Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Das schwarz-grüne Angebot, das man ablehnen kann

| 712 Lesermeinungen

Male parta male dilabuntur

Sehen Sie, es gibt zwei Arten von Journalisten auf dieser Welt:: Die einen haben solche gute Ideen für Politiker, die sie auf Wohnungssuche schicken wollen, und die anderen können sich das Schreiben leisten. Ich kann es mir leisten, und ich denke deshalb gar nicht so weit wie diese Kollegin, der das Bewinken der Untertanen von einem Balkon aus als Qualifikation nicht ausreicht. Die Vorstellung. Politiker auf erschwerte Wohnungssuche zu schicken, mag reizvoll sein, wenn man dieses Schicksal selbst erleidet. Aber wie so oft denkt man in Berlin nicht an die unmenschlichen Folgen für die Bessergestellten: Das Mietsuche-Praktikum würde Vermietern wie mir die Bürde auflasten, sich mit Politikern herumzuschlagen, die es gar nicht ernst meinen. Solche Politiker erlebe ich ohnehin schon zu oft, eigentlich immer sogar, und ich will sie ehrlich gesagt nicht auf meinem Sofa. Oder auf dem Flur. Oder im Haus.

Denn hier ist es gerade so, dass das Haus im 417. Jahr seiner letzten Bauphase in eine Situation kommt, die wieder etwas mehr Aufmerksamkeit erfordert. Da kann ich keinen Stress brauchen. Nach über 100 Jahren hat sich die Hauptwasserleistung in Krümel aus Kalk und Rost verwandelt, Böden mussten aufgerissen und Wände geschlitzt werden, und bei all den Umständen und anderen Entwicklungen hat es sich nun ergeben, dass dort, wo das Malheur zugeschlagen hat, zum ersten Mal seit 1960 ein Leerstand zu verzeichnen ist. So ist es nun mal mit dem Vermieten, nichts währt ewig, und man kann es sich vorstellen: Nachdem diese Räume immer benutzt, aber aufgrund des Geschäftsbetriebs nie restauriert wurden, steht nun erst mal eine Phase der sanften Erneuerung an. Dachte ich, als ich die Scheiben zur Strasse hin verklebte. Aber dann kam die schwarz-grüne Koalition zu mir.

Die schwarz-grüne Koalition hat sich nicht vorgestellt oder gar angekündigt. Sie sieht auch nicht wie Frau Merkel oder Frau Göring-Eckardt aus. Die schwarz-grüne Koalition, oder besser, der Vertreter ihrer Politik, der da vehement an das Fenster klopfte, das ich abklebte, ist etwa 1,70 gross, männlich, stämmig, hat dichtes, rabenschwarzes Haar mit einem nicht übertönten Graustich, und trägt weder einen bunten Hosenanzug noch ein pinkfarbenes Wickelkleid. Statt dessen Turnschuhe, Jogginghose, eine dem Alter deutlich über 50 Jahren nicht angemessene Lederjacke, und ein für den Vorwinter zu weit geöffnetes Hemd. Dass er beim Abkleben wegen der grün-schwarzen Koalition kam, die damals noch von der FDP bereichert wurde, konnte ich nicht wissen: Vielleicht, dachte ich, will er etwas über den Vormieter wissen, vielleicht ist es Kundschaft, oder er soll noch etwas holen, wer weiss. Und so sperrte ich auf und fragte ihn nach seinem Begehr. Es sei so, erklärte er, dass er auf seinem Weg durch die Stadt schon gesehen hätte, dass hier etwas frei werde. Und da habe er einen interessanten Vorschlag für mich, sofern ich ihn einmal das Objekt schnell anschauen ließe – wie viele Quadratmeter seien das? Deutlich über 100? So etwas in der Art wohl – also, die könnte er gut brauchen. Allerdings nicht als Laden.

Sondern, und da begriff ich erst, dass hier die gut verkleidete schwarz-grüne Koalition vor mir stand, als Wohnmöglichkeit. Er würde mir pauschal im Monat einen recht hohen Betrag geben, wenn er alles haben könnte. Er würde das alles restaurieren, ich müsste mich um überhaupt nichts kümmern, er würde Sanitäranlagen einbauen, eine Kochgelegenheit und Trennwände, und weil das nach vorne offen sei, würde man im Haus auch gar nichts mitbekommen. Ich wüsste doch sicher auch, sagte die schwarz-grüne Koalition, wie schwierig es sei, hier in der Stadt Wohnungen zu finden, und da würde er eben gern das anbieten, was jeder zumindest braucht: Einen Platz zum schlafen und leben. Womit die schwarz-grüne Koalition natürlich im Kern recht hat.

Denn diese Stadt ist wegen der Migration übervoll. Wir haben hier Bildungszuwanderer, die an den Hochschulen studieren, wir haben hier innerdeutsche Wirtschaftsflüchtlinge, die beim Autokonzern arbeiten wollen, wir haben sagenhaft hässliche Neubaugebiete in den Dörfern entlang meiner Radstrecke, um die Not zu lindern, und etliche Containerdörfer und eine komplette Kaserne vor der Stadt wegen der ungelösten Folgen der Migration von 2015 bis heute. Wir schaffen das, aber eben nur so weit, dass wir sie in Containern und Kasernen belassen, weil es in der Stadt einfach zu wenig Wohnraum gibt – sogar für die alten Einheimischen. Auf den Dörfern vor der Stadt ist es kaum billiger als in den Dörfern rund um München.

Wer eine Wohnung hat, der hat sie, und wer keine hat, der kann sich ein Business-Apartment mit 20m² an einer Ausfallstrasse für 140.000€ kaufen. Ich schreibe seit 2007 darüber, dass mit der Finanzkrise die Immobilie wieder schwer im Kommen ist, aber viele behaupteten, das stimme angesichts der schwindenden Bevölkerungszahlen nicht. Jetzt haben wir zum Misstrauen in das Geld und Aktien noch einen Geburtenboom, eine massive EU-Migration wegen der Wirtschaftskrisen, und eine irreversible Migration der offenen Grenzen von minimal 200.000 mit einem atmenden Deckel pro Jahr. Dazu kommen Hunderttausende, die hier ohne Aufenthaltsberechtigung leben, Leute, die einfach untertauchen und Grenzen, die so offen sind, dass ein Nigerianer zum Niederstechen seiner Ex-Freundin aus Italien anreisen kann. Und dazu kommt wegen solcher Geschichten sehr wenig Bereitschaft, im Sinne der Willkommenskultur privat zu vermieten. Deutschland hat zwar den Reichtum und das Sozialsystem, das die Migration durch viele Länder interessant macht, aber in den reichen, urbanen Zentren, die bei der Migration angesteuert werden, einfach nicht den nötigen Platz zur Unterbringung.

Es sei denn, man nimmt es den einen weg, zerteilt es in kleine Schnipsel und gibt die den anderen. Ich habe mich im Internet umgeschaut – für eine solche Schlafgelegenheit, die dem Mindestansprüchen gerade so genügt, zahlt man ab 350€ pro Monat. Schlau wie ich war, habe ich die schwarz-grüne Koalition dann nicht durch die Räumlichkeiten geführt, denn weitere Zimmer hätten sicher weitere Begehrlichkeiten geweckt. Jedenfalls wären die Kosten für den Umbau bei so einer Belegung nach 2 Monaten wieder eingenommen, und von da an muss man als Mittelsmann eigentlich nur noch kassieren. Es könnte so einfach sein, wenn die schwarz-grüne Koalition jemand fände, der zusammen mit ihrem Vertreter mitmachen will.

Sehen Sie, die Vertreter der migrationsfreundlichen Parteien haben gern ein Beispiel gebracht: Deutschland sei wie eine Kneipe, in der schon 80 Leute sind, und dann kommt halt noch einer dazu. Die Realität ist allerdings in den Städten ganz anders, 10 von den 80 leben wirklich gut, 30 leben vertretbar, die restlichen 40 streiten sich um 30 Wohnungen, und dazu kommen 2 mit der EU-Migration und 2 Flüchtlinge, und absehbar, dank schwarz-grüner Koalition, noch der Familiennachzug. Das wird dann für die unteren 40 noch enger. Wie eng, davon hatte die schwarz-grüne Koalition in Form ihres Ermöglichers bei mir eine sehr gnadenlose und konkrete Vorstellung. Und auch davon, was ihm diese Hilfsleistung bringen würde. Niemand hat nachprüfbare Zahlen, wie viele Menschen beim Nachzug noch kommen würden, aber er weiss jetzt schon genau, wie viel er damit verdienen kann.

Damit steht er besser da als die Lehrer, die Sozialämter, die Kindergärten und die anderen Wohnungssuchenden, die ebenfalls Lösungen für die Folgen der Migration brauchen. Würde ich zusagen, ahnte ich zwar kaum, wer da wie lange im Haus lebt, aber fraglos würde sich für die Betreffenden die Lage verbessern. Ich weiss nicht, ob diejenigen, die gern Politiker auf Wohnungssuche schicken würden, angetan wären, wenn alle Vermieter zu ihnen sagten: Bedaure, die schwarz-grüne Koalition hat uns ein deutlich besseres Angebot gemacht, da kannst du nicht mithalten, dein Raum ist gut genug für vier von ihnen. Vermutlich würde sich die Begeisterung darob in Grenzen halten, während über die deutschen Grenzen hinweg die Nachricht ginge: “Wohnraum gefunden. Na also – geht doch! Die Deutschen halten ihr Versprechen.” Gebe 20 den Raum, gebe 200 den Wunsch, das auch zu bekommen.

In einer Art Merkelaffekt hätte ich natürlich jetzt auf den Gedanken kommen können, des Profits und guten Moral wegen – liebt nicht jeder solche Herbergsgeschichten zu Weihnachten? Ist es nicht wieder Zeit? Könnte man die Geschichte nicht an Bento.de verkaufen? – die Grenzen zu öffnen. Aber wie es es nun mal so ist: Ich habe höflich, aber bestimmt mitgeteilt, dass ich das erstens nicht zu entscheiden habe und zweitens die Pläne schon ganz andere sind. Leider. Es würde sicher auch mit dem Denkmalschutz nicht gehen, das Gemäuer hier unten ist noch aus der ersten Bauphase von 1300, das würde nie genehmigt werden. Natürlich könnte mir die schwarz-grüne Koalition ihre Nummer aufschreiben, aber wirklich, ich könnte da keine Hoffnung machen. Tatsächlich gibt es Pläne, was hier zu machen ist, und das unterscheidet dieses Haus mitsamt Kostenaufstellung und Zeitplan deutlich von dem, was bei der Migration einfach so laufen gelassen wird, ohne Rücksicht auf die Folgen und in Erwartung, dass der Markt es schon irgendwie mit dem Einziehen von Rigipswänden im Denkmalschutzbau lösen würde. Hauptsache, die Menschenrechte von Menschen, die noch nicht hier sind, werden über alles andere gestellt. In Berlin winken sie vielleicht bald wieder vom Balkon, ihr Zuarbeiter winkte mir, als er ging.

Es gibt eben zwei Arten von Menschen auf dieser Welt, die einen überlegen vorher, was sie tun, und die anderen überlegen nachher, wie sie die Folgen den anderen aufhalsen. Beides kann sehr wohl bürgerlich sein, da habe ich überhaupt keine Zweifel, und wichtig ist mir eigentlich nur, dass das Haus nach Merkel-Eckardt nicht wie der Prenzlauer Berg nach Honecker aussieht.

220

712 Lesermeinungen

  1. zu kurz gedacht
    Hätten unsere „Eliten“ so etwas wie Bildung oder wenigstens Erfahrung, würden sie vielleicht eine Politik machen, wie die Römer es ausdrückten: „quidquid agis, prudenter agas et respice finem“ – dann schafft man das, was man sich vorgenommen hat.

    • Nein, die stöpseln wirklich nur rum, es gibt ja genug andere Beispiele, Energiepolitik, E-Auto, Rekordeinnahmen ohne Steuersenkung…

    • Ich bin der Letzte, der Politiker in Schutz nehmen würde,
      muss aber sagen, dass die keineswegs so bekloppt sind, wie es immer wieder unterstellt wird. Ich wage zu behaupten, dass Foren-Schreiber und Politiker etwa die gleichen Folgen der offenen Grenzen oder Energiewende erwarten. Die Unterschiede liegen nicht in den erwarteten Ergebnissen selbst, sondern in deren Bewertungen, die wenig von der IQ oder Bildung abhängen, dafür viel mehr von jeweiligen Zielen. Ein Kritiker unterstellt i.d.R. der Politik, dass die Politik die eigenen Interessen denen der Kritiker unterordnet und der Schmarrn aus purer Dummheit kommt, was ja nicht gerade von der Weisheit des Kritikers zeugt. Als die BRD noch ganz jung war, gab es sicherlich Politiker, die dem Land und dem Volk dienen wollten. Die Väter des heutigen Parteisystems haben damals dafür gesorgt, dass diese Art der Politiker bald von den Parteiapparaten zugunsten der Liniengetreuen aussortiert wurde. Das Problem sind gar nicht die Politiker, sondern zuerst das geltende Wahlrecht, das einem kleinem Kreis (Merkel hat es nicht alleine geschafft) eine Unterwanderung ganzer Parteien (siehe CDU) ermöglicht. Wenn Merkel weg ist, bleiben die vom Kohl gelegte feudalistische Parteistrukturen intakt. Und die erzeugen keine Fraktion im BT, die dem Volke je dienen wird, völlig unabhängig von den Fach- und Lebenskenntnissen der Fraktionsmitglieder.

    • Aber genau das
      macht die „Elite“ ja.
      Wer wird denn mit „vom Ende her denken“ zuallererst in Verbindung gebracht?

      Leider wird es das dicke Ende sein.

  2. Last man standing!
    Etliche meiner Bekannten sind den Verlockungen des schnellen Fugee-Wohnraum-generierungs-geldes schon erlegen, zumindest was deren minderwertige Bruchbuden angeht, die danach endgültig abrissreif sein werden….tägliche Sanierungsbesuche nach Inventarvernichtung inbegriffen…! Andre Länder,……..
    Aber die Ladengeschichte habe ich fast genauso so ebenfalls erleben dürfen und ebenfalls dankend abgelehnt, da man ja einen Namen in der Kleinstadt hat, den ich meiner Vorfahren Willen nicht beflecken möchte…

    • Wer sein Haus liebt, macht das nicht. Ich war in einer Sammelunterkunft nach der Auflösung, das war sehr lehrreich.

    • Auflösung der Unterkunft
      Bei uns in der Kleinstadt war ein ehemaliger Gasthof für die Unterbringung genutzt worden. Nun stehen nach den zwei Jahren zwei randvolle Entsorgungscontainer davor, jeder fast zweimal so groß wie die sonst üblichen Containerschachteln. Und dabei waren die Bewohner – so weit erfahrbar – allesamt friedlich und anstellig gewesen…

    • Ex Zeitleser
      Na ja, ich kann die Zurückhaltung mancher Vermieter schon etwas nachvollziehen Beispiele für „Probleme“ gibt es ja etliche. Vor einigen Monaten traf ich einen Handwerker, der öfters zu Reparaturen in einer Unterkunft gerufen wurde. Man mag es kaum glauben, aber dazu gibt dazu auch plastische geschilderte Beispiele samt Fotos:

      http://www.wochenblatt.de/politik/landshut/artikel/209001/die-sauerei-vom-sonnenring#gallery&0&0&209001

      http://www.swp.de/crailsheim/lokales/landkreis_schwaebisch_hall/es-war-einmal-ein-ferienhof-13904154.html

      Aber tatsächlich am schlimmsten finde ich, wie etliche Eigentümer
      einen riesigen Reibach machten und v.a. wie planlos die öff. Hand
      2015/16 gigantische Mengen an Steuergeldern ausschüttete, um mit aller Gewalt schnell an viele Unterkünfte zu kommen. Ich kenne Besitzer von maroden Hotels, die sich total sanierten (extrem hohe Mieten und weitere Erstattungen, feste Verträge über mehre Jahre und dabei hat kaum je ein Flüchtling darin gewohnt).

      PS
      Das Mutterblatt ist seit wenigen Wochen ja plötzlich unauffällig,auffällig kritisch hinsichtlich der Merkel´schen Migrationspolitik bzw. Merkels Leistungen. Was hat einen möglichen Kurswechsel bewirkt?
      Heute z.B. wieder ein ganz respektabler Beitrag im Kontext zur SPD
      http://www.faz.net/aktuell/politik/die-gegenwart/nach-der-wahlniederlage-muss-sich-die-spd-wieder-nach-links-orientieren-15303153.html

      Da werden ja Erinnerungen an Schirrmacher wach. Meine Güte, was hätte er wohl zur Politik der letzten 2-3 Jahre geschrieben.

    • Ah, interessant, am Tegernsee waren die Bilder quasi unter Verschluss, auchin anderen Gemeinden wollte man nicht, dass das publik wird.

    • @ ChristianBW sagt:
      Tja, da fallen einem doch nur die Worte der Bundesvorsitzenden der CDU u. geschäftsführenden Bundeskanzlerin ein:

      „Mir doch egal, dass ich schuld bin, jetzt sind sie hier.“

      und irgendwas von hochqualifizierten Fachkräften und Ärzten, oder so ….

      Weiter so!

      Und der Seehofer Horst meinte doch am Sonntag, er hätte sich so grossartig mit Bündnis90/Die Grünen verstanden und arrangiert …..
      Da wird sich die CSU bei der kommenden Landtagswahl aber sehr anstrengen müssen, dass die dumme rurale Bevölkerung doas alles noch rechtzeitig vergisst ….

    • Die Mieter
      Ich vermiete nicht an die Einwanderer, auch nicht für das Doppelte. Und ja, ich weiß auch, dass nicht alle gleich sind, es sind auch sicher Vernünftige dabei.

    • Sowas dachte ich mir schon...
      Mein Haus hier ist erst 35 Jahre alt, ich war direkt beleidigt, als man es mieten oder kaufen wollte.Viel zu schade.
      Es gibt aber Gruppen aus Europa,habe ich mir sagen lassen, die in Hotels auch entsetzliche Frühstückstische hinterlassen.Das Benehmen ist ziemlich abhanden gekommen.

  3. "Eine menschliche Sau"
    heißt eine CD von Gerhard Polt – und Ihr Text treibt mit der schönen Hinterfotzigkeit des 75jährigen Landsmanns eine Herde davon durch die Blogosphäre. Viel größere Komplimente habe ich nicht zu vergeben. Nur weiter!

  4. Stütze der Gesellschaft
    Danke!

  5. sorry, erstmal das, weil ich's schon hatte
    Hier auf dem sog. Kutter die meisten Leser im Kommentarbereich pro FDP.
    Das hatte ich schon für den vorigen post kopiert, jetzt hier.
    Jetzt lese ich Ihre Ausführungen.
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/fdp-chef-lindner-zu-jamaika-aus-fuehlten-uns-gedemuetigt-15303694.html

    Kommentare lesen!

    • Das Bild der FDP
      als Parteinu…, die für Geld und Posten alles tut, hat sich wohl so weit verbreitet, daß die anderen glaubten, mit denen alles machen zu können. Bei mir übrigens auch. Asche auf mein Haupt, denn daß gerade Herr Lindner ein klein wenig Rückgrat bewiesen hat, ist ihm hoch anzurechnen.

      Interessanter allerdings fand ich noch Frau Merkel, die im Falle von Neuwahlen wieder antreten will. Aber wahrscheinlich muß sie das gar nicht, wahrscheinlich wird sie einfach Kanzlerin bleiben feststellen, daß eine Minderheitsdemokratur auch ganz gut funktioniert. Ich schätze, die werden wir erst analog zu Herrn Mugabe im Alter von 93 los. Es könnte allerdings sein, daß Deutschland bis dahin auch in den meisten anderen Aspekten den Weg Simbabwes gegangen ist.

    • Ich glaube, auch für die Union gibt es keine Existenzgarantie mehr.

    • Abgesang auf Merkel und die Union
      Die Leserzuschriften in Mutterkutter und auch die Meinungen in diesem Forum sind letzten Endes Minderheitenmeinungen. Frau Merkel kommt mit ihrer Politik immer noch bei der Mehrheit der Menschen an.

      Das betrifft zum einen den Politikstil. Sie ist keine Frau der lauten Toene, sie wirkt leise, aber bedaechtig und reflektiert und damit eher in der Lage, komplizierte Probleme in komplexen Zusammenhaengen zu loesen, und der ihr nachgesagte Pragmatismus wird dabei durchaus positiv wahrgenommen.

      Dann die politischen Inhalte: Der Ausstieg aus der Kernenergie war nach der Fukoshima-Katastrophe in breiten Teilen der Gesellschaft konsensfaehig und ist es weiterhin. Das Bekenntnis zum Pariser Klimauebereinkommen auch. Bei der Fluechtlingspolitik halten ihr die Leute das Bemuehen zugute, die wirtschaftlich ohnehin gebeutelten Schengen-Aussengrenzenlaender Italien und Griechenland nicht im Regen stehen zu lassen, und sehen die Weigerung der sich ansonsten gerne aus EU-Toepfen bedienenden, populistisch regierten Laender in Mitteleuropa, sich an der Fluechtlingsumverteilung zu beteiligen, nicht als Merkel-Fehler, sondern (zu Recht) als Weigerung, im gemeinsamen Boot mitzurudern.
      Die „Euro-Rettungspolitik“ trifft ebenfalls nur bei einer Minderheit auf Kritik. Vielen ist klar, dass eine Staatspleite eines Euro-Landes ueber die Konsequenzen auf den Finanzmaerkten auch ganz massiv die deutschen Sparer treffen wuerde, vermutlich sogar noch wuchtiger als die Konsequenzen der Rettungspolitik.

      Deshalb glaube ich auch nicht, dass Neuwahlen gross etwas aendern wuerden an den derzeitigen Mehrheitsverhaeltnissen. Die Gruenen werden ihr Waehlerpotential mobilisieren koennen, die SPD wird von denen profitieren, die sich von Jamaica enttaeuscht sehen, und die FDP gewinnt ein paar Stimmen von AfD und CDU. In der Summe eher groessere Chancen fuer eine linke Mehrheit.

    • Minderheitsregierung
      Wir bekommen, was wir verdient haben, die ganz große GroKo. Dazu braucht es weder Sondierungsgespräche noch Koalitionsverhandlungen. Das Ganze sogar garniert mit zwei Oppositionsparteien. Was wollen Sie mehr?

    • Auch ich fürchte, Merkel überlebt die Neuwahlen.
      Die schon länger hier wählen durften präferieren mehrheitlich klar Konsum der Eigenmeinungsbildung. Ich kann es gut verstehen – mach ja viel mehr Spaß. Auf die ÖR-Kanäle kann man schimpfen wie man will aber bei jeder Wahl sieht man, wie erfolgreich die sind. So wird es bei der nächsten Wahl wohl auch sein und 0,5% Vorsprung vor dem Zweitplatzierten reichen Merkel, um den Auftrag des Souveräns zu Regierungsbildung dankend anzunehmen. Merkel ist sehr lernfähig und wird das Beste aus ihrer Erfahrung machen, dass ein Politiker einen für 4 Jahre garantierten Posten ablehnen kann in der Hoffnung, dass er andernfalls den Posten für länger kriegt. Sie weißt, dass einer das machen kann aber nicht viele. Merkel hat gesehen, wer von den FDP Unterhändlern der Versuchung widerstehen kann und wer nicht. Die Erkenntnisse wird sie bei der nächsten Koalitionsverhandlungen erfolgreich umsetzen, egal mit wem auch immer. Das ist ihre wahre Stärke und mehr brauch man nicht, um Bundeskanzlerin zu werden.

    • Muttis Kutter
      Nicht nur die FDP-Jubelarien bei den Kommentatoren (auch ich ziehe meinen Hut halb ab vor Lindner, auch wenn ich null Vertrauen zu ihm hätte),
      vor allem erstaunt mich, dass schon wieder 247 Kommentare hier sind.

      Liebe Leute, es geht mir zu schnell! Ich werde mal ein Päuschen einlegen, habe auch anderes zu tun im Moment, das Fest der Liebe rauscht mit seinen Engeln heran, diverse Familienmitglieder werden zu bedienen und zu beschenken sein.

      Ausserdem fange ich Frust zu schieben an. War doch die Aussicht auf eine Minderheitsregierung strahlend, wird seit gestern von der gesammelten Riege der grünsüffigen Medien strategisch und taktisch eine Gerüchte- und Meinungskanone auf uns abgefeurt, an derem Zielpunkt Angela Merkel als Kanzlerin mit weiteren 4 Jahren stabiler Mehrheitsregierung steht. Und der Kutter feuert einfach mit.

      Ich ende für den Moment mit den besten Beschreibungen die mir dazu einfallen, in der Sprachen meiner ersten und zweiten Heimat:

      https://www.volkskrant.nl/opinie/opinie-malaise-waarin-merkel-zich-bevindt-is-het-gevolg-van-typische-duitse-angst~a4540607/

      L’état allemande, l’état minable

    • @AH ...in der Lage, komplizierte Probleme in komplexen Zusammenhängen zu lösen
      Aber gewiss doch, sie hat Physik studiert, wurde sogar promoviert.
      Frau Dr. Merkel hat gelernt mit dem ihr nachgesagte Pragmatismus Probleme zu erkennen und zu lösen. Probleme lösen – nicht umverteilen! Der Problemlösungsprozess wird in eine unbestimmte größere Anzahl Schritte unterteilt. Am Ende des Lösungsprozesses ist es möglich, die Lösungsansätze auf ähnliche Problemfälle zu übertragen.

    • @AH
      … ja. Und die Flüchtlingshilfe als humanistische / christliche Entscheidung.

  6. Titel eingeben
    Alles hat ein Ende, auch die Merkelei. Angesichts eines so alten Hauses verengt der Blick auf die Zukunft etwas.
    Der Besitzer denkt schon mal an 2040.

    Was werden die Gäste tun, wenn sie alle Leistungen einklagen müssen.
    Was werden sie tun, wenn die Gerichtsvollzieher nicht reichen?
    Werden sie gehen, wenn die Sozialleistungen selektiv gestrichen werden?

    Die winzigen Butzen in den begehrten Städten werden dann immer noch Interessenten finden.

    Danke fürs anständig bleiben und für den Text.

    Und. Ganz leise, Danke Lindner.

    • Ich habe hier die Polizeistatisik der letzten Monate in meiner Stadt: 10/% der Asylbewerber werden straffällig, pro Jahr. Es gibt da ein ehebliches Gewaltproblem.

    • Don Alphonso @ 21. November 2017 um 23:16 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Ich habe hier die Polizeistatisik der letzten Monate in meiner Stadt: 10/% der Asylbewerber werden straffällig, pro Jahr. Es gibt da ein ehebliches Gewaltproblem.“

      10% – das geht ja noch. Da bin ich von Berlin Härteres gewohnt.

    • 10% nachweislich. Gestern haben sie einn Albaner beim Einbruch erwischt, und weitere Wertsachen gefunden, das treibt die Statistik auch wieder nach oben. Und verschlechtert das Klima.

    • @Don
      Ziehen Sie nach Albanien. Dort ist es jetzt sicher, die ganzen Kriminellen des Landes sind jetzt hier. Im Ernst, ich bin schon 2x mit dem Rad durch und hatte keinerlei Probleme. Im Gegenteil, sogar große spontane Hilfsbereitschaft bei einem selbstverschuldeten Unfall.

    • Danke, aber vermutlich zieht es mich wieder nach Italien.

    • @Foxrommel
      Sie müssen sich irren mit Berlin. Denn um Eingang in die Statistik zu finden, muß doch zunächst ermittelt werden, oder?

    • Hans_Nase @ 22. November 2017 um 09:15 Uhr
      Hans_Nase sagt:
      „@Foxrommel. Sie müssen sich irren mit Berlin. Denn um Eingang in die Statistik zu finden, muß doch zunächst ermittelt werden, oder?“

      Das stimmt natürlich. Aber ehrlich gesagt – ich wollt auch nicht Bulle in Berlin sein, die Kerle tun mir von Herzen leid. In den 80ern und 90ern war ich noch am 1. Mai in Kreuzberg dabei und hab gesehen, wie man Polizisten mit Pflastersteinen beworfen hat.

      Heute hat die Berliner Polizei solche Aggressionen jeden Tag.

    • Lieber Don,
      ist diese Statistik öffentlich zugänglich, kommt man an die ran?
      Oder steht die nur auserwählten Erlauchten inoffiziell zur Verfügung?

    • Ich habe die über einen Kontakt im Stadtrat, aber ich denke, man bekäme die auch von der Pressestelle der Polizei Ingolstadt.

    • MMW @ 22. November 2017 um 08:49 Uhr
      MMW sagt:
      „Ziehen Sie nach Albanien. Dort ist es jetzt sicher, die ganzen Kriminellen des Landes sind jetzt hier… „

      Das ist Lustig gemeint, trifft aber den Kern. Kriminalität als spezieller Zweig der Betriebswirtschaftslehre unterliegt den gleichen Renditegesetzen, und in Mitteleuropa ist mit gleichem Aufwand und gleichem Risiko erheblich mehr zu holen, deshalb wollen sie ja alle hierher.

      Auch in vielen osteuropäischen Ländern ist es jetzt erstaunlich ruhig, und dort wär wahrscheinlich ein attraktiver Ort zum Auswandern. Günstige Immobilien und Lebenshaltungskosten, vergleichbare Kultur, Nähe zu Mitteleuropa…

    • @Melursus: Werden sie gehen, wenn die Sozialleistungen selektiv gestrichen werden?
      Sie werden sich die fehlenden Sozialleistungen bei den länger hier lebenden holen! Siehe Drittweltländer!
      Wusste schon Aristoteles (384 – 322 v. Chr.):
      Armut erzeugt Revolution und Kriminalität.

    • Wieso ist Straftat gleich Gewalt(problem)?
      Selbst der Einbruch ist nicht Gewalt gegen Personen im übliechen Sinn. Aber wahrscheinlich sind da auch viele Delikte gegen ausländerrechtliche Regeln dabei. Oder haben Sie die bereits herausgerechnet?

  7. "Übel Erworbenes geht übel zu Ende"
    Dem lässt sich wenig hinzufügen. Außer vielleicht, dass „Digital first – Bedenken später“ diesem Satz in fast nichts nachsteht.
    Und dass man zwar froh sein kann, dass das Jamaika Spektakel auf dem Balkon endet – eine „Schwalbe“ aber lang noch keinen Sommer macht.

    • Ich denke, wenn man Lindner den Soli gegeben hätte, hätte er jede Asylschmutzelei mitgemacht.

    • Lindner hat aus dem Fall Westerwelle viel gelernt, ...
      Von Oktober 2009 bis Juli 2012 war Lindner Mitglied des Deutschen Bundestages, von Dezember 2009 bis Dezember 2011 auch Generalsekretär der Bundes-FDP. Er trat überrraschend von diesem Amt zurück (und sagte zum Schluss „Auf Wiedersehen!“) – der damalige Parteichef Rösler war nicht amüsiert.

      @Der Tiger – http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/11/14/der-identitaere-reichsbuergereintopf-fuer-weltoffene-staedter-8437/#comment-184275 – bei allem Respekt teile ich Ihre Ansicht über die guten Manager nicht, denn gerade diese „machen das richtige, wenn man ihnen klare Anweisungen gibt“, die Vorgaben von der Eigentümer-Seite nämlich.
      10% sind smart, können schwierige Entscheidungen selbst treffen, schrieben Sie; dort sehe ich Lindner nach Ihrer Aufteilung (wonach übrigens Mugabe-Mutti nur als Problemfall gelten kann, wiederum bei allem Respekt, wir wollen ja keinVerfassungorgan schmähen).

    • Die Mutter aller Schmutzeleien
      kam Seehofers Meinung nach von Söder, als er Bataclan und Flüchtlingspolitik in einen Sinnzusammenhang brachte.

      Wenn ein Vermieter nach dem Auszug der Kulturfremden auf einer Ruine sitzenbleibt, zahlt der Träger der Unterbringungsmaßnahme die Renovierung.

      Wenn man da als Vermieter geschickt ist…

    • Es gibt auch gegenteilige Geschichten. Wenn nach dem auszug nicht nachweisbar ist, was bei der Bewohnung zerstört wurde, wird einfach nicht gezahlt. Dazu kommt der Bearbeitungsstau, in Berlin sind Rechnungen seit langem überfällig. Wirklich locker geht das nur mit einer Schrottimmobilie.

    • Trojaner @ 21. November 2017 um 22:49 Uhr
      Trojaner sagt:
      „Übel Erworbenes geht übel zu Ende“

      Ich frage mich oft, ob das nicht auch für die derzeitigen Milliardenzahlungen zutrifft und ob man nicht einfach mehr Gottvertrauen haben sollte.

    • Ja, mit der „Asylschmutzelei“ bin ich bei Ihnen.
      Es gibt bekannter Weise nur eine Partei, die in der Frage standhaft bleiben wird. Man kann ja Prioritäten setzten, was einem wichtiger ist, seine Heimat, Haus oder doch was anderes.

    • Für die FDP habe ich auch nicht viel übrig,
      aber wieso soll ich Ihnen glauben, dass Ihnen die Piraten lieber sind als die AFD? Ihre Äußerungen gehen eigentlich ständig in eine andere Richtung.

    • Ich mag bei den Piraten die Leute, während die AfD mich bei genauerem Hinsehen nicht mögen würde.

  8. Titel eingeben
    Die Elektroinstallation würde ich auch gleich neu machen. Zum Beispiel Kabelquerschnitt und Absicherung der Vierfach-Steckdose. Da habe ich hier in einem Bauwerk von 1954 schon Lehrgeld bezahlt. Von der Heizung habe ich keine Ahnung. Wenn es sich um die heute üblichen Presshülsen handelt, geht es in Ordnung.

    • Ja, das kommt sowieso.

    • Mein Senf dazu
      Vor allen Dingen auch mal die Elektroverteilung anschauen, ob sie noch zeitgemäß ist.
      Ich tippe ja auf einen schwarzen Bakelit kasten mit Schraubsicherungen, ohne Fehlerstromschutzschalter, oder? :)
      Und die Elektroleitungen sind nach dem Schaltermaterial Einzelader in Rohr, wenn Sie Pech haben noch Stoffummantelt.

      Merke:
      Wenn die Wände wegen der Wasserleitung eh offen sind, gleich alles neu rein, spart Ärger.

  9. 80 zu 1?
    Bei diesen Vergleichen wird gerne die Altersstruktur der 80 und der 1 Mio vergessen. Bei den meisten Gestalten, die diese Vergleiche anstellen muss wahrscheinlich tatsächlich nicht von Böswilligkeit, sondern einfach von Unfähigkeit ausgehen.

    Wohnungen in Zentren sind tatsächlich ein Problem, will man etwas zum Vermieten kaufen, bekommt man keine akzeptable Rendite mehr oder man muss es wie Ihr Besucher versuchen, wofür man aber auch soviel Ärger bekommt, dass man es als Nebenbeivermieter eigentlich nicht will.
    Wir vermieten schon länger, holen nicht das Maximum raus, wollen aber eben auch wenig Ärger. Man kauft Objekte, die man auch selber bewohnen könnte, versucht bei der Mieterauswahl passende zu finden und betreibt das eben nur nebenbei.

    Sieht man sich die Vorschläge von diversen Körperschaften zur Wohnraumbewirtschaftung, Mietpreisbremse und ähnlichem an, so weiß man eben auch, dass man keine Objekte in Deutschland mehr erwirbt, die die Familie nicht selber nutzt.

    Der Fluch der guten Tat eben, aber was erwartet man auch von einer Truppe, die vermutlich nichtmal jemanden kennt, der sein Geld in der freien Wirtschaft verdient. Das heißt nicht, dass solche Leute dumm sind, aber man wird einfach anders sozialisiert, wenn das Geld immer da ist, nie ein Konjunktureinbruch zu Absatzrückgängen und den damit zusammenhängenden Maßnahmen führt.

    • Ja, das ist ein zusätzliches Problem. Aber bei der Unterbringung ist das erst mal egal.

    • Ja, der Erfinder der 80 Leute - es kommt einer dazu -
      Legende war schon ein Spaßvogel, denn tatsächlich kommen in der Alterskohorte zu 5 ungefähr 1 neuer und rechnet man die migrantischstämmigen Özuguzze raus, isr das Verhältnis 3,5 – 1. es ist also ganz erheblich, was hier immer noch abgeht. Die Merkel will in den nächsten Jahren immerhin 800.000 Leute aufnehmen.

      Ich würde den Wert einer Migrantenbehausung im Jesuitenbau aber nicht ganz abstreiten: es gäbe immer schöne Geschichten, der Don würde aus Sorge nicht mehr verreisen, die Treue Leserschaft bekäme den Zugang zum Stadtpalast in Mantua.

      Das wäre halt das schwarz-grüne Angebot. Geld machen, mit Kollateralschäden.

    • Es ist sicher nur ein Zufall, dass CDU/CSU seit der Wahl bei 30% herumdümnpeln, oder bald auch darunter.

    • ...war es in Ägypten .......
      …..nicht sehr ähnlich?

  10. Gute Sätze
    Zwei wesentliche Sätze:
    „Hauptsache, die Menschenrechte von Menschen, die noch nicht hier sind, werden über alles andere gestellt.“
    „Es gibt eben zwei Arten von Menschen auf dieser Welt, die einen überlegen vorher, was sie tun, und die anderen überlegen nachher, wie sie die Folgen den anderen aufhalsen.“
    Danke hierfür.

    Und so war die CDU/CSU eben früher nicht. Sie ist umideologisiert, und die, die zweifeln, verpassen jede Chance zum Ausstieg. Inzwischen steigen die alten demokratischen Parteien aus, SPD und FDP, an deren gemeinsame Regierungszeit wir durchaus nicht zu viele unangenehme Erinnerungen haben.

    • es ist diese Mischung aus höchsten Ansprüchen und totaler Schlamperei, die einen so fasungslos macht.

    • höchste Ansprüche
      Was wollen Sie? Frau vdL sagt doch gerade bei Maischberger immer brav „Wählerinnen und Wähler“, das ist doch wichtig. Dass kein U-Boot einsatzfähig ist, von den Panzern ein knappes Drittel angeblich noch einsatzbereit ist und bei den Luftfahrzeugen noch etwas weniger fliegen darf oder kann ist nebensächlich. Der neue Traditionserlass ist dafür politisch korrekt.

      Ich bewundere Herrn Kubicki in dieser Runde ob seiner Geduld.

      Immerhin wird immer klarer, dass Grüne und CDU nicht mehr wirklich unterscheidbar sind. Langsam sollten sich FDP und AfD um die ersten zwei Plätze streiten, anders lernen die das nicht.

    • Titel eingeben
      …und damit ist man in der Politik voll im Trend der Bevölkerung. Heute mal wieder erlebt – Kunde wollte alles sofort erledigt haben, in höchster Qualität und minutengenau abgeliefert. Und gab doch nur den Druck weiter, weil die Aufgabe wochenlang in seiner Mailbox schlummerte. Heute dann bei der Telco dazu festgestellt, dass die pünktlich und ziemlich gut erstellte Unterlage offenbar während eben dieser Telco das erste Mal gelesen wurde.

      Wer es sich aussuchen kann, macht das nur einmal. Ich arbeite dran, auch wenn ich eine positive Form der Motivation vorziehen würde.

      Gleiches auch bei der betrieblichen Auszubildenden beobachtet, die ihre Rechte – die weit hinter ihren Ansprüchen hinterherhinken – sehr genau kennt, aber nicht bereit ist, entsprechendes zu leisten.

      Und es scheint sich eine ganze Generation, nicht bloß eine Kaste der „Geisteswissenshaftler“ wie Danisch sie vermutet, zu entwickeln, die dieses Verhalten verinnerlicht haben. Und die gar nichts daran finden wenn Ansprüche (an sie) abgesenkt werden, um das Wohlgefühl zu erhalten, während alle anderen springen dürfen.

      Ob das die narzistisch-behaftete Gesellschaft ist, müssen die beurteilen, die das fachlich besser können als ich. Allein, der Verdacht ist bei mir Laien vorhanden dass es so sei.

    • Doch, die CDU war früher schon so
      Norbert Blüm, in seiner Zeit verantwortlich für den Familiennachzug der 80er und 90er Jahre, als für einen ungelernten anatolischen Bauern zehn Anverwandte, oder einen libanesischen Flüchtling eine manchmal ein wenig kriminelle Großfamilie nachzog, rechnete in der FAZ jetzt mit 60 Tsd Nachzüglern. Für jeden Familienvater, der seine Frau und kleinen Kinder im Bürgerkriegsland alleine gelassen hatte, würde nur die Kleinfamilie kommen.
      Völliger Realitätsverlust, wahrscheinlich verursacht durch die Verblendung der Macht, ohne Verständnis für Zahlen oder die Natur des Menschen immer in die Taschen von anderen greifen. Auch nach zwanzig Jahren hat er nichts dazugelernt; im Gegenteil, durch sein immer medienwirksames Auftreten fügt er immer noch weitere Pullfaktoren hinzu, weil man sich ja so schön gut dabei fühlt.
      Der Unterschied zu Merkel und der CDU von heute ist, dass die meisten der jetzigen Entscheider anscheinden gar keine Überzeugung mehr haben, ausser dem Glauben an die eigenen Unersetzlichkeit.

    • Ich fand Blüm schon immer schrecklich.


    • Bei Norbert Blüm kann man sehen, was aus Menschen werden kann, die es aufgrund ihrer eigenen Biographie eigentlich besser wissen müßten, gehen sie in die Politik.

    • ... ze Blüm ...
      … hat ja tatsächlich die Chuzpe gehabt (aber die unschuldigste innere Überzeugung), ein Buch mit dem Titel „Ehrliche Arbeit“ – er spricht es aus: „ährlische Aaabeit“ zu veröffentlichen. Ich sehe noch die Bilder, wie er in Indomeni tapfer zur Photosession in einem kleinen Zelt im Matsch im Regen saß (um dann schnell wieder zu verschwinden).

      Und da ist für die CDU symptomatisch, wie der Don sagt, die Kombination aus hohen Zielen und Unvermögen und das Geblinzel, wenn was schief läuft und das eilfertige Verscharren der Opfer. Auch die völlige Abwesenheit einer Lernkurve. Man betont zwar , dass sich 2015/2016 nicht wiederholen dürfen, posaunt aber heraus dass mindestens 800.000 noch kommen sollen, was eine Wahnsinnszahl ist.

      Da sind die Maßstäbe völlig verloren gegangen, so wie bei einem Spielsüchtigen, der im Roulette 200 Euro gewonnen hat und jetzt einen Kredit von 1000 Euro nimmt, um nochmal zu gewinnen.

      Die haben immer noch nicht kapiert, was sie mit der Zuwanderungskatastrophe angerichtet haben und anrichten.


    • Mit Blüm begann der Abbau des Sozialstaates und das Ende der Solidarität, Sirisee. Im Gegensatz zu Schröder wurden Blüms Gesetze aber noch teilweise durch die Justiz wieder einkassiert, bevor es zu spät war. Heute richtet sich die Justiz dagegen zunehmend nach den Wünschen der Politik, nicht nur im Sozialen, sondern auch sonst, zwangsfinanzierte Propaganda und Europapolitik nur mal als Beispiel genannt.

      Der jämmerliche Anblick Blüms in Indomeni ist mir ebenso im Gedächtnis, wie die Auftritte unserer Verteidigungsministerin auf NATO-Stützpunkten. Da Minister/innen allerdings problemlos austauschbar sind, würde ich dort nicht nach den Ursachen suchen. Es sind deren Staatssekretäre, Berater und Lobbyisten, denen wir so manches zu verdanken haben. Minister/innen nicken das dann mehr oder weniger unwissend ab und konzentrieren sich darauf, die Ergebnisse dem einfältigen Bürger zu „erklären“. Da unterscheiden sie sich wenigstens noch etwas von den anderen Abgeordneten, die nachweislich viel zu oft nicht einmal wissen, worüber sie abstimmen und was sie entscheiden. Diese Art der parlamentarischen Demokratie kann einfach nur als schlechter Witz bezeichnet werden.

    • Ex Zeitleser
      Was mich dann doch ein bisschen erstaunt, ist die Tatsache, dass die CDU den 12,6% Wählerwink mit dem Zaunpfahl partout nicht verstehen will. Da braucht es wohl Dachlatten oder Rammpfosten.

      Ich war nie ein großer Sympathisant der FDP, aber für diese Aktion hat sie meinen vollen Respekt! Endlich eine kleine Truppe, die Kante auch gg. Merkel zeigt. Ich denke die FDP wird in der Wählergunst massiv zulegen, und wie sie nun für Ihren Ausstieg von den meisten Merkel-Grün- affinen Medien kritisiert wird, ist eine Auszeichnung. man spürt förmlich schon den Hauch die FDP in die Nähe der AFD zu rücken.

    • Fassungslos...
      … macht mich vor Allem, dass man die gleichen Diskussionen schon vor 35 Jahren führte und es einfach anscheinend nicht verstanden hat irgendetwas Konstruktives zu bewerkstelligen:

      http://www.s piegel.de/spiegel/print/d-14344559.html

      Und auch die Angst der SPD zwischen Grünen und (einer) Partei(en) von rechts zerrieben zu werden, hat sich dann mit Verspätung zumindest z.T. bewahrheitet:

      http://www.s piegel.de/spiegel/print/d-14348246.html

      Es ist alles so deprimierend… wer wird eigentlich der deutsche Trump?
      Da wünscht man sich ja dann doch noch eher, dass der Lindner den Kurz macht. Unglaublich, dass ich das mal denken und sagen würde…

  11. Menschenrechte
    „Hauptsache, die Menschenrechte von Menschen, die noch nicht hier sind, werden über alles andere gestellt.“

    Aber man muss schon gerechterweise sagen, dass es genauso Menschen gibt, die sich Sorgen machen um die Zukunft der Menschen, die schon etwas länger hier sind, und eigentlich auch bleiben wollen.

    Nur schade, dass die dann als nicht „kompromissfähig“ beschimpft werden.

    • Das sind dann eben keine so universellen Rechte.

    • Don Alphonso @ 21. November 2017 um 23:28 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Das sind dann eben keine so universellen Rechte.“

      Ja, das ist ganz geschickt.
      Universelle Rechte haben jene, die hierherkommen und gar nichts haben und alles fordern.

      Universelle Pflichten haben jene, die schon länger hier sind und von denen alles gefordert wird.

      Hört sich nach einer UN-Charta an.

    • Ich halte die UN für verzichtbar. Aber ich habe auch grosse Sympathien für Israel.

    • UN-Israel
      Ich gehe davon aus, dass Sie auch „Die UN-Gang“ von Pedro Sanjuan gelesen haben, Don. Sonst müssen Sie das nachholen. Beschreibt exakt die Verhältnisse. Ist schon etwas älter, aber es ist unverändert noch genauso, wie Sanjuan beschreibt, allenfalls schlechter.

    • UN verzichtbar
      @DA: Trump wird die UN, über das Austrocknen ihrer Finanzierung, verzwergen. Er weiss das die UN eine Waffe gegen den Westen ist (genau wie die ganzen anderen Supra- und Nichtstaatlichen Organisationen. Siehe seine UN Rede.

  12. Hässlichkeit
    „Denn diese Stadt ist wegen der Migration übervoll. Wir haben hier Bildungszuwanderer, die an den Hochschulen studieren, wir haben hier innerdeutsche Wirtschaftsflüchtlinge, die beim Autokonzern arbeiten wollen, wir haben sagenhaft hässliche Neubaugebiete in den Dörfern entlang meiner Radstrecke, um die Not zu lindern, und etliche Containerdörfer und eine komplette Kaserne vor der Stadt wegen der ungelösten Folgen der Migration von 2015 bis heute.“

    Schade, dass man solche Zustände in den Medien nicht berichtet findet. Ich hab keine Ahnung von diesen Zuständen, mich würde mal interessieren, wie das so ausschaut, es klingt nicht nacht gehobener Lebensqualität. Also gar nicht so ein Ort, wo man gut und gerne lebt?

    • Das hängt davon ab, ob man oben oder unten ist. Wer wenig Geld hat, kann Glück haben – die Sozialbauten sind nämlich luxuriös. Oder Pech. Dann wird es teuer. Das ist aber in allen Boomstädten der Republik so.

    • Don Alphonso @ 21. November 2017 um 23:27 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Das hängt davon ab, ob man oben oder unten ist. Wer wenig Geld hat, kann Glück haben – die Sozialbauten sind nämlich luxuriös. Oder Pech. Dann wird es teuer. Das ist aber in allen Boomstädten der Republik so.“

      Das ist das Grundprinzip in unserem Land. Man muss entweder sehr viel Geld oder gar keins haben (H4), nur so kann man entspannt und glücklich leben.

      Der hart arbeitende Mittelstand muss sich selbst und die anderen mitfüttern. Es ist entwürdigend und demütigend.

      Von der FDP waren in den Sondierungspapieren wohl 2Mia Entlastung in der EKSt durchgedrückt, das sind 4 Oiro pro Monat pro Arbeitnehmer – mehr Entlastung wurde der deutschen werktätigen Bevölkerung nicht zugestanden.

      Und in 5 Jahren ist die Wende – die geburtenstarken Jahrgänge gehen in Rente. Dann geht es abwärts. Und nichts und niemand bereitet sich darauf vor.

    • ÄHNLICH
      Hier in unserer südniedersächsischen Universitätsstadt sieht es ähnlich aus. Und dann dazu die angekündigten „atmenden Rahmen“- die können jede Stadt sprengen.

    • Man muss das langfristig sehen, über 10 Jahre hinweg. Dann wird die Perspektive wirklich gruslig. Denn 200000 plus 200000 Nachzug machen 4 Millionen nach 10 Jahren. Da ist noch nicht das Verheiraten über Internet dabei.

    • Sterbetabelle
      Ich vermute, daß die 200.000 durch die Freiwerdung von Wohnraum durch natürliche Ursachen in der Rentnergeneration in den Raum gestellt wurden.

    • Wir werden aber langlebiger, da würde ich nicht drauf wetten.

    • Don Alphonso @ 22. November 2017 um 07:52 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Man muss das langfristig sehen, über 10 Jahre hinweg. Dann wird die Perspektive wirklich gruslig. Denn 200000 plus 200000 Nachzug machen 4 Millionen nach 10 Jahren. Da ist noch nicht das Verheiraten über Internet dabei.“

      Ja, die Zinseszinseffekte hat eben keiner im Blick.
      Danach kommt der Familiennachzug des Familiennachzugs.

      Eine orientalische Familie mit Vettern und Basen kann leicht 500 Mitglieder umfassen, wie man das in Palästina dokumentiert verfolgen kann.

    • Ich finde schon die Familie Chebli als reichlich gross.

    • Geburtenrate
      @DA Zzgl. der Geburtenrate. Sie sind bekannterweise sehr fruchtbar.

  13. Geschlossene Gesellschaft
    Tja, so ist das. Hier in Saarbrücken, einer 170.000 Einwohner Stadt, leben aktuell 7.000 Syrer. Trend: steigend, weil Saarbrigge ja so geil ist. Sie können sich ausmalen, welche Folgen das für das Stadtbild und den Wohnungsmarkt hat. (https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=55672)

    Aber wartet mal ab, was in den Dörfern passiert, wenn die Familien nachziehen. Die mieten dort ganze Häuser, nicht die kleinen popeligen Stadtwohnungen, die jetzt belegt sind …. Das hat noch keiner auf dem Schirm. Für die Locals sach‘ ich nur: Sulzbach, Moschee ;-)

    • Das war vorher schon klar, nur wollte es keiner wissen. Natürlich ziehen sie zusammen.

