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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Steinbrück erbt nur über meine Leiche

| 132 Lesermeinungen

Seit wann haben hier Mietsleute etwas zu sagen?
Mein Urgrossvater

So kann man das natürlich auch sagen: „Friedrichs lebt mit ihrem Partner und zwei Kindern in Berlin-Kreuzberg.

Ich persönlich weiss nicht, ob die Autorin Julia Friedrichs wirklich zu nur so mittelprächtigen Bedingungen von McKinsey genommen worden wäre, wie sie es in ihrem bekannt gewordenen Buch „Gestatten: Elite“ behauptet. Ich habe das Buch damals gelesen und fand es, höflich gesagt, wenig passend zu dem, was ich in meiner Zeit in der New Economy vom Beratungsgeschäft so mitbekommen habe – da ist vor allem der Umstand, dass sich der Elitenbegriff der angehenden Powerpointschubser so gar nicht mit jenem Leben verträgt, den man landläufig für elitär hält. Berater sind Leute, die über eine Senatorcard twittern, die Elite in diesem Land dagegen twittert nicht und hat es auch nicht nötig, ein Meilenkonto anzuschauen. Es gibt kluge Berater und dumme und verdammt viele, die mit 40 ausgebrannt und arbeitslos sind und das geschickt vertuschen. Es gibt keinen Kausalzusammenhang von Elite und Beratern, den Flaschensammlern der Globalisierung.

erbez

Ich weiss also nicht, ob der mitleidheischende Sozialpornoaspekt, dessen Publikation sich durch die Biographie von Frau Friedrichs zieht, dem erhofften Bucherfolg bei den sozial Bewegten geschuldet ist – sowas verkauft sich nun mal oft, wenn es himmelschreiende Ungerechtigkeiten anprangert, oder wie jetzt, ein „Tabu-Thema“. Momentan wirbt sich Frau Friedrichs durch die Zeitungen und TV und behauptet, irgendwann hätte sie gemerkt, dass manche Freunde sich teure Wohnungen in Berlin hätten leisten können und andere nicht, und die ersteren hätten geerbt und das sei voll fies und demnächst steht sie dazu in der Süddeutschen Zeitung mit Peer Steinbrück, einem Mann, der beträchtliche Einnahmen dem Umstand verdankte, dass er für Unternehmen gut bezahlte Vorträge hielt. Als SPD-Politiker jedoch meint er, man müsste die Erbschaftssteuer für Nichtunternehmensbesitzer erhöhen, um die Einnahmen zu steigern – um sie dann etwa für Integration und Bildung auszugeben. Sie sagen immer „Integration“ und „Bildung“, und am Ende jammert der Generalinspekteur der Bundeswehr, und dann kaufen sie den nächsten abstürzenden Transportflieger, neue Radome für die NSA-Abteilung BND und schlechte Knarren.

Übrigens war Kaiser Wilhelm der II. der letzte – nach unseren heutigen Vorstellungen – demokratische deutsche Politiker der Steinbrückschen Obrigkeits-SPD, der eine Steuer für einen ehrlichen Zweck einführen liess; das war 1902 die Schaumweinsteuer und es war klar, dass diese Gewinne zur Bildung der kaiserlichen Kriegsmarine und zur Integration in das Grossmachtstreben dienten. Aber damals, mit Verlaub, war Berlin auch noch eine Weltstadt, die sich mit Paris und London messen konnte, und nicht nach Wien der zweite Dienstboteneingang zum Balkan. Nur so kann ich mir erklären, was für Leute die Friedrichs und der Steinbrück kennen, und was sie überhaupt vom Erben wissen. Denn was hat Erben mit Wohnungsbesitz zu tun?

erbeb

Ich zum Beispiel kenne wirklich niemanden, absolut niemanden, der dem obskuren Friedrichs-Szenario der Berliner Wohnungskäufer mit Nachlass entspricht. Mal NRW-Abitur-tauglich ehrlich: Wer ist bitte so arm, dass er erst über den Umweg des Grabes seiner Eltern eine Wohnung in dieser A-Lage der Bildungsferne kaufen kann? Wenn halbwegs klar ist, dass sich der Nachwuchs irgendwo in einer akzeptablen Region ab Grunewald niederlassen will, bekommt er bei den vermögenden Schichten von den quicklebendigen Eltern eine Wohnung oder bei genehmer Verheiratung ein Haus, deren alte Bewohner weggentrifiziert wurden. Das ist in der sogenannten Elite nicht eine Entwicklung der neueren Zeit. Das war bei uns schon immer so. Man kennt das nicht anders. So entstehen Traditionen und das Gute an denen ist: Diese Leute brauchen keine Sonderausgaben für Integration und Bildung. Die entstehen dabei einfach so. Das ist kein „Tabu-Thema“: Das ist prima.

Ich finde, dass das gerecht ist. Ich möchte zum Erhalt dieser wirklich sozialen Norm, an die sich andere selbst integrieren sollen, wirklich alles haben, was meine Vorfahren erarbeitet haben. Jeden einzelnen Groschen, jeden Stein, die ganze Geschichte und das einzig richtige Bewusstsein. Ich möchte nicht, dass Frau Friedrichs bewirken kann, dass das nicht mehr als richtig gilt, oder auf welche Art und Weise auch immer etwas davon abbekommt. Oder ihre Kinder. Oder sonst jemand in Berlin. Ich gehe ja auch nicht zu denen und klaue ihre alten Matratzen von der Strasse, Die Bewohner dieser Gegend dürfen gern bei Zalando bestellen und ihre gestreckten Drogen weiter im Görlitzer Park kaufen, und damit dafür sorgen, dass die Integration der Dealer nicht voran kommt: Nur nicht mit dem bitte, was mein Clan zusammengetragen hat.

erbea

Und ich will auch nicht Nebenverdiener Steinbrück oder sonst einen Politiker als zwischengeschalteten Profiteur. Ich möchte das alles behalten, und niemand in meiner Familie würde sich wünschen, dass einer von denen etwas bekommt. „sSach zsammhoidn“ ist das erste Familienmotto der besseren Kreise. Es geht wirklich nicht darum, dass ich mehr habe, sondern darum, dass andere davon nichts bekommen. Ich möchte nicht wegen eines asozialen Zwangs weniger besitzen, der bislang zurecht arbeitslose Soziologen einstellt, um Kindern anderer Leute zu erklären, dass sie ein Recht auf mehr hätten.

Denn eine Veränderung der Erbschaftssteuer mit dem Ziel, unser Vermögen über andere Leute auszukippen, hätte einen fatalen Effekt. Niemand würde sich abrackern und Vermögen zusammentragen, wenn am Ende die staatlichen Steinbrückplünderer kommen und den Friedrichs genderneutrale Spielplätze für Kreuzberg schenkten. Stellung, Ansehen, Tradition und Familie sind nun mal durch all die Jahrhunderte eine starke Triebfeder gewesen, das Vermögen zielgerichtet zu bewahren. Das war eine Tugend, alles andere galt bei der Elite als verdammenswert.

erbec

Wer meint, jetzt für so eine Haltung Strafsteuern eintreiben zu müssen, sollte bitte auch gleich sagen, was für eine Elite er gern in diesem Land hätte: In diesem Fall geht das dann wohl eher in Richtung der Neureichen aus China und Russland, die dem Hier und Jetzt die volle Aufmerksamkeit schenken, bevor sie in Ungnade bei ihren sozialdemokratischen Herrschern fallen. Asozial, geschichtsvergessen, vorteilsfixiert und skrupellos: Das sind Verhaltensschemata, die sich erfolgreich der Erbschaftssteuer entziehen können. Und es ist eine Aufforderung an Reiche und Gebildete, keine Kinder mehr zu bekommen und das Geld lieber selbst durchzubringen: Darauf wird dann wieder geklagt, dass speziell wir Besserstehende uns asozial verhalten und zu wenig Nachwuchs zeugen. Das ist nicht fair, aber deshalb schreibe ich noch lange keine rührseligen Bücher, auf denen hinten steht „lebt an der Donau, am Tegernsee und in Mantua und hat eine Leidenschaft für die Mille Miglia“, und beantrage auch nicht den Titel der Hedwig Courts-Mahler des sozialen Ausgleichs. Weil es nicht nur um Geld geht, sondern vor allem um Status.

Erben, das darf ich hier als Vertreter ordentlicher Verhältnisse fern von Berlin-Reichstag und Kreuzberg ausgerechnet zu einer Zeitung sagen, die das „Süddeutsch“ in ihrem Titel verrät, macht keinen Spass. Man übernimmt etwas aufgrund des Todes von Menschen, denen man verpflichtet ist. Es ist bezeichnend, dass die Unterschichten hier von einer Autorin angesprochen werden, die den Kauf von Immobilien nach der Erbschaft beklagt – das ist ein durchaus angemessenes Verhalten zum Umgang mit Verantwortung und Vermögen. Zweihundert Quadratmeter Wohnfläche pro Person sehen nur von unten wie Verschwendung aus, von Oben braucht mal Platz für die die im Erbschein nicht erwähnten, weil vermutlich wertlosen Bilder. In dieser Form ist man von Generation zu Generation ein famoses Vorbild des bürgerschaftlichen Engagements vom Konzertverein bis zum Einbau von staatlich geförderten Denkmalschutzfenstern in den Palazzo, und kann jeden Staat erfreuen. Ein fast kostenfreier Selbstläufer.

erbed

Ich bin ja gerade noch, bis sich das Wetter im Norden bessert, in Mantua und habe mir hier die Hochzeitszeitschrift „Sposa White“ gekauft. Da sind dann die ganzen Schlösser zu sehen, die die anständigen Paare zur Feier mieten möchten. Das strahlt alles Tradition und Jahrhunderte altes Vermögen aus. Damit kann man einen Staat machen. Das verkauft sich gut als Zeitung, als Lebensmodell und sorgt auch dafür, dass sich die Eltern später einmal selbst um Integration und Bildung ihrer Kinder kümmern, und um die Grand Tour nach Italien zur Mille Miglia, die wie jeder Palazzo und jedes Deckenfresko beweist, dass so ein Spektakel Arm und Reich gleichermassen zufrieden stellt, und zur Herzensbildung beiträgt, ohne dass man dafür einen Steinbrück bräuchte.

