Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Das grüne Herz der Nation im Praxistest

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Schaut auf diese Stadt!

Ich belüge die R. schamlos mit der Behauptung, die französische Tarte Tatin sei eigentlich eine bayerische Erfindung und hiesse bei uns G’foina Apfekuacha. Als solcher sei er schon im 18. Jahrhundert bei uns bekannt gewesen, wo ihn erst durchreisende Soldaten Napoleons entdeckt hätten. So vergeht der Abend der Stützen der Gesellschaft im Grosz.

Auch nach 2 Stunden Überziehen hat der Roadster nachher keinen Strafzettel, dafür wird später im “Lass uns Freunde bleiben” ganz offen geraucht, vermutlich, weil Raucher noch nicht wie in Bayern ausreichend diskriminiert und physisch attackiert werden. Ich bringe die R. später heim und stelle fest, dass die Tiefgarage hier schon um 23 Uhr schließt. Deshalb bin ich um 8 Uhr morgens schon wieder auf der Strasse vor dem Hotel und lese, dass hier auf einem bunten Einwegplakat gegen den Climate Change gekämpft wird:

Der Klimawandel in Berlin wirkt vermutlich schon, anders kann ich es mir nicht erklären, wieso hier im Januar immer noch Blätter fallen und liegen bleiben, die bei uns in den Bergen bereits im Oktober von den Bäumen gefallen sind, und im November restlos weggereinigt wurden.

Auf einem Verteilerkasten steht gut sichtbar ein Fläschchen von Sekt aus der DDR, und es ist noch halb voll.

Nebenan wirft ein junger Mann in Warnweste ein früher mal schönes, jetzt aber ramponiertes Eddy Merckx Corsa Extra Rennrad in Blau, so wie ich eines in Rot habe, an die scharfe Metallkante eines Metallgitters. Das Oberrohr macht einen schrecklichen Laut, dann schlingt er eine blanke Kette um das Rad. Ich steige in den Wagen und fahre ihn hinunter in die sichere Tiefgarage. Was halt sicher so ist, wenn da steht, aus versicherungstechnischen Gründen sei der Zugang nur mit Parkschein erlaubt – an einem Zugang, der mit zerbrochenen Scheiben so aussieht.

Im Hinterhof gibt es eine kleine Sitz- und Spiellandschaft, mit der jemand wohl noch in den Zeiten der Mauer den Westberlinern etwas Gutes tun wollte. Zudem gibt es dort praktischerweise Abfalleimer. Trotzdem steht ein Einwegbecher mit der Aufschrift “Für alle, die genießen wollen” auf dem Brett für alle, die Mensch ärgere Dich nicht spielen wollen.

Der Abfalleimer ist keine 5 Meter entfernt, ich werfe den Bescher weg. Auf der Tischtennisplatte, der längst das Netz fehlt, modert ein alter Prospekt, darunter sind die Reste der Neujahrsfeierlichkeiten. Heute ist der 19. Januar, in meiner von der CSU und einem Klimakillerbauer dominierten Heimatstadt kam am 1. Januar um 8.12 Uhr die Straßenreinigung und hat alles sauber gemacht.

Reinigung jede Woche heißt es bei uns, Jam every Day heißt es hier auf dem Sticker über dem zersplitterten Sicherheitsglas.

Daneben ist eine Sitzgruppe: eine offensichtlich obdachlose Frau ist dort, in ihren Parka eingehüllt, und hat ihre Besitztümer in einer Plastiktüte neben sich. Kein Photo an dieser Stelle. Gegenüber laufen im Wirtschaftshaus die Daten von der Berliner Börse über den Grossbildschirm, die Chefin der Weltbank sagt irgendwas.

Vor dem Wirtschaftshaus steht ein Baum. Jemand hat Stücke der Rinde auf blaues Plasik geklebt, und dort deponiert, Das muss schon etwas länger her sein, und noch jemand hat dazu ein paar Plastikeimer gestellt.

Daneben ist ein offenes Rohr, aus dem Regenwasser in der Schmutzbrache versickert. Wissen Sie, ich habe ja mit Immobilien zu tun: Wenn man bei uns das Regenwasser in den öffentlichen Grund ableitet, ist das illegal. Das muss alles in Rohre, das wird dann auch gemessen. und muss wegen der Sauberhaltung der Umwelt bezahlt werden. Hier nicht.

Hier hat jemand, vermutlich von Seiten des Staates, Steine abgelagert, um solche Brachflächen vermutlich zu beseitigen. Das muss eine Weile her sein, sie modern schon.

Die Raucher – mutmaßlich aus den hiesigen Büros, dabei ist übrigens eine Organisation für Wasserstoff- und Brennstoffzellen, das ist angeblich die Zukunft der Biomobilität – nutzen die Steinanhäufung sekundär als Aschenbecher.

Jemand war so schlau, seinen Fahrradständer anzuketten. Er hatte das Pech, dass es den Vandalen nicht um den Besitz, sondern um die Zerstörung ging.

Gegen solche Leue werden hier vermutlich auch solche Gitter verbaut. Die einen laufen frei herum, die anderen zäunen sich ein, und warten darauf, dass sie nicht betroffen sind.

Nach diesem St-Florians-Prinzip ist es üblich, ein Rad umzuwerfen, es kaputt zu treten und dann liegen zu lassen. Ich bin jetzt zwei Tage hier, es liegt immer noch genauso da wie vorletzte Nacht.

Andere rammen ihr grünes Leihrad, das durchaus über einen Ständer verfügt, lieber in steinerne Balustraden eines alten Gebäudes.

Und noch mal anderen ist es gelungen, goldene Luftballons in die Bäume steigen zu lassen, wo deren Restfetzen nun im Wind hängen. Die Baumfrevler, ich habe nachgeschaut, hat man übrigens nicht zur Ergötzung der Öffentlichkeit an die Bäume gekettet.

Machen Sie so etwas besser nicht am Tegernsee, wir reagieren da nicht so friedlich. Zerbrechliche Rotkäppchenflaschen vor dem Radständer sind auch so eine besondere Form der radlerfeindlichen Gedankenlosigkeit, die bei uns nicht hingenommen wird.

Unter der Brücke der S-Bahn gammelt immer noch das Relief eines Malers vor sich hin. 2004 war ich öfters in dieser Ecke, es gibt hier nicht viel Schönes, und ich dachte mir: Man könnte das vielleicht irgendwie schützen? Es gammelt weiter. Es ist halt da.

Unter der Hohen Kunst hat jemand eine Flasche der Rewe-Marke Seven Oaks geleert, und dazu noch etwas anderes mit Akohol. Wer an dieser Schmalstelle nicht auf der Strasse radeln will, fährt unweigerlich dort hinein.

Warum hier in der Unterführung dieses Stillleben aus Äpfeln und Mandarinen ist, ob es Bedürftigen helfen oder die Stadttaubenplage befördern soll – wer weiss. Es ist einfach so.

Es ist auch noch ein Rad hier, dessen Kette schon recht lange in ihren Kurven eingerostet sei dürfte, und ein eilig entsorgter Weihnachtsbaum der hiesigen, bürgerlichen Gesellschaft.

Ein Plakat verkündet mit einer strahlend weißen Bergesspitze, dass der inneralpine DJ Ötzi der Stadt seine Aufwartung machen wird, mit Party! Ohne! Ende! Dessen Liedgut gilt Berlinern nach vorherrschender. politisch korrekter Denkart als sexistisch, aber das stört hier ebenso wenig wie Graffiti mit Worten, die aus Gründen des Antirassismus aus dem Denken verbannt werden sollen. Hier ist es noch Rebellion, hier ist es Party, dann darf es sein.

Was das wohl sei mag? Clubkarte für ein Bordell? Roter Samt schimmert zwischen blankem Aluminium, jemand hat es wohl verloren, eine Besonderheit zwischen all dem anderen Müll in dieser – für Berlin an sich gar nicht schlechten – Strasse.

Während ich das schreibe, fährt ein Transporter mit ausländischem Kennzeichen auf den Hof. Drei Gestalten mit Kapuzenjacken springen heraus, gehen zum Container mit Wohnschrott und durchwühlen ihn fachkundig. Ein paar Stücke nehmen sie mit, ein paar Stücke lassen sie liegen. In den zwei Stunden zwischen Verlassen des Hotels mit Blick auf die Aufforderung, den Klimawandel zu bekämpfen, und eben jetzt, sind das vermutlich die einzigen, die wirklich ihren Teil zur Bewahrung der Schöpfung durch Recycling beitragen.

Schon bald werden die grosse Lampe und das kleine Kinderrad auf einem Flohmarkt der Region stehen, und Lena aus Heilbronn wird beides kaufen, die Lampe für sich und das Rad für ihre Tochter. Wenn die in der kostenlosen und keimreichen Kita ist, wird Lena bei Facebook schreiben, wie wichtig doch der Mentalitätswandel ist, und dass wir alle mehr für die Umwelt, die Reinheit der Luft, für das Klima, die Polkappen, die Eisbären und die nächste Generation tun müssen. Dann geht sie einkaufen, umkurvt geschickt die Obdachlose vor dem Lidl, und nimmt noch einen Coffee2Go mit. Für alle, die das Leben in Berlin genießen wollen. Und genau wissen, dass diese Stadt und ihre Menschen die Politik bestimmen sollten. Niemand versteht hier, was der Dobrindt mit seiner konservativen Revolution will, es läuft doch alles prächtig, wenn man erst einmal das Menschheitsproblem des Patriarchats beseitigt und das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt hat.

Diese komischen Bayern immer, was die nur haben?


994 Lesermeinungen

  1. Hurra! Der Dirt-Picture Contest ist wieder da!
    Die lange Abwesenheit des Hausherrn hat endlich eine kurz Unterbrechung. Und gleich geht es los mit den schönsten Aus- und Ansichten des RHS. „Wie wunderbar!“ ruft der Kenner und möchte mehr.

    Allein: Am Tegernsee lassen sich solche Bilder nicht einfangen.

    Gibt es noch einen Bericht von der Veranstaltung?

    • morgen daqnn „Bavaria meets Görlie“

    • Bavaria meets Görlie…
      Da ist der Leser bereits verspannt auf die nächste Folge. Wenn es wieder heißt: „Da werde ich germanisch-depressiv!“

      Nein im Ernst: Wird der Hausherr sich der verlockenden Angebote an Substanzen widersetzen können? Wird er neue Bilder finden, ohne dass ihm die Plattenkamera aus den Händen und vom Stativ gerissen wird? Bleiben die Reifen des Mercedes unbeschädigt? Oder geht gar das ganze Auto (Kapitalistenkarre) in Flammen auf?

      Es wird spannend!

    • Je nun...
      …beim großen plüschigen Café müsste ich passen, die haben den Ansturm der Systemgastronomie nicht überstanden, die Neuen sind deutlich kleiner und frönen dem Cupcake, aber 23 garstige Straßenbilder fotographiere ich Ihnen auch in einer Stunde zusammen.
      Der Alltagsvandalismus ist nicht nur in Berlin alltäglich geworden.

    • morgen
      ist nun schon drei Tage her; Sie sind längst wieder in Sicherheit bei sich zu Haus, die Polizei kommt, wenn man sie ruft, auf dem Boden Perser gegen die Kälte, an den Wänden schöne Frauen und kein Slumbewohner weit und breit; denn die können sich keine Fahrkarte leisten. Sie können sich jetzt wieder entspannen und etwas über Fahrräder oder Silberkannen oder den Tegernsee schreiben. Etwas Schönes. Etwas Exklusives. Etwas Sorgenfreies. Etwas, das zu Ihnen passt.

    • Ich schreibe über einen Berliner Spitzzenpolitiker.

    • @ belanglos
      Wenn Sie bis zum nächsten Dontext etwas Schönes, Sorgenfreies, Humorvolles und irgendwie auch Exklusives lesen wollen: P.G. Wodehouse, z.B. „Jetzt oder nie“

  2. Dystopie
    für bald ganz Deuschland? Wenn man die Photos mit denen vergleicht, die man sonst von Ihnen gewohnt ist…

    Was macht eigentlich der Verstand, wenn er vom Tegernsee in Berlin ankommt und so etwas sieht? Und wie verarbeitet man so etwas emotional, wenn man auch nur durchschnittlich empathiefähig ist? Ich mußte schon schlucken.

    Viel Spaß und Erfolg heute Abend. Und kommen Sie gesund zurück.

    • Man möchte einen Unimog mit Schneepflug und aufräumen.

    • Ich...
      …leih dem Don gerne meinen Unimog.

    • Auf dem Rückweg,
      wenn Sie dann schon ein wenig Übung haben, bitte einen Schwenk durch den Westen der Republik. Können dann gerne über Dortmund, Gelsenkirchen, Duisburg und dann über die Rheinschiene zurück. Landschaftlich auch sehr schön, so mit den ganzen Industriedenkmälern, und dann der Loreley.

    • Der Unimog ...
      … ist halt auch süddeutsche Hochtechnologie, noch dazu mit – PFUI GACK! – Dieselmotor.

      Echt Ökobewegte Klimawandelbekämpfer warten da schon auf das nächste Sturmtief, bzw die Renaturierung des örtlichen Sumpfes.

    • Unfairer Vergleich
      Wenn man schon solche Vergleiche anstellt, sollte man mit den Havelseen wie der Wannsee, dem Müggelsee oder auch mit dem Halensee, der krummen Lanke, dem Schlachtensee u.s.w vergleichen. Übrigens kann man mit einem guten Boot vom Wannsee aus ohne weitere Polen (die Masuren) oder auch das Mare Balticum erreichen.
      Wie sieht es in dieser Hinsicht mit der Tegernsee genannten Pfütze aus?

    • O felix Austria
      Den Tenor habe ich ja verstanden. Es dürfte mit dieser arm-seligen, abgehalfterten Kapitale ja wohl auch noch schlimmer werden oder kommen …

      Die richtige Ideologie, das in der Filterblase aus „Spiegel“, volkspädagogischen Staatsfernsehen mit päpstlichen Kleibern et al. sorgt für eine permanente Selbst-Bestätigung der eigenen Richtigkeit, des eigenen Gutseins … wird zur Religion, die über die kärgliche Wirklichkeit schön hinwegtäuscht …

      B ist ein prekäres „Drecksloch“, sans doute.

      Aber vielleicht hätten Sie faiererweise doch eher in Grunewald, Charlottenburg-Wilmersdorf, oder Steglitz sightseen sollen?

      Oder bei der geschäftsführenden Kanzlerin, der selbsgefälligen nagelkauenden Großpotentatin, dem stotternden und „schaffenden“ Wendehals, der Milliarden in einer von ihr mit-zuverantwortenden Migrationskrise loseisen konnte wo es sonst nur hieß: Tut uns leid, kein Geld, Kassen leer, versuchen Sie es doch mit „Ehrenamt“! Nein, sozialer Wohnungsbau ist nicht, nein.

      Aber empfahl nicht bereits Niccolò Macchiavelli dem machtbewußten Herrscher, dass es zu verhindern sei, die Bürger zu Wohlstand gelangen zu lassen?


    • @Hr. Scheerer: vermutlich kommt man vom Tegernsee mit dem Paddelboot irgendwie auf die Donau. Die kann man dann flußabwärts bis Rumänien am Schwarzen Meer fahren.
      @Principe: aber er war doch in Charlottenburg-Wilmersdorf – mittlerer Kudamm, IHK, Steinplatz. Nicht gerade die Wohngegenden, aber zu denen findet man als Tourist eh keinen Zutritt.


    • Man möchte einen Unimog mit Schneepflug und aufräumen.
      Seien Sie froh, daß bis jetzt kein Schnee liegt, sonst würden die Berliner Sie sofort auf Ihr Angebot festnageln.

    • „Festnageln“ ist auch so ein grosses Wort, das man auch zu gelassen aussprechen kann.


    • „Festnageln“ ist auch so ein grosses Wort, das man auch zu gelassen aussprechen kann.
      Soso, Sie wollten also kneifen, wenn M., der Hausbesitzer paar Häuser nebenan Sie ansprechen sollte. Dabei meint der es doch nur gut mit seinen Mietern und der Stadt. Und der weiß, was ein Unimog ist, der hat 45ff mit dem Traktor ein gerettetes Klavier angeschmuggelt.

  3. Berlin - Bayern
    It is nice to be a Preiß –
    but it is nicer to be a Bayer!

    • Curonus
      It may be nice to be a Preiß
      but its higher to be a Bayer

      so erinnere ich das Verslein

      oder
      It may be quite nice to be a Preiß
      its damn sure higher to be a Bayer

    • Reim?
      It´s higher to be a Bayer

    • rrrrrrr - ich sag nix', - aber ich mach' es besser - guckenSe malda:
      It’s nice to be a Preiß –

      But it’s higher

      To be a Bayer

      oder so

      Preiß – Müll

      Bayer – Tüll

      oder, grob –

      Preiß -Scheiß

      Bayer – Heiß!

      So – und jetzt brauchad i aa an Unimog, prego!

    • Not so fast, SowPrice
      It is nice to be a Preiss
      It is higher to be a Bayer

    • @ Curonus
      Hieß der Spruch nicht „it’s higher to be a Bayer“?

    • Higher
      It is nice to be a Preiß but it is higher to be a Bayer.

      Blöder Spruch, falsch noch blöder.

    • Korrektur
      …….its higher to be a Bayer.

    • Gedicht vervollständigen
      It is nice to be a Preiß –
      but it is higher to be a Bayer
      it is top to be a Schwob,
      but highest rank
      ist to be a Frank.

    • Deutschland
      It´s nice to be a Preiß,
      Curonus:
      Noch´en Gedicht:
      It´s nice to be a Preiß
      it´s not less to be Hess,
      it´s higher to be a Bayer,
      but it´s the highest rank
      to be an Underfrank.
      Noch´en Gedicht.
      Berlin ist nun mal nicht Preußens Glanz und Gloria.
      Als aufgewachsener Hesse preißischer Abstammung, nunmehr wohnhaft nahe einer großen Stadt an der Isar finde ich mich überall wieder ;-), sogar in Underfrank wohnte ich studienhalber.

    • Fränk
      Alternativ korrekt geht es so:
      ….
      But the best you can denk,
      Is to be an Oberfränk.

      (Herren-Toilette FAU Erlangen-Nürnberg, 1990)

    • @Don Alphonso: ... nicht mal der Vorhof der Hölle.
      Vatikan schafft Vorhölle ab!
      Wenn ungetaufte Kinder sterben, landen sie zwischen Himmel und Hölle – und bleiben dort bis in alle Ewigkeit. Diese Vorstellung gehörte traditionell zum katholischen Glauben.
      Jetzt hat der Vatikan den sogenannten Limbus abgeschafft – es sei eine „unzulässig eingeschränkte Sicht der Erlösung“.
      Da der Vatikan in seiner unermesslichen liebevollen Güte die Vorhölle abgeschafft hat, wurde ich auf telefonische Anfrage von gut unterrichteten hohen geistlichen Würdenträgern für die Buße der soziopathischen RHS-Brutstätte auf den „Achten Kreis“ der danteschen Hölle hingewiesen.
      Im achten Höllenkreis (Malebolge) sind Verführer, bestechliche Beamte und Priester, die ihr Amt erschacherten, Heuchler und Diebe, böse Ratgeber, Fälscher und ähnliche Sünder, und für jede Sorte ist mit raffinierter Grausamkeit eine neue Marter erdacht. Der achte Höllenkreis ist in zehn Graben unterteilt.
      Der fünfte Graben ist mit kochendem Pech gefüllt, indem die Träger öffentlicher Ämter büßen, die sich der Bestechung schuldig gemacht haben. Heterosexuelle, alte weise Teufel laufen den Damm auf und ab um jede/n der sich an die Oberfläche wagt mit ihren Spießen in die Tiefe zu treiben.

    • but it is nicer to be a Bayer
      In Original reimt es sich besser:
      „It’s higher zu be a Bayer“

  4. Ich glaube aber schon,
    dass es in Berlin auch Gegenden gibt, in denen man sehr gut und gepflegt übernachten kann. Sie haben, lieber Don, am falschen Ende gespart.

    • KuDamm. Nebenan Botschaften, Kranzler, das ist nicht mal der Vorhof der Hölle.

    • KuDamm
      zufällig war ich genau auch dort in einem Hotel diese Woche; ich weiss nicht, wie ich mir den Vorhof zur Hölle vorstellen muss. Die Stadt ist zudem sehr schwarz (meine subjektive Einschätzung im Gegensatz zu der eines Sohnes eines bekannten ehemaligen Tennisspielers).

    • Das ist die Stadt unter ewiger SPD-Herrschaft, die eher Leute wie Chebli fördert...
      Von wegen besserer Gegenden: Leider ist die Stadt, und das sage ich als Urbewohner aus dem Prenzlauer Berg, auch an Stellen, die als bessere Gegenden bekannt sind (und so bezahlt werden) völlig vermüllt. Das versucht man immer wieder als „Charme“ zu verkaufen.

      Auch Tage nach Silvester liegt das Zeug überall herum. Und auch Berliner ärgert das. Und man erinnert sich an Zeiten, als Grünanlagen noch ordentlich gepflegt wurden und die Stadtreinigung hinterher kam. Das war vor dem Landesbankenskandal, den SPD und CDU zu verantworten hatten (wobei: Auch Gysi hatte da „Vorteilspapiere“, die er dann öffentlichkeitswirksam zurück gab – und wenn er, denn…).

      Und das war in einem Teil unter der bösen Diktatur. Überlege laut, dass alle einhellig über die DDR schimpfen, aber sehr gern die damals geschaffene Kinder-Betreuungsstrukturen nutzen. ZB im Prenzlauer Berg (wo man darüber besser nichts zu den anderen Eltern sagt, sonst wird man noch geschnitten. – die schauen schon komisch, wenn man sie auf die Berichte des regelmässigen Bertelsmann-Monitoring über Kita hinweist, die belegen, wo 1 Erzieher auf 8 und wo auf über 12 Kinder kommen: Ein Aufrührer oder bestenfalls nur ein Spinner vielleicht?). Was sagt eine Hamburger Verwandte an dieser Stelle? Nur ein Wort: „Autobahn“. Was mich fragen ließ, ob das ihr Ernst wäre. Aber klar, so einfach kann man es sich machen.

      Bürgerschaftliches Engagement? Immer mehr Fehlanzeige.

      Aber was will man erwarten, bei dieser städtischen Politik, allen voran der Berliner SPD. Die sich mit genau dem selben Slogan wie die AfD brüstet, ganz viel für die Schulen tun zu wollen. Der Unterschied ist: Die einen haben hier seit fast 2 Jahrzehnten die Gestaltungsmacht inne.

      Hier um die Ecke ist ein Abgeordneten-Büro. Will man mit diesen jungen Genies (und das sind sie, denn sie strahlen es aus) reden möchte, checken die erst mal schnell, wie man zu Frank-Walter steht… Denn da scheiden sich die Geister – und wozu Zeit mit dem Plebs (Pack) vertun, die nicht einsehen wollen, wie toll die SPD ist und all ihre tollen Wohltaten, wie das NetzDG (noch ein Tabu-Thema, mit dem man sich schnell verdächtig machen kann).

      Es wäre schön, wenn ich Ihnen zustimmen könnte, aber leider ist der Bericht des Dons leider nur zu wahr. Verwahrlosung ist die Normalität.

      Achja: Es gab auch Zeiten, wo man stolz war, dass die städtische S-Bahn zu jeder Witterung fuhr. Das war selbst zu DDR-Zeiten noch besser, denn da sollten ja alle arbeiten fahren können (da hatten Kitas auch nicht 25 Schließtage pro Jahr, die hübsch über das Jahr verteilt den Eltern viel abverlangen). Das fällt sicher alles bald unter „Autobahn“, wie der Vergleich mit Bitter-Böse-Bayern…

      Ach übrigens: nach den letzten Zahlen aus Bayern wurde in der Alpenprawda schon frohlockt, dass es ja dann dort bald schwarz-grün geben konnte (es würde bunt werden). Selbst in Bayern hätten die Grünen satte Werte über 12 (nicht, dass sie so etwas nicht im Eiltempo kaputt machen könnten)… Etwa weil die grüne Jugend Bayerns (das sind auch diejenigen, die zur letzten Fussball-WM aufforderten die deutschen Fahnen zu verstecken) derzeit gerade dafür werben alles ohne „Heimat-Frame“ machen zu wollen? Trautes Heim, heimisch sein, Heimatstadt oder gra Heimatlied… Alles böse, böse.

      Aber verstehen denn alle alten Bayern Frame? Und Alte stellen doch im Moment die Mehrheit der Wähler, auch in Bayern?

      Viel Erfolg heute Abend!

      (auch übrigens: Rotkäppchen war die erste Ostfirma, die eine bekannte Westmarke erwarb: Mumm)

      Das würde mich zu sehr interessieren.

    • Berliner Newspeak
      Zerstörung = Dekonstruktion
      Diebstahl = Umverteilung/Enteignung
      Dreckig = bunt
      Chaos = Vielfalt
      Rüpelhaftigkeit = Charme
      Primitiv = Bodenständig
      Quote = eigene Leistung
      Bundeskanzlerin = Super
      Gender = Gap

    • Fragt sich nur wo...
      …im Adlon drinnen wird vermutlich schon aufgeräumt, ja – draußen sieht es aber überall so aus.

    • ...
      Offener Schwachsinn = vom Ende her Denken
      Zuwanderungskatastrophe = Riesenchance
      Arabischer Analphabet = potenzielle Fachkraft
      Vernunft = Prokokationsindustrie
      Arbeit = was mit Medien oder Internet
      Schmiererei = Streetart.
      Fake-News-Schleuder = Verantwortungsmedium

      Tbc

    • Die Stadt ist zudem sehr schwarz
      Älpler,

      vermutlich aber vor allem im Charakter!

      Ansonsten eher dunkelgraubraunversifft.

      Ist aber in der russischen Provinz allgemein so üblich!

      Fliegen Sie einmal von Singapur nach Europa.
      Irgendwie wirkt dann alles ein wenig russisch.
      Fliegen Sie aus Russland nach Europa.
      Alles schein relativ paradiesisch…

    • @Thomas Marx
      Ja, diese Euphemismen. „Berliner Schnauze” und so. Komischerweise habe ich kein Problem mit dem Münchner Grant, oder dem der Wiener, aber das liegt wohl daran, daß dahinter tatsächlich so etwas wie eine bürgerliche Haltung steckt. Berliner sind einfach rüpelhaft und überheblich, und das wo sie weder auf sich noch ihre Stadt stolz sein können.

    • KuDamm, Botschaften, Kranzler …
      im Vorhof der Hölle »Ku’damm« …
      (Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf)
      ·
      drängen sich die Gleichgültigen und Wertlosen,
      die weder der Himmel noch die Hölle haben will …
      ·
      🐻 berlina narrative ▸
      Der Bezirk gilt heute als eher bürgerlicher Wohnbezirk
      und weist eine vorteilhafte Sozialstruktur auf (wiki.lügia)
      ·
      ▶ BSR (website) – »Einerseits«
      ▸ Unsere Stadt profitiert davon, ohne ausufernde Kosten.
      Für die Straßenreinigung in der Klasse 1a beispielsweise –
      in die fast alle bekannten Einkaufsstraßen und viele
      Touristenmeilen fallen – berechnen wir im Quartal lediglich
      rund 35 Cent je Quadratmeter. Dafür reinigen wir dort jeden
      einzelnen Quadratmeter zehnmal in der Woche.
      An manchen Tagen also mehrfach. Und das über drei Monate.
      []
      ·
      … (zweiter Versuch)

    • Ich werde hier kein Poatimng durchlassen, das zur Hälfte aus städtischen Nummern besteht.

  5. passt zwar eigentlich nicht hier hin, aber:
    Auf der Startseite des früher mal irgendwie gehaltvoll bürgerlichen Organs sehe ich folgenden teaser:

    MODERNE MOBILITÄT :
    Warum steht die Autoindustrie so gut da?
    Die Automobilindustrie läuft trotz aller Skandale heißer, als es der durstigste Dieselmotor je könnte. Das Verhältnis der Deutschen zum Auto ist neurotisch, und die Politik scheint nicht daran interessiert, hier heilend einzugreifen.
    EDO REENTS

    Nun will ich hier gar nicht diskutieren, wer welche Neurosen auslebt, und wer durch wen geheilt werden müsste, aber es wird ja quasi täglich deutlicher, dass selbst diese Zeitung glaubt, als Sprachrohr grüner Gouvernantenhaftigkeit (mit integriertem sozialpädagogischem und psychologischem Küchentischdiplom) auftreten zu sollen.

    Hilfe!!!

    Verzeihung, geehrter Don, aber ich kann nicht anders. Mit dem neuen Artikel befasse ich mich aber auch noch liebevoll, versprochen.

    • @BM Eins muss man ihm lassen, aus der Zulassung von 1,3 Mio Autos
      hierzulande von über 10 Mio gebauten Autos dieses Konzerns auf eine Neurose der hier Lebenden zu schließen kann nicht jeder. Dafür war dann allerdings der Gebrauch der Worthülsensammlung der neurotischen Autohasserpartei schon gelungen.

    • Was wird hier gespielt, von wem, für wen?
      Orchestrierung (englisch orchestration, Instrumentierung, Inszenierung) ist das flexible Kombinieren mehrerer Services zu einer Komposition. … Jeder Dienst hat dabei einen eingeschränkten Sichtbereich (englisch scope) und kann für Prozesse nur innerhalb seines Sichtbereichs entscheiden. Aktivitäten hinter einem direkten Kommunikationspartner bleiben verborgen. …

      – Durch die gesamte Medienlandschaft ging vor ein paar Tagen die herzzerreißende Sau durchs Dorf Nachricht vom drohenden Ende des Airbus, denn keine neuen Bestellungen für die A380 … Dann aber, himmlische Erscheinung, die (Er)Lösung, ja, na sowas, zweieinhalb Dutzend wurde bestellt, ja, genau, von den Emirates!

      – Von mir aus, sollen die doch. Die Nachrichten-Masche dabei stört mich.

    • Einfach überlesen...
      …aktuelle Autopresse ebenso meiden. Technikinteressierte und Nicht-Wegwerfer lesen Oldtimerzeitschriften. Deren Reichweite liegt inzwischen über der vieler anderer Presseerzeugnisse. Und da ist es auch noch erlaubt, sich für etwas zu begeistern und es erhalten zu wollen.

    • Machen Sie de Test,
      Text eingeben

    • Kommentare zum zitierten Artikel von E. Reents
      wurden offensichtlich strikt geblockt. Wie z.B. folgender:

      Inhalt: interessant zu lesen, auch wenn man den Artikel ablehnt. Argumentation: „heilend einzugreifen“ bedeutet nichts anderes als die Ideologie einzelner oder von Minderheiten mit staatlichen Mitteln durchzusetzen. Solche Artikel erwartet man eher in taz, SZ, oder ZEIT.

      Geblockt. Hausrecht der FAZ – ok. Es zeigt aber, wie weit selbst dort der grün-alternative-sozialdemokratische Mainstream in Kommentierung und Berichterstattung vorgedrungen ist. Ohne begleitende oder ersetzende Medien (u.a. NZZ) ist die deutsche Medienlandschaft in ihrer fortschreitenden Einseitigkeit kaum mehr akzeptabel.

    • Ich habe diesen Beitrag nicht wirklich verstanden.

    • Die rosaroten Heilsversprecher und warum man in Berlin nicht auf "7" zählen kann
      Den Euphemismus „heilendes Eingreifen“ für „Obrigkeitsgängeln“ und „Steuerauspressen“ habe ich letze Woche auch auf SPON gesehen, wo eine SPD-Tuss..Gesundheitsexpertin forderte, Höchstgrenzen (hier kennt die SPD welche) für Zucker, Fette und Salz einzuführen, weil die Deutschen zu ungesund lebten. Da müsse man manchmal eben „heilend eingreifen“.

      Natürlich waren Kommentare deaktiviert und wenn ich einen geschrieben hätte, hätten sie ihn nicht gebracht*, aber die Absurdität, Bildungsentfernung und Stimmviehverhohnepiepelung zeigt sich daran, dass erstens der Körper sowieso aus allem (ausser dem Salz natürlich) Fett macht, und das am besten aus Fetten selbst (9 Kcal/g), am zweitbesten aus Alkohol (9 Kcal/g), am drittbesten aus Zucker (6 Kcal/g) und dann kommen die polymerisierten Zucker, wie Stärke, Mehl und alles, was in Teigwaren und Nudeln enthalten ist.
      Das sind Zuckermokleküle, die von den Pflanzen als Energiereserve „verkettet“ (polymerisiert), also wie an einem Schnürchen aufgereiht werden, und unser Stoffwechsel hackt sie wieder auseinander, denn was eine Banane kann, können wir auch. Dann ist es wieser „Zucker“ und im nächsten Schritt macht der Körper daraus Fett.
      Man kann also essen was man will: zuviel davon und am Ende ist alles „Fett“.
      Und noch schlimmer: Zusätzlich zum Übergewicht riskiert man durch hohe Zuckerzufuhr, zuckerkrank zu werden und seit in den USA nur noch fettreduzierte Lebensmittel verkauft werden können, in denen, das weiss aber fast keiner, das Fett durch die obengenannten polymerisierten Zucker ersetzt wird, um sie überhaupt geniessbar zu machen, ist die Zahl der Zuckerkranken dort so explosiv angestiegen, dass man den Kampf gegen die Zuckerkrankheit offiziell als „verloren“ erklärt hat und keine Forschungsmittel mehr in eventuelle Heilungs- oder Behandlungsmöglichkeiten des Diabetes Mellitus investiert.

      Man kann nämlich eigentlich essen, soviel man will: wenn es an den Kalorienverbrauch, die tägliche Bewegung angepasst ist.
      „Fett“ wird man nicht durch „Essen“, sondern durch „zu wenig Bewegen“.

      So heilt man bei den rosaroten Quotenfrauen und niemand muss es wundern, wenn nur noch „Curvy Models“ wie schwere Kettenfahrzeuge über die Laufstege dieser Welt trampeln.

      Zweitens gibt es schwere ethische Bedenken gegen die Pflicht des Einzelnen, gesund leben oder gesund sein zu müssen. Das nannte man früher „Volksgesundheit“ und die hatte man zu haben für Führer, Volk und Vaterland.

      Im Zusammenhang mit den Gleichstromporsches von Tesla et al. (s.o.) heisst das: „Wenn die doofen alten weissen Männer immer noch A8 oder 500 SL fahren wollen und nicht usere niedlichen autonomen Elektroblindschleichen mit innenliegender Werbeeinspielung, damit dem unnütz gewordenen Fahrern nicht langweilig ist, autonome Verkehrsregelnbeachter, die bei jedem Regenwurm auf die Bremse treten und bei denen jedermann gefahrlos eine 10-spurige Autobahn mit geschlosssenen Augen zu Fuss überqueren kann, weil sie den Zusammenstoss unter allen Umständen vermeiden werden, womit nur 10 Trolle den Verkehr eines ganzen Landes zum Erliegen bringen könnten und dieses bereitrs am zweiten Tag auch tun werden, dann müssen die Quotenexpert_*Innen eben auch hier „heilend“ eingreifen und den Elektrokauf durch höhere Steuern auf Benzin ein wenig pushen.

      **heute morgen stand auf SPON eine halbe Stunde lang mein Kommentar zu einem SPON-Artikel, in dem die Teilnehmer*_Innen einer RTL irgendwie „Ich bin im Dschungel – holt mich hier raus“ Sendung besprochen werden.

      Ich sehe keine Fernsehsendungen aber anhand der Fotos konnte sogar ich erkennen: das Mann/Frau-Verhältnis war 5 : 7 statt 6 :6.

      Da scheinen sie das Transgender Model fälschlicherweise als das gezählt zu haben, als was es auf die Welt gekommen war: als Mann.

      Aber nach einer halben Stunde war das wieder gelöscht. Wahrscheinlich bin ich jetzt auf der BENTO-Liste gemeingefährlicher Transformatophobiker. Nur, weil ich auf „7“ zählen kann. Damit ist man in Berlin schon verdächtig.

    • Hübscher W126 auf dem zweiten Bild
      Und noch dazu direkt neben dem Energy-Efficiency-Hack-Plakat! Prima!

    • @BM: Nur wer heil ist kann heilend eingreifen!
      Edo Reents ist seit dem 15. Januar 2015 Leiter des Feuilletons der FAZ. Geboren in Wittmund, Ostfriesland.
      Frage: Wie versenkt man ein ostfriesisches U-Boot?
      Man klopft an, einer macht sicher auf!

    • @Thomas Marx: "Wollt ihr den fischaugerten Wambo mit der fetzerten Wambn?"
      „SPD-Gesundheitsexpertin forderte Höchstgrenzen für Zucker, Fette und Salz einzuführen, weil die Deutschen zu ungesund leben. Da müsse man manchmal eben „heilend eingreifen“.
      Das eingreifende Heilmittel zum „gesund leben“ ist die Ausgabe von Lebensmittel nur unter Vorlage eine Lebensmittelkarte. Die Karte wird in Abhängigkeit des Body-Mass-Index (BMI) erstellt.
      Das Volumen der Lebensmittelzuteilung über den BMI wird von der Ethikkommission unter Vorsitz von Peter Altmaier, Bundesministerium der Finanzen festgelegt.
      Angehörige der Kirchen, der Regierung, des ÖRF und der Wohlfahrtsverbände werden auf Grund ihre aufopferten, kräftezehrenden Tätigkeiten freigestellt.

  6. Na, das ist doch schon Hatespeech, oder?
    Sie erwecken ja den Eindruck sei ein sog. „shithole*“ dabei kann dies ganz klar nicht sein.

    Eine Stadt welche rot²-grün regiert is per Definition wunderschön, alle geenteiligen audi-visuellen Hinweise sind reine Fake News.

    Bloß aufpassen sonst kommt die NetzDG-Gestapo zum Umerziehungsgespräch.

    *Trump, 2018

    • Geht Fäkalienhügel?

    • Nein, nein, zu negativ...
      Aber bio-dynamischer Komposthaufen mit lokalen Einzugsgebiet würd gehen.

    • Das ist niemals Berlin
      Da war nirgendwo ein Hundehaufen.

      Fakenews und gestellte Bilder ;-)

      Beste Grüße aus der Hauptstadt

    • Nein
      Weil das, was Berlin mit uns macht, „strukturelle Gewalt“ ist, können wir gegen die Berliner sagen, was wir wollen. Nichts davon ist „Hate Speech“.

      Umgekehrt ist jede, auch berechtigte, Kritik aus Berlin an uns Unterdrückten: Hatespeech, Sexismus, Rassismus, Ableismus, Xenophobie.

      Fragen Sie Tante Strohkowski.

    • Titel eingeben
      Berlingladesh

    • @Thomas Marx
      „Strohkoppski“ würde mir noch besser gefallen.

    • Fäkalienhügel geht natürlich, aber Reichshauptstadtslum ist einfach schöner.
      Was aber gar nicht geht, verehrter Don, ist, die Chefin des IWF zur Weltbankpräsidentin zu degradieren. Das ist in etwa so, als würde man Tegernsee mit einem Berliner Statteil verwechseln.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  7. Nicht nur die Bayern...
    Berliner Graffiti: „Ausländer rein, Rheinländer raus!!“

    Gruß

    SB

  8. Da kieckste, wa?
    Ditte is Berlin!

  9. Ernst Reuter...
    …kannte -wie so viele Andere- auch schon den Spruch, den uns die „mittelmäßige, böse Frau“ (RA Joachim Steinhöfel) jetzt in einer zeitgemäßen Variante auch wieder erzählt:
    „Und Volk von Berlin, sei dessen gewiß, diesen Kampf, den wollen, diesen Kampf, den werden wir gewinnen!”

  10. Allet abjeranzt oder wat?
    Naja, war schon immer schwer Balin für Läuds zu erklärn die da nich selba mal ne zeitlang abjehangn ham.
    Hier is nochma son Versuch:
    https://www.buzzfe ed.com/philippjahner/berlin-schnell-erklaert

  11. You made my day...
    Don, wir sollten Sie öfter auf Exkursion in sozial herausgeforderte, aber moralisch ganz klar überlegene Städte schicken, das bekommt Ihnen ganz hervorragend (ist es das Reizklima ?).

    Viel Spaß beim Diskutieren heute Abend, und passen Sie beim Heimweg gut auf sich auf !

    Mit bestem Gruß
    SchallundRauch

  12. Climate Change und sonstige Changes…
    Eine bescheidene Einschätzung meinerseits…

    Ja, das Klima wandelt sich. Al Gore verdient daran Unsummen und die vom Steuerzahler bezahlte Teilnahme an den ganzen Klimagipfeln soll ja auch ganz nett sein, wie man so hört…

    Vor 10.000 Jahren war (wie heute immer noch) Eiszeit. Jedoch wird es (zum Glück) wärmer. Der Klimawandel ist jedoch nicht berechenbar (es könnte in den nächsten Jahrhunderten auch wieder kälter werden; niemand weiß das; niemand kann das wissen).

    Diese Nichtberechenbarkeit des Klimas ist systembedingt. Das Klima ist ein nichtlineares chaotisches System, abhängig von vielen Parametern. Winzige Schwankungen von Parameterwerten führen zu völlig anderen Ergebnissen. Die ganzen Klimamodelle sind eine nette Spielerei. Zu längerfristigen (Jahrhunderte) Prognosen wird man damit nie kommen, auch mit in ferner Zukunft superleistungsfähigen Supercomputern nicht.

    Klar ist nur, dass sich in geologischen Zeiträumen Kaltzeiten und Warmzeiten abwechseln – wie in der Vergangenheit auch. Der Mensch kann diese Entwicklung nicht engineeren, welch Hybris…

    Die wirkliche Gefahr für die Menschheit sind Atomkriege, Supervulkane (auch wenn „nur“ die Eifelvulkane wieder ausbrechen, und das werden sie wieder über kurz oder lang, ist Germany in Not) und Asteroideneinschläge. Eine entsprechende Vorbereitung auf solche Extremereignisse findet jedoch seitens unserer Regierung nicht statt (obwohl ich mir schon vorstellen könnte, dass für unsere „Politelite“ und für die zur Aufrechterhaltung der „Ordnung“ notwendigen Polizeikräfte entsprechend (heimlich) vorgesorgt wird).

    Dazu passt auch, dass die Sicherheit der Berliner Nomenklatura – im Gegensatz zur Sicherheit des Normalbürgers – im Falle von Unruhen/Terrorakten jedoch schon ein Thema ist. Anders ist es (zumindest für mich) nicht erklärbar, dass die GSG 9 (Bundespolizei-Eliteeinheit, hauptsächlich vorgesehen für den Einsatz im Inneren) aufgestockt wird und einen zweiten Standort in Berlin(!) erhält. Man denke einfach auch mal 500 Jahre zurück an die Bauernaufstände und an die Märzrevolution 1848 (die groben Linien der staatlichen Politik bleiben ja über Jahrhunderte relativ konstant). Beide Aufstände wurden letztendlich von „Profis“ blutig und gnadenlos niedergeschlagen, die Bauern von Söldnern und die Märzrevolutionäre von regulären Armeeeinheiten. Die verstanden ihr Handwerk. Die Aufständischen hatten keinerlei Chance…

    Heute hätte man für solche Aufgaben (verfassungskonform) die Bundespolizei, bzw. Eurogendfor…

  13. KarnevalsVerein oder KanzlerInnenWahlVerein ?
    werter DON, Frau Christine Lagarde ist NICHT Chefin der Weltbank, sondern des Internationalen Währungsfonds IMF……………..

    will nicht pingelig sein, aber gerade bei hochgestellten Frauen muss Ordnung einfach sein.

    ulFuM ist ja auch nicht die Vorsitzende eines Karnevalvereins oder der Freunde der deutschen Sprache, sondern des KanzlerInnenWahlVereins e.V. !

  14. Versiffte Bevölkerung aus Linken, Grünen, orientalischen
    .
    .
    Kriminellenclans , und was noch so kreucht und fleucht im Sumpf, sorgen halt für versiffte Verhältnisse.

    Und die Mugabe sorgt dafür , dass ganz Deutschland, was sage ich, die ganze WELT,
    solche Zustände kriegt.

    Motto :

    Einladen, und EU-weit verteilen, und wer IM Erikas Goldstücke nicht mag, ist ein pöhser Fant,

    und kriegt Haue.

    Am DDR-Unwesen soll die Welt genesen .

    Dazu eine große Portion Gender-Unsinn, feministische Besserwisserei ,

    umrühren – fertig !

    Voila , Zukunft !

    Schmeckt nicht, gibt’s nicht, da schickt dich das Maasmännchen schnurstracks nach
    Bautzen.

    Wie flink es ist, das Männchen, mit seinen kurzen Beinen.

    Naja, ein hoher Wasserfall, wie man in Bayern zu langen Beinen sagt, zeichnet

    den motorisierten Bundeshosenanzug ja auch nicht aus.

    Wenn jetzt nicht die Rest-SPD, die keine Posten aus der Regierungsbeteiligung im Bund zu gewinnen ansteht ,

    den Stecker zieht,
    dann breitet sich der
    Leichengeruch der GroKo noch einmal vier Jahre übers Land.

    Auf lange Sicht sind wir alle tot .

    Na, GAR keinen Trost sollen wir haben !

    .

  15. Arm und sexy...
    …interessiert sich wohl nicht so sehr für Sauberkeit und Umwelt. Wozu auch, besitzt man doch nichts.

    Danke für die „schönen“ Ansichten aus Berlin und den Ausblick auf unsere Zukunft.

    Gude an den Don!

  16. Asozialer Schmuddel
    Ich verstehe aber auch nicht recht, lieber Don, was Sie sich so aufregen. Wo der Sozialismus so nah ist, gibt es eben auch ganz viel Gemeineigentum, und wenn es allen gehört, passt auch keiner drauf auf, warum auch.
    Diejenigen, die gern alles vergesellschaften wollen, meinen damit, dass man ihnen Vorteile verschafft, einfach so, und dass sie zum Ausgleich ihre eigene Verantwortung abgeben dürfen, und zwar insbesondere natürlich die Verantwortung für alles, was nicht total das eigene ist, was sowohl besitzrechtlich als auch mental gemeint ist.

    Die alternative Deutung ist, dass man in der Hauptstadt von zero tolerance gegenüber asozialem Gesindel noch nichts gehört hat, und dass man wegen der möglicherweise irgendwie schwierigen Kindheit der Betroffenen auch nicht kleinbürgerlich autoritär sein darf.

    In beiden Deutungen hat es die örtliche Bevölkerung m.E. nicht anders verdient, als mitten im Dreck und der Zerstörung zu sitzen.
    Das blöde ist nur, dass sie diese Zustände – schon um der allgemeinen Gerechtigkeit willen – auch dem Rest der Republik wünschen.

    Danke trotzdem für die aufschlussreiche Bilderstrecke. Schön schaurig.

  17. Stadtluft macht frei
    Von München, in dem ich über 20 Jahre lebte, könnte man ein ähnliches Bild zeichnen.
    Das Grosz liegt am Ku-Damm, da ist es noch schick, ansonsten haben Sie sich in irgenwelchen Glasscherbenvierteln bewegt. Bei uns sieht es nicht so aus. Allerdings haben wir im Garten drei Eichen, zwei werfen das Laub im Herbst, ein Baum das Laub im Frühjahr ab. Wir haben also immer Laub in Dahlem.
    Und wenn alle Glasscherbenviertel Berlins brennten, riechten wir das noch nicht einmal, so groß ist Berlin.
    Kommen Sie doch mal in die bessere Gegend, steigen mal im Schlosshotel Grunewald ab, Essen mittags im KaDeWe und abends im Facil und besuchen eines der drei Opernhäuser. Vielleicht sehen Sie die Stadt dann etwas differenzierter.

    • Deutsche Sprach' , schwere Sprach'
      Bei „brennten“ stimmt es ja noch, aber bei aller Liebe: diese Verbform (riechten wir) gibt es nicht. Hier muss stehen. „röchen“.
      Empfehle, mal nachzulesen:
      http://konjugator.reverso.net/konjugation-deutsch-verb-riechen.html
      Auch das ist für mich ein Zeichen des allmählichen Verfalls, den der Don und hier nahebringen wollte, nicht mal mehr der eigenen Sprache mächtig zu sein.
      Oder dem Irrglauben anzuhängen, jeder könne sprechen/schreiben, wie er wolle.

    • Hotel Grunewald
      Na ja. Ist zwar schon einige Jahre her, aber die Einrichtung (m. E. von Karl Lagerfeld) hatte damals schon bessere Tage erlebt. Über meinen Hinweis auf Löcher im Vorhang (fein säuberlich hinter Falten versteckt) war die Hoteldirektion not very amused…

    • Da hat er Recht, der Herr Lindemann.
      Wenn man sich, von Potsdam her entlang der Seen wandernd, in der Moorlake ein erstes Weizen nehmend und im Wirtshaus zur Pfaueninsel ein zweites, Berlin nähert, dazu dort vom balinanden Kellner (ja, da gibt es deutsche Kellner) einen überbackenen Blumenkohl „zu Mittach“ serviert bekommt, also wenn man sich derart über Wannsee und Zehlendorf dem Ziel nähert…..trifft Dons Bild nur bedingt zu. Berlin spielt nolens volens den Sandsack für die katastrophale Regierungspolitik. Dabei hätte es mit seiner eigenen Mischpoke genug am Halse.
      .
      Lindemann hieß auch der Kommandant der Bismarck. Der Kapitän zur See ging am 27. Mai 1941 im Atlantik mit seinem Schiff unter. Das will ich nicht unbedingt als Metapher für Berlin gewertet wissen.
      (DdH)

    • @Lindemann:
      Bevor Lagerfeld und Konsorten dem Schlösschen im Grunewald ein Upgrade mit der Brechstange verpassten, war das Hotel etwas verstaubt und ein bisschen runtergekommen, aber trotzdem (oder grade drum) recht charmant und ein ziemlicher Geheimtipp. Ich war 1991 dort abgestiegen, als ich zu einer Veranstaltung im ICC musste. Die Einrichtung war schon etwas muffig und die Installationen (Elektrik, Wasser) auch eher auf osteuropäischen Niveau, aber für die knapp 70 Mark pro Nacht konnte man nicht meckern. Habe dann paar Jahre später nachgesehen, was aus dem einstigen Geheimtipp gemacht wurde, und es hat mir nicht gefallen. Das hatte was von wie sich Klein-Egon die Welt der Reichen vorstellt.

    • Nicht verstanden hat den Beitrag,
      der der auf die „schönen Ecken“ verweist. Die gibt es sicher.

      Aber: skandalös ist, dass sich die „Schönviertelbewohner“ nicht empören, wenn Obdachlose in den Rinnstein ka…en und Hunde auf den Gehsteig (gibt auch den Begriff ´Bürgersteigˋ).

      Die ganze Welt retten wollen und die dritte Welt vor der Haustüre haben…wie nennt man das?

      Und: Nein, in München kampiert niemand in der Innenstadt in Pappkartons. Ich kenne Straßenzüge, wo zweimal am Tag die Staßenkehrmaschine fährt…das glaubt man Anwohnern und Besuchern schuldig zu sein.

    • Dahlemer Lindemann und Berliner Bürger
      Sehr geehrter Linnemann,
      mit Verlaub, ich bin ganz bürgerlich, langweilig, spießig würde Claudia Roth zu mir sagen (Spießer fürchten die Grünen ja mehr als jeden Teufel), darum will ich es höflich formulieren, was Sie schreiben:

      Die Bilder aus Berlin sind aus IHRER Stadt, egal wo SIE Ihren Garten besitzen in dieser Stadt: auch die Glasscherbenviertel sind IHRE Stadt. Wer ums Grosz zwei Stunden spaziert, spaziert in Charlottenburg, Schöneberg vielleicht, Tiergarten. In jedem Fall das frühere Zentrum West-Berlins. Und Charlottenburg ist kein Glasscherbenviertel, zumindest nicht aus bürgerlicher Sicht.

      Wer allerdings darauf hinweist, dass er selbst so luxuriös und weit weg vom Dreck der Stadt in dieser Stadt lebe – und das war die Aussage – ja dem spreche ich bürgerliche Verantwortung schlicht ab.

      Und was ich von verantwortungsloser Politik, solchen Parteien und solchen Mitbürgern halte, das können Sie im Artikel des Don ja selbst lesen.

      Berlin ist IHRE Stadt. Ich würde mich an Ihrer Stelle maximal schämen.

