Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die Aufgabe der Klimaziele und Dämmplatten

| 452 Lesermeinungen

DIN EN 13169 EPB

Jede Region des deutschen Landes pflegt Eigenheiten, die dazu angetan sind, dass sich alle anderen mit Schaudern abwenden: An der Nordsee werden schleimige Muscheln als Delikatesse gehandelt, in Niedersachsen wird etwas als “Brot” verkauft, das bei uns Backstein heißt und in der Architektur verwendet wird, in Berlin halten sie einen rot-rot-grünen Senat für eine Regierung und ich habe schon einmal nicht fetttriefende Krapfen in Hessen gegessen, da war der Marmeladeanteil bei weniger als 0,2%. Allerdings sollte ich mich nicht beschweren, denn auch meine Heimat kann beim Wettbewerb der Absonderlichkeiten, wie immer, einen Spitzenplatz erreichen. Wir haben den Leberkäs. Stur behauptet der Bayer, es würde sich nicht um aufgekochte Schlachtabfälle, Darminnereien, Hirn und zerkleinerte Küchenrollen handeln, die mit Blut für roten und Urin für weißen Leberkäse entsprechend gefärbt werden, sondern um eine Spezialität. Aber ich komme von hier und kenne die echten Rezepte aus der alten, schlechten Zeit und habe nie verstanden, wie die Menschen in meiner Heimatstadt jeden Tag brav zum Metzger L. pilgern konnten, um dort am Mittag dieses Gericht so sehr in Senf zu tunken, dass es nicht mehr nach dem schmeckt, was es wirklich ist.

Aber wie auch immer, der Metzger K. alteingesessen seit dem 18. Jahrhundert an dieser Stelle dort unten im schlechten Viertel der Stadt, musste vor 14 Jahren schließen. Nicht etwa, weil der Einheimische nicht weiter zu Mittag dort Senfflecken auf sein erst 5 Tage getragenes und damit sehr frisches Hemd geträufelt hätte, sondern weil moderne EU-Forderungen in dem alten Gemäuer nicht mehr zu erfüllen waren. Man hätte die Produktion, die man im ganzen Viertel gerochen hat, aus der Altstadt weg verlagern müssen. Dazu sahen sich die Eigentümer nicht mehr in der Lage, zumal deren Kinder ein Professor in den USA und eine Lektorin in München wurden, und so wurde die Metzgerei geschlossen. Das barocke Haus wurde vorbildlich restauriert, und über dem Bereich, in dem früher der Leberkäs produziert wurde, mauerte man ein sogenanntes Townhouse kubistisch auf. In den Augen der Hiesigen fügte sich der Kasten nicht ins Bild, denn dort, wo andere ihren Giebel hatten, war hier einfach nur die Mauer der Dachterrasse.

Und während ansonsten von den Bürgern versucht wird, den Umbau ihrer Häuser in der Altstadt mit wenig Aufwand zu betreiben, war hier ein richtiger Architekt anwesend, der dem Vernehmen nach ganz von sich aus bereit war, das Objekt auch noch nach den Umweltidealen der Merkelepoche mit Schaumstoff einzupacken. In der Althausszene herrscht ansonsten die Überzeugung vor, niemals einen alten Putz zu entfernen, denn so gut wie der alte Putz wird kein neuer. Der aufgestockte Kubus jedoch wurde eingepackt, neu verputzt und grün bemalt. Schaut her, sagte das Ensemble, ich bin nicht mehr die Quelle Eurer heiß geliebten Schlachtabfälle mit Hirn und Augen und Reinigungspapierbeimischung, ich bin ein neues Haus, ein Vorbote der Zukunft, ich sehe aus, als würden die Bewohner nicht einen Kaffee trinken, sondern ein kenianisches Spitzengewächs zelebrieren. Einst roch ich nach Tod und Verwesung, hinter meinen Mauern wurde Fleisch durch den Wolf gedreht wie der Schulz durch die Koalitionsverhandlungen. Heute bekommen wir jeden Donnerstag die Zeit und verachten jeden, der seinen täglichen Bedarf nicht mit einem abgasfreien Spaziergang durch die pittoreske Altstadt erledigen kann. Hier ist mit einer Ausnahme fast jedes alte Haus so saniert, dass kein Oida Schdodara die Schleifmühl, in der der kubistische Gentrifiziererbrocken liegt, noch als das erkennen würde, was sie früher war: Ois Glosscheamviadl fiad Hobara, Heislleid und Graddler.

Diese Hybris und die Trennung des Einheimischen von seiner Lieblingsspeise bei seinem Lieblingsmetzger sorgten dafür, dass das Haus nicht nur ein Haus, sondern auch ein Symbol für eine wenig erbauliche Veränderung war: Neue Verordnungen hatten nicht nur einen Traditionsbetrieb hinweg gerafft, sondern auch noch Dämmplatten in die Stadt und an ein herausragendes Gebäude gebracht. Obwohl Dämmplatten so nahrhaft wie Leberkäs oder Berliner Spitzengastronomie sind, blieb in den rachsüchtigen Köpfen der Einheimischen der Eindruck: Unsere Metzger nehmen sie uns, und dann zwingen sie uns Styropor auf, für den Klimawandel. Vor dem Klimawandel gab es hier unten jährlich drei, vier Überschwemmungen, wenn die Schneemassen in den Alpen tauten oder einfach mal schlechtes Wetter war, monatelang waberte der giftige Donaunebel, und im Winter musste man jeden Morgen nach den eisigen Nächten Schnee räumen. Jetzt hat sich der Mensch endlich aus der späten Eiszeit herausgeheizt – prompt muss der Metzger schließen, und das alte Haus mit immensen Kosten eingeschäumt werden. Wie bei anderen Herausforderungen der Merkelzeit darf man ja den Mund nicht mehr aufmachen, aber gerade populär war diese Veränderung, die in die Altstadt kam, ohne dass man sie von der Stadtmauer mit Kanonen hätte beschießen dürfen, bei uns nicht.

Die Bauarbeiter kauften gegenüber bei der Bäckerei ein, die zur Mittagszeit dann ebenfalls Leberkäs angeboten hat, erzählten der Verkäuferin von den Problemen beim Umbau und wie es so ist, wusste dann auch die ganze Stadt, dass nicht alles glatt ging. Es kam einfach viel zusammen, und wer hier lebt und vorbei geht, schaut wissend das Gebäude an und denkt sich: Das war keine gute Idee. Was da passiert ist, was da der Stadtgesellschaft angetan wurde, da muss man sich Sünden fürchten. Das kann nicht gut gehen. Und tatsächlich, wenn man genau hinschaut, sieht man inzwischen Verfärbungen im Putz entlang mutmaßlicher Schaumplattenkanten. Irgendwas, vermutet man, stimmt da hinter der Fassade nicht, sonst gäbe es die schwarzen Linien nicht.

Und besonders resistent gegen mechanische Belastungen ist der Umbau trotz Armierungsfolie auch nicht. Sie kennen das: Wenn man etwas nicht besonders mag, weil es einem gegen die eigenen Wünschen zugemutet wird, dann sieht man plötzlich jedes fragwürdige Detail. Zumal auf die besitzende Klasse nicht nur die Dämmplatte für das Klimaziel, sondern auch der Energieausweis für dreiste Mieter aus dem Norden dazu kommt, die, wenn es ihnen nicht passt, doch in ein gedämmtes Kasterlhaus ins Donaumoos ziehen sollen, zu den anderen Zuchthäuslern, die da vor 150 Jahren zwangsangesiedelt wurden, zefix owara.

Also, das Haus war ein Anlass für schlechte Laune, obwohl es eigentlich die Altstadt verschönerte und ein klarer Gegensatz zu dem Haus dahinter gewesen ist, das seit Jahrzehnten unrestauriert vor sich hin bröckelte. Nun aber geschah es, dass dessen Besitzer dieses ältere Haus ohne Genehmigung hat abreißen lassen, ein Frevel der besonderen Art, der in unserer kleinen Stadt für sich schon ein Skandal ist. Aber wie es nun mal so ist, das andere Haus ist weg, und jetzt sieht man von hinten erst, wie die Isolierung wirklich gemacht wurde.

Warten Sie, warten Sie, das ist noch gar nichts, dass dieses topmoderne Ensemble hintrücks der alte, überklebte Schleifmühlslum wie eh und je ist. Seit Tagen steht der Stadtbewohner vor dem Desaster und schaut sich nicht nur die alten Kacheln alter Bäder an, sondern auch, was da alles am verhassten, sagen wir es gradaus, wie es ist, Schaumstoff zu erkennen ist. Da wurde nämlich ganz schön mit Schaum rumgeschmiert.

Und was ist dieses schimmlig aussehende, dunkelgrüne Zeug da?

Diese Abstände zwischen Isolierungsschicht und Mauer, gehören die wirklich so? Man hört doch so viel von Schimmel an Grenzflächen, die das Wasser nicht verlassen kann. Und wie schaut es mit dem Kamineffekt aus, wenn das einmal brennt und von beiden Seiten Sauerstoff nachkommt? Man fragt ja nur, nicht wahr. Und da, ui, schaugn’S nur, pfeigrod, die Platte, die ist unten schon in sich geborsten. Wie ist das eigentlich im Winter, wenn da Feuchtigkeit eindringt und gefriert, reisst das nicht die vorhandenen Spalten noch mehr auf?

Gibt es da vielleicht einen Zusammenhang mit diesen komischen Linien auf der anderen Seite? Nemmas’es ned peasenlich, ma frogd ja nua, so wengam Mitleid. Jo, es is fuachtboa, fuachtboa, sog i Ehana, fuacht-boa. Es ist eine Sensation, und die Merkelregierung wird wieder Millionen für Plakate ausgeben müssen, die für Dämmung werben: Aber wir sehen, wie das ist, wenn einmal das Nachbarhaus weg bricht. Eigentlich müsste hier den ganzen Tag ein Vogt des Umweltministeriums stehen und Anweisungen verteilen, wie der Bürger die Schäden zu beurteilen hat und warum das alles kein Problem sein kann, wo es kein Problem sein darf. Ich war gestern auf dem Wochenmarkt und habe allen gesagt, sie sollen schnell herüber laufen und sich das anschauen, aber die meisten kannten es schon. So ist das hier bei uns, es kam halt einfach viel zusammen.

Es gibt Eisbärenvideos im Netz und Forscher, die schon vorher wissen, was sie in Antarktis und der Sahara als Belege für die kommende Katastrophe finden wollen, aber die Dämmerei ist allgemein verhasst, und was man hier jetzt bei uns findet, das will man nicht zwingend am eigenen Haus. Für Wochen und Monate sieht jetzt jeder, wie das wirklich ist, und wir sind alle gespannt, wie das mit dem Neubau laufen wird. Denn der Abreißer hatte keine Baugenehmigung, das kann sich noch sehr lange hinziehen, und so lange wird der Nordwind Regen gegen die offene ´Mauer peitschen, neben der das offene Styropor mit seinen Rissen und Fugen klebt. Es wird ein epischer Großversuch, wir haben alle schon Photos gemacht, um die Entwicklung zu dokumentieren, und warten gespannt auf den Tag, an dem zu erkennen ist, wie die Wand darunter wohl aussehen mag. Altstadt, Laufnähe, jeder kennt jeden und es is wias is, sagen wir in Bayern. Es ist vielleicht gar nicht so schlimm, aber die Klimaziele haben wir innerlich schon aufgekündigt, bevor Merkel und Schulz erklären, warum die Nation an ihren eigenen Vorgaben scheitert, und was nun an Projekten getan werden muss, auf die hier auch keiner so wirklich Lust hat. Kein Eisbär kann so hungrig sein wie ein Bürger, der den Leberkäs vom K. kannte und ohne Aussicht auf Befriedigung seiner Gelüste an der ehemaligen Metzgerei vorbei gehen muss. Das verstehen die hohen Herren und Damen in Brüssel und Berlin nicht. Sie schicken Forscher für ihre Wunschergebnisse um die Welt und erwarten, dass sie am Ende von den Hiesigen die Wunschergebnisse bei der Wahl bekommen.

Dass sie sich da mal nicht so täuschen, wie ein Dämmplattenbewohner.


452 Lesermeinungen

  1. Grüßen Sie gefälligst!
    Der Vogt vom Umweltministerium war längst da. Er hat extra seinen Hut dagelassen, auf einer Stange. Drauf steht groß „Political Correctness“. Und wehe, wer ohne zu grüßen dran vorbeilatscht!

    • Vogt vom Umweltministerium ... hat ... seinen „Political Correctness“ Hut dagelassen, ...
      … auf einer Stange.

      Das ist gut:

      Je mehr Gesslerhüte, desto größer die Marktnischen für Wilhelm Tells aller Art!

  2. Daemmen lohnt sich
    sagt doch der serioese Herr Wickert…

    • Die Wickerts und Seiberer....
      machen alles wenn´s Geld dafür gibt. Aber von meinem „Lieblingsfranzosen“ bin ich dennoch etwas enttäuscht.
      (DdH)

    • Für wen ?
      lohnt sich das Dämmen Herr Wickert vom regierungstreuen Staatsfernsehen !

      gegen Geld sagt der alles !

  3. Ob voll mit fleischlichen oder pflanzlichen Köstlichkeiten, oder wenigen Pizzaresten,
    mindestens einen Kühlschrank hat jeder hierzulande. Ein schöner Effekt des Wohlstandes, den uns vernunftgeleitete Wirtschaftspolitik einbrachte.

    Nun gibt es aber auch einen, dem Dämmwahn geschuldeten „Kühlschrank-Effekt“. Der kann einem, unter ungünstigen Umständen, eine schöne neue Lebenserfahrung einbringen, die die Altvorderen eigentlich mit dichten Dächern, Fenstern und Türen ausgerottet glaubten: Schimmelpilze an der Hütte!

    Ich habe so etwas schon mehrmals gesehen. Aber was weiß ich schon.

    PS. woraus werden eigentlich Styropor-Platte und Bauschaum gefertigt?

    https://www.morgenpost.de/printarchiv/immobilien/article106071086/Kuehlschrank-Effekt-Energieexperte-warnt-vor-falscher-Daemmung.html

  4. Staatliche Vorschriften und Folgen
    Man weiß ja üblicherweise, dass bei bestimmten Gewerken die Mängel erst nach Ablauf der Gewährleistungszeit auftreten.

    Da darf man hinsichtlich der erhofften Einsparungen an Energie schon so einiges an Bedenken haben, aber schaun mer mal.

    Heute vernahm ich, dass in den Koalitionsverhandlungen vereinbart worden wäre, dass künftig nur noch 5 % oder so der Investitionen auf die Miete umgelegt werden dürfe.

    Diese Regelung in Verbindung mit entsprechenden Vorschriften wird selbstverständlich enorm dazu beitragen, die fast überall herrschende Wohnungsnot zu beseitigen – sozialistische Investitionsanreize, die an Regelungen in der untergegangenen DDR erinnern.

    Aber ich bin sicher, die Politiker werden sich noch so einiges einfallen lassen, um auf die eine oder andere Daumenschrauben-Art Investoren für den Wohnungsbau zu begeistern.

  5. Ich habe mich gekringelt...
    ….als ich das gelesen hab: „Eigentlich müsste hier den ganzen Tag ein Vogt des Umweltministeriums stehen und Anweisungen verteilen, wie der Bürger die Schäden zu beurteilen hat und warum das alles kein Problem sein kann, wo es kein Problem sein darf.“

    Vor allem, weil ich genau weiß, wie dieser Vogt hieße: Geßler!

  6. En gros et en detail
    Jetzt hab ich mich mitten in der Nacht noch wirklich amüsiert über Dinge, die eigentlich zum Heulen, Gruseln, aus-der-Haut-Fahren sind, aber „so isses nun mal, da kann man nix machen, wo nix ist, ist nix…lass dir was einfallen“, bimmelte das Gedächtnisglöckchen: Und damit war ich wieder mitten in den Zeiten von Plan- und Mangelwirtschaft der DäDäÄrr. Politbürokratie bestimmt, was aus Häusern wird. Weiß nicht, ob irgendwer inzwischen mal erfasst hat, wie viele denkmalwürdige Gebäude in Altstädten zwischen Stralsund und Görlitz, nachdem sie einige Jahrhunderte und den Bombenkrieg überdauert hatten, einfach abgerissen wurden, weil es weder Handwerker noch geeignetes Material gab, sie zu sanieren. Manches wurde gerade eben gerettet, weil sozialistische Wohnungsbaupolitik verröchelte, ehe der Kahlschlag komplett und die mit Styropor leichter verträglichen Betonplatten für bedarfsgerecht standardisierte Wohnklos mit Kochnische durchgesetzt waren.
    Die Platte wird durch Dämmung vermutlich aufgewertet, ihre Lebensdauer, falls nicht ein styroporbegünstigtes Feuer dazwischen kommt, von 30 auf 50 Jahre verlängert, wer weiß, der Bedarf an irgendwie Wohnraum wächst.
    So weit das große Ganze. Und Dankeschön, dass Sie (mal wieder) den Blick aufs sehr persönliche Besondere richten, auf die Frage, wie einer wohnen möchte, wie eine Stadt aussehen soll, die nicht nur aus Schlafwaben für mehr oder weniger prekär An-Gestell-te nebst Versorgung mit Discountern und (kostenlosen) Kitas besteht.
    Es ist eben nicht egal.

  7. Gut gemeint ist selten
    gut gemacht, oder?

    Abgesehen davon muss ich eine ernste Warnung aussprechen: Die Kaiserin, äh sorry, Kanzlerin hat doch klar gesagt, dass alles, aber auch wirklich alles golden glänzt.

    Und die Reichs-, ach verdammt… also die Bundes-Schrifttumskammer hat Ihnen doch sicher die Sprachregelungen für das Thema Klimawandel und Isolierungen zukommen lassen. Sie arbeiten da ja nicht bei irgend einem Käseblatt.

    Nachdem das Notwendige gesagt ist, freue ich mich, im Hinterkopf Reinhard Mey singen zu hören:

    „… Denn die Weisheit lehrt
    Wer die Wahrheit sagt
    der braucht ein verdammt schnelles Pferd“

    • Mag ja sein, dass andere solche Vorschrifteb haben, aber die FAZ hat seit jeher ein Problem mit dem Dämmen vin Altbau.

  8. Gutes Beispiel
    „Es ist vielleicht gar nicht so schlimm, aber die Klimaziele haben wir innerlich schon aufgekündigt, bevor Merkel und Schulz erklären, warum die Nation an ihren eigenen Vorgaben scheitert, und was nun an Projekten getan werden muss, auf die hier auch keiner so wirklich Lust hat. Kein Eisbär kann so hungrig sein wie ein Bürger, der den Leberkäs vom K. kannte und ohne Aussicht auf Befriedigung seiner Gelüste an der ehemaligen Metzgerei vorbei gehen muss.“

    Die Bürger merken gerade in den Straßen, Gassen, Plätzen und Hallen der Republik, was da für Leute in den Parlamenten sitzen und was diese Leute als „Schwarmintelligenz“ in den letzten Jahrzehnten so alles in die Wege geleitet haben. Da ist der hintergründige Leberkäs, seine Bestandteile und die Baustelle im obigen Text ein durchaus aufschlussreicher Topos. Gratuliere.

    • @Grimbart: Zum Beispiel ist noch kein Beweis!
      Die sozialen Medien liefern den empirischen Beweis dafür, dass es Schwarmintelligenz nur im Tierreich gibt.
      Heimito Nollé, Medienanalyst

    • Schön gesagt.

  9. diese Plastik - und Schaumhäuser,
    eigentlich wie im Slum, Wellblech, Teerpappe, Planen….
    daß die Altstadt bis in die 80er Wohnort der Armen war stimmt im Westen und dann länger noch in den Ostländern. Dort wurden Wohnungen über den Arbeitsplatz (an dem man sich auch politisch zu bewähren hatte) vergeben und die Alten, die sich nicht anpassen wollten, verblieben in der Altstadt.

    • Das ist hier ja inzwischen anders, wir sind hierin der teuersten Ecke der Stadt, auch wenn alte Städterer da nie hinziehen würden.


    • @DA: Sie nennen das oben „Glasscherbenviertel“. Wo kommt diese Bezeichnung her und was will sie besagen? Daß es abfällig gemeint ist, ist schon klar, aber wie kommt man ausgerechnet auf Glasscherben?

    • Das ist da, wo nicht sauber gekehrt wird und Glasscherben herum liegen.

      Konnte ja keiner wissen, dass das woanders mal der Normalzustand wird.


    • Ach so, zerdeppertes Glas auf der Straße. Ich dachte an eingeworfene Fenster, was ich mir als Dauerzustand bei bewohnten Häusern denn doch nicht so recht vorstellen mochte.

    • Glasscherbenviertel
      im mezzogiorno da, wo die Mauern oben mit Glassplittern gespickt sind…

    • @colorcraze: Aus der Prantlhausener rotlackierten Gartenlaube vom 14. 3. 2011
      Das Glasscherbenviertel

      Die Anwohner im Glockenbachviertel sind genervt:
      „Die ganze Nacht Lärm, klagt sie, und am Morgen dann der Müll vor der Tür, die zerbrochenen Flaschen und im Hauseingang oft verschiedenste menschliche Ausscheidungen.
      Heute morgen habe ich an der Tiefgaragenausfahrt 15 Minuten lang die Scherben weggekehrt, bis ich durchkonnte.“

  10. Es kommt halt einiges zusammen...
    Wunderbar geschrieben, ganz herrlich zu lesen.

    Es kommt halt einiges zusammen… Grien!

    Kleiner Korrekturhinweis bitte: „Und während ansonsten von den Bürgern versucht wird, den Umbau ihrer Häuser in der Altstadt mit wenig Aufwand zu betreiben, war hier ein richtiger Architekt anwesend, der dem Vernehmen bach“

    Hab vorhin den Habeck gehört, diesen Blender, dem vermutlich nun viele hinterherhecheln werden, wie die Heiland. Befristete Arbeitsverträge, und zuvor hieß es schon das seien 2016 die Hälfte aller Arbeitsverhältnisse gewesen, seien quaisi unwichtig (Anne Will ab min 29…). Wichtiger seien die strukturellen Probleme, wegen der Kohlekraftwerke (Grünen haben ja auch kein Problem im Bundestag von Menschenexperimenten zu reden, wenn es um das Thema Staub geht – da stürben jeden Tag Menschen. Vergasung ist ja auf grüne Weise auch schon im Diskurs gelangt – aber greenwashing ist höschte Bürgerspflischt – aber stört alles nichts, dass mit Menschenexperimenten mit Gas… Die AfD verwende die falsche Sprache, beklagt sich unlängst eine Grüne im BT. Die Jakobiner haben viel zu tun…). Jedenfalls der Klimawandel und die erneuerbaren Energie seinen wichtiger als prekäres Leben.

    Und auch wenn er recht hat, und die Sache nur in den Papieren diskutiert wird, um die SPD-Basis für die Groko zu ködern… Er ist und bleibt ein Blender (unvergessen wie er sich in den Jamaikaverhandlungen quasi darüber beklagte, dass man die Kosten von Vorschlägen auch durchrechnen müsse und das unglaubliche Wortungetüm: Wirklichkeitsverhärtung brachte… Das, und das Cohn-Bendit Interviews mit großen Zeitungen gab, um zu erklären, der Cem sei ja ein ganz Netter, aber der Habeck sei besser, ließen mich vermuten, dass wir es hier mit einem ganz besonderen Talent von Gauckler zu tun haben). Der wird den Laden noch tüchtig aufmischen.

    Mit dem Einsatz für erneuerbare Energien und Todesangst vor den Produkten der heimischen Autoindustrie (werden hierzulande nicht auch KfZ ausländischer Produktion gefahren, oder macht Feinstaub an Grenzen halt, so wie radioaktiver Staub von den belgischen AKW, die nach neuesten Meldungen noch viel ärger kaputt seien, als man wusste, und wegen denen in Aachen lt. Medienberichten Jodtabletten verteilt wurden, ohne dass ein grüner Spitzenkandidat etwas gegen Atomkraft sagen wollte – aus dem Lande, aus dem Sinn – was macht es schon, dass es gleich hinter der Grenze ist und die Gefahrenlage hunderte Km wäre) – jedenfalls mit dem Einsatz für diese wichtigen Fragen der Zeit, kann man sich staatmännisch aufspielen. Und die Anne hängt einem an den Lippen.

    Der Köllner Stadtanzeiger war der erste, der wie erwartet – brech – in einer Eloge auf Habeck anhub: „starke Momente“ wollte man da bei Habeck gesehen haben. Nein, die anderen wollten sich bei vielen Themen nicht aus dem Fenster hängen, und besonders nicht die 2 Parteien die mitten im heikelstem Moment der Koalitionsvereinbarungen sind. Die Weidel muss auch vorsichtig sein. Alle müssen vorsichtig sein beim Thema Zuwanderung… Da kann man sich gut profilieren!

    Schade, dass das Zeichenlimit schon um ist, denn man kann es so gut verstehen, wenn Sie schreiben, was die Leute so reden und beratschlagen. Wobei Sie ganz richtig darauf verweisen, dass es immer mehr Tabuthemen gibt, immer schwieriger wird, über normale Dinge normale Gedanken zu äußern.

    Eben wegen so einem. Der auch für eine Patriotismus wirbt, der ja nicht das eigene Heimatland einschließen soll (wers nicht glaubt – einfach nachlesen… Der Mann sei freier Schriftsteller, und dazu verfasste er ein Buch.). Der wird, im Gegensatz zu Lindner, vor dem in der EU und Frankreich ja angeblich Furcht herrsche, nur weil er noch die Folgen für das Land, in dessen Parlament er gewählt wurde, berücksichtigt haben möchte. Habeck denkt nicht an popelige befristete Arbeitsverträge (mein Sohn, der bei der LH angefangen hat, sagte mir gerade, er sei der einzige in seiner ehemaligen Klasse, der Aussicht auf einen festen Arbeitsvertrag hat), der denkt nur „big“. An Geld für EU, EZB und Macron. An vereinte Staaten und das Weltklima! Der hat sicher ne ganz schön einflussreiche Lobby in der EU und manchen Wirtschaftszweigen.

    Und egal wie schwierig es auch ist Großstädte ohne Diesel zu beliefern: Der wird vielen eine Weile ein X für ein U vormachen können. Es ist wie beim Dämmunsinn: Er sieht nicht durch, redet aber bedeutend daher und droht mit heiligen Dingen: Weltklima, Menschenexperimenten, Feinstaubgas und erneuerbaren Dämmstoffen (zwinker)… Und schon ist die Begeisterung hoch. Und schon ist es dann wieder passiert…

    (Danke übrigens sehr der Stadt Gomringers Rehau, die Berlin zeigt, wer die wirkliche Provinzstadt ist! Viele freundliche Grüße aus Berlin!)

    • Habeck wirkt halt im Vergleich zum Rest neu, deshalb schreiben sie ihn jetzt hoch. Das wird sich aber auch noch ändern.

    • Ex Zeitleser
      Na ja die Grünen und die links-grün affinen Medien brauchen eben
      neue mentale Führer oder einen Guru. Da hat es nach Joschka ja mau ausgesehen… Die Medienberichte über den letzten Grünen-Parteitag sprachen Bände. Ältere Journalistinnen ehem. seriöser Medien als Groupies. Mehr geht nicht.

    • Ich fand ihn gar nicht so schlecht, muss ich sagen.
      Text eingeben

    • Ich fand ihn gar nicht so schlecht, muss ich sagen
      Man merkt eine gewisse Intellektualität bei ihm, eine Differenziertheit, die bei den Politikern nicht üblich ist.
      Auch diese Kulleraugen-Kampagne hat etwas Spritziges, weil sie eine andere Antwort ist als die Gebetsmühle des Nachfragens ‚und wer entscheidet das?‘. Und Habeck findet, nicht Kulleraugen sollten das entscheiden. Ausserdem meint er, nicht alle aufnehmen zu können.
      Also er kann reflektieren. Was ihn deutlich von KGE und seiner neuen anderen Hälfte unterscheidet *.
      Er muss aufpassen, dass kein Mini-Palmer aus ihm wird. Die Grünen goutieren Haltung, nicht Geist.

      * Baerbock im DLF zu Kohleausstieg und Versorgungssicherheit :
      „Deswegen haben wir gesagt, diese zehn Prozent Export die können wir an Kohle vom Netz nehmen. Und natürlich gibt es Schwankungen. Das ist vollkommen klar. An Tagen wie diesen, wo es grau ist, da haben wir natürlich viel weniger erneuerbare Energien. Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet.“

      Gnade uns Gott, wenn eine Annalena Baerbock, die sich als Grüne Klimaexpertin versteht, über die Stilllegung von Grundlastkraftwerken zu befinden hätte. No kidding, sie war in der letzten Legislatur Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Energie.

    • Ivh bin dafür, dass Klimaparteienwähler bei Schwankungen als erste von der Versorgung abgeklemmt werden.

    • Das mit den Jodtabletten ist nur Panikmache
      Die wurden von der Stadt hauptsächlich deshalb verteilt, um ein wenig die Besorgnis demonstrieren zu können. Außerdem wird sobald es um Atomkraftwerke geht aus jedem defekten Transformator direkt eine beinahe Apokalypse. Quasi jeder Stahl hat Risse und defekte, wenn man nur genau genug schaut.

    • Klimaexperten
      „…fungiert das Netz als Speicher…“ -Grundgütiger….
      Als nächstes tragen sie das gespeicherte Licht in Säcken in die Häuser…

      Wer dem Ausrechnen nicht traut, sondern sehen mag, was wirklich passiert:
      ht tps://www.energy-charts.de/power.htm (íst von Fraunhofer ISE, sollte also einigermaßen korrekt sein).

    • Und ich
      Bin dafür, dass „Das Boot ist nie voll!“-WählerInnen und Wähler bei Zuwanderungs-Schwankungen nach oben als erste die Versorgung der Neuen übernehmen müssen (Eintragungsvermerk in Lohnsteuerkarte oder dgl.).

    • Und Claudia Roth ist dafür, daß es für diese Kosten einen Nothilfe-Bürgenfond gibt.

    • Euphorie tritt kurz vorm Exitus ein
      „Schulz Euphorie“

      „Habeck Euphorie“

    • Jodtabletten ohne Grund auszugeben ist eher unklug
      Praktisch jede deutsche Gemeindeverwaltung, mit oder ohne Kernkraftwerk ausgestattet, hat ausreichend Jodtabletten gebunkert, z.B. wegen drohendem Atomkrieg. Aber die werden im Allgemeinen erst im Ernstfall ausgegeben. Feldversuche haben gezeigt: zu viele würden sie verschlampern, oder in der alten Hausapotheke so schlecht aufbewahren, dass entweder die Wirkung verpufft oder Keime sich drin breitmachen. Übrigens wird die Bevölkerung durch grundlose Ausgabe nur verunsichert.

    • @Dippel
      Danke für den Baerbock Text, aber die Frau hat doch recht;)
      E.on bietet doch jetzt die „Solarcloud“ an,(kein Witz) das Netz ist jetzt der Speicher.
      Die Frau war ihrer Zeit nur voraus.
      Das mit E.on schaue ich mir in Essen auf der Messe an, ich will schließlich auch mitlachen.

    • @w126: vielleicht hatten die Dinger ein Verfallsdatum, so dass sie eh
      ausgetauscht werden mussten – und mit der Ausgabe hat ja praktisch auch die Verantwortung gewechselt.
      @astroklaus: danke für den Lacher.
      Bei dem Zappelstrom ohne Gegengewicht kann durchaus passieren, dass es uns recht schnell wieder in die Zeiten der sieben Schwaben oder des Till Eulenspiegel zurück katapultiert.
      Dann sind neu Zugereiste aus archaischer Kultur klar im Vorteil – wie sich hinter der Dämmung Nichtheizen auf unbestimmte Zeit wohl auswirkt?
      Und der Neugrüne hat sich hinsichtlich des weiteren Willkommens ja nicht in konkreten Zahlen geäußert, so dass auch seine Aussage in alle Richtungen überaus offen interpretiert werden kann.
      Wobei ich denke, dass „wir“ da eh nicht mehr das Heft in der Hand haben – die tun, wie es ihnen gefällt.

    • Schreiben über Habeck wird sich auch noch ändern
      Das hat vielleicht schon begonnen:

      https://twitter.com/HugoMuellerVogg/status/960202994519298048

      https://twitter.com/MartinGreive/status/960215796541788160

    • Am Trog sind alle gleich.

  11. Die ganze Nation in einer bayrischen Metzgerei!
    Lieber Don,

    bitte dokumentieren Sie dieses Denkmal es gleicht der Deutschen Nation.

    Es war alt aber produzierte Hervorragendes für die Bürger, die Deutschen, die es sosehr behalten wollten das sie jeden Tag bereit waren dafür einen oder auch zwei Taler beim Metzger ablieferten um daran Teilzuhaben.

    Ich denke Sie haben dieses Bild wunderbar gemalt. Danke dafür.

    Und bitte zeigen Sie uns die weitere Entwicklung auf.
    Sie soll unser Orakel von Delphi sein. Ganz ohne Pythia aber vielleicht mit dem Heiligen Bartholomäus.

    Wenn der Brexit vollzogen ist, werden wir sehen welche Platten aus Menschenverachtung, Hohn, Spott, Schuld und Kult, wie, vor das alte Gemäuer der Republik gepappt worden sind.

    Die dunklen Linien sind ja schon jetzt, an der mittlerweile bereits grün gewordene Fassade, in Spalten und Furchen übergegangen.

    Noch ein LoKo (Winter) und die Deutschen die dann noch sehen können, werden wohl von außen in die Stuben und Hinterzimmer der Mächtigen und die geheimen Keller der Raute sehen können.
    Welche Kreaturen werden sich da in den Sesseln fläzen, an den Trögen fressen und sich in den Betten suhlen sehen und – was liegt im Keller?

    Surreal aber köstlich!
    Erstrebenswert!?
    In jeden Ende ist auch ein Anfang und der Verfalle ist stets der Humus für ein neues Leben.

    Langsam beginne ich Ihren Blog zu lieben.

    Danke für das Bild der Hoffnung und das Rätsel.
    Meint das Schicksal es am Ende doch noch gut mit uns?
    Als ungläubiger Thomas füge ich an wenn es das Schicksal gibt….

    • Das freut mich!

    • Brexit war mir nicht aufgefallen...
      Danke! Ein weiteres Steinchen des Mosaiks erklärt.
      Einige weitere sind sehr schön, ja.
      Schäume, Kunststoffplatten, Altes und Bewährtes ´gedämmtˋ, Zirkulation verhindert, überall grüner Schimmel drauf…alles unter dem Zeichen einer neuen Ideologie, die jede eigene (Bauherren)entscheidung verunmöglicht.
      Immense Kosten, keine Nachhaltigkeit, im Grunde dumm (Verzeihung).

  12. Titel eingeben
    Das mit den Dämmplatten ist ja ein alter Hut; sie sind brandgefährlich wie Jürgen Rösner und bei jedem Regen kontaminieren sie das Grundwasser.
    Sie sind halt ein Geschenk aus den 90ern von Josef Fischer u. Co. an umweltbewußte Hausbesitzer.

    Mich hat aber die Anleitung entzückt, wie ich z(uk)ünftig Leberkäs selbst zubereiten kann (nunmehr auch ohne Smegma).

