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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die heisse Oma und der neue Kalte Krieg

| 78 Lesermeinungen

Schreiben Sie: Eierlikör ist so gesund wie Spinat
Heinz Erhard

Natürlich war der letzte kalte Krieg eine scheussliche Angelegenheit.

Zumal er auch nur in Europa kalt war; in Südamerika, Asien und Afrika war er brandheiss und von einer Intensität, die unsere neuen Konflikte in der Ukraine und in Syrien in den Schatten stellt. Es gab Natodoppelbeschlüsse und eine Bundeswehr, die gut erzogene Söhne bekam und genervte Wracks mit Alkohol- und Zigarettenproblem ausspuckte, es gab wenig erbauliche innenpolitische Schlachten – man erinnere sich an den Spruch „Lieber ein kalter Krieger als ein warmer Bruder“ – und die RAF und, zumindest in Italien, auch Gladio.

kaltkriegc

Trotzdem gilt die zweite Hälfte des kalten Krieges, also von der Studentenbewegung bis zum Untergang des Ostblocks, als goldene Zeit des alten Westens der Bundesrepublik. Nie war es besser. Die Inflation war hoch und die Lohnsteigerungen waren höher, die Arbeitslosigkeit war niedrig und die Rente vorerst noch sicher, es gab Dieter Hildebrandt statt Comedy und die dicke Biene Maja und den faulen Willy statt verhungerte Topmodelle im TV: Es war caprisonnenklar, die Kinder würden es noch besser haben. Es gab keine Generation Praktikum für Studienabgänger, sondern die Wahl zwischen vielen Möglichkeiten, und davor jede Menge Urlaub-, Demo- und Partysemester. Die Städte bauten Freibäder und Hallenbäder, statt sie vergammeln zu lassen und zu schliessen. Wer anpacken wollte, wurde gebraucht. Die TV-Werbung für Zigaretten zeigten Männer, die in der Wüste meilenweit für eine Fluppe marschierten, statt sich metrosexuell zu machen, und für das Öl griffen schmutzige Männer auf Bohrinseln nach dicken Rohren und knallten sie in das nasse Meer.

Vom Osten bekam man nicht so viel mit, nachdem die Amerikaner ihre Restlasten in Vietnam abgeschrieben hatten. Es gab den senilen Breschnew und für meinen privaten Geschmack wurde uns in der Schule zu oft ein wenig stilsicherer Lech Walesa von einer Gewerkschaft Solidarnoscz vorgestellt. Kinder waren einfach da, liefen irgendwie mit und hatten zu Tisch den Mund zu halten, wenn Erwachsene redeten, und keinem wäre es damals eingefallen, mit Mitte Dreissig öffentlich darüber zu sprechen, man hätte sein Leben nicht im Griff. Der Atomtod war immer um die Ecke, und vielleicht war diese Zeit deshalb trotz aller reaktionärer Reste so lustig, wurschtig und lebensfroh. Zumindest bei denen, die es sich leisten konnten, ihre Kinder im Winter an einer Skipiste auszusetzen und sie dann unbeaufsichtigt den Rest des Tages die Knochen in Waldschneisen riskieren zu lassen, bis es dann am Abend Fleischberge vom offenen Kamin und Rohrnudeln gab: Wenn die Bombe kommt, ist es eh egal.

kaltkriega

Mir ist aus Gesprächen mit Kindern aus weniger begüterten Familien bewusst, dass ihre Jugend und das Leben ihrer Eltern deutlich weniger erbaulich waren. Nicht überall waren die Villen gross und die Gärten üppig, und auch die Blocks und Hochhäuser, die woanders gebaut wurden, mussten wohl Bewohner gehabt haben, die nicht neben dem See lebten. Und wer meint, es hätte damals mehr soziale Gerechtigkeit gegeben, den verweise ich gerne auf die bayerischen Übertrittszahlen zu den Gymnasien: Da wurde so lange und so brutal gesiebt, bis wirklich nur noch die Kinder der alten Akademiker und der Funktionselite übrig blieb. Der letzte Kalte Krieg und die damit verbundene Gesellschaft hatten auch ihre Schattenseiten und Opfer, und auch Profiteure in der Rüstungswirtschaft, Atomkraft und Infrastruktur, für deren krasse Fehlentscheidungen wir auch heute noch, im nächsten Kalten Krieg, zahlen müssen. Es war nicht alles in Eierlikör.

Aber der Eierlikör ist wieder im Kommen, in diesem kleinen Hofladen am Tegernsee, in dem alles wie früher ist, denn die heisse Oma entwickelt sich dort zum Renner. Die heisse Oma besteht aus einem Stamperl Eierlikör, das in ein Haferl heisser Milch von den hofeigenen Kühen gekippt wird. Wie früher halt, und da sitzen wir dann und reden über die – aus heutiger Sicht unfassbaren – alkoholischen, nikotinhaltigen und sexistischen Verhaltensweisen, derer wir in unserer Kindheit ansichtig wurden, in einer Mischung aus leichter Abscheu und doch recht sanfter Melancholie. Der Kuchen ist auch hausgemacht, wie bei Oma, und es gibt selbstgestrickte Mützen. Man kann sie sogar in der passenden Grösse und Farbe bestellen. Und selbstgemachte Marmelade. Es hat etwas von einem Museum, hier zu sitzen und über jene Zeiten zu reden, als es nur nach oben ging, die Autos stets grösser wurden und das Brot noch aus der Bäckerei kam, und nicht von der Lieferkette. Woanders wird in diesem neuen kalten Krieg darüber geredet, ob man neben tödlichen Anschlägen nicht auch Essen mit Drohnen liefern soll. Hier sitzt man auf Schaffellen und kommt – trotz besserer Erfahrung – nach der zweiten heissen Oma zum Schluss, dass der letzte kalte Krieg weitaus lustiger war. Erst daheim lese ich dann, dass Boris Nemzow in Moskau ermordet wurde. Und die USA in Afghanistan für den unschuldigen Toten im Schnitt 3426 Dollar „Entschädigung“ bezahlen.

kaltkriegb

Mein Gefühl sagt mir, dass alle Beteiligten des letzten Weltkriegs im Westen durchaus wussten, wie man einen Kalten Krieg zu einem Publikumserfolg machen konnte, und sich daher nicht nur beim Bau von Atombomben Mühe gaben, sondern auch bei der Unterhaltung derer, die im Zweifelsfall bei der Erhitzung jenes Krieges als erste bei der Kernschmelze verdampft wären. Für die Betroffenen war das eine Art Pakt mit dem Teufel, ein gutes Leben mit schönen Erwartungen, solange keiner auf die Idee kommt, auf einen roten Knopf zu drücken. Unzweifelhaft hätte es natürlich auch noch viele andere betroffen. Aber gerade in Deutschland ist man in der Hinsicht beim Teufelspakt etwas verwöhnt, und würde sich vielleicht etwas mehr erwarten als eine Führungsrolle im einem krisengeplagten Europa, das wie die direkte Fortsetzung der teuren Rechnung für die Abwicklung der DDR aussieht. Es fehlt hier irgendwie der Eierlikörbonus und die Garantie, dass alles prima wird, sofern es nicht ganz furchtbar zum Ende der Welt kommt. Die Ukraine braucht mehr Geld vom Westen, der gerade auch keines hat, sofern er es nicht von Draghi drucken lässt, und ich bin hoffentlich nicht unverschämt, wenn ich sage: Wir sind da vom letzten Kalten Krieg Besseres gewöhnt. Es reicht nicht, von einem Ende der Gaslieferung bedroht zu werden. Man hätte gern mehr Profit als nur etwas billigeres Benzin.

