Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Ode an die Runzligkeit

| 45 Lesermeinungen

Bay mir bistu git, bay mir hostu „it“, 
bay mir bistu tayerer fun gelt.“
Sholom Secunda, Bay mir bistu sheyn

Das Schöne an meinem Beruf sind ja die mannigfaltigen Eindrücke, die ich über den Menschen an sich gewinne, und die meine Weltsicht durchaus bereichern. Unterschiedliche Menschen, vielfältige Eindrücke, im stillen Kämmerlein erzählte Geschichten. Schöne und weniger schöne Geschichten, kluge und weniger kluge Gedanken, begnadete und weniger begnadete Liebhaber. Eine ziemlich bunte Mischung, und wenn ich mich mit meinem Utensilienköfferchen auf den Weg mache, weiß ich nie so recht, was mich erwartet. Lebensbeichten, Scheidungsfeiern, Mittagspausenquickies, alles schon gehabt, nicht immer mit Vorwarnung. Aber langweilen kann ich mich später, damit möchte ich jetzt noch nicht anfangen.

Kürzlich wurde ich umgehend nach Betreten des Zimmers zu einer spontanen Tanzeinlage aufgefordert, und es erfordert schon gewisses Maß an Chuzpe, sich vor einem Wildfremden, welcher in Daunenjacke verharrend, auf einem Barhocker sitzend, eine gewisse Erwartungshaltung zum Ausdruck bringt, spontan und nach Möglichkeit bitte auch noch anregend tanzend der Kleidung zu entledigen. Wenn Sie jetzt ein Bild vor Augen haben, das einer gewissen Situationskomik nicht entbehrt, und eine etwas angestrengt dreinblickende Despina beinhaltet, liegen Sie sicher nicht völlig daneben.

despid

Sie sehen, die Tätigkeit als Freudenmädchen kann durchaus persönlichkeitsbildende Aspekte haben, man muss es schon mögen, sich in dieser Form mit sich selbst auseinanderzusetzen. Es gibt sicher weniger selbstkonfrontative Jobs. Wirklich interessant wird es mit der geistigen Gymnastizierung für mich zum Beispiel auch dort, wo es darum geht, welches Verhältnis man zu seiner eigenen und der Körperlichkeit anderer Leute einnimmt. Im Gegensatz zu sehr vielen anderen Tätigkeiten arbeitet man in der Sexarbeit ja auch ganz praktisch mit der eigenen Attraktivität, und hier kommt man sehr schnell an den Punkt, an dem man sich mit der Frage „wie definiert sich meine Attraktivität eigentlich“ auseinandersetzen muss. Letztendlich ist diese Attraktivität die Unique Selling Proposition, denn wenn man sich die „Speisekarten“ der Mitbewerberinnen ansieht, stellt man fest, dass die Angebotspalette an Dienstleistungen begrenzt ist. Sex ist Sex, und so rätselhaft und geheimnisvoll die Sache im Spannungsfeld der zwischenmenschlichen Verwirrung auch ist, das Rad neu zu erfinden wird auch der findigsten Kollegin nicht gelingen. Es gibt eine gewisse Bandbreite an Praktiken, die deckt der Markt ab, aber letztendlich wird die Entscheidung eines Kunden für ein Angebot in den seltensten Fällen davon abhängen, dass eine Dienstleisterin etwas anbietet, das er anderswo nicht bekommen kann. Ausschlaggebend wird die Dienstleisterin selbst sein. Ihre Attraktivität.

Aber was ist das eigentlich, diese Attraktivität? Sie kennen sicher auch die Klagen über das medial befeuerte Schönheitsideal der anorektisch-lasziv dreinblickenden minderjährigen Lolita, das angeblich exakt dem Beuteschema von rund 90 Prozent der männlichen Bevölkerung entspricht.

Ich will jetzt nicht behaupten, den optischen Vorlieben der Mehrheit der männlichen Bevölkerung zu entsprechen, aber obwohl ich weder minderjährig noch anorektisch bin, und das mit dem lasziven Blick auch nicht immer auf Anhieb hinbekomme, habe ich nicht das Gefühl, von den Männern nachgerade verstoßen zu werden.

despie

Was ich kenne, und damit umzugehen musste ich durchaus auch lernen, ist der enttäuschte Blick eines Kunden, der die völlige Entsprechung seiner manchmal wochenlangen Projektionen und Fantastereien erwartet, und dann mit der Realität in Form meiner Erscheinung konfrontiert wird.Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Die Sympathie des ersten Eindrucks reicht aus, um die Lücke zwischen Erwartungshaltung und Realität zu kitten, oder sie tut es nicht. Dann gehe ich eben wieder.

Natürlich fallen solche Momente nicht in die Kategorie „angenehme Situation“, aber einerseits sind sie höchst selten, und andererseits mache ich eben ein Angebot, das der Kunde auch im letzten Moment noch ablehnen kann. Dafür habe ich schließlich auch zu jedem Zeitpunkt die Freiheit, von einem Geschäft mit einem bestimmten Kunden abzusehen.

