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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Ein bescheidener Vorschlag zum verständigen Umgang mit Bayern, Panzern und Kanonen

| 244 Lesermeinungen

Über die Donau zieht man nicht
Meine Grossmutter

Das ist mir jetzt mordspeinlich, aber ich muss leider das werden, was woanders als rassistisch gälte.

Es ist aber nicht so gemeint und betrifft nicht Menschen, die auf der richtigen, also unserer Seite der Donau wohnen, sondern de Leid von da andan Seidn. Sie sehen schon, hier auf unserer Seite ist der Mensch und da drim sann nua dLeid. Man spricht sie besser nicht auf Hochdeutsch an, denn das versteht man auf der falschen Seite der Donau gar nie nicht. Die falsche Seite der Donau ist in für uns auf dem Weg zum Tegernsee das, was Österreich zwischen Bayern und Italien ist: Eine historische Fehlentwicklung und der Beweis, dass man mit der Ansiedlung von Leuten vorsichtig sein soll. Denn die machen nur Ärger. Und dass ich Ihnen jetzt neben der schönen, klugen, reichen, das umgebende Gschleaf haushoch überragenden Stadt an der Donau und dem Tegernsee nun auch noch den Bayerischen Balkan dazwischen vorstellen muss, liegt genau daran, dass ein paar Burschn aus jener Region bundesweite Beachtung finden. Das gab es seit dem Mordfall Hinterkaifeck nicht mehr.

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Sie haben nämlich für den Faschingszug in Reichertshausen einen Panzer aus Pappe gebaut, auf ein Auto gesetzt und „Ilmtaler Asylabwehr“ darauf geschrieben – an einem Tag, da unsere Verteidigungsministerin meint, man könnte eine Grenze nicht schliessen, was ja  für so eine Oberbefehlshaberin ein Rücktrittsgrund sein müsste. Weil, wozu haben wir eine Armee, wenn sie die Grenzen nicht schützen kann? Als Titularministerium für Kanzlerinnenfachfolgerinnen? Aber wie auch immer, der nichtsnutzige Papierpanzer erhält weitaus mehr Aufmerksamkeit als nutzlose echte Armeen, gilt als geschmacklos und zog Anzeigen wegen Volksverhetzung nach sich – während Europas Grenzschützer Erdogan, den unsere Kanzlerin heute bekniet, die Migration zu reduzieren, unbehelligt echte Panzer auf Kurden schiessen lässt. Die dort ausbleibende, nur dem Ilmtal geltende Empörung der deutschen Medien ist ein schönes Exemplum für die Prioritäten deutscher Menschenfreunde, denen ich unter normalen Bedingungen jederzeit dLeid von der anderen Seite der Donau zum Frass vorwerfen würde.

Aber letzthin habe auch ich süffisant und mehrdeutig erzählt, dass man mit den Vorgängern der modernen Panzer hier bei uns sehr wohl Grenzen zu verteidigen wusste. Schlauerweise habe ich das in eine Geschichts- und Aufklärungsstunde verpackt, ohne mich moralisch zum Thema Abschuss von Schweden zu positionieren. So etwas bekommen heute viele in die falsche Kehle, und mein eloquenter Umgang mag mir meinen Stiernacken gerettet haben. Ich möchte aber sagen, dass auch der Schwede auf der falschen Seite der Donau stand und da braucht sich hier keiner wundern, wenn man ihm das Pferd abschiesst. Und zwar mit Kanonen, die hier immer noch stehen und funktionieren würden. Und wenn man sie genauer betrachtet, dann haben auch unsere echten bayerischen Waffen cum permissu superiorum eine lange Tradition des abwehrbereiten und leicht geschmacklosen Witzes.

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Das hier ist etwa der Sedlbauer, an dessen Hinterteil, als Gruß an den Feind, ganz oben, der schöne Satz „Haw Godt vor Augn“ steht. Der Sedlbauer ist auf dem Rohr mit seinem Pflug abgebildet, wie er die Erde aufreisst, und so soll die Kanone laut Inschrift auch mit dem Feinde verfahren, Wer also nach einem historischen Vorbild für die Beschriftung „Asylpaket III“ des Hallertauer Panzers sucht, wird hier bei den hochgebildeten Christenmenschen der bayerischen Renaissance schnell fündig. Es gibt dann übrigens auch noch eine gendergerechte Sedlbäuerin im gleichen Kaliber, die ihrem Mann im Bild mit der Egge nachfolgt und klein macht, was noch stehen sollte. Sprich, mit dem Sedlbauer verschoss man die grossen Kugeln und mit der Sedlbäuerin das gehackte, kleine Blei. Sanfte Moralpolitiker in der Regierung müssen sich das wie bei ihrem Menschenrechtspartner Erdogan und seinen Panzern vorstellen, wo es neben der Kanone gegen Gebäude auch noch schwere Maschinengewehre für menschlich-ungeschützte Ziele gibt – und Diplomaten, die versuchen, den Jecken das Maul zu stopfen. Mit dieser Tradition leben wir Deutschen durch unsere Staatsrepräsentantin auch heute noch recht gut, und setzen uns dazu lächelnd auf einen goldenen Sessel neben den Hüter der hohen Migrationspforte.

Und eigentlich will ich die Pfaffenhofener auch gar nicht verteidigen. Nur, weil wir selbst alle doppelmoralisch Tribut nach Istanbul abführen, wird eine hausgemachte Entgleisung nicht besser. Aber sie sind von der anderen Seite der Donau. Halbe Wilde. Agrarisches Entwicklungsland mit Drogenschwerpunkt, vergleichbar mit Afghanistan, nur Hopfen statt Haschisch. Da sollte man als politisch aufgeschlossener Mensch doch bitte keine Pauschalurteile machen, das war sicher nur witzig gemeint wie manche Handlung von Migranten, denen Grüne, CDU und SPD ja auch keine Aufmerksamkeit schenken, sondern auf kulturelle Eigenheiten verweisen. Da sollte man vielleicht mal ein vorsichtiges Integrations- und cultural Awarenesstraining machen – was bei jungen Burschen aus Syrien, Irak, Afghanistan und Nafriländern dem Zusammenleben verschiedener Kulturen dient, könnte nicht minder den Hallertauern gut bekommen. Sie hatten ausserdem eine schwere Jugend und mussten erleben, dass ihre Eltern hier bei uns für die Parkplätze zahlen mussten. Ausserdem haben sie ja auch vielleicht nur einen Witz in Richtung der eigenen Bevölkerung gemacht, weil dort so viele inzwischen zur Selbstverteidigung übergehen.

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Lasst sie laufen, seid mit einer Entschuldigung zufrieden, es war Fasching.

Oder zieht das durch, klagt sie an und stellt sie vor Gericht. Aber.

Ich wollte eigentlich gar nicht zu den Kanonen und heute auch generell nicht schreiben, ich wollte nur zum Bäcker, zum Schlüsseldienst, zur Pastamacherin und zum Radlgeschäft. Mir ist schon bewusst, dass die Stimmung in den Medien wenig nachsichtig gegen die Panzerfahrer ist, aber so sonderlich freundlich ist die gegenläufige Stimmung hier bei uns auch nicht. Das ist mehr so „Da haben sie mal wieder jemanden gefunden, um ein Exempel an ihm zu statuieren“. Und nach Tucholsky: „Was darf Satire? Alles.“ Da kommt ein „Wenn man nicht mal mehr an Fasching einen Schmarrn machen darf, was ist dann erst danach los?“ Einer fand auch das schöne Wort „Willkommenszensur“. Ein Blick in die bayerischen Geschichtsbücher lehrt, dass die Obrigkeit auf diese Art und Weise stets jene Märtyrer schuf, deren Verfolgung dann Rebellionen nach sich zogen. Kurz, ich komme vom normalen Volk und möchte vorsichtig darauf verweisen, dass es über den Panzer vielleicht nicht gelacht hätte. Aber mit den Anzeigen hört der Spass wirklich auf.

Man braucht kein feines Sensorium um zu wissen, dass hier Medien und Staatsmacht gerade an der Mutter aller Watschenbäume rütteln. So ein Panzer taucht auch nicht zufällig aus dem Gebüsch auf und verirrt sich in den Faschingszug. Das fand auch nicht jeder ganz schlecht. Belangen kann man vielleicht nur Panzerbauer, aber die anderen sind auch noch da. Und jene, die den Witz schlecht fanden, aber die Reaktion noch schlechter. Ich will hier fefinitiv keinen Pegidaableger oder 29 Prozent AfD-Wähler aus Trotz, und diese Region hier hat so viele Asylbewerber wie sonst kaum eine aufgenommen und vorbildlich versorgt. Man kann schon die Söhne der Leute hier verklagen. Aber die Asylbewerber werden trotz einiger Einzelfälle wie der Exzesse von Rockolding, der diversen Vorkommnisse und dieser Geschichte vom erträglichen Klima im Landkreis abhängig sein. Gleich nebenan in Landshut hat der Landrat schon Flüchtlinge nach Berlin gebracht. Das ist die Stimmung bisher, morgen könnte sie schlechter sein. Ich komm von hier, wenngleich von der richtigen Seite der Donau. Ich kenne die Leute. Lasst es gut sein, liebe Medien, wenn ihr wollt, dass Pfaffenhofen gastfreundlich bleibt. Lasst nicht den Eindruck entstehen, dass man Ersttäter in Kiel und Köln laufen lässt, und ihr in der Hallertau Burschen mitsamt ihrer hilfsbereiten Heimat wegen einer misslungenen Sache rasiert und öffentlich pauschal verdammt, wie so ein besoffener Pegidagröler halt.

kanond

„Weck mich nit auf“, steht über dem schlafenden Löwen.

Natürlich muss keiner auf mich hören und man sagt, man sollte Vertrauen in die Gerichte und den Staat haben.Aber weiter im Süden überlegt sich der Östereicher schon, wie er die Flüchtlinge von seinem Territorium fern hält, er poussiert mit dem Orban und verschlechtert die Bedingungen so, dass seine eigenen Schutzsuchenden vielleicht bald zu uns weiter ziehen. Vielleicht wird in der EU niemand helfen, und Erdogan die schönen EU-Milliarden nur nutzen, um sich den Kurden statt den Schleppern zuzuwenden. In dieser Lage eine ganze Region vorzuführen, wegen eines Papierpanzers an Fasching, hilft nicht dem Landfrieden, den man in der Krise bräuchte. Was heute ein billiger moralischer Sieg ist, könnte morgen zu einer sturen Verweigerung führen. Das sind eigenwillige Leute. Hopfenbauern. Eine ganz eigene Rass, sagen wir in Bayern. Ich tät mich gut mit ihnen stellen. Wirklich. Wenn meine italienische Pastaköchin schon stinksauer ist, wird es da über der Donau unter der Oberfläche der medial erzwungenen Einsicht noch etwas schwieriger sein.

kanone

Also, lasst es gut sein, demütigt sie und die Region nicht und schwabbd es hinunter, nach alter Väter Sitte. Oder macht weiter, aber sagt dann nicht, ihr hättet nicht gelesen, was hier auf den Kanonen steht. Ich meine es nur gut.

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244 Lesermeinungen

  1. Titel eingeben
    Servus Don,

    Sie scheinen mir einer der Wenigen, wenn nicht der Einzige zu sein, der in den Medien sich äußert und nicht von dieser merkwürdigen Geisteskrankheit befallen ist, die sich in vorauseilender politischer Korrektheit, vorbildlichen Antirassimus, Anti-AfDismus und Anti-Pegidaismus, akutem Helfersyndrom und vollständigen Verlust des Realitätssinn äußert und gegen die es anscheinend kein Heilmittel gibt.
    Daher ist auch nicht verwunderlich, dass all den armen Kranken der feine Sarkasmus, die Ironie und die seherischen Fähigkeiten, die den „Reichertshausener Panzerbauern“ zu eigen ist, entgangen ist.
    Nach dem Asylpaket II, welches – wie man hört – die Gegenderten im Familienministerium nicht lesen bzw. verstehen konnten, kann – rein numerisch – nur ein Asylpaket III folgen.
    Wenn das Asylpaket II nicht wirkt, muss bzw. wird es ein Paket Nr. III geben. Soweit die Logik.
    Wenn die juristische bzw. politische Grenzbefestigung nicht wirkt, kommt die faktische. Siehe Clausewitz.
    Aber es war schon immer einfacher den Boten zu töten, als sich mit der schlechten Nachricht zu beschäftigen, welche er überbrachte.
    Gute Nacht.

    • Titel eingeben
      Er ist ganz sicher nicht der Einzige, der so vernünftig denkt…
      … aber wohl der einzige(?), der sich traut, es öffentlich zu sagen, es in der FAZ gekonnt zu formulieren.
      Willemsen war ein anderer, der ähnlich offen & ehrlich die simple Realität erkannte und aussprach; man muss nur einige ältere Videos mit ihm (zu 11/9, zur deutschen Politik, zur NSA und ähnliches) anschauen.

    • Naja, es ist halt die Medienversion des Shitstorms und längst geübter Prangerprais. Aufführen woe Pegida und sich moralisch fühlen. das gefällt dem modernen linken Onlineautoren, der Urgrossvater nicht mehr fragen muss, wie es beim Völkischen Beobachter war.

  2. Titel eingeben
    Ist das mit dem Papp-Panzer und den Reaktionen darauf denn wirklich noch relevant? Für mich eher ein Medienthema…die Situation wird so oder so weiter eskalieren.
    Vielleicht könnte man die Panzer-Bauer ja zur Strafe verpflichten, sowas auch für die Bundeswehr zu bauen…echte Panzer hat man ja dort nicht mehr so viele, und vielleicht helfen ja Attrappen zur Abschreckung gegen Putins Armeen (vor denen wird ja schließlich dauernd gewarnt). Nicht dass am Ende noch der Russe kommt, angesichts Deutschlands Grenzabschaffung.

  3. Je suis Charie
    Ja, das ist schon merkwürdig mit dem zweierlei Maß. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es ohne den Anschlag vor einem Jahr für das abgeschirmte, Betroffenheit heuchelnde Politikerkollektiv nur geschmacklose, grenzwertige Karrikaturen gewesen wären, welche die Zeitschrift da veröffentlichte. So war es eben ein Angriff auf „unsere Werte“ (was auch immer man darunter verstehen mag) und vor allem die künstlerische Freiheit. Wäre nun auf diesen Wagen…..nun ja, obsolet, Gott sei Dank.

  4. Je suis Charlie
    ist längst vergessen bzw. gilt Satire im eigenen Lande nichts. Man mag den Panzer geschmacklos finden, ich habe geschmunzelt und na ja gedacht, aber er ist nicht das einzige Opfer am Rosenmontag. Da wurde selektiert, raussortiert was die armen Migranten hätte irritieren können und einige Anzeigen wegen Volksverhetzung erstattet. Wir sind ja politisch so korrekt, dass es zum Kotzen ist und zur Not bemüht man Petrus.

