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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Vier unhöfliche Männer haben nichts mit dem Islam zu tun

| 552 Lesermeinungen

Wenn Du den Pfeil der Wahrheit abschiessen willst, vergiss nicht, die Spitze in Honig zu tauchen.
Arabisches Sprichwort

Ich komme aus einem längst vergessenen Land, in dem zur Weihnachtszeit wohlsituierte Menschen handgeschriebene Überweisungsträger zu Banken brachten, um erkleckliche Summen den Bedürftigen zu spenden. „Wir schenken uns nichts, wir spenden lieber“ war in meinen Kreisen ein gängiges Verhalten, und damit wurde die Welt ein klein wenig besser. Diese Welt, deren Teil ich war, existierte vor einem Jahr noch. Dieses Jahr gehen die Gespräche nicht mehr darum, wie viel man spendet, sondern um die Reichweite von Pfefferspray, Alarmsirenen und Selbstverteidigung. Ich muss ganz offen sagen, dass mir das alte Land sehr viel besser gefallen hat, aber es wurde anders, und nach Silvester geht wirklich die Angst um. Besonders, wenn es in den Städten dunkel wird.

sparkd

Da kann die Polizei noch so sehr betonen, es gäbe bislang keine Erkenntnisse über signifikant steigende Kriminalität durch Migranten des letzten Jahres: Der bürgerliche Konsens ist, dass man erst gar nicht erst Teil einer Verbrechensstatistik werden will. Andererseits ist meine dumme, kleine Heimatstadt relativ sicher: Trotz notorisch hoher Anzeigenbereitschaft – da weiss ich als Altstandbewohner, wovon ich rede – ist die Kriminalitätsrate nur halb so hoch wie in Berlin, und die Aufklärungsquote ist dagegen anderthalb mal so hoch. Hier werden noch Graffitischmierer drakonisch verfolgt und in der Donau ers, und wer sein Handy sichtbar im Auto liegen lässt, bekommt von der Polizei auch schon mal einen Hinweis an die Windschutzscheibe gehängt. Seit vielen Jahren erledige ich meine Bankgeschäfte auf den letzten Drücker in der Nacht, weil dann bei den Überweisungsautomaten wenig los ist, und nie hatte ich deshalb ein Gefühl der Bedrohung.

Insofern war es letzten Donnerstag nur Routine, dass ich gegen elf Uhr das Haus verlassen habe, und durch unsere prächtige Altstadt hinunter zur Sparkasse ging. Ein Gemälde musste bezahlt werden, und am nächsten Tag gedachte ich, in die Berge zu reisen. Da wollte ich noch etwas Geld abheben. So ist das nun mal, das machen viele am Abend so, und manche verbinden dann auch einen Theater- oder Filmbesuch mit einem kurzen Abstecher ins Foyer der Bank. Man kommt aus Richtung Norden und geht schräg über den Rathausplatz, und wer in diese Diagonale beschreitet, muss eben zu Bank. Vor mir waren zwei Frauen auf diesem Weg, die unabhängig von einander erst langsamer gingen, dann abbogen und sich schnell in eine andere Richtung entfernten. Offensichtlich hatte das etwas mit den vier jungen Männern zu tun, die im Foyer knapp hinter der Tür standen.

sparka

Ziemlich breitbeinig, ziemlich raumgreifend, mitten im Weg, und obendrein von dem Typus, der momentan trotz aller liebevoller Anweisung durch öffentlich-rechtliche Anstalten, die Sache doch rational zu betrachten, die Frauen zum Kauf von Pfefferspray bringt, Nun ist gerade Winter, und es kommt öfters vor, dass Leute im Foyer auf den Bus warten: Drinnen ist es warm, draussen ist es kalt. Das Foyer ist gross, ein Saal mit weit über hundert Quadratmeter, da stört es niemanden, wenn in einer Ecke ein paar Leute stehen. Nach Mitternacht ist das Foyer ohnehin geschlossen. Diese vier Herren jedoch stehen nicht irgendwo am Rand, sondern mitten im Weg, und als ich, zynischer Journalist, der ich bin, die Kamera hebe, geht ein Mann an mir vorbei. Geht ein paar Schritte, schaut hin, hält an, biegt ab und entfernt sich wie die Frauen. So bleiben die vier jungen Männer in ihrer dunklen Kleidung allein im Foyer.

Ich muss dort auch nicht hinein. Es gibt am anderen Ende des Bankgebäudes noch ein zweites, kleineres Foyer mit Automaten. Ausserdem sind an beiden Enden des Raumes Türen – man kann einfach hindurch gehen. Man wird sehen, was passiert. Das ist eine bayerische Stadt, hier herrschen Recht und Ordmung, und die Sparkasse am Ort hat einer meiner Vorfahren mitgestaltet. Meine Stadt, meine Bank, meine Automaten. Wobei, als ich näher komme, wird mir schon klar, dass ich dort nicht abheben werde: Es sind vier, ich bin allein, und ihre Tüten haben sie neben den Geldautomaten abgestellt. Ich schätze bei Bankgeschäften die Distanz, und die ist hier nicht gegeben. Ausserdem habe ich lang in Italien gelebt, und meine – in der Wolle knallrot gefärbten – Freunde, deren Nachbarhaus in Flammen aufging, haben mir beigebracht, möglichst viel Distanz zu wahren. Mein italienisches Ich, das schon Raubüberfälle erlebt und das falsche Ende von Messern gesehen hat, will da eigentlich gar nicht hinein. Mein deutsches Ich stechschreitet weiter. Dann öffnet sich die Schiebetür, und nein, diese vier Herren haben mit dem Islam nichts zu tun. Denn der Islam gebietet als patriarchalische Kultur, wie der Name schon sagt, ganz zentral Achtung vor dem Alter. Direkt an der Tür im Weg stehen und keinen Millimeter weichen, den deutlich älteren Ankommenden sehen, feixen, und weiter recht laut – und nach meiner bescheidenen Meinung auch erkennbar alkoholisiert – redend ignorieren entspricht überhaupt nicht der Höflichkeit, die man in arabischen Ländern älteren Menschen entgegen zu bringen hat.

sparkb

Das kann man sich dort nur leisten, wenn man entweder sozial sehr hochgestellt ist, oder andere, die sozial nicht unterlegen sind, beleidigen will. Aber im normalen Umgang der islamischen Welt gilt das, wie auch bei uns im patriarchalischen Bayern, als ausgesprochen unfein und respektlos. In einer Bank könnte man sich das dort nicht leisten. In der ostafrikanischen Tewahedo-Kirche ist das übrigens auch nicht anders, dort gilt die jüdische Hochachtung vor den Älteren. Es handelt sich bei den mutmasslich aus Eritrea oder Somalia stammenden Herren nicht um Vertreter einer multikulturell anderen Einstellung zum breitbeinig Dastehen, sondern um Wissende einer auch in ihrer Heimat fragwürdigen Dreistigkeit. Das betrifft übrigens, wenn ich das anmerken darf, auch die Exzesse in Schwimmbädern, die man nun mit Bildchen zu begrenzen versucht: Den Beteiligten ist aus ihrer Heimat sehr wohl bewusst, dass solche Übergriffe in Blutrache ausarten können. Das tut man im Irak, in Syrien und Afghanistan nicht, und die soziale Fragwürdigkeit wird durch äusserst rabiat agierende Clans verdeutlicht. Man kann den sozialen Druck solcher Clans und ihrer gesellschaftlich akzeptierten Rachegelüste nicht effektiv durch nette Bildchen ersetzen. Es würde auch nichts bringen, den Herren im Foyer mit Bildchen zu erklären, dass dieser Raum allein Bankkunden vorbehalten ist, und sie sich doch bitte, wenn überhaupt, dezent am Rand aufhalten möchten, und die Taschen mit den Flaschen von den Geldautomaten entfernen. Wären es keine Migranten, sondern weisse, heterosexuelle Deutsche, würden Netzfeministinnen jetzt von „Breitmachmackern“ sprechen und schärfere Gesetze fordern.

Mein italienisches Ich gelangt zur Überzeugung, dass es nur so mittelklug ist, hier einen grösseren Betrag vor den Augen dieser lauten, aufgedrehten und breitbeinigen Herren im Eingang abzuheben. Mein italienisches Ich verweist auf den Umstand, dass der Heimweg durch eine finstere Altstadt führt, und letzthin am Tegernsee ein Herr aus Tansania versucht hat, einem anderen Herrn aus dem Senegal den Kopf mit einem Stein einzuschlagen – wegen 2 Euro. Mein italienisches Ich verspürt sehr schlechte Schwingungen im Raum und möchte diesen Herren nicht den Rücken bei einem Geldtransfer zuwenden. Mein italienisches Ich will einfach nur schnell wieder raus und Shackelton zitieren, der nach einer gescheiterten Expedition seiner Frau schrieb, er habe angenommen, ein lebender Esel sei ihr lieber als ein toter Löwe. Mein italienisches Ich findet, dass ich schon mutig genug war, nicht wie die anderen davonzulaufen, und nebenbei will es wissen, ob ich ein Telefonino dabei habe. Es würde gern die Polizia Municipale anrufen, damit die denen klar macht, wie dumm, dreist und daneben es ist, sich hier so zu benehmen. Natürlich ist das kein Verbrechen, aber mein italienisches Ich ist auch Kavalier und möchte, dass Frauen, wann immer sie wollen, ohne dreiste Machospiele an der Tür über ihr eigenes Konto verfügen sollen. Es gibt ein Grundrecht auf Asyl, das mag schon sein, aber auch ein Grundrecht der Sicherheit im Alltag. Mein italienisches Ich favorisiert hier eine Rechtsgüterabwägung mit Blaulicht, Hausverbot und Platzverweis.

sparkc

Natürlich werden Freundinnen des deutschenfeindlichen Rassismus, denen das reale Leben von Nichtfeministinnen egal ist, jetzt feixen, denn die Asylbewerber haben damit ihren Zweck im totalitären Weltbild erfüllt, und den Deutschen endlich mal in seiner Komfortzone die Unsicherheit der Welt spüren lassen. Und sie haben es so geschickt getan, dass der Deutsche wirklich nicht weiss, ob er nun etwas tun soll, oder nicht. Denn natürlich ist es draussen kalt, natürlich geht man ins Foyer, und es wäre unhöflich, andere draussen frieren zu lassen. Es ist keine leichte Entscheidung, was da zu tun ist. Es ist im Graubereich zwischen bedrohlichem Anschein und Bedrohung. Sie sind nun einmal da, hat die Frau gesagt, die diese Leute eingeladen hat. Sie hat auch behauptet, die Kanzlerin hätte die Lage unter Kontrolle, aber die einzige echte Kontrolle an diesem Abend sind vier junge Männer, die eine Tür dicht machen. Mindestens zwei Frauen überlegen jetzt, ob sie wirklich noch gefahrlos ausgehen können, und ob Pfefferspray nicht doch eine gute Idee wäre.

Das Deutschland, aus dem ich stamme, das Land, das die hauseigenen Rassisten der Linken so sehr hassen, war ein gutes Land, und bewohnt von Türaufhaltern, Rücksichtsnehmern – sofern sie nicht gerade im Auto sassen – Schlankmachern und Vortrittlassern. Es war ein Land, das so phantastisch funktionierte, weil sehr viele nicht das in Anspruch nahmen, was möglich war, sondern nur das, was sie wirklich brauchten.Nur deshalb konnte es sich eine generöse Wohlfahrt leisten. Es war ein Land von guten Umgangsformen, und obendrein auf allen staatlichen Ebenen dem Gemeinsinn verpflichtet, wie mein italienisches Ich immer wieder zähneknirschend beim Blick auf italienische Verhältnisse zugeben musste. Es war ein Land, dem man gut sein Dasein anvertrauen konnte, tolerant, weltoffen, hilfreich und idealistisch. Es war ein Land der Spendenschecks und der egalitären Biergartensitzer. Es war ein Land, dessen Banken jeder bedenkenlos in der Nacht besuchen konnte. Dieses Land verschwindet mit jeder Massenschlägerei, mit jedem sexuellen Übergriff und jeder helfenden Verharmlosung mit Hilfe der Familienministerin, jeder Jagd auf Journalisten, jedem Brandsatz an Unterkünften und Autos, bei jedem Schuss auf Plakatekleber und jedem Messerstich, und mit jeder Frau, die stehen bleibt und schnell in eine andere Richtung geht. Man sagt mir, diese Migrationskrise sei wie eine Kneipe, in der achtzig Menschen sind, und dann kommen halt noch ein, zwei Leute dazu. Leider ist diese Migrationskrise auch vier breitbeinige, laute, dreiste Herren im Eingang meiner Bank. Keine Flüchtlinge, sondern Migranten, die vermutlich über Italien kamen, ein Land, das auch friedlich ist und das Asylrecht kennt, aber ihnen keine üppigen Privilegien anbietet. Italien ist ein Land. das solche Leute nicht explizit zum Kommen auffordert und nicht erwartet, dass das Volk ein freundliches Gesicht macht, weil wir die Grenzen angeblich ohnehin nicht schützen können.

Das stimmt. Wir können angesichts derjenigen, die Integration weder als Bring- noch Holschuld, sondern als Anlass zum Feixen betrachten, noch nicht mal die Türen unserer Banken frei halten. Und das hat alles nichts mit dem Islam zu tun. Nur mit Feigheit, schlechtem Benehmen, offenen Grenzen und dem totalen Versagen an der Spitze der Regierung eines Landes, das früher schön und freundlich war.

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552 Lesermeinungen

  1. Chapeau!
    Chapeau! Es ist zum Weinen, was gerade mit Deutschland und Österreich passiert. Hand auf’s Herz: Genau wegen solcher, vergleichbarer Erlebnisse in Linz, Innsbruck, Rosenheim, Schärding und Passau war ich am Grabe meiner Großmutter, ließ für sie eine Messe lesen und bat um Ihr Verständnis dafür, dass ich sehr ernsthaft darüber nachdenke erstmals die überlieferte Wahlpartei nicht zu wählen …..
    „Großmuta, I wi ja net, aber I kann net anders“

    • Das kommte ja voher kaum jemand wissen. glaubt jemand ernsthaft, die Verfassungsväter hätten mit dem Wissen um diese Folgen das Asylrechtv so formuliert, wie es in der Verfassung steht?

    • Titel eingeben
      Nun, die Problematik war durchaus bekannt. Im Herrenchiemseer Entwurf vom 23.8.1948 stand noch im Art. 4 Abs. 2:“Wer unter Nichtbeachtung der in dieser Verfassung niedergelegten Grundrechte von einer Stelle außerhalb des Bundes verfolgt wird, wird nicht ausgeliefert.“ Wenn Sie sich dann den ersten Entwurf des Parlamentarischen Rats vom 18.10.1948 ansehen, steht dort plötzlich: „Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.“ Dabei handelte es sich mitnichten um eine bloße kürzere Formulierung. Denn der Allgemeine Redaktionsausschuss schlug dann am 16.11.1948 folgende Fassung des Art. 4 vor: „(1) Kein Deutscher und kein politisch verfolgter Ausländer darf ausgeliefert werden. (2) Jeder Deutsche, der wegen seines Eintretens für Freiheit, Demokratie, soziale Gerechtigkeit oder Weltfrieden verfolgt wird, genießt im Bundesgebiet Asylrecht.“ Das Asylrecht sollte also nach jener Fassung ausdrücklich nicht für Ausländer gelten, was wie folgt begründet wurde: „Die Gewährung des Asylrechts für politisch verfolgte Ausländer erscheint als zu weitgehend, da sie möglicherweise die Verpflichtung zur Aufnahme, Versorgung usw. in sich schließt.“.

      Art. 16 ist dann jedoch so geblieben (23.5.1949) wie wir ihn lange kannten: „Politisch verfolgte genießen Asylrecht.“ Die Norm ist also mitnichten unreflektiert ins Grundgesetz gewandert.

      Und in der Tat rechnete man damals nicht mit Heerscharen aus Afrika oder dem Nahen Osten, sondern blickte vor allem in den nahen Osten, also in die DDR.

      Das Asylrecht im Grundgesetz wie wir es heute lesen können, ist hingegen ein furchtbarer Murks, zu verantworten von den Parteien, die heute die Regierung bilden.

    • @ D.A.
      Bitte – welche Verfassung? Die der DDR etwa? Die kannte das AsylRECHT bis 1968; danach gab es gar keinen Anspruch mehr darauf (da es nämlich auch kein Verwaltungsrecht in diesem Sinne gab, gab es auch kein Recht auf ermessensfehlerfreie Entscheidung über die KANN-Regelung, die das Recht auf Asyl ablöste.)

      Die BRD hatte ja bekanntlich nie eine Verfassung, sondern bloß ein GG und seine Oberinterpreten, nämlich das BVerfG. In Bezug auf Asyl hielt man länger durch als die DDR; nämlich als Grundrecht, und zwar SCHRANKENLOS bis 1993! Jaja SCHRANKENLOS (klingt doch fast wie ohne Obergrenze, gelle?) – nicht etwa die Kanzlerin, sondern durch die Väter des GG … also, bis 1993 jedenfalls, dann machte der BT dem ein Ende. 2015 wurde dann nochmal verschärft.

      Also auf welchen verfassungsrechtlichen Standard genau möchten Sie rekurrieren, lieber Don? Sind Sie wirklich sicher, dass Sie die Regelungen von 1949 wieder haben möchten? In Form einer Verfassung wäre das ggf. überschaubar, aber eine Verfassung wollt Ihr doch nicht! Und ein GG mit festangestellten Interpreten ist eben nur so zuverlässig, wie man selber charakterfest, also was soll ich dazu sagen? Das Ergebnis dessen bereichert fleißig unsere Straßen, und zwar seit Jahrzehnten! Nur überall mitbekommen und einige Begleitumstände zaghaft anerkennen tut man erst seit dem letzten Jahr. Und geschimpft wird auf … ach, es ist zu dumm! Adieu.

    • Das Grundgesetz ist eine Verfassung
      @GdM: Soso, keine Verfassung. Gähn … Hören Sie mal auf zu nerven. Selbstverständlich ist das Grundgesetz formell wie materiell eine Verfassung. Bevor Sie jetzt zu großartigen halbgebildeten Belehrungen ausholen: Wir kennen den Art. 146 GG. Eine Verfassung muss aber weder vom Volk beschlossen noch auf Dauer angelegt sein, noch muss der betreffende Staat eine Friedensvertrag mit etwaigen früheren Kriegsgegnern haben. Auch das von den Alliierten oktroyierte Grundgesetz ist demnach eine Verfassung. Das wird Ihnen jeder Staatsrechtslehrer bestätigen. Penetrante Zuwortmeldungen vermeintlich überkluger „Reichsbürger“ vermögen daran nichts zu ändern. Und ja: Auch Ihre Strafzettel wegen Falschparkens müssen Sie bezahlen.

    • Drittstaatenregelung des Art. 16a Abs. 2 GG
      @Don Alphonso: Das verfassungsrechtliche Asylrecht ist doch längst so abgeschwächt, dass es uns im Grunde nicht mehr gefährlich werden kann (bzw. könnte): 1994 wurde in die Verfassung der Art. 16a Abs. 2 GG eingefügt, wonach niemand Asylrecht beanspruchen kann, der aus einem sicheren Drittstaat einreist. Da Deutschland von sicheren Drittstaaten umgeben ist, betrifft das jeden, der auf dem Landweg kommt. Also so ziemlich alle. Grund ist, dass der Gebietskontakt mit dem sicheren Drittstaat den aktuellen Schutzbedarf des Flüchtlings entfallen lässt. Nach dem Urteil des BVerfG vom 14.05.1996 lässt er nicht nur das Asylrecht, sondern auch einen etwaigen Anspruch auf humanitären Abschiebeschutz etwa nach der Genfer Konvention wegen Gefahr für Leib udn Leben entfallen. Wenn Deutschland die Leute, die über Österreich kommen, trotzdem aufnimmt, so erfolgt dies nicht aufgrund verfassungs- oder völkerrechtlicher Bindungen, sondern aufgrund reiner Kulanz (oder besser: Politischer Naivität, Dummheit und unverbesserlichen Gutmenschentums).

      P.S.: Warum löschen Sie meine Kommentarentwürfe mit der Belehrung, ich schriebe zu schnell und solle es langsamer angehen? Vielleicht bin ich ganz einfach schneller als andere. Die Antwort auf GnM durfte ich deshalb vollständig neu tippen. Vielen Dank auch.

    • Dafür kann ich nichts, das liegt am Blogsystem – ich habe schon angeregt, das zu ändern, aber es ist nicht so leicht.

    • @Louis
      Sehen Sie, lieber Louis, ich nehme Ihnen das nicht übel, dass Sie hier mit Reichsbürgervergleichen und Verkehrssünderdingen punkten möchten. Sie wissen das eben nicht besser, denn Sie haben womöglich nie in einem Land mit einer richtigen Verfassung gelebt, und bemerken den Unterschied nicht, sondern setzen sich über die sprachlichen Unterschiede einfach hinweg, das ist große Mode. Als ob es im Deutschen nicht immer einen Grund für verschiedene Bezeichnungen gäbe und bei der ranghöchsten Norm dann doch erst recht geben muss!

      Nein – das GG sollte ein Interim darstellen und entsprechend wurde und wird es durch das BVerfG auch gehandhabt; da muss man dem Staatsrechtslehrer schon ein klein wenig genauer zuhören und vielleicht auch mal die eine oder andere Entscheidung des BVerfG daraufhin abklopfen.

      Eine Verfassung dagegen (ohne Verfassungsgericht) bietet demgegenüber mehr Verbindlichkeit. Gleichzeitig ist sie fragiler; setzt sich jemand dagegen durch (ganz praktisch), ändern sich notwendig die Machtverhältnisse. Hier hingegen ändert sich bei „Verfassungsverstößen“ faktisch überhaupt nichts, weil wir eben keinen starren Rahmen haben, der damit gesprengt werden könnte, sondern eben ein – Grundgesetz. Und wenn die Oberinterpreten nicht zucken, dann tut es auch niemand sonst.

      Es ist also eine durchaus berechtigte Frage, wieso wir nach der „Wiedervereinigung“ das Interim via Beitritt verlängerten, statt uns eine gemeinsame Verfassung zu geben. Darüber mit „ist doch alles wurschtegal“ hinwegzubügeln ist nicht nur langweilig -sondern angesichts der Tatsache, dass sich unser Land ja ganz offensichtlich in einer Umbruchsituation befindet (an der die Existenz des GG als solches kurioser Weise überhaupt nichts zu ändern vermag), auch ein bißchen arg denkfeindlich.

      Übrigens gibt es da durchaus einen emeritierten Staatsrechtsprof., der seit langer, langer Zeit gegen alle möglichen „Verfassungsverstöße“ vorgeht und immer verliert. Nicht, weil etwa seine Argumentation nicht schlüssig oder er ein Querulant wäre. Sondern weil die Richter das Handeln der Exekutive am GG vorbei in schöner Regelmäßigkeit durchgehen lassen. Was stehen bleibt, ist ein von ihnen völlig aufgeweichtes Gebilde namens GG, das mit einem Grundgerüst, einem verlässlichen und für alle (also auch die Richter) verbindlichen Grundkonsens schlichtweg überhaupt nichts mehr zu tun hat.

      wenn Sie ein bißchen was genauer vom Verfassungsrecht verstehen würden, dann könnten Sie das auch nach der Lektüre von einigen Entscheidungen nachvollziehen!

    • Titel eingeben
      Was würde wohl Jesus dazu sagen….

    • @Pleti
      Er aber sprach: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!

      Er hat schon lange geantwortet, Sie Kreti.

    • Lieber Gast vom 26. Januar 2016 um 19:59 Uhr:
      Entwerfen Sie Ihren Text doch bitte einfach erst in charcounter.com und übertragen ihn danach hierher, dann bleibt er Ihnen für eine Zweiteingabe erhalten…

  2. Unterwerfung
    Lieber DA, liebe Gemeinde der Ueberlebenswilligen,

    Bei den anstehenden Wahlen (2016 – 2017) wird es keinen (Waehler-)Aufstand geben, da keine der Berliner Parteien wirkliche Alternativen bietet und die AfD nicht waehlbar ist (oder doch?) Die Menschen werden zu spaet vestehen, dass sie von der Berliner Republik „verratent und verkauft“ wurden – und sich dann ihrem Schicksal ergeben. Houellebecq lesen und einwirken lassen. Hat jemand einen besseren, umsetzbaren Vorschlag?

    • Das sagt sich so leicht und apodiktisch, Hagen v.T.!
      Denn ich finde die Deutschen tun sich keinen Gefallen, die einzige Alternative auszuschlagen- für…? Ja, warum eigentlich?!

      Es ist mir jetzt schlicht zuviel Arbeit, die AfD hier im Einzelnen gg. Pauschalanwürfe zu sichern, sondern ich mache es kurz mit einem Bekenntnis: ich unterstütze sie.

    • Titel eingeben
      Wo doch grad die ganzen komischen Schnorrer-, RadFem-, Spalter- und Mitnehmer-Gestalten bei den Piraten austreten, um ihr Unheil bei Die Linke und der SPD anzurichten: man könnte glatt auf die Idee kommen, mal nachzusehen ob noch ein paar vernünftige Piraten übrig sind.

    • Ich lese die und nein, die sind auch meistens auf der Jublerseite.

    • Titel eingeben
      Doch, sie ist einmalig wählbar. (2017 in meinem Fall)
      Ändert sich dann grundlegend nichts, gebe ich auf und
      verlasse mit meiner Familie das Land.

    • Titel eingeben
      Über die jetzige Lage zu klagen, aber dann die AfD als „nicht wählbar“ zu nennen, das ist für mich nicht nachvollziehbar. Ok, ich bin auch sowieso ein Rechter, liberaler denkende Menschen mag da vieles durchaus mit Grund bitter aufstoßen (Leute wie von Storch finde ich auch eher abwegig). Aber ändern wird sich allenfalls etwas, wenn die CDU leidet, wenn es vorbei ist mit ihrem „letzte Volkspartei“-Status und viele der CDU-Cretins ihre Posten verlieren oder in Gefahr kommen, dies zu tun…dann wird vielleicht ein Umdenken einsetzen. Und dafür sind die Landtagswahlen im März eine erste Gelegenheit. Ich werde sie jedenfalls nutzen…und jeder, der die CDU bestrafen will, sollte das auch tun.

    • Politisches Engagement
      Die AfD ist unter Anderem deswegen unwählbar, weil sich viele der vernünftigen Sympathisanten einfach nicht trauen, einzutreten und mitzumachen. Wer also mit den Zielen in Teilen sympathisiert sollte eintreten und verhindern, dass unsere letzte Hoffnung zur Rettung des Landes von dem Don Alphonso schreibt, vor die Hunde geht.

      Wer das Parteiprogramm der AfD Baden-Würtenberg liest, wird erkennen, dass es (noch?) keine rechtsradikale Partei ist.

      Die Zeit läuft uns davon.

    • ie AfD wird kein einziges Problem lösen und ist ansonsten eine komplett reaktionäre Veranstaltung. Ich halte eren Vetreter im Netz keine viertel Stunde aus, etwa so lang wie Netzfeministinnen. Ganz grausam, diese Leute.

    • Notwehr
      Ich bin auch der Meinung, dass es jedenfalls aus Gründen der Notwehr bis auf Weiteres möglich und richtig ist, die AfD zu wählen.

      „ie AfD wird kein einziges Problem lösen und ist ansonsten eine komplett reaktionäre Veranstaltung.“

      Wählen kann und soll ja jeder, was er will. Aber Ihre Haltung zur AfD kann ich, ehrlich gesagt, auch nicht so ganz nachvollziehen. Die AfD wird bis auf Weiteres ohnehin nicht in Regierungsverantwortung kommen. Das höchste der Gefühle wäre wohl, dass sie einer schwarz-gelben Regierung durch Tolerierung zur Regierungsverantwortung verhilft. Wie diese Partei aussehen wird, wenn sie bei den anstehenden Landtagswahlen jeweils zwischen 10 und 20 Prozent bekommen haben wird, weiß auch kein Mensch. Es kann gut sein, dass dann sehr viele Leute ein- bzw. übertreten, deren gesellschaftspolitische Vorstellungen weniger reaktionär sind als diejenigen einer von Storch und die etwas Erfahrung im politischen Geschäft haben (am besten auf kommunaler Ebene). Aber mal ganz im Ernst: Kommt es darauf denn überhaupt an? Es geht darum, Druck auf die Union und die SPD aufzubauen, endlich die Grenzen zu schließen und das Ausländerrecht kräftig zu reformieren, damit es wenigstens noch eine Chance gibt, Rudimente des Staates, den wir schätzten, zu erhalten. Dieser Druck kann, politisch, nur durch die Wahl der AfD erzeugt werden. Andere derzeit im Bundestag vertretene Parteien zu wählen bringt nichts, weil sie jedenfalls offiziell alle für Merkel oder noch mehr Merkel stehen (Bayern ist mit der CSU ein Sonderfall, aber ob man die CSU im Übrigen besser finden sollte als die AfD?), nicht zu wählen bringt nichts, und die NPD will aus guten Grund nun wirklich kaum jemand wählen. Also, was soll man sonst tun?

      Die CSU nahe „Hanns-Seidel-Stiftung“ kam vor kurzem zu dem Ergebnis, dass die AfD im Wesentlichen mit der CDU von 1998 zu vergleichen sei. Die AfD hat natürlich auch gleich selbst mit diesem „Fazit“ geworben. Immerhin wird ihr ja sonst gerne nachgesagt, bereits „rechtsextrem“ und dergleichen zu sein. Aber die Einordnung der „Hanns-Seidel-Stiftung“ trifft doch unbestreitbar im Kern zu. Auch die CDU von 1998 muss(te) natürlich niemand gut finden, und das Personal der AfD dürfte selbst deren eingefleischten Sympathisanten im Großen und Ganzen kaum passen. Aber all das ist doch so viel besser, als Merkel bei ihrem Wahnsinnskurs (explizit oder implizit) zu unterstützen, der der Land in den Abgrund führen wird. Je früher man sie loswird, desto höher ist die Chance, dass es gelingt, noch ein bisschen was zu retten.

    • @DonAlphonso
      Das mag sogar sein, dass bei der AfD viele Irre sind, aber was ist denn bitteschön die Alternative zum AfD-Wählen in März? Darauf hoffen, dass die CSU nach dem 1000sten Ultimatum Ernst macht, oder sich die CDU-Cretins endlich gegen Merkel stellen, wenn sie des Klatschens überdrüssig geworden sind? Ne, die etablierten Parteien hatten monatelang ihre Chance, zu handeln, und man sieht, was rauskommt.
      Und theoretisch mag das ja stimmen, was Sie weiter unten schreiben „Man kann links und liberal sein, und trotzdem gegen die unkontrollierte Masseneinwanderung sein“. In der Praxis beklatscht in Deutschland gerade das linke und linksliberale Establishment euphorisch die kommende Zerstörung Deutschlands. Jetzt auch mit Unterstützung der „Konservativen“ und der versammelten Bergpredigt-Zitierer. Gegen diesen Konsens hilft nur noch die Unterstützung einer hart rechten Partei, anders wird das nichts mehr.

    • @Krampus
      Zustimmung, haben Sie gut dargelegt, danke.

    • @Tommy
      In der Praxis, Tommy, gibt es nicht mehr viel zum Zerstören. Fahren Sie am RAW-Gelände vorbei, wo der youthbulge jedes Wochenende einfällt und die dealer fett füttert. Das Dreckloch existiert schon länger als die „Asylkrise“ und es ist nur ein Beispiel! Der überwiegende Teil der Migranten ist auch schon viel länger hier als 2015. Teilweise sind sie hier jahrelang zur Schule gegangen, ohne dass man ihnen dort die deutsche Sprache vermittelt hätte. Und keine AfD hat sich jemals gegründet, das Problem anzugehen … im Gegenteil wurden die Menschen, die schon vor Jahren begannen, sich dessen bewusst zu werden und die versuchten, etwas darauf aufmerksam zu machen, konsequent als „Nazis“ diffamiert. Und sehr wahrscheinlich von denselben Leuten, die sich heute in der AfD engagieren, weil ihr zeitgeistiges Näschen erschnüffelt, dass der Wind bald anders wehen könnte (Dr. Petry nehme ich davon mal aus; sie mag die Gelegenheit genutzt haben, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie jemals anders gedacht hat, dafür argumentiert sie einfach zu authentisch). Wie der große Herr Henkel, der – kaum, dass er mit einem Europaparlaments-Mandat ausgestattet war – auf einmal „erkannte“, wie fürchterlich rechtsradikal seine eigenen Wähler doch sind. Ja, dass sind die Vorbilder Ihres Deutschlands, die großen Hoffnungsträger: Leute, die ihr Fähnchen in jeden Wind drehen und andere diffamieren, wie es Ihnen gerade zu pass kommt. Das bedient die Großmannssucht der charakterlichen Zwerge!

      Also entweder, wir werden damit mal fertig und kehren zu einer sachlichen Auseinandersetzung zurück; dann kann man vielleicht die Etiketten „links“ und „rechts“ mal beiseite lassen, sondern setzt sich wieder mit den Problemen auseinander; mit „übersehen“ und den Nachwuchs einfach nach Berlin zum Austoben schicken, wird es dann nämlich nichts mehr werden.

      Oder auch mein Deutschland ist demnächst leider keinen Pfifferling mehr wert.

    • Alternative
      Man liest im Moment sehr oft Kommentare wie den Ihren. Da wird einerseits darueber lamentiert dass die Berliner Parteien das Land ‚verraten und verkaufen‘. Und dann wird im gleichen Atemzug darueber philosophiert welche Haare man denn in der Suppe der effektiv einzigen Alternative gefunden hat, die leider deren Unwaehlbarkeit aus prinizipiellen Gruenden implizieren. Das interessante dabei ist dass nie jemand dazu sagt was denn diese AfD so Schlimmes ausrichten koennte wenn sie bei den Landtagswahlen 15% oder 20% oder (wollen wir mal richtig uebertreiben?) 25% kriegen sollte?

      Natuerlich ist die Antwort dass die AfD selbst nicht wirklich Grosses wird bewegen koennen. Es geht ja auch gar nicht darum was diese AfD nach den naechsten Wahlen tun wird. Sondern es geht um die indirekte Wirkung eines potentiellen AfD-Erfolges: Wie werden die abgestraften Parteien reagieren. Glaubt wirklich jemand die Merkel koennte einfach weitermachen wenn die AfD in BW die 20% reisst, die CDU unter 30% faellt und die SPD eventuell die 10% verfehlt? Falls so etwas passieren wuerde dann waere die Merkel am Ende. Und BW wuerde mit irgendeiner Koalition von Altparteien regiert deren Politik kaum von der Vorgaengerkoalition zu unterscheiden waere, ausser dass die Parteichefs sich alle viel migrationskritischer geben wuerden.

      Jeder der sich jetzt ganz besonders erhaben fuehlen will und seine Proteststimme nicht an die AfD vergeben will, weil er nichts mit diesen angeblichen Rassisten (und was man denen halt sonst noch so im Regierungsfunk vorwerfen mag) zu tun haben will, und stattdessen fuer irgendeine irrelevante Partei stimmt die keine Chance auf den Einzug in den Landtag hat, der stimmt effektiv fuer Merkel und damit fuer ein ‚weiter so‘.

      Da kann man noch so pikiert die Nase ruempfen ob der Qualitaet des Personals der AfD, da kann man philosophieren ueber deren demokratischen Einstellungen, man kann es drehen und wenden wie man will, am Ende bleibt es dabei: nur eine Stimme fuer diese leider sehr sehr
      imperfekte Alternative hat eine Chance etwas auszurichten. Alles andere ist eine Stimme fuer die Fortsetzung des ‚Verkaufs und Verrats‘.

  3. Mir geht es genau so
    Sehr geehrter Don Alphonso,

    ich habe auch den Eindruck, plötzlich in einem anderen Land zu leben, und es tröstet mich, wenn ich lese, dass ich mit meinem Eindruck nicht alleine bin.
    Auch ich mochte unser Land genau so, wie es war, und ich finde es ist traurig, was gerade geschieht. Ich versuche zu bewahren, was mir lieb geworden ist, und wofür mein Herz schlägt. Ich fürchte, mehr kann ich im Moment nicht tun.

    Liebe Grüße,

    Die Kleine Waldhexe

    • @Kleine Waldhexe
      Sehen Sie, liebe kleine Waldhexe – mir geht es schon seit vielen Jahren so, dass ich das Land nicht wieder erkenne – jeden Tag ein bißchen weniger – und leider schätze ich mehrheitlich nicht, was ich an Veränderungen sehe (beispielsweise den youth-bulge, der mit Papas Geld in der Tasche aufs RAW-Gelände geht, damit die Dealer dort ihr Auskommen haben. Würde der in seinem Heimatdorf nie tun!) Nun geht Ihnen das auf einmal ganz genauso … vielleicht haben wir dann zum ersten Mal wirklich etwas gemeinsam? Wäre ja langsam mal Zeit dafür, nach 25 Jahren.

  4. NO FUTURE - Bewegung
    „………..früher schön und freundlich war“…………….

    ein land………………..das innerhalb von 10 jahren auf kosten unserer kinder und kindeskinder zugunsten der populäritätsskala des NO FUTURE – clans an den schalthebeln der macht in dieser unserer republik……………… kulturell und langfristig auch finanziell ruiniert wird……..

    klar ist, wer wie A.M. und der wie ein sklave ihr ergebene herr Altmaier oder gar im extrem der kanzlerinnenwahlvereinsvorstand P.T. – weil alle kinderlos – einen sicht- und denkhorizont nur bis zu nächsten wahl hat – aktuell sind dies beispielsweise max. 5 wochen -, der kann diese refudschiwelkam – komplexität gar nicht bewältigen.

    nun reden ja alle vom durchgreifen, aber da macht ein ausländischer radiosender unbewusst in situationskomik: über 700 anzeigen stünde immerhin schon eine verhaftung gegenüber.

    aber trösten sie sich lieber DON, ihr luxuröser bargeldbezug wird jetzt bald obergrenzenreguliert, da sie als nächtlicher barabheber in den generalverdacht der geldwäsche fallen und die sog. Deutsche Bank will das alles ganz abschaffen…….so werden die VIER im bild wohl bald auf der kalten strasse warten müssen !!!

    • Die Bank und das Geld
      Die Futsche Bank wird sich selber abschaffen, das Bargeld gleich mit.
      .
      Zehn Jahre sind da eine sehr optimistische Annahme, Fitschen und der Limey brauchen dafür nicht so lange, die schaffen das viel schneller.

  5. Benimm und Regeln
    Wer ficken will muss nett sein
    Deutsches Sprichwort

    Wer nicht nett ist, kommt nicht in diesen Club
    Alte Türsteherweisheit

    Davon abgesehen: es macht ganz den Eindruck, als würden freundliche Hinweise, ob auf Schildern, ob in vielerlei Sprachen, ob in Engelszungen oder nicht, bei der Klientel irgendetwas aus Amüsement bewirken.
    Daraus muss man umgehend die angemessenen Lehren ziehen und auch anwenden.

    Ein anderer Punkt, an dem es in ganz Deutschland gegenwärtig massiv hakt:
    Mit Unbeirrbaren und Lernunwilligen hat jedes Diskutieren oder Verhandeln keinerlei Sinn. Das muss man anders angehen.

    Auch Brandbriefe oder gepfefferte Blogartikel ändern nämlich an dieser Gesamtsituation, mit der die überwiegende Mehrheit in Deutschland entschieden unzufrieden ist, ja GAR nichts…

    • Das Problem ist, dass Exekutuive und juikative auf die einstellung der hiesigen Bevölkerung ausgerichtet sind, und man schlecht eine Art Sharia für die anderen einführen kann. Solange es da keine Kösung über das Ausländer- und Asylrecht gibt, vulgo Schnellausweisung, bleibt ein gewisss „Intensivtäterproblem“.

    • Gatekeeper hat durchaus Recht, Diskussion geht nur mit Willigen
      Andererseits zeigt Ihre Erwiderung, Don, auf, wo das eigentliche Problem liegt. Wir haben diese muslim.Migranten, die kein anderes Gesetz als ihre sharia und andere Atavismen achten. Sie sind also nicht in das zivile Rechtssystem integrierbar. Dh.“Integration“ ist schon gescheitert bevor das erste „I“ gesprochen ist. So etwas muss man beachten bevor man sagt: „Grenzen können wir nicht verteidigen. Wir schaffen das…“ und bevor man blöde selfies als Einladung in die Welt schickt.

    • eine ganze Reihe von Migranten kommen auch aus christlichen Ländern – was sie nicht davin abhält, ihren eigenen Vorstellungen zu folgen. Ich age nur Beschneidung von Mädchen. Oer schauen Sie einfach mal nach Nigeria, wo die Religionen etwa gleich stark sind. Dem Hang zu sportwetten fröhnen dann beide Religionen, auch bei uns.

    • Das Problem?
      Mal auf den Punkt gebracht: wir haben hier Gesetze für Schafe und nun sind Wölfe da.
      Oder was macht Löwe im Streichelzoo.

    • es dürften wohl weit weniger als 5% der sogen.Flüchtlinge Christen sein!
      @D.A.
      Und die Frage ist ja nicht, ob Christen keine Probleme machen bzw. nicht kriminell werden können. So wie alle Menschen!

      Die Frage, war die einer kategoriellen Nichteingliederungsfähigkeit/-willigkeit von Muslimen (wenn sie sich denn primär vom Islam her verstehen und sich daher seinem Anspruch totaler Regelung auch des alltäglichen Lebens verpflichtet fühlen- d.i. sharia!).

      Und das Problem geht ja noch viel weiter: der Islam befindet sich in einer massiven Identitätskrise. Mit Prof.Rhonheimer, SJ „versteht sich der Islam als Antithese zum Christentum“.
      Das Dumme für den säkularen Westen- für Muslime sind Westler Christen.

      Insofern sprechen wir hier deutlich über eine Problematik muslim.Migranten (weiß Gott nicht nur aus Afrika)!
      mfG

    • Kanninchenzaun für Hyänen
      @Skeptiker: Verkürzt kann man das so sehen, wie Sie es schreiben.

      Das Problem ist, dass unsere Gesellschaft nur mit Kanninchenzaun frei sein kann. Wir bezahlen dafür mit Zivilisationsdressur (also kein Colt am Gurt, nicht „erst schießen, dann fragen“).
      In kritischen Situationen und zunehmend mit den Hyänen-Darstellern versagt dieser Gutbenimm und man muss sich wehren oder unterwerfen und ausnehmen lassen.
      Wenn wir uns robust machen, kostet es Freiheit. Und wenn wir das einführen müssen(erst schießen, dann fragen), dann dürfen wir uns dafür bei A.M. und ihrer protestant.Gutmenschentruppe bedanken, denn die haben den Krieg nach Deutschland gebracht.

  6. Respekt, alter Don!
    Ich wusste gar nicht, dass sie auch ein Talent zur Satire haben. Ich finde, sie haben den Ton eines ängstlichen Spießers, dessen Weltbild beim Anblick von vier „breitbeinig“ stehenden Migranten massiv ins Wanken gerät, bestechend getroffen. Auch die Erinnerung an die „gute alte Zeit“, als die Nation noch eine „Volksgemeinschaft“ war, in der „Ausländer“ allenfalls als Hilfskräfte bei Rüstungsvorhaben zugelassen waren…. bestechend. Sie ist ja immer trügerisch, diese Wehmut an eine Vergangenheit, die damals, als sie Gegenwart war, aber auch als schlimm empfunden wurde. Ich finde, sie haben diesen Ton sehr geut getroffen und freue mich auf weitere satirische Ergüsse aus ihrer Edelfeder (vermutlich eine Schwanzfeder des Weißkopfseeadlers?)

    • Ich weiss nicht, ob Sie a gedankenlos Gel abheben würden – wenn ja, meinen Respekt vor ihrem Selbstbewusstsein. Sollte es übertrieben sein, wünsche ich ihnen eine gute Lernkurve.

  7. bislang glückliches Bayern,
    denn in Bankfoyers rumlungernde Herrschaften sind hier schon lange Alltag, frau hat sich ans Ausweichen gewöhnt. Genauso wie ans knapp- an – andren – Vorbeispucken, den Handschneuzer, das öffentlich Urinieren… (im Maghreb wird das Verbot mit Schablone an die Haussockel gesprüht: defendu de pisser…) und das „Scheißhund“- Gezisch, wenn frau mit vorschriftsmäßig bemaulkorbtem, braven Hund U-Bahn fährt…
    .
    Taschenalarme sind jetzt überall ausverkauft und Pfeffersprays, naja, frau muß damit zielen können und nicht dabei von einem Stärkeren den Arm umgedreht bekommen…
    .

    • Ich denke, dass sich hie nur wenig ändern wird – dass Migranten hier nicht gern bleiben, zeigen alle Untersuchu7ngen. Beliebt sind das Ruhrgebiet, Hamburg und Berlin.

    • Hunde
      sollen den Arabern als unrein gelten und sie bestehen darauf sie
      zu entfernen. Wie wäre es, sich statt mit Pefferspray, mit Hunden
      zu ‚bewaffnen‘.

    • Kann das stimmen?
      Ich lese das immer wieder dass Frauen sich angeblich schon ans Ausweichen gewoehnt haetten, dass sie sich anders kleiden wuerden usw, usf. Und dann schaut man sich die Umfragen an und sieht dass nur 2% der Frauen zur AfD tendieren. Und dann denk ich mir manchmal, so ganz unwohl koennen sich die Damen ja dann nicht fuehlen. Meine Frau muss da wohl eine Ausnahme sein wenn sie fuer unsere Toechter ein besseres Dasein im Ausland ertraeumt und auch bereit ist an der Wahlurne das ihrige beizutragen zu einem Versuch das Ruder zumindest teilweise rumzureissen.

  8. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt?
    Inhumane, bildungsferne Spendenempfänger-Kreise in humanen?,
    bildungsnahen Spendensender-Kreise?…oder bildungsnahe inhumane
    Spendensend..-Kreise in bildungsfernen humanen? Spendenempf…-Kreise?…
    humane(s) oder inhumane(s) System(e) das Spendennotwendigkeit(en) beinhalte/t/n?
    Spendenbreitbeinigkeiten, Spendenpöbel als Gesellschaftsnormal
    ist gut? Blind für stummes Qualpotential, aber nicht blind für
    „breitbeiniges“(lautes) Qualpotential? Wahrnehmung?!
    Selbsterkenntnis und Einsicht?!
    A change has/must/is com/e/ing?!

  9. Was mich jetzt noch interessierten würde
    Hat ihr deutsches Ich letztlich Geld abgehoben oder nicht?

  10. Zurück in die Adenauer Zeit
    mir ihren Halbstarken und
    “ angry young men“ .

    Zugegeben eine ungewohnte
    Situation.

  11. Wetterleuchten
    „Die ersten Zeichen wurden nicht erkannt.“
    Ernst Jünger, Auf den Marmorklippen.

  12. Titel eingeben
    Das ist ein sehr gut geschriebener und wahrer Artikel.
    Auch mir erging es schon so, dass ich deswegen ohne der beabsichtigten Geldabhebung das Foyer einer Bank verließ.

  13. direkt aus dem Leben
    Lieber Don, leider ist jedes Wort mit zum letzten Punkt wahr und zutreffend. Angst macht sich breit, nie gekannte unschöne Gefühle kommen hoch und werden, da man sie unterdrücken muss, irgendwann zu psychischen Belastungen ganzer Generationen führen, die Sicherheit und Frieden nur mehr als Wort kennen. Was um Himmels Willen kann man tun?????? Warum tut diese Kanzlerin das ihrem Land und ihren Landsleuten an?????

    • Grenzen zu. Asylverfahren durchführen, die einen abschieben und die anderen unter Anpassungsdruck ohne falsche Toleranz setzen.

  14. Bravo
    Bravo
    Bravo

  15. Nur so ein Gefühl - oder wie ich das Fürchten lernte.
    Sauber raus!

    Die Sache mit „Kehrt zurück zur Wahrheit“ kommt doch ganz gut – finde ich jedenfalls.

    Haarscharf getroffen und versenkt. Respekt!

  16. Cool bleiben...
    … würde ich da als ehemalige Groß- und Verbrechenshauptstadtbewohnerin sagen. Ich hätte in den letzten 15 Jahren nur sehr selten nachts Geld am Automaten ziehen können, wenn ich mich jedes Mal von irgendwelchen alkoholisierten Jüngelchen oder sonstigem Gelump im (mit Überwachungskameras gespickten) Vorraum von Banken hätte „beeindrucken“ lassen.

    Generell tue ich mich mit alarmistischen Untertönen, die sich in letzter Zeit leider auch hier im Blog häufen, etwas schwer.

    Gleichwohl habe ich Verständnis für Leute, die in solchen Momenten Ängste entwickeln und das Weite suchen, weil sie bereits in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht haben, keine Frage.
    Doch was unternehmen? Einfach den dreisten Typen das Feld überlassen? Sehe ich nicht ein und vermutlich strahle ich das auch aus, was eine Erklärung dafür sein könnte, dass ich erst sehr, sehr selten doof angemacht und noch nie körperlich attackiert worden bin.

    • Ih weiss, dass es in Berlin aners zugeht, aber die Mehrheit des Landes lebt nun mal nicht dort, und dort werden solche Störungen sehr genau zur Kenntnis genommen. Allein die Vorstellung, es könnte werden wie in Berlin, wird hier strikt abgelehnt.

    • ?
      Ich sprach von der Verbrechenshauptstadt (die Sie ja manchmal auch besuchen müssen) – und nicht von Schwanzlurch-City…

    • Ach so, FFM – gut, das ist auch schwierig. Würde dort nicht sein wollen.

  17. So wahr-
    So wahr, daß es weh tut

  18. Die Polizei kommt in solchen Fällen leider nicht
    Vor einem ähnlichen Problem stand vor kurzem ein Bekannter vor mir. Er hat sich Abends nicht zur Straßenbahnhaltestelle getraut, weil sich dort 6 offensichtlich betrunkene Personen mit nordafrikanischem Aussehen breit gemacht haben. Als er per Handy die Polizei angerufen hat, wurde er erst gefragt, ob schon etwas passiert ist, und bekam dann zu hören, dass die Polizei nicht kommt, wenn nichts passiert ist.
    Da sollte man sich dann nicht wundern, wenn der zweite Anruf an die Bürgerwehr geht.

    • Hier ist genau genommen etwas passiert; Die Halle ist für Kunden da und sonst niemand.

    • zu Die Polizei kommt in solchen Fällen leider nicht
      Trick aus meiner Berliner Zeit,
      dort wollte die Polizei selbst bei Schlägereien in
      oder vor einer Bar in der ich arbeitete nicht anrücken.
      Es sei denn man sagte am Telefon, einer hätte eine Waffe/Messer
      dann kommen sie sofort.

    • "Die Halle ist für Kunden da und sonst niemand."
      Und die vier, von denen drei NICHT dunkel gekleidet – na gut, man vermag auch das größte menschliche Organ als Kleidung verstehen – sind, können ja unter gar keinen Umständen Kunden (die vielleicht auf einen fünften, der gerade unterwegs sein mag, um die für die beabsichtigte(n) Geschäftstätigkeit(en) fehlende(n) Unterlage(n) von daheim zu holen, warten) der Sparkasse sein, denn diese Sparkasse nimmt nun einmal grundsätzlich überhaupt keine Ubibeneibipatrianegerabenteurer in ihre Hermetischabgeschottetegatedcommunitybank auf, gelle?!

  19. Ob bildungsfern oder bildungsnah, ob alt oder neu...
    Bildung-System-Käse-Bildung stinkt von allen Seiten und in allen Zeit-Räumen unhöflich.
    Die Pfeile(r) der Wahrheiten sind in Käse(fondue) getaucht.
    Die Augen der Bildungsnahen sind mit Honig ver(k)lebt.
    Je lauter und stinkiger die Bildungsfernqualen in den
    honigverklebten Stinkkäsekreisen, desto eher allseits humane,
    allseits höfliche, Human-Vernunft-Bildung-Sein.

  20. Falsche Rechenspiele
    „Man sagt mir, diese Migrationskrise sei wie eine Kneipe, in der achtzig Menschen sind, und dann kommen halt noch ein, zwei Leute dazu.“
    .
    Der Trick greift durchaus. Was machen zwei, drei oder vier Millionen Migranten schon, wo „wir“ doch 80 Millionen sind? Er ist nur eben eine Lüge.
    Zur Aufklärung: Die Migranten sind weitestüberwiegend männlich und zwischen 20 und 35 Jahre alt. Mit diesen Einwanderern haben NICHT 80 Millionen Kartoffeln zu tun, sondern primär die Alterskohorte der 20 bis 35-jährigen Deutschen. Das sind knapp 15 Millionen Menschen, davon 7,5 Millionen junge Frauen. Es sind diese 7,5 Millionen junge Frauen, auf denen die Integrationsleitung immer drückender lastet. Denn die jungen einwandernden Männer wollen sich vermutlich nicht alle mit Frauen im Merkelalter verpaaren (Merkel ist bei dem, was sie angerichtet hat, ja sehr sicher: ihr passiert nichts). Nein, sie werden ihren Anteil an jungen Frauen einfordern, und das zunehmend direkt (soweit sie nicht alle aus maronitischen Klöstern stammen, was, wie man hört, nicht der Fall ist).
    .
    Nochmals in einem Satz: Es ist eine Kneipe mit 15 Gästen und es kommen zwei, drei oder vier Figuren hinein, die diese 15 kräftig aufmischen werden, und ob die 7 bis 8 jungen Männer in der Kneipe verhindern können, was die zwei, drei, vier in ihren Bedürfnissen sehr entschiedenen neuen „Gäste“ vorhaben, muss offen bleiben.

    • Es kommen Hunderte
      Offenbar treten diese jungen Männer gerne in großen Gruppen auf, jedenfalls am Silvester.
      Es gab einen erschreckenden Bericht, laut welchem etwa 500 Männer in der Silvester-Nacht versuchten, eine Disco in Bielefeld zu stürmen. Der Betreiber hatte die Polizei gerufen, die erschien offenbar nicht, denn laut Berichten musste das Sicherheitspersonal sich Stunden lang aus eigener Kraft mit Hilfe von Feuerlöschern u.ä. gegen eine massive Aggression und Gewalt zur Wehr setzen. Jetzt macht man sich Sorgen in Deutschland über die Diskriminierung der jungen Männer, nachdem Discos in Freiburg gewissen Personen nicht mehr Einlass gewähren wollen.

    • Polizei kommt "einfach" nicht
      Schon vor längerem hatte ich einen jungen Polizisten (aus gegebenem Anlass) gefragt, warum die Polizei lieber junge Frauen fesselt und ihnen das Gesicht zu Brei schlägt (so im schönen Bayern – gern – geschehen), anstatt sich um die Gewalt junger Männer mit Migrationshintergrund zu kümmern.
      .
      Tief und ehrlich erstaunt antwortete der Uniformierte: „Aber das ist doch gefährlich!“

    • Spiele
      Dem kann ich nur zustimmen. Und in der Tat können 20 einigermaßen Smartphone-organisierte, gewaltbereite ‚Angry Young Men‘ eine dt. Kleinstadt nachhaltig einschüchtern. Interessanterweise auch ohne dass eine Anzeige bei der Polizei sinnhaft wäre.
      Vermögensunterschiede bei gleichzeitiger gefühlter Chancenlosigkeit zu akzeptieren, wird wohl für die Masse der Flüchtlinge schwieriger werden, als uns das die Politik suggeriert. Eigentum – z.B. an einem Handy oder auch einem Auto – hat sehr viel mit einer funktionierenden Exekutive zu tun im Fall eines Eigentumdelikts.
      Ich rate zu Selbstschutz in verschiedenen Ausprägungen, Endstufe ‚Gated Communities‘.

    • In Erding hatte man das vorletzte woche, da eskalierte eine Geburtstagsfeier zur Randale einmal durch die Stadt. Gab es in Italien aber auch schön öfters, etwa letztes Jahr in Pescopagano nahe Neapel, bei Youtube sind auch Videos. Das kommt möglicherweise auch bei uns, wenn die Unzufriedenheit steigt.

  21. Danke
    Sie haben ja so recht…. auch wenn es traurig ist, es hat mich gefreut, dass jemand nicht nur bemerkt, wie ich als Frau in dieser Situation vernünftigerweise nur an der Bank vorbeigehen kann, sondern auch herrlich eloquent darlegt, wie bedauerlich das ist.

  22. Ach?
    „Das Deutschland, aus dem ich stamme, …, war ein gutes Land, und bewohnt von Türaufhaltern, Rücksichtsnehmern…“
    Komisch, das Deutschland, aus dem ich stamme, war nicht im geringsten so. Das Grossbritannien jedoch, in dem ich jetzt lebe, ist hingegen wirklich so.

    • Das ist letztlich immer relativ, aber ich finde schon, dass Deutschland ein angenehmes Land ist – auch im Vergleich zu dem, was thatcher hintrlassen hat.

    • Dear Mister Vonderinsel
      Sie haben wohl Dons Artikel mit den go-areas und no-go-areas nicht verinnerlicht. In den Posts dazu tauchte wiederholt ein Stadtteil namens Rotherham auf. Und Rotherhams gibt es auf der Insel nicht nur in einfacher Ausführung. Correctly, isn´t it ?

    • Titel eingeben
      „Das Grossbritannien jedoch, in dem ich jetzt lebe, ist hingegen wirklich so.“

      Ja klar, besonders in Rotherham und Tower Hamlets. Aber sicher doch.

    • H.Vorderinsel
      Dann haben Sie entweder in Berlin gewohnt, wo Höflichkeit wenig ausgeprägt ist oder Sie sind noch sehr jung.
      Ich kenne das Deutschland der Höflichkeit und Rücksichtnahme noch sehr gut.

  23. Honig und Wahrheit im gemeinsamen Tollhaus
    Nette Erinnerungen, leider kommt nun das gemeine Wasser in den guten Wein: Denn da wurde ja nichts den „Bedürftigen“ gespendet. Sondern vielmehr Hilfsorganisationen, die damit in den interessanteren Gebieten nicht „die Welt“, sondern zunächst einmal „ihre Welt“ verbessern, indem sie sich zunächst die schönsten Immobilien vor Ort kaufen. Das ist ein kleiner Unterschied und man kann in solchen Spenden wohl auch eine Analogie zum Ablasshandel erblicken. Letzteren hat sogar die katholische Kirche aufgegeben; das sollte einem (angesichts der sonstigen Geschäftspraktiken der KK) zu denken geben!

    Die fatale Neigung, die „Spitze der Regierung“ stellvertretend verantwortlich zu machen (Hat man denn so eine schreckliche Katastrophe denn nicht mit Blick auf „die Lehren aus Weimar“ eigentlich verhindern wollen und genau deshalb das GG anders aufgebaut als die WRV?! Was hab ich nicht alles zu diesem staatstragenden Thema hören und wiedergeben müssen! Anschließend hätte man sich wohl bloß noch an diese tollen Weisheiten (und zwar schon unter Kohl) halten .. na, bin ja schon stille, was weiß ich schon!) ist offenbar ebenfalls unausrottbar. Damit muss man sich wohl einfach abfinden; Umerziehung klappt ja irgendwie nicht so gut, da würde sogar die Antifa beipflichten – schließlich verlangt sie mit diesem Argument immer mehr Geld von uns. Also wie jetzt – am Ende doch die Herkunft und nicht der Glaube (woran auch immer)?! Klingt verstörend …

  24. Dreistigkeit
    Dreistigkeit dieser 4 Herren, geschweige denn Kriminalität, ist nicht das, was irgendjemandem, der für Einwanderung ist, gefällt.