Was einen Steinbrück braucht, nun, drei Buchstaben: SPD. Deren Mitglieder haben gesehen, was es mit dem Mann zu erben gibt.

erbee

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132 Lesermeinungen

  1. He he he ...
    … voll auf die Zwölfe, gelle?

    • Wenn die meinen, man sollte zu einem Tabu-Thema schweigen, bin ich der falsche Ansprechpartner.

      Die Grattler.

  2. differenzierung
    vielleicht sollten wir differenzieren: dass der elitäre (die können nicht twittern, oder ?, aber rechtfertigen pelzmäntel schon den begriff elitär ?) schaeffler-clan in herzogenaurach und andere in deutschland oder der BDI-präsident (nur zwei von unzähligen beispielen) mit 1001-tricks die erbschaftssteuer minimieren und das betriebsvermögen und alles was hineindefiniert wurde an die im zweifelsfalle debile nächste generation weitgehend lastenfrei weitervererben können ist im vergleich zum vererben von privatem eigentum, wie den von DON erwähnten wohungen mit hilfe eines gutes steueranwalts und vorsorgender planung ein zuckerschlecken.
    die ungleichbehandlung ist der hammer.
    so leistet der private beerbte seine sinnlosen beiträge zur finanzierung des krieges in afghanistan, zum G3, zum A400m, zur nächsten drohnengeneration, zur rettung griechenlands (vor was eigentlich ?), zur flächendeckenden einführung von kinderkrippen ab dem ersten monat kindalter, zur genderforschung und den sonstigen forderungen der regenbogenallianz.
    deshalb sollte die elite weiter auswandern in den südlichen kanton, da will einen neidallianz zwar jetzt erst eine erbschaftssteuer einführen, scheitert aber wohl und hoffentlich am gesunden menschenverstand der eidgenossen.
    und noch eins: ja, mck-berater sind zum glück nicht zur elite zu rechnen, dies gilt auch für den vorstand und den alten und neuen aufsichtsrat der deutschen bank. selten so eindimensionale menschen gesehen.

    • Die Schaefflers dieser Welt will Steinbrück ja unbedingt ausnehmen, wegen Vorträg äh Arbeitsplätzen.

    • Titel eingeben
      Die Neidallianz sind die 84 Oligarchen, die von der Erbschaftssteuer betroffen wären. Betrachtet man sich hingegen das Heer ihrer Schuhputzer in Politik und Publizistik…„Es wird eine Zeit kommen, wo in unserem Lande, wie anderwärts, sich große Massen Geldes zusammenhängen, ohne auf tüchtige Weise erarbeitet und erspart worden zu sein; dann wird es gelten, dem Teufel die Zähne zu weisen; dann wird es sich zeigen, ob der Faden und die Farbe gut sind an unserem Fahnentuch!“
      (Keller, das Fähnlein der sieben Aufrechten)

    • Ursprüngliche Akkumuliation, frei nach Marx. Aber es sterben doch eh so viele grosse Familien aus, das Geld kommt schon unter die Leute.

    • kdm@posteo
      Zu mck & Co (= „Berufsgruppen die diese Welt nicht braucht“) sagt Volker Pispers in wenigen Minuten deutliches:
      http://bit.ly/1KKZ5sT

  3. Bravo! Mir gebet nix!
    Sehr geehrter Don,
    vielen Dank für diesen Beitrag, er entspricht meiner Denke und meinen Erfahrungen eines langen Berufslebens: Harte Arbeit bringt Erfolg.
    Grüße aus meinem Palazzo am Ortasee.

    • Ganz anderer Meinung
      „Harte Arbeit bringt Erfolg“. Der Satz ist nur sehr begrenzt wahr und, sofern mit „Erfolg“ Geld gemeint ist, gleich ganz falsch und eine der Lieblingslügen unserer Gesellschaft. Ich hab in meinem Leben auch schon viel und hart gearbeitet. Das brachte mir durchaus Anerkennung, viel Geld eher nicht.
      Ohne den staatlichen Kindegartenzuschuss hätten entweder meine Frau oder ich einige Jahre nicht arbeiten gehen können, und wir arbeiten gern. Und eine staatliche Recnte hätte ich später auch gern, um nicht zu sagen: Ich brauche.
      Insofern haben auch Sie, lieber Don Alfonso Unrecht: Es braucht den Staat, der die Umverteilung nach oben etwas lindert. Sicher stecken Poltiker viel dem dem Geld, das sie eintreiben, in blödsinnige Lobbyprojekte oder gar in die eigene Tasche – dennoch kommt ein kleiner Teil davon bei mir an. (Und ich möchte nicht wissen, wie viele „zwischengeschaltete Profiteure“ die Firmen- und Villenbesitzer vom Tergernsee so durchfüttern …)
      Natürlich braucht ein Land eine solide wirtschaftende Elite, ohne die geht es auf Dauer vor die Hunde. Aber ein Land ohne uns Malocher, die hart arbeiten, ohne angemessen dafür entlohnt zu werden, das hat gleich ganz verloren.
      Also: Halten Sie uns bei Laune!
      Grüße aus der Genossenschaftswohnung in Hamburg.

  4. alles alter Glanz
    deutschland will „neu glänzen“
    wie soll die Fiktion wir sind ein reiches Land, aufrecht erhalten werden, wenn Sie ihr Sach zusammenhalten und nix hergeben wollen.

    da sitzen die
    willkommenkulturer doch schnell auf dem trockenen und
    müssen sich als Lügner outen,
    wenn sie nur ihre alten Matratzen vorzeigen können.

  5. Titel eingeben
    Prima Text und nur ein Einwurf Abrackern ist noch begrenzt lohnend, aber verboten. die höchstarbeitszeit in D wird recht Restriktiv gehandhabt Anwälte oder industrieangestellte müssen ausstempeln und mit einem Kollegen „heimlich“ wieder an den arbeitsplatz sonst gefährden sie ihren chef. In bester Steinbrück Manier ist der Zoll zum kontrollier unterwegs mit etlichen Leuten und unglaublichen befugnissen

    • Solche Vorschriften sind die natürliche Folge von zuvielen Leuten,
      die das Drangsalieren von Untergebenen für ihr gottgegebenes Vorrecht halten. Und die am Arbeitsplatz verbrachte Zeit mit Effizienz verwechseln, mangels ausreichender Kenntnisse und Übersicht über erzielbare Arbeitsergebnisse. Beschwerden bitte an die A*löcher und nicht an den Gesetzgeber.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  6. Ihre Leiche ist echt nicht erforderlich, Don.
    Nur eine Bevölkerungsmehrheit für neue Gesetze. Und die wird es geben, wenn sich in der Bevölkerung die Einsicht verbreitet, dass bisher jede Generation in Deutschland sozial etwas weniger durchlässig wird – und dass Erbschaften natürlich etwas damit zu tun haben.

    Aber deshalb müssen Sie sich auch nicht selbst umbringen – als Kinderloser sind Sie eh nicht betroffen, nicht einmal nach Ihrem Tod :-).

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Bei einer Fastmehrheit für die CDU sehe ich das nicht kommen, zumal die Mehrheit wohl immer noch meint, auf der richtigen Seite zu sein.

  7. so geht das hier
    …Und die Schraubenhersteller dieser Welt mit Museen erheblicher Kunstschätze sollen von der EEG-Umlage befreit werden….
    Aktuell angemessen wäre eine Erhöhung der Freibeträge, wenn: Erbe wird in genderkonforme Projekte, Frauenquotenerhöhungsprogramme und begrenzt abschreibungswürdige Schlepperbandenschaluppen „gesteckt“ oder besser gleich in „meerwassertaugliche Zäune“. Oder als Schenkung für Griechenland – und in vorauseilendem Gehorsam auch Spanien (Vor den Parlamentsqahlen im November Zusatzfreibetrag!). Oder in Atommüllendlagerfindungsprojekte auf dem Mars. Oder Finanzierung von Homo-Ehen-parties, wenn die verarmt.

    • Erbe. das ist der eigentliche Punkt, wurde ja schon vorher versteuert. Daher würde ich wenn dann auch weiterhin vorher ansetzen. aber dieses Räubern bei den Anständigen und das Verschonen der Trickreichen ist eine Schande.

  8. Kollateralschaden
    Früher hatten wir eine ungerechte Gesellschaft, heute haben wir eine ungerechte Gesellschaft.
    Will man einen Grad an Ungerechtigkeit abschaffen, fallen auch andere Dinge, wie die eine oder andere Dynastie oder die Bereitschaft der Herrschaften zur Krumengabe.
    Das trifft den einen hart, mich weniger.
    Ansonsten ist das Jammern auf hohem Niveau: Früher kam da immer ein Krieg der die Verhältnisse wieder zurechtgetutzt hat. Und das ist wohl die schlechtere Alternative.

    • Es gab eine Zeit und meine Grossmutter kannte sie noch, da durfte man das Personal straffrei schlagen. wir haben uns also schon recht weit entwickelt, und sehr vielen geht es sehr, sehr gut. Natürlich gibt es Ungleichheit. Und deren Bekämpfung. Aber darüber will ich nicht mit solchen Berufsheuchlern wie denen da reden.

    • Dr.
      Der Don meint das alles ernst.

      Und das ist gut so.

    • Ich finde es hinterfotzig, dass die Social-Justice-Propaganda der SZ versucht, daraus vorab gleich ein „Tabu-Thema“ zu machen. Ich wünsche keinem etwas Schlechtes, aber was Besseres auch nicht zwingend.