    Merkel fährt in ihrem abgeschrabbten, ärmlichen Jäckchen zum Sultan, vielleicht in der vergeblichen Hoffnung, dass der nicht noch mehr Geld will, begrüßt die Ehrenkompanie auf Türkisch, sagt nichts zu den Kurden, hofft auf Grenzsicherung und Begrenzung, redet von Kontingenten, die es irgendwann evtl. ggf. geben soll und nichts wird gut.

    Vielleicht sollte man die Kanonen da drunten mal abfeuern, in der Hoffnung, dass der Schuss auch gehört wird. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Bis dahin geht alles so weiter wie gehabt, über 400 Anzeigen am Montag in Köln trotz massivem Polizeiaufgebot, aber wen schreckt die Polizei außer uns damischen Biodeutschen.

    PS: Flintenuschi zurücktreten? Eher wird die tatsächlich Kandidatin für den heißen Stuhl im Kanzleramt, was der Herrgott oder wer auch immer dafür zuständig sein mag, verhindern möge. Hauptsache, die Frisur sitzt und uns gnade dann Gott.

  5. "Eine Zensur findet nicht statt" GG
    Papppanzerklage: eine neuer Hoehepunkt der asyldebattengetriebenen Demokratieabbaubewegung?
    Kanzlerruege an Papst wegen desssen Europavergleich mit alter, unfruchtbarer Frau?!

    Man koennte hoffen, dass dies nur schlechte Witze im Kater am Aschermittwochmorgen nach einer durchzechten Nacht waeren. Sind es aber nicht, es ist erst Faschingsdienstag.

    Hat Siliconvalley uns alle in eine „Matrix re-reloaded“ gebeamt? Zeichen einer paranoiden Kollektivpsychose der groeGroKoaZ?

    Was kommt als naechstes Stueck auf die Reichstagsbuehne? Hopfenverbot (Rauschmittel), Pflicht-Arabischkurse fuer Jungbayern (Fairnessgebot), Pflichtfasten im Ramadan (Vorbereiten auf die Zukunft) uam?

    • Zeichen einer paranoiden Kollektivpsychose- exakt!
      Im Rahmen der letzten Kolletiv-Psychose ist mein Grossvater im Straflager hängengeblieben und aus „unerfindlichen Gründen“ nicht ins Konzentrationslager weiterverfrachtet worden.

    • Tumult
      Ob das BundeskanzlerInnenamt auch schon Don Alphonso antelefoniert und sich eine zu freie Meinungsäußerung verbeten hat?

      Vermutlich schlummern in der aktuellen Vorsitzenden der CDU aber tatsächlich mehr antikatholische Ressentiments, als es einer Partei lieb sein sollte, die ihre „Spitzenkandidatin“ 2009 im Rheingold-Express auf Adenauer-Nostalgie-Wahlwerbetour schickte …..
      Den bayrischen Papst meinte sie doch auch öffentlich rüffeln und auffordern zu müssen, er solle antisemitische Umtriebe in der Kath.Kirche abstellen ….

      Religiöse Autoritäten werden aber vielleicht auch als reale Konkurrenz für einen eigenen Sendungsauftrag wahrgenommen? Nachdem die bundes-dt. „Medienöffentlichkeit“ in einem offenbarenden Zeugnis der Apothese ihres gefühsduseligen Wendehalses ….äh …. ihrer Staatsoberhäuptin mit quasireligiösen Suggestionen oder Verheißungen beiwohnen durfte, könnte man karnevalesk sinnieren, dass die Dame sich eventuell doch zu sehr an Richard Wagner orientiert ……

      Was soll’s …. ist halt bald Basler Fasnacht, da darf man doch ein wenig spinnieren ;-)

    • Ich bin nicht wichtig, solange ARD, ZDF, die Zeit, die SZ und SPON dem Wahrheitsministerium treu dienen.

    • … Hopfenverbot (Rauschmittel) …
      Nee, nie.

      Hopfenbier ist für eine Regierung ausgezeichnet gut.

      Der Hopfen macht ja keinen Rausch, sondern der Alkohol; Hopfen beruhigt und macht schläfrig, und Hopfenbier geht als mildes Sedativum durch. Gibts für eine Regierung was besseres als ein Volk das sich freiwillig und gern dem „Genuß“ eines Getränks hingibt, durch das es abgedämpft und schläfrig wird, einerseits, und andererseits durch den Alkohol sich sein Bewusstsein benebelt? Ich bin felsenfest überzeugt, gäbe es, wie einst, Biere mit Bilsenkraut, Fliegenpilz oder Tollkirsche etwa, statt Hopfen als Würze, Leute wie Merkel, Gabriel, von der Leyen gar nicht zu reden, wären sonstwo, aber gewiss nicht in der Regierung.

      t.

  6. Sie sind wie die Beatles...
    …immer wenn man im großen Ganzen denkt: Hm, das sollte ich jetzt demnächst aber vielleicht mal genauer überdenken, liest man hier die Akkorde und den Text. Oder vielleicht sind Sie sogar eher Bob Dylan, der hat ja noch mehr noch früher gewusst. Immer.

  7. "REPUBLIK VON LANGWEILERN"....................
    diese gefahr sieht heute morgen SPON……………………ein bedauernswertes ergebnis eines beklagenswerten denkens, das sich selbst verabsolutiert und als alleinseligmachendes monopol im austrocknungsgefährdeten linken feuchtbiotop beschaut ! mann oder frau könnte auch geistige inzucht intellektuell überzüchteter parallelwelten sagen.

    nun, solange wir dies hier in der zeitung zu lesen bekommen incl. der „hinterlasse eine anwort“-schreiber und schreiberinnen sehe ich diese akute gefahr des langweilens nicht.

    und wir sind ja medial umgeben von kömodianten, die sich für ernsthafte politikerinnen und politiker halten und jeder spielt seine durchschaubare rolle: als geschichtseingehende heldin, als krokodil, als angsthase, als feigling, versagender bürokrat oder als suppenkaspar !

    die anhimmelung des kurdenkillers und die aktive unterstützung eines neuen geozids durch wiederholungtäter…………..wer schreitet da ein ?

    wo bleibt der aufschrei der linken, der antifa, der sozialistischen internationale, der ostereiermarschierer, der naturfreundejugend, der grünen kirchenfrau, die das T am wortende nicht sprechen kann, der pazifisten und jungsozialisten, der neuerdings so wortgewaltigen kirchenfürsten und des tagespolitikers bischof fürst aus freiburg oder gar der gänzlich sprachlosen UN-organisationen ?

    was sagt der ansonsten eloquent moralisierende aussenminister, der kopfabhackenden regierungen die unterwürfigste aufwartung macht !

  8. ultima ratio regis
    Als unsere Fürsten hier im Nordosten das „ultima ratio regis“ beim Kanonenguss mit anbringen ließen, da ging es eben um letzte Gründe und Mittel. Die aktuelle nervöse Empfindlichkeit von (beliehenen, nicht geerbten) Machthabern und Herrschern der öffentlichen Meinung, einschließlich Prantlhausener Redakteure, ist eben nicht „ultima“, und das merken die Leut.
    Friedrich, der Spötter, konnte bei einer Karikatur noch anweisen „niedriger hängen“, die Inquisitoren der political correctness schreien da alsbald nach dem Staatsanwalt.
    Und wundern sich anschließend über Politikverdrossenheit und Wahlausgänge.
    Und natürlich, ein alter Soldat freut sich auch an den schönen Bildern, danke dafür, Don.

  9. Tut mir leid, Don Alphonso...
    …aber ich denke: das ziehen die durch. Mit der ganzen „Härte des Gesetzes“.

    Das sind ja schließlich nur blöde Deutschmichel, und von denen hat man Namen, Wohnort, Alter usw. An irgendjemandem muß sich der „Rechtsstaat“ doch abarbeiten.

    Das traurige ist: als ich über den Vorfall las, tat ich das auf ZEIT online – direkt, nach dem ich diesen Artikel gelesen hatte:

    http://www.zeit.de/2016/04/piraterie-asylbewerber-somalia-verdacht/komplettansicht

    Und der Artikel führte mich zu jenem:

    http://www.zeit.de/hamburg/politik-wirtschaft/2015-02/hamburg-somalia-pirat-resozialisierung

    So weit ist es gekommen – wir haben in Deutschland ehemalige PIRATEN frei herumlaufen, und und können sie weder abschieben und wie im 1. Artikel geschildert nicht mal bestrafen…und die „volle Härte des Gesetzes“ ist nur noch für die Deutschen da.

    • Versorgungs-Vollkasko für somalische Folterer
      „Die Zeit“ verkauft das allen Ernstes als Stärke des Rechtsstaats. Ohne die geringsten Bedenken zu haben, ob es sich nicht eher um einen Amoklauf desselben handeln könnte.
      Dass das Immigrations-Helfersyndrom zu Doppelstandards führt, ist nicht neu. Das gilt nicht erst seit dem bekanntgewordenem Verhalten von NRW-Justiz und -Judikative mit ihrer bemerkenswerten Wurschtigkeit.
      Als Dummkopf mit deutscher Staatsangehörigkeit wird man seit Kurzem bestraft, wenn man eine Wohnsitzänderung nicht innerhalb von zwei Wochen anzeigt. Als kluger Immigrant belohnt, wenn man seinen Reisepass vernichtet.
      Politik und Staatsbürokratie kriegen das mit den Doppelstandards locker in den Griff: Wenn es keine Grenzen gibt und Nichtvorhandene beliebig überquert werden sollen, bleibt nur, das vorhandene obsessive Gängelungsbedürfnis gegenüber den Staatsbürgern auszutoben, auf die man sicheren Zugriff hat.

    • Jammer
      Besten Dank für Ihren Hinweis auf die Recherche von A.Kunze „Die Spur des Piraten“(, auf diese „Hamburger-Website“ verirre ich mich nämlich nicht mehr) ….. die im Subtext ja doch Empörung über die Perversion eines Rechtstaates transportiert, der die Täter schützt ….. die ihrerseits zudem vom Staatsversagen u. dem „Offene-Grenze“-Genuschel der überheblichen Totalversagerin mit der Richtlinienkompetenz profitieren ……

  10. Gscheid
    Guten Morgen lieber Don und schönen Gruß von der falschen Seite der Donau!
    Ein sehr treffender Text zur Situation. Natürlich war der Panzer, zumal wohl einem Königstiger von 1943 nachempfunden, nicht witzig. Doch und das haben Sie sehr feinsinnig heraus gearbeitet, spricht der Motivwagen Bände, zeigt er doch Volkesstimme und -meinung an. Es breitet sich diffuse Angst und ein Unwohlsein über den nicht zu bremsenden Zustrom der Migranten aus. Fragen: Wie soll das weiter gehen? Schaffen wir das wirklich? bis hin zu: Nehmen Sie mir etwas weg? Verändern die unser Land? machen sich viele.
    Antworten kommen weder von den Medien noch von den Politikern, die – so scheint es zumindest – nur planlos reagieren, statt kraftvoll zu agieren. Bürger fühlen sich allein gelassen, wahrscheinlich genauso wie die zig Tausend Asylbewerber, die stundenlang vor irgend welchen Ämtern warten müssen.
    Der Staat wirkt schwach und hilflos, scheint planlos zu taumeln und das waren in der Geschichte schon immer die Stunden der „Einfache-Lösungs-Verfechter“ Menschen wollen in Stresssituationen einfach Lösungen. Nicht nachdenken, handeln! Doch das führt eben nicht zu wünschenswerten Ergebnissen. Gefordert sind jetzt Politiker und Anführer, die realistisch die Situation beurteilen und rational handeln. Man muss dem Volke zuhören und auch sagen, was Sache ist. Es hilft nichts träumerischen und ideologischen Visionen nachzuhängen und wie die AFD von reinrassigen Landstrichen zu träumen, wo die Zeit bei 1955 stehen geblieben ist oder aber tief linksideologisch von der Abschaffung der Deutschen Nation und ihrer kriegerisch Preußisch verbrähmten Erbsünde zu faseln. Wenn wir auch in Zukunft mehrere Hundertausend Asylbewerber pro Jahr bei uns aufnehmen wollen, dann gilt es jetzt die Probleme zu benennen und zu analysieren.

    1: Die große Anzahl muss „menschlich“ untergebracht werden, d.h. der soziale Wohnungsbau vom Staat muss wieder angekurbelt werden. Bedarf liegt bei deutlich über 1 Mio Wohneinheiten. Nun mag man sich erinnern, wie viele in den letzten Jahren gebaut worden sind.

    2: Ausbildung, Weiterbildung, Sprachintegration. Viele „ungebildete“ Deutsche haben heuer schon Schwierigkeiten einen gut bezahlten Job zu finden, wie soll das dann den Menschen gelingen, die nicht unsere Sprache sprechen? Außerdem was ergibt sich für ein Aggressionspotential, wenn Menschen hier auf Jahrzehnte nur Hilfsarbeiten leisten werden können? Es muss ihnen also der Weg nach oben auf die soziale Leiter geöffnet werden, wer hinauf will, der kann es schaffen, wenn er sich müht.

    3: Kulturelle Divergenzen, hier gilt die strikte Trennung von Kirche und Staat. Religionsfreiheit ist ein Grundrecht, aber bei weitem nicht das dominierende! Es bricht an der Unverletzlichkeit der Person (Stichwort Beschneidung), der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und der Gewaltenteilung. Das muss verteidigt werden, dafür haben unsere Vorfahren lange gestritten. Klar ist jedoch, dass bei sich ändernden Gesellschaften, diese Rechte erneut verteidigt und erstritten werden müssen. Grundrechte fallen nicht vom Himmel und werden bestimmt nicht durch das Verteilen von „Benimmregeln“ in Köpfen und Herzen verankert!

    4: sozioökonomische Faktoren: Wenn ein Großteil der Hilfesuchenden männlich und zwischen 16 – 32 Jahren alt sind, dann wollen diese jungen Burschen irgendwann auch mal eine Partnerin haben. Nur treten sie dann mit der paarungswilligen Urbevölkerung in direkte Konkurrenz um die dann knapp werdende Ressource Frau. Das wird sich irgendwann in Gewaltätigkeit austoben, kann gar nicht anders sein.

    5: Kulturelle Erweiterung: Was die Italiener, die Türken, die sonst wer, die hier seit Jahrzehnten bei uns leben erreicht haben, ist eine kulturelle Erweiterung, das will wohl niemand mehr missen. Es gilt also auch die Vorteile der geordneten Zuwanderung zu benennen und die Chancen.

    Man kann also nur subsummieren: Liebe Politiker, Ihr wolltete Euer Amt und Eure Macht, habt Euch darum beworben, weil Ihr gestalten wolltet, herrschen. Dann tut es jetzt, Ihr seid nicht nur gewählt, um bei Sonnenschein auf der Brücke zu stehen, sondern auch bei schwerer See und Orkan. Der Staat sind wir, das Volk, von dem ja angeblich alle Gewalt ausgeht. Wenn wir nicht wollen, das irgendwann echte Panzer fahren, dann solltet Ihr handeln, solange es noch geht.