    Kann mir auch nicht vorstellen, dass linken Feministinnen das gefällt.

    Woher kommt diese Idee des werten Hausherrn, dass Feministinnen das gut finden würden, nur weil sie für Einwanderung/Interation sind?

    („Wären es keine Migranten, sondern weisse, heterosexuelle Deutsche, würden Netzfeministinnen jetzt von „Breitmachmackern“ sprechen und schärfere Gesetze fordern.“) Daran?

    An welchen öffentlichen Aussagen von führenden Feministinnen und Netzfeministinnen machen Sie das fest?

    -/-

    Somalia:
    Somalia ist ein Land, in dem schon lange keine normalen Verhältnisse mehr herrschen. Ein kleiner Bauer oder Fischer kann dort schon lange nichts mehr für seine Familie erwirtschaften. Es regieren dort Stammesdenken, Verbrecherbanden und Clans. Das ganze Land ein einziges Verbrecherkartell. Berühmt ist die somalische Piraterie, die nur mit Rücksichtslosigkeit Erfolge feierte. Von ausgerechnet diesem korrupten und verbrecherischen Land erwartet niemand – auch eine einwanderfreundliche Feministin nicht – einen sanften patriarchalischen Islam. Es ist ein extrem gesetzloses Land. https://www.opendoors.de/verfolgung/laenderprofile/somalia/

    Islam:
    Es IST nicht der Islam.
    Es gibt auch nicht DEN Islam.
    Das ist ein falsche Vorstellung des Westens.

    Unhöfliche Männer können aber durchaus mit einem Islam, der feindlich ist gegenüber Ungläubigen, zu tun haben.

    Es sei Gläubigen ‚erlaubt‘, Andersgläubige schlechter zu behandeln. Denn es seien immer dann auch UNGLÄUBIGE. Es sei daher z. B. gegen Ungläubige die Lüge gegen sie erlaubt. Das heißt, sie haben kein Problem damit, hier im LAND DER UNGLÄUBIGEN zu lügen, falsche Angaben zu machen, sich Macker-mäßig zu benehmen, sich kriminell zu benehmen, Polizisten an der Nase herumzuführen und mit dreistem Verhalten zu nerven. Und natürlich auch unsere Frauen, unsere Älteren respektlos zu nerven und zu belästigen. Sind ja alles Ungläubige.

    Wenn man hergeht und sagt, der Islam sei patriarchal, daher höflich zu Älteren, kann man machen. Das ist jedoch nur ein (!) Aspekt. Und das ist ein Aspekt, denn sie halbwegs unter ihresgleichen halten. Das heißt noch lange nicht, dass Muslime sich gegenüber Ungläubigen voraussagbar respektvoll verhalten.

    Gerade in Somalia werden Andersgläubige, vornehmlich Christen ihre Rechte beraubt und verfolgt. Warum sollten da junge Männer von dort plötzlich gegen uns Ungläubige hier gutes Benehmen zeigen?

    Nein, das ist keine Verteidigung ihres schlechten Benehmens. Im Gegenteil. Ich wollte, sie würden samt ihrer verqueren dummdreisten Religion konsequent dahin geschickt, wo der Pfeffer wächst! Alle Frauen in meinem Umfeld denken so, knall-links oder nicht.

    In diesem Fall hier mit den 4 Herren sitzt der Don ebenfalls wie Feministinnen, die den Islam a priore für eine zu Älteren sanfte patriarchalische Religion halten, gewaltig diesem Irrtum auf.
    Diese 4 Herren haben längst ihre konfessionell bedingte Güterabwägung getroffen:
    Ungläubige sticht Ältere.

    • Haben Sie den Beitrag gelesen? Mir ist sehr wphl bewust, dass es am horn von Afrika verschiedene Religionen gibt. Steht auch drin.

      und wenn sie glaubem hanz Somalia sei ein Moloch: Nein. Daher haben zweitweise die Koranmilizen ja as Ruder übernehmen können. Weil sie mit Gerichten wieder ordentliche Verhältnisse hergestellt haben.

    • Hab ich gelesen.
      Doch, hab ich gelesen.

      Ganz Somalia? Nein, nicht ganz Somalia, da gibt es noch ein kleines Dorf … links oben. Ähm lassen wir das.

      Auf was ich abheben möchte, ist, dass man sich religös gefärbte Ansichten des Islam ENDLICH ohne die liberale Brille ansieht, die alles außer Verstöße gegen das GG irgenwie noch gelten lässt, sondern kühl-neutral. Und da ist das Thema Ungläubige ein recht raumgreifendes.

      Das ist hier bei uns thematisch noch gar nicht angekommen; wir glauben hier wegen der Spitze der Vorfälle (Köln), dass das Thema Frauen DAS Islamthema überhaupt sei.

      Schaut man sich die Koranstellen zum Thema Ungläubige an und auch das, wie das im Alltag von Muslimen gelebt wird: sehr verschieden! (Genauso verschieden, wie das Thema Frauen)

      Ich kann von meiner Seite nur sagen, ja, es gibt zig Muslime, die hier normal und respektvoll bei uns leben.

      Daneben gibt es welche, zum Beispiel arabische Gäste aus den Emiraten, die einem Hotel in München, welches ich namentlich nicht nennen will, das Leben schwer macht. Sie mieten ganze Suiten, führen sich breitbeinig, unhöflich auf wie die genannten 4 Herren und behandeln den Chefrezeptionisten, die Hausdame von oben herab wie Domestiken. Machen Müll (Sonnenblumenkernspelzen, Bonbonpapiere werden einfach auf den Boden geschmissen), Krach bis in die tiefe Nacht um 4. Sogar die Kleinen, die Buben können das schon, das Herumbefehlen von oben herab statt höflich eine Bitte zu äußern. Das geht schon seit Jahren und es wurde intern immer wieder diskutiert, ob man sich die Gäste aus den Emiraten noch als Gäste antun soll.

      Meiner Meinung nach hat das Phänomen in dem Hotel viel mit Erziehung zu tun (wie benehme ich mich in einem anderen Land? Als Gast in einem Hotel?), aber auch viel damit, dass wir in München für sie Ungläubige sind. Dieses Fass will vermutlich keiner aufmachen. Denn es ist ein schlimmeres als das Fass ‚Benehmen gegenüber Frauen‘ oder das Fass ‚Benehmen gegen Ältere‘. Denn es ist das Fass ‚Benehmen gegen alle hier‘. Scheuklappen diesbezüglich helfen jedoch nicht, wenn man bereits den Feministinnen vorwirft, sie hätten Scheuklappen.

    • Denken Sie., was Sie wollen.

    • Nur zum Verständnis
      Nur zum Verständnis: Ich bin gegen Religion. Egal welche.
      Hab ein Problem mit Religion-bezogenen Daseinsdeutungen, denen man sich unterordnen solle und das nicht erst seitdem wir hier eine große Zahl von Einwanderern haben.

    • Welcher Islam?
      Immer wieder liest und hört ma, dies und das hätte nichts mt dem Islam zu tun. Sehr seltsam, daß sich die bekannten, aktiven Terrorgruppen auf diesen berufen.
      Es ist wohl am Islam, sich zu outen, was er denn nun sein will und ist.
      Was aus der arabischen Welt zu den Anschlägen in Paris zu hören ist, macht wenig ‚Hoffnung.

  25. Sie haben so völlig recht,
    dass ich heulen könnte …

    • Das hat nichts mit
      Wenn jemand Allahu Akbar schreit und sich und andere in die Luft sprengt, dann hat das nichts mit dem Islam zu tun.
      Sagen die Grünen
      Dass der Kommunismus/Sozialismus in Bausch und Bogen untergegangen ist und die Armut dort allgegenwärtig war, hattte auch nichts mit dem Sozialismus zu tun.
      Sagen die Linken

  26. Vorurteile ....
    … sind dem Vorverurteilten gegenüber (fast) immer ungerecht. Was aber nicht heißt, dass sie unbegründet sind. Viele Vorurteile basieren nun einmal auf tatsächlich gemachten Erfahrungen, und sie leben fort, solange das Vorurteil – und sei es nur sporadisch – bestätigt wird.

    Das macht die Sache weder besser noch leichter, aber es macht – sine ira et Studio – deutlich, wie die Verhältnisse in unserem Land sein werden, wenn keine Lösung gefunden wird, um die Kriminellen unter den Zuwanderern rasch wieder los zu werden….

  27. Über die Alltagsangst
    Eine schöne Beschreibung der Angst, die sich in das Alltagsleben einschleicht.

    Don Alphonso hat hier schon einmal die heimtückischen, in Israel verübten Morde angesprochen. In einer Sendung des CNN hat ein Sicherheitsexperte kurz nach den Pariser Attentaten berichtet, dass der ISIS auf seinen Websites seine Anhänger zu ähnlichen Straftaten in den westlichen Ländern anstachelt, dies wurde etwa wie folgt formuliert: Ihr müsst nicht unbedingt große Anschläge ausüben, auch kleine Taten helfen unserer Sache: Fahrt einen Ungläubigen mit eurem Auto an, stecht ihn mit eurem Messer ab! Das fand ich absolut erschreckend, in den deutschen Medien bisher kein Wort davon. Dies wäre eine neue Dimension des Grauens, das ich mir erst gar nicht vorstellen will, denn die Gefahr würde dann überall lauern.

    Weiß man überhaupt, ob der Iraner, der ein junges Mädchen in Berlin ermordete, indem er es vor eine fahrende Bahn schubste, tatsächlich „nur“ psychisch gestört sei? Oder hatte er sich möglicherweise vom ISIS zu der Tat motivieren lassen? Leider traue ich den deutschen Ermittlungsbehörden nicht über den Weg. In Bayern mag es noch anders sein.

    In Schweden wurde eine Helferin in einer Flüchtlingsunterkunft mit einem Messer attackiert. Sie ist tot.

    Gestern gab es auf SPON einen Artikel mit Beispielen für gelungene Arbeit der Flüchtlingshilfe. Mein Post mit absolut zuverlässigen Infos über eine Unterkunft, in welcher das Personal jetzt stichfeste Westen tragen muss, wurde zensiert.

    Es ist bekannt, dass die Vergewaltigungsrate in Schweden, das relativ gesehen schon seit Jahren einen größeren Ausländeranteil hat als Deutschland jetzt, enorm hoch ist. Bisher wurde die Herkunft der Täter durch ein Geheimcode von der Polizei gekennzeichnet und verheimlicht. Erst nach den Kölner Straftaten hat auch Schweden angefangen, über die Probleme offen zu reden.

    Auf SPON wurden über die extrem strengen schwedischen Gesetze für sexuelle Belästigung und Vergewaltigung öfters lebhaft diskutiert. Beinahe einmütig wurde dies dem Feminismus angelastet. Jetzt stellt sich für mich die Frage, ob die strengen Gesetze doch einen anderen Hintergrund haben könnten.

    Heute führt Dänemark eine parlamentarische Debatte über eine Änderung der Aufnahmebedingungen:
    Der Antragsteller muss integrationswillig sein. Er muss einen Nachweis bringen, dass er einen Beruf ausüben kann. Analphabeten würden dann abgewiesen werden.
    Ich bin gespannt, ob der Antrag angenommen wird.

    • "Analphabeten würden dann abgewiesen werden."
      Und wann sind die Schwarzen, Gelben, Grünen oder Juden wieder dran?

    • Titel eingeben
      Bei der Begriffspaarung „Schweden“ und „Vergewaltigung“ bitte immer genau hinterfragen, ob da „schwedische Vergewaltigung“ gezählt wird (jemand fühlt sich tage später nach dem einvernehmlichen Sex dann doch irgendwie schlecht und zeigt an, siehe Assange) oder ob das „Vergewaltigung“ nach doch eher handelsüblichen Tatbestandsmerkmalen war.

      Solange man das nicht geklärt hat, macht man sich mit der Verwendung solcher aus Schweden stammenden statistischer Angaben vor allem eins: lächerlich. Oder man verwendet die angaben wider besseres Wissen. Beides ist einer sachlichen Diskussion nicht förderlich.

    • Ein langer Weg zur Wahrheit - oder wen interessiert's
      Bis 2010 ist in Schweden die Zahl der Gewaltverbrechen um 300 Prozent gestiegen. Die Zahl der angezeigten Vergewaltigungen um 1472 Prozent. Schweden liegt nun weltweit auf Platz zwei, was die Zahl der Vergewaltigungen in Relation zur Größe der Bevölkerung betrifft, laut einer Studie von 2010 nur von dem winzigen Lesotho im südlichen Afrika mit 91,6/ 100.000 übertroffen.

      1996 kam ein Bericht der Schwedischen Nationalrat zu dem Schluss, dass Einwanderer aus Nordafrika mit einer 23-mal so hohen Wahrscheinlichkeit eine Vergewaltigung verüben wie schwedische Männer.

      In Schweden tun die Behörden alles dafür, die Herkunft der Vergewaltiger zu verbergen.

      In Dänemark gab das offizielle staatliche Statistikamt, Statistics Denmark, 2010 an, dass über die Hälfte der verurteilten Vergewaltiger einen Einwanderungshintergrund hatten.
      Seit 2000 gab es in Schweden nur eine Studie über die Kriminalität von Einwanderern. Sie wurde 2006 von Ann-Christine Hjelm von der Uni Karlstads durchgeführt.

      Es stellte sich heraus, dass im Jahr 2002 85 Prozent derjenigen, die vom Svea Hovrätt, einem Berufungsgericht, zu min. 2 Jahren Gefängnis wegen Vergewaltigung verurteilt wurden, im Ausland geboren oder Einwanderer der zweiten Generation waren.
      Ein bemerkenswerter Fall ereignete sich 2013, im Stockholmer Bezirk Tensta. Ein 15-jähriges Mädchen war eingesperrt, während sechs Männer ausländischer Abstammung Sex mit ihr hatten. In erster Instanz wurden die Männer verurteilt, doch eine höhere sprach sie frei, weil keine Gewalt angewandt wurde und das Gericht entschied, dass das Mädchen „sich nicht in einer schutzlosen Lage befunden“ habe. (siehe Armlänge Abstand).

      In Fällen von Gruppenvergewaltigungen sind die Täter und die Opfer meist jung. In fast allen Fällen haben die Täter einen Migrationshintergrund und sind meist aus muslimischen Ländern.

      In erstaunlich vielen Fällen haben die schwedischen Gerichte Sympathien für die Vergewaltiger gezeigt.
      Verdächtige wurden freigesprochen weil sie behaupteten, ein Mädchen habe Sex mit 6, 7 oder 8 Männern haben wollen.

    • über die bösen Dänen etc.
      @ Nana
      Was hat es mit dem Holocaust zu tun, wenn ein souveränes Land demokratisch entscheidet, wer als Flüchtling aufgenommen wird. Oder werfen Sie den Dänen jetzt vor, dass sie sich zu einer nationalsozialistischen Diktatur entwickeln? Nach Ihrer Logik wären etliche andere westliche Länder dann schon längst rechtsextreme Diktaturen. Ich bin nicht in Deutschland aufgewachsen und kann die typisch deutsche, oft schuldbehaftete Logik nicht immer verstehen und fühle mich guten Gewissens Ihren Tabus nicht verpflichtet.

      @ Greenbowlerhat
      Ich habe den Fall Assange ziemlich genau verfolgt und z.B. das Verhörprotokoll in Schwedisch durchgelesen. Der Fall war eine Farce. Das Verhalten der Staatsanwältin wurde von Rechtsexperten scharf kritisiert. Das war reine Willkür. Das Gesetz gibt solch eine Grundlage nicht her. Die meisten Anklagepunkte sind inzwischen fallengelassen, die letzten Punkte sind wahrscheinlich schon verworfen, so etwas erfährt man in Deutschland nur am Rande.

      Was Sie da beschreiben entspricht nicht dem schwedischen Gesetz, sondern ist eine Beschreibung eines extremen Einzelfalles, der von Justizwillkür und großem Unrecht gekennzeichnet war.

      Aber darum ging es bei mir nicht, sondern darum, dass eine Zunahme der Gewalt an Frauen eventuell zu der Einführung der schärferen Gesetze führte. Denn nicht immer waren die schwedischen Gesetze so streng. Ist allerdings reine Spekulation von mir.

    • Was hat das mit dem Holocaust zu tun?
      Nichts. Lediglich mit Selektion. Und ja, die ist (mittlerweile schon wieder) weit verbreitet. Wer Menschen nach Nützlichkeitserwägungen oder sonstwie kategorisiert, stigmatisiert und selektiert, begibt sich in den Verdacht, Rassist zu sein.

      Ich gebe mal zu bedenken, daß das Abweisen von Menschen an Grenzen in eine Tötung durch Unterlassen münden kann. Von dieser Verantwortung kann sich niemand freisprechen.

  28. "...Rücksichtsnehmern – sofern sie nicht gerade im Auto sassen..."
    die viel üblere (weil ohne Nummernschilder umherfahrende) Pest derjenigen auf Fahrrädern auf Gehwegen und in Fußgängerzonen bitte nicht vergessen!

    • Gut, es gibt auch bei uns viel Gscherrl und Leute aus Neuburg an der Donau, Rottach und nördlich des Mains.

  29. Reaktion der Sparkasse?
    Haben Sie schon in Erfahrung gebracht, ob/was die örtliche Sparkassen-Leitung zu der geschilderten Situation sagt?

  30. Traurig, aber wahr...
    Lieber Don,

    wieder einmal ein sehr guter Artikel von Ihnen. Ich schätze vor allem die Ehrlichkeit, mit der sie aussprechen (bzw. niederschreiben), was viele denken, aber nicht zu sagen wagen. Das Bizarre an der gegenwärtigen Situation ist ja gerade, dass viele Menschen – im Kleinen wie im Großen – eine Gefahr sehr wohl sehen, schon immer sahen, aber zu freundlich, zu verschämt, zu rücksichtsvoll oder wie immer man es nennen will waren und sind, das klar zu artikulieren und ggf. auch die nötigen Schlüsse daraus zu ziehen. Natürlich kann es sein, dass man auch im Beisein dieser vier jungen Männer, ohne behelligt zu werden, eine größere Summe Bargeld am Automaten ziehen kann. Aber es ist auch keineswegs fernliegend, dass man von ihnen ausgeraubt wird. Natürlich kann es sein, dass man auch eine große Anzahl an Migranten aus der islamischen Welt, insbesondere junge, männliche Migranten, aufnehmen kann, ohne dass sich hier das Leben erheblich verschlechtert, ja das Chaos ausbricht. Aber wahrscheinlich ist es nicht.

    Mir widerstrebt es ebenfalls sehr, diese Situation einfach zu akzeptieren. Ich möchte mich in meinem Land auch frei bewegen können, ich will mich nicht einigeln oder gar zu Hause abschotten müssen, schon zweimal, ohne je gefragt worden zu sein, ob ich bei Merkels Wahnsinn mitmachen möchte oder nicht. Noch mehr widerstrebt mir jedoch der Gedanke, dass Frauen und Mädchen sich in Deutschland nicht mehr frei bewegen können. Aber so weit ist es längst. Ich weiß persönlich von mehreren Frauen, dass sie ihre Lebensgewohnheiten inzwischen bereits geändert haben und abends nicht mehr alleine herausgehen oder dazu übergegangen sind, für den Fall der Fälle eine Kopfbedeckung mitzuführen, die im Zweifel aber doch nichts bringen wird – ebenso wenig wie das mittlerweile vielerorts ausverkaufte Pfefferspray, mit dem die meisten doch gar nicht umgehen können und das bei vier Angreifern sowieso bestenfalls nutzlos wäre.

    Wir werden sehen, wie es sich noch weiter entwickeln wird. Wir werden sehen, was geschieht, wenn die Vorstellung, sich hier alles erlauben zu können, immer weitere Kreise zieht und zugleich der Zorn unter der bereits ansässigen Bevölkerung (insofern völlig zu Recht…) wächst. Ich selbst habe hier ja schon mehrmals gesagt, dass ich es für wahrscheinlich halte, dass es in absehbarer Zeit außer Kontrolle geraten wird, wahrscheinlich sogar dann, wenn es gelingt, den Zustrom bald zu stoppen. Irgendwann verdichtet sich die Skepsis zur Gewissheit. Wie schnell das flächendeckend geschehen kann, hat man an Silvester gesehen. Man stelle sich die Wirkung vor, die nun noch ein Terroranschlag wie in Paris in Deutschland haben würde.

    Aber Polizei und Justiz in Deutschland sind ja schon auf die Leute, die Sie in Ihrem Artikel beschreiben, einfach nicht eingestellt, schon gar nicht in dieser Zahl (mal abgesehen von den seit Jahren beklagten Personalproblemen, die sich mit den anstehenden Pensionierungen noch verschärfen werden). Da geht es nicht um IS-Terroristen, es geht nur um ein paar Menschen ohne jeden Anstand. Die Politik tut nichts, um das Problem zu lösen; sie kann es wohl auch gar nicht, weil es erfordern würde, ein völlig anderes Menschenbild zu vertreten als dasjenige, das sie jahrelang propagiert hat. Auch ist Deutschland nicht Italien. Hier funktionieren die Dinge einfach anders. Die Ordnung ist kein Selbstzweck; sie ist Voraussetzung dafür, dass wir einen funktionierenden Staat haben, der in so großem Umfang von den einen zu den anderen umverteilt. Er lebt von der Bewegungsfreiheit und dem gegenseitigen Vertrauen weit mehr, als es der Binnenmarkt je könnte.

    Auch unter denjenigen, die diese Einwanderungswelle herbeigeredet und zunächst begrüßt haben, finden sich inzwischen schon einige, die bereuen, was sie getan haben. Andere verschließen noch immer die Augen vor den Konsequenzen oder sind noch trotziger und bösartiger geworden. Aber wer meint, Gewalt, Rücksichtslosigkeit und Selbstermächtigung nach Deutschland holen zu müssen, sollte sich nicht wundern, wenn er rasch ganz unsanft aus der eigenen Komfortzone befördert wird. In der FAZ war vor einiger Zeit davon die Rede, Merkel schicke sich an, den „Gesellschaftsvertrag aufzukündigen“. Das ist wahr, und in Wahrheit wissen wohl viele ganz genauso gut, was das bedeutet, zumindest bedeuten kann, wie dass man im Beisein dieser vier Männer lieber kein Geld aus einem Bankautomaten ziehen sollte. Aber man spricht darüber noch weniger.

    Alles hat seine Zeit.

  31. WORLD TALENT COMPETITVENESS index
    der wurde bei diesem gerade laufenden event in davos etabliert, sosehr ich diese umweltschädigende und gänzlich unnötige wichtigtuer – versammlung verabscheue ergibt sich folgendes:

    deutschland auf platz 14, davor ausschliesslich länder, in die deutsche bevorzugt auswandern, z.b. CH, USA, GB, NZ, AUS……….und aus denen keine einwanderer kommen.

    auf platz 45 immerhin Montenegro, dann Mazedonien und auch noch Serbien.

    von ländern wie MarGerien oder Bulgarien, Rumänien oder Nigeria ganz zu schweigen, die sind garnicht unter den ersten 50.

    das fazit kann jetzt jeder selber mal ziehen wie der nettosaldo der deutschen auswanderer – einwanderer – talente aussieht.

    aber brauchen wir evtl. gar keine talente ? der chef der deutschen post braucht billige sprinter – fahrer……….sagt er zwischen den zeilen.
    und drogerie-DM oder die deutsche telekom brauchen billigkonsumenten !
    die kriegen wir auch !

  32. Genial....
    Wie schon so oft: einfach ein geniales Statement zu den Ungeheuerlichkeiten, die in Deutschland und auch in meinem einst so beschaulichen Österreich immer mehr um sich greifen.

    Aber es wird wohl nicht mehr lange so weitergehen. Irgendwann, wenn beim Bürger die Rückstände des ständig auf den Kopf geschissen werden, so hoch stehen, dass freie Sicht und Atmung behindert werden, wird er sich wehren und Konsequenzen ziehen. Und ob das so lustig wird für die Regierenden sei einmal dahin gestellt…

  33. Titel eingeben
    Ich lese jeden BLOG. Bei diesem habe ich mich anfangs gefragt – darf er das?

    Die Einführung de italienenischen alter ego -ein Geniestreich – macht die Sache dann –

    schuldfrei – weiterlesbar. Ganz grosse Soziologie & Psychologie. Nun schalten wir wieder

    um zum üblichen tages- und Beschönigungsgeschwätz. Wir schaffen das.

  34. Nun ja, ich weiß ja nicht, wie es noch vor einem Jahr im Land des Don aussah,
    aber in meinem (Bundes-) Land gab es solche Szenen schon, so lange ich zurückdenken kann. Andererseits, auch hier ist es nicht besser, sondern im Laufe der Jahrzehnte von Jahr zu Jahr schlechter geworden, auch ohne die aktuellen Flüchtlinge oder Migranten. Erschreckend ist auch die seit Jahren zunehmende Brutalität gerade unter Jugendlichen. All das ist doch wirklich nicht neu.

    Die Gesellschaften verändern sich ja immer, in den letzten Jahrzehnten aber ist es doch eher eine negative Veränderung. Dazu tragen viele Gründe bei, von denen die Wichtigsten in der Zunahme der Armut und in der Entstehung von Parallelgesellschaften durch gescheiterte Integration zu sehen sind. Aber ebenso verantwortlich scheint mir das veränderte Familienbild zu sein. Der zunehmende Zwang zur Vollzeitarbeit beider Elternteile führt maximal noch zu Wochenendfamilien, Stichwort Schlüsselkinder. Darunter und unter Krippe, Kita etc. leidet die Sozialisation der Kinder, sie verwahrlosen, arm oder reich, zusehends. Ob Pinkelprinz oder Straßenkind, die Unterschiede sind marginal. Was aus Kindern dann als Jugendliche oder Erwachsene wird, bleibt mehr oder weniger dem Zufall überlassen.

    Nun ja, ich wollte auch nur mal darauf hinweisen, daß die Gesellschaft, ausgenommen die bayrische ;-), sich nicht erst durch Flüchtlinge und Migranten in Gefahr befindet, auseinanderzubrechen. Es wäre schön, das würde zumindest einmal mitberücksichtigt.

    • Abenteuerliche These
      Ihre These halte ich für scheinlogisch. Dann müssten die Kriminellen vorzugsweise aus den Reihen derer stammen, wo Vater und Mutter voll arbeiten. Solch einen Zusammenhang kennt man kriminologisch nicht.

      Die Kriminalität war in der DDR, wo fast immer beide Eltern voll arbeiteten, deutlich weit geringer als hier und heute.

      Verwahrlosung, auch Wohlstandsverwahrlosung ist sicher ein Problem, aber nichts, was diesen Automatismus herbeiführte, den Sie so fest annehmen.

      Es gibt reichlich Kriminelle, deren Mutter Hausfrau war. Manch eine und einen hat eine solche auf die Straße getrieben, weil sie sich nicht stetig deren Aufsicht und Rede gefallen lassen wollten.

    • These?
      Ich kann nicht erkennen, eine derartige These aufgestellt zu haben, azur.

      Ansonsten suchen Sie mal nach: Gewalttätigkeit bei deutschen und nichtdeutschen Jugendlichen: Befunde der Schülerbefragung 2005 und Folgerungen für die Prävention, (Baier/Pfeiffer). Und achten Sie mal auf das Datum.

      Der Vergleich mit der DDR soll denn auch wohl nur ein Witz sein, oder etwa nicht? Muß ich Ihnen den Unterschied wirklich erklären? Ich hoffe nicht.

  35. Antwort auf "der andere Gast sagt" von 14.54
    Nur zum Thema „Bayerischer Hof“, um den es sich offensichtlich handelt: Ich bin der Meinung, dass man diesen Erziehungsdefiziten am wirksamsten begegnen kann, wenn man aufhört, dieses „…“ wegen des Geldes, das sie auszugeben gewillt sind, zu umschmeicheln. Wer die Erfahrung macht, dass alle Ungläubigen käuflich sind und sich des Geldes wegen alles gefallen lassen, wird keinen Respekt entwickeln. Erst wenn man diese Leute konsequent abweist, kann sich was ändern.

    • Der ist es zwar nicht
      Der „Bayerische Hof“ ist es zwar nicht, doch Ihre restliche Aussage ist nicht von der Hand zu weisen. Klar bekommt der für jedes Geld alle Umwieselnde keinen Respekt, muss man sich nicht wundern.

      Auf der anderen Seite wird es schwierig zu definieren, was wäre denn ein ‚Nicht für jedes Geld jeden umwieseln‘ in der Gastronomie.

      Gastronomie besteht aus Herumwieseln und devoter Käuflichkeit auch gegenüber schwierigen unhöflichen, nöligen Gästen.

      Hausrecht

      Wie nimmt man vom Hausrecht Gebrauch, wenn sie sich zielsicher und permanent ’nur‘ im Grenzbereich bewegen: Den Angestellten bereits kräftig auf den Geist gehen, bisschen Müll hier bisschen da, unhöflich sein und andere Gäste gerade noch nicht so stören (nur ein ‚bisschen‘ lautes Rumoren in der Nacht), dass ein sofortiger Rauswurf gerechtfertigt ist.

      Diese Hotel müsste sie finanziell gesehen nicht nehmen. Es ist auch ohne diese gut gebucht, zumal zu den Messen; vom bescheuerten ähm friedlichen und guten Oktoberfest ganz zu schweigen. Ich fürchte, man fürchtet wirklich ’nur, als fremdenfeindlich tituliert zu werden.

    • Zell am See oder die österreichische "Unterwerfung"
      Bitte sagen Sie das dem Tourismusverband „Zell Am Si“. Wenn Sie dort mal waren, wenn die (reichen) Araber dort sind, dann reicht ein Pfefferspray nicht mehr für die (armen) Araber. In Zell am See im Sommer können Sie Michel Houellebecqs „Unterwerfung“ live erleben!

    • Nachtrag zum Umwieseln
      Aufhören, den Saudis Panzer zu verkaufen, wäre ein Anfang; gehört auch zu: ‚Aufhören wegen des Geldes zu umschmeicheln‘.

      Man kann nicht Hotels sagen, was sie zu machen hätten, noch kann ein einzelner Bürger der Regierung befehlen, sie solle kein doppeltes Saudi-Spiel spielen, das schon seit Möllemann so geht.

      Habe auf beides keinerlei Einfluss, wie jede hier. Hilft kein Klagen. Wählen gehen hilft auch nicht unbedingt.

      Ganz schlaue, die sich nicht zum Urnenpöbel zählen, werden wohl demnächst rechter wählen, als sie eigentlich sonst unterwegs sind. Nur um der Regierung eine ‚Klatsche‘ als bloße Warnung zu verpassen – schlimm, wenn diese Klatsche dann keine ist, sondern ein dauerhafter ‚Wählerauftrag‘ wird und bleibt.

      -/-
      Davon unbenommen die sensibel erzählte Geschichte des Don, wie das im Alltag aussieht, was sich im Hinterkopf neuerdings alles abspielt, wenn man – anders als in der „alten Zeit“ – Fremde sieht, die sich unhöflich breitbeinig benehmen. Welche Ichs da miteinander streiten. Was das mit einem macht. Es werden sehr seltsame Zeiten kommen.

    • Titel eingeben
      Es soll in München mehr als ein Luxushotel geben. Ein ganz hässliches am Stachus wird demnächst abgerissen, ein ganz schickes steht am Alten Botanischen Garten, eines an der Maximilian Straße, ein weiteres ist auch nicht weit weg von dort, und ich hab weder alle genannt noch einmal „Bayerischer Hof“ gesagt.

      Für den ich da übrigens mal eine Lanze brechen möchte. Als gelegentlicher Besucher von Veranstaltungen dort fand ich den Aufenthalt stets angenehm. Das Personal dort vermittelt durchaus den Eindruck, die ganz, ganz anstrengenden Gäste nicht nötig zu haben. Und in der Wirtschaft im Gewölbekeller lässt sich für akzeptables Geld und freundlicher Bedienung ganz akzeptabel essen, was angesichts der „Premium“ Lage, die sich durch viele Spesenritterfallen samt ihrem übergeschnappten Personal auszeichnet, eine Wohltat ist. Man darf aber nicht falsch abbiegen, sonst landet man in der Cocktailbar, und die greift in der Tat ordentlich in die Tasche.

    • Naja.....
      Im Lande DE, in dem Geld Alles ist, da beklagen sich Leute drüber nur wenn dieses Geld ANDERE kassieren… Wenn es wie bei dem Hotel man selber ist, dann nimmt man das in Kauf, der Profit rechtfertigt es ja…

      Ach ja, die Probleme deutscher Spiesser halt, da kann nich nur eine nette Zukunft wünschen.
      Nicht die Flüchtlinge verwandeln DE gerade, sondern die Wirtschafts- und Militär-Politik des „Westens“. Die haben dafür gesorgt, dass es solche Flüchtlingsmassen gibt.

      Erspart mir eure Repliken, ihr lernunfähigen Heuchler. Ihr habt die Leute in erster Linie aus Habgier gewählt, nun lebt auch mit den Folgen.

  36. Titel eingeben
    Meine Frau stammt aus Medellin in Kolumbien, und wir sind gelegentlich dort. Beim ersten Aufenthalt wurde ich beinah überfahren, weil ich über eine grüne Fußgängerampel gehen wollte und glaubte, die Autos würden für mich halten, Pustekuchen. Geld abheben tut man dort nur tagsüber, und meine Frau warnt mich immer wieder, nicht mit den Taxifahrern zu reden, denn die arbeiten mit Dieben und Entführern zusammen, und überhaupt möglichst niemandem zu sagen, dass ich Deutscher bin. Alleine in die Stadt darf ich ohnehin nicht.

    Hoffentlich wird das hier nicht bald ähnlich.

  37. Titel eingeben
    Es ist eine sehr genaue Situationsbeschreibung, die in ihrer psychologischen Dichte eine Art von intensiver Seelenverwandtschaft mit Arthur Schnitzlers inneren Monologen erkennen lässt. Hut ab! Unsere bisherige, mehr oder weniger taugliche Rechtsprechung taugt nicht für Menschen aus einem gänzlich anderen Kulturkreis. So wird künftig die „Befürchtung“ unsere nächsten Schritte bestimmen. Die Polizei kümmert sich nachträglich um Opfer nicht vorbeugend um Bedrohte. Wir werden ein ruppig eingeführtes Geschäft auf Gegenseitigkeit praktizieren müssen – wer hier zeitweise Schutz sucht, soll ihn aus gültigem Humanismus heraus temporär bekommen. Um den Preis der gegenseitigen Rücksichtnahme. Wer politisches Asyl erlangen will, muss seine Bedrohung plausibel darlegen, sich aber ansonsten zurückhaltend und zuvorkommend verhalten. Er schwänzt die Austragung eines ungeklärten Konflikts in seinem Herkunftsland, das mag in Ordnung sein. Die hiesigen Bewohner in ihrer von der unglücklich planlos agierenden Kanzlerin verordneten Gutmütigkeit und Großzügigkeit ausnutzen zu wollen, schreit nach Sanktion und abschiebenden Korektiv.

    • Titel eingeben
      @Gast: Das Stück, das derzeit gegeben wird ähnelt leider eher Apuleius, mit Merkel als Photis und dem deutschen Volk als Lucius, aber ohne Isis-Rosen am Ende.

    • Merkel als Photis, ähm
      „Lucius fühlt sich nicht nur von Photis‘ attraktivem Äußeren und fröhlichem Wesen, sondern auch von ihren intellektuellen Fähigkeiten angezogen.“ (Aus: Der elegische Esel Apuleius‘ Metamorphosen und Ovids Ars amatoria)

      Echt jetzt? Attraktiv? Fröhlich? Uiuiui.

      Ich dachte bisher immer, der deutsche Wähler ‚Lucius‘ fühle sich von Merkel angezogen, weil sie sich genauso gibt wie er:
      Bieder, brav, nüchtern, ohne Glamour, heruntergezogene Mundwinkel.

      Gleiches liebt Gleiches.

      Also genau der Jungrentner in der beigen Jacke mit den Nordic Walking Stöcken. Genau der. Bisschen evangelisch, bisschen nüchtern, bisschen langweilig, brav.

      Ob sie wirklich so IST, bleibt dahingestellt. Sie GIBT sich so. Dieses Merkel-Deutsch-Fake war ihr bisheriger Erfolg bis zur Flüchtlingsgeschichte. Ab da wird sie sich etwas einfallen lassen müssen, sie kann das nicht aussitzen wie weiland ihr Ziehvater. Das denkt sie nur.

    • Titel eingeben
      Wer Griechenlandverelendung schön findet begeistert sich bestimmt auch für Krapfenoptik.

  38. Unwohlsein - Fremdsein im eigenen Land
    Früher: das bescheidene Leben auf dem Land: jeder kennt jeden und die Hintertür steht immer offen; nachts sind bis auf ein paar Jugendliche alle zu Hause und wenn man nach Haus fährt, lädt man eben den Nachbarsjungen ein – man kennt sich ja und ist selbst zu Fuß unterwegs gewesen
    Heute: undenkbar. die in Gruppen auftauchenden Neubürger verbreiten Beklemmung; ungezügelte Blicke und dreiste Beschauung wie ich sie nur aus Indien kenne (berufliche Reisen) nehmen einem schon tagsüber den Atem – und das im Winter wo wir alle herrlich bedeckt einherschreiten…

    o tempora o mores …. Zeit der Euphemismen und Verschwiegenheit – wieso nennt niemand öffentlich (bis auf wenige Ausnahme wie DA) die Dinge beim Namen?? Politische Korrektheit bis zur Selbstverleugnung.

    ich hoffe sehr, dass jeder weiterhin wählen darf, wo er wohnen will – dann ziehen sie hoffentlich bald weiter, die Unsozialisierten, ohne Leitkultur ….

  39. Titel eingeben
    Danke für den wunderbaren Text und auch für die Auflösung, dass sich furbizia und Stahlhelm am Schluss die Waage hielten.
    In einem anderen Land wäre die Frau schon lange aus der politischen Schaltzentrale entfernt. Sogar Indien mit all seinen entsetzlichen Defiziten ging millionenfach auf die Strasse.

  40. Slapstick...
    …ist das, was unsere Sicherheitsbehörden noch zustande bringen, wenn es um Migrantengewalt geht. supertolle Lachnummer (schlägt Dick und Doof um Längen) hier:
    http://www.welt.de/vermischtes/article151491508/Haeftling-tuermt-nach-Prozess-aus-Gericht.html

  41. Wie gerne würde ich jetzt einen zynischen intelligenten Dings ablassen,
    aber, lieber Don, ich kann leider nur ganz geistlos applaudieren mit dem steten Schlag, der erst kommt, wenn einer die Realität in aller Direktheit trifft.

    Noch nie seit 40 Jahren wollte sich freiwillig jemand mit mir schlagen – im Sommer schon gar nicht. Also habe ich mich nie geschlagen.
    Nun aber komme ich immer häufiger in Situationen, in denen ich zum Sprung angespannt bin, denn ich werde mich weder selbst noch Menschen in meiner Umgebung, die Hilfe brauchen, diesen proletarischen Muslimen ausliefern. Und auf unseren Rechtsstaat kann man hier in NRW warten bis auch ich mit Salafistenbart darstehe.

    Hier in Bonn ist die Situation allerdings nicht neu. Es gibt schon länger als ich hier lebe ein impertinentes muslimisches Präkariat, zunehmend mit Burka und Gesichtsmatraze.
    Insofern ist für mich leider das, was jetzt passiert,in keiner Weise überraschend.
    Wenn man jedoch in Diskussionen Mitmenschen warnen wollte, so kam immer die Rassismuskeule. Was ein wenig widersinnig ist, denn ich habe die Menschen nicht wegen Rasse, sondern wegen fehlender Kultur und islamisch präpubertärer Stagnation, kurz ihrer islamischen Tradition, die unsere gesellschaftliche Stabilität überstrapaziert, stigmatisiert.
    Das hat jetzt natürlich nichts mit dem Islam zu tun und als Deutscher bin ich ja quasi per Geburt auf Rassimus gebongt. Letzteres ist aber in keiner Weise Ausdruck von Rassismus…. von wem auch immer- es sind ja nicht nur feminazis.

    Und ja, jeder, der sich kritisch mit dem Islam auseinandersetzen muss, gesteht zu, dass die gesamte Problematik zentral mit dem Islam zu tun hat- allen Navid Kermanis, die es zum Glück auch gibt- zum Trotz.

  42. In Berlin...
    …gibts Leute, allen voran eine Frau aus der Uckemark, die können sich nicht mehr daran erinnern, wann sie das letzte mal an einem
    Bankomaten waren, ob mit oder ohne Foyer. Die leben in einer anderen Welt. Wer in dieser Welt breitbeinig rumsteht ist entweder Kameramann vom Staatsfernsehen oder Bodyguard. Keine Angst vor Breitbeinigen!
    Wir schaffen das….

    • Bankomaten...
      … werden unentbehrlich, sobald das Bargeld abgeschafft ist. Dieses Ziel wird vom neuen CEO der Deutsche Bank, dem Briten John Cryan promotet. Ob er einen ähnlich großen Einfluss auf die Kanzlerin ausübt, wie ehemals Ackermann? Man weiß es nicht, ich will’s nicht hoffen…

    • Tamarisque, Sie haben mal Recht
      Sie vergessen das „Alternativlose“.

      Sie haben in der nächsten Zeit die Wahl: Eine Wiederholung von 2008 in der dritten oder vierten Potenz, oder die Umstellung auf virtuelles Geld.
      Die weltweite Verschuldung wird es früher oder später unumgänglich machen.
      Regierungschefs und Zentralbanker werden dann „verantwortungsvoll“ regelmässige Defizite durch das Drücken von einigen Computertasten ausgleichen können.

      Don hat völlig Recht, wer vorausdenkt, der nutzt sein Geld um Immobilien in der Prantlhausener Innenstadt zu kaufen. Und falls es reicht, einen Ruhesitz in der Gegend um Amalfi… Ärmere in Koh Samui oder Westaustralien.

    • Wie schon gesagt,
      die Futsche Bank schafft sich selber ab und das Bargeld gleich mit. Optimist ist, wer glaubt, die brauchen zehn Jahre dafür.

  43. "Die allermeisten Opfer des IS sind andere Muslime"
    Das, lieber Don, habe ich als Argumentation nie verstanden. Auch Islamvertreter beschwichtigen so: „Kritisiert uns nicht! Die meisten Opfer islamischen Terrors sind doch Muslime!“ Äh…ja und? Macht das die nichtmuslimischen Opfer wertlos? Oder sollen sich die Hinterbliebenen nichtmuslimischer Opfer ob solcher „Gerechtigkeit“ freuen? Wenn sich herausstellt, dass der Vergewaltiger einer Christin vorher eine Muslima vergewaltigt hat – ist das wirklich eine so erleichternde Nachricht für die Christin? Ist ihr wirklich Gerechtigkeit widerfahren? Und darf man dann die Tat an ihr nicht mehr kritisieren? Wenn vier tüchtige Männer Sie zusammenschlagen, ist das aus der Welt, wenn die vier Herren danach einen oder zwei aus ihrer eigenen Runde verprügeln? („Opfer sind doch auch Muslime!“) Remis sozusagen?
    .
    Also ich suche noch nach dem Sinn dieser Figur „aber die meisten Opfer sind Muslime selbst“. In Wirklichkeit rechtfertigt das keine Tat an Nichtmuslimen, meine ich. Bin aber neugierig, zu hören, was mit dem Verweis, dass viele Opfer die Religion der Täter teilen, gerechtfertigt oder zumindest verharmlost werden kann.

    • as ist wie beim Feminismus, dessen Opfer meist Frauen sind, oder bei Stalins grosser Säuberung: Es geht imjmer um die Herrschaft in der eigenen Klientel.

    • @Don Alphonso
      „oder bei Stalins grosser Säuberung:“

      Die meisten Opfer von Stalins Herrschaft waren aber Bauern, und auch bestimmte ethnische Minderheiten (z.B. Polen) waren besonders betroffen…ich fand das immer irritierend, wie in der Erinnerung an den Stalinismus das Hauptgewicht auf Kommunisten als Opfer gelegt wird (so als ob dieses System vor Stalins Alleinherrschaft ja doch irgendwie ganz gut gewesen sei).
      Was den IS angeht: Rein zahlenmäßig mag das ja sogar stimmen mit „Die meisten Opfer sind Muslime“, aber erstens muss man da ja zwischen Sunniten und Schiiten unterscheiden, und zweitens hat m.E. die Gewalt des IS gegen bestimmte nicht-islamische Minderheiten eine besondere Qualität, die ja von der Intention her zuweilen geradezu genozidal anmutet.

  44. Wieder einmal ein schöner Text,
    dessen Traurigkeit auch darin liegt, zu verspüren, es sind Texte wie dieser die man irgendwann einmal ausgraben wird. um zu verstehen, wie das damals anfing, was die ersten Zeichen einer sich verändernden Lebenswirklichkeit gewesen waren. filmreif, wie bereits die Schilderung der Autofahrt im österreichischen Grenzland mit seinen neu entstehenden Grenzkontrollen in einem früheren Text.

    • Danke. Tatsächlich lag der Text hier seit Freitag rum, und ich wusste niht, ob ich ihn bringen sollte.

    • Schön, dass Sie den Text gebracht haben
      lieber Don.
      Ist Ihre Go Area als solche in Gefahr?
      Es wird immer noch an der Residenzpflicht für anerkannte Asylbewerber gearbeitet,
      um Ghettobildung in den Großstädten und in NRW zu verhindern.
      Immer wenn ich davon lese, denke ich an Sie.
      Die Auflage soll entfallen, wenn es eine Arbeitsmöglichkeit in der
      erträumten Stadt gibt, also so ähnlich aufgezogen wie bei H4 Empfängern,
      die dürfen ja auch nicht so ohne weiteres umziehen.
      Dunkle Zeiten.

    • Es ist manchmal ganz bgut, über einen Text ein paar mal zu schlafen.

      Ich denke, man wird diese Residenzpflicht flexibel machen müssen. er gesamte Grossraum München sollte avon ausgenommen werden, weil es da keinerlei wohnraum gibt. Es gibt da die Situation in Tegernsee, wo alles Naturschutzgebiet ist und nichts gebaut werden darf – und da sind 200 Asylbewerber. Das geht einfach nicht.

    • @Don
      „Tatsächlich lag der Text hier seit Freitag rum, und ich wusste niht, ob ich ihn bringen sollte.“

      Wirklich? Und ich hätte glatt geschworen, dass er aus der Inspiration eines Moments entstand und dann einfach abgeschickt wurde, so charmant liest er sich nämlich. Nicht älter und überlegter als ein, zwei Tage – und Sie sind doch Profi!

  45. Titel eingeben
    Gab es nicht auch ein österreichisches Ich? Und wie hat das reagiert? Oder will es sich hier nicht äußern, um keinesfalls anzuecken?

    • Ich war ab 99 für die sog. „Ostküste“ in Wien und habe über die Restitutionen un Zwangsarbeiterverhanlungen geschrieben. Seitdem weiss ich, was Judenhass ist. Das hat ein österreichisches Ich verhindert.

      Sie sollten sich vielleicht an den Gedanken gewöhnen, dass man durchaus links, liberal und nicht arisch sein kann, und nicht der Auffassung sein muss, grenzenlose Immigration sei eine gute Idee. Das hat Cinque Stelle in italien durchaus verstanden.

    • Herr Karl
      na ja, I hät a mal geschaut ob nicht ein anderer reingeht und wie es dem dann ergeht mit diese „Leit“. Wobei, wenn er dann z’amngeschlagen oder ausgeraubt worden wäre, I hät dann nix gsehn und wär nie dort gewesen. Denn wie sagte schon Herr Karl: „Bin ja net deppert!“

      Und zur Situation im Allgemeinen:
      „Sie werden noch viel sehen und erleben. Das wird noch interessant werden. Aber ich kann Ihnen sagen: Schöner wird’s nicht. Wir fahren da alle miteinander sehr schnell am Abgrund herum.“

  46. "Sprezzatura, Don Alphonso, spruzzatura!"
    Lieber Don Alphonso,

    eine wunderschöne Geschichte zu einem lästigen Thema haben Sie da geschrieben. Und ich stimme Ihnen vollkommen zu, daß das alles wenig mit dem Islam zu tun hat.

    Ich habe ja einen ganz lieben Freund, ein wahrer Gentleman, aus Beirut, der mir erst vor wenigen Tagen wieder etwas aus dem Koran vorgelesen hat.

    Frauen werden im Koran als „Vergnügung“ oder „Lust“ für die Männer bezeichnet:
    „Zum Genuß wird den Menschen die Freude gemacht an ihrem Trieb zu Frauen und Kindern …“ (3,14).“
    Der Koran betont wie die islamische Überlieferung das Recht des Mannes auf Geschlechtsverkehr zu jedem Zeitpunkt: ( Auch in der Sparkasse)
    „Eure Frauen sind ein Saatfeld für euch; darum bestellt euer Saatfeld, wo immer ihr wollt“ (2,223). “

    Wenn nun in diesem neuen Deutschland manches nicht mehr so ist, dann ist es ja vollkommen gleichgültig, ob diese jungen Männer unter Zuhilfenahme ihres Gebetbuches Frauen attackieren oder, ob sie es tun, da es ihnen bisher nicht möglich war ihr animalisches Stammesdenken zu verlassen.

    Ich war ja vor wenigen Tagen in Mantua, um mich mal in Casatico, dem Geburtsort von Baldassare Castiglione umzuschauen. ( Dazu habe ich bereits unter : objectbe.blogspot.ch geschrieben). Ich verstehe ja schon, daß Castiglione seine Erziehung am Hof Ludovico Sforzas in Mailand erfahren hat und nicht in Mantua. Aber seinen «Il Cortegiano» sollte doch jeder Mann gelesen haben und ich bin ja doch glücklich einige dieser Herren kennen zu dürfen.

    Den vier männlichen Wesen, die Sie beschrieben haben wird so ein Buch auf Lebzeiten fremd bleiben.

    Aber ein wenig gewundert habe ich mich bei Ihren Zeilen schon als Sie von Ihrem italienischen Leben schrieben. Da hat Ihr italienisches Ich schon das falsche Ende von Messern gesehen, aber wo bleibt denn hier Ihre Sprezzatura ?

    Aber vielleicht ist es einfach so, wenn sich die Illusionen eines schönen, eines selbstbestimmten Lebens zersetzen, bedingt durch die Gäste eines frömmelnden Eskapismus vom mecklenburg-vorpommerischen Kartoffelacker?

    Wie weit sich dies schon entwickelt hat ist ja heute Nachmittag in der FAZ zu lesen unter: „Waffen zum Selbstschutz“ – so als Beratungsartikel des selbstverteidungserprobten FAZ Mitarbeiters, obwohl die FAZ Online am 16.01.2016 noch schrieb: „Hetze im Netz „Macht den Waffenschein und bewaffnet euch“.“
    Als ob der legal erworbene Waffenschein schon Hetze bedeutete.

    Und schlußendlich, lieber Don Alphonso: „Il n’y a pas besoin de lui montrer ses misères“

    Mit herzlichem Gruß
    ObjectBe

    • In der Civitas Dei von Augustinus stehen auch einige widerliche Dinge, anbrosius von Mailand ist trotz Antisemitismus immer noch Kirchenvater – trotzdem darf man bei uns gefahrlos ehebrechen und an andere Gottheiten glauben. So ist das nun mal: Es gibt klare Regeln, und man kann sie so oder so ablehnen.

    • Oje, ObjectBe
      Den Text flott überfliegend las ich „…die Gäste eines frömmelnden Eskapismus vom mecklenburg-vorpommerischen Kartoffelsackes?“
      .
      Was, das hat die geschrieben? Uff, ich hatte mich verlesen (eine Freudsche Fehlleistung etwa?)

      Nun sagen Sie mir: qui est „lui“ dont il est inutil?

    • @ Sehr geehrter Ichhabefertisch,
      Wie Sie richtig bemerken ist in meinem kleinen Text nicht von einem Kartoffelsack die Rede.

      Doch in mancher Freudschen Fehlinterpretation steckt ein Stückchen Wahrheit und wenn man sich vorstellt, daß es da einsame Menschen geben muß die in einem Mecklenburgischen Gulag, nun schon über 10 Jahre diese sich nie verändernden ausgestanzten Stoffteile zu einen „Hosenanzug“ in diesen geschmackvollen Farbvariationen zusammenfügen müssen; von einer Schneiderarbeit zu sprechen wäre eine Beleidigung für das ehrbare Handwerk, so ist doch schon verwunderlich, daß sich Amnesty International noch nicht für diese eingesetzt hat.

      Karl Kraus sagte schon:“Die Kleidung des Individuums ist der Reflex der Gesamtheit am Persönlichen.“

      Mit herzlichem Gruß
      ObjectBe

    • Frage an Don Alphonso
      Lieber Don Alphonso,
      ich habe gerade versucht an „Ichhabefertisch“ eine Antwort auf seinen Kommentar zu senden und bekam die Meldung

      “ Du schreibst die Kommentare zu schnell. Mach mal langsam.“

      Nun schreibe ich wirklich nicht sehr schnell und weiß nicht, ob die Nachricht eingetroffen ist. Wäre ganz lieb von Ihnen zu hören,

      mit herzlichem Gruß

      ObjectBe

    • Der kommentar ist angekommen-

    • 1997
      „Der Koran betont wie die islamische Überlieferung das Recht des Mannes auf Geschlechtsverkehr zu jedem Zeitpunkt …“

      Nix gegen unsere fortschrittliche Gesellschaft.
      Es war im Deutschland von vor 1997 (!) noch so, dass Vergewaltigung in der Ehe noch nicht strafbar war.
      Abscheulich.

      —–
      Das ist keine Verteidigung des Koran. Das ist ein Reminder, dass man vor kurzem noch erheblich im Glashaus saß.

    • ObjectB und der Kartoffelsack
      die Beschreibung der Merkelschen Kleidung ist sehr zutreffend. Auch wenn der Don die DWN nicht schätzt, möge er mir den Link gestatten, das Foto von Merkels lila Samtblazer bzw. dem durchgescheuerten Ärmel ist erbarmungswürdig.
      Zahlen wir so schlecht oder was hindert die Frau, dieses müllwürdige Stück der Tonne anzuvertrauen? Weiß sie vielleicht nicht, in welche Tonne es käme?

      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/01/17/us-stratege-die-eu-versinkt-gluecklich-in-der-bedeutungslosigkeit/

    • @ "der andere Gast"
      Sehr geehrter „der andere Gast“

      es ist wirklich wie Sie schreiben „abscheulich“, was unsere Justiz versäumt hatte. Und für Sie möchte ich auch gerne einmal die andere Seite vertreten:

      Jch habe Don Alphonsos Text gerade noch einmal gelesen und seine beigefügten Bilder angeschaut und mich vielleicht in Ihrem Sinne der Phantasie hingegeben, daß an Don Alphonsos Stelle der Bundeskanzler, Hand in Hand, mit Partner vor dem Eingang der Bank gestanden hätte. Man soll ja auch immer die andere Seite hören.

      Welche Worte würden fallen?

      Er zu Ihr: „Jetzt möchte ich dir in deinen Kopf hineinsehen können, ich möcht dir mal die Hirnschale herunter und nachkontrollieren, was du da drinnen denkst.“

      Sie zu Ihm: „Aber das kannst du nicht.“

      Er zu Ihr: „Man ist und bleibt allein“ Stille……..
      (Das wäre nach Ödön von Horváth) und der Phantasie weiter folgend seufzt Sie leise und denkt:

      „Als wenn ein Mensch dem andern / 
Heimat zu sein sich jemals schmeicheln dürfte. / Ist Wand’rung nicht der Seele ew’ger Ruf? / Was gestern noch als fremd uns angefröstelt, / Umfängt’s uns heute nicht vertraut und warm? / Und was uns Heimat hieß, war’s jemals mehr / Als Rast am Weg, so kurz, so lang sie währte? / Heimat und Fremde – Worte tauben Klangs / Für den, der nicht, nach Bürgerart, bedrückt / Von Vorurteil, verschüchtert vom Gesetz
Und feig verstrickt im Wirrsal des Gewissens, / Sich Ordnung lügt ins Chaos seine Brust.“
      (Das wäre nach Casanova)

      Und wenn die vier in der Bank solche Texte verstehen würden, dann könnte auch Don Alphonso mit all seinen Frauen beruhigt in die Bank gehen.

      Mit bestem Gruß

      ObjectBe (objectbe.blogspot.ch)

    • @ ObjectBe
      Sehr schönes Gedicht! Danke dafür.

      -/-

      Der Blazer von Madame: Was erwartet man, sie ist Physikerin ;-)

      Am Ende sagen sie ihr auch nicht, wenn Spinat am Zahn ist. Ich würde diese jämmerliche Entourage, diese Trottel, die täglich um sie herum sind und sie mit jedem dämlichen Mist beraten, an ihrer Stelle komplett entlassen, ähm sofort feuern.

      Wahrscheinlich haben sie Angst, gefeuert zu werden, WENN sie ihr was sagen. Das wird es sein. Die Machtblase, das wird ihr Verhängnis.
      Des Kaisers feige Ja-Entourage ist der wahre Feind.

  47. Frankforder Wärschdje mit Lernkurve
    Don Alphonso sagte am 26. Januar 2016 um 14:36 Uhr

    Strunz erlaube Ergänzunge inne de Klammer: „Ich weiss nicht, ob Sie a(m) gedankenlos Gel(d) abheben würden – wenn ja, meinen Respekt vor ihrem Selbstbewusstsein. Sollte es übertrieben sein, wünsche ich ihnen eine gute Lernkurve.“
    .
    Würde vorschlagen wir legen den Frankforder mal auf Wiedervorlage. Wie man in eingeweihten Kreisen so hört sei die Lernkurve bei der genuinen Frankfurter Einwohnerschaft ohne zwanghafte Ambitionen auf farbliche und anarchiche Bereicherung “ in Sachen migrativem Handeln

  48. Positives Denken
    Aber einiges hat sich auch zum Positiven geändert.
    Übereinstimmend wird anerkannt, dass auch ein deutscher Mann nachts sich ängstigen kann, wenn ihm eine Überzahl „Unternehmenslustiger“ begegnet. Damit brechen Feindbilder zusammen. Wer sind jetzt die Bösen? Wer die Guten? Manchen müssen evtl. neu nachdenken.

    • Der mitelhalbweisse, deutsche Mann natürlich, der weiterhin nicht bereit ist, sein Geld zu teilen.

    • Multikulti
      Was sich jetzt schon abzeichnet – wer heute noch mit verklärtem Blick von Multikulti schwärmt, wird nicht mehr ernst genommen, auch die mit den stärksten Nerven wenden sich nur noch ab .Es gibt kein Verständnis mehr, die Glaubwürdigkeit ist dahin.
      Diese Festung scheint genommen.

  49. Ceterum censeo
    „Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht (B.B.)“
    Blog lesen und kommentieren gibt (zeitweilige) Katharsis – aber: Heute schon was gemacht, um den Untergang zu stoppen, oder zumindest zu verzoegern?

    • Wieso...
      …ein Zitat von B.B. (den ich schätze)? Das ist von Thomas Jefferson, seines Zeichens VERFASSUNGS-Schriftsteller. Und auf Herrenchiemsee hat man das in Art. 20(4) GG gegossen:

      When injustice becomes law, resistance becomes duty.

