beeindruckend aus, und sind zu nichts zu gebrauchen. Funktionale Muskeln, egal ob beim Sportler oder Arbeiter, sehen meist nach wenig aus, leisten aber viel. Ich finde es außerdem immer wieder schön, wenn man den Leuten anhand ihrer Muskeln ihre jeweiligen Sportarten und Berufe ansehen kann. Discopumper sind keine Tiefbauer.

    • Letzthin las ich, dass muskulöse Beine nicht dem Ideal entsprechen. So sei es dann eben!

    • Muskulöse Probleme
      Ha, Don, das Problem kenne ich als Radfahrer auch. Aufgrund meines sonstigen Sports komme ich dem Ideal des Tyrannosaurus Rex nahe: Starker Rumpf und starke Beine mit verhältnismäßig dürren Ärmchen. Sieht wirklich ulkig aus, ist aber Folge einer aktiven und gesunden Lebensführung. Das Schönheitsideal bleibt hingegen der Discopumper mit dicken Armen und dürren Beinchen.

    • Mei, ich sag halt: Wer was anderes will, soll etwas anderes nehmen. Ich bin da nicht traurig.

    • ....you need to prepare your bodies for the thin air up there.
      Ich reduziere Dich auf das Wesentliche.

      Sagt der Berg.

      Und der Berg lügt nie.

    • kokett wie immer
      Letzthin las ich, dass muskulöse Beine nicht dem Ideal entsprechen.

      ?! Ich glaub das schlichtweg nicht. Sie sind bloß fishing for compliments.

    • PzDivAtaTürk
      Leider muss ich Ihnen wiedersprechen. Es gibt, grob gesagt, 2 Arten von Muskelfasern, die man „fast twitch“ (sehr grosse Kraft, sehr voluminös, dafür nicht sehr ausdauernd) und „slow twitch“ (schlank, sehr ausdauernd, etwa ein Fünftel der Maximalkraft der fast-twitch Fasern).

      Wenn ein Bodybuilder, Typ „Nasser El-Sonbaty (182 cm, 150 kg) im Wichtelstudio seine Fast-Twitch-Fasern aufpumpt, entwickelt er gigantische Maximalkraft, die Ausdauer reicht ihm aber nur für ein paar Kontraktionen.
      Der leichtgewichtig, schmalbrüstige Ausdauerkönig Marke Haile Gebrselassie (165 cm, 56 kg) könnte ihm aber nicht die Hantelstange reichen. Dafür könnte er ihm davonlaufen, sogar wenn Nasser ein Fahrrad hätte (kein Pedelec!).
      Haile läuft die 42 km in 2:03,59, das ist ein Schnitt von 18,42 km/h. Dem käme Nasser nicht hinterher, da ist sein Luftwiderstand schon zu gross.

      Jeder Mensch hat in allen seinen Muskeln einen genetisch festgelegten Anteil an slow-twitch und fast-twitch-Fasern.
      Ein erfolgreicher Sportler wird man immer dann, wenn diese Anlagen mit den für den Sport spezfischen Anforderungen übereinstimmen.

      Das ist bei uns mehr oder weniger Glücksfall. In den ehemaligen Ostblockstaaten hat man das sehr aufwendig untersucht und die Sportler schon im Kindesalter den Sportarten zugeführt, die gemäss ihrer Muskelzusammensetzung die besten Erfolgsaussichten hatten.

      Deshalb (nicht ausschliesslich deshalb) hatten sie viele Goldmedaillen. Waren aber nicht frei.

      https://is.gd/iqgMW1
      https://is.gd/tijCOC
      https://is.gd/1mA0wC

  20. Nix Neues unter der Sonne
    „Aber auf dem Weg zum sozialen Olymp werden massenhaft solche Pedelecs der Gleichstellung angeboten, bei der Inklusion in der Schule, bei Unterrichtsmaterialien, die Jungen benachteiligen, bei der Berufungspraxis und Genderlehrsofas der Universitäten, bei den Abertausenden von Förderungseinrichtigen, die Aberzigtausende von Helferstellen in staatlich finanziertes Lohnbrot bringen.“

    Was Volkswirte schon lange, lange wissen: Gleichstellungspolitik erzeugt und manifestiert soziale Unterschiede, so waren zB die sozialen Unterschiede im Ostblock gewaltig und ungefähr 20mal größer als im Westen, Mietpreisbremsen zB begünstigen genau die, die sie nicht brauchen, und benachteiligen jene, die echt bedürftigen etc. etc. etc.

    Aber in jeder Generationen stehen wieder neue Dumme auf, und so wird es auch auf ewig bleiben, solange die Welt sich dreht.

    • Ja, und die Grünen werden das noch befördern.

    • Mietpreisbremse
      Die Mietpreisbremse ist der Einstieg in langfristige Enteignungen. Das kann man in Wien besichtigen. Eine kurze Suche ergibt für eine 80m² Wohnung im 6.Bezirk in einem sanierten Haus bspw.:

      „Die Wohnung ist UNBEFRISTET VERMIETET!
      Der Mieter ist 69 Jahre alt.
      Die Wohnung ist für 385,60 Euro inkl. BK pro Monat vermietet! “

      Der Hinweis auf das Alter des Mieters ist eine Falle für unbedarfte Deutsche, da gibt es Eintrittsrechte der Familie in den Mietvertrag.

    • JJa, das ist blöd, die Folge ist in D auch eine zunehmende Befristung der Verträge.

  21. Wehret den Anfängen
    Meine Eltern wollten sich neulich einen SUV kaufen…
    Ich habe einen Anfall gekriegt und Ihnen erklärt, dass man mit Mitte 50 nicht vier mal die Woche zum Sport gehen kann um sich dann so ein Auto zu kaufen weil man da nach oben einsteigen kann… Jetzt gibts einen MX5-RF zur C-Klasse.
    SUVs/E-Bikes… so geht das Abendland unter

  22. Pedelecscher Pathos
    „So tat es auch der fette, alte, weisse Mann, der mich kurz vor der Kurve surrend und langsam tretend mit dem Pedelec überholt hatte.“

    Wirklich witzig ist doch, mit welchem Pathos man von solchen Typen überholt wird. Man spürt es förmlich.
    Ich bin zwar nicht fett, aber auch auch schon ziemlich alt und weise und bin meist ziemlich rasant mit meinem 29“er unterwegs, und werde trotzdem überholt, denn überholt werden muss, auch wenn es verkehrstechnisch eher gefährlich und gefährdend ist.
    Der Kleingeist aus dem Autoverkehr muss und wird 1:1 übertragen.

    • —-auf der Ebene bis 3% wäre mir das sicher nicht passiert.

    • Die Leute genießen die Freiheit
      die sie mit Hilfe des Elektromotors
      wieder gewonnen haben.

      Mich sorgt nur hin und wieder deren
      unvernünftige Fahrweise.

      Der Mann in Dons Text der sich gefreut hat
      es gleich geschafft zu haben hat ggf
      wer weis was hinter sich, und damit
      meine ich nicht den Anstieg am Berg.

      Ich kenne dieses Ärgernis selbst, aber ggf
      ärgere ich mich dann doch über die falschen.
      Die Richtigen wären dann knapp überholende
      Motorrad und PKW Fahrer/innen.
      Hier liegt ggf auch oft Unkenntnis vor.

      Wenn zB ein PKW 20 Meter weiter immer noch
      Richtung linken Fahrbahnrand fährt hat er noch
      nicht gelernt wie man ein Hindernis überholt.
      Nämlich: Maximaler Abstand zum Radfahrer bzw
      vom rechten Fahrbahnrand auf der Höhe des Radfahrers.

      Man könnte meinen das dies in Fahrschulen nicht gelehrt wird.

      PS Manche Fahrer kann man aber auch loben.
      Mir hat jemand am Sonntag auf einer kurvigen abschüssigen Strecke
      wunderbar die Fahrbahn ausgeleuchtet als er nicht zu dicht hinter mir fuhr. Überholt hat er zügig als er genug Platz hatte.

      Ich führ vermutlich ca 50. Viele PKW Fahrer sind an dieser Stelle
      kaum schneller, wollen aber unbedingt vorbei.

  23. Ein ziemlich altes Problem des gesamten deutschen Hilfssystemes,
    nach reinen Zahlen eines der milliardengrössten der Erde, ist, dass es nicht wirklich auf die Schwächsten der Gesellschaft fokussiert ist. Das war schon 1980 so und das ist auch heute so.

    Weswegen viele der Förder- und Hilfsversprechen schon immer eher auf die Mittelschicht ziel(t)en, denn auf die wirklich Bedürftigen. Wir hatten hier im Blog schon das Beispiel der Frau, die es für unzumutbar hielt, mit 2 Kindern und Ehemann auf 90qm beschränkt zu sein. Und für Staatsversagen, dass es nicht sofort eine grössere Wohnung zu günstigem Mietpreis dort gab, wo sie hinwollte.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

  24. Römischer Rechtsatz
    Es gibt einen alten römischen Rechtsatz: Höchste Gerechtigkeit bedeutet höchste Ungerechtigkeit. Wie der auf Latein geht habe ich längst vergessen.

    • @Thomas
      Summum jus, summa iniuria.

      Stammt von Cicero, aus De Officiis.

    • @thomas: summum ius - summa iniuria
      Den Satz habe ich immer so verstanden:
      Summum ius – höchstes Gesetz (kodifiziertes Recht)
      summa iniuria – höchste Ungerechtigkeit (bezgl. Einzelfall)

  25. equal sharing of miseries
    Winston Churchill sagt:
    „The inherent vice of capitalism is the unequal sharing of blessings. The inherent virtue of Socialism is the equal sharing of miseries.“

    Da hat er natürlich völlig unrecht, wie so oft, der olle Churchill, wenn auch seine Sprüche meist sehr cool sind.

    Die „Miseries“ werden im Sozialismus werden extrem ungleich verteilt, die gesellschaftlichen Spreizungen sind enorm und viel größer als in der Marktwirtschaft.

    • Margaret Thatcher hat es besser getroffen.
      „The trouble with Socialism is that eventually you run out of other people’s money.“

    • So geht's nicht!
      Der Churchill-Spruch stimmt leider doch. Der Ihre hingegen leider nicht, sehr geehrter Foxrommel.

      Selbst der heute nicht mehr so lebendige und geehrte Staatsratsvorsitzende Erich Honecker lebte vergleichsweise bescheiden in seiner Villa in Wandlitz.
      Jeder Inhaber eines westlichen Großhandels mit irgendwas stellte dessen Vermögen bei weitem in den Schatten, und derer Großhändler gibt es in jeder westdeutschen Großstadt mindestens 100 bis 500 Personen, also mehrere 10000 bis 100000 damals west-bundesweit.

      In der ehemaligen DDR waren die gesellschaftlichen Unterschiede nicht so groß. Alle waren mehr oder weniger arm, aber keiner musste hungern, außer nach Orangen, Bananen und Westkaffee. (Und vielen anderen „Genußmitteln“ und „Luxusgütern“, nicht „Lebensmitteln“.)

      Natürlich waren im Arbeiter- und Bauernstaat alle gleich, aber -und da haben Sie im Prinzip recht- einige waren gleicher.
      Vor allem mit SED-Parteibuch. Aber die haben nach der Wende auch schnell im Westen wieder Arbeit gefunden und hatten mit Sozialismus nichts zu tun, wie sie immer wieder glaubhaft versicherten.
      Die haben in der Nach-Wende-Zeit schon mehr verdient, als ihr einstiger Politbüro-Chef.

      Schauen Sie sich heute in einer x-beliebigen Stadt im Westen der Republik um: Sie finden in den Fußgängerzonen alle 20 Meter einen Bettler, der wirklich arm aussieht und bedürftig scheint.
      Es ist es herzlich egal, wielange und wieviel Sie in Ihrem Leben bereits gearbeitet haben, oder ob Sie in der Vergangenheit bereits so viele Steuern bezahlt haben, dass Sie 20 der Mitarbeiter des Jobcenters das Lebensgehalt und die Pensionen bis zum 90. Lebensjahr schon im vorraus bezahlt haben, ohne Arbeit müssen Sie sich von den Beamten des Arbeitsamtes drangsalieren und demütigen lassen, auch wenn Ihre Lebensleistung bereits ein vielfaches der Leistung des Beamten übersteigt.

      Andere wiederum fahren ganze Industrien an die Wand und machen eine Vorzeigeindustrie im Ausland unmöglich, und kassieren Vorstandsgehälter, von denen andere, die täglich ihre Arbeit meist fehlerlos verrichten, nur träumen können.

      Oder schauen Sie auf die Abfindungssumme für den Chef der Air-Berlin. Da wird sich so mancher einfache Verwaltungsangestellte, der jetzt seinen Job bei Air-Berlin verloren hat, ziemlich gewundert haben. Da sind die Unterschiede eben doch größer, als Sie vermuten.

      Oder vergleichen Sie Boris Becker mit einem x-beliebigen Schuldner in der deutschen Privatinsolvenz. Da feiert der Kapitalismus aber fröhliche Urständ!

      Insofern hatte der gute, alte, britische Staatsmann Churchill eben doch recht!

    • Zuagroaster @ 5. November 2017 um 23:11 Uhr
      Zuagroaster sagt:
      „Margaret Thatcher hat es besser getroffen.
      „The trouble with Socialism is that eventually you run out of other people’s money.““

      Ja, genau das ist das Problem.
      Das wird auch das Schicksal des bedingungslosen Grundeinkommens sein.

    • Knut Gnadenbrotler @ 6. November 2017 um 00:18 Uhr
      Knut Gnadenbrotler sagt:
      „Insofern hatte der gute, alte, britische Staatsmann Churchill eben doch recht!“

      Nein, er hat Unrecht.
      Die Zeiten des Ostblocks war ja für die Volkswirtschaftslehre ein Segen, denn so konnte man am Lebenden Objekt bestätigt sehen, was theoretisch für den Sozialismus vorhergesagt wurde.

      Es ist richtig, dass alle relativ wenig hatten. Es geht jedoch um das Verhältnis. Das Verhältnis von Kartoffeln, Ofenheizung, Nullmobilität (Auto, Urlaub), med. Versorgung etc. im Verhältnis zu denen, die über Beziehungen etc. an die Güter herankommen, war gewaltig.
      So ist das immer, wenn die Markt- und Geldwirtschaft manipuliert bzw. ausgeschaltet wird.

      Das Verhältnis zwischen Opelfahrer und Mercedesfahrer ist im Verhältnis nicht so groß.

    • Ein nützlicher Sophist.
      Sir Winston war ein wortgewaltiger und in seine Wortgewalt ungeheuer
      verliebter Sophist. Die blessings der Finanziers, die ihm seine aufwendige
      Haushaltung ermöglichten, verdiente er sich, indem er in ihrem Sinne
      publizierte und vor allem: Politik machte, so wie sie es wollten.
      Seine Biografien geben das eindeutig her.

    • Churchill et al.
      Wenn Churchill soetwas gesagt hat, warum haben er und sein Konsorten halb Europa sturmreif geschossen für den Stalinismus?

  26. "moand, des sei ah no wos"
    Schapô für den Konjunktiv ! So ohne sind die Stützen also, in der Hinsicht zumindest, nicht.

  27. Titel eingeben
    „Für die Frauen ist aber nichts gewonnen, wenn sie im Zuge der Emanzipation ihre eigene Unfreiheit auf die Männer ausweiten. Das meiste, was wir derzeit für Befreiungen oder Fortschritte halten, besteht in Wahrheit darin, dass wir die armseligen Standards der bisher Unterdrückten zur Norm für alle machen. Ich bezeichne das als ,Beuteverzicht‘.“

    Robert Pfaller, Wiener Philosoph, der Ihnen inhaltlich teilweise gefallen könnte.

    • Ich kenne Pfallers Werk recht gut :)

    • Thomas
      Es gab auch früher Möglichkeiten des Aufstiegs aus einer unteren Kaste. Man musste extrem begabt, intelligent und durchsetzungsfähig sein. In der Wissenschaft, Kultur, Klerus oder beim Militär. Für Männer.
      Bei Frauen wenn sie sehr attraktiv waren. Die genetische Selektion der Natur.

    • Pfallers Lebenshilfe
      Ich quäle meine gerade volljährige Tochter mit Pfallers Erkenntnis, dass erwachsen zu sein beinhaltet, auch mal fünfe grade sein zu lassen.

      In der Schule werden die Kinder ja mittlerweile meinungsmäßig komplett eingenordet.

  28. Drängler
    „Sie will unbedingt an mir vorbei, koste es, was es wolle. „

    Nochmal was evident frauenfeindliches:
    Was mir in den letzten 5 Jahren auf der Autobahn auffällt: Drängler, die mit 2m Abstand bei 150km/h und mehr hinter einem her fahren, sind zu ca. 70%-80% Frauen.
    Früher war das genau umgekehrt, bzw. fast zu 100% männlich.
    Woran liegt das?

    • Titel eingeben
      Denn Sie wissen nicht was sie tun… Es wird „Drängeln“ gespielt so wie früher Prinzessin…

    • @Drängler
      Wo fahren Sie Auto?
      Die Drängler von einst sind die Drängler von heute. Frauen fahren langsam und unsicher wie eh und je. Egalite der Geschlechter beim Überholen kanns nicht geben, weil Frauen den Triumph im Rückspiegel nicht kennen. Frauen kennen ausschließlich Schminkspiegel und Verkehr vor der Motorhaube.

      Disclaimer: Ausnahmen bestätigen die Regel.

    • Gast @ 6. November 2017 um 09:44 Uhr
      Gast sagt:
      „Wo fahren Sie Auto?“

      A3, A5, A6, A7, A8, A81, A96, A98

      Gast sagt:
      „Die Drängler von einst sind die Drängler von heute. Frauen fahren langsam und unsicher wie eh und je. „

      Genau das dachte ich auch lange Zeit.

      Gast sagt:
      „Egalite der Geschlechter beim Überholen kanns nicht geben, weil Frauen den Triumph im Rückspiegel nicht kennen. „

      Das scheint sich zu ändern.

    • Windschatten
      Um dann auf den letzten Metern bequem überholen zu können.

  29. Immer wieder erstaunlich
    was man beim Radln so alles herleiten kann…

    Schöner Text!

    Mein 3t-Auto ist auch a Smart – von 1997, liebevoll gepflegt – mit dem ich auch täglich in die Arbeit fahre.

    Aber eins ist mir damit noch nie passiert:

    Das ich damit jemanden bedrängelt hätte.

    Insofern braucht’s dafür wohl eine grosse Portion Ego und Selbstüberschätzung – und damit sind wir wieder beim E-Bike-Mann am Hausberg…

  30. Radlesen
    Am besten finde ich, wenn sie einen auf Baustellen mit überhöhter Geschwindigkeit überholen und man sie hinterher stehen lässt.

    Auf die Neureuth mit dem Rad ist eine Leistung, geht mir gerade erst auf.

    @ Johannes Streck
    Irgendwann kommt der Tag, an dem Sie sich hineinversetzen können. Das schöne ist: Sie wissen dann, dass Sie es nicht selbst machen müssen. Sie können dann radlesen.

    Mein favorite war der Cortina-Eisschrank-Bericht, weil ich das Milieu am besten kannte. Mich würden keine zehn Pferde bei dem Wetter in die Wildnis locken. Sauna mach ich auch nicht. Ich geh dann mal richtig fressen, was ich zu Hause korrigieren muss. Weinprobe geht auch. Jener Bericht entlockte mir einen Heidenrespekt Pedelec? No way. Dann lieber laufen.

    Beim Skifahren ist das nicht anders. Sie haben ca. 400 km zusammenhängende Pisten. Wir kennen die alle, sommers wie winters. Bei Nebel und Schneefall kann man sich verfahren, ohne Probleme. Aber noch besser geht das im Sommer, ist mir schon passiert. Man denkt, gleich kommt ein Werwolf oder die Leute aus Cliffhanger.
    So verfuhr sich der Don bei schlechtem Wetter. Fand ich faszinierend. In den Bergen kann man ernsthaft scheitern, im Büro nicht. Auch nicht, wenn man falsch geschminkt ist.

  31. .....
    Ein sehr schöner Text vor allem der Vergleich Pedelec-Gleichstellungsmaßnahmen, gefällt mir sehr gut.

    Mich erschreckt es wirklich das immer noch so viele Leute offenbar nichts daran finden wenn Pensionisten kaum genug zum leben haben aber für Asylanten offenbar Geld vom Himmel regnet. Wo war denn das Geld als man dringend Hartz-4 brauchte um den Staatshaushalt zu retten ?
    Wo ist das Geld im Pflegebereich, in der Infrastruktur usw ?
    Für „Refugees“ gibts Geld in Hülle und Fülle und für unsere Leute nicht, für die heißts trocken Brot und Gottvertrauen….

    Gerade am Jahrtag der russischen Revolution könnte man doch eine neue Revolte anzetteln, diesmal nicht gegen die Vermögenden sondern gegen den „Gesinnungsadel“ in Medien und Politik die uns in weiten Teilen verar***en nur um ihre nicht mehrheitsfähige Gesinnung durch zu drücken.

    • Bei dieser Revolte
      wäre ich sofort dabei.

      Wann und wo und wie?

    • Gesinnungsadel ...
      … wäre, wenn die Leute mit dem Rad zu Klimakonferenzen kommen (Bonn: 20 000 Leute, über 100 Millionen Subvention aus D, die meisten der 20 000 noch einmal ganz gut bezahlt…)

      Wenn man anderen vorschreiben möchte was sie nicht tun dürfen, ist es GesinnungsTERROR!

  32. Ich fahr so gerne Pedelec
    Ich fahre gerne Pedelec – ins Büro! Die Kritik als Elektroradler muss man, wie mittlerweile so vieles andere auch, eben aushalten.
    Der Bogen von der Bergtour zum Sozialsystem/Gleichstellung hat mir sehr gut gefallen, chapeau! Macht einfach großen Spaß zu lesen, hier greift wohl wieder die Evidenz des anekdotischen.
    Weiter so Don, you made my day (auch am Abend bei so einem, das Wetter betreffend, Depri-Sonntag in Hessen).

    • Ich habe nichts gegen Pedelecs. Ich habe etwas gegen das generöse Ausspielen eines unfairen vorteils.

  33. Man wird ja noch mal träumen dürfen...
    Text eingeben

  34. Ein schöner Tag - und auch Pedelecs reisen da gerne hinaus
    Sehr geschickt, nach der ungezogenen, noch nicht und vielleicht nie mehr Porsche-fahrenden Frau kommt ein jovialer nicht-in-Leggins-bekleideter schwer an seinen vergangenen Sünden tragender Pedelec-fahrer ins Visier. Das ist echte Gleichberechtigung.

    Und es geht gar nicht um Mann oder Frau, sondern um Benimm und Verantwortung.

    Ich kenne einen jungen Mann, der sich nie betrogen hat über seine intellektuellen und psychischen Fähigkeiten, auch nicht darüber klagte, sondern tat, was er kann. Er vergleicht sich mit sich selbst gestern und arbeitet sich etwas drauf. Spielt Klavier, selbst beigebracht, wie nach 10 Jahren Unterricht, beherrscht die Rechtschreibung, weil er sich auch heute noch die Mühe macht, Worte nachzuschauen. Hauptschule knapp und mit Verspätung geschafft. Aber Erziehung und Verantwortung. Selbstverantwortung, nicht Fremdverantwortung.

    Es geht. Willen. Und keine Abkürzungen. Wenn Abkürzungen, dann steilere, wie zur Neureuth, nicht gepuderte, wie in die Staatspension.

    Nebenbei: Würde, Selbstwirksamkeitserleben, Flow – nach einer eigenen Anstrengung und immer mit dem ehrlichen Feedback, das es ungeschminkt nur von der gnadenlosen, und manchmal eben wunderschönen Natur gibt.

    Bilder wie immer – heimelig und für November fast schon unverschämt warm.

    Danisch übrigens hat über ein Jahr nach einer Wohnung gesucht, in Berlin, schreibt er.

    • Ich schreibe es so, wie es kommt. Ganz einfach.

      Ich verstehe nicht, wie man sowas auf Flyer drucken kann. Das bestätigt doch alles, was man sich in Afrika so erzählt.

  35. "Denn das Wetter war viel zu schön für Arbeit"
    Don, Sie kokettieren mal wieder mit ihrer Faulheit und der Ablehnung von Büroarbeit und ihre Artikel schmieren Sie ja auch nur so schnell herunter.
    Erzählen Sie mir nix!
    Während die Büroarbeiter selig im Bett schlummern kämpfen Sie sich durch die Freischaltung von 300 Kommentaren, das ist doch Schwerstarbeit.
    Als Mitglied der besseren Kreise dürfen Sie sich natürlich nicht über Arbeitserfolge definieren, ich bin mir aber sicher, daß auch Sie sich über ihre eindrucksvoll erfolgreichen FAZ-Blogs freuen.
    Nach 10 Jahren Rentnerdasein mit Blick auf die Berge bei schönstem Wetter, dies aber nach einem Leben im Anzug und im Flugzeug kann ich nur sagen: beides hat seine Reize.
    Kontemplativ leben und Anstrengungen nur für sich selbst ist schön, aber es gibt auch eine große Befriedigung mit eine Mannschaft im Berufsleben ein sinnvolles Projekt auf die Beine zu stellen.
    Ich wette, Ihnen würde das Anschauen der Berge auch langweilig, wenn Sie keine erfolgreichen Artikel darüber schreiben könnten.
    Beste Grüße Uli

    • Es gibt Bereiche, in denen bin ich ehrgeizig. aber es ist halt keine reguläre Arbeit.

    • Reguläre Arbeit ...
      … da gebe ich einen Sch… drauf. Was Sie hier machen, D A, hat gerade heute einen großen Mehrwehrt im Vergleich zu sehr viel sogenannter „regulärer Arbeit“ (und besonders in der Branche, deren Ruf zu retten Ihre Mission ist). Es mag der Tag kommen, wo Sie sich andere Beschäftigung suchen müssen oder neue Themenfelder, weil die Nachfrage irgendwann ausbleibt. Aber was Sie derzeit tun ist aller Ehren wert. – Finde ich als nun schon längerer Leser.

      BTW: Im Blog von Vera Lengsfeld wurde gestern eine Statistik veröffentlicht, welche Blogs wie viel Zuwachs haben 2017. Ihr Name fehlt mir in der Liste doch sehr, glaube aber, dass Sie ganz oben dabei sind.

    • Danke, ich kann wirklich nicht klagen, das Blog läuft recht gut.

    • Wachstum - auch zum Vergessen
      Wenn ein Blog von 10 Beiträgen auf 20 wächst, ist das ein Wachstum von 100%. Wenn ein Blog von 100 Beiträgen auf 99 fällt, ist er auf dem absteigenden Ast.
      Einfach „Wachstum“ ist übrigens genauso übel wie „groß“ und „viel“.

  36. Ein Herz für Pedelecs
    Lieber Don,

    haben Sie ein Herz für die, denen Ihre Kraft fehlt. Dank des Pedelecs kann ich hier im Flachland(!) alle Wege per Rad erledigen. Ohne ginge das nicht.

    Alles Gute aus dem Ruhrgebiet und weiter viel Spaß beim Bergradeln.

  37. Wenn wir...
    den Bau aller metaphorischen Pedelecs einstellen würden, hätten wir nicht fast Vollbeschäftigung, sondern ca. 20 Millionen Arbeitslose.

    • Dann müssten sie sich halt eine andere Arbeit schaffen.

    • Vollbeschäftigung?
      Die sogenannte Vollbeschäftigung basiert darauf daß aus einem ehemals gutbezahlten Job mehrere Prekäre wurden. Gut für den Arbeitgeber, weniger gut für den Malocher.

    • ... sondern ...
      Aus der Perspektive derer die Zahlen ist der Unterschied zwischen Sozialleistungen und Arbeit der, dass sie für erstere keine Gegenleistungen erhalten sondern nur für letztere.

      In Kapstadt hörte ich die Geschichte vom Konsulatspraktikanten, der meinte auf die Putzfrau verzichten zu können, weil er das für zu dünkelhaft hielt. Worauf ihm seine Kollegen die schon länger dawaren klarmachten, dass sein Verzicht für die quasi ständige Konsulatspraktikantenputzfrau den Verlust des Familieneinkommens bedeutete und den Absturz in die Armut.

      Mir fallen eine Menge Tätigkeiten ein, für die ich gerne auch ein bisschen mehr bezahlen würde als meinen heutigen Beitrag zu den Sozialleistungen. Und wir reden hier nicht vom Mindestlohn.

    • Die Frage ist halt, brauchen wir soziale Sinnlosjobs? Ich möchte da an die Treberhilfe in Berlin erinnern, oder den Skandal beim BRK Bayern, oder die Liegenschaften Münchner Krankenhäuser, die von Ärzten okkupiert wurden, oder den jüngsten Skandal rund um den Ex-OB in Ingolstadt und das Klinikukm – alles ist irgendwie sozial und füttert die Falschen.

  38. Erbschaftssteuer erhöhen!
    Ich hoffe, wir haben nächstes Jahr, wenn auch die Jüngste mit Kraxe statt Kinderwagen transportiert werden kann, wieder so einen schönen Herbst. Dank dieses Textes und seiner wunderbaren Bilder freue ich mich da jetzt schon drauf.

    Doch zur Sache. Im Grunde stimme ich Ihnen zu, nur wundere ich mich, warum Sie gerade in diesem Zusammenhang gegen die Erbschaftssteuer anschreiben. Deren hierzulande geradezu homöopathisch niedrigen Sätze führen doch dazu, dass es Leute gibt, die nicht nur auf dem Pedelec den Berg nach oben fahren, sondern selbiges noch nicht mal selbst erarbeiten mussten. Was spräche dagegen, das Aufkommen aus dieser Steuer zu verzehnfachen und das Geld dazu zu verwenden, die Einkommensteuer deutlich zu senken, Brücken und Schulen zu sanieren sowie Stromleitungen und Datenkabel zu verlegen?

    • Richtig, aber die ist das erste, was die anheben, für ihre Migrationskrise.

    • Werter Hiasl,
      auch wenn es am Beitrag vorbeigeht. Der Staat kassiert derzeit knapp 75% (50% Erbschaftssteuer aus dem mit 46% versteuerten Ersparten). Ist das nicht genug?
      MfG Alfred Haas

    • Werter Alfred Haas
      Man kann gerne gegen eine höhere oder überhaupt gegen die Erbschaftssteuer sein. Dann aber bitte nicht mit schiefen Argumenten.

      Der Nutznießer, sprich der Erbe hat von dem Ererbten 0% versteuert und dem Verstorbenen kann es reichlich egal sein, wieviel von seinem Versteuerten sich der Staat nimmt.

    • Werter Herr Haas,
      Ihr Doppelbesteuerungsargument werde ich mir merken. Vielleicht kann ich ja mal ein Milchmädchen an der Kasse eines Käseladens davon überzeugen, dass ich ja schon Einkommensteuer gezahlt hätte und vom verbliebenen Geld jetzt keinesfalls auch noch Mehrwertsteuer zahlen könne.

      Abgesehen davon (und von dem ebenfalls richtigen Einwand von Hr. Niesslbeck): können Sie mir auch nur ein Mitglied der „Elite“ von Quandt & Co. nennen, das auf seine Einkünfte im Durchschnitt (!) 46% Steuern zahlt?

      Was das Volumen der Erbschaftssteuer angeht: wenn, wie von Ihnen suggeriert, tatsächlich 50% des vererbten Vermögens an den Staat ginge, wäre das sicher genug. Tatsächlich sind es aber von geschätzt ca. 400 Mrd. Euro im Jahr nur etwa 7 Mrd. Da bin ich mit meiner Forderung nach einer Verzehnfachung (was auf nicht mal 20% hinauslaufen würde) doch noch recht bescheiden.

      Es ist mir einfach unbegreiflich, warum man in Deutschland auf Geld, das man ohne eigene Leistung bekommt, niedrigere Steuern zahlt als auf Einkommen durch Arbeit.

      Quellen:
      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/235806/umfrage/einnahmen-aus-der-erbschaftsteuer/
      http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/erben-laut-diw-werden-400-milliarden-euro-im-jahr-uebertragen-a-1155995.html

    • Die ErbSt ist ungeeignet Verteilungsprobleme zu lösen
      Das hängt damit zusammen, dass so viel Vermögen Firmenvermögen ist und einiges sich auch nicht wirklich treffend bewerten lässt.
      Da ist die ErbSt allzu häufig nur ein ein Förderprogramm für Heuschrecken,die illiquiden Erben unter die Arme greifen. Oder sie zwingt dazu ausreichend Vermögenswerte aus dem Unternehmen zu pressen die fungibel sind für spätere ErbSt.
      Letzteres ist der Normalfall geworden.
      „Der Teufel schei… auf den größten Haufen“ und da ist was Wahres dran,weil der Bonitätsbonus zusätzliche Renditen und Gewinnchancen schafft in erheblichem ausmaß . Deshalb ist es auch unrealistisch das jeder Euro steuerlich vor dem Gesetz gleich sein soll.
      Es ist angemessen,dass die ESt bei höheren Einkommen höher ausfallen muss. Nur setzt der Spitzensteuersatz zu früh ein und ist für wirklich hohe Einkommen zu niedrig
      Das aber befriedigt nicht die Klientel die hier so gerne gleich stellen oder gleichgestellt werden will so ohne echte eigene Anstrengung.


    • Erbschaftssteuer belohnt kurzfristiges Denken und Unselbständigkeit.
      Davon abgesehen kann selbst 100% Erbschaftssteuer nicht 10% Einkommensteuer „ersetzen“.
      Steuern nennt man Steuern, weil sie steuern.
      Und wenn man den Leuten verunmöglicht, über Generationen ein Vermögen zu haben, werden sie früher oder später flüchten.

    • Erbschaftssteuer ist die Aufforderung des Staates, das Geld durchzuprassen und Mietwohnungen zu verlangen.

    • da kann nichts egal sein
      Hannes: Es gibr wenig Erblasser, die ihre Erben nicht im Blick haben.
      Das Erbschaftsssteuer-Pedelec verhöhnt nur die Erblasser, die ein bischen an das denken was danach kommt, denn sie haben an das gedacht was zuvor war und ihr Leben bestimmte.
      Die Freude an der Erbschaftssteuer ist die Freude derjenigen, denen jenes beide zu schwierig ist.

    • etwas unter 2% ist eindeutig BS
      @ Hiasl

      Das kann nicht sein. Jeder, der schon geerbt hat, weiß das. 7 Mrd von 400 Mrd muss eine falsche Angabe sein. Wichtig ist, dass man Private und Firmen bei den Angaben trennt.

    • Als Erblasser
      wäre es mir lieber, die Erbschaft käme meinen Nachkommen oder der deutschen (pfui) Allgemeinheit zugute, nicht einem Heer von Asylbedürftigkeitsvorgauklern.

    • Werter Herr Niesslbeck,
      denken Sie doch Ihr Argument konsequent zu Ende.
      Der Nutznießer von finanziellen Zuwendungen von Eltern (ab der Geburt, vielleicht auch schon davor) hat auch nichts versteuert. Und wir sollten den kulturellen Wert (gut, ist etwas abseits von PC) von „meinen Kindern soll es einmal besser gehen“ nicht vernachlässigen. Und es ist mir keineswegs gleichgültig, wer von meinem Erarbeiteten nach meinem Ableben Nutzen hat.

      Ja, ich bin ein Gegner von Bestandsbesteuerung, egal ob Vermögen oder Erbschaft (abgesehen von Bargeld), da sie volkswirtschaftlich schädlich ist. Aber ich bin für eine erweiterte Besteuerung von Erträgen. Vielleicht ein einfaches Beispiel: Wer das Elternhaus erbt, zahlt keine Erbschaftssteuer. Vermietet er das Häuschen, zahlt er für den Mietertrag seinen persönlichen Grenzsteuersatz. Veräußert er das Haus, zahlt er für die Differenz aus Erstellungkosten/Erwerbskosten und Verkaufserlös seinen Grenzsteuersatz.

      (Das soll es dann aber auch sein. Stützen ist kein Wirtschaftsblog und Wirtschaftswissenschaftler haben hier seit den Anfängen 2009 einen Status knapp unter Kakerlaken.)

      MfG Alfred Haas

    • Mal wieder die Neidsteuer
      Das meiste an Erbschaften in D sind Firmenvermögen. Dafür gibt es aus gutem Grund Steuererleichterungen bzw. Befreiungen, um die Unternehmen (und damit die Belegschaften) nicht zu schädigen. Daher auch das gefühlte „Mißverhältnis“ von 400MRD Vererbung zu 7MRD Steuereinnahmen.
      Die 7MRD kommen daher primär aus der Vererbung von bereits versteuertem Privatvermögen. Natürlich kann man hier immer noch mehr wollen. Aber das blendet vollkommen aus, daß diese Vermögen auch Steuereinnahmen generieren. Kapitalertragssteuern, Grundsteuern etc.pp. „Weg“ ist das Vermögen nur, wenn es der Staat einsackt. Mir hat noch niemand vorrechnen können, daß es langfristig lohnender für den Staat ist, Vermögen über eine Erbschaftsteuer einmalig abzuschöpfen statt über Jahre die laufenden direkten und indirekten (aus Mitarbeitern, Investitionen etc.) Steuereinnahmen aus den Vermögen zu kassieren…
      Insofern ist das Thema Erbschaftssteuer eine reine Neiddebatte.

    • Erbschaftssteuer ...
      … ist im Prinzip zweitrangig (und akzeptabel),

      WENN VORHER gröbere Probleme angegangen werden!

      Eine kurze Liste:

      Haupteinnahmen und -ausgaben von den wahlberechtigten Steuerzahlern genehmigt (denn Deutschland hat nicht zuwenig Einnahmen sondern zu hohe Ausgaben).

      Die Gesamtbelastung sinkt um mindestens das doppelte der Erbschaftssteuererhöhung!

      (Achtung: die Erbschaftssteuer ist besonders leicht zu umgehen wenn man wirklich reich ist! Schon jetzt gibt es in Ö nicht wenig deutsche Milliardäre, die mit den Füßen abstimmen weil sie meinen, schon (mehr als) genug gezahlt zu haben.)

  39. Der Sozialismus ist ein Rennen, bei dem alle verlieren
    der Spruch stammt ebenfalls von einem Briten. Wer kurz nach der Wende in der ehemaligen Däderä war muss das bestätigen. Spätestens als ich gesehen habe, dass der Sozialismus dieses Land de facto in einen Dritte-Welt-Staat verwandelt hatte ging mir auf: er kann nicht funktionieren.

    Der Sozialismus geht von einem völlig unrealistischen Menschenbild aus: es bräuchte einen total selbstlosen Philosophen mit einem IQ von mindestens 150 um überhaupt irgendetwas zu erreichen. Aber selbst dann würde wohl nichts gehen. Die DDR hat es nicht annähernd geschafft diesen idealtypischen Menschen zu formen.

    Ich hatte unmittelbar nach der Wende als studentischer Ferienarbeiter mit Leuten von drüben Kontakt. Ich hab sie mir sehr genau angesehen, dabei aber festgestellt, dass sie dieselben trivialen Interessen wie die Prolls im Kapitalismus hatten: Fressen, Saufen, Fußball, etc. Von Idealismus keine Spur. Nicht im Ansatz dem genannten Idealtyp entsprechend. Und selbst in der DDR gab es arbeitsscheue, tätowierte Gewohnheitskriminelle. Nach Überzeugung der kommunistischen Ideologen hätte es sie dort aber nicht geben dürfen.

    Die kommunistischen Technokraten ignorieren die Natur, sie abstrahieren zu sehr, operieren unter Laborbedingungen, im luftleeren Raum. Nehmen wir mal einen Modellfall. Umgebungsbedingungen: eine Gesellschaft wo durch sozialistische Zwangsmaßnahmen alle gleichgemacht wurden. Alle haben dasselbe Einkommen, dasselbe Haus, dasselbe Auto, etc. Wie realistisch oder überhaupt möglich das aufgrund unterschiedlicher Leistungsfähigkeiten, Engagement, etc. ist sei mal dahin gestellt. Es handelt sich ja um einen Modellfall. Nach sozialistischer Theorie dürfte es jetzt keine Probleme mehr geben. Alle haben genug, keiner will mehr als der andere, es müsste das Paradies sein.
    in einer Straße dieses Paradieses wachsen 3 Jugendliche heran, 2 Jungs, 1 Mädchen. Beide Jungs verknallen sich in sie. Da sie sich aber nicht teilen kann muss sie sich für einen entscheiden. Wie fühlt sich der andere? Wird der jetzt sagen „ich muss jetzt ganz cooler Philosoph sein, muss aufpassen, dass die Frustration bei mir nicht Aggression hervorruft, die dann das sozialistische Paradies gefährdet. Also wünsche ich beiden viel Glück und Solidarität.“ Realistisch? Wohl kaum.

    Er wird eher so denken: „Na warte, denen werde ich es zeige. Ich wird mir jetzt auf irgendeine Weise einen Machtvorteil verschaffen um der zu zeigen, dass sie mit ihrem Macker auf einen Loser gesetzt hat.“

    Und schon ist die ganze schöne sozialistische Harmonie zum Teufel, schon hat man das was es im Sozialismus eigentlich nicht geben dürfte: Neid, Missgunst, Aggression, etc. mit allen weiteren Folgen. Bedingt durch natürliche Unterschiede, die kein noch so technokratischer Sozialismus in den Griff kriegen kann.

    Leute wie Brecht ignorieren das Wesentliche: den Einfluss der Natur. Sie wollen ihn nicht wahrhaben, weil sie ahnen, dass er ihr ideologisches Kartenhaus zum Einsturz bringen würde.

    Man sieht also: Gleichheit kann man knicken.

    Nun ist das aber auch nur die halbe Wahrheit, denn man beobachtet oder empfindet immer wieder Ungerechtigkeiten, die man als störend empfindet. Was tun, wie kann man die Welt etwas runder machen?
    Hier könnten oft genau jene helfen, die aus Penisneid heraus sich in zänkisch-militanten Feminismus flüchten: die Frauen. Diese denken zu mindestens 85% statusbezogen. So gesehen könnte das sozialistische Modell dann vielleicht doch funktionieren. Tut es aber nicht, denn die Natur setzt sich immer wider durch. Und sie würde sich segensreicher durchsetzen wenn Frauen sich natürlicher verhielten. Folgender Fall: eine Frau sieht 2 Männer: der eine mit viel Macht und Status. Eigentlich gefällt ihr der andere besser, obwohl er abgerissene Klamotten hat wirkt er fähig, intelligent, ambitioniert. Er hat das was es braucht um etwas aus sich zu machen. Wird sie auf die Stimme der Natur hören und sich sagen: „Ja, ich nehme den Hübschen, helfe ihm was aus sich zu machen, unterstütze ihn, sporne ihn an-dann haben wir am Ende beide was davon, die Welt wird auch etwas runder, und der andere wird schon eine finden.“?

    In den allermeisten Fällen wird sie sich zugunsten von mehr <Status entscheiden, sich ins gemachte Nest setzen.

    Was lernt man aus alledem?
    1. Der Sozialismus kann nicht funktionieren, so oder so.
    2. Das Leben ist voller Härten, es wird einem nichts geschenkt. Man sollte nicht auf Unterstützung hoffen. Auch wenn es noch so hart ist: man sollte ganz allein seine Sache durchziehen, sein Ding machen.

    Und wenn man Glück hat und es schafft wird die Welt auch dadurch etwas runder.

    Man kann sich ja jemand zum Vorbild nehmen, beispielsweise jemand wie Donald Trump!

    • @ Harry Charles - Eine Frau und zwei Männer
      Es gibt für die Frau übrigens noch die Strategie sich zu dem Mann mit Macht und Status ins gemachte Nest zu setzen und mit dem anderen fremdzugehen und so wahrscheinlich die Gene ihrer Nachkommen und damit der Menschheit zu verbessern.

    • @ Kpax
      Die Möglichkeit habe ich auch gesehen um nicht zu sagen herbei gewünscht. Es gibt aber nicht wenige Frauen, die sich so sehr von Status (oder irgendwelchen komischen Moralvorstellungen) leiten lassen, dass sie nicht mal das hinkriegen.
      Vor allem bei vielen akademisch „Gebildeten“ ist das oft so.

      They’ll never say: „Let’s fool around!“

    • Zusatz
      zu meinem Post von 14:15: bevor jetzt wieder einige sich diebisch freuen, sich ins Fäustchen lachen und antworten:“ Haha, das lag dann doch wohl nur daran, dass ER nix landen konnte, sonst waren die schon willig.“

      Nein, es lag nicht an meiner Person. Ich habe andere Männer gesprochen, die noch attraktiver waren als ich und mehr Geld hatten und trotzdem nix landen konnten (obwohl ich es denen sogar gegönnt hätte, denn es wäre ein Zeichen dafür gewesen, dass die Natur funktioniert)-es liegt daran, dass studierte Weiber zu weit weg von der Natur sind, die fühlen nicht mehr wie eine normale, echte Frau (dabei pendeln sie gelegentlich zwischen betonierter Keuschheit und aus dem Ruder laufender Promiskuität [wobei letztere allerdings weder Charme noch Reiz hat, denn sie machen es dann unter Alkohol/Drogeneinfluss mit potthässlichen, versifften Losern und werfen den Eros damit auf den Abfall]). Alle weiblichen Unarten sind bei denen noch ins Extremste übersteigert. Und das Schlimme dabei: sie bilden sich sogar noch was darauf ein.

      Naja, von mir aus, sollen sie sehen wo sie bleiben (bzw. wo sie damit hinkommen werden), es gibt ja gottlob immer mehr als einen Weg zum Ziel.

    • Überholen ohne Einzuholen
      Warten wir es doch einmal ab, wie westdeutsche Städte in 20 Jahren aussehen! Wenn die Infrastruktur weiter so verfällt wie bisher, die Mieten steigen und armen Menschen immer ärmer werden.

    • @Harry Charles und das Weltbild der Frauen
      Danke für Ihrem Beitrag, den ich in vielen aber nicht in allen Teilen für richtig halte. Dazu drei Anmerkungen, um den Blog hier nicht zu lang werden zu lassen.
      Klar ist doch, dass gerade bei jüngeren Frauen die Optik des Mannes eine große Rolle, wenn nicht sogar DIE, Rolle spielt.
      Nur ist äußere Attraktivität eben nicht alles für den Erfolg im Leben, und wenn viele Frauen dann sehen, dass sie mit dem gutaussehenden Heizungsmonteur nichts erreichen können, und auch die Gespräche nicht mehr entwicklungsfähig sind, dann kommt die Zeit des Wechsels.

      Und wenn die Frau dann nen Interessanteren Mann mit Geld oder und mit Geist kennengelernt hat, und der dann auch mal die „Hand auf das Bein“ legt, dann war es das.

      Gibt aber viele, gerade MINT-Leute, Lehrer, die lernen Frauen kennen, beeindrucken die, haben aber Schiss zuzugreifen und lassen alles an sich vorbei gehen, aus Feigheit.