Höhere Löhne und in der Folge höhere Mieten sind für unsereins natürlich ein Anfang, und wenn dank des Konsumklimas der Wert der Immobilien jener steigt, die sie schon haben, ist das selbstredend auch nett. Aber Putin sieht noch reichlich gesund aus, und in den USA scharren die Republikaner bereits mit den Hufen. Der neue Kalte Krieg könnte sich also noch eine Dekade hinziehen, und dann haben wir auch noch all die Probleme in der arabischen Welt – so gesehen würde ich erwarten, dass wir nicht schon zur Kriegsrethorik zurückkehren, nur wenn uns mal ein demokratisch gewählter, griechischer Finanzminister nicht gefällt. Angemessen schiene es mir, wir würden Gründe liefern, dass es sich lohnt, auch diesmal auf der richtigen Seite zu sein, wenn dieselbe schon die NSA und den BND auf Daten hetzt und gleich reihenweise versagt, wenn es darum geht, längst bekannte Attentäter aufzuhalten. Oder wenn die richtige Seite nicht in der Lage ist, haltende Abkommen zu schliessen. Das mag alles die Schattenseite der politischen Alternativlosigkeit sein, aber ein wenig bessere Laune und schönere Aussichten könnten helfen, auch mehr Anlässe zur Verteidigung des Erreichten gegen die rote Gefahr zu sehen.

kaltkriegd

Heisse Oma, Eierlikör mit heisser Milch, das macht dick, leicht alkoholisiert, gesund und warm und in genau diesem Zustand hat Oma auch den kalten Krieg im Zustand ständiger Vermögenszuwächse überstanden. Das war das Rezept und bei allen negativen Folgen – es war erfolgreich an der Heimatfront. Mehr Leistungszwang und Druck und Überstunden sind nicht Ausdruck von Blattgold auf bleiernen Zeiten, und, das darf ich von den Gestaden des Tegernsees als einhellige Meinung verbreiten, tragen nicht dazu bei, das System zu schätzen, das es zu verteidigen gilt. Schlage also vor, dass wir mit jedem Kilometer, die der Russe vorwärts marschiert, Erbschaftssteuern und Mehrwertsteuern senken, und beim drohenden Sieg der Republikaner eine Generalamnestie für jede Art von Schweizer Steuervorkommnis verkünden, das halt so in der guten, alten Zeit üblich gewesen ist. Ich denke doch sehr, dass sich die Elite dann wieder mehr an europäischen Werten denn an Bankmitarbeitern in Singapur orientieren wird, und wie schon beim letzten Mal ihr patriotisches Heil in den Vorteilen der Situation suchen und finden wird.

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78 Lesermeinungen

  1. Warme Wintergenüsse für kalte Tage
    Die zweifellos wohlschmeckende, obschon nicht gerade appetitlich anmutende Heiße Oma ist offenbar die bajuwarische Version einer Tasse Schokolade mit Schuss
    Kahlua nebst Schlagobers, die uns bei Demels aufwärmt, oder gar im Café de la Paix, wo einem bekanntlich die ganze Welt begegnen soll, wenn man nur lange genug am Tisch sitzen bleibt.

    • ersteres gibt es auch, das ist hier der „Heisse Opa“.

      Paris müsste ich auch mal besuchen, aber es sieht mir mehr nach Italien aus.

  2. seelower höhen
    „mit jeden kilometer, die der russe vorwärtsmarschiert“………….der beitrag suggeriert, er stehe schon wieder bei den seelower höhen…………….aber seit wann definiert denn der friedensnobelpreisträger barrack obama die ostukraine als amerikanische einflusszone……………..erinnert mich an chrustschow, der wollte das mit kuba und wir alle waren doch glücklich als die schiffe umdrehten in der nacht, oder !
    besingt sogar billy joel…………….

    • Also, für eine Abschaffung der Zwangsabgaben würde ich meinen, dass es bei weitem nicht bis nach Kiew gehen muss.

      Ansonsten sage ich seit jeher, dass der Russe Berlin haben kann, wenn der Preis stimmt – und der ist wirklich nicht hoch.

  3. der Russe?
    Momentan (resp. immer noch) marschiert allerdings der Ami vorwärts, wenn man sich mal so die Landkarte(n) anschaut. Oft zig Tote & Chaos hinterlassend.

    • Mag sein, ich würde ja auch nicht für den amerikaner brüllen, sondern wirklich nur nach mehr Privilegien.

  4. Danke für diese warme Erinnerung ...
    … an den kalten Krieg.
    .
    Ja, ja so schön war die Zeit als wir im Westen noch nicht zonisiert waren und mindestens 2xtäglich Phantom Abfangjäger und Cobra Helikopter im Tiefflug über uns hinwegdonnerten.
    .
    Lärmschutz nein danke.

    • Das waren natürlich auch die unschönen Seiten, die man leider vergisst – aber es geht ja nicht um den Irrinn des militärs, sondern um den Sinn von Forderungen.

    • Titel eingeben
      Military Jet Noise – the Sound of Freedom!
      (Aufkleber aus den 1980er)

  5. Kaufland war noch nicht normal
    Beide Ideologien waren noch weniger verbraucht.
    Bravo, Yps, Mars, Kinderschokolade, Nutella, Mon-Cherie –
    Kassettenrekorder, erstes Motorrad – alles war noch strahlend neu, geschmacklich sensationell – und keiner dachte an ökologische Footprints. Außerdem waren wir jung und fühlten uns merkwürdig behütet in dieser Welt.

    Ich habe das selbe paradoxe goldene Zeitalter-Gefühl, obwohl ich damals in Ostberlin aufgewachsen bin.

    Die westliche Werbewelt war in Dresden am mächtigsten. Dort war sie nicht durch’s westliche Fernsehen (kein Empfang durch Kessellage) relativiert.

    • Ja, gewisse Sorgen hatte man einfach nicht und das fing schon bei AIDS an. Dafür den Gestank der Raffinerien und das ewige Grau der russigen Städte.

    • Titel eingeben
      “ Außerdem waren wir jung“
      Das ist doch der Kernsatz. 1985 war ich jung, habe mich im Sommer einmal quer durch Ibiza gev…t und im Winter durch St. Anton, bin mit einem alten Rekord (11 l/100km) ans Mittelmeer, wenn ich Lust hatte, das ist alles vorbei. Macht mein Sohn … nicht. Sondern alberne Selfies die er irgendwo hochlädt. Aber er ist jung und hat jetzt seine Zeit. Meine Generation (die Babyboomer) ist die erste, die wirklich ohne Not, Elend und Bedrohung aufgewachsen ist. Vielleicht hatten wir deswegen vor allem möglichen Angst. Gegen Atom war immer bloß Attitüde, Wehrdienst wurde aus Faulheit verweigert, große waren die Ansprüche. Zerschellt ist das alles in den großen Wirtschaftskrisen Anfang der 80er und in den späten 90ern, wo viele auf der Strecke blieben mit ihrem Traum aus tunix und nullbock. Kinder wollten wir eh keine, viele hatten keine, auch das wird noch zurückschlagen.
      Ich laufe heute durch eine Welt, die ich zunehmend fremd empfinde und denke, am liebsten würde ich in die 60er zurück. Oder nochmal 30 Jahre früher. Aber dabei bleibt es. Wir haben 2015 und nichts daran ist zu ändern. Die Welt können nur wir ändern. Aber dazu müssten wir den A… hochkriegen und das war schon vor 30 Jahren verdammt schwer.