  50. Die Frage WARUM
    Nach dem Warum zu fragen, wieso sie sich hier so benehmen, ist eigentlich müßig. Eigentlich. (Wir fragen hier, ja, was es mit UNS macht, ganz andere Fragestellung.)

    Doch das menschliche Denken ist zäherweise so angelegt. Es tickt im Grunde immer lösungsorientiert (Danke Evolution!), will immer seine Haut retten (auch Danke Evolution!), und will daher immer wissen, warum die Dinge sind, wie sie sind. Es bleibt nicht aus.

    (Bis auf die gänzlich Melancholischen, die interessiert das Warum kaum mehr.)

    Den Rest aber wohl.

    Und da gibt es ein Erklärungsmuster, das nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Eines von einigen, zugegeben.

    Extrem-autoritäre Systeme

    Im maghrebinischen, arabischen Raum ist das Zusammenleben stark von deutlich sichtbaren handfesten Regeln dominiert (die Sache mit dem Hand geben, Gesprächsregeln, Respektsregeln etc.). Es herrschen stark autoritäre Regeln. Denen hatte sich jeder zu unterwerfen; war früher vor Nasser wohl etwas liberaler im Orient, heute sehr rigide.

    Wenn derart autoritär Sozialisierte hier bei uns sind, wähnen sie – blind für Feinheiten – unser ihnen als freier erscheinendes System als regellos. Und benehmen sich, wie sich die benehmen, die aus einem rigiden Regel-erstarrten autoritären System ausgebrochen sind: Sie glauben, sie können hier machen, was sie wollen.

    (Wir haben als vorgeblich tolerante Gesellschaft aber ebenfalls Regeln, nur sind die nicht so sichtbar. Das übersehen sie.)

    Ab da verzweigt es sich: Derjenige mit halbwegs guter Erziehung bewahrt zumindest äußere Höflichkeit auch in der freizügig gewähnten Fremde. Der andere benimmt sich in keiner Weise, flippt richtig aus, ist distanzlos undsoweiter…, das war er schon vorher, ‚zuhause‘, konnte es nur nicht rauslassen.

    Ist Merkel blind oder was bedeutet ihr plötzlicher Schaffen-das-Idealsmus

    Wir haben nach meinem Dafürhalten also mit dem Umstand ‚Autoritäre Systeme‘ zu kämpfen. Dass Merkel dieser Umstand nicht anficht, verwundert schon. Kann man so blind sein? Wer sind ihre Berater? Dass MP Seehofer aus dem doch traditionell autoritären Bayern diesen unerfreulichen Umstand eher sieht als sie und aktiv bemerkt, ist das Interessante. Grad drum merkt er’s vielleicht.

    Dennoch finde ich seine autoritären, selbstherrlichen Kommentare seltsam: „Obergrenze 200.000! Soll ich Ihnen das aufschreiben?“ An die Adresse der Presse und an die Adresse von Merkel und gleichzeitig von oben herab wie für doofe, kleine Kinder, die nicht horchen wollen! Und dass er dann so seltsam hustend abwertend lacht, finde ich auch seltsam.

    Eine Rückkehr in ziemlich autoritäre Zeiten?
    Oder nur büffelig-bayerisches Gepolter, das man getrost ignorieren kann?

    • Ich weiss nicht, inwieweit Sie mit dem flachen Land verdrahtet sind, aber ich habe wirklich Angst vor dem, was die Krise aus dem Land jetzt schon gemacht hat. Das mit der Integration kann nichts werden, weil einfach keine Leute mehr da sind, die das tun – und ich kenne Lager, in denen so gut wie keiner Lust hat, sich auch nur die Sprache anzueignen. Es ist eine chaotische und gefährliche Lage, aber jeden, der das sagt, nennt man gleich „rechts“. Das kann nicht gut enden.

    • Ceterum censeo
      Wie gerade gesagt…

    • Verwandtschaft
      Bin über Verwandtschaftsbesuche mit dem flachen Land verdrahtet.
      Komme ursprünglich von da. Eine frisch hüftoperierte, alteTante vermietet an Flüchtlinge. Gemeinsamer Tenor: „Geht. so. nicht! Was macht Merkel da?“ Egal, ob CSU- oder Linkswähler. Es gibt niemanden, der dabei dem anderen dann Nazi! oder anderes vorwirft. Eher gucken alle ziemlich sorgenvoll.

      Doch wie – bei allem Unmut jetzt – das gehen soll mit einer mit dicker Hose numerisch festgelegten Obergrenze und den 201.000sten, den weist man dann ab?, das ist auch den CSU-Wählern unter ihnen ebenfalls mehr als schleierhaft.

      Es ist der Offenbarungseid der Politik generell. Das sehen sie.

      Jahrelang hat man das, was auf uns zukommt, ignoriert.
      Was passieren würde, wenn halb Afrika plötzlich vor der Tür steht.
      Man hat im Gegenteil noch mehr Billig-EU-Importe nach Afrika gedumpt. Man hat dennoch Waffen verkauft, gibt ja Arbeitsplätze, gell?

      Die Arbeitsplatzargumente-Fraktion um jeden Preis in meiner CSU-Verwandtschaft ist seit längerem recht komisch ruhig unterwegs und hält neuerdings die Klappe. Ich schätze das inzwischen sehr bei meinen Besuchen.

  51. In der schönen Schweiz ....
    …. „beklagen“ sie, dass sie die vorhandenen Internierungs- und Erziehungseinrichtungen für breitbeinige Jugendliche teilweise schliessen müssen, weil die Anzahl der dort Internierten in den letzten Jahren sehr deutlich zurückgegangen ist.

    • In Zelten
      das kann bezweifelt werden, eine ruderkameradin berichtet aus einem vorort von Luzern, dass für einwanderer dort noch ein zelt aufgestellt werden musste !

    • Titel eingeben
      Das wird sich rasch ändern. In der Schule, in der ich nebenher am Abend Kurse gebe, wird als Konsequenz der letzten Welle gefordert, das Sitzenbleiben neu einzuführen.
      Interessant sind auch die Aussagen der wenigen Syrer, denenzufolge maximal 20 Prozent der Merkelgäste aus Syrien stammen. Dass diese vor dem IS und nicht vor Assad fliehen sollte inzwischen common sense sein, Natopresse hin oder her. Es gab in Syrien z.B. ein Gesetz, das die verschiedenen Konfessionen dazu verpflichtete, die Feiertage der anderen mitzufeiern, Heiraten über die Religionsgrenzen hinweg waren Alltag.

    • Ich habe letzthin ein Lager gesehen, da kamen die Syrer aus Lagern im Südlibanon und waren Palästinenser von der Hisbollah.

  52. Wo...
    …sind angesichts dieser Lage die entsprechenden Umfrageergebnisse?
    Selbst mit 15 Prozent AfD könnte die Kanzlerin noch 20 Jahre regieren. Wo sind die Massendemonstrationen vor dem Kanzlerinnenamt?

    Beklatschen die Abwiegler bei Anne Will und Frank Plasberg den jeweils guten Hirten wegen der (Selbst)-Selektion des Publikums?

    Offensichtlich halten weite Teile der Bevölkerung eisern am ‚freundlichen Gesicht‘ fest. Bei irgendwem muss also eine Wahrnehmungsstörung vorliegen – und ich wage nicht zu entscheiden, bei wem.

    Oder sehen wir hier einfach die Auswirkungen der natürlichen Dummheit verstärkt durch’s mediale Propagandagebrüll? Dumm sind bekanntermaßen immer die anderen…

    Ich bin ziemlich ratlos.

    • Titel eingeben
      sie verhilft mit ihren Stimmen Merkel zu zwei neuen Ministerpräsidenten. Das kann’s ja eigentlich nicht sein. Ich sehe jetzt schon die Frau vor mir, die Raute, freudestrahlend den Erfolg ihrer Politik verkündend. Wer ja die AfD wählen will, sollte es nicht tun, schon aus dem genannten Grund nicht.

  53. Django hebt heute nicht ab
    Django nimmt am Lastschriftverfahren teil …

    • LASTSCHRICHTVERFAHREN
      richtig, die monatskarte wird abgebucht und bei REWE und EDEKA gibt es das cash-back-verfahren………..

      sparkassen und banken tragen der sicherheit ihrer kunden genausowenig sorge wie die Deutsche Bahn in ihren S-bahnen und zügen. kein wunder geschah das am und im kölner hauptbahnhof nach 19 uhr. hat die Deutsche Bahn dies jemals kommentiert, was auf ihrem gelände geschah ?

      oder pflegt die eine besondere willkommenskultur für testosterongesteuerte bahnhofsbesucher ?

    • djangohatnemonatskarte
      klar hat die Bahn eine Willkommenskultur, die Neubürger fahren kostenlos. Falls Sie dunkelhaarig sind, probiern Sie’s mal, ich Asyl ;-)

  54. Servus
    Stammt nicht von mir : „Bei grenzenloser Freiheit kommt immer der gewaltbereiteste Teil der Gesellschaft, unter Ausnutzung dieser Freiheit, an die Macht.“

    Nach Aufdeckung des Abgasskandälchen um VW wurde auch darüber gesprochen daß eine der Ursachen dieser Manipulation auf Männerseilschaften in Führungsetagen zurückzuführen ist. Verbunden waren diese Erkenntnisse mit der Forderungen nach mehr weiblichen Führungskräften.

    Nach einem törichten Kaiser und einem verbrecherischen Braunauer wird dem deutschen Volk (und diesmal nicht der ganzen Welt) erneut schwerster Schaden zugefügt – diesmal durch eine weibliche Führungskraft.

    • Wohl gegeben!
      Doch, mit Verlaub, ich trau’s mich fast gar nicht sagen:
      Unter einer männlichen Kanzlerin ;-) hätten wir ebenfalls ein solches Flüchtlings-Desaster!

      Diese Leute kommen, weil die Länder dort unten schwer instabil sind und Krieg führen! Wohin sollen sie denn sonst? In die Ukraine?

      Ein männlicher Kanzler hätte zwar grad nicht verblödeterweise „Welcome“ gerufen (das Weibliche, Soziale hätte auch in lässig-modernen Zeiten für einen Mann an der Führung Schwäche bedeutet). Und er hätte wohl auch nicht gesagt, dass wir das schaffen.

      Sie wären jedoch trotzdem gekommen.
      Es ist wurscht, wer grade Kanzler ist! Wurscht, was er sagt!
      Sie kommen!

      Und stellen die Kommunen vor Herausforderungen, die z. B. mit so wenig Asylbearbeiter-Personal, das auch noch schnarchig wirkt (wirkt, habe nicht gesagt: ist), nicht zu lösen sind.

      (Wird immer gerne gemacht, dass man die Kommunen schuften lässt; nur zu Wahlkampf- und PR-Zwecken stiefelt mal ein Höherer kurz durch die Fluten, dann isser wieder wech.)

      Dankt es dem Netz! Der Vernetzung sei dank, steht überall auf Billig-SmartPhones zu lesen, dass hier Milch und Honig flössen. Dass es auch hier Armut gibt nicht zu knapp, ist ihnen nur nicht sichtbar, weil Armut hier sich schämt und sogar vor uns versteckt (außer Berlin, da ist es schick).

      Weiber im Vorstand sind eine Scheinblüte in Unternehmen
      (Scheinblüte betreibt die Fichte nur, wenn sie kurz vor dem Absterben ist.)

      Aufgefallen ist mir bei vielen Unternehmen nur, dass, wenn es dort an der Börse kräftig nach unten rauscht, plötzlich weibliche Vorstände rankommen. Yahoo, hp etc. Weil die Damen nu auch nicht mehr viel kaputt machen können? Oder weil sie aufgrund ihrer … Art es besser richten könnten? (Letzteres glaub ich nicht, die ticken genauso wie Männer; ich glaub ja auch nicht mehr an den Weihnachtsmann.)

  55. Don Alphonso entgegnete am 26.Jan. 14:36 dem Frankfodder
    Alora, ike erlaube Strunz kleine Ergänzunge inne de Klammere:

    „Ich weiss nicht, ob Sie a(uch) gedankenlos Gel(d) abheben würden – wenn ja, meinen Respekt vor ihrem Selbstbewusstsein. Sollte es übertrieben sein, wünsche ich ihnen eine gute Lernkurve.“
    .
    Tja nun Don, der ausgebrochene Willkommenswahn braucht eben seine Zeit um wieder auf Normaldrehzahl abgesenkt zu werden. Bei der Einen bedarf es der Deichsel in der Badehose, die in eine Ecke der Damendusche drängt, der Anderen reicht schon die orientalische Jungmännergruppe vor der Galeria Horten, die standhaft die Türen verstellt.
    .
    Deswegen schlage ich im Falle des Frankfodders vor ihn mal auf Wiedervorlage zu legen. Wie man aus eingeweihten Kreisen der Rhein-Main-Region vernimmt, zeige ja die Lernkurve ehochix dort bei der genuinen, zur bürgerlichen Mitte tendierenden Bevölkerung eine besonders steil ansteigende Nähe zur y-Achse und effklammerix.
    .
    Eine Gruppe dieser bereichernden Herrschaften fragte ich vor einiger Zeit auf unserem historischen Friedhof mit alten Grabstätten in zentraler Stadtlage, der zwar nur noch die eine Funktion einer grünen Lunge wahrnimmt, ob das auch in ihren Herkunftsländern der übliche Platz für Ballspiele mit Grillpiquenique sei. Ich muss wohl ihrem Gesichtsausdruck nach die erste gewesen sein, die eine solch diskriminierend-bohrende Frage gestellt hatte. Als ich die Antwort bekam, dass dort ja auch gedealt würde war ich dann dran, mit dem Gesichtsausdruck. Die Antwort entwaffnete mich stante pede.
    .
    In unserem Stadtbad warte ich jetzt erst einmal ab wie sich die Situation entwickelt. Die ersten Bekannten mit denen man am Samstag Nachmittag im Solebecken so sein Schwätzle halten konnte sind schon nicht mehr erschienen-es ist nicht das „ob auch da“, sondern die schiere Menge.

  56. No Borders
    Ich bin ja der Ansicht, dass diese ganze „No-Borders“- u. „Bleiberecht-für-alle“-Akteure u. -Argumentierer letztendlich nur verkappte Anarchisten (u./oder Polizistenhasser) sind, die im Grunde genau das anstreben, was sich parziell u. lokal bereits als „staatlicher Hoheitsverlust über den Raum“ abzeichnet (also in den „No-Go-Areas“, der öffentlich inszenierten Gewalt à la Kölner Hbf, in den homogen-islamisierten Ghettos von Neukölln bis ….): Die totale Implosion des Recht- u. Polizeistaates … also brasilianisch-argentinische Verhältnisse nach den dortigen ökonomischen Krisen/Diktaturen.
    Ich bezeichne mich eigentlich als Liberalen. Deshalb ist es mir ein Ärgernis, u.a. nach Law-and-Order oder einer erheblichen Aufstockung der Kräfte zu verlangen, die „die öffentliche Ordnung“ garantieren (sollen). Aber es gibt hier keine Alternative: Andernfalls kehre man zu Thomas Hobbes zurück – u. bewaffne sich. U. sollte „der dt. Staat“, der sich im Merkelschen Neobiedermeier ja gar mit der perfektionierten (u. verfassungwidrigen?) NSA-Überwachung nach dem Vorbild einer preußischen Polizey arrangierte, nun nicht mehr dauerhaft die öffentliche Ordnung“ garantieren können, so ist seine Legitimation sowieso dahin ….

    • Mad Max
      Mit einem Wort, „Mad Max“ statt „Derrick“. Tschuldigung, bin ein Kind der 80er. Tja, ich weiß nicht, ob „Mad Max“ a la Karatchi bei voller Einsicht mehrheitsfähig wäre. Aber die neuen Mad Max-Fans könnten ja schnell mal eingebürgert werden, dann interessiert die Frage gar nicht mehr.

      Ach ja, einfach mal „Mord im TEE 91“ auf Youtube suchen, und den Starnberger Flügelbahnhof dort mit der Situation heute vergleichen…

    • An die Spiessbürger des Landes...
      Ich bin kein verkappter, sondern ganz offener Anarchist und ích will aus Platzgründen mal darauf verzichten ihnen den Unterschied zwischen einem tatsächlichem Anarchisten und dem, was Leute wie sie dafür halten, hier auszubreiten.
      Aber auf eines hätte ich schon gerne hingewiesen:
      Das mit dem „No-Borders“- u. „Bleiberecht-für-alle“, das wurde in Zeiten gedacht, bevor zB die Bundeswehr in nunmehr 14 Staaten der Welt meint Menschen massakrieren zu müssen. Dass die Überlebenden daraus, und ebenso den Folgen des ökonomischen Interesses DEs auch noch an das grösste Schwein zB in in Saudi Arabien Waffen zu liefern, ein Recht ableiten nach DE zu kommen, mag ja für Sie und manche andere zu unangenehm zum drüber-Nachdenken sein, ein kausaler Zusammenhang besteht aber trotzdem.
      Egal welches Pegida-style Gekeife sich ob solcher Feststellung erhebt.

      Die Details zu den 14 Staaten gibt’s heute (leider) im SPON
      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-ursula-von-der-leyen-will-130-milliarden-euro-investieren-a-1074065.html

    • @TDV und die Spießbürger
      Es ist pure Prostitution. Wir liefern Waffen und Saudi Arabien u.a. lassen von EADS riesige Grenzschutzanlagen bauen, die ersten 900 km sind in SA fertig. Das macht alles schon Sinn, die schotten sich ab, finanzieren IS oder wen auch immer und wer meint, unsere Waffen blieben bei denen im Land, glaubt vielleicht auch an den Weihnachtsmann.

      Es geht immer nur um Geld, Ressourcen, Gebietsansprüche und wir sind mittendrin. War die Bundeswehr mal nur für den Verteidigungsfall im Lande gedacht, versucht Flintenuschi, daraus eine Armee zu machen. Ob sie schlagkräftig genug ist, lasse ich mal offen.
      Nein, wundern müssen wir uns nicht, aber wir dürfen doch hier sagen, dass wir die Folgen nicht so prickelnd finden oder?

    • Pensieri
      Ich versuche ja gerade für das Dilemma zu sensibilisieren: Ich will keinen Polizeistaat ….. gerade auch, weil ich von Übergriffen seitens aggressiv-ungezügelter BeamtInnen (gegen Journalisten, Obdachlose ….) u. Vertuschungen weiß ….. U. zahlreiche Maßnahmen wie bußgeldeinbringende Verkehrskontrollen bei devoten BundesbürgerInnen sind ja wohl nur unverhältnismäßig, wenn „man“ sich andernorts (in „No-Go-Areas“) nicht mehr traut, weil dort Clans blitzschnell Hunderte mobilisieren …..

      Aber die Migration von JungMännern aus MENA u. sonstigen Staaten mit Vielfach-Identitäten in ausgelassener „Ballermann-Stimmung“ zwingt eben leider doch zu rigiden Maßnahmen. Eigentlich. Um die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten ….. wenigsten in Teilen der BRD (-;
      U. bei dem Erstaunen über diese subtile Selbst-Beobachtung unserer „Kunstfigur“: Es gibt in der BRD eben noch Regionen, die nicht durch multiethnische Wohn-Segregation geprägt sind ….. u. im Bereich der Prävention ist die bayr. Polizei-„arbeit“ u. -Präsenz tatsächlich (bisher) vorbildlich u. effizient zu nennen.
      U. der Text persifliert doch auch fein diese ganzen hilflosen bis abstrusen Versuche, eine Erklärung für das Verhalten des (straffälligen) koordinierten Mobs in der Sylvesternacht zu finden (der von mosaischen, christlichen oder muslimischen Tugenden noch weiter entfernt ist als vom Anstand).

      Und da ich gerade in Laune bin (ohne die Diskussion entern zu wollen …): Das „linke“ Paradigma, dass nur die Mehrheitsgesellschaft diskriminieren würde, die Minoritäten aber immer Opfer sein müßten, hält der „Lebenswirklichkeit“ sowieso nicht stand. Z.Bsp.: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/integration/rassismus-das-schweigen-der-schulen-ueber-deutschenfeindlichkeit-11056390.html

      [Auf krude „Kausalitäten“ u. „Rechtsansprüche“ gehe ich nicht ein. Juristen, Soziologen u. Politik-Wiss. sind bei der Behauptung evidenter „Kausalitäten“ ja etwas reservierter als die marxistisch geprägte Geschichtsdeutung ….. (-; ]

      Meinetwegen soll die bundes-dt. Bevölkerung sich von einem gefühlsduseligen-bornierten Wendehals aus der Uckemark weiterhin in ein visionäres „buntes“, blühendes Merkelland führen lassen. Ich lebe hauptsächlich an den Schweizer u. nordital. Seen (-;

      Buon pomeriggio! E grazie!

  57. Titel eingeben
    Hm, aus der spezifisch ingolstädtischen Altstadt-Perspektive mag das eine völlig neue Erfahrung sein, aber exakt diese Filme konnte ich auch schon vor einem Vierteljahrhundert erleben, als ich in die eh schon ziemlich multikultige Mannheimer Neckarstadt-West zog, wo dann schräg gegenüber im ehemaligen Volksbad auch noch eine Asylbewerberunterkunft eingerichtet wurde. Mein Heidelberger Ich wollte mich zur Anschaffung einer scharfen Waffe von mindestens 9 mm Kaliber überreden, denn mein subjektives Sicherheitsgefühl hatte dort zunächst enorm gelitten, aber letztlich habe ich mich dran gewöhnt, und in den 14 Jahren, in denen ich dort wohnte, hatte ich nicht einmal ernsthaften Stress. Allerdings bin ich bisweilen auch an einen anderen Geldautomaten gegangen, wenn es mir an der üblichen Cash-Zapfstelle nicht hundertprozentig geheuer war. So gesehen: Willkommen in der Realität.

    Ich will damit freilich nicht sagen, dass alles wohlbestellt wäre und man sich einfach nur locker machen müsste. Selbst von dort, wo man es ja gewohnt ist, mit Leuten aus über 150 Nationen zusammenzuleben, erreicht mich die Klage, es sei allmählich der Punkt erreicht, wo es unwiderruflich kippt. Und das will schon was heißen, denn das kommt von Leuten, die wirklich nicht empfindlich sind und schon einiges gesehen haben.

    • Auch mal wieder im Blog?
      Vor etlichen Jahren hatte ich bei Ihnen mal angemerkt, dass sich intelligente Menschen früher oder später immer vom Settembrini zum Naphta wandeln…

    • Titel eingeben
      Den genauen Kontext habe ich nicht mehr parat, aber die Äußerung ist mir natürlich im Gedächtnis geblieben. Ich würde mich Naphtas Forderung nach heiligem Terror nach wie vor nicht anschließen, aber ich war auch in den frühen 90ern schon kein Befürworter von unkontrolliertem Zuzug. Und das nicht etwa aus einer doitschnationalen Perspektive heraus, das Problem mit Neuankömmlingen aus aller Welt betraf die alteingesessenen Türken ja genauso, die haben auch nicht Halleluja gerufen, als die Balkanesen kamen, die Russen und wer noch alles. Die Stadt hat mehr oder weniger tatenlos zugesehen, wie das Viertel abschmiert, das sogenannte „Quartiermanagement“ hatte nur Feigenblatt-Funktion, und jetzt auf einmal stellt man fest, dass da eine No-go-Area ist, eine Parallelwelt à la Duisburg-Marxloh. Aber an Einsicht und Konsequenz resultiert daraus exakt gar nichts.

    • Titel eingeben
      “Ich würde mich Naphtas Forderung nach heiligem Terror nach wie vor nicht anschließen, aber ich war auch in den frühen 90ern schon kein Befürworter von unkontrolliertem Zuzug.”
      Da bin ich ja ganz bei Ihnen, nur…. Das Problem ist ja auch nicht der Zuzug dieser Leute, sondern was diese Völkerwanderung ausgelöst hat, und zweitens stehen wir dabei noch in den Anfängen.
      Das Problem ist ja vielmehr, dass die das alles auslösende Politik der deutschen, bzw der westlichen Regierungen im Nahen und mittleren Osten, erst durch diejeinigen ermöglicht worden ist, die ich gerne ebenso unmissverständlich, wie leider zutreffend den Urnenpöbel nenne. Und wenn sie zum Fenster raussehen, werde sie feststellen, dass genau dieselben Leute noch immer rumlaufen und somit auch bei den kommenden Wahlen immer wieder dieselben Figuren wählen werden.
      Die UN schätzt dass in näherer Zukunft sechs Millionen nach Mitteleuropa drängen werden…

      Welchen Terror ziehen sie denn dem heiligen Terror vor?

  58. Altbekannte Situation
    Die beschriebene Situation können Sie schon seit vielen Jahren in einigen Stuttgarter Bezirken beobachten. Größere Gruppen arabisch sprechender Migranten, die nachts eine große Hauptstraße trotz regem Autoverkehr überqueren um Autofahrer zu provozieren und zum Anhalten zu zwingen. Bei Hupen werden die Fahrzeuge beschädigt, auf die Motorhaube geschlagen, mit Prügeln gedroht. Schon tagsüber ist es nicht ratsam in diesen Vierteln einen Geldautomat zu benutzen. Diese Situationen häufen sich zusehends. Meiner 82-jährigen Mutter wurde kürzlich die Handtasche gestohlen, ich selbst hatte in der Kassenschlange bei Lidl plötzlich eine fremde Hand in meiner Manteltasche. Bis vor kurzem hatte ich nicht mal die Wohnungstür abgeschlossen. Seit Oktober fahre ich nur mit verschlossenen Autotüren. Das Leben verschlechtert sich. Der Frauentreff meiner Mutter findet nur noch tagsüber statt (früher trafen die Damen sich zum Abendessen im Restaurant). Ich gehe davon aus, dass unser Leben weiter eingeschränkt werden wird. Je älter man wird, desto hilfloser ist man diesen Personen ausgeliefert, ich werde mir deshalb einen Altersruhesitz im Ausland suchen. Möge Deutschland mit seinen syrischen (Frauen-) Ärzten glücklich werden.

    • hilflos
      „Je älter man wird, desto hilfloser ist man diesen Personen ausgeliefert, ich werde mir deshalb einen Altersruhesitz im Ausland suchen.“

      Da möchte ich doch lieber zu allererst an meine beiden Töchter denken. Habe lange vor Silvester der jüngeren Tochter aus Jux gesagt, dass wenn es so weiter ginge, sollte sie anfangen, abends beim Joggen ein Kopftuch zu tragen. Tja, ich konnte mir nicht vorstellen, dass das in nur ein paar Wochen später ein guter und ernst gemeinter, praktischer mütterlicher Rat sein könnte.

      Mit Kopftuch habe ich ja schon eine Erfahrung gemacht. Ich hatte vor einigen Jahren den Schirm vergessen, es regnete heftig, ich war in der Stadt und band mir meinen schönen YSL Kaschmir-Tuch um den Kopf. Wie ich angeglotzt wurde, werde ich nie vergessen, die Blicke, die mir zu wispern schienen: du böse Konvertitin, schäme dich, ja, so sprangen mir die Blicke fragend und neugierig ins Gesicht. Ein älterer Herr arabischer Herkunft folgte mir und wollte meine Bekanntschaft machen – eine Annäherung der Art, die bisher noch nie vorgefallen war. Erst nachdem er realisierte, dass ich ganz offenbar eine „Ungläubige“ sein musste, hat er sich geschwind von mir entfernt…

    • NAMEN NENNEN
      können sie denn namen dieser bezirke nennen, ich höre, dass der hallschlag zum modeviertel verkommen sein und frage mich nun, ob sie von Gaisburg oder Heslach reden ?
      mit sicherheit doch nicht vom Unteren Kienle ?

    • @Stuttgarter
      In manchen Stadtteilen in Berlin gehen Rentner nicht mehr vor die Tür, sobald es Dunkel wird. Das ist aber schon seit einiger Zeit so.

      Aber wohin im Alter?

    • Herrn oder Frau Stuttgarter
      Im Januar 17 muss ich nach Stuttgart. Könnten Sie die zu meidenden Bezirke bis dahin einmal aussprechen?
      Ich fahre nicht nach Untertürkheim, Sindelfingen oder Zuffenhausen

  59. Die Berliner Verhältnisse
    In Berlin liegen gern mal Obdachlose im Foyer. Oder die Geldautomaten werden gleich ab 22 Uhr zugesperrt, damit es keine Probleme gibt.

    • "Ich spüre, wir schaffen das ..... "
      Obdachlose? Sagten Sie „Obdachlose“? Das kann es in dem visionär-utopischen Land doch gar nicht mehr geben, wo Damen im Bundeskanzlerinnenamt ein „freundliches Gesicht zeigen“ oder andere mit abgebrochenem Theologiestudium sich für cosmopolitan global justice stark machen …. Armut u. Prekaritätsgesellschaft in der BRD? Sie müssen sich irren! Bestimmt!

    • Titel eingeben
      Wiglaf Droste schildert solch „Obdachlose im Foyer“ in seinem Buch „Der Ohrfeige nach“, in dem Kurzbericht „Sich eine Platte machen“. Er nahm’s mit Gelassenheit und es verlief positiv; nachdem er sein Geld aus dem Automaten (in Kreuzberg/Neukölnn) hatte, schenkte er den drei dort Lagernden zum Abschied ein Pfund, also einen Zwanziger. Auch so kann’s (gut) gehen.

  60. "Das kommte ja voher kaum jemand wissen."
    Naja, da kann man als Beobachter von Nachrichten (Seher von Krimis) aus Schweden durchaus anderer Meinung sein. Auch ein Blick nach Frankreich, in die Banlieues, hätte dazu beitragen können zu zeigen, was durchaus wahrscheinlich ist (sofern man nicht blauäugig sein will).
    Schwaches Herz ist nix zum Regieren.

    Das Vorsichtsgebot, dem der Don offensichtlich vor der Bank (logischerweise, hätte ich zur Minimierung der Wahrscheinlichkeit schlechter Erfahrungen auch getan) gefrönt hatte, hätte, vernünftig angewendet, dazu führen müssen, daß die Politik sich selbst an die Gesetze hält (Einwanderungs, §16 GG, EU-Verträge).

    Vor allem hätte es nach meiner Meinung definitiv impliziert, keine Blanko-Einladungen (an wen auch immer) via Fazebuch-Selfie auszusprechen.
    Aber Mutti Kanzlerin wird dafür die Verantwortung übernehmen müssen, ihre Bardei, die einfach zugeschaut hat, neben den anderen, auch.

    Die hätten sich am Don ein Beispiel nehmen müssen.

    • Dafür bleibe ich bei denen Wadenbeisser, bis sie weg sind. Und nein, ich glaube nicht, dass sich Merkel noch lange halten kann. Dazu ist die Migration die gerade kommt, zu wenig hilfsbedürftig. Das hat sich in den letzten zwei Monaten deutlich geändert.

    • Hilfsbedürftig
      Aber irgendwie ist das bei den Wahrheitsmedien noch nicht angekommen. Während ich das auf dem Sofa las, liefen im Hintergrund Nachrichtenkanäle. Berichte zum
      Thema werden immer noch mit Äteren Frauen und kleinen Kindern in den Armen ihrer Eltern bebildert.
      Aus ihren Kommentaren liest man oft heraus, dass sie viel in Flüchtlingsheimen herumkommen. Ich würde gerne mehr darüber im Blog lesen.

    • die grpsse Mehrheit sind bei uns alleinstehende, junge Männer. Das hat sich in letzter Zeit wohl auch nicht geändert, selnst wenn die Reisebedingungen heute ab athen problemlos sind. Meines Erachtens kommen vor allem die, die daheim wenig Chancen haben. Man staunt, wenn Gruppen eintreffen, in denen ein einziger halbwegs englisch kann.

  61. Hervorragend einfühlsam!
    Mein Kompliment zu diesem Text. Er erinnert mich ungemein an diesen ähnlich Guten:

    http://blogs.faz.net/stuetzen/2015/11/13/das-politische-ende-von-angela-merkel-in-gmund-am-tegernsee-5793/#respond

    Auch hier geht es um den Verlust der Heimat und das ist das Erschreckendste an dieser Entwicklung.

  62. Leidkultur
    Lieber Don,

    ehrliche, detaillierte Selbstbeobachtung der Angst als zentrale Reaktion auf die Neuankoemmlinge, Ihre persoenliche, aber auch die allgemeine, und nicht nur bei Frauen. Diese Angst wird nicht nur aus der aktuellen Konfrontation geboren, sondern auch aus den – nicht unrealistischen – dystopischen Projektionen fuer die Zukunft, fuer deren Verhinderung (falls denn ueberhaupt eingestanden) die aktuellen Volksvertreter keine schluessige Konzepte haben. Diese Angst generiert schon jetzt paranoide Ideen und Polarisierungen, die man vor nur, sagen wir mal, 2 Jahren als unmoeglich deklariert haette.

    Cheers,
    Der Onkel

    • Ich nenne es Altersweisheit. Angst ist, wenn einer im Hof mit dem Messer in Richtung Bausch schielt. Das war lediglich Recherche.

  63. Im Vergleich
    zu 4 angetrunkenen Gestalten, die einen Bankomaten unbenutzbar machen (wenn man nicht gerade ein 2m großer Kampfsportler ist) ist das, was inzwischen in München fast täglich geboten ist, nochmal eine andere Hausnummer. Auch die Berichte, über die etwas würzigere Art des Badevergnügens, die in verschiedenen Medien zu lesen sind, zeugen von gewissen Mißverständnissen, was die Willkommenskultur alles beinhaltet (manche Politikerinnen freuen sich ja über diese Veränderung – obwohl, man hörte schon länger nichts mehr aus der Ecke) .

    Ihrem Satz „Sie sind nun einmal da, hat die Frau gesagt, die diese Leute eingeladen hat.“ entnehme ich, dass auch Sie inzwischen eine gewisse Hemmung haben, den Namen der Frau überhaupt noch zu schreiben oder auszusprechen. Ich mag ihn schon gar nicht mehr denken und bemerke diese Abneigung bei nicht wenigen Mitmenschen. Wie soll das erst werden, wenn es einen schwerwiegenden Terrorakt auf deutschem Boden gibt? Hoffen wir, dass wir weiterhin verschont bleiben, recht viel mehr bleibt uns nicht im Moment.
    Schönen Gruß,
    Elias

    • Wenn wir einen Terrorakt haben, kriechen sofort die Beschwichtiger aus den Ecken und rechnen das mit Brananschlägen auf. Medienübergreifend. Hat bei Köln und dem oktoberest ja auch funktioniert, mit Hilfe der Minister für Familie und Justiz sowie ARD und ZDF.

    • Nostalgie hilft nicht mehr weiter!
      Sie schreiben, Don: „Wenn wir einen Terrorakt haben“, der wird leider nicht ausbleiben, denn Deutschland befindet sich bereits im Krieg mit dem IS, ohne jedoch die damit verbundenen Ziele definiert zu haben.

      Da ist „das Kriechen der Beschwichtiger“ nun ein Nebenschauplatz, denn die Polarisierung unserer Gesellschaft ist doch das erklärte Ziel der IS-Kriegsführung. Ich vermisse bei unserer Staatsführung jegliche Weitsicht: Die irakischen Kurden aufrüsten und zugleich mit Erdogan einen Flüchtlingsdeal machen, das kann einfach nicht gutgehen.

      Und war nicht vor kurzem sinngemäß auch in der FAZ zu lesen, „die müssen noch ihren 30jährigen Krieg ausfechten“, und wir schauen zu und freuen uns über das Abräumen von Potentaten.

      Da hilft jetzt auch keine nostalgische Rückschau mehr: der arabische Krieg sickert langsam bei uns ein und die Flüchtlinge werden auch – ganz im Sinne des IS – die Destabilisierung unserer Gesellschaft vorantreiben . Gibt es denn darauf keine vernünftige, durchdachte Strategie unsererseits, sondern nur Hysterie und Stimmungsmache auch in diesem Blog?

    • Wo sehen Sie hier Hysterie? Glauben Sie, ich habe die Leute dort hinbestellt?

    • Es ist doch wohl etwas zu kurz gedacht ...
      Es ist doch wohl etwas zu kurz gedacht, wenn sie dies hier nur als deutsches Flüchtlingsproblem darstellen. Meine zugespitzte Frage lautete ja: Gibt es denn darauf keine vernünftige, durchdachte Strategie unsererseits? Darauf sind sie leider nicht eingegangen.

    • @Don Beschwichtigungen
      Ja, bisher hat das genau so funktioniert. Warner demagogisieren, Eintreten des Vorhergesagten, Warner demagogisieren.

      Jetzt aber passieren erstaunliche Dinge:
      a) Art.v. Hanfeld in der heutigen FAZ http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/wieso-europarats-abgeordnete-den-deutschen-die-leviten-lesen-14039702.html
      Deutschland wird aus dem Ausland, von der EU an die Kritierien freier Presse erinnert.
      b) im Fall der sexuellen Vergehen an der russischstämmigen Lisa.B fordert Russland von Deutschland die Einhaltung der Menschenrechte und der Rechtsstaatlichkeit. D weist dies als „Einmischung in innere Angelegenheit“ irrtümlich zurück- das Mädchen ist Halbrussin mit Ausweis!

      Die alte MAsche funktioniert nicht mehr .

  64. aus Berlin kennen wir das leider schon
    Bei uns in Berlin Kreuzberg wurde die Bankfiliale am ende geschlossen weil die Sicherheit nicht mehr garantiert werden konnte, weder für Kunden noch für Angestellte.
    Danke für den Artikel, er ist so scharf beobachtet, dass er traurig macht. Die Polizei kommt übrigens bei uns schon lange nur noch wenn es „wirklich“ wichtig ist, bei Kellereinbrüchen oder Diebstahl kommen die wegen Personalmangel (eigene Aussage der Polizei) schon gar nicht mehr. Ach ja, und übrigens, das Problem im Schwimmbad hatte ich auch schon, da ging es um fieses, dreckiges Anstarren, was ja nicht explizit verboten ist, sondern eher in die Kategorie „Anstand“ fällt. Leider wird einem kein Bademeister bei sowas helfen, insofern ist die Folge, dass man/Frau/Transe/Mädchen oder sonstwas anglotzbares nicht mehr hingeht.

    • Ja, von dem Widerwillen der Polizei, so etwas audzunehmen, habe ich auch gehört. So bekommt man natürlichz die Rate auch niedrig und die aufklärungsquote höher.

    • Berlin-Moabit
      Filialen in Berlin-Moabit in der Turmstraße werden vom Security bewacht, 2 Männer stehen am Eingang, das fand ich bemerkenswert.

  65. Lieber Don - ungeteilte Zustimmung.
    Vielen Dank für ihre perfekte Zusammenfassung der Stimmungslage. Problem, es traut sich selten einer, etwas zu sagen. Vielen Dank.

  66. W
    Ich kann Ihre Gedanken nachvollziehen, mir erging es auch schon so. Und dennoch ist Ihr Artikel im Grunde rassistisch. Wieso? Weil Ihre Angst aus der Furcht vor dem Unbekannten stammt. Sie werden sich an diese Umstände gewöhnen und diese nicht mehr als bedrohlich empfinden, glauben Sie mir. Uns allen wird es so ergehen, diese Gewöhnung. Wo ich Ihnen zustimme ist: das alte Deutschland, es hat mir besser gefallen …

    • Es ist nicht das Unbekannte, es ist der Umstand, dass kein Mensch, der einen Funken Verstand hat, in er Situation 200 Euro ziehen und dann allein durch eine nächtliche Stat laufen würde. Es ist völlig egal, wer einem da aus dem Hoodie über die Schulter linst: Das tut keiner.

      Justieren sie mal ihre Schwelle für das Wort „rassistisch“. Das erleicjtert den Dialog.

    • Unfug: Es ist die Angst davor, seine körperliche Unversehrtheit zu verlieren
      Wenn Sie mal richtig vermöbelt worden sind, oder mal ein Messer im Arm stecken hatten, dann verstehen Sie warum man dann, wie sie fälschlicherweise sagen, „rassistisch“ wird.

      Ich mag den Rassismusbegriff sowieso nicht, der steht, was seine Unschärfe und gleichzeitig unspezifische Treffergenauigkeit angeht wie der Begriff Hetze.

      Ich glaube wenn z.B. Menschen Bettler aus Rumänien schlecht finden, dann ist das nicht Rassismus (wegen der Rumänen) sondern reflektiert die Ablehnung der Bettelei. Bei dt. Mitbürgern würde ich ähnlich reagieren, wenn die betteln (zumal wie wir heute sehen, genug Geld da wäre, diesen Benachteiligten zu helfen).

      Wenn ich vermeiden kann vermöbelt zu werden, dann bin ich gern „rassistisch“, auch wenn ich glaube daß dies der falsche Begriff dafür ist.

    • "rassistische" Fehlallokation von Worten @Alexis d.T.
      Kann Don nur recht geben, der Begriff hängt bei Ihnen im falschen Halfter!

      Wenn man Bügeleisen, Spülmaschine, Kamin und Toilettenschüssel „rassistisch“ nennt, weiß man nicht mehr, wohin man das Geschirr stellen soll und eigentlich ist es dann auch egal.

  67. Ein guter Staat
    hat zwei Hände: Eine helfende Hand und eine eiserne Faust. Zweitere kennt Deutschland seit mindestens 15 Jahren nicht mehr.
    Man verzeihe mir diese etwas vulgäre Aussage aber sowohl die Bevölkerung als auch die Exekutive dieses Landes sind ein Haufen von jämmerlichen Waschlappen. Ich frage mich, wie diese Bevölkerung die anstehenden Härten bewältigen soll.
    Weinerliches Demonstrieren hilft weder gegen Wirtschaftskrisen noch gegen den IS noch gegen illegale Masseneinwanderung noch gegen die unterliegenden, viel gravierenderen Probleme.

    Ich frage mich nur, ob die Deutschen dann zu ihrer ersten, großen Liebe zurückkehren, dem (militaristischen) Obrigkeitsstaat. Das haben sie schon einmal getan, als das die Demokratie nicht das gewünschte Ergebnis gebracht hat.
    Ich tendiere allerdings eher dem spätrömischen Szenario zu, nur das unsere Foederati nicht mal zu Beginn einen sinnvollen Beitrag zur Gesellschaft leisten

  68. Deutsch als Fremdsprache. Lehrer werden verhöhnt und ausgenutzt
    Meine Freundin unterrichtet Deutsch als Fremdsprache. Das Problem bei Deutschlehrern in verschiedenen Sprachinstituten ist, dass die Teilnehmer am Ende der Kurse Lehrer-Bewertungen abgeben. Ist noch ein Relikt aus Kursen der Arbeitsagentur.

    Die Lehrer sind den Schülern ausgeliefert. Wenn diese nicht kommen oder desinteressiert in der Ecke hocken, mit ihren Smartphones spielen, den Lehrer filmen, die Videos anschließend ins Internet stellen und irgendwann ihre Prüfungen nicht packen, wird der Lehrer verantwortlich gemacht.

    Unterricht während des Ramadans wird für die Lehrer zur Hölle. Entweder die Schüler kommen nicht oder schlafen auf den Bänken ein.

    Beurteilt werden die Lehrer. Die Macht liegt bei den grade eingewanderten Jugendlichen.

    Möchte meine Freundin abends nicht mehr heulen sehen. Und sie ist eine verdammt engagierte Lehrerin.

    Weg mit den Lehrer-Bewertungen durch die Schüler. Das wird arg ausgenutzt.

    • das ist überall anders genauso
      Ihre Freundin soll sich Baldrian kaufen und das Niveau nach unten schrauben, aber dafür viele lustige Bildchen zeigen und viel, viel Gruppenarbeit machen lassen; das ist nicht so anstrengend für sie. Ergebnisse der Gruppenarbeit (Arbeitsblätter) einsammeln, benoten. Anwesenheit großzügig führen, Noten großzügig vergeben, Niveau Unterkante Schuhsohle halten, viele dröge Wiederholungen. Fertige Unterrichtsentwürfe für den Deutschunterricht in der Unterstufe bekommt man gebraucht, aber ausgesprochen brauchbar; kann man auch Arbeitsblätter draus stricken. Und sich bewusst sein: Man kann eben keinen etwas lehren, der das nicht will und Autorität, die Lernbereitschaft zu erzwingen, wird den Lehrern nicht mehr zur Seite gestellt. Die Bewertungen der Kollegen kriegt Ihre Freundin doch gar nicht zu Gesicht, glaubt sie im Ernst, die kämen besser klar? Egal, was die erzählen! Da gibt es nichts zum „klarkommen“; schon lange nicht mehr, das ist gar nicht darauf angelegt, das jemand etwas lernt und der Lehrer klarkommt. Allenfalls gegen das Gefilme würde ich vorgehen und in der Konferenz anregen, dass ein smartphone-Verbot ausgesprochen wird; die Dinger darf man nicht mehr vorholen, sonst setzt es einen Verweis, das ist ja auch irgendwie sexistisch, wenn Frauen gefilmt werden, jajaja! Da werden die Kollegen mitziehen; die wollen auch nicht gefilmt werden. Vorher aber mal schön in den Klassen fragen, ob auch andere Lehrer gefilmt werden; aber ganz, ganz freundlich …

  69. Schutzbedürftige und Schutzgeld
    Kürzlich wurde das abgedroschene „Gutmensch“ von interessierten Kreisen zum „Unwort des Jahres“ befördert. Riskant, wo doch erst letztes Jahr dem Wort „Lügenpresse“ die gleiche Ehre widerfuhr. Kaum ist Sylvester vorbei, kommt nun Stück für Stück ans Licht, wie Journalisten jeder Couleur (also grün oder rot) durch absichtsvolles, volkserzieherisches Weglassen und Verschweigen bleierne Schuld auf sich geladen haben. Wie mag man da in einem Jahr erst über die Schuld der „Gutmenschen“ denken? Dabei hätte es doch weißgott genug geeignetere Unwörter-Kandidaten gegeben – z.B. der sog. „Flüchtling“, der sog. „Syrer“, die (ganz schlimm) „Willkommenskultur“, oder neuerdings Klöckners genialer „Plan A2“.

    Mein absoluter Lieblingskandidat für das „Alternative Unwort des Jahres“ ist aber der sog. „Schutzsuchende“. Das sind die sportlichen, 20-jährigen Männer, die hier gut gelaunt in immer größerer Zahl herumstehen. Man erkennt schon von weitem ihre unbedingte Schutzbedürftigkeit, und bestimmte „Gutmenschen“, vor allem weibliche, möchte ihnen wohl gerne die Wange oder die kahlrasierten Schläfen streicheln, um sie zu trösten. Manchmal möchten sie das auch von selber, obwohl frau gar nicht will, und so darf man sich jetzt jeden Morgen auf die neuesten Meldungen im Lokalteil der Zeitung freuen. Sind es vielleicht nur Schutz-Geld-Bedürftige? Folgt man der Geldautomaten-Geschichte des Dons (danke!), dann liegt der Verdacht nahe.

    Nun ging ich letzten Samstag zufällig an einem alteingesessenen Waffengeschäft vorbei, in dem sonst nur Jäger verkehrten. Das Schaufenster warb für „Selbstverteidigungskurse“ und „Frei erhältliche Gasrevolver ab 18“. Vor mir ging eine mittelalte Dame, die sich sichtbar einen Stoß gab und die Treppenstufen zur Eingangstür nahm. Da fiel mir ein, daß mich meine Frau erst neulich um ein Pfefferspray und einen Taschenalarm gebeten hatte. Es hatte nämlich in unserem Viertel mehrere Fälle von Beinahe-Vergewaltigungen gegeben, so erfuhr man aus der Presse (bei Verschwörungsverdacht bitte einfach die letzten TZ-Lokalmeldungen googeln – egal welcher Tag). Ihre Freundin hatte ihr erzählt, daß sie jetzt nur noch mit einer Art Panik-Knopf durch den Park joggte, den sie sich an den Finger steckte, und der bei Betätigung einen Höllenlärm zu machen versprach. Alles Psychologie.

    Ich betrat also nach der Dame den Laden, und war doch überrascht, daß ich meine geplante Frage bereits aus ihrem Mund hörte. Aber der Verkäufer seufzte nur und schob ihr die bereitliegende Kladde herüber. „Wir kriegen frühestens nächste Woche wieder was rein“, sagte er. Die Kundin vor mir seufzte ebenfalls, und setzte ihre Telefonnummer unter die bereitliegende Warteliste. „Pfefferspray“, „Elektroschocker“, „Taschenalarm“ stand darauf. Ich tat es der Frau gleich – man will ja nicht bei Amazon kaufen, sondern den lokalen Einzelhandel unterstützen. Gerade in einer Branche, wo es auf fachkundige Beratung ankommt, die man in Zukunft noch öfter brauchen wird…

    • Das Erstaunliche ist, dass dieses Rebranding des Flüchtlimgs seinen ausgang bei ganz linksfeministischen Sprachvernunzern nahm. es ist schon erstaunlich, wie die Medien das dann einfach so befolgen. Problem ist halt, dass soche Worte ganz schnell verbrannt sind,. wenn Leute dann Schutz auf der Domplatte suchen.

    • Titel eingeben
      „es ist schon erstaunlich, wie die Medien das dann einfach so befolgen“ – Ottos Kulturkampf reloaded! Selbst die Linken lesen Geschichtsbuecher, auch wenn sie nicht immer alles verstehen.

      Cheers,
      Der Onkel

  70. Wieviele fallen derzeit aus allen Wolken?
    Ich habe letzte Woche Montag aus ähnlichen Gründen das erste Mal seit 17 Jahren die Strassenseite gewechselt. Vor mir 3 Menschen ohne bedeutungsvolle Herkunft, hinter mir 4 und ich mittendrin mit meinem Oldschool-Handy, in der Dämmerung. Auf einmal wieder dieses altbekannte Gefühl von damals, als ich (in einer wahrhaft braunen Stadt in Ostdeutschland) vor allem im Sommer die Strassenseite zu wechseln mich genötigt sah, da in Sommern meine Hautfarbe eher der eines sizilianischen Italieners entspricht.
    Der Einzige Unterschied zu damals: ich war noch minderjährig und hatte bereits Gewalterfahrungen mit den Braunen gemacht.

    Ich war von mir selbst schockiert, aber ich dachte mir, ich will es nicht rausfinden, wobei ich das erst hinterher dachte. Als ich mir der kleinen Umzinglung gewahr wurde, dachte ich nämlich gar nichts mehr, ausser daß das Gefühl seine Befriedigung verlangt. Es war eher eine Reflexhandlung, aber eine nach altbekanntem Muster. Abgesehen von der Tatsache, daß ich es in der braunen Stadt früher nur gegen Abends gemacht habe, nicht tagsüber oder zur Dämmerung.

    Ich frage mich, wieviele Leute gerade ähnliches erleben und darüber aber (noch) nicht sprechen. Daher spreche ich inzwischen Kollegen und Bekannte selbst drauf an. Meine Quote liegt bei ca. 50%. Dabei sind nicht nur liebe, süße Mäuschen, sondern u.a. auch ein gestandener Krisenviertel-Lehrer von 56 Jahren. Der auch sehr erleichtert wirkte, als ich das mal rundheraus einfach erzählte, daß ich letzten Montag das erste Mal seit 17 Jahren die Strassenseite gewechselt habe aus Angst vor den Menschen, mit denen ich gerade auf der selben lief.

    Wenn nicht bald der Korken gezogen wird, wird es bitterlich knallen. Denn es gibt keinen Grund, sich das alles so bieten zu lassen, niemand kann einem erklären, warum das in Ordnung, gut oder im Sinne irgend einer humanitären Verpflichtung sein solle.

    • Die Angst ist überall. Man arf sich davon nicht dominieren lassen, aber irgendwann ist eben eine Frenze erreicht. Ich suche mir solche Typen ja auch nicht heraus. Ich gerate da nur rein. Un ich denke, man sollte schon lieber beizeiten darüber sprechen.

    • Lieber Angsthase als Krankenhauspatient
      Auch mir mangelt es eigentlich nicht an Zivilcourage – ich habe einmal einen durchgeknallten Junkie auf der Terrasse meiner Nachbarin gestellt und gehe regelmäßig an der versammelten Jugendgang unseres Multikulti-Viertels vorbei – aber auch ich höre auf meine Intuition und versuche bedrohliche Situationen zu vermeiden. Sie haben alles richtig gemacht, als Sie die Straßenseite wechselten. Auch wenn es etwas am Stolz nagt, aber man sollte Warnungen des Unterbewußtseins nicht ignorieren.

      Und man sollte solche Einzelvorkommnisse natürlich nicht überbewerten, aber es ist einfach eine Tatsache, daß das Bedrohungsgefühl gestiegen ist. Die Berichte, daß Trickbetrüger auch schnell zum Messer greifen, haben mich sehr beunruhigt. Da geht man nicht gerne ein Risiko ein. Meiner Meinung nach wird das nur besser werden, wenn von der Strafverfolgung und der Justiz gegen Gewalttäter stärker durchgegriffen wird, ohne große Bedenkenträgerei um unglückliche Kindheit oder andere traumatische Erfahrungen der Täter. Gewalttäter gehören in den Knast, da sollte es keine Kaution, Bewährung oder vorzeitige Haftentlassung geben. Der Schutz der Bevölkerung muß Vorrang haben!

  71. Titel? Ich wurde früher als "Durchlaucht" angesprochen.
    Diese Story gibt mir zu denken. Auch ich verbinde oft den abendlichen Spaziergang mit einem kurzen Stop beim Automaten im Sparkassenfoyer. Und ich würde auch Bedenken bekommen, wenn da vier junge Männer einfach so abhängen würden, ohne Überweisungen oder Abhebungen zu tätigen. Ich werde also morgen mal die Telefonnummer der Sparkasse, die im Foyer für Problemfälle aushängt, im Handy abspeichern. Denn die Sparkasse ist dafür da, die Sicherheit in ihren Räumen zu gewährleisten und auch das Hausrecht durchzusetzen, wenn es nötig ist. Dazu müssen die gegebenenfalls auch Security-Mitarbeiter vorbeischicken. Darauf bestehe ich als Kunde. Allerdings wundere ich mich, wozu die Kameras im Foyer gut sind, wenn auf solche Vorkommnisse überhaupt nicht reagiert wird, und erst ein Kunde Meldung machen muß.

  72. Bitte recht freundlich!
    Ob pixelige Kameraaufnahmen mir noch etwas bringen, wenn ich mit einem Stich in die Niere im Krankenhaus liege, ist noch die Frage…
    :-/

  73. Titel eingeben
    Werter Don Alphonso,
    ich sage einfach nur Danke für Ihre gelungene Darstellung. Auch mir tut die missliche Entwicklung meines bis vor ca. 5 Monaten noch kultivierten Geburts-und Heimatlandes sehr, sehr in der Seele weh…

  74. Titel eingeben
    in der tat bin ich auch jemand, der Gefahr wittert. ob sie nun da ist oder nicht. das hat mir im zweifel manchen Umweg eingebracht, mich im zweifel allerdings auch vor einigem bewahrt.
    andererseits sei allerdings auch gesagt, dass wenn das boese wirklich droht, es einen eher von hinten anspringt, wenn sich unbemerkt die ubahn gelehrt hat, wenn man achtlos oder euphorisiert schlendernd ploetzlich mitten in fliegenden faeusten steht. das gab es allerdings in ffm, in koeln, in hh und im kohlenpott schon zu jeder zeit. in London, paris, bruessel und nyc auch. in nyc werden heute gerade diese 70er und 80er als besonders stimulierend und als besonders kulturreich idealisiert.
    wenn man dann doch mal durch ein ganz schlimmes nadeloehr muss wo die Rabauken lange schatten werfen, dann hilft in der regel, zur eigenen Beruhigung und zur Beruhigung der anderen ein flottes ’nabend jungs!‘ ggf ergaenzt durch ‚räumt mal euren mist dort beiseite. – would you mind cleaning up that shit.‘ – als frau wuerd ich das in oben dargestelltem Szenario vielleicht nicht unbedingt machen, als kerl ist es in der regel kein problem. gerade unter Rabauken herrscht ja nicht selten ein ganz ausgesprochener corpsgeist. da schadet es nicht, sich opportunistisch auf deren Niveau zu begeben.

  75. SPD mit Weitblick: Bargeld abschaffen
    Na Servus!
    Vom Blogger zum Kriegsberichterstatter, weil die dt. Qualitätspresse zum Verlautbarungsjournalismus degeneriert . ‚Embedded Journalism‘ aus dem 3. Golfkrieg steht Pate für die Frontberichte im Land.

    Pardon, welche Front? Statt Pfefferspray und Piktogrammen mit schwarzer Hand im Frauenschritt: Burka anziehen, Bargeld abschaffen, und alles wird gut! Eine dt. Unsitte, alles unnötig zu verkomplizieren.

  76. Titel eingeben
    großen applaus – und sicher durch die nacht!

  77. Immer erst die Wirkung bekämpfen, ...
    … dann die Ursache (namens A.M.) Der Herr von Welt wird wohl bald wieder einen Degen tragen, es sei denn, der NRA gelingt es, einen deutschen Ableger zu gründen. Dann wäre nach einer bekannten Spielerweisheit die .44er Magnum besser als 4 Asse. Aber gibt es denn im ehemaligen Hauptquartier der Kaiserlichen keine Hellebarde mehr? Als Zwischenlösung? Daß es heute die Hauptsorge der kleineren Regierungspartei war, den 500-Euro-Schein abzuschaffen, zeigt, welch feines Gespür sie für die Stimmung draußen im Lande hat.
    Gruß K

  78. Leider ist es schon lange so
    Ich habe ähnliche Situationen auch im normalen Alltagsumfeld immer wieder erleben müssen. Der Respekt vor älteren Menschen bezieht sich bei muslimischen Jugendlichen auf ältere Muslime, wie ich leider mehrfach erleben musste. Ich wurde als lesender auf einer Parkbank sitzender älterer deutscher Mann öfter angemacht und provoziert. Muslimische ältere Männer nicht, obwohl sie nur zwei Bänke weiter saßen. Dies erzeugt ein Gefühl des Unwohlseins und der Angst. Wann schlägt es in Gewalt um. Für mich war die Grenze erreicht und ich zog weg. Es ist sehr schön, wenn man auch nach Sonnenuntergang, auf einer Bank sitzen kann ohne sich Sorgen machen zu müssen. Aber wie lange noch bei dem ungezügelten Zustrom von Flüchtlingen aus dem muslimischen Kulturkreis??!!

    • @D.A.
      Wenn Sie Sunniten kennen, die das anders halten, dann wird deren Imam in deren Moschee wohl gerade einen anderen Schwerpunkt haben, als sich an den Kuffar zu reiben. Was nichts daran ändert, dass es im Koran wohl genau so geschrieben steht und dass der Imam (politische „Beamte“ anderer Länder) auch jederzeit aus der Heimat die Anweisung erhalten kann, wieder mehr Gewicht auf diese Stelle zu legen. – Ich würde deswegen selbstverständlich keinem Moslem seine Religion madig machen; grundsätzlich ist mir lieb, wenn er auf seinen Imam hört! Am allerbesten auf den in der unmittelbaren Nachbarschaft, den ich im Zweifel mithören kann ! Aber mir ist schon bewusst, wovon der andere, der Moslem, meinen Status da gerade abhängig macht und dass die Aussage „das hat nichts mit dem Islam zu tun“ erstmal bloß eine Behauptung darstellt. Genauso gut könnte es im konkreten Fall eben doch etwas mit dem Islam zu tun gehabt haben; und dann hat man es im Ernstfall mit einem systematischen Problem zu tun, statt nur mit individuell schlechtem Benehmen. Entsprechend fällt auch meine persönliche Entscheidung aus (soweit mir die deutsche Gesellschaft diese Entscheidung überhaupt zugesteht), ob ich mich und wie weit ich mich in den Einflussbereich eines Moslems begebe.