      Und wenn dann mal einer kommt, der Geld hat und die „Hand aufs Knie legt“; dann kann ne Ehe ganz schnell vorbei sein, weil viele Frauen eben auch mal beides haben wollen, den „Zugriff und das Gespräch“.
      Nach meiner Erfahrung wird das Aussehen mit zunehmendem Alter weniger wichtig, es kommt da eher auf den Vortrag an, wobei ein Mindesmaß an ordemticher Optik nicht unterschritten werden darf.
      Meine Meinung.

    • @ Moritzburger
      den „Zugriff und das Gespräch“

      Na prima, das will ich mal sehen, die Sache mit dem „Zugriff“. Um sich dann im nächsten Moment irgendwelchen Belästigungsvorwürfen ausgesetzt zu sehen.
      Dann lieber Puff, da läuft es wenigstens im Moment noch einigermaßen normal.

      Dass ich mit meiner Meinung nicht allein stehe sehen Sie in folgendem Zitat (ein Auszug aus der Kolumne „Doing Gender“ des Soziologen Rainer Paris):

      Doing Gender in Emanzenland. Das ist kein privater Ausbruch, sondern öffentlicher Geschlechterhass. Was hier aufeinanderprallt, sind zwei ansonsten völlig separierte und zugleich durch Abscheu und Verachtung aneinander gekettete Lebenswelten. Nichts kann diesen Graben überbrücken. Gewiss haben Frauen und Männer seit je in unterschiedlichen, durchaus konfliktreich aufeinander bezogenen Universen gelebt – dass aber die Hoffnung auf Ergänzung und Harmonie, die Vorstellung, dass sie vielleicht trotz allem zusammenkommen könnten, so radikal geschwunden scheint, ist in der Tat neueren Datums: »Auf Mann und Frau wartet heute von Anfang an der Hass. So viel Schmutz und Verschmutzung zwischen den Geschlechtern war nie.« (Peter Handke)

      Interesssant, nicht wahr?

    • Der Sozialismus geht von einem völlig unrealistischen Menschenbild aus
      Diese Beobachtung ist in der Tat zentral!

      Wenn etwas zum (um)verteilen da sein soll, muss sich zuerst wer anstrengen!

      Wenn diverse Gauner (gewöhnliche Straßenräuber, Raubritter mit selbstproduzierten „Gesetzen“, etc.) ein inakzeptables Geschöftsrisiko darstellen, läßt man die Anstrengung lieber und tut nur so als ob man arbeite.

      Der Unterschied Schweiz – Frankreich kann so sehr gut erklärt werden!

      (Die Schweiz kennt übrigens Erbschaftsteuern. Sie geht intelligenterweise immer davon aus, dass niedrige Sätze mit möglichst breiter Basis besser sind als umgekehrt.)

  40. E-bike
    Im Sinus-Report 2015 von der Beratungsstelle für Unfallverhütung in Bern wurde auf die zunehmende Unfallbeteiligung der Pedelec-Chauffeure und insbesondere der Altersgruppe Ü65 (also meine) hingewiesen.
    Nun konnte ich mir so ein Teil mal näher ansehen. Als Bremsendienst-Prüfberechtigter nach §29 StVZO Anlage VIII erlaube ich mir zu bemerken: die Dinger gehören alle verboten. Die haben die gleichen Billig-Bremsen wie ein Kaufhaus-Drahtesel. Dann hätte ich gern eine halbjährliche Vorführung auf einem Rollenprüfstand, um die erzielbare Abbremsung bezogen auf die Hebelkraft am Griff festzustellen. Des weiteren ist die Dauerbremsleistung analog ECE R13 vom Fahrradhersteller nachzuweisen. Also 7 % Gefälle auf sechs Kilometern mit 30 km/h darf die Felge nicht heißer als 90 Grad sein.
    Im übertragenen Sinne: Wenn heute Leute mit „politischem Hilfsmotor“ auf Positionen kommen, die sie ohne nie erreichen würden, dann benötigen wir eine Instanz, die selbige wieder herunterbremsen kann. Nach meiner Ansicht müsste das eine unabhängige Generalstaatsanwaltschaft für Regierungskriminalität sein.

    • Hinzu kommt die systematische Unterschätzung durch die Nutzung
      Gerade bei E-Rädern erlebe ich eine stetige Unterschätzung des Geräts. Die Nutzer sind zumeist ohnehin nicht im Umgang mit Rädern erfahren und neigen dazu, nicht ausreichend auf den Verkehr zu achten und lustvoll-heiter den Blick schweifen zu lassen. Die Teilnahme am Straßenverkehr scheint vergessen. Kommt es allerdings zu kritischen Situationen, wechselt der Blick schnell zu einem glasigen Überfordertsein gefolgt von dem Schrecken der Erkenntnis, dass man eben nicht auf einem Rad, sondern einem Mofa sitzt. Kurz gesagt: Die Zielgruppe dieser Kfz ist für diese völlig ungeeignet, da keine passende Einweisung erfolgt.

    • Man sollte das nicht ohne Einführungskurse verkaufen. Letzthin hätte mich beinahe wieder einer vom Rad gefegt, der auch nicht aufgepasst hat.

  41. Alles Ansichtssache
    Danke für den schön geschriebenen Artikel, der mich nachdenklich gemacht hat. Ich komme gerade von einer zweiwöchigen Radtour entlang der Donau. Im Zug habe ich auch sehr lange in den Kommentaren gelesen, was Ihre „Fans“ so schreiben und bekam den Eindruck einer wohlhabenden, gebildeten und männlichen Leserschaft, die mir eine Spur zu frustriert klang für das Glück, das sie meiner Vermutung nach hat und hatte. Deshalb möchte ich folgende Gedanken loswerden:

    Von Natur aus gibt es keine (Un-)Gerechtigkeit, sondern Glück und Chancen und Anlagen, aus dem, was die Geburt einem mitgab, etwas zu machen. Wie sagte Warren Buffet so schön? „Eierstocklotterie!“ (in welchem Land man mit welchen Anlagen/Eltern geboren wird).

    Ich fühle mich privilegiert und sehe auch mein Glück, hier in Deutschland geboren, aufgewachsen und gebildet worden zu sein. Deutschland ist ein Land, das es mir leicht macht, mein Leben so zu leben, wie ich es will.

    Natürlich habe ich mich angestrengt, war ehrgeizig, ausdauernd und habe viel geleistet. Aber ohne viel Glück hätte es mir wenig genutzt. Weil ich mir dieses Glücks bewusst bin, teile ich gerne das, was ich habe, mit anderen aus meinem Umfeld, bei denen ich sehen kann, dass sie sich ebenfalls anstrengen, aber weniger Glück hatten.

    Ich denke nicht, dass ich die Welt damit besser (oder schlechter) mache, weil ich in solchen Kategorien nicht gerne denke, aber ich fühle dabei Genugtuung. Die meisten Menschen fühlen sich gut, wenn sie anderen helfen. Es nervt halt bloß, wenn die (Gut-)Menschen sich wegen ihrer guten Taten moralisch über andere stellen.

    Aus dem Wunsch, sich über andere zu stellen, entsteht viel Leid und Gewalt. Es ist wohl die beliebteste Strategie, um sich besser zu fühlen: Wir wähnen uns besser und wertwoller als die anderen, weil wir so klug und gebildet sind. Und reich. Weil wir zu den „Vernünftigen“ (sic!) zählen. Weil wir den Durchblick haben und wissen, wie man Deutschland vor Merkel, den Linken und den ganzen Flüchtlingen retten könnte.

    Echt? Wären wir so klug, wüssten wir doch, dass alles subjektiv ist, dass es keine allgemeine Wahrheit gibt. Wir würden uns nicht als das wertvollere Kulturvolk sehen, sondern würden erkennen, dass wir uns (zu Recht) bedroht fühlen, dass wir Angst haben, etwas zu verlieren. Das ist menschlich, lässt sich aber furchtbar gut ausnutzen, um Stimmung zu machen.

    Es gab (mehrfach) Zeiten hier, in denen man meinte, dass die Juden uns ins Unheil stürzen würden. Schließlich haben wir uns aber weitgehend ohne deren Hilfe in die Katastrophe gestürzt. Wir verloren im Zweiten Weltkrieg das am meisten, was wir zu verlieren fürchteten: Unsere Identität, unsere Kultur, Menschlichkeit.

    Wer heute die Grenzen gegen Flüchtlinge abdichten will, weil er Angst hat vor ihrem Glauben, ihren Werten, ihrer Armut oder ihrer Wut, sollte so ehrlich sein und zugeben, dass seine Angst es ihm wert ist, Menschen leiden oder sterben zu lassen. Wollen wir bewusst Egoisten sein und dazu stehen, dass andere leiden oder sterben müssen, damit wir weniger Risiken eingehen?

    Wir sollten uns bewusst sein, dass viele Länder (auch Deutschland) dazu beigetragen haben, in den Krisengebieten humanitäre Katastrophen entstehen zu lassen. Ob mit Waffenlieferungen, durch eine falsche Politik oder schlicht durch Unterlassung spielt keine Rolle: Wir sind mit verantwortlich. Wir profitieren vom billigen Öl, von der Ausbeutung von Millionen Menschen, die weniger Glück in der Eierstocklotterie hatten als wir. Mal ganz abgesehen davon, was wir unseren Nachkommen für eine kaputte Welt hinterlassen …

    Multinationale Konzerne, zumeist Aktiengesellschaften, die nur ihrem Profit verpflichtet sind, teilen die Ressourcen dieser Erde unter sich auf, nehmen Einfluss auf die Politik, die Meinungsbildung, die Geldströme. Glaubt da wirklich jemand, noch den Durchblick zu haben?

    Religion ist auch so ein Übel (bitte verzeihen Sie diese Wortwahl): Da geht es darum, dass das eine gut und das andere schlecht ist, im Christentum wie im Islam. So erhöht sich der wahre Gläubige über den Nichtgläubigen und wirft einen Stein an dessen Kopf. Damit lässt sich Gewalt immer rechtfertigen: der andere ist ja böse. Bei den Moslems/Islamisten lässt es sich gerade gut beobachten, bei den „Christen“ sind die schlimmsten Auswüchse Jahrhunderte her (Kreuzzüge, Heiliger Krieg).

    Deshalb empfehle ich: Setzen wir unseren positiven Einfluss da ein, wo er wirkt: in unserer unmittelbaren Umgebung. Genießen wir das Leben – egal ob auf dem Rad, im Smart oder im Büro mit Bergaussicht – und seien wir großzügig, wenn wir können. Keiner von uns ist besser als ein anderer oder wertvoller.

    Wenn wir aufhören, andere zu verurteilen, zu beurteilen (ja, auch in diesem Forum) und versuchen, sie als Menschen mit Bedürfnissen zu sehen – den gleichen Bedürfnissen wie wir sie haben – können wir dazu beitragen, das zu erhalten, was uns wichtig ist: eine menschliche Kultur, die diesen Namen verdient.

    Viele Grüße aus Berlin, Christian Weiten

    • @ Christian Weiten
      Postmodernism at its best!
      Am Schreibstil erkennt man die Werbeagentur, sehr verführerisch.
      Aber wir sind keine Glücksritter, da machen Sie es sich zu einfach.
      In Wirklichkeit stehe ich auf den Schultern vieler Generationen, die das alles hier aufgebaut haben. Dazu gehören auch alle Erkenntnisse und Erfindungen. Diesen Vorfahren bin ich unendlich dankbar, das hat, entgegen Ihren Aussagen, nichts mit Glück zu tun. Meine Aufgabe ist es, dieses Wissen anzuwenden, es weiterzugeben und die Pyramide weiterzubauen. Das tue ich.
      Es ist nicht meine Aufgabe, die Bevölkerungsexplosion aus Afrika hier zu versorgen, Menschen die nichts zum Aufbau dieses Landes beigetragen haben.

    • Nicht alles ist Ansichtssache - Christian Weiten @ 5. November 2017 um 23:20 Uhr
      Christian Weiten sagt:
      „Wer heute die Grenzen gegen Flüchtlinge abdichten will, weil er Angst hat vor ihrem Glauben, ihren Werten, ihrer Armut oder ihrer Wut, sollte so ehrlich sein und zugeben, dass seine Angst es ihm wert ist, Menschen leiden oder sterben zu lassen.“

      Ein typisch pubertärer Text, wie ich ihn seit 2 Jahren immer wieder höre.

      Keiner hat Angst vor Weltreligionen, anderen Werten, anderen Menschen etc., im Gegenteil. Das beweist der Welttourismus. Angst vor deren Wut hier, das ist schon was anderes, sieht man sich die Kriminalitätsstatistiken an.

      Denken Sie daran, dass im Moment 50Mio auf gepackten Koffern sitzen und nach Europa wollen. Die leben nicht im Elend, da ist kein Krieg. Die wollen H4.

      Die lassen auch gerne ihre alten Eltern daheim im Stich. Es gibt bereits 500.000 abgelehnte Asylbewerber.
      In Marokko oder Algerien herrscht kein Krieg, auch keine Armut, vor der man fliehen müsste. Selbst Afghanistan ist zu 95% befriedet.

      Wohin sollen die weiteren 50Mio? Wer soll hier für sie aufkommen?

      Allein Nigeria wird in wenigen Jahren 400Mio Einwohner haben. Das ist fast soviel wie die EU heute hat. Die meisten davon wollen nach Europa. Dort ist kein Krieg. Wohin sollen die? Wohin sollen 150Mio Nigerianer? Wovon sollen die in Mitteleuropa leben?
      Allein die Energieaufwand fürs Heizen im Winter für 150Mio ist das zehnfache des BSP Nigerias.

      Christian Weiten sagt:
      „Deshalb empfehle ich: Setzen wir unseren positiven Einfluss da ein, wo er wirkt: in unserer unmittelbaren Umgebung.“

      Genau das mach ich, indem ich Sie und Ihresgleichen immer wieder sachlich auffordere:

      Wagen Sie es, Ihre Pubertät zu überwinden.

      Informieren Sie sich in Zukunft besser. Stellen Sie sich den Tatsachen dieser Welt, hören Sie auf, zu träumen. Informieren Sie sich im Internet, alle Daten sind verfügbar.
      Probleme dieser Welt können nicht gelöst werden, in dem wir 10 oder 20 oder 30 Millionen Menschen nach Deutschland holen, die hier, völlig chancenlos, vom Sozialtransfer leben. Daran würde, wie Sie sagen…

      Christian Weiten sagt:
      „… eine menschliche Kultur, die diesen Namen verdient.“

      … die deutsche Kultur zerbrechen. Sie würde diesen Namen nicht mehr verdienen. Aber auch die nichtintegrierbaren, chancenlosen Migranten werden langfristig hier zerbrechen.

      Christian Weiten sagt:
      „Alles Ansichtssache“

      Das ist falsch. Man kann Fakten eruieren, falsifizieren oder aber bestätigen. Heutzutage ist das sogar ziemlich einfach.

    • Vor allem fliehen sie erst mal nach Libyen, wo es wirklich gefährlich ist. Soviel zu „sterben“.

    • Kreuzzüge
      Bei aller Brutalität der Kreuzzüge, es wird immer wieder gerne vergessen, dass die vorherige Ausbreitung des Islam nicht mit Methoden der Zeugen Jehovas erzielt wurde. „Wir würden uns gerne mit Ihnen über den Koran unterhalten.“ Das ging eher nach der Wahl entweder Vorhaut oder Kopf zu verlieren. Da ging es auch um eine Rückeroberung.

    • Ich denke auch, dass man die Kreuzzüge im Kontext betrachten muss – als schräge Einmischung mitteleuropäischer Boomstaaten in Konflikte des östlichen Mittelmeerraums, das allerdings unter Verkennung der realen Lage. auf der anderen Seite redet man in Europa nur sehr wenig über maurische Siedlungen auf Sardinen, korsika und Sizilien, und deren Tätigkeiten zu Lasten der Christen.

      Oh, und für den Islam spielten die paar Kreuzfahrer in einer entlegenen Provinz keine grosse Rolle. Das muss man auch sehen. Die Rolle kam erst im späten 20. Jahrhundert durch westliche Linke.

    • Himmel hilf "! - 5. November 2017 um 23:20 Uhr
      Herr Weiten,


    • Sie kommen mir vor wie ein Baby an der Mutterbrust, das meint, das bleibe immer so, so sei die Welt. Sie nehmen das unverstandene Wort „Verantwortlichkeit“ in den Mund, aber das ist Ihnen nur eine diffuse Fernwirkung, mit Voraussicht in eigener Lebensführung (bzw. dem Erhalt eines Staates) bringen Sie das nicht in Verbindung, es ist alles nur Spielzeug zum Verschenken, denn Papi und Mami kaufen ja morgen wieder neues, und alles wird gut.
      In der Schweiz nennt man sowas „biireweich“…

    • Ja ja - die Gutmenschen
      Werter Herr Weiten,

      doch – manchmal geht es darum, zu bestimmen, ob es etwas „gut“ oder „schlecht“ ist.

      Wertesysteme haben ihren Sinn für menschliches Zusammenleben, wenngleich sie willkürlich gesetzt, einer bestimmten Kultur verpflichtet und demnach wandelbar sind. Ideologisch gefärbt richten sie zwar viel zu oft Unheil an, vernunftorientiert können sie jedoch Leben retten und Seuchen verhindern.

      Ich lebe oft in der französische Provinz. Im Land der sozialistischen Traumtänzer und deren Wertesystem. Hier denkt man nicht daran, für 25 Euro netto Stundenlohn zu arbeiten. Da staune ich. Man zahlt in Frankreich „taxe d’habitation“, also Steuern dafür, dass man irgendwo wohnen darf. Dafür braucht man viel Geld. Dafür reichen 25 Euro Stundenlohn nicht. So argumentiert man. Lieber einer der „Sozialfälle“ sein, denn die müssen sich keine Sorgen machen. Für die zahlt „der Staat“.

      Im Land der sozialistischen Traumtänzer muss jede Gemeinde einen „Sozialfall“ aufnehmen, egal, was der für Katastrophen verursacht.

      „Sozialfälle“ leben hier im Paradies: eigenes Auto, ganzes Haus, genug Geld. Davon können deutsche Arbeitslose nur träumen. „Sozialfälle“ dürfen hier alles, sie werden verständnisvoll gehegt und gepflegt. Konsequenz ist, dass sie sich aufführen wie die Noblesse des Ancient Régime, brutal, grausam, verantwortungslos, verlogen und provokant.

      Wir haben hier gerade so einen Fall: ein junges französisches arbeitsloses Paar „rumänischen Ursprungs“ bezieht mitten im gerade restaurierten Dorf ein Haus mit einer riesigen Schlange, vier Kampf-hunden, einem Kind, dass ihnen das Sozialamt schnell wegnimmt, einem Neugeborenen und neun Katzen.

      Jeden Tag dreimal lassen sie ihre Kampfhunde mitten ins Dorf, vor die mittelalterliche Kirche koten und denken nicht daran, das alles – auch nicht ihre herumfliegenden offenen Müllbeutel – zu entsorgen.

      Die GutmenschenGemeinde kann offensichtlich nichts ausrichten (?), die jungen Leute bedrohen jeden Bewohner, der es wagt, sie zu kritisieren. Als es eine Frau zu weit treibt und verlangt, sofort den Abfall zu beseitigen, demolieren sie deren Auto, drohen mit Mord und ihren Kampfhunden und zerren später die Frau an den Haaren zu Boden.

      Um sie herum schweigende Dorfbewohner. Niemand greift ein. Warum?

      Bald erfahre ich es. Polizei und Gemeinde schützen den „Sozialfall“. Die verärgerte Frau, die nun keine Touristen mehr durchs Dorf führen kann, angesichts der Kloake und des Mülls, habe – so die Polizei – die armen (!) jungen Leute provoziert und mit ihrer Aufforderung zur Selbsthilfe gegriffen. Das sei verboten. Hier regelt der Staat. Sie solle sich mit ihren Touristen vom Zentrum fernhalten, die 2 lieben jungen Leute würden sich belästigt fühlen.

      Whow! Da wage ich tatsächlich zu urteilen, werter Herr Weiten. Hier regelt der Staat so lange, bis auch das letzte schöne Haus zusammengefallen ist, Touristen sich nicht mehr blicken lassen, kein mittelständisches Unternehmen sich mehr ansiedeln will, eine Frau ermordet wird und/oder ihr Auto in Flammen aufgeht.

      Warum sollte der Staat auch regeln und sich für den verängstigten Mittelstand einsetzen – in Zukunft kommen ja Gelder für die hiesigen zahllosen „Sozialfälle“ aus Deutschland – dafür sorgt der neue Präsident Macron sicherlich.

      Ja. Ich urteile. Ich verurteile. Ich klage an, denn auch in Deutschland wird sich diese Art des Staates ebenfalls etablieren. Wehret den Anfängen und den Gutmenschen.

    • Verehrter Christian Weiten aus Berlin
      ja, Sie haben Recht, wir sind Egoisten. Diese menschliche Eigenschaft scheint naturgegeben und dürfte für den Überlebenskampf evolutionär entwickelt worden sein.

      Trotz dieser Eigenschaft sehen die Meisten von uns ein, dass wir Not leidenden Menschen helfen sollten. Dies geschieht ja auch, gerade derzeit. Ihr Vorwurf „..sollte so ehrlich sein und zugeben, (…) , Menschen leiden oder sterben zu lassen“ ist jedoch unfair, weil

      1) Wir nicht hellsehen können wer von den an den Grenzen Ankommenden tatsächlich zu den Notleidenden zählt. Das Wissen das diese Leute häufig mehrere Tausend Euros für Reise und Schleuser aufbringen können spricht eher dafür dass sie nicht zu den Notleidenden des 1,1 Milliarden Bewohner zählenden Afrika gehören (das sind eintausendundeinhundert mal eine Million Menschen).

      2) Es höchst unfair ist, diesen offenbar ehemals finanzstarken Ankommenden alle Vorzüge des Sozialstaates zukommen zu lassen während die zurückgebliebenen Afrikaner einfach Pech haben, oder wie nennt man das? Ist das insgesamt menschenfreundlich?

      3) Unsere gewählten Politiker nach Recht und Amtseid in erster Linie das Wohl des eigenen Landes als Pflicht anzusehen haben. Danach kann man sich gerne um Andere kümmern.

      Wenn unsere Verantwortlichen den Sozialsystemen in die arbeitende und Kinder aufziehende Menschen seit Jahrzehnten einzahlen Mittel entnehmen für fremde Menschen die zu den wenigen auserwählten „Fluchtkosten-sich-leisten-Könnenden“ zählen, die noch nie einen Cent eingezahlt haben und meistens dies auch nie tun werden, kann das zum Zusammenbruch des Sozialstaates führen das noch mehr Leid, Not, kaputte Straßen, baufällige Schulen, rechte Gesinnung und innere Unruhen produziert. Wollen Sie das?

      Da Sie aus Berlin sind lesen Sie doch bitte auf Achgut.com den heutigen Artikel „Die tödliche Verwahrlosung der deutschen Hauptstadt“. Wollen Sie ernsthaft diese Zustände durch weitere großzügige Grenzöffnung ausweiten?

    • @Christian Weiten
      „Wollen wir bewusst Egoisten sein und dazu stehen, dass andere leiden oder sterben müssen, damit wir weniger Risiken eingehen?“

      Für mich beantwortet: Ja.

      Ich bin 51 Jahre alt, und somit in einer „befriedeten Zivilgesellschaft“ sozialisiert, sprich: Probleme werden nicht durch Faustrecht geregelt, sondern durch die Polizei/Justiz – exakt SO habe ich das gelernt.

      Um mich noch auf das Zusammenleben mit – wesentlich jüngeren! – Menschen einzurichten, die in Marokko, Tschetschenien, Kosovo oder Pakistan so sozialisiert wurden, daß ein falscher Blick zu einer körperlichen Auseinandersetzung auf Leben und Tod führen kann, fühle ich mich, selbst bei für mein Alter durchaus ansehnlicher Fitness, weder geneigt geschweige denn verpflichtet.

      Es steht Ihnen oder jedem anderen, der das anders sieht und glaubt, „The White Man’s Burden“ tragen und die Probleme der Mühseligen und Beladenen der Welt lösen zu müssen, frei, das zu tun. Aber dann bitte: Vor Ort. Nicht hier.

      Danke.

    • Wir sind nicht schuld
      Punktum.

      Die Franzosen Vielleicht. Aber wir? Im Leben nicht, das ist Mumpitz.
      Der Punkt ist: Wo Rohstoffe sind, da braucht man den guten Willen des Volkes nicht, um als herrschender Reich zu werden. Das Grundübel sind die Despoten – nicht wir. Natürlich helfen GlenCore und Hollande und Macron und Sarkozy. Aber WIR SIND NICHT SCHULD.

      Wir (als BRD) sollten allen Handel, alle Entwicklungshilfe davon abhängig machen, ob die Quellen-Länder wirkungsvolle Geburtenkontrolle einrichten. Muss ja nicht gleich 1Child, wie in CN sein. Aber das ist die eigentliche Fluchtursache.

      Und bitteschön:
      „Wenn wir aufhören, andere zu verurteilen, zu beurteilen (ja, auch in diesem Forum) und versuchen, sie als Menschen mit Bedürfnissen zu sehen – den gleichen Bedürfnissen wie wir sie haben – können wir dazu beitragen, das zu erhalten, was uns wichtig ist: eine menschliche Kultur, die diesen Namen verdient.“

      Es sind WESTLICHE WEISSE MÄNNER gewesen, die GEGEN DEN WIDERSTAND VON ARABERN ASIATEN UND SÜDAMERIKANERN die Sklaverei illegalisiert haben.

      Sie, Herr Weiten gehen von einem inklusive Kulturbegriff aus. Alles ist Kultur. Das ist natürlich Bullshit. Jugendstil ist Kultur, Dichtkunst ist Kultur. Gründerzeitbauten und Barockkirchen. Pagoden, Pyramiden, Angkor-Wat sind Kultur. Zen und Schwertkunst. Barockmusik und mit Einschränkungen sogar aktuelle Musik sind Kultur.

      Aber Lehmhütten, Versklavung, In-ein-Sabberholz-blasen, Bildung als Böse ablehnen, Genitalverstümmelung, Köpfen und sich hinters Haus in den Brunnen erleichtern: Das sind nur Gewohnheiten.

      Wir haben hier seit tausend Jahren hart daran gearbeitet, erstmal überhaupt wieder auf das Niveau des alten Rom zu kommen. Und es dann zu überflügeln. Und im Moment sind wir dabei das alles einzureißen.

      Wird die Welt dadurch besser, dass wir einen minimalen, nicht spürbaren Anteil von armen Menschen aufnehmen? Nein, wird sie nicht: Die Menschen, wenn gutwillig, sind hier in aller Regel überfordert, wir entmündigen Sie durch unsere Sozialleistungen, nehmen ihnen die Verantwortung zur Anpassung ab. Den Menschen, die zurückbleiben: Denen könnender weniger helfen, weil das Geld schon hier ausgegeben wird. Und wird unsere Gesellschaft dadurch besser? Auch nicht.
      Das einzige was sich verändert: Wir habendes Gefühl zu den Guten zu gehören. Aber der Weg in die Hölle, Herr Weiten, ist mit guten Vorsätzen gepflastert.

    • Berlin
      Ach ja, Berlin. Letzthin mal wieder dort gewesen, nach einer Pause von etwas mehr als zwei Jahren.

      Die Stadt ist wieder voller geworden, dreckiger zudem und die linksextremistische Folklore in Kreuzberg ödet einen nur noch an („Schweinesystem Kapitalismus“-Bettücher an Häusern, Plakate mit „The kids want communism“ etc.). Wenn man aus dem Hotel im früher angenehmen Charlottenburg tritt, schon die ersten Männergruppen (kein MiHiGru), die grölend mit Bierflaschen an einem vorbeiziehen, nein danke, meine früher von mir so geliebtes Berlin ist ausgelebt und ich hab keinen Bedarf mehr dran.

      Witzigerweise sehen das mittlerweile auch Berliner Freunde ähnlich, die wollten z.B. kommendes Silvester nach Meck-Pomm fliehen, da die Silvester-Nacht und die Tage und Nächte davor unerträglich geworden sind. Leider ist schon alles ausgebucht, wahrscheinlich von anderen Berlinern auf der Flucht.

      Und da liegt dann am Imbissstand die Siegessäule, das Hausblatt der Berliner LGBT-Szene, interessehalber blättere ich mal rein und lese ein paar Artikel – völlig durchgeknallter linksradikaler und realitätsfremder Genderquatsch. Wer liest den sowas? Wen interessiert das? Was ist nur los in Berlin?

    • Ich bhöre, dass man jetzt nach Brandenburg zieht. Vielleicht sollte ich auch mal wieder hinfahren, auch wenn mir davon aus Sicherheitsgründen abgeraten wird.

      Die Mehrheit der Leute, die ich in Berlin kannte, hat sich enorm radikalisiert.

    • Maurische Siedlungen auf Sardinen
      Auf der Insel stehen sog. Sarzenentürme, die von den auch-nicht-zimperlichen Spaniern zur Abwehr einer neuerlichen Invasion gebaut worden waren.

      Und dann schoss der Spanier Torres Tunesien aus der WM (http://www. kicker.de/news/fussball/wm/spiele/weltmeisterschaft/2006/2/663147/spielanalyse_spanien-932_tunesien.html).

    • Wer ist Herr Weiten?
      Schade, daß Herr Weiten hier nicht mitdiskutiert.
      Er ist ein erfolgreicher Unternehmer in Berlin, Details unter xucker.de
      Er besaß früher eine Werbeagentur und ist offensichtlich ein Marketinggenie.
      Wer den Menschen erfolgreich ein Kilo Zucker für 12 Euro verkaufen kann, dem ist es gelungen aus dem Zuckerkonsum eine Religion zu machen. Das geht nur, wenn man selbst wie ein Pfarrer auftritt und salbungsvoll reden kann. Daß er das kann, beweist sein obiger Kommentar.
      Eine Diskussion mit ihm wäre sicher spannend.

    • Du Opfer,
      Text eingeben

    • Meine Angst ist es mir wert, daß andere leiden, damit ich es nicht muß
      Foxrommel sagte:

      „Aber auch die nichtintegrierbaren, chancenlosen Migranten werden langfristig hier zerbrechen.“

      Es ist schon soweit. Eine Bekannte sagte letztens über einen mir bekannten Senegalesen, den sie gerade auf ein Bier eingeladen hatte: „Ich kann mir auch vorstellen, daß der mal jemanden vergewaltigt.“

      Mich schockierte vor allem die Beiläufigkeit ihres Urteils.

      Der Mann treibe ziellos durch die Nacht und habe keine Perspektive. Englisch, Deutsch und auch Französisch gingen nicht so richtig.

      Ich kenne den Senegal, es ist dort schön, fruchtbar und friedlich. Mir wäre es lieber, er wäre dort erfolgreich, als daß er hier leidet, und vielleicht andere durch ihn.

      Dieser Mensch hat gute Manieren, aber er ist einsam.
      Unbedingt zugutehalten muß man ihm, daß er keine Spur der beißenden Frauenverachtung in sich trägt, die die Araber und Afghanen prägt und vor der er auch warnt.

      Und damit ist die Überleitung zu den Kreuzzügen gemacht: Sie finden im neuen Testament nichts, das als Aufruf zur Gewalt verstanden werden könnte. Es gibt für die Kreuzzüge keine Textimmanenz.

      Für den Jihad schon. Der Islamismus ist eine legitime, orthodoxe Auslegung des Korans und der Hadithen.
      Ich habe diese Diskussion schon öfter geführt, meistens steht am Ende ein trotziges: „Ich finde jedenfalls, der Islam wird in Deutschland ungerecht behandelt.“

      Sie und Ihresgleichen wissen zuwenig und fühlen zuviel.
      „Wir profitieren vom billigen Öl, von der Ausbeutung von Millionen Menschen, die weniger Glück in der Eierstocklotterie hatten als wir.“

      Das billige Öl wird in Amerika gefrackt, und die Chinesen bringen zur Ausbeutung der afrikanischen Bodenschätze – nicht der Menschen dort! – ihre eigenen Arbeiter mit.

      „Wollen wir bewusst Egoisten sein und dazu stehen, dass andere leiden oder sterben müssen, damit wir weniger Risiken eingehen?“

      Weniger Risiken? Maria L. ist Ihnen nur ein Risiko, Christian Weiten?

      Wollen Sie bewusst Egoist sein und dazu stehen, dass andere leiden oder sterben müssen, damit Sie ein gutes Gewissen haben?

    • 白左 @ 6. November 2017 um 13:50 Uhr
      白左 sagt:
      „Foxrommel sagte:
      „Aber auch die nichtintegrierbaren, chancenlosen Migranten werden langfristig hier zerbrechen.“
      Es ist schon soweit.“

      Das sieht man ja auch am Drogenkonsum. Marihuana ist ja schon – fast hätte ich gesagt Grundnahrungsmittel. Läuft man an einer Gruppe junger Migranten vorbei – es riecht entsprechend. Neulich hab ich das meinem alten Vater erklärt, als er fragte, was riecht denn hier so.
      Er wollte nicht glauben, dass am helllichten Tag Leute auf der Straße Drogen konsumieren.

      Jetzt kommt der lange, kalte Winter.
      Was macht man da als Südländer, bei absolut keiner beruflichen Perspektive, Schulversager, ohne Ausbildung? Und damit ohne Aussichten auf befriedigende soziale Kontakte. Sich in Ghettos zurückziehen, neudeutsch NoGoAreas, wie Dortmund-Nordstadt etc.?
      Es können nicht alle Drogenhändler werden.

      Schau ich in die Gesichter mancher dieser jungen Männer, sehe ich sensible und verletzte Seelen.

      Wirkliche, wahrhaftige, echte Menschenfreunde würden doch sagen – kommt nicht hierher, bleibt in Eurer Heimat, kümmert Euch um Eure alten Eltern (alles Länder ohne Rentenversicherung).

      Gebt die tausende Euros nicht für die Schlepper aus, sondern baut Euch in Eurer Heimat etwas auf, wo die tausende Euros sehr viel Geld bedeutet.

      Aber das ist halt nicht das Geschäftsmodell der Grünen.

    • Uli49 @ 6. November 2017 um 00:02 Uhr
      Uli49 sagt:
      „@ Christian Weiten
      Postmodernism at its best!
      Am Schreibstil erkennt man die Werbeagentur, sehr verführerisch.“

      Gerade deshalb muss man Punkt für Punkt darauf eingehen.

    • Don Alphonso @ 6. November 2017 um 06:27 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Vor allem fliehen sie erst mal nach Libyen, wo es wirklich gefährlich ist. Soviel zu „sterben“.“

      Sehr richtig.
      Und was dort läuft, ist zum Schreien. Stichwort „Male Rate“.

      Übrigens wissen viele nicht, dass in den USA mehr Männer als Frauen Opfer von Vergewaltigungen sind (aufgrund des Problems der „Prison Rates“).

      So etwas wird allerdings nur unter Schwulen diskutiert. In die Öffentlichkeit kommt das nicht, es könnte ja das aktuell gewünschte Weltbild unterminieren.

    • Glück ist das begleitende Gefühl des gelingens (Goethe)
      Eierstocklotterie ist Zufall.

      Wenn sie Ihre Talente nutzen können
      und ihnen deshalb so einiges gelingt
      wird sich das Gefühl des Glücks einstellen.
      Am Besten auf verschiedenen Spielfeldern.

      Wenn man Menschen in Not hilft, funktioniert
      das auch ganz hervorragend wenn es gelingt.

      Das Problem bei der Hilfe von Menschen in Not
      kann sein das diese entweder andere Interessen
      haben als man selbst, oder das man auf die Dauer
      schwer damit zurecht kommt, sich über Jahre
      mit dem Elend anderer zu beschäftigen, da man
      ggf dann mehr die Anstrengung spürt als
      das Glück des Erfolges.

      Wenn man langfristig helfen will muss man darauf achten
      das man sich und andere nicht überfordert.
      Seine Grenzen zu kennen ist dazu wichtig.

      Die Glücksgefühle einiger die Menschen in Not geholfen
      haben, schwinden langsam. Man muss darauf achten das sie nicht
      in den Zorn kippen.

      Enttäuschung wäre nicht so schlimm.
      idR folgt diese ja einer Selbsttäuschung.

      Gar nicht Helfen muss nicht die Folge sein.

      Bei unseren Politikern sehe ich u.a.das Problem
      das Sie an dritte Forderungen stellen die
      unter ganz anderen Bedingungen leben.
      Ein Politiker der sich gerne um Flüchtlinge kümmert
      bekommt ein Problem wenn die Jugendarbeitslosigkeit
      bei 20 % liegt. Das hat man in Berlin noch nicht verstanden.

      Das gleiche könnte man über Klimaschutzziele
      von Staaten sagen die auf die einheimische Kohle
      noch angewiesen sind um Wettbewerbsfähig zu sein.

      Wenn jemand sich selbst als Vorbild sieht habe ich nichts dagegen,
      ob ich ihn auch als Vorbild sehe muss er aber mir überlassen.
      Erklären sie das mal Herrn Hofreiter.

    • Sehr geehrter Herr Weiten, vielen Dank!
      Sie haben eine andere Meinung als viele der Leser hier. Ich möchte mich bedanken, dass Sie diese in höflicher und begründeter Form eingebracht haben. Das ist etwas, was leider vielen Ihrer geistigen Brüder und Schwestern abhold gegangen ist.

      Hoffentlich können Sie mit den Antworten, den vielen, ebenfalls ausführlich und zumeist sehr höflich formulierten, Ihre eigene Denkwelt befruchten und ggf. eine andere Perspektive gewinnen.

      Wünschen würde ich mir tatsächlich, von Ihnen hier häufiger zu lesen –
      hoffentlich von beiden Seiten in derselben von Ihnen bereits dargestellten Form, auf Augenhöhe und mit persönlichem Respekt behaftet. Denn genau diese Auseinandersetzung braucht es.

      Lassen Sie sich nicht vom Gegenwind vertreiben, der hier ist warm und ehrlich, manchmal komisch, im Ganzen aber lehrreich. Selbst dann, wenn man anderer Meinung ist, kann man hier viel mitnehmen.

      Sie haben eine Chance, wenn Sie für Ihre Ansichten kämpfen, mit Argumenten, mit Berechnungen, historischem Wissen, praktischen eigenen Erfahrungen. Darauf würde ich mich freuen.

      Lassen Sie dem ersten Mut einen dauernden Mut folgen und bringen Sie sich ein.

      Dankeschön.

    • Senegal? Seven seconds away …
      @白左, 6. November 2017 um 13:50 Uhr

      Dem – wie er selbst schreibt – privilegierten Herrn Weiten ist also alles Ansichtssache. Das muß nicht weiter kommentiert werden.

      Was mich interessiert, Herr Bai Zhuo:
      Wissen Sie Näheres darüber, warum der sich deplaciert fühlende Mann aus dem Senegal, der eine tickende Zeitbombe zu sein scheint, in Deutschland weilt? Hat es gar mit Madame Shengmu zu tun?

    • Ich bin ganz bei Ihnen...
      wenn sie Willens sind Menschen zu helfen, die in der „Eierstocklotterie“ nicht begünstigt wurden.
      Das heißt aber nicht, das irgendjemand berechtigt wäre, diese Hilfe von Dritten zu erzwingen, durch fehlenden Gesetzesvollzug oder dadurch, das diese Hilfe nicht persönlich sondern dem Kollektiv verordnet wird.
      Die Menschen die den freien Zuzug fordern befriedigen ihr Bedürfnis zu helfen auf Kosten Dritter.
      Das ist aber eine zutiefst fragwürdige Moral, weil sie dem der sie fordert nichts kostet.
      Das hat auch nichts mit christlichen Werten zu tun, denn es bleibt ja ohne persönliche Anstrengung, die wiederum wieder Dritten aufgebürdet wird.
      Das ist letztlich einfach nur sozialer Selbstbetrug privilegierter Akteure, die großzügig geben, was Ihnen gar nicht gehört.

    • Menschen mit Bedürfnissen
      Daß es sich bei Einwanderern 1) um Menschen handelt, die 2) aus legitimen Interessen (und die beinhalten sowohl Flucht vor Krieg/Bürgerkrieg/Verfolgung als auch den Wunsch, materieller Not/Korruption/miesesten hygienischen Verhältnissen im Heimatland zu entkommen und auszuwandern, ähnlich wie im 17.-19. Jhdt. viele Europäer ausgewandert sind) teilweise extrem weite Wege in Kauf nehmen, um für sich und ihre Familien in Europa ein besseres Leben anzustreben, werden die meisten wohl kaum in Abrede stellen wollen. Es ist die freie Entscheidung der Migranten, eine solche riskante und entbehrungsreiche Reise anzutreten. Die einer solchen Entscheidung zugrunde liegenden Bedürfnisse sind leicht nachvollziehbar, und unsere Vorfahren haben ja, wie oben erwähnt, ähnlich gehandelt.
      Allerdings gibt es keine Aufnahmepflicht für die Zielländer, der dortige Souverän darf sich das Recht vorbehalten, selber darüber zu entscheiden, wem Aufenthalt gewährt wird. So suchen sich viele „klassische“ Einwandererländer ihre Neubürger mit der Lupe aus, nach knallharten Kriterien, die durchzuzsetzen sie sich (zumeist wegen ihrer privilegierten geographischen Lage) leisten können.

      Trotz niedlicher, bemühter Versuche vieler Medien, eine optimistischere Sichtweise durchzusetzen, wird die Öffentlichkeit in Deutschland und Europa nicht um die Feststellung herumkommen, dass die allermeisten Zuwanderer wegen ihrer Lebenserfahrung, Mentalität, Einstellung, ihrer Qualifikationen, ihres Wissens, ihres Bildungsstands und nicht zuletzt ihrer mangelnden Fähigkeit und Bereitschaft, sich voll und ganz in die hoch entwickelten Gesellschaften, in die es sie zieht, einzubringen, keine Chance haben, hier einen positiven Beitrag zu leisten oder auch nur Fuß zu fassen. Derzeit importieren wir zuhauf Mentalitäten und Verhaltensweisen, die unseren Gepflogenheiten diametral entgegenstehen. Bei den Mengen an Einwanderern, um die es hier aktuell geht, führt der momentan praktizierte humanitäre Impetus geradewegs in den gesellschaftlichen Selbstmord.

    • Kümmert Euch um Eure Eltern daheim?
      „Wirkliche, wahrhaftige, echte Menschenfreunde würden doch sagen – kommt nicht hierher, bleibt in Eurer Heimat, kümmert Euch um Eure alten Eltern (alles Länder ohne Rentenversicherung).

      Gebt die tausende Euros nicht für die Schlepper aus, sondern baut Euch in Eurer Heimat etwas auf, wo die tausende Euros sehr viel Geld bedeutet.“

      Die Realität ist wohl oft die, dass Familien zusammenlegen, um den Schlepper für das eine leistungsfähige (junge männliche) Familienmitglied zu zahlen, das dann von Europa aus die Familie in der Heimat mit durchzufüttern hat und dabei totalem Erfolgszwang ausgesetzt ist – kommt er mit leeren Händen abgeschoben zurück, steht er vor der ganzen Familie als der Versager dar, der tausende Euro Investment in den Sand gesetzt hat.

    • Das hängt davon ab, vielleicht mache ich doch mal was ünber die Schlangen vor dem Western Union laden hier an der Unteren Pfarr.

    • @ui49
      Genau, Sie stehen auf den Schultern vieler Generationen, die es aufgebaut haben. Das ist genau mit Eierstocklotterie gemeint: Sie haben das Glück, auf diesen Schultern stehen zu können. Andere liegen unter den Absätzen der Schulterbesitzer. Die haben halt weniger Glück gehabt.

      Ich zumindest habe nie geschrieben, was Ihre Aufgabe ist. Aber wie Sie selbst zugeben, haben Sie dieses Land genauso wenig mit aufgebaut wie die bevölkerungsexplodierenden Afrikaner. Im Gegensatz zu denen profitieren Sie aber von der Vorarbeit vergangener Generationen, egal, ob Sie nun helfen, diese fortzuführen. Andere würden das vielleicht auch gerne tun, können und dürfen aber nicht.

    • @Foxrommel
      „ein pubertärer Text…“, das sollte wohl abwertend als „unreif“ gemeint sein? Ich freue mich, wenn pubertierende Menschen sich Gedanken machen und idealistisch sind. Wir sind alle Suchende, ich auch. Nie würde ich sagen, ich wüsste, was richtig und falsch ist. Sie wissen das anscheinend besser. Lassen Sie mich von Ihnen lernen.

      Ach, die Kriminalitätsstatistiken: Was kosten uns die kriminellen Ausländer (ja, Geld und Leben) und was kostet die Gesellschaft die legale „Steueroptimierung“ der multinationalen Konzerne (Dax-Konzerne und US-Multis)? Kartellabsprachen? Arglistige Verbrauchertäuschungen? Umweltzerstörungen? Wenn wir all das Geld hätten, das uns die großen Profiteure des Systems (also Großkonzerne) anständigerweise schuldig wären, könnten wir unsere öffentlichen Schulden schneller abbauen (ja, wir hätten Sie gar nicht) oder die Verkehrs-Infrastruktur in Deutschland erneuern. Oder Menschen, die etwas leisten wollen, finanziell dabei unterstützen usw. An Ideen mangelt es ja nicht.

      Ich würde, lebte ich in Afrika, vieles dafür geben, nach Deutschland zu kommen. Grenzen sind genauso willkürlich wie die Rechte, die Sie mir dann absprächen. Klar, es änderte nichts an meinen schlechten Chancen, hier bleiben zu können, erreichte ich je mein Ziel. Allen aber zu unterstellen, sie wollten nur Hartz 4, kann ich nicht ernst nehmen. Für den Sinn des Lebens benötigen die meisten Menschen mehr, als Almosen vom Staat abzugreifen.

      Es ging mir ja nie darum, alle Menschen der Welt nach Deutschland zu holen oder sie hierher einzuladen. Das ist höchstens Ihre Interpretation meiner Ausführungen. Eher ging es mir darum, dass wir unser Glück erkennen, hier geboren zu sein, im Frieden und im Wohlstand und das Leid derer anzuerkennen, die dieses Glück nicht haben. Auch habe ich für Großzügigkeit plädiert angesichts unserer Mitverantwortung (ja, und ich schrieb nicht Schuld) am Leid vieler Menschen. Und damit meine ich nicht das Leid von vor 50 Jahren, sondern das aktuelle Leid, das Menschen zur Flucht antreibt.

      Ich werde mich gerne besser informieren, ich arbeite gerne an mir. Aber ich werde sicher nicht aufhören, zu träumen. Alle Daten mögen verfügbar sein, aber sie können verschieden interpretiert werden. Und wie man das tut, sieht man ja hier, kann sehr unterschiedlich sein, je nach Erfahrungshorizont und innerer Reife.