  9. Suum quique
    Mir ist es persönlich wurscht, womit jemand sein Geld verdient, solange er nicht irgendwo waterboarded, alten Damen im Park die Handtasche mopst oder Rabattmarken fälscht.

    Worüber schreibt die Dame denn eigentlich? Da es dieses Buch vermutlich nicht mit einer schweinsledernen Ausgabe bei Amazon gibt, vermute ich, dass es den Weg in meine Bibliothek nicht finden wird.

    Wenigstens hat dieses Thema mit Volker Beck nichts zu tun.

  10. Pardon
    Schönes Bild, Ew. Liebden. Ein spanischer Infant, wie ich vermute ?

    Velasquez. Nun gut.

    Ich komme mittlerweile nicht mehr so schnell nicht hoch aus dem Weinkeller, auf meine alten Tage. Ein Fass Amontillado sollte ich vielleicht doch reservieren, für die Leute, die „CDU leben und SPD reden“.

    • Sacklzement, würde der Bayer dazu beitragen.

      Ein späterer Vertreter der Gonzaga nach der Verseuchung der Sippe durch die Habsburger.

  11. Und wer erbt mal die SPD?
    Reinhold Messner mag ein Held sein, aber ein ganzes Jahr lang mit Peer Steinbrück hat bisher nur Nils Minkmar ausgehalten.
    .
    Der Politikbetrieb läuft nicht so optimal, war dann die nicht voreilig gefällte Schlussfolgerung.

    • Vielleicht kommt hier ja auch mal eine frische linke Beegung hoch, die dann automatisch alle bizarren Ex.Piraten, Grünen und Linken draussen hält.

  12. Von mir kriegt der Redenhalter nix
    Sehr geehrter Don!
    Schon allein über den Titel habe ich mich göttlich amüsiert. Allerdings würde ich Herrn Steinbrück nicht einmal über meine Leiche etwas vererben. Ich habe mal einen erfahrenen Rechtsanwalt gefragt, ob des Steinbrücks gut bezahlte Vorträge mit seinen Aufgaben als bezahlter Bundestagsabgeordneter zu vereinbaren sind. Auch der erfahrene Rechtsanwalt meinte, Vorträge über Politik zu halten, sei Teil des Jobs eines Bundestagsabgeordneten. Also dürfe er dafür kein Geld verlangen. Es wäre eigentlich die Aufgabe des Bundestagspräsidenten das klarzustellen. Aber in der Partei des Bundestagspräsidenten gibt es auch Bundestagsabgeordnete, die sich auf diese Weise ein Zubrot verdienen. Deswegen freue ich mich diebisch darüber, dem deutschen Staat keinen Cent Erbschaftssteuer zukommen lassen zu müssen.
    Mit vielem Dank für den amüsanten Beitrag
    L.H.

    • Ich würde sowas einfach verbieten, für alle. Lieber weniger Begabte – hhö – als solche Handaufhalter. Steinbrück ist wirklich jemand, der seine Wahlen zurecht verloren hat.

  13. I create nothing. I own.
    Tja, der Kreislauf des Kapitalismus.
    Die Eigentümer überreden die Nicht-Eigentümer sich bei den Banken zu verschulden um den Eigentümern Profit und den Nicht-Eigentümern Schulden zu bringen. Die Nicht-Eigentümer kollabieren und die Eigentümer zwingen den Staat die Schulden zu übernehmen. Der überschuldete Staat übernimmt mit den Schulden die Banken und somit all deren Geheimnisse. Die Eigentümer müssen folglich ihre nicht mehr geheimen Bank-Guthaben in Eigentum transformieren, d.h. Entsparen. Die Nicht-Eigentümer können das Eigentum nicht mehr mieten und rufen nach dem Staat. Der Staat begrenzt die Mieten, erhöht die Umweltauflagen und die Erbschaftssteuer… und lässt die Blase platzen. Dann sind alle pleite… und alle müssen wieder arbeiten … auch der Don.

    • Erstens arbeite ich ja schon und zweitens kann ich über die Mietpreisbremse nur lachen. ausserdem habe ich kaum was auf der Bank.

      Relativ zum Rest betrachtet.

  14. Titel eingeben
    Ah, die pausbäckige Ruhrpottbratze war letzte Woche schon beim Jauch. Unerträglich diese Dame.

    Immer dieser Hass auf Eliten, Reiche und Erfolgreiche von vermeintlich „linksliberalen“ Journalisten. Sozialismus statt Individualismus ist in dieser Kaste schon immer die vorherrschende Maxime.

    Frau Friedrich meint also, dass man Parallelgesellschaften mit noch mehr Transferleistungen subventionieren müsste. Bildung und Integration als Feigenblatt?

    Was geschieht dann mit den Kulturschaffenden? Die Museen- u. Konzertkultur auch trockenlegen? – editiert. don. so bitte nicht.

    PS: Frau Friedrich wählt dann aber doch die Grünen, denn das sind die Guten. Besserverdienerpartei.

  15. Titel eingeben
    Mir ging die larmoyante Akognition im besagten Zeitartikel aus einem anderen Grund gewaltig auf den Senkel: weil er sich treffsicher um das eigentliche Problem der erbärmlichen Feigheit derjenigen jungen und mittelalten Duckmäuser windet, sie sich systemkonform mit Witzlöhnen nach Hause schicken und zum Ausgleich von der Lügenpresse bereitwillig die „gehobene Mittelschicht“ andichten lassen.
    Der deplorable Abstieg beim Generationenvergleich wird beim Hausbau oder -kauf für alle manifest. Aber statt sich als Reaktion darauf wieder um einen angemessenen Anteil von seiner Früchte Arbeit zu bemühen wie die Lokführer kürzlich, werden die Eltern angeschnorrt. Klar lassen sich damit Besitzustände zementieren. Aber der Preis ist mir bei Tageslicht betrachtet zu gross.

    • Aber wenn sie ihn zahlen? Ich würde mich im Übrigen seltsam berührt fühlen, gäbe ich Geld für die SZ aus und fände dann solche politik- und Autorenwerbung im redaktionellen Teil.

  16. Mit Steinbrück verwandt?
    Nun ja, es gibt schon schlimme Schicksale. Mit Steinbrück offenbar eng verwandt, und dann ist der auch noch pflichtteilberechtigt? Am besten, mit warmer Hand rechtzeitig an einen anderen Familienzweig verschenken (spätestens zehn Jahre vor dem Tod!) oder, noch besser, alles möglichst früh sinnlos auf den Kopf hauen.

    Davon abgesehen: Niemand ackert doch für seine Erben, das ist doch völliger Blödsinn.

  17. Brecht sagt:
    Wer gibt, dem wird gegeben.
    Aber: Wer hat, der hat!
    Oder sagen so die frommen Leut‘?

    Mit freundlichen Grüßen!

    Bernard del Monaco

  18. OMG
    that`s othering!
    (aber jene Leutchen, die sich eine Wohnung gekauft haben, wollen diese dann natürlich unversteuert vererben können)
    Übrigens und ot: die britischen Grünen wollen für die legale menage a trois eintreten
    http://www.telegraph.co.uk/news/general-election-2015/11576818/Greens-open-to-three-person-marriage-says-Natalie-Bennett.html

  19. Ein Land
    das ganze Armeen von Gesellschaftsentwicklern durchfüttert,
    hat kein Geld für die Opfer.

  20. Oh, mein Gott, Sir, ...
    ich habe mich gebogen vor Lachen.
    Aber Du bist doch nicht meine Schwiegermutter!

    Mit freundlichen Grüßen!

    Bernard del Monaco

  21. Die will doch nur, dass alle gleich sind...
    alle gleich arm.

    • Ich glaube aber nicht, dass es so weit kommt – weil ich nämlich schon spüre, wie ich in den letzten Jahren, ohne etwas zu tun, die ganzen taz-Nichtkollegen sozial deutlich abgehängt habe. Einfach, weil ich Assets habe und die nicht. Die sind lediglich vom Döner zum burger gewechselt.

  22. Alles für die Gewerkschaft und die Krötentunnel
    Ein leicht abgewandelter Auszug, aus einem Posting neulich am Trinkbüdchen…

    Wenn man jammert, dass Erben so ungerecht sei, und das Aufkommen der Erbschaftssteuer so mickrig, sollte man den Gedanken zu Ende denken: Jede Firma wird zum Einkommenssteuertarif von ca. 50 % an Betriebsrat und/oder Gewerkschaft vererbt, um dann Arbeitsplätze für Manager-Experten aus dem Überlauf der Politik zu schaffen, die diese Firmen beschäftigungsfreundlich, klimaneutral und ökologisch weiter führen.

    Mit dem Erlös finaziert man dann eine neue Brandschutzeinrichtung am Frankfurter Flughafen, was nur wirklich sicher geht mit einem Totalneubau, inklusive Beratermillionen als Einlauf in die Politik, und 25 Krötentunnel unter den Startbahnen, um die Krankenversicherungen einiger grüner Parlamentarier zu entlasten, die sonst ihre Schuldgefühle nur kostenintensiv mit einer Psychoanalyse und einer Reise nach Indien, um dem Froschgott zu opfern, losgeworden wären.

    Symbolisch will man da dann wenigstens die wenigen Privatvermögen kassieren.

    Ich wette, in wenigen Jahren wäre Deutschland von der DDR kaum mehr zun unterscheiden.

    Die Erbschaftssteuerinitiative in der Schweiz ist da konsequenter – darum können die Gegner die beschäftigungsfeidlichen und zentralistischen Auswirkungen klar herausstellen.

    Klug konservativ ist nicht Gestrigkeit a la Loriots Opa Hoppenstedt, aber auch nicht die grosse Verarsche der Lobbykratie, sondern will das bewahren, was die Lebensbedingungen in Europa bisher eher angenehm gemacht hat.

