Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Für Gerechtigkeit müssen wir von Murlo zu Sant’Antimo gehen

| 406 Lesermeinungen

I overloaded and I saw the light, decadence was on my mind.
ZZ Top, Delirious

Es gibt drei Arten von Menschen auf dieser Welt: Die einen sagen, Rache werde in ihrem Hause stets kalt serviert, andere meinen, man sollte sie lieber heiß unter den Gegnern auftischen, und die Dritten nehmen einfach, was sie kriegen können, im Leben wie in der Rache. Das ist dann meistens die Oberschicht und letztes Jahr kam ich gerade aus Italien zurück, als bei Spiegel Online ein ausgesprochen dummer Artikel über die italienischen Radwege und ihre Entwicklung stand. Obwohl es nicht angemessen ist, bei mir in der Crustata-Etage des Lebens mit Blick über die Crete Sienesi

Leute mit Aufmerksamkeit zu adeln, die ihre Texte aus der schieren Notwendigkeit des Knäckebroterwerbs im Hamburger Hafenviertel verfassen, setzte ich mich hin und schrieb einen heißblütigem Text, in denen ich belegte, dass die Autoren weder italienisch übersetzen können, noch wissen, was in Italien wirlich geplant ist.  Ausserdem habe ich “Der Pate” gesehen und weiß, dass man für Gerechtigkeit zu Don Vito gehen muss: Ich ließ mich also dazu herab, diese Autoren bei meinen italienischen Freunden so zu denunzieren, wie Feinde sonst nur meine Texte denunzierten. Meine Freunde hätten nun sagen können, dass sie den Don Salvatore in Hamburg informieren, aber sie hatten einen anderen Vorschlag: Bei Gelegenheit würden sie mich mal etwas herumführen, damit ich wirklich sehe, was man in Italien so alles tut. Und so kam es zum obigen Bild, und zu dem hier kam es auch:

Das ist in Murlo, einem kleinen Ort direkt an zwei phantastischen Radwegen: An den langen und bestens ausgebauten Strecken der L’Eroica, die hier im Herbst vorbei führt, und an der Grand Tour della Val di Merse. Vermutlich gibt es am nördlichen Polarkreis allenfalls Heideradwege, die auch so heissen und aussehen, mit lauter Knäckebrotbäumen und als Spezialität des Landes ein grosses Garnichts und ein Abo von Spiegel Daily dazu – ich weiß es nicht, ich war da noch nie. Hier jedenfalls gibt es eine Grand Tour, Grand! Tour!, liebe Leser, für Räder, und nicht nur das – sondern auch eines jener “alten Gemäuer”, das zu einem Radhotel umgebaut wurde, Es ist ein sehr altes Gemäuer, alle Apartments – ich residiere gerade auf eigene Kosten in üppigen 50m² – tragen die Namen von Radheroen, meines Beispielsweise von Andrew Hampsten, aber es gibt auch “Gino Bartali”, und an den Wänden prangen Bilder von Campagnolonaben und Radheroen. Es gibt im Keller eine Werkstatt und neben dem Empfang schöne Radklassiker. Und jeden Morgen diese Aussicht, hier ist es seit 5 Tagen am Stück sonnig und warm.

Wie ist eigentlich das Wetter in Hamburg so? das möglich? Radfahren hat in Italien, prinzipiell gesprochen den Stellenwert, den es in Deutschland nie haben wird. Während ich also im Hotel Bosco alla Spina Bilder von speziell für uns Freunde des Velozipeds kreierte Nachspeisen zeigen könnte, halbgefrorene schwarze Schokoladenwürfel mit weisser Cremefüllung, die Luxusversion des Nege Schokokusses mit Schaumfüllung, während von hinten das Buchenholzfeuer angenehm knistert – hoppla! –

erreichen mich Nachrichten aus München, dass ein Radverleiher aus Singapur seine Räder meistens wieder einzusammeln gedenkt: Es gab, ich habe des selbst beim Durchqueren der Stadt auf der Hinreise gesehen, zu viele Fälle von Vandalismus, Diebstahl und Beschädigungen. Keine Ahnung, warum selbst Münchner ihren Frust an Rädern auslassen, die im Gegensatz zu Autos keinem wirklich weh tun, und sogar als schlechtes Konzept immer noch besser als das private Auto sein sollten. Es ist aber so. Der Deutsche mag das Rad nicht. Der Italiener achtet es, und er verehrt die Helden, die sich darauf bewegen. Sie kombinieren Weinflaschen und chromglänzende Boliden mit langer Geschichte, weil man das hier kennt und versteht.

Radfahrer sind Eroici, die nicht verschwitzt den normalen Hotelgast in der Lobby stören, und man bereitet ihnen hübsche Räume nach ihren Bedürfnissen. Es ist alles eine Frage des Zugangs zum Menschen: In Bosco della Spina ist der Radfreund der Gipfel der Schöpfung, in Deutschland ist der Dieselfahrer auf einer Stufe mit dem Giftmörder. Hier kommt sicher viel Feinstaub aus dem aromatischen Bucheholzfeuer – am nächsten Morgen ist die Lunge dennoch so rein wie die Luft über der Toskana.

Wir setzen uns also aufs Rad – ich habe inzwischen ein Neues gekauft, nachdem das alte Rad nicht reparierbar ist, ehrlich, ich habe alles versucht, es musste sein, es hat überhaupt nichts mit Habgier zu tun, fragen Sie Don Vito, er ist ein Mann von Ehre! – wir setzen uns also aufs Rad und fahren etwas durch die Landschaft. Wir finden hier:

Ausgezeichnete Beschilderungen, die einen sogar wissen lassen, dass man die nebenan liegende Etruskersiedlung am besten zu Fuss erreicht.

Exzellente Erklärungen auf Italienisch und Englisch, wie der Weg aussieht, und was man bedenken sollte.

Traumhafte Ausblicke vom Etruskermuseum, zu dem ein anderes Schild weist. Ich mein, das ist Italien. Wenn Italien neben Rädern noch einen historisch bedingten Fetisch hat, dann sind es Schilder.

Die Wege hier mögen kurvig und steil sein, manchmal hat man auf den Routen eine schöne Aussicht, und manchmal einen Tunnel aus Bäumen.

Aber es kommt garantiert irgendwann ein Schild, das auch Orientierungslose sicher nach Hause bringt. Es gibt zum Beispiel im Altmühltal oder auf dem Bayerisch-Tirolerischen Radweg ebenfalls eine gute Beschilderung. Aber hier steht an jeder Kirche, an jedem Kastell und jeder alten Mühle, was sie ist, wer sie gebaut hat und warum sie wichtig war.

Die Italiener verstehen sich auf die Künste, das Radfahren weitgehend autofrei zu machen, und dem Radler Gelegenheit zu bieten, auch zu verweilen. Man muss nur die Augen offen halten. Das alles gehört zusammen. Nicht erst seit gestern: Das Auto wurde in Italien nie so dominant wie in Deutschland. Trotz der Hügel und Anstiege: Das Land hat Raum für das Radvolk. Radler sind keine verkehrstechnischen Störenfriede, sondern geschätzte Gäste. Die Denkweise ist hier nicht: Wir müssen Radfahrern auch etwas bieten. Die Denkweise ist: Wir geben den Radfahrern, was sie wollen. Über diesen Erkenntnisprozess sind wir übrigens schon an Montalcino vorbei gefahren, hinunter nach Sant’Antimo. Dort gibt es das berühmte Kloster.

Und eine berühmte Radsammlung.

Die Colnagos, die Tommasinis, die hängen hier nur so rum, es ist fast so voll wie bei mir auf dem Speicher.

Ich könnte hier oben als Radsammler, Antialkoholiker und Vegetarier ewig verweilen, denn ich mag Räder, und unten, wenn man die Treppe hinunter geht, gibt es Alkohol und Fleisch.

Ich bin da unten also etwas deplaziert, mit meinem Wasser und mit meinem Pecorino, und manche werden mich für so irre halten, wie ein deutscher Vertriebler in seinem Kombi mich am Jaufenpass hält – aber ich war tatsächlich in einem der besten Weingüter der Welt, Ciacci Piccolomini d’Aragona.

Einer der besten Winzer der Welt hätte mir eingeschenkt

und den Schinken gereicht, während über mir die alten Räder der toskanischen Heroen baumelten.

Ich lehnte ab.

Denn irgendeine Tugend muss man ja haben, und zum Ausgleich für mein Karma – das Regenwürmerdasein ist besser als sein Ruf! – habe ich die Tischrunde damit unterhalten, dass in Hamburg Leute leben, die glauben, in Italien wären die Radrouten in einem schlechten Zustand. Lautes Gelächter erfüllte den Saal, Gläser wurden nachgefüllt, und danach gingen wir noch in den Weinkeller, und feierten das gute Leben, das man eben kennen muss, um es leben zu können, hier im warmen Herzen der Toskana.

Wo der Thymian blüht.

Und man immer noch einen Kilometer fahren will.

201 Kilometer wären es von hier aus noch nach Rom, zwei Tagesetappen mit Umwegen über Orvieto und Assisi. Dorthin fahre ich dann im Mai mit der Mille Miglia – nicht mehr hier bei der FAZ, aber Sie als Leser sind dann herzlich eingeladen, mich und die Stützen der Gesellschaft am neuen Ort zu begleiten.


406 Lesermeinungen

  1. Danke!
    für die schöne Zeit. Sie waren das Highlight bei faz.net. Ich hoffe Sie an anderer Stelle bald wiederzusehen.

    „Ich salutiere den gelehrten Herrn! Ihr habt mich weidlich schwitzen machen.“

    • Frohe Wiederauferstehung!
      Wo bringt man einen Gruss am besten unter?
      Auch ich wünsche Ihnen und allen Foristen gelungene Osterfeiertage und bin auch gespannt, wie es weitergeht!

      Alles Gute – es hat immer Spass gemacht, schön formuliert den Mainstream von Ihnen mal gegen den Strich gebürstet zu lesen, auch wenn sich der Duktus im Kommentariat schon veränderte.

      Alles Gute!

    • Gute Reise zum neuen Blog!
      Für viele Jahre waren die FAZ-Stützen das spannendste Blog in Deutschland, dafür danke ich ihnen von Herzen, werter Don.

      Gab es bei den Kommentaren früher einen munteren Wechsel von Assoziationen, Einfällen und Wortspielen, so hat in den letzten Jahren das Wehklagen über die ach so schlechten Verhältnisse überhand genommen.

      Abschiedsgrüße auch an Donna Laura, Filou, Pascha, Kater und an all die ehemaligen Schreibgefähren drüben im weißen Salon.

      Politblogs gibt es reichlich und es wäre schade, wenn die Kunstfigur Alphonso fortan als Kampf-Blogger in die Weiten des Internets ziehen sollte. Der Beifall von falscher Seite wäre ihr gewiss. Oder treibt etwa ein Mephisto-Don nur sein Spiel mit den Followern?

      Gute Reise zum neuen Blog!

    • Es geht nahtlos weiter, vermutlich poste ich als erstes Bild ein Silberkännchen. Alles Gute!

  2. Ich
    begleite Sie gerne, freue mich auf weitere schöne Texte und Fotos, schwinge mich morgen auf mein kleines, aber stabiles Klappfahrrad mit 6 Gängen und schaue mal, wohin es mich trägt.
    Lieber Don Alphonso, ich wünsche Ihnen ein schönes Osterfest und bin äußerst gespannt, wo ich Sie fortan lesen darf.
    Mit besten Grüßen
    Nemesis

  3. Titel eingeben
    Schöner Text, aber dass Sie Rosamarin mit Thmian gleichsetzen….

  4. Vielen
    Dank!

  5. Letzter Akt
    „Bernhardi: Sie vergessen nur das eine, lieber Herr Hofrat, wie die meisten übrigen Leute, daß ich ja nicht im entferntesten daran gedacht habe, irgendeine Frage lösen zu wollen. Ich habe einfach in einem ganz speziellen Fall getan, was ich für das Richtige hielt.

    Hofrat: Das war eben das Gefehlte. Wenn man immerfort das Richtige täte, oder vielmehr, wenn man nur einmal in der Früh, so ohne sich´s weiter zu überlegen, anfing, das Richtige zu tun und so in einem fort den ganzen Tag lang das Richtige, so säße man sicher noch vorm Nachtmahl im Kriminal.

    Bernhardi: Und soll ich Ihnen etwas sagen, Herr Hofrat? Sie in meinem Fall hätten genau so gehandelt.

    Hofrat: Möglich. – Da wär ich halt, – entschuldigen schon, Herr Professor -, grad so ein Viech gewesen wie Sie.“

    Vorhang

  6. den jedem ende wohnt ein anfang inne
    oh welch wundervolle abschiedsworte mit einem angemessenen gruss nach hamburg, und welche wundervolle überleitung in eine neue zeit. danke für all die schönen, aufrüttelnden und immer unterhaltsamen artikel der letzten jahre, und hals und beinbruch fürs fahren und schreiben in der zukunft!
    ein bleibender leser!
    und frohe ostern natürlich!

  7. Au Revoir
    Lassen sie doch bitte die geneigte Leserschaft wissen in welchem neuen Schlauch wir den neuen, alten Wein genießen dürfen.
    Wär nett.

  8. Gute Fahrt.
    Grazie mille!

  9. Ein bisschen Wehmut ist schon dabei,
    bei dieser schönen Schilderung mit dem Ausblick auf Roma, Mille Miglia und einer Fortsetzung Ihrer wunderschönen Geschichten und geschmackvollen Bildern. Danke dafür, sehr geehrter Don.

  10. Dont get nailed !
    werter DON, nehmen sie die armen Leute in diesem Verlagsgebäude in Hamburg doch nicht so ernst, die sind doch eher zu bedauern, da das von uns allen menschengemachte (und damit auch DON-gemachte!!) Abschmelzen der Polkappen bald die unteren Stockwerke überfluten wird – zumindest wenn wir der Göring und dem elektrobikenden und kobaltgläubigen CEM glauben wollen.

    es ist schon toll – da komme ich manchmal (viel zu selten) ins schöne Donoratico, der Geburtsstätte dieser tollen Filippi-Rennruderboote und bekomme am Hotelempfang gleich mal eine aktuelle Karte der Radwege mit Tourenvorschlägen ausgehändigt von einfach und flach im Atrium von Bolgheri bis schwierig hinein in die Berge zu den stinkenden Schwefelquellen hinter Monteverdi Marittimo.

    aber da waren sie ja auch schon, wie schön war damals ihr Reisebericht aus Suvereto.

    so nun zu ihrem gleitenden Übergang, passend zu Ostern: alle guten Wünsche und beachten sie bitte, wie es in Anlehnung an ZZTOP im Text weitergeht:

    Dont get nailed in a raid (last) next night !

    • Abschmelzen der Polkappen
      Schon „Der kleine Tierfreund“ (Ich glaub‘, es war im Band „Im Taumel der Wollust“) beklagte, dass die Natur ungebührlicherweise die Polkappen abschmelze, nur weil er einmal Intimspray benutzt hatte.

  11. Neid
    Wie hier oben das Wetter ist? Kalt, ich habe heute Schnee geschippt, danke der Nachfrage. Und wenn ich so betrachte, was Sie da so an Natur, geistigen Genüssen und vorzüglichen Produkten der italienischen Küche vor sich haben in Verbindung mit verchromten Gabelköpfen, ja da kommt etwas mehr Neid auf. Aber dies soll ja ein großer Antreiber sein und es sei Ihnen von Herzen gegönnt. Genau wie das, was folgt:

    http://www.youtube.com/watch?v=NfefGv9tXlM

    Ich weiß, dass Sie dies nicht mögen, aber das muß jetzt einmal sein.

    Schöne Osterfeiertage, kommen Sie unbeschadet zurück und viel Erfolg ab dem 1. April unter neuer Flagge.

    • Ist das hier die Animal-Farm?
      Mein mit einem bittenden „Ausnahmsweise“ angeführter yt-link wurde so beschieden, der Geifer spritzte nur so aus dem Bildschirm:

      „NEIN NICHTS AUSNAHMSWEISE! Himmelhergott, Fullquotes gehen einfach nicht und den nächsten Kommentar mit YT trete ich ungelesen in duie Tonne. Ich qwill das hier nicht.“

    • Es nervt halt und ich habe das hier schon 100 mal geschrieben.

  12. Vielen Dank...
    …unter anderem dafür, dass ich als Berliner (schon eher ziemlich links) mich für das Radfahren auf einem schnellen gebrauchten Gefährt zu begeistern begonnen haben. Die Radinfrastruktur in dieser Stadt ist überigens noch schlechter als vieles anderes, über dessen Schlechtigkeit bereits Legenden gebildet haben. Freue mich auf den neuen Ort.

  13. You made my day
    Lieber Don, vielen Dank für die schönen Lesestunden in Ihrem FAZ-Blog inkl. Kommentarbereich und auf ein Neues an anderer Stelle, ich freue mich darauf! Herzliche Grüße aus Unterfranken und Frohe Ostern!

  14. wenn es blau blüht
    hat man meistens Rosmarin vor der Linse!

    Ich hoffe, Sie amüsieren sich gut und fallen trotz exzellenter Beschilderung und Verpflegung nicht vom Rad.

    Es wäre jetzt nicht unbedingt nötig gewesen, das Hamburger Verlagshaus auf seinen Fehler aufmerksam zu machen. Es ist doch schön, wenn sie am Deich entlangfahren und sich in der besten aller Welten wähnen. Was am Deich bleibt, stört wenigstens nicht südlich der Alpen.

    Vielen Dank für Ihre unterhaltsamen Texte, ich bin gespannt, wo und wie es weitergeht.

    Herzliche Grüße sendet

    Hessin

    • Genau Hessin, das sage ich auch immer..
      …da fahren die Emporkömmlinge, im Fond die Damen klunker-goldbehängt, mit „EF“ auf der Plaquette mit ihrem MB S 350 BlueTEC nach Bolgheri rein. Obwohl das nicht erwünscht und dem Ort nicht angemessen ist. Und überall Hinweise auf einen etwa 200 m fußläufig außerhalb liegenden Parkplatz angebracht sind. Dann lassen sie die Fenster runter und fragen ganz im herrschaftlichen Stil wie einst Madame de Staël aus der Diligence heraus, mit thüringisch-sächsischer Sprachfärbung (nein, nicht die Staël), wo man den hier gute speisen könne. Das zahlreich anwesende internationale Publikum, auch die Deutschen wie wir, taten so, als ob wir nichts verstehen würden. Ich fand das angemessen. Versuche in einer anderen Sprache wurden seitens der Suchenden nicht unternommen und wir mimten mit hoch gezogenen Augenbrauen den Franzosen gegenüber den Boche.
      .
      Sagen Sie Don, ich hatte im voran gegangenen Artikel schon mal gefragt – obwohl von Ihrem Abacheutentum wissend, dass Sie angesichts der dargestellten Köstlichkeiten nicht Ihren inneren Schweinehund zum Inferno jagen, grenzt für mich an Masochismus der potenzierten Sorte. Beklagen Sie sich daher nicht über ihr Abandonatentum im Weinkeller in Anwesenheit von Hamburgern. Ganz so leichtfertig würde ich die natur- und gottgegeben gegebene bayerische Superiorität nicht von den schlappergoschenden Deichgrafen in die Tonne treten lassen.
      .
      Haha Don, das ist ja der „martello“ schlechthin, „der Deutsche mag das Rad nicht “ . Nun ja, zumindest eine grenzwertige Aussage. RAD, (Reichs-arbeits-dienst) und die „Räder müssen rollen für den Sieg“. Und Mann der Arbeit, aufgewacht! Und Georg Herwegh vom Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein (das damalige Baby heißt heute SPD) dichtete für das Bundeslied:
      „ Mann der Arbeit, aufgewacht! Und erkenne deine Macht! Alle Räder stehen still. Wenn dein starker Arm es will. (soll ich weitermachen?)
      .
      Und das „aromatische Buchenfeuer“ ist meistens Steineiche, che Lei mi credi o no. Buche ist in der Toskana ziemlich selten und wächst z.B. auf dem Monte´ Amiata erst nach den Kastanien ab etwa 800 -1000 m Höhe.
      .
      Und überhaupt, Don, die Aufnahmen von Weinkeller, Probierstube/Weinausschank, Schinkenplatte….in Ihren Artikeln, mit dem Wissen um Ihre Essgewohnheiten, wirken irgendwie wie eine Annonce für Heckler & Koch Defense Systems oder AP-Minen von Diehl (Röthenbach, da wo auch Strauß seine Finger im Spiel hatte) in der Diözesen-Zeitung von Eichstätt oder im Blättle vom Arbeiter-Samariter-Bund.
      .
      Man kann also nur hoffen, dass Sie eines schönen Tages dieses „ich esse kein Fleisch von toten Tieren oder trinke keine berauschenden Getränke“ – Gehabe als „kindisch“ ablegen können. Fahren Sie zum Schluss Ihrer Tour da unten doch rüber zu „Le Bindi“ in Monte San Savino. Oder ganz abseits bei Franco im Corte del Oca in Subbiano (Arezzo). Da wir IHM evtl. geholfen.
      .
      Aber dennoch Danke für die Erinnerung an Sant´ Antimo. Wird für den Herbst in Planung mit aufgenommen :-)
      (DdH)

    • ach DdH (duc de Heilbronn?)
      Bruder im Geiste, Hau-Wech-Anführer, polyglotter Streiter für Vernunft:

      Ihm zum Abschied diesen Link, wird Ihn erheitern:
      *ttp://germanhistorydocs.ghi-dc.org/sub_image.cfm?image_id=4166

      Und Servus.

  15. Umzug
    … mit bestem Dank und voller Vorfreude auf das Wirken an neuer Stätte

  16. Zum Schluß...
    vielen Dank für viele angenehme Lesestunden und Einblicke in den politischen und kulturellen/Medien-Dschungel! Ich würde mir wünschen, daß es weiter dieses Wechselspiel mit den Lesern gibt, auch wenn mich manchmal der AFD-nahe Ton der Repliken schaudern lässt. Gibt es noch einen weltoffenen und sozialen Konservativismus „im guten Sinne“?
    Keep up the good work!

    • Schaudern
      Aber ist das nicht ein herrlicher Genuß, wenn Sie sicher behütet vor dem Bildschirm sitzen, während die blutrünstigen AfD-Werwölfe aus dem Internet Ihnen gar nichts anhaben können?

      Als Abrundung empfehle ich Jack Arnolds 3D-Horror-Film „Der Schrecken vom Amazonas“ von 1954.

    • Konservativismus
      Der Konservatismus hat sich leider aus Beliebigkeit ins blaue Nichts irgendwo zwischen New York City, London und Berlin plumpsen lassen und schläft nun bei den Fischen. Die gegenwärtige Vitalität der Rechten kommt außerhalb von Bayern tatsächlich nicht aus den alten Strukturen.

    • wieso "noch"?
      Werter Herr Mauser,
      als Mann der Alt-58er wissen Sie doch, dass es bei konservativ eines nicht geben kann: ein „noch“.

      Konservativ ist zeitlos. Natürlich gibt es nichts Zeitloses, aber es überdauert eben die Zeitläufte. Und darum gibt es heute wie früher Menschen, die sich konservativ verhalten.

      Eines aber gibt es nicht: ein Dogma. Weil konservativ eine Haltung meint. Wie anständig oder höflich.

      Wie wollen Sie aus z.B. aus Höflichkeit oder Anstand, Respekt, Rücksichtnahme, Behutsamkeit ein Dogma machen?

      Es gibt keinen Konservatismus oder Konservativismus. Es gab ihn nie, es gibt keine soziale Bewegung, die dazu ein Programm aufschriebe. Darum gibt es kein „noch“. Und auch kein „schon“ oder „endlich wieder“. Und die Anti-Aktivisten irren und schreien ihr „Nie wieder!“ in die Leere, wenn sie meinen, damit einen konservativ denkenden, empfindenden, agierenden Menschen dominieren zu können.

      Im Gegenteil. Wer bereit ist, kritisch und selbstkristisch konservativ zu blicken und die Welt fasziniert besser in ihren Grundlagen verstehen zu wollen, der braucht keine Ismen, Anti-Ismen oder Anti-Anti-Ismen. Denn im Zweifel begreift der Konservative, wo das Persönlichkeitsmuster bei allen ansetzt, die soziale Bewegungen brauchen, um sozial zu agieren.

      Wünsche ein frohes Osterwochenende!

      PS: In Hamburg ist wie immer, sagen wir, die Luftfeuchigkeit recht hoch) Um so herrlicher waren heute die skurilen Wolkenformationen und das Radfahren in Wind und Sonnenschein. Kurz und knackig.

      Arrivederci, Don!

    • Repliken
      Angesichts mancher Repliken bin ich auch baff erstaunt, ganz so wie Sie, werter Mauser.

    • Titel eingeben
      „Gibt es noch einen weltoffenen und sozialen Konservativismus „im guten Sinne“?“

      Wer nach den Ereignissen der letzten Jahre immer noch glaubt, „Weltoffenheit“ sei ein Wert an sich, der hat nix verstanden. Und „Konservative“, die ihre einzige Aufgabe darin sehen, Rechte kleinzuhalten, sollen doch bitte ehrlich sein und gleich zu den Grünen gehen.

    • @vonmicha
      Sehr schön aufgeschrieben, Danke vielmals!

      Frohe Ostern Ihnen, dem Don, allen Kommentatoren und Kommentatorinnen.

      Es war sehr schön, hier sein zu dürfen.
      Und es wird auch weiterhin schön bleiben, aber woanders…

  17. Das war klar
    So ein letzter Peitschenhieb auf die Perle im Norden. Nie aber hab ich beim Lesen des Spiegel Hamburg assoziiert. Der wird wohl in Harburg gemacht. Die Pfeffersaecke wissen schon wie es in der Toskana ist.
    Ja, Radeln dort ist etwas anderes ebenso wie Motorradeln. Aber, bitte, jenseits der Alpen lebt und schreibt es sich eben lockerer – mit der Kohle aus dem Kalten Norden. Don, und jetzt, mit neuem Vertrag so ausgestattet finden Sie vielleicht bei so angenehmen Pathos einen ital. Autohaendler, der Ihnen Ihre Maklerschuessel gegen einen adaequaten Lancia, Alfa oder Maserati eintauscht. Passt doch besser zum Neuanfang. Der Rebellblogger faehrt ja auch noch italienisch.
    Danke fuer die Texte und Kette rechts!

  18. wie schön
    Sie haben es echt drauf, verehrter Don, einem den Mund wässrig zu machen und Sehnsüchte zu wecken. Am liebsten würde ich mich gleich auf den Weg machen…….

    Vielen Dank für alles!

    Juliane

  19. "Der Deutsche mag das Rad nicht."
    Schöner Text, aber: Der gemeine Deutsche (Teutonicus Domesticus) mag Räder, schon wenn und weil sie technisch schön sind. Bestes Beispiel ist die Kolumne von Herrn Pardey.