    • Nochmal: Ich kann Ihnen gern mal ausdeutschen, was für Vorstellungen das katholische Kirchenrecht bis in unsere Tage so hat. Das ist ziemlich heftig, und wenn Sie mal eine Weile in Italien gelebt haben, wissen Sie auch, dass es im realen Leben nicht ohne konsequenz sein muss.

      Aber das wird halt in Deutschland nicht so praktiziert. Un jetzt reen Sie mal mit einem jungen Türken über die Migrantenviertel in istanbul, wo tatsächlich die Religion praktiziert wird. Die meisten werden Ihnen sagen, dass sie dort merken, wie unglaqublich deutsch sie sind. Das Jammern über die Jugend, die nicht in die Moschee geht, ist wie bei den Kirchen. Also schren sie vielleicht nicht alles über den Kamm des Koran, das ist ungesund, wie man bei jedem Extremisten sieht, der im Nahen Osten was von „Kreuzritter“ faselt.

    • @ D. A.
      Was habe ich über einen Kamm geschoren?! Was ich selber denk und tu …

      Ich habe vielmehr ausdrücklich geschrieben, dass es die Sache des jeweiligen Imams ist (der seine Anweisungen hat) auf welche der Vorschriften er besonderes Gewicht legt.

      Und im übrigen ist die Bibel interpretierbar; wenn die Italiener das nicht wissen, dann sollten sie das Buch mal lesen, statt sich nur darauf zu berufen. Im Koran hingegen ist festgelegt, was der Bibel erfreulicher Weise fehlt: Ein striktes Wortlautgebot, wie es sonst das deutliche Kennzeichnen eines Strafgesetzbuches ist.

      Überdies erkennt das neue Testament den Unterschied zwischen weltlichem Recht und religiöser Überzeugung ausdrücklich an. Der Koran hingegen geht völlig ungebrochen von einem Gottesstaat aus. Man kann dennoch einen säkularen Staat durchsetzen; handelt damit aber gegen den Koran.

      Zum dritten gab es trotz dieser ausdrücklichen Anerkennung der Trennung zwischen weltlichen und geistigen Dingen im neuen Testament in Europa noch haarsträubende Probleme, bis die Kirchen das mal einsahen – nach Ihrer Schilderung ist man in Italien heute noch nicht so weit. Der Islam dürfte also, wenn er den Weg überhaupt beschreiten möchte, noch einige blutige Auseinandersetzungen vor sich haben.

      Übrigens war Kemal Attatürk nicht der Meinung, dass der Islam das überhaupt schaffen kann und hat ihn mit sehr deutlichen und bösen Worten verdammt – und der verstand davon vielleicht doch ein kleines bißchen mehr als wir beide, die wir mal mit einem Türken geredet haben. Vielleicht war der Mann auch etwas reflektierter als der hier aufgewachsene Türke, der seine Religion nur noch als Folklore betrachtet. Wenn er es denn tut – und nicht zu den 60% gehört, die den ausdrücklich islamfreundlichen Erdogan wählen, nicht wahr? Kemal Attatürk sähe seine schlimmsten Befürchtungen glatt bestätigt.

  79. Muslim oder Nicht-Muslim
    „Denn der Islam gebietet als patriarchalische Kultur, wie der Name schon sagt, ganz zentral Achtung vor dem Alter.“

    Die Achtung vor dem Alter gilt erst mal nur für Muslime, vor „Kuffar“, das heißt Ungläubige, hat man keine Achtung.

    8. Sure, Vers 55: „Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben.“

    Es gibt im sunnitischen Islam dazu noch unzählige Einzelregelungen, wie man zeigt, das man Kuffar nicht achtet, beispielsweise soll man sie nie zuerst grüßen.

    • Ich kenen etliche Sunniten, die das ganz anders halten. Lassen sie doch mal diese bücher da raus, als Christ verhalten Sie sich ja auch nicht nach dem Codex Iuris Canonici.

  80. Titel eingeben
    den man sich nicht weiterdenken möchte. Ich schaue täglich mehrmals https://twitter.com/XYEinzelfall, den Sie Don letztens gepostet haben und weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Momentan lache ich immer noch herzhaft über die vielen überall onanierenden Männer, denen ich auch ins Gesicht lachen würde. Die Frage, wie lange ich lachen würde, stelle ich mir lieber nicht, Männer sind da wohl ganz allgemein etwas empfindlich.

    Das Benehmen der breitbeinigen Männer schlägt auch in Polen hohe Wellen, z.B. die des Zwickauer Nichtschwimmerbeckens, in dem etliche Neubürger ihren Darm entleerten. Mein schlesischer Bekannter erzählte heute, er habe im polnischen Internet Videos dieser Fäkalienablage gesehen, dann einen Kollegen auf dem Hof getroffen, der die Vorfälle nicht glauben wollte. Nach Sicht der Filme war der schockiert. Wer wäre das nicht.

    Aber noch zu Ihnen als „Italiener“, was sagen Sie zum Artikel nebenan,
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/italien-verhaengt-nackte-statuen-fuer-irans-praesidenten-rohani-14035964.html

    Unterwerfung überall, die schaffen das.

    PS: ich komme hier seit einiger Zeit nur noch unangemeldet rein, angemeldet sehe ich eine weiße Seite, egal ob firefox oder ie.

    • Italien ist bei sowas schon immer flexibel gewesen. von Bunga-Bunga bis zum Harem von Gaddafi.

    • Gaddafi hat im März 2011 schon gewarnt
      dass nach seinem Sturz die Massen zu uns kämen und wo er recht hatte, hatte er recht. Nicht umsonst baut EADS in Saudi Arabien und im Jemen Grenzschutzanlagen, bei denen Honecker neidisch geworden wäre und Orban seinen Zaun verstecken kann.

    • Ach Gast.....
      Es ist vergebene Liebesmüh hier mit diesem Teil der Realität zu kommen.

      Die Lage ist mittlerweile so verfahren, dass auch vernünftige Leuten keinen tatsächlichen Weg zur Rückkehr zur Normalität mehr sehen. Da will man dann nicht damit konfrontiert werden, dass man ja leider selber Schuld am ganzen Schlamassel ist.
      In diesem Beitrag geht es ohnedies um die sehr fein beobachtete psychische Veränderung, gegen die ein Sich-Wehren nicht möglich ist. Das ist eine nicht zu verheimlichende Verschlechterung der Lebensqualität im Lande, nur Dummköpfe sehen das anders. Und da kan ich dann zum x-ten Male hinzuführen, dass Deutschland ja erst am Anfang dieser Entwicklung steht.

      Sie sehen ja, sogar Don fällt zu Gaddhafi als erstes der Harem ein. Dabei war gerade in dessen Libyen die Stellung der Frau so stark wie in keinem anderen islamischen Land. Die Amis hatten schon ihre Gründe warum sie den ermorden liessen….

    • @TDV
      „Die Amis hatten schon ihre Gründe warum sie den ermorden liessen“

      Na ja, kam eben wohl nicht so gut an, dass dieser Scheißkerl Hunderte Amerikaner und anderer Westler ermorden ließ. Realpolitisch gesehen war der Sturz Gaddafis zwar ein Fehler, und ich war auch dagegen, aber emotional befriedigend war sein Ende irgendwie schon.

    • Oh! Danke Tommy!
      „Na ja, kam eben wohl nicht so gut an, dass dieser Scheißkerl Hunderte Amerikaner und anderer Westler ermorden ließ.“

      Das hat mich schon immer interessiert…. haben sie da Nachprüfbares Material dazu, oder nur die üblichen Meldungen?

      Gabs da nicht noch irgend so eine Story wie ein wild gewordener Cowboy/Schiffskapitän ein Zivilflugzeug im persischen(sic!) Golf vom Himmel schiessen liess?

    • @TDV
      Sie meinen den USS Vincennes-Zwischenfall, der von antiwestlichen Terror-Relativierern natürlich gerne angeführt wird. Das Verhalten der USA da war sicherlich nicht korrekt, nach allem, was man weiß, war das aber ein Versehen, kein absichtlicher Abschuss eines Passagierflugzeugs.
      Leute wie Gaddafi noch als irgendwie „progressiv“ einzustufen, ist jedenfalls ein ganz übler Irrweg.

    • Ach Tommy....
      Immer für ein paar Lacher gut…

      ALso mal erstens bin ich kein Terror Relativierer. An dem unfassbarenb Terror mit denen dfie USA einen gewaltigen Teil des Planeten überziehen, an dem gibts nichts zu relativieren,

      Und zweitens, was die VIncennes angeht so hab ih beriets erwähnt, dass mal weniger FOX und Lambaugfh glotzne sollten… Der Kapitän hat bestätigt, dass er mit Auftrag und Vorsatz abgeschossen hat.

  81. Titel eingeben
    Eine nette Geschichte und schön erzählt. Leider allgegenwärtige Tatsache in unserem Land, egal wo, in Deutschland. Es kommt mir allerdings vor, Entschuldigung Don, als würden Sie immer noch mögliche Auswege sehen. „Die Frauen bogen rechts oder links ab, ich holte mein Geld im hinteren Foyer. “ Das war 2015. Was machen die handelnden Personen, wenn rechts, links oder auch im hinteren Foyer 4 Typen dieser Breitbeinigen stehen? Wohin gehen Sie dann? Die nächsten Millionen machen sich auf den Weg. Wohin wollen Sie fliehen? Wir haben nicht mehr viel Zeit, uns hilft weder Gott noch irgendjemand, wir können uns nur selbst helfen. Viel Glück

    • Das hängt ganz vom Bundesland ab. Ich habe mal live miterleb, wie zwei betrunkene elitesoldaten vor meinem Haus randalierten, und die Polizei gerufen. Die hat sie dann in einem Lokal gefunden und sie durch mich ientifizieren lassen.

      Danach… ich sage es mal so: Ich würde mich mit bayerischer Polizei nicht anlegen. Wir haben hier in den Unterkünften viele Abgänger und kaum Zugänge aus nördlichen Bundesländern.

  82. Die alte BRD
    Das Paradoxe ist doch: Wir sehnen uns nach der alten BRD zurück – damals als unerträglich spießig abgelehnt – und gerade diese alte BRD ist der Grund für unser jetziges Dilemma, denn sie ist der Grund für unsere derzeitige Rückgratslosigkeit und Prinzipienlosigkeit. Die alte BRD hat uns alle zu Waschlappen gemacht.
    In Tübingen heißt ja schon ein ganzer Stadtteil „Waschlappenviertel“.

    • @Foxrommel
      das sehe ich eher als ein Erbe von Kohl. Das waren 16 bleierne Jahre, die davor waren anders, ich mit meinen 70 Jahren kann das so behaupten. Aber es stimmt, wir sind unterdessen dermaßen weichgespült, dass es einen graust.

      Hin und wieder erwacht in mir der alte Kampfgeist, besonders angesichts der täglichen Nachrichten, allerdings ohne zu wissen, gegen wen ich nun kämpfen könnte. Angst, dass mich womöglich einer rechts schimpft, habe ich nicht, bin auch sonst nicht ängstlich, aber was hält mich und alle anderen ab, endlich aktiv zu werden. Da käme das nächste Dilemma, was könnte man tun, um sich gegen diese Politik zu wehren. Man erstickt an der eigenen Wut und das ist kein Zustand.

    • Kohl und anderes Gemüse
      Kohl ist ja zur Hälfte Teil der alten BRD (bis 1990) wie auch zur anderen Hälfte des Nachfolgekonstruktes (was auch immer das ist, Staatsrechtler sind sich nicht einig). Auch ich bin von den endlosen 16 Jahren geprägt.
      Er hat uns das Schlimmste eingebrockt (wie den Euro).

      Was können wir tun? Im Moment das wichtigste ist es, Schweigespiralen zu durchbrechen, sich und anderen Maulkörbe herunterzureissen, andere im Bekannten- und Freundeskreis zu ermutigen, auszusprechen, was sie wirklich denken.

      Und genau daran arbeitet ja auch Don A. – mit Erfolg.

      Das ist die Grundlage für alles was danach kommt. Gerade eine ruhige und besonnene 70jährige hat einen enorme Ausstrahlung für solche Themen. Nur Mut.

    • Ja, Renate....
      „Unser“ Teil unserer Generation sieht das wohl so. Wer in den 70ern 20 war, der hat die beste Zeit Deutschlands erlebt.

      Die feigen, zum Leben zu dummen, ewig zu kurz gekommenen Spiesser haben als Reaktion aus puren Neid dann ihr Idol, Ihresgleichen, den Fettsack aus Oggersheim zum Häuptling bestimmt.
      Oberster und Einziger Wert wurde in den 80ern die Habgier, die Welt des „Geiz ist Geil“ war geboren. Weltweites Abzocken begann, ganz wie vom US Vorbild gelernt…
      Natürlich konnte auch ich die Entwicklung, die zum jetzigen Desaster führte nicht vorhersehen… aber eine wieder mal „klammheimliche Freude“ gestehe ich angesichts der Geschehnisse gerne.

    • @Foxrommel, TDV
      Ruhig und besonnen… war ich noch nie und ich fürchte, das kommt auch nicht mehr. Ich habe mich weiter oben ja schon über die Zwickauer Planschrunde aufgeregt, unangemeldet bei der FAZ komme ich hier rein, angemeldet sehe ich nur weiß. Nun ja, wie auch immer, was kommt danach, wollen wir das wirklich so genau wissen? Ich für meinen Teil eigentlich nicht, denn ich kann mir vieles vorstellen, was ich nicht erleben möchte.

      Das Maul mache ich ja auf, mit Klarnamen, was hier ja schon eine Seltenheit ist und ich mache es anderswo ebenso. Und wer meinen FAZ-Avatar kennt, sieht mich dann, so Avatare möglich sind.

      Aber was nützt es, wenn unsere lieben Mitbürger im TV das Maul nicht aufkriegen, so gestern abend wohl beim WDR mal wieder geschehen. Ich habe die Sendung nicht gesehen, nur in der Welt drüber gelesen, die Leute sind hoffnungslos überfordert, ihre Bedenken und Ängste ohne eine konkret gestellte Frage zu formulieren. Man sah es leider auch bei Merkels Bürgerdialogen, z.B. Marxloh… ich hätte die Beteiligten am liebsten geschüttelt, es kam nichts.

      Wir werden abwarten müssen, wie sich die Sache weiter entwickelt, es kann nur schlimmer werden. Und wenn ich mir dann die Hanseln in den Parteien ansehe, die Feigheit der CDU gegenüber Merkel, die ja nun wirklich keinen Respekt abnötigt, verstehe ich die Welt nicht mehr. Was für Waschlappen sind das nur, Briefe schreiben… ich habe sofort an Bosbach gemailt, dass das ja wohl der Satz mit X wird. Bosbach hatte mir im Oktober auf meinen Brief per Mail geantwortet, der einzige, der das macht. Aber was nützt es, wenn sich nicht endlich jemand aufrafft und den Aufstand wagt.
      Nicht einmal das Volk wagt ihn, soweit hat man uns unterdessen schon bekommen. Was nicht zu unseren Gunsten ausgelegt werden kann.

  83. Nett was die Kreuzbergerin und Elias G. und andere da schreiben, sind das Nuancen
    von „wir schaffen das“ ?

    In einem anderen Artikel habe ich grad – zutreffenderweise – gelesen daß die Ideologie die kleine Schwester der Idiotie sei. Musste unwilkürlich an die Frau denken, deren Namen keiner mehr aussprechen will.

    Allerdings sollte man sich deutlich machen, daß es nicht nur sie ist, die für die Misere verantwortlich ist sondern auch BEIDE GroKoTZ-Parteien und ihre Claqueure in der Opposition, besonders die chlorophyllfarbigen. Sie hätten dem munteren Gesetzesbrechen von Mutti, der Misere und Ihren Koalitionären von Anfang an Einhalt gebieten müssen. Willkommenskultur hin oder her.

  84. Danke!
    Lieber Don,

    herzlichen Dank für diesen wieder wunderbaren Artikel. Ein Segen, dass Sie sich für die Veröffentlichung entschieden haben. Ich bin gespannt auf den nächsten Wurf und wünschte, die Zeit bis dahin würde rasen.

    Danke und einen schönen Abend…

  85. Nordafrikaner gehören gentechnisch leider zum unglücklichsten ....
    … Menschenschlag. Wenn die dann auch noch ein zu kurzes MAOA-Männlichkeitsgen haben, dann ist der Frust wohl programmiert und die Beinstellung wird raumgreifend.
    .
    Ich versteh nicht, warum ein Abschiebeverfahren in DE-Land 4 Jahre dauert, wenn eine Genanalyse doch innert 24 Stunden die Herkunft mit 99,xxx% Wahrscheinlichkeit belegen können müsste. Noch ein paar Sprachtests oder was immer noch erforderlich ist und dann gehts wieder „heim“.
    .
    Für Wertsachen gibts Zollfreilager. Dem „Land of the free“ ist für aus deren Sicht nicht ganz so wertvolle Subjekte irgendwann G-amo als Lösung eingefallen. Den G-amo Spot findet sogar plötzlich ein Friedensnobelpreisträger vorteilhaft, der einst angetreten war, diesen als erste Amtshandlung eigentlich abzuschaffen.
    .
    Eine 80iger Band sang dereinst „In transit …“ und ich glaube auch noch „…don’t be late“.

    • Auch der im Christentum hochverehrte Augustinus von Hippo war Nordafrikaner.

    • @Köstlich
      Was meinen Sie mit „gentechnisch (!) unglücklich“? Ergibt für mich keinen Sinn. Und das mit den Gentests zur Herkunftsbestimmung…erscheint mir nicht gangbar. Ich glaube auch nicht, dass das nötig wäre, m.W. ist z.B. ja auch das Arabisch in den verschiedenen Ländern so unterschiedlich, dass man Leute durchaus bestimmten Ländern/Regionen zuordnen kann. Wenn man aber natürlich nur schlecht bezahlte, nicht vereidete Amateur-Übersetzer dafür beschäftigt, wie das wohl der Fall ist, hat man natürlich aber ein Problem.

    • Werter tommy: Das ist meine Quelle, die diesen epigenetischen Zusammenhang vermutet:
      http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article151384422/Wo-die-gluecklichen-und-die-ungluecklichen-Menschen-leben.html
      .
      Übers MAOA oder angebliche Krieger-Gen hatte ein deutscher Qualitätssender berichtet.
      .
      Ist natürlich alles nicht unumstritten, aber zusammen mit einer nicht wirklich erbaulichen Kindheit und Jugend, da brechen sich ggf. solche „Anlagen“ doch irgendwann Bahn.

    • @D.A.
      Auch Augustinus von Hippo war Nordafrikaner, schrieben Sie. Allerdings. Und er bescherte uns die Erbsünde, die uns bis heute soviel Freude bereitet; so schließt sich der Kreis! Ich will nicht gerade behaupten, mit Pelagius würden wir grundsätzlich besser dastehen … wie erkannte schon Lem: Es gibt keine Lösungen, nur Alternativen.

    • "Genetische Diskussionen" sind meist ziemlich unfruchtbar @Köstlich
      Es sei denn man will gleich den Irrtümern eines Sozialdarwinismus hinterherlaufen. Nebenbei wendet sich aber gerade auch dei angloamerikan. dominierte Naturwissenschaft u.Psychologie immer wieder in eine solche Richtung und gibt leider den Ton an.

      Viel grundlegender ist das Epigenom. Und spätestens da sind wir bei KULTURELLEN Erfahrungen.

      @Don
      Nordafrika zur Zeit des Augustinus ist ja wohl kaum mit dem Nordafrika unserer Zeit zu vergleichen! Das ist nämlich die gleiche Dummheit wie die genetische. Sie machen es am geographischen Ort jenseits der Zeit und jene am genetischen Ort jenseits der Kultur fest.

  86. Titel eingeben
    Sie haben gut herausgearbeitet, dass die Freiheitsbeschraenkung weit vor der Strafbarkeitsschwelle beginnt. Unsere hochzivilisierten Gesellschaften basieren darauf, dass die uebergrosse Mehrheit der Bevoelkerung die Regeln des Zusammenlebens verinnerlicht hat. Sie sind daher schon mit einer recht geringen Zahl an Abweichlern ueberfordert.
    Besonders deutlich ist mir das in Japan geworden, eine Gesellschaft, die einen noch deutlich hoehreren Zivilisiertheitsgrad als die deutsche hat. In einem oeffentlichen Schwimmbad war eine arabische Familie (keine „Fluechtlinge“, sondern vermutlich eher wohlhabende Touristen), bestehend aus Vater und 3 Kindern (Frau musste wohl draussen warten). Diese 4 Personen haben das gesamte Langsamschwimmer-Becken lahmgelegt, indem sie einfach quer ueber das Becken wild herumgesplanscht haben. Die anderen Besucher, zumeist Rentner, haben aufgehoert zu schwimmen und entgeistert vom Rand aus zugeschaut. Ganze 3 (weibliche) Bademeister haben sich an den Rand gestellt und immer wieder den Rettungsstab einem der Kinder hingehalten, denn dieses konnte ersichtlich nicht richtig schwimmen.
    Das fuer mich krasse war, dass die Japaner mit dieser Situation ueberhaupt nicht umgehen konnten. Man war einfach geschockt, nicht etwa veraergert, und hat wohl nicht einmal daran gedacht, die family schlichtweg rauszuschmeissen.

    • Ich glaube ja, dass sich vieles einrenkt, und gscheae Hoagl haben wir auch. aber man muss schon genau hinschauen, wer was warum macht. Manchmal ist es Unachtsamkeit, manchmal nicht.

  87. Titel eingeben
    Koennten Sie sich bei Gelegenheit evtl. mal mit dem Fall des nicht-vergewaltigten 13-jaehrigen Maedchen befassen? Wenn ich lesen 1.) 13 Jahre alt und 2.) Sex hat stattgefunden, dann ist es fuer mich nur extrem schwer nachvollziehbar, dass der Tatbestand der Vergewaltigung mit dieser Sicherheit von den deutschen Medien ausgeschlossen wird. Der Tatbestand des (schweren (!), 176a Abs.2 StGB) sexuellen Missbrachs von Minderjaehrigen wird immerhin erwaehnt, durch den expliziten Auschluss der Vergewaltigung entsteht aber der Eindruck, dass dies ein eher harmloser Tatbestand sei. Auch Formulierungen wie „sie gilt noch als Kind“, anstatt schlichtweg zu schreiben, dass sie ein Kind ist, lassen in mir den Verdacht aufkommen, dass man vom Verharmlosungsreflex auch nach Koeln einfach nicht lassen kann.

  88. Titel eingeben
    Wie man einen Text verfassen kann, der fesselnd ist und trotzdem niemals bindend oder verächtlich, anrührend und trotzdem nicht aufrührerisch, das verdient meine Hochachtung.
    Ich habe nicht einen einzigen der Kommentare gelesen, es würde auch nichts ändern: Dies Beispiel führt vor Augen, daß all die Begriffe wie „Rassismus, Antiblabla, oder -feindlichkeit“ von jenen gescmhiedet werden, die ebendiese mißbrauchen werden.
    Mir persönlich ist jeder willkommen, der des Volkes Nutzen mehrt und Schaden von ihm abwenden will. Leider ist dieser Satz nur mehr alle paar Jahre relevant.

  89. Einzelfälle
    Texte wie dieser ziehen normalerweise Trollreaktionen nach sich, in der Art, blöde Situationen gab es schon immer, wer sich jetzt erst aufregt, hat eh eine Agenda. Das fand ich nach Silvester so schlimm, diese Unterstellung, ich, wir, alle, haben sich an Zwischenfällen dieser Art vorher angeblich nicht gestört, aber jetzt…
    Selbstverständlich gab es solche Situtationen schon vorher. Ich habe auch schon auf dem Weg zu einem Geldautomaten kehrt gemacht, weil mir das Risiko zu hoch erschien.
    Der Punkt ist, ob das eine Erfahrung ist, die einige wenige über einen längeren Zeitraum mache, oder ob das zu einer Alltagserfahrung wird.
    Wenn ich diese dramatische Veränderung, die gerade passiert, ablehne,
    verharmlose ich damit alles schlechte, das vorher passierte? Das ist doch Unsinn.

  90. Vor 20 Jahren...
    wurden die TanzstundenteilnehmerInnen in meiner Stadt beim Nachhausegehen von junger Türken belästigt und angegriffen. Man verließ daher das Haus nur noch in Gruppen. Niemand hat etwas dagegen unternommen, weder Eltern, noch Stadtverwaltung oder gar Polizei. Seitdem ist eigentlich allen „Zuständigen“ klar, was da in der Parallelgesellschaft abgeht. Aber wir wählen die Leute ja immer wieder, die uns den Munde verbieten und wir akzeptieren die alles beschönigenden Medien. Und überzeichnen dann „Neues Deutschland“-Erfahrene mit dem Schlagwort „Lügenpresse“, ist es gleich „Pack“. Seit 2010 hat es in D über 160 „Ehrenmorde“ gegeben. Mich würde es nicht wundern, wenn die ersten Verurteilten schon wieder draußen sind.

    • @ Dietli-UndananDondemichhoffentlichnichtzuschnellschreibe
      „Mich würde es nicht wundern, wenn die ersten Verurteilten schon wieder draußen sind.“
      .
      Dank türkischer Gerichtbarkeit NEIN, wenigstens zwei dieser ritterlichen Familientradionswächter nicht.
      .
      Gesten im Lehrfernsehen: Nach 11 (in Worten ELF) Jahren wurden zwei Brüder der am 7. Februar 2005 ehrengemordeten Hatun Sürücü, die sich in das Heimatland ihrer ruhmreichen Vorfahren abgesetzt hatten. Zuvor (2009?) waren sie von einer deutschen Justiz, der man völlig zu unrecht oft das böse Anhängsel „Kuschel“ zumisst freigesprochen worden. Nachdem man es sich diesen Freispruch später aber wieder anders überlegt hatte, war das Brüderpaar abgetaucht. Die Feministinnenszene der Reichshaupt**** waren angesichts der Tat vollkommen außer sich, betonten aber immer wieder, dass das nichts mit der Religion zu tun hätte. Allerdings das „Abtauchen“ war aber in die Güllegrube der türkischen Justiz, wie sie jetzt feststellen mußten. Die Bemühungen unseres glorreichen Staatswesens auf Auslieferung zur Abbüßung der neu zu definierenden Strafe in einem dieser Haftsanatorien mit Ausgangsanspruch zum Teil bis in die Karibik, kommt nun der türkische Staat nicht nach. Da bleibt also für unser aller Sozialstaat nur noch die Nachzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen an die Deutsche Rentenversicherung. Für später, wenn die Spitzbuben mal in Rente gehen.
      .
      Noch einmal Ichhabefertisch.

  91. ohne titel
    Also, freunde der nacht, das ist ja eine herrliche Diskussion hier. Vielen dank für die gute Unterhaltung.

  92. Dat janze isch jeferrlich un warr och schon jeferrlich und wirt imma jeferrlischer
    Werter Don, welch SCHÖNE Darstellung einer Alltagserfahrung zu nächtlicher Stunde. Wie eine derartige Situation die Sinne schärft, ein bißchen wie auf Speed. Und? Haben Sie sich umgeschaut, werter Don, als Sie den Nebenschauplatz verließen?
    Ich messe nur noch die Temperatur im Kessel. Gegenwärtig kein Temperaturanstieg zu verzeichnen. Ganz im Gegensatz zu wirklich rein meteorologischen Gegenheiten. Also ich habe es heut noch mal für mich krachen lassen beim Skifaorn‘ un‘ dann a heißes Saures. Es ist zauberhaft an einem Anfängerhügel die kleinen Kinder zu beobachten. Einfach goldig, wie die da im Schwarm ihre Schwünge ziehen. Muss ich mir jetzt doch Gedanken machen? Ah, na! Der beheizte Sechserlift bringt mich in Stille, nur unterbrochen vom zum Tale strömenden Schmelzwasser, auf eine Alm. Wie SCHÖN. Nein denke ich, i‘ rrutsch ma‘ rechts ’naus. Die rechte Piste geht straight ins Tal, die linke schwurbelt sich so ins Tal. Nein, ich bin wahrlich kein Freund vom Klimawandel aber propagiere gleichzeitig meinen Freunden, ihren Müll einfach durchs Autofenster zu entsorgen, wird am Schluss eh‘ keinen Unterschied machen. Vernunft ist keine Gabe, sie muss hart erdenkt werden. Die nehmen mich natürlich nicht ernst wie vielleicht auch Sie. Wenn all‘ die Schreibe was ändern könnt‘. Bei einer heißen Zitrone auf der leeren Aussenterrasse mit Blick auf die Schlümpfe, Schneezwerge und Schneepinguine fragte ich mich, wie wohl unsere Kollejen im Osten fühlten so kurz vorm Mauerbruch. Von der Sprengkraft würde ich die ungarische Grenzöffnung mit der Domplatte vergleichen wollen, da müssen auch einige geschluckt haben. Das alles wird seine Kartharsis erleben – die Schneehaserln‘ stehen jetzt auf dem Zauberteppich – fragt sich nur wann und wie, aber auf jeden Fall mit mehr Agression. Und sogar verständliche Agression gepaart mit – ersparen Sie mir das Wort – Verachtung. Aber nich‘ gut. Nix gutes Ende, Ende nic‘ gut. Ende böse spricht der Schneezombie in meinem Bauch. Ist das jetzt die Zitrone? Verständnis für alles und jedes ist die Maxime. Oder eben Geld. Es ist schon a bisserl‘ befremdlich, wenn in Kaprun vollverschleierte (also ick weiß nich‘, wer unter dem Sack ist, Frauen oder Männer?) die Bergsitzen besuchen und dem Panorama einen exotischen Anstrich verleihen. Und Hinweise auch auf arabisch zu lesen sind. Waren sonst nur englisch und french.
    Ich nehme noch einen letzten Zug, ob die kleinen Schneehaserln‘ in fünfzehn Jahren wohl eine Abenteuerfahrt mit maghrebinischen Zampanos als Führer in deutsche Kalifat-Metropolen buchen werden, weil das Leben sonst keine weiteren Überraschungen bietet? Ich verwerfe den Gedanken an diese zukünftige Geschäftsidee. Oder statt Handydoktor Umbau von Dekowaffen? Soll ja noch wärmer werden, muss mich ranhalten, also morgen gleich noch einmal wieder hoch, noch ist die weiße Pracht nicht geschmolzen… Meine Freundin macht jetzt doch nicht den Koordinator für ein Neubürgerrefugium (übrigens so richtig am Arsch im Wald nicht weit vom Tegernsee), sondern die Halbtagsstelle als Lehrerin im Asylgeschäft. Ihre Kontakte zu obigen Koordinatoren ließen schließen, des is‘ Stress pur. Sehr viel Improvisation mit Menschen, die aus freien Stücken helfen. Da brauchst‘ Führungspersönlichkeit, nur etwas für robuste Naturen. Sie selbst is‘ a‘ echtes Hascherl‘. Ich riet Ihr, sich hässlich zu machen. Mit ’nem grauen 200 Liter Müllsack und ner‘ braunen Brottüte mit Schlitz. Sie meinte, das wäre eine Provokation. Ja, sagte ich, weiß ich, aber vielleicht hilfts‘. Sie wird es nicht tun.

  93. Titel eingeben
    ich wees ett nich.
    der don ist doch ein reflektierter und intelligenter bursche.
    aber sone angstprojektion ist doch nicht mehr als gerade das.
    klar ist es nichts schoen, wenn irgendwelche pinsel im heimischen vorgarten lungern. aber vielleicht ist es eben doch nur die waermere Bushaltestelle. so what? die welt veraendert sich. hat sie vorher getan, tut sie jetzt. global warming macht auch nicht vorm tegernsee halt.

  94. Den Nagel auf den Kopf getroffen
    Ähnliches habe ich schon in meinem Freundeskreis gesagt. Aber sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen und Worte gefunden, die mir so nie über die Lippen gekommen wären. Ich versuchte es mit der Formulierung „es gibt ungeschriebene Regeln in Deutschland, die sind für bestimmte Kulturen einfach nicht da… und das schafft Probleme, die einfach angesprochen und gelöst werden müssen“
    Ich persönlich bin Pro-Einwanderung und Pro-Ausländer eingestellt. 75% meiner Belegschaft sind Ausländer, 50% davon aus Nicht-EU-Länder, meine Frau nicht mal von diesem Kontinent. Aber wir gehen verklemmt mit dieser Problematik um, die das aufeinandertreffen verschiedener Kulturen einfach mit sich bringt. Die Probleme werden verdrängt, totgeschwiegen, ignoriert, bis die kleinen Probleme, verursacht durch kulturelle Unterschiede, zu richtig großen werden: Parallelgesellschaften, Ablehnung der westlichen Kultur, pochen auf vermeintliche Rechte, Einhaltung eigener kultureller Regeln die im Widerspruch zum deutschen Recht stehen, Hassprediger, Rekrutieren für den IS, Muslimische Verbände die bestimmte Taten verharmlosen usw.
    Solange es in Deutschland keine offene Diskussion über diese Probleme gibt, solange werden die oben genannten Probleme bestehen bleiben.

  95. Achtung vor dem Alter
    Im Islam gibt strikte Hierarchien, und alten Männern ist Respekt zu zollen, sofern sie Muslime (der eigenen Glaubensrichtung) sind. Für Kuffar (Nichtmuslime, extrem abwertend) und insbesondere Kuffar-Frauen gilt das nicht. Das ist auch die tiefere Ursache für #Köln. Die Täter waren nicht besonders gläubig (sie hatten Alkohol getrunken), aber islamisch sozialisiert und damit wurde ihnen der Haß auf die und die Geringschätzung der Kuffar von klein an eingetrichtert. Da ist natürlich rassistisch, aber weil es keinen Rassismus gegen Christen oder Kaukasier geben kann, ist die Anprangerung dieses Rassismus‘ rassistisch.

    • Ach was
      Ach was, das ist eher Orient. In Nord- Indien sind es Hindus. Mit dem geforderten Respekt hat nicht jeder Moslem ein Problem, insofern überziehen Sie maßlos. Unverschämtheit können alle Kulturen gut erkennen, – und eine Reaktion sollte es immer geben. Meine Solidarität gilt dem marokkanischen Gemüsehändler in Düsseldorf- Bilk, der an Deutschland irre wird, weil eine bestimmte Sorte Landsleute, die er noch zu gut kennt, unter Bestandsschutz gestellt wird.

      Wie kann man ein Ausländerrecht haben, das Kriminelle strukturell bevorzugt?

    • Titel eingeben
      Ist es in diesem Land früher nie vorgekommen, das alkoholisierte Männer Frauen gegenüber ausfällig geworden sind? So zu tun, als hätten Vorfälle wie in Köln ihre Ursache nur in „falschem“ religiösen Glauben, ist rassistisch. Ungleichbehandlung von Frauen ist in den meisten Religionen aufgrund ihrer archaischen Grundüberzeugungen systemimmanent – das schliesst übrigens auch die katholische Kirche ein (female priests anywhere?)

  96. polarisierend
    Eine zu Beginn ganz entspannte Unterhaltung mit einer langjährigen Freundin über die aktuelle Situation, ihre Folgen und mögliche Szenarien endete in einer mir völlig neuen Abgrenzung. Ich konnte weder meine Skepsis angesichts der aktuellen Einwanderung und Migration nach Deutschland verhehlen, noch kann ich dem linksliberalen Verständnis der Internationalen für jedwede hier wirtschaftsflüchtig heroindrückende Meschpoke auf Kosten der hier lebenden Bevölkerung so richtig nachvollziehen. Bin also eher auf dem „Die schaffen uns“- anstelle eines „wir schaffen das“ Trip, auch wenn ich mich bemühe, unterschiedliche Motive und Beweggründe von Asylsuchenden und Migranten gerecht in Rechnung zu stellen.
    In besagter Unterhaltung brachte mir das den Vorwurf ein, auf billigste Art und Weise eine Haltung zu vertreten, die den rechten Hasstiraden einer LePen in nichts nachstünden.
    Leicht irritiert über eine derart radikale, mir fremde Haltung suchte ich mit Gedanken an Meinungsfreiheit und der Pflicht zur Suche nach einem Kompromiss nach einer gemeinsamen Ebene im Gespräch oder zumindest einer Relativierung dieses Affronts durch mein Gegenüber. Es wurde nicht besser, so dass die Konsequenz ein frostiger Abschied und ein Lebewohl war. Mir liegt nicht an zu verbohrten Menschen, die nur ihrer Meinung als absoluter Wahrheit frönen. Ich möchte nicht sagen, dass ein Riss durch die Gesellschaft geht, aber eine gewisse Polarisierung beobachte ich auch innerhalb der Gesellschaft der Republik. Bedauerlich…

    • Das passiert momentan sehr oft, und es ist völlig egal, ob man da sauber argumentiert oder nicht: „Rechts“ ist das Generalargument dagegen. die meisten Journalisten, die nur leict von der reinen Lehre abweichen, kennen das. Da geht dann wirklich der vorhang runter, a la „mit Faschisten iskutiert man nicht“. so einfach ist es manchmal.

      Freunde, die man aus politischen Gründen verliert, waren allerdings keine.

    • Linksrechts und False Friends
      Es wird bei uns daheim ein sehr roter, linker Duktus gepflegt.

      Meiner CSU-Verwandtschaft nach sind wir unfähiges Kommunisten-Gschwerl, das es deswegen zu nichts bringt, weil wir viel zu sozial denken und uns zu viel gefallen lassen, uns nicht durchsetzen können und zu wenig hart aufs Geld schaun. Jeder Besuch ein Schaulaufen.

      (Merke: Man bringt es nach deren Meinung erst zu was, wenn man als Geschäftsmensch lügt & betrügt & schöntut („des g’hört dezu!!“), Kunden bei Reibungshitze, die sie für emotionale Wärme halten, über den Tisch zieht und dann wieder von vorne beginnt …, um Grundstücke und Erbschaften schachert, …überspitzt, aber kommt hin.)

      Dennoch mögen wir nicht, was da kommt. Weder muslimische oder non-muslimische Breitbeiner, Breithoser noch Pegidesen mögen wir. Die Le Pen ein Unfall für uns.

      Sind wir jetzt auch rechts oder gar rechtsradikal, plötzlich?
      Ich denke nicht. Auf die Idee käme ich gar nicht, jemanden so zu titulieren, nur weil er sien Unbehagen zum Ausdruck bringt. Was ist da für ein echter oder geglaubter Druck in der Presse? Woher kommt so etwas.
      ‚Nazi‘ habe ich mir gegenüber nie gehört, obwohl ich schon einem ehemaligen Freund aus dem syrischen Eck die Freundschaft aufgekündigt habe. PI lesen wir nicht, libanesischer Auberginen-Auflauf und Titanic (Gärtner) sind das Leibgericht. Unsere Katzen hassen Autorität und Stiefelstampf.

      Dennoch denke ich manchmal, Mönsch der Don, wenn der den Seehofer plötzlich gut findet, des is fei komisch. Und wenn der noch länger auf Netzfeministen herumhackt, die als Prekarier auch nur wie alle einen Job in einer Redaktion oder einer Uni wollen – also ein Schälchen Milch am Kamin möchten – das ist irgendwie seltsam. Ich würde aufmerken, wenn ich plötzlich mehr Maskulisten-Follower hätte als normale Menschen.
      Falsche Freunde.

    • anderer Gast.....
      Ich kenne das Problem in ähnlicher Version. Andere titulieren mich immer als links, während am anderen Ende anzusiedeln bin. Nein nicht Rechts, sondern dort wo man Problem durchdenkt und mögliche Lösungen nicht nach Ideologien sortiert. Leider ist in der Realitäöt eine übergrosse Mehrhiet nicht in der Lage der Vorstellung man müsse selber denken um eine Meinung zu erreichen irgendetwas abzugewinnen.

      DA’s Ruf nach Seehofer ist dem Problem angemessen, aber ich glaube trotzdem er schätzt den Mann falsch ein, Seehofer ist ein Poseur. Man sieht ja dass NICHTS passiert, während merh und mehr kommen.
      Mir persönlich gefällt dieser Blogbeitrag von DA ausserordentlich, denn er beschreibt das eigentliche Problem: die schleichende Änderung der Lebensqualität, ich finde dies grauenhaft. Und anstatt eines Aufschreis, was finde ich in den Medien, und natürlich wieder ohne Aufschrei:

      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/01/27/spd-chef-gabriel-lehnt-grenz-kontrollen-ab-zu-teuer/

      „Das Land ist in guter und stabiler Verfassung“, so Gabriel.
      Oder ein anderes typisches Beispiel für den Umgang des „Volkes“ mit seiner „Demokratie“.
      Da gibt es einen Maulkorb für Abgeordnete, und die USA drohen mit disziplinarischen Massnahmen, wenn TTIP-Texte durchsickern:

      https://correctiv.org/recherchen/ttip/blog/2016/01/26/exklusiv-leserechte-auf-widerruf/

      Was mir an ihrem Beitrag sehr missfällt ist der Satz mit dem „…also ein Schälchen Milch am Kamin möchten…“
      Jemand der so etwas für einen erstrebenswerten Lebensinhalt hält, der muss selber irgendwo falsch abgebogen sein. Ratschläge darüber was falsche Freunde sind sollte jemand mit solchem Weltbild vermeiden….

      Mit anarchistischen, aber freundlichen Grüssen, Tyler Durden Volland

    • Herrn Grabowski
      Vermeiden Sie nur den Fehler, das Gespräch jemals wieder anzusprechen. Das Sie recht behalten werden, laut und deutlich recht behalten steht leiderausser Zweifel.

  97. Ja, wenn da
    Glatzen im Eingang gestanden hätten, dann hätten Sie sich sicher viel sicherer gefühlt. Mit denen befindet man sich ja im gleichen (geistigen) Kulturkreis. Das die ab und zu mal (wahrscheinlich) morden, ist nicht der Rede wert.
    Und was die beschriebene Traulichkeit Deutschlands betrifft, so hat diese aber erst nach 1945 angefangen. Vorher hätte man mit der „falschen Nase“ ja noch nicht einmal eine Sparkasse betreten dürfen.
    Also soviel zum trauten Heim (ins Reich).

    • Mein, absolut nicht. Auch wenn es schwer ist, das zu glauben: Nur weil einem Typ A nicht zusagt, muss man Typ B, der ihn nicht mag, nicht schätzen. Neonazos gibt es in meiner Heimatstadt de facto nicht, der III: Weg agiert weiter im Süden – und es ist kein spass, den hier zu haben.

      Der kommt übrigens auch noch dran.

      Über die Nazizeit müssen Sie mir nichts erzählen. wirklich.

  98. Mentalitätsverschiebung
    Das Schlimme an Mentalitäten ist, dass sie sich zu langsam ändern. Es hat Jahrzehnte gebraucht, den tatsächlich vorhandenen Alltagsrassismus deutlich einzudämmen. Und siehe da, das Ergebnis ist nun, dass alles Rassismus ist, was irgendwie dezente Hinweise gibt, dass die Deutschen nicht allein zum Bösen befähigt sind. Eine Travestie. Die Widerlegung des Rassismus ist es nicht, ihn gegen die eigene Ethnie zu richten. Das ist nur seine spiegelbildliche Umkehrung, und das ist dem ursprünglichem Bild noch viel zu ähnlich.

    Ich habe eine dunkle Hautfarbe und in der Tat, das gibt zumindest ein Privileg: Man hat bessere Karten gegen den Rassismus- Vorwurf. Sehr viel bessere komischerweise nicht, ich bin da etwas ernüchtert.

    Die Mentalität ändert sich gerade wieder. Wie bei einem Tanker, wechselt die Richtung. Enervierend langsam. Mutmaßlich wird der Tanker dann, wenn die Mentalität etwas selbstsicherer wurde, nicht leicht zu stoppen sein.

    Letztes Wochenende begegnete mir im Wald eine blutjunge Joggerin. Sie war klein und sehr allein. Halbdunkel. Erkennbar hatte sie Angst vor mir. Ich gehe seit Jahren dort spazieren, als Kind habe ich in diesem Wald gespielt. Und nie hat irgendjemand auf mich mit Furcht reagiert. Nie. Ein ganz neues Gefühl. Und kein schönes.

    Wäre etwas Pragmatismus in der Einwanderungspolitik zuviel verlangt gewesen? Nur etwas? Einfach soviel Pragmatismus, dass man Politik nicht für virtuell imaginierte Engel, sondern für reelle Menschen macht? Offenbar.

    Die Gesinnungslinke (oder was immer das ist) hat das erreicht, was nie hätte geschehen dürfen. Sie haben eine Situation geschaffen, in der die gottverdammten Rechten rechthaben.

    Es mag viel Zeit vergehen, und mit der Zeit kommt Vergebung. Aber dies werde ich Angela Merkel niemals verzeihen.

    • Eine Tragödie
      Richtig erkannt.

      Das ist die größte, die gemeinste Tragödie der ganzen Sache – dies wird auch einen Keil treiben zwischen den „autochthonen“ Deutschen und all den Zugewanderten, die schon seit Jahrzehnten hier leben. Wenn ich nur an meine Studienfreunde denke, mit denen ich vor 30 Jahren in Berlin studiert habe, Afghanen, Libanesen, Sudanesen, die zum Teil mein besten Freunde sind, die Familien und Kinder und Kindeskinder haben und hier glücklich gelebt haben. Dies ändert die Sicht auf sie, und zwar täglich, beim Einkauf, in der U-Bahn.
      Und wir können nichts tun.

    • Falsch....
      Ich befürchte Candide, den Grundfehler begehen sie, wenn sie meinen Einteilungen in Rechts und Lnks ergäben heute noch Sinn, oder seien sinnvoll.

      Alle Problem der derzeitigen Art lassen sich ausnahmslos immer auf Ignoranz zurückführen. Ignoranz darüber, dass eine globalisierte Welt nichts mehr mit unseren alten, naiven Wertesystemen zu tun hat. Und noch dazu kommt oben drauf noch, dass auch die Digitalisierung alleine eine völlige Änderung von ALLEM nach sich gezogen hätte. Und nun haben wir beides? Wir bräuchten also ein Volk, das in der Land wäre Politiker zu erkennen, die in der Lage sind, dieses neue Zeitalter zu verstehen, und das diese Politiker auch mehrheitlich zu wählt. Das wäre zumindest mal Schadens Begrenzung…
      Was wir haben ist das Gegenteil, und zwar in allen Bereichen.

      Als Farbiger, der sich plötzlich als Privilegierter sehen muss, sollte sie daraus keine falschen Schlüsse ziehen. Die Kategorien in denen sie denken gibt es nicht mehr wirklich. Egal wieviel verblödete Milliarden noch nach diesen leben. Und wenn sie in den USA mal am falschen Ort und zur falschne Zeit eine falsche Bewegnung machen, dann sind sie schneller wegen ein paar Polizisten Kugeln tot, als sie Asyl sagen können

      Wer sich heute Le Pen oder der AfD zuwendet ist weder Nazi noch Rechts, sondern sucht einfach die simpelste Lösung für ein existierendes Problem und nimmt die restlichen Anliegen dieser Parteien in Kauf.
      Dazu kommt leider, dass weder Le Pen noch die AfD eine Lösung, sondern nur Verschlimmbesserungen anzubieten haben, wird das nächste Desaster nicht lange auf sich warten lassen.

    • Doppelt falsch …
      Wer „globalisierte Welt“ so gebraucht wie Sie, macht schon den Kardinalfehler, denn er nimmt dies so hin, als gäb es keine Alternativen hierzu. Die gibt es schon. Und wenn das Heimatland oder eine Region keine „Gated Community“ (Visapflicht) mehr ist oder sein darf, wenn jeder und alles hierherkommen darf (visafrei) und aufgrund fehlender Papiere machen kann, was sich kein Deutscher erlauben kann:

      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/fluechtlinge-ohne-strafe-kieler-polizei-dementiert-14039359.html

      dann ist „globalisierte Welt“ Chaos.

    • FoxRommel
      Sie sind ein MUsterbeispiel dafür warum alles so aus den Fugen gerät…

      „Wer „globalisierte Welt“ so gebraucht wie Sie, macht schon den Kardinalfehler, denn er nimmt dies so hin, als gäb es keine Alternativen hierzu.“

      Angesichts der ungeheueren Überzahl derer die Schwafeln statt zu denken gibt es tatsächlich keinerlei Alternative. Ihr Wunschdenken ist albern. Die einzige Alternative die da kommen wird, ist ein gewaltiger Kollaps…. Und ich bin sicher das wird ihnen dann noch viel weniger gefallen.

      Zum x-ten Male. Es waren politisch korrekte Gut-Menschen die die Kanzler der letzten drei Jahrzehnte zu Häuptlingen gekürt haben. Und es ist der Fluch der Demokratien, dass sie von den Folgen der Blödheit der Massen irgendwann eingeholt werden.

      Was wir gerade sehen ist der Anfang.. und ich meine nicht die Flüchtlinge, solchen Lappalien kann man sich entziehen, wenn man denn will.

      Ich meine die Änderungen in den Köpfen, eine Angst, die einfach da ist….. weil man seinesgleichen zu Anführern gewählt hat, anstatt fähige Leute.

      Hören sie auf sich in die eigene Tasche zu lügen und fangen sie an zu denken!

    • @TDV
      Welches Wunschdenken? Ich glaube nicht, dass Sie verstanden haben, was ich angesprochen habe.
      Übrigens kommt es nicht immer gleich zum Kollaps. Nicht überall auf der Welt denkt und handelt man gleich in Extremen, wie in Deutschland seit vielen Jahrzehnten.

  99. Wo ist der "gefällt mir"-Button
    Den würde ich den ganzen Abend 1000000 mal klicken.

  100. Titel eingeben
    Ich bin so unglaublich dankbar für diesen Text.
    Er bringt zum Ausdruck, wie ich die Situation wahrnehme.
    Die Konsequenz meiner Wahrnehmung ist leider:
    Nicht mehr abends in die kleine abgelegene Kirche zum Konzert, nicht mehr in den „totgesagten Park“, nicht mehr zur späten Veranstaltung auf den schwach frequentierten Uni-Kampus, nicht mehr an den leeren Strand.
    Ich weiß nicht, ob für mich jeweils von Seiten der zunehmend überall präsenten „Schutzsuchenden“ konkret Gefahr besteht. Ich weiß nur dass der Staat sich vom Schutz der eigenen Bürger verabschiedet hat.
    Ein anomischer Zustand – Warum? Wozu?

  101. Ich fühle mich als Frau nicht sicher.
    Das Problem ist das viele Zugezogene unser liberales System als Schwäche interpretieren und ausnutzen. Gruppen von Männern die sich ihrer körperlichen Überlegenheit bewusst sind und diese zur Schau stellen.

    Selbst wenn wir am WE konservativ gekleidet sind, rufen sie uns Frauen anzügliche Sprüche hinterher, stellen sich uns in den Weg, kreisen uns ein, halten auch mal den Arm fest um uns am weiterlaufen zu hindern und folgen uns bis zum Auto.
    Und ja: Da wird einem mulmig auch wenn das „harmlos“ ist. Und das auch schon vor den Ereignissen in Köln.

    Klar. Das sind Kleinigkeiten und nicht der Rede wert aber diese Kleinigkeiten verändern das Bewusstsein. Man wird vorsichtiger, geht bestimmte Wege nicht mehr, meidet bestimmte Gegenden, geht weniger am WE aus. Es verändert vieles wenn man sich bewusst wird das die Sicherheit, in der man sich immer gewähnt hat, nicht gegeben ist.
    Was soll ich tun wenn einem dieser Männer nicht mehr reicht, das er seine Macht „nur“ durch solche Aktionen demonstrieren kann?

    Denn das ist es: eine Machtdemonstration.
    Ich bin als Frau in diesen Situationen für diese Männer ein Spielzeug.

    Und da hilft mir auch nur begrenzt das Mantra der Politiker das es nur wenige sind die sich nicht richtig verhalten. Meinem empfinden nach (und das ist mein subjektives empfinden) werde ich durch diese Menschen eingeschränkt. Und meinem empfinden nach sind es nicht wenige. Ich erlebe das sehr regelmäßig.

    • @Ich fühle mich als Frau nicht sicher.
      Danke für diese unspektakuläre Schilderung.
      Das geht Ihnen übrigens nicht nur als Frau so. Auch als Mann, der sich trainiert bewegt, sind Sie vor Straßenschlägern nicht sicher- zumal wenn diese Messer ins Spiel bringen, die ich als Normalstaatsbürger ja gar nicht bei mir haben darf.

      Die basale Sicherheit, die eine fundamentale Bedingung der Freiheit ist, wird von vielen Idioten allerdings immer noch als selbstregenerierend suggeriert!
      Sie glauben gar nicht, mit wievielen Alt68 Frauen ich nach Köln und schon vorher zusammengerasselt bin, die die Probleme auch für Frauen kleinreden und nivellieren und dazu den Mahner zum Rassisten stempeln wollen.

  102. Lieber
    einen albernen Haufen als einen Haufen Albaner“ pflegte ein Türsteher im Frankfurter Bahnhofsviertel schon vor Jahren seinen Gästen zuzurufen. Kein Rassist, schlicht jahrelange Erfahrung

  103. Danke für Ihren ehrlichen Text
    Letzten Samstagnachmittag war ich (Frau mittleren Alters) in männlicher Begleitung (2 junge und ein mittelalter Verwandter) seit längerer Zeit mal wieder in Frankfurt direkt am Main unterwegs. Keine einzige Frau und kaum ein Mann hat in dieser Zeit den Eisernen Steg über den Main alleine überquert. Einzelne Fußgänger schlossen sich jeweils Paaren oder Gruppen an, die sie wohl nicht kannten, aber denen sie vertrauten, um von A nach B zu kommen oder umgekehrt. Dagegen waren sehr viele offenbar nicht einheimische Männergruppen bestens gelaunt zwischen Sachsenhausen und dem Römer unterwegs. Wohlgemerkt in homogenen Gruppen, ebenfalls nicht allein. Als ich „meine Männer“ darauf aufmerksam machte, so etwas noch nie in Frankfurt am helllichten Samstag erlebt zu haben, hatten die das gar nicht bemerkt. Danke Don, dass Sie Ihre Beobachtungen teilen. Als Frau, die sonst nicht zur Paranoia neigt, meint man ja inzwischen auf einem anderen Stern zu leben – nur die anderen scheinen es nicht zu merken. Frankfurt hat sich leider über Nacht verändert und ich war immer recht stolz auf diese internationale Stadt. Zu meinen Vorfahren gehörten auch Migranten.

  104. Keine weiteren Fragen
    „Wir schenken uns nichts, wir spenden lieber“ war in meinen Kreisen ein gängiges Verhalten, und damit wurde die Welt ein klein wenig besser.

    Genau…

  105. Lieber Don,
    lange schon verfolge ich Ihre brillanten Beiträge, es ist Zeit, einmal Danke zu sagen.
    Dieses beschriebene beklommene Gefühl spricht mir aus dem Herzen. Auch der Münchner Bahnhof ist nicht mehr so beschaulich und die gleichen Leute wie beschrieben nehmen das kostenlose WLAN gerne an…
    Es kann doch nicht sein, dass man als alleinreisende Frau nur noch mit Hund auf einen nächtlichen Anschlusszug warten kann, ohne belästigt zu werden – wo ist meine Freiheit geblieben, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu verreisen – das ist nicht mehr mein Land, um es im Phrasendeutsch zu sagen.
    Was soll aus unseren Kindern und Enkeln werden – Unabhängigkeit, Freiheit, sommerliches Campen und Schwimmen. Warum lassen sich gerade junge Frauen, die mit ihren künftigen Kindern die Folgen dieser politischen Kapitulation ertragen werden müssen, in Sachen „Willkommenskultur“ manipulieren – ich bin bestürzt.

    Lieber Don, bleiben Sie uns erhalten!
    Herzliche Grüße aus den Bergen.

  106. Islam?
    Spielt Logik eine Rolle? Dann fehlt in diesem Essay die Verbindung zwischen Titel („Islam“) und Inhalt („Fremdländisches Aussehen“).
    Vom Aussehen auf die Religion schließen ist nicht so ganz die seriöse Art der Argumentation. Scheint mir in der Diskussion bisher zu wenig beachtet worden zu sein.

  107. @Don Alphonso sagt:
    26. Januar 2016 um 14:31 Uhr
    “Grenzen zu. Asylverfahren durchführen, die einen abschieben und die anderen unter Anpassungsdruck ohne falsche Toleranz setzen.”

    Ich bitte von vornherein um Vergebung erst mal für meine wohl nicht zu verheimlichende Schadenfreude…

    Die Frage die sich mir beim Lesen Ihrer Lösungsvorschläge aufdrängt ist natürlich: Und wie wollen sie die nächsten 3 oder 5 Jahre leben, bis diese Massnahmen beginnen zu greifen?
    Und sagen jetzt nicht, das Problem wäre Ihnen nicht bewusst…. Also die nächste naheliegende Frage:
    Wenn man davon ausgeht, dass das deutsche Volk tatsächlich so lernfähig ist, sich diesem Weg, wenn auch widerwillig, als einzig möglichem anzunähern, wie lange würden sie grob geschätzt sagen wird es zunächst schon mal dauern, bis man wenigstens damit beginnt tatsächlich Massnahmen einzuleiten um dem anwachsenden Problem zu begegnen? Wie sie wissen ist man ja noch nicht bei einer Diskussion zu dem Thema angekommen, sondern schickt sich Briefe…

    Wenn sie mal nach London kommen, dann schauen sie sich Stadtviertel mit pakistanischer Mehrheit an. Dann werden sie einen Eindruck davon bekommen, wie Parallel Gesellschaften aussehen. Wo man „Probleme“ intern regelt, wo die Polizei gar nicht mehr erst gerufen wird, und auch nicht mehr eingreift, weil Scharia dort akzeptiert ist.
    Solche Zustände wird man in Ingolstadt sicher nicht erreichen, aber in einigen anderen Orten schon.
    Was Ihre Lösungsvorschläge schon beínahe humorvoll aussehen lässt ist die Vorstellung, dass die Leute in Berlin, die das bisherige De-Land, in seiner bisherigen Form, mit ihrer Politik „Kompetenz“ wohl auf absehbare Zeit zerstört haben, dass ausgerechnet diese Leute das Problem lösen können.
    Wenn überhaupt, so werden Massnahmen, auch ihre Vorschläge, erst nach einer Gesetzesänderung betreffs des Einsatzes der Bundeswehr im Inneren möglich werden, um das Problem zumindest mal angehen zu können.

    Und auch dann wird De nicht mehr dasselbe Vor-Merkel-Land sein.

    Ich möchte weder die von Ihnen beschriebenen, angstvollen Denkmuster in meinem Kopf haben (Respekt für Ihre Ehrlichkeit!), noch möchte ich durch Strassen gehen, die unter Polizei oder gar Militärschutz stehen.
    Oder gar inmitten einer Bevölkerung leben, die sich solche Regierungen wählt…

    • Dervonderinsel
      behauptete aber eben noch die Insel sei feindfrei. Anderslautende Erfahrungen erbeten auf diesen Blog.

