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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Warum wir das als Vermieter nicht schaffen

| 251 Lesermeinungen

Die Zeitung ist keine moralische Institution.
Imre Békessy

Momentan wird gerne über Obergrenzen für die Flüchtlinge debattiert, auch im Hinblick auf befestigte Grenzen – wie jene, die Österreich erst verdammte, als sie in Ungarn gebaut wurden, und nun selbst bislang noch theoretisch überlegt. Es gibt auch Grenzen bei den zu füllenden Turnhallen, bei den Containern und Dixieklos, bei der Kapazität der Matratzenreinigung, beim Sicherheitspersonal, bei der Polizei, an den Schulen – überall sind deutlich erkennbare Grenzen. Nur dort, wo der Staat laut Verfassung Grenzen hat – an den Aussengrenzen – da gibt es keine. Oder es ist nicht mehr Frau Merkels Land. Ich suche übrigens immer noch das Gesetz, das regelt, das Land gehöre der Bundeskanzlerin. Soweit ich das erkennen kann, ist das nicht Merkels Land. Sollte ich mich irren, so sind die folgenden Zeilen natürlich unter Vorbehalt.

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Momentan sind es täglich rund achttausend, die registriert werden, und wir dürfen davon ausgehen, dass sich jeden Tag ähnlich viele im Nahen und Mittleren Osten, in Afrika und weiterhin auf dem Balkan auf den Weg zu uns machen. Das ist insofern beachtenswert, als einige davon bislang keine Flüchtlinge waren, die Gelegenheit aber nutzen und erst durch die Merkelsche Einladung und den Reisebeginn dazu werden, womit die globale Flüchtlingsstatistik des UNHCR weiter ansteigen wird. Das muss man erst mal schaffen, ganz friedlich mit Selfies und Interviews, ohne Terror und Fassbomben. Also bleiben die Grenzen vermutlich offen, und so kommen dann, konservativ geschätzt, bei 200.000 Asylbewerbern im Monat 2,4 Millionen im nächsten Jahr, ohne Familiennachzug der im Schnellverfahren anerkannten Eritreer und Syrer.

Nur, wen in Berlin interessiert in turbulenten Zeiten wie diesen schon, was in einem Jahr ist. Eine grüne Fraktionschefin reist mit wohlwollender Begleitung einer SPON-Autorin auf den Balkan und sagt, das Elend hier sollte man sich einmal anschauen, bevor man über die Begrenzung des Zuzugs spricht. Damit meint sie Herrn Seehofer, der das gleiche Drama aus Niederbayern kennt und als Antwort Berlin und Thüringen, die Heimat der Politikerin, mit der Durchsetzung des Königsteiner Schlüssels ebenfalls vor erhebliche humanitäre Probleme wie im Balkan stellen könnte. So dramatisch ist die Lage, aber mein papistisches Elefantengehirn erinnert sich trotzdem daran, dass es diese grüne, lutheranische Feministin und Hartz-IV-Freundin war, die auch vorschlug, man sollte doch Flüchtlinge privat aufnehmen.

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Da kommen wir dann auch zum langfristigen Problem, und zwar alle zusammen: Die Politikerin, die ein System durchgesetzt hat, das dem anerkannten Flüchtling über Hartz IV eine Wohnung bezahlt. Wenn er eine findet. Wenn er keine findet, muss er erst mal in den bisherigen Unterkünften bleiben, was schon heute zu shlimmen Fehlbelegungszahlen führt. Ich habe hier einmal erklärt, wie sich das grüne Publikum in Berlin mittels Volksbegehren faktisch gegen Flüchtlinge abschottet und die institutionellen Bauträger des Landes blockiert. Fairerweise muss ich sagen, dass auch am Tegernsee keine Bereitschaft zu erkennen ist, Gemeindewohnungen für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen. In diesem Punkt ist man sich also ausnahmsweise einig.

Aber da bleibt ja noch die grösste Vermietergruppe des Landes: Privatpersonen. 24 Prozent der Wohnungen in Deutschland werden von denen zur Miete angeboten, die man so gemeinhin als die Vermögenden bezeichnet. Die meisten Anbieter dieser insgesamt acht Millionen Wohnungen haben deutlich unter zehn Immobilien, und vierzig Prozent dieser Personen sind in Rente. Dass es nicht mehr sind, liegt an der Angst vor der Erbschaftssteuer und der frühzeitigen Übertragung an die nächste Generation. Wie auch immer, diese Gruppe entscheidet privat, wen sie einziehen lässt, und wen nicht. Die meisten Privatvermieter machen auch die Verwaltung selbst, und das alles macht Freude, solange die Mieter pünktlich überweisen, sich an die Absprachen halten und Veränderungswünsche in einem freundlichen Ton vortragen. Dann kann Vermieter ein wirklich angenehmer Job sein, das gebe ich gerne zu. Grundbedingung ist allerdings, dass die Chemie stimmt.

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Diese Chemie stimmt aber momentan überhaupt nicht. Das fängt mit der Mietpreisbremse an, die die Koalition der offenen Grenzen durchgesetzt hat, und die dem Vermieter verdeutlichte, wo er im Zweifelsfall die Adern zum Blutabzapfen präsentieren kann. Debatten um Zwangseinweisung von Flüchtlingen sind übrigens besonders kontraproduktiv. Und da ist dann noch der Umstand, dass Vermieter den Makler selbst bezahlen müssen oder – was heute häufiger geschieht – auch selbst vermieten, und das Geschäft mit dem Mieter direkt machen. Ich tue das übrigens gerne, mir macht das Spass, aber es gibt auch genug – gerade Ältere – die Sorgen haben und befürchten, sie könnten an den falschen Mieter geraten. Das sind dann jene, die besonders gern auf Nummer Sicher gehen und Deutsche bevorzugen. Bei uns in der kleinen, dummen Stadt an der Donau sorgt das leider dafür, dass noch fast jeder meiner Mieter mit Migrationshintergrund zuerst einmal einem der windigen Abzocker zum Opfer gefallen ist, die Immobilien weit draussen mieten oder kaufen und dann in kleinstmöglichen Einheiten teuer vermieten. Egal ob Maschinenbauer aus Portugal, japanische Studentin oder Programmiererin aus Marokko: Sie alle hatten es hier, wo es Vollbeschäftigung gibt, sehr schwer. Und man kommt – ich weiss das aus vielen Gesprächen mit anderen Vermietern – einfach nicht an der Einstellung vorbei, die einen deutschen Mieter bevorzugt. Das ist eben die Gentrifizierung in den Ballungsräumen.

Im Gegenzug hält man mich für leichtsinnig und verweist auf die sogenannte Sozialklausel. Es ist ohnehin nicht leicht, einem nicht passenden Mieter zu kündigen, und wenn etwas wirklich schief geht, kann sich der Mieter immer noch auf die soziale Härte berufen. Es ist enorm unschön, solche Kündigungen dann vor Gericht durchzufechten, der Ausgang ist ungewiss und die Miete oft keine Entschädigung für den Ärger, den man sich damit einfängt. Nirgendwo greift momentan die Sozialklausel so sicher wie bei Flüchtlingen: Sie finden kaum eine Wohnung, also wird es so gut wie unmöglich, eine Kündigung durchzusetzen. Eine grosse Immobiliengesellschaft ist den Ärger gewöhnt, aber für einen Privatmann wird das zur Tortur. An diesen Bedenken arbeitet kein Politiker, wenn er Privatleute auffordert, Wohnungen zu stellen. Das läuft am Ende entweder darauf hinaus, dass die Gemeinden selbst Wohnungen des eigenen Bestandes entmieten müssen, um Platz zu schaffen, oder Geschäftemacher bedienen müssen, die für unverkäufliche Schrottimmobilien in schlechten Lagen horrende Mieten verlangen. Die sind dann nach zehn Jahren auch abrissreif – aber die Profite sind grandios, wenn man sein Herz nicht an das Haus hängt.

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Das genau tun aber viele Privatvermieter. Und da entsteht eine enorm unschöne Gemengelage: Eine sehr mieterfreundliche Gesetzgebung, unkündbare Mieter, deren langfristige Entwicklung nicht seriös abschätzbar ist, Politiker, die ihr Staatsversagen ohnehin gern auf Besitzende abwälzen und Besitzende, die man monatelang wie einen räudigen Hund durch die Medien und Politik-PR geprügelt hat. Dazu als Sahnehäubchen noch Befürworter der Migration wie Heribert Prantl und Katrin Göring-Eckardt, die selbst schon sagten, dass sie leider niemand aufgenommen haben. Diese besserverdienenden Blendgranaten der Bigotterie beste Gesellschaft trifft nun auf jenen konservativeren Teil der Bevölkerung, der überhaupt keine Lust auf Veränderung, Herausforderung und Opfer hat, und es auch nicht mehr schaffen muss, sondern es schon geschafft hat. Und der ziemlich sicher keine Lust auf möglicherweise distanzlose junge, alleinstehende Männer aus fremden Ländern hat, die nun mal die grosse Mehrheit der Migrationswelle aktuell ausmachen, und auf Ermahnungen von Politikern, die darauf vertrauen, dass andere sich schon irgendwie einbringen werden.

Man muss sich das vor Augen halten: Ein grosser Teil des Mietmarktes wird für die Ankommenden verschlossen sein. Ganz besonders dort, wo es Arbeit und Infrastruktur gibt. Allein schon, weil kaum ein Privatvermieter eine kleine Wohnung an einen Menschen vermieten will, der dann in diese Wohnung drei oder vier andere nachholt. Jeder dieser achttausend, die während des Schreibens dieses Beitrags angekommen ist, braucht, sofern er bleibt, ein Dach über dem Kopf, und er wird es nicht selbst kaufen oder mieten. Es ist absehbar, dass der grösste Teil dieser Aufgabe nicht mit dem Privateigentum der privaten Besitzer in Deutschland gelöst werden wird, sondern nur mit dem der grossen Wohnungsgesellschaften, oder durch öffentlich finanzierte Neubauten.

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Der Hamburger Bürgermeister meinte jüngst, das Bauen würde bei ihm ungefähr sieben Jahre dauern. Man soll ja immer positiv enden, damit auch weiterhin der Eindruck besteht, wir könnten das schaffen. Ich will also nicht vom sozialen Sprengstoff reden, der entsteht, wenn man manche Menschen jahrelang mangels anderer Optionen notdürftig auf Pritschen unterbringt, andere Menschen immerhin insofern bevorzugt, dass man sie in der Peripherie Geschäftemachern ausliefert, und für die eigene Bevölkerung hofft, dass die Zahlen schon irgendwann sinken, die Steuern nicht steigen und niemand ausziehen muss. Ich will nur sagen, dass bei uns alles voll ist, auf Jahre, selbst wenn ich privat eine andere Einstellung zum Vermieten als meine Klasse und beste Erfahrungen mit Zuwanderern habe, und die verbliebenen Marktteilnehmer die Sache unter sich selbst ausmachen müssen. Das werden sie ja wohl noch schaffen dürfen. Oh, und die Immobilienpreise in Siena sind gerade sehr günstig, und schön ist es dort auch.

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251 Lesermeinungen

  1. Don, die Tatsache, dass Sie faktisch argumentieren, entlarvt Sie als
    Faktennazi, also als Schlechtmenschen, der Fakten über Gesinnung stellt. Das ruft in Deutschland in absehbarer Zeit den Verfassungsschutz auf den Plan. Besorgen Sie sich bitte umgehend ein Feigenblatt, also den Vorsitz der Grünen Jugend oder eine Referentenstelle bei der Stasi-Tante, die die Amadeo Stiftung vorüberwacht. Nur dann haben Sie eine Chance, nach Abwägen Ihres Vergehens gegen Ihre Verdienste, nicht nach Dunkeldeutschland verbannt zu werden.

    Ansonsten sagte ich bereits vor Monaten, dass die derzeitige Nichtregelung des Migrantenzustroms im wesentlichen auf Kosten der deutschen Unterschicht gehen wird. Ich selbst oder Sie zahlen höchstens höhere Steuern. Aber wir schaffen das. In dem WIR ist Göring Eckardt natürlich nicht enthalten.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Tolle Wortschöpfung "FaktenNazi"
      Ist das überhaupt politisch korrekt?

    • Sie werden es nicht glauben: Ich habe dieses "Kompliment"
      wegen meines Beharrens auf Realitätsabgleich schon bekommen. Schöpferin war eine etwas vertüdelte Linke.

      Breit grinsend,
      Thorsten

    • Ja, tatsächlich, wir schaffen das!
      In einem kleinen Städtchen im Rhein-Main-Gebiet mit einem augenblicklichen Anteil von 1% Flüchtlingen-der sich aber in den nächsten Wochen wesentlich erhöhen wird-klappt es ausgezeichnet. Dank einer cleveren Stadt- und Kreisverwaltung und der Diakonie und vielen sehr fleißigen, kreativen Freiwilligen sind unsere Flüchtlinge alle gut untergebracht und von der spendenden Bevölkerung sehr gut versorgt. Die Zahl der Freiwilligen nimmt nach 1 Jahr stetig zu, eine tolle Gruppe, die gut organisiert in enger Zusammenarbeit mit Integrationsbüro und übriger Verwaltung enorm viel leistet und das mit Freude und Spaß an der Arbeit mit Menschen, die im Zusammenleben sehr bereichern.

  2. Auch wenn wir das nicht schaffen...
    Was für eine Welle da über uns hinwegrauscht (ist sie schon da? Oder ist es nur die Vorflut des Sunamis?) ist ja für den, der es sehen will, offenkundig.

    Aber ich bin mehr als ratlos, welche Handlungsalternativen uns geboten sind.

    In Österreich deckt man sich gerade mit Schrotflinten ein, noch, um wohl in erster Linie das Gefühl der Sicherheit zuhause zu haben, wo doch die Polizei an den Landesgrenzen ist…

    Aber wie sieht eine Alternative aus? Zurückweisung an den Grenzen mit Zwang, in der Hoffnung, daß diesen Zwang die vor uns auf der Balkanroute liegenden Länder ebenfalls anwenden?

    Hätten die ‚Invasoren‘ (so betitelt von der österreichischen Waffenlobby) selber Waffen im Gepäck und würden in Kampfanzügen (wenn auch ohne erkennbare Truppenzugehörigkeit) reisen, wir wüßten, wie wir reagieren dürften, aber so?

    Wir, die wir mit einer verdoppelten und verdreifachten Moralvorstellung aufgewachsen sind, tun uns in Sachen Selbtbehauptung extrerm schwer.

    (Und während ich das schreibe muß ich an die Bootsflüchtlinge auf dem Mittelmeer denken, die wir voller ‚Menschlichkeit‘ retten wollen, während wir ihre Herkunftsländer über Jahrzehnte ausgebeutet und Hungertote über Hungertote billigend in Kauf genommen haben. – Zu so einer Schizoprenie muß man erst einmal fähig sein…)

    • Sie haben mehr Recht, als sie wollen....
      Mal wird polizeiliche und sogar militärische Gewalt (Bndeswehrsoldaten) anwenden, man wird gewaltsam und massiv abschieben. Trotzdem kann man weder vorhersehen wie Deutschland auch nur in drei oder sechs Monaten aussehen wird, noch langfristig irgendetwas sagen.

      Sie schreiben: „Zu so einer Schizoprenie muß man erst einmal fähig sein…“

      Da muss ich leider zurückfragen: Wie kann man so heucheln? Kennen sie in ihrem Umfeld auch nur eine Person die gegen diese Politik der Bundesregierung wirkungsvoll protestiert hat, und vom Profit dieser Politik nicht selber einen Anteil in der Tasche hat?

      Und die Ursache gehen ja völlig ungebremst weiter.
      An der Politik die dies verursacht hat, ist bisher NICHTS geändert worden. Ganz im Gegenteil, stolz verkünden Medien wie die FAZ im Wirtschaftsteil: der Export ist weiter um ein paar Milliarden gewachsen und Waffenlieferungen an Verbercherregime haben um 57% (!) zugenommen!

      Assange meinte gerade in einem Interview, dass hinter der Vertreibung von hunderttausenden Syrern aus ihrer Heimat bewusstes Kalkül jener Gruppen stehe, die vom Krieg direkt profitieren – also die US-Neocons und ihre Netzwerke in der Rüstungsindustrie, die Söldner-Firmen und die Geheimdienste. Assange sagte, dass die US-Regierung seit 2006 am Sturz von Präsident Baschar al-Assad arbeite. Die „Entvölkerung Syriens“ sei Teil des Konzepts zum Sturz Assads, „weil durch den Krieg vor allem die Mittelklasse weggeht, sprich Ärzte, Beamte, Anwälte, Ingenieure – also genau jene Berufsgruppen, die man braucht, um ein Land überhaupt funktionsfähig zu halten“. Die Vertreibung dieser Gruppen führe zu einer massiven Schwächung von Assad.

      Gerade Letzteres wird ja wohl ausser den ideologisch verbohrten „Experten“ kaum jemand bestreiten…. und diese Politik unterstützt Berlin weiter.
      Ich hingegen kann nach wie vor in DE keine Proteste gegen die Ursachen sehen, dafür aber Artikel, weil, Oh Weh!, der eigene Wohnungsbesitz in Frage steht?

      Ja, ja, die Verantwortung für die eigene Lage haben immer ausschliesslich andere!

    • Waffen
      Ich habe seit längerem Waffen und einen Waffenschein. In meinem Umfeld wird jetzt laufend aufgerüstet. Bei einem befreundeten Waffen- und Jagdhändler laufen die Geschäfte seit Monaten prächtig. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, wann diese auch gebraucht werden. Denn wenn ein Staat heute seine eigenen Grenzen nicht mehr gegen aggressive Männer verteidigt; wie soll dann dieser Staat mein Eigentum, mein Leben, meine Individualität schützen? Der Staat hat deshalb das Gewaltmonopol um es einzusezten. Nur wenn der Staat sein Schwert zieht und einsetzt und dies gesehen wird (Generalprävention) werden die Bürger ihr eigenes Schwert nicht auspacken. Ich und sehr viele mit mir erleben gerade, dass diese Übereinkunft vom Staat nicht eingehalten wird und beginnen auszupacken!

      PS: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Merkl und „Feigmand’l“ abgelöst/gestürzt werden müssen. Wegen diesem Staatsversagen!

    • Waffen sind keine Lösung und ich sehe auch nicht, dass Deutsche betroffen sind. Angst muss man um die Situation in den Lagern haben, da laufen die eigentlichen Konflikte.

    • Ausbeutung?
      „…während wir ihre Herkunftsländer über Jahrzehnte ausgebeutet und Hungertote über Hungertote billigend in Kauf genommen haben.“

      Ich wüßte nicht, dass Deutschland in den letzten Jahrzehnten Syrien, Irak, Afghanistan, Eritrea und den Balkan ausgebeutet hätten. Jedenfalls ist von der Beute nichts bei mir angekommen. Und was gäbe es in Afghanistan (außer Mohn) auch schon zu holen.

      Hungersnöte mag es allenfalls in Eritrea gegeben haben, dann aber aufgrund eines selbst verursachten Krieges oder der der dortigen Machthaber.

      Das permanente, allein der eigenen moralischen Aufwertung dienende Mea Culpa der Pseudo-Intellektuellen im linken und grünen Lager dürfte ein Grund für die aktuelle Misere sein. Wir schulden den Syrern nämlich nichts – ob und wieweit wir helfen, können wir frei entscheiden. So wie jedes andere Land auch.

  3. în Klein-und Mittelstädten.
    in Bayern, B-W (und in Westösterreich) sind Ihre Beobachtungen und Überlegungen sicherlich zutreffend; nicht aber in Großstädten. Ungeordnete Mietverhältnisse, Überbelag, etc. sind für desolate Mietshäuser eine profitable „Zwischennutzung“.

    • Das Ergebnis sind dann halt elendsquartiere und kippende Viertel. Möchte das jemand? Man müsste die Migranten dezentral und in der Gesellschaft unterbringen, alles andere schafft nur neue Probleme.

    • ja, leider
      Text eingeben

    • Ach Don. DAS ist in jedem Fall eine Illusion.
      Egal, nach wie vielen Millionen der Wahnsinn beendet wird, genau das ist die Zukunft dessen, was der Economist eine „lebendige“ Einwanderergesellschaft nennt. Es gibt bisher kein Gegenbeispiel, nirgendwo auf der Welt. Elendsquartiere, Zonen ohne Polizei, Parallelgesellschaften sind jetzt bereits 100% sichere Folgen des deutschen „Refugee Welcome“ Illusionismus.

      Wenn das in so 5 Jahren auch von den Medien entdeckt wird, wird natürlich der deutsche Rassismus daran schuld gewesen sein. So ist das, wenn man Politik den mittelbegabten, mittelintelligenten Viertelgebildeten überlassen muss, die dann auch noch die Medien dominieren.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Man müßte vieles,
      lieber Don.
      Mit der dezentralen Unterbringung ist das so eine Sache, weil auch der Österreicher und seine Fans ihre Lager gerne in abgelegenen Gebieten, also fernab der Zentren, errichtet haben, von demjenigen vor den Toren Ms vielleicht abgesehen. Wirklich dezentral wäre vielleicht die Gießkannen-Methode, aber 2 größere 2 islamische Familien in einem 100-Seelen-Kuhdorf in der Eifel/Lüneburger Heide/Wetterau/Provinz sind prozentual auch ein Brocken. Und mit der Integration in die Gesellschaft habe ich meine Probleme, weil es ja noch nicht so sehr lange her ist, daß die Aussage ‚There is no such thing as society‘ auch hierzulande eine der Zahl und der Position nach ernstzunehmende Anhängerschaft hatte.
      Unsere hochverehrte Kanzlerin hat hier ein schönes Problem aufs Brett gestellt.
      Was meine unmittelbare Heimat angeht: Ich gedenke da in den vorgesehenen Neubaugebieten noch den einen oder anderen Wachtelkönig und Feldhamster zu entdecken und sage nur: Rote Liste! Stehen Syrer/Eritreer/Irakis auf der Roten Liste?
      Wer eine Lösung weiß, möge sie nennen!
      Gruß K

    • lebendige Gesellschaft
      das habe ich heute doch schon mal gelesen ^^

      Ach,ja der Herr Weise, Chef der Agentur für Arbeit,
      freut sich schon mächtig darauf.

    • Momentan werden die Themen ja am laufenden Band geliefert. Ich freue mich schon auf die Ergebnisse in einem Jahr.

  4. "Es stehen genug Wohnungen für Flüchtlinge leer"
    Diesen Titel trägt ein vor einigen Tagen auf der Internetseite der „Welt“ publizierter Artikel:

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article148021518/Es-stehen-genug-Wohnungen-fuer-Fluechtlinge-leer.html

    Es ist natürlich verständlich, dass Flüchtlinge wie jeder andere auch nicht gerne nach Duisburg wollen, speziell wenn es da keine Arbeit gibt. Mich würde nun aber interessieren, was dem im Weg steht, diese angeblich 14.000 dort Wohnungen tatsächlich zu nutzen (sicher gehören nicht alle den vom Don beschriebenen Privatvermietern). Ich erinnere mich auch, irgendwo gelesen zu haben (leider erinnere ich mich nicht mehr wo), dass in Deutschland 1,7 Millionen Wohnungen leerstehen – das wäre Platz für mindestens 5 Millionen Menschen, wenn es nicht alles Einzimmerwohnungen sind. Nun ist es wiederum verständlich, wenn ein Flüchtling wie jeder andere auch nicht unbedingt davon träumt, in einem verfallenden Plattenbau in Brandenburg oder einem verfallenden Einödhof im Bayerischen Wald zu leben. Trotzdem passt hier für mich einiges nicht zusammen. Oder stimmen diese Informationen überhaupt nicht?

    • Viele dieswe Wohnungsn aind aber nicht tauglicb, das ist immer wieder ein Problem. Leere Wohnungen sind entweder dort, wo keiner sein will, oder unbrauchbar.

    • Titel eingeben
      „Nun ist es wiederum verständlich, wenn ein Flüchtling wie jeder andere auch nicht unbedingt davon träumt, in einem verfallenden Plattenbau in Brandenburg oder einem verfallenden Einödhof im Bayerischen Wald zu leben.“

      Tja – beggars can’t be choosers.

    • Der Landesgesetzgeber ist gefragt.
      Die Informationen werden wohl richtig sein – allein: Eine Stadtverwaltung darf in vielen dieser Bauten aus brand- und baupolizeilichen Gründen niemanden dauerhaft unterbringen. Wenn es doch passieren sollte, dann müssten die übergeordneten Behörden das untersagen, wenn sie davon erfahren.

      Wenn staatliche Bedienstete gesetzliche Vorgaben sehenden Auges ignorieren, machen Sie sich (anders als Politiker, die glauben, „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ stünde im Grundgesetz statt in einem Adventslied) auch privat haftbar, falls es zu Personenschäden kommt. Und dieses Risiko geht – selbstverständlich – niemand ein.

      (Begrenzte) Abhilfe schaffen also da höchstens der jeweilige Landesgesetzgeber; angesichts des kaum mehr überschaubaren Einflusses der EU auf alle möglichen Lebensbereiche vielleicht nicht einmal der.

    • Es gab inzwischen so viele Brände durch Bewohner – es wäre einfach Irrsinn, etwas bei den Brandvorschrifteb aufzuweichen.

    • Das ist das Problem, wenn man von "Flüchtlingskrise" redet
      Einen Flüchtling muss man Schutz gewähren, aber man muss ihn kein gutes Leben bieten.
      Das kommt davon, wenn man überall den Term „Flüchtling“ leichtfertig verwendet.

    • Das Verfassungsgericht legt aber ein bestimmtes Minimum fest, und auch as finde ich schäbig.

    • Was der Nutzung der 14.000 leerstehenden Wohnungen entgegensteht ist...
      ..nur als Beispiel, daß sie laut den vorliegenden Plänen zum „ortsüblichen Preis“ vermietet werden sollen – natürlich erst, nachdem sie nach behördlicher Begutachtung als „menschenwürdig“ beurteilt wurden. Und – sollten sie das nicht sein – erst noch renoviert werden müssen. Alles auf Staatskosten, versteht sich, d.h. auf Kosten der Steuerzahler. Danach dürfen die Wohnungen dann zum „ortsüblichen Mietpreis“ an Flüchtlinge verteilt werden, was im Klartext heißt, daß die ortsübliche Miete dann ebenfalls vom Staat – d.h. vom Steuerzahler – bezahlt wird, aber notabene dem Vermieter als alleinigen Profiteur des Flüchtlingselends zugutekommt. So wird aus dem Flüchtlingselend eine Flüchtlingsindustrie, die nur daran interessiert sein kann, daß noch mehr Flüchtlinge zu uns kommen – zumindest so lange, bis jeder „freie“ m2 in Deutschland zu mindestens 130% belegt ist. Denn so schafft man „Nachfrage“, die kapitalistisch-systembedingt die Mietpreise nach oben explodieren läßt. Dreifacher Gewinn winkt:

      1) durch Vermietung seit Jahren leerstehender, sonst unvermietbarer Objekte

      2) durch Mietpreise, die sonst nicht zu erzielen wären, abgesichert durch staatliche Garantie der Mieteinnahmen

      3) Renovierung der Objekte, um sie „menschenwürdig“ zu machen

      Jeder Vermieter würde sich um die Einquartierung von Flüchtlingen reißen, während er gleichzeitig deutsche Kleinrentner, Geringverdiener und Arbeitslose abweisen würde, weil er sich nicht mit „potentiellen Mietnomaden“ herumschlagen möchte. Auf dem Wohnungsmarkt des sog. „bezahlbaren Wohnraums“ würde Wildwest ausbrechen, langjährige Mieter durch Einzug möglichst „unangenehmer Nachbarn“ bis zur Unerträglichkeit gemobbt, damit sie die billigen Wohnungen räumen, die dann teuer an den Staat für Flüchtlinge vermietet werden könnten.

      Übrigens ist nach der heutigen Meldung, daß eine Versicherung die Feuer-Polizze gekündigt hat, weil die Vermietung an Flüchtlinge ein „erhöhtes Risiko“ darstelle auch die Anzahl der mittlerweile über 500 Anschläge auf potentielle Flüchtlingsunterkünfte unter einem anderen Aspekt zu sehen: Besitzer unvermietbarer Objekte könnten auf den Gedanken kommen (gekommen sein), eine „baufällige Hütte der Versicherung warm zu verkaufen“ wie es im Branchenjargon heißt. So wird aus einem „Geschäft“ auch gleichzeitig ein „fremdenfeindlicher, neonazistischer Anschlag“ – und schon ist die Welt für Gutmenschen wieder in Ordnung, weil nicht weiter nachgefragt wird. „Natürlich“ war es Brandlegung der bösen Rechtsradikalen, und wo sonst die Versicherung die Zahlung verweigern könnte, wird die Unterscheidung zwischen der Brandlegung aus versuchtem Versicherungsbetrug oder jener durch fremdenfeindliche Neonazis fast unmöglich, sofern die Brandstifter nicht auf frischer Tat ertappt werden (was bisher m.W. noch nie der Fall war).

      Es gibt aber noch andere Gründe gegen die Anmietung durch den Staat:

      Entgegen der Jubelparolen einer Göring-Eckardt und C. Roth, daß „alle Flüchtlinge schnellstens in Lohn und Brot kommen müssen, den Demographischen Faktor in Bezug auf die Einzahlung in die Sozialkassen kompensieren und unbesetzte Stellen ausfüllen“, beginnt die Wirtschaft zu begreifen, daß diese Vorstellungen der beiden Damen völlig absurd sind. Das heißt, daß die Mieten und Grundsicherung für Flüchtlinge bis in alle Ewigkeit vom Staat zu zahlen wären, zumindest aber so lange diese hierbleiben. Und das ist – jedenfalls was Syrer betrifft – nicht absehbar. Wird dann das Gesetz über Familiennachzug nicht so novelliert, daß Nachzug strikt verboten wird, dann würde die Situation zementiert und kaum jemand noch einen Gedanken daran verschwenden nach Syrien zurück zu migrieren.

      Andrerseits, würden die Situation in Syrien sich so verbessern, daß Flüchtlinge in Massen dort wieder ihre Zukunft sehen, dann würden hier die aufwendig renovierten Objekte plötzlich wieder leer stehen.

      Doch was sollen läppische 14.000 Wohnungen, wenn jedes Jahr 1 Million Flüchtlinge erwartet werden und über die Jahre mit Familiennachzug schnell 7- 10 Millionen oder noch mehr daraus werden können? Man müßte immense Mengen an Wohnungen aus dem Boden stampfen, ohne zu wissen, ob diese Menschen auf Dauer hierbleiben, oder „auf dem Sprung“ leben. Und wenn sie gehen, dann würden sie das mit derselben Vehemenz tun, wie sie gekommen sind. Dann hätten wir hier innerhalb kurzer Zeit Millionen Wohungen leer stehen. Deutschland würde zu einer häßlichen Ruinenlandschaft, wie man es aus den verlassenen Slums New Yorks (Harlem) kennt.

      Wenn heute ein CDU-Politiker sagte: „auch Seehofer hat keine Patentlösung“, dann wollte er damit wohl nur davon ablenken, daß die CDU als weitaus größtes Sammelbecken der Vermieter agierend, die Weichen für die Anmietung möglichst vieler leerstehender Objekte durch den Staat stellen möchte. Nichts Anderes als primitivste, häßlichste Klientelpolitik tritt zutage, wenn man das zur Schau getragene Mäntelchen angeblich „menschlicher, europäischer Werte“ nur ein klein wenig lupft und die wahre Fratze perfider Geschäftemacherei dahinter erkennen muß.