    Richtig ist m. E. eher: Viele Paßdeutsche (Özuguzze, Cems usw.) und MigriHis mögen keine Räder, sondern stehen auf schwarze BMW, Mercedes und Kamelstuten.

    Und da diese Gruppe unter den aggressiven und kriminellen jungen Männern zunimmt, nimmt auch die Gewalt gegen die Räder zu.

    Dann gibt es noch die vulgärsozialistischen Größenwahnsinnigen, wie jener Schreiberling, die ihre Anständigkeit vor sich her tragen und die Italiener belehren. Die treten auch gerne auf Räder ein, aber weil es ja nur Gewalt gegen Sachen ist.

    • Es spricht ein Ex-Münsteraner
      Naja, der Italiener liebt das Rad, der Deutsche fährt es in erster Linie. Bei den einen wird es zur Paraphilie, und bei dem anderen zum guten Handwerk. Das ist beides schön, aber doch unterschiedlich.

    • Titel eingeben
      das Fahrrad wie die Sau den Brotkorb ;-). Trotz der Nähe zu Holland war ihnen die Montage desstoffbespannten Kettenschutzes meist ein Geheimnis und viele der dortigen „Experten“ sind ideologisch sattelfester als im Fachwissen.

  20. ......
    Ich fing an zu verzweifeln, bis es klar war, dass „unten, wenn man die Treppe hinuntergeht, gibt es Alkohol und Fleisch“.
    Danke für die schönen Texte, für die gelegentlichen Seitenhiebe auf Berlin und Hamburg usw. und auf Wiederlesen anderswo ( wo immer das sein mag)!

  21. Arrivederci!
    Danke für die Texte der letzten Jahre!

    @bwspezi

  22. Zu den Rädern kann ich ja nichts sagen,
    @ werter Don, zum Rosmarin, der blüht, schon.Wunderschön anzuschaun.
    Dieses Blau! Ganz anders, als beim Thymian,dessen Blüten ins Rose gehen.

  23. Titel eingeben
    Ich habe mich meiner Tränen nicht geschämt, als ich den letzten Satz las. Naja, das ist vielleicht übertrieben, aber das klingt angemessen dramatisch, und melancholisch stimmt mich Ihre Verabschiedung doch.

    Viel zu selten habe ich hier geschrieben, und andererseits gab es eben oftmals einfach nichts mehr zu des Dons Weisheiten hinzuzufügen. Es galt nur zu lesen und zu genießen.

    Danke dafür und einen tollen Start in die neue Schaffensperiode!

    Wohin geht denn die Reise, oder ist das ein Geheimnis?

    Habe die Ehre jedenfalls aus München!

  24. Ex Zeitleser
    Danke – Ich nehme selbstverständlich gerne Ihren Schinken und Wein…..

    Bis hoffentlich bald

    Don Ihnen und Allen hier ein Frohes Ostern

  25. Um die Frage nach dem Wetter zu beantworten
    Es ist wunderbar! Im übrigen halte ich es für neomarxistische Propaganda, dass hier im Norden das Wetter immer schlecht ist. Heute zum Besispiel hatten wir ganze 10 Minuten sonnenschein. Und mindestens eine halbe Stunde konnte man die Sonne als Scheibe durch die Wolken erkennen. Ohne Sonnenbrille und dennoch ohne Augenschaden.
    Auch der Schnee der letzten Nacht ist schon vollständig abgetaut.

    Diese schlimmen Verleumdungen über Norddeutschland verurteile ich aufs Schärfste! Hier in diesen, meinen wunderbaren Landstrich, dessen Bewohner ihren wohlklingenden Dialekt ofter im Munde führen als einen Brocken Essbares: Hier ist der Polarkreis noch tausende Kilometer entfernt! Nun, ich muss zugeben: Die Jugend wendet sich Sibirien zu. Jedoch nicht, um dem schlechten Wetter und dem angeblich ewigen Regen zu entgehen. DAS ist erst recht Propaganda. Aber all das ist ein thema für einen anderen Tag. Für einen anderen Abend.

    Mir bleibt jetzt nur noch zu sagen: Vielen Dank für die Jahre der Freude. Für die Bilder. Für die MilleMiglia. Für die Eroica.

  26. Im besten aller Fälle, wenn Sie einen Vertrag nach Ihren Wünschen
    .
    .
    bekommen, ändert sich nur die Adresse, alles andere, Frequenz, Gestaltungsfreiheit und Freiheit der Moderation von säuerlichen Korrektismen, und die übliche Bande, ääh, die Foristen,
    bleiben gleich.

    Vielleicht, ja vielleicht landen Sie bei einem Medium, das man sogar neben Ihren Kolumnen lesen kann,
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    Schaumermalnosegnmasjo.

  27. Stille
    Die Bilder alleine senken meinen deutschen Blutdruck um 10 Punkte.

    Der Text läßt Kritik frei, mit Stil und Stille.

    Diese Stille schaffe ich aktuell bei Diskussionen nicht mehr zu erreichen.

    Danke, gute Fahrt und nennen Sie uns Ihren Zielort.

    Gruß aus Franken

  28. Hurra!
    …was für ein Strotzen! Da freu ich mich für Sie, das haben Sie sich verdient. :)

    Für den SLK (171er) hat es doch einst einen Dachträger für zwei/drei Räder gegeben?! Aber Sie scheinen ja auch ohne dem an der Quelle zu sein :)

    • Radträger
      am Auto hinten haben einen gerringeren Luftwiederstand – schneller am Ziel. ( und sparen Sprit, ist der Don ein grüner oder knausrig)

      außerdem bewahren sie einem vor dem Lügen

      „am Samstag bin ich den Ötztaler gefahren“

      „mit dem Rad im Kofferraum“

      „Nein“

      ;-)

  29. Give this job to Clemenza
    Don,

    Popcorn liegt bereit….aber wo ist jetzt das Blut, wo ist die Rache?

  30. Danke
    Vielen Dank für die vielen Texte aus einer anderen Perspektive, die Sie mir hier geschenkt haben. Und einen guten Start Ihres Blocks außerhalb der FAZ.

  31. Der Don ist schuld!
    Vor vielen Jahren war ich nur mit dem Fahrrad unterwegs. Freitagnachmittag Kind ins Lenkerkörbchen, Reisetasche auf den Gepäckträger und ab zu meiner Tante ins 30 km entfernte beschauliche Dörfchen, immer schön am Fluß entlang. Mein Mann sollte am Wochenende seine Ruhe zum Klausuren vorbereiten für sein Studium haben. Da mein Studium hinter mir lag (MINT!), kannte ich die Beschwernisse.
    Dann kam das erste Auto, wenig später brauchte jeder eins und man richtete sich ein. Fahrräder? Och nö, mit zwei Kindern, und überhaupt…
    Nun sind die Kinder aus dem Haus, ich fahre mit dem Auto am Fluß entlang ins Büro (15 km).
    Vor etwa 3 Jahren entdeckte ich den Don. Und las und lese ihn seither mit wachsender Begeisterung. Auch wenn ich selbst sehr, sehr selten einen Beitrag verfasse, lese ich die Kommentare mit dem größten Vergnügen! Nun, was soll ich sagen, bei jeder Radgeschichte vom Don merkte ich, wie der Veloziped-Virus sich regte… Ja, es kommt nun, wie es kommen mußte: ich will wieder! Ich durchforsche gerade das Internet nach einem für mich tauglichen Drahtesel. Ich will wieder mit dem Fahrrad am Fluß entlang radeln, das Fitness-Studio vernachlässigen, mich wieder in der freien Natur bewegen. Und – wer ist daran schuld? Der Don!
    Herzliche Grüße von der Silberkatze – und Dank!

    • radlos
      Werte Silberkatze,
      warum im Internet nach einem Fahrrad suchen?

      Gibt bei der FAZ ja einen Kolumnisten, der zum Umgang mit dem privaten Vermögen ewig predigt: gönnt Euch auch einmal etwas, wenn Euch etwas wertvoll ist!

      Das gilt vor allem bei Fahrrädern, denn… wie bei Schuhen gilt da, wenn es nicht passt, wird es ungemütlich und verdirbt die ganze Freude…

      Da ich selbst nicht der Handwerker bin, keine Räder selbst schraube, aber bald selbst wieder ein neues Fahrrad brauche, kann ich Ihnen nur empfehlen: Internet gerne, um Modelle kennenzulernen, die so auf dem Markt sind. Aber… nehmen Sie sich die Zeit, drei oder vier solide Radhändler aufzusuchen, die vielleicht selbst dem Radsport zuneigen, selbst reparieren, Eigenmarken bzw. Selbstbau anbieten. Und dann vergleichen Sie. Und probieren. Es lohnt sich. Zeitlich wie später bei jeder Fahrt!

      Vielleicht nur eine Meinung, nicht maßgeblich. Aber mich erschlägt die Vielfalt im Internet, um am Ende einfach einen Händler für seine Erfahrung zu schätzen.

      Gute Fahrt))

    • Wenn es ein guter Händler ist: Sofort! Ich empfehle Bici Mata in Salo am Gardasee.

  32. Titel eingeben
    der Thymian ist ein Rosmarin. Bitte mal dran riechen – auch dann merkt man den Unterschied.

  33. Der Schinken!!
    WIE KANN MAN DIESEN SCHINKEN ABLEHNEN?!?

    Eine vollumfängliche Entschuldigung für die Versalien hinterschiebend kann ich Ihren Text noch nicht einmal zu Ende lesen angesichts dieses Bildes eines zartrötlich schimmernden, hauchdünn geschnittenen Traumes von einem Schinken eines Schweines, das, hätte es gewusst, wozu es verarbeitet werden würde, sich in verzückter Freiwilligkeit die Halsschlagader hätte aufschneiden lassen.

    Oh mei… da werde ich poetisch, wenn’s um a Schweiners geht.

    Ich ehre Sie, werter Don. Aber dass Sie auf eine solche Köstlichkeit verzichten können, fasziniert mich ebenso sehr wie der Anblick eines Marsmenschen.

    Auf Wiedersehen an einem anderen Ort und frohe Ostern, falls Sie es feiern!

    M. Sedlmeier

  34. Mit Elan in eine neue Ära
    Werter Don,

    Ich kann mich den Anderen nur anschliessen, Sie waren hier bei der FAZ immer mein persönliches Highlight.
    Ich hoffe, ich finde Sie an Ihrer neuen Heimat.
    Auf weitere Jahre Einsichten aus dem schönen Italien, garniert mit bayrisch-bissigen Kommentaren zum alltäglichen Wahnsinn.

    Wie es der Zufall will, plane ich just Jetzt mein angestaubtes Diamant Elan 700 zu reaktivieren und vlt. eröffnet sich mir dadurch auch die italienische Perspektive aufs Leben.

    Aber bittschön, wenn es Sie mal ins böse Franken in den Raum Fürth verschlagen sollte, fahrn s mich bitte net zam, mich Schleicher, sondern klingelns bitte laut oder fluchens bitte gar g´scheit bayrisch-gschert, ich mach schon Platz.

    Alles Gute und bitte weiter so!

    Auf Wiedaschaun

  35. ciao Donnie, arrividerci gruppo sportivo giornale generali di francoforte
    Den letzten Kommentar im blogs.faz.net?
    Eine Korrektur natürlich.
    Es ist ein Rosmarin lieber Don, kein Thymian.

    Auf BaldWiedersehen auch allen Mitlesern

    Honigbär

  36. Merci et à bientôt ailleurs
    … wirklich schade, dass Sie Ihr Blog nun an einem anderen Ort betreiben. Schade für die FAZ, denn es gibt nun einen regelmässigen Onlineleser weniger.

    Merci für den wieder einmal schönen Artikel … genau die richtige Mischung aus Belesenheit, Nachdenklichkeit, Frechheit.

  37. Schöner Text!
    Und auch eine herausragende Selbstironie! („und zum Ausgleich für mein Karma – das Regenwürmerdasein ist besser als sein Ruf! „)- Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

    Zu Hamburg, ich war vor 4 o. 5 Jahren einmal mit der Familie da (um ein gebrauchtes Delite mit Rohloff zu kaufen). Und ich fand diese Stadt schön- so Großstädte „schön“ sein können. Es ist mir unverständlich, wie man so eine gewachsene Schönheit in so wenigen Jahren so runterkommen lassen kann! Reicht denen nicht der Blick nach berlin?

  38. .
    Man spürt es genau:
    Tempo di attacco: Ihre Gegner werden erbleichen!

    Erzählt ward hier mit Eleganz
    und Schellenklang zum Abschiedstanz.
    Den Letzten –noch eins auf die Nuss
    mit Grandezza
    Und dann ist Schluss!
    Peng!
    .
    Prost, Gesundheit, Ostereier
    Bassens auf am Berg, Herr Meyer!

  39. Stützen der Gesellschaft
    Als langjähriger ´stummer`Leser, schreibe ich heute einmal.
    Zuerst einmal den wirklich auch so gemeinten Dank an den Don und das muß ich nicht extra ausschmücken
    denn es hat die Mehrzahl der Foristen bereits viel ausführlicher und besser formuliert als ich es je könnte.
    Und zugleich meine Hochachtung vor allen diesen Kommentatoren, die einem so ein gutes Gefühl vermitteln, doch in einem Land zu leben, in dem es sich noch zu leben lohnt.
    Jetzt aber zu meinem Anliegen. Die Überschrift des Blogs lautet: Stützen der Gesellschaft Ich will über so einen Protagonisten einmal schreiben.
    Sein Name: Franz Josef ( nomen non est omen )Antwerpes.
    Seines Zeichens ehemaliger Regierungspräsident von Köln.
    Ich durfte ihn dereinst anläßlich einer Kur in Radolfzell , am ebenfalls schönen Bodensee, kennenlernen.
    Ein wunderbar barocker, gebildeter und charmanter Mensch, der es nicht zuletzt dank seines rheinländischen Idioms und einer ausgeprägten Lebensfreude verstand, die meisten ihn umgebenden Menschen in seinen Bann zu ziehen. Und wenn er dann im ‚Weinhaus Baum’ in Radolfzell erzählte und auch ein wenig präsidial referierte, hingen alle an seinen Lippen ( was er schon auch sehr genoß ).
    Warum glaube ich, er war/ist eine Stütze der Gesellschaft?
    Ein Beispiel: 1987 ließ FJA die Autobahnen rund um Köln anläßlich meteorologischer Warnungen vor nächtlichem dicken Nebel komplett sperren. ln vergangenen Jahren gab es bei solchen Wetterlagen immer wieder viele Unfälle mit Toten, schwer Verletzten, Sachschäden etc.
    Die Aktion führte natürlich zu massiven Protesten bis hin zum Ministerium. Aber merke: in dieser Nacht gab es nicht eine einzige Beule!
    Durch seine konsequente und unorthodoxe Entscheidung hat sich FJA daher als eine massive
    Stütze unserer Gesellschaft erwiesen.
    Quod erat demonstrandum. Ihnen lieber Don: alles Gute für die nächste Schaffensperiode. Wir freuen uns weiterhin auf Sie und ihre Elaborate.

  40. Ich wollte nicht wehmütig werden,
    weil es ja weitergeht. Aber dieser Text hat alle Ingredienzien, deretwegen ich Sie so gern lese, Geschichten, Geschichte, Italien, Standpunkt, la cucina, l’esprit, und für die Musik (außer ZZ Top) hier das Bild von Sant’Antimo umwölkt von Blüten, das bricht einem ja fast das Herz.

    Es war sehr schön hier. Und vielleicht kaufe ich mir doch noch ein neues Rad.

  41. Mit dem Thymian
    haben Sie es echt vergeigt Don! Herrlich, wie Sie sich immer mal in die Nesseln setzen.

    Vielen Dank für die vielen vergnüglichen Stunden, auch von der besten Ehefrau von allen, die quasi Don-süchtig ist!

    • @Hausschwein : Kluge Hühner legen auch in die Nesseln.
      Kennst du die Eiche, die kein Wetter bricht?
      Kennst du die Palme in der Wüste nicht?
      Kennst du der Mythe zartes Immergrün?
      Kennst du auch wohl den treuen Rosmarin?
      Sieh, Eiche, Palme, Myrt‘ und Totenkrone,
      das ist der treue Freund dem Erdensohne.
      Christian Friedrich von Blankenburg (1744 – 1796)

  42. Danke
    Zeit meines Lebens hatte ich ein gestörtes Verhältnis zum Fahrrad und daran wird sich bei mir, alte weiße Frau mit mittlerweile ergrauten Haaren auch nichts ändern, aber mit viel Freude las ich Ihre vielen herrlichen Ansichten und Beschreibungen, besonders aus dem schönen Italien
    Grazie et tanti saluti

    • Wer war das
      Wer hat meinen Nickname geklaut? Den Beitrag-wunderbar wie immer- habe ich gerade erst gelesen und muss feststellen, dass da jemand in meine Schuhe geschlüpft ist! So etwas macht man nicht! Aber vielleicht eine Auflösungs- und Abschiedserscheinung? Bitte nicht noch einmal!

  43. Wer 'ne
    Elbphilharmonie toll findet –
    anders auf Teufel komm raus.

  44. ~Dirigentendasein~
    Wie man Liebe zu einem Detail einer Leidenschaft beschreibt, erfuhr der Leser hier. Ihr charmanter Schreibstil zog viele in ihren Bann. Auch Berliner. Trotz widriger Gesellschaftsumstände, hielten Sie das Leben hoch. Die Freude am Leben. Nicht jeder hat das – unter Ihren Umständen -, verstanden.

    Es zeigt auch, dass man hier(Deutschland) nicht alles haben kann. Was gut ist. Wenigstens halten die Italiener etwas in Ehren, deren Leidenschaft nicht italienischer sein könnte. In Deutschland hat man das Gefühl, dass Traditionen nicht mehr gelebt werden dürfen, weil politisch nicht korrekt. Dafür haben wir gute Bahnradfahrer. Hatten gute Ingenieure und Raketenwissenschaftler. Ein Arbeiter- und Bauernstaat, möchten hier viele nicht wieder haben. Nur die alten Seilschaften, die sich in der Politik, Rundfunk und Verlagen gleichgeschaltet haben, sehnen sich nach der Internationalen.

    Na ja, ich freue mich auf das verrammeln. :D Danke!

    Es war eine erhellende Zeit; als „dr. schwanek“ sanft gelandet und mit dem Plagiat rein gestolpert mit der Tür in der Hand, fand ich gefallen an diesem Blog. Nicht jeder fand gefallen an mir. Ja, geschenkt. <3

    .

    https://pbs.twimg.com/media/DYzAX4yXUAAtmUl.jpg

  45. Ordnung muss sein
    Der Zorn der Autofahrer richtet sich i.d.R. gegen den Radfahrer, nicht das Rad. In „ordnungsliebenden“ Laendern wie D-land, UK etc wird ueber Verkehrsregelverstoesse seitens der Radfahrer (die ja auch haeufig Autofahrer sind und es besser wissen muessten) selten mit Humor hinwegesehen – auch hier nachzulesen: ht tps://www.theguardian.com/lifeandstyle/2015/jul/01/sabotage-and-hatred-what-have-people-got-against-cyclists. In Italien werden Verkehrsregeln eher als Anregung verstanden, von allen, somit gibts da einfach mehr Konsens und Toleranz.

  46. Dank
    an Sie, Don Alphonso, und an das Forum, für viele amüsante Stunden. Das Radfahren fange ich nicht mehr an, das vegetarische und antialkoholische Leben ist mir zu langweilig. Aus Ihren Zeilen spricht eine große Toleranz, auch für anders lebende. Das gefällt mir. Genauso groß ist die Bandbreite der Kommentare. Auch das findet man nicht oft. Manchmal schreiben Sie, wir plaudern ja nur. Diese selbstironische Distanzierung liebe ich an Ihrem Blog. Bitte weiter so.

  47. Titel eingeben
    Die Einladung zum Mitfahren/-lesen bei der Mille Miglia an an einem neuen Ort nehmen wir herzlichst an.

  48. "für Freunde des Velozipeds kreierte Nachspeise"
    In Murlo, die Radheroen, Olaf Ludwig wohnte mal in meiner Nachbarschaft, wird auch mit deutschen Fahrern geworben?
    Herr Ludwig, ein Mensch und und ein Sportler, von mir bewundert.

  49. Der Deutsche mag das Rad nicht, hä?
    sagt für gewöhnlich einer der die Hiesigen alle nicht mag;

    Der D hat keinen Humor…
    Der D ist Ausländerhasser…;usw. also meine Erfahrung ist eine andere:

    Ein Pariser Freund steckte mir mal, Fahrräder sind dort so unbeliebt, weil die Deutschen damit 1940 durch den Pariser Triumphbogen einmarschiert sind.

    Die Dt Soldaten konnten ALLE radfahren und schwimmen; was diese aus Sicht der Französinnen häufig als „interessant“ erscheinen liess.

    Auf Malle sind im März/April immer alle radverrückten Deutschen unterwegs; vielleicht mal den SLK stehen lassen und rüberfliegen.

    Bei Überland-Radtouren in Neuseeland und Australien waren immer 60-70% Deutschsprachige (D/CH/A) in den Unterkünften.

    Hier bei uns(Brandenburch) wird es bis in den letzten Winkel mit den Radwegen m. E. gar übertrieben. Bei Überlandfahrten sehe ich hunderte Kilometer Radweg ohne einen Radler, weil…

    der D steigert ev. das BSP der Italiener? …s. a. FLÄMING-Skate

    Vatertag, jeder wirklich jeder Alkoholiker in D besitzt dann ein RAD!!!

    Ich war mal seinerzeit der einzige Radfahrer in L.A.(103 PKW je 100 Einw. seinerzeit); auf jedem Empfang/Party Stirnrunzeln wenn man mit´nem Rad kam: Biking and from Germany, …bauen die keine Mercedesse mehr?

    Diese Tausende asiatischen Billig-Leihräder verschandeln viele dt. Grossstädte, u. a. Berlin. An manchen Ecken muss man den Bürgersteig gar verlassen,…das da mal einer aus Wut gegentritt der jeden Morgen kaum aus dem Haus kommt…verwundert mich nicht.

    Da karren irgendwelche Chinesen ungefragt Tausende von Rädern in unsere Innenstädte, ohne nennenswerte Wartung und denken wieder nur an den schnellen Taler der dummen Dt. = Der BärSenat müsste denen eine Rechnung wegen überlasteter BSR-Schrottpresse zukommen lassen.

    Zugegeben, meine ital. Radfahrerlebnisse belaufen sich gegen 0. Nehme diesen letzten Blog also gern als Anregung; dieses Jahr mit Familie 1 Woche Altmühltal und nächstes Jahr mal Bella Italia…und

    hoffe, es bleibt im neuen Blog weiterhin so anregend…

  50. Titel eingeben
    In Italien lernt der Deutsche, das es auch ohne Radwege, Solarpaneele, Baumärkte, Altbausanierungen und zumindest zwischen den Italienern auch ohne Rechnungen geht.
    Sobald man einen dieser Punkte jedoch ankratzt, falle ich jedoch vom Glauben an die Grundlagen eines geeintes Europa ab und verstehe warum der Italiener es sich, trotz oder wegen einer lähmenden Verwaltung, einfach gut eingerichtet hat. man bekommt jedch auch ein Verständnis, warum auch sonst nicht viel an Lösungsvorschlägen zu erwarten ist (und warum es die Mafia gibt).

    „Der Italiener“, je südlicher man kommt, hat als mächtigen Verbündeten das Klima. Und es ist schon eine ganze Menge, wenn man nicht jedes Jahr das Haus winterfest machen muss, weil man nach 200 Jahren Reparaturstau einfach den 1. Stock nicht mehr benutzt…

    Sie sind häufig genug im Norden Italiens unterwegs, ich denke es gibt da auch ein paar interessante und amüsante Gegensätze zum Süden… Thematisieren das die Stützen „der Italiener“ nicht ebenso?! Wahrscheinlich treiben sie sich in der Schnittmenge von dem besten beider Welten herum. Genießen Sie es, den nix is fix… Velo heil!

  51. Ich gebe zu ...
    … ich besitze ein Rad, das ich mag. Aber meinen Benz mag ich noch lieber :-)
    Auf die mittlerweile gewohnten, wunderbaren Geschichten des Don verzichten will ich keinesfalls, nein!

    Danke für so viel, Don, und hoffentlich auf ein schnelles Wiedersehen. Bleiben Sie, wie Sie sind. Die heutige Zeit braucht von nichts mehr als vom Widerspruch und vom gesunden Menschenverstand.

  52. Pasqua
    nach Karfreitag kommt ja Ostern! Viel Glück bei der Auferstehung und viele ungläubige Thomaner in der weiteren Gefolgschaft.

    Danke für die schönen Berichte und Fotos aus Italien. Was ich immer am meisten an den Italiener bewundert habe ist, daß sie trotz des desolaten Staates ihre Lebensfreude und den Hang zur Schönheit nie verloren haben, während hier alles zweckdienlich und mit größtmöglicher Dummheit und frei von Ästhetik zugepflastert wird. Die Beleidigungen für Ohren, Augen und Gaumen werden irgendwie nicht kleiner.
    Ein weiterer Grund für mich, Sie auch weiterhin zu lesen.
    Bouna Pasqua!

  53. Schön war die Zeit !
    Hallo Don,

    den Artikel habe ich noch nicht gelesen. Frohe Ostern.
    Danke Don, auf ein Neues.

    Für alle Mitforisten: Frohe Ostern.

  54. danke
    werter Don
    ich hab Sie die Jahre so gern gelesen ,gelacht, mit dem Kopf genickt, wie es mir sonst nur dem dem Wieland aus Regensburg gegangen ist wenn er über die bayerische Baukunst hergezogen ist.
    Ich freu mich auf eine Fortsetzung,wo auch immer

  55. Und nun...
    …muss ich doch noch weinen *handrücken über augen streich und verlegen, ohne jede ironie, lächel*.

  56. Titel eingeben
    Sg Don,
    Vielen Dank für die vielen Beiträge, am liebsten waren mir immer die Radlg’schichterln. So wie hier.
    Auf ein anderes mal, vielleicht am Furka Pass, am Stelvio; wie auch immer.
    Weiter so.

  57. „Macht’s gut und Danke für den Fisch".
    Wieso sind die alle auf den Rädern so gut drauf. Es ist nicht der Staub am Anstieg. Es ist, dass sie es gemeinsam machen.

    Nicht der Individualismus, die Ellenbogenmentalität oder die Jagd nach dem Kapital macht uns glücklich und zufrieden. Wenn man vom Berg, der Einsamkeit (die man auch braucht) der Mutter Natur, zurückkehrt zum Kreise seiner Lieben, Freunde, Gleichgesinnten. Nur dann wird daraus ein Schuh.