    • Tocqueville @ 21. November 2017 um 23:20 Uhr
      Tocqueville sagt:
      „Aber wartet mal ab, was in den Dörfern passiert, wenn die Familien nachziehen. Die mieten dort ganze Häuser, nicht die kleinen popeligen Stadtwohnungen, die jetzt belegt sind …. Das hat noch keiner auf dem Schirm.“

      Es kommen schlimme Zeiten auf uns zu, auch auf dem Land.

    • Eigentlich könnten die Syrer heimkehren
      und die Iraker auch. Gerade gab es ein Treffen zwischen Putin und Assad. Laut MSM passieren ganz schlimme Dinge.

      Die Welt meldet:
      „Das Land wird vielmehr zum Modell für eine kommende Weltordnung, in der autokratische Gewaltregime ohne Rücksicht auf Recht und Moral den Ton angeben.“
      Der Spiegel schreibt:
      „Mit Unterstützung des russischen Militärs führt Assad unter dem Deckmantel des Antiterrorkampfes einen Krieg gegen das syrische Volk.“

      In der JF dagegen zitiert man Putin:
      „Der Großteil der Gebiete in Syrien sei frei von Terroristen und wieder sicher. Geflohene Zivilisten könnten nun zurückkehren.“

      Na sieh mal an. Wer hat Recht? Eine etwas neutralere Berichterstattung findet man beim „Unusual Traveler“: Urlaub in Damascus:

      http://unusualtraveler.com/damascus/

      Ich dachte ja erst, das sei von Assad bezahlt, aber dafür ist es zu detailliert und teil-kritisch. Es gibt auch noch 2 weitere Berichte über Aleppo und Krad-des-Chevaliers. Passend dazu ein aktueller Artikel in der FAZ über Flüchtlinge hier, z.B. Ahmad, 17, aus Syrien:

      „Aber seit seine Schwester in Damaskus Medizin studiert, malt er sich aus, morgens gemeinsam mit ihr aus dem Haus zu gehen, sich ein Auto zu teilen und zwei Praxen nebeneinander zu haben.“

      http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/fluechtlinge-in-berlin-und-alles-war-anders-15288462.html

      Siehe da, man kann also in Damaskus ganz normal Medizin studieren. Interessant auch, im Irak wußte der Spiegel schon am 1.12.2015, also zum Höhepunkt der Krise, über Basra zu berichten, man plane gerade am höchsten Wolkenkratzer der Welt.

      ht tp://www.spiegel.de/reise/staedte/vertical-city-irak-will-hoechstes-gebaeude-der-welt-bauen-a-1065389.html

      Da fragt man sich schon, was die ganzen Iraker hier machen, bzw. warum man sich nicht im reichen Basra, der „the Bride of the Gulf“ (Spiegel), um sie kümmern kann.

    • DSie Iraker hier kommen vor allem aus dem Nordirak, die Jeziden waren da, wie man sich erinnert, die Türöffner. Im schiitischen Süden gab es keine Probleme.

    • Ganze Häuser
      Klar. Nehmen wir doch mal eine nicht untypische 6-köpfige Familie:

      Raumanspruch nach H4: 45qm für die 1. Person und 15 für jede weitere, macht insgesamt 120qm, ohne Probleme bezahlt vom Amt. Da kommt man schon auf ein typisches Reihenhaus. Bei 10 Personen wäre man da schon bei 180qm. Die H4-Sätze kommen noch oben drauf.

      Was habe ich gelesen: die neue Regierung in Österreich will für zugezogene Großfamilien die Leistungsansprüche deckeln? DAS wäre mal eine notwendige Maßnahme, sowohl was Geld und Wohnraum angeht!

    • Das führt zum Weiterzug nach Deutschland. Das wissen auch die Österreicher.

    • Das Problem ist aber nicht Österreich
      sondern Deutschland. Solange wir jedem, der die Grenze legal/illegal/sch..egal überschreitet, über Jahre, teilweise lebenslang Hartz-IV bieten, wird sich das nicht ändern.

      Was die Iraker aus dem Nord-Irak betrifft: Dürfte ich nach Flucht aus dem Bürgerkriegsland NRW im Irak Asyl erwarten? Wäre nicht das ruhige, reiche München zunächst in der Pflicht, Hilfe zu leisten?

    • @MMW - Link FAZ "Und alles war anders"
      Danke für den Link!

      Die Highlights des Artikels finde ich:

      „… sitzt Ahmad auf einer Wiese auf der Museumsinsel und hadert. Berlin (…) ist ihm einfach zu viel. Die Masse der Menschen. Ihre Extravaganz, der Grad ihrer V e r l o t t e r u n g (…) Der fehlende Zusammenhalt in deutschen Familien befremdet ihn genauso wie Mütter, die zu ihren Kindern „danke“ und „bitte“ sagen, anstatt selbstverständlich Respekt zu erwarten. (…)

      Angela Merkel. „Viele Deutsche hassen sie“, sagt Ahmad. „Wahrscheinlich weil sie die Grenzen einfach so aufgemacht hat. Da bin ich auch dagegen.“

      :)

    • @Felix Silvestris
      Es gibt einige Highlights in dem Artikel. Er soll ja eigentlich positiv über Flüchtlinge berichten. Vordergründig tut er das auch. So ein paar Nebenbemerkungen sind mir dann doch aufgefallen:

      „Nun, nach einem guten Jahr in Berlin, soll die fünfköpfige Familie abgeschoben werden. […]Edonas Vater sagt, er habe beim Amt um eine eigene Wohnung gebettelt und gedroht, sonst schlafe er unter einer Brücke.“
      -> Versuchte Nötigung von Behörden.

      „Als Familienhelfer in der Flüchtlingsarbeit will er seine Sprachkenntnisse so ausbauen, dass er sich danach in seinem Beruf als Computeringenieur bewerben kann[…]. Schon jetzt zahlt er Steuern…“
      -> Steuern, die von Steuern bezahlt werden… Und Sprachkenntnisse braucht man als „Computeringenieur“ eigentlich keine außer Englisch. Wäre er qualifiziert, hätte er längst einen Job.

      „Er lachte viel, erzählte von den Skiferien mit der Wohngruppe, ..“
      -> Interessant, Skiferien für Flüchtlinge. Würden sich manche deutsche Kinder auch gern leisten.

      „der Vater jobbte auf dem Bau und mühte sich um eine Arbeitsgenehmigung.“
      -> In der Reihenfolge? Neben Hartz-4 Bezug?

      Ich nenne sowas immer „versteckte Fake News“. Ob den Journalisten klar ist, was sie da schreiben, habe ich aber auch nicht verstanden.

    • @Tocqueville: Aber wartet mal ab....
      ….. wenn die Wohnraumbewirtschaftung kommt, in der die Verfügung über Wohnraum den an sich Berechtigten weitgehend entzogen und nur mit Genehmigung der staatlichen Wohnungsämter erlaubt ist und dass Mietverhältnisse durch Zwangsvermietverfügung begründet werden wie nach dem 2. Weltkrieg.
      Durch die Volkszählung 2011 (Zensus 2011) sind die Behörden über den verfügbaren Wohnraum bestens informiert!

  14. Alles Schlechte hat auch sein Gutes
    Manchmal, werter Don, sind die Folgen, die einem Andere aufhalsen, auch gar nicht so schlecht wenn man in der glücklichen Lage ist Wohnraum in einem Stadtteil vermieten zu können in dem selbst Frau Schwesig ihre Kinder in die Schule schicken würde.

    Da ist die Nachfrage momentan so enorm daß sogar Zahlungen unter der Hand angeboten werden um das begehrte Objekt zu ergattern. Interessanterweise gerade von der Klientel die sich doch sonst öffentlich so gerne als Retter der Beladenen dieser Welt aufspielt.

    Und zur Gewinnmaximierung wohnt man dann selbst im Osten. Denn da gibt es noch Wohnraum für einen warmen Handschlag. Passt wenn man altersbedingt noch nicht auf kurze Wege und hohe Ärztedichte angewiesen ist.

    • Das Geschäft ist, soweit och das erkennen kann, fest in den Händen osteuropäischer oder türkischer Clans. Eine meiner Mieterinnen hatte da mal das Pech, bei so einem zu wohnen. Das war wohl ziemlicher Horror.

    • Da wo ich wohne gab es bis 2015 niemals nicht Kriminalität - nun ist auch die ehemals gute
      Wohngegend inzwischen, zumal bei Dunkelheit, nicht mehr sicher: Eine Frau wurde Nachts überfallen, als sie ihre Haustür aufschloss, in den Flur gedrängt und angegangen. 2 Überfälle Nachts an der Ampel mit geraubten Handtaschen und Handys. Letzte Woche Überfall auf den Geldboten des Edeka Marktes, der die Samstagseinnahmen um 22:30 wegbringen wollte: das Auto vor ihm hielt, jemand stieg aus, bei ihm ein, nahm das Geld und türmte. Dazu ein paar aufgehebelte Fenster mit Einbrüchen.
      Und welche in Berlin einschließlich Seehofer meinen, wir bräuchten weiteren Zuzug von „Fachkräften“ oder Nachzug von „Familienangehörigen“? Keine Ahnung, in welchem Paralleluniversum die sich aufhalten.

    • „Keine Ahnung, in welchem Paralleluniversum die sich aufhalten.“
      Im gleichen wie Sie. Über Zustände, die Sie stören, freuen sich ihre Verursacher öffentlich oder wüssten nicht, was sie anders machen könnten, oder waren sich schon fast einig bei den Koalitionsverhandlungen, die Zustände weiter in die Richtung zu entwickeln, die Sie und ich nicht für richtig halten. Ich sehe jedoch das Problem nicht bei den Oberen, sondern bei den Unteren, die eben diese Oberen immer wieder frei wählen, auch wenn die K…cke bereits vor der eigenen Tür dampft und die Verursacherin sagt, ja geht halt wegen der Globalisierung und der Geschichte nicht anders und wirbt sogar mit der Stabilität (also weiter so) und bekommt dafür fürchte ich wieder eine relative Mehrheit, mit der sie alles machen kann, was sie will. Ich frage mich: In welchen Universum sind Dichter und Denker verschwunden? Denn in meinem sind mehrheitlich Masochisten zurückgeblieben oder die, die ihre Wahrnehmung nicht mehr von ihren Sinnesorganen beziehen, sondern von den ÖR-Einlullern und denen es noch nie so gut ging.

  15. Ost-X-Chromosom
    „Die schwarz-grüne Koalition hat sich nicht vorgestellt oder gar angekündigt. Sie sieht auch nicht wie Frau Merkel oder Frau Göring-Eckardt aus. Die schwarz-grüne Koalition, oder besser, der Vertreter ihrer Politik, …“

    Kurioserweise sind beide Damen, die den Westler Lindner so über den Tisch gezogen haben, aus dem Osten und evangelisch vorbelastet – irgendwie muss es da auf dem X-Chromosom ein Gen geben, das sagt: „Ja, machen wir dieses Land kaputt, bis die Rauchschwaden übers Land ziehen, und dann singen wir zusammen in der Kirche eine Kantate“.

    (Den türkischen Aussenminister in spe lassen wir jetzt da mal aussen vor).

    Nach dieser Logik müsst unser Heil von zwei katholischen Männern aus dem Süden kommen.

    • die passen zu gut zusammen. Wir müssen die DDR und das Ketzertum gründlich überwinden.

    • Ja..
      „Ja, machen wir dieses Land kaputt, bis die Rauchschwaden übers Land ziehen, und dann singen wir zusammen in der Kirche eine Kantate„

      Sehr treffend. Kommt in meine Sammlung und ja, die Merkel hat ja ernsthaft allen das Blockflötenblasen anempfohlen.

      Es wird die deutsche Geschichtsschreibung, wenn es sie noch geben wird, hoffentlich mehr als Hitlers Vegetariertum interessieren, wie zwei Wahnsinnige ein unschuldiges Industrieland ruinieren können. „German Madness reloaded“ wäre so ein Buchtitel.

    • Den Kapitalismus
      zu Zerstören gehört doch zu jeder linken Folklore. Was danach kommt weiß man nicht, aber es muß auf alle Fälle besser sein.
      Das ist die Basis, von der aus diese Leute operieren. Zuerst zerstören, dann vielleicht mal schauen. Wenns zu Gruselig ist kann Frau*_in immer noch abhauen. So die Utopien in Kürze zusammengefasst.

    • Zitate
      In meine Sammlung kommt, was hier als Überschrift auch gut gewesen wäre:
      Die einen überlegen vorher, was sie tun, und die anderen überlegen nachher, wie sie die Folgen den anderen aufhalsen.

    • Der Protest gegen das Ketzertum
      scheint aber im Osten mittlerweile wesentlich verbreiteter, jedenfalls, wenn man die Wahlergebnisse betrachtet.

  16. @Tocqueville
    Schön wäre es wenn sie mich als ehemaligen „Local“ damit beruhigen könnten daß dieses Phänomen nur die Gegend um Saarbrücken und Völklingen betrifft.

    Sollte sich diese Entwicklung nämlich bewahrheiten sehe ich da recht großes Potenzial in der Saarlouiser Ecke für die neue, politisch gewünschte Art der Bevölkerungsentwicklung. Sollte es wirklich so kommen werden selbst die momentan guten und noch sehr begehrten Wohnlagen massive Wertverluste erleiden.

    Bleibt die Frage nach einer Strategie für die Zukunft. Im Westen verkaufen und stattdessen im Osten investieren? In Dresden soll es gerüchteweise Menschen mit Arbeit geben die sich renovierten Wohnraum leisten können sollen.

    • Heimat großer Menschen:
      P. Altmaier – * 18. 6. 1958 Ensdorf
      H. Maas – * 19. 9. 1966 Saarlouis
      S. Peter – * 3. 12. 1965 Quierschied

      Das nennt sich Karma. Und warum sollte es im Saarland demnächst nicht so ausschauen wie jetzt schon in Lothringen?

    • Also, vom Altmaier...
      …habe ich schon gelesen, dass der besser bei den Grünen aufgehoben wäre – und er ist leider Merkels rechte Hand.Emanzipation (der Kanzlerin) müsste anders gehen..

    • @Perkeo
      Da fehlt noch einer:
      Erich Honecker (* 25. August 1912 in Neunkirchen (Saar))

      @Franc de la Sarre:
      Was Dresden betrifft, das ändert sich gerade.

  17. Wo sind die Männer?
    „… dass das Haus nach Merkel-Eckardt nicht wie der Prenzlauer Berg nach Honecker aussieht.“

    Erstaunlich ist doch, dass es in der CDU keine Männer mehr gibt, die im Haus für Ordnung sorgen. Es gibt nur Warmduscher. Früher war das anders.

    Was hat sich in der CDU geändert, dass da nur noch **** auf diesem Balkon stehen und Winkewinke machen?
    Zum Fremdschämen.

    • Ich denke, die Rexolte wird aus den Kommunen kommen.

    • Frühling
      Merz muckt auf.

    • Don Alphonso @ 22. November 2017 um 08:31 Uhr
      Don Alphonso agt:
      „Ich denke, die Rexolte wird aus den Kommunen kommen.“

      Ja, aber das wird dauern, und bis dahin wird viel Erde verbrannt sein.

      Ich frage mich nach wie vor, wohin die Ordnungspolitiker der CDU verschwunden sind. Will die CDU jetzt die neuen Grünen sein? Wozu? Weil das so hipp ist? Die Grünen, die jetzt noch mit 30 Jahren Verspätung ihr Weltbild der spät80er und 90er umsetzen wollen?

      Und was hat zur Verseehoferung der CSU geführt?

      Die Revolte muss jetzt kommen, in dieser LegisPeriode. In wenigen Jahren kommt die Wende, wenn der Pillenknick durchschlägt. Dann wird es richtig übel hier, wenn die Leute nicht endlich Vernunft annehmen.

    • Sicherheit war ein zentraler Grund, die CDU zu wählen. 6 Syrer, die einen Anschag auf einen Weihnachtsmarkt planen, sind das Gegenteil.

    • Don Alphonso @ 22. November 2017 um 11:37 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Sicherheit war ein zentraler Grund, die CDU zu wählen.“

      26,8% CDU-Wähler, immerhin noch ein Viertel.

      Wir haben früher die CDU verspottet als Law&Order-Partei mit spießigen alten Männer.

      Heute wär ich froh, wenn sie das noch wär 🙏

    • Gefühle
      Feels statt Reals.

    • @ Don Alphonso sagt: 22. November 2017 um 11:37 Uhr - 6 Syrer, die einen Anschag...planen
      Die wollten blos spielen.

      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/kein-hinreichender-tatverdacht-festgenommene-syrer-kommen-frei-15305370.html

      Gut, dass die Staatsanwaltschaft das erkannt hat. Es wäre ja auch zu gemein, wenn die Neuhierlebenden verhaftet würden, bevor sie ihr Ticket ins Paradies lösen konnten.
      Ob die 6 jetzt wohl beobachtet werden? Mein Kaffeesatz sagt, das es sich hier möglicherweise um 6 Kandidaten für eine Blitzradikalisierung mit unerfreulichen Nebenfolgen für Ungläubige handelt. Natürlich wären das dann 6 Einzelfälle.

  18. wer geht schon noch in Kneipen
    In der Jahrgangskohorte zwischen 20 und 30 Jahren gibt es ca. 10 Mio Deutsche – Staatsbürger mit und ohne Hintergrund natürlich. Davon sind nun 5 Mio männlich. Eine Mio Männer mehr …

  19. Immobilien
    „Wer eine Wohnung hat, der hat sie, und wer keine hat, der kann sich ein Business-Apartment mit 20m² an einer Ausfallstrasse für 140.000€ kaufen. Ich schreibe seit 2007 darüber, dass mit der Finanzkrise die Immobilie wieder schwer im Kommen ist, aber viele behaupteten, das stimme angesichts der schwindenden Bevölkerungszahlen nicht.“

    Aufgrund unkontrollierter Zuwanderung werden viele Lagen aber auch wieder verlieren, zB Innenstadtlagen, auch Handel/1a, wo viel geklaut wird, die Kunden belästigt und auf der Strasse gedealt wird. Kann man jetzt in jeder Stadt ab 50.000 beobachten. Auch Ghettobildung in den NoGo-Areas, die bisher noch erfolgreich verhindert wurde, wird zunehmen. Dort werden die Immobilien auch den Wert verlieren.

    Das war alles absehbar. Ich begreife meine Mitmenschen nicht.

    • Es hängt davon ab, wie die Polizei durchgreift. Es gibt hier ein Problem zwischen Sparkasse, Rathausplatz mit WLAN, Western Union und McDonalds. Aber Letzterer schliesst und WLAN kommt in den Heimen. Im sommer gab es ein paar sagen wir mal Irritationen, weil vor der Stadt 700 Menschen aus Afrika ohne Bleibeperspektive sind, und die waren doch recht domainant im Stadtbild.

  20. Kneipengäste und Gäste
    Man könnte das liebevolle Bild mit der Kneipe auch so zeichnen:

    Ein Dorf hat 80 Einwohner. 65 sind biodeutsch nach käsmannscher Definition und haben vier deutsche Großeltern. Von den 65 sind 45 älter.als 35 Jahre und gehen nicht mehr in die Kneipe. Viele können gar nicht mehr gehen.

    Nur 11 sind im Alter, in dem man in die Kneipe gehen darf und will.

    Und zu diesen 11 kommen 2 gleichaltrige dazu und bringen ihre Verwandtschaft mit.

    Da wird es eng in der kleinen Kneipe.

    • Das ist auch gut erklärt.

    • DA hat es mal so ähnlich formuliert (weiß nicht mehr wo):
      80 Leute sind im Lokal, und einer kommt dazu.

      Von den 80 sitzen allerdings 40 im Hinterzimmer – die Eigentümer einer selbst genutzten Immobilie – da ist „Geschlossene Gesellschaft“, und der Neue hat von vornherein keinen Zutritt.

      Von den restlichen 40 – Mietern – sitzen 5 im Luxus- und 20 im Comfort-Separee, sprich: Luxus und gehobener Mietmarkt, da ist es zu teuer, und der Neue kommt da ebenfalls nicht rein.

      Ihm bleibt nur, sich mit den restlichen 15 in die Kaschemme – Billigsegment – zu drängeln, wo der Wirt aber ohnehin schon ständig überlegt, wie und wo er zur Gewinnmaximierung noch Stühle in die Separees verlegen (Luxussanieren, Gentrifizieren) kann…

  21. Luebberding hatte, glaube ich, als erster darauf hingewiesen, der Kanzlerin
    fielen bei den Sondierungsgesprächen zwei ihrer zahlreichen Fehlleistungen auf die Füsse. Die nichtvorhandene Energiepolitik und die kopflose Flüchtlingspolitik.

    Auch wenn ich nie gedacht hätte, ausgerechnet die FDP würde Deutschland ein schwarz-grünes Elend mit gelben Eitertropfen ersparen – so ist es gekommen und das ist die späte Rache für Regierungsversagen. Manchmal klappt das …

    Womit es für Unionsanhänger, die die Schnauze voll von einer Partei haben, die auch mit Stalin kuscheln würde (wenn Merkel das will) bei hoffentlich anstehenden Neuwahlen im Frühjahr 2018 eine Alternative gibt, die deutlich standfester aussieht, als die bequemlichkeitspragmatische Merkelunion. Offenbar ist deren Ziel „Projekt 25“. Und das für eine Partei, in der Wahlergebnisse unter 40% nie diskutabel waren.

    Und danach könne dann Schwarze und Grüne fusionieren, wobei letztere ihren Stalinistenflügel an die LINKE entsorgen können. Dann haben die deutschen Medien endlich, was sie seit Jahren herbeischreiben und -diskutieren.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Da hatte Lübberding durchaus recht.

      Ich will die FDP nicht heilig sprechen, ich vermute, die wissen genau, dass 20% der CDU-Wähler immer noch nicht die AfD wählen, aber doch eine FDP, die Härte gegen die Vergrünung der CDU zeigt. Ich denke auch, das wird bei Neuwahlen aufgehen.

    • .
      Ich glaube mit Steinmeier wird es k e i n e
      Neuwahlen geben, denn dieses doch unwürdige
      Procedere will er nicht…und das finde ich gut.

      Er würde sich damit auch auf dasselbe Niveau
      mit „Putinversteher“ H4-Schröder begeben.
      Grad‘ jetzt, wo die SPD d i e s e s Image
      los werden will.
      Außerdem sind doch jetzt noch SPDler
      geschäftsführend im Amt; die würde er
      mit dieser gefakten Vertrauensfrage
      in gewisser Weise mit verunglimpfen…


    • @Dunque: erstmal nicht, jedenfalls. Es müssen ja erst mal noch andere Verfahrensteile (Kanzlerwahl durch BT) abgearbeitet werden.

    • @Dunque Was ein Steinmeier will, spielt keine Rolle, Merkel entscheidet alleine
      Und die will ihr unvollendetes Projekt weiter so entwickeln. Ständig für Mehrheiten betteln ist unter ihrem Niveau und absoluuut nicht befriedigend. Der einzige Schmerz, den sie kennt, ist der Machtverlust. Die wird alles geben und hat dafür sehr mächtige Verbündete. Der Steinmeier weisst es und wird gehören. Der Lindner hat mich beeindruckt. Aber ich sehe noch kein Grund zur Freude – ich unterschätze Merkel nicht.

  22. Man reibt sich die Augen und glaubt das alles nicht!
    Was ist nur aus der CDU geworden? Von welchem Teufel werden die geritten, dass sie sich so an die Grünen, diesen hochabstrusen, bizarren Politclownverein ranschmeißen? Wenn nicht ein paar hirnlose, von noch hirnloseren und nichtsnutzigen Paukern indoktrinierte naive und lebensunerfahrene Halbstarke diese Politpest gewählt hätten, sie wären in hohem Bogen aus dem Bundestag rausgeflogen-so wie aus etlichen Landtagen zuvor.

    Es gab wohl kaum je zuvor einen hassenswerteren Verein als diese Ökopharisäer, die man wegen Etikettenschwindels belangen müsste-führen sie doch die Farbe der Natur in ihrem Namen, obwohl sie mit der so rein gar nichts zu tun haben. Dieses unappetitliche Gemisch aus urbaner Karrierebourgeoisie und linksradikalen Restbeständen terrorisiert unsere Republik mit seinen wirren Ideen.

    Und die ehemals stolze CDU lässt sich von denen auf der Nase herum tanzen, trägt mit dazu bei, dass diese Chaoten sich weiter halten können. Hätte nicht die FDP mit ihrer langen liberalen Tradition Rückgrat gezeigt, dann säße die grüne Politseuche jetzt in der Regierung. Unfassbar!

    Und zur CDU (vor allem CSU): da gab es mal einen Franz-Josef Strauß. Zu dem konnte man stehen wie man wollte-aber in der heutigen Zeit der politischen Weicheier wäre er ein echter Lichtblick. Ich war in meiner unreifen Jugend gegen ihn-heute sehe ich das anders. Strauß war ein ultrakonservativer Knochen. Mit seinen Haltungen und Äußerungen würde er heute einen Eklat nach dem anderen provozieren (schon allein deshalb hätte ich ihn gern wieder), man muss nicht lange überlegen um zu wissen, dass er in unserer total nach links verrutschten Republik (wie konnte das denn bloß passieren-ein Mysterium!) von den linken Medien und dem unreifen Mainstream als Nazi hingestellt würde. Und genau das war Strauß NACHWEISLICH nicht. Wer sich mit seiner Biografie befasst hat weiß das. Er hat allen Vereinnahmungsversuchen durch die Nazis widerstanden und dafür persönliche Nachteile in Kauf genommen. Das galt auch für seine Familie, die sich damals (als Mut dazu gehörte!) demonstrativ gegen die Nazis stellte.

    Strauß war also erwiesenermaßen kein Nazi, wohl aber ein, na man kann schon fast sagen, reaktionärer Typ. Und ein echter Strippenzieher vor dem Herrn. Aber unterm Strich sehr erfolgreich-er hat Bayern zum wohl erfolgreichsten deutschen Bundesland gemacht-seine Mittel heiligen da selbst noch nachträglich den Zweck.

    Was ich damit sagen will ist: damit ist doch klar, dass die von den Linken, Linksradikalen (die sich dessen offenbar nicht bewusst zu sein scheinen, dass der Stalinismus ebenfalls nachweislich den schlimmsten Holocaust der Geschichte zu verantworten hat-weit über 20 Millionen Opfer) und unreifen Snowflakes so gern aufgemachte Gleichung „konservativ=Nazi“ in keinster Weise stimmt.

    Wovor hat die CDU also Angst? Warum verrät sie ihre Wähler? Warum hat sie sich gegen sich selbst gekehrt, ihrem eigenen Parteiprogramm in wesentlichen Punkten zuwider gehandelt? Sie hätte sich als Gewinner des Kalten Krieges hinstellen können nach dem Motto „seht Ihr, trotz aller Unkenrufe hatten wir doch recht!“ Und was hat sie stattdessen getan? Unmittelbar nach der Wiedervereinigung den Kopf in den Sand gesteckt. Und sie lässt zu, dass der schon besiegte Kommunismus u.a. in Form der Grünen durch die kalte Küche wieder hereinkommt. Mit allen negativen Begleiterscheinungen für unsere zuvor freiheitliche Gesellschaft: Meinungsbevormundung und -gleichschaltung, Denunziation, etc.

    Und Kohl hat sich zwar ein Bein ausgerissen um die Wiedervereinigung herbeizuführen-kaum war die geschafft hat er aber postuliert (und das tun die weltfremden Eurofanatiker in der CDU bis heute): „jetzt muss Deutschland in Europa aufgelöst werden.“ Wozu dann die Wiedervereinigung?

    Unter diesen Umständen muss man sich wundern, dass die AfD nur 12,6% hatte. Sollte es Neuwahlen geben werden es wahrscheinlich weit mehr. Und erstaunlicherweise macht die AfD eine überraschend gute, hochprofessionelle Arbeit. Ich habe mir im Netz viele Auftritte von AfD-Parlamentariern angesehen-im Bundestag und Landtagen-das wirkt zumeist hochprofessionell, an der Sache orientiert, detailverliebt, aber auch engagiert und leidenschaftlich. Die Redner treten immer bestens präpariert ans Pult.

    Gar kein Vergleich zu rechten Splitterparteien wie DVU, REP, etc. Die haben es wohl mal in den ein oder anderen Landtag geschafft, standen dann aber immer wie Falschgeld rum und wussten nicht was sie tun sollten. Man hatte den Eindruck, die können nicht mal lesen.

    Die AfD im Unterschied dazu-aber hallo! Ganz etwas anderes. Haben die eigentlich nur Professoren im Bundestag sitzen (sogar ein dunkelhäutiger, Harald Weyel, ist dabei-straft alle Dummbacken Lügen, die der AfD Rassismus unterstellen wollen)? Deren Reden sind ein Hochgenuss, sowohl in rhetorischer als auch in sachlich-inhaltlicher Hinsicht. Ich fand unsere Demokratie, als sie noch vital war, sehr gut. Da haben mich immer wieder Leute beeindruckt-aber niemand so sehr wie jetzt die AfD. Dabei bin ich (noch!) nicht mal Mitglied bei denen. Habe sie aber gewählt. Ein Entschluss, den ich (ursprünglich aus sozialdemokratischem Milieu kommend) in vollem Bewusstsein getroffen und noch keine Sekunde bereut habe.

    Ich will eine funktionierende Demokratie. Dazu gehört eine ERKENNBARE Opposition-kein Einheitsmischmasch. Ich will keine GroKo und schon gar nicht die Grünen mit in der Regierung. Da ist dank FDP ein Kelch an uns in letzter Sekunde vorüber gegangen-hoffentlich bleibt es auch dabei. Die Grünen haben unserem Land unglaublich geschadet, drohen es zu zerstören. Ich will nicht, dass sich eine konservative Partei mit denen gemein macht. Wenn die CDU noch einen Rest Anstand und Vernunft hat lässt sie schwarz-grün bleiben.

    Aber es gibt ja gottlob eine Neue!

    • Ich bin über den Niedergang der CDU nicht wirklich traurig, vielleicht zerbricht sie jetzt auch endlich mal. So ist nicht nur rechts Platz von ihr, sondern auf vielen Themenfeldern. Und dass sie sich mit den Grünen so gut versteht, zeigt halt den Wählern, dass sie nicht mehr erwünscht sind.

    • Gruene und liberale Regierungserinnerungen
      „Hätte nicht die FDP mit ihrer langen liberalen Tradition Rückgrat gezeigt, dann säße die grüne Politseuche jetzt in der Regierung. Unfassbar!“

      Nun, als die Gruenen das letzte Mal mitregierten, bescherte uns die Bundesregierung die Harz-Reformen, die den erheblichen Rueckgang der Arbeitslosenzahlen und die wirtschaftlich glaenzende Entwicklung mitverursacht haben. Von der FDP blieb mir nur die Absenkung der Steuern fuer Hoteliers in Erinnerung. Das eine sind Forderungen im Wahlkampf oder in Koalitionsverhandlungen, das andere das tatsaechliche Regierungshandeln. Und das ganze Gender- und Hehtspietsch-Gedoens ist den Leuten noch nicht ein so dringliches Aergernis, dass sie deshalb Parteien abwaehlen, denen sie auf wirtschaftlichen Gebiet die am wenigsten unserioese Politik zutrauen.

    • @Harry Charles
      Was gerade die Grünen für Merkel’s CDU attraktiv machen dürfte ist ihr medialer Einfluss. Oder anders gesagt, kann Merkel über die Grünen eine indirekte Koalition mit weiten Teilen der Medien schließen.

      Mag abwegig klingen, macht aber innerhalb eines eiskalten Machtkalküls Sinn.

      Zumal gesellschaftliche Debatten, so sie denn überhaupt geführt werden, heute kaum noch mit rationalen Argumenten und Argumentationsketten geführt werden, sondern affektiv mit sich moralisch gebenden Dünkel (Recht hat, wer sich als der moralisch Überlegene gerieren kann und darf).
      Darin sind speziell die Grünen und ihre medialen Paladine groß. Das macht sie strategisch wertvoll. Mit den Grünen gewinnt man sozusagen den Zeitgeist.

      PS: Zur Nacchvollziehbarkeit dieses Kommentars sollte man sich vergegenwärtigen, dass Spitzenpolitiker Informationen weitestgehend aus ihrer politischen Filterblase sowie aus Medien beziehen. Diese Prämisse ist essentiell für das Verständnis was Spitzenpolitiker antreibt.

    • @ Harry Charles
      Verteiler:

      – CDU/CSU-Abgeordnete/Kabinettsmitglieder im BT/Regierungen und in den Länderparlamenten: je 2 x (1 x Dokumentation in Ablage, 1 x für den Dienstgebrauch. Info Parteimitglieder)
      .
      – Abgeordnete der CDU/CSU im Europaparlament: wie oben
      .
      – Alle Zeitungsredaktionen regional+überregional: wie oben

    • Harry Charles (Herrmann)
      Ich will Ihnen keine schlechte Laune machen, aber wieviel Brotzent der Wählerinnen und Wähler schaut sich schon AfD-Reden im Netz an!?

      (Wahlbrozent-)Entscheidend is aufm ÖR-Platz, leider! Mit – gottseidank abnehmender Tendenz – wahlbeeinflussend auch das Großbuchstabenkäseschmierhetzblatt auf den Schaisshausplätzen der Republik.

      Knalltüten-TV von Knalltüten für Knalltüten! Daher muss zuerst ! diese ÖR Feudalinstanz in die finanzielle Unabhängigkeit entlassen werden! Vorher wird sich (ein paar Brotzente hin oder her) NICHTS Signifikantes in diesem Dummland ändern.

      Die Nur-Kleber-Sievers-Roth-Gucker, das neue Tal der Ahnungslosen!

      Ach, was reg ich mich überhaupt auf…

      Over and out.

    • @harrycharles
      Leider werden im Staatsfunk nur FakeNews zur AfD verbreitet, siehe heute in mdraktuell zum Antrag, die Syrer nach Prüfung der Sicherheit, wieder nach Hause zu schicken.
      Alle Achtung für ihre Recherche !
      Zur letzten Sitzung fragte mich unser schwarzer Bürgermeister ,ob ich zur nächsten Wahl nicht wieder auf seiner Liste antreten möchte.
      Sie haben Recht, Konservative sind nicht blöd und NAZI, wie von den Linxgrünen Medien verbreitet.
      Sacharbeit für das Land, auch mit einigen Spitzen bzw. Überspitzungen ( als edit.), es soll doch nicht langweilig sein !

    • @Rightwing Liberal: Jawohl,
      Merkel sieht sich über dem Wähler und setzt voll auf die dunklen Mächte hinter der grünen Fassade, die Medien im Griff haben. Bei der Medienhörigkeit der Wähler kann man den letzteren jede Schandtat als Stabilität, ja als Erfolg andrehen. Das Gute ist, wenn die Mächte erkennen, dass das Merkelsche Pferd tot ist, werden die rasch umsteigen. Das Schlechte ist, ein aus dem Hut gezauberter Ersatz wird für die Wähler nicht besser. Das faire ist, die Wähler haben es verdient.

    • @die Antwortenden
      @BackBlacky: wieso „Herrmann“? Hier kann jeder als Gast und somit anonym seinen Senf dazu geben. Sollte es woanders noch einen „Harry Charles“ geben muss das ja nicht derselbe sein wie hier.

      @alle: das Problem bei den Medien ist, dass es dort zu viele oberflächliche Charaktere gibt. Leute mit geringer Wahrheitsliebe, mit wenig Persönlichkeit. Die ihrerseits von linken Pädagogen in die Irre geführt wurden. Unsere Bildungsanstalten sind linksverseucht. Da muss dringend was getan werden. Man wird auch etwas tun denn die Bildungsmisere wird sich so verschlimmern, dass man schon bald eine Talsohle erreicht haben dürfte. Dann werden selbst die faulen/feigen/angepassten Pauker auf die Barrikaden gehen.

      Es fängt schon an. habe neulich einen getroffen, der in Baden-Württemberg unterrichtet. Ist völlig geschockt davon wie schnell die seit Regierungsübernahme durch die Grünen bildungsmäßig hinten runter gefallen sind. Ist jetzt von den Grünen zur AfD. Wird wohl kein Einzelfall bleiben.

      Die AfD wird immer attraktiver je mehr sie sich etabliert. Wahrscheinlich hat deren Fraktion im Bundestag prozentual den höchsten Akademikeranteil. Die argumentieren die grünen Ignoranten und Studienabbrecher regelrecht an die Wand. Und das sehen immer mehr Leute, auf der Zuschauertribüne, im Fernsehen oder auf YT (muss man gar nicht viel recherchieren, dort findet man alles). Bei den grünen war es doch damals genau so: als die anfingen hieß es überall „diese Spinner, diese Wirrköpfe“, sie wurden von den Medien marginalisiert.

      Im Unterschied zur AfD hat sich bei den Grünen noch nachträglich diese Meinung der Medien bewahrheitet. Das sind echte Spinner, heute mehr als damals. Werden wohl hauptsächlich von politischen halbstarken gewählt, Rotznasen ohne Lebenserfahrung, die sich von Paukern ohne Ahnung und ebenfalls ohne Lebenserfahrung ihr kleines Hirn in trüber Politlauge waschen lassen.

      Die Medien, das ist eben auch eine Industrie. Da wollen alle Karriere machen, bzw. werden vom Chef dazu angetrieben eine Story zu bringen, die Erhöhung der Auflage oder Einschaltquote mit sich bringt. Dass das kein Ort für politische Redlichkeit sein kann dürfte klar sein. Das ist Jahrmarkt der Eitelkeiten, Wolfs- und Ellbogengesellschaft. Im Falle der öffentlich Rechtlichen überwiegen geistig tiefer gehängte Bürokraten, Dunzlaffs und Schnarchsäcke.

      Man sollte die Bedeutung etablierter Altmedien nicht zu hoch hängen. Das Internet eröffnet da ganz neue Möglichkeiten (hat man auch im Fall Trump gesehen, da pfeifen die Leute auch auf das Medienestablishment). Nicht nur sich mit Gleichgesinnten besser zu vernetzen, sondern auch ungefiltert Nachrichten zu beziehen (wie AfD-Reden auf YT).

      Man sollte sich von Medienleuten nicht seinen Schneid abkaufen lassen. Mir macht es Spaß gegen den (im Monet noch vorherrschenden) Hauptstrom, den Mainstream zu schwimmen. Einfach, widerstandslos und angepasst kann ja jeder Depp. Ich will nicht wie jeder x-beliebige Trottel dünne Bretter bohren. Je mehr sich die Spießer über mich ärgern, desto größer der Kick.

      Ach ja, ich rede ja hier gern vom Kosmos und der Natur. Bei beiden möchte ich mich hier öffentlich auf die ergebenste Weise dafür bedanken, dass sie uns die grüne Pest letztendlich doch erspart haben.

    • @"Harry Charles": Wozu dann die Wiedervereinigung?
      Verehrter Harry diese hilflose Frage haben Sie selbst einen Satz vorher beantwortet. Langfristiges Ziel ist die Auflösung der Nationalstaaten und die New World Order (NWO).

    • @BlackBlacky
      Ich würde den Einfluss Neuer Medien nicht unterschätzen. Egal wie gering der Prozentsatz derjenigen aktuell auch sein mag, die sich AfD-Redebeiträge auf YT anschauen.

      Schon Steffen Königer hat vor ca. einem Jahr mit seiner zweieinhalbminütigen „gendergerechten Begrüßung“, die eigentlich eine Ablehnungsbegründung zu einem rot-rot-grünen Antrag war, gezeigt, welche Möglichkeiten Neue Medien, insbesondere YT auch politisch eröffnen. Kurz, clever, lustig und einprägsam.

      Man kann darüber hinaus bspw. sämtliche eingeschliffenen Strukturen wie stark linksgrünlastige Redaktionen und ihre entsprechende Gäste- sowie Beitragsauswahl über YT umgehen. Die Primärquelle ist sozusagen für jeden frei verfügbar und auch extrem einfach zu verteilen.

      Ich habe selbst zufällig vor Kurzem auf YT vorbeigeschaut nachdem mir irgendein belangloser Streit zwischen AfD und Linkspartei, als Meldung präsentiert wurde. Ich kann Harry Charles nur Recht geben, was diese Redebeiträge anbelangt.

      Besonders ist mir dieser Beitrag aufgefallen:
      https://youtu.be/GUkXv5ejEyQ
      In einer Tour Angriffe auf die Grünen und ihre (schrägerweise von der CDU umgesetzte) Energiewende samt Atomausstieg.
      Ich finde sogar meine eigenen Argumentationen gegen die „Energiewende“ fast 1 zu 1 in diese Rede wieder. Grundlast; Steuerbarkeit der Stromerzeugung und daraus folgende Redundanz ganz egal wievieler Windanlagen; die sowieso vollkommen ineffizient sind; Atomausstieg muss technisch notwendig durch Kohleverstromung ausgeglichen werden, was eben notwendig CO2-Emissionen erhöht; ökonomischer Irrsinn.
      Alles Musik in meinen Ohren.

      In gewisserweise kann man das auch Wahlkampfmaterial betrachten, das man an Leute verteilen kann, die sagen wir „nicht felsenfest davon überzeugt sind, AfDler seien im siebten Kreis der Hölle aus Essenz reinen Ausländerhasses geronnen worden“ oder die bezüglich irgendeines politischen Themas stutzig geworden sind.

  23. Bevor es so aussieht wie nach Honecker kommt - vielleicht - das Hemmnisbeseitigungsgesetz
    Ihre Fotos von den Wänden, lassen den „Investitionsstau“ um die Wohnung erahnen.

    Andererseits klaffen Material-, Nachfragelage und Sannierungsbedarf nicht so auseinander wie im Sozialismus unter Ulbricht und Honecker; dh. es ließe sich „finanzieren“ und herrichten. Die Mieter stehen vor der Tür – oder würden, falls sich die Lage zuspitzt, vom Amt zugewiesen.

    Falls Sie, Don Alphonso, nicht so wollen, können oder nicht die notwendige Einsicht in die gesellschaftlichen Bedürfnisse haben, könnte man Sie allerdings auch zwingen; denn in Zeiten wo sich Angela, Katrin, Horst und Claudia an den Händen fassen, sollte man den „Eigentums-Spleen“ nicht zu hoch hängen.

    Irgendein „Hemmnisbeseitigungsgesetz“ ließe sich sicher recyceln und der neuen Lage anpassen, falls sich die Obergrenzen-u. a. Deckel verschieben.

    Es gibt Erfahrungen – hier kurz nach der Wiedervereinigung: man findet das Wort und nach der Seite 2 unter Anlage:
    http://dipbt.bundestag.de/doc/brd/1992/D146+92.pdf

    Wen es interessiert – Transformation ist immer spannend – man findet dazu weitergehendes unter „offenen Vermögensfragen“, Rückgabe vor Entschädigung oder umgedreht.

    Zur Steuerung von Mietpreisen…Kurzüberblick West/Ost zu Mietpreisen von der Friedrich-Ebert-Stiftung http://www.fes.de/fulltext/fo-wirtschaft/00354002.htm

    • Wir haben da schon ein paar Ideen. die Zeiten, in denen ein Altbau wie ein Neubau aussehen muss, sind zum Glück eh vorbei.

  24. Nur die wenigsten sind ehrgeizlose Erben eines Vermögens
    weshalb ihre Existenzsorge dem möglichst unproduktivem Müßiggang gelten mag…

    Lieber Don Alphonso,

    für einen der einst schrieb:“… denn tatsächlich ist die Tradition des Christbaumdiebstahls so in unseren Genen, wie das Vermieterblut in unseren Adern.“
    haben Sie sich auf diesem FAZ Blog, Ihre persönlichen Sorgen nun wirklich von der Seele geredet.
    Gut, 2013 waren noch friedlichere Zeiten, doch, passend zu den anstehenden Festtagen, könnte ich schon verstehen, wenn Sie sich wieder auf Ihre Diebstahlgene besinnen, statt Aufputzleitungen zu photographieren.

    Ich habe Ihren Bericht ja wirklich bis zum Ende gelesen und mußte mich kurz besinnen an wen mich Ihre Schilderung erinnerte.

    Vor wenig mehr als einem Jahr hatte ich Gelegenheit im Theater in der Josefstadt die Aufführung von Ödön von Horvaths „Niemand“ sehen zu dürfen.

    Ja, da waren die Bilder von damals plötzlich wieder in meinem Kopf und Don Alphonso, die tragikomische Figur eines Privatiers, der für gewöhnlich als Seine Majestät, die königliche Deutungshoheit, auftritt, in der Rolle des Wucherers Fürchtegott Lehmann in seinem Mietshaus.

    Alle Vermieter des Miethauses stehen mehr oder weniger unter der Fuchtel seines Vermieters, Fürchtegott Lehmann, der in sein Treppenhaus blickend sagt: „Alle Beine wurden mein.“
    Der sagte das so, wie Don Alphonso stets wieder seine Sympathie für die Leibeigenschaft propagiert.

    Ursula, die ihren Körper verkaufen will, weil die Liebe allein nicht satt macht, hat die schönsten Beine und Lehmann will sie durch Heirat „retten“.

    Alles in allem ein Stück von Horvath, welches eine düstere Zeit, die Wirtschaftskrise, beschreibt, ganz wie auch Sie in Ihrer Geschichte von der verkleideten schwarz-grünen Koalition, nur die Krise ist heute eine andere.

    Hubert Spiegel schrieb zu Horvaths „Niemand“:
    „Der „Niemand“ des Titels ist der barmherzige Gott, dessen Abwesenheit in immer neuen Anläufen beklagt wird. Horváth hat hier sein Personal bereits komplett beisammen: die kleinen Leute, die unter der Wirtschaftskrise leiden und sich „eine Moral“ nicht leisten können.“

    Nun, ganz so schlimm scheint es heute noch nicht, doch für die „kleinen Leute“ ist es doch schwieriger geworden sich ihre Moral zu bewahren. ( sofern vorhanden )

    Ich bin ja fast geneigt Herrn Lindner von der FDP eine gewisse Anerkennung entgegen zu bringen für sein Verhalten, da er den glaubhaften Eindruck vermittelte bei dem ganzen Regierungbildungsgerangel der vergangenen Wochen, nun für sich, wie seine Partei auch noch einen Hauch von Moral bewahren zu wollen und der Lie­der­lichkeit der Grünen, wie der Union, die alle Gesetze des gesitteten Zusammenlebens außer Kraft setzen wollen, vorübergehend ein Ende machte.

    Der Deutschen aller Repräsentant, der Herr Bundespräsident Steinmeier, ich habe stets den Eindruck, daß er mit seiner Designerbrille den Komiker Harold Lloyd, den Bürger der traurigen Gestalt, in einem seiner Stummfilme imitieren will, sagte ja, an Herrn Lindner gerichtet: „Wer sich um politische Verantwortung bewirbt, darf sich nicht drücken“.

    Womit er vielmehr meinte, daß wer seine Moral, seinen Anstand bewahren will, wie die FDP, sich nicht um eine “ politische Verantwortung“ bewerben sollte, wenn sie anschließend nicht bereit ist jenes mitzutragen, was Grüne und Union dem Volk als verantwortungsvolle Politik verkaufen wollen. Die Presse nennt das ja zu Recht Jamaika Koalition.
    Falls es Ihre Zeit zuläßt und Sie nicht gerade Preßfittinge in Ihrem Haus für den Leser photographieren, schauen Sie einmal bei Wikipedia, Jamaika, Soziale Probleme und Kriminalität. Da geht es zu wie in der Umgebung des Münchner Hauptbahnhofs.

    Na, vielleicht haben Sie demnächst wieder ein paar freundlichere Gedanken als Ihre persönlichen Probleme als Vermieter.

    Ich habe ja gerade in meiner Palazzina das Erdgeschoß zur Vermietung angeboten und ganz nebenbei, die Versorgungsleitungen liegen in diesem über einhundertjährigem Haus alle unter Putz, was mich schon einiges gekostet hat.

    Die Anfragen der Mietinteressenten kommen langsam ins Haus, was auch daran liegen mag, daß die Grenzen gut gesichert sind.

    Für Ihren Artikel war das jetzt Zeit genug –
    na, dann bis zum nächsten Mal.

    Seien Sie herzlich gegrüßt
    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Harold Lloyd oder eher Ede Panzerknacker?
      Was H. L. angeht – er war und ist immer noch, in filmisch konservierter Form, ein gerne gesehener humoristischer Darsteller mit enormer Ausstrahlung.

  25. Krug zum Wasser
    Macht sich eigentlich irgendjemand noch Gedanken, wie das weitergehen soll,
    wenn alle Kasernen, Container- und Furzbuden überrandvoll belegt sind und
    weiterhin jeden Monat 15.000 neue Goldstücke hier aufschlagen ? Unser Sozialsystem
    wird kollabieren, unsere Justiz gerät wegen der Vielzahl von Straftaten und Asylproblemen ins Wachkoma, unsere Innenstädte werden Kabul immer ähnlicher,
    unsere Polizei wird von arabischen Clans unterwandert ( siehe RHS) usw usw. Wenn man alles zu Ende denkt, dann bleibt doch nur noch die Auswanderung der gesamten
    Familie, wenn man seinen Enkeln etwas Gutes tun will ….

    • Ja, die Aussichten sind nicht gut. Momentan kommen viele der Leute, die von Deutschen über das Mittelmeer geschleppt wurden, deshalb fällt in münchen auch öfters mal die Bahn aus (Personen auf den Gleisen). M.E. wird die Unterbringung in Bayern nicht sehr forciert, damit die Anreize nicht grösser werden.

    • @Tenifero Natürlich machen sich Leute Gedanken
      Ich für meinen Teil untersuche schon seit eine Weile Bayern als Fluchtziel. Ich wohne ja auch nah an der Grenze, leider auf der falschen Seite. Ich fürchte, ich werde da doch nicht fündig. Die Hoffnung, dass die vom Don erwähnte Maßnahmen fruchten in dem für mich relevanten Zeitraum, schwindet – zu groß sind der Schaden und die Zahl der Geschenkten. Im Frühjahr schaue ich mich in Tschechien um. Aber langfristig kann ich mir vorstellen, dass sich die germanischen Stämme wieder in Bewegung setzen und Gebiete wie Berlin oder der Pot verlassen werden auf der Suche nach dem Land, wo sie gut und gerne leben. In dem Land wird es gewiss keine Volkspartei CDU oder SPD mehr geben und auch kein Länderfinanzausgleich, aber vielleicht die CSU. Die verlassen Gebiete werden eingezäunt.

  26. Wie es der Zufall will "Prenzlauer" Berg war überall
    der Zufall auf der Achse mit einem Video Leipzig Innenstadt 1990

    http://www.achgut.com/artikel/leipzig_nach44_jahren_ddr_fortschritt

    oder auch Fotos von Rostock/Innenstadt
    http://www.spiegel.de/einestages/rostock-1989-schonungslose-fotos-der-altstadt-a-959131.html

    Anfangs wollte die DDR hier und da noch die Innenstädte sanieren (Prenzlauer Berg, Nähe Arnimplatz). Gab das aber bald auf und baute industriell per Platte gegen die Wohnungsnot auf der „grünen Wiese“…bis das die Wiedervereinigung die Innenstädte und die „Kleinstädte“ (Greifswald, Meißen…) noch in der Substanz rettete.

    • Platte gegen die Wohnungsnot
      Das werden wir auch bald wieder haben, schon jetzt wird in den Städten massiv nachverdichtet, und die großzügigen Grünflächen zwischen dem Mietwohnungsbau aus den 60ern und 70ern werden verschwinden, ebenso wie Klein- und Schrebergärten. Kann man in jeder Lokalpresse nachverfolgen.