    Und nachdem der Don seine heutige kulinarische Tour im Norden mit regionalen Muscheln begonnen hat, möchte ich nicht anstehen, auch unser Surrogatrezept zu verraten:

    Nach wie vor bedarf es echter Austernschalen. Diese werden aber nicht mehr jahrelang ins Wattenmeer gehängt, sondern knorrigen Männern mitgegeben, die ihre Arbeit ganzjährig im Freien verrichten.
    Der Reetdachdecker und der Gärtner holten bisher tief Luft und schossen alles, was ihre Nase barg, weit ins Gelände.
    Nunmehr zieht der Produzent blitzschnell eine Austernschale aus der Tasche seiner Arbeitshose, hält sie drunter, schnauft und belegt sie wohlportioniert.
    Das ganze muß dann nur wenige Tage ruhen, um die entsprechende Konsistenz zu erlangen, und wird dabei von Hand mit Meerwasser aromatisiert und leicht gesalzen.
    Fertig ist der Schlürfgenuß für unsere lieben Gäste.
    Manche bestellen ein Dutzend, wobei sich gelegentlich ihre Ehefrauen beschweren, daß nur 9 in der Nacht gewirkt hätten.
    Gleichwohl ein echtes Win-Win. Auch im Sinne des Naturschutzes.

    Und nächste Woche: „Lachs“-Brötchen von Gosch

    • Werter Sylter,
      bedenken Sie, bevor Sie das Loibikas-Rezept nacharbeiten, daß der Don Vegetarierer ist und eher als Fachmann für Torten und andere Hüftsünden durchgeht.
      MfG
      Alfred Haas

    • Ös ausg´schamte Appetitverderber!
      No oans drauf, die Rede von einem Münchner Metzgermeister:

      Das Herz von einer Frau,
      der Magen einer Sau,
      der Inhalt einer Leberwurscht
      bleiben ewig unerfurscht.

      Lieber Don, was Sie da angedeutet haben, nennt sich Taupunkt.

    • Heute schrieben sie irgendwo in einem Polizeibericht von einem, der
      im Supermarkt gestohlen hatte aber trotz versuchten Aufhaltens hätte entkommen können, dass die herbeigerufene Polizei seine DNA dann doch deutlich an der Türe hätte finden können.
      Der hätte vorsichtigerweise besser auch Austernschalen benutzt, wär ihm das mit der DNA bekannt gewesen…

    • Wie kicherte schon Sandra Bullock:
      „Er weiß nicht, wie man die drei Muscheln benutzt!“

  13. Pfusch.
    Tja, jetzt ist Merkel schon Schuld, wenn am Bau gepfuscht wird.
    Ist halt einfache so.

    • Hendricks genauso.

    • Merkel
      Der Pfusch von Merkel war die Ausweitung einer ENV für Neubauten auf bestehende Häuser.

    • Was mit Neubau passiert, ist mir tatsächlich egal, der kommt eh wieder weg.

    • @ Herr Dippel,
      uns ist ja bekannt, dass Frau Hendricks bei der Renovierung ihres Hauses auf die Dämmung verzichtete.Drum sollte man von ihr verlangen, mal voranzugehen.Bevor sie das nicht macht, werde ich auch nicht dämmen.

  14. Dämm-Wahnsinn
    Bin gerade aus einer Mietwohnung aus 1971 ausgezogen. Vor drei Monaten wurden neue Fenster eingebaut und die Fassade gedämmt. Seitdem musste zwar der Thermostat an der Heizung nicht mehr bis auf 5 aufgedreht werden, damit es warm wird, und ziehen tun die neuen Fenster auch nicht. Aber es roch zunehmend nach Muff. Ich konnte lüften, soviel ich wollte. Und im Bad roch es plötzlich nach Gully. Ich kenne mich mit Bau überhaupt nicht aus – aber muss es nicht eine Entlüftung geben für die Wasser- und Abwasserleitungen? Mein Verdacht ist, dass da was zugekleistert wurde. Die Nachmieter werden sich freuen.

    • Normalerweise halten die Siphons den Geruch zurück, ich vermute mal, das liegt am Dampf, der sich in den Maurn festsetzt.


    • das hat man von der Totalabdichtung: ersticken, verschimmeln, erstinken.

    • Titel eingeben
      Ich glaube nicht, dass die Schwarzarbeiter, die zum Beispiel hier im Süden Berlins einige Ein- oder Zweifamilienhäuser mit diesem weißen Zeugs zukleben, sich besondere Mühe geben. Sie wohnen ja nicht in diesen Häusern sondern kommen aus PL und ähnlichen Ländern östlich und südöstlich von Berlin (die Länderkennzeichen an den Mittelklassewagen, die in der Nähe der Baustelle parken verraten einiges. Auch, dass am Wochenende dort gern gewerkelt wird).

    • müffel
      Die Steigleitung Abwasser muss oben schon offen sein, sieht man auf jedem Dach, luftdurchlässige Kappen.
      Wenn das Dach ebenfalls gedämmt wurde, kann das schon vorkommen (Pfusch), dass die Entlüftung nicht mehr richtig angeschlossen wurde, oder halbverdeckt ist.
      Im Extremfall – bei Verstopfung – saugts den Syphon leer.

      Was das liebe Styro angeht, schliess ich mich lieber dem Don an. Wenn ich rechtlich sicherer wäre würde ich mich deutlich drastischer ausdrücken.

    • War gerade wieder vor Ort...
      … und was soll ich sagen? Nun wird gerade Styropor auf die Kellerdecken geklebt, um das Erdgeschoss nach unten hin zu isolieren. Giftige Dämpfe durchziehen das Treppenhaus – nicht für mich Asthmatikerin. Was bin ich froh, dass ich ausgezogen bin.

    • Leiden am Bau
      Unsere Wohnung wurde vor kurzem gedämmt, wehren nutzte nichts und aus bestimmten Gründen ist ein Umzug erst in ein paar Jahren möglich.

      Was neben den Schleimhäuten und der Haut, wenn empfindlich, am meisten Leid zeigt, sind gefasstes Holz, alte Bücher und meine Instrumente, die ich früher auch gern mal offen ließ, die jetzt aber klimatisierte Kästen haben, woran man den Irrsinn schnell erkennt.

      Ich bezweifle, dass sich Vorschriften wegen der Lebensgewohnheiten einer Barockvioline aufhalten. Im Gegensatz zum Metzger hat mein Geigenbauer aber nett zu tun mit den Dämmschäden.

  15. Das Zeitalter des Mülls
    Wir essen Müll, wir produzieren Müll, wir kaufen Müll, wir wohnen in Müll. Unsere Unterhaltung ist Müll, unsere Politik ist Müll, unser Leben ist voll von Müll, Müll, Müll.
    Wen wundert es daher noch, dass wir auch wie Müll behandelt werden? Der Mensch als Wegwerfprodukt – möglichst billig, einfach zu entsorgen, Geiz ist Geil. Eine schöne neue Welt. Willkommen im Zeitalter des Mülls!

    • Gefällt mir gut, Palinurus
      Lassen Sie mich das Ganze ergänzen:
      Wir wohnen in Möbeln die im Moment der Fertigung schon Müll sind (zur Not MDF googlen), und wir bekleiden uns mit Müll.
      Und trinken tun wir auch gerne Müll.

      Nicht ganz einverstanden bin ich mit dem Geiz. Es gibt jede Menge gebrauchter Vollholzmöbel die billiger sind als MDF.
      Am Samstag konnte ich im Second-Hand in der Fussgängerzone einen wunderbaren Lodenmantel (Keil, München) mit Hirschhornknöpfen erstehen, sieht aus wie neu, 15 €.
      Sie hatten auch Pelze, teilweise echt echte, im Ausverkauf für 25 €. Einen echten Pelzmantel täte ich kaufen, und wenn nur als Zur-Schau-Stellung fehlender correctness. Dennoch, ich möchte nicht wie ein Zuhälter durch die Stadt laufen.
      Dass ich umgehend gefragt wurde „Ah, sagen Sie, sind Sie ein Seehofer-Fan?!“ nachdem ich den Loden zur Schau gestellt hatte, reichte mir schon. „Nein, ich bin ein Nazi!“ habe ich natürlich nicht gesagt!

    • Titel eingeben
      Das mit den Möbeln sehe ich ähnlich, es ist unglaublich, wie günstig man gute ältere Möbel bekommt. Man kann eigentlich bis in die 1950er, 1960er fast alles kaufen (wenn es einem gefällt), weil diese Möbel noch handwerklich gut sind. OK, die 50er/60er sind nicht jedermanns Geschmack, und man nennt heute „Midcentury“ oder „Danisch modern“, was eigentlich schlicht hässlich ist (in meinen Augen). Aber es gibt auch gefällige Stücke, aus den 1910er bis 30ern gefällt mir z.B. vieles.
      Einen Polsterer sollte man kennen, und ein bisschen handwerklich begabt zu sein hilft auch. Aber ich würde mich nicht wundern, selbst wenn man alles outsourced und das Möbel komplett extern sanieren lässt, dass das oftmals immer noch günstiger ist als ein Neukauf in annähernd ebenbürtiger Qualität. Also Qualität, mit der man umziehen kann und man nicht nach fünf Jahren feststellen muss, boah, der Presspanplatte-mit-Kunststoff-schrank ist aber ganz schön vergilbt und verzogen.

    • Dämmwahn-Wickert trinkt keinen Müll
      Dämmwahn-Wickert trinkt schaissteure Bordeaux. Weil Dämmwahn-Wickert es sich leisten kann. Mit seinen Dämmwahnwerbungshonoraren. Die leidtragenden Dämmenden von Dämmwahn-Wickerts Dämmwahnwerbung im Dämmwahn-TV trinken Müll. Weil sie sich nichts anderes mehr (nach dem Dämmen) leisten können.

    • Na,na...übertreiben Sie nicht ein wenig...
      …grade der Hausherr hier ist doch das gelebte (kicher) Beispiel dafür, dass diese „Kränkung der Menschheit“ noch nicht vollzogen ist (das wäre wohl die Nummer 10?).

    • Müll
      Es wird wohl so sein, dass die meisten der
      schonlängerhierlebenden, Nachfahren von
      Müllessenden sind, mit entsprechend angepassten
      Stoffwechsel. Nicht der Edelkonsumenten.

      Ein Umsteigen auf Edelkonsum könnte deshalb
      für viele lebensgefährlich sein.

  16. Passt schon
    Dämmplatten,die bröckeln, eignen sich hervorragend für den Nestbau von Vögeln.Schon selbst gesehen.

    • Styropor - für Spechte
      ein Fest! Wir hatten einen Nachbarn, der hat seine 10 cm dicken Platten unter der Dachkante jedes Jahr neu machen können. Spechte bauten sich dort mühelos und geräuscharm ihre Höhlen hinein. Wo andernorts Scherben liegen, sah es aus als habe es geschneit. Herrlich!

      Allerorten kann man die algengrünen Plastikfassaden bewundern, der Gesundheit der Bewohner wird es nicht zuträglich sein.

      Aber die von Don kritisierten marmeladearmen Berliner im Hessenland sind vermutlich die dort üblichen „Kreppel“ gewesen, Fastnachtskrapfen traditionell ohne Füllung.

    • Spechtvergrämung- Kunst am Bau
      Das mit den Spechten ist auch bei uns in Mittelfranken ein Thema. Die Leute bauen dann Vorrichtungen aus Alustreifen und Ähnlichem. Allerliebst anzuschauen! Die gefiederten -und per Gesetz geschützten- Freunde machen das übrigens zu Kommunikationszwecken: http://www.spechtschaden.de/files/spechte___kraut_rueben.pdf.
      Beste Grüße JS

    • Der Architekt oder wer auch immer
      hat das bei uns vorausgesehen und Nistkästen an der Fassade befestigt.

      Die Eigenheime sind immer bewohnt , und es ist am Küchenfenster wirklich

      lebendig wenn man raus schaut.

      Beste Grüße aus der Hauptstadt

    • Stellen Sie auch, in der Hauptstadt,
      Rattenhäuschen auf, damit sich diese poussierlichen Tierchen nicht jeweils selbst ein Nest in den Styropor nagen müssen?

  17. leberkas ist gut
    Wenn wir auf die Tierschützer einen Schritt zugehen möchten, sollten wir darauf achten, das ganze Schwein zu essen.
    Und etwas weniger.

    Das Klima der Erde beeinflussen und schützen zu wollen ist deutsche Hybris. Vorbilder sollen wir sein?

    Anpassung an ein sich wandelndes Klima ist unsere Aufgabe. Anpassung ist eine Aufgabe, die wir schaffen.

    Ich bin mir sicher, eine Anpassung an Jahresdurchschnittstrmperaturen von 11 Grad wird uns viel leichter fallen, als an 7 Grad. 7 Grad hat es im bayrisch Sibirien. 9 in der schönen Pfalz und an der Mosel.

    • Ich bin ja dankbar, dass wirklich alles gegessen wird, trotzdem möchte ich kein Müllschlucker sein.

    • Klimahysterie
      Tatsache ist nun einmal, dass jeder der für Heizung mehr Geld ausgibt als für Klimaanlage, bei Erwärmung gewinnt.

      Tatsache ist auch dass Klimaanlagen eine der wenigen sinnvollen Anwendungen für Photovoltaik sind (da kein Speicher- und Verfügbarkeitsproblem).

      Tatsache ist auch, dass Palmen an den Polen biotopverträglicher sind als Gletscher am Äquator. Beides ist in der Erdgeschichte schon dagewesen.

    • Sie sind ein KETZER!!! Das sind ja Fakten.

  18. Im Altbau fangen die Probleme an, sobald die Fenster ausgetauscht werden.
    Die Begrenzung der „Lüftungsverluste“ der nicht dicht schliessenden alten Fenster durch neue, hermetisch dicht schliessende Fenster (meist billige Kunststofffenster mit unschönen breiten Profilen) bedarf der konsequenten Querlüftung der Wohnung durch den Nutzer. Diese unterbleibt jedoch, da der Nutzer Heizkosten sparen möchte. Das Resultat sind meist verschimmelte Innenecken und Schimmelpilze an Stellen, die bauphysikalisch Probleme bereiten. Die von der Industrie inzwischen vorgehaltenen Lösungen sind zentrale oder dezentrale Wohnraumlüftungsanlagen, die ihren Zweck durchaus erfüllen. Die Einsparung von Heizenergie wird erkauft durch kostenintensive Massnahmen, die sich wohl kaum amortisieren dürften. Zudem haben viele Bauteile eine begrenzte Lebensdauer. Wann wird das neue Wärmedämmverbundsystem saniert und wohin und unter welchen Kosten entsorgt? Deutsche sind sehr schnell im Reagieren auf den Klimawandel und andere politisch motivierte Katastrophen. Dabei wäre es besser, erst einmal nachzudenken, bevor gehandelt wird. In der Stromerzeugung sind übrigens ähnliche Tendenzen zu beobachten. Hohe politisch motivierte Subventionen, durch die Staatsbank KFW gefördert, vernebeln auch dort das Hirn und machen einige reich.

    • Inzwischen höre ich öfters, dass Schimmel akzeptiert wird, weil man darüber eine Mietminderung erreichen kann.

    • @Don: Lecker...
      …selbst Gesundheit ist offenbar inzwischen wieder käuflich.

    • Titel eingeben
      Zum „vorher nachdenken“ haben Politiker keine Zeit & keine Ahnung (Physik, Thermik, etc.), den Rest erledigen die Lobbyisten, hier: die Schaustoffhersteller.

    • Die Einsparung von Heizenergie wird allerdings
      durch den Energieverbrauch beim Betrieb der Wohnraumlüftungsanlagen kompensiert. Win-win für Staat (MWSt) und Erbauer dieser Anlagen. Loose-loose für den Bewohner, Geld und Gesundheit.

    • Denn - wie man auf einigen der Fotos gut erkennen kann - erst
      lockert/löst (loose) sich ordentlich was, bevor es dann irgendwann später verloren (lose) gehen wird. Tja und das wird alles nicht ohne dust (Staub) passieren…

    • Kann aber auch nett sein ...
      … das mit dem Dämmen. Die Miethütte, in der ich hier unterm Dach wohne wurde mit vollem Programm gedämmt. 24 cm Dach, 12 cm minimum Fassade. Seitdem sterbe ich des Sommers nicht mehr so sehr an Hitze WENN ich den Laden verrammelt und verriegelt halte, dafür hab ich eigentlich außerhalb dieser mir wegen der Wärme liebsten Jahreszeit in jedem Raum ein Fenster auf Dauerkipp und die nunmehr elektronischen „Verdunstungszähler“ an den antiquierten Heizkörpern zeigen seit dem Zeitpunkt der Mieterhöhung :-) generell ALLE null an – man hat sie deswegen auch schon mal getauscht, weil das konnte ja nicht sein. Bleiben aber NULL. Hilft geldtechnisch wenig, da die Ersparnis bei der Nebenkostenabrechnung der Mieterhöhung zum Opfer fiel, aber ich finde die jetzt plötzlich vorhandene Fußbodenheizung (jaja, die Rohre entlang der Wände im Boden) doch heimeliger. Wenn es jetzt in der Landeshauptstadt der unglaublich überflüssigen Fassenacht – sie droht gerade wieder – noch mehr als 6000er DSL gäbe, ich würde jubilieren …
      Gruß, R.

  19. Dämmplatten...
    …, was machen Sie uns nicht allen Freude. Wir haben bei der Renovierung unseres 70er-Jahre Hauses darauf verzichtet, nur die Fenster ausgetauscht (vorher wars zügig, jetzt warm) und die Fassade streichen lassen. Sieht noch so aus wie vor fünf Jahren. Unser Nachbar gegenüber hat letztes Jahr das Haus einpacken lassen und auch da zeigen sich bereits die ersten Streifen auf der Fassade entlang des Verlaufs der Dämmplatten.

  20. Baukosten
    Wir haben zwei vergleichbar große Mietshäuser gebaut. Eines 1999, also noch zu DM-Zeiten und eines 2012. Das zweite hat genau doppelt so viel gekostet wie das erste, nicht zuletzt wegen der Energiesparverordnung, die inzwischen noch weiter verschärft wurde. Eines ist klar: So lange dieser Irrsinn weiter gilt, werden wir nicht mehr bauen! Man investiert seine sauer ersparte Altersvorsorge nicht in vorprogrammierte Bauschäden. Mieterschutz und Vermieterentrechtung tun ihr Übriges. Soll der Staat für die fehlenden sündhaft teuren Wohnungen zum niedrigen Mietzins sorgen und dort Mieter einziehen lassen, die unkündbar sind und alles herunter wirtschaften, falls es der Bauschaden durch Fassadendämmung nicht noch schneller schafft. Wir sind raus!

    • Ja, das ist tatsächlich ein Problem. In Berlin wollen sie ein Antidiskriminierungsgesetz machen, das einen bei der Auswahl der Mieter erheblich unter Druck setzt. Da ist man dann nur noch Wohnraumzurverfügungsteller für soziale Experimente.

    • Bauen wie die Vorväter
      Recht haben sie. Ich empfehle, mal zurück zu schauen. Früher baute man mit Fachwerk. Nur wer Geld hatte, baute aus Stein. Ja, da war weniger Feuergefahr. Und weil man das Fachwerk mit zur Verfügugn stehenden Balken baute, war das oft schief und krumm. Aber man mußte mehr heizen, da Fachwerk besser isoliert.
      Wer heute baut und nimmt noch Stein/Beton, nur um es dann in geronnenes Erdöl einzupacken, dem kann man auch wirklich nicht helfen. Hier heißt es, zurück zu dan alten Bautechniken. Holzständerbauweise, außen dran Bretter, die schön verwittern können, die Bausubstanz schützen und welche man nach ein paar Jahrzehnten billig entsorgen und ersetzen kann. Alles andere ist nur Volksverdämmung.
      Und ja, ein Holzhaus erfordert eine gewisse Eingewöhnung. Knarren, knarzen und man sollte die Feuchträume und die Wasserführung besser im Griff haben – das ist also nicht unbedingt was für Vermietung.
      Und wenn doch Stein, dann ist es eben teurer – wie schon immer. Nämlich mit einer 60-er Hohlblocksteinwand. Da brauchts dann auch kein Styropor mehr…

  21. Schilda
    Es ist so witzig. Wir kriegen das Wohnraumklima nicht in den Griff, weil wir die einfachen Zusammenhänge im Wohnungsbau nicht mehr begreifen, aber wollen das Weltklima retten. Und viele Bauherren wollen es dann auch nicht durchschauen. Die sehen nur die Förderung…

    Was mich aber viel verstört hat waren die Zutaten im Leberkäs. Echt jetzt? Urin? Ein früherer Freund war Metzgermeister, der erzählte nie so Gruselgeschichten in unserem Pendant, der Fleischwurst.

    Und jetzt doch. Ein gesundes und erfolgreiches neues Lebensjahr wünsche ich Ihnen. Mit ganz viel Tee, Porzellan, Torten und neuen alten Rennrädern.

    • Der Vegetarier geniesst und schweigt.

    • "Darminnereien" und "zerkleinerte Küchenrollen" hätten eigentlich als benutztes
      Metzgertoilettenpapier (neudeutsch: shithole paper) – daher das offensichtlich außerordentlich beliebte Aroma! – bezeichnet werden müssen…

      Achja, noch ’ne Kleinigkeit zum „Müll“: Hier in unserer Ecke des Universum hat’s vor Urzeiten mal ein wenig gekracht. Ein wenig? Wollja, lediglich ein wenig, denn sonst hätte aus dem dabei angefallenen Müll unser Sonnensystem samt Erde nicht entstehen können. Also: Wir waren Müll, wir futtern (selbstverständlich auch veg…) Müll, wir sind Müll, Müll wird immerdar sein müssen – alles ist gut!

    • Titel eingeben
      Gott weiss alles. Nur nicht was in der Wurst ist.

    • Mahlzeit
      @Thomas Und in Maultaschen:-)

      @Frauke Amgelin So brühwarm und bis ins Detail…Wir hatten in GE auch einmal einen Großmetzger, der durch Phosphatstangen und Gammelfleisch in die Schlagzeile geriet, früher Hoflieferant im Parkstadion…aber ich hoffe immer nur inständig, daß die meisten Kleinbetriebe in diesem Handwerk da nicht rumpfuschen. Ich muß das jetzt ganz schnell verdrängen. Vor allem dieses Kopfkino.

      Interessant finde ich bei dem eigentlichen Thema, daß natürliches Dämmaterial wie Hanf, Stroh oder Holz so wenig beachtet wird. Ich meine, daß vor einigen Jahren eine Unternehmerin sogar einen Innovationspreis in BAY oder BW für die Entwicklung von Hanfmatten zur Isolierung erhielt. Weiter unten war ja auch schon von Kuhmist (mit Stroh) die Rede, aus dem ja wohl viele Fachwerkhäuser aufgebaut waren. Aber ist wohl nicht neumodisch genug, und leider kurzfristig noch teurer.

    • Ein alte Metzgerweisheit ist:
      Wer die Wurst macht, ißt sie nicht.

    • Kuchen für den Metzger
      Bis in die 70er Jahre hatten wir selbst Hausschlachtungen. Für den Metzger gab es an diesem Tag Kaffee und Kuchen. Immer. Egal, welchen Metzger wir hatten. Der Kuchen für den Metzger war eine der wichtigsten Vorbereitungen für den Schlachttag.

      Diese Vorliebe des Metzgers für Kuchen wurde denn auch jedes Mal thematisiert und irgendwann fiel der Spruch:

      „Der Metzger und der Bäcker sind sich gegenseitig die besten Kunden.“

    • Leberkäs:
      Wenn rauskommt, was da reinkommt, kommt einer rein und lange nicht mehr raus.

    • Freibankfleisch
      Anno 1990 fielen gewisse geschichtliche Ereignisse mit meinem jugendlichen Überschwang zusammen und so begab ich mich aus niederen Beweggründen häufig mit meinem frisch erworbenen Abiturs-Pkw zu unseren Brüdern – und vor allem Schwestern in die Ostzone.

      Eine der Süßen dort war in einem sog. Protokoll-Hotel angestellt, d.h. sie hatte schon zu DDR-Zeiten Kontakt mit Ausländern und wußte weit mehr als ich über den Unterschied zwischen Gästen aus dem Westen und dem Osten:

      Die russischen Staatsgäste beklagten sich häufig über den faden Geschmack des ihnen vorgesetzten Fleisches.
      Meine Freundin I. und die Küchenbrigade haben rasch auf die Wünsche der Gäste reagiert und fortan die Schweinefleisch-Scheiben vor der Zubereitung stundenlang zu den Fliegen aufs Fensterbrett in die Sonne gelegt, auf dem dreckigen Fußboden „paniert“, kurz angebraten und dann stolz ihren Gourmet-Gästen serviert.
      Iwan hats rülpsend genossen und I. fortan gelobt (d.h. auf den Hintern gehauen).

      Es ist also alles Geschmacksache.

      Und da es hier ums Essen geht und gerade Schwallhans bei mir Küchenmeister ist:
      I. war 19 als sie mir erzählte, wie sie und ihre Kollegen die Russen abzufüttern pflegten und wie es ihr in den zwei Jahren ihrer Berufstätigkeit erging.
      Ich werde nie vergessen, wie abgeklärt und angewidert ihr Blick immer war, wenn sie davon sprach.
      Sie wurde aufgrund ihrer – lächerlich oberflächlichen – Kontakte zu Wessis permanent verdächtigt und überwacht. Kurz vor der Wende hat sie eine Kamera auf der Personaltoilette entdeckt.

      Hm. Da hat sich der Sylter doch etwas geschämt. Das war etwas anderes als wenn man zum Party machen zu den Däninnen fährt.

      Am Anfang dachte ich noch, I. in Leipzig ist ein besonders erfreulich widerborstiges Bsp. Aber A. im ländlichen Güstrow und M. in Schwerin sprachen genau so. Auch sie hatten nur Verachtung für das Regime, in dem sie aufgewachsen sind, übrig.

      Mädelz, wo seit Ihr heute??? Weshalb sitzen die Schweine, die Euch so infam um Eure Jugend betrogen haben, heute im Bundestag?

  22. Anti Vermietergesetzgebung
    Vor diesem Hintergrund haben sich meine Frau und ich letztes Jahr von 2 nicht eigen genutztem Eigentumswohnungen getrennt. Die eine ETW wird vom Käufer selbstgenutzt, die andere wird, wie wir wissen, jetzt weit jenseits des Mietspiegels vermietet (München).

    So bewirkt der , der anscheinend „Gutes“ will, durch seine unendliche Dummheit genau das Gegenteil. Ich rede von der alten und mutmaßlich neuen Regierung.

    • Natürlich. Gut ist ja nicht gut durchdacht, und was interessiert die Realität schon eine Merkel, die Klimakonferenzen ausrichten lässt.

  23. Es ist verblüffend, daß naheliegende Ziele komplett aufgegeben wurden
    wenn man sich anschaut, welche Ziele die heute in Deutschland als alternativlos angesehene Politik verfolgt, so fällt auf, daß diese so groß sind, so weltstürzend wichtig, daß sie mit dem alltäglichen Leben nichts mehr zu tun haben. Deswegen versteht sie auch keiner unmittelbar, was der Grund ist, daß ganz viele Erklärer ein gutes Auskommen finden.

    Zu allererst ist dies der Klimawandel.
    Er ist das Zentraldogma unserer Nomenklatura. Er dient dazu, den Bürgern geraubtes Geld den Investoren in die Bilanzen zu schieben, die damit die industrielle Basis des Landes gefährden, indem sie eine verlässliche Art der Energieproduktion gegen eine unzuverlässige austauschen, oder, wie im Beitrag, historische Bausubstanz entwerten und zerstören. Im Gegensatz zum Umweltschutz, der sozusagen ein Nahziel war, das von jedem mit eigenen Augen erlebbar war, ist der Klimaschutz etwas fernes, wolkiges, das keinerlei Ergebniskontrolle unterliegt. Und den Umweltschutz ad absurdum führt, mit Monokulturen von Mais und Raps, und Windrädern, Batterieautos, die alle erst mit hohem Energieaufwand produziert werden müssen, um dann -vielleicht- im Lebenszyklus die zur Produktion aufgewendete fossile Energie wieder einzuspielen.
    Natürlich sind die höchsten Ziele immer dann das schönste politische Spielfeld für Politiker, wenn sie auch dringlich sind. Da kann man Tatkraft zeigen und Ruhm ernten. Hitler wollte den Sieg der arischen Rasse herbeiführen, Merkel und Konsorten retten das Weltklima. Weil das nicht auch nächstes Jahr noch gerettet werden kann, muß man ganz dringend über Fahrverbote für Diesel-PKW nachdenken.
    Grenzwerte, die man erdacht hat, zusammen mit einem definierten Verfahren, wie sie zu messen seien, werden obsolet, weil man herausgefunden hat, daß man mit anderen Messmethoden andere Ergebnisse erzielt. Überraschung!!! Und dann gibt es NGO´s – (ich werde schon immer grün im Gesicht, wenn mir der Begriff unterkommt!), also Lobbyvereine, die durch nichts legitimiert sind, als durch ihre Finanzkraft, und die die Politik pampert, in der Hoffnung, sie sich gewogen zu halten, die die passende Propaganda für Fahrverbote machen, damit sich Politiker ans Revers heften können, sie hätten Fahrverbote „verhindert“.
    Dabei ist jedes Auto, das es schon gibt, immer umweltfreundlicher als eines, das erst noch produziert werden muß. Und die nächste Autogeneration ist immer sauberer, als die davor. Man könnte also auch einfach abwarten.

    Allerdings, 10T „Dieseltote“ kann man natürlich nicht auf die leichte Schulter nehmen. Nur handelt es sich bei denen um statistische Artefakte, auf einem Seziertisch konnte noch kein Dieseltod diagnostiziert werden, wenn die Leiche nicht im Öltank ersoffen war.
    Der erarbeitete Reichtum unseres Landes kommt nicht den Menschen zugute, die ihn schaffen, das fände die etablierte Politik heute unanständig. Sie verteilt ihn lieber an solche, die die Welt retten wollen und ihn an Menschen weiterreichen, die Geburtenkontrolle für Teufelszeug halten und lieber die Generationenschlagzahl hochtreiben.

    Die Deutschen müssen büßen. Sie haben keine Ansprüche zu stellen. schon gar nicht, wenn sie alt sind und schuld an diesem Reichtum, der uns (noch) umgibt.

    Wie gut, daß man sie nicht wählen muß, die Merkels, Schulzes und ähnliche Heilsboten.

    • Titel eingeben
      Danke Herr Pflüger,

      ergänzen darf ich die ganzen Diesel-Nicht-Toten. Verkehr macht Lärm und Dreck und Abgase. Pferdefuhrwerke und Ochsenkarren dürften zwar nachhaltig betrieben, ihre Methan und CO2 Ausstoß auf Null halten. Tote und Verletzte im Verkehr gäbe es nicht weniger.

      Die Millionen zusätzlicher Lebensjahre in Deutschland, die wir Handel, Arbeitsteilung, Transport und Verkehr in Deutschland verdanken.
      Wer braucht Orangen, Mandel, Seefisch, Salz oder Melonen? Niemand. Darauf verzichten wollten nur wenige.

      Waren das schöne gesunde Zeiten, als 95% der Deutschen in der Landwirtschaft mit Ackerbau und Viehzucht zu tun hatten? Als Kamelien noch das Privileg edelster Kokotten waren. (Haben Sie Kamelien im Tessin Frau Be?)

      Einer Roth, einer Göring-Eckart traue ich nicht mal zu, zehn Stunden Siedler von Cataan erfolgreich zu überstehen. Straßen, Flüsse, Brücken und Furten waren und sind Grundlage für dauerhafte Siedlungen. Frankfurt dürfte vom Flughafen stärker geprägt sein, als von Messe und Finanz. Holz, Steinsalz, Glasbläserei oder Keramikherstellung haben dauerhafte Orte entstehen lassen, doch keine Städte.

    • "10T Dieseltote"
      Zu den Zehntausend hab ich eine (ebenfalls statistische) Vergleichszahl:
      „In Deutschland ist derzeit nach verschiedenen Studien von 110.000 bis 140.000 Todesfällen pro Jahr auszugehen. „Tabak ist das einzige legal verfügbare Verbrauchsgut, das Menschen tötet, wenn es ganz wie vorgesehen benutzt wird“, heißt es im Welt-Tabak-Bericht.“
      (DIE ZEIT, Sept. 2017)

    • der Klimaschutz ist etwas fernes, wolkiges, das keinerlei Ergebniskontrolle unterliegt ...
      … und damit perfekt geeignet als postmarxistische Ersatzreligion / Opium für das Volk!

      Gibt es für inkompetente, blutsaugende Wanderprediger etwas besseres?

      Was in Nigeria der born again Pastor mit fetter Villa, ebensolchen Autos und evtl Privatjet darstellt (dort herrscht nämlich freiere Marktwirtschaft im Leuteverarschen und -ausbeiten!) sind in der Merkelei eben Klimahysterie und Genderismus…

      Nigeria ist aber insofern besser, als der Pastor keine Staatsmacht mit Gewaltmonopol hinter sich hat!

    • Titel eingeben
      Die USA kappen eine Regulierung nach der anderen. Sie entfesseln sich. Das werden wir merken im Wettbewerb.

    • Ja, und die deutschen Firmen verlagern schon kräftig.

    • Zu der Zeit, als Automobile selten waren,
      gab es in Deutschland 10000 Unfall-Tote.

    • Kaeser zieht mit seinen Gaskraftwerken nach Charlotte, und es stellt sich die Frage, wer schuld ist.

      Die Steuerreform oder der Zustand in Irsching?

      Man hat es ihm auf jeden Fall ziemlich leicht gemacht.

      Aber Opfer müssen gebracht werden, die Arbeiter in Berlin sollen froh sein, dulce et decorum est pro angela mori!

    • Ich hab' die Dieseltoten immer noch nicht richtig begriffen
      Ich bitte um Verzeihung, weil ich diese Sache vor einigen Blogs schonmal nachfragen musste. Und ich meine das auch wirklich nicht ironisch oder sarkastisch, sondern will es wirklich wissen:

      Woran sterben die Dieseltoten jetzt genau?

      Sind das Lungenkrebs-Tote, die den Krebs vom Dieselruß haben? Oder anderweitig Schwerkranke, die in ihrem schlechtem Allgemeinzustand schließlich vom Stickoxid alle gemacht werden?

      Ich danke vorab für Aufklärung!

      Und jetzt sind es nur noch 10.000 p.a., damals drehte es sich noch um 30.000. Weiß jemand Genaueres?

    • Wie man sowas macht
      Man macht zum Beispiel eine Untersuchung an Duisburger Kindern über die Nickelbelastung in den Staubwolken der Duisburger Stahlwerke.
      Kinder, die hohen Staubbelastungen von Nickel und Chrom aus den Kokereien und Stahlwerken von Duisburg-Hörde ausgesetzt waren, zeigten erhöhte Anfälligkeit für Allergien und waren im allgemeinen gegenüber vielen Substanzen allergisch „sensibilisiert“, während die Kinder aus Duisburg-Nord, die zusätzlich den giftigen Stäuben von Hochöfen und Sinteranlagen ausgesetzt waren, zusätzlich Nickelkonzentrationen im Urin hatten, die oberhalb der gesetzlich festgelegten Grenzwerte lagen.

      Im Jahr 2004 wiederholt man die Studien, beziehungsweise veröffentlicht die gleichen Studien mit den gleichen Kindern nochmal, aber jetzt schreibt man:“… wurde auf Initiative der Bürgerinitiativen Duisburg-Nord und -Süd vom Ministerium für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz, NRW, die „Duisburger Kinderstudie Umwelt und Gesundheit 2004/2005″ in Auftrag gegeben, in der 3838 Kinder (5-6 Jahre) aus gesamt Duisburg untersucht wurden.

      Der Gesundheitszustand der Kinder wurde mit den Schwerpunkten allergische Erkrankungen und Atemwegserkrankungen erfasst und der Einfluss einer STRASSENVERKEHRSsbezogenen Schadstoffbelastung auf die kindliche Gesundheit analysiert“.

      Ergebnis: Kinder, die den hohen Staubbelastungen des Duisburger Strassenverkehrs ausgesetzt waren, zeigten erhöhte Anfälligkeit für Allergien und waren im allgemeinen gegenüber vielen Substanzen allergisch „sensibilisiert“,

      Nickel, Cadmium, die Hochöfen, Stahlwerke und Kokereien sind von 2001 nach 2004 wie durch Zauberhand aus Duisburg verschwunden.