    • Qualitätsmedien
      Ja, eine ausgezeichnete Quelle.
      Btw. wegen Fox haben Sie – voreilig und unaufmerksam, den Inhalt nicht verstanden: Fox berichtete objektiv und nicht negativ, weil sie Obama und seine Außenpolitik hassen. Eine Menge Republikaner lehnen Obamas Russland-Politik ab, u.a. Trump.
      Und noch mal: Ein Deutscher kann die gegen Russland bestehenden alten Wunden meines Volkes genauso wenig verstehen, wie ich Eure Schuldkomplexe.

      P.S. Ist hier etwas OT, ich danke Don Alphonso für Verständnis dafür.

    • T.
      Da sind sie hier ein wenig „falsch“

      Als das Thema vor etliche Monaten aktuell war, hatten wir hier im Blog die ÄUsserung von Ms Nuland und auch des Thinktanks, dessen Sprecher unumwunden zugab, dass das US Interesse in Europa, auch vertreten durch Herrn yes-we-can-massenmörder, darin besteht Westeuropa in einen Krieg mit Russland zu pressen.
      Dies ist für die Beibehaltung der Vormachtstellung der USA in der Welt UNERLÄSSLICH!
      Das haben diese Herrschaften übrigens ganz richtig erkannt… für mich stellt sich schon lange nur mehr die Frage: werde ich die Zeit noch erleben, wo die USA vor lauter Peinlichkeit gar keine andere Wahl mehr haben, als sich in einen Isolationismus zurück zu ziehen?
      Der Tag wird nämlich kommen, an dem der Rest der Welt alle Amerikaner zu den Stadttoren hinauslachen wird.
      Dann können sie sich zu Hause gegenseitig massakrieren….

    • Re.
      Es ging nicht darum, was Obama tut und warum, das ist mir hinlänglich bekannt, sondern darum, dass ein konservativer Sender, wie die Fox News, auch mal neutral berichtet, wenn es denn in deren Interesse ist: gegen Obamas Politik. Es gibt etliche GOP Politiker und andere Konservative, welche sich in die europäischen Angelegenheiten nicht einmischen wollen, sondern eine gute Beziehung zu Russland pflegen wollen und die Einmischung in der Ukraine für falsch halten, z.B. Rand Paul, Donald Trump, John Craig Roberts. Ich habe damals im SPON öfters und besonders gerne Fox News zitiert, wenn mich das einseitige Russland-Bashing auf die Nerven ging. Man konnte mir wenigstens nicht vorwerfen, dass ich RT zitiere. Ich habe zwar ein angeborenes Misstrauen gegen Russland, kann aber trotzdem noch selbstständig denken. Den vorherigen Russland-Hype in Deutschland hielt ich für absolut naiv, und genauso wenig kann ich das andere Extrem, den blinden Russen-Hass nachvollziehen, auch ohne ein Fan von Putin zu sein.

    • T.
      Sie verkennen die Realität der USA. Glauben sie wirklich das amerikanische System wird sowas zulassen? Clinton ist der Prototype des Republican President, sie vertritt big money. Sollte Barney „es“ schaffen so wette ich jeden Betrag dass er den Einzug ins Weisse Haus nicht m ehr erleben wird.

      Ich bin für Trump, ich bin für alles das diesem perversen Verbrecher Land schadet, und da er sich nicht gegen Russland sondern gegen „Wetbacks and Sand-Niggers“ wendet, wäre er für DE am Besten. Was natürlich nichts daran ändert, dass ALLE deutschen Politiker nicht gut für Deutschland sind. Zumindest würde Trump DE kaum in einen Krieg mit Russland jagen, was bei Frau C ja recht weit oben auf der Liste steht.

  108. Haben Sie die FAZ-Posse zum Römischen Reich gesehen? + Gauck ruft auf, gegen das GG zu handeln
    Sehr geehrter Don,

    sicher haben Sie das hier gesehen: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/die-voelkerwanderung-ein-begriff-macht-karriere-13874687.html

    Dazu fiel mir ein: sie biegen sich alles zurecht, wenn es nur den scheinbar „Gutem“ dient.

    Siehe hier: „Im Lauf der römischen Kaiserzeit erhielten immer mehr Personen und Personengruppen das römische Bürgerrecht (s. o.), bis es durch die Constitutio Antoniniana des Jahres 212 n. Chr. fast allen freien Reichsbewohnern verliehen wurde und in der Folgezeit als soziales und rechtliches Merkmal der Abgrenzung weitgehend seine Bedeutung verlor.[4]“
    https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misches_B%C3%BCrgerrecht#Geschichte

    Unter anderem wurden ja ständig in fremden Völkern Auxilartruppen geworben. Der Lohn bestand meist in der römischen Staatsbürgerschaft, die mildere Strafen und die Fähigkeit bestimmte lukrative Ämter zu bekleiden versprach. Entsprechende Urkunden haben die Zeit überdauert und werden von Sondengängern häufig gefunden, weil sie aus Metall sind.

    “ Die Soldaten erhielten zwar einen geringeren Sold als die Legionäre (die bereits römische Bürger waren), aber dafür nach dem ehrenvollen Abschied das Bürgerrecht (dokumentiert in den Militärdiplomen) für sich und ihre Nachkommen. Dies war der Hauptanreiz für einen Eintritt in die Truppe.“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Auxiliartruppen#.C3.9Cberblick

    >>> https://de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3%A4rdiplom

    Zudem: „Im Verlauf der späten Republik, insbesondere aber in der Kaiserzeit sorgte dann vor allem eine Besonderheit des römischen Zivilrechts dafür, dass sich der Kreis der Bürger rasch ausweitete: Jeder Sklave, der einem römischen Bürger gehörte und von diesem freigelassen wurde, erhielt durch diesen Akt automatisch ein eingeschränktes Bürgerrecht; bereits seine freigeborenen Kinder besaßen dann das uneingeschränkte Bürgerrecht. Da die Zahl der Sklaven im Imperium Romanum in die Millionen ging, es aber gleichzeitig üblich war, Privatsklaven beim Tod ihres Herren oder zu ihrem 30. Geburtstag die Freiheit zu schenken, führte dies vor allem während der ersten beiden Jahrhunderte nach Christus zu einer erheblichen Ausweitung der römischen Bürgerschaft.“
    https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misches_B%C3%BCrgerrecht#Verleihung (dort ganz unten)

    Und auch hier: „Ausdifferenziert wurde dies im Alten Rom, wo das römische Bürgerrecht geradezu Voraussetzung für die Geschäftsfähigkeit oder Postulationsfähigkeit war und ein in sich geschlossenes Rechtssystem abgrenzte,[2] das sich bis zum Corpus Iuris Civilis (das Bürgerliche Recht) entwickelte, während das Ius gentium (Recht der Völker) die Beziehungen Roms zu anderen Ländern, Staaten, Völkern regelte und Vorläufer des heutigen internationalen Rechts war. Römische Bürger (Romanus) waren zur Zeit der Republik die freien Einwohner Roms, später auch die Einwohner Latiums und nach dem Bundesgenossenkrieg die Bewohner eines großen Teils Italiens. Mit Erlass der Constitutio Antoniniana 212 n. Chr. werden die freien Einwohner des Römischen Reiches zu Römischen Bürgern.“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsb%C3%BCrgerschaft#Geschichte_der_Staatsb.C3.BCrgerschaft

    Das pure Gegenteil ist also wahr. Das römische Reich war am Ende so multikulti, wie nur irgendwas, und das auch schon vor Erteilung der Bürgerrrechte an alle 212 u. Z.

    Das ging dann noch lange so weiter:

    „Spätantike: ab 284/285 bis ins 6./7. Jahrhundert (in der älteren Forschung auch als „Dominat“ bezeichnet). In dieser Zeit erfolgte die Völkerwanderung (375 bis 568) und Teilung des Reiches (395) sowie der Untergang des Römischen Reiches (476/480) im Westen und der Übergang zum Byzantinischen Reich im Osten (frühes 7. Jahrhundert).“
    https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misches_Reich

    Aber wen scheren schon die Fakten.

    Der Bundespräsident fordert auf gegen das Grundgesetz zu handeln: Unlängst Gauck: „Gauck: „Wir“ brauchen auch Nicht-Asylberechtigte wegen deren Energie – YouTube — „auch wenn es gegen das Grundgesetz verstößt“ – Video 1 min 45
    https://www.youtube.com/watch?v=dbEW3-H_2nw

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-darf-deutschland-fluechtlinge-abweisen-a-1073833.html

    • Darf man bei solchen Kontrollen Flüchtlinge zurückweisen?

    „Wer unerlaubt einreisen will, der darf nach deutschem und europäischem Recht an der Grenze zurückgewiesen werden – etwa Personen, die keinen Pass mit sich führen. Allerdings: Wird ein Asylantrag gestellt, gilt diese Regel nicht. Zwar darf nach deutschem Recht einem Asylsuchenden die Einreise verweigert werden, wenn er aus einem sogenannten sicheren Drittstaat einreist – und Deutschland ist eigentlich de facto nur von sicheren Drittstaaten umgeben.
    Aber dieses deutsche Asylverfahrensrecht wird überlagert von europäischen Vorschriften: Die deutsche Drittstaatenregelung gilt deshalb nicht bei einer Einreise aus EU-Mitgliedstaaten – und aufgrund eines besonderen Abkommens auch nicht gegenüber der Schweiz.

    • Gibt es da keinen Interpretationsspielraum?

    Doch. Das Innenministerium zum Beispiel hält es für „vertretbar“, Österreich auch nach europäischem Recht als sicheren Drittstaat zu behandeln. Im Moment ist das aber politisch – noch – nicht gewollt.“

    Krönende Worte der Noch-Kanzlerin heute:
    „Lassen Sie uns zeigen, dass wir glauben, dass wir die Probleme lösen können, ohne dass Europa schweren Schaden nimmt“, sagte die CDU-Chefin“
    http://www.tagesschau.de/inland/csu-brief-105.html

    Viele freundliche Grüße – azur

    • Rückführung
      Verehrter blauMann (Frau?),

      über die Drittstaatenregelung in der SPON Übersicht war ich auch irritiert. Es ist nun wie folgt:
      Jede(r), der an einer deutschen Grenze das Wort Asyl sagt, gelangt in ein Asylverfahren. Die ehrlichen Einwanderer, die sagen: Ich bin hier nur auf der Durchreise oder möchte arbeiten, werden nach Österreich
      zurückgeschickt. Dies sind die seit einer Woche präsentierten 250 Personen pro Tag.
      Wahrscheinlich ist, dass die Zurückweisung beim Einwanderer einen Lerneffekt auslöst, der beim nächsten Einreiseversuch
      zu einer anderen Auskunft an die freundlichen Bundespolizisten führt.
      Im Asylverfahren gilt dann der Art 16, Absatz 2 GG, der dazu führen würde, das nach der Einreise aus Österreich kein Asylanspruch besteht.
      Nun führt dies laut Dublin Vertrag zu der Aufgabe, herauszufinden wo dieser Antragsteller die EU initial betreten hat (eher nicht in Österreich). Denn nur dahin darf überhaupt rückgeführt werden.
      Dies wissend und pfiffiger als die deutschen Behörden seiend, haben die italienischen Grenzschützer ja bereits seit 2012 in Italien Einreisende mit Geld und Informationen unter Verzicht auf die Registrierung nach Norden expediert. Erinnert sei an die Proteste an der italienisch-französischen Grenze bei Ventimiglia im November 2015.
      Unsere griechischen Partner wollten ganz sicher gehen und haben neben der unterbleibenden Registrierung auch durch die schlechte Behandlung der Einreisenden erreicht, dass Deutschland nicht mehr nach Hellas zurückführen darf, wie der EuGH entschieden hat. So stellte Deutschland
      im Jahre 2014 35.115 Ersuche bei anderen europäischen Ländern auf Wiederaufnahme. Immerhin!
      Selbst wenn also unter hohem Aufwand der Ort der initialen EU Einreise zu klären ist, wird in der Regel eine Rückführung nicht geschehen.
      Eine Grenzkontrolle unserer nationalen Grenzen kann also nur den Sinn haben, überhaupt alle zu erfassen, die das Land betreten wollen!

      Und danke für so unvermittelt aktuelle Betrachtungen zum Untergang der römischen Zivilisation.

    • Titel eingeben
      Diesen Artikel zum Untergang des römischen Reiches gab es jedoch ebenfalls in der F.A.Z.

      http://www.faz.net/aktuell/politik/staat-und-recht/untergang-des-roemischen-reichs-das-ende-der-alten-ordnung-14024912.html

      Die Konrad-Adenauer-Stiftung („Die politische Meinung“) hatte ihn bestellt, wollte ihn aber dann nicht abdrucken.

  109. Gegen Merkel protestierender Professor hinaus geführt
    PS: in Halle haben sie einen gegen die Kanzlerin protestierenden Chemie-Professor aus dem Saal geführt. Die Hochschule will mit allen rechtlichen Mitteln gegen die Mann vorgehen: http://www.bild.de/politik/inland/angela-merkel/zwischenruf-merkel-fraunhofer-institut-44308174.bild.html

    Vielfach wurden die Proteste im und vorm Institut in den Berichten über die Eröffnung völlig weggelassen.

    PPS: Danke für den Tipp für Danisch. Der muss als Programmierer klar denken. Nicht die junge Journalistin, die gestern den älteren Kollegen interviewte, der zumeist aus Brüssel berichtet. Sie dankte tatsächlich für die „schlechte Analyse“, womit sie deren Ergebnisse und Anlass meinte:
    Relativ kurz: http://www.tagesschau.de/ausland/interview-krause-101.html

    Vielen Dank für den schönen Artikel wieder und, dass man durch Sie Hoffnung schöpfen kann, dass es noch so etwas wie klaren Verstand gibt.

    Es gibt reichlich Dinge, welche ich auch anders sehe. Aber das war ja noch nie ein Hindernis, wenn man so viel teilen, bewundern und lernen kann. Haltung und Humor!

    Meine Hochachtung!

    Mit vorzüglichen Grüßen – azur

  110. Titel eingeben
    Das Gefühl, vor jedem Geldabheben am Automaten genau abwägen und achtgeben zu müssen, kenne ich. Aus Bogota. Wenn das Gesellschaftsversagen erst einmal eine bestimmte Schwelle überschritten hat, wird Sicherheit richtig teuer. In Immobilienforen wird dann damit geworben, dass man in einer bestimmten Wohnlage in Parks Sport machen kann, weil es eine Bürgerwehr gibt. Die Innenstadt ist voller Militär, damit die öffentliche Ordnung wenigstens im Sichtfeld der Abgeordneten und Geschäftsleute gewahrt bleibt. Die Mehrheit der Geringverdiener muss sich irgendwie mit der Unsicherheit arrangieren.

    Was für eine Ironie, wenn neben Merkel ausgerechnet Linke und Feministen dafür verantwortlich sein sollten, dass sich in Deutschland nur noch Reiche sicher fühlen können. Hoffentlich kommt es nicht soweit.

  111. Wenn der NRW-Innenminister Jäger
    heute in dieser Zeitung jammert, daß er renitente, das Asylrecht mißbrauchende Asylbewerber aus Nordafrika nicht schnell genug wieder abschieben könne, weil „die derzeitige Verfahrensdauer das aus rechtlichen Gründen nicht zulasse“, dann stellt sich doch die Frage, wieso die regierenden Parteien, diesen schon seit Jahrenden laufenden Asylmißbrauch nicht längst gesetzlich geregelt und die Verfahrensdauer ganz erheblich verkürzt haben. In anderen Eu-Ländern geht das doch auch.
    Deshalb kann, ja muß man daraus schließen, daß diese Flutung mit illegalen Einwanderern politisch gewollt ist. Und dann stellt sich die Frage: Warum handelt diese schwarz-rote Koalition gegen das eigene Volk?

  112. Ich kann es nicht mehr höen
    dieses rumgeheule was aus diesem land geworden ist!
    wer legitmiert diese faschisten in berlin denn alle jahre wieder, die sich dann auch noch nach brüssel hin selber legitieren?
    wie doof kann oder muss man denn bloss sein, um andauernd reflexartig und gehirngewaschen, die einzige form von souveränität, die eigene stimme ab zu geben und in einer urne zu beerdigen???
    ihr, die ihr immer brav wählen geht, weil sie ihr zu viel schiss habt weil es angeblich ch zu viel zu verlieren gibt, seid nicht einfach nur mitschuldig, nein, ihr seid die einzigen schuldigen!
    unsere füherin ist wissenschaftlerin! hallooooo?
    das sind alles völlig unwissende, geballteste inkompetenz, erzogen durchs jura studium und solche gestalten dürfen länder re gier en?
    heute ist man gesundheitsminsterin, morgen dann angriffsminsterin, halt so wie es grad passt. ja ja, so sieht kompetenzverwaltungnund verteilung aus…..

    wie doof seid ihr eigentlich? übernehmt mal verantwortung für euer eh vollkommen sinnloses leben und befreit euch aus dem betreuten denken.
    und ohne gewalt, wird sich in diesem land eh niemals was ändern, wobei ich denke der zug ist inzwischen für europa eh abgefahren, für deutschland im speziellen und vor allem!

    mission accomplished und das ohne aus deutschland ein kartoffelacker zu machen!

  113. aufwachen
    Wenn in 2016 TTIP ausgehandelt und beschlossen ist, wird jede Regierung unter den betroffenen Europäischen Nationen nichts mehr zu sagen haben. Was hier stattfindet ist ein Angriff auf die Festung Europa. Im Nachhinein müssen wir überrascht feststellen: die Diktaturen am Mittelmeer waren unsere Schutzmächte. Sind wir ein Vasall der USA?

    • Der 51. Bundesstaat
      Sehr geehrter Herr Heino,

      Aus Wikipedia:
      Als 51. Bundesstaat bezeichnet man in der US-amerikanischen Politik mögliche Kandidaten, die in das Bündnis der Vereinigten Staaten aufgenommen werden könnten. Der Begriff wird auch oft humorvoll für Kanada als Ganzes, ungeachtet seiner eigenen bundesstaatlichen Gliederung, benutzt. Vor dem Beitritt von Alaska und Hawaii 1959 war der Ausdruck „49. Bundesstaat“ üblich. Seltener werden als 51. Bundesstaat auch Gebiete unter der KONTROLLE oder dem EINFLUSS der USA bezeichnet.

      Sie haben doch sicher einen Personalausweiss – auch Identity Card mit Personalnummer (IDD) genannt. Ihre Staatsangehörigkeit ist DEUTSCH.
      Sie besitzen also NICHT einen Ausweis der Sie als Staatsbürger der BRD beschreibt.

      Beantwortet das Ihre Frage?

      Mfg
      Dr. Seltsam

    • @Heino
      Ach Gott, wenn es so einfach und harmlos wäre….

      Checken sie mal hier:

      „Maulkorb für Abgeordnete. USA drohen mit disziplinarischen Massnahmen, wenn TTIP-Texte durchsickern“

      Details hier

      https://correctiv.org/recherchen/ttip/blog/2016/01/26/exklusiv-leserechte-auf-widerruf/

    • Nicht sehen - nichts sagen - nichts Demokratie
      Immerhin kann da noch etwas durchsichern …

      >>> SPD-Parteitag – Bedingtes Ja zu TTIP und Ceta.

      Nach einer kontroversen Debatte beschlossen die etwa 600 Delegierten mit großer Mehrheit das Freihandelsabkommender EU zu unterstützen.

      Seit Mai gibt es in der US-Botschaft in Berlin zwar einen Leseraum, in dem die Verhandlungstexte eingesehen werden können. Aber der Zugang zu dem Raum ist streng reglementiert. Die Modalitäten wurden zwischen EU-Kommission und US-Seite verhandelt und festgelegt.

      Demnach dürfen nur Regierungsvertreter den Leseraum nutzen aber keine Bundestagsabgeordneten oder gar sogenannte normale Mitglieder der Nachfolgestaates des 1000-jährigen Reiches bzw. der Weimarer Republik.

  114. was wieder kommt!
    So und jetzt??

    die nächsten Wahlen werden kommen. Auch wenn viele Glauben es wird sich nichts ändern weil schon seit Urzeiten SPD Wähler SPD wählen CDU ebenso und der Rest nicht viel anders.

    Aber wenn doch! Wenn AfD mit 30 – 40 % gewählt werden und dann auch nichts auf die Reihe bringen. Keine Senkung der Zahlen. Keine Rückführungen. Die bereits hier befindlichen Schutzsuchenden“ “ nicht eingenordet “ “ werden?? Was dann.

    GB hat seit 100derten von Jahren eine rel. stabile Staatsstruktur. Keine Extreme – nicht mal unter Thatcher – In D. ganz anders. Von Laissez fair bis Nationalsozialismus. Von Kaiserreich bis A.M. rechtsschwenk – linksschwenk in beide Extreme mit jeweils bekannten Folgen.

    Also was wird es bringen? Problem der Erkenntnis von Fragen in der Zukunft – schon klar – niemand kennt die Zukunft, aber die heute alltäglichen Sorgen wären ein Klacks dagegen. Also was tun: A.M. als Organ der Exekutive geriert sich als Führerin nimmt keinerlei Rücksicht auf Gesetze, es gibt keine richterliche Gewalt die willens ist sie zur Beachtung der Gesetze zu zwingen. Verfassungsgericht schweigt lärmend. Die Abgeordneten schweigend lärmend. Der 1. und 2. Mann im Staat schweigend lärmend auch vom BuRatspräsident dem 3. Mann schweigt lärmend. Die anderen Organe der Exekutive: Bundespolizei, Bundeswehr etc. haben die weiße Fahne vor der Führerin gehisst.
    Gibt es überhaupt noch eine Gewaltenteilung, gibt es noch ein Bezug zur Recht und Ordnung?

    Oder hilft nur ein anderer wirklich starker Mann?? Bitte bitte nicht!

    • was kommt?
      sehr einfach, dasselbe wie im nahen Osten: ein importierter Bürgerkrieg.

      Bürgerkriege lassen sich nocht wie reguläre Kriege durch Verhandlungen stoppen.

      Sie bluten aus.

  115. Titel eingeben
    Tja, so is es: Die Bewegungsfreiheit eines afghanischen Mannes ist heute größer als die einer deutschen Frau. Er geht einfach durch Grenzen hindurch, ohne dass ihn jemand aufhält. Sie überlegt bei einbrechender Dunkelheit genau, wohin in ihrer Heimatstadt sie noch gehen kann.
    Wann tritt Merkel zurück? Wieviel lassen sich die Deutschen noch gefallen?

  116. Mentalitäten
    Vielen Dank für diesen so treffenden Artikel. Uns geht es ähnlich, in einer Stadt im Ruhrgebiet. Wir leben seit Jahren in einer Strasse, in der auch viele Muslime wohnen. Nie gab es Probleme, bis die typisch deutsche Eckkneipe eine türkische Staette der Begegnung wurde, in der vornehmlich junge Männer verkehren. Vor lauter 3er BMWs findet man nun eh keinen Parkplatz mehr, schlimmer noch, die Autos parken in schöner Regelmäßigkeit vor unserer Garage. Wir dürfen nun laut hupen, bis sich einer dieser Typen erbarmt, wortlos sein Auto zu entfernen oder in die Kneipe zu gehen und Bescheid zu sagen, dass wir doch bitte in unsere Garage dürfen. Neuerdings steht ständig ein LKW davor, dessen Fahrer haben wir bereits mit der Polizei gedroht. Jetzt parkt er dort so knapp, das wir nur mit grössten Schwierigkeiten in die Garage kommen. Zugegeben, ein nur kleines Ärgernis. Aber auch diese Kleinigkeiten sind symptomatisch für die Veränderungen, Rücksichtnahme und Höflichkeit sind auf dem Rueckmarsch.

  117. Nichts mit dem Islam zu tun??
    Natürlich hat das mit dem Islam zu Tun. Das Verhalten was hier insbesondere den Frauen ggü. gezeigt wird resultiert aus der Sichtweise von „Gläubigen“ auf „Ungläubige“.

  118. Es gibt auch andere Erfahrungen
    Meine Frau hat beruflich täglich mit Flüchtlingen zu tun. In dem Haus, das sie leitet, werden in großem Umfang Sprach- und Integrationskurse durchgeführt. Bisher hat es nur einen „einschlägigen“ Zwischenfall gegeben. Der lief zwar heftig, aber rein verbal ab. (Sexuelle Beleidigung einer Dozentin.)

    Ich erkläre mir den lokalen Unterschied zu dem, was ich über die Medien wahrnehme, so:

    In dem kleinstädtisch ländlichen katholischen Raum, in dem wir leben, gibt es eine große Hilfsbereitschaft (weil schwer zu koordinieren, ein Problem für sich). Vermutlich wird jeder Flüchtling (mehrfach) persönlich angesprochen. Es entstehen meiner Beobachtung nach nicht nur Beziehungen zwischen Einheimischen und Flüchtlingen, die (beide Seiten) von Angst befreien und „entwaffnend“ und „befriedend“ wirken. Es entsteht durch die individuelle „Anerkennung“, die die Flüchtlinge finden (ah, Sie sind Medizin-Student; ah, Sie hatten einen Telefonladen usw.), auch etwas wie eine Gesellschaft unter den Flüchtlingen, die ein relativ hohes Maß an Verhaltenskontrolle ausübt.

  119. ss ß
    Als sogenannter Journalist sollte man wenigstens die Rechtschreibung beherrschen.

  120. Titel eingeben
    Klasse Bericht. Ja, die Herrschaften machen das wohl wirklich, einfach weil es geht! Weil sie keine Strafe zu befürchten haben, weil sie sehr gut bemerken, daß sie hier irgendwie (Allah weiß warum) als höhere Wesen behandelt werden. „Der Klügere gibt nach“ ist eine sehr angenehme, aber auch sehr deutsche Eigenschaft, die mit zu vielen Fremdkörpern aus Gegenden, in denen diese Maxime völlig unbekannt ist, nicht mehr funktioniert. Und die nun weidlich ausgenutzt wird – die verordnete Willkommenskultur ist fester Bestandteil des Merkelschen Vernichtungsprogramms! Wie die lächerliche One-World-Propaganda auf allen Kanälen und natürlich die einschlägigen Diskrimierungsverbote, die in der Praxis dafür sorgen, daß alle möglichen Gruppierungen und Ethnien „zusammenhalten“ dürfen und es auch tun – nur wenn es ganz normale, gar männliche, Einheimische tun, ist es natürlich „Rassismus“.

    Zurück zu „Mia san mia“ ist das Gebot der Stunde!

  121. Ein Hund ist die beste Idee,
    und es muss kein Kampfhund sein. Allerdings auch keine mickrige Handtaschentöle. Aber die Prägung der in Frage kommenden Personen auf Hund=unrein reicht aus, manchmal wechseln sie sogar die Straßenseite.

    Die Wirtschaft wird allerdings schon dafür sorgen, dass noch mehr prekäres Konsumentenmaterial ankommt, das ist Keynesianismus in Reinkultur – der Staat zahlt. Und der Staat sind wer?

  122. Titel eingeben
    Menschen spätabends in der Sparkasse waren bisher immer Wärme suchende Bettler. Türaufhalten für ein paar Cents. Betrunkene Migrantengruppen hatte ich noch nicht.
    Liest man am Morgend die Tageszeitung mit den letzten Meldungen der Polizei, fragt man sich natürlich schon das Eine oder Andere. Die Ruhe ist offensichtlich schon längst trügerisch. Aber das war auch schon vor der Flüchtlingswelle so.
    Halte es, so oder so, nicht für eine sonderlich gute Idee, mit oder ohne Menschen in der Schalterhalle, große Beträge um die Zeit abzuheben. Es gibt schließlich auch auf dem Weg Besoffene jeder Art. Und aufs Oktoberfest gehen ja seit Jahren auch Millionen Menschen mit den Taschen voller Geld. Nehme ich mal an. Bei 10€ pro Maß.

    Es wäre natürlich schon sehr hilfreich, wenn die Polizei endlich mal die vielen hundert Überfälle auf Asylunterkünfte und Flüchtlinge aufklären würde. Oder der Prozess gegen den NSU mit akzeptablen Urteilen enden würde. Oder „Köln“ geklärt werden würde. Oder die vielen Überfälle auf Parteibüros der Linken und, wie zu lesen, nun auch auf die der AfD.
    Am hilfreichsten wäre natürlich, wenn diese Regierung endlich mal die Tatsachen benennen würde. M.E. versucht sie nach wie vor, sich durchzulügen. Und das wird nicht mehr lange gutgehen.

    „…hinten, weit in der Türkei…“ gibt es nicht mehr.

  123. Titel eingeben
    Hmmh, schöne (traurige) Geschichte, die ich, zugegeben, vor meiner eigenen Arbeit schnell gelesen habe. Habe mir das Foto angesehen. Am Ende bin ich sehr enttäuscht. Was ist nur mit unseren Männern los? Ich bin ziemlich sicher, wenn der Autor dort aufrecht und zielbewusst an den Automaten gegangen wäre, mit den Leuten ein paar freundliche Worte „kalt da draußen, nicht wahr“ gewechselt hätte, es wäre nichts passiert. Und über ein paar Euro für einen Kaffee gegen die selbst erwähnte Kälte hätten sich die jungen Männer sicher gefreut.

    • Titel eingeben
      Richtig und trotz alledem benimmt man sich bei uns nicht so. Es ist zwar nicht verboten in Bankeingangsbereichen herumzustehen aber eben nicht üblich und erweckt daher Unbehagen. Das dürften diese 4 unhöflichen Männer (die ja auch ihre Tüten von den Automaten wegnehmen und demonstrativ Platz machen hätten können) auch genau wissen, nur da ihnen in diesem Land ohne Zivilcourage niemand etwas sagt, weil alle Angst haben den Mund aufzumachen, benehmen sie sich eben so.

    • " mit den Leuten ein paar freundliche Worte gewechselt"
      Das hätte der Don sicher gemacht, wenn er seine smarte Kachel dabei gehabt hätte, auf dem alle nützlichen Redewendungen aus den arabischen Kriegsgebieten vom der atlantischen Küste bei Esaouiera im marokkanischen Westen bis ans felsige Kolchis und den Khaiberpass in arabischer Lautschrift draufgeappt ist. So nützliche Dinge wie: „Gschwirrl, schleichts eich“/ für Österreich ergänzt um „öös“ oder „nein bitte nicht, bin unpässlich“. Sprachvertont übrigens bitte von Gerhard Polt.
      Bin immer offen für weitere Vorschläge.

    • @Jan
      Versuchen sie es doch mal verstehen…

      Es geht nicht um einen oder zwei Fälle dieser Art.
      Der ganze Blogbeitrag beschreibt die Veränderung der Gesellschaft, die Veränderung des Denkens und Fühlens, die in DE abläuft und zwar ohne Zustimmung der Allgemeinheit, nur weil man inkompetente Politiker an die Macht gewählt hat.

      Genau dieselben vier Leute hätten dort auch vor einem Jahr stehen können, und wäre ohne einen Gedanmken daran zu verschwenden trotzdme reingegangen. Heute tut man das nicht mehr. Finden sie diese Änderung des automatsichen Empfindens etwa normal????

  124. Heulen und Zähneklappern.
    Vielleicht
    waren die dünnen Grischperl ja zu viert unterwegs,
    weil sie sich allein – vor muskelbepackten oder
    gwamperten alkoholisierten Platzhirschen fürchten.
    .
    Vielleicht
    haben sie sich auch extra in die Mitte gestellt, damit
    man sie gut sehen kann, weil jeder weiß, dass böse
    Räuber sich immer im Hinterhalt verstecken.

    Hätte ich dringend Geld abheben müssen,
    hätte ich sofort den anderen Mann gefragt
    ob er mit mir in die Halle zum gemeinsamen
    Geldabheben geht, oder ich hätte gewartet
    bis der Bus kommt und überprüft, ob die 4
    einsteigen und wegfahren.
    Wären sie eingestiegen, hätte ich mich ein
    wenig geschämt, sie zu verdächtigen und
    es auf mein Älterwerden zurückgeführt.
    .
    Wären sie nicht eingestiegen, hätte ich gedacht:
    Wie gut dass die Oma früher immer gesagt hat:
    Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!

    • Danke
      … für diesen gelassenen Kommentar.
      Wohltuend, wird aber unter den ganzen Paranoikern, die mittlerweile ihren Stammtisch hier eröffnet haben, untergehen…

  125. Titel eingeben
    Frage an den Autor: Sind Sie jetzt eigentlich in die Bank hinein gegangen und haben Geld abgeholt?

    • Man kann da auf der einen Seite hinein und der anderen hinaus gehen. Das habe ich gemacht. Es gibt einen zweiten Raum auf der gegenüber liegenden Seite des Gebäudes, 40 Meter weiter, da habe ich dann abgehoben.

  126. Kultur
    Das ganze hat vermutlich leider Gottes etwas mit unterschiedlicher Kultur zu tun. Wir haben ein anderes System entwickelt, wie wir unsere Konflikte im öffenlichen Raum lösen und Rechtsverstöße sanktionieren.

    Mir sagte mal ein türkischer Kommilitone, schon 25 Jahre her, ihr deutschen seid selber Schuld, wenn sich die jungen Türken so schlecht benehmen. In der Türkei würde ihnen die Umgebung ziemlich schnell klar machen, was geht und nicht geht.

    Wir in D machen das nicht so. Jetzt haben wir zwei Konfliktbewältigungskulturen, die in sich leidlich gut funktionieren.

    Treffen diese aufeinander hat es auf beiden Seiten Verlierer, der verunsicherte „Deutsche“ und der Migrant, der noch weniger respektiert wird, dem man noch weniger Chancen einräumen will.

    Der Zusammentreffensfrust zweier Kulturen produziert auf beiden Seiten Verlierer. Wenn man so will Migrationsverlierer.

    Ich schweife gleich vom Thema ab. Vielleicht sollte man nicht nur von den Verlusten und Problemen der Zielländer reden, sondern von den Verlusten der Migranten. Tut man den Migranten ein Gefallen, wenn man sie hier reinlässt? Wie sichert man ab, dass Einwanderung für sie ein glückliches Unterfangen wird?

    Vielleicht in dem man schlichtweg selektiert, wer rein kann.

    Also ist diese humane Politik, wenn man die möglichen negativen Folgen für die Migranten sieht, wirklich noch so human?

    Oder die Migranten suchen hier in diesem Land etwas, was kaputt geht, weil sie kommen. Migration zerstört ihr Ziel.

    Warum schreibe ich das, diese Verteidigung der deutschen Werte und Besitztstände lässt sich leicht in die rechte, reaktionär bequeme Ecke schieben. Wenn man aber die Lage von Seiten der Migranten sieht, ist es vielleicht nicht mehr deutsch reaktionär, sondern sozial und vernünftig. Man könnte plötzlich wesentlich besser über das Thema diskutieren.

    • Guter Mann,
      „Der Zusammentreffensfrust zweier Kulturen produziert auf beiden Seiten Verlierer.“
      .
      Das tönte es seitens unserer Autoritäten, vieler studierter Eierköpfe mit Hornbrille, aktuell auch wieder gerne mit Zwicker-und sowohl dem linksautonomen Lumpenproletariat als auch den linkskunterbunten Wohnvierteln à la Vauban-Lotissement z´Friburg aba gaaaaanz anders. Z´Friburg wird laut Badischer Zeitung auch an den linkslastigen Szene-Discos Rassenselektion betrieben. Mein Gott, danke dass ich das noch erleben darf, Dank, Dank, immer wieder Dank.
      .
      Darauf die erzreaktionäre badische Hymne, die bei mir weiiiiiiit weiiiiit vor dem Lied der Bayern rangiert. Also, Lied an: „Das schönste Land in Deutschlands Gau´n das ist mein Badnerland…(im Lied kommt übrigens eine Festung vor-und die sei genausoübrigens Badens Glück. Hätte man in den Don-Festungsartikel einbauen sollen)
      .
      Und wenn man bedenkt (diese ersten vier Phrasen im Geiste bitte im Wiener Dialekt, da die schöne Stadt einst von dort aus gouverniert)- derd z´Friburg hännse en greane zum Burjemaischder. Alles wird gut, ammenort. Langsam wird es auch in den „grünen“ Städten eng.
      .
      Ach, eines noch, 27% Migrantenanteil, knapp etwas mehr als die Hälfte von Heilbronn und Pforzheim. Wie kann man da Klage führen?

    • @Ichhabefertisch
      Als Südbadener kann ich nur sagen – volle Zustimmung!
      Dieses entsetzlich neospießige Friburg ist wahrhaft unerträglich, und alle Südbadener machen einen großen weiten Bogen um dieses „Biotop“.
      Mehr, viel mehr Unterkünfte dorthin, bitte.

  127. Frankfurter Sicht
    Die chaotische Merkelsche Zuwanderungspolitik mitsamt Integrationskraftmeierei ist Murks. Ich denke auch nicht im Traum daran, mich von Moralinquisitoren und Buntikultifreaks moralisch erpressen zu lassen. Und dennoch ist es vielleicht sinnvoll, das nicht überzubewerten.
    Ich halte mich lebensmittelpunktmäßig in einer Stadt auf, die laut Zahlen die schlimmen Befürchtungen von Deutschlands Zukunft repräsentieren könnte. Ausländeranteil: 27%. Dazu die Frankfurter Rundschau im März 2014: „Bei der Gewaltkriminalität lag die Stadt 2012 auf Rang 9, bei Vergewaltigung auf Rang 27, bei schwerer und gefährlicher Körperverletzung auf Rang 12 und bei Straßenkriminalität auf Rang 15.“. Dass der Ausländeranteil so hoch ist, war mir bis zum Schreben dieser Anmerkung nicht einmal bewusst. Ich hätte auf etwas mehr als 15% getippt. Wie viele von den 27% teilweise integriert, d.h. zumindest mit leidlichen Sprachkenntnissen ausgestattet sind, kann man höchstens schätzen. Vielleicht sind es 3/4?
    Natürlich ist Frankfurt etwas anderes als Südbayern. Hamburger und Berliner wissen das leider nicht zu schätzen, weil ihnen Frankfurt provinzell vorkommt. Es kommt nicht wirklich Unsicherheit auf. Selbst Frauen, die ganz unislamisch abends auf Straßen allein unterwegs sind, bleiben unangetanzt. Im genauso immigratinsintensiven Offenbach kann Frau mitten in der Nacht junge Türken nach dem Weg zum Bahnhof fragen. Das funktioniert schon deswegen gut, weil sonst niemand unterwegs ist und spart das Taxi.
    Weiter hergeholt: Wer einmal in sogenannten Drittweltländern war und latent riskanten Situationen nicht durch Verharren in Touristenquartieren aus den Weg gegangen ist, hat vielleicht die Beobachtung gemacht, dass das eigene Verhalten in latenten Situationen die Antwort des Gegenübers in vielen Fällen voraussagt. Selbst (scheinbar) finstere Gestalten reagieren positiv auf panikfreie Anrede. Vor allem scheinen sie Wert auf respektvolles Verhalten zu legen, was wohl das Gegenteil von Angst zeigen ist.
    Die Beschreibung der vier verdächtigen Personen im Warteraum einer Bank erinnert ein bisschen daran: Hineingehen und selbstsicher-neutral bleiben hätte ergeben, dass sich die Provokationshaltung des Quartetts in Luft aufgelöst hätte. Falls es das überhaupt war. Zudem präsentieren sich Gangster mit Gewinnerzielungs- und anschließender Fluchtabsicht nicht für alle sichtbar im Licht und Sylvester-Köln ist nicht die Regel.

    • Titel eingeben
      Mag schon sein, dass die 4 Breitbeiner harmlos waren, trotz alledem nervt dieses schlechte Benehmen und kein Mensch kann mir erzählen, dass sie nicht wussten, dass sie sich schlecht benehmen. Und warum machen sie es? Weil sie es dürfen und ihnen niemand etwas sagt, sondern sich alle mit Angst in den Augen davon schleichen.

    • Titel eingeben
      Ich würde es lieber nicht darauf ankommen lassen.

    • Frankfurt
      Dies entspricht fast 1:1 auch meiner Erfahrung als ehemalige langjährige Bewohnerin der Stadt. Und auch meine Aufenthalte im nordafrikanischen Raum (v.a. Marokko, wo wir ohne unsere deutschen „Beschützer“ unterwegs waren) sind von positiven Erfahrungen mit der hiesigen männlichen Bevölkerung geprägt.
      Gleichwohl gehört es nicht kleingeredet, wenn andere Leute unangenehme Erfahrungen mit den Menschen aus diesen Regionen gemacht haben.
      Aber deswegen kollektiv „Heulen und Zähneklappern“ oder gar Schwanz einziehen, kann nicht das Gebot der Stunde sein. Mischt euch ein; nicht politisch (fruchtlos) und bestimmt auch nicht, wenn der böse schwarze Mann das Messer zieht (wer will schon den Heldentod sterben), sondern vorher, im Alltag, im ganz persönlichen Umfeld. Es hilft. Uns allen.

    • Titel eingeben
      Mmmh. Ich glaub da muss ich Ihnen wohl widersprechen.
      Schon vor 30 Jahren durfte ich an der Konstablerwache/Frankfurt meine Erfahrungen mit zugereisten Mitbürgern machen.
      Dabei ging es um den banalen Hinweis sich beim Buletten Kauf doch bitte nicht vorzudrängeln. Verlassen konnten ich und meine Begleiter die Burger-Braterei dann nur Dank der herbeigerufenen Polizei. Der sich vor und in dem Lokal versammelte Mob hätte das wohl nicht zugelassen, zumindest nicht in unversehrtem Zustand.

      Sicher wird Ihnen in Frankfurt zu 99,9% als Mann (noch) nichts passieren.
      Sollten Sie sich allerdings Provokationen und Unverschämtheiten, wie die im Artikel und die von mir beschriebene nicht gefallen lassen, sieht es schon ganz anders aus.

    • Köln war "nur" Linkspolitik
      Aus der Politik tönt es jetzt, haltet den Dieb. Aber das war sie selbst. Die grünrote Mattscheibe, die NRW-Justiz und -Polizei einzementiert ist. Strafrechtliche Verurteilungen gegen Ausländer unterhalb Totschlagsschwelle gelten dort vermutlich als Verstoß gegen die Menschenrechte. Woanders sieht man das anders, glücklicherweise.

      Kriminelle machen folglich mobil und gehen dorthin, wo sich die Sache am meisten lohnt, d.h. die Kosten in Form von Sanktionen niedrig sind. Köln-Sylvester hat im Kern keine ethnischen Gründe. Es handelt sich um von linker Heuchlerei und Politik verursachtes Staatsversagen.

      Auch deswegen unwahrscheinlich, dass die vier Spaßvögel in der Bank eine echte Bedrohung waren. Selbst mit minimaler Bildung lernt sich sehr schnell, wo man richtig eins auf den Deckel bekommt. Ganz unabhängig davon, dass die Bösen i.a. nicht direkt unter Überwachungskameras loslegen.

    • @Gast 27.Januar 2016 um 14:30Uhr
      MmmH.Also schon vor 30Jahren – wie alt sind die jetzt?

      Auf jeden Fall genug Zeit eine eigene Kulur zu erproben,
      und erfolgreiche Verhaltensweisen an Neuankömmlinge
      weiter zu geben.

    • Titel eingeben
      In Nordafrika gibt es sehr nette Menschen – die Abordnung davon, die zu uns kommt, ist aber zum (grossen?) Teil missraten und teilweise echter Abschaum mit keiner Scheu, wegen Nichtigkeiten (monetaer oder subjektiv empfundene Anmache) zum Aeussersten zu gehen (Angriff mit Messer mit moeglichem toedlichen Ausgang). Also Vorsicht mit falschen Ratschlaegen, man muesse nur bestimmt auftreten und/oder nett sein…

  128. Der SWR-LandestranquilizerfernsehfunkquaKaffee_oder_Tee
    führt alleweil ganz andere Beruhigungspillenkanonen für die nachmittäglichen fernsehschauenden Rentner und Pensionisten auf. Er geht derart in die Offensive, dass es mir schier die Tränen der Rührung über meine zuvor gepflegte Hartherzigkeit in die Augen trieb. Mein daneben sitzende Gatte täuschte gar einen Gang zur Toilette vor damit ich sein feuchtes Antlitz nicht ertragen sollte.
    Also. Da wird ein gut aussehender junger Mann aus Westafrika (die Hautfarbe spielt somit keine Rolle mehr), dekoriert mit goldenem Ohrring sowie tadellosweißem und lückenlosem Gebiss und afrikanischem Baccalauréat an der Seite von DREI schwäbischeingeboren Mädels gezeigt. Zwischen Theater und Schloss, alle zusammen untergehakt und mit fröhlichem Lachen für die Lehrfilmkamera. Eine, die hübschere, Typ Loreley mit unverschämt blondem Haar, sei seine direkte und allerbeste Freundin, mit Verlobten-und anzeigenfreiem Antanzstatus quasi, die zwei anderen (mehr so ins Pummelige bis Durchschnittliche gehend) seien beste Freundinnen. Er sei überglücklich diese seine überaus komfortable Situation der Heimat mitteilen zu können. Eine Lehrstelle als Koch hat der junge Mann auch schon und es wurden erste Schneideversuche an einer Orange gezeigt.
    .
    Nun entscheiden Sie, wenn nun doch alles gut wird im Vaterland, müsste man sich da der heißen Zähren schämen?

    • Titel eingeben
      “ Mischt euch ein … vorher, im Alltag, im ganz persönlichen Umfeld. Es hilft. Uns allen.“

      Das klappt ja nicht mal mit den Radfahrern, denen ich als Fußgänger sagen muss (*), dass sie auf dem Gehweg nix verloren haben. Ich versuch seit 27 Jahren (Geburt meines Sohnes und deshalb Kinderwagenschieber), Radfahrern auf Gehwegen etwas ….
      NEIN. Es hilft leider nicht. Kein einziger Fall, wo der (deutsche) Radfahrer nicht aggressiv reagierte. Ich hab’s inzwischen aufgegeben. Und bin froh, immer mit heiler Haut…
      (*) …denn sie wissen um ihr Tun. Ist ein Polizist in Sichtweite, ist plötzlich kein Radfahrer mehr auf dem Gehweg.

      Sorry für’s abschweifen. Will nur sagen: wenn’s nicht mal bei diesen innerdeutschen (Berliner) Lappalien funktioniert, wie soll’s dann bei kulturell völlig anderen funktionieren?

  129. @ 13jährige Russin
    Entspanntes Zurücklehnen von Polizei und Presse: „Ach so, nur einvernehmlicher Sex!“ Was ist da sonst für empörtes Geschrei, wenn es um Pädophile geht.

    Mädchen „verwickelt sich in Widersprüche“ jetzt ist ein Stereotyp gleicher Funktion wie „Auf der Flucht erschossen“ seinerzeit. Schuldig ohne Verhandlung.

    Standgericht, also disziplinieren, nicht Wahrheit finden ist das Gebot der Stunde, denn Teile der Veröffentlichkeit gehen schon von der Fahne.

    • Titel eingeben
      Laut diversen Medienberichten wurden zwei 15-jährige deutsche Mädchen am Silvester in NRW von vier syrischen Jugendlichen Stunden lang vergewaltigt. Die Mädchen waren freiwillig in deren Wohnung mitgegangen. Nirgends fielen Worte wie „einvernehmlicher Sex“. Mich hat dieser Ausdruck, auch noch vom Mund des Staatsanwaltes, sehr empört. Die Ergänzung, dass Sex mit Minderjährigen auch dann strafbar sei, hätte er sich dann auch schenken können.

      Laut einigen Medienberichten wurden die Eltern des Mädchens von der Polizei stark eingeschüchtert, der Mutter wurde damit gedroht, dass sie das Sorgerecht für das Mädchen verliert.

      Den Berliner Ermittlungsbehörden traue ich ohne weiteres eine absichtliche Vernebelungstaktik zu. Das war ja bis Silvester Normalität in Deutschland. Jetzt lenkt man von den vielen Widersprüchen und Ungereimtheiten damit ab, dass man den Russen, die den ermittelnden Behörden Vertuschung des Falles vorwerfen und auf Aufklärung bestehen, niedrige politische Motive für ihre Intervention unterstellt.

      P.S. Gestern gab es über das Thema einen Artikel auf SPON: tendenziös, voller Anspielungen und Unterstellungen gegenüber den Russen. Dazu wurde zwar ein Forums-Thread eröffnet, doch die schon veröffentlichten Forums-Beiträge wurden nachher, bis auf einen einzigen angepassten Beitrag, komplett gelöscht: Zensur a posteriori, wie in der DDR.

  130. Titel eingeben
    Lieber Don Alphonso,

    danke für diesen brillianten Text, er spricht mir aus dem Herzen. Schlechtes Benehmen, an sich nicht strafbar oder gesetzeswidrig und insofern nicht zu ahnden, aber extrem unangenehm.
    Warum kommen soviele hierher? Weil sie es können! Stichwort offene Grenzen.
    Und warum benimmt ein Teil sich so schlecht? Weil sie es können. Im shclimmsten Fall werden aggressive Bewerber in ein anderes Heim verlegt, Kleinkriminelle werden einen Tag festgehalten und dann wieder frei gelassen. Die lachen sich doch über unsere Blödheit in Almanya kaputt.
    Warum gibt es keinen Volksaufstand gegen die offenen Grenzen und zwar mit ganz klarer Abgrenzung von Pegida und AfD? Es ist doch vollkommen hirnrissig hier jeden reinzulassen um ihn dann im besten Fall gegen sehr viel Geld wieder abschieben zu müssen?
    Langsam aber siche rist es zm Verzweifeln…

    • Titel eingeben
      >Warum gibt es keinen Volksaufstand gegen die offenen Grenzen und zwar mit ganz klarer Abgrenzung von Pegida und AfD?

      Wem man erst die absoluten Grundlagen (wie beispielsweise ‚divide et empera‘) erklären muss, braucht über Aufstände gar nicht erst sprechen. Es wird einen Krieg geben in Europa. Die Trennlinien dieses Kriegs werden ethnische und religöse Linien bilden.

      Ich erinnere mich im übrigen noch wie der werte Autor dieses blogs davon ausging, dieser Kelch würde an ihm vorrübergehen. Schon damals hat mich das mehr als nur verwundert. Die Schockwellen dieser Krise bleiben keinem erspart. Und es hat gerade erst angefangen.

      Auf einer positiven Note; dies wird bei manchen alte Tugenden neu wiederbeleben dürfen.

  131. Die neue Realität
    Sie schildern treffend die Realität im Alltag, solche Erlebnisse haben viele Frauen aus unserem Freundeskreis seit Oktober, aber auch als Mann fühle ich mich unwohl, werde abwertend betrachtet und provokativ in meiner Freiheit eingegrenzt. Eine Situation hat meine Selbstwahrnehmung verändert. Ein harmloser Spaziergang durch die Stadt mit meinen Töchtern geriet zu einem kleinen Spiessruten Lauf. Eine Gruppe baute eine unangenehme Nähe auf. Hier ging es nicht um meine Sicherheit, nein, meine Rolle als Vater und Beschützer wurde in Frage gestellt. Eigentlich wurde ich gar nicht ernst genommen. Dies verändert mich auch, ich bin wieder angefangen zu trainieren, überlege mir wie ich reagiere wenn ein Messer nicht nur zum Brot schneiden verwendet wird. Im Grunde genommen werde ich archaischer und existentieller und versuche mich der neuen Situation anzupassen.

  132. Ein Problem ja, aber nicht erst seit gestern
    Ich kann die Schilderung des Dons und auch die Entscheidung, in dieser Situation kein Geld abzuheben, vollständig verstehen. Ich hätte mich in dieser Situation nicht anders verhalten. Darüber hinaus wecken solche Darstellungen in mir wie offensichtlich auch in vielen Mitforisten eine große Wut und den Wunsch, hier möge jemand, der über die Möglichkeiten und auch die Befugnis verfügt, solchen Gestalten Grenzen setzen.

    Allerdings muss ich mir doch die Frage stellen: Habe ich in den letzten 20 Jahren in einem anderen Land gelebt? Obwohl ich in einer durchaus idyllischen unterfränkischen Provinzstadt mit ca. 70000 Einwohnern aufgewachsen und später zum Studium in eine mittelhessische Stadt mit ebenfalls nur mäßiger Größe gezogen bin, gehören solche Erlebnisse für mich zum Alltag.

    Es ist doch nicht erst seit 5 Monaten so, dass eine Frau besser nicht ohne Reizgas oder überhaupt nachts alleine auf die Straße geht, dass sie im Schwimmbad begafft und belästigt wird, dass sie nicht hin und wieder mal die Straßenseite wechseln muss, weil sie sonst in eher unangenehme Situationen geraten könnte.

    Ich gebe also meinen Mitforisten zwar insofern recht, dass wir ein Problem haben, aber wir haben es nach meiner Wahrnehmung nicht erst seit gestern, und nicht nur mit Flüchtlingen und Asylbewerbern. Deutschland war doch vor September kein Idyll. Hier wird ja geradezu so getan, als hätten wir vorher nie solche Situationen erlebt. Wer erst jetzt auf einmal Angst in finsteren Gassen bekommt, der ist naiv und lässt seine Sicht der Dinge offensichtlich davon beeinflussen, dass die Medien jetzt jede noch so kleine Gewalttat von Asylbewerbern und Flüchtlingen aufgreifen und ausschlachten. Ich verlasse mich lieber auf meine eigene Wahrnehmung.

    Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin überzeugt, dass wir große Probleme haben werden, die Masse der allein im letzten Jahr eingewanderten Menschen vernünftig in unsere Gesellschaft zu integrieren, und dass die Gesamtsituation dadurch vermutlich nicht besser wird. Ich weiß auch keine Lösung für das Problem. Die Wahrheit ist, es gibt vermutlich keine.

    Mir macht allerdings genauso viel Angst, dass ein großer Teil meiner Mitmenschen offensichtlich nicht sieht, dass wir in dieser Gesellschaft schon lange einen generellen Mangel an Rücksicht, Anstand und Gemeinsinn haben. Alle Ethnien, egal welchen gesellschaftlichen Hintergrunds. Diese Mitmenschen reagieren jetzt reflexartig mit Panik auf solche Artikel und Suchen einen Sündenbock für den Einsturz ihrer vermeintlichen heilen Welt, anstatt sich schon lange für einen generellen Paradigmenwechsel in Politik und Gesellschaft stark zu machen. Vielleicht liegt hier ein Lösungsansatz für viele Probleme.

    Die AfD allerdings scheint mir eine (bislang programmlose und damit von aufgeklärten Menschen unwählbare) Partei zu sein, die den Panikreflex vielleicht kurzzeitig bedient, aber auf lange Sicht vermutlich keine Besserung bringen wird.

    Ich muss gestehen, ich bin ratlos, wie es weitergehen soll. Es ist mir dennoch ein Bedürfnis zumindest zur Wachsamkeit, aber auch zur Mäßigung aufzurufen.

    • @Nachteule
      Bezüglich Ihres Eindrucks, solche Probleme habe es schon vor September 2015 gegeben: Ja, hat es, ich kann Sie nur zu gut verstehen. Dennoch: Wie in einigen Kommentaren bereits erwähnt, kommt es eben darauf an, wo man lebt. Tatsächlich gab (und gibt?) es die von Don beschriebenen idyllischen Orte.

      Stamme selbst aus Köln; dort sind bereits in den 80ern verschiedene Stadtteile gekippt. Seitdem hat sich die Lage nicht verbessert, im Gegenteil. So etwas entwickelt sich über Jahrzehnte, als Einwohner „gewöhnt“ man sich daran, d. h. man passt sich und sein Verhalten nach und nach den sich verändernden Umständen an. Stichwort Großstadtparanoia.

      Als ich vor einigen Jahren nach Münster zog, spürte ich, wie ich mich allmählich entspannte, ich kann es nicht anders bezeichnen. Sicherlich spielte gerade die von zuvor belächelte Spießigkeit – meint: (Klein-)Bürgerlichkeit – der Westfalenmetropole eine Rolle. Gewisse Verhaltensweisen, die ich mir in meiner rheinischen Vaterstadt zugelegt hatte, fielen nacheinander von mir ab, wie z. B. der „Scanner-Blick“ (abschätzen, ob von Personen in der direkten Umgebung Gefahr ausgehen könnte), das Wechseln der Straßenseite bei Ortung bestimmter Gruppen, erhöhte Wachsamkeit im öffentlichen Nahverkehr nach Einbruch der Dunkelheit etc., denn in MS war dies alles nicht mehr vonnnöten, es war ein geradezu befreiendes Gefühl, eine Wohltat für die Nerven.

      Seit ungefähr einem Jahr jedoch bemerke ich bei mir allerdings die schleichende Wiederkehr o. g. Verhaltensweisen; kein Wunder, wenn man bedenkt, dass sich manch ländlicher Vorort der Stadt nun hinsichtlich des Ausländeranteils mit Köln-Vingst oder -Ostheim locker messen könnte und man im kreuzbraven Lokalblättchen öfter von gewissen Vorkommnissen liest.

      Ich spüre sehr deutlich den Verlust des gerade erst wiedererlangten Sicherheitsgefühls.

    • Danke
      “ … dass wir in dieser Gesellschaft schon lange einen generellen Mangel an Rücksicht, Anstand und Gemeinsinn haben.“

      Danke für Ihre Worte.

      Zum Thema Furcht auf der Straße

      Es geht Frauen tatsächlich wesentlich länger so, sich allein nachts auf der Straße oder sich nachts beim öffentlichen Geldziehen am EC-Schalter zu fürchten.

      Weitere Stich- oder Reizworte: alleine als Frau in der Dämmerung Joggen. Oder Stichwort: spät abends als Frau alleine nach hause kommen müssen, wenn es Überstunden gab, und kein Taxi gekriegt haben.

      Was bei Dons Geschichte passiert ist und anders ist:

      Jetzt erlebt diese Furcht, die Frauen schon lange begleitet, ganz bewusst ein Mann. Bei einer eigentlich so harmlosen Sache wie nachts Geldziehen aus dem Geld-o-mat in seiner kleinen dummen Heimatstadt an der Donau.

      Vorher, zumindest in seiner Zeitrechnung, hat er sich anscheinend dort nachts nicht fürchten/sorgen müssen. Jetzt plötzlich.

      Und wird, statt wie die übliche ‚langweilige‘ Angst-Litanei, die Frauen von sich geben – plötzlich von einem Mann thematisiert.

      Das soll eine Zeitenwende bezeichnen:
      Ab da, wo ein Mann ebenfalls Angst hat.

      Das ist das Neue. Für einen Mann.

      Ob es wirklich das Neue ist, bleibt dahingestellt. Ich folge da eher Ihren Ausführungen, solche Gegebenheiten/Settings für Frauen sind mir bekannt.

      Fakt ist dennoch, er thematisierte es und beschrieb, was es mit ihm macht. So oder so eine neue Erfahrung für einen Mann.

      Jetzt weiß er, wie Frauen sich schon länger oder schon immer fühlen: bedroht. Und es müssen gar keine Ausländer sein: breitbeinig und zu dritt reicht schon. Es würde auch voll reichen, wenn es ’nur‘ 2 kleines dickes Osteuropäer wären, die sich breitbeinig in ihren schwarzen Lederjacken vor den Schalter hinstellen. Oder ein langer Typ im Mantel mit einem seltsamen, großen Hund …

      Es schränkt einen mental ein. Neue gefühlte Zeitenwende für einen Mann, alter Hut für eine Frau.