Jedenfalls, darauf will ich eigentlich hinaus, ich bin nicht der Archetyp einer langbeinigen, schmollmündigen und vollbusigen Femme fatale, und die Lolita nimmt mir auch kein Mensch klaren Verstandes mehr ab.

despia

Allein schon wegen des fraulichen Beckens. Vielmehr habe ich entdeckt, oder entdecken müssen, dass Strumpfhalter nicht nur für manche als Augenweide taugen, sondern im Sommer, wenn man als Frau nicht wirklich gerne Strumpfhosen trägt, vielleicht aber aus dem Alter, in dem man seine nackten Beine ungefragt fremden Menschen unter die Nase hält, schon deutlich heraus ist, ihre unbestreitbaren Vorteile haben. Denken Sie sich einfach Ihren Teil.

Das Entscheidende ist wohl, sich mit dem Körper, den man da nun einmal hat, anzufreunden und das Beste aus den gegebenen Möglichkeiten zu machen. Ich habe eine Leidenschaft für schöne Strümpfe entwickelt, und ich werde mir beizeiten einen hübschen Gehstock beschaffen, der mir nicht nur bei der selbstständigen Fortbewegung gute Dienste leisten, sondern es mir auch ermöglichen wird, mir in der U-Bahn den Weg freizukämpfen, wenn die Youngsters die Tür nicht frei machen wollen. Eine Teleskopfunktion würde mir gefallen, und vielleicht ein Alarmknopf mit einem wirklich Mark und Bein durchdringenden Ton.

Man muss die Dinge positiv sehen. Dass der Körper alt und runzlig wird, liegt in der Natur der Dinge, und natürlich habe ich schon ein paar Mal von Kundschaft Komplimente für meinen vermeintlich jugendlichen Körper bekommen. Von Kundschaft mit 20, 30, 40 Jahren Altersvorsprung und einem gewissen sexuellen Defizit wohlgemerkt, man muss das alles bitte in Relation setzen. Trotzdem, allmählich häufen sich bei mir auch die Anfragen von jüngeren Männern, die gerne mit einer „reiferen Frau“ Erfahrungen sammeln möchten.

despib

Anfangs bin ich erschrocken, mittlerweile nehme ich es gelassen, trage nicht ohne Ironie eine Simone-de-Beauvoireske Hochsteckfrisur zum Bleistiftröckchen und freue mich fast schon auf die Lebensphase, in der ich ganz gepflegt die distinguierte ältere Dame heraushängen lassen kann. Was das ergrauende Haar angeht, bin ich ambivalent, ob das in der Länge, die ich jetzt trage, dann noch hübsch aussieht. Ich liebäugle mit einem Bob im Stil der Zwanziger. Aber mir scheint, da habe ich noch ein bisschen Zeit.

Attraktiv finde ich, wenn ich einem Menschen ansehe, dass er im Grunde genommen nichts darum gibt, ob andere ihn attraktiv finden, weil er sich selbst mag. Ich rede nicht von Narzissmus, das ist eine krankhafte Störung und ich würde dringend raten, um Narzissten lieber einen größeren als einen kleineren Bogen zu machen. Ich meine auch nicht, dass man sich gehen lassen sollte. So sehr ich dafür bin, sich gelegentliche Ausschweifungen zu gestatten und seine Laster in verträglichem Maß zu pflegen, so wenige halte ich es für zuträglich, sich gehen zu lassen. Ich rede von Zufriedenheit. Vom Frieden mit sich selbst. Vom nicht gegen sich kämpfen.

Nicht gegen die zwei oder fünf Pfund Hüftgold, nicht gegen das Doppelkinn, die hängende Brust oder den Schmähbauch. Die Energie kann man an so vielen anderen Stellen sinnvoller einsetzen, ein Doppelkinn ist bei Licht betrachtet wirklich irrelevant.

despic

Selbstbewusst vorgetragenes Hüftgold ist attraktiv, aber es sollte genau in der richtigen Kombination vorgetragen werden: Es wirkt nämlich erst dann wirklich unwiderstehlich, wenn aus dem über die Schulter geworfenen Blick die Freude am Spiel und dem Zusammensein mit dem Gegenüber spricht, ansonsten ist alles Hinternwackeln vergebene Liebesmüh. Es nützt das zellulitefreieste Hinterteil nicht, wenn seine Inhaberin nicht mit ihm im Einklang ist, und wenn sie bei dem, was sie da treibt, keine wirkliche Freude hat. Deswegen sind Komplimente für körperliche Vorzüge auch nett, und ich bedanke mich artig, schließlich habe ich ein Mindestmaß an Kinderstube genossen.

