Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die Sache mit den Blumen, Bienen, Homophoben und Kampflesben

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Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.
Andre Gide

Erinnern Sie sich noch an früher, als grundlegende Werke unserer abendländisch-christlichen Kulturgeschichte von Diderots Enzyklopädie bis Josefine Mutzenbacher auf Subskriptionsbasis erschienen? Als standesbewusste Herren entschieden, dass derartige Werke erscheinen sollten? Nun, das erfolgreichste Crowdfunding-Beispiel der deutschen Gegenwart ist vermutlich das Buch einer Laiendarstellerin, die in einer Privat-TV.Serie zum Rollenmodell und Facebook-Star wurde. Und jetzt auch zur gefeierten Autorin. Wer hätte das gedacht.

Also, es steht im Buchregal und angesichts des amtlich nachgedruckten Kulturguts mit fünfstelliger Auflage kann man nun auch Kinder mit gutem Gewissen vor den privaten Fernsehstationen endlagern, wo sie dann lernen, wie sich Vertreter ihrer Schicht in Köln und Berlin zu benehmen haben, wenn sie das Lebensglück in gebleichten Haaren und dem diskriminierungsfreien Tragen von T-Shirts mit Biermarkenwerbeaufdruck finden möchten. Man weiht sie ein in die Bedeutung des Automobils als Ausdruck der gesellschaftlichen Stellung, das mehr als drei Wohnungseinrichtungen kosten sollte. Man vermittelt ihnen den angemessenen Ton bei der sozial gewünschten Formulierung ihrer Bedürfnisse. Sie lernen spezifische Tischsitten und, so berichtete man mir, der ich kein TV-Gerät besitze, dass man Bier auch aus der Flasche trinken kann, als wäre man ein Berliner Nudelhipster und hätte sich im Görlitzer Park verlaufen.

kaleb

Zudem wird ihnen nahe gelegt, dass der persönliche Vorteil über dem Nutzen der Allgemeinheit steht, und das alles in einem Wohnumfeld, das von Mietern geprägt ist. Die Gestaltung ihrer Beziehungen ist konfliktreich, eher rasant denn beschaulich, und umfasst auch körperliche Konfrontation. Man nennt das alles scripted reality. Natürlich schreit die laut Eigenbuchwerbung „fette Kampflesbe“ den dicken Mann nicht wirklich an und natürlich sind die Umgangsformen dazu angetan, den Zuschauern an den Geräten in ihrem nicht von Aufstiegschancen geprägten Umfeld eine gewisse soziale Befriedigung zu verschaffen. Aber die Kinder lernen dort alles, was sie für das Überleben und Fortpflanzen in einem neoliberal geprägten System der Verdrängung brauchen. Immer schön laut sein, sich um die Meinung anderer Leute nicht kümmern, und oben angekommen ist man, wenn das Leben aussieht wie in der nächsten Reportage über St. Dropäh.

Soziologen sehen hier natürlich den sog. Fortschritt am segensreichen Werk und auch wir – angesiedelt am anderen Ende der sozialen Nahrungskette – können nicht umhin einzusehen, dass es immer noch besser als jene Epoche ist, da minderbemittelte Kinder in Bergwerken die Türen der Schächte öffnen mussten, oder von Lehren schikaniert wurden, deren sittliche Bemühungen auch zum Betrieb eines Arbeitslagers geeignet gewesen wären. Aber wie auch immer, weder die alten Bergwerke noch die neuen Serien sind bei uns die Stätten der Geistesbildung. Heutzutage hält man sich solche Leute nicht mehr als Personal und schottet sich von ihnen deutlich ab. Früher lebten Herren und Personal unter einem Dach oder, wie bei uns, in einem weitläufigen Komplex mit Hinterhaus, und da konnte eine gewisse Vermischung nicht ausbleiben. Natürlich gab es im Königreich Bayern keine sexuelle Aufklärung an den weiterführenden Schulen, aber laut den Erzählungen war das nicht so schlimm, denn es gab genug Waschweiber, Bäckergesellen, Kutscher, Kammerzofen und Köchinnen, die ihre einschlägigen Erfahrungen zumindest verbal weitergaben. Die alte Sittenlosigkeit der niederen Leute hatte also durchaus auch ihre Vorteile.

kalec

Die Aufklärungsleistung der Eltern bestand lediglich darin, diese Entwicklung ein wenig zu bremsen, und das auch nicht allzu lange, denn mit 20 hatte eine Frau idealerweise weg und verheiratet zu sein, fünf Jahre später waren auch die Männer verkuppelt. Wer zehn Jahre später noch ohne Partner war, bekam keinen mehr. So war das, und man wird sich an den Gedanken gewöhnen müssen, dass man früher einfach andere Ansichten zum Thema sexuelle Reife hatte. Öffentlichkeit und Wissenschaft hatten darin nichts verloren, und man sollte diese Epoche auch nicht glorifizieren – aber nach allem, was man über Familiengeschichten hier so weiss, ging auch damals niemand ohne zumindest grobe Vorstellung über das Kommende ins Ehebett. Ansonsten wage ich die Behauptung, dass sich die sonstigen Wünsche und Ansichten zu Beziehung und Sexualleben nicht grundsätzlich von den Idealen unterscheiden, die man heute immer noch bei ernsthafteren Singlebörsen nachlesen kann.

Allerdings hat sich in der als Demokratie verkleideten Oligarchie, in der wir leben, viel verändert. Klassen werden nicht mehr durch Hinterhäuser oder Stockwerke definiert, sondern durch ganze Viertel, in denen eine Klasse homogen herrscht, und andere Viertel oder gar Regionen im preussischen Ausland, die den Unterprivilegierten überlassen werden. Bei meinen Urgrosseltern war der räumliche Abstand zum Waschweib keine 20 Meter – in meiner Jugend waren es bis zum ersten schlechten Viertel dagegen schon zwei nie überwundene Kilometer. Die Ziele aller Eltern waren und sind heute modern, aber nicht weniger elitär: Erst sollen die Kinder das Abitur machen und um Himmels willen keinen Nachwuchs zeugen, dann studieren und sich auch gern austoben, und danach angemessen heiraten, wenn sie wollen. Die gesamte Planung bis zur Hochzeit hat sich um eine lebenslustige Dekade verlängert, und da ist von Internetanschluss bis Tanzkurs genug Gelegenheit, auf dass sich der Nachwuchs alles Wissenswerte schon irgendwie selbst aneignet. Es ist nicht mehr wichtig, die Entwicklung an sich zu bremsen, man sollte nur ein wenig auf die richtige Partnerwahl achten – aber was bei der Umsetzung elterlicher Wille, was räumliche Gelegenheit und was instinktive Klassenerhaltung der Jugend ist, ist schwer zu sagen. Ich sehe jedenfalls kaum Klassenvermischung vor dem Traualtar.

kaled

Kurz, es hat hoffentlich keiner erwartet, dass wir uns absondern, den Rest unserer Nichtgesellschaft Richtung Autobahn und Raffinerie weggentrifizieren und dann, in Sachen Fortpflanzung dumm geworden, mangels Sexualität aussterben. Eine behütete Kindheit passt da nun mal zur gewünschten Lebensplanung. Das ist klassistisch, das kann vielen nicht gefallen, aber so ist das nun mal in einem Land, in dem Herkunft, Selbstbewusstsein und Erziehung von zentraler Bedeutung für das weitere Leben sind. Wir sind da übrigens gar nicht so weit weg von der sich als modern betrachtenden Soziologie, die glaubt, dass vieles gar nicht biologisch angelegt sei, sondern nur auf Einflüssen der Umwelt beruhe. Wir haben daraus nur etwas andere Schlüsse gezogen – eben jene, die zum Erhalt unserer dominierenden Stellung sinnvoll sind. Geschlecht und Sexualität spielen dabei keine besonders bedeutende Rolle, entscheidend ist vielmehr, dass den Anforderungen der Klasse höflich entsprochen wird, und das macht die „fette Kampflesbe“ in ihrem Umfeld auch nicht anders. Auch dort wird über Rollenbilder erzogen, es werden Bücher offeriert und man ist zufrieden mit dem Stand, so wie es ist.

Dieser Gegensatz der Kulturen wird jedoch zum unweigerlichen Kriegsschauplatz, wenn man mit den Methoden der fetten Kampflesbe der Oligarchie nahebringen möchte, dergleichen Personen auch genau so zu akzeptieren und die totale Gleichheit über Leitbilder im Schulunterricht zu festigen – und dann mit dem Begriff „Homophobie“ die Bedrängten abzuwerten versucht. Die bessere Gesellschaft kann schon recht lange mit dem „Tod in Venedig“ umgehen, mit dem Werk von E. M. Foster wurde ich nachgerade gefüttert, Andre Gides Falschmünzer waren umstritten, wurden aber dennoch beschafft und gelesen. Virginia Woolf und Erika Mann gelten auch nicht mehr als Mädchenverderberinnen, ja nicht einmal mehr im Giftschrank möchte man sie attraktiv machen. Und ich hörte, mitunter soll sogar Krachts Faserland zum Abiturstoff gehören. Mit Sicherheit, möchte ich zu bedenken geben, liegt es also gar nicht an der Frage, ob man jungen Menschen die diversen Spielarten der Sexualität nahebringen will, denn angesichts der aktuellen Verfügbarkeit bekommen sie das alles ohnehin mit. Wir lernen daraus, dass es Bücher und Autoren gibt, die unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung höchste Wertschätzung erfahren. Es geht wie so oft um den richtigen Ton.

kalea

Oder den falschen, aggressiven Ton auf der Seite von Privat-TV und mit ihrer Espressomaschine angebenden SoziologInnen: Sexismus, Homophobie, Reaktion, Bigotterie – das sind Vorwürfe, die sich leicht mit einem Verweis auf den literarischen Kanon zu widerlegen sind. Jedes halbwegs gut gefüllte Bücherregal eines Abiturienten sollte in der Gegenwart mehr an homoerotischen Erfahrungen und Beschreibungen versammeln, als man sich vor einem Jahrhundert überhaupt nur hätte vorstellen können, und was ihre Bookmarks im Internet enthalten, geht Eltern ohnehin nichts an. Trotzdem wollen auch für mich schockierend viele junge Leute mit all diesem Erfahrungsschatz wieder feste Beziehungen und Kinder und Karriere Ja, auch ich frage mich natürlich, wozu ich eigentlich zehn Semester verfeiert habe, wenn die kommende Generation trotzdem nach sechs Semestern einen Abschluss haben will. Aber ich frage das höflich und verständnisvoll und verzichte darauf, meinen Altersgenossen, die diese Kinder erzogen haben, die Schuld zu geben. So kommt man gut miteinander aus.

Weniger fein erscheint es natürlich, wenn man nicht nur die schon vor dreissig Jahren mit Andre Gide Bekehrten zwangsbepredigt, sondern sich auch noch in die staatliche Schulbildung einmischen und unter Vorstellung von fetten Kampflesben zur totalen Toleranz aufrufen will. Das wird nicht als sexueller Übergriff empfunden, sondern als mangelnde Akzeptanz der gesellschaftlichen Regeln, an die man sich nun mal zu halten hat, wenn man seine Karriere nicht in der Scripted Reality der TV-Sender gestalten möchte. Es ist eine sehr hochmütige Belehrung durch Personen, denen man mitsamt ihrer Fair Trade Ideologieplörre eigentlich nicht vorgestellt werden möchte, und die es deshalb über Erlasse und Leitbilder an Schulen versuchen. Dabei sind wir doch gar nicht so. Ein Benimmkurs könnte denen vielleicht helfen. Etwas anderes anziehen vielleicht, den Ton mässigen und die Vorschläge als kluge Bitten verpacken. Niemand ist hier homophob, wirklich, man hat nur etwas gegen Gschleaf.