      Grüne haben nichts dagegen, früher haben sie um jede Wiese gekämpft, aber für den Familiennachzug kann man alles opfern. Und das kreide ich den Grünen zusätzlich zu ihrer ideologischen Verblendung an, dass alte Grundsätze ohne Zögern über den Haufen geworfen werden, wenn es um ihre Lieblingskinder geht.

    • Das hängt davon ab, wo man ist. Bei uns besteht wohl recht wenig Lust zur Nachverdichtung, das wird aber in Berlin noch ein Problem.

  27. „Dear Landlord ...
    … Please don’t put a price on my soul
    My burden is heavy“

    Den Vermieterstolz wird man Ihnen noch austreiben.

    Gab es nicht bereits letztes Jahr u.a. in den Reihen der Grünen ein lautes Nachdenken über Zwangsmaßnahmen für unwillige Vermieter? Selbstverständlich lang bevor den verantwortlichen, staatstragenden Demokratierettern und Möchtegern-Jamaikanern von der FDP so übel mitgespielt wurde, dass die MSM sich ob der erlittenen Enttäuschung und in solidarischer Empörung gleich mit in die Suhle schmeißen.

    Gut möglich, dass die „schwarz-grüne Koalition“ demnächst wieder vor Ihrer Tür steht, dann allerdings mit einem Räumungs- und einem Zuweisungsbefehl und begleitet von Uniformierten.

    Die Unverschämtheit des ersten, noch abgewehrten Versuchs sollte Ihnen zeigen, woher der Wind weht und wohin er treibt.
    Nicht als verlässliches Wetterzeichen taugt dagegen die seit gestern theatralisch inszenierte Ratlosigkeit der Zeitungsauguren, Leitartikler und Spin Doctors, die sich in ihrer Weltfremdheit als blind dafür erweisen, was sich in der Wirklichkeit abspielt, auf den Straßen, in den Zentren, auf dem Wohnungsmarkt, im ÖV, in den Schulen und vor den Gerichten.

    Es wird echt kritisch. Der opportunistische Wohnungsschieber an der Haustür ist bloß eine Art Symptom. Er erinnert an das von Plinius beschriebene Auftauchen von Ratten, Kröten und Schlangen als Warnzeichen vor kommenden Erdbeben.

    • Die Grünen können da schon nachdenken, aber sie brauchen eine Mehrheit, und die kriegen sie nicht – und wenn doch, dann halt einen Volksaufstand.

    • Echt kritisch
      Ist es schon. Wir bekamen neulich eine Anfrage aus Syrien (Handynummer), ob wir nicht einen 200qm Neubau an sie vermieten wollen…weitere Bauprojekte legen wir erstmal auf Eis, besser abwarten, wohin sich das entwickelt, Zwangseinweisung will man nicht wirklich…

    • Wohnraumbewirtschaftung
      Einen solchen Vorschlag hatte bereits eine unserer größten (selbsternannten) moralischen Autoritäten, nämlich Günther Grass, anno 2014 geäußert: Er brachte das Mittel der Zwangseinweisung wie unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg in die Diskussion. Ich habe als Kind mitbekommen, zu welch hässlichen Konflikten es damals gekommen ist, zwischen zwangseingewiesenen Mietern und ihren entmündigten, zwangsenteigneten Vermietern!! Dabei ging es damals nur(!) um die Unterbringung von Millionen deutscher Landsleute, nicht um Menschen aus anderen Kulturen. Von Grass haben wir zum Glück keine weiteren dieser fruchtbaren Gedanken zu befürchten. Doch finden solche Ideen besonders bei denen großen Gefallen, die ansonsten immer von Freiheit, Demokratie und Bürgerrechten reden, ungeachtet der Aussicht, dass man damit den Boden für Hass oder sogar Mord und Totschlag bereiten würde.

    • Zeit lassen bei der Renovierung....
      Nur so können Sie, lieber Don, die Begehrlichkeiten im Zaum halten…

      Sollten sich die Blicke auch auf Zweitwohnsitze richten, ist es Zeit für Generalsanierungen, Baugeld ist günstig, Energetische Sanierung quasi Bürgerpflicht…..und das dauert eben: Bauantrag, Energieplan, Handwerker eh ausgebucht….

  28. Meine Schätzung zum Familiennachzug
    Bidde sehr, vielleicht ist was dabei. Allerdings habe ich das für ein ausländisches Hetzforum geschrieben. Ungenauigkeiten gehen also auf meine Absicht zurück, die Sache eher dramatisch darzustellen. https://pastebin.com/WX05FLJY

    • Ich frage mich halt, wie viele „Syrer“ wirklich Syrer sind, oder ob die Zahlen villeicht nicht doch etwas kleiner sind. Aber in die Richtung wird es wohl gehen.

    • Familiennachzug
      Wäre es nicht naheliegend, die Abwiegler und Beschwichtiger („Es kommen max. 60- bis 75’000″) beim Wort zu nehmen und die genannten Zahlen als Obergrenze verbindlich festzuschreiben?

      Inzwischen wird der eine oder andere Vermieter seine Besetzungscouch neu beziehen, vorzugsweise in in Grün vielleicht?

    • Das würde keinen Tag vor Gericht Bestand haben.

    • ... das Problem ist mE eher ..
      … dass der Schaden irreversibel ist, denn wenn sie mal da sind, sind sie halt da und können de facto nicht mehr zurückgeschickt werden.

      Das ist bei 10.000 noch verkraftbar und administrierbar. Bei 10.000, die zu 2-3 Mio. hinzukommen, die auch schon da sind, aber nicht mehr und bei 100.000 nicht mehr.

      Jede einzelne Familiennachzug kostet uns im Durchschnitt bestimmt 1 Mio. Euro an Folgekosten (= Frau, die aus „traditionellen Gründen“ idR nicht arbeitet und idR 2-3 Kinder in die Welt setzt). 70.000 wären allein schon Kosten von 70 Mrd.

  29. Schwarz-Grüne Jakobiner
    Schwarz-grüne Jakobiner wollten das Liberale vernichten, ausmerzen, endgültig erledigen und da sie ihren Spass haben wollten, die Liberalen vorher noch am Nasenring in der Manege vorführen und tanzen lassen.

    Und, das hat mich nun wirklich erstaunt, sie wollten das höhnisch den Liberalen bewußt machen und diese danach erlegen:

    – ein eigenartiges Interview von Trittin veröffentlicht am Sonntag vor dem Scheitern der Sondierungsgespräche

    – ein äusserst eigenartiger vermutlich von Grünen gefütterter Artikel in der SZ, der die Liberalen in rechtsextreme Strömungen schieben sollte

    – ein höhnisches Angebot von Merkel, den Soli in dieser Legislaturperiode zu nicht einmal 50% abzuschaffen

    – das Einräumen aller Grünen Lügen und Legendenbildungen durch die Parteivorsitzende Peters bei „Hart, aber fair“, dass mit den Grünen z.B. niemals eine Obergrenze hinsichtlich welcher Zuwandernden auch immer zu machen wäre

    usw.

    —–

    Mich wundert nicht, dass nebenbei so langsam herauskommt, dass die bedürftigen Deutschen Bürger weiter eingeschränkt werden sollen, sei es durch Einschränkung der Individualmobilität mittels eines eigenen PKWs, sei es dadurch, wie der Grüne Oberbürgermeister Palmer kürzlich sagte, für Flüchtlinge müsse er Neubauwohnungen errichten, für Deutsche Bedürftige wäre das nicht vorgesehen, die müssten sehen, wo sie blieben.

    usw.

    —–

    Mich wundert allerdings sehr, wie hysterisch die öffentlich-rechtlichen Medien (Plasberg hat erstaunlicherweise mal eine Ausnahme von seiner üblichen Art in Hart, aber fair am vergangenen Montag gemacht) wie auch eine ganze Reihe von anderen „staatstragenden“ Medien reagiert haben.

    Da scheinen recht viele zu ahnen, dass wir möglicherweise vor einem gewaltigem Umbruch zu Bisherigem stehen.

    Anders ist das ja kaum zu verstehen. Pfründe, Zugang usw. wollen ja gesichert sein.

    —–

    Die Bürger wollen all den vermeintlichen „staats“tragenden Mist nicht mehr hören, sehen oder lesen.

    Sie wollen, dass ihre Probleme gelöst werden.

    Sie wollen keine Angst haben, sich im Dunklen frei im öffentlichen Raum bewegen zu können, sie wollen nicht mehr, als gleiche Bedingungen wie illegale Migranten bei der Unterkunftsfindung haben, sie wollen nicht wegen nicht gezahlter GEZ-Gebühren in den Knast, während Migranten für massive Straftaten auf Bewährung oder sogar ohne auf freien Fuß kommen, sie wollen gleich gute Behandlung im Krankheitsfall, sie wollen nicht durch Jobcenter gedemütigt werden, wenn gleichzeitig Migranten ohne jede Prüfung alles frei Haus bekommen, sie wollen keine Steigerung der Kosten des Wohnens durch irrsinnigen und unwirtschaftlichen Dämmwahnsinn usw. usf.

    —–

    Sowohl die Grünen wie auch die CDU hätten sich des Jakobinischen in ihren Reihen entledigen sollen, um einen akzeptablen Teil ihrer Vorstellungen durchsetzen zu können.

    Nun droht möglicherweise Arges.

    Bei den Grünen würds mich nicht sonderlich stören, obwohl ich seit den frühen Siebzigern durch familiären Einfluß ein Freund damaliger, also grüner Gedanken der Siebziger bin (aber auch erlebt habe, wie Beuys Umweltaktivismus zeigte, indem der mit einigen Schülern Bäume mit Wandfarbe weiß anmalte und die Farbeimer in Vorgärten anderer entsorgte, grüne Konsequenz bis heute). Bei der CDU täte es mir sehr leid wegen eines mir sehr geschätzten Menschens.

    CSU? Die Reaktion von CSU Abgeordneten und Postenträgern seit dem Scheitern ist einfach nur erbärmlich, was ich halt so mitbekommen habe. Diese hätten der FDP danken sollen, aber Rückgrat ist wohl so eine Sache für sich.

    —-

    Bei allem, wir werden einiges Interessante in der bevorstehenden Zeit erleben.

    • Viele Journalisten wollen Merkel und die Grünen und nicht darüber reden, wie sie in Sachen Migration jahrelang falsche Behauptungen aufgestellt haben. Speziell die Reichshauptslumpresse ist da ein Kartell, das wenige andere Meinungen zulässt. Nur glaubt denen halt nicht mehr jeder, Die Realität ist das Gegenteil von Spiegel Online.

    • Le Pays de Madame Sanscoeur
      Gut, dass Sie sich die Mühe machen, alles zusammen zu fassen, danke.
      Wir sind mit einem Fuß im Ausland, aber wir lieben Oberbayern.
      Wenn der Horst es fertig kriegt, dass Merkel die CSU und Bayern zerstört, zusammen mit Grün, sind wir mit Schmerzen weg. Mit Herzschmerzen.
      Ich werde versuchen, in die USA zu gehen, wenn möglich, und dort ein Buch darüber schreiben, wie eine Ostfrau mir meine Heimat weggenommen hat. Auf Englisch. Es wird gehen wie warme Semmeln, wenn ich es gut geschrieben kriege. Vor allem wird es auch in Großbritannien Absatz finden.

      Der Franzose sollte sich distanzieren. Sie ist nicht wie seine Frau. Er macht da einen Übertragungsfehler. Seine Frau hat ein Herz. Bei der Gedenkfeier für die Bataclan-Opfer hat sie geweint. Sie ist dreifache Mutter und vielfache Großmutter. S’il vous, plaît, Mr. Macron, ouvrez vos yeux!

    • @oberländer
      Tun Sie das, auch ich denke darüber nach, wieder zurück in die USA zu gehen. Für Ihr Buch würde ich gratis das Lektorat übernehmen, zur Premiere mit Lesung gibt es Tee und Sahnetorte, und wir lassen den Don einfliegen.

    • Kleine Lanze für den Spiegel
      Ach bitte, Don, ganz so schlecht ist der Spiegel jetzt auch nicht, wenn man selektiv liest. Er hat immer noch mehrere Meinungen, wenn auch das Linksgrüne überwiegt. Aber einige Realisten sind noch dabei, im Bereich Außenpolitik ein paar mehr. Mit Broder war er besser. Follath, der sich mit Broder ja öffentlich gestritten hat mit der Folge eines Buchs, hatte Verdienste um die Aufklärung des Mordes an Hariri. Nun, der ist ja auch wohl weg. Es ist dünner geworden, aber regenerationsfähig, wenn dieser Mehltau über dem Geistigen mal verschwindet. Da liegt eine dicke Schicht Mehltau über der freien Meinung in Deutschland, die Würmer schlüpfen schon aus.
      Mit einem gemeinsamen Ehrgefühl und dem Willen, zurückzukehren zu Recherchen und Debatten, wäre es reformierbar. Ohne Merkel, versteht sich.

    • Ich beziehe mich auf SPON, und auf das, was Ann-Katrin Müller, Eva Horn und andere so treiben. Ich verstehe überhaupt nicht, warum der Spiegel sich das antut.

    • Ueberwintern in USA
      Es wird nicht einfacher hier drueben rein zu kommen munkelt man. Also nicht zu lange warten!

      Ich kann den Sueden nur empfehlen! Porsche und Daimler sind auch schon hier…

    • Ich kann halt mit den USAso gar nichts anfangen. Ich brauche Mittelalter um mich.

    • USA und mittelalterliche Bausubstanz
      Zugeständnisse muss man machen und Mittelalter gibt es nicht. Aber hier kann jeder nach seiner Facon glücklich werden, es ist ein weites Land. War bei mir reiner Zufall und keine gewissenhafte Entscheidung.

      Mittlerweile bin ich ganz froh drum weil ich meine mehr Freiheitsgrade zu haben, im Berufsleben und ganz sicher auch danach.

      Ein ‚verlängerter‘ Auslandsaufenthalt schärft den Blick für was gut und was nicht so gut in Deutschland läuft. Habe hier gelernt, dass man einfach so Stolz darauf sein kann ein Deutscher zu sein.

      Komme zu Weihnachten wieder mal rüber und bin ganz gespannt ob es sich so anfühlt wie es sich hier im Blog anhoehrt.

    • @Don, Na Mittelalter hat Merkel genug nach Bayern geliefert.
      Ich besuchte sehr gerne fränkische Städtchen mit mittelalterlichen Substanz. Neuerdings hält mich das lauter fremde mittelalterliche Treiben mitten in der liebevoll sanierten Substanz davon immer mehr ab. Kaufabsichten in den Altstädten habe ich keine mehr. Nicht der Preise, sondern der neuen Bewohnern wegen.

    • Eine nebensächliche,
      aber mich interessierende Frage:

      Ich bekam einmal ein Visum für die USA, indefinitely.

      Das war Ende der Siebziger.

      Könnte das auch heute noch gelten?

    • Soweit ich weiss, nein.

  30. Ostia
    Die ganze Geschichte hat mich sehr an Ostia erinnert: Dieser 250.000 Einwohner zählende Teil Roms erlebt einen beispiellosen Niedergang. Rechtsfreier Raum fast mit Favelas und bei den Kommunalwahlen 10% Stimmen für die Faschisten (casa pound), die wiederum mit einem mafiösen Clan Spada verbandelt sind.
    Und eben in diesem Ostia wurden zuhauf Ladengeschäfte in billigsten Wohnraum umgewandelt, natürlich ohne jede Genehmigung.
    Ich sehe noch schwere Zeiten auf uns zukommen.

    • Das gleiche Problem gibt es auch in Mailand. Leider. Aber nachdem man exakt die Leute, die das herbeiführen, bei uns ungehindert über die Grenze lässt, sehe ich nicht, warum wir da besser fahren sollten.

  31. Der Elefant im Raum
    Finden Sie es richtig, dass die FDP die Verhandlungen abgebrochen hat?

    Ja, wenn es keine ausreichende gemeinsame Basis gab: 83%
    Nein, die FDP hätte weiter verhandeln müssen: 11%

    Das ist die aus der Welt. In der FAZ habe ich noch keine gesehen.

    Wo sie so schnell die Leute herhatten, die – ach so gern – Jamaica wollten, wird mir für immer verschlossen bleiben.

    Jetzt wird (Maischberger) der Schwarze Peter hin- und her geschoben, und keiner spricht es aus. Den Schwarzen Peter hat Merkel. Keiner will mit ihr. Niemand will Diktatur soft, Planwirtschaft, Öko-Diktat, Inkompetenz, Migrantenschwemme, Ausplünderung der Mittelschicht, Demütigung des Mittelstands. Sie hat lediglich uralte Rentner in Heimen eingeschläfert, der Rest ist hellwach, auch in allen Parteien.
    Sie soll endlich zurücktreten.

    Steinmeier kann Schäuble vorschlagen, wenn das noch geht. Schlechter kann der das nicht machen. Aber der leert nicht das ganze Portemonnaie aus.

    Dass Macron sie so schätzt, scheinbar, hat nur damit zu tun, dass er weiß, dass sie alles verschenkt. Mit allen anderen müsste der Franzose kleinere Baguettes backen. Es ist doch so: Sie würde Frankreich effektiv dafür zahlen, dass wir die ganzen Migranten nehmen. Sie sagt, wir schaffen das, und gibt allen alles. Sexualdelikte seien hier nicht erlaubt. Einbruch auch nicht, nehme ich an. Attacken auf Polizisten wohl auch nicht. Da sitzt sie und lässt Beamte, Kleinunternehmen und Bürger im Chaos zurück. Sie, im Scheine der Sonne der Chimäre Europa. Ohne jeden Bürgerbezug.

    Sie ist schuld, sonst niemand. Sprecht es endlich aus, Leute. Oder gab es schonmal jemanden, der so oft ICH sagte? Sie ist der Elefant in jedem Studio, der Elefant, den keiner sehen will.

    • Ich kenne hier auch keinen, der sich über Jamaika gefreut hätte. Keine Ahnung, wo ARD und ZDF ihr Umfragenmaterial herbekommen, aber hoer machte der Spruch die runde „Jede Stimme für Seehofer ist eine für Merkel ist eine für Trittin“. Mag sein, dass 10% die Grünen wollen, aber eine Mehrheit will diese Politik nicht.

    • Der Elefant hat 80%
      Des ganzen, politisch saudummen bzw.ignoranten Pöbels auf seiner Seite.
      Das ist Fakt und deshalb hat der TDV aus Japan auch keine Lust mehr
      und sieht auch keinen Sinn mehr darin, hier mitzureden.
      Auch die von mir sehr vermißte Renate Simon ist still geworden.
      Und ewig rotiert das kanzlernde Kartoffelmonster um sich selbst und
      sendet ihre Antimateriefrequenzen in die Welt.
      Verschluckt allen Sinn und Verstand; verschlingt Gesetze und Verträge
      und kackt das alles wieder aus in Form von Chaos.
      Vom Kindergarten bis zur Universität ist alles von ihren eklen Schleimspuren verschmiert und die medialen Ruderknechte arbeiten
      schwitzend und keuchend an ihrem Lob.
      Selbst die technische Infrastuktur geht an allen Ecken und Enden,
      fast unbemerkt von ihren heulenden Medienderwischen, in die Knie.
      Die Kanalisationen sind landesweit in bejammernswertem Zustand und
      das spektakuläre Brechen der ersten Rheinbrücke ist nicht mehr
      sehr weit.
      Der blamable „Erfolg“ technischer Großprojekte liegt vor Aller Augen.
      Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf her.
      Doch in einem Land, wo glauben gemacht wird, daß nichts mit absolut
      gar nichts zu tun hat, da erregt auch nichts besonderes Aufsehen.
      Der drogengeschwängerte Schlaf der Bevölkerung wird aber ein schlimmes Aufwachen finden.

      finden.
      Nicht nur in den USA.

    • Warten Sie es ab, das letzte Jahr Merkel hat schon begonnen.

    • FDP bashing
      Verräterisch war das Medienecho auf den Jamaika-Abbruch: Bashing der „verantwortungslosen“ FDP bis zum geht nicht mehr. Unglaublich, diese total vergrünten deutschen Medien. Dabei gilt auch für die FDP, was Peter Sloterdijk im Kontext der Entgrenzung vom Herbst 2015 dem Magazin Cicero im Januar 2016 sagte: „Es gibt keine moralische Pflicht zur Selbstzerstörung“. Und diese wäre die Folge einer Zustimmung der FDP zu den grün-schwarzen feuchten Träumen gewesen.
      Die größte Enttäuschung lieferte die CSU mit ihrem Schmusekurs in Richtung Grüne. So wird sie in Bayern NIE wieder eine absolute Mehrheit bekommen. Über die total entkernte CDU mit ihrer Nibelungentreue zu Merkel kann nur noch der Mantel des Schweigens geworfen werden.

    • Herr Meergans,
      Schön daß Sie das schreiben, ich habe mich eben gefragt wohin denn Frau Simon verschwunden ist. Ich mochte ihre Kommentare immer sehr. Auch um ein paar andere ist es ruhig geworden.

      Liebe vermißte Mitforisten, falls Sie das lesen, ich hoffe es geht Ihnen gut.

    • Der schwarze Peter
      „Den Schwarzen Peter hat Merkel. “

      Altmaier als ehem. Kanzleramtsminister

  32. Willkommen in der guten (Back)Stube
    Werter Don, Ihr Haus kann sich glücklich schätzen, in guten und verantwortungsbewußten Händen zu sein. Meinen größten Respekt!

    Leider kenne ich auch andere Beispiele, bei denen – aus welchen vermeintlich v€rnünftigen Gründen auch immer – alte, großzügig geschnittene Immobilien in kleine „Wohnwaben“ zerstückelt und unwiederbringlich zerstört wurden.
    Die Gewinne hieraus werden, wie üblich, privatisiert, die Kosten und Folgekosten sozialisiert.

    Ich freue mich, dass Sie der Versuchung nicht mal ansatzweise erlegen sind!

    • Ich will hier ja noch länger leben.

    • @ Elly Seidl sagte am 22. November 2017 um 07:33 Uhr
      „Willkommen in der guten (Back)Stube“
      .
      Nach einer kürzlich ausgestrahlten Dokumentation der Öffis am Beispiel Duisburgs ist der mittlere Zeitstrahl zwischen den schon „länger hier Seienden“ und „den erst kurz hier Seienden“ bei der Bereitstellung von hochpreisigen Matratzenlagern besonders kreativ und erfolgreich. Wobei ihnen ihre levantinische Händlerbegabung – auch im Umgang mit Behörden, sicher einen gewissen Vorteil verschaffen mag.
      .
      Also: „sevinç verici in içind oda iyi“-willkommen in der Vorzeigestube (der Merkelrepublik) El.Pe wird da sicher noch ein tadelndes Wort bezüglich „türkischer Satzbau“ bereithalten.
      .
      Btw, 1969 war ich das letzte Mal in Duisburg. Damals war der Willy noch Außenminister, kurz darauf Bundeskanzler. Damals waren die Städte im Ruhrgebiet und dessen Peripherie noch nicht so verkommen wie das heute der Fall ist. In diese Richtung bringt mich heute niemand mehr.
      .
      Noch ebbes btw: In Frongreisch schrieb man gestern:
      «La chancelière qu‘ on croyait inamovible chancelle» -„die Kanzlerin, die man unersetzbar glaubte, wankt.“
      .
      Oh, oh, oh….La Reine ne vous tromperait jamais, mes chers compatriotes.
      .
      Ach ja, die KGE. Was machte die auf dem Balkon nur immer für seltsame Handbewegungen. Solcherlei sah ich einmal in alten Filmstreifen von 1940, als der Jagdflieger Hans-Joachim Marseille an der Kanalküste dem fetten Reichsluftmarschall Göring seine Kurbeltaktik gegen die britischen Spitfires erklärte.
      (DdH)

    • Wenn die Bewohner sich nicht beschweren – und es sind viele dabei, die die Behörden meiden – ist das ein bombensicheres Geschäft.

    • die El.Pe ...
      freut sich, dass Sie an sie gedacht haben, lieber DdH, und bedankt sich. Sie ist krank, Grippe, Fieber und wie immer starke Kopfschmerzen, davor bei einem anstrengenden Einsatz, Hilfestellung auf freiwilliger Basis für ein befreundetes Unternehmen auf der Agritechnica in Hannover.

      Na ja, was die politische Lage in D betrifft, habe ich selbstverständlich auch eine Meinung, die aber eher ein bauchgefühlmässige ist. D.h ein Gefühl und Gespür für die Entwicklung des Landes, aufgrund meiner langjährigen Verbundenheit mit Land, Kultur und Sprache. Ich kann die Sorgen und Bedenken vieler Mitforisten sehr gut nachvollziehen. Sei es nur soviel gesagt sein, auf der FDP-Linie fühle ich mich gut aufgehoben.

      Zufriedenstellend, in der Höhle, Zimmer gut, haben Sie geschrieben. Die Satzaufbau ist tatsächlich nicht ganz korrekt :), dennoch bietet sie eine puzzlemässige Spielwiese für all die Deutungswilligen unter uns …

      Ich grüß Sie und all die anderen ganz herzlich …

    • @DdH
      Ich war vor nicht allzu langer Zeit versehentlich in einem Studi-Hostel gleichen Strickmusters untergebracht und dachte mir: wenn man nicht aufpasst, kriegt man da nicht nur die Motten… Die Butze (im bay.-württ. Grenzgebiet) ist immer restlos ausgebucht, nicht nur mit Studis. Nein, bei allem Sinn für´s Haushalten, da pendle ich dann doch lieber – mit dem Auto, versteht sich.

      Unsere Frau Königin und ihre balkonkurbelnde Grüßauguste haben´s bald hinter sich, vermute ich. Vielleicht bekommen wir mal irgendwann eine nette „Flaschenpost“ von denen, darin zu Lesen steht: Zufriedenstellend, in der Höhle, Zimmer gut ;)

  33. Huh?
    Werter Don,
    a) was muss ich da lesen?
    „Suspects detained in German Christmas market terror plot“
    http://edition.cnn.com/2017/11/21/europe/germany-christmas-market-possible-terror-attack/index.html
    b) warum muss ich’s DA lesen und in keinem Deutschen Qualitätsmedium?
    Oder hab ich was verpasst?
    Passt vielleicht nicht hierher, oder vielleicht auch gerade doch.

  34. it is real work, that's why you don't get paid.
    Yep, die neue Klassengesellschaft:

    Oben die, die wissen wie man den Staat umgeht.
    In der Mitte die, die der Staat finanziert.
    Und unten die, die noch an anständige Arbeit glauben und Steuern zahlen.

    • Ich will gar nicht wissen, was in diesem Bereich der Schrottvermietung an der Steuer vorbei läuft.

    • Lieber Don,
      das Problem im Bereich der Schrottvermietung scheint mir nicht die kreative Steuervermeidung zu sein. Die ist natürlich unschön und rechtswidrig, ruiniert aber, sofern sie ein Nischendasein führt, den Staat nicht.
      Haben Sie mitbekommen, daß die kriminellen Araberclans in Berlin und anderswo sich eifrig an der Bereitstellung von Flüchtlingsunterkünften beteiligen?
      Die zahlen bestimmt ihre Steuern, schließlich wollen sie ja mit der Masche die Erlöse ihrer anderweitigen kriminellen Geschäfte legalisieren.
      Und ganz nebenbei sitzen sie als Betreiber der Unterkünfte auch noch an der Quelle für die Nachwuchsgewinnung.

      Da verblaßt doch das Problemchen mit vielleicht von Hans Huber und Sepp Maier nicht vollständig gezahlten Steuern, meinen Sie nicht?

    • Berlin has fallen. Sie dürfen da nicht mehr als Arzt hinschauen, sondern nur noch als Organvermittler.

    • Organvermittler
      Wer will schon eine Säuferleber oder ein entsprechend zugerichtetes Hirn?

  35. wiedermal köstlich
    …..wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber lachen…..und sie „regieren“ munter weiter…….

  36. Welch elegante Beschreibung von Wahrheiten
    Ich bin mal wieder hin und weg von Ihrem Artikel. Was mir nur völlig unmöglich ist, ist zu verstehen, warum so viele Menschen (besonders Journalisten und Politiker) das immer noch nicht begriffen haben.

    In meiner Gegend waren Wohnungen bis 2015 noch ganz gut zu bekommen, die Wohnungssuche einer Freundin dauerte 3 Monate und sie konnte Wohnungen verwerfen, die nicht ihrem erwünschten Standard entsprachen. Heute ist alles voll, Bekannte haben es im Sommer nach 1 1/2 Jahren Suche aufgegeben und zogen aufs Land (Preis: Inkaufnahme von 1 Stunde Pendeln zur Arbeit). Selbst vorher mit 50% Leerstand nur an Verzweifelte vermietbare Sozialwohnungen in einem grässlichen „sozialen“ Wohnungsbau aus den 70ern sind jetzt nicht nur voll, sondern überbelegt.

    Die örtliche Grundschule ist darüber faktisch zusammengebrochen (25% mehr Schüler ohne Aufstockung von Personal und Räumlichkeiten). Eine vor wenigen Jahren für viel Geld neu gebaute IGS ist nicht in den Medien, weil dort Technik und Ausstattung tolle Möglichkeiten bieten, sondern weil der Anteil der „Alfis“ (Analphabeten) so hoch ist, dass Unterrichten schwer ist.

    Wahlergebnis hier: 43% SPD – den Leuten ist nicht zu helfen.

    • Das muss im Nordwesten sein, hier in Bayern ist die SPD auf dem Weg zur fünftstärksten Partei.

    • Absolut richtig
      Nordwesten trifft es… die SPD hier kann es gar nicht fassen, dass sie wieder den MP stellen darf. Die waren im August alle auf Weiterverwendungssuche. Weil hebt total ab, der NDR jubiliert und die SPD-Presse (Madsack) empfiehlt dem Bund,sich an Niedersachsen ein Beispiel zu nehmen.
      Nur manchmal sind sie unfreiwillig komisch, wenn auf dem Titel die Überschriften „Merkel will auch bei Neuwahlen wieder antreten“ und „Mugabe will nicht weichen“ nebeneinander stehen.

      Mugabe immerhin ist weg, aber das „Krokodil“ wünsche ich Simbabwe auch nicht an den Hals.

  37. Dortmund Hbf
    Exakt das macht mich so ungnädig – pecunia non olet – wer hier richtig abkassiert.

    Zwei schwarz-grüne Schnappschüsse:

    Frankfurt/Main Innenstadt. Cafe mit Rösterei. Samstagvormittag. Kundenansturm. Aussentische voll besetzt. Zwei Herren aus Marokko, Ü50/Ü60. In 30min fünf Männer aus aller Welt U19 kommen zum Handschlag vorbei.

    Wer bin ich? Oder: welches Schweinderl hätten’s denn gern.

    Dortmund Hauptbahnhof. Borussia Dortmund spielt. Europa-Championsleague. 200 Mio. Euro Transfersumme auf dem Platz? — Der öffentliche Hauptbahnhof, über den sich immer die Fanmassen schieben, in einem abgerammelten, versifften unsanierten Zustand – dafür würde ich mich als örtlicher Politiker, Bürger, Fussballfan in den Boden schämen.

    Wir bieten ein trauriges Bild. Abgewirtschaftet. Innerlich.

    Germania. Nur im ÖRR und bei türkischen Rockern wird das jetzt wieder hochgehalten.

    Irgendwie beides Gewinnergruppen der aktuellen rot-schwarz-grünen Lage…

  38. Die Bamberger ehemaligen US-Kasernen
    Jahrzehnte haben dort US-Soldaten geordnet gewohnt und gearbeitet. Das Areal am westlichen Stadtrand liegt nahe an Wald und Flur. Die Wohnblocks sind großzügig in Grünanlagen eingebettet. Platz plus Parkraum reicht für Hunderte Familien, Tausende Einwohner.

    Das Areal dient nach Abzug der US-Amerikaner nun Flüchtlingen. Türen mit Glasfenstern in den Gebäuden müssen aus Sicherheitsgründen gegen Holztüren ausgetauscht werden. Ein Brand vor ein paar Tagen kostete ein Menschenleben. Wie es zu dem Wohnungsbrand kam, bleibt ungeklärt. Böse Stimmen munkeln von Mord, durch Brand vertuscht. Inventar wie Kücheneinrichtungen sind schnell ruiniert. Manchen Bewohnern wie aus dem Senegal fehlt das Verständnis, dass beispielsweise heiße Töpfe vom Herd auf Tischplatten sich einbrennen.In den meisten Dörfer in der Dritten Welt versickert und verdunstet Abwasser mit Abfällen vor der Hütte schnell ins Nirgendwo. Dass hierzulande Abflüsse durch Abwässer mit Abfällen verstopfen, ist ein längerer Lernprozeß.

    Flüchtlingen mit negativen Bescheid droht Abschiebung später, Taschengeld entfällt sofort. Die Aussicht auf einen Rückflug wie in den Senegal hilft wenig zur Sozialisierung. Einkommen lässt sich mit Prostitution generieren. Um dies Geschäft zu unterbinden, sind spezielle Wohnblocks nur noch Damen vorbehalten, Zugang für Männer verboten.

    Einheimische mit Behinderung, unterstützt mit eigener Sozialwohnung finden stundenweise Arbeit beispielsweise in einem Sozialkaufhaus, sozial subventioniert. Dort fühlt sich ein 60jähriger Behinderter wie ein Kaufhausdirektor. Selbst zeitlebens ledig umgarnen den Glücklichen junge Sengalesinnen, 20jährige, 25jährige mit Kind oder 35jährige aus Frankreich – allesamt mit negativem Bleibebescheid. Wenn sich der 60jährige zur Ehe mit der 25jährigen Mutter entschließt, verpflichtet dies die Sozialgemeinschaft, der jungen Familie passenden Wohnraum zu bieten. Denn eine Ehe garantiert Bleibereicht für die junge Mutter aus dem Senegal. Auch ohne Bleiberecht zahlt die Gemeinschaft Krankenhausbehandlungen von Mutter und Kind. Das gebietet die Christenpflicht. Wer jedoch ein holdes Weib wie aus dem Senegal errungen, dem schuldet die Gemeinschaft Unterkunft.

    • Auch Bürgermeister kriegen grün-schwarze Angebote
      Das hat sich nicht zum Besseren verändert.

      Ich hab die Anfänge des Westbalkan-Zentrums in Bamberg Ost (die Kasernengelände liegen im und am östlichen Rand der Stadt) auch noch erlebt. Das war für uns Anwohner noch ohne nennenswerte negative Auswirkungen.

      Bei den Geschäftsleuten der Gegend sah das aber schon vor zwei Jahren anders aus: Da wurde (mutmaßlich von einem geringen Prozentsatz der Abzuschiebenden) geklaut, gepöbelt und gedroht. Und die Ladenbesitzer mussten sich möglichst mit der Situation arrangieren. Man wollte ja verständlicherweise nicht in die rechte Ecke gestellt werden und der Oberbürgermeister konnte auch – abgesehen von mehr oder weniger symbolischen Polizeistreifen – keine Hilfe bieten.

      Hat er denn inzwischen wenigstens eingeräumt, dass die grün-schwarze Umnutzung des Konversionsgeländes ein Danaergeschenk war?

    • Senegal
      „Flüchtlinge“ aus dem Senegal?

      Schauen Sie sich mal das Wirtschaftswachstum des Landes an:

      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/385464/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-bip-in-senegal/

      Wikipedia schreibt

      „Der Senegal zeichnet sich (seit der neuen Verfassung) durch rechtsstaatliche und demokratische Strukturen aus, grundlegende Freiheitsrechte, insbesondere Religions-, Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit, sind gewährleistet.“

      Klingt wie Deutschland vor Angela Merkel und das alles trotz der Hähnchenteile, die aus der EU, nach Westafrika exportiert wurden.

      So schaut Dakar, die Haupstadt aus

      https://sh.wikipedia.org/wiki/Dakar#/media/File:Dakar_-_Panorama_urbain.jpg

      Gewiss keine Perle, v.a. im Vergleich mit Bamberg, aber auch keine Groß-Favela. In Südeuropa sieht, es jenseits der Altstadt-Zentren, meist auch nicht anders aus.

      Klar, dass die versuchen ihre Surplus-Population loszuwerden und nach Deutschland zu schicken, wo es alles umsonst gibt.


    • Und die Ladenbesitzer mussten sich möglichst mit der Situation arrangieren
      Und, haben sie Pleite gemacht?
      Im Netto im Einkaufszentrum haben sie jetzt Selbstbedienungskassen.
      Ohne Barrieren.
      Ich frage mich, wann da mal irgendwelche fußschnellen Grüppchen einfach durchlaufen. Die Angestellten könnten da nichts machen. Das fiept dann vielleicht beim Ausgang, und vielleicht gibts noch ein Videobild zum Abschied, aber weiter passiert da garnix.

    • Selbstbedienung und Insolvenz
      Ich bin ehrlich gesagt seit knapp zwei Jahren nicht mehr in der Gegend gewesen. Damals war noch niemand von der Pleite bedroht.

      Von einem örtlichen Supermarkt weiß ich aber, dass die Erfahrung der ersten Inventur nach der Eröffnung des Balkanzentrums sehr ernüchternd war – im doppelten Sinne, da die größten Fehlbestände beim Hochprozentigen zu beklagen waren.
      In einem anderen Fall hat eine Überwachungskamera (wenigstens in den Wochen nach der Installation – ich war wie gesagt schon eine Weile nicht mehr vor Ort) Linderung gebracht.
      Das Frappierende: Der speziellen Gruppe von Heimbewohnern, die in der Vorwoche den Laden ein paar Mal heimgesucht und das Personal bedrängt hatten, fiel die Nachrüstung sofort auf. Die setzten keinen Fuß mehr über die Ladenschwelle. Uns einhemischen Kunden musste man erst direkt mit der Nase auf die Kamera (und den Warnhinweis am Schaufenster) stoßen.
      Wir sind halt keine Fachkräfte.

      Wenn es jemand drauf ankommen lassen sollte, glaube ich aber genau wie Sie, verehrter colorcraze, dass die Konsequenzen für den Täter vernachlässigbar sein dürften. Vor allem zumal es sich bei diesen Leuten um Bewohner einer Abschiebeeinrichtung handelt.

      Selbstbedienungskassen ersparen dem Personal sowohl bei der zahlenden wie der nicht zahlenden Kundschaft genau die Arbeit, die keinen bzw. im Zweifel wenig Einfluss auf die Tagesumsätze hat. Es ist vermutlich eine Frage von Mischkalkulation und Versicherungspolice, ob Netto diesen Weg weiter geht.
      Den Damen und Herren, die in deutschen Discountern an den Kassen sitzen, würde ich (unter der natürlich unrealistischen Vorbedingung, dass ihre Arbeitsplätze dadurch nicht wegfallen,) jede Entlastung gönnen.


    • jede Entlastung gönnen.
      Warum hopsen Sie so irreale Pirouetten?
      Selbstbedienungskassen = keine Kassiererjobs mehr. So einfach. So logisch.
      Also nur noch Regalauffüller.
      Niemand den man notfalls was fragen kann. Kein „guten Tag“.
      Wie im Kellerdepot was in den Sack stecken.

  39. Film vom zweiten Untergang
    Vielleicht hat der Mann sogar auf dem vorigen Thread meine Einlassung über die kaputten Fensterscheiben in der DDR anno 1990 gelesen, oder es ist ein Zufall. Jedenfalls sollten sich alle den Amateurfilm ansehen, den er an Gunter Weißgerber/achgut gesandt hat, denn mit den Grünen und Merkel würde es in nicht so ferner Zeit bei uns so aussehen, und das geht unter die Haut, gutes Schauern:
    https://www.youtube.com/watch?v=_cDOqb53Kfk
    Gefunden achgut, Weißgerber, danke.

    Foxrommel:
    Wie Sie sehen, wenn niemand berichtet, müssen Sie es selbst tun. Fangen Sie in Duisburg an, aber bleiben Sie lieber im Auto, siehe Köln, Ebertplatz, wo ein Fernsehteam angegriffen wurde. Wenn Sie einen Freund mit Rottweiler oder Dobermann haben, packen Sie beide mit ins Auto.

    Lindner versucht, den dritten Untergang zu verhindern. Nächstes Mal kriegt er beide Stimmen, ganz einfach.

  40. Ich bin Anfeindungen gegenüber
    relativ entspannt. Eine wahrhaft „patriotische Pflicht“ (C. Özdemir) in diesen Zeiten ist Leerstand Leerstand sein lassen-und auf Zwangsbelegung warten. Bei den darauf folgenden Wahlen gäbe es gewiss keine 4-Parteien-Gespräche mehr.
    .
    Bei eventuellen späteren „Abrechnungen“ vor einem Volkstribunal (weiß man´s) könnte man seinen Leerstand ja als Persilschein vorweisen. Wenn einmal gefragt wird „warum habt ihr das alles zugelassen?“ und die Hamsterbackige in der Atacama Zuflucht gesucht hat-wie weiland Margot.
    (DdH)

  41. Zwangseinquartierungen
    Sehr schön! Diese Geschichte sollte man den Verantwortlichen zehnmal am Tag um die Ohren hauen.
    „Es sei denn, man nimmt es den einen weg, zerteilt es in kleine Schnipsel und gibt die den anderen.“ jetzt bringen Sie mal niemanden auf dumme Gedanken! Zwangseinquartierungen gab es vor nicht allzu langer Zeit ja schon mal.
    Und passen Sie beim Vermieten auf, dass Sie nicht wegen Ungleichbehandlung verklagt werden.

  42. Tja, KGE hat gelitten, wie ein Hund...
    …hätte aber gendergerecht Hündin sagen müssen. So fertig war die. Jemand, der wohl im internationalen Vertrieb ist, hat ihr aber im Forum dort zu meiner Freude die Meinung gegeigt und von seiner Arbeit erzählt und 500 weitere, die dranhängen.

    Als das so losging mit den Geschenkten,bekam ich dauernd Angebote für mein Haus hier und habe auch dankend abgelehnt. Auf vermeintlich schnelles Geld war/ist bei uns niemand aus.Da sind wir wie die Indianer.Ich hoffe, wir bleiben weiterhin verschont hier.Sie glauben ja gar nicht, wen es alles in unseren Gai zieht, die Nachfrage ist enorm.Es will halt auch nicht jeder in die Karibik…

    Und sehn Sie, was an der Steuer so vorbeiläuft, ist beim Tourismus nur schwer möglich, weil man überall diese nummerierten elek.Cards eingeführt hat. Großen Hotels mit allem Pipapo, auch Shops, geht es da wohl eher besser, wenn keine Bergbahn benutzt wird, sonst… Das sei ja in Südtirol auch so.Die Zeiten, in denen ich einen Gerichtspräsidenten nicht angemeldet hatte, weil ich zu spät wusste, wer er ist, sind längst 30 Jahre vorbei.Ich hatte ganz schönes Muffensausen, es passierte aber nix.

    Merkel hat ein Weltkonjunkturprogramm gestartet mit Steuerumgehungsmöglichkeiten und Western Union ohne Kontrolle, nur Ansässige werden beäugt.

    • Über Western Union schreibe ich auch noch was.

    • Don, bei den Geldtransfers "Hawala" bitte einbeziehen -
      ein unglaubliches System, über das mit Avalkrediten an allen Kontrollen vorbei Geld über den ganzen Erdball verteilt werden kann.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Hawala#Rechtlicher_Status
      Zusätzlich zu dem, was über Western Union abfließt.

    • Hawala gibt es dort auch.

    • Titel eingeben
      tja, a bitch is a bitch is a bitch

    • An der Steuer vorbei
      Bekannte von mit waren letzte Woche bei einer Fress-und Weineinkaufstour in der Lombardei und Emilia-Romagna.
      Alle grün oder unpolitisch.

      Der Wirt kam am zweiten Abend mit dem Angebot rüber, bei Verzicht auf eine Rechnung einen Preisnachlass zu gewähren.
      Bis auf einen nahmen alle das Angebot gern an.

      Jedenfalls, es gab dann Streit untereinander, weil ein unpolitischer eher Konservativer gegen derlei Machenschaften ist und sich empörte. Der ist dann am nächsten Tag mit dem Zug heimgefahren.

  43. Der gute alte Weihnachtsmann
    ….heißt jetzt Zipfelmann? Und Weihnachten wird, den neu Hinzukommenden zu liebe, jetzt Winterfest genannt? Kreuze werden abgehängt und unsere „Kultur“ gleich mit. Armes christliches Abendland.

    • Vor gut 10 Jahren
      ….sagte uns ein Missionar aus dem Iran schon voraus, dass Deutschland schon sehr bald nicht mehr christlich geprägt sein würde. Sehr beängstigend! Damals wurde er noch belächelt……

    • Zipfelmann mit Sack und Rute zum Zipfelfest
      Wenn Sie als Zipfelmann jetzt im Kindergarten eine Bescherung organisieren, müssen Sie zu der besorgten Helikoptermutter sagen: „Ich bin der gute Zipfelmann und zeige ihrer Mechthild-Börte jetzt meinen Zipfel…Entschuldigung, kleiner Versprecher, ich meinte „meinen Sack“ (oder war es die Rute?)“.

    • Baton Rouge
      und natürlich muss auch der Staatname endlich geringfügig anpassend verändert werden, bleibt jedoch französisch: Oui,si anal…

    • und unsere „Kultur“ gleich mit?
      „Es lebt verkehrt, wer sich nicht wehrt.“ Ihr Deutschen habt den Spruch erfunden – handelt aber nicht danach.

      Meine Mentoren werden wohl doch noch Recht behalten: „Die Deutschen sind unfähig ein Stück Brot fest zu halten – geschweige denn das Land ihrer Väter. Halte Dich von denen fern.“

  44. Zitat ....
    …..eines befreundeten Missionars in Griechenland: „Geistlicher Abfall führt immer zu gesellschaftlichem Verfall“ Griechenland ist uns da ein paar Schritte voraus.

    • @ Nurrealschule
      „Griechenland ist uns da ein paar Schritte voraus“

      Das trifft zweifellos zu, wie sich u. a. in einer schwäbischen Kleinstadt beobachten lässt. Dort konnten sich in einem bürgerlichen Stadtquartier die benachbarten Besitzer einer größeren Häuserzeile nicht dazu durchringen, eine freiwerdende Immobilie selber zu erwerben, um unerwünschten Zuzug zu verhindern. Das Zögern gründete u. a. auf den Erfahrungen mit den Denkmalschutzbehörden, den Vorschriften betr. energetischer Sanierung, Gebäudeisolation usw. usf.

      Erworben hat die Immobilie am Ende ein Grieche, der so erstens seine Euro-Guthaben sicherte und zweitens das mehrstöckige Haus vom Keller bis zum Dachboden in eine unüberschaubare Zahl von Kleinstunterkünften verwandelte, die er an bulgarische und rumänische „Kleinunternehmer“ vermietet (zum Einzug und zur Versteuerung der Mieten mag ich mich nicht äußern). Die hausen teilweise zu dritt oder zu viert in einem Zimmer. Am Tag ist da wenig zu merken, aber am Abend und an Wochenenden geht es umso fideler zu, auch auf der Straße und den kurzerhand zum erweiterten Wohnraum erklärten oder eroberten Gehsteigen.

      Die Nachbarschaft schaut dem Treiben und dem Wertverlust ihrer Immobilien mit derselben Machtlosigkeit zu, die offenbar auch die Behörden ereilt hat. Behörden, die sonst und bei jeder kleinsten Änderung oder Renovation die Besitzer bis zum Äußersten drangsalieren – immer vorausgesetzt, es handelt sich dabei um obrigkeitsgläubige Deutsche.

    • Zitat des griechischen Geistlichen
      Ich kann dieses Zitat nicht in Frage stellen, obwohl der geistliche Herr
      natürlich pro domo spricht.
      Ich erinnere mich an eine vor Jahrzehnten stattgehabte Unterhaltung
      mit einem sehr gelehrten maronitischen Bischof.
      Dieser hochkultivierte Mann hat mir unsere heutige bedrängte Lage
      haarklein vorausgesagt.
      Auf der geistlichen Metaebene kann mehr Weltweisheit gefunden werden
      als im atheistischen Bunker.
      Sela

    • Ein Atheist....
      ….sitzt nur so lange im Flugzeug, wie es nicht abstürzt.

    • ...und Deutschland
      ….befindet sich im Sturzflug

    • um Himmels Willen
      @Nurrealschule, 23. November 2017 um 10:59 Uhr
      (Ein Atheist….
      ….sitzt nur so lange im Flugzeug, wie es nicht abstürzt.)

      ***
      Was ist mit dem gläubigen Agnostiker? – oszillierend zwischen pro, pari und contra.

  45. Kleiner Einwurf
    „Ich fand Blüm schon immer schrecklich.“

    Hat eigentlich mal jemand Blüms Bilderbuch ‚Die Glücksmargerite‘ kritisch gegengelesen?

    • Ich bin deine Zukunft,sagt die Wolke (aus:Wenn Norbert Blüm Kindermärchen erzählt)
      (FAZ, Belletristik,28.02.1998),
      „Vertrau mir, lass dich in mich fallen.“

      Frei nach Bob Dylan:

      Mutti, halte den Makel von mir fern.
      Ich kann ihn nicht mehr länger tragen.
      Es wird dunkel,zu dunkel, um etwas zu sehen.
      Zeit, an die Himmelspforte zu klopfen.

  46. Nette Assoziation
    „Gebe 20 den Raum, gebe 200 den Wunsch, das auch zu bekommen.“ Erinnert an die maoistische Devise: „bestrafe einen, erziehe hundert (oder tausend, je nach Art der Strafe). Einmal Druck, einmal Sog. Massenpsychologisch identisches Ergebnis.

  47. in Jamaika
    Hier am bayerischen Untermain schaltet die Diakonie wöchentlich in recht großformatige Anzeigen im lokalen Käseblatt Wohnungsgesuche für syrische, tschetschenische oder afghanische Großfamilien, mit der ausdrücklichen Betonung dass die Mietzahlungen durch den Jobcenter gesichert wären. Ich vermute mal, dass alleine die Schaltung einer Anzeige die Hälfte der Kirchensteuer eines deutschen Durchschnittsverdieners absorbiert. Ich habe dann die Anzeige mal einem befreundeten Jamaica Ehepaar, (Doppelverdiener, zwei Kinder, ) gezeigt, die nur mit größter Mühe und unter Aufbringung aller zur Verfügung finanziellen Mittel eine kleine 4 Zimmer-Wohnung finden konnten, gezeigt. Deren Reaktion? Die fanden es „echt gut“, dass diesen armen Leuten geholfen wird. Einen Zusammenhang mit Ihrer Situation wollen oder können die nicht sehen. Und außerdem, was rede ich jetzt auch solch rechtspopulistisches Zeug. Die kapieren es wirklich nicht und werden es nicht kapieren. So tickt ein Großteil der Deutschen, wirtschaftlich verblödet, die verstehen nicht die einfachsten ökonomischen Grundprinzipien.

    • Ja, diese Dummheit sehe ich auch oft: Leute, die in Berlin in Löchern hausen, über die Miete jammern und offene Grenzen fordern. Da ist eine grüne Schaltung im Hirn defekt.

    • Die nichts haben,
      haben auch nichts zu verlieren – das mindert vorausschauendes Denken.
      Es sei denn, sie haben den Ehrgeiz, sich etwas zu erschaffen.

      So zumindest oft mein Eindruck.

    • Egal wie unerfreulich
      die eigenen Verhältnisse sind, diese Menschen ( Deutsche)
      glauben wirklich, dass sie reich sind und vom Leben bevorzugt.

      So drastisch können sich die Verhältnisse nicht ändern um ihr
      weißes Überlegenheitsgefühl ins Wanken zu bringen.

      Der einzige Unterschied zwischen Hell-und Dunkeldeutschland:
      Die einen können rechnen, die anderen nicht.