    Das Problem schafft Ihr nicht aus der Welt, wenn man Sündenböcke sucht und die Aufmerksamkeit auf unwichtige Dinge – wie geschmacklose Papppanzer -lenkt und hofft so alles andere vergessen zu machen, denn die Angst bleibt.

    Ich glaube, dass dieser Staat mit all seinen Möglichkeiten und Freiheiten verteidigungswürdig und es wert ist, ihn stolz mit Leben zu erfüllen. Doch ist das jetzt eine der Bewährungsproben, an denen sich unsere Zukunft langfristig ändern wird. Wir haben es in der Hand und müssen uns wohl überlegen, was wir schaffen können und was ideologisch verträumte Wünsche sind, die von Menschen nicht zu erfüllen sind.

    PS: Werter Don, liegt der Tegernsee denn nicht auch auf der falschen Seite der Donau?

    • @ Gscheid
      Zitat: „Wenn wir auch in Zukunft mehrere Hundertausend Asylbewerber pro Jahr bei uns aufnehmen wollen…“.

      Wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wär…

      Es geht nicht um „reinrassige Landstriche“, sondern um den Erhalt einer „kulturellen Identität“. Mir ist meine Heimat und die der Altvorderen etwas wert. Wenn Sie so wollen, bezeichnen Sie mich als Kultur-Rassisten.

    • @Schwarzbuch Verlag
      „Natürlich war der Panzer, zumal wohl einem Königstiger von 1943 nachempfunden, nicht witzig.“

      Ich fand das witzig.

      Außerdem zeigt es eine Zivilcourage, die wir kultivieren müssen, weil wir sie in Zukunft noch brauchen werden.

    • Historisch korrekt
      Also, ein Königstiger ist das nicht, sondern ein recht gut getroffener Tiger (I). Das Fahrzeug mit der Nummer 142 wurde in Tunesien eingesetzt. Der Nafri-Bezug ist definitiv gegeben :-)

    • Beide Seiten der Donau...
      …liegen auf der falschen Rheinseite!

    • @T.I.M.
      Und beide Seiten des Rheins und beide Seiten der Donau liegen auf der falschen Seite der Alpen, nämlich der nördlichen und halt nicht da, wo die Zitronen blühen.

    • Titel eingeben
      Sehr geehrter Herr Verleger:

      Es handelt sich um eine sehr gelungene Nachbildung des PzKpfw (Panzerkampfwagen) VI „Tiger“ SonderKfz 181 mit Anti-Haftminenbeschichtung Zimmerit. Lediglich auf der linken Seite des Turms und der Wanne waren kleine Defekte in der Beschichtung zu erkennen. Diese haben wohl letztendlich zu den Unannehmlichkeiten für die Besatzung geführt haben. Der PzKpfw VI Tiger II Sdkfz 182 (inoffiziell als „Königstiger“ von den Alliierten bezeichnet) wurde erst zwischen 1944 und 1945 eingesetzt, wogegen der Tiger I bereits 1942/1943 auf dem nordafrikanischen Kriegsschauplatz gegen die West-Alliierten, jedoch nicht gegen die im Maghreb lebenden Bewohner eingesetzt wurde. Rassistische oder diskriminierende Bezüge lassen sich in dem Kampfmittel nicht erkennen, da der Afrikafeldzug vorwiegend zwischen Kombattanten heller Hautfarbe stattfand. Bei einer erneuten Auflage oder Überarbeitung Ihres Traktats an dieser oder einer anderen Stelle bitte ich diese relevanten Einzelheiten zu berücksichtigen.

  11. Grüße von der falschen Seite der Donau
    Lieber Don,
    ich lese Ihren Blog normalerweise stillschweigend, doch immer mit dem größten Vergnügen – auch wenn ich von der falschen Seite der Donau stamme. :)
    Nachdem sich eine Freundin heute morgen im Zug über die Panzerbauer und deren niedere Absichten echauffierte und ich mich ebenfalls darüber hätte echauffieren sollen, weshalb ich schon dachte, dass langsam aber sicher alle durchdrehen, kam Ihr neuester Beitrag genau zum richtigen Zeitpunkt.
    Danke dafür und weiter so!

  12. Die halbe Wilde A.Merkel
    weint aber tatsächlich an der Seite ihres Tributherren ERdogan
    „über die schlimmen Verbrechen Russlands in Syrien“.

    Es wäre mir lieber, sie würde sich öffentlich ihr Heroin einpfeifen und still in der Ecke liegen.

    Und apropos „Papppanzer“: vllt. war das Modell gar kein Eigenbau, sondern ein Ausleih von Uschis Armee.
    Der eigentliche Fehler der Narren war, dass sie den Panzer nicht rosa gestrichen haben und rosa Pustewölkchen aus dem Rohr kommen ließen. Rosa hätte ihnen niemand etwas gekonnt.

    Ich bin im Übrigen sehr erstaunt, dass unsere wichtigste Frau d.W. nicht selbst zu diesem gravierende EReignis Stellung bezieht und die Bürger erzieht: Umerziehungslager werden das Nächste sein, was diesem Typus von Politikern einfällt- diesseits und jenseits der Donau.

  13. Empörung ...
    Ob jemand seinen demonstrativ vorgezeigten, unbedingten Idealismus ernst meint, zeigt sich immer dann, wenn er grad unbequem oder ein wenig unpraktisch ist. Prantlhausen zum Beispiel ist gerade sehr, sehr milde gegenüber der Türkei, ein Schelm, …

    Es ist ziemlich eklig, auf Frauen und Kinder schiessen zu wollen. Es ist – also, da wo ich herkomme – noch ein bisschen ekliger, das Geschäft durch andere besorgen zu lassen, weil man sich selber zu fein dafür ist. Der Gipfel der Ekligkeit ist dann erreicht, wenn man das Schiessen auf Frauen und Kinder nicht nur gegebenenfalls andere besorgen lässt. Sondern den anderen auch noch einen bezahlten Freibrief dafür ausstellt, absichtlich und mit Gusto auf zusätzliche Frauen und Kinder zu schiessen. Also genau das, was die Türkei gerade mit Kurden macht.

    Das muss jene berühmte Willkommenskultur sein, für die Prantlhausen berüch, äh, berühmt ist. In Verbindung mit jener unbedingten Achtung der Menschenrechte, die in Migrationsfragen als Banner ins Feld getragen wird.

    Wenn man das verstanden hat, erschliessen sich auch Artikel über angebliche Volksverhetzung im Fasching mit falsch beschrifteten Pappmachepanzern unmittelbar. Denn dabei geht es um die virtuellen, also wahrhaft universellen, Menschenrechte zukünftiger deutscher Rentenzahler. Und nicht um die praktischen Menschenrechte jener anderen Frauen und Kinder, um deren unbedingte Achtung in Form von Gräberfeldern sich der Sultan gerade eifrig bemüht.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

  14. Vom Kriege - Carl von Clausewitz
    Sechsundzwanzigstes Kapitel: Volksbewaffnung (vorläufig nur Tiger I-Imitat als dezente Andeutung)

    „Der Volkskrieg ist im kultivierten Europa eine Erscheinung des neunzehnten Jahrhunderts. Er hat seine Anhänger und seine Widersacher, die letzteren entweder aus politischen Gründen, weil sie ihn für ein revolutionäres Mittel, einen für gesetzlich erklärten Zustand der Anarchie halten, der der gesellschaftlichen Ordnung nach innen ebenso gefährlich sei wie dem Feinde nach außen, oder aus militärischen Gründen, weil sie glauben, der Erfolg entspräche nicht der aufgewendeten Kraft……“
    .
    Weitere Quellen: CvC, Sechstes Buch „Verteidigung“

  15. Berlinbeschuss nicht nötig
    Geldhahn abdrehen und die Donau für Nordasylanten dicht machen reichen. Der Rest ist ein Selbstläufer:

    Die Berliner Polizei meldet sich zur Eigensicherung 99% krank, 1% heftet hinter Panzerglas die Anzeigen ab. Nach vier Wochen: Verfahren eingestellt. Dies ist eine maschinelle Mitteilung ohne Unterschrift, Staatsanwaltschaft Berlin.

    Den öffentlichen Raum beherrschen islam. Sittenpolizei und Kriminelle. Sitte und Ordnung stellen erstere her, die Umverteilung, rote Kernkompetenz, letztere. Grüne & Feministen lernen zweihäusige Fortpflanzungen in Schnellkursen auf öffentlichen Plätzen kennen.

    Kein einziger Schuss gefallen!

    • Über die Reaktionen der Berliner Polizei auf Kleinkriminalität hört man einiges. Ich sah mal, wie ein Typ bei der Kulturbrauerei auf eine Wand sprayte – und die Polizei fuhr vorbei und hielt nicht mal an. Bei uns hätte man den sofort kassiert und dafü gesorgt, dass der das nicht nochmal macht. Das ist schon ein Unterschied.

    • Nordasylanten
      Ich vestehe Ihren Ansatz, doch sollte Bayern fuer zukuenftige innerdeutsche Asylsuchende (zB aus Suedwesten) offen bleiben. Den Integrationskurs mit Tracht und Mundart buch‘ ich schon mal.

      Spass beiseite, diese innerdeutsche Migration gibt es mE schon und wird sich verstaerken, wenn die Berliner Republik so weitermacht – und sich Bayern die noch bestehende Eigenstaendigkeit bewahren kann.

    • Spätestens, wenn es um die Einschulung der Kinder geht, werden sie alle zu gefühlten Bayern.

    • @Berliner Polizei
      Wer Polizisten beschimpft, verachtet und null Anerkennung zollt für das, was sie leisten, hat am Schluss die Polizei, die er haben möchte – muss aber dann hinnehmen, dass es in manchen Stadtteilen schon zugeht wie zum Teil in der Dritten Welt. Aber das ist gewollt.

      In Berlin ist der Kampf gegen die Polizei Teil der Antigentrifizierung, denn ohne funktionierende Polizei fährt keiner mit seinem neuen SUV in die Stadt rein.

    • Jo mei
      Ich warte ja immer noch auf den eigentlichen Clou und Hutzaubertrick der CSU … der zu meinem Bedauern bisher nicht mal als staatspolitische Drohung am Horizont winkt: Den (aus humanitären Gründen, zur Aufrechterhaltung des Staatswesens oder aus sonstigen hübsch ethisch dekorierten Gründen) unvermeidlichen „Austritt“ des Freistaates Bayern aus dem Föderadingsbumskonstrukt BRD und der Herstellung bayrischer Souveränität (aber bitte ohne derer von Wittelsbach) ….. so’n bayrisches Monaco stelle ich mir doa vor ….. Vielleicht wollen die Ösis dann auch mitmache ….. Jedenfalls würden bzgl territorialer Hoheit, Grenzverteidigung oder -schließung, Bundespolizei oder net u.Ä. sicherlich mehr Klarheit und Handlungsfreiheit herrschen……

  16. Die Mutter aller Watschenbäume...
    da mußte ich herzlich lachen.

    In den Kommentaren auf zu den „Panzerartikeln“ ZON war das ganze von Ihnen beschriebene Spektrum ausgebreitet, die Gutmenschen, die Bessermenschen und Bestmenschen, die sich in Schnappatmung überbieten.

    Dann auch das Dunkel-Deutschland, das , unsensibel wie es ist, noch nicht einmal verstanden hat worin das Problem besteht.

    Wirklich treffend von Ihnen beschrieben.

    Es gab mal Zeiten da haben Erziehungsberchtigte mit einer Watschn den überbordenden Aktionen Ihrer Sprößlinge zumindest eine Unterbrechung des wüsten Treibens erwirken können. einen Moment um innezuhalten und sich neu einzunorden.

    Vielleicht kommt dieser Moment ja im März wenn der Souverän in seiner großen Weisheit die Rangfolge seiner Günstlinge neu ordnet.

    • Ich bin ja gespannt, ob sich der Kurs der Zeit als Asylnationalisten sozialer Prägung langfristig auszahlt. Dagegen ist ja der Bayernkurier vielschichtig. Aber sie sin halt froh, mal wieder irgendwo im Süden etwa Schändliches von Biodeutschen zu sehen.

      Rockolding habe ich mir angeschaut. Das wäre in sich wirklich ein überregionales Thema gewesen. Aber so etwas würde die Zeit nie machen.

  17. Der Sinn der Schreiberei....
    … ist und bleibt das Salär gute Gedanken geistigen Stuhlgangs unverdaulicher Nachrichten in verschlüsselten Sätzchen mit der Hoffnung auf besseres Verständnis in DSchland, wo Papppanzer mehr schrecken als alles andere.

    • Es geht wirklich ums Brückenschlaqgen. Wenn die Kampagne weiter geht, würde ich in der Region bei keinem Helferkreis mitmachen wollen. Die Leute stehen eh schon unter massivem Druck von allen Seiten. Wenn da wirklich mit der ganzen Härte agiert wird, muss man sich halt überlegen, wo man steht. In Hamburg ist das leicht. Aber bei uns auf dem Dorf?

  18. Merci, Don!
    So schaugts aus und guad, daß amoi oana gsagd hod.

  19. auch hierzulande,
    allerdings ist die Polarisierung bereits etwas weiter gediehen, Arkana werden bemüht und in Konsequenz der Verfassungsschutz. Im lieblichen Weinviertel.
    http://noe.orf.at/news/stories/2756654/

  20. Papp-Panzer
    Es ist Fasching, und da sollte man die Leute auch mal Merkwürdiges tun lassen. Aufoktroyieren der gerade geltenden Regierungsmeinung ist kontraproduktiv und fordert Trotz heraus, nicht nur den der eigentlichen Akteure übrigens.

    PS: Gutes Blog, ich warte nach 2-3 Tagen immer schon auf den nächsten Beitrag.

    • @Alex Helpful
      Das war mal Kern das Faschings/Karnevals/Fastnacht etc., dass ohne Angst vor Repressalien alles ausgesprochen werden durfte.

      Man sieht, wo wir wieder stehen.

  21. Toll
    Vielen Dank! Sie schreiben mir aus dem Herzen – wir müssen alle mehr Verständnis füreinander haben. Nichts wird besser, wenn man von „den Deutschen“ ein absurd korrektes und jederzeit vorbildliches Verhalten erzwingen möchte und sich gleichzeitig größtmögliche Toleranz und Wohlwollen gegenüber allen „mit Migrationshintergrund“ wünscht.
    Menschen sind Menschen und auch Bayern, Ostdeutsche und Salzhemmendorfer haben ein Anrecht darauf, nicht pauschal verdammt zu werden.

    • Gern geschehen. Die andere Seite ist seit Köln in der Defensive, da freuen sie sich halt über leichte und plakative Opfer.

  22. Titel eingeben
    Die Ereignisse zeigen nur, wie wenig die Presse überhaupt noch die Welt um sich herum versteht und scheinbar nur noch um die eigenen Aufgeregtheiten kreist.