    • @Olaf Berggrün: Danke. Ironische Selbsterkenntnis vom Feinsten.
      Ich kann das insgesamt nur nachdrücklich bestätigen. Aber die meisten Leut belügen sich halt lieber selbst.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • 3 Euro für 1.90 DM
      So ist es.
      Aber, erklären Sie das mal den aktivistischen Krämerseelen.
      Die kapierten das damals nicht, und noch weniger heute.

      Sehen wir zu wie sie ihre Suppe auslöffeln, oder wer es für sie tun muss.

  6. Oma für 4,20
    Alles schön und git, nur warum gibt es keinen Ton der Beschwerde über die heiße Oma für 4,20,- das sind immerhin acht Mark fünzig für ein Glas Milch mit ein bichen Alkohol. Da geht ich doch lieber dorthin, wo die Währung nur noch die Hälfte kostet und trinke einen Wodka mit doppelt soviel Alkohol für die Hälfte.

    • Achtmark Fuzfig?
      Oder vielleicht 20 Cent oder einen halben Gulden? Es macht überhaupt keinen Sinn mit einer seit über einem Jahrzehnt nicht mehr gültigen Währung zu „rechnen“. Ich habe gerade einige Dokumente aus den ausgehenden 90ern geschreddert. Mein Gott, konnten wir damals wirklich von sowenig Euro pro Monat leben – umgerechnet von DM in Euro? Ja, konnten wir! Das nennt man Inflation – aber die kennt heute ja niemand mehr.

    • Ja, da kann man sich wirklich nur wundern. Ich weiss, warum ich Immobilien bevorzuge,

    • Wer hier ist, kann sich das leisten und einen Beitrag zum Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft abliefern. Das ist nicht zu teuer, Lebensmittel sind ansonsten zu billig.

    • inflation
      ja, natürlich ist alles teuer geworden……..aber z.b. ihre lebenserwartung ist ebenso gestiegen wie die aussicht, echte krankheiten erst in höherem alter als früher zu bekommen….und wenn, dann auch noch behandlungsfähig………nicht eingehen will ich auf deutliche höhere einkommen und ein preiswertes angebot an elektronik,die gab es ja vor 25 jahren noch gar nicht richtig, oder hatten sie da schon ein alltagstaugliches mobiltelefon oder ein auto mit 8 airbags……oder eine flugreise nach asien…

    • Ja, ja, die Inflation, vor allem die gefühlte.
      Der grösste psychologische Fehler bei der Umstellung von DM auf Euro war der Umrechnungskurs – statt 1 Euro für 1,90 DM hätte es 3 Euro für 1,90 DM geben müssen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  7. Es gibt nur einen Eierlikör dessen Wert es zu bilden und zu erhalten gilt.
    „EYE“(Geistaugen-)“R“(atio)“LI“(cht)“CHÖR(E)“…
    human gebildete Vernunft“chöre“…human gebildete Vernunftmenschen..
    humane Human…alles andere ist „Schnee“(Vernunftmangel)von gestern.
    Wenn das „Morgen“ human werden soll, muß das „Heute“ human sein!
    Griechenland…Orakel…das 11. Gebot in Stein…
    „Erkenne dich selbst, HUMAN und handele einsichtig human“…sonst
    bleibt das Leben eine „Krieg-Therapie“?!

    Gruß
    W.H.

    P.S. goldene, humane Zeiten mit goldenen, humanen EYERLICHTCHÖREN, erwachsen aus goldenen, humanen
    Gedanken(„lichtflüssen“)…im Eierlikörbecher (Kopf:=)…
    dieser „Eierlökörwert“, „humane Vernunft“, ist der einzige
    Wert den es zu begreifen, zu bilden und zu erhalten gilt.

  8. Ihr Vorschlag ist bahnbrechend
    …und erklärt hinreichend die
    Unlust der „Putinversteher“
    sich zum eigenen Vorteil gegen den Russen zu engagieren und die fehlende Verteidigungsbereitschaft für ein Modell, das durch Leistungszwang allüberall Austerity zu erzeugen will.

    Wenn der Kapitalismus den
    Glauben an den homo oeconomicus aufgibt, was ist
    da noch zu verteidigen?

    • Putuinversteher wissen vermutlich in ihrem Innersten, dass ausser etwas Erdgas und neue Platte wenig zu erwarten ist, und sind bescheiden. Aber damit kommt man nicht weit.

    • mikroökonomie
      der homo oeconomicus war schon spätestens anfang der 1970 als ein modellplatonistischer zinober entlarft, wer kann denn gewinnmaximierung oder nutzenmaximierung operationalisieren in einer welt des vermeintlichen überflusses. handelte das vergangene management incl. der alten aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Bank denn wie ein homo oeconomicus ?
      also modell tot, klappe zu. kapitalismus funktioniert trotzdem, zumindest besser als was anderes, z.b. nahles-kontrollwahn oder grüne-erziehungsökonomie.

    • mikroökonomie
      der homo oeconomicus war schon spätestens anfang der 1970 als ein modellplatonistischer zinober entlarft, wer kann denn gewinnmaximierung oder nutzenmaximierung operationalisieren in einer welt des vermeintlichen überflusses. handelte das vergangene management incl. der alten aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Bank denn wie ein homo oeconomicus ?
      also modell tot, klappe zu. kapitalismus funktioniert trotzdem, zumindest besser als was anderes, z.b. nahles-kontrollwahn oder grüne-erziehungsökonomie.

  9. kalorienreich, leicht alkoholisiert, warm, gesund - und frustriert
    Mein Beitrag wurde mit der Bemerkung, ich schriebe zu schnell, abgewiesen – sollte er jetzt doppelt erscheinen, entschuldige ich mich – oder bitte den/die Herausgeber eine Ausgabe zu löschen!

    Die gute alte Zeit war wirklich nicht so gut, wie sie einem vorkam – nur hat man die negativen Aspekte nicht so global mitbekommen.

    So wie ich heute dank Internetportalen mir im tiefsten Missisippi den Oldtimer meiner Träume zum mir noch möglichen Preis dank Besichtigungs- und Frachtspezialisten risikoärmer bestellen kann, als wenn ich früher auf eine Annonce in AutoMotorSport zweihundert Kilometer gefahren bin, um mir einen erschwinglichen Gebrauchtporsche in angenehmer Farbkombination auszusuchen – so sehe ich gleichzeitig, was ich an guten Deals alles verpasst habe, nachdem ich mich entschieden habe, und ich werde viel eher enttäuscht sein, als wenn ich nie wieder ein besseres Angebot gesehen hätte wie früher.