    • Auf einem anderen Themenfeld
      habe ich auch mal so was Ähnliches erlebt: Bei einer Bekannten wurde am helllichten Tag eingebrochen (4. OG in einem Mietshaus). Der Tatduktus entsprach dem Duktus von Roma. Als ich das erwähnte (weil kurz zuvor bei uns im Haus auch ein vergleichbarer Einbruchsversuch stattgefunden hatte) musste ich mir anhören, dass die Nachbarin schuld sei, weil sie zalandosüchtig sei und deshalb jeden Tag Kurierdienste kämen und diese die Haustür nicht mehr zumachten.
      Daraufhin konnte ich sie nur noch anstarren, mir fehlten die Worte. Sie hat jetzt Grün gewählt, weil sie seit eineinhalb Jahren in der Arbeitsvermittlung für Flüchtlinge tätig ist und Deutschland so ein reiches Land ist …

    • linksgrüne Safe Spaces
      Ähnliches habe ich auf einer Wahlkampfveranstaltung im Prenzlauer Berg mit den Direktkandidaten für Berlin-Pankow erlebt.
      Dort nahm das Thema Wohnraumknappheit und steigende Mieten einen beträchtlichen Teil der Redezeit für sich ein.
      Mietpreisbremse, sozialer Wohnungsbau, Marktversagen – alles was das linksgrüne Herz begehrt waren dabei. Pazderski (AfD) spricht an, dass vielleicht mehrere Zehntausend Zugezogene aus dem Ausland damit zu tun haben könnten und man ebenfalls durch konsequentes Vollziehen von Abschiebungen Wohnungsmangel und steigende Mieten beeinflussen könnte. Trotzige Reaktionen aus dem Publikum sowie Kopfschütteln bei r2g+CDU-Kandiaten sowie Moderatorin, aber der Hinweis das die AfD ihren Ausländerhass bitte woanders fröhnen soll, der löste Jubel und Applaus aus.

      Als Sahnehäubchen gab es später noch auf die Publikumsfrage, wie man denn Gedenke mit Leuten wie Anis Amri in Zukunft zu verfahren und ob man diese konsequent des Landes verweisen wolle noch Buuuh-Rufe sowie die Antwort vom grünen Direktkandidaten, das sei ausländerfeindlich. Und oben drauf, als Kirsche sozusagen, gab es noch eine Unterhaltung nach der Podiumsdiskussion, wie toll es sei, eine solche Veranstaltung hier abzuhalten statt bspw. in Berlin-Marzahn weil da die AfD wesentlich mehr Unterstützer im Publikum besitzen würde.

      Vollkommen abgekoppelt von jedweder rationalen Erwägung, folgerichtigem Denken und absolut selbstzufrieden mit ihrer Gefangenschaft in ihrer selbst erbauten gedanklichen Echokammer.

      Erst ein Einbruch in diese linksgrünen Safe Spaces scheint ein radikales Umdenken zu ermöglichen.
      Ich wurde vor Kurzem auf einer Geburtstagsparty eine geschlagene Stunde halbhysterisch von einer Psychologiestudentin zugeredet, die zufällig erfahren hatte, dass ich sehr wahrscheinlich AfD-Wähler bin, nachdem sie selbst eine sagen wir „ungewünschte Anbandelung“ mit einem Schwarzafrikaner erlebt hatte (Anmerkung: Das war übrigens die dritte flüchtige Bekanntschaft, die mir innerhalb des letzten Jahres erzählt hat, dass sie zum ersten Mal in ihrem Leben belästigt wurde).
      Sie hatte sich auch mittlerweile bewaffnet, beschwerte sich darüber hinaus, dass sie selbst dafür belächelt würde, FDP gewählt zu haben und sie absolut nicht verstehen könne, wie man sich „derart der Realität verweigern könnte“. Da hatte sich offensichtlich über Monate sehr viel Ärger angestaut, den sie sich mal von der Seele reden musste.
      Wie ich fand, ein spannendes Beispiel dafür wie orientierungslos diese Personen sind, wenn sie zufällig aus ihrer Echokammer heraustreten.

  48. Die FAZ sagt heute im Feuilleton man das darf "deutsches Volk" (!) sagen, und man darf eine
    deutsche Ästhetik – nette, hübsche Häuser, nicht vergammelte öffentliche Räume fordern – und dazu noch ein niedriges Kriminalitätsniveau – man darf derlei Dinge alle fordern, und sei trotzdem kein Nazi!

    – Uff – das hat jetzt gedauert, bis das soweit war, aber nun ist es offenbar wieder sagbar.

    Der Autor des profunden Artikels, Reinhard Merkel, sagt noch mehr: Er sagt, dass es aus juristischer Sicht bis hinauf zum Bundesverfassungsgericht vollkommen unstrittig ist, dass politische Entscheidungen auf ihre ökonomische Vernunft hin angeschaut werden.
    Mit anderen Worten: „‚Obergrenzen‘, und zwar nicht nur moralische, sondern auch rechtliche“, so Reinhard Merkel, seien geltendes Recht!

    Und diese Oberrnezen beim Zuzug seien sosehr geltendes Recht, dass er diese Einsicht eine juristische Trivialität nennt. Und den Politikerinnen, die das anders sehen, „die Lektüre der einschlägigen Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts“ empfiehlt.

    Puhh! – Auf einmal! –

    Die FAZ wußte das alles natürlich schon vor der Wahl, aber sie wollte es nicht drucken, – aus Angst vor der Wahl. Und dem „Popolismus“…

    – Tja, und jetzt ist vielleicht doch wieder vor der Wahl…und die FAZ sieht nicht so ganz frisch aus, weil auch sie viel Zeit und Energie vertan hat mit der Bekämpfung von Gespenstern.

    (Es ist eigentlich immer vor der Wahl, wird Horst Seehofer gerade denken).

    • die FAZ rutscht gerade teilweise wieder runter von der Merkelnähe, denke ich.

    • Lieber Don,
      „die FAZ rutscht gerade teilweise wieder runter von der Merkelnähe, denke ich.“

      Das fällt sogar bei oberflächlicher Lektüre des online-Angebots ins Auge.
      Wissen Sie, meine in den letzten vielleicht 10 oder 15 Jahren entstandene und in den vergangenen 2 Jahren noch drastisch verschärfte Meinung über dieses Blatt ändert das nicht (mehr). Als ich NACH den Wahlen begann, den Eindruck einer allmählich schwindenden Merkel-Nähe zu gewinnen, dachte ich: die Ratten verlassen das sinkende Schiff.
      Bei einem bin ich mir sicher: wenn die AfD bei 30% liegt, werden sogar die Herren Soldt und Bender neutraler berichten. Wollen wir wetten?
      Kennen Sie die Anekdote mit den Schlagzeilen Pariser Zeitungen zwischen Napoleons Flucht in Elba und seiner Ankunft in Paris?

      PS: bei Ihren Blog.-Einträgen hatte ich, seit ich zu ihren Lesern zähle, nie den Eindruck des bemühten An-den-Zeitgeist-Anpassens. Daher nehme ich Sie von dieser Kritik selbstverständlich aus.

    • Es ist so – und ich nehme mich da auch gar nicht aus: Niemand will wirklich gern AfD-Positionen vertreten. Je näher man der AfD kommt, desto mehr Grusel sieht man da. Das schreckt wirklich ab. Nicht alle sind so, aber wirklich viele. Also versucht man, daran vorbei zu argumentieren, und auch in der Kritik nicht wie die AfD zu sein. Trotzdem wurde man dort verortet und daher niedergemacht. CSU geht natürlich auch nicht.

      Jetzt ist da aber auch noch die FDP. Das ist die grosse Veränderung. Bei der FDP zieht das Nazinarrativ niemals, weil man immer auf sie irgendwo angewiesen ist. Und daher ist da auch Raum für Positionen.

      Und ernsthaft, eine Haltung wie die meine würde man bei ARDZDFSPONZEITSZ nicht überleben. Daher macht es da keiner.

    • Lieber Don.
      ich möchte Sie weder enttäuschen noch in Panik versetzen, aber:
      Seien Sie versichert, Sie vertreten AfD-Positionen – zumindest in der für unsere Gesellschaft derzeit existentiellen Frage. Oder sagen wir: Sie demaskieren und demontieren diejenigen Positionen, deren Dominanz in der Debatte die AfD ihre Existenz verdankt.
      Unnötig zu erwähnen, daß das aus meiner Sicht kein Makel ist, sehr im Gegenteil.

      „Grusel“: ist da nicht zu einem guten Teil der Wunsch (einer dem Erhalt des eigenen sozialen Umfelds förderlichen) AfD-Ferne Vater des Gedankens? Man blickt solange angestrengt auf den Beobachtungsgegenstand, bis man die gewünschten Verhältnisse tatsächlich wahrnimmt.
      Ich persönlich kenne meinen eigenen Kreisverband und die dort aktiven Parteifreunde eigentlich ganz gut. Grusel finde ich da, bei aller Kritik in einzelnen Fragen oder Bedenken hinsichtlich der Qualifikation einzelner Funktionäre, nicht. Ich habe bisher an einem einzigen Bundesparteitag teilgenommen (Essen 2015, als Lucke die Wiederwahl versagt wurde). Aufgeheizte Emotionen, unschöne Szenen, einzelne Irrläufer (u.a. der damals noch unbekannte Gedeon kandidierte dort für den Bundesvorstand – und erhielt, wenn ich mich richtig erinnere, ein einstelliges Ergebnis. Bei rund 4.000 anwesenden Wahlberechtigten…) – ja. Grusel – nein. Dafür viele zufällige Gespräche mit vernünftigen und konstruktiven Parteifreunden aus allen Bundesländern.
      nebenbei: vergleichen Sie mal Ablauf und v.a. Ergebnis (Neuwahl des kompletten Bundesvorstands incl. Schiedsgericht innerhalb eines einzigen Wochenendes) dieser Veranstaltung mit bspw. den Parteitagen der Piratenpartei.
      Nebenbei: ich als Teilnehmer traute meinen Augen und Ohren nicht, als ich die Berichte über diesen Parteitag in den Medien hören und lesen mußte. Seitdem lese und höre ich mehnstriehm-Medien nur noch, um mir ein Bild davon zu verschaffen, was dem Dummmichel so serviert wird.
      Die AfD wird gezielt schlechtgeschrieben und das überwiegend mit Verweis auf Unzulänglichkeiten, die Sie in dieser oder ähnlicher Form in allen Parteien finden. Menschliches, Allzumenschliches….

      PS:
      addieren Sie mal die medienübergreifend berichteten multiplen Rechtsrucke der AfD seit ihrer Gründung und gleichen dann das Ergebnis dieser Summation mit dem aktuellen Erscheinungsbild des Bundesvorstands und der Bundestagsfraktion dieser Partei ab.
      Mehr muß man eigentlich nicht wissen.

    • Politikerinnen, die das anders sehen
      Sehr hübsch auch, daß alle, die nicht stante pede Merkel prolongieren wollen zu griechengleichen „Sündern“ stigmatisiert werden, während die rechtsignorante Nonchalance der Dame keinen Widerstand zu fürchten braucht.

      https://www.zd f.de/nachrichten/heute-journal/suender-einzeln-in-den-beichtstuhl-100.html

      Was dem ZDF/Battis/Steinmeier möglicherweise nicht ganz klar ist: Das Argument ist ein altes und hieß dereinst „kenne nur noch Deutsche“.

      Welche Ironie.

    • Titel eingeben
      „ARDZDFSPONZEITSZ“
      Der Berliner „Tagesspiegel“ ist auch ganz schlimm.

    • Der gehört zur Zeit.

    • @KIEFER
      die FAZ müsste sich von ihren TAZ Journalisten freiberuflicher Basis sowie ihren hinzugewonnenen Goldstückchen aus der FR Redaktion (durch Erwerb derselben) trennen und zumindest einen später hinzugewonnenen Mitherausgeber ersetzen, dann wäre sie evtl. wieder lesbar, sagt eine ehemalige Abonnentin (von 1976 bis 2015). Und wo wir gerade dabei sind: der Schwenk der FASZ vom unterhaltsamen Sonntagsblatt zur grünen Postille und AM-Anbeterin mit noch mehr Bildern müsste ebenfalls dringend rückgängig gemacht werden. Dazu bedarf es auch hier an einigem Personalaustausch unter den Leitenden (meint gleiche Abonnentin, die durch Abo vom erst aufgelegten Exemplar bis 2015 die ‚Entwicklung‘ verfolgte und dann die Nase sichtlich voll hatte. Ob der Verlag gut beraten war, auf den Spuren der ZEIT zu wandeln? Wo gibt es noch Herausgeber mit Standing?

    • Intern kann ich das so nicht bestätigen, da läuft nach meinem wissen alles normal. Aber die FR, mit der wir hier inhaltlich nichts zu tun haben, soll wohl verkauft werden. Ganz traurig weinen kann ich da auch nicht.

    • @Don, AfD-Positionen
      „Niemand will wirklich gern AfD-Positionen vertreten.“ Sie meinen unter Journalisten-Kollegen? Und welche Punkte im Programm sind denn jetzt so schlimm?

    • @Don
      Lieber Don, Klaus HÜTT und Co noch nicht gelesen? LG, Awena

    • Frankfurter Rundschau
      Ich möchte daran erinnern, dass die Frankfurter Rundschau Kahane erlaubte zu schreiben, dass ihre Gegner wie Schweine durchs Dorf zu treiben seien.

    • Das wurde hier auch eher kritisch gesehen und mag mit ein Grund sein, warum der kommende Verkauf nicht bedauert wird. Seien wir ehrlich – jedem ist klar, dass der Untergang der FR nicht aufzuhalten ist.

  49. Wisse zu handeln und sei frei
    Die Idee, ich könnte vier Jahre dem ausgeliefert sein was dort auf dem

    Balkon kundgetan und durchgesteckt wurde war rein ästhetisch schon so

    entsetzlich – Merkel, Bütikofer, Göring-Eckardt – ich weiss ja, das Ästhetische ist

    schon lange keine Kategorie die zählt – sonst würde einem das ständige

    Zwinkern wenn das wort Schöpfung fällt – und das fiel ja oft – irgendwie

    lachhaft und widersinning erscheinen: die Gestörten retten die Schöpfung?

    wie das Heidelberger Patientenkollektiv in den 70er, die mal grad so wie der

    IS heute eine schöne und gerechte Welt zusammenbombten? Also eine

    Rebellion der gestörten?

    Nun denn. Die Aussicht, weitere vier Jahre dieser Clique zu „dienen“

    und 50% meines Hab und Gutes auch fürderhin für die Erlösungskader dieser

    Welt – von Norbert Blüm bis Claudia Roth und/oder dem Göttinger

    Altkommunisten Jürgen VORAUSZUZAHLEN – also irgendwie kommt einem

    die Sauce aus Ernos Bistro (nur ein Stern,

    er hätte länsgt zwei verdient) hoch. Der Plebejer probt den Aufstand. Er

    startet

    den 911 GTS – 120 000 auf dem Tacho – eine einwand- und sinnfreie Investition – und startet gen Süden.

    Schaut sich am Sonntagabend das Spektakel an, schläft glücklich, schaut sich am Montag ein Appartement mit Service oberhalb Zürichsee an –

    und am Mittag ein 600 Jahre altes Haus am Zuger See, das grade entkernt und saniert wird. und in dem ab 1.4.18 ein beschiedenes kleines 2 Zimmer Ding

    frei wird, Blick auf See. Der Vermieter ist nett und freundlich, Erbe halt,

    Die Miete ist nicht ohne – aber darstellbar. Ein kurzer Exkurs beim Anwalt ergibt: es werden 0.01% Vermögenssteuer fällig, Kapitalgewinne steuerfrei.

    KV kostet privat 540 sfr – statt 790 hier – dort zahlt halt jeder selbst –

    in diesem semi-sozialistischen Jammerland sind alle Beamten privatvers – und werden von der Steuer alimentiert.

    Auf der Rückfahrt gen München im Dunkel schäumte die enttäuschte Grünen-Kamarilla das man sich vor Lachen hinterm Alcantara Lenkrad wand.

    Und nun steht der Entschluss fest. ich mach es. Ich bin parteilos, masse mir also an, selber zu denken. Ich habe hier keinen Job, der Vermieter unten am SEE hat mir angeboten, ich könnte die Lounge managen, die er im Erdgeschoss aufmachen will. Ist ok, ich bin Mitglied der deutschen Arbeiterklasse – später Dienstleistung – mach ich.

    Es sind noch Kinder hier, aber eins könnte ich nachholen und ins Internat schicken – dann haben wir ständig Kontakt – und ER lernt noch etwas – nicht nur, wie schön Einwanderung und wie schädlich die Beschneidung junger Muslima in Nigeria und Sonstwo ist.

    Der Effekt, das sich die Rücklagen nicht unwesentlich erhöhen — da der

    Soli dann

    entfällt, und – wahrscheinlich – die Kap. Ertagssteuern ditto

    entstünde ein mittlerer Steuersatz von – ich weiss es nicht: sagen wir 1 %.

    könnte ich dem nicht entgegen – ein sorgloses, bürgerliches, erfülltes

    leben gestalten zu müssen, mit allen Freiräumen, die mir ein mit 53 %

    versteuertes Arbeits –

    und Unternehmer Einkommen dann noch lässt. schwierige Aufgabe.

    Aber lösbar.

    Werde ich der gewachsen sein?

    Erstmal trete ich in den Rad Verein des Ortes ein, da keine ich schon drei Mitglieder.

    Dann in den Ruder Club. Und dann schaue ich mir von den schweizer bergen

    aus an, wie diese Republik unaufhaltsam im Kollektiv unter der weisen Führung

    DESALBTEN unter ihrem Singsang ihre stets wechselnden Kommandos befolgt und domestiziert und in ruhigem Gleichmass und grossem Begleitgeräusch durch Prantlhausener Zeitung und ARDZDF Richtung

    grünen Euro Kommunismus rudert.

    Der Schweizer ist ja stolz auf sein Land und dankbar das es so ist wie es ist –

    und ich finde mit Recht: am See stehen Palmen und die Berge sind weiss

    die Züge sind pünktlich kein Mensch hat je gejammert, die Grenzen

    werden kontrolliert – trotz Schengen, das läuft alles dort – seid sie in den 90ern beschlossen haben:

    wir gehen nicht in die EU ist Friede, Freude, Fortschritt.

    Die NZZ ist die beste Zeitung der Welt, die „Finanz-und Wirtschaft“ vielleicht

    noch besser – man kann sich via DLF Tag und Nacht mit

    sosialdemokratischem

    Gedankengut berieseln lassen, man kann aber auch auf das Trek steigen,

    rüber nach Schwyz fahren, das Ibergeregg von Süden fahren (8.4% auf 8.6

    km) und hat am abend genau so viel auf dem Konto wie am Morgen.

    Alle die hierbleiben dürfen die nächsten 200 Jahre Soli blechen. Und.

    Migrations-Zuschlag. Sozial-Auffangkassen für korrupte EU Kader. Gülle

    Steuer. Strom-Zuschlags Steuer für Abschaltung Braunkohle.

    Hätten sie die AKWs laufen lassen wären jetzt die CO 2 Werte tiefer – und

    die Hälfte WÄRE schon abgeschaltet. Aber das ist realphysik – und bei

    Merkel

    reicht es nur für Realsatire.

    Einfach mal versuchen, vier Jahre ohne Deutschland zu leben.

    Ich machs.

    Einfach so.

    Ich hoffe auf einen Lachanfall, jeden Abend, wenn Marietta Slomka

    aufscheint und mit bedeutungsschwerer Stimme und Augenaufschlag

    kundtut was Sache ist und was wir nun zu denken haben.

    Das Trek steht schon unten in der Werkstatt.

    Das Specialized Tarmac nehm ich mit.

    Rest kommt aufs Lager.

    Das wars dann, Deutschland.

    Den Blog hier lese ich gerne weiter.

    Meinen eigenen mache ich auf (Blogwart)

    Some of the good things in Life are free.

    Das kommt davon, wenn zuviel Don Alphonso abkriegt, irgendwann kommt

    man auf Ideen!


    • Schweiz ist nicht „auswandern“. Schweiz ist Schweiz, das Fettauge auf der europäischen Dünnsuppe. Allerdings staune ich, wie weit das Einzugsgebiet für Pendler inzwischen reicht, bis in den Oderbruch.
      Ich wünsche Ihnen viel Glück; wenn die Kinder schon im Schulalter sind, ist es wohl ganz gut, wenn sie klein sind, gibt es aber quasi keinerlei Alternative zu „Mama macht alles“.

    • Sehnenscheidenentzündung
      vom Scrollrad geholt.

    • Glückwunsch, ...
      Kek, das ist wirklich Keck!

      Mein Notfallplan für den Rückkehr-nach-Europa-Fall schaut so ähnlich aus.
      In einer etwas ruhigeren und billigeren Ecke halt.

      Im Juli oder August sollte ich den Kauf abgewickelt haben, dann könnten wir uns einmal darüber unterhalten.

      Je nachdem welches Eck von Schland Ihnen am nähesten liegt, hätte ich sogar ein passenderes 3LänderEck…

    • Mit Kindern
      ist in der Tat nicht alles dolle in der Schweiz, es sei denn die Angetraute träumt vom Hausfrau-und-Mutter-Dasein. Ein Freund kehrte nach einigen Jahren zurück und meinte frustriert, seine Freundin habe es satt (Zitat), „das Hausmütterchen zu spielen“. Einen weiteren, dessen Frau im ach so unterentwickelten Osten ein Jahr nach Geburt der Kinder wieder arbeiten ging, traf ich nach 7 Jahren Schweiz und er war immer noch Alleinverdiener, obwohl die Kids mittlerweile im Teenager-Alter waren.

    • In der Schweiz
      sind alle anderen, die keine Schweizer sind, Ausländer.
      Und bekommen das auch zu spüren.

  50. Direkter Langzeitkontakt heilt
    Ein durchaus sympathischer Arbeitskollege – klasischer Grüner – hat die Immobile seiner verstorbenen Mutter drei minderjährigen Syrern zur Verfügung gestellt. Er schwamm auf der Refugee-Welle und ging auch bei uns mit den allgemeinen Sprechblasen hausieren: „Die zahlen später mal unserer Rente!“
    Er machte auch Ausflüge mit denen und erzählte auch sonst den einen oder anderen Schwank, was die Jungs sich so unter Wohnen vorstellten. Gutes Geld gabs eh für die Unterbringung der drei, also alles paletti.
    So ca. nach einem halben Jahr wurden die Geschichten weniger und nach einem knappen Jahr fragten wir mal nach: die Jungs waren ausgezogen (worden?). Die Euphorie war vorbei, das Thema Flüchtlinge ist seitdem ein Nicht-Thema.

    Wenn es um den eigenen Besitz geht, sind GrünInnen kein Stück anders als der „Nazi“ von nebenan – so meine Vermutung.

    • Inzwischen hört man von auch Gutleuten...
      …die sich auf juristischem Wege für Flüchtlinge übernommene Bürgschaften vom Hals schaffen wollen.
      .
      Hintergrund: Viele Deutsche haben Flüchtlingen mit Bürgschaften geholfen, legal nach Deutschland zu kommen. Das Risiko schien überschaubar.
      Doch nun fordern Jobcenter teilweise viel Geld von den Bürgen, oft geht es um 10 000 Euro und mehr.
      Die Helfer fühlen sich im Stich gelassen. Eine Gesetzesänderung erlaubt es dem Staat, Bürger länger zur Kasse zu bitten.
      .
      Tja, ich schlage den Gerichten mal ein klares „nix da“ vor. Als abschreckende Maasnahme für Nachahmungstäter.
      (DdH)

  51. Schöne Metapher
    Werter Don,

    mal wieder ein wunderbarer Text. Ein kleiner Ausschnitt der bundesdeutschen Realität als große Metapher für den Zustand der Republik.
    Danke!

  52. Ein paar Gedankensplitter
    Werter Don,

    ihr eindringlicher Kneipenvergleich hat mir schon in einem früheren Artikel gefallen. Bei mir im gutbürgerlichen Norden Berlins (cc = capital city) vergibt die Hausverwaltung kurzsichtigerweise bei Mieterwechsel nur noch an Migranten. Es gibt da wohl jetzt schon Tricks, daß Ämter bei prekärem Klientel höhere Mieten übernehmen. Offiziell dann unter rrg ab 2018 20 % Zuschlag für ebensolche in der Mietobergrenzen-Sozialgesetzgebung. Gilt dann aber auch für einheimische Wohnungslose.

    Wir hatten hier auch Ärger mit Unterschicht-Südosteuropäern. Gerüchteweise hat ein Rumäne mehrere Wohnungen angemietet und dann dreifach überbelegt als Schlafplätze untervermietet. Ich habe seinen S-Klasse Mercedes allerdings tatsächlich hier öfter parken sehen.

    Ich denke übrigens, daß die Grünen bei Neuwahlen einen paradoxen Leihstimmeneffekt von Leuten bekommen würden, die ein „linkes“ gesinnungsethisches schwarzgrünes Projekt unter Merkel dem chancenlosen rrg aus taktischen Gründen vorziehen und tippe auf bis zu 15 Prozent.

    Alles steht und fällt mit Merkels Sturz. Können Sie sich vorstellen, wie sie auf einem CSU-Nominierungsparteitag noch einmal das Vertrauen erhält? Das würde doch eher eine verdruckste Hinterzimmerernennung via Parteipräsidium. Falls es nicht doch noch eine GroKo wird, könnte nur noch die CDU-Parteibasis den Reichstag mit Forken und Mistgabeln stürmen… Oder sie regiert 4 Jahre geschäftsführend durch und wird danach wieder geschäftsführend. Da beginnt dann so eine Art Merkel-Mandelbaumfraktal…

    • Für Bayern und die CSU wird das ein Opfergang. Warten Sie die kommende Wahl ab, das wird hart.

    • Merkelmandelbaumfraktal
      Gefällt mir! Erinnert mich an Jurassic Park (das Buch), wo die Kapitel mit 1. Iteration, 2. Iteration usw. überschrieben waren. So könnte man später auch ein Buch über die Ära Merkel aufbauen.

    • Titel eingeben
      Ich wette, die SPD wird doch wieder zusammen mit Merkel weitermachen, latürnich wegen „Deutschland retten“ o.s.ä.

  53. Auch im Kittchen ist kein Zimmer frei
    Da hat doch die Saarbrücker Qualitätspresse vor ein paar Tagen (9. Nov. 2017, S. A1) auf den „Kollaps des Strafvollzugs“ hingewiesen.
    2013 hat ein Gutachten ergeben, dass die Kriminalität der Saarländer, die schon länger hier leben, rückläufig ist, und die Politik hat daraus den eigentlich vernünftigen Schluss gezogen, dass man Gefängnispersonal abbauen könne.
    Und 2017 stellt man fest, dass das alles ein großer Irrtum war, aber niemand von den Qualitätsjournalisten wagt es, die Frage zu stellen, wieso die Entwicklung in eine ganz andere Richtung geht. Und die Politiker drücken sich ja sowieso um die Erklärung.

    • Ist hier genauso. Deutlich rückläufige Kriminalität der Deutschen, nie war es sicherer – und dann ein enormer Zuwachs durch Merkels Gäste.

    • Die Ausländer nehmen uns die Kriminalität weg!
      Die einzige sinnvolle Antwort auf dieses Problem ist die Einführung einer Frauenquote.

      Wenn sich die deutschen Frauen ranhalten, kommt alles wieder ins Lot.

    • Hano,
      wer einen Internen hat wie diese Fleischbrühe, der braucht sich nicht zu fragen. Aber um die Karnevalsprinzessin ist es ruhig geworden. Oder lauert die nur bis die Weinprinzessin stolpert?

  54. Selbst erlebt
    Es gibt ja nicht nur Zuzug aus den Flüchtlingslagern, auch die osteuropäischen Arbeiter, die vor allem auf den vielen Baustellen ihr Brot verdienen, brauchen eine Unterkunft.

    In meiner ehemaligen kleinen Eigentumswohnanlage mit 8 Parteien hatten wir auch so einen Fall. Eine vermietete Wohnung wurde verkauft, die (nichtdeutschen) Mieter vom (nichtdeutschen) Wohnungskäufer mit betrügerischen Eigenbedarf hinausgeekelt, danach hat der Käufer in den Zimmern viele Betten und Spinde aufgestellt und ein Hostel für osteuropäische Wanderarbeiter daraus gemacht.

    Was daraus folgte: Tag und Nacht ein Kommen und Gehen, nächtliches Randalieren und Sturmklingeln bei anderen Bewohnern, da nicht alle einen Schlüssel hatten, Müllsäcke in den Hausflur schmeißen, überfüllte Mülltonnen, verdrecktes Treppenhaus, Angstzustände bei den alten Leuten im Erdgeschoß etc.pp. Es war der Horror.

    Wir haben dann alles in Bewegung gesetzt was nur ging, um diesen untragbaren Zustand zu beenden, nach aufreibendem Nervenkrieg ist es uns auch geglückt, was nicht selbstverständlich ist. Man hat nämlich als normaler Bürger wenig Möglichkeiten bei solchen Fällen. (Nebenbei, unser Hausverwalter äußerte dabei sinngemäß, ich solle vorsichtig sein, nicht dass mir Ausländerfeindlichkeit unterstellt wird … war mir aber egal).

    Danach haben die Käufer für sich selbst renoviert, ohne Rücksprache im Januar die Gasheizung für alle durch nicht autorisierte Personen abstellen lassen (der Kumpel des Freundes der Schwester oder so, ich weiß garnicht woher die den Schlüssel zum Heizraum hatten), so dass ich beim Heimkommen nur noch 17 Grad in der Butze hatte.

    Anschließend wurden bei den Renovierungsarbeiten die Wasserleitung beschädigt, so dass das Nachbarhaus durch die Wand geflutet wurde. Die Hausverwaltung hat quasi wöchentlich Brandbriefe verschickt, konnte damit aber auch nicht so viel ausrichten. Die Eigentümergemeinschaft könnte meines Wissens diesen Eigentümer zwar auch zu Verkauf zwingen, aber dafür gibt es sicher wieder hohe Hürden.

    Kurz gesagt, es gab mit diesen Leuten nur Ärger ohne Ende. Hab dann meine Wohnung verkauft, man will ja noch ein wenig Lebensqualität haben und nicht jeden Tag neue Überraschungen erleben.

    • Da kenne ich vom Tegernsee aber auch einen anderen Fall – eine Erbin, die sich mit dem Haus verkrachte und sagte: Ich tue Euch Russen rein!

      Das hat sie auch gemacht. Die Russen haben dann die Putz- und Koch- und einkaufsdienste für Ältere übernommen und sind letztlich nur ausgezogen, weil sie 2 Kinder hatten. so kann man sich täuschen.

  55. Das schwarz-grüne Angebot, das man ablehnen kann.
    können schon, dürfen nicht.

    „ Klöckner wirft SPD und FDP Flucht aus der
    Verantwortung vor.“ FAZ Net

    Merkel und KGE allein zuhaus.
    Erst sind Frau Merkel die Wählerstimmen egal.
    Sie macht nichts falsch. Und nun dieser Hilfeschrei.

    • Wenn Merkel geht, nimmt sie hoffentlich Klöckner gleich mir.

    • Klöckner nicht genug
      Ich hätte gern, dass sie auch das Röschen mitnimmt.

    • Selbstüberlistung
      Ich könnte mir vorstellen, daß Merkel dachte, mit Hilfe von CSU und FDP kriegt sie die grünen Forderungen einigermaßen im Zaum gehalten. Jetzt ist ihr die FDP von der Fahne gegangen, und sie hat damit gegenüber den Grünen keine Argumentationshilfe mehr. So hatte sie sich das nicht gedacht beim Graben der Grube für die FDP…


    • @CG: so stelle ich mir die Kalkulation auch vor. Und als Plan C – vielleicht können ja Steinmeier und Nahles die SPD noch umstimmen.

  56. So sieht es aus, wenn die Damen
    …nicht mehr weiter wissen.

    HILFE!!!

  57. kek @ 22. November 2017 um 09:47 Uhr
    Also ehrlich, wer soll das lesen?
    Überlange Kommentare liest sowieso keiner mehr.

  58. 80 syrische Bewerber
    Kürzlich hatte ich eine sehr schöne 3-Zimmer-Wohnung in Würzburg zu vermieten. Der Makler war sich sicher, dass die ganz schnell weggehen würde. Zwei Monate Leerstand, weil wir rund 80 syrische Bewerber nicht haben wollten, bis sich endlich ein deutsches Paar – beide bei der Bundeswehr – beworben hat.
    Meine Tochter durfte kürzlich (mit Polizeibegleitung) einen Blick in die Erstaufnahmeeinrichtung (hieß bei Eröffnung noch „Abschiebeeinrichtung“) in Bamberg werfen. Der Gestank hat sie fast umgehauen. Die Polizei ist dort jede Nacht im Einsatz, geht aber nur in Mannschaftsstärke rein. In der Presse steht davon kaum etwas.
    Ich bin froh, dass ich die zwei Monate Leerstand ausgehalten und insgesamt fünf Monate auf mein deutsches Paar gewartet habe!

    • Wir haben hier 2,irgendwas Polizeieinsätze in den Einrichtungen pro Tag. Meistens Gewalt. Oft auch mir einem ganzen Haufen Streifenwägen.

    • Na, seien Sie mal froh
      daß da niemand geklagt hat. Antidiskriminierungsgesetz und so.

    • Deutsche Mieter
      Was meinen sie, wenn man bei der Vermietung schreibt: „Vermiete nur an Deutsche“.

      Dann wären sie morgen in der Presse durch den Wolf gezogen.

      Diskriminierung bei der Vermietung wäre dann der Titel, soweit sind wir schon länger.

    • @zuagroaster - antisiskriminierung
      wir wissen doch vom LG Frankfurt, Vertrags-Ablehnung wegen Staatsangehörigkeit ist erlaubt. Kuwait.

    • FAZ und Kriminalstatistik - Politik und Asyl
      Ja, wundert es irgendjemanden, wenn man NICHTS außer Geld ohne Erwartung einer Gegenleistung anbietet und illegale Jobs aus Schleuser- und Zuhälter- und Drogendealerkreisen, wenn man keine vernünftigen Wohnungen hat, jahrelange Wartezeit in deutschen Gerichts- und Verwaltungsverfahren, aber viiieeeeeeel Zeit in Sammelunterkünften – dass dann gekifft, getrunken, gestritten, geprügelt und Schlimmeres wird?

      Wer denkt, bitte schön, dass das deutsche Angebot, massenhaften perspektivlosen Herumhängens in nasskalten Monaten oder jahrelanger Lehre (für weniger Geld, als es ohne Lehre gibt) für tausende junger geduldeter Einwanderer ein herzliches, postives Angebot wäre?

      Und so wird in einer rein innerdeutschen Debatte gelogen und umdefiniert, dass es wirklich schmerzt:

      Die Politik stellt sich als freundlich humanitär dar – nach tausenden von Toten im Mittelmeer, die sie selbst dank pull-Faktor (!) ins Todesrisiko erst gezogen haben! Nichts, null komma nichts hat rot-grün-schwarz-Merkel seit 2005 vorbereiten lassen, um echten Flüchtlingen aus Afrika /Nahost zu helfen mit Unterkunft oder Ausbildungsprogrammen (die Krisen dort sind ja erst seit 2015 DER KANZLERIN DER VERANTWORTUNG bekannt… und liegen ihr seitdem am Herzen, und nun nicht mehr so am Herzen, dass sie alles nur menschenmögliche tut, das Einwandern zu verhindern blablablabla).

      Die Männer hausen also ohne Frauen in Sammelunterkünften, Verschlägen oder WGs. Und in solchen Unterkünften riecht es dann auch nach Männern.

      Und wen wundert es, wenn aus der Kriminalstatistik selbst die FAZ-Journalisten vor lauter Relativieren der Statistik dann einfach mal
      1) die Vergewaltigungen der ebenfalls eingewanderten Frauen herauslässt, die ja, wie geschrieben wird, von eher bekannten Männern begangen eher gar nicht angezeigt werden
      2) die anerkannten Asylbewerber und nur noch geduldeten abgelehnten Asylbewerber gar nicht in die Statistik eingehen.

      Es sind rein innerdeutsche Diskussionen, von denen wir in den Medien etwas erleben. Mit der Lebenswirklichkeit der Betroffenen hat weder die Journalie, noch Raumschiff Berlin viel zu tun.

      Dumm nur, dass die Ergebnisse und Effekte zum Himmel stinken, so massiv wird an Unbill weggedrückt in der „öffentlichen Meinung“ – das kann jeder riechen.

      Für mich wird sich die Unehrlichkeit erst auflösen, wenn sich die SPD wieder ehrlich macht. Sie ist die deutsche Beamtenpartei. Die Beamten tragen momentan mit die größten Belastungen und bekommen mit, was tatsächlich alles falsch / nicht läuft.

      Wenn die SPD mal ihrer eigenen Klientel an der Basis zuhören würde, die nicht in der GEW organisiert ist, dann könnte sich die veröffentlichte Meinung endlich ändern. Ehrlich werden. Und dann erst könnten wir einigen der wirklich Schutzbedürftigen auch wirklich helfen.

      Vorher nicht. Bis dahin geht es nur im weiße Westen. Die dennoch zu stinken beginnen.

  59. Berlin als Auffanglager?
    Lieber Don Alphonso

    herzlichen Dank für den Artikel! Ich kenne diese Art von Vermietungen auch, sie funktioniert schon lange mit Bauarbeitern vom Balkan. Interessanterweise sind es deren eigene Landsleute, die zu überhöhten Preisen Bett und Kühlschrank anbieten, und die Ärmsten so auspressen. So viel zum Thema Solidarität.

    Ich sehe noch Zeiten kommen, in denen man eine Wohnung nicht mehr leer stehen lassen kann, weil sie ansonsten zwangsgefüllt werden wird.

    Aber, wer weiß? Wenn wir noch 4 Jahre Groko überlebt haben (ich vermute, dass es darauf hinausläuft), könnte etwas ganz neues kommen.

    Herzliche Grüße sendet

    Hessin

    • Danke.

      Ernsthaft, das ist kein Geschäft, das man auf die nette tour betreiben kann, oder mit Abmahnungen oder so. Da muss man schon hart hinlangen, wenn das laufen soll. Daher bleibt das bei Osteuropäern.

    • Hostelbetrieb
      Also bei uns (sh. Kommentar oben von 10:27 Uhr) waren es Pakistanis aus dem Spielhallenmillieu, kamen immer im schwarzen Tiguan angeprotzt.

    • Solidarität?
      Ist nur was für Deutsche gegenüber Nichtdeutschen.
      Bei denen gilt das Recht des Stärkeren.

  60. Einhellige Analyse : die politische Landschaft, die Parteienlandschaft in
    ..

    . Deutschland ändert sich .

    Das ist nun nicht allein der Entstehung und dem nachmaligen Einzug der AfD in den Bundestag geschuldet .

    Das hat frühere Wurzeln, wie das Entkernen der vormaligen CDU durch Merkel ,

    den Totalniedergang der vormaligen SPD durch alle dort Tätigen ,

    das Degenerieren der vormaligen Öko-Partei Grüne zur Verbots- und moralinsauren Gutmenschentruppe, ohne gut zu sein ,

    aber,

    aber ,

    auch der Veränderung der von mir gern gescholtenen FDP durch

    Handlung.

    Was immer die Motivation von Herrn Lindner war , er hat im Sinne seiner Wähler und zum Nutzen und Frommen aller nonparasitären Menschen in
    Deutschland

    gehandelt.

    Nicht für leichte Pfründe, nicht für schönen Dienstwagen , nicht für feinen Posten ,

    sondern dagegen .

    Diese Handlung wird momentan, wer kann schon in die Zukunft schauen ,

    vom möglichen Wähler honoriert, wogegen die willigen Jamaika-Bastler Verluste einstreichen.

    Charakter, oder eine dem geraden Charakter angemessene Handlung,
    kann sich auszahlen.

    DAS ist das Novum .

    Vielleicht auch ein wenig der gescholtenen AfD geschuldet , ihrer Entstehung und ihrem Erfolg against all odds ,

    aber jedenfalls hat hier jemand erkannt , dass er ein deutliches, für ihn kurzfristig teures,
    Zeichen setzen muß,
    dass er handeln muß, als wäre er anständig, und das in der deutschen Politik.

    Ich stehe, trotz all der Grobheiten, die ich der FDP oft gesagt habe,
    nicht an, zu sagen :

    Hut ab, Herr Lindner, Hut ab, FDP ,

    sei es für echten Anstand, sei es für eine korrekte Analyse und die riskante Tat .

    Es war zum Wohle unseres Landes, was immer jetzt folgt.

    • Charakter?
      „…Charakter… angemessene Haltung… kann sich auszahlen.“
      .
      Wieso scheint das bei den Hinschreibern & Vorlesern in ARDZDFSPONZEITSZ+TAGESSPIEGEL nicht zu gehen?

      Ahnungslosigkeit? Ideologie? Beides?
      Denn doof sind die doch alle nicht. (oder?)

      Oder ist’s die pure Angst vor der Antifa-SA? vor Prangern? gar vor einer ex-Stasibelieferin?
      oder doch nur vor der Übermacht all der Kollegen, die weiterhin wie die drei Affen: nix sehen, hören, aussprechen…? und die dann natürlich Steine werfen: Er hat Jehova gesa… ZACK! (siehe Don, Martenstein und ein paar andere)
      .
      Der ERSTE, der da ausbricht, könnte Erfolg haben, es könnte sich tatsächlich auszahlen.
      Oder ist das „könnte“ doch (noch) zu unsicher, gefährdet womöglich die Hinarbeit auf die schöne Riesenrente bei ARD/ZDF ?
      .
      Angshasen alle miteinander!

      Wenn ich allerdings in die Vergangenheit des Journalismus schaue, ALLE haben zu 95 – 99% immer mitgemacht, sie bejubelten jede momentan herrschende Ideologie.

    • Otto Moser, ...
      … ich bin wieder einmal ganz bei Ihnen (war aber noch nie richtig grob zu FDP).

  61. Häusermiete
    @Franc de la Sarre: ist doch eigentlich einfach. Wo war die Armut schon immer? In den Dörfern, mit all unseren (armseligen) Bergmannshäuschen. Die werden demographisch bedingt grade frei. Ist kein Zufall, dass in Sulzbach grade eine Moschee gebaut wird. Die Städte werden nicht besser, aber die Dörfer wird es eben auch erwischen. Einfach mal gucken im Immowelt, wo es jetzt achon günstig ist. Strategie: zusammen halten, richtig wählen. Dem großen Strom entkommt man als einzelner sowieso nicht – das große Fehldenken unserer Zeit. Selbst bei Annegret wurde ja grade erst schon eingebrochen, trotz stündlicher Polizeistreife …. Sich einigeln macht es meiner Meinung nach schlimmer – man entwickelt so eine Inselmentalität. Habe mal so gewohnt – mache ich nicht mehr. Meine ex-Nachbarn haben sich quasi ihr eigenes Gefängnis gebaut. Schlimm.

  62. Da kann man ja wirklich Angst bekommen.
    Und das gilt nicht nur für die traurigen Bilder, die umgehend jeden Immobilienbesitzer die Ärmel hochkrempeln ließen, sondern insbesondere für das traurige Bild der Politik.

    Zunächst, einen aktiven Politiker einer Partei zum Bundespräsidenten zu machen, müßte verboten werden. Dann, die SPD sollte endlich den Seeheimer Kreis zum Teufel schicken. Schließlich, sollte es wieder zu einer „großen“ Koalition kommen, und danach sieht es ja fast schon aus, hat die SPD wohl keine Zukunft mehr. Was danach aus der CDU würde, bleibt abzuwarten.

    Es ist schon erbärmlich, wie die Medien die große Koalition fordern, die sie noch vor kurzem derart vehement verteufelt haben. Hat sich denn seither irgendetwas Wesentliches geändert, das diesen Sinneswandel erklären könnte? Wohl kaum. Die Argumentation gilt jedenfalls für alle Parteien, mit der man den Befreiungsschlag der SPD nun zu vereiteln sucht.

    Was die 100% für Schulz wert waren und wert sind, werden wir bald wissen. Der Umgang der SPD mit ihren Spitzenvertretern scheint sich nicht geändert zu haben.

    Andererseits, seien wir mal ehrlich, kommt es überhaupt noch darauf an, wer uns in Zukunft regiert? Wer mitregiert? Parteien und Politiker sind doch mehr oder weniger nur noch Büttel der Wirtschaft, des Kapitals. Was dort noch beschlossen wird, wird doch an ganz anderer Stelle entschieden. Sicher, es gibt noch ein paar Politiker/innen, denen ich zutrauen würde, das Land wieder in ruhigeres Fahrwasser zu lenken, die aber sitzen fast alle noch hinter der letzten Reihe und sind ruhig gestellt. Realistisch betrachtet, ist aus dieser Richtung also nicht zu erwarten, den politischen Einheitsbrei abwechselungsreicher zu gestalten. Ja, Einheitsbrei trotz Jamaika-Flop.

    Die politische Elite in Deutschland ist insgesamt am Ende und das sollte uns mit Blick auf die Zukunft wirklich Angst machen.

    • Besitzer sehen nie den Zustand, sondern immer nur die Chancen. Das ist nicht traurig,


    • Uiui, Kork- und Basttapeten. Diese Mieter müssen mal recht solvent gewesen sein, denn ich erinnere mich an alte Tapetenbücher (70er Jahre), wo dies so ziemlich die teuersten Tapeten überhaupt waren.

    • Das war früher das erste Geschäft der Stadt für Tapeten und ich hadere noch mit der Vorsteööung, das rauszureissen. Den Kork lasse ich vermutlich.


    • Na ja, bauliche Ruinen kann man immer irgendwann restaurieren, bei politischen Ruinen bin ich mir da nicht mehr so sicher.

    • Büttel der Wirtschaft
      Büttel der Wirtschaft: Haha! Die Atomkraftwerke, die Kohlekraftwerke, der Diesel …
      Meinen Sie diese Beispiele für Ihre Behauptung, die Politik unterwerfe sich den Kapitalinteressen?


    • Das war früher das erste Geschäft der Stadt für Tapeten
      Ach deswegen.
      Den Kork lasse ich vermutlich.
      Eine Wand Kork und der Rest weiß, oder so? Das wäre modisch mit leichtem 70er-Retro-Anklang. Würde vermutlich vielen gefallen.
      Bast raus, ja. Die Wandnische sieht zu verbastelt aus, und „improvisierte Strandbar“-Assoziationen mag man z.Zt. nicht so haben.

    • Kork- und andere Tapeten
      Kork ist ein verdammt gutes Material, da sollte man dreimal überlegen, solches zu entsorgen, obwohl, da gabs auch geschmackliche Fehlleistungen was Einfärbungen betrifft.

      Colorcraze, Metalltapeten waren meist noch ein Stück teurer.

      Und ich verrate nicht, dass ich im vergangenem Jahrhundert sehr erfreuliche Umsätze mit, ich sag mal, Etablissements machte ;)

    • Ich mag den warmen Farbton schon sehr.


    • Herr Stelzer, die Energiekonzerne sind durch das EEG mehr als ausreichend entschädigt, auch und speziell im Offshore-Bereich, und ein Blick nach Brüssel zeigt, daß die Automobilindustrie erfolgreich die schärferen Grenzwerte vermeiden konnte.

      Na, wer bestimmt nun die Richtlinien der Politik?


    • @Thomas Cgn: hm, Metalltapeten hab ich gerade 1x in 70er-Jahre-Tapetenbüchern gesehen. Ja, die waren teuer. Gabs die längere Zeit?
      Bekannt waren mir die kaschierten Alu-Mittelteil-Tapeten, zum Wärmedämmen. Die fanden sich u.a. in unserer Wohnung, und die Bauarbeiter fluchten sehr, bis sie diese und andere Schinken (der Vormieter wohnte 50-60 Jahre drin, und tapezierte alle 5-15 Jahre drüber) von der Wand runtergekratzt hatten. Es war ein echtes angesammeltes Tapetenmuseum (60er Jahre Op-Art!), wir haben einige Bilder gemacht.
      Was die Etablissements angeht… es gab doch da diese rot geflockten Barockmuster, die ich zu meiner Überraschung in den Nullerjahren mal neutapeziert in einem Cafe sah (ich kannte sie aus den 70ern, daß die immer noch produziert wurden, erstaunte mich). Sowas? Oder eher Metall und Kork?

    • Colorcraze
      Metalltapeten gabs weit länger, die Seltenheit lag daran, dass es eben so sehr aufwändig herzustellende Tapeten waren mit einem entsprechenden Preis.

      Die besonders guten Umsätze machte ich, weil die Etablissements meinten, einen ihrer Kunden diese Metalltapeten tapezieren lassen zu können. Das ging halt immer schief und so kauften diese ein zweites Mal bei uns und ließen es von einem von uns empfohlenen Fachmann tapezieren. Das war halt schon eine Herausforderung, diese Tapeten zu tapezieren.

      Es waren die rotgeflockten Metalltapeten, die sich gut verkauften, das scheint in gewissen Bereichen einen eigenen Reiz zu haben.

      Korktapeten habe ich übrigens auch gut verkauft, wenn das auch immer weniger wurde. Sehr zu meinem Bedauern, denn Kork schaffte ja nicht nur eine, grad im Bereich von Feuerstätten feine Atmosphäre, Kork sorgte in Räumen ja auch für einen guten Wasserdampfausgleich.


    • Das war halt schon eine Herausforderung, diese Tapeten zu tapezieren.

      Auf jeden Fall. Da mußte man genau auf den Rapport achten, und auch hinsichtlich Klebverhalten waren sie wohl anders als andere.

      Es waren die rotgeflockten Metalltapeten

      also doch *ggg*. Als ich das Café sah, hatte ich auch gleich diese Assoziation…

      Hat jemand auch die Tapeten mit der geprägten silbernen Metalloberfläche mit den bunten Linienstreifen genommen? Die sahen sehr technomäßig aus, erinnere mich an die aber aus dem besagten Tapetenmusterbuch von ca. 1973. So wie ich die in Erinnerung habe, hätten die auch in den Spät-90ern und Nullern Anklang gefunden, wenn… ja, wenn jemand eine richtig spektakuläre Wand hätte haben wollen und richtig viel Geld für Tapezierarbeiten ausgeben.

      Kork
      Die Verbesserung des Raumklimas ist ein Argument. Vermutlich wirkt es auch akustisch ganz gut schalldämpfend. Aber die Eigenschaften gehen vermutlich verloren, wenn man es lackiert/überstreicht. Evt. könnte man es aufwendig beizen (monatelang in einem Farbbad liegen lassen), ohne daß die Eigenschaften gar zu sehr verloren gehen. Aber farblich ist man halt schon mehr oder weniger auf das Beigebraun des Korks festgelegt (oder vielleicht noch ein paar dunklere Töne durch Beizen), und das will nicht jeder jederzeit.

      Ach ja, die berühmte Erfurt-Rauhfaser kam auch in den 70ern auf. Dabei gab es mehrere Sorten Körnungen. Dabei hatte man nun wirklich keinerlei Rapportprobleme.

  63. Revolutionäre Situation – Seehofer erstes „Opfer“?
    Wer hätte das gedacht, Don Alphonso fotografiert Steckdosen auf Putz und

    – die Wirklichkeitskonstruktionen der Sprechakt-Artisten des Pseudo-Therapeutischen Komplexes fangen an zu bröckeln – wie nach einer augenöffnenden Westreise. Wie im 1989iger Jahr als die Menschen Schluß sagten.