      In seltsamer Phantasielosigkeit wird stets von der „Unmöglichkeit von Zäunen in Europa“ gefaselt. Dabei muß allen „wahren Europäern“ klar sein, daß kurz- bis mittelfristig nur strikte Zugangskontrollen den Flüchtlingsstrom stoppen können. Für diese Kontrollen gibt es nur 4 mögliche Dämme:

      1) Die Zustände in den Herkunftsländern werden menschenwürdig

      2) Die Zustände in den Flüchtlingslagern rund um Syrien werden menschenwürdig

      3) An den EU-Außengrenzen werden undurchlässige Zäune und Kontrollen eingerichtet, und…

      4) Wenn Punkte 1-3 nicht umgesetzt werden, dann helfen nur noch Zäune an den EU-Ländergrenzen.

      Frau Merkel beschwört Punkt 4) als „Ende und Tod Europas“, hat aber bisher mit keinem Wort Möglichkeit 3) zur Diskussion gestellt. Im Gegenteil, sie beschuldigt

    • "1,7 Millionen leerstehende Wohnungen"
      1.) Mittlerweile habe ich den Link zu der Behauptung „1,7 Millionen leerstehende Wohnungen“ wiedergefunden:

      http://www.empirica-institut.de/kufa/empi228rb.pdf

      Zu der Seriosität der Quelle kann ich nichts sagen.

      2.) @ Hans Winter (31. Oktober 2015 um 16:12 Uhr)

      Die Befürchtung eines erneuten Leerstandes, sobald „die Situation in Syrien sich so verbessert, daß Flüchtlinge in Massen dort wieder ihre Zukunft sehen“, teile ich nicht. Sollte es bis dahin ein halbwegs funktionierendes Einwanderungsgesetz geben, werden genug Migranten aus dem Südostbalkan und anderswoher kommen wollen, um die Lücken wieder aufzufüllen.

  5. Frohe Weihnachten !
    also wenn ich mich richtig erinnere, musste sogar der Begründer des Christentums, als in der Herberge kein Platz mehr war …. wohin ?
    passt doch alles:
    Ochsen und Esel drumherum hat`s genug, und sogar die heilige eine Königin …

    • Jesus
      war nicht der begründer des Christentums, auf den bezogen und beziehen sich nur eine menge diverser männer. Mohamed dagegen hat seine religion auch selbst errichtet und geführt. Darin ist er dem abendland (abend!!) halt immer noch überlegen.

  6. Merkel rief und alle kamen
    Keine Obergrenzen, keine Zäune und ein freundliches Gesicht. Sonst ist das nicht mehr ihr Land.
    Ich finde es nach wie vor schwierig dagegen zu argumentieren, auch wenn ich mit dieser Linie nicht einverstanden bin. Warum?
    Es gibt einige Deutungen, was die Kanzlerin zu ihrem grenzenlosen Versprechen wohl bewogen haben mag, aber vielleicht war das Motiv schlichtweg „Purer Humanismus“. Und was will man dagegen sagen ohne sich dem Vorwurf auszusetzen, inhuman, unmenschlich zu sein???

    Wenn man das Flüchtlingsproblem nur oder primär moralisch und humanitär diskutiert, spielen Fragen nach „Grenzen bei den zu füllenden Turnhallen, bei den Containern und Dixieklos, bei der Kapazität der Matratzenreinigung, etc.“ eigentlich keine Rolle mehr. Das sind dann Detailfragen, die man sicher irgendwie lösen kann. Aber sie dürfen nicht das „Grosse Ganze“, unsere Menschlichkeit, unser freundliches Gesicht zum kippen bringen.
    Jemanden (mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit) gar zurückweisen? 10000 Menschen pro Tag reinlassen und was sagen wir dem 10001-sten?

    Ich habe in meiner unmittelbaren Umgebung (und da geht der Riss manchmal mitten durch die Familie!) festgestellt, dass die Kanzlerin vor allem Sympathie und Verständnis für ihr Vorgehen aus einer solchen – bisweilen manichäische Züge annehmenden – Haltung heraus gewinnt. Radikaler Dualismus in der Diskussion – es gibt nur noch „Licht und Finsternis“, „Gut und Böse“, „menschlich und unmenschlich“ – entweder man ist für Merkel oder gegen sie und ihre Flüchtlingspolitik. Und an diesem „Für oder Wider“ machen sich dann leider auch immer öfter „moralisch gut = menschlich“ oder „moralisch schlecht = unmenschlich“ fest.

    In diesem Zusammenhang finde ich Don’s Hinweis auf eine Kernfrage beim Wohnungsthema „Wären Sie persönlich bereit, bei sich zu Hause Flüchtlinge aufzunehmen?“ doch entlarvend. Gerade die, die uns die „vorbildlichen“ Verhaltensweisen predigen, lassen Mängel erkennen, wenn es konkret um den eigenen Raum geht. Nicht nur Katrin Göring-Eckardt gneift hier mit Hinweis auf Platz- bzw. Zeit- und Betreuungsprobleme. Auch Til Schweiger hat nach eigenen Worten zu wenig Zeit, um Flüchtlinge bei sich wohnen zu lassen (Die Welt vom 16.10) und sogar die Kanzlerin selbst hatte diese Frage im Bild-Interview am 11.10. verneint. Aber immerhin, sie sagte auch „Ich sehe es außerdem als meine Aufgabe an, alles zu tun, dass der Staat dieser Aufgabe so vernünftig wie möglich nachkommen kann.“

    Also dann, da besteht ja doch noch Hoffnung, auch für Vermieter…

    • Septembergefallene
      Ein Beispiel einer solchen moralbesoffene Manichäerin, hochgebildet, diffus grün gestimmt, lebt in lesbischer Partnerschaft in einer sozial schwachen Trabantenstadt einer deutschen Großstadt. Sie vermeidet aus Angst peinlichst, dass ihre persönlichen Lebensumstände im Viertel bekannt werden. Sie beschwert sich in jedem zweiten längeren Gespräch wieder einmal darüber, dass ein türkischer Vater in der örtlichen Metzgerei seinem kleinem Sohn ostentativ erklärt habe, dieses Schweinefleisch da stamme von einem ganz schmutzigen Tier und sei gesundheitlich höchst bedenklich, was sie als ungehörige Belehrung der Umstehenden empfunden habe, und so eine ungehörige Lehrmeisterei dürfe es nicht geben. Beim letzten Gespräch auf die Frage, was sie denn so von der Merkelschen Narretei halte: „Also ich habe die Merkel ja nie gewählt, aber jetzt wird sie mir wirklich sympathisch. Sie fällt auch nicht wieder um und ich werde sie deshalb wohl nächstes Mal wählen.“ Auf die Frage, ob sie denn nicht Befürchtungen für sich selbst hege ob des Zuzugs dieser vielen etwas anders akkulturierten jungen Männer: „Man muss sie eben integrieren.“

      Andere Beispiele für solchen moralisch inspirierten Radikalismus konnte ich schon früher bei ihr feststellen. Sie war während der Reißmüllerschen Trommelei für den Jugoslawienintervention der NATO Feuer und Flamme für den Einsatz. Als dann aber die ersten Berichte über zivile Opfer einliefen, empörte sie sich, „man hat doch heute so präzise Waffen, dass das vermeidbar gewesen wäre.“ Sie ist auch eine unbedingte Anhängerin der Energiewende. Als ich sie dazu auf die ungesteuerte, stochastische Natur der Energieernte aus Windmühlen und Sonnenkollektoren hinwies, meinte sie schulterzuckend, dann müsse man die Energie eben speichern für die Zeiten höheren Verbrauchs. Dass hierzu eine brauchbare Technik schlichtweg fehlt und auch nicht so schnell in Aussicht steht, war ihr unbekannt.

      Ich vermute bei ihr, die auf den von ihr näher überschauten Feldern eine sehr kritische Sicht der Dinge hat, was ich schon bei etlichen anderen beobachtet habe. Die unmittelbare Konfrontation mit einer moralisch gefärbten Situation führt zu einem unbedingten Wertungs-, Entscheidungs- und Handlungszwang; selbst wenn einigermaßen gleichgewichtige Gründe für das Für und Wider vorliegen, drängt es einen, unbedingt der ambigen Situation zu entrinnen, weil das Andauern des Widerstreits nicht zu ertragen ist. Nach der einmal wie auch immer gefällten Entscheidung sorgt dann die selektive Wahrnehmung oder moralische Vorfilterung der Wirklichkeit für das vermutlich anthropologisch angelegte, polare Gut gegen Böse, dass allenfalls wieder durch einen gewaltigen Gegenstoß umzukehren ist.

      Wer getreu auf dieser Spur läuft, muss überhaupt nicht dümmer oder ungebildeter sein als andere. Er schießt nur eben moralisch zu schnell. Umgekehrt genauso, ein völlig Ungebildeter kann zurückhaltender und bedächtiger entscheiden als so mancher Kluger. Zu begünstigen scheint mir aber solche Raketenmoral, wenn man nicht rechnen kann – oder vielleicht auch nur nicht mag, weil die nötige Zeit zu durchzaudern, bis diese eingehen, eben auch wieder nicht zu ertragen ist. Zahlenverhältnisse ernüchtern dann nämlich immer. Die heute so gern behaupteten Win-win-Situationen erkennt man auch meist nur, wenn die andere Schale der Waage gut verdeckt ist.

      In dieser Hinsicht übt besonders das Fernsehen einen sehr verderblichen Einfluss aus, weil es den Zuschauer in die Situation hereinzieht, aber selektiv nach Ort – etwa bei Konflikten, wenn die eine Seite den Nachrichtenkanal beherrscht – und in der Zeit – indem der Augenblick die weitere Entwicklung verdeckt. Es vernichtet sozusagen das Quidquid agis, prudenter agas et respice finem.

      Interessant wäre zu erfahren, ob diejenigen, die „etwas mit Medien“ machen wollten und wollen, schnellere moralische Schützen sind als andere. Bei den zwei Journalisten, die ich persönlich gekannt habe, war das so – natürlich eine lächerliche Induktionsbasis.

    • Die meisten, die zu dem Thema schreiben, sind Etappenhengste. Letzthin schrieb jemand bei der Zeit, er hätte mit jemandem in Niederbayern telefoniert. Dabei sind die eigentlich entscheidenden Geschichten nicht an der Grnze, sondern in den Lagern – und das ist teilweise eine richtig kalt Dusche. Natürlich kann man auch da sagen, dass ie Kommunen versagen, aber mehr Mittel haben sie nicht. Mitarbeiter bekommt man auch keine. Und auf der anderen Seite gibt es nur wenig Neigung, sich den Regeln hier anzupassen, oder sich damit zu beschäftigen.

      Das ist natürlich nicht illegal, aber wenn man – un bitte, das ist jetzt keine Übertreibung – von einem flüchtling hört, er sei aus Afrika gekommen, unter anderem, weil er Bilder aus Deutschland sah, auf denen weisse Frauen in der Unterkunft für seine Freunde putzten – dann wird einem schlagartig klar, was da schief läuft. Natürlich ist der jetzt weniger begeistert und fühlt sich betrogen.

    • Die Bilder, die in Afrika ankommen
      Dem jungen Afrikaner kann man seine Motivation nicht verübeln.
      Woher sollte er es besser wissen. In D das reine Macho Leben
      nach afrikanischer Art.
      Viel schlimmer ist, dass unsere politische Klasse Arm in Arm
      mit den Herren und Damen der Konzerne, sich in Deutschland
      offenbar nicht auskennen und meinen moralische Appelle, und
      Pflicht ( Dr.Zetsche ) werden es richten. Bei anhaltender Realitätsverweigerung.
      Eine Melange, die einem aus Schulbüchern wohl bekannt ist.

    • Theorie und Wirklichkeit
      Ist das jetzt wirklich so humanitär wie es zunächst natürlich aussieht, wenn man jemanden einlädt, um den man sich nicht adäquat kümmern kann? Den man aufgrund der Gesetzeslage wieder zurückschicken muß oder der sehr lange in einem unsicheren Zustand bleibt? Wie sich einigermaßen herumgesprochen haben dürfte, bleibt der Zustand selbst derer, die sich so weit integriert haben wie es möglich ist immer in der Schwebe: hier die Ausländer (bzw. „mit Migrationshintergrund“), zu Hause „die Deutschen“.
      Nicht alles, was auf dem Papier (bzw. im Fernsehen) positiv aussieht ist dies auch in der Realität.
      Und wie im letzten Absatz geschrieben: auf anderer Leute Kosten kann man sich leicht humanitär geben.

    • "Keine Obergrenze" - Ich habe das nie als "puren Humanismus", sondern von Anfang an als...
      ..Drohung, Angriff und immense Gefahr empfunden. „Keine Obergrenze“ heißt genauso, daß – ob nun eingeladen oder nicht, willkommen geheißen oder nicht – alle Menschen nach Deutschland einreisen können, die es sich irgendwo in der Welt in den Kopf gesetzt haben, hierher zu kommen – und das auch schaffen.

      Man stelle sich vor, dieser Menschenstrom würde nicht hierherkommen, sondern die Organisatoren hätten ihn nach Israel gelenkt. Denn es handelt sich – weder Merkel noch sonst jemand in der Regierung hat das bisher begriffen – um eine neue Art der Kriegsführung. Eroberer früherer Zeiten versuchten erst militärisch Europa zu besiegen, um danach ihr eigenes Volk samt Kultur und ggf. Religion im eroberten Gebiet zu etablieren. Die Eroberer des 21.Jh. haben aus der jahrhundertelangen Erfolglosigkeit gelernt und machen es nun umgekehrt. Sie schicken Zivilisten in solchen Massen, daß ein humanistisch ausgerichteter Staat daran zerbricht, wenn er seine Werte wahren will.

      Warum also sind die Flüchtlinge nicht nach Israel gezogen, wo doch noch vor wenigen Jahren der fundamentalistisch-islamische (schiitische) Machthaber Ahmadinedschad die „Juden ins Meer jagen“ wollte? Jetzt, mit einem – ebenfalls von fundamentalistischen Schiiten (IS) ausgelösten – Flüchtlingsstrom wie den jetzigen hätte man das fertig gebracht – ohne einen einzigen Schuß abzugeben und ohne einen Krieg zu riskieren.

      Warum also zieht der Flüchtlingsstrom nun nach Europa und nicht nach Israel? Die Antwort ist einfach: Europa ist das lohnendere Ziel. Seit dem Mittelalter rennen die Muslime gegen Europa an und holten sich über Jahrhunderte trotz einiger Erfolge am Balkan, in toto eine blutige Nase. Was jetzt passiert, ist also nichts anderes als ein weiterer Versuch, das uralte Ziel zu erreichen. Das neue Ziel (Israel) kann warten, denn fällt Europa, fällt Israel automatisch. Also warum das Pferd verkehrt aufzäumen?

      Wenn Frau Merkel sich also – wie sie nicht müde wird zu betonen – als Bewahrerin des Existenzrechts Israels sieht, dann müßte sie schleunigst die Verteidigung der AUSSENGRENZEN Europas organisieren, anstatt fruchtlos zu debattieren, wieviele Flüchtlinge die migrationsresistenten Staaten der EU gegen den Willen ihrer Bevölkerungen und Regierungen und außerdem auch gegen den Willen der Flüchtlinge selbst aufzunehmen hätten. Ist Frau Merkel etwa der Medientitel „mächtigste Frau der Welt“ zu Kopf gestiegen, meint sie deshalb hätte sich alle Welt ihren Wünschen zu beugen? Fast scheint es so.

      Man könnte – wollte man es darauf anlegen – sogar beginnenden Altersstarrsinn unterstellen. Immerhin war das auch ein Zeichen der späten Margaret Thatcher.

      Doch wiegesagt: Die Aussage „Keine Obergrenze“ läßt auch die genau gegenteilige Interpretation zu, wie sie heute verstanden wird. Anstatt als Empfehlung und Anweisung zur unlimitierten Aufnahmen von Flüchtlingen verstanden zu werden, kann sie genauso als Warnruf zur Besinnung und als Startschuß einer grundlegenden Änderung des Asylrechts verstanden werden. Mit Topics wie:

      1) Aufbau einer wirksamen Verteidigung der EU-AUSSENGRENZEN

      2) Verbot des Familiennachzugs

      3) Rückführung von Flüchtlingen, die nach 12 Monaten keine Arbeit fanden in ein Lager ihrer Wahl – entweder einen umzäunten Hot-Spot innerhalb der EU, oder ihr Herkunftslager in Libanon, Jordanien oder Türkei, wo noch ihre Familie wartet.

      4) Sog. „Hot-Spot-Lager“ innerhalb der EU müssen aus Sicherheitsgründen umzäunt und bewacht werden. Nicht als Gefängnis, sondern mit der Organisationform einer Kaserne. Dort lassen sich auch Sprach- und Integrationskurse (mit Staatsbürgerkunde!!) besser organisieren, sowie Lehrwerkstätten für die verschiedensten Berufe einrichten.

      5) Nach erfolgter Sicherung der EU-Außengrenzen und Umzäunung der Hot-Spots können die Grenzzäune innerhalb der EU wieder abgebaut werden.

      6) Anstatt Erduan mit 3-5 Milliarden € zu bestechen, den Flüchtlingsstrom zu bremsen – was er ja jederzeit widerrufen, „schleifen lassen“, oder für neue Forderungen (Erpressungen) benutzen kann, sollen die Gelder in die EU-Außenverteidigung gesteckt werden. Damit erübrigen sich zudem die Verhandlungen mit Erduan über Visafreiheit und Wiederaufnahme der EU-Beitrittsverhandlungen. Ziel: Die Entscheidungsgewalt WANN und WIEVIELE Flüchtlinge gegen Europa anrennen, darf nicht Erduan überlassen werden. Die EU muß ihre Verteidigung SELBST organisieren, nicht nach feiger Krämerart Dritten überlassen, die stets nach Gutdünken ihre eigenen Süppchen kochen können.

      7) Für afrikanische Flüchtlinge in der EU muß in Afrika ein Siedlungsgebiet gesucht werden, das als Keimzelle eines neuen Staates dienen soll. Es soll quasi eine „Kolonisation 2.0“ sein, also nicht als Ausbeutung wie früher, sondern mit tätiger Organisationshilfe zur Selbstorganisation und finanzieller EU-Starthilfe nach Art des Marshall-Plans. Dieses Gebiet könnte wirtschaftlich durchaus zur EU assoziiert sein, ohne jedoch die Reiseerleichterungen von EU-Außengebieten zu besitzen. Vorbild im weitesten Sinn könnte die Idee Albert Schweitzers sein (Lambarene) sowie der ehemalige Jesuitenstaat in Paraguay.

      8) Aufenthaltsgenehmigungen in D dürfen nur Flüchtlinge erhalten, die
      a) ausgezeichnet Deutsch gelernt haben,
      b) einen Kurs in Staatsbürgerkunde erfolgreich absolviert haben,
      c) eine schriftliche Bestätigung zur Einhaltung der Verfassung abgeben
      d) eine Vereidigung zur Einhaltung der deutschen Verfassung aussprechen
      e) möglichst zum Christentum konvertieren und ihre Namen eindeutschen

      9) Ausländische Medien (Zeitungen, TV) dürfen in Deutschland nur noch in deutscher Sprache erscheinen, bzw. auf Deutsch senden. In Originalsprache kann aus dem jeweiligen Land importiert werden. Es ist erwiesen, daß dies der beste und schnellste Weg ist, Deutsch zu erlernen.

      10) Koranschulen und Moscheen müssen auf Deutsch lehren und predigen.

      An diesen Pun

    • Als Historiker kann ich Ihnen verraten, dass sich Türken und Christen in der Neuzeit nichts geschenkt haben, egal ob Piraterie, Besetzung oder Raubmord. Nichts. Gar nichts. Europa hat gewonnen, und inzwischen bringt man sich nicht mehr um, sondern kommt relativ gut miteinander aus. Ich sehe da mehr Fortschritt als Rückfall.

      Also bitte keine derartigen Vereinfachungen. Die Muslime gibt es genauso wenig wie die Euiropäer. Da sind auch enorme Unterschiede zwischen den Le Pens und den Käsmanns. Und zum Glück auch viel dazwischen.

    • Werter Don Alphonso, leider ist der letzte Satz meines Kommentars...
      ..wohl irgend einer Falschberechnung der möglichen 6000 Anschläge zum Opfer gefallen. Er lautete:

      „An diesen Punkten mag vieles ungewohnt sein. Aber die Integration großer Massen verlangt andere Regeln als die kleiner Minderheiten“.

      Vielleicht macht das den Kommentar als Ganzes verständlicher. Unsere Asylgesetze, Integrationsmaßnahmen, humanitäre Maßnahmen und Einrichtungen sind für relativ kleine Flüchtlingszahlen gemacht worden. Diese Regeln für die jetzt anstürmenden Massen in gleicher Weise beizubehalten ist ähnlich weltfremd wie die Massen an täglichem Autoverkehr zwischen Köln und Düsseldorf über die alte Römerstraße abwickeln zu wollen. Gesetze sind wie Straßen auf die jeweilige Situation zugeschnitten und weder können noch sollen sie bei grundlegenden Veränderungen der Ausgangslage unverändert bleiben. Sonst bräuchten wir auch keinen Bundestag mehr, könnten uns die Mühe und Kosten sparen, weil nach solcher Vorstellung die bereits bestehenden Gesetze keiner weiteren Novellierung bedürften – von neuen Gesetzen ganz abgesehen.

      Habe ich vereinfacht? Als Historiker wissen Sie, daß Papst Urban II. zu den Kreuzzügen aufgerufen hat, nachdem nach 7 Jahrhunderten freien Zugangs zu den christlichen Pilgerstädten in Jerusalem (also seit Kaiser Konstantin und auch fortdauernd nach der Einnahme von Jerusalem im Jahr 637 durch die Araber) erst seit der Einnahme Palästinas durch sunnitische Seldschuken im 11 Jh. der weitere Zugang für christliche Pilger verwehrt wurde. Auf dem Weg befindliche Pilger wurden gefangen genommen, ausgeraubt und als Sklaven verkauft. Leider wird die sich fast über ein Jahrhundert eskalierende, durchaus komplizierte politische Vorgeschichte der Kreuzzüge heute oft radikal gekürzt dargestellt, indem Papst Urban II. schnöde Eroberungsgelüste quasi aus einer Laune heraus unterstellt werden. Das ist eine unzulässige Vereinfachung.

      Seit damals – da gebe ich Ihnen Recht – haben sich Moslems und Christen bis in die Neuzeit „nichts geschenkt“. Prinz Eugen konnte schließlich die „Türkengefahr“ bannen und zurückdrängen. Das Osmanische Reich wurde zum „Kranken Mann am Bosporus“ und schließlich mit Ende des WK1 aufgelöst und unter Engländern und Franzosen aufgeteilt. Die damals willkürlich – teils mit Lineal – gezogenen Grenzen nahmen weder auf Ethnien, noch Sprachen und Religionen Rücksicht, sondern lediglich auf die wirtschaftlichen Interessen von Frankreich und England und sind damit ein bis heute bestehender, mit der Bevölkerungszahl wachsender und dem Wohlstandsgefälle zu Europa immer konfliktiver werdender Krisenherd.

      Wenn Sie schreiben „inzwischen bringt man sich nicht mehr um“, dann stimmt das – zwischen Europa und Orient – nur in Bezug auf sog. „große Kriege“ mit offenen Feldschlachten. Die sind tatsächlich vorbei, sie wurden nämlich ersetzt durch den Guerilla-Krieg und den sog. Asymmetrischen Krieg, die außerdem als sog. „Stellvertreter-Kriege“ geführt werden. Und wenn Sie schreiben, Sie „sehen mehr Fortschritt als Rückfall“, dann kann ich auch dem nur sehr bedingt zustimmen. Denn es gab zwar tatsächlich eine Zeit des Fortschritts (jedenfalls in unserer Vorstellung, nicht unbedingt aus der Sicht des Orients), aber nun hat eine Zeit des Rückfalls begonnen. Und dieser Rückfall basiert auf der Vorstellung radikaler Muslime (die leider das Geschehen bestimmen), Europa neuerlich anzugreifen. Und diesmal ist es Europa, das diese Sichtweise nicht sehen will, nicht erkennen will und nicht begreifen will.

      Für diesen Angriff wurde eine völlig neue Art des Krieges erfunden, für die es m.W. bisher noch keinen Namen gibt. Am ehesten könnte man sie mit „Schafsherden-Krieg“ oder „Menschentsunami-Krieg“ oder „Flüchtlingswellen-Krieg“ beschreiben. Nämlich ein Krieg, in dem Hunderttausende Unbewaffnete gleichzeitig und massenhaft aus ihren Ländern vertrieben werden und als Flüchtlinge nach der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 möglichst konzentriert in einem anderen Land Schutz suchen. Daß Deutschland dabei das bevorzugte Ziel ist, liegt nur daran, daß es hier – weit über die GFK hinausreichend – das Asylgesetz gibt.

      Wenn Sie also sagen, „DIE Moslems gibt es nicht, wie es auch DIE Europäer nicht gibt“, dann stimmt das solange, wie es sich um – ganz allgemein – einzelne Menschen oder – speziell – eine geringe Zahl von Flüchtlingen, also eine Familie, oder Einzelfälle wie verfolgte Künstler, Journalisten oder Schriftsteller, oder eine Handvoll verfolgter Dissidenten aus Totalitären Staaten handelt. Sobald es sich jedoch um eine unübersehbare Masse handelt, kann nur noch verallgemeinert werden; werden die einzelnen Menschen nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner der Masse bezeichnet. Dann gibt es sehr wohl DIE Muslime – genauso, wie es früher DIE Hunnen gab, oder DIE Nazis, oder auch DIE Christen und DIE Europäer – obwohl es natürlich in all diesen Gruppen und Völkern sowohl gute, wie böse Menschen gab und gibt – und natürlich auch die „vielen dazwischen“.

      Genau diese Unterscheidung zwischen dem Individuum und Individualrecht (das Asylrecht IST ein Individualrecht) und der unübersehbaren Masse an Flüchtlingen wird – bes. in Deutschland – zurzeit sträflich außer Acht gelassen. Man meint hier – und macht einen gewaltigen Kardinalfehler – eine beliebig große Masse an Menschen nach den Grundsätzen eines höchst aufwendigen Individualrechts betreuen zu können. Das KANN nicht funktionieren, denn keine Verwaltung der Welt kann die Berechtigung auf Asyl von Millionen Menschen nach den Vorschriften monatelanger Rechercheverfahren durchführen, die ggf. nach Ablehnung auch noch gerichtlich Einspruch erheben können. Also müssen die Verfahren abgekürzt werden. Und genau da beginnt das Dilemma: abgekürzt in Richtung blinder Akzeptanz, oder abgekürzt in Richtung blinder Ablehnung? Oder wäre es gerechter, zu verlosen (wie die US-Green-Card?), oder in den Hot-Spots – nach erfolgreic

    • Der letzte Satz, wieder teilweise verschwunden, soll heißen:
      …oder in den Hot-Spots – nach erfolgreich absolvierten Kursen – die „Besten“ für das Bleiberecht herauszupicken?

  7. Würg
    Bayern hat traditionell einen sehr hohen Migrantenanteil. Die größeren Städte, wie z. B. Nürnberg – weit über 10 Prozent. So lange diese Zuwanderer billige Arbeitskräfte waren, hat man offizieller Seite nicht gemault.

    Nun kommen aber leider – „ZDF Heute-19 Uhr-Sendung vom 17.10.2015“ – zu 80 Prozent vollkommen unqualifizierte Personen in unser Land. Keine Ingenieure, Maschinenbautechniker oder Zahnärzte, wie anfangs getrötet. Selbst die anfänglich positiven Stimmen aus der Wirtschaft verstummen inzwischen angesichts der Realität.

    Für den Mietmarkt (welchen „Markt“ wird es dann noch geben; das ist dann nur noch der pure Sozialismus) wird alles, was derzeit angemacht ist, verheerende Auswirkungen haben. Diejenigen, die nichts mehr auf der Kante haben und die ‚Besserverdienenden‘ werden die einzig relevanten Nachfrager sein).

    Man soll immer bei sich selber anfangen, bevor man usw. usf.
    Ich denke inzwischen auch: Das packen wir definitiv nicht mehr.

    Zu Frau Göring-Eckardt und Herrn Prantl fällt mir dann auch nichts mehr ein. Unangenehme Leute.

    • Ja, ass die keine Zahnärzte sind und keine Facharbeiter, das hat die Prantlhausener Zeitung und die Zeit voll überrascht. Wer zahlt nun die Rente?

    • Ein wenig unredlich....
      Wieviel % der Deutschen sind Zahnärzte? Und wieviele % der Flüchtlinge?

      Bitte nicht auch in den Stützen wie in allen anderen Medien mit solch manipulierten Meldungén anfangen…..

    • Es ist eine anspielung auf die deutlich überschätzte Qualifikation der Zuwanderer.

    • @tdv: Dazu Zahlen aus Schweden.
      https://www.washingtonpost.com/news/worldviews/wp/2013/05/24/five-charts-that-help-explain-swedens-youth-riots/

      Entscheidende Sätze:
      Further complicating this economic picture is Sweden’s youth unemployment rate — which, at three times the adult unemployment rate, is the OECD’s worst youth-to-adult unemployment ratio. That problem is educational, not economic, the United Nations concluded in a recent report. As many as one in four Swedish youth don’t graduate with the skills they’ll need in the workforce.

      Was exakt die Sitution ist, auf die wir mit Höchstgeschwindigkeit gerade zurasen. Viel schlimmer als in Schweden, wo eine konsequent immigrationsfreundliche Politik seit 50 Jahren Staatsraison ist und auch praktsich/finanziell umgesetzt wird.

      Nein, wir werden es nicht schaffen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Wo sehen Sie beim heutigen Immobilienmarkt den Sozialismus am Werk?
      Das ist so ideologisch gedacht, dass es wirklich gar nichts mit der Realität zu tun hat. Nichts ist so kapitalisiert wie der Immobilienmarkt, der Wohnungen zu bezahlbaren Preisen gar nicht mehr anbietet. Es lohnt sich eben für Privatleute nicht mehr zu vermieten, da Renovierung, Rechtsanwalt und Gerichtskosten bei Fehlvermietung so sehr zu Buche schlagen, dass man Wohnraum lieber leer stehen lässt. Und da ist es sogar relativ egal, ob ihre Familie (als Wohnungssuchender) seit Urzeiten auf deutschem Territorium lebt, oder heute frisch aus den arabischen Ländern kommt, wenn der Vermieter nicht vermieten will, dann nützen Ihnen auch der Nachweis von Einkünften und hoher Bildungsgrad und das Schwören auf die Bibel, dass man Samstags die Straße fegt und ab 22:00 Uhr Nachtruhe herrscht, gar nichts, gebranntes Kind scheut eben das Feuer. Der Geldbeutel entscheidet, ob und wo Sie wohnen, und nicht eine kommunale Zuweisungsbehörde wie im einst existiert habenden sozialistischen Realismus. Die Wohnungsknappheit ist Ausdruck funktionierender Kapitalinteressen und nicht irgendeines vermuteten Sozialismus. Die Löhne in Deutschland sind für einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung so niedrig, dass diese Menschen die aus ihrer Sicht überhöhten Mieten nicht zahlen können, also müssen sie in Wohnungen ziehen, die in Stadtteilen liegen, die manch anderer Stadtbewohner oft seit Jahrzehnten nicht betreten hat. Das hat mit Sozialismus wirklich gar nichts zu tun, es geht nur um das nackte, im Wohnraum angesiedelte Überleben. So etwas kann nur jemand schreiben, der niemals ein sozialistisch regiertes Land besucht hat. Die Wohnungsknappheit hat bei uns den Rahmen des Perversen – selbst für Urdeutsche – längst überschritten, allerdings sind die meisten Wohnungen selbst im unteren Segment auf einem hervorragenden Standard, verglichen mit anderen Ländern, selbst in Vergleich zu Resteuropa, soweit ich das beurteilen kann.