    Es ist einfach die Flut an Input, die uns überfordert, wir lebten alle ein Stück im Tal der Ahnungslosen, und ich habe z.B. erst viel viel später begriffen, was alles mit Lumumba oder Mossadegh an Sauereien gelaufen war – und ich könnte hier eine ganze Kavalkade an Grauenhaftigkeiten auf zählen, die unsere selbstgefälligen, durchaus positiv patriarchalischen Eliten der Schleyer-Ära alle akzeptziert und abgenickt hatten. Wenn ich nur als pars pro toto an die Verschwundenen Südamerikas erinnere.

    Was heute sich immer stärker aufbauscht ist ein schlechtes Gewissen der Profiteursgesellschaften, deren finanzoligarchischen Fabrikschiffe die globalen Vermögensmärkte durchkämmen, und alles brauchbare Goldfischige eindosen.
    Und oft so verzerrt, dass es zuerst die Hunde Mallorcas sind, die von wirklich gut dotierten caritativen Projekten profitieren.

    Denn in unseren privaten Leben ist so vieles genauso kaputt wie vor den Küsten Somalia, dass oft nur noch emotionales Freibeutertum kurzfristige Lebensabschnitte illusionär versüssen kann – wenn man nur an die wirklich spannend geschriebenen Artikel von Despina denkt, die vielleicht so viele Hunde getroffen haben, dass nur noch ein Winseln, statt ein lebhaftes Gebell zu hören war – auf die faszinierende Frage, warum ein offensichtlich schwachsinniges und qualitativ schlechtes Medienereignis einen solchen Massenerfolg feiern konnte.
    Es muss noch mehr Gründe geben, als dass Frauen nur gerne verruchte Liebes/Bumsfilme sehen, an dem am Ende Kinderwagen in Learjets geladen werden.

    Das wertschätzen, was das eigene Leben einem geschenkt hat, den Menschen treu ( nicht im platten körperlichen Sinn) bleiben, die einen durch viele Glücksmomente begleitet haben, und neugierig sein, eigene Positionen auch infrage stellen zu können. Viel besseres fällt mir gerade nicht ein, wie wir in der Fülle der Versagensmöglichkeiten dennoch sagen können, ich lebe gerne und habe Spass an DEM, das ich mache.

    Willst Du normal sein, oder glücklich?

    Auch wenn Robert Betz ein spirituell durchgeknallter Spinner ist, wahrscheinlich für schlichte Gemüter nicht ungefährlich wie alle Kollegen, siehe Bagwan, hat er ein paar guten Gedanken gehabt, wie alle Gurus, die es in die Bestsellerliste der Lebensleitfäden bringen.
    Und er hält sich dort bemerkenswert lange, ohne dass der Stussanteil seiner Sermone ein nennenswertes Entsetzen der Sektenbeauftragten unserer professionellen Gewissensbeauftragten von Jesus und Marias Gnaden gefunden hätte.
    Es ist wirklich nicht alles „Islam“, was in unserer Zeit merkwürdig riecht und die Komplexität der möglichen Lebensentwürfe auf ein überschaubares Mass zusammen stutzen will.

    Es ist ein überdenkenswerter Ansatz, dass wir „normalerweise“ im Grunde nur die emotionale Konstellation unserer Adoleszenz zwanghaft wiederholen, und erst wenn wir über unsere vorprogrammierten Werte leidlich frei und ohne Groll zur Disposition stellen können, und eine gewisse Ordnung in unser Leben bringen, offen werden, unser Leben zu leben und nicht das Leben verfolgen müssen, von dem wir überzeugt sind, dass „man“ es so machen muss.

    Vor unser Tür stehen Millionen von Afrikanern und Syrern wie vor gar nicht so langer Zeit Tausende in Deutschland Verfolgte vor der Schweizer Grenze standen.

    Man muss ein Stück verdrängen, sonst würde einem Torte oder Weisswurst mit Weissbier im Hals stecken bleiben.

    Erwachsen werden heisst da am ehesten, alle Ansätze, die Schema F zu überwinden vorgeben, anzusehen, und auf ihre produktiven wie destruktiven Seiten zu untersuchen.

    Und dann hoffentlich hinreichend qualifiziert eine Entscheidung zu treffen, die uns eines Tages rückblickend sagen lässt, ja, mein Leben war in Ordnung.

    • Ja. Man müsste einmal ein Lob der Beschränkung schreiben. Möglicherweise ist Wissen gar nicht immer so toll, wie wir alle glauben, und eine Grundskepsis reicht dann auch aus, um sich nicht in falsche Konflikte ziehen zu lassen. Wer läuft, sobald die Rede von Gottes Willen ist, tut sicher nichts Falsches – auch wenn der Gott das Kapital ist.

  10. So ganz ohne Feindbild lebt sich für manchen schlechter. Diejenigen, die den nächsten
    Konflikt zwischen den USA und China vermuteten, werden vorläufig leider enttäuscht. Die Chinesen sind noch nicht so weit, auch lassen aktuelle Wirtschaftszahlen darauf vermuten, dass es vielleicht noch etwas länger dauern wird. Auch habe ich den Eindruck, dass IS und andere im arabischen Raum keine gleichwertigen Gegner sind. Auf Dauer macht es einfach keinen Spass, mit hochmodernen überschallschnellen Jets gegen maschinengewehrbestückte Pick-Up-Trucks der Marke Toyota zu fliegen. Um weiterhin Panzer, U-Boote und Flugzeuge entwickeln und auch verkaufen zu können, sollte man sich seine Gegner deshalb sorgfältig aussuchen. Anscheinend profitieren leider zu viele vom Krieg als dass man glauben könnte, dass es irgendwann einmal so etwas wie dauerhaften Frieden geben könnte. In Ost wie West !

  11. Für die Belange und Befindlichkeiten
    Der Genderaffinen, Homosexuellen, Künstlern und Intellektuellen
    zieht niemand in einen Krieg.

  12. Nebeneinander
    Interessantes Nebeneinanderstellen verschiedener Aspekte und Gedanken. Ich fürchte nur, unsere politischen und ökonomischen Eliten werden eher an wachsende Rüstungsbudgets und unterhöhlenswerte Bürgerrechte denken (wegen der, äh, Sicherheit), als an die Lebensverhältnisse der zu mittleren bzw. prekären Gehältern Überstunden anhäufende Restbevölkerung. Der unausgesprochene Ruf wird über diese, unsere Repubblik hallen:

    Mehr Leistung! Mehr Sicherheit! Es gibt keine Alternativen!

    (…und keine Diskussionen bitte)

  13. Keine Sorge
    @ Biervonhier

    Sie müssen sich keine Sorgen machen. Sie werden in keinen Krieg ziehen. Auch der Krieg der Lebensverhältnisse, den massenhaft prekär Beschäftigte zunehmend erleben, der wird sie kalt lassen. Sie können also völlig unbesorgt sein und sich gerne noch so lange aufregen, bis die letzte schräge Feministin Ihren Widersinn erregt.

    Mehr müssen Sie nicht. Und mehr werden Sie auch nicht – jedenfalls, was das Politische (also: das auf die Gemeinschaft zielende) betrifft. Verzeihen Sie mir bitte meine ungeschlachte Grobheit.