      Wohne in München, und möchte derzeit z. B. nachts am Harras oder in Sendling als Mann nicht mehr alleine unterwegs sein. Das Gleiche gilt für den Flaucher nachts. Da passiert zuviel, wenn man aufmerksam Polizeiberichte liest. Für mich sind das unsichere Herkunftsviertel ;-) Im angeblich sicheren München.

  133. @greenbowlerhat
    Sie schrieben: „Bei der Begriffspaarung „Schweden“ und „Vergewaltigung“ bitte immer genau hinterfragen, ob da „schwedische Vergewaltigung“ gezählt wird (jemand fühlt sich tage später nach dem einvernehmlichen Sex dann doch irgendwie schlecht und zeigt an, siehe Assange) oder ob das „Vergewaltigung“ nach doch eher handelsüblichen Tatbestandsmerkmalen war. “
    Abgesehen davon, daß man einem Vergewaltigungsopfer auf jeden Fall zugestehen sollte, erst einige Tage nach dem Ereignis zur Polizei zu gehen: mir ist die schwedische Definition auf jeden Fall lieber als die deutsche, bei der die Polizei im Falle des deutsch-russischen Mädchens zunächst sagte, es sei „nichts passiert“ und dann die Staatsanwaltschaft nachschob, bei dem 30 stündigen Beisammensein der 13jährigen mit zwei erwachsenen Männern hab es sich wohl um „einvernehmliche Sexualkontakte gehandelt“.

  134. Buchtipp
    Für all diejenigen, denen es noch nicht mulmig genug ist, kann ich den Roman „“Lärm und Wälder“ von Juan S. Guse empfehlen. Der Roman beschreibt sehr eindringlich (im völlig islamfreien Kontext), wie sich, das Gefühl der Sicherheit in den kleinen dummen Städten und anderen gated communities dieser Welt schnell als Illusion erweisen kann. Wie im Merkelland sind auch hier die Übergänge zwischen Paranoia und Wirklichkeit erschreckend fließend.

  135. Titel eingeben
    Herzlichen Dank für diese Liebeserklärung an mein Vaterland, mit seinen demütigen, bescheidenen, rücksichtsvollen und von mir aus spießigen Menschen. Wo die Haustür unversperrt blieb und man selbstverständlich seinem Nächsten geholfen hat. Bevor die Wahnsinnigen gekommen sind, die „die ganze Welt“ und damit niemanden lieben.

    Es ist bereits unwiederbringlich verloren. Entweder wir gehen unter in der Flut oder wir kämpfen, ganz gegen unser Naturell, und verändern halt damit das Land bis zur Unkenntlichkeit.

    Und das Ganze ist gewollt in der globalisierten Welt. Angst bringt Umsatz und macht gefügig. Wo noch Sicherheit, Ordnung und Zusammenhalt herrscht, klebt todsicher das Label „Diktatur“ drauf, bestimmt zur baldigen Befreiung. Beispiel Weißrußland, in dessen Hauptstadt man vom Boden essen kann. Wir müssen nicht befreit werden, wir machen freiwillig mit bei der Neuen Weltordnung von Amerikas Gnaden.

    Ein wichtiges Merkmal dieser „Ordnung“ scheint zu sein, daß die Wilden die Straßen beherrschen. Wie in so vielen ehemals blühenden Ländern, die seit dem Ende des Kalten Krieges ins Chaos gestürzt wurden. Daß auch die „Erste Welt“ nicht vor solcher Behandlung gefeit ist, beweist das Beispiel Südafrika.

    Danke, Merkel :(

  136. Egal
    Text eingeben

  137. Völlig wursct
    ob Asylanten, Migranten, Moslems oder Islamisten. Welcher vernunftbegabte Mensch zieht schon Geld aus dem Automaten in einer unbewachten Halle, in der sich 4 alkoholisierte Männer, woher auch immer aufhalten.
    Italiener oder Deutscher, ganz gewiss kein Amerikaner käme auif so kühne Ideen.
    Fakt ist jedoch leider, gaß ein gewisser Satz aller Menschen zu Straftaten neigt, sucht man deren Nähe?
    Fakt ist jedoch leider auch, daß wir mehr Pölizei auf Streife brauchen, bei wachsender Bevölkerung umso mehr. Übrigens, den Prozentsatz böser Menschen gibt es auch unter Asylanten, Moslems und Migranten,
    naiv, wer Anderes glaubt.

  138. Der Stimmung eine Stimme gegeben
    Sehr guter Artikel! Sowohl inhaltlich als auch stilistisch.
    Die Schilderung trifft sicherlich die Gemütslage von immer mehr Menschen im Land. Etwa in der Richtung „Ma was es net“. Und ja, es _könnte_ auch sein wie der Kommentator ‚Antesde‘ mutmaßte: „Hineingehen und selbstsicher-neutral bleiben hätte ergeben, dass sich die Provokationshaltung des Quartetts in Luft aufgelöst hätte. Falls es das überhaupt war.“ Wie gesagt: Man weiß es halt nicht. Und zu „ma sött nochfroga“ hatte sich Don ja auch nicht entschlossen. Wie auch? Hätte Englisch gereicht? Oder müssen wir erst Arabisch lernen, auch damit es keine „Missverständnisse“ gibt?

    Zudem war das natürlich wieder mal ein ‚Einzelfall‘. Also statistisch nicht relevant. Bedrückend ist halt, dass es immer mehr solche und ähnlich gelagerte Einzelfälle gibt. Noch ist nichts passiert. Weder dem Don noch vielen anderen. Vielleicht _wäre_ auch nichts passiert. Aber allein schon die Tatsache, dass wir es überhaupt für _möglich_ halten, die Tatsache, dass immer mehr Menschen immer mehr verunsichert sind und reagieren, dass Artikel über Selbstverteidigung und Pfeffersprays in der FAZ erscheinen, offenbart schon genug über die Gemütslage von wachsenden Teilen der Bevölkerung. Man mag über Berichte von masturbierenden Migranten in der Sauna noch lächeln können, aber beim Geldautomaten, in der S-Bahn oder an der Haltestelle spät abends könnte dieses Lächeln schnell gefrieren.

    Doch zum Gesamtbild gehört auch, dass es noch immer sehr viel _Zustimmung_ für die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin und der sie in dieser Frage tragenden Parteien (CDU/SPD/Grüne/Linke) gibt. Knapp die Hälfte der Bevölkerung sieht die Lage wohl weder kritisch, noch ängstlich, noch hoffnungslos. Wie lange das noch so bleibt…?

    Nach den Anschägen von Paris hieß es schnell: Wir dürfen uns von den IS-Terroristen nicht diktieren lassen, wie wir leben noch wann und wohin wir ausgehen. So wie es aussieht, lassen wir uns jetzt aber schon alleine von fremdländisch aussehehenden, mutmaßlichen Migranten (Don hatte ihre Identität ja nicht durch ‚Ansprache bzw. Befragung‘ verifiziert) diktieren, ob und wann wir in eine Bank zur Geldabhebung gehen. Wenn das nicht mal eine bemerkenswerte Steigerung ist… Zumindest aber ist es eine ‚Bereicherung’…

  139. Titel eingeben
    Komischerweise hatte ich vor 2 wochen das selbe gefühl, als ich nachts 23 uhr noch geld ziehen musste und auf einer leeren strasse war , aber in der nächsten ecke ne gruppe nicht deutsch sprechender beim bier noch auf der Strasse sah. 50 m weit weg, aber auf meinem weg nachhaus. Ich habe das geldabheben auf eine einflüsterung meines deutschen ichs dann ausfallen lassen, die phantasie spielt halt mit. Kann mich nicht erinnern, jemals so gedacht zu haben.
    Übrigens, schöne tonmöbel ( letzter beitrag)

  140. Tabu-Argument kulturelle Prägung durch den Islam
    Das dt. Alltäglichkeits-Empfinden exemplarisch-wirklichkeitsgetreu
    verdeutlicht. N u r, werter Don A., warum in diesem Erlebnis- und Empfindungs-Zusammenhang das (Tabu-) Thema „Islam“ kategorisch
    ausschließen ?

    Die grds. sehr spezielle Erziehung (bzw. kulturelle Prägung von Klein auf) der männlichen Bevölkerung in Islam-Staatskulturen ist die Ursache für extreme Gegensätzlichkeiten zu den „westlichen“ Kulturen, Normen und Umgangsformen.

    In Klartext:
    werte- und menschenverachtendes Verhalten ist ebenfalls Lebenswirklichkeit und -risiko im heutigen Dt. – koranindoktriniert-ursächlich … .

    Und die unbekannten, unregistrierten, unter falscher oder mehrfach falscher Identität eingesickerten Hochsicherheits-Risiko-„Flüchtlinge“ mit Islam-Motiv erst gar nicht thematisieren…

    Problemursachen ausklammern bedeutet, Probleme nicht zu lösen.

  141. Sehr fein beschrieben,
    allerdings nichts Neues, jedenfalls für einen Großstadtbewohner. Meine Gefährtin geht seit Jahren nicht mehr nach Einbruch der Dunkelheit zu ihrer Sparkassenfiliale in Berlin Kreuzberg, höchstens mit männlicher Begleitung. Und selbst dann gilt es genau abzuschätzen, ob es sich bei dem oder den im Vorraum umherstehenden Herren um die üblichen (einigermaßen zurückhaltend bettelnden) Drogenwracks oder um eine echte Bedrohung handelt. Insgesamt ist festzustellen, dass die Einschränkungen im öffentlichen Raum zunehmen. Immer mehr Straßen, Plätze und Parks werden (mindestens zu bestimmten Zeiten) faktisch zu No-Go-Areas für den Normalbürger. Eine sehr ungute Entwicklung, die sich seit über 30 Jahren schleichend vollzieht. Die Kanzlerin hat mit ihrer bizarren Politik nun zu allem Überfluss den Turbo zugeschaltet. Wir alle werden noch lange etwas davon haben.

    • Wie gesagt, in Berlin mag das so sein – aber bei uns will niemand wie Berlin werden.

    • Berlin-Mitte
      Viele meiner schwäbischen Freunde haben ihr ganzes Erbe und Vermögen in eine schicke Immobilie in Berlin-Mitte investiert – ein Bezirk, aus dem man im Ernstfall nach nirgendwohin fliehen kann – und wollen nun wieder weg.
      Eigenleistung, Kapital für Anschaffung und Umbau (natürlich 100% öko) bezahlt und ersetzt aber keiner.

    • Flucht aus Großstädten
      Es wird eine andere Entwicklung kommen, die viele überraschen wird. Man hat gerade Ältere überredet, doch wieder in die Stadt zu ziehen, die Versorgung sei dort bessert etc. Aber Regionen wie Hamburg, Berlin und Ruhrgebiet werden sicherlich eine andere Entwicklung nehmen, und Gründe sind Ereignisse wie diese:

      http://www.focus.de/regional/hamburg/notfaelle-mann-bricht-mit-saeugling-in-vereisten-parkteich-ein_id_5238015.html

      Ich könnte heulen.

    • @Foxrommel
      „Eigenleistung, Kapital für Anschaffung und Umbau (natürlich 100% öko) bezahlt und ersetzt aber keiner.“

      Tja, tough titties, sagt man zu sowas. Da hätten sie halt eine Bank sein müssen! Wenn eine Bank solche Verluste macht, dann springt der Steuerzahler ein.

      Lassen sie mich raten… ihre Bekannten haben das alles aus Gutmütigkeit dort investiert? Keineswegs aus Habgier und zum Zwecke der Profitmaximierung?

      Dacht ichs mir… echte Deutsche halt…

    • @ TDV
      Lernkurven in Deutschland sind halt selten steil, doch immer sehr schmerzhaft.

    • @Foxrommel
      Da haben sie recht, nicht nur schmerzhaft sondern auch laaaaaaang.

      Mna hat ja noch nicht mal angefangen an den geschaffenen Problemen irgendwas zu drehen. Sie wissen ja, Gabriel meint, man könne die Grenzen nicht schliessen, das wäre zu teuer.

      Immer wenn man meint noch dümmer geht nicht, dann….

    • @Foxrommel - 27. Januar 2016 um 21:53 Uhr
      Das Baby im väterlichen Tragetuch – angegriffen von zwei Männer „in fremder Sprache“ – ist nun gerstorben:

      http://www.derwesten.de/nrz/panorama/eisdrama-in-hamburg-baby-stirbt-nach-zwei-wochen-koma-id11548745.html

    • Ganz ehrlich, bei diesem Fall habe ich imer noch gewisse Zweifel. Das ist vielleicht nicht nett, aber da würde ich wirklich noch warten wollen.

    • @Don Alphonso - 9. Februar 2016 um 22:39 Uhr
      Richtig, Zweifel hatte ich auch, denn es gab zunächst unterschiedliche Darstellungen, und das ist immer ein schlechtes Zeichen. Ich habe zwei Wochen recherchiert, aber leider keine anderen Infos gefunden.
      Ich werde das weiter verfolgen.

  142. Die (andere) Sicht der Kirche
    Unsere Kirchenrepräsentanten weisen uns ja darauf hin, dass „wir nicht vergessen, dass es einzelne Menschen sind. Wir dürfen nicht anfangen in Massen zu denken“. Vielleicht war Ihr Problem, lieber Don, ja genau das: Sie haben gleich „Vier unhöfliche Männer“ gesehen, statt „Einzelschicksale“…?
    Aber im Ernst, ich muss gestehen, ich hätte mich in dieser Situation genauso verhalten. Trotz aller „christlich-denke-positiv-Ermahnungen“. Und mit einem starken negativen Beigeschmack: Denn ein „Rückzieher“ ist es ja trotz allem, auch wenn man das Geld durch den „Hinterausgang“ bekommt.
    Dass Sie diesem mulmigen Gefühl in diesen Zeiten Ausdruck geben konnten, dafür ein DANKE.

  143. Einfache Lösungen sind oft die besten!
    Der Zaun muss endlich kommen, und zwar schnell!!!
    Nur so kann politische Handlungsfähigkeit gewahrt bleiben und der Schaden für den Staat minimiert werden.

    • Eine neue Mauer?
      Wer hätte gedacht, dass wir uns einmal nach neuen Mauern sehnen.

    • @foxrommel
      man muss pragmatisch sein!
      Und anti-thetisch zu Merkels schönen deutsch-lächel-selfies muss/ wird es nun hässliche Bilder geben.

  144. Angst statt Sicherheit und Heimatgefuehl
    Lieber Don Alphonso, ich fuehle mich durch Ihre Schilderungen immer so an den Ort erinnert, in welchem ich meine Jugend verbracht habe, bevor ich wegen Studium und Job loszog. Ich bin in einem Ort der Resis, die Sie im vergangenen Jahr so wunderbar beschrieben haben, aufgewachsen. In meiner Familie und ueberhaupt im Ort hat man immer gespendet und geholfen. Einer meiner Onkel hat es besonders nett gemacht – zu Weihnachten hat er Geld in Umschlaege gesteckt mit Weihnachtswuenschen, aber ohne einen Hinweis auf den Spender. Die Umschlaege hat er in den Briefkasten von Menschen eingeworfen, die der Hilfe wirklich bedurften.

    Ich war noch nie aengstlich, habe mit Ausnahme Suedamerikas (das war mir dann doch etwas zu unsicher) alle Weltregionen bereist, niemals im Schutz einer Gruppenreise. In Paris, wo ich ein knappes Jahr verbracht habe, bin ich in den fruehen Morgenstunden, als nach dem Disco Besuch die Metro noch nicht fuhr, quer durch die Stadt nach Hause gegangen. Nicht eine Sekunde der Angst. Heute? Letzten Juni war ich wieder einmal da, bin im schoenen Hotel 123 Sebastobol abgestiegen. Geht man vom Hotel rechts den Boulevard hinunter, ist man in Paris. Geht man links die Strasse rauf, taucht man nach ca. 200 m in Schwarzafrika ein. Abends wuerde ich da nicht unterwegs sein wollen.

    Bis vor einem Jahr fuehlte ich mich in der Stadt im Schwabenland, in der ich inzwischen gelandet bin, heimelig, sicher, gemuetlich. Es fallen die vielen Kebab-Shops und tuerkischen Friseur- und andere Laeden auf. Seit letztem Jahr hat sich aber das Strassenbild ganz merklich veraendert. So viele Kopftuecher und Burkas und breitbeinige Maenner. Jetzt fuehle ich mich abends allein auch eher ungemuetlich, wechsle auch die Seite und meide nicht gut beleuchtete Ecken. Insgesamt ist es aber dieses Gefuehl der Ueberfremdung, Ueberforderung, das sich mehr und mehr in mir ausbreitet. Ich meine, wenn ich ein Stueck Tuerkei, Pakistan oder Marokko sehen moechte, kann ich ja dorthin reisen. Aber ich will es nicht auf Schritt und Tritt. Und ich will erwarten koennen, mich auf den Strassen, auch nachts, ohne Angst zu bewegen.

  145. So sieht das aus
    Don Alphonso, Sie schreiben mir aus der Seele. Ich könnte mitheulen
    im Chor der bedrückten Mitkommenator_en.
    Habe mich auch schon aktiv um einen Selbstverteidigungskurs bemüht, da selbst hier auf dem Land das latente Unsicherheitsgefühl im öffentlichen Raum angesichts immer in der Mehrzahl auftretender unfreundlich breitbeiniger Herren zunimmt.
    Eine eher hilflose individuelle Maßnahme, die mich eigentlich wütend macht.

  146. Wer UNBEDINGT glauben will,...
    … dass die eigenwilligen Interpretationen des Gastrechts, wie in Köln gezeigt, NICHTS mit dem Islam zu tun haben soll, kennt den Islam, konkret: KORAN nicht und ist reingefallen auf die typische Falle der „Taquyyia“ (mehrere Schreibweisen möglich, bitte selber googeln.)
    Die seherische Kraft Houllebeq´s Roman „Die Unterwerfung“ ist unglaublich.
    Es bleibt unverständlich: Das gutmenschliche Mantra: „Das hat nichts mit dem Islam zu tun.“ Hier ein Erklärungsversuch: „Du sollst nicht fühlen!“
    http://maennerschmie.de/index.php/2016/01/12/klug-aber-herzlos/

  147. Neu ist die Erkenntnis nur im gehobenen Bürgertum...
    Was ist an dem im Artikel beschriebenen Phänomen denn neu? Abgesehen vom Schreibstil hätte ich (aus dem nördlichen Ruhrgebiet stammend) das vor 25 Jahren inhaltlich genauso schreiben können… Das Ausmaß nimmt zu und erreicht allmählich auch bessere Wohngegenden und ländliche Regionen, die bislang als weitgehend sicher gelten konnten – und in den schlechteren Wohngegenden, in denen ich mich seit einigen Jahren nicht mehr habe sehen lassen, ist der „No-Go“-Status selbst laut Presseberichten mittlerweile sogar für die Polizei erreicht, davon schreibt der bürgerliche Herr nicht mangels eigener Anschauung/Erfahrung. Ja, es wird Zeit, dass er sich mit der Realität in Deutschland auseinandersetzt, im Zweifel eben von Italien aus…

    • Stimmt - ihr im Pott kennt das schon lange
      und ich hab immer das Gefühl, wenn ich da vorbei kam, dass man die ganze Gegend einfach aufgegeben hat. Gelsenkirchen diesen Sommer – es wirkte sehr fremd auf mich – nicht nur wegen der Riesenbaustelle mittendrin.
      Den Reichtum der Grubenzeit längst verloren wirkt vieles heruntergekommen und es scheint, keiner fühlt sich zuständig, da noch mal was draus zu machen. Es wird einfach laufen gelassen, Stadtteil für Stadtteil an Immigranten übergeben – und das gibt es in Bayern nicht, kann sich auch niemand dort vorstellen, der es nicht wirklich erlebt hat.

  148. Gewürznuß vom 27. Januar 2016 um 10:35 Uhr
    Sie könnten den Paranoikern ja auch mal einen lustigen Beitrag bieten. Ich glaube, Sie sind der einzige der das hier für bare Münze nimmt. Teilen Sie uns doch einfach Ihre Erfahrungen mit den zukünftigen Neubürgern mit und gut iiiiis.

  149. Der lange Marsch - oder Simulationen eines Biocomputers
    Prolog:

    John C. Lilly spricht in seinem Buch „Das Tiefe Selbst“
    von Meinungen, Annehmen, Glaubensvorstellungen, Programmierungen, Überzeugungen.
    Auch oder ursächlich von der Äußeren Realität (Öffentliche Meinung, Erziehung, Freunde, Staat usw.) geprägt.

    Textus:

    Er nennt es Simulationen eines Biocomputers (Gehirn).
    Diese Simulationen sind Rechenoperationen (latent ablaufende) Programme.
    Latent weil man sich erst einmal ihrer BEWUST werden – sie benennen muss.
    Ihnen einen Namen geben und lernen sie an- und abstellen zu können wann immer man will.
    Man spricht dann von Verwendbarmachung.

    Dieses Theorem muss erst akzeptieren (als ob wahr) – dann kann man weitergehen.
    Überzeugungen sind demnach (erlernte) Programme (latent) von denen wir glauben (Simulation) sie bilden unsere Persönlichkeit.

    Dumm nur, dass sich oft hinter dem Programm 1 ein anderes Programm 2 verbergen kann und hinter diesem ein Programm 3 usw..

    Programm 2 benutzt also Programm 1 um sich zu verbergen.
    Man glaubt man hat es mit Programm 1 zu tun aber in Wirklichkeit hat Programm 2 die Fäden in der Hand.
    Folgend spricht man dann von Meta-Programmen wenn diese Programm 1 auflösen (demaskieren) um sich Programm 2 habhaft zu werden.

    Überträgt man das Ganze auf die Politik, Weltordnung, Börsen, Medien, Firmen, Raubtier-Kapitalismus, Wirtschaftssysteme wird einem schnell klar wie mächtig dieses Werkzeug ist.

    Epilog:

    Kurz und knapp:

    Hinter Lüge 1 steckt Lüge 2, hinter Lüge 2 steckt Lüge 3 usw.

    Ziel der Mächtigen/Führer/Eliten ist also so lange wie möglich Lüge 1 als Wahrheit darzustellen.
    Lüge 1 darf nicht demaskiert werden. Sie ist nur ein Versteck für Lüge 2, Lüge 3 usw.

  150. So ist es
    Lieber Don Alphonso,

    ja, genauso ist es! Es ist traurig aber wahr.
    Ich glaube, ich kenne diese Sparkasse, die sie da beschreiben. Erst gestern am Abend ging ich quer über den Rathausplatz kommend an ihr vorbei.
    Und wieder war es so, wie Sie es beschrieben haben…es sah aber nicht so aus, als würden diese Männer auf den Bus warten, der ja gleich um die Ecke an der Seite des Gebäudes hält. Ich vermute auch, da waren einige Menschen, die sich in diesem Moment das Abheben von Geld verkniffen haben. Es scheint eher, das hat System. Ja, und ich gebe es zu, ich hatte Schiss, als ich anschließend übern Theaterplatz und runter zur Tiefgarage ging. Wer hätte das gedacht, dass ich mir auf meine alten Tage noch einen Pfefferspray kaufen werde?

  151. Nachtgedanken von Heinrich Heine
    Denk ich an Deutschland in der Nacht,
    Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
    Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
    Und meine heißen Tränen fließen.

    Die Jahre kommen und vergehn!
    Seit ich die Mutter nicht gesehn,
    Zwölf Jahre sind schon hingegangen;
    Es wächst mein Sehnen und Verlangen.

    Mein Sehnen und Verlangen wächst.
    Die alte Frau hat mich behext,
    Ich denke immer an die alte,
    Die alte Frau, die Gott erhalte!
    Die alte Frau hat mich so lieb,
    Und in den Briefen, die sie schrieb,
    Seh ich, wie ihre Hand gezittert,
    Wie tief das Mutterherz erschüttert.

    Die Mutter liegt mir stets im Sinn.
    Zwölf lange Jahre flossen hin,
    Zwölf lange Jahre sind verflossen,
    Seit ich sie nicht ans Herz geschlossen.

    Deutschland hat ewigen Bestand,
    Es ist ein kerngesundes Land,
    Mit seinen Eichen, seinen Linden,
    Werd‘ ich es immer wiederfinden.

    Nach Deutschland lechzt ich nicht so sehr,
    Wenn nicht die Mutter dorten wär;
    Das Vaterland wird nie verderben,
    Jedoch die alte Frau kann sterben.

    Seit ich das Land verlassen hab,
    So viele sanken dort ins Grab,
    Die ich geliebt — wenn ich sie zähle,
    So will verbluten meine Seele.

    Und zählen muß ich — Mit der Zahl
    Schwillt immer höher meine Qual;
    Mir ist, als wälzten sich die Leichen,
    Auf meine Brust — Gottlob! Sie weichen!

    Gottlob! Durch meine Fenster bricht
    Französisch heitres Tageslicht;
    Es kommt mein Weib, schön wie der Morgen
    Und lächelt fort die deutschen Sorgen.

    Aufgabe: Ersetze Deutschland durch Syrien und Französisch durch Deutsch

  152. danke für einen erstklassigen Text
    Lieber Don Alphonso,

    haben sie ganz herzlichen Dank für einen wunderbaren Text. Ich bin aufgewachsen in einer alten Welt, die gerade ins Wackeln kommt, in einer westdeutschen Großstadt. Ich habe mich nachts nie irgendwo unwohl gefühlt, hatte immer ein gutes Gefühl in öffentlichen Verkehrsmitteln. Letzte Woche gab es einen Vergewaltigungsversuch in einem Nahverkehrszug, am hellichten Tag. Einem Zug, den ich auch sehr oft genutzt habe. Das tut weh. Ich bin nicht sicher, ob der Regierung auch nur annähernd klar ist, wie kostbar das ist, was sie gerade aufs Spiel setzt.

    Die Relativierungsmaschine läuft übrigens auch in den üblichen Anti-Rassismus-Initiativen an, finanziert durch das BMFSFJ. Beispiele: https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/2016/neue-handreichung-das-bild-des-uebergriffigen-fremden-wenn-mit-luegen-ueber-sexualisierte-gewalt-hass-geschuert-wird-1/

    und http://www.schule-ohne-rassismus.org/fileadmin/Benutzerordner/Infopost/Fachtagung_Nordafrikanische_Mann/Tagungsprogramm.pdf

    Bei letzter Tagung tritt übrigens ein Referent auf, der Sie in der taz auf irritierende Weise angeht – http://www.taz.de/!5269166/ , am Rande der Beleidigung.

  153. auch im Kontext
    in meiner Stadt mit dem Öffi unterwegs zusein, macht auch immer weniger Spaß: Offt sitzen junge Männer mit weit geöffneten Beinen auf den Sitzen und spielen an ihren Smartphones herum. Und wenn Frauen gegenüber sitzen, beobachte ich das Verhalten als noch krasser. Übrigens ist dieses offen zu Schau tragen seiner Männlichkeit in Kanada verboten. Da kommt sofort -nicht die Sittenpolizei-, sondern das Personal.

  154. Der Anteil des Islams - sehr lesenswert
    Tichys Einblick hat einen Gastbeitrag von Barbara Köhler, auf den auch im Twitteraccount So nicht! hingewiesen wird. Besonders der letzte Satz passt sehr gut zum Thema hier in diesem Blog:

    …Die Kultur, der sie entstammen, konnte und brauchte ihnen offensichtlich nicht die nötige Selbstbeherrschung im Umgang mit Frauen (und mit Alkohol) zu vermitteln. Wenn weiterhin in großer Zahl Menschen nach Deutschland kommen, die Zivilität für Schwäche halten, die auszunutzen ist, und die massiven äußeren Sanktionsdruck benötigen, um die einfachsten westlichen zivilisatorischen Standards einzuhalten, wird sich dies auf das Alltagsleben aller sehr ungünstig auswirken.
    Deutschland ist dann auf dem Weg von einer Vertrauenskultur zu einer Misstrauenskultur.
    http://www.rolandtichy.de/gastbeitrag/der-anteil-des-islams/

    • @Renate
      Ich hatte ihnen zu einem ähnlichen Beitrag eine Frage gestellt auf die ich keine Antwort erhielt…

      Was sie beschreiben ist natürlich korrekt, wie Don ja beschrieb, hat dies alles Konsequenzen die solch ebenso ungewollte unvermeidbare Änderungen der eigenen Psyche nach sich ziehen. Vor einem Jahr wäre noch jeder trotz d4er vier Typen dort in die Bank gegangen…

      Ermöglicht wurden alle Veränderungen durch das Wahlverhalten des deutschen Volkes, das seit über 30 Jahren nur Ar….öcher zu Kenzlern gemacht hat, deren Politik dies alles zumindest zu einem grossen Teil mit-ausgelöst hat.
      Können sie mir einen Grund angeben, warum dieses Volk die jetzige Entwicklung nicht verdient hat, und das alles schlicht und einfach nur gerecht ist?

    • Ach Tyler,
      natürlich haben Sie recht, dass wir zum großen Teil selber Schuld an dem Desaster haben. Wenn ich mich in Sachen CDU-Wählen auch als nicht schuldig bekenne. Es ist unterdessen aber auch völlig egal, wen man wählt, es kommt ohnehin immer das gleiche raus, so dass ich für meinen Teil mich seit einiger Zeit dem Wanderzirkus versage.

      Der Beitrag vom Don ist die Beschreibung dessen, was in uns allen vorgeht. Es gibt immer noch welche, die das anders sehen, aber auch die werden eines Tages aufwachen.

      Man hat sich in den letzten 30 Jahren kuschelig eingerichtet, die Regierung streut ihre Gaben, bis auf Schröder, der mit HartzIV etwas Sand ins Getriebe brachte, aber grundsätzlich kann jeder die Hand aufhalten, es wird vom Staat gegeben und gepampert. Das beruhigt die Masse ungemein und ist wohl auch Sinn der Sache. Ein sattes, zufriedenes Volk muckt nicht auf.

      Wir erleben die Durchsetzung eins Plans, den schon Kalergi 1922 träumte, wenn auch in etwas anderer Besetzung, Churchill redete 1947 in Zürich eine Kalergi-Rede und träumte vom vereinten Europa, den Barnett in seinem Buch ebenfalls mit einer neuen, viel zu blöden Rasse träumte und den Sutherland 2012 dem BBC erzählte. Schäubles Hinweis beim EBC in Frankfurt auf unsere Nichtsouveränität gehört dazu.
      Und das hat mit Verschwörungstheorien nichts zu tun, es ist einfach so und das darf man nicht überall sagen. Schlimmer noch, viele kennen Coudenhove-Kalergi nicht, von den anderen ganz zu schweigen.

      Die Welt zensiert mich mit Fleiß, sobald ich Fakten nenne und ganz sachlich argumentiere. Dank übrigens für Ihre Treue. Man will sie nicht hören oder lesen. Es läuft ja auch gerade nicht schlecht für die anderen.

      Gestern mit einer Bekannten gesprochen, die wesentlich gebilderter ist als ich, allerdings kannte sie Kalergi und Paneuropa nicht, was mich sehr erstaunte und wir waren uns einig, dass, wie auch der Don immer sagt, die DDR uns übernommen hat und Merkel ihren neuen Sozialismus, den sie mit Wolf und Schnur nicht erreichte, nun vollendet. Sie hat uns alle lieb, solange wir ein freundliches Gesicht dazu machen.

      Lieber TDV, ich antworte immer, allerdings macht es die Blogstruktur ziemlich schwer, sich zurechtzufinden. Man scrollt sich dumm und manchmal gebe ich dann einfach auf, auch, weil ich den Eindruck habe, hier am falschen Platz zu sein. Salongeflüster kann ich nicht und das wird hier ja oft vermisst, wenn’s denn ans Eingemachte geht.

  155. Mind-Set "Islam"
    Werter Don,
    Ihre Artikel lese ich sehr gerne, trotzdem stimme ich bei einigen Punkten mit Ihnen nicht überein.

    Dass der Islam den „Mind-Set“ unserer Neubürger bestimmt, kapiert unsere aufgeklärte eher atheistische Gesellschaft nicht wirklich, weil wir anders denken.

    Wir denken in Kategorien von „Nathan der Weise“, der Islam steht als „gleichberechtigte Religion“ neben anderen.

    Unsere Neubürger haben aber eine gänzlich andere Erziehung genossen, die unsere Form der Toleranz nicht kennt. Es gilt die Scharia, das ist Teil der Religion. Die drakonischen Strafen (Hinrichtungen, Steinigungen, Gliedmaßen abtrennen etc.) sind in den Herkunftsländern unserer Neubürger oft Normalität. Auch Antisemitismus, dass „Ungläubige“ weniger wert sind, der Mann über der Frau steht, Blutrache, Ehrenmorde etc. gehört dort zum Erziehungsprogramm.

    Islamkritiker bekommen in Deutschland Morddrohungen und brauchen Polizeischutz.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-12/hamed-abdel-sama-islam-kritik-muslime-fundamentalismus

    Die Integration von muslimischen Ausländern funktioniert auch (insbesondere bei wenig qualifizierten) besonders schlecht, wie man an der Hartz IV Statistik sehen kann.
    Libanesen, die vor Jahren als Flüchtlinge herkamen, sind z.B. zu 90% arbeitslos.

    http://www.hartziv.org/news/20101125-hartz-iv-anteil-bei-auslaendern-dramatisch-hoch.htm

    Zum Thema „AfD“.
    In Bayern haben wir Glück, weil es die CSU gibt.
    Aber im Bund wird es ohne eine starke AfD keine Kurskorrektur geben.
    Daher ist sie als Protestpartei dringend notwendig!

  156. Titel eingeben
    Mein lieber Don, in dieser kurzen Zeit, eine derartige Resonanz zu erlangen, Chapeau!

  157. Titel eingeben
    Die einzige Lösung ist die AfD. Mit der CDU, SPD, Linke, und Grüne ist nur mit mehr “Wir schaffen das“ zu rechnen. Ja. Deutschland. Wir schaffen das. Ab.

    • Ein bisschen viel Dummheit....
      Sehe sie, die AfD bedient Ressentiments, sie wendet sich ans Stammtisch Niveau, dass zugegebenrmassen in DE mehrheitsfähig ist, wie alles, was auf Dummheit baut.

      Das Problem, und auch die AfD verschweigt das wohlweislich, das Problem ist, dass man Zahnpasta wenn sie mal draussen ist, nicht mehr in die Tube zurückdrängen kann.
      Manhat ja noch nicht mal damit angefangen, aber selbst wenn man heute mit voller Energie anfangen würde, so würde es mehrere Jahre dauern bis man das Problem der bereits eingetroffenen Flüchtlinge in der Griff bekommen würde. Es sind aber, laut UN, noch weitere sechs Millionen unterwegs, oder sie packen gerade….

      Die Wahrheit ist, DE ist bereits ein anderes DE. Don hat ja (nur) eines der ersten Symptome beschrieben. Auch die AfD kann dies nicht mehr in den Griff. Welche Massen auf deren Propaganda trotzdem reinfallen zeigt nur die Blödheit der Betreffenden und die letztlich unfassbare Grösse des anstehenden Problems.

  158. Auch ein Don (Corrleone) kann mir Angst machen
    … und ein Lächeln hat schon manche Tür geöffnet und den ein oder anderen Weg freigemacht.

    In 20 Jahren Frankfurt und intensiver Wahrnehmung des Nachtlebens zB alleine auf dem Anlagenring, den diversen B-Ebenen der U- und S-Bahnen und im Bahnhofsviertel (berufsbedingt halt lange Arbeitszeiten) lebe ich noch.

    Vielleicht nehmen Sie einmal Ihren Mut zusammen und gehen offenen Gemüts auf Menschen zu …

    Oder wie man neudeutsch sagen würde: ey alder mach Disch emal logger

    Glauben Sie mir Herr Alfonso, es geht.
    … und ganz nebenbei haben Sie vielleicht Freunde gewonnen.

    Mit den Besten Grüßen
    Ein wertkonservativer Deutscher

  159. tai chi im Frühjahr aufgegeben, nachdem ein Altersheim, an dem ich abends vorbei laufen
    musste, für Gäste der Uckermärkerin freigemacht wurde und ein Bericht in der Zeitung erschien, dass die Polizei einer Gemengenlage nur mit Schusswaffengebrauch Herr werden konnte. Seit September, vorher nie, verschlossene Türen, wenige Opern-Theater-Kinobesuche. Im Konzert in der Pause so ein flaues Gefühl, dass ich mich auf den Heimweg mache und mir überlege, welches der sicherste Weg diesmal sein wird. Gestern Absage eines Feldenkrais Seminars im März in Heidelberg. Ich war da im November 15 und jetzt, 10.000e von jungen Männern später, lockt weder die Bahnfahrt noch der abendliche Ausgang alleine – besonders nicht hinter den Bismarckplatz Richtung Bahnhof.

    Weshalb erscheint so was nur in der Schweiz?
    http://www.nzz.ch/aggressiv-und-straffaellig-1.14634557
    Darin steht, dass es Augenzeugenberichte gäbe, wonach sich unter den jungen Männern, die Anfang 2011 in Richtung Lampedusa aufgebrochen waren, auch geflohene Häftlinge befanden – 11 000 Gefängnisinsassen gelang in Tunesien die Flucht;
    Auch hier wird beschrieben, wie die Maghrebstaaten ihre schwierigsten jungen Männer „exportieren“: http://www.nzz.ch/feuilleton/migrationspolitik-auf-dem-holzweg-1.18681328

    Es scheint ein weit größeres Problem zu sein als das, was wir uns in unseren kühnsten Träumen auch nur ansatzweise vorstellen können. Und es sind immer noch zu viele von zu vielen Seiten, die unser klares Denken vernebeln und uns zusätzlich ein X für ein U vormachen wollen.
    Zudem haben die meisten das Ausmaß der Misere mitnichten erkannt.

    Wir haben hier Gesetze für Schafe und nun sind Wölfe da schrieb oben einer – dem ist nichts weiter hinzuzufügen.

    • @ Gast
      Sie können versichert sein, dass dies den entsprechenden (deutschen) Stellen bekannt war und ist.
      In Kriegsgebieten werden allgemein die Gefängnisse geöffnet – wer soll sie versorgen, wenn die Ordnung zusammengebrochen ist?

      Investieren Sie Ihre Zeit lieber in die Frage, warum und wer die Grenzen für alle geöffnet hat.
      Cui Bono?

  160. Motorradabbeizer - ist das ein neuer Ausbildungsberuf ?
    Ach nein, dieser weitere Hoffnungsträger für DE wollte zum Glück nur lustige Kristalle köcheln (vermutlich auch nur für den Eigengebrauch; daher auch die unauffällige Menge).
    .
    Rosenmontag ist nun „gerettet“ – da habts ja noch mal Glück gehabt.

  161. Titel eingeben
    die überschrift eben über den angeblichen toten flüchtling und dann lawrows vorwürfe das paßt alles zusammen es soll eine spaltung ins land gebracht werden

  162. Beispiele zum Studium
    Man kann sich auch mal in Frankreich informieren, wie so etwas dann bei uns in Zukunft aussehen könnte: Abends fahren in den Banlieues von Paris keine Busse mehr, weil das zu unsicher ist, auch tagsüber normalerweise keine mit „weißen“ Fahrern. Selbst bei der S-Bahn ist relativ früh Schluß, obwohl die eine Videoüberwachung hat.

    Als ich vor 20 Jahren in Grenoble gewohnt habe (dort gibt es auch einen Bereich mit eher „nordafrikanischer“ Bevölkerung), wurde gegen Mitternacht auf dem Parkplatz vor meiner Wohnung ein abgestelltes Auto aufgebockt und die Räder abmontiert. Als ich bei der Polizei anrief, hieß es nur etwas wie „Ach, Grenoble ist groß…“

    Mein eigenes Auto (Luxuskarosse: ein Fiat Panda) wurde innerhalb von zwei Jahren drei Mal aufgebrochen, indem die ganze Tür brutal verbogen wurde. Einmal fuhr mir ein Wagen mit zwei Jugendlichen auf einer Schnellstraße in die Seite, offensichtlich „nur so“. Ich saß alleine im Auto, also bin ich weitergefahren…

    Und was die Historie angeht: meine Mutter war Grundschullehrerin in einer mittleren Stadt im Rheinland. Und das ist jetzt auch schon diese Jahrzehnte her, daß „Mitbürger muslimischer Prägung“ (in diesem Falle Türken) es ablehnten, mit ihr zu reden, weil sie ja eine Frau war. Und bei sozialen Problemen der kleinen Rotzbengel hieß es, Jungen dürften das…

  163. Kindernachrichten Logo vom Kika klären Kinder über das Frauenbild der Zuwanderer auf - und warnen,
    Kindernachrichten Logo vom Kika klären Kinder über das Frauenbild der Zuwanderer auf – und warnen, zumindest indirekt

    Sehr geehrte Don,

    sehen Sie mir nach, wenn ich Sie von dem Folgenden informiere, zumal es zum Thema passt. Falls Sie eine der Sachen, welche ich bitte Ihnen auf diesem Wege mitteilen zu können, für zuviel halen, dass muss das auch gar nicht immer veröffentlicht werden. Es wäre schön, wenn Sie dies nur eben zur Kenntnis nehmen würden, und ich hoffe sehr, es kann hin und wieder hilfreich sein, wobei sicher auch so sehr viele Nachrichten bei Ihnen anlangen. Das Folgende vielleicht eher nicht, aber es hat uns sehr beeindruckt, denn es alarmiert unsere größere Tochter ziemlich, was womit sicher auch der Sender rechnet.

    gestern habe ich noch mit einem Freund über das Schauen der Kindernachrichten Logo diskutiert, und heute ein Paukenschlag.

    Unsere Kinder sehen nicht andauernd Kika und Loge, aber es kommt schon mal vor. Heute durch Zufall das Folgende gesehen. Die fast Achtjährige war sehr erstaunt und aufgeregt (ob wohl wir hin und wieder schon ganz vorsichtig, schon weil sie eine behütete Kindheit frei von Sorgen verdient, über Zuwanderung und natürlich auch Gleichberechtigung und Selbstbestimmung in jeder Beziehung gesprochen haben) und hatte Angst. Das war eine ziemlich dynamische Stunde, die danach folgte.

    Warum so viele kommen dürften, die so sind, wie in dem 2 Videos erklärten (auf Seite 2 unten, wo zwar von Bestrafung gesprochen wird, aber die Strafe erfolgt ja nur, wenn es für das Opfer bereits zu spät ist und nur, wenn man dem Täter auch habhaft wird und etwas nachweisen kann, wie ergänzt werden musste). Sie beschäftigte sehr, was man machen müsse… Wir haben ihr erzählt, dass es hierzulande viele ärgert, dass es für Frauen und Mädchen unsicherer geworden wäre. Und, dass nicht sicher wäre, wie lange die Zuwander zum Umlernen bräuchten, wie von Kika-Logo berichtet bzw. ob sie es alle lernen würden, und dass man natürlich nicht alle über eine Kamm scheren dürfe, nur aber eben vorsichtig (und wir haben ausgedrückt, dass uns das sehr ernst ist).

    Es ist natürlich so, dass wir uns fragen, wodurch man sich veranlasst sieht, bereits die Kinder aufzuklären. Gut, die Kinder bekommen ohnehin einiges mit und es besser, wenn man selbst ruhig mit ihnen darüber reden kann.

    Man sehe selbst – die beiden Videos sind auf Seite 2 (nicht klicken „zu den Videos“, sondern nur auf die gelb-weißen Abspielknöpfe – und auf die Bildvergrößerung):

    http://www.tivi.de/fernsehen/logo/artikel/45340/index.html

    1) „Gleichberechtigt oder nicht? logo! erklärt’s.“

    2) „Expertin zu Frauenbildern“ (es hat nichts mit dem Islam zu tun)

    Die eigentliche Länge ist nicht leicht herauszufinden, aber die Videos sind eher sehr kurz.

    Sendertext, den die Moderatorin zu diesem Thema vortrug:

    „Diskussion nach Silvester-Vorfällen

    Es ist jetzt fast einen Monat her, dass es in der Silvesternacht in Köln und mehreren anderen deutschen Städten heftige Vorfälle gab: Gruppen von Männern haben in der Silvesternacht vor allem Frauen bedrängt, ausgeraubt und sexuell belästigt. Inzwischen haben Hunderte Opfer bei der Polizei Anzeige erstattet. Verdächtigt wurden zunächst vor allem Männer aus Nordafrika. Die Polizei hat ungefähr 30 Männer ermittelt, bei denen nun geprüft wird, ob sie an den Taten beteiligt waren.

    Viele Frauen fühlen sich unwohl

    Nach den Vorfällen in der Silvesternacht wurde immer wieder über Situationen berichtet, in denen Frauen sich belästigt und bedroht gefühlt haben. Frauen zu belästigen und anzugreifen, ist nicht in Ordnung…“

    Es gab, wie man auch nach dem Folgen auf „zu den Videos“ sowie den Videos auf Seite 1 sieht, wohl bereits weitere kleine Aufklärungsfilme im Zusammenhang „mit Köln“.

    Wie gesagt: So häufig sehen wir diese Kindernachrichten nicht (die Kinder leben natürlich nicht im luftleeren Raum, wie wir eben auch hierbei sehen*).

    Vermutlich reagiert nicht nur unser Kind wütend und verunsichert. Das hätten wir ihr (und uns) natürlich allzu gern erspart.

    Viele freundliche Grüße

    azur

    * früher war uns Westfernsehen verboten (d. h. eine nahe Verwandte ;) meinte, sie würde es nicht mitmachen, da sie Journalistin sei, und so war ich die Ausnahme, die dann von der Lehrerin in dem Zusammenhang gern betont wurde), und heute gilt es t. w. als unkultiviert, wenn jemand noch TV schaut (sehe selbst nahezu alles am Rechner, zu der Zeit, die genehm ist – und vorwiegend keinerlei TV-Produktionen). Oder seine Kinder schauen lässt. Habe vier schlaue, willige Kinder, die alle dadurch keinen Schaden nahmen, dass sie hin und wieder Fernsehen. Zumal dabei ja auch Märchenfilme usw. sind. „Eigentlich“ will ich mich nicht für unseren Medienkonsum entschuldigen müssen (siehe oben), der ohnehin vergleichsweise sehr gering ist (es gibt ja auch Instrument zu lernen, Tanzkurse und viele andere schöne Dinge).

  164. An die vielen Pfefferspraykäufer ...
    … wenn Sie von vier Maximalpigmentierten angegriffen werden,
    können Sie nach vorheriger Übung einen,
    mit viel Glück zwei außer Kraft setzen.
    Danach werden Sie von den Beiden,
    die Sie nicht außer Kraft setzen konnten,
    sehr wahrscheinlich so verprügelt,
    dass Sie dem Staat mehrere Jahre Rente ersparen.
    Wollen Sie das wirklich?

    • Wollen? Also Kür? Nein, eher Pflicht (treues Dienen mit
      voller Hingabe) auf diesem Ironieschlachtfeld:

      dulce et decorum est pro patria mori

    • als Strassenschläger unten anfangen
      Ja, mediensegler, Sie haben vermutl. Recht- die erste Schlacht gewinnt man nur mit Glück, aber ich bin lernfähig!
      Und meist reicht es, dass man sich zur Wehr setzt. Rein ergonomisch wächst dadurch der Aufwand und die Kosten-Nutzen-Rechg. der Fachkräfte fällt schlechter aus.

      Auch als Einzelkämpfer der Fremdenlegion geraten Sie urgendwann an einen Besseren! Kann doch nicht heissen, dass man nichts mehr verteidigt.

  165. Ja, was meint Autor denn?
    Haben den Artikel jetzt zweimal gelesen. Ja – ist streckenweise gut geschrieben, aber auch etwas redundant. Und ich bin mir auch beim zweiten Lesen nicht sicher, ob ich die Intention des Autors richtig verstanden habe …

    Ich lese ihn als traurig/böses Portrait gehobener Mittelstandsbefindlichkeit („Gemälde“ – „Berge“, also: er kauft sich Kunst und fährt am nächsten Tag nach Lech ) am Beispiel eines saturierten Schissers, der aufgrund tiefsitzender Vorurteile und Komplexe angesichts vier schwarzer Rotzlöffel in einer Bank (naja, symbolisch bißchen dicke) sein Wohlempfinden über Spendendeutschland und Flüchtlingshilfe in Frage stellt und dabei seine Urangst vor „den falschen Ende von Messern“, vor Gewalt, vor Übergriff durch: naja Neger, er nennt sie „Herren aus Somalia oder Eritrea“ artikuliert. Sodann betritt er die Bank. ( „Mein deutsches Ich stechschreitet weiter. Dann öffnet sich die Schiebetür, und nein, diese vier Herren haben mit dem Islam nichts zu tun. Denn der Islam gebietet als patriarchalische Kultur, wie der Name schon sagt, ganz zentral Achtung vor dem Alter. Direkt an der Tür im Weg stehen und keinen Millimeter weichen, den deutlich älteren Ankommenden sehen, feixen, und weiter recht laut und nach meiner bescheidenen Meinung auch erkennbar alkoholisiert redend ignorieren, entspricht überhaupt nicht der Höflichkeit, die man in arabischen Ländern älteren Menschen entgegen zu bringen hat.“) Die Jungs gehen ihm also nicht nicht aus dem Weg, entfernen ihre Flaschentüten auch nicht, er wird aber ganz offenbar nicht behindert oder bedroht, nicht ausgeraubt, bemessert oder bedrängt. Fühlt sich aber dennoch aufgrund seiner erigierten Ängste gezwungen, davon abzusehen, wie geplant, einen „größeren Betrag“ abzuheben. (Find ich ganz gut, als Verweis aus die Urangst des geh. Mittelstandes! ) Das verunsichert ihn so, dass er bis an die Grenzen der Geniessbarkeit ranzig über den Verlust der türaufhaltenden, sich schlankmachenden (das fand ich: igitth!) Heimatwerte schwadroniert. Dabei verfängt/verheddert er sich dann (auch das eine ganz gute Beobachtung!) in so abenteuerlichen, mühsam politisch korrekt gebogenen Wirbeln, dass er am Ende ohne jeden logischen Zusammenhang und viel zu früh in der Erkenntnis ejakuliert: „Wir können angesichts derjenigen, die Integration weder als Bring- noch Holschuld, sondern als Anlass zum Feixen betrachten, noch nicht mal die Türen unserer Banken frei halten. Und das hat alles nichts mit dem Islam zu tun. Nur mit Feigheit, schlechtem Benehmen, offenen Grenzen und dem totalen Versagen an der Spitze der Regierung eines Landes, das früher schön und freundlich war.“

    Also: eine böse (wenn auch etwas redundante)Satire, wie Vorurteile, Pseudowissen, kleinbürgerliche Urängste, Unsicherheit und Komplexe anhand eines nächtlichen Bankbesuchs beim bayerischen Mittelstand direkt in der Pegida münden …

    Aber: hat der Autor das auch so gemeint?

    • Don
      auch auf Wiedervorlage 2017.

    • bezeichnend, wer nichts verstehen will, versteht auch nichts!
      Text eingeben

    • Das ist hier eine Ironie(=Wortspiel)veranstaltung, keine Satire...
      Der Autor nimmt oft Aufregungen aus seinem Umfeld (beispielsweise http://blogs.faz.net/stuetzen/2013/09/13/10-zahlen-99-der-steuern-3914/#comment-99574 ) als Anregung/Aufhänger, die Dinge aus der Sicht Anderer zu verworten – seine Texte kann man einszueins nehmen, es kann jedoch auch das Gegenteil oder etwas ganz anderes gemeint sein.

      Hin und wieder bringt er damit sogar etwas Neues (beispielweise für mich, die ich weder Bank- noch Kreditkarte oder sowas besitze und deswegen noch nie genötigt war, diese seltsamen Auto(?)maten, von denen ich nur gelesen habe, dass da hin und wieder mal in krimineller Absicht offenbar unauffällige zusätzliche Teile angeflanscht werden/worden sein können, zu benutzen – ich lasse Überweisungen einfach bequem recht/frühzeitig tagsüber am Schalter vom Personal erledigen und Geld hole ich an der Kasse, gegebenenfalls in einem separaten, von außen nicht einsehbaren Raum ab: Da steht dann halt niemand sonst herum!)

      Das Ironische in diesem Beitrag? Dass hier obendrein die Unschuldsvermutung flugs abgeschafft wird ;-)

    • Na ja, ein Krimi liese sich da von heutigen Drehbuchschreibern
      und Regisseuren natürlich nicht drehen. Wenn man Blut, Tote, plakative Gewalt und Waffen darzustellen als Inhalt dessen betrachtet, genügt natürlich das, was massenhaft gerade geschieht noch lange nicht, es auf die Leinwand zu bringen.
      Es gab jedoch Altmeister, die mit Verve Gefühle in Bildreihen darstellen konnten, dass Betrachtern das Blut in den Adern gefroren ist und sich die kleinen Härchen am Körper in Hab-Acht-Stellung brachten.
      Lange her – und meistens noch schwarz-weiss.
      Heute gehts anscheinend nur noch mit der Keule – und ich schalte schnell ab/um, wenn Mordwerkzeuge, Blut, Verletzte, Geschundene oder Leichen auf der Mattscheibe erscheinen.
      Werden wir deshalb in unseren Ängsten nicht mehr wahr genommen? Oder weshalb gehen so viele darüber hinweg?
      Ich glaube, das was gerade geschieht ist mehr schwarz-weiss als uns lieb sein kann.

    • Das Verneinen der Probleme hilft aber auch nicht weiter, Cristoph Darnstädt.
      Das Thema wird halt von allen Seiten instrumentalisiert. Jeder versteht es halt so, wie er es verstehen will. Es mangelt an Objektivität.

      In der FAZ reicht es bei Herrn Altenbockum mittlerweile schon, Menschlichkeit und Menschenwürde sowie Menschenrechte anzusprechen, um zensiert zu werden.

      Vielleicht wäre es besser, sich der Realität zu stellen und gemeinsam zu überlegen, wie die Probleme gemeistert werden können, damit wir das schaffen. Vielleicht? Nein, absolut sicher. Denn, mit Abschiebung der Verantwortung ist das Problem nunmal nicht zu lösen, dazu ist es schon zu weit fortgeschritten.

    • @Frauke Amgelin
      Frauke Amgelin: „Das Ironische in diesem Beitrag? Dass hier obendrein die Unschuldsvermutung flugs abgeschafft wird ;-)“

      Mit diesem Satz beweist die Autorin, dass sie den Artikel entweder nicht gelesen oder nicht verstanden hat, denn genau um die Veränderungen im öffentlichen Raum geht es ja.

    • Genausoisses, lieber Foxrommel, ich kann nämlich überhaupt nicht
      lesen – wozu hat man denn stützen-des Personal – und verstehen tue ich den hiesigen (die geringfügig ernster zu nehmenden Kunstfigurtexte stehen in Deus) Beitrag als Ironie, liegt vermutlich an mangelhafter Erziehung: „Männer, Jungs, Leute, werd’s endlich erwachsen und stellt’s Euch doch wegen der paar breitbeinigen Neger nicht so an!“

      (Denn in der Tanzstundensaison kurz vor meiner eigenen wurde den angehenden Herrleins als gutes Benehmen noch eingeschärft, die letzte Tanzpartnerin des Abends nach erlaubtem Gegrap/bsche sicher nach Hause zu geleiten. Damals muss es hier Myriaden von breitbeinigen Negern wie Tirolerhutbillymo gegeben haben. Als ich dran war, war’n die Neger offenbar alle in die Sklaverei (im Vietnamkrieg waren wohl proportional mehr von denen verheizt worden, aber das wird der Historiker besser wissen) verkauft worden – ich durfte alleine heim laufen. War das wirklich sicherer als heute? Wahrscheinlich nicht. Aber ich konnte undamenhaft schrill zurückpf/keifen – welche kann das heute noch?)

    • Hallo, Christoph
      „Und ich bin mir auch beim zweiten Lesen nicht sicher, ob ich die Intention des Autors richtig verstanden habe …“

      Glauben sie es mir einfach mal: Nein, haben sie nicht…

    • Stammtisch
      Diese Problematik als Ironie („Vortäuschung“) zu verstehen, kann man nur als Frau, denn wird man als Frau angegriffen, ist man sofort Opfer und moralisch in der gehobenen Position, als Mann ist man in den Augen mancher Männer und boshafter Frauen eventuell nicht Opfer, sondern nur eine Memme, die sich nicht wehren will oder kann.
      Für Männer ist das Thema zwiespältig.
      Männer müssen also miteinander diskutieren, wie man darüber denken muss, wie sich zu verhalten ist. Das hat nichts mit „sich-anstellen“ zu tun.
      Deshalb der Stammtisch hier.

  166. Von "Flüchtlingshelfern" erfundene Tote..
    …wecken zuerst, wie gewünscht, ein schlechtes Gewissen. Aber wenn herauskommt, dass die erfundenen Toten nicht tot sind, was wecken sie dann? Abscheu vor den Erfindern? Und ihren Beispringern?

  167. An Foxrommel vom 27. Januar 2016 um 13:36 Uhr
    Verehrter Wüstenfuchs, nun machen Sie mir Freiburg mal nicht so sturmfahrtgleich nieder. Die alteingesessenen Freiburger können ja auch nichts dafür dass sich in ihrer wirklich schönen und einst-sowie immer noch lebens-und liebenswerten Stadt seit den Kaiserstuhl-Whyl-Antiatom-Tschernobylgeschichten das Mekka des anarcho-grünrotalternativen Teebeutelschwingerszene universitär eingenistet hatte. Heute, älter und weiser, Architekt oder Professor geworden, hat man sich politische korrekt, so glaubt man, verbeamtet-schickimickispießig im Vauban-Viertel niedergelassen. Aus ihren mit Kollektoren-und Schluchseewassergutökostrom versorgten Küchen dringt amme Sunndig de gleiche Gruch noch Soiflaisch wie in den schwarzwählenden Quartieren anderswo (falls man nicht, fahrradtransportiert natürlich, in einer Strussi am Kaiserstuhl oder in der Brauereiwirtschaft z´Riegel hockt). Hier herrscht großflächig der Zeitgeist der bedingungslosen Willkommenskultur, cout que cout. Diese endet aber spätestens bei der Auswahl der Lehranstalt für die lieben kleinen oder wenn in der Quartierssporthalle „orientalische Schutzsuchende“ untergebracht werden sollen. Da kann der Salomon in seiner Mairie auch keine Urteile mehr herbeiführen die seines Namens würdig wären. Oder dann, wenn infolge der 6. Million „Schutzsuchender“ der Schäublesche Haushaltsüberschuß (bei 2xzehnhoch zwölf Schulden ein gewagter Euphemismus) längst aufgefressen sein wird und Besoldungs-und Pensionsnullrunden ebenfalls die Runde machen werden.
    .
    Allerdings muss man sich auch eingestehen, dass von dort aus eine Entwicklung losgetreten wurde (Stichwort ökologisches Denken, alternative Nutzung von Energie….) die wir nicht total negieren sollten.
    .
    Also weiter im Liedertext des Badnerlieds: „…in Haslach gräbt man Silbererz, in Freiburg wächst der Wein, im Schwarzwald schöne Mägdelein-ein Badner möchte ich sein.=> Refrain…….
    .
    Un, am Owend, e goeds Veerdele vum Blankenhornsberger, Spätburgunder, gäll?. Dem Don däds z´Friburg sicher au g´falle.