Aber wirklich freuen kann ich mich, wenn mir eine Kundschaft Lieblingsschokolade mitbringt, und dann breit grinsend neben mir sitzt, während ich sie in einem Zustand postkoitaler Unterzuckerung vernichte. Es kann in so einem Moment schon sein, dass irgend ein Strapsdingens irgendwo ästhetisch fragwürdig einschneidet oder die Frisur nicht mehr so ganz perfekt sitzt. Es interessiert nur keinen Menschen. Vielleicht ist Attraktivität also auch, sich genüsslich die Finger abzulecken, während man verstrubbelt vor sich hin kichernd gewisse Schönheitsnormen geflissentlich ignoriert.

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45 Lesermeinungen

    • Liebe Frau Amgelin, das Urteil zur Frage der Eintragung des Künstlernamens kann man gut finden oder schlecht, was es ganz sicher nicht ist: überraschend. Weder war damit zu rechnen, dass man der Antragstellerin hier entgegenkommen wollen würde, noch halte ich persönlich die Argumentation für zielführend. Insgesamt wäre die Sache also nicht aufregend, außer man setzte sie in einen Kontext mit der Registrierungs-, bzw. Ausweisfrage für die Damen und Herren des Gewerbes. Aber das ist etwas komplexer, dem würde ich mich gerne separat widmen.

  1. Einfach nur DANKE!
    Gelassen – klug – elegant.

  2. Titel eingeben
    ein schöner entspannender beitrag eine wohltat zwischen all den pegidazeilen und sonstigen kriegswirrwaren

  3. "es sieht so aus, als wäre auch das Problem mit dem zerschossenen Layout
    der Blogs unter gewissen Browsern bei der FAZ gelöst.“ Nein, leider immer noch nicht. Firefox bringt’s schmaler, weil nach gut fünfzig Anschlägen umbrochen, aber die Verknüpfungen sind trotzdem klickbar.

    • Leser-Kommentar-Zeilen abgeschnitten,...
      … leider nicht umgebrochen (im Gegensatz zu den Artikel-Text-Zeilen). Browser: Mozilla/5.0 (BB10; Kbd) AppleWebKit/537.35+ (KHTML, like Gecko) Version/10.2.1.3442 Mobile Safari/537.35+

  4. amüsiert
    Was wohl Alice Schwarzer von diesem Bericht hält?…Ich jedenfalls, habe mich köstlich amüsiert.

  5. nachgerade
    Entweder die Despina hat sich das Wort „nachgerade“ vom Don abgeschaut, oder hier war der Don selbst am Werk!
    In früheren Beiträgen fand bei der Despina jedenfalls stets das gebräuchlichere „geradezu“ Verwendung, nie aber „nachgerade“.

    • Ich schaue natürlich gnadenlos ab.
      Nein, wirklich, ob Sie es glauben oder nicht, mir ist das nicht aufgefallen.

    • Ich muss mal schauen, wo das ist – es kann sein, dass ich es eingefügt habe, denn ich baue die Beiträge momentan noch und ändere hier und da eine Kleinigkeit – was man bei mir selbst auch tun sollte, Stichwort Tippfehler.

      Was die nicht freigeschalteten Kommentare angeht – ich möchte hier ehrlich gesagt keine Debatte über persönliche Neigungen von Autoren haben, sofern sie nicht selbst offen angesprochen werden. Bitte da um Nachsicht.

    • Titel eingeben
      Popcorn. VT im Anmarsch. Äh – bitte weitermachen mit der tiefschschürfenden linguistischen Analyse. Ich empfehl Sie auch als Gerichtsgutachter

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Ein wiederkehrender Verdacht, ...
      … ob doch Donna Despina und Don Alphonso die Tastatur miteinander teilen (was ja nicht schlimm wäre, und wir wollen es gar nicht so genau wissen).

    • .
      nun ja, wer weiss schon, wer sich was mit wem teilen mag. ob maus oder joystick, einerlei, solange es erfreut.

    • Tja und dann ist das Ganze natürlich auch noch ein Fall
      für die Staatsanwaltschaft: Die Kundschaft sitzt neben ihr und wird von ihr gottesanbeterinnenartig vernichtet…

  6. .
    liebe Despina Castiglione, mit dieser these liegen sie wohl empirisch betrachtet gewiss nicht falsch.

    denn was macht schon attraktivität, einmal abgesehen vom hochgewachsenen, schlanken, leicht trainierten wesen mit dem glockenhellen lachen, den hohen wangenknochen und grünen bambiaugen, aus: neugier, intelligenz, gelassenheit, geniessen, zufriedenheit mit sich selbst – und nicht etwa die doch zumeist recht albern zu nennenden versuche, irgendjemanden, der man auch nach stunden heissen bemühens, falls man bei verstande sei, nicht sein wollen kann und der wohl auch oft nur mit photoshop zu einer fotogenität heranreifte, nacheifern zu wollen. recht unfair können frauen zuweilen zu sich selbst sein, und sie lieben dennoch auch an unterschiedlichen stellen nicht so sonderlich pingelig enthaarte männer, die darüber hinaus manchmal auch nicht immer wie adonis aus dem ei gepellt erscheinen und dabei im zeitverlauf mit den stetig weiter nach hinten abgleitenden herausforderungen einer denkerstirn sowie den jahresringen kämpfen.