  8. Erziehungsdiktatur
    Keine Lust auf Veränderung, Herausforderung und Opfer?
    .
    Dann stimmt mit Ihnen wohl was nicht!
    .
    Ich finde es toll in einer Zeit zu leben, wo die Führung sich endlich mal wieder traut, den saturierten trägen Wohlstandsbürgern Dampf unterm Hintern zu machen!
    .
    Raus mich Euch aus der Wohlfühlzone!
    .
    Leben auf 3 qm, wecken um fünf, dann 15 Minuten Frühgymnastik, anschließend kalte Dusche, gemeinsames Singen von „Freude Schöner Götterfunken“ und wir werden es schaffen mit der Integration.
    .
    Die Ehre Europas ist mir das wert!
    .
    Das alles und noch mehr würde ich leisten, nur um nicht wieder einen Zaun an der deutschen Grenze sehen zu müssen. Kann man das wirklich nicht verstehen?

    • wenn ich das wollen würde, könnte ich auch nach Norkorea auswandern. extremfeministinnen gibt es da nämlich auch keine.

    • Keine Extremfeministinnen in Nordkorea?
      Was macht Sie da so sicher?

    • Ich bin ein Macho. Ich rieche das Testosteron in all den Bildern.

    • Da wär ich vorsichtig
      Die Extremfeministinnen kriechen Ihnen in jedes Loch nach.

      Besser stellt man sie im offenen Gelände.

      Das mit der Erziehungsdiktatur… für wen ist die nochmal…die Migranten
      werden sich freuen. So haben die sich das Leben im freien, wohlhabenden
      Westen sicher vorgestellt. Da hätten die sich auch mit ihrer heimischen
      Diktatur abfinden können.
      es ist schon pervers, da wird den Deutschen ein Wohlstand vorgeworfen,
      deswegen die Migranten herkommen.
      Müssen wir zur Abschreckung jetzt alle verelenden?

    • Der wohlstan basiert ja auf der Ausbeutung der Dritten Welt, da haben wir die Flüchtlinge verdient. Das Arguementieren kann so einfach sein, und Transferleistngsempfänger in Berli sehen sich beim Teilen auch nicht in der Pflicht.

    • Don Alphonso sagt: Der Wohlstand basiert ja auf der Ausbeutung der Dritten Welt, da haben wir die Fl
      Das stimmt so nicht, Wohlstand wird erzeugt durch Mehrwert. Vor 100 Jahren hat ein Bauer vielleicht 10 Leute ernährt, heute, dank moderner Technik, ernährt er Hunderte. Wohlstand wird fast ausschließlich durch den Einsatz moderner Technik erzeugt und dazu hat die Dritte Welt gar nichts beigetragen, sondern die Bildungssysteme der westlichen Welt. Wir sehen doch gerade, wie China als wirtschaftlicher Senkrechtstarter den Lebensstandard der Chinesen verbessert, doch nicht durch Ausbeutung anderer Länder, sondern durch die Ausbildung Hunderttausender Ingenieure. Wohlstand beruht auf geistiger Produktivität, welche dann in der Praxis angewandt wird, Ausnahmen gibt es nur dort, wo nachgefragte Bodenschätze im Überfluß vorhanden sind (z.B. Öl in Saudi Arabien).

    • Ich meinte das mehr ironisch.

    • Senkrechtstarter
      Wohlstand beruht auf geistiger Produktivität, welche dann in der Praxis angewandt wird.

      Mein Demenz Kalender sagte mir, das es nicht so lange her ist, das sich hier über Copy& Paste aufgeregt wurde.

  9. Wie war das vor gut 20 Jahren?
    Ein Zitat dazu:
    „“Insbesondere in Ländern, die sich eine gewisse Ländlichkeit bewahrt haben und, wie Schleswig-Holstein, protestantisch sind, liegt der Prozentsatz der Gewalttaten besonders hoch, während er im katholischen Bayern sehr niedrig ist. Ein weiteres Mal scheint das Verlangen nach sozialer Homogenität in protestantischen Gebieten weit stärker zu sein, während die katholische Tradition mit der Andersartigkeit besser zurechtkommt. Bayern, das für sein hartes Vorgehen bei der Ausgrenzung von Ausländern berühmt-berüchtigt ist, toleriert deren Gegenwart auf dem eigenen Territorium sehr viel besser, weil es weniger dem Ideal der deutschen Homogenität anhängt. Eine Regel bringt den Geist des bayerischen Differentialismus auf den Punkt: Ausländer, die die deutsche Staatsbürgerschaft haben wollen, müssen den lokalen Dialekt beherrschen.“
    aus diesem Buch:
    http://www.amazon.de/Schicksal-Immigranten-Deutschland-Frankreich-Großbritannien/dp/3546001354/
    Sehr gutes Buch mit einem schonungslosen Blick auf die harten Fakten, nicht auf die frommen Wünsche.
    Die Kommentare heute im Spiegel (Kuzmany) und in der Zeit (Greven) waren wieder der Hammer. Fällt eigentlich niemandem sonst auf, dass die immer zur gleichen Zeit Dasselbe schreiben? Bekommen die ihre Aufträge direkt aus dem Kanzleramt? Gespenstisch: koordinierte Hetze. Man könnte glauben, sie arbeiten systematisch auf einen Bürgerkrieg hin.

    • Naja, die sitzen halt in Hamburg, weit weg von der Realität, und antibayerischer Rassismus sagt ja nicht „Neger“ und ist damit in Ordnung. Die verstehen halt das Land nicht, und wie es funktioniert. Ich komme je selbst aus einer Stadt, in der die Migrantenquote höher als in Hamburg und Berlin ist, da hat das alles recht gut funktioniert. Nicht perfekt, aber mein eindruck ist auch, dass die bayerische Art und die Art vieler südlicher Länder nicht schlecht passen. Gemeinhin komme ich mit Italienern auch besser klar, als mit Norddeutschen.

    • Einspruch
      „Die sitzen halt in Hamburg…“ Werter Don, auch Hamburger Journalisten können die Realitäten ganz genau kennen, sie müssen dazu nur das Abendblatt lesen. Das berichtet und kommentiert ziemlich ungeschminkt über die Probleme der Hansestadt mit den 35 000 zugereisten Flüchtlingen und auch über die Versuche der links-grünen Regierung Recht auszuhebeln. Eine Regionalzeitung kann sich eben nicht wegducken oder die Lage schönreden, weil sie stark von ihren Abonnenten abhängt. Aktuell wird berichtet, dass gegen die 48 Unterbringungszentren mehrere Klagen beim Verwaltungsgericht laufen und gestern das Gericht in erster Instanz entschieden hat, dass die Berufung des Senats auf Polzeirecht zur Aushebelung von Bau – und Nachbarschaftsrechten beim größten Objekt mit 3000 Plätzen ungesetzlich sei. Das wird sicher weitere Klagen beflügeln. Das Abendblatt macht auch klar, dass es der rot-grüne Senat ist, der mit albernen Begründungen die Abschiebung von ca. 3500 bisher abgelehnten Asylbewerbern verhindert. Leserbriefe mit eindeutig kritischen Kommentaren werden täglich in voller Breite abgedruckt. In der WELT haben Broder, et al. ein breites Forum für ihre bissigen Kommentare. So bleiben fast nur BILD (köstlich Röhl bei Tichy dazu), SPIEGEL, ZEIT UND SÜDDEUTSCHE sowie die Staatssender mit ihrer unkritischen Haltung zu Flüchtlingen. Was medial allerdings mehr als 70 % der Reichweite ausmacht. Die FAZ schwankt blamabel dazwischen wie ein Rohr im Winde, mal kritisch mal selig, und ohne Leserforum, aber mit dem einzigen Anspruch: Gott schütze unsere Königin! Wie hoch der Druck ist, zeigen die mehr als tausend Sterne gestern für von Altenbockum. – und wo ist Ihr letzter Artikel unter DEM und die Kommentare? Auch konfisziert?

    • @Don , 04:29
      Das geht vielen Norddeutschen aber genauso…die kommen mit Italienern auch besser aus, als mit Bayern. Das dürfte einfach damit zusammenhängen, dass man sowohl eine komplett andere Mentalität als auch eine komplett andere Sprache hat – und sich nicht auf dem Niveau „Semmel – Brötchen“ bzw. „Grüss Gott – Guten Tag“ schlagen muss.
      Was nicht heissen soll, dass ich mich nach sieben Jahren Rom nicht auch in Prantlhausen wohlfühlen würde.

    • Leider
      Da haben Sie vollkommen Recht.

  10. Krawall-Strategie
    Lustig finde ich auch, wie selbstverständlich es in den Medien doch geworden ist, Regierungskritik so ganz im Stil des 19. Jh. mit semantischen Mitteln („Krawall“ „Pöbelei“, „wettern“, etc.) als ungehörig, ungezogen, ungehobelt zu denunzieren.
    .
    Die Regierung stets zu preisen und zu loben ist dann die einzige Verhaltensform, die den Qualitätsmedien noch als angemessen erscheinen wird.

    • Fairerweise uss an sagen: Das sind die Leitmedien, die meist fern der Realität sind Die schreiben für den bundesdeutschen Ansatz. Die Prantlhausener Zeitung traut sich schon länger nicht ehr an die realen Umlandgeschichten heran.

      Zum Beispiel hat der Polizeichef von Freising einen Fall von sexuellem Übergriff kleingeredet und musste, als das Opfer das weniger lustig fand, zurückrudern.

      Das wäre mal ein Fall für Hannah Beitzer oder andere FeministInnen in der Redaktion gewesen. Was man da hätte machen können. Ist aber, oh Wunder, kein Thema.

    • Obrigkeitsgläubigkeit
      „Die Regierung stets zu preisen und zu loben ist dann die einzige Verhaltensform, die den Qualitätsmedien noch als angemessen erscheinen wird.“
      Sicher. In den Leitmedien mit „linkem“ Anspruch findet man de facto eine durch und durch biedermeierliche Obrigkeitsfrömmigkeit. Merkel, die seit Jahren auf allen Feldern Entscheidungen nur simuliert, ist völlig unantastbar, echte Opposition, echte Politik dagegen ist einfach nur igitt. Jetzt haben sie gemerkt, dass die CSU Merkel tatsächlich politisch stürzen könnte, wenn sie es denn darauf anlegen würde (Die Mehrheit von SPD+CDU im Bundestag steht nämlich nur auf dem Papier. Merkel hat in der Sache auch in der CDU-Fraktion keine mehr). Sofort wird die große Moralkeule geschwungen und die FAZ ist ja heute auch noch eingestiegen.
      Das Schlimme ist ja, dass das nur die zivilisierte Form der Unterdrückung anderer Meinungen ist. Vor Hörsälen versammelt sich längst auch eine linke SA (genannt Antifa), die Vorlesungen verhindert, wenn sie ganz allein der Meinung ist, dass der Vortragende ein Nazi oder Verschwörungstheoretiker sei. Ist ja auch egal, ist eh alles Dasselbe. Und das Schlimme dabei ist, dass sie dabei ein unendlich gutes Gewissen haben. Sie sehen gar nicht, dass sie in gleicher Art und Weise die freie Meinungsäußerung unterdrücken, wie es 1920 rechte Fanatiker mit Max Weber gemacht haben. Stück für Stück geraten wir in einen Horrorfilm, den wir uns niemals haben vorstellen können.

    • Prantl, der Pechvogel
      Ich sehe ja durchaus ein, dass Herr Prantl zwar das private Engagement anderer fordern, selber aber keine leider Flüchtlinge beherbergen oder betreuen kann.
      Geht halt nicht, kein Platz, keine Zeit.
      Dafür muss man Verständnis haben, Leitartikel schreiben sich schließlich nicht von selbst, das hat überhaupt nichts mit dem guten alten St. Florians-Gebet zu tun (bzw. neudeutsch: dem NIMBY-Prinzip) zu tun.

      Nun werden im Pranthausener Osten gerade vier Hallen als Unterkunft für Migranten gebaut. Ecke Brodersen/Max-Proestl-Straße. Genau gegenüber von zwei Schulen aber eben doch gute 3km oder 10 Minuten mit dem Auto von der Redaktion der PZ an der Ecke Hultschiner/Zamillastraße entfernt und damit praktisch unerreichbar für die unter permanentem Zeitdruck arbeitenden modernen Journalisten. Aber vielleicht hat die Stadt Prantlhausen ja doch noch ein Einsehen mit den Nöten des modernen Journalisten von heute und entdeckt die Wiese direkt nördlich des Turms der PZ als Standort für die nächsten Migrantenunterkunft. Da könnte die Stadt Prantlhausen massiv von der sozialen Ader der Prantlhausener Zeitung profitieren, weil die Migranten in der Kantine des Prantlhausener Verlags mitspeisen könnten und der Verlag, unter dem massiven Druck der Mitarbeiter, sicher auch seine sanitären Anlagen zur Verfügung stellen würde. Und Herr Prantl in Person könnte endlich, endlich seinen Wunsch nach privatem Engagement verwirklichen weil es nicht mehr so weit zu den Migranten wäre.

  11. HM, seien sie nicht albern....
    „…wo die Führung sich endlich mal wieder traut,…“

    Sie werden doch wohl nicht ernsthaft hier behaupten wollen, dass die Merkel&Co irgendwas davon geplant hatten?
    Der Gag ist ja, dass es gerade die absurde Inkompetenz der Frau ist, die das verursacht.
    Und die Mehrheit der Ignoramusse die Merkel gewählt hat, die steht jetzt rum und jammert, weil sie anscheinend nicht akzeptieren will, dass sie es war, die das alles verursacht hat… und deshalb einfach alles weitertreiben lässt, höchtens (wie immer bei sowas) die Schuld bei anderen sucht.
    Und nun hofft, dass diejenigen deren Inkompetenz das verursacht hat, ab sofort so brilliant werden, es wieder alles zum Guten zu wenden, damit man endlich wieder in Ruhe weiterkonsumieren kann, wie bisher.

  12. Mal grundsätzlich....
    Wollen wir mal auf dem Teppich bleiben….

    Natürlich ist es lächerlich von Privatpersonen Entmietungen zu verlangen, um Wohnraum für Flüchtlinge zu schaffen. Ich habe bisher allerdings auch nicht einen Nachweis gesehen, dass man das tatsächlich irgendwo getan hat, oder gerade dabei ist irgendwo umzusetzen. Recht häufig lese ich aber von perversen Profiten, die mit Bruchbuden verdient werden und von Steuergeldern bezahlt! Auch in den Stützen kein Wort davon.

    Auch wird die Argumentation zu diesem natürlich existierenden Problem geschwächt, wenn man so tut, als würden Makler und Vermieter die Gebühren seit der Gesetzesänderung nicht auf die Miete umlegen.
    Was ich hingegen weiss ist, um nur ein Beispiel zu zeigen, dass unzählige KGs und sogar Hedgefonds ganze Wohnblöcke verkommen lassen und mit welchen auch immer Methoden zu entmieten, um perverse Renditen für ihre Anleger zu ermöglichen… Und für all die adurch entstehenden Problemen, ebenfalls von der Pfarrerstochter in Berlin durch völlige Untätigkeit und Planlosigkeit zugelassen, interessiert sich kein Schwein.
    Da hört man keine Beschwerden zu, das ist also ganz in Ordnung? Oder halt einfach nur nicht das eigene Problem?

    Ich lese die Stützen ja mittlerweile seit etlichen Jahren aber ich kann mich an keinen Blog Beitrag erinnern der solche Zustände mal zum Thema gemacht hat!
    Warum also sollte sich die grosse Menge, der ausnahmsweise mal bei einem Wohnraum-Problem Nicht-Betroffenen, Normalo-Bürger, für die Sorgen jener interessieren, die ihre durch Erben erworbenen insgesamt mehrere tausend qm Wohnraumbesitz, und ihre daraus entstehenden leistungslosen Einkommen gefährdet sehen?

    Es gibt zwei Formen von Staatsbeteiligungen von Bürgern.
    Die für Bürger etwas Schwerere gibt es ein wenig in der Schweiz, wo man, wenn man meint es müsse sein, mittels Volksbefragung gewisse Sauereien verhindern, oder Wünschenswertes durchwinken kann.
    Die andere Methode ist die Deutsche. Dem seit ein paar Jahrzehnten Grundwert aller Grundwerte, der Habgier und kurzfristigen Profitmaximierung zu huldigen, in dem man jedes Schlupfloch benutzt um die eigenen Tasche zu füllen, aber fürchterlich laut aufjault, wenn es an den eigenen Besitz gehen könnte.
    Die prinzipielle Widerwärtigkeit eines solchen Systems stört keinen.
    Es geht einzig um eigenen Gewinn, oder Verlust.
    Jene dumme, aus Amerika kommende ökonomische Ideologie, die den Menschen vorgaukelt, wenn nur jeder seinen Profit maximiert, dann sei das für alle am Besten, und der trickle down effect ernähre mit seinen von den Tischen des 1% herab fallenden Brosamen auch noch die Ärmsten, und, sogar den Abschaum der sozialen Hängematten Benutzer!

    Es ist diese Politik die letztlich solche Massenflucht Bewegungen verursacht!
    Es ist die Wirtschaftspolitik, gerade die des Exportweltmeisters Deutschlands, und die Unterstützung des Raubrittertums der USA, die diese Zustände verursacht!
    Und nun wenn die Folgen in allen möglichen Formen auf die Bürger dieses Habgier-Landes einprasseln, dann wird gejammert.
    Und wie immer ist keiner Schuld, oder wie seit zwei Wochen, Merkel, weil sie eine Pfarrerstochter ist und noch dazu aus der DDR kommt und die unschuldigen, wohlmeinenden Bürger jahrelang getäuscht hat!

    Aber ja doch….

    • Ich versuche nur, die VErmietersicht der Dinge zu zeigen. Dass die nicht jedem gefällt, ist klar. Staatliche Entmietung – da ist ein Beispiel verlinkt.

    • Falsch
      Also Vermietung als leistungsloses Einkommen zu diffamieren zeugt von einer völligen Verkennung der Tatsachen. Dies gilt vielleicht für Aktionäre der DA o.Ä. Wenn Sie aber, wie die meisten privaten Vermieter, sich um ihren Wohnraum selbst kümmern (müssen) dann büßen Sie allein durch Ärger ein paar Jahre Lebenszeit ein. Und bei dem Ärger meine ich noch nicht einmal nur die „schlechten“ Mieter, sondern auch eine pervers mieterfreundliche Rechtsprechung und einen seit zig Jahren zunehmenden Bürokratiewahnsinn.
      Kein Wunder wenn manche dann Wohnungen bewußt leer stehen lassen. Es wird bei dieser Zahl an „Flüchtlingen“ zwangsläufig zu Zwangseinweisungen kommen werden.

  13. Titel eingeben
    Don Alphonso, danke, dass Sie zu diesem bewegenden Geschehen Ihre Erlebnisse und Einsichten mit uns teilen. Man fühlt sich so in dieser an Vernunft so armen Zeit nicht ganz so allein.

    • Gern geschehen – es ist halt so ein Aspekt, der bei der Debatte gern übersehen wird. Ohne private Vermieter geht nichts, und deren Ansprache ist einfach nicht klug.

  14. "Immer wilderes Geschrei aus Bayern"
    Jetzt erzählt der Tagesspiegel so eine Geschichte: Die Kanzerin kümmert sich bereits klug und geräuschlos um das Problem (Gesetzesänderungen, Türkei-Verhandlung, Österreich-Schnittstellen) aber aus Bayern kommt „immer wilderes Geschrei“.
    .
    Diese Gegenüberstellung:
    Hier die kluge weise Obrigkeit, dort die Krakeeler und Kritikaster, die meckern statt zu helfen.
    .
    Das ist das Obrigkeitsdenken wie zu Wachtermeister Dimpfelmosers Zeite. Aber das ist jetzt offenbar wieder die gültige Weltsicht unserer Qualitätsmedien: Laute Kritik ist per sel illegitim.
    .
    In einem Land, dessen Untertanen keine Demokratieabgabe zahlen, würde man sich doch jetzt ganz selbstverständlich und auf breiter Front den Rücktritt der Regierungschefin fordern. Und natürlich in gehöriger Lautstärke.

    • da ist einfach die Angst, Bayern könnte 20 Busse schicken und Berlin zum Zusammenbruch führen. Ich sag nur Lageso,

    • Bayern
      Das ist die Wahrheit in Bayern:
      Die Behörden arbeiten geräuschlos und erfolgreich; die Bevölkerung hilft effektiv:
      http://www.merkur.de/lokales/dachau/karlsfeld/traglufthalle-fluechtlinge-gewerbegebiet-karlsfeld-steht-5684611.html

    • Laute Kritik ist nicht erwünscht und Merkel bringt zwei Pandas aus China mit
      ich habe gestern bei der Meldung, es kämen nun zwei Pandabären nach Berlin laut aufgelacht… und dachte nur, ach Gottchen, noch zwei Migranten. Und, Merkel wirft jetzt auch mit Bärchen, wohl zur Volksbelustigung oder eher Beruhigung.

      .
      Ich las kürzlich, dass private Vermieter Wohnraum anboten, aber keinerlei Resonanz erfuhren und nun erbost sind. Da will man schon mal helfen und keinen kümmert’s. Ob immer aus purem Hilfsgedanken heraus, wage ich in manchen Fällen doch ernsthaft zu bezweifeln. Es scheint ein recht profitables Geschäft zu sein und man wäre gern daran beteiligt.

  15. Soli
    Dann bekommt der Wohnungsinhaber halt einen Integrationssoli aufgebrummt, wenn er nicht an Migranten vermietet. Das wird dann als Kampf gegen einen Apartheid-Wohnungsmarkt verkauft.

  16. Vermieter- und Mietersorgen
    Es ist vielleicht langsam etwas abgedroschen, aber auch dieser Beitrag gefällt mir sehr gut.

    Ich gehöre auch zum mietenden Teil der Bevölkerung. Wäre ich Vermieter, hätte ich angesichts dieser Entwicklungen vor allem auch Sorge, dass mir, selbst wenn ich eine Räumungsklage mit großem Aufwand doch irgendwie durchgefochten habe, der Mieter am Ende nach Polizei- und Ordnungsrecht wieder in die eigene Wohnung eingewiesen wird und der Ärger dann nicht nur weitergeht, sondern sich noch verschärft.

    Die Zurückhaltung beim Vermieten an „Ausländern“, vor allem an nicht-europäische, kann ich im Grunde recht gut verstehen. Es gibt immer solche und solche, und es ist sicher schade, dass es deshalb auch sehr anständige Leute trifft, die halt das Pech haben, einer nicht so gut beleumdeten Gruppe zugerechnet zu werden. Aber nach meinen Beobachtungen ist es halt kein Vorurteil, dass die Probleme auch in dieser Hinsicht mit der kulturellen Distanz tendenziell stark wachsen. Deshalb ist es für Leute, denen es nicht um Abzockerei geht, sehr rational, da – natürlich unausgesprochen – zu diskriminieren. Für manche Leute ist es sogar lebensnotwendig zu verhindern, dass sie sich Mietnomaden ö.Ä. einfangen.

    In einem Punkt muss ich dagegen widersprechen, der aber auch erst in den Kommentaren auftauchte: Ich bin mir sicher, dass diese Politik schon bald erhebliche Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit in ganz Deutschland haben wird. Realistischerweise muss man davon ausgehen, dass es, auch frustbedingt, weit stärker zu Kriminalität kommen wird, die dann immer stärker auch ganz normale Deutsche betreffen wird. Ich möchte nicht sagen, Waffen seien eine „Lösung“. Aber ich kann schon gut verstehen, wenn Leute befürchten, dass der Staat sie und ihre Habe bald nicht mehr angemessen wird schützen können. Leider erscheint es mir auch da nur rational, selbst vorzusorgen.

  17. Vermieterelend
    Ich kann zwischen dem Blogbeitrag und der Flüchtlingskrise keinen Zusammenhang erkennen. Daß private Vermieter selten an sozial Problematische vermieten, ist doch bekannt. Schon nach dem Kriege sah man meine kinderreichen Eltern (wir sind „Hheimatvertriebene“) als asozial an. Später mußte ich dann aber als Eigentümer eines Berliner Mietshauses in den siebzigern Jahren dazulernen, nämlich, daß man als privater Vermieter zu den Deppen gehört. Als eine Mieterin, eine Deutsche natürlich, Ausländer gab es damals in dieser Gegend nicht, volltrunken ein Waschbecken abriß und jede Woche irgendein Mieter wegen einer Lappalie möglichst spät abends anrief, reichte es mir. Ich verkaufte das Haus und erwarb nach der Wende land- und forstwirtschaftliche Länderein in Brandenburg, die sich mittlerweile im Wert verzehnfacht haben. Da muß man nicht demütig auf den Eingang der Miete warten. Wenn ich dort unterwegs bin, nicken mir die Maispflanzen und Kiefern freundlich zu.

    Wenn ich richtig informiert bin, zahlt Bayern 25 € pro Flüchtling und Tag. Das Münchner Appartement des Don ließe sich also für fast 30.000€ pro Jahr vermarkten. Wenn das keine nette Ansprache ist. Die Nachbarn werden ihn allerdings möglicherweise steinigen.

    In Brandenburg wird gerade der Abriß der Plattenbauten teilweise schon gestoppt. Wenn bloß die Flüchtlinge nicht wieder verschwinden würden, 7.000 sollen es inzwischen sein. Trotzdem Dank an die Großvermieter, sie werden es packen. Ich würde es übrigens begrüßen, wenn die Flüchtlinge für die Anwartschaft auf eine Wohnung einige Hundert Stunden als Bauhelfer ableisten müßten. Das hat in der Weimarer Republik und in der DDR auch funktioniert.

  18. Das tote Kapitalistenschwein im Vorgarten
    Nach der Maueröffnung vermietete ein Onkel leichtsinnigerweise an eine aus der Zone kommende Familie. Die 2te Monatsmiete haben die dann nicht mehr gezahlt und die folgenden erst recht nicht. Nun saß dem Onkel aber die Bank im Nacken und seine Rente war auch nicht üppig.
    Da hat er halt immer wieder mal höflich versucht an sein Geld zu kommen.
    Eines Nachts hörten die Nachbarn lautes Gebrüll des Mieters, er habe in der DDR schon 2e todgeschlagen, auf ein drittes Kapitalistenschwein komme es ihm jetzt auch nicht mehr an.
    In der Früh fand der Zeitungsbote des Onkels Leiche im Vorgarten.
    Laut Obduktionsbericht ist er da aber nicht gestorben und die schwere Kopfverletzung stammte auch nicht von einem Sturz, aber die Todesursache war halt ein blödes Herzversagen. Da sah die Staatsanwaltschaft dann keinerlei Notwendigkeit noch zu ermitteln. Die Wertgegenstände des Onkels, die im Besitz des Mieters gesehen wurden, waren angeblich ja verschenkt worden, und überhaupt…
    Das Haus war dann unverkäuflich, und dort eine Wohnung zu mieten, so leichtsinnig war niemand. Der Mieterverein hat aber böse geschrieben, dass gefälligst die Heizung schon warm eingestellt zu sein habe.
    Der Anwalt machte den Erben wenig Hoffnung, so 4 bis 5 Jahre werde man die Herrschaften ertragen und durchziehen müssen, Heizung, Strom, Müllabfuhr und Wasser stünden dien Mietern zu, auch wenn sie weder Miete noch Nebenkosten zahlten, bis irgendwann ein Räumungsurteil hoffentlich, vielleicht ergehe…
    Gottseidank hatten die Nachbarn im Sauerland aber andere Gerechtigkeitsvorstellungen als Justizia. So sind die Mieter dann Richtung Ruhrpott entschwunden, ohne jemals mehr als die allererste Miete gezahlt zu haben.
    Rechtsstaat? Welcher ??? Wo???
    Vermieten? NIE WIEDER !

    • Da brauchen Sie keine Leute aus der "Zone". "Hiesige" handeln ebenso
      Ich hatte einen Mieter aus dem hintersten Oberfranken, wo Leute, die auch hier generell als Preißn bezeichnet werden nur Anstand und gelebte hohe moralische Ansprüche vermuten, halt so, wie vom Don und der Bayerischen Staatsregierung permanent dargelegt. Dieser Herr zahlte auch nach relativ kurzer Zeit und nachdem seine Frau offenbar gemerkt hatte, was für einen tollen Fisch sie da aus dem Weiher gezogen hatte, keine müde Mark mehr. Unser Staats(un)wesen, zutiefst vom Ungeist sozialistischen Gedankenguts bis zum Gehtnichtmehr getränkt erlaubt, wie vom vorherigen Beitragsschreibenden dargelegt, nicht, solchen Leute Strom, Heizung oder gar das Wasser abzudrehen. Alles strömt weiter auf Vermieters Kosten. Der „Herr“ Mieter war dann so frei jedem, der dies hören wollte oder auch nicht, gegenüber zu äußern, dass der „G.“ (Das bin ich) ein ganz saudummer Hund sein müsse, wenn er glaube, er zahle dem „G.“ auch noch Miete. Ich schaffte eine Räumungsklage durch zu bekommen. Kurz vor dem Vollzug rief mich irgendein Amt dieses gesegneten Ortes ab, ob ich nicht wenigstens ein paar Tage Frist gewähren könne. Nach meinem Erkenntnisstand hätte das dazu geführt, dass alles wieder da capo losgegangen wäre. Ich blieb hart. Die Räumung verlief wohl auch für meinen Anwalt sehr aufschlussreich, zumindest hatte ich den Eindruck, dass er bisher mit solchen Obstrusitäten nicht traktiert wurde. Es ging nun darum, wegen des Mietrückstandes nach pfändbaren Dingen Ausschau zu halten: Also Blick in die Garage. Dort ein einigermaßen teurer Sportwagen, allerdings unfallgeschädigt. Nahe der Garage ein Wagen gleichen Typs. Der Gerichtsvollzieher sah allerdings sofort mit geübtem Auge den „Kuckuck“ auf diesem Fahrzeug: „Da können wir nichts mehr machen, haben Pech gehabt“. Der Wagen in der Garage, noch pfändbar, wurde konfisziert. Der Miter verdrückte ein paar Zähren. Der Rest, inklusive „Wiederwohnbarmachung“ der Wohnung blieb an mir hängen. Ich bekam einen Titel, allerdings nie die Mittel. Inzwischen hat sich der Herr unter Hinterlassung von Schulden, die nicht nur bei mir für ewig anstehen werden, ins Paradies der Mietnomaden oder ähnlicher Leute verabschiedet. Die Lehre aus dieser Geschichte (ich hätte noch andere Schmankerln zum Thema in petto, jedoch immer ganz ähnlich): Immobilieneigentum außer für professionelle Immobiliengroßunternehmer nur zu rein privaten Zwecken anstreben. Dann kann man das unter Hobby ablegen. Soll der Rest der Menschheit doch seine Zelte aufschlagen (lassen), wo der (A)Sozialstaat dies für richtig hält. Am besten dort, wo außer Gras und Birken in guten Jahren allenfalls Kartoffeln hochkommen.

    • Wir hatteh nur einmal Probleme, mit einer leider durch diverse Wechsel entstandene WG, aber man lernt eben dazu.

    • So kanns gehen...
      Die Absurdität solcher Konstellationen schildert unser Gastgeber schon im Eingangstext. Solche Mietferkel sind das komplementäre Viechzeugs zu den Geiern und Heuschrecken am anderen Ende des Spektrum. Beide fügen viel Leid zu.

      Was wir wohl endgültig einsehen müssen, dass unser Wohlfühlkapitalismus so spätestens mit Maggie Thatcher zu Ende ging. Auf einmal boomte es, aber zu welchem Preis für riesige Anteile der Bevölkerung. Der Boom fand mehr an der Börse als an der Werkbank statt.