    – Thorsten Haupts (gute alte CDU, die wir liebten) will die Revolte im Wahllokal proben

    – „n0by sagt mit 22. November 2017 um 08:31 Uhr und der Bamberger ehemaligen US-Kasernen“ im Forum der noch nicht eingepennten Schwarmintelligenz mehr als jede Kurzfassung von den „Buddenbrooks“ über die Potjomkinischen Dörfer des Sozialstaates und ergänzt jede andere „Köpenickiade“ (z. B. Oberleutnant Franco A. als Doppelverdiener bei Bundeswehr und BAMF) zum Vollbild

    – die Nachwuchshoffnung Julia Klöckner hat jetzt schon das Timbre von Egon Krenz in der Stimme

    – plötzlich wird einem klar warum die „grüne Besatzungsmacht“ Horst Seehofer umarmt – 200 000 im Jahr mit atmenden Deckeln. Was will man mehr, damit die eigene „Freude“ und das „Glück“ des ewigen ungelernten, unbelehrbaren Therapeuten und Theologen nimmer aufhört?

    – Der Franzose Macron (nur 20 000 in 2 Jahren als Obergrenze)
    kommt einem im Gegensatz zu Seehofer schon „besser“ vor als Hans Modrow, der von der DDR-Demonstrationsintelligenz in Leipzig – „Wir sind ein Volk“- zur stumpfen, letzten Waffe von Gorbatschow und des Bolschewismus wurde.

    – Wie geht`s weiter….Seehofer tritt morgen zurück?

    Don Alphonso, seien Sie bitte vorsichtig, Sie kommen mir zur Zeit wie ein „Roland Jahn“ vor, der nun statt einer Videokamera virtuos mit Wort und Bild umgehen kann.

    Bei Ihnen wird das Private politisch.

    Aber,
    der alt-böse Feind, die „Zeit“
    schlägt wie die DDR 1968 zur Beruhigung und Ablenkung vor der CSSR- und Dubcekkrise mit Sex im Fernsehen nun mit bunter Druckerschwärze und halbnackten „Weibern“ in Masken zurück: Die „Zeit“ läßt es hinter der Kanzel bummsen, das die Heide wackelt (aktuell „Laura Daubt“ bei Zon)…in der nächsten Folge bestimmt: die polyamoröse, multikonfessionelle Religion…

    Freilich, Roland Jahn schaffte es auch!

    • 17. Juni @ 22. November 2017 um 11:51 Uhr
      17. Juni sagt:
      „…die Nachwuchshoffnung Julia Klöckner hat jetzt schon das Timbre von Egon Krenz in der Stimme“

      😁

      Und ich warte noch drauf, bis Lichtgestalten wie Göring-Eckardt, Roth und Merkel uns zurufen:

      „Wir lieben Euch doch alle!“

  64. Nicht offene Grenzen sind das Problem, politische Unfähigkeit ist das Problem.
    Es beginnt schon mit der fehlenden sprachlichen Trennschärfe, was die Menschen betrifft, die in unser Land kommen. Im Grunde sind das zwar alles Flüchtlinge, aber Fluchtursachen und -gründe sind halt unterschiedlich. Hier kann, darf und muß schärfer unterschieden werden.

    Es geht weiter mit einer Absurdität, denn das ist es, wenn aus dem eigenen Land ein unsicherer Drittstaat wird, weil man Kriminelle aus auch von ihnen selbst zu unsicheren Drittstaaten gemachten Ländern nicht umgehend und nachhaltig unseres Landes verweist.

    Es ist auch ebenso absurd, Grenzen der Aufnahmefähigkeit unseres Landes schlichtweg zu bestreiten und zu ignorieren. Daran ändern auch Menschenrechte und Menschenwürde nichts.

    Es ist ein Armutszeugnis, weder zu wissen, wer sich überhaupt im Land befindet, noch, nachvollziehbare Zahlen eines potentiellen Familiennachzuges liefern zu können. Dieser anhaltende Kontrollverlust scheint ein Dauerzustand zu werden. Es könnte einem, angesichts der sonst so überbordenden Bürokratie im Land, der Gedanke kommen, daß der Kontrollverlust wissentlich und willentlich auch weiterhin Bestand hat. Denn so müssen und „können“ ja keine belastbaren Zahlen genannt werden, weder zu Anzahl, noch zu Kosten, noch zu Folgekosten, noch zu sonstigen, mit den Flüchtlingen in Zusammenhang stehenden Fragen. Man weiß es nicht und will es auch nicht wirklich wissen, das ist zunehmend mein Eindruck.

    Unsere Gesellschaft wird diesen Zustand nicht mehr lange akzeptieren und da Politik und Medien das sehr genau wissen, trommeln sie deerart gegen Neuwahlen, die der AfD ein deutlich höheres Wahlergebnis bescheren könnten.

    • @sicherer Drittstaat
      In einem Kommentar im Cicero regte sich einmal jemand darüber auf, daß in Afghanistan 11500 Menschen 2016 von den Taliban verletzt oder getötet worden seien.

      Bei 60 000 durch Asylbewerber verübten Rohheitsdelikten hat ein Afghane ein höheres Risiko, von einem Asylbewerber in Deutschland verletzt oder getötet zu werden, als von einem Talib in Afghanistan.

      Schon ohne die Gewalt der deutschen Nazis.

    • Eher Schwäche als politische Unfähigkeit
      Ich habe den Eindruck die Schwäche unserer politischen Vertreter und überhaupt unserer Institutionen folgt aus der zunehmenden Schwäche der Deutschen. Ein Volk von verwöhnten Einzelkindern. Diese haben nie gelernt ernsthafte Konflikte auszutragen. Sie brauchen Safe Spaces und flüchten zu Figuren die Mütterlichkeit ausstrahlen und Ihnen die Illusion von Geborgenheit bieten. Die Illusion kann nur aufrechterhalten werden, wenn die Konflikte unterm Deckel bleiben. Erst wirkliche Not, vielleicht ein kriegsähnlicher Zustand, kann diese Verwöhntheit aufbrechen. Man kann über Merkel ja vieles sagen, muss ihr aber zugute halten, dass sie beim Abbau der Verwöhntheit auf einem guten Weg ist.

    • Warum soll ich als "Hausbesitzer"
      ….nicht wissen WOLLEN, wer und wieviele in meinem Haus wohnen?Ich finde keine Antwort. Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen?


    • Weil man die Konsequenzen nicht will, (Nur)realschule. Ihnen würde ja niemand vorwerfen, ungebetene Besucher vor die Tür zu setzen, unser Staat aber hat über private Interessen hinausgehende Verantwortung und muß entsprechend anders handeln. Da den richtigen Mittelweg zu finden, ist eben nicht ganz einfach. Und bevor Politiker das Risiko eingehen, eventuell ein paar Wählerstimmen zu verlieren oder ihren internationalen Einfluß zu verlieren, vertagen sie die Probleme eben so lange es irgendwie geht.

      In den Augen der Politik ist es allemal besser, dem Vorwurf des Kontrollverlustes ausgesetzt zu sein, da kann man prima mit Floskeln reagieren, denn durch Entscheidungen in rechte oder linke Ecken gestellt zu werden. Dieses Aussitzen, siehe Kohl, hat sich eben bewährt.

  65. Die Mutter aller Problemursachen
    Wohnraumprobleme, Verdichtungsprobleme, Stromkostenprobleme, Gentrifizierungsprobleme, Sozialkostenprobleme, Zuvielsteuerzahlenprobleme, MassiveZunahmeanKriminalitätsprobleme, …usw.usf.

    Die Mutter aller Problemursachen sitzt auf der Regierungsbank (Vorderansicht) ganz unten rechts. Unten passt, vom Niveau her. Rechts wiederum passt eher nicht.

    Die Nähe zu den Grünen und deren Themenabgriffe lassen die Mutter aller Problemursachen medial (noch) überleben. Insbesondere bei der unsäglichen ÖR Bagage.

    Vielleicht hilft beten (Copyright O. Moser)?

    Amen.

    • Beten soll vielleicht helfen ?
      Eher weniger, da ja zumindestens das Bodenpersonal bereits zur NGO-Truppe der Grünen mutiert ist.

  66. >> TRENCH TOWN EVERYWHERE!
    ist wohl eher die Merkel-Eckardt-Vision; dagegen ist der „Prenzlauer Berg nach Honecker“ noch eine Bastion bourgeoiser Reaktionäre in der kralartigen Agglomeration, die Sie als „Reichshauptslum“ zuweilen zu bezeichnen geruhen.

    Trench Town in Kingston ist Jamaikas Musterslum:

    https://topdocumentaryfilms.com/trench-town-forgotten-land/

  67. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es keine Neuwahlen geben wird.
    Entweder lässt sich Merkel auf eine Minderheitsregierung unter Duldung durch die SPD ein, oder es gibt wieder die GroKo.

    Wahlen erst im April würden nämlich bewirken, dass sich SPD und FDP beim Projekt 18 begegnen, nur mit unterschiedlicher Bewegungsrichtung. Die CSU dürfte sich das erste mal in der Geschichte bei einer Bundestagswahl die 5%-Hürde von unten betrachten und nur dank einiger mühsam verteidigter Direktmandate in den Bundestag einziehen. Die CDU eilt der SPD beim Projekt 18 eilig hinterher. Die Grünen kämen vielleicht über 10 %, würden aber jedwede Chance auf politische Beteiligung verlieren.

    Wer also, außer FDP und AfD, sollte für Neuwahlen sein?

  68. Bereicherung
    aktuell jagt in den Medien eine Meldung die andere, dass die Kriminalstatistik unserer neuen Mitbewohner nicht auffällig sei und es keine signifikanten Unterschiede zu den hier schon länger Lebenden gäbe. Ist dies wirklich so, oder wird dabei vorausschauend, der uns bereichernde Faktor mit dem entstandenen Schaden verrechnet ?
    Kann hierzu jemand propagandafreie Aussagen machen und Quellen nennen ?
    Dem Autor wünsche ich, dass er weiterhin von den Anfeindungen der Menschenfreunde unbeeindruckt bleibt und ihm und uns die FAZ als Plattform für Meinungsfreiheit erhalten bleibt. Herzlichen Dank für Ihre Beiträge.

  69. Achsenverschiebung der Welt
    Das Berliner Scharmützel ist nur eine Randnotiz. Wir sind Zeitzeugen einer geostrategischen und machtpolitischen Achsenverschiebung der Welt. Für Deutschland ist entscheidend ob der Schwenk noch geordnet von Teilen des politischen Establishments vollzogen werden kann oder ob er chaotisch und gewalttätig ablaufen wird (was ich befürchte). Aufzuhalten ist das nicht mehr. Von niemandem.
    Der Islam ist das kleinste Problem auch wenn es jetzt anders scheint. Die Türkei und Saudi Arabien werden implodieren da durch die Trump Strategie den Ölpreis zu drücken im Falle Saudi A. die Existenzgrundlage entzogen wird. Wasser geht denen auch aus. Wenn ich Moslem wär in Europa würde ich mir grosse Sorgen machen.


    • @thomas: was den ersten Teil angeht, bin ich ganz bei Ihnen, nur
      Der Islam ist das kleinste Problem auch wenn es jetzt anders scheint. Die Türkei und Saudi Arabien werden implodieren
      stößt sehr stark auf meinen Unglauben.
      Der Islam hatte immer mal Ausbreitungswellen, und da die Leute von dort „nun schon mal hier sind“, werden sie hier Trouble machen.
      Davon abgesehen führen Implosionen mE ebenfalls zu Fluchtbewegungen, so daß da kein Ende abzusehen ist.

    • Achsenverschiebung
      Nun, ich mag etwas überkritisch auf jenen Thomas reagieren, da dieser mir vor etwa einem Jahr meinen Nick klaute. Bis dahin schrieb ich als Thomas, dieser verhielt sich parasitär und so änderte ich meinen Nick mit Ankündigung in Thomas Cgn.

      Also verzeihen Sie mir bitte, dass ich das für asozial halte.

      Zur Achsenverschiebung:

      Wer sich ein wenig mit den Entwicklungen von Big Data (übrigens seit ca. 1980 zu beobachten, auch wenn da noch längst nicht soviel Daten vorlagen, aber entsprechende statistische Methoden entwickelt wurden), Künstlicher Intelligenz, Bilderkennung usw. beschäftigt, der weiß, dass die Achsenverschiebung für uns Menschen nicht in geopolitischen, religiösen oder sonstigen Räumen ereignet, sondern im unmittelbaren Erleben eines jeden.

      China ist da wohl ein „bemerkenswert“ stringenter Vorreiter.

      Doch wer glaubt, diese Entwicklung bliebe auf China begrenzt, irrt.

      Es wird jeden von uns treffen.

      —-

      Im übrigen hat jener identitätsraubende Thomas die Berichte nicht gelesen, die besagen, dass erdölbasierte Wirtschaftszweige noch recht lang und gut vom Erdöl leben werden.

      Nun ja.

  70. amüsiert
    @extranet – Sie haben es getan;) Ich hätte mich nie getraut, Frau Merkel hier öffentlich in meine Fähigkeitskategorien einzustufen. Ich will mir schließlich keinen Prozeß wegen übler Nachrede einhandeln. Was Lindner betrifft, wenn er mein Praktikant wäre, dann hätte ich ihm von dieser Bemerkung abgeraten: “Wir fühlten uns gedemütigt.”
    “Christian”, hätte ich gesagt: “fühlen ist subjektiv und klingt nach Psychosofa. Entweder du wurdest gedemütigt, dann sagt das direkt (und hab Belege parat). Oder du hast es nur gefühlt, dann hältst du besser die Klappe über deine Weichheit.”

    • @Der Tiger
      Stimmt. Herr Lindner konnte der Versuchung sich
      in den Snowflake Kosmos einzureihen nicht widerstehen.

    • Lieber Tiger - nach 4 Wochen nicht nur Balkon stehen mit solchen reden Sie so,
      denn das schwappt über. Denn die reden nur so „gefühlsdusselig“.
      Wenn es konkret wird und um Lösungen geht, wechseln sie das Thema. Und Themen zum Springen hatten sie ja nun auch einige.

  71. Geschlossene Gesellschaft II
    @Franc de la Sarre: ist doch eigentlich einfach. Wo war die Armut schon immer? In den Dörfern, mit all unseren (armseligen) Bergmannshäuschen. Die werden demographisch bedingt grade frei. Ist kein Zufall, dass in Sulzbach grade eine Moschee gebaut wird. Die Städte werden nicht besser, aber die Dörfer wird es eben auch erwischen. Einfach mal gucken im Immowelt, wo es jetzt achon günstig ist. Strategie: zusammen halten, richtig wählen. Dem großen Strom entkommt man als einzelner sowieso nicht – das große Fehldenken unserer Zeit. Selbst bei Annegret wurde ja grade erst schon eingebrochen, trotz stündlicher Polizeistreife …. Sich einigeln macht es meiner Meinung nach schlimmer – man entwickelt so eine Inselmentalität. Habe mal so gewohnt – mache ich nicht mehr. Meine ex-Nachbarn haben sich quasi ihr eigenes Gefängnis gebaut. Schlimm

    • Strategie: zusammen halten
      Stimmt!

      Die Mitglieder Ihres örtlichen Schützenvereins sind höchstwahrscheinlich sehr nette Menschen, die sich über Ihren Besuch freuen werden. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.

  72. Was bliebe in einer großen Koalition von den zaghaften Neuanfängen der SPD noch übrig?
    Vermutlich nichts. Denn betrachtet man aktuell den Umgang der geschäftsführenden Regierungspolitiker/innen miteinander, scheint es nie einen Grund für die Ablehnung der großen Koalition durch die SPD gegeben zu haben.

    Dabei böte sich der SPD durch Neuwahlen nun die einmalige Möglichkeit, sehr schnell durch echte politische Alternativen aus dem Tiefstpunkt ihrer Geschichte zu entkommen, den Befreiungsschlag sinnvoll zu nutzen.

    In Erinnerung an die Umfragewerte, die Schulz und die SPD allein durch das Stichwort der sozialen Gerechtigkeit erreichten, wenn auch nur kurzfristig, da nicht wirklich ehrlich gemeint, muß man der SPD doch raten, dort anzuknüpfen und sich nicht wieder und weiter die Themen von anderen Parteien, insbesondere der CDU/CSU, oder dem Seeheimer Kreis diktieren zu lassen.

    Allerdings habe ich aktuell nicht den Eindruck, als sei die SPD dazu schon in der Lage, die Probleme der Zeit zu lösen. Sie würde wohl auch weiter an Hartz-IV festhalten, das Steuerrecht nicht gerechter gestalten, die Altersarmut und den Pflegenotstand nicht beenden, das Flüchtlingsproblem nicht lösen, der Paralleljustiz und der ideologischen Medienkontrolle nicht abschwören, die Zweiklassenmedizin beibehalten, abstruser Chancengleichheit weiter nachhängen und den Begriff der Solidarität weiter pervertieren. Ich könnte hier noch viel mehr aufzählen, Hungerlöhne, Lohndumping und vieles mehr, aber ich mache es mir mal einfach und fürchte, es würde sich mit der jetzigen SPD nichts ändern, es gäbe nur Kosmetik, selbst wenn die SPD den Kanzler stellen würde.

    Und insofern spiegeln die letzten Ergebnisse der Bundestagswahl und das Scheitern der Jamaika-Sondierungsgespräche wohl ziemlich genau den Zustand unserer politischen Eliten wieder. Auch ein Blick auf den eher saft- und kraftlosen Wahlkampf in NRW legt dies nahe. So ist es halt, wenn Politik nicht mehr gestaltet, sondern nur noch reagiert, wenn Politik nicht mehr von Parteien und Politikern, von Volksvertretern bestimmt wird, wenn Demokratie, Rechts- und Sozialstaat zu inhaltsleeren Begriffen geworden sind.

    Der SPD wünsche ich jedenfalls viel Erfolg auf dem Weg in ihren Untergang, sollte sie sich für eine Fortsetzung der großen Koalition unter Bundeskanzlerin Merkel entscheiden. Wobei, werden die Mitglieder gegebenenfalls befragt, dürfen die das entscheiden, oder entscheidet in der SPD nur noch der Seeheimer Kreis?

  73. harte Geschäfte Osteuropa
    Ich weiß, lieber Don Alphonso, man muss schon Scheuklappen tragen, um das nicht zu erkennen.

    Ich erinnere mich an einen Artikel in der FAZ zu einem Roma/Rumänen lager vor der ehemaligen Kirche in der Gutleutstraße (heute Zentrum für Obdachlosenhilfe, kirchlich betrieben).

    Diese Kirchenleute kamen irgendwann mit diesem Klientel nicht mehr zurecht, weil sie immer dreister wurden, und sich langsam zu den Chefs der Einrichtung aufschwangen. Gespräche brachten nichts, wer hätte das gedacht!

    Erlösung nahte in Form eines Bulgaren, der diesen dauerkampierenden Leuten Wohnungen in seinen eigenen Häusern verschaffte.

    Sowohl Kirche als auch Stadt atmeten auf, Halleluja eine soziale Frage war gelöst, Jubelartikel inklusive.

    Meiner Meinung nach kassiert der Bulgare gute Miete von der Stadt, bis die Häuser entweder zusammenfallen oder die letzten ordentlichen Mieter geflohen sind und eine Kernsanierung stattfinden kann.

    Das geht nur mit jungen muskulösen ‚Freunden‘, die ein robustes Gemüt haben und auf Zuruf parat sind.


    • Das geht nur mit jungen muskulösen ‚Freunden‘, die ein robustes Gemüt haben und auf Zuruf parat sind.
      Das denke ich auch immer.
      Solche „Zustände“ kann man nur mit reichlich „Security“ betreiben.
      Und mit reichlich kaputten Häusern.

  74. Fehler - nicht bedacht - Folgen außer Acht gelassen - politische Unfähigkeit - etc
    Wer so „argumentiert“, hat nichts begriffen.

    Alles was hier passiert, passiert, weil weil es wohl bedacht ist. Deutschland wird gerade zum 5. Male ausgeplündert, (30-jähriger Krieg, Napoleon, 1. + 2. Weltkrieg, €/EU/NWO) und dann ist Schluß. Die Welt wird nivelliert. Die kabbalistischen, zionistischen Rothschilds und Konsorten, die auf den Messias scheixxen und auf dessen Ankunft nicht mehr warten wollen, nehmen die Sache lieber selbst in die Hand.

    Jeder, der Links-Grün (CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne, Linke, Piraten) gewählt hat, ist ein gutes Mitglied der Schafsherde.

    • Ruhig Blut Bürger & Bürger*innen
      in spätestens 10 Jahren ist D so ausgeblutet, dass die Karawane wieder nach Hause wandert. Dann können wir D wieder aufbauen.

    • In zehn Jahren ist noch genug da.
      Da sind noch nicht alle Babyboomer in Pension, und die Schulden dürften immer noch bei unter 80% des BIP liegen – AAA für die BRD.

      Richtig teuer wird:

      – alle Babyboomer in Pension zu 75% letztes Gehalt, und alle am Leben
      – alle ihre Arbeitsplätze neu besetzt
      – die Vollendung der Energiewende für 1 Billion €, die dann fehlt
      – die Haushaltsgründungen der Flüchtlingsgründer, bezahlt von H4

      Und dazu, was der Euro uns noch so einbrockt, seien es 850 Milliarden Target II oder das Doppelte.

      Das wird ein bisschen dauern, bis sich alle Effekte entsprechend summieren, ich schätze, erst ab 2035 wird es richtig eng.

      Aber jene, die nie in Syrien waren, gehen doch nie zurück.

    • Titel eingeben
      „Jeder, der Links-Grün (CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne, Linke, Piraten) gewählt hat, ist ein gutes Mitglied der Schafsherde.“

      Das sehe ich als AfD-Wähler zwar auch so, aber denken Sie, dass abstruse antisemitische Verschwörungstheorien mit Deutschland als ewigem Opfer hilfreich sind, um den Negativentwicklungen entgegenzuwirken?


    • erst ab 2035 wird es richtig eng
      2032 hat Martin Armstrong als das Datum benannt, wenn China den Westen als Weltwirtschaftszentrum ablöst (das war in den letzten paar tausend Jahren schonmal so).
      Insofern ist Politik in Europa und Amerika zur Zeit nicht einfach und wird noch schwieriger werden.

    • tommy sagt: 22. November 2017 um 16:54 Uhr
      [hier als Gast reinkommen und dann gleich mal antijüdische Unterstellungen verbreiten – Freundchen, das wird nicht mit Dir auf dieser Seite. Don.]

    • China löst den Westen als Weltwirtschaftszentrum ab
      Aufgrund welcher Technologien/Produkte die nur China
      anbieten kann und der Rest der Welt teuer bezahlt?

      Oder steigt China zum Weltfinanzzentrum auf?

      Weil sie auf eine Lösung für die globale Geldwirtschaft
      gekommen sind, die sonst keinem eingefallen ist.
      Und China auch die Macht hat diese weltweit durchzusetzen.

    • China
      Vergleichen Sie einfach die Zahlen der Studenten der Ingenieurswissenschaften in Deutschland und in China.

      Und dann schlussfolgern Sie bitte.


    • Oder steigt China zum Weltfinanzzentrum auf?
      Dieses, lt. Armstrong. Sie versuchen wohl, bei ausländischen Investoren mehr Vertrauen zu erwerben, und den Yuan konvertibel zu machen, Schritt für Schritt. Zentrum wird voraussichtlich Schanghai.

  75. Terroristen Screening durch Vermieter
    Wer Wohnungen vermietet, sollte sich den Fachbeitrag des GdW gut durchlesen.

    Google > Terrorismusprävention als Compliance-Pflicht (auch)
    in der Wohnungswirtschaft?

    „Terrorismus ist zurzeit eine globale Bedrohung. Welchen Beitrag können oder müssen Wohnungsunternehmen leisten, um dieser Bedrohung entgegenzuwirken? Was ist bei der Vermietung von Wohnungen und Gewerberäumen zu beachten?“

    Offene Grenzen, massenhaft ungeklärte Identitäten und gefälschte Papiere, ABER Vermieter sollen ihre Mieter überprüfen, ob sie Terroristen sind…..

    Deutschland ist irre.

  76. Das schwarz-grüne Angebot ...
    Lieber Don Alphonso,
    wer von Ihren jüngeren Lesern kann die lateinische Überschrift Ihres heutigen Beitrags eigentlich noch übersetzen? Ich selbst habe trotz meines Kleinen Latinums gegoogelt, um dieses Zitat (Cicero) zu verstehen.
    Ein Jahr lang musste ich 1973/74 im Theologischen Konvikt in Frankfurt am Main meinen im Gymnasium versäumten Lateinunterricht nachholen, um Lehrer werden zu können. Latein wäre für mich als Schüler die dritte Fremdsprache gewesen. Nachholen bedeutete, jeden Morgen von 8 – 10 Uhr Unterricht, unentgeltlich. Wer hat eigentlich damals die Lehrkraft bezahlt? Darüber habe ich mir keine Gedanken gemacht.
    Es hat mir nicht geschadet, mich anstrengen zu müssen, um mein von Anfang an selbst gewähltes Berufsziel zu erreichen. Im Januar 1976 hatte ich dann mein erstes Staatsexamen in der Tasche. Ihre Fahrradparabel hat mir gefallen, obwohl ich mit den sonstigen Texten über Fahrräder leider nichts anfangen kann.

    Was ist nur aus den Schulen in diesem Land geworden! In Berlin – lese ich – seien 40% der an den Grundschulen neu eingestellten Lehrkräfte Quereinsteiger.
    Als aus der Arbeiterschicht Stammende und sich im politischen Spektrum auch links Einordnende müssen wir uns heute als Großeltern Gedanken darüber machen, welche Privatschule für unsere Enkel in Betracht kommt, an der sie das Rüstzeug erwerben, um ihren Lebensunterhalt später irgendwo in der Welt (Heimat wird es nicht mehr
    geben!) bestreiten zu können.
    Was mich an vielen unserer Spitzenpolitiker so abstößt ist, dass sie nie irgendetwas wirklich gelernt haben, außer eben „Politik zu machen“. Deshalb wäre ich für ein zeitlich begrenztes Mandat, damit unsere Repräsentanten den Kontakt zur Wirklichkeit nicht verlieren. Vom Schonraum Uni zum Schonraum Parlament (möglichst bis zur Pensionierung) sollte unmöglich sein. Aber da hänge ich wohl einer Illusion an.
    Durch eine Erbschaft hatten wir auch mal eine Drei-Zi-Wohnung erworben und sie unserem älteren Sohn überschrieben, der sie dann vermietete und als völlig Unerfahrener prompt Pech mit seiner neudeutschen Mieterin hatte. Zahlungen blieben aus, viele Monate lang anonyme beschimpfende Anrufe vom ganzen Clan auch am Arbeitsplatz meiner Schwiegertochter. Es hat etwa ein Jahr gedauert, bis diese Person aus der Wohnung raus war, zum Glück ohne etwas zerstört zu haben. Nie wieder! Natürlich hätte das auch genauso gut mit einer altdeutschen Person aus einem ganz bestimmten Milieu passieren können!
    Zum Niedergang dieses Landes ist in Ihrem Blog schon alles mehrfach gesagt worden. Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Enzensberger hat schon vor vielen Jahren den kommenden Bürgerkrieg vorausgesagt. Hoffentlich irrt er sich!
    Meine Frau und ich haben Herrn Lindner gestern eine E-Mail geschrieben und ihm für den mutigen Abbruch der Sondierungsgespräche gedankt. Wir hatten beide zum ersten Mal FDP gewählt. Er scheint tatsächlich das Wohl des Landes im Auge zu haben und nicht nur ein mögliches Ministeramt mit dann sicherlich höheren Pensionsansprüchen. Und es war das erste Mal überhaupt, dass wir
    einem Politiker geschrieben haben.
    Sie haben Ihrem Text eine lateinische Sentenz vorangestellt. Ich möchte mit einer enden, die gut zur Gerechtigkeits- und Menschenrechtsdebatte passt:

    Fiat iustitia pereat mundus.

    Es möge Gerechtigkeit herrschen, auch wenn die Welt dabei zugrunde geht.

    Alle Rohingya hätten in Deutschland Anspruch auf Asyl, wenn sie es denn bis hierher schafften.

    Mit einem herzlichen Gruß

    • Gabriel
      war schon bei den Rohyngha (Moslems). Ein paar Tausend werden bestimmt nach Deutschland umgesiedelt.
      Verwandte von mir wurde von der Wolga in den Warthegau umgesiedelt. Das war nicht von Dauer.

    • Titel eingeben
      wohl wahr: Politiker sollte nur noch werden dürfen, wer eine abgeschlossene Ausbildung nachweisen kann…
      …und wer Kanzler werden möchte, sollte zumindest schon mal zum Ministerpräsident geschafft haben.

    • @ No. 5
      Wenn Politiker Kinder hätten und an deren Zukunft denken müssten, wäre das schon hilfreich.

      Im Mittelalter war die Stellung von Geiseln ein probates Mittel für die Durchsetzung des Wohlverhaltens anderer Adelshäuser.

      Ich plädiere daher für die Wiedereinführung dieser Vorgehensweise und fordere, dass die Kinder von Frau Schwesig in Berlin-Neukölln zur Schule gehen müssen.

      Was glauben Sie, was die sich bei ihren Genossen vor Ort für die Verbesserung der Verhältnisse an den Schulen einsetzen würde….

      Das Kernübel (und die Erklärung für so ziemliches alles) ist natürlich: Merkel kann keine Geisel stellen…

  77. Augenblick mal...
    Kann es sein, werter Don,
    dass Sie hier #metoo-berichtenswerte Zustände beschreiben?

    Die Bösen sind eindeutig Männer: der schwarz-grüne Zwischenvermieter (m), der seinen Profit aus der Not armer Männer zieht, sowie der hartherzige Eigentümer (m), der nichts Gutes tun will für die Welt.

    Doch werden am Ende nicht die beiden Männer (m), sondern mit Merkel-Eckard zwei Frauen (w) beschuldigt, falsch zu handeln!

    Gender-Alarm? Sind diese Damen nun aufgrund ihres Geschlechtes angeprangert worden (es hätten ja auch das Duo „Anton Altmeier“ angeführt werden können)? Oder verstehe ich das alles ganz falsch, wie ja so viele Dinge aus Sicht der sexistischen Feministinnen / Aktivist*innen?

    … es muss dann wohl an mir liegen? Me too?

    • Lieber Vonmicha, es liegt definitiv an Ihnen.
      Die Tatsache, dass Sie Frau Merkel und KGE so ohne weiteres als weiblich bezeichnen, ohne dass die sich dazu äußern könnten, zeigt doch nur, dass Ihr Gesellschaftsbild nach wie vor von einem veralteten, binären Geschlechtsverständnis geprägt ist und Sie also vermutlich ein cisheteronormativer alter weißer Mann sind.

      Bitte checken Sie Ihre Privilegien und enthalten Sie sich zur Sühne ihrer ethnisch–sexuellen Kollektivschuld der weiteren Diskussion.

      Vielen Dank ;)

    • @ S&R
      Ich befürchte, ja, ich bin ein cisheteronormativer Mann. Damit ist die Option der Sühne oder Reue per definitionem ausgeschlossen, dachte ich)

      PS: Meine Macht und Privilegien werden regelmäßig von Frauen und Kindern überprüft. Automatisches Up-date im inneren Kreis der […ein jeder setze ein, was beliebt…] sozusagen.

      Von daher: passt es wieder mit der Sühne))

  78. Besorger Blick aus der Nachbarschaft
    Ach, wer konnte schon wissen, dass über eine Million Menschen, die zusätzlich im Land leben, auch irgendwo wohnen müssen?

    Wer konnte schon ahnen, dass diese Zuzügler auf dem Wohnungsmarkt hauptsächlich mit der bisher in Deutschland ansässigen Unterschicht/unteren Mittelschicht konkurrieren wird, wozu nicht nur Deutsche, sondern auch Immigranten gehören, die schon länger in Deutschland leben.

    Wer konnte schon ahnen, dass die Knappheit eines Gutes auf einem nicht sehr elastischen Markt zu höheren Preisen und u.U. auch dazu führen kann, dass die Nachfrage nach diesem Gut z.T. nicht gedeckt werden kann?

    Wer konnte schon ahnen, dass der Umstand, dass hauptsächlich junge Männer zugezogen sind, die in allen Gesellschaften das Gesellschaftssegment darstellt, dass am gewaltbereitesten und statistisch gesehen die meisten Straftäter stellt, zu einer Zunahme von Gewalt und von Straftaten führen wird, zumal die Einwanderung zu einem guten Teil aus Gesellschaften erfolgte, die durch Bürgerkrieg seit Jahren, wenn nicht Jahrzenten unglaublich brutalisiert wurde und denen zum Teil seit Kindheit beigebracht wurde, Frauen, Andersgläubigen und Homosexuellen zu verachten.

    Wer konnte schon ahnen, dass Migranten aus Ländern, welche keine nennenswerte Industrie aufweisen können und, wenn überhaupt, hauptsächlich Rohstoffe exportieren, keine Universitäten, die in weltweiten Rankings unter den 100 besten erscheinen und keine Nobelpreisträger hervorgebracht haben, nicht geeignet sind, den Fachkräftemangel, soweit es diesen gibt, in Deutschland zu beheben, und auch nicht die Rente sanieren werden (aber irgendwann selber das Rentenalter erreichen werden).

    Und in zwei bis drei Jahren, z.B. nach einer Regierungsbildung ohne nennenswerte bürgerliche Kraft:

    Wer konnte schon ahnen, dass ein „atmender Deckel“ von 200’000/Jahr in den Auswanderungsstaaten als eine Einladung FÜR 200’000 Menschen verstanden wird?

    Wer konnte schon ahnen, dass für die benötigten Wohnungen in der Grössenordnung von mehreren Städten Grünflächen überbaut werden müssen und die Innerstädte verdichtet werden müssen (grösser, höher, dichter) und sich Ghettos bilden?

    Wer konnte schon ahnen, dass die Zuzügler zu einem grossen Teil in der sozialen Absicherung landen werden, da selbst bei Arbeitswille die Wirtschaft mangels der geforderten Fähigkeiten nur einen Bruchteil dieser Arbeitskraft absorbieren kann?

    Wer hätte schon gedacht, dass sich dadurch eine neue (städtische) Unterschicht bilden wird, deren Integration gescheitert ist und die für Radikalisierung anfällig ist?

    Wer hätte schon gedacht, dass gerade auch wegen des Familiennachzugs mehr Schulen und Lehrkräfte benötigt werden, dass der Unterricht dieser Kinder grosse Herausforderungen stellt und es nicht gelingen wird, alle ausreichend auszubilden, dafür aber die anderen Kinder mangels Ressourcen schlechter ausgebildet werden und dass das eine schlechte Voraussetzung für eine Industriegesellschaft 4.0 ist?

    Wer hätte gedacht, dass das alles sehr viel Geld kosten wird, Geld, das entweder für andere Aufgaben nicht zur Verfügung steht oder das durch eine zusätzliche Belastung der Steuerzahler beschafft wird?

    Und in vier Jahren:
    Wer hätte gedacht, dass das Wahlvolk die verantwortlichen Parteien in einem Ausmass abstrafen wird, dass an den jetzigen Wahlerfolg der AfD mit Wehmut zurückgeschaut wird?

    Im Übrigen würde es mich auch nicht wundern, wenn als Lösung für die Wohnungsnot unter dem Label „Gerechtigkeit“ Mindestbelegungszahlen für Wohnungen und Zwangsvermietungen von leerstehenden Objekten eingeführt würde.

    Man kann aus humanitären Gründen eine grosszügige Einwanderungspolitik politisch wollen. Ob das Sinn macht, ist eine andere Frage. Aber man muss den Leuten auch ehrlich sagen, was die Kosten und Folgen sind, darüber diskutieren, wie die sich stellenden Probleme gelöst werden sollen und dann muss man auch darüber sprechen können, ob man unter dieser Prämisse immer noch für eine grosszügige Einwanderung aus Drittweltstaaten ist.

    Im Moment scheint mir aber immer noch statt einer ehrlichen Diskussion in den meisten Medien und bei einigen politischen Parteien Indoktrinierung, Zensur und „New Speech“ vorzuherrschen, was verheerend ist, denn damit ist ein massiver Glaubwürdigkeitsverlust und eine zunehmende Frustration und Radikalisierung bei den Indoktrinierungsadressaten verbunden, da deren eigene Wahrnehmung der Realität von der Darstellung der „Meinungsmacher“ abweicht.

    Trotz einer Grenze Abstand macht mir diese Entwicklung in Deutschland grosse Sorgen. Hoffentlich ist eine sanfte Landung noch möglich.

    • Bitte, kürze, das liest keiner.

    • "großzügig"
      „Man kann aus humanitären Gründen eine grosszügige Einwanderungspolitik politisch wollen.“

      Nein, weil „großzügig“ überhaupt kein Maßstab ist und „humanitär“ auch nicht. Man muss schon, wie Sie richtig sagen, wen und wie viele man will und nach welchen Kriterien und dies dann auch konsequent umsetzen. Ausländerrecht diente immer der Abwehr von Gefahren und dass das nicht hergesagt ist, sehen wir an der Zuwanderungskatastrophe. Aber wir lernen ja aus der Geschichte usw.

    • Huch, da schau her, da hat es trotz der fast unmeschlichen Länge dann einer glatt doch gelesen...
      …nämlich ich, und ich verstehe und teile die komprimierten Gedanken und Fragen der „Schweizerin“. Es kann durchaus sein, daß die Zuschrift organisierte Propaganda ist. Aber ich stimme dennoch zu.

      Werter Don Alphonso, Ihre nicht immer gerade lakonisch kurzen Initialtexte sowie Ihre dann oft (aus Zeitmangel verständlich) lapidaren Antworten auf Zuschriften lese ich auch jeweils immer bis zum Ende. Und ich beschwere mich weder über dies noch das.

      Es ist oft ein erstes Deppenzeichen, längere Texte nicht zu verstehen bzw. lesend durchzuhalten.
      160 Zeichen, wie früher in der Telephonzelle: „Fasse Dich kurz“!? – Werter Don Alphonso, wen wollen Sie als Publikum singen hören – „Ooga-Chaka Ooga Ooga Chaka …I can’t stop this feeling“?

      Na, dann los! Sie müssen es nur kurz und deutlich sagen.

    • Doch, lieber Don.
      Ich habe es gelesen und ich stimme völlig zu. Wenn ich darf, werde ich den Kommentar kopieren und u. U. weitergeben.

    • Schicksalsgemeinschaft
      Wie sitzen alle in einem Boot in Europa.

    • Fleugzeug im Anflug
      Da landet nichts mehr sanft. Eine gelungene Zusammenfassung, die Sie da sandten.

      Immerhin, der Bodensee stellt schon mal eine natürliche Barriere dar. Die Landzugänge in Tallagen sollten die Eidgenossen schon mal planerisch für Landsperren analysieren.

    • Danke!
      trotz der Länge gelesen.

    • Sajo @ 23. November 2017 um 19:10 Uhr
      Sajo sagt:
      „Danke!
      trotz der Länge nicht eingenickt.“

  79. Häusermiete/ Tocqueville 11:12
    An diese, aus meiner Sicht, ohnehin seit jeher verlorenen Bergmannsdörfer hatte ich nichtmal gedacht. Die fand ich schon zur Jugendzeit abstoßend.

    Absolut kein Vergleich zu den direkt stadtnah gelegenen Saarlouiser Vororten wie dem Steinrausch oder auch die Gartenreihen. Von dort kommend waren diese Arbeitersiedlungen- und Dörfer schon immer suspekt und dem subjektiven Empfinden nach gewaltbelastet. Da kann man mich gerne als Rassisten betiteln aber überhaupt Hoffnung für Gebiete zu hegen in deren Öffis von Jugendlichen schon in den 90ern Koranverse gesungen wurden erfordert schon einen starken Glauben an ein gutes, hollywoodreifes Ende.

    Und da hilft auch kein Zusammenhalt wenn politisch gewollt die nun freiwerdenen Häuser in den angrenzenden Stadtteilen nun mit den noch nicht so lange hier Lebenden besiedelt werden. Der bestand ohnehin immer nur darin sich gegenseitig zu bestätigen daß der eigene Hobbykeller mehr Fläche hatte als das gewöhnliche Ensdorfer Bergmannshaus.

    Ich lebe nicht mehr dort. Bin aber besorgt um Famile und Freunde. Und auch zu einem nicht unerheblichen Teil um die Werterhaltung der dortigen Liegenschaften. Wenn die Gewalt nämlich weniger als einen Kilometer Luftlinie entfernt ist und fussläufig mal kurz reinschauen kann wird das übel enden. Niemand in diesen Wohngebieten ist darauf vorbereitet bzw. versteht das Konzept dieser Kommunikationsforum überhaupt noch.
    Die einzigen dort bekannten Kampfmittel sind Verleumdung und ein Anwalt.

    Mein persönlicher Treppenwitz besteht darin daß ich frühstmöglich dort raus wollte weil es mir zu eng, zu spießig und reaktionär war. Rückblickend betrachtet eine üble Fehleinschätzung denn genau ein solch langweiliges, sicheres und ordentliches Gebiet wünscht man sich heute um die eigenen Kinder gut behütet aufwachsen sehen zu können.

    • Viele Lebensläufe
      sind seit 2 Jahren von diesem oder einem ähnlichen Treppenwitz geprägt.

      Ich war auch immer froh ein Münchner zu sein, bis ich flüchtete.

  80. Ja, demütigend
    Unterschreibe ich voll, Foxrommel:

    „Der hart arbeitende Mittelstand muss sich selbst und die anderen mitfüttern. Es ist entwürdigend und demütigend. “

    Und an Nonna:
    Ich fahre nicht mehr nach Göttingen wegen autofreier Innenstadt. Ist mir zu gefährlich zu Fuß.

    • gefährliches Göttingen
      Wenn man an derAlbani-Kirche östlich der Innenstadt parkt, geht es; aber lieber vormittags.

  81. Nach der Wahl ist vor der Wahl - oder auch nicht
    Für die CSU wäre es sicherlich besser gewesen, wenn die Verhandlungen an ihr gescheitert wären. So sieht es düster für das CSU-Landtagswahlergebnis aus. Stärkste Fraktion wird sie aber wohl noch.
    Die FDP hat das halbwegs geschickt hinbekommen. Noch geschickter wäre gewesen, die Aufhebung des NetzwerkDG zur Bedingung für eine Koalition zu machen. Ich bin mal gespannt ob die FDP wenigstens jetzt gegen das NetzwerkDG vorgeht.

    Für die AfD erwarte ich bisher keine Zuwächse. Eher schrumpft sie ein bisschen, weil viele Wähler zwar einmal die psychische Energie aufgebracht haben „es Merkel mal richtig zu zeigen“, aber jetzt ist diese Energie erstmal verbraucht. D.h. sie wollen nicht nochmal gegen den Strom schwimmen. Auch aus dieser Ecke kann die FDP also Stimmen abziehen. Diese letzteren Stimmen hätte die CSU sich sichern können (eigentlich müssen). Tja, vorbei.

    Gilt natürlich alles nur, wenn die Neuwahlen jetzt bald stattfinden. Ein paar größere Anschläge von Anhängern der Friedensreligion könnten der AfD nochmal aufhelfen. Gibt es dieses Jahr in Köln eigentlich nochmal Sylvester?

    Nach der Wahl ist vor der Wahl könnte man denken. Allerdings sehen CDU und SPD auch, dass ihnen eine Neuwahl vermutlich nur weitere Verluste bringt. Die naheliegende Gegenmaßnahme wäre also eine weitere Runde Groko. Wenn die CSU abspringt holen sie halt die Grünen ins Boot und alles kann nochmal 4 Jahre so weiter gehen.
    War noch was? Achja die Legislaturperiode für den Bundestag wird wohl (vorerst nur auf 5 Jahre) verlängert. Dieses ständige Wählen nervt einfach zu sehr.

    • Wenn Merkel Glück hat,
      Regnet es an Silvester die ganze Nacht wie aus Kübeln …. dann bleibt es ruhig…

    • Titel eingeben
      Laschet hat doch schon angekündigt, Braunkohlekraftwerk in der Lausitz weg =30 % AFD. Ja und mit den Grünen gibt es eine Dieselzusatzsteuer, die den Fahrern vom Lohn abgezogen wird, gibt es da noch Fragen.

    • Titel eingeben
      „Auch aus dieser Ecke kann die FDP also Stimmen abziehen. “

      Das fürchte ich, viele werden sich jetzt erleichtert sagen „FDP kann man wieder wählen, muss ich nicht mehr die bösen Schmuddelkinder von der AfD unterstützen“. Nix begriffen m.E., Hauptsache man bleibt immer schön respektabel.

  82. Teile die Erfahrungen:
    Syrer,28J.,Beruf:Boxer, nun in Berliner Bäckerei arbeitend bot mir im Regionalexpress nach Berlin 4000 Euro für die Vermittlung einer Berliner Bleibe(will nicht mehr pendeln und seine Landsleute/bzw. sonst. Araber verlangen 5.000 von ihm und er weiss nich ob se ihn bescheissen wollen); Mietpreis eher egal

    Mein Ältester (=als 40 %er! s. o.) sucht bezahlbare Unterkunft seit nunmehr 2 Jahren; neben seiner überteuerten WG in B-Prenzlberg ziehen permanent Umzugs“horden“ mit Möbeln ein; für den Kauf eines Studentenapartments ist der Markt bereits davongelaufen…

    bekomme hier aufm platten UMland keine Baugenehmigung mitten im Dorf aber wenn ich Flüchtlinge unterbringe, ja dann klappt das…

    Wenn das akt. Personal der AfD nich so erschütternd (man schaue sich nur mal das Pressefoto der Landtagsfraktion BRB an) wäre, bekämen die am 22.04.18 locker > 20 %…

    • Treten Sie doch bei der AfD ein . ..
      und ändern Sie das Personal dort. ;-)

    • „Wenn das akt. Personal der AfD nicht so …“
      Ich habe das Pressefoto nicht gesehen, kann mir trotzt dem nicht vorstellen, dass es übler aussehen könnte als die letzten Balkonfotos. Mir ist egal, wie die aussieht, die sich über die „Modernisierung“ des Landes seit 2015 so freut oder die, die nicht wüsste, was sie anders machen würde. Um dieses Personal weg zu kriegen, wäre mir jedes Mittel recht. Denn das Personal will mir Schaden zufügen und prahlt sich noch damit.

    • Lieber ossi eins,
      haben Sie sich zum direkten Vergleich auch schon mal Pressefotos von Fraktionen bspw. der SPD, Linken, Grünen angesehen?
      Ich finde die – bei aller Reserve gegenüber dem einen oder anderen auf AfD-Listen in die Parlamente gespülten Politikneuling – teilweise schon rein optisch viel erschütternder.
      Es wäre naiv, bei einer relativ jungen Partei lauter Genies und uneigennützige Mitglieder der Heilsarmee zu vermuten.
      Aber achten Sie mal drauf: das Trommelfeuer der Medien konzentriert sich immer auf eine Handvoll tatsächlicher oder oft auch nur angeblicher Skandale, die dann entsprechend hochgejazzt werden.
      Mehr Negatives gibts wohl nicht.
      Aufs Ganze gesehen, stellen sich die AfDler doch deutlich professioneller an, als die Vertreter jeder anderen neuen Partei in den vergangenen 40 Jahren – von den Grünen über Rep, DVU, Schill bis zur Piratenpartei.
      Finden Sie nicht?

    • unbedarfte Frage
      Wie bringt ein 28-jähriger „Geflüchteter“ ohne Berufsausbildung oder akademischen Abschluss denn 4Tsd Euroni auf? Und wer bezahlt seine Miete, sodass ihm die Mietzinshöhe gänzlich egal sein kann?

    • Aufs Ganze gesehen...: Right!
      Unbedarfte Frage: Mein Syrer war 2014 zu Fuss (3 Monate) mit ca. 100 anderen inner Türkei „Ausgewählten“ bereits über die Balkanroute via Ungarn angekommen; es sammelt sich so einiges an Barmitteln an, wenn Unterkunft + Verpflegung vom ClubMed BRD zzgl. Hunderter Euronen in Bar Taschengeld mtl. reinkommt und man dann noch inner Hauptstadt „scharwerkern“(Brandenburgisch) geht bzw. nach BAT (BAR AUF TATZE=StB-Deutsch) bezahlt wird. …ER fand übrigens die 2015er Grenzöffnung völlig daneben!!!

  83. Weil weiter oben mehrfach von Kriminalitätsstatistik die Rede war...
    Wenn nicht direkt gelogen wird, dann läuft die Trickserei über Vergleichsgruppen.

    Die folgenden nummerierten plausiblen Thesen habe ich schon mal gehört/gelesen, aber hier ohne wissenschaftlichen Anspruch (nur als Beispiele wie die Rechnung laufen kann).

    1. Männer sind im Durchschnitt krimineller als Frauen.

    D.h. wenn 80% der Einwanderer männlich sind, dann könnte man schon allein deswegen erwarten, dass sie krimineller sind als Durchschnittsdeutsche.

    2. Opfer von Kindesmissbrauch und/oder Gewalt in der Familie werden später eher kriminell.
    Dabei wird (vermutlich zurecht) davon ausgegangen, dass diese Gewalterfahrungen bei Flüchtlingen eher vorliegen.

    3. Kriminalität aufgrund von Perspektivlosigkeit (fehlende Ausbildung, Analphabetismus, Langzeitarbeitslosigkeit)

    4. Erhöhte Gewaltneigung von Menschen, die mit einer gewaltverherrlichenden, die Sexualität unterdrückenden Religion indoktriniert wurden.

    Ganz platt zusammengefasst:

    Wenn man als Vergleichsgruppe „Deutsche“ überwiegend Männer nimmt, die Opfer von Kindesmissbrauch und/oder Gewalt in der Familie waren, keine Ausbildung abgeschlossen haben, langzeitarbeitslos sind und mit einer gewaltverherrlichenden Religion/Ideologie von klein auf indokriniert wurden, dann stellt man fest, dass die Einwanderer im Schnitt auch nicht viel krimineller sind als diese Gruppe.

    Nachtrag:

    Man hätte natürlich auch eine ganz andere Vergleichsgruppe wählen können. Da nach Aussage der Einwanderungsbefürworter, die Flüchtlinge in höchster Not zu uns kommen, d.h. wir ihnen quasi das Leben gerettet haben und sie jetzt auch noch durchfüttern:

    Nehmen wir doch mal als Vergleichsgruppe Deutsche, denen von jemand anderem das Leben gerettet wurde, der ihnen jetzt auch noch den Lebensunterhalt sichert.
    Wieviele dieser Deutschen werden gegenüber ihrem Wohltäter kriminell? Wobei kriminell von einfachem Diebstahl über Raub bis zu Vergewaltigung und Mord reichen kann.

    Fazit: Die Wahl der Vergleichsgruppe bestimmt das Ergebnis.

    • Nais Monsieur Kpax, zumindest die Aufzählungen 3 und 4....
      dienten bisher vorzüglich der Relativierung von Belegungsanteilen in den Knästen wenn mal wieder jemand eine Verhältnisgleichung aufstellte, die in der Aussage mündete:…ja aber, dann dürften doch höchstens ein Ausländeranteil von….
      .
      Praktiziert z.B. von jenem Justizminister aus der Riege des Schmierenkomödianten-Kabinett Mappus in Baden-Württemberg.
      (DdH)

    • Titel eingeben
      Ach, die deutsche Kriminologie kann man sowieso vergessen … den Grossteil der bundesdeutschen (Jugend-)“Straf-„Richter*innen leider auch …

      Offensichtlich häufen sich deutschlandweit die Fälle, in den „straffällige“ „Geflüchtete“ nicht mehr „strafverfolgt“, sondern mit polizeilichem Shuttleservice schlicht in der „Flüchtlingsunterkunft“ abgeliefert werden …. bis zum nächsten Vorfall. Das betrifft primär Ladendiebstähle. Jedenfalls sickert solches systematische Vorgehen anekdotenhaft bei der „Bürokratie“ durch, die ja wohlweislich zum Schweigen verpflichtet wird … Das Mißtrauen ist m.E. berechtigt, dass „offizielle Statistiken“ nicht mehr „realitätskonform“ abbilden ….