    • @ Ichhabefertisch
      Kann mich alles nicht beeindrucken, ich bleibe dabei – Freiburg ist wie Kreuzberg-Friedrichshain, nur sauberer.
      Spießig und konservativ bis ins Mark – sie sind da genau wie ihre Eltern, deren Werte sie ablehnten, aber die Selbstgerechtigkeit haben sie eins zu eins übernommen, und konservieren ihre Weltanschauung aus den 80ern, auch wenn die Welt links und rechts sich auflöst.
      Deshalb: Mehr Unterkünfte nach Freiburg und Kreuzberg-Friedrichshain, jetzt!!

  168. Moabit lügt
    Interessant ist die Reaktion des Vereins „Moabit lügt“: Schuld an der Lüge sein man nicht selbst. Sondern alle anderen, vor allem die Politik und das LAGESO. Wörtlich: „wäre deren Arbeit nicht so schlecht, würde uns ja keiner unsere Lügen abnehmen.“
    .
    Das ist eine unerreichte Meisterleistung: „Schuld sind nicht wir Lügner, sondern die, die dafür sorgen, das man uns glaubt.“

    • schuld sind nicht wir Lügner, sondern die,
      …die dafür sorgen, dass man uns glaubt.

      Tatsächlich eine Meisterleistung.

      Moabit sollte sich die Urheberrechte sichern.
      Mir scheint, da gibt es eine große Nachfrage.

    • @ E.R.Langen
      Interessant in diesem Zusammenhang der Krankenstand im Amt LaGeSo im Moabit, nämlich 50%.

      Respekt, das nenne ich Zivilcourage, wir alle können davon lernen.

  169. (mit Postings bei der F.A.Z.) @ Renate Simon vom 27. Januar 2016 um 13:15 Uhr
    Ihren Avatar kenne ich von früher, als es sich noch lohnte mehr als einen flappsig-ironischen Kommentar loszuschicken. Wenn ich mir heute die kommentierbaren Artikel dort anschaue, mit grünen Punkten für die längsten und glitschigsten Wortmeldungen wird mir ganz übel. Die Guillotine der Zensur dort arbeitet mit untergestelltem Großraumcontainer und Flüssigkeitsdrainage mit direktem Anschluss an den Main., sogar bei so „lustigen“ Sparten wie „Fraktur“. Wie sagte der Maas aus dem Regierungsbezirk Saar mit verächtlich leicht seitwärts gedrehtem Kopf und ebenso leichtem Akzent des Anschlußgebietes: WIDERWÄRTISCH
    Dem Don bin ich mehr als dankbar, dass er hier den „offenen Blog“ bietet (solange das noch geht).

    • @Ichhabefertisch 12:32
      nun, den Avatar habe ich noch immer, auch anderswo, wo die Kommentare über Disqus verwaltet werden. Ich habe dieser Tage mal wieder einen harmlosen Kommentar an Steuernagel geschrieben, die hilflos meinte, ihre Partei sei auf Tauchstation, sie wisse nicht mehr, was sie wählen solle, CDU hätte sie noch nie und geantwortet, ginge mir genauso, ich stünde auf dem Schlauch, könne allenfalls ungültig wählen…. und das wurde nicht freigeschaltet. Ein Kommentar vorher, freigeschaltet mit Empfehlungsklicks futsch, wegs ins Nirwana.

      Ich habe dann bei Lagerfelds Büchern geschrieben und ein PS an die Moderation drangehängt, ob das nun harmlos genug sei oder auch wieder gelöscht würde. Es würde mir nicht mehr einleuchten. Man hat freigeschaltet, oh Wunder.

      Es macht schon lange keinen Spaß mehr. Die FAZ will unsere Meinung nicht wissen, wäre meistens auch völlig konträr zu der des Redakteurs, also suchen wir uns unsere Nischen, wo wir noch dürfen. Zum Glück gibt es die, hier und anderswo.

    • Guten Morgen Renate....
      Was Ihnen fehlt ist eine grössere Portion Zynismus. Verletzlichkleit ist eine gute Sache, aber man sollte sich darüber klar sein: im Umgang mit wem!
      Ich bin bei der FAZ unter diversen Namne gesperrt, irgendwie können die nicht mal so weit denekn, dass man sich ja in weniger als einer Minute unter anderem Namen neu anmelden, und der Nachweis, dass man nicht der ist für den man ausgibt, der ist ohne illegale Schnüffelei nicht möglich. Aber ich sehe seit Schirrmachers Abgang ohnedies keine Notwendigkeit mehr mich in diesem Blatt zu äussern. Wer die Macher noch die Konsumenten sind interessant…

      Wissen sie was sie tun können? Hören sie mal hier rein.

      https://www.youtube.com/watch?v=LMr0eAPhDcE

      da erfahren sie in 6 Minuten alles was man über die deutschen Medien wissen muss, um sich Illusionen wie sie sie gerne hätten (ich natürlich auich!) künftig zu ersparen.

      Medien haben kein Interesse an Informieren and Fakten… sie sind Partei!

      Empfehlenswert, gerade im Zusammenhang mit der Medien „Qualität“ sind die

      http://www.nachdenkseiten.de/

      die seit Jahren auf Verdrehungen, Lügen, Manipulation und Meinungsmache der Medien hinweisen. Die Seite wird von Albrecht Müller geleitet, der war mal Bürochef bei Kanzler Schmidt.

      Mir sind sie nicht radikal genug und deshalb auch frustriert über die den Mangel an Einfluss, den sie haben. Aber zum Verständnis der Medien Welt gibts nicht besseres als die mal eine Zeit lang zu lesen.

    • Moin Tyler
      danke für den Link, kannte ich längst. Pispers ist immer wieder gut und er hat so fürchterlich recht. Das Lachen bleibt dann oft genug im Hals stecken. Und auch die Müllerseite kenne ich.

      Tja Zynismus, ich dachte, eine gewisse Portion zu haben, allerdings wohl nur, wenn’s um mich selbst geht. Gegen andere kann ich nicht so, da sind Sie mir um Längen voraus. Ich leide nicht unter Obrigkeitsdenken, ziehe mich nur bei vielem zurück, denke, was soll’s, lasse machen. Na dann, ich guck mal weiter.

  170. In Dortmund will die Polizei zum Äußersten greifen...
    …und stehlende und prügelnde Nordafrikaner bitten, sich evtl. registrieren zu lassen.
    .
    Wenn es keine Mühe bereitet.

  171. Kieler Nachrichten: Kieler Polizei verfolgt bei Flüchtlingen keinen Diebstahl und keine Sachbeschä
    Sehr geehrter Don,

    es gibt seit Monaten im Norden eine Welle von Eigentumsdelikten, wie Hauseinbrüchen, wie der örtliche Presse zu entnehmen ist. Man nimmt wohl an, dass begünstigt von offenen Grenzen, Banden unterwegs sind.

    ‚Die Polizei, die t. w. massiv ausgedünnt wurde, reagiert vor allem mit Aufforderungen, die Häuser besser zu schützen. Auch die folgende Nachricht wird von Maßnahmen begleitet, die wenig hillfreich sind. Das Problem hinsichtlich der neuen Zuwanderer ist klar: Man müsste alle, bei denen sich nicht die Indentität sicher feststellen lässt, an und für sich festhalten. Das scheint die Kapazitäten zu überlasten, die darauf ausgelegt sind, dass die Menge sich an die Regeln hält.

    Sehen Sie bitte selbst:

    http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-Kiel/Nachrichten-aus-Kiel/Fluechtlingserlass-Kiel-Ladendiebstahl-ohne-Strafe
    Flüchtlingserlass Kiel
    Ladendiebstahl ohne Strafe
    Die Führung der Polizeidirektion Kiel und hochrangige Vertreter der Staatsanwaltschaft haben sich Anfang Oktober 2015 darauf verständigt, Flüchtlinge ohne Ausweispapiere oder behördliche Registrierung bei „einfachen/niedrigschwelligen Delikten“ wie Ladendiebstahl und Sachbeschädigung regelmäßig nicht strafrechtlich zu verfolgen.“

    Hat natürlich auch den Vorteil, dass es sich wohl nicht in den Statistiken niederschlägt.

    So reagiert man auf die gesamt Problematik: http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-Schleswig-Holstein/Schleswig-Holstein/keinbruch-Polizei-twittert-ueber-Einbrueche

    Na, das ist doch beruhigend, oder?

    Vielen Dank noch einmal für Ihre schönen Texte, die zu lesen jedesmal nicht umsonst hohen Genuß versprechen.

    Viele freundliche Grüße – azur

    • Ich würe nach Bayern ziehen…

    • Bayern?
      Lieber Don, Ihre Apologien für Bayern, in dem tatsächlich etliche Dinge NOCH funktionieren, die in NRW seit 20 Jahren oboslet sind, erscheint mir naiv.
      Ich habe vor 20 Jahren einige Zeit in Bayern (u.a. Starnberger See) gelebt. Wenn ich heute durch Bayern fahre mit dem Rad auf einer Tour Richtung Süden, so erlebe ich die Selbe Verwahrlosung (die früher undenkbar gewesen wäre), die ich auch im Rest Detuschlands sehe- halt noch etwas pastellfarben und nicht so knallig.
      Bayern ist im Positiven(!) -zynisch gesprochen- ca 5 Jahre hinterher. Früher waren das 15 Jahre- auch dieser Prozess nimmt Fahrt auf.

      Es ist völlig egal, ob „nur“ Rhein-Main, Köln-Bonn, Ruhrgebiet, HH, Berlin, Leipzig etc. durch 5 Mio Migranten implodieren und Ihr Tegernsee „sauber“ bleibt. Sie werden im allerbesten Fall in einer ENklave eingesperrt sein- und ich weiß, was guided communities in Schwellenländern sind!

      Wir sitzen schlicht im selben Boot mit der idiotischen Kanzlerprinzessin an den Pulverkammern rauchend. Ein Umzug nach Bayern verzögert den persönlichen Gau um vllt.3 Jahre. Wenn man in eine der 3 Großstädte zieht bestenfalls um 1-2 Jahre.

      Niemand kann sich hier borniert den Bauch kratzen- und das wissen Sie vllt. besser als ich.

  172. verehrte Frau Frauke Amgelin
    wo, bitte, finden Sie heutzutage noch einen abgetrennten, nicht einsehbaren Raum zur Barabhebung am Schalter ?

    • Finden? Igitt, das klingt ja so nach Anstrengung und das mir
      als Nichtnurkuchenfressenderpelzschwartenborstentierstütze. Nein, liebe Foersterliesel, ich habe nur danach gefragt, als ich es zeitweise mal nötig gehabt habe, weil die Zeiten schon in (g)rauer Vorzeit unsicher waren. Gefunden hat das Personal und auch wenn dieser Raum für meine Einkommensvermögensodersonstwasklasse ursprünglich eigentlich nicht vorgesehen war, ist es dabei geblieben – wer gibt schon gerne Privilegien auf…

    • nicht einsehbare Räume bei der Bank
      könnte ich mir vorstellen, wenn man gaaanz große Summen abhebt. Sich z.B. noch mit 500er Noten eindeckt. Für die Armen besteht nur eine Armlänge Abstand zum Vordermann.

  173. "Vorsicht ist das, was die anderen Feigheit nennen." Oscar Wilde
    Also na, werter Don, wie können Sie nur soviel Angst vor unseren „Flüchtlingen“ haben? Der allzeit mutige „Gutmensch“ wäre stramm und unvoreingenommen in den Vorraum marschiert und hätte den vier „Burschen“ anhand seiner EC-Karte die Funktionen des Bankautomaten erklärt. Das gehört doch zur gelungenen Integration dazu. Na ja, wenn die Burschen dann sein Konto geräumt hätten, dann würde der „Gutmensch“ eben mit einem Kollaterialschaden argumentieren und die Jungs zum nächsten Integrationsseminar der staatlichen Fürsorge herzlich einladen. J

    Jetzt waren Sie an dem betreffenden Abend mal vorsichtig und es ist Ihnen nichts abhanden gekommen, da können Sie doch auch mal nachsichtig mit den „Immis“ sein. Nur wenn ich dann in den heutigen online-Seiten der Presse so mich umschaue (http://www.rp-online.de/nrw/panorama/nrw-nordafrika-banden-auf-raubtour-in-zuegen-aid-1.5723722) dann kann ich Ihr Verhalten eindeutig respektieren.

    Zum Schluss daher noch ein Zitat von Klaus Bednarz, der einst zum Krieg der Amerikaner in Syrien und Afganistan folgenden Kommentar gab: „Kein Wort der Kritik aus Berlin. Nach dem Motto, was die Amerikaner machen, ist immer richtig. Und wo gehobelt wird, da fallen Späne. Und wenn sie ein paar Frauen und Kinder treffen: Kollateralschaden eben.“

    Nun ja, jetzt müssen auch Sie und ich und viele BürgerInnen, ja sogar die „wirklichen Flüchtlinge“ aus Syrien in der Bananen Republik Deutschland auch hier mit Kollaterialschäden der ungesteuerten Immigrationwelle aus den Magrebstaaten zurecht kommen.

    Internetgerüchten zu Folge soll ja jetzt in den Bandenhotspots des Magrebs die Diebstahlquote aktuell beträchtlich sinken, da die Bandenclans ihr Gebiet gen Norden in die EU, vornehmlich ins Willkommensland BRD verlagert haben. Für Frau Merkel und unsere
    Eliten sind dass eben die kleinen „Randschäden“, die der rechtschaffende
    deutsche Steuerbürger einfach in Kauf nehmen muss.

    Wie sagte doch die „Mutti der Nation“ einst: „Vielleicht wird sich der Wohlstand wandeln, aber so, dass wir es nicht als Verzicht erleben werden.“

  174. Erstaunlich ...
    … dass niemand auf die Idee gekommen ist, bei der Bank anzurufen, mit dem Hinweis, doch mal ein paar Sprengstoffexperten vorbeizuschicken, denn neben dem Geldautomaten steht eine Plastiktüte, die offensichtlich keinen Besitzer hat.
    Ich denke, die wären relativ schnell mit ein paar Spürhunden dagewesen und hätten die Plastiktüte eingehend untersucht, während die 4 Breitbeinigen recht schnell das weite gesucht hätten und keinen Anspruch auf die Plastiktüte erhoben wurde. Und wahrscheinlich wären sie auch nicht mehr wieder gekommen.
    Wurde uns nicht von Seiten des Innenministers sogar aufgetragen, verdächtige Gegenstände umgehend zu melden – lieber einmal zu viel als zu wenig?

  175. Deutschland verändert sich
    Wie sagte Horst Seehofer schon im Oktober 2015: „Die Kanzlerin hat sich meiner Überzeugung nach für eine Vision eines anderen Deutschland entschieden.“
    Und gemäß dieser Vision wird Deutschland nun verändert. Da gehören Erfahrungen wie die mit den beschriebenen vier nordafrikanischen Männern genauso dazu wie die Erfahrungen einer Silvesternacht der ganz anderen Art in Köln, Hamburg, Stuttgart, etc. Eine klare Machtdemonstration dessen, was unbegrenzte Migration – auch – bewirken kann. Aber dazu werden auch sicherlich gelungene Beispiele von Integration gehören – in ferner Zukunft. Die wird es auch geben. Doch das wird dauern, das braucht Zeit, Geduld sowie Willen und Tatkraft von beiden Seiten (aufnehmende Gesellschaft UND Migranten).
    Mittlerweile glaube ich, dass Fr. Merkel und die „Koalition der Willigen“ etwaige negative gesellschaftliche Erfahrungen der Bürger als „Kollateralschäden“ auf dem Weg zur neuen, angestrebten Gesellschaft bewusst in Kauf nehmen. Die Kanzlerin hatte ja schon öfters erklärt, sie habe einen Plan! Der wurde allerdings nie von ihr mit konkretem Inhalt erläutert, und dabei nur an die viel beschworene „europäische Lösung“ zu denken greift wohl zu kurz.
    Nachdem der SPIEGEL in seiner letzten Ausgabe schon versucht hatte, die Motivation der Kanzlerin vor allem mit einem religiös-humanistischen Hintergrund zu deuten liefert die neue Februar-Ausgabe des Cicero eine ganz andere Erklärung und Zielsetzung unserer politischen Führung: Die radikale Vision eines Vielvölkerstaates als Merkels „Masterplan“. Vor diesem Hintergrund sind die vier unhöflichen Männer eigentlich nur eine Randnotiz auf der Zeitachse der Veränderung. Die kommenden Veränderungen werden noch viel gewaltiger sein.
    Alles nur Paranoia und Schwarzmalerei? Abwarten. Wie hat ein Blog-Kommentator geschrieben: Auch auf Wiedervorlage 2017…

    • Absätze helfen immer.

    • @Sputnik
      Sobald die Arbeitslast der Mehrheit, eine immer wachsende Minderheit durchzufüttern, unerträglich wird (sinkende Renten, steigende Abgaben), werden immer mehr dieses Land verlassen. Es kommt zu einem Gleichgewichtszustand.
      Bereits 2014 haben fast 1.000.000 Personen Deutschland verlassen (neuer Höchststand seit mind. 20 Jahren).
      Es verlassen nicht jene, die von Stütze leben, dieses Land, sondern jene, die glauben, ihre Arbeitskraft ist anderswo höher geschätzt und anerkannt.

    • @Sputnik, Merkels Plan
      vielleicht lesen Sie meinen Beitrag/meine Meinung 28. Januar 2016 um 13:28 Uhr an TDV zu Merkels Plan. Denn planlos agiert die Frau nicht, das kann mir niemand weismachen.
      Den Cicero werde ich mir morgen holen, in der Onlineausgabe wird sicher gekürzt werden.

  176. Beitrag zum Thema Projektion
    Sehr geehrte Redaktion, warum wurde mein Beitrag von heute vormittag ignoriert?

  177. Wir gehen jetzt alle klauen ...
    Witzig finde ich, dass durch Migranten begangene „niederschwellige Delikte“ wie Ladendiebstahl, Sachbeschädigung und Schwarzfahren nicht mehr verfolgt werden:

    https://www.contra-magazin.com/2016/01/kiel-ladendiebstahl-von-fluechtlingen-ohne-ausweispapiere-straffrei/

    Empfehlung: Den Perso schreddern und sich ein nordafrikanisches Äußeres zulegen.

  178. Vier Schutzsuchende vor dem Geldautomat
    Zu den vier Schutzsuchenden vor dem Geldautomat in Ingolstadt, folgender beunruhigender Link zu Filderstadt:

    http://www.rolandtichy.de/daili-es-sentials/aktuelle-einwanderungskrise-buerger-an-oberbuergermeister/

    „Houston, we’ve got a problem.“

  179. Das Verhältnis 1:80
    Wie Frau Katja Kipping (Parteivorsitzende der Partei Die Linken) in einer Gesprächsrunde im Fernsehen sagte:
    „Hier sind ca. 80 Zuschauer, statistisch gesehen müssten wir nur einen Stuhl für einen Flüchtling hinstellen.“
    Ja Frau Kippling und statistisch hätten dann aber 96.000.000 nicht Flüchtlinge auf der Kölner-Domplatte an Sylvester sein müssen.
    Und wenn wir beide Hunger haben und sie zwei Schnitzel essen, sind wir Beide, statistisch gesehen, satt geworden.
    Wenn um jeden Flüchtling und Asylanten immer 80 Staatsbürger wären, könnte man sein „befriedetes Leben“ auch weiter leben.
    Leider entspricht das Bild nicht der Realität.
    Alle meine Freundinnen haben sich mit Pfefferspray, Schreckschusswaffen und veränderten Ausgehzeitplänen auf die neue Situation eingestellt.
    In der Bank hätten sich aber doch, laut unserer Zuwanderungsbefürworter ohne Wenn und Aber, dann aber auch etwa 360 deutsche Staatsbürger befinden müssen.
    Wo waren die denn bitte?

  180. ohne nicht
    Im rebellmarkt ist das Thema durch, deswegen „oute“ ich mal myself als Fernfahrer, der zwischen 1977 und 1998 quer durch Europa gerodelt ist. Deswegen ist mir das Szenario aus Ingolstadt mit vier dringend benötigten Facharbeitern und die Umgebung eines Bankinstitutes nicht fremd. Das hatte man in der Vor-EC-Card-Zeit in südwestlichen Ländern längst schon. Es kam dann später so, dass die EC-slots mit Farbe zugekleistert wurden und die Banken dann, um den Zugang zu gewähren, den Eintritt fei gelassen haben. Mit der Folge, dass die Facharbeiter in den EC-Vorraum kamen. Nun weiß man, dass die Prozedur zum Abheben von Bargeld die direkte Kommunikation mit der Maschine erfordert. In dieser Zeit können sich fremde Personen von hinten dem Operateur nähern, ohne dass der das bemerken muss. Es gibt an den Geldausgaben keine Rückspiegel.
    Da ich solche Begegnungen schon öfters hatte, hole ich Bargeld nur noch an einem Automaten außerhalb der Landeshauptstadt, in der ich noch wohne. Aber nicht mehr lange.

  181. Pingback: Kurznachrichten vom 29.01.2016 | Geschlechterallerlei

  182. Es sind nicht nur 4 - sie haben sich bereits verteilt wie die Stecknadeln
    im Heuhaufen. Nun scheint sich also etwas zu bewegen, aber 10.000e von Jungmännern zu spät!
    „Sie“ wissen anscheinend bereits doch schon, dass eine gewisse Masse der Uckermärkelschen Gäste eher nichts Gutes im Sinne hat. Sogar bis auf die Ostalb soll es sie in ein warmes Massenlager verschlagen haben, gut bezahlt zudem für solche, die im eigenen Lande nicht viel zu erwarten haben.
    Nicht, wie oben aus der Schweiz berichtet, aus dem Maghreb, diesmal Direktimport aus Frankreich, aus der Banlieue.
    http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/sondereinsatz-der-polizei-in-erstaufnahmestelle-14039918.html

    Und jetzt braucht man Hundertschaften um die zu finden. Wenn ich jetzt nicht mit dem Kopfschütteln vor Verwunderung über diese Kapriole der von uns in diese Position gesetzten aufhöre…
    Was mich nur wundert ist, dass der Beamten- und Verwaltungsapparat auf allen Ebenen so funktioniert, wie er funktioniert. Nur wenig Abweichler von der Linie, fast gar keine.

  183. Auf den Punkt gebracht
    Deutschtürke, lebe jetzt auf der Insel. Sie bringen es wie bei den meisten Posts, die ich übrigens fleißig in meinem biodeutschen Freundeskreis streue auf den Punkt. Lustigerweise habe ich unter allen deutschen Freunden (Gen Y) die „rechteste“ Haltung, weil ich den Kulturkreis kenne. Dazu sei gesagt die Türken sind immer noch das zivilisierteste islamische Volk, und hatten Arbeit und Wohnung als sie kamen.
    Mit anderen Worten: wenn ihr uns nicht integrieren konntet, viel Spaß mit unqualifizierten Arabern.
    Trotzdem sollte man versuchen positiv zu bleiben und das Beste aus der beschissenen Situation zu machen. Ein paar Juwelen werden schon dabei sein.

    P.S.: habe in I. studiert und war geschockt wie sauber und sicher es im Gegensatz zu RM war. Schade dass sich das ändert. Glauben Sie wirklich die ziehen weiter?

    • Ja. Die, mit denen ich gesprochen habe, wollen in die grossen Städte des Nordens, weil dort Freunde sind. Das wird erst lustig.

      Oh, und illegaler Aufenthalt wird in Beyern auch noch verfolgt.

    • "Türken sind immer noch das zivilisierteste islamische Volk"@EDOT
      die Türken hatten v.a. Atatürk und haben daher so etwas wie eine säkulare Trennung gehabt (gehabt!)

  184. Verfassungsbegriff
    @GnM: Was Sie mir übel nehmen oder nicht, ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal. Und auch Ihr sonstiges pseudo-überhebliches, von keinerlei staatsrechtlichen Kenntnissen getrübtes Gehabe dürfen Sie sich gerne sparen.

    Natürlich gibt es einen sprachlichen Unterschied zwischen „Verfassung“ und „Grundgesetz“. Aber nicht in dem Sinne, dass das zwei verschiedene Dinge wären. Im Gegenteil: Das Grundgesetz ist der NAME der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland. Ebenso gut könnten Sie sagen, dass wir kein Parlament hätten, sondern „nur“ einen Bundestag. Oder keinen Regierungschef, sondern einen Bundeskanzler. Oder dass „Hans“ kein Mensch sei, sondern eben ein Hans.

    Nochmal: Der Begriff der „Verfassung“ setzt wesensmäßig nicht voraus, dass das Regelwerk auf Dauer angelegt ist. Es kann auch von vornherein als vorläufig – „interim“ – geplant sein.

    Auch bietet das Grundgesetz keineswegs geringere „Verbindlichkeit“ als andere Verfassungen. Selbst wenn gegen das Grundgesetz häufiger oder folgenloser verstoßen würde als gegen die amerikanische oder französische Verfassung (was von Ihnen lediglich behauptet, aber unbelegt ist), würde dies nicht im Geringsten seine Gültigkeit und Verbindlichkeit beeinträchtigen. Ein Schluss vom Sein auf das Sollen ist erkenntnistheoretisch unzulässig. Die einzigen Gesetze, die sich immer durchsetzen und gegen die niemals verstoßen wird, sind die Naturgesetze.

    Und wenn Sie so gerne „Staatsrechtlern zuhören“ oder „Verfassungsgerichtsentscheidungen abklopfen“, dann benennen Sie doch mal irgendeinen Beleg in Rechtsprechung oder Literatur, aus dem hervorgeht, dass das Grundgesetz nicht als Verfassung zu gelten hätte. Mit Literatur meine ich natürlich Staatsrechtslehrbücher, Aufsätze von Verfassungsrechtlern etc. – irgendwelche Pamphlete auf obskuren Reichsbürgerseiten gehören natürlich nicht dazu.

    • @Louis
      Sie werden selber nachdenken müssen – ich bin nicht Ihr Repititor. Und der wird Sie auch nur darüber aufklären, was in den üblichen Skripten von Hemmer oder Alpmann steht – also was erwarten Sie? Falls Sie in Erwägung ziehen, das könnte vielleicht doch nicht alles sein, werden Sie sich den Rest selber denken müssen; notfalls eben doch mittels Induktion und Occams Razor.

      Wir hatten in Deutschland vor diesem noch kein Grundgesetz. Die Weimarer Reichsverfassung hieß ganz ausdrücklich „Verfassung“. Auch die Verfassung der DDR hieß „Verfassung“. Sie illustriert ganz gut, was ich sagte – dagegen wurde verstoßen (mit Demonstrationen) – und die Machtverhältnisse änderten sich. Da gab es bekanntlich keine „Heilung“. Man kann sich durchaus auf den Standpunkt stellen, dass insbesondere im Hinblick auf den ESM gegen das GG verstoßen wurde, um nur mal ein sehr populäres Beispiel zu nennen; die Position ist jedenfalls sehr viel eingängiger als ihr Gegenteil (weil das Haftungsrisiko das Bruttoinlandsprodukt unstreitig überstieg). Und was geschah? Das BVerfG winkte das Risiko durch!

      Natürlich ist das eine Frage der Verbindlichkeit von Normen – und nicht des Namens, den man dem Kind gibt. Wie kommen Sie denn zu dem Umkehrschluss, dass der Name nichts zu bedeuten habe? Ich glaub nicht, dass der zulässig ist … Ich habe mal eine lustige Debatte im Reichstag nachgelesen; da ging es um den Reichspräsidenten. Wie die Kesselflicker hat man sich damals darum gestritten, ob nicht eine andere Bezeichnung das Amt besser wiedergeben würde! Aber das nur nebenbei. – Die Frage lautet also, ob man sich einen starren Rahmen gibt, oder ein flexibles Gebäude bevorzugt, das von 18 Mann permanent interpretiert (und damit notwendig verändert, denn BVerfG-Entscheidungen entfalten ja Wirkung über den Einzelfall hinaus) wird. Wenn man sich die Frage denn vorlegt. Was Sie ja ablehnen – also gute Nacht.

    • @Louis
      „… aus dem hervorgeht, dass das Grundgesetz nicht als Verfassung zu gelten hätte.“

      Sie haben vergessen, auf den Art 146 einzugehen, der in diesem Zusammenhang ja immer gern genommen wird. Den müsste man nach Ihrer Interpretation jetzt so lesen:

      „Diese[s] Verfassung [Grundgesetz], das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.“

      Das klingt ziemlich hirnrissig.

  185. Projektion und Politik
    Deutschland…

    • Ich schalte den editierten Kommentar nur frei, um klarzustellen, dass die Kombination persönliche Angriff plus elend langes Gerede plus mehrfach Abschicken bei mir nur dazu führt, dass ich das genau nicht bringe, Sie knnen jederzeit Ihr eigenes Blog aufmachen, aber so wird das hier nichts. Ich arbeite für mein Vergnügen und nicht für unhöfliche Leute. Und ja, ich darf das.

    • @Don
      Danke, dass Sie sich die Arbeit machen, auch längere Kommentare zuzulassen. Da sind tlws. sehr interessante Äußerungen darunter.
      Das betont letztlich dann auch das Niveau des Artikels- oder?

    • Ich denke, es muss halt einoges besprochen wereden, was so im Untergrund blubbert…

  186. Titel eingeben
    Und ich dachte immer, die Bayern besitzen Hunde…?!? Ich (Frau) gehe völlig angstfrei nachts zum Geldautomaten und weiß, dass ich dank meinem mannscharfen Jagdhund garantiert nicht angegriffen werde. Außerdem musste ich feststellen, dass Moslems ohnehin einen großen Bogen um Hunde und ihre Besitzer machen. Rundherum wurde auch schon in Häuser eingebrochen (ob von Einheimischen oder Flüchtlingen mag ich nicht zu sagen), bei uns nicht! Raten Sie, warum…
    In Ihrem Fall, sehr geehrter D.A. hätte ich auch kurz zum telefonino gegriffen und 110 gewählt. Mit ein bisschen Übertreibung wären die Einsatzkräfte recht schnell da gewesen. A proposito: wo haben Sie denn italienische Erfahrungen gesammelt? Das muss aber tief im Süden gewesen sein! Ich trieb mich lediglich in und um Rom herum herum. So kriminell erschien und erscheint mir das doch alles nicht.

    • der mannscharfe Jagdhund -
      der Jagdhund kooperiert mit dem Jäger und ist schon deshalb nicht mannscharf, auch nur von mittlerer Wildschärfe (außer dem Deutschen Jagdterrier, an dem man schon den schlechten Jäger erkennt …).
      Und wer will schon den – oft schwierigen – Alltag mit scharfen Wächterrassen auf sich nehmen? Beliebt sind eben Familienhunde – Retriever – die gegen jedermann freundlich sind.
      .
      Nicht alle Muslime fürchten sich vor Hunden: Ägypter sind recht hundefreundlich, ländliche Türken erzählen stolz von ihren großen Hütehunden, in Istanbul ist das Schoßhündchen verbreitet und Araber halten Salukis zur Gazellenjagd…

  187. Erstaunlich
    Zu später Stunde noch eine kurze Anmerkung:

    Die Resonanz auf den Artikel finde ich wirklich erstaunlich. Gleiches gilt für die Resonanz hinsichtlich der letzten Kritik von Lübberding, die in allen wesentlichen Punkten zu den richtigen Schlüssen kam (leider wieder einmal ohne Kommentarfunktion).

    Das könnte der FAZ doch mal zu denken geben. In den letzten Monaten hat sie zwar immerhin zum Teil vernehmbar gegen die Regierung geschossen, aber wenn man sich dieses Blog anschaut, sieht man doch, was möglich wäre, wenn man nur wollte und den Mut hätte. In der Sache berechtigt wäre es ohnehin, Merkel und Konsorten unter Dauerfeuer zu nehmen.

    Es kommt doch auch nicht von ungefähr, dass die AfD, mag sie auch vielen suspekt bleiben, innerhalb kürzester Zeit drei Millionen Euro an Spenden eingesammelt hat, als die GroKo versuchte, sie durch eine plötzliche Änderung des Parteiengesetzes finanziell schachmatt zu setzen.

    Hier wird ja auch oft die Frage diskutiert, warum die Medien in Deutschland so sind, wie sie sind. Was ich dabei nie verstanden habe, ist, wie eine solche Entwicklung gerade in einer freien Marktwirtschaft möglich gewesen ist. So froh ich auch bin, dieses Blog entdeckt zu haben: Wie zum Teufel kann es sein, dass es nur noch solche Nischen gibt, um die gebotene Kritik an einer undemokratischen Regierung und ihrer katastrophal falschen Politik zu äußern, wenn doch viele Menschen offensichtlich gerade danach lechzen, so dass es um einen riesigen Markt geht?

    • Die Junge Freiheit verkauft deutlich besser, das muss man sehen, und auch Cicero scheint zu laufen. Andere Medien haben halt ihre Asyllinie, und weihen davon nicht ab- Ich denke aber, die FAZ taugt nicht zum Randalemedium. Ich bin gesannt, wie sih das noch entwickelt,

    • @Alphonso: Cicero, JF, Onlinekommentare
      Abgesehen davon, dass ich nach verschiedenen Erfahrungen mit Willkür und Inkompetenz anonymer Onlinemoderatoren im letzten Herbst die Lust auf Zeitungskommentarfunktionen endgültig verlor (meine Tätigkeit hat sich komplett auf Twitter verlegt) – ganz abgesehen davon also muss ich doch erwähnen, dass der Cicero alles andere als ein „Randalemedium“ ist. Leserkommentarmäßig war er dies zuletzt sogar eher weniger noch als die FAZ.

      Was die JF betrifft, da sieht es in den Kommentaren wohl schon seit langem anders aus, dies allerdings auch unter schwerer Missbilligung durch Dieter Stein et al. Stein hat erst diesen Winter einmal sinngemäß getweetet, wie sehr ihn die absurden Kommentare dort nervten und wie arbeitsaufwändig das Aussieben sei.

    • Cicero hat schon sehr deutliche und wenig zurckhaltende Texte. Ich glaube einfah nicht, dass das der Stil er FAZ sein wird. Kommentare sind ein grosses Thema – bei mir jedenfalls waren sie immer offen.

    • Randale und Protest
      Na ja, lieber Don, das Wort „Randalemedium“ passt vielleicht nicht ganz so gut zu der Entwicklung, die meiner Meinung nach wünschenswert wäre.

      Mit der Jungen Freiheit und einem sehr großen Teil ihrer (potentiellen) Leser verhält es sich doch ganz ähnlich wie mit der AfD und einem sehr großen Teil ihrer (potentiellen) Wähler: Man würde, wenn überhaupt, nur in der Not darauf zurückkommen, und wenn man es tut, dann bekommt man eben bis auf Weiteres auch das journalistische Äquivalent zu v. Storch und Gauland. In Wahrheit wünschen sich doch so viele etwas anderes…

      Im Übrigen kann man schon mal deutlich werden, wenn der Handwerker, statt die Routineaufgabe zu erledigen, mit der er betraut worden war, die eigene Wohnung und das Treppenhaus zu den übrigen Eigentümern überflutet und, mittlerweile knietief im Wasser stehend, noch immer trompetet: „Wir schaffen das!“, wobei das Einzige, was ihm einfällt, um „es“ zu schaffen, ist, dass man das Wasser in den anderen Wohnungen im Haus verteilen sollte und man überdies gut daran täte, sich Hilfe vom türkischen Kollegen zu holen, um den Zufloss zu begrenzen, was natürlich teuer werde; der darf sich ruhig schmutzig machen und außerdem sitzt die Rohrzange bei ihm dann doch etwas lockerer.

      Aber gut, dass Sie den Cicero erwähnen: Ich hatte schon fast vergessen, dass ich mir die Februar-Ausgabe tatsächlich noch kaufen wollte. Keine Ahnung, ob es überhaupt noch etwas hilft, aber wer den Mut hat, die Dinge in Sachen Merkel beim Namen zu nennen, der soll auch gelesen werden! Tatsächlich lese ich Sie aber am liebsten, und ich denke halt, dass die FAZ ganz allgemein viel von dem lernen könnte, wie es hier läuft, und „Randale“ ist das ja auch nicht. Als „Randale“ würde ich eher das bezeichnen, was die FAS zuletzt zuweilen gemacht hat, um Kollegen unterzubuttern (no offense intended).

    • dazu: Auflagen deutscher Medien
      Es reicht ja zu sehen, wie sich die Auflagen deutscher Medien entwickeln. Zum Teil haben sie sich in den letzten zehn Jahren mehr als halbiert.
      Erfrischend zu beobachten, wie wach und selbstbewusst viele Deutsche aufbegehren – das haben sich manche ganz, ganz anders vorgestellt.
      Da scheinen Pläne nicht aufzugehen.
      Im Herbst stand ich in Berlin frühmorgens auf dem Wochenmarkt in einer Warteschlange vor einem Stand, vielleicht 6 bis 7 Leute, kam einer daher mit einer Tasche voller Zeitungen und wollte als Werbegeschenk die „Berliner Morgenpost“ verschenken – in Berlin eine typische Frühstückslektüre eines kleinbürgerlichen Klientels.
      Keiner wollte sie haben. „Die lesen wir nicht mehr“ sagte einer, und alle waren erstaunt, dass sich alle in der Schlagen einig waren.
      Auch ich war überrascht.

    • @DonAlphonso
      „Ich denke aber, die FAZ taugt nicht zum Randalemedium“

      Das geht ja nicht um „Randale“ (die JF – die ich lese und zuweilen auch kaufe – kann man natürlich als „krawallig“ ansehen, ist eben ein dezidiert rechtes Blatt, sowas erwartet auch niemand von der FAZ) – aber für mein Empfinden ist die FAZ, abgesehen von gelegentlichen, aber sehr verhaltenen Kommentaren von Berthold Kohler und einigen anderen, weitestgehend auf Merkel-Linie…das Bemühen, die CDU zu stützen, ist ja teilweise mit Händen greifbar, nach den letzten Monaten für mich absolut unverständlich. Ich habe für mich daraus die Konsequenz gezogen, dass ich die FAZ nicht mehr kaufen werde (und FAZ.net lese ich nur mit eingeschaltetem Werbeblocker).

    • @tommy
      Die FAZ bezahlt für diese überraschende Zurückhaltung der Wirklichkeitsschilderung ja mit dem gleichen Auflagenschwund wie zB DIE BILD (die allein in den letzen Jahren 2Mio Leser verlor).

    • Zu wenig, zu spät
      Ein interessanter Artikel, die erwähnte Zurückhaltung etwa zurücknehmend, erscheint heute (31.01.16) in der FAZ:

      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/krisen-es-steht-schlecht-um-europa-14043213.html

      Leider doch einige Jahre zu spät, gell?
      All das war Volkswirten (und ich bin auch einer) von Anfang an bekannt. Volkswirte, die aufbegehrt und geklagt vor was weiß ich nicht was Gerichten überall, wurden bekämpft und, was wie immer schlimmer ist, lächerlich gemacht – auch von der FAZ.

    • Schweden als Menetekel
      @ tommy

      „aber für mein Empfinden ist die FAZ, abgesehen von gelegentlichen, aber sehr verhaltenen Kommentaren von Berthold Kohler und einigen anderen, weitestgehend auf Merkel-Linie“

      Das würde ich so nicht sagen. Die FAZ hat (anders als die FAS), explizit oder implizit, in den letzten Monaten doch recht viel Kritik an Merkel geübt (neben Kohler z.B. durch v. Altenbockum, Müller, Lübberding, Hanfeld usw.). Gestern ist dieser Artikel erschienen, dessen Fakten eine klare Sprache sprechen:

      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/wissenschaftler-warnt-vor-fluechtlingsstrom-aus-afrika-14041807.html

      Es ist nur leider so, dass sich bislang kaum jemand traut, die Dramatik der Situation klar zu benennen, so dass der Diskurs noch immer auf einem Niveau verharrt, das die wahren Gefährdungen auch in der Sache nicht zutreffend widerspiegelt. Die meisten Leute haben z.B. noch immer größte Hemmungen, das Wort „Bürgerkrieg“ in den Mund zu nehmen; Müller hat die Möglichkeit, dass es zu einem solchen kommen könnte, immer wieder angedeutet, aber immer nur verdruckst. Wenn die Wanderungsdynamik nicht binnen Monaten gebrochen wird, dürfte es allerdings unweigerlich darauf hinauslaufen.

      Sehr interessant zu Schweden:

      http://www.bbc.com/news/magazine-35444173

      In Deutschland sieht es in den Alterskohorten zwischen 15 und 30 inzwischen auch nicht mehr so viel anders aus. Aber obwohl es auf der Hand liegt, dass das nicht gut gehen kann, spricht man in Deutschland kaum darüber. Man braucht tatsächlichen einen Kommentator in der New York Times, um diesen banalen Fakt endlich einmal aussprechen zu können.

      Es wundert insofern auch nicht, dass die deutschen Medien, wenn überhaupt, auch nur sehr verzögert und verzerrt über die Jagdszenen aus Stockholm vom vergangenen Samstag berichtet haben. Wenn man wirklich wissen will, was dort abläuft, muss man schon britische Medien lesen (eine interessante Parallele nebenbei). Anlässlich dieser Jagdszenen wurden übrigens auch Flyer verteilt, auf denen tatsächlich stand, dass die schwedischen Behörden den Gesellschaftsvertrag gebrochen hätten und es nun Sache der schwedischen Männer sei, das Recht wieder in die eigenen Hände zu nehmen.

      Angesichts all dessen ist die AfD eine Kröte, die ich bereitwillig schlucke, wenn damit zumindest die Aussicht verbunden ist, diese Entwicklungen noch eindämmen zu können.

    • @Krampus
      Ja, Sie haben schon Recht, zwischen den Zeilen gibt es natürlich bei Kohler (den ich auch durchaus schätze), Steltzner und einigen anderen durchaus harsche Kritik an Merkels Kurs. Aber mir ist das zu wenig und zu verhalten, zumal es ja als „Ausgleich“ auch Unmengen von Artikeln gibt, die absolut auf Merkel-Linie liegen und in einer Nibelungentreue die CDU stützen, die für mich nicht mehr verständlich ist. Merkel war nie eine gute Kanzlerin, ihr ganzes Wirken ist desaströs, aber was sie in den letzten Monaten getrieben hat, das kann unter keiner Definition mehr als „konservativ“ bezeichnet werden…da war die Kritik der FAZ deutlich zu leise.
      Die Fakten über die Geschlechterrelationen in Schweden kenne ich, soll ja wohl schon schlimmer als in China sein…das ist wahnsinnige Politik. Das mit dem Bürgerkrieg halte ich so langsam auch nicht mehr für völlig abwegig als Szenario (was eigentlich ja entsetzlich ist), jedenfalls ist mir unklar, wie das alles noch gut enden soll, wenn die gegenwärtige Politik nicht bald beendet wird.

    • Bürgerkrieg?
      Interessant in diesem Zusammenhang sind die Voraussagen von Gunnar Heinsohn schon aus den 90ern bezüglich der zukünftigen Entwicklungen (zB Wanderungsbewegungen) und seine Gewissheit, dass die deutschen „Eliten“ (dafür halten sie sich ja wirklich) das Problem weder verstehen noch in den Griff bekommen werden.

      Noch interessanter seine Prognose vor einiger Zeit, dass nach 2020 man sich möglichst in Deutschland/Mitteleuropa nicht mehr aufhalten sollte, sondern nach „USAda“ (USA/Kanada), Australien, Neuseeland, Singapur auswandern sollte.
      Was er wohl damit meint?

    • @Foxrommel
      Heinssohn ist mir allerdings etwas suspekt, der ist z.B. auch ein Vertreter der völlig abstrusen These vom „erfundenen Mittelalter“ (kein Witz!)…bin nicht sicher, ob der so seriös ist. Aber grundsätzlich stimmt das natürlich, man muss wirklich überlegen, wie Europa mit dem wachsenden Migrationsdruck umgehen soll…open borders, wie das allgemein propagiert wird, lehne ich jedenfalls als „Lösung“ ab.

    • @tommy
      Sie haben Recht, das mit dem erfundenen Mittelalter ist ein gewaltiges Thema, das verfolge ich schon lange, ausgehend auch von Dr Heribert Illig, zB

      https://www.youtube.com/watch?v=jIh_ZIEj7kM

      Ich finde Illig sehr professionell – und auch vertrauenswürdig.
      Auch Heinssohn verfolge ich schon lange, er hat ja auch zu Volkswirtschaftslehre seine Beiträge geliefert. Was aber beachtlich ist – viele seiner Voraussagen treten einfach ein, gerade solche, die er zum Teil vor 20 Jahren und mehr gemacht hat.
      Er vertritt letztendlich die These, wir sollten uns in der Flüchtlingsfrage positionieren wie Australien (ergo: NO WAY).

    • @Foxrommel
      Das mit dem erfundenen Mittelalter sollten Sie nicht glauben, das ist wirklich eine ganz abwegige These, die ins Verschwörungstheoretische abdriftet (das kann ich einigermaßen beurteilen, weil ich vom Fach bin; so eine „Erfindung“ mehrerer Jahrhunderte samt späterer Fälschung von Quellen, das ist eine abstruse Idee). Heinssohn hat auch einige andere Thesen vertreten, die mir suspekt erscheinen (er behauptet zum Beispiel, die katholische Kirche hätte u.a. deshalb Hexenverfolgung befördert, um das bei „weisen Frauen“ angeblich vorhandene Wissen über Verhütungsmittel zu zerstören und so die Geburtenraten zu steigern…auch das erscheint mir sehr, sehr abwegig und entspricht m.W. keineswegs dem Forschungsstand über Hexenverfolgungen in der frühen Neuzeit). Von daher habe ich insgesamt Zweifel, ob der Mann so seriös ist…es wäre nicht schwer, sein Urteilsvermögen in ein ganz schlechtes Licht zu stellen. Aber davon unbenommen bleibt natürlich, dass der durch demographische und Wohlstands-Ungleichgewichte starke Migrationsdruck für Europa ein echtes Problem ist…ich bin da auch für eine starke Abschottung. Zumindest ist die gegenwärtige Politik ganz sicher nicht akzeptabel.

    • Zum Thema Hexenverfolgung – dies scheint mir eine relativ gesicherte These. Nach dem 30jährigen Krieg waren Teile Deutschlands niedergemetzelt und fast unbewohnt. Um das Land schnell wieder zu pöplieren, hat man Engelmacher und Engelmacherinnen bekämpft. In vielen Teilen waren ja Männer stärker verfolgt (zB Frankreich) als Frauen (zB Deutschland), je nachdem, wer dort Abtreibungen durchgeführt hat. Geholfen hat dabei die kath. Kirche mit ihren Bullen.
      Diese These vertritt nicht nur Heinssohn, sondern auch viele andere, gerade in Frankreich.

      Vielleicht mag ja der Historiker Don A. etwas dazu beitragen?

    • dazu: Auflagen deutscher Medien
      DIE WELT (WeltN24 GmbH) zeigt uns einen neuen, nicht gekannten Tiefpunkt deutschen Journalismus (denn das soll es wohl sein, oder?):

      http://www.welt.de/debatte/kommentare/article151888689/Die-bittere-Wahrheit-ueber-den-neuen-deutschen-Hass.html

      Dieser endet mit dem Satz „Eine erstaunliche Reduktion von Komplexität“, und da kann man nur zustimmen.
      Wirklich erstaunlich.
      Bevor die Auflage DER WELT bald den Break-even-point unterschreitet, noch Demonstrationen, wie man Journalismus maximal in seinem Wesen reduzieren kann.
      Man muss schon zugeben, dass die fast weinerliche Verzweiflung, die man heraushört, irgendwie Mitleid erregt, aber Journalismus ist das halt nicht. Bitter.

  188. Warum...
    …haben Sie dann doch nicht die Polizei angerufen, wie imaginiert? Verstehen Sie mich nicht falsch: ich weiß, dass die Polizei anzurufen immer eine gewisse Überwindung und ein Mindestmaß an Stress bedeutet. Aber Sie sagen ja selbst, dass Sie es gerne tun wollten, und es war angemessen.

    • Es gäbe da ein paar Probleme, angefangen beim Umstand, dass das Foyer der Sparkasse gehört, also Privatgrund ist. Aber ich kann das insofern auflösen, als es tatächlich am Ende eine Intervention von Sicherheitskräften gab. Aber das wäre eine andere Geschichte,

    • Was ist eine Sparkasse?
      Eine Sparkasse ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts.

  189. Titel eingeben
    Mit dem Artikel ist alles gesagt.

    • @Dr. Hutzelmann
      Ja das stimmt, aber nicht alle verstehen die Intention des Artikels, glaube ich.
      Ich hab den Artikel so verstanden, dass sich der öffentliche Raum verändert. Wir können uns nicht mehr so bewegen wir früher. Unsere Welt wird kleiner. Und in diesem beschränkterem Raum entwickeln sich Ängste.
      Die Welt wird kleiner und die Sorgen größer.

  190. Titel eingeben
    Lieber Don Alphonso!
    Hier schreibt Ihnen eine deutsche Frau, die frei von Angst durch ihr nun schon 30-jähriges Leben gegangen ist. Trampen auf Sizilien, allein durch Uganda, Nachtwanderungen in Dar es Salaam… Freunde und Familie fanden das mitunter nicht mutig, sondern übermütig. Seit einem halben Jahr hat sich einiges in meinem Leben geändert: Ich habe nämlich eine neue Anstellung. Ich führe neue Mitbürger an unsere schöne Sprache heran. Gerade ist ein Paket von einem Menschen, der es gut mit mir meint, eingetroffen: Reizgas und Pfefferspray. Warum hat er mir das geschickt? Es mag an meinen Berichten vom Arbeitsplatz liegen… Ein paar Kostproben: 1) Am Freitag kam nur einer von 13 Analphabeten zum vom Steuerzahler spendierten Unterricht, weil zwei Schüler in meinem Alter ihre älteren Mitschüler derart unter Druck gesetzt hatten, dass sich niemand traute, dem Freitagsgebet fernzubleiben. Der Schüler, der kam, gestand: Auch er habe Angst. 2) Bevor ich in die Pause gehen kann, kommt es häufig dazu, dass ich von den (ausschließlich männlichen, muslimischen) Schülern umringt werde, weil sie angeblich Fragen haben. Wie unabsichtlich berühren sie mich dabei. Mitten im Unterricht werde ich nach meiner genauen Adresse gefragt, es werden meine Klamotten ( schon extra weit) kommentiert und zweimal wurde ich sogar gefilmt. 3) Höfliche Aufforderungen (Handynutzung und Pünktlichkeit betreffend) wurden mit „Allahu Akbar!“ quittiert. 4) Ich sitze friedlich und allein in meinem Büro und denke darüber nach, was ich Gutes für das christliche Abendland tun kann. Herein stürmt ein Mann, den ich nie zuvor gesehen hatte, mit einem Vollbart. Sein weißer Pulli ist voller Blut, das aus einer Wunde am Kopf kommt. Ich sehe nicht gern Blut, frage aber, ob ich helfen könne. Der Mann schaut mich mit wildem Blick an und verlässt mein Büro. Es stellt sich heraus, dass er in der Klasse nebenan an einem Integrationskurs teilnimmt. Dort hat es einen kleinen Streit gegeben, als die Lehrkraft gerade nicht im Raum war. Stühle und Tische stehen nicht mehr in Reih und Glied. Ein anderer Schüler blutet ebenfalls aus einer Wunde über dem Auge. Ich weise meine Chefs darauf hin, dass ich mich nicht so sicher fühle, wenn wir den Vollbärtigen weiterhin beschulen. Mir wird gesagt, er werde einen Tag (entschuldigt) der Schule fernbleiben und solle eine Abmahnung bekommen. Ich meinerseits solle sensibel mit dem Thema umgehen und mich im übrigen unseren Kunden gegenüber nicht zu unnahbar geben. Ansonsten werde man alles weiter beobachten. Die Schüler hätten sich auch entschuldigt. 5) Auch mit jugendlichen Einwanderern hatte ich vier Monate lang 25 Stunden pro Woche zu tun. Die Gruppe war sehr „lebendig“ und für Lehrkräfte eine „Herausforderung“. Es war nie langweilig. Manchmal flogen schon vor Unterrichtsbeginn Stühle. Zwei der minderjährigen Schüler hatten Strafanzeigen bekommen. Untergebracht waren die beiden in einem Heim mit Mini-Streichelzoo in Zweibettzimmern. Weil es angeblich zu oft Kartoffeln zu essen gab, ging die dort untergebrachte Gruppe (Syrer) geschlossen in den Hungerstreik (mit Ausnahme eines Albaners und eines Afghanen). Zwei Mädchen gehörten zu meiner Klasse, davon eins aus Kamerun. Sie beschwerte sich regelmäßig über die nicht so feinen Umgangsformen ihrer unter Kulturschock stehenden Mitschüler. Auf einem Stadtspaziergang:Zwei Schüler prügeln sich. Passanten sehen sich in ihren Vorurteilen bestätigt. Ich höre, wie ein viel älterer Schüler, der wegen seines gefälschten Passes Anspruch auf den Kurs hatte, Erstaunen äußert über die hierzulande so verbreitete Antipathie gegenüber Hitler. Er hätte doch die Juden töten lassen… Der Klassenbeste entgegnet, der Holocaust sei ein Märchen. Wer ihm das gesagt habe, mische ich mich ein, erhalte aber keine Antwort… Auch dieser Kurs boykottierte zu 2/3 den Freitagsunterricht wegen des Freitagsgebets.
    Sich zu bewaffnen ist natürlich total übertrieben. Hier herrschen Meinungs- und Pressefreiheit und es wird für die Durchsetzung geltenden Rechtes gesorgt. Keinesfalls hat irgendetwas mit dem Islam zu tun. Es gibt zu viele hysterische Frauen und rechte Parteien.

    • Brauchen Sie das Geld wirklich?
      Oder weshalb machen Sie das sonst?

    • Titel eingeben
      @Ischhabefertisch: Das ist eine Möglichkeit und mich wundert, dass in diesem Wahn nicht mehr davon Gebrauch machen – zumal diese Art von Arbeit ja fast der mit einem störrischen Esel und gar vielen Unbekannten gleich kommt.
      Lösungsversuche gibt es, über das Alternativlose der Uckermärkerin hinaus, man müsste nur wollen.
      http://www.welt.de/wirtschaft/article151603912/Ist-Merkel-schuld-an-Fluechtlingskrise-Wer-sonst.html?wtrid=socialmedia.socialflow….socialflow_twitter
      Paul Collier: Die deutsche Einwanderungspolitik hat niemanden gerettet – sondern „eher Tote auf dem Gewissen“.

      Vielleicht, wenn dann irgendwann einmal alles vorbei und unter vielen Mühen und Kosten neu geordnet ist, bleibt uns wenigstens dieser Freitag als wirklicher Frei-tag und wir feiern an diesem Tag der Woche sehr bewusst, dass wir mit Leib und Seele noch einmal davon gekommen sind.

    • Je mehr sie mich genötigt haben, sich mit ihnen zu beschäftigen (hier in Godesberg),
      desto mehr habe ich sie -kommend vom Desinteresse für den Islam, den ich nie für eine besonders kluge Religion hielt- verachten gelernt!
      (wenn mich jemand nötigt, zu genau hinzusehen, wird es immer übel. Und die Muslime haben das gemacht)

      Es ist ein simples und bigottes Volk mit atavistisch primitiven Regeln, aber man soll sie nicht unterschätzen: in ihrer Primitivität sind sie gnadenlos – auch zu ihrer ihnen als Menschen innaten Intelligenz!

      Ich denke, Sie werden sich eine andere Arbeit suchen, bspw. Sprachlehrerin für christliche Flüchtlinge- da besteht zumindest ein besserer Bildungsbackground und auch eine kulturelle Wertschätzung dessen, was sie hier als Möglichkeiten bekommen.
      Nochmal Dank für Ihre offene und differenzierte Schilderung!

      @ Gast 30. Januar 2016 um 13:38 Uhr

    • Amtseid
      Das ist dann ja wohl auch der Grund, weshalb die Beschreibung der realen Umstände oder Gegebenheiten unerwünscht ist oder mit Sprachverboten belegt wird.

      Ich bin echt nur erschüttert, dass Parteien wie Bündnis90/Die Grünen sich unter Hintanstellung des „gesunden Menschenverstandes“ (oder soziologischen Basiswissens zu milieuspezifischer Prägung etc.) im Vertrauen auf ihr abstruses Menschenbild und auf social engineering als Dependance der EKD aufstellen und meinen, es könne doch nur so viel kuscheliger und liebevoller mit all diesen hochgebildeten, friedliebenden MigrantInnen werden, die sicherlich niemals für 450€ arbeits-freies monatliches Grundeinkommen zzgl weiterer „Bezüge“ ihre „Heimat“ verlassen würden, wo 1-2$ täglich Standard sind …..

      Oh, lasset alle zu uns kommen, die mühselig und beladen sind, der mittelständische Steuerzahler, die pflegebedürftige Rentnerin, die alleinerziehende Mammi, der Langzeitarbeitslose legen gerne beiseite, um euch umfassend und lebenslang auszustatten ….

      Teilweis kommen ja Ehepaare mit 10 bis 15 (sic) Kindern …. da bricht bei dem monatlichen Kindergeld ja tatsächlich der Wohlstand aus …. und wenn eine solche Familie in einem Haus untergebracht wird (werden muss), ist ja wohl auch die werbewirksame Verheissung erfüllt: In Deutschland bekommt jeder ein Haus …..

      Aber manche von Bündnis90/Die Grünen halten eine solche Argumentation tatsächlich für legitim …….. Und wenn’s nicht reicht, soll’s halt Zwangsbelegungen, Vermögenssteuer, Steuererhöhungen … Sozialismus für alle geben ….. wir rücken ein bisserl zusammen, so in der Art …..

  191. @Gast-in
    Danke für Ihren Beitrag, der so in etwa das wiederspieglet, was ich hier in Bad Godesberg seit 10a mitansehen,-hören muss.
    10 a bedeutet- solange lebe ich hier. Nach Aussagen von Alteingesessenen geht das schon mehr als 20 a so- zunehmende Tendenz des sharia-hallales!
    „Ich meinerseits solle sensibel mit dem Thema umgehen und mich im übrigen unseren Kunden gegenüber nicht zu unnahbar geben“
    Sie sind Sprachlehrerin, verlangt man dass Sie sich prostituieren?!

    • Hat nichts mit dem Islam zu tun
      @ P.Feldmann: Das eine (Frausein, und dann noch ohne Kopftuch…) geht mit dem anderen, das Sie ansprechen, Hand in Hand.
      Unser Klientel sieht das ja mehrheitlich so wie es z. B. in Sure 223 erklärt wird: „Eure Frauen sind euch ein Acker; so naht eurem Acker, wann und wie ihr wollt, und sendet etwas voraus für euch; und fürchtet Allah und wisset, daß ihr Ihm begegnen werdet…“
      Bad Godesberg… Dann wissen Sie ja, wovon die Rede ist. Dort hat das Nikab-Volk ja schon sein Fähnchen gehisst!

  192. Beim Abendspaziergang
    habe ich immer meinen Freund bei mir…. 50 Kg schwer, schwarz und ein riesiges Maul. Zwar lammfromm, aber das sieht man ihm ja nicht an….

    • Neufundländer? Dogge?
      Ja, Größe imponiert immer und das Lammfromme ist nur für den Kenner an Blick und Bewegungsmodus des Hundes sogleich erkennbar…. als junges Mädchen ging ich nachts mit der schwarzen Dogge des Nachbarn spazieren; sie war so ängstlich, daß sie, wenn uns wer entgegenkam, meine Hand ins Maul nahm – aber sie schreckte ab.
      Viel Freude mit ihrem lieben Freund!