      Ich kann mich erinnern, dass man in den frühen 80ern noch ziemlich equivalent Aktien der Deutschen Bank etc. gegen eine Wohnung (und zurück) umtauschen konnte, Vermögenswerts-Preise waren recht stabil, man kassierte Dividenden oder Mieten, und noch waren gute Gehälter eine solide Grundlage, eine Eigentumswohnung oder Einfamilienhaus zu kaufen.

      Statistiken, die das Auseinanderklaffen von Vermögenswerten, Preisen und Löhnen aufzeigen, wären sicher aufschlussreich: Wieviel % eines Bruttogehalts kostete dies oder das? ok, Anrufbeantworter und Autotelefone sind drastisch billiger geworden….

      Das ganze Moral vs. Selbstbehauptungs-Dilemma erinnert fatal an die Paradoxien die der Anthropologe Gregory Bateson als Double Bind -Situationen herausarbeitete: widersprüchliche Überzeugungen in einer Person, einer Gesellschaft führen letztlich zu schizophrenem Austicken…
      als Individuum oder Gemeinschaft. ( ich habe absichtlich etwas kondensiert, die Diskussion seiner Forschungen ausgeblendet)

      Im Kern stimmt es so: wenn man heute ein Kind erzieht, sich immer fair und anständig zu benehmen, und ihm gleichzeitig einbläut, ja nicht mit dem nur zweitbesten Zeugnis nach Hause zu kommen, wird es irgendwann einen Hau entwickeln.

      Wir haben Lebensbedingungen geschaffen, an denen man am Ende irre wird.
      Schliesslich sind wir alle Junkies unserer Oldtimer, Palazzos, Fahrrad- und Gemäldesammlungen, des 300PS Dieselcabrios, das nur 7,5 Liter frisst…

      Wir müssen uns sanft an die eigene Nase fassen, und uns klar werden, was unsere wirklichen Werte sind, und wo wir Kompromisse machen können.

      Wirklich bitter ist nur, dass die von uns, die zu diesen Kompromissen bereit wären, nur eine ziemlich schmale Bindeschicht sind; sehr viele haben nichts abzugeben, noch mehr haben eine Wut und Verzweiflung, angesichts derer wir nur froh sein können, dass sie so richtig noch keiner kanalisieren konnte, und eine äusserst schmale Gruppe besitzt so viel, dass auch sie glaubt, nichts hergeben zu können, weil dann die Bonität ihres ganzen Holding-Mobiles ins Rutschen käme.

      Ich sage es nicht gerne, aber ich fürchte, das kann gar kein friedliches Ende an einem runden Tisch mit Bionade und Weissbier nehmen…

  19. "Blendgranaten der Bigotterie"
    @Don Alphonso

    Zu den Blendgranaten der Bigotterie können Sie auch Til Schweiger und AngeLaLa Merkel hinzufügen:

    http://www.welt.de/vermischtes/article147673892/Warum-Schweiger-keinen-Fluechtling-aufnehmen-kann.html

    Schweiger: „Er würde jemanden aufnehmen, „wenn ich eine intakte und funktionierende Familie hätte, wo immer ein Elternteil da ist. Aber ich bin nur unterwegs“ – also das gleiche dämliche Argument wie Göring-Eckardt, „keine Zeit“.

    Merkel: „Zu Beginn dieser Woche sagte Regierungschefin Angela Merkel auf die Frage, ob sie eigentlich Flüchtlinge bei sich aufnehmen würde, der „Bild“-Zeitung: „Auch wenn ich großen Respekt für die Menschen habe, die das tun, könnte ich mir das für mich derzeit nicht vorstellen.“

    Ansonsten: Keep up the good Work! Sie sind in der ganzen Sache eine der wenigen Stimmen der Vernunft und des Realismus! Danke!

  20. Schön, dass Sie die Grünen und Herrn Prantl nicht mögen
    Das wissen wir jetzt langsam. Mit einer sachlichen Argumentation hat es freilich wenig zu tun. Lösungsvorschläge sucht man in Ihrem polemischen Aufsatz auch vergeblich.
    Die Flüchtlinge werden letztlich in den nächsten Jahren in den Wohnungen wohnen müssen, die existieren, egal wem diese gehören und nicht in irgendwelchen Fantasiewohnungen, die es irgendwann mal geben mag und auch der Verweis auf Italien ist einigermaßen würdelos.

    • Lösungen statt Losungen
      Ihr Lösungsvorschlag, wonach die Flüchtlinge letztendlich in den Wohnungen wohnen müssten, die existieren, ist ungefähr genau so sachorentiert, wie „wir schaffen das“.

    • Niedlich
      Werter Herr Müller, wie kommen Sie darauf von anderen Lösungsvorschläge zu erwarten, die erkenntlich nicht Ihr „WIR“
      sind und zur der jetzt verfahrenen Situation nicht nur nichts beigetragen haben, sondern immer vor den Problemen wie sie jetzt sind, gewarnt haben.

    • Reden Sie Klartext!
      „Die Flüchtlinge werden letztlich in den nächsten Jahren in den Wohnungen wohnen müssen, die existieren, egal wem diese gehören und nicht in irgendwelchen Fantasiewohnungen“

      Hier steht ein riesiger Elefant im Raum. Und der sieht so aus:
      Einweisungen in bereits genutzten privaten Wohnraum, notfalls auch zwangsweise durchgesetzt.

      Bei einem ungehemmtem Zustrom im derzeitigen Umfang bei gleichzeitigem Totalausfall von Abschiebungen nicht asylberechtigter Personen ist oben Gesagtes schon jetzt nicht mehr anders umzusetzen – selbst bei noch so üppiger Förderung der Bauwirtschaft und noch so radikalem Kahlschlag unter den Bauvorschriften wird es Jahre dauern, bis da mal ausreichend Wohnraum bereit steht. Auf die langfristigen sozialen Folgen in und durch solche Trabantensiedlungen ist hier schon anderweitig hingewiesen worden.

      Wenn Sie also Wohnraumbewirtschaftung von Staats wegen wollen (oder Ihnen das als Folge lieb ist): Sagen Sie das und reden Sie nicht um den heißen Brei herum.

      Natürlich ist das dann ein 1a-Konjunkturpaket für Rechtsradikale. Bei dem Zeug, was Grüne und Herr Prantl von sich geben, habe ich den Eindruck: Die können es gar nicht mehr erwarten, braune Brühe in den Parlamenten zu erleben.

  21. Nach etwa 2 bis 3 Monaten Erholungsphase ....
    … dürfte es doch möglich sein, zu verlangen, dass die Flüchtlinge selbst an Aufbau, Renovierung und Instandhaltung ihrer zukünftigen Aufenthaltsräume mitwirken.
    .
    Dann erkennt man auch, wer „gewillt“ ggf. sogar „vom Fach“ oder wer „zu doof“ oder „zu faul“ ist. „Zu doof“ und „zu faul“ bleiben dann eben in den Erstaufnahmeeinrichtungen bis sie verstanden haben, was in DE von ihnen erwartet wird.
    .
    Ach nein, das klappt sicher nicht, weil Beamte nur Anträge ausfüllen aber nicht mit Werkzeug und Menschen umgehen können bzw. überall sofort Schwarzarbeit wittern würden.

    • Konstruktiver Beitrag
      im wörtlichen Sinn: wäre auch therapeutisch gut, zu sieben, wer was aufbauen will, und wer nur einen Mercedes auf Leasingraten abstauben will.

      Für die gutwilligen ein Ausgangspunkt, sich wieder wirkmächtig zu erleben.
      Ich bin auch froh, dass ich von meinem Vater gelernt habe, wie man mit Werkzeug umgeht, wie man kleine Autoreparaturen hinkriegt, und finde es furchbar, wenn ein deutscher Anwalt mit seinem teuren Motorrad hier in eine Schweizer Werkstatt fährt, und in barschem Ton bittet, man möge ihm bitte nach bestandenem Tüv/MFK das Nummernschild wechseln..

  22. "Ein Neurotiker ist ein Mensch, der ein Luftschloss baut...
    Ein Psychotiker ist der Mensch, der darin lebt, und ein Psychiater ist der, der die Miete kassiert.“ – Jerome Lawrence.

    Danke für Ihren Artikel, werter Don. Da haben Sie ein grosses Problem der „Migrantenwanderung“ in den Blickpunkt gerückt Viele unser politischen Neurotiker/innen bauen an Luftschlössern und leben als Psychotiker komfortabel in ihrem Reichstagsgebäude in Berlin. Die „Miete“ sacken dann die Haie des weltweiten Finanzkapitals ein. Über dem Portal des Luftschlosses Reichstag prangt noch der schöne Spruch „DEM DEUTSCHEN VOLKE“, doch wird er demnächst gegen den Slogan „WIR SCHAFFEN DAS“ ausgetauscht.

    Von einem Besuch in diesem „Luftschloss“ ist mir eine Installation des Künstlers Hans Haacke im nördlichen Innenhof im Gedächtnis geblieben.
    Es ist ein schmaler, rechteckiger HOLZTROG mit der Inschrift in Leuchtbuchstaben „DER BEVOLKERUNG“. Dieser Trog sollte nach und nach mit Erde aus allen Bundesländern gefüllt werden und ein eventueller, spontaner Pflanzenwuchs sollte sich selbst überlassen werden. Dieses Bild kommt mir in der heutigen, aktuellen Tagespolitik in den Sinn,
    wo unsere Politiker überrascht und planlos auf die Folgen ihres unverantwortlichen (NICHT)Handelns der vergangenen Jahre reagieren. „DIE BEVÖLKERUNG“ und die vielen ehrenamtlichen Helfer, ja sogar viele „Migranten“ werden sich zunehmend selbst überlassen und irgendwann kommt dann der staatliche „Kollaps“.

    Werter Don, Ihr beschriebenes Thema wird durch den heutigen FAZ-Artikel – „Hamburg und die Flüchtlinge. Der Widerstand wächst.“ – untermauert und bestätigt. Zum Schluss möchte ich ein Zitat unseren Politikern ins Parteibuch schreiben: „Ein NEIN aus tiefster Überzeugung ist besser und größer als ein JA, das nur gesagt wird, um zu GEFALLEN oder um Schwierigkeiten zu vermeiden.“

    Bin gespannt, ob Herr Seehofer am Wochenende ein NEIN der Kanzlerin entgegenschmettert und Konsequenzen zieht. Aber ich glaube, der gealterte, bayrische LÖWE hat nicht den BISS und die COURAGE. Er ist und bleibt ein LÖWE der ab und zu brüllt und sich dann versteinert
    und grimmig schauend auf den Sockel vor der Feldherrnhalle in München zurückzieht.

    • Seehofer
      wenn Seehofer diesmal nicht die Sache durchzieht, kann er einpacken. Soviel Gesicht hat er gar nicht, wie er dann verlieren würde.

      In der Welt ist heute ein Artikel über die bundesweiten Chancen einer von der CDU abgespaltenen CSU, es sähe nicht schlecht aus für die Partei. http://www.welt.de/politik/deutschland/article148230658/Dieses-Potenzial-wuerde-die-CSU-bundesweit-entfalten.html

    • Ich denke, es läuft auf einen CDU-internen Putsch gege Merkel hinaus.

    • Auch ehedem stolzen und aggressiven Löwen fallen irgendwann die Zähne aus.
      Söders Zähne dürften allerdings noch genug Biss haben um den zähen alten Löwen zu mampfen. Und die Dame zu Berlin dürfte nicht einmal mehr Angst vor dem Löwen haben, wenn dieser sie alleine in der Uckermark träfe.

    • Putsch - aber von wem?
      Die CDU ist personell doch derartig ausgelaugt, dass sie ihr Zustand im Herbst 1998 an einen fidelen Talentschuppen erinnert. Und bei der CSU sieht es so viel besser nicht aus. Der Vergleich zwischen Beckstein und Huber einerseits und Dobrindt und Söder andererseits ist für die erstgenannten Herren recht vorteilhaft.

      Die CDU-Ministerpräsidenten sind, soweit noch existent, unbedeutend. Bundespolitisch sieht es kaum besser aus: Der Fraktionschef kämpft selbst um seine Autorität. De Maizière hat sich schon lange aus dem Rennen verabschiedet und die vielgelobte Frau vdL sollte schon zu Zeiten als Landesministerin in Niedersachsen wegen fachlicher Untiefen entsorgt werden, was nur an Merkels Protektion scheiterte. Wenn die mal wegfällt, nun ja. Und die Leute, die jetzt mit kritischen Äußerungen in der Zeitung stehen, sind zumeist eher keine „first class brains“ oder haben – siehe Bosbach – mit ihrer politischen Karriere ohnehin abgeschlossen.

      Bliebe eigentlich nur, dass Schäuble irgendwann befindet: „Isch over.“

      Der hätte in der Unionsfraktion sicherlich genug Rückhalt und auch darüber hinaus die Statur, eine andere Politik glaubwürdig ins Werk zu setzen. Aber Schäuble ist kein Putschist und – wie auch Seehofer – möglicherweise auch nicht bei bester Gesundheit.

      Ich tippe auf „weiterwurschteln“. Hat ja bis jetzt auch irgendwie funktioniert…

  23. Titel eingeben
    Sehr viel Verbitterung im Text – aber absolut nachvollziehbar.

  24. Titel eingeben
    Sie sprechen mir aus dem Herzen, vielen Dann dafür!

  25. Die ZEIT schliesst sich so langsam Dons Auffassungen an:
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-10/fluechtlinge-unterkunft-staedtebau-interview/seite-2

    Im Klartext: Ja, es werden Armutsghettos entstehen (müssen). Und das noch auf der Grundlage von längst überholten, weil viel zu niedrigen Zahlen.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Werter ThoHa
      es heißt in dem Artikel: das Ziel muss doch sein, dass Flüchtlinge und Deutsche sich begegnen.
      .
      Nun, diese Begegnungen hatte man in einer Wohnanlage der Wohnungsgenossenschaft, der ich auch angehöre. Man sah dort von Schwarzafrika bis Anatolien allerlei Volk, darunter auch deutsche Mieter.
      Die haben sich allerdings längst aus der Anlage verabschiedet, das Zusammenleben funktionierte aus Gründen, die man nun z.B. in und um Migrantenunterkünfte oder Marxloh und anderswo findet, nicht. Allein das Nennen der Adresse hier im Gebiet lässt andere nur die Augen verdrehen und um Gottes willen, da kann man doch nicht wohnen, sagen.

      Insofern haben Sie absolut recht, es werden weitere Armutsghettos entstehen, weitere Parallelgesellschaften. Integration wird ein Wunschtraum bleiben, sie muss immer von beiden Seiten gewollt und gelebt werden. Und wer sich da verweigert…

  26. Wer es wissen möchte,
    der kann es wissen. Die Kanzlerin hat das Land mit lediglich einer Geste und dies zudem im Alleingang abgewickelt. Man muss, um das zu erkennen, nicht sonderlich begabt sein, sondern einfach nur einen nüchternen, sachlichen, von Multikulti Dogmen und Moralin freien Blick auf die Wirklichkeit richten. In meiner Stadt, einer Universitätsstadt, herrscht schon seit Jahrzehnten Wohnungsnot und die Mieten werden stets unerschwinglicher. Ich lebe in einer Flächenstadt, aber dennoch bestehen kaum mehr Räume zur Nachverdichtung. Wohnungen im größeren Umfang können nur an der Peripherie entstehen unter hohem Flächenverbrauch der ohnehin zersiedelten und versiegelten Landschaft. Der städt. Haushalt 2016 weist eine Neuverschuldung auf, die 2017 fortgeführt zur Haushaltssperre führen wird, dabei lebe ich einer der wohlhabendsten Städte in NRW, anderswo wie im Ruhrgebiet sieht es da ganz anders aus. Immerhin ist dort der Wohnraum billiger, also ahnt man, wo die neuen Slums entstehen werden im Verdrängungswettbewerb mit dem bereits bestehenden Prekariat.

    Man beachte: Gerade die ehemaligen Kolonialmächte mit ihren heutigen Parallelgesellschaften der Einwanderer aus den früheren Kolonien (F, GB, B, NL, E) tun den Teufel ihre Grenzen zu öffnen oder gar, wie hier, diese aufzugeben. Hierzulande kann man nicht einmal auf eine Meuterei der nibelungentreuen CDU hoffen, weil da immer noch die SPD gegen Sinn und Verstand steht (im BT mit rechnerischer Mehrheit mit Grün und tiefrot, politische Kräfte die neben dem Nahen Osten und dem ferneren Osten (Afghanistan, Pakistan) möglichst den gesamten Westbalkan aufnehmen wollen und auf weitere Wanderungsbewegungen hoffen (Lybien, Ägypten, Algerien, Mauretanien…da ist noch viel Spiel nach oben). So wird Deutschland also zur „humanitären Weltmacht“. Man möge mir das nachsehen, aber mich erinnert diese Hybris an die früheren feuchten hegemonialen Träume Deutschlands. Wieder einmal soll die Welt am deutschen Wesen genesen und dieses Mal mit dem Schwert der Moral. Diese Träume werden wieder in einer Katastrophe für Europa enden, was unsere Nachbarn längst befürchten. Sie verweigern Deutschland nicht die europäische Solidarität, wie zwei von drei Interviews mit unserem politischen Führungspersonal zu entnehmen ist, sondern sie wollen nicht ebenfalls zu Geisterfahrern werden. Hierzulande freilich, wundert man sich über die vielen entgegenkommenden Fahrzeuge.

    • Titel eingeben
      Parteien betreiben einfache Produktwerbung. Was zum Negativimage gereicht, wird systematisch ausgeblendet. Das führt zu einem Zerrbild der gesellschaftlichen Realität. Dies dem Volks als Spiegelbild vorgehalten, verursacht die Rückspiegelung des „Friede, Freude, Eierkuchen“ der „Gutmenschen“. Und so funktionieren auch die Medien. Um so größer und aggressiver fällt der Reflex aus, wenn andere eine schlechte Botschaft durch die Fenster der „Politikelite“, teilweise religiös verbrämt regiert, schmeissen, die Scheiben klirren und auf einmal Feuer unterm Dach ist. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn eine ehrenamtliche Helferin im Rundfunk mittags berichtet, dass schon ihr Privatleben leidet, wenn sie als Berufstätige nebenher auch am Wochenende ganztags bei der Flüchtlingsbetreuung hilft, sie das aber nicht lange weiter durchhalten kann, ist man beschämt und bestürzt. Einerseits dieses absolut ehrenwerte, aufopferungsvolle Helfen in einer Notsituation, weil der Staat komplett versagt, weil die EU sozial versagt und ihre wahres Ökonomie-Gesicht zeigt, all diesen Fremdenhassern und verklemmten Ariern den Boden unter den Füßen wegzieht. Andererseits hilft sie, etwas zu stabilisieren, was „von oben“ verursacht wurde und was falsch gelaufen ist und manche sagen, zu Unrecht. Was muss erst in Deutschland passieren, dass Merkel und andere „Sozial-Fanatiker“ gebremst werden? Diese Leute und Parteien gehören auf ihre „EU-Religion“ verwiesen, singen sie uns seit Jahren etwas über „Vereinigten Staaten von Europa“ vor, kassieren 12.000,- € im Monat – für was denn? Dass sie uns faktisch belügen, etwas vormachen, potemkinsche Dörfer bauen? Die deutsche Mittelschicht findet das alles so genial. Wie genial und friedlich – die als Friedensprojekt, auch so ein Windei, das alles ist dahin. Wer hebt diese Scherben auf? Nein, ich bin nicht Mitglied bei der AfD, NPD, Pro-Bewegung oder so.- wehe, wenn andere ähnlich denken und dann doch handeln, Merkel und ihrem „Halt die Fresse-Zirkel“ sei Dank.

    • Lybien
      Dem wäre nichts hinzuzufügen-nur bitte nicht den Nachrichtensprechern und Politikern nachmachen: Lybien gibt es nicht!

  27. Ich kann es nicht fassen....
    Jedem, der mal in einem Land der III. Welt war (nicht am Strand sondern in der Stadt) ist wohl klar, dass die allermeisten Menschen dort eine Chance, nach Mitteleuropa überzusiedeln sofort wahrnehmen würden. Aber bei der Bundesregierung hat man wirklich gedacht, es kommen nur die paar Hanseln aus Budapest und dann is gut? Das kann ich nicht glauben. Die haben doch erfahrene Außenpolitiker und Entwicklungshelfer usw., haben die keinen Hinweis gegeben?

    Jedenfalls ist das Kind in den Brunnen gefallen, und nun sucht man nach Schadensbegrenzung ohne Gesichtsverlust. Afghanen und Albaner müssen raus, aber Syrer und Eritreer nehmen wir weiterhin ohne Obergrenze auf; das soll man mal jemandem erklären. Und es dürfte auch für reichlich böses Blut unter den Flüchtlingen selber sorgen.

    • Erfahrene Politiker?
      Warum sollten die Aussenpolitiker besser sein als der Rest der Mannschaft?
      Und selbst wenn-Politiker wie Merkel oder Gabriel sind beratungsresistent. Immerhin stehen deutsche auch gerne im Stau und das Bahnpersonal freut sich immer auffallend, wenn es zu 5-8 Stunden Verspätung kommt-das ist Deine Zeit…….

  28. Ende des Diskussionsverbots in der FAZ ?
    Darf in der FAZ nun also ueber die Massenimmigration diskutiert werden ? Bisher waren ja die Foren zu diesem Thema gesperrt, damit Nazi-Dummköpfe wie ich Ihre menschenverachtenden Ansichten nicht verbreiten können.

    • In meinem Blog schon.

    • Zensur und Lesermeinung
      Ich hätte mir das Ausmass der Meinungsunterdrückung anderer politischer Meinungen und kritischer Kommentare in dieser Zeitung (nicht in diesem Blog) z. B. zu Themen wie dem Krieg in der Ukraine, der katholischen Kirche oder auch der Zuwanderung niemals vorstellen können und wollen. Hier hat die FAZ leider einen Teil meiner medialen Hochachtung eingebüsst.

  29. Das sich ja ganz neue Einsichten…
    …lieber Don Alphonso. An den Beispielen der Mietpreisbremse, des Mindestlohns und der Energiewende zeigt sich eine zunehmende sozialistische Staatsgläubigkeit und Planwirtschaft – doch die Marktteilnehmer sind auch nur Menschen und die wollen nicht so, wie sich das die Sozigehirne vorstellen. Die Leidtragenden sind dann diejenigen, denen eigentlich geholfen werden sollte: bei dieser Politik baut kein vernünftiger Mensch mehr Wohnraum.

    • Ausweitung der Kampfzonen-Planwirtschaft
      „Nach Angaben der CSU haben sich Deutschland und Österreich auf ein Verfahren verständigt, wie mit den Flüchtlingen an der Grenze zu Bayern umzugehen sei. An fünf Grenzübergängen sollen pro Stunde 50 Migranten einreisen können, …“ Quelle: msn.com/de-de/nachrichten/politik/csu-deutschland-und-österreich-haben-sich-über-flüchtlinge-geeinigt/ar-BBmCEpe
      50 * 5 = 250
      50 * 5 * 24 = 6.000
      50 * 5 * 24 * 365 = 2.190.000
      – die weltweite Einladung?

    • Das sind 2-4000 weniger als bisher. Die Katastrophe wird also nach Zahlen verlangsamt, und der Rest strömt woanders über die Grenze.

  30. Leider bewegen wir uns immer mehr in Richtung Ex- DDR (sogar die Familienministerin
    erklärt vollmundig öffentlich, dass sie Änderungen à la DDR vornahm, da es dort besser gewesen sei!), da sich die CDU unter Führung von Merkel so weit nach links bewegt hat, dass man die rechte Flanke den rechten Spinnern von AfD und Pegida verteidigungslos überliess. Die andere, ausgleichende politische Partei, FDP, wurde während der letzten Wahl regelrecht abgeschlachtet weil Rösler sich bei der Wahl des Bundespräsidenten gegen Merkel stellte. Unter diesem Szenario kann man an 5 Fingern abzählen wann wir privaten Vermieter enteignet werden und mit „Mieten“ auf Sozial- Niveau abgespeist werden! Ich frage mich wie lange sich die deutsche, mittelständische, demokratische Bevölkerung diese Unverschämtheiten noch gefallen lässt. Angst habe ich vor Extremisten, die unseren verteidigungslosen und ausserhalb bestehender Gesetze operierenden Staat (heutige aussage Bosbachs, CDU in N-TV) ins Chaos stürzen könnten!

    • Ex-DDR? - Ich hab das Gebilde bisher BRDDR genannt, aber es wird immer mehr zur DDBR
      …und „verteidigungslos“ ist dieser Staat hauptsächlich, weil inkompetente Weicheier in den für die Flüchtlingskrise verantwortlichen Spitzen- und Entscheidungspositionen weder zu regieren verstehen, noch fähig sind, die in Krisenzeiten notwendigen Entscheidungen zur Verteidigung treffen. Es mag ja heroisch sein, die „historische Verantwortung“ entgegen aller Selbsterhaltungstriebe eines Staatswesens als höchstes Prinzip aufrecht zu erhalten, aber was nutzt es dem Deutschen Volk, wenn Deutschland deshalb mit „wehender Verantwortungsfahne“ untergeht? Und es sage keiner, diese Gefahr drohe nicht.

      Auch wenn es vom Matriarchat dieses Staates, von Merkel bis Göring-Eckardt nicht verstanden wird: Zwischen „historischer Verantwortung“ und Selbsterhaltung eines Staates ist Letzteres das einzig wirklich Wichtige. Historische Verantwortung war etwas für die vergangenen 70 Jahre der – in Relation zu jetzt – politischen Schönwetterzeiten Europas. Nun wird Europa auf Bestand oder Untergang/Zerfall angegriffen und damit fängt eine neue geschichtliche Epoche an. Damit sinkt die „geschichtliche Verantwortung“ auf geschichtliches Normalmaß zurück. Nicht wichtiger als die Römischen Christenverfolgungen der Antike, die Greuel des 30-jährigen Krieges oder die blutigen Köpfungsorgien der Französischen Revolution.

      Das heißt, man muß die aktuelle Völkerwanderung mit allen Mitteln abwehren und für dieses überlebenswichtige Ziel die Einschränkungen der „historischen Verantwortung“ aussetzen, zumal diese jede wirksame Verteidigung verhindern.

      Oder muß man Merkel erst daran erinnern, daß die Schwurformel aller Regierungsmitglieder heißt: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe“?

      Somit zusammengefaßt: „…Schaden vom DEUTSCHEN VOLK abzuwenden…“ und nicht „…Schaden von allen Menschen dieser Welt abzuwenden…“.

      Der Lapsus Linguae „Wir schaffen das“ enthebt Merkel nicht vom geschworenen Eid!

  31. Wohnraum ist genug da
    Es gibt genug preiswerten Wohnraum in Deutschland. Das Problem ist, dass die Flüchtlinge dort, nämlich in den entvölkerten Landstrichen Ostdeutschlands nicht hinwollen.

  32. Infantilisierung
    Alle Vermieter die ich kenne, sind bei ausländischen Nachnamen direkt vorsichtiger. Solche die schon negative Erfahrungen gemacht haben, lehnen Ausländer teilweise pauschal ab.
    Ich selbst hatte bereits zweimal das Vergnügen hatte, auf einem überfüllten Immobilienmarkt kurzfristig eine Bleibe zu suchen, davon einmal im Ausland im Rahmen des ERASMUS-Programms. Ich – und mit mir ca. 90% aller ERASMUS-Studenten – wurden bei den Wohnungen massiv abgezockt. Mein Vermieter hat mir nach einigen zungelösenden Getränken zu verstehen gegeben, dass er die Wohnung, welche er selbst nur gemietet hat, mit 100% Aufschlag weitervermietet. Und das war eines der besseren Angebote. Folglich bin ich mir sicher, dass es den illegalen Einwanderern in diesem Land nicht anders ergehen wird. Man konnte diese Entwicklung bei Interesse bereits mit zugewanderten Roma beobachten. Und ich persönlich kann es niemandem verübeln, dass er seine Wohnung keinem afghanischen Analphabeten vermieten will, das ist einfach gesunder Menschenverstand.
    Und hier kommen wir auch zum entscheidenden Problem. Es mag insbesondere der grünen Klientel nicht aufgehen, aber wenn der Staat Wohnungen für illegale Einwanderer baut, dann können wir den Laden hier dicht machen. Dann werden weite Teile der Bevölkerung ihren Staat so sehen wie die Griechen. Als einen Dieb, der ihnen nimmt um anderen zu geben, die kein Recht darauf haben. Und ich kann das durchaus nachvollziehen, man keine drei Semester HM gehört zu haben, um diese Rechnung zu verstehen. Das sollte auch mit protestantischer Theologie gehen:

    Wir nehmen einen durchschnittlichen Deutschen. Das BIP per captia liegt in diesem Land bei ~45000€. Nehmen wir die – sehr beschönigende – Annahme, dass unser Durchschnittsdeutscher also Brutto 45000€ im Jahr verdient.
    Davon zahlt er ca. 20% Lohnsteuer, also 9000€ und nochmal soviele Sozialabgaben. Von den verbleibenden 27000€ netto gehen nochmal rund 25% für indirekte Steuern drauf (Mehrwert, Mineralöl, EEG etc). also nochmal ~7000€. Sprich er zahlt 16000€ Steuern insgesamt.
    Nun liest selbiger Durchschnittsdeutsche, dass ein illegaler Einwanderer ca. 1000€ im Monat also 12000€ im Jahr kostet. Welcher Gedanke kommt dann zwangsläufig?
    „Einer von denen verfrühstückt 75% meiner Steuern“. Das ist dem sozialen Frieden schon nicht zuträglich.

    Und nun noch ein Paar fiesere Zahlen, das Durchschnittseinkommen in Deutschland liegt bei ca. 30000€, als deutlich unter meiner Rechnung.
    Wenn dann aber noch neue (!!) Immobilien für diese Leute errichtet werden, die sich ein deutscher Geringverdiener nicht leisten kann, dann sind wir an dem Punkt angekommen, an dem es enorm gefährlich wird. Dann werden vor allem in den unteren Einkommensbereichen Hass und Wut entstehen, wie wir sie in diesem Land lange nicht gesehen haben.

    • @whoever: Infantilisierung
      „… Dann werden vor allem in den unteren Einkommensbereichen Hass und Wut entstehen, wie wir sie in diesem Land lange nicht gesehen haben.“

      Das schon – aber gegen wen? Die SPD im Verein mit allen Merkel-Adepten werden dies geschickt gegen jeden zu richten wissen, der auch nur einen einzigen Euro irgendwo herumliegen hat – wenn Merkel bis dahin nicht ohnehin die Partei gewechselt hat. Was sie über „… nicht mehr mein Land“ gesagt hat, wird sie genauso schnell bei ernsthaftem Widerstand aus der CDU in „… nicht mehr meine Partei“ ummünzen.

    • @Albrecht
      Jawohl, gut erkannt! Ist dieses Mal keine Option, den Ostlern die Schuld in die Schuhe zu schieben. Geht zum BVerfG dagegen anheulen, die werden Euch sehr nonchalant erklären, dass genau Ihr das genau so wolltet. Geht gar nicht anders. Hat sogar der Seehofer begriffen.

  33. Ganz neue Töne
    Don Alphonso, ich erinnere mich vor nicht allzu langer Zeit mal eine Verdammnisschrift zur AfD aus Ihrer Feder gelesen zu haben, Spießer war, glaube ich, noch das mindeste Wort, das Sie verwendet hatten.

    Wodurch der Sinneswandel? Vielleicht nicht zur AfD, aber so ähnliches wie Sie haben die auch schon immer gesagt. Nun ja, ich wollte ja nur einmal darauf hinweisen.