    Dazu gehören auch ein paar unbequeme, offene Diskussionen, die Alternativen und Konsequenzen offen legen.

    Warum will niemand an das Recht juristischer Personen ran – wenn klar ist, wem was gehört, können 25% von ein paar Milliarden recht viel sein – und es würde die grössten Haie ein bisschen einbremsem zum Wohl der KMUs. Wenn man als abstrakter Aktienbesitzer zahlt, warum dann nicht auch als Anteilseigner eines Hedgefonds?

    Nicht das einschläfernde Gesäusel unserer Regierung, alles prima, bis zum grossen Knall.

    Aber ich sehe mehr einen Krieg der Eitelkeiten, des Fahnenschwenkens als des sich Zuhörens.
    Vielleicht steckt der Karren schon zu tief im Dreck, um ihn ohne das Dynamit einer wirtschaftlichen Naturkatastrophe wieder heraus zu bekommen.

    • Lieber tga, Unternehmensbesitzer hatte Steinbrueck klar ausgeschlossen.
      Und für echte Klein- und Mittelunternehmen wird ihm da auch kaum jemand widersprechen, warum man allerdings die gleichen Regeln z.B. auf die BMW oder VW-Besitzer anwendet, will mir nicht einleuchten. Für Konzerne ist es wurscht, ob sie familen- oder aktienmehrheitsinhaber-geführt sind.

      Abgesehen davon – wer auch Multimillionenerbschaften gar nicht antasten will, der soll sich dann bitte auch ehrlich machen: Das unvermeidbare Resultat einer solchen Gesellschaft ist die Etablierung eines Ständestaates, in dem man die Position der Gesellschaftsschicht, in die man hineingeboren wurde, gar nicht mehr verändern kann. Auf Dauer ist das weder mit Demokratie noch mit einer halbwegs freien Gesellschaft vereinbar. Das ist dann halt der Preis, den man normalerweise nicht benennt.

      Gruss,
      Thorten Haupts

  23. Stand and deliver
    „This redistribution of wealth is trickier than I thought.“
    And now hand over your uninherited lupins, please!

  24. über..das Haben
    Wer nicht weiss, wie es in Amerika ist, sollte nicht so viel über Amerika reden, bzw. ihm bleibt das zuhören.
    Wer also nichts hat….
    Was wissen sie schon vom Leben, werden Sie Philosoph.
    Erben ist was für Spiesser.

  25. Ackern
    @Urban Erben – Da liegen Sie – meiner Erfahrung nach – falsch. Es gibt viele Leute, die für ihre Kinder und Enkel ackern. Denen ein eine Wohnung oder Haus (mit) zu finanzieren, ist ein wesentlicher Teil dieses ackern. Nicht alle, die ihren Kindern Wohnraum finanzieren, haben das Geld dazu selbst ererbt. Viele haben auch einfach nur ganz schön geackert (und selbst gespart).

    • In Italien ist das alles noch landesweit vollkommen üblich – nur in Deutschland hat man sich damit abgefunden, Mieter zu sein und jedes Jahr bei der Nachzahlung ungehalten zu werden.

  26. USA
    Die USA haben eine Erbschaftssteuer und das Land ist noch nicht dem Abgrund geweiht. z. B. 1.000.000 $ Vermögen 345.000 $ Freibetrag Rest wird mit 40 % versteuert.

    • Die Österreicher haben die Erbschaftssteuer abgeschafft und denen geht es trotz Vorbalkan immer noch besser als der chinesischen Kolonie.

  27. Erstaunt
    Vor fünf Jahren wäre sowas nicht aus Ihrer Feder gekommen. Volle Zustimmung.

  28. Oh !
    Bin ein wenig erschrocken nach erstem Besuch seit Jahren bei der gestützten Gesellschaft.

    Ist das ernst gemeint? Oder die Ironie so fein gehäkelt?

    • Es ist immer auch einiges an Ironie mit dabei, aber im Kern bin ich der Meinung, dass ich von diesen Leuten da keine moralische Winseleiemn anzuhören habe – und dass sie erst mal ein Bayerisches Abitur machen sollen, bevor sie hier von Bildung un Integration reden.

  29. Vielleicht eine Innnenstadt-Wohnraumssteuer?
    Vielleicht eine richtig heftige Steuer für diejenigen, die innerhalb von Großstädten mehr als 100 m2 pro Person selbst bewohnen?
    .
    Weil ja Schaumwein schon lange kein Luxus-Gadget mehr ist.

  30. kdm@posteo.de
    „Ich möchte nicht wegen eines asozialen Zwangs weniger besitzen, der bislang zurecht arbeitslose Soziologen einstellt, um Kindern anderer Leute zu erklären, dass sie ein Recht auf mehr hätten.“
    .
    Fehlt da ein Wort…? ein Name? ein Beruf?

  31. NAJA,
    wenn Sie schreiben: Steinbrück erbt nur über meine Leiche – na da wird sich doch was machen lassen! ;-))

  32. hineinsprngen und wie ein Schmettelring...
    Man kann aber auch nicht alle Fragen danach beantworten, ob einem das Gegenüber gefällt oder nicht.
    .
    Grade bei der Erbschaftssteuer geht es ja um eine Angelegenheit die definitionsgemäß nicht mit „Leistung“ zu tun. Denn erben ist ja keine Leistung.
    .
    Nun könnte man sagen: Papa hätte viel weniger Vermögen gebildet, wenn er nicht von Anfang an das Ziel gehabt hätte, das alles an die Kinder zu vererben — seine eigenen Kinder und nicht irgendwelche anderen. Dann hätte er ja grad alles verprassen können?
    .
    Und darauf könnte man einwenden: Na und? Wäre das schlimm und für wen? Private Vermögensbildung ist kein öffentliches Gut, auch wenn die Reichen es gerne immer so hinstellen wollen.
    .
    Abgesehen davon ist schon Annahme fraglich. Der Mensch rafft gerne. Auch wenn er keine Kinder hat und es nicht braucht. Das verselbständigt sich.

  33. Titel eingeben
    Hört sich an wie das Mimimi der FDP.
    Nachdem Zinsen für höhere Anlagesummen negativ sind, sollte man nicht vor negativen Steuern haltmachen.

  34. Arbeit, Familie, Vaterland? Sind das die Werte?
    Eine ketzerische Frage: Warum ist dieses Land – zusammen mit Nordeuropa- so wirtschaftlich erfolgreich geworden- im Vergleich zu auch so netten Ländern wie Griechenland, Spanien, Italien oder auch dem ganzen Mittelmeerraum? Warum konnten nur unsere Vorfahren zweimal halb Europa….

    Weil die „Familien“ eben hier seit jeher nicht viel zu bestimmen hatten und haben. Und wir so z.B. keine „Onkelwirtschaft“ haben. Sondern „duale Ausbildungssysteme“. Nur deshalb funktioniert unser Staatswesen/ Kommunen. Wenigstens leidlich. Max Weber lässt grüßen.

    • Ja, gerne. Wir haben das, und es läuft. Noch besser aber würde es laufen, wenn es da unterwegs nicht die ganzen subventionierten Handaufhalter gäbe, für die man jetzt angeblich noch mehr Geld will, während in Berlin wegen der dortigen Versager die Schulen zerfallen – man sponsort ja lieber das nächste Alternativprojekt. Und den Flughafen.

    • hinkender vergleich
      ja,deutschland ist wirtschaftlich sehr erfolgreich, auch weil bisher bei der erbschaftssteuer mit vertretbaren steuersätzen umgegangen wurde. die vergleiche mit nordeuropa hinken, norwegen ist ein öl-sonderfall, schweden bei gott nicht wirtschaftlich erfolgreich und finnland glänzt durch sehr pragmatische regelungen auf dem arbeitsmarkt, angepasst an die spezifika der ansässigen industrie.
      nochmals der vergleich mit der schweiz: dort gibt es kaum neidsteuern und grundsätzlich keine erbschaftssteuer, der wirtschaftliche erfolg ist grandios, der soziale zusammenhalt enorm und ausser in drei wohnvierteln schweizweit gibt es keine randale.
      die staatsfinanzen sind intakt, die umwelt auch. und eine ausländerquote von fast 25 % wird auch verkraftet. wo steht D dazu im vergleich ?
      wenn vergleiche, dann die richtigen bitte.

  35. Amerikanische Theorie und Praxis
    @Horst Mueller – Theoretisch. Aber es gibt legale Wege, diese zu Umgehen. Fragen Sie mal Amerikaner, die mehr als ein größeres Vermögen zu Vererben haben.

  36. Tabu?!
    Lieber Don,

    es ist doch das Wesen eine Tabuthemas, dass darüber nicht geredet werden darf. Insofern sind Bücher und Talkshowauftritte zu nämlichem eine contradictio in adjecto (Latein für Angeber, aber nur NS-Abitur, was natürlich ‚Niedersachsen‘ heißt).

    Ansonsten: Sehr schön von Leder gezogen, besonders „Sie sagen immer ‚Bildung‘ und ‚Integration'“…zum Endloskringeln!

    • Da geht es nach meiner Meinung nur darum, vorab schon mal klarzustellen, wer da in der moralisch richtigen Position ist; Schlecht angezogene Leute ohne Manieren hätten gern Redeverbote.

  37. Titel eingeben
    Artikel 123 III der bayerischen Verfassung:

    „Die Erbschaftssteuer dient auch dem Zwecke, die Ansammlung von Riesenvermögen in den Händen einzelner zu verhindern. Sie ist nach dem Verwandtschaftsverhältnis zu staffeln.“

    Mir scheint, Sie verwenden „bayerische Tradition“ nur als oberflächliches Topos zur Rechtfertigung einer reichlich bornierten Haltung.