      Mit freundlichen Grüssen
      aus der kleinen Provinz

    • Schloßhotel Grunewald, KaDeWe, Facil
      Nun, diese drei Adressen sind aber nun auch wirklich nicht die Orte, an denen Kultur allzu groß geschrieben wird, das überfrachtete Hotel eines Moskauer Plünnenhökers, das pseudoschicke Kaufhaus eines Wiener Immobilienspekulanten und ein Restaurant mit dem Charme einer Senator-Lounge…
      Nein, da gäbe es andere Orte, um den freundlichen Besucher aus der Provinz von der Tatsache, daß Berlin auf dem Wege ist, eine echte Großstadt zu werden, zu überzeugen:
      Die Übernachtung im Hotel de Rome am Bebelplatz, der Blick vom Berliner Yacht Club über den Wannsee, das Abendessen im Kreuzberger La Bionda, das Sortiment des Bücherbogens am Savignyplatz, die Stoffauswahl meines Schneiders an der Oderstraße, es gäbe dem Chronisten manches zu zeigen, wenn er sich hinter dem schweren Samtvorhang seiner wohlgepflegten Vorurteile hervortrauen würde – aber Berlin-Bashing macht ja immer noch so viel Spaß…

    • @Berlin vaut bien un voyage: Noch ein Lindemann! Der Lottogewinner!
      „Mit der Figur des verwirrten Erwin Lindemann“, schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung, „gelingt Loriot ein ergreifendes Porträt des modernen Individuums, das sich von seinen Mitmenschen (hier: ein Regisseur) dazu drängen läßt, sich selbst zu verleugnen, und vor lauter Ambitionen (Herrenboutique in Wuppertal etc.) die Orientierung verliert – bis es seinen eigenen Namen vergißt.“
      Mit Blick auf den Bekanntheitsgrad der Figur sagte Loriot, der die Hauptrollen in seinen Sketchen sonst meist selbst spielte, später einmal zu Darsteller Heinz Meier: „Zwei große Fehler hab ich gemacht: Ich hab mein Haus nicht unterkellert, und ich habe Sie den Lindemann spielen lassen.“ (WIKI)

  18. Welcome to hell, Bi-atch! Car keys, wallet, now!
    Vielen Dank für den schönen Bericht aus Mexico City.

  19. Titel eingeben
    Das Problem ist, dass die Filterblase weiter Teile gerade der öffentlich-rechtlichen Medien und der Alpen-Prawda derartig dicht ist, dass nichts durchkommt. Man muss sich nur das Slomka-Interview von Dobrindt ansehen: Nach allen Statistiken entsprechen die Parteipräferenzen bei ihr am Arbeitsplatz nicht den Wahlergebnissen. Trotzdem will sie von Dobrindts Äußerungen nichts wissen. Angesichts der Borniertheit, die einem aus diesem Milieu auch immer wieder in den Kommentarspalten entgegen schlägt, wage ich nicht einmal mehr auf eine bewusste Irreführung des Fernsehzuschauers zu hoffen. Aber wieder mal ein guter Artikel von Ihnen. Heftig, was man auf wenigen Metern Straße in Berlin alles finden kann.

  20. Entdeckung
    die Steinhaufen sind die eiserne Reserve der „Anti“-FA.

    Das wird in Bln. nicht angetastet.

    • Steinhaufen sind die eiserne Reserve der „Anti“-FA
      Ich könnte Ihnen aus westafrikanischen RHS Fotos schicken, die zum Verwechseln ähnlich sind. Da ist zwar der Bürgerkrieg noch nicht so lange vorbei aber es handelt sich doch mehr um Schlendrian als Böswilligkeit (schätze und hoffe ich). Wenn man einen Lichtwellenleiter eingräbt, werden dann gerne kleine Details beim Wiederherstellen des Gehsteigs vergessen. Wahrscheinlich schlägt sich ein Regierungsfuzzi den Bauch voll mit dem Bestechungsgeld des Libanesen, dem die Baufirma gehört…

  21. hip
    Alles sehr sexy. So ohne Patriachat und konservative Spießer…

    Viel Spass heute Abend!)

  22. Und das war mal Preussen...
    …wo Zucht und Ordnung herrschte. Wo aber trotzdem auch was für die schönen Künste getan wurde. Wo das Hässliche aus dem Elend erwuchs, nicht aus Langeweile geborener Zerstörungswut.

    Ich hoffe uns fällt was Gutes ein, wenn diese Horden bei uns einfallen sollten.

    • Und das war mal Preussen...
      P hat sich halt schon länger abgeschafft – und zwar bevor die Welt an seinem Wesen genesen konnte…

    • maciste grüßt den wassermann
      preußen wurde von den alliierten abgeschafft und kein mensch hat je behauptet, daß die welt an preußens wesen genesen solle. wenn aber im absterbenden deutschland überhaupt irgend etwas wieder auferstehen sollte, kann es nur etwas preußisches sein, denn es gilt weiterhin das wort des comte de mirabeau: „andere staaten besitzen eine armee, preußen ist eine armee, die einen staat besitzt“ – darauf freue ich mich…
      battle on.

    • Rufe Rufus ...
      … und melde Nichtübereinstimmung.

      Preußen hat sich mit der kleindeutschen Reichsgründung und folgender Großmannssucht ohne ausreichendes Hirn und Vordenken halt schwer übernommen – und dadurch abgeschafft!

      Pißmark wusste, dass ein Zweifrontenkrieg potentiell tödlich ist – und musste noch gar nicht mit Amerika rechnen. Mit ausreichend Schulden in Amerika wäre der 1. WK leicht gewonnen worden. Dann wäre halt F mit Frieden, Demokratie und Menschenrechten bedroht worden, wie kürzlich der Irak oder Libyen…

      Es geht nicht in ersten Linie um eine schlagkräftige Armee, wenn man sie falsch einsetzt. Sonst hätte Italien nicht alle Kriege gewonnen. Ein paar mal Seitenwechsel reicht meist auch…

  23. Oh,je
    das schaut ja übel aus ….. ich verstehe, dass soviel Hässlichkeit Ihre Augen und Ihr Gemüt ziemlich quälen muss. Kommen Sie bald wieder her!

  24. Viel Erfolg heute Abend! - Hoffentlich gibt es eine Aufzeichnung davon!?
    Als jemand der schräg gegenüber Ihrem Auftrittsort vor 2 Generationen studiert und lange und auch zufrieden an verschiedenen Stellen in Westberlin gewohnt hat, kann ich natürlich nicht übereinstimmen mit dem Versuch, Berlin aus seinem Dreck madig zu machen.

    Es gibt noch etwas anderes. Berlin in den Zwanzigern, und ich denke auch Berlin solange es glücklicherweise noch eine Mauer drumherum hatte. Es gibt auch noch dieses ‚je ne sais pas quoi‘; die Stimmung, die Atmosphäre. Eine Aufbruchstimmung.
    Nun kann ich mir gut vorstellen, dass spätestens mit dem Umzug der selbsternannten Eliten nach Berlin, dem Wiederaufrichten des ehedem platten Potsdamer Platzes (normalerweise ist es ja umgekehrt!) davon nicht mehr viel da ist. Oder auch nichts mehr da ist. Kann schon sein.
    Wahrscheinlich ist ein Tiergarten der zur Zeltstadt für Willkommene mutiert, nicht mehr attraktiv.

    Vielleicht liegt es auch an der Sozialisation. In meiner Heimatstadt, da war alles wunderbar sauber, praktisch, wöchentlich picobello gekehrt, alle Papierkörbe geleert. Tot. Da war ich heilfroh als ich weg konnte.
    Nein, ganz stimmt das nicht. Auch später habe ich noch Unterschiede empfunden zwischen sauber==gut und attraktiv; und einer genuinen Lebendigkeit. Singapur und Bangkok, zum Beispiel, sehr unterschiedlich. In Singapur hätte ich bis auf das alte, vor 40 Jahren verschwundene Chinatown oder Little India nicht wohnen wollen.

    Genug oder zuviel Gequatsche. Viel Erfolg!

  25. Gelesen und gelacht
    Ich bin einer der wenigen in Berlin geborenen Leser, und ich habe die ganze Zeit beim Lesen dieses Artikels gelacht. Wenn ich das als Berliner schreiben oder sagen würde, teilten mir meine Kolleginnen und Kollegen, vor allem aber die Neuberliner mit, dass ich zu negativ sei. Die Stadtverwaltung ist eben müde, und das Leben in der Stadt dadurch mühsam geworden. Dass man darüber auch lachen kann, ist doch andererseits nicht schlecht.

    • Die Stadtverwaltung ist eben müde.
      Wenn der Mülleimer 3 Meter weiter ist
      und der Pappbecher auf einem Tisch rumsteht
      liegt das an der Müdigkeit der Stadtverwaltung?

      Die Stadt besteht aus Gebäuden, Straßen, Plätzen
      und seinen Bürgern.

      Man will in einer Vermüllten Umgebung leben
      oder eben nicht.

      PS In Hessen ist es zT nicht anders.

      In einem halböffentlichen Unternehmen
      wollte man nicht das die Leute vor dem Eingang rauchen.

      Der Aschenbecher an der Wand wurde abgeschraubt.
      Die Besucher rauchen weiterhin vor der Tür und
      werfen die Zigarettenkippen auf die Straße.

    • Wen wundert’s?
      Berlin hatte schon jeher eine fatale Sogwirkung auf allerhand in irgendeiner Form minderbemittelte Existenzen aus der Provinz, die glaubten, sich durch Umzug in die Großstadt von ihrem Stallgeruch und ihrer Provinzialität zu befreien, und Teil einer vermeintlichen Elite zu werden.
      Natürliche Folge davon war das Bestreben, sich schnellstmöglich allem Mitgebrachten, als minderwertig Empfundenem, inklusive des heimatlichen Idioms zu entledigen und damit auch evtl. positive Eigenheiten abzulegen, um anerkannter Teil dieses Großstadtsumpfes zu werden.
      Verstärkt hat sich dieser Trend noch, nachdem die Stadt zur Hauptstadt befördert wurde.
      Dazu gehört auch die Verleugnung der eigenen Herkunft, derer man sich schämt, und die Behauptung, jetzt Berliner zu sein.
      Jetzt wird bspw. über die Berliner „Schwaben“ hergezogen, aber wer will auch was von Strasse fegen, Kehrwoche und ähnlichen spießerhaften Unsitten wissen, die dort gepflegt wurden, wenn man in der Hauptstadt lebt? Ist doch alles provinzieller Quatsch, da stehen wir doch drüber!
      Es gibt sogar einen eigenen Wikipedia-Artikel zu „Schwabenhass“ und zahlreiche andere zum Thema (478 000 Ergebnisse zu Berlin+Schwaben)
      Zitat:
      „Die nach Berlin zugezogenen Schwaben gelten nach einem Artikel im Tagesspiegel „als Mietpreistreiber und Speerspitze der Gentrifizierung, zugleich wird die Bezeichnung „Schwaben“, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt, als Synonym für pedantische und vergleichsweise wohlhabendere Zugezogene aus dem Süden und Westen der Republik verwendet. Auf Plakaten werde ihnen ein mangelnder Sinn für „Berliner Kultur“ (sic!) vorgeworfen. Zudem werde ihnen angelastet, zu einer zunehmenden Spießigkeit beizutragen.“ und:
      „… Zum anderen stehe er mehr als alle anderen Bundesbürger für Effizienz, Leistung, Wohlstand sowie die Kehrwoche. Dieses wünsche sich das alternativ geprägte Berlin nicht, so dass man sich das Feindbild „Schwabe“ suchte.“
      -und man staune:
      „Wolfgang Thierse (SPD) hatte sich Ende 2012 über Schwaben in seinem Wohnort Prenzlauer Berg beklagt und ihnen mangelnde Anpassungsbereitschaft zum Vorwurf gemacht“
      -Hätte er das je über nichtdeutsche Zuwanderer zu sagen gewagt?
      Der Journalist Peter Hahne warf folgerichtig Thierse Heuchelei vor: Das Argumentationsmuster, dessen er sich bediene, sei das der Ausländerfeindlichkeit, die er selbst so vehement bekämpfe.
      Das krampfhafte Bemühen, jeden Ruch von Provinzialität und Spießbürgerlichkeit von sich zu weisen, mag ursächlich sein für viele Auswüchse von Zerfall, die in Berlin sichtbar werden, schließlich ist man ja was Besseres, nämlich Hauptstädter.
      Wobei die Bilder ja noch nicht mal sooo schreckliche Dinge zeigen, das ist wohl heute in den Städten die normale Situation, die gleichen Bilder könnten problemlos in der Freiburger City gemacht werden, mitten im Musterländle.
      Wobei ich mich dort auch schon vor 15 Jahren öfter am Neujahrstag über Berge von abgebranntem Silvesterfeuerwerk und leere Sektflaschen im Umkreis einer schönen Kapelle geärgert habe, die mitten in einem Weinberg stand und in der Silvesternacht gute Aussicht übers darunter liegende Flachland bot. Aber dort wurde der Dreck dann wenigstens von den Anwohnern der Umgebung und den Weinbauern irgendwann weggeräumt.
      Und ich bin inzwischen andere Dinge gewöhnt, gegen manche rumänischen Erfahrungen ist es dort noch ordentlich genug, um „paradiesisch“ zu erscheinen.
      Nur leider werden sich die Unterschiede wohl mit der Zeit nivellieren, hin zum Schlechteren, dank Globalisierung und Zuwanderung und „vielfältiger“ Kulturbereicherung.

    • Gottes schönste Gabe ist der Oberschwabe
      Die Stadt Biberach an der Riss (33 0000 Einwohner), früher bekannt als „der schwärzeste Wahlkreis Europas“, macht sich auf ihrer Homepage über den „Schwabenhass“ der Berliner lustig, indem sie ausreisewillige Schwaben zur Re-Immigration, bevozugterweise nach Biberach/Riss, auffordert.

      Zu diesem Zweck hat die Stadt Biberach eigene Videoclips produziert, die auf ihrer Homepage zu besichtigen sind.

      Der Text in der Überschrift ist ein Zitat aus diesen Clips.

      Weiterhin schreibt die Stadt dazu:

      Der existierende Schwabenhass in Berlin wird dabei vom Biberacher Kabarettist, Schauspieler und TV-Star (Tatort) Bernd Gnann im Auftrag der Stadt Biberach auf die Schippe genommen. Die Kunstfigur „Rainer Holzrück“ versucht dabei auf witzige und oft absurde Art und Weise in Berlin scheinbar unwillkommene Schwaben zum Umzug nach Biberach an der Riß in Oberschwaben zu bewegen.

      Diese sympathische Kampagne adressiert dabei gekonnt ein tatsächlich existierendes Problem: Das schuldenfreie Biberach hat nämlich nicht nur seit Jahrzehnten die niedrigste Arbeitslosenzahl Baden-Württembergs, sondern mehr Jobs als erwerbsfähige Einwohner und sucht tatsächlich Menschen, ganz besonders Familien, die in malerischer Umgebung leben wollen!
      Zitat Ende
      Zitat Ende

      Kommentar: das Beste an Biberach ist, dass man in 20 Minuten in Ulm/Donau ist.
      Tip: nicht mit Biberach an der Biber verwechseln und nicht aus Versehen da hinfahren. Der von mir selbst vermessene Umweg beträgt 80 km.

      Fazit: Da sage noch einer, die Oberschwaben wären „spiessig“ (sind sie auch).

      https://biberach-riss.de/B%C3%BCrger-Rat-Verwaltung/index.p%20hp?mNavID=2940.30&sNavID=2940.30&La=1

  26. Nähe Kudamm / Kranzler?
    Ach, Mensch, Don…Vor langer Zeit war diese Ecke mit Bleibtreustraße und Savigny-Platz mein Lieblingsort in Berlin.
    Vor und nach dem Mauerfall.
    Wenn ich an meine Aufenthalte zurückdenke, wird mir immer noch ganz wummerig ums Herz.
    Jetzt war ich schon lange nicht mehr da und ich glaube, ich lasse es auch in Zukunft bleiben.
    Schon blöd, wenn sich die Nostalgie auf etwas richtet, was es nicht mehr gibt. Oder ist das vielleicht das Wesen der Nostalgie?
    Bevor ich es vergesse: Alles Gute heute abend.

  27. Titel eingeben
    solche Impressionen aus der Reichshauptdreckstadt werden weder die Flüchtigen aus der Medien- noch die Kreativen aus der Dritten Welt davon abhalten, die germanische Sozialhängematte zu entern, obwohl Madame Lagarde nicht der Weltbank, sondern dem IWF vorsteht.

    • Wer Schulden macht ...
      … verkauft seine Kinder (abgesehen von den Fällen wo der Ertrag höer ist als die Zinsen – beim Staat eher unwahrscheinlich).

  28. Titel eingeben
    In Shanghai werden die Strassen ständig gefegt. Ich glaube jeden Tag. Nach meiner Beobachtung. Auch kann man da nachts rumlaufen ohne Angst haben zu müssen überfallen zu werden. Ich schätze die Kriminellen da haben Angst vor der Polizei.
    In Köln liegen immer noch Sylvesterüberbleibsel rum. Und bald, am 9.02., gehts weiter in der Ballermann Stadt am Rhein.

    Köln und Berlin könnten eine Städtepartnerschaft eingehen.

    • Shangai, Shenzhen ..
      Bin am 1. Januar 2018 mit dem Nachtzug von Shanghai nach Shenzhen. Da ist nicht nur aufgeräumt. Wer Sicherheit und Infrastruktur (auch ohne VPN) einmal erlebt hat, der kommt wieder. Es war das dritte Mal.

  29. Mahscheh a la Bawaruahs
    Endlich Licht ins Dunkel der französischen Küchengeschichte, von der fälschlicherweise verbreitet wird, sie sei auf den Einfluss der italienischen Köche zurückzuführen, die im Gefolge von Caterina Maria Romula de’ Medici nach Paris gelangten.

    Nix da, ois boarisch!

    Goggowäh, Gruassah, Bagedd, Gamahbehr, Gassuleh, Witr Böloh, Schampanjer, Grebb, Bujabess, Scharoleh, Burgonje, Bordoh, Botoföh, Grehmbrüleh, Grehmfresch, Ghisch, Fohdü, Blahgett, Bernoh, Guähtroh, Goniagg, Absähd, Furmdahbehr, Schohm etc.

    … haben erst mit Napoleon den Weg nach Frankreich gefunden.
    Ein besonders übler Fall von cultural appropriation, unverziehen, auch wenn ein Körnchen Wahrheit in der Medici-Legende steckt: München bezeichnet sich als nördlichste Stadt Italiens. Aber das ist bloß Marketing und Schielen auf südländische Touristen, die nicht bereits am Ostbahnhof über die Gleise stolpern und das Weite suchen.

    In Berlin dagegen schaugt’s auf den Tellern aus wie auf den Straßen –
    schon kulinarisch konnte das nichts werden …

    Pampe, Aal Grün, Döner Kebap, Bulette, Grünkohl, Solei, Pfannkuchen

    • Hähähähähähä !!!! GOGGOWÄH ! Schön gelacht ob all'
      .
      ..
      . dieser urbayerischen Sachen in Originalschreibweise !

      Gööö, do schauggs , es Franzosen !

      Vu UNS nämli is des ois hera !

    • Froschfreassa sans, olle midanand.

    • Wos san Sie denn füa oana?
      Da fehlt das wichtigste. Böfflamott.

    • Den klassischen Grünkohl möchte ich hier verteidigen,
      er schmeckt selbst den Eingeborenen hier, die sich quasi selbst einladen (gibt’s wieder ein Grünkohlessen?) hervorragend.Am Dienstag ist es wieder soweit. Es ist wie immer: gewusst, wie und aus eigenem Garten.Er hat 42 Stoffe in sich und ist laut einer Doku das gesündeste Gemüse weltweit. Lerchenzunge ist die beste Sorte.

    • Nördlichste Stadt Italiens?
      @ Zuvielgesellschaft

      Als nördlichste Stadt Italiens gilt allgemein nicht etwa München, sondern Köln. Eine alte Römergründung (oder nicht?).
      Ferner ist das ja noch präziser: Köln ist das Neapel Deutschlands. Seit 40 Jahren hier lebend kann ich das nur bestätigen. Und ich fühle mich hier sehr wohl. Dem Karneval kann jeder ausweichen, der das will.

    • @ Rainer Scheerer
      „Köln ist das Neapel Deutschlands“

      Aääh … ht tps://www.youtube.com/watch?v=aNUonUzo3Lg

      Und die Westhovener Aue sowas wie der Golf von Neapel?!
      Die Domplatte eine Äquivalent zur Piazza Plebiscito?!?
      Der Kölnberg eine Art Vesuv (wenn auch nicht geologisch)?!?

      Googeln Sie mal nach Unort-Kataster Köln und machen Sie den Münchnern nicht auch noch Weißwurst und Brezn streitig ;)

    • Minga ist Norditalien
      Man sagt, „Mailand wäre die südlchste Stadt Deutschlands“, weil da soviele Deutsche wohnen.
      Als Revanche sagen deshalb die Italiener, München wäre die nördlichste Stadt Italiens (wieder wegen der Bevölkerungszusammensetzung).

      Hat mit Köln und den Römern nichts zu tun. Köln ist die westlichste Stadt der Türkei.

    • Kann nicht schlafen
      Amüsiere mich königlich.
      Die nördlichste Stadt von Marokko: Rotterdam.
      Die nördlichste von Somalia: Malmö

    • Ein Alter bajuwarischer Witz ...
      … scheint irgendwie dazuzupassen:

      M, Englischer Garten, Teich.
      Französischer Tourist, fällt ins Wasser, kann nicht schwimmen, schreit:
      Au secours, au secours!

      Fetter Baier, sitzt daneben, meint:
      Depp, damischer, hättst halt schwimma g’lernt, statt franzesisch!

  30. Berlin
    Die Bilder beweisen, Berlin ist halt „sexy“. Müssen ja nicht immer die gleichen Girlies-mit-kurzen-Röcken-Bilder sein, um das zu unterstreichen. So ein paar leere Bierdosen und Flaschen sind doch auch vom Feinsten. Vorsicht, bitte nicht wegräumen, könnte sich um ein Kunstwerk handeln. Denke da an einen berühmten Münchner Fall, als eine Putzfrau im Museum einen Eimer mit Schmutzwasser wegräumte, das kostete die Versicherung dann Hunderttausende. Mark damals.

  31. Obdachlosigkeit im Praxistest
    Trotz Orkan Friederike auf der Straße:

    https://facebook.com/Change.orgDeutschland/videos/1747283215303786

    Es ging Deutschland nie besser.

  32. Nicht ganz so schlimm
    wie geschildert in Berlin, aber durchaus auf dem besten Weg, wir in NRW.
    In unserem sehr schönen Provinz-Städtchen: Friseursalons, Billigmärkte, Bettler werden geduldet. Aber wehe der Parkschein ist gerade abgelaufen, trifft ja dann die schon länger hier Zahlenden.
    Danke für den Zustandsbericht der Stadt der geschäftsführenden Kanzlerin

  33. Überlegungen
    Diese Unterschiede sind mir seit den Jahren, die ich nach dem Umzug aus Berlin nach Oberbayern immer wieder erleben konnte, stark aufgefallen.
    Drei Gründe habe ich dafür ausgemacht!
    1. Gleichgültigkeit, da kein Bezug zu der Umgebung, kein Verantwortungsgefühl , da kein Eigentum zu bewahren ist!
    2. Gleichgültigkeit, da wo schon Dreck liegt kann ja noch etwas dazu gelgt werden!
    3. Gleichgültigleit, Gepfegt wird mit Spießigkeit verwechselt!

    Dazu hat man ja auch das richtige Klientel aus Europa und der Welt eingeladen!

    Dem Forum und Don ein gutes Wochenende!

    Ps: liebe gute Freunde und kleine Oasen machen Berlin für uns immer noch liebenswert

  34. Das ist das Ambiente
    … von Berlin, Leute mögen das total. Ich bin mir nicht sicher ob das die selben Leute sind, die in Italien oder der Türkei die romantischen Gässchen loben und die den abblätternden Putz, die Hundehaufen, die dreckige Wäsche auf der Leine und die tote Katze auf der Straßen einfach übersehen. Wobei dort, im Gegensatz zu Berlin, das Wetter wenigstens gut ist.

    • Ambiente
      Wetter und Farbe machen viel aus als atmosphärische Umrahmung für Dreck und Müll!

      Mein usbekischer Kollege pflegte z.B. die Trockenwäsche immer Nationalfahne zu nennen, da allgegenwärtig. Er verstand es aber nicht als Kompliment für seine zentralasiatischen Landsleute. War sehr (alt)deutsch gewickelt aber auch ein großer Putinversteher…

  35. Grosz...
    Also Herr Alfons, wer freiwillig ins Grosz geht…
    Schöne Räumlichkeiten, der Rest ist nix. Weder die Küche noch der Service. Sie haben die R. hoffentlich nicht dorthin eingeladen!
    Bei mir wären Sie damit durchgefallen…
    Grüße
    F.

  36. Don, sie haben Recht, ABER
    wer sich über solche Zustände aufregt, ist in den Augen der Guten bereits ein Nazi. Sie wissen doch, Ordnungsliebe ist eine Sekundärtugend, die ein typisches Merkmal von KZ-Aufsehern darstellt.

    Bin ich froh, nicht dort leben zu müssen.

  37. und dazu noch...
    immer dieser eiskalte westsibirische Wind. Schrecklich.

  38. Titel eingeben
    Berlin ist die Stadt für die man sich als Deutscher auf internationaler Bühne schämen muss. Wenn man Berlin mit anderen europäischen Hauptstädten wie London, Paris, Madrid und Amsterdam vergleicht, treibt es jedem anständigen Menschen die Schamesröte ins Gesicht. Selbst kleine Länder wie Österreich, Belgien oder die Schweiz haben mit Wien, Brüssel und Zürich international vorzeigbare Städte mit hoher Lebensqualität. Deutschland ist gestraft mit Berlin, der Hauptstadt der Versager. Berlin beheimatet mit Abstand am meisten Arschlöcher in der gesamten Republik. Deutsche Bahn, Bundestag, Air Berlin und der Axel Springer Verlag sind nur einige Beispiele für den unfähigen Abschaum der hier beherbergt wird.

    Glorreiche Zeit sind schon längst vorbei, diese Stadt liegt am Boden. Der Berliner an sich ist durch und durch ein fauler Lump. Charaktereigenschaften die in jedem zivilisierten Kulturkreis als pure Faulheit, Unfreundlichkeit, Unfähigkeit, dissoziale Persönlichkeitsstörung und Dummheit gelten, erklärt der Berliner kurzerhand zur Berliner Wesensart. Ein weiteres zentrales Merkmal ist der alles beherrschende Minderwertigkeitskomplex. Deswegen projiziert der Berliner auf jeden der in irgendeiner Weise besser ist als er, massive Hassgefühle. Besonders die ihm in allen Belangen haushoch überlegenen Süddeutschen sind ihm ein Dorn im Auge. Er neidet ihnen den Erfolg und München steht ganz oben auf seiner Hassliste. Diese Stadt ist alles und hat alles was der Berliner gerne wäre und hätte. Das München dem Berliner sein Lotterleben finanziert, interessiert den Berliner nicht, er glaubt sogar insgeheim er hätte es verdient. Anstatt sich aus seiner aus Neid und Missgunst entstehenden Lethargie zu befreien und seine Stadt umzukrempeln, ergeht er sich in asozialen Schmarotzertum und hält noch große Stücke auf seine vermeintliche Weltstadt.

    Kulturell ist Berliner eher schwach veranlagt, große Werke liegen lang zurück. Auch gilt hier bereits das Aussprechen des Buchstaben »g« als »j« als große Kulturleistung. Fortgeschrittene beherrschen sogar das Anhängen eines »wa?« an den Ende eines jeden Satzes. Das Leistungsniveau in der Küche bewegt sich auf überschaubarem Niveau. Eine Wurst aus gemahlenem Seperatorenfleisch mit Ketchup und Currygewürz wird hier als Currywurst und als kulinarischer Geniestreich verkauft. Jeder vernünftig denkende Mensch hält eine Wurst mit Ketchup wohl kaum für den heiligen Gral der Küchenkunst und wahrscheinlich noch nicht einmal für ein Rezept. Großzügig lässt der Rest der Republik den Berliner in diesem Glauben um seine Minderwertigkeitskomplexe nicht überhand nehmen zu lassen.

    Wirtschaftlich ist Berlin ein einziges Desaster, selbst die späte DDR stand solider da. Ansonsten fußt die Berliner Wirtschaft auf alternativen Blogs, irgendwas mit Medien und Genderstudies wenn man den Universitäten glauben darf. Ungeachtet des wirtschaftlichen Bankrottes leistet sich der Berliner trotzdem Prestigeprojekte wie das Stadtschloss und einen Flughafen der mangels Funktionstüchtigkeit als Kunstprojekt gelten soll. Ebenso beherbergt diese Stadt sämtliche Zentralen der Volksparteien, die aus Marketinggründen auf das »Verräter« im Namen verzichten. Bürgermeister dieser Stadt war lange der lustige Wowibär der mit seiner Prestige&Prosecco Politik alles in den Abgrund riss, was noch halbwegs präsentabel war.

    Kurzum: Berlin ist der Fliesentisch Deutschlands. Es ist das für Deutschland, was Griechenland für die Europäische Union ist und hätte Berlin eine offene Kloake, wäre es das Rumänien Deutschlands. Berlin ist ein Schandfleck, der Pickel am Arsche Deutschlands. Berlin ist der Typ der ohne Einladung auf deine Party kommt, noch nicht mal Alkohol mitbringt und auch nicht versteht dass er nicht erwünscht ist wenn man ihm ein paar Zähne aus dem Gesicht klopft und die Treppe runterwirft. Berlin ist das Detroit Deutschlands und gehört für 200 Złoty an Polen verkauft.

    • der Pickel am Arsche Deutschlands
      man darf nicht unerwähnt lassen, dass Deutschland an starker Akne leidet.

    • Titel eingeben
      Hihi, hat eine Berlinerin Ihnen mal den Laufpass gegeben oder vorher stammt ihr Hass?

    • gast
      Hihi, hast du wieder zu tief an der Crackpfeife gezogen, oder warum sülzt du hier so einen Bullshit von wegen Hass?

    • Hey, es reicht.

    • Aber warum nur...
      …treten im Sender ARTE beständig junge französische Menschen auf (m/w), die sowas von schwärmen für Berlin? Wer löst das Rätsel?
      (DdH)

    • Flughafen ... mangels Funktion ... Kunstprojekt ...
      … klingt für mich preiswürdig!

      Ganz im Sinne der Wowischen Maxime:
      Dumm, aber frech…

  39. transzendent
    „die anderen zäunen sich ein“

    Das einzäunen, das einhegen, das Bauen einer schützenden Hecke, einer Mauer um Koppel, Weide, Garten, Wehrkirche oder Dorf ist uraltes Prinzip.
    Innerhalb einer Gemeinschaft konnte man manche Jahrzehnte auf Mauern verzichten. Die Haustüre offen lassen? In sehr guten Wohngegenden und in sicheren Dörfern. 1960-1990

    Im Großen sehe ich die Amerikaner als die Ranger/Dunedain, die das Auenland Bundesrepublik geschützt haben.

    Im Kleinen sehe ich uns unvorbereitet. Ein hoher Hag kann kleinere Landschaften schützen. Sackgassen, Lärmschutzwände machen Wohngegenden für durchfahrende Einbrecher weniger attraktiv. Schmierseife abends auf den Stufen zum Haus, auf dem Carport und auf dem Wintergarten immer wieder neu aufgetragen kann es den Einbrechern ein klein wenig schwerer machen. Im Kommentariat phantasieren einige Leser von Waffen.

    Wir müssen weg vom Vereinzeln und Einzäunen und Bewaffnen unserer Familien. Deutschland soll und darf das Gewaltmonopol des Staates beibehalten. Dazu muß der Waffenbesitz Krimineller angegangen werden. Illegale Ausländer mit Schusswaffen müssen raus. Illegale Ausländer mit Messern zumindest eingesperrt werden (gesichert werden – Euphemismen kann ich auch)
    20 Millionen hochgerüstete Heime und Gartenmauern um uns rum? Besser eine Mauer um Deutschland mit vielen Toren und freier Verkehr im Land.

  40. Bayern
    Ach Don Alphonso, solche Dreckecken gibts in Söders Heimatstadt auch. Ich schäme mich deswegen manchmal vor den asiatischen Touristen!
    Hübsch und sauber und aufgeräumt sind nur noch die bayerischen Klein-
    Städte. Da fahr‘ dann öfter zur Erholung hin.

    • Dreckecken
      gibts immer da, wo viel Mieter und Transferleistungsempfänger wohnen, wo Anonymität gelebt und geschätzt wird. Das ist überall, speziell in größeren Städten. In Berlin aber wohl mehr als woanders.

    • Titel eingeben
      Auch in den bayrischen Kleinstädten sieht es nicht mehr so gut aus. An den Unterführungen steht“ACAP“ und sonstiges Geschmiere, die 10 jährige Buben lassen ihre Dosen und sonstigen Dreck liegen. Die Bitte das im Mülleimer zu entsorgen wird tunlichst ignoriert. Rabiat darf man nicht werden sonst bekommt man eine Anzeige der Grünen Mutti. Tja, so ein bisschen Erziehung wäre gut, gerne auch Strafen wie in Singapur für die Verschmutzer.

    • Titel eingeben
      @Hans_Nase: mag sein. Berlin ist weitgehend Mieterstadt.
      @Mariann: ich war vor Jahren mal erschüttert von dem unglaublichen Dreck am Schönen Brunnen in Nürnberg. In Venedig vorletztes Jahr staunte ich über die Masse an riesigen Mülleimern (werden wohl wegen der durchziehenden Kreuzfahrtschiff-Horden gebraucht). Ja, Graffitti findet man im hinterletzten Dorf. Ob BaWü oder Brandenburg, es nimmt sich nichts.

    • Strafen wie in Singapur ...
      … bewirken, dass auch Bartträger, Spucklamas, etc. für andere halal werden! Gemeindevolksabstimmungen über Strafkataloge und Sanktionen! Die Leute haben ein Recht sich ihr Sauberkeitsniveau kleinräumig auszusuchen…

  41. Leichtsinn
    Lieber Don, jetzt haben Sie auch noch genaue Ortsangaben von ihrem Übernachtungsplatz in der großen Müllhalde preisgegeben…Ich hoffe, es gibt dort sowas wie eine Hotel-Security und Sie bekommen nach der Veranstaltung Geleitschutz!
    Mut ist wichtig und richtig und davon beweisen Sie schon mit Ihrer Teilnahme an der dortigen Veranstaltung genug. Die Grenze zum Leichtsinn sollten Sie m. E. aber nicht überschreiten (und z. B. auf GAR keinen Fall dort auch noch U-Bahn fahren).

    Die meisten von uns verzichten sicher gerne auf einen Zusatzbericht aus einem RHS-Hospital und möchten lieber bald wieder erbaulichere Bilder von Ihnen gezeigt bekommen…
    Seien Sie also bitte vorsichtig!

  42. Macht depressiv
    Kein Wunder, dass die Politiker so viel Müll verzapfen.

    Kubickis Spruch „Ich würde in Berlin zum Trinker werden, vielleicht auch zum Hurenbock. Ich bin inzwischen zum dritten Mal verheiratet, und ich will auf keinen Fall auch diese Ehe ruinieren.“ ist vor dem Hintergrund der Bilder untertrieben. War ja auch schon vor 8 Jahren.
    Gruss aus Osttirol, hier ist die Welt noch in Ordnung. Und bei nem bisschen Wind wird einer von zwei Sesselliften abgestellt, aber nicht die ganze Republik;-), sorry, so dahingesagt, Republik sind wir im Sinne des Wortes schon länger nicht mehr, Repraepotentes wäre vielleicht richtiger. Oder auch Reinkompetentes.

  43. Immer wieder wiederhole ich die Bemerkung:...
    Man hätte das alte Preussen nie untergehen lassen dürfen!

    Wenn man schon Asylgesetze schafft, so können auch die, die es in Anspruch nehmen, in der Zeit, in der diese auf Bescheiderteilung warten, in sauberer, kenntlichmachender Uniform, mit gepflegten Haaren (ohne Bart!) und in Hab-Acht-Stellung an den Straßenecken der Hauptstadt mit Besen und Kehrblech ihren Dienst an der sie ernährenden Gesellschaft leisten. Das hat noch keinem Asylanten geschadet.

    Die Talentierteren könnten das unpfleglich behandelte Gemeingut, wie die öffentlichen Betonspiele wieder auf Vordermann bringen, die weniger Intellektuellen freuen sich vielleicht, sich im Straßenbau an den schon modrigen Steinen noch ihren Anteil an der Sozialgesellschaft verdienen zu können.

    In zwei, drei Wochen herrschte etwas mehr Ordnung und Saubekeit, und der Asylant wäre mit der Grundordnung zur Reinlichhaltung von Straße und Hof in Preussen und Restdeutschland vertraut geworden, im Schwäbischen schon als „Kehrwoche“ in die Kinderseelen eingepflanzt und als meist gute Frucht aufgegangen.

    Aber wir erfahren aus der Tagespresse, dass inzwischen beamtete Lehrer, also Menschen, die unkündbar sind, und die nicht nur jeder Beschwerde trotzen, sondern sogar bei gröbstem Versagen noch weiter Bezüge erhalten, sich dem Menschenrecht des Streiks anschließen wollen.

    Man verstehe mich nicht falsch: Grundsätzlich wäre die (Wieder-) Erweiterung des Beamtensystems auf Bahn und Post wünschenswert, die Neoliberalisierung hat in diesen Bereichen absolut abgewirtschaftet, im Gegensatz zu früheren Zeiten, als täglich Bahngleisschützer überstehende Äste aussägten und allgemein mehr Ordnung und Disziplin auf dem Bahnsteig und in den Zügen herrschte.

    Wetter, wie Schnee und Wind war für die Bahn damals kein Problem, man machte sogar Werbung damit, dass man als einziges Verkehrsmittel das Wetter nicht beachten musste.

    Der beinahe abgeschaffte Schaffner war Teil der Erziehung von Kindern und Jugendlichen, eine öffentliche Autoritätsperson.
    Benahm man sich daneben, war an der nächsten Station ganz klar das Ende der Fahrt gekommen.

    Heute benötigen Sie ca. eine Stunde bis die zuständige Bundespolizei eintrifft, weil der Nafri ohne Fahrkarte trotzdem ohne Beförderungsentgelt weiter mit dem Zug fahren will und der Schaffner und zwei tapfere deutsche Männer im Heldenmodus es nicht schaffen, der Messerbedrohung des Asylanten Herr zu werden.

    Ausgleichenderweise möchte ich hinzufügen, dass auch stammdeutsche Fußballchaoten und betrunkene deutsche Kegelclubs in der DB die Fahrt auch nicht gerade angenehm machen.

    Zu Beamtenzeiten der DB war auch für die letztgenannten beiden Bahnbenutzergruppen Ruhe und Ordnung erste Beförderungspflicht.

    Und in den Schulen, dem eigentlich letzten Hort der staatlichen Durchsetzung von Zucht und Ordnung als Geschenk für das zukünftige, gemeinschaftliche Leben in unserem Staat, mit dem kostenlosen Bonus, auch noch Lesen und Schreiben und einige andere Dinge zu lernen, wollen die Hüter des Bildungswesens den inneren Taktstock deutscher Disziplin, nämlich, dass Arbeit eine Pflicht ist, -eine fast so schöne, dass sie auch zur Tugend werden kann-, einfach aufgeben.

    Vielleicht sollte man das Beamtenwesen ganz abschaffen, dann können auch Polizei und Feuerwehr endlich schneller verschwinden, wenn mal wieder irgendjemand diese Helfer in der Not physisch angreift.

    Wozu noch einen durchsetzungsfähigen Staat?

    Und was soll er durchsetzten?

    Den „unterdrückten“ Lehrern die Freiheit zum Streik bescheren?

    Das Beamtenwesen, wenngleich auch teuer und manchmal ineffizient, hat sich in mancher Hinsicht als unersetzbar erwiesen. Die Begrenzung der Rechte beamteter Personen hat allerdings viele Vorteile, die ein normaler Angestellter nicht hat. Manchmal ist Bescheidenheit der klügere Weg.

    Nicht jedes Recht, was man hat oder einklagbar ist, dient auch der Gesellschaft.
    Der Staat zerbricht nicht an Gemeinsamkeiten, sondern an der Egozentrik seiner vielen Mitbürger.

    Gemeinsam waren uns der ordnungschaffende Schaffner, der stets unterrichtende Lehrer und auch die zuverlässige Polizei und die stets bereite Feuerwehr.

    Mal sehen, was davon noch bleibt.

    PS.:
    In den USA, so berichtete die L.A. Times am Dienstag, werden inzwischen Wohncontainer für Obdachlose aufgestellt, weil man es als reiche Nation entsetzlich findet, dass Mitmenschen auf der Straße leben müssen. Auch kleinere Städte packen das Problem mit bürgerlichem Engagement inzwischen sehr pragmatisch an.

    In Deutschland haben Menschen, die aus dem Ausland kommen und weder einen Ausweis noch sich ihres Namens, ihrer Herkunft oder Alters erinnern können, ein selbstverständliches Wohnrecht in einem Auffanglager und später in einem Wohncontainer und dann auch in einer (Sozial-) Wohnung.
    Deutsche Obdachlose müssen tagsüber ihre Übernachtungsstätte verlassen, zudem sind nicht für jeden Übernachtungsplätze vorhanden.

    Es wäre doch mal schön, wenn der deutsche Staat es schaffen würde, zumindest für die hier geborenen und manchmal schon seit Urzeiten hier seienden Wohnungslosen zumindest Containerwohnsiedlungen zu schaffen, sodass zumindest jeder, der will, in so einem Container „hausen“ kann. Ich fände das ansatzweise gerecht.

    Ach ja, das hab‘ ich ganz vergessen: Wohnungslose können ihr Wahlrecht in Deutschland nur unter erschwerten Bedingungen wahrnehmen.
    Aber da ist das Menschenrecht dann mal wieder nicht so wichtig, wenn es keine Wählerstimmen gibt.

    • Herr Gnadenbrotler,
      Als Ex-Amerikaner kann ich Ihnen sagen, daß das Gemeinwesen in den USA sehr stark vom Ehrenamt und den Kirchen lebt. Vor allem in kleineren Städten. In Großstädten ist es schon eher so wie hier, daß einfach weggeschaut wird.
      Ich vermisse dieses Engagement mehr und mehr. Eine neue Glocke für die Kirche? Ein Sturmschaden an der Schule? Da gibt es Spenden und Sammelveranstaltungen, da arbeiten die Menschen mit. Zumindest war es zu meiner Zeit so, das ändert sich gerade.
      Die jüngeren haben sich von Bernie Sanders und Hillary infizieren lassen, sie schwärmen vom Nanny-Staat, der ihnen den Amerikanischen Traum als sozialistisches Fertigmenü serviert.

    • @zuagroaster:
      Andererseits wäre es auch verfehlt, die Spenden als „freiwillig“ zu betrachten.
      Wer als Mittelständler die Flut von Bettelbriefen zu den Feiertagen, die ganzjährige Ansprache seines Pfaffen, des Schulvereins seiner Kinder, der Sammelbüchse seines Doorman oder auch nur der Müllabfuhr usw. usf. unbeachtet läßt, der hat es schwerer als weiland der, der nicht fürs Winterhilfswerk oder die Volksolidarität gespendet hat.
      Wird beim Vergleich der Steuerlast hier gern mal vergessen…

    • Gnadenbrotler, ...
      … ich möchte Ihre gute Grundidee verkürzen auf:

      Die einzige Sozialleistung für Einwanderer für mindestens 10 Jahre sollte ein Recht auf Arbeit für Brot bei der Gemeinde sein!

      Aufsicht würde etwas kosten, aber bei wirksamen Sanktionen (Singapur!!!), würde sich wohl ein positiver Nettoeffekt einstellen, allein über Marktwerte und Grundsteuern.

    • @sylter456
      Eben doch. Also wie gesagt, zumindest vor 35 Jahren noch, aber ich denke da hat sich nicht viel geändert.
      Eben habe ich z.B. mal nach „clean up city park” gegoogelt. Da gibt es massig Aufrufe. Und wissen Sie was? Die Leute gehen da hin und helfen. Und sie bringen ihre Kinder mit, damit auch die helfen, und lernen was Gemeinwesen ist.
      Genau das fehlt mir hier in Deutschland ein wenig. In Berlin fehlt es offensichtlich gänzlich.

  44. Schlimmer gehts immer
    Lieber Don,
    die letzten Jahre bin ich einmal pro Jahr nach Berlin gefahren.
    Ob im Wedding, Prenzelberg oder Charlottenburg oder Schöneberg, niemand der
    diese Stadt achtet. Den Tiergarten, quere ich, älterer weisser Mann, der schon länger hier lebt und auch länger hier leben möchte, nur mit dem Opinel in der Hosentasche. Empfehlen möchte ich Ihnen,als Liebhaber alten Porzellans den Flohmarkt am Wochenende auf der Strasse des 17. Juni.
    Das schönste an Berlin ist die Autobahn Richtung München.
    Achten Sie auf sich, Sie werden noch gebraucht.

  45. Naja
    Irgendwo sind zwei Fahrräder umgefallen, drei Flaschen stehen unzerbrochen rum, Pflastersteine liegen aufeinander gestapelt und daneben liegen Kippen. Soll das den Verfall Berlins darstellen?
    Solche Fotos kann man fast überall in jeder Großstadt machen. Auch in der Maxvorstadt. Und wahrscheinlich sogar in Ingolstadt.

  46. Berlin
    Mein letzter Berlinaufenthalt war letzten September, zur Wahl.
    Erste U-Bahn: Ein irrer Veganer mit Transpa vagabundiert herum, auf dem alle Konsumenten tierischer Produkte als Mörder deklariert werden. Unterkunft im hübschen Mitte, man läuft an der Volksbühne vorbei, alles voll Polizei und Aktivisten – das Ding wird heute besetzt.
    Da waren es noch keine 2 Stunden in der Stadt. Trotzdem: Wäre all das schreckliche Elend der Obdachlosen nicht (und es hat zugenommen, seit ich vor ein paar Jahren in Berlin lebte), wäre es dennoch ein schöner Aufenthalt gewesen. So für zwei-drei Tage. Dann kehrt man gern ins Auenland zurück.

  47. Ordnung muss sein
    @Curonus:
    19. Januar 2018 um 17:12 Uhr

    Berlin – Bayern
    It is nice to be a Preiß –
    but it is HIGHER to be a Bayer!

    Reimt sich auch in der Originalversion.

  48. Titel eingeben
    Diese kleinen Tippfehler könnte man im Text berichtigen und dann meinen kleinen Hinweis hier löschen:
    Plasik = Plastik
    Bescher = Becher
    Leue = Leute
    .

  49. Lena aus Heilbronn
    werter DON, ich verstehe Lena ja nur allzu gut.

    wer sollte ihr verübeln, dass sie für ein bedingungsloses Grundeinkommen und die Abschaffung des elenden Patriarchats ist ?

    ein bedingungsloses Grundeinkommen ist nur die konsequente Folge der bedingungslosen Funktionärseinkommen, die wir heute bei so Repräsentanten wie CCHHHULz oder Cr__00 sehen. wer will da abseits stehen ?

    und Patriarchen stehen zusammen, so sorgt sich im

    MUTTIWIRDINDAVOSEINETOLLESHOWABZIEHEN
    MUTTERKUTTER

    der Herr Kohler so sehr um CCHHULz und die SPD – aber nicht um die Bürger oder den Staat – dass mir die Tränen kommen und ich fast an eine Männerfreundschaft denke, die die beiden verbindet.

    und welche Alternativen bieten wir Lena aus Heilbronn denn an:

    die konservative Revolution des Soziologen Dobrindt, vor deren Beginn er sich eine Bahnsteigkarte kauft ?……………ganz davon zu schweigen, dass selbst die dunkelsten Schwarzen in Biberach/Riß oder Bad Waldsee (höchstgelegenste Ruderregattastrecke in der BRDDR!) nicht so recht wissen, was er meint ? den Spahn kennen die dort nicht und Lindner hat sich da im Porsche noch nie hin getraut denke ich !

    meint er die Strafbarkeit von Sex vor/neben/nach/während der Ehe ? die Zwangsmitgliedschaft im WikingBund ? wehrsportliche Ertüchtigung in Aulendorf oder Einsatz als Erntehelfer in Schussenried?

    • Django, ...
      Wehrsport und Erntehelfer hielte ich für taugliche Bonusprogramme für das o.a. nationale Programm „Arbeit gibt Brot“ von K. GnadenBROT.

  50. Die Nase war auch betroffen
    Am schlimmsten an dem Pfuhl fand ich, Sonnabend morgens beim Brötchenholen den Gestank der ganzen Hundehaufen in der Nase haben zu müssen. Ich habe es vermieden, indem ich 600km weggezogen bin. Hier kommt keiner auf die Idee, seinen Hund auf die Straße sch… zu lassen.

  51. Eigene Blindheit
    Geehrter Don,
    danke für die Bilder. Für mich erschreckend ist eigentlich nur, dass ich/man immer mehr dazu tendiert über diese Misslichkeiten hinwegzuschauen, auszublocken.
    Ein aktuelles , für mich eklatantes Beispiel, in dieser süddeutschen Stadt des Bundesrechts: ein seit Jahren am Rand eines kleinen Parks in guter Wohnlage,befindlicher Glascontainer wurde abgeräumt. Gutbürgerliche Männer, aber auch umweltbewegte junge Frauen mit Kinderwagen und Transportfahrräder legen jetzt ihr Altglas in der Lücke ab.. Vielleicht in der Hoffnung, dass irgendwer, irgendwann alles für einen, natürlich kostenlos, entsorgt. Langsam verzweifle ich ob der Ignoranz und Egozentrik meiner „Mitbürger“.

    • So nicht!
      Der brave Bürger sagt sich „ach, nun bin ich doch ein rechtes Stück gelaufen und habe mein Altglas hier her geschleppt, auf dass man es recycle und es Mutter Natur diene, alldieweil aber Vater Staat zwischendurch zur Erkenntnis kam, dass dieser Altglascontainer keineswegs notwendig sei und eher als gewährte Gnade anzusehen, die auch entzogen werden kann. Des Containers schützender Hülle beraubt wäre mein Glas Unholden Mittel für mannigfaltigem Unfug. So packe ich denn nun meine klirrende Pennytüte und mache mich demütig wieder auf den beschwerlichen Heimweg, ich denke im Flur oder im Kinderzimmer wird sich auch ein Plätzchen finden für das farblich bereits vorsortierte Glas, und in ein paar Tagen will ich es dann erneut in die Tüte packen und einen neuen Versuch unternehmen, immer dessen gewahr, dass es dem Bürger nicht ansteht, an der Weisheit der Entscheidungen der Obrigkeit zu zweifeln!“, packt seine Tüte und geht seufzend nach Hause.

  52. DA, diese ausdauernde Obsession - das kann nur Liebe sein
    Wenn Sie mal Adressen für wirklich üble Müllplätze, für wirklichen Verfall benötigen sollten, ich könnte weiterhelfen. Ein paar Zigarettenkippen? Ich bitte Sie.
    Die Armut am Kuhdamm sieht übrigens erheblich anders aus, als die, sagen wir mal, an der Warschauer Brücke oder im Grunewald. Wir würden uns von den Außenbezirken zum Regierungs- und Botschaftsviertel vorarbeiten. „Schöne“ Bilder sind garantiert.

    Eine der, nunja, großen Fragen:Was wollen eigentlich die Schwaben und all die anderen „sauberen“ Wohlstandsbürger hier? DAS würde mich ja wirklich mal interessieren. Warum bleiben die nicht einfach in ihrer angeblich so schönen Welt. Es wäre auf einfache Weise allen Beteiligten geholfen.

    Ich wäre sofort für München als Bundeshauptstadt. S O F O R T!

    • Bloß nicht!
      Ich wäre sofort für München als Bundeshauptstadt. S O F O R T!

      Diese Leute, die dafür mitverantwortlich sind, brauchen wir hier nicht.

    • Finde ich auch, Merkel passt zu Berlin.

    • Der Teufel steckt bekanntlich im Detail
      Alle von weißgottwoher reinholen, aber die Zugezogenen aus den südlichen Bundesländern wegmobben wollen. Gegen Gentrifizierung protestieren, weil das Viertel denen gehören soll die „schon immer” dort wohnen, aber anderswo „Vielfalt” und Durchmischung vorschreiben.

  53. Grosz
    Lieber Don Alphonso,

    zunächst vielen Dank für Ihre regelmäßigen Beiträge der Vernunft! Ich freue mich jedes Mal, wenn es von Ihnen wieder etwas zu lesen gibt.

    Als Bayer wohne ich seit über 14 Jahren in Berlin und ums Eck vom Grosz. Für mich ist das einer der Zufluchtsorte in der Stadt. Und die Torten dort sind ja auch nicht so schlecht.

    Grüße
    Rough

  54. Titel eingeben
    Gut, der Kontrast und „irgendwas“:
    „Daneben ist eine Sitzgruppe: eine offensichtlich obdachlose Frau ist dort, in ihren Parka eingehüllt, und hat ihre Besitztümer in einer Plastiktüte neben sich. Kein Photo an dieser Stelle. Gegenüber laufen im Wirtschaftshaus die Daten von der Berliner Börse über den Grossbildschirm, die Chefin der Weltbank sagt irgendwas.“

    Solche Bilder habe ich mal in der Mitte von Paris gemacht. Am 1. Januar. Verrostet war nix, und am 2.Januar war alles wieder weg. Straßenreinigung. Täglich außer an Feiertagen.

    Mit unseren Steuergeldern wurde das Parlament aufgeblasen. Straßenreinigung, Instandsetzung, Sicherheit Pustekuchen. Der Staat füttert sich. Vielleicht ist Trump noch sieben Jahre da und nennt das bis dahin sh-h.

    In Afrika weitere Gelder versenkt zum Füttern fetter Despoten. Volker Seitz beschreibt heute auf achgut innerafrikanische Kritik. Die Despoten betreten ihre Krankenhäuser nicht.

    Man sollte Grizzlybären in Städten ansiedeln, dann hört das schnell auf.
    Alternativ Millionen Ratten und Schaben.