    Auch das hat diesen Blog geprägt. Hier ist ein Platz, willst Du einen Schnaps (Der Don hat ihn einaml einem Alten auf dem Berg ausgeschlagen – er glaubte seinen Esel noch weiter hochtragen zu müssen).

    Wenn man alles abstrahiert bleibt die soziale Komponente, der Kern des Menschen. Alles andere ist nutzloses Inventar im Kopf. Einladen zum Verweilen unter Gleichen. Die Zeit Gemeinsam verbringen, sich austauschen, dummes Zeug reden. Einladen und eingeladen werden. Vater-Kind-Aktionen. Spontan sich aufraffen, wenn der Kumpel zum Stelldichein ruft. Freundschaften pflegen.

    Ich versuche mir immer Zeit für den Augenblick zu nehmen. Es sind die Begegnungen mit Menschen, die am Ende zählen. Alles Materielle zerfällt zu Staub. Seit Aufmerksam – in jedem Augenblick, denn er kommt nie wieder. Seit Makellos bei allem was ihr tut. Wir sind, was wir tun.

    Ich denke, das wollte ich euch allen noch auf den Weg mitgeben.

    Euer stets und für immer seltsamer
    Dr. Seltsam

    • Was soll denn das ? ,,Macht's gut ?? Was soll das werden ? Desertion ?
      ..
      .
      Was hier bevorsteht, ist die bequemste Übersiedlung übahaupts !

      Keine Kartons einräumen und ausräumen, keine Bilder einpacken-
      ich weiß , wovon ich rede, nach meiner letzten Übersiedlung lebte ich fast ein Jahr nur mit dem Notwendigsten, und der Großteil der Wohnung war belegt mit unausgepackten- Kartons !

      Fand ich nicht so schlimm, aber dann hat eine Putzfrau gleich einem Wirbelwind den meisten Kram ausgepackt, und fand frecherweise auch noch genug Platz für das Zeugs.

      Ja, jetzt ist es besser, zugegeben , aber…

      Nur- bei vorliegender Siedlerei brauchen Sie nur eine andere Adresse einzugeben.

      Macht’s gut……..Sie haben ja Nerven !

    • Das Leben heißt verwandle Dich.
      Er wurde Reh, er wurde Fisch, er wurde Mensch und Schlange, Wolke und Vogel … stand als Doppelstern am Himmel.

      Lieber Herr Moser,

      danke für die Ansprache. Bitte machen sie sich keine Sorgen.
      Ich behalte ja Sichtkontakt. Nur ein wenig Schreibfaul könnte ich im Jahre des Herrn 1722 werden. Carpe Diem. ;-)

      Seien sie herzlichst gegrüßt
      Dr. Seltsam

      P.S.: Heil Caesar und alles andere.

    • 1722 ?
      ..
      Auf die Schnelle habe ich das Rätsel jetzt nicht gelöst.

    • Dieser Illig ist schuld oder Herr Rossi sucht das Glück.
      da gibt es diese alte These mit den erfundenen Mittleralter (ca. 300 Jahre). youtube.com/watch?v=jIh_ZIEj7kM

    • Ah, ja, Dr. Seltsam, das habe ich auch kurz bedacht,
      ..
      .
      aber das halte ich wirklich für groben VT .

      Allein die Fundlage aus dem Mittelalter, rund um Burgen, in den Abfallgruben der Städte, etc.

  58. Dank und dringende Bitte
    Heißen Dank für die stilsicheren und stes klassenbewussten Ausführungen – bei denen wir strengstens hoffen, dass sie nicht von hartherzigen oder hasenfüßigen Verlagskaufleuten offline gestellt werden! Wenn doch, machen Sie daraus vorher ein richtiges, analoges, drm-freies Buch, 10 Stück bestelle ich blind.

  59. Bis bald!
    Lieber Don, herzlichen Dank für diesen abschliessenden optimistischen (hedonistischen) Text und die erfreulichen (hedonistischen) Bilder dazu! Besonders gefielen mir das blaue Schild, das den Weg nach „Roma“ (!) zeigt…Und der märchenhafte prosciutto…
    Habe mir in einer extra Mappe viele davon im Laufe der Zeit heruntergeladen und ab und zu schaue ich mir meine Kollektion in aller Ruhe an…
    Die Bilder sind wie eine heitere und nachdenklich machende Chronik dieser letzten Jahre…
    Mit guten Gedanken und Wünschen an Sie und die treue Foristen-Schar. Bis bald!!

  60. Hamburg
    Hab die Nuller in HH verbracht. Eine wunderschöne Stadt, die sich – zu meinem Entsetzen – auf unterschiedlichen Ebenen völlig aufgegeben hat(te). Ich hab im Kontorhausviertel gewohnt und miterleben müssen, wie das Viertel binnen eines Jahrzehnts immer mehr vor die Hunde ging. Und damals konnte ich noch in Ruhe an der Binnenalster sitzen und in St. Georg einkaufen. Das ist jetzt Krisengebiet!

    Damals (!) hab ich schon einen ungeheueren Drang der Hamburger beobachtet, aufs Rad zu steigen. Die Leute wollten mit dem Drahtesel unterwegs sein, auch wenn sie sich dadurch in Lebensgefahr begeben haben. Die Stadt hat das nicht tangiert; die Verkehrspolitik war irgendwie in den 70er Jahren verhaftet. Kein Radwegekonzept, kein gar nichts. Jammerschade. Es wurde auch immer weniger für die Bürger getan. Für den Umbau zum Themen-Park für die Touristen – da war Geld vorhanden. Beim Blitzeis waren die Straßen schnell geräumt, die Gehwege blieben wochenlang spiegelglatt. Ganz komisches Ambiente …

    Aber: Da gab es ja auch noch die Spiegel-Kantine. Die hätte ich wirklich gerne mal besucht. Ein Kollege wollte mich immer dahin mitnehmen, aber wir haben es nie geregelt bekommen. Mensch, die hätte ich gern mal erlebt! Ich kenne ja die WAZ-Kantine in Essen, die auch geballt 70er-Jahre-Charme versprüht (allerdings eher auf einer bürgerlichen Ebene), aber die im Spiegellhaus … ein Traum!

    Faden verloren … jedenfalls sollten Sie die Hamburger nicht minder achten. Fahrradfahren wollen die wirklich – auch unter Einsatz des eigenen Lebens!

  61. Ciacci Piccolomini d’Aragona
    Der Don. Ganz nah dran vor Ort, an der Brunello Tanke. In der Nase oft Brombeer-/Waldbeeren-Noten, auch erdig. Und? Abgelehnt!

    Ich. Ganz weit weg mit Nase, Mund und Gaumen. Hätte nachtanken lassen.

    Das Leben ist hart, aber ungerecht!!

  62. Mille grazie
    Einen schönen Platz haben Sie da gefunden in Murlo.
    Als Nicht-Vegetarier und Weintrinker sage ich danke vielmals für die einladenden Bilder vom Schinken und dem Brunello.

    Die Streckenschilderung, die Schilder, der blühende Rosmarin und vor allem der Blick durch den Sottoportego im Etrukermuseum sind herrlich und machen Lust auf Toskana.

    Schöne Schlussschilderung – ich sage danke für das Stück und alle anderen und vor allem auch für alles Dazugelernte aus dem schönen Italien, aber auch aus der schnöden Welt des Webs.

  63. ZZ Top @ Toskana
    https://www.youtube.com/watch?v=LuzNlqZ1PY0

    Lucca Summer Festival 2010

    • ZZTOP in der Toskana
      Göttlich der Verweis auf das Lucca Summer Festival, der Clip zeigt aber erneut, dass auch wer nicht singen kann doch gross herauskommen kann………….aber Gitarre spielen kann er so gut !

      bei dem Titel sieht mann ja plötzlich den grossen Demokraten Lyndon B. Johnson vor Augen wie er das Etablissement der Chicken Ranch in LaGrange betritt……………..da ist doch alles was über den „dDT“ hingerotzt wird kalter Kaffee dagegen.

      Heute ist die Chicken Ranch leider verfallen, sämtliche Versuche, sie als „Kulturdenkmal“ zu erhalten scheiterten.

      naja, auch das Stadion in Wankdorf steht nicht mehr…….die Welt hat keine Erinnerungskultur.

  64. Heute ist nicht aller Tage
    Danke für Ihre Sichtweisen in schriftlicher und bildlicher Form.
    Lassen Sie uns wissen, wo wir Sie weiterhin lesen können.

  65. Die Verehrung für Radfahrer finden Sie ja...
    … nicht nur bei den Italienern, auch Franzosen, Belgier haben ihre
    kurbelten Helden der Landstrasse mehr verehrt, als die Teutonen.
    Alle diese Helden sind nie mit Knäckebrot & Wasser allein die Berge rauf und runter gesaust.
    Was spritzen Sie, Don ? ;)

  66. Frage
    .
    Ich wünsche allen erst einmal ein Frohes Osterfest.
    Dem Don dann auch noch einen guten Start am neuen Ort.

    Ausserdem habe ich noch eine Frage:
    „irgendeine Tugend muss man ja haben“ – – Wozu denn?

  67. Zum Ende einen Blick auf den Anfang....
    https://rebellmarkt.blogger.de/stories/1315480/

    Richtig gemacht!
    Vielen Dank !
    Weiter so!

  68. You made my dayS - Auf Wiedersehen und manch einer sollte in sich gehen...
    Sehr geehrter Don,

    schließe mich, besonders auch nach diesem wieder Lese-Genuss-Text, dem Lob meiner Vorredner an: You made my day, und das weit, weit mehr als einmal!

    Und für alle Argusaugen: Lese hier schon seit Jahren mit – auch schon vor dem berühmten Herbst 15 (aus feinen Betrachtungen dem Don eine Aversion gegen Ausländer unterstellen zu wollen, zeigt nicht nur einen Bias, sondern vor allem dass diejenigen schlicht nicht wissen wovon sie reden. Einfach mal in die alten Texte schauen und sich angenehm überraschen lassen… Diese lohnen nach wie vor. Hab auch öfter in alte Texte der beiden Don-Alphonso-Blogs geschaut, weil es dort so viel Spannendes und großartig Geschriebenes zu finden gibt.).

    Was fällt einem als Auslöser der merkwürdigen Entscheidung ein? Fotos von Zuständen die dort jeder kennt, wie mehrfach geschrieben wurde? Dann möchte man doch noch einmal daran erinnern, wie die ersten Klagen über die Fotos nicht unbedingt den dort Abgelichteten galten, sondern der angeblich miserablen Qualität. Dabei wurde schnell klar, dass diese bewusst so waren wie sie es waren, damit nicht etwa einzelne Personen erkennbar sind. Aus Rücksicht. Aus Anstand. Und auch aus Verständnis, wie auch dem damaligen Text ohne weiteres zu entnehmen war (und heute kräht kein Hahn mehr danach, und auch keine Henne – und das, wo doch vorgeblich nahezu der Untergang des Abendlandes abgewendet werden musste…).

    Nun gut, es ist wie es ist. Und ich möchte auch nicht herum rechten, wer da etwa wann und was und wie… Sondern viel mehr den vom Don gezeigten ausgezeichneten Umgang mit der Angelegenheit Anerkennung zollen: Sicher, souverän und grundanständig. Etwas mehr davon in unserer Gesellschaft und Etliches würde anders aussehen (bzw. sich ausgehen…).

    Dem Verfasser dieser bereits jetzt schon legendären Blogs* noch einmal ganz, ganz herzlichen Dank, vor allem für den Lesegenuss und die vielen originellen Betrachtungen (nehmt das, Wiederkäuer, harr, harr!) und alles, alles Gute! Besonders auch aus Berlin, das sich viel Kritik und Polemik redlich verdient hat.

    * Streisandeffekte helfen nicht immer den Klägern… Bekanntlich. Und auch das hat etwas Beruhigendes. U. a. auch, dass manche nichts daraus lernen.

    (Habe die FAZ auch gerade wegen dieser Blogs immer mehr schätzen gelernt… Schade, dass es nun weniger gibt, dass einen dorthin lockt. Die besagten Kläger sollen ja nicht unbedingt FAZ-Leser sein, so hörte man…

    Apropos Zeitungen, schwindende Leser und ihre Taktiken: Das löst man gern weiter auf dem Rücken der Schwächsten. Laut Koalitionsvertrag der aktuellen Groko, sollen die Verlage dadurch gestützt und entlastet werden, indem sie das Privileg erhalten den Arbeitnehmeranteil an den Rentenbeiträgen der Zusteller von 15 auf 5 % abzusenken, ohne dass klar ist, woher der dann fehlende Anteil kommt. Vielleicht zahlt es der Staat (und damit die Steuerzahler), aber wahrscheinlich ist das nicht. Denn dieser macht es nur, wenn er dazu gezwungen wird, aber gemeinsames Handeln gegen Abbau von Standards gilt ja inzwischen als fast verpönt, auf jeden Fall aber als verdächtig (man hört sie schon, die da schreien: jede Kritik an der Presse sei demokratiefeindlich und sicher auch rechts-populistisch…). Es betrifft übrigens 140.000 Zusteller, die meist aus Not zu sogenannten unchristlicher Zeit mit der Wahrheit derjenigen unterwegs sind, die ihr Wort darüber verbreitet sehen.

    https://www.taz.de/Presse-Lobby-gegen-Zeitungsboten/!5491310/

    Passend zu den fragwürdigen Rettungsversuchen: http://www.deutschlandfunk.de/alternativen-zu-facebook-und-co-gemeinsame-plattform-von.2907.de.html?dram:article_id=413984

    Welcher Herausgeber hatte vor ein paar Jahren vorgerechnet, wie lange es bei gleichbleibender Entwicklung „Print“ noch geben würde…? Zu spät, mag man da rufen, ihr rettet die Freunde nicht mehr.

    Empfehle gern noch mal die offenen Worte einer leitenden Bankerin zum Ende der FTD: Man wisse nun kaum noch, wie man seine „Informationen“ vertrieben bekomme… Tja, zu dumm, dass nicht jeder dieser Transmissionsriemen der Macht eine Zwangsgebühr erheben darf. Am Besten auch gerade von den unteren Rängen, die schon lange keine Abbos mehr halten, weil es das erste ist, was man in der Not abschafft. Man könnte es „Demokratieabgabe“ nennen… Ohne einen weiteren Plagiator geben zu wollen, wie etwa jenen über welchen gerade der Tagesspiegel schreibt und welchen ausgerechnet Amazone groß gemacht hat – wobei man dann unwillkürlich an das ebenfalls unvergessliche Deus-Blog denkt…)

    PS: Wohl dem, der von sich da sagen kann: Feci, quod potui, faciant meliora potentes. Die Bilanz dürfte bei manch einem der Akteure dieser Tage recht unterschiedlich ausfallen. Nun gut, die Würfel sind gefallen und viele werden nun woanders Don Alphonso lesen.

    (Gumprecht schreibt, und es gibt keinen Grund ihm das nicht abnehmen zu können, er habe per FedEx nach Amerika eine Kündigung eines Vertrages zugestellt bekommen, den er weder kannte noch unterschrieben habe… OMG!)

  69. Titel eingeben
    Alles sieht – zumindest auf den obigen Fotos so ‚ordentlich‘ aus, etwa so wie Ausländer sich früher(?) Deutschland vorgestellt haben.
    Jerome K. Jeromes Bericht einer Radtour(!) mit zwei Freunden durch das ‚ordentliche‘ Deutschland von 1900, „Drei Männer auf einem Bummel“, liegt bereit(s) neben dem Bett.
    .
    Danke für all die Texte.
    Werd‘ abwarten, wo’s demnächst weitergeht und das ‚Lesezeichen‘ zur FAZ dann löschen.

  70. Oder war das ein ziemlich weit vorgezogener Aprilscherz?
    Denn nun ist da ja wohl ein echter Vertrag ganz ohne Handschlag – Freiheit damit lückenlos weiter perdu.

    Oder ist das für den Erstenapril Angekündigte eher gekündigt und damit der eigentliche, echte, wahre Aprilscherz?

  71. Ein Ende ist auch immer der Anfang von Neuem, besserem?
    Vielen Dank für viele schöne Texte und Bildern aus bella italia, und dem schönen Bayern. Wo Mensch, Mensch sein darf. Das fehlt.

    Noch mehr danke ich für inspiration und das Querdenken. Mehr davon an anderer Stelle.

    Tugenden sind schön, bei einem guten Wein und luftgetrockneten Schinken aus der Toskana sind die mir aber vollkommen schnuppe.

  72. Eine Welt im Kopf der Nordlichter
    Zuerst einmal: ich hätte Ihnen, hochverehrter DON, ja ebenfalls gern gedankt, mich von Ihnen (einstweilen) verabschiedet und Ihnen ein frohes Osterfest gewünscht, nur-Sie haben vor ein paar Tagen mal geschrieben „es kommen noch mindestens 4 Beiträge“. Und wenn ich mich nicht verzählt habe müsste jetzt noch mindestens einer ausstehen-was denn nun? Können Sie Klarheit schaffen, bitte?

    Zum Thema: jaja, die lieben Nordlichter, sie sind so hyperkorrekt, ordentlich, ehrbar, pflichtbewusst, loyal gegenüber der Obrigkeit und voller Glauben an das Gute im Menschen. Sie glauben an den Weihnachtsmann, und… Spaß beiseite.

    Nur spaßig ist es nicht wenn sich die obengenannten Eigenschaften mit Einfalt, Weltfremdheit, einer Art Masochismus und protestantischer Zwangsmoral paaren, wo das von der besten aller möglichen Welten überzeugte, brave Nordlicht sich selbst und seinesgleichen zu Arbeitshöchstleistungen antreibt. Wenn nötig mit der Peitsche, denn was nicht weh tut ist gottlos und Hauptsache man selbst oder seinesgleichen kommt nicht in den Genuss der erarbeiteten Leistungen. Denn das wäre Hedonismus und Hedonismus ist gottlos.

    Nein, das brave Nordlicht wartet darauf, dass andere das alles erkennen und dann schamlos ausnutzen. Und wehe einer aus der seinesgleichen-Fraktion sagt was dagegen-der ist aber dann ein ganz böser Populist, Rechter, was auch immer. Mal abgesehen davon, dass der Protestantismus sich während der Nazizeit wesentlich stärker an das Regime anbiederte als der Katholizismus (keine Angst ich bin nicht in der Kirche), aus protestantischem Zwangsdenken entstandene Seuchen wie „political correctness“, „gender mainstreaming“ oder „virtue signalling“ vergiften die Welt eher als dass sie ihr etwas Gutes tun. Aber auch da gilt: Hauptsache es tut Euch und Euresgleichen weh und hält Euch davon ab Spaß zu haben.

    Der Rest der Welt wird sich auf Eure Kosten vergnügen und Ihr merkt es nicht mal. Ihr lebt um zu arbeiten, um den Flagellant und Tugendprahler zu machen-tapfer und voll hanseatischer Ehrbarkeit reitet Ihr auf Eurem Kaltblüter gegen Windmühlen wie weiland der Ritter von der traurigen Gestalt.

    Da ist etwas, was ich Euch ganz persönlich sehr übel nehme: dass das untote grüne Politdesaster bei Euch in Schleswig-Holstein immer noch um die 10% erreichen konnte, nachdem es woanders längst abgemustert hat. OK liebe Nordlichter, ich habe mittlerweile begriffen, dass es bei Euch etwas länger dauert bis Ihr einen Trend geschnallt habt, und dass der sich bei Euch immer noch hält während er sonst schon längst out ist. Das ist bedauerlich, aber auch etwas peinlich.

    Tja, was soll man zu Euch sagen: herzliches Beileid?

    Ach was, ich sage…!

    • Den könnte unser lieber Kunstfigurenschöpfer frühjahrsputzend ziehen und zwar zum
      guten Schluss ein wenig anders als sonst: Da dieser letzthierige Beitrag dann ohnehin kaum noch kommentiert werden kann, wird er ohne Antwort(en)Möglichkeit(en) onnlein gestellt. WAS? OHNE KOMMENTARMÖGLICHKEIT?? DAS DARF JA NICHT WAHR SEIN!!!

      Doch: Denn die Kommentare hat er diesmal gleich mitverfasst, so wie er das von seinen Jüngern kennt/gekannt hat (er könnte Renate Simon wieder auferstehen lassen, beispielsweise). Unmöglich? Aber nicht doch für einen Deus, unseren Tretmaschinengott, nochmalganzlieblächelnd…

      +++++++++++++++++++++++++++++++

      NS: Ob ich es zum neuen Ufer schaffen kann/werde, weiß ich noch nicht – die neusten Untersuchungsergebnisauswertungsnachrichten gestern in der Tumorsprechstunde waren schlicht schlecht.


    • noch mindestens einer ausstehen
      Ja, es ist halt noch nicht Ostersamstag, der 31.
      Warten Sie’s einfach ab.

    • Mein Gott, Frau Amgelin, und wir kaspern hier umadum !
      .
      .
      Beim Vater einer Freundin wurde auch gestern Krebs festgestellt, Genaues weiß man noch nicht, aber die Ärzte haben recht deutlich gesagt, dass es wahrscheinlich bösartig ist.
      Inoperabel, bleibt nur Chemo. 68 Jahre . Pff .
      Meine Freundin, deren achtjährige Tochter- alle durch den Wind.
      Ich habe ihr jedewede Hilfe angeboten, vom drüberreden über Transporte, einkaufen, kochen für das Kind, or whatever.

      Alles, alles Gute, against all and any odds, dammit !

    • an Frauke Amgelin
      http://blogs.faz.net/stuetzen/2018/03/29/fuer-gerechtigkeit-muessen-wir-von-murlo-zu-santantimo-gehen-8903/#comment-202641 – Liebe Frau Amgelin, gute Besserung, trotz allem! Und frohe Ostern ebenso!

    • , danke Liebe Frau Amgelin für das Lächeln und das Buchstabenschubsen und Ihnen ganz viel Kraft.
      Haben die in der Sprechstunde schon mal was von den Geschwistern Cann Sativa und Abis Indica gehört. Die werten Kollegen könnten sich ja mal kundig machen und die Zwillinge der Frau Amgelin vorstellen.

      Herzliche Grüße
      sendet der Doktor.

    • Mei, Kopf hoch.
      Wir können ohne die kritischen Damen nicht sein.


    • Liebe Frau Amgelin, auch wenn es Ihnen z.Zt. nicht so gut geht, bleiben Sie uns doch bitte noch eine Weile erhalten. Vielleicht auch noch ein bißchen in neuen Gefilden, hm? Wie auch immer, ich wünsche angenehme Ostertage.

    • echt schlecht Frau Amgelin ?
      Wenn man dem Leben nicht mehr Tage hinzufügen kann,
      sollte man versuchen den Tagen mehr Leben hinzufügen.
      (und wenn es nur eine kurze Visite bei Don Alphonso ist
      oder was immer sie mögen)

      Tag für Tag wenn es sich irgendwie einrichten lässt.
      Sie müssen aber damit rechnen das es noch viele Tage werden
      und man sollte so handeln das dies möglich ist.
      Da sie nicht blöd sind mache ich mir diesbezüglich aber keine Sorgen.

    • @Frauke
      Liebe Frauke,
      Sie sind allen wohlgesonnen. Wir Brauchen >Sie. Bitte, bleiben Sie uns erhalten. Sie sind ein Goldstück.Ich bitte Sie. Hierbleiben. Bei uns. Die Gemeinschaft( ich auch!) brauchen Sie.

    • Gute Frau Amgelin
      Ihnen brauch ich doch nicht zu erzählen, dass eine Aufgabe oder ein Ziel dem Schicksal so manche lange Nase zu drehen vermag.

      Nun, ich denk, wir können an Ihren Beiträgen oft tiefer schürfen und auch auf andere Gedanken kommen.

      Also, wenn es irgend geht, geben Sie sich das als Ziel, schlagen dem Schicksal ein Schnippchen und bereichern uns noch lange.

      Alles Gute.

    • Frauke Amg sagt:die neusten Untersuchungsergebnisauswertungsnachrichten gestern...
      Liebe Frau Amgelin,

      bitte keine „selbsterfüllende Prophezeiungen“-Strategie einschlagen. Etwas Internet-Recherche zu Curcuma und Süssholz könnten hilfreich sein. Nein, ich bin kein Gesundbeter, es ist einen Versuch wert.
      Gute Besserung und viele Grüße. Mögen Sie weiterkommentieren.

    • Rage, rage...
      @Frauke Amgelin

      Do not go gentle into that good night,
      Old age should burn and rave at close of day;
      Rage, rage against the dying of the light.

      Though wise men at their end know dark is right,
      Because their words had forked no lightning they
      Do not go gentle into that good night.

      Good men, the last wave by, crying how bright
      Their frail deeds might have danced in a green bay,
      Rage, rage against the dying of the light.

      Wild men who caught and sang the sun in flight,
      And learn, too late, they grieve it on its way,
      Do not go gentle into that good night.

      Grave men, near death, who see with blinding sight
      Blind eyes could blaze like meteors and be gay,
      Rage, rage against the dying of the light.

      And you, my father, there on the sad height,
      Curse, bless, me now with your fierce tears, I pray.
      Do not go gentle into that good night.
      Rage, rage against the dying of the light.

      (Dylan Thomas)

    • Alles, alles Gute Frau Amg!
      Erschütternd!

      Liebe Frauke Amg,

      alles, alles Gute! Allen hier, und Ihnen ganz besonders sehr!

    • Titel eingeben
      Liebe Frauke Amgelin,

      Ich wünsche Ihnen alles Gute. Sie und Frau Simon waren damals die Ersten, die mich hier begrüßt haben und ich schätze Ihre Kommentare sehr, auch wenn sie manchmal eine Herausforderung sind.

      Ich hoffe, Sie kommen noch mit ans neue Ufer und setzen sich als Ziel das 10-jährige von DA.

      Wie sagte mir eine liebe alte Dame zu ihrem 90. Geburtstag: “ kämpfen, kämpfen, kämpfen“.

      Also in diesem Sinne, bleiben Sie bei uns.

      Ihnen schöne Ostertage

    • @ Amgelin
      Sehr geehrte Frau Amgelin, auch mir tut es leid, das von Ihnen zu hören. Kopf nicht hängen lassen, da geht heute vielleicht eine ganze Menge.

      Alles erdenklich Gute, und vor allem auch schöne Ostern.

    • Sehr geschätzte Frau Amgelin
      Darf ich mich den Genesungswünschen anschließen? Alles Gute und viel Kraft!

    • .
      die besten wuensche fuer viel kraft und zu einer guten und raschen genesung mag ihnen auch gerne mea parvitas senden. bitte immer an die zehn-prozent-chance denken, und dabei bitte immer auch die richtige seite gehen.