    Dass sich eine Elite, die sich Tradition und Anstand verpflichtet fühlt, auflösen würde, wenn sie sich in angemessenem Umfang an der Staatsfinanzierung beteiligen würde, ist zum einen eine bloße Behauptung. Zum anderen würde ich bezweifeln, dass sie in diesem Fall besonders erhaltenswert wäre.

    Das Gerede von der Zweifachbesteuerung ist weiter ziemlich unreflektiert. Immerhin wird an einem anderen Steuerschuldner angesetzt. Überdies beziehen diejenigen, die einer Erbschaftssteuer ausgesetzt sind, überwiegend Einkünfte aus Kapitalvermögen und kommen somit in den Genuss von 25%-Flattax. Liegt nicht eine viel deutlichere Zweifachbesteuerung bei Beziehern kleiner und mittlerer Einkommen vor, die den überwiegenden Teil für Lebenshaltung ausgeben müssen und damit der Mehrwertsteuer ausgesetzt sind?

    • Es geht bei der Debatte aber nicht um „Riesenvermögen“, sondern um die Beutelschneiderei durch einen. der sich von diesen Riesenvermögen die Vorträge bezahlen lässt.

    • Titel eingeben
      Wirklich alles was Sie im Beitrag und zu den Kommentaren schreiben weckt aber den gegenteiligen Eindruck. Zuzugeben ist Ihnen, dass eine handfeste Äußerung der eigenen Interessen, wie hier geschehen, nichts verwerfliches ist.

      Allerdings sollten Sie das Kind dann auch beim Namen nennen und es nicht mit angeblicher „bayerischen Haltung“ verbrämen. Letzteres ist in seiner Substanzlosigkeit so billiger Jodlerstil wie ein Plastikdirndl.

    • Nix da, wir kaufen unsere Tracht beim Karl Jäger in Miesbach.

  38. Schafft sie ab
    Mich wundert, daß (fast) niemand hier einfach für die Abschaffung der Erbschaftssteuer eintritt. Kein Mensch hat diese Steuer jemals vernünftig begründen können. Sie ist eine reine Neidsteuer (und erhält deshalb ja auch in den meisten Staaten parlamentarische Mehrheiten, ja ja, es menschelt halt überall).

    • Doch, ich. Ich bin für das österreichische Modell, zudem das ja ohnehin angewendet wird – es gibt genug, die sowas über Österreich machen.

  39. Verlogen...
    … ist dabei die „Argumentation“ von Frau Friedrichs und den ganzen Umverteilern, dass heutzutage keiner mehr für sich selbst und seine Familie „Verantwortung“ übernehmen könne, da man ja von der eigenen Arbeit kaum mehr leben könne.

    Ich saß vor dem TV und wollte in das Gasometer rufen: wer will denn in allen Bereichen den Nannystaat? Der kostet nun mal Geld…

  40. "Generation der Erben"
    Als heute knapp Dreißigjähriger stelle ich schon fest, dass anscheinend, zumindest hier in Österreich, für das, was man ein „geregeltes Leben“ nennt, eine sechsstellige Erbschaft vorausgesetzt wird. Die hat anscheinend jeder.
    Die Politik verkauft uns (vom Steuergeld der ärmsten geförderten) „Leistbaren Wohnraum für junge Familien“ mit SUV tauglichen Tiefgaragen und großen Zäunen um den Spielplatz für 200-350 Tausender.
    Zu Zeiten, in denen man, außer man gehört zur Informatikerkaste oder einer der anderen wenigen Nischen, in denen noch Geld verdient werden kann, wenn man überhaupt Arbeit hat, kaum über tausend oder zwölfhundert netto kommt, egal wie fleißig und einsatzbereit man ist.
    Allerdings sitzen in den hässlichen Vorgärten dieser Arbeiteraristokratensilos tatsächlich junge Familien, also scheint die Rechnung aufzugehen.
    Der Moderne Erbprolet scheint, auch wenn ich mir das Straßenbild ansehe, tatsächlich Haus und Sparbuch der Oma und Mutter in eine „geförderte Niedrigenergie – Eigentumswohnung“, in denen in 5 Jahren kein Handwerker mehr die von rumänischen Sklaven mit 0,0 Promillen verbauten High-Tech-Kabel austauschen kann und es durchs Flachdach regnet zu stecken, und wenn noch was übrig ist den neuen SUV anzuzahlen, damit man bei den heute üblichen regelmäßigen Arbeitsplatzverlusten dann auch ganz sicher im A**** ist, vor lauter Panik, das Gels könnte entwerten.
    Dann sitzen sie auf ihren „dauerhaften Werten“, die sie „geschaffen“ haben, und wundern sich dass Elektronik und Softwarefehler in Auto und Wohnung diese ganz schnell vernichten.
    Die Leidtragenden sind diejenigen, deren Eltern ihr Geld selbst ausgegeben haben, und die sich mit den heutigen Löhnen und den heutigen Mieten durchs Leben schnorren müssen. Die sind dann auch die Basis für Erbschaftssteuerdebatten, in die ich hier nicht eingreifen will.
    Die schaffung von vererbbarem Vermögen für den „kleinen Mann“ ist praktisch nichtmehr möglich. Mich fasziniert immer wieder, wie man in den 70er, 80er Jahren angeblich mit einem normalen Gehalt Wohnraum anschaffen und dann auch noch etwas sparen konnte, bei einem Bruchteil der heutigen Wirtschaftsleistung.

    Es scheint also wieder auf eine Vermögensverteilung wie im 19. Jh. hinauszulaufen, das alte Geld von damals ist immernoch da und das Selbe, und die Kinder Derjenigen, die in einer Historisch einmaligen Situation ein bischen was zur Seite legen konnten, lassen sich für das Geld von Generationen in Styropor gekleidete Papphäuser, geplant redundante Rechenmaschinen auf Rädern und spielzeug andrehen.

    Grüße Resi

  41. Echt erstaunlich
    Das echt erstaunliche ist, dass die gesamte SPD es auch noch als besondere Leistung herausstellte, einen Kanzlerkandidat zu haben, der so viel zu sagen hat, dass er von Riesenvermögenden aber auch von Instituten der öffentlichen Hand, über-ansprechend honoriert wurde.

  42. Das kleine Häuschen der Oma
    Entweder Erbschaftssteuer für alle – oder für niemanden. Entweder EEG für alle – oder für niemanden. Entweder Haftstrafen für alle – oder für niemanden. Entweder Einkommenssteuer für alle – oder für niemanden. Diese völlig banale Forderung wird jedoch von den 85 reichen Familien in Deutschland (und den 10.000 Reichen weltweit) systematisch hintertrieben. So ist hierzulande die spindoktorgetriebene Erbschafts-Debatte um das „Kleine Häuschen der Oma“ ein Witz beziehungsweise richtiger: Eine Anmaßung. Denn in Wahrheit geht es den Reichen nicht um Omas-Klein-Häuschen, sondern die ureigene Besitzstandswahrung – und man instrumentalisiert nur die aufgeregten kleinen Leute, indem man sich mit ihnen pseudo-solidarisiert. Tatsächlich geht die mit Hilfe der Leitmedien gestreute Saat der Empörung beim Volke ein jedes Mal sehr zuverlässig auf. Man glaubt den Untergang des Abendlandes und vergisst, dass es Erbschaftssteuern sehr lange in dieser Republik gab.

    • Ja, aber genau ist doch das Problem – die SZ lässt den Redengrossverdiener diese Betriebsvermögen freisprechen und stellt ihm gerade nicht den Stuhl vor die Tür. Das Problem ist Steinbrück, zusammen mit der Friedrichs, die weiter in Miete wohnt und möchte, dass ihre Freunde, so sie die noch hat, Kohle rausrücken.

    • einkommensteuer für alle
      mein freund, einkommensteuer zahlt in deutschland nicht jeder, dies nur als hinweis, diese steuer wird zu etwas 80prozent von einer minderheit der erwachsenen bevölkerung aufgebracht, eben den modernen leistungsträgern. also bitte mehr faktenorientierung, warum der rest nichts bezahlten muss, sondern eher von transfereinkommen für nichts profitiert ist mir ein rätsel. so kommen auch wahlergebnisse zusammen für die umverteiler, nur so.

  43. Zwei Felder: Fiskalisch und demokratisch
    Der Staatshaushalt scheint es im Moment nicht nötig zu haben. Und zuviel Einnahmen können ein Staatswesen ebenso schädigen wie zu wenige.
    .
    Andererseits ist so ein extremes Ungleichgewicht der Vermögensverteilung eine Gefahr für die Demokratie. Vor allem wenn der Staat im selben Moment auch noch seine Souveränität an Geheimdienste und Konzerne abtritt.
    .
    Prinzipiell habe ich kein Problem mit der Erbschaftssteuer, aber im Moment müssten die Lösungen anderswo gesucht werden?

    • Das angeliche Ungleichgewicht wird sich ohnehin lösen, angesichts des Zusammenlaufen der Vermögen auf Kinder, die sich nicht mehr fortpflanzen. Ein Grossteil der „Erbengeneration“ entsteht nur durch Wirtschaftswunder und folgendem Pillenknick. Das gibt sich wieder mit der Altersdemenz.

  44. nichts als die Wahrheit
    „Denn eine Veränderung der Erbschaftssteuer mit dem Ziel, unser Vermögen über andere Leute auszukippen, hätte einen fatalen Effekt. Niemand würde sich abrackern und Vermögen zusammentragen, wenn am Ende die staatlichen Steinbrückplünderer kommen und den Friedrichs genderneutrale Spielplätze für Kreuzberg schenkten.“

    Genau so ist es. Es muss immer einen Ansporn zur Erbringung hoher Leistung geben, sonst macht es keiner. Wenn Sozialschmarotzer nur unwesentlich weniger haben als Normalverdiener, wer will dann noch arbeiten? Und wenn dann am Ende das Erarbeitete noch an den Staat geht, welchen Sinn hat die erbrachte Leistung dann?