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151 Lesermeinungen

  1. Wenn die Wahrheit die Wahrheit sucht braucht sie einen Spiegel.
    Wenn sie aber den Spiegel nicht als Spiegel, sondern als Unwahrheit, also als Lüge „wahr-nehmen“, dann lebt die
    Wahrheit auf der Suche nach sich selbst in ihrer Selbst-Wahrnehmung als Lüge.

    Wenn DIE Wahrheit also die
    unendliche Vielzahl der wahr zu nehmenden „Lügen“, also
    letztlich doch aus unendlich viele Wahrheiten besteht,
    dann ist die trotzdem nicht endende Suche wohl Folge
    von Geist-Spiegel-Blindheit,
    mangelnde Selbsterkenntnis und Einsicht.
    Deshalb ist es egal ob Ihre wahren Geist-Spiegel-Beiträge als Teilwahrheit, als
    DIE Wahrheit oder als Lüge(n) erkannt und dementsprechende
    Reaktionen hervorrufen.

    Die Wahrheiten erkennen vor Wahrheiten „Die Wahrheit“ nicht.
    Wer DIE oder die Wahrheit(en) sucht
    ist von „Blindheit“ geplagt.
    Wer sie nicht sucht und mit
    der Realität lebt, der lebt in
    und mit der Wahrheit ohne das es ihm bewußt ist, ohne
    „einsichtig“ zu sein.
    Wer sie nicht sucht weil er weiß daß die wahrgenommene Realität mit ihren vielen „Blinden“ DIE Wahrheit ist, der lebt wahrlich ein „bewußtes“ „realsichtiges“ Leben.

    Gruß,
    DIE WAHRHEIT

    …nicht gefunden, sondern „ERLEBEND SEHEND“:=)

    • Zusatz
      Korrektur:…als Lüge „wahr-nimmt“…

      Zusatz: Bibel…
      Jesus sagte: ICH bin die Wahrheit und das Leben…
      klarer wäre…WIR (die Menschen) SIND WAHRHEITEN des Lebens…

      …mit dieser, vielleicht auch „Fehlübersetzung, Fehlinterpretation“,
      Aussage ist klarerweise unnötiges Menschen-Geschichtsleid verbunden das auch heute noch dementsprechend wirkt.

  2. .
    Das Genderthema wird langsam ein bisserl fad, aber falls Sie tatsaechlich die Frage umtreibt, weshalb auch die Kinder Ihrer Kreise inzwischen versuchen, ihre Ausbildung halbwegs zuegig abzuschliessen, dann kann Ihnen geholfen werden. Das liegt natuerlich daran, dass sie inzwischen mit den Enkeln und Urenkeln der Waschweiber konkurrieren. Und wir sind Legion.

    • Eigentlich geht es mir ja um sexuelle aufklärung und daraum, wie sich das geändert hat und heute so darstellt, in unserem veränderten Lebensumfeld – daher auch die Überlänge des Beitrags.

      Ich bin mir niht ganz sicher, ob wir das wirklich tun – mein eindruck ist durchaus, dass sich gewisse Kresise sehr viel leichter tun, ihren Stand zu wahren, als andere, sich forthin hochzuarbeiten. Dazu ist vielleicht auch einfach die Arbeitswelt in vielen Bereichen zu wenig ausgleichend. Das fängt schon bei der Finanzierung des Studiums an, geht über die Versorgung beim Berufsanfang und setzt sich dann über Vitamin B und die Fähgkeit, sich klassengerecht zu verkaufen, schlüssig fort. Meine Meinung ist tatsächlich, dass meine kohorte aus einer Ablehnung der Hippiekultur und der langweiligen Ökogerchtigkeit sowie der eigenen Eltern heraus entstand und sich daher mit dem Singledasein emanzipierte. Die nächste Generation findet das wiederum doof und hätte gern eine traumhochzeit mit Mercedes Adenauer und empfang im Schloss. aber nicht mehr das rumgetrödel, das bei uns als schick galt.

    • Und ja – natürlich ist es spannend, dass wir einen Modus vivendi gefunden haben und dann plötzlich irgendwelche Leute aus Berlin oder sonstwoher auftauchen und sagen, sie hätten da eine Wissenschaft erfunden und deshalb geht das jetzt nicht mehr. Instinktiv fühlt man natürlich wenn man sich von denen Vorschriften machen lässt, ist man nur noch ein an der Nade gezogener Pfingstochs. Und deshalb rennt man die über den Haufen.Es ist wirklich ein Klassenproblem, Gender ist nur der Name der Waffe dieser Unterschicht. Andere werfen Steine oder trinken in unseren Parks bier aus der Flasche.

  3. Wie wahr...
    .. wenn die Wahrheit von Blindheit geplagt ist, entsteht zumindest Einbildung und Selbstüberschätzung, nicht notwendigerweise Lüge. Kann mich aber auch irren! :-)

    • als historiker sollte man eigentlich weniger an die Wahrheit glauben sondern immer daran denken, dass jeder befund auch nur interpretiert wird.

    • Sie irren nicht :=)
      Ist letztlich Definitionssache, kann aber durchaus „graduiert“ betrachtet werden…
      bis zur Blindheit.

  4. Sorry,
    Wahrheit muss einen riesigen Verschleiß an
    Spiegeln haben.

  5. Wäre ich Radikalfeministin, würde ich den Rat als vergiftet betrachten.
    Kämpfe um Macht, Einfluss und Lebensbedingungen wurden historisch noch nie mit Nettsein gewonnen, Veränderungen brauchten immer genügend Radikale.

    Der zweite Strang Ihres Blogeintrages allerdings erforderte die Aufmerksamkeit der Wissenschaft (die er nicht bekommt) – inwieweit sind bestimmte Behauptungen über und Forderungen an die Wirklichkeit schicht- bzw. ethnienspezifisch geformt? Am Beispiel des hollaback Videos über die sexistische Belästigung von Frauen – nach Analysen weiss man inzwischen, dass 2/3 der dargestellten Szenen in Harlem entstanden, alleine rund 1/2 in einer einzigen Strasse dort. Und ich hätte diese Verteilung vorhersagen können, genauso, wie ich die Dichte sexistischer Belästigungen in Deutschland grob aus der Ethnie und den sozioökonomischen Randbedigungen des beobachteten Gebietes vorhersagen könnte.

    Ironischerweise haben sich Radikalfeministen von der Möglichkeit selbst abgeschnitten, substantielle Verbesserungen zu erreichen, indem sie Sexismus, Klassismus und Rassismus gleichermassen und zugleich bekämpfen wollen, womit sie sich bei ihrem spezifischen Verständnis von Klassismus oder Rassismus selbst die Möglichkeit abgeschnitten haben, über bestimmte Probleme überhaupt noch reden zu dürfen.

    Nicht umsonst ist die bisher einzige praktische Auswirkung ihres politischen Handelns der Streit um Worte und Benennungen. Was im günstigsten Erfolgsfalle nur zu „double speak“ führen kann, die tatsächlichen Probleme werden mit dem Schleier politischer Korrektheit zugedeckt.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Naja, man kann sich niht hinstellen, reihum alles, was nicht passt, beleidigen und dann erwarten, dass man erheblich mehr als argumentatives dosenfrass botgesetzt bekommt. Ich finde den Dissens auch nicht weiter schlimm, es geht mir nur darum, dass mit mehr Trennschätfe argumentiert wird. nicht jeder, der grenzenlose zuwanderung kritisch sieht, ist ein Nazo, nicht jeder Antifaschist ist Antifa und nur, weil man spezielle Theorien ablehnt, ist man noch lange nicht homophob. Man finet allenfalls die Argumentation einer Frau fragwürdig, die Lesbe ist und staatlich alimentiert an einer Uni sitzt – hätte sie aber ein einhorn als Gemähl und würde die als Polizistin arbeiten, machte das die Argumente nicht besser oder schlechter.

    • Titel eingeben
      Sie argumentieren damit aber rational – und auf Grundlage der Annahme, es gehe bei dem, was Sie als Diskurs (miss)verstehen, wirklich um Argumente, um Fakten, ja überhaupt wenigstens um konkrete Dinge. Und befinden sich damit in bester Gesellschaft.

      Meine Beobachtungsgabe mag sehr begrenzt sein, anekdotisch limitiert, aber ich sehe stattdessen nur schriftliche, sprachliche, akustische Pöbelei. Da reiten einige von einer emotionellen Welle und Spitze der Empörung, Aufregung, vom Hachjaohwiekrassboaheyh, hin zum nächsten Höhepunkt. Worum es geht, ist eigentlich egal, Hauptsache es geht was. Weshalb es auch kein wirkliches Ziel geben darf, weil man ja sonst ankommen könnte. Wie praktisch, wenn dann noch ein Haar gefunden wird, welches gespalten werden kann. Wer Streit sucht, weil er bzw. hier sie Streit geil findet, wird Streit finden.
      „Pubertär“ fällt mir dazu ein, und noch ein paar andere weißeraltermann Ausdrücke, das lassen wir mal.

      Es ist halt schade um die wenigen, die sachlich was beizutragen und die anzuhören sich lohnt, weil man zumindest was lernen kann.

  6. leicht überzogen
    Klassistisch trifft es nicht. Die geschilderte Segmentierung ist Realität. Doch die Ursache ist nicht Planung einer Elite oder eines dunklen Bundes.
    Am Ende Ihres Artikels steht es für mich richtig: „Etwas anderes anziehen vielleicht, den Ton mässigen und die Vorschläge als kluge Bitten verpacken. Niemand ist hier homophob, wirklich, man hat nur etwas gegen Gschleaf. “

    Hauptgrund dürfte die Vorliebe des Bekannten sein. Der bevorzugte (sexual-)Partner ist bei Mensch und Tier fremd genug und doch ähnlich.
    Während des Aufwachsens und des sexuellen Erwachsens wird das Partnerbild von der Umgebung geprägt. Und die Umgebung ist halt das intelligente Mädchen zum Pferdestehlen, nicht das sexualisierte Girlie mit Nailextensions und Hoodlumsprak.

    Dazu kommt für Männer das breite Angebot an Stöckelwild mit mindestens vergleichbarer Qualifikation, Tätigkeit, Einkommen und Hintergrund.
    Und die gesellschaftliche Repression der Achtsamkeit: Die Krankenschwester als formal geringer eingestufte Kollegin ist am Arbeitsplatz schutzwürdig. Der anmachende Arzt gilt schnell als „übergriffig“. Die Ärztin ist gleichrangig und damit jagdbar. Und die Ärztin wird auch später Verständnis haben, wenn der Beruf das Familienleben beeinträchtigt. Die Helfein vielleicht nicht.

    Etwas anders die Situation für Frauen; Runterheiraten geht fast gar nicht. Der Markt ist eng. Man (manche frau) glaubt schneller mehr geben zu müssen, als sie bereit ist. Manche Männer nützen dies aus, naschen und verschwinden. Die Frau bleibt mit einer emotionale Narbe zurück. Dennoch wird sie sich selten mit einem guten Mann aus einer tieferen Hierarchiestufe blicken lassen. Besser das Biest mit Klasse.

    • Also, ich habe ja öfters einfach aus Gelegenheit bei einem schwulen Radio die Nachrichten gelesen und bin auch gut mit denen befreundet – die haben einen guten Kommunikationsstil des Vermittelns, des Mitnehmens und des Einfühlens. Ich führe das auf die nicht immer schöne Umwelt zurück, und darauf, dass viele halt richtig gut flirten können.