      Sie schreiben: „Probleme dieser Welt können nicht gelöst werden, in dem wir 10 oder 20 oder 30 Millionen Menschen nach Deutschland holen, die hier, völlig chancenlos, vom Sozialtransfer leben. „ Warum schreiben Sie das als Antwort auf meinen Kommentar? Habe ich das denn behauptet?

      Wie Sie sehen, haben Sie eine andere Sicht auf die Dinge. Ist es also falsch, dass es Ansichtssache ist? Oder teilen Sie meine Ansicht?

    • Titel eingeben
      Sehr geehrter Herr Weiten,
      Bitte lernen Sie Geschichte.
      Was hatten die Moslems in Jerusalem und Palestina zu suchen zur Zeit der Kreuzzüge? Sie haben es natürlich mit Gewalt erobert…die Kreuzzüge waren ein Versuch der Rückeroberung. Von Konstantinopel will ich einmal schweigen…
      Sie als Deutscher dürfen ruhig ein schlechtes Gewissen haben wegen zwei Weltkriege, ( und alle zwei verloren, das ist eine Leistung, auf die man stolz sein kann :), Waffenlieferungen in die 3.Welt usw und von mir aus die ganze Welt aufnehmen. Aber bitte lassen Sie die moralische Überheblichkeit und nehmen Sie sich ( ähnlich zu der Frau in Hosenanzug) nicht die Freiheit heraus, bestimmen zu wollen, was andere Länder zu tun haben. Bilden Sie zB. bitte zuerst einmal genügend Ärzte, Fachkräfte aus, statt die Besten aus viel ärmeren Länder der EU abzuwerben.
      Die Ungarn waren konkret 150 Jahre von der Religion des Friedens besetzt. Kaum die Hälfte der Bevölkerung hat es überlebt. Wir hatten keine Kolonien und haben die Dritte Welt nicht ausgebeutet. Wir wollen so leben, wie wir es gewohnt sind und brauchen keine Bereicherung durch illegale Enwanderung von Kulturfremden. Unser Leben ist auch so bunt und fröhlich genug. Und diese Meinung erhebt den Anspruch, moralisch mit der ihren gleichwertig zu sein.
      Wenn Sie annehmen, dass ich verärgert bin über soviel Borniertheit und Ahnungslosigkeit, liegen Sie richtig.
      Guten Tag: Anton K.

    • viele Moslems waren auch Byzantiner, Kopten, Syrer, etc pp, die einfach die neue Religion angenommen haben… und unter denen, die dort lebten, waren auch zu den Kreuzzugzeiten nicht nur Muslime. Es ist nicht so einfach.

    • BLUM @ 6. November 2017 um 17:15 Uhr
      BLUM sagt:
      „Sie haben eine andere Meinung als viele der Leser hier. Ich möchte mich bedanken, dass Sie diese in höflicher und begründeter Form eingebracht haben.“

      Höflichkeit ist sehr wichtig, auch Anstand, Respekt, einander zuhören, andere Meinungen respektieren oder wenigstens anhören.

      Dazu gehört auch Gesprächskultur, das ist vielleicht schon ein großer Anteil daran. Dass es diese, typisch mitteleuropäische Gesprächskultur nicht mehr zu geben scheint, darüber haben wir hier ja schon sehr oft diskutiert.
      Wer es nicht richtig findet, dass hier Millionen chancenlose Schulversager in den Sozialstaat (H4, Kranken- und Rentenversicherung) migrieren, der ist, das wissen wir ja nun, höflich gesagt, ein Nazi. Nun ja. Argumente spielen keine Rolle.

      Ob
      1. unser Land oder aber
      2. die Migranten selbst oder aber
      3. die zurückgelassenen alten Eltern in den Heimatländern
      den größeren Schaden tragen, das zu diskutieren, würde auch zu einer Gesprächskultur gehören. Vielleicht erleben wir nochmals eine solche Gesprächskultur in unserem Land.

      BLUM sagt:
      „Sie haben eine Chance, wenn Sie für Ihre Ansichten kämpfen, mit Argumenten, mit Berechnungen, historischem Wissen, praktischen eigenen Erfahrungen. Darauf würde ich mich freuen.“

      Das kann er gerne tun. Mit seinem eigenen Geld, mit seinem eignen Land. Vielleicht lädt er einige der Migranten zu sich nach Hause ein? Vielleicht informiert er sich?
      Vielleicht denkt er einmal darüber nach, dass Millionen zukünftiger Rentenbezieher ihre kümmerliche Rente mit Millionen Migranten teilen müssen, die nie etwas einbezahlt haben, im Gegenteil, schon zu Lebzeiten nur von Transfers gelebt haben, die diese Rentenbezieher auch noch erwirtschaftet haben.
      Dass Millionen ältere Menschen in fernen, befriedeten Ländern fragen, wo ihre Kinder sind.

      BLUM sagt:
      „Lassen Sie dem ersten Mut einen dauernden Mut folgen und bringen Sie sich ein.“

      Der erste Schritte könnte sein – sich zu informieren. Sachlich zu diskutieren, andere Meinungen gelten zu lassen.
      Dann kann auch eine Gesprächskultur wieder blühen.

    • @occitania
      Sie bringen ein drastisches Beispiel aus der französischen Provinz, um zu zeigen, dass es Missstände gibt – was unbestreitbar ist. Sie verurteilen das und dieses Recht mag ich Ihnen gar nicht absprechen, das habe ich auch nie geschrieben. Ich begrüße trotzdem den Versuch, hinter jedem Problem den Menschen mit seinen Bedürfnissen zu sehen. Unsere Bedürfnisse sind nie schlecht, wir verfolgen nur oft falsche und ineffektive Strategien, sie zu befriedigen – so wie die „Zigeuner“ aus Ihrem Beispiel. Die meisten Probleme, die wir haben, kommen daher, dass Menschen ihre Bedürfnisse nicht effektiv befriedigen. Statt zwischenmenschliche Kontakte aufzubauen, streben sie lieber nach Ruhm und Reichtum. Weil sie keine Lust haben, sich Wissen und Bildung anzueignen und zu arbeiten, drehen sie lieber krumme Dinger. Aber geklauter Wohlstand ist nicht nachhaltig und befriedigt uns nicht. Es fängt eben schon damit an, dass die meisten von uns gar nicht wissen, was ihre Bedürfnisse sind, geschweige denn, wie wir sie wirklich befriedigen können. Ich empfehle dazu die Lektüre von Marshall B. Rosenberg über Gewaltfreie Kommunikation.

    • @Adeo Bernard
      Ich habe Ihnen und anderen keinen Vorwurf gemacht, ich bitte lediglich um Ehrlichkeit. Unsere Entscheidung, Menschen nicht in unser Land zu lassen, hat Konsequenzen. Sie hineinzulassen ebenfalls. Ich bewerte es nicht, ich sehe nur, dass es Leid verursacht und wir es so oder so als Konsequenz unseres Handelns aushalten müssen. Und ich bitte darum zu sehen, dass wir mit verantwortlich sind für das Leiden vieler Menschen, auch in Krisengebieten. Auch das verurteile ich nicht. Ich stelle es nur fest.

      Ich finde es immer wieder spannend zu sehen, dass die Flüchtlinge oft als Ursache von Problemen gesehen werden, was ohne Zweifel richtig ist. Die meisten Probleme hatten wir aber schon lange vor der Flüchtlingskrise. Die Verantwortung für unsere Probleme tragen wir alle, die wir uns kaum gewehrt haben gegen die Privatisierung der Gewinne (zum Beispiel vor der Bankenkrise in Form von Dividenden) und der Sozialisierung der Verluste (in der Bankenkrise). Wer hat die Macht, unsere Meinung zu beeinflussen, wer hat die Mittel?

      Was kommt in diesen Tagen wieder einmal ans Licht? Wie sich die Mächtigen bereichern, Steuern sparen, uns hinters Licht führen. Meistens tun sie es legal, aber wer schuf die passenden Gesetze?

      Wie kommen Sie darauf, dass ich den Zusammenbruch den Sozialsystems oder die Zustände in Berlin verschlechtern will? Wo fordere ich eine Grenzöffnung?

    • Krise ist aber kein Asylgrund, Bürgerkrieg auch nicht, und wer schon in einem UNO-Flüchtlingslager ist, hat hier auch keine Ansprüche mehr. Schuld an den Toten bei der Flucht sind diejenigen, die versuchen, da Wege zu erzwingen, wo keine sind, und für Leute, die keinerlei ansprüche haben. Ich bin auch kein Fan des Schengenabkommens, aber deshalb muss ich noch lang kein Freund der 20-Jährigen sein, die hier entweder im Gangsta- oder Militia-Style mit Bierflaschen um 10 Uhr Morgens zum Geldautomaten gehen oder in Berlin und Frankfurt die Drogenmafia bilden. Das hat mit Asyl nichts zu tun, das ist eine illegale Invasion und die muss beendet werden. Mitsamt der Politik, die das gefördert hat. Nur so kann man das Asylrecht erhalten, alles andere führt uns nach Ungarn oder in die Vorstädte Frankreichs.

      Und ja, mir ist dann bei solchen Entwicklungen mein Land wichtiger als Mali oder Nigeria.

    • Auf zu neuen wüsten Weiten!
      Ich finde die ausführlichen Kommentare ja sehr viel beeindruckender als den Originalkommentar.

      Das einzige was mir noch fehlt ist eine kleine Empfehlung:
      Machen Sie doch die nächste Radtour an der Südküste des Mittelmeers.
      Zwischen Gaza und Mauretanien lässt sich sicher einiges Nützliche zu Weitens schönen Plauderthesen herausfinden!

      Ich ersuche dann um Berichterstattung hier beim Don.

    • @Booooster
      Schuld? Wer schreibt hier von Schuld? Ich nicht.

      Danke für Ihre erhellenden Ausführungen zum Thema Kultur. Ich hoffe diese finden bald Eingang in die nächsten Schulbücher, damit die Gören was Vernünftiges lernen. Womit haben Sie denn dazu beigetragen, unsere Kultur auf das Niveau der Römer zu bringen oder dieses Niveau zu überflügeln?

      Ja, dass die Welt nicht besser wird, denke ich auch nicht. Weil ich nicht in diesen Kategorien von gut und schlecht zu urteilen versuche. Und der Weg in die Hölle ist gar nicht gepflastert, auch nicht mit guten Vorsätzen.

    • @BLUM
      Ja, meine Meinung weicht nicht nur hier vom Durchschnitt ab. Ich bin weder rechts noch links, weder konservativ noch liberal und auch nicht vernünftig. Ich bin ein Mensch auf der Suche, wie wir es wohl alle sind. Ich kenne nicht die Wahrheit und irre mich oft und gerne. Und habe mich sehr über Ihre freundliche Einladung zur Auseinandersetzung gefreut Uns allen geht es hoffentlich weniger darum, Recht zu bekommen, sondern darum, etwas zu lernen und uns auszutauschen, nehme ich an.

      Gegenwind ist kein Problem, den kenne ich vom Rad fahren nur zu gut. Ich habe nur nicht immer Zeit, mich hier einzubringen, wenn ich das mal so formulieren darf. Meine Beruf ist auch meine Berufung und der gebe ich mich gerne hin. Mehr als ein, zwei Mal in der Woche werde ich mir nicht die Zeit nehmen, in den „Ring“ zu steigen. Angriffe, wie auch immer sie geartet ein mögen, nehme ich nicht persönlich. Vielmehr sehe ich sie als individuellen Ausdruck und Versuch, sich zu schützen, sich zu erhöhen über andere, als Strategie, ein bestimmtes Bedürfnis zu befriedigen. Gegen menschliche Bedürfnisse kann ich keine Einwände finden, auch wenn mir diese Strategie, sie zu befriedigen, aussichtslos erscheint. Aber das wissen Sie, liebe(r) BLUM, offensichtlich selber nur zu gut.

      Herzliche Grüße aus der Berliner Nacht, Christian Weiten

    • @Berthold Grabe
      Ich schreibe ja auch nichts darüber, wer durch was berechtigt wird. Ich möchte auch niemanden das Recht zusprechen, Hilfe von Dritten zu erzwingen. Und seien Sie versichert, dass ich nichts gebe, was nicht mir gehört. Das erwarte ich von keinem.

    • @ Christian Weiten
      Danke für Ihren Beitrag, deren Inhalt ich gern zur Kenntnis nehme.
      Vor allem die Sache mit der Suche und dem Nichtwissenkönnen ist natürlich in Ordnung, übrigens eine Sichtweise, die ich mit Ihnen gern teile.
      Diese Sicht der Unbekanntheit der vor einem liegenden Probleme, und die immer wieder kehrende Suche nach „ der Wahrheit“, die es ja eigentlich gar nicht gibt und geben kann, weil sich die Umstände ja doch immer ändern. Dadurch herrscht natürlich in vielen Punkten ein Unwissen vor, dass man natürlich beseitigen möchte.
      Ihr Ansatz in der Dlüchtlingsfrage mag ein anderer als der meinige Sein, ist aber ein diskussionswürdiger Ansatz, der Raum für Diskussionen lässt.
      Dafür mein Dank.


    • BaiZhuo/Foxrommel: Es ist halt das Problem der unaufgeräumten Leute in den Städten und der sich wie wild vermehrenden Unterschicht, das man sich ohne Not wieder ans Bein bindet, vermehrt um die Gesetzlosigkeit, die entsteht dadurch, daß man gegenüber nomadisierenden „Fremden“ keine Handhabe finden will. Man züchtet sich mit der bekifften „Großzügigkeit“ eines Herrn Weiten eine Dreistigkeit heran, die alle ernsthafteren, schüchterneren, gesetzestreuen, korrekteren Lebensläufe bedrängt und auf mittlere Sicht unmöglich macht.
      Natürlich werden viele der Migranten (nicht nur) seelisch vor die Hunde gehen, und dann aus Wut wahrscheinlich noch ein paar Einheimische „mitnehmen wollen“, denn sie werden ja auch verarscht, da ihnen niemand echte Konditionen nennt, sondern die Bekifften sie zum Plündern einladen und so tun, als hätten die deutschen Steuerzahler und Rentner keinerlei legitime Bedürfnisse.

    • Christian Weiten @ 6. November 2017 um 21:33 Uhr
      Christian Weiten sagt:
      „ein pubertärer Text…“, das sollte wohl abwertend als „unreif“ gemeint sein?“

      Die Umschreibung „unreif“ ist korrekt, aber es war nicht abwertend gemeint, sondern ist eine sachliche Einschätzung. Es umschreibt eine emotionale Haltung, die sich sachlichen Argumenten und harten Fakten verschließt.

      Christian Weiten sagt:
      „Wir sind alle Suchende, ich auch. Nie würde ich sagen, ich wüsste, was richtig und falsch ist.“

      Ich auch nicht. Aber ich dagegen suche nach Fakten und Argumtenten, und ich wäge ab, das Pro und das Contra. Ich informiere mich. Und irgendwann ist die Suche mal vorbei.

      Christian Weiten sagt:
      Ach, die Kriminalitätsstatistiken: Was kosten uns die kriminellen Ausländer (ja, Geld und Leben) und was kostet die Gesellschaft die legale „Steueroptimierung“ der multinationalen Konzerne (Dax-Konzerne und US-Multis)? Kartellabsprachen? Arglistige Verbrauchertäuschungen? Umweltzerstörungen?

      Genau das meinte ich mit pubertär. Solche Vergleiche zu ziehen ist unreif.
      Sollen also für Kartellabsprachen im Gegenzug kriminelle Ausländer straffrei sich hier betätigen dürfen? Was für ein TradeOff. So gewinnen Grüne Wahlen.

      Christian Weiten sagt:
      „Ich würde, lebte ich in Afrika, vieles dafür geben, nach Deutschland zu kommen.“

      Ich würde viel dafür geben für einen Lebensabend in Marokko. Auch am indischen Ozean gibt es Gebiete, wo man ein herrliches Leben führen kann. Wir brauchen dringend 100.000 Informatiker, und zwar gute. Warum kommen die nicht zu uns? Das sind auch Fakten, über die es sich lohnt, nachzudenken.

      Christian Weiten sagt:
      „Allen aber zu unterstellen, sie wollten nur Hartz 4, kann ich nicht ernst nehmen. Für den Sinn des Lebens benötigen die meisten Menschen mehr, als Almosen vom Staat abzugreifen.“

      Sie meinen zum Beispiel Arbeit, eine sinnvolle Beschäftigung, eine gleichberechtigte Integration in meine soziale Umgebung, evtl. Kinder, ich mit eigener Arbeit ernähren und aufziehen kann um so den Respekt vor Ihnen nicht zu verlieren, eine Anteilnahme an der Kultur und Kulturschaffen und dergleichen?
      Gut, einverstanden.
      Aber dann frage ich Sie, warum Schulversager, zum Teil Analphabeten, die meisten ohne jede Berufsausbildung gerade nach Deutschland kommen, wo ihnen einen von Ihnen unterstellten „Sinn des Lebens“ für Jahre oder Jahrzehnte versagt sein wird?

      Christian Weiten sagt:
      „Eher ging es mir darum, dass wir unser Glück erkennen, hier geboren zu sein, im Frieden und im Wohlstand und das Leid derer anzuerkennen, die dieses Glück nicht haben.“

      Das ist eine eurozentrische Sichtweise und wie ich finde, sehr arrogant. Es gibt Milliarden Menschen, die haben keine Interessen, mit deutschen Werten, deutschen Essen, deutschem Wetter, hiesigen Religionen, hiesigen Steuersätzen etc. auseinanderzusetzen. Warum kommen zB die benötigten 100.000 nicht? Die von der Politik dominierten ÖffRechtlichen schweigen dazu lauthals seit Jahrzehnten.
      Es ist ein pubertäre Arroganz zu glauben, Europa ist das Mekka der Welt.
      Man kann integriert und mit Würde, aber mit weniger Geld, in sehr vielen Gebieten der Welt sehr zufrieden und mit Anerkennung leben.

      Christian Weiten sagt:
      „Und damit meine ich nicht das Leid von vor 50 Jahren, sondern das aktuelle Leid, das Menschen zur Flucht antreibt.“

      Von welchem Leid sprechen Sie, wenn es um Länder geht wie den Maghreb, Sri Lanka, Afghanistan, Nigeria, Mali etc.? Wer tausende Euro für Schlepper hat, gehört dort nicht zu den Hungernden.

      Christian Weiten sagt:
      „… vom Sozialtransfer leben. Warum schreiben Sie das als Antwort auf meinen Kommentar? Habe ich das denn behauptet?“

      Ja, das behaupten Sie und andere, denn es ist die schon jetzt zu beobachtende , sichere Konsequenz. Sie wollen die Grenzen offen halten, aber wollen natürlich nicht, dass 50Mio nach Mitteleuropa kommen. Sie wollen die Schwarzwälder Torte essen, aber wollen nicht fett werden. Oder aber dann mit dem Rad das wieder abstrampeln, immerhin hat sich der Don dazu durchgerungen.

      Christian Weiten sagt:
      „Wie Sie sehen, haben Sie eine andere Sicht auf die Dinge. Ist es also falsch, dass es Ansichtssache ist?“

      Ich habe keine andere Sicht, ich habe Argumente.
      Sie haben keine.
      Ansichtssache ist etwas solange, wie Argumente die Schale in der Waage halten. Aber es gibt viele, die sind für Argumente nicht zugänglich, das gebe ich zu, besonders für jene, die emotional sich Argumenten oder der Logik dazu verschließen.

    • @Don - gerne mal über Western Union schreiben (und Timing und Geldflüsse).
      zu „vielleicht mache ich doch mal was ünber die Schlangen vor dem Western Union laden hier an der Unteren Pfarr“

      Es wäre für alle sehr aufschlussreich, wie das mit Western Union und Timing wirklich lief. Und wenn Sie da neuere Informationen, zweite Quellen hätten, das könnte sogar ein Rechercheknaller werden.

      http://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-2015/western-union-und-die-geplante-logistik-der-migrantenstroeme/

      Natürlich hängen WU auch in der Better-Than-Cash-Alliance zur Abschaffung von Bargeld ganz tief drin und insofern wäre interessant, welche Banken überhaupt an welcher Stelle an der Fluchtbewegung und der UN-Hilfsgeldstoppaktion beteiligt waren und deshalb zeitlich vorteilhaft positionieren konnten.

      Um weitere Links zu vermeiden, Sie finden bei Norbert Häring dazu Hintergrund, der sonst meines Wissens nach nicht in Deutschland veröffentlicht wird.

      Auf so einen Artikel würde ich mich freuen und vertraue darauf, Sie werden ihn schon so kulturell verzieren, dass er ins Feuilleton passt. Im Wirtschaftsteil ist so ein Thema sowieso eher unangenehm.

    • @Christan Weiten
      Erstmal: vielen Dank für die Antwort. Es gehört Stehvermögen dazu, gegen den lokalen Mainstream hier zu schwimmen. Reschpekt!

      Zu Ihren Punkten:

      1) Schuld. Sie insinuieren Schuld, wenn Sie von Multinationalen Konzernen sprechen, die sinnbildlich für unsere extrem ausdifferenzierte Gesellschaft und die (von uns nutzgenossene) Globalisierung stehen. Zweitens insinuieren Sie Schuld, wenn Sie schreiben „Wer heute die Grenzen gegen Flüchtlinge abdichten will, weil er Angst hat vor ihrem Glauben, ihren Werten, ihrer Armut oder ihrer Wut, sollte so ehrlich sein und zugeben, dass seine Angst es ihm wert ist, Menschen leiden oder sterben zu lassen. Wollen wir bewusst Egoisten sein und dazu stehen, dass andere leiden oder sterben müssen, damit wir weniger Risiken eingehen?“
      Hier muss ich wieder aufs Heftigste Einspruch einlegen: Die Menschen leiden und sterben nicht, weil wir uns abgrenzen. Die Leute leiden und sterben, weil a) es in den Ländern zu viele junge Männer sind und 2) weil die Regierungen in den Herkunftsländern schamlose Verhinderung von gesellschaftlichem Fortschritt betrieben.
      Ich sage nicht, dass wir hilfreich sind. Aber die Ursachen sind nicht wir sondern Geburtenrate und Despotie. Vor allem aber Geburtenrate.

      Was das eingehen von Risiken angeht: Sie kennen das Verhältnis von Risiko und Ertrag. Ohne Risiko kein Ertrag. Es gibt aber einen Unterschied zwischen Risiko eingehen und Dummheit begehen.

      Ich persönlich habe mit Menschen aus Argentinien, Australien, Bangladesh, Bolivien, Brasilien, England, China, Ghana, Indien, Japan, Libanon, Marokko, Mexiko, Nigeria, Pakistan, Singapur, Syrien, Taiwan, Türkei, USA, Venezuela und X anderen Ländern zusammen gearbeitet. Und es war immer eine Freude. Das waren alles Menschen, die eine Bereicherung dargestellt haben.
      Verstehen Sie mich also bitte nicht miss, bei dem was folgt… Ich kann mir bei allergrößter Anstrengung nicht vorstellen, wie die alleinstehenden jungen Männern eine Bereicherung darstellen können. Sie könnten mich auspeitschen, oder nackt auf eine abgebrochene Glasflasche setzen (beliebte Methode zur Demütigung in Ländern der Bereicherung). Ich wüßte nicht, was das bringen soll?

      a) Die Guten, die uns gut täten sind entweder schon hier oder in den USA. (mal abgesehen davon, dass sie daheim gebraucht würden.) Da ist nix mehr. Da hilft auch keine wohlmeinende Umdeklaration indischer „Bone-Setter“ als Ärzte oder Ghanaischer Auto-Mechaniker als Ingenieure. Es ist einfach nix da.
      b) Der Rest bereichert uns nicht, schadet aber unseren sozial schwachen unmittelbar (Konkurrenz) und den Steuerzahlern zumindest mittelbar (Steuererhöhungen).
      c) Bei der Reproduktionsrate von Hoffnungslosen verändern wir durch Aufnahme von Leidenden am Leid, welches in einem Land herrscht: Gar nichts.

      Durch Zuzug erreichen wir also im Gesamtzusammenhang nichts Gutes, für Dritte aber viel Schlechtes für unsere Gesellschaft. Das ist die Definition von Dummheit. Es gibt nichts, aber auch gar nichts zu gewinnen.

      Vielmehr wäre es unsere Pflicht, i) unsere Ressourcen auf Hilfe vor Ort zu konzentrieren (weil effizient); ii) auf gute Regierungsführung einzuwirken und iii) auf Geburtenkontrolle zu bestehen.
      Die Leute hier aufnehmen ist unethisch, sowohl den Reisenden, als auch den bereits angekommenen gegenüber brutal und insgesamt nicht anders als mit dumm zu bezeichnen.

      2) Mein Kulturverständnis ist breiter gesellschaftlicher Konsens. Konsens, weil die Streitigkeit zwischen inklusivem und exklusivem Kulturbegriff unstrittig ist. Zweitens ist es Konsens, weil es Schul- und Studienfächer gibt, die sich mit den Disziplinen der Kultur i.e.S. beschäftigen. Und es gibt Ethnographie und Erdkunde. Da braucht also nicht reingebracht werden, was nicht schon drin ist.

      3) Zum „Weg zur Hölle“. Point well made. Wenn Sie aber schreiben, dass wir die Menschen leiden und sterben lassen, dann unterstellen Sie, dass wir die Möglichkeiten hätten, es zu verhindern, uns nur der Gute Wille fehlt. Und da, bei guten Willen nehmen wir die Abzweigung zu den guten Vorsätzen.

      Langer Rede kurzer Sinn: Ihr Einwand hat mich nicht überzeugt.

    • Schlangen vor dem Western Union laden hier an der Unteren Pfarr
      Bitte, Don!

      bin Kleinaktionär und versuche die Dienste wegen Überteuerung nicht zu nutzen, freue mich aber über die Dividende. In den letzen 10 Jahren nicht berauschend aber doch brauchbar…

    • diejenigen, die versuchen Wege zu erzwingen, wo keine sind, ...
      … sind mehr oder weniger gewöhnliche Einbrecher, Don!

      Anscheinend gab es aber eine Einladung / Werbung der Hausverwaltung, dass alle Schlösser entfernt wurden.

      Warum die noch niemand zur Verantwortung gezogen hat erschließt sich mir nicht. Wahrscheinlichste momentane Arbeitshypothese: allgemeines Intelligenzdefizit. Wer falsifiziert?

    • @AHE, Berlin
      „… schon die ersten Männergruppen (kein MiHiGru), die grölend mit Bierflaschen an einem vorbeiziehen, nein danke, meine früher von mir so geliebtes Berlin ist ausgelebt und ich hab keinen Bedarf mehr dran.“ Man kann damit rechnen, dass schon bald die Lebensqualität in den Ballungsräumen derart abnimmt, dass dünn besiedelte Gegenden wieder interessant werden.
      „Was ist nur los in Berlin?“ Berlin ist ein failed state, das ist doch nicht mehr zu leugnen.

    • @AH
      […]die 2) aus legitimen Interessen (und die beinhalten sowohl Flucht vor Krieg/Bürgerkrieg/Verfolgung als auch den Wunsch, materieller Not/Korruption/miesesten hygienischen Verhältnissen im Heimatland zu entkommen und auszuwandern, ähnlich wie im 17.-19. Jhdt. viele Europäer ausgewandert sind)
      […]
      Die einer solchen Entscheidung zugrunde liegenden Bedürfnisse sind leicht nachvollziehbar, und unsere Vorfahren haben ja, wie oben erwähnt, ähnlich gehandelt.[…]

      Hm…nur gibt es da ein kleines Problemchen….im Gegensatz zu Früher ist hier kein Bedarf mehr, für diese Leute, deren Können wird hier nicht gebraucht….und mit Verlaub ich war 3.5 Jahre mit einem H1B-Visa in den USA (Hawaii) und wäre gerne geblieben….war aber Essig damit, Jobs an der Uni gab es wegen der Kürzungen durch die Finanzkrise nicht und daher hieß es dann für mich „winke, winke“….

      Btw. und das Visa dauerte 1 Jahr und mein Arbeitgeber die Uni musste vorher den Job garantieren und darlegen, warum kein US-Bürger das machen konnte….kleiner aber feiner Unterschied zu den netten Migranten die hier aufschlagen….

      bombjack

    • Lieber Herr Weiden,
      Zitat: Eher ging es mir darum, dass wir unser Glück erkennen, hier geboren zu sein, im Frieden und im Wohlstand und das Leid derer anzuerkennen, die dieses Glück nicht haben.“ Zitat Ende

      Das habe ich schon öfter gehört und es gehört argumentativ zu meinen „roten Tüchern“.

      Es ist nicht „Glück“, dass wir hier in Frieden und Wohlstand leben, sondern Ergebnis der Tatsache, dass wir niemanden angreifen, keinen Krieg machen und für unseren Wohlstand arbeiten.

      Wir schlitzen uns nicht wegen unterschiedlicher Glaubensinterpretationen die Kehlen auf, vergewaltigen keine Frauen und wir leben nicht, ausser im äussersten Notfall, auf Kosten anderer.

      Zitat: „Und damit meine ich nicht das Leid von vor 50 Jahren, sondern das aktuelle Leid, das Menschen zur Flucht antreibt.“ Zitat Ende

      Dieses „Leid“ ergibt sich aus dem Krieg, der von einigen dieser Menschen leider hierher mitgebracht wurde.

      Wer seine Grenzen offen und unkotrolliert lässt, ist unbeschreiblich naiv, zu glauben, es kämen nur die Flüchtenden hierher und nicht deren Verfolger.

      Und damit ist der ganze schöne Sinn des Asyls und der Genfer Flüchtlingskonvention auf den Kopf gestellt.
      Wer nicht nur die Opfer, sondern auch die Gewalttäter alimentiert, der ist nichteinmal ein Gutmensch, der ist einfach nur dumm.

      Ich habe am Wochenende den Vortrag eines höheren Polizeibeamten zu aktuellen Gefährdungslagen gehört. Danach ist es nicht die Frage, OB irgendein grösserer Anschlag passieren wird, sondern nur „wann“ und „wo“.

      Herzlichen Glückwunsch. In dieses Paradies des Fredens haben Sie den Krieg hereingelassen und fühlen sich moralisch auch noch überlegen.

    • @ A - H und irgendwie weiter
      „Was ist nur los in Berlin?“

      Das kann ich Ihnen sagen! Das Herziehen ist nicht mehr Privileg, wie es zu meiner Kindheit war, sondern da sind nun die – naja, die Erlebnishungrigen aus den Provinzen gekommen oder „gerufen“ worden … und denen hat man erzählt, sie bräuchten sich hier nicht benehmen und keine Verantwortung übernehmen!

      Beispiel: Neulich gabs Sturm. Der war angekündigt und es war auch klar, was passieren würde: Nämlich dass die BVG nicht fährt. Und so trottete die 10jährige Schulkameradin, die einen langen Schulweg hat, weil sie trotz schwieriger familiärer Situation wenigstens nicht aus der Schule gerissen werden sollte, im schönsten Orkan ungefähr 7 km nach Haus. Ein Bus oder eine Bahn fuhren ja nicht! Verantwortlich dafür, dass man für den Tag und das Erwartbare nicht wenigstens die Schulen geschlossen hat, ist natürlich eine aus dem Westen zugezogene, hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Sandra_Scheeres. Bitte nehmt sie zurück, bevor noch Schlimmeres geschieht!

      Einen Tag später las ich auf Twitter ein paar Vollassis, die hier die Ausbildungs- und Arbeitsplätze okkupieren und die sich trotz der Todesopfer, die der Sturm gekostet hat, noch über Berlin echauffierten. Das ist genau die Sorte, die hier noch den Rest zum Einsturz bringt. Winke, winke – raus!!

    • Christian Weiten sagt:
      „Genau, Sie stehen auf den Schultern vieler Generationen, die es aufgebaut haben. Das ist genau mit Eierstocklotterie gemeint“.

      Herr Weiten, was haben Sie für ein Verständnis von Naturwissenschaften und Erziehung? Es sind die Gene meiner Eltern und deren Erziehungsleistung, die meine Startbedingungen erzeugt haben. Das einzige Glück, das ich hatte, besteht darin, daß es in meinem Erbgut keine Mutationen gab und ich z.B. nicht mit Trisomie 21 auf die Welt gekommen bin. Dafür bin ich dankbar. Die Möglichkeit als Schwarzafrikaner auf die Welt zu kommen, gab es mit den Genen meiner Eltern nicht. Daß aus mir etwas geworden ist, verdanke ich meinen Eltern und nicht irgendeinem Zufall. Es ist eine gesellschaftliche Errungenschaft und Leistung (kein Zufall), von seinen Vorfahren etwas vererbt zu bekommen und mehr davon an die Nachfolgenden weiterzugeben. Wenn die Afrikaner Wohlstand erreichen wollen, dann müssen sie sich in gleicher Weise über Generationen hinweg anstrengen.
      Sie reden einem wurzellosen Individualismus das Wort. Zusammen mit ihrer Argumentation, daß es keine Wahrheiten gibt und alles nur subjektive Empfindungen sind, vertreten Sie die typischen Argumente des Postmodernism. Schauen Sie sich auf YT die Argumente von Prof. Jordan Peterson zu diesem Thema an.
      Ich befürchte allerdings, daß wir aneinander vorbeireden, da Sie wohl der Meinung sind, Gerechtigkeit bestünde darin, daß alle Menschen auf der Welt die gleichen Startbedingungen haben müßten. Das ist aber eine Illusion. Ich bin sicher, daß auch Sie alles unternehmen werden, damit ihre Kinder einen Vorteil im Leben haben werden.

    • Moritzburger @ 7. November 2017 um 10:09 Uhr
      Moritzburger sagt:
      „Ihr Ansatz in der Dlüchtlingsfrage mag ein anderer als der meinige Sein, ist aber ein diskussionswürdiger Ansatz, der Raum für Diskussionen lässt.
      Dafür mein Dank.“

      Ein weiterer Danksager, der Herrn Weiten devot „Danke“ sagt.
      Devoter Dank für seinen „diskussionswürdiger Ansatz“.
      Über den würde ich gerne diskutieren.

      Leider ist uns allen bislang entgangen, was genau dieser Ansatz sein soll. Außer „wir sind alle auf der Suche“ und „wir können nichts wissen“ … das erinnert mich an Reden von Kardinal Ratzinger.

      Auch würde mich die IP-Adresse interessieren, die hier die Devotionalien abwirft. Ob es wohl immer die gleiche ist?

    • @bombjack Visaprobleme in den USA
      Ich hatte mich, wie Sie dem von Ihnen wiedergegebenen Zitat von mir entnehmen koennen, auf fruehere Auswandererwellen aus Europa bezogen. Ich meinte nicht den Wissenschaftler, der zu einem Lehrauftrag an eine Uni berufen wird, sondern die Millionen Menschen aus dem ueberbevoelkerten Europa, die aus einer Mischung aus Not und Abenteuerlust eine gefaehrliche und beschwerliche Reise ueber die Weltmeere angetreten haben.

      Und eigentlich sind die USA ein gutes Beispiel: Sie wollten in den Vereinigten Staaten von heute arbeiten, die ihre Grenzen kontrollieren und Einwanderung regulieren, das ist nicht zu vergleichen mit der Landnahme durch die europaeischen Wirtschaftsfluechtlinge in den Jahrhunderten zuvor, die sich in der neuen Welt Land genommen haben, ohne die dortige Wohnbevoelkerung zu fragen oder Ruecksicht auf sie zu nehmen. Deren Kultur ist daher heute auf eher folkloristische Restbestaende in Reservaten beschraenkt.

      @Weiten: Der Vorteile, in einem wohlhabenden Land geboren zu sein, in dem ich ohne Angst vor Hunger, Armut oder gar Krieg zur Schule gehen durfte, anstatt arbeiten zu muessen, mit einer funktionierenden Krankenversicherung usw., bin ich mir durchaus bewusst. Und dem lieben Gott dankbar. Deshalb wuerde ich dieses Land gerne auch in diesem Zustand an meine Nachkommen weitergeben, stelle allerdings einige Veraenderungen zum Schlechteren fest, von denen einige in einem offensichtlichen direkten kausalen Zusammenhang zu unserer Einwanderungs- und Integrationspolitik stehen.

    • @meine Kritiker
      Mehrfach wurde mir unterstellt, ich würde mich moralisch über andere erheben, würde verurteilen, wäre bekifft, arrogant, postmodern und schlecht informiert. Bezeichnen Sie es, wie Sie wollen. Jeder hat seinen Background, seine Geschichte. Meine sieht so aus:

      Als Sohn eines Ingenieurs und einer medizinisch-technischen Assistentin wurde ich 1970 in West-Berlin geboren, kurze Zeit später aber nach Argentinien verpflanzt, wo mein Vater sich selbständig machte.
      Ich durfte eine deutsche Schule besuchen und lernte das Leben von einer angenehmen Seite kennen, bis mein Vater sich eine große Summe Geld in Pesos lieh, die er in US-Dollar zurückzahlen sollte. Als er nach Deutschland flog, um sich Maschinen von dem Geld zu kaufen, wurde der Peso im Verhältnis 1:10 abgewertet, womit unser Wohlstand sich in Luft auflöste. Meine Mutter blieb mit uns in Argentinien, mein Vater zog nach Brasilien, wohin er uns (meine Schwester und mich, nicht meine Mutter) etwas später nachholte. Auch hier lieh er sich eine große Summe Geld in brasilianischen Reals, flog wieder nach Deutschland und – bumm – wieder gab es eine Entwertung im Verhältnis 1:10. So habe ich gelernt, was Pech ist. Meine Vater begann eine enge Beziehung zu alkoholischen Getränken. Meine Schwester und ich zogen nach Berlin zu unserer Mutter, später nach Freiburg, dann zurück nach Berlin.
      Ich habe mich auch als junger Erwachsener viel in der Welt herumgetrieben, verschiedene Menschen und ihre Kulturen kennen gelernt, mich mit den Religionen der Welt beschäftigt und dabei immer viel gearbeitet. Dabei ist mir aufgefallen, dass wir Menschen uns in vielen Aspekten sehr ähnlich sind, egal, wie stark wir uns unterscheiden. Es geht am Ende immer um unsere Bedürfnisse (z.B. körperliches Wohlbefinden, Sicherheit, Liebe, Empathie, Kreativität, Geborgenheit, Autonomie) und um die Strategien, diese Bedürfnisse zu befriedigen.

      Deshalb erschien mir ein Philosophie-Studium in Kombination mit Psychologie und Soziologie ideal (wie naiv ich war und noch immer sein mag, überlasse ich Ihrer Fantasie). Schließlich – ich habe nicht bis zum Ende studiert – hat mich die Psychologie am meisten fasziniert und das ist bis heute so: Unser Gehirn bestimmt weitgehend darüber, wer und wie wir sind. Es ist ein inzwischen sehr gut erforschtes Organ, das uns noch lange unzählige Rätsel aufgeben wird.

      Weil ich mich nun seit vielen Jahren nebenbei mit Psychologie, Neurologie und damit zusammen hängenden Themen befasse (dazu gehört Wahrnehmungspsychologie genauso wie das Thema Gewaltfreie Kommunikation und Neuromarketing), fällt es mir schwer, in diesem Forum Themen wie die Flüchtlingsproblematik zu diskutieren, ohne die psychologischen Komponenten der vorgebrachten Argumente zu analysieren. Hinter jedem Argument lauert ein Gefühl. Wir bringen Argumente, meinen aber Gefühle. Zwischen den Zeilen lässt sich die Emotionen förmlich spüren, gerade bei Texten, die angriffslustig formuliert sind.

      Wie wir Geschichte betrachten, wie wir andere beurteilen, kritisieren, diskutieren: das alles bestimmt die graue Masse in unserem Schädel. Ein Gehirntumor an der „richtigen“ Stelle macht aus einem vernünftig erscheinendem Menschen plötzlich einen Wüterich usw. Das ist auch ein Teil des Glücks, das ich weiter oben angesprochen habe. Unser Gehirn kann Fluch und Segen sein, je nachdem, wie viel Glück wir haben.

      Deshalb mag es zwar zulässig sein, andere als dumm zu bezeichnen, aber wem hilft’s? Unser Gehirn liebt das Denken in Kategorien, deshalb gibt es so viele Schubladen für alles Mögliche: die Linken, die Rechten, die Gutmenschen. Wir ordnen automatisch zu, weil es unser Leben erleichtert, in dieser Beziehung sind wir alle etwas dumm. Und oft genug stehen wir unserem eigenem Glück damit im Wege. Hier meine ich ausnahmsweise mal jenes Glück, das wir beeinflussen könnten.

      Eigentlich ist das also mein Anliegen weniger, über dieses oder jenes (scheinbare) Problem zu diskutieren, das man so oder so betrachten kann (oder eben nicht), sondern über uns Menschen und darüber, wie wir eine Gesellschaft gestalten können, die das in uns fördert, was uns gut tut, uns innerlich bereichert, erfüllt und schließlich glücklich macht.

      Die Forschung zumindest schlägt enge zwischenmenschliche Beziehungen als Glücklichmacher vor. Solche Beziehungen kommen nicht von alleine und sie erfordern Reflektion und Disziplin, Großzügigkeit und Toleranz. Also genau das, was solchen Foren wie diesen gut tut und zum Teil auch gut täte. Das sind Eigenschaften mit hoher Klebekraft ;-)

      Es erscheint mir daher zu einfach, die Bedrohung da draußen zu suchen in Millionen von Ausländern, die uns alles wegnehmen wollen. Was ist das für ein Dämon (erlauben Sie mir dieses Bild, auch wenn ich Atheist bin) in uns, der über die Zustände schimpft und tausend Gründe dafür findet, dass es nicht an uns liegt, wenn wir unzufrieden sind?

      Eine gute Nacht wünsche ich!
      Christian Weiten

    • Herr Weiten
      setz Raub und Mord Deutschen gegenüber mit legaler Steuervermeidung gleich.

      Da musste ich direkt nochmal ums Viertel gehen.

      Es ist unsäglich, Mord an einem Menschen, auch wenn es ein deutscher Mensch sein sollte, mit dem Ausnutzen rechtsstaatlicher Steuergestaltung gleich zu stellen.

      Ich halte auch nicht allzuviel von diesen Steuergestaltungsmöglichkeiten der großen Konzerne, während kleinen Handwerksunternehmen in Schwierigkeiten permanent ein Vollzugsvollstrecker im Hause steht.

      Aber, mit Verlaub, Herr Weiten, den Vergleich zu schließen ist widerlich, vollkommen unsäglich und disqualifiziert Sie vollkommen.

      Mord und legale Steuergestaltung auf einer Stufe, unfassbar.

    • Grenzen abzudichten
      ist nicht notwendig, nur die Sozialsystemversicherungen. Die beruhen nämlich auf der Fehlannahme, dass man, um Leistungen zu erlangen, auch eingezahlt haben muss.

      Es ist immer wieder schön zu lesen, dass die Eroberung des Ostgotenreichs (Spanien) durch die nicht gerade zimperlichen Mauren ob der Brutalität der (späteren!) Kreuzzüge komplett ausgeblendet wird.

      Auch nach gelungener Reconquista flammten immer wieder maurische Aufstände auf, bis man die Mauren nach 500 Jahren komplett des Landes verwies.

    • @Christian Weiten. Ansichten und Entscheidungen
      Sehr geehrter Herr Weiten
      Die Ansichten der Menschen sind aus guten Gründen verschieden und werden es bleiben. Ab und zu gilt es aber eine Richtungsentscheidung zu treffen, entweder mit der Gründung einer Partei oder der Wahl einer Partei oder mit Protestmärschen und Demonstrationen oder auch mit öffentlichen und privaten Bekenntnissen.
      In der Flüchtlingsfrage stehen wir vor einer solchen Entscheidung. Ich darf die Formulierung dem Vorwort des Buches „Das Heerlager der Heiligen“ von Jean Raspail entnehmen. Zitat:
      „Es scheint mir jedoch, dass sich uns nur eine Alternative bietet: den schicksalsergebenen Mut aufzubringen, arm zu sein, oder den entschlossenen Mut wiederzufinden, reich zu sein. In beiden Fällen wird sich die sogenannte christliche Nächstenliebe als ohnmächtig erweisen.“ Hier in diesem Forum finden Sie die öffentlichen Bekenntnisse, die die „brennende Sorge“ um den Fortbestand unseres Vaterslandes kenntnisreich ausdrücken und eine Richtungsänderung einfordern.

    • @ C. Weiten… Noch vergessen: Mein Beitrag
      Sie fragten noch: „Womit haben Sie denn dazu beigetragen, unsere Kultur auf das Niveau der Römer zu bringen oder dieses Niveau zu überflügeln?“

      Bevor ich antworte, möchte ich die Perspektive zurechtrücken
      „Jeder Ingenieur weiß heute mehr als Plato. Aber hat er deshalb eine größere Wirkmacht?“ Natürlich bin ich ein kleines Licht – Ich habe weder den integrierten Schaltkreis erfunden, noch einen neuen, energiesparenden Baustoff. Aber ich habe bei meiner Arbeit so gestaltet, dass für ein paar Menschen eine bessere (Arbeits-)Welt entsteht. Und ich habe dutzenden, wenn nicht hunderten Studenten die Fertigkeiten und die passenden Fragen vermittelt, um in ihrem Kreis die Welt besser zu machen. Ich habe hier kein schlechtes Gewissen: Mein Nettobeitrag ist positiv.

    • @ Lichtenberg: Ich weiß es nicht, ich habe ihn nicht gefragt, er war halt da.
      Bei Gelegenheit hole ich es nach, gar keine schlechte Idee.

      @ Christian Weiten: „Was ist das für ein Dämon (…) in uns, der über die Zustände schimpft und tausend Gründe dafür findet, dass es nicht an uns liegt, wenn wir unzufrieden sind?“

      Schauen Sie, ich wurde von Zuwanderern mit Gewalt bedroht.
      Ich bin eingeschritten, als andere Frauen von Zuwanderern sexuell belästigt wurden.
      Als meine Frau von 10 Zuwanderern sexuell beleidigt wurde, telefonierte sie mit mir.

      Alles, weil ich unzufrieden bin?
      Wenn ich meine Einstellung ändere, passiert das nicht mehr?

      Das ist keine Frage von „jemand macht es sowieso“ – befänden sich diese Leute physisch anderswo, fielen diese Ereignisse weg.

    • @Thomas Cgn, Raub und Mord
      „Herr Weiten setz Raub und Mord Deutschen gegenüber mit legaler Steuervermeidung gleich.“ Ich habe hier: „… flog wieder nach Deutschland und – bumm – wieder gab es eine Entwertung im Verhältnis 1:10. So habe ich gelernt, was Pech ist.“ aufgehört zu lesen. So etwas nennt man nämlich nicht Pech, sondern…
      Aber Hauptsache, jemand anders ist schuld.