  14. Im konservierten Selbstbewusstsein, aus den
    untergegangenen Westvierteln, der längst verwehten guten alten BRD, läßt sich, auf diesem Kapital aus schönen Erinnerungen und verbrieften Pfründen, das aktuelle Stück auf der Weltbühne, das aus O. Spenglers-Federn zu stammen scheint, ach so schön genießen jenes geheime Wissen, zu den historisch beispiellosen Glückskindern gehört haben zu dürfen. Neues Spiel, neues Risiko!!! Aber auch frisches, bestes Renaissance Salz für die faden Westend-Suppen-Köpfe.

  15. ..
    A propos roter Knopf, das war manchmal schon sehr knapp, z.B. hier: https://en.wikipedia.org/wiki/1983_Soviet_nuclear_false_alarm_incident

  16. Die richtige Seite....
    Sehr geehrter Herr Meyer,

    ein schöner Rückblick in Zeiten, welche im Großen von einer zerstörerischen Bedrohung überschirmt war, im Kleinen jedoch freudvoll, klar und überschaubar.

    Man hätte den Menschen auf der anderen Seite der Grenze zur DDR zwar ihre Freiheiten gewünscht, jedoch nicht von ihnen überrollt zu werden und schon gar nicht die never ending story der lebenszeitlichen Alimentierung.

    Mit den Ossis und den damit verbundenen politischen Konzessionen gährte in der BRD der Antiamerikanismus und die Anbiederung an Russland.

    Nach dem islamischen Terrorangriff auf die Twintowers in NY, deren Attentäter ja aus Deutschland kamen, mußte zwangsläufig eine Änderung der amerikanischen Politik die Folge sein. Und nun schreiben Sie folgerichtig:

    „Angemessen schiene es mir, wir würden Gründe liefern, dass es sich lohnt, auch diesmal auf der richtigen Seite zu sein, wenn dieselbe schon die NSA und den BND auf Daten hetzt und gleich reihenweise versagt, wenn es darum geht, längst bekannte Attentäter aufzuhalten.“

    Kann es noch eine richtige Seite geben ? Ich glaube NEIN. Deutschland, Europa ohne GB steht alleine da.

    Ich denke die große Mehrheit der Leser würde mir zustimmen, daß Russland als richtige Seite als Witz erscheint.

    Das Verhältnis zu Amerika ist tief zerrüttet. Amerika scheint ebenfalls, sich selbst bestätigend, sein Heil in der technischen Aufrüstung, welche wirtschaftlich notwendig ist, in der totalen Weltüberwachung, was zur Paranoia geworden ist, und in der Zerstörung der eigenen wie der europäischen Kultur sein Heil zu suchen.

    Im Nachkriegsdeutschland der 50er Jahre als kleiner Bub zur Schule gehend, faszinierten mich die US Soldaten, welche auf ihren Panzern sitzend noch manchmal durch meinen Heimatort am Untermain fuhren und uns Kindern Kaugummis zuwarfen.

    Amerika das mußte die Freiheit sein, Amerika verhalf uns zu unserem Grundgesetz auf welches ich stolz war. Amerika bombte, das mir verhasste, Deutschland von 1933-45 nieder. Amerikaner waren für mich Helden. Ich war, obwohl in jeder Weise unbeteiligt, dankbar.

    Wie lange muß man dankbar sein ?

    Am 02.07.2014 schreibt der Amerikaner Eric T. Hansen, an den deutschten Leser gerichtet, in der ZEIT einen Artikel mit der auffordernden Überschrift; „TÖTET DIE KULTUR ! “

    Mit dem Töten haben die Amerikaner ja keine so großen Probleme, denn wie Eric T. Hansen weiter unten schreibt: „Wir (die Amerikaner) hatten die innere Freiheit, alles neu zu erfinden.“ Wie beruhigend…

    Ohne jeden Zweifel haben die Amerikaner vieles neu erfunden, was auch für den Rest der Welt manchmal nützlich und für Amerika geldbringend ist, z.B. das Sammeln von Daten im Bereich des Marketings, was in der alten europäischen Welt ebenso Nachahmer gefunden hat und als solches nicht pauschal zu verurteilen ist.

    In Bezug auf das Sammeln von Daten ist zu unterscheiden zwischen der Datensammelwut der davon profitierenden Unternehmen und deren Kunden, welche mit dem Erwerb eines datenliefernden Produkts in die Auslieferung persönlicher Daten einwilligen, sei es aus persönlichem Geltungsbedürfnis, Dummheit oder der Überzeugung Gutes (?) zu tun, und der einer Staatsmacht.

    Die, die ganz besondere Freiheit postulierende, amerikanische Administration hat die totale Überwachung und den Raub der Privatheit eines großen Teils der Menschheit neu erfunden, Ihre eigenen Staatsbürger eingeschlossen und, da die USA sich ihrer Macht bewußt sind, haben sie auch sogleich IHR RECHT zum Weltrecht deklariert, womit der Satz der EMRK (a) „Jede Person hat das Recht auf Achtung ihres Privat- und Familienlebens, ihrer Wohnung und ihrer Korrespondenz.“ , in Wildwestmanier, für die amerikanische Freiheit, getötet wurde.

    Amerika hat sich die alleinige Deutungshoheit des Begriffes FREIHEIT erzwungen indem die USA den Rest der Welt unmissverständlich vor Augen hält: nur wo Macht ist, ist das Recht.
    Der VorzeigeAmerikaner Eric T. Hansen, der seinen Artikel in der ZEIT mit dem Satz beendete:
    “ KILL YOUR DARLINGS ! Goethe, Schiller, Beethoven, Bach, Caspar David Friedrich… TÖTET SIE ALLE ! “

    So etwas sagen nur Leute für die Leibniz ein Butterkeks ist und das Café Procope für eine Zweigstelle von Starbucks halten.

    Diese Tötungsaufforderung zeigt wie unerträglich es einigen auf der anderen Seite des Atlantiks sein muß selber keine gewachsene Kultur zu besitzen aus welcher sich auch die europäische Rechtsphilosophie entwickelte und so ist es naheliegend, daß eine Terminator-Nation den deutschen Rechtsphilosophen Gustav Radbruch nicht in den Geschichtsbüchern wissen möchte, welcher für jeden, auch ohne juristische Kenntnisse, in seiner Schrift: “ fünf Minuten Rechtsphilosophie “ alles darlegt was von der amerikanischen Administration wahrscheinlich im tiefsten Atombunker weggesperrt wurde, da es der Kulturlosigkeit ihrer gegenwärtigen Rechtsauffassung entgegen stünde.

    Amerika erkennt im stillen die eigene Unfähigkeit des humanistischen Denkens und sucht Schutz und Rechtfertigung in der Perfektion seiner Maschinen, seiner Computer, seiner Algorithmen, welchen dieses Amerika schon resignierend eingeräumt hat über Gut und Böse, über Leben und Tod zu entscheiden. Der Philosoph Günther Anders nannte dies die „prometheische Scham“.

    Ich hätte gerne einmal in Amerika gelebt, …in Kalifornien…….wäre gerne dort alt geworden..

    Dieser Traum wird wohl nicht in Erfüllung gehen, ich liebe die europäische Kultur zu sehr, deren lebendigen Geist und Esprit. Diese europäische Kultur, die ein Amerikaner mich auffordert sie zu vernichten.