      Das sind alles Basisqualifikationen, die man in einem nonarmativ-sexistischen Genderuniumfeld mit struktureller Dominazideologie natürlich nicht lernt. Das ist so, als würde man von einem Priesterseminar erwarten, dass es Verständnis für den Atheismus hat Aber das führt fann halt auch zu einer Kommunikation, die eher ungewohnt ist und einen in meinem Umfeld auch schnell überfordert. Besonders, wenn dann mit der eigenen Wissernschaft die Dominanz in die Debatte betoniert werden soll. Dann wird halt diese „Wissenschaft“ abgelehnt, aber das ist noch lang nicht homophob.

    • Nachtrag: Das ist dann das gleiche wie „Türenaufhalten“ als „sexuell übergriffiges Verhalten“ und man muss solchen Leuten dann eben auch sagen, dass sie sich entweder anpassen oder bitte ihren Diskurs intern ohne Beleidigung anderer fortführen sollen. Keine Kekse für Berufsopfer.

  7. nicht auf @wahrheit bezogen
    ich habe meine Antwort falsch einsortiet und beziehe mich direkt auf den Artikel

  8. Keine Manieren haben
    oder jedenfalls nicht die falschen, also die ‚von oben‘ kann auch ein Kapital sein. Und um Kapitalmehrung ginge es wohl eben, anstelle von Liebenswuerdigkeit, leider.

    Aber je mehr man darüber schrieb, so Kenntnisnahme eingestuende, desto schlimmer wuerde es.

    Merke: Männer arbeiten, Frauen rauben und berauben. Hat wohl mit Östrogen zu tun, nicht mit Orientierung.

    Und je erfolgreicher, desto weiblicher.

    • Das sehe ich durchaus anders, ich kenne jede Menge hart arbitende Frauen, und die Manieren sind zumeist vorzüglich.. Ausmahmen gibt es natürlich immer und dass mitunter gerade die asozialasten Leute Soziologen werden, ist halt wie mit den rauchenden lungenärzten.

    • Nietzsche meint:
      Der Mann raubt, die Frau stiehlt

    • Das hätte er bedenken sollen, als er sich mit Wagner befreundete.

  9. "Männer arbeiten, Frauen rauben und berauben." Sonst geht´s Ihnen gut?
    Dises Ausmass an Menschenverachtung ist selbst von den tweets der rape culture Aktivistinnen nur schwer zu toppen. Was die Frage aufwirft, ob Sie a) strunzdumm sind oder b) von der Realität völlig unbeleckt?

    Ohne Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Ich gehe mal davon aus, dass jeder seine eigenen Schlüsse ziehen kann, und vertraue auf die Urteilsfähigkeit der Leserschaft.

  10. Titel eingeben
    Habe gerade eine kurze Youtube-Suche nach der „Laiendarstellerin“ gemacht. Mir kam sie wie jemand vor der einfach nur sein Ding macht und sich nichts gefallen lässt. Ich habe keine Anzeichen dafür gefunden, dass sie sich in die staatliche Schulbildung eingemischt hat. Gibt es dazu einen Link?

    • Nein, so war das auch nicht gemeint. Ich wollte da nur ein Beispiel haben, warum der geforderte Ansatz, totales Verständnis immer haben zu müssen, irgendwann an seine Grenzen stösst. ich denke, man kan diese Art der Darstellung durchaus ablehnen, ohne deshalb gleich homophob zu sein.

    • ..
      Über Geschmack lässt sich streiten, und bislang werden hoffentlich keine Schulkinder gezwungen im Unterricht RTL-2 Serien anzuschauen. Gruselig kommt mir eher so etwas vor: http://sciencefiles.org/2014/11/25/ein-profx-das-zu-straftaten-aufruft/

    • Ja, da bin ich auch schon darüber gestolpert. Es gibt in Berlin immer wieder, höflich gesagt, Vorfälle an Unis, die zeigen, dass das nicht in den luftleeren -raum hinein geschrieben wird.

      Abgesehen davon, natürlih versucht auch die Schule, einen im Sinne der Verantwortlichen zu indoktrinieren Ich bin immer wieder erstaunt über die Geschichten, die ich aus NRW höre.

    • ..
      Bin da etwas ratlos. Indoktrination scheint mir immer ein Problem von Schulen zu sein, wenn nicht konservativ dann halt links, wenn nicht staatlich dann eben konfessionell. Kann es überhaupt eine Schule geben in der keine Erwachsenen versuchen Kindern ihre Ideen aufzudrängen? Ist das nicht die Definition von Schule überhaupt oder zumindest ein wesentlicher Bestandteil davon?

      Was die Profx-Geschichte betrifft finde ich es entlarvend dass Menschen die aktive Toleranz anderer (im Sinne sprachlicher Anpassung) einfordern, selbst derart intolerant und destruktiv mit Andersdenkenden und sogar Büchern und Gegenständen umgehen. Interessant auch das das in der medialen Kontroverse nicht beachtet wurde und nur auf Sciencefiles und vielleicht ein paar anderen Blogs Thema ist.

    • Sciencefiles ist eine Quelle, die nur mit der Kneifzange angefasst wird. Und dann kommt natürlich dazu, dass sich Universitätsschelte nur ganz selten wirklich lohn, selbst wenn solche Leute stark umstritten sind. Dass diese Personen zudem in Berlin sitzen, macht sie zusätzlich zu unangenehmen Gegnerm, schliesslich haben sie da auch ihre Fusstruppen im AStA

      Letztkich geht es um einfluss und ob die den bekommen, kann ich schlecht sagen. Je weiter man sich von Berlin entfernt, desto weniger sind solche Interventionen wirklich willkommen, und da werden Lokalpolitiker natürlich auch unter Druck gesetzt. alles spricht eigentlich für das, was ich immer sage; Deutschland ist nur eine Illusion. Seit dem Ende von Bonn als Hauptstadt entwickeln sich die Teile zu unterschiedlich, und es gibt auch keinen Grundkonsens mehr. Die Sache, um die es hier geht, ist nur ein Punkt, aber auch einer, der die Menschen fundamental trifft. Deshalb wird der auch so bezont, aber meine Vermutung ist, dass das noch böse nden wird.

  11. Soziologen und Sexualwissenschaft
    suchen vielleicht nur nach dem
    kleinsten gemeinsamen Nenner,
    um jeden in alles integrieren zu
    können.
    Kultur und Zivilisation stören da
    notwendigerweise nur.

  12. Bisschen mehr Emanzipation bitte
    und ggfls. vielfältige, beidseits selbstironische Erfahrung mit raubenden und beraubenden Frauen dazu.

    Selbstverständlich ist das (auch) ein weiblicher Anteil – und ein lustbetonter ggfls. noch dazu.

    ‚Da kommt er an der Trottel, mal sehen was er alles hat und kann und mitbringt.‘ (‚fuer uns‘)

    Und Männer, die weder was haetten, noch was mitbraechten taugten nichts.

    Und nun bringt Herr Don allerhand mit und ist (angeblich) auch besitzend, aber zeigt sich extrem zugeknöpft bis unverfuehrbar – was Wunder, dass da weibliche Agression?

    Und auch ‚angeblich oder nicht‘ – das will Frau aber auch schon mal genau wissen – und wehe, wenn nicht. Schließlich ist alle soziale Gewalt über die Ressourcen Verwendung (der Gruppe) am besten immer ihr.

    Und wehe drei, wenn keine Nützlichkeitsgruppe erkennbar. Männer alleine sind immer unnütz, wetten?

    • Ich bin gar nicht so zugeknöpft, ich mag nur das – aus der mode geratende – Singleeleben, und werde damit gerade zur Ausnahme.

      Allerdings ist bei mir nicht viel zu holen, ich denke, da könnte ich lohnendere Objekte benennen. Objekte, die besitzen und dann auch wirklich Familie wollen und sich den Spass auch leisten können.

  13. schön, Sie sind also nicht homophob
    aber ihre Honkophobie lässt sich ja wohl nicht weg diskutierem ….

    • Ich bin ein einziges Bündel von gut gehegten Vorurteilen, Ablehnungen und höhnischer Verneinung, aber das ist nun mal der Kitt, der die Klasse zusammenhält. Aber deshalb bin ich noch lange nicht homophob, wenn ich sage, dass wie Berliner Unis nicht dafür bezahlen, dass die ihr Personal rauslassen.

  14. zu 18:48
    wer meinen Tip probieren mag öffne bitte einen tab und höre auf utuub ein Lied zum Singleleben an. Gern hab ich die Fraun geküßt finden Sie in mehreren Varianten. Ich mag die Version eines damals Vierzigjährigen aus dem ehemaligen kakanien, veröffentlicht auf der cd Alpine Lawine.

  15. das Wort " Klassenvermischung"
    hat bei mir einen akuten Schub an Alphonsophobie ausgelöst ….

    • Ich habe tatsächlich einen Moment beim hinschreiben gezaudert, aber die Benennung ist wirklich ein Problem und Mesalliance finde ich noch schlimmer. Generell ist ja gegen Vermischung nichts einzuwenden. Es war wertneutraler gemaint, als es interpretierbar ist.

  16. das ewige Gschleaf
    man könnte es ja noch mehr konzentrieren
    vielleicht sogar in Lagern
    was halten Sie davon ?

    • Das ist ein weites Feld und ich persönlich bin der Ansicht, dass die ökonomischen Notendigkeiten zusammen mit den durchg Werfung vermittelten Wünsche das in gewisser Weise selbst tun. Ähnlich ist daa auch mit gewissen Berliner, in den Tag hineinlebenden Kreisen. Das alles sondert sich ab und fühlt sich dabei gut und richtig. Das ist ja das erstaunliche an der Sache – dass das, was früher mit den Bajonetten erzwingen wurde heute als in Szenen zerbrechende Gesellschaft funktioniert.

      Ansonsten: „Klassenschande“ steht da nicht und würde es auch nicht tun. „Klassenvermischung“ dagegen ist ein üblicher Ausdruck für das „hochheiraten“ in er Epoche der Aristokratie, besonders in frankreich zwischen Amt- und Schwertadel Ist also ganz sicher nicht NS-zeitlich kontaminiert und wird auch so als Fachausdruck gebraucht.

  17. ihre Meinung muss nicht die meine sein
    und meine nicht die ihre
    sonst brüsten Sie sich hier damit, dass Sie in den Tag hinei leben können
    aber wenn es andere machen, ist es nicht recht
    ich möchte nur eins mitteilen:
    ihre permanente Hetze geht mir gehörig auf den Sack

    • Es könnte eventuell sein, dass das vielleicht nicht ganz stimmt und ich privat doch ein durchaus hart arbeitender Mensch sein kann, wenn mir etwas wichtig ist – aber ich vermute darüber wollen Sie nicht nachdenken und wenn Sie sich unbedingt verrrennen wollen, werde ich Sie auch ganz sicher nicht daon abhalten Bitte da um Verständnis.

    • Sind Sie Masochist? Sie lesen und posten hier seit Jahren richtig fleissig,
      weil Ihnen das „gehörig auf den Sack“ geht? Na ja, jedem das seine …

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  18. Mist 2.Versuch
    Heute auf FAZNet
    Jackie und der RollingStone

    Die US-Feministinnen kämpfen
    mit immer härteren Bandagen.
    Auch wenn die Lüge entlarvt wird, dient sie der guten Sache.

  19. diese Frau Saskia hat wohl ein Buch geschrieben
    eventuell ist sie ja auch ein hart arbeitender Mensch
    das Buch ist jedenfalls erfolgreich
    aber es ist für die falsche „Klasse“ geschrieben
    deshalb wird sie durch den Dreck gezogen
    meinen Sie, so kriegen Sie jemand vom Fernseher weg ?
    meinen Sie, Sie könnten Liebe für Kunst und Kultur wecken, – Edit: letzter Halbsatz wegen Beleidigung gelöscht. Don.