    • Ich halte die AFD imemr noch für falsch. Es ist halt nur so, dass Lösungen, die bei einer Migration und Integration von 200.000 Menschen im Jahr gut und sinnvoll sind, bei 2.000.000 Menschen im Jahr ohne jede Kontrolle und nur nach Lust und Laune meist ohne politische Verfolgung dann eben nicht mehr funktionieren.

  34. Heimat ????
    Wenn ich vor zwanzig Jahren geahnt hätte, dass Deutschland mal zu Prantl-Land mutieren würde, hätte ich damals die Auswanderung erwogen. Heute bin ich leider dafür zu alt.

  35. Den Sozialismus in seinem Lauf....
    …., den Rest kennen wir. Lieber Don Alphonso, das sind ja ganz neue Töne. Willkommen bei den besorgten Bürgern..äh, Vermietern.

  36. Gibt es Optionen?
    Lieber Don,

    Ihr Artikel war schön zu lesen und ich kann Ihre Bedenken gut verstehen. Ich möchte mich an dieser Stelle gerne einmal unbeliebt machen und nach Optionen für die Kanzlerin fragen. Was sind die Alternativen?

    Aktuell reisen tausende Flüchtlinge pro Tag ein. Würden wir sie nicht mehr reinlassen (Einstellung des Zugverkehrs, Kontrollen an Grenzübergänge, Zäune etc.), was würde passieren? Würden diese Leute (oder auch diejenigen, die gerade in Slowenien auf dem Weg zu uns sind) sagen: „Oh, Frau Merkel macht keine Selfies mehr, lasst uns umkehren.“ Oder kämen diese Leute vielleicht auf die Idee, sich irgendwie über die grüne Grenze zu schlagen und dann einfach irgendwo um Asyl zu bitten? Könnten wir das bei der Länge der grünen Grenze tatsächlich wirksam verhindern?

    Meiner Ansicht nach könnte man auch fragen, ob wir an den Weihnachtsmann glauben. Der Vorteil der aktuellen Situation ist ja, dass der Zustrom halbwegs koordiniert stattfindet. Der Versuch einer Abschottung würde diesen Vorteil schlagartig zerstören, die Nachteile blieben dafür bestehen.

    Wie Sie kann ich den Prantls und Göhring-Eckhardts mit Ihrer Hurra-Multikulti Rhetorik so gar nichts abgewinnen. Die fundamentale Kapitalismuskritik der Linken war zu erwarten, einfach weil diese Leute damit bei allen Themen kommen. Fehlt nur der Hinweis, dass der CIA an allem Schuld ist. Leider höre ich von Herrn Seehofer noch weniger (!) sinnvolles zum Thema, eher eine Mischung aus unrealistischem Haudrauf und amüsantem Mimimi.

    Ehrlich gesagt bin ich gerade ein großer Fan der Kanzlerin. Sie arbeitet an verschiedenen Fronten (neue Gesetze, Diskussion mit Türkei, Koordination in Europa soweit möglich, etc), um die Situation zu verbessern.

    Haben Sie bessere Vorschläge?

    • Man muss diese Entwicklung jetzt stoppen. Nicht reduzieren, stoppen. Es wird furchtbar hässlich, aber noch hässlicher wird es mit jedem Tag, an em man weiter wartet. Denn es wird sich schlichtweg jeder auf den Weg machen. Das ist ein von oben erlaubter Denial of Service Angrff auf unsere Strukturen, und selbst, wenn er das Lebensnivau auf ein Fünftle reduziert, wird es immer noch wlche geben, für die das eine bessere Option ist. Je mehr kommen, desto weniger ist der Staat in der Lage, die Situation zu beherrschen. Also muss es jetzt sein. Und ich denke auch, dass die MJehrheit der Uuion das längst kapiert hat.

      Das ist brutal und unfair und grausam. Es ist aber weitaus weniger übel als das, was kommen wird. Ich war an der Grenze. Da kommen massenweise Pakistanis. Ohne jeden politische Grund. Da kann kein Erdogan helfen. Es ist die Gelegeneheit schlechthin, in einem der reichsten Länder der Welt schwer abschiebbar ein Leben zu führen, frei von Repression und wenn man was anstellt, bekommt man kostenlos einen anwalt und einen Übersetzer. Das ist vollkommener Wahrniss und wer das will, soll bitte selbst nach Pakistan gehen und so einen Staat aufbauen. Aber nicht den hier ruinieren.

    • Niemand hat vor, etwas zu unternehmen
      Lieber Don,

      das klingt ja schon bald härter als das, was die AfD zu sagen wagt, um nicht als Nazi in den Knast geworfen zu

      werden.

      /Ironie off

      Man wird diese Entwicklung nicht stoppen. Man will diese Entwicklung nicht stoppen. Und dass die Mehrheit der Union etwas kapiert haben soll, halte ich für einen schlechten Witz. Die Mehrheit in den Parteien sind reine rückratlose

      Schleimer, die so etwas wie eine eigene Meinung gar nicht kennen. Und das meine ich im wörtlichen, nicht im übertragenen Sinne.

      Vielleicht hat Seehofer persönlich etwas begriffen. Wenn ja, weiß ich nicht, ob er in der CSU genug Leute hinter sich scharen kann, um nächste Woche irgendetwas zu tun, außer seine Backen aufzublasen. Ich glaube es leider nicht.

      Wenn die Antifanten auf Demos skandieren „Deutschland, verrecke!“, dann meinen die das so. Dann wollen die wirklich Deutschland verrecken sehen. Und von diesen Antifanten und Sympathisanten gibt es eine ganze Menge, oder wann hätten sich die Grünen, Jusos oder Gewerkschaften jemals auf einer Demo von „Deutschland, verrecke!“ distanziert? Davon gibt es mindestens hunderttausende, wenn nicht noch mehr. Die wenigsten davon gehen selbst auf die Straße und schlagen Andersdenkende zusammen oder fackeln Wohnungen von AfD-Funktionären ab. Aber sie wollen Deutschland verrecken sehen.

      Und, egal was die meisten in diesem Blog hier denken, Merkel ist eine von denen. Sie WILL Deutschland vernichten. Daher wird sie nie freiwillig zugeben, dass das Boot voll ist. Vielleicht wird sie in den nächsten Monaten so unter Druck geraten, dass sie so etwas sagt, um Zeit zu gewinnen und ihr Zerstörungswerk zu vollenden.

      Ich habe mit Leuten gesprochen, die glauben, mit den neulich veränderten Abschiebegesetzen würde ein Großteil der nicht Asylberechtigten wirklich abgeschoben! Das ist kein Witz! Wer die Tagesschau als einzige Informationsquelle kennt, glaubt den Mist. Klar, in ein paar Wochen fällt auf, dass immer noch niemand abgeschoben wird. Dann wird Merkel die nächste Kompetenzillusion starten, wieder ein paar wirkungslose Gesetzchen verabschieden oder dem Erdogan ein paar Milliarden irgendwohin schieben. Und die Tagesschau-Gläubigen werden es wieder glauben. Für ein paar Wochen. Aber das reicht Merkel, um noch ein paar hunderttausend aus Pakistan oder werweißwoher ins Land zu holen. Bis es zu spät ist.

      Und ja, Don, Sie haben Recht. Es wird furchtbar hässlich, und es wird noch hässlicher mit jedem Tag, an dem man weiter wartet. Und vermutlich wird es hässlicher werden, als irgendjemand hier in diesem Blog es sich vorstellen kann. Und ich denke, bis Weihnachten könnten wir die Sache noch in den Griff kriegen, mit heftigen Unruhen und ein paar bedauerlichen Toten, aber es wird niemand umsetzen. Aber danach sehe ich ziemlich schwarz. Rabenschwarz.

    • Wenn Sie meine Vermietungspolitik kennen würden, die sich gezielt um die Ansiedlung von Migranten, Geschiedenen und Schwulen in von Gentrifizerung bedrohten Vierteln kommert und Midle Manangement keine Chance lässt, würden Sie nicht an die AfD denken.

      Ih bin hier ja an der Basis, und die Mehrheit glaubt die Versprechungen schon lang nicht mehr. Man kann das vielleicht noch ein, zwei Monate machen, aber dann kommt es zu Konflikten gröberer Art. Dann werden sich halt überall Initiativen zur Verfinderung von Notunterkünften bilden. Nicht nur im Osten, überall. Und ich sehe nicht, wer das verhindern soll. Bürgermeister? Landräte? Polizei?

      Es ist nicht mein Wunsch und nicht meine Vorstellung. Aber es passiert jetzt schon im linken Hamburg. Das kommt überall.

    • Schönwetterrechf
      So sehe ich das auch. Wir haben ein Leistungsniveau und Lebensstandard, der für mind. 90% der Weltbevölkerung eine wesentliche Verbesserung ihrer Lage ist. Wir können nur froh sein, dass die Chinesen und Südamerikaner anders orientiert sind. Ich habe aber auch schon Inder und Bangladeschi gesehen, die den Freifahrtschein ins Taschengeldland gerne annehmen. Merkel hat den Verstand verloren, unsere Strukturen, die auf 50.000 Leute – und das ist sehr viel – ausgelegt waren, diesem Ansturm auszusetzen. Was das an Mittel und Personal sinnlos über Jahrzehnte binden wird, ist unvorstellbar. Und am Ende fließt das Geld in politischen Extremismus.

    • Das Problem ist, dass niemand die Folgekosten seriös abschätzen kann. es ist eine Politik, die auch noch egierungen ohne Merkel in grösste Probleme bringen wird.

  37. Vermieter... und Vermieter
    Wenn man alse vermieter „faire“ (nicht überhöhte) Mieten nimmt, trabsparente Nebenkostenanrechnungen macht, sich um den zustand der Immobilie kümmert – ist man ein Depp!
    Miete niedriger als der Mietspiegel? Egal Trotzdem gilt die Mietpreisbremse

    Investieren wo es Sinn ergibt und nciht staatlich geförtder wird? Mehrkosten und (blöde) Fragen von Finanzämtern

    Dazu dann der ganze Wust an Zusatz- und Neuregelungen – von Wärmedämmung um jeden Preis über „Bio-Energie-Vorschrift“ bis hin zu lokalen Gängesatzungen, die die Kosten für moderne Fenster vervielfachen – es ist ist ein ständiger Ärger – schon ohne Mieter.
    Hat man dann auch noch einen „nicht idealen“ Mieter, der nciht zahlt, die Wgh beschädigt und den Garten verwüstet – es braucht trotzdem oft Jahre, bis man den „draußen“ hat, egal wie sehr man auch „im Recht ist“.

    Klar, die „Großen“ haben andere Ansätze. Ich weiß, bei wem ich lieber zur Miete wohne…

    Platt gesagt: Von einer gruppe Unterstützung zu fordern, die die letzten Jahrzehnte nur gemolken und an den Pranger gestellt wurde, ist ein prachtvoller Beleg für meine Annahme über die Intelligenz von Politikern.

    Und wer hier „Zwangsmaßnahmen“ in Aussicht stellt, der möge sich noch mal unser Grundgesetz aufmerksam durchlesen, insbesondere die Artikel 14 und Art 20, Abs 4. und dann gaaanz lange nachdenken…

  38. Danke
    Danke für den Beitrag. Habe ihn mit Freude gelesen und spiegelt in Teilbereichen meine Meinung wieder

  39. @Dieter Zorn, 30. Oktober 2015 um 09:23 Uhr - Einspruch
    Lieber Herr Zorn, der Beitrag des werten DA in DEM vom 25.10. ist weiterhin auffindbar. Hier ein Link: http://blogs.faz.net/deus/2015/10/25/verschweigen-und-stigmatisierung-einstiegsdrogen-fuer-pegida-2942/

  40. Wiege der deutschen Medienberichterstattung
    Joseph Goebbels (Reichspropagandaleiter a.D.) 1933-1945:

    „Das ist das Geheimnis der Propaganda; den, den die Propaganda fassen will, ganz mit den Ideen der Propaganda zu durchtränken, ohne dass er überhaupt merkt, dass er durchtränkt wird.“

    Und zur Politik von A. M. (wir Schaffen das) fällt mir dieser ein:

    Robert A. Wilson: „Nur der Wahnsinnige ist sich absolut sicher.“

  41. Wohltat
    Eine Wohltat solch eine intelligente Diskussion verfolgen zu können.

  42. Es werden noch viele Millionen kommen
    und sie werden auch nicht in Wohnungen wie in Deutschland üblich wohnen, sondern allenfalls in Baracken oder Wohncontainern. Durch
    den Lockruf unserer Kanzlerin und den neckischen Selfies sehen die Menschen in Asien im Orient und in Afrika hier das gelobte Land so wie kurz nach dem Krieg die USA es für das zerbombte Deutschland waren. Nur mit dem Unterschied daß uns die Amerikaner damals nicht reingelassen hätten.
    Man erzählt uns immer wieder daß in den bettelarmen Ländern die Menschen mit 1-2 $ überleben müssen. Nun gibt es hier in D allein schon täglich 5€ Taschengeld neben den elementaren Leistungen zum Leben. Auch medizienische Versorgung ist gratis ebenso haben wir kein Schulgeld wie in Afrika üblich.
    Das Problem ist jedoch ein anderes . Ein Einwanderer der in einer Baracke oder einem Container lebt die Sprache nicht oder nur mangehaft beherrscht,keinen anerkannten Berufsabschluß hat wird schlußendlich keinen Job finden sondern als HARZ IV Mitbürger bis zum Lebensende durchgezogen werden müssen.
    Auch gibt es große Probleme mit den vielen jungen Männnern die
    den ganzen Tag in irgend welchen Hallen zubringen müssen, oder wenn sie dann herauskommen in den Geschäften alles mögliche sehen das sie sich nicht kaufen können und es sich doch auf die eine oder andere Weise irgend wie beschaffen wollen.
    Eine verantwortliche Regierung mit Augenmaß und Lebensrealität hätte
    als die Katastrophe im Budapester Bahnhof sichtbar wurde eine begrenzte Zahl dieser gestrandeten Leute aufgenommen, vielleich 5-10
    Tausend. Diese Menschen hätte man dann auch ordentlich unter- bringen und integrieren können. Aber was kann man von einem Politiker(in) verlangen dem die Türen aufgemacht werden der noch nicht einmal seine Aktentasche tragen muß und daher sehr weit von wahren Leben entfernt ist. Seine Leistung besteht dann im Produzieren wohlgeformter Worthülsen und einige Monate vor Wahlen wenn er oder sie Ihren Wählern irgendwelche Versprechungen macht, die dann unter Finanzierungsvorbehalt stehen oder auf Grund von Sachzwängen wieder eingesammelt werden. Und bei den Internationalen Konferenzen
    will man dann jeman sein und winkt großzügig wie z.B. im Falle Griechenland oder der EU die Milliarden durch und vergißt daß dies die
    eigenen Bürger alles bezahlen müssen.
    Die Zuwanderer die heute an der Grenze zu Bayern stehen sind alle erst nach dem Lockruk der Kanzlerin aufgebrochen und haben bis sie hier waren mindesten 7 Länder durchquert in denen kein Bürgerkrieg herrscht.
    Auch die Kriegsflüchtlings- Konvention findet hier keine Anwendung weil sie alle aus sicheren Ländern einreisen.
    Diese Lager wie sie in Jordanien und dem Libanon bestehen werden auch bald in Deutschland sein nur vielleicht umweltschußgerechter
    und nach der Containerbauverordnung wenn so etwas gibt. In Südafrika heißt das wohl Townships oder so ähnlich.
    Die Kinder die dort aufwachsen werden dann in der Schule gehänselt und haben Ihr ganzes Leben nur Nachteile wegen dieses Umstandes, welchen wenn man es genau nimmt unsere Regierung aus falsch verstandener Nächstenliebe zu verantworten hat.
    Ich wünsche mir, daß wir eines Tages wieder ein souveränes Land werden welches sich nicht immer verpflichtet fühlt die ganze Welt zu retten sondern sich mehr um die Probleme des eigenen Landes kümmern darf.

  43. Schleichende Revolution und ihr Brandbeschleuniger
    Wie konnte es kommen, dass in Deutschland eine Art politisches Sektentum in den Bundestag kommen konnte, die über mehrere Legislaturperioden diese schleichende Revolution vorantreiben konnte? Wie kann es sein, dass dies letztlich in einem System endet, dass der DDR am nächsten kommt? Meine eigene Geschichte hat damit zu tun, Beruf. viel Herumkommen und Erfahrungen haben mit diesem Urteil zu tun, von ich hoffe, dass es sich es in Luft auflöst. Aus sozialwissenschaftlicher Sicht gibt es eine ganze Reihe von Sachgründen, die zusammen sich zu einem Faktorenbündel formen, das zu dieser Stimmung insbesondere im deutschen Osten führte, jedoch als Angstfaktor (irrationales AfD- und Pegida-Gebrüll) wahrgenommen wird, in der Sache kommt man aber zu vergleichbaren Ergebnissen, durchaus differenzierter, das ist schon klar. Aber damit sind die Themen einem gesellschaftlichen Diskurs entzogen, weil sie leider diskreditiert wurden und man schämt sich, wenn angesprochen, in diese Ecke gestellt zu werden – Gehen einem Sachargumente aus, geht man an die Person. Diese politische Elite in Deutschland hat es geschafft, sich ein eigenes Universum zu konstruieren, aus dem sie heraus ihre Realität wahrnimmt und ihr politisches Handeln darauf abstimmt. Neben ihr gibt es niemanden, der auch diese Kompetenz haben könnte. Nur diese „Elite“ hat das „Artikulations- und Deutungsmonopol“! Alles Anderes ist Stammtisch! Dumpf, dunkelm Bierkrug, Männer, 2 Promille plus X“! Der „Neo-Absolutismus“, den Don Alfonso anspricht, hat sich immer wieder, z.B. im Bundestag gezeigt, wenn „Rebellen“ (also gewählte Volksvertreter nach Art. 38 GG) gegen die weise Führung der Fraktion angestunken haben. Allerdings stehen diese in der Regel direkt in ihrem Wahlkreis gewählten Abgeordneten mit im „Wahlkreisvolk“. Was in den Tagen des „ESM-Gesetzes“ sich zeigte, war die „Fratze der SED“ bei den Mitgliedern des „Merkel-Führungszirkels“, die bestimmte „Fressen“ nicht mehr sehen und deren „Scheiss“ nicht mehr hören konnten. Und das bedeutet, was die Menschen in diesem Lande angeht, so interessiert dies diese „Elite“ und diesen „Führungszirkel“ es einen „Scheiss“, was die Bevölkerung denkt und artikuliert. Diese „Kreise“ prügeln ihre eigene Ideologie auf sanfte Art und Weise durch, wie eine leninistische Elitepartei, die sich über die ungebildeten Bauern lustig macht und die zweite Bodenreform durchzieht, damit die Industriearbeiter versorgt werden. Ob die Landbevölkerung im Winter verhungert, ist egal. Ebenso egal sind Amtseide und Grundlagen des Grundgesetzes und des Staatsrechts. Auch in der FAZ sind genügend namhafte Experten zu Wort gekommen, die auf diese Fehldeutungen insbes. der Kanzlerin hingewiesen haben. Aber in diesen „Führungskreisen“ ist man immun dagegen, hat man doch die „Weisheit“ qua Amt verliehen bekommen. Die schon überstrapazierte Floskel, „wir müssen kommenden Generationen eine lebenswerte Grundlage hinterlassen“, ist auch so ein ideologisches Instrument, mit dem die wahren Absichten dieser „Führungszirkel“ verschleiert und jeder gesellschaftsübergreifenden Diskussion entzogen werden. Es findet kein gesellschaftlicher Diskurs statt! Das war weder in den 60er, noch in den 70er und 80er Jahren bei den „großen Themen“ der Fall so, wie heute es dieses „Schweigen der Lämmer“ ist. Die Mittelschicht schweigt und geht arbeiten und zahlt. Eltern haben nur noch einen Tunnelblick, weichen jeder Debatte aus. Keiner hat Zeit und Lust sich damit zu befassen. Es ist eine kollektive Verdrängung, fast so wie bei „Die Unfähigkeit zu Trauern“. Es scheint unfein, sich politisch abweichend, kritisch zu äussern. Dann fehlt oft das Denken in Zusammenhängen, also z.B. in NRW das Lehrerrpoblem in den Griff zu bekommen. Die Landeselternschaft demonstriert – zu Recht. Aber warum ist das so? Was ist mit den Landesfinanzen, und warum ist das so? Usw. Es wird nicht zu den Ursachen vorstossen, immer nur an der Oberfläche gekratzt. Was auf uns zukommt? Die Sozialisierung des Privateigentums, die Hartz-IV-Einheitsrente, Schuften in McJobs bis 80 im Wettbewerb mit Asylanten – mitten drin die „Schuldenbremse“. Die „Führungszirkel“ werden ganze Arbeit geleistet haben, denn es sind von der Auswirkung ihres Tuns und ihrer verwirrten Ideologien her betrachtet Kommunisten oder Chaoten, z.B. doppelte Enerigewende, Fabulieren von der „integrierten EU“ und was zeigt sich? Die totale Desintegration! Sieht man daran nicht, wo diese „Führungszirkel“ sich wahrnehmungsmässig aufhalten? Sie schaffen die Bürgerrechte schrittweise ab, vgl. Datenspeicherung und Netzneutralität, sie regulieren die freie Verfügung über das Privateigentum – die Erbschaftssteuerreform kommt in 2 Jahren und dann können wir Omas Häuschen gleich an den Staat übertragen und bekommen dafür einmal „PommesRotweiss“. Bei der privaten Vorsorge haben wir auch schon den zweiten Eingriff in Privatverträge, das Entwerten der Direktversicherung durch Schröders Lüge, die „Riesterrenten-Lüge“, der privaten Lebensversicherung mit der heute roten Rendite! Das passt, ja, es ist rot, dieses Deutschland und die Mittelschicht merkt es nicht, denn sie ist ja beschäftigt und muss arbeiten usw. Beamte und Angestellte im Öffentlichen Dienst sind besonders loyal und auf der Seite dieser „Führungskreise“, weil sie davon profitieren. Wer in der freien Wirtschaft ist, selbstständig oder kündbar bis befristet, evtl. etwas Immobilienvermögen hat, sollte, wenn er es sich noch leisten kann, hier alles schnellsten auflösen und das Land verlassen. In der EU, deren Mitglieder ihre Grenzen zumachen, gibt es sehr schöne Ecken. Deutschland hat bald abgewirtschaftet, man glaubt sich reich und ist schon auf dem Weg nach unten. Hier gehen bald die Lichter aus. Und dann sind in der Armut alle gleich. Ziel erreicht. „Die Führungskreise“ leben auf den Bermudas und genießen die Früchte ihrer Arbeit! Sie tun das, was sie heute tun, weil sie wissen, dass es für ihr Leben keinerlei

    • Bitte mehr Absätze, das kann doch keiner lesen.

    • Die DDR hat gesiegt!
      @ Norbert Mühl 30. Oktober 2015 um 15:10 Uhr (Schleichende Revolution und ihr Brandbeschleuniger):

      Schon 2009 berichtete Maxim Biller ungehört über „Ossifizierung der Gesellschaft“.

      Habe in einem deutschen Großunternehmen die Wiedervereinigung mit seinem ostdeutschen Pendant erlebt. Das Problem waren nicht die freundschaftlich aufgenommenen, „normalen Werktätigen“ die zu uns kamen. Vielmehr waren die ehemaligen sozialistischen Emporkömmlinge flugs wieder in Führungspositionen, bauten Netzwerke, Propagandainstrumente, hierarchische Machtstrukturen und Kadergehorsam nach DDR-Denkschemata auf. Wir hatten bald den „Helden der Arbeit“, auswendig zu lernende Tages-Losungen und Glaubensbekenntnisse. Nach oben durften nur geschönte Erfolgszahlen gemeldet werden. Berichte wurden geschönt und die Führenden lebten wie Gott in Wandlitz. Nicht bekannt ist, ob der Unternehmenschef O. die bekannte ex SED, nun ZDF-Moderatorin M.I. auch auf Honnies Anwesen ehelichte. Diese T-Tanic geht nun gerade wirtschaftlich unter – rausgeschmissen werden zuerst die Querdenker, die Party geht mit verminderter Mannschaft weiter.

      Ob im fernen Ingolstadt jemand nachvollziehen kann, dass mir so davor graut, wenn diese verquer sozialisierten DDR-Kader nun die ganze BRD führen?

  44. Ich liebe euch doch alle!
    Die Beliebteste hat gerufen und alle kommen um zu bleiben. Jeden Tag 8.000 – 10.000 Menschen. Heute, morgen, nächsten Monat, im kommenden Jahr und in den kommenden Jahren. Jeder, egal wo auf der Welt, kann kommen. Niemand muss gehen, es sei denn er geht aus eigenen Stücken. Das sind in den kommenden Jahren Millionen von Menschen!

    Das sind die Fakten und darüber kann man sich jetzt aufregen oder nicht. Es wird aber nichts daran ändern, dass wir neben einigen neuen Leistungsträgern ein riesiges Heer an Hartz4lern in den bekannten Ecken dieser Republik bekommen werden.

    Die Sorgen von der Foristen (Vermieter?) hier kann ich somit nicht ganz nachvollziehen. Schließlich dürften die Leute, die sich hier aufregen, mit ihren Mietobjekten in den Vierteln tummeln, die definitiv nicht Zielgebiet der Migranten sein werden und können.

    Wir müssen uns allerdings von dem Komfortgefühl verabschieden, auf einer mitteleuropäischen Insel der Seeligen leben zu können. Zukünftig werden auch wir deutschen Städter nicht anders leben als Menschen in Paris, London, New York oder Kapstadt. Sprich mit allen Vor- und Nachteilen einer multikulturellen Stadtgesellschaft.

    • Das wird ganz vom Bundesland abhängen. Ich denke, jeder, der sich nicht integrieren will, wir dorthin gehen, wo man das zulässt. Bayern ist da kein gutes Pflaster, Berlin schon-

  45. Titel eingeben
    Seien wir doch mal ehrlich:
    Es wird einen Soli 2 für die Flüchtlinge geben (um Ausbildung und Unterkunft zu bezahlen) und es wird einen Soli 3 für den armen Teil der EU geben, damit dort ebenfalls Ausbildung und Forschung bezahlt werden können, was -ganz nebenbei- eine geordnete Überführung von Wissen und Talent nach Deutschland bedeutet.
    Als Gegenleistung für diese 2 Solis bekommen wir genau den Nachschub für unsere Entwicklungslabore und Werkbänke, den wir zum Erhalt unserer sozialen Sicherungssysteme so dringend brauchen. Man danke an das alt kölsche Sprichwort: fun nix kütt nix

    • Alle bisherigen Erfahrungen besagen. dass die Flüchtlinge genau dieser Nachschub nict sein werden. soli? Da wird die Antwort eine Revolte sein.

  46. die zukunft in bildern
    wie die „lösung“ aussehen wird kann man sich jetzt schon in bildern anschauen:

    http://www.nzz.ch/bildstrecken/bildstrecken-international/bildstrecke/sozialbauten-in-frankreich-1.18637116#&gid=1&pid=1

    • Noch schlimmer; Holzbaracken. Das ist am ehesten machbar. Am Tegernsee versucht man es mit einer Traglufthalle für den Übergang. Danach? Das wird schwierig, Ich würde solche neuen Viertel nicht durchsetzen wollen.

  47. Wahlkreisbüros besetzen - mit Flüchtlingen!
    Jeder unserer auf der „moralisch richtigen Seite“ stehenden Abgeordneten hat doch auf Staatskosten ein Wahlkreisbüro in Wohngebieten. Ideale Voraussetzung für Integration, modern gestaltet, beheizt, und i.d.R. LEERSTEHEND. Auch Merkel könnte einer Flüchtlingsfamilie oder 5 jungen feschen farbigen Männern in Ihrem Büro in Stralsund Unterkunft gewähren, damit diese nicht zusammengefercht auf dem Dänholm vor Rügen wohnen müssen. Wer zeigt den Flüchtlingen den Weg zu den Büros? Schilder „Refugees welcome“ zur Kennzeichnung erhaltet ihr bei diversen Gutmenschen-Initiativen!

  48. Tut auch Gutes
    Es gibt nichts Gutes,
    Ausser man tut es

  49. die FAZ hat sich bisher nicht hervorgetan,
    über die Schnittstelle ‚Übergang von anerkannten Asylanten in die private Wohnungswirtschaft‘ zu berichten. Ich (als ehemaliger Vermieter) kann mich nur ebenso wie der Autor wundern, dass man das nicht als zentralstes Problem erkannt hat. Wer heute in Neukölln eine normale 80 qm Altbauwohnung mit Balkon vermietet, kann das für 900 Euro kalt (1100 Bruttokalt) tun, wenn sie drei Zimmer hat. Da zieht dann etwa ein Paar oder 2-3 Studis ein (bei ca. 30 Bewerbermails am ersten Tag des Inserats bei Immoscout). Bezogen auf die Erstattung der Kosten der Unterkunft durch die Jobcenter in Berlin müssten hier 7-8 Asylanten einziehen, damit der Vermieter auf dieselbe Rendite kommt. Das wird fast kein privater Vermieter tun. Dann mal zu den Wohnungsbaugesellschaften mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung mit durch Migranten kaputtgewohnte Wohnungen: die sind happy, dass – etwa in Neukölln – endlich Studenten in die Wohnungen einziehen. Ich denke, man wird sich hier in den letzten Monaten auf die Hinterbeine gestellt haben, um wirklich möglichst alles noch zu vermieten, bevor die Politik ins Büro hereinschneit mit Zwangsforderungen. ‚Stadt und Land‘ etwa hat aktuell EINE Wohnung in Neukölln zur Vermietung frei. Vermieter – nicht nur private – denken meistens auch an die langfristige Vermietung an Mieter, die mit der Mietsache pfleglich umgehen. Da haben sich die Migranten in den letzten Jahrzehnten ein leidlich beschissenes Renommee erwohnt. Und der spingende Punkt ist, da können jetzt die Göring-Eckhardts dieser Republik schreien, so laut sie wollen: den Vermieter interessiert es nicht, wenn man ihn als Mietnazi o.ä. beschimpft. Im Übrigen ist ja sowieso kaum noch etwas frei, zumindest in Berlin und den anderen Ballungsräumen. Es ist also gar kein Aktionismus nötig.

    • Es ist ganz einfach: Wer über diese Frage nachdenkt, bekommt als Journalist Angst. Sehr viel Angst. HartzIV kann man überweisen, eine Wohnung nicht. Da droht Obdachlosigkeit in den ghrossen Städten für Hunderttausende. Es gibt einfach zu wenig Wohnungen.

      Der Unterschied ist, dass ich eben kein Journalist sein muss, sondern aus einer seit Jahrhunderten erfahrenen Miethaifamilie stammen. Wir machen das schon immer. Und wir wissen auch, was wie nicht tun. Deshalb macht mir das thema auch keine Angst.

      Aber natürlich wird sich das „Wir schaffen das“ geneu daran entscheiden. Die Politik wird drohen und ihre Speichellecker bei der Zeit machen sich jetzt schon Gedanken über Zwangsmassnahmen. Deshalb muss man denen mal sagen, wo die Probleme liegen.