    Eric T. Hansen und seiner NSA Regierung wird es vermutlich gelingen ausreichend Willfährige zu finden, die es für sie tun werden.

    Aber vielleicht finden sich in den USA eines Tages wieder Menschen mit anderen Gedanken und dann wüßte ich auf welche Seite ich mich stellen würde.

    Mit freundlichem Gruß

    B.Kli

    • Das Sendungsbewusstsein der USA
      und ihrer Bürger ist unübertroffen.

      Wird ihr Gründungsmythos sein:
      Das einzige Licht in der Finsternis der Welt.

      und lässt sie viel ertragen und erzwingen.

  17. Vor allem die 80-er: Es war fett, fett, fett, ganz einfach nur affengeil
    KAUM politische Korrektheit (Seuche fing damals an, aber meist machte man sich noch darüber lustig), Schwulenwitze bis zum Abwinken, schrankenlose gedankliche Freiheit, Wohlstand üppig hoch zehn; wer damals bei der Bundeswehr war konnte Krieg vom Kasino aus führen: kaum Gefahr in kriegerische Handlungen involviert zu werden, Kriegsspielchen und geile Manöverromantik; wer das Glück hatte als angehender Bundeswehrpilot eine Fliegerausbildung in den USA zu absolvieren, für den kam’s noch toller: Texas, Sheppard Air Force Base, Wichita Falls, T-Bone Steaks groß wie Ersatzräder, Chalets mit Pool, Wochenendbälle, Einladungen auf silbernem Tablett mit weißen Handschuhen überreicht, Ford Mustang Convertible blaumetallic als „Dienstfahrzeug“, lachende Gesichter überall, LEBEN AUF DER ÜBERHOLSPUR; heiße Frauen jeden Alters; KALTER KRIEG: ULTRAHEISSE SACHE!

  18. ".... einem krisengeplagten Europa,
    das wie die direkte Fortsetzung der teuren Rechnung
    für die Abwicklung der DDR aussieht.“
    .
    _
    .
    Verlierer bei diesem Krieg sind Kleinsparer, Lebensversicherungsinhaber,
    Nichtimmobilienbesitzer und die ganze Hamsterradbevölkerung,
    deren Rechte immer mehr aufgeweicht oder beseitigt werden.
    .
    Aber die Dons dieser Welt könnten bald auch geschoren werden,
    wenn Zwangsanleihen auf Immobilien eingeführt und der freie Handel
    mit Edelmetall für Privatpersonen unterbunden wird.
    .
    Und die Smartphonegeneration könnte vielleicht feststellen,
    dass die Dinger ohne Netz nichts wert sind.

    • War es früher besser - oder haben wir es uns im Rückspiegel nur eingebildet?
      Schön von Ihnen zu lesen, die alten Stammkunden fehlen..

      Ich glaube, es wäre das beste, die noch funktionierenden zivilen Strukturen zu nutzen, sein Leben zu geniessen, und konstruktiv darüber nachzudenken, wie es unter anderen Grundbedingungen AUCH weitergehen könnte ohne Mord und Totschlag.

      Wann immer diese platten Nazidramen im TV kommen, hoffe ich nur, dass nicht irgendwann die Mehrheit aufhört zu denken, wie schlimm, sondern eher, „wenigstens war Ordnung, denn wo wir hinkommen, wenn jeder machen kann, was er will, das haben wir jetzt genug gesehen.“

  19. In 20 Jahren
    kann ich mich dann vielleicht an die schöne Zeit im Volkssturm erinnern.

  20. Sie vergaßen
    Zu erwähnen, dass man in jenen Zeiten den männlichen Teil der Jahrgänge in 6-8 Bettzimmer in Kasernen sperrte, die man heute den sog. „Flüchtlingen“ kaum zumuten mag; derweil die sungen Damen sich vergnügten, dieselbe Brut, die heute mutig für „humanere“ Flüchtlingsunterkünfte heult.

    Alternativ kOnnte man sich als Billiglöhner, vulgo Zivi ausbeuten lassen, solange man nicht jemanden kannte, der auf griechische Weise für eine Befreiung Sorgen konnte.

    Keiner der dafür verantwortlich war, musste sich je dafür verantworten.

    • Titel eingeben
      Nun – ich war untauglich, aber dass es ein Verbrechen war, das sehe ich auch so.

    • Titel eingeben
      Für mich war der Wehrdienst eine Erlösung nach 13 Jahren Schule.
      Und keiner der Uffz oder Feldwebel war so abgrundtief sadistisch wie bayerische Gymnasiallehrer!

    • Titel eingeben
      Ich sehe das nicht als „Verbrechen“. Im Gegenteil. Ich meine sogar, dass es eine gute Einrichtung wäre, wenn in einem bestimmten Lebensalter, sagen wir zwischen 18 und 21, alle Bürger, d.h. auch die Frauen, für eine überschaubare Zeit wie z.B. 12 Monate, einen Dienst antreten. Das kann die Bundeswehr sein, persönlich besser finde ich Zivildienst. Auch die Relokation – weg von den Eltern – und ein zusammenleben und -arbeiten mit Leuten, die man vorher nicht kannte und die aus teils ganz anderen Verhältnissen stammen, ist nicht das Schlechteste. Warum nicht 50km Mindestabstand vom Elternhaus vorsehen, ähnlich wie bei der Walz?
      Abseits aller vermeintlichen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt glaube ich, dass so ein Dienst den oft noch sehr unreifen und unselbständigen Jugendlichen helfen kann, Dinge zu lernen, Selbständigkeit auch im Alltag zu lernen, und natürlich kann das die Menschen auch aus ihrer Filterblase zu befreien.
      Und ja, ich bin durchaus der Meinung, es sollte verpflichtend sein, nicht wie zur Zeit freiwillig. So, dass jeder sein Leben darauf ausrichten und planen kann. Der Staat sollte was bezahlen, er sollte Rentenansprüche begründen, es sollte Härtefallregelungen geben. Aber im Grunde sollte jeder ranmüssen, sei es zur Krankenpflege, Gartenpflege, Badezimmerpflege oder Panzerpflege. Man kann nur lernen dabei.
      Angesichts des verschulten Bachelorunwesens für viele vielleicht sogar eine freiere Zeit als dann im Studium.

      Nichts läge mir ferner, als die Bundeswehr wieder zur Wehrdienstleistenden-Truppe zu machen. Aber dass so ein Jahr Arbeit weg von zuhause dem Menschen und Charakter guttut, wussten schon die Handwerker, und ich glaube, es ist heute noch so.

      (und das olle Argument spar ich mir zum Schluss auf: „Mir hat es auch nicht geschadet“)

    • Alles relativ
      „in 6-8 Bettzimmer in Kasernen“ – Bei der sog. „Woche der Waffenbrüderschaft“ habe ich 1988 als Grundwehrdienstleistender eine sowjetische Kaserne am Rand von Berlin von innen gesehen. 64-Mann-Zimmer. Als Aufbewahrungsort für alle persönlichen Habseligkeiten und Ausrüstungsgegenstände: 1 Schemel neben dem Bett und Gummibänder zum Unterschnallen an die Matraze. Verpflegung war für uns immerhin im Offizierskasino und selbst das haben wir komplett zurück gehen lassen. Waren wir froh, in der NVA zu sein. Eben alles relativ.