    Es gehört zum Wesenskern des Karneval, die Mächtigen zu kritisieren, zu ärgern, ja auch ein wenig zu bedrohen. Karneval ist eben nicht nur Kamelle werfen, Umtata-umtata, Kostüme und Männer mit komischen Jacketts und Schiffchen auf dem Kopf. Karneval ist seit dem 19. Jahrhundert auch ein Fest der Bürger und der Freiheit, ja der Anarchie, und daher im Grund auch eine sehr ernste Sache (wie Mitglieder von Karnevalvereinen bestätigen dürften).

    Man mag den Wagen daneben finden – ich finde die legen damit genau den Finger in die Wunde. Ansichtssache, kann man kritisieren.

    Aber diese ständigen Verbotsforderungen halte ich für unterträglich. Das hat sowas von „unreife Kinder rufen nach ihrne Eltern weil sie mit ihren Freiheiten nicht umgehen können“. Schon blöd, wenn die Rufenden aber genau die sein sollten, die damit umgehen können sollten, schon beruflich.

    • Fairerweise wird man sagen müssen, dass weitere „Asylpakete“ tatsächlich solche Komponenten beinhalten werden. Hier ist es noch ein Witz, aber die Östereicher sagen schon offen, dass sie die Armee auf den Balkan schicken wollen.

    • Titel eingeben
      Q.e.d. – wenn dem Betrachter das Lachen im Halse stecken bleibt, hat der Karneval ja eines seiner Ziele erreicht. Sagt einer, der grad dem Treiben am Marienplatz in München entronnen ist. V.a. einer Gruppe von gelb-blau gekleideten Menschen, die vermutlich auch nicht mehr hören wollten, sie hätten sich ausgerechnet dann als FDP Mitglieder verkleidet, wo andere es mit Räuber, Pirat und Cowboy halten.

    • deja vue
      Umtata-umtata, Kostüme und Männer mit komischen Jacketts und Schiffchen auf dem Kopf.

      Ach sie BUNDESWEHR – sagen Sie das doch gleich!

    • Wesenskern des Karneval
      @greenbowler,
      haben Sie zufällig am Freitag die Fernsehsitzung gesehen?
      Keine Spur davon, die Mächtigen zu kritisieren. Eine reine Merkel Propagandasendung.
      Nur gegen den Seehofer ging es als einzigem überregionalen Politiker!
      Was dar geboten wurde, war eine Bankrotterklärung der politisch-literarischen Fastnacht,
      auf die Mainz eigentlich stolz sein konnte.
      .
      Wenn das alles so weiter geht, wird sicher bald wieder §95 a Reichsstrafgesetzbuch eingeführt
      und Kaiser durch Bundeskanzlerin ersetzt.

    • Die Österreicher,
      sagt der Hausherr, sagen schon offen, dass sie die Armee auf den Balkan schicken wollen.
      .
      Na ja, wenn man halt noch so eine Armee hat…

  23. Freude oder doch mehr Sorge
    Wenn man solche Texte liest dann weiss man nicht ob man sich freuen soll oder ob man sich erst recht Sorgen machen sollte. Freuen will man sich weil es anscheinend noch Authoren gibt die dem Wueten der Moralisten nicht mit Beifallklatschen begegnen. Aber da ist auch die Sorge darueber dass wir schon soweit sind dass wir uns durueber freuen wenn sich noch jemand oeffentlich dagegen ausspricht dass wir auch noch den Humor den Moralhygienikern zur Saeuberung ueberlassen. Die Tatsache dass selbst der Author dieser Zeilen und alle Kommentatoren glauben ihre Meinungsaeusserung mit einer Distanzierung von der Geschmacklosigkeit des Panzers einleiten zu muessen, staerkt nicht unbedingt mein Vertrauen in Behauptungen dass das Regiment des gesunden Menschenverstandes zumindest auf dem suedlichen Donauufer unangefochten ist.

    • Ich glaube, da gibt es einfach einen Riss in der Gesellschaft zwischen dem gleichgerichteten Journalismus und den Sprechblasen aus der Politik – und denen, die das alles am Boden miterleben. Ich warte ja nur auf den Versuch, den Zugang zum kleinen Waffenschein zu erschweren. Der Panzer hatte halt das Pech, in einem sehr schwierigen Moment von einem bekannten Schauspieler – mit dem ich übrigens in Jugendtagen befreundet war – abgelichtet zu werden.

    • Alte Fußballweisheit
      …entscheidend ist auf dem Platz.

      Schon ein bisschen blöd, wenn man die eigene Welt von einem Karnevalswagen bedroht sieht oder von Karikaturen.

    • Charlie Hebdo würde von den guten Deutschen in den Boden geklagt werden, da bräuchte es keine Islamisten.

    • Titel eingeben
      Letztes Jahr hat man einen Karnevalswagen zu Charlie H. verboten. Da haben Sie es.

  24. Asylabwehr
    Aus verschiedenen Gründen befürworte ich die massenhafte Aufnahme von Flüchtlingen und Armutsmigranten. Das hielt mich nicht davon ab, über die „Ilmtaler Asylabwehr“ herzhaft zu lachen. Tabubruch, Provokation, ein bisschen geschmacklos : warum nicht? Und dann die zweite Ebene: auf der anderen Seite steht „Asylpaket III“. Das Ziel dieser Pakete ist genau das, was die Ilmtaler darstellen: Asylabwehr. Nur bringen es die Schwarzen, Roten, Grünen nicht so schön auf den Punkt. – Der Zusammenhang zählt, wie Don deutlich machte. Das gleiche Gefährt in Ostdeutschland hätte eine andere Bedeutung.

    • geschmacklos
      Geschmacklos ist es nur, weil es zutrifft, dass unsere selbsternannten Eliten mit den Asylpaketen I und II rein gar nicht bewirkt haben. Diese Pakete reichen noch nicht mal als Placebo für den Michel aus.

  25. Bitte etwas mehr Gelassenheit!
    Fein seziert, werter Don, Karneval war schon immer ein „wider den Stachel löcken“, gegen Obrigkeit jedwelcher Art. Wenn jetzt die moralinsauren „Wächter“ loszetern, dann sollten sie bitte nicht die Pappnasen beschimpfen, sondern einen Blick in den ihnen vorgehaltenen Spiegel werfen, auch der Düsseldorfer Prosit-Wagen trifft doch den wunden Punkt unserer politischen Schein-Heiligkeit.

    Jacques Tilly fand die richtigen Worte dazu: „Die Frau soll sich nicht so aufregen (die türkische Generalkonsulin), der Wagen wird ja sowieso eingestampft.“

  26. Satire und Humor
    Lieber Don, und wieder vielen Dank für einen wunderbaren Artikel mit schönen Fotos und aufschlussreichen Links. Dank auch an die Mitschreiber, die den Mitlesern jeweils eigene Fundstellen zur Verfügung stellen.

    Wenn Satire (Spottdichtung, die Zustände oder Misstände in sprachlich überspitzter und verspottender Form thematisiert) nicht einmal mehr im Fasching/Karneval geduldet ist und sich die Staatsanwaltschaft zu Ermittlungen wegen Volksverhetzung berufen fühlt, dann verstehe ich dieses Land nicht mehr. Und bitte, Herr Konrad Moll vom Oberilmtaler Carneval-Verein, keine Entschuldigungen, in meinen Augen waren sie weder unachtsam, noch haben sie etwas falsch gemacht.

    Was die Erregung zeigt: Neben vielem anderen fehlt diesem Land der Humor und die heitere Gelassenheit, mit den Unzulänglichkeiten, Missgeschicken und Wechselfällen des Lebens umzugehen.

    Ich jedenfalls möchte nicht in einem Land leben, dass von Gutmenschen, Political Correctness und Gender Mainstreaming dominiert!

    Insofern ein herzliches „Hel-au“, um die unerwünschten Geister zu vertreiben!

    Herzliche Grüße

    • Die Frage ist wirklich: Ist das nicht mehr unser Land oder nicht mehr das von Frau Merkel und ihren Helfern?

    • Themen fuer Motivwagen
      Die Berliner Gegenpaepstin liest dem roemischen Papst die Leviten, da der mangelnde PC demonstriert (der Jesuit).

      Ein Hoellenbewohner wundert sich, dass jemand seine Zeilen abgewandelt wiederverwendet…dann ist das nicht mehr mein Volk, aeh Land, aeh oder so aehnlich…

      Kann natuerlich nur von einem Faschingsverein mit guter Rechtsschutzversicherung verwendet werden.

  27. Nicht von Pappe...
    Werter Don Alphonso,

    also nee jetzt: Panzer aus Pappmaché? – Na, das geht doch gerade in und aus Bayern realiter viel besser. Sieh, das Gute liegt so nah in München in der Krauss-Maffei-Straße 11…

    Zur Ausrüstung der Türkei gehören auch Hunderte von Leopard-Panzern. Und wunderschön, wie der Geschäftsführer (Spitzname: „Haubitzen-Haun“) von KM-Wegmann leicht transpirierend hier im Fernseh die Rolle der Bedeutung seiner hochwertigen Erzeugnisse erklärte bzw. in Abrede stellte: https://www.youtube.com/watch?v=DiceDOhcPA8
    So schließt sich der Kreislauf der Milliardenspende an die Türkei evtl. doch wieder in Deutschland.

    • Manchmal denke ich, die werten Kollegen des linken Spektrums sollten sich mal zu einem Reservistenstammtisch setzen. Ich mag das auch nicht, aber es hilft beim Realitätsabgleich.

    • ... das Gute so nah? war gestern!
      „Anfang 2016 wurde die KraussMaffei Group für 925 Millionen Euro an das staatliche chinesische Unternehmen China National Chemical Corporation (ChemChina) verkauft“ (Wikipedia).
      cui bono??? und was macht wer jetzt mit den 925 Mio?

  28. Anschwellendes Blockflötenparteiengepfeife
    Da wollten ein paar Ilmtaler die papierenen Asylpaket-Beschlüsse der GroKo mit etwas soliderem Karton unterstützen und nebenbei wohl auch den eher deplorablen Zustand der Bundeswehr (Wehretat: 35 Mia– wo fließt eigentlich das Geld hin?) in Erinnerung rufen.
    Natürlich hätten sie wissen oder ahnen müssen, dass es dafür überregional ganz wüst Haue geben würde, denn so doof, wie sie nun hingestellt werden, sind die Hopfenbauern nicht, bloß dickschädelig und ziemlich immun gegen anschwellendes Blockflötenparteiengepfeife, das nun mehrheitlich aus dem preussischen Norden zu ihnen dringt. Einen tinnitus aurium wird deshalb keiner davontragen und sich schon gar nicht in den Schoß der Mutterpartei zurückscheuchen lassen, wenn er sich von dem erst mal abgesetzt hat. Eher wird er die Signalrufe des moralischen Schiedsrichtertums für eine Art Pfeifen im Wald halten oder für den üblichen Missklang der Bigotterie. Vielleicht haben sich die Burschen und Mädel auch nur überlegt, mit welcher Art Fahrzeug drogenbenebelten Falschfahrern papierloser Herkunft auf der Autobahn am besten zu begegnen sei.
    Ne, auf die Holledauer soll niemand nix kommen lassen. Für die bricht der Don zurecht eine Lanze bzw. eine seiner spitzen Federn, damit uns im Süden und in den Feuilletons im Norden am Ende nicht Hopfen und Malz verloren gehen.

    • Ich glaubem, das ist wie beim „Pack“ und der Facebook- und Twitterzensur: sowas macht sie nur schlauer und besser. Das nächste Mal warten sie einfach auf eine bessere Gelegenheit und schlagen dann los. Solange sie das offen machen, kann man sich damit auseinander setzen. Sobald sie nicht mehr lachen, wird es ungemütlich, und zwar für alle. Dann beginnt nämlich die Wühlarbeit.

  29. Kanonen
    Werter Don,

    beim Betrachten der Kanonen kommt mir unweigerlich die Frage in den Sinn, ob wir diese in Bälde nicht wieder benötigen…
    Nachdem das französische Parlament just den ‚Ausnahmezustand‘ in der Verfassung verankert hat, dürfte es wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, bis auch de Maizière der Meinung ist, dass es notwendig sei, unsere Freiheit bis zur Unkenntlichkeit einzuschränken.
    Gesinnungsethisch sind wir ja schon ein gutes Stück des Weges zur Diktatur vorangekommen, also warum nicht weiter gehen, alternativlos natürlich.

    Pflegt die Kolosse gut, wir werden sie noch brauchen.

    • Der Deutsche lässt sich weitaus mehr Terror gefallen und reagiert nur mit Bargelbeschränkung. Wir haben zum Beispiel keine Debatte darüber, dass die Übergriffe, die jeden Tag stattfunden, nicht auch eine Form von Terror sind – wir lassen das einfach in den Lokalnachrichten verschwinden. Das wäre ganz anders, wenn diese Nachrichten anderen klar definierten Gruppen zuweisbar wären. Insofern vermute ich mal, dass es hier bis zu robusten Antworten sehr, sehr lange dauern wird.

    • @Don Alphonso
      Um bei den Franzosen zu bleiben:
      Das scheint mir die Froschstrategie zu sein; nicht in kochendes Wasser werden wir geworfen, sondern in laues, und dann wird die Temperatur erhöht. Die Zumutungen für die deutsche Bevölkerung werden sukzessive hochgefahren, gleichzeitig werden prophylaktisch die Freiheitsrechte heruntergeschraubt.
      Der deutsche Michel pflegt davon nichts mitzubekommen, bis es ans eigene Herz – äh, Portemonnaie geht. Und ans Auto vielleicht noch.
      Nur wird es dann zu spät sein, und der Tribut, den wir dann zahlen müssen, wird niemandem aus dem gemeinen Volk gefallen.

      Und all‘ die Unken und VTler von heute werden wundersamerweise zu Propheten mutiert sein – welch zynisches Upgrade.

    • Ja, da kommt noch absehbar was auf uns zu. Ich hätte erwartet, dass sich Migranten nach Köln massiv am Riemen reissen, aber es sieht niht wirklich danach aus. Es scheint den schwarzen Schafen egal zu sein.

    • Indolenz
      „Der Deutsche lässt sich weitaus mehr Terror gefallen und reagiert nur mit Bargelbeschränkung. Wir haben zum Beispiel keine Debatte darüber, dass die Übergriffe, die jeden Tag stattfunden, nicht auch eine Form von Terror sind – wir lassen das einfach in den Lokalnachrichten verschwinden. Das wäre ganz anders, wenn diese Nachrichten anderen klar definierten Gruppen zuweisbar wären. Insofern vermute ich mal, dass es hier bis zu robusten Antworten sehr, sehr lange dauern wird.“

      Daran zeigt sich eben auch, welchen Einfluss Politik und Medien noch immer haben: In anderen Fällen würden Übergriffe ventiliert. Hier ist man dankbar, solange sie nur in der Regionalpresse erscheinen, und so bleiben sie halt dort (wenn überhaupt berichtet wird). Kaum jemand macht sich die Mühe, das systematisch zu verfolgen. Und die Polizei ist eben der Büttel der Politik. Bislang jedenfalls.