  73. Lautes Geplapper allenthalben, aber heute keine launigen Antworten...
    Hat’s noch keiner gemerkt? Der Don antwortet heute gar nicht.
    Kommt mir vor wie ein Zimmer voller Gäste, die sich laut unterhalten, und der Hausherr ist gar nicht da.
    Liegt er unterm Schreibtisch, von mißgünstigen Konkurrenten mit falschen Kräutern vergiftet? Oder hat ihn zum Abschied die Wehmut gefasst, und er kann nichts mehr sagen?
    Und dabei hatte ich nach den Ankündigungen von „Blutrache“ an SPON zumindest ein paar saftige Wortgranaten erwartet, abgefeuert gegen das zur Knallplättchenpistole linksgrüner Furzideen herabgewirtschaftete ehemalige „Sturmgeschütz der Demokratie“.
    Und ich hatte mich, nachdem Nahuatl dieser Tage zu meinem Entzücken schon die „Kalten Bauern“ wiedererweckt hatte aus jahrzehntelangem Dornröschenschlaf, wenigstens auf ein paar Kraftausdrücke und lange vergessene „Nettigkeiten“ für die SPON Pappkameraden gefreut, darunter z.B. „Bankert“, „Ohrfeigen“-oder „Watschngesicht“, und das nette „Schlafzimmerblick“, was ja alles sicher unter Hatespeech oder Non-PC fiele, aber grade deswegen.
    Welchen der Damen und Herren Augstein, Diez, Berg, Lobo, Stokowski etc. was zugedacht ist, kann jeder sich selbst aussuchen, (wir wollen ja niemanden beleidigen), auch seine eigenen Assoziationen beisteuern, mir jedenfalls kommt das erste „Grieaßmuserl“ hoch, wenn sie nur vor meinem geistigen Auge erscheinen, ob ihrer Boshaftigkeit, rechthaberischem Irrglauben und Verbissenheit.

    Dem Don guten Übergang und frohe Ostern!

    • Sie haben recht, der Hausherr macht sich ein schönes Leben in bella italia, während Kollege Settembrini hier die Kommentarblumen gießt und den Spam wegkübelt.

    • mi dispiace
      Caro Signore Settembrini, povero!

      Wünsche Ihnen schon im Voraus Frohe Ostern und erholsame Feiertage. Es muss hart sein, im Regen daheim zu sitzen und die schönen, schon sommerlich wirkenden, Bilder anzusehen.

      Selbst der Wein schmeckt dort besser.

    • Ja, es ist hart, nicht dabeizusein, zumal krankheitsbedingt. Aber wenn ich mich wenigstens so noch nützlich machen kann, ist nicht alles vergebens. Marco Settembrini


    • @Collega Settembrini: das ist sehr anständig von Ihnen, daß Sie die Blumen gießen, zumal, wenn Sie gerade „nicht so zweg“ sind. Ich wünsche Ihnen alles Gute, zumal über Ostern, aber auch weiterhin.

    • Danke, ich kann es wirklich brauchen. Es werden auch für mich wieder toskanische Momente kommen. Und ich gedenke, bei DeM auch wieder mehr Flagge zu zeigen, sobald klar ist, wie es künftig weitergeht. M.S.

    • Liebe Frau Amgelin
      meine allerbesten Wünsche für Sie: Behalten Sie ihren Humor und ihre scharfe Beobachtungsgabe und lassen Sie sich nicht von Angst besiegen!
      Und ja: Es wäre sehr schön und wünschenswert, Ihre Beiträge auch in Zukunft lesen zu können.

      Dank an DA für die detaillierten Beschreibungen und grandiosen Fotos: Dabei fühlt sich der norddeutsche Frost gleich weniger kalt an ;-)
      Viel Freude und gute Erholung weiterhin in Italien! Ich bin sicher, wir werden auch zukünftig von Ihren „Mitbringseln“ profitieren und freue mich auf die Fortsetzungen am neuen Ort.

    • Grn geschehen und alles Gute an Frau Angelin!

  74. Ach don...."
    Bei uns wird viel rad gefahren. Wir sind ja sehr bergig. Der vulcan irazu hat seine 3600 meter, teils sehr steile strasse und sogar da findet man radler die hochgekeucht sind.

    Ich traf heute zwei dieser radler.
    Und wir kamen ins reden. Und ich habe begeistert von einem gewissen don alphonso und seinen tollen raedern und fahrten erzaehlt, so dass sich die beiden radler mitgefreut haben.

    Dett ham se nun davon!
    Nu kennt man Sie auch in costa rica.

    Nur Sie waren mir anlass die faz anzuklicken.
    Es gibt keinen grund mehr.

    Manchmal konnte ich mit ihren texten nichts anfangen, mir fehlte der hintergrund.
    Meistens aber gaben sie mir das, was mir in uebersee fehlte. Intelligente plauderei, wunderbare sprachform, mitunter ahnte ich ihre seele.

    Lieber don alphonso, sie waren eine echte erbauung.
    Dafuer danke ich ihnen.
    Mit leichter trauer darueber, dass eine vertrauensvolle zeit vorueber ist.
    „Alles fliesst“, leben ist bewegung und sprache ist klang.

    Es kommt also eine neue zeit mit anderem klang oder dem gleichen. Ich werde es erfahren Sie wortakrobat.

    Toll wie sie ein letztes mal ihre leser auf die probe stellen, ob da wohl einer merkt, dass sie extra „thymian“ schrieben, um zu testen ob die leute auch aufmerksam sind und den angeblichen fehler bemerken.
    Jawohl, wir lesen sie aufmerksam und hams bemerkt.

    Was ist ihr motto?
    Der letzte vers eines meiner gedichte:

    „Ich lebe in saetzen
    Und verbrenne dabei.
    Und ist meine hand einmal muede
    Ist auch mein leben vorbei“.

    Nein, Sie haben ja noch raeder.

    Danke fuer eine wunderbare zeit.
    Ihr tico ueber dem grossen wasser.

  75. Titel eingeben
    Ich glaube, das ist Rosmarin, nicht Thymian

  76. Es ist vollbracht!
    Tja Don, ich weine keinem URL nach und freue mich herauszufinden, auf welchem Fundament die Stützen in Zukunft stehen werden. Ich möchte mich für die bisherige Zeit mit Ihnen noch einmal bedanken und anmerken, dass Ihre liberale Haltung bei den Kommentaren sehr gut war und im Mutterschiff fehlt. Da bekomme ich nicht einmal Kommentare zu technischen Fehlern in Artikeln durch. Live long and prosper!

  77. Italien ist schon beeindruckend...
    Denn es hat nicht nur die (vermeintlichen?) Schwächen über die hamburger Journalisten schreiben, sondern eben auch Stärken die so unerreichbar sind für den Rest der Welt, dass man einfach nur entwaffnet ist. Mein Hobby ist das fotographieren und sie können sich sicher vorstellen, welch Fest eine Reise nach Italien jedes Mal für mich ist.

    Ich wünsche Ihnen viel Spass in Rom, der großartigsten Stadt der Welt, und ich hoffe Sie geben uns ein Signal, wann und wo wir ihre nächsten Texte finden können!

    Was bleibt von der faz wenn sie weg sind? Nur ein Haufen roter Paywall-Schilder?

  78. Das Ende naht
    Daher dem lokalen Wetter geschuldet einen Glenfarclas ins nosing glass gefüllt und etwas atmen lassen;
    eine schöne CD aufgelegt (Dave Matthews Band, Some Devil);
    und endlich mit dem Lesen begonnen.

    Hach, welch schönen Bilder.

    Wunderbarer text.

    Mal riechen. Nippen. Gute Wahl. Was für ein perfekter Moment.

    Und was wird gerade gesungen:
    „gravedigger
    when you dig my grave
    make it shallow
    so I can feel the rain“

    Passt.

    Für mich gerade im Moment des Genusses.

    Für die leichmatrosigen Totengräber des Journalismus bei SPON, die sich ihr Grab selber schaufeln und hoffentlich noch lange die Texte des Don zu lesen und zu spüren kriegen (Ärger, Puls usw.), wenn sie selbst schon einem anderen prekären Broterwerb nachgehen müssen.

    Für das hiermit gestorbene Projekt bei FAZ.net. Weil es hoffentlich noch eine Weile im Archiv vorhanden bleibt und noch lange Zeit Begriffssuchen im blogbereich reinprasseln werden; hoffentlich mit mehr klicks als die neuen Experimente ;)

    So schreibt es mich gerade.

    Mit besten Wünschen (Hals- und Beinbruch) und auf ein baldiges Wiederlesen an einem anderen, ggfs. gar besseren Ort…

  79. Titel eingeben
    Es war mir eine Freude.
    Und das Finale ist angenehm pathosfrei. Und mit viel angenehmen Pathos.

  80. Auf ein baldiges Wiedersehen ...
    … in voller künstlerischer Freiheit. Bis dahin tausend Dank für die hervorragende Unterhaltung!

    Arrivederci!


  81. Aber der blau blühende Rosmarinbusch ist schon arg schön. Wußte gar nicht, daß der so schön blühen kann. Aber wenn man dann ein Zweigle abzwickt, ist es wohl schon arg dick, und man macht besser nur die Nadeln ins Essen, oder?

    • @ colorcraze
      Ja, die Nadeln nimmt man im Ganzen, gehackt oder auch als Zweige z.B.über ein Ofengemüse. Ich hatte ein tolles Rezept für die Weihnachtsplätzchen mit kleingehacktem Nadeln.Soll ich wieder machen, so überraschend gut paßte das zum Süßen.

    • aus eigener Erfahrung:
      Die Rosmarin-Nadeln doch lieber im Mörser erst zu ‚Staub‘ zermalen, die spitzen kleinen Dinger. Ansonsten pieken die beim Kauen und das ist unangenehm.
      Oder einen ganzen Zweig mitbraten (Entenbrust z.B.) und den beim Essen dann beiseite legen.
      Aber NIE einzelne Nadeln zum Mahl, denn diese Pieksdinger später alle wieder aus der Soße rauszusuchen ist lästig.

    • Hatte ich auch, aus Mürbteig waren die, glaube ich.

    • Schokolade
      Nachdem ein größerer deutscher Schokoladen -hersteller die Rosmarin-Schokolade aus dem Pro gramm genommen hat, weil ich der scheinbar Einzige war, der sie gewollt hat, bekommt man sowas nur noch von kleinen Manufakturen. Unbedingt probieren!

    • Rosmarin-Schokolade
      Ist auch unbedingt probierenswert. Gibt’s allerdings nur noch von kleinen Manufakturen.

    • Ach, wie schön, daß wir hier zum Schluß...
      …noch backen und kochen!

      Wenn man Rosmarin, wie empfohlen, gleich mit ins Kochgut gibt, wird er weich. Soßen passiere ich meistens.

      Bei mir war es ein weicher Knetteig, dem die fein gehackten Nadeln zugegeben wurden, zu 2 Rollen geformt und zu Talern geschnitten wurden.Vorher außen normaler Zucker mit Zitronenabrieb.

      Ich mag ja gern Schokolade mit Fleur de Sel, finde Kontraste toll.

  82. So ist es
    Vielen Dank, Don, für den schönen Bericht und ein frohes Osterfest.

    Nun, in der Heide wachsen keine Knäckebrotbäume, aber Wacholder ist schon da und eigent sich als Würzmittel für Sauerkraut sehr gut. Es ist aber so, daß in der Heide es keine Rennrad tauglichen Wege abseits der überfüllten Straßen gibt. Es herrschen schlecht befahrbare Sandwege vor. Ist ja Naturschutzgebiet. Außerhalb davon wird es auch nicht besser. Aber Schilder wurden immer aufgehängt. Aber trotzdem fahre ich auch dort mit viel Elan und Spaß meinen Reisepanzer. Soll ich mich davon mangels Engagement der Verantwortlichen abhalten lassen? Niemals!

    Auch der Spiegel verbricht es, über Länder und Ereignisse, ohne vor Ort gewesen zu sein, irgendetwas zu schreiben. Es muß nur die vorgefertigte Meinung entsprechen.

    Das Gegenteil habe ich letztes Jahr in der ADFC Radwelt gelesen. Dort wurde ein Radfernweg in Polen mit den höchsten Tönen beschrieben und die hervoragende Wegqualität gelobt. Ein Bekannter von mir hatte sich unabhängig von dem Bericht im gleichen Jahr auf die Tour gemacht und die Wegequalität völlig anders erlebt. Es wurden EU-Mittel für den Radfernweg unendlich ausgegeben, aber für völlig unsinnige Maßnahmen.

    Die Unsitte irgendetwas auf Bestellung von Unqualifizierten schreiben zun lassen, verbreitet sich leider rasant.

    Gibt´s noch eine „Stützen der Gesellschaft“? Oder war´s das unter der FAZ?

  83. Tugend?
    Lieber Don!

    Der Wein und der Schinken dieser Gegend sind fantastisch! Wieso muß man „irgendeine Tugend ja haben“? Und wieso richtet die sich bei Ihnen darauf, diese Gottesgaben zu verschmähen? Das ist eine Sünde, lieber Don! Ja, vielleicht noch schlimmer, eine moralische Selbstüberhebung! Dergleichen „Tugend“ wird der Herr furchtbar bestrafen!


  84. Für alle die, die noch die alten Beiträge gesammelt haben wollen als .zip-Dateien-Archiv: heute abend und morgen gibt es die noch, danach nicht mehr.
    https://tinyurl.com/yc6clgmu
    Und seid nicht so maulfaul, wenn ich einen Bezug wissen will (seid Ihr Kommentaroren, oder Leser, seit wann, und was wollt Ihr mit dem Archiv… muß ich das immer erst aus der Nase ziehen??)

    • @ Sie sind ein Juwel.
      Für all das, was SIE machen. Danke.
      Gruß an Frauke Amgelin. Auch ihr ein dickes Dankeschön.
      Höchste Ehrerbietung.
      Gruß

    • Heul
      Ich habs erst heute gelesen und bin nun zu spät… gibts eine 2.Chance?? Bitte!

  85. A presto
    Jetzt scheidet also der Condottiere tatsächlich von Francoforte. Schade für Frankfurt. Gut für den neuen Soldgeber….

    A presto e buon viaggio….wohin auch immer. Wir werden es alle in ein paar Tagen erfahren.

    Bitte machen Sie genauso weiter!!!

  86. Italienische Radwege Rom und südlich
    Kann es sein, dass Italien dieses glänzend ausgebaute Radwegenetz nur im Norden, etwa in der Lombardei oder Venetien bietet?
    Vor zwei Jahren habe ich beruflich ein paar Monate in einem südlichen Vorort Roms verbracht. Kaum Radwege im Umland Roms. Schmale Landstraßen mit bröckelnden Rändern und Banketten. Autofahrer, die zwar mit großzügigem Abstand überholen, aber wehe, es kommt ein Auto entgegen. Dann wird der Radfahrer von der Straße abgedrängt. Wege abseits der Straße sind meist alle paar hundert Meter mit Toren versehen. Freilaufende Hunde flößen kein Vertrauen ein. So sieht es abseits der touristischen Pfade aus. Von hoher Wertschätzung für den Radfahrer ist wenig zu bemerken.
    Vom nicht vorhandenen Radwegenetz in Rom selbst ganz zu schweigen!

  87. Danke Don.
    Es waren meist sehr genüssliche FAZ-Lesestunden mit Deinen Texten.

  88. Titel eingeben
    Danke für die vergangenen Texte und die Einladung, die ich gerne annehme.

  89. Titel eingeben
    Vielen Dank lieber Don. Undank Ihres Abgangs in eine hoffentlich freundlichere Umgebung lese ich den ggü. vormaligen Zeiten deutlich Schlagseite habenden Mutterkutter dann nur der Wirtschaft wegen. Konservativen Liberalismus kann ich nur noch im Netz oder im deutschsprachigen Ausland finden…
    Buona notte und bis bald an neuem Orte

  90. Muchas gracias !
    ¡Muchas gracias por las maravillosas y alentadoras contribuciones desde 2015 y hasta pronto! Diviértete en la hermosa Italia!

  91. Dankeschööön
    „Es war sehr schön, es hat uns immer sehr gefreut.“

    Franzl & Mozartiana

  92. FAZ
    Heute hatte ich das zweite und letzte Gespräch mit einem jungen Mann von der FAZ. Er wollte mich überzeugen, das gekündigte Blatt weiter zu abonnieren. Wir hatten ein ganz nettes Gespräch über weichgespülte Medien usw. Als ich jedoch den Namen don Alphonso erwähnte war die Stimmung auf einen Schlag dahin. Offensichtlich war es nicht sein erstes Gespräch mit diesem Thema. Wir haben uns darauf geeinigt, das Abo ehrenhaft zu beenden.
    Lieber don Alphonso, vielen Dank für die vielen anregenden Texte.
    Auf ein neues.

    • Senf zugeben
      Ich meine, ich habe die F.A.Z. u. faz.net vor knapp zwei Jahren, als sich der Kampf um die Meinungs- u. Deutungshoheit auch gerade in den Kommentarspalten abspielte, als „Grand Dame“ bezeichnet. Aber so leid es mir tut, angesichts verbliebener „Köpfe“ wie M.Hanfeld oder M.Martens. Als ich gestern gelangweilt „Lachslaus“ anklickte, wurde im Verlauf der Lektüre klar, dass mit ökosensibler Themenwahl, einfacher Sprache, juvenilem Stil u. -horreur indéfini- peinlichen Visualisierungen die vorpubertäre Nichte das Zepter von der Grand Dame übernommen hat … Oder war ich einfach auf der Beilage für Kinder gelandet?!

      Alors, die Welt ist keine Kugel, aber sie wird immer flacher.
      Da waren aber selbst die Flüchtigkeiten in der Orthographie u. manchmal ein etwas redundanter Beitrag des „Don Alphonso“ erträglicher …

      À bientôt!

    • ich auch...
      @ Don Alphonso
      Lieber Don, auch ich möchte mich mit den unzähligen Anderen hier ganz herzlich für die vielen Stunden Lesegenuss bedanken! Mich haben Sie geködert mit der Überschrift „Alternativlos: Deutsche Machthaber wie Schinken räuchern“ im April 2016. Einfach spitze! Wenn ich Anderen von Ihrem Blog vorschwärme, beschreibe ich ihn als Art Stehparty unter Freunden, die sich gut unterhalten.

      @Peter

      So ein Gespräch hatte ich auch, als ich unser Abo kündigte, 2010, als Wulff Bundespräsident wurde. Teile der Berichterstattung waren alles andere als neutral, nicht nur emotional sondern eindeutig hämisch und das Privatleben der Familie einbeziehend. Bis dahin hatte ich die FAZ als hochkarätig empfunden. Auf meine schriftliche Kündigung bekam ich einen Anruf, der mich wiederwerben wollte. Als ich verblüfft fragte, ob nicht vermerkt sei, warum ich gekündigt hatte, antwortete man mir, nein, da stünde nur, ich hätte Interesse an einer Wiederaufnahme eines Abos in Zukukunft. Hm.

      Dem stetigen, in ganz vielen Bereichen von Kultur, Bildung, Konsumgütern, vielleicht sogar im Menschlichen, wahrnehmbaren Qualitätsschwund kann man sich nur entgegenstemmen wenn man Qualität bewahrt, sammelt… – ob Gemälde, Silberkannen, alte Fahrräder, Tugenden… dazu, lieber Don, regen Sie an und ich wünsche Ihnen eine fulminante Fortführung an anderer Stelle!

  93. Vom sehr hohen Schweizer Radwegniveau aus gesehen...
    Liebe Herren Settembrini und Naphta (oder besser Castorp bzw. Mann?)
    Vielen Dank für den schönen Bericht.
    Ich freue mich über den unterdessen hervorragenden Zustand des italienischen Radwegenetzes.
    Auf der Tagesstrecke ab Lugano über Chiasso nach Chiavenna anno 2009 blieben mir auf der italienischen Seite damalige konzeptionelle Besonderheiten nicht verborgen. Auch dort wurde an Radwegbeschilderung nicht gespart. Auf zugehörige Radwege verzichtete man jedoch vorerst zum Teil.
    Im beleuchtungsfreien Tunnel hinter Como folgte ein Rennradfahrer ganz ohne Scheinwerfer schutzsuchend meiner trüben Heckfunzel.
    Die Fahrt auf der Ostseite des Lago di Como mit Fähre bei Bellagio empfehle ich in jedem Fall.
    Morgens ab Chiavenna dann recht sauerstoffintensiv über Maloja- und Julierpass nach Chur -dort schnell in die letzte abendliche Bahn nach Zürich. Anderntags war am Heimatort noch ein Arzttermin verfügbar. Aber dennoch hat sich Bolle ganz köstlich amüsiert!

    Also bis bald unter neuer Flagge.
    Schöni Oschtere! (https://www.omniglot.com/language/phrases/swissgerman.php)

  94. Alternative Facts
    „Ich fahr Porsche und was fahren Sie“ Poschardt hat Don retwettert….

    Ich befürchte Schlimmstes….

  95. silberne Record HR
    Das schönste Bild zum ‚Schluß‘: crusn.jpg Leider nur mit Ambrosio Excellence und nicht Nemesis, denn dann wär’s ideal. Danke!

    Das Teil hängt da nur über’m Tisch und staubt ein? Darf doch nicht wahr sein!

  96. Erweitern Sie Ihr Weltbild
    Don, wenn Sie mal im Frühjahr oder Sommer in der ehemaligen Reichshauptstadt sein sollten – bitte melden Sie sich! Meine Freunde und meine Wenigkeit fahren mit Ihnen durch Preußisch-Arcadien. Sie werden für einige Minuten Tegernsee und Toskana vergessen. Zur Belohnung gibt’s ein (alkoholfreies) bayerisches Weißbier.

  97. The last waltz to day...
    …mit gutem Wein und tollem Schinken, vielleicht von Säuen, die Eicheln fressen konnten? Welch ein Genuss, den Sie nicht anrühren.

    Schöne Gegend, die Toscana und Sie haben ein schönes Quartier mit Himmelbett.Hoffentlich alles mit gutem Schallschutz…

    Seit 2 Jahren bin ich hier, irgendwie ermuntert durch Frau Simon.Manches Mal dachte ich: mei Bua, du traust di wos. Schmunzeln mußte ich immer, wenn man Sie hier oder da hinlocken wollte.Sie interessiert das doch alles nicht, für Sie gibt es nur Italien,wozu ja Südtirol auch gehört.(Vielleicht noch die Schweiz) Traurig waren nur die Bilder von dem einen Ort, der nach einem Erdbeben wohl von allen vergessen wurde.

    Ganz herzlichen Dank für’s Mitmachen- und Lesendürfen.Bis Karsamstag werde ich reinschaun,ob es etwas Neues gibt.Ihnen und allen Schreibenden hier wünsche ich schöne Feiertage mit erträglichem Wetter.🌤

    Ihnen, Herr Settembrini gute Besserung, damit Sie jedenfalls Ostereier suchen können.

  98. Titel eingeben
    Auch von mir vielen herzlichen Dank für ungezählte Stunden voller Lesevergnügen und geistreicher Unterhaltung! Kafka sprach einmal von der Axt für das gefrorene Meer in uns, die gute Literatur für uns sein muss.
    Ihre wunderbaren Kolumnen waren für mich eine Wäscheklammer für die Nase, dank der die tägliche Massenmedienkloake mit ihren Abgründen aus Millennialdummheit en detail und gemeingefährlicher Verantwortungslosigkeit en gros manchmal erträglicher wurde. Ich habe dank Ihnen die World of Interiors und Evelyn Waugh entdeckt und das alte orange Villiger-Tourenbike vom Nachbarn wäre ohne Ihre (immer pittoresk verkaufte) „Quäl dich du Sau!“-Pädagogik entsorgt worden statt bei mir zu landen – danke auch hierfür!

  99. "Irgendeine Tugend muss man ja haben"
    Seltsam, diese lebensunlustige Abstinenz will so gar nicht zu Ihrem elastischen Katholizismus passen, auf den Sie zu recht stolz sind.
    Sind das wirklich Ihre roten Linien?
    Egal, für mich zählen eher die weißen Linien.

  100. wie schön
    dass Sie mich und all die anderen Leser/innen in Ihren Resturlaub mitnehmen und teilhaben lassen an der erlebnisreichen Intensität des Radfahrens an lieblichen Orten, die das Leben lebenswert erscheinen lassen (auch wenn sich dem Fischer und vielen anderen Grünen, die nicht den Weg nach Bodrum wagten, die Vielfältigkeit der duftenden und in Liebreiz erstreckenden Landschaft ebenso zeigt). Die Fotos zeigen unberührte Ferne, wohin Gedanken und Stimmungen schweifen können.

    Ihre Schilderungen erinnern mich wehmütig an mein Geschenk vor exakt 50 Jahren: ein ‚Göricke‘ – meine Eltern hatten sich das Geschenk ‚vom Munde abgespart‘ – es war das schönste und teuerste Fahrrad im Bezirk, und jeden Tag (!) putzte ich die Weißwandreifen. Der Neid der Straße war mir täglich sicher. Mit Ihren Radtouren könnte ich nicht mithalten, weder mit dem alten Gefährt noch mit der heutigen Kondition – aber sentimental werde ich dennoch beim Nachempfinden Ihrer gegenwärtigen Glückseligkeit auf dem – verzeihen Sie mir – Stahlross.

    Der auf Radwegen erzielte räumliche Abstand zum Mainufer ermöglicht einen befreiten Kopf für das Neue. Bin mächtig gespannt und freue mich darauf, Ihnen auch auf anderem Blatt zu folgen. Danke für bisheriges Lese- und Nachdenkvergnügen.

  101. Titel eingeben
    Vorhang auf zum zweiten Akt. Und passen Sie mir besser auf Appolonia auf!

  102. Das Papier-FAZ-Abo im Herbst 2015 gekündigt, ...
    … danach unter BLOGS.FAZ.NET noch Don Alphonso & Sir Hans Ulrich gelesen – nur zum Protokoll.

    Ja, liebe FAZ, es war nicht alles schlecht, es wird leider zunehmend alles, wie soll ich mich ausdrücken, gleich (und werden Anzeigen immer weniger) geschaltet.

    Frohe Ostern allerseits, momentan aus Peschiera del Garda!

  103. Wir sollten den Hausherrn ehren
    Morgen ist schönes Wetter.
    Ein jeder hole sein Rad
    Und fahre irgendwohin,
    Der eine weit, der andere weiter.
    Wir klingeln höflich, aber mit Anlass
    Und kehren zum Kuchen ein.
    So also ehrten wir ihn,
    Indem wir taten, als
    Hätten wir ihn verstanden.

    • tolle Idee
      da bin ich dabei:-)

    • Aus gegebenem Anlaß...
      Das Wetter stimmt – und so kann der Dankesritt starten, auch wenn hier die wenigen Höhenmeter eben über Strecke zusammengefahren werden müssen.Allen ein schönes Osterwochenende!

    • ...und fahre irgendwohin ..
      Melde Vollzug! So schlappe 55 km, ungefähr warn’s. Zählt das?