  42. Labormaßstab,Fett,Kleinwägen,Gleichstellung;
    da ist der Wurm drin,Kulturschaffender,Österreich.
    Der Berliner Balkon entwirft großzügig,die Geschichte mit bösem Ende sieht wie ein Experiment aus.
    „Dort merkte ich nach und nach,wie schlecht die Vorbereitungen von Seiten der Polizei bezüglich der Sicherheitsvorkehrungen liefen.Es gab weder bewaffnete Polizeibeamte im Olympischen Dorf noch bei den Spielen.Nicht einmal uniformiert sollten sie sein,sondern stattdessen einen komischen blauen Anzug tragen.Ich konnte mir das alles nicht vorstellen.Aber das war alles im Hinblick darauf,dass man es anders machen wollte als 1936 und nun nach dem Motto“Deutschland will fröhliche Spiele“vorging.Das war der Hintergrund bei der ganzen Geschichte-welch ein Unsinn.Ich unterhielt mich mit vielen Münchener Polizeibeamten,die sich auch darüber aufregten,denen bei der Sache auch nicht wohl war.Der Chef des Bundeskriminalamtes,Horst Herold,und ich gaben zu bedenken,dass wir auf diese Weise nur mit einem Minimum an Polizeikräften unsere ausländischen Gäste schützen würden,das würde niemals ausreichen-wir wurden leider nicht ernst genommen.“
    Ulrich Wegner,“GSG 9″,lit-verlag,S.36
    Mit diesem Buch sondiert der/die Leser Deutschland von der Mitte an den Rand und zurück.

    • Man wollte sich nicht (öffentlich?) mit den Risiken beschäftigen.
      Das friedliche Bild in der Öffentlichkeit sollte aufrecht
      erhalten werden.

      (Aus diesem Grund wird man in Deutschland auch kaum
      Bundeswehrsoldaten einsetzen.
      Belgier oder Franzosen haben dieses Problem nicht.)

      Die Israelis hatten damals Hilfe für die Befreiung der Geiseln angeboten
      da sie diesbezüglich schon Erfahrungen sammeln mussten.
      Man hatte ein Team eingeflogen nach meiner Kenntnis.
      Dessen Einsatz wurde allerdings aus formalen Gründen abgelehnt.
      Man hätte sie ja kurz als Hilfspolizeibeamte vereidigen
      können um den Formalitäten gerecht zu werden.

      Das Ganze endete in einem Desaster da den bayerischen
      Polizeibeamten eben diese Erfahrung fehlte.

      Die GSG9 gab es noch nicht

    • Die,die geholfen hätten, waren keine Anfänger.
      Die Feindschaft von den Feinden dieser Könner wurde gefürchtet.
      Das ist eine Vermutung.
      Bezaubern durch Freundlichkeit,-nicht solange,bis es Weh tut?
      1972 war ich zehn Jahre alt. Für „Olympische Spiele“ habe ich mich nie wieder interessiert.

  43. Dreistigkeit oben wie unten
    Hach, Don,
    was sollen wir bloß tun mit Ihnen…? Ich befürchte, es wird etliche Elektoschocks benötigen, bevor sie Elektromotorisierung lieben werden als Ihre grün strahlende Zukunft!)

    Sie treffen den wunden Punkt unseres Sozialstaatsparadigmas: längst fördert es nicht mehr die schwachen Bedürftigen, sondern die Dreisten. Nehmer oben, wie Nehmer unten.

    Nie vergesse ich die Medizin-Professoren auf einer Hochzeit, die über sinnlose Forschungsprojektanträge sprachen, die sie nicht der Sache wegen, sondern allein den Förmitteln wegen durchführten.

    Und schauen wir nach unten: dann empfehle ich, sich mal anzusehen, wie es bei den inzwischen allerorten organisierten „Tafeln“ zugeht… die Seniorin, die sich kaum etwas zu essen leisten kann, was über Discounter-Billigkäse hinausgeht, die wird von Großfamilien verdrängt, die mit dem Auto vorfahren und abräumen.

    Kein Vorurteil, sondern Beobachtung einer Verwandten, die seit Jahren kirchlich organisiert freiwillig mithilft.

    Das Problem der Dreistigkeit, die kein Maß kennt und keine Demut, ist im Eingangszitat benannt: capitalism und socialism. ism.

    Die Einsicht des Sprücheklopfers, sich zu privilegieren (in diesem Fall auf Kosten der Umwelt) – wo soll sie herkommen, wenn doch E-bikes immer „gut“ sind? So ist das mit capitalism und sozialism auch: sie fördern Dreistigkeit oben wie unten.

    Ewig Kampf. Sysiphos.

    Trainiert allerdings, dieser ewige Kampf am Berg)
    10m Höhe pro Minute, meinen Respekt.

    Ob allerdings der Verzicht auf Dreistigkeit oder mangelnde Selbstreflektion in Zeiten sozialer Medien befördert werden, wage ich zu bezweifeln. Denn die Tendenz geht eindeutig zur „Selbstoptimierung“.

    Was zur Frage führt, was wir mit so „schwierigen Fällen“ wie Ihnen nur geschehen soll, die sich so widerborstig gegen E-bikes wehren…?

    Nun, da fällt mir ein: in Niedersachsen darf laut Landesschulverwaltung ja nun nicht mehr von schwierigen Schülern gesprochen werden, es sind nun „Schüler mit besonders herausforderndem Verhalten“ – und wenn diese Schüler in Zeiten der Inklusion den Unterricht (zer-)stören, dann ist niemand anderes als alleine der nicht-die-Inklusion-schaffende-Lehrkörper schuld!

    So dreht man politisch die Verantwortung um – und die per App konditionierten Selbstoptimierer (je jünger, umso gutherziger) suchen die Schuld für das Versagen nicht in der Unmöglichkeit der Vorgaben und politischen Ziele, sondern bei sich – und verzweifeln dann an sich selbst.

    Das Ziel darf nicht in Frage gestellt werden! Niemals.
    Niedersachsen 2017 klingt wie DDR 1987.

    Und so ist das auch mit der sozialen Gerechtigkeit – wir schaffen das, wer etwas Anderes sagt, ist auszugrenzender Querulant und Reaktionär.

    Tja, da helfen dann nur noch: Elektroschocks…

    Man kann natürlich auch abtauchen, oder die Welle reiten, ohne später damit etwas zu tun gehabt zu haben, mit den Ergebnissen. So macht es ja auch dieser Tage Frau Dr. Merkel beim Sondieren.

    Sie ist einfach abgetaucht und reitet später die Welle – als wäre die ganze Jamaika-Laberei nicht einzig und alleine das Pedelec, das sie als Kanzlerin im Sattel halten kann. Warum niemand fordert, dass sie vielleicht einmal die Sondierungen LEITET und FÜHRT, und dann auch für die ERGEBNISSE VERANTWORTLICH ZEICHNET, das kann ich nur mit Dreistigkeit oder mangelnder Kritikfähigkeit in den dafür zuständigen Medien erklären.

    Um so mehr: danke erneut für einen treffenden Artikel!

    • Gern geschehen.

    • Problem
      „Und so ist das auch mit der sozialen Gerechtigkeit – wir schaffen das, wer etwas Anderes sagt, ist auszugrenzender Querulant und Reaktionär.“ Das Problem: Die soziale Gerechtigkeit ist erst erreicht, wenn jeder das hat, was der andere nicht hat.
      Wie auch immer: Ohne den Don (und die Handvoll anderer kritischer Journalisten) hätten die „Altmedien“ noch weniger Leser.
      Ich hatte sogar mal die FAS abonniert. Bis auch die glaubte, dem Zeitgeist hinterherhecheln zu müssen.

    • Es gibt fraglos Verschiebungen in den überregionalen Medien, und die Lokalmeden haben nicht das Publikum, um hohes Niveau zu bieten. Aber die NZZ versucht ja, die Lücke zu bespielen – ob es klappt, wird man sehen.

  44. Tippfehler oder Absicht?
    Soll es bei der Stelle mit den Pässe- Wegwerfern wirklich „verdaut“ heißen – oder „vertraut“?

  45. Böse, böse
    aber leider treffend.

    Der „Mechanismus aus Regeln“ der erzeugt wird um Unterschiede verschwinden zu lassen (wohin eigentlich?) der „dem einen hilft und die anderen zumindest nicht fördert..“ Dies beschreibt so genau die s.g. Inklusion, mit der ich mich im Berufsalltag herumschlagen muss.

    Und nein, die Geförderten sind sich nicht bewusst, dass sie privilegiert werden, sie spüren die Verlogenheit der Gleichstellung auf dem Papier ,denn umgesetzt werden können ja nicht einmal machbare Aspekte. Ideologie muss halt auch finanziert werden, wenn man will, dass die Leute einem die abkaufen.
    Das Benehmen der Geförderten wird dann problematisch für alle, wenn sie merken, dass sie trotz dem wohlfeilen Versprechen der Chancengleichheit eben nicht die gleichen Chancen haben. Einigen (wenigen) Eltern, denen man (allen voran die Medien!) jahrelang vorgejammert hat, wie ungerecht unser Schulsystem doch sei, denen schwant so langsam, dass sie einem Etikettenschwindel aufgesessen sind.

    Von der Verlogenheit in anderen sozialen Bereichen möchte ich angesichts der fortgeschrittenen Uhrzeit nicht anfangen aber sicher wäre der Gesundheitssektor und das Thema der Versorgung im Alter sehr ergiebig. Und ja, viele Leute werden sich in Zukunft fragen, ob sie nicht zu viel bezahlen müssen, um ein netter Mensch zu sein. Und dies wird der Gesellschaft eher nicht gut tun.

    • Das ist mein Satz
      des Tages, etwas angeschnipselt:
      „Viele Leute werden sich in Zukunft fragen, ob sie nicht zu viel bezahlen müssen, um ein netter Mensch zu sein.“

      Dazu anschwellend die Titelmelodie von THE WALKING DEAD.
      „It’s the hard choices, stupid!“

      Übrigens: Der zu zahlende Betrag ist im Sinne einer Privileg-Umlage abhängig von den intersektionell-kombinierten klassischen Unterdrücker-Identitäten, also Premiums für Mann, Weiss, Hetero, nicht-Unterschicht, „able-bodied“, etc., das kann sich ballen. Auch naheliegende Discounts, etwa durch Adaption eines „Bi“-Lebensstils oder hartnäckige Arbeitslosigkeit, bringen keine entscheidende Reduzierung der Moralabgabe. Was dann? Die Armbrust schultern, auf das Motorrad steigen und – ein besseres Leben suchen?

      Andererseits lese ich bei den NDM-Sprachpflegern, dass „Schwarze Deutsche“ eine Bezeichnung ist, welche nichts mit der Hautfarbe zu tun hat, sondern eine „politische Selbstbezeichnung“ ist, die eine „gesellschaftspolitische Zugehörigkeit“ anzeigt. Insofern eröffnet sich die Möglichkeit von Trans-Schwarzen (Weisse mit schwarzer Identität) analog zu z.B. Trans-Frauen, also als unbiologischer, transgressiver und unhintergehbarer Willens- und Identitätsakt, der dann doch einen ganz netten Discount bringen kann. Auf jeden Fall auf Twitter.

  46. Gleichheit vs.Gleichberechtigung
    ich finde es auch klasse, dass ich nach über 25 unbescholtenen Berufsjahren an einer privaten Schule nun ein polizeiliches Führungszeugnis abgeben muss, die Sekretärin murmelte was von neuen Vorschriften, während in Berlin polizeiauffällige Neubürger mit MiHiGru in den Polizeidienst auf genommen werden bzw. in die Polizeiausbildung kommen. Das sorgt a) für ein neues Sicherheitsgefühl und b) zeigt es, wie und wo der Staat Schwerpunkte setzt.

    Das reiht sich nahtlos in die Linie ein, Ordnungswidrigkeiten mit der vollen Härte des Gesetzes zu bestrafen, etwa die wöchentlichen Radarkontrollen im Berufsverkehr, während der 13jährige Attentatsversucher aus Ludwigshafen doch Fortschritte macht, aber man noch eine paar staatlich subventionierte Sozialarbeiter braucht, um ihn noch besser auf den Pfad der Tugenden zu bringen, um nur mal eins von mittlerweile tausenden Beispielen anzuführen.

    Das Geschwafel von Gleichheit und Gerechtigkeit konnte ich noch nie leiden, seit 12 Jahren wird es aber unerträglich. Egal ob Inklusion, Netzwerkdurchsetzung oder Abi für alle, dieses betreute und abgesicherte Leben raubt einem echt den letzen Nerv. Die Folge ist, dass niemand mehr für irgendwas Verantwortung trägt. Das gilt für eine Parteivorsitzende genauso wie für viele Schulkinder bzw. deren Eltern: Einer ist immer Schuld, nur ich nicht!

    Dabei ist das verplemperte Wohlfahrtsgeld nur das kleinere Übel; viel gravierender ist, wie der Wohlfahrtsstaat seine Bürger entmündigt und abhängig und antriebslos, kurzum schwach macht.

    • Das Schlimme ist: Es wird ja nicht jeder abgesichert. Wer Pflege braucht und Geld hat, wird einfach abgezogen, bis er nichts mehr hat.

    • frecher Staat
      Wenn ich je Pflege brauche und noch Geld habe oder auch nicht, sprechen wir uns mal. Die richtige Ecke zum Totwandern und Erfrieren mit drei Flaschen Wein und schönem Blick findet sich schon. Daher ist Suizid so verpönt. Man kann den Rentner nicht mehr ausräubern.

    • Ich bin da inzwischen auch nachdenklich geworden.

    • Titel eingeben
      Man kommt seit ein paar Jahren schon auf sehr komische Ideen, z.B.: Brauchen wir wieder einen Krieg? …um dann nochmal bei Null anzufangen?
      Anders bekommt man diese zum Teil idiotische & überbordende Bürokratie wohl nicht mehr weg (80% der Polizeiarbeit ist die Beschäftigung mit der eigenen Polizeiverwaltung; nur so als 1 -ein- Beispiel).

    • @ Bemaba
      nach über 25 unbescholtenen Berufsjahren an einer privaten Schule nun ein polizeiliches Führungszeugnis abgeben muss

      Wer gesund ist und in den öffentlichen Dienst will muss übrigens auch ein amtsärztliches Gesundheitszeugnis vorlegen (das mit viel Zeit- und Kostenaufwand für den Betroffenen/den Staat verbunden ist). Gleichzeitig gibt es Gesetze, wonach Behinderte (die keine Chance haben dieses Gesundheitszeugnis zu erbringen) bevorzugt eingestellt werden. Merken Sie was? Da fällt einem doch auch nix mehr zu ein, oder?

    • @ kdm
      Brauchen wir wieder mal einen Krieg…um dann nochmal bei Null anzufangen?

      Es ist gar nicht so sehr die Frage ob der Mensch nochmal einen Krieg anfangen wird. Es ist eher die Frage: wie lange wird der Kosmos/die Natur/wie immer Sie es nennen mögen, sich das hier noch ansehen bis eine neue Sintflut kommt?

      Man brüstet sich damit seit Jahrzehnten keinen Krieg mehr zu haben-als ob das reichen würde! Und was macht man aus dem Frieden? Wenn bärtige Transen und andere Entgleisungen der Evolution das Mainstreamdenken bestimmen kann sich jeder ehrlich und normal Gebliebene die Frage leicht selbst beantworten.

      Dass unsere Gesellschaft Sodom und Gomorrha längst in den Schatten stellt wird auch keiner ernsthaft bezweifeln. Ein Blick auf die Allegorien der Bibel zeigt wie Gott reagierte. Der anständig gebliebene Mensch muss gar nicht selbst Gott spielen wollen, er muss nicht selbst einen Krieg verursachen, er sollte einfach Vertrauen in Gott/die Natur/den Kosmos/… haben und sehen was dann geschieht.

      Nicht zu den 87… zählen, das langt mir schon. Selbst aufrecht bleiben und den Kosmos walten lassen ist wohl das Beste. Wer den aufrechten Gang verachtet, der wird auch zur Kröte gemacht.

      Es gibt hier viele, die glauben, dass die Evolution vom Wesen mit Rückgrat hin zu einem ohne ein solches geht. Es ist längst bewiesen, dass es genau anders herum ist. Die Anhänger des Satans, die Opportunisten, Feiglinge, Schleimer, rückgratlos-angepassten Spießer, sie gewinnen immer nur scheinbar-am Ende waren sie aber immer die Loser.

      Auch wenn der Frevel bei uns zur Normalität geworden ist und das Normale kriminalisiert wird, wenn die Anständigen von den Gottlosen (die der Satan an die Hebel gesetzt hat) unterdrückt werden:

      ich vertraue auf Gott/die Natur/den Kosmos!

    • @Oberländer - Hilfe zur Selbsthilfe, falls Sie das mal ernsthaft brauchen sollten
      Bin mir nicht so sicher, ob drei Flaschen Wein ausreichen. Hier ein kleiner Ratgeber: http://dignifieddying.com/publicaties/DE/2008%20Wege%20zum%20humanen,%20selbestimmten%20Sterben.pdf . In Deutschland war das Buch auf der Verbotsliste. Wurde 2012 von der niederländischen Wozz-Stiftung herausgegeben, ist jetzt allerdings dort auch nicht mehr erhältlich. Die Informationen sind medizinisch solide und nach wie vor aktuell.

    • Werter Oberländer
      Es empfiehlt sich, beizeiten ein Antibrechmittel zu besorgen, damit der genossene Wein oder anderes seine Wirkung in frostiger Umgebung zeigen kann.

      Ich werde auch kein Pflegebedürftiger werden und ich werde mir auch sonstiges vom Staat nicht antun lassen.

      Also habe ich nicht nur in der Hinsicht vorgesorgt und schau mich immer nach ruhigen nächtlichen „Ruhestätten“ um. Auch für warme Jahreszeiten ist gesorgt.

      Leider bin ich soweit gekommen.

    • @Labrador123
      Großen Dank!

  47. Ungleichbehandlung Deutscher im Gegensatz zu Migranten
    Ich möchte in Erinnerung rufen, dass solche Ungleichbehandlung zuungunsten Deutscher, grad eher wehrunfähiger alter Menschen, hinsichtlich Sozialtransfers nicht allein dort zu beobachten sind.

    Soche Ungleichbehandlungen zuungunsten Deutscher ist auch im Bereich des Strafrechts bzw. der Strafverfolgung massiv zu beobachten.

    Da geht es teilweise schon längst nicht mehr um Gleichbehandlung.

    Es geht darum, dass Deutsche von staatlichen Stellen nicht mieser als Migranten behandelt werden.

    Soweit ist es leider zumindest teilweise meinen Erfahrungen nach gekommen.

    • Täterschutz und Opferverarschung ...
      … gehören schon länger zum Propagandarepertoire der 68er.

      Durch NAFRI & Co hat wurde das allerdings auf eine neue Ebene gehoben.

  48. Vergangene und künftige Eiszeiten
    In der Schlamm- und Schotterebene Münchens scheinen sich die Bürger gerade für den Rückzug aus dem Kohlezeitalter entschieden zu haben.

    Man kann nur hoffen, die wissen da, was sie tun, wenn sie der grünen Ideologie ihr Zuckerle geben und Tempo beim Ausstieg aus allem machen ( Gas geben, kann man ja nicht mehr sagen ) und politische Wirtschaft betreiben, statt den Märkten die Ausphasung der bösen Kohle zu überlassen und Alternativen über Preise zu finden. Da wird künftig sicher noch mehr Sozialpolitik nötig sein, als nur die Versorgung von volkswirtschaftlich nutzlosen Migranten. Auch scheint die Zeit des Mia san Mia langsam zu Ende zu gehen, wenn die Kapitale Bayerns sich von überregionaler Versorgung abhängig macht, statt auf Selbstversorgung zu setzen. Mehr Norddeutschland wagen. Sozialismus und Lederhose.

    Alldieweil arbeite ich, als Freelancer, für Industrieunternehmen, auch schon gelegentlich von zu Hause, oder von Rom aus oder aus irgendeinem Urlaubsort, mit Internet-Verbindung… Think globally, work globally, pay locally. Büros sind so 20-es Jahrhundert, wie die Kohle. Ganze Firmen, wie GitHub, scheinen die schon eingestampft zu haben, kaum noch jemanden in der Firmenzentrale in San Francisco zu beschäftigen, aber auch sonst keine Büros für ihre Mitarbeiter zu betreiben. Man kann das als Silicon Valley Spleen eines US Mittelständlers mit 700 Angestellten abtun, aber auch die großen deutschen Industrieunternehmen, wie Siemens, säuseln nur noch von „Digitalisierung“ und sind ganz trunken von Virtualisierung.

    Was tun heute in München? Vielleicht nach Spuren der vergangenen Eiszeit suchen, die Gletscher imaginieren, langsam über Land sich ausbreitende, riesige Eisberge, die Massen an Schutt abladen, im langgezogen Dreieck Moosburg, Maisach und Miesbach.

    • Ich frage mich ja, ob das alte Wasserkraftwerk am Walchensee ganz ausreicht, aber die haben sicher einen guten Plan gehabt, wie sie das machen.

    • München
      Das hoffe ich für die Münchner doch sehr, dass es jetzt einen Plan B gibt. Durfte ja gestern nicht mit abstimmen. Wohne hart an der Stadtgrenze aber halt auf der Seite einer Umlandgemeinde. Was mich immer wieder überrascht ist die geringe Wahlbeteiligung. Da soll mir dann später bitte keiner jammern über das langfristige Ergebnis.

    • Es bringt vielleicht mehr Menschen aus der Stadt, wenn man da erfriert und der Strom rationiert wird.

    • Titel eingeben
      Walchensee und Kochelsee werden nicht größer, das Wasser nicht mehr. Zurückpumpen mit Strom zu Nulleuro geht nur selten.

    • Kachelofen, englischen Garten abholzen, Not macht erfinderisch.


    • langsam über Land sich ausbreitende, riesige Eisberge,
      Die nächste Eiszeit kommt bestimmt, und läßt sich von den schönen Versprechungen der Klimaerwärmung nicht aufhalten.

    • Schnee hier bei mir im Garten.

    • Vor 3 Wochen ...
      …hatte ich den Termin 09:00 Uhr fürs Reifenwechseln ausgemacht und habe erst mal dumm geschaut, als hier alles weiß war heute.Es hat aber nicht gefroren und bei der Heimfahrt aperte es schon wieder.

      Zur Abstimmung gegen das KKW in München: mir ist das Quorum zu niedrig für sowas, es sollten 25%, oder besser 50% sein.Mich erstaunt allerdings immer wieder die Gleichgültigkeit der Leute,die es nicht wert sind, gefragt zu werden.( Tooor!)

  49. Titel eingeben
    ‘Aber auf dem Weg zum sozialen Olymp werden massenhaft solche Pedelecs der Gleichstellung angeboten, bei der Inklusion in der Schule, bei Unterrichtsmaterialien, die Jungen benachteiligen, bei der Berufungspraxis und Genderlehrsofas der Universitäten, bei den Abertausenden von Förderungseinrichtigen, die Aberzigtausende von Helferstellen in staatlich finanziertes Lohnbrot bringen….’

    Das ist eben doch ein Nullsummenspiel.

    Allerdings, der Soros mit nun 16 Milliarden US$ in seinen Stiftungen (Open Society, Genderstudien an seiner Universität, Förderung von LGBTI über gerichtliche Klagen und Beschäftigung bei der EU etc), setzt seine Gelder nicht nur wie ein Katalysator ein. Dh das Geld wird nicht nur eingesetzt um staatliche und EU Gelder und Programme zu starten und deren Gelder zu missbrauchen. Es kommt nicht nur 100%-ig an diesen zurück. Das Geld das Soros reinpumpt kommt über seine Börsenspekulationen vermehrt an diesen zurück. Viele Merken das nicht und lassen sich missbrauchen.

    • Ich wüsste nicht, wie man auf Genderstudies spekulieren könnte.


    • Quark. Soros spekuliert nicht mehr viel rum, das hat der nicht mehr nötig in dem Alter. Der ist mit seiner Stiftungs-Gießkanne voll ausgelastet.

    • Mapping: Reliable allies in the European Parliament
      Von Kumquat Consulting. Mapping allies of the Open Society values,
      via „soroskooptbrussel“.
      Schulz et al. …

    • @ Don Alphonso - ...auf Genderstudies spekulieren...
      Genderstudies wären für mich auch erstmal kein lohnendes Spekulationsobjekt. Etwas Produktives werden die sicherlich nicht abwerfen. Allerdings haben sie unter Umständen ein brauchbares destruktives Potential. Wenn ein reicher Unternehmer eine Gender-Uni oder ähnliches fördert, haben die Lehrstuhlinhaber und die späteren Absolventen vielleicht ein offenes Ohr, wenn auf ganz schlimmen Sexismus beim Konkurrenten hingewiesen wird und ganz wichtig die Möglichkeit einen ordentlichen Shitstorm oder #Aufschrei zu erzeugen, der den Konkurrenten möglichst viel Umsatz kostet. Ist aber wohl eher was für Leute mit einem langen Atem. Soros scheint mir da schon ein bisschen alt. So manchem Spender ist es dabei vermutlich egal welche Moralindustrie er finanziert, solange er nur den gewünschten Schaden beim Konkurrenten erreicht oder wenigstens selbst vom Mob verschont wird. Laut einem Bericht des „Focus“ (Protest macht Kasse Nr. 51-2015), erhält die „Deutsche Umwelthilfe“ Spenden auch von namhaften Großunternehmen wie z.B. Toyota und kann dann finanziell gestärkt ihrem einträglichen Abmahngeschäft nachgehen.

      Sobald die Genderisten genügend Macht haben, versuchen sich vielleicht auch einige Unternehmer freizukaufen. Die Spende wäre in diesem Fall dann so eine Art Schutzgeld.

    • Gut, man könnte eventuell auf das spekulieren, was von Genderistinnen nachgefragt wird. Mittelteure Espressomaschinen, Feriensíedlungen in Südfrankreich, und als indirekte Auswirkung Bordelle, die frequentiert werden, weik sie giftnatternfrei sind.

  50. Ex Zeitleser
    Schön wie sie mit wenigen spitzen Worten das Versagen unserer Regierung auf den Punkt bringen. Solche Sätze sollten „gerahmt“ werden: „Und es ist eine Schande, dass bei uns Rentner Flaschen sammeln müssen, während Afrika-Überweisungen mit Western Union aus dem Sozialsystem heraus in Deutschland florieren können, weil man sogar angehenden Terroristen einen Aufenthaltsstatus unbürokratisch ohne Anhörung gibt, was den Missbrauch des Systems natürlich fördert. Ich meine die totale Nacktmachung der Deutschen für ein Hartz-IV-System, das aber auf der anderen Seite auch Personen verdaut, die Pässe wegwerfen“.

    Ja und es sind v.a. die Medien die diese Fehl-Entwicklungen förderten und immer noch schönschreiben. Die Politik Merkels wäre ohne wohlwollende Medienstützung nicht denkbar. Nach dieser Lesart ist die Smartfahrerin der „neue“ erstrebenswerte bessere Mensch, o.k. nur wenn sie Fotovoltaik auf ihr noch zu bauendes Reihenhaus in einem Vorort errichtet, ihr Kind später ganztags in eine ausgewählte Kita bringt und sie in ihrer Firma mit Alpenblickbüro einen nichtssagenden Quotenposten in der oberen Etage bezieht.

    • Gerade hat der Merkur erst wieder mutmassliche 24 Kriminelle aus Schwarzafrika bei der illegalen und bahngefährdenden Einreise via Güterzug ala Flüchtlinge bezeichnet, die ein besseres Leben wollen. will das nicht jeder?

    • Personen auf den Gleisen...
      …haben gestern den Ostbahnhof stillgelegt.Meine Frage ist nun: fährt der Güterzug von Verona bis München non stop durch, oder könnte man auch schon mal in Südtirol oder Österreich „nachschauen“?
      Bin aber schon auch der Meinung, dass wir uns das selbst einbrocken.

    • Normalerweise wird am Brenner kontrolliert, aber wohl gerade nicht so streng. Es ist lebensgefährlich. Man darf das nicht durchlassen, es ist eine Gefahr für jeden.

    • Made in France
      Für ein paar Mark 50 kriegen Sie bei Conrad Electronic ein CO2-Messgeröt. Das halten Sie in so einen Güterwagen hinein. Wird irgendeine Konzentration angezeigt, dann ist entweder eine Kiste Sekt leckgeschlagen, werden Zirkustiere transportiert oder wenn beides nicht der Fall ist, verstecken sich dort Menschen. So habe das die Franzosen in Calais gemacht. Klappt zu 100% und kostet kaum etwas. Es scheint mehr am Willen zu mangeln.

    • Gjut, es kan auch sein, dass sich manche LKW-Fahrer bezahlen lassen.

    • Brenner - Kontrollen
      In den letzten drei Jahren habe ich das drei Mal so erlebt:

      Die deutsche Polizei kommt zwar am Brenner in die Züge, aber die ernsthaften Kontrollen beginnen erst dann und die „Sammelaktion“ ergibt 30 bis 50 Personen, die in Rosenheim rauseskortiert werden.

      Die Polizei und die Bahnbediensteten sehen das murrend wie eine Routine an.

      Zwar sehe ich immer auch uniformierte Österreicher und Italiener auf der Fahrt von Bozen nach Rosenheim, aber die achten eher auf die Einsteiger, nicht auf die, die drin sind.

      Vielleicht unprofessionell, aber so nehme ich das wahr. Letztes Mal hatten Omanis ihre Pässe auf dem Handy eingescannt dabei und lächelnd die Strafe von ihrem „Chef“ an die unbeherrschten Grenzer ausbezahlt. Sie seien auf Urlaub und man könne doch seine Pässe so leicht verlieren, die seien im Hotel.

      Wie auch immer, den Stress haben die Offiziellen.

    • Flaschensammelnde Rentner
      Due flaschensammelnden Rentner sind nicht Opfer eines dysfunktionalen Sozialsystems sondern Nutzniesser des Einwegpfands. Zumindest anfangs waren steuerfreie Zusatzeinnahmen von 50 EUR/Tag ohne allzu grossen Aufwand möglich.
      Auch heute ist Konkurrenz fast nur aus den eigenen Reihen zu befürchten, die Herren Neubürger sind schluesslich nicht Tausende von km hierher geflüchtet, um genauso im Dreck zu wühlen wie daheim.

    • Ich finde einfach, kein alter Mensch sollte so etwas machen müssen. Ist das so schwer zu verstehen?

    • Da ist eine Diskrepanz
      „Ich finde einfach, kein alter Mensch sollte so etwas machen müssen. Ist das so schwer zu verstehen?“

      zwischen einer alten Dame, ärmlich, aber sauber gekleidet, die an einem Sonntag ein Paket Toastbrot aus einer Mülltonne mitnimmt und sehr mit sich zufrieden wirkenden, neu eingekleideten Jungmännern, die Selfies in der Bankfiliale machen. Ich habe beides mitangesehen und verstehe dieses Land nicht mehr. Die alte Dame sagte „Gott schütze Sie!“ wegen eines kleinen Geldbetrags und hat mich umarmt. Es würgt einen.

  51. Am Berg sind nicht mehr alle gleich
    Radfahren kam mir schon oft als Spiegel der Gesellschaft in den Sinn. Zum Beispiel wenn wir wieder von wildfremden Kinderschutzbündlern angegangen wurden, weil wir unseren Kleinen mit eigener Muskelkraft mit uns fahren ließen. Man hielt sich dabei nicht mit Nachfragen beim mutmaßlichen Opfer auf. Dieses hätte nämlich geantwortet, dass flottes Radeln an einem sonnigen Sommertag ihm sehr viel Freude macht. Stattdessen wurde die Sache des unterdrückten und im egoistischen Freizeitinteresse der Eltern quasi ausgebeuteten Kindes mit viel Nachdruck und gerne auch ohne Beachtung der gebotenen Höflichkeit und Zurückhaltung offensiv vertreten. Sie wissen, was ich damit sagen will…

    • Ja, es gibt so „mein Kind soll staubfrei und leistiungsfeindlich und ohne Kratzer aufwachsen“-Eltern.

      Da sind mir die „Da, spiele im Burggraben abwer pass bei den Leichen auf“-Eltern lieber.

  52. Die Pedelec-Fahrer aller Zeiten sind zweifellos ein großes Problem.
    Wer kann, verschafft sich Vorteile. Oft mit allen Mitteln. Lässt sich täglich in den Medien nachlesen.
    Das Elektrische soll nun das Fragwürdige sein? Je nun. 200 Diesel- oder Benzin-PS sind doch wohl auch nix anderes. Oder der Startvorteil, der durch Geburt oder Erbschaft erlangt wird. Oder die durch Fleiß und oft eben auch Glück erlangte bessere Bildung. uswusf. Vom Rückenwind gibt es viele Arten.
    Den habe ich noch nicht getroffen, der womöglich noch aus Gründen der Fairness, darauf verzichtet hat.

    In der Freizeit ein bisschen Radeln (Laufen und Schwimmen auch) ist und bleibt eine hübsche Sache, aber das ändert nichts am flächendeckend akzeptierten System jeglicher Vorteilsnahme. Man nannte das bisher Kapitalismus. Nun gibts unvermeidbar ein paar unerwünschte Rückkopplungen. Aber die waren schon seit langem vorhersehbar.

    Heinsohns aktueller Beitrag „Deutschland überfordert seine kostbaren Talente“ kann gar nicht ernst genug genommen werden. Es müsste eigentlich sofort Reaktionen der Politik und Wirtschaft geben. Sofort!
    Aber wir leben mehr oder weniger alle in einer Art Verweigerungshaltung. Mal sehen, wann wir zu grundsätzlichen Veränderungen von den Verhältnissen gezwungen werden. Geschehen wird das auf jeden Fall.

    Die Chinesen scheinen das irgendwie und bisher begriffen zu haben. Nur wird denen das System mit Sicherheit auch noch schwer auf die Füße fallen. Nicht nur die Ein-Kind-Ehe hat üble Folgen für die Zukunft.

    Lassen Sie die vorüberfahrend so glücklichen Pedelec-Fahrer ruhig ziehen. Deren Akku hält nicht ewig. Und im Winter lohnt das Losfahren nicht.

    • Ich schreibe ja schon gegen dieses Elend an, so gut ich kann.

    • Grigorij @ 6. November 2017 um 08:55 Uhr
      Grigorij sagt:
      „Heinsohns aktueller Beitrag „Deutschland überfordert seine kostbaren Talente“ kann gar nicht ernst genug genommen werden.“

      Der olle Heinsohn schreibt seit Jahrzehnten gegen das Elend, das nicht nur er, sondern die meisten Volkswirte ebenfalls seit Jahrzehnten voraussagen.
      Da wird sich nichts ändern. Suchen Sie mal nach Raffelhüschen und was er so schreibt.

      Aber man muss auch ehrlich sein, jeder verdient das, was er gewählt hat.
      Im grünen Baden-Württemberg geht es derzeit ganz dramatisch bergab. Die Schüler sind schlecht, die Infrastruktur ist unglaublich, die Zeichen bei der Autoindustrie stehen auf rot, die Städte voller jugendliche Schulversager aus dem Orient, die H4 beziehen.

      Sollte es eine menschengemachte Klimaveränderung geben, dann gibt es evtl auch eine menschengemachte Politik?

    • Heinsohn
      Der Beitrag (für die anderen Leser: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/deutschland-ueberfordert-seine-kostbaren-talente-15276246.html) hat bei mir sehr zwiespältige Gefühle erzeugt.

      Einerseits erinnert er mich in seiner Dramatisierung, und in seiner Fixierung auf einzelne Aspekte (Mathenoten), an Vorhersagen des Club of Rome aus den 70ern. Denen zufolge müssten wir längst frierend und hungernd im Dunkeln sitzen. Tun wir aber nicht, weil die Welt dann doch etwas komplexer war.

      Andererseits könnte er recht haben…

    • Vermutlich hat er recht, nach allem, was ich von Eltern höre.

    • @Foxrommel
      Ich staune immer wieder und noch, dass soviele meinen, es wären von diesem absolut parteiunabhängigen großen Geschehen, immerfort „die Anderen“ betroffen. Und natürlich schuldig. DAS ist nicht nur erstaunlich, es ist erschreckend.
      Die Berliner Situation, die, weiß Gott, dramatisch ist, hat eine lange Geschichte, die jahrelang auch von den Schwarzen zu verantworten war. Da mussten nicht erst die Linken oder Grünen daherkommen. Die haben das eher geerbt.
      Die erste aller Erkenntnisse muss heißen:ICH bin davon betroffen. Auswanderung und Flucht werden zwar beängstigend oft als Lösungen diskutiert, aber wohin denn bitteschön?

      In „Des Kaisers neue Kleider“ wacht die taube, opportunistische Menge dann wenigstens beim Ausruf des Kindes auf. Heutzutage wird, täglich ist das zu beobachten, das Aufwachen mit ganzer Kraft vermieden und von den bekannten, oft hochbezahlten Demagogen und Lobbyisten verhindert.

      Die Lage ist m.E. sehr viel ernster als sie scheint. 75% der Insekten sollen in den letzten Jahren verschwunden sein. Typisch deutsch wird jetzt über die Prozentzahlen gefeilscht. Beim Dieselskandal, beim Auto generell, bei der Massentierhaltung etc. ebenso. Bei welchem Thema eigentlich nicht? Abwiegeln, kleinreden, mundtot machen, denunzieren, lügen, lügen, lügen… Immer wieder das ganze Programm.

      Das Brecht-Gedicht ist ja bekannt:
      „Und sie sägten an den Ästen, auf denen sie saßen und schrien sich ihre Erfahrungen zu, wie man besser sägen könne, und fuhren // Mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen // Schüttelten die Köpfe beim Sägen und // Sägten weiter.“

      Neunzehnhundertfünfunddreißig!

      Und wir sägen immer noch mit ganzer Kraft. Aber beim „In-die-Tiefe-Krachen“ ist ja bis zum ersten Stock irgendwie alles ganz OK. Bei welchem Stockwerk mögen wir aktuell so sein?

      Kommen die Insekten demnächst einfach so zurück? Als Teil der Nahrungskette, zur Befruchtung von Pflanzen… Oder waren die bisher womöglich schon immer völlig überflüssig?

      Ich reg‘ mich mal lieber wieder ab, sonst muss DA hier zehn Seiten lesen. Und das bringt ja auch nix. Ist ja bei manchen ja seit Jahren bekannt. Und die Anderen? Je nun…

    • @Grigorij
      Zustimmung.

      Die Chinesische Einkindpolitik kannte immer zahlreiche Schlupflöcher und sie ist seit kurzem beendet.

      Wassermann hat vor ein paar Tagen ein Coreferat zu weltweiten Bildungsparametern abgesetzt, das wirklich erschreckend ist.

      Europa wird systematisch runtergehunzt, wer eine machbare Alternative kennt, nutzt sie.

      Von früher noch kenne ich einen Chinesen, der mit Frau und Sohn kurz zu Besuch war. Vergleichbares Alter wie mein ältester Sohn (eher bei den Besten in der Schule), aber eine andere Liga. Eine höhere.

      Oder Florenz, oder Prato: Chinesen übernehmen den MassenModesektor ( ob mit quasi Sklavenarbeit, weiß ich nicht), jedenfalls ihre Kinder bringen schulische Leistungen, dass der ÜberDurchschnittstoscaner mit den Ohren schlackert.

      Kurz: Abi für Alle führt über kurz oder lang zu Grenzdebilität und in Zeiten der Globalisierung zu hausgemachten persönlichen Wettbewerbsnachteilen.

    • Grigorij @ 6. November 2017 um 18:19 Uhr
      Grigorij sagt:
      „Da mussten nicht erst die Linken oder Grünen daherkommen. Die haben das eher geerbt.“

      Klar, als alter Westberliner erinnere ich mich zB noch an Heinrich Lummer (CDU) und all die Immo-Skandale etc. etc. Schlimm.

      Grigorij sagt:
      „Die erste aller Erkenntnisse muss heißen:ICH bin davon betroffen. Auswanderung und Flucht werden zwar beängstigend oft als Lösungen diskutiert, aber wohin denn bitteschön?“

      Wie schon Heinsohn feststellt – das Zeitfenster für Auswanderung ist vorbei.
      Wir müssen bleiben, und das Beste daraus machen.

      Das, was man gerne „Eliten“ nennt – die Wortführer in den ÖffMedien, Richter an BVerwG, BSG etc., Professoren etc. etc. – sie alle haben versagt. In den letzten 20 bis 30 Jahren – komplett versagt.
      Es gibt ganz wenige Ausnahmen, zB streitbare Professoren bei der Euroeinführung, oder aber mutige wie eben der Heinsohn. Aber es werden andere Zeiten kommen, und mit ihnen andere Eliten.

      Grigorij sagt:
      „Die Lage ist m.E. sehr viel ernster als sie scheint. 75% der Insekten sollen in den letzten Jahren verschwunden sein.“
      „Kommen die Insekten demnächst einfach so zurück? Als Teil der Nahrungskette, zur Befruchtung von Pflanzen… Oder waren die bisher womöglich schon immer völlig überflüssig?“

      Insekten sind sehr widerstandsfähig. Ihnen macht auch Strahlenbelastung wenig aus. Was sie fertig gemacht hat, sind die jahrzehntelangen Chemtrails. Sobald die Chemtrails eingestellt werden, kommen auch die Insekten zurück.

      Schlimme Zeiten haben auch Vorteile. Gut und Geld sind plötzlich nicht mehr so wichtig, menschliche Beziehungen bekommen einen ganz anderen Stellenwert.

    • Zu Heinsohn:
      Also oben sagte ja Uli49, dass sein Start ins Leben eben nicht das Ergebnis der Eierstock-Lotterie, sonder der Arbeit und Kultur der Vorfahren war.
      Meine Kinder wachsen in so einem Nachhall der besten aller möglichen Welten auf: gute Grundschulen, eines der besten Gymnasien der Stadt (was hier iGgs zu München nichts heißen muss). Keine Villen, aber alles wohlgeordnet, wohlbegrünt und wohlhabend. Wir leben hier das gut behütete Leben.
      Aber was bin ich froh, dass beiden Kindern Sprachen leicht fallen und Mathe zumindest nicht schwer… die werden hoffentlich aus diesem Irrenhaus reißaus nehmen, bevor sie für die angehäuften und in Anhäufung befindlichen Verbindlichkeiten in Haftung genommen werden.

      Diese kollektive Verweigerung von Verantwortung vom saudoofen Braatz in der Grundschule, bei dem die Eltern den Lehrern die verkorkste Erziehung jn die Schuhe schieben wollen bis hin zum Übel aus der Uckermark, das dieses Land an die Wand fährt: es sehenden Auges kaum noch auszuhalten.

    • Heinsohn-Artikel in der FAZ
      „Vom vierzigsten Lebensjahr an lässt man selbst gut Qualifizierte in die langfristig attraktiven Länder kaum noch herein.“ (Zitat-Ende).

      Hier in Dummland geifern die MSM um die Wette des besten und rührendsten und bewegendsten und „tragfähigsten“ Artikels, als eine 100-Jährige afghanische Uroma von ihrem Ur-Enkel auf dem Rücken nach Dummland „gerettet“ wurde.

      Dummland. Sag ich doch.

  53. Widerstände
    Ja, es gibt so „mein Kind soll staubfrei und leistiungsfeindlich und ohne Kratzer aufwachsen“-Eltern.
    Da sind mir die „Da, spiele im Burggraben abwer pass bei den Leichen auf“-Eltern lieber.

    Gerade die Widerstände sind wertvoll. Wenn man die Kraft hat sie zu überwinden. Wie ein Muskel der wächst. Out of bad comes good. Eine wichtige, antiintuitive, Regel im Leben.
    Nietzsche hatte es auch erkannt: Unglück ist die Voraussetzung für Glück.

    • Titel eingeben
      Meine Generation hat in den (Berlin-Kreuzberger) Ruinen gespielt. Und: es hat Spaß gemacht!

  54. a bisserl arg simpel, de argumente vom don
    Manche haben am Berg (oder andernorts) aber einen Vorsprung. Für den sie nichts getan oder geleistet haben. Einfach so.

    In solchen Fällen spricht man dann von „struktureller Benachteiligung“ (oder Bevorteilung – je nach Standpunkt)

    Es ist ein Hirngespinst zu glauben, werter Don, man könnte sich mit „Leistung“ grds. alles erarbeiten. Das ist ein weltfremder Schmarrn, auf den nur Privilegierte kommen, die sich selbst nie anstrengen mussten!

  55. Vogelperspektive
    Das Intro war total lustig. Musste lachen. Gnadenlos aus der Vogelperspektive betrachtet.

  56. @ Don Alphonso sagte am 6. November 2017 um 07:54 Uhr
    „Gerade hat der Merkur erst wieder mutmassliche 24 Kriminelle aus Schwarzafrika bei der illegalen und bahngefährdenden Einreise via Güterzug ala Flüchtlinge bezeichnet…“
    .
    Verehrter Don, machen Sie das „mutmaßlich kriminell“ nur an der illegalen Einreise fest oder geht den 24 jungen Männern ein polizeiliches Dossier ihres Heimatlandes voraus? Das wäre natürlich der Idealfall bei „verlorenen“ Pässen, nicht wahr?
    .
    Btw, meine donnerstäglichen Beobachtungen in Klein-Beyrouth: 3 junge, gut gebaute Schwatte, sehr modisch angezogen, einer mit einem kecken roten Hütchen auf, nach Art der Japanerinnen mit der Prada-Tasche in der Via dei Condotti zu Rom (nur ohne Hanyphoto durch die Freundin), fröhlich palavernd aus einer Boutique in der Sülmertorstraße kommend. Die auf der Bank gegenüber sitzenden Girlies sahen ihnen lange interessiert hinterher.
    .
    Der Eindruck des AWM: die sind schon länger hier und füllen ihren bereits in Afrika oder irgendwo im vorderen Orient ausgedachten Platz hier sehr gut aus und gehen einer „geregelten Beschäftigung“ nach- und die Folterkammer liegt auch schon einige Zeit zurück.
    (DdH)

    • Wenn die hier aus dem Zug steigen, haben sie mehrere Gesetze dreier Länder gebrochen. Wer so ankommt, soll bitte auch gleich wieder gehen. Ernsthaft. Asyl gibt es wenn dann in Italien.

    • Was man, wenn es so aus einem spricht, der...
      …sich nicht zu halten weiß über die Tatsache, dass da einfach so „gut gebaute Schwatte“ ihm begegnen, wo die doch „in Afrika oder irgendwo im vorderen Orient“ ihren Platz haben, was man also bei so einem untersuchen sollte, ist der den Rassismus zuverlässig begleitende Sexualneid, der sich darin zu erkennen gibt, dass „die auf der Bank gegenüber sitzenden Girlies (…) ihnen lange interessiert hinterher“ sahen und eben nicht ihm, dem nichts bleibt als die trügerische Gewissheit, dass man ihm zumindest die Herkunft nicht nehmen kann.

      P.S.: „AWM“ – „W“ ist ja klar, aber wofür stehen „A“ und „M“?