      Wobei ich jederzeit lieber zehn Syrer aufnehmen würde, als Autoren von der Zeit. Das wäre das einzige Druckmittel, das bei mir funktionieren würde-

  50. Eine politische Lösung liegt in der bäuerlichen Landwirtschaft
    Sarkasmus ein
    Die Bundesregierung fördert schon lange die bäuerliche Landwirtschaft. Das kann auch hier zur Problemlösung beitragen. Denn jeder Bauer braucht eine Scheune und jede Scheune hat ein Scheunentor.
    Hammer und Nägel werden die Revolutionäre dann schon genügend mitbringen …
    Wenn ich Politiker wäre, mir wäre bang vor dem, was da noch auf uns zu kommt.
    Sarkasmus ende

  51. Deutsche Politiker
    KGE:“Am Donnerstag war ich in Erfurt in einem Drogeriemarkt, um Menschen in der Notunterkunft in der Messe etwas mitzubringen. Offensichtlich hatte ich nicht alleine den Gedanken. Denn manche Fächer mit den Dingen, die besonders gebraucht werden, waren fast leer. Zum Glück gab es noch genug Einwegrasierer und Feuchttücher.“
    Das ist schon preiswürdig, wenn einer führenden deutschen Politikerin nicht einmal ansatzweise die Idee kommt, dass das eigene Verhalten bestenfalls hochnotpeinlich ist!
    Eigentlich ist es wie in Saudi-Arabien oder Russland: Aussenstehende halten die Politik für völlig durchgeknallt, das Volk steht mit grosser Mehrheit dahinter, ein paar verwirrte sind irgendwie dagegen und bekommen Völkerrechtspreise……

    • DDR halt. Oft nicht integrierbar. Das merkt man auch heute noch.

    • mich interessieren zwar die
      Probleme von Frau Göring-Eckard nicht – aber zu DDR-Zeiten wäre sie mit so einer Tour ja nicht weit gekommen: „Integration von DDR-Bürgern“!! Doch die Grünen haben ja Quote und da gehts dann schon mal umgekehrt. Wie auch überhaupt …

      Dumm nur, wenn man sich nicht kolonialisieren lassen mag und auch kein DDR-Nostalgiker ist. Dann sieht man richtig alt aus.

  52. Loesung: Vermieter einfach nicht fragen
    An der Ostsee wird in manchem Ort schon angedacht, die Ferienwohnungen zu nutzen. Die Frage, ob der Vermieter es schaffen kann wuerde fuer ihn beantwortet. Mit „ja“ natuerlich. Risiken und Nebenwirkungen, auch auf die hauptsaechlich vom Tourismus lebenden Ortsansaessigen, werden bei der Antwort natuerlich ausgeklammert. Man kann ja nun wirklich nicht an alles denken.

    • Da will ich aber nicht das Gewinsel der Tourismusmanager hören. Am Tegernsee hat man auch schon herumgefragt und nur Absagen bekommen. Da waren einige auch recht froh drum.

  53. Sie sprechen mir aus der Vermieter-Seele, Don Alphonso!
    Ich bin Vermieter (politisch gewollt gerne auch als Hai bezeichnet) mit 3 Wohnungen in verschiedenen deutschen Städten. Diese habe ich zum Absenken meines damals 50%igen Steuersatzes (Klinik-Arzt, 80-h-Woche) angseschafft.

    Beim Lesen Ihres Artikels glitt ein immer breiteres (politisch korrekt natürlich auch etwas beschämtes) Grinsen übers Gesicht. Sie haben wirklich dezidiert aufgezählt, was einem als Vermieter so durch den Kopf geht. Gründe, wegen derer ich und wohl die meisten Privatvermieter in Deutschland vor einer Wohnungsvergabe an Flüchtlinge zurückschrecken werden.

    Die Rechtslage für Vermieter ist als Konsequenz politischer Eingriffe mittlerweile rechtlich so schlecht, daß die richtige Wahl des Mieters essentiell ist. Aber selbst mit positiver Schufa, Berufstätigkeit ect. kann der Mieter sich als Messie entpuppen, der ihre Wohnung verwüstet. Bis sie den dann dank extrem mieterfreundlichem Miet(er)recht und ewig langen Gerichtswartezeiten vor die Tür setzen können, gehen Jahre und tausende Euro von Verlusten ins Land, dazu dann zehntausende Euro zur Sanierung der zerstörten Wohnung (hab ich alles schon durch, Gesamtverlust 28.000 € bei 500 € monatlicher Kaltmiete).

    Ein Neubau mit Vermietung lohnt sich wegen Mietpreisdeckelung und geringer Steuerabschreibungen schon gar nicht mehr. Und ausgerechnet in dieser extrem schwachen Rechtsposition sollen Privatleute jetzt Wohnungen bauen oder ein Vermieter freudestrahlend an einen jungen, arbeitslosen Flüchtling vermieten, mit dem er nur per Dolmetscher kommunizieren kann? Der vielleicht innerhalb weniger Monate das 1-Zimmer-Appartement mir weiteren 5 Familienangehörigen füllt? Der vielleicht mangels Akzeptanz unserer Sitten den Müll vor die Wohnungstür stellt und nachts lärmend mit Freunden feiert, mit der Konsequenz, daß andere Mieter des Hauses die Miete kürzen und man dann von deren Vermietern bzw. der Eigentümergemeinschaft auf Unterlassung der Störungen und Schadensersatz verklagt wird? Der vielleicht (wie 50% aller Flüchtlinge) auch nach 5 Jahren Integration noch von Hartz4 lebt und das Mietgeld vom Amt lieber in seine Heimat schickt?

    Warum sollte ein Vermieter das tun???

    Eine weitere Gefahr -um Ihre Abhandlung noch zu ergänzen- besteht darin, dass ein heute nach aktuellem Mietrecht abgeschlossener Mietvertrag schon morgen nicht mehr gelten kann, weil das Mietrecht mal wieder geändert wird und das natürlich rückwirkend auch für Altverträge.

    Wie Sie schon erwähnten, können Zeitmietverträge ausserhalb des möblierten Wohnens nicht abgeschlossen und bestehende Mietverträge nur bei ganz gravierenden Vorkommnissen (was das ist, wird dann einzeln vom zuständigen Gericht entschieden) vom Vermieter gekündigt werden. Bei der momentanen politischen Entwicklung kann ich mir gut vorstellen, daß z.B. Überbelegung oder Lärmbelästigungen dann nicht mehr als Kündigungsgründe durchgehen. Davon abgesehen kann man selbst bei gravierenden Vorkommnissen und rechtssicheren Kündigungsgründen viele Mieter dennoch nicht aus der Wohnung herausbekommen, weil „soziale Härten“ geltend gemacht werden. Und die wären bei einer 6-köpfigen Hartz4-Bedarfsgemeinschaft mit muslimischem Asylhintergrund sicher gegeben, weil sich hier der Kreis wieder schließt und solche Familien auf dem privaten Mietmarkt keine Chancen auf eine Wohnung haben…

    Ist unsere Regierung, unter deren Mitgliedern sich sicher reichlich Privatvermieter befinden, wirklich so EXTREM blauäugig oder täuscht sie uns bewußt, was die Möglichkeiten für hunderttausende Flüchtlingsunterkünfte aus der Hand privater Vermieter betrifft ?

    Danke Don Alphonso für diesen offenen Artikel! Ich war ehrlich gesagt erstaunt, unter dem Zeichen einer großen deutschen Zeitung noch „Klarsprech“ zu finden. Was mich persönlich an der Flüchtlingskrise am allermeisten beängstigt ist der Verlust der Meinungsfreiheit. Unsere Freiheit in Deutschland, insbesondere auch die Meinungsfreiheit, um die Deutschland lange und erfolgreich kämpfte, wird nun innerhalb von Monaten von Politik, Medien und rot-grünen Gutmenschen in Grund und Boden gestampft. Erstens wird von den meisten Medien nicht mehr -die Grundaufgabe des Journalismus- neutral und mit Fakten berichtet, sondern staatskonform mit emotionalen Kulleraugen. Zweitens wird jede faktische Aufklärung oder kritische Stimme, welche die zu erwartenden Schwierigkeiten durch die massive, unkontrollierten Einwanderung erwähnt, gleich dem rechten Millieu oder braunem Sumpf zugeordnet und mundtot gemacht.

    • Grn geschehen, ich habe auch keine Angst und Rücksicht ist ein Fremdwort für mich.

      Ich denke ja, früher oder später, wenn es schlimm genug ist, kommen die Haus- und Grundbesitzervereine aus der Deckung und sagen: Ändert die Rechtslage, oder wir lassen Euch dezidiert komplett hängen. Man sieht sich im Leben ja immer zweimal. Speziell bei Mietnomaden würde ich mir da Änderungen gut vorstellen können.

    • Verlust der Meinungsfreiheit?
      @Ingo: die Meinungsfreiheit haben Sie doch, sonst hätten Sie diesen Kommentar nicht schreiben können!

      Es war noch nie soviel „Meinungsfreiheit“ wie heute. Lesen Sie doch mal das Sammelsurium der Medien, die bei NetNewsExpress ihre „Fakten und Meinungen“ täglich gänzlich frei verbreiten. Und auch die gescholtenen Großmedien veröffentlichen sowohl „so’ne und solche“ Artikel mit Pro oder Contra zur aktuellen Flüchtlingspolitik.

      Freiheit der Meinung bedeutet nicht, dass einem nicht widersprochen wird! Und auch nicht, dass man Aufrufe zur Gewalt, Volksverhetzungen und ähnliche Hass-Tiraden von sich geben darf, wie sie etwa „Perlen aus Freital“ sammelt. Dass manche Redaktionen nicht die Zeit und Manpower haben, unter jedem Artikel zum Thema aufzupassen, dass keine rechtswidrigen Kommentare gepostet werden, ist durchaus verständlich. Es gibt jedoch genug (siehe auch hier) Gelegenheiten, das Thema zu diskutieren – und immer noch kann jeder ein eigenes Blog aufmachen und ins Netz schreiben, was immer er meint.

      Es gibt viel berechtigte und diskussionswürdige Kritik – aber dieses Gejammere wegen „Abschaffung der Meinungsfreiheit“ bloß weil die eigene Meinung nun mal nicht dominiert, ist wirklich peinlich und auf jeden Fall falsch.

  54. Reminiszenz
    Wir verlieren mit dem Tod alles, und doch, steht uns mit der Geburt nichts zu!

    Kein Unterkommen, noch Recht auf Besitz, denn was will man den Flüchtling geben?
    Sie haben wenn es ein Anteil gäbe, den zurückgelassen, im Stich. Heimatlos von Bodenerwerb. Hier wäre es, ihn nichts davon abzugeben. Doch selbst hat man nur Anspruch auf Wohnraum, erst nach anzahlendem Ausgleich. Aufwandentschädigung. Ich selbst hatte Besitz käuflich übernommen aber im Zuge unmoralische Gesellschaftsform, das natürlichste erarbeite wegen staatlicher Zinswucher, ohne weitere Kapitalisierung aufgeben üben, müssen. Daher leide ich ohne Neid, blieb Anspruchslos. Vertraulich zu… behandeln.

    Ich habe eine Wohnung, wenn ich dann oder wann, zu Straße kämme; ich würde Land erobern, dem Gleichen besetzen, und die erforderlichen Neuanfänge verteidigen aber jeden Gesang, kontrollieren.

    Man könnte sich erinnern, wie es im Norden vor der Christianisierung aussah, bevor verräterisch das Schwert geschwungen war; Slawisches Leben neuen Anfang sanierte, wo Korruption vor Verrat, trat; gut wir versuchen es heut noch; wir werden drauf aufmerksam, gemacht so geht’s; lebe bei Achtung.

    Jener der nach Deutschland kommt hat ein Recht auch auf Bodenhaftung; aber nicht bei Lagerhaltung.
    Wenn nicht, müssen wir die Achtung hinausschmeißen; mit Recht ist nicht Recht minder. Kein Park & Reiht.
    Bleiberecht ist schonungslos, nicht umkehrbar…

    Danke

  55. Realsatire
    Es gibt den schönen Spruch: „Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein.“ Ich fühle mich willkürlich daran erinnert. Gilt sicherlich derzeit für unsere Staatsgewalt.

    Nein, was wurde Herr Orban ausgeschimpft, als er damit anfing und den Stacheldraht auspackte. Mittlerweile wird der praktische Nutzen dem einen oder anderen etwas deutlicher, und unsere österreichischen Freunde fangen laut an, in dieselbe Richtung zu denken, aber diese Vorgehensweise ist ja durch Herrn Orban nun schon negativ konnotiert. Und wir wissen ja, wenn Herr Orban als erster etwas vorschlägt, kann es nichts Gutes sein. Man geniert sich also heftigst, gleichwohl ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Not groß genug wird. Und wenn dann die beste aller möglichen Kanzlerinnen irgendwann verlautbaren wird: „Niemand hat die Absicht, einen Zaun zu errichten“, dann wissen wir, dass es endlich soweit ist. Aber ich mache mir keine Illusionen, dieses Jahr wird es sicherlich noch nicht so weit kommen.

    Derweil verharrt unser Land in Denkstarre. Die professionellen Gesundbeter in der Politik erklären, was ein moralisch integrer Mensch denken sollte, und die Hofberichterstattung (vulgo: „öffentlich-rechtlicher Rundfunk“) streut immer mal wieder Nachrichten und Bilder frierender und ertrunkener Flüchtlinge ein. Dass diese vielleicht gar nicht erst losgefahren wären, wenn nicht Mutti alle Kinder zu sich gerufen hätte, bleibt eher ungesagt.

    Herr Chatzimarkakis (Schreibweise ungeprüft) deutet derweil schon einmal an, dass man doch die Leistungen der Griechen für die Sicherung der EU-Außengrenzen schuldenschnittlich kompensieren sollte, sie könnte ja sonst noch weiter nachlassen. Auf den ersten Blick durchaus dreist, aber er ist ja nur der Bote, den man nicht schlagen sollte.

    Und überhaupt: wer kann Herrn Tsipras sein „Ich-Will-auch“ denn schon verdenken, Staaten haben halt keine Freunde, sondern nur Interessen, und meine Kinder argumentieren auch nicht anders, wenn sie einen Lolli wollen. Herr Tsipras wurde ja von den Griechen dafür gewählt und würde seine Wähler verraten, wenn er es nicht zumindest versucht.

    Konsequent fortgedacht kann es dann aber wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Verhandlungen über Entwicklungshilfe (pardon: technische Zusammenarbeit) ganz anders ablaufen und jedes Entwicklungsland mit integriertem Grenz- oder ethnischem Konflikt bei uns vorspricht, ob man denn vielleicht mehr Unterstützung erhalten könne; es gebe da ja in diesem oder jenem Landesteil ein paarhunderttausend notleidende Menschen, die andernfalls sicherlich die Überfahrt antreten würden. Das sei ja gefährlich und die Reisekosten eigentlich komplett unnötig, und ob man denn nicht die armen Menschen lieber vor Ort unterstützen wolle, durch Zahlungen an die dortige Regierung, versteht sich, denn die wisse ja am besten, wie sich die Unterstützung gewährleisten lasse…

    Und wenn jemals China uns ernsthaft Böses will, dann schicken sie einfach ihre gesamten 10 Millionen Uiguren. Wie ? Nein, nicht als Soldaten, als Flüchtlinge.

    Und jetzt alle: „Say it loud say it clear, Refugees are welcome…“ usw.

    • einerseits haben die Griechen im Frühjahr gedroht, dass sie das machen würden – konnte ja keiner wissen, dass Merkel das toll findet. Andererseits hat sich Orban nur an die Gesetze gehalten. Man kann nicht Gesetze machen und sich dann beschweren, wenn jemand klug ist.

  56. Zu Religionen konnte man kommentieren
    @Meuller – Stimmt nicht ganz. Zu dem Artikel von D. Decker über Religionen konnte man Kommentare abgeben. Jetzt ist die Kommentarfunktion geschlossen. Ich habe unter Redaktion nachgeguckt. “Verheiratet, sechs Kinder”. Da finde ich es sehr verständlich, dass er am Wochenende keine Kommentare gegenlesen will.

  57. Pragelpassbesteiger
    Beserverdienende Blendgranaten der Bigotterie – hahaaaa!! Grandios.

    Danke.

  58. Titel eingeben
    Werter Don,
    wie immer schön von Ihnen zu lesen. Die Aussage, die man nach ihrem berüchtigten Ausspruch schon öfter gehört hat, nämlich dass das Land nicht Frau Merkel gehöre, ist hingegen nicht mehr wohlfeil sondern nur noch billig. „Mein“ Land ist ebenso wenig eine Besitzanmaßung wie „Mein Vorname ist Harald“. Andersrum gefragt: Was bitte ist denn sonst das Land der Bundesbürgerin Angela Merkel?

    @Pérégrinateur: Recht haben Sie, diese angemaßte Meinungskompetenz bei gleichzeitiger Faktenignoranz ist ein Grundnachteil fast jeder Demokratie. Zum wirklichen Überl wird diese Haltung dann, wenn sie zur Staatsdoktrin erhoben wird.

    • Die Ostzone kann sie gerne wiedr haben, wenn es nach mit ginge.

    • Amtsimmunität
      Gerade auf dem Feldherrnhügel aber kann sich diese Kombination am besten halten. „Macht ist das Privileg, nicht lernen zu müssen.“ Schwierig ist es nur, erst einmal hochzukommen. Wer wählt eigentlich jemanden, der sich ersichtlich im ersten Satz selbst widerspricht und im zweiten sprachlich entgleist? Wirkt man damit sympathisch, weil intellektuelle Dürftigkeit Arglosigkeit suggeriert?

    • Hmja, das treibt mich gerae auch etwas um. Dass ein volk auf totale Nichtaussagen hereinfällt. nicht erst seit gestern.

  59. Vermietung an Deutsche
    Ich vermiete nicht gern an Deutsche (in Berlin). Die nehmen manchmal so Begriffe wie „Mietminderung“ in die Hand und hassen Vermieter schon grundsätzlich. Ausnahmen sind Menschen aus ländlichen Regionen Westdeutschlands. Da gibt es in den Familien noch Erfahrungen mit Wohneigentum. Wenn sich jemand als „Urberliner“ vorstellt, frage ich mich still, warum er/sie persönlich sich nicht eine Wohnung gekauft hat, als sie einem nachgeworfen wurden. Das spricht nicht ungedingt für eine gute Herkunft.

    • An die klassischen Berliner würde ich vermutlich auch nicht vermieten, denn ich werde nicht gern angepampt.

    • Lieber Reichshauptslumlord, nun stellen Sie mal Ihr Licht
      nicht unter den Scheffel. Sie wissen doch: „Der Laie baut/kauft, die Fachfrau wohnt zur Miete.“

  60. Haus Bertelsmann
    Vordenker für mitfühlende Technokraten:

    https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2015/maerz/zuwanderungsbedarf-aus-drittstaaten/

    Es ist das, was Leute, die in sozialen/demographischen Abstraktionen denken halt so hervorbringen, aber das macht sie auch so wirkungsvoll. Dagegen sind Leute, wie sie Pérégrinateur weiter oben in seinem sehr lesenswerten Kommentar schildet nicht viel mehr als Individuen, die sich ganz auf die elementare Kraft von Worten verlassen. Das sind zwei, auch historisch, voneinander getrennte Bewusstseinsschichten.

    Persönlich glaube ich übrigens nicht, dass es das ist, was Frau Merkel antreibt, es ist nur ein Hintergrundmodell das sie absichert. Kanzlerin Merkel sucht die Herausforderungen von Krisen und eine historische Leistung, die jener Helmut Kohls in der deutschen Einigung ebenbürtig ist und sie in ihrer Schwierigkeit noch übertrifft. Diese Mischung aus Lethargie und Impulsivität, die ihren Regierungsstil charakterisiert, kennzeichnet für mich Deutschland aber auch schon länger als die Dauer von Merkels Amtszeit.

    • An Ihrem letzten Satz, verehrter dreamtimer, ist sehr viel dran.
      Und ich wünschte wirklich, ich hätte mich nicht so viel mit Geschichte beschäftigt. Dann würden mir die Bilder für Dekadenz im Endstadium nämlich fehlen :-).

      Denn genau das ist, was Sie beschreiben.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  61. Humanismus und offene Gesellschaft / Integration durch Dezentralisierung
    Nett das in diesem forum diskutiert werden darf. Ich Frage mich nur wem man die neuen Nachbarn zumuten will. Die Integration in den Hinterhöfen hat bisher auch nicht funktioniert und findet oft nur zu lasten der btr. Bevölkerung statt. Da dies leider oft die unterprivilegierten in unserer Gesellschaft trifft bekam der Mittelstand davon bisher wenig mit. Was Deutschland angeht kann ich die gegenwärtigen Allmachtsphantasien nicht nachvollziehen. Wer ernsthaft glaubt das wir einen Einfluss auf die Vorgänge im nahen Osten haben leidet unter Realitätsverlust falls nicht andere Beweggründe eine Rolle spielen.
    Die gegenwärtige Politik verschreckt außer Schweden alle anderen europäischen Partner, führt zur Destabilisierung und dazu das Europa und Deutschland weltpolitisch und wirtschaftlich zur Bedeutungslosigkeit verkommt.
    Die zukünftigen innerpolitischen Probleme mal ganz aussen vor gelassen …
    Deutschland schafft sich ab.

    • Ach, das wir sich mitelfristig schon einrichten, wie bei den Gastarbeitern, mit Mercedes und eigenheim. Die schwierige Phase sind die kommenden Monate, verbunden mit der schieren Menge,

    • Titel eingeben
      Den Vergleich mit den Gastarbeitern halte ich für gewagt, verglichen mit dem, was gegenwärtig hereinströmt (sogar bei den Syrern geschätzt 15-20% Analphabeten…und die anderen können vorwiegend auch nur arabische Schrift lesen), waren die Gastarbeiter der 50er bis 60er wirklich Fachkräfte. Und damals gabs auch noch jede Menge eher einfacher Jobs, dies heute nicht mehr gibt.

  62. Die FAZ stellt Ihren neuesten Beitrag mit
    „Wohnungen für Flüchtlinge

    Warum wir das als private Vermieter nicht schaffen

    Entrechtet, verachtet und vom Staat schikaniert: Private Vermieter hatten unter der großen Koalition viel zu erdulden. Nun sollen sie bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise helfen. Mehr Von DON ALPHONSO“

    vor, garniert mit

    http://media0.faz.net/ppmedia/aktuell/feuilleton/3833711760/1.3884574/stoererbig/mietwohnung.jpg

    Nanu?

  63. "wird sich mittelfristig schon einrichten" - tatsächlich?
    Wird der Arbeitsmarkt diese Leute resorbieren können? – Werden sie bereit sein dorthin zu gehen oder dort zu bleiben, wo es eventuell Arbeit gibt oder werden sie in communities agglomerieren? – Wie wird das mit der Unterbringung weitergehen? Eine Art Siedlerbewegung mit Eigenleistungen beim Bau (wie weiter oben vorgeschlagen – was vernünftig klingt) oder eben doch Trabantenstädte/Ghettos wie um Paris ? – Da bei uns ja bereits vom dringend nötigen Linkspopulismus geredet wird und die Grünen wieder in die Stadtregierung kommen und wieder das Planungsressort anstreben, bin ich schon sehr neugierig, was da an Lösungen ventiliert werden wird. Was die Vermieterseite anbelangt: man ist für Sachleistungen als Teil der Mindestsicherung, d.h.: für eine direkt überwiesenen Miete, ein solides sicheres Geschäft also für nicht konkurrenzfähige ländliche Pensionen, für vorstädtische Zinshäuser…

  64. Titel eingeben
    Die Gastarbeiter sind wie der Name beinhaltet zum arbeiteten nach Deutschland gekommen. Einfache Tätigkeiten waren vorhanden und die Anforderungen waren gering. Neben Wohnungen werden die neuen Einwanderer aber auch Deutsch Kurse, generell Schulbildung und Ausbildungsplätze benötigen um anschließend dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen. Zeitlich eine andere Dimension, von der zu schaffenden Logistik einmal abgesehen.
    Diese Aufgabe ist riesig, selbst dann wenn jeder der kommt den unbedingten Willen sich zu integrieren mitbringen würde. Wie sieht die Finanzierung für den persönlichen Lebensunterhalt in diesem Zeitraum aus, weiterhin Hartz 4 oder BAföG das zurück gezahlt werden muss. Wohnungen sind eine Sache, ich kann jeden Vermieter gut verstehen, aber es gibt viele andere Aspekte wo auch juristische Fragen geklärt werden müssen. Zb. Wer erhält welche Leistungen in welchem Umfang, wofür, bekommen jetzt sozial schwache Studenten auch Hartz 4, werden die Hilfen gekürzt oder gestrichen wenn kein Deutschkurs besucht wird oder kein Wille zur Integration besteht …. Das ganze Ausmaß ist noch nicht zu über sehen.
    Wenn es um die mangelnden Facharbeiter in Deutschland geht, sollten wir einfach mal ein Auge auf die 26 Millionen gut qualifizierten arbeitslosen jungen Menschen in Spanien, Portugal, …. werfen. Hier würde der Begriff Gastarbeiter auch treffender sein, wenn wir diesen jungen Menschen nicht auch noch einen besseren Status anbieten könnten.

  65. @Don Alphonso, 30. Oktober 2015 um 20:56 Uhr - Man muss diese Entwicklung jetzt stoppen
    Ich sehe, das Rumoren und Knirschen aus den Tiefen des Schiffsleibs der T. steigert sich. Das Staatsschiff will gar nicht mehr zu seinem gewohnten ruhigen Stampfen zurückkehren. Die Champagnerflöten rutschen von der Bartheke und zerschellen. Die Gäste zucken zusammen, das Gespräch stockt … .

    Sie haben völlig recht. Seit dem 27.10. sind wir wieder ca. 20.000 mehr. Merkel kommt aus China zurück und bringt zwei Pandabären mit. Das vorige Pandabärchen-Pärchen ist ja vor einiger Zeit den Weg alles Irdischen gegangen. Ich gieße mir noch schnell ein Glas JD ein. Zur Bekämpfung der Schlaflosigkeit.

  66. Wieviele verschimmelte Wohnungen gibt es in Ostdeutschland,weil die Bewohner sich
    keine teure Renovierung leisten können?Es gibt eine Armut,von der nicht geredet wird und dann kommen manche Flüchtlinge ,die mit smartphone ausgestattet sind und auch noch Ansprüche stellen,die nicht mal Verarmte nach der Wiedervereinigung stellen.

  67. freie Meinungsäußerung
    Bravo FAZ. wie schön, dass die FAZ die Meinungsäußerung von freien Bürgern zulässt. Auf SPON scheint dieses nicht mehr Möglich zu sein. Aufscheinend passen die Kommentare nicht mehr ins Weltbild des Spiegel. Die Leser werden Mundtot gemacht und immer gleichen Berichten auf Regierungslinie gehalten. Es tut gut das komplette Spektum der Meinungen zu diskutieren.

    • Freie Meinungsäusserung leider nur in diesem Blog !
      Die offizielle FAZ lässt Meinungen leider nur noch zu unbedeutenden und eher nebensächlichen Themenbereichen zu. Don Alphonso ist hier leider nur eine löbliche Ausnahme.

  68. Warum das potentiell nicht ganz so gut enden wird, wie sie Euch das weis machen wollen ...
    …. anbei ein Auszug aus einem Artikel von http://www.zerohedge.com:
    .
    Islamic values are not compatible with European values. Not only free speech and religious freedom, but even the European welfare state is un-Islamic.
    .
    Muslims have a high birth rate because their approach to the future is fundamentally different than the European one.
    .
    Europeans have chosen to have few children and many government agencies to take care of them.
    Muslims choose to have many children and few government agencies.
    .
    Der gesamte Text steht hier:
    .
    http://www.zerohedge.com/news/2015-10-25/death-europe
    .
    Der „German Fritz“ wird sich noch wundern …

    • In der dritten Generation der Türken höre ich aber Elternklagen ohne Ende, dass die Töchter auch keine Kinder mehr wollen. Es ist ja nicht so, dass unser System ohne Einfluss bleibe würde.

    • Deshalb hätte ich ja auch lieber 70% Frauen und Kinder ...
      … denn in den Köpfen der Kerle bewegt sich wenig, da kommt nur der Wunsch möglichst rasch einen 3er zu fahren noch mit dazu.
      .
      Ob „unser System“ die jetzt einströmenden Massen überhaupt noch erreicht, wage ich zu bezweifeln. Dazu braucht es nämlich Lehrer und Beamte, die gewillt sind das in diesen Massen durchzusetzen – auch die sehe ich nicht. Ich bin gespannt wie sich der Andrang aufs Lehramtsstudium und auf die Polizeischulen entwickeln wird …
      .
      Ich sehe für DE, dass sich hier eine Parallelgesellschaft einrichtet, die sämtliche Möglichkeiten des deutschen Sozialstaats nutzt, sich aber kaum daran beteiligen wird.
      .
      Ich sehe leider auch kein Wirtschaftswachstum, dadurch dass wir 50% der jungen Männer in prekären Wachdienst-Jobs beschäftigen, um uns vor den enttäuschten anderen 50% zu schützen.

    • Auch das hier geschmähte Blatt konzediert ...
      … dass Frankreich seine Integrationsaufgabe nicht geschafft hat, obwohl die meisten der „hunderttausenden Menschen arabischer oder afrikanischer Herkunft“ wenigstens französisch sprachen.
      .
      Das Blatt gibt als Auftrag mit, dieses Scheitern des Nachbarn solle „man analysieren“ – Lösungsvorschlag „mixite“! Wie soll „mixite“ blos funktionieren, wenn selbst Mutti keine neuen Mitbewohner haben möchte?
      .
      Meine Analyse lautet: Die Banlieuisierung der Uckermark ist wohl beschlossene Sache. Man möge mir gerne bessere Lösungen vorschlagen.
      .
      Mir fehlt der Weitblick für diese „Jahrhundertaufgabe“, die nun noch zusätzlich zum „Friedensprojekt Euro“ von Euch finanziert werden soll.

    • Titel eingeben
      @DonAlphonso

      „In der dritten Generation der Türken höre ich aber Elternklagen ohne Ende, dass die Töchter auch keine Kinder mehr wollen“

      Das stimmt, aber das zeigt doch nur, wie bescheuert der Versuch ist, Deutschlands Demographie-Problem durch Masseneinwanderung zu lösen. Wenn Migranten sich gut integrieren, gleicht sich ihre Geburtenrate schnell an die der einheimischen Bevölkerung an; und wenn sie sich schlecht integrieren, in traditionellen Strukturen verharren und viele Kinder bekommen, dann handelt es sich eher um Leute, die schlecht gebildet sind und deren Kinderschar der Gesamtgesellschaft eher Probleme und Kosten verursacht als Nutzen bringt.
      Das ganze System in Deutschland ist auf Dauer nicht tragfähig.
      Im Übrigen bzgl. Türken und Geburtenrate: In der Westtürkei ist die Geburtenrate auch schon weit unter replacement level, im Grunde auf europäischem Niveau. Wer in der Türkei noch viele Kinder hat, das sind Leute im rückständigen Osten, vor allem Kurden (die bei gegenwärtigen Trends in ein paar Jahrzehnten in der Türkei die Mehrheit stellen werden…was bei türkischen Nationalisten Grund zur Panik ist).

    • @Köstlich, 31. 10. 2015, 10:22 Uhr
      In alten französischen Gangsterfilmen waren oft die Unterweltler wie die Polizisten Korsen, vermutlich war das realistisch. Wenn man das private Wachpersonal vor den großen Läden in Paris sieht und die soziale Zusammensetzung der Trabantenstädte, in denen oft Drogenbanden das Sagen haben, hat man dieselbe Karrieregabel vor Augen.

      Die späteren Generationen der Korsen haben es dann schon weiter gebracht, Jean Tiberi z. B. wurde Bürgermeister von Paris. Freispruch in einem Verfahren wegen Ausschreibungsschiebereien im Zusammenhang mit Parteienfinanzierung, Verurteilung wegen Wahlfälschung durch Ummeldung verlässlicher Wähler. Gut integriert in der französischen Politik also.

      Der familiäre Karriereweg vom Türsteher zum maire de Paris dürfte aber beschwerlicher sein als wenn man als Kommissar anfängt.