  104. Danke für viele erfreuliche Stunden
    Geehrter Don,
    ich erinnere mich noch an den ersten Artikel, den ich hier vor Jahren gelesen hatte. Es ging um einen defekten Schaltungshebel an einem alten Rad, den der Radhändler des geringsten Misstrauens nicht mehr reparieren wollte. Ich habe seitdem immer wieder gut geschriebene Texte hier gefunden und mich wunderbar amüsiert.

    Ich bin kein Plauderer und habe hier noch keinen Kommentar hinterlassen. An dieser Stelle muss ich mich aber für die vielen schönen Stunden in Ihrem Salon bedanken. Ich höre gerade etwas gute Musik (ZZ Top), trinke ein Glas italienischen Rotwein auf Sie und wünsche Ihnen schöne Tage in der Sonne.

    Dem Herrn 793 wünsche ich, dass er wieder gesund wird und ebenfalls wieder auf längere Radtouren gehen kann.

  105. Lassen Sie wieder von sich hören!
    Lieber Don,
    Ihr Blog, den ich erst vor ein paar Monaten entdeckt habe, ist der einzige, den ich seither regelmäßig mit großem Vergnügen lese – wegen seiner Mischung aus Informationsgehalt, historischem Verstand, Esprit und Provokationen wie auch wegen Ihrer Selbstironie. Bitte machen Sie mir weiterhin die Freude, regelmäßig etwas von Ihnen lesen und – nicht zu vergessen – Ihre schönen, ungekünstelten („authentischen“) Fotos anschauen zu können. Ihr letzter Satz stimmt mich optimistisch.
    Angenehme Ostern!

  106. Da bleiben
    Liebe Frau Amgelin, bitte bleiben Sie bei der Stange!
    Wir brauchen Sie „am neuen Ufer“,
    Ich freue mich jedesmal, wenn ich einen Ihrer bizarr-verspielten, tiefgründigen Kommentare lese….
    Frohe Ostern!

  107. Es gibt solche und solche...auch in Italien
    htt p://www.radsport-news.com/sport/sportnews_108533.htm
    Martinez nach Auseinandersetzung mit Autofahrer im Krankenhaus
    Derr Kolumbianer Daniel Martinez ist am Dienstag im italienischen Pistoia ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der 21-Jährige wurde bei einer Trainingsausfahrt von einem Autofahrer geschlagen und litt, das berichtete sein Trainer Michele Bartoli, anschließend unter Gedächtnisschwund, weshalb er über Nacht im Krankenhaus blieb, um sich weiteren Untersuchungen zu unterziehen.
    “ „Wir waren trainieren, als ein Auto uns beinahe umgebracht hätte. Wir haben uns beschwert und dann ist er ausgerastet. Er ist ausgestiegen und hat mich angegriffen, hat mir ans Kinn geschlagen und mich ausgeknockt. Dann hat er noch einem anderen die Lippe aufgeschlagen und ist abgehauen“
    Bin auch immer erstaunt, wenn man in youtube Videos sehen kann, wie aggressiv sich englische Autofahrer gegenüber Radfahrer verhalten. Die gelten als so rücksichtsvoll.
    Wünsche dem Don, daß er sochen Autofahrern nicht begegnet.

  108. Ist das hier ein Kondolenzbuch?
    Auf Wiederlesen! Und danke für die bisherige, tolle – Arbeit? – nein das Vergnügen, das offensichtlich auf beiden Seiten lag.

  109. In jedem Ende...
    …gibt es auch einen Anfang.

    I will follow.

  110. Weil es weitergeht und alles seine Zeit hat
    werde ich mit erhöhter Aufmerksamkeit lauschen und sehen, wo es weitergeht und hoffe die vielen wirklich lesenswerten Texte und die Antworten ihrer Leser finden den Weg in gedruckter Form -so wie der Tramp C.C. als Kunsfigur seinen Weg fand, wünsch ich das auch dem Don Alphonso, weil es ohne die Berichte der reellen Radtouren südlich der Alpen und den Touren durch den Zeitgeist alles weniger amüsant ist. Absolut unterhalten! Danke für diese Zeit, die keine kurze war. Gruß aus dem deutsch-niederländischen Grenzland – im Übrigen sind meine Räder wieder fit für den kommenden Frühling, die Schläuche prall und die Ketten fettig.

  111. DANKE
    Als bisher stiller Mitleser möchte ich ihnen ein Danke für die schöne Zeit und die Hoffnung auf ein Wiederlesen mitgeben.

    Denken sie doch mal über die Veröffentlichung in Buchform der „Best Of…“ nach.

    Webseiten werden und können gelöscht werden.
    Bücherverbrennung traut sich noch keiner….

    • Bücherverbrennung traut sich noch keiner?
      Inzwischen werden die Erkenntnisse der Stalinschergen genutzt, man verbreitet mehr Schrecken, wenn etwas einfach verschwindet.

      http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/stadtbuecherei-bad-duerrheim-bad-wording-13770102.html


    • Ahjaje, Sie hatten aber auch noch garnicht mit Nachlaßverwertern zu tun…?!

    • Na, rhadamanthys, es geht ja flott voran !
      .
      . und das in BAYERN . Und die Humpeltruppe um Söder will im Herbst punkten ?

      Das wird ein richtiges Schmankerl am Wahlabend !

      Wenn die Clowns auch zu 40% aussortiert werden .

      Wegen blabla-wording und bad politics.

    • Effizientiere Volkserziehung ohne Bücherverbrennung
      Eine Politkommissarin hat in Bad Dürrheim ein den Grossen Schwestern unerwünschtes Presseecho hervorgerufen (s. Beitrag von @rhadamanthys).
      Für das behutsame Formen der Neuen Menschin im Hintergrund sind effiziente Internettechnologien propagandistisch hilfreicher als altmodische Brachialmethoden.
      Google ich „Statistiken zu Männern in Deutschland“, so erhalte ich keinerlei Männerinformationen, sondern gelange zur Website „“Statistiken zu Frauen in Deutschland“. Dort erfahren wir, dass zuvorderst der weltweite sexuelle Missbrauch von Frauen zu bekämpfen ist.

    • Bad Wording
      Den Artikel zur Bücherauslese habe ich neulich auch mit Grausen zur Kenntnis genommen. Schockiert hat mich vor allem, dass man so etwas in der Regel ja gar nicht mitbekommt. Wenn ich mir dann vorstelle, dass derlei Änderungen bei einigen eBooks, die laufend aktualisiert werden können, ebenso unbemerkt vonstatten gehen … Grusel! Toll, jetzt leide ich unter Verfolgungswahn & hab neulich in der Mediathek extra geschaut, ob die Filme noch vollzählig sind, in denen Kevin Spacey mitspielt. Gute Nachricht: Ja, sind alle noch gelistet.

    • Bitte - Jägers Artikel über Bad Dürrheim ist old hat (von 2015) - und das geschieht
      andauernd und in janz D-Land. Alt Rechtschreibug, alte Ethik, alte PC – wird ausgemistet.
      In Konstanz wurde das Grimmsche Wörterbuch aus der Präsenzbibiothek der Städtischen Bücherei genommen – nicht mehr zeitgemäss.

      Und Bad Dürrheim war letzten Monat, als ich dort badete – sehr schön! – man konnte bei Minus fünfzehn Grad und frischem (hehe!) Norwind ein Luftbad nehmen – – und hernach ins 30 Grad warme Sprudelbecken sinken und – nur noch ein zwei weitere Gestalten waren da, – also genug, um die Freude zu teilen – herrgott, was ich noch loswerden muss: Also Bad Dürrheim ist Ba-Wü – und war es auch vor Jahren schon, als der strenge Herr Jäger sich daranmachte, die dortige Bibliothekslandschaft zu durchpflügen. – To absolutely no effect, wie ich meine, nun (ganz) abschließend sagen zu sollen.

      Was aus unseren Tagen: In der Uni Bielfeld hat die Uni-Buchhandlung geschlossen! – Die Jungen Leute sagen, sie hätten keinen Bedarf mehr. Der Buchhändler denkt über einen Branchenwechsel nach. Fastfood gehe immer, sagta.

  112. Rad fahren
    Guten Morgen,
    die Fahrt tut Ihnen gut. Sie machen das, was schon lange fällig war. Sie radeln sich die Seele frei. Erholen mit Witz und Abendteuer ( Schotterpisten 😱☺ ) ich hab mich amüsiert. Lustige Geschichten. Danke.
    Bis denne
    Frau Ghnim

  113. hammaned
    Hochverehrter Don, wie kriegen wir eigentlich Ihre neue Wirkungsstätte mit?
    Herzlichen Dank für die herrlichen Bilder. Will ja nicht missionieren, aber bei diesem Wein, diesem Schinken, also da nicht schwach zu werden… gehört doch essentiell zur Italianita. Na ja eine willensstarke Kunstfigur.
    Beim Radfahren bin ich eher geschreckt. Im Dezember 73, dem Jahr der Ölkrise und Fahrverbote sin wir mit dem Rad bis nach Sizilien, und um die Insel rum. an Weihnacht! Suboptimal, aber schön. Weiß noch wie heute: Capo d’anno in Messina, mit Millionen zerdepperten Glasflaschen auf allen Straßen… also wir haben unsere Räder kilometerweit getragen, und trotzdem…pfffft.
    Vorerst mal schöne bunte Ostereier in der frühlingshaften Toskana (derzeit Cecina, heute Sonne), man könnte sich treffen?

    e tanti auguri per la nuova vita senza maledetta FAZ

    Pfröpfler

    • senza DON, senza GUMBRECHT
      arrivederci maledetta FAZETTA – ci vediamo presto mio caro, fino a dopodomani, michelangelo

  114. Wir kommen einfach mit
    woimmer es auch hingeht. Wenn ich auch kein großer Radfan bin. Liebe Grüße von einem Schadmünchner

  115. und immer noch gerne in Westafrika, weil schön halt, und für alte, weisse Männer nicht so kompliz
    ceterum censeo:
    Karfreitag wird noch DIE heisse, blutrachige (in Anführungszeichen), zum weiteren Nachdenken zwingende Nichtkunstgeschichte vom Hausherrn hier platziert werden.
    Der beste Tag dafür.
    Die Osternacht bis 0.00h zum kommentieren wird deshalb Beiträge auch der Hoffnung hervorbringen.

    Beste Grüsse zu Ihnen Allen

    • Es kommen noch zwei Schlussbeiträge, aber ohne kommentare – ich kann hier ab 24 Uhr nichts mehr tun.

  116. Titel eingeben
    Die Art und Weise, wie der D.A. bei der FAZ aussortiert wurde, ist in der Branche normaler Geschäftsgang. Ich habe das mit springer-fachmedien hinter mir und mit ETM in Stuttgart.
    Man muss nur die Verbindung haben zu Verlagen, die Berichte des D.A. als Wert schätzen können. Diese Qualifikation ist in den Verlagen immer weniger vorhanden. Und wenn sie vorhanden ist, ist diese nicht ausschlaggebend für das veröffentlichte Programm.
    Anders gesagt: wenn der Anzeigen-Bezahler „den“ nicht mehr haben will, ist der draußen.

    • genau darum...
      … regen sich die Chef-Leitartikler (auch) in der FAZ ja so sehr über die Bürger auf, die seit den regellosen Kapitalismus-Exzessen von Investmentbanken, Religionsführern, Selfmadeputschisten, Spitzenbeamten internationaler wie nationaler Institutionen, Drogenkartellen, Geheimdienstoligarchien, Staatsparteifamilien von Gysi bis Xi, Rechtsanwaltsimperien, Internetkonzernen und eben Thinktanks oder Medienhäusern ein Versagen als Elite vorwerfen.

      Das Elitenversagen ist offensichtlich. Das Aussprechen desselben ist Hass.

      Nun, andererseits verhllft dieser Prozess, der dank Technik einfach radikaler und schneller als jemals zuvor in der Menschheitsgeschichte abläuft, mir zumindest verhilft er, falsche Loyalitäten zu erkennen und abzulegen. Meine kleine befreiende Kulturrevolution quasi, denn „wer bezahlt, diktiert“ funktioniert nicht, wenn die Währung weltweit inzwischen … wertlos geworden ist.

      Wer sich in EUR, Rembini, USD etc. nach den letzten 20 Jahren noch kaufen lässt, hat eben nichts begriffen. Aber gut. Privatmeinung, die die Welt nicht ändern wird. Wichtig ist nur die eigene Erkenntnis: Weder reicht es. bei Elitenschelte stehen zu bleiben, noch war es jemals angebracht, diejenigen zu beschimpfen, die frühzeitig auf das Elitenversagen hinwiesen.

      Es wird Neues entstehen. Wir sind live dabei)

    • Ja, es ist eine grosse Zeit für neuen Journalismus.

  117. Titel eingeben
    Ist das nicht Rosmarin?

  118. Über die Freuden des Abschieds, und die Leiden der Giftmörder
    Ich bin wohl einer der Wenigen, die ihren Abschied von dem sich immer noch für ein Qualitätsmedium haltenden Lügenblatt FAZ freudig begrüssen.
    Ich habe ja auschliesslich böse (Barolo trinkende) Anarchisten zu Freunden, und wenn einer von denen meinen Computer benutzt, so muss ich immer umständlich erklären, warum sich auf meinem Computer eine Bookmark der FAZ befindet.
    Sonst fackelt man nach der dritten Flasche möglicherweise auch mein Auto ab

    „Keine Ahnung, warum selbst Münchner ihren Frust an Rädern auslassen, die im Gegensatz zu Autos keinem wirklich weh tun, und sogar als schlechtes Konzept immer noch besser als das private Auto sein sollten. Es ist aber so. Der Deutsche mag das Rad nicht.
    In Bosco della Spina ist der Radfreund der Gipfel der Schöpfung, in Deutschland ist der Dieselfahrer auf einer Stufe mit dem Giftmörder.“

    Der Deutsche mag das Rad. Er mag das Rad der anderen nicht, egal ob selber auf einem sitzt, oder im Auto, und am allerwenigsten mag er es wenn er zu Fuss geht und alle paar Minuten die Fahrkunst eines ihm entgegen Rasenden korrekt einschätzen muss.

    Italiener scheinen anarchischer und sozialer veranlagt und müssen gerade in der Toscana seltener ganz dringend und schnell mit dem Auto irgendwohin. Es sei denn eine ihrer „Banken“ gehe gerade Pleite und die Deutschen, unsozial wie sie nun mal sind, weigern sich die anfallenden Unkosten zu übernehmen.

    Die Toscana bewohnende Italiener unterscheiden sich von Münchner Mittleren Ring Bewohnern dadurch, dass sie gemütlich auf ein Kissen im Fenster gestützt auf die „Hauptstrasse“ schauend, immer noch etwas einatmen können, das man weltweit, so noch vorhanden, gute Luft nennt.

    Man kann also dem Autor nur empfehlen mal (ohne eigenes Sauserstoff Gerät) ein paar Tage an eine der einschlägig bekannten Stellen des Rings zu ziehen und sich dann noch mal selber zu befragen, ob nun mehr nicht auch für ihn „der Dieselfahrer auf einer Stufe mit dem Giftmörder“ steht.
    Oder doch zumindest so mancher Manager in den Autokonzernen…?

  119. À propos Spiegel und was er so berichtet...
    …ich hielt es erst für einen Aprilscherz und sah deshalb mindestens dreimal aufs Datum. Aber der Focus sagt es auch und beide Medien können sich wohl kaum darin absprechen, einen Aprilscherz zu früh zu bringen, auch wenn er noch so gelungen wäre, oder doch? Aber nein, es ist ernst!

    Frau Fietz wird tatsächlich (unter Vorbehalt der Zustimmung des Bundeskabinetts) Angela Merkels neue Regierungssprecherin! Und jetzt fiel es mir wie Schuppen von den Augen, denn ich denke ja schon seit Jahren – ja, was schreibt die denn? Das ist ja so realitätsfern und warum lobt die immer die Merkel…lobt die immer die Merkel…lobt die schon wieder die Merkel? Und sie war ja eben nicht die Einzige. Jetzt habe ich endlich verstanden, was diese jahrelange weitgehend sinnlose Merkel-Lobhudelei bei unzähligen Journalisten verursachte: Es war gerade jene Hoffnung auf genau diesen Posten, der offenbar die Damen und Herren antrieb! Und jetzt ist das Rennen endlich entschieden…endlich….oder wie viele Regierungssprecherinnen kann so eine Kanzlerin denn eigentlich haben? Weil – wenn man noch ein paar entsprechende Posten auslobt…und zwar in etwas fernerer Zukunft, sagen wir so in ein oder zwei Jahren. Dann bekommen wir tatsächlich nochmals jahrelang sinnlose Lobhudelei vom Feinsten vorgesetzt. Wirklich, ich wäre fast vom Stuhl gefallen, vor Lachen oder vor völliger Fassungslosigkeit. Irgendwie redet man ja schon lange immer wieder von der Regierungstreue mancher Medien – aber man hoffte ja noch….aber jetzt ist endgültig jegliche Hoffnung dahin. Es geht um eine echte Karriere! Vom Journalisten zum Regierungssprecher!

    Ich hoffe ja noch immer, übermorgen rücken Spiegel und Focus damit heraus, dass das ein gelungener Aprilscherz ist und sie sich einfach nur abgesprochen haben. Ich hoffe noch immer.

    _______

    Wie rächt man sich am besten – das Vorgehen ist für mich zumindest klar definiert – für effiziente Rache sollte man am besten warten, bis sich wirklich die ideale Gelegenheit bietet und manchmal dauert das, aber diese Gelegenheit kommt sicher irgendwann. Dann sollte man unbedingt darauf achten, dass die Rache nicht selbstschädigend ist, am besten weiß der Betreffende gar nicht, woher der unangenehme Wind weht. Und sehr oft – muss man auch gar nichts tun, nur zuschauen, wie derjenige sich selbst auf den Kopf haut, ist sehr bequem.

    ____________

    Und zum Thema Fahrradfahren in Italien – also entweder dort hat sich in den letzten Jahren gewaltig etwas getan, oder Sie verbreiten sogenannte Fake-News, Don Alphonso. Eine der schlimmsten Alptraumsituationen in meiner Erinnerung war auf dem hinteren Sitz eines Tandems in der römischen Rush-Hour zu sitzen und k e i n e eigene Bremse zu haben. Ich habe uns hundertmal tot gesehen und danach nie wieder ein Tandem bestiegen. Und Fahrradfahren auf den italienischen Küstenserpentinen glich am ehesten einem Russisch Roulette – kommt jetzt ein Auto um die Kurve, das diese eng schneidet oder nicht…kommt jetzt… Vielleicht war ich aber auch einfach an den falschen Orten radeln.

    Ansonsten liest man den Don Alphonso ja demnächst einfach woanders.

    • Frau Schönfeld, ich verstehe Ihr Entsetzen, aber
      .
      ..
      ist es nicht ziemlich WURSCHT , wer Sprecher dieser Katastrophenregierung ist ?

      Der ganze Haufen, den uns da das Wahlvieh hingesetzt hat, besteht aus Ja-sagern oder Leuten, die ihr eigenes, unsägliches ideologisches Supperl auf dem Feuer der Mugabe A. köcheln.

      Und dass ein Regierungssprecher jetzt nicht zu den schärfsten Kritikern ebendieser Regierung zählt… naja.

      Also :
      Nur eine weitere Peinlichkeit aus dem Einheitsbrei, aber das Schlimme ist ganz wer anderer . Mehrzahl.

      Und über die Medien, diese Leichentücher der Pressefreiheit, wie ich sie oben bezeichnet habe , kann man viel Böses sagen, weniger schreiben, aber am besten liest man den Mist nicht zu intensiv,
      einfach so, wie die Menschen im Ostblock früher ihre Pravda, oder ihr Neues Deutschland gelesen haben.

      Frau Fietz wird also um unser Geld nichts Gutes tun, wie Millionen Merkelkinder.

      Im Verhältnis harmlos.

    • Herr Moser, ich zumindest lebe nicht in der DDR!
      Und an solche unerträglichen Zustände werde ich mich so lange ich lebe sicher nicht gewöhnen und ich werde sie sicher nicht einfach hinnehmen. Und ich denke, es gibt mehr als genügend andere im Land, die das gleich oder ähnlich sehen.

  120. Orientierungssuchende und auf zu neuen Ufern
    Guter Don, Sie haben viele hier sicherlich dazu ermuntert, wieder stärker in Pedale zu treten oder aber damit zu liebäugeln, sich dem „Radeln“ wieder zu widmen.

    Wie wäre es denn, würden Sie am neuen Ufer auch einmal diesen Orientierungssuchenden einen kleinen Ratgeber an die Hand geben, von der Wahl und dem Finden eines geeigneten Rads bis hin zum aufbauendem Training.

    Wer weiß, vielleicht könnten Sie auf diesem Weg sogar die Teilnehmerzahl der L´Eroica steigern, dereinst :)

  121. New Life
    And when the snow was melting
    The strong gathered around him
    And the weak
    Sat aside

  122. Bis bald
    À la prochaine!

  123. Hoffentlich finde ich Sie am neuen Ort
    Denn Ihre Blogs würden mir ganz ungemein fehlen!

    Und eines haben die „Stützen“ immerhin bewirkt: während ich hier in der sonnigen (heute soll’s wohl doch mal regnen) Toskana autowandere, nehme ich sorgfältig Rücksicht auf die Radfahrer und hasse sie kein bisschen!

    Hoffentlich bis bald.

  124. DA, Gumbrecht
    Ich habe gerade den letzten Beitrag von Gumbrecht gelesen. Wenn das der neue Stil des Hauses ist, ohne mich. Ich tue mich seit Schirrmachers Tod ohnehin schwer mit der FAZ. Jetzt heißt es: Farewell!

  125. Von Leuten, die was können
    Loben werde ich den Don Alphonso nicht, damit er mir nicht eingebildet wird… ;-)

    Aber ich bedanke mich beim Don aufrichtig für viele amüsante Stunden, seine verbittert-fröhlichen Texte, seine unermüdliche Freischalterei, seine bayrisch-widersprüchliche Lebenshaltung und dafür, dass er den intellektuellen Salon mitten Deutschland wiederbelebt und erfolgreich in einem Blog umgesetzt hat. Das bleibt seine historische Leistung, die ihm niemand nehmen oder absprechen kann. In meinen besseren Kreisen sagt man dazu: „Er mag schräg sein, aber er kann was!“

  126. Hasta la vista!
    Herzlichen Dank für die Zeit bei Ihnen!

    Ich halte es mit dem alten, immer wieder zwischendurch während seiner Kommentare nach Luft schnappenden Friedrich Luft, sonntäglich zu Mittag, und jede Woche jedes Mal abschließend mit
    „Gleiche Welle, gleiche Stelle, auf Wiedersehen und Dankeschön!“
    (Leider weiss ich nicht, wie man online ‚Stelle‘ durchstreicht. Man denke sich diesen Durchstrich.)

    Und der unverwechselbaren und unersetztlichen Frau Vergügt-Schmunzel wünsche ich Alles Gute!

  127. Titel eingeben
    ich glaube, dass auf dem schönen Bild nicht der Thymian, sondern der Rosmarin blüht … auf jeden Fall danke und frohe Ostern!

  128. Alkohol, Fleisch und Karma
    Machen Sie es halt wie mein Schwager:

    Der sagt immer er wäre ein indirekter Vegetarier.
    Die Kuh frißt das Gras und er frißt die Kuh.

    Der Meister persönlich meint:

    „Wenn es am Ende unserer Reise gar keinen Ort zum Ausruhen gibt,
    dann müssen wir uns auch nicht sorgen, den Weg zu verlieren.

    Bleiben etwa unsere Vergehen zurück?

    Alle Vergehen, die wir in den drei Welten begangen haben,
    werden mit uns verschwinden.“

    Na dann Prost!! :-)

  129. Italien, Land meiner Träume
    Don,

    Sie haben ja mal wieder von A bis Z dermassen recht mit Ihrem Text. Das Wetter in Hamburg ist übrigens lausig, die bei SPON von wichtigtuerischen Praktikanten zusammengestoppelten Artikel werden täglich schlechter und unerträglicher und man / ich will einfach nur noch weg von hier (was Hamburg ist).
    Danke für diesen erbaulichen und kurzweiligen Text, Ihnen schöne Ostern.

  130. Ein schöner, stilvoller Abschied von Ihrer alten Plattform,
    lieber Don Alphonso. Ich hoffe, Sie bald anderswo wieder lesen zu können, und daß ich rechtzeitig erfahre, wo.

    Ihre Erfahrungen in der Toscana stimmen sehr wohl für jene Region. Wie Sie sicher erfahren haben, ist sie vergleichsweise gut entwickelt, wenn auch fast mehrheitlich in der Hand von New-Age-Ashrams. Wenn man aber wie ich aus dem eher südlichen Indien kommt, Campania Pradesha, nahe der Provinzhauptstadt Salernabad, macht man ganz andere Erfahrungen: man wird ausgelacht, wenn man das Fahrrad benutzt, sogar, wenn man zu Fuß geht. Das einzig angesehene Fortbewegungsmittel ist das Auto, in welchem echte Männer auch des 21. Jahrhunderts nicht vom Sicherheitsgurt Gebrauch machen.

    Das Land ist ebenso hügelig wie die Toscana, jedoch schon im März einige Grade wärmer. Möglicherweise liegt das daran, mehr vielleicht noch, daß in traditionell armen Gegenden besonders Wert auf das Vorweisen von Statussymbolen gelegt wird. Don Vito wird das Ihnen bestätigen können.

    Jedenfalls ist die Toscana nicht Italien, sondern der am meisten vorzeigbare Teil des Landes. Aber macht das nicht bisweilen den Charme einer Gegend aus, daß sie nicht den Erwartungen irgendwelcher Schreiber aus dem Hafenviertel entspricht?

    • In unseren Breiten ist das Fahrrad... siehe alte Herren, die auf...
      … überteuerten Rennrädern sitzen, mit verkniffenem Gesicht die Pedale quälen… doch längst auch zum Statussymbol geworden.
      Gemütlich radeln tut doch niemand mehr von den von mir beschriebenen Personen.
      Wenn ich möchte, setze ich mich auf ein altes Damenfahrrad und mach`s nicht mit Eile sondern mit Weile.