      Andererseits haben diese Sexual- und Gewalttaten ja häufig auch ein kaum feststellbares ideologisches „Fundament“. Sie gehen vor allem darauf zurück, dass es sich bei den „schwarzen Schafen“ eben um sehr primitive Menschen handelt, die ihre Neigungen teils nicht kontrollieren können, teils nicht kontrollieren wollen (und bevor hier nun wieder die Empörten, die Ihr Blog zuweilen auch frequentieren, einen Herzskasper bekommen: Nein, ich verallgemeinere das nicht auf die Gesamtheit aller Asylsuchenden).

      Ich wundere mich ja auch selbst ein wenig darüber, wie viel passiert, ohne dass etwas passiert. Aber Deutschland ist ein großes Land. Gewisse Formen von Kriminalität hat es schon immer gegeben, und man hat sich in den letzten Jahren auch schon an allerhand gewöhnt, insbesondere wenn es die Mehrheitsbevölkerung betraf. Für die meisten Menschen sind die Einschläge offenbar noch nicht hinreichend am eigenen Leib spürbar, um heftige Gegenreaktionen herauszufordern. Außerdem ist die Indolenz der Deutschen bekanntlich recht groß. Es dauert, bis sie handeln.

      Solche Entwicklungen sind ja auch immer kontingent. Sämtliche Fensterstürze in der Geschichte hätten auch schlichte Fensterstürze bleiben können (und wer weiß, wie oft jemand aus einem Fenster flog, ohne dass man später davon lesen konnte).

      Ich persönlich glaube, dass nicht mehr viel fehlt bis zu einem Flächenbrand. Spätestens wenn hier drei, vier als Asylsuchende eingereiste Terroristen mit Kalaschnikows durch die Innenstädte ziehen und wahllos Passanten erschießen, dürfte die Indolenz der Deutschen aufgebraucht sein und sich ins Gegenteil verkehren. Auch in anderen europäischen Ländern war die Wahrscheinlichkeit, dass es zu brutalen Anschlägen kommt, schon immer hoch. Aber merklich gedreht hat der Wind sich erst, als diese sich ereigneten. Wen hat Paris denn überrascht?

      Allerdings dürften auch die sich ausweitenden sexuellen und räuberischen Übergriffe das Fass irgendwann zum Überlaufen bringen. Die Polizei kann immer weniger Schritt halten, und der Grad an Vernetzung nimmt zu. Es muss dann nur mal den „Falschen“ treffen, und man hat seinen Fenstersturz. Die Furcht vor dem Polizeistaat treibt mich dagegen nicht um.

      In der Sache möchte ich noch anmerken, dass ich Ihnen selbstverständlich zustimme, dass die Keule mit dem Strafrecht in diesem Fall lächerlich und kontraproduktiv ist. Die Neigung, missliebige Meinungsäußerungen mit dieser Keule niederschlagen zu wollen, ist andererseits nicht neu. Viel interessanter finde ich ja z.B., dass ein amtierender Bundesjustizminister allen Ernstes ehemaligen Verfassungsrichtern in der FAZ vorwirft, diese trügen dadurch, dass sie fundierte rechtliche Einschätzungen mitteilen, zur „geistigen Brandstiftung“ bei. Das zeigt sehr schön, wie aufgescheucht der Hühnerhaufen ist. Man sollte sich da nicht täuschen lassen: Die Regierung weiß schon genau, dass das Eis, auf dem sie geht, dünn ist und dass auch die Indolenz im Sicherheitsapparat Grenzen kennt. Dumm nur, dass man diese im Zweifel erst erkennt, wenn man sie überschritten hat.

    • tommy
      „Ich hätte erwartet, dass sich Migranten nach Köln massiv am Riemen reissen, aber es sieht niht wirklich danach aus. Es scheint den schwarzen Schafen egal zu sein.“

      Wieso sollten sich Asylbewerber mit entsprechenden Neigungen auch am Riemen reißen? Köln hat doch die Schwäche des deutschen Staates gezeigt, die große Mehrheit der Täter wird völlig straffrei davonkommen. Was vielleicht Wirkung gezeigt hätte, wäre Anwendung massiver Gewalt durch die Polizei direkt an Silvester gewesen, aber das blieb ja aus (war vielleicht auch zu risikoreich bzw. angesichts der Lage auch einfach nicht möglich, will der Polizei da keinen Vorwurf machen…der deutschen Gesellschaft mit ihrem naiven Hang zur Wehrlosigkeit aber schon eher).
      Köln hat gezeigt, was möglich ist, diese Vorgänge und die Reaktion des linksliberalen Establishments (verschweigen und wegrelativieren wollen) sind geradezu eine Ermutigung, weitere Grenzverschiebungen auszutesten.

    • @tommy
      „Ich hätte erwartet, dass sich Migranten nach Köln massiv am Riemen reissen, aber es sieht niht wirklich danach aus. Es scheint den schwarzen Schafen egal zu sein.“ (Don Alphonso)

      „Wieso sollten sich Asylbewerber mit entsprechenden Neigungen auch am Riemen reißen?“ (tommy)

      Richtig.
      Es ist doch bekannt, dass in Kriegsgebieten Gefängnisse geöffnet werden und wurden. Wir haben hier nicht einen Durchschnitt einer orientalischen Gesellschaft, sondern auch männliche Delinquenten im aktivsten Alter, die sehen, dass Taten, für die sie in ihrer Heimat bestraft werden und wurden, hier folgenlos bleiben. Kann man Straftäter besser motivieren?

      Wenn ohne Kontrollen Staatsgrenzen überschritten werden dürfen, ist doch klar, dass Straftäter, Drogendealer etc. kommen und kommen werden.

    • Man fragt sih schon, wer da blind war, die Polizei oder ie Politik.

    • @Don Alphonso 10. Februar 2016 um 08:06 Uhr
      Nach einem Bericht, der leider nicht mehr existiert und/oder den ich nicht mehr im Netz finde, gibt es pro Tag in Deutschland 6000 von 1.000.000 Migranten induzierte Straftaten. Bei ca. 400 Kreisen (Stadtkreis, Landkreis) wären das 15 pro Tag, also eigentlich überschaubar (nicht mitgerechnet sind die Straftaten, die schon gar nicht mehr angezeigt/erfasst werden).

      Rechnet man das aber übers Jahr, sind das ca. 2.2 Mio Straftaten, d.h. im Durchschnitt ist jeder Migrant 2 mal im Jahr straffällig.

      Das würde aber auch bedeuten, das sich vor allem Straftäter hier aufhalten.

      Leider finde ich die Statistik nirgends mehr, vielleicht kann mir jemand helfen. Sollte dies Zahl (6000) nicht stimmen, nehme ich alles zurück.

  30. Satire?
    Ich persönlich verstehe unter dem Begriff etwas mehr Subversion als ein Herausmumpfen eines „das geht so alles nicht!“. Ich hatte es zunächst für eine Persiflage auf Frau Petrys Äußerungen gehalten, muss aber nun wohl doch feststellen, dass man in meiner Herkunftsregion selbst zu Karneval üblicherweise ein wenig subtiler zu Werke geht.
    Ich bin hinsichtlich des Rechts auf Meinungsäußerung recht liberal eingestellt, insofern ginge das bei mir persönlich ohne viel Aufhebens durch.
    Die Gesetze sind da aber einschränkender und so wird man sehen.

    Ich stehe im Einklang mit der Feststellung, dass die Sache nicht ganz von ungefähr kommt.

    • Wie gesagt: Ich finde das auch daneben. Aber auf der anderen Seite muss man auch sehen, dass die Anwendung von Volksverhetzung auf diese Sache einiges neu definiert. Das geht dann gegen die bürgerliche Freiheit. Man muss das nicht mögen. Aber ih wehre mich dagegen, dass zugunsten der Migrationspolitik und des Staatsversagens die Schlinge um den Hals der Meinungsfreiheit enger gezogen wird. Das hat nämlich auch schon Anzeichen von Terror. Und treibt die Leute in die Arme der AfD.

    • Titel eingeben
      Persoenlicher Geschmack und der Blick aufs grosse Ganze eben.
      Mein laienhafter Eindruck ist auch, dass es sich am Rande, aber noch nicht in der eh schon nicht besonders rechtsicheren Grauzone der Volksverhetzung befindet. Ich saehe letztere lieber zugunsten der Redefreiheit eingeschraenkt, als ausgeweitet.

    • @Don Alphonso - 9. Februar 2016 um 11:48 Uhr
      Die PolCorr ist ja vom Prinzip her schon so konzipiert, dass sie die Meinungsfreiheit einschränken soll – den Menschen soll das Wort im Halse stecken bleiben. So bleibt der Artikel 5 (1) erspart.
      Dieses Konzept nutzt sich gerade ab. Man muss wieder zu härteren Bandagen greifen.

      Auch dies zeigt, wo wir stehen und wohin die Reise gehen soll.
      Aber den Menschen passt das nicht, und es wird nicht funktionieren.

  31. Off thread
    Lieber Don,
    Sie sollten beim Fahren (SUV?) nicht bloggen, dieses lesthagenetische Bucjstabengewustrl birngt Sie nocj im Kopf udn Kargen

  32. Man kann Werte nicht verteidigen, indem man sie aufgibt.
    Großen Dank für diesen weisen Text, lieber Don Alphonso! Ich weiß gar nicht mehr, was ich zu all dem noch sagen kann und soll, was sich in der deutschen Medien-Realität abspielt und wie die deutschen Politiker darauf reagieren. Es sprengt inzwischen fast alle Maße!

    Die deutsche Regierung erinnert mich momentan an die Sowjetunion unter Gorbatschow. Gorbatschow glaubte an Glasnost und Perestroika. Aber seine ‚Partner‘ im Westen? Sie waren an Glasnost und Perestroika nur insoweit interessiert, wie es ihnen half, die Sowjetunion auf die Knie zu zwingen. Das gilt auch für Losungen wie z. B. ‚Selbstbestimmungsrecht der Völker‘ (siehe die Zerschlagung Jugoslawiens) oder ‚Demokratisierung undemokratischer Länder‘ (siehe Libyen oder Ukraine oder – ganz aktuell – Syrien). All das nichts weiter als Mittel zum Zweck, um eigene Interessen durchzusetzen und Länder und Menschen ins Chaos (und Verderben) zu stürzen.

    Es mag wirklich sein, dass Angela Merkel an ihr freundliches Gesicht glaubt und Gabriel an die Segnungen infolge von TTIP. Aber tun das auch alle anderen, mit denen es die deutsche Politik international zu tun hat? Glaubt Erdoğan etwa an Märchen? Glaubt Saudi-Arabien etwa an die schönen Worte aus dem Wortschatz des Gutmenschentums? Und glauben die USA etwa an Partnerschaft auf Augenhöhe?

    Es ist schon erstaunlich, dass nach dem Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland immer davon gesprochen wurde, dass Deutschland nun wieder Verantwortung übernehmen müsse. Aber sieht so Verantwortung aus? Man folgt der USA in ihrer Politik der ‚schöpferischen Zerstörung‘ von Staaten nah und fern (vulgo: Politik der verbrannten Erde), liefert sich ihr selber wirtschaftlich mittels TTIP aus (belly up). Und die Verteidigungsministerin erklärt, Deutschland könne nicht verteidigt werden! (Auf Draghi will ich an dieser Stelle gar nicht erst eingehen.)

    Und was macht… z. B. Frankreich? Bereitet sich mit einer Verfassungsänderung auf den anstehenden Bürgerkrieg zwischen Arm und Reich (Unten und Oben) vor. Dass die Verfassungsänderung der Terrorismusbekämpfung dient, ist, mittel- bis langfristig gesehen nichts als Rhetorik. Welch anderer Ideologie als der des Islamismus können sich die Armen in den französischen Vorstädten schon noch bedienen? Kommunismus etwa? Selbst an die Sozialdemokratie können sich die Armen nicht mehr wenden, sie gehören nicht (mehr) zur ‚Zielgruppe‘.

    Aber vielleicht helfen auch einfach nur mehr Katzenbilder in den sozialen Netzwerken.

  33. Titel eingeben
    die senioreneinrichtung für rüstungsgüter stammt nebenbei von der falschen Seite und musste dort höheren zwecken weichen. man findet hier im bedarfsfall multikulti (bayerische, preussische, türkische, japanische oder chinesische und was auch immer) geräte zur sterbehilfe, wie die im artikel gezeigten beispiele ausgesprochen hübsch und liebevoll dekoriert.
    statt jahreszeitliche narren- und meinungsfreiheit zu verteidigen, werden heute tiefe gräben ausgehoben und es wird ein gnadenloser stellungskrieg der „guten“ gegen die andersdenkenden geführt, harmlose scherze im vermientem (bzw vermeintem) gelände enden furchtbar.
    auf das lächerliche missverhältnis der veröffentlichten wahrnehmung des pappdeckelpanzers in bezug auf die tatsächlichen rüstungsgeschäfte und kriegsunterstützungen unseres landes weist der artikel zu recht hin. inzwischen findet „der russe“ als erzfeind wieder allerhöchste anerkennung und übernimmt selbstredend die verantwortung für das flüchtlingsproblem. so kommt endlich klarheit hinein, wer (als ursache) zu bekämpfen ist, wohin die mündungen gewisser erfindungen demnächst zeigen sollen. der film zum fall barschel zeigt eindrucksvoll, wie wenig moralische skrupel in parteizentralen bei rüstungsgeschäften geherrscht haben, und die fehlende aufklärung des falles, daß diese strukturen möglicherweise nach wie vor existieren. Von dem, was inzwischen weitestgehend folgenlos über die sogenannten nachrichtendienste bekannt geworden ist, ganz zu schweigen. die sogenannten „nachrichten“ stimmen mich zunehmend rat- und fassungslos. daher danke für erhellende artikel wie diesen.

    • Ich muss mal was über die Weltsicht syrischer Nichtsunniten machen. Das weicht deutlih von dem ab, was man hier so liest.

    • Die Situation ist noch viel ernster
      Wir haben hier in diesem Land große Probleme, von denen die meisten gar nichts wissen http://www.situationsansatz.de/files/texte%20ista/fachstelle%20kinderwelten/kiwe%20pdf/KiDs%20aktuell_Fasching.pdf

    • @samsara
      Vielen Dank für den Hinweis! Lange nicht so gelacht!

    • @DonAlphonso
      „Ich muss mal was über die Weltsicht syrischer Nichtsunniten machen. Das weicht deutlih von dem ab, was man hier so liest.“

      Wie meinen Sie das? Dass diese Gruppen (vermutlich berechtigte) Angst haben, dass bei einem Sieg der Opposition in Syrien Islamisten an die Macht kommen und sie selbst dann allesamt getötet oder vertrieben werden?
      Deutschen Medien glaube ich zu Syrien grundsätzlich nichts, kann man alles vergessen (wie zu außenpolitischen Themen allgemein).
      Patrick Cockburn vom Independent finde ich ganz interessant und informativ.