    • @greenbowlerhat: "auch aus ihrer Filterblase zu befreien" THIS!
      Die Schichten und Milieus in deutschland trennen sich und grenzen sich untereinander ab, immer schneller und immer gründlicher. Es bräuchte schon eine Institution, bei der man dann mal die anderen kennenlernt, zwangsweise. Auch Ihre anderen Aspekte kann ich aus der Praxis nur bestätigen, gerade und besonders für die Wehrpflichtigen, die direkt aus der Schule kamen.

      Illusionäre Vorstellungen, die einzige heute besser als früher akzeptierte Pflicht eines Bürgers in Deutschland ist die zum Steuerzahlen. Ansonsten kennt zwar jeder mit 16 alle seine Rechte, aber Pflichten gegenüber einer Gemeinschaft?

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  21. r4 oder Ferrari
    puh, das ist einfach zu viel da oben, mit den Merkmalen des kalten Krieges.
    Bei den Akademikerkindern und der Siebschaft ging´s mir zu nahe.
    ´Sowas ist/ war richtig Sch…e.
    Ich habe jahrelang Kinder aus einer Gegend mit hohem Ausländer/Arbeiteranteil und zwei Tage später welche, die rund ums `Regierungsviertel wohnen, trainiert.
    Für solche Vergleiche brauche ich keinen kalten Krieg mehr.
    Irgendwie reicht´s mir heute auch;..
    wahrscheinlich ist der Ferrari kabudd.

    • Titel eingeben
      Natürlich gibt es auch noch andere konfliktlinien, aber man muss natürlich befürchten, dass die zurücktreten und kaum mehr auffallen, wenn neue Konflikte wie im Moment entstehen.

  22. Der Feind
    Der Don hat es auf den Punkt gebracht, mit der Beschreibung es Lebensgefühls. Nur ein Freund hat es seinerzeit durchblickt und als er den „Feind“ bekämpfen wollte und er diesen im Westen gewahrte, wurde er als „Untauglich“ ausgemustert. Nur ein Gedanke der beim Lesen kurz aufblitzte.

    • Untauglich sein ist übrigens super und hilft beim Schreiben solcher Beiträge.

    • Ja, untauglich sein hilft auch beim Vergessen.
      Der klitzekleinen Tatsache, dass Ihre Freiheit zum Schreiben was auch immer sie wollen damals von dem Willen und der Fähigkeit einiger Menschen abhing wie heute noch abhängt, diese Freiheit notfalls mit ihrem Leben zu verteidigen.

      Allerdings müssen Sie sich in der Beziehung kaum noch bemühen, die real existierende Bundeswehr wäre schon bei einem Konflikt mit Luxemburg überfordert.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  23. War es nicht so,
    dass die Kriegsrethorik in den letzten Wochen aus Griechenland kam?
    „Wir haben eine Schlacht gewonnen….“ kam so weit ich es gelesen habe, von dem ohne Schlips.

    • Also, ich kann mich da durchaus an einige aussagen vom Aschermittwoch erinnern – diesem und auch früheren – die schon recht säbelrasselnd waren. Generell ist das kein guter Stil.

  24. Pingback: Leute, lobt mir die Nachkriegszeit, bald kommt wieder die Vorkriegszeit! | Dierk Schaefers Blog

  25. murder on the dancefloor
    Durch das Internet sind wir alle aus dem Tal
    der (glücklichen) Ahnungslosen vertrieben worden.
    Heute googeln wir alles und wissen mehr als für
    den eigenen Seelenfrieden gut ist.
    .
    Der Souverän ist :
    Ein Konglomerat aus Elite-Gruppen mit ihren Lobbyisten.
    Es ist für Regierungen (die Delegierten) in jeder Hinsicht
    lohnender solche Gruppen zufrieden zu stellen,
    da diese sich dankbar, auch unterstützend erweisen,
    als jene große unangenehme „Meute“ namens Wahlvolk.
    .
    Es war wohl niemals anders, aber persönlich war man abgelenkt.
    > Nach vorne schauen, zuversichtlich sein, wir schaffen was.
    Will man seine Kinder großziehen, muss man so denken.
    Aber wem gelingt das HEUTE noch?
    Hyper, hyper!
    .
    Werfen Sie einen Blick auf unsere Schuldenuhr.
    (und verwöhnen Sie Ihre Kinder lieber nicht)
    http://www.staatsschuldenuhr.de/

  26. So what..
    … meine Jugend fällt in die Zeit nach dem kalten Krieg. Statt neuer dicker Autos gab/gibt es neue dicke Computer (geil!), statt im Toyota nach Spanien bezahlbare Flüge nach China/Indien/Spanien/USA/Russland/Israel (geiler!) und anstatt der Furcht, durch einen atomaren Erstschlag pulverisiert zu werden, gucke ich mich halt in der U-Bahn heute unbewusst 2x um (was im Fall des Falles genauso viel nützt, wie sich mit einer dicken Decke unterm Schreibtisch zu verkriechen und „nicht in den Atompilz zu gucken, is nämlisch schlecht für de Augen!“).

    Schwulenwitze? Fette Steaks? Kettenraucher? Vollidioten, die keinen Hehl daraus machen, eben solche zu sein? Sorry, aber die gibbet auch heute noch.

    Und ins Freibad gehe ich immer noch. Nur haut mir da eben heute nicht nur der coole Peter eins auf die Rübe, um seine Laura zu beeindrucken, sondern mit 50% Wahrscheinlichkeit auch noch Ali.

    So, tüss dann, Ihr Melancholiker! Trinkt mal ’ne Red-Bull Cola, dann geht’s auch besser! Yolo! Ihr Noobs!

  27. Putin sei Dank
    Die nächste Aufrüstung kommt. Irgendwozu müssen die vollen Kassen ja gut sein. Und bald können/dürfen die Marine-Helis auch wieder über Wasser fliegen.
    .
    Anderswo wieder so ein schöner erster Satz: „Wenn Europa kleiner wird, freut sich das militärisch starke Russland“.
    .
    Da werden die Ebenen der Fiskal-, Währungs-, Bündnis und Sicherheitspoliitk mal richtig schön zusammenbetrachtet. Ludwig XIV musste seine Steuerzahler nie um Erlaubnis fragen, wenn er seinen bayerischen Vasallen wieder mal fette Subsidien überweisen liess. Und das nicht um die gemeinsame Silberwährung zu stützen.

    • Pazifik-Stürme werden je nach Region Taifun oder Hurrikan genannt,
      dennoch werde ich die Nachwelt darum bitten, meine Asche anonym in den Pazifik zu streuen. Kostspielig zwar, aber so entkomme ich vielleicht den zu erwartenden Grabschändungen. Selbst im Plastiktütenstrudel hätte ich mehr Ruhe, als auf diesen versifften Kontinenten Afrika und Eurasien. Je mehr ich mich um die Welt sorge, um so schlechter wird meine Laune. (Also, meinerseits Schluss damit.)

    • @ Externet
      Fishing for Mitleid oder Beileid?