    Nur eine Frage: Wieso aus Heilbronn, die Lena?
    Falsche Adresse, nebenbei. Gendarmenmarkt, Unter den Linden. Da steckt das Geld. Charlottenburg sträflich vernachlässigt. Dort wohnen doch bloß Menschen.

    • Millionen Ratten und Schaben
      Die für unsere Stadt angebenen Zahlen für Ratten belaufen sich auf 3 Ratten pro Einwohner.

      Wir sind aber auch selbst schuld: Während München seine kahlen Baumscheiben mit riesigen Giftködern schmückt, bauen wir den Nagern ein behagliches Gebüsch mit einem kleinen Zaun, damit sie beim Verzehr der dorthineingeworfenen Lebensmittelreste nicht zertreten werden können.

      Ich habe eine gesehen, die hatte die Form und Größe des Unterarms eines kräftigen Mannes.

    • Füttern fetter Despoten ...
      … klingt ja schon wie ein mehrheitsfähiges groKonelles ReGIERungsprogramm!

      (Von Afrika lernen, heißt siegen lernen – oder so ähnlich…)

  55. Berlin - du kannst sooo hässlich sein?
    Nur Berlin??

    Es mag ja eine Ästhetik der Hässlichkeit geben.

    Aber den absoluten Spitzenplatz dafür würde ich beinah ganz Deutschland geben.

    Soviel Hässlichkeit seit Jahrzehnten – und jedes Jahr noch mehr davon.

    Welches Land in Europa ist noch hässlicher?

    Rumänien vielleicht?

    Nein, ich kennen kein hässlicheres!

    • Belgien
      B. ist potthässlich im Süden, wo die Vallonen wohnen. Brüssel denkt, das sollten wir auch haben.

    • @emoticon
      Naja, mit den endlosen Gewerbegebieten rund um -zugegebenerweise schöne- Städte wie z. B. Brescia, kann Italien auf der Häßlichkeitsskala auch einiges bieten.

    • Südfrankreich
      Einkaufszentren von Horizont zu Horizont, dazwischen Kreisel und darüber der schmutzige Mistral. Codename „Die Hölle von Nîmes“.

    • Welches Land in Europa ist hässlicher?
      Ich kenne da in Rumänien, Albanien und Moldawien sehr wettbewerbsstarke Kandidaten!

      Belgien wurde schon angeführt.
      Frankreich lässt sich nicht lumpen!
      Italien kann mithalten.
      England war lange Vorreiter…

      Man sieht, es nicht leicht zu gewinnen.

  56. Titel eingeben
    „Vor dem Wirtschaftshaus steht ein Baum. Jemand hat Stücke der Rinde auf blaues Plasik geklebt, und dort deponiert, Das muss schon etwas länger her sein, und noch jemand hat dazu ein paar Plastikeimer gestellt.“

    Sie können das Wort mit ‚K‘ ruhig in den Mund nehmen.

  57. Lieber Don,
    Wenn man schon unbedingt nach Berlin muss (ich vermeide es nun schon seit drei Jahren erfolgreich), gibt es einige wichtige Verhaltensweisen, die das Überleben sichern. Grundsätzlich hält man sich nur an Orten wie auf dem ersten Foto auf, sprich man nächtigt im Adlon oder im Ritz Carlton. Muss man dieses Etablissement verlassen um zu einem der wenigen besuchenswerten Orte des Reichhauptslums zu kommen – etwa die Museumsinsel – so nimmt man ein Taxi. Öffentliche Verkehrsmittel, Straßen oder gar Parkanlagen sind unbedingt zu meiden. Sie sehen ja, wohin das führt. Gut, diesmal zu einem neuen Blogg-Beitrag. Aber Sie müssen wirklich nicht in jede Nierung hinabsteigen, um Ihre Fan-Gemeinde zu erhalten. Das Ritz-Carlton bietet in der Halle übrigens einen sehr gepflegten Afternoon Tea. Hilft nach dem Kulturschock.

    • Kulturschock !
      Bei tausenden progressiven Musikliebhabern, die Rammstein bzw.Onkelz, Freiwild sehen möchten, wechseln sogar die Linksfasch… und NeuHerrenMenschen die Strasse, da diese auch im RHS nur in der Überzahl, Arsch in der Hose haben.
      Vermeiden=Angst=Kapitulation !
      Die Harten( O-Ton Don ,vor Kurzem) kommen nach Sachsen oder Thüringen bzw. Anhalt, die Moderaten nach Bayern, Ihr aufrechte Deutsche seid herzlich willkommen.
      Den Dreck,vom Don bebildert, habe ich nach dem 5. Bier nicht mehr gesehen und war am nächsten Tag, vermutlich mit Rest alk, auf der 9 in die freien Gebiete , des invadierten Landes, unterwegs.
      Das Land, dass ehemals Deutschland hies.
      Finis Germania!

  58. Bilder sagen mehr als Worte
    wohl auch weil die meisten besser schauen als denken können.
    Mehr davon,
    vlt. hülfts….

  59. Titel eingeben
    Im Ruhrgebiet ist das hier Gezeigte der Zustand der besseren Viertel.

  60. Eine Dokumentation des Grauens ...
    So endet eine Gesellschaft, die meint, ohne christliche (oder überhaupt irgendwelche) Tugenden auskommen zu können. Viele haben vergessen, dass man selbst ja glücklicher ist, wenn man Gutes tun kann, als wenn man anderen schadet, stiehlt, betrügt, – und den öffentlichen Raum in Müllkippe verwandelt.
    So wäre es doch viel schöner – für alle!:
    „Als Menschen, die das Lügen abgelegt haben, müsst ihr einander die Wahrheit sagen. Wir sind doch als Menschen miteinander verbunden. Versündigt euch nicht, wenn ihr zornig werdet! (Tretet keine Scheiben, keine Fahrräder kaputt – aus Wut, aus Missgunst, aus Neid …) Die Sonne darf über eurem Zorn nicht untergehen! Gebt dem Teufel keinen Raum in euch! Wer ein Dieb war, soll nicht mehr stehlen, sondern hart arbeiten und mit eigenen Händen seinen Lebensunterhalt verdienen, damit er Notleidenden davon abgeben kann. Lasst kein hässliches Wort über eure Lippen kommen, sondern habt da, wo es nötig ist, ein gutes Wort, das weiterhilft und allen wohl tut.“

    • eine Gesellschaft, die ... ohne ... irgendwelche Tugenden auskommt ...
      Da ist viel wahres dran!

      Hier sehr ich auch ein Dilemma des Don: Verklärung von früherer Aufsässigkeit (war ich auch, bilde mir aber nix drauf ein), Kinder braucht man nicht…

      Man braucht nicht nur Kinder (in etwa gleicher Anzahl wie Sterbende), sondern man muss sich auch ausreichend produktiv und kulturell leistungsfähig erziehen, wenn man keine hinterbalkanesischen, -anatolischen, -saharischen Ersatzschweinehirten importieren möchte.

      (Die Japaner glauben es geht auch mit Robotern. Vielleicht auf einer gut geschützten überbevölkerten Insellage. Ich sehe aber bei denen kaum Unternehmen, die ausreichen innovativ und ertragsstark sind, um Chinesen und Indern in Zukunft Paroli bieten zu können…)

  61. Mit Verlaub,...
    … doch die Motive für Fotos 3,4,6 und weitere sind, man glaubt es kam, auch mitten in München Bogenhausen zu finden.
    Z. B. Neben einer Grundschule in Altbogenhausen, in der es Adelsklassen geben soll, bei der reichlich verzweifelte Gastanträge aus anderen Stadtteilen eingehen und der erste Schultag ein Schaulaufen der Herzogpark Anwohner (Modenschau, Autoschau, was das Herz begehrt) ist.
    Dort liegen unmittelbar am Schulgelände modernde Laubhaufen seit Jahren. (Der langjährige Anwohner kennt seine Blätter…)
    Die Tischtennisplatte des Spielplatzes neben der Schule, nun ja, nicht anders als die hier beschriebene, samt Müll neben dem vorhandenen Abfalleimer.
    Flaschen, Kaffeebecher, volle Windeln, allerlei weiteres.
    Dafür muss man also nicht nach Nordosten reisen oder ins Hasenbergel, nein auch hier auf der vermeintlichen Insel der Seligen mitten im feinsten Stadtteil, alles da.
    Und O-Bike sei Dank, reichlich Fahrräder in den verschiedensten einem Fahrrad möglichen Yoga-Stellungen in den Grünstreifen.

    War gefühlt vor 10 – 15 nicht so, aber wahrscheinlich, hey, bin ich mit dem Alter einfach spießiger geworden und hab nicht verstanden, dass man es heute nicht mehr verlangen kann , dass jeder einen kleine Beitrag leistet, damit auch der öffentliche Raum einigermaßen in Schuss bleibt.
    Man ist halt virtuell unterwegs.
    Gruß aus der großen dummen Stadt an der Isar von einem dort schon länger lebenden Hinterwäldler aus dem Chiemgau.

  62. So schön ist Berlin
    Sie sprechen mir aus der Seele!

  63. Haben Sie jetzt wirklich zehn Eimer Superbenzin verbrannt,
    um mit Ihrem Auto vom Tegernsee nach Berlin zu düsen, dort den Müll zu fotografieren, sich um Ihr schönes Auto zu sorgen, einmal öffentlich die Nase zu rümpfen und wieder heim auf Ihren Berg zu juckeln, wo die Luft zweifellos meist etwas frischer ist?

  64. Topp!
    Klasse Text!

  65. Titel eingeben
    Vor einem Jahr war ich in Berlin.
    Berlin ist eine „Shithole-Stadt“.

    Aber das Wort „Drecksloch“ ist ja verbrannt…

  66. Hauptstadt
    O je, so schlimm.
    Lieber Leopoldstrasse als
    Kudamm

  67. Einwegklimaschutz
    Lieber Don, an dieser Stelle ein recht herzliches Vergelts Gott für ihre beiden Blogs und besonders den diesigen. Als jemand, der in einer kleinen dummen Stadt unweit der Donau aufgewachsen ist, eine zeitlang unweit des Tegernsees und jetzt in Berlin lebt, folge ich Ihren Gedanken immer mit höchstem Vergnügen und lese viele Beiträge auch gerne ein zweites Mal.
    Die beschriebene Ambivalenz ist teilweise erschreckend in dieser Stadt, in der sich viele als Speerspitze des social warrior Heeres verstehen, aber mit der Stadt und ihrer Umgebung vollkommen acht- und wertlos umgehen.
    Ich wohne im Wedding – wenn Ihre Bilder vom Ku’damm eher halblinks auf Boschs Weltgerichtstriptychon anzusiedeln wäre, dann ist die Gegend eindeutig auf der rechten Bildhälfte.
    Ich glaube, viele Leute haben hier überhaput keinen Bezug zur Stadt und kennen das Gefühl überhaupt nicht. In vielen Teilen der Stadt wurde die Bevölkerung ja eh komplett ausgetauscht (Kreuzberg, Friedrichshain, Prenzlauer Berg,…) und keiner fühlt sich mehr für irgendetwas verantwortlich. Alles ist kurzlebig und wenn es kaputt ist, dann geht man eben woanders hin. Oder lässt es so. Egal.
    Aber es gibt auch andere Ecken der Stadt, die von den Massen an Orchideenstudenten, Social Media Redakteur*_innen und Hausbesetzern verschont geblieben sind. Es lohnt sich, diese Ecken zu entdecken.
    Ich komme gerne mit!
    Mit den besten Grüßen und mit der Vorfreude auf viele interessante Blickwinkel im Jahr 2018.

  68. Schnell zurück....
    ….dachte ich mir vor ca. 10 Jahren, als ich sah, wie sich der Bewohner eines großen Pappkartons an einem Straßenkreisel in den Rinnstein erleichterte. Irgendwo auf dem Weg vom Hbf nach Schönefeld.
    Die Berlinerin, die mich in ihrem Auto fuhr, verstand mein Entsetzen nicht. Das sei normal, nein das sei nicht Kalkutta…

    Kann sein, dass es auch schöne Ecken gibt, aber dass es so etwas überhaupt gibt, hat mich erschüttert.

    • Ha, das kann ich locker toppen:
      Kürzlich am Fehrbelliner Platz, in einer Einkaufspassage gegenüber vom Bürgeramt. Ich fahre da mit dem Fahrrad lang und sehe, wie sich, unmittelbar in Bürgersteignähe, ein Obdachloser inmitten seiner Plünnen die Hose runterzieht, seinen Arsch an ein Schaufenster drückt und und an die Glasscheibe scheißt. Ich hab gerufen „Du Sau!“- was ihn ersichtlich gar nicht erreichte. Hätte auch noch diverse schöne Bilder von angeschlossenen Fahrrädern, die schon ewig vor sich hinrotten. Eines davon gefällt mir besonders: Zwei Räder zusammengeschlossen, auf dem einen Sattel wächst richtig dickes Moos, wie man es sonst nur im Wald sieht. Aber als Vermieter kann ich mich über ständig steigende Mieten freuen, die Immobilie ist voll vermietet. Und obwohl wie verrückt gebaut wird, und die Handwerker nur noch bei extrem freundlicher Ansprache bereit sind, bei Leuten, für die sie schon seit Jahrzehnten arbeiten, ein Auge zuzudrücken und einen weiteren Auftrag zu übernehmen, also mehr auch wirklich nicht geht, nimmt die Wohnungsnot zu und die Mieten steigen weiter. Ein Tischler äußerte kürzlich, er mache keine Angebote mehr, für den Schreibkram habe er keine Zeit. Man könne ihn beauftragen und auf die Rechnung warten oder es halt lassen. Seriöse Hausverwalter lachen Eigentümer aus, die bei Aufträgen über 2 T€ gern 3 Angebote hätten. Die bekommt man nur, wenn sie gefälscht sind, seriöse Firmen erwarten auch einen Auftrag, wenn sie schon ein Angebot machen.
      Aber: gehe ich zum Vietnamesen essen, zahle ich 4,60 für ein reichliches Essen, 1,50 für den Ingwertee (aus frischem Ingwer) und kann zu zweit für 12 € gesund gesättigt nach Hause gehen. Wir haben gerade für 6 Kinder und zwei Erwachsene als Abschluß einer Kindergeburtstagsfeier bei freier Essenswahl, incl. Kindercocktails, Wein und Wasser 55 € bezahlt.

      Berlin ist eben immer noch unglaublich preiswert, wenn man weiß, wo.

    • Das sei normal, nicht Kalkutta…
      … vollkommen richtig beobachtet!

      In Kolkatta gibt es heilige Kühe, die was wegfressen, Unberührbare, die als Recyclingunternehmer arbeiten, den Monsun, der kräftig durchwäscht, die Pilze des Dampfbades, die jegliche organische Substanz innerhalb von Tagen zersetzten. D.h. die Geografie und Kultur von Kolkata vollbringen Leistungen, zu denen ein westsibirischer RHS erst nach mindestens 10 Grad Erwärmung fähig sein wird.

  69. Abondened Berlin, wenns denn wieder mal sein muss.
    Ok. Aber jetzt mal flugs in die Flughafenstrasse und die Trödelläden ausplündern. Nachdem Sie jetzt Jahre nicht mehr dort waren, muss sich das Edelporzellan dort doch bis an die Decke stapeln…

  70. .
    Geht auch schönste bewohnte Müllkippe westlich des Urals?

  71. Eigene Blindheit
    Geehrter Don,
    danke für die Bilder. Für mich erschreckend ist eigentlich nur, dass ich/man immer mehr dazu tendiert über diese Misslichkeiten hinwegzuschauen, auszublocken.
    Ein aktuelles , für mich eklatantes Beispiel, in dieser süddeutschen Stadt des Bundesrechts: ein seit Jahren am Rand eines kleinen Parks in guter Wohnlage,befindlicher Glascontainer wurde abgeräumt. Gutbürgerliche Männer, aber auch umweltbewegte junge Frauen mit Kinderwagen und Transportfahrräder legen jetzt ihr Altglas in der Lücke ab.. Vielleicht in der Hoffnung, dass irgendwer, irgendwann alles für einen, natürlich kostenlos, entsorgt. Langsam verzweifle ich ob der Ignoranz und Egozentrik meiner „Mitbürger“.

  72. Einwegklimaschutz
    Sehr geehrter Don,
    ein recht herzliches Vergelts Gott für Ihre Blogs im Allgemeinen und diesen hier im Besonderen. Als jemand, der in einer kleinen, dummen Stadt unweit der Donau aufgewachsen ist, eine zeitlang unweit des Tegernsees gelebt hat und jetzt in Berlin wohnt (und sich Semmelknödel mit Rahmschwammerl als Leibspeise bewahrt hat), folge ich Ihren Gedanken immer mit höchster Freude und lese auch gerne Beiträge zwei- oder dreimal.
    Die beschriebene Ambivalenz zwischen Wollen und Tun, die hier in Berlin besonders krass zutage tritt, beobachte ich auch jeden Tag und lustigerweise oft bei denjenigen, die sich als Speerspitze des social media warrior Heeres sehen, das bereitsteht, um das Neue Deutschland zu formen.
    Nichtsdestotrotz gibt es auch in Berlin noch viele Ecken, die von der Gentrifizierung und dem Bewohneraustausch à la Kreuzberg, Friedrichshain und Prenzlauer Berg verschont geblieben sind. Ich glaube, dieser Austausch hat dazu geführt, dass die meisten Bewohner keinen wirklichen Bezug zur Stadt und zur Gegend haben – alles ist ersetzbar, temporär und – wie Sie richtig sagen – einfach da. Wahrscheinlich kennen viele Leute hier die Idee gar nicht, sich wirklich um etwas langfristig zu kümmern. Aber, trotzdem gibt es noch Ecken in Berlin, die anders sind und die zu entdecken sich lohnen.
    Ich schließe mich sehr gerne an!
    Mit einem herzlichen Pfia Gott und in der Vorfreude auf viele erhellende Beiträge mit interessanten Blickwinklen und Querverbindungen im neuen Jahr verbleibe ich :)

  73. Verwahrlosungshighlight in Toplage
    Lieber Don,
    vielen Dank von einem langjährigen Berlinbewohner für die kundig ausgewählten Schnappschüsse. Wenn man lange genug hier wohnt, fällt einem so etwas gar nicht mehr auf. Kleiner Besichtigungstipp für ein Verwahrlosungshighlight in Toplage: Der eigentlich nicht hässliche U-Bahnhof Oskar-Helene-Heim im schönen Dahlem wurde zwecks Aufzugseinbaus in ein postsozialistisches Schandmal mit provisorischen Metallgerüsten verwandelt. Der Kontrast zu den umliegenden sündhaft teuren Neubauarealen ist sehenswert. Auch nach fast vier Jahrzehnten in dieser Stadt kann ich mich an die allgegenwärtige Verwahrlosung und bautechnische Verschandelung des öffentlichen Raums nicht gewöhnen. Meine fränkische Heimatstadt wurde in der gleichen Zeit bis in den hintersten Winkel aufgehübscht und ist heute zumindest im Zentrum ein Kleinod. Dort gibt es aber auch so etwas wie Bürgersinn, den ich in all den Jahren hier vergeblich gesucht habe.
    Wünsche dennoch einen weiteren angenehmen Aufenthalt

  74. Haben und Sein
    Aber die Bayern haben doch nie etwas, stattdessen nehmen sie immer nur etwas: Rücksicht.

    Die Berliner haben zwar auch nichts, sind aber doch wenigstens etwas: Kostgänger.

  75. Unimog
    Mit dem schwäbischen Universal-Motorgerät kommen Sie in Berlin nicht weit. Die Hydraulik wird schnell überfordert sein.
    Ich empfehle Komatsu D475 ASD-5 mit 45 Quadratmeter Räumschild und Ein-Zahn-Heckaufreißer. Das Teil wiegt 108 Tonnen und hat einen V12-Dieselmotor mit 900 PS Nennleistung.
    Mit dem kann man auch den BER zusammenfahren, wie ich anhand des Caterpillar DN11 hier vor Jahren schon vorgeschlagen habe.

    • Meister Braun, ...
      … Komatsu D475 ASD-5 klingt gut, schaut gut aus.
      Da besteht eindeutig Bedarf an einer Ersatztrümmerfrau!

      Das Fahrwerk ist schon geländegängig auf tragfähigem Untergrund.
      Bei Einsatz höherer Stückzahlen, wäre im RHS auch der Einsatz von Amphibiumversionen zu empfehlen.

  76. Notes from a Mud Hut.
    Ein eiserner Besen hätte es auch schon getan.

    Berlin sah eigentlich immer so aus, na ja, nicht ganz.
    Und irgendwie hängen die Eingeborenen dort immer noch mental in den 20er Jahren rum. Der Duft der Großstadt, die Berliner Luft.
    Berlin arm, aber sexy!

    Wenn es einen Ort gibt, in dem die Großkotzigkeit zuhause ist,
    dann ist es diese Stadt. Das färbt natürlich auch auf die politisch Verantwortlichen ab.

    Als der WOWI noch Regierender Bürgermeister war bin ich mal den KU-Damm entlang spaziert und mein alter Schulfreund zeigte mir das Haus, in dem jener privat residierte. Vor dem Hauseingang zwei junge frierende Polizisten, eiskaltes Winterwetter und keine Winterausrüstung. Nicht mal eine Toilette in der Nähe. Den ganzen Tag lang Wache schieben. Das ist die Einstellung mit der man dort eine Stadt regiert. Was soll man anderes erwarten?
    Die politische Farbe ist doch eigentlich egal. Der Müll auf den Straßen & Plätzen spiegelt nur den geistigen wider.

    Dann doch lieber ein bißchen Dekadenz, aber mit Stil.

  77. verschenken wir den RHS
    an Polen.
    Aber bitte komplett, mit allem Inhalt.
    Damit lösen wir gleich mehrere Probleme auf einmal.

    Alternativ, Mauer drumherum.
    Dann kann wie bei der Klapperschlange der Snake Plisken in ein paar Jahren mal nachsehen, wer noch über ist.

    • Womit haben die Polen denn das verdient?
      Mauer klingt besser!
      …und Christo hätte den Reichstag nicht wieder auspacken sollen!!

    • Kein guter Vorschlag,
      Polen können sehr empfindlich sein, wenn man sie schräg anmacht.
      Mein, immer wieder vorgebrachter Vorschlag ist:
      Berlin der UNO vermachen als souveränes UN Territorium, eine UN Enklave
      in D, unter, meinetwegen, deutscher Verwaltung.
      Das wäre konsequent und hätte was Zukunftweisendes.
      Die Kanzleramtsverwalterin ist jedoch eindeutig zu spießig (wie ihre
      Sympathisanten auch), um so etwas auch nur andeutungsweise
      zu ventilieren.

    • @ Arminius sagte 19. Januar 2018 um 21:11 Uhr : „verschenken wir den RHS…
      …an Polen. Aber bitte komplett, mit allem Inhalt. Damit lösen wir gleich mehrere Probleme auf einmal.“
      .
      @ Arminius vom rive gauche in HN, das hätte man spätestens vor Mai 1935 tun müssen. Böse Zungen behaupten immer noch, dass der
      gute Marschall Pilsudski, nicht ganz ohne das Wohlwollen und Ausrüstungshilfen durch unsere Erbfreunde im Westen schon die Divisionen marschbereit hatte, die auf Berlin marschieren sollten. Also bestand damals noch ein gewisses Interesse der Polen an Berlin.
      (DdH)

    • Reichstag nicht wieder auspacken
      Christo war halt auch ein alter weißer Mann und dementprechend reaktionär rückständig.

      Eine ökologisch korrekte und klimawirksame Verpackung besteht selbstverständlich aus einer mindestens 5 cm geotextilartigen Tragschicht für den Bekannten von Herrn Pflüger, samt Genossen aus aller Herren Ländern, die dort Kaktus an Kaktus gegen Erfolgsprämie dicht setzen und Verstreuen einer Samenmischung aus Pioniergehölzern und -planzen. Damit wäre in Wochen bis Monaten ein giftlertauglicher Zentralpark geschaffen, ein weltweites Unikum – obwohl es mittlerweile sicher über 100 Parlamente zum Scheißen geben dürfte. Dank dieser aktivistischen Aktionskunst, könnte Bääh sogar als Hauptsitz der UNO Erfolgschanchen haben. Man will doch sicher dem bösen Trumpel was zufleiß tun …

      Ein neues Oberscheißloch wäre sicher ein guter Anfang.

  78. "Big City...
    big shit“, kommentierte der Chefredakteur des Fernsehsenders vor 25 Jahren die Wegwerfspritzen in Sandkästen auf Berliner Kinderspielplätzen. Damals war ’s noch relativ gemütlich, weil die Generation, die heute mit und von den Verhältnissen daselbst lebt, sich gerade dem Soziotop anverwandelte und allzu viele wieder Richtung Sozialismus wollten. Ich ergriff die Flucht. Vor der Redaktionsstube und allem anderen. Heute weiß ich, dass es besser als ein „Sechser mit“ war. Viel Spaß noch im „Reichshauptslum“, und kommen Sie gesund an den Tegernsee: Sie werden ihn noch mehr schätzen als je zuvor.

  79. Berlin
    Lieber Don

    Ein schöner Versuch: aus irgendwelchen Datenbanken komische Fotos runterladen, um die die armen Berlin zu diskreditieren. Und dann noch den coffee-to-2 Becher auf den Tisch stellen.
    Jetzt liest den Blog kein Berliner mehr!
    Haben die vorher aber auch nicht gemacht.

    Schade dass Du nicht noch die Arroganz der Berliner darstellst, wie sie einen, der aus „West-Deutschland“ kommt, betrachten: So wie Neandertaler von homo sapien betrachtet wurden.

    Und die wollen dem Rest der Repubilk sagen, wie man richtig lebt?!

    • Nix gegen Lokalpatriotismus,
      aber, werter SeeMichel (ich liebe ja anonyme Kommentare), wie blind muss man sein, um aus Verwahrlosung die Eigenschaft „homo sapien“ (sic!) herleiten zu wollen.
      Ich habe liebe Freunde in Berlin, die das doch anders als Sie sehen.
      Ich mag es übrigens auch SEHR, wenn Kommentatoren ihnen fremde Menschen duzen, man weiß dann immer gleich über deren Kinderstube Bescheid.

    • Berliner liest mit
      Bin aus Berlin und lese hier.

      Zu den Fotos: Da braucht man keine Datenbanken plündern. Wer nach Berlin kommt findet viele Fotogelegenheiten. Hier war nicht mal was besonders Schlimmes dabei.

      Es gibt aber wirklich auch schönere Ecken in Berlin. Einige Forste (Grunewald, Frohnau, die Gegend um den Müggelsee, überhaupt relativ viel Waldfläche und dazu noch ein paar Seen).

      Wer sich hingegen Wedding oder den Gaza-Streifen (Sonnenallee) antut, kann schon mal einen Blick in die Zukunft werfen, wie sie Rot-Grün schon für ganz Deutschland geplant hat. Die Müllansammlung auf der Strasse erreicht dort Weltniveau. Nur in Neapel habe ich mitten in der Stadt schon schönere Müllberge gesehen.

      Tatsächlich fühle ich mich tagsüber auch in diesen Gegenden nicht sonderlich bedroht. Insofern ist es bei Lichte besehen keine No-Go-Area (also nichtmal für Kartoffeln). Jemand mit Kippa auf dem Kopf würde dort allerdings schon extrem auffallen. Mehr jedenfalls als die Trägerin eines Niqab.

      Schade übrigens, dass die Veranstaltung so schnell ausverkauft war. Wäre auch gern hingekommen.

    • Virtual Reality?
      Hier eine andere „Datenbank“: ein Bericht des Berliner Tagesspiegels vom 12.01,2018 mit 176 weiteren Bildern Berliner Dreckhaufen.

      Dann: ein Artikel des „European“ mit der Überschrift: Berlin ist arm an allem!

      Zitat: Paris hingegen ist in jeder Hinsicht eine wirkliche Hauptstadt des Landes. Von den zehn größten Unternehmen Frankreichs sitzen neun in Paris. Nicht anders sieht es in England aus von den zwölf größten englischen Unternehmen haben zehn ihren Hauptsitz in London. In Madrid und Rom sind es immerhin noch fünf der zehn größten Unternehmen des Landes. Ganz anders in Deutschland: Kein einziges der größten 30 Dax-Unternehmen sitzt in Berlin…Cities of Opportunity“, hat 30 Metropolen weltweit nach deren Wirtschaftskraft untersucht.. Berlin landet hier abgeschlagen auf Platz 22. So im Umfeld von Nairobi, Jakarta oder Buenos Aires“.

      Und schlussendlich eine schriftliche Anfrage der CDU an das Berliner Abgeordnetenhaus bezüglich Kosten derr Entsorgung illegal abgelageten Drecks (3,7 Millionen Euro pro Jahr).

      Eine Gesamtbilanz kann angeblich nicht gezogen werden, weil die Statisiken bezirksweise geführt werden, wenn sie geführt werden.
      In Berlin Mitte wurden im Jahr 2016 12 775 Fälle illegaler Müllablagerung gezählt.

      Darunter 52 Autowracks, 13 Tierkadaver, 69 x Sondermüll, 2523 Mal Elektroschrott, 9409 x Sperrmüll und 27 Weihnachtsbäume.

      Glauben Sie es jetzt?

      http://www.tagesspiegel.de/mediacenter/fotostrecken/berlin/bildergalerie-muell-dreck-und-vandalismus-in-berlin/3949496.html

      http://www.theeuropean.de/valentin-weimer/10728-berlin-ist-arm-an-allem

      http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-10197.pdf

  80. Christine Lagarde ist
    allerdings die Chefin des IWF.

  81. Ost- oder Westberlin?.....
    „Das grüne >Herz<….."

    wie zynisch…. so direkt kennen wir Ihro Gnaden gar nicht.

  82. Mein Eindruck
    ist schon seit den 70er Jahren, diese sogen. Hauptstadt ist sukzessive
    der Kalkuttaisierung anheimgegeben. Gerade noch gut genug um
    Finanzschiebereien zu Grußkotzprojekten gefrieren zu lassen.

  83. Gemeine Platane
    Es gehört zu den Gemeinheiten der Berliner Platane, ihr Laub erst ab November und auch nur sehr zögerlich abzuwerfen. Zudem häutet sie sich jährlich und wirft Rinden-Röllchen unter sich. Kommt dann noch ein starker Wind hinzu, hat die Berliner Stadtreinigung nimmer Ruh.

  84. ... Berlin ...
    Ich mag Berlin durchaus. Es hat so etwas rohes, abgefucktes, versifftes … irgendwie possierlich. Wenn es nicht leider zu uns gehören würde.
    Wahrscheinlich prägt das auch das Regierungshandeln – wenn man als Beamter, Politiker, Angehöriger des intellektuellen Prekariats (aka Journalist) dort jahraus, jahrein lebt, dann nimmt man das slumartige wahrscheinlich als normal, gegeben, unabänderlich wahr …
    ökonomischen Untersuchungen zufolge ist Berlin die einzige europäische Hauptstadt, die das eigene Land Reichtum kostet.

    Zaun drumherum, Eintritt verlangen.

    • Bääh...
      … ist bankrott, wird in den Konkurs geschickt, als Kolonie zwangsverwaltet und gesundgeschrumpft bis es wieder ins Gleichgewicht kommt. Die Übersubventionierung durch Ost und West ist ein Überbleibsel des Kalten Krieges, das man entsorgen kann…

  85. Ähnliche Fotos
    könnte man, fürchte ich, allerdings auch von relativ zentralen Orten in Wien machen.

  86. Aber Gastgeber, liebe FAZ, die FAZ selbst hat doch vor kaum mehr als zwei Jahren die Parole
    ausgegeben, es gäbe gar keinen „Bruch und Verfall“, das wäre alles lediglich „sichtbarer Strukturwandel“, schließlich würde der „globale Kapitalismus“, also die globalen Marktwirtschaften zusammen jeden Tag für die Welt soviel neue Werte schaffen, da müßte man das nur als die „bemerkbaren Übergangsproduktre“ sehen, und über die gälte es eben durchaus nonchalant hinwegzu sehen, und sicherzustellen, dass man weiter selbst lediglich auf der Gewinnerstrasse zu sein hätte.

    Und das betrifft längst viele, lediglich neuerdings eben auch Mitteleuropa oder die USA, hier im Link ab ca. https://tinyurl.com/yb84fkmn 5:15 ist es wohl der bundestaat Illinois, der angeblich nur noch die Steuern eintreibt, aber seine leistungen für den bürger (längst) schuldig bleinbt. Und woanders ist es dann eben besser. Überhaupt ein nettes Stück Online-Geschichtserzählung.

    Und dann gibt es dagegen den hier, im Sommer 2017, kaum ein halbes Jahr her, der ist Pole, spricht fliessend russisch und lebt in Berlin. Und fährt mit einem 20 Tage-Visum für Rußland und wechselnden Freunden in die Mongolei und zurück. Die Anreise durch Polen ist ja noch ein Heimspiel, und erst in der Ukraine wird es für ihn fremder. Hier morgens früh vor der Abahrt aus Kiew, das könnte auch München sein, den ersten Bildern nach. https://tinyurl.com/y7afpqe6 – alles sehr sehenswerte biolder, vor allem die Bilder neben den Bildern wie üblich auich.

    Und das hier ist er morgens früh in Samara, Rußland, 1600 Kilometer oder zwei Tagesreisen später.(Man hat sich vorgenommen in Etappen von 800 Kilomtern pro Tag in die Mongolei und wieder zurückzureisen, um von den 30 Tagen ca. 14 Tage in der Mongoilei sein zu können, kann man so machen, muß aber nicht.) https://www.youtube.com/watch?v=OBr-kJM2ktU – Und die Männertruppe geht da auch öfters essen unterwegs, sehenswert. Und im asiatischen Teil Rußlands sind die Strassen inzwischen besser als im westlichen Teil, stellt man mit großer Überraschung im Sommer 2017 fest.

    Und er Leser weiß ja längst, das die FAZ alles falsch macht: Will sie das Volk von der Welt fernhalten („weil das Volk ja unverändert hier an seinen Arbeitstellen gebraucht wird“, „unverändert“ das Stichwort) so wird das Volk trotzdem die Welt kennenlernen, dazu ist das Netz da, es geht nicht mehr weg, und die Weltgegenwart ists auch. Und das Volk wird darum die FAZ verwerfen. Schickte aber die FAZ das (längst glücklich zu Recht jung-neugierige) Volk aktiv in die Welt hinaus, käme das treuer denn je zur FAZ zurück, und so begeistert – von der FAZ! (Die wenigsten wollen ja dableiben in der Ferne.)

    Das Volk weiß ja schon längst, dass die FAZ falsch ist, und versucht trotzdem die FAZ mitzunehmen, nur leider bislang so vergeblich.

    „Erst schauen, dann urteilen“ – Youtube.

    • Illinois, ... Steuern ohne ... Leistungen
      Ein Kernproblem amerikanischer Körperschaften öffentlichen Rechts sind Pensionslasten, die sie nur durch Konkurs loswerden können.

      Es wurden von Gewerkschaften wolkenkuckucksartige Kinderausplünderungen erstritten, die bei niedrigen und Negatifzinsen alle platzen müssen. Aber die Möglichkeiten, den Konkurs bis nach dem nächsten Wahltermin zu verschleppen, sind wegen der langen Fristen, Unbeweisbarkeit von zentralen Annahmen (Verzinsung des angesparten Kapitals) immens!

      Gelegentliche Schmankerl finden sich bei Buttonwood vom Economist…

  87. So ist es oberirdisch,
    Nächstes Mal bitte Fotos aus dem Untergrund, Szenen aus der U-Bahn. Könnte allerdings riskant swin, wenn’s nicht nur unbelebte Objekte sind.

    • ... dachte ich mir gerade gestern
      … in der U-Bahn einer anderen Stadt.
      Vier kleine drahtige junge hellhäutigere Afrikaner, gut gelaunt, palaverten wie auf Klassenfahrt. Typ Somali, die man aus den Pressebildern sonst meist nur mit Kalaschnikow und Machete auf einem Pick-Up sieht.
      Nur unerschrockene Kriegsberichterstatter machen Bilder und verteilen Gadgets.

  88. Für die Hauptstadt Deutschlands...
    …ist Börlinn natürlich das Grauen. Aber wenn man sich weiter südlich orientiert – im vom Don so geschätzten Italien – sieht es außerhalb der geldbringenden Touristenecken durchaus schlimmer aus.

    Ich erinnere mich noch sehr gut an einen zu neugierigen Abstecher in die Seitengassen Palermos – ‚dajejen is Balin jold‘.

    • @ Koljakin:
      nu wern se ma nich realistisch! Am Ende kommt noch einer drauf, daß Ballin eine stink (sic!) normale Großstadt ist:
      Nicht nur vom Dreck, ihrem menschlichen Inhalt (inkl. Ryan-Air-Touristen) und der langweiligen Architektur vergleichbar mit jedem anderen 5-Mio-Ballungsgebiet, sondern auch sonst entsetzlich gewöhnlich und keiner Rede wert.

      Die Subvention sollte man natürlich abstellen. Berlin ist es nicht wert, erhalten zu werden. Aber das ist etwas völlig anderes als sich über Assis zu echauffieren, die ihre Sektpullen nicht zum Altglascontainer tragen.

      Ärgerlich an Berlin ist nicht sein Zustand, sondern seine Existenz.

      Viele sehen das anders:
      „Die Reichshauptstadt ist nun einmal das Zentrum des Landes; von hier aus gehen die Bewußtseinsströme unaufhaltsam ins Volk hinein. Berlin dem Deutschtum zurückgewinnen, das ist in der Tat eine historische Aufgabe und des Schweißes der Besten wert.“

    • Unvergleichbar
      Die Khalsa von Palermo können sie in keiner Weise mit den versifften
      Orten in B vergleichen. Die Patina einer temperamentvollen und
      tragischen, höchst wechselvollen Geschichte, welche die Mentalität
      der Palermitaner geformt hat, ist auch in ihrer verschlampten Version
      absolut unvergleichbar mit der gedankenlosen Müllkippengesinnung
      welche Berlin vielerorts fratzenhaft auftaucht.
      Deutsche Carportaestheten können über Palermo gar nichts valides
      aussagen.
      Mitten in den Seitengassen stand der von den Amis zusammengebombte
      Stadtpalast der Fürstenfamilie de Lampedusa gerade dort, wo jetzt
      ein lebendiges Kulturzentrum entsteht.
      Die Lektüre von „Il Gattopardo“, mit dem der Letzte Lampedusa die
      Weltliteratur bereichert hat, hilft Palermo und Sizilien zu begreifen.

    • Die Khalsa gehört noch zu den Touristenecken...
      …ich meinte eher so etwas wie das hier: https://goo.gl/maps/jHc1djVfrpJ2

      Aber was weiß ich schon – als deutscher Carportästhet…

    • Der "Leopard" hat mit dem heutigen Palermo
      in etwa so viel zu tun wie die Stein-Hardenbergschen Reformen mit der Rütli-Schule.

  89. Oder
    passt hier „Düngerhaufen“?

  90. Da hat Berlin kein Alleinstellungsmerkmal
    München ist auf dem besten Weg…

  91. Don Alphonso 19.01.18
    Werter Don,
    wie wahr, wie richtig ! Habe ich auch alles gesehen. In der Bundeshauptstadt und zum Glück ganz anders am Tegernsee und in München. In Prussia non est vita ! ! Die Kanzlerin verbringt ihren Urlaub auch in schöneren Gefilden. Hoffentlich nicht mehr sehr viel länger als Kanzlerin!

    • Die Kanzlerin ..
      Wenn ich das richtig verstanden habe ist der Kanzlergatte Joachim Sauer nun in Rente. Dann könnten die beiden doch schleunigst nach Paraguay.

      Wenn die jetzt gehen könnte ich es noch verkraften dass es keinen Auslieferungsvertrag zwischen Paraguay und Deutschland gibt.

      Wenn die später gehen dann muss ich an den Mossad und die Altnazis in Südamerika denken. Zumindest einer der 33-45er Verbrecher war irgendwie in Israel hinter Gitter gelandet. Er bekam eine Gerichtsverhandlung.

      Auch das deutsche Rechtssystem muss schleunigst wieder so gestaltet werden dass Gesetze und Gerichtsurteile umgehend in vollem Umfang umgesetzt werden. Und, dass die Gesetze Verfassungskonform sind. Ein erster Schritt ist die Ablösung oder Wegbeförderung von Susanne Baer

    • POLLWERK
      Hiess es nicht mal: „Schickt den Maas bis an die Memel und die Baer bis an den Belt“ oder so ähnlich?

    • Susanne Baer als Justizministerin
      Wegbefördern wird schwer, und wollen Sie das wirklich?

  92. Das ist der Berliner Muff, Muff, Muff---
    Mein Vater war aus der Nähe von Berlin und lebte und arbeitete während des WK II. in Berlin.
    Der hatte natürlich viele Geschichten drauf und deshalb bin ich mal hingeflogen.
    Bin in Tegel ausgestiegen und in einen Berliner Verkehrsbetriebe-Bus eingestiegen und nach 10 Minuten dachte ich: „Wo bin ich denn hier gelandet?“.

    Meine ersten 100 Kontakte mit den dortigen Ureinwohnern bestanden darin, entweder angeschnorrt oder angepöbelt zu werden (und wenn man dem 10. Schnorrer oder Gedichtaufsager im Bus nichts gab, wurde man angeschnorrt UND angepöbelt).

    Wiener sind nekrophil und raunzig, haben das aber zu einer charmanten Kultur entwickelt.
    Die Berliner, die ich traf, gefielen sich im Stänkern und Pöbeln der alleruntersten Schublade, kein Geist, kein Hirn, nur grosse Schnauze.

    Das fing beim Biufahrer an, der mir einen 5-Euro-Schein nicht wechseln konnte oder wollte und als an der nächsten Station ein altes Mütterchen einstieg und auch einen 5-Euro-Schein zückte, wollte der die wieder rausschmeissen.

    Das scheiterte dann am Widerstand der Fahrgäste, mich eingeschlossen, aber dieser Busfahrer schrie noch 5 Stationen lang herum und nicht nur für sich selbst, sondern er benutzte dazu die Sprechanlage seines Busses. Ich bin vielleicht ein Landei, aber soetwas habe ich in Tokyo, Sydney, New York, Los Angeles, Tel Aviv, Paris, London oder Moskau nicht erlebt.

    Was ich an den Berlinern schätzte, war, bestimmten Sachen Spitznamen zu verpassen, wie „Hungerharke“ für das Denkmal der Luftbrücke, „Erichs Lampenladen“ für den Palast der Republik oder „Schwangere Auster“ für die Kogresshalle.

    Das lässt auf einen gewissen Geist schliessen, aber den haben die 68er wohl „dekonstruiert“.

    Jetzt bedeutet „hier ein Müllhaufen und da ein Müllhaufen“ in Berlin: „Vielfalt“ und „in die Ecke gekotzt“, „an die Tür gepinkelt“ und „in den Hausgang gekackt“ ist „bunt“.

    Am Beispiel der Kongresshalle sieht man übrigens, wie die totale Insuffizienz beim Bau des BER vielleicht schon viele Menschenleben gerettet hat. Der wäre sicher nach einem Jahr eingestürzt.

    Ich war vorher schon ein paar Mal in Ostberlin gewesen, aber da waren sogar die Grenzer netter, als der gemeine Westberliner.

    Das einzig gute aus Westberlin ist der Film „1,2,3“ vo Billy Wilder. Nur leider ist der Österreicher.

    Was das Problem dabei ist: alles um einen herum, das Licht, die Töne, die Gerüche, das soziale Umfeld, ALLES wird vom menschlichen Gehirn als „Nuillwert“ eingestellt. In anderen Worten: der Mensch empfindet das irgendwann als „normal“.

    Da wundert es einen dann nicht, wenn überall die Autobahnen und Bundesstrassen verrotten, während die klebrige Kanzlerin behauptet, wir seien ein reiches Land und es ginge uns besser als nie zuvor.

    Oder wenn überall die Kriminalität ansteigt und wir uns sagen lassen müssen, „das wäre eben bei jungen Männern so“. Na gut, dann kann ich eben keine jungen Männer importieren.

    Aber das ficht den Berliner in seinem shittigsten aller Shitholes nicht an. Der fühlt sich wohl in seinem Sumpf und möchte, dass es überall so ist.
    Um es mit JFK zu sagen: „Isch binn kayn Börlinnör“ und ich möchte auch keiner sein.
    Leid tut es einem nur um die Ostberliner. Mitgefangen ist mal wieder mitgehangen.

    • Weil Sie das Betteln erwähnen
      Ich war letztens sonntags in Bayern U-Bahn fahren, und am Bahnsteig kamen auf 9 Fahrgäste drei wohl rumänische Bettler.

  93. Bustelli
    Lieber Don,
    Sie sind heute Berliner.
    In München werden viele Bustellifiguren
    beim Filmpreis verteilt.
    Glückliches Bayern.

    n

  94. Im "neuen Babylon" (Goethe 1816)
    „Paris lebt -Berlin funktioniert.“
    Erich Mühsam, 1908
    Paris lebt gut -Berlin funktioniert schlecht.
    2018

    • danach lebte er noch ca. 30 Jahre
      Erich Mühsam wurde ja im KZ Oranienburg ermordet.

      Der Satz erinnert an Sarrazin, der in Wirklichkeit nur gehasst wird, weil er zuerst das Versiffte beschrieb.

    • ... Berlin funktioniert sehr gut ....
      … nur eben als grünlinkes Paradies mit Finanzierung durch andere, Drogens- und Partyszene, H4-Paradies.
      In Berlin muss niemand arbeiten, der nicht will.
      Und falls doch: Irgendein Tattoo oder islamische Kleidung oder eben dortliche Worte der kräftig gebauten Cousins.
      So lange die externe Finanzierung sichergestellt ist, geht das lustig weiter, und das ist gerade veranlasst worden.

  95. Im November 89
    habe ich Ossi manches gelernt.

    Unter anderem: West-Berlin ist also auch nur Berlin und also auch hässlich.

  96. Coolest monkeys in the jungle...
    Bei H&M kaufe ich nie, Kinderarbeit und so, geklaute Entwürfe. Aber, das Plakat mit dem niedlichen Jungen fand ich zuerst witzig, selbstironisch. Vielleicht ein Jungle Book Fan. Louis Armstrong sang doch auch den Affenkönig.
    Von Natur aus sind Affen allerdings sehr unsaubere Tiere. Wieviele sind denn da in Berlin unterwegs? Oder von Rotkäppchen beschwipste Wildschweine -gibt es in den Obstplantagen von Rheinland-Pfalz. Nein, natürlich nur vergorenes Fallobst.

  97. Zweierlei Mass...
    So ist das halt in einem Land wo die Bürger sehr viel mehr Zeit beim Checken ihres iPhones nach Facebook und twitter Kommentaren verbringn eals beim recherchirren der Realität auf Medien, die nicht zur gleichgeschalteten Lügenpresse gehören.

    Ja, so sieht halt es auf den Strassen eines Staat aus, in dem man auf Dauer konservative Merkel Regierungen wählt, und zwar schon so lang, dass junge Menschen die in diesem Herbst anfangen zu studieren gar nicht wissen, ob es früher nicht auch mal andere Kanzler gegeben hat.

    Wo ein Volk Regierungen wählt, die es sich zur grundsätzlichen Aufgabe machen Umverteilungen von unter nach oben, bzw nach ganz oben, zu organisieren, da müssen sich die Bürger daran gewöhnen, dass Schulen verfallen, weil sich Bildung oder auch Gesundheit ja in erster Linie rechnen müssen. Und wo die Klientel der Erben und Koupon-Schneider vor den sogenannten „Linken“ in SPD und Grünen geschützt werden muss, denn das Geld für eine regelmässige Strassenreinigung zieht man lieber nicht über Vermögens- oder Erbaschabtssteuer ein, denn für die Strassenreinigung, in Gegenden in denen privilegierte, leistungslos reich gewordene Bürger leben, reicht es und man kann dort dann mit dem Geld auch noch die 117te silberne Teekanne vor dem Missbrauch durch den Pöbel retten.

    Machen wir mal konkrete Ursachenforschung, ein Beispiel.
    Da waren in einer ganz normalen Bundestagssitzung von über 700 gerade mal 312 Abgeordnete anwesend. Über 700, denn um noch mehr linientreue Partei Zombies zu beglücken, hat man nach der letzten Wahl noch etliche mehr zu Abgeordneten befördert, wohl um dem Willen Volkes im Parlament noch besser als bisher Ausdruck verleihen zu können.
    Und was erfährt man anschliessend über das alles? Einer jener Dummschätzer aus der Linken empfindet keineswegs die Abwesenheit so vieler angeblicher „Volks“vertreter als Skandal, sondern, dass da ein AfDler diesen Zustand öffentlich macht.

    http://www.tagesschau.de/inland/bundestag-hammelsprung-101.html

    Und da wir bei Ursachen sind, ermöglicht werden diese Zustände durch die Bürger, Steuerzahler, ist gleich: „Wähler“.

    Dass es dann in gewissen Gegenden des Landes so aussieht wie auf den Bildern gezeigt, ist kein Wunder, denn das Frustrationen zB über 7 Millionen TATSÄCHLICH Arbeitssuchende im Lande:

    http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/696-millionen-menschen-leben-von-arbeitslosengeld-oder-hartz-iv-leistungen

    zu mangelndem Interesse an öffentlicher Sauberkeit und Aggressionen gegenüber dem Besitz anderer führen, sollte eigentlich niemanden, und gewiss keine Historiker, überraschen.
    Ich stelle gerne bei meinem nächsten Besuch in München identische Bilder von dort, und zwar aus besseren Wohnvierteln zur Verfügung, falls an der real existierenden Welt Bedarf bestehen….

    • Merkel
      Merkel ist nicht konservativ. Sie ist eine in der Wolle gefärbte Kommunistin. Sie hat in der DDR und in Moskau studiert (nur Linientreue durften das). Sie war FDJ-Sekretärin und damit Teil der DDR-Nomenklatura, zuständig für Agitation und Propaganda (genau wie KGE).

      Sie war damals gegen die Wiedervereinigung und hat sich für einen „Reformkommunismus“ ausgesprochen. Warum sie ihre „Karriere“ ausgerechnet bei der CDU fortgesetzt hat? Ich kann da nur spekulieren…

      Vielleicht weil ihr Vater Priester und überzeugter Kommunist war, der in den 50er Jahren von Hamburg in die DDR übergesiedelt ist…

      Fr. Merkel hat mich jahrelang irre geführt. Ich wusste einfach nicht, wofür sie politisch steht, welche Überzeugungen sie hat (außer dem Willen zur Macht). Da hat sie sich ja ziemlich bedeckt gehalten.

      Erst als sie einem Delegierten auf einem Parteitag(?) die Deutschland-Flagge aus der Hand gerissen und entfernt hat, wurde mir klar, dass diese Frau antideutsch ist. In dieser Szene ist die Emotion mit ihr durchgegangen und sie hat ihr wahres Gesicht gezeigt.
      So gesehen muss man sich über den Linksrutsch der CDU nicht wundern.

      Ich überlege auch immer, was gerade KEIN Thema bei unseren Politeliten und den ihr angeschlossenen Qualitätsmedien ist: es gibt z.B. keine Kritik an der DDR, das ist kein Thema…

      Es werden lieber 94 jährige Nazis (keine Frage, das sind Verbrecher…) gejagt, verurteil und ins Gefängnis gesteckt…

      Nur über die Verbrecher der DDR hört man nichts. Da gibt es keine Prozesse (mehr). Waren wohl Brüder im Geiste…

    • The ugly tour
      „Ich stelle gerne bei meinem nächsten Besuch in München identische Bilder von dort“

      Die Bilder kriegen Sie auch hier …

      https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kulturwelt/munich-ugly-tour-100.html

    • "falls an der real existierenden Welt Bedarf bestehen…."
      Nicht wirklich, TDV. Dabei wird doch immer noch gerne über die Zustände in der DDR und deren Ursachen fabuliert.

      Geschönte Statistiken sind das eine, grassierende Armut das andere und die Würde des Menschen endet spätestens beim Aussetzen von Obdachlosen ungeachtet aller Wetterverhältnisse. Aber eine schwachsinnige Willkommenskultur, die muß sein.

      In letzter Zeit fällt mir immer wieder der Pispers ein und ich denke mir, der macht seine Pause wohl deshalb, weil er der endlosen Wiederholungen überdrüssig war, denn es ändert sich ja nichts im Land, egal wer was auch immer sagt und macht.

      Doch das ist eine große Gefahr. Das fördert das Aussitzen. Dann ändert sich nie etwas. Der Finger muß immer und immer wieder in die Wunden gelegt werden. Das ist die einzige Chance, daß sich vielleicht doch noch irgendwann etwas ändern könnte.

      Die Menschen in der DDR hatten nicht zuletzt mangels Privateigentum kein Interesse am Erhalt ihrer Umwelt im weitesten Sinne. Warum sollte das in Berlin, Hamburg usw. denn anders sein. Ist doch eigentlich leicht verständlich, insbesondere, wenn auch noch der Verfall von Sitten und Bräuchen durch den Staat vorexerziert und geradezu gefördert wird. Kulturelle Vielfalt und geistige Einfalt sind halt eine schlechte Mischung. Des aktuellen politischen Desasters hätte es zwar nicht bedurgt, das zu belegen, aber noch deutlicher kann Verfall nun wirklich nicht sein.