  45. Ran ans Tabu!
    Die Hedwig Courths-Mahler, werter Don Alphonso, schrieb sich mit einem kleinen h nach dem t und vor dem s in der ersten Hälfte ihres Nachnamens, dies bitte zur Klarstellung, die Ihnen andernfalls Frau Friedrich wie einen Tabu-Bruch präsentieren würde, gegen den kein Bruchband hülfe. Hedwig Courths-Mahler schrieb keine Artikel, ein Blog wäre ihr wesensfremd gewesen (obwohl – weiß man s?), dafür aber gottvolle Bücher mit Titeln wie: „Schweig stille, mein Herz“. Oder auch: „Die schöne Unbekannte“. Ob auch junge Journalistinnen zu ihren Heldinnen zählten, weiß ich nicht, bin insoweit freilich eher skeptisch.

    Dabei wären gerade sie die ergiebigsten Protagonistinnen, zum Beispiel in der Szene, in deren Verlauf ihnen der McKinsey-Berater zischelnd zur Einsicht verhilft: schweig stille, mein Hirn. Sonst wird es nie was mit „Süße kleine Gutsherrin“, wie Courths-Mahler sie erschuf. Auch nichts mit: „Die schicke Schreiberin“. Und Seite an Seite mit Herrn Steinbrück aufm Pressefoto ist dann auch nicht drin, was manche als starken Anreiz, andere als furchtbare Drohung empfinden. Mach dich ran ans Tabu, und wenn grad keins zur Hand ist, erfindest du halt eins. Etwa die Erbschaftssteuer. Oder den Skandal, daß die Habe des Erblassers bei dessen Tod den Eigner wechselt, der es dann mit der Steuer zu tun kriegt. Ich erinnere an den bekannten Hit aus den Prenzlauer Chor- und Spottgesängen: Sterben macht Erben. Erhöht man die Erbschaftssteuer, wird halt weniger vererbt, sondern zu Lebzeiten mehr übertragen – auf die Erben in spe, die kriegens dann mit der Schenkungssteuer zu tun. Oder die Kohle geht an Stiftungen, die den Namen des Verblichenen verewigen helfen. Oder es wird zu Lebzeiten so doll gepraßt, bis der Habende, eben noch mopsfidel und fettgefressen, aus dem Sessel auf die Bahre kippt und den Erben ernüchternde Erläuterung zuteil wird. Präsentiert nämlich der Büffet-Ausstatter die Rechnung fürs letzte große Gelage den Erben, so fahren die erstmal zusammen, weil der fesche Jungunternehmer ihnen was von Nachlaßverbindlichkeiten vorsäuselt, für die sie haften. Dann aber wird ihnen – her mit dem nächsten Tabu – Trost und Kraft zuteil mit einem Schachzug aus dem Besteckkasten des BGB: die Beschränkung der Erbenhaftung auf den Nachlaß. Man nennt das auch: die Einrede der Dürftigkeit. Reicht es deshalb nicht mal für die Bestattungskosten, kommt das Sozialamt auf quietschenden Reifen um die Ecke gekurvt und der nächste Artikel gleich dazu: Wie reiche Prasser die Sozialkassen plündern und ihre Erben sich vor den Begräbniskosten drücken. Fertig ist die neue Serie: Das Armenbegräbnis der Woche.

    Geht das so in Ordnung, Frau Friedrich? Frau Friedrich? Frau Friedrich, bitte melden!

  46. Was die "Alten" so als Raubritter, Ausbeuter usw. zusammengebracht haben...
    muss man ja zusammenhalten:-))
    .
    Zieh die Zugbrücke hoch, lade die Steinscheudern….. mit „geklautem“ Volksvermögen früher ™ Almende lässt sich ja gut leben.
    .
    Aber nur dann, wenn man/Frau auf die Annehmlichkeiten des umliegenden Landes, Gesundheits-, Sozial-, Infrasruktur-,Bildungs- usw. Wesen verzichtet:-).
    .
    Ein hocht auf den autarken, unabhängigen „Bürger“ in seinem hermetisch abgeschlossenem Geldspeicehr!
    .
    Gruss
    Sikasuu
    .
    Ps. Das Dreiklassenwahlrecht, die Leibeigenschaft/Hörigkeit und die Steuerbefreiung für Adel (auch Geldadel) und Kirchen (die haben wir ja noch) sollten wir wieder ins GG aufnehmen. Dann wird der jetzige Zustand auch formal fest geschrieben :-((

    • Das Sklaventum war übrigens gar nicht so schlecht wie sein Ruf.

    • Bahnradfahren im Geldspeicher
      Danke für die unbestochene Logik ihres Kommentars. Bayrische Abiturienten und andere Figuren, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich sind, könnten aber überfordert sein.

  47. Schön, aber
    Erfreulich geschrieben, wie immer, und natürlich nicht eigentlich an gerechter Erfassung des Themas orientiert, aber wenn man’s in zwei Sätzen trotzdem versuchen darf: Ganz ohne Dynastienbildung geht’s nicht. Zu viel Dynastienbildung geht aber auch nicht.

    • Was soll das da sein, Gerechtigkeit? es geht um zwei Leute, die was wollen, und ich erkläre, warum sie es nicht kriegen sollen. Wer wie diese Sozialvortäuscher keine Manieren hat, hat nichts anderes zu erwarten als jeder andere Einbrecher in unsere Welt.

    • Titel eingeben
      Nicht: gerechte Welt war gemeint, sondern gerechte Beschreibung der Welt. Gesellschaftliche Pareto optimalität wäre wohl ungefähr das Ziel das ich im Sinn habe. Sie nähern sich dem ja selber:

      „… eine Veränderung der Erbschaftssteuer mit dem Ziel, unser Vermögen über andere Leute auszukippen, hätte einen fatalen Effekt. Niemand würde sich abrackern und Vermögen zusammentragen…“

      Zu vermeiden dadurch, dass es möglich ist, Kapital zu vererben. Andererseits zu vermeiden: dass so viel Kapital vererbt wird, dass diejenigen die keines durch Erbfall erhalten, ebenso demotiviert wären, weil ungleiche Ausgansposition, yadda yadda.

      Ist aber wahrscheinlich nicht der Platz für wirtschaftspolitische Diskussionen. ‚tschuldigung, bin neu hier.

  48. Bravo,
    Bravo, Don Alphonso for Bundeskanzler!!!

    Hochachtungsvoll,

    Rey

  49. Titel eingeben
    Ich habe eine Ahnung, welchen Elitenbegriff Don Alphonso für angemessen hält. Nimmt man – wie Don – nur die Wohlstandselite (das oberste 1 Prozent der Gesellschaft, oder wie auch immer abgegrenzt), so ist die Gleichsetzung von a) Beraterjob bei McKinsey und b) Elite sicherlich sehr fragwürdig.

    In der (durchaus kritisierbaren) Selbstwahrnehmung von McKinsey sind Beraterjobs dort allemal Elite. Gut, das muss man sich nicht zu eigen machen (was Frau Friedrichs ganz ähnlich sieht), aber gemessen an den tatsächlichen Realitäten des Arbeitsmarktes ist ein Arbeitsvertrag bei McKinsey ein echter „Topjob“, zugänglich nur für sehr wenige sehr leistungsstarke BWL-Absolventen (u.ä.), zudem sehr gut vergütet und mit einem gewissen Potential für weiteren Aufstieg verbunden.

    Und so sehr mir gerade die Firma McKinsey zuwider ist (imho ist da viel zu viel Bluff im Spiel), so sehr kann hier – jedenfalls aus Absolventenperspektive – von beruflicher Elite gesprochen werden.

    Zugegeben: Mit Wohlstandselite hat das zunächst nicht viel zu tun – mit Bildungselite nun auch nicht unbedingt, und von elitärer Herzensbildung wohl noch weniger…

    Aber nun: Frau Friedrich nun für den Gebrauch (und übrigens auch die kritische Reflektion) des Elitenbegriffs zu kritisieren, das erscheint mir schon reichlich engherzig. Granteln ist ja ganz lustig, Don, aber treffen sollte es dann doch ein wenig…

    • Berater war damals so ein Trndthema in der Zeit, bevor die Wirtschaftskrise ausbrach. Heute redet da kein Mensch mehr davon, weil die ganze Branche brutal zusammengstützt und eingedampft wurde, wie auch die Gehälter und die Aufstiegschancen. die hat halt ein Strohmanthema hochgezogen und sich entsprechend profiliert. Heute macht sie halt Erben und übermorgen schreibt sie Reportagen über den Tegernsee, wo man sie allenfalls als Eisverkäuferin einstellen würde.

  50. Titel eingeben
    Sie beharren darauf, dass jeder sich abrackern sollte, wenn er etwas haben möchte, aber ist Erben nicht das Gegenteil dessen? Abgesehen davon ist soziale Mobilität im großen Maßstab sowieso eine Illusion.

    Wie kann man nur so wenig soziales Bewusstsein haben,
    wie kann man nur denken es wäre gerecht, wenn es einem selber finanziell so gut geht und anderen so schlecht?
    Jeder Mensch ist determiniert, viele Menschen haben allein dadurch schon weniger Chancen. Wollen sie die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter vergrößern, indem Sie niemandem etwas abgeben von dem was Sie haben weil Sie anscheinend besser sind (dass ist es doch wie Sie sich fühlen?). Wozu führt denn große Ungleichheit?
    Aber weil jeder Mensch determiniert ist, frage ich Sie nicht ob Sie glücklich sind mit ihrem Reichtum und ihrer Arroganz, sondern bemitleide Sie und nehme Sie als Exempel dafür dass das Bildungssystem Deutschlands eindeutig noch verbesserungswürdig ist.