    • Völlig aus dem Gleis geratene Entwicklung
      Jedesmal, wenn in München einer über die Gleise der Stammstrecke läuft, sei’s zwischen Pasing und Hauptbahnhof oder, wie neuerdings häufiger beim Ostbahnhof, geht im Münchner ÖV gar nichts mehr, oft während Stunden.
      Die Irrläufer tun, was dort wo sie herkommen, üblich ist. Sie suchen den direkten Weg und meiden Über- und Unterführungen, die stattdessen als Toiletten dienen. Immerhin hat bisher (noch) keiner Vieh über die Bahnanlagen getrieben.
      Gelegentlich werden von den zahlreichen Brücken Gegenstände auf die Fahrleitungen geschmissen. Mit den bekannten Folgen.

      Zehntausende Pendler stecken dann fest, überfüllen die Wartehallen, verpassen Anschlusszüge, Flüge und Termine, erscheinen zu spät zur Arbeit oder in der Schule usw. usf.

      Ob jemand mal die Schäden berechnet hat, die bei derartigen Störungen im Großraum München entstehen?
      Gelten die durch die erzielten oder noch anfallenden Diversity-Gewinne als kompensiert?

    • Ist das so? Ich kenne den MVV eigentlich als zuverlässig, ist aber schon 15 Jahre her.

    • MVV
      Ich glaube Trasse spricht von den Reisenden aus Schwarzafrika, die ab Italien neuerdings bevorzugt Güterzüge zur Weiterreise in Angelas Welcome-Land wählen; die steigen dann meist in München aus:

      https://www.merkur.de/lokales/muenchen/au-haidhausen-ort43334/fluechtlinge-legen-ostbahnhof-lahm-jetzt-spricht-ein-bundespolizist-9129747.html

    • @Thomas Schweighäuser
      Geschickt versuchen Sie, das evolutionär sinnvolle Denken von DdH lächerlich zu machen mit Begriffen wie „Sexualneid“.

      Ein Volk, das fremde Völker in sein Territorium eindringen lässt, denen sein Geld schenkt und seine Frauen schwängern lässt, ist aber nun mal Evolutionsmüll und wird innerhalb weniger Generationen verschwinden.

      Lächerlich sind also einzig linksliberale Relativierer mit anti-deutschem Hintergrund.

    • @ Don – Störungen Stammstrecke
      2016: 142 Störfälle

      https://www.tz.de/muenchen/stadt/personen-gleis-s-bahn-muenchen-hinter-stoerungsmeldung-steckt-6497143.html

      Besonders mulmig wird es am jeweils völlig überfüllten Bahnhof.
      Wenn da mal was geschieht …

    • Oh. Naja, wer mal im Nahen Osten war, weiss, dass da nicht jede Regel eingehalten wird.

  57. wieder keine Emailnachricht
    Sind dem Mutterkutter die Adressen abhanden gekommen?

    @DA: wieder einmal ein wunderbarer Artikel, gerne weiter so.

    • Danke für den Hinweis. Ich hoffe, ich kann das klären. Geben Sie doch bitte bei kommenden Beiträgen Bescheid.

  58. WAS..... Ihr Bock läuft recht gut.... hhmm...
    Don Alphonso sagt:
    5. November 2017 um 22:45 Uhr

    Danke, ich kann wirklich nicht klagen, das Blog läuft recht gut.

    … hätten Sie was anständiges gelernt… nicht Schreibmaschine ;)…
    …hätten eine Säge zu Hause, könnten die auch noch bedienen,
    wüssten wo ein Baum steht, tja… dann könnten Sie sich ein richtig hübsches Böckchen bauen.
    Ihr ital. Bruder, Don Camillo, dort unten in Italien, würde das Auto auch noch segnen… geht`s besser…. nö.
    https://www.creativereview.co.uk/artist-michel-robillard-made-2cv-wood/

    https://www.youtube.com/watch?time_continue=5&v=C5IjMYFfbac

  59. Tirade
    Sehr witzig fand ich ja die in sich hinein gepresste Schimpftirade in Ihrer Muttersprache an den dicken weißen Schummler adressiert. Kann dies sehr gut nachfühlen, wäre mir mit westfälischen Vokabular genauso ergangen. Mache mir allerdings auch Gedanken um meine eigene technische Ausstattung und den Fitneßzustand. Bin immer noch auf beiden Rädern mit Erwachsenen-Kurbeln unterwegs (53-39, 12-23). Müßte auf der Strecke wahrscheinlich bei 20% schieben

    Beneide Sie um das schöne Wetter, diesen wundervollen Hausberg und das Talent, solch wunderschöne Texte in dieser Schlagzahl abzuliefern. Manchmal auch mit diesen bitterbösen Verknüpfugen zu uns alle betreffenden sozialen Verwerfungen, die da noch kommen werden.

    Das mit der Smart-Fahrerin war nicht so nett. Ach ja, und die E-Mail kam wieder nicht. Werde mal beide Blogs neu „subscriben“.

    • Ich habe um technische Klärung gebeten.

      Es ist halt so, es kommt einfach über mich und das zensiere ich dann zurecht, aber in dem Fall fühlte ich mich einfach so beleidigt, dass ich dachte: Das schreibe ich jetzt brühwarm.

      Wenn sie bei uns ankommen wollen: Ohne Untersetzung geht hier gar nichts.

  60. Selten eine so schöne Erzählungl...
    auf den Irrsinn der Gleichmacherei gelesen, die auf den Punkt bringt wie verlogen das Ganze ist.
    Bei vielen der genannten Politiker hatte ich immer den Eindruck, es ging Ihnen ohnehin nur darum,dass sie die eigenen Schwächen als ungerecht empfanden und dies auf die ganze Gesellschaft übertrugen.
    Nun können sie sich arrogant als Elite und erfolgreich fühlen, ohne es je wirklich gewesen zu sein.
    Denn die versprochene Leistung haben sie allenfalls nur für sich selbst erreicht auf Kosten Dritter.
    Schon Paradox wie man sich feudalisieren kann mit einem linken Sozialanspruch.
    Adelige hat man damit seinerzeit geköpft,aber die beherrschten auch noch nicht die mediale Propaganda, bei der man alles in der Wahrnehmung ins Gegenteil umkehren kann.
    Dagegen ist selbst fundamentalistischer Islam so richtig bodenständig.

  61. Titel eingeben
    Nun ja, die Hobos waren arm, richtig arm.
    Deren gefährliches Güterbahn-Aufspringen war kein freiwilliges Reisen à la Don, das war verzweifeltes Suchen nach etwas – irgendeiner – Arbeit, egal was und wo; der Versuch, irgendwie zu überleben.
    Eine verklärende Romantik und Exotik, die man heute darin sieht, die fühlten diese armen Kerle damals nicht.
    .
    Die hatte keine Fotoapparate dabei.

  62. Christian Weiten und ähnliche
    Wohlhabend und gebildet lasse ich mich ja gerne nennen aber: MÄNNLICH?! Derartige Einschränkungen finde ich ein wenig unhöflich, um es vorsichtig auszudrücken.

    Woher kommt der Drang mancher Menschen -nach meiner Erfahrung sind es überwiegend Männer – erst nur die Hälfte zu lesen und dann ungefragt belehrende Platituden von sich zu geben? Mir fallen da nur düstere Szenarien ein.

    Vielleicht kann mich hier jemand aufklären?

    Ansonsten war das wieder ein amüsanter Text, herzlichen Dank an Don Alphonso. Seien sie gnädig mit der Smartfahrerin, immerhin sind aus ihrem Holz (Single, sicherer Verdienst, lange Arbeitszeiten) die zuverlässigen Mieter gestrickt, die gar keine Zeit haben, etwas abzunutzen.

    Ich wünsche Ihnen noch ein paar schöne Herbsttage

    Hessin

    • Gern geschenen. Ivh habe nichts gegen arbeitsame Menschen, ich finde es nur schräg, sich vor einen an der Ampel losfahrenden Sportwagen mit 4 mal so viel PS zu quetschen. Nicht dass ich nicht bremsen würde. Es ist nur etwas ungesund und macht den Münchner Verkehr hässlich.

    • Männlich?
      Sehr verehrte Hessin, es tut mir Leid, dass Sie sich im speziellen angesprochen gefühlt haben, wo ich es doch allgemein meinte. Und noch viel mehr leid tut es mir, dass ich meine belehrenden Plattitüden (die meinten Sie doch, oder) ungefragt schrieb, obwohl ich nicht nur die Hälfte gelesen hatte.

      Nehmen Sie es mir nicht übel, wenn ich dabei schmunzeln muss.
      Herzliche Grüße aus der Berliner Nacht von Christian Weiten

    • An den mit vielen Antworten bedachten Forumsteilnehmer Christian Weiten
      Sie haben in diesem Beitrag des Don durchgehalten. Bleiben Sie für weitere. Es sind die für Sie offensichtlich selteneren Perspektiven, die Ihnen das eigene, willigerweise formbare Weltbild, zurechtrücken wollen.

      Als Sie Ihren Lebenslauf beschrieben, verstand ich besser Ihre Perspektive. Ich kenne einige psychologisch universitäre und praktische Menschen und habe mich in einigen dieser Themen fortgebildet. Aber im Grunde bin ich ein – wie Sie – ursprünglich unpolitischer Mensch, der sich freut, wenn alle glücklich sind.

      Nun ist mein kaufmännischer und funktioneller Hintergrund aber sehr viel profaner, trockener, direkter. Nach der Finanzkrise habe ich mich dazu mit Geopolitik befasst und viel Skrupel vor dem Militärischen verloren. Da laufen strategische Dinge, seit Jahrzehnten, die sagen wichtige Leute offen, und die Menge schaut weg. Erkenntnis:

      Es gibt viele Perspektiven und „alles psychologisch“ oder „alles biologisch“ oder „alles steuerlich“ oder „alles mit dem Geldsystem“ oder „alles aus der Geschichte“, das reicht nicht aus. Das ist einseitig, das macht die Leute zueinander fremd.

      Wenn man Luhmann einen Schwätzer meint nennen zu wollen, so ist mir das egal, soweit er in Teilen mir eine Hilfe gegeben hat, die Welt anders zu verstehen. Die Spezialisten, wenn man sie alleine lässt, schotten sich immer mehr ab, reden immer mehr nur miteinander, sehen ihre Welt immer mehr als die eigentliche, einzige an. Heute sagt man Filterblase, meint das Politische, aber die déformation professionelle ist uralt und sie wächst mit der Spezialisierung, wenn nicht, ja wenn nicht was passiert?

      Es braucht das Zusammentun der Perspektiven, der verschiedenen, früher hat man das als Bildung bezeichnet, vor der Multiplen Choice Sklerose, die Einzelnes hintereinander stellt und nicht mehr verbindet und nicht mehr gestaltet.

      Sie bringen eine Perspektive, aber die Forumsteilnehmer nehmen Ihre Einseitigkeit auseinander. Sie können gerne beitragen, wo und wie wir anderen Denkfallen haben oder persönliche Grenzen offenbaren.

      Aber es gilt doch schon auch für die hochsozialisierten Städter und Weltreisenden: Die persönliche Sicherheit steht am Anfang, Schutz.
      Dass neben dem Schutz von Gewalt auch der Schutz von Erworbenem, Versprochenem und Erarbeiteten steht, das ist den Forumsteilnehmern hier besonders wichtig. Denn das alles wird seitens Chefideologen ausgespart.

      Sie sprechen über Dinge, die – vielleicht – dann erst greifen, wenn diese Basis gesichert ist. Oder Sie sprechen so darüber, als sei diese Basis gesichert. Oder es brauche nur eine geistige Welt, um zu leben, aber das dritte ist nun etwas spitz formuliert.

      Der Ihnen wahrscheinlich bekannte „Barfüßerökonom“ Manfred Max-Neef hat diese 9 Grundbedürfnisse nach Mitleben in den Slums von Südamerika „gefunden“:
      http://www.alastairmcintosh.com/general/resources/2007-Manfred-Max-Neef-Fundamental-Human-Needs.pdf

      Hierüber können wir sprechen, auch über die neurologischen Voraussetzungen von „freien“ Entscheidungen, aber eben nachdem das Praktische gesichert ist.

      Aus Ihrem Fach kommt der mehrfach erwähnte Jordan B. Peterson, der deutlich macht, welchen Gedankenfallen wir immer und sofort aus dem Weg gehen sollen. Natürlich sagt er auch: übernehme selbst Verantwortung, werde besser, leiste und verschenke nichts, wenn andere meinen, sich an Dir bedienen zu können.

      Nun ist der Don immer sehr schnell mit dem nächsten Aufreisser. Also schreibe ich hier nichts mehr und gucke, ob sich im nächsten Blog etwas Nettes ergibt. Die Fotos hätten von heute Morgen sein können.

  63. Eine schöne Parabel. Danke schön!
    Erst dachte ich ‚ah, mal wieder nur Fahrradfahrerei‘.
    Erst gegen Schluss wurde der Aufbau und die innere Logik klar. Ein schönes Beispiel.

  64. Opponent
    Lieber ein strebsamer schlanker Mensch als ein übergewichtiger Don Alphonso. Auf den Bildern ziemlich übergewichtig

    • Mag sein, aber ich komme den Berg selbst rauf. Und jetzt zeigen sie mal Ihre Gipfelbilder.


    • Fahrrad erhält eben Fitness und Figur. Erinnere mich noch gut an einen Mitschüler am Gymnasium der Radrennen im Verein betrieb. Beim Rudern aber war er so schnell erschöpft, dass ich’s nicht glauben konnte.
      Naja, wenige Sportarten sind so ganzheitlich, dass sie den ganzen Körper gleichmäßig formen.

    • Opponent Rupert, ...
      … können Sie’s selber besser [edit: Contenance, bitte. Don]?

      Ich hoffe in ein paar Jahren meine schon jahrzehntelang unterbrochenen Radaktivitäten wieder aufzunhemen, wenn auch auf etwas bescheidenerem Niveau. Finde immer dass man im steilen auch gut gehen kann, und sich das Rad besser fürs flache eignet…

    • Bitte auf den Ton achten, ernsthaft.

  65. Gott sei Dank sind nicht alle Menschen gleich
    Nicht schlecht. In einem Artikel alle Sozioökonomen arbeitslos gemacht.

  66. Pedelecs als gewerbsmäßige, staatlich tolerierte Suizidhilfe?
    Das Problem ist größer, als viele vermuten, und es wächst …

    ht tp://www.ruhrnachrichten.de/Nachrichten/Das-hohe-Risiko-fuer-Pedelec-Fahrer-in-NRW-955870.html

    „Nach einem landesweiten Rekordwert bei Pedelec-Unfällen von knapp 1070 im Jahr 2016 zeichnet sich laut NRW-Innenministerium im laufenden Jahr ein weiterer Anstieg ab. 16 der in diesem Jahr bisher 19 getöteten Pedelec-Fahrer waren demnach 65 Jahre oder älter“

    „Die amtlichen Zahlen: 2016 registrierte die Polizei deutschlandweit 3901 Pedelec-Unfälle „mit Personenschaden“, 62 Menschen starben. Im Mittel forderte somit gut jeder 62. solche Pedelec-Unfall ein Todesopfer. Keiner war jünger als 45, 57 waren 65 und älter. Fahrradunfälle gingen dagegen seltener tödlich aus. Im Schnitt starb bei jedem 234. Radunfall mit Personenschaden ein Mensch – 331 Tote bei einer Gesamtzahl von 77 373 solchen Unfällen“

    Der im Artikel beschriebene Pedelec Fahrsimulator (den gibt’s tatsächlich!) wird an der ansteigenden Zahl von Unfällen wenig ändern.
    Wirkt eher wie eine Hemmschwellen senkende Marketingmaßnahme für Unentschlossene.

    • Es sind de facto Mofas. Und hier bei uns am See hört man dauernd von Tuning, etwa einstellung der Maximalgeschwindigkeit mit 23mm-Reifen und nachher Aufziehen von 57er Schlappen. Manchmal, wenn ich einen Tacho am Rad habe, schaue ich, wie schnell die sind – auf freier Wildbahn sind die alle über 27 bis 35. Vorgestern hat so einer an der Kreuzbergalm gerade noch ein Sperrschild erschlenkert, weil er halt zu schnell unterwegs war. Kein normaler Radler würde bei 10% Steigung in eine Absperrung rasen, man gondelt da mit 7km/h dahin.

    • Seit an der TH Kempten...
      …das Fach Touristik belegt werden kann, ist hier m.M.n. der Teufel los, weil der Prof. so seine Vorsellungen hat. Er findet diese E-Räder toll und hält große Zuwachsraten für erstrebenswert. Die Meisten von uns sehen aber durch diese eher das Vergraulen unserer wandernden Gäste.

      Er ackert gerade bei den Oberstdorfern.Unser aller Hoffnung sind nun die Rechtler dort, denen viel Grund in den Tälern gehört und die Einspruch erhoben haben.Nicht nur ich bin ja der Meinung, dass es vorteilhaft ist, wenn Grund und Boden in genossenschaftlichen Händen ist…

    • Es ist ein Trend und es ist beliebt, aber es stösst der Mehrheit übel auf. Der klassische Spruch lautet „Nix gegen Radler, aber Pedelecs…“

      Auf der Kreuzbergalm kam nach mir ein Paar hoch. Jeder stellt sein Rad an der alm ab und geht dann die 100 Meter zum Gipfelkreuz über die holprige Weide. Aber diese Pedelecer sind das auch noch geradelt. Das ist wirklich nervtötend und respektlos.

    • Newton
      Im Gegensatz zum Mofa haben die Dinger ja leider auch noch viel größrere Raddurchmesser und einen viel höreren Schwerpunkt incl. Fahrer. Und wenn die älteren Herrschaften dann auch noch sitzen wie der Affe auf dem Schleifstein, ist meines Erachtens ein kontrolliertes Fahren bei diesen Geschwindigkeiten überhaupt nicht mehr möglich. Noch schlimmer sind ja die mit zugelassener Geschwindigkeit von 50 km/h. Das würde ich mir im Straßenverkehr nicht antun, schon allein durch die Bauart der Räder.

      Und Schuld sind dann immer die Anderen, oder die üblichen Verdächtigen.

    • Mofa Nostalgie
      Mein Kumpel und ich (approx. 40 Jahre her) haben frisiert was das Zeug hergab, seine rote Kreidler war marginal schneller als meine blaue Zündapp. Pedelecs hätten keine Chance gehabt. Wir waren jung und hatten gute Reflexe, uns ist nie was passiert. Schön war die Zeit…

  67. Netter Artikel,
    den habe ich sogar verstanden (die letzten eher nicht).
    Ja die Herrschaften mit Akku-Unterstützung, wie man hört sind die Ärtzezimmer voll mit denjenigen die bei der flotten Fahrt die Kontrolle verloren; immerhin besser als Mofa, da würde es auch noch stinken.
    Ihnen, werter Don Alphonso, noch eine gute Zeit, und schreiben Sie noch den ein oder anderen tollen Beitrag!

    • Danke! Nächster Halt: Massentierhaltung.

    • besser als Mofa
      Finde ich durchaus auch: es macht keinen Lärm und stinkt nicht.
      Wer Helm und Bremse nicht kennt, riskiert vor allem sein eigenes Leben (analog zu Motorrad-Organspendern).
      Das ist immer noch deutlich sympathischer als manches Autogebrüll und Messergesteche…

  68. "Drängeln" oder "Autofahren für Rassisten"
    Wenn ich mit dem Auto meine Ausfahrt verlassen und auf eine öffentliche Straße fahren möchte, wird dies häufig durch ein Fahrzeug verhindert, das genau vor meiner Ausfahrt im Halteverbot steht. Manchmal ist die Warnblinkanlage aktiviert um anzuzeigen, das die Fahrer*in nur schnell nebenan im Supermarkt noch etwas besorgen muss.

    Manchmal sitzt auch der Mann drin und wartet bis die Frau aus dem Supermarkt zurück ist. Wenn ich dann das Auto anlasse und dränglend auf den Wartenden im Halteverbot zufahre, lässt dieser normalerweise den Motor an und zieht zwei Meter vor. Kein Problem.

    Gehört der Wartende allerdings einer ehemaligen Hochkultur an und sieht, dass eine ungläubige, dem Aussterben geweihte Kartoffel auf ihn zurollt, was geschieht dann?

    Falls Sie ein Rassist sind, so wie ich, können Sie die richtige Antwort leicht erraten.

    • Titel eingeben
      Ziehen Sie in ein neues Viertel, solange es noch geht. Oder gleich in ein neues Land, wenn die CSU im September 2018 über 20 Brozent kommt.

    • In Bayern gibt es eine stramme CSU-FW-AfD-Mehrheit.

    • @ Hausi
      Sie sollten sich für diese Gelegenheiten eine Maske jenen Tieres zulegen, dessen Sie ihren Nick entlehnen. Die „Hochkultur“ soll einen Heidenrespekt vor diesem nahrhaften Tier zu entwickeln wissen. Präparieren Sie Ihre Ausfahrt mit Leberwurstminen. Bei Ungläubigen bleiben die Zünder automatisch unscharf. Grunz!
      (DdH)

    • @ Hausschwein 6. November 2017 um 11:20 Uhr
      Da möchte ich Ihnen diese Perle nicht vorenthalten
      ht tps://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/autofahrerin-beisst-politesse-1.1755541

  69. Die Sicht einer ehemaligen jungen Dame - damals mit Celica
    … Selbst die alte Dame mit Mercedes schreibt noch zu schnell ;)
    Zweiter Versuch:
    Natürlich kenne ich die junge Dame im Mini nicht, aber als ich eine junge Dame mit Celica war (was zugegebenerweise schon Jahrzehnte her ist), bin ich sehr gerne ins Büro gegangen. Da habe ich dann an der DEC herumgebastelt, den IT Studenten, die zum Praktikum da waren, auf die Programmierfinger geschaut und meine Bosse herausgefordert. Möchte ich nicht gemißt haben.

  70. Zeit der Werwölfe
    Journalisten schreiben meistens zeitversetzt.
    Heute schneit’s übrigens. Da, wo der Don war, liegt fetter Nebel drüber.

    Wir haben übrigens, nur so nebenbei, der Jahreszeit angemessenes Wetter, eher zu kalt. Die Ausführungen von Maxeiner über die Hotellerie auf Fidschi sollte man sich nicht entgehen lassen, da „Die Welt“ mal wieder mit einem Monsun-Buidl arbeitet. Das deutsche Geld will verteilt werden.

  71. Titel eingeben
    Ich bin zu ostzeiten radrennen gefahren. heute sind die Räder selbst im rennbereich Waffen. mit dem Alter wird man gelassener. ich muss den Stress und Leistungsdruck nicht mehr haben, obwohl ein altes rennpferd will immer mit. die elektroradraudis 😎 habe ich am Anfang auch eher so wie der Don gesehen. heute lass ich die vorbeifahren, dieses Jahr den Lechradweg gemacht, geniessertour mit meiner Frau. Berge sind reine kopfsache, ich hätte meiner Frau die Strecke mit bergauf und ab nicht zeigen sollen. alles eine Frage des tempos, die Profis fahren ein Tempo hoch, da hält ein normaler auf der Ebene nicht mit. aber das ist eben nicht gesund. ich hätte mal den Jens Voigt an einer Ampel in Berlin getroffen und hing am Hinterrad. der Kerl ist witzig, hat gaaanz langsam das Tempo angezogen, so dass es richtig wehtut. die jungen schnellen Mädels sind heute teils schlimmer als so einer mit schwanzverlängerung. aber Gut, jeder hat so seine Last zu tragen, lebensziel und lehrkurve. bloss Gut, das es so ist.

  72. Statistik
    1. Wenn mehr Pedelecs an über 60-jährige verkauft werden, ist auch zu erwarten, daß bei denen absolut die meisten Unfälle passieren. Auch relativ?
    2. Ich habe mir mal Unfallstatistiken der letzten Jahre angesehen. Wenn die Anzahl der Toten nach Alter aufgeschlüsselt werden, sieht man, daß die Anzahl der Todesfälle bei unter 60-jährigen mit der Zeit kontinuierlich gesunken ist. Bei über 60 ist das Risiko nicht so stark gesunken.
    Ein Unfall mit dem Wagen bei 60 Stundenkilometer überlebt ein Jüngerer dank Sicherheitsgurt und Airbags. Ist man über 60 ist die wahrscheinlichkeit höher, daß man dabei verstirbt.

    • Statistiken
      Dass die Zahl der Fahrrad. und Pedelec-Toten über 65 Jahre (2015) höher ist, als die der Unfalltoten mit schweren Motorrädern in jeder anderen Altersklasse finden Sie nicht bemerkenswert? Motorräder gibt es bestimmt mehr als Pedelecs und es werden mehr Kilometer damit gefahren.

      https://is.gd/0Lxh8O

  73. Vielleicht ungerecht?
    Werter Don,

    Sie vergessen, dass all jene Menschen, die arbeiten müssen, Ihnen überhaupt erst ermöglichen, diesen privilegierten Lebensstil zu pflegen…
    Und zu den Pedelecs: Es ist doch gut, dass jetzt viele Ältere wesentlich mehr mit dem Fahrrad fahren. Und nichts gegen das Fahren im Flachen!

    Gruß aus dem hügeligen Osnabrücker Land

    • Oh, natürlich bin ich ungerecht, das macht ja den Charme des Blogs aus.

    • Warte darauf, daß jemand
      den Leuten mit pedelec-Animositäten mit einer Retourkutsche vom klumpenweisen Auftreten alter weißer Männer am Wochende in magentafarbenem Lycra als unberechenbares Hindernis auf Hauptstraßen Paroli bietet ;-)

    • Wenn die Diskriminierung
      der Raucher Früchte trägt und auch das Saufen immer mehr ankommt muss doch für das sozialverträgliche Ableben der rentenberechtigten Jahrgänge gesorgt werden.
      .
      Klappt doch.
      .
      Mit dem was die sich mit dem Verzicht auf Schnaps und Kippen sparen, dazu noch ein bisschen Flaschensammeln, schon ist das E-Bike bezahlt. Die ganz Wagemutigen kaufen dann auch auf Abstottern.

  74. "Auch der Hass auf die Niedrigkeit verzerrt die Züge."
    auch wenn Bertolt Brecht da einen anderen Zusammenhang im Auge hat, aber egal wie: eine „Bella Figura“ sieht anders aus, man kann sie vor allem nicht sich selbst verleihen.

  75. Am Rande gefragt zu Gleichstellung und Arbeit
    Derzeit logieren wir noch im RHS, orientieren uns aber demnächst nach Südwesten. Mit dem angelernten Berliner Blick haben wir uns schon kurz erschrocken, dass an der zukünftigen Grundschule für den Kronprinzen kein Essen, keine Nachmittagsversorgung vorgesehen ist. Hier ist beides so gut wie Standard. Ich weiß finanziert von anderen, aber schon für uns eine Erleichterung. Ich glaube, ich fühle mich – seitdem mir das wieder bewusst (gemacht) geworden ist – auch privilegiert.
    So äußerte meine Frau die Vermutung, dass die süd(west)deutsche Vollbeschäftigung, die Sie so gern einstreuen, wohl eher wegen der kaum berufstätigen Mütter zustande kommt. Isses nich ein bisschen so?

    • Es gibt dort einiges an traditionellen Familien, das finde ich aber jetzt nicht unbedingt schlecht.

    • Titel eingeben
      Na, schlecht wollte und würde ich es auch nicht bezeichnen. Da muss man sich anders arrangieren.
      Es gibt wohl markante regionale Unterschiede, was traditionell ist: im Berliner Haus sind wir die einzigen von acht mit einem einzigen Namen an der Klingel; ich bin ein Exot, wenn ich gelegentlich sonntagvormittags im Anzug dem Glockengeläut folge. Dort ist das anscheinend Standard und wir könnten andererseits wohl schon auffallen, wenn meine Frau Vollzeit arbeiten will. Momentan sieht’s jedenfalls nicht danach aus, dass sie viel zum BIP beitragen darf.


    • Wo im Südwesten?
      An der Schweizer Grenze, wo ich aufgewachsen bin, gibt es mittlerweile seit ein paar Jahren Kinderaufbewahrungsmöglichkeiten wie in Berlin – auch auf dem Dorf. Ist allerdings nicht ganz gratis, und ob den Kindern das Essen schmeckt und ob sie so alleingelassen jemals Tischmanieren lernen – man weiß es nicht.

    • Von Berlin gesehen
      Von Berlin gesehen ist Marburg schon Südwesten.
      Hier haben wir mit der Evangelischen Kita recht gute Erfahrungen gemacht, vielleicht weil in Berlin darüber auch ein wenig soziale Auslese erfolgt.
      Aber (Tisch)Manieren: der Rabaukigste war übrigens ein Arztsohn…

  76. Der äußere Anschein...
    Manchmal kann es auch zu falschen Schlussfolgerungen führen, wenn man nur den äußeren Anschein betrachtet. Ich beispielsweise habe eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung und kann nur dann Fahrrad fahren, wenn ich für Steigungen die elektrische Unterstützung zusätzlich zum Treten nutze. Sollte also das Radfahren für Leute wie mich verboten werden? Den Segen meines Arztes habe ich aber jedenfalls dafür, der Krankheit durch maßvollen Sport entgegenzuwirken.

    • Nein, natürlich nicht. Von kir aus kann fahren, wer will. Mir geht es um die Überheblichkeit.

    • @fonse
      1910 Unsere Zukunft liegt auf dem Wasser
      1940 Unsere Zukunft liegt im Osten
      1970 Unsere Zukunft liegt in der Atomkraft
      2010 Unsere Zukunft liegt in der Elektromobilität

      Geduld also. Unsere Zukunft liegt im Dunklen.

  77. Dr. Luschenbach
    Sehr wohltuend – im DLF quatscht gerade Martin Schulz über

    „Neuausrichtung“.

    Da bleiben wir doch lieber bei der guten alten Häme & Niedertracht –

    und stählen den alternden Körper im Wald. Aber nicht mit dem Focus Cross

    – das diente der Anzahlung auf das Specialized Tarmac. Mit dem gehts jetzt

    die Saalburg hinauf auf Pedelec Jagd. Nach den gehäuften Dietmar Dath

    Ergüssen mal wieder eine zustimmungsfähige Viertelstunde !! Dank dafür

    • Ach, sooo viel besser sind die Tarmacs jetzt auch nicht, und im Winter bin ich froh, wenn ich nicht so viel Fahrtwind habe.

    • Parteivorsitzende via Urwahl
      soll es bei der so genannten SPD künftig geben.
      Den Versuch gab es früher schon.
      Ich durfte damals mit wählen (auch ich bin mal ein Elch gewesen).
      Zur Wahl standen Scharping, Schröder und die rote Heidi.
      Scharping kannte ich nicht, Schröder mochte ich nicht
      also wählte ich Heidemarie W-Z.

      Die Frage wäre dann aber noch wer
      Kanzlerkandidatenversuch wird und gegen Dr. Merkels
      Nachhut verliert wenn Sie bis zum letzten
      Atemzug kämpfend, für Deutschland und den Klimaschutz,
      gefallen ist.

      Wenn Schulz gesagt hätte:
      Opposition ist Mist und Dr. M. ein Angebot
      machen würde wäre das für die SPD wahrscheinlich besser.
      Die Mehrheiten sind ja noch da.

      Ob es nach Neuwahlen für eine CDU/CSU/SPD Koalition
      reichen würde weis man nicht.

      Hoffen wir das Beste, ich weis nur nicht was das ist.

    • Schulz ist auch nur ein Scharping II.

    • Don Alphonso @ 6. November 2017 um 16:44 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Schulz ist auch nur ein Scharping II.“

      Schulz als Scharping II zu bezeichnen – ob er sich davon erholt?

  78. Schlagzeilen sind dumm
    Heute les ich so, im Schnitt werde immer noch jeden Tag in einem Flüchtlingsheim gezündelt. Och, denkt der Michel oder des Michels Schüler, der Jungmichel (des Michellehrers Außenbordgehirn), die bösen Ostdeutschen.

    Gestern allerdings las ich, dass es bei Soest einen großen Feuerwehreinsatz gegeben habe, weil ein Syrer Feuer in seinem Zimmer gelegt habe.

    • „Angriffe“ kann alles mögliche sein, Brandstiftung ist eine krasse Ausnahme.

    • 6 linksradikale Angriffe auf mein Wohnhaus!
      Sechs! Davon lediglich einen angezeigt, weil man ja wegen einem Aufkleber (der hier in den Kommentaren schon besprochen wurde ) schlecht zur Polizei rennen kann – nur habe ich einmal durchaus die Polizei gerufen, die auch kam, das aufnahm, und mich darauf hinwies, daß das die Antifa gewesen sei.

      Nur habe ich meine Zweifel daran, daß das an der richtigen Stelle in der Statistik gelandet ist, weil das gesamte Viertel so zusammengeschmiert ist, daß es ganz alleine für die ~ 25 000 Straftaten links stehen könnte.

    • Angriffe
      Es gibt eine Liste, in der alle Angriffe samt ermitteltem Angreifer aufgelistet sind. Wird aber nicht mehr weiter gepflegt.

      https://docs.google.com/spreadsheets/d/1n7m9T09kLn0dNU_v6NlR58sLLMWbfVp8W2pkKVdi_cM/htmlview?pli=1#gid=0

  79. Eine Frage, werter Don
    „Am Berg kann mein Ehrgeiz grenzenlos und mein Willen belastbar wie ein Stahlträger sein.“ Wie alt sind Sie und was sagen Ihnen Ihre Kniegelenke? Ich habe manchmal auch noch den Ehrgeiz den Berg hochzukommen, aber mit 78 fangen meine Kniegelenke an mich im Stich zu lassen. Und das frustriert mich derart, daß ich anfange meinen Körper zu hassen. Aber ich bin einfach zu eitel, mir ein Pedelec zu kaufen, weil das den Einstieg ins Rollatordasein bedeutet und diese Zeitgenossen gehen mir ähnlich auf den S… wie Ihnen.

    • 50. Und je länger ich trainiere, desto weniger Probleme habe ich. Kommt aber vielleicht auch noch, wer weiss.

  80. Gunter Sachs hat ja Brigitte Bardot nicht wegen ihrer... oh... schönen Beine geheiratet...
    … sondern wegen ihrer, sie ahnen es schon, Velosolex, ein Mann halt.

    https://i.ytimg.com/vi/Cyr2FT-vG60/maxresdefault.jpg

    https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%A9losolex

    … E-bike ist doof ;)

    • Velosolex
      ..finde ich ja auch ganz prima – und ist sogar leiser als manche Elektrokisten. Aber für die Berge ist sie eher ungeeignet (gerüchteweise wurden sie schon von der Firma in bergigen Gegenden nicht angeboten).
      Eine Reibrolle rutscht halt schon mal durch, bei feuchtem Wetter noch mehr, und das fette Drehmoment von unten heraus kann ein Verbrenner halt nicht bieten.
      Aber auch in dieser Hinsicht ist die Solex ehrlicher: dann muß man halt selber treten und nicht nur simulieren.

  81. „Das Beste, was man für die Armen tun kann...
    …ist nicht dazu zu gehören“.
    Sie haben‘s ja geschafft, Don Alphonso, aber gelegentlich spürt man noch ein wenig Sozialromantik in Ihren Zeilen.
    Aber auch das vergeht mit fortschreitendem Alter und einer sich dem Naturzustand wieder nähernden Gesellschaft.
    Gruß
    HGE

    • Ich finde Sozialleistungen gut. Was ich weniger gut finde, sind falsche anstellungsverhältnisse, um aus Osteuropäern aufstocker zu machen, und die Anreize des H4-Systems für Migration. Man kann nicht die innenpolitischen Probleme des Balkans in Deutrschland lösen.

    • @DA
      „Was ich weniger gut finde, sind falsche anstellungsverhältnisse, um aus Osteuropäern aufstocker zu machen, und die Anreize des H4-Systems für Migration.“ – Sie meinen die Zustände in Gelsenkirchen?

      ht*tp://www.zeit.de/2016/31/gelsenkirchen-zuwanderer-rumaenien-bulgarien-sozialbetrug/komplettansicht

      Ja, wenn selbst die ZEIT nicht mehr wegsehen kann, muß es WIRKLICH schlimm sein…

    • Moment!
      Bitte etwa mehr Gerechtigkeit in der Debatte:)

      Wo kriegen denn alle bürgerlichen Haushalte denn sonst ihre Putzfrau und die Pflegekraft für die Oma her, wenn nicht aus Südosteuropa? Insofern sind die innenpolitischen Probleme des Balkans doch eine Wonne für die Mittelschicht.Ok, ab und zu wir ein BMW des Nachts zerlegt, aber das sind Kollateralschäden.

    • Bemaba,
      hier werden überwiegend einheimische Putzfrauen beschäftigt. Die gibt es noch, leider zu wenige.Ich habe Bekannte, die ihr Privathaus selbst putzen,
      weil sie nicht möchten, dass Tipps an Landsleute gegeben werden, was alles so im Haus hängt und steht.
      Hier werden 18 bis 20€ gezahlt pro Stunde und Weihnachten zeigt man sich auch erkenntlich für die gute Zusammenarbeit, zum Geburtstag auch.
      In München gibt es Agenturen, bei gleichen Bedingungen, wo Ungarinnen beschäftigt sind.Da ist man als Auftraggeber pabgesichert bei Unfällen z.B.

    • @Bermaba
      Aus Nordosteuropa.

    • Es ist zum aus der Haut fahren
      Da ist man stolz darauf, im Prinzip eines der besten Sozialsysteme der Welt zu haben. Und dann werden vollkommen irre Entscheidungen getroffen, die das ganze an den Rand des Zusammenbruchs schieben.
      Außergewöhnliche Zeiten erfordern immer schon außergewöhnliche Maßnahmen. Ich hasse mich selbst dafür: Aber ich unterstütze HW-Sinns Forderung nach Unterscheidung von a) vorbehaltlosen Sozialleistungen (für Inhaber deutschen Passes) und b) erarbeitete (für diejenigen, die sie sich erarbeitet haben).

      Milton Friedman, sagte mal: Man kann nicht Sozialstaat und offene Grenzen haben. Er bezog sich auf die USA und die Einwanderung aus Mex.

      Ich befürchte, dass unsere Bundesregierung sich gegen den Sozial Staat entschieden hat. Dass es niemandem schlechter gehen wird: dieses Märchen ist ja schon obsolet.

      Die Pull-Effekte unserer Sozialsysteme müssen gedämpft (oder gekappt) werden.

      Wie gesagt: Es ist zum aus der Haut fahren.

    • @Booooster
      Ich sehe das genau so wie Sie, einziger Unterschied: ich hasse mich dafür in keiner Weise und sehe auch nicht, wieso ich dies sollte.

      Begrenzte Einsichtsfähigkeit hat oft auch ihre Vorteile…

  82. @ Don Alphonso sagte 6. November 2017 um 11:27 Uhr
    „Wenn die hier aus dem Zug steigen, haben sie mehrere Gesetze dreier Länder gebrochen. Wer so ankommt, soll bitte auch gleich wieder gehen. Ernsthaft. Asyl gibt es wenn dann in Italien.“
    .
    Ha,ha Don, niemand widerspricht Ihnen. Aber das Modalverb „sollen“ klingt eher nach Larifari-man kann-muß aber nicht. Zumal es für dieses Verb keinen Imperativ gibt. Und unser „überlastetes“ Behördenchaos besteht ja auf keinem „müssen“.
    .
    Wenn wir recht hinschauten, könnten wir evtl. feststellen (kommt erst in einem halben Jahr bei der „Räääschtpresse“ (Junge Freiheit oder ähnlich) ans Tageslicht), dass die 30000 Abzuschiebenden, gerade nicht „Auffindbaren“ weiterhin ihre Mehrfachbezüge aus dem Geldautomaten sprudeln lassen.
    .
    Ist nicht möglich? Warten Sie es ab.
    .
    Italien ist gut für Verfolgte. Kürzlich am Strand von San Vincenzo gingen die Hut-, Gürtel-, Blusen-,Schal-, Körbeverkäufer auf und ab. Wie ein Uhrwerk. Aber nicht aufdringlich. Nach dem dritten Vorbeimarsch stellte der Familienpatriarch sich schlafend. Kniet doch so ein Kerl vor mir hin und sagt „Hallo Bankomat, bald finiche, billig, billig…“ Wir lachten alle los und kamen mit dem netten Burschen aus Gambia in Geschäft und Gespräch. Nicht nur er, sondern auch die Frauen, die unserer Enkelin die Zöpfchen mit den Perlen drin flochten (auch aus Gambia), sagten unisono, dass sie zum Saisonende (15.10.) nachhause reisen würden. Quasi Teilzeit-Flüchtlinge/Verfolgte.
    .
    Und um so etwas zu erkennen braucht unser BND jetzt einen eigenen Satelliten?
    (DdH)

    • Ich bin mal gespannt, wann es in Italien kracht – Sizilien geht gerade deutlich an die Rechten.

    • Ebenso
      auf Elba.

      Habe dort letzte Woche den vu-compra-Nigerianer wieder getroffen, der an Pfingsten vor dem Conad schon Socken, U-Hosen und Kurzwaren feilgeboten hat.

      Manchmal fahren sie am Ende der Saison heim, manchmal hausen sie über den Winter in einem ehemaligen Werftgelände.

      Ich weiß gar nicht, ob sie nicht einfach quasi Saisonarbeiter sind.
      Italienisch können jedenfalls alle ziemlich gut.

    • Ich bin mal gespannt, wann es in Italien kracht
      Klar, und wenn man alle Flüchtlinge nach Otalien zurückschickt, dann nicht?
      Komische Logik

  83. Ironie
    Verehrter Don Alphonso,
    ich bin Ihrem Link zu den Neuen Deutschen Medienmachern gefolgt und finde dort unter „Aktuell – Blog“ dieses:
    „Scharf und liebenswert zugleich: NdM-Bloggerin Ebru Taşdemir veröffentlicht hier die Chilikuss-Kolumne mit ihren Ansichten über die neue deutsche Medienwelt.“

    Na, wenn die Dame auch noch scharf ist, dann ist doch alles wieder im Lot.

    (screenshot habe ich)

    • Wenn man so eine Orga nötig hat, wird das eher nichts mit der Karriere.

    • betr. NDM
      Keine Ahnung, wie „scharf“ die (nach eigenen Angaben mehr als 1.250!) Neuen Deutschen Medienmacher sind und aussehen, die immer wieder ob ihrer semantischen Spitzfindigkeit und kreativen Glossar-Worte (Copyright-Deutsche, Diverskulturelle, Euro-Muslime) beeindrucken.

      Wir lernen:

      Soll die nicht-deutsche Staatsbürgerschaft betont werden, ist ausländische*r Bürger*in passender, da bei »MitBürger*in« ein unnötiges »Othering« stattfindet, …

      Weiße Deutsche: Tatsächlich wird der Begriff weiß in der internationalen Rassismusdebatte als Gegensatz zu People of Color (PoC) verwendet und nicht für die Beschreibung der Hautfarbe genutzt. Der Begriff soll eine gesellschaftspolitische (Macht-) Position und Norm hervorheben. Dabei müssen sich weiße Menschen nicht selbst als weiß oder privilegiert fühlen.

      Gescheiterte Integration: wird häufig als Ursache für Jugendkriminalität und andere Probleme genannt. Dabei wird oft unterstellt, dass zum Beispiel Verstöße gegen Gesetze und Normen begangen werden, weil die deutsche Gesellschaftsordnung abgelehnt und stattdessen einer vermeintlich archaischen Einwandererkultur mit eigenen Regeln gefolgt wird. Meist [!] sind jedoch andere Ursachen zu finden wie mangelnde Chancengleichheit, soziale Benachteiligung etc.

      Menschenschmuggel: Viele Schutzsuchende sind auf Menschenschmuggler angewiesen, wenn sie nach Europa gelangen wollen (…). In der Debatte wird Menschenschmuggel oft fälschlicherweise mit Menschenhandel gleichgesetzt. Menschenhandel ist jedoch eine andere Straftat, denn: Menschenhändler verdienen nicht in erster Linie am Transport der Betroffenen, sondern an der anschließenden Ausbeutung.

      Asylkritiker/-gegner: wären im eigentlichen Wortsinn eher Kritiker*innen der Asylgesetzgebung, wie z.B. der Residenzpflicht für Geflüchtete. Tatsächlich sind die Begriffe Asylkritiker*innen/ -gegner*innen oft [!] Euphemismen für diejenigen, die sich rechtsextrem oder rassistisch gegen Geflüchtete äußern, …

      So geben die Medienmacher mit ihren „Formulierungshilfen“ im Kampf für die „Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung“ aller Menschen (die immer noch kein ähnliches Denken und Handeln aller Betroffenen sowie sozial-ökonomische Gleichstellung ohne faktisches politisches Machtgefälle bedeuten), so ganz nebenbei, natürlich auf Tipps für genehme irgendwie buntere Neudenk-Weltbilder, wie es auch befreundete Organisationen tun. Zum Wohle der Weißen Deutschen.

    • Ja, das ist halt 1984er Denke. Totalitäre am Werk, aber gross geworden in Deutschland. Das ist das Übel.

  84. Die Berge im Herbst...
    Schöne Bilder. Ich gehöre ja auch zu den Anzugträgern, die für Geld sogar arbeiten gehen und somit von den Bergen gerade nur träumen kann.

    Privilegiert fühle ich mich trotzdem, weil ich weiß was meine Großeltern noch hatten. Und privilegiert ist heute ja schon wer fürs Alter vorsorgen kann.

    Allerdings drängle ich nicht im Verkehr. Leben und leben lassen. Und wichtige Menschen in großen Autos lasse ich vor.

  85. Perspektivenwechsel I
    Ach, es gibt auch Pedelecs, an die sich die Leute offenbar so gewöhnt haben, dass sie auf dem Gipfel tatsächlich meinen, nur mit eigener Kraft raufgekommen zu sein, die Unterstützung des Elektromotors ausblenden und dann erst noch schlechte Manieren zeigen und über den verschwitzten Zustand jener zu spotten, die ohne Unterstützung dort angelangt sind oder es nicht ganz hoch schaffen.

    Die meisten Frauen, die mit Ambition und hervorragender Ausbildung in der Wirtschaft ab einer gewissen Karrierestufe unterwegs sind, kennen das.
    Das Pedelec ist dann das Männernetzwerk der eher mittelmässigen Männer, in welchen man sich karrierefördernde „Chips„, Aufträge, Posten, Informationen, einen neuen Posten nach Versagen am alten oder was auch immer hin und her schiebt – und Frauen klar ausgeschlossen werden. In der Wirkung handelt es sich dabei um nichts anderes als eine Marktabsprache zwecks Einschränkung des Wettbewerbs, also um ein Kartell. Durch diesen unlauteren Wettbewerbsvorteil werden Frauen benachteiligt und zum Teil Männer immer und immer wieder auf Posten gehievt werden, für die sie bewiesenermassen nicht geeignet sind und entsprechend zu Lasten der Unternehmung oder des Staates scheitern, aber erstaunlicherweise dafür kaum je zur Verantwortung gezogen, sondern mit dem nächsten lukrativen Posten belohnt werden.