    • @tdv
      Erst einmal noch ein Dank von mir, das sie sich als Linker, hier im Blog so einbringen.
      Das ist wichtig, denn eine konservative Blase ist auch Blödsinn.
      Ihre Gedanken sind oft richtig, jedoch idealistisch, so wie ich in jungen Jahren.
      Im realen Leben, in ihrem Asien vllt. eher relativ, entzaubern sich die Linken.
      Da ich pol. Verantwortung trage ein Beispiel.
      Der Rameloff ruft das letzte Kindergartenjahr als Beitragsfrei aus, soweit ok, da auch Invasoren in mrd. Grössenordnungen versorgt werden.
      Doch nun kommt der Hammer.
      Alle Zeiten, die Erzieher mit Mahlzeiten zu tun haben, werden heraus gerechnet und sind von der Kommune oder, weitergereicht, den Eltern zu bezahlen.
      Wollen Sie , geehrter TDV, solche linken Taschenspielertricks ???
      Ich stehe für die Bösen, bin aber für Gerechtigkeit, die damals ein linkes Muss war. Nicht nur für Invasoren !!!

    • 312?
      Schauen Sie genau hin. Es war viel pikanter. Der Hammelsprung hat eine gute halbe Stunde gedauert. Dauert es auch bei 700+ Leuten mehr als 30 Minuten, aus dem Plenarsaal zu gehen, und wieder hinein? Em Lääwe net!

      Was geschah also? Warum diese Verzögerungen? Youtube zeigt es deutlich: nach der Ankündigung des Hammelsprunges bimmelten alle Nicht-AfDler ihre Fraktionsgenossen an, eben mal aus dem Beisserl oder von der femme du jour zu springen, in die Kleider zu steigen, und marsch-marsch den Hintern in den Reichstag zu schleppen, um die AfD blosszustellen.
      Ich feixte mir einen: es reichte *doch* nicht. Aber schauen Sie sich die Ränge selbst an: vor der Abstimmung sassen da nicht 200 Hanseln. Glücklicherweise gibt es Youtube, falls Sie es nicht glauben.

      Gauland hat seinen Spruch wahr gemacht: „Wir werden sie jagen!“

      Was für ein Kindergarten!

    • @mgm
      Ja, das mit dem Fähnchen war ein echter Augenöffner. Wer bis heute nicht gerafft hat wie Merkel tickt, dem ist nicht zu helfen. Diese Frau ist wie ein Trojanisches Pferd, das die DDR uns zum Abschied geschenkt hat.

    • Titel eingeben
      Hätte es die Wiedervereinigung nicht gegeben wäre Merkel heute Staatsratsvorsitzende der DDR.

    • @TDV / Uwe Dippel
      Warum verlinken Sie auf Medien / youtube?

      Der Bundestag bietet eine hervorragende Website, und sämtliche Parlamentsdebatten werden dort live gestreamt und sind später im Medienarchiv abrufbar.

      http://www.bundestag.de/mediathek/parlamentsfernsehen

      Und es lohnt sich, die Debatten selbst anzuhören, als immer nur social media zu nutzen.

      Sie können sich auch einzelne Beiträge ansehen, Ihre Abgeordnete/n hören, was so für die eigene Fraktion gesagt wurde die letzten Jahre.

      Am Donnerstag zeigte sich, dass die etablierten Fraktionen ihre Machtspielchen und Unsachlichkeiten lassen sollten, da sie selbst ihre Geschäftsordnung niemals einhalten könnten, wenn diese exakt anzuwenden wäre.

      Die Debatten im Bundestag werden bislang durch die AfD klar ergänzt um politische Aussagen, die zuvor schlichtweg fehlten im Parlament. Die Union hat damit ein massives Problem, weil Merkels Linie einfach nicht mehr funktionieren wird. Zwischen AfD und Jusos ist kein Platz mehr für inhaltsleeres Taktieren in den Medien, um immer gut dazustehen in den nächsten Umfragen.

      Und die AfD dreht in allen Debatten momentan Islam und Migration in ihre Beiträge. Gut so. Auf Dauer wird dies auch nicht reichen. Aber siehe oben: genau dazu ist das Parlament da, Meinungen im Volk zu vertreten.

      Ich halte die parlamentarische Demokratie nach wie vor für ein politisches System mit klaren Schwächen, aber es erlaubt keinem Extrem auf Dauer zu agieren. Darum gefällt mir unser System immer besser, je lächerliche einzelne Politiker agieren und entscheiden / nicht entscheiden.

      Der Kaiser ist nackt: Weblink siehe oben.


    • nach der Ankündigung des Hammelsprunges bimmelten alle Nicht-AfDler ihre Fraktionsgenossen an
      *kicher*

    • Titel eingeben
      Schumi
      Sie projezieren wie die meisten hier. Da ich keinerlei Grund zur Hoffnung auf Besserung sehe, ist es mir völlig egal was dort letztlich abläuft. Ich möchte nur, dass man bei politischen Betrachtungen die Realität nicht vergisst. Dass „unsere“ Volksvertreter bei solchen Abstimmungen nicht erscheinen… oder, dass die „Flüchtlinge kommen, weil eben die deutsche Exportwirtschaft, ebenso wie die Bundeswehr dazu beitragen, dass die Leute allem Grund zum fliehen haben.
      Was zum Teufel habe ich mit einem Herrn Ramelow zu tun?

      Es ist mal wieder Wagenknecht, die die richtige Idee hat. Man muss aus allen früher mal linken Parteien die Leute zusammen sammeln die tatsächlich links sind. Das Dreckspack um die Kipping/Bartsch, oder Özdemir/Göring und ihre dumpf dummen Restfans/Wähler weit von sich weisen.
      Ich weiss nicht ob es was bringt, aber wenn man meint man müsse irgendwas in der Politik mache, dann dieses. In England geht’s mit Corbyn, in den USA mit Sanders, und in Frankreich mit, wie heisst der? Michelon? Egal…
      Lesen sie einfach mal hie, es gibt nämlich sowohl Leute die sich Gedanken machen, als auch Journalisten die darüber schreiben!:

      ht tps://kenfm.de/wagenknecht-stellt-machtfrage/

      Uwe
      Ich versteh sie ja, aber ich hab wirklich besseres zu tun als diesem Abschaum bei ihren perversen Tachenspieler Tricks zuzuschauen.
      Sind sie wirklich der Meinung das sei ein Kindergarten? Ich nehme mal zu ihren Gunsten an, sie haben völlig angemessenerweise nicht mehr Zeit daran verschwenden wollen, ein wahreres Wort dafür zu finden?

      vonMicha
      Lieber schmeiss ich meinen Computer durchs geschlossenen Fenster als da mal den Bundestag drauf erscheinen zu lassen…
      Sie hingegen scheinen den Zirkus ernst zu nehmen?
      Ich musste damals mitanschauen wie diese korrupte Betrügerbande Schmidt durch durch Kohl ersetzt hat. Und als wenn das noch nichnt genug Anlass zum Kotzen gewesen wäre, gabs dann einen früher mal Steine schmeissenden Aussenminister der die Bundeswehr in einen Völkerrechtswidrigen Angriffskrieg schickte. Welch ein dreckiger Massenmörder… man muss sich nur mal anscheuen wie es im ehemaligen Jugoslawien heute ausschaut!

      MGM und Typen wie er zeigen das eigentliche Problem, das ich hier seit Jahren zeige. Dieses idiotische Geschwafel von wegen Merkel sei links… Es gibt einige Angeordnete bei Der Linken die tatsächlich lnks sind. Der Rest sind in ALLEN Parteien jämmerliche Spiessbürger, linke und rechte… hoffnungslose Kasperles, denen es darum geht an den Trögen zu sitzen, Diäten und Pensionen abzuzocken und warum sollten sie nicht, bei einem derart verblödeten Urnenpöbel. Man muss sich die peinliche Schauspielerei der SPD gerade anschauen. MGM der wie ein paar Millionen andere anscheinend ein Jahrzehnt genau gewusst, dass Merkel seine Konservative Kanzlerin gewesen ist, der weiss jetzt auf einmal ebenso ganz genau, dass sie das nicht war, sondern was ganz anderes. Auf die banale Idee dass er all das einfach gar nicht wirklich kapiert kommt, darauf kommen er und seinesgleichen nicht. Und das sind die Leute diedie Mehrhiet stellen und erntscheiden wer MICH regiert. Da kann ich doch nur lachen….
      Soll ich micdwirklich einen Dreck drum scheren, was da abläuft.

      In einem Land, in dem, sich die Politik ALLER Parteien darum sorgt von den 99% zu dem 1% umzuverteilen sollte sich jemand wie Don Alphonso eigentlich nicht gross darüber wundern, dass die zu-kurz-Gekommenen sich einen Dreck um den Saustall kümmern und nur mehr destruktiv agieren, statt politisch zu handeln.
      Er weiss das natürlich selber ganz genau. Er ist verständlicherweise daran interessiert, dass nichts den Status Quo gefährdet. Er gehört zu den wenigen, die bei einer tatsächlichen Änderung zu verlieren hätten. Er wäre schön dumm, wenn er den Deppen keinen Honig ums Maul schmieren würde. Und dumm ist er sicher nicht.

    • Natürlich hat Oskar Recht, TDV
      An seiner Stelle würde mir schlecht, dächte ich an die LINKE.
      Alles richtig, bloss die falschen Vorsitzenden. Und wie kommen die dahin? Nicht vom ZK bestimmt, sondern gewählt. Also doch self-inflicted.

      Deren Projekt ist nicht dichter an den Werktätigen als das Programm der AfD. Man kann unmöglich als ‚linke Partei‘ sich hauptsächlich um 61 verschiedene Gender* bemühen. Um das Ganze noch zu toppen: No borders! So neoliberal ist nicht einmal Christian Lindner. Prekär Beschäftigte aller Länder, vereinigt euch! Kapitalisten aller Länder, wir helfen euch [implizit].

      „Nörgelt nicht an hohen Mieten, schlechten Bedingungen im Gesundheitssystem. Wir haben Grösseres zu erledigen: wir müssen, je länger die Nazizeit vorbei ist, umso deutlicher an unserer Mitschuld an 1933 leiden.
      Wenn der letzte Geflüchtete super versorgt, untergebracht, betreut und beschult ist, kümmern wir uns total um die einheimische Bevölkerung. Zunächst müssen wir allerdings den Opfern des Naziregimes, des Kapitalismus, der Exportindustrie, der Rüstungsindustrie und der verfehlten Umweltpolitik helfen.
      Versprochen!“

    • Staatsratsvorsitzende der DDR...
      … wär doch ein echter Fortschritt, da es die Mehrheit nicht betrifft, südlich des Mains niemanden.

      Austrittswillige Saxen hätte man sogar gegen realistischere Sozialparadiese (Bremen, HaHa, SaLa?) eintauschen können!

      Besser für die meisten Beteiligten.

    • Tja, Uwe, leider völlig richtig….
      Ich verstehe auch nicht weshalb sich Lafo (und Sarah) das antun.
      Mit deren Geld würde ich mich in die Toscana zurückziehen und wie Don Alphonse es vormacht, Fahrräder und schöne Bilder sammeln.
      Und mich nicht mit der offensichtlich lernunfähigen und lernunwilligen Mehrheit der Blödmännern und Funtionären rumärgern.

      Vielleicht ist ja der Versuch eine Sammlungsbeweging für TATSÄCHLICH Linke auf die Beine zu stellen der letzte Versuch.

      (Ist das ein echtes Zitat am Schluss?)

    • @TDB
      „Sie hingegen scheinen den Zirkus ernst zu nehmen?“

      Oh ja, werter TDV! Ich nehme Politik sogar sehr ernst, seitdem ich
      a) Dachau, Oranienburg, Buchenwald besucht habe
      b) Stasi-Gefängnis in Bautzen besucht habe
      c) NKWD/Stasi-Gefängnis in Berlin-Hohenschönhause besucht habe
      d) den Kriegsgräberfriedhof in Posen besucht habe, wo mein Großvater nicht einmal mehr liegt, sondern lediglich sein Name gelistet ist.

      Es war nämlich nichts mehr übrig von meinem Großvater, was man hätte begraben können. So erfuhr es meine Tante Jahrzehnte nach dem Krieg von einem Mann, der sich in den 70er Jahren noch einmal bei ihr vorstellen wollte, weil er noch lebte.

      Ja, werter TDV, ich nehme Politik zu jeder Zeit sehr ernst.

      Und ich nehme auch Stellungnahmen wie die Ihren sehr aufmerksam wahr, und nehme sie auch ernst.

      Denn gerade das pauschale Rund-um-Schlagen ohne jegliche Differenzierung auf die politischen Vertreter bei gleichzeitiger Überhöhung von Idealen („wirklich links“) oder aus dem Sumpf der Versager herausragender Lichtgestalten („Sarah Wagenknecht“), die natürlich real entweder nie existieren („die Gerechtigkeit des wahren Sozialismus“), oder real nie in entscheidender Funktion sind (Sarah Wagenknecht war bisher immer nur Parteifunktionärin und gut bezahlte Abgeordnete, ihr Mann schmiss als Finanzminister nach wenigen Monaten beleidigt hin, ihr Parteiretter Gregor Gysi schmiss als Berliner Landesminister nach nur wenigen Monaten frustiert und überfordert hin) – genau das, was Sie auch hier mit viel Wut und Vorwürfen regelmäßig formulieren, halte ich für schlicht falsch.

      Es hilft meinen Kindern nichts, wenn Politik Ihren hier formulierten Emotionen und utopischen Wunschvorstellungen folgen würden.

      Ich empfehle Ihnen darum einmal mehr, sich die Parlamentsdebatten anzusehen. Sie werden dabei gewiß nicht stehen bleiben, denn es ist die Debatte für die Öffentlichkeit, noch interessanter sind die Drucksachen selbst, die Sie dann lesen könnten und müssten.

      Da beginnt dann die Arbeit, und die Wut findet etwas, wo sie sich konstruktiv umsetzen ließe… oder aber man wütet weiter und verurteilt alle als Kasperle, nur weil man nicht exakt das politische erhält, was man sich so sehr wünscht (Gerechtigkeit, wahre soziale Politik, echte Linke – oder welcher politischen Richtung man eben seine Ideal anhängt, Sie können auch Freiheit, Wohlstand, Sicherheit einsetzen).

      Beste Grüsse, und ich hoffe, Sie kommen wieder etwas herunter von den überbordenden Emotionen. Wir lösen unsere Probleme, die angehäuft wurden und werden, bestimmt nicht in Raserei, sondern nur klug und beharrlich, konsequent gewiss, und nicht wie die aktuellen Berliner Regierenden, da bin ich ja bei Ihnen.

      Den Bundestag verdammen kann ich aber gerade nicht!

    • Natürlich nicht, TDV!
      Die Linke macht mich bald so krank wie die SPD. Nur, bei der letzteren hatte ich schon die letzten 50 Jahre die Hoffnung aufgegeben. So dass ich seit 40 Jahren darauf warte, diese Verräter endlich untergehen sehen zu können. Ich habe schon Champagner bis zum Abwinken versprochen, wenn diese Partei endlich bei 5% minus 1 Stimme angekommen ist.
      Die ‚Tagesdosis‘ vom 20.1.2018 sagt dazu alles.

      Doch jetzt zur LINKE: Die hat noch eine Aufgabe, eine wichtige Aufgabe.
      Diese Partei müsste wählbar sein für alle Abgehängten oder sich abgehängt Fühlenden. Also die alleinerziehende Mutter die sich und ihre Kinder durchs Leben hangelt. Doch was bietet ihr diese Partei?: Die Zusage, dass, wenn sie Geld für ein Kinderbuch hätte – was sie nicht hat – in diesem Kinderbuch garantiert das Wort ‚Negerkönig‘ nicht anzutreffen wäre.
      Und *diese* Garantie ist das vorletzte, was diese Mutter braucht.

      Übrigens hatte ich lange gezögert – was ich normalerweise (leider) meistens nicht tue – ob ich schreiben sollte:
      „Deren [Die Linke] Projekt ist nicht dichter an den Werktätigen als das Programm der AfD.“
      oder
      „Deren [Die Linke] Projekt ist weniger dichter an den Werktätigen als das Programm der AfD.“
      Ausnahmsweise hatte ich mich für die geringere Provokation entschieden.

    • In einem Land in dem wir gut und gerne leben ...
      Insgesamt versorgen in Deutschland 900 Tafeln bis zu 1,5 Millionen Menschen regelmäßig mit Lebensmitteln. Die Zahl der Senioren und Rentner, die sich Gratisessen bei Tafeln holen, hat sich in den letzten zehn Jahren unter der Regierung Merkel & Co. KG verdoppelt.

      522.000 beziehen Leistungen der Grundsicherung im Alter.
      2006 waren es laut VdK noch ca. 371.000.
      Die Zahl der Wohnungssuchenden steht auf einem Rekordhoch mit 500.000.

      Obdachlose die im Müll nach Flaschenpfand suchen, bekommen immer mehr Konkurrenz durch Rentner, die zwar Deutschland mit aufgebaut haben, aber nicht mehr von ihrer Rente leben können. Immer mehr Rentner müssen in Außenbezirke immigrieren, weil sie die Mieten nicht mehr aufbringen können.

      Auf die Frage wieso nichts gegen Armut in Deutschland getan wird, beantwortet Dr. Ulrich Schneider so: „In sozial schwachen Gebieten beträgt die Wahlbeteiligung bei 20 % – in reichen oder besseren Mittelstandgebieten bei über 70 %. Daher sehen die seit Jahren Regierenden keine Anlass Politik gegen die zunehmende Armut zu machen. Wozu auch, wenn sie eh nicht wählen gehen ist deren Tenor“.

    • @ vonmicha
      „Es hilft meinen Kindern nichts, wenn Politik Ihren hier formulierten Emotionen und utopischen Wunschvorstellungen folgen würden“

      Ein guter und ernsthafter Beitrag, der dem grassierenden Billig-Zynismus die Stirn bietet – aber Stimmen der Vernunft werden nicht mehr gehört. Die gehen unter in einer allgemeinen Kakaphonie (The Beatles – A Day In The Life, YT =usNsCeOV4GM … ab ca. 1:55)

      Wie erklären, dass so viele Leute knapp 30 Jahre nach 1989 und vor dem Hintergrund aktueller Beispiele wie Venezuela wieder „Arbeiter- und Bauernstaat“ spielen möchten?

      Der Gerechtigkeits- und Gleichmachereifimmel muss etwas mit Belohnungsvorgängen im menschlichen Erkenntnisapparat zu tun haben. Auffällig, diese suchtartige Vorliebe für Symmetrien, der sich mit bescheidenstem intellektuellem Aufwand nachleben lässt.

    • Zuvielgesellschaft, es macht nichts.
      Bei allem Respekt.
      Sie haben nichts verstanden vom Thema ‚links‘. Das macht mir nichts, aber wissen sollten Sie schon, dass dem so ist.

      In meiner Jugend hat man den schönen Spruch gehabt „Wenn es dir hier nicht passt, geh doch rüber in den Osten!“ Das ist ein ähnliches Niveau wie hier Mao, Stalin oder Venezuela zu zitieren.

      Versuchen Sie doch mal – wenn Sie wollen – darüber nachzudenken, ob es nicht gewaltige Unterschiede gibt zwischen dem was Sie „Gerechtigkeitsfimmel“ nennen und dem was bei Ihnen „Gleichmachereifimmel“ heisst.
      Ich darf Ihnen einen Tip geben? Das letzte hat mit echter linker Politik schon mal garnichts zu tun. Das sind die deutschen Grünen und einen Teil der LINKE die Sie da wohl hineinverwechseln.
      Noch ein Tip? Fairness hat nichts mit dem Ergebnis zu tun. (Kurz nachdenken …)
      Eine Hilfe gefällig: Wenn von 100 Abiturienten genau 50 Mädchen sein müssen – oder eher 52 wegen des höheren Anteils von Frauen an der Gesamtbevölkerung – wäre das kein Zeichen von Fairness, bzw. Gerechtigkeit, sondern eine Perversion der Gleichmacherei. Das wäre der von Ihnen genannte Gleichmachereifimmel. Und der hat mit linker Politik soviel gemein wie Madame Merkel mit Miss Germany.

    • Nicht nur hier im Blog....
      … zu wenig Uwes, dafür viel zu viele Zuvielgesellschaft…

      Man muss es dem Päderasten des Inferno lassen, zumindest der Satz über dem Eingangstor mit dem „abandon all hope“ ist banale Wahrheit. Vielleicht sollten sich werdende Mütter den Satz in die Scheide tätowieren lassen, damit die neuen Kleinen gleich wissen was da draussen auf sie wartet?

      DrSeltsam, ich weiss gott-sei-dank nicht wer Dr Ulrich Schneider ist, der diese Zahlen sicher selber erhoben hat, aber zumindest ein grosser Teil derjenigen, die nicht wählen, haben halt nur verstanden, dass wählen Verarsche nur für die ganz Doofen ist. (Vor 4 Monaten waren dies immerhin 75%) Was übrigens nicht nur für „die Armen“ gilt. Auch am anderen Ende des monetären Spektrums der Bevölkerung gibt es jede Menge Leute die nicht wählen, wie zB den Don.
      Wählen gehen hat nichts mit reich oder arm, oder mit links oder rechts zu tun, nur mit dumm oder nicht….. wie man an dem einfach nur peinlichen Kommentar von Zuvielgesellschaft deutlich erkennen kann.

      Es gibt kein Mittel gegen so was, solche Leute sind die Mehrheit und es macht sicher Sinn denen die Demokratie zu lassen, alles andere wäre ein noch grösseres Desaster.

      Und, Uwe, solche Leute allen Ernstes zum „Nachdenken“ aufzufordern ist bestenfalls witzig… aber das wissen sie ja selber und die Aufforderung war wohl rhetorisch gemeint…

    • Linke Taschenspielertricks
      So hat es Schumi zu Anfang genannt und damit trifft er den Nagel auf den Kopf, was die SPD betrifft. Obwohl, im Grunde tricksen ja alle.

      Irgendwie habe ich das ja vermißt, TDV, dieses Draufhauen, auch wenn das nicht mein Ding ist. Eine linke Sammlungsbewegung macht allerdings nur dann Sinn, wenn die in eine neue Partei mündet. Denn ich fürchte, weder SPD noch Die Linke könnten mangels Glaubwürdigkeit und inhaltlicher Mängel davon profitieren.

      Momentan ist die Aufregung ja groß, da die Jusos zu kurzzeitigen Eintritten in die SPD auffordern, um den Mitgliederentscheid in Richtung NoGroKo zu beeinflussen. Die Granden der SPD schäumen vor Wut, was mich ganz besonders freut. Sicherlich ist das nicht die feine Art, aber es kommt einer Revolution gleich und die sind ja bekanntlich nie besonders schön.

      Zum Gerechtigkeits- und Gleichmachereifimmel, den Zuvielgesellschaft ansprach, nur soviel, aus meiner linken Sicht braucht diese Gesellschaft nichts mehr als Solidarität. Die Bürgerversicherung, halbherzig und wohl nur aus populistischen Gründen von der SPD ins Spiel gebracht, wäre so ein Ansatz. Es ist doch garnicht nachvollziehbar, warum ich als Privatpatient den 2,3 fachen Satz eines Kassenpatienten für die gleiche Behandlung zahlen soll. Und ebensowenig nachvollziehbar ist es, daß der Krankenkassenbeitrag nicht für alle in gleicher prozentualer Höhe des Einkommens, egal wie es zustande kommt, erhoben wird. Dasselbe gilt für Renten und Pensionen, für Steuern usw. usw.

      Ja, Gleichheit, besser Gleichbehandlung, ist gerecht und ist letztendlich Solidarität. Und ja, leider ist Solidarität nur unter Zwang durchsetzbar. Der Mensch ist halt so. Daß es Solidarität vermutlich noch nie, jedenfalls nie über einen längeren Zeitraum, in politischen Systemen aller Art gegeben hat, zeigt das mehr als deutlich.

    • @ Zuvielgesellschaft und @ vonmicha
      ich bewundere Sie, daß sie hier so vernünftig und sachlich gegen die Wutblogger argumentieren. Sie halten den Geist von Dons Blog hoch, Danke!

    • Werde mir den 23. Januar im Kalender notieren!
      „Heute zum Wutblogger ernannt“
      (To self: weil ich versuchte, den Unterschied zwischen Gerechtigkeit und Gleichmacherei aufzuzeigen. Soll man einfach nicht tun.
      Es sind die Menschen, die gegen einen ‚Gerechtigkeitsfimmel‘ wettern, die das Ni-wo dieses Blogs hochhalten. Hört, hört!)

    • Herr Meier, wenn man von etwas nicht wirklich Ahnung hat, sollte man das Thema besser meiden.
      Sie zahlen als Privatpatient den 2,3 fachen Satz eines Kassenpatienten für die gleiche Behandlung. Mit dem Honorar der Ärzte für Kassenpatienten hat die GOÄ nichts zu tun. Die KVen handeln mit der Kassenärztlichen Vereinigung aus, was die KVen für die Behandlungen von Kassenpatienten zahlen. Die GOÄ hat mit dieser Vereinbarung nichts zu tun. In der GOÄ legt der der Gesetzgeber fest, was der Arzt für eine bestimmte Leistung mindestens nehmen muss (das ist das 1-fache der GOÄ), und was er maximal (das ist das ominöse 2,3-fache der GOÄ) bei entsprechender Begründung nehmen darf.

      Es ist mir übrigens ein Rätsel, wie die SPD, ohne Zwangsmitgliedschaft aller Menschen in der GKV, diese beiden strukturell dermaßen unterschiedlichen Vergütungssysteme so unter einen Hut bringen will, dass in beiden Fällen das Honorar gleich ist.

    • Der es scho nimmer wusste
      Also bei Ihnen bin ich mir immer noch nicht sicher, ob Ihr Problem beim Lesen oder Verstehen liegt.

  98. Hoffentlich...
    bleiben Sie recht lange in Berlin und schreiben noch viele Berichte.
    Freue mich schon drauf. Und die Sonnenallee und die Karl-Marx-Straße in Neukölln nicht vergessen…Aber besser nicht mit dem Auto und in Tarnkleidung.

  99. Hier liegt ein Missverständnis vor.
    Teure Berliner Willkommens- und Umverteilungskultur wird von D.A. mutwillig oder aus Unkenntnis missverstanden.

    Refugees aus Afrika und vom Hindukusch sollen das Ambiente vorfinden, das sie kennen, um ihre Fachkenntnisse im quasi heimatlichen Umfeld unverzüglich einbringen zu können. Deutsche Diebe, Räuber, Vergewaltiger und Totschläger fehlen an jeder Berliner Ecke.

    Monika Herrmann lässt in ihrer Abteilung für Berliner Heimat&Brauchtum Rigaer Straße interessierte Quereinsteiger weiterbilden. Nach bestandener Prüfung bei einer Antifa-Demo gestalten Herrmanns Streetdesigner Straßen, Plätze und Parks um, wie hier dokumentiert wird.

    Leider wurde jetzt ein wichtiges Fortbildungszentrum, die Gerhart-Hauptmann-Schule, nach fünf Jahren geschlossen – wahrscheinlich von bayrischer Polizei. Berliner Polizei meldet sich lieber krank, als beim roten Innensenator unangenehm aufzufallen, im Schnitt 47,4 Tage in 2015.

    • Teure Berliner Willkommens- und Umverteilungskultur ... mutwillig oder aus Unkenntnis missverstanden
      Ich würde mich über eine gelungene Satire freuen, wenn das eindeutig eine wäre!

      Aber so?
      Kann man sich da sicher sein…

  100. Vermüllung
    Natürlich gibt es Ecken in Berlin, wo es auch auf den Straßen ordentlich ist.
    Aber der Grund für die allg. Vermüllung ist nicht nur proletische Gesinnung, sondern volle Absicht.

    Die Leute kommen nach Berlin und bleiben dort, weil es dreckig ist.

    • @foxrommel
      Da sind Sie ja, ich habe Sie schon vermisst!
      Komischerweise sind das fast alles Leute, die rot und grün wählen und vom Sozialismus schwärmen (eigentlich leben die ihn sogar, denn erwirtschaftet wird dort nichts), aber das Gemeineigentum beschädigen oder verkommen lassen. Merkwürdige Einstellung.

  101. Müll wegwerfen
    Wenn ich solche Bilder sehe, wird mir förmlich übel.
    Mir wurde beigebracht, wenn unterwegs Müll anfällt, den bei sich behalten und in den nächsten Mülleimer werfen.

    Der kommt bestimmt.

    Ich merke langsam, dass ich die falsche Erziehung für diese Welt genossen habe, überall wird Dreck und Unrat ohne Nachdenken in die Umwelt geschmissen, aber sonst jeder andere Mist als unökologisch vehement verdammt.

    Das ist irgendwie nicht mehr ein Land und eine Welt, die ich verstehen kann.
    Vielleicht liegt es am Alter, annähernd fünf Jahrzehnte.

  102. des malers pflanze
    Interessant – wie verzerrt man eine Gegend darstellen kann, wenn man seine Vorurteile unter Beihilfe eines Fotoapparates ausleben darf. Aber gelungen ! Das ist halt eine Großstadt – und das ist strukturell was anderes als Einöde am Tegernsee. Dabei sind viele der Beobachtungen sicher richtig und auch nicht schön – im Sinne von ästhetisch. Und Dinge wie schöne Rennräder, die rein aus Modegründen in Städten rumrollern, gehören ja sowieso verboten. Sowas gehört auf die Landstraße – und nur dahin – und nicht nach Metropolis.
    Was aber wirklich interesant ist, daß die mächtig grüne Pflanze neben dem bärtigen Relief so gar keine Erwähnung findet – noch nichtmal in einem Nebensatz. Schade, ist nämlich, meinen Beobachtungen nach, auch ein wichtiger Teil der dortigen Stadtkultur.

    Und ganz generell: Danke für all die schönen Artikel und Denkanstöße.

    • Ich kann auch mal die Totale zeigen – da sind dann halt ganz viele schlimme Details auf einem Bild.

  103. Bisher Jammern auf hohem Niveau
    Ich möchte dem geneigten Berlinbesucher nach Einnahme der Herzmedikation eine Reise im ÖPNV empfehlen. Eine Frage bliebe allerdings, wie die Bilder aus dem abgecheckten Handy danach hier in den Blog kommen sollen. Und Kreuzberg, den Schmelztiegel einer weltoffenen Gesellschaft sollten Sie unbedingt auch besucht haben, denn es ist für Kenner ganz klar sichtbar an den Lappalien auf diesen Bildern, dass Sie bisher nur in den besten Vierteln unterwegs waren.

  104. Am Rande
    Die schicksten Schuhe auf dem Podium trugen Sie, lieber Don.

    • Danke, die sind von meinem Schuhmacher aus Verona.

    • dann aber ohne die schuh, bittschö
      „Vermeintlich um auf Komplikationen beim Flirten hinzuweisen, erzählt er Geschichten seiner Verehrerinnen, die regelmäßig versuchten, ihn ins Bett zu kriegen.“
      https://www.welt.de/politik/deutschland/article172661694/Diskussions-Veranstaltung-Wenn-Birgit-Kelle-mit-Don-Alphonso-ueber-Feminismus-debattiert.html

    • Skandal
      „skandalträchtigster Blogger“…ich lach mich schlapp.

      Hab mich mal bei Danisch umgeschaut. Es muß eine sehr angenehme Veranstaltung für alle Anwesenden gewesen sein. Er war sehr angetan von dem Event, auch vom Don.

    • Das bezieht sich auf einen alten Beitrag, in dem Stefan Schulz, damals selbst ernannter Intimfeind innerhalb des Feuilletons, eine Untersuchung verfälscht dargestellt hat. Ich will ja keinem was Böses, aber dass der hier von Bord gehen musste, empfand ich nicht als Entreicherung.

    • ... das ändert nichts daran ...
      … dass wir das mit den Verehrerinnen schon genauer hören wollen.

      – gibt es lustige Fahrradspiele?
      – kommen Bustelli-Figuren zum Einsatz?
      – läuft Don Giovanni dezent im Hintergrund und wenn ja, welche Einspielung?
      – hat der Stock Sado-Funktionen?

    • Sirisee, 20. Januar 2018 um 10:05 Uhr ...
      … Sie haben meine volle Unterstützung!

    • Skandal im Blogbezirk
      Da lese ich schon einige Jahre mit und scheine all die Skandale verpasst zu haben. Wie ermitteln Linguisten überhaupt die Skandalösigkeit? Ich muss aber auch zugeben, dass ich keine Skandale anderer Blogger kenne (Sascha Lobos Haarschnitt?). Vielleicht weiß ich nicht, was Skandale sind. Früher waren Skandale, wenn herauskam, dass hochgestellte Persönlichkeiten illegale oder sexuelle Dinge getan hatten. Im günstigsten Fall (lechz) beides. Heute ist es ein Skandal, wenn Matt Damon sagt, dass ein unsensibler Witz und eine Vergewaltigung durchaus unterschiedlich schwerwiegende Vorfälle darstellen, die unterschiedlich bewertet werden sollten.
      Interessant war aber zu lesen, dass diese gewisse landadlige Onkelhaftigkeit von DA (Anekdoten vom See und vom Konditor) kein Blog-„act“ sind, sondern auch seine RL-Persona affizieren.

  105. Am Stadtrand wehen laue Lüftchen....
    Es hieß vor kurzem mal in DeM oder SdG sinngemäß , dass die Stadtränder nicht eigentlich zu der Stadt gehören, an deren Rand sie sich befinden.
    Sie könnten genausogut am Rand einer andern Stadt liegen…
    Das kann ich nur bestätigen: wenn ich (allerdings nur im Sommerhalbjahr)
    nicht auf Teneriffa wohne, dann wohne ich in Berlin-Frohnau. Das ist eine
    nette Gegend, ähnlich wie Dahlem oder Zehlendorf, wo man nicht beim
    Verlassen des Hauses einen Brechreiz bekommt, wie sonst überall im RHS,
    einer lieblichen Idylle, wo das Graffiti-Unwesen als Ausdruck vollkommener Verwahrlosung vorherrscht, wo sich die Menschen um bezahlbare Wohnungen drängeln und ansonsten darauf achten, dass sie pünktlich ihre „Staatsknete“ abholen. Man kann hier am S-Bahnhof Frohnau sogar sein Fahrrad abstellen , es ist abends a) noch nicht entwendet und b) nicht mutwillig zerstört. Und auch die Zahl derjenigen Mitmenschen, die nicht eingeladen wurden, aber trotzdem „nun mal da“ sind, hält sich hier noch stark in Grenzen. Es mutet alles an wie vor dem Krieg.

    Ich vermute mal, dass die Entscheidungsträger in der Politik überwiegend an den Stadträndern wohnen, und dass deshalb die Dringlichkeit gewisser Massnahmen, wie sie zB in Österrreich erwogen werden, hier an den Stadträndern nicht erkannt werden. Ich vermute weiterhin, dass dieser Personenkreis auch idR nicht mit der S-Bahn fährt, und demzufolge auch nichts vom übergriffigen mit Messern bewaffneten Multikulti-Gesocks mitbekommt.

    Es geht alles gut, solange es gut geht. Ansonsten sollte man schonmal
    seine Mistgabeln bereit halten …

    • Treffende Analyse,
      Tinerfeño, aus meiner Stadt kann ich das bestätigen. Es gibt schöne Viertel am Stadtrand und dort wohnen sie dann und kommen allenfalls auf Stippvisite in die Innenstadt, wenn die Straßen schon gefegt sind. Graffiti sind dann Ausdruck der Jugendkultur, wenn sie nicht am eigenen Carport prangen. Messer? Gibt es nicht, niemand hat Messer! Und auch sonst gibt es Vieles nicht, keinen Suff in der Unterkunft, keine Belästigungen, nichts. Wers glaubt!

  106. Hurra!
    Am 31. Juli werde ich den Reichshauptslum nach sechs langen Jahren endlich hinter mir lassen! Meine liebe Frau bastelt, wie ich versehentlich entdeckt habe, schon an einem Sechsmonatskalender für mich, aber auch Ihr Beitrag hier tut viel dazu, mir die Vorfreude noch zu verschönern. Herzlichen Dank dafür!

  107. Das duemmliche laecheln des Kiffers
    Lieber Don Alphonso,

    Sie haben Berlin zuviel Ehre zugeschrieben.
    Und diese Ansaetze von, ich sage mal, Kritik, wie etwa dem Abwasserrohr…also wirklich, musste das sein? Schauen Sie sich den friedlichen Hermannplatz mit seinen Kampfhunden an, oder gehen Sie ein wenig zum Mariannenplatz, eine Oase des Gruenen (politisch und biologisch zugleich!), wo sie umgehend ihren dicken Joint zugesteckt bekommen werden, oder die Albrechtstrasse, ein wunderbarer Gang durch die Vielfalt unserer bunten und bizarren Welt und hier ein kleiner Hundehaufen (ich unterstelle mal, dass es ein Hund war….) und dort ein neckisch entglastes Auto, das bald die Nacht durch seinen Feuerschimmer sanft erhellen wird….Oder waten Sie doch einfach mal durch Marienfelde, balanzieren zwischen zersplitterten Vodkaflaschen und bepinkelten Baeumen. Im edlen Westend finden Sie zwar (noch, hin und wieder) gaenzlich vom Abfalltrieb unberuehrte Hauswaende, aber das kann schon morgen anders sein.
    Ich kann ihnen auch ein gutes Sadistenlokal in Charlottenburg empfehlen, die Pruegel und Peitschenschlaege sind Kostenlos, informierte mich eine alte Bekannte. In der gleichen Strasse feiern auch die Schwulen so gut wie nackt ihre Feste im Sommer. Also hinten ganz nackt, ist ja mal klar. Und vorn eine sanfte Andeutung von Blickfang. Mehr braucht es ja auch nicht.

    Im uebrigen sollten Sie es schaetzen, dass der Raddiebstahl in Berlin hoch und organisiert ist, solche laecherlichen angebundene Raedleins sind ja ein Scherz. Da fahren Laster nachts durch die Strassen, und jeweils zwei entschlossene junge Herren mit notwendigem Arbeitsmaterial behaftet (Seitenschneider etwa) kurbeln die Wirtschaft an. Sag einer die lybanesischen Grossfamilien waeren faul ! Die tun wenigstens was, anders als die duesteren Gestalten unter den Yorkbruecken…..

    Ja, Berlin ist eine Reise wert.
    Gut dass Sie mich erinnert haben wie unangenehm ich es doch hier nahe des Aequadors habe…..

  108. Das zweite Foto
    zeugt doch von einem sehr aufmerksamen Ordnungsamt, wenn es um Verkehrverstöße des sich bewegenden Verkehrs geht. Mindestens zwei Behelfsschilder und ein außer Betrieb gesetztes. Und wehe man mißachtet das, dann droht ein saftiges Bußgeld. Der ruhende Verkehr in Form von angeketteten Fahrrädern liegt schlicht nicht im Aufgabenbereich, ebenso nicht Ordnung, Sauberkeit.

    Ich war schon seit Jahren nicht mehr in Berlin, habe zuletzt zur Eröffnung des Hugendubel am Tauentzien beigetragen.
    Danke für den Artikel, ich habe seitdem nichts verpaßt.

    • Nicht mehr da
      Da befinden sich jetzt Filialen der Marken „Pull&Bear“ und „Forever21“.
      Statt beschriebener Seiten eben ästhetisch wervolle Erzeugnisse des südostasiatischen Merkantilismus.
      Aber von den Buchketten hat ja eh nur Thalia überlebt und dort wird das falsche Buch lieber gar nicht erst verkauft. Sonst gehts dir so wie H&M mit den Pullovern.

  109. Nur so eine Beobachtung...
    ….in Tegel. Mies gelaunte Berufsflugpendler bei Ankunft in Berlin. Fast aufgekratzte Stimmung bei Abflug.

  110. Dänisch war dabei
    Sehr entzückendes Urteil. In Kurzform: Toll, mal zur Abwechslung unter lauter normalen Leuten zu sein.
    Und ich find’s interessant, dass die beiden Blogger, die mir in den letzten beiden Jahren geholfen haben nicht verrückt zu werden, sich jetzt getroffen haben. Gab es ein Gespräch?

  111. Genau so...
    …erlebe ich dieses elende Loch auch jedes Mal, wenn ich dort bin. Es läßt sich nicht ganz verhindern, nur aufschieben – es gibt dort Menschen, die aus mir niemals nachvollziehbaren Gründen dort hingezogen sind. Länger als zwei Tage bleibe ich aber nie, dann bin ich wieder reizüberflutet und deprimiert für ein ganzes Jahr. Man muß es sich vergegenwärtigen – die leben da das ganze Jahr über! Wie geht das, wie hält man das aus? Vor allem bezahlt man dort inzwischen für eine winzige Wohnung in einem verkommenen Gebäude so viel wie hier für ein Reihenhaus mit Carport und Garten. Zwei Minuten zu Fuß und ich bin im Wald. Die berliner Ecken NRWs sind weit weg, ein Vorteil eines Flächenlandes, auch wenn die Auswirkungender verfilzten Politik natürlich auch hier spürbar sind. Es ist dennoch zeitweise möglich, sie zu verdrängen.

    Das Mitführen einer kleinen Kamera zum Festhalten solcher kleinen Stilleben habe ich mir in Berlin auch angewöhnt – wie der Nickname andeutet, nehme ich allerdings analog und schwarzweiß auf. Den besten Effekt erzielt man in Berlin mit möglichst überlagertem Material, körnig, falsche Farben… egal, paßt immer überall. Ich hatte mal einen mies gelagerten Rollfilm in einer Boxkamera dabei, bei dem Rückpapier und Emulsion bereits in inniger Zweisamkeit verschmolzen waren, Papierstruktur, Punkte und Nummern zierten nachher die Aufnahmen und ergänzten sie kongenial. Oder überhöhten den Dreck durch pseudokünstlerische Verfremdung, ganz sicher bin ich mir da nicht.

    Berlin ist mal was anderes, ja. Aber man könnte es auch einzäunen und Eintritt nehmen anstatt es zum Maßstab dafür zu erheben, wie ich hier auf dem Land zu leben haben soll.

  112. Danisch war sehr angetan von einer ihm - blogthemenbedingt - ganz unberlinerischen Veranstaltung
    ht tp://www.danisch.de/blog/2018/01/19/don-alphonso-und-birgit-kelle/

    Zu Ihrem Eindruck – das ist es, was früher mal für Dritte Welt gehalten wurde – dort ist es inzwischen sauberer. Die einen wachsen hoch, die anderen vergehen.

    Und ich bin da auch nur deshalb – wie Sie – geschockt, weil meine normale Umgebung eine ist, bei der Zivilisation funktioniert. Wer lange genug im Dreck lebt, gewöhnt sich halt daran.

    Mit jeder Ihrer Alltags-Wahrnehmung sprechen Sie mir aus der Seele. Und das Leid, das da dran hängt, ist denen, die das inzwischen einfach hinnehmen, gar nicht mehr als solches bewusst. Dennoch besteht offensichtlich ein inniger Wunsch, anderen Vorschriften zu machen und dafür Geld zu kassieren.

    Vor Bundesbehörden die Straße bei Eis streuen? Selbst in Charlottenburg: nein. Ist doch egal. Aussagen mehrerer Beamte und Angestellte des Höheren Dienstes, die ich mit dieser meiner überraschten Beobachtung konfrontierte. Das sei doch nicht zu erwarten, das sei halt Berlin. Daran müsse ich mich gewöhnen. Nein, muss ich nicht, will ich nicht und werde ich nicht.

    Unglaublich, aber nur für jemanden, der sich nicht schon Jahre hat verko(r)ksen lassen.

    Natürlich gibt es überall auch Leute, die sich stören daran, aber die muss man suchen, die trauen sich nicht, sich in ihrer Peer Group zu outen. Maximal wird diese Situation künstlerisch verarbeitet – Kultur als Summe schlechter Eigenschaften eines Völkchens.

    Das ist der neue dumm-kalte Wind, der aus dem klimamilden Berlin seine schmutzigen Partikel verteilt wie Giftsamen eines (glücklicherweise nur fantasierten) Moderbaumes.

    • Ich weiss, Berliner sehen das gar nicht mehr.

    • Diskussion?
      Von der Veranstaltung habe ich auch gelesen. Nur, wozu dient es, wenn man Ihnen und Frau Kelle gegenüber EINE junge Feministin einlädt, die dann verständlicherweise auch noch absagt? Zu einer ausgeglichenen Diskussion hätten mindestens zwei Gegenpole in Form von Stokowski, Hengameh o.ä. gehört. Endet sowas am Ende nicht in reiner Selbstbeweihräucherung? Und warum gehen die Leute dann dorthin und zahlen auch noch Eintritt?

  113. Berliner Luft
    Werter Don, vielen Dank für Ihre ausführliche Berichterstattung! Mich bedrückt ja der Siff und der Verfall, andere scheinen sich dort jedoch „sauwohl“ zu fühlen. Bin schon neugierig, was Sie uns demnächst noch über den Görli präsentieren werden.

    Das Phänomen der berliner Bevölkerung war übrigens schon vor über 100 Jahren Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Mich wundert also dahingehend nichts mehr, auch nicht der auffallend flexible Umgang mit Prinzipien.

    Ein Excerpt: …“Albert Eulenburg, Professor für Neurologie und Geheimer Medizinalrat in Berlin, berichtete im Jahre 1902 in dem Aufsatz „Nervenhygiene in der Großstadt“ von den „überreizten, übermüdeten, erschöpften Nerven“ der Stadtmenschen im Allgemeinen und der Berliner im Besonderen. Ihn besorgte das seiner Ansicht nach problematische „vermehrte Genussquantum wie das gesteigerte und erhitzte Genusstempo“. Eulenburg argumentiert, dass Berlin nicht nur nervös macht, sondern auch eine besondere Art Menschen formt. „Indem eine Masse von Kleinstädtern in einer Großstadt zusammenwohnt, wird aus ihnen durch Luft und Umgebung durch den ,genius loci‘, vor allem aber durch die gegenseitige Beeinflussung langsam und unmerklich etwas ganz anderes“… usw.

    Bleiben Sie also bitte nicht zu lange dort ;)

  114. Lex Baiuvariorum
    Kann Bayern das neue Preußen sein?

    • maciste grüßt den unwissenden
      nein, denn: „wer auf die preußische fahne schwört, hat nichts mehr, was ihm selber gehört.“
      battle on.

  115. "Der skandalträchtigste Blogger Deutschlands"
    Werter Don alias usw.

    Der Auftritt in Berlin, ich vermeide nunmal die Abkürzung aus Gründen der PC, gibt zu bedenken.

    Meine Fragen:

    1) hat dieser Linguist recht?
    2) und wenn ja, in welchem Umfang bzw.?
    3) welche Skandale haben Sie ausgelöst?
    4) kann man sich hier weiterhin gefahrlos artikulieren?

    Da ich dem Artikel in der WELT nur entnehmen kann, dass Sie sehr heimatverbunden und dies auch in Ihrem Erscheinungsbild auszudrücken pflegen, wäre ich doch für eine Erklärung dankbar.

    Besten Dank.

    PS. Ab 50 kann man gegen die Tränensäcke auch nicht mehr viel tun.

    • Wir haben da nur etwas geplaudert.

    • "welt".de (!)
      Gelesen. Schwach!
      Wie so oft erfährt man mehr über die (Vor!)urteile des Autors als sonstwas.

      ABER:
      Kommentare erlaubt, auch solche, die dem Autor auf den Pelz rücken.
      Dort erfährt man mehr nützliches…
      Man sollte endlich eine Geldverteil-Klick-Funktion für die Nützlichkeit von Autoren und Kommentatoren einführen!

    • Ja, eion Kahanefreund. Schreäger Typ, der Twitteraccount ist antideutsch gruslig.

  116. Ich habe keinen Koffer in Berlin...
    …war noch nie da und will auch nicht hin. Man könnte Berlin ein Gedicht widmen und es würde vielleicht so aussehen:

    „Berlin: versiffte-Stadt!
    Du Lasterhöhle der Drogen, wo jugendliche Nerds in Künstlercafés den Angeber machen, ihre Hornbrillen künden von Dekadenz und Überzivilisiertheit, von Unreife, die sie durch einen Hut zu verschleiern suchen, Berlin, du Stadt der türkischen Gemüsemärkte, des Zwangsmultikulti, die du ohne Rückgrat bist, es zerbrach in den Wirren eines heißen und kalten Krieges, die du davon kündest, dass nicht mehr zusammen wächst was eigentlich zusammen gehörte, Berlin, du Stadt ohne Gesicht, ohne historische Bauwerke, du Stadt der Garagen und Plattenbauten, der aufgezwungenen Weltoffenheit und kaschierten Provinzialität, deren Preußentum verflachte und sich heute im „virtue signalling“ erschöpft, du Stadt ohne Gesicht und ohne Identität, geprägt von einer Trümmerkirche, Berlin du Stadt der rot-roten Inkompetenz und Misswirtschaft, in der man nicht in der Lage ist Flughäfen zu bauen, wo das was über deinem Pflaster ist dem entsprechen dürfte was darunter ist, Berlin, die ich dich schon deshalb nicht mag weil Mutti dort ist, die du einen Reichstag hast mit einer Inschrift voller Lüge, der du dem Volke nichts mehr gibst und ihm schmähst, Berlin, die du nicht meine Hauptstadt bist, wolltest du eine grüne Seele haben so sollte man Bäume pflanzen an der Stelle wo du jetzt bist.

    Denk ich an Deutschland in der Nacht, so bin ich um den Schlaf gebracht, und tiefste Nacht, das bist auch du, Berlin, Berlin. Denk ich an Deutschland, an dich denk ich nicht. Wenn es denn schon etwas mit B sein muss, wie wäre das hier: Berchtesgaden, Bacharach, Bingen, Baden-Baden, Bernkastel,

    aber doch nicht du, Berlin, du kleine, große Stadt!

  117. Berlin, Berlin, Berlin
    Hatte Trump eigentlich bei seiner unerhörten Erwähnung der „Dreckslöcher“ der Welt Berlin überhaupt mit berücksichtigt? Wenn nicht, sollte man hier unbedingt dringend sofort intervenieren! Immerhin ist dies die deutsche Hauptstadt, sie verdient durchaus etwas angemessenen Respekt und Aufmerksamkeit von der US-Führung! Ich finde schon des Längeren, es wird wieder einmal Zeit für eine neue Luftbrücke nach Berlin – vielleicht per Hubschrauber zur Museumsinsel oder anderen interessanten Orten, was einem aber gleichzeitig ermöglichen würde, den Rest der Stadt zu meiden. Die Rückkehr aus Berlin fühlt sich inzwischen schon ähnlich an wie das Ende eines Ausflugs in eine viel weiter entfernte Metropole wie Mumbai oder Kapstadt. Wer aber ein solches Flair schätzt, spart dadurch mittlerweile immerhin enorm an Reisekosten.

    • Antrag abgelehnt!
      Die „Internatiolnale Weltvereinigung ekelerregender Shitholes e.V.“ hat sich geweigert, das Rathole Berlin zum Shithole upzugraden.

      „Da müssen die Berliner noch ein paar Jahre putzen“ sagte die Vorsitzende der INWESTO e.V., Gräfin Shihitserade von Ratatürk „eher fallen die im Grading noch weiter herunter auf „Wurmloch“ oder gar „Schwarzes Loch“ sagte Gräfin Ratatürk bei einem Bockwurstrecycling-Empfang.

    • Ausflug in eine viel weiter entfernte Metropole
      Bitte tun Sie mir Kapstadt nicht über Gebühr verunglimpfen!

      Natürlich gibt es da Slums – es gibt ja schon länger eine N-ReGIERund und die Wänste von JZ und Genossen sind unermesslich und unersättlich.

      ABER: die Lage zwischen Tafelberg und Meer ist nicht kopierbar. K zählt daher mehr zur Kategorie der Weltperlen wie Venedig (trotz Sumpf – kommt auch drauf an was man draus macht!) und meinetwegen Salzburg.

      Der Sumpflöcher sind aberzählige …

    • Bockwurstrecycling ...
      …mit Gebrauchtschokolade-Gebrauch!

      Hier bahnt sich eine Weltrevolution im klimaneutralen (?) Re-/Upcyling an!!!

      Thomas M.,
      Sie haben es wieder einmal unter die ganz Großen geschafft.

  118. Müll im Kopf gibt Müll in der Stube, im Haus, Straße, Stadt, Land und Volk
    Lieber Don,

    wieder voll in die 12.
    Danke!

    Die gleichen Bilder könnte man in Hamburg, Leipzig, Frankfurt, Düsseldorf, Essen machen.

    Am Rande: Es scheint das die Bayern die bessern Preußen geblieben sind, mit Ausnahme Münchens. Woran das wohl liegt?

  119. Hinweis auf erfolgreiche Arbeit (oder Vergnügen?)
    Bitte hier lesen:

    http://www.danisch.de/blog/2018/01/19/don-alphonso-und-birgit-kelle/

    Kurzzitat: „…wie angenehm, zivilisiert, intelligent, höflich, unaufgeregt, sachlich, freundlich, vernünftig, strukturiert, beschimpfungsfrei, sauber, hörenswert, nachvollziehbar, nützlich, konstruktiv, interaktiv, inspirativ, verständlich, sprachkorrekt, belehrungsfrei, forderungsfrei, schuldzuweisungsfrei, rational, umgänglich, erwachsen, erzogen, lustig, positiv eine Diskussion verlaufen kann, wenn keine Genderasten anwesend sind…“

    • Es war wirklich nett. Bin gespannt, was SZ und taz machen.