    • ... ja ...
      … die Kunst besteht in der Kleinrechnerei und ich habe nie gehört, dass zB KZ-Schergen oder Mauerschützen so verständnisvoll betrachtet wurden (junge entwurzelte Männer usw.)

  84. Titel eingeben
    Es gibt noch zwei Arten von Menschen, diejenigen, die auf Verantwortung für andere, Haltung, Kopf und Herz erzogen wurden (man lese bei Asfa Wossen nach, was das ist) und die, welche ihre Aufsteiger-Mentalität damit verwechseln und mit Sprüchen aus Fernsehserien über Silber und Kindermädchen garnieren. Nicht, daß man die Grünen verteidigen müßte, aber für den baulichen Horror der deutschen Banlieues sind sie nicht zuständig, ebensowenig für die Profitgier am Immobilienmarkt, die mit den Migranten prächtig verdient. Diese Domänen sind politisch wenn überhaupt dort festzumachen, wo der „Markt“ die Schicksalsrolle spielt. Darf man übrigens erinnern, daß die Größen der Deutschen Wirtschaft, ohne deren Rat die Bundeskanzlerin keinen Schritt macht, sich uneingeschränkt positiv und zustimmend gegenüber der Entscheidung von September 2015 und allgemein der Immigration geäußert haben, diese ja geradezu fordern?

  85. Schwarz
    Wusste gar nicht, dass Sie so schwarz sind.
    Mit so einer Haltung werfen sie ja im Tunnel Schatten.

  86. Herr Curio von der AfD hat gerade eine beachtliche Rede im BT
    ..

    . gehalten, der Bundestagsvize von den Gutties und Gerechties, fragen Sie mich nicht, wie der heißt oder bei welchem Verein der ist, meinte, das mit der Redefreiheit sei manchmal so eine Sache, und der ÖR-Kommentator von Phoenix pflichtete ihm aus dem Off bei.

    Dann wissen wir zumindest, wo auch ohne Maas die Reise hingeht .

    Das Gleichschalten der Medien wird für die dritte Diktatur in unserem Land in kurzer Frist leicht gelingen,
    es erledigt sich durch vorauseilenden Gehorsam schon a priori.

    Vierte Gewalt -das kriegt doch gleich einen anderen Geschmack, nicht ?

    • Wo die Reise hin geht
      Weil es grad passt – wo die Reise hingeht, zeigt auch die augenblickliche Holocaust-Stelen-Aktion der politisch Schönen um Philipp Ruch (man kann das nachsehen, ist grad überall zu lesen, es gibt auch eine Website inklusive Klingelbeutel). Es geht mir nicht speziell um Höcke, aber das bekommt man doch nicht mehr gedeckelt. Da darf doch dann jeder mal Antifa nach Gusto, mit artistischen Aplomb. Von den Kindern, die akutin Sippenhaft genommen werden, zu schweigen.

      Ganz Deutschland wird zur Rund-um-Observierung eingeladen, als sei das eine monumentale Playstation. Die Finanzierung ist seit heute nachmittag für zwei Jahre ist gesichert. Und die Medien diskutieren, ob das noch Kunst ist oder schon strafbar.

      Dazu diese unglaublich perverse Parodie auf den Brandtschen Kniefall, der für den Fall des Abzugs verlangt wird.

      Max Liebermann und LTI. Was für ein Land.

    • ... das waren die...
      … die so geschmackvoll waren, die Kreuze für die Maueropfer in Berlin zu stehlen.

      Ich bin mir sicher, die nächste Aktion ist ein Camp spielender nackter Kinder vor dem Fenster von Volker Beck, mit dem Schild: „Ätsch. Unerreichbar“. Oder eine symbolische Erschießung für den Sozialismus vor dem Haus von Sarah W. Oder ein kollektives Begrabbeln aus Männerhorden heraus von GrünInnen in Oktoberfesttracht.

    • @ Cleofide
      Man könnte auch sammeln und im Gegenzug den Wohnsitz von Philipp Ruch eng mit Containern umstellen, die mit entsorgten Ausweisen von „Schutzsuchenden“ und/oder dem Zivilisationsmüll (ehemals Hausrat) aus geräumten Asylbewerber-Unterkünften gefüllt sind.

  87. Gutes von Spon
    Bei grüner Landwirtschaft kriegen wir das wieder (bitte beim Lesen nicht Essen oder Trinken):
    http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/nordkorea-aerzte-entdecken-bei-fluechtling-27-zentimeter-wurm-im-darm-a-1179731.html

    Meine Großmutter hat uns, nach Jahren immer noch schaudernd, erzählt, wie die abgetrieben wurden und wie die Spulwürmer tot im Stuhlgang herausstanden. Sie lobte die chemische Düngung, die solches Unheil dann nach dem Krieg verhinderte.
    Meine Großeltern wussten, wie nachhaltig Biologisches ausschaut, aber nur, weil es im Krieg nichts gab.

  88. Hoffnungslos: Seeräuberbatman...
    Dabei hat das Schneeflöcken mit Schäferhund hat so schön angefangen:

    „Idee: Bürgerpraktikum.
    Angehende Politiker müssen folgende Aufgaben von Bürgern erledigen:
    – 1 Wohnung suchen & finden
    – und das mit einer auf 1 Jahr befristeten Anstellung
    – Kindergartenplatz suchen & finden“

    Das hätte ein prima Einstieg sein können im Bezug auf Wahrnehmung von Realitäten. Und die sind bekanntlich der erste Schritt zur Problemlösung.
    Offenbar hat es die Dame ja auch geschafft, anzufangen, einer regelmäßigen Beschäftigung nachzugehen (wenn auch wohl befristet für 1 Jahr).
    Es keimt Hoffnung. Die Welt ist nicht komplett verrückt.
    So tolle Dinge hätten noch kommen können:
    – abends alleine (in Frauenklamotten) joggen gehen
    – einen Spaziergang durch no go areas mit neuestem Smartphone
    etc. pp.

    Hätten…
    Leider ist Hoffnung oft nur von kurzer Dauer. Denn die nächste Forderung zeigt, wessen Geistes Kind sie ist: Gefangene des eigenen Anspruchsdenkens: Denn für „- Mit Hartz4-Tagessatz einkaufen gehen“ gibt es doch eine exzellente Anleitung von Hr. Sarrazin…

    Alle Hoffnung fahren läßt man dann bei folgenden Tweet:
    „Momentan koche ich mir mein Essen fürs Büro immer vor und steh pünktlich auf. Noch 1-2 Wochen und mir wachsen 1 Ehemann und ne CDU-Mitgliedschaft ausm Arm.“
    Oh Gott, das ist ja wie Fußpilz, das pünktliche Aufstehen oder eine Partnerschaft. Also das Leben, das der Großteil iherer Mitmenschen lebt, die den ganzen Laden incl. Hartz VI finanzieren.
    Aber dann noch extra früh aufstehen für das selbst mitgebrachte Essen… Damit man nicht mit den Kollegen essen gehen und sich am Ende noch mit denen unterhalten muß?
    Gut, das mit der CDU Mitgliedschaft kann ich wiederum nachvollziehen. Also den Ekel davor.
    Wobei die Dame ja wohl meint, daß man dazu eine konservative Lebenseinstellung benötigt. Voll in der eigenen Blase verhaftet – dabei braucht es für eine CDU Mitgliedschaft vor allem kein Rückgrat…

    Na ja, also völlig hoffnungslos die Kleine.

    Wen sie aber auch immer alles ausgraben und antun, werter Don…

  89. Altenbockum wünscht sich die GroKo
    und wirft der FDP vor, ihrer staatsbürgerlichen Verantwortung zur Regierungsbildung nicht nachzukommen.

    Das Argument geht so:
    Die FDP soll dem Programm, das sie für falsch hält, zustimmen, damit das, was sie für falsch hält, überhaupt erst gemacht werden kann:

    Es wird doch wohl jeder einsehen, daß das, was die FDP für falsch hält, endlich zum Wohle des Volkes gemacht werden muß!

    ________
    Schade nur, daß Lindner immer nur „Soli, Soli“ sagte.
    ________

    Wenn wir das Gegenteil von allem machen würden, was die Grünen so fordern, stünde Deutschland ganz gut da.

  90. Heute in WDR 3
    Irgendein Kommentar im Westdeutschen Rotfunk zu JAMAIKA und Merkel. Sinngemäß zitiert:
    Und auch noch die unkontrolliierte Zuwanderung, deren Folgen uns noch lange beschäftigen werden.

    Selbst dort . . . .!

  91. Titel eingeben
    Hat den Twitterer Mal jemand gefragt, wie er gewählt hat? Politiker verstehen nur eine Sprache und die ist Angst vor der Wahl. Über den Tweet grinsen die nur.

  92. 0:1
    Slomka gegen Lindner = Impertinent gegen Souverän.

    • Endstand 0:5
      …mein Eindruck. Ist aber im GEZ-TV völlig egal.
      Wahrscheinlich hatte das Valium-Schlumpfinchen vom ZDF während der gesamten Spielzeit weder Ahnung vom Spielstand noch vom Spielverlauf und wurde anschießend auch noch für ihren investigativen Journalismus gelobt.

  93. Safety in Numbers
    @Franc de la Sarre: die Lösung liegt wohl im gehobenen Wohnviertel, das jedoch von halbwegs normalen Personen bewohnt wird. Sie haben schon recht: im Bonzenviertel können Sie bei Einbruch von ihrem Nachbarn maximal eine Anzeige wegen Ruhestörung erwarten. Scherz beiseite: der neue Reichtum sind wohl Familie und mit Substanz gefüllte Bekanntschaften und Freundschaften.

  94. Es wird höchste Zeit für ein Smartphone etc. Verbot im Bundestag
    Davon mal ganz abgesehen, daß es gegenüber den Redner/inne/n (sorry, aber das // mache ich in Zukunft nicht mehr) schon mehr als unhöflich ist, dauernd mit den Dingern herumzumachen, kann ich als Bürger kaum glauben, daß so dort noch ernsthaft Politik gemacht wird bzw. gearbeitet werden kann.

    Dieser ganze Elektroschrott verhindert konzentriertes Arbeiten und gehört somit vor die Tür. Das waren wirklich unglaubliche Bilder, die ich dort Heute sah.

    • Büroschlaf
      „Es wird höchste Zeit für ein Smartphone etc. Verbot im Bundestag“

      Dann taucht da ja gar keiner mehr auf. Wo sonst können sie noch ungestört twittern und sich zugleich den Anschein der Partizipation geben? Das ist wie Büroschlaf. Am Ende rechnet man die Dauer der Anwesenheit ab, nicht die Phasen der jeweiligen Aktivität.


    • Ja, Dreamtimer, manchmal hatte und habe ich auch den Eindruck, daß der Bürger schon dankbar dafür sein muß, daß die Abgeordneten und Minister überhaupt noch anwesend sind und zumindest den Anschein parlamentarischer Arbeit vermitteln. Die haben schließlich Besseres zu tun, nicht wahr.

  95. Menetekel, sozialistische Presse und ein paar Fakten
    Vielen Dank Für diesen schönen Text. Noch größere Freude macht ihr Blog deshalb, weil die Kommentare ermöglichen, ein Meinungsbild des manchmal hart arbeitenden noch des Lesens und Schreibens mächtigen deutschen Bürgertums zu sehen. Das bekommt man in der Reichshauptsumpresse mit ihren halb bis ganz grün- oder rot-sozialistischen Hetzern in der Tradition der braunen Sozialisten ja nicht.

    Bezeichnend aber nicht überraschend finde ich wieder einmal, dass die Politik nicht einmal den Versuch macht, die möglichen Zuwanderungszahlen seriös zu errechnen. Hierzu eine Beobachtung aus der Praxis: ein Freund von mir lebten Burglengenfeld, Eine kleine Stadt mit etwas mehr als 12.000 Einwohnern, die man als Norddeutscher oder Westdeutscher nicht kennen muss. Dort sind in den sechziger Jahren zwei Türken eingewandert. Heute haben diese beiden 300 Nachfahren, was man alles an den Namen der beiden ursprünglich Eingewanderten erkennen kann. Unter diesen 300 gibt es gut Integrierte, die in den üblichen Vereinen Mitglied sind, ebenso wie voll Verschleierte, die mit der Scharia mehr als nur sympathisieren. Unabhängig davon sind es nun nach 50 Jahren halt nicht mehr 2 sondern 300. Das scheint mir dieselbe Steigerungszahl zu sein, die auch bei anderen Zureisenden aus muselmanischen Kulturkreisen zu erwarten ist, zumal diese Menschen gern nach Frauen in ihrer Heimat suchen. Die deutschen Frauen sind denen oft zu selbständig.

    Das Ermitteln von Fakten und das Handeln danach war mit einer Ausnahme noch nie das Ziel der derzeitigen Verweserin der Aufgabe des Bundeskanzlers. Einer der höchsten Ausgabenposten im Presseamt ist das Beauftragen von Meinungsumfragen. Nahezu alles was die Dame macht, beruht auf den Ergebnissen solcher Meinungsumfragen. Erhofft man sich ein paar Prozentpunkte mehr, wird halt gemacht, was in diesen Umfragen als opportun ausgewiesen wird. Genauso wird alles vermieden, was zu einem Ansehensverlust führen könnte. So sind hässliche Bilder von geschlossenen Grenzen mit davor weinenden Frauen mit Babys auf dem Arm extrem unangenehm und in jedem Fall zu vermeiden. Der Machterhalt ist natürlich wichtiger, und mit 450 Milliarden € als Nettokosten einer Zuwanderung von 1 Million Menschen -aus Sicht der Dame – billig erkauft (Zahlen von Herrn Prof. Raffelhüschen, alles über die Internetseite der Uni Freiburg nachzulesen).

    Und das alles ist möglich, weil die Hauptslumpresse die Dame ganz wunderbar findet, sowohl was deren Politik als auch ihr Privatleben angeht, und deshalb lieber Speichel leckt als Fakten schreibt.

    Allerdings ist die derzeitige politische Situation nun doch so interessant, dass unser Land eine sehr gute Chance hat, dass die Dame im nächsten Sommer nicht mehr Kanzlerin ist. Alle normalen Kommunalpolitiker in der Bundesrepublik, egal ob in der SPD, CDU oder SPD, teils sogar bei den Grünen, halten ihre Politik für wahnsinnig. Wenn SPD- Bürgermeister nach Kloster Banz pilgern um die CSU anzuflehen, bei der Zuwanderung hart zu bleiben, ist das „Mandat des Himmels“ – wie es in der chinesischen Kaiserzeit interpretiert wurde – vorbei. Es gibt die – aus Sicht eines sein Vaterland liebenden deutschen skeptischen Patrioten – realistische Chance, dass die CSU als Partei bei ihrem Beschluss zur Begrenzung der Zuwanderung bleibt, um Bayern 2018 nicht zu verlieren, und lieber ihren Ministerpräsidenten ablöst, der sich an diesen Beschluss im Frühjahr 2017 nicht mehr halten wollte, und doch wieder mit der Dame Wahlkampf machen. Und das trifft zusammen mit mehr als der Hälfte der normalen CDU Funktionsträger, die ihrer Basis schon lange nicht mehr erklären können, was die Dame in Berlin zusammen mit ihrem Küchenkabinett in ihrer Wolkenblase wieder ausheckt. Dazu kommt, dass weder die SPD noch die FDP ein Interesse daran hat, sich in den nächsten vier Jahren von einer rätselhaft Wertelosen programmatisch aussaugen zu lassen. Anscheinend ist der Buchhändler aus Würselen (oder die, die ihn beraten) doch nicht so naiv, dass er diese Chance nicht erkennen würde. Und so könnte in meinem Leben zum zweiten mal ein SPDler (nach der Steuersenkung eines Gerhard Schröders für hart Arbeitende wie mich) etwas Gutes bewirken. Ich hätte nie gedacht, dass ich einem Schulz einmal zurufen würde. “ Weiter so !“, nur um den absoluten stummen Horror der Politik der Dame aus der Uckermark zu beenden.

    Ich bin mir sicherer und sicherer, dass wir einen Moment eines Bruchs oder einer Zeitenwende erleben. Unsicher bin ich noch, ob wir es mit 1989 vergleichen dürfen, oder mit 1918 mit der Folge eines 1933 vergleichen müssen.
    .

    • SPD scheint gerade zu wanken
      Der mediale Druck. Und aus Seeheim. Dem Kreis. Ggf. Anordnung von ganz oben. Muss alles so weitergehen. Irgendwie. (Fragen Sie mich jetzt bitte nicht was/wer „von ganz oben“ ist, danke). Merkelpresse (ÖR, Springer) bekommt schon feuchtes Hösle (Stringtanga).

    • Das ist vor allem eine Medienmasche.


    • Unsicher bin ich noch, ob wir es mit 1989 vergleichen dürfen, oder mit 1918 mit der Folge eines 1933 vergleichen müssen.
      Versuchen Sies mal mit 1806.

    • @Solon
      Ihre Jahreszahlen passen nicht. 1989 schlitterde das Land in eine
      wirtschaftliche Depression mit nachaltig hohen Arbeitslosenzahlen.
      Das würde am ehesten zu 1933 passen.
      Wenn 1918 würden wir von einem -überstandenen –
      heißen Krieg wissen. Nun haben wir aber eine boomende Wirtschaft,
      sicher auch noch in den nächsten Jahren. Dafür kann Frau Merkel
      nichts, das ist der Weltwirtschaft geschuldet und hat
      mehr oder weniger alle Länder erreicht.

      Wenn heute eine politische Zensur erreicht sein sollte, muss es
      etwas anderes sein.

      Als Reaktion auf die Grenzöffnung fällt mir nur Mauerbau ein.
      Alle sind bemüht ihre Claims abzustecken im Kleinen wie im Großen.

      Es gibt keine alles umwölbende Volksparteien mehr.

    • An BlackBlacky - wer kriegt feuchtes Höschen? Wer ist ganz oben?
      „Ganz oben“ sind: Jene die auf Teufel komm raus offene Grenzen für fließende Finanz- und Warenströme wollen und keine Störenfriede a la Trumpel, Orban und diese Nationalfetischisten (JP Morgan hat im 3. Quartal 6,7 Milliarden Dollar Gewinn eingefahren, so was nennt man „oben“). Um in 3 Monaten so viele milliönchen zu kassieren braucht man schon gewisse globale „Rahmen-Bedingungen“
      Diese zu schaffen (oder zu erhalten) brauchts die richtigen fleißigen Angestellten.
      Wenn die Stühle der besten Angestellten wackeln wird panisch reagiert. Noch in der Nacht nach Lindners „Verantwortungslosigkeit dem Staat gegenüber “ hat der leitende Angestellte und ex-banker Macron die leitende Angestellte A.M. antelefoniert…warum? was sprachen die? Über das Wohl der Deutschen Steuerzahler?

      Die mutmaßliche Akte der mutmaßlichen IM Erika dürfte über der Antlantikbrück.. äh, über dem Atlantik verwahrt werden. Personalakten sind immer gut um die Angestellten auf Trab zu halten.

      Gerechtigkeitssülze äh ..Schulz hat jahrelang tadellose Arbeit geleistet, jeder Chef kann sich so einen nur zurückwünschen, am besten im Büro gleich neben der vorbildlichen Erika …ach ich bring wieder alles durcheinander, ist auch schon spät und ich schaue auch zu viele weltregierungsgequatsche an …alles Spinner …und wer kriegt feuchten Tanga … nein der Claus vomzweiten zieht so was doch nicht an, nee auch Madame Liz aus Gütersloh ist wie die Bildhübsche Freundin aus Hamburg aus dem Alter raus, stecken die nicht ab und an mit der dritten Freundin zusammen, nee das ist ja die Angestellte. Gute Nacht.

    • so ein Zufall
      Ich will ja jetzt schon kräftig angeben, 10 Minuten nach meinem letzten Post finde ich im Mutterschiff diese Überschrift:
      „JP Morgan-Chef: Merkels Schwäche ist schlecht für uns alle“

      Noch Fragen BlackBlacky wegen feuchter Hösle?

  96. Positiv in die Zukunft
    Mir hat der Block sehr gut gefallen. Da geh ich teilweise voll mit.
    Manchmal höre ich zu viel gejammer. Dabei ist genau das,was die Afd braucht. Kostenlose Unterstützung, ohne das sie agieren muss.Genau diese Art von Unzufriedenheit. Das stört mich.

  97. Meins
    Nur mal so:

    Heute Mittag, unter Menschen, bei Edeka.
    Vor mir an der Kasse eine Mutter mit zwei Kindern (ca. 7-8 Jahre). Kein Wort Deutsch. Mutter kauft 6er Pack Bier, Sohn hat angebrochene Chipstüte in der Hand. Kassiererin greift zur Chipstüte um diese einzuscannen, Sohn reißt die Tüte an sich zurück und sagt laut „Meins“. Kassiererin schaut hilflos und sagt dann: „Na, gut dann nur das Bier“. Sohn grinst, Mutter grinst…und bezahlt nur das Bier.


    • Die Kassiererin hätte einfach manuell doppelten Preis für die Chipstüte eingeben sollen.

    • I'm just standing up for my rights as a consumer.
      Den doppelten Preis zahlen wir demnächst, also die, die noch Steuern und für Ware zahlen müssen.


    • Den doppelten Preis zahlen wir demnächst
      Wer sonst. Und wenn auch das nicht reicht, macht der Laden eben zu.
      Dann gibts eben nur noch halal mit Gerempel, bewacht von mehreren robusten Marktschreiern, die auch keine Bettler vor der Haustür dulden, wie die „deutschen“ Läden.

    • Bevor die
      mobilen Minderheiten bei uns von den Schutzsuchenden verdrängt(*) wurden, konnte man an der Supermarktkasse ab und zu beobachten wie eine mampfende Sippe ein Gemenge an angebrochenen Packungen und Essensresten auf’s Förderband legte und – nachdem die Kassierer_*in aus dem Chaos einen Kassenbon herausextrahiert hatte – fragend und hilfesuchend in alle Richtungen blickte.

      Auch die anderen Kunden in der länger werdenden Schlange hofften, dass nun das Ritual des Bezahlens stattfinden möge.

      Nach einiger Zeit näherte sich dann ein Weißrücken, der zunächst prüfend blickte ob denn auch alle Anwesenden das Ritual verfolgten. Nachdem dies sichergestellt war, wurde umständlich in den Hosentaschen gekramt. (Ich tröste mich bei derartigen Gelegenheiten gerne mit der angenommenen Endlichkeit aller Prozesse).

      Schließlich kam eine ziemlich dicke Geldrolle zum Vorschein von der ein Fünfhunderter abgezupft wurde. Nochmal in die Runde schauen ob auch alle mitkriegen was abgeht, auf keinen Fall die Kassierer_*in ansehen und den Schein in ihre Richtung werfen.
      Wenn’s optimal lief, konnte sie ihn nicht fangen und musste sich danach bücken.

      Das Chaos auf dem Band durfte die Kassierer_*in dann abräumen und anschließend die flüssigen und schleimigen Reste mit einem Tuch entfernen.

      (*) Man befürchtete möglicherweise, dass die Schutzsuchenden einen Kratzer in den im Halteverbot stehenden 560 SEC machen könnten.

    • Die angebrochenen Verpackungen und Gurkengläser in!!! den Regalen des Supermarktes
      sind inzwischen auch zu beachten. Nicht, dass man für so was dann auch noch zahlt und das mit nach Hause nimmt.

  98. You would drink, too, if you knew the world half as well as I do.
    Nach der Bundestagswahl hatte ich hier prophezeit, dass am Ende Frau Merkel die SPD in die GroKo zurückführen wird.

    Ich wünschte ich hätte das nicht getan, denn all meine Prophezeiungen werden sich erfüllen.

    Aber die SPD ist halt ohne Genick und hat nicht nur das Land und seine Wähler mehrfach verraten, sondern auch sich selbst.
    SPD ist weiche Masse. Arbeiterklasse halt. Brauchen einen, der sie missbraucht, damit sie jammern können. Denn Jammern ist Lebensinhalt. Erst über Schröder und jetzt Merkel.

    Wenn man die Welt begriffen hat, dann ist alle so einfach.
    Einfach unerträglich.

    • Titel eingeben
      GroKo sehe ich auch. Und der Preis für das Umschwenken der SPD sollte Merkel selbst sein. Wahrscheinlich werden die hibbeligen Seeheimer aber den Schulz schon zuvor aus dem Fenster geworfen haben.

      PS: In Ihrer Stammkneipe ist es aber ungemütlich. Fast nur Krakeeler.

    • a long goodbye..
      Habe meine Stammkneipe endgültig verlassen.

      Die Wiedereröffnung scheiterte an der fehlenden Bereitschaft der Verantwortlichen, gewisse Grenzen zu ziehen.

      Klassischer Fehler der Unterschicht. Das Ergebnis ist Chaos.

      Ein Abbild der BRD im Kleinen.

      Schade. Hätte auch nie gedacht, dass ich mich hier wohler fühle, zwischen all dem dekadenten Bürgertum :-)

    • Die meisten hier sind ja etwas verloren.

    • Ich hatte mir das drüben mal angesehen....
      … positiv fiel mir auf, dass das Meinungsspektrum etwas breiter gestreut ist und man so mehr inhaltliche Anregungen erhält (no offence meant, Don, wir kochen hier halt weitgehend im selben Saft).

      Negativ fiel mir der Umgangston des dortigen Zelotentums auf. Zuviel „ira“ und zuviel „studio“. Gewissermaßen nonstop TDV und hm555. Mal schauen, wie lange die Herren Haupts und Braun sich das dort noch antun.

      Da gefallen mir Umgang und Leichtigkeit des Audrucks im Forum hier um Welten besser. Umso mehr Dank dem Don für das Refugium…

    • @Goodnight
      So sehr ich Ihre Beiträge schätze, werter goodnight – hier liegen Sie meilenweit daneben.

      Zunächst liegen Sie falsch mit ihrer Einschätzung der SPD. „Arbeiterklasse halt“. Das Problem der SÜD ist doch, daß die keine Arbeiterklasse mehr sind. Echte Arbeiterklasse ist nicht weich. Echte Malocher sind „hart wie Kruppstahl“. Ein Mann, ein Wort. Weich ist die SPD deswegen, weil deren Protagonisten die „Arbeiterklasse“ nur noch aus dem Soziologieseminar und Geschichtsunterricht kennen. Vor allem die Quotenfrauen in dem Laden. Arbeiter sind für die nur noch nützliches Stimmvieh, welches man mit durchsichtigen und platten Parolen zu beeindrucken sucht.

      Und auch damit hauen sie ganz schön tief und daneben: „Arbeiter(klasse) (…) brauchen einen, der sie missbraucht, damit sie jammern können. Denn Jammern ist Lebensinhalt.“
      Nein. Nicht die Arbeiter brauchen das. Die sind oft zufriedener als man denkt – wenn man sie denn in Ruhe lässt. Aber die SPD braucht das: Themen, über die sie Jammern kann und welche sie den Arbeitern als Grund verkaufen kann, gewählt zu werden. Jammern ist Lebensinhalt der SPD. Weil Kapitalismus, Klassenkampf und so.
      Nur dank Dauerbeschallung über die Mainstream-Medien wird das dann halt irgendwann geglaubt, nachgeplappert und mitgejammert.

      So einfach ist die Welt. Einfach unerträglich.

    • I coulda been somebody, instead of a bum, which is what I am, let's face it.
      @Hans Nase

      Ich komme aus der Arbeiterschicht.

      Wäre die Arbeiterschicht hart, dann wäre sie keine Arbeiterschicht.

      So einfach.

  99. Diese Wahnsinnigen
    werden das Gegenteil von dem erreichen was sie erreichen wollen. Am Ende dieses Prozesses werden allenfalls die absolut assimilierten Nichteuropäer bleiben dürfen.

    • Alles ganz einfach
      Man muss nur die Anreize richtig setzen.
      Man könnte auch Prämien ausloben fürs Verduften.

      Manche Länder beschränken die maximale Anzahl der Versorgungsjahre durch den Steuer- und Sozialversicherungszahler auf wenige Jahre.
      Huch, wie schnell die dann alle wieder weg sind :)

      Es ist alles so einfach.

    • @Thomas
      …und wer soll das durchsetzen oder erzwingen und mit welchen Maßnahmen?

  100. schwarz-grüne Koalition in anderer Gestalt
    Die schwarz-grüne Koalition wird Ihnen bei der Neuvermietung noch häufiger begegnen, wenn auch in anderer Gestalt. Wenn ich hier eine Wohnung annonciere, habe ich umgehend ein Rudel Makler an der Backe die alle eine Wohnung für einen oder mehrere freundliche Syrer suchen. Wahlweise auch Iraker, Afghanen etc., aber immer freundliche Leutchen.

    Meine Wohnungen liegen eigentlich alle weit oberhalb der Grenze der angemessen Kosten für Unterkunft die das Amt noch zahlt. Trotz dessen bieten die meisten Makler sogar eine höhere als die von mir verlangte Miete. Das Amt zahlt also den Makler und auch noch eine höhere Miete als für die Einheimischen. Vor ein paar Monaten z.B. hatte ich eine frisch sanierte 54 qm Wohnung in guter Wohnlage für 650 € Kaltmiete im Angebot und mir wurden 700 € geboten. Ging dann für 650 € an einen Handwerker. Das sind mir eh die liebsten Mieter.

    Wenn das mal irgendjemand an die große Glocke hängt, bin ich gespannt wie unsere Weltenretter dem eingeborenen Hartzer oder Geringverdiener erklären warum er in einer uralten Gammelbude hocken muss während für unsere neuen Mitbürger das Beste gerade gut genug ist.

    p.s. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Altbausanierung. Auch wenn ich privat in einem Altbau wohne, würde ich geschäftlich dieses Abenteuer nie wagen, allein schon wegen des Denkmalschutzes. Ich weiß ja nicht wie das im Süden so ist, aber hier kann man das Amt für Denkmalschutz durchaus als behördliches äquivalent zu den Grünen sehen, Pest und Cholera in Personalunion.

    • Uns kommt kein Geld zugute
      Auch ein Beispiel: Meiner Tochter wurde heute bei der Arbeitsagentur das Formular für den Antrag auf Existenzgründungzuschuss für die geplante Selbständigkeit mit der mündlichen Auskunft verweigert, sie erhielte den Zuschuss wegen zu guter beruflicher Qualifikation sowieso nicht. Das Geld sei für andere Personengruppen vorgesehen.
      Ich vermute mal, für Mahmut, den syrischen Shishabareröffner mit vier Jahren Grundschule oder Ali, den Schulabbrecher und seinen Dönerladen.
      Bloß nicht für die, die den Laden hier am Laufen halten.

    • Ich hoffe, Ihre Tochter wehrt sich.

    • unsere Weltenretter
      „Wenn das mal irgendjemand an die große Glocke hängt, bin ich gespannt wie unsere Weltenretter dem eingeborenen Hartzer oder Geringverdiener erklären warum er in einer uralten Gammelbude hocken muss während für unsere neuen Mitbürger das Beste gerade gut genug ist.“

      Es ist die heimliche Verachtung des SPD/Grün/CDU-Block auf den deutschen Proleten und die schwärmerische Verehrung für den exotischen Orientalen.

    • Rheintochter @ 22. November 2017 um 20:07 Uhr
      Rheintochter sagt:
      „….sie erhielte den Zuschuss wegen zu guter beruflicher Qualifikation sowieso nicht. Das Geld sei für andere Personengruppen vorgesehen. Ich vermute mal, für Mahmut, den syrischen Shishabareröffner…“

      Sie können sich Ihre Häme sparen, denn genau so ist es.

      Und wenn Ihre Tochter mit sehr sehr viel Energie etwas aufgebaut hat, wird sie Steuern, Abgaben, Beiträge und Gebühren bezahlten für ….

      Na lassen wird das. Ich würde Ihrer Tochter dringend empfehlen, in dieser Phase, in der wir sind, erstmal keine weiteren Opfer zu bringen, es ist sinnlos und demotivierend. Wir brauchen unsere Energie noch für später, wenn das Schlimmste hier vorbei ist.

    • Seltsam
      Ich hätte nun gedacht, so ein Formular irgendwo online finden zu können.

    • Formulare können online gefunden werden, wie die Schwester einer
      Freundin jetzt auch feststellte, nachdem sie 2x vom Amt mündlich beschieden wurde, dass Sie zur Antragstellung wegen sozialer Hilfe mit ihrem Lebenspartner vorsprechen müsse – und man ihr nicht mal ein Formular aushändigen wollte.
      Wissen muss man, dass das Amt erst ab Datum des Eingangs des ausgefüllten Formulars und nicht rückwirkend zur Zahlung verpflichtet ist – und damit der Hilfebedürfigen ihr zustehende Gelder entgehen.
      Es empfiehlt sich inzwischen wirklich jemanden als Zeugen mitzunehmen, wenn man auf Ämtern Ansprüche geltend machen möchte.
      Und sich vehement gegen mündliche „Vorentscheide“ zu wehren.

      Es scheint, das Geld wird in manchen Kommunen knapp bzw. fließt in andere Richtungen ungeplant „Berechtigter“ ab. Verkündete Steuermehreinnahmen – ob die sich bewahrheiten?
      Zuständige Banken müssen irgendwann Reißleinen ziehen, um nicht mit in Strudel gerissen zu werden.

    • Existenzgründerzuschuss
      Dieses Formular kann man interessanterweise nicht von der HP der Bundesagentur downloaden. Es wird nach „Beratung“ ausgehändigt – oder auch nicht. Wahrscheinlich wie der / die betreffende SB eben Lust hat.
      Dumm für den SB nur, wenn der zunächst bedröppelte Bürger weiß, dass er Anrecht auf einen rechtsmittelfähigen Bescheid hat.

    • knapp
      Bei uns im Landkreis gibt es gelbe Säcke nur noch eine Rolle pro Bürger,der Nachbar möge bitte selber kommen und seine Rolle abholen. Meine Kollegen schauen immer ganz ungläubig, wenn ich von zu Hause erzähle. Bin aber bei goodnight, it’s over, die Zukunft ist in Asien.

  101. Ein paar Splitter zu dem, was sonst so los ist im Land.
    Der ehemalige CDU-Verkehrsminister Wissmann, Präsident des VDA, hat als Lobbyist in Brüssel gerade für deutlich höhere Abgasziele gesorgt, als geplant. VW hat nichts gelernt.
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/lobbyisten-in-bruessel-ausgerechnet-vw-torpediert-haertere-abgasziele-1.3738874

    Was Abgeordnete sich auf Kosten der Steuerzahler leisten, würde ich durchaus als kriminell bezeichen.
    https://www.morgenpost.de/bilder/berlin/article212516885/1000-Euro-fuers-Buergerbuero-Die-unsichtbaren-Volksvertreter.html

    Legal, illegal, scheißegal. Neuigkeiten zu Kubicki, einem potentiellen zukünftigen Finanzminister.
    http://www.zeit.de/2017/47/wofgang-kubicki-finanzminister-cum-ex-kritik
    Zum Hintergrund solcher „Geschäfte“.
    http://www.zeit.de/2017/24/cum-ex-steuerbetrug-steuererstattungen-ermittlungen

    Zur möglichen Zukunft der Bildung, Unternehmen Reichspark, Holocaust und andere „Attraktionen“. Das sollte man sich mal ansehen.
    https://www.zdf.de/comedy/neo-magazin-mit-jan-boehmermann/neo-magazin-royale-mit-jan-boehmermann-vom-16-november-2017-100.html

    Die Jusos haben auch mal wieder nachgedacht und fordern Dirty Diaries im zwangsfinanzierten Propagandafunk. Feminismus mal anders.
    http://parteitag.spd-berlin.de/antraege/dirty-diaries-auch-in-deutschland/

    Alle starren ja zu recht auf das Kasperletheater in Berlin, da kann etwas Ablenkung nicht schaden.

    • legal, illegal, Commerzbank
      Eigentümer:

      Freefloat 69.14%
      SoFFin / Bundesrepublik Deutschland 15.00%
      Cerberus/Stephen A. Feinberg 5.01%
      BlackRock, Inc. 4.95%
      EuroPacific Growth Fund 2.97%
      The Capital Group Companies, Inc.2.93%

      Interessant ist der Staatsanteil.
      Die Zeit erwähnt das gar nicht.

      Im Mai 2007, da ist Peer Steinbrück Finanzminister, schreibt Georg Fahrenschon, damals Bundestagsabgeordneter für die CSU…

      Fahrenschon unterschlägt heute lieber selber Steuern.

      Interessant ist ggf was Politiker tatsächlich tun, wenn sie
      schon nichts verhindern.
      Tarek Al Wazir, hessischer Wirtschaftsminister,
      S Gabriel, Ex Wirtschaftsminister bereisten den Iran um
      Banken nach Frankfurt zu locken.

      Die Lobbyarbeit der Franzosen war vernünftiger.
      Focus: Montag, 20.11.2017, 19:11
      Deutschland ist im Rennen um den Standort für die europäische Bankenaufsicht (EBA) ausgeschieden. Sie muss wegen des Brexit Großbritannien verlassen.

      The Winner is: Paris

    • Presseschau?
      Was hat diese Presseschau mit dem Thema zu tun?
      Fast so abwegig wie überlange Kommentare als Ego-Trip.

    • @ Rheintochter am 22. November 2017 um 20:07
      Kleiner Tip.

      Bestehen Sie bzw. Ihre Tochter auf einen rechtsmittelfähigen Bescheid. Schriftlich, am besten sofort, anmahnen.
      Mündlich gilt gar nix, weil im Streitfall nie geäußert.

      Anschließend direkt eine Dienstaufsichtsbeschwerde an den /die Leiter(in) der Behörde unter Bezug auf die mündliche „Begründung“. Parallel dazu an die Landesverwaltung der Behörde eine Kopie der Beschwerde mit der Bitte um Aufklärung. Dann immer eine Instanz höher usw.
      Wenn alles nichts hilft, an die Presse.
      Ach ja, die örtlichen BT-Abgeordneten ALLER Parteien.

      Viel Erfolg und hartnäckig bleiben.


    • Das hat schon etwas mit dem Thema zu tun, NvW, denn es zeigt die Realität deutscher Politiker auf und deren Verquickung mit der Wirtschaft. Es zeigt, daß von Politikern nicht wirklich erwartet werden sollte, eigene Interessen hinter das in den letzten Tagen so gerne beschworene Allgemeinwohl zu stellen. Es zeigt, wie die politische Unterstützung der rechten Szene auch aussehen kann und zum Schluß zeigt es dann auch noch, was die Jusos und der Feminismus gemein haben, wozu der ÖR politisch mißbraucht werden kann und soll.

      Und vor allem zeigt es, was von der politischen Elite zu halten ist, die sich gerade derart staatstragend inszeniert.

  102. Renditefüchse
    Im Raum Mainz wurden vom Sozialamt bzw. Jobcenter für Asylanten angemietete Ein- und Mehrfamilienhäuser dreist als Renditeobjekte mit zuverlässiger hoher Mieteinnahme und Sanierungsgarantie angeboten. Inzwischen wurde das Wort „Asylanten“ aus dem Angebot entfernt. Worum es geht, bleibt unübersehbar. Aber es werden doch für die schon immer hier Lebenden neue und bessere Häuser gebaut zu so wohlfeilen Preisen, dass sich das sogar Araber und Chinesen als dominierende Käufer leisten können.

    • sogar oder nur?

    • @Hartmut Rencker
      Die Show läuft hier noch immer, ganz unverblümt und wie geschmiert.

      Um DA´s Nerven zu schonen: kugeln Sie mal selbst beim Immobiliens…24 unter PLZ 86865, Haus kaufen, Wohnfläche 241m². Die Hube steht meines Wissens nach leer…

  103. Warum wir?
    „und wichtig ist mir eigentlich nur, dass das Haus nach Merkel-Eckardt nicht wie der Prenzlauer Berg nach Honecker aussieht.“

    Präzise. Bleibt nur noch die Frage, warum es immer bei uns geschieht, daß die Politik so über die Stränge schlägt. Besser, 1866 wäre es anders ausgegangen, und Wien wäre jetzt unsere Hauptstadt. Alles wäre gut, und Deutschland würde heute an der Salurner Klause, und nicht am Hindukusch verteidigt.

    • Wien
      Österreich auszuschliessen und das protestantische Preussen so stark zu machen war ein folgenschwerer Fehler.

    • wenn zählt ja nicht, nur als Traum
      „Besser, 1866 wäre es anders ausgegangen, und Wien wäre jetzt unsere Hauptstadt.“

      Rüdes Aufwachen aus dem Traum:
      Schon, aber WK I wäre trotzdem gekommen, wenn der Österreichische Thronfolger ermordet worden wäre.
      Und WK II bei gleichem Ablauf mit Versailler Vertrag und Polnischem Korridor auch.
      Außerdem wollten sie wohl die Jungmannen verheizen, so wie derzeit in Nahost.

      Ansonsten stimme ich zu: D schlägt gern über die Stränge. Man sieht das zur Zeit an den abstrusen Plänen aus der Grünecke.

  104. Anderes Thema, aber: Herr Augstein ist mal wieder peinlich
    … ist das eigentlich strafrechtlich relevant, was er da heute geschrieben hat bei SPOHN?

    Anstiftung zur üblen Nachrede und zur Vortäuschung von Straftaten?

    Aber sich fragen, wieso das Land nach rechts geht.

  105. Schwarz-Grün
    Danke an den Don, sehr lesenswert.
    Ein paar Anmerkungen möchte ich noch hinzufügen:
    Schon ganz am Anfang der Flüchtlingskrise konnte man wissen, wer da wirklich zu uns kommt, jedenfalls wenn man es wissen wollte und sich nicht von den Mainstream – Medien und ganz besonders den öffentlich -rechtliche Sendeanstalten hat einnebeln lassen.
    Und ich bin mir völlig sicher: Die Verantwortlichen in Politik und Medien wussten es auch.
    Denn dort verfügt man über Nachrichtendienste, Kontakte zu ausländischen Regierungen und Auslandsstudios mit Korrespondenten.
    Uns wurden überwiegend notleidende Frauen und Kinder gezeigt, ausländische Medien berichteten jedoch von erheblichen Mengen kräftiger und zorniger junger Männer.
    Wir sind nach meiner Meinung gezielt belogen worden.
    Wenn nicht, wäre es eher noch schlimmer, denn es würde bedeuten, das die handelnden Personen unfähig sind die Realität wahrzunehmen und ihr Gehalt nicht wert sind.

    • Cui bono?
      „Und ich bin mir völlig sicher: Die Verantwortlichen in Politik und Medien wussten es auch.“

      Na klar wussten das alle, man unterhält ja schliesslich einen BND.
      Das wussten nicht nur die Politiker, sondern schon viele Bürger, da muss man nur mal in diesem Blog etwas zurückblättern.

      Cui bono?

    • natürlich wussten sie es
      Haben Sie „Die Getriebenen“ von Robin Alexander gelesen? Da wird geschildert, wie genau man wusste, was da passierte, wer kam und wie gewalttätig das werden konnte (mit ein Grund für die Nichtschließung der Grenze war die Furcht vor dem gnadenlosen Wettlauf um Zutritt nach Deutschland unter den Flüchtlingen).

      In den Nachrichten (ard/zdf) damals wurden Videos von der Grenze in Ungarn geschnitten, um gewalttätiges Verhalten der Einlassbegehrenden nicht zu zeigen. Als ich auf YouTube das ungeschnittene Video sah, war der letzte Rest kindlicher Naivität gegenüber den öffentlich-rechtlichen weg. Sehr schmerzhaft, quält mich noch heute.

      Ein höherer Beamter (spd-Mitglied) teilte in vertrauter Runde mit, dass die Leute sich nicht vorstellen könnten, wie es in den Unterkünften zuginge – das dürfe die Bevölkerung auf keinen Fall erfahren, sonst kippe die Stimmung.

      Die Politiker wissen das alles, es ist ihnen nur egal. Es geht nur um Machterhalt und die richtige Erzählung, um selbigen zu gewährleisten.

      Was die meisten Medienschaffenden reitet, ist mir allerdings völlig schleierhaft.

  106. Das Problem scheint leider eben auch, zumindest teilweise, ein globales zu sein,
    Denn wirkt nicht das Handeln von großen Teilen der USA und sogar im Weltmaßstab auch so als würden sie immer erst hinterher darüber nachdenken wie sie die Folgen ihres Tuns anderen aufhalten könnten? Und wie sollte dann womöglich Mitteleuropa, hüstel trotz eigener Währung ‚vertraglich-emotional ein nicht-unabhängiger, hüstel, Juniorpartner Amerikas‘ – und sich auch in genau der historischen Rolle, historisch seid fast 70 Jahren, wohlfühlend – ein anderes Verhalten aufweisen? ‚Kollektive Unreife wem kollektive Unreife gebührt.‘ Kein Wunder, dass viele im Kern verantwortliche, bürgerliche Menschen sich davon abgrenzen, und es für sich auch weiterhin genau anders halten wollen. Kategorisch Don Alphonso. Einnal mehr unser Imperativ — ‚eigentlich‘ Vorbild allgm. Gesetzgebung Noch ein Schlückchen Tee?

  107. Über ein Jahr bespitzelt...
    …und gefilmt wurde die Familie von Björn Höcke.

    http://www.spie gel.de/panorama/gesellschaft/bjoern-hoecke-was-in-bornhagen-nach-der-mahnmal-aktion-los-ist-a-1179792.html

    – Kann sich jemand das Geschrei vorstellen, wenn die Identitären ähnliches z. B. mit der Familie von Frau Göring-Eckhardt veranstaltet hätten?

    Als jahrzehnetanger (jetzt Ex-) Wähler der Linken bestätigt, neben den sehr guten, ersten Reden im BT, u. a. zur Beendigung der BW-Auslandseinsätze, sowas wie diese Aktion meine Entscheidung, weiterhin AfD zu wählen.

    CDU, SPD und Olivgrüne verlieren bei Neuwahlen massiv, AfD und FDP gewinnen Stimmen dazu. Deshalb wollen die Einheitsparteien sie unbedingt verhindern.

    Danke für diesen sehr bedenkenswerten Text, Don Alphonso!

    • Ich habe für Herrn Höcke politisch nichts übrig, aber auch er hat ein Recht auf seine Privatsphäre. Ich hoffe, er setzt sie gerichtlich durch, denn wenn das einreisst, gute Nacht. Und hoffentlich wird die staatliche Förderung für diese Holocaustmarketingleute beendet.

    • Welche Ideale?
      „Ich habe für Herrn Höcke politisch nichts übrig, aber auch er hat ein Recht auf seine Privatsphäre.“

      Immer wieder erstaunlich mit welcher Aggressivität und unter Verletzung ihrer eigenen so hoch gehaltenen Ideale Linksgrün Leid in unsere Welt bringt.

    • Ich bin auch nicht gerade ideal.

      Ich wollte jemandem eigentlich helfen, hier ein wenig Abwechslung zu verbreiten, aber sein hämischer Blogbeitrag zu diesen Aktion – ganz ehrlich, ich fürchte, da würde ich mir keinen Gefallen tun.Selbstschutz first, Ideale second.

      (Die letzten Wochen waren schockierend lehrreich)

    • @ Don
      Holocaustmarketing trifft es ganz gut. Man sieht daran, wie leichtfertig und gedankenlos die mit dem Mahnmal umgehen, wenn sie die Stelen wie Gartenzwerge behandeln. Respekt vor den Opfern sieht anders aus.

    • Die machen alles nur für die Show.

    • Das denke ich auch, Don.
      Habe das Foto vom Grundstück erst vorhin gesehen und finde es abartig.Für mich eine proletenhafte Anmaßung ohne Niveau.Von intelligenten Leuten erwarte ich Sinngebendes – und das immer nur verbal.

    • Lieber DA,
      erschütternd das Pressecho auf diese unglaubliche, an finstere Zeiten gemahnende Aktion.
      Wenn Kritik geübt wird, dann nur, weil Höcke sich als Opfer „inszenieren“ kann. Verdammt nochmal: er IST in diesem Fall Opfer. Und seine Familie auch.
      Besonders widerlich wieder die Prantlhausener, die – statt den offensichtlichen Skandal dieser Privatsphärenvernichtung, Erpressung und Sippenhaft zu thematisieren -sich lieber über die „Opferjammerlappen der AfD “ lustig machen.
      Und, lieber Don, das möchte ich Ihnen hier doch nicht ersparen: tu quoque….
      Auch Sie verurteilen diese Aktion nicht ohne zunächst zu versichern, daß sie etwaiger Sympathien für das Opfer dieser Krawallaktion völlig unverdächtig sind.
      Mal ganz ehrlich: wenn, wie oben erwähnt, Identitäre sowas mit KGE machten (würde mich wundern, wenn die sowas täten; die haben meiner bisherigen Beobachtung nach sowohl mehr Stil als auch mehr Rechtsbewußtsein als die Damen und Herren in Höcke-Nachbars Garten), würde ich das ohne inhaltliche Distanzierung von KGE, deren Ansichten ich nun wirklich nicht mal im entferntesten teile, verurteilen.

      Mit Verlaub: schon mit Ihrer vergleichsweise harmlosen Distanzierung geht die Krux los. Weil die nämlich in der Diskussion um diesen kriminellen Akt nichts, gar nichts, wirklich überhaupt rein gar nichts verloren hat.

  108. Haus für 55.000
    kleines Beispiel: 85m2 Haus, 55.000 EUR

    http://www.immowelt.de/expose/2GMXV4H

    In Gebäuden wie diesen wird der Familiennachzug landen. und so was findest Du halt zu Hauf auf den Dörfern hier bei uns. Previews jederzeit in Lothringen möglich.

  109. Haus für 55.000
    stadtnahes Einfamilienhaus für 55000 € Noch Fragen?

    http://www.immowelt.de/expose/2GMXV4H

  110. Seeräuberbatman ist eine "Journalistin", wirklich?
    Das ist die, die Politiker auf Wohnungssuche schicken will (s.o. im Blogartikel), was sich erstmal nicht schlecht anhört. Erdung, Realität und raus aus der Kuppel.

    Ein Hund und >9000 AufTwitterFolgende.

    Wenn man dann aber auf ihrer Seite nur etwas nach unten scrolled (a bissle bloß, ich halte nicht mehr viel aus, die Nerven halt, gell), so wird klar daß dieser Person z.B. ein von der FDP geforderter Soli-Abbau so ziemlich sch…wurschtegal ist. Und warum wird dann auch klar. Es riecht quasi aus allen Twitter-Pixel-Poren heraus. Mehr kann und sollte ich nicht schreiben, es wird immer so schnell justiziabel (die Nerven halt).

    Was soll bloß aus diesem Land werden wenn’s fertig ist, das Land (rhetorische Frage).

  111. Das schwarz-grüne Angebot, was man ablehnen kann,
    wie Herr Lindner oder man läßt sich verführen und verfährt wie mein Vater immer sagte, das meiste Geld kann man mit Leuten machen , die keins haben.
    Zum Geld und Politik machen brauchte es Nachschub, und so wie die Wirtschaft seit den 90 zigern entfesselt wurde, hat die Politik nachgeholt.
    Die linke Elite brauchte Material zum Ausnehmen, zum Beherrschen , zum bevormunden.
    Man holt “ Menschen “ ins Land und beglückt sie vor Ort, dass ist weniger mühselig, als den Entwicklungshelfer vor Ort zu spielen.
    Es füllt nicht nur Kassen von hemmungslosen Vermietern , sondern bringt auch Job und Lohn für ganze Jahrgänge von „Sozial „- Irgendwas, angestellt bei Ämtern, Kirchen und Sozialverbänden, gespeist aus Steuergeldern, nicht zu vergessen, Anwälte und Dolmetscher, denen, wie heißt es so schön, auf dem Feld der Migration, auch neue Aufträge erwachsen, die es massenhaft vorher so nicht gab.