    • Man sieht das an der Untersttzung der Hisbollah, die in Syrien aktiv ist. Im Westen gilt sie zurect als Terrortruppe, in den mehrheitlich schiitischen Regionen dagegen als Retter.

      Wenn man da unten war und die Hisbollah kennt, ist das auch keine schöne Entwicklung – und das triggert gerade die Saudis.

    • @DonAlphonso
      Dass die Hisbollah eine üble Organisation ist, keine Frage…man muss natürlich auch aufpassen, dass man nicht aus den Augen verliert, welche Scheußlichkeiten die und der Iran zu verantworten haben, nur weil Saudi-Arabien in mancher Hinsicht vielleicht noch abstoßender ist.
      Ich finde die ganze Situation sehr schwer einzuschätzen; wenn ich richtig informiert bin, ist ja z.B. auch die Frage, wie die Gemeinschaft der Alawiten einzuschätzen ist, nicht einfach zu beantworten (traditionell scheint das ja durchaus umstritten zu sein, inwiefern die überhaupt als islamisch gelten können; die Hinwendung zu den Schiiten scheint ja teilweise auch eher machtpolitisch als wirklich religiös begründet zu sein). Das ist alles aus mitteleuropäischer Perspektive recht obskur, und die deutschen Medien machen da insgesamt keinen guten Job, Licht ins Dunkel zu bringen.

  34. Titel eingeben
    Hätten die Ilmtaler, statt sich selbst auf den Turm zu setzen, dort je ein Bild von Frau P. und Frau v.St. hingestellt, hätte die Willkommenspresse „Hurra“ gebrüllt. Denn die beiden sind ja unsere Grenzschutz-Flintenweiber. So aber sieht es so aus, als ob die Ilmtaler selber hinfahren wollten. Das geht natürlich gar nicht.

    • Diese formschöne Ausrede haben sie sich selbst genommen. Einer wagte sogar zu sagen, er wolle nicht, dass sich etwas ändert. Vielleicht ruft gerade die IM einer Berliner Stitung alte Freunde aus der StaSi an und überlegt, ob man vom Bund nicht Areale für Erziehungslager bekommt.

    • Fr. v d Leyen sollte dankbar sein
      …denn der Ilmtaler Panzer fuhr – im Gegensatz zu einem Grossteil des Materials, fuer das sie verantwortlich ist, war also eine staatstragende Aktion der Hopfenbuben.

  35. Ich seh auf Twitter schon die Zornesadern schwellen
    Ach, der Zorn der Gerechten selbst ist Ihnen sicher, lieber Don. Oder war es der Zorn der Selbstgerechten? So oder so, das wird man ja noch sagen dürfen. Stellt sich die Frage, ob man Meinungsfreiheit überhaupt hat, wenn sie so heftig diskutiert, sprich weggeblockt, wird.

    Wo Identity Politics sinnlos walten, da hat man sich schnell selbst in eine Ecke intersektionalisiert, aus der man nicht mehr herauskommt. Was bleibt ist wohl, sich den Mund mit Panzertape zu verkleben, um bloß niemanden zu unterdrücken.

    Meine Oma, Gott hab sie selig, pflegte zu sagen „Da Ziagl dea da ghead, der foit da aufn Belle“. Die alte Hopfenbauern, auch a eigne Rass. Und sagte nicht Jean Paul „Die Donau ist der Panzer und Küraß der Seele“, oder so ähnlich?

  36. Um einfach das Ressentiment zu füttern
    und über das moralinsaure Gejaule noch ein wenig herzuziehen: Was möchte man bitte erwarten von Menschen, die es nur auf zwei lausige Semester Theaterwissenschaften gebracht haben? (Nur um ein Beispiel zu nennen.) Wenn ich so ein Studium abgebrochen hätte, dann würde ich auch nur die ganze Zeit jaulen – denn zu anderem wäre ich nicht qualifiziert.

    Und nebenbei. Dieses grüne „Wir müssen(!!!) unmittelbar(!!!) die Grenzen öffnen!!!!!“ das mir heute morgen aus dem Radio entgegen schallt ist doch der gleiche mangelintelligente und dogmatische Dreck wie das allgegenwärtige „Alternativlos“ in der Bankenrettung:
    > Erstens ideologisch (Hier Banken = ein guter Hort der Moral und Stütze unserer Gesellschaft; Dort Migranten = eine garantierte Bereicherung unserer kulturell ach so armen Gesellschaft)
    > Zweitens dumm, denn es gibt immer Alternativen. Und manchmal muss man halt mal kräftig nachdenken. Und damit meine ich nicht das Nachdenken über die möglichen Ergebnisse des Politbarometers.

    Fakt ist doch, dass es weder bei Aufnahme und Registrierung, noch bei der Integration genügend Kapazitäten gibt. Fakt ist auch, dass fast alle Migranten junge Männer sind. Und zwar in einem Alter, dass sie schon jetzt bald 1/11 der Alterskohorte darstellen. Und das ist, anders als 1 Mio Migranten zu 80 Mio Bestandsbürgern, schon ein Brett, dass erst einmal gebohrt werden muss.

    Sehr hörenswert sind in dem gesamten die „Kulturfragen“ aus dem DLF vom letzten Sonntag. Christian Hillgruber, der herausarbeitet, dass wir kein Staats- sondern ein Politik-Versagen haben.

    PS: Sehr schön übrigens das Titularministerium für Kanzlerinnennachfolgerinnen… Köstlich! Meinen neuen Dank für die ebenso distanzierte wie scharfsichtige Darstellung.

  37. Titel eingeben
    Ich lese Ihren Blog gerne und sehe die Dinge ähnlich kritisch wie Sie. Ihre Lanze, die Sie für den geschmacklosen „Karnevalspanzer“ brechen, kann ich aber in keiner Weise nachvollziehen. Für mich ist das kein Scherz sondern Hetze – und ich bin mit dem Wort für gewöhnlich sehr, sehr vorsichtig. Wir hatten das alles schon mal, und wer es nicht glaubt, der kann hier nachsehen: http://images.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.koelner-karneval.info%2FWagen_Rosenmontagszug%2FRosenmontagszug1933_Die_let.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.koelner-karneval.info%2FHistorie%2FKoelner-Karneval-Nationalsozialismus.html&h=266&w=418&tbnid=hnphOI2LGBZz3M%3A&docid=BQ0gKjm7rl2zwM&ei=Rcy5VoHNGMKua_29qpAC&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=6161&page=1&start=0&ndsp=59&ved=0ahUKEwjBg7jpyOrKAhVC1xoKHf2eCiIQrQMIIDAA

  38. Papiertiger
    Liber Don,

    ich glaube, die helldeutschen Denunzianten haben hier den hintergründigen Humor der Bayerischen Panzerbauer nicht verstanden – schließlich war der Tiger I strategisch ein grosser Reinfall (zu geringe Stückzahl, teuer, reparaturanfällig, und sehr durstig), allenfalls kurzfristig ein Propagandaerfolg. So wie auch Merkels Politik.

    Auf der anderen Seite wird unser Donald als „Faschist“ (hart an der Grenze) auf einem Düsseldorfer Wagen ge-„outet“, und natürlich von SPON genüsslich publiziert (http://www.spiegel.de/fotostrecke/rosenmontagsumzug-die-duesseldorfer-karnevalswagen-fotostrecke-134360.html). Ich nehme mal, da gab es keine Anzeigen.

    Wie in diesem, und anderen Ihrer blogs schon von vielen beschrieben, wirds wohl größere „Unfälle“ brauchen, bis nicht nur die politischen Parlamentsmehrheiten sich ändern, sondern auch die Richter, Staatsanwälte, Polizeichefs etc. Das wird allerdings Jahre brauchen. Bis dahin: fest an der vorstädtischen Wagenburg zimmern!

    Cheers,
    Der Onkel

    • @ Onkel, das hatte ich dem Don
      auch schon mitgeteilt (vermutlich schreckte ihn der andere Name-oder bin ich schon wieder „raus“, wie im Forum der Arbeitgeberin). Also, wie richtig erkannt, haben sich die Panzerkampfwagen VI Tiger-Imitat-Bastler zu Reichertshausen ausgerechnet ein Requisit des Dritten Reiches ausgesucht dass in seiner Außenwirkung ein Mythos darstellte, in seinem tatsächlichen praktischen Nutzen und Anzahl eher grenzwertig unausgegoren war. Man könnte ihn, mit Verlaub, quasi mit der derzeitigen Kommandostruktur in Berlin vergleichen.
      .
      Aber ein derart hinterfotziger wie subtiler Fingerzeig war ja wegen der vermutlichen Ahnungslosigkeit der geneigten Zuschauer des Spektakels auf diesem Spezialgebiet sicherlich nicht die Intention der Dorfbuben. Ich frage mich, ist die Geheimbündelei dort in der Hallerthau derart wasserdicht, dass dieses Bauprojekt von keinem der dort zweifellos, wenn auch sicher dünn gesäten, Guten verraten-und in einer Art vice-versa-Verfahren zu den Asylheim-Zündlern einer Vernichtung hätte zugeführt werden können? Oder handelt es sich hier um eine bewusst herbeigeführte Provokation einer Provokation, man also die Legalität genau so strapaziert wie es die Regierung aktuell und fortgesetzt tut?
      .

      Zur Untermauerung des oben zum Papiertiger gesagten:
      „Wie die Einsatzstatistik zeigt, verzeichneten die Tiger-Panzer mehr Verluste durch Selbstzerstörung und sonstige Gründe als durch direkte Feindeinwirkung, was auf die technische Unzuverlässigkeit, die eingeschränkte Mobilität und fehlende adäquate Bergemöglichkeiten dieser schweren Fahrzeuge zurückzuführen ist.“
      https://de.wikipedia.org/wiki/Schwere_Panzer-Abteilung

    • ;0)
      zum ersten Absatz: und keinem ist aufgefallen, wie der Krieg ausgegangen ist, in dem Panzer dieses Modells eingesetzt wurden….

  39. Tiger
    Werter Don,
    ich verfolge Ihren Blog immer gerne. In diesem Beitrag verkennen Sie jedoch den Hintergrund dieses Panzers. Es handelt sich wie heute allgemein nicht mehr bekannt um eine liebevoll gemachte Kopie eines Tiger I, von der NS-Propaganda zur Legende der Panzerwaffe von Wehrmacht und SS im Grossen Vaterländischen Krieg ;-) stilisiert.
    Wer so ein Modell so detailverliebt gestaltet hat, weiss um diesen Hintergrund und ist entsprechend ideologisch einordenbar.
    Bis zum Beweis des Gegenteils handelt es sich also nicht um einfach heimatliebende und besorgte Bürger; dass sie aus der Mitte der Gesellschaft kommen, ist uns allen aber schmerzlich bewusst.
    MfG
    Wolf

    • Sie müssten mir erst mal beweisen, dass sie den „Tiger“ aus genau diesen Gründen achgebaut haben. Nachdem das Ding aber schon vot der Migrationskrie entstanden sein soll, sehe ich den Nachweis als niht erbracht.

      Abgesehen davon: Es gibt haufenweise Spielzeugpanzer, auch er Wehrmacht. Soll man jetzt Revell schliessen? Ist man ein Nazi, wenn man die Messerschmidt baut und ein Verteiiger der Freiheit, wenn man die Spitfire bemalt?

    • @Wolf
      Widerspruch – der Nachbau gerade dieses Panzertyps ist ja Teil der Satire.

    • @ Wolf-Tiger
      „Wer so ein Modell so detailverliebt gestaltet hat, weiss um diesen Hintergrund und ist entsprechend ideologisch einordenbar.
      Bis zum Beweis des Gegenteils handelt es sich also nicht um einfach heimatliebende und besorgte Bürger; dass sie aus der Mitte der Gesellschaft kommen, ist uns allen aber schmerzlich bewusst.“
      .
      Das ist sehr distinguiert ausgedrückt, dass muss man Ihnen neidlos zugestehen.
      Ja und was machen wir jetzt mit den Buben bis „zum Beweis des Gegenteils“ ? Und vor allem wenn „das Gegenteil“ nicht bewiesen wird. Jeweils hundert Stunden Sozialstunden Latrinenputzen in einem Asylantenheim, kaligraphisch identisches Abschreiben von 100 Koran-Versen?
      .
      Ich schätze mal dass die „Angelegenheit“ nach dem 13. März (obwohl die betroffene Provinz da nicht zur Urne schreitet) nicht mehr weiter verfolgt werden wird.

    • Kriegsspielzeug
      Don,

      mit Panzern, Jaegern, etc. spielt man nicht. Barbie ist wieder ok nachdem sie nicht mehr so grauslig duenn ist.

      Man stelle sich vor die Hopfenbauern haetten einen T-34 nachgebaut….

    • an "Wolf", wegen dem Nazipanzer "Tiger" um 12:31 h
      Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Was wäre, wenn die bayerischen Landburschen einen schönen, demokratischen Leopard 2 nachgebaut hätten und dann das Wörtlein vom Asylkompromiss daraufgemalt hätten? Wäre das nicht sogar eine noch infamere Infragestellung unserer verteidigungsbereiten Demokratie und des gesamten Staatswesens überhaupt gewesen? Da hätte man dann den Staatsschutz einschalten müssen, weil zu klären gewesen wäre, ob es sich um einen echten Panzer oder doch nur um eine „volksverhetzend“ aufgemotzte Attrappe handelt. Da hätte ja unser Staat quasi für die Volkverhetzung Pappe gestanden. Man sollte vor den Karnevalszügen in Bayern das Grundgesetz verteilen und in den Schulen lesen lassen. Ein Nazipanzer darf niemals in einen freiheitlich-demokratischen Karnevalszug integriert werden, auch wenn deutsche Panzer jenseits unserer Grenzen – also nicht aus Verteidigungsgründen – längst wieder rollen. Deutschland wird eben auch in Deutschland gegen Deutsche verteidigt, auch wenn es sich um Freistaatler oder Freidenker handelt. Wer darf ein so schönes Hoheitssymbol wie einen Panzer schon zu Karnevalsscherzen missbrauchen?

  40. Themenmonokultur als Nebelwand zum Staatsumbau?
    Geschenkt – die Politik rast durcheinander wie ein kopfloser Hühnerhaufen auf intravenös eingetrichterten Zombie-Kraftfutter-Vitaminen.

    Still und heimlich versinkt wieder die Aktienkultur, Flaggschiff der Vermögensrettungsstrategie der letzten 5 Jahre – wer sich nach Jahren des Zögerns endlich an Index-Fonds herangetraut hatte, die als unkaputtbarf wie Lebensversicherungen angepriesen wurden, hat seit Herbst vielleicht ein Viertel seines Vermögens verloren. Weiteres Abschmieren durch Stopp-Loss-Order ( die greifen, wenn die -mal so billige- Kreditaufnahme zum Aktienspekulationskauf zu riskant wird) wohl zu erwarten.