      Oder was glauben Sie, warum man die Auswirkungen des Strassenverkehrsstaubes auf die Kindergesundheit ausgerechnet in Duisburg durchgeführt hat, als ob es in Deutschland keine andere Stadt ohne Hochöfen und Stahlwerke gäbe?

      Eben. Der Diesel wars.
      (Und der kommt aus Bayern und aus dem Ländle).

      https://www.researchgate.net/publication/277952374_Gesundheitsbezogene_Lebensqualitat_bei_5-6_jahrigen_Kindern_in_einer_westdeutschen_Grossstadt

      https://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DocumentServlet?id=24125

  24. My home is my castle.
    Weder Styropor, Plastikhaut noch andere Sperenzien kommen da dran. Warum nur werd ich das Gefühl nicht los, dass Merkel & Co. seit Jahren daran arbeiten das Leben der Hiesigen peu à peu zu vermiesen? Aber vielleicht hat das was mit der Umverteilungsgerechtigkeit des Lebensgefühls zu tun?

    • Ja, alle sollen so schauen, wie Merkel das aus dem Osten kennt.

    • @Don
      „Ja, alle sollen so schauen, wie Merkel das aus dem Osten kennt.“
      Da sagen sie was wahres. Bin in den 90er Jahren öfters mal im OSten gewesen. Es waren zwei Welten, die Fußgängerzonen im Westen (vollbesetzte Cafés, lächeln, flanieren, sehen und gesehen werden) und im Osten (gebückte, unauffällige Haltung, Leere überall – in den Augen und auf den Plätzen)…

  25. Wie bin ich froh über den Denkmalschutz...
    bei der Fassadenerneuerung unseres Hauses wurde uns zum Glück untersagt, die Fassadendicke gemäß Wärmeschutzverordnung mit Brandbeschleunigern um mehrere Zentimeter zu erhöhen. Statt mit Hilfe von zukünftigem Sondermüll Schimmel zu züchten heizen wir (möglicherweise) ein bisschen mehr mit umweltfreundlichem Erdgas (und in 20 Jahren vielleicht mit Fernwärme aus dem Kernkraftwerk, so die Vernunft zurückkehren sollte). Gutes zu bewahren hilft auch der Natur mehr als 1000 Revolutionen.

  26. gedämmt
    Gedämmt wird schon immer so gut es eben ging so weit die Fertigkeiten waren

    Ist immer nur die Frage wie. Und damit: wie wertig – teuer – nachhaltig – gesund – effizient — effektiv.

  27. So wengam Mitleid (höhöhhöhö!)
    ..
    So ist das in der durch Lobbys gelenkten Demokratie , der Normalmensch hat keine Lobby, die Dämm-, Pharma- , Asylindustrie schon, und weil die so fleißig sind, haben die auch genug Geld,
    sich die ÄÄUU–Kommission, die Regierungen, und sonstige Wohlwollende, etwa Medien,
    aus der Portokassa zu kaufen.

    Klimalüge ist ein Milliardengeschäft, denken sie an Al Gore, den Selbstlosen .

    Oder schaun Sie sich, wie der Don, die Schimmelburgen an , wenn ein Spalt weit offen ist.

    So geht die gute, neue Merkelzeit, und siehe- wegen gewaltigen Erfolgs geht das Lustspiel GroKo, wenn nicht noch die SPD-Basis, verstärkt um ,,Neumitglieder“ , einen Strich durch die Postenrechnung macht

    (Ojee, was macht dann mit dem Maddin ?) ,
    in die offenbar herbeigesehnte Verlängerung.

    Ich frage mich schon, wer heute noch CDU, SPD und GrünInnen wählt.

    Vor allem die CDU-Wähler , die doch eigentlich irgendwie konservativ ticken (sollten ) , lassen mich rätseln.

    Und ein tüchtiger Arbeitnehmer wird bei der SPD auch nichts zu suchen haben, jedenfalls nichts finden.

    Bei den Sozi geht es nur mehr um EUrobba, den Import von am besten ganz Afrika ,

    und ……. Gerechtigkeit.
    Ahhhh- ja, hätte Loriot gesagt .

    Gerechtigkeit, richtig . Ja, ja ,ja . Das muß doch jeder wollen, nich waa ?

    Hinter der moralinsauren ,,Wir schaffen , was keiner wollen kann “ Fassade

    ist der Schimmel.

    Im Herbst wird sich zumindest einer der munteren Großkoalitionäre eine
    Gnackwatschn fangen, dass er an Purzelbaam schlogd.

    Ein bayerisches Busserl für gehabte Verdienste.

    Aber , macht nichts, wegen völliger, hoffnungsloser Inhaltslosigkeit kann die CSU koalieren, mit wem immer daherläuft,
    außer natürlich….

    So, wie die schädliche, sinnlose Isolierung schwer abzumachen ist, und Schäden hinterläßt,
    ist auch der Parteienfilz kaum zum Audabringa ( wird man nicht los).

    Die Geldpolitik der EZB steht vor Veränderung, das wird nicht nur an der Börse, sondern auch an realen Firmen und Arbeitsplätzen knabbern,

    dann ist das trotz Merkel und Genossen stattgehabte Wirtschaftswunder für ganz wenige vorbei-

    wir gehen toilettenen Zeiten entgegen.

    .


  28. nicht nur daß die Altbauten, die 100 Jahre und länger ohne Styropor und Plastikfenster auskamen, ruiniert werden, nein, die neuen Häuser bestehen doch nur noch aus dünnsten Betonschalen mit Styropor drauf!
    Dieser Klebemurks kann doch nicht halten, ich kriege da jedesmal den Horror, wenn ich dran denke, was die Leute in 20 Jahren machen – Haus wieder abreißen und Mieter auf der Straße, Vermieter dazu, weil er die Entsorgungskosten nicht aufbringen kann?

    • Es ist klar ein Risiko für Käufer. In dem Fall hier wird man je nach Neubau nochmal kräftig nacharbeiten müssen, und man ist vom Nachbarn abhängig, weil die Dämmung auf seinem Grund ist. Da fallen dann schon noch ein paar Euro an.

    • Dämmung
      auf Nachbars Grund: Die meisten Bauordnungen schreiben eine Duldungspflicht – kostenlos – für nachträglich angebrachte Dämmung vor.

    • In München nicht, da muss man zahlen.

    • Horror...
      …ist der richtige Ausdruck.
      Habe als Kind in so einer Betonburg gelebt, damals noch ohne Dämmung. Flachdach, riesige Fenster. Geheizt mit billigem Öl.
      Schöner Grundriss der Wohnung, Bad mit Warmwasser, echt gut…
      Im Winter saukalt, im Sommer der reinste Backofen, hellhörig…
      kurz: nach 30 Jahren abgerissen…
      Was ich hier derzeit an Bauvorhaben sehe, ist noch schlimmer.
      Es sei denn, man bezahlt 2,3 Millionen (nicht türkische Lira!) für 130 m2.

  29. Ex Zeitleser
    ich habe mich schon vor fast 10 Jahren gewundert, wie in unserer Kleinstadt ältere Häuser extrem dick eingepackt wurden. Das war ja vor ca 5-10 Jahren eine richtige Welle. Viele Deutsche sind eben für Subventionen (Geld vom Staat) sehr anfällig

    Ich bin mir absolut sicher an meinem EFH BJ 1990 mit 36cm Ziegeln
    nichts dergleichen machen zu lassen. Geplante Maßnahmen mittelfristig neue Heizung (Bisher gute Buderusanlage) und evtl. noch 2 Dachfenster + 2 Balkontür Fenster austauschen. Sonst Nichts

    Dank der Regierung sind die Energiekosten ziemlich nach oben geschossen (v.a Strom!). Außerdem muss ich wohl meinen Heizkamin tauschen bevor dieser illegal wird. Instanthaltungs- und Renovierungskosten sind also sowieso immer genügend da und das Haus muss ja auch noch vor Renteneintritt vollständig abbezahlt werden. Für die SPD bin ich zwar fast schon Spitzenverdiener, trotzdem bleibt mit Kindern in Ausbildung am Monatsende so gut wie nichts übrig! Grob gepeilt hatte ich 2017 pro Monat 1.250€ Nettoausgaben für meine Kids (Zimmer in Unistadt, Führerschein, Studienfahrten, Fahrkosten usw. ohne sonstige Lebenshaltungskosten wie Essen, Taschengeld, Klamotten…. ). Das bezahle ich gerne, aber die Abzüge und Belastungen in der Einkommensklasse 50-90.000€/Jahr (Brutto) halte ich v.a. angesichts der guten Konjunkturlage für unangemessen hoch. Außerdem frage ich mich kritisch, wie es Leute mit etwas weniger Einkommen (Durchschnitt oder etwas darunter) machen, um über die Runden zu kommen.

    • Titel eingeben
      Diese kommen gerade so über die Runden, weiss ich aus erster Hand.
      Ingenieur, 5 Kinder und es reicht gerade so. Bitte mal einen Blick in die Schweiz werfen, da tränen die Augen im Vergleich, netto teilweise 300% mehr. Aber uns ging es dank unserer weisen Führerin in D noch nie so gut wie heute!

    • @ ChristianBW
      „Außerdem frage ich mich…“ –> Jep, das denke ich mir auch oft. Mit drei Kindern in Ausbildung liege ich bei deren Ausgaben gleichauf mit Ihnen. Glücklicherweise das Haus (Bj. 1988) schon abbezahlt. Dafür seit drei Jahren Pflegekosten meines alten Herrn in Höhe von € 8.000 jährlich an der Backe. Okay, für Vater zahlt man ja gerne (jedenfalls im Gegensatz zur Ex). Wobei: sein Zimmerkollege ist H-4. Der zahlt gar niX drauf. Bin mal gespannt, ob ich als Selbständiger in meinem Alter die letzten Jahre (bis 2026) noch in die Gesetzliche Rentenversicherung einbezahlen muss? Teurer wird’s auch in der Privaten KV, wenn eine Bürgerversicherungsverschnitt kommt. Oder auch hier doppelt zahlen? Der Soli bleibt vorerst auch…. usw. Nun ja, mit meiner Immo-Rente wird ich ebenso Abstriche in Kauf nehmen müssen -> „verschärfte Mietpreisbremse“. Gemelkt wird wie immer der etwas (geschaffen) hat. Entlastung des Mittelstandes? Wo denn? Soll man sich nun freuen, dass der Kelch der Vermögensteuer und der höheren Erbschaftssteuer an einem vorübergegangen ist? Mmhh…. denkste… kommt später ganz sicher auch noch. PS: Tauschen Sie die Fenster/Türen nicht aus. Der Kamin und das Raumklima werdens Ihnen danken :-)

    • Über die Runden kommen...
      …geht auch heute noch so, wie im vorangegangenen Text von Don beschrieben. Es redet halt nicht jeder gern darüber. Aber für kleine Annehmlichkeiten reicht es trotzdem, wenn man an den richtigen Stellen spart.

    • Alright! Bloss:
      da fragt Sie niemand, ob Sie das wollen. Solange wäre ich ja dabei, dass jeder sein eigen Häusle so gut ruinieren darf wie er will.
      Leider nicht. Wenn Fassade, dann muss.

    • Ex Zeitleser
      @Haerter und Ferstl Danke für Feedback
      nö nur die 27-jahre alten Velux Dachfenster und die Glas-Balkontüren auf der Wetterseite sind bald fällig. Restl. Fenster sind noch top.

      Hm ich dachte mit den Pflegekosten für Eltern wird es erst ab einer bestimmten hohen Einkommensgrenze und unter Berücksichtigung bzw. Anrechnung meiner Kinder ernst. Auf alle Fälle ist die große Sorge meiner 80j Mutter, dass meine Schwester und ich im Falle einer notwendigen Pflege ziemlich zuzahlen müssen, und dass dabei das Häuschen, das sie mit meinem Vater wirklich mühsam erarbeitete drauf geht. Leider gibt es in ihrer Nachbarschaft genau solche Fälle.

      Ja die Schweiz, habe dort einige Verwandte (aus D). Meinen Kindern werde ich empfehlen sich einen Job zu suchen, bei dem sie sich
      rel. leicht selbständig machen können oder gleich gute Chancen als höhere. Beamte haben. Eine Qualifikation, die im Ausland (z.B. A;CH, USA) gefragt ist wäre auch nicht schlecht, z.B. Mediziner, Chemie Pharmabranche. Und in den letzten Jahren denke ich immer, wenn ich aus der Schweiz zurückfahre, meine Güte wie gut ist die Schweiz aufgestellt, wie schlecht ist D für die Zukunft gerüstet.

    • @ ChristianBW
      >“Pflegekosten für Eltern wird es erst ab einer bestimmten hohen Einkommensgrenze und unter Berücksichtigung bzw. Anrechnung meiner Kinder ernst. „< /// Bitte einfach mal nach "Selbstbehalt bei Elternunterhalt" googeln. Hoffentlich hat die 80-jährige Mutter das Häuschen schon längst an Sie (die Kinder oder Enkel) überschrieben. Wenn nicht googeln Sie bitte gleich auch nach dem Begriff "Anfechtungsgesetz". Was nicht innerhalb 10 Jahren noch zu Lebzeiten "vermacht" wurde, wird zur Pflege herangezogen. Oder Sie zahlen auch halt dann die Differenz zu den Pflegekosten, auch wenn sie eigentlich nicht leistungsfähig hierzu wären. Einfach um Omas Häuschen nicht "rückabwickeln" zu müssen.

    • Werter ChrsitianBW
      da haben wahrscheinlich viele etwas beizutragen.

      Ich habe mein Elternhaus (Baujahr 1963, Doppelhaushälfte) zum 80-sten meines alten Herrn 1988 umgebaut. Das aufliegende Dach (nur im Giebel konnte ich mit 1,70 stehen) wurde zusammen mit dem Nachbarn auf 1,50 bis 3,50 angehoben, komplett mit 20mm Holz und Dachpappe abgedeckt. Damit gibt es keine Wärmeverluste durch Lücken bei den Dachziegeln. Das Haus wurde an zwei Seiten mit Styropor (3 cm Dicke ohne Subvention) gedämmt, die Fenster an der Wetterseite erneuert (Die dritte Seite hat eine Holzpanele). Der Brenner der Heizung von 1963 wurde einmal getauscht (Lagerproblem am Gebläse). Die Heizung erfüllt noch alle gesetzlichen Anforderungen.
      Ich habe keine Probleme mit dem Haus und auch keine Klagen meiner Mieterin. Nach dreißig Jahren wird nur der Außenanstrich demnächst fällig.

      Anders sieht es bei meiner Burg (derzeitiger Wohnsitz gekauft 1993) aus. Es ist ein Generationenhaus, dh. drei Generationen haben seit 1913 an- und umgebaut. Das Dach (80 Jahre alt) hängt an zwei Stellen durch. Eine Erneuerung wäre ein Teilsanierung, die nach Aussage des Baumeisters nur noch zulässig ist, wenn gleichzeitig eine thermische Gesamtsanierung am Haus durchgeführt wird – von der er mir auf Grund der Bausubstanz abrät.

      Also gilt das Hoffen auf eine mittelgroße Windhose oder 5 m Schnee.

      MfG
      Alfred Haas

  30. Titel eingeben
    Ein Bekannter meinerseits, vom Fach, Bausachverständiger, hat vor Jahren, vor der Pflicht zur Dämmung, gebaut.
    Auf meine naive Frage hin, wieso er denn nicht gedämmt habe, antwortete er: Mir san doch nicht bleede, die Kosten hätte ich erst in ca. 100 Jahren wieder drin. Ich denke, damit ist alles gesagt. Ein grünes Gewissen muss man sich leisten können und wollen. Stichworte: Atomausstieg, Energiewende, Dämmwahn, E-Auto.

    • Er hat die Kosten nie drin, das hält nie und nimmer 100 Jahre. Nach 30, 40 Jahren muss das runter.

    • @ Don
      Richtig. Käfer und Ameisen bröseln das bis in 40 Jahren hinter der Fassade schon raus.

    • Wir haben das Problem im schönen München mit so einer frühen Form der Isolierung. Wasser von oben, Insekten von unten, Leichtmetallplatte vor Styropor. Da darf es nie nie nie brennen.

    • Abreissen, Don Alphonso, den Schrott!
      Zum *Energiesparen*!

      Denn nichts überträgt Wärme besser als eine feuchte Fassenverkleidung (‚Wasser‘). Warum gibt es Wasser in der Heizung, und im Kühlkreislauf?

      Und die Metallverblendung wirkt als Extra-Beschleuniger für den Wärmeübergang (Kühlkörper auf elektronischen Schaltungen), die Wärme gut und gerne abstrahlt.
      Eine wieder freigelegte und nach Trocknung normal verputze Fassade strahlt weniger Wärme ab.
      Und brennt …. nicht!

  31. A-Städte und B-Äcker; Enterbungsratgeber
    Don, Ihre ästhetischen Bedenken kann ich gut verstehen, aber in wirtschaftlicher Hinsicht muss ich widersprechen. Meine Datenbasis beläuft sich zwar auf kaum 20 Mietwohnungen, von denen auch nur ein halbes Dutzend gedämmt wurden. Aber wenn die Erbtante ihre Lebenserwartung stark genug unterschätzt hat, muss eh renoviert werden – die Dämmung ermöglicht dann deutlich höhere Kaltmieten, wegen der Erneuerung kriegt man bessere Mieter, und das Haus schaut wieder aus wie im Wirtschaftswunder. Einschränkung: Die Mietshäuser stehen aber auch nicht in städtischen A-Lagen, sondern auf einstigen B-Äckern. Und da Knechte teuer geworden sind, haben wir viele Arbeiten selbst erledigt.

    Ihr Blog hat oft etwas Bitteres, wenn’s um Dämmung geht – schreiben’s halt mal einen Enterbungsratgeber, ein guter Anfang mit Ratzengift und Schlafwandel ist ja schon gemacht (http://blogs.faz.net/stuetzen/2018/02/02/kein-mitleid-mit-millenials-8704/).

    • Ich habe noch nie jemand nach dem Energiaausweis fragen gehört. Die meisten sind einfach froh, irgendwo zu wohnen. Und billige Platte mögen auch viele nicht.

    • Pauschal !?@DA
      Mich hat auch noch NIE einer nach dem „tollen“ Energieausweis gefragt. Ich hab auch immer noch keinen Einzigen. Wahrscheinlich gibt es bald Gefängnis drauf, wie bei der GEZ.
      Es ist bei mir auch wurscht, da ich sowieso immer pauschal vermiete, da der Nerv mit der Abrechnung und der Erfassung der Abrechnung nur andere reich macht.

  32. aufgegebene naheliegende Ziele in Stichworten, hier nachgeliefert
    Beschulung der Kinder mit dem Ziel, Schreiben und Rechnen innerhalb von 4 Jahren fehlerfrei zu erlernen.
    Ausrichtung der Universitätsausbildung an den Erfordernissen einer hochtechnisierten Gesellschaft.
    Gewährleistung sicherer Staatsgrenzen mit Kontrolle von Ein-und Ausreisenden.
    Eine funktionierende Armee, die die Landesverteidigung ermöglicht und Risiken für Aggressoren unkalkulierbar macht.
    Auskömmliche und sichere Altersversorgung.
    Innere Sicherheit, Durchsetzung des Gewaltmonopols des Staates.
    Gleichberechtigung für Männer und Frauen.
    Verhinderung der Einwanderung aus unzivilisierten Ländern mit archaischer Gesellschaftsverfassung.

    Habe ich etwas vergessen von dem, was aufgegeben wurde?

    • Titel eingeben
      Sichere und stabile, bezahlbare Energieversorgung?
      Mehr Netto vom Brutto?
      Politik für statt gegen die Bürgerinteressen?

    • Das Gewaltmonopol des Staates
      wurde gegenüber den schon länger hier Lebenden nicht aufgegeben.

    • @Albert Pflüger
      Vergessen: Freie Meinungsäußerung und ergebnisoffene Diskussionen als Grundlage jeder vernünftigen Weiterentwicklung.

  33. Altbausanierung
    Danke für die Zusammenfassung. Sieht in Frankfurt ähnlich aus.

    Und dass die dauernde Verschärfung der Bauvorschriften seit 25 Jahren sich in den Mieten niederschlägt und damit primär ärmere Mitbürger trifft und unsozial ist (Nein!/Doch!/Oh!), durfte man ja jahrelang auch nicht erwähnen.

    Unser eigenes Mid-70er Haus hat immer noch die damals üblichen 5cm Styrodämmung. Und nach Austausch von Fenstern, Türen und Heizungsanlage in den letzten Jahren sind wir unter 80€ für Heizung im Monat. Wofür soll ich da meine Fassade umfassend sanieren?

    • Gern geschehen.

      Das mit den Mieten läuft halt den Wünschen entgegen, den Vermietr als Raffke zu brandmarken, und die Politik als Helfer zu präsentieren.

  34. Actually, no one can see a bubble. That's what makes it a bubble.
    Dämmplatten…das ist nur das Vorspiel.

    Wer in Strukturen denken kann, der beobachtet gerade folgendes:

    An maximaler Rendite orientierte Investoren, gleichzeitig Fachkräftemangel im Bau und Handwerk, grüne Wohnungsbaupolitik.

    Passt das zusammen?

    Nein.

    Was kommt dabei heraus?

    In wenigen Monaten von Hilfsarbeitern hochgezogene Luxus-Betonburgen, natürlich unter Berücksichtigung aller neuen Energiesparvorschriften.

    Nach wenigen Wochen fallen dann die Fußbodenheizungen aus.
    Irgendwo wurde nicht richtig abgedichtet.

    Es beginnt immer mit der Fußbodenheizung.

    Aber es endet dort nicht.

    Das sind alles Bauruinen. Die halten keine 20 Jahre. Dann muss man abreißen.

    Sagt mir ein Architekt. Der die baut.

    Wenn nicht schon vorher der Investor den Stecker zieht, weil da keiner mehr wohnen will, zu den Preisen, die notwendig um Rendite zu erzielen.

    Bauruinen, das ist die Zukunft unserer Städte.
    Nur mal so, als Prophezeiung

    • Ich empfehle prinzipiell nur Altbau mit normalen Heizkörpern.

    • Genau so!
      Im letzten Blog hatte ich schon dazu kommentiert: Kaufen vorzugsweise Baujahr kleiner 1935. Nicht alles ist gut, auch da gab es Schlechtes. Aber was da heute noch steht, und wenn zwischendurch kein Wasser reingelaufen ist, hat gute Chancen all den Kram zu überleben, der nach dem Krieg gebaut wurde.

      Lesen Sie mal hier, oder rechts oder links. ‚Sanierung‘ bei Objekten aus den 70ern ist notwendig; wird bei Objekten aus den 80ern auch schon mit ziemlicher Regelmässigkeit durchgeführt.
      Ich würde gerne eine Runde mit Ihnen drehen, durch die vielen Häuser in denen ich in den letzten 60 Jahren gewohnt habe, oder besessen habe, aus den Jahren 1780 bis 1934. Und was da zu ’sanieren‘ war, ausser natürlich Elektro, Wasser oder Fenster bzw. Dach. Und auch zum Thema Dach: Früher hielt ein Dach ein Leben lang. Das Dach das mein Grossvater in 1934 selbst gezimmert und gedeckt hat, steht so noch heute da. Und braucht auch in den nächsten Jahren keine Erneuerung.
      Allerdings hatten wir mal ein Haus aus 1978. Und da war prompt ein neues Dach fällig. Nie wieder!


    • Ich würde gerne eine Runde mit Ihnen drehen, durch die vielen Häuser in denen ich in den letzten 60 Jahren gewohnt habe, oder besessen habe, aus den Jahren 1780 bis 1934.
      Oh, das würde ich sehr gerne lesen. Könnten Sie das mal ziemlich ausführlich aufschreiben? Vielleicht an einem anderen Ort als hier, aber hier bekanntmachen. Solcherart Häusererfahrung ist es wert, festgehalten zu werden.

    • We live in an era of fraud in....
      Die Bauten der Römer haben Jahrtausende überstanden. Unsere High Technik Gesellschaft forscht noch nach diesem Geheimnis:

      https://w ww.welt.de/geschichte/article166474367/Warum-der-Beton-der-Roemer-haltbarer-war-als-moderner.html

      Alles was man hingegen hier in Benz-Down gerade gen Himmel baut, zerfällt in wenigen Jahren.
      Vom Gewa Tower in Fellbach hatte ich ja schon berichtet, den will jetzt selbst die Finanzierungsfirma zum halben Preis nicht zurückkaufen, vielleicht wissen die, wie das Ding gebaut wurde…zumal der offene Rohbau jetzt im Winter so rumstand…

      Am Bahnhof haben die vor 3 Jahren so einen Konsumtempel für die untere Mittelschicht gepflanzt, oben drauf Luxusapartments. Leerstand soll so ca. 30% sein, obwohl die mit den Preisen/Mieten deutlich runtergegangen sind, … die haben erhebliche Probleme….mit der Fußbodenheizung…was sonst.

      Nebenan ist jetzt das zu Zeit teuerste Gebäude Stuttgarts (ca. 8 Mio pro Etage), aber da hat die Behörde schon vor der Eröffnung mal nachgeschaut und bemängelt wegen Brandschutz. Ob die Fussbodenheizung kontrolliert wurde, das kann ich nicht sagen…

      Egal, gerade ist schon der nächste Tower mit 3000 € Miete für 110 qm am Pragsattel eröffnet wurden…leider noch zur Hälfte leer….tja warum wohl…

      Irgendwann werden die Investoren begreifen dass Stuttgart nicht London ist, und dann sind die weg. So schnell wie sie kamen. Nur das Beton steht dann noch rum. Leer und unbewohnbar. Wie jetzt schon der Gewa Tower.

      Whatever, leid tut mir die Familie, die die notwendigen 500 tsd. Euronen für ein 100 qm Apartment hinlegen müssen, um dann in wenigen Jahren in einer Dauerbaustelle zu wohnen und sich mit Rechtsanwälten rumzuschlagen.
      Glücklich verliebt der, dessen Ehe das überlebt.

    • Colorcraze, tut mir Leid,
      das war eher rhetorisch gemeint.

      Also nicht dass es unwahr gewesen wäre, irgendwie hat mich mein Leben bisher mehr als zwanzigmal umziehen lassen, und ich hatte auch schon ein halbes Dutzend im Besitz, mit kaufen, verkaufen, vermieten. Allerdings nie dokumentiert, also meistens nicht mal Bilder zur Hand.
      Allerdings hatte ich mich auch schon vor 40 Jahren für das Thema interessiert, und fast ausschliesslich in Häusern von vor dem zweiten Weltkrieg gewohnt. Einfach besser. Grössere Räume, höhere Räume, meist bessere Materialien (eigentlich pervers, oder?), mehr ‚Schönheit‘, also Stuck, Marmor, Zierrat.

      Wie ich a.a.O. schrieb, gerne, falls es einen direkten Kontaktstecker zu meinem Gehirn gibt, gerne überspielen!


    • @Goodnight: Ja, der Römerbeton, der gehört mal ordentlich erforscht. Wasserleitungen, die 2000 Jahre und länger halten, sind eine sinnvolle Investition.
      Aber selbst Fachwerkhäuser können, wenn immer mal wieder überholt, 500 Jahre und älter werden – siehe St.Gallen und Quedlinburg.
      Es gibt haltbare Bauweisen. Warum ein Dach kürzer als 200 Jahre halten sollte, wenn man es nicht von unten oder oben anbrennt, ist mir unverständlich.
      Vor Jahren las ich mal einen Zeitungsartikel über einen Straßenbau-Professor im Ruhrgebiet, wohl so ziemlich der einzige seiner Art, der einen haltbaren Straßenbelag für stark beanspruchte Straßen herausgefunden hatte. Da war auch mit zig-Tonnern keine Spurrille. Kosten WIMRE so etwa das Doppelte oder Dreifache normaler Straßenbeläge, also nichts exorbitant überteuertes, weil es ja auch 10mal so lange hält.
      Aber derartiges Wissen wird beiseite gedrückt und nicht angewendet, und lieber jedes Jahr Geld für Reparaturen verplempert, die sich zum Zigfachen addieren.

    • Titel eingeben
      Wie in Spanien.

    • @ ....
      colorcraze: Da sind wir, so scheint es , auf einer Linie. Hätte es nicht bestimmte private Veränderungen bei mir gegeben, wäre ich bis zum Abwinken in dem Haus von 1780 geblieben. Nie mehr so etwas Stabiles gehabt, mit Mauern von knapp ein Meter Dicke. Keine minimale Chance auch nur einen Nagel ins Eichengebälk zu schlagen.
      200 Jahre alte Eiche der Qualität brennt nicht mal mehr wenn man Feuer dran hält.

      Ich kann überhaupt nicht verstehen, dass sich da heute kaum noch jemand für interessiert, so zu bauen.

      Thomas: Spanien, was ist da wie?

    • It's time to call bullshit. Bullshit on what? Every fucking thing.
      @colorcraze

      Wenn man mal verstanden hat, wie abgef.ckt moderne Wirtschaftssysteme funktionieren, dann wundert einen ein Berliner Flughafen oder Stuttgart21 oder täglich erneuerte Autobahnen etc. nicht mehr.

      Die Beteiligten wollen keine besseren Flugverkehr oder 2 Minuten schnellere Bahnverbindungen oder befahrbare Autobahnen.
      Die Beteiligten wollen Möglichkeiten schaffen um Geld am Finanzamt vorbei zu transferieren…und dann am Ende die Bauwirtschaft ankurbeln oder Platz für Immobilien schaffen (Stuttgart).

      Wer eine moderne Immobilie erwirbt, der erwirbt das Abfallprodukt einer Gewinnmaximierungsmaschine.
      Nicht mehr und nicht weniger.

    • @ goodnight
      Ich empfehle auch die Dokumentarreihe Rom am Rhein, wo ausführlich erklärt wird, wie die Römer Köln/Colognia aufgebaut haben, mit An- und Abflusssystemen der Wasserversorgung an die einzelnen Häuser, Wasserviadukte, die von 90 km entfernten Quellen, die Wasserversorgung der Stadt ermöglicht haben, die Erfindung von Zement und Fußbodenheizung vor 2 tausend Jahren etc. Römische Kultur, eine städtebauliche Hochzivilisation ohnesgleichen in der damaligen Zeit. An dessen Niedergang war wahrscheinlich u.a auch der Einzug von Christum mitverantwortlich, so wie wir heutzutage wissen, zu was für gesellschaftliche Missbrauchssituationen, Religionen aus niederentwickelten Regionen der Erde in ihren Einzugsgebieten führen können …

    • Die Römer haben den Niedergang dank schlechter Informationsmedien gar nicht mitbekommen – die hatten es gut!


    • Wer eine moderne Immobilie erwirbt, der erwirbt das Abfallprodukt einer Gewinnmaximierungsmaschine.
      Mpf, das war mit Mietshäusern/Zinshäusern doch schon zu Römerzeiten so, und in der Gründerzeit genauso. Und die Prestigebauten durften auch nicht so viel kosten, ich erinnere da nur an die fehlende Unterkellerung von Sanssouci.
      Sicher, es gibt mal mehr mal weniger Murks, je nach zeitlicher Verfügbarkeit von Baustoffen und Erstellungspreisen. Aber der Wille zum Sparen herrscht fast immer. Ausnahmen sind selten.

  35. Der Wahnsinn kommt als ABM
    Tolles Beispiel für den Wahnsinn. Aber ich hätt das mit dem Leberkäs nicht so genau wissen müssen.

    Gut beschrieben.

    • Ich kann ja mal eine Bilderstory machen.

    • Weiß nicht was schlimmer wäre...
      Eine Textstory über eine Altbau ‚Renovierung‘ begleitet von Bildern zur ‚Leberkäs, Herstellung des‘ oder eine Textstory über ‚Leberkäs, Herstellung des‘ begleitet von Bildern einer Altbau ‚Renovierung‘.

    • Beides ist möglich.

    • Leberkäs
      Mal wieder die typische, alles schlechtredende Vegetarierhetze. Leberkäs besteht – wie jeder weiß – hauptsächlich aus Leber und Käse. Daher auch der Name.
      Ich hole mir jetzt gleich mal einen zum Lunch und der Nachtisch ist dann von Bayer.

  36. So ist es...
    …nicht bei allem, was (modisch) neu ist, handelt es sich um einen Fortschritt. Und wenn Politiker, Lobbyvertreter und Medien etwas ganz besonders anpreisen, sollte man die Fensterläden schließen und von drinnen laut „NEIN!“ rufen.

    Denn die haben für jedes Problem (ob es nun eins ist oder nicht) garantiert immer eine möglichst kontraproduktive Lösung parat. Aber es gibt genug Lemminge, die jeden Unfug mitmachen, wenn nur irgendwer laut genug „Weltrettung“ schreit.

    Da Grundlagenwissen in der Gesellschaft immer mehr verlorengeht, wird das eher noch schlimmer werden. Abgewrackt wird ja auch schon wieder. Und eingepackt auch immer noch, obwohl die Eigenschaften von Styropor sich eigentlich inzwischen herumgesprochen haben müßten, kam ja sogar im ÖR. Manche werden halt nicht einmal schlauer, wenn sie es vorgekaut bekommen.

    • In der bronzezeitlichen Heuneburg hat man mal versucht, eine Lehmziegelmauer wie in Südeuropa zu bauen. Das ging schief. Wieso man jetzt trotzdem auf die Idee kommt, Aussenwände mit Styropor zu machen – keine Ahnung.

  37. Ois Glosscheam usw
    Sollte es nicht heißen:

    Ois Glosscheamviadl *fiad* Hobara… ?

    Faid macht koan Sinn.

  38. Titel eingeben
    proepfler

    Bravo ! Besser kann mans nicht auf den Punkt bringen. Als Vegetarier kann der Don leicht auf Leberkäs und die stofflich verwandten Weißwürst ohnedies verzichten.
    Beim Nachbarhaus hat ein Specht eine Höhle, vermutlich für ein Nest, in das Styropor gehämmert.
    Nachhaltig ist was anderes. Wenn man die Gebrauchsdauer von Baumaterialien vergleicht: Ton-Dachziegel: 5000 Jahre Lehmziegel: 500 Jahre Sichtbeton: 50 Jahre Schaumstoff: 5 Jahre
    und die Bundesraute: hoffentlich nur noch 0,5 Jahre

    • Dafür haben wir ja jetzt ein Vögelaussterbenm das reguliert sich schon von selbst.

    • Werter Don,
      das mit dem Vogelsterben, ist regional verschieden.

      Gut, im letzten Sommer hatte ich keine Zaunkönigpaar. Rund ein Dutzend Blaumeisen (keine Kohlmeisen) frequentieren meine Futterstelle – ich steh aber auch in Konkurrenz zu Nachbarn, und ein Rückgang der Spatzen ist auch nicht festzustellen. Krähen und Eichelhäher sind gelegentlich zu hören.
      Nicht immer sind Amseln hier, die Umgebung paßt wohl nicht.

      Und dann gibt es noch die Asylanten. Ich habe seit Jahren ein Mehlschwalbennest unterm Dach – nicht jedes Jahr bewohnt. Im letzten Jahr kam ein zweites dazu mit zwei Brutphasen. Einen Wecker brauche ich nicht mehr – ab fünf Uhr geht es rund. Wir haben wohl auch noch kein Insektenproblem.

      Allerdings werden in den letzten Jahren in der Nachbarschaft (verstorbene) Hunde durch pflegeleichtere Katzen ersetzt. Das könnte sich auf die Vogelpopulation auswirken.

      MfG
      Alfred Haas

    • Vogelsterben
      Bei uns gibt es kaum Singvögel, aber dafür Elstern ohne Ende, gerne mal 20 auf einmal in der Gärten, eine richtige Plage. Katzen sehe ich hier nur selten.