    • Ich habe überhaupt keinen Anspruch, irgendjemanden zu ändern. Ansonsten nehme ich nur mit gespieltem Erstaunen zur Kenntnis, was in Sachen Buch alles geht – man merkt das vielleicht daran, dass ich als „christlich-abendländisch“ ausgerechnet ein von der Kirche bekämpftes Wissenswerk eines für seine Sexbücher im Gefängnis sitzenden Autors und einen von der Zensur verfolgten, hochpornographischen Roman mit einer Hauptfigur aus dem Proletariat bezeichne. „Ironische Selbstdistanzierung mit leichtem Bildungsanspruch“, wenn man so will. Alles cum grano salis. Ich gebe zu, damit muss man umgehen können, aber ich werde ganz sicher nicht anfangen, mich hier in den trockenen Staub der neutralen Berichterstattung zu biegen.

      Aber noch so ein Sager wie oben, und ich mache es mit leicht und schalte das dann einfach nicht mehr frei. Das ist keine Zensur, sondern Kommentarrichtlinie der FAZ. und ich mache sowas hier auch nicht.

  20. Bezeichnend
    finde ich. Dass diese Story nicht den Bezug zur Realität
    sucht, sondern Filmszenen als Vorlage bemüht werden.

    Da hält man sich besser fern, wenn frau keine Medienkarriere
    anstrebt.

    • Es ist ein sehr spezielles Problem unter sehr speziellen Umständen: Die Demokraten haben versucht, die letzte Wahl mit einer speziellen Ansprache von Frauenthemen doch noch zu gewinnen, und in diesem Kontext hat Obama auch eine fehlerhafte Studie zitiert, nach der jede fünfte Studentin Opfer von sexueller Gewalt an der Uni ist. Gleichzeitig hat die schauspielerin Lena Dunham ihre autobiographie mit 27 Jahren durch einen Vergewaltigungsvorwurf in die Medien gebracht. Da müssen Medien halt immer noch eins draufsetzen und das geht meistens schief, egal ob sexuelle Gewalt oder Ebola. Gerade in den USA. Wobei ,am natürlich auch sehen muss, dass die Berichterstattung über dem Freispruch von Karl Dall bei weitem nicht so gross wie die Vorwürfe gebracht wurde. Wir hatten da unseren Präzedenzfall bei Kachelmann.

    • Jede fünfte: 6 von 1000 oder 0,6%. Die politische Realitätsverdrehung
      ist nicht mehr reine propagandistische Übertreibung, sondern tatsächlich paranoide Wahnvorstellung geworden:

      http://www.bjs.gov/index.cfm?ty=pbdetail&iid=5176

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Die wirklich spannende Frage ist, wie das nach den nächsten Präsidentschaftswahlen zurückscchlägt. Die Agenda, dass man sich auch mit de übelsten Republikaner gegen den Nanny State wehren kann, ist ja schon fertig, und das ist dann ein weiterer Punkt in der Argumentation: „Soziale Problme werden durch Demokraten übertrieben, um damit Politik zu machen“. Insofern reicht „Jackie“ weit über eine Magazinpleite hinaus.

    • ...
      Das mit der Medienkrise muss schlimmer sein, als man gemein
      denkt.

    • Bei Umwälzungen gehören die meisten erst mal zu den Verlierern. Und ja, natürlich würde ich mein Kind ganz sicher nicht in diesen Beruf schicken.

    • Titel eingeben
      @DA 13.12. 20:51: Das mit dem unterschiedlichen Maß an Berichterstattung ist auch bei Frau Dunham zu beobachten. Sie hat nämlich, hmm, mit „Kreativität“ oder zumindest mit einer gewissen Lässigkeit beim Umgang mit ihrem Text, einen komplett Unbeteiligten implizit als den Vergewaltiger beschrieben. Der „Barry“ war dann aber gar nicht DER „Barry“.
      Als offizielle Korrektur gab es großzügigerweise einen Tweet von La Dunham und es ist wohl eine Fußnote in Neuauflagen geplant. Ja immerhin, will man da fast schreien.

    • Ich bin mal gespannt, ob das ohne klage abgeht. für Random house und die NYT ist das alles natürlich enorm peinlich.

  21. Pingback: Rumpelrompompel | Stützen der Gesellschaft

  22. Ich rätsle... und hab erst mal keine Meinung...
    Ich hab mir die Quellen mal angesehen, denn ausser der UV-Story ist mir als RS Leser, das alles unbekannt und irgendwie sagt mir das alles auch nicht viel. Wenn, dann besagt es, dass die Realität bei Euch vielleicht sogar noch um einiges übler ist, als ich sie immer beschimpfe…
    Da ich ja hier nicht bei BILD oder Spiegel bin, gehe ich davon aus, dass es sich bei dem ganzen Zirkus nicht nur um den „lunatic fringe“ handelt sondern, dass das Ganze in den „Mainstream“ reinwächst.

    Sehe ich das völlig falsch?

    • Es gibt im Amerikanischen den schönen Begriff „Outrage Porn“ – das hat man dort öfters, wenn etwa ein Politiker seine Frau betrügt, ein Reaktionär Kinder missbraucht etc. pp.. Und meszens hat s mit sex zu tun. Es gab auch mal eine Hysterie rund um Kindesmissbrauch in Kindergärten. Das ist dann immer sehr auflagenträchtig. In diesem Fall kommt noch die politische Komponente dazu, das macht die Angelegenheit so komplex.

    • Ob es übel ist,
      vermag ich nicht zu sagen.

      Eher verwirrend.

      Die Forderungen nach Umgestaltung der Gesellschaft scheinen alle
      aus dem gleichen Topf zu
      kommen und könnten widersprüchlicher nicht sein.

    • Das ist auch noch so ein Beitrag in der Sache – die New york times hat sich ja deutlich auf die Seite der Feministinnen geschlagen, indem sie Lena Dunham verteifigt und vieles einfach unter den tisch fallen lässt, und nun auhc noch in einem Debattenbeitrag nachlegt:

      http://t.co/wLX3Xs6T3u

      Da geht es darum, dass man zuerst mal den Opfern glauben soll. Rechtsstaat?? Nicht nötig. Immer schon die Geschuchten glauben und dann verschwindet Vergewaltigung von selbst, weil dann vergewaltiger sehen, dass es eine starke Bewegung gegeb sie gibt. Das ist die Debattekutur in den USA und dann wundern sie sich, dass Männer vor allem Pepublikaner wählen.

    • Oh und hier versucht eine Ikone der Bewegung

      https://twitter.com/JessicaValenti/status/542495302674948097

      die Aufklärung des Skandals zu verhindern. Man muss leider konstatieren, dass diese Haltung direkt in ein totalitäres System führen würde, in dem der Beschuldiger alles darf und selbst nicht kritisiert werden darf. Noch nicht mal in einem derartig haarsträubenden Fall.

    • Sagen wir mal, es steht auf der Schwelle zum Mainstream.
      Wenn es den erreicht, wird unsere politische Landschaft bald der Amerikas gleichen, die Rechtspopulisten der AfD, der Pöbel von PI oder die PEGIDA sind kein Stück besser.

      Wenn ausreichend grosse politische Lager beschlossen haben, dass Kompromiss keine Option mehr ist und in jeder Frage den ideologischen Schützengraben beziehen, ist das politische System eines Landes am Ende. Passenderweise ruinieren sich die Demokratien ausschliesslich selbst, angetrieben von den dümmsten ihrer Mitglieder(innen).

      Zeit für Popcorn.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Titel eingeben
      Mich würde ja mal interessieren, wie da unsere deutschen ApologetInnen (den Kalauer, dass das große „I“ für ein ebensolches „Ieh-gitt“ steht, verkneif ich mir – nicht) argumentativ die Brücke zum AntiFa hinbekommt.

      @DA: wenn das Blogsystem den Namen speichern könnt, wär ich seltener „Gast“, sondern öfters grünmithut. Oder ist das eigentlich vorgesehen und ich hab nur den Browser zu scharf eingestellt?

    • Nein, das liegt leider an einer technischen Unzulänglichkeit, die hier beim Aufbohren des Systems passiert ist – ich bemühe mich darum, dass sich das ändert, weil so, wie es ist, ist die Fehlerquote zu hoch und der Spass zu gering. Leider.

  23. der User @U.Bruckbacher antwortet gar nicht mehr
    kann es sein, dass Sie ihn still und heimlich für immer gesperrt haben ?
    das wäre ein extrem unwürdiger Vorgang

    • Lieber „Gast“,

      das hier ist WordPress und WordPress erkennt identische IPs. WordPress wundert sich gerade, wieso Sie zufälligerweise die identische IP wie U.Bruckbacher haben, nach dem Sie fragen – das wäre ja ein unglaublicher zufall. Ich wäre also sehr dankbar, wenn man einerseits persönliche Beleidigungen und andererseits solche Spielchen bleiben lassen könnte. Da hilft übrigens auch keine veränderte IP oder die Veränderung des Namens oder was man auch sonst immer als “ extrem unwürdiger Vorgang“ bezeichnen könnte. Ich merke das. Danke für Ihr Verständnis. Und nein, ich habe echt keine Lust auf solche miesen Spielchen.

    • Bitte,
      die Herren, vertragen Sie sich! sonst wird es arg ungemütlich für treue Seelen und anderen Adel.

  24. wahrheit
    der eingangssatz >wenn die wahrheit die wahrheit sucht braucht sie einen spiegel<

    ganz korrekt ansonsten gibt es immer zerrbilder wie auf einem jahrmarkt oder im prater im spiegelkabinett

    die wahrheit ist wie der verschluß einer kette, ohne diesm kann die kette ihre funktion nicht erfüllen am hals oder am handgelenk einer person

  25. Die USA kein Rechtstaat mehr
    Nur noch auf mediale Lynchjustiz vertrauen?
    Nur ein medial hingerichteter Indianer ist ein
    guter Indianer?

    Die führende Industrienation der Welt will
    „Back to the Roots“.
    Na, da haben sie im IS Gottesdtaat einen eben-
    bärtigen Gegner.

    • Mein privater eindruck ist, dass das Land zwischen diversen Lagern zerrieben wird – TTea Party und Social Justice Warrior sind da nur eine Gruppe, die bei der werbung für ihre Ideen aber beide bemerkenswert wenig Rücksichten nehmen. Allein – das ist ein europäisches blog und dafür bin ich dankbar.

  26. @Flederhund
    Ich denke, es geht wahrscheinlich gar nicht ohne Indoktrination in der Schule – es kommt wohl nur auf den Standpunkt an, ob man sie gut oder schlecht findet. Leider leiden gerade Lehrer sehr oft unter „delusions of grandeur“ und sind der Ansicht, alleine im Vollbesitz der Wahrheit zu sein (zumindest fällt mir im Umgang mit Lehrern und Hochschullehrern genau das auf – Hochschullehrer sind oft viel selbstkritischer).

    • Ich brech da mal eine lanze für meinen ehemaligen Geschichtslehrer am
      Gymnasium in Bendorf. AFAIR gerieten wir schon in meiner ersten Stunde, Unterprima, an dieser meiner neuen Schule aneinander, nach meinen Worten „Friedrich der Grosse“ und seinem Korrekturversuch „Friedrich der Zweite“. In praktisch jeder zweiten Stunde hatten wir bis zu 15 minütige Auseinandersetzungen, trotzdem war er richtig fair, wenn es um Wertungsunterschiede in den Kursarbeiten und im Abitur ging. Einer der wenigen undogmatischen Linken, die ich kennenlernte.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • ..
      @gux: Die Erfahrung mit unterschiedlichem und Reflexionsvermögen von Lehrern und Hochschullehrern habe ich so ähnlich auch gemacht, aber jeweils mit Ausnahmen. Es gab an meiner Schule Lehrer, die vor allem außerhalb der Dienstzeit sehr offen und bescheiden sein konnten und an meiner Hochschule Gurus die Widerspruch mit schlechten Noten sanktionierten und deren Akolyten ihre Frisuren und Kleidungsstile kopierten.