    • Hier der Artikel der Taz, Frau H.
      „Neuroten unter sich

      Puh, wieder ein Tegernseewitz. Wer schale Rollbackversuche live studieren wollte, war gestern richtig. Viele Weinschorlen, Wohlstandgewinner mit Bonus, die Sause war ausverkauft. Auf der Bühne ein Herr Mayer aka Don Alphonsi, ein selbsternannter Frauenheld, und Frau Kelle, das Muttertier. Kritische Stimmen waren nicht eingeladen. Man war unter sich. Eine Show ohne migrantInnen und Frauen. Es war fad, wie eine Weinschorle. Mehr zu berichten, wäre zu viel, in einer Zeit, in der Hunderttausende MigrantInnen auf der Flucht sind, sind Ewiggestrige und ihre Bildungsdefizite nur noch peinlich. Wir brauchen sie nicht, wir haben aus der Geschichte gelernt, und das ist gut so.“

    • Wenn das ein Originalzitat ist, hat sie 2 von 2 Namen falsch geschrieben.

    • Ja, habe ich auch gerade gelesen...
      …interessant, wenn im Publikum auch SZ und taz saßen, dann haben sie sich wohl den Umgangsformen dort angepaßt.

    • Keiner von denen, auch der von der Welt, hat uns m.W. angesprochen. Komisch.

    • taz und Frauen
      Wenn Sirisee die taz richtig zitiert “ Eine Show ohne migrantInnen und Frauen.“ So sehe ich im Foto des Welt-Artikels zwei Frauen und einen Mann. Was versteht man bei der taz unter „Frauen“? Frau Kelle und Frau Schönebach zählen nicht dazu?
      Und warum sind bei taz zweimal „MigrantInnen“ erwähnt? Das Thema war doch Köln-Silvester, also ging es mehr um „Migranten“ männlichen Geschlechts. Oder? Egal, ich les ja dieses Blatt, Gott seis gedankt, nicht.

    • Nicht komisch...
      …die können sich nur mit Leuten unterhalten, welche dieselben erwartbaren Sprechblasen absondern wie sie selbst. Wahrscheinlich war das Podiumsgespräch schon verunsichernd genug.

    • fade Weinschorle
      Wie blöd muß man sein?

      Da muß man sie schon mit Absicht falsch machen.

      Lächerlich.

    • RHS
      Verehrter Don, Sie wissen aber schon, dass „nett“ die kleine Tochter von „Sch…“ ist, oder?
      Diese Fotos hätten Sie auch vor dreißig Jahren machen können, war in diesem Dreckskaff nie anders. Habe dort fast 30 Jahre verbracht und bin jeden Tag froh, dieser Kloake – in jeder Hinsicht – den Rücken gekehrt zu haben.
      Aber. Fahre nun öfter mal auf Gondel. Wer sind diese Penner, die mit ihren Feuerzeugen den textilen Himmel verunzieren? Berliner?


    • Diese Fotos hätten Sie auch vor dreißig Jahren machen können
      Jein. Es fehlen welche mit Hundehaufen.
      Und um die Steine wär ein zerrissenes Flatterband geschwebt.

    • Sirisee,
      ich glaube Seemannsgarn vor den Augen zu haben. Sollte ich das mal wegwischen?

    • ...
      … ja, aber bitte rücksichtsvoll; wir sind doch alle gut erzogen hier.

    • @ Sirisee
      Es gibt ein paar Fragen:
      1. „Neuroten unter sich“-die geben’s bei der taz also offen zu?
      2. Der schale Rollbackversuch-meinen die Damen Kommunistinnen damit ihren Drang, zum Stalinismus zurück zu kehren?
      3. die „Wohlstandsgewinner mit Bonus“, sind damit etwa arme Refutschis gemeint, die in Schwerstarbeit unsere Klamottendiscounterläden (ökologische Korrektheit wird von Refutschis ja nicht verlangt) leerkaufen (naja, zum Ausgleich entspannen sie anschließend in einem Café), während die doofen Kartoffelfresser malochen und ranschaffen müssen (für noch mehr Refutschis)?
      4. Eine Show ohne Migrantinnen und Frauen? Wie ist eigentlich die weibliche Form von „Migrant“? Und waren eigentlich EskimosInnen dabei? PygmäenInnen? AboriginesInnen? Donnerwetter, da scheint aber Nachholbedarf zu sein.
      5. „Hunderttausende Migrantinnen auf der Flucht“-haben die ’ne Bank ausgeraubt? Oder sind sie auf dem Weg zu einer?
      6. Die „Ewiggestrigen und ihre Bildungsdefizite“: die kommunistischen Flintenweiber geben es also endlich einmal zu: dass jeder Versuch, fast 30 Jahre nach Beendigung des Kalten Krieges und dem Sieg der bürgerlichen Welt über den Kommunismus jede Rückkehr zu Letzterem allerdings als „ewig gestrig“ gelten muss. Und so ganz nebenbei gestehen sie auch noch, dass die roten Bildungsverderber an unserer Bildungskrise schuld sind. Die wollen eben Analphabeten und andere Dumme-wer sollte ihnen denn sonst ihren Sozialismus-Tinnef noch abkaufen?
      6. Haben sie echt aus der Geschichte gelernt? Scheint nicht so, sonst würden sie nicht den Kommunismus als Heilsbringer propagieren, jene Ideologie, die nicht nur ganze Länder ruiniert und deren Wirtschaft in die Steinzeit zurück entwickelt hat, sondern die auch in Form des Stalinismus auch schuld ist am schlimmsten Genozid der Geschichte (über 20 Millionen, meine „Damen“, Sie können’s ja nachlesen-ääh, wenn Sie lesen können!).

      Was wir definitiv nicht brauchen ist eine Neuauflage der kommunistischen Zwangsherrschaft (und anderer mit ihr untrennbar verbundener Ideologien wie dem Feminismus)-in gleich welcher Form!

    • Genderasten ...
      … hat er gut getroffen, der Herr DamischDänisch…

      Bitte vormerken und durch Gebrauch ver- und aufwerten.

    • Wenn das ein Originalzitat ist, hat sie 2 von 2 Namen falsch geschrieben.
      Wenn das H nicht ein halbes HH (88) sein soll, sondern ein ganzes Hääh? Määh? (samt Zwischenrülpsen), sollte das kein Problem darstellen!

      Bring ich mit ein bissl böser Absicht schließlich auch zusammen, ohne dafür bezahlt zu werden…

    • Adeo B, ...
      … nur GenderAst_Innen sind „Frauen“,
      nur muslistische Invasoren sind migrantInnen!

      Ein bissl gleicher als gleich geht immer, unter Gutisten (oder sagt man jetzt: GutAst_Innen?)

      Nur Doppelfettungut ist …?
      Wers mag…

    • Sollte ich das mal wegwischen?
      Am besten feucht!
      Steht so im K, gibts mittlerweile auch von Geberit…

  120. Titel eingeben
    Ja also bitte, da in dieser … ähem … also dieser Gegend da, dort nächtigt man doch nicht. Das tun nur unwissende Touristen aus der Provinz oder Leute, denen die Firma das Hotel zahlt, das sie sich nicht aussuchen können. Als da in der Nähe das große Luxushotel neben die Pornobuden, Spielhöllen, Schnellfressläden und Wechselstuben an diesem verwahrlosten Bahnhof und der letzthin aufgehübschten Cinematographenanstalt mit linksbizarrem Leerstand nebenan und traurigen Eisbären mit Bewirtung dahinter gebaut wurde habe ich mich schon gefragt, ob die Eigner des Hauses völlig bekloppt sind oder wirklich ernsthaft daran glauben, dort auf Dauer ihr spezielles Publikum anziehen zu können. Kommste ausm WA und stehst gleich inner Hundekacke umme Ecke von Karstadt Sport, Uhse und C&A, also bitte, wer will denn sowas?

    Nun, man sollte eher nichts erwarten in dieser ja sehr bedeutenden Weltmetropole, wenn man sich der völlig verlotterten Resterampe längst verwehten Großstadtflairs im alten Westen anheimgibt. Der Kurfürstendamm, wie man ihn verabscheut, mitsamt dem ganzen heruntergekommenen Umfeld …

    Zwei Kriege verloren, der Kaiser abgedankt, den Adel, das Großbürgerthum, die Industrie und die Künste ruiniert, die Juden und die Intellektuellen entweder ins Exil getrieben oder gleich umgebracht, die Stadt in Trümmer gelegt, die Sozialisten und die Betonmafia jahrzehntelang an der Macht und obenauf dann auch noch die Linksbizarren und ein nagelkauender Hosenanzug mit sehr spezieller Multikultiallür‘.

    Wie war das damals in Weimar? „Berlin, halt ein, Dein Tänzer ist der Tod“.

  121. Vielleicht noch etwas Graffiti?
    In dieser Hinsicht hat Berlin auch so einiges zu bieten. Und der Tegernsee nun einmal nicht. Da kommt natürlich immer die Frage nach der Henne und dem Ei. Ich war neulich in Stuttgart und wirklich negativ überrascht. Die Verwahrlosung des öffentlichen Raumes erreicht berlinerische Ausmaße. Und Verwahrlosung geht immer zu Lasten des Sicherheitsgefühls der Bewohner.

    Aber zurück nach Berlin. 1945 hätte man alle Möglichkeiten gehabt.

    https://www.youtube.com/watch?v=R5i9k7s9X_A&vl=de

    • Schmierereien kann man da gar nicht alle dokumentieren.

    • Stuttgart - dem Fritzle (Kuhn, OB seit Januar 2013) g'fällts awwer
      Ha noi. Auf jedem Bild in jedem Blättle grinst er breit wie wenn’s kein Morgen gäbe.

      Ich bin 1982 zwecks Studium zugezogen. Unglaublich wie sich die Stadt, die öffentlichen Plätze, der Bahnhof und das Gefühl für Sicherheit und Sauberkeit seit den vergangenen 35 Jahren ins Negative verändert hat. Trotz traditioneller schwäbischer Kehrwochenmentalität, die wohl schon lange in der City abgeschafft wurde.

      Wir schaffen das! *würg*

  122. Wieso?
    Schaut doch einigermassen ordentlich aus. Kommen sie mal zu uns nach Asien. Nein, natuerlich nicht nach Singapore: da wird z.B. das Wegwerfen von Zigarettenkippem mit horrenden Strafen belegt. Aber den meisten der anderen asiatischen Laendern wird alles was einen Wert hat und zumindest etwas Geld bringt gesammelt – und das nicht erst auf der Muellkippe. Das ist gruen. Probleme macht nur das Plastik, vor allem die Plastiktaschen, die die Laender verschandeln. Die Kaffeebecher auf den Bildern sind doch eher harmlos, natuerlich ist das auch eine visuelle Verschmutzung. Aber Jammern gehoert ja zu den Menschen in Deutschland, die meit muerrisch und unzufrieden im Ueberfluss leben und „gruen“ nur von der Theorie her sind.

  123. Tristess der Wohlstandsgesellschaft
    Solche Bilder bestätigen doch den ersten Hauptsatz der Thermodynamik. Und das hat Berlin, das hat Bonn, das hat Köln, das hat Frankfurt, das hat auch München, Nürnberg, Würzburg und Augsburg und das hat nicht der Schlier– und Tegernsee. Da gibts auch noch Pensionen die nicht beim örtlichen Tourismusbüro gelistet sind und das gut finden, weil sie die damit einhergehenden Bevormundungen allwei überflüssig finden.

    Ja, wer ist nun dafür zuständig hier aufzuräumen, Zeit zu investieren und den Unimog vorbei zuschicken? Wer? Das Ordnungsamt!

    Die nächsten Bilder dann vom Schlachten– und Wannsee, von der Vorstadt an der Isar.. Es gibt allwei Gewinner und Verlierer, Räder die gepflegt werden und Räder die vergessen wurden. Manchmal gehe ich hin und stelle so ein Rad wieder auf und dann muss ich aufpassen keinen Kommentar von Passanten einzufangen:“das wird aber auch Zeit“, als ob ich dafür zuständig wäre – Ja, wenn es das Meinige wäre, aber die herrenlosen Räder gehören zum Stadtbild von Münster, wie die nach dem Krieg liebevoll rekonstruierte Straßen der

    • @Oppermann Münster hatte, zumindestens zu meiner Zeit
      ein Ordnungsamt, bei dem 1 € Jobber die Fahrräder aufsammelte und nach einiger Zeit zugunsten der Stadtkasse wieder in Umlauf brachte.

  124. Tristess der Wohlstandsgesellschaft
    Solche Bilder bestätigen doch den ersten Hauptsatz der Thermodynamik.

    Und das hat Berlin, das hat Bonn, das hat Köln, das hat Frankfurt, das hat auch München, Nürnberg, Würzburg und Augsburg und das hat nicht der Schlier– und Tegernsee. Da gibts auch noch Pensionen die nicht beim örtlichen Tourismusbüro gelistet sind und das gut finden, weil sie die damit einhergehenden Bevormundungen allwei überflüssig finden.

    Ja, wer ist nun dafür zuständig hier aufzuräumen, Zeit zu investieren und den Unimog vorbei zuschicken? Wer? Das Ordnungsamt!

    Die nächsten Bilder dann vom Schlachten– und Wannsee, von der Vorstadt an der Isar.. Es gibt allwei Gewinner und Verlierer, Räder die gepflegt werden und Räder die vergessen wurden. Manchmal gehe ich hin und stelle so ein Rad wieder auf und dann muss ich aufpassen keinen Kommentar von Passanten einzufangen:“das wird aber auch Zeit“, als ob ich dafür zuständig wäre – Ja, wenn es das Meinige wäre, aber die herrenlosen Räder gehören zum Stadtbild von Münster, wie die nach dem Krieg liebevoll rekonstruierte Straßen rund um das Radhaus mit Friedenssaal.

    Die herrenlosen Räder sind der Ausdruck einer Beziehungskrise, einer tiefer liegenden Störung unserer inneren Verhältnisse. Unseres Verhältnises zu Bewegung und Schnelligkeit.

    Im Sondierungspapier von Union und SPD kommen die Abermillionen herrenlosen Räder nicht vor, wie auch nicht die immobile Sitzgelegenheit mit integriertem Spielbrett – Ich hab mich auch immer gefragt wie die Pariser das mit den Gartenstühlen um die Brunnen in den Tuilerien machen – werden die nicht geklaut?

    • Da ist einfach eine andere Mentalität, und das Problempersonal kann sich die Wohnung da nicht leisten.

  125. Schält sich ein einziges Wort heraus ...
    Im Nachgang der obigen Worten und Bilder aus der Hauptstadt des „besten Deutschland, das wir je hatten“ (Gauck) schält sich ein einziges Wort heraus: Verkommenheit.

    Gott schütze Bayern, Sachsen, jedes Land, jede Stadt, jedes Dorf, jede Straße, jedes Haus, wo man sich dieser Entwicklung mit Kopf. Hand und Verstand – sowie mit einem Besen … – entgegenstemmt und zu entziehen weiß.

  126. Eigentlich
    haben Sie beide mir mit der gestrigen Veranstaltung das ganze Wochenende versaut.
    Aber es war fantastisch.
    Danke für so viel Vernunft, aber das verunsichert den Berliner.

    Bis bald.

  127. Meno!
    Durch Danisch hab ich soeben erfahren was den Don in die Grube für menschliche Ausscheidungen, auch Berlin genannt, verschlug und bin nun bissel traurig das ich von der Veranstaltung so rein gar nix mitbekommen habe.
    Bissel mehr Eigenwerbung lieber Don!

    • Die Veranstaltung war rasend schnell ausverkauft, noch bevor ich hier werben konnnrte. Wir machen es aber nochmal.

    • Kommen
      Sie doch bitte nach Hamburg. Die Photos sehen da in einigen Vierteln auch nicht anders aus. Vielleicht im Foyer von Spiegel oder Zeit? chrchrchr;-)

    • Ich war schon mal am Polarkreis und musste feststellen. dass man da gar keine Eisbärenfelle erjagen kann. SAD!

  128. Berlin
    Nicht meine Wortschöpfung, but I love it nonetheless: Spree-Kalkutta

  129. Broken windows
    Man wird zwischen der Vermüllung und Verwahrlosung unserer Städte (in Köln oder Bonn sieht’s in vielen Stadtteilen nicht anders aus) und der zunehmenden Straßenkriminalität recht zwanglos einen hoch signifikanten Zusammenhang herstellen können. Hier mal eine Quelle: http://krimtheo.criminologia.de/theorien/soziale-desorganisation/broken-windows-wilson-kelling (falls Sie, werter Don diese netterweise freigeben).
    In meiner Kleinstadt ist man sich dessen auch bewusst, weswegen seit einiger Zeit Anstrengungen unternommen werden, entsprechende Ecken „sauber“ zu halten. Das wird dann aber schamhaft mit dem Verhindern „wilder“ Müllablagen begründet.
    Mal sehen, ob es den bürgerlichen Resten der Gesellschaft noch gelingen kann, die „Dritte-Welt-Werdung“ Deutschlands wenigstens zu verlangsamen. Zu verhindern ist sie nicht mehr.

  130. Berlin...
    Ich war die Tage auch mal wieder im RHS. Positiv überrascht hat mich, daß ich diesmal kein einziges Mal in einem Taxi saß, welches WHO-Meldepflichtig wäre. Sonst war immer mindestens eines dabei, wo man sich danach hat waschen wollen. Ausreißer?
    Jedenfalls sind Gespräche mit den Taxifahrern immer sehr aufschlußreich. Ich kann ihnen nur empfehlen, vom Roadster auf Taxen umzusteigen…
    Einer sagte, das Hauptproblem sei, daß Berlin eine reiche Historie als Anzugspunkt für arbeitsscheues Gesindel hat. Die Wehrdienstverweigerer früher, die ganzen linken Weltverbesserer, Studenten mit nur Party im Kopf, bis hin zu Politpersonal aus allen Teilen der Republik, denen es auch nur um ein leistungsloses Grundeinkommen – halt auf höherem Niveau – ginge. Er meinte, das Problem seien nicht die echten Berliner – die sind immer mehr in der Minderzahl und als Eigentümer entsetzt über den Umgang mit Fremdeigentum – sondern all die Zugezogenen, und wenn sie schon seit Jahrzehnten hier sind.
    Seine Frau arbeitet auf dem Arbeitsamt und hat es mit 95% Arbeitsverweigerern zu tun. Die sei komplett desillusioniert, wolle sie doch helfen, Leute in Lohn und Brot zu bringen, hat aber keine Chance dazu mangels Bereitschaft der Klientel. Und wird dann noch intern schlecht bewertet, weil man ja mit den Vermittlerquoten von ganz D verglichen wird…
    Failed state. Hoffnungslos. Einzig das Abhängen vom Finanztropf und ein Jahrzehnt unter Notstandsgesetzgebung mit Essensmarken und rigorosem ausmistens kann hier noch helfen…

    • Ja, Failed State trifft es ganz gut.

    • Die Schwaben, die die Kehrwoche pflegen,
      können als Zugezogene nicht gemeint sein. Denen wirft man noch vor, dass keine Schrippen kaufen wollen.

      Dabei gäbe es soviel Arbeit zu vermitteln, wenn ich Dons Bilder anschaue.
      Was ich mich immer wieder frage: Warum gibt es eigentlich nur Menschenrechte und keine Menschenpflichten? Ziemlich einseitig, das Ganze.


    • Dabei gäbe es soviel Arbeit zu vermitteln, wenn ich Dons Bilder anschaue.
      Was das kostet! Wollen Sie noch mehr für Berlin zahlen?
      Davon abgesehen ist es ineffektiv, denn die Klientel, die Sie im Auge haben, muß beaufsichtigt werden, der kann man nicht einen Besen in die Hand drücken und sagen „mach mal“. Hab mal so einen jugendlichen 1-Euro-Jobber beim Unkrautausreißen beobachtet. In 6 h schaffte der vielleicht 1 qm, wenns hoch kommt. Er hatte eine erstaunliche Ausdauer im Löcher-In-die-Luft-Starren, mir wäre das zu langweilig gewesen. Aber andere Leute sind halt anders.

  131. habe vor kanpp einem Jahr
    bei einem Besuch in Paris exakt die gleichen Beobachtungen gemacht.
    Hinzu kam noch dass an jeder Ecke Unglückliche, notdürftig durch Pappe geschützt, herumlagen. Die Passanten umkurvten sie ohne eines Blickes zu würdigen.
    Paris wird ja aus einer ähnlichen Richtung regiert, da klaffen aber Anspruch und Wirklichkeit noch weiter auseinander;
    im Zentrum wurde es auch nicht besser, nur dass hin und wieder ein Luxusauto die Szene schnitt.
    In Asien soll es ja Großstädte geben die aufgeräumt und sauber sind; ein Naturgesetz ist die Vermüllung und Verottung offenkundlich nicht.

    • Saubere Großstädte in Asien gibt es
      aber die würde ich eher als „außerlich klinisch rein“ abtun. Unter der Oberfläche ist es eher schlechter. Meine bessere Hälfte jedenfalls erzählte mir von den Perversen, z.B. dem, der auf dem Rad neben ihr herfuhr und sich dabei einen runterholte. Daß hier das Paket bei den Nachbarn abgegeben wird, ist dort auch völlig undenkbar. Das wäre einfach verschwunden. Ein völlig ruinierte vermietete Wohnung hat ihre Mutter auch schonmal zurückbekommen. Es ist nicht alles Gold, was außen glänzt.

    • Paris
      In Paris kommt die Müllabfuhr täglich, einschliesslich Sonntags. Die Gebühr ist in den Steuern enthalten. Alle 50m gibt es Mülltonnen, damit die Leute die Stadt nicht so verdrecken. Die werden auch von der normalen Müllabfuhr geleert. Bei uns montiert man die Papierkörbe ab.
      Für die „Penner“ gibt es einen „Essen-auf-Rädern“ Service, der einmal täglich auch eine warme Mahlzeit bringt (deshalb liegen sie meistens am gleichen Platz. Das ist ihre „Adresse“). Vor 2 Jahren hat man ihnen eine alte, aber renovierte Polizeikaserne, mitten in Paris, angeboten, wo jeder (kostenlos) ein eigenes Zimmer gehabt hätte. Das haben sie abgelehnt.
      Die Leute wissen das natürlich. Deshalb gehen sie drumherum.

    • @ Herr Marx,
      es ist gut 20 Jahre her, dass ich mit meinem Mann 1 Woche in Paris verbrachte. Mir hat damals das Wegspülen des Hundedrecks imponiert im Zentrum: An den Bordsteinen setzte plötzlich eine Spülung ein und alles verschwand in dafür vorgesehenen Löchern.Die Hundehalter ließen ihre Hunde fachgerecht dahin machen.Die Gehsteige waren sauber.

    • @Philomena
      Ich habe von 2006 bis 2016 in Paris gelebt. Die sind berechtigterweise stolz darauf, aus ihrer Dreckstadt die angeblich viert-sauberste Stadt Europas gemacht zu haben. Die drei davor fallen mir nicht mehr ein, aber Berlin war nicht dabei.

  132. "Wasserstoff- und Brennstoffzellen,
    das ist angeblich die Zukunft der Biomobilität“

    Wirklich? Ich dachte, das wohldurchdachte Konzept zukünftiger Mobilität wäre direkt vom Transistorradio abgeleitet. Hatten nicht grüne Zukunftsforscher entdeckt, dass man dieses Gerät auch betreiben kann, ohne vorher Diesel einzufüllen?

    • @Hausschwein
      Wasserstoff und Brennstoffzellen sind zwar der „feuchte Traum“ der Autohersteller, weil sie dann weiterhin an der Wartung/Reparatur ordentlich mitverdienen könnten, wird sich aber aus Gründen des Wirkungsgrades und des Aufwandes nicht durchsetzen.
      Eine Ladestation für das „rollende Transistorradio“ kostet 10 k€ und eine H2 Tankstelle min. 1000 k€, wer sollte diese Kosten tragen?

      P.S.: In nächster Zeit geht es für mich auch wieder zeitweise nach Deutschland und dann auch noch nach Berlin, ich „muß dort einen Freund trösten“, dessen Frau beruflich dort noch ein paar Jahre festsitzt.

  133. Charottenburg
    Aber werter Don,

    Sie sind doch im schönen Charlottenburg unterwegs. Den Bildern nach irgendwo Ecke Kantstrasse. Ich muss gestehen, ich bin freiwillig in diesen Bezirk gezogen. Sie werden sich vielleicht darüber wundern. Aber für mich gehört er zu den ordentlicheren. Seien Sie bitte so mutig und fahren zum Kottbusser Damm, oder zur Sonnenallee. Wenn dann noch etwas Zeit ist empfehle ich den Leopoldplatz im Wedding. Dann verstehen Sie warum ich den alten Westen vorziehe. Ich gehöre zu der kleinen Minderheit die nicht im Traum daran denken das Kreuz bei RRG zu machen, eher soll meine Hand verdorren. Ein bisschen mehr Bayern tut uns als Saupreißn sicher gut, nur wissen Sie ja, wie progressiv und links man hier fährt. Trotzdem ist es mir wichtig auch Ihnen zu zeigen, dass da längst nicht alle mitmachen und diese Zustände hinnehmen wollen.
    Falls Sie noch etwas Zeit in der RHS verbringen, möchte ich Ihnen Frau Behrens Torten Café unweit des Adenauerplatzes empfehlen. Sicher nicht das Grosz. Aber meiner Wenigkeit gefällts dort sehr gut.

  134. Das ist doch schön
    Danisch:
    Und so zeigte sich schon am äußeren Ablauf und Tonfall, wie angenehm, zivilisiert, intelligent, höflich, unaufgeregt, sachlich, freundlich, vernünftig, strukturiert, beschimpfungsfrei, sauber, hörenswert, nachvollziehbar, nützlich, konstruktiv, interaktiv, inspirativ, verständlich, sprachkorrekt, belehrungsfrei, forderungsfrei, schuldzuweisungsfrei, rational, umgänglich, erwachsen, erzogen, lustig, positiv eine Diskussion verlaufen kann, wenn keine Genderasten anwesend sind.

    Der Welt-Autor ist zurückhaltend. Der falsche Autor für sowas.

  135. Praxistest...
    Nachtreg zu den Taxifahrern. Etliche fahren ja Hybrid. Einer meinte, das sei das einzige, was in Berlin funktioniert. Weil man nicht an eine Steckdose muß. Die Dinger werden zu 100% mit dem eingebauten Motor aufgeladen…
    Berlin auf E-Mobilität umzubauen sei unmöglich, da das ganze Aufgraben der Straßen für all die zusätzliche Stromleitungen für eine flächendeckende Versorgung mit Ladesäulen mit dieser Verwaltung aus angestelleten Leistungsverweigerern nicht in 100 Jahren zu machen sei…
    Selbst Straßen, die aufgegraben werden, werden nicht mit zusätzlichen Leitungen vorsorglich versorgt, da zu teuer. Einer hatte das mal eingegeben als Vorschlag. Keine Reaktion… Wahrscheinlich zu teuer.
    Außerdem seien vandalismusresistente Ladesäulen noch nicht erfunden wurden. Obwohl er sagte, daß das Pinkeln auf Starkstromführende Gerätschaften einen positiven Effekt haben könnte…
    Quinzessenz. Die Hauptstadt der grünen Bewegung ist nichts als ein feuchter Traum. Eher schließt Burkina Faso erfolgreich eine bemannte Mondmission ab, als daß Berlin elektrisch fährt…


    • Straßen, die aufgegraben werden, werden nicht mit zusätzlichen Leitungen vorsorglich versorgt,

      Haha. Soll wohl n Scherz sein. Wer soll das denn bezahlen, wenns kein Endkunde bestellt hat? Und in 10 Jahren nicht und in 20 Jahren immer noch nicht gebraucht wird, weil man es dann schon längst anders macht?

      Vor ca. 5-10 Jahren wurde bei uns alle paar Monate der Gehweg aufgerissen und noch ne Leitung verlegt. Das ging 2 Jahre lang so. Zu meinem großen Erstaunen kam es danach jedoch zu einer ordentlichen Pflasterung des Gehwegs um die Ecke, der seit Jahrzehnten nur aus Flicken und Löchern bestanden hatte.

      Da wird nicht viel koordiniert, das hat man aufgegeben. Mag teilweise daran liegen, daß da zuviel unterschiedliche Privatfirmen beteiligt sind, teilweise vielleicht auch daran, daß städtische Beamtenstellen für sowas weggefallen sind.
      Die Indolenz gegenüber halbe Durchgangsstraßen abwürgende Baustellen, auf denen nichts passiert, und das über Jahre (wie in der Hardenbergstraße), hat aber mE jedenfalls seit 10 Jahren zugenommen.

    • Pinkeln auf Starkstromgeräte ... positiver Effekt …
      … es besteht noch Hoffnung auf praktischen, angewandten, positiven Darwinismus. Manchmal erwischt es schon die richtigen…

    • Wer soll das denn bezahlen?
      colorcraze,

      das ist aber jetzt keine ernst gemeinte Frage?
      Weder als Intelligenztest noch sonstwas geeignet.

      Der blöde 87%-Michl natürlich!
      Hat er eine Energiewende mit Zufallsstrom bestellt?
      Bezahlt er sie?
      Hat er eine islaMISTische Invasion bestellt?
      Bezahlt er sie?
      usw. usf.

      Wie Sie sehen geht nix über eine gefestigte Demokratur mit gut abgestimmten Blockflöten…


    • @Wassermann: ganz soviel Durchschlagskraft wie in den 1970ern mit all den städtischen Monopolbetrieben haben Stadtverwaltungen heutzutage nicht mehr. Da hat sich viel verändert. Bahnfahrer merken das z.B. an der immer mal nicht vorhandenen Redundanz und geringeren Pünktlichkeit als vor 30, 40, 50 Jahren.

  136. Eins fehlt
    Sie haben das übelste und sehr berlintypische Zeichen der Berliner Verwahrlosung nicht erwähnt (oder auf ihrem Streifzug nicht gefunden): der Hundehaufen direkt vor einem Hauseingang. Ich habe da anderthalb Jahre gelebt und es schüttelt mich heute noch, wie normal es dort ist, seinen Hund vor dem Haus anderer Menschen scheissen zu lassen.

    • Titel eingeben
      Oja, die Köter; scheißen, bellen, beißen…
      Volker Kriegel hatte da mal wundervolle Zeichnungen über diese peinlich unterwürfigen Lebewesen.

      Und die Radfahrer… die ganz selbstverständlich & oft rücksichtslos auf den Bürgersteigen fahren, wo sie laut Straßenverkehrsordnung nichts zu suchen haben…

    • Entsorgung?
      Wenn man nicht will, dass der Kot da liegt, muss man genügend Abfalleimer mit Tüten hinstellen. Ist vermutlich nicht gegeben mit R2G. Ich unterstelle denen, dass sie Köterbesitzer lieber raus haben wollen aus der Stadt, damit dort noch weniger nette Leute leben. Was sie mit der Hundesteuer machen, kann man nur raten.


    • oder auf ihrem Streifzug nicht gefunden
      Das scheint mir tatsächlich etwas weniger geworden zu sein. Ich sehe nicht mehr so oft Hundehaufen. Vielleicht aber nur vorübergehend.
      Dafür mehr Essensverpackungen – viel mehr. Und die flattern so gern im Wind. Gerade auch auf Einkaufsstraßen mit diversen Eßständen.
      Wie ich DAs Bildern entnehme, ist die BSR mit der Neujahrsreinigung schon durch, sonst hätte man diverse ausgebrannte Raketenbatterien und Böllerfetzen gesehen – an Silvester herrscht hier bekanntlich immer Krieg (der Sparkassenautomat in der U-Bahn wurde dieses Jahr nicht zerstört, mal was Neues). Für Trantüten, die ihren Weihnachtsbaum erst nach dem Sammeltermin raustun, kann sie nichts.

  137. Gute Fahrt!
    Heute abend haben Sie gut zu tun, schätz ich.

  138. Provinz auf Weltniveau
    Das hat man in jedem Land: Der Provinzler basht seine Haupstadt. Gar nicht ihr Niveau, werter Don. Oder ist die willkürliche Ausblendung alles schönen in Berlin vielleicht eine Form von Ironie?

    Dass es Müll gibt, war iÜ zu erwarten. Berlin muss verkraften, was die Provinz ausspuckt: Ihre unflätige Jugend.

    • Wenn man sich wie der Rattenfänger von Hameln per Selfie zusätzlich als beste
      Jugendbetreuerin für alle Welt feiern lassen will und alle das mitmachen und zahlen, muss man sich darüber nicht wundern.
      Auch nicht über die Überpflasterung der Fußgängerzonen mit durchgekauten straflos ausgespuckten Kaugummis.

    • Nicht unterschlagen darf man dabei,
      Daß es die Weltprovinz ist die da spuckt, tritt und schlägt.
      Manche machen es sich zu einfach, indem sie sich an Schwaben und
      fränkischen Kleinstadtbälgern abekeln.

  139. Rotkäppchen
    Rotkäppchen Sekt ist eigentlich keine DDR Marke, denn Sekt wird in Freyburg schon seit 1856 produziert und seit 1895 unter dem Namen „Rotkäppchen“. Da war an die DDR noch nicht zu denken. ;-)

    • maciste grüßt den dw
      der deutsche kaiser und preußische könig ließ ihn in den preußischen offiziersmessen ausschenken – natürlich standesgemäß geschüttelt und mit dem säbel (der „eickhornsche einheitssäbel“) geköpft.
      battle on.

  140. VERWAHRLOSUNG BEIM FRITZLE
    @Ernst Wilhelm

    aber, aber, Stuttgart geht doch immer voran, seit wir das Fritzle an der Spitze haben wird doch durchgegriffen:

    1. Fernsehturmbesichtungsverbote
    2. Fahrverbote
    3. Parkverbote
    4. jetzt: Konfettiverbot

    Verbote als Vorboten !

    • Verbote als Vorboten @ Djangohatnemonatskarte
      … verbieten – werter Django.. – ja – doch –

      … ab Neuerdings und mit Geldstrafen belegt wär das eine ziemlich gute Option – (ich war nie für Sinn befreite Verbote und Strafen – doch anders lässt sich diese ganze Verelendung nicht mehr eingrenzen).

      … waren Sie mal an einem warmen Sommertag am und um den Max Eyt-See? – und angrenzendem Neckar-Weg??

      … bin zufällig letzten Juni dort entlang spaziert – alldieweil mein Sohn eine Zeit lang in Hofen wohnte …

      Ja – ich weiß wie es in Berlin aussieht und „duftet“ – nix mit „das ist die Berliner Luft Luft Luft“- wollte dort nich mal tot überm Zaun hängen – werter DA –

      … doch an bestimmten Stuttgarter Orten ist es keinen Deut besser – einfach nur noch widerlich. Ich bin entsetzt, dass solche DrecksGegenden geduldet werden …

      Deutschland verkommt – rasant!

  141. Failed State
    Das macht keinen guten Eindruck, passt aber ins Gesamtbild einer skandaldurchtränkten Stadt. Da verstehe ich die Bayern, dass sie das nicht mehr bezahlen wollen.

  142. .......
    Werter Don, so können sie doch nicht reden. Jeder weiß doch das deutsche Sekundärtugenden (Ordnung, Sauberkeit usw) die erste Stufe zum Faschismus sind. Derartige Zustände wie in Berlin sind nur sichtbare Folge unseres überzeugten Kampfes gegen den Faschismus, die Berliner Bevölkerung wehrt den Anfängen!
    Ihre Heimat hingegen zeigt mit ihrem Fetisch für saubere, geordnete Verhältnisse nur wiedereinmal die protofaschistische Geisteshaltung die durch jahrzehntelange Vertuschung der immanenten Zusammenhänge zwischen Ordnung, Hitler und KZ erzeugt wurde, der Schoß ist fruchtbar noch….
    Als Journalist sollten sie sich hier klar auf die Seite des Antifaschismus stellen, auch sie können einen Beitrag zur Verschmutzung und Entordnung Deutschlands leisten um so der guten Sache zu helfen. Mit ihrer Bereitschaft aber den Becher weg zu werfen ordnen sie sich aber ein beim Schweinesystem!

    …….ich sollte glaub echt Propagandaschreiber bei linksunten werden…..

    Nein, Spass beiseite, es scheint eine grundlegende Wahrheit zu sein das Städte je linker sie werden umso schlechter funktionieren und das sie je größer sie werden umso linker werden. Es scheint ein Teufelskreis zu sein, Bürgertum und gehobene Schichten heben eine Stadt nach oben nur um dann eine Stadtregierung zu kriegen die sie verachtet und die Stadt verkommen lässt…

    • Sie haben weitgehend recht,
      werter Herr Gruber, aber sollten dabei nicht vergessen, dass die Städte schon darauf bedacht sind, zumindest ihre Einkaufsmeilen sauber zu halten, wie Sie beim Besuch dortselbst zwanglos werden wahrnehmen können. Auch „Linke“ wissen tief im Innern, dass sie die zu melkende Kuh besser nicht schlachten. Da, wo „die Menschen“ (Politikersprech) wohnen und leben, sieht’s anders aus. Aber das generiert ja keine Steuern.
      Mit freundlichen Grüßen

  143. Oh Don, ...
    … danke für die Fotos!

    Da brauchts gar nicht mehr viele Worte.

    Und nächste Woche am besten wieder mit dem Rad den Inn hinauf und nach Meran hinunter!

    Diese Vielfalt der Aktionskunst!
    Jeder stellt seinen Müll dekorativ ab, und zweimal pro Jahr nimmt der Sturm das meiste mit…

    Da ist der Länderfinanzausgleich sicher ideal investiert!

    • Ich würde die austrocknen, bis sie anfangen, Tauben zu braten, aber das ist nur meine Privatmeinung. Wer so das Essen wegwirft, hat nichts verdient.

  144. Look, tonight is the future
    Jesus Christ,

    Berlin war und ist für den Teil der deutschen Jugend, die nicht schön und reich genug für Ibiza.

    Wer nach Berlin geht, der weiß, was ihn dort erwartet, wie Kubicki es schon formulierte: Drogen und Sex.

    Keiner geht nach Berlin um dort eine Familie zu gründen und Kinder groß zu ziehen.

    Auch der DON hatte seine Berlin Jahre…und ist dann kur vor seinem Party-Verfallsdatum (Ü40) ausgewandert.

    So soll es sein.

    Das ist die Idee und die Funktion von Berlin.

    Das Fehlen von Zucht und Ordnung ist Kern dieses Stadtkonzepts.

    Es ist eher der Defekt der Ü40er, wenn sie meinen, Berlin bzw. Ibiza sollte sich ihrem Alter anpassen.

    Sorry, Ihr seid raus. Aus der Party.

    • Nun gut, dann gehen die Ü40er eben, aber...
      Ohne Freibier wird es auf der Dauer(party)baustelle dann schnell recht fad, oder?

    • Hihi
      Stimmt aber. Für Ü40s is Balin kacke, wa!?

    • auch nicht gerade ein Ruhmesblatt
      Wer in das versiffte Berlin ziehen muss, um Sex zu haben, der gehört zweifellos zu den genetischen Stolperfallen.

    • Well, nobody’s perfect.
      @Honey Bunny

      Berlin ist nicht sexy, aber willig. Und zwar immer.
      Das hat auch seine Vorteile.

  145. Bärlin, Dett wird nüscht mehr...
    Lieber Don, verglichen mit dem „Oberland“ is der Titel „Hauptstadtslum“ bereits stark untertrieben.

    Andererseits: Flake (der von Rammstein)beschwerte sich gerade erst über die „Gentrifizierung“ seines Prenzlbergs.

    Als Normalo: Wer in den 80igern z. B. im sog. LSD-Kiez (Lychener, Strelitzer, Duncker-Strasse) mal reinschaute …90% Kohleheizungen; Toilette auf halber Treppe, der findet die obige Bilderstrecke einfach
    E N T Z Ü C K E N D schön.

    Es gibt heutzutage andere Ecken in Berlin…allerdings habe ich beim Durchlaufen einer engen Strassenunterführung der Münchener(?!) Strasse im FFM-Bahnhofsviertel mal über 20 Fixer steigen müssen…da geht man dann natürlich nicht mehr hin!!!…und fotografiert auch nicht!

    Fazit:

    1. ROTKÄPPCHEN ist m. E. die gelungenste Privatisierung der janzen Treuhandanstalt, ein sog. MBO. Derzeit die Branchen-Nr. 2 weltweit(hinter Freixinet, Spanien); ROTkäppchen koofte bereits die ganzen westdt. Sektklitschen auf!!! Das davon schon mal ein paar Pullen rumliegen, geschenkt. Fabrikbesichtigung in Freyberg SA(!) empfehle ich…

    2. Das gesellschaftliche Sein bestimmt das Bewußtsein. Also auf die NEU-Berliner, z. B. schreibunkundige,passlose Ziegenhirten aus Balutschistan wirkt das sicher immer noch paradiesisch…die lt. brit. Guardian solche misshandelnden „Berliner Bullen“ ausgenommen.

    3. ALT-Berliner „Bürgern“ droht neuerdings die Ausweisung in den Libanon; schon 2 (in Worten: Z W E I ) sind angabegemäß abgeschoben worden; Neukölln ist nun im „Bürger“krieg. Das abgefackelte Musikhaus Badung zahlt nach ev. Wiedereröffnung sicher gern das erforderliche Schutzgeld.

    Lieber DON, fahr mal – spasseshalber -mit deinem Cabrio und Tirolerhut um ein paar Rixdorfer Ecken. Ach, nimm bitte´ne schusssichere Weste mit…ob Du dort noch zum Fotografieren kommst???

    Ich erwarte bereits den Tag an dem vor der Neuköllner Polizeiwache im Rollbergviertel (=klingt nach Blechbüchsenarmee der Augsburger Puppenkiste, is aber janz anders) eine Sandsackstellung mit MG postiert wird.

    Schönes GROKO-Wochenende Durchs Wilde Kurdistan wünscht Euch

    Karl May

    • Nichts wissen macht nichts.
      Freyburg heißt die Rotkäppchen-Heimat und liegt in Sachsen-Anhalt.

      Ich weiß das von einem Wandertag in der allgemeinbildenden Polytechnischen Oberschule [POS] (1962-1970).

    • Freyburg korrekt
      Text eingeben

    • LSD-Viertel / Heimatkundestunde
      Lychner-Stargarder-Ducker-Straße= LSD-Viertel. Du nix „Ossi“ Ossi eins.

    • Die Dunckerstraße
      in den Achtzigern war runtergekommen, am Zerbröseln, aber hauptsächlich grau, da war eigentlich alles grau. Plus im Winter der alles durchdringende Geruch nach Braunkohlengrus, falls es schneite, war der Schnee schnell braun.
      Traurig mit leichter Verzweiflungsnote, aber nicht so offenkundig räudig wie auf den Bildern oben.

  146. GROKO schaut auf diese Stadt...
    Wo sind die Reuters des 3. Jahrtausends??? Die heissen sicher nicht Chantal oder KEVIN.

  147. Hier wird Journalisten-Ping-Pong gespielt:
    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/drakonische-strafe-fuer-muellverstoss-in-zuerich-15406935.html

    Ist dann nur noch die Frage zu klären, wie solche einigermaßen begrüßenswerten Verfahrensweisen auf deutsche Städte zu übertragen wären.

  148. Failed State
    Der Bericht bestätigt wieder mal mein Vorurteil:Berlin = Failed State No. 1
    Die Zustände sind natürlich wie fast alles andere: Relativ. Es gibt in Tschland, hell und dunkel, sicher noch ganz andere finstere Ecken. Als alter Frankfurter Bub kann ich ein Lied davon singen.
    Hat sicher was mit (mangelnder) Verantwortung und/oder Zeitgeist (Sozialimus) zu tun. Erinnert an die ostdeutschen Städte direkt nach der Wende, da schien es zumindest aber etwas aufgeräumter. Oder es folgt einfach alles nur dem Gesetz der Entropie!
    Mir wird der Gedanke an Landflucht immer sympathischer-Rette wer sich kann!
    Danke Don für Ihre immer diskussionswürdigen Artikel

  149. Alles Ironie
    Werter DA,

    Gratulation für ein Meisterstück der Perfidie und Blödheit: billige Punkte beim Publikum auf den intellektuell hinteren Plätzen. Wäre nicht alles nur unendlicher Spaß, reihten Sie sich ein in eine schöne Tradition der Großstadthäme als Modernekritik.

    Wäre es umgekehrt selbst am Tegernsee nicht auch ein Leichtes, eine mit assoziativ hergeleiteten Kommentaren unterlegte Fotostrecke mit verfetteten Vorälplerinnen, halbdebilen Immobiliengewinnlern und Menschen in Funktionskleidung, denen das jahrhundertealte Bauerntum noch nicht aus dem Gesicht gewachsen ist, zu präsentieren und das Ganze als physisches Erscheinungsbild einer verrottenen Psyche darzustellen?

    Müll ist nicht schön und Vermüllung kann Ausdruck von Verwahrlosung und Nichtzuständigkeit sein, die man in Großstädten eher vorfindet als im dörflichen Kontext oder in der Idylle abgeschotteter Kleinstadt-Wohnburgen. Es gibt selbst in Berlin hinreichend viele Menschen, denen das nicht gefällt, die dagegen etwas zu tun versuchen oder die davon Gar nicht betroffen sind. Dies aber als (links-grün versiffte) Berliner Eigenart darzustellen, ist nicht mehr als prolliges Krakeel zur kurzfristigen Befriedigung der Bedürfnisse einer Leserschaft, die geistig ganz tief in einem Müllberg ganz anderer Natur sitzt.

    • Sie dürfen sich hier gern beleidigt fühlen! Aber sagen Sie nicht, es gäbe solche T-See-Beiträge nicht schon längst.

    • Hm.
      Selbst hier (ländliche Kleinstadt in NRW) gibt es vereinzelt solche Ecken – aber eben nicht überall. Und das Grundgefühl, wenn ich mal in Berlin bin (ja, ich bin dort regelmäßig) ist eins zum Davonlaufen. Ich habe mich dort schon vor zwanzig Jahren immer latent bedroht gefühlt. Wenn man die ganze Nacht über von fernem Sirenen hört und das damit abgetan wird: „Das ist drei Blocks weiter, sollen sie sich da doch abstechen, hier kommen sie ja nicht hin“ (wirklich erlebt!), dann ist auch das ein Symptom für manches andere. Jeder mag halt etwas anderes. Aber Berlin sollte nicht der Maßstab für alle anderen sein. Ich zumindest will nicht so leben.

    • BERLIN
      … wenn ich mir´s raussuchen darf @Beckmesser – und ich such es mir aus!!!

      dann doch gern lieber Bauerntum – …

      statt beckmesserisch intellektuell!

      Nicht´s für ungut!

      Ein freundlicher Gruß aus dem NOCH – „aufgeräumten“ – heute schneebedeckten Land am Rande der BioSphären-Alb …

    • ... genau ...
      „billige Punkte beim Publikum auf den intellektuell hinteren Plätzen.“

      Ich habe mich das auch gefragt und geschämt. Solche Artikel sind brandgefährlich und vergiften das Klima. Wurde denn aus der Geschichte nichts gelernt? Das sind doch keine Problemlösungen. Anstatt die Menschen zu unterstützen, wird nur billig genörgelt. Natürlich gibt es Probleme. Aber die gibt es doch immer! Es ist doch naiv, einer Abschottung und Leibeigenschaft das Wort zu reden, in Zeiten der Globalisierung. Wir brauchen die Menschen. Das muss in die Köpfe der Faz-LeserInnen endlich rein. Schon längst sind das noch mehr die klugen Köpfe, sondern wie dieser Blog eine Resterampe Ewigsgestriger, über die man belustigt den Kopf schütteln könnte, wenn das nicht genau die Haltung wäre, die zu den NSU-Morden und dem Nazi-Terror geführt hat. Wer das nicht will, muss Widerstand leisten und ich bin mir sicher, die BerlinInnen lassen sich eine solches heimtückisches Schlechtgerede ihrer Stadt, das nur die billigen populistischen AfD-Triebe befriedigen will, nicht lange bieten und das ist gut so. Die Zivilgesellschaft will so etwas nicht. Wir sind längst weiter.

      (Greenspeak und Greenthink riechen so schön, wie ein überreifer Camembert)

    • Befriedigung der Bedürfnisse einer Leserschaft,
      die geistig ganz tief in einem Müllberg ganz anderer Natur sitzt.

      Das ist mit zu ungenau. Könnten Sie genauer
      beschreiben was Sie meinen?

      oder ist der Satz nur eine Selbstauskunft
      über die Qualität Ihrer eigenen Humanität.

    • @ Beckmesser - Nicht satisfaktionsfähig
      Leider kann mein Kutscher Ihren Beitrag nicht kommentieren da er gerade anderweitig beschäftigt ist.

      Hochachtungsvolle Grüße an den Connaisseur des ReichsHauptslum

      anonymous_content

    • Der Linksgrüneökoundgesinningstaliban
      hebt aber den Müll nicht auf, sondern will ihn lieber verbieten.

      Da muss man sich dann auch nicht bücken.

      Beste Grüße aus der Haupstadt

    • Vergleichen Sie halt Großstädte
      Danke für die Beleidigungen. Mia san das gwohnt.

      Thomas Dreßen aus Garmisch hat das Hahnenkammrennen gewonnen.
      An dem Bua sieht man, was im Leben das Entscheidende ist, denn er trägt an seinem Helm die Zahl 44 für Dirk Dreßen, seinen Vater, der 2005 in Sölden verstorben ist, als der Betonblock auf den Lift fiel: Gesundheit. Glück.

      Zur Gesundheit gehört zweifelsohne Sauberkeit. Kapitel Hygiene.
      Das hier geschilderte Problem liegt an einer ostentativ gepflegten Vernachlässigung, die schon vor Jahren als „sexy“ beschrieben wurde.
      Ich kenne Berlin, München, Hamburg, Paris und Lindon recht gut, und wenn Sie diese lieber vergleichen würden, zieht Berlin den Kürzeren.
      In London kann es mit bis zu 1000 BP geahndet werden, wenn Müll weggeworfen wird. Das ist übrigens hilfreich.

    • Die Befriedigung von Empörungsbedürfnissen
      „Befriedigung der Bedürfnisse einer Leserschaft, die geistig ganz tief in einem Müllberg ganz anderer Natur sitzt“

      Nachdem Sie sich hier als Leser outen, kann man unter Individualvorbehalt zustimmen.

    • Bevor andre diffamiert werden, die Frage...@beckmesser@sirisee
      was wird denn von der Zivilgesellschaft und denen, denen das alles nicht gefällt, getan?

      Wäre um ein paar Beispiele dankbar.

  150. falscher Vergleich
    Indem man Berlin mit dem Tegernsee vergleicht, macht man es sich etwas leicht. Näher käme man der Sache schon, zöge man Augsburg, Ingolstadt, Nürnberg oder gar München als Maßstab heran. In Brandenburg gibt es Städte, die immer noch sehr sauber, gepflegt und tipptopp sind. – Apropos Brandenburg: Dass derzeit in Cottbus die Sicherheitslage stark angespannt ist, weil innert zwei Jahren der Ausländeranteil von 2% auf 8% hochschnellte, hat man dort nicht zuletzt auch der links-grünen CSU zu verdanken. Bayern zu einem Berliner Gegenmodell zu stilisieren, halte ich für nicht mehr zeitgemäß. Das war einmal, aber die Zeiten sind lange vorbei. Inzwischen ist es Teil des Sumpfs, noch Randlage vielleicht, aber die Einschläge kommen auch dort näher.

    • Ähm – was hat Cottbus mit der CSU zu tun?

    • Titel eingeben
      Der tsunami kommt da auch noch an. Beim Tsunami geht ja auch erst das Wasser zurück und dann kommt die Welle , die so hoch sein kann, das man sie nicht sieht. Übrigens in der Welt Provokationsindustrie, wau..

    • Der Gummihorstl und sein müder Abklatsch der einstigen CSU
      .
      .
      .
      .
      haben, nach viel Geschrei und G’schmatzat , JEDEN Dreck mitgetragen .

      ABER :

      Im Herbst wählen wir Landtag, und nicht nur ich hab‘ ein Gedächtnis, das etwas weiterreicht, als die vorige Folge von

      Dschungelcamp udgl .

      Könnte ein Schlachtfest, als kleines Dankeschön , werden !

      Schaumermoinosegnmasjo .

    • bedingt schon,
      denn Horst der Drehhofer hat ja nur gedroht , aber nichts gemacht bezüglich der offenen Grenzen.

      In Bayern haben die Landkreise ja auch nur reagieren können, was der Horst nicht zuverhindern wusste konnte wollte.
      Die Grenzen dicht gemacht hat Orban, niemand sonst.

      Beste Grüße aus der Haupstadt

    • Ähm – was hat Cottbus mit der CSU zu tun?
      drei Buchstaben

    • Für das Schließen der Bundegrenzen...
      …ist nur die Bundespolizei zuständig und die untersteht der Misere, soviel ich weiß. Er hätte die Koalition verlassen und die CSU bundesweit einführen müssen/können mMn.Man hatte Angst um Macht und Posten, die nun wohl auch verloren gehen.