      Da Elstern Nesträuber sind, vermute ich mal, dass dies mit ein Grund für den Rückgang der Singvögel ist.

  39. Et hätt noch immer jotjejange!
    Was für manche gut & schön ist, ist für andere das genaue Gegenteil :
    Gut ist zB für unsereins als Vermieter, dass man ein Bau-Darlehen für 1,85% Zinsen bekommen kann , womit man dann eine (möglichst teure)
    Wärmedämmung an seinem Miethaus anbringen kann, und dann diese Kosten einerseits steuerlich absetzen kann , anderseits aber 11% der Kosten pro Jahr als Modernisierungsumlage von seinen Mietern fordern kann . Das ganze soll auch noch dem Klima helfen, heißt es.

    Schlecht ist das (leider) für die Mieter: die sparen zwar etwas Energiekosten, wenn sie nicht wegen Schimmrlbildung dauernd lüften müssen, allerdings ist die Mietsteigerung wegen Modernisierung in keinem mir bekannten Fall geringer als die Kostenersparnis, also zahlen die Mieter unterm Strich mehr als vorher. Das ganze soll auch noch dem Klima helfen,
    heißt es …

    Ich werde jedenfalls keine einzige Altbaufassade mit Styropor verschönern!

  40. Leberkas (De Caseum Vitae)
    Er wurde ursprünglich im Tagebau gewonnen, größere Vorkommen fanden sich in Eisenbernreut (NdBy) und Konnersreuth (OFr). Als diese Vorkommen auch nach bergmännischem Abbau erschöpft waren, ging man zur synthetischen Erzeugung über und schuf dazu den Stand des Erbtruchsesses, dem alleine Produktion und Vertrieb gestattet war. Dieser bediente sich dazu der Metzger, die nach verschiedenen Skandalen erwerbslos geworden waren. Die Einbeziehung dieses Handwerks war eigentlich ein mittelalterliches Fake, den Leberkas kann Fleisch enthalten, muss aber nicht. In einer Verordnung Friedrich des Gebarteten war alles genau geregelt (bitte selbst googeln, sonst schimpft Don).

    Als Muster für die Truchsesse schuf man die „Urleberkaase“, handliche Leberkasziegel, die in den Schatzämtern hinterlegt waren und somit den ersten bekannten Normen entsprachen. Diese wurden oft Kriegsbeute, das letzte Exemplar, gleichsam die Mutter allen Leberkaases, wurde 1945 von den Amerikanern aus dem Münchner Patentamt gerettet (wie alle anderen Patente auch) und befindet sich seit 1948 im Louvre, gleich neben dem Urmeter.

    Leberkas hat noch eine lebensmitteltechnische Besonderheit, die ansonsten nur aus Biologie und Informatik bekannt ist: Das Prinzip der Vererbung. Man kann aus altem Leberkas wieder neuen Leberkas machen, was z.B bei Torten oder Schweinsbraten gänzlich unmöglich ist. So finden sich gewiss in allen heutigen Leberkasen DNA-Spuren des Vorgängers aus Paris.

    Wirklich guten Leberkas gibt es immer noch, z.B. beim Brodinger in Freyung oder beim Prücklmeier in Meilenhofen. Aber ansonsten haben wenige die EU-Verordnung zum Tod der Landmetzgereien überlebt. Diese Verordnung kann nur richtig verstehen, wer heute, 10 Jahre DANACH, eine rumänische Metzgerei besucht. Wie muss es DAVOR erst bei den Deutschen ausgesehen haben. Wir schafften das.

    • Titel eingeben
      Endlich erklärt’s mir mal jemand.
      Danke. Danke. Danke, gamskampler.

    • Innovationen
      „Leberkas kann Fleisch enthalten, muss aber nicht“

      An der „Innovationsmesse für Fleischerei und Gastronomie“ wurde eine Maschine vorgestellt, die augenblicklich und automatisch ausschaltet, wenn mal Fleisch in den Wolf gerät.

    • Nachtrag zu diesem wichtigen Thema
      1. Dem Bayern ist es Allgemeinwissen, deshalb wurde es unterschlagen: Leberkas enthält natürlich weder Leber noch Kas.

      2. Der Minnesänger Oskar von Wolkenstein hat ihn erstmals besungen,
      „Dein mündlin rot, Dein leberkaas hat mir so schier mein gier erwecket vil…“ Demnach scheint die Produktion im Hochmittelalter den edlen Frauen obliegen zu haben.

      3. Die meisten werden wissen, dass die Schlacht bei Hanau (und damit der 1866er Krieg) für die Bayern durch fehlenden Leberkas verlorenging. Carl Amery hat es in „An den Feuern der Leyermarck“ verewigt, übrigens ein sehr lesenswertes Buch.

      4. Außerbayerischer Leberkas ist zum menschlichen Verzehr ungeeignet, ebenso alle modernen Abarten wie LK „halal“, „vegan“, „Öztürk“, „Hawaii“, „Schlachtensee“ usw.

      Ich könnte das Thema noch beliebig vertiefen, muss aber zum Flaschensammeln.

    • Könnte man
      nicht dem Blog ein Lexikon/Wiki anschließen und diesen Beitrag von gamskampler gleich dort einfügen?

      Das würde der Allgemeinbildung dienen.

      Ich zB, dachte, dass Leberkäs aus Wurstresten gemacht wird, während Wurst aus Leberkäsresten gemacht wird. So kann man sich täuschen.

    • Werter gamskampler,
      noch eine kurze Ergänzungen zu Ihrem Nachtrag.

      Der Leberkäs ist eine sprachliche Verunstaltung von Südschweden (so um Hannover) und heißt dort auch Fleischkäs, wobei alles mögliche d’rinn sein kann – auch Leber, Gemüse oder Kaas. Allerdings gibt es aufgrund von EU-Richtlinien auch ein Exportrecht nach Bayern, was bedeutet, daß nicht überall Loibikas d’rinn ist, wo Leberkas draufsteht (gilt auch für Bier).

      Und Sie machen sich ganz massiv unbeliebt, wenn Sie die Resl von Konnersreuth nach Oberfranken auslagern. Es reicht schon, wenn durch die Gebietsreform eine Zoiglbrauerei nach Franken ausgegrenzt wurde.

      MfG
      Alfred Haas

    • Konnersreuth
      ist Oberpfalz, nicht Oberfranken – die Kulturgrenze ist ein paar km hinter Konnersreuth Richtung Arzberg

    • Von Herrschaftsbayern aus sind das alles Sklaven.

    • Oberpfalz ....noch schlimmer
      Sogar der geföhnte wohlondulierte gutaussehende evangelische Kurienpreiss beschwert sich schon über Eure Stammesmitglieder.

    • De Ketzer ham bei uns goa nixn zu sogn.

    • Konnersreuth, bei Woidsossn
      Wir sind Kinder von der Eger,
      einmal hängter einmal…

  41. Blähbeton
    Ein guter Freund von uns hat vor ein paar Jahren sein Haus mit Mauersteinen aus 50 cm Blähbeton hochgezogen. Spitze Dämmwerte und bautechnisch solide. Das einzige Problem ist, dass ja dann unsere kunststoffverarbeitende Industrie nicht mehr diese Wachstumsraten aufweist.
    Im übrigen habe ich das gleiche Problem wie Sie, lieber Don. Ab und zu muss ich zu einer Miteigentümerversammlung für vermietete Immobilien. Der Verwalter hat uns folgendes Angebot einer Firma unterbreitet. Volldämmung des Mehrfamilienhauses (11 Wohnungen in Isny im Allgäu, auch nicht immer warm im Winter) für nur EUR 110.000 Fixpreis. Versprochen wurde 40% Primärenergieeinsparung (Heizöl). Unser Verwaltungsbeirat griff flugs zum Taschenrechner. 40% von EUR 6.800 für das ganze Haus sind 2.720 EUR. Ohne Taschenrechner im Kopf überschlagsweise 40 Jahre nicht bis zur Amortisierung, sondern eher zur Totalsanierung. Da muss Mathematik als Schulfach im Niveau ins Bodenlose sinken, bevor da einer zuschlägt. Auf jeden Fall nicht die fleißigen Handwerker, Anwälte und Lehrer, die so Miteigentümer sind.

    • Ich habe bei den Hausverwaltern mitunter den eindruck, dass die moit solchen Handwerkern unter einer Decke stecken.


    • Versteh ich eh nicht, warum nicht mehr Blähbetonsteine und Hohlziegel verwendet werden. Die Styroporkleberei ist doch unterste Kategorie.

    • Das Milchmädchen und seine Traumdeutung.
      40% Primärenergieeinsparung. Der war gut. lol

      Die Sanierungskosten nach ein paar Jahren kommen noch dazu, weil der Baupfusch schon eingebaut ist. Alles bauphysikalischer Quatsch. Nasse (kalte) Wände, aufsteigende Feuchtigkeit … zudem wurde schon nachgewiesen, daß Keller nebst Fundament als große Kühlkörper wirken. Die errechnete Einsparung ist reines Wunschdenken. Staatlich verordneter und (mal wieder subventionierter) Unsinn.

      anbei ein kleines Beispiel. Mehr Argumente braucht es nicht:
      vivensys.de/Dokumente/Vergleich_identische_Gebaeude.pdf


    • … und dann war da noch das mit x Sensoren ausgestattete Wohnbaugesellschafts-Gebäude mit allen möglichen unterschiedlichen Dämmvarianten, wobei dann nach 2, 3 Jahren Messung rauskam: das einzige, was Energie spart, ist, wenn man die Heizung abstellt, während man lüftet. Die ganzen Styropor- und Sonstwas-Verpackungen waren hingegen praktisch wirkungslos (vermutlich, weil man durch vermehrtes Lüften genau das verliert, was man durch Dämmung „einspart“).

    • Dr. Seltsam,
      50 mm ist nun wirklich kein Massstab für Energiespardämmung … .

      Die Rechnung ist von vornherein für den Mülleimer, weil im Schnitt ca. 35% der Wärme durch die Wände wegzieht. Und auch ‚gedämmt‘ heisst nicht, dass der Verlust null wäre.
      Also mehr als 30% ist im Schnitt gar nicht möglich.

    • Blähbeton
      Seit nunmehr zwei Tagen bekommen ich folgenden Satz nicht aus dem Kopf:

      „Ein guter Freund von uns hat vor ein paar Jahren sein Haus mit Mauersteinen aus 50 cm Blähbeton hochgezogen.“

      Ich fing heute bei völlig unpassenden Gelegenheiten an, vor mich hin zu kichern, und meine spontane Frage an unseren Pastor beim Abschied nach dem Gottesdienst, ob Häuser aus Blähbeton ausschließlich mit Dung zu heizen sind, machte die Sache auch nicht besser.
      Auch meine hastig nachgeschobene These, daß Ziegelsteine aus Blähbeton doch aussehen wie zu Quadern verklebte Klabusterbeeren, hat nicht zu der von mir erstrebten Plauderei geführt.

      Wie auch immer:
      „Beton – es kommt darauf an, was man daraus macht“*

      *(W. Ulbricht, zit. nach Wagenknecht, S., BT-Drecksache 1991 ff.)

  42. Und der Bürger aber in Mitteleuropa, der hat noch
    nicht so ganz genau eine Vorstellung davon, wie muss die Zeiträume sein werden und sein sollen in denen man das alles auszusitzen gedenkt? Nämlich genau so lange, bis keiner mehr lebt, der gedacht noch von der Erinnerung ans gestern Kunde geben könnte. In Italien, Frankreich Belgien und anderen netten EU-Staaten ist doch das Prinzip schon länger ganz genauso.

    Das mit der Umwandlung von Bürgerbesitz in fluide Bruttosozialproduktzutat ist doch vollkommen ernstmeint, wenn nur die gesellschaftlichen Vermögen in Form hochwettbewerbsfähiger Arbeitsplätze in hochwettbewerbsfähigen Unternehmen gespeichert sind, dann ist die Gesellschaft vor Veränderungen sicher.

    Denn Unternehmen und Arbeitsstellen, die sich verändern, halten nicht nur jede stehende Ewigkeit aus, sondern forcieren in unserem Auftrag sogar die ‚merkelsche Veränderung‘. Und das ein Teil der Bürger dann den Schrott, den sie in den eigenen Betrieben zeitgeistmäßig als ‚intelligente Schnelldreher‘ produzieren, sich auch noch öffentlich ans eigene Haus schmiert, ist da natürlich dumm – aber eben auch nur teilweise ein Systemfehler.

    Streit ist gut, also ist Streitanlass hin und wieder sogar noch besser, denn Streitanlass erst macht den widerspenstigen Bürger mit seinen Energien sichtbar, macht dass man seine Stimme hört – und fördert so auch die notwendige Überwachung alles in die richtigen Bahnen zu lenken. Es geht nicht ohne gedämmte Wände, denn sonst hätten wir ja nicht- als Ersatz für eigentlich Richtiges tun – ein wenig an Ort und Stelle am eigenen herumgebastelt.

    Die Welt ist ein Strickmuster – und zur Not machen wir einfach ein paar Maschen wieder auf. Denn wer auf dem Sofa sitzt und strickt bewegt sich nicht wirklich fort von seinem festen Ort – und hat darum auch keinem anderen wehgetan. Und eine kluge Beschäftigung für dumme Männer braucht es derweil immer.

    Zum Beispiel Don Alphonso hat doch ortsfest und direkt vor seiner Nase einen Content-Anlass gefunden – sozusagen in die FAZ weitergereicht die zweit und dritt Verwertung der Materialien aus den Denkfabriken der Lobby Industrien der Hochaltfinanz wirkt doch bereits – alles ist gut. Denn erst war ja die Dämmung nur eine Idee in den think tanks, dann erst wurde sie Produkt und Bewegung – Bewegung zum Festhalten an Ort und Stelle am Alten. Denn das gedämmte Alte ist der Abriss von morgen.

    Und da kann man dann auch sehr schön sehen, wann der Neubau kommt, schon morgen eben – und dieses morgen kommt durch die beschädigende Dämmung nun einmal etwas früher. Es können nun einmal nicht alle als Bundesminister a.d. in italienischen Palazzi wohnen – und das auch noch hartnäckig vollkommen ungedämmt.

    … Und nur ganz Böswillige unter den Analysten würden sagen, es sind vor allem die eventuell überhöhten Pensionsansprüche des deutschen Beamtenapparats ‚die sich psychologisch aufgetürmt haben‘ – zu deren Hoffnung auf unveränderte Befriedigung in der Zukunft zu Not eben auch das dumme oder überflüssige Bruttosozialprodukt beitragen soll – in Zeiten von Dekadenz und Überalterung ist es nun einmal so: Bruttosozialprodukt, um schöne Pensionsansprüche draus befriedigen zu können, das machen wir immer nur bei den anderen. Und dummes Bruttosozialprodukt ist nun einmal alles, das haben wir ja in den Jahrzehnten auf unseren Dienststellen alles zur Genüge und ganz genau bis ins Letzte kennengelernt. (Was macht der noch so ein bisschen Dämmung?)

  43. Merci.
    Muaß I ma glei a Lebakassemme hoin.

  44. Bauschäden wie im Lehrbuch
    Der Text ist ausgezeichnet und bringt es auf den Punkt, aber bei den Fotos geht mir als Baugutachter das Herz auf – Pfusch am Bau, wie im Lehrbuch beschrieben und nicht zu vergessen, die Bauschaum-Mafia, ebenfalls am Werk, die überall ihren PUR-Schaum hineinsprüht und alles zu klebt.
    Bei der fast jährlich Verschärfung der EnEV geht es schon lange nicht mehr um sinnvolle Energieeinsparung, sondern die Verschärfung der Verordnung
    ist einzig lobbygetrieben, u. a. durch die Dämmstoffhersteller.

  45. Zum Beispiel in Amerika waren auch bereits in 2016 welche
    gegen ein angebliches Großkartell von nur zwei (lediglich angeblichen?) Volksparteien in ihrer Bundeshauptstadt.

    https://youtu.be/tDyGFNLMgHg

    Nur durch das Netz kann man wissen, daher ist das Netz ein Regierungsbestandteil. Das Netz hat mit Journalismus oder Bürgerfreiheit nichts zu tun.

  46. Marmeladeanteil bei weniger als 0,2%
    Seien Sie froh!
    Die Dinger sind eigentlich nur unter der Dusche zu genießen.

  47. Schwalben und Mauersegler werden weggedämmt
    von den Fassaden der Konsumgesellschaft. Die benötigen nämlich offene Löcher für ihre Nistplätze. Damit verliert unsere Heimat ein weiteres typisches Merkmal und verarmt immer mehr. Mal eine Frage: welchen ökologischen Fußabdruck haben eigentlich Styropor- und andere Dämmplatten?

    Aber was tun saturierte, schnarchsäckige Petit-Bourgeois, die Lehrerehepaare und andere, nicht alles für ihr virtue-signalling, und das schließt die Ökovariante desselben mit ein. Manche Passivhäuser, wo der engstirnig-spießige Besitzer öffentlichkeitswirksam verkündet, seine Hütte verbrauche 0,005 Irgendwas pro Jahr weniger als eine konventionelle Behausung haben vermutlich schon bevor sie gebaut werden einen krottenschlechten Öko-Fußabdruck. Aber Hauptsache angeben damit.

    Ähnliches gilt wohl für die Pelletheizungen der Lindenstraßengucker. Dämmorgien haben genau so eine Öko-Alibi-Funktion wie der ganze übrige übertrieben zur Schau gestellte Ökomoralfaschismus. Und man würde sich weit weniger aufregen wenn man nicht wüsste, dass das alles von Typen ausgeht, die das ganze Jahr nicht hinter ihrer städtischen Pelletheizung hervorkommen. Und die die Natur höchstens von Google-Bilder kennen.

    Über den Zusammenhang zwischen weiblichem, exzessivem Handytratsch und Energievergeudung muss ich hier auch nicht nochmal referieren. Alle modernen Hypes müssten mal auf ihren eigentlichen ökologischen Fußabdruck überprüft werden (würde den zumeist grün wählenden, unreifen Streberrotznasen die Schamröte ins Gesicht treiben): wie man lesen konnte verbrauchen Bitcoin-Transaktionen eine enorme Menge an Energie.

    Feminismus zerstört die Umwelt! Das sollten al jene bedenken, die der Meinung sind man müsse die Anzahl der Autofahrer verdoppeln weil sie Frauen einen Führerschein geben. Aber im Ernst: Frauen von heute fahren genauso krottenübel wie die Generation, zu deren zeit man den Spruch „Frau am Steuer…“ prägte. OK, auch viele Männer können’s nicht richtig, aber bei Frauen fällt es immer wieder auf. Wenn irgendwo auf der Autobahn ein zeit- und spritraubendes Elefantenrennen verursacht wird-meist sind es Frauen, die durch ihr provozierendes Tändeln LKWs zum Überholen reizen. Frauen bringen es auch fertig, mit 85 km/h neben einem LKW auszuscheren und dann eine halbe Stunde daneben her zu fahren ohne zu überholen. Toll, wie ökologisch! Schwestern, jede Gurke, jeder Pampersbomber hat heute genug PS um zügig an LKWs vorbei zu fahren und damit den nachfolgenden verkehr zu entlasten (und Riesenmengen an vergeudeter Energie zu vermeiden).

    Ich erwähne das nur weil die Einsparung vergeudeter Energie meines Erachtens der Weg wäre, nicht verlogene Klimaabkommen, die unterm Strich mal wieder mehr schaden als dass sie nützen. Und auch nicht übertriebene Dämmorgien mit Massen von Material aus dem nächsten Chemiewerk.

    Und wenn alle Ökopharisäer mal bereit wären, ein paar Pfennig mehr für ihren Salta oder den Weizen zu zahlen, dann müssten unsere Bauern auch nicht Riesenpestizidorgien anleiern, in deren Folge ganze Insektenarten ausgelöscht werden. Maikäfer gibt es eh‘ kaum noch, und Mauerseglern und Schwalben fehlt neben den Nisthöhlen zunehmend auch die Nahrung.

    Wenn das Eure schöne neue Welt ist, Ihr grünen Heuchler und Umweltverderber, na dann vielen Dank!

    Aber wieder mal: ohne mich!

  48. fetttriefende Krapfen in Hessen... ???
    Vielleicht waren es Krebbel.
    Vermutlich aber Berliner,
    also irgendwelches importiertes Zeug aus dem Ausland.
    Grundsätzlich habe ich gegen Importware aber gar nichts,
    esse zB gerne (angeblichen) Bergkäse aus Bayern.

    So jetzt aber zum eigentlichen Thema:
    Also erst ihren Text vollständig lesen,
    inhaltlich verstehen und dann erst rummaulen.

    Bis später.

    • Es war jedenfalls wie alles Hessische keine Gaumenfreude.

    • ej Don
      Hessen ist groß. In Hessen gibt es auch viel gutes.
      Bleiben Sie doch bitte beim Berlin Bash.

    • wie alles Hessische
      Da hört man doch wieder die allzuhäufig beschworene Mainlinie heraus.

      Dass Sie zu Presskobb nichts sagen können, ist schon klar und wahrscheinlich kennen Sie „Grie Soos“ nur aus der FAZ-Kantine?

    • esse zB gerne (angeblichen) Bergkäse
      … wenn aus Rohmilch: kaufen und essen (=altes Handwerk und Kulturgut).

      Wenn aus pasteurisierter Milch: immer noch besser als die meisten Leberkäse (ohne Leber und ohne Käse), aber im Prinzip industrielle Massenware wie Gouda und über 90% des restlichen Angebotes.

    • Zu Hessen
      Matthias Beltz hat das einmal sehr schön beschrieben.
      Zitat Sinn gemäß:
      Umgeben von lauter Deutschen und damit kein
      direkter Zugang zum Ausland und damit zur freien Welt.

      Ähnlich wie manche Gegenden auf dem Balkan.

      Matthias Beltz lt eigener Auskunft:
      Geboren in Gießen, niedergefahren nach Frankfurt…

      Studierter Jurist, Opelarbeiter und Kabarettist
      und viel zu früh verstorben.

      Das Programm:
      Freispruch für Alle!
      und anderes finden sie im Internet,
      da es ja nicht nur um die Wurst und
      die Dämmung geht :-)

    • @Don: Probiern se doch emol
      Oudewäller Gaddoffellsubb. Un die eschde Kräbbel sinn war Feins, wemma se vumm rischdische Bägger kaaft.

  49. Mehr Dämmplatten gegen Klimawahnpolitik
    Vor allem müssen vielmehr Bäume gefällt werden, denn sie rauben der Klimawahnpolitik das so wichtige CO2.

    Ohne sie kanns nicht existieren – Klimawahnpolitik, Klimawahnwissenschaft, Klimawahnmedien, nicht zuletzt Klimawahnmilliardengeschäft.

    Bäume weg, mehr Landschaft betonieren, vielmehr alles betonieren, bis auf Park für Tiere, pc-animals, Bauindustriepolitik, und auch mehr CO2Einwanderung, natürlicher Verbrennungsmotoren – Gott erhalt unser CO2 täglich.

    Nicht ohne nichts. Kein Dieselfeind, nicht mal mehr Freund aller Windräder, Maisfelder bis über den Horizont, Batterienspeicherproduktionen etc..

  50. Grüner Schimmmel
    Der Grüne Schimmel hat sich halt auch ungebremst in der Fettschicht der Gesellschaft ausgebreitet, nicht nur in den Fugen der Wärmedämmung.

    All diese Top Down Weltrettungspläne – zu Lasten Dritter und mit „other peoples money“.

    Kurz gefaßt bedeutet Klimarettung, die Reichen arm zu machen und die Armen arm zu halten – weniger Energieverbrauch, weniger Nahrungsverbrauch, weniger…. zuallererst über den Hebel des Preises (Steuern- Abgaben), dann der Rationierung (CO2 Zertifikate) , dann des Verbotes (über Umweg Umweltschutz-Grenzwerte).

    In der Realität nimmt der globale Verbrauch fossiler Energie konstant zu.

    Keine Weltklimakonferenz oder was auch immer hat daran etwas ändern können – auch keine Dämmplatte an deutschen Hauswänden, auch kein Windrad und auch kein Solarpanel.
    Die Weltrettung findet im Feulleton, Klima Jet Set und „Church of global warming statt“.

    Die Apokalyptik eines Malthus, Paul Ehrlich , club of rome und IPCC scheint bei manchen Leuten auf eine, sagen wir spirituelle oder romantische, Disposition zu treffen, die Sinn gibt und die eigenen Bedeutungslosigkeit durch Bindung an Öko, Grün und „die Welt retten“ aufhebt.

    Ist vielleicht kein Zufall,das das Volk der Romantiker und Philisophen wie Hegel und Marx – a bissler anfällig für dergleichen ist.
    Man zähle mal wie oft das wort „Vorreiter-xxx“ in dem Zusammenhang gebraucht wird. Auch wenn es nix nützt, wir geben Beispiel und zeigen Haltung.

    Wie auch immer, das Zeitalter des Ökologismus neigt sich dem Ende zu.
    Trump hatte schon recht- warum soll er den Wohlstand der Amerikaner für 0,2° eintauschen? Vor allem wenn Inder und Chinesen rausblasen können was sie wollen.

    Wann das in der deutchen Gesetzgebung ankommt?
    Die Öko-Taliban wie DUH etc. werden Ihre Agenda bis zum letzten durchdekliniernen ( Fahrverbote, Kohleausstieg,…). Irgendwann wird auch dem letzten Politiker aufgehen das er damit keinen rettet, aber Millionen arm macht. Wenn die grüne Wohlfühlwelle kein Garant sondern Hindernis für Wahl-% ist, wird sich das ändern.


    • Wann das in der deutchen Gesetzgebung ankommt?
      Das wird noch lange dauern.
      Denn die „Klima- und Migrationskirche“ ist ja in UNO, EU, Staat, Kirchen und NGOs fest verdrahtet, wenn da ein Trump mit dem Seitenschneider ein wenig herumzwickt, ist dieser komplette Stacheldrahtverhau noch lange nicht weg.
      Es bräuchte eine andere Zukunftsvorstellung, aber dazu ist derzeit niemand in der Lage. Es bräuchte mehr „Agnostiker“ (oder „Nicht-Priester“) wie Trump, um zu einer solchen zu kommen.

    • Grüner Schimmel - Weißer Schimmel
      Haben Sie schon einmal über den fehlenden Zusammenhang zwischen Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren (Primär-)Energieträgern durch das EEG und den CO2-Handel nachgedacht? Oder genauer, was das für die Klimaeffektivität der EEG-Milliarden bedeutet? Vordergründig hat das religiöse Züge. Aber cui bono?

  51. GroKodämmerung
    Sehr schön, wie sich hier das Zsammagewischte vom Schlachthof mit dem Zusammengewischten aus Chemie und Politik zu einem vergnüglichen Text fügt.

    Darauf einen Schluck Hexabromcyclododecan gegen eventuelles Magenbrennen nach dem Konsum tierischer Kadaververwertungspressscheiben zwischen zwei mit Bisphenol/Sinigrin-Glycosiden eingeschmierten Triebteigdämmplatten vom Glyphosat-Acker.

    „Dämmplattenbewohner“ hat es mir als neu entdeckte Spezies (homo polystyroliensis) besonders angetan. Vermutlich der ideale GroKo-Wähler. Wenn man den jetzt noch auf eine klimaschonende Ernährung mit Algen- und Schimmelerzeugnissen (Trockenpulversuppen?) umstellen könnte … Frau Hendricks wird’s richten.

    • Wir haben noch 4 Jahre bis Soylent Green
      2022. Bei der anhaltenden Bevölkerungsexplosion weltweit wohl die! Ernährungsversorgungslösung der Zukunft. Win-Win quasi.

    • Win-Win
      Ach, BlackBlacky, bevor ich Algen und Schimmel züchte, geschweige denn fresse, suche ich mir ein Plätzchen abseits des Schlachtenlärms.

      Ich war vor paar Wochen im Hohenlohischen – Ihre Heimat, nicht?
      Hat mir ausnehmend gut gefallen. Ein schönes Stück Deutscheland.
      Da lässt sich das Arten- und Kultursterben bestimmt aushalten. Irgendwelche Tipps evtl.?
      Wir wollen da im Sommer radeln.

    • Vielleicht den Taubertal Radweg, @Zuvielgesellschaft
      Z.B. von Rothenburg o.d. Tauber bis Wertheim am Main.
      Es gibt auch mehrere Abzweigungen und Varianten, man muß nicht sklavisch fahren. Sie kommen dann auch an meinem Nest vorbei wo ich entschlüpft bin.

      _https://franken-radreisen.de/portfolio-item/taubertal-variante-1/

      Ganz ehrlich, im Hinterkopf, dort wo die dunklen Vorahnungen bzgl. der weiteren Entwicklung in den Städten hausen, bin ich ganz froh einen etwaigen Zufluchtsort auf dem Hof bei meiner Schwester und ihrer Familie zu haben. 500 Einwohner, weg vom Schuss. Jwd, Pampa ist ein Melting Pot dagegen. Streuen Sie doch abundan einen lockeren Hinweis ein wenn Sie sich entschieden haben, gebe gerne auch ein paar Einkehrtipps.

    • @ BlackBlacky
      Herzlichen Dank für die Tipps!

      Zufluchtsort: gut, wenn man einen hat, allein schon um jederzeit alles stehen und liegen lassen zu können, wenn man’s über hat.

      Ja, ich melde mich, wenn die Urlaubsdaten stehen, ok?

  52. Kuhmist rules!
    Seit einem Jahr habe ich intensivere Erfahrungen mit einem 370 Jahre alten Gebäude, das zum größten Teil aus Kuhmist besteht. Die Dämmeigenschaften sind erstaunlich.

    Weder wird es da drinnen im Sommer warm, noch im Winter richtig kalt (oder nur mit großer Verzögerung).

    Vielleicht könnte man die Rückseite des mißhandelten Gebäudes mit einer Kuhmist-Kanone beschießen? Noch mehr Öko als das geht nicht.

    • Kuhmist ...
      … ist in kalten Gegenden ein Hit!

      Bin da in Nepal auf 4500m einmal in einer Hütte herumspaziert wo der Boden teils Stein, ansonsten Kuhmist war.

      Kuhmist ist zumindest in kalten Gegenden besser als Holz, mehr wie Papiermaché. Mit passender Lehm- und/oder Kalkbeimischung zur Brandverhinderung sicher ein relativ perfektes Baumaterial!

      Im Prinzip sollten sich auch Biogasgärreste nach Wasserabtrennung vergleichbar verhalten…

    • Text eingeben
      Da gebe ich Ihnen recht, aber in einem 200 Jahre alten Gemäuer aus grösstenteils Feldsteinen erbaut zu wohnen, ist auch nicht schlecht, im Sommer schön kühl und im Winter, na ja… heizen musste man.

  53. 16 Tage
    Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben dass alle weltweiten Klimatettungsmassnahmen den Temperaturanstieg nur um 16 Tage verzögern würden. Der deutsche Beitrag macht dabei nur wenige Stunden wenn nur Minuten aus. Aber Klima ist die neue Religion und die Grünen deren Fundamentalisten. Wenn auch Bart und Burka fehlen.

  54. There is no such thing as
    „abgasfreier Spaziergang“. Nicht nur bei der Verdauung des vor dem Spaziergang zur Stärkung genossenen Fleischkäs‘ sondern auch durch die Atmung wird CO2 freigesetzt. Und wie wir inzwischen alle wissen sollten, ist CO2 böse, böse, böse.

    Dass sich das Klima seit seiner Entstehung wandelt, wird möglicherweise noch nicht mal die hysterischste Grün*In leugnen.

    Mich würde interessieren, wo ich nachschlagen kann, um zu erfahren, welches Klima denn das korrekte Klima ist?

    • @Hausschwein
      Welches Klima das korrekte Klima ist, ist wirklich eine gute Frage.
      Nach über 18 Monaten Südamerika wieder, zeitweise, hier zu sein, da kommt man sich vor als wäre man in einen Friedhof zurückgekehrt.
      Am Abend Gehsteige hochgeklappt, im Gasthaus machen sie um acht die Küche zu. Man hat schon viel vergessen..:)
      Bezüglich Klima, durfte ich erstmals die Sturmschäden von August und Januar betrachten. Schönes Re-entry;)
      In dem Zusammenhang hat mich vor ein paar Wochen jemand in Chile angesprochen und seine Theorie präsentiert, ich kannte die noch nicht. Nach der Theorie ist zukünftig nur noch Leben, ohne schwere Naturkatastrophen, möglich, innerhalb der zwei Sonnenwendekreise.
      Außerhalb werden die Ausschläge immer größere Amplituden annehmen??! VT ?

    • Wendekreise
      Was für Naturkatastrophen sind denn da gemeint?
      Hurrikane bzw. Taifune gibt es dazwischen reichlich, Erdbeben oder Vulkanausbrüche sowieso…

  55. DIN EN 13169 EPB
    Wohnhaft mit beschränkter Haftung

  56. Wunderbares Lesevergnügen...
    Ich habe ja keine genaueren Kenntnisse, aber ich gehe mal davon aus, dass auch die grosse Mehrheit der Wahlberechtigten in der kleinen dummen Stadt an der Donau, wo man sehr viel Geld mit Betrüger Autos verdient, eine der der sieben Einheitsparteien gewählt hat, die solche Gesetze für die Bürger macht?
    Und Mutti muss keineswegs einen Hermann Gessler nach Bayern schicken, damit der Seehofer Horsti, oder bald sein Söder Markus mit dem Poldi IQ, nach vorher grossem auf-den-Putz(sic!)-hauen, hinterher brav mitspielt.

    Ob jener illegal Haus-Abreisser wohl in einer Leibeigenen Gesellschafts-Ordung wohl anders gehandelt hätte?

    • Die AfD ist hier zweitstärkste Kraft, wenn Sie das meinen. 25% bei der LTW halte ich für möglich.

    • Ja, das wird hochgradig unterhaltsam werden, wenn die SPDler ...
      dann alle der CSU vorwerfen, sie hätten doch durch Aufgreifen von AfD-Themen diese erst stark gemacht, statt sich mal zu fragen, wie die CSU wohl abgeschnitten hätte, wenn sie diese löchrige Pseudo-nicht durchgesetzt hätte.

      25 % würde mich überraschen, da in Bayern Protestwähler doch auf die Freien Wähler ausweichen können. Aber Sie sitzen da näher dran und werden es schon besser wissen…

      Zunächst haben wir ja aber noch die Wahl in Italien zur kurzfristigen Belustigung. Fahren Sie vorher nochmal runter ùnd schreiben was drüber ?

    • Wenn TDV
      ’sieben‘ schreibt, meint er sieben.

    • Wieso Betrüger Autos?
      Die Aufgabe war in einem bestimmten Testzyklus
      ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen.

      vgl Abitur oder Diplom, was sie danach machen
      ist ihnen überlassen.

      oder auch Wahlergebnisse politischer Parteien.
      Wie oft sind diese durch Widersprüche aufgefallen.
      Also weiter SPD und Grüne wählen und den SUV
      von Audi kaufen.

      Stichproben sind immer Momentaufnahmen.

      Warum regen wir uns nicht über blödsinnige
      Prüfverfahren zur Zulassung auf?

    • @TDV
      „eine der der sieben Einheitsparteien gewählt hat, die solche Gesetze für die Bürger macht?“

      Wie kommen sie auf sieben? Ich komme allenfalls auf fünf (CDU, CSU, FDP, Grüne, SPD).
      Die Afd macht bisher keine Gesetze, und die Linkspartei konnte sich meiner Erinnerung nach doch zumindest teilweise Ihrer Gunst erfreuen.

    • BP
      Keine 25% für Afd, glaub ich nicht, aber die Bayernpartei wird nächstes Mal an der fünf Prozenthürde kratzen, oder drüber??
      Und die ist direktes Fleisch vom Fleische der CSU.

      Nur die BP hat keiner auf dem Schirm, außer die (vollen) Hosen der CSU.
      „Freie Wähler“ mit Ai Wang Er, wer ist das?
      Ja, das wird höchst unterhaltsam werden.