    • Ups.... noch vergessen... schauen Sie genau hin...
      … Frauen, die in diesem Alter die Pedale auf Rennrädern quälen,
      finden Sie kaum.
      I may be wrong… doch perhaps, ist das weibliche Geschlecht doch der schlauere Teil der Menschheit.;)

    • Da es so schön passt ... diesen Artikel aus der FAZ ,hatte ich schon mal hier im Blog...
      … reingestellt.
      Hinzuzufügen ist dem nichts, was der Main- Dönerschiffer über die Rennradler in den Städten sagt. ;)
      Geniessen Sie es nochmal.
      http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/bosporus-in-frankfurt-das-doenerboot-im-fluss-14248459.html

  131. Danke und bis bald
    Vielen Dank für die wundervollen und immer auch zeitkritischen Texte, ich freue mich darauf, dann wieder von Ihnen zu hören

  132. Göte schreibt der FAZ einen Vers !
    während die Nebel noch im Seebecken wabern, aber die Sicht aus leicht erhöhter Lage auf die Schneeberge schon frei ist könnte jetzt der Chorus Mysticus in den „Bergschluchten“ auftreten und singen……………

    heute für den

    DANKEMUTTIMUTTERKUTTER

    mit einem verfremdeten Dichterwort des grossen Frankfurters an die Frankfurter AZ für den weiteren Weg:

    Alles Vergängliche ist nur ein Irrtum
    Das Unzulängliche hier wird’s Ereignis

    der werte DON wird scheinbar für Stunden zum Stillen Don, selten so ein gutes Timing für einen Wechsel zu neuen Ufern gesehen.

  133. Frau Fahrrad im Bundeskanzleramt
    @Prince Matecki – Auf Niederländisch ist ein fiets ein Fahrrad. Konsequenterweise bedeutet Frau Fietz Frau Fahrrad. Ein Narr, wer Böses dabei denkt, dass Frau Merkel von einer Frau Fahrrad gepressesprechert wird.
    Damit wünsche ich Ihnen, werter Don und allen Kommentatoren hier, ein Osterfest mit interessanten Überraschungseiern.
    L.H.

    • Ihr Einwurf ...
      … hat bei mir das Bild einer amtierenden Bundeskanzlerin (die ja bekanntlich wandert) auf einem Fahrrad hochpoppen lassen. Nee, geht nicht, die Vorstellung ist abstrus. Überhaupt ist der einzige Kanzler, bei dem es funktioniert, G. Schröder, allerdings auch nur auf einem geschmacklosen MTB.
      Morgen werde ich mit der heranwachsenden Enkeltochter einen profilierten Fahrradladen besuchen, vielleicht wird es ein Gazelle fiets, die sind an ihrem Gymnasium sehr in. Und 3 Gänge reichen hier in dieser Stadt dicke.
      Ansonsten wollte mir die FAZ eben noch eine Leserbefragung zumuten, die habe ich lieber weggeklickt, Karfreitag und Aufregung geht nicht zusammen.
      Ich wünsche allen alles Gute und schöne Ostertage, man findet sich mit der wohlbekannten Suchmaschine aus dem Hause Alphabet.
      LG K

    • .
      nun, dann passte es vielleicht, nach oben, aeh, buckeln, nach unten feste-

      man wird sehen.

  134. Titel eingeben
    Allzeit pralle Reifen und gefettete Ketten! lieber Don Alfonso. Ich lese Sie hier in den sonnenverwöhnten Philippinen seit etwa zwei Jahren mit Interesse und Vergnügen. Vielen Dank für den Genuß Ihres Blogs und bleiben Sie uns erhalten. So, und jetzt kann das Lesezeichen für die faz wieder gelöscht werden.

  135. Soviel zu der FAZ,
    ich bin froh den letzten (oder kommt noch noch ein Deus?) Beitrag hier zeitnah erwischt zu haben.

    Ein Management das so debil ist die golde Gans zu entlassen löscht vermutlich auch das Archiv am 1.4. von daher bin ich wirklich froh.

    Ja, der Spiegel muss sich nicht wundern wenn seine Glaubwürdigkeit den Bach runtergeht. Wenn man bei jeden x-beliebigen Thema wo eigenes Sachverständnis auch nur rudimentär vorhanden ist die Bereichterstattung als rundweg mangelhaft bezeichnen muss fragt sich der Leser halt bald ob es den anderen Themen auch so inkompetent zugeht.

    Zum Radhass in Deutschland: Meine persönliche Theorie ist ja das der Deutsche instinktiv ‚grüne‘ Positionen ablehnt. Ein kleines Gedankenspiel dazu:
    Anton Hofreiter (der grüne Bayer, wenn ich den Namen richtig habe?) erklärt öffentlich wie sehr er klassiche Musik und Bilder aus dem 18. Jahrhundert mag. Zwei Tage später veröffentlich der Don ein Beitrag warum er seine Wohnung jetzt mit Manga und Anime Postern zuhängt und dabei Marylin Manson lauscht. An den Haaren heibeigezogen? Sicher.
    Aber dennoch denke ich das Teil des deutschen Problem mit Radfahreren der ‚messianische‘ Radfahrer ist. Italien scheint mehr selbstbewusste Radfahrer zu haben die einfach Radfahren und daran Spass haben. Deutschland dagegen hat mehr von den Zeugen Jehovas des Radfahrens – predigend, aufdringlich und, typisch deutsch, nichts weniger als den totalen Endsieg über das Auto fordernd.
    Das sieht man auch in dem von Don eingangs erwähnten Spiegelartikel: Ein deutscher Radfahrer entscheidet, völlig kenntnissfrei von der lokalen Situation, das Radfahren in Italien scheisse sei und wie das abzustellen zu sei. Ohne vermutlich jemals in Italien auf Radwegen gehfahren zu sein.
    Möchte man so Leute? Nö.
    Ist das der Typus an den man denkt wenn man an deutsche Radfahrer denkt? Leider ja.
    Macht dies Radfahren sympathisch? Sicher.

  136. DANKE!
    Liebe Alle, lieber Don,
    Frohe Ostern und bitte bleibt so!

  137. Rückruf
    Kommen Sie zurück, bitte! Schwimmen, Untergehen, Auftauchen….

  138. Einladung
    „..aber Sie als Leser sind dann herzlich eingeladen, mich und die Stützen der Gesellschaft am neuen Ort zu begleiten“.
    Danke für die Einladung, lieber Don, ich bin sehr gerne dabei!
    Sehr schöner Bericht, macht Lust auf die Toskana.

  139. Veniamo in Toscana!
    Danke für den Text! Ihnen alles Gute! Auf ein baldiges Wiederlesen an anderer Stelle.

    Wir wollten über Ostern in Tirol bleiben. Wegen IHRER BILDER (!) sind die Koffer und der Hund im Auto und es geht über den Brenner!

    Addio!

    PS: Die Gerechtigkeit von Don Vito Corleone ist manchmal besser, als die die, die man bei Gericht bekommt!

  140. Ciao
    Lieber Herr Alphonso,

    alles ist vergänglich, und was bleibt, ist die Erinnerung bis auch wir vergehen. Danke für viele erheiternde, ermunternde, nachdenkliche, traurige, humorvolle und überhaupt Beiträge. Sie werden mir fehlen.
    Haben Ihre geneigten Leser die Gelegenheit, Sie irgendwann irgendwo wiederzusehen?

    Ich sag´ es ´mal mit dem netten Herrn Thiersch: und – machen Sie´s gut.

    Grazie

    • Ich sage es mit Don alphonso: Danke und kommen sie enfach mit, etwas besseres als die abschaltung finden wir überall.

  141. Frohe Ostern und eine gute Wiederauferstehung uns allen,
    ..
    .
    Des pocka ma locka !

    Heute gerade eine Stunde marschiert, Hendl gefüttert, Hunde gestreichelt, jetzt ab ins Studio und dann Einkäufe, herrliche Steaks , etc.

    Bartechnisch laß‘ ich das Oster-WE aus, sind eh alle auf Tagesaktivität, wegen der Nudelsuppn braucht man nicht fortzugehen.

    Bin schon neugierig, wo wir aufschlagen !

  142. DANKE für ALLES ...
    … weiter – immer weiter gradeaus …

    (hach, und den MoserOttO – es gibt ihn noch. Na, da kann ja nix mehr schief gehn).

    Schönes Osterfest für ALLE

    Ich freu´mich „saumäßig“ auf den bald woanders beheimatenden DON und sein treues Gefolge.

    Mit Gruß – MiraBelle

  143. Ade zur guten Nacht & letzte Fragen
    Fischer in der Zeit, D.A. in der FAZ – ist die politfeministische Gleichschaltung der Presse abgeschlossen? Bin ich als alter weisser Viertelmacho aus orthofeministischer Sicht lebensunwertes Leben und muss die Koffer packen? Wohin reisen Sie aus?

    letzter Gruß

    • Sie werden mich finden.

    • @ Gast 30. März 2018 um 11:46
      „Fischer in der Zeit, D.A. in der FAZ – ist die politfeministische Gleichschaltung der Presse abgeschlossen?“

      Wir sollten aufpassen, nicht in die Falle, „die Feinde meines Feindes sind meine Freunde“, zu tappen.
      Fischer in der ZEIT war ein in jeder Hinsicht verabscheuungswürdiges Subjekt.
      Es war eine Frage der Ästhetik, ja der Hygiene, mit dieser Kolumne Schluß zu machen. Das werden ganz sicher nicht nur die von Fischer Beleidigten gewesen sein, die davon genug hatten.

      Können Sie sich vorstellen, daß so einer von Schirrmacher eingekauft worden wäre? So wie der Don?
      Dazwischen liegen Welten. So wie sie zwischen der ZEIT und der FAZ lagen, als beide noch gelesen wurden.

      So wie der Herausgeber Helmut Schmidt stets von satten Linken wie @tdv und dem Bildzeitungsleser überschätzt wurde, so wurde auch die ZEIT zu ihren Lebzeiten überschätzt.

      Ich mochte auch Schirrmacher nie. In meinen Augen war er intellektuell eitel und er hat in seinen Büchern jede Sau durchs Dorf getrieben.

      Aber diesen Fischer, der ganz besoffen von der eigenen Formulierungskunst ist, der daran bald erstickt oder geplatzt wäre, in einem Atemzug mit dem Don zu nennen, ist ein zutiefst vergiftetes Lob.
      Haben Sie nicht so gemeint, oder ;-)

    • Schirrmacher war im direkten Umgang extrem uneitel und ein göttlicher Charmeur. Wenn man seine Aufrtritte sieht, bekommt man das nicht mit der realen Person zusammen.

    • Eingestellt hätte man den Fischer nicht, aber eingeklagt hätte er sich vielleicht, wenn er nicht schon bei der ZEIT gewesen wäre.

  144. F.A.Z
    Freue mich auf Ihren neuen Blog. Ich hoffe, dass ich den finde.
    Auf bald.

    • Der Knall wird nicht zu überhören sein. ansonsten, folgen Sie @_donalphonso bei Twitter.

    • Das ist jetzt unfair, werter Don
      wer bewegt sich schon auf Twitter, wenn er die Pubertät hinter sich hat?
      Ich denke, es wird auch andere Wege geben, Sie zu finden.
      MfG
      Alfred Haas

  145. the handwriting was on the wall
    seitdem Juergen Kaube Mitherausgeber der FAZ wurde. Der gute Kaube ist nicht deutschfreundlich und glaubt nicht an die Kurzform des „right or wrong, my country“. Deshalb wurde Don gefeuert.

    Eine letzte gute Nachricht fuer Don ueber die FAZ – im Mai, zu meinem 80zigsten, werde ich die Bodensee-Koenigssee Tour mit meinem Koga machen.

  146. Auf Wiedersehn...
    … auch ich möchte mich für all die schönen&geistreichen Beiträge – von Ihnen Don und von den Kommentatoren – bedanken. Was habe ich mich immer auf den Sonntag gefreut, um ganz gemütlich alles zu lesen. Es war ein reines Vergnügen. Hach. Die FAZ brauch ich nun nicht mehr.
    Ich folge Ihnen weiter.

    Gute Fahrt uns allen schöne Tage!


  147. Ja, dann wünsche ich mal Allen ein baldiges Wiedersehen an anderer Stelle, und dem Don trotz der nun nötigen Abschluß- und Aufbauarbeit zwischendurch ein paar ruhige Tage zum Kopfdurchpusten und Verschnaufen (wer weiß, anderswo sind die Kommentare dann vielleicht öfters bei 1000…).
    Besonders herzliche Grüße an den tapferen Herrn Settembrini, der so oft „im Maschinenraum“ tätig war, und allen, die nicht ganz zweg sind, gute Besserung.

  148. Ein leichter Schleier von Wehmut in diesen Tagen . . .
    Zeit, einmal mehr Danke zu sagen, dem Don, der seit so vielen Jahren so viele Menschen unterhalten / inspiriert und auf seinen Gedankenspaziergängen mitgenommen hat. Habe in seinem ‚roten Salon‘ über die Jahre viele angenehme Stunden verbracht und auch gelernt; z.B. von ‚colorgraze‘: Rückgrat / Rückrad. Was macht ‚Filou‘?

    Wohin die Reise auch geht, die allermeisten Stammleser werden wohl folgen und viele neue werden hinzukommen. Sport frei! ;-)

  149. Italien ohne prosciutto und vino...
    …ohne ragù und Sangiovese, ohne Pesce Spada und Limoncello, ohne Vongole und Trebbiano, ohne Saltimbocca und Grappa, ohne Ossobuco und Amarone, ohne Gamberi und Cirò, ohne Antipasto all’Italiana und Campari Soda, ohne Orata und Prosecco, ohne Bollito Misto und Marsala, ohne Scaloppina und Ruffino, ohne Acciughe und Orvieto, ohne Zampone und Peroni, ohne Agnello al Forno und Refosco, ohne Porchetta und Vino Nobile, ohne …

    Das ist mir einfach unvorstellbar! Inimmaginabile!
    Welche Dimension von Ignoranz im Paradies des Genusses.
    Porca miseria.

    Was jetzt noch fehlt sind Keuscheitsgelübde und Eremitenklause.

    Aber vielleicht ersetzt der stiere Blick auf den Vorderreifen ja so manches.

    Trotzdem Buona Giornata, AM

  150. Der Don ist tot
    Werter Don,

    zu Ihrem Ableben hier möchte ich mein zutiefst empfundenes Bedauern bekunden.

    Nachdem ich seit mehr als 2 Jahren dieses Einod. manche nennen es Blog, entdeckte habe ich es regelmäßig genossen, einschließlich Ihrer früheren Ergüsse. Nun entstamme ich leider nicht dem Geldadel und bin noch nicht mal neureich, werde auch niemals nicht zum Vegetarier. Ich kann mir dennoch so einiges leisten, was der Durchschnitt eben nicht kann – nur diese 40-Stunden-Woche, mon dieu. Sagen wir also mal, ich lebe zwar weit über meinen Verhältnissen aber deutlich unter meinem Niveau. Mein Rad staubt seit Jahren in der Garage, aber wenn ich den Don lese, dann…ja…beinah…

    Auch wenn ich nicht alles teilen kann, was der Don so meint fasse ich meinen Gesamteindruck wie folgt zusammen:

    Wunderbar.

  151. Titel eingeben
    Lieber Don Alphonso,

    auch ich werde Ihnen, als stiller Stalker, weiter erhalten bleiben. Und das mein ich wirklich so. Das hier hat schon Suchtcharakter.

    Aber bitte nicht mehr in dieser Durchschlagskraft. Schaffe es nur hinterher zu kommen, weil ich meinen Urlaub dafür opfere. Eigentlich müsste ich Sie dafür hassen, führt es doch zu weiterem Muskelabbau, was für uns Frauen (alte, weiße Frauen), laut den hier anwesenden Männern, sehr negativ und unesthetisch ist. (fett in Leggins)

    Genießen Sie Ihre Zeit in der schönen Toskana. Aber im Ernst, wer will da schon wieder weg, um nach Deutschland zurück zu kehren bei dem Wein und dem Schinken.

    Freue mich, dass Sie weiter machen und

    wünsche allen hier

    Schöne Ostertage

  152. Zwei Schlußbeiträge
    Lieber Don,
    „es kommen noch zwei Schlußbeiträge,
    aber ohne Kommentare.“

    Prima, also doch noch zwei Überraschungseier!

    Ist doch schon Ostern?

  153. Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie mal war...
    Sabine Schönfeld: „Frau Fietz wird tatsächlich (unter Vorbehalt der Zustimmung des Bundeskabinetts) Angela Merkels neue Regierungssprecherin!“

    Ja, und? Das ist doch nur die weibliche B-Ausgabe von Kauder! Dieser alte KI-Robotertyp AM-3000 wird schon seit 16 Jahren in einer kleinen Werkstatt im Berlin-Mitte unter Anleitung einer promovierten Physikerin aus Steuergeldern zum Regieren hergestellt. Auffallend an diesem Robotertyp ist die hündische Ergebenheit, Gefühlskälte, Wadenbeißer-Qualität und Kulturlosigkeit, die geringe, seelische Wartungskosten erzeugt. Die Programmierung der Roboter erfolgt so, dass sie im täglichen Einsatz emotionale Intelligenz in formale Intelligenz transformieren, und diese autismusähnliche Intelligenz mittels Expotentialfunktion in den Intellekt eines pampigen Kleinkindes umrechnen, mit dem sie dann ihr Volk beglücken. Also nichts Neues… ;-)

    • und wie würden Sie...
      den ‚Mädchen‘ für Alles beschreiben? Außer dass er aus dem Saarland kommt unterscheidet er sich doch nicht wesentlich, als Schoßhund ist er entschieden zu schwer..

    • Sie tun Robotern Unrecht, Gazelleriker,...
      …die meinen sind z.B. ausgesprochen höflich und bemühen sich durchaus, mich zu umfahren. Ihre Reaktionszeit ist einfach schlicht zu langsam, um angemessen auf eine sich bewegende Umwelt angemessen zu reagieren. Aber man merkt ihnen die engagierte und liebevolle Programmierkunst der Erschaffer durchaus an.

  154. Guten Rutsch und frohes neues
    Das es eine schöner Termin ist seine Reinkarnation
    nach Ostern zu beginnen wurde schon mehrfach erwähnt.

    Arthur Schopenhauer geht noch einen Schritt weiter
    und sagt: Jeder Tag ist ein kleines Leben!

    Jedes Erwachen und aufstehen eine kleine Geburt.
    Jeder frische Morgen eine kleine Jugend und
    jedes zu Bett gehen und einschlafen ein kleiner Tot.

    man könnte es auch von Moment zu Moment denken,
    das leben als einatmen der Tot als ausatmen
    und irgendwann werden wir erlöst aus dem Kreislauf von werden
    und vergehen und verwandeln uns in Sternenstaub.
    (und ein bisschen Wasser vielleicht)

    Und wenn wir nichts dazu lernen wird morgen ähnlich suboptimal verlaufen wie heute und gestern.

    Verbleiben wir so:

    Sie richten sich ein schönes Leben und lassen
    uns* (*Kinder, Anhänger, Jünger, Leser, Feinde etc)
    daran teilhaben.

    PS Hier noch ein kleiner Link zu :
    Arthur Schopenhauer – Aphorismen zur Lebensweisheit.
    gelesen, dauert nur 7:07:11

    https://www.youtube.com/watch?v=8C0pgHvdsxY

    Ich nehme an Sie kennen den Text Don.

    PPS Betrachten sie die Leute vom Spiegel nicht zu sehr.
    Sie mühen und quälen sich wie viele andere Thore.
    Problematisch wird es aber spätestens wenn wir jene
    verachten die wir eigentlich bessern wollen.
    Das verändert uns nämlich auch und das nicht
    zu unserem Vorteil. Seien sie einfach besser.
    Das reicht doch.

    Frohes Fest

    An Alle,
    sie können ggf alles verlieren,
    aber erhalten sie sich ihren Humor bis zum Schluss.

  155. Uno per tutti, tutti per uno
    Echte Männer, die mit dem verhangenen Beuteblick, scheuen sich nicht den in aller Herrgottsfrühe erlegten Eichelhäher der aufmerksamen, eventuell auch mürrischen, Küchenkompetenz zu überantworten.

    Die ihnen nachgesagte Eigenschaft, ihre Musikalität auf einer Stalinorgel zu beschränken, entspringt sicher besonders lebhafter Befehlsempfängerideen, die den Klang einer Trompete lediglich mit einem Kasernenplatz verbinden.

    Wie sich jedoch falsche Männer zu erkennen geben, selbst wenn sie eben nicht Dick und Doof hießen, erfährt man wohl am ehesten, wenn man den Einschaltknopf eines x-beliebigen Telemediengerätes betätigt und tonlos die Welt der Informationhascheezelebrierer verfolgt.

    Mit welcher ebensolcher Selbstverständlichkeit da auch falsche Frauen sich bemühen, erhaben geduldige Blicke auf sich zu ziehen, ist nicht nur eine lustige Bauchpinselei, vielleicht außerdem vergleichbar mit dem homoioteleutonischen Blütenproduzent am Petersdom in Rom.

    Man kann sich aber auch die Zeit vertreiben mit Jean-Philippe Rameau und seiner letzten Oper Les Boréades. So übergangsmäßig. ZZTop ist auch okay.

    Frohe Ostern und alles Gute Don Alphonso mit Ihrer neuen URL

  156. Wunderbare Liebeserklärung an Italien
    Aus der Sicht eines Liebhabers eben. Ich mag Italien auch. da ich aber nicht so fit wie der Don bin, habe ich dort des öfteren Leihwagen genommen. Die Steigungen dort flössen mir Respekt ein. Dabei habe ich festgestellt, dass Autos in Italien allgegenwärtig sind, Verkehrsregeln als weitgehend überflüssig betrachtet werden und die Italiener allesammt verhinderte Formel1-Fahrer sind. Dies ist für einen alten Herrn auf engen Bergstrassen zuweilen beängstigend. Wenn er mit seinem Punto Anführer einer Autoschlange ist, hinter dem 8 dieser Rennfahrer Stoßstange an Stoßstange mit hohen Adrenalinausstoß auf die Chance zum Überholen drängeln. Ich betrachte das als Folklore. Fahre bei erster Gelegenheit rechts ran und lasse alle vorbei. Hilft allerdings nur kurzfristig, dan kommt die nächste Verfolgergruppe.

  157. Encore un grand merci
    für Ihre inspirierenden Texte !

  158. Famous last words: Wer ist eigentlich dieser "faz.net" ?
    @goodnight – falls dieser Poschardt-Tweet tatsächlich irgendwas bedeuten sollte: Sie erkennen die AfD als weapon of last resort gegen den Merkelzombievirus an, aber falls der Don sich verspringert, hätten Sie damit ein Problem ? Warum finde ich das bloß irgendwie inkonsistent… ?

    Naja, warten wir doch einfach ab, womit der Don uns überrascht. Dumm nur, dass der Wechsel auf den 01.04. fällt, da weiß man erst am 02.04., ob man’s ernst nehmen kann – und vielleicht war der Tweet nur die Vorlage für einen 1A-Aprilscherz (wobei, lieber Don, den hätten Sie dann besser mit Augstein einstilen müssen).

    P.s. : Herr 793, wechseln Sie eigentlich mit ?

    • Hier Apparat 793: Eine Gastautorenregelung ist m.W. eingetütet, ich wüsste also nicht, was mich hier halten sollte, wenn DeM woanders fortbesteht.

    • oh Lord would you buy me a Mercedes Benz, my enemies all drive Porsches...
      @S&R

      Mit Springer hätte ich kein Problem, auch oder gerade wegen Reichelt nicht mit BILD.
      Aber Poschardt? Mr. „Porsche statt Rückgrat“? Der flexibelste Mitarbeiter im deutschen Journalismus?

      Whatever, ich bin hier nur Kunde.

    • Oh Lord, won't you buy me a Honda Accord, Mercedes insurance I cannot afford!
      Ok, jetzt verstehe ich Ihren Punkt. Aber glauben Sie ernsthaft, dass Reichelt sich da länger hält? Ich finde ihn ja auch unterhaltsam, aber im derzeitigen Presseumfeld geht er mit seiner Gradlinigkeit doch geradezu als Borderliner durch. Da kann man ihm im Hause Springer nur ein fröhliches „Friede sei mit ihm!“ wünschen.

      Jedenfalls schön zu hören, Herr 793, dass der Don auch in Zukunft auf Ihre Unterstützung hoffen kann.

      Bis morgen, und: „See you on the other side !“

      Mit besten Grüßen
      Schall&Rauch

    • Reichelt hat halt erkannt, dass Deutschland von verängstigten Hasen dominiert wird.

  159. Osterbotschaften von den Kreuzablegern
    Der Fettgefressene und der SPDler haben, wie nicht anders zu erwarten, das Verhältnis der Christen zu den Anhängern Mohammeds thematisiert.
    Das Problem mit der anderen Wange ist, dass man Jesu Ratschlag genau 1* beherzigen kann, mehr gibt die Ungefähr-Symmetrie des Gesichtsschädels nicht her. Selbst mir einem Watschngesicht nicht.

  160. Gewiss wurde es an anderer Stelle schon beantwortet,
    aber ich frage dennoch, da ich nichts fand:

    Bleiben die bisherigen Beiträge von SdG und DeM eigentlich als Archiv bei der FAZ online oder landen die nach dem 31.3. im Orkus?

    Und falls der Weg mit dem Radl einmal in die Gefilde der östlichen Florentiner Metropolregion führen sollte, sei, sofern noch nicht bekannt, eine Einkehr beim Colonello in Rincine empfohlen. Der Weg dorthin voll serpentinöser Steigungen im Walde wird mit funghi porchini in vielfältigen Zubereitungsarten belohnt.

  161. Titel eingeben
    Hahaha, sind die doof bei der FAZ.

    Vielen Dank bis hierher! Mit Vorfreude vernehme ich, dass wir Sie trotz allem bald wieder woanders lesen können.

    Und: Die, die Sie aufgenommen haben, sind gar nicht doof (wie die bei der FAZ, die sind nämlich doof; sagte ich das schon?).

    Die sind ziemlich schlau, sich eine solche Marke gesichert zu haben.

    Bis bald woanders!

    Schöne Ostern & dicke Eier!

  162. See you on the other side
    Die Karawane zieht weiter… oder so. Dank neuer Medien wird sich die Gemeinde schnell wieder zusammenfinden, da mache ich mir keine Sorgen. Dennoch an Sie noch einmal großen Dank für die vielen amüsanten Stunden die mir die Stützen und Deus Ex bereitet haben. Der Dank gilt aber auch sicher der FAZ als Plattform und der kommentierenden Gemeinde hier, im Vergleich zu anderen Kommentarbereichen ist das Niveau hochgradig lesenswert.

    Ich bin mal gespannt, wie es (stellvertretend) mit der FAZ weitergeht. Wenn das neue Blog/Social Media Konzept so etwas wie Bento von Redakteuren / für Leser mit Schulabschluss werden soll, glaube ich noch nicht so recht an den Erfolg. Oder ich unterschätze den Bedarf an betreutem Denken, das kann natürlich auch sein und die Sturmgeschütze der Moral treffen den Zeitgeist.