  151. All the shitholes
    Hammer welche, voll beabsichtigte, Wirkung Trumps Verwendung des Wortes shitholes, global hat. Wir, die normal sterblichen, können die Grösse seines Genies bestenfalls erahnen…

  152. Ach Don, welche indispensablen Pflichten...
    .. hatten Sie noch mal in das europäische Zentrum der bunten Vielfalt, alternativlosen jedemitjedemundandersrum und politscher Abfallrotten geführt? Den Rundumschlag bezüglich der cloaca maxima caput (Tarquinius Priscus lässt grüßen) hatte ich mir profunder dargestellt.
    .
    So z.B. (natürlich fußläufig, wg. des Roadsters, hochgestelltem Trenchcoat-Kragen, Hut, aber ohne Gamsbart und mit LOCS-Sonnenbrille) bei den Rekognoszierungen gewonnene Erkenntnisse über die mentalitätssoziologischen Erscheinungen in den hauptstädtischen Wohnbezirken mit überwiegend doch schon länger hier Seienden ehemaligen Kriegsflüchtlingen in großen Familienverbänden (andere sagen Clans) mit ehemaligen subsidiärem Status, denen nie jemand gesagt hatte, dass im Libanon der Friede eingekehrt sei.
    .
    Ich spreche das hier aus gegebenen Anlass an, also dem Ausfluss der Sondierungsgespräche und dem in Kürze zu rechnenden ähnlichen Familiennachzug mit „atmendem Rahmen“ (Kohler schrieb in „Fraktur“ „atmender Deckel“, tzz,tzz, tzz) aus etwa der gleichen Weltgegend. Und dieser Familiennachzug wird bundesweit gestreut werden. Insofern ist Häme im Falle der RHK (ich würde gerne dem Mitschreiber aus dem vorangehenden Artikel das © für „RHK“ verleihen, ich finde das aber gerade nicht mehr) etwa mit dem ausgestreckten Zeigefinger einer Hand und den vier zurückweisenden Fingern gleichzusetzen.
    .
    Und ich überrasche hier sicher niemanden damit, wenn ich prognostiziere, dass die nun den vorausgeschickt-quartiermachenden „jungen Männern“ nachrückenden Familienangehörigen später einmal eine ähnliches Beharrungsvermögen im Schutze eines fürsorglich-sorgen-und-leistungsfreien System an den Tag legen werden.
    .
    Also, solche Schmuddelbilder wie die von Ihnen gezeigten mache ich ihnen in drei Stunden in jeder beliebigen Großstadt in einer Anzahl, dass die 16 Gig-Karte meiner Leica Lumix überlaufen würde. Besonders in jenen Städten, in denen inzwischen Kontributionen wegen Falschparkens im Schutze eines Sondereinsatzkommandos exekutiert werden müssen.
    .
    Na gut, in Bayern und im Schwabenländle vielleicht nicht so massiv wie in den oben genannten schönen Städten westlich von Köln. Hier bei uns neigt man mit der „Kehrwoch´ “ und den städtischen Putzkolonnen, vorwiegend unter sächsischen Capos, besonders jenen, die sich an ein begrenztes Areal mit stillen Rückzugsräumen für ein zweistündiges Veschper mit Bier und einem abschließenden Zwetschgenwasser, also vorgesetztenkonrollsicher, förmilich festkrallen, eher zum Übertreiben. So suchen diese, auch nach Beendigung des Laubfalls, noch verzweifelt nach einzelnen Blättern, die sie ab 07:00 in der Frühe in einer Dreierphalanx, den Schulkindern entgegen, mit dem Stihl-Brüßer* vor sich hertreiben. * (Alemannisch für Luft-Braussegerät)
    .
    Don, ausdrücklich Aufhebens von diesen einzelnen Platanenblättern in der RHK zu machen finde ich unfair, neigt doch die Platane nicht nur in Berlin, sondern auch im Englischen Garten und auf den Tuilerien, zum zögerlichen Abwurf ihres Sommerkleides :-)

    Übrigens, ähnliche Bilder wie in der RHK findet man hier vorwiegend in Wohngegenden mit nnslhS oder Bereichen in denen sich verstärkt unsere eigene Jeunesse aufhält (ihnen fällt regelmäßig der mehr oder minder leergefressene Pizzakarton oder die Pappschachtel mit Schling-Schlang-Fraß aus den Händen, sogar in der Fußgängerzone). Wobei sich dabei große Schnittmengen in der Nähe von Fränscheiß-Kaffekochern ergeben.
    (DdH)

  153. Ich muss gerade lachen
    Sitze jetzt beim Friseur. Auf dem Tisch eine Ausgabe der Bildzeitung. Darin ein Bericht eines Bildautors, der eine Woche in der Bildredaktion in Düsseldorf verbringt und ellenlang ausführt, warum er nicht aus dem Staunen kommt. Saubere Bahn, Straßen, Gärten etc. So wie in Singapur. Zieht den Vergleich zu seiner “dreckigen” Stadt, die er erst zuletzt erwähnt. Man konnte sofort erahnen, welche Stadt er meint. Woran das wohl liegt

    • Ich muss gerade lachen
      Man bezahle dem Mann einen Aufenthalt in SG!

      Findet vielleicht nie mehr zurück, wegen posttraumatischer Störungen der Wahrnehmung und des Denkapparates.

      Dort sind übrigens mehr Leute als in Bääh, auf weniger Platz.
      „Groß“Stadt ist nicht das Kernproblem.
      Hajis gibts dort auch.
      Lassen sich genauso auspeitschen und köpfen wie andere auch.
      Empirisch einwandfrei nachgewiesen…

  154. Stubendurchgang in Berlin
    Na ja, der Don macht als ungedienter am Freitag Stubendurchgang in Berlin. Sonderlich erschreckend ist das nicht. Ich bin regelmäßig in Berlin-Mitte unterwegs, für ein Großstadt nicht sonderlich schlimm, etwas mehr Obdachlose als gewünscht, ansonsten geht es, zumindest tagsüber.
    Einige Kolleginnen des Berliner Büros berichten aber, dass sie an manchen U-Bahnstationen nicht aussteigen würden, bzw. abends manche Linien meiden und lieber ein Taxi nähmen.

    Ich fahre eben regelmäßig zwischen Tegel und Mitte mit den Öffis, kein Problem. Allerdings eher zu den Tagesrandzeiten und nicht in der Nacht.

    Zu Erläuterung meiner Relativierung eine der hier beliebten Anekdoten.
    Anfang 2014 haben wir eine Wohnung in München gesucht, die Älteste wollte dorthin zum Studieren. Ein recht gepflegte Wohnanlage im Norden war nur durch einen Slalom um Abfall und Typen mit offensichtlicher Tagesfreizeit zu erreichen, man sah klar die Trennung zwischen Zuständigkeit der Hausverwaltung und öffentlichem Raum.

    Wir haben den Makler, ohne den ging schon damals nichts zu kaufen, freundlich auf diesen Umstand hingewiesen und uns damit als „besorgte Bürger“ (TM) ausgewiesen, dass wir das nicht als Umgebung für eine junge Frau wünschen und weitergesucht.

    Steigt man in München am Freitagabend in Neuperlach in die U-Bahn kommt man sich auch vor als wäre man am Südrand des Mittelmeers.

  155. Eine Stadt besteht aus Gebäuden, Straßen, Plätzen, Bürgern
    und u.a. Müll

    Es gibt Regionen wo man versucht Gebäude,
    Straßen, Plätze, Bürger vom Müll zu trennen.
    Muss man es natürlich nicht wenn man
    mit der Vermüllung seiner Umgebung
    gut leben kann.

    Was ggf noch fehlt ist ein Hinweis darauf in wie
    weit die Vermüllung, die Sachbeschädigungen
    und derlei unerfreuliches mehr Einfluss auf
    Gewalt haben.
    Oft ist es so das der ersten kaputten Scheibe
    weitere und anderes folgen.

    Dazu gibt es mehrere Studien.
    Die Empfehlung ist idR die Gleiche.
    Reparieren und aufräumen wirken sich
    positiv auf das Verhalten der Leute aus.

    ps
    Klein Berlin gibt sicherlich auch in Offenbach
    und anders wo.
    In einem kleinen Stadtpark in der Nähe
    des Klinikums dort, gibt es einen kleinen
    Teich der zunehmend zur Müllentsorgung
    genutzt wurde.

    Ich dachte mir:
    Die Leute versauen ihr Wohnzimmer.

  156. Mein erster Gedanke war: wie bei Hempels unterm Sofa...
    Die goldfarbenen Ballons im Strauch erinnerten mich an den roten, nicht zerrissenen hier im Wald, der voller Hundesch*** im Busch hing. Touristen heben den Dreck ihres Hundes noch auf, sind aber dann zu faul, ihn ins Hundeklo zu bringen.Dabei gibt die Kommune p.a. 70000€ für die Unterhaltung dessen aus.

    Berlin könnte doch, wie überall üblich, auch die Regensteuer einführen – dann gäbe es solche Ablaufrohre nicht. Jeder Parkplatz mit leichem Gefälle hier muss mit einer Ablaufrille versehen werden, damit der Regen nicht auf die Straße läuft.Wir bekommen allerdings auch nichts aus dem LFA…
    Darum sind hier auch die Kitaplätze kostenpflichtig.

    Beruhigt war ich, als ich bei Welt- online sah, dass Don seinen Stock dabei hatte, der hoffentlich nur als evtl. Verteidigungsvehikel gedacht war.Oder haben Sie Fuß und Rücken nach der langen wetterbedingten Trainingspause , werter Don?

    Dank Sirisee weiß ich nun auch, was die taz schrieb und muss doch feststellen, das es zumindest 2 Schlands gibt.Wie ist soviel Verachtung für andere Meinungen möglich?

    https://m.youtube.com/watch?v=hO7EqVfkwpI

    Es fällt auf, dass Berlin da nicht vorkommt.

    Übrigens sangen die Jungs damals: ich lieg a u f Marlen.

    • Richtig. Hinhören.
      Erstmal nicht, und zweitens Madeleine.
      Wohl zu viel Dietrich im Kopf?

    • @ Herr Dippel,
      ich hätte nochmal reinhören sollen.
      Jedenfalls war man damals gar nicht so prüde, das Ding ist von vor 1968…

      Marlene? Wenn ich mir was wünschen könnte, oder: Sag mir wo die Blumen sind.

    • Noch ein Zahn, Philomena,
      Sirisee und taz.

      Ziehen. Bitte. Dennoch eine schöne Geschichte.

  157. Berlin
    Ein echtes Stück Berlin, aber Hannover (besonders Hannah Arendts Geburtsort Hannover-Linden) sieht ähnlich aus. Grün-alternativ-juso-linksliberale Menschen fühlen sich anscheinend aus irgendwelchen in von Hunden zugeschissenen und vermüllten Gegenden progressiv wohl. Meine Schwägerin wohnt im linken muslimisch tendierten multikulturellen Hamburger Schanzenviertel. Da wird nicht mal der Müll getrennt. Es ist wohl eher eine Frage des Seins als der Praxis. N.B. Gibt es vielleicht noch eine Nachlese vom Diskussionsabend mit Birgit Kelle in Berlin? Ich hatte gerade einen Bericht auf Welt-online gelesen.

  158. Es ist alles genauso, nur anders
    Ach Gott´l nee! Wenn ein schwer traumatisierter vorurteilsbeladener Provinzler in die große Welt kommt….. Nach den gleichen Prinzipien haben Reporter des Neuen Deutschland seinerzeit aus dem bösen Westen berichtet. Alte Methode. Nur was solls ? Armselig.

    • Grüße an Hertha BSC
      Ich hab das Gefühl, dass Sie die „große Welt“ nicht kennen.
      Und Regionen, die regelmäßig dafür sorgen, dass bei Fußball-WM’s gut abgeschntten wird, kann man wohl kaum Provinz nennen.
      Für die fehlenden Berge könnt Ihr dort nix, und wir hätten auch gern etwas höhere.

      Wir sollten an das Gemeinsame denken: Das Einzige, was uns gemeinsam ist, ist die Geschichte mit dem Schnauzbärtigen. Nur hatten wir hier wenigstens einen, der ihn umbringen wollte, wenigstens das.
      Der andere war aus BW.

      Ich schlag vor, dass Ihr die nächste WM nur mit Herthaspielern probiert.

      Abgesehen davon hat Trittin, den ich nicht ausstehen kann, einen Vorteil gehabt: Dosenpfand, denn Dosen liegen nicht herum, die sammeln zur Not die Odalos. Er sollte Pappbecherpfand vorschlagen.
      Die Kippen in der Gosse kommen daher, dass man innen nicht mehr rauchen darf. Früher galt es als unfein, draußen zu rauchen. Danken Sie Frau Bätzing.
      Das schlimmste sind aber Tempotaschentücher. Die verbreiten den ganzen Müll aus anderer Leute Nasenrachenraum. Ekelhaft.

      Die „Große Welt“, Definition: Wo man sich benimmt und ein bisschen was leistet und nur ab und zu die Sau rauslässt.

      Berlin: Wo man jeden Tag die Sau rauslässt, zur Not with a little help from your friends in Görli.

    • Berlin...
      als „große Welt“ zu bezeichnen, ist schon recht gewagt.

      Selten so gelacht…

    • Wer es nicht kennt, der hält die Pfütze fürs Meer.
      .
      Berlin – die große Welt!? = aha
      .
      .
      Ich kann [und könnte] jetzt natürlich einen Schwall von
      Beleidigungen ablassen. – Aber, wozu?
      .
      Ich schau einfach belustigt zu.

    • „Große Welt" – Berlin?!
      Bekanntlich hält jeder quakende Frosch seinen Tümpel für die Welt, aussichtslos, ihm das auszureden.

      Keine Ahnung, was Ihnen der Blick durchs Persikop vorgaukelt. Die Realität kann’s nicht sein.
      Vielleicht sollten Sie besser mal auftauchen aus diesem Sumpf der vereinigten Provinzler, einen freien Blick riskieren oder wenigstens die Optik reinigen und ggf. in Revision geben. Vermutlich ist sie falsch herum montiert. Wäre jedenfalls eine Erklärung für allfällige Bildstörungen.

    • Dosenpfand für Spraydosen
      Trotz allem Graffitti sehe ich wirklich nie und nirgends leere Spraydosen rumliegen. Das fiel mir irgendwann auf, kann mir das aber nie erklären. Pfand gibt es darauf ja keins.

      Ich bin sowieso schon lange für eine Sondersteuer auf Spraydosen, die ja den Normalverbraucher kaum treffen dürfte, aber die Menge an Graffitti deutlich reduzieren könnte. Wie sieht es heutzutage eigentlich mit Umweltverträglichkeit der Dinger aus?

    • Anti-Peristaltik
      Eher: Kapucinski bei Haile Selassie…

  159. Eine Stadt als Mahnmal gegen den Sozialismus
    Ich finde es trotzdem gut, dass es Berlin gibt. Die Stadt scheint eine magische Anziehungskraft auf gescheiterte Existenzen und solche, die es werden wollen, auszuüben. Geht nur dahin, meine Schäfchen. Schwadroniert endlos über Begriffe wie Solidarität, sozialen Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt, während ihr krampfhaft die real gelebte Ignoranz, Respektlosigkeit und Verwahrlosung in eurer Stadt auszublenden versucht.

  160. zunehmende Vermüllung
    Diese Fotoreportage könnte ich auch von meiner nicht so kleinen, blöden Stadt im mittleren Ruhrgebiet liefern.
    Wie in Berlin kokettiert man mit diesem „schäbigen Schick“, verkauft die Stadtszene als Malocherfolklore.
    Und was man selbst noch nicht an Verkommenheit geschafft hat, bekommt man obendrauf noch durch die Zuwanderung.
    Langsam wird es aber vielen Leuten unheimlich.
    Der Fisch stinkt vom Kopf.
    Bürgerlichen und sogenannten gehobenen Schichten ist ihre eigene Umgebung auch völlig schnurz.
    Von sozialer Kompetenz ist viel die Rede, kommt aber tatsächlich nicht vor oder nur insoweit man einen klaren persönlichen Vorteil damit erlangen kann.
    Ich brauche nur auf den Müllplatz meiner WEG in bester Lage am Stadtpark zu schauen.
    Wenn da mal beim Umfüllen was hinfällt, bleibt es liegen. Der Gärtner, den man bezahlt, fegt den Platz.
    Es wird immer nur die erste Tonne gewählt, die richtige liegt 3 Schritte weiter.
    Ausgelaufene Milch im Hausflur, da läuft man eher dreimal durch, als nicht auf die Putzfrau zu warten.
    Wenn dann nichts abgeholt wird, zahlt man halt eine extra Abholung, kein Problem, die WEG hat es ja.
    Mehrheit ist Mehrheit. Wird das Thema mal angesprochen in der Versammlung , wird geschwiegen und es geht schleunigst zum nächsten Punkt.
    Meine Nachbarn, alles mehr oder weniger junge Paare, zwischen 30 und 45 , akademisch, fast alle mit DR., vereinzelt ein Kind, teilweise aus dito Kreisen oder aus bescheideneren Verhältnissen erstmalig „aufgestiegen „.
    Der Grad der Beschmiertheit ist sogar am Klingelschild festgehalten. Höchste Stufe ist Dres. und immer noch wenigstens ein Doppelname.
    Ich weiß nicht, eine so miese Gesinnung ist mir in meiner vormaligen, eher “ kleinbürgerlichen “ Nachbarschaft in 20 Jahren nicht untergekommen.
    Vielleicht ist es wirklich eine Generationsfrage, bin Ende 50.
    Egal, es ist auch mein Grundanteil, ich hebe den Müll oft auf.
    Um meine Stimmung nach dieser traurig machenden Reportage aus Berlin und dem identischen Befund der Zuschriften bei Michael Klonovsky – Hitliste der Shithole Länder -zu vertreiben, werden ich jetzt mal mit viel peppiger Musik meine ETW putzen…….

    • Darf ich Ihnen bei dieser Gelegenheit ein kurzes Zitat für gute Laune mitgeben?
      „das hier ist Mukke zum Staubsaugen“ KIZ

    • Interessant. Mittlerer Ruhrpott?
      Dottores. Lassen Sie raten: Bochum? Essen wäre beinahe westlich.

      Der ‚Aufstieg aus bildungsfernen Schichten‘ war und ist Leib- und Magenthema aller Regierungen in NRW seit anno erbsenzich.

  161. Cottbus
    Sitzt die CSU nicht in Berlin in der Bundesregierung und ist deshalb für die oben beschriebene Fehlentwicklung unmittelbar mit VERANTWORTLICH?
    Ich rede von der CSU, nicht von der Bayernpartei.

  162. Der amerikanische Spiegel
    Als die Ostdeutschen den Westen und ihre Städte inspizierten, fiel mir – nach Abholung der 100 DM* in Kassel – in Berlin auf (was übrigens das letzte Mal gewesen war), dass es dreckig, abgestumpft – und matt auf mich wirkte. Davor war ich nur zum Winken dort, als Jungfred und Jodler. Und einmal zu den Ferien, am See. War eine schöne Zeit. Heute füge ich noch hinzu, dass die westliche Einflussgesellschaft die Menschen sehr im Griff hatte. Man nehme ältere Werbetexte zur Hand.

    Und das war nur die Großstadt. Andere Gegenden die ich bereist(e)n musste, waren partiell abgeschieden, steril, sich vom Rest abgrenzend. Darin hatte man dem Ostdeutschen schon etwas voraus. Aber genau das für sich sein wollen – ich denke aus bestimmten Gründen –, war das schleichende „dahinsiechen“ sämtlicher Städte in den Altbundesländern, weil der einverleibte Osten schick gemacht werden musste. Prioritäten halt!

    Aber man kann zustimmend sagen, dass nicht nur unsere Sprache verroht, es sind auch unsere Städte, einheitlich. Und das lose wegwerfen von kleinen Verpackungen – Folienutensil eines süßen Riegels zum Beispiel, sind Vorboten. Und ich werde mich hüten auf die noch nicht – aber doch schon viel zu lange hier weilenden einzugehen.

    Ja, nicht nur Berlin ist dreckig. München schickt sich an.

    PS: Ich verweise hier auf die Ausführungen von Lesern, die M.K. aufforderte, ihre schönsten Eindrücke aus den schönsten Löchern dieser Erde kund zu tun: ht tps://www.michael-klonovsky.de/artikel/item/747-was-ist-ein-dreckloch

    * Das ist Kapitalismus: Hundert geben und das zigfache…:D

    ht tps://pbs.twimg.com/media/CRyuVD8WcAAffzN.jpg

  163. Was kann man tun
    Grundsätzlich gibt es 2 Möglichkeiten
    um eine Verhaltensänderung zu erreichen.

    Sanktionen und Belohnung.

    Bei meinen Radtouren durch Südhessen
    nehme ich Pfanddosen mit.

    u.a. die Ebbelwoimafia hat erreicht,
    das man beim Kauf dieser Dosen
    kein Pfand zahlen muss.
    Deshalb bleibt das Zeug liegen.

    Das kann man ändern.
    Alle Getränkebehältnisse auf den Bildern
    bringen den Dosen und Flaschensammler
    so gut wie keinen Ertrag.

    Natürlich könnte das ewig klamme
    Berlin auch den Geldbußenkatalog
    erheblich ausweiten.

    Wer meint das die Stadtverwaltung
    mehr tun sollte, darf sich natürlich
    auch mit Hilfe von Steuerzahlungen
    und Gebühren an den Kosten beteiligen.

    • Wer sollte heute, gerade in Berlin, aber auch in anderen Brennpunkten, sich trauen,
      Geldbußen jedweder Art auszusprechen und zu vollstrecken, ohne sich seines Lebens fürchten zu müssen?

  164. Landflucht beschreibt die BZ, wahrscheinlich nicht alleine wegen Ilker C. -
    aber er scheint der Auslöser, der zum vertieften Nachdenken und zum Entschluss eines Rettungssanitäters geführt hat, Berlin den Rücken zu kehren:
    „Als das Rettungsteam später vor dem Haus Polizisten das Erlebte schilderten, sei Ilker C. noch einmal erschienen und habe mit einer Geste gezeigt, dass er ihnen die Kehle durchschneiden werde. „Wissen Sie“, sagt er zum Richter, „Ich wurde in Berlin zwei bis dreimal im Jahr angegriffen.“ Doch dieser Einsatz sei sein tiefgreifendstes Erlebnis gewesen. „Ich fühlte mich verfolgt, ich fühlte die Bedrohung für meine Frau und meinen kleinen Sohn. Ich hatte Angst.“ David R. hat seine Arbeit in Berlin aufgegeben.“

  165. Ahh, noch zur West-Verslumung - und zum schönen Thema Radtour am Meer ein erbauliches Video
    https://www.youtube.com/watch?v=mcO8-xDZ4JI

    Dann noch die Kunst dazu:

    Randy Newman
    In America, every man is free, to take care of his home and his family

    Joe Bageant
    Deer Hunting With Jesus

    Paul Theroux
    Deep South – Four Seasons on Backroads
    (gibts auch übersetzt)

    Steve Sailer, von dessen isteve. com blog ich das Video habe, kommentiert:
    Kalifornien braucht mehr Immigranten – das beweisen solche Bilder.

    Der Kommentator Alfred E. Neumann sagt: Das sind die Zustände nach zehn Jahren Aktienboom in den USA.

    • Leider gibt es noch keinen direkten Stecker für das Gehirn.
      Ich würde Ihnen gerne meine Clips zeigen, aus Bombay (Mumbai), und die homeless people dort vor 30+ Jahren. Da kommen einige Stunden zusammen, nach denen Sie den zitierten Clip nie wieder zitieren würden. Weil die Leute in jenem Clip offenbar ein Luxusleben führen.

    • Ok Herr Dippel, glaub' ich Ihnen Mumbai, und ich stells mir furchtbar vor, Ehrenwort. Ich glau-
      -be auch, dass Sie bessere Nerven haben als ich – ich würde mich da fürchten!

      Aber Kalifornien und die dortigen Sozialbezüger und Obdachlosen habe ich hie und da persönlich kennengelernt, da bin ich näher dran.

      Und jetzt ist natürlich die Frage was man macht. Ob man so weitermacht: Mehr Immigration, mehr Obdachlose, mehr Entwurzelte, mehr Erniedrigte und Beleidigte.

      So läuft es seit Jahren in Kalifornien. So – sagt die EU und sagt Schulz und Göring Eckhardt und unsere Kanzlerin und die deutschen Linksradikalen und Antifas und Anarchos und Genderistas und so weiter: Die sagen alle: Macht das auch hier.

      Ich finde freilich, was die wollen (und mach(t)en) sei gefährlich. – Wahrscheinlich – auch aus kulturellen Gründen, ist derlei hier und mit mehrheitlich Muslimen als Immigranten, sogar gefährlicher als in Mumbai – aber das ist jetzt sehr spekulativ, weil ich, wie gesagt, von Mumbai kaum einen Hauch einer Ahnung habe. Von Kalifornien und von hier und auch von Muslimen aber doch, wie ich meine.

    • Natürlich, Herr Kief.
      Erstens bin ich eh nicht ängstlich, weil noch jedes Leben zum Tod geführt hat, und ich gegen alle ‚Du bist doch verrückt!‘ auch unbewaffnet durch downtown LA – und zwar fröhlich – gewandelt bin.

      Natürlich haben Sie Recht. Wenigstens damals waren diese Menschen *nicht* der festen Überzeugung dass ein dirty old white man (okay, damals noch nicht old) für ihre Situation verantwortlich sei. Den Tausenden dort ging es einfach so Sch*****, dass null Zeit gewesen wäre, diesen Gedanken überhaupt zu entwickeln.
      Ausserdem hatte keiner von denen die Vorstellung, somebody would own them a living. (Ich glaube nicht, dass es einen auch nur annähernd guten Ausdruck im Deutschen gibt.)

      Religion ist sowieso Gift in dieser Beziehung, da haben Sie Recht. Wenn die Religion dann auch noch sagt, man gehöre zur von Gott auserwählten Religion dieser Erde, und habe den religiösen Auftrag sich diese politisch untertan zu machen, ist schnell früh am Morgen.
      Oder Sedativum, wenn wie im Beispiel des Hinduismus die eigene Situation Karma ist; man sich in einer Inkarnation befindet, die man sich in einem früheren Leben selbst zugewiesen hat.
      Beides ist Gift, beides ist nicht förderlich für eine normale ‚ergebnisoffene‘ Entwicklung (s)eines eigenen Lebens.

  166. Titel eingeben
    Was viel wichtiger ist:Hat die R. den Schwindel herausgefunden?

  167. Hui!
    Wie böse. Wie bitterböse. Und doch nichts als die Wahrheit. Mein letzter Besuch in Berlin ist nun shon einige Jahre her, aber ich will da nie wieder hin. Eine abgehalfterte Stadt voller Schnorrer und – darf man das so sagen? – Nichtsnutze.
    Schon damals, bei jenem letzten Hauptstadtbesuch, hatte ich nachts in der U-Bahn mehr Angst, als in der New Yorker Subway in den 80ern, und das will was heißen. Dieses Megafavela, wo Unterbeschäftigte aus Langeweile Dinge beschädigen und alles zumüllen, kann mir gestohlen bleiben.

    Um einen alten Spruch zu paraphrasieren: If you have nothing good to say about Berlin, come sit next to me!

  168. DerVeranstaltungsbericht
    …bei Welt.de war unterirdisch. Da aber alles auch eine gute Seite hat, fand ich als dessen Folge einen schönen neuen Begriff, dessen Urheber ein dortiger Kommentator ist: Sedierungsindustrie.

    Dieses wirklich treffende und brauchbare Wort wurde einer im Text behaupteten „Provokationsindustrie“ entgegengestellt, zu deren wichtigsten Protagonisten angeblich Frau Kelle und DA gehören sollen.

    Wieder mal zeigt sich, daß bei den Großmedien in den meisten Fällen die Leserkommentare wesentlich lesenswerter und gehaltvoller sind als die „Journalisten“-Beiträge (von löblichen Ausnahmen wie den behaupteteten „Provokationsindustriellen“ abgesehen).

    Also möchte ich dem Welt.de-Leser-Kommentator auf diesem Wege herzlich für diese sinnvolle Sprachbereicherung danken und alle anderen vernünftigen Menschen bitten, den wunderbar passenden Begriff für das, was in diesem Land als „Journalismus“ verkauft werden soll (die Verkaufszahlen dafür gehen ja erfreulicherweise massiv zurück), fleißig zu benutzen: Sedierungsindustrie. – Passt! :-)

    • Zustimmung
      @ Blue angel
      ich bin davon überzeugt, dass in diesem Begriff viel Wahrheit enthalten ist, und wir bereits tagtäglich einer gezielten Sedierung und Beeinflussung unterworfen werden, wie sie eigentlich nur in Science Fiction-Romanen bisher angedacht wurde. (auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, muss ich hier nochmals auf Philip K. Dicks „Yancy“ verweisen, der dieses Konzept ziemlich exakt beschreibt).
      Das ist „Reeducation“ im Dauerprogramm!
      Angefangen von selektiver Berichterstattung, tendenziösem Herauspicken gerade passender „Fakten“, Interpretation von Statistiken im Sinne des gewünschten Ergebnisses, über das Lancieren vermeintlicher „guter Nachrichten“ (den Deutschen geht es so gut wie nie“, „wir haben Vollbeschäftigung“, “Die Löhne steigen“, „die Deutschen sind positiv gestimmt, und kaufen wie verrückt“, „die Hälfte der Bevölkerung will, dass Merkel Kanzlerin bleibt“, bis zu gezielter Beeinflussung durch emotionale Stimulierung von Einstellungen und Vorurteilen gibt es alles.
      Gerade im Radio werden immer wieder ganz beiläufig solche Botschaften übermittelt, durch wiederholtes, harmlos erscheinendes Lächerlichmachen von Personen (Trump, AFD-Politiker) in „witzigen“ Clips, oder Verbreiten von Vorurteilen durch gezielte Attributierung in Nebensätzen in den Nachrichten, wie „die rechtspopulistische Partei AFD“ „ oder der Schlächter Assad“, oder gern gehörte (Vor)Urteile über Putin oder andere missliebige Personen, wo gezielte Hetze betrieben wird, um die eigenen Ziele zu verfolgen, damit ja niemand auf die Idee kommt, bspw.die AFD sei wählbar, mit Assad könne man verhandeln oder eine Annäherung an Russland wäre im Bereich des Denkbaren.
      Das Schlimme daran ist, dass der Mehrzahl diese Beeinflussung gar nicht bewusst wird, während sie die gewünschten Einstellungen und Vorurteile als ihre vermeintlich ureigenen Überzeugungen übernehmen.
      Nicht umsonst war IM Erika mit Agitation und Propaganda befasst, die Dame versteht ihr Geschäft.

    • @Emil Meins
      Gut beschrieben. Zum Glück bewirkt die Sedierungsindustrie täglich weniger da die kognitiven Dissonanzen zu groß werden. Das, was zu Sedierungszwecken als Realität dargestellt wird, ist für täglich mehr Menschen nicht mehr mit ihrer erlebten Realität in Einklang zu bringen.

      Deshalb entscheiden sie sich für die „rote Pille“ um dauerhafte Kopfschmerzen nicht länger ertragen zu müssen. Zumindest stelle ich mir die Schmerzen ziemlich extrem vor, die kognitive Dissonanzen mittelfristig verursachen: Die Knoten im Gehirn müssen doch irgendwann Ohren und Schädeldecke sprengen oder zumindest das Gefühl verursachen, eine solche „Gehirnexplosion“ stünde unmittelbar bevor…

      Mich erinnert die Diskrepanz zwischen via Sedierungs-Organen behaupteter und tatsächlicher Realität stark an den futurologischen Kongress von Stanislaw Lem:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Der_futurologische_Kongreß

    • und nun auf denglisch:
      Nudging-Industrie

  169. Die Welt als Wille und Vorstellung
    Ich will es gar nicht so kompliziert machen.
    Einige Leseraussagen überraschen mich ein wenig.

    Der Autor beschreibt was ist.
    Der Vergleich mit (ggf enttäuschten)
    Wunschbildern oder guten Absichten
    bleibt dem Leser überlassen.

    Das die Prüfung eines Wunschbildes
    an der Wirklichkeit auf so viel Ablehnung
    bei Leuten stößt die sich für Klüger als
    andere halten ist die Korrektur
    meiner Vorstellungen über Zeitungsleser.

    Ich bin ent-täuscht.
    Ich gebe aber zu das ich für die
    vorangegangene Täuschung vermutlich
    selbst verantwortlich bin.

    Man soll die Leute nicht überschätzen.
    ggf liegt darin auch der Urgrund des Problems.

    Manche Wunschbilder überfordern jene vielleicht
    die sich daran halten sollen ggf einfach nur,
    ohne das in ihrem, von Wunschbild
    abweichenden, Handeln eine böse Absicht steht.

    Das andere wäre noch, das Wunschbilder
    durch Soll-Ist Vergleiche und anschließende
    Modifikationen vielleicht tatsächlich
    erreichbar werden. Aber auch das haben
    viele Kritiker noch nicht verstanden.

  170. Off Topic
    In (fast) allen amerikanischen Publikationen liest man heute vom FISA-Memo des Kongresses, in dem geschrieben steht, das Trump sehr wohl von seiner Konkurrentin abgehört wurde und die ganze Russland-Affäre eine von Hillary eingefädelte Intrige ist (FISA ist der Kongressausschuss zur Überwachung der amerikanischen Auslands-Geheimdienste).

    Alle Republikaner haben für die Veröffentlichung des Memos gestimmt, alle Demokraten dagegen.

    Was liest man hier darüber (ausser dem üblichen, langsam lächerlichen, Trump-Bashings)?

    Nichts. Kein Lüftchen regt sich im Blätterwald.

    Aber „Lügenpresse“ ist eine Verschwörungstheorie.

    Wenn Ihnen deruntenstehender Link nicht gefällt, googeln Sie „FISA Memo and Hillary Clinton“. Dann läuft ihr Server über.

    ht tps://is.gd/fQpjC2

    • Der FISA 2018 Report
      selbst ist doch noch gar nicht zugänglich, nur die Kurzfassung für Abgeordnete mit 4 Seiten. Warum sollte die dt. Qualitätspresse darüber berichten? Richtantennen auf einem Botschaftsgebäude im Osten sind doch auch kein Thema mehr.
      T’schuldigung für den Link, D.A.: http://www.foxnews.com/politics/2018/01/18/gop-lawmakers-demand-alarming-memo-on-fisa-abuses-be-made-public.html
      M.A. Titz

    • Aber „Lügenpresse“ ist eine Verschwörungstheorie.
      Ja, weil angeblich handelt es sich mehr um eine Lücken- als eine Lügenpresse…

      Ich bin wenig überzeugt und halte den Unterschied für semantisch.

      Filtern ist die Hauptarbeit beim Publizieren.
      Damit wird aber auch die meiste Beeinflußung ausgeübt.

    • Herr Titz
      Seit gefühlten 2 Jahren werden wir von fast allen Presseerzeugnissen dieses Landes mindestens einmal täglich mit Anti-Trump-Latrinengerüchten zugemüllt, die alle mit „Trump soll“, „Trump hätte“oder „Man sagt über Trump“ beginnen, das heisst: es handelt sich um reine Gerüchteküche. Wären es Fakten, würde man „Trump hat…“ schreiben.

      Selbst der immer wieder mantraartig heruntergeleierte Satz, er wolle den armen Frauen an die Geschlechtsteile fassen, heisst im Original: „If you are a star, you can grab them by their pussy“ und das heisst: „Wenn man ein Star ist, kann man..“. Es handelt sich weder um eine Willensäußerung, noch um einen Tatsachenbericht aus seinem Leben. Diese Fehlinterpretation/(bei uns zusätzlich: Falschübersetzung) ist auch in den USA ein Thema. Das ist nämlich kein Gerücht, sondern „Fake News“.
      Wenn aber Mitglieder des Kontrollausschusses der amerikanischen Auslandsgeheimdienste ein streng geheimes Memo einsehen können, dass die Aktivitäten dieses Geheimdienste gegen den damaligen Kandidaten um die Präsidentschaft und jetzigen Präsidenten offenlegt, das (gerüchteweise) belegt, das Trump sehr wohl abgehört und die ganze „Russlandäffare“ eine gegen ihn eingefädelte Intrige ist, wenn die, die dieses Memo gelesen haben (Fakt), darüber sagen, „es sei schlimmer als Watergate“ und „Ihnen wäre beim Lesen der Kiefer heruntergefallen“, dann erfahren wir nicht ein Sterbenswörtchen darüber.
      Bereits die Fakten, die Kommentare derjenigen, die das Memo lesen konnten, sind aussergewöhlich hart und aussergewöhnlich deutlich. Dazu braucht man den Inhalt, über den natürlich die Gerüchteküche brodelt, noch garnicht zu kennen.

      Wenn es ausnahmsweise mal Fakten statt Latrinenparolen zu berichten gäbe, dann kneifen unsere Pseudo-Journalisten, für die ein Ausdruck erst noch erfunden werden müsste.
      Mein Vorschlag: „Bildungslückenmacher“ oder „Volks-Latrinalisten“.

      Früher hätte man sowas geteert und gefedert. Vielleicht wäre „TF-Ready-Journalisten“ auch ein Vorschlag.

  171. DON + R auf den JF-Netseite;
    ick hab mir glatt vertippt…jetze kannste nich mehr im Cabrio durch Berlin jetten herrjemienehh!

    Donnerstag soll gar ein ganzer Artikel in der JF drinstehen. Jetze biste aba unter X-Hainern als rechts vonner NPD verortet…

  172. Frage an die Berliner hier
    Meiner Erinnerung nach war Kreuzberg vor dem Mauerfall in einem deutlich schlechteren Zustand als jetzt. Täusche ich mich da?
    Ich habe da mal 11 Monate gewohnt, kann mich aber nicht mehr so gut an diese Zeit erinnern.

    • Xbergs Zustand war nie gut
      die Antwort is m. E. so wie pleite und total pleite…was macht den Unterschied??? Pleite is wenn de weniga hast als wie du nüscht hattest!

      Was heute allerdings auffällt sind die baulichen Sanierungen nach Mitte hin mit einer entsprechenden besser zahlenden Mieterstruktur(s. a. Flake und Prenzlberg).

      Auch war es vor dem Mauerfall prickelnd (manche würden sagen angsteinflössend) war nachts durch X-berg zu gehen, echte NoGos waren damals nicht gegeben… heute als alter Mann sieht man das als NoGos an, was mein Sprössling als hippe Partymeile empfindet.

      Die Perspektive ist entscheidend: Definitiv ist die Anzahl der Messerattacken in Berlin derzeit höher als in den sog. Goldenen Zwanzigern inkl. 1923.

    • Kreuzberg
      Ist schon deutlich besser jetzt als in den 1980er Jahren. Vor allem im alten K 61. Viel Gentrification im Bergmannstraßen-Kiez, das läuft echt gut hier. Big like. Ansonsten ist der öffentliche Straßenraum natürlich massiv versifft, war aber schon vor 30 Jahren so.

      @Emil Meins: genausoisses.

      @Don: Ham’se im Kempi logiert, im Astor, odda gar im WA?

  173. Die Zukunft des RHS
    Die USA sind uns ja immer einige Jahre voraus. Hier kann man sehen, auf was Berlin zusteuert. Ich weß, der Don hasst YT-links, aber hier handelt es sich um eine 10-minütige Tour mit dem Rennrad entlang dem Santa Ana River in Anaheim, Orange County, CA. Nur Bilder, ohne Kommentar.
    https: //www.youtube.com/watch?v=zvCGtxeknSg

    In Berlin regnet es allerdings öfters als in CA. Für Berlin muß man sich noch mehr Dächer aus Plastikplanen dazudenken.

    • Irre
      Das ist ja traurig.

    • Habe den Beitrag gefunden und angeschaut
      verschiedenes fiel mir auf. Um es mit Noah Becker zu sagen: das ist ein ziemlich weißer Slum. Schwarze habe ich dort nicht gesehen. Eigentlich merkwürdig.

      Wenn ich es mit ähnlichen Zeltlagern in meiner Heimatstadt Berlin vergleiche, dann ist es hier genauso.

      Auf der Straße leben weiße Obdachlose. Entweder biodeutsche Alkoholiker oder Osteuropäer, die dunkleren werden gepampert und versorgt, die saufen ja auch nicht, die kiffen eher, das macht nicht so fertig. Oder sie nehmen „Opium fürs Volk“ hochdosiert zu sich. Das macht zwar auch ziemlich fertig, aber nur die, die sich am falschen Ende einer Stichwaffe wiederfinden.

      Bis ich das Video sah, habe ich, aufgrund der rasant gewachsenen Zahl, immer behauptet, es gebe viel zu viele Penner in Berlin. Und es sei zu dreckig hier. Schon ein Besuch in Marseille zeigte, daß meine Maßstäbe wohl zu stark vergangenheitsorientiert sind. Sie passen nicht zu den Ergebnissen, die eine moderne, an UN-Vorgaben und Menschenrechten orientierte Politik erzielt.

      Das Video hat mich endgültig überzeugt, daß wir es in Berlin nur mit marginalen Einsprengseln in einer wohlgeordneten Welt zu tun haben. Wieviel besser sind wir doch, als die unsozialen Amis. Da zeigt sich ganz klar die Übelegenheit unseres Sozialsystems. Man stelle sich vor, es wäre zusammengebrochen unter dem Ansturm der Versorgungsempfänger!

      Nicht nur einzelne, nein alle Parkanlagen wären zu Zeltstädten geworden, weil ja der Zustrom alternativlos nicht an irgendwelchen nicht zu schützenden Grenzen reguliert werden kann. Und unsere einheimischen Säufer hätten unter all den dunkelhäutigen Zuwanderern garantiert kein Bein an die Erde bekommen.

      Wir schaffen das. Danke Frau Merkel. No borders! No nations!

  174. ich bin ja im grunde ihrer meinung, aber
    sind sie ganz sicher, daß man in münchen zum gleichen zeitpunkt gleichwertige beobachtungen und bilder hätte machen können? fast egal wo, aber zb vom hauptbahnhof zur wiesn, vielleicht durch die romantische goethestraße. man nennt das selektive wahrnehmung, in die eine wie in die andere richtung. der vergleich berlin – tegernsee ist zudem reichlich abwegig. – freu mich trotzdem auf Bavaria meets Görlie ;-)

  175. Alfred,
    beim Militär, also mit BuWeAküFi, würde so etwas „Munitionsniederlage, klein-, vorgeschoben“ genannt. Antifa war auch mein erster Gedanke.

  176. Der Fluch der guten Tat
    Text eingeben

  177. Pfui!
    Berlin bleibt Berlin und isch bien oin Bärlina!

  178. Berlin ist nicht überall!
    Es gibt hier mehrere Kommentare die den Don kritisieren und meinen, daß es auch im Süden Ds solche Bilder gäbe.
    Ich wohne im tiefsten Süden in einer Stadt mit 60 000 Einwohnern.
    Unsere Stadtverwaltung zahlt jedem Hauseigentümer eine Pauschale von 100Euro, wenn er ein Graffiti von seiner Hauswand entfernt. Das deckt zwar nicht die Kosten, setzt aber ein Signal, das im Stadtbild Erfolge zeigt.

    • Titel eingeben
      Ingolstadt (DK) Vielen Ingolstädtern stinkt die Vermüllung der Stadt. Unverantwortliche Hundebesitzer, rücksichtslose Müllentsorger und so genannten Wildbiesler sollen deswegen stärker zur Rechenschaft gezogen werden. Die INKB haben dazu einen Katalog mit erhöhten Verwarn- und Bußgeldern erarbeitet.
      http://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/Ingolstadt-Das-wird-teuer;art599,3475220


    • Es gibt auch Brandenburger Gemeinden, die ihren Hausmeistern den Kleinkrieg gegen Graffittisprayer finanzieren. Aber das kostet halt – Geld und Aufmerksamkeit und Zeit.

    • @ Uli49
      Selbst.de/abwaschbareWandfarbe
      Halbe-Halbe?

    • Berlin IST überall in Europa
      Wer wissen will zu was die europäischen Metropolen in unserer Zeit
      mutieren, der lese die ausgezeichnete Reportage „THIS IS LONDON“
      von Ben Judah, erschienen bei PICADOR.
      Mit herzlicher Empfehlung
      und Freundlichen Grüßen!

    • @ skag
      OK, Halbe-Halbe, wenn ich es mal brauche.
      Um mein Grundstück herum habe ich einen 300 Meter langen mannshohen Zaun mit Stacheldraht. z.Zt. ist da noch Ruhe.

  179. Titel eingeben
    @Don Alphonso, 20. Januar 2018, 08:12 Uhr
    Wo soll es denn in der Innenstadt besser sein?

    Nirgendwo in der Innenstadt. Alles innerhalb des S-Bahnrings (und weite Teile darüber hinaus) ist mal mehr, mal weniger im Zustande dessen, was man salopp als „verwahrlostes Drecksloch“ bezeichnet, und es ist inzwischen völlig gleich, wo man aus einem im Innern meinethalben ordentlichen bis luxuriösen Hotel (oder irgendeinem anderen Etablissement) auf die Straße tritt, man landet mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit umgehend in der Berliner Gosse, tritt in Hundesch*e, Penn*pi*e und Ar*bersp*cke und wird schon innerhalb der Wartezeit auf ein miefiges Taxi von irgendwoher von irgendwem wüst bepöbelt.

    Natürlich gibt es auch schöne, gepflegte, ruhige und angenehme Gegenden in Berlin. Aber eher nicht in der Innenstadt. Dort ist die Verwahrlosung stets nur einen Steinwurf entfernt, egal, wo man sich bewegt.

    Stil existiert in Berlin weitestgehend nur in Form des Handgriffs von Besen und Klasse ist ein Wort, welches im hiesigen Sprachgebrauch nicht vorkommt. Alles ist halt Versatzstück in dieser Stadt, nachgeäffter Schein, geschichtsverlorene Vorstellung von zerbombter ehemaliger Grandeur, wie dieses Café auf Ihrem ersten Bild oben, diese gerade mal fünf Jahre junge und so lächerlich auf alt und traditionell getrimmte Neureichenburg im Haus Cumberland.

    Berlin heute hat fertig. Kein Adel. Kein Bürgerthum. Keine Tradition. Keine Klasse. Keine Kunst. Keine Schönheit. Keine Kultur. Die letzten 100 Jahre gab es eigentlich nur Sozen, Kommunisten, Nazis, Denunzianten, Psychopathen, Selbstmörder, Neureiche, Möchtegerns, weitere Bekloppte, Krawall, Bomben und stets schlechte Regierung, sonst nüscht.

    Davon abgesehen ist Berlin im Winter eine Zumutung. Die Stadt, das weiß man, ist von November bis April die deprimierendste Tristesse westlich von Wladiwostok. Kommen Sie doch mal im Mai und wohnen dann bitte in einer rechtzeitig gebuchten, gepflegten kleinen Pension im besseren südwestlichen Außenbezirk, gehen Sie z.B. mal an einem schönen Tag spazieren im gerade erst frisch sanierten Park von Schloß Babelsberg, danach erträgt sich vieles leichter beim Abstieg in die Niederungen des Reichshauptslums.


    • Davon abgesehen ist Berlin im Winter eine Zumutung
      Sowieso. Alles grau in grau. Und ab 4 ist Nacht.

    • colorcraze
      Mit Verlaub, das hat weniger mit Berlin zu tun sondern mit der MEZ. So weit östlich sollte eigentlich keine MEZ mehr sein.

      Am 22. Dezember war es abends um 18:10 noch hell als ich in Cártama den Aldi betrat. Beim Verlassen gegen 18:30 war es dann ‚endlich‘ dunkel. Der Ort liegt halt einige Grad westlich von London und hat eben auch MEZ. Dafür wurde es auch erst kurz vor 9 morgens hell.

    • Titel eingeben
      Dafür wurde es auch erst kurz vor 9 morgens hell.
      9 bis 18 Uhr sind ganze NEUN Stunden Tag an einem 22. Dezember – das geht nur, weil dieses Cártama so weit südlich liegt. Wenn ich meine Mutter am Hochrhein besuche, merke ich jedesmal im Winter, daß es in Berlin eben eine halbe Stunde früher dunkel wird.
      Berlin hat im Mittwinter allenfalls 7 Stunden Tag.
      Das bekäme man nur weg, wenn man die ganze Stadt nach weiter südlich verlegte. Aber dann wären auch die ewig langen Sommerabende weg (da wird es dann, dank der EU-Sommerzeit, erst um 1/2 11 dunkel).

    • @Uwe Dippel
      „So weit östlich sollte eigentlich keine MEZ mehr sein.“
      Wobei es da ja noch eine objektive, geographische Messlatte gibt.
      Frankreich, Spanien, Belgien, Niederlande würden rein sachlich in die Londoner Zeitzone gehören. Während Berlin, wie auch Stockholm, Prag, Wien, München und Rom wunderbar in der Zeitzone für mitteleuropäische Zeit aufgehoben sind. Sogar fast in der Mitte der Zeitzone liegen, so dass High noon, Höchststand der Sonne, auf zwölf Uhr mittags fällt, Mit-tag auf der Uhr auch die Mitte des Tages am Himmel ist.

    • Zeitzonen
      Spanien liegt eigentlich falsch in der MEZ. Von der geographischen Logik her gehörten die eigentlich zur GMT/UTC, wie Portugal und GB. Berlin, Prag und Wien sind in der MEZ schon ganz richtig.
      Von mir aus sollte man die Sommerzeit abschaffen. Helligkeit bis 1/2 11 nervt, eine Stunde früher dunkel wäre besser. Am Morgen wieder im Dunkeln aufstehen, nachdem man endlich mal die Dämmerung gesehen hat, ist auch jedes Jahr ärgerlich.

    • Natürlich haben Sie beide Recht
      Ich habe etwas Pi-mal-Daumen gerechnet; eher wegen des Neidfaktors. Ich kenne diese Berliner Winter, habe ein Dutzend zu viele mitgemacht, und freue mich jedes Mal, wenn es in Andalusien zur Wintersonnenwende bis 18:00 hell bleibt. Und Langschläfer bin ich sowieso.

  180. BGE gibt's doch schon
    Anderes Wort für „bedingungsloses Grundeinkommen“: Länderfinanzausgleich.

  181. ... nicht nur den Bayern - auch den BaWü-lern stinkt´s ...
    … viele Baden-Württemberger haben lange schon kein gesteigertes „Länder-Finanz-Ausgleichs-Euronen-Überweisungs-Bedürfnis“ mehr an die „Berlin-Party“ – Veranstalter und „Sonder-Müll-Produzierer“.

    … ich hoffe und bete mit OttO …

    Null GroKo – SPD ade!

    NEUWAHLEN –

    … ohne Hosen-an- … und mit Schulz-aus-Zug!

    Dazu bräucht es nicht einmal Mut – es ist schlicht

    . NOT-WENDIG !

    • @mira belle: war das nicht mit ein Teil des grundlegenden Plans, wehalb jetzt ein
      Riesenloch in Stuttgarts Mitte klafft und die halbe Stadt untertunnelt wird? Wenigstens an eine Mappus-Aussage meine ich mich erinnern zu können, dass das Geld im Lande bleiben soll und S 21 schon deshalb seine Berechtigung hätte.
      Auf welche Idee wohl Söder kommen wird, um das Geld in Bayern zu behalten?

    • @ Trojaner
      „Auf welche Idee wohl Söder kommen wird, um das Geld in Bayern zu behalten?“

      Er will seine Amtszeit begrenzen.

    • Oh stimmt - und letzendlich ist ja nicht einmal klar, ob er überhaupt
      erst „ins Amt“ kommt.

  182. Meckern aus dem Transferpseudoglanzheim einfach lächerlich
    Einige meckern ja oben, und manche halten sich für die große Welt, oha.

    Das war eine beschauliche Stadt, als der Bundestag noch in Bonn war.
    Jetzt ist es eine kaputtregierte Stadt, die sich mit dem ganzen Land schmückt. Mitten aus dem Kanzleramt, dem Nabel der Stadt, kommt zuweilen eine Erscheinung hearaus, die dann im Endspiel die Ärmchen in die Luft wirft (das soll Affekt bedeuten) und jubelt für eine Mannschaft, von der regelmäßig der FC Bayern eine satte Hälfte stellt. Die meisten anderen Spieler kommen aus dem ganzen Land.

    Bald in Korea können die Meckerer schauen: Skifahrer aus Bayern, Biathleten aus Thüringen und Bayern, desgleichen die Skispringer. Produziert wird Euer Esskram in Bayern, BW, NRW, Niedersachsen, Mecklenburg, Sachsen etc.
    Eure Kutschen kommen aus BW, Bayern, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen, Eure Klamöttchen meistens aus Asien.

    Alles, was Ihr habt, sind Politiker, Kaputtverwalter und Schreiberlinge. Und dann können die nicht einmal die Stadt verwalten und säubern, eine Kleinstadt im Vergleich zu London oder Paris.
    Das ist armselig, und daran gibt es nix zu verteidigen, auch nicht am Laissez-Faire im Görli, einfach nur armselig und apathisch und dabei am Tropf der gesamten Republik hängend.

  183. Danke!
    Geschätzter Don, es passt zwar nicht zum Thema des heutigen Beitrages. Ich möchte Ihnen dennoch einmal von ganzem Herzen einen Dank aussprechen. Sie waren (fast) die einzige Stimme der publizistischen Vernunft in den dunklen Stunden des Wilkommenswahnsinns 2015/2016. Danke! Und lassen Sie sich nicht unterkriegen!