    insofern sie persönlich einigermassen gefestigt sind und nicht noch anderes vorhaben, können männer i.a. und m.e. recht grosszügig nicht nur mit weiblichen, sondern auch mit eigenen unperfektheiten zurechtkommen – der kluge mann weiss von nachteilen bei wem auch immer zu schweigen – und sie freuen sich ganz besonders über das schöne, wenn sie es denn entdecken, und machen die überraschendsten und feinsten complimente.

    was wohl alle eint: dass sie angenommen werden möchten, wie sie sind, dass sie willkommen sind.

    und es gibt eine recht interessante und vielleicht sogar neuere entwicklung – wobei ich dies vielleicht nicht gut einzuschätzen vermag, doch früher fiel dies meiner wenigkeit nicht sonderlich auf, und vielleicht liegt es auch daran, dass man selbst einmal erst mehr als dreijahrzehnte mit sich herumtragen muss: die männer, die sich für einen interessieren, werden jünger, und so ein gemachtes püppchen ist es in der regel nicht, was sie wollen, sondern das, was sie in mehrfacher hinsicht als schön ansehen. eine ulkige generation folgt.

  7. Kundenbetreung
    Zum Thema gewerblichen Sex kann ich nicht viel beitragen. Aber vor vielen Jahren, als ich noch eine sehr junge Projektleiterin war, musste ich mit meinen Kunden des Öfteren in ein Stripteaselokal. Die Kunden waren gewohnt, in ein solches Lokal ausgeführt zu werden und als ich dann die erste weibliche Projektleiterin in unserer Ingenieurfirma wurde, gehörten diese Besuche zu meinen Aufgaben. Ich fand die Damen immer etwas kühl und hätte ich ein bisschen mehr Charme und Abwechslung erwartet. Aber ich konnte meine Verbesserungsvorschläge für mich behalten und brauchte da nur herumzusitzen, um das Bier meiner Kunden zu bezahlen.

    • Was ist denn eine "weibliche Projektleiterin"?
      Minus mal minus gleich plus?

    • Lange vor van Leyen und Merkel
      Eine Betonung der damaligen Ungewöhnlichkeit. Heute leitet eine Frau Yahoo, aber damals waren die Nerds noch unter sich. Der anderen Interpretation weiblich + in = männlich, hätten einiger der Kunden damals auch zugestimmt. Nur mal so eine Frage: Haben Sie mal 25 Männern in einer Verhandlung gegenübergesessen, die noch nie eine Frau als Boss erlebt hatten?

  8. Wechselnamen
    Die Wortwahl, Interpunktion, aber vor allem das köstliche Akademisieren in einer Welt, die das pralle Leben ist!
    Nein, wir wollen es gar nicht wissen.
    Wenn ich mich richtig erinnere, war der “rasende Reporter“ Egon Erwin Kisch der wahre Meister. Er schlüpfte in die vier Personen, die in der Zeitung gegeneinander polemisierten.
    Mit freundlichen Grüßen!
    Bernard del Monaco

  9. .
    à-propos entblössung. gestern konnte man in den deutschen spätnachrichten, jedoch unkommentiert, mitbekommen, dass tsípras einen kranz an einem denkmal für die zuzeiten des wwII von den deutschen ermordeten kommunisten ablegte.

    einerseits ist dies nicht ganz verwunderlich und andererseits ein handfester affront und ein fast schon plump erscheinender und mithin nicht zu überhörender hinweis auf gewisse ausstände, die eine chimäre aus juristischen und politischen verhandlungen nach sich ziehen dürfte.

    dies aber dürfte einen schuss in den hühnerhof der diplomatie darstellen; dort jedoch weiss man, wie und wem gegenüber man den schnabel zu halten hat. und auf welche weise sich hackordnungen verändern können. man darf also gespannt sein.

  10. Attraktivität ist mehr als Schönheit
    Um das Griechenlandthema, so bemerkenswert diese Kranzniederlegung als fast erste Amtshandlung ist, ein wenig zu verschieben auf die Zeit, wenn die ersten diplomatischen Dronen gegen die gegnerischen Flak-Bunker explizit programmiert werden, möchte ich doch noch einmal auf das Thema von Despina zurückkommen, was es ausmacht, begehrenswert zu sein.