  163. Au Revoir!
    „Dire adieu, c’est toujours un peu mourir“. Bleiben Sie uns bitte noch lange erhalten.

  164. Hallo Don
    Hier gehen langsam die Buchstaben D A N K E aus. War wieder ein schöner Bericht. Wissen Sie, wir haben hier im Norden wunderbar ausgebaute Radwege (oh wie wunderbar ist die EU), es fehlen aber Berge & Burgen & Wein. Und trotzdem … Man findet hier sehr schöne alte Höfe. Über den Wildwuchs der Windräder will ich nicht schreiben.
    Gute Besserung den Kranken in der Runde (schreibt einer der es wohl überstanden hat) und allen ein schönes Osterfest im christlichen Sinne.

    • @von Rungholt: Das kann ich bestätigen!
      Als ich Berlin – Kopenhagen fuhr, war trotz anderslautender ADFC-Info erst der dänische Teil fertig. Ist ja jetzt schon ein Weilchen her. Faszinierend waren diese Sandpisten. Im deutschen Abschnitt entfaltete meine Wegsuche mangels ausreichender Beschilderung bei den Einheimischen überwältigende Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft. Einige Stunden an der Müritz hat man sich dann wacker verdient.

    • nordische Natur
      Warum nicht einen Enercon-Nordex-Radweg einrichten?

      Windmühlen aus früheren Jahrhunderten bewundert man ja schließlich auch.

      Sollte man sich aber beeilen, bevor die Statikzulassungen der Windräder auslaufen.

  165. Danke
    High Don ehrenwerter,
    Danke für ihre Einblicke, die meine Ausblicke verändert haben!
    Alles Gute , frohe Ostern, gute Besserung
    Ich hoffe ich finde sie wieder!

  166. piano, piano, egregio Don
    Seit Goethes Italienischer Reise habe ich keine so unkritischen Elogen auf Italien gelesen wie in diesem Blog in all den Jahren. Und mit dem gleichen Vergnügen.
    Wenn Sie, eg. Don, die (rad)paradiesischen Schönheiten der Toskana als Massstab nehmen fuer humanistische Lebensqualität, die nicht nur den Stützen der Gesellschaft anteilig werden sollte sondern auch ordinären Nordlichtern und Beutebayern (Ösis) wie mir, dann bitte mit treffenden Vergleichen: Nicht die elitäre, auch in der Toskana durchaus nicht allgegenwärtige Lust am (sportlichen) Dasein verallgemeinern als italienische Wesensart und schon gar nicht die Radfahrliebe vergangener Generationen auf die heutige. Wenn Sie mal die 200 km weiter bis nach Rom fahren, werden Sie sehen, dass da das Rad als Verkehrsmittel die Ausnahme ist und nicht die Regel. Rom und alle groeßeren Städte südlich ersticken im Gestank der motorisierten Zweiräder, mit ihren überwiegend schlecht gewarteten Zweitaktmotoren, von Lärm und Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ganz abgesehen. Da lohnt mal ein Blick nach Münster oder Graz und dann sprechen wir über die Unterschiede oder Ähnlichkeiten. Z.B.mit Parma, einer der wenigen italienischen Städte mit nennenswertem Radverkehr. Und den schönen Radwegen an der Donau oder der Suedsteiermark. Und von den in Italien noch viel ordinärerern Öffis reden wir gleich gar nicht…
    Soviel Anmerkung muss sein zum aktuellen Blog, der auch einen 16 Jahre in Italien gelebt und etwas auch geradelt Habenden natürlich neidisch zurücklässt, was sicher nicht der geringste Zweck dieser immer wieder amüsanten Übung ist.

    Ansonsten: Auch die weniger amüsanten, also überwiegend politischen Themen waren immer lesenswert, ihre Langatmigkeit und Einkreisung mittels demonstrativer Hypersubjektivität eine schöne intellektuelle Entspannung. E si non era vero era bien inventato!

    „Man mag zugunsten einer schriftlichen und mündlichen Überlieferung sagen, was man will, in den wenigsten Fällen eines Wesens kann sie doch nicht mitteilen, selbst nicht in geistigen Dingen. Hat man aber erst einen sicheren Blick getan, dann mag man gerne lesen und hören, denn das schließt sich an an den lebendigen Eindruck; nun kann man denken und beurteilen.“
    J.W.Goethe am 2.1.1787 Brief aus Rom

    Wir freuen uns auf die Ihrigen, eg. Don, wo auch immer!

  167. Vielen Dank lieber Don
    Da ich heute den Blog zeitnah gefunden habe möchte ich dem Don und allen Mitforisten ein schönes Osterfest wünschen,

    Besondere Wünsche für Frauke A. Viel Kraft und versuchen Sie das beste draus zu machen, auch wenn es nicht einfach ist.

    Ich freue mich auf ein Wiederlesen im neuen Blog,

    Viele Grüße aus dem sonnigen Brandenburg

  168. Klima und Kultur
    „… hier ist es seit 5 Tagen am Stück sonnig und warm. …
    Radfahren hat in Italien, prinzipiell gesprochen den Stellenwert, den es in Deutschland nie haben wird.“
    Und da gibt es naturellemente einen Zusammenhang :-):-)

  169. @Da
    Und einstweilen besten Dank!

  170. Bis bald
    Danke für die gutgeschriebenen Texte. Anderswo werden wir Sie wiederfinden. Mein Faz-Abo behalte ich, weil es immer noch mit die beste Zeitung in unserem Land ist.
    Danke für Humor, Klassen-Selbstironie, Liebe zu alten Werten (nicht nur Fahrräder, Italien und alte Meister (??) ) .
    Danke für einen aufgeklärten Konservativismus.

    Bis bald

  171. So süß ist Abschiedsschmerz
    Der DON nicht mehr bei der FAZ! War das nötig? Hätte man ihn nicht bewegungsunfähig schiessen können?

    Da es mir relativ egal ist, unter welcher URL ich die STÜTZEN lese, und der DON ja weiterschreibt, haben wir das bessere Ende für uns. Die FAZ jedoch schaut in die Röhre. Jeder ist halt seines Glückes Schmied.

    Bis denn an neuem Platze!

  172. Schade - einer der wenigen Gründe warum ich die FAZ noch aufgerufen habe.
    Aber okay, jedes Unternehmen trifft halt so seine Entscheidungen

  173. Nicht veröffentlichen - nur für Sie
    Hier ein Beispiel für Qualitätsjournalismus ohne Gürtellinie: http://www.deutschlandfunk.de/silke-burmester-kolumnisten-muss-man-sich-auch-leisten.2907.de.html?dram:article_id=414300

    Vermutlich bin ich zu empfindlich.

    Schade, dass ich Ihre E-Mail-Adresse nicht kenne, sondern mich nur noch erinnere, sie vor kurzem verbrämt gelesen zu haben.

    Jetzt wird aber erst mal gelesen – dennoch herzlichen Dank.

    Nicht veröffentlichen! Nur für Sie.

    • Die Grosse Schwester
      Lieber @Gelernter DDR-Bürger,

      als regelmässiger DLF-Hörer erst seit Kurzem habe ich selbst im DDR-Bereich noch nicht ausgelernt.
      Kein nationaler Sender in den grossen europäischen Ländern nimmt seinen Informationsauftrag so ernst. Erst recht nicht die komplett durchgegenderte BBC. Noch ertrage ich Volkerzieherinnnen wie Frau Burmester und habe gerade gar ihren Artikel über mich ergehen lassen. Fazit:
      1. Die Meinung eines Mannes ist dann nicht akzetabel („destruktives Zeug“), wenn sich Frauen bei ihrer Kenntnisnahme nicht gut fühlen. Tritt dies ein, so handelt es sich um die Meinung eines Chauvinisten.
      2. Derlei nicht frauengerechten Meinungen liegen vermutlich altersbedingte Potenzprobleme zugrunde. Alternde Männer sind meinungsbedingt für Frauen einen Gefahrenquelle.
      3. Wer nicht nur zur minderwertigen Gruppe der alternden Männer gehört, sondern obendrein derlei destruktive Meinungen äussert, verdient, aus der Gemeinsschaft „herausgeworfen“ zu werden.

      Dank der GEZ- Nachfolgeorganisation und ihrer Zugehörigkeit zu einer privilegierten Gruppe hat Frau Burmester die Mittel und die Macht, ihre spezifischen Vorstellungen von Meinungsfreiheit durchzusetzen.

    • @Gelernter DDR-Bürger
      „Alternde Herren schlagen im Journalismus aus. … Die ihre liberale oder linke Haltung aufgeben, die die weibliche Emanzipationsbewegung nicht länger aushalten, schräges Zeug schreiben und destruktiv werden. Vielleicht steht dies in Relation zu abnehmender Potenz, das weiß ich nicht.“

      Wieso nicht veröffentlichen? – Ein Beispiel mehr für eine neuzeitliche feministisch angehauchte Alte-Weiße-Männer-Phobie, die evtl. der offiziellen Definition von Rassismus als neues Element beigefügt werden sollte.

      Frau B. ist laut Wikipedia Jahrgang 1966, also nicht mehr so ganz jung, und erlaubt sich, von einer „abgehalfterten männlichen Journalisten-Elite“ zu reden, die Angst vor Bedeutungsverlust habe. Ich wundere mich auch (oder vielleicht auch nicht mehr), wie tolerant der öffentlich-rechtliche Rundfunk inzwischen ist, wenn nur die Richtigen kritisiert werden. Wohl bemerkt: Frau B. darf m. E. ja kritisieren, was sie für kritikwürdig hält und die von ihr geliebten Publikationen mit dem Begriff „Gemeinschaft“ bedenken („Rausgeworfen aus der Gemeinschaft wenden die Meinungsstarken sich einem reaktionären Spektrum zu“), es bürgert sich im Journalismus und den Sozialen Medien in bestimmten Kreisen nur leider ein, sich einer despektierlich-pubertären Sprache zu bedienen und andere Menschen schwungvoll mit Formulierungen zu beschreiben, die, auf einen selbst angewandt, wetten?, hochgradige Empörung hervorrufen würden. Der Ton stört mich gewaltig und noch mehr die Tatsache, dass die Schreibenden guten Gewissens über andere herziehen.

    • Euphemismen
      „Dank der GEZ- Nachfolgeorganisation …“
      Beitragsservice! Das ist so als wenn der Henker sich Hinrichtungsservice nennt.

    • alternde Nervbräute
      „2. Derlei nicht frauengerechten Meinungen liegen vermutlich altersbedingte Potenzprobleme zugrunde.“
      Das ist aber ganz dünnes Eis. Bei Frauen beginnt der entsprechende Prozess ja schon mit Ende zwanzig. Das dürfte so manche Biestigkeit und Zickerei erklären… („Wenn ein Weib gelehrte Neigungen hat, so ist gewöhnlich etwas an ihrer Geschlechtlichkeit nicht in Ordnung. Schon Unfruchtbarkeit disponiert zu einer gewissen Männlichkeit des Geschmacks; …“)
      Darüber als Gentleman hinwegzusehen wird leider immer schwieriger, da derlei Personen in immer mehr Bereichen einen immer größeren Einfluss bekommen.

  174. Schön geschrieben (wie immer bei Don), aber
    ich vermute eine gewisse Verallgemeinerung, indem der Autor die Begriffe „Italien“ und „italienisch“ verwendet. Ich persönlich unterscheide deutlich zwischen Nord-und Süditalien, zwischen denen ich so gut wie keine Gemeinsamkeit finde. Im Bericht handelt es sich um Norditalien. Diese Erfahrung auf Süditalien zu übertragen wäre ungefähr das gleiche, als wenn man behaupten würde, in Hamburg spreche man bayrisch.

  175. Alle Wege führen nach Rom
    Na, sollten Sie Rom denn tatsächlich mit dem Fahhrad erreichen, dürfte es spannend werden.
    Anders als in „Italien“ achtet man in Rom das Rad um eingies weniger als in Deutschland und von „Radwegen“ gibt es außer ein paar netten, ansatzweise ausgeführten Ideen (ca. 90m Radweg über den Ponte Nuovo) nicht sehr viel zu sehen. Der „Radweg“ entlang des Tiber, ist entweder verschlammt oder bietet interessante Begegnungen mit „Zingari“ und Clouchards, erstere bitten einen dann auf öfters mal, mehr oder weniger höflich, die beim Fahrradfahrne ja ohnehin eher hinderlichen Wertgegenstände bei ihnen zu deponieren. Es gibt auch einige verrück… eh mutige Römer, die sich auf die Nomentana oder sogar die Piazza Venezia mit Ihrem Rad trauen. Eine Atemmaske ist dabei übrigens wärmstens zu empfehlen. Feinstaub und Drecksschleudern, welche der TÜV in Deutschland schon längst aus dem Verkehr gezogen hätte, sind für die Radlerlunge, nicht gerade das Höchste der Gefühle.
    Wer also nicht unbedingt Lebensmüde ist, sollte sich gut überlegen, ob er sich in der Hauptstadt der „Dons“ auf den Drahtesel schwingen will. Gefahr droht nämlich, buchstäblich, von (fast) allen Seiten. Autos, Busse und auch die römischen Straßen, die sich in so einem schlechten Zustand befinden, daß einge, jüngst, sogar gesperrt werden mußten, nachdem sie eingebrochen(!) sind; von den Schlaglöchern ganz zu schweigen. Da braucht man nicht nur einen gut gepolsterten Allerwertesten, sondern auch starke Reifen und eine robuste Bici.
    Man darf auf Ihren „Bericht aus Rom“ mehr als gespannt sein!

  176. Die dunkle Seite Italiens
    Lieber Don,

    zunächst mal die Fakten: Italien ist für mich, *1950, seit 1973 die zweite Heimat. Hab‘ auch schon mal mit dem Bici einen Trip vom Lago Trasimeno bis nach Rom gemacht – 103 km pro Tag, ohne vorgebuchte Hotels. Sondern immer eines suchen z.B. in Spoleto.
    Also Sie zeichnen ein absolut touristisch vorgeprägtes Bild von Italien. Die dunkle Seite von Italien blenden Sie aus. Dazu gehören in der Gastronomie arbeitende Terroni, die im Wohnwagen übernachten. Und Lehrer, die ein Nettogehalt von 1300.- verdienen, Anreise zur Schule nach Perugia 30 km ohne Fahrtkostenerstattung. „Professori“, die an Gymnasien unterrichten, von Ort zu Ort geschickt werden und absolut zum Prekariat gehören.
    Aber zur Güte: fahren Sie doch einmal um den Trasimeno herum, sind nur 60 km.
    Und verkehren Sie mal nicht nur mit der Jeunesse Dorée in vorgebuchten Spezialhotels. Ich selbst bin hier in D übrigens gut versorgt – und gerade Opa geworden. Also Sozialneid ist mir völlig fremd.
    Gut geht es eigentlich nur den commercianti – die verdienen sich einen goldenen Bart.

  177. Andeutungen
    über ihre Zukunft sehr schön verpackt. Bin gespannt auf die Enthüllung. Erinnere mich an Ostern 1963 als kleiner Bub in Florenz, Rom an der Hand meines Vaters. Johannes XXIII, sehr eindrucksvoll.
    Auguri

  178. Ostern
    hat eigentlich schon jemand
    das Zusammentreffen von Kündigung
    und Auferstehungsfest kommentiert.
    H a l l e l u j a !
    und Frau Amgelin die herzlichsten Wünsche.

    • Genau!
      Mit dem Kreuzikündigungstermin kann die FAZ sich hinterher wenigstens – wenn auch sicher unbeabsichtigt – Stil bescheinigen. Der Termin ist für den Don sicher Programm.
      Von mir auch alle guten Wünsche an Sie, Frau Amgelin!

    • @ FJ45,
      das erwähnte ich gestern schon. Raiffeisen sei erfolgreicher als Marx gewesen.Ein Macher halt.

  179. Ist das was?
    Da hier so viele Radexperten unterwegs sind, bitte ich um eine Meinung zu diesem Rad:
    https://www.amazon.de/gp/product/B0067LLTW4/ref=ox_sc_act_title_1?smid=A3JWKAKR8XB7XF&psc=1
    Mein Geldbeutel ist eher schmal, zu einem Fachhändler will und kann ich deshalb nicht gehen. Meine Ansprüche sind auch nicht hoch, es soll einfach funktionieren und für kurze Strecken hier in der Stadt taugen.
    Ein herzliches Dankeschön im Voraus von
    Nemesis
    P.S. @ Frauke Amgelin: Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute! Ich freue mich jedes Mal, wenn ich Ihre vor Intelligenz sprühenden Kommentare lese! Bitte bleiben Sie hier!

    • Kaufen Sie gebraucht
      ich bin wesentlich weniger berufen einen Ratschlag zu geben als andere Foristen hier, aber solange niemand schreibt….

      Schauen Sie, dass Sie sich etwas schlau machen, was Ausstattung usw betrifft, und kaufen Sie dann in den Kleinanzeigen.
      Rahmenhöhe ist nicht ganz unwichtig, muss zu Ihrem Körper passen.

      Räder via Amazon muss man, glaube ich, endmontieren, für den Don ein Klacks, andere, wie ich, werden mit ihrer niedrigen Frustrationstoleranz konfrontiert.

    • Hier Teamkollege 793: Würde auch eher zu einem Gebrauchten raten, sehe aber ein, dass das schlau machen für manchen schon eine Einstiegshürde darstellt. Wenn es tatsächlich nur darum geht, in der Stadt flott von A nach B zu kommen, ist so ein Speedbike sicher nicht ganz verkehrt. Auf kürzeren Strecken ist so ein gerader Lenker nicht von Nachteil, aber auf längeren Strecken fehlen halt doch Griffvariationen, man ermüdet dann irgendwann und weiß nicht so recht warum.

    • Ich kann ja mal ein How to schreiben… ich würde ein hochwertiges Rad mit einer Dura Ace, Ultegra, Campagnolo Record, chorus, Athena oder Ventaur kaufen, 9 oder 10 Gänge hinten. Das reicht wirklich.

    • Danke den Herren
      für die Tipps. Ich suche seit Wochen in den Kleinanzeigenmärkten, aber entweder die Rahmenhöhe stimmt nicht oder es werden Phantasie-Preise verlangt. Stimmt, das Rad von Amazon müsste man fachmännisch endmontieren, d.h. Lenker, Sattel und Vorderrad anbringen, Bremsen und Schaltung einstellen, und das mit der Schaltung traue ich mir nicht so recht zu, mein Rad-Versierter Nachbar meinte vorhin, das sei schwierig, v.a. bei Billig-Rädern. Ich darf nächste Woche sein Fixie ausprobieren, wahrscheinlich mache ich mich da zum Komplett-Affen :-) Irgend etwas passendes werde ich schon finden, mein Klapprad ist ja nicht übel, aber echt schwer, das ist eher für Einkäufe gedacht und der Fahrspaß hält sich in engen Grenzen.
      Ich suche weiter und kann ja dann im neuen alten DA-Blog berichten!
      Jetzt wünsche ich allen frohe Ostern und bin immer noch sehr gespannt, wo es weiter geht!
      Es dankt
      Nemesis

  180. Karfreitagsliturgie
    war das in der Tat nicht, dafür aber ein sehr schöner Schlusstext. Vielen Dank dafür! Und so wie wir heute den von uns Kreuz Geschlagenen mit der Hoffnung ins Grab gelegt haben, dass er zu Ostern wieder auferstehen wird, so freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit dem Don an einem anderen Ort. Allen Foristen ein frohes Osterfest!

    • o. a. "H. i. R." spricht nun als Osterhase - die Karfreitags-Koinzidenz des Blog-Endes und zugleic
      der Blog-Aufererstehungshoffnung ist schon sehr eindrücklich.

      Aus der Häschenschule ein Vegi-Gruß an den furchtlosen und charmanten Blogger DA:

      Has‘ A: „Was frisst der Has‘ am liebsten wohl?“
      Has‘ B: „Nur Kohl, nur Kohl, nur Kohl, nur Kohl!“

      Arrivederci! Servas! Ciao!

    • Forza, Ragazzi!

  181. Hoffnung
    Wie war es noch bei Quentin : „Rache ist ein Gericht, dass am Besten kalt serviert wird“. Herzlichen Dank für Ihr einizigartiges Blog. Es war immer ein Licht am Himmel und hat, wie es auch heißt, Stütze gegeben. Bis bald

  182. Auf ein baldiges Wiedersehen!
    Lieber Don Alphonso,

    ich wünsche Ihnen eine gute Reise!

    Ihnen und allen Mitforisten ein frohes Osterfest!

  183. Fini
    Vielen Dank an den Don und die geneigten Mitforisten. Das Lesen ist erbaulich und wird es auch an neuer Stelle sein.
    Frohe Ostern und fröhliches Wiederlesen an anderer Stelle

  184. Einfach mal danke sagen!
    Als langjähriger Mitleser bedanke ich mich beim Hausherrn für manch kurzweilige Stunde zwischen Silberkannen, ital. Schuhen, feisten Torten und Oldtimern (zwei- u. vierrädrig) und wünsche viel Erfolg bei Umzug und Neustart in neuen Gefilden, wo das Gras hoffentlich ebenso grün ist.

    Habe die Ehre!

    das RHS-Fleischpflanzerl

  185. Danke, aber
    Lieber Don, danke für die vielen tollen Texte, die für mich immer ein Highlight auf faz.net waren. Sie sprechen mir fast immer aus der Seele!

    Als passionierter Radfahrer, Bayern- und Italienfreund kann ich auch ihr Hobby bestens verstehen! Dieses – und hier kommt das aber – stets als Grundlage Ihrer Texte zu nehmen, nutzt sich irgendwann ab. „Nicht noch eine Radfahr-Metapher mit Bildern aus der Toskana oder vom Tegernsee“, war dann mein Gedanke. „Nicht noch ein ‚Ich habs ja als wohlhabender Vermieter mit viel Zeit nicht nötig-Text‘ der andere.

    Von daher kann ich faz.net schon verstehen, auch wenn ich es persönlich schade finde.

    Vielleicht finden sie mit ihrer jetzt noch üppigeren Zeit noch die Muße auch andere wirklich, wirklich schöne Gegenden zu beradeln. Denn davon gibt es Viele!

    • Das kann man so oder so sehen, aber die Ersatzplattformen haben sich um mich beworben, so schlimm kann es also nicht sein. Es wird ein paar Anpassungen geben, um den neuen Auftraggeber zu erweitern. Vielen Dank für die Hinweise!

  186. Dank an Don&Co. von einem Uber-Glücklichen
    Werter Don und Mitarbeiter,
    für Ihre anregenden und zumeist geistig geschliffenen und emotional echten Beiträge möchte ich Ihnen herzlich danken. In dieser geistig öden Zeit sind Sie so etwas wie ein Leuchtturm der Hoffnung geworden.
    Sehr hoffe ich, daß Sie mit Ihrer neuen Berufslebens-Phase einen guten Griff tun. Meine Unterstützung haben Sie, und als demütiger Uber-Glücklicher im Leben hoffe ich daß es Ihnen ähnlich ergehen möge. Wie Sie es verstehen, nachdenkende Foristen anzuziehen und zu Kommentaren zu stimulieren, ist ein Beleg, daß meine Einschätzung nicht allein steht; auch ihnen meinen Dank. Sehr hoffe ich, daß Sie Ihre Kunstexistenz mit einer neuen URL fortsetzen, und daß Sie im wahren Leben weiterhin ähnlich erfolgreich sind.
    Der FAZ online sage ich wehmütig goodbye, von der Papierausgabe habe ich mich schon vor einiger Zeit verabschiedet (ich hatte Sie seit 1965 gelesen) – FAZ, was ist aus dir geworden?! Um in er freien Wirtschaft erfolgreich zu sein, muß man auch mit kantig-unbequemen Leuten wie D.A. zurechtkommen. Sie gehen zu lassen oder gar zu eliminieren ist die Garantie für den Niedergang (s. politische Parteien in Deutschland).
    Don, nicht Sie haben verloren, sondern die FAZ, die in der ideologischen politisch-korrekten-gender-Mittelmäßigkeit versinkt.
    Auch die nächste Runde sollte an Don und Mitarbeiter gehen, lassen Sie uns alle dazu beitragen!

  187. Out of sight, out of mind....
    ganz verrückte Idee: bei der NZZ würde ich Sie am liebsten wiederlesen. Kenne ich nur als Print, nicht online.
    Lieber Don, nicht Blutrache, sondern wenn schon dann Blutadler.

    • NZZ
      nachdem DA gestern in einer Antwort flüchtig erwähnte, über die Schweiz zurück zu fahren, kam mir auch schon dieser Gedanke. Morgen wissen wir es. Es würde eine Flut von Online-Abos über den Zürcher See schwappen. Der Verlag macht immer gute Angebote.

    • Die NZZ ist natürlich ein sehr respektables Medium.

    • Blogadresse - Was deutsche Presse betrifft könnte es die Welt werden ..
      Es gab mal einen Wink dass der österreichische DerStandard ganz gut wäre. Die haben Leserkommentare sogar mit positiver und negativer Bewertung.
      Die NZZ – welche positiverweise nicht den EU Zensurbestrebungen unterliegt – würds wohl in dem Deutschland Abo enden. Das müssen die noch verbessern.
      Oder die Welt. Die haben sich gegenüber den Wettbewerbern bedeutend verbessert.
      Oder hat der Don da eine versteckte Perle ausgegraben die sich nun den anderen auf großem Parkett zeigt? Was gibts in Südtirol an deutscher Presse?
      Wir werden es finden. Danke für den Hinweis auf gute gebrauchte Rennräder. Und die Hinweise auf die guten Radwege in Italien. Vielleicht wird das was.

    • Die NZZ ist tatsächlich eine sehr respektable Zeitung und auf bestem Wege, anderen hierzulande das Wasser abzugraben.

    • @DA
      ich war zu schnell? Dann etwas langsamer…
      Ich stimme Ihnen zu – haben gute sowie kritisch gute Redakteure, teils aus Germania, die die Empfindsamkeiten der Hiesigen bestens einschätzen können und ihre Helikopterfunktion nutzen, nach zwischenzeitlichem Durchhänger. Haben allerdings Büro unter’m FAZ Dach in der Hellerhofstrasse 2. Hatte manches Mal gedacht, die Zwei würden fusionieren. Hoffentlich NICHT.
      Mille grazie, Don, und Ihnen wie auch M SETTEMBRINI sowie Allen im Forum ein schönes Osterfest. Muss schnell zu Ihrer neuesten Abhandlung – kam im Moment via E-Mail.

    • FAZ und NZZ? Kann ich mir nicht vorstellen.

  188. Machen Sie's gut, Don
    wo auch immer. Die Artikel waren ein Quell der Freude, besonders auch dieser letzte, die Kommentare meist ebenso. Man hofft, die offene Diskussionskultur kann weitergeführt werden.

  189. Ich finde es reicht, der wird ja sonst hoffärtig.
    Oder, wie man in niederbayerischen Schweinehalterbetrieben vergleichsweise sagen würde, ananafoastnsau brauxtnedslo schmiern.
    Dennoch aber zum Ehrentage auch von mir untertänigsten und pflichtschuldigen Dank.