    • Das Potenzial haben sie jedenfalls hier bei uns.

    • tommy, falls sie noch da sind
      Wenn ich sieben schreibe, meine ich auch sieben. Ich schau mir den Zirkus halt von einem ganz anderen Standpunkt an als sie, und zweitens ist Wagenknecht eben NICHT Die Linke.

      Alle sieben sind neo-liberale Trans-Atlantiker und werden somit sowohl in der Wirtschafts- wie auch in der Kriegs-Politik den Karren immer weiter in den Dreck reiten…

      Keller
      Ich habe die Prüfverfahren nicht erfunden. Aber da sie nun mal gegeben sind sollte man sie entweder erreichen oder halt (Arbeitsplätze!) von den Regierenden verlangen, diese realistisch festzustetzen.
      Das geldgeile Management hat aber lieber alle betrogen…
      Natürlich werden nicht die Audi Leute die Rechnung bezahlen, sondern der Steuerzahler. Aber dafür bietet die ganze Ganoven Sippschaft aus Ingolstadt und Berlin doch immerhin jetzt das erheiternde Lustspiel der Suche nach einem Ausweg aus dem Dilemma der hunderttausende von Diesel Fahrzeugen die es auf dne Strassen nicht geben dürfte.

      Wo bei sich zu erwarten war auch die „Qualitäts“medien durch tot-schweigen hervortun…

      „Die Aufgabe war in einem bestimmten Testzyklus
      ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen.“

      Sie sind Rechtsanwalt oder Bürokrat? Sehen sie? Ich nicht.

  57. Was sollen wir tun
    Ich habe mich gefragt ob die Dämmung der Häuser
    ggf doch Sinnbild für die (ein)Dämmung der Bürger ist.

    Die Idee Energie zu sparen ist ja nicht schlecht,
    da das Zeug Geld kostet mit dem ich lieber etwas
    anderes anstelle.

    Vergleichen könnte man hier wo ich wohne auch sehr schön.
    Das Haus wurde um 1925 gebaut.
    Rechte und links 3 Geschosse, in der Mitte 2 Einheiten
    mit 2 Geschossen. Die 4 Abschnitte gehören vermutlich
    4 Eigentümern da alle anders aussehen.

    Ich wohne in dem Bereich mit relativ neuer Dämmung
    (20 cm ?) und neuen Fenstern.

    Die anderen sind nicht gedämmt.
    Ich freue mich zunächst über geringere
    Heizkosten u.a. auch durch die
    Gasetagenheizung. Jeder rechnet selbst
    mit dem Versorger seiner Wahl ab.

    Da ich Schimmel aus früher Jugend kenne
    möchte ich das Problem hier nicht entstehen lassen.
    Die Vereinbarungen mit dem Vermieter diesbezüglich
    waren deswegen Problemlos. zB:
    Die Waschmaschine steht im Keller (Da darf das
    1994 gekaufte Miele Gerät auch mal auslaufen)
    Der vor 2 Jahren gekaufte Kondesnsationstrockner auch.

    Also keine erhöhte Luftfeuchtigkeit durch das trocknen
    der Wäsche. Die Geräte nehmen auch keinen Platz weg.
    Der Trockner im Keller sorgt dafür das der auch trockener wird.

    Da keine Ofen mehr im Keller steht kann der Kamin
    zur Dauerbelüftung genutzt werden. Das Dach
    ist nicht gedämmt. 6 cm Styropor liegen dort lose
    auf dem Fußboden.

    Die Abgase der Erdgasheizung werden durch die Wand
    nach draußen geführt.

    Was meinte Frau Dr. M. über das Internet und dem lernen
    darüber? Da ich meine Bundesregierung nicht ändern kann,
    versuche ich den Teil zu beeinflussen der in meiner Reichweite
    liegt. Das ist oft mehr als man sich anfänglich zutraut.

    PS ich bin ein Freund der Effizienz.
    Strom kostet je KWh hier doppelt soviel
    wie Erdgas.

    Meine Waschmaschine muss kein 5 Grad kaltes Wasser
    auf Betriebstemperatur anheizen. Das bekommt
    die alte Maschine von mir mit der Gießkanne
    die ich auf den Gasherd stellen kann.
    Zeit hab ich ja.
    (man könnte auch in einem Gaskraftwerk Wasser erhitzen,
    damit Strom produzieren,den über diverse Kilometer ins
    Haus leiten um damit in der Waschmaschine Wasser zu erhitzen.
    Der größte Energieanteil beim Wäsche waschen wenn ich mich nicht irre) Es gibt auch Maschinen mit Warmwasseranschluss.

    Wir könnten durchaus besser werden.
    Staatlich verordnet klappt das aber oft nicht so gut.

    • @ El.Pe,
      freut mich, dass Sie so gutgelaunt sind, alles Andere bringt auch nix.
      Die Spezialitätenseite ist schön. Die Chiemsee Fischwürst erinnern etwas an Fischstäbchen oder Hechtklöße,die man auch braten kann. Von uns hier haben sie noch längst nicht alles.Ihnen eine schöne Woche.

      Wenn es mal die Gelegenheit gibt, erzähle ich mal, wie mein Sohn in die Fänge höchstwahrscheinlich der Istanbuler Mafia geriet. Alles begann mit einem Herrn in feinem Tuch und exzellentem Englisch…

  58. Leberkäs
    ist ein für allemal als Nahrungsmittel gestrichen. Jetzt weiss ich auch, warum kürzlich nach dem Genuss von Leberkäse der Rauchwarnmelder auf der Toilette nach der Entleerung plötzlich heftig anschlug…. was aber ist mit Weisswürstchen? Gibt es da Infos, die das Publikum kennen sollte? Oder sind die noch unbedenklich?

    • Wollen Sie das *wirklich* wissen?

    • Teil der Folklore?
      In den TV-Serien Rosenheim-Cops, Bulle von Tölz, Ein Bayer auf Rügen, Hubert & Staller (etc. pp.) wurde/wird Leberkäs & Weißwurst permanent von den Helden verputzt! (…und latürnich: Weißbier)

    • Wurstwissen
      „Je weniger die Leute wissen,
      wie Würste und Gesetze gemacht werden,
      desto besser schlafen sie!“

      (Heiko M … äh … Otto von Bismarck)

    • Wurstwissen
      Man sollte ein chinesisches Restaurant
      nicht durch die Küche und
      eine Klinik nicht durch den Operationsaal
      betreten.

      Vor Operationen lasse ich
      mir immer ein Beruhigungsmittel geben
      und hoffe das der Chirurg keines braucht.

    • Werter Weggis,
      weichen Sie doch auf Gschwollne aus. Die sind ohne Pelle und Nitra und konnen so warm oder gebraten verzehrt werden. Anders als bei Loibikas empfiehlt sich aber Senf – bevorzugt Händlmeier Hausmachersenf mit einer Spur Gren.
      MfG
      Alfred Haas

    • Leberkäs kann man auch selbst machen ...
      Hab noch nie gegessen und wahrscheinlich nie essen werde, da mein Fleischkonsum minimal ist, aber dennoch scheint Leberkäs ein bedeutsamer Bestandteil der bayerischen Esskultur zu sein. Als echter Fan von allem was mit Bayern zu tun hat, habe ich Folgendes gefunden ;

      Bayerischer Leberkäse

      Bayerischer Leberkäse
      … auch Leberkas, Fleischkäse oder Beamtenripperl genannt.

      Ob warm als Hauptgericht mit Kartoffelsalat und Spiegeleiern oder kalt als Brotzeit mit sauren Gurken garniert – der Klassiker der bayerischen Küche ist sprichwörtlich in aller Munde. Die Rede ist vom Leberkäse, einem ganz besonderen Leckerbissen, den man am liebsten zu Bier, Brezn und süßem Senf genießt. Kurfürst Karl Theodor hatte vor gut 200 Jahren seinen eigenen Fleischer nach Bayern gebracht. Dieser kreierte ein Brät aus fein gehacktem Schweine- und Rindfleisch, welche in Brotformen gebacken wurde. Leber enthält die gleichnamige Spezialität jedoch nicht, vielmehr geht die Benennung auf die altdeutschen Wortstämme „Lab“ für Laib und „Kasi“ für feste Masse zurück.

      Verzehr:

      Viele bayerische Metzger bereiten den Leberkäse zweimal am Tag zu: einmal zur obligatorischen Brotzeit am Vormittag und das zweite Mal gegen vier Uhr am Nachmittag. Liebhaber halten das knusprige Endstück, das so genannte „Scherzel“, für die höchste Gaumenfreude. Als Hauptmahlzeit wird der Leberkäse warm und in dicke Scheiben geschnitten zusammen mit Kartoffelsalat oder „Ochsenaugen“ (Spiegeleiern) und süßem Senf serviert. Dazu trinkt man Bier. Als Brotzeit verzehrt man den Leberkäse ähnlich wie Wurst: kalt und in dünne Scheiben geschnitten, eventuell mit einem sauren Gürkchen zwischen zwei Semmelhälften gelegt.

      Geschichte:

      Leberkäse wird in Bayern seit gut 200 Jahren hergestellt und gilt längst als Klassiker der bayerischen Küche. Als Kurfürst Karl Theodor aus der pfälzischen Linie der Wittelsbacher 1776 den kinderlosen Kurfürsten Max III. Jospeh von Bayern beerbte, brachte er einen eigenen Metzger aus Mannheim mit an die Isar. Wenige Jahre später kreierte dieser eine Komposition aus fein gehacktem Schweine- und Rindfleisch, die in Brotformen gebacken wurde. Wer die Wurzeln des Wortes Leberkäse untersucht, stellt fest, dass die Bezeichnung auf die alten deutschen Wortstämme „Lab“ und „Kasi“ zurückführt. Diese Begriffe stehen mit der Gerinnung von Fleischeiweiß durch Kochen oder Braten in Verbindung. Auch heißt es, dass das Wort Leber nur eine Abwandlung des Wortes „Laib“ sei und das Wort „Käs“ eine kompakte Masse bezeichne. Nach dieser Deutung wäre der Leberkäs also ein „Laib aus kompakter Masse“. Boshafte Menschen nennen den Leberkäse auch „Beamtenripperl“.

      Marzell Oberneder widmete dem Leberkäse eine niederbayerische Ode: „Zu den meistbegehrten Sachen g’hört seit je das Brotzeitmachen. Will man es so richtig feiern, fährt man halt nach Niederbayern, wo man, altem Brauch gemäß, zu gern isst den Leberkäs, den vom Wolf, dem Kajetan, der mit Recht steht vorne dran. Leberkäs! Ein feiner Duft schwängert schnell die Wirtshausluft, wenn er, dem Papier entwickelt und vom Finger schön zerstückelt, ohne Hilf von Messer, Gabel, reinkommt in den offnen Schnabel. Jeder Mensch in Straubing weiß, daß man ihn soll essen heiß, weil die Seele sich entkrampft, wenn er noch ein bisserl dampft. Hat man gar ein Scherzel ‚kriegt, das da schön im Anschnitt liegt, knusprig braun, mit weichem Glanz und so mild durchsäuert ganz, dann ist’s eine Augenweide und des Magens höchste Freude, ja, ein echter Hochgenuss, bis ein Rülpser macht den Schluss. Wer gern Leberkäse isst, Bier und Brot nicht ganz vergisst, lächelt froh ins Himmelszelt, als der Glücklichste der Welt!“

      Zubereitung:

      Für vier Personen wird benötigt:

      400 g mageres Rindfleisch
      400 g Schweinefleisch
      200 g Speck (ohne Schwarte)
      1/4 Liter Wasser
      1 Teelöffel Salz
      1 Teelöffel frisch gemahlener weißer Pfeffer
      1 mittelgroße Zwiebel
      1 Eßlöffel Majoran
      Butter für die Form
      Das gesamte Fleischmaterial muss vor der Verarbeitung gut gekühlt werden. Anschließend in grobe Stücke schneiden und durch die feine Scheibe eines Fleischwolfes drehen. Beide Fleischsorten mit einem Schaber in einen Mixer geben und unter Beigabe von Salz und Pfeffer, sowie dem Wasser (in Form von Eis) glattrühren. Den Speck durch die grobe Scheibe des Fleischwolfes drehen und locker unter das Fleischbrät mischen. Zwiebel schälen, reiben und mit dem Majoran ebenfalls unter das Brät mischen. Diese Masse nun nochmals kalt stellen. Zum Backen eine Kastenform mit Butter ausfetten und das Brät hineinfüllen. Die Oberfläche glatt streichen und mit dem Messer eine Rautenform einritzen (ca. 5 mm tief). Anschließend den Leberkäse auf 180°C in den vorgeheizten Backofen auf mittlere Schiene geben und etwa 1 Stunde backen (Umluft circa 160°C, Gas Stufe 2 – 2 ½).

      Schutz:

      Im Deutschen Lebensmittelbuch findet sich unter der Leitsatzkennziffer 2.222.2 ein Eintrag, der die Zusammensetzung von Bayerischem Leberkäse bestimmt.

      ————————————————————————————

      Ausführliche Informationen, Geschichte(n) und Rezepte von über 230 regionaltypischen Spezialitäten aus Bayern hat das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten für Sie zusammengestellt.
      Mehr unter http://www.spezialitaetenland-bayern.de.

    • Klassiker ist immer noch die im Stehen hinuntergewürgte Leberkassemmel. Die Semmel ist eine Sternsemmel mit Sollbruchstellen, das heisst, wenn man einmal hinein beisst, hat man gleich 1/6 der Speise im Maul und muss hunten schlucken, um vorne kauen zu können, während der Senf heraus läuft. Probieren sie es aus!

    • @ El.Pe,
      Schön, dass Sie das hier einstellen, weil ich mir auch dachte, dass der Don, sorry, etwas übertreibt. Selbst habe ich ihn warm wohl 2 Jahre nicht mehr gegessen. Er ist aber sehr beliebt bei gewissen Festen.Hier kann man ihn in verschiedenen Größen in Formen kaufen,die man dann selbst ins Rohr schiebt.Es gibt auch verschiedene Qualitäten.Von der besten kaufe ich schon mal im Sommer 100g, um ihn mit Käse, Zwiebeln und Tomaten sauer zu machen, wie man hier sagt.

      Wer mit Wurst ganz sicher gehen will, greift besser zu Schinkensorten, wenn Gelüste sich einstellen.Mir geht es auch so, wie jemand hier schreibt:Frikadellen esse ich nur, wenn ich sie selbst zubereitet habe, nur aus Damwild oder gutem Rindfleisch.

    • Es gibt halt eine offizielle Beschreibung, und die ist so glaubwürdig wie die Sicherheitsabnahme eines russischen AKWs.

    • Aber ernsthaft: während des BSE-skandals gab es unangenehme Fragen, Stichwort Alzheimer und was da so in Essen swin mag, das man nicht identifizieren kann. Damals gab es eine Leberkäs-Verkaufsdelle.

    • Ja, @ Don,
      da ist schon was dran. Ich kaufe ihn selten und dann „grob“, da sieht man etwas mehr. Den feinen lasse ich liegen.

      Eigentlich wollte ich Sie ein klitzekleines Bißchen vor der Metzgerinnung warnen…

    • Satire darf alles und niemand darf mich dafür schlachten.

    • @Philomena
      grüß Sie Philomena, ich werde wohl nach dem Tip von @Don und Ihnen, nicht drum herum kommen können Leberkassemmel einmal zu kosten, ich werde es versuchen am besten @kdm beim Anschauen meiner Lieblingsserien ( wo ich, ganz ernst den bayrischen Akzent übe) außer ein Bayer auf Rügen, und dabei hoffen dass dadurch eine erfolgreiche Abwehr von Alzheimer und Operationen herbei geschafft wird 😀, na ich scherze nur, allen wünsche ich heiter gelaunt durch die Woche zu gleiten …

    • Metzgerinnung - das ist doch mal was ordentlich Handfestes!
      Wenn man dem Metz (Stein- oder sonstwas), der ja zum erheblichen Teil aus Eiweiß besteht, richtig Feuer macht, dann gerinnt er und lässt sich prima in die Pfanne hauen – vegan ist er obendrein, denn er war ja kein Tier – guten Appetit!

    • Wurst und Käs
      Was für Leberkäs gilt, gilt eigentlich auch für jede Wurst, insbesondere für die feine (Fleischwurst, Aufschnitt, (Koch-)Salami, Weißwurst, Pastete usw):
      Da muß man seinem Metzger halt vertrauen können, zu sehen ist da nix mehr von den Einzelheiten der Zutaten.
      Ich habe einmal Leberkäs von einer bekannten großen Münchner Filialmetzgerei probiert, weil der „Metzger meines Vertrauens“ Urlaub machte – und weiß seither, warum ich das nicht wieder tun werde…

    • Werter El.Pe,
      es gibt in vielen großen Bahnhöfen Filialen von Yorma’s. Auch wenn der Name nicht darauf hindeutet, die Firma hat ihren Sitz in Plattling/Deggendorf. Sie bieten eine guten Loiblkas an, wenn auch der Anschnitt im Norden gelegentlich etwas länger offen liegt. Ansonsten Finger weg von Senf und Ketchup (sie haben nur billigen Import von Heinz). Inzwischen gibt es auch flächendeckend Kaisersemmel (fünffach geteilt), Passauer habe ich noch nicht gesehen. Die sind dem Minibaquette vorzuziehen – siehe Schilderung vom Don.
      (Ach ja, meine Sie, werter Don, Milchsemmel mit gekreuztem Einschnitt, also geviertelt?)
      MfG
      Alfred Haas

    • @ Frau Amgelin,
      ginge auch noch Steinmetzgerinnung?
      Ich hoffe, es geht Ihnen einigermaßen gut, Ihren Humor haben Sie sich ja erhalten.Gute Besserung!

  59. Totalabdichtung: ersticken, verschimmeln, erstinken
    Diese Merkelei ist eine Art von Pol-Potismus light:

    Plastiksackerl für alle. Nicht so eng über das Gesicht dass man in ein paar Minuten erledigt ist, dafür Ganzkörpererstickung über Jahre bis Jahrzehnte.

    Man beobachte die Häufigkeit von unspezifischen bis seltenen Lungenproblemen à la Fibrose!

  60. immer schlecht?
    Kann sein, daß ich ein Einzelfall bin, aber trotzdem: ich besitze ein selbstgenutztes Reiheneckhaus aus den 60er Jahren, das mittlerweile von allen 3 Seiten mit den allseits verhassten Styroporplatten gedämmt ist. Wir haben uns vor 10 Jahren dazu entschlossen, weil die Wände an den Innenseiten in Winter kalt waren und die Raumluft trocken vom dauernden heizen. Wir haben es nicht bereut. Das Raumklima hat sich deutlich gebessert (auch mit Kunststofffenstern), von Stockflecken oder Schimmelbildung kann ich nicht berichten. Auch kann ich an der Fassade keinerlei Streifen entdecken (obgleich ich diese von anderen Häusern kenne…). Kann es also sein, daß Dämmung bei sach- und fachgerechter Ausführung doch Vorteile haben kann (auch wenn sich die Investitionskosten niemals amortisieren, das ist mir klar) ??
    p.s.: heute mal kein Leberkäs mit Händlmaier

    • Kein Einzelfall...
      …ich kann Ihren Ausführungen gerne zustimmen.
      Hatte vor 15 Jahren hier Handwerker aus Sachsen, die mit Leib und Seele bei der Sache waren (haben sich ein Fotoalbum mit Ihren Baustellen angelegt).
      Allerdings muss ich ergänzen, dass mein 2. Haus aus den 50ern ohne jede Dämmung die ´wohlige Atmosphäre ´ schafft.
      Es hat die Außenwände aus Porensteinen, 20 Centimeter ungefähr.
      Angeblich sind das Schlackensteine? Vielleicht weiß es jemand hier im Forum?
      Holzfenster haben beide Häuser; die einen sind Kastenfenster und über 60 Jahre alt…nun, man baute nicht auf die Schnelle und: es wurde jedem Bauherrn selbst überlassen…
      Ansonsten: mir graust nicht vorm Leberkäse meines Metzgers in Niederbayern. Den gibt es nur einmal die Woche, man muss vorbestellen und dann in der Schlange stehen bei der Ausgabe…i.d.S.

    • Titel eingeben
      Kann – muß nicht…
      Da haben Sie halt Glück gehabt. Eine Hauswand ist thermisch etc relativ komplex und nur einfach außen etwas draufbappen ist halt Lotterie. Da spielt die Wärmeverteilung innen eine Rolle, die Dicke der vorhandenen Wand, das Material (Beton, Ziegel, Hohlblock,…), eventuelle Kältebrücken (Fensterbänke, Balkone, Rolläden), Lüftung und noch einiges mehr.
      Bei einem Neubau ist es möglich, das in Ruhe zu planen und dann entsprechend zu bauen (wenn man kann und will), bei einem Altbau ist das erheblich schwieriger und bräuchte mindestens eine sehr detaillierte Analyse der Bausubstanz.

    • Um Ihre Frage zu beantworten,
      das müsste man sehen, und mal reinbohren.

      Kann es sein, dass die neuen Fenster mit dem Styropor kamen? Dann könnte die Verbesserung an den Fenstern liegen, nicht am Styropor von aussen auf die Mauern.

      Keine Stockflecken und Schimmelbildung legt nahe, dass Ihr Haus eben nicht so dicht ist, wie es die Dämmungsapologeten gerne hätten, oder Sie richtig lüften?

      Und 10 Jahre sind ja auch nicht viel, wenn man bedenkt dass eine gut gemachte Fassade eher eine Lebenserwartung von 100 Jahren hat.

    • (fast) immer schlecht?
      Unser Reihenmittelhaus ist von 1962, und beim ersten Umbau + Renovierung 2002 vorne + hinten gedämmt worden. Zusammen mit neuen Holzfenstern und einer Erdgasheizung. Wir fühlen uns wohl drinnen, Bauschäden sind bisher keine zu sehen. Allerdings lüfte ich 2x täglich quer.


    • @Sufferah: 50er-Jahre-Häuser gibt es in 2 Varianten, husch-husch-Süffelpfusch und solide. Sie haben anscheinend eine solide Variante, vielleicht, weil der Bauherr stets nachschauen ging und immer mal ein wenig Geld zuschoß für einen zusätzlichen Sack Zement, wie das mein Vater seinerzeit tat. Kastenfenster isolieren gut und können, wenn sie gut gepflegt werden, viele Jahrzehnte alt werden. Ich habe an einer allerdings völlig geschützten Stelle, innerhalb einer Loggia, noch ca. 100 Jahre alte. Nehme ich jedenfalls an, denn sie haben Beschläge aus jener Zeit. An einer Wetterecke werden sie natürlich nicht so alt.

    • colorcraze, papperlapapp!
      Unsere Holzfenster mit Bewitterung sind aus 1925 und tun es noch ein oder zwei Generatiönchen. Allerdings immer gepflegt, und gut lackiert.

    • @colorcraze
      Sie haben sehr recht: das Haus ist grundsolide gebaut. War mir anfangs gar nicht gleich aufgefallen. Inzwischen zeigt sich: gut geplant (fängt bei der Ausrichtung an und endet bei Dachneigung und -überstand). Es ist für damalige Verhältnisse hochwertig gebaut von Architekt und Handwerkern mit Erfahrung und in Anlehnung an die ortsübliche Tradition (Granitsockel, Gewölbekeller).
      Glump kommt teuer, das war wohl die Devise (auch: für billig sind wir zu arm, wie meine Nachbarin immer ihre Eltern zitierte).
      Und weil sich das bewährt hat, kann man so ein Schätzchen auch heute noch gut bewohnen, mit moderaten Eingriffen auf dem sogenannten „modernen Standard“ halten.
      Soll heißen, nicht jedem Hype hinterherrennen und hinter die Fassade schauen…
      Soll ich noch sagen, dass ich dieses Haus liebe, weil man darin wirklich leben kann?


    • @Uwe Dippel: Respekt vor dieser Pflegeleistung! Aber die Wetterschenkel hat man schonmal erneuern müssen, oder? Die sind immer recht anfällig.
      @Sufferah: oh, sogar Gewölbekeller! Da muß der Bauherr aber „ordentlich was auf Tasche“ gehabt haben. Vielleicht Weinhandel? Der lief wohl damals recht gut.

  61. Titel eingeben
    Ach was?

  62. Dämmung, Dämmung über alles
    ja, die Dämmung wird im Laufe der Zeit vernässen
    und die Heizkosten werden steigen, bätschil

    Mit offenen Augen durch das Land gehen/radeln
    und die grünvermoosten Vollwärmeschutz(VWS)fassaden
    anschauen.

    Da gab es einen Spezialisten, der das VWS-Gedöns
    entlarvte . . . ob es den heute noch gibt?

    • Sicher nicht bei ARD und ZDF.

    • Der hier, Dieter Rose. WDR (wow!)
      ht_tps://www.youtube.com/watch?v=upuql7b0UjY

    • Mehr Lobby-Lügen-Europa wagen oder Merkel und Chulz werden es richten.
      Was nicht passt wird passend gelogen, betrogen … Volksverarschung …
      …. Könnes kämpft – Fassadendämmung – Das Märchen vom Energiesparen … Mein Gott, eine einzige M.f.a.

  63. Wärmedämmverbundsystem
    Ich verstehe nicht, warum auch bei Neubauten mit Stereopur gedämmt wird, obwohl eine Dämmung mit Mineralwolle von innen hier sinnvoller wäre.
    In Düsseldorf entstanden ganze Trabantenviertel mit schnell hochgezogenen Billigbauten für Neureiche Russen und alle, die gerne bar bezahlen. Die Dämmung war so mies, dass man mit einem leichten Fausthieb durchbrechen konnte. Einige dieser Viertel wurden durch Bäche und kleine Rinnsale aufgewertet, so dass zum Schimmel dann noch die Ratten kommen.
    Als mein Vermieter die Wärmedämmung ankündigte, bat ich ihn, sich die Wohnungen doch einmal anzusehen: Altau, sehr diche Mauern, sehr hohe Räume. Er lehnte ab. Auf den Hinweis, dass es keine Bauaufsicht gäbe, das Überstreichen von Kunststoffrahmen suboptimal sei und keiner wisse, was der andere tut, meinte er, das sei nicht mein Problem.
    Als ich mitteilte, dass bei Indexmietverträgen bauliche Verbesserungen nicht umgelegt werden könnten, entschuldigte er sich.
    Immerhin wurde eine ungedämmte Lücke am Boden gelassen, im Parterre spart man keine Energie ein, aber die Bundesumweltministerin ist ja stolz darauf, dass Dämmen eben nicht zu Einsparungen führen muss.

    Wenn der Wickert im Hotel übernachtet, darf sich das dann Diplomat nennen? Er wird ja offiziell als Botschafter tituliert….

  64. Ich mag den Klimawandel.
    Bitte mehr davon.

    • Wandel durch Annäherung an gute Weine !
      ich schätzen den Wandel auch sehr, im Kaiserstuhl können jetzt schon Syrah – Trauben angebaut werden. endlich werden wir dieses Burgunder-Zeugs etwas los !

    • Ich auch
      Er geht halt sehr sehr langsam voran.

    • ich auch.
      Wir haben einen Walnußbaum, der ist ein Depp. Seit 3 Jahren erfriert ihm jede Blüte und er lernts nicht.

    • &gamskampler
      So einen „Deppen“ hab ich auch. Dazu die Frühblüher unter den Obstbäumen.
      By the way: warme Temperaturen im Dezember/Januar führen dazu, dass Bienen in Brut gehen. Kommt dann Kälte im Februar, bleiben sie auf der Brut sitzen, um die zu wärmen. Sie fressen nichts von ihren Vorräten und verhungern. Die Varroa bekommt man auch nicht mehr in den Griff, da man nicht behandeln kann…ganz ohne Eingriffe der Landwirtschaft passiert das…
      Überlege, ob ich das Bienenhaus isolieren und kühlen soll…Sarkasmus aus.

  65. Andere Länder, andere Sitten
    Ich sehe das Isolieren nicht so negativ. Es kommt auch auf die Ausgangsposition an. Sofort nachdem wir in unser niederländisches Reihenhaus (Baujahr 1939) eingezogen waren, ließen wir die bleigefassten Fenster durch deutsches Doppelglas ersetzten. So häßlich ist das nicht, aber es zieht weit weniger. Nachts bleibt sowieso immer ein Fenster im Schlafzimmer einen Spalt offen und die nicht isolierte Katzentür und der ebensolche Briefschlitz sorgen auch für Durchlüftung. Mittlerweile haben alle Nachbarn unsere Erneuerung nachgemacht.
    .
    Unser Dach über dem großen Dachboden war überhaupt nicht isoliert, einfach nur Holzlatten, Dachpappe und Ziegel. Vor ein paar Jahren ließen wir von innen eine Schicht Styroporplatten gegen die Holzlatten anbringen. (Bei allen Umbauten in unserer Nachbarschaft wird das auch gemacht). Schon nachdem nur 1/4 des Dachbodens derartig isoliert war, war es merklich wärmer.
    .
    Rechtlich erzwungen waren die Umbauten nicht. Finanziell rechnen sie sich auch nicht – jedenfalls nicht zu meinen Lebzeiten, außer wenn der Erdgaspreis hier im Quadrat steigt. Aber es hat das Haus viel gemütlicher gemacht.

    • Dach und Sonne
      Das Dach zu isolieren bringt am meisten. Dachisolierung innen bringt keine Nässe ins Haus. Wird nicht vom Specht angeklopft.

      Verdämmte Süd-, Ost-, Westwände bremsen die Erwärumg durch die Sonne aus.

    • Da haben Sie etwas nicht verstanden, Tiger
      Es geht beim Text des Gastgebers und der Kommentatoren nicht um die unzweifelhafte Dämmung von Geschossdecken (auch: Dächer).

      Es geht im Prinzip darum, von aussen die gesamte Fassade mit mehr als 10 Zentimeter Styropor ‚einzupacken‘, und dann mit wenige Millimeter dicken Kunststoffplatten mit Putz-Look zu verkleiden.
      Da täten mir die Augen weh, wenn alle unsere (Zuid-Holland) schönen Klinkerfassaden zugeklebt würden.

    • Isolieren?
      ist nicht gleich dämmen!!!

    • @Uwe Dippel
      Sie haben sicherlich Recht, ich bezog mich nicht auf die dicke Verpackung von Fassaden mit Styropor, sondern mehr auf deren Ästhetik. Unsere deutschen Doppelfenster mit dicken weißen Plastikrahmen sind sicherlich nicht so elegant wie die alten Bleirahmen und die zum Teil leicht getönten Scheiben, die da vorher waren. Darum wirkt unser an sich sehr repräsentatives Reihenhaus ein bißchen weniger repräsentativ.
      .
      Mit dem Beispiel unseres Dachboden wollte ich andeuten, dass ich den Gebrauch von Styropor an Häusern nicht automatisch für falsch halte. Seit dem gigantischen Feuer des Hochhauses in England, sollte jeder wissen, was eine verkorkste Fassade bedeuten kann. Aber unterm Dach an der Innenseite, ist es eine ganz vernünftige Lösung, wie mir scheint.

    • Je schlechter die Ausgangslage, desto einfacher die Verbesserung...
      Als wir vor ganz vielen Jahren aus dem Schwarzwald ins Rheinland gezogen sind, hatte unsere DHH in der zweiten Etage Rigipsdecken zum Dachboden – und dort weiter nix bis zu den blanken Ziegeln. Also zwischen Schlafzimmer und draußen insgesamt etwa 5cm Material, Durchlüftung inklusive.
      Auf Anregung meines Vaters legte der Vermieter nur die Zwischenräume der Deckenbalken mit Glaswolle aus, das führte zu einer dramatischen Verringerung des Heizölverbrauchs.

  66. Dämmen für die Fidschi-Inseln !
    Dämmung für die Katz und für die Fidschi-Inseln…………..

    https://bazonline.ch/wissen/natur/diese-forscher-haben-eine-politische-agenda/story/29438610

    sehr interessant, wer an der „Klimakatastrophe“ sonst noch gut verdient……………z.B. die Fidschis……………


    • Die sagen sich halt, ja wenn die uns das Geld aufdrücken, nehmen wirs halt. Die sind ja nicht von sich aus auf die Idee gekommen, Geld zu verlangen, sondern die Klimapropheten haben auf sie eingeredet, sie müßten unsinnige Klagen anstimmen und das Klimaprophetengeschwätz bestätigen, auch wenn das völlig substanzlos ist.

    • Der Herr berät die EU,
      las ich da. Warum hören die nicht auf ihn?

      Wir hatten das Thema ja schon mal. Mein Haus bleibt weiterhin ungedämmt, weil es auch verschandelt würde.Das ganze Haus, sowie die Garagen mit Nebenraum, sind unterkellert.Damals wurden die Kellerwände außen mit Roofmed versehen, bevor die Erde angeschüttet wurde,qm 26 DM.Abseitenwände sind isoliert, das Dach auch.

      Die Außenwände haben Hohlkammerziegel.Der Erdtank fasst 16 000ltr. Öl.
      Gefüllt habe ich letzten Sommer zum Tiefpreis und höchstwahrscheinlich für 3 Jahre Vorrat für die Zentralheizung.

      Mir kommen Häuser ohne jegliches Vordach immer zu nüchtern vor, überhaupt kein Schutz für die Wand. Das hatten wir bei mir zuhause sogar am Klinkerbau, wenn es auch nur 50cm waren. Hier habe ich mehr und zwei dicke, übereinanderliegende Pfetten von 60cm zusammen.Die halten jeden Schnee aus.

    • Das Problem, Philomena, ist
      dass es nicht Ihre Entscheidung ist, zu dämmen oder nicht. Wenn die Fassade gemacht werden muss, zum Beispiel, würden Sie zwangsgedämmt. Ausser das Haus stünde unter Denkmalschutz.

    • Ich habe davon gehört, Herr Dippel,
      was heißt denn Fassade machen.Den Putz erneuern? Da mache ich mir noch lange keine Sorgen,der ist top.Es gibt ja auch noch andere Materialien,als Styropor.

    • @philomena
      16 000 l Heizöl in drei Jahren?
      Wär mir zu viel, ehrlich.

    • Sufferah,
      ein kesser Einwand, ohne mein Haus zu kennen…

  67. Und immer mehr Leute blicken anscheinend über den Tellerrand
    [editiert: Nehmen Sie Ihre kranken Verschwörungslinks und verschwinden Sie aus meinem Blog. Don.]

  68. Am interessantesten wird es dann,
    wenn der irgendwann aus der Armee ausgetretene, hüstel, leider durch radioaktives Einatmen innenerlich leichtverstrahlte Zeitsoldat als Neumarktwirtschaftler unsere schönen neuen Dämmplatten als marktwirtschaftliches Erfolgsmodell von der BASF auf den Balkan exportiert. Die Dämmplatten wiegen nämlich auch nichts. Schöne neue leichte Welt.

  69. Das läuft so wie immer mit Merkel...
    Das Thema wird zuerst totgeschwiegen und ausgesessen. Sollte das ausnahmsweise mal nicht funktionieren war Sie es ja gar nicht, weiß nicht was sie hätte anders machen sollen, hat auch keine großen, ach was sag ich, auch keine kleinen Pläne für die Zukunft außer das es ihr irgendwie extrem wichtig ist weiter Kanzlerin zu sein.

    Ich frage mich echt, wie Sie es geschafft hat so lange Kanzlerin zu sein und trotzdem kaum Gegenwind der Medien zu bekommen, sondern stattdessen auch noch Schützenhilfe bei jeder Wahl.

    Wahrscheinlich war das mit der Dämmung in der späteren Geschichtsschreibung dann die Schuld von Putin oder der AfD oder so.