    • Wichtig scheint mir, dass man auch in der Schule nicht mehr um die Moderne herumkommt – wir hatten noch einen musiklehrer, der zwar osteuropäische Tänze liebte, aber Jazz vehement ablehnte und das trotz Lehrplan auch nicht lehrte. Man fragt sich ein wenig, wie ein so kunstsinniger Mann da so verbohrt sein konnte – aber es war so. Heute dagegen ist jedes literarische Matrial nichts im Vergkeich zu dem, was man sich sonst so beschaffen kann. Bei uns in der Schule waren Dinge tabu und undenkbar, die heute in der FAZ breit besprochen werden.

    • Titel eingeben
      Ich glaube, bei Lehrern ist oft (ein) Problem, dass sie eigentlich fast immer in der Rolle des Überlegenen sind (sowohl was das Wissen als auch die Kontrolle im Klassenzimmer angeht), und das abfärbt. Und vermutlich ist es auch schwierig, jahrein jahraus immer das gleiche zu erklären und die gleichen Kommentare zu hören.

      @Flederhund – so etwas kenne ich auch, allerdings haben sich die Studenten inzwischen sehr geändert: ich würde mich sehr über Widerspruch freuen, aber da kommt nichts, selbst wenn ich einigermaßen absurde Thesen aufstelle (die werden dann zum Teil sogar als Antwort bei Prüfungen geben …).

      @donalphonso – ich glaube, verbohrt sind wir alle in irgend einer Weise, nur fällt es vielleicht nicht so sehr auf, wenn man nicht entsprechend herausgefordert wird. Wir hatten genau das Gegenteil als Musiklehrer und haben uns zwei Jahre mit Experimentaljazz beschäftigt – inklusive Aufnahmen aus Donau-Eschingen. Das ist auch nicht viel besser. Wichtig ist, daß man seine eigene Verbohrtheit merkt und gegensteuern kann – das wird aber (bei mir) mit dem Alter immer schwieriger.

    • @ThorHa, @GuX
      @ThorHa: Ach, Sie kommen aus Bendorf? Mir war gar nicht bewusst, dass Sie auch vom Rhein sind. (Habe Sie immer fuer einen sympathischen Preussen gehalten… Gut, preussisch war der Rhein auch mal – vielleicht war am rechten Ufer deren Wirken ja effektiver).
      So ein Beispiel eines guten Lehrers habe ich auch: Ich hatte als bekennender (und exkommunizierter) Atheist frueher einen katholischen Religionslehrer (Ja, Ethik gab’s damals auch schon, aber die Lehrerin war intellektuell leider nicht satisfaktionsfaehig…), mit dem ich nie einer Meinung war, der aber meine Argumentationen immer gerecht bewertet und wertgeschaetzt hat.

      @Gux: Nur interessehalber: Haben Sie auch an deutschen Universitaeten gelehrt und falls ja, gibt es da Unterschiede in der Studentenschaft. Ich vermute ja dass die „Highschoolisierung“ des Gymnasiums mit einer abnehmenden Kritikfaehigkeit einherlaufen duerfte (dafuer haben die Angelsachsen dann ja ihr College).

    • Titel eingeben
      @T.I.M. – nein, nur an englischen, mir fehlt daher der Vergleich. Es gibt natürlich in jedem Jahr ein paar „aufmüpfige“ Studenten, aber es sind doch recht wenig. Ich glaube, ein Problem ist, daß in Schulen viel zu selten das gelehrte in Frage gestellt wird. Es steht so im Buch und so muß es stimmen – andererseits sind die Studenten eigentlich recht gut darin, sich zu äußern und zu debattieren. Vielleicht ist das Problem wirklich die Schule, die aus neugierigen Kindern reine Lernmaschinen macht.

  27. Lady Loreley, wo bist du? Alle suchen dich!
    Wir leben in einer Zeit, wo Frauen alles dürfen und Männer sich alles gefallen lasse dürfen. Ernst beiseite, aber ist schon ein wenig so. Wir leben auch in einer Zeit, die uns wieder mal klar macht, wie relativ doch alles ist: Homosexualität, vor einigen Jahren noch eine Straftat im Rahmen des § 175, ist heute schon fast gesellschaftliche Pflichtübung oder zumindest gesellschaftlicher Trend. Ich kenne mindestens eine Lesbe, die (und das unterstelle ich ihr aufgrund ihrer ausgeprägten Spießigkeit) gar keine ist, d.h. sie ist insgeheim hetero, traut sich aber nicht, es zu sagen, und will vor allem auch nicht auf die aus einer schwulen Partnerschaft resultierenden steuerlichen Vergünstigungen verzichten. Aber zurück zum Thema Feminismus: eine vielschichtige Sache. Kein Mann, der halbwegs bei Trost ist, wird einer Frau grundsätzlich die Fähigkeit absprechen, manches unter Umständen besser zu können als en weniger qualifizierter Mann. Und auch wenn man wie ich immer noch gegen die Frauenquote ist so muss man doch konzedieren, dass sie auch Dinge zurechtrücken hilft beispielsweise wenn es darum geht ausgebeuteten Berufsgruppen wie Kassiererinnen zu einer besseren Lobby zu verhelfen. Ich bezweifle allerdings, dass die Motive von Feministinnen immer lauter sind: Da ist die fette Kampfemanze, die genau weiß, dass kein Mann an sie ran will und den Feminismus für sich instrumentalisiert, um auf Männer Druck auszuüben oder sich an ihnen zu rächen. Charles Bukowski hat das schon vor Jahrzehnten erkannt, als er sagte „der Feminismus wurde von hässlichen Frauen erfunden um sich mit seiner Hilfe in die Gesellschaft zu integrieren. Diese Art Feminismus braucht keiner, will keiner. En anderes Motivationsfeld für Feministinnen resultiert aus dem was Freud „Penisneid“ nannte. Auch das ist abzulehnen. Über sachlich begründete Motive lassen wir Männer allerdings gern mit uns reden. Vorausgesetzt, dass auch geschlechtsspezifische Besonderheiten anerkannt und berücksichtigt werden. Nur wenn sowohl Frauen als auch Männer sich dieser bewusst sind, sind sie in zu rationalem Handeln befähigt, einer Grundvoraussetzung für echte Emanzipation.
    Auch die Bedürfnisse von Männern sind zu berücksichtigen. Ich zitiere die Feministin Doris Lessing, die eine „denkfaule und heimtückische Kultur“ im Feminismus kritisiert und feststellt, sie sei „zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahr genommen wird. […] Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich kaum noch wehren. Aber sie sollten es tun. […]Die dümmste, ungebildetste und widerlichste Frau kann den nettesten, liebenswürdigsten und intelligentesten Mann herabwürdigen und niemand protestiert.“ Goldene Worte.

    Ach ja, wie war das alles schön, als Klimawandel und Erderwärmung noch nicht Amazon(i)en an unsere Gestade spülte. das Verhältnis Mann-Frau ist sehr kompliziert geworden. Man trauert der guten alten Zeit nach, als Männer noch Kavaliere sein durften und einer Frau die Tür aufhalten durften ohne sich dafür als sexistisch beschimpfen zu lassen. Was wollen wir Männer denn schon groß? Was wir NICHT wollen sind fette Kampfemanzen. Ansonsten geben wir uns schon mit einer gut gebauten Stewardessentype zufrieden, die eine Mischung darstellt aus Loreley und Lady.

  28. Lady Loreley, Zusatz
    Ach ja, übrigens: Ich kann mit dem Vorwurf, homophob und emanzophob zu sein gut leben.

  29. Lady Loreley, wo bist du? Alle suchen dich!
    Wir leben in einer Zeit, wo Frauen alles dürfen und Männer sich alles gefallen lasse dürfen. Ernst beiseite, aber ist schon ein wenig so. Wir leben auch in einer Zeit, die uns wieder mal klar macht, wie relativ doch alles ist: Homosexualität, vor einigen Jahren noch eine Straftat im Rahmen des § 175, ist heute schon fast gesellschaftliche Pflichtübung oder zumindest gesellschaftlicher Trend. Ich kenne mindestens eine Lesbe, die (und das unterstelle ich ihr aufgrund ihrer ausgeprägten Spießigkeit) gar keine ist, d.h. sie ist insgeheim hetero, traut sich aber nicht, es zu sagen, und will vor allem auch nicht auf die aus einer schwulen Partnerschaft resultierenden steuerlichen Vergünstigungen verzichten. Aber zurück zum Thema Feminismus: eine vielschichtige Sache. Kein Mann, der halbwegs bei Trost ist, wird einer Frau grundsätzlich die Fähigkeit absprechen, manches unter Umständen besser zu können als en weniger qualifizierter Mann. Und auch wenn man wie ich immer noch gegen die Frauenquote ist so muss man doch konzedieren, dass sie auch Dinge zurechtrücken hilft beispielsweise wenn es darum geht ausgebeuteten Berufsgruppen wie Kassiererinnen zu einer besseren Lobby zu verhelfen. Ich bezweifle allerdings, dass die Motive von Feministinnen immer lauter sind: Da ist die fette Kampfemanze, die genau weiß, dass kein Mann an sie ran will und den Feminismus für sich instrumentalisiert, um auf Männer Druck auszuüben oder sich an ihnen zu rächen. Charles Bukowski hat das schon vor Jahrzehnten erkannt, als er sagte „der Feminismus wurde von hässlichen Frauen erfunden um sich mit seiner Hilfe in die Gesellschaft zu integrieren. Diese Art Feminismus braucht keiner, will keiner. En anderes Motivationsfeld für Feministinnen resultiert aus dem was Freud „Penisneid“ nannte. Auch das ist abzulehnen. Über sachlich begründete Motive lassen wir Männer allerdings gern mit uns reden. Vorausgesetzt, dass auch geschlechtsspezifische Besonderheiten anerkannt und berücksichtigt werden. Nur wenn sowohl Frauen als auch Männer sich dieser bewusst sind, sind sie in zu rationalem Handeln befähigt, einer Grundvoraussetzung für echte Emanzipation.
    Auch die Bedürfnisse von Männern sind zu berücksichtigen. Ich zitiere die Feministin Doris Lessing, die eine „denkfaule und heimtückische Kultur“ im Feminismus kritisiert und feststellt, sie sei „zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahr genommen wird. […] Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich kaum noch wehren. Aber sie sollten es tun. […] Die dümmste, ungebildetste und widerlichste Frau kann den nettesten, liebenswürdigsten und intelligentesten Mann herabwürdigen und niemand protestiert.“ Goldene Worte.

    Ach ja, wie war das alles schön, als Klimawandel und Erderwärmung noch nicht Amazon(i)en an unsere Gestade spülte. Das Verhältnis Mann-Frau ist sehr kompliziert geworden. Man trauert der guten alten Zeit nach, als Männer noch Kavaliere sein durften und einer Frau die Tür aufhalten konnten ohne sich dafür als sexistisch beschimpfen zu lassen. Was wollen wir Männer denn schon groß? Was wir NICHT wollen sind fette Kampfemanzen. Ansonsten geben wir uns ja schon mit einer gut gebauten Stewardessentype zufrieden, die eine Mischung darstellt aus Loreley und Lady.

    • Zwei Tips für Sie, ganz umsonst...
      Zunächst mal, es macht stets einen guten Eindruck wenn man versucht „ich“ zu schreiben, wenn man „ich“ meint und höchstens glaubt, dass „wir“ das alle auch meinen (sollten).