    • Panikmache / Demagogie
      Es ist erwiesen, dass die Geburtenrate eingewanderter Menschen muslimischen Glaubens drastisch gesunken ist – ein normaler Anpassungsprozess an die hiesigen Zustände.

      Zig Kinder sind unvernünftig und unnötig in einem Sozialstaat. Sie sind nur dort nötig, wo vom 10 Kindern einige früh sterben und vom Rest erwartet wird, die Alten zu erhalten. Sie sind auch dort üblich, wo Frauen der Zugang zu Verhütung und das Recht auf Abtreibung vorenthalten wird.

      Man sollte nicht auf jede Panikmache reinfallen, nur weil sie sich eignet, pauschale Angst vor Muslimen zu verbreiten.

    • @Leander K: Hundertprozentige Zustimmung,
      mit drei Einschränkungen:

      1) Frühestens in der dritten Generation sinkt die Geburtenrate von Zuwanderern in etwa auf die des Landes.
      2) genau dieses Argument macht das „Wir brauchen Zuwanderer wegen Demographie“ so albern – wir verschieben im allerbesten Fall ein heutiges Problem etwas in die Zukunft.
      3) Man muss in der Lage sein, den Sozailstaat auch nach den Zusatzbelastungen echter Masseneinwanderung aufrechtzuerhalten. Bei der heutigen Zuwanderungsrate nach Deutschland ist das gefährliche Annahme.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  69. Pakistani, Afghanen und die grüne Jugend contra Tübinger OB
    Lieber Don, Sie sagten, es kämen z.Z. sehr viele Pakistani…
    Und Afghanen, die FAZ berichtete am 28.10., „Sie wollen raus – am liebsten nach Deutschland, Die junge, gebildete afghanische Elite will fort aus dem kaputten Land mit seiner konservativen Gesellschaft. Jetzt machen sich auch die Jüngsten auf den Weg. Ihr Ziel: Deutschland.“

    Ich fand den Bericht schon arg bemüht.

    Man las ja vor Wochen schon Berichte, dass Afghanistan mit Pässedrucken gar nicht nachkommt, pro Tag 5-7.000. De Maizière will abschieben, viele Bundesländer weigern sich immer noch, das zu tun. Da fragt man sich, was muss denn noch kommen. Da wird von den Kommunen verlangt, Wohnraum zu schaffen und die Länder halten sich ziemlich bedeckt bzw. auch noch einen Teil des Geldes zurück.

    Wenn man dann noch an Ramelow denkt, Inschallah, der nicht abschieben will, ist man gänzlich fassungslos.

    .
    Boris Palmer hat Probleme mit der grünen Jugend, die ihn am liebsten aus der Partei werfen würden.

    „Wer sich in dieser Art äußert, steht inhaltlich und rhetorisch an der Seite von CSU und Pegida. Solche Positionen stehen im Widerspruch zu grüner Politik“, so Kalmer. „Wenn er nicht freiwillig austritt, muss über ein Parteiordnungsverfahren nachgedacht werden.“

    Verträgt die grüne Jugend die Wahrheit nicht, wirft lieber mit Teddybären oder was ist deren Problem? Wenn es denen zu gut geht, möchte man doch raten, sich an die bayerische Grenze zu begeben und dort mit anzupacken.

    Und ich dachte immer, zu KGE gibt es keine Steigerung.

    • Die grüne Jugen ist der politische Arm der Antifa, und man sollte die nicht allzu ernst nehmen – in der Partei sind sie vor allem bei Drogen-, Refugee- und Genderextemisten beliebt und ansonsten aussen vor.

  70. Käfighaltung und Bodenhaltung
    hatten wir bis jetzt schon.
    Ich plädiere für Freilandhaltung.
    .
    Frag jetzt bitte keiner nach den Eiern.

    • Wir brauchen Eier! (O.Kahn)
      Das, nachdem man nicht fragen sollte sind sicher solche aus Nougat oder Nougat mit Nuss, aber bestimmt kein weissen aus Montelimar…

  71. Das ist gerade nicht mehr so ganz mein Blog
    Schade, zu oberflächlich, zu sehr Meinungsmache.

    • Haben Sie dafür auch Argumente, auf die ich eingehen kann? Dass ich ein Problem darstelle, so wie es ist und nicht, wie man es gern hätte, ist nun mal ein Kennzeichen dieses Blogs.

  72. Mietpreisbremse usw
    Zum Beispiel:
    Mietpreisbremse: Ingolstädter Vermieter erhöhen Mieten gerade im zweistelligen Bereich für Privatpersonen
    Flüchtlinge: Im Erzgebirge wurden bereits im Frühjahr Tausende Flüchtlinge in Kasernen untergebracht, von den Medien unbeachtet
    Bayern ist voll von Flüchtlingen: In Ingolstadt mit 130.000 Einwohnern sind die Turnhallen noch frei, momentan ca 2.000 Flüchtlinge in Notunterkünften, zum Vergleich: ostdeutsche Städte mit ca 15.000 Einwohnern wie Schneeberg wurden im Frühjahr bereits 1000 Flüchtlinge zugeteilt.
    Rüstungsproduktion: Die Rüstungsproduktion geht munter weiter und feiert sich selbst – auch in der Nähe von Ingolstadt

    • Tegernsee hat 200 Flüchtlinge auf dreitausend Einwohner und Ingolstadt ist kreisfrei – sobald Sie in die Randgemeinden gehen, wird das schlagartig anders.

  73. Wer bin ich eigentlich ?
    Immer mehr sehe ich mich als einen Bewohner ostelbischer Kolonien, denn wenn ich etwas weiterdenke, sehe ich mich einmal mehr in dieser Sicht bestätigt. Wenn denn in absehbarer Zeit einer der Migranten, angesiedelt in den alten Bundesländern, eine Arbeitserlaubnis erhält, bekommt er sofort den höheren Mindestlohn, als in den, nach 25 Jahren, immer noch neuen Bundesländern ein dort „Eingeborener“ erhält, dass das dort die Willkommenskultur nicht beflügelt, sollte nachvollziehbar sein.

  74. Nachtrag
    Was ich gestern weiter oben über die ausgewogene Berichterstattung des Hamburger Abendblattes zur Flüchtlingskrise berichtete, muss ich heute relativieren. Während bisher die Widergabe der Sorgen und Nöte und die kritischen Beiträge im Mittelpunkt standen, ist die Samstagsausgabe komplett den Wilkommensjublern, inclusive der Leserbriefe gewidmet. Wie kommt’s? Ich schätze mal der Hamburger Senstssprecher hat Druck gemacht. Dies ist ein schönes Beispiel, wie die Regionalpresse unter Druck steht, einerseits von Seiten ihrer bürgerlichen Abonnenten und andererseits von Links-Grün im Rathaus. Wobei immer mehr zu beobachten ist, es geht nicht um Argumente, es werden wieder Bekenntnisse ausgetauscht. Wobei die Drohungen meistens von Links kommen, wie in einem Leserbrief, wo jemand schreibt, diejenigen, die „nicht kapieren worum es geht, müssten vom Staat mit rechtlichen Mitteln endlich gehörig an die Kandarre genommen werden.“ Da zeigt sich Rechts-Rechts und Links-Links unterscheiden sich weder in ihren Zielen noch in ihren Mitteln. Es geht gegen das System und um Gesinnungsdiktatur. Beide können sich nur in der Gesellschaft breit machen, wenn die Politik auf ganzer Linie versagt. Und das ist leider so.

    • Ob die Landespolitik ...
      … auch hier versagt, da bin ich mir nicht so sicher. Olaf kriegt die Menschen nach dem Königsteiner Schlüssel angeliefert und muß sie irgendwo hinstecken. Da das Problem von einer CDU-Kanzlerin erzeugt wird, steckt er sie logischerweise in Gebiete mit CDU-Prävalenz, wo er eh nix gewinnen kann, z. B. die Sophienterrasse (für den Don: eine Ecke, wo Eigentumswohnungen schnell mal 7stellige €-Beträge kosten können; ob die kleine dumme Stadt überhaupt etwas von gleichwertigem Prestige überhaupt hat, weiß ich nicht) oder Landschaftsschutzgebiete im Hamburger Norden, wo ich sofort Korruption wittern würde, wenn ein Normalbürger dort bauen dürfte. Also: Das Versagen liegt in Berlin!
      Die nächste Wahl in D ist meines Wissens die Olympia-Abstimmung in HH, eine ideale Gelegenheit, den Frust über das eine in der Ablehnung des anderen zum Ausdruck zu bringen. Nicht sachgerecht, aber das war Politik ja noch nie.
      Wenn ich auf den heutigen Kommentar in dieser Zeitung zurückkommen darf, wäre es vielleicht eine Lösung, die Grenze einfach als Baugrund zu privatisieren, also zu verschenken, dann würden sofort Zäune gebaut und Dobermänner gekauft oder so.
      Gruß Kalchas

  75. nüchtern betrachtet
    Mit Meinungsmache hat das doch nichts zu tun, wenn Deutschland von Menschenmassen überrannt wird. Und 1,5 bis 2 Millionen sind das nunmal.

    Das Politkartell der sogenannten parlamentarisch-demokratischen Lobbyisten- und Parteiendiktatur Deutschlands hat sich völlig von dem Volk entkoppelt. Sie sehen sich als eigene Kaste. Sie herrschen entscheiden wie Monarchen aus alter Zeit. Klar entgegnen viele wir haben eine Demokratie. Aber das ist doch nur noch Fassade.

    Auf unbequeme Fragen antworten die Volksvertreter aus Prinzip schon seit Jahren nicht mehr. Fragende werden wie lästige Fliegen behandelt. Als Maiestätsbeleidigung wird es betrachtet wenn das Fussvolk Rechenschaft oder Kontrolle einfordert. Wie lästige Fliegen weggewischt. Urteile der deutschen Gerichte die mehr Transparenz verlangen in Dingen wie Lobbyismus, Offenlegung der Einkünfte und mehr Gerechtigkeit verlangen usw. werden blockiert, mit Anwälten bekämpft oder schlicht ignoriert.

    Der Berliner Reichstag ist doch nur noch eine Art Augsburger Puppenkiste, wo eine Horde von Allmachtsphantasien beherrschte elitäre Puppenbande einen Mummenschanz tanzen.

    Schau euch unbedingt die Filme von Günter Ederer an.
    ‪Das Märchen vom gerechten Staat – Wie er uns mit Steuern abkassiert 1/2‬.
    Das Märchen vom gerechten Staat – Wie er uns mit Subventionen schmiert 2/2.

    Seinerzeit wurde versucht die Ausstrahlung im deutschen Fernsehen zu verhindern. Auf youtube noch zu sehen!!!

    Hier wird auf eindrückliche Weise gezeigt was Sache ist. Der Wahnsinn hat Methode. Nicht erst seit gestern sondern seit Jahrzehnten. Unsere sogenannten Volksvertreter sind eine Gruppe von Banditen. Die Wut die einem beschleicht angesichts der Vorgänge in Deutschland lässt einen nicht länger zweifeln.

    Die Führerin Angela Merkel und die Politikmafia in Berlin ist nicht mehr länger nur gefährlich sondern schlichtweg Hochverräterisch und versucht die demokratische Grundordnung in Deutschlan zu zerstören. Nicht mehr oder weniger.

    In Deutschland garantiert Artikel 20 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland Abs. 4 das Recht eines jeden Deutschen, gegen jeden Widerstand zu leisten, der es unternimmt, die dort in Abs. 1 bis 3 niedergelegte Verfassungsordnung zu beseitigen, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

    Das in Art. 20 Abs. 4 GG gewährte Recht zum Widerstand ist Bestandteil der freiheitlichen demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland und gilt als grundrechtsgleiches Recht.[1] Dieses Recht – 1968 im Zuge der Notstands-Gesetzgebung eingefügt – lautet in seinem Verfassungstext:

    „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“

    Liegen die Voraussetzungen des Widerstandsrechts objektiv vor, so sind beliebige Formen des Widerstands, sei es individuell oder kollektiv, möglich, auch wenn sie geltendes Recht verletzen.[6] Etwaige dabei begangene Straftaten und andere Rechtsverletzungen werden durch das Widerstandsrecht gerechtfertigt. Der den Widerstand Leistende muss aber jeweils das mildeste Mittel einsetzen, wenn ihm dies möglich ist.[7]

  76. Wir brauchen mehr Wohnungen und Lehrer......?
    Als der Lehrernotstand auf dem Höhepunkt war, warb das Land Berlin Lehrer aus anderen Bundesländern ab, Seiteneinsteiger mit mindestens vergleichbarem Studium wurden gezwungen, ein zweites Fach nachzustudieren. Es gäbe einfache und faire Lösungen, um mehr Lehrer einstellen zu können, aber anscheinend hat man Angst vor „gebildeten“ Lehrern. Wenn die jetzt anstehenden Probleme genauso angegangen werden-viel Spass!
    Man könnte natürlich auf die völlig sinnfreie Wärmedämmung von aussen mit Stereopur verzichten, die dann auch noch einen Meter über dem Boden endet-aber da ist man natürlich bei der Industrie im Wort!
    Ob es zu Änderungen im Baurecht kommt, soll eine Komission ab Mitte 2016 beraten.
    Dann rückt mal alle schön zusammen-ich hatte in den Siebzigern Untericht in 50er und 60er Gruppen, meine Eltern mussten zum Unterricht noch Heizmaterial mitbringen, zuhause konnte man viel Kohle sparen, weil soviele so eng zusammenlebten……
    Die Kanzlerin sagt:jeder MUSS seinen Teil beitragen-war damit gemeint, jeder soll wie KGE ein paar Feuchttücher vorbeibringen?

  77. @Placebo, Mietpreisbremse
    >>Zum Beispiel:
    Mietpreisbremse: Ingolstädter Vermieter erhöhen Mieten gerade im zweistelligen Bereich für Privatpersonen <<

    Sie haben bei der Mietpreisbremse wohl etwas falsch verstanden. Sie bedeutet nicht, daß Mieten nicht mehr erhöht werden dürfen. Sondern z.B. in Ingolstadt, daß die Kappungsgrenze für Mieterhöhungen 15 v.H. beträgt.

  78. Titel eingeben
    Kurzer Artikel für eine Sicht von außen. Wen es interessiert.

    http://fabiusmaximus.com/2015/10/31/stratfor-germany-migrants-crisis-90561/#more-90561

    • Köstlich, köstlich....
      Danke, ich lache halt gerne….
      Ausgerechnet Stratfor?
      Schon der erste Satz ist erheiternd: „Europe’s people thought that the economic crisis that began with Greece in 2010..”

      Europe’s people sind keine Amis. Zwar auch verblödet, aber dennoch Welten von US Standards entfernt.
      Genau: die Griechen warens und nicht Herr Blanqfein…

      Echt geil der Schluss: „2016 will most likely see the migrant crisis continue.”

      Unfassbar wer hätte das gedacht….

      Genug der Zeitverschwendung…

  79. Hochinteressant fand ich, Don Alphonso, Ihre geistreichen Anmerkungen zur Finanzkrise vor einigen
    Jahren. Standen diese doch zumindest teilweise diameteral entgegengesetzt zur offiziellen Linie der FAZ. Seit dieser Zeit lese ich Ihren Blog mehr oder weniger regelmässig – weniger wenn es um das belanglose Leben an bayerischen Seen mit vorwiegend gelangweilten Senioren geht, von dem Sie offensichtlich öfters mal selbst die Flucht ins schönere und weniger biedere Norditalien ergreifen und mehr wenn Sie wirklich, wie in diesem Fall etwas interessantere Themen haben. Die Finanzkrise wurde von der Politik unter Zuhilfenahme der Zentralbanken vorerst neutralisiert. Der Preis hierfür wird von unseren Wutbürgern, wenn überhaupt, erst sehr spät bemerkt werden. Hierzu liest oder hört man nichts mehr. Die von den Zentralbanken gestützten Aktienkurse sind auch zumindest vorerst wieder nahe den Höchstständen. Seit Wochen scheint zumindest die online Ausgabe der FAZ in Text und Bildern nur noch ein Thema zu kennen. Kommentare hierzu, die sicherlich den einen oder anderen Standpunkt gerade rücken würden, sind leider nicht erwünscht. Die FAZ scheint zum Zentralorgan der deutschen Asylpolitik zu mutieren. Die Thematik ist sicherlich sehr problematisch und im Angesicht im Mittelmeer ertrinkender und demnächst wohl auch bei uns erfrierender Menschen kaum zu ertragen und zumindest teilweise auch selbst verursacht. Mich wundert die Bereitschaft von denkenden Individuen einer Gesellschaft, einerseits Billionen locker zu machen, um ein System mit kriminellen Machenschaften vor dem Untergang zu retten und andererseits ein paar Milliarden nicht zur Verfügung stellen zu wollen, um die Probleme in den betroffenen Ländern vor Ort zu lindern. Hierunter verstehe ich ausdrücklich nicht den Einsatz der Bundeswehr, dessen Kosten wahrscheinlich allein in Afghanistan viel höher waren, als die nun in Betracht zu ziehenden Kosten. Ob für Unterkünfte oder den Bau einer Mauer mit Grenzsicherung.

  80. Ganz nüchtern: Seit September sind etwa 600.000 Menschen als Zuwanderer
    gekommen, davon bestenfalls die Hälfte als Kriegsflüchtlinge. Resultat: Alle Gemeinden Deutschlands am Rande ihrer Aufnahmekapazitäten. Da der Zustrom in absolut unveränderter Geschwindigkeit weitergeht, bedeutet das, in den nächsten 3 Monaten alleine kommen weitere 900.000.

    Rückführungen/Abschiebungen bisher: Etwa 0.

    Das Resultat? Die Politik hat, da sie von der dritten Option (Drosselung/Stop) absolut keinen Gebrauch machen will, noch zwei realistische Handlungsoptionen:

    1) Zwangseinweisungen von Zuwanderern in Privathaushalte. Da das mit absoluter Sicherheit etwa 25% der Deutschen zu sofortigen Rechtsradikalen mutieren lassen würde (verständlicherweise, btw), glaube ich schlicht nicht, dass man das tun wird. Sicher bin ich mir nicht (mehr).

    2) Überlaufenlassen der Notaufnahmeeinrichtungen und Errrichtung von Baracken-/Zeltlagern, die man dann 2016 ständig vergrössern muss. Die ersten neuen Trabantenslums für Flüchtlinge in den Unterschichtgebieten deutscher Städte werden frühestens 2017 fertig.

    Das ist die Lage. Hat irgendjemand den Eindruck, er werde von den Medien und/oder der Politik über diese Lage so nüchtern informiert? Ich lese oder sehe das nirgendwo, dabei ist das nach heutigem Kenntnisstand eine fast 100% sichere Prognose.

    Und dann wundern sich angeblich kluge Leute über „Lügenpresse“?

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Wunsch und Wahrnehmung
      Ihre Argumente stechen nur bei „Faktennazis“. Vor eine harte Alternative gestellt, reagieren die meisten mit Verdrängung, weil sie moralische Konflikte nicht aushalten, es sei denn, diese wären als solche zwischen dem metaphysisch Bösen und Guten drapiert. Als Ressource stehen der Verdrängung alle kognitiven Verzerrungen zur Verfügung:
      * Palmströmdenken („Weil nicht sein kann, was nicht sein darf“)
      * Hoffnung darauf, dass der bloße Zeitablauf schon irgendwie alles wieder regeln wird, weil Ausreißer über der flachen Grundlinie sich doch immer selbst wieder glattbügeln
      * Glaube an irrealistische angebotene Lösungsvorschläge, weil das Bedürfnis nach Hoffung das eigene Urteil trübt
      * u. v. a. m.
      Natürlich gibt es gewöhnlich eine staatliche Ebene, von der an aufwärts der Interessenkalkül zählt, also machiavellistisch gehandelt wird. Es kann aber da gerade an der Spitze auch Totalaussetzer geben.

      Merkel reißt das Ruder nicht herum, weil sie sich diesmal exponiert hat und ihren eigenen Pfusch zugeben müsste. Wieso droht Seehofer dauernd, springt dann aber nicht? Weil für die CSU die sichere Mehrheitsposition in Bayern wichtiger ist als ein vergrößerter Einfluss auf Bundesebene. Wieso plänkelt die FAZ nur leicht von der Seite und greift nicht frontal an? Man könnte es sich mit einem erklecklichen Teil des noch verblendeten Publikums und vor allem auch mit Mächtigen verderben. (Wann wurde Kohls Spendenskandal ind er Presse zum Thema? Als er nicht mehr Kanzler war.) Warum springt kein Bundesminister aus der Reihe? Weil die Meute über den ersten herfiele und er nur seine Position verlöre. („Es dünket uns gut, den Willen des Königs gleich zu erfüllen.“) In der Hierarchie ist man mutig allenfalls, wenn ein wirklich exorbitanter Preis zu gewinnen ist.

      Das Staatsschiff muss erst auf Grund laufen und vor aller Augen volllaufen, dann erst wird es einen Umschwung geben. Alles kann man nämlich wegdiskutieren und ableugnen, nur nicht den Schmerz. Und dann wird man mit Hängen und Würgen irgendeine Lösung finden, sicher keine besonders gute, weil es dann vor allem nur darum geht, das Vertrauen der Regierten schnell wiederzugewinnen, und nicht etwa, es wirklich zu verdienen.

      Und zehn Jahre später werden oben wie unten fast alle sagen und auch glauben, eigentlich schon immer dagegen gewesen sein.

    • Ich bin mir sicher, nochmal zwei solche Monate und es wird nicht mehr geplänkelt. Das ist heute die letzte Chance.

    • Zwei Monate....?
      Natürlich kann ich mich des grossen Abstandes wegen täuschen, aber viele Gespräche und Briefwechsel mit Deutschen geben mir nicht das Gefühl, eine Änderung stehe bevor.
      Peregrinateur (bin zu faul um mir die accents rauszusuchen) hat mit seiner Vermutung wohl Recht, dass Merkel kaum „ihren eigenen Pfusch zugeben“ wird. Sie ist ja Kohls Schülerin und auch der hat sich, Gesetze brechend und verlogen, klamm heimlich von seinen blühenden Landschaften verdrückt.
      Ich kann niemanden sehen der Merkels Dreckhaufen wegräumen will, warum auch… Das was getan werden muss, wird äusserst unpopulär sein und das derzeit noch bestehende Problemchen in ein weit grösseres verwandeln, denn ohne Militär kann da nichts aufgeräumt werden.
      Nur ein völliger Dummkopf würde seine politische Zukunft da aufs Spiel setzen, und wer meint nach den letzten Drei braucht Deutschland unbedingt noch einen weiteren von der Sorte, der ist ein wenig kurzsichtig.

      Auf Grund der massierten Inkompetenz, die durch unsere pervertierte Form der Demokratie verursacht worden ist, befürchte ich, wird man das Problem schlicht und einfach erst mal mittelfristig aussitzen.
      Dons Prognose von zwei bis vier Monaten kann ich nicht mehr glauben. Man wird Turnhallen und Ähnliches aquirieren und beheizen und ganz langsam werden Landsleute und Sippen sich um die ihren, natürlich bei Gegenleistung, kümmern.
      Armutsghettos? Vielleicht, aber ganz sicher Parallelgesellschaften, in denen Gangs von Glaubensbrüdern für Ordnung sorgen, ein bisschen Heimat halt….
      Man wird Schulen, Geschäfte und Ärzte überlaufen, man wird sich gewöhnen. Dann… ganz langsam… wird man das alles zusammen als The New Normal akzeptieren.
      Merkel wird, vielleict bei der nächsten Bundestagswahl, ganz normal durch einen Nachfolger ersetzt und die Medien werden wie jetzt ja auch schon mithelfen, den ganzen Ablauf des Zirkusses als völlig normal zu beschreiben, und wo nötig durch Beschönigen und Lügen nachhelfen und als akzeptabel erscheinen lassen.
      Dafür übt man ja bereits seit einiger Zeit… und es wird klappen.

      ThorHa hat es unter Punkt 2) völlig zutreffend angedeutet!

      „Überlaufenlassen der Notaufnahmeeinrichtungen und Errrichtung von Baracken-/Zeltlagern, die man dann 2016 ständig vergrössern muss. Die ersten neuen Trabantenslums für Flüchtlinge in den Unterschichtgebieten deutscher Städte werden frühestens 2017 fertig. “

      Nein, Peregrinateur, das Staatsschiff mag auf Grund laufen, aber KEINER wird es so aussprechen. Vielleicht die 8% der von Pegida Fans gewählten Abgeordneten…

      Alle werden wie der Pet-Shop-Besitzer bei Monty Python sagen „He is not dead, he is just resting!“.

    • Zweimonatsprognose
      Werter @Don Alphonso, es mag mich da meine Erinnerung täuschen – aber haben nicht Sie selbst einst bei einer der Aufwallungen der Eurokrise prognostiziert, dass dank der vielen bevorstehenden Feiertage die Bundesregierung nun aber wirklich wie ein in der Dieb in der Nacht eine Währungsumstellung vornehmen würde? Es geschah – nichts. Wer erwartet, die Politik werde doch nicht so unvernünftig sein, etwas offenbar Wahnsinniges zu tun oder etwas eklatant auf der Hand Liegendes zu unterlassen, bereitet allzu oft nur seine nächste Enttäuschung vor.

      Werter @TDV, bei „Lösung“ dachte ich nicht unbedingt an eine kausale Therapie, Stier angesprochen, an den Hörnern gepackt und abgestochen. Sondern mehr so an etwas Schräges, wie es etwa die Ärzte heute halten, wenn ein Patient unter großen Schmerzen dahinsiecht: Man verordnet Morphium in hohen Dosen, was dann den Tode bringt, aber natürlich nicht gewollt, iwo, beileibe nicht! Das richtige Fantasiemittel zu finden oder den richtigen Türken zu finden, den man bauen könnte, wenn man ihn denn schon nicht kaufen kann, ist derzeit sehr schwer wegen der Blockade an der Spitze und ihrer publizistischen Prätorianergarde. Sonst könnte man sicher etwas zu einem dringlichen „anderen“ Handlungszwang aufbauschen: Seuchenhygiene nach einem (hier etwa) berichteten Fall offener Tb, dramatisch verwackelte Schlägereibilder aus Unterkünften mit Rauch und Feuer, eine Handvoll Vergewaltigungen, taktisch geführte Grenzüberschreitungen usw. Für die stets wachsende Nachhut der Nationalsozialismusbekämpfer – le courage après la bataille – müsste eigentlich schon genügen, wenn bei einer Umfrage unter hundert Migranten ein Prozent mehr als in der Wohnbevölkerung quintären Antisemitismus zeigten.

      Viele Menschen scheuen vor schweren moralischen Entscheidungen persönlich zurück, den Repräsentanten im politischen System wird stillschweigend auch die Aufgabe übertragen, die in dem Sinne zu fällen, wie sie eben hienieden fallen müssen, aber bitte hinter einer veil of ignorance für den Wähler selbst.

      Das Personalproblem derzeit rührt aus der starken Stellung des Kanzlers im System (nur konstruktives Misstrauensvotum), die als Garantie dafür gedacht war, dass es jederzeit eine funktionsfähige Exekutive gibt – die aber nun ironischerweise funktionsunwillig ist und damit die smuta nur verlängert. Daneben auch aus einer Adverbiale in der Verfassung: „Der Bundestag wählt aus seiner Mitte …“, sonst könnte man hierzulande leicht tauglichen Ersatz für den Ausfall oben finden, wenn man denn wollte. Denn dort sitzen fast nur die dank Sympathiekonkurrenz in ihn gekommenen Gestalten, die seit etlichen Jahres es nicht einmal mehr für nötig befinden, auch nur den plattesten und dümmsten Programmpunkt auf ihre Wahlplakate zu schreiben; Programm gibt es auf Plakaten nur noch bei Extremparteien. Der Rekrutierungsmechanismus vertreibt die sachpolitisch Interessierten zugunsten der Darsteller mit samtenem – und natürlich ungefärbtem – Haar oder sonstigem sympathischen Alleinstellungsmerkmal. Man kann zum Beispiel mit Rollstuhlbonus ins Ministerpräsidentenamt einfahren.

      Herr Sarrazin taugte zum Beispiel, vgl. sein Interview vom 13. September 2015 in der Zeit, „Sie können mich ja gern fragen, was ich täte, wenn ich Chef von Frontex wäre“. (Wie ist das denn dort bloß ins Blatt gekommen?!) Man muss ihn ja nicht lieben, er pfeift darauf, und genau das ist mein Punkt oben. Es geht um einen Zweck, einen tüchtigen Administrator, danach Dank, Achtung und Adieu, so wie es die Briten mit dem s.v.v. Rabauken Churchill 1945 hielten. Er hätte natürlich auch ohne diese Einschränkung auf die 630 Experten in Sachen Wahlgewinn keine Chance.

  81. Werte ursula meier, da haben Sie Muttis Masterplan ja fast erkannt ....
    …. die Euro Krise hat Mutti durch viel zu langes Rumgeeiere statt eines gehörigen sehr frühen Arschtritts für die lieben Griechen bereits gehörig versemmelt. Nachdem dann in Griechenland zunächst mal Ruhe war, kam es wohl ganz gelegen, hier in DE eine noch grössere Katastrophe anzuzetteln (denn irgendwann kocht die blöde Misere in GR und den Süd-Euro-Ländern ja doch wieder hoch).
    .
    Ob nun grösser in Euro – Dimensionen als desselben Rettung kosten wird, sei mal dahingestelt. Ist aus Machtperspektive auch egal. Wichtig ist, dass die Invasion des und der Fremden viel mehr Angst in der DE-Bevölkerung erzeugt als abstrakte Kreditzusagen und ewige GR-Verhandlungen mit smarten und harten Finanzministern.
    .
    Daher hat Mutti diesen Sommer auch so kräftig „hier“ geschrien. Mutti wird das schon wieder auflösen, indem sie in den Schengenraum (das sind ja die Südländer, denen das Wasser bereits bis zum Hals stand/steht) Asylanten zurückverteilt (natürlich nur gegen grosszügigste Geldgeschenke aus DE).
    .
    Ihr werdet das alles bezahlen. Anbei schon mal ein paar Solis, die noch aus der Trickkiste gezogen werden könnten:

    1. Schengen – Restitutions – Soli
    2. Polizeibeamten – Überarbeitungs – Soli
    3. Lehrer – Nervenheilanstalts – Soli
    4. Deutsche-Sprach-schwere-Sprach-Soli
    5. Nur-an-Deutsche-Vermieter-Soli
    6. Verschleierungsfreiheits – Soli

    Irgendwann wird auch der dollste Soli-Erfindungsreichtum nimmer reichen und dann erinnert man sich bestimmt an die ganzen tausenden Milliarden, die in deutschen Katastern, Depots, Sparbüchern und Kapitalversicherungen (in Beamtendenke) „nutzlos herumliegen“.
    .
    Dann gehts ans Eingemachte, bzw. an das was Mutti ja in Katastrophe 1 nach Verständnis der Politikerkaste „gerettet“ hat und auf das selbstverständlich nun irgendwann auch einmal eine entsprechende Vermögensrettungsabgabe fällig ist.
    .
    Die „exekutierenden“ Beamten störts nicht, die müssen privat nix zurück legen, denn deren Rente wird vom sichersten Schuldner der Welt geschuldet. Da sie beständig steigt ist sie auch nur schwer kapitalisierbar und daher von der Vermögensrettungsabgabe bitte zur Vermeidung von Härten auszunehmen.