    • Passd scho ...
      Mir ging es ähnlich. Allerorten gesteigerter geistiger Durchfall. Reinkarnation von 1933 nach dem März oder 1948 im Ostteil.
      Ich hatte mich – besser: wir hatten uns – monatelang gefragt ob wir durchgedreht sind, oder der Rest der Welt. Nun bin ich Realist genug, wenn mir tausende Autos auf der Autobahn entgegenkommen, *nicht* zu denken, dass die alle Geisterfahrer wären.
      Meine bessere Hälfte hatte dann irgendwann Broder ausgegraben, und ich den Blog hier. Zumindest nicht zwei Bekloppte gegen den Rest der Welt sondern eine gute Hand voll. Offenbar gar nicht so Bekloppter.

      Heute sieht die Welt wieder anders aus. Insbesondere kann ich bei ZON und faz.net regelmässig Kommentare loslassen, die vor wenigen Jahren garantiert gecleansed worden wären. Insbesondere bei ZON scheint eine ganz neue Schicht von Moderatoren eingewechselt worden zu sein, die jede Menge Migrationskritik erlauben.

      Dennoch, mein bevorzugter Ort ist dieser Blog hier. Danisch hat es schön gesagt: weil der Hausherr sich um den Ton kümmert. Es ist fast immer sehr zivilisiert. Da lässt sich sogar gelegentlich eine Prise Beschimpfungen aus dem Land der Aufgehenden Sonne ertragen.

  184. Don Alphonso lebt im Schlaraffenland
    Icke schau in Berlin Chatlottengrad durch zwei Brillen
    1. Die der Regierung mit weißer Weste und dickem Portemonaise, Egoisten Blender und abhehoben. Wohne im Preißenpark-palaise

    2. Des Prekaristes mit dem Lidl-kutsche für alle meine Habseeligkeiten. Sammle Lumpen Altstoffe Flaschen & Papier. Esse Reste aus der Bahnhofsmission und Papierkörben oder Würstchenauffangbehälter. Die Grüne Woche versorgt Obdachlose prächtig.

    Die SPD Genossen H.Ehlerts Treberhilfe fraß 7 kg Mießmuscheln in Carputh allene ?
    Sarrszin Beröin schafft sich rechnet die Sozialhilfe den Bedürftigen vor, wie üppig sich ohne Obdach lebe; der Altkanzler Gerd bettelte nei Bauarbeitern um Bier und Fresserei, präsentiert schon heite seine 6. FRAU aus Asien. Treffen ihn bei hübschem Wetter im Preußenpark – so klein idt die Welt oder kurzatmig unsere Natur.

    Bitte grüß Borussia von mir

    • Quizfrage
      Warum war es in Bayern schon immer verboten, einen Preußen zu erschlagen?

      Antwort:

      Von zehn, die zum Begräbnis kommen, wollen neun dableiben.

    • verboten, einen Preußen zu erschlagen?
      Böse, aber GUT!

  185. Was fehlt?
    Kehrwoche! Erstaunlich, meine „Landsleute“ (darf man das noch sagen?) stellen in den Berlin den größten Prozentsatz an Zuwanderung (so teilte es zumindest einmal das Landesamt f. Statistik mit) und wir haben es nicht geschafft, hier die Kehrwochenmentalität zu nachhaltig zu etablieren!

    Schade!


    • Naja… es war vermutlich derjenige Teil von Baden-Württembergern, die Kehrwoche ohnehin abartig fanden. (In Berlin wurde seit jeher jemand dafür bezahlt, die Treppen zu reinigen, und dieses Geld auf die Mieter umgelegt)

  186. und noch eine Zeile Gedicht...
    It is NICE to be a „Preiß“ –
    It is HIGHER to be a „Bayer“.
    But BEST is to be a „Hess(e)“!

  187. „Bavaria meets Görlie“
    Noch darf jeder in Berlin überall hin(also theoretisch), aber es wird interessant zu beobachten, ob die Bewohner der vielen schnell und pseudonobel hochgezogenen neuen Stadtviertel versuchen werden, sich vom üblichen Berliner Abschaum abzuschotten.
    Als ein paar Meter von meiner Wohnung entfernt kurz vor Weihnachten eine Leiche im Schuttcontainer entsorgt worden war, regte das niemanden auf, aber es kamen sofort ein paar Prostituierte, die den Journalisten den Kiez zeigen wollten.
    Im Görli am besten mal mit den Parkläufern sprechen, die erläutern auch sehr gerne die strengen Parkregeln und wer wo steht.
    Wesentliche Eigenschaft vieler Berliner muss ein unerschütterlicher Gleichmut sein, weil kaum woanders es den Bürgern völlig egal wäre, wenn Mehrfachmörder anstelle der verordneten Sicherheitsverwahrung mit der Freundin bei der Mutter rummachen oder Kinderschänder Grundschüler betreuen. Das Sein schafft hier ein ganz spezielles Bewußtsein.
    Und falls noch nicht darauf hingewiesen wurde: Frau Lagarde…..

  188. Einige Berichte. Sehr interessant.
    Einfach „Don Alphonso Birgit Kelle“ bei Google News eingeben.

  189. Hofen, oh heilige St. Barbara
    @werte mira belle:

    Hofen ist immer eine Wallfahrt wert !

    ja am Max-Eyth-See, dieser Perle, gehen sie mal hin, wenn sonntags im Sommer der Hamel gebraten wird und die Strasse bis nach Stuttgart-Münster zugeparkt ist…und der Rauch und Gestank das Neckartal füllt, das erinnert mich immer an die Reisen durchs staubige östliche Bosnien……..aber eine Polizei fährt da nur mal vorbei und schaut sich das an………., Verbote allein helfen nichts, drakonische Strafen schon eher…………es muss ja nicht wie in den von CR__00 vergötterten Herkunftsländern gleich die Hand abgehackt werden.

    dafür, und darauf wollte ich hinweisen, haben die Stuttgarter jetzt mit dem Fritzle ein Konfetti-Verbot, während die sonstige Vermüllung einfach so hingenommen wird. Er ist halt schon ein bisschen humorlos der Fritz, aber so kennen wir ihn ja !

    • Max-Eyth-See
      Wir sagten früher immer dazu „Türkisches Meer“. Ich weiß allerdings nicht ob man das heute noch ungestraft sagen darf, so wegen pc und Netzunterdrückung undso. Ich hab mal in Hofen gewohnt (15 Jahre lang), aber eher oben (Richtung Neugereut).

  190. Trist, trist, aber...
    …Don Alphonso, kommen Sie mal in die Gegend Bottrop-Oberhausen-Duisburg-Mülheim: Sie werden an der Welt verzweifeln und mit dem Bloggen aufhören

  191. 1312: Staatsmacht ist Staatsmacht, oder?
    Gestern blickte ich mitten in der Nacht aus dem Fenster auf lärmende Jugendliche, die eine Röhre mit Stampfmusik dabeihatten, und da fuhr auch ein Krankenwagen mit Blaulicht vorbei.

    Und ein wackerer Tänzer reckt den Stinkefinger aus der Faust, als ginge es gegen G20.

    Wer spricht denn akzentfrei Deutsch und hasst Sanitäter?

    Nur am Kiffen und am Meth kann es ja nicht liegen, da muß doch noch etwas im Spiel sein.

  192. Is mir egal!
    Wer es nicht kennt:

    Offizielles Werbevideo der Berliner Verkehrsgesellschaft:

    https://www.youtube.com/watch?v=YEYim54pJ00

    Gruß Peter

  193. Was so alles aus Berlin kommt
    Wikipedia: „Shaka Ponk (teilweise abgekürzt als SHKPNK) ist eine Crossover-Band aus Frankreich, die seit 2004 in Berlin beheimatet ist.“

    Die Sängerin ist eine Schwarze.

    Und man schaue sich mal das Cover der neuen Platte an. Ein kleiner schwarzer Junge, der einen Affen küsst.

    Rassismus ist halt nur, wenn es die Weißen machen (H&M).

  194. Für so manchen Müll gibt es in so manchen Städten ganz praktikable...
    …Vermeidungsstrategien: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/drakonische-strafe-fuer-muellverstoss-in-zuerich-15406935.html

    /// Übers Geld, kriegt man sie alle!

    Fast alle… denn gestern ertappte ich in einer Wohnanlage in Nürnberg einen jungen, etwa 16-jährigen Mieter (Somalier), wie er Pfandflaschen (Glas) in den Restmüll warf. Ich wies ihn darauf hin, dass das wichtige Ressourcen seien und er dafür Pfand zurück bekäme, wenn er die Glasflaschen beim naheliegenden Getränkemarkt abgebe. Die Antwort: „Wegen der 8 Cent pro Flasche?“. Der Millionär zog die Flaschen anschließend aus dem Müll und kassiert demnächst den Pfand. Der ach so arme Flüchtling und seine deutschen „Unterstützer“ rufen wahrscheinlich demnächst nach gerechter Umverteilung. Arbeit wollen Sie nicht – Geld schon. Fazit: der Flaschenpfand muss mindestens auf einen Euro erhöht werden, will man tatsächlich was für die Umwelt tun!

  195. Begegnung von Don Alphonso
    Don Alphonso: „Keiner von denen, auch der von der Welt, hat uns m.W. angesprochen. Komisch.“

    Ja, Journalisten sind auch nicht mehr das, was sie mal waren! — Aber ich habe ihn angesprochen, den Don, zusammen mit meiner Begleiterin direkt nach der Diskussion. Ich wollte jetzt wirklich mal mit meinem psychologischen Scharfblick studieren, wer oder was sich hinter Don Alphonso verbirgt: Ein überaus höflicher Mann, sehr gebildet, sehr gute Manieren, hoch sensibel bis in die letzte Nervenfaser, mit einem geradezu enormen Talent für die indirekte Provokation und eindeutig ein in seinem Herzen ein „links denkender“ Mann, der aber aufgrund seiner Herkunft mit Begriffen wie „links“ oder rechts“ einfach nichts anfangen kann. Der Don ist ein Bayer, der offenbar in einem eher „praktisch denkenden“ Umfeld geformt wurde und dessen Haupttätigkeit darin besteht, Intelligenz und Sensibilität vor seiner Umwelt verstecken zu müssen. Er ist ein Mann, der einfach nicht alles sagen darf, was er weiß, weil er Angst hat, wegen seiner Ansichten gelyncht zu werden. Außerdem hat er keine Lust, offen zu lügen, weil ihn das zu viel Lebenszeit kosten würde. Auf der anderen Seite leidet er gern unglaublich stark und zeigt das auch deutlich: Das ist die Waffe der Sensitiven, sich zum Opfer und damit unangreifbar zu machen, notfalls auch mit Torten, Silberkannen oder einer sadistischen Neigung zum Leibeigentum. Hinter diesem seelischen Werkzeug versteckt er auch sein Lebenstrauma, als links denkender junger Mann, begütert und bessergestellt, ausgerechnet im konservativen Bayern aufwachsen zu müssen.
    Seine Lebensaufgabe: Was er will, ist, dass die „Welt gut ist“, aber sie ist nun mal leider auch schlecht. Dagegen kämpft er nun mit einer gesunden Mischung aus provinzieller Naivität und der Abgeklärtheit eines Historikers an.

    • Für mich hört sich das ...
      eher nach Glaskugel an,sorry. Gebildet, höflich und gute Manieren könnten stimmen.

    • Vergiftete Komplimente
      Wie Sie zum Fernurteil „provinzielle Naivität“ – vom diagnostizierten „Lebenstrauma“ mal ganz zu schweigen – gelangt sind, bleibt eben so schleierhaft und unglaubwürdig wie das eitle Selbstattest des „psychologischen Scharfblicks“, das Ihnen zu solchen Erkenntnissen verholfen haben soll.
      Nebenbei: irgendein FUB-Diplom wäre als Beleg völlig untauglich.

      In der Blickumkehr verfestigt sich der Eindruck einer entweder von purem Neid oder eingebildeter Überlegenheit angetriebenen Würdigung, die herablassendender und peinlicher zu formulieren, schwer fallen dürfte.

    • summit
      „… Nebenbei: irgendein FUB-Diplom wäre als Beleg völlig untauglich.“

      Das ist korrekt. Ich habe nur das kleinste Buch der Welt studiert. Es ist das „Handbuch des deutschen Humors“.

  196. Wo
    bleibt ein erkennbares Versmaß zu diesem schön Gedicht?

  197. Un es will merr net in mein Kopp enei: Wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei!
    Nächstes Mal lade ich Sie ein, mit mir nach Frankfurt zu kommen. Das ist doch um einiges besser als was Sie da von Berlin erzählen. Ich war gerade in Ffm. Das Opernhaus strahlte in der Sonne und der Obstladen in der Freßgasse war wie immer, gut bestückt. Kaputte Fahrräder sah ich nicht, aber auf dem Weg von der S-Bahnstation zum NOVOTEL kam ich an verschieden Kiffern und windschiefen Typen vorbei. Da dachte ich mir, heute Abend nach dem Vortrag, nehme ich mir besser ein Taxi. Was ich dann aber nicht brauchte, denn eine der Teilnehmerinnen chauffierte mich zurück.

    • I fucking love Berlin!
      Frankfurt?

      Ach bitte nicht…statt Sex and Drugs gibts da nur:

      „Ein neues „Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt Frankfurt“ ruft zu einer „Demo der Vielfalt und Liebe“ an der Hauptwache auf, die von Mitarbeitern der Aids-Hilfe koordiniert…“

      http://w ww.fr.de/frankfurt/rechte-konferenz-in-kelsterbach-bunte-demo-gegen-demo-fuer-alle-a-1429472

    • Gelle? Die kleineste Metropole der halt..
      :) E goldisch Frankfordern grüßt Sie! Es gibt mittlerweile aber auch ein paar schebbische Ecken.

      Lieber Don, ich bin schon gepannt auf den Video-Mitschnitt auf frauenfuerfreiheit.de!

  198. Mein Opa besuchte ihn gern, und nun
    ist er tot. Nein, nicht Opa. Paul Bocuse. Der muss richtig gut gewesen sein.

    • Fleischlose Sterne
      Lebendige Augen, herrliche Nase und großartige Saucen. Schön alt geworden.

      Ein ganz anderer Großer ist Georges Blanc. Sein Kochbuch wär was für den Don: Entdeckung einer neuen Kochkunst: Cuisine Naturelle. Kein Fleisch. Nach Jahreszeiten aufgebaut.

  199. Schweiz, Zürich - Gesetze werden durchgesetzt
    Hier noch etwas erschienen in Mutterschiff:

    ‚Drakonische Strafe für Müllverstoß in Zürich

    Die Schweiz ist ein ordentliches Land. Zusammengefaltet und in einem Bündel verschnürt müssen Kartons hier entsorgt werden. Was passiert, wenn man sich daran nicht hält, musste jetzt eine Zürcherin erleben.

    Seit „Asterix bei den Schweizern“ weiß jedes Kind, dass es in der Eidgenossenschaft sehr sauber und ordentlich zugeht. Damit das auch so bleibt, gibt es strenge Regeln. So zum Beispiel bei der Entsorgung von Kartons. Diese müssen zusammengefaltet und in einem Bündel verschnürt an einem bestimmten Tag im Monat bis sieben Uhr morgens am Straßenrand positioniert werden.

    Was passieren kann, wenn man sich nicht genau an diese Vorgabe hält, hat jetzt eine Zürcherin in einer Radiosendung des Schweizer Rundfunks empört zu Protokoll gegeben.

    Entgegen der Vorschrift legte sie einige kleinere Schachteln in einen größeren Karton und stellte diesen in der Früh hinaus, ohne ihn mit einem Band zu verschnüren. Das „Paket“ ward nicht abgeholt. Am nächsten Tag stand die Stadtpolizei Zürich vor der Tür: Die Frau habe gegen die Abfallvorschriften verstoßen, mahnten die Ordnungshüter.

    Und es blieb nicht bei der Ermahnung. Monate später flatterte der Abfallsünderin ein Strafbefehl mit der Aufforderung ins Haus, 270 Franken Strafe und Gebühren zu bezahlen. „Missachten des Zeitpunkts für die Bereitstellung von Wertstoffen“, lautete der Vorwurf. Sie hätte ihre nicht abgeholte Kiste also wieder einsammeln müssen.‘

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/drakonische-strafe-fuer-muellverstoss-in-zuerich-15406935.html#void


    Wenn wir jetzt noch eine Zeitlang zuschauen und es nicht schaffen die Failed States wie Berlin und NRW loszuwerden oder dass Bayern und andere sich Österreich oder der Schweiz anzuschliessen, dann ist es durchaus möglich dass irgendwann noch sehr viel radikaler durchgegriffen wird.

    Man erinnere sich an das New York Ende der 80er Jahre. Die haben es auf die Reihe bekommen. Nicht aber Chicago.

    Persönlich wäre mir der Südstaat mit Österreich, Schweiz, Norditalien, Elsass, Bayern, Sachsen und – wenn bis dahin noch nicht zugrundegerichtet – Baden-Württemberg am liebsten. Dann noch raus aus der EU.

    • Südstaat
      Aber nur mit der Pfalz! Ba-Wü könnte man inkludieren, dann entfielen lästige Kampfhandlungen zur Kärung der Korridorfrage.

    • nicht Chicago
      ja, aus C kam ja auch der Obama her und war dort ein hohes Tier !


    • Und Schleswig-Holstein als Exklave! Wir haben eine putzige Aussprache, diverse Torten und können ringreiten. Außerdem braucht Ihr Südstaat eine Marine.

    • Ohh, Frau Kraweel, die Marine befährt ja dann Bodensee, Necka und dä Rhiiii!!!! - aber Sie dürfen
      unbedingt mitmachen, weil Ihre Bewerbung so süß ist, Eeehräwott (=echt ehrlich….)!

    • @ Dieter Kief
      Mange Tack! und *doll freu*

      Man könnte ja ein Präventivtraining für die Schiffe machen, dass sie ohne offenes Meer keine Platzangst bekommen da unten :) Und zur Kieler Woche können sie auch ganz zivil und chic!

    • @ Gast
      Ok, die Pfalz. Aber nur zwischen Alzey und Schweigern, einschließlich der Weinlagen an den Hängen des Pfälzer Waldes.

      Für BaWü bin ich in letzter Zeit wieder etwas optimistischer gestimmt. Kretschmann wird auch nicht jünger und glaubt irgend jemand, dass wir die Grünen mit einem Spitzenkandidat Özdemir weiterhin mit hohen Stimmanteilen belohnen?
      Mehrheitsfähig (aber nicht bei den Grüninnen) wäre wohl nur Herr Palmer.

    • Ich stimme für Schleswig-Holstein
      Wenn ich das hier so lese, dann MUSS Schleswig-Holstein mit rein und zwar noch bevor der Gender-Dozer von Frau Schweslig-Hohlstein alles plattgequotet hat.
      Womit wir bei der Frage wären: „What shall we do with the Gender Trulla, early in the morning?“.
      Könnte man eine Hallig extraterritorial machen und die Hohlstein da parken?

    • ITMN (I trau mi net)
      ITMN zu sagen, wer New York damals aus der Sch..e gezogen hat. Darüber gibt es auch einen guten Bericht auf UTube (aber ich verlinke normalerweise nicht auf UTube. Ausser an Ausnahmetagen wie „Kaisers Geburtstag).

      Hier also ein Zeitungsbericht:

      https://nypost.com/2016/02/07/how-donald-trump-helped-save-new-york-city/

    • Titel eingeben
      Nix mit Schleswig-Holstein als Exklave, ‚ein sonderbares Land hinter Hamburg‘ so ein tv-Komiker, nichts für Ungut aber, wie allseits bekannt Witze bergen nun mal die unaussprechlichen Wahrheiten und so ist halt dort oben im rauen Land mit rauer Kultur und Menschen, die unter der Perfektionsakribie der Schweizer und Österreicher, zerbrechen würden …

    • Die GRÜNEN von Schleswig-Holstein
      Wir würden die GRÜNEN auch mitbekommen aus Schleswig Holstein, gleich 20 Flaschen pro Kiste Becks.
      Natrürlich gibt es in Bayern mehr und besseres Bier, aber vielleicht will irgendwer mal ausländisch essen.

  200. Wie bei uns in Ottakring
    Oh Don,

    danke für die schönen Stimmungsbilder, wie bei uns in Ottakring oder in der Brigittenau. Vor 20 Jahren um den Gar du Nord in Paris habe ich ähnliches festgehalten. Dort sollte jetzt wer Bilder machen, wenn er in die Berliner Zukunft sehen will: Menschenkot statt verwelktem Laub, gebrauchte Spritzen statt Zigarettenstummel, ausölende Mopedwracks statt Fahrradleichen usw.
    Aber im Ernst, Don, ich bin verwirrt wegen dem wiederholten Unimog Wunsch (allein aus ästhetischen Gründen sollte man sich kein Fahrzeug mit einem so hässlichen Namen anschaffen). Denn was dem Eddy Merckx Corsa Extra sein Scott Winterrad, kann doch wohl dem SLK nur ein Haflinger oder Pinzgauer aus dem Hause Puch sein! (Spartanisch, Praktisch, Gut)

    Grüße aus Wien, ihre Texte sind mir wahre Stütze, bitte weiter so, und bringen Sie den SLK wohlbehalten hoam.

    • Unimog!
      Keine Frage, Haflinger und Pinzgauer sind mit Freuden willkommen!
      (Wer es richtig zünftig mag, sollte auch mal nach „Hägglunds“ suchen…)
      Aber für die hier intendierte Verwendung eines Räumschildes ist ein Unimog doch eher geeignet (nich umsonst auch der utilitaritische Name…)

  201. Titel eingeben
    Ich bin jedes Wochenende einmal in Berlin, wenn es eine „failed“ City gibt, dann Berlin. Es gibt zwar noch ansehnliche, gut bürgerliche Ecken, aber ich bin sicher, auch diese werden noch bunt. Berlin ist ja mittlerweile berühmt für sein gut funktionierendes Öffentlichkeitswesen, seine geringe Kriminalitätsrate und seine effektive Verwaltung. Auch der BER soll noch in diesem Jahrtausend fertigwerden, kurz, ein Vorbild in allen Bereichen!
    Dazu passt auch die Parteizugehörigkeit des Bürgermeisters und der Beitrag Berlins zum Länderfinanzausgleich. Wenn man also sehen will, wie Deutschland in einigen Jahren aussehen könnte, einfach Berlin besuchen. Kampf dem rechten Unwesen!

    • Berlin und Länderfinanzausgleich
      Der Länderfinanzausgleich verewigt die Probleme Berlins. Er nimmt jeglichen Leidensdruck von der Landesregierung.

      Ja, es ist sogar noch schlimmer. Gutes Wirtschaften würde hier bestraft werden, da sich dadurch die Einzahlungen in den Landeshaushalt verringern würden.

      Zugegeben, das ist ein eher hypothetisches Problem. Keine Landesregierung der letzten 20 (oder 30+?) Jahre hat sich je dem Vorwurf ausgesetzt die Zahlungen aus dem Länderfinanzausgleich durch zu gutes Wirtschaften zu gefährden.

    • Strategie
      „… wenn es eine failed City gibt, dann Berlin“

      Immerhin wird so etwas wie eine langfristige Strategie sichtbar: wenn uns das Proletariat als Wählerschicht abhanden gekommen ist, importieren wir einfach ein neues.

      Den nächsten Meilenstein wird die Forderung nach einer schnelleren Einbürgerung bilden. Die Partei des ultraorthodoxen Fortschrittglaubens hat sie schon mal deponiert …

      ht tp://www.spiegel.de/spiegel/print/d-144545872.html

  202. ?
    Warum tun Sie sich das an, lieber Don?

  203. Nihil novi sub sole
    Nach einer Anstellung in Berlin in den frühen 30er Jahren empörte sich meine Urgroßmutter zeit ihres Lebens, wie unglaublich dreckig diese Stadt doch gewesen sei.

  204. Empfehlung fürs das Wochenende, falls noch nicht bekannt:
    Jordan Peterson debate on the gender pay gap, campus protests and postmodernism
    https://www.youtube.com/watch?v=aMcjxSThD54

    Großartige Unterhaltung.

    Peterson spricht über was, Journalistin „interpretiert“.

    • Die BBC-Frau kriegt jetzt Saures wg. Frauenverrat!!
      Sie hat den Spott von Ihnen und Hadmut Danisch, der die Links hat, und den persönlichen Schaden jetzt noch obendrauf: Die Genderistas sind jetzt regelrecht hinter ihr her.

      An einer Stelle hat Peterson sie übrigens reingelegt im Interview – nämlich als sie sagte, er sage, die Männer hätten einen höheren IQ und er dann antwortete, nöö, nöö, alles Lüge, das einzige was man sagen müsse sei, dass die IQ-tails der Männer länger seien – tja – heißt so: IQ-Schwänze, ne. Er verzog keine Miene, als er das sagte.

      Das hat sie aber nicht kapiert, weil sie die absolut gängige statistische Normalverteilung nicht kennt – längere IQ-tails heißt: Im Durchschnitt mehr superschwache Männer als Frauen, aber im Durchschnitt auch: Mehr superschlaue Männer als Frauen.

      Daher die James Damore Debatte – – in der Damore sich ja nicht zuletzt ausdrücklich auf die Forschungen Jordan B Petersons stützte…

      Es ist schon erstaunlich, wieviel diese Leute n i c h t wissen, und doch kommen sie so hoch…Peterson hat ihr gratuliert, dass sie es soweit geschafft hat – so kann man es auch sehen, tja! – sie hat in der Tat sehr viel erreicht… und jetzt hat sie aber sehr viel Ärger – und schon tut sie mir in bisschen leid..

      …seufz. Das ist aber falsch!, ermahne ich mich jetzt. Man muss es so machen wie Peterson, und diese doofen Prätendentinnen auflaufen lassen: Verpackt in ein Kompliment!! – Er ist schon obergut.

      Howgh!

    • längere IQ-Schwänze ...
      … klingt voll total logisch!

      Nein, natürlich nicht was SIE Schweinigl meinen.

      Einfach nur mehr Obdachlose und mehr Nobelpreisträger.

      Habe aber noch nie viele GenderAsstinnen gesehen, die sich über überzählige m Obdachlose bewschweren…

    • Absolut!
      Es is so etwas wie die längere, akademische, Version von dem Hayali-Clip den ich oben zitierte.

      Newman hat ihre feste Meinung, und will JBP ‚reinreissen‘. Und dann – sie ist nicht wirklich schlecht – zieht sie immer wenn sie nicht so recht weiter weiss, einen Schritt zurück, versucht JBP eine Formulierung in den Mund zu legen, etwas das er nie gesagt hat, und dann geht es wieder einige Schritte nach vorn. Und so zieht es sich, bis sie, das ist echt nett, mal sprachlos ist. Da muss sie selbst lachen.
      Das ist – leider – heutzutage Diskussionskultur. Also, ich meine natürlich nicht das Lachen. Sondern dieses Vorgehen mit einer festgefahrenen Meinung, und dem Versuch den anderen auflaufen zu lassen.

      Nun ist Newman da weitaus intelligenter als Hayali, aber auf einem ähnlichen Trip. Jemand hatte der eine Moderationskarte mitgegeben, auf der so etwas wie „treib ihn in die Enge mit der fairen Verteilung! Die Visegrad -Staaten wollen nicht. Noch sitzen Hunderttausend in Italien und Griechenland fest“ gestanden haben dürfte.
      Und dann hat die Kandidatin für den Moderationspreis nicht gemerkt, dass es nicht geht (also mangelnde Intelligenz?) oder es sonst nicht geschafft, die Karte einfach liegen zu lassen, und zu improvisieren. Hätte doch nett werden können, einige persönliche Fragen zu stellen.

  205. Mal was Sachliches zu Berlin:
    https://www.berliner-zeitung.de/berlin/bevoelkerung-warum-berlin-viele-einwohner–aber-kaum-buerger-hat-29474832

    Aber natürlich nur für jene, die überhaupt noch an Sachlichkeit interessiert sind. Und nicht irgendwelchen destruktiven Stimmungsmachereien hinterherlaufen.

    • Tiefergehende Analyse
      Der Link ist gut.

    • Proletarischer Hochmut
      „Potsdam profitierte enorm vom Zug ins Umland: Es genießt das Engagement neuer Bürgerschaftlichkeit, einschließlich großzügiger Sponsoren. Berlin verweigert sich dem regelrecht und pflegt stattdessen eine Art proletarischen Hochmut.“

      Unter „proletarischem Hochmut“ stelle ich mir etwas anderes vor als es toll zu finden, irgendwie krass und kaputt zu sein.

      Ich bin i.ü. Technokrat genug, die asiatischen Städte zu bewundern, die auch ohne gewachsenes Alteuropäisches Bürgertum auskommen. Singapur, Hongkong, Incheon, … irgendetwas machen die richtig und ich glaube es hat sehr viel damit zu tun, dass sie nach vorne kommen wollen oder ihren Platz halten – und sie können auch Flughäfen bauen ( München hat es auch auf die Liste geschafft ):

      ht tps://www.iol.co.za/travel/5-airports-that-might-make-you-extend-a-layover-10890894

      Ich bezweifle nicht, dass dort sehr viele an ihrer Stadt der Zukunft mitgebaut und sich damit ihren „proletarischen Hochmut“ redlich verdient haben. In Berlin, so fürchte ich, würden Leute vom gleichen Schlag schnell im rot-rot-grünen Treibsand versinken.

    • Bayern will durfchaus nach vorn, hier weiss man noch, wie Armut war.

  206. Ich bin Berliner, nichts berlinerisches ist mir fremd
    Berlin ist dreckig, Brüssel ist dreckiger, Lagos ist ein Shithole. So what.
    Die Harmlosigkeit, mit der hier für Berliner Verhältnisse Petitessen dokumentiert werden, erstaunt.

    Homo sum. Humani nil a me alienum puto.

    Aber den Zerfall eines Gemeinwesens zu verfolgen und nachzuzeichnen ist auch ein schwieriges Unterfangen, insbesondere in einer gebrochenen Stadt wie meiner dummen Heimatstadt an der Spree.
    Der Schmutz, die Anarchie, das Widerborstige hatten in den frühen Nachwendejahren sehr wohl ihren Reiz und ihre Berechtigung, es ist das Berlin, dessen Ruf der Stadt noch nacheilt, von dem aber nichts übrig geblieben ist.
    Es war nicht Ausdruck von kollektiver Ignoranz, sondern der Staub der Geschichte, aus dem Luftschlösser gebaut wurden und nach deren Platzen die Regierung kam, um sich ähnlich der Verwesung hinzugeben wie alle vorherigen Berliner „Bundesregierungen“.
    Ach, hätten die Juden doch nur mal so laut widersprochen, als die Deutschen sich Berlin wieder zur Hauptstadt erkoren, wie wir im Falle Jerusalems.

    Iniqua numquam regna perpetuo manent

    • Touché!
      „Ach, hätten die Juden doch nur mal so laut widersprochen, als die Deutschen sich Berlin wieder zur Hauptstadt erkoren wie wir im Falle Jerusalems. “

      Berechtigter Einwurf in der Retrospektive, aber selbstverständlich hätten nicht nur die Juden diesen Widerspruch vehement leisten müssen.

      Berlin muss ein feuchter Traum für die Speditions- und Umzugfirmen gewesen sein. Heute wirkt es wie ein gebrauchtes Kondom, das vor der Berührung mit der Geschichte hätte schützen sollen.

  207. China, Müll, Berlin
    noch nimmt China uns tonnenweise den Plastikmüll ab, und die Fresserei aus Papptrögen und das schwarze-Plörre-Geschlürfe aus Togo-Bechern (Ähnlichkeiten mit einem afrikanischen Staat sind rein zufällig) sind noch nicht verboten.

    Wat denn? Det is Berlin, hängt seit Urzeiten am Trog des Reiches und der Republik und lässt sich aushalten (2016 waren es 3,9 Milliarden aus dem Länderfinanzausgleich, Bayern zahlte über 5,8 Mrd. ein). R2G tut ein übriges, aber Hauptsache arm und sexy, bunt und offen.

    • Würde eher behaupten,
      die Chinesen nehmen teilweise des Plastikmüll zurück, den man hierzulande von da eingekauft hat.

  208. Ein paar Fragen zu Ihrer Podiumsdiskussion, D.A.
    Gerade habe ich erst realisiert, dass gestern Ihre Podiumsdiskussion mit Birgit Kelle stattfand. Prinzipiell hätte ich mir da auch gerne Karten für besorgt, wenn der Veranstaltungsort nicht in so einem prekären Umfeld gelegen hätte ;) . Ein bisschen bereue ich es ja trotzdem, nicht dort gewesen zu sein. Aber es gibt ja noch diverse andere Slums in Deutschland, die bespielt werden wollen.

    Ein paar Fragen hätte ich aber doch, nach der Lektüre diverser Berichte darüber:

    Hat wirklich niemand lautstark gegen die Veranstaltung protestiert? Plakate hochgehalten? Die Bühne gestürmt? Das Publikum vor dem Eingang angepöbelt? Wie ist das möglich? Hatten linke Kreise nicht angekündigt, die Veranstaltung zu sabotieren?

    Und viel wichtiger: Wann kann man den Mitschnitt der Veranstaltung im Internet ansehen? Das würde mich doch sehr interessieren.

    Mit besten Wünschen und freundlichem Gruß

    nurmalso

    • Kein einziger Pöbler?
      Nein, kein einziger !

      Ich muss gestehen, dass wir Pfefferspray eingepackt hatten, um uns bei einer evtl. Blockade den Weg in die Filmbühne freisprühen zu können. Und wir haben uns bewusst nahe des Eingangs Plätze gesucht, um bei Tränengas/Bengaloangriffen im Raum schnell das Weite suchen zu können.

      Es klingt wahrscheinlich hysterisch, aber wir haben wirklich mit einer Mischung aus Hengameh und Antifa gerechnet. Und sind mehr als erfreut, dass das alles ausgeblieben ist. Es war genau so unwahrscheinlich und schön, wie Danischs Adjektivreihung suggeriert.

      Bedeutet dies nun etwas ? Signalisiert es eine weitere Verunsicherung der besseren Menschen ? Ich wage es fast nicht zu hoffen…

      An D.A. und Frau Kelle nochmals unseren herzlichen Dank !

    • Ich habe die entspannte Atmosphäre auch sehr genossen. Und ich war, vom Stock und der Leibesfülle abgesehen, ubewaffnet.

    • Die Podiumsdiskussion
      Der Redakteur, der in der Welt dazu eine Kritik geschrieben hat, mag Sie wohl nicht besonders….

  209. Berlin & Müll
    In Sachen Müllbildung im RHS kann ich aus eigener Erfahrung beitragen. Von 69 bis 73 war ich an der bolschewistischen Kaderschmiede als Student gemeldet. Von 70 bis 74 war ich zehnmal Betriebsarbeiter bei RAW Gd (Reichsbahn-Ausbesserungswerk Grunewald), insgesamt 18 Monate.
    Neben der Waggonreparatur war ich im Streckendienst „Baum und Strauch“ eingesetzt. Die Arbeit war zwar anstrengend, weil meist an einer Böschung arbeitend, aber, solange es ein Gütergleis war, ging das. Lebensgefährlich waren die S-Bahn-Gleise. Der Berliner von 1970 warf alles aus den Fenstern, was er gerade in der Hand hatte. Schultheiß-Pullen, Regenschirme, Plastikmüll. Einmal wurde ein Tablett herausgerissen und nach draußen geworfen. Er traf einen Streckenläufer. Der starb infolge Genickbruch. Die Polizei (West) war der Meinung, den Fall nicht untersuchen zu müssen.
    Den Berliner von 1970 auf dem S-Bahn-Bahnhof muss man sich so vorstellen. Die Reichsbahn-Arbeiter waren für ihn Kommunisten, die ungerechtfertigterweise die Bahn in Berlin (West) betreiben durften. Nun muss man den Dialekt dieser Leute verstehen. Sie leiden alle unter einem Kieferschaden. Wenn der Berliner meint, etwas sagen zu müssen, klappt er den Unterkiefer herunter und intoniert mit Zunge und Gaumenzäpfchen. „Fahstehste wa?“ oder „janz wat dollet“. Viel mehr bekommt er nicht zustande, schon gar nicht Nebensätze.
    Noch größere Dreckschweine als die Berliner waren die Soldaten der Rheinarmee Ihrer Majestät der Königin von England.
    Das waren Personenwaggons der Reichsbahn und wurden von uns gesäubert. Einmal durchwischen ging ja noch. Man musste nur ein Auge darauf haben, wohin die Herren ihre Erbinformationen verspritzt hatten. Das konnte auch schon mal höher sein.
    Das Beste waren aber die Abflussrohre der Toiletten. Die waren in der Regel von Hannover bis Berlin erfolgreich verstopft worden. Mit jedem Schei$$. Also musste von oben einer mit der Brechstange drücken und der andere von unten mit dem Dampfstrahler enteisend wirken. Irgendwann kam die Brühe herunter. Wer das Rauschen nicht früh genug hörte, war anschließend reif für die Dusche. Den Gestank kann ich auch nach fast 50 Jahren identifizieren.

    • Biografie
      Meister Braun,

      das hier vorgestellte Kapitel wirkt nicht eben appetitlich, aber dennoch, Ihre Biografie würde ich gerne lesen und bestelle im Voraus.

      Im Unterschied zu den zahllosen Selbstbiografen aus der Halbwelt des TV- und Politik-Klüngels haben Sie wenigstens etwas zu erzählen. Bei Lieferung gerne signiert.

      Herzlich
      Zuvielgesellschaft

    • Doller Bericht - grazie - an das gedruckte FAZ-Feuilleton von Samstag darf ich gar nicht denken,
      wen ich sowas Interessantes lese: Weh, weh, das stammte da wieder komplett von denen mehreren Wehmüllern – höchstselbsten… – – oh, und wie frisch das dagegen hier abgeht. Tja: Nochmal danke, Folkher Braun!

    • Ich habe es nicht gelesen, ich musste Kommentare freischalten.

    • Es gibt einen Kultfilm über einen Streckengeher,@ Herr Braun:
      Wallers letzter Gang mit dem damals sehr jungen Herbert Knaup:

      https://m.youtube.com/watch?v=HgLBgKoH3QA

      Sicher ist Ihnen auch Herr Riechenhagen von AGRO – Fendt ein Begriff?

      Er hatte Trump schon vor dessen Wahl kennengelernt und ließ sich in unserer Tageszeitung über die unmöglichen Tischmanieren und sonstiger Umgangsformen des Herrn aus.

    • kehrwoche
      Wollt ich auch schon schreiben, früher haben die es nur geschafft alles wegzuräumen jetzt kommen sie nicht mehr hinterher. ich bin mir unsicher was ich nun gut finden soll. Ob eine Stadt gut ist, wo alle Sommerwege mit Muster geharkt sind und niemand drauf tritt, oder ob eine gewisse Lässigkeit oder Verwahrlosung besser ist. Die meisten werden ja Notesofberlin kennen, das andere Berlin, oder vielleicht ein anderer Indikator.

  210. ..das war in Berlin schon immer so
    als die Preußen den Protestantismus mit ihrem Größenwahn gekreuzt haben und den Kulturfernen aus der Mark erzählt haben, daß sie was besseres seien, weil sie eben keine Kultur hätten, die ja nur Nachdenken läßt statt die Fresse aufzureißen und „wir wollen unseren Platz an der Sonne“ (statt an den Schweinetrögen der Mark) zu brüllen, dann die Nachfolger der Preußen als Göring (ohne -Eckardt) einen einbürgerten, der denselben Kulturfernen einredete, sie seien zu Höherem berufen, wenn sie „ein …, ein …., ein…“ brüllten oder auf die Frage nach dem „totalen …. „mit „Ja“ antworten ließ, und so sind dieselben heute immer noch fern von Kultur dabei, die Rigaer Straße zum Mittelpunkt der dreckigsten Stadt der Welt zu machen, viel schlimmer als Nairobi, London oder Brüssel (echt sauber gegenüber dem Produkt derjenigen, die „Preußen“ immer noch für ein Kompliment halten). Aber man läßt sich ja gern von den hart Arbeitenden in Bayern alimentieren…. und ist darauf auch noch stolz. So sind sie halt, die sozialistischen Proleten in Berlin. Die Kultivierten hat man ja vor 1945 ermordet oder vertrieben und geblieben ist eben nur das, was man dort jetzt findet.

  211. Nix wie weg
    Die „Welt“ benennt Sie, werter D.A., eine „Gallionsfigur der Provokation“

    Derweil lese ich, dass Thomas Dreßen ja eigentlich Österreicher sei und daher dessen Husarenritt auf der Streiff eine nationale Randnotiz zu bleiben habe.

    Felix Bavaria ob solcher famosen Burschen.

    Zum Glück ist mein Schwippschwager ein waschechter Bajuware, zwar im Bayrischen Wald beheimatet, aber besser als gar kein Brückenkopf.

    Wenn Sie auch noch am Sonntag in Berlin weilen, schauen Sie doch mal im Fluchtmuseum am Checkpoint Charlie, respektive an der „Rudi-Dutschke-Straße“ (Verlagssitz von Springer und TAZ) vorbei.
    Da werden verwegene Fluchtverstecke in Trabant und BMW gezeigt, eventuell könnten Sie den Roadster noch modifizieren, ich würde es mit vorübergehender Leibeigenschaft danken.

  212. Ballin, wa?!
    Ick schau ja ständig Fernseh und bereits vor Jahrzehnten hat so eine Giraffe von nem Staatssender, Titta v. Hardenberg (so wie mein Korn) hieß sie glob ick, meine Omma imma Angst gemacht, wie varrucht dat alles is in Ballin.

    Und nu noch diese Bilda! Flaschen auf der Straße. Dat sollte sich mal einer in Singapur oder Ingolstadt erlauben.

    Apropos Ingolstadt:
    „Wenn man bei uns das Regenwasser in den öffentlichen Grund ableitet, ist das illegal. Das muss alles in Rohre, das wird dann auch gemessen. und muss wegen der Sauberhaltung der Umwelt bezahlt werden.“

    Wenn man bei uns (Sylt) das Regenwasser in Rohre (Kanalisation) ableitete, kamen Mitarbeiter des Kreises, warfen beschriftete Tischtennisbälle in die Dachrinnen und fingen sie in der öffentlichen Kanalisation wieder auf. Das mußte dann seitens der Hausbesitzer als Verstoß gegen Umweltauflagen bezahlt werden.
    So unterschiedlich kann das Verständnis vom Umgang mit Niederschlagswasser und dessen Versickerung sein.

    In Ingolstadt und Singapur gehört sogar das, was von oben kommt, ins Klo, bei uns darf (nein – muß) es das natürliche Niveau des Grundwasserspiegels stützen.

    P.S.:
    Das mit den Tischtennisbällen haben findige Juristen als unbefugten Eingriff ins Eigentum unterbinden können.
    Die Trottel aus Husum gingen dann dazu über, den umgekehrten Weg zu wählen und haben Wasserdampf in die Kanalisation geblasen und geschaut, aus welchen Regenrinnen er wieder herauskam.
    Sie hätten allerdings gleichzeitig den Klempnern verbieten müssen, Rückschlagklappen einzubauen.

    Und so vermietet der gemeine Sylter weiterhin seine Kellerlöcher, die ihm ohne diese „Ingolstädter Regenwasserentsorgung“ regelmässig absaufen würden.

  213. Berlin, Accra, Tokyo
    Ich war 2016 längere Zeit in Tokyo und Accra. In Tokyo ist der größte Bahnhof der Welt, Shinjuku, der täglich von 4 Milionen Reisenden passiert wird. Ich habe dort keinen einzigen Mülleimer gefunden. Es liegt trotzdem – oder deswegen – kein Fitzelchen Müll herum, es ist blitzsauber. Da wurde mir klar, dass man am Umgang mit dem Müll, den man selbst verursacht, den Grad der Zivilisiertheit der Menschen erkennen kann. Man könnte auch auf dem Boden der wohlriechenden Bahnhofstoiletten von Shinjuku seine Ramen-Nudeln verspeisen. Man wird auch in den bis ins feinste Detail ästhetisch gestalteten Geschäften nicht und niemals übers Ohr gehauen, denn das wäre gegen die eigene Ehre. Japan ist das zivilisierteste und kunstliebendste Land, das ich je besuchen durfte.
    Und Accra: Da gibt es an den Straßen Rinnen, da werfen die Leute Müll und Abfälle hinein, so wie sie auch dort hinein pinkeln, nachmittags um fünf, bei gleißender Hitze, sofern sie nicht ihren Müll und ihre Abfälle einfach so auf und neben die Straße geschmissen haben, und überall sind Schilder: Bitte hier nicht gegenpinkeln. Und so wie die Berliner sind sie auch sehr religiös, nur heißt die Religion bei ihnen nicht „Klimawandel“, „Antikapitalismus“, „Antifaschismus“, „Energiewende“, „Refugees Welcome“ und „Feminismus“, sondern es sind Born Again Christians, und sie spenden ihr Geld nicht pro asyl und Greenpeace, sondern dem Pfarrer.
    Von Tokyo ist Berlin jedenfalls sehr weit entfernt.

    • Man kann seinen Kram doch mitnehmen
      Ich gestehe ungern, dass ich hin und wieder im Freien eine Zigarette rauche. Und die Kippe nehme ich mit. In der Manteltasche, nachdem ich sie ausgetreten habe.

      Ich fing damit einst in einem Naturschutzgebiet an und habe das beibehalten. Irgendwo an einem Mülleimer entsorge ich den Inhalt der Manteltasche.

      Ich bin so erzogen, dass man nichts rausschmeißt oder liegenlässt. Das war in normalen christlichen Häusern absolut üblich.

    • Japan hat eine Zukunft
      Die Japaner machen es richtig. Wir machen harakiri.

      Dabei waren wir mal Vorbild für Japan: Polizei, Verwaltung, Justiz.

      „Arubeiti“, Arbeiten.

    • @ Herr Oberländer,
      da haben wir immer wieder über „Naturfreunde“ gestaunt, die zwar die vollen Dosen auf den Berg schleppten, sie aber nach Leerung, wenn sie leicht sind, einfach unter einen Felsvorsprung warfen.Bei uns wurden die plattgetreten und wieder mitgenommen – wie jedes Bonbonpapier auch.

      Im Herbst räumen hier an einem Tag ganze Schulklassen den Müll weg,bei Ihnen sicher auch? Der Nachwuchs vieler Vereine ist auch dabei.Hier im Ort finden sie nichts und wundern sich.

      Allerdings gab es lange bei uns einen Graben am Berg, in den z.B. im Herbst die abgeblühten Geranien entsorgt werden durften – bis eine Weidezaunbatterie gefunden wurde…Ob hiesig, oder von auswärts, konnte nichr geklärt werden.Deppen gibt’s überall.

  214. Berlin OHNE Bürger - wie Verantwortungslosigkeit den Verfall beschleunigt
    Berlin steht nur stellvertretend für viele deutsche Städte und für das politische Personal insgesamt.

    Als ich die Bilder von D.A. sah, fiel mir die Broken-Windows-Theorie ein.

    Vereinfacht ausgedrückt besagt sie, dass, wenn man ein zerstörtes Fenster nicht umgehend repariert, letztendlich das ganze Haus der Zerstörung ausgesetzt ist.

    D. h. zwischen den Verwüstungen in Stadtvierteln und deren sukzessive Verwahrlosung und Kriminalität besteht ein direkter Zusammenhang. Gebäude, die verfallen, Müll, Vandalismus, Schmierereien, Obdachlose, Drogenszene usw. locken Straftäter jeglicher Couleur an.
    Das ist wie mit den Essensresten, die man wegwirft. Davon ernähren sich zahlreiche Kulturfolger, die irgendwann zu einer Plage/Bedrohung werden.

    In New York hat man dieses Problem erkannt und die Polizei hat
    diese Theorie zum Ausgangspunkt einer Null-Toleranz-Strategie
    gemacht. Mit Erfolg.

    Wir alle müssen endlich begreifen, dass es um existentielle Dinge geht, nämlich um die Zukunft unserer Gesellschaft.
    Dazu bedarf es der Wiederherstellung der staatlichen/sozialen Kontrolle
    in allen städtischen Bereichen, kompromißlos und bundesweit.
    Das gilt auch für den Umgang mit Migranten.
    Keine dämliche Verharmlosung (à la „Geschenke Gottes“ u. dgl.).
    Wenn Frauen sich nicht mehr sicher fühlen können, stimmt was nicht.

    Das größte Problem, leider, ist die fortgeschrittene Verwahrlosung
    in den Köpfen der (politisch) Verantwortlichen, unabhängig von ihrer politischen Ausrichtung.

    Entweder wir begreifen uns als handelnde Bürger oder wir verlieren.

    Schweden ist nur der Anfang.

    • Es isf nicht überall gleich. In meiner Heimatstadt wäre das unvorstellbar, sogar in schlechten Vierteln.

    • @ E.Gast sagte 21. Januar 2018 um 01:23 Uhr Berlin OHNE Bürger - wie Verantwortungslosigkeit den Ve
      „D. h. zwischen den Verwüstungen in Stadtvierteln und deren sukzessive Verwahrlosung und Kriminalität besteht ein direkter Zusammenhang. Gebäude, die verfallen, Müll, Vandalismus, Schmierereien, Obdachlose, Drogenszene usw. locken Straftäter jeglicher Couleur an…..“
      .
      Das kann auch genau anders herum laufen. Wenn alles kaputt ist zum. Berlin könnte sich da ein eigenes Beispiel sein. Aber dafür bedürfte es der „richtigen“ und zupackenden „Männschen“. Und da sehe ich inzwischen absolut schwarz, ähh bunt.
      (DdH)

    • Titel eingeben
      Guter Beitrag! Danke!

    • Verharmlosen
      Richtig, E. Gast. Es gibt aber zunehmend Fälle, die mit „Verharmlosung“ nicht mehr ausreichend beschreibbar sind:
      https://www.welt.de/politik/article172675144/Berlin-Fluechtling-soll-4-jaehrige-Tochter-seiner-Pflegefamilie-missbraucht-haben.html

      Da wurde „kompromißlos“ die Strafverfolgung vereitelt und „soziale Kontrolle“ vorsätzlich sabotiert. Es handelt sich also um ein Beispiel für vorsätzliche Verwahrlosung bzw. Aufgabe gesetzlicher und sozialer Normen.

      Solange solche Fälle durchgehen und so zunehmend die „neue Normalität“ formen, werden äußere Verwahrlosung inform von Müllbergen und anderen Unappetitlichkeiten natürlich erst recht nicht (mehr) zu bekämpfen sein.

      Der Broken Windows-Effekt hat sich längst schon auf die Menschen ausgeweitet wenn für „höherrerangige Interessen“ jetzt auch Kleinkinder geopfert werden: Dieses Mädchen ist für den Rest seines Lebens schwerst-traumatisiert und dem betreffenden Staatsanwalt ist das offensichtlich „Recht“.

    • Mit "Null-Toleranz"
      habe ich ein Problem…weil

      a) es kleinen Machtmenschen zuviel Macht gibt und die wird missbraucht und

      b) in Verbindung damit aufgeblasene Egos erzeugt….gib jemanden eine Pfeife und eine Uniform, plus etwas Macht und Du hast einen anderen Menschen vor Dir.
      Habe ich auf dem Uni-Campus in Honolulu erlebt, die hatten eigene Campus-Polizei und als wir dort mit Auto geparkt haben und direkt über die Strasse sind hat es so ein uniformiertes Pfeifchenmännlein förmlich in der Luft zerissen, nur weil wir nicht bei seinem Fußgängerüberweg wo er stand rüber sind…..

      c) Du an fünf Fingern abzählen kannst, dass Du dann wegen jeder Kleinigkeit angeschissen werden wirst….weil Du tagtäglich gegen irgendwelche Vorschriften verstößt, egal ob sinnvoll oder eben nicht sinnvoll….
      Schönes Beispiel aus dritter Hand und paar Jährchen her:
      Stadt in NRW an der holländischen Grenze….dort am Stadtplatz hat sich eine Drogenszene entwickelt, die störte usw. Stadt sorgt für privaten Sicherheitsdienst, der da aufräumen soll…funktioniert auch wunderbar….nur dass dann der Dienst dann anfing die „normalen Bürger“ auch zu disziplinieren oder eher drangsalieren…Ende vom Lied der Dienst wurde wieder abgeschafft….

      d) Leben und leben lassen nicht mehr gilt…..und sorry in einer Null-Toleranz-Gesellschaft will ich nicht leben, die ist nicht mehr lebenswert….weil jeder Furz dann verfolgt wird…..

      bombjack

  215. Provokationsinduatrieller, Radikalkonservative, Islamkritiker...
    Arbeitskollegen bei Springer…
    https://www.wel t.de/politik/deutschland/article172661694/Diskussions-Veranstaltung-Wenn-Birgit-Kelle-mit-Don-Alphonso-ueber-Feminismus-debattiert.html

  216. ne kurze Rückmeldung
    Die von Ihnen „retweetete“ Ministerliste der neuen Groko scheint aus mehreren (aber wenigen) Quellen vorläufig bestätigt.

    Möchte ich nur mal anmerken, denn witzigerweise wird dieses Mal ja gar nicht medien-offziell über das Kabinett spekuliert, wie es sonst nach Wahlen üblich war.

    Mein Hinweis hierbei noch einmal auf die Minister-Kandidaten, die selbst kein Bundestags-Mandat haben. Nein, die hat NIEMAND gewählt, die waren nicht einmal wählbar, selbst wenn man so bekloppt wäre und es wollte.

  217. Viel Elend...
    Du liebe Guete, dann soll der Herr Alphonso halt am Tegernsee bleiben und sich dem Grauen nicht aussetzen.