  70. Seltsam: Stimmt nicht
    @ Dr. Seltsam

    Sie schrieben: „zudem wurde schon nachgewiesen, daß Keller nebst Fundament als große Kühlkörper wirken.“

    Das stimmt nicht. Ich habe einige Jahre in einem Einzelhaus ohne Keller gelebt. Es hatte keine Fußbodenheizung. Wir waren ständig krank, hatten kalte Füße, und es war ungemütlich. Ein Keller macht in jedem Einzelhaus Sinn, vermutlich auch in einem Mehrfamilienhaus. Wenn man ihn moderat heizt, muss man im Erdgeschoss deutlich weniger heizen. Ein Keller, selbst ein ungeheizter, ist deutlich wärmer als ein gefrorener Fußboden, das kann man sich eigentlich leicht vorstellen.

    Keller und Tiefgaragen haben andere Folgeprobleme: Wasserverdrängung zum Beispiel. Das merkt man in flussnahen Lagen manchmal im Frühling, wenn es länger regnet und gleichzeitig nach einem langen Winter das Schmelzwasser kommt.

    Aber für die Energiebilanz ist ein Keller m.E. wichtiger als jede Dämmung. Ebenso wichtig sind ein gut isoliertes Dach und gute Fenster. Fußbodenheizungen, der letzte Schrei, sind träge, daher heizt man zuweilen zu viel.

    • Wärmeübertragung
      gehorcht immer einer e-Funktion. Daher ist ein Keller von Vorteil, nicht ganz so kalt wie der Boden, daher überproportional weniger Übertragung von Wärme vom Haus zum Keller gegenüber dem Boden und der gleiche Effekt vom Keller zum Boden.

    • rhadamanthys,
      We welome our new overlords on physics!


    • Und die Warmwasserleitungen, werden die nicht mehr im Keller verteilt? Ich kenne nur solche leitungsgeheizten Keller. Die unbeheizten Kartoffel- und Kohlenkeller sind doch längst ausgestorben.

    • Kommen sie mal zu uns, wir haben eine breite Auswahl von 1200 bis 1978.

    • Selber mal denken oder noch nie war es so wertvoll wie heute.
      Das Fundament wirkt als Kühlkörper, daran ändert auch ein Keller nichts. Wieso beisitzt wohl jeder Prozessor (PC) so ein Ding. Wieso sind Keller kälter als die oberen Stockwerke.

      Fußbodenheizungen sind träge. Deshalb besonders effektiv, weil sie Böden und Wände, Decken gleichmäßig erwärmen – ohne Konvektion; Stichwort Strahlungswärme. Keine Schimmelbildung. Am besten (alternativ) Nachtabsenkung abschalten.

      Zwei interessante Beiträge mit Rundumschlag gegen alles was so als wissenschaftlich bewiesen gilt (vgl. Die neue Inquisition, Robert Anton Wilson):

      Altbau & Energiespargesetze: Wahnsinn oder Methode?
      EnEV & Schimmelpilz: Die Wahrheit der Bauphysik

      In Grunde genommen sind wir nur ein staatlich sanktionierter Spielball der Interessen. Die Politik und ihre Priester (Politiker) sehe ich zum großen Teil als Instrumente der Mächtigen und Gewinner des Systems.

    • Mit Altbau-Altbesitz ist man auf der relativ sicheren Seite.

    • Viel Spekulatius hier und wenig Fakten
      Fussbodenheizung ist auch vorteilhaft, weil sie geringe Vorlauftemperaturen braucht und deshalb der Gradient klein also mit geringen Verlusten bei Umsetzung und Zuführungen.

  71. Sinn der Häuserdämmung
    ich hatte ja das Vergnügen, einen der neueren Frankfurter Stadteile beim Wachsen zusehen zu können.

    So wie die Häuser gebaut waren, musste man sie dämmen und danach mit einer dicken Schicht Putz zusammenhalten. Blöd nur, wenn der Rohbau wochenlang im Wasser steht, was häufiger vorgekommen ist. Der Stadtteil ist übrigens äußerst beliebt es handelt sich mitnichten um sozialen Wohnungsbau.

    Kleinigkeiten, wie welliges Parkett (irgendwo muss die Feuchtigkeit ja hin, wenn es nach außen nicht geht), werden da billigend in Kauf genommen, Hauptsache man wohnt in einem guten Viertel mit Schulen Nahversorger etc.

    Das mit den hessischen Spezialitäten haben Sie falsch verstanden, lieber Don Alphonso. Manches, wie der hiesige Apfelwein, dient schlicht als Test für Auswärtige! Seien Sie froh, dass man sie als Vegetarier nicht auch noch mit einem schön durchgezogenen Handkäse mit Zwiebel und Kümmel beglückt hat.

    Wer das überlebt hat, bekommt vielleicht grüne Sauce mit Ei und Salzkartoffel, nach einem Rezept, das auch schmeckt. Oder Bethmännchen, an denen man sich nicht die Zähne ausbeißt. So etwas ist selten, aber es gibt es.

    Herzliche Grüße sendet

    Hessin

    • @Hessin, stimmt es eigentlich, daß...
      Beim „Handkäs mit Musik“ die Musik quasi der Grund ist warum sich querlüften manchmal doch lohnt?

  72. An der Straße stehen und mit den Zementsäcken winken,
    Sand war billiger. Der Bauherr bemerkte den Nebenerwerb nicht.
    Fünfzigerjahre, der Lieferant kannte seine Pappenheimer, er hielt den Mund.
    Ein anderes Haus.
    Ein Dachdeckermeister zu einem in den Fünfzigern gedeckten Dach:
    Fachgerecht wären zwei weitere Reihen Dachziegeln.
    Architektenauswahlzufallsgenerator: wer sieht das auch?
    An ein Umsetzen eines Empfindens von dem, was schön ist, wage ich garnichtmehr zudenken.
    Ein alter Architekt, konservative Partei: wenn der Kunststoff runter muß, das ist das Problem der nächsten Generation, kann Ihnen egal sein. Wenigstens hat der Verein, in dem er ehrenamtlich tätig war, Konkurs angemeldet.

  73. Das System dämmt. Und schießt?
    Wenn die Berlusconi-Salvini-Allianz vorn liegt und einer, der früher bei der Lega war, auf Afrikaner schießt (in Macerata), denke ich, dass er gekauft ist von der Seite, die eine rechte Allianz in Italien fürchtet. Der wahre Rassismus läuft doch im Hintergrund ab, wo man mal jemanden springen lässt. Fahrendes Auto ist auch so was.

    Man sollte Zeitung in Folie zum Dämmen verwenden. Eines Tages lesen dann bei Abriss unsere fernen Nachkommen mal, was hier alles so inszeniert wurde.

    • Rechte Allianz
      Die meisten politischen Kommentatoren gehen ja davon aus, daß es nach der Wahl eher zu einer Renzisconi Allianz kommt!
      B. rückte ja in den letzten Wochen schon Stück für Stück von Salvini ab.

      Was Ihre Theorie bezüglich des Macerata Schützen betrifft, so halte ich das für eine VT.

    • Ergänzung am Rande
      Es stand glaube ich in der NZZ, ich habe es auch nur überflogen, dass der Italiener als Hintergrund angab eine Italienerin „Gerächt“ zu haben.

      Ein Schwarzafrikaner hatte wohl eine Italienerin umgebracht und die Leiche in zwei Koffern verstaut.

      Das schreibe ich nur als zusätzliche Information, ohne Wertung und Einordnung, da sie es wohl nicht durch die Dämmung um Deutschland herum geschaft hat.

    • Link gefunden
      Ich habe den Link wiedergefunden.
      Wenn es dem Hausherren genehm ist, möge er veröffentlicht werden.

      https://www.nzz.ch/panorama/schuesse-aus-auto-in-italien-mehrere-verletzte-ld.1353901

    • Entschuldigung
      Der Bezug der Tat zu dem Mord, wurde heute in der FAZ via kurzer DPA Meldung um 14.00 Uhr auch mitgeteilt.

      Habe ich grade erst recherchiert. ;)

      Ich bitte um Entschuldigung und werde die Spammerei unverzüglich einstellen.

    • Zeitung zum Dämmen??
      Die Idee ist wahrlich verdammt alt, man stopfte vor dem Verputzen Zeitung zwischen Fenster und Mauerwerk.
      Als ich alte Fenster rausgerissen habe, habe ich Zeitungen aus 1936 gefunden. Und ich dachte die Fenster wären aus den den 60ern. So kann man sich täuschen. War Wertarbeit damals ..

    • Naja, heute werden Fenster ja nicht mehr eingemauert, sondern nur noch eingeschäumt. Das ist wie Zeitung leichter mit der Justierung.

  74. Dämmung wem Dämmung gebührt
    Naja, ich habe nach einer Kernsanierung eines Bauernhauses aus dem 19. Jahrhundert aussen eine Holzfaserdämmung vom örtlichen Zimmermann aufbringen lassen. Die wurde dann verputzt und gestrichen.
    Zusammen mit einem neuen Dach und einer Dämmung der obersten Geschossdecke mit Hanf bzw. Perlit ist schon eine deutliche Energieeinsparung und ein Gewinn an Wohnqualität feststellbar.
    Geheizt wird immer noch mit Holz. Der alte Küchenherd kam raus und wurde durch einen im Wohnzimmer stehenden Kaminofen mit Wasserregister ersetzt.
    Mit der neuen Dämmung macht der auch das ganze Haus warm.
    Mit Holz heizen ist mit Arbeit verbunden, aber eine geniale Wärme.
    Amortisieren tut sich das bei den gegenwärtigen Energiepreisen nie.
    Für das Geld hätte ich mir auch ein schnelleres Auto kaufen können, um damit im Berufsverkehr oder im Stau zu stecken …

    • Doch...
      …mein Holzvergaserofen hat sich nach 5 Jahren schon amortisiert…
      Und: wenn die Energiepreise steigen ( und das werden sie), sind Sie auch in the long run mit Ihrer Investition auf der sicheren Seite.
      Gewarnt sei an dieser Stelle vor den chinesischen Ölfässern mit getürktem label, die als Kaminöfen getarnt, echte Ressourcenfresser sind.

      PS: den Hackschnitzelheizungen geht es derzeit auch an den Kragen, Pellets werden folgen…alles Richtlinien…zum Ko..en….

    • Es söpricht ja nichts dagegen, so etwas neu zu bauen, aber hier geht es um Altbau.

    • Der 'Gute Hausgeist'
      hat hier mit Erlaubnis des Hausherrn (?) eine Passage des Dämmmittelherstellers sto aus einem von dessen Prospekten reinkopert.

      Überaus kreativ und erfindungsreich!

      Meine Hassliebe zu sto: sie machen die besten Farben, und gutes Material drumherum, Putze, Putzarmierungen …
      .. leider sind sie aber auch übel auf den Dämmzug draufgesprungen.

    • Danke für den Hinweis.

    • "Kaminofen mit Wasserregister":
      Ist das das Gleiche wie ein wasserführender Heizungsherd?
      Bin vor dem Hauskauf (Bj 1920; renovierungsbedürftig; keine Heizung drin, weil die ehem. Besitzer mit Strom geheizt haben) durch Zufall auf diese Möglichkeit gestoßen. Genial, weil von fossilen Brennstoffen unabh., auch kein Pelletsofen, wo, wenn die Zufuhr versagt, und es hat minus 15 Grad, alles einfriert… – und kochen und backen kann man darauf auch noch.
      Die Vorlauftemperatur ist leider ziemlich niedrig, die war sozusagen vorgegeben durch die Nische in die der Herd passen musste und durch die KW-Leistung.
      Nur eine Entgegnung an einen anderen Vor-Schreiber: Kein Keller ist definitiv wärmer als ein ungeheizter Keller.

  75. mehr Verbraucher - mehr Klimagase
    “ aber die Klimaziele … schon aufgekündigt“

    Da in den letzten Jahren die Bevölkerung in Deutschland drastisch durch Einwanderung gewachsen ist, ist doch klar, dass dadurch entsprechend mehr Verbrauch an Energie, Wasser, Wohngebäuden, Infrastruktur für 1-2 Millionenstädte zusätzlich in Deutschland anfallen wird …

    • Psssst
      Nicht so laut. Wecken Sie den rosa Elefanten nicht. Vielleicht liegt es auch daran, daß man bei der VHS jeden Mist buchen kann, aber suchen Sie mal nach Mathematik oder Rechnen. Da besteht seltsamerweise gar keine Nachfrage. Obwohl sich in bestimmten Quasselrunden in den Dritten unsere A- und B-Promis wegen ihres Versagens in der Schulmathematik gegenseitig auf die Schultern klopfen. Herr Oppermann ist deswegen zweimal sitzengeblieben. Aber für’s zweite Staatsexamen hat’s gereicht.

  76. Zum Leberkäs' ein Stück Kulturgut, ein Gedicht :
    ..

    . Das Herz einer Frau ,

    der Magen einer Sau,

    der Inhalt einer Wurscht ,

    bleim ewig unerfurscht .

    • Jaa, Mosa, ...
      … á so is des.

      Am gscheidan is oiwäui nu selm wurschddn!
      Aft woasdd waas drin is..

    • Titel eingeben
      Der hat Eckhardt-Henscheid-Qualität, danke Otto Moser!
      Beim Dämmwahn hat mich zum Glück vor Jahren ein bedächtiger Miteigentümer rechtzeitig eingebremst und ich werde ihm dafür ewig dankbar sein, dass er uns das trost- und würdelose Leben hinter (CH-landestypisch absurd teurem) hochgiftig behandeltem Plastikmüll erspart hat. Jetzt stellen wir gerade vom Öl auf Fernwärme um und es ist perfekt: die neuen Fenster und das dick isolierte Flachdach reichen völlig.

    • Fernwärme
      Ich weiß ja nicht, wie es bei Ihnen ist, aber hier ist Fernwärme ein Monopol. Und hat regelmäßig die höchsten Preissteigerungen, verglichen mit allen anderen Heizungsarten, da eine Art Stadtwerke als Betreiber die hochverschuldete Stadt quersubventionieren muss.

    • Ja, man ahnt es, das muss eine Stadt im Nordwesten sein.

    • Titel eingeben
      AHE, das ist ein einfacher kommunaler Verbund, der die Abwärme der Müllverbrennungsanlage im Tal nutzt und sehr angenehm auftritt.
      Vor Inkompetenz und räuberischen Allüren sind die Leute hier dank direkter Demokratie ein wenig besser geschützt als die auf Angela Mugabes Privathazienda.

  77. Klimarettungspolitik
    Ich habe mich schon immer gefragt, warum Wissenschaftler, welche die Entwicklung eines nichtlinearen chaotischen Systems wie das Klima mit einem Parameterspace im Mio.-Bereich berechnen können, für 6000,-€ brutto in einem Klimaforschungs-Institut arbeiten.

    Warum berechnen sie nicht die Börsenkurse und machen sich ein schönes Leben mit den Gewinnen?

    Bei den Politikern habe ich mich schon immer gefragt, wie jemand, der nicht einmal ein vernünftiges Steuersystem auf die Beine stellen kann, überhaupt auf die Idee kommt, das Klima retten zu können?

    Zumindest für diese Frage habe ich eine Antwort gefunden und zwar aus dem innersten Kreis der britischen Politik. :-)

    Yes, Prime Minister……

    ht tps://www.armstrongeconomics.com/international-news/politics/global-warming-yes-prime-minister/

    (Habe den Link deaktiviert, damit der Don für eventuelle Gesundheitsschäden beim Lachkrampf nicht haftet)

    Beste Grüße

    • armstrongeconomics.com/international-news/politics/global-warming-yes-prime-minister/
      Danke für den heißen Tipp!

      Ganz ausgezeichnet und sicher näher an der Realität als der Steuerzahler gerne glauben möchte!

  78. DAS Haus
    Eine Norm (DIN EN 13169 EPB) und ein Haus:
    Datei:030430-goethehaus.jpg

    beschreiben ganz gut den Zeitgeist wie auch das Innere des Hirnkastels bzw. des kollektiven Bewusstseins: War schon mal besser. Vielleicht ist das deutsche Problem darin zu sehen, dass alles an ganz schlechten Zeiten gemessen wird, bessere dagegen ausgeblendet werden.

    Ich war in diesem Haus. Es war vor Goethe mal in Teilen vermietet. Es ist ein Prachthaus. Wenn man die Treppe sieht, die Raumfluchten, die Perspektiven, den Garten, kriegt man Luft.
    Wenn man an Dämmung denkt, wird einem schwül.

    Dieses Haus steht noch. Es ist also nachhaltig. Heute redet man von Nachhaltigkeit und produziert Schrott.

  79. „...der nie bedacht, was er vollbringt.....“
    …und Styrodur am angeschütteten Hang des Kellers nur…

    …und wollt ihr eine warme Hütte haben, könnt ihr Euch am Holz-block-bau laben. Doppelwandig 2 x 7 cm. Außen Lärche, innen Fichte. Und in den Zwischenraum füllt Blähton rein. Auf die (gehobelten) Dachsparren schöne Bretterverschalung drauf, Dampfsperre und darüber Aufsparrung 140 mm und da hinein in Presspassung Korkplatten 100 mm + 40 mm. Kork auch in das Gefache der Giebelfronten, außen Lärchenbretter 22 mm in gleicher Blockholz-Optik drauf. Alles 3 x mit Bondex (Herstellervorgabe) gestrichen – und a Ruh iis. Läbenslang, würde der Schiller aus Marbach sagen (geht in der Regel natürlich nur auf dem Lande)
    .
    Übrigens, 90% von dem, was als Leberkas´ durchgeht ist schlicht Fleischkäs´ (schwäbisch: Flaischkäs´). Mal ehrlich, wann hatten Sie das letzte Mal Leberkäs´, also richtig mit Leber drin?.
    .
    Don, glauben Sie man könnte mit den zukünftig hier das Sagen- Habenden eine Art Leberkäs´-Konvention aushandeln. Ich meine jetzt, wo evtl. die Gelegenheit dazu noch wäre?
    (DdH)

  80. Frage an die Hausbesitzer
    Wäre es nicht kostengünstiger, statt Dämmung sich Solarthermopanel aufs Dach zu schrauben, das im Sommer erzeugte warme Wasser in einem im Garten eingegrabenen, gut isolierten Tank zu speichern und im Winter zu verheizen?

    • Im Prinzip ja...
      …werden ja durchaus swimming pools im Keller und aufgelassene Jauchgruben dazu benutzt.
      Doch: wenn Sie gut isolieren wollen, sind Sie wieder bei der Dämmung…grins.

    • eher nicht
      1000 Liter Wasser um ein Grad zu erwärmen, das entspricht einer Energiemenge von 1 kWh. Ein ungedämmtes Haus bringt man mit einem Energiebedarf von 20.000 kWh + X über den Winter.
      Gehen wir von einer Erwärmung des Wassers im Tank um 50 Grad aus und rechnen mit 50% Energieverlust übers Jahr, landen wir bei einem Tank von 800 Kubikmetern. Also grob ein Würfel von 10 m Kantenlänge. Sprich: ungefähr so groß wie das zu beheizender Haus.

      Allein der Erdaushub wird bei 30.000 Euro liegen, wenn man die Erde nicht auf dem Grundstück abladen kann, sondern damit zur Deponie muss.

    • Zu faul zu berechnen :(
      Hallo MMW,

      diese Idee hatte ich schon vor vielen Jahren für unser Haus, von dem ich allerdings nur Miteigentümer bin. Aufgrund meiner Ausbildung sollte ich das auch berechnen können. Dass Wasser die höchste Wärmekapazität hat und der Umweg über Strom einen schlechten Wirkungsgrad hat, weiß ich immerhin noch. Solange ich aber auf der Hausgeldabrechnung sehe, dass der Brennstoff gegenüber der Heizkostenverteilung und Heizungswartung der geringere Kostenanteil ist (obwohl das Haus natürlich nicht mit Styropor verpackt ist), fehlt mir da der Impetus.

    • Ham wa schon.. @MMW .
      alternativen gibt es viele:

      Statt seinen maroden Hausblock zu sanieren, hat ein Vermieter ein Blockheizkraftwerk eingebaut, das (zumindest im Winter) Vollast läuft und noch Grünstrom Kohle abgreift.

      Ja, schlau muß man sein.

      Wie er das mit seinen Mietern abrechnet weiß ich leider nicht.
      Prinzipiell hat er aber die Möglichkeit über eine ausgegliederte Firma die Wärme an die Mieter zu einem selbstkalkulierten Preis zu verkaufen, von wegen Heizkostenabrechnung.

    • Kalorie vs Joule
      1 Gramm Wasser um 1 Kelvin zu erwärmen ist die Definition der Kalorie, nicht des Joule. Um 1000kg Wasser um ein Kelvin zu erwärmen braucht man 1kcal, entspricht ungefähr 4,2 kJ, also 4,2 kWs = 0,001 kWh. Da kann man mal sehen was wir täglich so für Energiemengen aufnehmen, egal ob Leberkaas, Krapfen oder Weißwürscht. Aber des Spofagge häd mi scho oglacht!

    • Krapfen ist ein gutes Stichwort.

  81. Nun wissen wir's - die Dinger werden als Rohmaterial für die Immobilienmelioration gebraucht:
    baulinks.de/webplugin/2009/1866.php4

    Und da Gebrauchssilber meistens noch als Legierungsbestandteil Kupfer enthält:

    rauh-kupfer.de/index.php?PageId=5

    Zum allfälligen Ab/Überdecken nehmen wir zeitgeistgemäß:

    moertelshop.com/Beton-Pigmente-guenstig-kaufen-chromgruen

  82. Man fragt sich nach dem Plan für das Endgame
    Seit gut 30 Jahren liegt die globale Erdölförderung deutlich über den neu hinzukommenden Resserven. Bei Erdgas und Kohle sieht es ähnlich aus. Wer heute ein Haus besitzt, der möchte doch hoffentlich, dass dies dereinst auch noch die Kinder und die Enkel mit Freude nutzen können. Wie also will man ein ungedämmtes Gebäude beheizen, wenn der Preis für Öl mal bei 2500 Euro für 100 l Liter liegt?

    • Nur auf den ersten Blick, Günter Weber
      *Wenn* die Dämmung dann wirklich nutzt. Und wie lange? hält sie? Und was ist Styropor? Jawoll, ein Erdölprodukt. Und wie viel fossile Brennstoffe wurden verbraucht, es herzustellen, zu transportieren, und wie viele für den Kleber es an die Hauswand zu kleben? Und was machen Sie nach der notwendigen Sanierung nach 40 bis 50 Jahren damit? Und alle die Chemikalien die da drin sind, kosten ebenfalls, auch Erdöl. Und Gifte in die Umwelt. Zum Beispiel damit es nicht ganz so schnell brennt.

      Und, um modern zu sein: Wie ist die CO2-Bilanz, über alles?

      * intermission *

      Wie wäre es damit, stattdessen gleich Baustoffe zu verwenden, die länger halten und auch dämmen?
      Lehm?
      Blähbeton?
      Traditionelle Ziegelwand ausreichender Dicke?
      …. ?

    • Das Problem ist, Herr Weber, wenn Sie Dämmen
      haben Sie das knapper werdende Öl durch Zweckentfremdung als Ausgangsbasis für Dämmaterial weiter verknappt ;-)

    • 2500 Euro für 100 l Liter liegt?
      Im Jahr 3000 vielleicht. Bis dahin gibts genug Öl.

    • Kinder und Enkel
      wollen – was man so hört – nicht in dem alten Haus wohnen, vielleicht aber andere Leute. Vom Öl-/Gas-Sparen würden diese Energieträger nur ein bisschen länger halten.

      Die Erderwärmung könnte – falls es sie gibt – dazu beitragen, ein wenig Heizenergie einzusparen.

      Ansonsten müsste man mal langsam in die Pötte für neue Heizkonzepte kommen:
      * Photovoltaik + Wärmepumpe (fast eine Elektroheizung)
      * Photovoltaik + Elektrolyse + Methanisierung (daraus wieder Wärme & Strom)
      * ?

      Ich geh jetzt mal in den Schuppen um Holz für den Grundofen zu holen.

    • + Erfrieren wenn es ein Winter wie dieser in Berlin ist, wo es sehr wenige Sonnenstunden gab.

    • Erfrieren bei wenigen Sonnenstunden
      Das wäre halt der Charme von „Photovoltaik + Elektrolyse + Methanisierung“, dass man im Sommer erntet (und als Methan speichert) und im Winter verbraucht.

      Bei „Photovoltaik + Wärmepumpe“ müssten Sie halt den Strom nehmen, der aus der Steckdose kommt (wie bei der Elektromobilität).

    • Ist Methan nicht auch problematisch?


    • Ah, wir haben seit mehreren Tagen strahlenden Sonnenschein. Aber kalt. Man merkt, daß Lichtmeß durch ist.

  83. Obacht
    jetzt bloss nicht die Dämm-materialien verteufeln. Das wäre ideologisch verblendet und das Material ist immer unschuldig. Also in jedem Fall. Immer. Material ist nicht gut oder böse, wird nur unterschiedlich verwendet.

    In dem beschriebenen Fall trifft schlechtes Handwerk in der Politik auf schlechtes Handwerk auf dem Bau. Und nicht jeder Bauherr will mit seinem Haus der Gemeinschaft einen Gefallen tun. Die Zeiten sind halt echt vorbei. Versteht keiner mehr. Mit der Fleecejacke in die Oper geht ja auch.

    • Consider the lobby ...
      „In dem beschriebenen Fall trifft schlechtes Handwerk in der Politik auf schlechtes Handwerk auf dem Bau.“

      Touché.

      Und es traf vorher Styroporlobby-Aktentaschenträger beim gemütlichen Käffsche auf Bau-Minister.

  84. Temperaturverzögerungswerte
    Grüne Dämmung funktioniert, damit ist nicht der Brandriegel aus Mineralwolle im obigen Bild gemeint, sondern organische Materialien nicht tierischen Ursprungs, die sind weniger anfällig bei Feuchte- und Temperaturschwankungen.

  85. das was ich sehen kann ist, mit Verlaub, Pfusch am Bau;
    ob man Dämmplatten mag oder nicht, oder Holz, oder Schindeln,
    wenns einfach so draufbatscht wird wird das nix.
    Das jetzt der Plolitik in die Schuhe zu schieben ist unfair da sollte man lieber den Bauherren oder Handwerker an den Ohren ziehen.
    Und wer will, kann das ja auch sonstwie einpacken, aber bitte auf dem Stand der Technik. Solch einen Mauerverhau habe ich zuletzt in Tühringen am ehemaligen, mütterlichen Wohnhaus gesehen, nach der Wende. Schlußendlich ist das Gemäuer dann auch vor Scham eingestürzt.

    • Das ist halt die Konsequenz bei so einer Politik. auch ein explodierendes AKW ist Pfusch, aber die Politiker tragen Verantwortung.

  86. Fleisch- und Leberkäs oder Buletten (Frikadelle/Faschiertes/Hackfleischkloß)
    Mein Vater, seines Zeichens Metzgermeister, Gott hab ihn selig, hat sich zeitlebens geweigert außer Haus Buletten zu essen.
    Oder wie der Besitzer der Berliner Bulettenbraterei, der, angeklagt von einem Gast wegen Fleischvergiftung freigesprochen wurde; er konnte nachweisen dass in seinen Buletten kein Fleisch enthalten sei.

  87. Die nette, neue Schornsteinfegerin
    erzählte das letztemal, als sie hier war, dass Altbauten, die nachträglich gedämmt werden, regelmäßig Schimmel entwickeln. Sie kommt ja etwas rum. Ich hätte unser Nachkriegsschätzchen sowieso nie eingepackt. Stattdessen habe ich den Maler mit den Absurditäten von Farbe auf Wasserglasbasis drangsaliert, über die ich mal im FAZ ( oder wars SZ?)-Magazin gelesen hatte, da sowohl Weißes Haus als auch Kreml damit gestrichen seien mit dem kolportierten Nebeneffekt, dass neues Weisseln erst nach gut 50 Jahren nötig sei und atmungsaktiv seis obendrein. Damals, als ich den Artikel gelesen hatte, hatten wir noch kein Haus, aber eine mit allen Wassern gewaschene, raffgierige (wirklich) Vermieterin und siehe da: Auch die kannte diese Wunderfarbe, schwor Stein und Bein, das Zeug halte hunderte Jahre und sei vermieterseits daher unbedingt wünschenswert, auch innerwohnungs. Den Preis pro Eimer verschwieg sie wohlweislich, aber wenn mans auf 50 Jahre runterrechnet, ist es vermutlich wirtschaftlich. Naja, um es kurz zu machen, raffgierige Vermieter sind die härteste Währung in punkto Glaubwürdigkeit, unser Maler war geduldig, jung und er brauchte das Geld und nun harre ich gespannt der Entwicklungen hinsichtlich der Lebensdauer unseres neuen Fassadenmakeups. Die Löcher hat er freundlich mit zugespachtelt und uns damit vor einer Vollsanierung und damit Dämmpflicht bewahrt. Die Nachbarn haben schon gelobt, aber „Erstgewinn ist Katzendreck, Zweitgewinn ist Taschensteck“. In 30 Jahren sprechen wir uns wieder. Um auf die Schornsteinfegerin zurückzukommen, sie erzählte beiläufig, dass die Feger als Ausgleich für die künftig wegfallenden Verbrennerheizungen nun die Wartung der hübsch automatisch verkeimenden automatischen Lüftungsanlagen erhalten hätten und dies sei erhellend. Sie persönlich würde sich nie im Leben zu einer Dämmung überreden lassen.

    • @Bambina
      Einspruch.
      Bezüglich der „verkeimenden Lüftungsanlagen“.
      Ich hab mir vor 8 Jahrenbei der komplettrenovierung auch eine eingebaut. Zwecks Schimmelvermeidung. (Ich hab zwar außen keine Dämmung aufgebracht, aber wegen der Dreischichtverglasung hatte ich Bedenken, dass evtl. der kälteste Punkt in manchen Räumen nicht mehr am Fenster sondern in Raumecken sein könnte und zwecks Taupunkt dort Schimmel entstehen würde).
      Jedenfalls kann ich Entwarnung geben. Eine ordentliche Lüftungsanlage läuft im Gegenstromprinzip. Das heißt, die zugeführte Luft kommt immer von draußen. Da verkeimt nichts.
      Was aber passiert, ist folgendes. Trotz Filterung vor dem Wärmetauscher kommt in der Zuluft minimal etwas Staub rein und legt sich dann in den Röhren ab als schwarzer Belag. In der Abluft ist natürlich der Hausstaub (Flusen etc.) und legt sich ab. Da man in den Feuchträumen die Luft abzieht (in den Schlaf und Wohnräumen führt man zu), kommt auch Feuchte zu den Flusen. Die setzen sich wieder am Filter vor dem Wärmetauscher ab. Schimmel kann eigentlich nur nach dem Wärmetauscher in der Abluft – da abgekühlt und ggfs. taupunktunterschreitung – entstehen. Also auf den letzten Metern nach draußen. Da ist’s mir egal. ImSommer gibt’s nen Bypass, da geht auch nix.
      Dann hab ich das Gerät auf nur 1/4 der empfohlenen Durchlüftungsmenge (die ist 1m3 pro m2 Wohnfläche pro h) eingestellt. Das genügt vollauf, erhöht den Wirkungsgrad des Wärmetauschers und spart Strom des Lüfters.
      Das wichtigste aber: ich hab alle Zu- und Ableitungen senkrecht von unten im Keller nach oben geführt ohne Versprünge. (Und im Keller an der Decke entlang zusammen geführt in den Heizraum, wo der Wärmetauscher/Lüfter steht.). Und statt der rechteckigen Leitungen habe ich runde 80mm Standard HT Rohre (aus dem Baumarkt) genommen. Die sind nicht nur billiger sondern auch besser (da rund) zu reinigen. Will ich mal reinigen, komme ich so von unten einfach an die Steigleitungen ran. Hab das aber noch nicht machen müssen.
      Man muss nur alle paar Wochen/Monate die Filter am Lüftungsgerät absaugen und ab und zu wechseln. Woran man wieder sieht, dass das eher was fürs Eigenheim ist, da ein zusätzliches System, was gewartet werden muß.
      Der Vorteil ist halt, daß ich im Winter nicht extra die Fensterr zum lüften aufreißen muß. Gerade auch nicht auf der Toilette, da kann ich das Fenster zulassen. Und das ist ein echter Komfortgewinn.
      Nachteil ist, daß im Winter die Luftfeuchte im Haus nach unten geht, da man ja ständig trockene Luft von draußen zuführt. Hier helfen Pflanzen ;)

    • Nett...
      ist die Schlotfegerin vielleicht…
      Es gibt eine Wartungspflicht für Lüftungsanlagen, ist aber kein Privileg der Kaminkehrer. Rauchmelderkontrolle schon eher.
      Hatte hier auch einen „neuen“ Kaminkehrer, dem so allerhand eingefallen wäre…man hat inzwischen die Wahl…

    • Die Kaminkehrer bei uns entdecken langsam die Kundenbindung.

  88. Titel eingeben
    aber die Klimaziele haben wir innerlich schon aufgekündigt, bevor Merkel …

    Die Frage ist, ob die Verheizung von Öl oder Gas die Umwelt stärker belastet als die Produktion von Sondermüll und dessen anschließende Entsorgung
    insbesondere wenn dem Sondermüll noch Hexabromcyclododecan zum Brandschutz beigegeben wurde (dann nimmt es kaum noch eine Sondermüllfirma zur Entsorgung an)

    Lösemittelfreie Farben mit dem schönen Umweltengel erwecken den Eindruck als würden sie keine Lösemittel enthalten, Die darin enthaltenen Lösemittel sind nach dem Gesetz keine Lösemittel! dünsten aber nicht wie früher in 4 oder 5 Wochen aus sondern über einige Jahre.

    Finanziell scheint das Heizen derzeit wirtschaftlicher zu sein als sich dem Risiko des Sondermülls auszusetzen
    obwohl die Fotos nach einer Standzeit von scheinbar 14 Jahren einen relativ guten Zustand zeigen.

    Der Abstand zwischen den Platten und der Wand wird wohl 14 Jahre überdauert haben
    ja was denkt man denn wie lange so etwas überhaupt hält?

    Der Beton der Römer hält auch bei Ruinen 2.000 Jahre während unser Beton dank anderer Zusammensetzung schon nach 20 Jahren,
    wobei unser Beton schon etwas länger halten würde, aber der darin verbaute Stahl liegt so dicht unter der Oberfläche das er rostet und durch die Volumenvergrößerung den Beton absprengt.

    Der Statiker schaut in die DIN, Umweltbedingung, aha, 2 cm Betondeckung. Mehr Betondeckung würde mehr Geld kosten, darum wird es nicht gemacht. Darum die vielen Betonsanierungen nach kurzer Zeit.

    Absolut dichte Fenster, wie in einigen Beiträgen geschrieben, sind nun mal der Traum eines jeden Mieters, einem Bekannten, bei dem das Wasser die Wände herunter lief und er einen Schaden am gerade sanierten Dach unterstellte. Nur, der Sachverständige erklärte ihm, das er auch mal lüften müsse, denn das alles sei seine eigene Feuchtigkeit. Er selber würde diese unglaublichen Sturzbäche produzieren.

    Wobei das Lüften nach meiner persönlichen Meinung eher ein Notbehelf ist gegenüber der ständigen Luftbewegung dank undichter Fenster.
    Die Innenwand hat eine genau gleich große Fläche als Aussenwand an die sie Wohnraumwärme leitet.
    Die Wandecke hat aber innen eine extrem kleine Fläche und leitet an die um ein vielfaches grössere Aussenfläche die Wärme ab. Darum sind die Ecken besonders empfindlich.
    Die Raumtemperatur fällt hier zur Wandoberfläche besonders stark ab. Eine als Zug beklagte ständige Luftbewegung würde hier zu einer Temperaturmischung führen.
    Im Gegensatz zu dem gelegentlichen Lüften. Wer ist schon den ganzen Tag zu Hause um immer wieder Lüften zu können ?
    Und warum sollte man ?
    An frischer Luft ist noch keiner gestorben

    Mein chinesischer Freund hat sich ein Holz-Fertighaus gebaut. Bei den einzelnen Fachwerkfeldern konnte er zwischen einem Styropor-Wandelement oder einer Doppelverglasung wählen. Das ist natürlich sehr modern, auch die Wärmepumpe und Fußbodenheizung, und auch absolut dicht.
    Wie das wohl in einigen Jahren aussehen wird ?