      Und dann, wenn sie jetzt mal in die Adress-Zeile ihres Browsers schauen… merken sie was? Das steht nach dem blogs. doch tatsächlich faz, und nicht Spiegel oder Bild.

      Macht nichts, kann jedem passieren… ändern sie es einfach, ja? Mit dem Cursor rechts neben das z, linke Maustaste gedrückt halten und drei Buchstaben nach links… loslassen und einfach B-I-L-D tippen.

      Nichts zu danken. Gern geschehen

  30. Unterschiedliches Deutschland
    Guten Abend,

    existiert denn wirklich ein unterschiedliches Deutschland? Auch in den 60er gab es einen Bewegung, die von manchen Personen vollständig abgelehnt wurde. Gerade sehr alternative Ideen zur Lebensgestaltung ändern sich aber doch stark im Alter. Mit 50 sind die politische Überzeugungen dann wieder anders und wenn man einen Kredit fürs Haus tilgen muss, hat man andere Probleme.

    Klar, es darf nicht am Rechtsstaat gerüttelt werden, aber ich bin nicht sicher ob Deutschland so stark unterschiedlich überall ist. Der Durchschnitt wählt CDU und auch die will den Mindestlohn. Wir leben in einem Land in dem Personen wie Guttenberg (glücklicherweise) aus der Öffentlichkeit verschwinden. In Ländern wie Spanien sieht das anders aus. Aber die ganze Hysterie wie in Amerika haben wir in der Art hier (noch?) nicht.

    Grüße Felix

    PS: Die letzten Artikel gefallen mir sehr. Vor allem der Blog Deus Ex Machina und der Artikel von der Sexarbeiterin. Bitte mutig weiter so und Artikel schreiben die herausfordern.

  31. Feminismus und MGTOW
    Ich denke, dass viele Maenner untebewusst oder auch ganz bewusst gemerkt haben, dass die klassische Ehe doch meisst zu ihren Ungunsten ausgelegt ist. Die betroffenen registrieren das dann erst, wenn es zu spaet ist und das Sorgerecht, das Haus und die Altersvorsorge weg sind. Heute gibt es aber das Internet und man kann sich informieren und austauschen bevor es zu spaet ist. Al Bundy hat ja auch einst schon den Rat gegeben: Never mary, never have children!

    Im angelsaechsischen Raum nennt man das dann MGTOW oder men going their own way. Das sind dann Maenner die einfach ihren Kontakt mit Frauen auf das absolut Notwendigste reduzieren und ihre Ressourcen fuer sich verwenden. Es gibt aber mehrere Grade von MGTOWs. Es geht von einfach nur nicht heiraten bis hin zu gar nicht mehr mit Frauen sprechen (ausser beruflich notwendig). Oft sind sie gebrannte Kinder oder aber Menschen die sich rechtzeitig Gedanken gemacht haben.

    In Japan gibt es die sog. ‚Grass essenden Maenner‘ (草食(系)男子, Sōshoku(-kei) danshi). Das sind Maenner die auch keine Lust auf eine Beziehung mehr haben und Frauen aus dem Weg gehen. Sie werden in den Medien boese beleidigt und vorgefuehrt, aber ohne Festanstellung kann man eigentlich gar nicht mehr heiraten in Japan. Selbst ohne radikalen Feminismus gibt es in Japan also so eine Bewegung, einfach nur aus oekonomischen oder lebensplanerischen Gruenden. Auf deutsche gesagt gibt es eben keine Vorteile fuer den mann in der Ehe. Er muss 70 Stunden pro Woche Sklavenarbeit leisten und sein ganzes Gehalt bei der Frau abliefern. Die gibt ihm dann – wenn er sich gehorsam verhaelt – etwa 70 Euro Taschengeld pro Woche. Das beinhaltet auch sein Mittagessen. Die Dame des Hauses geht derweilen schick Essen oder Tee trinken mit ihren Bekannten oder kauft Schuhe die sie nicht braucht. So ist das in Japan.

    Klar – die Gesellschaft will irgendwie das man heiratet, aber immer mehr Maenner fragen sich ernsthaft was sie eigentlich dovon haben? Es ist ein vertrag mit enormem Risiko und Null Aussicht auf Gewinn. Klasse…. .

    Don ist schon so einer. Ohne die keifende Alte hat man dann auch Zeit fuer Reisen, Radeln, Musik und Kunst. Warum eigentlich nicht?

    • Also, nach meiner Erfahrung ist das normale Singledasein ohne ideologische Verbrämung vollkommen in Ordnung: Wenig Verpflichtung und eine vielzahl amüsanter Möglichkeiten. Ehepaare werden das vielleicht als flatterhaft empfinden, aber ich möchte die Möflichkeiten vieler Bekannter nicht missen. von reduplikationszwang halte ich gar nichts.

    • Reduplikationszwang
      Was die gesellschaftliche Solidarität angeht, so ist das deutsche Zwangssystem eigentlich allgemein akzeptiert. Die nicht vorhandene oder nur schwache Schlechterstellung von Kinderlosigkeit in diesem System ist eigentlich ein Systembruch. Andere gesellschaftliche Prioritätensetzungen scheinen hier also zu überwiegen. Schon 1955 hat Wilfrid Schreiber, von dessen ursprünglichen Plan Konrad Adenauer nur das Umlageverfahren der Altersversorgung übernahm, davor gewarnt, dass, wenn nur die Altersversorgung sozialisiert würde, die Kinderversorgung aber weiterhin Privatsache bliebe, dies zu Altersreichtum und Kinderarmut führe. Jetzt haben wir den Salat. Es ist ähnlich wie der Euro. Zuviele gutgemeinte politische Projekte werden inkonsequent umgesetzt. Es wäre dann besser gewesen, sie ganz sein zu lassen.

    • Also, demographisch schaut es so aus, als käme es gerade wieder zu einem Kinderboom und zwar gerade unter den Akademikern. Auf der anderen Seite sind Singles natürlich klar schlechter gestellt und inzwischen ist das auch ein Lebensstil, den man sich leisten können muss. Gerade in den Metropolen ist das singlesein wegen Miete und Nebenkosten abartig teuer, ein Paar spart bei anderthalbfacher Wohnfläche gut fünfhundert euro im Monat. Double Income no Kids ist das Überfliegersystem, nicht der Single.

    • Titel eingeben
      Senkaku, könnte es nicht sein, daß Ihre Ansichten ein wenig extrem sind? Ich will gar nicht abstreiten, daß es Beziehungen gibt, in denen ein Partner den anderen dominiert und ausnimmt, allerdings kann ich mir kaum vorstellen, daß das die Regel ist. Zumindest in meinem Umfeld ist mir keine derartige Ehe bekannt (das sind natürlich nur wenige, aber dennoch).

      Heute heiraten die meisten Menschen freiwillig einen Partner den sie sich selbst aussuchen – was sie dann aus dieser Beziehung machen, ist letztendlich ihre Sache und nur, weil viele Ehen durch Scheidung enden heißt es noch lange nicht, daß Ehen per se schlecht sind. Ich kann weder die Ehe noch das Single-Dasein als dem anderen Überlegen ansehen, und vermutlich ist dies eine sehr persönliche Wahl.

      Im Übrigen hat die Ehe zumindest einen großen Vorteil für Männer: sie leben länger.

    • Das ist übrogens eine spannende Frage – beruht das darauf, dass die Ehe gesündr ist, oder darauf, dass im Zweifelsfall jemand da ist, die Probleme und Risiken verhindert. Im zweiten Fall wäre es halt „länger, aber weniger lustig“. Ich muss da immer an die Tierfettnörgelei meiner veganenen Schwester denken.

    • Titel eingeben
      Ich glaube, das weiß man noch nicht. Und da die Daten naturgemäß von älteren Menschen dominiert werden, könnte es durchaus auch mit einem traditionelleren Ehebild erklärt werden und der Ehemann in der Ehe einfach besser versorgt ist (also letztendlich der zweite Fall). Es dürfte wohl auch so sein, daß in dieser Generation eine Partnerschaft fast immer zur Ehe führt – unverheiratet bedeutet dann meistens auch Alleinstehend.

      Vielleicht spielt auch eine Rolle, daß es zwei Arten von unverheirateter Männer gibt und dadurch die Ergebnisse beeinflussen: soziale Aktivität ist generell mit einer höheren Lebenserwartung verbunden, und ich kann mir vorstellen, daß unter der Gruppe der unverheirateten Männer recht viele sind, die auch sonst sozial isoliert sind. Und wahrscheinlich sind unter dieser Gruppe von Männern (den sozial isolierten) auch mehr mit anderen Krankheiten.

      Der Einfluß soziologischer Faktoren auf die Gesundheit ist eigentlich sehr spannend, aber für mich sehr schwer zu verstehen.

    • Also ich hatte ja schon viele Frauen in meiner küche und in aller Regel denke ich, dass sich das mit dem „besser versorgen“ langsam gibt. Richtig kochen können da die wenigsten. wenn ich schon die Frage höre, wo die Küchenwaage ist…

      Letztlich muss man das alles vermutlich individuell betrachten. Manchmal geht es gut und manchmal ist es lange Zeit die Hölle. Und ganz ehrlich, die Jahre nach hinten hinaus sind jetzt auch nicht gerade die Erfreulichsten. Aber Lebensfreude kann man vermutlich kaum statistisch einfangen.

    • Titel eingeben
      Man versucht es mit verschiedenen Fragen nach Zufriedenheit, Wohlbefinden, Gesundheit etc – aber das ist natürlich individuell sehr verschieden. Ich habe Studienteilnehmer gesehen, die sich als gesund und zufrieden beschreiben, obwohl sie an Krebs im fortgeschrittenen Stadium erkrankt waren – und solche, die objektiv eigentlich zufrieden sein sollten und es nicht sind. Bei einer großen Zahl von Menschen läßt das sicher ganz gut abschätzen, aber beim Einzelnen wird das schwierig.

    • @Don und @Gux
      @Don Alphonso (und auch @GuxGux)
      Der Kommentar hat einige Unterschiede zu DE erwähnt, es geht um Japan und was Japan angeht, hat er Recht. Männer sind tatsächlich mindestes 70 Stunden beschäftigt und erhalten ein Taschengeld. Ich hab ja schon einige Male darauf hingewiesen, dass die Lebensqualität in Japan unter aller Sau ist. Aber da sich diese Vorstellung nicht mit dem im Rest der Welt verbreiteten Klischee verträgt, glaubt das kaum einer…
      Senkakus Kommentar ist, aber wahr….

      Es geht übrigens auch anders, ich bin sehr glücklich mit einer Japanerin verheiratet. Der Trick dürfte wohl der sein, dass man einfach erst dann heiratet, wenn man statt seine Zeit ans Arbeiten zu verschwenden, diese für die Beziehung aufwenden kann.
      Aber das gilt wohl überall…

      Nochmal GuxGux: „Im Übrigen hat die Ehe zumindest einen großen Vorteil für Männer: sie leben länger.“
      Senakau und ich sprechen von Lebens QUALITÄT, Sie sprechen von QUANTITÄT. Steht Ihnen natürlich frei, wenn das alles ist was Sie wollen…

      Da wir gerade bei Japan sind, noch eine Anmerkung. OT

      Ich hatte gestern in einem Kommentar zu

      http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/asien/japan-politik-als-familiengeschaeft-13321099.html

      darauf hingewiesen, dass die Frau in der Mitte des Fotos, Ms Obuchi vor wenigen Wochen gezwungen war wegen Korruption zurückzutreten… und trotzdem von den Bürgern Japans wiedergewählt worden ist.
      Es gibt kaum etwas, das das Verhalten des ganzen Volkes besser erklärt….
      Typisch FAZ war mal wieder, dass der Kommentar zensiert wurde.
      Anscheinend sollen deutsche Leser so was nicht wissen…..