    Ja, meine Huldigung im komplizierten Link. Das Gedicht auf Seite 3 könnte auf den Don gemünzt sein (der Rote Hund, na ja, brauch ich nicht erklären). Frauke oder Django, kann man eigentlich solche Link-Romane kürzen?

    *ttp://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bpage%5D=1&tx_dlf%5Bid%5D=http%3A%2F%2Fweb2.6893-.whserv.de%2Fsimpl_typo3%2Findex.php%3Fid%3D28%26tx_lombkswjournaldb_pi10%5Bidentifier%5D%3D107&tx_dlf%5Bdouble%5D=0&cHash=1a021c344cce4515f5d74629b013c283

  190. Unkonventionell klassisch...
    …, das mein erster Eindruck von Jahren. Tiefgründig anders, voller Lebensweisheit und zeitlosem Realitätssinn.
    Nicht die „konservative Plattform“ in der FAZ, sondern die bodenständige Freiheit eines klug reflektierenden und letztlich menschenfreundlichen Charakters.

    Quo vadis FAZ? Die Mobilversion schon jetzt mit unsäglichem Layout ohne typographische Abgrenzung von mancher nur noch peinlich wirkender Werbung.
    Muss ein Abonnent das ertragen? Analog der bekannten Partei schrumpfender Wahlergebnisse jetzt das Experiment „Großstadt FAZ“?

    Großer Dank und alles Gute für die Fortsetzung des Blogs.

    „Gute Publikationen haben nicht einfach Leser sondern Fans.“

  191. Das Wort mit d am Anfang und e am Ende
    ist bei mir noch gerade auf der Tastatur. Daher… Danke…
    Für (ach, Quatsch, Schluss, Aus, Ende! Haben alle anderen Kommentatoren bereits deutlich eloquenter zu Pixel gebracht!)
    Daher: Auf der neuen Insel der Glückseeligen werde ich Sie finden – da können Sie nie nicht nix gegen machen. Hoffe ich jedenfalls; und wenn ich meinen halben Geburtstag mit Suchen verbringen muss!
    So. Meinung gegeigt, Luft auf die Reifen gegeben, Fahrradkeller abgeschlossen.
    (Notiz an mich selbst: URL prüfen, morgen, übermorgen oder so…)
    Machen Sie’s gut
    Tom

  192. Er wird es nicht gerne lesen, aber zu Vorbeugung,
    wißt Ihr noch, wie er uns erzählte,

    – die Etsch münde in den Po?
    – Jan Hus sei im 30-jährigen verbrannt worden?
    – hier vom Rosmarin und anderen Kräutern?
    – im Donaumoos wohnen überwiegend ehrliche Menschen?

    usw. Lasst uns das noch a bissl vertiefen.

    • Seit wann müssen Journalisten ehrlich sein?

    • Auf twitter war’s noch richtig.

      Aber das stimmt überhaupt nicht, schließlich handelt es sich um ein Syntagma: „Wo der Thymian blüht“, blüht auch der Rosmarin.

      Gewaltige Resonanz für so ein kleines Stilmittel; am besten gefiel mir der Botanikprofessor aus Rostock.

      Danke für all die kleinen und großen Freuden.

      Ihr
      Bye-Bye-Zuo

  193. Titel eingeben
    ihr friedolein,
    bis bald :)

  194. Tschüß Faz, Arrividerci Don
    Dass die FAZ diesen Blog schließt, möge ihr Untergang sein. Wir sehen uns wieder.

  195. @_donalphonso bei Twitter.
    Ich besitze nicht einmal ein Streicheltelefon, geschweige den Twitter.

    Machen Sie den Knall bitte ordentlich laut (mindestens 50gr NC oder zwei Pfund Schwarzpulver auf die Haubitze), sonst wird es schwer mit dem Folgen.

    Grüße von einem Motor- und Kreissägebesitzenden 90er-Jahre-Disco-Gänger und The-Sweet Konzertbesucher.

    Eine leichte taktische Schwerhörigkeit ist im Deutschland des 21. Jahrhundert mittlerweile oft von Vorteil.

  196. Titel eingeben
    Danke!
    Habe alle Kommentare gelesen, jedoch keinen versteckten Hinweis erkannt, wo es weitergeht.

  197. Dankeschön
    Viel Zeit ist nicht mehr, und es fiele einem sicher noch viel ein. Aber sei’s drum. Vielen Dank für die Anregung, die Erheiterung, die Katharsis. Und nicht zuletzt für die geduldig investierte Arbeit in ein umsichtiges Community Management, das derzeit vermutlich kein Seinesgleichen findet.

  198. Ein gelungenes Finale
    Hier mögen die Stützen nun enden, aber ich freue mich schon auf die Fortsetzung an anderer Stelle. Der FAZ danke ich für die bisherige Bereitstellung der Plattform und wünsche ihr viel Erfolg für die Zukunft.

  199. Erklärung 2018
    Hier der Text der Erklärung(23 Wörter)
    und die Möglichkeit, dort zu unterschreiben.

    Das wird was!

    https://www.publicomag.com/2018/03/sprung-in-der-platte/

  200. Ueber die see
    Und so sende ich dem guten Don , sowie allen mitforisten, die wir uns gegenseitig vergnuegt, nur sehr selten veraergert haben, aus costa rica ein gesegnetes pascua, und die logisch folgende wiederauferstehung des herrn sowie de blogs. Django erhaelt die monstskarte ( lesen sie mal was ueber lampiao und den wilden cangeiceros, da erblasst django) und die damen erhalten kostenlos einen liter pure karibische seen und der Don zeigt uns dann wo es lang geht.
    Gesegnete ostern allen.

    • Lieber Tico,
      im Staatsfunk hörte ich heute, dass bei Ihnen die Wahlen unerwartete Ergebnisse zeigten, nachdem Ihre Wahlheimat mit einer Ehe für alle beglückt wurde, aber die Bevölkerung dies wohl nicht im gebührenden Maße zu schätzen weiß, sondern jetzt irgendeinen Pfingstkirchler zu wöhlen gedenkt.

      Muss man sich Sorgen machen, dass aus Costa Rica jetzt Costa Oscura wird (als lateinamerikanische Version von Dunkeldeutschland)?

      Mit besten Grüßen
      S&R

    • Danke, Ihnen auch!

  201. Geld-Macht
    @Folkher Braun sagt 30. März 2018 um 02:12 Uhr
    Anders gesagt: wenn der Anzeigen-Bezahler „den“ nicht mehr haben will, ist der draußen.

    „Wer zahlt, befiehlt!“ heißt es in der Schweiz.

    Es wird eher auf Abonnenten verzichtet, als auf Anzeigenkunden:

  202. koninoabladlhoam ...
    „Und solang du das nicht hast,
    dieses Stirb! und Werde!
    bist du nur ein trüber Gast
    auf dieser dunklen Erde.“

    Gute Zeiten gehen dahin. Neue kommen daher. Früher, ach früher …. Montags in den dicken Spiegel geschaut, genüßlich drei siebenseitenlange Artikel zu ein und demselben Thema durchgelesen, die unterschiedlicher kaum sein konnten ….. und irgendwann – es war in der zweiten Hälfte der Neunziger – tauchten auch dort die ersten tiipp- und Umbruchfehler auf. Ein Kulturkläsch schlich sich auf leisen Sohlen in (klein)Form der Reform der Reform im Lande und in (groß)Form der Verfensterung der Welt an, passend zum Erscheinungsdatum des vollständigen Grimmschen Wörterbuchs. Dieses Geschelme ….
    Milde und Melancholie setzten ein, drei Umzüge später war das turmhohe Magazinarchiv endgültig nicht mehr an Bord. Umständliche Formate und viele Kilos verschwanden in 1-0-er-Reihen. Gepriesen sei die neue Zeit. Erinnert auch die alte.
    Bewährtes blieb (Bücher. Stifte.Teppiche. Zweiräder.).
    Neues kam dazu (Bücher. Digikram. Andere Zweiräder. Die mit den Pedalen dran.),
    und damit nicht nur verfeinerte Blickwinkel des Fort- und Vorankommens sondern auch Wiesen des Worteaustauschs, so wie hier, wo die Artikel des Meisters eine Einladung zur blühenden Mit- und Gegenrede bot.
    Bei gutem Gleichgewicht wird ballastbefreite Heiterkeit und scharftastiger Geist im Neuen wieder zueinanderfinden. Das tun sie immer! #gg

    Gesegnete Festtage allüberall und habt Dank für die beruhigende Gewissheit, daß es euch alle gibt.

  203. Wetwo
    E la nave

  204. Solches hab ich vorher noch nicht erlebt
    Don Alphonso wurde ja zurecht vielfältig gedankt.

    Doch wie oft hier oder bei kürzlichen Blogbeiträgen angesichts des hiesigen Endes ebenso den Kommentatoren gedankt wurde – das ist etwas ganz besonderes.

    Vielen Dank auch dafür.

  205. Pfiat di
    „Fang nie an aufzuhören, hör nie auf anzufangen!“ soll Cicero gesagt haben und so freue ich mich, wenn Sie, Don Alphonso, nach dieser schönen italienischen Radltour wieder an neuem Ort anfangen und uns die Möglichkeit geben, Sie begleiten zu dürfen, zu genießen und zu lernen.
    ‚Pfiat di‘, bis bald und habe die Ehre aus der Oberpfalz.

  206. Mein lieber Don ...
    Es ist mir, als jmd., der jeden einzelnen Beitrag von Ihnen mit Freude liest, im Grunde genommen, wahrlich völlig egal, wo Sie schreiben, ob faz, xaz oder yaz. Bin froh, dass Sie weiter schreiben werden und so bin ich seit Tagen extrem neugierig darüber, wo es nun weiter geht. Die Fülle und Flut der Kommentaren ab April kann ich mir schon jetzt sehr gut vorstellen …

    Aber, bitte, spuckns endlich aus und befreien Sie mich, mit Handy permanent in der Hosentasche, vom Kommentarcheckerei jeder Halbestd :) …

    A bucket full of Grüße …

    El.Pe

  207. … der letzte
    macht das Licht … äh rollt den Stein davor.

    edSE

    • Heute um mitternacht ist dann Schluss, Sie haben noch 12 Stunden Zeit zu kommentieren.

    • Stein
      Der war gut!

      Aber die postmodernen Jünger bereiten sich eher auf den Auszug aus Ägypten vor, als sich enttäuscht in die Löcher zurückzuziehen. (Und die Hohenpriester sind noch nicht benannt.)

      Don, vielen Danke, frohe Ostertage und auf ins Gelobte Land.

  208. Was für ein wunderschöner Abschluss Ihrer FAZ-Zeit!
    Noch viele Hügel und Berge, die Sie hochradeln und vor allem runter „rasen“ werden!

  209. Danke......
    Sehr geehrter Don,
    seit ca. vier Jahren bin ich Leser ihres Blogs. Ich möchte Ihnen danken für viele Stunden mit genussvollem lesen, für Anregungen und Gedanken zu Kunst-Kultur und zu den Dummheiten und Grässlichkeiten der gegenwärtigen Politik.

    Nicht zu vergessen die Formen von Genuss, sei es der Tee, die Bilder, Fotos von schicken Rädern, Musik, die Toskana oder das sich selbst überwinden mit dem Rad`l
    Gerade die Rad`l Berichte und Fotos haben meinen Appetit geweckt und mich darin bestärkt, es Ihnen nach zu tun.

    Mein Dank gilt allerdings auch den vielen Lesern und Schreibern von Beiträgen, denn nur durch diese herrlichen Diskussionen mit Gedanken, Hinweisen, Links und verschiedensten Meinungen wurde ihr Blog für mich zu einem wichtigen Gut.

    Für den Neubeginn unter einem anderen Dach wünsche ich Ihnen alles Gute, die notwendige Gesundheit, die Neugier auf zu entdeckende Dinge und behalten Sie bitte ihren Humor und ihre Gelassenheit. Alles Gute.

    PS: Ach so, wo und wie kann man die bisherigen Beiträge und Diskussionen herunterladen?

    • Suchen Sie nach colorcrace hier im Blog oder bei rebellmarkt.blogger.de, da gibt es den Link. Ich danke für die Aufmerksamkeit und die Zuneigung, die ich hier erfahren durfte,

  210. Merci et a bientot
    Text eingeben

  211. Am Ende dse Tunnel
    Danke für das Licht.

  212. Freiheit
    Heute ist der Tag, an dem ihr, DON, euer Joch abstreifen könnt. Besser drücken es die Zeilen von Friedrich von Matthisson aus:

    ZURUF

    Alles kann sich umgestalten!
    Mag das dunkle Schicksal walten.
    Mutig! Auf der steilsten Bahn.
    Trau dem Glücke! Trau den Göttern!
    Steig, trotz Wogendrang und Wettern,
    Kühn, wie Cäsar, in den Kahn.

    Laß den Schwächling angstvoll zagen!
    Wer um Hohes kämpft, muß wagen,
    Leben gelt es oder Tod!
    Laß die Woge donnernd branden:
    Nur bleib immer, magst du landen
    Oder scheitern, selbst Pilot!

    Die letzten Artikel waren toll. Besonders die Beschreibung des Internet-Proletariats zauberte mir ein Lächeln auf das Gesicht. Der DON, als bourgeois, zieht sehr viele Neider aus dem Internet-Proletariat an. Diese Leute stellen eine Hemdsärmeligkeit zur Schau, die ihresgleichen sucht. Der DON muss diese Leute weiter piesacken! Sonst glauben diese Personen noch, sie hätten ihre Ideologie durchgesetzt. Dies muss selbstverständlichen in einem angemessenen Rahmen geschehen: mit Bildern von Gebäck, Naturlandschaften und Fahrrädern. Wurde die neue, virtuelle Heimstatt des DON bereits bekanntgegeben?

    • Nein, das werde ich hier auch nicht tun. Bis 24 Uhr bin ich hier Mitarbeiter. Danke!

    • Freiheit ist aber auch, dass man andere Journalisten, die hier in der FAZ...
      … schreiben, auch respektiert, auch wenn man die Meinung nicht teilt…
      …und was lese ich hier praktisch uniso, dass
      alle Beteiligten gemeinsam praktisch dieselbe Melodie singen bzw. spielen sollen.
      Benutzen Sie ihr Hirn mehr, Freunde der Nacht.

  213. Danke für den Hinweis auf Don Vito
    … denn ich muss eingestehen, daß ich wegen des verwahrlosten Allgemeinzustands unseres Rechtsstaats auch bereits darüber nachgedacht habe, zukünftig eher meinen lokalen Don anzusprechen, als vor einem deutschen Gericht Gerechtigkeit zu suchen.

    Lieber Don.

    Vielen Dank für all die guten Beiträge und die resultierenden, stets sehr lesenswerten Kommentare ihrer Stammleserschaft! Immer dann, wenn von Ihnen ein neuer Beitrag kam, habe ich ihn meist nicht sofort gelesen, sondern mich darauf gefreut ihn in den ruhigen Abendstunden bei einem Feierabendbier oder einem Glas Wein zu lesen.

    Sobald ich sie woanders finde, passe ich mein Lesezeichen an.

    Grazie.

    __o
    -<,
    ( )/ ( )
    ~~~~~~~~~~~

  214. DON, lass es knallen !
    @Steyr.HS50

    sososo, Sweet haben sie im Konzert besucht ? das muss Mann mögen.

    aber sie haben recht, auch ich besitze kein StreichelHandy, ich streichle lieber eine Frau und von Twitter habe ich nur ein Hebelzertifikat.

    also stimme ich ihnen voll zu, der DON soll mal heute Nacht den Knall machen.

    aber laut, ich gerade schlecht lesen, verbrachte die Nacht in der Notfallaufnahme der Augenklinik ! endlich mal wieder empirische Sozialstudien, hat sich gelohnt.

  215. Noch ein paar Stunden kann man kommentieren,
    .
    . dann wird der Stecker gezogen. Schon a bissl Ratzfa(t)z.

    Aber gut, wer nicht will, der wartet halt auf die staatliche Unterstützung aus Demokratieabgaben.

    Besser als eine Scheidung, da ist man, vor allem als Mann, deutlich stärker belastet.
    Um es einmal vorsichtig zu sagen.

    Ich bin schon neugierig auf den Neubeginn, hoffe doch, dass man auch dort ohne Larifari kommentieren kann,
    über die Qualität der Beiträge des Hausherrn mache ich mir keine Sorgen.

    Heute nachmittag helfe ich bei der testamentarischen Ordnung der Angelegenheiten des Vaters einer Freundin.

    Vor wenigen Wochen war der noch deutlich besser beisammen.

    In meinem Alter, auch wenn er älter ist, werden die memento mori- Augenblicke häufiger.

    Nun, blicken wir nach vorne , da spielt die Musik.

    • Ich habe angeboten, auch die abschlussbeiträge noch zu moderieren, weil das halt so meine Vorstellung von Pflicht ist, aber es war nicht die Vorstellung von der FAZ. Es ist ok, ich habe getan, was ich konne, danach geht mich das nichts mehr an.

  216. Hach...
    …ich war schon zu lange nicht mehr in Italien. Man man fährt von hier aus aber auch etwas länger.

    Ein schöner Schlußtext.

    Bis demnächst an anderer Stelle (ich werde diese Stelle schnell finden, denke ich doch), allen hier schönes Feiertage!

  217. hohe materielle Affinitäten bei Realitäten !
    DON und die NZZ das würde sehr gut passen: beide haben sehr viel Immobilienbesitz !

  218. I hate good byes..
    „Louis, I think this is the beginning of a wonderful friendship“

  219. Götterdämmerung
    ist entgegen landläufigen Vorstellungen ein Interegnum, welches auf die kommende Zeit hindeutet. So kennen wir das aus der nördlichen Mythologie und so hat es auch die christliche Religion übernommen. In stiller aber freudiger Erwartung auf den neuen Beginn verbleibe ich hochachtungsvoll, Ihr Pittiplatsch

  220. Danke
    Nochmals: Dank an den Hausherrn und an die vielen Kommentatoren, die das Salz in der Suppe sind.

    Bis bald an anderer Stelle.

    Werner Schnell

  221. Lassen Sie mich....
    …Ihnen einen meiner Aphorismen widmen: „Mancher glänzt an zweiter Stelle, dessen Licht an der ersten erlischt“. Herzlichen Dank für den Glanz an der ersten Stelle, die nun in der selbstgewählten Dunkelheit versinken wird und Riesenfreude auf das Strahlen an der Kommenden.

  222. Die apokalyptischen Reiter
    Werter Don, ich sorge mich kurz vor Toresschluss um die Einsatzfähigkeit der apokalyptischen Reiter.

    Bleiben Sie weiterhin offizieller Steigbügelausrüster?

  223. empfehlungen zum backup
    Als Empfehlung zum Backup der beiden Blogs inklusive der Kommentare wäre bspw. der xaldon webspider zu empfehlen. Klein, sinpel und robust. Hat beide Blogs so nebenbei im Hintergrund lokal auf die eigene Festplatte gesichert. Und die in den Texten/Kommentaren enthaltenen Links bleiben auch ausführbar. Ansonsten – auf ein Neues.

  224. Vielen Dank und weiter an anderem Ort
    Text eingeben

  225. War schon immer so? Roth starb 1976
    Ein Mensch macht sich,doch leider bloß

    An seinem Stammtisch, damit groß,

    Es gelt – wovon ja viele träumen! –

    Den Saustall endlich auszuräumen.

    Er gibt – nur dort! – geheime Winke,

    Wie’s überall zum Himmel stinke

    Von Säuen, die an vollen Trögen

    Verfräßen unser Volksvermögen.

    Man müßt was tun – nur ist es schade,

    Daß dummerweise i h n gerade,

    Als einen Mann mit Weib und Kindern,

    Rücksichten überall verhindern.

    Der Mensch – was nützt verborgnes Lästern? –

    Zählt auch mit zu den Schweinemästern!

    >> Eugen Roth/ Das Eugen Roth Buch <<

    Ich weiß nicht, wie das jetzt rechtlich ist, Don, wenn ich daraus zitiere und möchte Sie nicht in Verlegenheit bringen.

  226. Danke, lieber Herr Don,
    Für die anregenden Texte und die Einblicke in’s Innenleben eines Rennrad-Enthusiasten. Und – falls man das bei den Radfahrern immernoch so sagt – Hals – und Beinbruch für die Zukunft!

    Die gestrige Fahrradtour mit ihren Strapazen durch die Wildschwein-gepflügten Waldwege war wegen des herrlichen Wetters, der zwitschernden Vögel und der auch bei uns langsam erwachenden Natur auch keine Quälerei. Für mich passt die Schaltnabe (am StahLrahmen), aber Bilder von schicken Rennrädern haben auch was


  227. Hier fehlt mir jetzt noch ein Abschlußbeitrag „darüber spricht man weiter nicht“, der den Bogen zum ersten Beitrag schlägt…
    In allen Schillerfarben, die dieser Satz bietet.
    Aber gut, der hat noch Zeit bis 23:55.

  228. Tausend Dank, Don Alphonso!
    Lieber Don Alphonso,

    Sie wecken in mir mit Ihren Texten die Sehnsucht nach Italien, nach Lebensfreude und Genuss.

    Wenn mir in meinem Alltag der nächste genussfeindliche Sittenwächter begegnet, dann werde ich mich nicht mehr ärgern, sondern an Ihre Texte denken und still lächeln.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft, und ich werde gespannt Ausschau halten, wo man demnächst etwas von Ihnen lesen kann!

    Mille Grazie von der Kleinen Waldhexe

  229. Titel eingeben
    Gracias y hasta luego!

  230. Thymian
    Mit Rädern kenne ich mich nicht aus – Aber ich weiß ziemlich sicher, dass das kein Thymian sondern Rosmarin ist.

  231. Arrivederci
    Lieber Don,
    ich mag Sie auch wirklich!

    Arrivederci!!!

  232. Confente
    Heute morgen noerdlich von Atlanta, 4 Grad.
    Meine Samstagsradelgruppe.

    Da gibt es den Kollegen mit dem Confente von 1974(?) oder so (made in USA). Ob das fuer die l’Eroica qualifiziert waere? Don? Ich haette da auch ein Foto wenn’s interessiert.
    Jetzt wird mir zum ersten Mal richtig klar mit was der da unterwegs ist Tag ein Tag aus!

    Der Kollege hat mindestens zehn Lenze mehr als ich auf dem Buckel, und wir anderen fahren alle modernes Carbonzeug, und doch ist er meist schneller als ich. Ja ich weiss das sagt wohl mehr ueber mich als ueber sein Rad.

    Viele Gruesse in die Toskana und ich bleibe dabei.

    MS

    PS: Ich hoer mir gerade die Spider Murphy Gang auf YT an, wer hat mich bloss auf die Idee gebracht hat…

  233. Ab dafür - der Letzte macht dann das Licht aus, bitte!
    Habe gerade mein Konto im Mutterkutter gelöscht. Ich war erstaunlich fleißig, aber es waren knapp 4 Jahre, da kam schon was zusammen.

    Das letzte Mal „Harry Charles“ bei der FAZ. Auch wenn einige da vielleicht aufatmen werden, vor den unangenehmen Wahrheiten, die ich hier „verkündet“ habe werden sie letzten Endes nicht weglaufen können. Mal sehen was die Realität, der Kosmos mit den Schneeflocken so machen wird. Snowflakes sind durch 2 Dinge gekennzeichnet: jedem Windstoß sind sie hilflos ausgeliefert und sie halten sich nicht lange. Naja, aber heute will es eben jeder bequem haben und sich in die Tasche lügen. Mal sehen wie weit sie damit kommen.

    Ich bin im Moment bei Tichy schon sehr rege, warte aber auch gespannt wie es mit DA so weiter geht. Es war eine gute Zeit hier mit Euch allen (naja, den meisten), wenn man Eure Beiträge so gelesen hat weiß man, es ist nicht alles verloren.

    Aber es kann ja noch besser werden. Neben allen weniger guten Seiten des Netzes bietet es eben auch Chancen. DA hat gesagt, er will nicht nachtreten gegen die FAZ, dann tue ich das auch nicht. Aber es bleiben Fragezeichen…

    That’s it, see you, hoffentlich an anderer Stelle.

  234. @FGH: Mache er sich ein humorvolles und bissiges Bild vom Konterfei!
    WIKI: Burmester wurde vom Medium Magazin 2010 mit dem dritten Platz des Preises Journalist des Jahres in der Rubrik „Kultur“ sowie 2011 und 2012 für ihre „humorvollen und bissigen Texte“ mit dem zweiten Platz in der Rubrik „Unterhaltung“ ausgezeichnet!

    Tweets Silke Burmester
    @SilkeBurmester
    Oh, im journalistischen Schwanzvergleich um die tolle Story ist jetzt Erklärung vonnöten #daspassiertmirsonstnie #ichweißechtnichtwarumdasheutenichtklappt #sonstisterimmerhart,echt
    28. März 2018
    Laut Freud entsteht der Penisneid als Phantasie des kleinen Mädchens, dem im Laufe seiner Kindheitsentwicklung der anatomische Geschlechtsunterschied zwischen Mann und Frau bewusst wird. Nach Freuds Triebtheorie geschieht dies mit der phallischen Phase etwa um das dritte bis fünfte Lebensjahr …

    Mechthild von Magdeburg (um 1210 – 1283), christliche Mystikerin meint:
    Die Gier hat immer einen schreienden Mund,
    das glückliche Maß stets einen süßen Grund.

  235. Titel eingeben
    Man steht grad so herum, trinkt den letzten Tee nurmehr im Stehen und wartet, das Scheslon mit dem Dischl alsbald nach dem neuen Salon translozieren zu lassen, möglichst wieder nah am Kamin, bitte. Wenn Ew. Liebden noch rasch mittheilen wollen, woan bitte die Meubles fürderhin zu placieren seyen, das wär recht kommod, die Träger sind schon ungeduldig. Habe die Ehre, halte die Treue, darf innig danken.

  236. Halli oder Giovanni Galli
    Zum Abschluss ein wunderbarer Text über eines der schönsten Hobbys in angemessener Umgebung: DANKE. Ein Text zum Genießen, optisch&sprachlich, auch wenn ich inhaltlich- wie so oft – nicht, oder hier nur ganzganz wenig anderer Meinung bin ( 40 Jahre Touren in D / I /F: eindeutig am entspanntesten in F , manchmal nervig in D, eindeutig am gefährlichsten in I). Wer sich an ziselierten Muffen freut und Halli nicht für den Vornamen eines Herrn Galli hält, bekommt jetzt (nicht HIER) Lust auf mehr. Ich weiß, dass besonders Blogs alle möglichen Lesarten erlauben. Gefreut hätte ich mich um so mehr, wenn an dem Text mal nicht das übliche links/68/grün/Spiegel-Lamento, quasi off-the-main-topic, kommentierend erfolgte, sondern die schlichte Beschränkung Genuß am Geschilderten / Gezeigten. There’s more to come..

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