    • @ E.R.Binvonhier
      :lol: Weder noch, bloß eine spontane Reaktion auf die vorangeäußerte Vision.

  28. Schwer zu ertragen und gar nicht zu verstehen!
    Was sollen diese Ergüsse?

  29. So falsch ist "nicht nur jammern" nicht...
    Ein bisschen wundere ich mich auch, warum trotz guten Vorlagen des Gastgebers, schon spannenden Themen, recht guter Promotion auf der FAZ Seite und der lange bemängelten, nun vorhandenen „Letzte Beiträge“ Leiste hier nicht mehr los ist. Da gibt es eigentlich keine Entschuldigungen.
    Sogar Don Alphonso, oder Despina, schreiben in den Kommentaren.

    Ist die Resignation „vor dem nächsten Weltkrieg“ „vor der weltweiten Währungsreform“ schon so in die Hirne gekrochen, dass man den Eindruck hat, alles ist gesagt? Dabei lebt(e) diese Seite doch sehr vom Gespräch, manchmal etwas unhöflich/rechthaberisch, aber doch oft auch spannend.
    Wollen wir heute alle nur noch neben dem Fahrer sitzen, einen Scherz abwerfen, und uns dann mangels Beifall schmollend verkriechen?

    Das es hier im Moment nicht mehr so lebhaft zugeht, liegt an den Kommentatoren. Allenfalls könnten die Freischaltzeiten manchmal abwürgend wirken – aber die gab es früher auch.

    Die heutige Situation ist nicht einfach – aber wo sollte man anfangen, eine unabhängige Meinung zu bilden? Hier war immer ein guter Ansatz.

    • Es wäre vermessen zu glauben, dass es nach Schirrmacher so weitergehen würde wie mit ihm. Es gibt einfach welche, die in einem nichtschirrmacherumfeld kein Bedürfnis habe, etwas zu sagen. Es hat sich einfach zu viel geändert, aber aufzuhören, wie ich es eigentlich vor hatte, war auch keine Lösung.

    • Titel eingeben
      Ich sehe allerdings auch, dass die Schlagzahl bei den Beiträgen höher geworden ist. Wo früher zumindest gefühlt nur alle 7-10 Tage was kam, sind heute 3, 4 Beiträge fast die Regel, bei den SDG und bei Deus Ex. sehr viel öfters als früher Leserbeiträge kommentiert werden. Es verteilt sich sicherlich.
      Das Kommentarblog halte ich weiterhin für schneller und für angenehmer zu bedienen und zu lesen. Die FAZ, das ist so ein W123 Mercedes Diesel, das Kommentarblog dagegen ein Flitzer.

      Was S. angeht – ich will niemanden beleidigen, aber für mich was das nie der Grund hier zu lesen oder zu kommentieren. Oder was irgendwelche anderen Autoren, darunter sicher Betonköpfe, kommentieren. Sondern die Webseite rückte wieder ins Blickfeld, weil ich hier Geistreiches lesen und dieses ebenso kommentiert vorfand und vorfinde. Und sogar anstelle des mittlerweile nervigen SPON recht gern auch den Zeitungsteil der Webseite lese.

      Es ist das Produkt, welches zum Bleiben einlädt, nicht unbedingt die Person S. Wobei auch das vielleicht gerade seine Kunst war, das Produkt gut zu machen, ohne dass die Person zu sehr im Vordergrund stand.

  30. Pingback: George Packer: Die Abwicklung | Begleitschreiben

  31. Too Much Of Nothing
    Die Leichtigkeit im Stützen-Salon ist dahin, viele Gäste kehren nicht mehr zurück. Dons Text ist da gerade eine schöne Erinnerung. Ja, es liegt an stürmischen Zeiten, dem redaktionellen Umfeld und am Fehlen der Zuspruch/Widerspruch auslösenden Artikel im FAZ-Mutterschiff.

    Lese auch gerne konservative Betrachtungen, wenn sie eine eigene Handschrift (Zastow), originelle Perspektiven und Sichtweisen transportieren und sie mir nicht Meinung vorsetzen. Schirrmacher schaffte dies mit Leichtigkeit, natürlich nicht immer mit der faz-gebotenen Sorgfalt in der Ausführung. Doch stets mit Lesegenuss beim „Freien Spiel des Geistes“.

    Dies alles lockt mich nur noch gelegentlich an die Tastatur, beim Online-Lesen der FAZ. Vielleicht ist auch der Nimbus des Besonderen hier flöten gegangen, seit mit dem Smartphone-to-Go jede Gefühlsregung rund um den Globus gesendet wird: Too Much Of Nothing.

    Einen Distinktionsgewinn kann jetzt der Offline-Status bringen.

  32. Hallo Don,
    es würde mich schon interessieren, warum ich gestern durch Ihr Blograster gefallen bin? Mein Beitrag begann mit einem enthusiastischen Lob für den Text und enthielt außer einem Schreibfehler zu meinem roten ALPHA Romeo Spider und viel Begeisterung für das Golden Age der Siebziger eigentlich nichts Despektierliches…
    From Hamburg with Fragezeichen?

  33. der wolf ist da
    Apropos das Böse an sich und was die Grünen empfehlen.

    Heute im Radio: im Angesicht eines Wolfes bitte nicht erschiessen, sondern dreimal in die Hände klatschen und sich dann langsam zurückziehen.
    Ins poltische übersetzt: Wenn der Russe an der Oder steht oder der Kalif von Aleppo auf dem Brenner: 8 Leopard-Panzer schiessen noch mal in die luft und ziehen sich aufs linke Rheinufer zurück

  34. Werter Don,
    die rechte Leiste ist gut,
    funktioniert aber nicht immer, z.B. beim Kommentar mit Pingback.
    Wenn man einen Kommentar abschickt,
    sieht man ihn nicht, auch nicht in Moderation oder so,
    man weiß also nicht, ist er angekommen oder im Nirvana.
    Das ist im anderen Blog deutlich besser.
    Zur Info: Bin mit Obst und auf Safari unterwegs.

  35. Lieber großer Artist,
    einmal zuviel enter gedrückt und schon issser weg, der Text.
    http://blogs.faz.net/stuetzen/2015/02/28/die-heisse-oma-und-der-neue-kalte-krieg-5018/#comment-109267
    Man war verwöhnt von nächtlichen „Sitzungen“ und Blödeleien
    mit Dialogen im Sekundentakt.
    Das fehlt definitiv.
    Mit meinem Kater habe ich es sogar geschafft,
    den Filou wiederauferstehen zu lassen, im verwaisten anderen Blog.
    also berichten Sie bitte nichts Böses über das alte Kommentariat.
    Über das Wasser laufen kann ich aber (noch) nicht.
    Auf das es hier wieder spannender werde.
    Vielleicht ist am Trinkbüdche nur Winterpause.

  36. Der Große Künstler
    Der Große Künstler, die Kampfemanzen und das Schicksal des armen Aktaion.
    .
    Der 10-vor-8-Blog ist kein kein barockes Deckengemälde. Da fehlen einfach die Bezüge zur klassischen Mythologie.

    • Ich habe gehört, deutsche Schmierer bekommen in Singapur drei Stockschläge. Das sollte sich moderne ausdruckskunst gut merken.

    • Shades of Black
      Sie meinen, als thematische Anregung?

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