    Während der Wind durch die undichten Fenster meines 60er Jahre Neue-Heimat-Betonbunkers mit meine Haaren spielt liege ich auf der Ottomane mit einer vor 30 Jahren in Köln, bei dem 1909 gegründeten Salzmann, gekauften dünnen Kamelhaardecke und tippe diesen Text
    ..während er vermutlich trotz dicker Wollsocken wieder kalte Füsse hat.

  89. Dämmung ist sch....ön ?!
    Es geht weder ums Klima noch um Dämmung, es geht darum, Geld aus dem Bürger zu ziehen, um Kaufkraftabschöpfung zu betreiben und das überbordende Staatsgebilde (Wasserkopf)weiter am Laufen zu halten. Deswegen werden da noch viele Vorschriften zu sehen sein in der Zukunft.
    Das ist dabei ja das schöne, immer neue Vorschriften zwingen Immobilienbesitzer, die ihr Haus ja nicht einfach versetzen können, dazu, ihr Geld im Land mit (in der Regel) umliegenden Handwerkern zu „investieren“. Eine Winwinwin Situation sozusagen, wie z.B. Robotron in der DDR, mußten auch alle kaufen mangels Alternative.

    Gäbe es, beispielsweise, ein ausreichendes (konkurrenzfähiges) Angebot an E-Fahrzeugen deutscher Hersteller, wäre Dieselfahrverbot schon Gesetz.
    Heute Fahrverbote und man würde ausländischen Herstellern damit die Käufer in die Hände treiben, und soweit geht der „Klimaschutz“ dann doch nicht.
    Schön fand ich noch die Formulierung vom „richtigen Architekt“, sehr gut, da fällt mir doch das Bonmot ein: “ Ein wirklich guter Architekt, ist der, dem nichts einfällt.“

    • Welchen ausländischen Herstellern unterstellen Sie denn
      ein konkurrenzfähiges Angebot an E-Fahrzeugen ? Tesla, Renault, Toyota ?

    • Tesla, das Bitcoin unter den Autos.

    • Name und geistige Klauereien
      Bei Tesla ist sogar der Name geklaut.
      Wikipedia Kurzzitat: Nikola Tesla (serbisch-kyrillisch Никола Тесла, * 10. Juli 1856 in Smiljan, Kroatische Militärgrenze, Kaisertum Österreich; † 7. Januar 1943 in New York, USA) war ein Erfinder, Physiker und Elektroingenieur. -Zitatende-

      Oder wie Penny McLean es ausdrückt: „der genialste und um seine Arbeit meist betrogene Erfinder aller Zeiten …“

    • "Name und geistige Klauereien"
      … und Google klaute nichts weniger als das Alphabet.

  90. Meine Tochter singt mit Orpheus, kann die Raute und liebt Nikitas Trick mit dem Schuh
    Verehrter Don,
    vielleicht können Sie es nicht wirklich ermessen ( ich fühle, dass Sie ein grundbescheidener Mensch sind), wie erfrischend Ihre Beiträge sind.
    So auch der neueste. Vollwärmeschutz: seit dem Vordringen der ersten unserer Altvorderen an die Eiskanten der steinzeitlichen Gletscher. das waren noch Frauen und Männer, die keinerlei Grenzen kannten. Ihr kollektives ziel: der Vollwärmeschutz – niemals mehr frieren, koste es was es wolle!
    Auch die Lichtgestalt unserer Tage, allein schon ihr Vorname deutet auf wundersame Weise darauf hin, dass in dem Urstromtal, nördlich des Ortes, den wir von göttlicher Erleuchtung bisher verschonten Normal – Sterblichen Berlin nennen, wo Sie das Licht der Welt erblickte ( gelobt sei Der Herr!). Geübt im Transport von Waschmaschinen, gestählt von langen Märschen im unverbrüchlichen Bewusstsein, dass Völkerfreundschaft und der Glaube an die Macht des internationalen, universalen, kosmopolitischen Universalismus, der die Widersprüche aller Zeitalter und Gesellschaftsordnungen durch die „Ehe für Alle“ zu einem materialistisch dialektischen- oder war es anders herum (weiss nicht so genau – ist aber auch nicht wichtig. Es muss nur gut klingen..)??- unverbrüchlich europäischen Gedanken im Sinne der unabänderlichen Konvergenz der Gedanken und „Wir haben die Kraft“ multipliziert mit Raute und roter Couch mit Obama drauf zu einem alternativlosen Photo Gestalt annehmen lässt. Jetzt haben wir es allen gesagt, haben Regierungskompetenz bewiesen. Dere Obama fand das ganz toll, endlich mal ein deutscher Regierungschef, der sich ohne Not zum wirklichen Affen macht! Crazy, Supi! Ich bin ein Star bei Obamaah!
    Und dann kam der Vollwärmeschutz! Aber der darf nur so und genauso nur so gemacht werden. Und alles andere ist vollkommen falsch und nicht richtig. Weil genauso steht es in der Broschüre von Firma… Und auch was der Emanuel mir da immer auf französisch ins Ohr flüstert- verstehe zwar kein Wort… Aber das klingt so toll, das müssen wir unbedingt machen!
    Meine jüngere Tochter im Alter von 5 Jahren argumentiert ähnlich.
    Was sie nicht versteht, das ist „alternativlos“. Barbie ist lieb- Ken ist doof.
    Und was Vollwärmeschutz angeht, da hat meine Tochter wirklich zukunftsweisende Gedanken: Papa, hör doch auf zu jammern – zieh dir einen dicken Pullover an!
    Ich wage es kaum, auch nur an den Gedanken zu denken: verzeihen Sie mir die Hoffart eines stolzen Vaters. Ich habe sechs Kinder, alle überzeugte Anarchisten der allerschlimmsten Sorte. Allein eine Zusammenfassung ihrer harmloseren Ideen. Ich muss hier betonen, ich bin nur der Vater- der Rest kommt von der Mutter- und von der bin ich geschieden. Ich trage also keine Verantwortung!!
    Von Pommes für Alle bis jeden Tag Weihnachten im Sommer…mit Grillfete und „Pool-Party“. Damit gewinnen wir jeden Wahlkampf. Wer spricht dann noch von Überzeugungen. und wer ist dieser Lindener überhaupt?!
    Kann der Wärmeschutz buchstabieren?
    Und da wundere sich einer, woher Politiker ihre Inspiration herholen!
    Da wir aber von Inspiration reden. Vielleicht- meine jüngere Tochter hat beschlossen Chefin zu werden. Warum? Weil dann alle machen,was Ich will!- sollte man darüber ernsthaft nachdenken, dass Politiker spätestens mit Erreichen des 18. Lebensjahres mit lebenslangem Verbot belegt werden sollten.
    Denn Schlimmer kann es ja nicht werden: „Die Ucker- Würselen- Mark- Verschwörung“ jenseits der „Zone Null“muss gestoppt werden. Sie verstehen, Don?!
    Noch eine Frage- ganz unter uns- Sie wissen schon, eh!
    Will meine (betone jüngere) Tochter nicht über den grünen Klee loben: die Raute hat sie schon verinnerlicht ( Kontinuität- ganz wichtig in D. ). Und die Masche von Chruszhev, das mit dem Schuh, das beherrscht sie virtuos. Wir spielen fast jeden Tag Uno- Vollversammlung. Ultimatum eingeschlossen. Sie ist wirklich eine Ausnahmeerscheinung.
    Was meinen Sie? nur ganz unverbindlich: wenn es Not an Frau geben sollte – ich kenne da jemanden…
    Die hätte auch wirklich kreative Ideen, wie die Welt besser werden könnte…

  91. Specht sein ...
    So sehr ich diesen Styropor-gedämmten Fassaden wünsche, vom Specht zermörsert zu werden … :

    Styropor, wenn nur ein wenig davon in den Magendarmtrakt kommt, verhärtet sich zu fiesen spitzen Teilen. Innere Blutungen und ein fieser Tod.

    Warum Ratten das nichts ausmacht, welche ebenfalls gerne in Dämmungen aller Art prantlhausen, weiß ich allerdings nicht.

  92. Kulinarisches vom Rhein-Main
    Also, dämmen wird überbewertet _ es braucht eine Kultur des Lüftens.

    Ansonsten lieber Don, was für eine Sauerei o,2% Marmeladenanteil.

    Als hessisches Bubscher durfte ich im Grundschulalter beim Dorfbäcker die Marmelade in die Kreppel spritzen und das waren Leckerbissen – das hat meinen Gaumen nachhaltig geprägt und da lasse ich all die Berliner und Krapfen hier im Westen und Norden gerne links liegen.

    Ich empfehle wärmstens die Kreppeles vom Bäckermeister Hembd aus Friedrichsdorf vor den Toren von Frankfurt, in der Hugenottenstraße. Die kleine Bäckerei atmet noch den Duft meiner Kindheit aus und der Meister schwört nach wie vor auf allerbeste Zutaten, sein Hefeteig wird selbstredend mit Butter zu bereitet. Die meisten Kreppel sind mit Pflaumenmus gefüllt; und natürlich ganz „wischdisch“! Den echten Kreppel erkennt man am „weiße Rand“, der eher breiter als schmaler ist. Gemeint ist damit der Bikini-Streifen, der beim Frittieren entsteht, quasi der Kreppel-Äquator. Die Backstube liegt gleich neben dem Philipp Reis Museum.

    Ein anderes Schmankerl, wie ihr es südlich des Mains gern sagt, findet sich in der Kleinmarkthalle, zwischen Paulskirche und Hauptwache, die echte Frankfurter Fleischwurst der Ilse Schreiber. (https://sonne-wolken.de/langeweile-im-hotelzimmer/)

  93. Kulinarisches vom Rhein-Main
    Also, dämmen wird überbewertet _ es braucht eine Kultur des Lüftens.

    Ansonsten lieber Don, was für eine Sauerei o,2% Marmeladenanteil.

    Als hessisches Bubscher durfte ich im Grundschulalter beim Dorfbäcker die Marmelade in die Kreppel spritzen und das waren Leckerbissen – das hat meinen Gaumen nachhaltig geprägt und da lasse ich all die Berliner und Krapfen hier im Westen und Norden gerne links liegen.

    Ich empfehle wärmstens die Kreppeles vom Bäckermeister Hembd aus Friedrichsdorf vor den Toren von Frankfurt, in der Hugenottenstraße. Die kleine Bäckerei atmet noch den Duft meiner Kindheit aus und der Meister schwört nach wie vor auf allerbeste Zutaten, sein Hefeteig wird selbstredend mit Butter zu bereitet. Die meisten Kreppel sind mit Pflaumenmus gefüllt; und natürlich ganz „wischdisch“! Den echten Kreppel erkennt man am „weiße Rand“, der eher breiter als schmaler ist. Gemeint ist damit der Bikini-Streifen, der beim Frittieren entsteht, quasi der Kreppel-Äquator. Die Backstube liegt gleich neben dem Philipp Reis Museum.

    Ein anderes Schmankerl, wie es südlich des Mains gern gesagt wird, findet sich in der Kleinmarkthalle, zwischen Paulskirche und Hauptwache, die echte Frankfurter Fleischwurst der Ilse Schreiber (https://sonne-wolken.de/langeweile-im-hotelzimmer/). Ein Muss, wenn man in Frankfurt ist.

    Leider können wir von beiden Spezereien hier keine appetitlichen Bilder posten – man muss dagewesen sein, um den Flair zu spüren, der von der Kleinmarkthalle ausgeht. Frankfurt und die Hessen können kulinarisch, zu mal da wo die Waldenaer und Hugenotten, nach der Bartholomäusnacht, siedelten und die Küche des Südens mitbrachten.

    • @Hanns Oppermann - hessische Krebbel
      Wunderbar beschrieben, genauso is des!

      Es grüßt eine Halb-Waldenserin

  94. Die dumme Stadt an der Donau, globale Investitionen und der nächste Crash
    Da investiert die Diozöse Eichstätt Unsummen in nicht gesicherte Immobilienprojekte in den USA und am Tag der Berichterstattung in den deutschen Medien kollabiert der Dow Jones ! Don, zu Zeiten der Finanzkrise wuchsen Sie über sich hinaus. Springen Sie auch jetzt wieder über Ihren Schatten ? Das sind doch andere Themen als der Müll in Berlin. Werden Sie endlich aktiv.

  95. Harrys, please do it again....
    Ist zwar jetzt nicht gerade ein Thema für den frühen Morgen, aber nach vollzogener Zwangsdämmung mit Styropor gemanyweit könnte ein von 23 jährigen Studentinnen und ihrer grünen Gefolgschaft herbeigerufener Neo-Bomber-Harrys eventuell ganz auf Brandbomben verzichten. Und wenn das Dach dann mal brennt, tropfte anstatt Phosphor das geschmolzene Kunststoffzeugs von Dach und Wänden.
    .
    Sorry, war nur so eine Überlegung.
    (DdH)

    • Bezeichnenderweise sind die rot-grünen Areale seit jeher die bevorzugten Ziele der Bomber gewesen.

  96. Pastor
    Ich bin froh das wir ein Haus in Nordschweden haben das 1968 gebaut wurde. Dem Klima hier angepasst, aber ohne Schaumstoff und ein bisschen luftdurchlässig. Alles Holz, Zweiglasfenster und Steinwolle als Isolierung in den Aussenwänden. Ach ja, auf dem Dachboden tat ich noch 50 cm Glasfaserwolle dazu. Die Häuser die später gebaut wurden wo alles übertrieben abgedichtet und isoliert wurde, bekamen Probleme mit Schimmel und schlechte Innenluft. Das musste man dann mit mekanische Entlüftung korrigieren. Und, die Luftkanäle müssen regelmässig sauber gemacht werden.

    Interessant ist das unser „altes“ Haus dennoch sich über den durchsnitt hält in Sachen Energiverbrauch. Und wir vermissen nicht die Geräche der mechanischen Entlüftung. Bergwärme nennen wir es hier, hält Haus und Frau warm auch mit 30 Grad minus draussen. Diesen Tagen kommt noch unmängen Schnee als Isolierung dazu.

    Als Schwede kann ich nicht alle Gedankengänge hier im Blog folgen, obwohl ich einige Jahre i Bayern gewohnt habe. Aber ich nehme es als Herausforderung an, und geniesse die Erzähnuhngen hier.

    Aber das mit der Leberkäs beunruhigt mich fast so viel wie das Klimaproblem. Aber das bayerische Bier ist doch immernoch okay?
    Liebe Grüsse aus dem Norden/ Bengt

    • Das bayerische Bier taugt noch immer zur Desinfizierung und zur Reinigung der Magenwünde, sogar nach saurem Lüngerl!

    • Bayerisches Bier
      @bengt
      Kommen Sie zum Josefi nach Reutberg!
      Der Josefi-Bock dort ist ausgezeichnet. Selbst nach 3 Maß hat man da keinen dicken Kopf am nächsten Tag.

    • DAS HABE ICH GANZ ANDERS IN ERINNERUNG!!!!!!

    • Nordschschweden
      Kära Bengt,

      Don är inte bara Baier, utan också vegetarian, alkoholhaltig och „Stänkerer“. Det finns också goda Leberkäse, fast det är naturligtvis dåligt Leberkäse än t ex billigt bröd. Hans uttalanden om bayersk öl behöver du inte sätta på guldskalan. Det är vanligtvis ganska lätt (därav Maßkrüge) och inte dåligt (men naturligtvis inte lika bra som böhmisk standard eller belgiska specialis öl).

      Grattis till ditt snövit trähus och varma hälsningar i norr!

      (Für Nicht-Wikinger:

      der Don ist nicht nur Baier, sondern auch Vegetarier, Anti-Alkoholiker und Stänkerer.
      Es gibt auch guten Leberkäse, obwohl natürlich schlechter Leberkäse schlimmer ist als z.B. billiges Brot. Auch seine Aussagen zu bairischem Bier muss man nicht auf die Goldwaage legen. Es ist meist ziemlich leicht (daher die Maßkrüge) und nicht schlecht (aber natürlich nicht so gut wie böhmische Standard- oder belgische Spezialbiere).

    • Einen Stänkerer haben wir hier gar nie nicht, was wir haben tun ist ein Grantlhuawa.

    • Wie?
      Lieber Don,

      war dieses Erlebnis („dicker Kopf“) Anlass für die jetzige Abstinenz?

      VG

    • Nein, ich trinke prinzipiell nicht, noch nie. Andere ahem dagegen schon.

      Nein, ernsthaft, wir waren da zusammen und Don Feranndo war nach dem Bier wohlauf, während ich nach Tee und Apfelschorle Migräne aus der Hölle hatte. Ich prangere das an.

    • Frei nach Falco: Wer sich dran erinnert, ist nicht dabei gewesen...
      RIP, Herr Hölzl….


    • die letzte Apfelschorle war schlecht!!!1!!11!

    • Märzen
      @Wassermann
      Diese Mär von dem bayrischen Dünnbier kenne ich auch noch aus den 70ern und 80ern. Alles Mumpitz. Gehen Sie doch einfach einmal in den nächsten größeren Getränkemarkt Ihres Vertrauens und vergleichen die Alc.Volumen-Prozentangaben. Das befindet sich bundesweit alles um die 5% +-0,3% bei Pils und Hellem, auch in Bayern. Und das Oktoberfestzeugs in den Maßkrügen ist immer ein Märzen mit rd. 6 %. Weizen ist da noch mal was anderes. Große Unterschiede gibt es dann eher bei Hopfenauswahl und Stammwürze. Aber ansonsten können die Bayern einfach mehr vertragen. Hier oben im Norden werden auch sehr gerne Flaschen in diesem komischen 0,33-Format verkauft. Ich kann das einfach nicht verstehen.

    • @ Wassermann,
      demnach heißt Bier auf Schwedisch Öl? Hätte Met vermutet, schau an.

    • Philomena, ...
      … ja schwedisches Öl (vorwiegend in der Version lätt, d.h. leicht) schmiert Körper und Geist,
      manch einer ist aber leider ständig im Öl und versumpft darin!

    • @Don Alphonso
      Werter Don,

      vielleicht lag es ja nicht an den Getränken, sondern Sie hatten einen nachtlederallergischen Schub.

      Weil, es geht ja vielen Leuten so: Wenn sie ausgehen – so wie Sie z.B. nach Reutberg – dann spät nach Hause kommen und vor lauter Müdigkeit vergessen, die Lederschuhe auszuziehen, dann hat man am nächsten Tag oft größeres Unwohlsein, Kopfschmerzen und so weiter.
      Das ist dann ganz klar eine Lederallergie.
      Es soll sich wohl so begeben, daß man Lederschuhe nur bei Licht anhaben soll.

  97. Pastor
    Das mit dem Bier beruhigt mich jetzt!! Beim nächsten Besuch in Bayernland werde ich Reutberg besuchen…

  98. Wunderwaffe
    Einspruch, Euer Ehren! Das „Backstein-Brot“ kommt nicht aus Niedersachsen,sondern aus Westfalen,ist schwarz und heißt Pumpernickel.Die Dämmerei könnte auch als „Glauben in Deutschland“ durchgehen.Denn wer meint,Klimaziele festlegen zu können,glaubt auch an Wunderwaffen-in diesem Fall an eine diffusionsoffene Dämmung,die dann dabei sowohl schlagregenfest wie frost- und UV-beständig sein soll: Physikbeterei von Juristen und Politikern,denen wohl auch entgangen ist,daß das empfohlene Lüften nur dann richtig wirkt,wenn man vorher die Räume ordentlich aufgeheizt hat.Immerhin: „Heizen fürs Klima“…

    • Westfalen, niedersachsen, Ostsee: Das sind für mich alles nur Überflutungsbereitstellungsräume auf dem Weg des Wassers nach Berlin.

    • In Ostfriesland ist man, wie ich,
      mit Schwarzbrot aufgewachsen, das ist kerniges Vollkornbrot,war 6 Pfund schwer.Dafür gab es in jedem Haus eine Extrabrotmaschine, in die das Brot im Winkel eingelegt und von Hand runtergeschnitten wurde.

      Weißbrot lernte ich nach dem Krieg erst von Engländern kennen, die das gern mit Schwarztee gegen Erdbeeren und frischen Kartoffeln tauschten.
      Sonst buk man Hefezöpfe oder eben verschiedene Kuchen.

    • Überflutungsbereitstellungsräume auf dem Weg des Wassers nach Berlin.
      Tolles Projekt, Don!

      Ich bin dabei, obwohl es sich in der Praxis doch auf das Spree-
      und Haveleinzugsgebiet beschränken dürfte.

      Elbe und Oder wären natürlich noch einen Beileitungsversuch zur Sumpfvervollkommnung wert!

      Dürfte nicht teurer kommen als ein problemBER, hätte aber eine nachhaltigere ökologische Wirkung in Sachen Biotopverbesserung…

    • Berlin?
      Wir liegen hier mehr als 50m über NN! Das ist bergig!Und fast vergessen: gekrümelter Pumpernickel gehört wie Schinken und Frischkäse zur Herrentorte. ;-) Nicht vegetarisch, aber seeeeehr nahrhaft!

    • Mit ein paar Pumpstationen kommt man auch noch höher.

  99. Und dieser Dämmwahn wird auch irgendwann zu Ende
    [edit. YT-Link gelöscht. Don]

    • Nehmen Sie sich einen Namen, damit man Sie erkennt.

      Und garnieren Sie nicht Nullaussagen mit blöden Videos.

      Ich schaue mir den Müll nicht mal an. Ich haue ihn in die Tonne.

  100. Goodnight: „Bullshit. Every fucking thing.“
    @Goodnight sagt 5. Februar 2018 um 20:30 Uhr:
    „It’s time to call bullshit. Bullshit on what? Every fucking thing.
    Wenn man mal verstanden hat, wie abgef.ckt moderne Wirtschaftssysteme funktionieren, dann wundert einen ein Berliner Flughafen oder Stuttgart21 oder täglich erneuerte Autobahnen etc. nicht mehr. …
    Wer eine moderne Immobilie erwirbt, der erwirbt das Abfallprodukt einer Gewinnmaximierungsmaschine.“

    Sind Sie im Alter weise und zum Systemkritiker geworden?

    Früher fanden Sie den Kapitalismus so toll: die Möglichkeit zum schnellen Geld usw.

    Und heute schreiben Sie: „Bullshit. Every fucking thing.“

    So ist es.

    Alles Abfallprodukte einer Gewinnmaximierungsmaschine: : Immobilien, Autos, Elektronik …Jobs, Bildung, Wissenschaft, Kunst …

    Die kapitalistische Gewinnmaximierungsmaschine zerstört alles, was eine bürgerliche Gesellschaft ausmachte.

    „Die USA sind heute in gewisser Hinsicht ein gescheiterter Staat“ (Nobelpreisträger Paul Krugman 2016)

    Auch bei Deutschland wird diese Tendenz immer deutlicher. Die Migrationspolitik ist davon Ausdruck.

    So auch die Veränderung der Menschen:
    „Seit mehr als dreißig Jahren zeichnet sich unter den Massen in den hochindustriellen Ländern die Tendenz ab, anstatt rationale Interessen und allen voran das der Erhaltung des eigenen Lebens zu verfolgen, sich der Katastrophenpolitik zu überantworten”. (Adorno 1955)

    Der Verlust von gesamtgesellschaftlicher Rationalität kennzeichnet die heutigen Menschen im Kapitalismus.

    Bei jeder neuen Generation wird dies immer deutlicher.

    Die heutigen Generationen werden ihren Kindern und Enkeln einen „failed state“ hinterlassen.

    • Von einem "failed state" hatte u.a. schon der olle Cato geplärrt.
      Die Nachkommen seiner Zuhörerschaft hocken immer noch da und es soll dem Hörensagen nach ganz viele geben, die weder Tod noch Teufel scheuen und oft ihr letztes Hab und Gut opfern, um eine Chance zu haben, dahin zu kommen.

    • Die Immobilie als Gewinnmaximierungsmaschine
      oder zur Herstellung eines finanziellen Desasters

      Den Link wird mir Don vermutlich verzeihen.
      NZZ Standpunkte. Der Schweizer Wirtschaftshistoriker
      Tobias Straumann im Gespräch.

      https://www.nzz.ch/video/nzz-standpunkte/

      In den USA hatte man die Absicht viele Leute
      zu einer Immobilen zu verhelfen.
      Im Vorlauf ging es auch um Diskriminierung.
      Wurden Schwarzen Kredite verweigert?

      Man senkte u.a. die Eigenkapitalanforderungen.
      In der folgenden Wirtschaftskrise konnten die
      Leute die Zinsen nicht bedienen. Die Häuser
      mussten verkauft werden die Preise verfielen usw.

      Der Ursprungsgedanke war ein Sozialer.
      Sozialer Wohnungsbau kann ja bedeuten
      das die Arbeiterfamilie im eigenen Haus wohnen kann.

      Die Frage ist halt wie man es macht.
      Es kann schief. In den USA ging es wohl schief
      weil es zum Massenphenomen wurde.

    • Truth is like poetry. And most people fucking hate poetry.
      Tja, will man die Welt verstehen, so muss man hinter die Dämmung schauen.

      Hier in Stuttgart explodieren die Immobilienpreise, insbesondere weil Land knapp ist. Wenn man aber um Stuttgart herumfährt, so sieht man ganz viel freies Land.
      Dieses ist der Politik bekannt, aber trotzdem wird das Land nicht für die Bebauung freigegeben.

      Tja.

      Man könnte das Problem mit der Miet-/Immobilienpreisexplosion innerhalb eines Jahres lösen. Indem man einfach mehr freie Flächen zur Bebauung freigibt.

      Aber nein, man führt symbolisch eine Mietpreisbremse ein, von der alle wissen, dass die nicht funktioniert.

      Tja.

      Nun, es ist halt so, dass viele wichtige Leute kein Interesse daran haben, dass die Preise sinken. Insbesondere nicht ihrer Immobilien in Stuttgart.

      Und so folgt man der wichtigsten aller kapitalistischen Regeln:
      Sorge für Knappheit deines Gutes.

      Und jetzt wieder Vorhang zu.

    • Alles Abfallprodukte einer Gewinnmaximierungsmaschine
      Wie gut es uns ohne Gewinnmaximierungsmaschine ginge:

      Keine Immobilien, keine Autos, keine Elektronik, keine Jobs, keine Bildung, keine Wissenschaft, keine Kunst … ein Paradies!

    • @ H.von Goslar
      Wenn wir quer durch Deutschland fahren, dann ist Harz, die Lieblingstrecke meines Mannes, Goslar gehört dazu und das alles noch UNESCO anerkannte Kulturlandschaft.
      Wenn mann einmal versteht, wie die US Amerikaner ticken und was sie so alles von Europäer und Nahostler wollen, dann weiß mann, es ist voll Scheisse. Die Amerikaner ticken wohl so militärisch, waffenliebhaberisch grob und kantig, dass wir womit als Europäer nichts anfangen können. So dann lasst uns doch damit anfangen, die US Außenpolitik, die ja militärischer Natur ist, anzuprangern, sie dazu zu zwingen, abzurüsten usw. Klartext: Die Welt leidet unter us militärischer Dominanz und Bulluying. Die haben 94 Raketen an die türkischen Städte entlang der syrischen Grenze geworfen. Eine davon ganz prezise, 100 Meter entfernt von der Stelle wo der Generalstabschef der türkischen Armee eine Stadt besucht hat. Die Amerikaner bekriegen TATSÄCHLICH ein Natomitglied, nähmlich die Türkei. Der Sprecher Pentagons hat heute gesagt, dass alle Aktivitäten, die nicht gegen IS gerichtet sind, zu bekämpfen seien, hat somit bestätigt, dass sicherheitpolitich motivierte Aktionen der türkischen Regierung gegen die Kurden, von Amerikanern nicht akzeptiert werden. Ich meine, wie verlogen können die Amerikaner denn sein, was haben sie denn in der zu suchen, so weit ab deren Heimat, warum das ganze bulluying, niemand will die Amerikaner dort vor Ort, warum schleichen sie sich nicht, als ungewollte, ja gar gehasste, verschmächte …

    • the miracle of love
      @Hausschwein

      Yep, alles richtig, nur sollte man auch begreifen, warum die neuen Handys nach genau 2 Jahren kein Softwareupdate mehr bekommen, warum Waschmaschinen maximal 5 Jahre halten, warum deutsche Luxusfahrzeuge auf genau 100 tkm bzw. 3 Jahre ausgelegt sind, warum Immobilien keine 20 Jahre mehr durchstehen, etc.

      Die Haltbarkeit von Produkten hat sich seltsamerweise exakt an die Dauer des Handyvertrags, des Konsumkredits, der Leasingrate, des Baukredit angepasst.

      Ein Wunder.

  101. Brandgefährlich!
    Als gebürtiger Westfale keine ich kein Pumpernickel
    in der alten Heimat heißt das Schwarzbrot
    und für die Schlachtreste gibt es Töttchen.
    Sehr schmackhaft und definitiv Vertrauenssache.

    Aber ich kenne Brände und
    ganz fest vertrauen kann man darauf, das Erdöl und Produkte aus Erdöl brennen.
    Egal in welchem Prüfmodus und mit welcher Tinktur bestrichen sie als nicht brennbar, schwer entflammbar, …etc beworben und zertifiziert werden.

    Umlaufende Brandriegel oder Brandriegel über dem Fenster hin oder her, wenn diese Materialien brennen und früher oder später tun sie das, dann ist da sehr viel Energie im Spiel und das ist nix, das man an seinem Wohngebäude haben möchte.

    Wer dämmen will soll dämmen und all die Vor- und Nachtteile beim Wohnkomfort „genießen“.
    Ich bin es bei der Sanierung meiner Hütte mit Bedacht angegangen.

    Erdölprodukte an der Fassade jedoch halte ich persönlich für gefährlich.
    Einfach mal bei Youtube Fassadenbrände suchen und wer über die entsprechende Doku des NDR stolpert unbedingt anschauen.

    Deutschlandweit versuchen die Kollegen der Berufsfeuerwehr Frankfurt
    dankenswerterweise diese Ereignisse zu sammeln und zu gewichten, um die Bedenken die die Feuerwehren gegen diese Art der Dämmmaterialien haben zu verbreiten.
    Winzige kommunale Zwerge gegen ein riesen Geschäft.

    Eine Fassade die in solcher Intensität und Geschwindigkeit das Brandereigniss verstärkt und verbreitet, führt alle unsere strategischen und taktischen Vorbereitungen und Maßnahmen ad Absurdum.

    Gruß aus dem Norden

  102. Wunschergebnisse
    „Es gibt Eisbärenvideos im Netz und Forscher, die schon vorher wissen, was sie in Antarktis und der Sahara als Belege für die kommende Katastrophe finden wollen, … “

    „Sie schicken Forscher für ihre Wunschergebnisse um die Welt …“

    Sehr verehrter DON,

    dass sich über solche Zeilen – soweit ersichtlich – keiner aufregt, erscheint mir als ein Zeichen der Zeit.

    Vorher festgelegte Ergebnisse wären nur für diejenigen verwunderlich, die nicht von der Allwissenheit unserer Obrigen (nebst gefolgschaftenden „Wissenschaftlern“) auszugehen pflegen.
    Die Tage des Zweifelns dürften allerdings endlich Geschichte sein. Wir befinden uns in einem Fortschritt von bloßer Wissenschaft zur absoluten Wissenschaft und von da zur absolutistischen Wissenschaft (Berliner Modell, gabs vor knapp 200 Jahren schon mal).

    Absolut heisst auf deutsch losgelöst, ungebunden. Oder auch Entfesselung. Zum Behufe der anstehenden Entfesselung der Herrscherinnengewalt in D kann man auf so einige historische Vorgeschichten zurückgreifen. In der UdSSR z. B. hatte man Zweifler gern mal in Nervenheilanstalten verbracht, weil sie als unfähig galten, die überlegene Wahrheit des wissenschaftlichen Sozialismus einzusehen. So etwas ziemt sich allerdings derzeit nicht in D. Noch ist die Zahl der Zweifler an den Ideologemen Klima, Migration, Integration, „Aufgehen in EU“ etc. zu groß für solch Institutionalisierung. Da hilft lediglich systematische Ausgrenzung per Freund-Feind-Schema (Carl Schmidt). Gern per TV oder social media. Zwecks solcher Ausgrenzung ist vor allem die Anwendung des totalitären Imperativs „sag mir wo Du stehst“ dienlich. Als schon länger hier lebender kennt man die je nach Zielsetzung konkretisierten Anfragen bereits ein wenig: „haste watt jejen Sozialismus?“ (1970er), „haste kene Emmfahtie?“ (seit 2015) und „gloobsde Glimah vaendaht sisch nischt?“ (geht schon ne Weile). In einigen Jahren kommt dann wohl wieder mal die Gretchenfrage hinzu („wie hältst Du’s mit der Religion?“). Die Antworten auf solcherart Fragen müssen nicht mehr in einem Fragebogen erfasst werden, mittlerweile äußert sich eine zunehmende Zahl von Mitbürgern/innen zu derartigem in auch für andere einsehbaren Datenlokationen. Bessere Bedingungen für das dringend erforderliche Denunziantentum hat es bislang nicht gegeben. Man muss halt den Unterschied feststellen (wer nicht für uns ist, ist gegen uns …).

    (wer denkt, dass vorliegend Unsinn geschrieben stehe, möge sich den Artikel „Klimaskeptizismus“ in wikipedia ansehen.).

    Zurück zu den vermeintlich vorgefertigten Ergebnissen. Man muss das verstehen. Unsere Oberen brauchen Belege für die kommende Katastrophe. Alle Oberen zu allen Zeiten brauchten solche Katastrophen, GAU, Notstände. Mit denen kann man die rechtliche Bindung der Staatsgewalt unterlaufen. Alle Herrschenden waren zu allen Zeiten gern souverän (= herrschen, ohne beherrscht zu werden, Bodin). Bindende Verfassungen sind ja für den „Normalfall“ geschrieben, der „Notstand“ ist etwas ganz anderes (siehe Weimar, später Notverordnungen). Er unterliegt keinen Normen, sondern „Sachgesetzlichkeiten“. Not kennt kein Gebot. Folglich Notstände keine Gesetze („übergesetzlicher Notstand“, humanitärer Imperativ o. ä.). Um den Notstand zu meistern, muß gehandelt werden.

    Spätestens hier wirds jedem Zweifler klar: Unsere deutsche Zukunft wird in der Antarktis und der Sahara gesichert. Die „Forscher“ bringen die richtigen Belege kommender Katastrophen zurück (sonst gibts keine Professuren oder Forschungsgelder oder auch keinen TV-Bericht – do ut des). Die Folgenabschätzungen liegen überwiegend schon vor (ja richtig, die Folgenabschätzung vor den Tatsachen, siehe IPCC Berichte). Dann werden die „Sachverhalte“ in der GroKo gemerkelt.
    Ab dann haben wir endlich absolu… eh verlässliche Angaben zur Absicherung alternativloser Klimafolgenpolitik oder Integrationspolitik oder Fremde-Nationen-Erspartes-Rettungs-Politik etc.

    Und so hat jeder was davon … naja, fast jeder …

    Auf diesem Hintergrund bekommen die von uneinsichtigen Immobilieneigentümern (Zweiflern?) als unsinnig angesehen Dämmvorschriften – wie auch weitere kostentreibende „Umweltschutzregelungen“ im Baubereich – einen umfassenden Sinn. Auf die ein oder andere Weise dienen alle diese mit klarem Menschenverstand zunächst nicht klärbaren „Phänomene“ doch dem allgemeinen Wohl ….