    Der Umstand, sich willkommen zu fühlen, wie Sie, donna laura, gestern nacht schrieben, ist sicher ein Zentralaspekt der Liebe.
    Im heutigen Klima höchstoptimierter Persönlichkeitspakete auf der Dating-Plattform, die man genauso begeistert durchscrollt wie das deutschlandweite Angebot von silbernen Tourans mit Isofix-Kindersitzhalterung und Klimaautomatik, ist die Frage, was denn einen Menschen nachhaltig attraktiv macht, bestimmt nicht akademisch, um diesem Teufelskreis des eine immer grössere Leere hinterlassenden Beziehungskonsums zu durchbrechen.

    Vielsagend, und wunderbar beschrieben, ist der Umstand, dass Sie, Despina, im grossen Ganzen eine qualitativ hochwertige, empathische Teilzeit-Liebe verkaufen, natürlich nicht billig.

    Und es trifft ins Schwarze, Stellung zu beziehen, gegen Schönheitsideale zusammenoperierter dümmlich grinsender Chuckie-Barbie-Puppen.

    Auch Ihrer Beschreibung, donna laura, stimme ich voll zu.
    Dabei muss ich an einen Satz eines Schweizer Dorfbürgermeisters in den Nachrichten denken, der erst sehr skeptisch war, als man in seine kleine Gemeinde Flüchtlinge schickte, die dann doch sehr nett aufgenommen wurde: „Wir haben uns immer etwas vor Asylanten gefürchtet, doch sie haben uns Menschen geschickt.“

    Es ist bitter genug, dass Frauen offenbar in noch einem schlimmeren Selbstoptimierungszwang gefangen gehalten werden als Männer ( deren Schönheit mit Bauch und Glatze „reift“, während die weibliche „verfalle“) – und deshalb finde ich es wichtig, darüber nachzudenken, was einem „attraktiv“ vorkommt.

    Ein Mensch, der sich in sich selbst wohlfühlt, charmant, wach, witzig, selbstverständlich in den Varianten des eigenen Geschmacks, ob dick, dünn, gross, klein, geschminkt, naturbelassen, etc. Da gibt es für die meisten Töpfe einen Deckel, wenn man nicht nur jemand zum Vorzeigen bei der Peer-Group sucht. Und ein Mensch, mit dem einen eine gemeinsame Erlebnisgeschichte verbindet, ist im wahrsten Sinne des Wortes unersetzlich.

    Und wenn man so leicht über die Tücken eines etwas schwierigen Berufs schreiben kann, vielleicht sollten wir alle einmal darüber nachdenken, warum wir unsere erotischen Faibles und Phantasien so in eine Zwangsjacke der Bürgerlichkeit geschnallt haben – weil wir uns vor uns selbst schämen, nicht dem protestantischen Regelfall zu entsprechen – oder nur, weil wir nicht auffallen wollen, oder nur, weil wir es selbst gar nicht wissen (wollen).

    Eine Gesellschaft, die erotische Phantasie als menschlich annimmt, würde wahrscheinlich mit weniger Konsum und Statusdemonstration auskommen. Und das wäre ganz schlecht für die Arbeitsplätze und das Wachstum und die lieben Onkels von G&S, N.Y..

  11. youngsters...
    „hübschen Gehstock … in der U-Bahn den Weg freizukämpfen, wenn die Youngsters die Tür nicht frei machen wollen. Eine Teleskopfunktion würde mir gefallen, und vielleicht ein Alarmknopf…“
    .
    Als auch schon reiferer Herr zieh ich gerne meine alte Lederjacke an und nehm einen festen Schirm mit Holzstock mit, wenn ich mit der Berliner S- oder U-Bahn fahre(n muss).
    .
    Wie hat der Don Sie nur gefunden? (…fragen sich hier sicher einige). Ein guter „Fund“.

    • Die Antwort ist total irrwitzig und besser als erfunden – durch eine mich ziemlich verabscheuende, feministische und mi ihrem Leben enorm unzufriedene Bloggerin, die ich von früher kenne, die sich aber seitdem ziemlich gewandelt hat und heute ganz schnell Leute verteufelt, wenn sie nicht ihrer Meinung sind. Normalerweise lese ich solche Blogs nicht, aber kurz davor hatte mich diese Bloggerin in München gesehen und sich bei Twitter abfällig über mich geäussert, Ich habe sie dann angeschrieben, dass ich solche öffentlichen Beobachtungen nicht schätze, und sah danach auf ihr Blog für den Fall, dass sie mich „doxxen“, also die Mail veröffentlichen würde. Tat sie nicht. Aber es gab Links zu anderen Webseiten und einer davon verwies auf einen Text, den Despina geschrieben hat. Und den fand ich famos.

      Natüröich kann man nie wissen, ob so etwas echt ist, es gibt ja durchaus Fakes im Netz, aber der Text war absolut nicht irgendwie tastenerotisch, sondern intelligent und fein geschrieben. Deshalb habe ich dann angefragt, und dann, nach einer längeren Pause, hat sich dann ein direktes Gespräch ergeben und so entwickelte sich das.

      also, wer solche Autorinnen braucht: Einfach früh vergreisten Feministinnen über den Weg laufen, die einen miesen Tag haben.