    Bargeldeinschränkungen werden vorbereitet, um gründliche Negativzinsen als scheibchenweise Enteignung der (kleinen und mittleren) Privatvermögen und Rettung der Pleitestaaten durchsetzen zu können.
    Kauft Leute, kauft – oder spendet für die Quantitative Easing Medizin.

    (Scheinbar hat die Draghikomödie (schöner Karnevalsgag) der Geldflut die Gesetze der monetären Thermodynamik, dass alles seinen Preis hat, doch nicht ausgehebelt).

    Man kann ja dann immer noch saftige Erbschafts- und Vermögensnotopfer beschliessen, um demokratisch und pluralistisch notwendige nationale und soziale Aktionen zu legitimieren, für die ganzen ganz Armen in der Welt.

    Wenn alles Alphabet, Apple, Aldi, Lidl und Bertelsmann gehört, und der letzte begriffen hat, dass er kein Brot mehr zu essen bekommt, wenn er nicht deren Liedchen trällert.

    Irgendwann darf keiner den Umkreis seines Funkmastes mehr als dreissig Kilometer weit verlassen, sonst kann er mit seinem Gesundheitskartenportemonnaieausweisinternettelephon nicht mehr bezahlen, sich ausweisen, seine begründete Anwesenheit legitimieren, oder sein Elektrodreirad aufladen.

    Wer das zweite Mal aufgegriffen wird, bekommt als Angebot, das er nicht ablehnen kann, drei Jahre Strafarbeit Päckchenpacken im Hochregallager von Amazzoni.

  41. Narrenlogik
    Recht und Gesetz ist wandelbar und wurden stets der jeweiligen Zeit angepaßt. So gilt es zu akzeptieren, daß gegenwärtig Papierpanzer auf Karnevalsumzügen ein juristisches Nachspiel haben.

    Fasching, Karneval wurde in der Vergangenheit immer von den Staats- und Stadtmächten eingeschränkt und reglementiert, woraus man doch ersehen kann wie „gefährlich“ die Narren sein können.

    Als Tor oder Narr werden auch Personen bezeichnet, die sich sehr unreif, dumm, tollpatschig, voreingenommen, vorurteilsbehaftet und ignorant verhalten und die sich auf Basis ihrer Unwissenheit als Gelehrte aufplustern, ohne ihre Unwissenheit zu erkennen, weil sie denken, ihre Unwissenheit sei großes Wissen. (Wikipedia)

    Ich mag grundsätzlich weder Gewalt noch ein Hilfsmittel, um Gewalt durchzusetzen.

    Bei einem Faschingsumzug fuhr ein Papierpanzer symbolisch zur Abwehr illegaler, zur Bedrohung werdender Personen durch ein unbedeutendes bayerisches Dorf. Die Menschen haben ihren Dampf abgelassen und vielleicht gegen ein Gesetz verstoßen.

    Die Bundesregierung verkauft Panzer und Waffen aller Art an Leute, denen man wirklich keine Waffen in die Hand geben sollte und nennt dies Friedensmission. Da ist das ganze Jahr über Fasching.

    Was soll´s, morgen ist Aschermittwoch, der Papierpanzer wird, nachdem der als Beweismittel herhalten mußte, Makulatur sein und die Panzer aus deutscher Waffenschmiede zerfetzen weiter menschliche Körper, töten, zerstören.

    Mit herzlichem Gruß
    ObjectBe (objectbe.blogspot.ch)

    • mache hamet immer nonich verstande
      Das war eine Parodie auf die Hilflosigkeit der Asylpakete I und II

      Wer sich heutzutage so alles als intellektuell aufspielt – kopfschüttel

  42. Koketterie, Dein Name sei D. A.
    Denn wie kann man einem böse sein, wenn er sowas schreibt: „er poussiert mit dem Orban.“ Ich habe das Wort „poussieren“ bestimmt zehn Jahre nicht mehr gehört oder gelesen, dabei hatte man hier mal ein Faible für das Benutzen französischer Worte, wenn man sich für das Benutzen des deutschen Pendants genieren würde. Nun aber – wer kann, der kann eben.

    Davon abgesehen – Zu der Geschichte des letzten Jahrhunderts gehört auch das Anlegen unschöner Akten, in denen beispielsweise zu lesen stand: „Der B., der eine Beatfrisur und eine aus dem nichtsozialistischen Ausland stammende Niethose trägt, pflegt eine negativ-feindliche Einstellung zu den Errungenschaften der Werktätigen in unserer sozialistischen Heimat. Als der Polylux durchbrannte, äußerte er: „Typisch Osten“. Der Vorfall wurde im Kollektiv ausgewertet und B. wurde ermahnt, wobei er auch darauf hingewiesen wurde, dass sein ungepflegtes Äußeres seit längerer Zeit Anstoß erregt. B. übte Selbstkritik und will an seiner Einstellung und seinem Auftreten arbeiten.“

    Noch stärkere Beachtung verdienen allerdings die demokratisch begründeten Unterschiede zwischen der damaligen sozialistischen Heimat in der Diktatur und der heutigen Zivilgesellschaft in Freiheit. Besagte Akten blieben dem Volk verborgen, weil man keinen Rechtsstaat und kein Akteneinsichtsrecht kannte. Heute dagegen geht man offen mit den Problemen um und so kann das Volk nun in jeder Zeitung nachlesen, was man von seinen Ausfallerscheinungen hält.

    Insbesondere kann man sich zensurfrei über empathische Berichte über des Volkes negative Gefühle (HASS) und bornierte Weltsichten (mei Ruh will i hobn!) und seine sonstige Defizite (bezahlparkplatzgeschädigt) informieren.

    Was will man mehr?

    Sie sollten mit Ihren eigenen Leuten auf der falschen Seite der Donau also nicht zu streng sein. Ich meine, da gibts noch Ärgere, Misstrauischere, auf der anderen falschen Seite – die sind schon demonstrieren gewesen, weil sie damals bloß argwöhnten, es könne da Akten geben! Ihre Leutchen dagegen, die bloß auf der falschen Seite der Donau stehen – die machen noch Faschingsparty, wenn schon alles in der Zeitung steht.

    Also schießen Sie man bloß nich mit Kanonen uff Piepmätze!

  43. Der Tiger
    @Wolf – Also ich fühle mich von diesem Wehrmachtstigerpanzer nicht angesprochen.
    Es gibt sicher Leute, die behaupten ich wäre deutschnational.
    Aber die wissen halt nicht besser, weil sie sich nicht trauen, persönlich
    nachzufragen. Dazu kann ich nur grinsen.
    Mittlerweile bin ich längst stolz, Europäer mit niederländischem Pass zu sein
    und Frau Merkels Treiben mit tigerhafter Gelassenheit zugucken zu können.

  44. KMW
    @holofernes
    Wer hier ebenfalls glaubt, daß Kommissar „Blienzle“ Kauder es zulassen würde, eine deutsche Panzerschmiede wie KMW München an Chinesen zu verkaufen, den bitte ich um ein Handzeichen…

  45. Artikel 20 (4)
    Bei aller berechtigter Kritik sollte man IM Erika und ihre Mitstreiter nicht unterschätzen, damit meine ich intellektuell wie moralisch. Wieviele Agenden sich mittlerweile überlagern, kann nur ein Chaostheoretiker noch überschauen, und davon gibt es hierzulande zu wenig. Die Fehler und Rechtsüberschreitungen im vereinten Wirtschaftsgebiet sind so grotesk, dass man von einer Agenda hinter den Kulissen ausgehen muss, oder nicht?

    Übrigens ist die Rechtsbeugung (vorsätzlich falsche Anwendung des Rechts) durch deutsche Ämter derzeit millionenfach, denn wie mir mehrere Juristen unabhängig bestätigen, hat kein Zuwanderer über sichere Drittstaaten hier Anspruch auf Unterstützung (Asyl, Sozialhilfe etc.).

    Solche Auszahlungen stossen ganz klar gegen deutsche Gesetze (inkl. Grundgesetz) und jeder Amtsträger, der solche Zahlung anweist, macht sich persönlich strafbar und ist in voller Höhe haftbar und schadenersatzpflichtig.

    Artikel 20 (4) ist deshalb nicht zu weit hergeholt, auch wenn es derzeit erstmal im Karneval angedeutet wird.

  46. Titel eingeben
    Diejenigen, die bisher mit Hilfe von Moral+Empörung Politik betrieben u. die mediale Deutungshoheit inne fast vollständig hatten (+immer noch großteils haben), sehen angesichts der Realität , die sie zu verantworten haben (inkl. Köln + AfD-Aufstieg), ihre Felle etwas davonschwimmen u. kämpfen um verlorenes Terrain, zunehmend auch mit staatsanwaltschaftlichem Einsatz u. natürlich auch während des Karnevals (der gefälligst läppisch-korrekt zu sein hat). Die Kampagne gegen die Hallertauer Panzerfahrer steht im Kontext der gegen Petris Grenzschutz-Äußerungen, sie soll uns weiter einbleuen (für Reformfans auch einbläuen), dass Grenzschutz inhuman + sträflich ist und die Prols von der anderen Seite menschenrechtsverachtendes, gewaltaffines Pack. Ich bin pessimistisch, dass sie in der Lage sind, nach den nächsten Wahlen ihre Strategie zu überprüfen, denn sie sind nun mal Überzeugungstäter (ähnlich übrigens wie die Höckes et al.). Weimar läßt grüßen.

  47. Text verschwunden
    Kann es sein, dass der Text mancher
    Leserbeiträge über den rechten
    Rand heraustritt – dies ist bitte
    nicht ironisch gemeint ;-)

    Ich sehe von vielen Beiträgen
    nur Fragmente.

    • @Frundsberg
      „Ich sehe von vielen Beiträgen
      nur Fragmente.“

      Viele sind das auch.

    • Ihre Graphikkarte wird nicht richtig angesteuert oder ist defekt
      – kann auch heißen, dass (falls es vorher funktioniert hat) Treiber nicht richtig geladen sind und Sie einfach den PC neustarten müssen.

    • Text verschwunden
      Hallo Frundsberg, geht mir auch so, nur Fragmente, rechter Rand fehlt, hab schon alles probiert, ist das ein OS X Problem oder haben die Dosen das auch? Weiß jemand Abhilfe?

    • Falls ein mac: command (Apfel) und - (minus) Taste
      … verkleinert die Ansicht / Frame

    • Ja, das kann ich für ein iPad bestätigen!
      Text eingeben

    • Sie irren -
      Die Welt ist rund und die Köpfe auch. So etwas wie einen rechten Rand gibt es nicht. Wer immer weiter nach rechts geht, kommt links wieder zum Vorschein.
      Lesen Sie mal nach, was diese Truppenteile in schon so alles verzapft haben

  48. Wieder genau auf den Punkt
    Sehr geehrter Don Alphonso,

    auch dieses Mal haben Sie genau den richtigen Punkt getroffen, und den Blick genau auf die Stelle gelenkt, wo´s richtig weh tut.
    Ich finde, wenn man uns den Humor und die Satire nimmt (auch wenn man dabei natürlich über Geschmack streiten kann), dann wird es erst so richtig traurig und düster in unserem Land.

    Grüße von der Kleinen Waldhexe

  49. Titel eingeben
    Jo mei. Eins werden Sie zugeben, Don. Aus Sicht der Empörmaschine wäre es ungleich praktischer, wenn der Pappmachépanzer bei einem Karnevalsumzug irgendwo im Osten aufgefahren wäre. Irgendwo bei Dresden. Auf die Abwägung könnte man dann verzichten, jeder PrantlJoffehausener hätte, was er erwartet und sähe sich in die Lage versetzt, sein Repertoire abzuspulen ohne die Routine zu verlassen.

  50. Ein Leuchtturm in der medialen Dunkelheit
    Vielen Dank für ihre pointierten Blogbeitraege, die Stimmung der Menschen wird ohne übertriebene „Political Correctness“ wieder gegeben und zeichnet eigentlich überdeutlich ein Bild von Deutschland in dem Presse/Regierung sich soweit von den Sorgen und Bedürfnissen der Bürger entfernt hat, dass AfD und Pegida gar nicht anders können als in die Parlamente einzuziehen. Von außen (nicht in Deutschland lebend) betrachtet ist die Entwicklung extrem die sich in den letzten Jahren vollzogen hat, erst Griechenland auf Teufel komm raus unterstützen und nun die Flüchtlingskrise und die Unterdrückung öffentlicher gegengerichteter Meldungen und Meinungen (siehe verspätete Berichterstattung der Koelner Sylvesterereignisse). Bei aller menschenfreundlichkeit, im Ausland denkt mal die „Mutti“ und der Rest der Meinungsmacher haben den Verstand verloren und treiben Deutschland absichtlich in die Arme der Rechten Europa’s.

  51. Bayerische Hysterie
    Was dem einen sein Panzer, ist dem anderen sein Zug. Der Karneval dient eben der Kritik an der Obrigkeit, nicht nur und nicht überall, aber eben auch und besonders. Und es war immer auch so, daß die Kritik ziemlich deutlich und unverblümt daherkam, speziell die Kritik an der Politik, an Parteien und Politikern. Hier eben die Kritik an dem Umgang mit der Flüchtlings- bzw. Asylproblematik. Und da Narren Narrenfreiheit genießen, ist ein Eingreifen der Justiz geradezu absurd, einfach lächerlich.

    Mal sehen, wie stark die Meinungsfreiheit in Deutschland schon gelitten hat, ob die Justiz sich tatsächlich dem parteipolitischen Willen beugen wird. Ich hoffe, die Gleichschaltung ist so weit noch nicht gediehen.

    • Die 3 Pfeiler der angeblichen Demokratie ...
      Gesetzgebung (Legislative),
      Verwaltung (Exekutive)
      Rechtsprechung (Judikative)

      Diese Trennung wird nach und nach von der Bagage in Berlin weggewischt.

      Der Bundestag ist nur noch Erfüllungskasper der NWO.
      Die Polizei agiert mittlerweise politisch korrekt und führt wirkliche Kriminelle und nicht mehr dem Recht zu.
      Die Justiz ist opportun der Machtelite.

      So was hieß mal im Geschichtsunterricht GLEICHSCHALTUNG.

    • @Dr. Seltsam - 10. Februar 2016 um 09:39 Uhr
      „So was hieß mal im Geschichtsunterricht GLEICHSCHALTUNG.“

      Das ist richtig. Aber dies ist systemimmanent. Wenige wissen, dass in Deutschland die Staatsanwaltschaft weisungsgebunden ist. Ein Staatsanwalt muss ein Verfahren auf Anweisung des Justizministeriums einstellen, auch wenn alles dagegen spricht.
      Quizfrage: In welchem Staat der Erde ist dies ebenfalls so?