    Mit freundlichen Grüßen

  51. Es fehlt nicht am Geld, sondern an Demokratie
    Text eingeben

  52. Es fehlt nicht am Geld, sondern an Demokratie
    Bzw. an der Fähigkeit ((nicht nur) der SPD), von demokratischen Rechten sinnvollen Gebrauch zu machen.
    .
    Und dann kann alles Gold der Welt nicht helfen.
    Siehe Spanien, 16. Jahrhundert.

  53. welch eine herrliche Satire
    ich dachte immer der konservativismus erlaubt es nicht über sich selbst zu lachen

  54. enttäuschend
    Der Text impliziert ein Gegenargument gegen die Erbschaftssteuer wäre das der Staat für vermeintlich unsinnige Zwecke („[…] und dann kaufen sie den nächsten abstürzenden Transportflieger, neue Radome für die NSA-Abteilung BND und schlechte Knarren“, „[…] der bislang zurecht arbeitslose Soziologen einstellt, um Kindern anderer Leute zu erklären, dass sie ein Recht auf mehr hätten.“) Geld ausgibt und darin nicht unterstützt werden sollte.
    Diese Argumentation ist jedoch absolut unspezifisch und greift keines der gängigen Argumente für die Erbschaftssteuer, sondern hingegen breit das Konzept eines Geldtransfers von Bürger hin zum Staat an und maßt sich als Vorbedingung zusätzlich an, die Finanzentscheidungen des deutschen Staats in ihrer Gesamtheit aus populären Negativexempeln schlussfolgernd beurteilen zu können.

    Kann man bringen. Muss man aber nicht. Würde ich auch nicht, wenn mein Blog ‚Stützen der Gesellschaft‘ hieße [wobei höchstwahrscheinlich über die Natur besagter Stützen ohnehin konträre Meinungen bestehen].

    Tragischerweise drückt sich der Autor darum, das somit angesprochene, in seiner Ausprägung (meiner Meinung nach) schwer beurteilbare, aber jedoch unbestreitbar vorhandene Problem von Fehlinvestitionen der deutschen Finanzpolitik unter Angebot von Lösungsvorschlägen oder strukturellen Alternativen zu diskutieren, was andererseits auch verständlich ist, da der Versuch einer konstruktiven Diskussion dieses Problems die Absurdität aufzeigen würde in der das Vorhandensein desselben hier als Argument gegen eine bestimmte Art der Besteuerung betrachtet wird.

    Noch interessanter ist das Argument, dass Herr Steinbrück für eine Erbschaftssteuererhöhung ist, allerdings aus ihrer Sicht überzogene Honorare bekommen hat, also aus diesem Grund schon von vorneherein nicht Recht haben kann. Also i.ü.S.: Predigt der Teufel Barmherzigkeit müssen wir die Suppenküchen anzünden und niederschleifen. Oder wie ist das zu verstehen? Ich meine, auf der anderen Seite, es geht doch schließlich darum dass der Teufel nicht seinen Willen kriegt!

  55. Kriterien
    Mir war Frau F. bis dato unbekannt, musste Herr Google befragen. Journalismus (rum?)studiert und mit 60k ein Angebot? Ich kann auch nix, da bewerb ich mich doch, wobei als Nichtfrau vielleicht chancenlos.

    Diverse Journalismuspreise erhalten – sind dort die Auswahlkriterien aehnlich wie denen fuer Ministerialaemter?

    Oder ich versteh es wieder nicht. Wie gesagt, ich kann nix.


  56. Die Erbschaftssteuerproblematik also mal wieder – nach all den Gendertrötenthemen eine gerngelesene, wenn auch nicht ganz neue, Abwechslung. An den Argumenten hat sich in den letzten Jahren (d.h. den letzten x Stützen-Beiträgen mit entsprechendem Haupt- oder nebenthema) freilich nichts geändert. Alleine Ihre Argumentation (wenn auch mit angedeuteter Ironie (?) minimal abgedämpft) ist ehrlicher geworden. Kreuzberger Drogenkonsumenten und genderneutrale Kindergartenkevins sind doch recht erbärmliche Strohmänner (-männinen?).

    Also Problematik:
    Wir* wollen:
    (*Lesen Sie dieses „wir“ wahlweise als Destillat der öffentlichen Diskussion oder meinetwegen auch als pluralis maiestatis)
    – einen funktionierenden Mittelstand (weil: funktioniert ganz gut)
    – die Möglichkeit, den eigenen Kindern die bestmöglichen Voraussetzungen mitzugeben (weil: Biologie)
    – Leistungsgerechtigkeit (im Detail definierbar)
    – einen funktionsfähigen Staat (auch wenn wir über sein Leistungsspektrum zu diskutieren haben)

    Wir wollen nicht:
    – eine Oligarchie / Ständegesellschaft
    – eine Flucht alten Geldes zu Gunsten chinesischer (par pro toto) Neureicher
    – Fleiss bestrafen
    – Lohnarbeit beliebig verteuern

    Gesellschaftliche Realität ist, dass sich ererbte Vermögen i.d.R. nicht aufsplitten (dank zahlreicher Kinder, wie vor der Pille) sondern konzentrieren (Ehen zwischen ähnlichen Schichten – nichts verwerfliches ist daran). Das Versprechen des „gezähmten“ Kapitalismus (soziale Marktwirtschaft) wird aber nur dann nicht ad absurdum geführt, wenn wir verhindern können, dass innerhalb weniger Generationen sich das Kapital wieder bei ganz wenigen Familien akkumuliert. Dazu sehe ich keine andere Möglichkeit als in irgend einer Form Vermögen zu besteuern. Im Sinne fast aller oben erwähnten Punkte halte ich dazu eine (in dem Fall dem Leben) nachgelagerte Besteuerung, also die Erbschaftssteuer, einer wie auch immer ausgeformten Vermögenssteuer haushoch überlegen.

    Das gerne gebrachte Argument der Doppelbesteuerung ist beim Erben nämlich offensichtlich falsch. Der Erbnehme versteuert sein Einkommen (das Erbe) natürlich zum ersten mal. Dass der Erblasser das selbe Vermögen evtl. schon einmal versteuert hat, tut dabei nichts zu Sache. Wir sprechen ja auch bei der Mehrwertsteuer, der Schaumweinsteuer oder jeder anderen indirekten Steuer, die der gemeine (d.i. weitgehend vermögenslose) Arbeitnehmer aus seinem versteuerten Einkommen zahlen muss, nicht von Doppelbesteuerung. (Man könnte das durchaus tun, allerdings haben schon klügere Menschen als ich sehr überzeugend für eine Bevorzugung indirekter Steuern plädiert. Das ist jetzt aber eine andere Debatte.)

    Was dann gefunden werden muss, ist ein Kompromiss, der weder eine de facto Enteignung der nächsten Generation durch Sozialisierung des „Volksvermögens“ noch der vollständige Verzicht auf Steuererhebung auf Vermögen/Kapital sein kann.

    Kämen wir in Deutschland endlich mal von dem hohen Ross der unbedingten Einzelfallgerechtigkeit herunter, liesse sich da leicht was zusammenbasteln. Zum Beispiel eine Abgeltungssteuer ähnlich der auf Kapitaleinkünfte, gerne auch in ähnlicher Höhe, mit geringen Freibeträgen (z.B. 25% ab 100 000 EUR).

    Immobilien würden dabei nach Tabelle bewertet. Diese Werte, von den Gemeinden festgesetzt, müssten durch den Schlüssel eher vorsichtig niedrig sein. Wenn eine einzelne Immobilie jedoch (beispielsweise durch Schaeden) deutlich weniger wert sein sollte, kann auf Antrag eine Einzelbewertung durchgeführt werden. Sollte eine Immobilie innerhalb von 10 Jahren verkauft werden, wird auf die Differenz zum niedrigesätzten Schätzwert ebenfalls die Erbschaftssteuer fällig.

    Ähnlich liesse sich das bei Unternehmen regeln. Niedrige Ansetzung des Firmenwertes (nur Realita) mit 10-jähriger Fristenregelung. Bei Verkauf von Betriebskapital ggf. Nachbesteuerung. Dann wäre ee beispielsweise Sinnlos, Privatvermögen weiterhin als Betriebsvermögen umzuetikettieren. Erfolgreich geführte Familienunternehmen sollten dennoch nicht in Existenznot geraten.

    • Es ging mir vor allem um den Versuch, da ein Tabu-Thema draus zu machen. Es ist nicht tabu, solchen Leuten die Berliner Bezirksschulen als Pest der Moderne an den Hals zu wünschen.

  57. Es gibt keine Lösung
    @Karl Dieter Petri: Danke für die Korrektur; ich war halt mal wieder zu lange im Weinkeller. Trotz grossem Latrinum … Bastonade. Zur Strafe lese ich heute Abend noch die lateinische „Asterix-Ausgabe“.

    Was @Beratungsresistent und @The Great Artiste hier anführen, ist ja völlig richtig. Ändert aber nix.

    Vermögen werden nicht im sogenannten „angestellten Mittelstand“ aufgebaut; dieser vertüdelt sein mühsam erwirtschaftetes Kapital in teuren Niedrigenergiehäusern, die husch-husch, auf die Schnelle errichtet werden und in denen in weniger als 20 Jahren die Hauselektrik oder die Energieversorgung das eingebaute Verfallsdatum erreicht haben werden. In dieser Falle sitzen Mieter als auch Haus- oder Wohnungsbesitzer gleicher Maßen.

    Um den „SUV-tauglichen“ Tiefgaragenstellplatz kommt man selbstverständlich nicht herum. Ich finde es absolut vertretbar, einen SUV zu fahren; zum Einen, weil die höhere Tochter, welche man sein ruinösestes Hobby nennt, die Bambini sonst nicht mehr ohne Scham von der Privatschule abholen kann, zum Anderen wachsen die Schlaglöcher im Westen ja ungemein an.