      Da ich mich darüber beschwert habe, werde ich wohl ab morgen wieder mal gesperrt sein, man hat das ja schon mal gemacht. Den Leuten bei dem ehemaligen Qualitätsmedium fehlt sogar die Intelligenz zu verstehen, dass man sich in weniger als einer Minute unter anderem Namen neu anmelden kann und, dass man das natürlich auch vorbeugend tun kann, damit es nicht auffällt.
      (Don: Hier schreibe ich immer ausnahmslos nur unter einem Namen, bis ich durch die FAZ gezwungen werde ihn zu ändern)

    • Japan vs. Rest der Welt....
      @Ross Dorn:

      Gut zu hoeren, dass es Menschen gibt die gluecklich verheiratet sind mit Japanern. Das gibt mir Hoffnung :D Hier sehe ich ja meisst nur die Sallaryman-Zombies mit leerem Blick und krummem Ruecken, die nach Bier und Tabak riechen. U-Bahn fahrende Leichen.

      Naja, vielleicht kam es ja bei manchen als generelle Frauenschelte an. Da kann ich dann auch nix fuer :-)

      Zu den Wahlen: OMG! Wozu eigentlich Wahlen? Abe ist so unbeliebt wie noch nie und faehrt ein Topergebnis ein. Das gibt es nur hier. Leider werde ich in Yen bezahlt. Ich habe – relativ zum Euro – schon so viel an Kaufkraft verlohren und Herr Abe macht gerade so weiter.

  32. Fatal
    Erst wird immer gefordert (auch hier im Blog), dass
    die Leute sich nicht alles gefallen lassen sollen, und
    für ihre Interessen auf die Straße gehen sollen.

    Wenn sie es dann tun; sind es die Falschen.

    • Und die Richtigen beleiben zu Hause. Aber im ernst, mit Pegida würde ich nicht marschieren, schlechte Gesellschaft.

  33. E.R.Binvonhier
    Ich auch nicht.
    Trotzdem freut es mich, dass unseren politischen
    Eliten in ihren Elfenbeintürmen mal eine Fensterscheibe zu Bruch gegangen ist.

    Deren verbalen Ausfälle sind bezeichnend.

    Ich sehe die Gefahr, dass man doch noch Leuten
    zustimmt, denen man eigentlich nicht zustimmen
    möchte.

  34. pegida
    ja fragen sie sich mal welche leute laufen da bei pegida mit?

    auf wen hören die da? auf einen vorbestraften?

    es tut mir leid aber diese menschen sollen sich mal selber hinterfragen wovor sie angst haben, gibt es doch in sachsen bekanntlich am wenigsten flüchtlinge und in den anderen ländern muß so schnell wie möglich integriert werden und wenn sie das nicht wollen müssen sie in ihr heimatland zurück was ist daran so schwierig?

    tierfettnörgelei ist ein hübsches wort es bezeichnet ja auch nur das ausblenden von etwas was eigentlich zu mir gehört (ich kenne das selber aus meiner familie)

  35. Naja,
    das ist ja nicht absolut meine Meinung. Das sind nur die Gruppen in Japan und im angelsaechsischen Raum, die ich so kennengelernt habe und wie sie eben auf diesen Problemkreis reagieren. Das sind natuerlich extreme Reaktionen, klar. Ich persoenlich wuerde am liebsten heiraten und Kinder grossziehen, aber dafuer braucht es eine Frau der man das noetige Vertrauen entgegenbringen kann. Bei zu viel Narzissmus und Materialismus seitens der Damen bin ich mir ziehmlich sicher, dass dann nach etwa zehn Jahren Ehe der Brief vom Anwalt kommt. Mit solchen lasse ich mich gar nicht erst ein.

    Ausserdem, wer weiss denn allen Ernstes bei der Heirat schon was da auf einen so zukommen wird? Wie sich der Partner veraendert usw. . Man kann das Risiko im Leben nicht beliebig minimieren, aber bei der aktuellen Rechtslage ist es schon ein wenig abenteuerlich.

    Zum Thema Gesundheit und Versorgung: Ich und andere Maenner meines Alters kochen weitaus besser als jede juengere Frau die ich kenne und am laengsten lebt Mann immer noch im Kloster ;-)

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      Wenn man so manchen Kommentar liest, dann möchte man fast meinen, dass so einige Herren nicht allzuviele Frauen gut genug kennen, um deren Kochkünste einzuschätzen, vorsichtig formuliert… Kein Wunder, dass hier offensichtlich kaum noch Frauen kommentieren. Das ist zumindest mein unmaßgeblicher Eindruck.

    • Der Beitrag wurde nachgerade versteckt – deshalb läuft das hier gerade etwas schleppend. Das ist das eine.

      Das andere ist, dass Arbeit und Kochen heutzutage kaum mehr zusammen geht Es passt nicht in die Routinen von arbeitswegen und Überstunden, es kostet natürlich Zeit und wer gut kochen will, muss sich diese Zeit nehmen. Das ist nun mal die Folge der veränderten Lebensgewohnheiten. Das wird auch noch übler, wenn erst mal die nächste Generation kommt; Wir hatten noch Zwit, daheim zuzuschauen und zu lernen. Das fällt heute weg, weil die Kinder komplett verschult sind. Die lernen halt nur noch, ihre Tabletts hinzustellen – und deshalb boomt convenience Food. Das ist keine Frage von schuld, sondern eine von der Durchökonomisierung des Lebens. Man kann die gleiche Geschichte auch mit Silber, Tischdecken und Goldrand erzählen.

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      Das war eine Antwort auf die Kommentare von „Senkaku“ (und anderen), und mir ging es eigentlich weniger ums Kochen sondern um den Eindruck, dass hier zuweilen ein recht negativer bis herablassender Tonfall der Damenwelt gegenüber herrscht. (Z.B. über die parasitäre Natur von Ehefrauen usw.). Mag sein, dass das in den besseren Kreisen der Kommentarspalten Konsens ist, da fehlt mir der Einblick. Mir scheint zumindest auch, dass weniger Frauen kommentieren, vielleicht hat das ja etwas miteinander zu tun. Aber ein Herrensalon ist ja auch ganz nett… nichts für ungut ;-)

    • .
      wenn es denn nun ein herrensalon wäre, lieber simon. aber sie haben ja ganz recht.

      wenn der schuh drückt, fängt der esel an zu meckern, so ist das wohl, so dass allein die, die zufrieden sind, stille schweigen und nicht vorkommen.

      doch was sie sagen, lieber simon, fällt durchaus auf und wird nicht eben mit befriedigung quittiert.

      das cliché von der margarine zeigt auf, dass man durchaus kocht und nicht einfach nur eine verpackung aufreisst, um sich zu verköstigen – ob nun mit butter oder mit margarine, ist wohl eher eine stilfrage und eine frage des willens zur selbst- und fremdgeisselung (die man recht leicht vom tisch wischen könnte mit dem sacht fallengelassenen hinweis, dass die vorgeblichen vorzüge gesundheitlicher art eher leichtfertig angenommen worden zu sein scheinen; möchte man vegan leben, kommt margarine jedoch wieder zum einsatz).

      wie dem auch sei, wenn die holde weiblichkeit nicht kochen oder xyz kann, wird ihr dies eher vorgehalten, als wenn die herren der schöpfung eine hartgesottene schuhsohle usw. fabrifizierten. dies ist doch allerdings, worauf auch Don Alphonso in einem halbsatz hinweist, aus zeitgründen eher eine generationenfrage denn eine frage des geschlechtes.

      gleichwohl, dies schwarz-weiss zwischen den geschlechtern ist ein konversationnelles ennui, welches nicht einmal wahr ist. dies lädt ein zum lamentiren über ein unglück, bloss weil die umwelt nicht den wünschen entspricht – woran selbstredend die umwelt schuld sein muss -, und es lenkt trefflich ab – vom glück, dass doch jederzeit hinterlistig hinter der nächsten ecke lauern könnte.

    • Über diese Zeitfrage müsste man tatsächlich mal ausführlicher reden, einfach, weil das auch so einr Klassensache ist – auf der einen Seite die Workaholics, die ihren reichtum gar nicht mehr geniessen können und auf der anderen diejenigen, die das nicht nachvollziehen können und sich gewohnheitsmässig eher drücken und hoffen, dass die Arbeit vorbei ist. sieht man besonders schön bei Führungsfiguren, da gibt es nur diese beiden Arten.

      Wohl dem übrigens, bei dem die Erkenntnis rechtzeitig kommt.

    • Nope Don, DAS ist überhaupt keine Klassenfrage.
      Sondern eine der Lebenseinstellung. Wenn man nicht auf 1 1/2 Jobs angewiesen ist, um seinen Lebensunterhalt sicherzustellen. Sondern wir vom deutschen Medianverdiener ausgehen, dann hat der zwar weniger Zeit, als ein Oligarchenkind, aber bei 35 bis 40 Wochenstunden genug für selbszubereitete Mahlzeiten. Er will sie sich nicht nehmen, weil anderes wichtiger aussieht.

      Die einzigen, die in Deutschland ernsthaft über Zeitmangel klagen dürfen, sind alleinerziehende Eltern in Vollzeitjobs. Die Manager müssen sich ggf. gefallen lassen, gnadenlos ausgelacht zu werden – sie wollten dahin, wo 60 Stundenwochen die Norm sind. Deren Entscheidung – und da reichte es häufig genug auch zu einer Zugehfrau mit Kochkenntnissen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  36. Titel eingeben
    „wenn ich schon die Frage höre, wo die Küchenwaage ist…“

    Das ist . f e i n . beobachtet

    • Nicht zu vergessen die Bemerkung: „Hast du auch Margarine?“

    • Titel eingeben
      „Der Kaffee schmeckt so komisch. So fett“. Ja sicher, weil er halt mit richtiger Frischmilch mit 3,8% statt der gewohnten 0,3% Ultrahoherhitzten ist – letztere hat ihre Existenzberechtigung nur für die Zubereitung von Milchschaum.

      Oder wenn geschildert wird, wie toll sich Geschnetzeltes mit dieser chemischen Margarinecreme, Cremfin oder wiedas heisst, machen lässt.

      „Lecker“.

  37. Ich bin kein Freund von perfekten Systemen
    Sie sind starr und inflexibel.

    Mein Eindruck ist:
    Da soll eine Agenda durchgedrückt werden,
    in dem man mit der Dampfwalze über die
    Bevölkerung drüber fährt.

    Nur eine extremistische Politik gebiert Extremismus.

    • Es ist erstaunlich, wie gerade bei der Erziehung ohne Bürgerbeteiligung agiert wird, stichwort achtstufiges Gymnasium. Die aufklärungsgeschichte ich da nur ein weiteres Beispiel, und da merken es die Leute halt direkt – so würde ich die Widerstände verstehen wollen. Dazu kommt natürlich auch noch, das die heutige Theorien der Soziolegen sih nicht vollumfänglich im realen Leben wiederspiegeln. Das beruht interessanterweise auf der alten Debatte um den freien Willen der Menschen, und aus aufgeklärte Person würde ich tatsächlich den Ansatz von Augustinus ablehnen, der die Prädestination bevorzugt. Aber muss man deshalb gleich jeden Unterschied zwangsniedergendern? Das ist die eigentlicheFrage und die Antwort aus Berliner Sonderschulen oder wie da die Unis heissen ist halt nicht allgemeingültig.