  12. Freudenspender
    @donna laura: „ob maus oder joystick, einerlei, solange es erfreut.“
    .
    Die Übersetzerin von Hemingway hat in den Fifties der „Joystick“ eines Piloten in FIESTA allen Erstes als „Freudenspender“ übersetzt. Wer’s nicht glaubt: http://bit.ly/18p3c0E

    • Ich hatte schon befürchtet, Sie hantieren hier mit Schlüpfrigkeiten, aber das ist ja akzeptabel.

    • .
      und die maus erst.

      fragen sie bitte den portugiesen ihres vertrauens. aber bitte wirklich nur eine männliche person, keine weibliche, lassen sie ihn bitte eher aus dem hemdsärmeligen milieu kommen und es sollte auch wirklich keine frau auch nur in der nähe sein, denn sonst wird er sich nicht äussern, wenn er nur einen funken kinderstube aufweist. und damen können es nicht wissen wollen dürfen, weil es sich partout nicht schickt.

  13. Titel eingeben
    es war ein glücksgriff, der der zeitung gut zu gesicht steht

    gerade eben weil sie doch mit dem finanzteil und wirtschaftseiten auf seiner recht trockenen weise hier gekonnt einen gegenpol setzt

  14. Pean-nuts
    @ Frauke Amgelin- Übers Abendessen fiel mir ein, dass ich seinerzeit oft dachte: Marketing und Customerrelationsships ist wie intellektuelle Prostitution. Man tut, was der Kunde will…
    .
    Dazu fiel mir dann noch eine Verhandlung ein, die auch zu dem Thema passt. Es drehte sich um ein custom made edge-of-technology system, dass bisher noch keiner entwickelt hatte (außer vielleicht das amerikanische Militär). Im Wettbewerb hatten wir zu niedrig geboten, um den Auftrag zu kriegen. Die Kunden aber hatten ein unvollständiges Lastenheft geschrieben – Fehler auf beiden Seiten. Zum Entsetzen der Ingenieure auf unserer Seite wurde ich als Verhandlungsleiter eingesetzt, obwohl ich von Fast Fourier Transformationen keine Ahnung zu haben schien. Die Kunden waren ebenso unzufrieden. Sie hatten gehofft, dass der Direktor persönlich erscheinen würde. Da saßen wir nun am Tisch, drei Männer und ich auf unserer Seite, sechs Männer auf der anderen und alle Männer hofften, ich würde auflaufen. Die ersten 4-5 Stunden waren grauenhaft, ein Problem nach dem anderen und die Stimmung aggressiv. Ich ließ alle Missverständnisse exakt protokollieren. Wenn die Kunden ein Problem hatten, sagte deren Verhandlungsleiter: ‘Das ist doch Peanuts, ihr könnt doch nicht dafür extra Geld erwarten.’ Nach mehr als einem Dutzend Peanuts hatte ich die Nase voll, lehnte mich über den Tisch, guckte dem anderen Verhandlungsleiter direkt in die Augen und fragte ganz langsam: ‘Jean-Pierre, tell me, how big are your pea-nuts?’ —- Der wurde rot. Die anderen brachen in Lachen aus und auf einmal war das Eis gebrochen.

  15. ...Weiterbildung/Ergänzung
    @ all – Zur Ergänzung all der voranstehenden tiefsinnigen Ausführungen zum „Thema“ hier noch ein kleiner „weiterbildender“ Hinweis ;-)
    http://www.stupidedia.org/stupi/Nutte
    MGG

  16. Sehr scheyn
    Aber mir fehlen bei diesem anregenden Text am Ende die Angabe der Kontaktdaten

    • Wir haben ja schon intern debattiert, ob eine, sagen wir mal, Diversikation der Produktlinien nicht so eine Art Chance angesichts der Medienkrise wäre – sind dann aber zum Schluss gekommen, dass wir das nicht machen können.

      Nein im Ernst, es war von Anfang an allen Beteiligten klar, dass es eine klare Trennung geben muss, bitte da um Verständnis.

    • Sie und sie haben ja nun schon eine erkleckliche Anzahl Hinweise zum
      Auffinden gegeben – wer also wirklich will, der schafft das damit allemal…

    • Liebe Frau Amgelin, ich werde dazu jetzt letztmalig etwas sagen, weil auch der Don sich schon geäußert hat. Ich meine, Sie überinterpretieren da nicht zu knapp. Es gibt an der Stelle klare und von beiden Seiten in vollem Einverständnis getragene Absprachen, und damit ist das Thema dann auch abschließend behandelt.