    Natürlich und zum Glück agieren nicht alle Männer in der Wirtschaft so und am wenigsten trifft man als Frau gemäss meiner Erfahrung ein solches Verhalten bei den toughen und smarten Alpha-Männern an. Ausserdem werden auch die sachorientierten und gescheiten Männer von solchen „Boy Clubs“ zum Teil – aber nicht im gleichen Ausmass wie die Frauen – ebenfalls vom Mitspielen ausgeschlossen.

    Hierzu noch ein Zitat eines weissen, hochkompetitiven Alpha-Mannes, Prof. Dr. iur. Urs Schenker, der zu den erfolgreichsten Wirtschaftsanwälten der Schweiz gehört und auch die 550 Höhenmeter gegen ein Elektrovelo gewinnen würde:

    „Das Fehlen der am besten geeigneten Frauen in Verwaltungsrat und Geschäftsleitung ermöglicht letztlich den Männern, die sich bei vollständiger Konkurrenz nicht für diese Position qualifizieren könnten, in diese Gremien aufzusteigen – dem Schreckgespenst der «Quotenfrau» tritt damit mit voller Gleichberechtigung die Figur des «Zweitklass- Mannes» gegenüber, der vom faktischen Ausschluss der Frauen aus diesen Gremien profitiert und nur Mitglied wird, weil besser geeignete Frauen von vornherein ausgeschlossen sind.“ Zitiert aus: Gleichstellung – Ein aktienrechtliches Thema, in: SZW 2015 S. 469, 474 (https://www.walderwyss.com/publications/1829.pdf)

    Aber vielleicht ist das ja in D anders und es machen tatsächlich immer nur die Besten aufgrund eigenen Einsatzes und Fähigkeiten Karriere, was halt zufällig alles Männer sind.

    • Schweizerin, ...
      … ohne Ihre Beobachtungen fundamental in Zweifel ziehen zu wollen (weil es die angesprochenen Aspekte sicher gibt, in CH früher z.B. die Milizarmee, in Ö eher CV/BSA, etc) möchte ich doch festhalten, dass der moderne Genderismus in etwa auf das gleiche hinausläuft und keineswegs moralisch höher steht!

    • Irrwege
      Und in Zürich noch die Zünfte…

      Ich muss gestehen, ich konnte mich noch nicht überwinden, mich mit dieser neuen Strömung des Feminismus vertieft auseinanderzusetzen, aber soweit dabei Identitätspolitik im Sinne, dass Frauen und Männer je als homogen betrachtete Gruppen (und dann gibt es da wohl noch Untergruppen je sexueller Orientierung, Transsexualität, Hautfarbe etc.) gegen einander ausgespielt werden bzw. eine neue Hierarchie von Gruppen gebildet werden, halte ich das für einen Irrweg, der ausserdem völlig an der Realität der meisten Frauen vorbeigeht und den berechtigten Anliegen der feministischen Bewegung schadet.

      Feminismus im traditionellen Sinn bedeutet für mich, dass Frauen und Männer als Individuen behandelt werden sollen und nicht aufgrund ihres Geschlechts in eine Rolle gedrängt und natürlich erst recht nicht diskriminiert werden dürfen. Natürlich haben wir alle, Frauen wie Männer, unsere verinnerlichten Stereotypen, die sich nicht so schnell ändern werden und die man immer wieder in Frage stellen soll, weil sie der Individualität von Männern und Frauen nicht gerecht werden. Eine allgemeine Herabwürdigung von (weissen) Männern, die mit „male white privilege“ gerechtfertigt wird, erscheint mir nur die spiegelverkehrte Form von Misogynie zu sein und ist genauso abzulehnen.

      Aber ich komme auch aus dem liberalen Lager. Da hat man wohl sowieso ein anderes Menschenbild, als wenn man aus dem kollektivistisch-linken Lager kommt. Im Grunde hat doch die Identitätspolitik dort nur den Klassenkampf der Arbeiterklasse gegen die Klassenfeinde ersetzt.

  86. Perspektivenwechsel II
    Nochmals eine andere Perspektive:

    Wenn ich Artikel und die Leserkommentierung in deutschen Medien lese, wo es in irgendeiner Weise um Löhne und Arbeitsbedingungen geht, bin ich zuerst immer wieder erstaunt, wie wenig die Leute eigentlich verdienen und wie schnell man als „gut verdienend“ oder sogar „reich“ bezeichnet – und entsprechend besteuert – wird. Ich habe den Eindruck, der Massstab ist hier in der Schweiz etwas ein anderer.

    Dann bin ich jeweils erstaunt, wie missgünstig und neidisch die Debatte ist. Wenn es darum geht, dass es z.B. zu wenige Fachkräfte für die Pflege oder zu wenig gute Bewerber für den Polizeidienst gibt oder zu wenig Lehrer und Lehrerinnen hat, zieht sich wie ein Strang durch die Kommentare, dass die betroffene Berufsgruppe total privilegiert und unglaublich gut bezahlt würden und die sich nicht so anstellen sollen, andere Berufe viel schlechter bezahlt würden oder sogar gratis Praktika verlangt würden, die Arbeitsbedingungen auch schlecht seien etc. Also Argument: Stell Dich nicht so an, anderen geht es noch viel schlechter. Statt zu fragen: Dieser Staat hat seit Jahren Rekordsteuereinnahmen und zahlt auf seinen Schulden kaum noch Zins, warum ist er nicht in der Lage, die Arbeitsbedingungen für seine eigenen Angestellten, die gesellschaftlich wichtige Aufgaben erfüllen, zu verbessern? Und: Wie kann es sein, dass auf der einen Seite ständig die wirtschaftlichen Rekorde Deutschlands als Exportnation hervorgehoben werden, aber sich diese wirtschaftliche Leistungskraft nicht auf die Löhne auswirkt? Die Debatte zieht sich dann ja noch weiter, z.B. zu Rentner, die wirklich fast nichts haben und Pfandflaschen sammeln. Da entspannt sich dann mit Sicherheit eine Diskussion darüber, wie viel Geld die 80-jährige Rentnerin jeden Monat sparen kann, weil sie Lebensmittel von der Tafel beanspruchen könnte.

    Neid auf diejenigen, die wirklich wirtschaftlich sehr gut gestellt sind, z.B. sich drei Wohnsitze leisten können, gab es immer und ist nicht unerwartet. Aber woher kommt dieser Neid auf Leute, die in völlig normalen, z.T. sogar in finanziell schlechten Verhältnissen leben? Kommt das von der hohen Abgabenlast? Von der ständigen „Gerechtigkeits“debatte? War das früher auch schon so? Was bedeutet das für die Kohäsion einer Gesellschaft? Für die Akzeptanz des Sozialsystems? Und wenn ein Teil der Gesellschaft bereits den hochbetagten Rentnerinnen, die nach dem Krieg die Trümmer wegräumen mussten und sonst z.T. unsäglich schlimmes erlebt haben, den potentiellen Lebensmittelzustupf von der Tafel neiden, wie wirkt sich dann die Einwanderung einer grossen Zahl von hauptsächlich junger Männer auf die Kohäsion der Gesellschaft und auf die Akzeptanz der Sozialsysteme und der damit verbundenen Abgabelast aus, wenn diese jungen Männer – allenfalls zusammen mit ihrer Familie – ins soziale Netzwerk fallen, zu dem sie nie beigetragen haben oder leider in grosser Zahl auch nie beitragen werden? Ich sehe da grossen gesellschaftlichen Sprengstoff.

    • Rentner und Reichtum
      Was den ersten Teil Ihres Textes angeht, liebe Schweizerin, gebe ich Ihnen absolut recht. Das Steuersystem in Deutschland ist eine Unverschämtheit dem arbeitenden Teil der Bevölkerung gegenüber. Allerdings kenne und sehe ich täglich Rentner, die sich braungebrannt in Cafés eine Radpause gönnen und von ihrer letzten Kreuzfahrt erzählen.Selbstredend fahren die alle Mountainbikes im vierstelligen Bereich. Die E-Fahrräder sind hier im Frankfurter Raum noch nicht so häufig.

      Und es gibt auch viele Rentnerinnen, die hier ihre Freizeit mit einem Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit verbringen. Die große Weltlage ist denen allerdings fremd und zu unkompliziert. Es fällt aber auf, dass es meist immer Frauen jenseits der fünfzig sind, die sich da engagieren. Das muss m.M.irgendwas mit verkappter Mutter-Sohn -Bindung zu tun haben.

      Aber ich habe die Hoffnung auf eine Steuersenkung oder gar auf ein „gerechtes“ Steuersystem aufgegeben. Ich bin ein Freund des offenen und verdeckten Steuerbetruges geworden.


    • bin ich zuerst immer wieder erstaunt, wie wenig die Leute eigentlich verdienen
      Ja, das ist so. Es gibt einen großen Niedriglohnsektor, und in den Branchen, die noch einigermaßen zahlen, bekommt man auch nicht soviel wie in der Schweiz, zumal man mehr Steuern zahlen muß. Allerdings sind die Lebenshaltungskosten niedriger, Lebensmittel sind z.B. im Vergleich zu CH geradezu unverschämt billig.

    • Die Pflegekräfte in der Schweiz
      arbeiten nach meiner Kenntnis 40 Stunden
      in der Woche und haben 4 Wochen Ferien.

      In Deutschland hatte man sich entschieden
      die Arbeitszeit zu reduzieren. u.a. in der damaligen
      Erwartung das mehr Kräfte eingestellt werden.
      Der ÖTV (heute Verdi) ging es darum die Arbeitslosigkeit
      zu reduzieren.

      Sie ist aber ein schlechter Berufsverband für die Pflege.

      Es wurde aber niemand eingestellt nach meiner Erinnerung
      sondern die Folge war eine Arbeitsverdichtung und
      ein absinken des Lohnniveaus.
      Anstatt höherer Löhne gab es mehr Freizeit.

      Die Variante 40 Stundenwoche, 4 Wochen Urlaub
      und dafür mehr Geld und ich entscheide selbst
      ob ich weniger arbeiten will, hätte mir besser gefallen.

      Das Pflegekräfte in der Schweiz einen anderen sozialen
      Status genießen dürfen ist noch einmal etwas anderes.
      Hier schickt man gerne Leute in die Pflege die sonst
      nichts auf die Reihe kriegen.
      (zB jüngere Arbeitslose )

      Wenn ich vor 15 Jahren erzählt habe das ich als
      Krankenpfleger in der Psychiatrie arbeite, wurde
      ich hier in Hessen eher bedauert.

      Von schlechter Bezahlung hätte ich damals
      trotzdem nicht geredet.
      Von den ausgezahlten Überstunden bleib nur
      leider nicht viel übrig. Mehr Freizeit hatte mich
      damals gar nicht interessiert.
      Die Arbeit war interessant und hatte sich
      aus vielerlei Hinsicht gelohnt.

      Im nachhinein ärgert mich eher
      das man die Qualität nicht halten konnte.
      (Für einen körperlichen Entzug von Alkohol
      hatte eine Klinik 1995 14 Tage Zeit.
      Später waren es 10 Tage,
      im Anschluss kahm die Regel das die Leute
      am nächsten Tag zu entlassen sind wenn sie
      kein Medikament mehr benötigen.
      Das Beispiel zeigt den gestiegenen Zeitdruck.
      Die Behandlung war nur noch schwer planbar.
      Wir hatten Leute die Ihre Entgiftung im
      Urlaub machten, denen konnte man keine
      festen Termine mehr geben)

      Den aktuellen Stand der Dinge
      kenne ich aber nicht.

      Das Image der Psychiatrie in Deutschland ist nach
      wie vor leider schlecht.

      Beispielgebend könnte sein:
      Ein Alkoholabhängiger Bischoff wurde vor einigen Jahren
      zur Behandlung in eine Schweizer Klinik gebracht
      als ob es in Deutschland keine geeigneten
      Einrichtungen dafür geben würde.
      Wobei der Arbeitgeber
      des Bischoffs selbst Kliniken betreibt.

    • @colorcraze
      Unverschämt billiger ist es in Berlin. Da war ich gerade für ein paar Tage. Das Hotel war – bei gleichem Komfort – 1/2 so teuer wie in Frankfurt. Das Taxi sogar weniger als 1/2 so teuer als in Amsterdam.

    • @ colorcraze
      Bei der Bewertung der Löhne dürfen Sie nicht den offiziellen Wechselkurs zugrunde legen. Der Schweizer Franken ist hoffnungslos überbewertet, da alle Welt ihr Geld in der Schweiz in Sicherheit bringen will. Selbst die ehemaligen griechischen Präsidenten bunkern Milliardenbeträge in der Schweiz.
      Ein Kurs von 1 Franken zu 50 Eurocent würde die Kaufkraft realistisch abbilden.
      Ich erlebe die Schweizer hier im Ravensburger Spieleland. Deutsche Eltern können ihren Kindern dort kein Eis mehr kaufen. Die Schweizer fragen noch nicht mal nach dem Preis.

    • Panem et circenses
      Ich muss gestehen, ich hatte einen Schock, als ich vor ein paar Jahren in Berlin beim Morgenessen in einer Lokalzeitung die Fleischpreise gesehen habe. Ich finde dieses Billigfleisch obszön. Wenn man sich überlegt, wer alles an diesem Tiefpreis noch Geld verdienen sollte, bleibt beim Bauer nicht viel übrig. Ich denke nicht, dass in diesen Fällen die Tiere tiergerecht gehalten werden können. Fleisch von Tieren essen, deren Leben bereits vor dem Transport zur und der Schlachtung in der Grossmetzgerei nur eine Qual war, finde ich zutiefst unethisch.

      Aber die zum Teil unglaublich billigen Lebensmittel braucht es wohl wegen den zum Teil unglaublich tiefen Löhnen, sonst käme es zu einem Aufstand – panem et circenses.

      Unsere Lebensmittel sind tatsächlich einiges teurer. Vor allem das Fleisch. Das liegt zum Teil an der Marktabschottung zum Schutz der Bauern, zum Teil scheint mir aber auch die Qualität der Lebensmittel in der Schweiz im Durchschnitt eine höhere zu sein. Möglicherweise haben wir auch die strengeren Anforderungen an die Haltung von Nutztieren. Batterie-Eier sind bei uns jetzt schon seit einem viertel Jahrhundert verboten.

      Ich dachte auch immer, dass wir in der Schweiz im Durchschnitt mehr Geld für Lebensmittel ausgeben. Das ist aber offenbar nur in absoluten Zahlen der Fall und nicht im Verhältnis zum Einkommen. Da ist offenbar der Kostenanteil der Lebensmittel in der Schweiz sogar kleiner als in Deutschland, falls die im Artikel zitierte Studie stimmt: https://www.welt.de/wirtschaft/article164926260/Warum-Reiche-immer-weniger-fuer-Essen-ausgeben.html#Comments

      Das links-grüne politische Spektrum ist in Deutschland viel stärker als bei uns in der Schweiz. Es wird mit dem Slogan „Gerechtigkeit“ Wahlkampf geführt, ein Teil des politischen Spektrums gibt sich besonders grün, Deutschland gibt eine Rekordsumme aus, um Atomenergie mit erneuerbarer Energie (und mit Strom aus alten Kohlereaktoren) zu ersetzen, aber dennoch scheint mir über traditionell links-grüne Themen wie der Tier- und Umweltschutz in der industriellen Landwirtschaft oder – zumindest von aussen so aussehend – der Umstand, dass immer mehr Menschen trotz solider Ausbildung relativ schlecht verdienen und voraussehbar in der Altersarmut landen werden, von ein paar austauschbaren Schlagworten abgesehen (und irgendwo war sicher noch eine Forderung nach höherer Besteuerung der „Reichen“), nicht wirklich in den politischen Diskurs einzufliessen. Dafür wird umso mehr Identitätspolitik betrieben, und es wird versucht, den Leuten vorzuschreiben, wie sie zu denken (und zu wählen) haben.

      Das scheint mir eine sehr ungute Mischung zu sein und ich frage mich, was passiert, wenn die Konjunktur in Deutschland nachlassen sollte und zugleich noch das Ausmass der Herausforderung klarer zu Tage tritt, die die Integration dieser vielen Menschen aus einem anderen Kulturkreis ohne für eine Industriegesellschaft 4.0 ausreichende Bildung und Ausbildung mit sich bringen wird. Ich sehe daher mit Sorge nach Deutschland (und nach Italien und Frankreich).

    • Wertschätzung statt Missgunst
      @Klaus Keller:
      Sie beschreiben nichts anderes als einen Leistungsabbau durch den Staat auf Kosten des Pflegepersonals und der Patienten. Mir scheint, das zieht sich seit einiger Zeit als Muster durch Deutschland (z.B. Schulen, Infrastruktur, Altersrente, Strafverfolgung). Ich verstehe nicht, wie das in einem Staat, in welchem eine Rekordsteuereinnahme die andere jagt, möglich ist, und warum das nicht mehr skandalisiert wird.

      Ja, mir scheint, die Pflege hat bei uns höheres Ansehen und man hört das auch immer von deutschen Pflegefachkräften, die in die Schweiz kommen. Ein Anreiz ist offenbar nicht nur die Bezahlung, sondern dass ihnen mehr Wertschätzung in den weniger hierarchisch funktionierenden Teams entgegen gebracht wird und dass sie mehr Zeit pro Patient haben.

      Man vergisst so gerne, dass die meisten Menschen nicht nur wegen des Geldes arbeiten, sondern aus der Arbeit selber Befriedigung schöpfen und ein Bedürfnis haben, ihre Arbeit gut zu machen und dafür Anerkennung zu erhalten.

    • Gemeinsinn in der Steuerhölle
      @Bernaba: Geniessen Sie den gepflegten Steuerbetrug so lange, sie noch können. Mit dem Automatischen Informationsaustausch, der erhöhten Gefahr eines Datenklaus aufgrund der Digitalisierung, der Abschaffung grosser Banknoten (mit Ausnahme der Schweiz) und wohl bald auch des Bargelds dürfte es immer schwieriger werden.

      Mit der Idee einer Finanzunion wird es auch zu einer Harmonisierung der Steuersysteme in der EU kommen (aka Steuerkartell), womit auch die legalen Möglichkeiten der Steueroptiminierung und des Protests durch Wegzug immer mehr eingeschränkt werden. Nur eine Frage der Zeit, dass Deutsche eine Strafsteuer zahlen müssen, wenn sie in die Schweiz ziehen, schliesslich „stiehlt“ die Schweiz auf diese Weise Steuersubstrat.

      Ich bin eigentlich ein grosser Fan dieser oftmals bodenständigen, älteren, mütterlichen Frauen und ihrer männlichen Pendants, die nebstdem, dass sie oftmals ihre Kinder finanziell oder durch Betreuungsleistung unterstützen, sich vielleicht auch noch um eine betagte Nachbarin kümmern und sich jetzt in der freiwilligen Flüchtlingsbetreuung einbringen. Ich sehe da sehr viel bürgerliche Tugend und Gemeinsinn, die umso wichtiger werden, je weniger der Staat leistet. Einige von ihnen mögen dabei (verdrängte) Muttergefühle oder was auch immer für Gefühle ausleben oder dumm sein und glauben, was ihnen die Zeit und andere Medien predigen. Wäre aber das Staatsversagen ohne des Einsatzes dieser Menschen nicht noch grösser gewesen?

      Ich stehe dieser stattfindenden zynischen Migrationslotterie, die mit der Wette verbunden ist, dass die Integration dieser Menschen schon irgendwie klappen und die westliche Gesellschaftsordnung keinen Schaden nehmen wird, äusserst kritisch gegenüber. Wäre ich aber pensioniert, könnte ich mir dennoch vorstellen, ehrenamtlich tätig zu sein, um wenigstens ein wenig zur Integration der Menschen beizutragen, die in die Schweiz gekommen sind und voraussichtlich bleiben werden. Nichts zu machen, wenn die Leute bereits da sind, scheint mir das Problem noch zu vergrössern.


    • Taxi in Berlin ist jedenfalls anders als in CH oder NL keine Sache, über deren Bezahlbarkeit man sich einen Kopf machen muß. Was die Lebenshaltungskosten an der Schweizer Grenze / Freiburg oder gar Stuttgart einerseits und Berlin andernseits angeht, so war es schon in den 1980ern vor dem Mauerfall so, daß da ein Süd/Nord-Gefälle herrschte, und so ist es immer noch.
      Das Grenzgebiet ist seit ca. 1, 2 Jahren regelrecht überschwemmt von Schweizer Einkäufern, letztes Jahr um diese Zeit hörte ich Klagen von Einheimischen, es sei fast nicht mehr möglich, im Ort einzukaufen, weil man stets Schlange stehen müsse hinter x bis obenhin überfüllten Einkaufswagen. Daran hat sich scheints nichts geändert, da der Frankenkurs nach wie vor hoch ist. Die Geschäfte dort hatten auch davor viel Schweizer Publikum, – sonst würde die Grenzregion nicht so florieren, es gäbe nicht so große Supermärkte und soviele Wirtschaften und Cafés, die sich alle halten können -, aber seit ca. 1 1/2 Jahren scheint es extrem geworden zu sein, fast schon so ein bißchen wie West-Berlin nach dem Mauerfall.
      Vor Jahren hörte ich, in Bülach gäbe es ein Eiscafé, das 60 SFr für den Eisbecher verlangt. Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber solche Preise wird man in Deutschland nicht mal in Millionärsdörfern wie Garmisch oder an den teuersten Stellen der Kö finden. (Auch in Venedig oder Mailand nicht mal an den teuersten Stellen.)
      Essen gehen scheint in der Schweiz so teuer zu sein, daß es keiner macht – allenfalls ausflugsmäßig über der Grenze.
      Was die Qualität der Schweizer Lebensmittel angeht, so habe ich nur bemerkt, daß z.B. die Migros-Keksproduktion qualitativ nachgelassen hat im Vergleich zu den 1980ern/1990ern, viel zuviel Zucker, zuwenig Geschmack inzwischen. Bei anderen Sachen kann ich nicht vergleichen, weil ich die nicht über die Jahre immer mal wieder gekauft und somit beobachtet habe.
      Vor einigen Jahren kam ich mal nachts am Bhf Schaffhausen an und hatte das Gefühl, eine Zeitreise in die End-80er/Anfang 90er zu machen. Es ist der Schweiz wohl gelungen, diverse „Modernisierungsbewegungen“, wie z.B. Bahn-Privatisierungsversuche oder völlige Konkurrenz in der Landwirtschaft, von sich fernzuhalten. Nicht daß sich nichts tut, das Verkehrsnetz von ZH z.B. hat sich ausgeweitet, aber die Veränderungen wirken tröpfchenartig im Vergleich zu denen in D, die eher einem Fluß gleichen.

    • Schweizerin, ...
      … die Nachabarländer (außer Liechtenstein natürlich – die sind ja besser) scheuen im allgemeinen den Vergleich mit der Schweiz wie der Teufel das Weihwasser!

      Wenn man Ihnen ihre Minderwertigkeit vor Augen hält, gibt es gut eingeübte rot-grüne Reflexe mit der man sich moralisch höher stellen will.

      Keine Spur von Einsicht, dass man zumindest im 20. Jahrhundert bei den 4 großen Dummheiten (Weltkriege, EU, Euro) SELBSTVERSCHULDET dabei war oder dass auch Schweden nur durch neutralen Erzverkauf an die Kriegsführenden reich wurde!

    • Bemaba, ...
      … führen Sie sich HH Hoppe zu Gemüte und fördern Sie den Steuerwettbewerb auf möglichst kreative Weise!

      Wenn Sie neue Wege der Verwaltungsvereinfachung finden, senken Sie schon einmal die Bürokratiekosten…

      (Die CH ist nicht nur wegen der direkten Demokratie stabil weit vorn, sondern auch wegen des wirksamen Steuerwettbewerb zwischen Gemeinden und Kantonen.)

    • Billigfleisch obszön ...
      … ist eine sehr gute Zusammenfassung!

      Natürlich spielt auch eine Rolle, dass D in einem gemeinsamen Markt mit Polen und Rumänien ist. Dort passen nämlich Löhne und Fleischpreise in etwa. Will der deutsche Bauer nicht aufgeben MUSS er halt mehr Masse mit weniger Kosten auf den Markt werfen – mit allen entsprechenden Konsequenzen für die Tiere und die Qualität…

      (Außerdem ist der Wettbewerb auch wegen der Marktgröße seit langem intensiver und die Qualitätserwartung der Konsumenten eine bescheidenere.)

  87. Bedenkenswerte Parallelen
    …haben Sie wieder aufgeführt, DA.

    Zusätzlich frage ich mich, ob die Gutwilligen unter den Linken (möchte nicht glauben, daß alle dumm, Heuchler oder beides sind) nicht erkennen, wie sehr sie ehrenwerten Anliegen wie z. B. „Gerechtigkeit“ durch Fehlinterpretation von Begriffen mittelfristig diskreditieren.

    Ein Beispiel wäre z. B. „Inklusion“: Mit entsprechenden Etats und Personalschlüsseln wäre der eine oder Ansatz davon vielleicht wirklich konstruktiv. So, wie die Umsetzung gehandhabt wird ist es nichts anderes als ein (kurzfristiges) Kostensparmodell (mit mittelfristig höheren Kosten wenn´s mal an´s Korrigieren geht, sollte das je passieren). Unter einem wohlklingenden Begriff wird Schaden für alle Beteiligten verursacht. Mittelfristig auch erheblicher Image-Schaden für die Verursacher und Apologeten der Misere sowie für potentielle, zukünftige Reform-Modelle. Letztendlich verhindert man so Akzeptanz für alles, was nicht althergebrachtem Frontalunterricht entspricht, für Jahrzehnte.

    Organisationen wie die verlinkte (Dank auch dafür) Neusprech-Agentur, die angeblich „ehrenamtlich“ arbeitet (wahrscheinlich zählen auch von Parteien, Stiftungen und Medien-Konzernen „abgeordnete“ Mitarbeiter als „Ehrenamtliche“ und Stiftungen gelten ja eh als „gemeinnützig“), sind führend dabei, ursprünglich positiv besetzte (linke) Begriffe so umzuwidmen, daß sie bezüglich ihrer realen Umsetzung alles andere als positiv oder konstruktiv sind.
    Einige „Linke“ sind sich dessen sicher bewußt, nehmen es für eigene Vorteile (es gibt Anstellung oder Aufträge) aber inkauf. Sind dann aber keine echten Linken mehr, weil sie eigene Einkommensmöglichkeiten über das Allgemeinwohl stellen.
    Ein paar andere kritisieren die Entwicklung, sind dann aber für die Vorgenannten keine echten Linken mehr, weil sie eine „linke Idee“ angreifen und somit zu „Verrätern“ werden („Haltet den Dieb!“).
    Viele halten sich Augen und Ohren zu um ungestört von der Realität weiter „Hurra!“ schreien zu können.
    Die klügeren Linken halten sich raus, kommen in´s Nachdenken und stellen irgendwann fest, daß sie weder „Linke“ noch Linke mehr sind…

    Das war jetzt ein Beispiel von vielen (manche sind in den letzten Beispielen von DA ausgeleuchtet).

    • NDM sind doch recht gut erkennbar SPD- und Grünen-nah. Die haben nicht umsonst die No-Hatespeech-Kampagne bekommen.

    • Neue Dämelack-Medien?
      Was ist nochmal NDM? Ich hab das überlesen. Bitte Nachhilfe.

    • Neue deutsche Medienmacher. Eine Art (politisch gewollter) Zusammenschluss von Journalisten mit Migrationshintergrund. Man könnte auch „Seilschaft“ sagen.

    • Liebe Schweizerin,
      ich hatte auch schon mehrfach den Gedanken, daß die ALDIsierung und IKEAisierung der Gesellschaft am zu wenig verfügbarem Geld liegen mag. Auf der einen Seite ein unverschämtes Wirtschaftswunder nach dem nächsten und auf der anderen Seite ein habgieriger Staat, der den Mittelstand aussaugt, wie weiland der französische Hochadel den Plebs.

      Brot (Aldi und die Märkte in den neuen malls) und Spiele (Bundesliga und PC) bei gleichzeitiger Grundversorgung(Hartz IV) halten die Bürger schon (noch) ruhig. Dazu kommt das dumpfbackige Lehr-und Lernsystem, das uns jedes Jahr neue Lemminge beschert (dumm, ungebildet, unerfahren- aber mit 18 wählen dürfen).

      Ich bin ein Freund des Steuerboykotts! 2 Wochen zahlt keiner Steuer, das wär mal ein Anfang und es wird vor jedem Finanzamt demonstriert.

  88. Titel eingeben
    Lesetip destatis de Seiten zu Radunfällen, Seniorenunfällen, Frauenunfällen, 18-24 Unfällen lesen. Ausreichend detailliert und gut aufbereitet. Und gratis da mit unseren Steuern bezahlt.

    nicht de.statista oder andere zahlportale an der suchmaschine Ihrer Wahl

    wirklich nicht nötig da zu löhnen.

  89. "Sexualneid"
    @Thomas Schweighäuser:
    Und welche Art von Neid oder Phobie (denn anders als mit pathologischen oder charakterlichen Mängeln läßt sich eine Abwehrhaltung gegenüber Massenzuwanderung ja nicht begründen, nicht wahr?) unterstellen Sie weiblichen Gegnern ungeregelter Migration?

    Ihre Fokussierung auf körperliche Attribute („Gutgebautsein“) passt übrigens sehr gut zum propagierten, modernen Sozialdarwinismus: Wer es nach Mitteleuropa schafft, bekommt den „Siegerpokal“ (lebenslängliche Alimentierung), die Schwachen können in den Herkunftsländern genauso verrecken wie die Schwachen („Abgehängten“) unter den Europäern, wenn nach einer absehbaren Menge an „Pokalvergaben“ die Sozialsysteme erle(di)gt sind.

    Diese Art von „Modernisierung“ der Verfügungsmasse an Arbeitssklaven, die „Gutgebautsein“ eine höhere Berechtigung zur Teilhabe an durch Generationen geschaffenen/erkämpften Solidarsystemen zubilligt als denen, die daran mitgewirkt haben, entlarvt sich spätestens beim zweiten Hinsehen. Sie sollten vielleicht erneut Argumentationshilfe bei Ihrer favorisierten Neusprech-Agentur suchen. Oder aber Ihre Haltung überdenken.

  90. wunderbares Bild
    Werter Don,

    mal wieder eine wunderbare Metapher.

    Gleichberechtigung = jeder darf den Berg hoch, muß aber selbst dafür arbeiten, daß er es schafft
    Gleichstellung = jeder, der den Berg hoch wollen könnte, kriegt ein vom Steuerzahler finanziertes Pedelec, gestützt durch vom Steuerzahler Bedarfsermittlungs & -erzeugungsstellen

    Wenn es Sie nicht gäbe, müsste man Sie erfinden.

  91. @ Thomas Schweighäuser sagte 6. November 2017 um 12:53 Uhr
    „Was man, wenn es so aus einem spricht, der…“
    .
    Oh, gebe sich der selbsternannte Philanthrop keine Mühe. Derlei Gegenreden kennt er aus den sonntäglichen „Begegnungen“ seines Landessenders mit Vertretern der vereinigten Kreuzableger.
    .
    Dabei wollte ich nur meine innere Zufriedenheit darlegen, dass diese „Gruppe junger Männer“ offensichtlich Armut, Flucht/Vertreibung und evtl. Folter in solch kurzer Zeit dank unserer Fürsorge derart gut hinter sich gelassen hat. Der Trupp der jungen Damen schien das genau so zu sehen.
    .
    Übrigens sollte ER richtig lesen. Da steht: …..füllen ihren bereits in Afrika oder irgendwo im vorderen Orient ausgedachten Platz hier sehr gut aus und gehen einer „geregelten Beschäftigung“ nach- und die Folterkammer. Für IHN übersetzt heißt das: die armen Jungs werden dort unten vor-konditioniert und ausgestattet für ihre Aufgaben in Europa. ER muß mir das aber nicht abnehmen, die Zeit wird es zeigen.
    .
    „…man also bei so einem untersuchen sollte, ist der den Rassismus zuverlässig begleitende Sexualneid,…“. Das übliche Antwort-Strickmuster von Leutchen SEINER Güte aus der Spezies der gutmenschlichen Selbstabschaffer. Sexualneid, wozu? Was steht denn da in SEINEM Gedankengebäude für Ikea-Sperrmüll rum? Wir haben drei erwachsene Kinder. Was hat ER bisher zuwege gebracht?
    .
    AWM, au weia, ich hätte OWM schreiben sollen, nein müssen damit ER versteht. Ansonsten halte er sich an den obigen Lang-Nick, äh long-nick.
    (DdH)

    • @fonse
      1910 Unsere Zukunft liegt auf dem Wasser
      1940 Unsere Zukunft liegt im Osten
      1970 Unsere Zukunft liegt in der Atomkraft
      2010 Unsere Zukunft liegt in der Elektromobilität

      Geduld also. Unsere Zukunft liegt im Dunklen.

    • is ganz einfach
      AWM______
      *ttps://de.wikipedia.org/wiki/Akademie_f%C3%BCr_Weltmission

      OWM______
      *ttps://de.wikipedia.org/wiki/Organisation_Werbungtreibende_im_Markenverband

      Von denen stammt übrigens die Erkenntnis, dass 70% der deutschen Hunde leichter sind als 8 KG.

      Übrigens, warum tragen Schwäbinnen*en nie einen String-Tanga?

    • warum tragen Schwäbinnen nie einen String-Tanga?
      Gamsler,

      ich weiß es nicht.
      ersuche um Fortsetzung.

    • Also, da sieht man die Bedeutungsveränderungen von Akronymen über die Zeit...
      in meiner digitalen Jugend war „AWM“ noch untrennbar verbunden mit der „Arctic Warfare Magnum“, dem one-hit-wonder aus counter-strike Zeiten… Da muss ich direkt an Herrn Steyr HS .50 denken, gibt es die AWM doch auch in der 12,7 x 99mm NATO Version.

      Man hört derzeit wenig von ihm…

  92. Potemkin fuer alle!
    Sehr schoen geschrieben! Es scheint, Merkel & Co. bauen ein Potemkinsches Dorf fuer alle, die „gut und gerne (schon laenger) hier leben“, sozusagen der dialektische flip-flop zum (wahrscheinlich fiktivem) russischen Original. Aus eingewanderten Analphabeten werden Ingenieure, aus minderbegabten Jungkartoffeln Einserschueler, aus Energiewende ein -wunder, usw. Nebenbei, das einzige, historisch belegbare Potemkinsche Dorf war in Theresienstadt, insofern ist die neudeutsche Variante durchaus ernst zu nehmen.

    • Don ist uncool.
      Mich wundert, dass sie stellenweise noch nicht trompe d’oeil einsetzen.

      Aber es gibt Ideen, die imponieren sofort als richtig. Ich glaube nur nicht, dass Frau Merkel weiß, dass sie ein Potemkin’sches Dorf schafft.

      Aber das Potemkin’sche Dorf mit seiner Fassade steht schon länger. Auf der Fassade steht regelmäßig: Opfer. Opfer ist chic.

      Nichtopfer ist uncool. Am coolsten ist armes Opferwürstchen von außerhalb und dicke Kartoffel (dankeschön, Hengameh!) als Täter. Meist ist es umgekehrt, und das ist einfach nur peinlich.

      Ach ja, Don: Der Pedelecchio ist cool (Opfer).

    • Theresienstadt für alle!
      Sie vergessen, dass Theresienstadt eben nicht für alle war, sondern eine kleine „privilegierte“ Minderheit (z.B. Offiziere und Ordensträger aus dem WK 1)…

      Genausowenig wird es Tegernsee für alle Kartoffeln geben !

    • Theresienstadt
      Meine Ur- und Grosseltern muetterlicherseits waren dort, auch ohne Eisernes Kreuz, nur mit dem „pour le semite“ ausgestattet. Theresienstadt war ein deutsches Konzentrationslager wie viele andere auch.

  93. Kampagnen
    “ NDM sind doch recht gut erkennbar SPD- und Grünen-nah. Die haben nicht umsonst die No-Hatespeech-Kampagne bekommen. “

    Das zeigt m. E. nur wieder deutlich, daß Spezialdemokraten und Olivgrüne nicht die Interessen des Großteils ihrer (früheren?) Wähler vertreten, sondern solche, denen u. a. an einer „Modernisierung“ der Bevölkerung gelegen ist. Siehe z. B. „replacement migration“ oder aber (hier in einem Blog gefunden) „Gutgebautsein“ als höherrangiges Teilhabe-Kriterium gegenüber erarbeiteter und/oder ererbter Teilhabe.

    Die Olivgrünen haben spätestens mit ihrer Unterstützung/Forcierung des Angriffskriegs gegen Serbien ihre „linke“ Maske fallen lassen, die Spezialdemokratien mit HartzIV.

  94. Gleichnisse sind doch etwas Schönes und zeugen hier nicht von vernachlässigtem Nachdenken.
    Wieder mal schwere Kost leicht verdaulich dargeboten. Und das ganz ohne Handbuch der neuen deutschen Medienmacher – welch ein Segen.

    Nein, ich habe mir das Glossar nur ganz kurz angesehen, bin permanent über Chancengleichheit und andere Phrasen gestolpert und habe schnell die Lust verloren, mich mit dem Skelett zukünftiger neuer deutscher Textbausteine in den Medien zu beschäftigen. Grauenhaft. Sinnvollerweise müßte dieser bislang 56 Seiten umfassende Unsinn dann aber auch jedem Medienbeitrag beigefügt werden, gelesen, verstanden und angewandt werden – von Mediennutzern, die zunehmend nur noch Großbuchstaben, Fettschrift, Bilder und Videos zur Kenntnis nehmen. Absurd.

    Die Gleichheit. Im Grunde wäre die Gleichheit der Menschen ja ein durchaus erstrebenswertes und wertvolles Ziel, würde denn wirklich die Gleichheit angestrebt und nicht eine ungerechte und unsoziale Gleichmacherei betrieben. Dazu aber bedürfte es der Gleichbehandlung und die erforderte nun einmal die Berücksichtigung der individuellen natürlichen Ungleichheit. Ein schwieriges Unterfangen, welches meines Wissens nach noch nie auch nur ansatzweise unternommen wurde. So lese ich mal wieder von Chancengleichheit, die, wie jeder weiß, spätestens mit der Geburt beendet ist. Die neuen deutschen Medienmacher haben damit für mich bewiesen, daß sie ebensowenig nachgedacht haben wie vermutlich die absolute Mehrheit der Menschheit bis Heute.

    Möglich, daß das auch daran liegt, daß der genetische Fingerabdruck des Menschen noch nicht so lange Zeit verfügbar ist. Denn den, sobald er völlig entschlüsselt ist, bräuchte es unter anderem schon, um die natürliche Ungleichheit künstlich auszugleichen. Mag sein, daß es auch aus marktwirtschaftlichen Gründen nie zu mehr reichen wird, als den genetischen Fingerabdruck zur gewinnträchtigen Berechnung von Risikozuschlägen zu nutzen. Man könnte ihn aber auch zur Schätzung der Lebenserwartung nutzen und bei einer festgesetzten Rentenbezugsdauer von ca. 10 Jahren ein individuelles Renteneinstiegsalter begründen. Auch könnte durch ihn ein der individuellen Leistungsfähigkeit angepaßtes und mit der tatsächlichen Leistung abgeglichenes Standardeinkommen im Sinne der Gleichheit bestimmt werden.

    Die möglichen gesellschaftlichen Veränderungen durch wahre Gleichheit sind quasi grenzenlos. Ob Grüne, aber auch alle anderen, wohl mit derartiger Grenzenlosigkeit leben möchten? Das erscheint mir nachgerade ebenso abwegig wie das Glossar der neuen deutschen Medienschaffenden.

    P.S. Ohne das Gelesene im Sinne der Intention ernsthaft infragestellen zu wollen, kann ich mir dennoch den Hinweis auf genetisch bedingte Adipositas nicht verkneifen. Selten zwar, aber es gibt sie.


    • bei einer festgesetzten Rentenbezugsdauer von ca. 10 Jahren ein individuelles Renteneinstiegsalter begründen
      %$!!*+sh//()%$&IT!!
      Daß lahme 100jährige, die schon seit 20 Jahren Hilfsmittel brauchen, bis 90 keine Rente bekommen?
      Nicht immer an „worst case“ die Kurzlebigen denken, davon gibt es weniger als man denkt (und wenn, sterben die bereits vor Verrentungsalter).
      Was Sie da vorschlagen, ist nichts anderes als ein weiteres Zurückfahren der Rente, verkauft als „Gerechtigkeit“. Frage: wärs da nicht ehrlicher, gleich „keine Rente“ und „Auflösung des Sozialdingens“ anzubringen?
      So wie HartzIV „Arbeitslosenversicherung ist für die Katz“ bedeutete?

    • Gruselig ...
      … was Sie da andenken.

      Die Schließung der Gerechtigkeitslücke mit gentechnischen Methoden plus 100% Erbschaftssteuer für die letzte … äh … „Analog-Generation“ (?). Der feuchte Traum der Sozialdemokratie.
      Bringen Sie die bloß nicht auf Ideen. Schwarz/Rot ist noch keineswegs vom Tisch, wenn es nach UlF geht.

      Nach welchem Vorbild soll denn die neue Rasse – nicht fertile Hybriden, nehme ich an – geformt werden, die da wie H.R. Gigers Patronenembrios aus den LAGs („Labors der Angeborenen Gerechtigkeit“) kriechen soll?

      Steinmeier? Gabriel? Schwesig? Nahles? Stegner? Scholz? Schwesig?

      Wenn Sie die Adipositas auch gleich rauszüchten möchten, kommen nur Özoğuz, Schulz oder Maas in die nähere Wahl bzw. eine Kreuzung aus allen dreien.
      Dafür dürfen Sie den politischen Sachverstand völlig vernachlässigen, denn darauf kommt es in einer gerechten Welt nun wirklich nicht mehr an.

    • gleich, gleicher, am gleichesten
      „Die möglichen gesellschaftlichen Veränderungen durch wahre Gleichheit sind quasi grenzenlos.“ Wohl wahr. Im Grunde genommen ist unser so gern zitierter Art. 3 GG, vor allem (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich, der Ausgangspunkt der Irritationen. Absatz (2) spricht von Gleichberechtigung, merkwürdiger Weise nur bezogen auf das Geschlecht („Männer und Frauen sind gleichberechtigt“). Absatz (3) operiert mit den Begriffen Bevorzugung und Benachteiligung („Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“)

      Üblicherweise wird im politischen Diskurs vor allem auf die Chancengleichheit Wert gelegt, wobei in der Tat schon allein die verschiedene Leistungsfähigkeit/natürlichen Unterschiede (und der unterschiedlich ausgeprägte Leistungswillen) von Menschen sowie Umstände ihres sozialen Hintergrunds hier einen Stolperstein darstellen. Eine Gleichheit der Lebensumstände aller BürgerInnen ist erkennbar kaum herzustellen, selbst Karl Marx differenzierte ja gnädiger Weise und ging von individueller Ungleichheit aus: „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!“

      Die so genannten Mitte-Studien (u.a. Friedrich-Ebert-Stiftung) lieben den Begriff Gleichwertigkeit über alles, der wohl die Gleichberechtigung noch um den philosophisch-religiösen Aspekt „Wert des Menschen an und für sich“ anreichern will, als Gegenteil von „systematischer Privilegierung und Diskriminierung“ (von Gruppen).

      So oder so ist der entscheidende Punkt, dass sich die ganze Diskussion auf einem hoch-abstrakten Niveau abspielt (wer ist schon offiziell gegen Chancengleichheit) und dass in der Konkretisierung das Problem aller Gleichheits-Grundsätze deutlich wird: das Finden konsensfähiger und klar erkennbarer Kriterien. Und da wird’s dann so richtig schwierig, wie DA uns vorführt.


    • Auch wenn es manchen noch unwahrscheinlich scheint, die Anfänge sind doch längst gemacht, auch ohne genetischen Fingerabdruck.

      Die Individualisierung der Risiken als Kostenvorteil bei der Kfz- oder der Krankenversicherung beispielsweise. Einen Schnüffler für das Auto hier und ein Gesundheitsarmbändchen da, die Möglichkeiten sind quasi unbegrenzt. Und noch wirkt sich das ja auch nur positiv für den Kunden aus. Noch, denn irgendwann wird die Zahl der Nutzer so hoch sein, daß die Kontrollverweigerung ebenso zu höheren Beiträgen und Kosten führen wird, wie die Art der Lebensführung.

      Analog zum Datenschutz, der heute schon dadurch ausgehebelt wird, daß Leistungen nur noch gegen Daten erhältlich sind, werden Versicherungen etc. in Zukunft wohl auch nur noch gegen Kontrollmechanismen bis hin zum genetischen Fingerabdruck erhältlich sein. Ist ja alles freiwillig und privatrechtlich unanfechtbar.

      Was die Rente betrifft, wer seine individuelle Lebenserwartung kennt, unvorhersehbare Risiken mal ausgeschlossen, könnte sein Leben besser planen und käme in der Regel jedenfalls in den Genuß seiner Rente.

      Sicher, irgendwie gruselig ist das schon, aber im Kapitalismus ist dieser Weg nunmal vorgezeichnet, scheint mir. Die positiven Aspekte der Gleichheit werden kaum zum Zuge kommen. Denn das würde ja in letzter Konsequenz bedeuten, daß das Einkommen eines durchschnittlichen Menschen, der 100% seiner ihm möglichen Leistung erbrächte, höher wäre, als das Einkommen eines Genies, welches nur 90% seiner ihm möglichen Leistung erbringt. Da werden die Genies wohl kaum mitspielen, so weit geht die Liebe zur Gleichheit dann wohl doch nicht.

    • Es gibt da einen Film Gattaca ...
      … der spielt durch, wie eine Gesellschaft, die sich auf messbare, aber statistisch verteilte Prognosen stützt, langsam dahin kommt, dass sie alles andere ausblendet.

      Genetik vor der Geburt, Aussortierung der Natur und gnadenlose Bevorzugung der Mitmacher am vordefinierten, kontrollierten Leben.

      Funktioniert zwar auch nicht, aber der Weg ist der Weg der Erfahrung und wo Profit winkt, setzt Politik auch alle Moral vor die Tür.

    • Renteneintrittsalter
      … geht auch statistisch. Würden Frauen 5 Jahre länger arbeiten müssen als Männer, das sie einerseits entsprechend länger leben, andererseits Mutterzeiten ausbügeln, würden sie auch in der Mehrzahl die führenden Gremien der Wirtschaft bevölkern. Zu oft wird vergessen, dass gesellschaftliche Stellung und Reichtum etwas mit Lebensarbeitszeit und/ oder Lebensalter zu tun haben.