  218. ist Berlin schon reif für den Slum BLITZ ?
    hat nicht MUGABE in den Slums rigoros aufgeräumt mit der Operation „Move the Rubbish, die politisch so korrekte BBC sprach vom „Zimbabwe Slum BLITZ“……………………?

    könnte das noch aussediert……………..äh aussondiert werden ?

  219. Der Müll auf den Straßen
    ist das kleinere Problem, laut Welt weigerte sich die Staatsanwaltschaft Berlin eine Altersfestellung bei einem angeblich Dreizehnjährigen vorzunehmen, der unter dem Verdacht stand eine vierjährige mißbraucht zu haben. Die Polizei hatte allerdings Zweifel an dieser Altersangabe. Mit dreizehn ist er nicht strafmündig, das Verfahren könnte eingestellt werden und die Statistik sieht besser aus.

    Der Justizsenator ist von den Grünen, ich sag ja, deren Begeisterung für die islamische Zuwanderung ist nicht nur wegen der grünen Fahne des Propheten, sondern auch wegen der Möglichkeit Sex mit Kindern zu haben. Ok, mit der Kombination männlich männlich gibt es noch Inkompatibilitäten, aber das kommt dann mit den Integrationsbemühungen.

    • willkommen in Berlin
      In Baalin darfste alles, deswegen ist die Bevölkerungsstruktur dort so, wie sie ist. Künstler sind reichlich dort, denn Künstler finden im Chaos mehr Inspiration. Heutzutage.

      Seien wir einfach froh, dass es so ist. Wie jeder Computer seinen Mülleimer hat, so auch jeder Staat. In Frankreich ist das allerdings Marseille, korrupt bis unter die Ohren. USA: Chicago.

      Man hat sich kürzlich immerhin mit dem Libanon geeinigt, ein paar kriminelle Clanmitglieder auszuweisen. Vielleicht beginnt die Realität zu dämmern, und so viele Dealer braucht’s dann da wohl auch nicht.

      Was zu der Stadt Positives zu sagen ist, habe ich andernorts gesagt – wir hatten das schon mal – und hier andere. Es geht dann aber meistens flugs ins Umland und an die Seen. Ich denke, die inhomogene Bebauung ist ein Kernproblem (BZ). Wo hässlich, wird auch Müll dazu gelegt.

      Die Stadt war früher bei allem trotzdem lieb. Heute ist sie oft unbarmherzig. Was von Busfahrern oben gesagt wird, hatten wir früher auch in München, aber das ist hier vorbei.

      Selbst Baalina lieben ihre Stadt:
      http://www.tagesspiegel.de/meinung/henryk-m-broder-festgenommen-in-tempelhof/1188256.html

      Der Don holt sich jetzt ne Torte.

    • Natürlich habe ich meine eigenen Tortenvorräte vom Tegernsee mitgenommen.

    • Das "Kind" ist, um sich vor weiterem Unbill durch die Behörden zu schützen,
      inzwischen nach Skandinavien „geflüchtet“. Neugierig kann man sein, wie alt es bei seiner Rückkehr sein wird und wie es dann heißt.
      ht tps://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/viele-fluechtlinge-wollen-aus-daenemark-zurueck-in-richtung-sueden-id18850006.html

      Mir scheint diese behördliche „Verwahrlosung“ ähnlich der auf den Straßen. Lässt sich leider nicht so gut photographisch darstellen…

    • Tortenvorräte vom Tegernsee mitgenommen.
      Subversiv oder vorsorgend.
      Gefällt mir!

  220. berlin bashing auf einfachstem Niveau
    Bekommt man für so einen Blog Geld oder ist das eher ehrenamtlich aufzufassen?

    • Niveau 0
      Soweit mir bekannt, wird in Naturalien bezahlt. Vorzugsweise Torten.

    • Grille, ...
      … es gibt Liebe – oder Hiebe, hier vom Billig-Kommentariat.

      Messen Sie die Verteilung aus.

      Die meisten Schlammbewohner können nicht oft übers eigene Sumpfloch hinausschauen.

    • Alter Trick
      Und gehen einem die Argumente aus, oder hat man nie welche gehabt, dann argumentiert man halt ad hominem.
      Fehlt bloss noch „der alte weisse Mann“, das „Patriarchat“, irgendwas mit „NSU“ und „brennenden Asylheimen“ muss noch rein, dann sagt man noch: „brauner Sud“ und schon sind alle still hier, bei soviel vorgetragenem Geist, basierend auf Intelligenz und lückenloser Argumentation.
      Ist in Berlin die Stelle für den Intelligenzbürgermeister noch frei, oder wird die auch nach Genderquote vergeben?
      Bewerben Sie sich!

  221. Stützen
    Na, sind im Grosz nicht die Stützen der Gesellschaft an der Wand? Man könnte sagen, Sie sind wieder am Ausgangspunkt.
    Glückwunsch zum 9 – Jährigen.

  222. Man sieht kaum Lebensmittel
    die illegal entsorgt werden.
    Der Lebensmitteleinzelhandel hat
    in enger Zusammenarbeit mit der
    Sozialdemokratie ein kostengünstiges Konzept
    für eigentlich zu entsorgende Wahren entwickelt.

    Was nicht mehr verkäuflich ist wird
    an Subunternehmer abgegeben, die
    die Sachen für ein paar €uro
    an Geringverdiener verkaufen.

    Um dort einkaufen zu dürfen muss man
    allerdings seine Bedürftigkeit nachweisen.
    Die zuständige Sozialbehörde ist da
    sicherlich behilflich.

    So etwas nennt man dann win-win Effekt.

    Der Einzelhandel hat geringere Entsorgungskosten.
    Die Arbeitskräfte der Tafeln fühlen sich
    gut weil sie Bedürftigen helfen.

    Die SPD kann mit Hinweis auf die Tafeln
    die Sozialhilfesätze niedrig halten.
    (Die Anhebung der H4 Sätze ist nicht Gegenstand
    von Sondierungsgesprächen)

    Und der einkaufende Kunde ist
    potentieller Wähler von Parteien am linken
    Rand des Parteienspektrums.
    (FDP Wähler haben eher Einzelhandelsgeschäfte)

    Was noch fehlt ist ein Konzept mit dem man
    Stromüberschüsse an Bedürftige weiterverkauft.
    Das Amt bezahlt die Stromrechnung nicht.

    Ach ganz vergessen.
    Die Energiewende profitiert dann doch ein wenig.
    Durch die Tafeln haben die Leute mehr Geld für die
    steigenden Stromrechnungen übrig und die Sozialdemokratie
    kann mehr Subventionen an Windradbesitzer überweisen.

    Ich wünsche allen einen schönen Sonntag
    und nehmen Sie die Pfanddose ruhig mit.
    25 €-Cent Steuerfrei und ohne Sozialabgaben.

    • Tafeln
      @ Yaramaz Yaramazlik:
      Von den Tafeln profitiert das ehemalige SPD-Klientel inzwischen auch kaum noch. Die meisten schon länger hier Lebenden sind nicht kräftig und nervenstark genug, um dem dortigen Verdrängungswettbewerb durch importierte Fachkräfte etwas entgegensetzen zu können.

      Es gab auch Gruppen/Vereine, die ihre Tafelaktivitäten aufgeben mußten, weil Gewalt und Gewaltandrohungen gegen die meist älteren und weiblichen Ehrenamtlichen nicht mehr vertretbar waren, bzw. deren Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden konnte.
      Dazu gab es vor einigen Monaten Berichte, die sich unter Eingabe passender Suchstichworte noch auffinden lassen.

      Das Ergebnis dieser Entwicklung kommt zumindest zurückgelassenen Familienmitgliedern in den Ursprungsländern zugute: Die so lebensmitteltechnisch Zusatz-Alimentierten können via Western Union mehr in die jeweilige Heimat transferieren.
      Tatsächlich auf doiese Hilfe angewiesene Original-Deutsche haben dagegen auch auf diesem Gebiet Pech.

      Konsumiert man nur Sedierungsindustrie-Kompatibles erfährt man darüber kaum was. Dafür muß man schon gelegentlich auf „bösen“ Websites wie z. B. politikversagen.net nachschauen.

    • Was für ein Unsinn
      habe ich denn da geschrieben

      Natürlich freut sich der FDP Wähler und
      Lebensmittelhändler.
      Geringere Entsorgungskosten,
      weniger Steuern und die Gattin kann ihren
      sozialromatische Ader ausleben.

      Und natürlich muss es unten heißen
      … ohne Steuern und (Zwangs)
      Versicherungsbeiträge.

      Die Arbeitslosenversicherung sollte man ggf
      ganz streichen da man schnell bei H4 landet.

      Das wäre doch ein schöner FDP
      Postsondierungsvorschlag, den man
      einfach so im Parlament zur
      Abstimmung frei gibt und schaut
      welche Mehrheiten sich finden.

      ggf kann man ja die H4 Sätze unter Beibehaltung
      der günstigen Lebensmittelentsorgung
      noch etwas anheben.

      PS an Blue Angel

      Ich weiß auch nicht was von dem,
      was ich sage, ernst zu nehmen ist.

      Abgesehen davon sieht man
      selber ja idR nur einen Teil des Ganzen.

  223. keinen einzigen
    Meine Tochter (34) war eine Woche als Touristin in Berlin: „Wir haben keinen einzigen „normalen“ Menschen getroffen.

    • @Uwe - Unterirdisch, sowas.
      Was bedeuten die Anführungszeichen? Was ist ein normaler Mensch?

      Ein bisschen Stil sollte auch das absurdeste Berlin-Bashin haben, finde ich. Wenigstens ein bisschen, den Hauch einer Idee, einen kleinen Witz, ein winziges Bisschen Wahrheit erkennen lassen…

      Schaum vorm Maul ziert niemanden!

    • Dann sollte Ihre Tochter
      nicht nur den Kit-Kat Club und das Berghain besuchen.

      Dann klappt das auch mit den normalen Menschen.

      Beste Grüße aus der Hauptstadt

    • "Muttertier"
      Uff, zum Glück ironische Selbstauskunft von Kelle. Ansonsten#mot de haine.Außerdem seit 1989 in DDR-Neusprech: Mamma-Tier
      (DdH)

  224. Die bayrische Sau rausgelassen und durch Berlin getrieben?
    Vor einigen Monaten im Rathaus von Cham (Oberpfalz, Bayern, 17.000 Einwohner): begeistert vom Teppichboden auf den Fluren(!) und dem freundlichen Personal. Ganz anders als in Berlin-Neukölln (300.000 aus 452 Ethnien, nur noch wenige Autochtone) mit dem größten Sozialamt Deutschlands, wohin ich gelegentlich muss. Soviel zum Vergleich Innenstadt von Berlin und Tegernsee-Idylle, der sich bildlich auf eher banale Aspekte beschränkt. Die Piccolo-Flasche…hat ein bayrischer Besucher stehen gelassen (DNSäure-Untersuchungsergebnis liegt vor).
    Interessant ist die Tendenz vieler Kommentare. Da wirkt Historisches bis zur Reichsgründung 1871, Ende der Kleinststaaterei, fort und aus neuerer Zeit der Verlust der westdeutschen Bundesrepublik, von der aus man ab und zu zum Besäufnis Richtung West-Berlin aufbrach mit gruselndem Blick über Mauer und Todesstreifen. Und in Ost-Berlin angekommen empfand man es sehr sauber und aufgeräumt. Und die Grenzer waren freundlicher als der Normal-West-Berliner, wie ein Kommentator schreibt. Möglichst subventioniert der Ausflug als Teil der politischen Bildung.
    Ja, der ländliche bayrische Raum ist erholsam. Das ist auch Ergebnis der finanziellen Zuwendungen, die über Jahrzehnte aus dem Länderfinanzausgleich dorthin flossen. Und: Ich will die Siemens-Zentrale nach Berlin zurück haben, von wo sie (warum bloß) nach München verschwand.

    • Also, d a s. hat mich mal interessiert...
      … und ich habe mich amtlich aufklären lassen.
      Bayern hat in all den Jahren zusammen, bereinigt, 4Milliarden € bekommen und zahlt seit Jahren p.a. mehr als 5 Mrd. ein. Die letzten 2 Jahre 5,8 Mrd. €ronen.

      Allein letztes Jahr hatte Bayern einen Zuzug von 84000 Menschen. Ob Flüchtlinge inkludiert sind, weiß ich nicht.Vielleicht tröstet es Sie ein wenig, dass auch Leute aus anderen Bundesländern zu diesem Erfolg beitragen?

    • Ganz recht, Philomena
      Die Stadt bis auf’s Mark ausbluten, dann Komplexe kriegen, dann mit der Nachkriegszeit angehumpelt kommen, das ist der Baalina.
      Dann kommt er mit Siemens. Landwirtschaft, eine unserer Säulen, existiert bei ihm nicht, denn er lebt von Baalina Luft.

      Das ist ähnlich wie bei den Dauerzöglingen der UNRWA. Damit sie das nicht verlieren, machten sie immer rechtzeitig Intifada. Aber Komplexe bis zum Himmel.

    • @Philomena...
      ich musste etwas suchen, bis ich die Zahlen hatte. Ihre stimmen in etwa, wir lassen mal den Kaufkraftvergleich außen vor. „Seit Jahren“ zahlt Bayern mehr als 5Mrd. € nicht, die 4 Mrd. wurden wurden erstmals 2013, die 5 erheblich 2015 überschritten. Für 2017 liegt noch nichts vor. Ich kann die bayerischen Klagen über den Finanzabfluss nachvollziehen, nur darf nicht übersehen werden, dass man auch mal profitiert hat. Ich gönne den Bayern und Zugezogenen die daran mitgewirkt haben, den Erfolg. Und: Ich bin gerne in Bayern als Besucher. Aber dieses schlichte Einprügeln auf Berlin, ohne Berücksichtigung der Hintergründe ist doch’n bisschen doof. Und falls der Oberländer dies liest: „Baalina“ reicht mit einem a (vor dem l), wenn Sie sich schon authentisch geben wollen. Man ist doch hier nicht so gemütlich wie der doppelte Vokal es ausdrücken würde. Aber netter, bisschen alberner Versuch.

    • @ Herr Müller
      der Kaufkraftvergleich sei eingerechnet und ja, manchmal waren es auch 4,8 Mrd, was doch eher an 5 Mrd. grenzt.Bayern sei das einzige Bundesland, das vom Nehmer – zum sehr guten Geberland wurde.Das ist beispiellos in dieser Republik.

    • Finanz-"ausgleich"
      Bayern immer wieder vorzuhalten, sie hätten doch früher auch reichlich Geld bekommen, ist ja eigentlich ein netter Treppenwitz und lenkt (absichtlich?) von etwas anderem ab: Ja, die Bayern haben Geld bekommen – aber sie haben etwas daraus gemacht! So sehr, daß sie jetzt zahlen können / müssen.
      Ist aber eigentlich blöde, oder? Da sind die Berliner doch schlauer und bleiben beim kassieren.

    • Berlin - vergebliche Liebesmüh
      Es ist müssig, mit Berlinern über ihr persönliches Versagen zu sprechen. Es sind immer alle anderen an allem Schuld. Länderfinanzausgleich: Aber die Bayern habe doch früher auch was bekommen. Und dann war noch der Krieg. Und Siemens ist abgewandert. Etc.pp.

      BULLSHIT

      Seit über 25 Jahren hat Berlin alle Chancen. Unmengen Geld aus dem Länderfinanzausgleich. Jährliche zusätzliche Milliarden, die über die Regierung, Ministerien, Botschaften, Lobbyorganisationen etc.pp. zusätzlich in die Stadt kommen. Auch Siemens hätte man in der Aufbruchstimmung in den 90ern dazu bewegen können, ihren alten Stammsitz in Siemensstadt wieder einzunehmen (man hat es halt nicht versucht).
      Der heutige Zustand ist 100% selbstverschuldet, da keinerlei Chancen genutzt wurden und werden (Siehe Tempelhof).

      Berlin ist so wie es ist, weil man keinerlei Kultur der Eigenverantwortung hat. Ohne diese wird es nichts werden, die ist Grundveraussetzung. Daher ist Diskussion mit Berlinern müssig.
      Berlin ist wie ein Alkoholiker – der kommt nur los, wenn er selbst erkennt, in was für eine Scheiße er sich reingeritten hat. Er muß erst sprichwörtlich in der Gosse landen.

    • @ Hans Nase
      Zureffend: Berlin hatte alle Chancen, aber keine genutzt.

      Mal so nebenbei aus meinem Nähkästchen: Kurz nach der Wende kündigte sich der damalige Vorstand des VEBA-Konzerns beim Berliner Senat an, man wolle was tun, in der Hauptstadt, investieren. Der Vorstand fliegt ein und wird nicht abgeholt. Man greift ein Taxi und will – wie verabredet – mit dem zuständigen Senatsmitglied sprechen. Vorgesetzt wurde ein Abteilungsleiter, der fragte erst einmal was denn diese „VEBA“ überhaupt sei. Von seiten der VEBA war das Gespräch schnell beendet. Naja, Teile (also bebaute Grundstücke) vom Prenzlauer Berg haben sie im Vorbeigehen noch mitgenommen.

      Seit dem wundere ich mich hier über nichts mehr.

      Schöner Blog übrigens und von mir regelmäßig gelesen, gilt auch überwiegend für die Kommentare.

  225. Titel eingeben
    Pah! – Du warst noch nie in einem instandzubesetzenden (sagen die so aber nicht mehr, warum wohl?) Haus. Ich schon. Seit dem gehts mir auf den Berliner Straßen besser.

    • Ich hab in den Jahren 80 bis 82 in zweien gewohnt
      Bei uns war nicht pico bello, aber besser als bei Bolles nebenan.
      Vielleicht deshalb auch nicht länger ‚instandbesetzt‘.

  226. Hauptstadt Berlin
    Als Berlin in den 90ern zur Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschlands erkoren wurde, beschlich mich damals schon ein (eher diffuses) schlechtes Gefühl.

    Ausgerechnet die Stadt des wilhelminischen und hitlerschen Größenwahns sollte Hauptstadt werden!

    Bonn erscheint mir heute im Rückblick vor meinem geistigen Auge als helles Licht des Pragmatismus, der sympathischen Bescheidenheit, der sozialen(!) Marktwirtschaft, der mitreißenden Debatten…

    Berlin dagegen als finsteres Loch (die „anständigen“ Berliner mögen mir verzeihen), in dem sich die mental und sozial versifften Westler mit den gleichgearteten Ostlern vereinigen konnten. Ich kann mir gut vorstellen (ohne es leider genau zu wissen, Untersuchungen dazu gibt es m.W. nicht…), dass die zahlreichen verbeamteten und sonstigen Helferlein des DDR-Systems Unterschlupf im neuen System fanden und dort ihre unseligen Karrieren mit dem Projekt DDR 2 fortsetzen konnten…

    Jeder kann sich übrigens am Beispiel des BER-Fiaskos selber ein Bild davon machen, wie Sozialismus funktioniert und welche Ergebnisse (im Kleinen!) er zeitigt. Ein wunderbares Anschauungsprojekt…

  227. SPD- Mitglieder bestimmen heute, wer Schland regiert !
    .
    ..
    .
    Also :

    Beten , das sie die GroKo ablehnen !

    Wählen und Demokratie waren gestern, jetzt ist Ochlokratie .

  228. krass, wa?
    „Warum wollen Deutsche Auschwitz sehen?“

    „War krass“. Antwort einer Schülerin.

    Wundert sich noch jemand über die Zustände? In den US waren selbige gestern wieder mit ihren Schamlippen auf dem Kopf unterwegs.

    • Der tweet wurde dazu nicht in deutschen Medien weiter verbreitet:
      Donald J. Trump
      ‏Verifizierter Account @realDonaldTrump
      19 Std.vor 19 Stunden

      Beautiful weather all over our great country, a perfect day for all Women to March. Get out there now to celebrate the historic milestones and unprecedented economic success and wealth creation that has taken place over the last 12 months. Lowest female unemployment in 18 years!

  229. Sie waren am falschen Ort
    Lieber DA, Ihre Beweisfotos stammen aus der grossen Rumpelkammer eines sonst teils sehr schönen Anwesens. Von dort bringen aber S-und U-Bahn den Tegernseer in den Grunewald (Teufelssee! Grunewaldsee! Schlachtensee! Wannsee!), nach Tegel, in den Tiergarten oder an den Müggelsee. Die frühere Prekariatshauptstadt bietet weitläufige Erholungsgebiete. Sie überzeugte noch vor einigen Jahren als Schmuddelmetropole mit dem morbiden Charme des Niedergangs (auch „Kackstadt“ genannt). Einzelne Besucher aus Süddeutschland durchlitten verstörende Begegnungen mit Berliner Eingeborenen („Wat fotografieren Se denn hier? Knipsense doch wat Schönet!“).
    Erst nach Abhärtung durch längeres und hartnäckiges Anraunzen erschloss sich dem Neuankömmling die raue Anmut der Berliner Volksseele.
    Für die BSR („We kehr for you“) war früher die Arbeit nicht dann erledigt, wenn Sauberkeit hergestellt, sondern wenn das gemäss Betriebsvereinbarung zulässige Reinigungsflächentagespensum erreicht war. Irgendwann vor langer Zeit wurden übrigens die Abfalleimer aus dem Grunewald entfernt. Damit verschwand auch der Abfall -der Unrat vierbeiniger Fäkalabsorbatoren einmal ausgenommen.

  230. No city for old white men
    BTW:

    Gabs ein Treffen mit Vanessa, Leila und Jasmin?

  231. Berlin an Polen verschenken?
    Sogt´s amol?!
    .
    Nachdem Polens Panzerreiter 1683 vor Wien dazu beitrugen, dass die „Rechtgläubigen“ nicht schon vor 335 Jahren Europa überrollt hatten, wären die Polen mit dem Klammerbeutel gepudert wenn sie die zweitnördlichste türkische Stadt (nach Göteburg) annehmen würden. Ich frage mich eh schon lange, warum Polen nicht schon längst eine Art Maginot-Linie (wg. mir auch Katschinski-Linie) hinter der Oder aufbaut.
    .
    Nur wir Bundesdödel (Ossis sind außen vor) waren so blöde uns im Rausch des quasi kostenlos angebotenen Wiederaufbau unserer Wirtschaft und der Städte durch die Osmanen, mit leichter US-amerikanischer Überzeugungshilfe (kürzlich wieder Originalton von die Außenminister Tschawadscholu oder so), dieses Völkchen in den Pelz zu setzen. Und wenn sich schon Rechtgläubige irgendwo festgesetzt haben…dann ist es so wie mit den Fliegen wenn sie ein lecker Häufchen sehen.
    Meine größte Sorge ist jetzt, dass El.Pe (alias böses Kind?) angesäuert sein könnte.
    (DdH)

    • Kaczyński-Linie
      Beschreien Sie es bitte nicht, wir fahren da sehr gerne hin. Wenn man mal Weite braucht, ist das hier erste Wahl, und ein Espresso vor den Tuchhallen in Krakau so gut wie auf jeder Piazza, inklusive Chic und Schönheit.
      Und nicht so weit.

  232. Alle 50 Sekunden, die für mich zweitwichtigste Meldung des Tages,
    geschieht in einer jeden Kochsendung ein gravierender Hygieneverstoss, der eine akute Gefährdung für die Zuschauer darstellt.
    Gleich nebenan von Don Alphonsos Bericht über die katastrophalen Zustände im ehemaligen Westberlin.
    Passend zur derzeit geltenden Relativierungsverordnung, nach der ein Unterschied zwischen dem Aufschlitzen eines menschlichen Bauches mit einer Machete und dem Nichtbezahlen der GEZ-Gebühr nicht ausgemacht werden kann.

    *Schreiben* kann man diesen Bericht ganz sicher, als Journalist. Der schlaue Kopf dahinter sollte allerdings die Zeitung ein klein wenig höher ziehen, damit niemand sieht, wie sich der dahinter Sitzende an die Stirne klopft.
    Und der gute Journalist sollte auch nicht das, was aus dem gelangweilten Ticker tickert, 1:1, copy&paste, als ‚Bericht‘ online stellen. Sondern vielleicht vorher wenigstens einen Teil des Gehirns aktivieren, diese Meldung zusammenfassen, als Meldung, und *danach* das Klopfen gegen die Stirn auch in seinen Beitrag einfügen.

    Ich sehe schon die Grünen einen Gesetzesentwurf formulieren, den Antonia H. dann im Bundestag vorstellen wird, mit Unterstützung von Heiko M., dass Fernsehzuschauer binnen 24 Stunden die Löschung aus allen Mediatheken verlangen können, wenn Paul Bocuse demnächst *schon wieder!* den getrockneten Thymian zwischen den Fingern zerreibend über den Pfanneninhalt streut.

  233. Bin ich der einzige. der...?
    diese Bilder und die dahinter hervorlugende Verwahrlosung schrecklich findet? Aber die Deutschen – und, verehrte Mitforisten, wie viele von Ihnen? – wählen die Politiker, die das zu verantworten haben. You get what you wanted!
    Wen/welche Partei muß man wählen (und sei es, mit großem Grummeln im Bauch), um etwas zu ändern? Seehofer, diese Deutsche Eiche? Oder vielleicht die Piraten – Don, verzeihen Sie mein Lachen. –
    Auf die verzerrte Information der Öffentlichkeit durch die Lügenpresse in Deuschland, USA, Schweden usw. weist oben Thomas Marx (danke!) mit dem Fisa-Bericht 2018 hin, den die deutsche Presse völlig verschweigt. Egal wie schlimm Trump ist oder erscheinen mag, Hilary wäre noch viel schlimmer gewesen.
    Mit einem Gruß von der Sonnenseite eines wunderbaren oberbayerischen Sees.

    • Nein, ich finde das auch schlimm, weil es zur Gewöhnung an Verrohung beiträgt. Dass 400 Meter weiter der Breitscheidplatz ist, ist kein Zufall, sondern Teil des Systems.

    • Umweg
      Weiter oben habe ich ja schon einen von mir gewünschten Umweg über den Westen der Republik vorgeschlagen. Ein anderer Forist merkte ja auch an, daß durch den Verlust des Bürgertums und auch der Industrie in Berlin nach WK II solchen Entwicklungen Vorschub geleistet wird. In meiner Heimat Gelsenkirchen und dem Rest des Ruhrgebietes ist diese Entwicklung ja auch zu beobachten. In meiner Heimatstadt rein subjektiv in den letzten 10-15 Jahren mit einer exponentiellen Wachstumsrate.

      Bevölkerungsverlust (von ehemals Tsd. 370 auf rd. 260), völlige Veränderung der Bevölkerungsstruktur, hohe Arbeitslosigkeit und damit Verfall aller sozialen Verhaltensnormen, mit denen unsere Generation erwachsen und geformt wurde. Jeder der kann oder etwas kann, verläßt solche Gebiete. Für mich persönlich bedeutet diese Entwicklung der Verlust von allem, was ich als Heimat bezeichnen könnte. Und überall Tretminen, wenn ich meine Eltern besuche:-(

  234. Nur mal so ein paar Fragen aus dem Nachbarland
    Meine Freunde im Fahrradclub fragten heute beim Kaffee: “Stimmt es, dass 600 Leute heute bestimmen, ob die Deutschen eine Regierung kriegen?” – “Nach welchen Kriterien wurden diese Leute von welchen Leuten ausgewählt?” – “Warum werden die gefragt?” – “Was ist daran demokratisch?”

    • Ja, leider.

    • 600 von 80 Millionen,
      nicht zu fassen.Wir brauchen unbedingt Abstimmungen, wie in der Schweiz.

      Mir fiel gestern auf, dass der Wortführer der Jusos, Kühnert, sehr kleiner Statur ist, als er neben anderen herlief…

    • Aber... man (und frau) muß sich ganz ehrlich machen
      Es sind immerhin 600 „Auserwählte“ der Partei (SPD), die von approx. 9,5 Mio (!) Wählerinnen und Wählern letzten Sept. zur BT-Wahl die Zweitstimme erhalten haben.

      Ich bin hin- und hergerissen. Sitzt unser größtes Problem in Berlin, ist es dieser machtarrogante Haufen der lobbygesteuerten Altparteien, oder sind es doch die vielen Millionen die sich allabendlich vor der Glotze und/oder hinter der BLÖD und anderen investigativen Käseblättern dem unsäglichen Sermon der Allwissenden hingeben?

      Ich weiß es nicht.

    • so jeht
      Demmokrratti
      halt bei uns.

    • Sorgen sie sich nicht zu sehr Tiger
      Die haben nur ein paar Jahre
      und die Bundeswehr ist ziemlich klein
      und es gibt noch den Kanaltunnel
      und viele Fähren.

      Bei dieser Koalition ist es so das
      man sich vor der Regierungsbildung
      heftig streitet weil man glaubt
      alles in einen Vertrag packen zu
      können.

      Kein Mensch weis aber was morgen passiert.

      vgl Abstimmung der Bundesregierung
      zur Glyhosatnutzung in der €U

      Demokratisch ist das ein bisschen schon
      da ja Leute abstimmen die irgendwer gewählt hat.

      Es kann aber passieren das den Leuten das dann wurscht
      ist was die Abstimmen.

      vgl Klimaschutzziele und SUV Absatzzahlen
      oder Gazpromwerbung auf Schalke 04 Trikots
      als ob es keine Russlandsanktionen geben würde.

      (Ich habe gehört das die Russen davon gar nichts Wissen.
      das Bundesverteidigungsministerium und damit die
      Bundeswehr lässt schweres Gerät von einer
      russischen Fluggesellschaft transportieren
      die auch Material der russischen Streitkräfte
      nach Syrien fliegt.

      (Das muss man aber nicht mit dem Hitler-Stalin-Pakt vergleichen)

      Was sie von dem von mir gesagten erst nehmen
      überlasse ich ihnen und ihrem Humor den sie
      auf gar keinen Fall verlieren sollten.

      Wenn sie aus dem Ausland senden,
      berichten sie doch einmal über die Witze
      die man sich über uns Deutsche und unsere
      Bundesregierung erzählt.

      Ein Blick von außen ist oft hilfreich.

    • "Zwergenaufstand"
      @Tiger Darum ja auch Dobrindts sehr häßliche Bemerkung vom „Zwergenaufstand“. Alexander der Möchte-gern-Große hätte allerdings daran denken sollen: Die sehr kleinen Machthaber haben sich öfters nicht an die Spielregeln gehalten: Cäsar, Napoleon, Goebbels – oder doch eindeutig rhetorisch kompensiert: (aus unserer jüngeren Vergangenheit) Gerstenmaier, Helmut Schmidt, Lafontaine …

    • @ BlackBlacky, doch soviel?
      Man oder frau kann es auch anders sehen. Diese Partei hat um die 500 000 Mitglieder. wenn man die ins Verhätnis von 80 Mio. setzt…
      Bei anderen Parteien, außer der Union wohl, sieht es noch schlimmer aus. Mir gefällt das schon lange nicht mehr, es stehen einfach zu wenige Mitglieder hinter deren Meinungen.

    • Napoleon
      @Philomena

      Ähnliche Größe wie Schulz. Schätze 1,65m? Oder Macron. Gleiche Länge wie Merkel? Da drängeln sich bis auf ein paar wenige sehr viele nicht ganz so lange Männer. Aber Kühnert macht auch einen klein verwachsenen Eindruck.

      Was mich aber viel mehr stört: keine Ausbildung, Studium der Politk über Fernuni bis dato o. Abschluß, Arbeit bei einer Berliner Abgeordneten. Na ja, aber rhetorisch begabt ist er.

    • Macron ist einsdreiundsiebzig (lt. Selbstauskunft)
      Ich hab das mal „nachgeschlagen“ da er hier im Forum als (nächster) James Bond vorgeschlagen wurde. Das geht nicht. Zu klein. Craig macht seine 1,78m mit Muckis wett. Gerade so. Alle anderen Bonds waren >1,85m.

      Ja, Schulz ist auf Bildern mit der Madame in etwa gleich lang (nicht gross), so 1,65m lt. Netz.

      Seehofer überragt alle. Söder auch. Mei, Bayern halt, gell.

    • Selbstauskunft
      Wenn ich die Aufnahmen von Empfängen sehe mit Macron und Merkel/Schulz, alle auf Augenhöhe;-) Wie Sarkozy mit Absatz oder Plateauschuh? Aber Söder ist da schon ein Mannsbild.

      Bei Hollywoodstars sollen angeblich ganze Anwaltschwadrone dazu beitragen, die Körperlängen im Netz etwas beeindruckender erscheinen zu lassen.

    • Sehr amüsant auch
      die Bilder vom Abschied Ilse Aigners als Bundesministerin in Berlin.
      Gauck und Merkel reichten ihr grade mal bis zur Schulter, als sie ihre Entlassungsurkunde entgegennahm.

  235. Deutschland ohne Bürgerlichkeit
    Was die BZ im Artikel „Warum Berlin viele Einwohner, aber kaum Bürger hat“ beschreibt, lässt sich auf das gesamte Deutschland übertragen.

    Deutschland wird als Steinbruch benutzt, um sich zu bereichern. Aber zum Leben geht man lieber die Schweiz, nach Florida oder wohnt in Wohlstandinseln, also in Rückzugsgebieten der Reichen, wie in Kronberg, am Tegernsee etc.

    Die wirklichen Anti-Deutschen sind nicht jene, auf die Don Alphonso hinweist, also linkes Gesindel und Lumpenintelligentsia, sondern jene, die „oben“ die deutsche Politik und das deutsche Bewusstsein bestimmen.

    Berlin wurde bereits in den 70-ern Jahren von der kritischen Intelligenz als „Sumpfblüte“ dargestellt. Berlin war ein Paradies für Subventionserschleicher und –betrüger, für Immobilienspekulaten und eine Subventions- und Immobilienmafia.

    Berlin ist eine Spielbild Deutschlands und der Klassenspaltung im Neoliberalismus. Ehemalige Wohngebiete der Normalbevölkerung sind verslummt und die Verslummung wird immer größer, zugleich entstehen gentrifizierte Wohngegenden für die Aufsteiger und es gibt die gepflegten Stadtteile der privilegierten und saturierten Bürger.

    Die wirklichen Anti-Deutschen und A-Sozialen sind die reichen Profiteure der neoliberalen Ausplünderung des Gemeinwesen, die Gewinner von Volksenteignungen aka Privatisierungen, die Plünderer der Ex-DDR, die Lügner und Betrüger in den Medien etc.

    Das sind Bürger im Sinne des Wirtschaftsliberalismus, also Sozialdarwinisten. Volksverräter, moderne Raubritter und vaterlandlose Gesellen. Das Gegenstück zu gemeinwohlorientierten und patriotischen Bürgern, also zu jenen, die als Patrioten und Citoyens bezeichnet werden.

    • Zu weit wie immer
      Ach na ja, das ist wieder eine Ihrer Pauschalisierungen. A propos Kronberg gibt es hier eine im Thread, die da ganz normal bürgerlich aufgewachsen ist. Abgesehen davon muss man das Frankfurter Bankern jetzt nicht unbedingt missgönnen, da diese Missgunst nutzlos ist.

      Wer an diesem See lebt, von denen wir hier einige haben, weiß ich in etwa, und das ist nicht so, wie Sie sich das vorstellen, selbst wenn die Fußballer mal in der Zeitung stehen. Und gegen die Gehälter der Fußballer hat noch nie jemand was gehabt außer mir (siehe unten N.Fest). Und der Don übertreibt. Auch die Touristen sind normale Leute.
      Die Jugendlichen und wohl auch ein paar Geschenkte werfen auch mal was weg an Bushaltestellen und Parkbänken. Der Punkt ist, dass wir es aufheben im Sinne von Ramadama (Räume tu ma) wie der Don in Berlin, oder spätestens die Stadtreinigung einmal die Woche.

      Ich sah heute den beim Fernsehen schmerzhaften Sturz der Nadine Fest (A) in Cortina, grausig. Vielleicht liegt sie gerade im OP in Innsbruck. Das Risiko bei denen ist ungleich größer, und sie verdienen bedeutend weniger als Fußballer. Das nur nebenbei zur Erklärung, warum ich Kicker überbezahlt finde (nicht aus Neid). Aber das hat natürlich mit Frequenz und Übertragungsrechten und Interesse zu tun. Abgesehen davon muss man auch gönnen können und dort kritisieren, wo es nötig ist. Ein Banker zum Beispiel kriegt immer Boni und nie Mali. Wo ist das Risiko, das eine Nadine oder von mir aus ein Ribéry trägt?

      Zurück: Hier wohnen, von Ausnahmen abgesehen, arbeitende Leute, Bauern, Geschäftsleute, Rentner. Die Ausnahmen leben auch in Bln und zwar am Wannsee oder in Mitte, Dachterrasse. Die haben Sie überall.

      Die Probleme haben doch andere Ursachen: Einerseits steckt die Politik das ganze Geld in irgendwelche irrsinnigen Unternehmungen wie Windparks oder auch in Verkabelung (cave bei „Digitalisierung“!) und kümmert sich ungenügend um Sicherheit und sowas wie Sauberkeit (auch übrigens in Krankenhäusern) oder gar Lehrerzahlen, andererseits sieht man so langsam, wo das hier zunimmt, dass der Mensch eigenverantwortlich nur teilweise funktioniert und eine große Masse versagt, die man nur über Sanktionen erreicht. Als Versagen muss man auch Sozialbetrug betrachten. Abschöpfen findet oben wie unten statt.

      Wenn diese Masse kritisch wird, kriegen Sie Militärdiktatur, in Schweden schon angedacht. Und da fragt man sich bei der politischen Apathie und der scheinbaren Blindheit gegenüber Problemen, die zu viele Geschenke auf einmal bereiten können, ob das der Plan ist. Weg mit Demokratie, Militärdiktatur und die Yücels in den Knast.

      Da fragt man sich, ob unser Klagen und Witze machen und Analysieren und ins Lächerliche ziehen sowas wie ein Abgsang ist, der keinen mehr interessiert, weil die Pläne inklusive TTIP längst im Umlauf sind. Witze machten sie ja auch in der DDR. Mein favorite ist Arbeiterdenkmal, weil die Schrauben fehlten oder auch nur die Lust.

      Sie brauchen einen Altiport wie in Courchevel, denn Sie schießen immer weit über das Ziel hinaus. Skispringen würde auch helfen.

    • Marx
      @ H. v. Goslar
      Meiner Meinung nach ziehen Sie aus dem Marxschen Denken entlehnte Schlüsse, die heute nicht mehr zielführend sind (wenn sie es denn je waren…).

      Z.B. (überholtes) Klassendenken: Aus meiner Sicht hat eine Meritokratie Deutschland aus den Zerstörungen nach dem 2. Weltkrieg geführt und einen modernen Industriestaat geschaffen, von dem hier noch relativ viele noch relativ gut leben.

      Diese Meritokratie ist nach und nach immer weiter unterwandert worden durch ein Ständesystem, bei dem Gesinnung und Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe eine immer größer werdende Rolle spielten und spielen.

      Leute, für die Leistung und Konkurrenz im fairen Wettstreit einen eher schlechten Beigeschmack haben (weil sie zwar machtbewusst und clever, aber halt weniger leistungsfähig und -willig bei der Erzielung von messbaren Ergebnissen sind und sich da unbewusst(?) auch völlig richtig einschätzen) kommen über Parteien/Gewerkschaften/Staat mit der „richtigen“ Gesinnung über eine Art Negativauslese nach oben und ziehen „ihre“ Leute nach (auch im Management von Großkonzernen finden Sie heute meist nur noch Leute mit der „richtigen“ Einstellung oder eben Opportunisten mit äußerst flexiblem Rückgrat; in mittelständischen Unternehmen ist das noch(?) anders).

      Und dann verkommt eben eine Gesellschaft wirtschaftlich und moralisch, wenn zu viele von diesen Typen oben die Fäden ziehen.

      Ich glaube, hier liegt eher das Problem…

    • Paradies für Subventionserschleicher und – betrüger
      In den 1970er Jahren war Berlin alles mögliche.

      Ohne Subventionen hätte der Westteil vermutlich kaum
      überlebt. Ihm half der „Symbolstatus“
      (Völker der Welt! Schaut auf diese Stadt)

      Der Ostteil profitierte davon das man Hauptstadt
      war und dort zeigen wollte was man hat und was man kann.

      Nach meiner Wahrnehmung gab es im Ostteil
      der Stadt auch mindestens eine Klassenspaltung.

      Es liegt m.E. nicht am politischen System.
      Das Problem ist ggf die Grundhaltung die
      manche Leute entwickeln.

      Das Motto lautet zT:
      Rette sich wer kann.
      Das es Fehlanreize gibt ist offensichtlich.

      Ich bin grundsätzlich Pessimist und der Satz:

      Es geht mir heute schlechter als gestern
      aber besser als morgen,

      beschreibt die Befürchtung die viele haben.

      Ich denke aber auch das Fehlentwicklungen
      geändert werden können.

      zB Pfand auf Ebbelwoidosen und anders Zeug
      wäre ein kleiner Schritt.

      Das klingt banal aber die kleinen
      Alltagshandlungen sind für mich naheliegender
      als über System.- oder Verschwörungstheorien
      nachzudenken.

      Was bedeutet eine politische Entscheidung
      für den Alltag der Bürger.

      Daran ist die Bundesregierung zu messen.
      Und danach ob sie Fehler wahrnimmt und
      versucht sie zu korrigieren.
      Und sie muss das in sie gesetzte Vertrauen rechtfertigen.

      Für den Wähler gilt wohl zur Zeit:

      The Devil you know, is better than
      the Devil you don’t know

      Das bedeutet das wir weiter herumwurschteln
      und an den Details feilen.

      Keine Revolution also.
      Und das ist gut so.

    • Das Bild des kleinen Mannes vom Reichtum der Reichen
      @Oberländer

      Man merkt aus Ihren Beiträgen, dass Sie die gängigen Narrative glauben und keine Ahnung haben, wie die Reichen in Wirklichkeit Geld machen.

  236. Nur hier sind doch eh nur die Armen, Bedürftigen,
    [Kommentar eines Spamabschaums, daher gelöscht wie drei andere. Don]

  237. Ja, Sie haben richtig geraten
    Antwort für Herrn Uwe Dippel , gestern kurz vor 24 Uhr gestern.

    Die Tempel der besseren Kreise sind hier auch betroffen.
    Gestern abend am Treppenaufgang zum nigelnagelneuen Musikforum eine zersplitterte Schnapsflasche.
    Na, vielleicht war niemand Zuständiges gestern abend ca. 19.30 Uhr bei Einlass zum Konzert da, der kehren konnte, wollte , musste, sollte…
    So sind dann die Bürgerlichen, wahrscheinlich auch viele mit grünem Herzen ohne Praxis , am Scherbenhaufen vorbei, das Treppchen hoch.

    Hatte leider mein schmieriges Fon nicht dabei, sonst hätte ich diese passende Szene gleich im Foto festgehalten.

    Wie lange steigen wir alle noch über diesen Müll hinweg ?
    Oder werden wir perfekt darin, im Darüber- Hinweg -Gehen?

    Morgen früh habe ich in der Nähe einen Physio Termin, ich bin mal gespannt, ob die Scherben noch da sind oder entfernt.

    Kurz vor Eröffnung dieses neuen Kulturpalastes hier, gab es noch eine Diskussion, nämlich die schräg gegenüber liegende Drogenberatung in eine andere Gegend auszulagern, weil sich dort drumherum immer die entsprechende Szene aufhält.
    Wenn Kunstgenuss, dann also nur mit geschöntem Blick auf die Wirklichkeit.
    Das ist die wahre, kleine Seele der Herzkammer der Sozialdemokratie.
    Die Scherben, der Müll , das ist das Bild gewordene Versagen in der Praxis.
    Die Verlogenheit all der, die behaupten, sie vertreten in der Politik die Interessen der sogenannten hart arbeitenden Leute.

    Dabei tun und leben diese nichts anderes, als ihren akademischen Stand als neue Aristokratie in Deutschland zu zementieren.

    Besonders ausgeprägt vertreten ist diese Sorte selbsternannter Elite in der SPD und bei den Grünen.

    Herr Altmeier ist das fleischgewordene Paradebeispiel der wahnsinnigen Aufholjagd, der sich die CDU dazu seit Jahren hingibt.

    Viel reden jene von Solidarität, sozialer Kompetenz, bla, bla, wouf, wouf.

    Aber je mehr Gerede , desto weniger davon vorhanden , und ach, Bildung, da fehlt “ schoma “ ganz eindeutig die des Herzens, aber tutto completto.
    Klar, dass denen jetzt bei diesem Wahlausgang die Düse eins zu tausend geht, wenn ihre Plattformen für mühelosen Aufstieg schrumpfen.
    Die nachfolgende Generation, die paar Kinderen, die Kevins und Alinas mit Bachelor of Arts in ….ologie und Sozialarbeit können noch auf Posten in der Integrationsindustrie bei Diakonie, Caritas und Konsorten streben.
    Mist, das Ruhrbistum soll Pleite sein.
    Frau Kraft ist schon untergekommen, bei der RAG.
    Eine Sorge weniger.
    Und es soll 89% mehr für jeden Abgeordneten im Landtag geben, also für Mitarbeiter.
    Gut soweit, gibt es noch ein paar prekäre Pöstchen mehr für den ein oder anderen Genossen.
    Professor für Irgendwas mit hinten ologie oder Gender vorne , wird ja dann auch nicht jeder.
    Oder wird mal eben zur Verfassungsrichterin erhoben und hat an seinem Lehrstuhl an der Humboldt gerade mal 10 Jahre rein nüscht gemacht.
    Das ist die Panik. Die Gangart wird schärfer.
    Wie sich retten? Wo ist der Reibach größer, nachhaltiger ?
    Mit oder ohne GROKO ?

    Wer kann sich noch in die Meta- Ebene , Europa, retten, wo man mit wenig Herz und noch weniger Verstand, aber entsprechend viel Gelabere noch größeren Mist verzapfen darf, nach der jahrelang eingeprägten Ideologie , dem prägenden Weltbild, welche beide durch keinen Müll, keine kaputte Flasche am Wegesrand auch nur einen Hauch verschoben ist.

    Es kann gar nicht genug Geld her, Deutschland ist reich, sehr reich. Noch.
    Die Ahnung ist da, es könnte anders sein, aber halt, da bitte kein Wort darüber nach außen, das Bild darf nicht verschoben werden.
    Da funktioniert die Beschwichtigungsindustrie.

    Reich, Reich immer noch genug für die eigenen Posten.
    Mit im Rennen, Herr Macron.
    Der Franzose will auch nochmal kassieren, bevor la chose allemande sera completment perdue , rien ne va plus sein sollte.

    Mann ,Mann , manno Mann, iset Karneval, ja , mein ich doch… wer hat so viel Pinke, Pinke, wer hat so viel Geld….

    Ja, ist klar, der Müll wird mehr und bleibt liegen.

    Genug.

    Soll ich jetzt ne Tüte mitnehmen und morgen früh am Treppchen, die Scherben einkassieren, wenn noch nicht entfernt ?

    Ist das die Lösung ?

    Foto mach ich auf jeden Fall !

    • Tüte mitnehmen
      …dazu Handfeger und Schaufel. Und dann ostentativ die Scherben zusammenfegen und mitnehmen (oder ostentativ in den nächsten Müllkorb, sofern vorhanden, einfüllen).

      Hab auch immer eine Tüte für solche Zwecke dabei, obwohl es hier auf dem Land bisher „nur“ Fuß-, Fahrradwege und anliegendes Gelände (Einfahrten z. B.) betrifft und auch erst seit wenigen Jahren vermehrt auftritt.

      Nur so geht´s.

    • JA
      … und die Tüte dann
      beim Büro des Regierenden (na sowas, der regiert?!?!?!?!?!)
      abgsben.

    • @ wundervollgruen
      Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, Scherben einzusammeln, besorgen Sie sich vorher Nitrilhandschuhe und einen kräftigen Arbeitshandschuh; behalten Sie das Hepatitis-ABC im Hinterkopf.

    • Selbst wegmachen`?
      Ja. Und Küchenpapier und Handschuhe. Und alles dokumentieren und irgendwo veröffentlichen plus an die Stadt schicken.

      Das wäre das Gegenteil von Gleichgültigkeit.
      Und zieht keinen weiteren Müll an.
      Danach beobachten, ob das erneut passiert, denn es könnte Absicht sein. Es ist ein Destruktions-Virus im Land nach dem Motto: Wenn’s mir nicht gut geht, sollen andere mit leiden. Am besten mit dem Louboutin darein treten. Das ist die Terrorattentat-Mentalität in klein.

      Paul Berman meint ja, der ganze Kram käme ursprünglich aus Europa, die Mentalität („Terror and Liberalism“).

      Jetzt mal die andere Variante: Ich war als Begleitung mit in einer Praxis in an sich guter Lage. Oben hui, unten aber pfui, Haus nicht gestrichen, Penner um den Eingang, ein versiffter Markt, paar Häuser weiter Drogenberatung. Die Praxis neben einer großen Privatklinik, die erweitern will. Die Räume gehören ihr, angeblich auch die der Drogenberatung. Sie dürfen sich den naheliegenden Reim darauf machen.

      Und in einem muss man dem v.Goslar Recht geben: Die Mentalität ist nicht nur unter versifft, sondern auch oben.
      Wenn man das als Prä-Krieg definiert, kann man auch Trümmerfrau machen.

    • BSR (Berliner Stadt Reinigung)
      … dabei ist, nach meiner Beobachtung als Berliner Bürger, die Müllabfuhr noch die einzige „Behörde“, die hier noch relativ gut funktioniert (verglichen mit all den anderen).
      Dass sie nicht schnell genug nachkommt, in bestimmten Ecken… zugegeben. Die Zugereisten (no pun intended) & Billigtouristen sind oft schneller als die BSR nachkommt. (Die übrigens eine recht pfiffige – will sagen: nicht die übliche doofe für Doofe – Reklame für sich macht).

    • Drogenberatung - oder "Drogenberatung"?
      Hier um die Ecke gibt es einen halb im Freien stehenden outlet der lokalen Brauerei. Da stehen die Leute sommers wie winters und trinken ihr Bier. Draussen, an Stehtischen. Also ganz friedlich, und kartofflig, und erstaunlich. Wenigstens für uns: Wie kann man bei irgendwas um Null Grad stundenlang da stehen und ein kühles Bier nach dem anderen … ?

      Intern heisst der Laden bei uns THA – Trinkerheilanstalt. Ist gemein, ich weiss. Ging aber nicht ohne Erwähnung, in dem von Ihnen erwähnten Zusammenhang.

      Sollte Karl Lagerfeld Recht gehabt haben, und noch weitergehend? Also dass nicht nur Träger von Leggins die Kontrolle über ihr Leben verloren hätten, sondern auch die Dres. der RUB?

  238. Trost?
    New York City, in der ich nun schon seit 17+ Jahren lebe, könnte ich ähnliche (und schlimmere) Bilder schiessen, jeden Tag. Tatsächlich gibt es einige Parallelen zwischen Berlin und New York, z.B. der hohe Anteil Fremder =nicht US geborener, etwa 1/3, junger Leute, fast 1/4 der Bevölkerung ist unter 18 Jahre, die extreme Polarisierung zwischen reichen und armen Stadtvierteln, und die Herrschaft von sozialistischer, durch und durch korrupter Inkompetenz (NY Flughäfen, OPNV/U-Bahn) in Stadt (de Blasio als Bürgermeister) und Staat (Schumer/Clinton, nur als Spitze des Eisbergs).

    Der Unterschied zu Berlin ist, und das macht die Situation etwas erträglicher, dass
    1) es immer noch reiche Mäzene gibt, die erstklassige Kulturprogramme finanzieren
    2) Hundekot findet sich nicht auf den Strassen, trotz der vielen Hunde hier (Einsamkeitstherapie)
    3) Die New Yorker Polizei ist omnipräsent, auf der Strasse, rund um die Uhr, und macht Gebrauch von der Schusswaffe.

    Die Geschichte New Yorks ist natürlich in wesentlichen Aspekten anders als die Berlins – sie war seit der Amerikanischen Revolution nie direkt in einem Krieg involviert – aber es sind die Gemeinsamkeiten, die dieselben Probleme kreieren: Die Loyalität der Einwohner gilt fast ausschliesslich sich selbst, der Familie oder allenfalls dem Klan (Ethnie, Gewerkschaft etc.), nicht der größeren Gemeinschaft oder Stadt. Dazu kommt, dass die meisten Neuankömmlinge aus dysfunktionalen Gesellschaften (Shitholes indeed) und ohne adäquate Sprachkenntnisse oder Bildung ankommen. Klingt bekannt?

    Somit nicht unbedingt tröstlich für respektable Berliner, aber Reduktion des Einwanderungstempos und Priorität auf zumindest Sprach- und Fachkenntnisse wären schon nützlich, um Städten wie NYC, Berlin etc. eine Atempause zu verschaffen.

  239. Der rote Fleck der Nation im Größenwahn
    Frisch vom Mutterkutter nebenan …

    Schulz laut FAZ: künftig gelte, dass nicht die Partei sich an Regierungsinteressen zu orientieren habe. Vielmehr habe das Regierungshandeln sich an der Parteiprogrammatik zu orientieren.

    O-Ton: „Jede Regierung, an der die SPD beteiligt ist, egal in welcher Koalition, muss eine SPD-Regierung sein“

    Zur Erinnerung: die erhielten bei der BT-Wahl 20,5% der Wählerstimmen – nicht der Wahlberechtigten!
    Netto hat die SPD gera