  17. Alles OK mit dem "Crumbled Look"
    Vielen Dank Signora Castiglione fuer ihre charmante „Ode an die Runzlichkeit.“ Ich vernahm das mehr als eine „Ode to Joy“ eine Zelebration des menschlichen „Seins“ Zugleich erinnerte ich mich an eine alte ‚Weisheit“ die proklamierte „Schoenheit vergeht, Tugend besteht“ … oder Aehnliches. Auch noch ein Spruch von einem Schlauen aus der Anglowelt der einst sagte „Youth is wasted on the young“ Wie dem auch sei, macht das meiste aus de Lebend — ich habs versucht und stellte fest da gab es oft „Viel Wind um Nix“. Das Leben hat seine Tuecken …. und seine Plaesiere. Take your pick, und lebe wohl. Ich bin jetzt bereit etwas verrunzelt und verkrumpelt fest weiter zu machen. Look out zum naechsten Trend: „The crumbled Look“. das soll gut zum „Grunge Look“ passen. Aber wen stoert sowas — besonders wen man „post-coital“ Suessigkeiten geniesst, wie berichtet. I love all that dolce vita !…. pax vobiscum !

  18. Hallo Frauke,
    Bin dem link gefolgt und habe herzlich gelacht, das kannte ich noch nicht.

    Was die Prostitution angeht, erscheint mir das Berufsrisiko nicht in den Runzeln zu liegen, sondern wie bei den Chirurgen im Stillegen der Hirnregion, die vom Ekel so strapaziert wird, daß sie sich entschliesst ganz ihren Geist aufzugeben und sich fortan das Leben leicht zu machen, indem man sich einfach nicht mehr ekelt. Diese ausgeschalteten Hirnbereiche lassen sich auch nicht im privaten Bereich nach Feierabend wieder einschalten, die gemeine Chirurgenfamilie hat deshalb einen teil-hirnamputierten Mann und Vater vor sich, der mit intaktem Ekelreflex gar nicht überleben könnte.

    Auch Hebammenschülerinnen ergeht es ähnlich, die – um nur ein Beispiel zu nennen – unlängst in München als Abschiedssketch eine Grillparty im Klinikaufzug veranstaltet haben – mit einer Plazenta auf dem Grill, der klebrigen Rauch in die LMU geblasen hat. Das war auch nicht der einzige Sketch, es gab eine ganze Reihe von ähnlicher Vodoo-Qualität (nicht nur Satire darf alles) und es hat natürlich einen Sinn, daß man den Ekel mit Ekel vertreibt. Schwarz, schwärzer am schwärzesten.

    Es ist nicht das Herz und nicht die Seele, es ist das kluge Gehirn, das sich mit weniger grauen Zellen zufrieden gibt, damit es sich weniger ekeln muß – das ist das Berufsrisiko und nicht die Runzelparade, die hier gnädig betätschelt wird. So als ob ein/zwei niedliche Speckröllchen über einem Strumpfhalter irgendwie ekelig wären und das Naschnäschen post coitum der Gipfel der Frivolität. Ist es nicht und das weiß auch die Autorin und der Don „nachgerade“ sowieso.

    Ekelig ist eine Plazenta auf einem Partygrill, ekelig ist aber auch eine Zahnreinigung. Nicht für den Gereinigten, obwohl er es ist, der ständig gelobt werden will, wie gut er ist, sondern für die Zahnreinigerin. Daß sie trotz gegenteiliger Beteuerungen („ich freue mich auf Sie!“) immer nur begeistert in offenen Mündern herumkratzt, Beläge entfernt, die dort schon seit Jahren vor sich hin modern, dabei die Zunge mal hochhebt, mal runterdrückt, in den Mund zurückstopft, wieder aus ihm herauszieht und das bei jedem, der sich einen Termin hat geben lassen, immer und jederzeit, selbstbestimmt und total vergnügt, ist sicher auch eher einer stillgelegten Hirnregion zu verdanken als der wahren, echten Leidenschaft für das Zahnreinigen, das sie als Mensch weit über diejenigen hinausheben würde, die um keinen Preis der Welt und auch nicht für Liebe sich überwinden könnten, das zu tun, was sie für den gesunden Volksmund gegen Geld zu leisten bereit ist.

    Und natürlich hat auch sie Einblicke, die kein anderer sonst hat und kann sich darauf zu Recht etwas einbilden – auch ein Folterknecht sieht einen anderen Menschen so wie ihn sonst kein anderer kennt, wie wir uns nicht einmal selbst kennen. Ist das wirklich ein Argument dafür, ihn mehrfach zu Wort kommen zu lassen? Ja, ich denke schon, Hauptsache, er verscheissert uns nicht und wird nicht Faz-mässig nachgebessert bis es paßt, in welches Vorurteil oder welche angeblich tolerante Haltung auch immer.

    Und schreibt so gut wie Despina.