    • EGH, der Artikel 3 GG darf nicht wirklich ernstgenommen werden. Denn wer sucht, der findet immer eine zu begründende Ungleichheit, die die Anwendung des Artikel 3 GG ausschließt, wie fadenscheinig die Begründung auch immer sein mag. Ein Blick in die Kommentierung oder auch in Urteile läßt keinen anderen Schluß zu, als daß dieses Grundrecht nicht sehr beliebt ist.

      Was Marx betrifft, so stellen „die Bedürfnisse“ bei näherer Betrachtung doch so einiges infrage.

      Die Gleichwertigkeit ist in meinen Augen die Zusammenfassung dessen, was ich schrieb. Keine Ahnung, ob die Friedrich-Ebert-Stiftung das auch so sieht.

      Mit der Gleichheit ist es wie mit der Würde, man muß sie sich leisten können und für andere wollen. Unabhängig aller Systeme scheitert das Wollen für die Anderen aber immer an den eigenen Interessen, das ist das ganze Problem.

      Blum, in Gattaca wird genau die Zukunft gezeigt, die ich befürchte.

      Chris Seeger, das wäre zwar auch eine mögliche Variante, würde aber der notwendigen Individualisierung auch nicht gerecht. Denn Frauen leben nunmal nicht generell länger als Männer.

  95. Titel eingeben
    @DA Radweg München – Venedig. Meine Frau braucht dann auch so ein Rowdy Fahrzeug, sie hasst Berge. jetzt kam öfter was über den Wanderweg. ich wandere auch viel. Aber Radreisen sind wirklich was tolles. Da ist so ein Rowdy mobil schon ideal, wenn ein Partner nicht will oder kann. Wir haben dort auch zwei Frauen getroffen, die waren auch bis Füssen, nicht sehr sportlich, aber die waren gut drauf. Blöd war nur mit den schweren Rädern die Bahnhofstreppen hoch und runter. Eine hat da richtige Probleme auf der Rückfahrt mit dem Zug. Grüsse vom Saupreussen

    • Es gibt da nur eine neuralgische Stelle, und zwar zwischen Hall und Brenner – da kann man auch den Bus nehmen. Ansonsten ist das weitgehend autofrei ausgebaut. Wobei ich eh am Tegernsee starten würde.

    • @ „Saupreusse"
      Sie sind nicht DER Täve, sondern bloß ein Verehrer des alten Schlachtrosses, nicht wahr?

      Man kann sich Täve schlecht am PC vorstellen.
      Als Rennradler – bleibt er mir in bester Erinnerung.

  96. @ occitania sagt: tel eingeben
    6. November 2017 um 10:46 Uhr

    Ja ja – die Gutmenschen
    Werter Herr Weiten,

    doch – manchmal geht es darum, zu bestimmen, ob es etwas „gut“ oder „schlecht“ ist.

    in Zukunft kommen ja Gelder für die hiesigen zahllosen „Sozialfälle“ aus Deutschland – dafür sorgt der neue Präsident Macron sicherlich.

  97. @ occitania sagte am 6. November 2017 um 10:46 Uhr unter anderem
    „Ja ja – die Gutmenschen Werter Herr Weiten, doch – manchmal geht es darum, zu bestimmen, ob es etwas „gut“ oder „schlecht“ ist…..
    .
    Und für mich Ihr zweifelnder Schlüsselsatz: „…….in Zukunft kommen ja Gelder für die hiesigen zahllosen „Sozialfälle“ aus Deutschland – dafür sorgt der neue Präsident Macron sicherlich.“
    .
    Oh lala Madame, vous donc de nouveau ! Entre temps, vous semblez purifiés.
    .
    Ich kann mich erinnern (hab´s gespeichert, bin jetzt aber zu faul das rauszusuchen), dass Sie das hier mit einer offensichtlichen Häme „approuviert“ haben. An den shitstorm durch einen Teil der Blogbesatzung (z.B. @ Frau Simon, meine Wenigkeit @ Déjà….) können Sie sich gewiss erinnern? Was nur ist der Grund für Ihr Umdenken?
    .
    Nun ja, in D hat sich inzwischen ja auch so einiges geändert. Das was in F der Mme Le Pen nicht gelungen ist, eine ordentliche Fraktion im Parlament zu etablieren, sitzt inzwischen mit 92 Sitzen im Bundestag. Nehmen wir „les Liberaux“ mit 80 Sitzen noch dazu, so wird die willfährige Frau Chancelière nicht so einfach vor Macrolèon auf die Knie gehen können wie sie das bisher gewohnt war. Und das ist doch schon mal was – finden Sie nicht?

    • Wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht, kann das nur Kompott ergeben ;-)
      Wäre bei den Wahlen, bei denen Mme Le Pen angetreten ist, das gleiche Wahlrecht wie hierzulande angewandt worden, wären sicherlich mehr als 92 Sitze dabei herausgekommen.

    • Shitstorm?
      Oh. Shitstorm? Er rauschte an mir vorbei. Vermutlich war ich gerade auf der Jagd in den endlosen Eichenwäldern des Périgord oder aß Austern in Arcachon. Dieser Blog ist nicht mein Lebenselixier.

      Umdenken? Nein. Ich habe lediglich einmal meinen Blick auf die dörfliche französische Idylle und Politik geworfen. Ansonsten aber genieße ich nach wie vor l’amour, le savoir vivre, le chant des pierres in la belle France.

      Es tut mir leid, wenn ich Sie belästigt mit meinen Ausführungen und sogar einen shitstorm ausgelöst habe. Himmel! Bleiben Sie nur unter sich in Ihrem RadfahrerClub.

    • Contenance, bitte-

  98. An Schweizerin zum Perspektivwechsel
    Guten Tag Schweizerin

    herzlichen Dank für Ihren Blich von außen. Sie habe in allem recht was Sie da aufzählen.

    Allerdings hat Deutschland zusätzlich ein Problem mit sich selbst und seinem Selbstwertgefühl. In Zeiten großer Belastungen wie der Flüchtlingskrise bricht dies auf. Sie können das an den Aufregungen um die sog. ‚Leitkultur‘ erkennen, die aus Ihrer Sicht vermutlich schwer nachvollziehbar sind. Leider verhindert das notwendige Diskussionen, die angesichts der enormen Änderungen wichtig wären.

    Hinzu kommt eine Krise der deutschen Medien, viele fühlen sich nicht informiert, sondern selbsternannten Erziehungsberechtigten ausgeliefert. Das hat zum Beispiel der NZZ einen deutlichen Leserzuwachs beschert.

    Es herrscht unzufriedenes Schweigen und das Gefühl, um seinen gerechten Lohn betrogen worden zu sein. Ich glaube nicht, dass das Schweigen ewig halten wird, und vermutlich wird es dann erst richtig hässlich.

    Grüße sendet

    Hessin

  99. Titel eingeben
    Es ist also in Ordnung Menschen so lange zu fördern wie sie hinter Ihnen bleiben (Rollstuhl: ja, Pedelec: nein) ? Startbedingungen in diesem Land sind nun mal nicht gerecht verteilt. Es kann gut sein, dass einige Mechanismen die das auszugleichen sollen zu kurz gedacht oder kontraproduktiv sind. Aber was sie hier schreiben wird, wenn man es weiter denkt zu der herzzerreißenden Geschichte des vergessenen weißen Mannes, wie sie von der AfD und anderen rechten propagiert wird. Wenn sie es gerecht wollen, dann schaffen sei doch z.B. das Erbe ab! Wenn die Frau im Smart am Sonntag raus in die Berg darf, dann darf sie auch genau so über Sie lästern wie Sie über den Mann auf dem Pedelec. Sie hat sich das Privileg die Woche über erarbeitet. Wer wirklich für sich kämpft und tut was er gerne macht braucht sich nicht darüber auslassen ob andere verdienen was sie haben!

    • Chancengleichheit und Neustart
      „Es ist also in Ordnung Menschen so lange zu fördern wie sie hinter Ihnen bleiben (Rollstuhl: ja, Pedelec: nein) ?“

      Gut getroffen. Ich würde aus Dons anderen Artikeln auch eher die konservative Moral einer dynastischen Pflege destillieren, die eine Generationenfolge im Blick hat, bei der „das Geld in der Familie gehalten wird“ statt die Aufhebung individueller Verantwortung in einer Massengesellschaft mit staatlicher Umverteilung. Das liberale Credo der Chancengleichheit ist da auch nur ein Supplement und führt, konsequent zu Ende gedacht, zu einem ständigen Neustart nach staatlicher Konfiszierung. Die Linke hatte schon immer Recht damit, dies ohne massive Staatsintervention für bürgerlich-idealistische Heuchelei zu halten.

      Wir haben Mischformen erreicht, bei denen gesellschaftliche Konflikte moderiert werden konnten, solange das kapitalistische System Dividenden ausschüttete, die genug Leute erreichte, etwa indem es eine Konsumgesellschaft am Laufen hielt.

      In jüngster Zeit habe ich den Eindruck, dass man nach einem neuen archimedischen Punkt sucht, indem dazu über geht allem Vertauen zu entziehen, wie in Descartes berühmter Meditation über die (Un)Gewissheit der Realität. Danach wird es, wie bei den Kryptowährungen, wieder rekonstruiert, indem es in Spiele mit bestimmten mathematischen Eigenschaften verwandelt wird. Welche dieser Spiele überleben und sich fortentwickeln ist ungewiss, eine Frage der Evolution, aber jedes Spiel ist zu jedem Zeitpunkt definiert und dem Verstand zugänglich. Der Rationalismus des 17ten Jahrhunderts markierte den Übergang vom Glauben zur Wissenschaft. Möglicherweise passiert etwas ähnliches mit unseren politischen Ideologien, nur dass wir noch keinen Namen für das haben, was auf sie folgt.

    • Man darf mich auch gern überholen.

      Aber dann bitte ehrlich und ohne dumme Sprüche, dass man das verdient hätte, so wie beispielsweise bei Frauenquoten.

  100. Was ist des Freiesten Freiheit?
    — Recht zu tun!

    „Dem Gerechten ist es eine Freude, zu tun, was recht ist, aber den Übeltätern ist es ein Schrecken.“
    (Sprüche, 21, 15)

    • @Max Müller e.a.
      So rückblickend wieder das Bild:
      Im Schlafzimmer meiner Grossmutter, sie den Apfel auf der hohen Matratze ( heute Boxspring genannt) schälend. Über dem Nachtkasten der gerahmte Spruch:
      Tue Recht und scheue niemand
      Zu den Gerechten hätte sie sich nie gezählt. Und so war sie halt.
      Über dem Schreibtisch des Grossvaters der gerahmte Spruch:
      Der Gott der Eisen wachsen liess, der wollte keine Knechte, drum gab er…..
      den Rest lass ich mal weg.
      An den von ihm als Zimmermann gebauten Häusern schlendere ich immer wieder mit grösstem Vergnügen und Stolz vorbei.
      Meine zwei anderen Grosseltern?
      Ich bin ganz sicher eine brisante Mischung halt.
      Beste Grüsse zu Ihnen

      P.S.:
      Strampeln und keuchen ist Pflicht und bringt halt auch was

    • „Dem Gerechten ist es eine Freude, zu tun, was recht ist, aber den Übeltätern ist es ein Schreck
      Einer der besten Sprüche aus dem AT, schätze ich!
      (Ich kenne ihn nur dank Ihnen!)

      Wer zitiert uns jetzt das Äquivalent aus dem Koran?

      Auch wenn dieses Programm durchaus herausfordernd in der Umsetzung ist (und der Don eine abweichende Perspektive beisteuern dürfte), sollte man dabei bleiben solange nix besseres bekannt ist.

  101. Heinssohn und falsche Einwanderung
    Oben entstand eine Diskussion um Heinssohns Erkenntnisse.
    Heinssohn bringt seit einiger Zeit zwei Dinge zusammen in seinen Stücken, die Migration aus explosionsartig wachsenden Ländern, und die mangelnde Mathematikkompetenz iduLa, die zwangsläufig mit dieser Migration nicht besser wird.

    Heinssohn weiß natürlich Bescheid über Untersuchungen in den USA, die bezeugen, dass Asiaten, auch amerikanische, die höchste MINT-Kompetenz haben und dann erst mal eine Lücke kommt. Dass die Schwarzen hinter der Lücke dann schlechter abschneiden als die weißen, hat vielfältige Ursachen, die hier unwichtig sind.

    Wichtig finde ich, dass Asiaten ein Gen haben, das bei Weißen und Schwarzen nicht auffindbar ist, was für eine multizentrische Genese des Homo Sapiens sprechen mag.

    Aus der Schulzeit meiner Kinder, die auf gute Schulen mit wenig Migranten gingen, erinnere ich, dass Mathematiktalent rar gesät war. Daher stelle ich die These auf, dass alles Geld, das hierin versenkt wird, verschwendet ist.

    Statt dessen, wenn man ernsthaft höhere Mathematikkompetenz will, sollte man sich auch ernsthaft bemühen um die Einwanderung von Indern und Chinesen und Nachbarvölkern. Hierfür muss man gut genug bezahlen. Manche kämen auch als Gast für zehn Jahre.
    Auf jeden Fall habe ich den Eindruck, dass Asiaten, genetisch determiniert, besser MINT können als wir und alles Strampeln für die Katz ist. Wir haben nur einzelne Talente.

    Was viel eher Sinn machen würde, wäre eine höhere Kompetenz in Sprachen, Deutsch, Kunst und Musik. Letztere ist auch gut für Integration. Theater auch, wie man an Mr. Macron sieht. Ganz tiefe Integration.

    • Oh, das trifft sich ja dann gut
      Die Vorbereitungen für die nächste Welle laufen schon:
      h*ttp://www.caritas-international.de/hilfeweltweit/asien/bangladesch/nothilfe-fuer-die-rohingya

      Während Afrika und Vorderasien den Weg schon kennt, müssen wir uns um dieses lebenslustige Völkchen ernste Sorgen machen. Deren oben erwähnte Kompetenz in Mint wird gewisse Defizite kompensieren. Wir gehen herrlichen Zeiten entgegen.

    • @Oberländer
      Dieses Anhimmeln der Asiaten bei Ihnen und schon länger bei Heinssohn ist befremdlich.
      Zum Intellekt:
      Vergleichen Sie in der PISA-Studie „Deutsche ohne Migrationshintergrund“ (dazu zählen bei PISA auch Migranten der dritten Generation aufwärts!) mit den nordostasiatischen Ländern (Indien ist – anders als von Ihnen behauptet – intellektuell nicht up to par), dann liegt Deutschland in Mathe auf einem Level mit Japan und Korea, in den Naturwissenschaften sind wir sogar etwas besser. Und das ohne 7-23 Uhr Tage für Schüler wie in Nordostasien.
      Das Problem hierzulande sind also Migranten(-kinder).

      Im Übrigen gehört zu einer erfolgreichen Gesellschaft mehr als Intellekt. Der Fokus von Heinsohn ist also zu eng.

      Davon abgesehen wäre eine Überfremdung durch intelligente Eindringlinge natürlich noch weitaus gefährlicher als die jetzige.
      Man betrachte nur Australien, Neuseeland und Kanada, die sich zu asiatischen Kolonien entwickeln.

      Warum eigentlich immer der Wille zur ethnischen Selbstauslöschung durch Überfremdung?
      Bei den Linken durch die gebeutelten Horden der dritten Welt, und bei Euch Liberal-„““““Konservativen“““““ durch Asiaten.
      Was wäre denn an einem deutschen Deutschland so schlimm für Sie?
      Wenn’s um die Demographie geht: einfach die 30 Milliarden für Asylanten in Steuererleichterungen für kinderreiche Familien stecken.

    • multizentrische Genese des Homo Sapiens
      Ich darf da als brauchbarer Afrika- und bescheidener Asienkenner zwei Bilder aus der guten alten deutschen Sprache beisteuern, die nicht auf diese These hindeuten:

      Es gibt Menschen, die sind weitergekommen (z.B. nach Asien) und andere, die sind zurückgeblieben (z.B. in Afrika).

      Das hat viel mit Kultur zu tun (und die wiederum mit Geografie bzw. der kulturellen Anpassung an die spezifischen Herausforderungen, aber auch mit Dichte, Spezialisierung und Wettbewerb).

      Es sind ja die Afrikaner z.B. im allgemeinen durchaus wettbewerbsfähig wenn es ums Geschichtenerzählen geht (z.B. in Ghana allen mir bekannten Kulturen überlegen) und das findet sich berechtigterweise auch in Erfolgen als Musike oder Schauspieler wieder.

      Für die größte Stärke der Asiaten halte ich die Fähigkeit zur ameisenstaatartigen Organisation. Für einen Europäer durchaus unattraktiv…

    • rohingya
      Gamskappler,

      wenn das Reisbauern sind (und nicht bloß Händler), rate ich zu ihrer Aufnahme. Im Gegensatz zu Gtreidebauern und Viehtreibern werden sie eher den Vietnamesen folgen als den Somalis (hoffe ich).

    • Asiaten...
      Wenn Asiaten, dann bitte nur Japaner oder Südkoreaner (welche in Asien gerne als „die Deutschen Asiens“ bezeichnet werden).
      Wobei denen ja etwas die Problemlösungskreativität abgeht. Es nützt ja nichts, Werkzeuge (wie Mathe) perfekt zu beherrschen, wenn man dann doch nichts damit anzufangen weiß, außer jemand gibt einem etwas vor. Hier ist das (v.a süd)deutsche Tüftler-Gen doch ein echter Vorteil. Kombiniert mit dem Perfektionismus von dort, da wird dann was draus…

    • MINT ist einfach in
      Interessante Antworten, danke. Rohingya scheinen mir für die Asiaten das zu sein, was für die Araber die Palis sind und für die Europäer die Roma waren (nun ja). Viel Freude.

      Das mit dem Wandern und weit genug und so erklärt das Gen nicht und auch nicht das vollkommen andere Aussehen.

      Heinssohn verengt zu sehr auf Mathe, aber die Industrie will MINT und die Poltiker auch, nur halten die das für eine Farbe.

      Ach, übrigens dachten die Chinesen, als sie die ersten Kartoffelartigen sahen, das wären Tiere, weil die Nase so weit aus dem Gesicht kommt. Öttinger hat sich inzwischen dafür revanchiert.

  102. Fett auf Rädern
    Die Rollator-best-ager mit ihren Pedelecs oder e-bikes zerfallen meiner Beobachtung nach in 3 Gruppen.

    Ehemalige Radler, die weiterhin mobil bleiben wollen, sie beherrschen das Gefährt und fahren z.B. wellige Wege zum Baden. Am Kirchsee mehrere dieser gealterten Naturburschen getroffen.
    Sie erhalten ihre Vitalität, indem sie im November noch mehrere Minuten ein Bad im See nehmen und dann mit 40 km/h über Wurzelwege heimreiten.

    Leute, die nie längere Strecken mit dem Rad gefahren sind und das e-bike wie ein Mofa nutzen, um an Orte zu gelangen, die sonst verschont bleiben würden.
    Die beherrschen weder Fahrrad noch Gelände, noch Verkehrsregeln.

    Faule 30jährige, die zwar das Gerät beherrschen-
    aber irgendwie peinlich sind. Übergewichtig meist dazu.

    OT, wie immer, zum Thema Fressnapf Deutschland.

    In einer schon erwähnten Studie der UN heißt es auf Deutsch
    „Bestandserhaltungsmigration“,
    auf Englisch: replacement migration
    auf Französisch: migrations de remplacement

    Sozialpolitisch, resp. wirtschaftspolitisch wurde jahrzehntelang eine Geburtenrate herbeigewirtschaftet, die zur Schrumpfung führt.

    Woher bekommt man Austausch/Auffüllkontingente?

    Man überzieht Länder im Süden und Südosten mit Krieg, um echte Flüchtlinge und Kollateralflüchtlinge anzuziehen.

  103. Titel eingeben
    @DA Danke für den Tipp, vielleicht machen wir das.

  104. "smart-Klasse"
    Als smart-Fahrer und Kenner kann Ich Ihnen sagen, dass der smart eine ganz eigene Welt ist, die preislich und technisch recht wenig mit anderen Kleinwagen gemein hat. So gibt es auch eine Version die beinahe mit ihrem Wagen mithalten kann … für 50.000€.

  105. Sozialstaat
    Haben wir den Sozialstaat noch ? Reduzieren wir den Begriff nur auf Euro und materielle Werte ? Wie ist es denn mit dem Sozialverhalten von Kreaturen die Sanitäter behindern, Unfallopfer beim Sterben filmen, Rücksichtslos im Verkehr sind, an Kindergärten mit 80 vorbeirauschen, drängeln, schubsen und pampig werden zu älteren Menschen wenn es nicht schnell genug geht, Mobbing, Ausgrenzung, Schreihälse auf Kundgebungen etc. etc. Ist es denn nicht wirklich so dass ca. 75% der Bevölkerung sackdumm sind und es eben nicht wert sind auf sie Rücksicht zu nehmen ? Ihnen ist der Typ am Berg, der keuchend fast vor Anstrengung krepiert so ziemlich wurscht. Wäre er mir auch. Genau so wurscht sind mir aber auch Spinner, Verlierer und Kleinwagenfahrer. Wir müssen und sollen nicht alle gleich sein. Plattenbau und Villa, das gehört eben dazu.

    • Sozialstaat...
      Den hatten wir doch nie wirklich. Also im Sinne von gesellschaftlichem Miteinander. Vielleicht noch in den 50er und 60er Jahren. Aber spätestens seit Brandt war Sozialpolitik nur noch Geldumverteilingspolitik. Geschenke an die Wähler, um an die Macht zu kommen bzw. dort zu bleiben. Gerne auf Pump finanziert. Man schaue sich nur den Knick in der Verschuldungskurve um 1973 an…
      Ich verweise immer gerne auf den sog. Sozialen Wohnungsbau. Besser asozialer Wohnungsbau, da es nur um bezahlbaren Wohnraum ging, also eine rein finanzielle Sichtweise. Hätte man das menschliche Miteinander in den Mittelpunkt gestellt, hätte man ganz andere Konzepte gefahren. Eigentumswohnungen statt Miete. Selbstverwaltung, z.B. für Bibliotheken oder andere Gemeinschaftsräume und -Einrichtungen.
      Sozialstaat ist einfach die falsche Vokabel. Wir leben in einem Umverteilungsstaat. besser noch in einem Umverteilungsstaat, bei dem v.a. die Umverteiler gewinnen…

    • Plattenbau&Villa gehören auch dazu.......
      Genauso dazu gehört es auch, wenn die Machtlosen sich ihr Leiden
      an absurden Verhältnissen von der Seele schreien. Auch wenn das
      in Ihren Ohren degoutant klingt und auch wenn Ihnen Loser zutiefst
      zuwider sind, weil Sie auf der Hühnerleiter ein paar Sprossen höher
      stehen;
      Mit der Natur dieser Dinge müssen Sie sich abfinden.

    • Umverteilungsstaat
      Hans Nase,

      sie treffen einen wunden Punkt (der wenigen so deutlich auffällt):

      Gerechtigkeit und sozial sind vor allem in Wahlkämpfen in erster Linie Schlagworte um die dümmeren Wähler mit deren eigenem Geld zu bestechen. Dafür muss man nur den Neid wecken, vortäuschen es „den Reichen / Juden / Kulaken, etc.“ wegzunehmen und kann sich dann zuerst die Hälfte einstecken (Berghof, Datschas in Sotschi, Krim, etc.) und dann schauen wie man auch den Rest verjubelt…

  106. Pedelecs und andere Hilfen
    Danke für diesen höchst gewitzten Text – und weiter flotte Fahrt aus eigener Kraft und auf eigene Rechnung. Sie haben da eine hübsche Parabel fabriziert: Der Hilfsmotor auf dem Weg in den Sozialismus heißt Anspruchsberechtigung, und die Politbürokratie verspricht gern möglichst vielen Wählern, dass niemand ihre Ansprüche besser kennt und programmatisch vertritt als sie. Mediale Schallverstärker dopen die Hoffnungen aller, die gern gleichgestellt möglichst weit emporkommen wollen. Am Ende haben alle von allem genug – das ist jetzt leider die DDR-Pointe der Gleichstellungsphantasie – und das Bild des dicken Mannes mit dem Pedelec passt: Wirklich freuen wird er sich nicht können, dass er das geschafft hat, er ist vor allem geschafft.

  107. Supergut
    Werter Don,

    klasse und kleiner Hinweis auf Tippfehler:
    das aber auf der anderen Seite auch Personen verdaut
    warum´sie selbst zurück bleiben

  108. Eine bestimme kleine Anzahl Konzerne " teilen" die Welt unter sich auf...
    … schrieb hier jemand. Die Richtung der Kritik, die sich dahinter verbirgt, kann man ja zwischen den Zeilen lesen.
    Nur, wie sind diese Konzerne gewachsen, groß geworden?
    Irgendwelche “ geheime Machenschaften“, wie sie ja gerne von Aluhüten vertreten werden ?
    Es sind ganz profane Gründe:
    Produkte die von einer großen Zahl von Verbrauchern auf der Welt nachgefragt werden, dadurch wachsen diese Firmen weiter.
    Nur zwei klitzekleine Beispiele: Facebook, auch Amazon.
    Und wer bestimmt, bei welcher Größe eine Firma “ zu groß“ ist…
    ..,, die Politik…. B I T T E N I C HT ! ! !
    Jeder Firma, jeder Kaufmann hätte gerne auf seinem Feld das Monopol,
    Alleinstellungsmerkmal, iegt in der Natur der Sache.
    Gehen sie zurück in der Geschichte und schauen sie nach, wieviele ehemalige Firmen, sei es im Bereich von Eisenbahnen, Fahrzeugherstellern am Anfang der Industralisierung es gab und wieviele übrig gebleiben sind…. Liste in anderen Bereichen können sie fortsetzen.
    Solange eine Firma, ein Konzern keine gravierenden Fehler macht, Entwicklungen verschläft, wachsen sie weiter.
    Kleines Beipiel will ich noch bringen: Nokia… alle Welt fragte diese Telefone nach, wo ist Nokia jetzt ?
    Könnte ja noch ellenang…, aber hoffe dass dies reicht, um etwas nachzudenken bei einigen Leuten.

    P.S Ab einer bestimmetn Größe gehen auch Firmen her und “ verkleinern “ sich in bestimmten Segmenten, da sich nicht mehr in ihre zukünftige Ausrichtung passen.

    • @FJ45 - genau das wäre richtig - theoretisch, aber
      Wieviel geben die großen Firmen heutzutage für Lobbyismus aus? Wieviel Macht haben sie über Länder, Regierungen? Vor allem aber über die Form von Gesetzen?

      Wäre der Rahmen für alle gleich, für groß und klein, Inländer und Ausländer, kein Problem, dann gäbe es Wettbewerb. Das Streben nach Alleinstellung erhielte einen Sandkasten für alle und die „altmodische“ Ordnungspolitik spielt den Schiedsrichter für einen fairen Kampf, der Innovation hervorbringt und keine Absprachen.

      Doch unsere Welt ist dysfunktional geworden. Wer schreibt Gesetze, wie kommen diese zustande, welchen Einfluss haben NGOs bzw. fremde Staaten, durchaus mit eigenen wirtschaftlichen Interessen? Wie ehrlich ist gemeint, wenn alle Jahre wieder ein paar Steuer-„Oasen“ „dichtgemacht“ werden?

      Wie kommen die großen Gewinne zustande? Nach Steuer von ca. 0,5% wie bei IKEA (um mal von den US-Amerikanern abzusehen) oder analog der innerstaatlichen Konkurrenz vor Ort? Da ist nicht so viel Platz für andere mehr, wenn Monopolisten die rechtlichen und politischen Spielregeln schreiben. Und was ist mit diesen großen Unternehmen, denen auch Schulen, Kinder, staatliche Organisationen, Medien etc. zur Spielwiese gegeben sind? Wem gehören die Medien? In Frankreich u. a. der Wehrindustrie, in Deutschland gibt es zunehmende Konzentrationen.

      Wettbewerbschancen sind stark reduziert. Eine soziale Marktwirtschaft mit Gleichberechtigung der Akteuere existiert in weit geringerem Maß als z. B. in den Anfangsachzigern. Dazu kommen die zerstörte Geldwirtschaft, die zu Schulden und Assetinvestitionen geradezu zwingt, auf Kosten von Nutzensteigerung für Kunden.

      Wenn Sie staatlichen Institutionen Dienst-Leistungen anbieten wollen, müssen Sie Nachweise und Zertifikate bringen, die Sie mit hohen Fixkosten belasten. Inhaltlich sind diese Dinge häufig eine reine Farce. Aber sie erhöht die Eintrittsbarrieren für kleine und neue Unternehmen.

      Erhöhung von Regelungsdichte führt automatisch zu größeren Einheiten, weil sich die Kleinen die unproduktiven Fixaufwendungen vor dem Geldverdienen nicht leisten können.

      Man kann sagen, das dient doch Ihrer Sicherheit und Qualität? Man sieht, wie gut die Entschädigung für VW-Kunden in Deutschland geregelt wird. Wer groß ist, wird „gerettet“. Bankenregeln machen übrigens auch die großen Banken selbst (Basel I, II, III und raus sind lokale DACH-Genossenschaftsbanken).

      Nein, da habe ich jegliche Naivität verloren.

    • Herr Blum, Lobbyismus an sich ist ja nichts schlechtes, hat aber...
      … durch die immer in der Presse oberflächliche Darstellung einen negativen Touch in der Wahrnehmung erhalten.
      Auch Gewerkschaften, Kirchen, Umweltverbände , um mal drei kurz zu nennen, sind Lobbygruppen.
      Warum große Banken gerettet werden mussten, hatte ich schon mal hier in einem anderen Thema von Don dagelegt.
      Ja, Steuer und Regulierungsdichte sind massiv komplexer geworden. Nicht umsonst beschäftigen Firmen Heerscharen von Steuerfachleuten, Anwälten. Liegt das aber in der Schuld der Firmen, diese Komplexität ??
      Dadurch sind sicher die Barrieren im Wettbewerb höher geworden, der Wettberewerb funktioniert aber dennoch, sonst kämen keine neuen Teilnehmer an den Markt und verschwänden auch keine alten Teilnehmer von diesem.

      Ponyhof.. Paradies gibt es nicht…
      … obwohl, Paradies gab`s ja schon mal, aber da kam die Eva zu dem Adam, gab`ihm was Veganes und schon war`s mit der Herrlichkeit vorbei. … hi hi

    • @FJ45 - Lobbyismus
      Nachdem mir der negative Duktus ggü. Lobbyismus schal vorkam, habe ich mich zum Thema mehrere Tage auf ein Seminar begeben und danach die sinnvollen Seiten gesehen.

      Das Problem ist nicht der Lobbyismus also solcher und an sich. Wenn wirklich alle registriert sind (die bekannten Organisationen sind in der großen Koalitionszeit explodiert), ist ein Schritt getan. Wenn die aber ihre Finanzierungs- und Interessenquellen nicht offenlegen, ist das ein Schritt zurück. Wenn dann diese Gruppen über verschachtelte Konstruktionen einerseits parteinah sind und andererseits aus Regierungskreisen Geld zugeschachert bekommen, ist das nicht gut. Und wenn – Bspw. „Bertelsmann-Studien“ in den Tagesnachrichten ohne einen Anflug von Skepsis zitiert werden, dann ist das ein Symptom für eine nicht funktionierende Kontrolle und Kritikfähigkeit ggü. den Lobbyisten.

      Ich sehe das wie bei Kindern oder Studenten. Wenn die ohne Anstrengung und ohne Gefahr betrügen und kassieren können, werden die das zumindest in der moralleichten Masse tun. Ich möchte denen das nicht vorwerfen. Das sind die Lobbyisten auch, sie probieren es. Dabei kann es zu Erkenntnisgewinn und wichtigem Zusammenhangswissen kommen.

      Das Problem liegt im kritikfähigen Filter der politischen und regierenden Institutionen. Dieser ist durch Interessenkonflikte und falsche Regelungsmechanismen praktisch dysfunktional, ich möchte noch nicht sagen, ausgeschaltet.

      Wie Eltern, die ihren Kindern nichts mehr abschlagen wollen, ihnen alles geben, durchgehen lassen, sie sanft anfassen und auch dann hart gegen andere verteidigen, wenn ihre Kinder gewalttätig und rücksichtslos sind.

      Das führt zum Niedergang einer Kultur. Und insofern sieht man am Lobbyismus, dass nicht er das Problem darstellt, sondern an der Gegenseite, denen, die ihn „gerecht“ nutzen.

      Leider gibt es aber einen grundsätzlichen Knackpunkt: Lobbyismus kostet Geld und Zeit, und wo das vorhanden ist, entsteht ein Machtungleichgewicht zugunsten derer mit Geld und Zeit.

      Dieses zu kennen ist für diese Filterfunktion von Lobbyistenempfängern wichtig. Deshalb auszugleichen und die Gruppen ohne Geld oder Zeit (z. B. die fleissig Steuern erarbeitende Bevölkerung des dt. industriellen Mittelstandes) mehr zu treffen als die medienpräsenten Großorganisationen und „Stiftungen“ (Freudenberg, Bosch, Bertelsmann, Böll etc.).

      Und wenn neue Wettbewerber in den Markt kommen, wer fördert diese? Ist Uber ohne Amazon und Thiel und Microsoft, Google etc. denkbar? Und was den Riesen nicht passt, hat das eine Chance?

      Ja, ich denke, das hat eine Chance, wenn die verfügbaren Mittel der Riesen nicht über weltweite Steuervermeidung auf ein Maß reduziert werden, das den Neuen gegeben ist.

  109. Gleichstellung
    immer wieder ein Vergnügen, den „Don“ zu lesen

  110. so isses oder es könnte so sein
    Gjut, es kan auch sein, dass sich manche LKW-Fahrer bezahlen lassen.

    custom and immigration service geht grundsätzlich davon aus das die Fahrer bzw. Spediteure da involviert sind . Heisst 45 Min interview und ca 2500 Pfund pro auf den Trailer gesprungenen Kopf Strafe . Auf den Relationen sind keine deutschen Nummernschilder mehr zu sehen .

  111. und nächste Woche an dieser Stelle
    Opa Alphons zeigt seien Urlaubsdias.

    • Trebon @ 6. November 2017 um 20:17 Uhr
      Trebon sagt:
      „und nächste Woche an dieser Stelle
      Opa Alphons zeigt seien Urlaubsdias.“

      Und wie bekömmlich für die Seele sind heitere Ansichten von Frieden, Gelassenheit und Güte und die erbauenden Gespräche, die daraus erwachsen.

    • aber aber
      Lieber Norbert.

      Wenn Sie Ihren Vornamen als Nickname benutzen wollen. Raffinierterweise umgedreht. Dann haben Sie das r vergessen.Ts ts ts.
      Ich finde Trebron wirklich aussagefähiger, irgendwie kräftiger. Trebronnnn!!
      mit kurzem O und hartem N. Das macht was her.

      Opa Alphons zeigt seien Urlaubsdias.
      “ Ilsebell salzte nach.“ DAS sind spannende Anfänge.

      Beste Grüsse

    • No Bert
      Ich lach mich hier oft kaputt, glaube aber, er hat einen Buchstaben und einen a.aigu vergessen. Wollte Trèsbon machen, weil er seien Meinung so gut schreibt.

  112. Wieso single?
    Nett, vor allem das Churchill Zitat. Aber wieso stempeln sie die Frau im Smart eigentlich als Single ab? Vielleicht lebt sie ja mit einem ungewaschenen Schreiber, der heute zum Glueck die drei Kinder mit zu den Kuhglocken nehmen konnte. Im Mercedes.

  113. Was ist Wahrheit
    Lieber Don Alphonso,

    Sie erwähnen nochmal die Gender-pay-gap-Plakate-Unschärfe der SPD. Dazu passend ein Hinweis auf folgenden Artikel, auf den ich über realclearpolitics.com aufmerksam geworden bin.

    „Journalists Spreading Lies on Twitter, Glenn Greenwald, The Intercept“

    Tatsächlich erschreckend, wie ungeniert in den beschriebenen Fällen gelogen wird. Es ist aber, wie ich finde, typisch für „links“. Als alle anfingen, sich über die Unwahrheiten von Trump aufzuregen, habe ich mir gedacht: jetzt wird ihnen der Spiegel vorgehalten, und das macht sie wahnsinnig.

    Wenn man eine politische Seite auf Lügen aufgebaut ist, dann doch wohl die Linke und alles rund um „Sozialismus“. Die DDR hat zeitlebens ihren Leuten gesagt, daß sie in einer Demokratie leben, nicht unterdrückt sind, die NVA nur für den Weltfrieden arbeitet und niemand die Absicht hat…

    Und die postmoderne Linke muß sich auch ständig die Wirklichkeit zurechtbiegen, weil ihre Grundannahmen nicht zur Wirklichkeit passen. Außerdem haben sie kein schlechtes Gewissen, weil sie ja „die Guten“ sind. Und wer kämpft für das Recht, der hat immer recht! (Parteilied der SED). Und jedes Mittel ist dann auch recht. Deshalb gibt es die Texte von Frau Berg auf SPON und anderes.

    Mit besten Grüßen

    • So sieht's aus
      Leider hat sich die Erfahrung mit dem „real existierenden Sozialismus“ nur einer Minderheit im Westen erschlossen, und die steuerfinanzierten Waschsalons von Parteien, Stiftungen, ministeriell geförderten Vereinen sind ein prima Geschäft. Die Leute agieren in organisierter Verantwortungslosigkeit. Sie müssen nichts wissen, nichts können, nur den politischen Stempelkasten und die Phrasendreschmaschine bedienen. Sozialismus ist schon attraktiv für manche.

  114. Wohin nur?
    Hallo zusammen,
    ich bin mittlerweile ein echter Fan vom Don geworden. Es ist eine reine Freude, die Blogs und auch die Zuschriften zu lesen. Manchmal hab ich das Gefühl, hier befindet sich (noch) die letzte Bastion der Freiheit (außer der Achse)
    Wenn ich (Jahrgang 1964) die Entwicklung in der BRD verfolgt, bekomme ich nur noch das Grausen.
    Daher: Wohin wandert man am besten aus? Tips??
    Gerne auch mit Pedelec :-)
    Gruß
    der Jup

    • Blieben, der Irrsinn ist ja bislang hauptsächlich in den Medien.

    • Wohin wandert man am besten ... mit Pedelec
      Jup,

      ich könnte Ihnen voraussichtlich im Juli einen Tipp schicken!

      Der liegt zwischen Weitwandern, Bergradel und Pedelec (je nachdem von wo Sie starten und wie geübt Sie sind…

      auf e-mail oder WhatsApp…

      Muss mich zunächst selber dort einnisten.

    • Jup @ 6. November 2017 um 21:50 Uhr
      Jup sagt:
      „Wohin nur?
      Wenn ich (Jahrgang 1964) die Entwicklung in der BRD verfolgt, bekomme ich nur noch das Grausen.
      Daher: Wohin wandert man am besten aus? Tips??“

      Bleiben.
      Günstige Gelegenheiten zum Auswandern sind eh vorbei.
      Derweil sichzurücklehnend beobachten und lernen, es ist doch auch ganz amüsant, von einem wissenschaftlichen Standpunkt betrachtet.

      Wenn das Chaos hier vorbei ist, werden gute Leute dringend gebraucht werden, die das wieder richten und Ordnung schaffen.

    • "Blieben, der Irrsinn ist ja bislang hauptsächlich in den Medien."
      Ich nehme einfach mal an das soll „Bleiben, …“ heißen.

      Ansonsten, stimmt schon, aber den Irrsinn gibt es eben leider auch in Parteien, Atmsstuben (Gleichstellungsbeauftragte!) und Universtitäten. Womit man den eventuell leider nicht einfach durch Nichtbeachtung vollkommen ignorieren kann.

  115. An ihren Feinden sollt Ihr sie messen
    Erwerbstätige Frauen im Smart, untrainierte Männer auf E-Bikes, armselige Zuwanderer… – der Don, er trifft seine Ziele pointiert und treffsicher. Im nach unten treten ist er wahrlich ein ganz Großer. Den Applaus der Claqueure verdient er zu recht. Trotzdem: in Bälde wird er ersetzt werden durch eine KI, die aus Textbausteinen lose zusammenhängende Beiträge für die FAZ erstellt. Aus Stichworten wie „vollschlanke Feministin“, „Grüner Spitzenpolitiker“, „Nordafrikaner“ und „Cinelli 1976 mit Campagnolo Super Record“ kann auch ein Commodore C64 ähnlich amüsante Beiträge kreieren.

    • Wenn es so einfach wäre wie Sie glauben, hätten andere Medien ebenfalls längst solche und andere Blogs. Aber komischerweise gibt ves welche, die laufen, und andere, die nicht laufen.

    • Das ist nicht alles, denn
      Genauso wie „Schönheit im Auge des Betrachters liegt“, geht es auch
      mit der Antipathie. Beim Betrachter kommt eben das an, was bei ihm
      schon ein gemachtes Nest findet.
      Wenn KI einmal solche Arbeit wie der Don macht, dann wird das Produkt
      genau den Geschmack und Nährwert haben, wie das mit synthetischer
      Intelligenz in die Welt gesetzte Rinder.- Schweine..-u.Putenfleisch, welche
      kein aufgewachter Mensch mehr essen mag.
      Die „untrainierten Männer“ sind nicht untrainiert, weil das Schicksal es
      irgendwie nicht gut mit ihnen meinte, sonder es sind einfachfaule Säcke,
      dieAnstrengungen scheuen. Ihre Ehefrauen werden es ihnen bestätigen.
      Mir gegenüber tun sie es jedenfalls.
      Die“armseligen Zuwanderer“ desertieren aus Ländern, wo es ihre Aufgabe wäre, lebenswerte Zustände zu schaffen für sich und ihre Famliien.
      Hierher das kulturelle, politische und religiöse Elend mitzubringen, mit
      Fanatismus und Lernresistenz und dabei die Hand weit aufzuhalten, das
      kann einfach nicht auf Sympathie bei den schon länger hier lebenden
      stoßen.
      Kein Land der Welt findet so etwas akzeptabel.
      Gute Menschen wie Sie mag ich nicht. Die waren mir schon verdächtig
      als ich noch ein kleiner Junge war.

    • Bulbiker, ...
      … wie schon Rudi M. sagte:

      Üben Sie schon mal fest mit Analogkäse und -fleisch!

      Dann wird es hoffentlich auch mit der KI was…

    • Künstliche Intelligenz
      wird vor allem dafür sorgen, dass regierungsgeförderte NGO´s als eben staatliche Institutionen bekannt werden.

      Allen wird offenbar, dass die sogenannte AAS oder die NoHateSpeechDe nur überleben, weil die reichlich alimentiert werden.

      Und die künstliche Intelligenz wird Parasiten, die sich an öffentlichen Geldern laben und fett saugen, darben lassen.

      Ganz einfach.

      Und leider im Gegensatz des von Ihnen Erhofften.

    • So amüsante Beiträge vielleicht. .
      ..aber keine so geistreichen Kommentare wie ihrer.
      Was ist eigentlich an der Beschreibung berufstätiger Frauen im Smart genau der Punkt, an dem nach unten getreten wurde?

  116. Großartige Gesellschaftsanalyse, auf den Punkt.
    Das ist der bisher beste Text zur Lage der Nation, den ich gelesen habe. Bitterer kann Humor nicht schmecken, vielen Dank !

  117. Bergauf und gut drauf
    Sehr anregender Text mit ebensolchen Kommentaren. Der Hinweis Otto Meiers auf die individuelle Leistungsfähigkeit ist besonders hilfreich. Bin gestern – vorbei an Kletterern und Wanderern – die beginnenden Alpen hinaufgelaufen. Schneller als sonst. Oben mit später ankommenden Wanderern Blicke gegenseitigen Respekts getauscht.
    Am Abend in der Sauna den Schilderungen eines Pedelec-Fahrers gelauscht, der dem staunenden Freund von seiner Tour erzählt hat. Wer war glücklicher? Ich vermute: Alle haben im Bereich ihrer Möglichkeiten ihr Bestes gegeben. Die eigentliche Bedrohung ist die Gleichschaltung. Wo zu viele ihre Meinung anderen aufzwingen wollen, ohne deren Leben zu kennen, geschweige denn so leben zu wollen. Oben in der Hütte war zu lesen: Du hast Recht – aber meine Meinung gefällt mir besser.
    Mir hat der Lauf in die Berge jedenfalls Berge gegeben. Wodurch sich manche Härte des Alltags leichter ertragen lässt.

  118. Titel eingeben
    Hallo Don,
    Wie immer ein guter Text von Ihnen,
    Bei mir scheinen auch nicht alle Mails anzukommen und wenn dann später :(

    Ansonsten machen Sie weiter so, ich bin gespannt auf den Artikel über die Massentierhaltung, aus diesem Grund habe ich mir das Fleisch essen abgewöhnt, geht leichter als ich dachte

    Viele grüße aus Brandenburg

    • Es geht da vor allem um die doppelmoralische Betrachtung des Viehs, je nach Umweltproblem.

    • Fleischverzicht
      Der Verzicht aufs Fleischessen fällt leichter als gedacht.
      Der Don als Vegetarier aus sentimentalen Gründen ist undenkbar, er kam
      wohl eher dazu, wei er ein Aesthet ist. Denn Fleisch, egal von welcher Tierart, ist buchstäblich ungenießbar geworden. Die großindustrielle
      Fleischproduktion hat, je nach Fall, jeden feinen Geschmack aus dem
      Produkt eliminiert, bzw. Fehltöne verschiedenster Art beigebracht,
      woran jedes Zaubern mit Gewürzen scheitert.
      Der Schmodder bleibt einfach ungenießbar. Ich habe auch stets, wenn
      ich mich zu einem Braten hinreißen laße, das Gefühl, bei dem
      Fabrikfleisch auch nicht mehr den gewohnten Nährwert zu bekommen.
      Und an ein Stück von Weidevieh kommt man so verdammt schwer ran.
      Saftiges Ochsenfleisch läßt, außer in Österreich auch kein Bauer mehr
      wachsen, wie überhaupt Bauern genauso schnell und gründlich
      aussterben wie Vögel und Schmetterlinge.
      Das alles gehört einfach nicht zur Moderne.
      Im mir benachbarten Frankreich ist es dasselbe Elend. Die franz. Küche
      leidet auch schon gewaltig darunter, daß die heutige landwirtschaftliche
      Produktion kaum noch die Zutaten für ihre bekannten köstlichen Kreationen beibringen kann.


    • @Meergans: Mpf. Also ich bin mit dem Schweinefleisch, das ich hier in Berlin bei Ullrich und Edeka bekomme, sehr zufrieden, und mit dem Rindfleisch auch. Mit Grausen erinnere ich mich jedoch der wässrigen Schrumpfschnitzel der 70er Jahre „vom Bauern“ im eher ländlichen Schweizer Grenzgebiet.
      Nach meiner Erinnerung zumindest war es früher eben NICHT besser.