    • Rauhaardackel
      Auch ein Rauhaardackel kann ordentlich Lärm machen und seine Zähne tief ins Fleisch versenken.

  193. @ Ichhabefertisch und @ Gast
    Eine hübsche Idee, Herr Ichhabefertisch!
    Ich muss zugeben, dass ich die Geschehnisse mit einer Art Genugtuung beobachte, weil so meine wenigen Verbündeten, die weder zu Regenbogenfahnenschwenkern noch zu Teddybärschmeißern gehören, und ich Recht behalten… In einem anderen Fall möchte ich lieber nicht Recht behalten: Wozu den Job wechseln, wenn es in absehbarer Zeit überall so aussehen wird? Die Hoffnung stirbt nie, aber was die schleichende Islamisierung angeht, so gibt es einerseits die eifrigen Bejaher, die in vorauseilendem Gehorsam Gebetsteppiche in den Klassenzimmern auslegen möchten, den Freitag zum Feiertag machen, nackte Statuen bekleiden und jedes noch so unschuldige Sparschwein kaputtschlagen wollen, und andererseits die verblendeten oder verlogenen Verneiner. Beide Gruppen tragen wenig zu meiner Hoffnungsschimmersammlung bei…

    Die Mehrheit ist friedlich, viele verstehen vieles falsch, nichts hat was mit dem Islam zu tun, es gibt immer sonne und sonne, wir schaffen das.

  194. Vielen Dank
    Ich besuche Ihren Blog erst seit Kurzem und habe daher erst 5 oder 6 Ihrer Artikel (oder sagt man Eintraege?) gelesen. Beim ersten Mal habe ich mir noch die Augen gerieben weil ich dachte ‚War das jetzt wirklich ein FAZ-Blogeintrag?‘, ‚Gibt es bei den grossen Zeitungen tatsaechlich noch Journalisten die darueber schreiben wie die Dinge sind und nicht wie sie sein sollten oder ertraeumt/zusammen(pseudo)philosophiert wurden?‘ Mein Pessimismus sass in der Hinsicht ja auch schon sehr tief. War bei der Lage der Dinge ja auch nicht wirklich anders moeglich. Umso dankaberer bin ich dass mein erster Eindruck bezueglich Ihrer Arbeit mit jedem weiteren Eintrag 100% bestaetigt wird.

    Lassen Sie mich aber auch zum Ausdruck bringen dass ich mit Ihrer Einstellung zur AfD wenig anfangen kann. Ich will gar nicht darueber diskutieren ob die AfD Truppe irgendwas positives bewegen koennte wenn sie denn an die Macht kaeme. Eine solche Diskussion waere muessig weil einfach rein spekulativ. Aber der Wert einer Stimme fuer die AfD liegt zumindest bei den naechsten Wahlen nicht darin dass man damit die AfD mit der Macht ausstattet damit sie selbst die Verhaeltnisse aendern kann. Denn seien wir ehrlich, selbst im extremsten aller Faelle wuerde die AfD niemals ueber ein Drittel der Stimmen erhalten koennen; und da niemand mit der AfD koalieren will hiesse das immer noch Opposition. Vielmehr geht es darum was ein ordentlicher Stimmanteil fuer die AfD heute fuer das Verhalten von CDU und SPD morgen bedeutet.

    Ein weiterer Grund fuer die AfD zu stimmen ist dass man damit in eine Alternative investiert die man morgen brauchen kann. Wenn naemlich die Machtperspektive fuer den naechsten Zyklus an Wahlen da ist, dann werden sich hoffentlich deutlich mehr vernuenftige Menschen finden die sich bei der Partei werden engagieren wollen. Bisher traut sich ja keiner weil er fuerchten muss deswegen diffamiert zu werden. Ein hoher Stimmanteil koennte die Partei aus dieser Schmuddelecke rausholen.

    Wenn dem nicht so sein sollte und die AfD eventuell sogar schlimmer werden sollte, dann koennen wir die Partei ja beim naechsten Wahlzyklus wieder zu Grabe tragen und dann auf den naechsten Anwaerter setzen.

    • Pardon, AfD ist totl daneben – haben Siue mal geschaut, für was für eim Weltbild die stehen? In so einem Land, in dem die herrschen, würde ich auch nicht leben wollen.

    • AfD wählen ist nicht nötig
      Frau Merkel ist gerade dabei die Zahnpasta wieder in die Tube
      zu drücken.
      Sie schafft das.

    • @DonAlphonso
      Sie müssen die AfD ja nicht mögen, klar ist das eine Partei rechts der Mitte (weshalb ich sie gewählt habe und wieder wählen werde), für eher liberal denkende Menschen wahrscheinlich nicht geeignet…aber was bitteschön ist denn Ihrer Ansicht nach die Alternative, überhaupt noch einmal Bewegung in dieses politische System zu bringen? Mir graut wirklich vor der Vorstellung, dass Merkel samt dem abstrusen Merkel-Personenkult bis über 2020 hinaus Kanzlerin bleibt, das ist ja noch viel schlimmer als die endlos wirkende Kohl-Zeit. Diese dümmliche Selbstgerechtigkeit, mit der CDUler und SPDler glauben, dass das Land ihnen gehört, einfach grauenhaft. Und wenn Sie die gegenwärtige Massenmigration ablehnen: Die CDU und alle Kräfte links von ihr haben sich ja eindeutig für diese ausgesprochen (auch wenn Merkel jetzt wohl wieder anfängt, aus taktischen Gründen zurückzurudern)…ich seh da keine Besserung ohne harte Bestrafung dieser Parteien bei Wahlen.
      In Bayern können Sie ja die CSU behalten (aber besser unter Söder als Seehofer), der Rest des Landes braucht die AfD-Schocktherapie.

    • Nihtwählen. Es gibt keine Pflicht, einer dieser Parteien meine Stimme zu geben. Und öffentlich Druck machen.

    • Das AfD Raunen
      Sehr geehrter Don, mir ist bewusst, dass dies Ihr Blog ist und ich mich damit quasi auf Ihrem verlängerten Schreibtisch befinde.
      Aber dieser Schreibtisch reicht natürlich schon weit ins Öffentliche. Trotzdem möchte ich Ihr Gastrecht nicht missbrauchen, aber in Sachen Ihres AfD Raunens möchte ich Ihnen jetzt doch mal frontal widersprechen: a) es gibt nicht DAS AfD-Weltbild, wie Sie u.a. hier suggerieren. Die AfD ist eine demokratische Partei, keine Ideologie!
      Es gibt national Konservative, national Liberale, christlich Wertbezogene Menschen. Und Personen wie ich halten Positionen aus allen diesen Lagern für notwendig und sinnvoll.
      b) dieses Geraune, das Sie hier motorisieren, kann ich gegen JEDE Partei, JEDE Gruppierung – und ja : gegen jeden Menschen in Anschlag bringen!

      Ich denke die gegenseitige Achtung vor den Positionen des Anderen in der Demokratie sollte jeden dazu nötigen, das Gebiet des Geraunes zu verlassen und politisch klare Positionierungen zu beziehen.
      Raunen unterstellt das Dunkle und ist die Mär vom schwarzen Mann. Das demagogische antiaufklärerische Potenzial dürfte offensichtlich sein?!

      mfG PF

    • Zum Thema Nichtwählen
      Wenn Nichtwählen, dann bitte richtig. Mit Einschreiben/Rückschein die Wahlbenachrichtigung zurückschicken, auf die derzeitigen offenen verfassungsmässigen Probleme hinweisen. Alternative – eine neue Wahlbenachrichtigung fordern, die nicht nach Personalausweis-/Identitätskarteninhabern unterscheidet (Juristen verstehen, was ich meine).

    • @E.R.Binvonhier
      IM Erika wird es nichts nutzen, jetzt den Hebel umzuwerfen. Nicht nur ist das Vertrauen hin, sondern in weiten Kreisen ist klar, dass die höchstens durchschnittlich begabten CDU-„Granden“ in einer anderen Welt leben und leben möchten.
      Derartige Aussagen höre ich hier in BW jeden Tag von Menschen, von denen ich das NIE erwartet hätte.
      Ich glaube auch den Wahlprognosen nicht, die in BW immer noch mehr als 30% voraussagen. Wir haben in BW schon mal eine total Divergenz von Prognose und Wahlabend erlebt – bei der letzten Wahl.

    • Nachvollziehbar
      Die politischen Eliten, nicht nur in Deutschland, werden von den
      Erfolgreichen Babyboomer gestellt.
      Selbstverständlich halten diese ihre persönliche Biografie und
      ihre Jahrgangszahlen für das einzig wahre und wollen sie ungeachtet
      sich ändernder Bedingungen fortführen ( den epochalen Wandel gestalten, wobei
      ihre eigene Biografie als Konstante dient!).

      Auch ungeachtet der Fähigkeiten derer, die sie beerben möchten,
      und die vielleicht nicht schwimmen können.

    • @DonAlphonso
      „Nihtwählen. Es gibt keine Pflicht, einer dieser Parteien meine Stimme zu geben.“

      Also Nichtwählen halte ich für ganz fatal…da ist es ja immer noch besser, die Tierschutzpartei oder Ähnliches zu wählen, wenn einem die AfD zu extrem oder zu dumm ist. Wer sein Stimmrecht nicht benutzt, erklärt sich doch letzten Endes für einverstanden mit den herrschenden Zuständen, so demokratisch sind die Polit-Eliten in Deutschland nicht, dass sie eine sinkende Wahlbeteiligung von sich aus als Problem empfinden würden…hat man ja bei den Wahlen in Köln gesehen.
      Druck machen gegenüber Abgeordneten, klar, das kann man…aber das ist auch nur sinnvoll mit der Drohung im Hintergrund, anders zu wählen. Nicht-Wählen jedenfalls halte ich für ganz falsch, das bringt nichts und schädigt die Demokratie nachhaltig.

    • die Folgen der Protestwahl
      liegen doch auf der Hand: Die CDU bleibt an der Regierung.
      .
      Es geht bei Wahlen letztlich darum, dass eine Regierung gebildet werden kann. Solange die CDU stärkste Partei bleibt, kann sie de SPD geradezu in die Koalition zwingen. Notfalls sogar die Grünen in eine Dreier-Koalition und das dann noch als Minderheitenregierung unter Duldung der Opposition ausserhalb der AfD.
      .
      Damit ist – wieder mal – Zeit gewonnen.
      .
      Zeit dafür, die Forderungen der AfD selber zu übernehmen. Hat doch bei den Grünen auch ziemlich gut geklappt. Weiss hier noch jemand, wer es war, der den Ausstieg aus der Kernkraft vollzogen hat und wie egal es da auf einmal mit den Besitzständen der Energieversorger war?
      .
      Das Problem seitens der CDU ist nur, wer denn im Falle, Frau Dr. Merkel entscheidet sich spontan dafür, den Jakobsweg zu bepilgern, dann die AfD-Agenda umsetzen kann. Zumindest jetzt halten sich diejenigen, die Kalif anstelle der Kalifin werden wollen, sehr zurück. Die wissen natürlich auch, warum, das walte Anschie.
      .
      Schäuble ist zu alt, de Maiziere wäre schon mit der Bäderverwaltung von Hängentettensiel überfordert und die Flintenurschel will keiner wirklich. Na ja, die Weinkönigin aus der Pfalz vielleicht, wenn Sprüche helfen.
      .
      Wer sich de SPD anschaut, braucht keinen Horrorfilm mehr. Gabriel kann nicht Kanzler. Die SPD kann nicht Regierung. In der Entwicklung der SPD in Richtung regionale Kleinpartei dürfte der eigentliche politische Wandel der nächsten Jahre zu verorten sein.

    • @Foxrommel - 31. Januar 2016 um 10:55 Uhr
      Inzwischen gibt es einen medialen Widerhall bezüglich der wahren Stimmung im Volk:

      http://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-baden-wuerttemberg/baden-wuerttemberg-dieses-mal-waehlen-wir-euch-nicht-14065404.html

      … so wie ich das seit Monaten in BW feststelle.

      Nur – der Artikel beschreibt nicht mal im Ansatz die Stimmung in Baden-Württemberg, insbesondere auf dem Land!!!

      Wo genau der schwäbisch-badische Wutbürger steht, und wozu er bereit ist, davon machen sich die Redaktionsmitglieder leider noch kein realistisches Bild.
      Das sieht erkennt man erst, wenn man in der Region lebt und mit den Leuten spricht.

      Teilweise erlebt man die blanke Wut. So etwas habe ich noch nicht erlebt.

  195. Titel eingeben
    Sehr geehrter Herr Feldmann,
    so war es auch bei mir. Notgedrungen habe ich mich über die „Religion“ meiner Schüler belesen. Sie liegen m. E. ganz richtig: Das beliebte Unterschätzen (z. B. unter Verweis darauf, dass „wir“ in der Mehrheit sind —noch) ist dumm und gefährlich. Ein Beispiel zum Thema Zahlenverhältnisse: Drei erfahrene Pädagogen plus Geschäftsführung erklären einem 20-Jährigen, er habe auch am Freitag zur Schule zu kommen. Zufrieden mit ihrer strengen Ansprache ziehen sie ab. Ich prophezeie, was geschehen wird. Den Rest kennen Sie ja schon. Zu Ihrem Vorschlag: Leider gibt es keine Gruppen christlicher Flüchtlinge bei uns, ganz bewusst und zynischerweise… (Auf Misshandlungen von Christen durch Muslime in den Heimen reagiert man mit „Integriert euch!“) Es ist entsetzlich, wie ahnungslos und verblendet meine katholische Kirche diesbezüglich zu großen Teilen ist.

    • "meine katholische Kirche"
      Sehr geehrte, liebe, Sprachlehrerin (ich nenn Sie jetzt einfach mal so, es gibt hier viele Gäste)

      Das mit unserer katholischen deutschen(!) Kirche tut mir in der Sache besonders weh!
      Denn de facto predigt man derzeit ex kathedra die caritas als Ideologie und dies nochmal in Engziehung auf die vermeintlichen „Flüchtlinge“, kaum einer redet von den deutschen Obdachlosen oder den HartzIV Familien.
      Nachdem die evangelische Kirche schon seit Jahrzehnten die Trennlinie von Religion zu Ideologie überschritten und dabei jeden Horizont verloren hat( ich sehe dort keinen religiösen- eschatologischen oder transzendenten Gehalt mehr. Kein Infragestellen der empirischen Erlebniswelt. Reine Auflösung in dieser Welt, die letzten Stücke Zucker und Salz aufgebraucht. Und dann noch Religion mit Moral verwechselt! Diese evangelische Kirche braucht niemand mehr- ihr Anspruch ist angemaast (passt so) und borniert, ja selbstgerecht.), nachdem die evangel.“Kirche“ sich also dergestalt extingiert hat, macht die katholische Bischofskonferenz jetzt das Selbe. Es gibt einen guten Artikel in der Welt „Das Schwarzweiss-Denken des Kardinals in der Asylkrise“ von Till-Reimer Stoldt (24.1.16), der das auf seine Weise auf den Punkt bringt. Als Katholik sehe ich mich inzwischen rein als Teil der Weltkirche. In der hiesigen moralistischen Deutsch-katholischen fühle ich mich als Fremdling. Mit einem meiner besten Freunde (einem Monsignore…) habe ich deshalb gebrochen- gerade weil er mir sehr nah ist und ich das gerade von einem sehr klugen Menschen nicht ertrage.

      Es gibt allerdings auch weiter religiöse helle Köpfe in der kathol.Kirche Deutschlands. Die Darlegung des ISlam als „Anti-These“ zum Christentum durch Prof. Rhonheimer, SJ ist da ein gutes Beispiel. Auch Alexander Kissler, den Sie bestimmt kennen, vertritt hier von kathol.Seite glaubwürdige und kritische Position.
      Die offiziöse Amtskirche aber ist ein multiKult-Desaster und der Papst hat ihr nicht zu Unrecht die Frage der Häresie gestellt.

      Beruflich denke ich (mir steht das ja eigentl. nicht zu- entschuldigung), werden Sie sich anders orientieren müssen. Das ist kein persönliches Scheitern! Die Lawine wäre nur von oben und mit Hilfe der ganzen Gesellschaft aufzuhalten, Sie und ich stehen da als Einzelpersonen auf verlorenem Posten.
      Ich habe in der Sprechstunde mit der genannten Klientel die übelsten ERfahrungen (auch schon ganz zu Beginn meiner klinischen Zeit vor vielen JAhren) gemacht und werde nie wieder mit solchen Leuten arbeiten- lieber lasse ich meinen Beruf ruhen, denn ich habe auch noch einen anderen.

      Sprachschulen im Ausland- Goethe-Institute oder Deutsche SChulen etc.!
      mit liebem Gruß
      Ihr
      P.Feldmann

    • @P. Feldmann
      „Als Katholik sehe ich mich inzwischen rein als Teil der Weltkirche. “

      Ja, aber das ist doch auch Teil des Problems…die Zukunft der Kirche liegt eben im globalen Süden, da ist es für die Kirche nur folgerichtig, sich die Anliegen dieser Weltregion zu eigen zu machen und für Migration von dort in die entwickelte Welt zu werben…das tut auch Papst Franziskus ganz massiv, man denke an seinen Lampedusa-Besuch. Weltliche Ordnungen sind für die Kirche kein Wert an sich, Nationalstaaten schon gar nicht, und ein zunehmend säkularisiertes Europa wird sowieso mit Misstrauen beobachtet…es gibt viele Christen, die sich von der Masseneinwanderung sogar eine religiöse „Auffrischung“ erhoffen. Erstaunlich ist nur das Ausmaß von Islamophilie, angesichts der anti-christlichen Verfolgungen in der islamischen Welt…aber für viele westliche Christen sind anscheinend heute Gottlose das Feindbild, gegen die man mit Muslimen gemeinsame Sache machen will. M.E. ein fataler Fehler…aber keineswegs nur auf die deutschen Kirchen beschränkt.

    • @Tommy
      Es ist in der Tat erschreckend, wie apathisch viele Christen auf die islamische (denn das ist sie) Christenverfolgung reagieren.
      Insgesamt wird das Thema jedoch nicht tabuisiert, sondern es wird nur nicht nach außen getragen- bzw.die Gesellschaft übernimmt die Mahnungen, die hierzu aus der Kirche kommen, nicht. Ja, sie werden sogar stigmatisiert.

      Das Zweite, was Sie ansprechen, bringt auch mich immer mehr ins Nachdenken über ein Problem des Christentums, das ich durchaus als neu ansehen würde, strukturell zu denken.
      Dh.: a) alle Menschen sind vor Gott gleich, b) wie kann es dann sein, dass sie nicht in gleicher Weise an den Möglichkeiten dieser Welt beteiligt werden? Viele denken nun nicht strukturell (wie kann man der Problematik auf lange Frist Herr werden), sondern emotional „die da heißen Flüchtlinge und Flüchtlinge sind doch Opfer- wir müssen ihnen helfen“. Dabei fällt hintenrüber, dass die meisten a) keine „Flüchtlinge“ sind und man b) so nur die Probleme transportiert, aber sie in keiner Weise löst.

      Die Position Franziskus` sehe ich anders.
      Aber dem Rest stimme ich zu: die Kirche ist Teil der Gesellschaft und die Amtskirche (bspw.Kardinal Marx „Absolution“ für Merkels Anmaßungen) leistet den falschen Schützenhilfe.
      mfG PF

  196. Frage hier an höflichst
    Don, kann es sein, dass man Sie genötigt hat einen allzu defaitistischen Text zu annullieren? Eine Handlungsempfehlung dazu, sich nicht mehr länger zur „Wirschaffendasprostitution“ zu bekennen?

  197. toujours y penser, toujours y parler (mit kaltem zorn)
    Werter DA,

    Sie haben Ihren hervorragenden Beitrag am 26.01. ins Netz gestellt. Heute ist der 31.01.2016 – sechs kurze Tage sind nun vergangen (den 26.01.und den 31.01. rechne ich jetzt einfach mal dazu). Das bedeutet, dass bei der geschätzten aktuellen Tagesrate von (mindestens) 3.000 Personen, ungefähr 18.000 weitere Schutzsuchende illegal nach Deutschland eingedrungen sind.

    Davon 80% Männer im Alter zwischen 20 und 30, also ca. 14.400 Personen, die uns ja laut KGE „geschenkt“ werden. Teilt man 14.400 durch vier, ergeben sich in nur sechs Tagen in etwa weitere 3.600 Vierergruppen, die unseren Alltag, wie Sie sehr detailliert – mit fast schon Proustscher Intensität – beobachtet haben, bereichern – potentialiter durchaus vielgestaltig und auch seelisch letztendlich sehr erhebend.

    Es wäre somit durchaus rational, in Befolgung der weiterhin geltenden Rechtslage, die bayrisch-österreichische Grenze zu schließen, ähem, wenn man also mal wieder an die Option „Grenzschließung“ mal wieder erinnern dürfte. Auch Ingolstadt und der schöne Tegernsee werden ja nicht dauerhaft verschont bleiben. Dieser Weicheier-Staat k*tzt mich mittlerweile sowas von an – und ungewöhnliche Umstände erfordern bekanntlich ungewöhnliche Maßnahmen.

    Deshalb frage ich jetzt mal – ganz naiv und ungeschützt – so ins Land, ob man nicht mal intensiv darüber nachdenken sollte, zwecks Grenzschließung 5.000 Jungs und Mädels von den IDF einzuladen (keine Ironie). An den Kosten hierfür würde ich mich gerne beteiligen.

  198. AFD
    Hallo Don Alphonso. Teilweise finde ich Ihren Artikel sehr gut, mit allem kann ich mich nicht identifizieren. Wenn ich mir die Kommentare so ansehe, tut es mir leid für Sie, dass Sie sich solch Mühe gegebn haben. Wieder mal Perlen vor die Säue geschmissen.
    ZUr AFD gibts eigentlich nur zu sagen, dass Sie meiner Meinung nach, ruhig in die Parlamente einziehen sollen. Die werden dann ähnlich enden , wie die Piraten. ALs ob es in dieser Partei Menschen gäbe, die den mühsamen Weg der Parlamentarischen Demokratie, verstehen, akzeptieren und dann auch noch aushalten würden. In spätestens 10 Jahren redet keienr mehr von Ihnen.

    • Ziehen Sie bitte nicht aus ein paar Kommentaren Schlüsse über 20.000 Leser.

    • @D.A.
      Sprach da gerade der italienische Charmebolzen oder die angelernte Chuzpe aus Ihnen, lieber Don?

    • Das ist genetisch.

    • @Oerter 1. Februar 2016 um 07:58 Uhr
      Diesen Beitrag finde ich interessant.
      1. Absatz
      Das, was Sie über die AfD sagen, hat man vor 30 oder 40 Jahren über die Grünen gesagt. Die stellen zur Zeit dem MP in BW. Also der zweite Absatz ist schon mal Müll.
      2. Absatz
      Im zweiter Absatz würde mich interessieren, wo Sie im Artikel kein attraktives Identifikationsangebot finden können, und bei welchen Beiträgen genau finden Sie, dass Säue kommentiert habe? Ich finde nichts, was ich zum Teil nicht täglich weitaus deftiger und deutlicher hier in BW, zum Teil auch in Berlin, zB von Akademikern höre (Anwälte, Zahnärzte), und die halte ich nicht für Säue.

    • Titel eingeben
      „ALs ob es in dieser Partei Menschen gäbe, die den mühsamen Weg der Parlamentarischen Demokratie, verstehen, akzeptieren und dann auch noch aushalten würden.“
      Interessante Anmerkung – denn auch bei den Eingeladen und von weit hierher gereisten scheint fraglich, inwieweit sie in diesen Prozess einsteigen und ihn als den ihren annehmen wollen.

    • AfD
      Sie werden ja ohnehin gerade zerfleischt, war ja abzusehen. Jetzt kommts drauf an, ob sie das aushalten.

  199. @ Gast sagt am 30. Januar 2016 um 21:08 Uhr
    @Ischhabefertisch: Das ist eine Möglichkeit und mich wundert, dass in diesem Wahn nicht mehr davon Gebrauch machen – zumal diese Art von Arbeit ja fast der mit einem störrischen Esel und gar vielen Unbekannten gleich kommt.

    Auf welchen Kommentar von @ Ichhabefertisch beziehen Sie sich? Finden Sie den noch, ich nicht. Jetzt geht das schon wieder los.

    • Titel eingeben
      …das war die Sache mit der Frau, die Menschen deutsche Sprache und Alltag verständlich machen und beibringen sollte und dabei am Verzweifeln ist, nicht nur, weil sie Freitags vor leerer Klasse stand.
      Die Idee des längerfristigen Aussteigens mithilfe eines gelben Jokers, die Sie äußerten, fand dabei meine Zustimmung.

  200. Angst
    Ja auch ich habe Angst, wenn ich diese dunkle Kleidung sehe und wie breitbeinig die Typen stehen, dann noch im Kreis, auweia.
    Der Wohlstands Untertan kommt doch nur nicht mit dem wirklichen Leben klar, allein gelassen mit Problemen, Fragen ohne Antworten, ohne Courage und RückRad. Einer wird es schon regeln, der Untertan ist empört das es kein Regler für deutsche Regeln gibt.
    Das Problem sind wir selbst, Angst als Rassist bezeichnet zu werden, ohne einer zu sein. Verteidigen haben die wir doch nur beim Fußball gelernt. Und ein Verteidiger muss kein Nazi oder Ultralinker sein, nein einfach ein aufrichtiger Mensch.
    Viel Spaß noch, ich geh mal zur Bank, die mir eh nichts gibt.

  201. German Angst
    „Herrgott im Himmel, sieh unsere Not / wir Bauern haben kein Fett und kein Brot / Flüchtlinge fressen sich dick und fett / und stehlen uns unser letztes Bett / Wir verhungern und leiden große Pein / Herrgott, schick das Gesindel heim.“

    Liebe Mitkommentatoren,
    so reimten Ihre Eltern bzw. Großeltern über die Flüchtlinge aus den Ostgebieten anno 1946/47. Ob polnische Migranten im wilhelminischen Ruhrgebiet, ob Vertriebene, Gastarbeiter, Ossis oder Syrer; die Grundlitanei des deutschen Besitzbürgers ist immer die gleiche:
    1. Die wollen mir was wegnehmen:
    a. mein Hab und Gut
    b. meine fragile deutsche Identität

    Es wird beleidigten Moslems zu Recht oft die Frage gestellt, wie ungefestigt denn ein Glaube sein müsse um so hypersensibel auf Beleidigungen seines Propheten reagieren zu müssen. Viele Deutsche scheinen leider unter ähnlichen Formen narzisstischer Kränkung zu leiden (keiner sieht mich, keiner nimmt mich ernst), die dann auf Diedaoben und das jeweils aktuell bedrohliche Fremde abgewälzt werden. Dieser Diskurs überformt aktuell bei gut 20% der Gesellschaft realitätsverzerrend die Wahrnehmung einer ja durchaus ernstzunehmenden Lage, die aber nicht im Geringsten mit den Dimensionen etwa der Flucht und Vertreibung aus den Ostgebieten (15 Millionen Menschen in ein zerstörtes Land) vergleichbar ist. JInd wenn siejetzt wieder sagen: „das waren aber Deutsche“ kann ich nur antworten – damals waren das für die hiesigen „Polacken,“ denen der übliche xenophobe Katalog (Promiskuität, Parasitentum, mangelnde Sprachkompetenz, komisches Essen und Assimilierunwillligkeit) vorgeworfen wird (frei nach H.G.:: wer Deutscher ist, bestimmen wir). Vgl. Andreas Kossert: Kalte Heimat. Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945

    Zuletzt ein wahres Wort von Martin Amis, der Schluss seiner Kurzgeschichte Oktober:

    „And what they might be bringing, the refugees, was insignificant when set against what was already there, in the host nations, the spores and middens of what was already there. . . . “Dark Continent” is not a book about Africa; the rest of Mazower’s title is “Europe’s Twentieth Century.” „

    • Titel eingeben
      Der Vergleich mit den Heimatvertriebenen ist einfach nur blöde, sorry. Das waren zu erheblichem Teil deutsche Staatsbürger, und auch die „Volksdeutschen“ aus Osteuropa wurden infolge eines Krieges vertrieben, den Deutschland begonnen hatte und für den eine kollektive Verantwortung der Deutschen bestand. Außerdem hatte man auch gar keine andere Wahl als die Heimatvertriebenen aufzunehmen, Deutschland war nicht souverän, sondern besiegt und musste die Folgen der von den Siegern durchgeführten ethnischen Säuberungen (was anderes war es ja nicht) eben hinnehmen.
      Die Situation heute ist dann doch gelinde gesagt anders.

    • @Dukede PallMall
      Diesen Beitrag fand ich beim ersten Lesen richtig schön und würde ihm zustimmen, wenn denn auch nach dem zweiten Lesen die Fakten zu dem Beitrag passen würden.
      Dies ist jedoch nicht der Fall. Ein kleiner prozentualer Anteil sind in der Tat von Krieg traumarisierte Asylanten. Nach dem derzeitigen Stand weit unter 10% – korrigieren Sie mich, falls ich falsch liege.

      Der Rest (mehr als 90%) sind massiv fordernde Zuwanderer in das Sozialsystem (Gesundheitssystem, Sozialhilfe etc.) ohne Bildung, mit wenig Chancen in unserer Gesellschaft.
      Hat jemand schon mal gedacht, wie sich diese in ein paar Jahren hier fühlen werden? Hier wäre einmal echtes Mitgefühl angebracht. Weit über 50% der Ausländer in Berlin leben von der Stütze, dies seit Jahren und zum Teil Generationen. Ich lebe seit 30 Jahren in Berlin, ich weiß wovon ich rede.
      Wo ist hier Ihre Sympathie, Ihr Mitgefühl, Ihre echte Empathie?

      Vor diesem Hintergrund ist ein Vergleich mit dem Flüchtlingsdrama nach dem Krieg absurd.
      Insofern kann ich Ihren Beitrag nicht ernst nehmen.

  202. Journalist
    Sehr guter Beitrag. Fakten und die eigene Besorgnis auf den Punkt gebracht. In Bayern gibt es ein Sprichwort: „Was wahr ist, muss gesagt werden“. Mann merkt in der Wortwahl deine journalistische Erfahrung. Ich möchte mich hier auch nicht weiter auslassen. Die echte Problematik kenne ich zur Genüge. Ich bin aus Freilassing und noch dazu aus der Sägewerkstrasse. Jeden Tag sehe ich dem bunten Treiben stetig zu. Ohnmächtig und hilflos. Und es wird nicht weniger.

  203. Neues von der Lückenpresse
    https://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend-475.html
    .
    Na, geht doch.
    .
    Wenn sie schon nicht in den Kopf gucken können,
    wollen sie jetzt unter das Kopfkissen schauen.
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/bargeld-obergrenze-durch-studie-zu-geldwaesche-gerechtfertigt-14050138.html

  204. Amtsanmassung sondergleichen!
    Was ich lese und was ich wahrnehmen will, bestimme ich immer noch selber. Ich will bei uns hier keine „ausgesuchten“ Nachrichten und ich brauche keinen, der für mich entscheidet, was mir wichtig ist und was nicht – und womit ich meine Meinung bilde.
    Politiker, Poizei und Presse wollen entscheiden, was im Interesse der Öffentlichkeit liegt?
    Ja wo sind wir denn hier gelandet? Dass so viel Banane wie ich gerade fühle in dem Staat ist – ich fasse es nicht!
    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessens-innenminister-ueber-kriminalitaet-von-fluechtlingen-kein-gezieltes-verschweigen-14051051.html
    Der soll zurücktreten, sofort! Welche Auffassung der freiheitlichen Grundordnung vertritt dieser Mensch denn gegenüber uns Bürgern?
    Eine wahre Unverschämtheit!

  205. @tommy; @Foxrommel
    @tommy: Ich denke es wird aus meinem Beitrag deutlich, dass es mir nicht um die Vergleichbarkeit von Migrationspopulationen ging, sondern um die deutschen Reaktionen darauf. Gibt es Ihnen nicht zu denken, dass ein erheblicher Prozentsatz der deutschen Bevölkerung auf alles als fremd wahrgenommene immer gleich reagiert, nämlich mit xenophober Stereotypisierung – selbst wenn es sich um andere Deutsche handelt? Das AfD/Pegida-geprägte Bild der aktuellen Situation basiert nicht auf empirischen Daten (tatsächlichen Flüchtlingszahlen, tatsächlichen Verbrechensstatistiken), sondern aus Angstprojektion, auf deren Basis Einzelereignisse und anekdotische Erfahrung generalisiert, Gerüchte zu „Fakten“ verdichtet und das Verhalten einzelner Täter- und Tätergruppen (aus sozialen Milieus, in denen die Herkunft einer von vielen Faktoren ist) ethno-kulturell pauschalisert wird: so entsteht das dehumanisierende Bild einer „braunen Flut,“ und die irrationale Furcht eine Minderheit von besitzlosen, aktuell abhängigen Flüchtlingen könne einer Nation ihre Kultur aufzwingen.
    Übrigens würde ich gerne im Polizeibericht die ethno-kulturelle Herkunft JEDES Täters explizit erfahren, also: afghanische Asylanten belästigen Fahrgäste in U-Bahn, weißer deutscher Mann vergewaltigt Schulkind, weißer deutscher Milliardär unterschlägt 435 Millionen Steuern etc. pp. Damit würde die „bio-deutsche“ Ethnizität viele Krimineller nämlich ebenso sichtbar wie die von „people of color“ und man könnte sich auch mal über die Pathologien dieser Leute unterhalten.

    @Foxrommel: schauen Sie sich bitte die Flüchtlingszahlen im Libanon, in Jordanien, in der Türkei an, viele Länder des Nahen Ostens stehen vor dem Kollaps. Es ist ja nicht nur Syrien, auch in Lybien, Jemen und anderen Ländern ist die staatliche Ordnung praktisch zusammengebrochen, Millionen Menschen sind unterwegs, nicht nur nach Deutschland. Die europäische Politik versagt hier seit Jahren – wie lange fordern Italien und Griechenland schon gesamteuropäische Entlastung? Ich stimme Ihnen völlig zu, dass die endlose Aufnahme von Zuwanderen nach der aktuellen Prozedur keine Lösung ist – Merkel hat 2015 schlicht eine humanitäre Mega-Katastrophe verhindert und insofern moralisch wie politisch richtig gehandelt – es ist halt so, entweder wir sind tatsächlich den Menschenrechten und den Werten der Aufklärung und des Christentums verpflichtet, oder wir kartätschen eben mal 10.000 Männer Frauen und Kinder an der Grenze nieder oder lassen sie auf dem Balkan verrecken, wie das wohl Frau Petry vorschwebt. Mittelfristig bedarf es in der Tat auch im Interesse von Migranten einer institutionalisierten und systematischen Zuwanderungspolitik – womit sich die Deutschen seit Jahrzehnten schwer tun, nicht zuletzt, weil man dann zugeben müsste Einwanderungsland zu sein (was schon immer der Fall war, aber nicht ins deutsche Selbstbild passt) – das wiederum ist aber auch eine gesamteuropäische und internationale Herausforderung, an der eine sich brutal re-nationaliserende EU ganz gewiß scheitern wird.

    • @Dukede PallMall
      1. Stereotypisierung
      „ … nicht zu denken, dass ein erheblicher Prozentsatz der deutschen Bevölkerung auf alles als fremd wahrgenommene immer gleich reagiert, nämlich mit xenophober Stereotypisierung …“

      Dies ist stereotyp, und zwar klassisch.
      Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung hat ja übrigens zB anfangs ganz anders reagiert, nämlich mit Mitgefühl. Und wurde nachträglich von vielen dafür verspottet.

      2. Kriminalstatistik
      „… würde ich gerne im Polizeibericht die ethno-kulturelle Herkunft JEDES Täters explizit erfahren …“

      Das können Sie gerne, inzwischen wird das leichter gemacht. Die Fakten sind klar, seit Jahren. In manchen Städten geht die Polizei ja soweit und sagt, es würde ohne Vergewaltiger mit Migrationshintergrund so gut wie keine Vergewaltigungen geben.

      3. Die Alten, die Kranken, die Kinder
      „ … Merkel hat 2015 schlicht eine humanitäre Mega-Katastrophe verhindert …“

      Das ist nachweislich falsch. Es sind ja fast nur junge, kräftige Männer hier, und zwar überwiegend aus Marokko, Mali, Algerien, Tunesien und einigen schwarzafrikanischen Ländern.
      Wo sind deren alte kranken Eltern, die sie Stich gelassen haben? Wo deren Schwestern, ihre Nichten und Neffen, oder ihre Frauen, wo die Tanten?
      Die müssen ja dann noch immer in der von Ihnen zitierten „humanitäre Mega-Katastroph“ stecken, oder nicht? Ich finde es ziemlich fies von den jungen Männern, die Angehörigen in der „humanitäre Mega-Katastrophe“ sitzen zu lassen. Würden Sie das auch so machen? Also ich würde das nicht so machen. Ich würde mich um meine Angehörigen sorgen.

      Sie müssen sich besser informieren. Je härter die Zeiten werden, desto wird dies Bürgerpflicht.

    • So wird die Weltbevölkerung steigen
      http://laenderdatenbank.weltbevoelkerung.de/ und da sie dort nicht alle ernährt werde können, kommen sie sukzessive oder auch in größeren Wellen mit ihren Hoffnungen und Erwartungen zu uns.
      Noch können wir den Tisch decken (wenn auch die Gastgeberin vergessen hat, vor der Einladung an alle! die Dienerschaft und die Verwaltung zu informieren und entsprechend auszurüsten).
      Der Geburtenüberschuss aus Asien und Afrika, wo er nicht gebraucht wird, ist also auf dem Weg nach Europa, wo er ebenfalls nicht gebraucht werden wird (keine Wohnungen, keine Jobs).

      Die Angst ist für mich mitnichten Projektion – sie ist real. Bei allem Verständnis für die, die dort ihr Bündel packen und das Fanal der offenen Tür in Anspruch nehmen.
      Die in ihrer Erwartungen und ihren Träumen Enttäuschten werden ihren Frust entladen – wie jetzt schon gezeigt von denen, die auch in ihren Ländern durch ihr Handeln straffällig wurden und jetzt hier ihr Unwesen weiter treiben. Noch sind es Einzelne, die geschädigt werden durch Diebstahl, Raub und sexuelle Übergriffe.

      Merkel hat mitnichten eine Megakatastrophe verhindert – sie hat jahrelang geschlafen und ist im September nun erschrocken aufgewacht. Auch durch sie wurden Zahlungen an die UN Flüchtlingshilfe Anfang letzten Jahres gestrichen und bis heute nicht wieder aufgenommen.
      Jetzt ist sie dabei, aus einem Wohlfahrtsstaat ein Armenasyl zu basteln – das zum Ende alle ins Elend gleiten lassen wird.

      Und mal ganz ehrlich:
      Ich habe noch von keinem gehört, der auf dem BALKAN VERRECKT IST. Auch in Ungarn im Sommer wurde keinem ein Leid angetan, übergebene Nahrung wurde sogar durch die Betroffenen verweigert.

      Was auch immer klarer wird und demnächst dann in den Schlagzeilen stehen wird: Merkel ist mit ihrer dilettantischen Politik in Europa inzwischen isoliert. Somit keine Hoffnung auf Weitergabe ihrer Schützlinge. Zudem sickern von Norden wieder welche zurück nach D – das Drama nimmt seinen Lauf.

    • Titel eingeben
      „und die irrationale Furcht eine Minderheit von besitzlosen, aktuell abhängigen Flüchtlingen könne einer Nation ihre Kultur aufzwingen.“

      Wenn die jetzige Entwicklung weiter läuft und bis 2020 5-10 Millionen Asyl-Migranten nach Deutschland kommen, vorwiegend junge Menschen, dann sind sie keine Minderheit mehr, sondern die kommende Mehrheit.
      Ich weiß, man redet das gerne weg, Angst vor „Überfremdung“ wird ja grundsätzlich als ganz irrationale Furcht dargestellt, unter allen Umständen. Nur haben die Zustände in West- und Nordeuropa mittlerweile ein Ausmaß erreicht, dass man schon ein wahrer Gläubiger sein muss, um sich darüber hinwegzutäuschen, dass die in Gang geratene Völkerwanderung eine existentielle Bedrohung ist.

    • 5-10 Mio. Migranten in D.
      das dürfte zu kurz gesprungen sein.

      Die CEO der Völkerwanderungs AG träumen von ganz anderen Umsätzen.

    • @E.R.Binvonhier
      „5-10 Mio. Migranten in D. das dürfte zu kurz gesprungen sein.
      Die CEO der Völkerwanderungs AG träumen von ganz anderen Umsätzen.“

      Richtig, alles nachzulesen in offiziellen UN-Papieren.

    • @Binvonhier
      Das stimmt, aber ich habe ja auch „bis 2020“ geschrieben.
      Jedenfalls ist mir unbegreiflich, wie Leute immer noch diesen „Wir sind doch 80 Millionen, wie kann eine Million Flüchtlinge unser Leben verändern?“-Unsinn glauben können (zumal dieselben Politiker, die diese Verharmlosung betreiben, zugleich auch sagen, Deutschland ändere sich jetzt eben, müsse man eben hinnehmen).

  206. @Gast 4. Februar 2016 um 16:11 Uhr - ziemlicher Humbug
    „… und da sie dort nicht alle ernährt werde können, kommen sie sukzessive oder auch in größeren Wellen mit ihren Hoffnungen und Erwartungen zu uns …“

    Diese Argumentation, vorgetragen seit Jahrzehnten, zielt ins Leere und ist längst widerlegt.
    Warum gerade in einem der dicht bevölkertsten Teilen der Welt, in Europa, und dort vielleicht dann noch in Mitteleuropa, die landwirtschaftlichen Überschüsse für weitere 10, 50 oder 100 Millionen erwirtschaftet werden können, bleibt auch solchen Autoren ein Rätsel, und warum Flüchtlinge hierher kommen müssen, um die Kartoffeln zu essen, bleibt auch ein noch größeres Rätsel – es wäre doch humaner, man beließe jene in ihrer Heimat und schickt die Kartoffeln dorthin, gell?

    Die Welt kann locker die doppelte Anzahl an Menschen ernähren. Bei zunehmender vegetarischer Ernährung noch viel mehr.

    Niemand, der hierher kommt, hat vorher gehungert. Zumindest nicht nach Essbarem.

    • Weshalb kommen Sie dann?
      Text eingeben

    • @Gast 5. Februar 2016 um 10:27 Uhr
      :)

    • "Humbug" - da bin ich nicht bei Ihnen - echt nicht!
      „Die Welt kann locker die doppelte Anzahl an Menschen ernähren. Bei zunehmender vegetarischer Ernährung noch viel mehr.“
      Sie macht es aber doch nicht – oder ist mir da etwas entgangen? Und vielleicht will sie es auch nicht, die Welt.
      Nur Sozialutopisten und Romantiker glauben daran, dass ein wirkliches Teilen irgendwann einmal in fernen Zeiten stattfinden könnte. Es findet aber hier nicht statt und es findet dort nicht statt, wo die Jungs alle herkommen.
      Und die Frage ist doch auch, ob sich Merkels Gäste hier selbst durch ihrer Hände Arbeit ernähren wollen oder eben eher gefüttert werden wollen. Oder ob sie mit ihren Händen anderes lieber tun möchten und damit Angst und Schrecken verbreiten.

      Nein nein, da bleib ich dabei, diese Politik der offenen Tür ist von Anfang an verkorkst und undurchdacht und das Aufwachen hier wird wenig lustig. Wir sind gerade erst am Anfang.

    • @Gast 6. Februar 2016 um 20:52 Uhr
      „Nur Sozialutopisten und Romantiker glauben daran, dass ein wirkliches Teilen irgendwann einmal in fernen Zeiten stattfinden könnte.“

      Ganz grosser Irrtum, dies hat jahrhundertelang, jahrtausendelang stattgefunden bei uns bis vor ca. 80 Jahren (in China bis vor 20 Jahren), denn unsere Vorfahren haben fast überwiegend vegetarisch gelebt, nur am Sonntag gab es Fleisch.
      Würde man hierzu zurückkehren, weltweit, könnte die doppelte Anzahl (minds. 16Mia) ernährt werden. Alles bekannt, erforscht und erwiesen, kalter Kaffee. Bricht der Welthandel zusammen, kann dies innerhalb von Monaten wieder dazu führen.

      „Es findet aber hier nicht statt und es findet dort nicht statt, wo die Jungs alle herkommen.“

      Irrtum, auch in den Maghreb-Staaten können sich die MenschInnen (noch nicht) jeden Tag Fleisch leisten. Deshalb ist die Bevölkerungsexplosion erst möglich geworden, anders wäre es nicht finanzierbar gewesen.

      „Und die Frage ist doch auch, ob sich Merkels Gäste hier selbst durch ihrer Hände Arbeit ernähren wollen oder eben eher gefüttert werden wollen.“

      Diese Frage ist geklärt.

      „Nein nein, da bleib ich dabei, diese Politik der offenen Tür ist von Anfang an verkorkst und undurchdacht und das Aufwachen hier wird wenig lustig. Wir sind gerade erst am Anfang.“

      Da geb ich Ihnen recht.
      Es wird zu einer kriegerischen Auseinandersetzung führen.

  207. @ P. Feldmann
    Sehr geehrter Herr Feldmann,

    manch ein Mitleser könnte meinen, wir seien vom Thema abgekommen, darum will ich rasch auf den Zusammenhang hinweisen: Woher kommt die ausgeprägte Islamliebe bei uns? Wer ohne Erziehung zu Werten, also ohne Religion bzw. mit einer schwammigen, politisch korrekten Watte-Religion (durch die Kirche selbst verschuldet) aufwächst, ist naturgemäß fasziniert von Leuten mit starken Überzeugungen. So etwas kennen die meisten Menschen meiner Generation hierzulande kaum. So viel zu Ursache und Wirkung (dekadente Gesellschaft freut sich über Neuankömmlinge, die sich zu irgendetwas bekennen).
    Unter manch eine Äußerung von unserem Flüchtlingsbischof Heße möchte ich schreiben: Not in my name! Es gibt, wie Sie schreiben, einige wenige Stimmen, die wahr sprechen. Dafür können wir dankbar sein und sie nach Möglichkeit stärken. Ich möchte jedenfalls nicht, dass, wenn sich alle verwundert die Augen reiben, es wieder heißt: „Und warum hat kein Mensch was gesagt?“…
    Wenn man sich von Menschen trennen muss, weil sie Augen und Ohren vor der Wahrheit verschließen, kann das sehr schmerzhaft sein. Denken Sie aber an das Lied, in dem es heißt:
    „Geht auch die schmale Bahn,
    Aufwärts gar steil,
    Führt sie doch himmelan
    Zu meinem Heil.“
    Also weiterhin nur Mut!
    Für das Nervenkostüm wäre selbst vorübergehende Erwerbslosigkeit wahrscheinlich angenehmer als meine derzeitige Tätigkeit…

    Freundliche Grüße
    T. B.

    • @Sprachlehrerin
      „manch ein Mitleser könnte meinen, wir seien vom Thema abgekommen, darum will ich rasch auf den Zusammenhang hinweisen: Woher kommt die ausgeprägte Islamliebe bei uns?“

      Beim Flüchtlingsthema geht es nicht um den Islam. Bald werden auch andere Migranten einströmen, und die werden aus allen möglichen Religionskulturen kommen.

      Merke:
      Wer andere im öffentlichen Raum bedroht hat allgemein wenig mit spirituellen Konzepten im Sinn.

    • Foxrommel sagt: 5. Februar 2016 um 12:33 Uhr
      „Beim Flüchtlingsthema geht es nicht um den Islam“ – wow, keiner weiß, wer alles da ist, wie viele es sind und wo die genau herkommen. Wie gut, dass endlich mal einer sagt, was Sache ist. Jetzt bin ich richtig froh und kann wieder beruhigt schlafen. Denn wenn es so ist, wie Sie schreiben, brauche ich mir als Frau jetzt natürlich keine Gedanken mehr zu machen um Gleichberechtigung, Übergriffe, Unterdrückung und Gewalt.
      Und wow, es machte mich richtig glücklich, wenn die Mehrzahl zum Beispiel Buddhisten wären. Weil die schätze ich durchaus von ihrer religiösen Gesinnung friedlicher ein als die, die ihre Frauen verschleiert zu Hause im Elend gelassen haben, so sie denn „Flüchtlinge“ sind. Und die sich buchstabengetreu an ein Buch aus sehr alter Zeit halten, das die Welt noch in Gläubige und Ungläubige einteilt. Und das, wenn man es mit der UN Charta der Menschenrechte vergleicht, durchaus Nachholbedarf an Begriffen wir Menschenwürde und Gleichberechtigung ausweist.

    • @Gast 6. Februar 2016 um 21:05 Uhr
      „Denn wenn es so ist, wie Sie schreiben, brauche ich mir als Frau jetzt natürlich keine Gedanken mehr zu machen um Gleichberechtigung, Übergriffe, Unterdrückung und Gewalt.“

      Sie erwarten also Übergriffe, Unterdrückung und Gewalt nur von MenschInnen der islamischen Glaubensrichtung? Ich fürchte, Sie müssen an Ihren Vorurteilen arbeiten.

      „Und wow, es machte mich richtig glücklich, wenn die Mehrzahl zum Beispiel Buddhisten wären.“

      Ich glaube nicht, dass Sie das glücklich machen würden. Massenvergewaltigungen sind ein Dauerthema in Indien, die zum Teil öffentlich geschehen, und man hat in letzter Zeit auch davon gehört, weil westliche Touristinnen von mehreren Indern gleichzeitig vergewaltigt wurden.

      „… Nachholbedarf an Begriffen wir Menschenwürde und Gleichberechtigung ausweist“

      Da müssen Sie auch nach Südamerika, Südafrika (ganz schlimm) und nicht wenige ostasiatische Länder schauen. Und da gibt es keinen Islam.

      Ich kann nur wiederholen:
      Wer andere im öffentlichen Raum bedroht hat allgemein wenig mit spirituellen Konzepten im Sinn.

  208. @Füchschen
    Der Islam ist ein politisch-religiöses Herrschaftssystem…
    Weit über die Hälfte aller, die kommen, sind Muslime.

    Niemand hat die Absicht, ein Kalifat zu errichten!

  209. Pingback: Die Schönheit des Westens | Michael Vorwerk

  210. The other cheek
    In Sønderberg the other day
    A teenage girl used pepper spray
    To rout a randy “refugee”
    From somewhere far across the sea
    Who threw down and molested her.
    The cops arrested her.

    As part of a jihadist plot,
    A brute assailant took a shot
    At a fine Copenhagen man
    Who’d deprecated the Quran.
    When the brave soul who’d nearly died
    Then publicly identified
    The thug who’d tried to kill him, he
    Was charged with grave delinquency:
    Breaching privacy.

    In Mölndal, a Somali teen
    Plunged a long blade into the spleen
    Of a young Swedish altruist
    Who’d yearned to do one thing: assist.
    The land’s top cop went on TV
    And trumpeted his sympathy.
    For the poor girl who’d lost her life?
    No. For the kid with the knife.

    At one time it was understood
    That a devotion to the good
    Didn’t mean one should be blind
    To evil, or pretend to find
    Some virtue in sheer villainy.
    To see what isn’t there to see
    Is not a sign of rectitude.
    To point out evil isn’t rude;
    To fight it is good.

    You can’t, however hard you try,
    Mistake for a speck in the eye
    A loaded Uzi in the hands
    Of some rough beast from foreign sands
    Intent on taking out a child.
    You’ll win no points for being mild
    To members of a desert creed
    That seeks to make the heathen bleed
    And preaches that the kind and meek
    Are contemptibly weak.

    Christ said to turn the other cheek.
    But what if it’s not just your cheek?

  211. Öffentliche Sicherheit und Bruttosozialprodukt
    Öffentliche Sicherheit ist eine Grundbedingung für ein hochindustrialisiertes Land. Wenn der Ingenieur, Techniker, Wissenschafter täglich Zeit mit dem Schutz seiner Familie und seines Eigentums verbringen muss, bleibt weniger Zeit für Innovation. In Japan kann man eine Brieftasche in der U Bahn vergessen und am nächsten morgen mit intaktem Inhalt finden. Deutschland ist was das pro Kopf Bruttosozialprodukt angeht schon hinter Japan und England. Der Landesfuehrer der im Ausland gelobt wird, tut gewöhnlich seinem eigenen Land schaden. Die Amis und Briten lachen sich doch ins Fäustchen, dass wir jetzt dieselben Probleme wie sie haben. In Japan und Korea schaut man ungläubig nach Deutschland und fragt sich ob wir von allen guten Geistern verlassen sind.

    • @Gast - 15. Februar 2016 um 06:47 Uhr
      „Der Landesfuehrer der im Ausland gelobt wird, tut gewöhnlich seinem eigenen Land schaden.“

      Das war ja schon abzusehen, als eine nicht näher genannte Person von einem ausländischen Blatt zur „Person des Jahres“ gekürt wurde.

    • Schwierig
      zu entscheiden, ob die BK aussenpolitisch ohne Urteilsvermögen ist,
      ( Jeder Schuß ging nach hinten los) oder es arbeiten ihr Unfähige zu.

  212. Der Autor ist obviously keine Frau.
    „Kultur bezeichnet im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt, im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur. Kulturleistungen sind alle formenden Umgestaltungen eines gegebenen Materials, wie in der Technik oder der bildenden Kunst, aber auch *geistige Gebilde wie Musik, Sprachen, Moral, Religion, Recht, Wirtschaft und Wissenschaft.*“
    – Definition aus Wikipedia

    Meinung des Autors?? : „Jede Kultur ist gleich.“

    Nein, das ist sie nicht. Es gibt kulturelle Unterschiede. Schon in Griechenland, dem Land, aus dem ich komme.
    Der Islam hat nichts mit Gewalt zu tun, aber Kultur kann sehr sehr sehr viel damit zu tun haben. Und mit gesellschaftlichem Mann/Frau-Bild auch. Und Moralvorstellungen. Und verinnerlichte Gesetzgebungen. Und als legitim anerkannten Werten. Vernunft ist eine Konstante, der Rest nicht.

    PS.
    Ich finde es klasse, dass DE Flüchtlinge aufnimmt, aber warum wurden keine Flüchtlinge aufgenommen, als in Griechenland die Finanzkrise war und Tausende sich das Leben genommen haben? Warum wurden nach Fukushima keine Japaner aufgenommen, deren Lebensraum nun verseucht ist? Warum keine Thailänder nach dem Tsunami 2004? Warum plötzlich diese einseitige Toleranz?

    • Der Islam hat nichts mit Gewalt zu tun?
      Meine Hoffnung, dass Ihre Aussage richtig ist, tendiert gegen Null! http://derprophet.info/inhalt/

    • obvously gibt es denn doch dumme Fragen...
      Nämlich solche, die mit nur geringer Anstrengung des Verstandes des dazu augenscheinlich befähigten Fragestellers sich eher erübrigen: es sei denn, er wollte mit diesen dummen Fragen bewusst etwas insinuieren. generell Zweifel wecken, Zwietracht säen; in solchem Fall mag man das Fragenstellen für intelligent halten, wenn der Zweck das Mittel heiligt – eine Frage von Stil und Lauterkeit, letzlich der Vernunft (im Sinne *ethischer intelligenz* : gesinnungsethischen Rigorismus halte ich für höchstens im Rahmen eines Abschiedsbriefes bei dann auch bitteschön zu vollziehendem Suizid zulässig)

      Kurzantwort/Gegenfrage in der Sache:

      a) in den ersten 3 Fällen: Möglicherweise deshalb, weil diese drei genannten Länder als prinzipiell funktionierende, in ihrer Selbstorganisation anerkannte (National-)Staaten anzusehen waren? Dagegen können Sie gerne die *Politische Ökonomie des Internationalen Systems* thematisieren: dann tun Sie es bitte auch in aller Angemessenheit, statt nur zu raunen..

      b) bzgl. einseitige Toleranz: wenn mit „einseitig“ Syrien gemeint ist -> siehe a) insoweit es sich um Kriegsflucht handelt aus Gebieten ohne anerkannt funktionierende Staatlichkeit; darüberhinaus: eine Frage der Zeitgeschichte rund um die *Einladung* herum, die fortlaufend von ihren Pro-wie Antagonisten umgeschrieben wird. was aber jeder weiß, oder wissen kann, der nicht die Jahre über und bis neulich noch ohne Funkkontakt auf dem Mars Urlaub gemacht hat: in diesem Fall waltete statt Dummheit nur (behebbare) Ahnungslosigkeit.

      Oder aber solche Fragen verdanken sich einer falschen Grundannahme: „Vernunft ist eine Konstante“ – ??? : obvously not!

  213. Titel eingeben
    Wenn ich ein Deutscher wäre, ( bin aus St-Petersurg, sein 1995 in BRD) fordete ich erstens den Grundgesetz in Fragen von asyl zu ändern! Zweitens, ohne Ausreisepapiere aus des Heimatlandes, Einreise EU ist unmöglich! Warum, um einfach Ausreise zu ermöglichen!
    70 % von Migranten sind ohne Pässe eingekommen! Das wurde bewusst gemacht, weil die Abschiebung ohne von Konsulat des Heimatlandes Bestätigung zu kriegen, fast unmöglich ist!
    Migranden versuchen Deutschland auszunutzen, nicht mehr nich weniger!
    Ausserden, die Menschen aus arabischen Länder, können sich nicht geistig
    an deutsche Seite stehen und europäich sich im Alltag beweisen!

  214. Neiddebatte
    Grad eben war ich in der Bank – um etwas aus dem Sparstrumpf einzuzahlen, da eine Rechnung eingeschlagen war, die ich nicht mehr präsent gehabt hatte – gleich hinterm Eingang vier junge Herren aus anderen Weltgegenden beim Selfieknipsen mit smartem Gerät und am Nebenschalter weitere drei, die in mehreren Sprachen lauthals auf den Angestellten eindrangen, dass er ihnen das Geld auszahlen möge, das dort noch nicht eingegangen war und nicht wahrhaben wollten, dass er nicht auszahlen kann, was nicht eingegangen ist. „Wenden Sie sich bitte an die Stadt!“ Mehr Spektakel, bis ich das Ganze aus den Augen verlor, weil eine Angestellte mir die Freuden der Selbstbedienung und des Einzahlungsautomaten im Vorraum vorführte. „Damit sind Sie völlig von unseren Öffnungszeiten unabhängig!“ Die Automaten würde ich mit Barem eher meiden außerhalb der Öffnungszeiten, besonders in dieser Filiale im Vorposten des hiesigen Orients. Die jungen Herren wären allesamt, wenn ich nicht die gute Jacke angehabt hätte, besser gekleidet gewesen als ich. Das kann nun alles Mögliche gewesen sein, angesichts der wenig ausgeprägten Deutschkenntnisse mochte ich sie allerdings nicht für städtische Angestellte halten – und nun denk ich so vor mich hin, was denn wäre, wenn ich im Niedriglohn im Discounter schaffen müsste und in der Bankfiliale stünde und was ich wohl denken würde angesichts der Scharen junger Herren aus anderen Weltgegenden mit leistungslosem Einkommen… Und: Nein, die AfD ist für mich nicht wählbar, aber so ein bißchen Opposition hätt ich schon mal wieder gern.

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