  19. Titel eingeben
    die kunst ist doch in die runzeln und falten noch einen sinn hineinzufüllen und schon werden sie gestrafft dass die kosmetikindustrie erbleichet

  20. Von Böcken und Bock haben
    @ Frauke Amgelin – Es freut mich, dass sie die Erzählung meines Erlebnisses auch beim zweiten Mal amüsant fanden. Zum Verhandeln muss man schon Lust haben. Ich hätte zwar keinen Bock darauf, Präsident des EU-Parlaments zu sein, wie Herr Schulz. Aber im Gegensatz zu ihm
    http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/martin-schulz-reist-zu-tsipras-nach-griechenland-13396795.html

    “EU-Parlamentspräsident
    Schulz hat „keinen Bock“ auf Debatten mit Tsipras”

    hätte ich schon sehr großen Bock darauf, mit Tsipas zu verhandeln – was ohne Debattieren gar nicht geht. Ich würde dieses Unternehmen allerdings nicht mit einer Proklamation in der deutschen Bildzeitung anfangen. Damit hat der Deutsche den Griechen erst Recht zum Widerstand rausgefordert. Der wird seinem Gast aus Strassburg nur einen sehr starken Kaffee anbieten und ansonsten mit der Schulter zucken. Was zählt schon die Meinung des Präsidenten vom EU Parlament?
    .
    Aber leider steht mir der Job nicht zur Verfügung. Wenn ich FAZ.Net anklicke, kommt da zwar immer erst als Reklame: „Finden Sie ihren nächsten Job – auf der weltweiten Nr.1 Der Online-Jobportale
    http://de.indeed.com/
    Der Job, Unterhändler der EU für Griechenland, wird aber leider nicht angeboten.

  21. Öde an die Runzligkeit
    Sorry, muss mal ein OT anbringen.

    Bilder sagen mehr als tausend Worte.

    Zumindest wenn man die Bilder von Tsirpas mit Schulz betrachtet.

    Der Vertreter der VIELEN alten, verfilzten Politwelt , verklickert einem
    Vertreter der jungen WENIGEN, dass sie null Chance haben die ihnen
    hinterlassenen Schulden nicht zu bezahlen.
    Ihre Zukunft somit, als
    Nichtexistent zu betrachten sei.

    Allerdings haben die Griechen noch Glück, dass es ihnen nicht so geht
    Wie ihren Altersgleichen in der Ukraine.
    Da macht man weniger Umstände und lässt sie sich gleich gegenseitig umbringen.

  22. ...
    …ein Tusch auf die hyperbankrotten Erbonkel.

  23. Feines Tittytainment,
    für den Beta-Minus. Viel gehobener als „Dschungelcamp“ oder so auf Seite 1. Oh schöne neue Welt, die solche Bürger trägt.

  24. Pompeji Fresken Deflation
    Prostitution ist die „Urmutter“ der hübsch verpackten Banalität.

    Nur eine Spezialisierung auf hohe Wertschöpfung ermöglicht hübsche Verpackungen.
    Wenn dann noch gezielte Verknappung von Esprit und ein gehöriger Schuss Dominanz dazutreten, spricht man von knisternder Erotik.

    Ich freue mich für alle, die noch wirklich „konkret“ werden möchten; meine Passion ist es nicht mehr.

  25. Zweierlei Mass
    @Frauke Amgelin – Ich habe gar nichts gegen Reklame. Fairer Weise muss ja auch die e-FAZ verdienen. Manche Reklame gefällt mir sogar, zum Beispiel Autos. Wenn ich erst einmal mit einem virtuellen Porsche herum gerast bin, finde ich es nicht mehr halb so anstrengend, den ernsthaften Rest zu lesen. Zum Beispiel das hier:

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/griechischer-schuldenschnitt-wie-deutschland-nach-dem-krieg-13398268.html

    “Die historischen Umstände der Londoner Schuldenkonferenz sind schließlich nur schwer mit der Lage Griechenlands vergleichbar: Deutschland überzog die Welt mit Krieg. Griechenland hat sich innerhalb eines Jahrzehnts in eine wirtschaftliche Notsituation gebracht. Das Land wurde mit Hilfskrediten von insgesamt rund 240 Milliarden Euro vor dem Konkurs gerettet.”

    Woraus man schließen kann, wenn es sich um Krieg mit Mord und Todschlag handelt, gibt es Schuldenerlass – selbst im Anbetracht der millionenfachen Verbrechen in den deutschen Konzentrationslagern. Bei Wirtschaftsschlamperei jedoch, kennt man keine Gnade. Fand ich hoch interessant, vor allem weil es in einer deutschen Zeitung steht.

    • Wie recht Sie haben
      Allein der Vergleich Ukraine – Griechenland ist ein Augenöffner.
      In der Ukraine hat man es wirtschaftlich und finanziell doller getrieben als in Griechenland und ist noch pleiter als Pleite.
      Das Ergebnis dem bankrotten Land werden die Kredite und Bürgschaften
      nur so nachgeschmissen, damit es Krieg führt.
      Für Griechenland gilt gnadenloses Raubrittertum wird gnadenlos bestraft,
      so man sich erwischen lässt.

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