  38. Ich baue darauf was
    Text eingeben

  39. ...schon wieder:-((
    Ich baue darauf was ‚gux‘ weiter oben geschrieben hat:
    Lehrer ermüden, wenn sie jahrein/ jahraus denselben
    Stoff vermitteln müssen mit vorhersagbaren Antworten.
    Daraus resultiert evtl. die ständige Sucht der
    Bildungspolitiker/-innen sich etwas „Neues“
    auszudenken.
    Hoffen wir das Beste.

  40. Wie meinte der Chefvolkswirt der DB
    auf FAZNet
    es gäbe eine verlorene Generation in Europa, das
    müsse wegen der guten Sache Euro-pa in Kauf genommen werden.
    Gleichzeitigt beklagt er die demografische Entwicklung.

    Frage: wieviele verlorene Generationen dürfen es
    denn sein.

    • die verlorenen Generationen sitzen nicht hier, sondern in Italien, Ungarn, England, Spanien. aber das ist halt auch so eine kurzfristige Politik der Meinung, dass man Millionen sowas schon mal ein paar Jahre zumuten kann. Das wird meines Erachtens noch richtig teuer werden, in Form von Rechtsextremismus.

  41. bildungspolitiker
    @E.E.Binvonhier zu ihrem letzten satz fiel mir gerade etwas in die hände das dies so deutlich aufzeigt

    entnommen dem liederbuch für vorschulerziehung(musikverlag leipzig 1972)

    steht ein schneemann vor dem haus
    steht ein schneemann vor dem haus mit einer rübennase, kommt die kleine knuspermaus und der braune hase, und der braune hase.

    winterwind bläst mit gebraus ab die rübennase. frißt sie auf die kleine maus, und der braune hase.

    steht ein schneemann vor dem haus ohne rübennase. sattgefressen ist die maus – und der braune hase.

    das kinderlied kommt so harmlos daher aber es steckt politischer sprengstoff dahinter wenn sie verstehen was ich meine

    • Ja,
      Sternschnuppe, das passt.

      @ D.A.
      Insbesondere, wenn man bedenkt, dass die Betroffenen schon Teil der geburtenschwachen
      Jahrgänge sind.
      Aber die Politik löst das locker mithilfe der
      Mengenlehre 1.Grundschulklasse.

    • solche bomben gehen erst nach Jahrzehnten hoch und auch hierzulande haben wir viele junge Leute, die gar nicht mehr an die Rente glauben und lieber hier und heute prassen.

      Und ich kann das verstehen.

  42. Gabelphoto
    Was soll die Gabel auf dem Foto symbolisieren?
    Wer ne Idee?

    • Ich sehe da etwas Phallisches in den Zinken.


    • …ausgerechnet in einer >Fisch<gabel?

    • Titel eingeben
      Sehe da eher was spermiges.

    • Freud hätte hier seine Freude.

    • .
      die vertiefung zwischen den zinken, gleichwohl, die übersehen sie wohl geflissentlich; dabei seien nun die zinken so gar nicht das, worauf sich der gastgeber zu caprizieren sich anstellig macht – denn er lenkte nur auf jene etage den blick des guten lesers -, sondern sie spiessten ihr opfer, so es sich anzunähern gewillt zeigte, auf wie ein neuntöter die mücken. nicht sonderlich subtil, so möchte es scheinen.

    • Der Gabelzinken, vielmehr der Zwischenraum (16:04 Uhr).
      Solche Gedanken können sich einstellen.

      Ich selbst filousiphierte einst über die schönen Rundungen einer Colaflasche und schrieb sie in einem Brief an eine Freundin nieder.

      Die Reaktion? Nun, sie war eine verdammt prüde Zicke. Sie hatte wirklich die netteste Taille, die ich bis dato sah, aber das mit dem Erfrischungsgetränkbeälter verzieh sie mir nicht.

    • wer lässt sich schon gern als Flasche bezeichnen – ich empfehle den Besuch eines Museums.

    • Gleichnisse verstehen!
      Da ging es der Freundin wie Ihnen. Sie verstand das Gleichnis-ein wohlformuliertes, reizendes-überhaupt nicht.

      Dabei kam sie aus Sachsen.

    • Titel eingeben
      oh, ich schickte mich zu einer gänzlich anderen sichtweise an…

  43. Die aussehen wie stilisierte High Heels?
    Geschmacklos isst die Oligarchie.

    • Titel eingeben
      Lustigerweise ist mir das beim Kauf erst gar nicht aufgefallen, das hat erst eine Freundi erkannt und sich sehr darüber amüsiert, wie so etwas in Besteck des prüden, vorletzten Jahrhunderts kommen konnte.

  44. titel vergessen
    ich habe vorhin den titel dieses liederbuches vergessen bekanntzugeben der da wäre:

    sputnik, sputnik, kreise

    nu was sagen sie jetzt?

  45. prüde zeiten
    na ja grade in so prüden zeiten ist immer noch irgendwo ein ventil um solch zweideutige abbildungen irgendwo einzubauen

    aber das wissen sie als museumsbesucher ja sowieso

    als ich die gabel das 1.mal sah hatte ich beim anblick anderes im kopf und vorhin sprang es mir dann auch ins auge aber da es bereits erwähnt wurde bin ich nicht nochmal drauf eingegangen

    was war sigmund freuds arbeit sie handelte von diesen unterdrückten gefühlen

    • Prüde Zeiten
      und unterdrückte Gefühle.
      Heute muss niemand mehr seine Gefühle unterdrücken, im Gegenteil –
      greenbowlerhat 20. Dezember 2014, 20:30 beschreibt die heutige
      Situation m.E. sehr schön.
      Nur die Prüden sind in der Defensive.

    • Ich sitze hier gerade am nächsten Gastbeitrag und da wird das allerdings ganz anders gesehen. Das wird spannend, morgen nachmittag.

  46. …ogen?
    Soziologen sind Götter im statistischen Rechnen und der qualitativen Sozialbeobachtung. Bester Don Alphonso: Das was Sie als Soziologen adeln: Das sind, und das möchte ich ausdrücklich als meine persönliche, unmassgebliche Meinung verstanden wissen, arbeitsscheues Gesindel: Sie fürchten die harte Arbeit der Sozialwissenschaft und legen sich stattdessen eine Meinung zu. (Der man gefälligst zu entsprechen hat, sonst ist man ganz bäh.)

    Mit Soziologie hat das nichts zu tun.

    Jeder der mehr als ein Kind hat, der weiß ganz genau: Jungs sind anders als Mädels und jedes Kind unterscheidet sich vom nächsten. Soviel Erziehung, dass man „prägen“ könnte, das geht gar nicht. Außer natürlich Neurosen, Phobien etc.. Die lassen sich schon anerziehen. Ansonsten aber: nix.

  47. @VroniGäbel
    Ich habe Ihren Kommentar bei Ich.Heute.10 vor 8 mit Gewinn
    gelesen.
    Danke.

    • Mein zweiter Blick...
      …fiel dann auf das Mädchen mit dem Korb. Welch reizender Anblick, welch hübsche Taille. Gibt’s sowas noch? Wie mag sie wohl gerochen haben?

      Den nachfolgenden Text schenkte ich mir.

    • Welches? Das im letzten Bild rechts? Bürgerstochter aus tölz, Mitte vorletztes Jahrhundert.

    • Falls ja: Auf dem Wochenmarkt gibt es bei der Schmalzbäckerei eine Verkauferin, die so aussieht.

    • Hoffentlich keine Verwechslung
      Ich meinte das Mädchen des Spitzwegbildes im Blog 10vor0. Gibt es tatsächlich noch so etwas Ähnliches in Bayern? Dem Bayern, dem man nachsagt, dass dort die Kühe hübscher als…?

      Vorurteile, Vorurteile.

      (Immer wenn ich etwas Nettes sehe, vergesse ich die drängenden Themen des Tages)

    • Straubing sieht immer noch so aus – das ist wie oft bei Spitzweg das Vorbild in diesem Bild. Bei der Verwendung kommt mir das kalte Kotzen. weil faul Bilder klauen und keine Ahnung davon haben kann jeder andere, der auch nicht schreiben kann.

  48. kindheit
    @booooster 11:59 was hatten sie für eine kindheit? ich speche auch ein bisschen aus erfahrung habe selber 3 kinder davon 1junge folgend 2 mädels und da können sie spätestens in 40jahren dann ihre mit den heutigen gemachten erfahrungen vergleichen und auswerten

    die wissenschaft glaubt halt wo einsteigen zu können wo noch nichts ausgereift ist deshalb dann neurosen oder phobien

    dann freue ich mich schon mal auf morgen mit dem neuen beitrag

    • Titel eingeben
      Behütet, unschuldig, zuweilen etwas unverwurzelt. Keine Neurosen oder Phobien, vielen herzlichen Dank der Nachfrage.

      Was ich sagen wollte: Die Biester haben ihren eigenen Charakter. Da kann man nix machen. Ich habe derer zwei und die sind vom ersten Lebensjahr an völlig verschieden. Mit Erziehen kriegen wir Tagesabläufe geregelt, Tischmanieren, evtl Aussprache und manchmal aufrechter Gang. Aber danach hört. Das. Einfach. Auf.

      Was ich aber aus eigenem Ansehen bei Freunden und Bekannten zur genüge kenne: Neurosen, Ängste, sonstwas, wenn die Eltern mit sich selbst nicht klar gekommen sind. Darunter leiden die Kinder. Und dann schwimmen sie sich im Alter von, ja 35, 40 Jahren, frei. (Wenn sie Glück haben)

      Der Kernpunkt aber: Zu glauben, man könnte ein Kind per Erziehung zu Vorlieben (was Spielzeuge oder Sexualpartner oder sonst was angeht) verhelfen: Fehlanzeige. Wer sowas unter der ehrwürdigen Disziplin der Soziologie versucht zu verankern. Oder das Getröste als „Wissenschaft“ zu bezeichnen. Der tut mir leid. Andererseits: Selig sind die… naja, lassen wir das.

  49. Titel eingeben
    So wenig meine Lebenswirklichkeit … ACHHTUNG DURCHSAGE VON DON ALPHONSO: der Beitrag wurde editiert. ich habe hier wirklioch keine Lust mehr auf miese spielchen der immer gleichen Person unter verschiedenen IPs ud Namen. Danke für die aufmerksamkeit.

  50. booooster
    ja ich kann ihre argumente verstehen

    aber wenn nicht alles schief läuft in der kindheit werden die kinder so wie sies bei den eltern gesehen haben und bei den eltern mit problemen ist halt das problem erst wenn sie sich ihrer probleme bewußt sind und angegangen wurden kann sich für die kinder ein ruhepol einstellen

    und klar sie können 10kinder haben keines wird dem anderen gleich sein das muß so sein jedes hat andere fähigkeiten worin es gut ist und sich weiterentwickelt im grunde kämpfen kinder immer um die liebe beider eltern

    das schlimme ist das kinder heute zu viel von der erwachsenenwelt mitbekommen und das in einem alter wo sie eigentlich noch beschützt sein sollten das ist das eigentliche problem ein kind hat noch nicht über politische entscheidungen der erwachsenen mitzubestimmen ein kind muß einfach kind sein dürfen mit allem drum und dran politik gehört nur in die erwachsenenwelt aber leider sind viele erwachsene heute selber noch kinder

    ich habe mir gerade vorhin nochmals das bild auf dem 10vor8blog angesehen dieses wunderschöne spitzwegbild was stellt es dar
    diese sehnsucht der eine in der zeitung suchend die andere bei ihren
    pflanzen im garten ganz vertieft diese synapsenschaltung es ist immer die suche nach dem verlorenen paradies und wie wir diesen zustand wieder herbeizaubern und dann mit anderen teilen können das ist das geheimnis des friedens

    so jetzt wünsche ich eine gute nacht

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