    Die Hamburger Popper sagten ehedem, „wir teilen uns den Champagner und die Zigaretten, solange bis sie alle sind“.

    Nur darum gehts.

  58. Karl Jäger
    Taugt das Zeug was, Ew. Liebden ?

  59. Zeit daß es nichts mehr zu erben gibt.
    Dann lösen sich viele Probleme von selbst.
    Wem gehört die Erde? Was braucht der Mensch mehr als
    Nahrung, Wohnung, Bildung auf gleicher humaner Lebenbasis,
    Bescheidenheit fehlt, wenn“s dem Esel „Mensch“ zu gut geht…
    keine direkte „Zerstörungsbedrohung“ existiert.
    Der „Erbmensch“, eine „Intelligenzausgabe“ des „T-Rex“…
    mehr nicht.

    Gruß
    W.H.

  60. Diem perdidi
    Vermutlich ist der Gastgeber im Feldlager zu Pavia bzw. in einer norditalienischen Taverne entschlafen …

  61. EIndeutig Satire!
    Nach einigem Überlegen habe ich mich entschlossen, diesen Text unter Satire einzuordnen. In der Tat ist der larmoyante Ton der Gierschlünde, die glauben der Gesellschaft so gar nichts schuldig zu sein, wunderbar getroffen. Man sieht dieses Gesindel förmlich vor sich, wie es im trauten Zirkel jedwede Beteiligung am Gemeinwesen empört von sich weist und verächtlich auf alles herabsieht, was den gemeinen Wohlstand durch aktive Arbeit mehrt. Diese Unterschicht -und nur diese Unterschicht- sollte natürlich auch zur Finanzierung der staatlichen Aufgaben herangezogen werden.
    Es dürfte nicht überraschen, dass diese Unterschicht das ganz anders sieht. Als jemand, der einen beträchtlichen Teil seines Einkommens mit den vollen 42% versteuert, war für mich immer die Einkommenssteuer der Moby Dick im Steuerspektrum -weg damit! Die alleinerziehende Mutter von 2 Kindern dürfte ähnlich über die Mehrwertsteuer denken -gestrichen! Es ist eine interessante Überlegung, was von unserem Staat wohl übrigbleiben würde, wenn man all diese ungerechten Steuern wegfallen liesse. Ich könnte damit sicher ganz gut leben, besitze ich doch keine Gemälde- oder Silbersammlungen, die des latenten Schutzes durch Polizei und Justiz bedürfen. Für diejenigen, die nicht in dieser komfortablen Situation sind, nur 2 Worte: Pech gehabt!

    • Es gibt ein paar ironische Aspekte, aber die Kernaussage bleibt: Diese Leute sollen erst mal selber arbeiten, bevor sie anderen was nehmen wollen. Man muss diesem dreisten Umfeld rechtzeitig heim in ihrNotstandsgebiet leuchten,

    • Faszinierend
      Der gestandene und gestaendige (Hab ich das recht in Erinnerung?) Sozialdemokrat Don Alphonso gibt den Frank Underwood: You are entitled to nothing!

  62. All die Heuchler und Versager verjagen
    — und dann, wenn die weg sind, vernünftige Diskussionen über vernünftige Poliitk führen?
    .
    Nein, so läuft es leider nicht. In der Praxis (erst recht derjenigen der Parteiendemokratie) kann keine halbwechs praktikable Entscheidung getroffen werden, ohne dass jede Menge Steinbrücks, Gabriels, Oettingers, Niebels und VonderLeyens mit ins Boot geholt und irgendwie bei Laune gehalten werden müssen. Wer das Bedürfnis, den eitlen Parasiten die Meinung zu sagen, unterdrücken kann, wird niemals erfolgreich Politik machen.
    .
    Was natürlich nicht der Job vom Blog hier ist.

    • -
      Und diese „Versager und Heuchler“ werden dann natuerlich einwenden, dass sie selbstredend viel groesseres erreicht haetten, waeren sie nicht gebunden durch die allmaechtige Gewaltenteilung und den ewigen Waehler – meine Herren und Deine.

      Ihre Feudalalternative hat offenbar noch nicht genuegend Anhaenger gefunden.

    • Ich wäre ja prinzipiell auch für Platons Diktatur der weisen Philosophen, leider
      gibt´s bisher noch überhaupt keine Methode, den Quatsch von dem Weisen zu unterscheiden. Schon gar nicht, wenn man das Ganze zeitfest machen möchte – die Weisheit von gestern ist die Dummheit von morgen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  63. Titel eingeben
    Viele Erbfälle erledigen sich heute, wenn der Erblasser zum Beispiel in Pflegestufe 2 im Altenheim sitzt. Dann wird sein Vermögen aufgezehrt bis auf den Selbstbehalt von 2600 Euro. Wenn die Erben so blöd sind, das Häuschen von Omma zu Geld zu machen, müssen sie zehn Jahre lang den Reibach zurückgeben, wenn der Fall eintritt. Die Erbschaftssteuer ist von diesem Gesichtspunkt aus nur ein Vorziehen der Enteignung des Erblassers durch die Sozialverwaltung. Sozialverträgliches Ableben ist das Gebot der Stunde.

  64. @Folkher Braun 00:58
    Sehr geehrter Herr Braun, mich stört nicht der lange Bart Ihrer Vokabel. Ohne Ihnen böse Absicht zu unterstellen, stört mich die Aussage. „Sozialverrägliches Ableben“ ist einer der Gründe, daß Beihilfe zum Suizid zweifelhaft bleiben muß. Organisierte Sterbehilfe erhöht den Druck, innerhalb der „““Familien“““, der sozialen Organisationen und später innerhalb der gesellschaft auf Alte, Kranke, Nutzlose, teure Individuen, Behinderte, Diabetiker, Dialysepatienten, Aidskranke, Junkies möglichst bald abzutreten. Und auf die potentiellen Eltern, die Geburt gar nicht zuzulassen.
    Wehret den Anfängen und erkennt die Weisheit der mater ecclesia.
    Grüße vom Honigbärn

  65. Für Flüchtigleser und -versteher
    Weil es hier jemand nicht verstehen wollen konnte: „Wenn Einkommenssteuer – dann für alle“, schrieb ich, hätte aber für die Flüchtigleser und Flüchtigversteher deutlicher schreiben müssen: „Wenn schon Einkommenssteuer – dann für alle, die Einkommen haben“. Also ohne Ausnahme und ohne prozentuale Unterscheidung, woher das Einkommen kommt: Aus der Hände Arbeit oder aus der Kapitalien-Einkünfte. Da liegt nämlich die Cruz, welche der Don hier auch zumindest streift. Dass sich die Superreichen, welche ausschließlich von Kapitaleinkünften zehren (die nur gering und mit ein paar Modellen überhaupt nicht besteuert werden), Leute wie Steinbrück halten. Diese schwadronieren dann im Namen des Volkes dort von Gerechtigkeit, wo es nicht die Superreichen trifft, sondern nur Mittelschicht abwärts.

  66. Titel eingeben
    … na da ist aber jemand stolz auf sein Abitur. Aber gut, so als hoechstwertiger eigener Bildungsabschluss …

  67. Ein erfülltes Leben
    Ich rackere mich jahrzehntelang in der Wirtschaft ab und gönne mir selbst nur wenig, um dafür meinen Kindern ein Leben als Blogger ermöglichen zu können. Ein außerordentlich sinnvolles Lebenskonzept, wie mir scheint.

    • Dazu muss man vielleicht sagen, dass Bloggen – wenn es gut werden soll – durchaus auch harte Arbeit ist.

  68. DE MORTIBVS
    NIL NISI PECVNIAM.
    „Ca ira“, citoyen Alphonse.
    Und dahinter verbergen sich weder die Sovyetskaya Armija noch die Irish Republican Army .

  69. Pingback: Unter Flaschensammlern : Burks' Blog

  70. Lebensleistung
    Erbe verkleistert die Lebensleistung.
    Wobei 10 Jahre+x lesbare Blogs bei faz sind eine ausreichende Lebensleistung.
    In einer kulturschaffenden Welt.
    Denke, dass ich etwas mehr Biss habe, als der Don, weil der Uropa meines Opa seine VEB halt 150km zu weit östlich gegründet hat.
    5. Generation halt.
    Bin trotzdem stolz auf ihn.

  71. EBS
    Ach der Artikel ist herrlich, da lacht man sich frei. Recht hat er der Don. Kleine Einschränkung: die nicht gerade Hochbegabte Frau Friedrichs hat aber auch an obskuren Plätzen recherchiert. Geht man versehentlich auf den Tag der offenen Türe der Ebs im Rheingau wird einem wirklich schlecht was da für Eltern und Zöglinge abhängen. Das wird doch keine Elite sondern eine Giergeneration an vorstandsheuschrecken. Mit Riesen Abfindungen obwohl ihre Jibs auch Paviane machen könnten. Auch die schwarze Katze kombo und das ich bin reicher als du geschreie junger Erben gibt der anderen Seite Munition ins Gewehr. Wer so unsympathisch und unmoralisch daherkommt, dem kann man aus deren Sicht such zur Erleichterung der Menschheit etwas wegnehmen. Elite liebe Frau friedrichs muss man woanders suchen.
    Jetzt integriere ich weiter meine Kinder und Sorge selbst für deren Bildung und bald fahren wir in den Palazzo ducale nach Mantua. Auf Grund dessen ich völlig falsche bildungsborstlungen vom männlichen Samenfluss schon vor der Pubertät bekommen habe. Das war die Bildung durch meine mal vererbenden Eltern.

  72. Vom Erbe leben wollen
    von m.E. kompetender Seite wurde – extra für Erben –
    ausgerechnet, dass ein Erbe genau 33 1/3 Jahre hält.
    egal wie gross es ist.
    da kann man nichts verschenken.

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