    … beispielsweise dem Klimaschutz (D ist bekanntlich der grösste Flächenstaat der Welt, deshalb nützt das Dämmen auch echt was fürs Klima …).

    • "D ist bekanntlich der grösste Flächenstaat der Welt"
      .
      Dazu auch noch der bevölkerungsreichste.

      Mit der intelligentesten Bevölkerung im Sonnensystem.

  103. Erneut eine D.J. Trouvaille
    Werter Don,
    wieder bin ich begeistert, wie Sie an einem konkreten, für wohl die meisten von uns Foristen nachvollziehbaren Beispiel den generellen Schwachsinn der Merkel-Regierungen aufpieksen!
    Ob „Energiewende“ (ja, in den Sturzflug), Luftreinhaltung, Steuerentlastung usw.: überall der reine Graus.
    Danke, daß Sie in einem „kleinen Dorf in Bayern“ (pardon, das war wohl etwas zu viel Asterix), also Ihrer geliebten „dummen Stadt“ das Fähnlein der kritischen Vernunft so kraftvoll schwingen.

  104. Ankündigung zu meinem zukünftigen Leseverhalten
    Verehrter Don,
    nachdem heute ein Trump-Bild (in Unterhose mit einer daraus herausragenden Phallus-Rakete) und Untertitel „jetzt stürzt der Dow Jones ab und Trump schweigt“
    und nachdem die Görtliz-Kommentare nach eineinhalb Wochen immer noch gesperrt sind, werde ich zukünftig nur noch die beiden Don-Blogs lesen, keine Faz-net-aktuell mehr. Dem Faz-Verlag scheinen auch unsere Kommentare nicht allzu wichtig zu sein.
    Schwerpunkte: Trump-Bashing ohne Ende und FISA-Memo klein halten wie es nur irgendwie geht ..nein danke, brauch ich nicht.

    Was den Artikel zu Trumps Phallus betrifft, ich habe dort kommentiert: „Der Dax fällt-Merkel schweigt“ ob Freigabe kommt, weiß ich nicht, ist auch irgendwie egal. Natürlich würde ein Bild mit IM Erika in Unterhose dazugehören.
    Nix für ungut.

  105. Gosl, ...
    … selbst wenn Sie nicht ganz unrecht haben, nerven Sie hier meiner Meinung nach hauptsächlich – und zwar wegen Mangel an jeglicher konstruktiver Alternative!

    Für mich klingen Sie ja immer wie jemand, der halt leider die Auswanderung in sein Lieblingsbiotop à la Kims Paradies oder Venezuela con Bolivar fuerte, oder Zimbabwe knapp verpasst hat. Allen diesen Ländern kann man die von Ihnen hier regelmäßig geäußerten Vorwürfe schwer zur Last legen…

  106. ach was
    Geehrter Don, nun ja, die Klimaziele sind erstmal kassiert. Aber man hat gleich ein neues parat, nämlich, statt Reduzierung der CO2-Emissionen um 40% bis 2020 gemessen zu 1990, will man nun minus 55% bis 2030 schaffen. Also irgendwie erinnert mich das an die Zeit der Schneeballsysteme, in denen ja nun nix angelegt wurde außer in schwere exotische Fahrzeuge, Vielkomplikationsuhren aus dem Schweizerischen und Bunga-Bunga-Soirèe der Betreiber. Wollte der Anlager sein (steuerfreies) Geld der hohen Gewinnversprechen, sagte man ihm: Wie dumm mußt du sein, in 10 Jahren verzehnfachen wir das. Und so gesalbt wartet er noch heute.
    Was die Eisbären, angelandete Schweinswale und aussterbende Bienenvölker für die Grüne Energiewende-Revolution, sind die Sünden und das Fegefeuer des Ablasshandels im Mittelalter. Das Geschäft mit der Angst hat schon immer funktioniert, besonders hier in D. Allianz läßt grüßen. Gute Lobbyarbeit der Chemieriesen.
    So wie die schöne Hauswand dort, werden auch die Teslas & Co. dereinst an den Tankstellen und Straßenrändern auszumachen sein, wenn sie mit explodierten Batterien havarieren, sich die Chemie auf die Straße ergießt.

    • Seit gestern werden übrigens wieder
      die „Ozonlochsäue“ als Stampede zur Generierung von Geldern durchs Dorf getrieben. Respekt, die können Geld schneller abgreifen als Draghi drucken.

    • Man muß nur richtig rechnen...
      Aus dem Editorial der aktuellen Monatszeitschrift der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (teils satirisch gemeint…):
      „Die derzeitigen deutschen Emissionen von 916 Mio Tonnen CO2 liegen mit minus 27 Prozent zwar noch 166 Millionen Tonnen über dem 40 Prozent-Zielwert, aber verglichen mit den globalen Emissionen von jährlich 36’000 Millionen Tonnen CO2 beträgt der Fehlbetrag nur 0,46 Prozent!“
      „Der Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung nennt als neues Ziel eine Absenkung der Emissionen um unglaubliche 95 Prozent. Der Weg dorthin und die drastischen Folgen für unser Land und unseren Alltag bleiben im Dunkeln.“
      (Prof. Dr. Ch. Buchal, Forschungszentrum Jülich)

  107. @ Uwe Dippel sagte am 5. Februar 2018 um 11:19 Uhr
    „Ich fand ihn (den Habeck) gar nicht so schlecht, muss ich sagen…“
    .
    Na ja klar, wenn man sich vergegenwärtigt, wer sonst von den Grünen an dieser Stelle sitzt. Das ist etwa so, wie hier im Blog das Bild mit der Mundwinkel-retuschierten Rautenbildnerin und fingernagelauf stumpfreduzierten Germania aus dem Urstromland nördlich der RHS (aber mein Lieber, die ist doch in Hamburg geboren) die im Vergleich mit Claudia Schiffer.
    (DdH)

  108. @BlackBerry Musik und Querlüftung
    selbige scheint nicht nur sinnvoll, sondern erfolgt freiwillig aus Selbsterhaltungstrieb!

    Kenner schalten im Sommer auf Handkässalat gut durchgezogen mit Roggenbrot um. Hat den selben Effekt, schmeckt aber frischer.

    Irgendjemand hatte die Bäckerei Hembd in Friedrichsdorf genannt: Danke für den Tipp, ist notiert!

  109. Fromage de Foie
    Wer wie ich mal ein paar Jehre lang die französische Küche genossen hat, die ausser sehr viel Zucker sämtliche Vitamine und Nährstoffe, ausreichend für den Tagesbedarf eines Philosophen oder Konzertpianistens enthält, der gemeine linksrheinische Bauarbeiter aber beim Mikado schon einer Hilfsperson bedürftig werden würde, würde er sich nicht heimlich mit angeblichen Spezialitäten aus dem Elsaß (Kässpätzle, Schupfnudeln) dopen, der weiss, wie hart und grausam es ist, nachts von Leberkäs zu träumen und in Paris aufzuwachen.
    Zur Verteidigung des Leberkäses erlaube ich mir deshalb, auf Seite 24 der unten verlinkten deutschen „Leitsätze Fleisch“ des Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft zu verweisen, aus denen hervorgeht, dass Leberkäse, auch Fleischkäse genannt, Rindfleisch und Schweinefleisch und, ausser in Bayern, auch Leber enthält.

    Leber- und käsefreien Leberkäse nennt man daher „Bayerischen Leberkäse“.

    Aus dem selben Schriftstück geht hervor, dass „Aalrauchmettwurst“ (Seite 15) kein einziges Gramm Aal enthält, „Landjäger“ enthält keinen einzigen Jäger und „Senatorenwurst“ keinen wirklichen Senator (Seite 27).

    Besonders hinweisen möchte ich auf „Berliner Frische Leberwurst“ (Seite 37): Zitat: Besondere Merkmale: …einige Sorten werden auch ohne Fleisch und Leber hergestellt…“.

    Na dann Maalzeit.

    https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Ernaehrung/Lebensmittelbuch/LeitsaetzeFleisch.pdf?__blob=publicationFile

  110. Styroporene Merkelgedenkplattenbaukunst
    Darf ich als blutiger Laie auf diesem Gebiet fragen, ob die Verplattung deutscher Meisterwerke der Architekturskunst der Abschirmung der sich sowieso erwärmenden Atmosphäre vor den überheizten deutschen Wohnzimmern gilt, damit Sibirien und die Antarktis nicht NOCH schneller grün werden, oder soll die warme atmosphärische Aussenluft nicht nach innen dringen, damit die windrädcheninvestierenden Stromkonzerne nicht pleite gehen un die Deutschen mehr heizen müssen, vorzugsweise mit Strom?

  111. Schwedenhaus
    @ Bengt Fiske, 8:52
    Gruß in den hohen Norden, so ein Schwedenhaus hätte ich auch gerne.
    Wollte schon angesichts der Zustände hier zu euch da oben auswandern. Der werte Don Alphonso empfahl mir vor einiger Zeit besser hier zu bleiben. Noch bin ich hier.
    Auf jeden Fall gehts am 28. Februar nach Arvidsjaur (Nordlicht, Schneeschuhlaufen etc.). Und im Aug./Sept die 7-Wochentour Sarek, Padjelanta, evtl. Pieljekaise und Abisko.
    Ihr seid zu beneiden da oben in Norrland

  112. ärgerliche und verrückte dämmung
    die dämmplatten sind zwar ärgerlich, aber wie soll man erst die mit styropor ausgefüllten ziegelsteine entsorgen? oder den Isolierputz mit den beigemischten styroporkügelchen? man könnte fast meinen, jemand will seinen sondermüll heimlich loswerden…

    andererseits muss selbst bodenaushub aus land, dass nie auch nur bebaut worden ist oder für etwas anderes als landwirtschaft genutzt wurde, teuer entsorgt werden. in grenznähe heist das, mit dem laster nach österreich, wo die erde einfach normal verbaut wird.

    sie wissen nicht, was sie tun.

  113. Es kommen diesmal zur 49 noch zwonull dazu, erneut genullt wird jedoch erst nächstes Jahr.
    (Ich weiß zwar nicht, wann unser lieber Kunstfigurenschöpfer dies freischaltet, aber am 7. morgens dürfte es sichtbar sein)

    Ihnen zu Ihrem Wiegenfeste alles erdenklich Gute – bleiben Sie uns bitte noch lange erhalten!

    https://www.youtube.com/watch?v=nP-A4d8I4jI
    ((00:01:50) Richtig so, lieber Uwe Dippel?)

    • Toll, Frauke!
      Endlich mal ein Burzeltag ohne Häppie Böhrsdeih.

      Gratulation an den Tiger.
      Van harte gefeliciteerd met je verjaardag!

  114. @Goslar
    Offenbar ist Ihnen entgangen, dass sich gerade in der Bau-und Immobilienwirtschaft der Staatsinterventionismus so richtig austobt.

    Die von Ihnen angeführten Staatsprojekte zeigen deutlich, was Planwirtschaft und die Entmündigung des Bürgers durch eine inkompetente Bürokratie für Konsequenzen hat.

    Mit Kapitalismus, in dem das private Eigentum geschützt ist, hat das alles nichts zu tun. Dort kann der Eigentümer selbst entscheiden, ob sich z.B. eine Dämmung für sein Haus rentiert oder nicht.

    Die Gründe für das Versagen der Staatswirtschaft hat Milton Friedman in folgendem Zitat verdeutlicht:

    „Es gibt nur vier Wege, Geld auszugeben:

    Man kann sein eigenes Geld für sich selbst ausgeben. Wenn man das tut, passt man wirklich auf, was man tut, und man versucht, das Maximum aus seinem Geld herauszuholen.

    Man kann sein eigenes Geld für jemand anderen ausgeben, zum Beispiel, wenn ich ein Geburtstagsgeschenk für jemanden kaufe. Dann achte ich weniger auf das Geschenk selbst, aber sehr auf die Kosten.

    Ich kann das Geld anderer Leute für mich selbst ausgeben. Und wenn ich das tue, werde ich mit Sicherheit gut zu Mittag essen!

    Und zu guter Letzt kann ich das Geld anderer Leute für andere Leute ausgeben. Und wenn ich das tue, dann interessiert mich nicht, wie viel ich ausgebe, und mich interessiert nicht, was ich für das Geld bekomme.

    Und so funktioniert der Staat.“

    Zum Schluß hätte ich noch eine Frage an Sie:

    Durch was ist eigentlich dieser grüne Herr in Aspik von Solarworld so reich geworden, dass er in einem Schloß leben kann, obwohl die Firma pleite gegangen ist.
    War das Kapitalismus oder Ökosozialismus?

    Beste Grüße

    • Mit Kapitalismus, in dem das private Eigentum geschützt ist, hat das alles nichts zu tun.
      ikkyu, …

      vor allem hat auch die beDraghische Geldproduktion mit „Kapitalismus“ (ich bin ein Anhänger der Marktwirtschaft wo erstes Menschenrecht und Bürgerpflicht eine für sich und andere sinnvolle Hauptbetätigung darstellt, damit man im freiwilligen Austausch andere willkommene Leistungen erhält, meinetwegen auch in der ökosozialen Variante) so gut wie gar nix zu tun (außer für seinen Ex-Arbeitgeber und ähnliche).

      „War das Kapitalismus oder Ökosozialismus?“

      Letzteren sehe ich so wie Don überall auf Hochtouren laufen.
      Energiewende und diverse verDammungsWahnsinne werden ja hier ständig angesprochen…

  115. BER
    Das Fiasko am BER hat nichts mit dem Kapitalismus zu tun. Da hat die Politik versagt. Wowereit, Platzeck und Konsorten dachten, eine Beamtentruppe könne ohne Erfahrung einfach mal so die Gesamtplanung eines Flughafens mit Tausenden von Einzelgewerken übernehmen.

    Ist nicht so einfach. Ist eine Projektmanagementaufgabe vom Feinsten.
    Hätte man das 2006 Hochtief überlassen (ich meine das Angebot belief sich auf 2,8 Mrd.) wäre der BER heute schon längst fertig.
    Mehrkosten sind meist bedingt durch nachträgliche Änderungen. Die Elbphilharmonie ist dafür ein Beispiel. Das ist so, als würden Sie ein Einfamilienhaus ohne Plan anfangen zu bauen und dann wenn die Mauern stehen, die Küche „einfach“ von Norden nach Süden zu verlegen.

    Heute habe ich übrigens einen Projektvertrag für zunächst ein Jahr unterschrieben. Wert ca. 200.000 Euro. Und nicht vergessen: Looser hat was mit Schnürsenkeln zu tun…

    • Titel eingeben
      Das Beschämende ist, Platzek ist aus meinem Bundesland und Wowi nur 100 km weiter weg. Dafür wollen die Gäste lieber in die Metropolen ziehen und die Mieten sind hier einige hundert Euros geringer als in unserer Müllerresidenz. Provinz hat auch seine Vorteile, man lebt ruhiger und wenn ich aus der Tür falle, bin ich fast im Park und dämmen muss ich auch nicht mangels Hausbesitz. Also noch fast alles gut…

    • "Looser hat was mit Schnürsenkeln zu tun…"
      .
      Oder aber mit Bondage.

  116. Hier blogt die GroKo
    06.02.2018, 21:57,03 MET (GMT aka „Zulu“ + 2h):

    Der letzte Post ist 5 Stunden alt.

    Stillstand, bleierne Zeit und blähender Beton: die Kanzlerin geht mal wieder richtig aus sich raus!

    Das einzig Neue des Tages:

    Ausser „MMW“
    (Merkel-muss-weg)
    jetzt auch noch
    „WMW“
    (Welke-muss-weg)!

    • Ich war rodeln, essen und schlafen.

    • Gut so!
      Der Rest aus Berlin ist eh so wichtig als viele in China ein Reissack.

    • was erlauben Don?
      Rodeln?
      Die FAZ ist doch nicht in der IG Metal, Ihr habt doch noch keine 28 Std. Woche.

      Essen und Schlafen ist ja irgendwie Menschenrecht, da kann man nicht wirklich eingreifen, obwohl Ihre Mittagspausen in diesen Restaurants an diesem See sind dann doch schon etwas ausgiebig. Stempeln Sie sich dafür auch immer ordentlich aus?
      :-)

  117. Le Monsieur Kachelmann et autres contes
    Dämmung?
    -Ich bewohne jetzt einen Altbau mit Hohldecke aus den 60er Jahren. Laut Mietvertrag darf man nach 22:00 nicht duschen, weil das die Mitbewohner stört. So lernt man einander recht gut kennen.
    – Habe mal in einem französischen Studentenwohnheim mit Pappaussenwänden gewohnt. Im Winter hielt ich möglichst Abstand davon, denn die Wärme fliesst ungehindert nach draussen ab.

    Übrigens, lieber DA: Französische Staatsmedien nützen dieser Tage das Schicksal Tariq Ramadans zum Befüllen von Sendezeit. Der wortgewandte und an Feinden sicher nicht arme ägyptisch-schweizerische Islamologe mit Professur in Oxford sitzt nach Vergewaltigungsvorwürfen zweier Damen (2009 und 2012) in Paris ein. Dass im Zeitraum der von der 2012er Dame in drastischen Details geschilderten und grotesk menschenverachtenden Straftat der Angeklagte nachweislich anderwärts auf Reisen war, gab heute mittag ein französischer Radiosprecher preis. Ein schon länger vorliegendes Alibi, das im Prozess bisher vernachlässigt wurde. Abends war im Volkserziehungsrundfunk davon schon nicht mehr die Rede, sondern der böse Mann wartete neuigkeitsfrei auf seine gerechte Strafe. Wer wird der Nächste sein? We too?

    Bonne soirée! Buona serata!

    • Danke, mein Mitleid hält sich da in Grenzen.

    • Altbau
      Das ist wohl auch ein Mietvertrag aus den 60er Jahren, dessen Bestimmungen heute nicht mehr zulässig sind. Duschen ist auch nach 22h erlaubt, es gibt doch Bewohner, die Spät- oder Nachtschicht arbeiten müssen.

    • @ Mal was Anderes sagt 6. Februar 2018 um 22:05 Uhr:
      „Le Monsieur Kachelmann et autres contes
      Dämmung?“
      .
      DdH vermutet, nun folgt der Anklägerin Tariq Ramadans sicher doch jene israelischen Gespielin Michel Houelebeques , die ihn bei der Machtübernahme der Rechtgläubigen in Frongraisch so irgendwie fluchtartig nach ארץ ישראל verlassen hatte?
      .
      Aber auch interessant, was ich bei der Suche nach des Michels Nachnamen gefunden habe, dessen Schreibweise ich mir partout nicht merken kann: « La prédiction de Michel Houelebeque confirmée ?“ – “ Die Prophezeiung von Michel Houelebeque bestätigt ? Und französische Reaktionen (natürlich franz.-Nazi) :

      ____BRENUS, 17 décembre 2015
      « JOJO. Vas donc te prosterner à la maison de la “religion d’amour” et fous nous la paix, islamo-fachiste. »_____
      .
      Und was hat das alles mit Dämmung zu tun, wird Don fragen.
      Wie er weiß, ist der „Damm“ das Stammwort für „Dämmung“. So ist nun meine Frage wann, allmächt, jezad a mol aaner hergeed un an Damm baut gegna die Relichion vo die…… Sie wisseans eh.
      .
      Und dann gehört jetzt langsam auch mal ein juristischer Damm errichtet gegen jene, denen eine Vergewaltigung erst mindestens nach der Verjährung in den Sinn kommt. Ich, der diesbezüglich mit meiner Begehr immer nur auf Freiwilligkeit stieß meine dazu, dass ein beherzter Biss (in das Teil, das bei Donald als Rakete dargestellt) angezeigt hätte, dass dieser nicht mehr zum Vorspiel gehört.
      (DdH)

  118. Ein Haus muss atmen können...
    Ein Haus muss atmen können, nur, wie soll ein Haus atmen, wenn es so dick eingepackt ist, dass ihm die Luft zu atmen genommen wird.
    Ich stelle mir gerade vor, ich wäre so dick verpackt.
    Ich würde ganz bestimmt anfangen zu schwitzen, die Schweißperlen würden mir auf der Stirn stehen, und die zu vielen Schichten, sie würden den Stoff vollsaugen, aber irgendwann würde ich anfangen zu frieren…

    • @ Klara
      Im Bezug zu dem Drama in Ettingen hieß es gestern in den Nachrichten, dass diese Gefahr besonders in dichten Häusern besteht. Man gab Hinweise, wie da mit Öfen und Kaminen umzugehen ist (sehr gefährlich).Empfohlen wurden Pipser für die Heizungskeller.

    • Als die Dämmerei los ging... ganz, ganz am Anfang,..
      ..wohl Ende der siebziger, hatten wir jemand in der Verwandschaft,
      ein ganz schlauer Bub… hihi.
      Er hat die Aussenseite gedämmt und, da er ja zu den ganz schlauen gehört, auch die Innenwände.
      Doppelt gemoppelt ist halt noch mal `n Zahn besser.
      Was dabei herausgekommen ist…….
      Beruf des Dämmers : Lehrer

  119. on topic
    Als Amerikaner wohne ich natürlich mit meiner Familie in einem (im wesentlichen – unser Haus ist eine Stahlskelett -Holzboeden/-waende Kombination) Holzhaus. Ich habe anfangs die steinerne „Solidität“ Europäischer Bauten vermisst, aber jetzt, nach vielen Jahren, erkenne ich die Vorteile unserer Häuser – die Isolation Sommer wie Winter ist relativ gut, trotz der dünnen Wände, das Material ist ökologisch vertretbar und billig. Schimmel u.ae. haben wir nie gehabt, und Reparaturen oder Veränderungen an Wasser-, Gas- und Stromleitungen oder der zentralen Heiz-/Kuehlluftleitungen sind schnell gemacht – die Wände/Decken sind schliesslich alle hohl (bis auf den Daemmstoff), leicht zugänglich (Saege/Hammer genügen) und schnell repariert. Der einzige Nachteil ist, dass die Holzfassade (kein Plastik hier!) regelmäßiger Pflege bedarf. Und man darf natürlich nicht in einer wirbelsturmgefaehrdeten Gegend wohnen. Wie wir hier hier sagen – food for thought – ob Leberkäse oder Torte.

    • Dünne Wände=Barackenklima
      Der Nachteil dünner Wände zeigt sich insbesondere im warmen Sommer, egal ob mit Dämmung oder ohne. Hat man nur Materialien geringer Wärmespeicherfähigkeit, erhält man leider ein Barackenklima. Sprich, im Sommer wird es extrem schnell heiß in der Bude.

      Dann muss man gegenkühlen. Da Sie in den USA wohnen, nehme ich an, dass Sie auch eine Klimaanlage haben. Ist bei den dortigen Strompreisen auch kein Problem.

      Hier würde dass zum teuren Spaß ausarten.

  120. Jetzt habe ich die Lösung ! Wir nehmen das GroKodil, wursten es
    ..
    . zu einem ungenießbaren Leberkäs‘ , und pappen es auf die Wänd‘ !

    Gut, wenn des GroKodil nimma is, braucha ma pappn auch nimma, oiso….

    mia schickan den soichoad gewonnen (ein Gewinn wär’s schoo !)

    Leberkäs‘ an ein Lebensmittelinstitut im Norden, zwenga eina Untersuchung, und schreim drauf –

    eilt neda !

  121. Hurra, hurra ! Die Drei von der Selbstbedienungstankstelle
    .
    .
    .
    ( Copyright Leser A.M. in der Welt ) haben sich geeinigt !

    Ist das nicht schöner als Winterfest, vormals Weihnachten ?

    Na, wo bleibt die Begeisterung ?

    Offene Grenzen, Zuwanderung ohne Bremse, Macron zahlen, Italien retten ( n‘ Klacks für uns Steuerzahler !) , Griechenland retten,

    Integrationsmärchen zahlen , höhere Steuern für alle Deppen, die noch welche zahlen, zahlen,

    Chulz wird Finanzminister, irgendeine interessante SPD-Person Außenminister ( Siggi Pop ?) ,

    alles in trockenen Leichentüchern, bereit, um im feuchten Grab versenkt zu werden .

    Die SPD- Basis als letzte Hoffnung, weil ihr das Koalitionsprogramm nicht links genug ist-

    Weit hammas bracht , Mei Liawa !

    Najo, I schmeiß‘ amoi ihn Cutter oo !

    • Jesses, dia Käschberla.
      Arsch uff da Disch, jeddz isch Matthäi am leddschda.
      Zwoi Hond kennad id oin Gnocha draga – do brauchs scho drei.
      Firrsche, do goad no ebbes. Namma was da griega kasch.
      Mid a Bärle Soidawirschd sand dia id zfrieda.

      Dr New Deal isch bassee.
      Eds isch hald Regulatory Capture fesch.
      Ond wenn’s id guad laufd, mid en Däscha nei groma, mosch hald graddla.
      Da leddschda beised d’Hond.

  122. GroKoDilErsatzLeberKäse ...
    … sollte sich als ökologischer Kuhmistersatz eignen!

  123. Finanzminister: Wehmütig grüßt der,der ich bin, denjenigen,der ich sein möchte" (Hebbel?)
    „Solange die Liberalsozialisten an der Regierung sind, kann ich nur sagen: Eher legt sich ein Hund einen Salamivorrat an, als dass die eine einmal eingeführte Steuer wieder abschaffen.“ (FJS)

    • Das war Schumpeter
      „Eher legt sich ein Hund einen Wurstvorrat an, als eine demokratische Regierung eine Budgetreserve“, der damit mehr als recht hat. Demokratische Regierungen sind in Perfektion verantwortungslos, wenn es um Finanzierungsfragen geht. Für das aktuelle Verschuldungslevel in den entwickelten demokratischen Staaten (außer China, das sogar Spitzenreiter sein könnte) gibt es keinen historischen Präzedenzfall. Daraus folgt leider: Sollte dieses monetäre System kollabieren, steht die Demokratie zwangsläufig mit auf dem Prüfstand. Außer in China, dort wird ironischerweise die KPCh auf dem Prüfstand stehen.
      Ein vergleichbar Prozess mit ähnlicher, aber möglicherweise nicht ganz so extremer Vorgeschichte fand nach 1929 statt. Die Demokratie hat damals überlebt, aber nur knapp.

  124. Breaking news :) ...
    Furchtbar interessant, unglaublich …
    in den türkischen Medien geht die Nachricht rum, dass der Erdogan dem Pabst 5 Millionen $ bezahlt hat für die Begegnung von letzter Woche … Verrückte Welt … Was ist denn wahr ? …

  125. Hinweis: Japan - eine völlig andere Welt mit anderen Sorgen
    Japan ist ein Hightech-Land. Im Bau wird aber auf Wärmedämmung verzichtet – so sehr, dass trotz intensiven Heizens die Temperaturen im Wohnraum nachts unter Null sinken können.

    Und: Japanische Immobilien verlieren in etwa so schnell an Wert wie ein Auto.

    Besonders drastisch: Jahr für Jahr erfrieren geschätzt 17.000 alleinstehende Senioren in den eigenen 4 Wänden, weil sie stürzen und nicht ohne Hilfe aufstehen können.

    Was sagt denn der „hiesige“ Japan-Resident zu dem Artikel?

    https://www.heise.de/tp/features/Japan-kein-Wintermaerchen-3952083.html?seite=all

  126. Faktisch alles richtig...
    Da wir ja hier fast unter uns sein dürften, hat Don hoffentlich nichts dagegen wenn ich da antworte.
    Ich wohne einem dieser Häuser, die im Winter frühmorgens nur mehr 5 oder 6° über der Aussentemperatur haben, aber da wir an der wärmsten Stelle Honshus, südlich von Tokyo leben, fällt die Aussentemperatur höchstens ein oder zweimal pro Winter unter die Null Grad Grenze.
    Das heisst, bisher war das so. Japan hat dem strengsten Winter seit es Aufzeichnungen. In den Nachrichten gibt es Bilder von Autos, bei denen der Schnee auf dem Dach höher ist als das Auto selber. Das ist die Gegend des Telepolis Artikel. Falsch ist das Foto mit den Öfen. Es gibt handliche Ölöfen (unter €100) für Zimmergrösse die hervorragend konstruiert sind. Da die Häuser keine Keller haben gibt es keine Platz für eine Öltank, das wird in 20 liter Kanistern gespeichert und kostenlos ist Haus geliefert, am selben Tag an dem man anruft!
    Letzte Woche haben sich im Hausflur abgestellte volle Kanister entzündet und elf Menschen verbrannten mitten in Tokyo bei lebendigen Leibe…

    Häuser sind hier, ausserhalb von Tokyos Zentrum relativ billig, man kann sie für 20 bis 30 Millionen Yen (1Euro derzeit 133Yen) neu bauen lassen. Dauert ein paar Wochen, es ist sehr interessant dem Bau aus Holz auf ein einen halben Meter in den Boden eingelassenes Zement Fundament zuzusehen… Die Grundstückspreise selber sind recht stabil. Ich habe vor 10 Jahren ein Haus mit alten traditionellen Dach, Garten mit Mauer aussenrum für ca 300.000 Euro gekauft, ohne zu wissen wie praktisch das für einen Hund sein würde ;-)
    Der Wert ist wohl noch der Gleiche…

    Ob die Zahl 17.000 stimmt, weiss ich nicht, aber es ist gut möglich. ALte sind nutzlose Esser und viele trauern insgeheim den Zeiten nach als man alte im Winter auf die Berge trug um sie erfrieren zu lassen.
    Wenn man übers Land fährt ist die Armut dorr unfassbar, in ganze Dörfern keiner unter 60, manchmal unter 80!

    Es gibt nahezu keine Korespondenten aus DE mehr hier. Das ist mittlerweile zu teuer. Artikel wie der aus Telepolis haben ALLE das Problem, dass da jeder von anderen abschreibt, dieebenfalls nur abgeschrieben haben, in Japan war keiner von denen…
    Wieland Wagners Japan Artikel im Spiegel sind recht zuverlässig, er lebt hier und arbeitet als free-lance. Johane Hano vom ZDF war hervorragend, zB während Fukushima, aber der ist weg und auch der FAZ Mann (Namen vergessen!) war gut und ist eingespart worden….

    Ich persönlich könnte ohne Internet hier nicht überleben, der Mangel an allem was wir im Westen unter Kultur verstehen ist erschreckend. Da nichts Neueres ausser HighTech für die Reichen vrohanden ist, besteht Kultur aus dem Aufwärmen der Heldentaten in den Jahrhunderten andauernden permanenten Bürgerkriegen, pädophilen Anreizen in Wort und Bild, dem in den-Arsch-der-Amerikaner-Kriechen und der Kirschblüte, die selbstverständlich als eine kulturleistung des japanischen Volkes gesehen wird.
    Die Lebensqualität tendiert gegen Null, die Leute arbeiten sich tot, im wahrsten Sinne des Wortes: „Karoshi“, von früh um fünf/sechs bis nachts um zehn oder elf ausser Haus. Es gibt EINE einzige politische Partei die sich für die Bedürfnisse des Volkes einen Dreck interessiert. Alle anderen Parteien bestehen aus abtrünnigen Mitglieder, denen bei der Liberal Party die Karriere verweigeret wurde.

    usw usw usw

    • Vielen Dank für die Eindrücke, TDV
      Der Heise-Artikel hat ja eine klare Agenda – da wollte ich doch mal nachfragen.

      Das klingt alles ganz schön schauerlich. (Verstehe ich das richtig: Wein gibt es nur aus dem Internet, weil die Häuser keine Keller haben.) Demnach sind in Japan also die Immobilien gar nicht mehr so teuer, die Alten werden verraten (ich dachte in Asien legte man Wert auf das Gegenteil), und das Sich-zu-Tode-Schuften besteht neben dem „Gras-Esser“-Phänomen weiter.

  127. Titel eingeben
    Früher habe ich immer geschrieben Japan sei ein Dritte Welt Land in dem ein paar wenige sehr, sehr reich seien, aber mir wurde stets widersprochen. Denn was weiss schon jemnd der 10 Jahre liebt,. verglichen mit einem aus deutschen Medien Informierten.

    Japaner werden von klein auf zu einer Sklaven Mentalität erzogen, daher besteht hier keine Chance auf eine Änderung/Besserung.

    In Tokyo City kostet der qm eine Unsumme, aber am „Stadtrand“…

    Es sind die Dimensionen die das japanische Leben so schwer verständlich macht. Stellen sie sich ein München vor, das in Garmisch beginnt und in Ingolstadt aufhört. Die Entferung unseres Umzugs hierher betrug 130km und wir lebten nur 40min von der City mit der S-Bahn.
    40 Millionen Einwohner… Eine Stadt wie Yokohama mit 6 Millionen liegt 40km südlich und schliesst nahtlos an Tokyo on, und südlich davon geht es nochmal 40km weiter…

    Nein, nein, falls cih was vom Wein schrieb, war das ein Druckfehler, den gibts in Geschäften mit zum Teil absurden Preisen. Ich hab nach vielen Jahren eine akzeptzablen Barolo für 25 Euro gefunden, es gibt aber recht guten Sake für alle Geschmäcker.

    Das Problem mit dem nicht vorhandenen Keller ist kein Raum für einen grossen Öltank, alles kommt in roten 18liter Kanistern…

    „die Alten werden verraten (ich dachte in Asien legte man Wert auf das Gegenteil)“

    Wenn sie meinen der Unterschied zwischen Sein und Schein sei im Westen gross, dann kommen sie mal hierher.

    Die Inflation ist ganz erheblich, bei Obst (1 Apfel, zwischen 1 Euro und 4 Euro) und Gemüse. Dafür fallen die absurden Preise für Gebrauchsgüter. Vor zehn Jahren kostete eine 81cm Glotze in DE knapp 300 Euro… hier 1000Euro. Auch heute sind normale Waschmaschinen nur diese amerikanischen schwipp schwapp Teile mit nur Kaltwasser und Enzym Waschpuler gibts auch noch nicht.
    Ein ganz normale Frontlader Maschine, eine Gorenje, die der Media Markt für 200 Euro verkauft, kostet hier weit über 1000 Euro, obwohl China von hier nur ein paar hundert km weg ist.

    warum man hier gut lebt, sofern man nicht gezwungen ist zu arbeiten?

    Die Menschen sind wunderbar… freundlich, höflich, hilfreich. Wie es dahinter aussieht ist mir egal, nicht mein Problem wenn sie heucheln.

    Falls sie ein kurzes, sehr unterhaltsames Buch über die Lebensrealität hier lesen wollen (gibts in jeder Stadt Bibliothek)

    Natalie Nothomb: Fear and Trembling (heisst auf deustch so ähnlich)

    • Alles sehr interessant
      Lassen Sie mich das nur sagen, auch wenn mir im Augenblick keine guten Fragen einfallen. Das sind alles Dinge, die Reporter (=Zurückbringer, da steckt das Kurz-Hingegangen-sein schon im Wort) stets einzufangen versuchen, aber eben selten mit vollem Erfolg.

      In Deutschland sind übrigens viele Nahrungsmittel zurzeit gespenstisch billig: Eine Single-Portion des Winterwundergemüses Brokkoli schon ab unter einem Euro. Nur die Fischpreise haben sich in den letzten Jahren verdoppelt. (Aber den Markt teilen wir uns u.a. mit Japan.) In Südeuropa isst man häufig – aber auch nicht immer – besser, aber nicht günstiger.

      (Ach ja, das mit dem Wein war nur ein Witz: Kultur=Wein + Keller=0 -> Kultur=0.)

      Vielen Dank!

    • Womit sich der Kreis schliesst, wenn man so will...
      Japan und DE stehen sich im Leer-Fischen der Ozeane in nichts nach.

      Womit wir bei dem Thema wären, bzw könnten, das ja auch Don Alphonso stets verschweigt: Die Ursachen der Flüchtlingswelle.

      Honi soit….

      PS: Von den Walen und Delphin-Massakern Japans gar nicht erst zu reden, sie haben völlig Recht: Kultur=0

      Sie kennen den Film? https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Bucht

Kommentare sind deaktiviert.