    Wo all das Geld, die Steuern herkommen, ist egal, gibt ja genug bzw. ist weitestgehend unbekannt, da ist man vollkommen “ ungebildet „, und möchte es auch sein. O-Ton , von so einem Sozial-Fuzzi, ach Geld spielt keine Rolle, es geht doch nicht um das Geld, ich habe nur den “ Klienten “ im Blick.

    Nun ja, für das Geld beschaffen, sorgen dann die eigentumslosen, fleißigen , blöden , „deutschen“ Steuerzahler.

    Wie lange noch und wie, vom gegenseitigen Haareschneiden, Schischa -Rauchen , Hochzeitkleiderverkauf und Halal-Produkte-Vertrieb, was demnächst flächendeckend mit der passenden Friedensreligion und dem passenden Frauenbild verbreitet sein wird , bestimmt nicht.

    Das sind die einzigen Gewerbe, die die “ Neubürger “ auch hier im Nordwesten können und etablieren. Mit Geld vom Sozialamt für ihre Großfamilien und sonstigen dubiosen Geschäften ganze Straßenzüge einnehmen, Vermieter werden, die Gegend ent-deutschen , ihre eigenen Leute ausnehmen, genauso wie sie wahrscheinlich nur marginal Steuern zahlen.
    Von Preisauszeichnung und Registrierkasse noch nix gehört.

    ( Ich war dies Jahr zum Oktoberfest in München mit dem Flixbus hin und zurück, ein Erlebnis, für mich als allein reisende Frau nahe 60 zig, mit Rucksack von der Tochter geliehen ! Für mich angemessenes Hotel in der Landsberger Straße , drum herum der reinste Orient , aber alles fußläufig , z. Bahnhof , zur Wiese und zum Sendlinger Tor. Das war mein Ausgangspunkt.
    Ich wusste natürlich nicht, wie auch , dass drumherum es ehemals mal wohl eher Bar, Nachtclub, Sex war , aber jetzt , bis auf ein paar annehmbare Hotels der reinste Orient, halt anders schmierig )

    Am hellen Tag kann man auch hier im nordwestlichen SPD-Stammland schon von Weitem sehen, was das für eine Szene , ein Stadtgebiet ist. Mehr Müll in jeder Ecke , ungeputzte Läden und schmierige Scheiben, aber fette Autos am Straßenrand und meistens nur Kerle in den Läden, Frauen nur hie und da und Kleinkinder.

    Und jetzt kommt das schwarz-grüne Schmankerl dazu.
    Der Verbrennungsmotor wird verboten wir dürfen auch keine Waffen mehr verkaufen, die Kohlekraftwerke werden abgestellt , die Landwirtschaft wird auf Mittelalter umgestellt , alles wird moralisch einwandfrei, nicht zu vergessen das Weltklima, das Bienensterben , Europa und der Weltfrieden………….
    Wenn die Staatskohle ausbleibt , übernehmen die Klans des Orient und es wird alles verbraucht, verschmutzt ,vermüllt , zerstört , so wie sie ihre eigenen Länder und Gebiete verbrauchen und zerstören seit Jahrhunderten, dagegen waren die Hinterlassenschaften der DDR noch Gold.

    • Orient trifft es ungenügend
      Ich glaube, ich würde das nicht einfach Orient nennen. Das ist einfach deren absolute Unterschicht, die sie seit Jahren hierher entsorgen.
      Wir haben davon nicht so viele eigene, aber England und Frankreich schon. Das ist ein Milieu aus Unterschicht und Kriminellen.

      Die besseren Schichten im Orient sind auch geordneter.
      Die haben weggeschaut, als viel zu viele Kinder geboren wurden.
      Ich habe das so vor einem Jahr hier schon mal geschrieben: Wir sahen eine bildschöne Frau mit attraktivem Mann und reizenden Kindern in Gruyère. Orientalen, Oberschicht. Wir haben uns zugelächelt.

      Es ist Unterschicht+Moschee+Roma, eine ganz ungute Sache. Und das muss man anhalten, weil man gar nicht das Personal dafür hat und die schulisch nicht integriert kriegt.

      Aber wir fahren ja auch in den Orient in Urlaub, und da, wo wir hinfahren, ist es sauber, und da arbeiten Leute. Die können das also. Aber die dümpeln nicht über’s Mittelmeer, die arbeiten.
      Daher ist Bevölkerungspolitik, wenn auch zu spät, wichtiger als alles.

    • "Nicht einfach Orient" trifft auf eingeborene junge Männer,
      die Pech haben, -Schulpflicht- , Scherz beiseite,
      denen die vorbildlichen Väter fehlen.
      Wer wird ihnen die Ohren schulen?
      Jungmänner Selbstwertgefühl im Ruinenkeller,
      erkennbar an primitiver Artikulation.
      Das werden die Femministinen nicht richten.
      Da gibt es wohl auch Trümmergrundstücke.
      Wenn Mamachen, dann Mamapfade.
      „Es gibt nicht soviel Liebe auf der Welt,daß man sie verschwenden kann.“
      (Der Spruch ist nicht von mir.)

  112. Seems to me they could learn a few things about manners!
    Nur mal so:

    Letzte Woche fahre ich in meiner Limousine nachmittags zu einem späten Termin in Stuttgart. Gegen 1540 Uhr passiere ich eine Straßenbahnhaltestelle. Dort erkenne ich etwas, was meine Synapsen als „nackter weißer Arsch“ melden, während mein Frontallappen funkt: Kann nicht sein. Es ist 2017, hier ist Stuttgart, hier ist Zivilisation.
    Doch mein Blick bestätigt die erste Meldung, ich erkenne einen nackten Hintern, der sich mir entgegenstreckt, allein auf dem Wartebereich der Straßenbahnhaltestelle. Die Limousine gleitet mit 30 Km/h, mein Blick fokussiert das nackte Objekt, der Verstand operiert wild, dann, endlich kommt die Auflösung:
    Eine junge Dame, osteuropäisches Aussehen, uriniert seelenruhig auf den Bahnsteig, schaut sich um, zieht die Hose wieder hoch und setzt sich auf die Bank.

    • Brauchtum
      Sie Glücklicher in Stuttgart , hier im Rheinland ist das nichts besonderes, eher eine lang gepflegte Tradition, an Karneval oder Schützenfesten, gibt es natürlich auch außerhalb der närrischen Jahreszeit, es sind meistens aber nur einheimische Männerhintern, die zu bewundern sind…

    • Oh, nit für Kooche, Lück, Bliev ich Karneval he.
      @Erna

      es war nicht an der Wand, es war einfach mitten auf dem Bahnsteig. Am helllichten Tag. Als wäre es das Normalste der Welt.
      So etwas habe ich in meiner Heimat D-Dorf Zentrum Altstadt/Rheinufer nie gesehen. Auch von keinem nüchternen Mann.

    • Limousineneindrücke
      „nackter weißer Arsch“

      Na ja, immerhin war er weiß, ein Bild der Dekadenz, des westlichen Untergangssumpfes und verludernder Sitten.

      Tanten und Großmütter wussten von den Reifrockzeiten zu erzählen, wie ihre Tanten und Großmütter sich damals auf den Märkten und Straßen einfach breitbeinig hingestellt hätten, um sich Erleichterung zu verschaffen. Nachdem der Trend wieder zu der passenden Kleidung tendiert, sollten Sie sich auf etwas gefasst machen.

      Öffentliche Toiletten übrigens bilden trotz aller *Angebote keine einladende Alternative, nachdem über deren Gebrauch eine kulturüberschreitende Einigkeit nicht zu erzielen ist. Auch in dieser Hinsicht setzen sich Buntheit und Diversity durch.

    • ...und das stelle ich mir weltweit vor,
      bei der Überbevölkerung. Hinter allen Büschen und an allen Stränden, wie in Indien vor Mumbay. Hab ich im TV gesehen. Die graben da Loch an Loch in den Sand…

    • Zum Thema "Öffentliches Urinieren"
      gibt es eine wunderbare Zeichnung von Bernd Zeller auf Seite 479, rechts unten:
      http://zellerzeitung.de/index.php?id=479

    • Nur keine Aufregung...
      unter progressiven linken Feministinnen ist das heutzutage doch völlig normal und angesagt (sorry Don. Geht jetzt nicht anders):
      https://fellowshipoftheminds.com/2017/08/24/liberalism-is-a-mental-disorder-meet-barcelonas-lewd-director-of-communications/comment-page-1/
      Águeda Bañón, die „Direktorin für Komunikation“ der Stadtverwaltung von Barcelona bei ihrem (täglichen?) politischen Geschäft. Öffentlichkeitsarbeit halt. Es gibt ein ähnliches Foto von dieser „Dame“ vor dem Brandenburger Tor in Berlin, was ich gerade aber nicht mehr finde. Senora Bañón fühlt sich offenbar überall bemüßigt ihr Revier zur markieren. –
      Und da regen Sie sich über unzivilisierten Neuzugänge auf …?

  113. "Beides kann sehr wohl bürgerlich sein, da habe ich überhaupt keine Zweifel, ..."
    Der Satz hat mir besonders gut gefallen. Ich selber sag zwar öfter „Bürgerlich geht anders“ – weiß aber, daß das Idealtypische ja ganz unverbindlich geworden ist.

  114. Offene Grenzen, offenes Europa
    „offenes Europa“?
    Das ist doch die große Frage, dass viele Bürger eine Politik wahrnehmen, die vordergründig „sozial“, tatsächlich aber nicht sachgerecht ist.
    Was den Bürger verärgert: Es gelingt nicht, die tatsächlich Nicht-Schutzbedürftigen an den Grenzen zurückzuweisen, ja noch nicht einmal gelingt es Ausländer, die hier kriminell auffallen, auszuweisen,
    – dafür fällt man dann auf der anderen Seite vom Pferd und weist tatsächlich Schutzbedürftige ab und nimmt es hin, dass Schutzbedürftige in deutschen(!) Flüchtlingsheimen von anderen Migranten bedrängt, schikaniert, bedroht werden.

    Wann wird endlich den wirklich Bedürftigen geholfen?
    – und wann endlich werden die Trittbrettfahrer, Kriminellen, Nicht-Schutzbedürftigen wirksam abgewiesen?

    • Offene Grenzen, wie heisst es so schön:
      Wer nach allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein (-:

  115. Und nun, Don Alphonso?
    Sie können, wenn Sie wollen, stiften gehen, also das sinkende Schiff verlassen, aber was ist mit mir?
    Und den vielen anderen, die nicht die Mittel haben, die auf Gedeih und Verderb den Illusionisten ausgeliefert sind.
    Manchmal frage ich mich, ob ich noch ganz klar im Kopf bin, ob ich nicht doch ein wenig plem plem bin, weil ich mich herunterziehen lasse von all den schlechten Nachrichten, während andere sich keinen Deut darum scheren, was in fünf, zehn oder zwanzig Jahren sein könnte.
    Auf jeden Fall leben sie, sagen wir mal, unaufgeregter.
    Wissen Sie eigentlich, Don Alphonso, dass Sie mir eine Menge Zeit stehlen, Zeit die ich besser nutzen könnte, aber es nicht schaffe, weil Sie nun einmal da sind…

    • Ich weiss, es ist nicht einfach. Ich versuche, kleine Lösungen zu finden. Immerhin steht es in der FAz, das tut manchen schon mal weh.

    • @Klara - Flucht? Aber wohin bitteschön?
      Mir sind diese Fluchtgedanken ja auch nicht völlig fremd. Allerdings sollte man doch dann irgendwann wissen, dass das alles Trugbilder sind. Sicher finden manche im Ausland ihr Glück, wie man so sagt. Aber es gibt Zahlen, die reden von 70% Rückkehrern. Und die kommen sicher mit vielerlei Erfahrungen zurück, aber in den meisten Fällen sicher nicht strahlend und glücklich.
      Dort in diesen mit absoluter Sicherheit auch nicht unproblematischen Ausländern wartet mit ebenso absoluter Sicherheit niemand auf deutsche Auswanderer. Und am Geld, dass bei sehr vielen sowieso zu wenig sein dürfte, ist mit Sicherheit nur ein Aspekt des Geschehens.

      Sicher, wenns ums nackte Überleben geht, dann muss es eben unter allen Umständen sein. Aber da sind wir doch wohl noch lange nicht. Da waren, wie man nun allmählich auch hierzulande lesen und hören kann, durchaus auch nicht alle neu Zugereisten der letzten Jahre. Die machen nun hier so einige Erfahrungen, die mit ihren Hoffnungen sicher auch nicht zusammengehen. Und deren unausweichliche Rückkehr wird absehbar knüppelhart werden.

      Sollte man seine Heimat verlassen, nur weil gerade mal ein paar ärgerliche „Deppen“ an der Regierung sind? Denen also auch noch Platz machen? Niemals!
      Ich habe DDR hinter mir. Da bringe ich doch Merkel & Co. auch hinter mich.

      Nur mal so ein Gedanke:
      Die SPD geht in eine große Koalition unter der Bedingung, dass Merkel zurücktritt. Das wäre ein Paukenschlag. Sicher, Stammtisch, aber wirklich völlig weltfremd?

    • @ Klara,
      hier sagt man: viel rutschen gibt verschlissene Hosen.Es kommt meistens nichts Besseres nach.

    • Grigori @ 23. November 2017 um 10:35 Uhr
      Grigorij sagt:
      „Sollte man seine Heimat verlassen, nur weil gerade mal ein paar ärgerliche „Deppen“ an der Regierung sind? Denen also auch noch Platz machen? Niemals!“

      Richtig so!

      Es werden andere Zeiten kommen, und dann werden Werte wie Aufrichtigkeit, Verlässlichkeit, Fleiß wieder zählen und sich auszahlen.

  116. knock knock
    Goodnights Prophecies:

    Weimar klopft an die Tür….

    „Damit die neue Minderheitsregierung zumindest wichtige Gesetze weiterhin durchbringen kann, könnte Steinmeier noch zu einem weiteren Schritt greifen: der teilweisen Entmachtung des Bundestages.“

    http://www.f ocus.de/politik/deutschland/grundgesetz-notstands-artikel-81-erster-experte-bringt-voellig-neue-loesung-fuer-jamaika-chaos-ins-spiel_id_7884062.html

    • Wollen wir wetten, lieber Goodnight, dass diese Dystopie in den nächsten 4 Jahren
      KEINE Realität wird? Sie sollten einem Focus (!) Artikel mit Clickbait Character keine Bedeutung zumessen, dessen Vorstellungen einer Präsidialherrschaft für geistig arme ist mit der politischen Sozialisation der deutschen Funktionselite einfach nicht vereinbar.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • These people running things, the elite... they're soft, chickenshit faggots!
      @Haupts

      Sagten sie „deutsche Funktionselite“?

      Viel Glück!

    • Seien Sie sich da mal nicht so sicher, Herr Haupts!
      Ging in FR auch ganz schnell mit dem Ausnahmezustand.

      Nachdem das Establishment jetzt schon zwei im BT neu hinzugekommene „Nazi-Parteien“ ausmacht, ist der nächste Schritt die Ausrufung des Notstandes, um deren Machtübernahme zu verhindern. Denn eines ist klar, wenn die so weiter machen, rückt von Neuwahl zu Neuwahl eine AfD-FDP-Mehrheit immer näher.

  117. Foxrommel, Geburtenreiche gibt es heute, aber damals nicht wirklich
    Foxrommel:

    Ehrlich gesagt halte ich das für eine Dorfsau, die gern getrieben wird:
    „Dann kommen die Geburtenreichen“ o.ä.

    Von ca. 1959 bis ca. 1969 waren es ein paar mehr:
    http://www.single-generation.de/wissenschaft/geburten.htm#anmerkungen

    Das lässt sich verkraften. Die Sau soll verdecken, dass die Renten anderweitig eingesetzt wurden und außerdem in der Ex-DDR nicht viel eingezahlt wurde. Die Wut soll sich auf den usual suspect konzentrieren, heute Steuerzahler, gern als weiß oder Kartoffel verunglimpft, später geburtenreich.
    Einer, der hier sechs Kinder auf Stütze unterhält, kostet mehr als manche Rentnerin.
    Und einer, der wie Midas im TV verdient, kostet auch einiges.
    Fallen Sie da ja nicht drauf rein.

    Die paar mehr liegen um 1 Mio.. Es wurde jahrelang beklagt, dass die 1 Mio nicht mehr zustande kommt. Politikerinnen müssen auch zuweilen zudecken, dass sie den Nachwuchs nicht wollten, besser schiebt man es auf diese Sünder, die Geburten“reichen“. Das waren drei bis vier Kinder, oft auch nur zwei. Dass ich nicht lache.

    Mit der Legende gehört mal Ramadama gemacht.

  118. Privatsphere hat ausgedient
    @Blue Angel – “Über ein Jahr bespitzelt” reisst mich nicht vom Stuhl. Bespitzeln ist im Zeitalter von Smartphones eine ganz normale Sache. Gerade steht sogar im Mutterschiff, dass Google zugab, Standortdaten von Nutzern des Betriebssystems Android systematisch zu erfassen. Wenn es sich um jemanden von Interesse handelt, können Sie darauf wetten, dass jedes Gespräch via Smartphone in dessen Hosentasche abhört wird. Darüberhinaus, ich kann zwar mein I-phone zu Hause lassen, aber dass erwarte ich nicht von demjenigen, den ich irgendwo zufällig oder unauffällig treffe. Dann wird das, was ich sage, vom Smartphone meines Gesprächspartners abgehört.

    • @Der Tiger
      Schlimm genug und Grund genug, selbst anzulegende, elektronische Überwachungselemente zu meiden.

      Trotzdem kein Vergleich mit Erpressung/Nötigung (Björn Höcke soll niederknien, sonst würden die durch Observation erlangten Dokumente veröffentlicht), Stalking (wovon auch seine Kinder betroffen sind) und dadurch erzielte Bilder/Videos aus der Privatspäre, auch der Familie in´s Internet zu stellen.

      Die „Künstler“ haben auch seine Papiertonne durchgefilzt und bieten eine ihm gestohlene Axt für 5000 Euro auf ihrer Website an (Diebstahl und Hehlerei kommen als Straftatbestände noch dazu).
      Finanziert werden diese „aktivisten“ übrigens zumindest teilweise über Steuermittel für Kulturzwecke.

      Dieser Knieschuß wird der AfD noch mehr Zustimmung bringen, aber für Frau und Kinder von Björn Höcke ist das sicher kein Trost.

    • In gewissen Situationen muss man ein dickes Fell haben
      Mit meinen Stalking Erlebnissen will ich Sie nicht langweilen. Die ignoriere ich. Vergiftet worden, ist er aber noch nicht. Ich mehrmals und einmal mit einem richtig gemeinen Nervengift. Fünf Tage konnte ich mich praktisch überhaupt nicht bewegen. Der Arzt wusste nicht, was es war und meinte nur kopfschüttelnd: ‘Sie sind doch sonst so gesund.’ Am 6. Tag wurde es ein klein wenig besser und ich schloss daraus, dass ich es überleben werde. Also habe ich nicht weiter nach dem Grund suchen lassen. Ich wollte es garnicht wissen. Richtig weg war der Schmerz erst nach 3 Monaten.

  119. Provinzposse
    In einer kleinen Stadt im tiefsten Westfalen hofft man, dass das Geld vom Bund für Flüchtlingsunterkünfte in ein paar Jahren dem sozialen Wohnungsbau zugutekommt. Zur Zeit sind aber auch hier keine preiswerten Mietwohnungen zu finden, zu nah am Speckgürtel einer größeren Stadt und alles was neu gebaut wird, ist oder wird Eigentum.
    Leute kratzen Geld zusammen, kaufen ein extrem baufälliges Haus, in der Hoffnung, dass der städtische Bauhof die Renovierung übernimmt. Denn selbstverständlich sind es gute Menschen, die dieses Haus dann der Stadt als Flüchtlingsunterkunft vermieten. Zu meiner klammheimlichen Freude scheint die Rechnung nicht aufzugehen.
    Für einige andere Vermieter ist dieses Modernisierungskonzept aber wohl erfolgreich, den sekundären Gewinn, dass man dann ein guter Mensch ist, erwähnte ich ja schon.
    Von der Misere auf dem Wohnungsmarkt, seit Jahrzehnten von der Politik verschlafen (wie auch eine vernünftige Einwanderungspolitik, gegen die ja wohl die wenigsten etwas einzuwenden hätten), sind viele Geringverdienende betroffen, zu denen auch seit langem hier lebende Einwanderer zählen, die nicht so gerne in dem jeweiligen Ghetto leben wollen, in dem sich die Leute aus ihren Herkunftsländern eine Parallelwelt aufgebaut haben.

  120. Titel eingeben
    „Gebe 20 den Raum, gebe 200 den Wunsch, …“
    Als starkes Verb mit Vokalwechsel hat geben welche Befehlsform in der Einzahl?

    • @ flitz
      „Als starkes Verb mit Vokalwechsel hat geben welche Befehlsform in der Einzahl?“

      gob?
      gab?
      güb?
      geb?
      gub?
      gäb?
      göb?

      Ey Mann, hier geht’s um gendertransparenten, integrativen Verzicht auf korrumpierte, herrschaftsausübende Zensuren, durch Mobilisierung von Unmittelbarkeit, Spontaneität und basisdemokratischer Direktheit, – nicht um cis-hetero-normative Orthografie, sondern um basale Integrationskonflikte befriedende Kompetenzraster, wie z. B. Trockenwerden (hinter den Ohren oder anderswo) …
      > siehe „Bündnis innovative Zeugnisse“

    • 'gibe' wäre richtig gewesen.
      .
      Wobei ja noch gar nicht gesichert ist,
      dass die Befehlsform überhaupt angedacht war.

    • mein Fehler
      Ich war’s = nur mal so

    • @ 'gibe' wäre richtig gewesen
      Eine orthografisch korrekte Schreibweise gilt hier als fackultativ, als Diskriminierungsversuch kreativer Zeichensetzung oder gar als sprachnormativer Durchsetzungsexzess.

      Das hat praktische Gründe …

      Versichem Sie msl bei flotter Fagrt mit drm 300 SL üvwr dir Srpentinen wines Alpenpassews ajf Ihren Habdy eunn Tyxt tu achteibn …

      Alles Privatsache, gab schon JWvG zu bedenken …

      „Mir, der ich selten selbst geschrieben, was ich zum Druck beförderte, und, weil ich diktirte, mich dazu verschiedener Hände bedienen mußte, war die konsequente Rechtschreibung immer ziemlich gleichgültig. Wie dieses oder jenes Wort geschrieben wird, darauf kommt es doch eigentlich nicht an; sondern darauf, daß die Leser verstehen, was man damit sagen wollte! Und das haben die lieben Deutschen bei mir doch manchmal getan.“

    • wir* brauchen alle mehr sternchen ...
      oder sternchinnen. wegen der diversity.

      korrekte orthografie ist sexistische kacksch*sze, erfunden vom patriarchat, um gegenüber den Schreiber*innen strukturelle Gewalt zu erleichtern.

      wer alles nur kleinschreibt, verbessert die welt* – und lang lebe die „alternative math“ (zu finden bei danisch oder hier: ht*tps://www.youtube.com/watch?v=Zh3Yz3PiXZw )


    • @S&R, Sternchen: Lt. Danisch sollen die französischen Blinden und noch einige andere gegen die dortige *!“XX-Schreibweise gemeutert haben, so daß die inzwischen staatsweise („für die Beamten“) verboten wurde.
      (Bis das Berlin erreicht, ist lang hin)

    • @ colorcraze
      Ach, das ist interessant. Naja, die Franzosen trauen sich ja auch, im Radio Mindestquoten für französische Musik vorzuschreiben.

      In Berlin wird das nicht funktionieren. Blinde gibt es da nach meiner Auffassung zwar zuhauf, aber deren Problem ist nicht der Sehnerv …

  121. Blei-Gefahr?
    Sehen da meine Augen auf einem der Bilder zum Text etwa einen alten Holzfenster mit anhaftenden Resten eines bleiweißhaltigen Anstrichs?
    Dann aber bitte gründlich sanieren. Die Dinger sind ganz üble Giftfallen (Staub, Partikel) für Kinder. Das Zeug ist dermaßen neurotoxisch, dass man binnen weniger Wochen aus einem Kleinkind mit Zeug zur Hochbegabung einen Lernbehinderten machen kann.
    Das schreib ich hier mal so hin, denn man soll die Umwelt-und Verbraucherschutzthemen nicht den Grünen überlassen; dafür sind diese Dinge zu wichtig.


    • Das ist untendrunter braun gestrichen, ich denke, der Weißanstrich wird max. 50 Jahre, eher deutlich weniger, alt sein. Da wurde kein Bleiweiß mehr verwendet.

    • Bleiweiss
      50 Jahre jung? Das ist leider keine Sicherheitsgarantie!
      Bleiweiss als Pigment wurde für den allgemeinen Gebrauch erst 1989 verboten.
      Zwar wurde es schon in den 60er Jahren zunehmend von Titandioxid als Weißpigment ersetzt, aber bis zu 2 Prozent Bleianteil blieben noch bis in die 80er in vielen Anstrichfarben üblich. Gerade für Fenster nahm man gern die bleihaltigen Lacke auf Alkydharz- oder auch Leinölbasis.
      Also Vorsicht! Das Teufelszeug lauert auch noch oft in alten Farbschichten

  122. Pardon und ...zu Colorcraze
    bitte um Pardon für die vielen Tippfehler in meinem Kommentar.

    1806 ist ein interessanter Vorschlag. Mir scheint der Untergang eines so flexiblen und föderalen Freiheit lassenden Gebildes wie das Heilige Römische Reich Deutscher Nation doch einige Nummern zu groß für das Wirken und hoffentliche Ende der Dame aus der Uckermark.

    Wenn Sie aber den Rheinbund meinen, wäre dessen Mitglied „von der Leyen“ natürlich eine wirklich exzellente Anspielung auf die erbärmliche Gegenwart, vor der ich meinen Hut zöge, wenn ich einen trüge.


    • 1806
      Ach, was da alles so genau los war, habe ich gar nicht präsent, nur daß das HRR zu Ende ging und Napoleon die Macht war.
      Ach ja, und reichlich Einquartierungen gab es wohl auch.
      Es paßt nicht so wirklich, aber WK1 und 2 passen eben auch nicht.

      Vor ein paar Tagen bin ich zufällig beim Gugeln nach ganz was anderem (irgendwie spukte mir das Wort „Heruler“ im Kopf rum, das mir irgendwo untergekommen war) auf kriegsreisende.de gestoßen. Lesenswert. Besonders interessant fand ich, wie schwer es war, derartige Kompanien loszuwerden. Und wie lange und kontinuierlich die Landbevölkerung in Europa immer wieder terrorisiert wurde.

  123. kdm sagt: 22. November 2017 um 09:17 Uhr
    Ich gehe mit kdm einher, ist ebenfalls in meiner Sammlung der Sprüche für alle Lebenslagen aufgenommen.

    Ich addiere ein Zitat zum gefälligen Gebrauch, da wir hier die Politiker hoch leben lassen

    ‚Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null und das nennen sie dann ihren Standpunkt.‘
    Albert Einstein

  124. Eine Schweizerin sagt: 22. November 2017 um 13:21 Uhr Besorger Blick aus der Nachbarschaft
    @ DA, oh doch, das wird gelesen- schätze das > 90% aller Foristen einem
    solch stringenten Text folgen.

    @ Eine Schweizerin, ein absolutes highlight unter den Kommentaren.
    Bissig und auf den Punkt gebracht, danke dafür.
    Besser kann man das wohl nicht zusamenfassen.

    • Schweizerin, ...
      … ich kann auch bestätigen, dass ich Ihren Beitrag gelesen habe und nicht zu lang fand.

      Es kommt doch vor allem auf den Inhalt an.
      Der Don muss halt alles möglichst schnell lesen, für den ist es weniger lustig…

    • @Eine Schweizerin
      Ich möchte mich anschließen: nicht alle langen Kommentare lohnen die Lektüre – aber die der Schweizerin sehr wohl. Bitte schweigen oder kürzen Sie nicht. eine kenntnisreiche Sicht von außen ist mehr als nötig und wohltuend.

      Merci vielmal !

    • Nervtötend ...
      … und in Endlosschleife schon mal x-mal Gesagtes in Überlänge.

  125. Titel eingeben
    Verslumung geht auch anders. Wir haben hier (Düsseldorf-Flingern) in einem Haus mit 40 Wohneinheiten inzwischen vier Airbnb-Wohnungen. Da herrscht punk. Schlüsselbündel hängen außen an den Türen, der Wohnungszugang ist offen, die Fahrstuhl-Tastatur wird massakriert, der Aufzug vollgerotzt und der Müll im Hausflur deponiert.
    Den Wohnungseigentümern gehen die Probleme an der Sitzfläche vorbei, die sitzen Hunderte Kilometer woanders.
    Unsere Hausverwaltung wünscht mehr Geld wegen des zusätzlichen Aufwandes.

    • Das ist doch im Kleinen so wie dann im Dorf - einer gibt sich für
      die Vermietung oder sogar Verkauf an sich nicht anpassen wollende her, hat vielleicht auch nur das „Eigentum“ vor Ort und lebt ganz woanders und muss die ganze durch ihn verursachte Misere nicht mitertragen.
      Eine ganze Gemeinschaft leidet während einer verdient, dem die Gesellschaft ansonsten egal ist…

    • Bewertungen runter
      Herr Braun, Sie haben doch sonsdt zwei geschickte Hände. Regelmäßig Leim ins Schloß. Die Bewertungen bei AirBnB sinken in den Keller.
      Schit eintüten. Tüte unter Tür durchschieben draufsteigen

      Bewertungen bei AirBnB gehen weiter runter
      Mitbewohner sensibilisieren.

      Natürlich sind das nur satirische Anregungen. Sie machen das nicht so wie ich es zart andeute. Ihnen fällt gewiss legales ein, das der Don nicht löschen muß. Aber die Bewertungen runter

      Und bei der nächsten Hausversammlung beschließen daß Panikverschluss an Haustüre kommt. Mit Schlösser und Sicherheitskarte bei der Hausverwaltung. Jede Wohnung zwei Schlüssel für die Haustüre.

    • Schlüsselbünde hängen außen an den Türen
      Ja, ganz bestimmt ist es so.

      Manche Erzählung ist wirklich erstaunlich.

  126. Radeln und Rudern
    @kek

    passen sie bitte auf, wenn sie das Ibergeregg von Süden anfahren, werden sie wohl nach Norden abfahren………….bitte die mindesten 5 kuhgatter auf der kurvigen abschüssigen fahrbahn beachten (meist in fahrtrichtung rechts), wenn sie da zu schnell ankommen, gibt’s einen bösen sturz und das radel ist hin……falls sie dazu noch fragen haben, fragen sie vertrauensvoll den radler DON !

    in welchen ruderclub treten sie denn ein ? meistens müssen sie ja dort mindesten zwei „bürgen“ mitbringen und z.b. in Zug haben sie die „Dütschen“ manchmal recht satt !

    aber ich sehe ein, mann oder frau müssen zu Merkel-Morgenthau-Göring alternativen entwickeln und wir sollten uns nicht von dienstwagenbessenen sozialpädagogen mit erfahrung in kreativen privatfinanzierungsmodellen die zukunft des verbrennens von diesel oder kohle vorschreiben lassen !

  127. Bedauerlicherweise verfüge ich über kein Vermögen
    Daher gab ich meinen Kindern den Rat: erlernt Berufe, die ihr auch im Ausland ausüben könnt! Denn für viele Deutsche wird es in der Heimat zu eng/schwierig. Bereitet euch auf das mögliche Exil vor, lernt Sprachen.

    • Guter , lebenswichtiger Rat ,
      ..
      .
      Herr Margraf .

    • @ Markgraf
      Wo bitte, wollen Sie denn hin?

      Wenn Deutschland geschleift ist, d.h. die globale
      Unterschichtfolklore regiert das Land. Glauben Sie
      wirklich andere Länder machen dann nicht dicht.

    • Dito
      Hosianna, nachdem der Nachwuchs mich 2015 zunächst für etwas, nun ja, verbissen hielt, erhielt ich 2016 plötzlich das einsichtsvolle Versprechen, sich nicht auf ein Leben in Deutschland festzulegen.
      Irgend ein schönes Land wird es geben, das gut ausgebildete junge Leute gerne nimmt. Ich selber habe gelernt, dem Blöken der Lämmer amüsiert zuzuhören und gräme mich hier nicht mehr. Fürs Seelenheil und das Gefühl, nicht der letzte Mensch bei Verstand zu sein, gibts ja noch Don und Danisch. Und die schreibende Leserschaft hier.

  128. Deutsche Frage: verfrühtes Imperium. 1806 verspätete Nation...Bruderkrieg 1866, Wien oder Preußen
    Immer wenn ich mal wieder in Sachsen zuviel Westradio gehört hatte und der „politisch-ideologischen Diversion“ des Deutschlandfunkes in den 60iger und 70iger Jahren und ähnlichen westlichen Einflüssen gedanklich nachhing und meine Großmutter, sie kam aus dem Salzburgischen, dies und das zur Zeit vor 1945 und zur deutschen Geschichte fragte, kam die Antwort:

    Ach, Junge, was Du nur willst, wir haben den Krieg verloren.

    Das muß man einfach annehmen (und keinen neuen führen wollen) – aber, wie Franz-Josef Strauß sagte, man muß ihn nicht jeden Tag auf`s Neue verlieren wollen.

    Die „Schuldfrage“ nach Preußen zu verschieben, erleichtert nichts.

    Außerdem,
    folgte „Preußen“ nicht Wien – aus „Nibelungentreue“ – in den 1. Weltkrieg bzw. so dynamisierte er sich?

    Für wem wurde in der Weimarer Verfassung ein Stuhl frei gehalten (Artikel 2 und nicht 23)?
    Was soll`s. Es ist, wie es ist, wie Erich Fried sagte.

    War nicht die Rom-Orientierung, statt am Finkenherd zu bleiben, der 1. „falsche Fehler“? Der von den Ottonen aus dem sogenannten „neuen Bundesland“ Sachsen (heute ohne Kurfürst, die Zeit der Wirren beginnt).

    „Preußen“ lag da noch 400 Jahre im Schlafe und es wurde auch später nur sehr langsam munter.

    Heutiges separatistische Blinzeln mit Geschichte und Mentalität zu begründen und Preußen dazu vor`s Loch zu schieben, statt 68ig für die Verlotterung der Sitten in selbiges zu stecken? Sehr fadenscheinig.

    Wenn einem irgendwas nicht paßt, man einen kleinen Batzen Geld in der Tasche hat, sucht man sich im Zweifel eine andere Automarke, eine andere Stadt… notfalls wird man geschieden.

    Bürgerliche und staatsbürgerliche Erfindungen wie Nation und Demokratie hat man auch deshalb, damit man nicht in die Fremde muß, sondern politisch werden kann, damit sich was ändert: mit Wahlen, Flugblättern, Demonstrationen. Ohne Revolution, Gefängnis und Exil.

    Noch kann man Nationalstaaten nicht wie Hemden wechseln, so einfach ist es nicht. Die Wechsler werden die Entfremdung mitnehmen und sie wird, wenn man Glück hat, sentimental werden.

    Selbstverständlich kommen etliche auch neu an.

  129. Europa, das Vaterland der Vaterländer?
    Neulich hatte ich mir erlaubt auf den Artikel in der FAZ von Wolfgang Streek zur Bundeskanzlerin Angela Merkel zu verweisen.
    – gewissermaßen einer Anti-antifantische Bilanz zur Bundeskanzlerin.

    Nun verweise ich sehr gern auf einen von Michael Stürmer. Man kann ihn ohne Bezahlschranke in der Welt finden. Er ist immer mit Gewinn zu lesen.

    Interessant ist Stürmers Begrifflichkeit vom Vaterland der Vaterländer, das schließt sozusagen auf politisch-begriffliche Weise zumindest Parallelwährungen zum Euro ein.

    Man hat also nun zur „Wüste der Gemeinplätze“ (Stürmer zu den Sondierungen) und zum Angelika-Merkel-Fetischismus „Scheitert der Euro, scheitert Europa“ auch begriffliche, realpolitische Alternativen.

    Und, viel wichtiger, Stürmer nimmt die reale Lage in den Blick, da findet sich nix von Führerin der Freien Welt. Er hofft darauf, das die Politik die „Wende-Lage“ erkennt….und in meiner Zusammenfassung: sich nicht im Ententeich verplanscht.

    • Voll hinter Merkel stehen noch Zeit, SZ, taz und SPON, ARD und ZDF. die anderen setzen sich doch langsam ab.

    • Lauterbach eben:
      ihr Wort gilt von Monat zu Monat weniger und dann Einblendung Scholz: die Kanzlerin ist erschöpft.
      Ganz furchtbar dabei Dunja Heyali(?): Aaaber, Sie müssen Deutschland doch helfen!Sie können sich doch nicht verweigern!
      Lauterbach trocken: Frau Merkel hat uns noch vor Wochen die Regierungsfähigkeit abgesprochen, nun braucht sie unsere Hilfe??

      Eine Minderheitsregierung würde das Parlament endlich stärken, so, wie es eigentlich sein sollte.Ich würde es ihr wünschen, damit sie Demokratie lernt.

    • Ich warte auf den Zeitpunkt,
      an dem endlich einer der Entscheider öffentlich sagt: „Aber sie hat doch gar nichts an!“

    • Das sind doch fast Alle
      @Don

      Bei den Überregionalen bleibt aber doch nur noch Welt und FAZ übrig. Und die von Ihnen genannten aus dem Print haben zusätzlich bei Funk u. Fernsehen incl. PHoenix, 3sat u. arte die meisten Stühle in den Talkrunden (wobei es bei Phoenix meistens noch sehr sachlich und ausgeglichen zugeht).

      Und die großen Regionalblätter über Funke, DuMont und SPD-Holding sind auch immer noch große Fans der Dame mit Knabbermaniküre. Und die Praxis- und Friseurauslegeware zählt doch nicht.

  130. CDU-interner Wandel?
    Ich mag mich gut irren, aber manchmal denke ich, kleine Zeichen könnten Symbole für Kommendes sein.

    So ist mir aufgefallen, dass in den letzten paar Wochen in NRW auffällig häufig über Friedrich Merz in diversen Positionen berichtet wurde.

    In diese Positionen kommt Herr Merz durch den Ministerpräsidenten Laschet.

    Manche mögen sich daran erinnern, wie Merz als Fraktionsvorsitzender der Union im Bundestag von Merkel eiskalt abserviert wurde, wenn man nicht sagen will, politisch skalpiert wurde.

    Es ist schon interessant, dass ein konservatives CDU-Mitglied peu a peu wieder in den Blick der, wenn auch landsmannschaftlichen NRW-Öffentlichkeit gerückt wird.

    Wie gesagt, ich mag mich vollkommen täuschen.

    Aber vielleicht kommt der Wandel oder die Revolte in der Union auf leisen Pfoten.

    • Ich finde Merz auch gruslig.

    • Da habe ich immer...
      …den Apfel vor Augen, aus dem ein Engerling schaut.;)

    • Im Merzen der Bauer
      Merz wäre vermutlich besser als Merkel.

    • BlackRock an die Macht?
      Gemeinsam mit Rothschild & Co.-Macron würde der aber ganz schnell den Nationalstaaten den Rest geben.

      Was hier manche für gruselige Ideen haben.

    • Friedrich Merz - wer ist das? Evaulation des Fernsehen bleibt offene Frage, W. Schäuble
      Sehr geehrter Don Alphonso – 150% Übereinstimmung zu Ihrer Ablehnung von Merz.

      Nur, weil einer mal gegen Angela Merkel verlor und dann das politische Feld räumte, weil er offenbar nichts zu sagen hatte und für nichts kämpfen wollte, ist „der Merz“ noch lange keine Empfehlung.

      Da muß man anderes zu Merz gar nicht in den Blick nehmen.

      Wer die FDP
      in den letzten Jahren erlebte (manche wählten sie in Hamburg aus Verzweiflung und – immerhin – weil Frau Suding auf den Wahlplakaten antifeministisches Bein zeigte), bleibt mehr als skeptisch.

      FDP-Lindner auf das Pferd zu setzen, er wird schon reiten können, verkennt die Lage
      (a) Bismarck ist tot, die damaligen Verhältnisse sind verweht.
      b) hier gibt es kaum Milliardäre, die auf Dauer Öffentlichkeit mit Geld ersetzen können

      Kubicki
      erkennt bereits die dominierende Meinungslage:
      So wie Bismarck auf die nationalliberale setzte, setzt er auf die der dominierenden 68iger. Tja – cum ex.

      Angela Merkel knaupelt weiter an den Fingernägeln, wie Horst Seehofer von seiner Modelleisenbahnanlage im Fernsehen aus feststellte. Inzwischen knaupelt er mit.

      Don Alphonso hat auch recht, die Presse-Meinungslage wendet sich.

      Was unbedingt ansteht ist die Reform des statischen, parteilichen Filzes
      (zusätzlich imprägniert von 68ig), des Systems der „Glotze“; denn Schweizer Zeitungen ersetzen doch kein richtiges Fernsehen für eine pluralistisch informierte Öffentlichkeit.

      – Den Impuls der „Reeducation“, dem Pluralismus der Meinungen, einer brit.-amerikanischen Mischung von damals gilt es bei einer Neukonstitution „Öffentlich -Rechtlich“ wieder aufzunehmen.

      Notfallmaßnahmen für eine Übergangszeit: Zwangsbeiträge abschaffen und Beiträge auf ein Drittel reduzieren. Das wirkte.

      1. Nebenbei
      Der Ostblock brach nicht wegen des Westfernsehen zusammen, sondern trotz dessen.
      Im Gegensatz zu heute kam es mir aber neutraler und stellenweise binnenpluralistischer vor.

      Immerhin spielte der „Westen“ die Aufnahmen von der alles entscheidenden Leipziger Demonstration am 9.10.1989 ab.

      2. Nebenbei
      Um einen Namen zu nennen. Wolfgang Schäuble kennt nicht nur alle Varianten von politischen Prozessen. Er kann sogar einen Artikel zu Bismarck schreiben (damals in der FAZ). Vermutlich könnte er sich nicht nur mit Alexander Gauland unterhalten, sondern mit europäischen Regierungsvertretern. Sogar aus Moskau.

      3. Nebenbei
      AfD und FDP – besser als gar nichts gegen Merkel.

    • Merz
      Wen sich jemand so wegbeissen lässt und erst dann wiederkommt wenn der Wegbeisser die Bühne verlassen hat ist das nicht gerade ein Ausweis von Kanzlerfähigkeit.

    • Es geht mir ums Symbol
      weniger um Merz an sich.

      Ich halte es einfach für interessant, dass der Merkel-Vertraute Laschet Merz wieder ins Licht der Öffentlichkeit bringt.

      Ein Symbol könnts halt sein.

    • Oliver Cromwell (1599 - 1658), englischer Staatsmann und Heerführer
      Es wird Zeit für mich, Eurer Sitzung an dieser Stelle ein Ende zu bereiten, die Ihr durch Verachtung aller Moral entehrt und besudelt habt. Ihr seid eine parteisüchtige Bande und Feinde jeder guten Regierung! Ihr seid ein Pack feiger Schurken und würdet wie Esau Euer Land für ein Linsengericht verkaufen und wie Judas Euren Gott für einige Geldstücke verraten. Ihr habt nicht mehr Religion als mein Pferd. Geld ist Euer Gott. Wer von Euch hat sein Gewissen nicht durch Bestechung verkauft? Gibt es einen unter Euch, der von wahrer Sorge für das Wohl der Gemeinschaft beseelt ist?
      Ihr seid der ganzen Nation unerträglich verhaßt geworden. Ihr seid hierher entsandt worden, um Mißständen abzuhelfen, aber Ihr selbst seid der größte Mißstand geworden. Unser Vaterland fordert mich daher auf, diesen Augiasstall zu reinigen, indem ich ein Ende mache mit Eurem frevelhaften Verhalten in diesem Hause, was ich mit Gottes Hilfe und der Gewalt, die er in meine Hand gelegt hat, jetzt tun will. Ich befehle Euch daher, wenn Euch Euer Leben lieb ist, sofort diese Stelle zu verlassen. Macht, daß Ihr hinauskommt, und beeilt Euch, Ihr feigen Sklaven, packt Euch!

  131. Große Freude über meinen Irrtum!
    Hut ab vor Herrn Lindner. Für alle traditionellen bürgerlichen Wähler wurde die Wahlentscheidung immer schwieriger: Die Merkel-CDU flutschte nach links in den Sessel der Grünen (dort kuscheln&busseln sie, wie bei den Jamaica-Verhandlungen zu beobachten), die CSU des wetterwendischen Seehofer läßt sich mitziehen, sozusagen auf die Sessellehne – was soll man da als bürgerlicher Bürger noch wählen?
    Im stolzen Wahlergebnis der AFD stecken laut einer Umfrage 50% Protestwähler – die also darauf warten, von einer traditionellen Partei abgeholt zu werden. Für sie bietet sich nun die neue FDP, quasi ab jetzt mit Rückgrat, an. „Die neue FDP“ könnte „die alte, vor-Merkel-CDU“ werden! Also nicht nur für die Fahrer von SAAB, sondern auch Mercedes, BMW und Audi wählbar.
    Die bösen, alten Geister der FDP, wie z.B. Leuthäuser-Schnarrenberger quakeln schon wieder herum, aber ich denke, diese Kräfte werden Lindner nicht mehr stoppen können. Die CSU hat jetzt gleich ZWEI Parteien rechts neben sich. Falls in die nächsten Wahlen das waidwunde Pärchen Merkel&Seehofer die CDU/CSU anführen sollte, dann sehe ich für diese Parteien ganz schwarz.
    Nach der äußerst enttäuschenden Erfahrung mit Westerwelle (ich spreche von dem Politiker, nicht dem Menschen) habe ich das der FDP nicht zugetraut. Jetzt freue ich mich, geirrt zu haben.

    • "Die CSU hat jetzt gleich ZWEI Parteien rechts neben sich."
      Die AfD-Bundestagsfraktion brachte einen Antrag für ein Rückführungsabkommen mit Syrien in den Deutschen Bundestag ein.

      Dieser Antrag wurde auch von der FDP zurückgewiesen.

    • FDP und Überzeugungen
      Mir ist kurz vor der Wahl das folgende Zitat untergekommen.

      Schleswig-Holstein, auch die FDP hat diesen Antrag unterstützt.

      „Der Landtag bittet die Landesregierung, sich auf Bundesebene dafür einsetzen, die zweijährige Wartefrist beim Familiennachzug zu subsidiär Geschützten zu verkürzen. Der Landtag bittet die Landesregierung weiterhin auf Bundesebene deutlich zu machen, dass Schleswig-Holstein Bestrebungen, diese Wartefrist zu verlängern, nicht unterstützen wird
      Der Landtag bittet die Landesregierung weiterhin gegenüber den Zuwanderungsbehörden Hinweise zu geben, die den Nachzug minderjähriger Geschwister nach Schleswig-Holstein erleichtern. „

    • Aua, großes Aua! Danke für Ihre Hinweise
      … also doch AFD – unter diesen Umständen: „Was denn sonst?!“

    • Piraten, Bayernpartei, Veganer, Tierschutz


    • 50% Protestwähler
      Glaub ich nicht. Es gibt vermutlich mehr aus ganz bestimmten Gründen überzeugte (die mit Umfragen aber nicht zu fassen sind).
      enttäuschenden Erfahrung mit Westerwelle
      Dem rechne ich hoch an, daß er damals nicht bei der Ghaddafi-Hatz mitmachte, gegen starken Widerstand. Sonst – mei.


    • Der Landtag bittet … die zweijährige Wartefrist beim Familiennachzug zu subsidiär Geschützten zu verkürzen
      Jö, man wollte meinen, da herrscht insulärer Totalleerstand.

    • Die FDP aus Schleswig-Holstein bittet
      die Landesregierung und dortige Jamaica-Koalition stützend um …

      Billiger kann man doch keinen Konsens in einer Koalition herstellen, als eine Bitte, die man wissentlich nicht erreichen kann, zu unterstützen.

      Was denken Sie denn, wie Politik geht?

    • Rückführungen
      Da gibt es immer noch sowas wie Augenmaß. Rückführung nach Marokko: logisch, Albanien: was denn sonst, Nigeria: das ist das Boomland in Afrika. Afghanistan: kann man machen, insbesondere bei straffällig, kann man aber auch anders sehen. Syrien: solange da der Krieg herrscht und eine Diktatur: eher nicht.
      Problematisch ist Türkei. Von dort kommt die nächste Welle…

  132. habe ich mal vor rund 10 Jahren in Barcelona gesehen
    Ein verwandtes, junges und berufstätiges Arztehepaar konnte sich die 30m² Mezzaninenwohnung im Altbau nicht mehr leisten; zugegeben keine 100 meter von den Ramblas entfernt weil die Miete von € 3000 auf € 3500 stieg. Immigranten wiederum können sich solche Wohnungen leisten, weil dann 10 Illegale jeweils € 400 für einen Matratzenplatz bezahlen. Seit dem habe ich ziemlich klare Vorstellungen vom Geburtenrückgang autochthoner Bevölkerung in europäischen Großstädten.

  133. 8 x rechtsextrem
    Das ist alles schön geschrieben wie immer, Don, aber Sie müssen mehr „Print“ machen (wie Sie letztens selbst schrieben).

    Die Antifa ist in voller Fahrt auf dem Mutterschiff, da sollten Sie Ihre Zurückhaltung ablegen, finde ich. In einem schon etwas älteren Artikel über Petr Bystron haben Ihre Kollegen sieben- oder achtmal das Wort ‚rechtsextrem‘ untergebracht, das sollte Ihnen mit dem linken Pendant dieses Ausdrucks bei einem Bericht über z.B. die eine oder andere ‚Kunstaktion‘  ja wohl auch gelingen.

    Lernerfolge bei der Zeitungslektüre in letzter Zeit :
    Linksextremisten = Künstlerkollektiv
    ersäuft = ans Ufer gelegt

    • die Münchner Schmierblätter
      bringen Artikel über die verunglückte Mietpreisbremse.

      Aufmacherbilder: „Mieten runter!“-Schmierereien an Hauswänden.
      Nach bisherigem Verständnis: Sachbeschädigung.
      Wahrscheinlich aufgenommen in der Nähe des cafe Marat, einem städtisch geförderten Antifa-Treff.

  134. Ihr werdet Euch noch wundern, wenn über den Familiennachzug ....
    …. der südländische Nepotismus in DE immer weiter Raum greift.
    .
    Egal, das ganze politische Parteiensystem in DE funktioniert ja bereits nach dem gleichen Prinzip.

    • ... nicht nur das, sondern auch ..
      … das Clan- und Stammesprinzip, das aktiviert wird, wenn es auf Loyalitäten ankommt.

      Das hat man schon bei Erdogan gesehen. Und bei den nicht minder verrückten Kurden hierzulande.

      Die Merkelei importiert weltweite Stammes- und Religionskonflikte archaischer Gesellschaften, die dann hier in Form von Revierstreitigkeiten ausgetragen werden.

      Unbegreiflich, dass die Merkel nicht schon längst gestürzt ist.