  82. Rückblick in die Zukunft
    Für ALLE welche noch nicht akzeptieren wollen welch harte Schritte angesichts der derzeitigen „WillkommensPolitik“ in baldiger Zukunft erforderlich werden, ein kleiner Artikel aus dem „Hinterland aka Provinz“ https://nachrichtenaushinterland.wordpress.com/2015/10/28/die-londoner-unruhen-von-2011-eine-kriminologische-betrachtung/
    Auf YouTube gibt es dazu unter „London Riot 2011“ entsprechendes Anschauungsmaterial. Gehabt Euch wohl . Wünsche noch ein paar beschauliche Tage in DE

  83. Pingback: Die Welten der Anderen (7) | kreuzberg süd-ost

  84. 2/3 Mehrheit
    Sehr geehrter Herr, was ist mit meinen Kommentar passiert?
    War es die Zivilisierte Verachtung gegenüber der MACHT der Religionen nicht gegenüber Religion an sich. Und meine „Diagnose“ knallhartes Kalkül, etc. Human Capital und Sie hielten es sogar für sinnvoll zu antworten?

    Gruss

    Martin Borgschulte

    Dies ist nicht zur Veröffentlichung gedacht, verstehe aber nicht warum „meiner“ raus ist.

  85. Merkels Plan???
    Merkel hat nur ein Handlungskonzept und keinen Plan!

    Am Anfang hat sie sich im Schatten Kohls mit seiner Unterstützung in Position gebracht und anschließend alle fähigen Köpfe intigrant beseitigt. So hat sie Vakuum geschaffen in dem sie weitgehend alleine schalten und walten kann wie sie will. Gegenwärtig hat sie nur einen Gegner, das deutsche Volk, hier wird die macht der Medien eingesetzt, Ende September hat Sie alle Intendanten der öffentlich rechtlichen Sendeanstalten einbestellt. Schließlich ist Deutschland ihr Land.

    Sie braucht eine Bühne um sich in Szene zu setzen, ein Feuerwehr Mann der keine Brände löschen kann wird nicht wahrgenommen. Die Brände in der Politik sind die Krisen, normale Zustände schaffen keine Aufmerksamkeit, effektives Handeln würde die Krise viel zu schnell beenden. ( Manager setzen sich zum Teil auch so in Szene )

    Nie einen Fehler zugeben und Fehlentscheidungen auch nicht zu revidieren gehört auch dazu.

    Angesicht der Bilder aus Ungarn hat sie evtl einfach emotional und total unüberlegt reagiert, vielleicht hat sie auch andere Interessen gehabt, Kanzlerin der Herzen oder strebt einfach nur Kohl nach und will auch noch einmal ein richtig großes Ding machen.

    Fakt ist leider nur das sie sich verhoben hat und nicht die Größe besitzt dies einzugestehen, egal was es ist, bisher ist sie mit allem durchgekommen ohne irgendetwas näher erklären oder Rechenschaft geben zu müssen. Parolen haben immer ausgereicht, wie jetzt,

    Yes we can!

    Verantwortung und Demokratie ist da fehl am Platz.

    Insofern ist Erdogan ein guter Partner, aber der will ja erst noch Sultan werden.

    • Wie bitte?
      Ich kann ihre Kritik an Merkel nicht nachvollziehen…

      Oder haben sie geheime Informationen dazu, wie man das deutsche Volk zweimal dazu gezwungen hat, die Dame in demokratischer Wahl ins Kanzleramt zu hieven?

      Wollen sie gar unterstellen die Deutschen seien zu dumm, soviel Inkompetenz (in nur einer Person) zu erkennen?

      Nun, dann ist sie am richtigen Platz, und die Rihtigen, die Bürger, müssen mit den Konsequenzen der eigenen Wahlentscheidungen leben!
      Warum jammern sie da so drüber?

    • @ TDV
      Sie jammern, weil ihnen schwant, dass die Kanzlerin womöglich nicht halb so sentimental sein könnte, wie sie sie gerne hätten, das ist alles. Oder nee: Sie jammern auch deshalb über die Kanzlerin, damit sie nicht drüber nachdenken müssen, wieso die Bundespolizei ihre gesetzlichen Aufgaben eigentlich nicht … und wieso der Außenminister eigentlich nicht und der ganze Rest vom Kabinett desgleichen … und der Bundestag, der dem Finanzminister auf seine recht eigenartige Aussage hin, er habe nur im Hinblick auf diese Situation vorausschauend gespart, begeistert applaudierte… sogar die „Opposition“ feiert … wo doch die Richtlinienkompetenz nach allgemeiner Auffassung eine reine Schimäre ist. Müsste sich keiner von blenden lassen! Sie jammern, zu deutsch, weil Verantwortung und Demokratie sie überfordern. Unterm Strich zähl ich, wie bereits die Postbank feststellte. Und das war´s.

  86. Frage an Don
    „Wenn Sie meine Vermietungspolitik kennen würden, die sich gezielt um die Ansiedlung von Migranten, Geschiedenen und Schwulen in von Gentrifizerung bedrohten Vierteln kommert und Midle Manangement keine Chance lässt,“

    Mich macht das sehr neugierig. „gezielt“. Das liest sich, wie ein Plan ;)
    Können Sie mehr dazu erzählen? Vor Allem „Geschiedene“. Haben „Geschiedene“ heutzutage immernoch Probleme? WTF? Und vor Allem Schwule? Als Vermieter kann ich nur Bestes über diese Gruppe berichten. Nehme ich immer wieder gerne. Und mit der Erfahrung bin ich nicht alleine. Ich dachte wir haben 2015 und nicht 1915?

    • Im Münchner mietmarkt hat jeder Probleme, der innrhalb des Mittleren Rings nicht den Zielvorstellungen entspricht. Bei Geschiedenen spricht nicht die Unmoral gegen sie, sondern die Befürchtung, dass sie mit den finanziellen Folgen einer Scheidung nicht klarkommen – das passiert leider sehr oft, speziell, wenn sie Kinder haben – oder dann auch plötzlich schnell ÄÜnderungen in der Partnerscaft eingehen. Sei es, dass dann in eine zu kleine Wohnung noch jemand einzieht, sei es, dass sie es nochmal versuchen und nach ein paar Monaten die nächste Vermietung ansteht. Ich persönlich komme prima mit geschiedenen Frauen aus, ich habe da nachgerade ein Faible – man merkt das auch an manchen Geschichten im Blog, die aus dieser Szene kommen – und wenn ich eine als Mieterin bekomme, nehme ich die.

  87. Ich wohne am Bodensee
    und ich vermiete möblierte Zimmer.
    Größe im Durchschnitt 15 Quadratmeter mit Single Küche und eigenem Bad. Bisher habe ich die im Sommer an Feriengäste vermietet und im Winter an Zeitarbeiter.

    Mir wurden 30 EUR pro Asylant pro Tag angeboten.

    Im Endeffekt wäre das eine Miete, die zwischen dem Münchener und dem Londoner Preisniveau liegt.

    • Nehmen - wenn es Brei regnet, den Löffel raushalten.
      Und später davon renovieren – und zwar genau so gut oder schlecht, wie dann das zukünftige neue Umfeld sein wird (1) – nichts weiter als kluge Anpassung – und selber auf einen Golfplatz an der Costa del Sol gehen, o.ä. – oder gleich nach Fisher Island.

      Wenn das der Zug der Zeit ist, dann heißt es ggfls. mitfahren, „the trend is your friend“, häufig stimmt das sogar.

      Von übertriebener Rücksichtnahme aufs Umfeld hat der Kapitalist gar nichts. Dankt ihm auch keiner. Take the money – and run.

  88. "Faktennazi" ist gut, da reiht man sich gerne ein.
    Oder anders, dies Titanicland heute:

    „Wir wollen unsere Eisberge behalten! Immer nur gefahrlos glatte See ist unnatürlich und unökologisch und macht uns alle unzufrieden!“

    Wobei man weiß, dass dieses „wir“ aus Heribert Prantl, Katrin Göring-Eckardt und der Stasi-Tante, die die Amadeo Stiftung vorüberwacht, sich grad rechtzeitig vor Ende des Spektakels, als lange nach Kollision aber grad noch rechtzeitig vor dem Untergang also ungefähr dann, wenn die Musik aufhört zu spielen, vermutlich hofft von ein paar schneidig jungen Heeresfliegern mit heimlich doch noch bestgewarteten Helikoptern abbergen lassen zu können.

    „All animals are equal, but some are more equal.“ Und vermutlich gar nicht so neu, dass Bürgerliche wie Immobilienbesitzer im Allgemeinen eher nicht unter die aufstrebenden Kleinbürger und Faschisten zu rechnen wären.

    Wobei das teils leider fast schon wie ein Zeitgeistphänomen daherkommt, wenn sogar Mr. Obama längst die 16-jährigen Söhne von Terroristen (Anwar al Awlaki) auch gleich noch mit ermorden ließe; genau so geht Sippenhaft. Wobei früher von Haft zu Mord noch ein großer Schritt war. Und zwar auch dann, wenn es, wie im Falle Mr. Obama heute, nur noch nicht beweisbar wäre. (1)

    Aber wenn schon Obama sich auf das Niveau des Kreml herunter begibt, des Kremls, der vermutlich auf Brücken Boris Nemtsov ermorden ließ, kaum 8 Monate ist das her, da kann uns unser kleiner Faschismus hier – und auch medial top-down geübt, ja nur Recht und billig sein.

    http://tinyurl.com/pm5rkas

    „Wir wollen unsere Eisberge behalten! Immer nur gefahrlos glatte See ist unnatürlich und unökologisch und macht uns alle unzufrieden!“ – Panem et circenses, das Volk als zu bespielende, rechtlos-dumme Verfügungsmasse, so sähe das wohl heute aus. Nur dass die Puppenspieler wieder einmal Entartung in Richtung Faschistentum zeigten.

    (1 – die haben alle den Knall nur noch nicht gehört – das Internet und die Menschen machen 40 oder 50-jährige Freigabefristen für Staatsgeheimnisse obsolet, das war früher einmal. Heute und in Zukunft schafft man besser gleich keine sinnlosen Staatsgeheimnisse mehr. Mr. Obama, your are stupid.)

    • Man liest es... und rätselt.
      Es scheint ihnen nicht klar zu sein, dass die meisten hier alles das, was sie wissen, auch wissen? Etliche hier lesen sogar Titanic..

      Was also wollen sie uns sagen? Denn, zum Thema haben sie ja nicht gerade viel beigetragen….

      Nur mal so als Beipiel: Also Obama ist dumm? Nicht die, die ihn gewählt haben, nicht die, die es sich in seinem Enddarm bequem gemacht haben, nicht die, die wie sie zB in einem Land leben, dessen Regierung seine verbrecherischen Kriege unterstützt, und soagr sein TTIP ratifizieren wird?

      Bevor sie sich also ans Titanic wagen, oder gar hier völlig inhaltslos rummotzen, versuchen sie es mal in der Sesamstrasse.

      Nichts zu danken, ich helfe gerne…

  89. Nachdem angelsächsische Gesellschaften seit Jahren deutsche Mietwohnungen kauften ...
    … passt es doch prima, wie nun für „renditestarke Belegung auf Bundesanleiheniveau“ für die nächsten Jahrzehnte gesorgt ist.

  90. Die Weisse Fahne in der FAZ
    Durchschnittlicher Gesamtrentenbezug in „Deutsch“land : 762 Euro.
    Kosten nach Asylbewerberleistungsgesetz pro Monat : 782 Euro.
    pro Person.
    (Quelle. Flüchtlingshilfe Berlin)
    Und Frau Merkel, die geschworen hat Schaden vom DEUTSCHEN Volke abzuwenden ist immer noch im Amt.
    Und jeden Tag kommen 10000 Neue dazu.

    • Immer diese Motzerei....
      Ja, ihre Zahlen mögen ja richtig sein…

      Aber sehen sie ausser sich selber noch jemanden der sich darüber beschwert? Also, bitte….

      Rentner kosten nur…. an Asylanten lässt sich was verdienen!

    • Bis dato
      waren es die Rentner an denen jeder verdienen wollte.

    • ...
      Wenn die Zahlen, die der Landrat aus Passau an die Wand malt, stimmen
      dürften die Kosten z.B. für Integration schon mal wegfallen.
      Je mehr es werden, desto weniger kann daran verdient werden.

  91. mein Land ...
    Komisch, als Dunja Hayali http://blogs.faz.net/10vor8/2014/11/05/wenn-ich-koennte-wuerde-ich-wie-tim-bendzko-schnell-mal-die-welt-retten-2818/ großzügig etwas von „das ist mein Land“ erzählte (das „noch nicht voll“ sei) – da gab es wenig Leute, die daran Anstoß genommen hätten, obwohl das m. E. etwas übergriffig war, weil sie ganz konkrete Forderungen an uns – die Bürger „ihres“ Landes damit verbunden hat: Ist doch noch lange nicht voll, MEIN Land, meins!! Aber von einer Fernsehmoderatorin lässt man sich schon mal auf die Tour kommen, wie´s aussieht. Hat ja schließlich einen Migrationshintergrund, die Brave!

    Aber wenn ein Verfassungsorgan sich von seinem Land distanziert, dann ist das auf einmal eine dreiste Zumutung, hab ich das richtig verstanden? Mir wird eher bang, wenn ein Verfassungsorgan so etwas äußert. Weil es nämlich aus einer ganz anderen Perspektive heraus geschieht. Ganz platt formuliert: Die Kanzlerin dürfte mir im Zweifel schon dumm kommen, wenn´s mal ernstlich drauf ankommt! Also frage ich mich tatsächlich und allen Ernstes, worauf das mit dem „freundlichen Gesicht zeigen“, das noch längst keine konkrete Forderung an mich ist, eigentlich hinauslaufen und wozu es gut sein soll?

    Aber ich bin eben – anders erzogen worden. Mir ist es ja auch wirklich widerlich, wenn mir im Fernsehen ein Fußballer entgegenraunzt: „Steh auf, wenn Du ein Mensch bist!“, weil ich mich generell recht ungern von jedermann in meinem Menschsein definieren lasse; ich habe keine Leiche im Keller, die so etwas auch nur im Ansatz rechtfertigen könnte. Ich muss einem Fußballer auch bestimmt nichts beweisen!

    Und was mir die Faz damit sagen wollte, dass mir eine Fernsehmoderatorin zu erklären hat, was ich mit „ihrem“ Land tun und lassen soll, kommt mir auch ebenso befremdlich vor. Oder hat die Faz eine Königin gekürt? Undemokratisch, könnte man dazu sagen. Sie hat kein politisches Amt inne, das jemandem – nachdem er gewählt wurde – notfalls einen gewissen Freiraum gestatten würde.

    Aber wenn jemand, der mit einem so hohen Amt ausgestattet ist wie die Kanzlerin, einen solchen grausam donnernden Satz formuliert (eine ich-Botschaft, nebenbei bemerkt), dann ist das schon bedenkenswert. Denken, nicht frotzeln. Und am Ende komme ich wieder dabei heraus: Keine Verfassung, nur Beitritt … Irgendwie hat hier scheinbar keiner danach gefragt, was der andere will. Aus mir wird keine Frau mit Migrationshintergrund mehr, die von „mein Land“ daherschwadronieren kann, ohne dass jemand daran Anstoß nimmt. Aus der Kanzlerin auch nicht.

    • Der Artikel,ist mir auch sauer aufgestossen
      Man muss nicht im Beitrittsgebiet aufgewachsen sein, um Ihnen
      zuzustimmen.

    • Titel eingeben
      Bitte nicht vergessen, daß der Artikel ist fast genau ein Jahr alt ist.
      Wäre interessant, wie sie angesicht der aktuellen Zahlen und Zustände darüber denkt.

  92. Titel eingeben
    @don 7:17 ich habe die befürchtung sie wollen sich den frischen apfelstrudel sichern also sie haben schöne stoffgeschäfte das habe ich schon gesehen

    aber es fehlt halt die hügellage wo man morgens schon frische luft beim radfahren inhalieren kann das ist wie schifahren auf dem rad aber ja man kann ja nicht alles haben aber ich habe heute hier am schwanenteich wunderschöne fotos gemacht besser als vom tegernsee sehr viel golden herbststimmung

  93. Prantlhausen
    Auch hier schmaeht der Autor die SZ als „Prantlhausen“. Hat das damit zu tun, dass Herr Prantl ein renommierter Journalist ist und der Don selbst wohl nicht?

    • Wie immer
      liegt die Schmähung vs.Schönheit im Auge des Betrachters.

      Für mich ist die Bezeichnung ‚Mutti‘ für eine Frau Merkel eine
      Schmähung.

    • Mir kann man nichts vormachen!
      * Manche studieren technische Fächer. Die machen das nur, weil sie zu blöd sind für Gender.
      * Manche studieren Jura. Die machen das nur, um später als Richter andern ungestraft etwas reinwürgen zu können.
      * Manche äußern Zweifel am Klimawandel. Die machen das nur, weil sie Aktien von Kohleförderern besitzen.
      * Einstein hat doch die Relativitätstheorie nur erfunden, damit er eine Ausrede hat, wenn er wieder mal zu spät kam.
      * Manche verheiraten sich. Die machen das nur, weil sie Angst haben, sonst später keine mehr abzukriegen.
      * Manche bleiben ledig. Nur weil sie keine abbekommen haben.
      * Manche kriegen Kinder, aber natürlich nur, weil sie zu blöd waren aufzupassen.
      * Manche kriegen keine Kinder, das sind alle Egoisten.
      * Manche sind anderer Meinung als ich, aber nur weil sie bösartig sind und mich dazu bringen wollen, irgend einen Blödsinn zu sagen. Aber ich falle darauf nie herein!

  94. „Prantlhausen“ ist München
    und die SZ bestenfalls das Prantlhausener Provinzblättchen. Was dem einen sein „renommierter Journalist“ ist dem anderen ein Schreiberling und schwer erträglicher Schwätzer in Talkshows; das rot-grüne Journalisten-Pendant zum unseligen Ex-OB. Rot-grüne Prantlhausener sind das Äquivalent zu den Schwarzen in Bayern: Nicht intelligent aber großmäulig. Don nervt mich nur in seinen oberbayerischen Tönen, nutzt aber Verstand und Vernunft.

  95. Man muss ja nicht alles bierernst nehmen, also ...
    … Idee woanders frech geklaut, Quelle Wikipedia, frei nach Kishon:

    “Kasimir Blaumilch ist ein aus der Irrenanstalt entflohenen Geisteskranker, der sofor beginnt, die wichtigste Hauptverkehrsstraße Allenby Road in Tel Aviv mit einem Presslufthammer aufzureißen. Als die Polizei notgedrungen beginnt, die Straße zu sperren und die Anwohner sich zunehmend über den praktisch ununterbrochenen Lärm beschweren, beginnen die Behörden eine umfangreiche, jedoch ergebnislose Ursachensuche.

    Der für diesen Fall zuständige Leiter der Abteilung für Reparaturen auf den Hauptverkehrsstraßen, ein Dr. Kwibischewsky, weiß von nichts, und so schieben die Beteiligten der Stadtverwaltung und des Bautenministeriums sich gegenseitig den Schwarzen Peter zu, bis die Angelegenheit endlich vor einem Untersuchungsgericht landet. Um diese Peinlichkeit zu beenden und die Arbeiten zu beschleunigen, wird der gesamte Bautrupp der Stadt zu dieser Baustelle hinbeordert. Der Zufall will es, dass Blaumilch mit seinem Presslufthammer unmittelbar während des Prozesses das Meer erreicht, sodass die Wassermassen mitten in die Stadt Tel Aviv einströmen.

    Schließlich und letztendlich eröffnet der Bürgermeister stolzgeschwellt den neuen Innenstadtkanal und preist die Stadt als „Venedig des Nahen Ostens“, sodass sich zum Schluss alle Handlungsstränge im Positiven auflösen.“

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Ein schönes Märchen
      aus dem Kalkutta des Nordens unter der weisen Regentschaft Shakuntalas, der Maharani aus dem priesterlichen Geschlechte, die ihr Ringlein verloren hat und noch ein bisschen mehr.

      „Auf die Blüte folgt die Frucht, auf die Wolken der Regen. Erst die Ursache und dann die Wirkung.“

      [Selbe Quelle]

  96. Warum wir das als Vermieter nicht schaffen!
    Schaffen täten wir das schon, wenn wir es tun täten wollen. Jedenfalls meine Immos bleiben flüchtlingsfrei!

  97. Berlin: Moral hui, Zahlungsmoral Pfui.
    http://www.kostenlose-urteile.de/SG-Berlin_S-47-AY-34215-ER_LAGeSo-muss-Asylbewerber-in-Aufnahmeeinrichtung-unterbringen-oder-Vorkasse-fuer-Uebernachtungen-in-Hostel-leisten.news21800.htm

    „Entweder seien die Unterkünfte belegt gewesen, oder die Betreiber hätten mit Hinweis auf die schlechte Zahlungsmoral des LAGeSo auf Vorkasse bestanden.“

  98. Die Stimme des Volkes
    Okay, ich gebe mich geschlagen. Scheint es doch immer noch besser zu sein, zu lesen, und mit eigenen Ohren zu hören, was der Stammtisch so denkt, als immer nur davon über Dritte zu hören. Es dünkt mir wie ein Bad im Ganges. So widerwärtig wie heilig. Des Volkes Stimme sollte man wenigstens einmal gehört haben, auch wenn sie nur übles verkündet. Und mit ThorHa mühe ich mich gar nicht mehr erst ab, der schwimmt hier längst wie ein Fisch im Wasser; ich meinte Brühe.
    Also liebe Leute, was um Gottes Willen bringt vorgeblich intelligente Leute dazu, z.B. solches als Beleg für was auch immer zu nehmen?
    Ich zitiere, was „smaug“ sagt: „Durchschnittlicher Gesamtrentenbezug in „Deutsch“land : 762 Euro.
    Kosten nach Asylbewerberleistungsgesetz pro Monat : 782 Euro.
    pro Person.
    (Quelle. Flüchtlingshilfe Berlin)
    Und Frau Merkel, die geschworen hat Schaden vom DEUTSCHEN Volke abzuwenden ist immer noch im Amt.
    Und jeden Tag kommen 10000 Neue dazu.“
    Die durchschnittliche Rente hat mit den durchschnittlichen Kosten für einen Asylbewerber überhaupt nichts zu tun. Die durchschnittliche Rente beinhaltet Höchst- wie Niedrigstrenten, Renten an all diejenigen, die in Deutschland einen Rentenanspruch erworben haben, also auch zum Beispiel Menschen mit Migrationshintergrund. Und es ist anzunehmen, dass es gerade die sind, die die Statistik am meisten drücken. Weil sie nämlich in den Zeiten der Beitragszahlung (den besten Zeiten für die deutsche Wirtschaft) die durchschnittlich niedrigsten Einkommen erzielt haben dürften, bzw. ihre Arbeitgeber oft die Beiträge, wenn überhaupt, nicht korrekt abgeführt haben. Und diese Leute will man jetzt gegen wen ausspielen?
    Die Kosten für die Asylbewerber hingegen, beinhalten neben den Lebenshaltungskosten für die Betroffenen (Regelsatz und Unterkunftskosten), auch die Verwaltungskosten. Und was haben die jetzt bitte im Vergleich zu den Renten an irgendjemand hier zu suchen? Das ist Polemik auf niedrigstem Niveau! Deutschtümelei übelster Sorte. Gleich der Wahlwerbung einer NPD, die die Rente an die (deutsche) Oma zu schützen vorgibt, indem sie den Türken (den „Ali“) beschimpft.
    Und solches und ähnliches bleibt hier unkommentiert stehen?

    • Sonst bleibt kein Stein auf dem anderen.
      „3. November 2015 um 13:40 Uhr … Und solches und ähnliches bleibt hier unkommentiert stehen?“
      – In diesen unseren Zeiten ist schon erfreulich, wenn überhaupt noch etwas stehenbleibt.

  99. Pingback: Die Stimme des Volkes

  100. Korrektur
    Pardon, das mit der Wahlwerbung der NPD hatte ich falsch in Erinnerung. Der „Ali“ wurde hier – ausnahmsweise – mal nicht zum Gegenstand der Pöbelei, sondern die „Sinti und Roma“. So hieß die Wahlwerbung: „Lieber Geld für die Oma als für Sinti und Roma“. Es ändert an der Sache allerdings nichts. Es bleibt übelste Hetze.

  101. Pingback: Ein Neurotiker | Polis | Scoop.it

  102. Zwölf Zweiundzwanzig auf Inforadio Berlin
    Zu hören ist hier ein Gespräch mit Prof. em. Gunnar Heinson.
    http://media.rbb-online.de/inf/podcast/zwoelfzweiundzwanzig/zwoelfzweiundzwanzig_6860.mp3

    • Danke, für den Link
      Habe mit Interesse zugehört. An den Ausführungen des Prof. Heinson ist alles
      richtig.
      Und trotzdem es stimmt so nicht. Er geht wie die meisten davon aus, dass
      die Globalisierung ein unumkehrbarer Vorgang ist. Er ist der Meinung, dass die
      Welt so wie er sie kennt, einfach weiter geht.

      Das glaube ich nicht.

      Herr Prof Heinson verkennt nicht die Folgen individueller
      Entscheidungen, also prakt.Nützlichkeitserwägungen Einzelner.

      Doch damit ist die Flüchtlingsfrage keine mehr, die auf einer akademischen Ebene
      gelöst werden könnte, sondern nur noch auf einer praktischen Alltagsebene.

  103. Wofür Flüchtlinge gut sind: Demokratisch erwirkten Bebauungsstopp in Berlin-Tempelhof aufheben ...
    Während die Gutmenschen noch ihre Solidarität feiern und wir bösen Vorbehaltsträger (hier) rumjammern, krempeln sich erfolgreiche Geschäftemacher schon die Ärmel hoch. Erinnerungen an die Nachwendezeit kommen auf. Auch dort einige Gewinner und viele Verlierer.

    Es sind Milliarden zu verdienen nicht nur mit Integrationskursen und Wohnheimen. Was man in so einer Krise alles durchsetzen kann! Das Tempelhofer Feld in Berlin, per Volksentscheid gegen die geballte Macht von Springerpresse, Volksparteien, Gewerkschaften und Investoren KEIN Baugebiet geworden, wird jetzt schnell erstmal provisorisch bebaut mit Flüchtlingsunterkünften. Politik€r und Inv€stor€n sehen perspektivisch schon die Umwandlung von hunderttausenden Quadratmetern in Baugrund. Demokratische Entscheidungen stören in solchen Zeiten. Politiker wählen sich ihr neues Volk, wenn das alte zu aufmüpfig wird.

    Und ich Looser nörgel hier nur rum, weil ich auch gerne ein Kriegsgewinnler wäre!

    • Die Flüchtlinge stellen nicht nur Merkels VERDIENst dar
      Unzensuriert-TV 6: Die Geschäfte der Asylindustrie
      73.836 Aufrufe vor 2 Wochen
      „… Doch wer profitiert eigentlich von dieser Völkerwanderung? Die neue Ausgabe von „Unzensuriert-TV“ hat die Profiteure der Asylwelle genau unter die Lupe genommen. Beispielhaft werden zwei Organisationen vorgestellt, die derzeit gute Geschäfte machen: die Traiskirchen-Betreiberfirma ORS Service GmbH und die römisch-katholische Hilfsorganisation Caritas. Beide sind prominente Nutznießer der Flüchtlingswelle und lassen sich ihr Engagement zudem noch teuer vom Steuerzahler entlohnen.

      Zu Wort kommen auch die Autoren zweier aktueller Bücher zum Thema: Udo Ulfkotte, ehemaliger Journalist der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, und Dr. Erik Lehnert vom bundesdeutschen Institut für Staatspolitik. Beide blicken hinter die Kulissen einer vermeintlichen „Willkommenskultur“, die von etablierten Politikern entgegen der tatsächlichen Stimmung des Volkes heraufbeschworen wurde. Und beide zeichnen ein düsteres Bild über die Folgen der unkontrollierten Massenzuwanderung. Ulfkotte etwa warnt vor „bürgerkriegsähnlichen Zuständen“, Lehnert prophezeit weitere Immobilien-Enteignungen zur Schaffung neuer Asylquartiere.“

  104. Studenten und Flüchtlinge mit Niveau sind eine Chance für das abgestürzte Rheinland
    Wenn ich an die Ruhrgebietsstädte denke sehe ich den Zuzug von Studenten und Flüchtlingen mit Niveau als Chance.
    Das Ausmaß der hässlichen ungepflegten extrem übergewichtigen
    Menschen ohne ästhetisches Empfinden und mit miserabler Bildung ist nicht mehr zu toppen. Man lässt sich gehen, hat keine Ziele, hängt rum.
    Das betrifft auch die berufstätige Bevölkerung in hohem Maße.
    Bedenklich finde ich, dass viele hier studieren und ohne Deutschkenntnisse nach Deutschland kommen.
    Viele syrischen Flüchtlinge sind hervorragend ausgebildet und verfügen über Manieren und ein Auftreten, welches bei der Bevölkerung nur noch vereinzelt vorhanden ist.

  105. Flüchtlinge mit Niveau als Chance
    Als Vermieterin in einer Rührgebietsstadt- ich lebe in einer anderen Region- sehe ich den Zuzug von Flüchtlingen mit Niveau als Chance.
    Viele sind hoch motiviert und ehrgeizig und verfügen über mehr Niveau als weite Teile der dort lebenden Bevölkerung.
    Disziplin, Gepflegtes Auftreten, Ehrgeiz sind dort bei mehr als der Hälfte der dort lebenden Bevölkerung völlig verloren gegangen.
    Es ist dort Mode möglichst hässlich und schlampig mit extremen Übergewicht durch die Straßen zu laufen. Alkohol und Fast Food sind dort die besten Freunde. Das betrifft übrigens alle Gesellschaftsschichten.

  106. Sehen wir das doch mal positiv
    dann finde ich die Kanzlerin mutig, ja aber nicht übermütig, ich unterstütze ihre Politik!
    Die junge Flüchtlingsfrau, die im TV gefragt wurde, wo sie sich in 5 Jahren sieht, antwortete: „Dann habe ich eine Familie und ein Haus“ und ich als Kind pommerscher Flüchtlinge nach dem Krieg geboren und lange in Armut gelebt, bewunderte staunend ihren Optimismus….vielleicht hat sie aber Recht?
    Haben wir die Unbarmherzigkeit zum Recht erklärt, 8 Millionen Kinder abzutreiben seit Einführung des §218, die ja auch irgendwo gewohnt hätten, schaffen wir vielleicht doch,
    durch barmherzige Aufnahme nicht nur eine Lücke zu schließen, das kann durchaus gut ausgehen und ich glaube das.

  107. Taschentuch: trocken
    Mit den hier und da geschilderten Vermieterdramoletten habe ich wenig Mitleid: Wer zwingt Sie denn, sich solche Mieter ins Haus zu holen? Wenn die Gier nicht wäre, die Wohnung möglichst schnell wieder zu vermieten, wenn man sich Zeit und Muße nähme, sich die Leute etwas genauer anzuschauen, anstatt nur nach der Gehaltsbescheinigung zu urteilen, würden solche Zustände seltener vorkommen. Es gibt auch Vermieter, die derartige Bruchbuden anbieten, daß sich zwangsläufig nur eine gewisse Klientel anstellt; wiederum andere heuern Makler an, die natürlich immer das dickere Portmonnaie empfehlen werden, also die prollige Mätresse des alten, mit großer Carosse daherkommenden Großmauls anstatt der vornehmen aber mit einer bescheidenen Pension ausgestatteten Professorenwitwe. Dann wundert man sich über Hundekot im Garten, Tag und Nacht weit über Zimmerlautstärke laufende Fernseher und pampige Antworten. Mietnomaden zu verhindern dürfte auch nicht ganz unmöglich sein, ein Blick auf die Bescheinigung des vorigen Vermieters oder auf die Kontoauszüge sagt einem auch, wie lange das Mietverhältnis dort gedauert hat. Der Don hat recht: Gut vermieten will vererbt sein.

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