    • Ansonsten denke ich wie Nietzsche: „Das Essen ist besser geworden, es gibt mehr Fleisch.“
      Sicher, man will auch Gemüs dazu (das Fehlen dieses verleidet einem jeden USA-Aufenthalt). Aber das Angebot hat sich auch etwas verbessert.

  119. OT
    Erinnert sich noch jemand an die Forderung
    „Merkel muss weg“?

    Die ZEIT meldet Vollzug „Merkel ist weg“.

    Na sowas.

    Ist wohl wie mit dem Spruch: Wenn alle sagen du bist bankrott,
    dann bist du bankrott.

  120. Kleinwägen
    Heißt es eigentlich „Kleinwagen“ oder „Kleinwägen“? Man kann ja mal frägen.

  121. Unser Aller ubiquitäres Pedelec
    Unser Aller allgegenwärtiges Pedelec ist aber das frischgedruckte
    Geld in unseren Taschen, passend verziert mit der putzigen Signatur
    „M.Draghi“. Das aufwendige Druckverfahren, mit dem dieses weltweit
    verbreitete Zierstück erstellt ist, kann aber einem scharfen Auge
    nicht verbergen, daß es die schönen großen Zahlen nicht wert ist,
    die darauf zu lesen sind.

    • Daher bevorzuge ich Immobilien.

    • Doch, noch sind die Zahlen etwas wert,
      aber nur wenn Sie konsumieren – bleibende Vermögenswerte können Sie dafür hierzulande kaum noch kaufen.

      In Amerika nennt man ja ein Schneballsystem auch „ponzi scheme“

      Ob wir wohl dereinst hier in Europa stattdessen von „draghi scheme“ sprechen ???? Fragen!

  122. Gegenentwurf zum Voralpenland
    Ich weiß, Don, Sie mögen keine rohen links, ich stell diesen trotzdem ein, weil das Blog auch bebildert ist, bloß anders als Ihrer, außerdem werden Säulen der Gesellschaft erwähnt.

    https://www.publicomag.com/2017/11/modell-berlin-verwahrlosung-toetet/

    Das letzte Mal war ich vor 20 Jahren in Berlin und das scheint gut so zu sein.

  123. Die Fahrt ins Büro versüßt
    Danke für diese herrlichen Texte, die nur Radverrückte wirklich verstehen. Nehme das gleich zum Anlass, um trotz Kälte ins Büro zu radeln. Wie schön kann der Gedanke an einen schwitzenden anstrengenden Aufstieg doch sein, da wäre einem doch etwas wärmer. Dieser Gedanke kann Pedelec – Abhängigen nicht kommen, mein Trost für heute

  124. Besser gearbeitet
    Wahrscheinlich hätte der Autor besser richtig arbeiten sollen, als in der Abendstunde so einen Dilettanten zusammenzuschreiben – schlimmer faseln geht nimmer!

  125. Das Schlimmste daran ist
    nicht, dass die „Gleichgestellten“ ihr Gleichstellungspedelec bekommen. Das wäre ja sogar noch produktiv, wenn die Gleichgestellten dann eine adäquate Leistung ablieferten. Aber oft wird die Unzufriedenheit nun erst recht geschürt: Warum ist das Pedelec nur so schnell? Warum gibt es das nicht in meiner Lieblingsfarbe? Warum ist dies nicht, warum kann man damit nicht jenes machen? Früher hieß es, einem geschenktem Gaul schaut man nicht ins Maul, tatsächlich wird aber eher nach dem Motto verfahren: Wenn es gratis ist, dann muss es schlecht sein.

  126. FJ45 schrieb....
    ..Ponyhof.. Paradies gibt es nicht…
    … obwohl, Paradies gab`s ja schon mal, aber da kam die Eva zu dem Adam, gab`ihm was Veganes und schon war`s mit der Herrlichkeit vorbei. … hi hi

    … mit nem Leberwurstbrot oder einem Bauernfrühstück wäre das alles nicht passiert…. aber Eva wollte ja nicht kochen, Nägelchen lackieren, Wimpern tuschen war ihr wichtiger…
    … alles Schlampen außer Mutti ;)

    • '… alles Schlampen außer Mutti'
      .
      Meinten Sie in diesem Moment A. Merkel?

    • Nö....
      … „Es war im Sommer 2003, und eigentlich wollten sich Bernhard Finkbeiner und Hans-Jörg Brekle nur etwas zum Essen kochen: Würstchen, Salzkartoffeln und Tiefkühlgemüse. Aber nach dem Besuch im Supermarkt wurde den Junggesellen bald klar, dass keiner von beiden wusste, wie man Salzkartoffeln zubereitet. Erst ein Anruf bei Mutter Brekle brachte Aufklärung – … “
      aus Spiegel 2005

    • @FJ45
      Genau deshalb kennt bzw. kannte die Bibel die Lilith. Eine Art Gegenentwurf zur untertänigen, braven Eva. Taucht im Faust auf. Brockenszene. „…Nimm dich in Acht vor ihren langen Haaren…“

      Nur hatte der liebe Adam vor einem solchen Weibe wohl doch ziemlich große Angst. Und ganz sicher nicht nur der eine Adam.

    • was ist mit Mutti Gookle?
      Das muss spon erfunden haben. Selbst ich hatte da schon Internet, und ich war spät dran.

  127. „Die doppelmoralische Betrachtung des Viehs"
    Auf den Beitrag bin ich sehr gespannt.

    Ich will Ihnen keinesfalls vorgreifen, aber hier gibt’s schon mal Betrachtungen über die doppelmoralische Behandlung des Bürger-, Steuerzahler- und Kunstsammler-Viehs …

    ht tp://www.achgut.com/artikel/der_fall_gurlitt_staatlicher_raub_als_hoehere_moral

    Was ist das für ein Land geworden seit dem 22. November 2005?

  128. Nordwestdeutsche Rentnerpartei - herrlich
    Lieber Don,

    erneut ein Lob von Ihrem Fan aus der Pfalz. Herrlich, der Artikel, insbesondere die Bezeichnung der SPD als „nordwestdeutsche Arbeiterpartei“. Das trifft die Sache sehr gut.

    Ich kann das beurteilen, denn als 30-Jähriger Soziologe bin ich tatsächlich noch Mitglied dieser Partei. Warum? Vermutlich aus Interesse, denn ich habe in den letzten drei Jahren intensive Feldforschung betrieben und meine Dissertation über die SPD geschrieben bzw. genauer, über den Alltag eines SPD-Abgeordneten und die Frage, welche Rolle der Begriff „Gerechtigkeit“ in demselben einnimmt. Erraten Sie’s?! Eigentlich gar keine…

    Wenn Sie Interesse haben, schicke ich Ihnen meine Gedanken gerne zu, müsste nur wissen, wohin. Würde mich jedenfalls freuen.

    Auf bald

    • Gerne, donalphonso äd gmail punkt com

    • D.E. am 7.November 2017 10.50 Uhr
      Werter D.E.,
      zu Ihrem interessanten Hinweis auf den SPD-Abgeordneten:
      Es gibt keine objektive Gerechtigkeit,nur verschiedene Interessen.
      Wenn Sie in einer Familie mit Geschwistern aufgewachsen sind,kennen Sie sicher
      auch die Redewendung:Brüderlich geteilt -und wissen was damit gemeint ist.
      Lassen Sie uns in Zukunft etwas mehr von Ihren Erkenntnissen lesen.
      Danke

    • ohne Worte
      Text eingeben

  129. .
    Merkel ist jetzt ja nur geschäftsführend im Amt.
    Sie darf nicht mit dem Pedelec vorne weg huschen,
    sondern muss leisetreten.
    Ich finde das prima und sehr erholsam.

    • Ja, hoffentlich weiß ulF das auch
      und hält sich noch dran.

      Sowas ist ja nicht selbstverständlich, wenn man sich die bisherige Amtsführung ansieht….

    • ich auch
      Am besten, man lässt das so.

    • Titel eingeben
      gmai?
      Nicht mehr posteo?
      (Sie prieses das doch mal wärmstens)

    • Geschäftsführende BundeskanzlerIn
      Das ist der doch schnurzpiepe. Der einzige Unterschied besteht darin, daß eben NICHT darüber berichtet wird, was diese Geschäftsführerin im Kontext EU/€/GR/Mig/Klima/Welt-Rettung gerade so in kommissarischer Funktion ausheckt. Grauenvolles pol. Klima. Unterfüttert in Dauerschleife von den ÖR Vasallen und den – meisten – Printmedien. Z.K. ( Zur Kenntnis).

  130. Schulz ist auch nur ein Scharping II.
    Mit Verlaub, der Scharping machte wenigstens äußerlich ein bischen her. Nicht so ein abgewrackter EU-Alk.

    • Scharping ... nicht so ein abgewrackter EU-Alk
      Ganz meine Meinung!

      Ich kann mich gar nicht mehr an seine Unzulänglichkeiten erinnern, es schaut aber so aus, als ob nicht besseres nachkäme…

  131. Balkan-Aufstocker
    DA, sie wissen doch sicher, wie clever die Italiener dieses EU-Problem gelöst haben. Schreiben Sie doch mal darüber.

  132. sowohl als auch
    Als langjähriger Rennradler habe ich inzwischen meinen Frieden mit Pedelecs gemacht. Habe sogar selber eines. Das motorlose Rad nutze ich für sportliche Bewegung und Fitness, das Pedelec für kleine Genusstouren ohne Schwitzen, Fahrten zum Geldautomaten und zur Arbeit. Beide Rad-Alternativen haben ihre Berechtigung.
    Natürlich ist nicht zu verhehlen, dass es mittlerweile schwieriger geworden ist, sich durch den fahrenden Pedelec-Dschungel zu kämpfen.
    Und ich stimme dem Don zu: mit dem Pedelec Berggipfel zu erklimmen…na ja… Das wäre für mich nur dann interessant, wenn der einzige Geldautomat weit und breit auf dem Gipfel stünde.

  133. Schön bös und leider wahr
    Danke einmal mehr, das geht ja runter wie Öl. Natürlich nur wie das gute aus gewissen italienischen Gegenden ;-)

    Ja, da mischen sich Neidkomplexe, weinerliche Lebensuntüchtigkeit und schamloser Egoismus und kämpfen gemeinsam unter dem schönen Motto der angeblichen „Gerechtigkeit“ für die Umverteilung zu ihren Gunsten, und zur Not auch für die Diskriminierung derjenigen, auf die man neidisch ist.
    suum cuique plus sozialer Bürgersinn der Gesellschaft, das reicht denen nicht.

    Und da diejenigen, die das Opfer der Umverteilung werden sollen, nicht unbedingt freiwillig freudig mitmachen, ist natürlich staatlicher Zwang nötig, und schon haben wir die „gutmeinenden“ Bürokratiemonster mit ihrem weiten Anhang aus der wuchernden Helferindustrie, schönen Gruß von Herrn Schneider vom DPWV etc.

    Und ich bin allerdings schon auch etwas neidisch, aber nicht missgünstig, auf Ihr beinhartes Bergradlervermögen, werter Don. Ein wenig Kondition meine ich zwar auch zu haben, aber gegen Sie bin ich doch auch ein blöder Flachlandradler. Aber was soll ich machen, ich lebe am Niederrhein. So gesehen, bin auch ich ein Opfer der Umstände, aber wer will schon klagen…

  134. Gedrehtes Bild?
    Ich verstehe das nicht ganz. Ist nicht viel eher das dicke Erbe der Zusatzmotor, der unserem Don – ganz egal was die eigene Leistung – seinen Gipfelausflug ermöglicht? Und wäre somit folgerichtig nicht die höhere Erbschaftssteuer genau das richtige Werkzeug, die eigene Leistung wieder mehr in Erscheinung treten zu lassen?

  135. Lieber DA, ein Hinweis zum "Pedelec", vielleicht gehen Sie dem mal nach
    Gerade las ich in der FAZ über eine Frau „Dr.“ Stevie Schmiedel, die ihre persönliche Karriere auf dem Begriff Sexismus aufbaut und von Frau Schwesig als Aufseherin über den Werberat eingesetzt wurde. Beim googeln fiel mir auf, dass auf XING einen Doktorgrad führt. Das dürfte unzulässig sein. Ein im Ausland erworbener Hochschulgrad darf nach § 69 HmbHG in der verliehenen Form (Originalform) mit Angabe der verleihenden Hochschule (Herkunftshinweis) geführt werden. Also nur „PhD Critical Theory“ gerade nicht mit de Abkürzung „Dr.“ wie auf XING.

  136. @ Wassermann sagte 7. November 2017 um 11:25 Uhr
    „RHS … „Gruppen junger Männer“ … „nun sinse halt mal da.“
    Nostalgie nach dem guten (?) alten 1945 ?!“
    .
    Das mit „dem guten (?) alten 1945“ sollten Sie erklären.
    (DdH)

  137. Es muss nicht immer Wettbewerb / Wettkampf sein
    Wenn zwei sich auf einer Straße mit gleicher Zielrichtung begegnen, muss das nicht immer ein Wettbewerb/ Wettkampf sein. Es kommt darauf an, ob man sich darin versteht. Jedoch galt „Quäl Dich Du Sau“ für den fetten Mann auf dem E-Bike, wie für zwei andere Helden des Radsports; die hatten halt ihren Bio-Sprit frisiert …

  138. @ Gamskampler stelle 6. November 2017 um 21:25 Uhr
    …eine arg aus dem hiesigen Rahmen fallende Frage:

    „Übrigens, warum tragen Schwäbinnen*en nie einen String-Tanga?“
    .
    Jessas Gamsi! Schon unsere Kanzlerin beruft sich auf die Vernunft der schwäbischen (Haus-) Frau. String-Tanga – Sexy aber ungesund, so der Berliner Kurier => https://www.berliner-kurier.de/22720668
    .
    Oder soll ich mich auf die Apotheken -Umschau berufen? Demnach können String-Tangas Erreger….(es folgt ein spezifisches Frauenproblem, das hier in einem Fahrrad,-Berge-, Kunst-, Silberkannen/Barockmöbel- und Netzwerke-Blog so unpassend wäre wie ein Eichelhäher-Rezept).
    .
    Was jetzt kommt, geht wieder so lala…Schlimmer noch: wie die Bunte recherchierte, können zu enge Strings in den Intimbereich reizen und in die Haut einschneiden. In der Folge kann es zu Hautirritationen oder sogar Entzündungen kommen.
    .
    Wie oben schon angemerkt soll ein String-Tanga die Trägerin sexuell anregend wirken lassen. Ja, könnte man sagen. Wie ich früher hier schon einmal anmerkte, kommt das Wort „Sex“ aber in Schwaben nur bei „Reig´schmeggde“ vor. Thaddäus Troll schrieb lange vor der Wende dazu: „Aber selbst wenn es so etwas gäbe (Konditional: „…wenn mr so ebbes häääbed“), der Schwabe wollte ihn so wenig wahrhaben wie ein Berufsflüchtling die DDR, deren Existenz durch Anführungszeichen oder das Adjektiv „sogenannt“ negiert wird, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.“
    .
    Der schwäbische Puritanismus tat sich im Umgang mit dem Geschlechtlichen seit jeher schwer. Und ich muß dazusagen: Immer öfter wäre es auch besser, sie trügen keinen. Hier im aktuellen Blog hat schon jemand das pöse Wort wie Aldi ohne „l“ genannt.
    .
    Ich könnte jetzt auch noch was zum Thema im Zusammenhang mit: „die Wirkung erregender Badekleidung von Kartoffelinnen auf n-n-s-l-h-s gut gebauter Männergruppen in den Bade-Etablissement der Kartoffelstädte“. Ab da käme es sicher wieder zu einem Ordnungsruf seitens Don und den hier mitwachenden Hüter der pol.-korrekten Sprache.
    .
    In Erwartung einer Auflösung verbleibt
    (DdH)

    • Titel eingeben
      weil man abgelegte (i.S. verschlissene, aussortierte) nicht zu Putzlappen umfunktionieren kann bzw es unpraktisch wäre.

    • Einmal kurz Lambada gucke auf dem, was man hier nicht verlinken soll
      Kenne zufällig einen Schwaben, der dauernd nach Brasilien fährt. Er hat das wohl nicht mehr ausgehalten mit dem Putzen.

  139. Eierstocklotterie
    Nachdem man sich hier einige Male dieses Ausdrucks bedient hat möchte ich doch anmerken, dass ich ihn nicht „schön“, sondern reichlich despektierlich finde.

    Ich spreche da lieber von der „Gnade Gottes“, die ja nicht nur zu unserer Geburt waltet, sondern auch während unseres ganzen Daseins, wenn wir zur rechten Zeit am rechten Ort sind, die richtigen Menschen treffen oder eine gute Gelegenheit erkennen und sie ergreifen. Unser Können und unserer Hände ehrliche Arbeit mögen nicht unbedeutend sein, ihre Rolle für unseren Lebenserfolg ist aber letztendlich eine geringere.

    Sollen wir nun mit unserem Schicksal hadern, weil wir es vermeidlich besser getroffen haben, als andere? Nein, ich finde wir sollten es annehmen und das jeweils Beste daraus machen.

    Sollen wir das Wohl, was die, die vor uns waren, für sich und für uns aufgebaut haben, verschleudern, weil wir uns ob der Tatsache grämen, nur zum geringen Teil für unser Glück selbst verantwortlich zu sein? Nein, ich nenne das respektlos vor denen, die uns dieses Erbe anvertraut haben.

    Ihr sprecht doch so viel von Nachhaltigkeit, warum geht ihr nicht nachhaltig um mit dem Volksvermögen, mit dem Gemeinschafts-Eigentum des Staates dessen Bürger ihr seit?

    Beim Erben geht es ja auch darum, den Willen des Erblassers zu achten. Und was tut ihr? Ihr spuckt darauf!

    Und ihr tut noch mehr, ihr messt mit verschiedenen Maßstäben. Ihr seit streng zu euren Mitbürgern und voller Großmut gegenüber Fremden, solange nur das Gemeinwohl und nicht euer privates eigenes beeinträchtigt wird.

    Wenn ich Geld für meine Kinder anspare, dann soll das Böse sein, weil ich ihnen dadurch einen unlauteren Startvorteil verschaffe.

    Wenn aber der Mittelschichtler aus Nigeria, der sich hier nach Deutschland durchgeschlagen hat, Geld, das die Solidargemeinschaft angespart hat, um hiesigen Notleidenden ein würdiges Dasein zu ermöglichen, mit Western Union seiner Sippe, zur Mehrung ihres Wohlstands, nach Hause transferiert, dann ist das für Euch schon in Ordnung, nicht wahr?

    Das nenne ich Unrecht.

    • @ Gewürztraminer
      Sie haben recht, der Ausdruck ist despektierlich. Aber die Gnade Gottes ist es auch nicht, sondern die Leistung vieler Menschen. Siehe:
      http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/11/05/die-gleichstellung-von-fett-und-kleinwaegen-8389/#comment-182672
      Die Sprüche „jeder ist seines Glückes Schmied“ und „Glück hat auf die Dauer nur der Tüchtige“ entstanden aus den Erfahrungen vieler Generationen.

    • @ Gewürztraminer (ich glaube ein Pfälzer)
      ..an Ihnen scheint ein Priester verloren gegangen. Sollten Sie den Pfarrern eines ökumenischen Gottesdienstes zur Adventszeit anbieten (z.B. in Sankt Martin, Schweigen, Edenkoben oder Deidesheim).

    • Titel eingeben
      Danke @Gewürztraminer

    • Ich bin weder Pfälzer noch gottesgläubig.
      „Gnade Gottes“ finde ich einfach würdiger und angemessener. Ich wollte damit nur meiner Ehrfurcht und Dankbarkeit dem Schicksal gegenüber Ausdruck verleihen. Und ja, einen Kontrapunkt zu den Materialisten und Nihilisten hier im Saal setzen. Mit einem Gottesbezug lässt sich da schnell Distanz schaffen. Ich hab ja auch nicht geschrieben, dass es die Gnade Gottes ist, sondern das ich lieber davon spreche. Das ist ein Unterschied. Und ihrem Beitrag Uli49 kann ich voll und ganz zustimmen.

  140. „Ich finde dieses Billigfleisch obszön"
    Ich auch …

    ht tps://www.berliner-zeitung.de/berlin/fluechtlings-prostitution-in-berlin-aus-der-heimat-geflohen—auf-dem-strich-gelandet-26942908

    ht tps://www.berlin.de/ba-mitte/aktuelles/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung.619242.php

    • Deutsche Kundschaft, Herr Kohsör. Biodeutsche, vermute ich mal."Alte weiße Männer" ?
      DIE sind obszön und pervers, nicht dieser hilflose, wahrscheinlich unheilbar süchtige Bengel. Zynischer geht’s ja wohl nicht mehr.

    • @ Unbekannt
      Legen Sie sich einen eigenen Nick zu, statt ausgerechnet den Namen des Kommentators zu verwenden, der Ihren Unwillen erweckt hat. So schwierig ist die Antwortfunktion auch wieder nicht zu bedienen.
      Und dann bitte runter von der Moral-Zosse, die Sie hier vorführen. Den Zynismus, den Sie unterstellen und brandmarken möchten, gibt’s nur als Unterstellung in Ihrer Fantasie. Sie reiten gegen Windmühlen.

      Selbstverständlich – ob an den Lidl/Aldi-Fleischtruhen oder auf dem Strich – besteht die Obszönität primär in der Nachfrage und ihrer hemmungs- und bedenkenlosen Erfüllung. Sie erfasst allerdings auch die Anbieter, die selten ungeschoren davonkommen.

      Was Sie möglicherweise weniger gern hören …
      Die Kombination von illegalem oder nur geduldetem Aufenthalt, chancenloser Perspektive, prekärem Sozialstatus und fehlender Qualifikation führt – vor dem Hintergrund unerfüllbarer Anforderungen an eine selbstbestimmte Existenz mit ausreichendem Arbeitseinkommen – direkt in Prostitution, Kriminalität, Drogenhandel, Gewalt und Elend – oder in die dauernde Sozialhilfe, oft genug in mehrere Übel gleichzeitig.

      Daraus zu lernen wäre, dass eine ungeregelte Immigration von Menschen mit mehrheitlich ungenügender Qualifikation wenig hilfreich ist und in ein Verderben führt, das am Ende alle gleichermaßen erfasst: Nachfrager, Anbieter und eine Gesellschaft, die das Elend unter den Titeln einer höheren Moral und Liberalität glaubt rechtfertigen und zulassen zu müssen.

      Mehr Singapur statt Jamaika. Bei allem Naserümpfen, die solche Forderungen in Beirut West hervorrufen mögen.

  141. Ä gude Ruh
    Warum Schwäb*innen keinen Tanga tragen? Den kann man, nachdem man ihn aufgetragen hat, nicht zum Putzen gebrauchen.

    (Durch die Art wie ein Schwabe „Lumpen“ ausspricht, weiss man als Eingeweihter schon genau was er meint. Deshalb sind „Swabes“ auch weltweit erfolgreich. Verlangt man nach dem Utensil bekommt man in Schwaben nicht selten Kleidungsstücke gereicht. „Mais“ ist auch ein vieldeutiges sprachliches Beispiel im Schwäbischen, der Unterschied zwischen dem Getreide und dem Tier ist in der Aussprache winzig, der Artikel für die Mäuse ist weiblich ).

    Ist ähnlich wie dem größten Kompliment das man einer Schwäbin machen kann:
    heit sisch ab`r abg`eschafft aus…`( heute siehst du wirklich abgeschafft aus!).

    • Anschlußverwendung aussortierter (ich würde nieee sagen: ausgeleierter) String-Tanga's
      Fahrradspeichen polieren. Das geht. Ein schwäbischer ‚Lump‘ ist auch noch sowas wie ein bayerischer „a Hund isser scho“.

    • " heit siesch abr abg`schafft aus…(erlaube mir kleine Korrekturen)
      Jaaa, aber das sagten auch die Damen im Dreifarbenhaus z´Schduegard zueinander, als dort statt Rumänisch oder Bulgarisch noch in heimischem Idiom verkehrt wurde, mein lieber Rapheth.
      .
      Und ein „Lompp“ ischt ein Daagdiab und der für das südamerikanische Getreide hat man „Welchkorn“. So, etzed wär dees au g´saggd.
      (DdH)

    • ...
      Lumpen gibt es feucht, nass, „trocklich“, dreckig oder alt, ein guter Schwabe weiss natürlich sofort „weller Lumbe“ wozu „ebbes daugt“.

      Das Wort „Saulumbe“ gebraucht man gelegentlich um z.B. seinen Unmut über gut organisierte Betrüger oder übereifrige Staatsdiener auszudrücken.

      Ein Tagedieb ist zu faul seine Mitmenschen zu nerven.

  142. Freundschaft gerettet
    Werter Don, Ihr Text ist dermaßen gut und zutreffend, dass (nach dessen Verlinkung) sogar meine hartnäckig dunkelroten Freunde im RHS langsam zum Umschwenken ansetzen.
    Vielen Dank dafür, denn ich war es schon allmählich leid, deren böse, reaktionäre Hexe zu spielen, die einfach nicht durch und durch „gut“ werden will.

    • Gern geschehen.

      Im RHS geht momentan vieles drunter und drüber, die Kriminalität steigt und die Mieten fallen nicht – das macht die Leute unzufrieden.

  143. Christine Keeler war Nichts gegen die Belaestigungen heute.....
    „Der frühere walisische Minister Carl Sargeant ist Tage nach seinem Rücktritt tot aufgefunden worden. Der Labour-Politiker hatte am Freitag seinen Posten als Minister für Gemeinwesen und Kinder aufgegeben, nachdem Vorwürfe wegen sexueller Belästigung von Frauen gegen ihn öffentlich geworden waren.“
    Aus dem Mutterschiff von heute.

    Ich finde das angemessen. Oder eigentlich unangemessne, denn er hat sich der gerechten Strafe feige entzogen und die bedauernswerten sexuell belaestigten Frauen haben, womoeglich ueber Jahrzehnte, unsaegliches Leid ertragen muessen, bevor sie in der Lage waren, aus tiefer Verzweiflung heraus, ihrem Folterer die Wahrheit per Presse ins obszoene Gesicht zu schleudern. Sein ach so freiwilliger Selbstmord sollte allen Maennern vor Augen halten, dass sie es ja nie wagen sollten, eine Frau auch nur scheel anzusehen. Das walte der Feminismus.

    • Ja, man überlegt sich, ob man wirklich nochmal Einladengen zum Buchfertigschreiben oder ähnliches aussprechen sollte. Sicherheit geht vor.

  144. weiß, neu und scheinbar unscheinbar...
    …so begegnen sie mir auf der leichten, aber lang gezogenen Anhöhe hinauf in die Weststadt, wenn ich allabends meinen schweren Drahtesel mit den zwei Satteltaschen nach Hause trete (danach liegen noch 10 km vor mir).
    PedelecfahrerInnen, die mich mit einem Lächeln überholen und mir zuschmunzeln:“Siehst du, so einfach geht das – würdest du wohl auch gerne!“ Ich nehme mir viel zu oft vor, sie einfach zu ignorieren. Aber dann packt es mich immer wieder – wie ein genetisches Naturgesetz. Und ich antworte mit einem Überholvorgang (30 Sachen bei 10 Prozent Steigung) und säge sie dann gnadenlos und nachhaltig ab.
    In ihren Gesichtern blankes Entsetzen: „Wie kannst du nur, das ist nicht gerecht – ganz ohne Elektrik – mit nackten Beinen und dann noch diese grauen Haare!“
    Ich schmunzle zurück und erwidere:“ Jetzt den Zusatzturbo einschalten, und erleben wie ich selbst diesen breittreten würde!“ Denn 30km/h sind bei 10 Prozent noch nicht meine Höchstgeschwindigkeit. Ich könnte locker 36…38…40…
    Fazit: Es gibt nichts Schöneres als ScheinsiegerInnen die wahre Wirklichkeit spüren zu lassen!

  145. Titel eingeben
    @Kohsör: Ich verstehe nicht, worüber Sie sich aufregen. Bis zur Anlandung der erste Containerschiffe 1966 in Hamburg gab es da den Arbeiterstrich, nämlich die Angeboten von Handarbeit zum Umstapeln von Säcken (mit Kaffee, Bohnen, Bananen etc).
    Da hat sich keiner drüber aufgeregt, auch nicht über das „Fernfahrerheim“, wo die weiblichen Bediensteten von den Kutschern kurz vor Feierabend „flachgelegt“ wurden.
    Eine gewisse Brutalität in den sozialen Verhältnissen war den Küstenstädten nie fremd.
    Bayern wurde davon verschont, vermute ich mal. Oder gab des einen Binnenschiffer-Puff in Deggendorf?

    • Die Verschonung Bayerns
      In München, der Küstenstadt an der Isar, sind 27 Sperrgebiete ausgewiesen. Wenn dazu die Notwendigkeit besteht, kann von einer Verschonung Bayerns nicht die Rede sein. Lesen Sie mal die
      „Rechtsverordnung der Regierung von Oberbayern über das
      Verbot der Prostitution zum Schutze des öffentlichen Anstandes
      und der Jugend in München“.

      In den feineren Gegenden, an den Seen z. B., wirkt das Gewerbe still, d.h. nicht offen auf der Straße und – wie überall – im Internet, per Hausbesuch oder in Massageinstituten, die von der Krankenkasse nicht anerkannt werden.

      Enttäuscht sind bestimmt die fränkischen Luden. Der Main-Donau-Kanal brachte nicht das erhoffte Verkehrsaufkommen. Liebesbedürftige Matrosen bilden eine exotische Minderheit in Bayern, aber an anderen Interessenten fehlt es nicht …
      Die Münchner Polizei auf Twitter, immer lesenswert, in einer Meldung von der Wiesn: „Liebesbedürftiger Festgenommener sucht offensiv im Kolleginnenkreis nach Partnerin. Zitat: Ihr Bullenfo…“
      (#flirtenkanner #wiesnwache“)

      Was Deggendorf anbelangt, empfehle ich eine Stichwortsuche bei Google „Deggendorf Prostitution“. Ein wahrer Sündenpfuhl, Ihnen werden die Augen übergehen. Dort dienen Gartenhäuschen als Rotlicht-Etablissements.

      Den Arbeiterstrich gibt’s auch, aber in neuer Form, wie Sie bereits berichtet haben. Mies bezahlte Arbeiter aus dem Osten Europas, die als selbstständige Unternehmer engagiert, das Steuer- und Sozialsystem unterlaufen.

      Wenn man neben Liebesdiensten die Preise und Arbeitsbedingungen von anderen Diensten, Lebensmitteln, Kleidern, Gebrauchswaren aller Art, näher betrachtet, stößt man auf prostitutionsverwandte Zustände.

      DA hat nicht nur unrecht, wenn er den in vielen Bereichen herrschenden Verhältnissen die Leibeigenschaft als tauglicheres Modell gegenüberstellt.

  146. Also vermutlich wurde da was vom Leben noch nicht so ganz richtig verstanden,
    denn z.b. allgemeine Lebenserfahrung, womöglich erworben durch auch sprachlich intensives Zusammenleben mit einer Ehefrau, würde z.b. aus betroffenem, also kündigen Munde, wissen, aber so wie die mit dem Smartphone fahren wir Frauen doch nur wenn wir auf dem Weg zu einem Mann sind also zu einem aufregendem an seinem spannenden Mann den wir kaum erwarten können, ins Büro und zur sogenannten Karriere fahren wir schließlich immer ganz anders, also mehr so zurückhaltend bis vorsichtig, denn wer will da schon wirklich ankommen, höchstens dumme Männer wollen das. Und meinen Kaffee könnte ich auch zu Hause nehmen. Wenn ich erstmal mein Chef soweit habe, dass er auch davon überzeugt ist, dass ich am besten meistens ganz zu Hause bliebe – und das Geld trotzdem käme. Aber Männer sind nun einmal dumm, und mein Chef ist auch ein Mann, leider.

    Ansonsten denkt man bei manchen dieser Texte inzwischen verstärkt an ‚MGTOW‘ – die Masse von den MGTOW-Männern redet auch vor allem von morgens bis abends davon, dass sie ihren Weg gehen –
    und zwar ganz ohne Frauen, und dann reden sie eben via MGTOW den ganzen Tag von morgens bis abends nur von Frauen – und gehen eben nicht ihren Weg. sondern sitzen und denken über genau das nach, was sie doch angeblich längst hinter sich gelassen haben und weit von ihnen entfernt ist. Und so auch hier?

    • Was ist MGTOW?

    • „Men Going Their own way“
      go figure (hupf gugl)

      Das label umfasst *ein weites Feld*: vom lone wolf (oder auch schon mal *gunman*) über Hesses ‚Schuld der Individuation‘, dem *Eigenen*, nikomachisch-ethischen Freien, Ulrich *Mann ohne Eigenschaften* bis hin zu dessen Antipoden Paul Arnheim, selfmade *dudes*, playboys und Hagestolze – Freigeiste (wo sind die *Geistinnen*?), nur keine dressierten Männer, die „sprachlich intensives Zusammenleben“ mit schnatternden Xanthippen dulden (*leiden*).

      Den AG („Chef“) soweit zu bringen, dass er die Angestellte um des Betriebsklimas willen von vermutlich ohnehin spärlicher Leistungserbringung am Arbeitsplatz freistellt – hört sich nach taktischer Provokation irgend gearteter Dikriminierung an zwecks ewiger OpferAlimentation (#mimi-two-Rente). Kann frau doch gefickt einschädeln, auch&gerade in dumme Männerhirne…
      Aber schwieriger, wenn cheffe dereinst auf intersexuell macht (da hat Karlsruhe doch eben mal mind. 5 Mio der Weltbevölkerung zu potentieller Asylbewerbung in D eingeladen) – weiß frau schließlich beim Morgenkaffee noch nicht, ob der Arbeitstag mit chef oder chefin beginnt, oder endet.. comme ci, comme ca

      Let them eat Gleichstellung. Irgendwann haben auch die letzten ihre eigene Medizin satt.

  147. Eine Bitte
    Wäre es dem Werten Herrn Autor möglich sein immergleiches Bayerngefasel z.B. mit dem Begriff „Heimatfilm“ zu verschlagworten?

    Damit man dieses Zeugs eben nur einmal liest. Menschen die dieses pre-altersenile Vorurteilsgestammel goutieren sind ja davon nicht betroffen.

    • Wenn sie das eh schon wissen, muss ich es nicht mehr machen.

      Aber die Kategorie „Heimatfilm“ ist wirklich bedenkenswert, danke für den Hinweis.

    • warum nicht woanders stänkern? Schon überall gesperrt?
      Sie wollen stänkern. Sie passen nicht hierher, denn wir plaudern, durchaus mit unterschiedlichen Tendenzen. Die Bilder genießen wir wie auch die Übertreibung.
      Das ist hier jedenfalls keine Stänkerecke gegen den Autor.
      Sie wirken wie das, was man in der Grundschule den habituellen Störer nennt.

    • apropos Heimatfilm
      Im übrigen – Stichwort Heimatfilm – sind manche Berichte von Luis Trenker aufgrund der Liebe zur Landschaft bedeutend erfüllender als die Egomanie-Bergsteiger-Reports von heute.
      Ohne Sauerstoffmaske? Who cares.
      Ein schönes Bergbild? Jederzeit.

      Die Ehrgeizlinge von heute leben wie die Eliten in einer Blase. Die Besteigung ohne Sauerstoff war doch nur zum Vorzeigen und Angeben untereinander da, wie auch manches Prachtgebäude, von dem niemand was hat. Rushdie hat das ganz gut beschrieben in „Shaliman der Narr“. Ich glaube er nannte es Palast der Mächte, aber vielleicht auch anders. Auf jeden Fall beschrieb er, wie man aus diesen Macht-Hype-Blasen nicht mehr unbeschadet rauskommt.

      Lektüre vom Don und seinen Fans macht dagegen reicher. Und man kann jederzeit woanders lesen, auch Sie.

  148. @ gamskampler löste am 7. November 2017 um 20:28 Uhr auf....
    …warum schwäbische Frauen keinen String-Tanga tragen. =>„…weil man abgelegte (i.S. verschlissene, aussortierte) nicht zu Putzlappen umfunktionieren kann bzw es unpraktisch wäre.“
    .
    Der Spannungsbogen ist jäh in sich zusammengesackt weil, nach der Erkenntnis, dass es schwäbischen Anreiz zur sexuellen Aufhübchung in der Auflösung schon wieder eine contradictio in dingsbums steckt.
    .
    Welche, von der Kanzlerin so gerne als „sparsam“ zitierte schwäbische Frau würde sich je zum Kauf eines String-Tangas entschließen wenn dessen Endschicksal zu ihren Lebzeiten bereits als Feudel vorgesehen sein könnte?
    .
    Zumal der Praktiker sagt, dass der alte Baumwoll-Liebestöter, den man auf den Wäscheleinen landauf-landab im Wassereinzugsbereich der oberen Donau, des Neckars, der Enz, Kocher und Jagst noch flattern sieht, wesentlich bessere Dienste versehen kann. Nicht einmal für die Ausstaffierung einer Vogelscheuche für den Bauerngarten könnte dieser chemiefaserige Ausfluss amerikanischer Wohllüstephantasien herhalten. Und welcher Ehemann möchte schon den Ölmeßstab seines Brabus-Smart oder SLK mit einem Lycra-Höschen abwischen?
    .
    Soviel sollte auch der ehemalige Angehörige der Genietruppe wissen :-
    (DdH)

  149. Wettbewerb funktioniert im Kapitalismus, wo sonst*... go Flixie go....
    … go Flixie go … * zum Vorteil, na von wem nun… vom Verbraucher.. ..*stupid…. Tja ,Sahra könntste mal wieder was lernen… passiert aber nicht… hihi
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/fernbusse-flixbus-zieht-es-nach-amerika-15282637.html

    Wenn die Flixies… go Flixie go.. jetzt noch mit den richtigen Bussen im Amiland antreten,
    fahr ich auch mal mit.
    https://i.pinimg.com/originals/e7/28/bb/e728bb541818cf656153e1bce3638347.jpg

  150. ist irgendwie smart, Don. Falls sie guckt
    Ich wollt‘ nur mal sagen, dass der Smart unter den Kleinwäagen einer der pfiffigeren ist. Es gibt ja wahre Hässlichkeiten unter diesen Dingen. Jedem Audifahrer ab A3 dreht sich der Magen um, wenn ich mal A2 sage.
    Nachdem der Don hier sein mail drin hat, muss man doch davon ausgehen, dass die Dame sich bittschön melden soll. Von Oberhaching nach Gmund ist ja eine fahrbare Distanz, außer am Wochenende.

    Übrigens, Don, las ich gestern im geliebten spon ;-) über das Danish Wheel. Sieht chic aus, soll aber den üblichen Nachteil haben: Manchmal wie eine Bremse. Das ganze Rad muss zum Aufladen mit in die Wohnung.

    Ich las das unter Fotostrecke, weil ich eine Siedlung in der Nähe von Madras oder eher bei Bombay suchte, über die spon kürzlich eine Fotostrecke hatte. Deutscher Plattenbau, selbst in der ehemaligen DDR, ist ein Paradies dagegen. Die hatten alle kleine Hütten, slums genannt. Sie versprachen ihnen das Paradies und jetzt leben sie in der Hölle. Es wird weltweit gentrifiziert, die Immos gehören den immer gleichen Besitzern, sie nehmen den Leuten ihre Hütten weg. Das war schon so, als die Südstaatenschwarzen nach Chicago gelockt wurden. Irgendwann ging es dann los mit dem Öl. Die Tiere sind auch betroffen (The Pelican Act). Es ist ungut. Und alle machen mit. Sozis wie Reps, Linke wie Rechte. An sich braucht man keine Politiker mehr.

    Wenn jemand weiß, welche Bilderstrecke ich meine (vor ca. zehn Tagen) wäre ich dankbar für einen Link. Ich finde das nicht mehr.

    • Ich hätte mich auch lieber über einen Mini mit Rallyestreifen beschwert, aber es war halt eine Smartfahrwerin.

  151. Mönchspfeffer
    Man munkelt ja, dass die Grünen den maximalen
    täglichen CO2 – Ausstoß pro Person festlegen wollten.

    Radln und dabei einfach frech SCHWITZEN wollen
    sie natürlich verbieten.
    Deswegen warb ja Özdemir auch mit einem Pedelec.

    CO2-neutral ist: > Aussitzen.
    Schnelle Entscheidungen erzeugen zu viel Reibung.

    Und das geplante Ausgehverbot für alle Frauen
    ü45 mit aufsteigender Hitze
    kann mittels Mietmännern – die in einer
    zertifizierten Cool-Down-Taktik geschult wurden-
    stundenweise ausgesetzt werden.

  152. @ Wassermann sagte am 7. November 2017 um 22:20 Uhr
    „DdH, …
    … hatte da nicht Onkel Joe mit den seinigen den RHS be- bzw. entreichert?“

    Ach so, aber das Wort „Nostalgie“ in diesem Zusammenhang macht Ihren Beitrag ziemlich enigmatisch. Aber danke.
    .
    ER meinte den Josef Wissarionowitsch Stalin.
    Dazu aus Klaus Mehnerts * Porträt der Sowjetunion „Der Sowjetmensch“ ** :
    „Die Armee wird normalerweise auch in dieser Beziehung (Sexualverhalten) zu strenger Disziplin angehalten. Um so furchtbarer war auf dem Boden des geschlagenen Deutschlands der barbarische Ausbruch angestauter Triebe, als dies nach Jahren schwerer Kämpfe und harter Entbehrungen von der Führung selbst gegen die Besiegten entfesselt wurden, stimuliert von den haßerfüllten Aufrufen eines Ilja Ehrenburg (schon wieder so eine Sorte Karl Radek), der den Soldaten die Frauen der Besiegten als Beute versprach…..“
    .
    *) 10. Oktober 1906 in Moskau; † 2. Januar 1984 in Freudenstadt) war ein deutscher Journalist, Publizist und Hochschullehrer.
    **) DVA, 1959, ohne ISBN-Nr., auch heute, nach dem Zerfall der SU noch interessant zu lesen.

  153. Sehr geehrter Don,
    Da ich bis zum grenzöffnungsbedingten Abmelden meines 160jährigen Gewerbebetriebs 2016 mit Arbeit beschäftigt war (nicht “ Arbeit “ an einem Schreibtisch, sondern dem faktischen Schaffen von an Schreibtischen ausgebeuteten Werten), sowie bis vor einigen Wochen dann mit der Verflüssigung meines selbst erkämpften Vermögens und dem Rückzug in zwei gut zu verteidigende Behausungen (in der Ebene und in den Bergen) vollauf beschäftigt war, bin ich erst jetzt auf ihre Kohorte gestoßen . Wenn mir danach ist, lese ich etwas. Da die Kommentare sich aber oft weit von ihrem Text entfernen und dem persönlichen Mitteilungsbedürfnis der Leser entspringen zu scheinen, ist es mir auch oft zu viel, da gehe ich lieber flanieren.
    Gerade der aus unfreier Perspektive betrachtete Niedergang Deutschlands ermüdet mich.
    Wäre der Blick auf uns ähnlicher dem auf einen Indianerstamm am Amazonas, wir lebten in einem Reservat und viele Fragen würden nie gestellt.
    Nach Jahrzehnten des Sammelns im konservativen Sinn mit dem Schwerpunkt Volkskunde bin ich nun bei Reliquien und Devotionalien angelangt, das wird lustig.
    Und da offensichtlich jeder seinen Senf veröffentlichen darf, auch wenn er noch so fad ist und nur crambe repetita, spiele ich mit dem Gedanken, meine Memoiren zu beginnen, auch wenn ich noch nicht 60 bin. Den ersten Absatz habe ich schon :
    “ Jedes Jahr im Herbst nistet sich eine Ratte in meinem Holzschuppen ein.
    Natürlich ist es nicht immer dieselbe, denn ich vergifte sie regelmäßig.
    Eigentlich sieht sie ganz lieb aus, wenn sie dann auf der Schaufel liegt.
    Ich bin gespannt, ob es dieses Jahr so weitergeht, denn ich habe den großen Nußbaum fällen lassen. Der sitzt jetzt im Holzschuppen. “
    Ich schreibe Ihnen aber ernsthafterweise weil mir Ihre Hybris bezüglich der vermeintlichen sportlichen Leistung mißfällt und ihre herabwürdigende Betrachtung der e-bike nutzenden Senioren.
    Im nächsten Jahr werde ich mir eines diese famosen geländegängigen Geräte zulegen. Der Verkäufer sagte konspirativ : … und die Drossel bauen wir Ihnen auch aus !
    Ich verstehe nicht viel von Fahrrädern und fände z.B. statt rein sportlicher Nutzung, d.h. nicht als zweckorientiertes Fortbewegungsmittel die Einrichtung von Stromgaleeren sinnvoller, z.B. auch zur Kompensation von Sozialleistungen oder im Stafvollzug. Radeln für die Umwelt quasi, ohne die Straßen zu verstopfen.
    Ich habe natürlich auch ein Rad, ein frühes Gary Fisher, das ich mir vor etwa 20 Jahren geleistet habe. Die Gangschaltung geht gut und es ist ziemlich leicht. Der Sattel war unerträglich, ich habe dann so einen englischen Ledersattel draufmachen lassen und die komplette Beschriftung entfernt. Das Beste ist die Griffwicklung aus Rochenhaut wie bei einem Wakizashi.
    Aber trotzdem habe ich noch die ersten Reifen drauf , denn ich schone das Rad. Die nutzen sich durch den Gebrauch doch ab.
    Nebenbei bemerkt : mit 97 kg bei 187 cm (ca.2 kg Fett) fahre ich lieber mit dem Suv in die Berge. Und auf einem Frachter aus Japan ist gerade ein Allrad-Pick-up Chassis für mich unterwegs, das in Ostdeutschland dann eine maßgeschneiderte Stahlpritsche erhält sowie vorne so einen verchromten Bügel zum Schutz der Fußgänger und Radfahrer.
    Sie sehen, der Perspektiven sind mannigfaltige.
    Seien Sie aber versichert, ich werde Ihnen nur selten schreiben, zum Thema Fahrrad weiß ich nicht mehr.
    Mit herzlichem Gruß
    RFS

  154. @白左
    am 8. November 2017 um 18:59 Uhr

    Das ist sehr beunruhigend. Ich frage mich, wie Ihre Frau und Sie mit wiederholter Aggressivität in Zukunft umgehen werden. Zumal Sie auch berichteten, dass es schon mehrfach Anschläge auf Ihr Haus gegeben hat.
    Dass Herrn Weitens auch in psychologischer Hinsicht aufschlußreicher Beitrag vom 7. November 2017 um 23:51 Uhr Ihnen keine Beruhigung verschafft, wird hier niemanden wundern.

    • Ich weiß es nicht, man wird sehen.

      Eine christlich-duldende Opferhaltung scheint falsch, Vorwärtsverteidigung ebenso.

  155. Titel eingeben
    Das unterirdische Niveau dieses Artikels schmerzt: Das Abwerten des Pedelec-Fahrers ist schon auffällig! Da hat wohl jemand ein Problem.

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