    • Ja, Sirisee ....
      …. Ihrer Analyse zum Import archaischer Gesellschaftsformen ist zuzustimmen – da werdet Ihr Euch noch lange nach der tatenlosen Frau Alternativlos dran erfreuen dürfen.
      .
      Der Clan-Nachzug gibt Eurem Sozialsystem bis 2030 den Rest.
      .
      Den geburtenstarken Jahrgängen wird man dann sagen, dass man das ja gar nicht vorhersehen konnte, dass die bejubelten Neubürger sich hier sozialversicherungstechnisch untätig einnisten, allein ihrer Religion und dem Clanchef huldigen, Stütze kassieren und in ihre Heimatländer überweisen.

  135. Zombiegesellschaft
    Photos wurden auch gemacht.

    In der Münchner Innenstadt ist ein schwerer Unfall passiert.
    Noch bevor die Rettungskräfte eintrafen, sollen sich bis zu 250 Gaffer um die Autowracks und die Verletzen versammelt haben.
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/innenstadt-gaffer-filmen-unfallopfer-und-behindern-rettungskraefte-1.3761561

    Ich wüsste was für solche Gaffer, die zuviel Zeit zu haben scheinen: 24 Stunden minus Schlaf auferlegte Tätigkeit: Pflege, Blätterharken, Schneeschippen.

  136. jetzt kommt doch Weimar, oder ?
    was ich noch vermisse:

    wann schalten sich die EKD, die Deutsche Bischofskonferenz, die Islam- und Islamistenverbände und der Zentralrat der Juden in die LINDNER-hinrichtungsversuche ein ?

    und schieben eine solidaritätsadresse und eine ergebenheitserklärung für ulFuM nach………………….und warnen vor den exorbitant hohen kosten von neuwahlen, obwohl das ein PIPIFAX-betrag von dem ist, was diese institutionen jährlich in den hals geworfen bekommen – für was auch immer !

    ja, sogar das WEIMARER-GESPENST wird aus der requisitenkiste geholt, als ob morgen der Gaugraf den Bernd-Björn Höcke zum reichskanzler ernennen würde !

    https://www.nzz.ch/meinung/malus-merkel-ld.1331535

    und an @Stefan Margraf: propagiere hier seit jahren: „mein sohn, lies die fahrpläne“

    aber vielleicht kommt auch die rettung:

    „wut und geduld sind nötig, in die lungen der macht zu blasen den feinen tödlichen staub……..“

  137. Die Gründung einer neuen christlichen fundamentalistischen Religion
    muss man das wohl nennen und zwar eine nicht säkulare Religion.
    Weil sie sich zutiefst auf staatliche Institutionen stützt.
    Ihr moralischer Absolutheitsanspruch ist identisch mit dem einer fundamentalistischen Religion und fusst auf der aktuellen Moraldoktrin.
    Überzeugung und Fakten werden nicht mehr getrennt sondern nur noch vermischt definiert. Eine typisch religiöse Vorgehensweise.
    Es fällt nur erst jetzt langsam auf weil diese Religion gerade erst anfängt historischen Ballst anzuhäufen, der nur allmählich in Widerspruch zu den Realitäten tritt.
    Am deutlichsten wird das in der Flüchtlingsfrage deren Umgang mit politischen und menschlichen Realitäten nur noch unter Ausblendung von nicht genehmen Realitäten erfolgt.

  138. Kleine Frage am Rande
    Die FDP verweigert sich der Koalitionsbildung und wird dafür gefeiert, die SPD macht letztlich nichts anderes, wird dafür aber abgestraft. Sehe ich da etwas falsch?

    • von mir nicht, Herr Meier
      Ja, sehen Sie m.E. falsch. Ich selbst finde den Abbruch der Koalitionsgespräche gut wie ich auch gut fand, dass Schulz sofort njet gesagt hat und dabei blieb.

      Andere finden beides schlecht.

      Wer die Alternativlosigkeit beenden will, muss den Selbsterhaltungswillen beider Parteien loben. Vielleicht denken sie auch ein wenig an das Land, das Merkel-Grün wohl deindustrialisieren und möglicherweise verarmen möchte. Wer zahlt dann eigentlich die Renten?

      Sie merken doch alle, dass die Frau, die „auf Sicht fährt“, was ja die Titanic dann schließlich auch tat, im Prinzip weder ein Konzept hat, noch bereit ist, Fehler zuzugeben. Sie mag sich daran festhalten, dass Time Magazine sie mal wieder gekört hat, aber was ist schon Time Magazine?

      Und was sind überhaupt hierzulande Medien mit Kadavergehorsam wert? Sie werden doch weniger gekauft und bauen auf Merkels venezuelanisch anmutenden Umbau, um dann später mit derselben Zwangsgebühr erhalten zu werden, den die ÖR schon haben. Genauso ticken die Kirchen.
      Vielleicht würden die Papiermedien wieder besser verkaufen, wenn sie kritischen Recherchejournalismus reetablierten? Wir hier lesen ja auch FAZ, weil der Don uns hinzieht, ein kritischer Mann.

    • @ Herr Meier,
      die SPD hat doch alles mitgetragen, was die Flüchtlinge betrifft. Im Koalitionsvertrag kann’s ja nicht gestanden haben 2013.Gabriel und Oppermann zumindest haben nur gegen Seehofer argumentiert. Z.B. Zentren an der Grenze mit KZs verglichen, mir ging das zu weit.

      Jetzt kommen scheinbar viele aus Griechenland einfach angeflogen…Ich dachte immer, jedenfalls da gibt es diese Transferzonen.Ohne Pass kann man doch nun wirklich nicht fliegen.

    • SPD ?
      nennt die SPD denn gründe, ich meine inhaltliche gründe ?

      ein grund ist sicher, dass frau dann den schwarzen nicht so leicht die fresse polieren kann. ich gestehe gescheiterten akademischen existenzen dieses aggressionsventil aber gerne zu.

      die Lindner-Kubicki-Partei kann immerhin argumentieren, man habe etwas gegen:

      -quoten
      -verbote
      -versteckte Steuererhöhungen
      -denunziation und pranger
      -Morgentau-Plan

    • Die FDP legt derzeit etwas zu für das, was sie MACHT ,
      .
      ..
      die SPD wird abgestraft für das, was sie IST .

      Ein bissl Kater nach dem völlig unverständlichen Schulz-Hype , und vielleicht

      die Tatsache, dass trotz Erfahrung die Groko noch mehr Unterstützer als das Sammelsurium mit Grün hat.

      Der Wähler, das unbekannte, weil wenig beachtete , Wesen , ausgelotet nur mit Bestellumfragen (was soll da rauskommen ?) ,

      und, peinlich, Wahlen .

      Sollte die SPD umfallen, und neuerlich mit Merkel grokodilisieren , dann beachten Sie bitte den richtigen Verfall-
      Dafür würde sie RICHTIG abgestraft .

      Wenn nicht sofort, dann zum Ende solcher Legislatur.

      Neben Merkel lebt nichts.

      Den vielen, die, oft berechtigt, in ihrer Arbeit nicht so zufrieden und glücklich sind, zum Troste :

      Stellen Sie sich vor, Sie wären Herr Sauer .

      Sieht der Tag mit der Harke auf der Mülldeponie doch gleich viel sonniger aus, nicht wahr ?

    • Nun, dass hierzulande, je nach Auftrag und Vermögen, mit fünferlei Maß gemessen und total unabhä
      „berichtet“ wird, ist ja nun nix Neues. Man nennt das freie Medien. Allerdings nur, wenn man noch Illusionen hat. Manche haben die noch. Oder geben zumindest vor, diese noch zu haben.

      Da ich nun in der BRD beinah so lange unterwegs bin, wie weiland in der DDR, komme ich nicht um ein gewisses Amüsement herum, was u.a. diese freien Medien betrifft.

      Der Abflug der FDP aus dem BT war seinerzeit ein heftiger Betriebsunfall, der dann aber auch dank wohlwollender Medien repariert wurde. Man konnte das Vorspiel zum Wiedereinzug sehr schön beobachten. SPD und Linke dagegen werden NIE, NIEMALS eine gute Presse bekommen. Da können die geschlossen übers Wasser laufen. Also business as usual.

    • Vielleicht ist Sauer ja der, der ihr beständig eine Pistole an den Kopf hält?
      Was kann man in diesen Zeiten schon so genau wissen?

    • venezolanischer Umbau ...
      … ist eine tolle Zusammenfassung der Merkelei!

      Alternativlos wie der Sozialismus im 21. Jahrhundert – solange sichs die Leute halt gefallen lassen…

      Der Original-Mugabe hat den wichtigsten Schritt aber schon hinter sich.
      (Ob der neue Häuptling der Diebe aber besser wird, muss sich erst herausstellen. Anscheinend hat er aber schon bisher mehr gestohlen als der alte – außer er hat einfach eine bescheidenere Hauptfrau und daher keine so dramatischen Streuversuste…)

    • @Grigorij
      In welcher Welt leben Sie denn?

      „Der Abflug der FDP aus dem BT war seinerzeit ein heftiger Betriebsunfall, der dann aber auch dank wohlwollender Medien repariert wurde. Man konnte das Vorspiel zum Wiedereinzug sehr schön beobachten.“
      Sorry, aber ich habe in der Presse 2013 kaum wohlwollendes über die FDP gesehen. Und 2017 sah es nicht viel anders aus. Wobei, irgendwie doch. Mir schien es nämlich so, daß manche Medien potenzielle AfD Wähler in Richtung FDP schieben wollten.

      Und dann „SPD und Linke dagegen werden NIE, NIEMALS eine gute Presse bekommen. Da können die geschlossen übers Wasser laufen.“
      So ein Quatsch. Und das nicht nur, weil die SPD indirekt an vielen Medien beteiligt ist. Man schaue nur die Berichterstattung Anfang des Jahres zwecks Schulz an. Oder die Nicht-Thematisierung von so Typen wie Pöbel-Ralle.
      Und bzgl. der Linken stört wohl auch nur singulär das Erbe der SED. Bzw neuerdings noch die Haltung bzgl. Russland/Putin. Aber ansonsten?

      Mit Verlaub, aber wenn in der Medienlandschaft eine Partei (außer der AfD) schlechte Presse bekommt, dann ist das die CSU. Aber sicher nicht die Linke und schon gar nicht die SPD.


    • Oberländer, das Nein von SPD und dann auch FDP fand ich schlichtweg folgerichtig. Ob venezuelanische Zustände unbedingt besser oder schlechter sind als der hier übliche Neoliberalismus, da bin ich mir nicht sicher. Für mich ist beides gleich schlecht. Was uns hier Schreibende betrifft, was soll ich sagen, Abstellgleis oder Echokammer, suchen Sie es sich aus. Für mich ist das reine Selbsttherapie. So vermeidee ich seltsame Blicke, da nicht dauernd in Selbstgespräche verwickelt.

      Philomena, das ist ja das Problem, daß die SPD von der CDU nicht mehr zu unterscheiden ist. Da kam die Notbremse durch Schulz vielleicht gerade noch rechtzeitig. Wir werden sehen. Was die einfliegenden neuen Menschen betrifft, in den USA steigen die garnicht erst aus. Sollte man hier auch einführen.

      djangohatnemonatskarte, Sie glauben an die Gründe der FDP? FDP und SDP haben identische Erfahrungen mit Merkel und handeln hoffentlich auch identisch. Mehr steckt wohl nicht hinter den Gründen. Die SPD könnte es ja ebenso machen wie die FDP. Rote Linien ziehen, die die CDU/CSU nicht akzeptieren kann. Das wars dann auch. Da war die SPD schon ehrlicher, wenngleich der Wählerwille als Feigenblatt herhalten mußte.

      Otto Moser, so isses. Bei dem Ehegatten der Bundeskanzlerin würde ich allerdings sagen, daß solche maximal Wochenendbeziehungen oft erst dann in die Brüche gehen, wenn die gemeinsame Zeit überhand nimmt.

      Grigorij, die Presse und die Linke – ja. Presse und SPD – Nein. Umso erstaunlicher, daß die SPD trotz eigener Medienpräsenz nun so getrieben wird. Muß wohl am Seeheimer Kreis liegen, der kein Problem damit hat, sich gegen die eigene Partei und die eigenen Politiker zu wenden.

      Hans_Nase, Kubicki und Lindner waren in den Medien immer sehr beliebt, haben die FDP letztlich gerettet. Ohne mediale Unterstützung wäre das kaum möglich gewesen.

      Zum Abschluß noch eine kleine Zusatzfrage. Warum werden die roten Linien der CDU/CSU eigentlich überhaupt nicht hinterfragt? Sind die vielleicht tabu?

    • Mal wieder gekört? Wieder, also erneut nach 2015?
      Haben Sie einen schlecht erkennbaren besonderen Frühinformationskanal zur Verfügung?

    • @Otto Meier
      Rote Linien der CDU/CSU?

      Mir war nicht bekannt, dass die Union eine rote oder ueberhaupt irgendeine Linie hatte.


    • Das Problem mit den roten Linien der CDU, AH, ist, und wer wollte an deren Existenz nach dem Streit der Schwesterparteien denn ernsthaft zweifeln, daß sie ansonsten eher unsichtbar und vage bleiben. Erst beim Aufprall von FDP oder SPD werden bzw. wurden diese Linien schemenhaft sichtbar.

      Die CDU ist eine Meisterin der unverbindlichen und auslegungsfähigen Formulierungen, das macht das Erkennen roter Linien so schwierig.

  139. zukünftige Regierung
    Verehrter Don und Leser,
    Wir spekulieren und kommentieren hier viel über die kommende Regierung.
    Faz.net schreibt heute dass der JP-Morgan-Chef beim Wirtschaftsclub Chicago sagt, Merkels Schwäche sei schlecht für uns alle. Dass er mit „uns“ nicht uns meinte, dürfte Jedem klar sein. Er ist auch „Vorsitzender des Business Roundtable, einer Lobbyorganisation von Unternehmenschefs.“, so der Zeitungsbericht.

    JP Morgan verdiente im 3. Quartal 6,7 Milliarden Dollar und wurde in der Presse vor zwei Tagen so beschrieben (aus N-tv.de vom 21.11.17): „JP Morgan ist die gefährlichste Bank der Welt … Kommt es zu einer Krise, ist die Stabilität bestimmter Banken entscheidend für das weltweite Finanzsystem…“

    Bekanntlich gehen die Interessen der Hochfinanz und des Kapitalismus in Höchstform mit denen der normalen Menschen nicht konform. Es solle sich doch bitte Jeder nüchtern selber fragen: Wenn der Ex-Banker und einen gemeinsamen EU-Haushalt wünschende Monsieur Macron in der Nacht Frau Merkel anruft (nach FDP-Absage) und der JPMorgan-Chef sich eine starke Frau Merkel wünscht – wessen Interessen vertritt dann unsere geschäftsführende Bundekanzlerin?

    • Leider sieht das wohl so aus
      Das sieht so aus. Sie soll Schaden von ihnen abwenden, nicht von ihrem Volk. Das existiert ja auch nach ihrer Diktion nicht mehr.

  140. Titel eingeben
    Bayern hat durch den Zensus 2011 – Motto „Wissen, was morgen zählt“ – eine ziemlich aktuelle Vorstellung vom verfügbaren Wohnraum und seiner Nutzung bzw. Nichtnutzung. Mal schauen, was da noch kommt.

    • Titel eingeben
      wer so doof war, dort wahrheitsgemäß zu antworten ….
      Col Kurtz ist der passende Nick für so eine Warnung

      Doch Bayern ist nicht the heart of darkness, eher der Vorraum oder der Limbo zu Angelas Purgatorium germanae

  141. @ Naivling sagte am 22. November 2017 um 23:00 Uhr
    „unbedarfte Frage. Wie bringt ein 28-jähriger „Geflüchteter“ ohne Berufsausbildung oder akademischen Abschluss denn 4Tsd Euroni auf?
    .
    Och Naivling, da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die sind ja nicht alle ziel-und grundlos hierhergekommen. Manche der Besucher haben mit Sicherheit eine von z.B. von SA gesponserte „Vorbereitungszeit“ hinter sich. In einer Dokumentation beim ZDF oder ARD wurde gezeigt wie z.B. in Marokko Heranführungskurse an den arabischen Dialekt Syriens durchgeführt werden um unsere Behördentrottel bei der BAnF an der Nase herum zu führen. Das ist viel leichter als Sie glauben, sagte sich besagter Oberleutnant, von dem immer noch nicht bekannt ist, ob er nur agent provocateur gespielt hatte.
    .
    Und das Zeug, das man vorgestern (zuvor schon mehrfach) bei Heilbronn in einem Fruchtegroßhandel gefunden hatte muss schließlich ja auch unter die Leute gebracht werden. https://www.swr.de/swraktuell/bw/heilbronn/bei-grosshandlung-aus-dem-landkreis-heilbronn-groesster-rauschgiftfund-im-land-seit-jahren/-/id=1562/did=20673064/nid=1562/7jd5vj/index.html
    (DdH)

    • Fruchtgrosshandel und dann eben Detailhandel...................
      nun sind sie mal nicht so, woanders werden den leuten, die das zeugs unter die leute bringen schon ausstellungen gewidmet, vom steuerzahler subventioniert, das heisst auch

      ht tps://www.welt.de/vermischtes/article170820279/Das-ist-ein-Schlag-ins-Gesicht-der-Drogenopfer.html

      von IHNEN !

      wer hat denn die ausstellung eröffnet: Volker Beck ?

    • Mit Verlaub
      Ich kann mich an Meldungen von Rauschgiftfunden von vor über 30 Jahren in Bananenkisten erinnern. Aber war vermutlich auch islamgestützt, Ihrer Meinung nach.

      Mittlerweile soll es eine Sprachanalyse-Software geben, die recht gut erkennt, woher ein Mensch stammt.

      Ich weiß nicht, wie oft diese eigesetzt wird.

      Aber gehen Sie mal davon aus, dass Solschenyzin´s Werk, Der erste Kreis der Hölle, wenn ich mich richtig erinnere, die Identifikation von Menschen über telefonische Kommunikation beschrieb.

      Das war in den Siebzigern sehr weitsichtig, und nun kommen Sie mir bitte nicht mit irgendwelchem Rauschgiftmist oder Akzenten, das ist alles längst lösbar.

  142. Wer nichts zu verbergen hat ...
    Wieso Scheiben abkleben? Mache ich nie. Ist das, damit niemand die Schwarzarbeiter sieht?

    PS: Bizarre Elektrik. Dafür gibt es nicht einmal mehr Bestandschutz.


    • Bizarre Elektrik
      mmpf, Sie haben wohl noch nicht oft alte Installationen gesehen, wenn Sie das beeindruckt.

  143. Ohje, das muss doch Transitzone heißen!
    Man denkt nur noch ans Blechen….

    • Hayali? Ist das eine Künstlerin?
      @ Philomena:
      „Ganz furchtbar dabei Dunja Heyali(?): Aaaber, Sie müssen Deutschland doch helfen!Sie können sich doch nicht verweigern!
      Lauterbach trocken: Frau Merkel hat uns noch vor Wochen die Regierungsfähigkeit abgesprochen, nun braucht sie unsere Hilfe??“

      Wenn sie, Halali, nicht bemerkt, dass Deutschland auf einem Schlittdn sitzt, der ganz plötzlich rasant abwärts sausen kann, ganz ohne Kohle, Sprit und Atom, versteht sich, dann fehlt ihr einfach Vision.

      Ohne Sprit Kohle, Atom, Bildung und Know-How fahren Schlitten auch allein, aber nur abwärts ins Morgenthau-Valley. Das britische Parliament soll das ja trotz erbitterter Feindschaft und Kriegsschäden damals verhindert haben. Reparationszahlungen wären nicht drin
      gewesen.

      Journalismus à la Hayali? Gute Nacht.

    • @ Oberländer,
      wie ich am Schluss sehe, ist Ihnen die Dame bekannt.
      Kennen Sie das hinkende Berghuhn? Das hat ein verkürztes Bein und kann deshalb immer nur in einer Richtung um den Berg gehen.🐓

  144. Für mich der Witz des Tages - vom Don getwittert
    „Ich bin für Neuwahlen. mit Julia Schramm, Göring-Eckardt, Angela Merkel und Christopher Lauer als Spitzenkandidaten von Linke, Grüne, CDU und SPD.“

    Meine Version wäre die, nur die FDP gegen die Linke auszutauschen. Welch eine Gaudi.

  145. @ Gast 22.11. um 22:06 Uhr
    Vielen Dank, das ist genau der Weg, den ich meiner Tochter empfohlen habe. Sie ist grundsärztlicher aber (leider?) viel friedfertiger als ich.

  146. Wiederholt sich die Geschichte?
    Im Mutterschiff steht:
    “„Heute Abend wird alles klar sein“, sagte Seehofer am Donnerstag vor einer Sondersitzung der CSU-Landtagsfraktion. “
    .
    Das hatten wir doch gerade letztes Wochenende. Erst sollte um 18:00 Uhr am Sonntag alles klar sein, dann wurde es fast Mitternacht bis Jamaika umfiel.
    .
    Heute ist dann wohl Bayern dran.

  147. tragédie sans musique
    „Male parta male dilabuntur“ – das ist leider kein Naturgesetz, man muss es schon selber durchsetzen, manchmal halt mit Pulverdampf. Wie es in deutschen Städten in 10 Jahren aussehen wird, kann man sich schon heute in GB, Fra, Italien ansehen. Was dabei „male“ ist, entscheidet nicht die Moral, sondern der Ueberlebensinstinkt. Selbst die reconquista anno 1491 war ja nur eingeschraenkt erfolgreich, viele Mauren sind einfach wieder aus Nordafrika zurückgesickert, und das auch ohne Schlauchboote und NGOs.

    Ich denke, Lindner sieht die historische Chance, die FDP nach FPO-Rezept zur zweitstärksten Partei in D aufzubauen, vielleicht schon in 4 Jahren, nicht unrealistisch, sobald eine weitere Million H4 Empfaenger eingewandert sein wird. Ob er dann erzwingen kann, dass von den Minaretten „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ verbreitet wird, wage ich allerdings schon jetzt zu bezweifeln.

    • Da ist sogar mehr drin
      Nehmen Sie mal zwöllf Prozent bei CDU/CSU weg und bei den anderen (SPD, AfD, Grüne je zwei), wieviel macht das dann? Stärkste Partei ist drin, nachdem er bewiesen har, dass „Blockflöte“ mit der FDP nicht mehr geht.
      Und er ist jung. Merkel fällt der CDU/CSU auf die Füße. Es schert keinen mehr, wen ARD und ZDF, Bertelsmann, Friede oder Time magazine sich wünschen. Ersteren ist auch die Zwangsgebühr auf die Füße gefallen, und in vier Jahren, hach, sind wieder etliche Konsumenten gestorben.

  148. Was ist denn da ausgerechnet bei der JU los?
    ht tps://www.welt.de/politik/deutschland/live170690932/Eine-Veraenderung-mit-Merkel-ist-nicht-moeglich.html

    Hmmm…

    »Aber er hat ja gar nichts an!« sagte endlich ein kleines Kind. »Hört die Stimme der Unschuld!« sagte der Vater; und der eine zischelte dem andern zu, was das Kind gesagt hatte.

    »Aber er hat ja gar nichts an!« rief zuletzt das ganze Volk.

    Das ergriff den Kaiser, denn das Volk schien ihm recht zu haben, aber er dachte bei sich: »Nun muß ich aushalten.« Und die Kammerherren gingen und trugen die Schleppe, die gar nicht da war.

    • .dachte bei sich ... muß ich aushalten ... die Kammerherren gingen und trugen die Schleppe, ...
      … die gar nicht da war.

      Eines der schönsten Bilder für viele Machthaber!

      Leider nicht wörtlich, sonst würden es ja hoffentlich doch ein paar Kinder ein wenig schneller bemerken …

      Alle bewundern die Pracht und Weisheit der Königin – außer nAtis!

  149. Gruene die Politiker spielen
    @Grigorij sagt:
    „@Klara – Flucht? Aber wohin bitteschön?
    Mir sind diese Fluchtgedanken ja auch nicht völlig fremd. Allerdings sollte man doch dann irgendwann wissen, dass das alles Trugbilder sind. Sicher finden manche im Ausland ihr Glück, wie man so sagt. Aber es gibt Zahlen, die reden von 70% Rückkehrern. Und die kommen sicher mit vielerlei Erfahrungen zurück, aber in den meisten Fällen sicher nicht strahlend und glücklich.“

    Als Deutscher, der seit über 22 Jahren im fernen Ausland lebt, lese ich mit großer Verblüftung immer wieder, dass Deutschland den eingehenden Fremden Integrationskurse anbieten muss. Einmalig in der Welt. Seit wann muss das aufnehmende Land den Fremden etwas bieten, damit die sich anständig verhalten?

    Es ist umgekehrt: Jeder Fremde kommt prinzipiell in ein Gastland und hat sich den Gastgebern anzupassen. Überall auf der Welt. Das Gastland hat keinerlei Pflicht ihn sprachlich, kulturell oder sonst wie einzupassen. Lediglich wenn tatsächlich Fachkräfte gerufen werden (!) ist es anders.

    Wer als Deutscher ins Ausland geht und nach einigen Jahren frustriert zurückkommt, der hat übersehen, dass niemand ihn gerufen hat, dass er wie ein Lehrling ein Anfänger ist, dass er sich selber um seine Integration kümmern muss , dass die Länder der Welt nicht den Papa spielen für den Neuankömmling.

    Mit mir kam ein Deutscher aus Köln mit 500.000 Dollar, von denen die Hälfte seiner Ex-Verlobten gehörte. Ohne spanische Sprachkenntnisse zu haben, sagte er mir, jetzt werde er den Ticos mal zeigen wie Deutsche Geschäfte machen. Er war nach ca. 3 Jahren derart Bankrott, dass er von den Almosen einer kleinen Kaufhauskassiererin hausen musste.

    Wer frustriert zurückkehrt, der hat sich nie wirklich integriert, der akzeptiert nicht die fremden Werte, die fremden Vorgehensweisen, die fremde Kultur, der stützt sich ständig auf seine eigene Kultur und seine Denkform. Und er ist empört, dass das Gastland seinen Ratschlägen nicht folgt, sondern ihn erst mal in die 2. Reihe stellt. Daran scheitern viele Deutsche. Sie isolieren sich dann in Gettos, lernen die neue Sprache nicht, feiern ihr „Oktoberfest“ in Asien oder Afrika und lästern über die Einheimischen,wie dumm, dreist oder unwissend sie doch sind und sie kommen mit „guten“ Ratschlägen wie es der Einheimische doch besser machen kann.

    Das alles sind ignorante Herrschaftsstrukturen.
    „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“, längst vergessenes Sprichwort?

    Der illegale aus Marokko, Algerien oder sonst wo verhält sich im Grunde nicht anders. Sie nehmen ihre Kultur und Lebensform als Leitstab. Sie sind die Herrscher, sie sind es, die wissen wie man mit Frauen umzugehen hat (alles Huren) und wie man richtig abzockt, denn das kennen sie aus ihrer Heimat, Bakschisch, Korruption, abzocken. Selbstverständlich sind nicht alle so ! Aber jene, die es sind, prägen das Bild.

    So sehe ich das Verhalten dieser Leute in Deutschland. Sie sind nicht bereit die andere Kultur und Denkform (und Gesetze) anzunehmen, sie sind also keinesfalls offen für das Gastland. Im Gegenteil, sie sehen es als Eroberung an. Das ist die große Gefahr in Deutschland.

    Und zuletzt:
    Wer diese Form der „Einwanderung“, der illegalen Besetzung eines fremden Landes als „Willkommenskultur“ (Grüne) bezeichnet, ist für mich ein Feind der Heimat. Rauschgiftsüchtige, hochaggressive grüne Politiker, die das alles verharmlosen, sind eine Schande für Deutschland. Ob Roth, Trittin der Oberstalinist, dessen menschliche Kälte einem schaudern lässt, ob Özdemir oder diese Ostbraut neben ihm, es sind Fantasten , die niemals das echte Leben kennen gelernt haben, mit Arbeit, mit Fleiß, mit Armut meinetwegen, mit Verantwortung persönlicher Art. Und die sitzen im Bundestag und spielen Politiker. Schaut euch diese Roth an und alles ist gesagt.

    Nebenbei: niemand im Ausland kann „sein Glück“ finden. Es sei denn man bezeichnet den Zustand des Glückes als jede Menge Geld auf dem Konto. Glück ist eine seelische, eine innerliche Angelegenheit, die in Deutschland ebenso möglich ist (meinetwegen auf dem Rad den Abhang runter im wissen die Bremse funktioniert und sich deshalb dem Rausch des Wohlgefühls hingeben können) wie sonst wo auf der Welt.

    Die sogenannten „Künstler“ (mit dem nachgeäfften Hollocaustdenkmal) sind Betonstalinistische Agitpropagandisten, mehr nicht, Kriminelle die Kinder und das Privatleben des Menschen ausspionieren und stolz darauf sind. Bei uns landen solche Typen im Knast, aber ganz schnell. Hatten wir schon hier.
    Kinder ausspionieren und das noch ohne Scham propagieren….mei!

    Das ist meine bescheidene Erfahrung der letzten 70 Jahre. Und ich habe viel hinter mir.

    Linder ist der einzige der die Eier hatte, zu seinen Werten zu stehen, die anderen waren nur Machtgeil und opferten gerne auf dem Altar des geifernden Besserwissens den letzten Rest Anstand. Ich sahs ueber Youtube.


    • Das „Denkmal der Schande“ direkt vor Höckes Haus finde ich schon sehr gelungen. Der überschäumende Haß auf den/die Erbauer war geradezu entlarvend.

    • Es ist leider bezeichnend, dass Lea Rosh das gut findet. Ausgerechnet. Nein, ernsthaft, so geht man mit der Erinnerung an so ein Verbrechen nicht um.

    • Tja, Herr Tico
      .
      Da haben Sie zwar durchgängig Recht, aber was soll’s?

      Das wurde schon so oft gesagt, so oft geschrieben
      und noch viel öfter nicht begriffen.

    • Titel eingeben
      Lea Rosh (keine Jüdin) ist nur beleidigt, weil das Original doch irgendwie ihr gehört.

      Ich sag mal so, DON: Dass man die Erinnerung an diese Menschen in Beton gießt, ist typisch deutsch. Naturstein, langsam zusammengesucht, wär’s gewesen, Wasseradern, Pflanzen, Tafeln mit Namen, manchmal Biographien.

      Nirgends ist man so verliebt in Beton als Mittel für alles. Aber Beton hat keine Seele. Glaubt man an eine Seele, hätte man der Ermordeten mit Hilfe der Natur gedenken können. Es gibt brillante Gartenarchitekten. Aber hier wurde natürlich Lobbyismus betrieben, es wurde daran verdient. Und bitte, das war das Schlimmste: Die industrialisierte, organisierte Tötung. Im Prinzip hat man sich dort eher selbst ein Denkmal hingesetzt, aber nun ist es halt da.

      Aber es gibt auch Yad Vashem und viele kleine Sachen und Spielberg und das Internet.

    • Das wird noch peinlich
      Man hat sich’s sowieso verdammt leicht gemacht mit dem Denkmal. Jeder Mensch hat eine Leiche oder Asche und muss Grabpflege machen für seine Verstorbenen, und daraus entstehen, wie Pukke bezeugen würde, schöne Friedhöfe. Dort in Bln, da muss man nichts pflegen, alles Beton.

      Aber irgendwann rächt sich das, denn dann steht eine Betonsanierung an. Und dann muss man die Stelen abduschen. Mit dem Kärcher. Und das wird so peinlich, dass man weinen wird.

      Und so ist dieser Staat geworden: Schnelle bequeme, von Lobbyisten angeschobene Lösungen mit dickem Ende.

    • Hass erkannte ich nicht - nur das Aufeinanderprallen von Meinungen.
      Und seltsame Methoden des „Anprangerns“ und der „Sippenhaft“.
      Jetzt wurde gekündigt. Und ich bin neugierig, ob die „Künstler“ früher oder später, je nach dem, wann die Kündigung des Mietvertrages greift, willens sind, ihre angerichtete „Betonblockkunst“ auf eigene Kosten zu entsorgen und das Grundstück im angemieteten Zustand zu hinterlassen.
      Wenn sie schnell und schlau wären, könnten die Dinger noch einige Weihnachtsmarktbesucher schützen und damit entstandene Kosten zurück in die eigene Kasse bringen.
      Danach kräht wieder nur noch der Hahn in dieser verlassenen Gegend.


    • dass Lea Rosh das gut findet
      Echt jetzt? So eine Geschmacksverirrung hätte ich ihr nicht zugetraut.

    • Interessant
      wie eine einmal in die Gehirnstrommatrix eingestanzte mutwillige Fehlinterpretation des Propagandaapparats zu einer nicht mehr revidierbaren und beliebig oft wiederholbaren Repetition des immer gleich falschen Gedankengangs führt.

      Ein „Denkmal der Schande“ ist kein „schändliches Denkmal“ und die Schande sind die Verbrechen des Dritten Reichs.

      Ich weiss, es nützt nichts mehr. Eingestanzt ist eingestanzt.

      Ein sehr gutes Beispiel dafür was mediale Macht bewirken kann.

    • Glueck im Ausland
      Tico,

      100% d’accord. Die nicht so voellig vorbehaltlos integrierten Deutschen und ihre Oktoberfeste und sonstige Selbsthilfegruppen gibt’s hier auch gelegentlich. Wer sich nicht einfuegen, sondern nur ‚einbringen‘ will, und keine Abstriche machen kann, ist meist schnell wieder weg (meist innerhalb von fuenf Jahren, aus vielerlei Gruenden). 70% Rueckkehrer halte ich aber fuer uebertrieben.

      Jedoch – im Ausland sein Glueck finden, das gibt’s schon gelegentlich. Habe am Wochenende noch auf dem Schulfest unserer kath. Grundschule mit einer Mutter gesprochen, die vor Jahren direkt nach dem Studium zum ‚OE‘ nach Auckland kam. Nur fuer ein halbes Jahr… Als das um war – warum nicht noch ein bisschen laenger? Am Ende ist sie nie zurueckgegangen in die USA. Irgendwas hat wohl einfach gepasst.

      Sicher ist es auch in Deutschland moeglich, sein Glueck zu finden. Dazu braucht es wohl (wie auch im Ausland) vor allem eine gehoerige Portion Demut. Wenn nur das Beste gut genug ist, wird’s mit dem Glueck nicht so schnell klappen.

      Auf mehr praktischer Ebene bietet das Ausland qualifizierten Deutschen schon mal Moeglichkeiten, die zuhause (infolge Ueberangebot) nicht mehr bestehen. Das war schon vor 10 Jahren der Fall, und seither hat sich die Situation in Deutschland nicht merklich verbessert. Wohlgemerkt – beim hierzulande ueblichen Stand im Handwerk ist schon ein Geselle aus dem deutschen dualen Ausbildungssystem weit besser qualifiziert als die Einheimischen (wenn er sich drauf einlaesst, die oertlichen Gepflogenheiten zu ueberdenken). Warum Deutschland einen derartigen Kompetenzvorsprung ohne Not aufgeben will, geht mir einfach nicht in den Kopf.

      Viel Erfolg bei der Regierungsbildung noch in der alten Heimat! Vielleicht mal was Unkonventionelles ausprobieren? Hier gibt es einen Koalitionsvertrag zwischen Labour und NZ First, dazu ein supply and support agreement zwischen Labour und Greens. Auf D uebertragen – Koalition zwischen CDU und AFD, mit Unterstuetzung der FDP (oder auch umgekehrt, des Geschmaeckles wegen)? Die Kiwis haben uebrigens am Montag herzlich gelacht – bei uns hat’s zwar ein paar Wochen gedauert, und das Resultat ist nicht ganz das Gewuenschte, aber immerhin haben wir eine Regierung! Merkel verhandelt immer noch …

    • @ Meier
      „Das Denkmal der Schande direkt vor Höckes Haus finde ich schon sehr gelungen“

      Wenn Sie nur ein klein wenig nachdenken, sollten Sie erkennen, wie unglaublich dämlich und infantil die Aktion ist.
      Im Vordergrund steht das Geschäftsmodell „Antifa“, angewandt auf die Kunst oder auf eine aus opportunistischen Erwägungen behauptete Form von „Kunst“.

      Was kommt danach?
      Der kleine Stelenpark aus Styropor mit täuschend echtem Betonverputz vom Mach-Dein-Ding-Baumarkt, geeignet für den Hausgarten und gedacht als Ärgernis für den eventuell AfD wählenden Nachbarn? Oder einfach als simples virtue signalling in der biederen Fertighauszone der Vorortsgemeinde?
      Mit Lichterkette für die Adventszeit?
      Kleines Modell für die Hutablage? Schlüsselanhänger?

      Sie finden es „gelungen“, wenn geschichtsvergessene Ignoranten das Gedenken an den Holocaust als eine Art Steinbruch oder Baukasten betrachten, aus dem sie sich nach Belieben und unter beiläufiger Verhöhnung der Opfer zur Selbsterhöhung und Selbstdarstellung bedienen?

      Vor dem „überschäumende Haß auf den/die Erbauer“ steht das überschäumende, perverse und offenbar alles legitimierende Interesse eben dieser Erbauer an allem, was ihrer plakativ zur Schau gestellten, vermeintlich überlegenen Moral als Nährboden oder Brandbeschleuniger dient.

      Kunst erfordert eine ernsthafte Auseinandersetzung mit ihren Gegenständen. Betrachten Sie die in der platten Nachbildung und dem missbräuchlichen Zitat einer berühmten Vorlage als geleistet?

      Falls Sie die Frage mit Ja beantworten, nehmen Sie zur Kenntnis: die Gewinner dieser Sorte von Sponti-Entertainment-Aktivismus heißen Höcke und AfD. Ziel erreicht?!?

      Grauenhaft dumm und widerlich.

    • „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“
      Ja, werter Tico,

      schönen Dank für diesen erhellenden Beitrag.

      Die „neuen Herren“ werden hier gerade mit ganz viel Empathie und Wohlwollen und staatlicher Unterstützung ausgebildet, will nicht sagen: aufgebaut.

      Kam heute in meiner Heimatstadt an einem Schild vorbei „Spraachenakademie“, Sie lesen richtig, das ist bestimmt so gemeint.

      Davor ein Trupp junger, gelangweilter Migrationshengste, die sich dort die nötigen Sprachkenntnisse abholen, um bei Behörden, in der Disco, beim Rechtsvertreter, beim Vermieter usw. die optimale kostenlose Dienstleistung abzugreifen. Hier treffen abgewic… Geschäftemacher (Anbieter von Integrationskursen), zahlreiche weitere Dienstleister, ahnungslose Behörden und zahllose Gutmenschen im Verein mit Medienvertretern und Politikern auf ihre zukünftigen „Herren“.
      Denn diese haben schnell erkannt, wo kein Widerstand ist, ist Schwäche.
      Und sie bringen die Erfahrung aus ihren Herkunftsländern mit, dass nur der Stärkere gewinnt. Das ist Sozialdarwinismus in Praxis umgesetzt, das ist Realität und hier tagtäglich erfahrbar. Sie sehen, das gibt es nicht nur bei Ihnen da drüben.

      Das mit der „Integration“ ist eher im Sinne eines Glaubensbekenntnisses zu verstehen, weil diese ganze „Ausländerpolitik“ auf moralischen Prinzipien aufgesetzt ist und entsprechend begründet wird. Wer das Ganze analytisch, an empirisch nachprüfbaren Kriterien, zu betrachten versucht, wird schnell diskreditiert. Sie sehen also, die Verflachung des Denkens hier im Abendland hat epidemische Ausmaße angenommen.

      Sie haben bei den Grünen noch vergessen zu erwähnen all jene, die sich mal mit „alternativer Kinderpädagogik“ beschäftigt haben.

      Wer über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen gelernt hat, kann Ihre Einschätzung nur unterstreichen. Es trifft den Nagel auf den Kopf.

    • @Tico - das große Problem ist - es sind nicht nur die Grünen. Der Fisch hat viele Köpfe
      Die Union aus CDU/CSU hielt über die Zeiten – mehr oder weniger – die dt. Nation, wie es die Werte des Grundgesetzes geboten, hoch und gewann dadurch den Preis der Wiedervereinigung ohne die die Abwicklung des Bolschewismus nicht möglich gewesen wäre.

      Die SPD und die antideutschen Grünen paßten sich mehr oder weniger pragmatisch der neuen Lage an.

      – Deutsche Identität zwischen den Blöcken und bis 1955 durch die Siegermächte wechselnden Umerziehungskonzepten und eigenen Unsicherheiten ausgesetzt – ein weites Feld.

      Nichts macht den allgemeinen, parteipolitisch-übergreifenden „identitären“ Verwahrlosungszustand offensichtlicher – eine von West- und Ostzonis gedeckte Spitzenleistung mit Weltniveau*-Charakter

      – als die Rede der Bundeskanzlerin von-denen-der-schon-länger-hier- lebenden-und-den-noch-nicht-so-lange-hier-lebenden.

      Entsprechend lautete der Identitäts-Nullitäts-Integrationsplan der Merkelschen Integrationsministerin: „Wir sind`s“.

      Wir wir gemeinsam hier leben, handeln wir täglich neu aus.

      Ohne Bezug auf Deutschland und sollen sich gelassene Deutsche entwickeln? Frag nach bei Merkel/Özogus! Die CSU gehörte auch zur Regierung der beiden. Die SPD sowieso.

      – Das changiert nicht nach pracktischen Konzepten zwischen Integration und Assimilation – und dem Tico, was Ihre Lebenserfahrung vermittelt – das ist: West-Ost-Zonen-Kindergarten-Utopia.

      So soll Integration in einer Welt von Nationen gelingen.
      Mit: „Wir sind`s“

      So ist die Lage. So sieht`s aus unter deutschen Dächern mit Dachschaden.

      *Alter DDR-Witz:
      Wie lautet das Echo von Weltniveau. Antwort: Wo, wo, wo…

    • Titel eingeben
      Hausschwein sagt:
      23. November 2017 um 21:39 Uhr

      „Denkmal der Schande“ /=/ schändliches Denkmal?
      Es geht doch nicht mehr um unsere deutsche Sprache, sondern um das, was die Systemmedien transportieren:

      – Die FAZ schrob gestern (unter Berufung auf SpoN!), AfD-Anhänger hätten vor Höckes Haus proklamiert, ihre „Knüppel zu holen“ und früher sowas wie die Spinner vom ZPS früher „mit der Schlinge weggegfangen zu haben“.
      Da war es wieder: Merkel jagen, Menschen aufhängen…

      Selbst SPon war es jedoch zu blöd, so durchsichtig zu hetzen: der Originalartikel wies denn auch sogleich darauf hin, daß es sich um einen Opa handelte, der als erster vor Ort und ebenso schnell wieder friedlich in sein Nachbarhaus ging. Einen Tag, bevor die „Weltpresse“ und AfD-Aktivisten anreisten.

      Aber irgendein FAZ-Schmierfink hatte keine AfD-Äußerung gefunden – und dann mußte Oppa halt herhalten…

      – Überhaupt die FAZ: vor einigen Monaten hat irgendeiner von denen was ins Blatt gemacht von einer Partei, die mit Schießen auf Flüchtlinge, sogar auf Frauen und Kindern was am Hut habe.
      Klssse, dachte ich. Schirrmacher ist endlich wirklich tot und sie berichten jetzt auch objektiv über Gysi und Co.

      Aber nee: es waren nicht die Mauertoten von Vater und Sohn Gysi, es waren die von der AfD Ermordeten.

      – Was spricht eigentlich gegen Julia Reschke als BK?

    • @Otto Meier
      Charakterlich entlarvend ist ja wohl eher das hämische Beifallklatschen von Ihnen und Ihresgleichen.

      Linksgrüne Schuldkultisten rauben Höckes Familie die Privatspäre und betreiben Stasi-Psychoterror.
      Und ihr jubelt: „Wow! Mutige Satire! Kunst gegen Rechts!1!!“

    • @ Gast 19:37
      „Und bitte, das war das Schlimmste: Die industrialisierte, organisierte Tötung“

      Und bitte, das ist das Schlimmste: die industrialisierte, organisierte Erinnerung und ihr opportunistischer Missbrauch durch Leute, die Israel und seine Bürger lieber heute als morgen ins Meer getrieben sähen.

      Vor Jahren führte ich anlässlich einer Tagung mit Klaus von Dohnanyi ein Gespräch über das geplante Mahnmal in Berlin und schlug vor, auf einem mindestens fußballfeldgroßen Terrain alle Erde, jeden Humus, sämtliche Pflanzen und Wurzeln zu entfernen und die Erde bis in mindestens 1.8 m Tiefe durch sehr grobe Brocken von Kalkgestein zu ersetzen.

      Ein Stück Land, auf dem absolut kein Gras mehr wächst und auf dem es sich nur sehr schlecht und schmerzhaft gehen lässt, zumal mit hohen Absätzen oder feinen Kalbslederschuhen, z. B. bei großen Terminen und Staatsempfängen mit dem üblichen Pomp.
      Kurz, eine unwirtliche Steinwüste, jährlich mit Egge und Pflug gewendet, um jede Neuansiedlung von Grün schon im Ansatz zu ersticken.

      Dohnanyi reagierte zustimmend, aber es war in der Sache ohnehin zu spät und aussichtslos. Es gab politisch keinerlei Chance, in der damals aufgeheizten Debatte auch nur am Rand wahrgenommen zu werden.

      Seltsam immerhin, dass heute und quer durch die Republik diese alles Gewächs verhindernden Steingärten vor immer mehr Häusern und auf zahlreichen Gräbern auftauchen. Natürlich wird die Beliebtheit dieser Form von Gartengestaltung weniger auf erinnerungsgeschichtlichen als auf pragmatischen Erwägungen hinsichtlich des überschaubaren Pflegeaufwands beruhen.

      Bemerkenswert ist sie dennoch.
      Ob sich in diesem gartenpflegerischen Biedersinn der politische Umgang mit Erinnerung möglicherweise wiederfindet oder spiegelt?

      Vielleicht bedeutet diese nicht selten obszön und makaber wirkende Leblosigkeit der Gärten zusammen mit den typisch anthrazitfarbenen Flechtstühlen genau das, was sie vermutlich vermeiden will: die unbewusste Erinnerung oder Beschwörung eines leeren Flecks, auf dem kein Gras mehr wächst und auf dem sich nicht schmerzfrei gehen lässt.

      Als Terrain für Zeitgeistclowns so oder so ungeeignet.


    • „Nein, ernsthaft, so geht man mit der Erinnerung an so ein Verbrechen nicht um.“

      Das kann man so sehen, DA, aber der Umgang der Höckes mit Holocaust und anderem fordert nunmal Reaktionen heraus, die über verbale und juristische Reaktionen hinausgehen, weil diese doch meist wirkungslos bleiben.

      Solange solche Aktionen gewaltfrei bleiben, betrachte ich das als legitime Meinungsäußerung. Selbst würde ich so etwas jedoch vorher mit den Opfern bzw. deren Familien absprechen. Oder eben mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland. Dazu ein Hinweis auf eine aktuelle Rede zur Gedenkkultur von Josef Schuster.
      http://www.zentralratdjuden.de/de/article/6216.erinnern-ohne-zeugen-über-die-zukunft-der-gedenkkultur.html

      Wenn selbst Snapchat, „Sachor Jetzt!“ , kein Tabu ist, das Gedenken und die Auseinanderstzung am Leben zu erhalten, dann muß das in meinen Augen auch für solche Aktionen gelten. Sie sind eine Antwort auf die Höckes, die nicht unbemerkt bleibt. Das Andenken der Opfer sehe ich persönlich dadurch nicht beschädigt.

    • Es ist schon bezeichnend, wie man sich hier teilweise um die Täter sorgt.
      Mein Einwurf bezog sich lediglich auf die Aktion mit den Betonblöcken, das möchte ich hier mal ausdrücklich festhalten. Und damit das auch ganz klar ist, mit Täter meine ich Menschen wie Höcke. Die sind unerträglich und dagegen sind ein paar Betonblöcke nun wirklich nichts, über das man sich groß aufregen sollte. In meinen Augen war und bleibt das eine gelungene Aktion.

      Widerstand ist nicht leicht und selten schön, aber notwendig.

    • colorcraze 23. November 20:51
      @ colorcraze 23 november, 20:51

      Aber das ist doch Frau Roshs perönliches Denkmal, und zwar mit Zahn – in Auschwitz von ihr eigenhändig gefunden –

      ht tp://www.tagesspiegel.de/berlin/empoerung-ueber-lea-rosh/607598.html

    • Due Frau ist gruslig.

  150. Titel eingeben
    Willkommen in der Wirklichkeit Mitbundesbürger.

    Wir müssen jetzt alles nachholen, was andere Länder auch nicht hinbekommen haben. Privatisiert nicht nur den Staat und all seine Aktivitäten, sondern auch noch die die gesamte Politik – dann brauchen wir sie bestimmt nicht mehr.

    Hoch lebe die Evolution der Alternativlosigkeiten!

  151. Als Münchener kann ich Ihren Artikel nur bestätigen
    Wohnraum ist in München schon seit Jahrzehnten schwierig zu bekommen, womit ich mich jedoch anfreunden konnte, solange nicht die Umgebung, besonders im Münchener Süden weiter zugebaut wurde.
    Was jetzt läuft hat nochmal eine ganz andere Dimension. Die Stadt ist gnadenlos überfüllt, und manches ist noch viel schlimmer als Sie es beschreiben. Und manche Stadtviertel, in denen man früher gut leben konnte, ist mittlerweile in einem Zustand, dass man sich dort nicht mehr wohl fühlt. Die Zahl der Wohnungssuchenden wird dadurch weiter erhöht. Ein zusätzlicher Grund, warum die Preise so in die Höhe gehen: http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/stelter-strategisch-den-reichen-geht-es-an-den-kragen/20621028.html

    • Das sieht man sehr gut ...
      … in Waldtrudering.Es musste ein neues Gymnasium gebaut werden.
      Da gab es große Grundstücke mit Einfamilienhäusern, die von den Erben an Bauträger verkauft werden, weil keiner seine Geschwister bei den Preisen auszahlen kann.Da entstehen dann verdichtet immer 6-8 Wohnungen, wo früher eine Familie gewohnt hat.

      Hier geht das auch los.Das, was ich habe, würde heute nie mehr genehmigt.


    • @ Philomena
      Ja, so etwas habe ich im Berliner Südwesten auch gesehen.

  152. Da hat offenbar jemand schon ein Weilchen von fernab hier mitgelesen, Ihr Gesundheitsproblem
    blogs.faz.net/stuetzen/2017/11/21/das-schwarz-gruene-angebot-das-man-ablehnen-kann-8456/#comment-184512

    ( v.gd/YdQv4m ) vorausgeahnt und kürzlich Lösungen parat – Langtexte verschallen:

    howtogeek.com/197880/how-to-make-your-computer-read-documents-to-you/

    v.gd/6dxfbf

    Soweit mein Beitrag dazu. Ich hoffe, SchallundRauch (S&R) ist mir nicht sonderlich böse, dass ich mich in eigentlich seinem Beritt getummelt habe, denn ich habe ihm ja noch etwas zu tun gelassen:

    Netzkonverter von Text in nicht scrollbare Rauchzeichen – smoke signal converter online, verschallendlach…

    • Aber liebe Frau Amgelin,
      in Online- und Technikfragen haben sie jederzeitige Durchgriffs- und Selbsteintrittsrechte….

    • @ soo dankbar, Frauke.
      Nachdem ich lernte zu klagen ohne zu leiden, läuft es jetzt wirklich rund. Hier, und auch sonst.

      Das mit dem Vorlesenlassen werde ich morgen ausprobieren, das wird meine Parallelverarbeitungsfähigkeiten ins Unermessliche schrauben.
      Vielleicht sollte ich keine Blödelprogramme in den Arduino laden, sondern eine Handprothese basteln, die für mich scrollt. Ja, das ist die Zukunft.