  52. Hardreturn nach kurzer Textzeile - so wie in alten Zeiten des IT Handwerks
    Sehr geehrte Damen/Herren von der FAZ IT Abteilung!
    Dürften wir Sie bitten, sich des Blogformats anzunehmen?
    Auf der rechten Seite der Kommentare wird der Text beschnitten.
    Da weiß man dann nie, was der Autor letztendlich geschrieben hat.
    Außer er benutzt Hardreturn und kurze Zeilen, so wie ich hier.
    Mit vielem Dank
    L.H.

  53. Europa bewahr uns vor allem Übel
    immer wieder der Hilferuf an die europäische Solidarität, unfähig selbst die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dort, wo es um viele Menschen geht, sind militärische Strukturen vonnöten, anderst geht es nicht. Ja und der Rückzug wird jetzt schwierig. Aber man sieht es wenigstens pragmatisch, es kommen viele Arbeitskräfte, auch wenn dies etwas kaschiert wird. Mir scheint, hier ist die Illusion größer als die Hoffnung.

  54. So ändern sich die Zeiten, oder aber auch nicht.
    Text eingeben

  55. So ändern sich die Zeiten, oder aber auch nicht.
    So gab es Zeiten, wo Narren dem Regenten zur Weisheit verhalfen, sie hatten somit Narrenfreiheit.
    In der jetzigen Zeit ist, im vorauseilenden Gehorsam, die Narrenfreiheit verboten.

  56. Der Limes
    Werter Don,

    persönlich glaube ich ja, dass die falsche Seite der Donau die richtige ist. Diese Seite der Donau hatte ja immerhin das Privileg, fast 500 Jahre lang dem zivilisierten römischen Reich anzugehören, was dieses Gebiet kulturell – im Vergleich zu den anderen Teilen des heutigen Germaniens – deutlich heraushebt. Durch einige bedauerliche „Mißverständnisse“ mit armen, unschuldigen Migrations-Germanen und -Hunnen sah sich unsere damalige, auch heute noch bitter vermisste Staatsmacht 488 n.Chr. zu einem etwas übereilten Rückzug aus diesem Gebiet veranlasst.

    Die ansässige Mischbevölkerung aus Römern, Kelten und Germanen, die seit urtümlicher Zeit hier ihren eigenen Regeln und Bräuchen folgt, zu denen auch der Fasching zählt, sieht sich seit diesem Anno-488-Malheur immer wieder den stupiden Dummheiten der weiter nördlich ansässigen Reinrass-Germanen ausgesetzt. In deren Schädel wird so was anarchistisch-orgienhaft-römisches wie der Karneval/Fasching nie wirklich ankommen, dazu ist das viel zu ungeordnet. In diesem dunkelgermanischen Teil der Welt – der noch dazu in aller Regel nicht mal religiös Rom folgt, sondern üblem Ketzertum wie dem Luthertum, dem Atheismus oder dem Muselmanentum anhängt, ist halt einfach alles suspekt, was man nicht in eine Uniform stecken kann. Sei es nun eine Pickelhauben-bekrönte, braune, eine rote, oder eine multikultibunte – vom braunen Nazi zum Moral-Nazi ist es halt nicht weit.

    Ich fürchte, wir werden die Dummheiten dieser Nordlichter – im Fasching und auch sonst im Jahr – noch weiter mit Stiff Upper Lip ertragen müssen, zumindest solange, wie wir uns nicht dazu durchringen können, Raetien (vielleicht unter Beteiligung des Ducumatlandes, Noricums und einiger markomanischer Gegenden) wieder Rom oder der eigenen völligen Freiheit zuzuführen.

    • Auch auf unserer Seite der Donau lief der Limes nördlich, wir sind schliessliche keine Oberpfälzer, somdern seit jeher das Bollwerk der römisch-antiken Gesinnung gegen die Preussen und Schweden.

    • Limes
      Tatsache, nördlich von Ingolstadt verlief der Limes, als Teil von Raetia! Als BWer (Germania Superior) hab ich das nicht geglaubt und musste nachschauen.
      Danke für die Nachhilfe.

  57. Terror im Lokalteil
    Die grauenhaften Übergriffe nicht länger als Einzelstraftaten sondern gezielten Terror zu bewerten – dies lese ich erstmals in Ihrer – wie der Haupttext so überaus interessanten – Moderation.

    Außer bei Henryk M. Broder, der Köln ein bewusst vor dem weltberühmten Dom inszeniertes Pogrom nannte, wurde die Frage warum die Täter von Abschiebedrohungen so gänzlich unbeeindruckt scheinen, nirgends gestellt.

    Gerade die versteckte Platzierung einer doch monströsen Gewaltwelle im Lokalteil lässt auf umso größere Gefahr schließen.

    • Es gab im letzten Hahr weniger als dreissig tätliche Übergriffe auf Flüchtlinge in Deutschland. Darünter zwar auch Heidenau, aber insgesamt ist von einer körperlichen Brutalität nichts zu spüren. Momentan bekomme ich auf der anderen Seite eine ähnliche Zahl reingespült – von Asylbewerbern, pro Tag. Von etwas mehr als eine Prozent der Bevölkerung.

      Wenn wir von rechtem Terror sprechen, was ist dann das, was in deutsche Richtung geschieht?

  58. Zensur der Kunst?
    Das ein Kartonpanzer soviel „Furore“ macht, hätten sich die Erbauer wohl vorher nicht erdacht. Nüchtern betrachtet könnte man alle Objekte im Karneval als künstlerische Darstellungen sehen, die immer an die Grenzen des Geschmacks gehen.
    Und einiges geht da schon unter die Gürtellinie…
    Und ob es sarkastisch, humorvoll oder einfach blöd ist, bleibt jedem Betrachter selbst überlassen.

    Wie in der Kunst, die Geschmäcker sind verschieden. Die Fettecke von Beuys fand ich damals entsetzlich öde, aber unpolitisch.

    Kunst wird nun auch politisch und alsbald wird wohl nicht nur durch das Kulturschutzgesetz (welche Kultur wird da eigentlich geschützt?) eingegriffen, nein – künstlerische Freiheit wird immer auch politisch beurteilt werden (müssen!?).

    Man sollte auch bald die Kritzleien der Kinder in den Schulheften überprüfen, vielleicht finden sich hier die ersten Verstöße.

    Und ein Panzer- auch als Attrappe – erscheint dem Gender entmilitarisierten Gehirn als Bedrohung, während in England die Privatleute mit einem Original auf der Strasse fahren.

    Während in Aleppo grausame Wirklichkeit ist, regn sich die Leute hier wg. so einer Kanevalsposse auf – wer hat hier den Schuß nicht gehört?

  59. Über die Donau zieht man nicht
    Wollte nur erinnern, dass Stadt am Hof nicht mehr nördlich der Donau liegt

  60. Schön, aber...
    Als Bewohner der schönen Hallertau und des noch schöneren Landkreises Pfaffenhofen (also auf der meiner Meinung nach richtigen Seite der Donau), möchte ich lediglich anmerken, dass die Erbauer des corpus delicti aus dem Nachbarlandkreis stammen. (übrigens Dachau :-D).

    Somit wird hier bestätigt, dass Zuwanderer (in diesem Fall Dachauer) nur Ärger machen.

    (Vorsicht kann Spuren von Ironie enthalten)

    Ansonsten sehr erfrischend zu lesen.

    Ps:
    Für die moralisch Überlegenen, persönlich empfinde ich den Panzer wenig gelungen bis primitiv, dennoch muss man nicht jeden umgefallenen Sack Reis zu einem Großereignis ausbauen-aber der liebe Herr Stefan Simbeck/Erkan und Stefan (welcher zeitweiße seinen Lebensunterhalt mit der Herabsetzung von türkischstämmigen Deutschen bestritt), war entweder sensationsgeil oder einfach nur zu „kurzsichtig“ um die Folgen seines heroischen Facebookpostes absehen zu können.
    Nun wird die geballte soziale Ächtung folgen, welcome to the land live Flori.

    • Ja, das mit Erkan und Stefan ist eine besonere Ironie. Aber Simbeck ist in Wirklichleit ganz anders, so habe ich ihn zumindest kennengelernt, und ich glaube nicht, dass die Auswirkungen in der Form beabsichtigt waren.

      Dachauer Schottersumpfebene, das Karatchi Bayerns.

  61. An versteckter Stelle (SPON "Panorama")
    Wie erst jetzt bekannt wurde, ist am 2. Dezember 2015 im Wiener Theresienbad ein zehnjähriger Junge vergewaltigt worden. Das Kind trug so schwere Verletzungen davon, dass es in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Geständig ist ein Iraker, der noch am Tatort festgenommen werden konnte. So berichteten es österreichische Medien wie „Kurier“ und „Standard“.
    In der polizeilichen Vernehmung soll der Mann die Tat gestanden und erklärt haben, aus sexuellem Notstand heraus gehandelt zu haben. Er sei seinen „Gelüsten nachgegangen“, weil er seit vier Monaten keinen Sex gehabt habe, zitieren die Zeitungen aus dem Polizeibericht. Zuletzt habe er im Irak mit einer Frau verkehrt. Am 13. September soll der Mann über die Balkan-Route nach Österreich gekommen sein. Dort habe er es „nicht ausgehalten, keinen Sex zu haben“, weil er über eine „ausgeprägte überschüssige sexuelle Energie“ verfüge.

    • @tommy
      Diesen Vorfall aus Wien ist schon einige Zeit bekannt und ist bereits in verschiedenen Blättern veröffentlicht, wenn auch mit zweimonatlicher Verspätung. Dies ist nun wirklich keine Einzelfall. Erst vor zwei Wochen wurde ein dreijähriger Bub von mehreren Zuwanderern vergewaltigt (Norwegen). Dass mit wöchentlicher Verspätung solche Sachen bekanntgegeben werden, lässt nichts Gutes ahnen, die Dunkelziffer wird wohl entsprechend hoch sein. Verletzungen am Schließmuskel können bei Buben so erheblich sein, dass sie ihr ganzes Leben nicht mehr normal auf die Toilette gehen können, so hat man mir erzählt. Ich hoffe, dass dem nicht so ist und das es mittlerweile gute Therapien gibt.

      Es ist eben eine gewisse Auswahl, die hierherströmt, und wie gesagt, in Kriegsgebieten werden aus versorgungstechnischen Gründen die Gefängnisse geöffnet.

      Und an alle FeministInnen – ja, auch Mitglieder des männlichen Geschlechts sind massive Vergewaltigungsopfer. Nicht nur Köln, auch Wien ist überall.

    • Titel eingeben
      Was auch immer man zur Tat sagen mag – wenn man schon sinnvollerweise in indirekter Rede vorträgt, sollte man die Anführungszeichen hier weglassen, die lassen nämlich an einen falschen Urheber der Worte denken. Denn diese – „Gelüst“, „ausgeprägte überschüssige sexuelle Energie“ – stammen bestimmt nicht von jemandem, der erst seit ein paar Monaten hier im Land ist und vermutlich immer noch an der Konjugation von „haben“ und „sein“ verzweifelt. Das ist Polizeijargon, auf ein juristisches Raster hin verfasst, das Protokoll damit wurde ihm vorgelegt und er hat es abgezeichnet. Was der Täter gesagt hat, wurde dazu interpretiert und so überhaupt erst in eine sprachlich leidliche und menschlich unleidliche Form gebracht.

  62. Eine Don Quijoterie ohnegleichen!
    Jetzt mal ganz ehrlich: Als ich gestern um 19:00 Uhr in der „heute“-Nachrichtensendung unter anderem diese Papppanzerattrappe sah, habe ich herzlich lachen müssen, und ich bin garantiert jenseits der Donau sozialisiert worden, egal welches Jenseits gemeint ist. Donau war mir eher in Wellen bekannt, und die gab es beim Bäcker. Es gab (oder gibt) auch einen Fluss der so benannt ist, der ist den Ungarn, Balkanesen oder anderen Südvölkern wichtig. Der Schwede versuchte es dort vor langer Zeit im Guten mit Zivilisation, aber er wurde dort nicht recht verstanden, aber… wozu soll man die alten Kamellen wieder aufwärmen?

    Nun hat man also einen bayerischen Nazi-Papppanzer geschaffen, ein Wort und eine Zahl daraufgemalt und diesen in einen Karnevalszug – wie dergleichen zur Zeit viele durch unser schönes Vaterland gehen – integriert. Ich gebe zu, mein Gelächter war nicht aufgrund des nicht vorhandenen subtilen, intellektuellen Ansatzes des karnevalesken Gefährtes entstanden, sondern weil mir sofort klar war, dass hier eklatant gegen Wohlfühlgefühle verstossen wurde.

    Und genau das ist es ja, was die „Narrenfreiheit“ ausmacht: Man hat in dieser Zeit eben die Möglichkeit, Dinge zu benennen und – gerne auch mit Karnelvalswagen – aufzuzeigen, die man normalerweise so nicht darstellen würde. Dies nennt man landläufig Humor, und es gibt davon verschiedenste Abstufungen, als da wären: schlechter, guter und echter Humor und alle kulturell vorhandenen Zwischenstufen und Seitenwinkelstücke. Humor ist, wenn man trotzdem lacht, und das sage ich als echtes Preußenkind.

    Das derartige Karnevalsungetüme zu Anzeigen wegen Volksverhetzung führen, hat mir weiteres Gelächter abgenötigt, einfach weil ich dies zunächst für einen schlechten Scherz gehalten habe. Aber diese Welt ist groß, und es gibt viel Unbekanntes, was im Bayernlande zu großem Gehetze gegen welches Volk auch immer führen könnte, scheinen dort einige Besorgte zu denken, vermutlich mit gutmenschlichem Ansatz. Außerdem sind unsere Gerichte und Staatsanwaltschaften so unterbeschäftigt, dass man die beteiligten Herren Staats-, Komerzien- und Geheimräte eigentlich alle mal in die Bütt‘ bitten müsste um dort eine sachliche Begründung für diese Klage abzuliefern. Ich wäre wohl nicht der einzige, der sich vor Lachen biegen würde.

    In meinem realen Leben war ich immer Pazifist, ein wahrer Mahatma Gandhi ohne Askesebemühungen und Sendungsbewusstsein, kein Spielzeugpanzer und Armeequatsch kam für längere Zeit in mein Kinderzimmer, aber ich kann über derartige Karnevalsscherze herzlich Lachen.

    Dass man so einen Karnevalswagen, zur Karnevalszeit präsentiert, für rechtlich bedenklich hält, verrät viel mehr über die Menschen, die daraus den Scherzbolden einen Strick drehen wollen, als diesen (den Anklägern) lieb sein kann. Ich kann es bestens nachvollziehen, dass man dann vor lauter Weltschmerz anfängt, Inschriften auf alten, eisernen Kanonen zu entziffern. Lieber Don, Sie haben mein vollstes Mitgefühl!
    Auch ich frage mich manchmal ganz ernsthaft, ob Deutschland so eine Art große Freiluftklappsmühle geworden ist.

  63. Prince (08:04 Uhr) hat Recht
    Unser Großer Spötter würde
    tatsächlich „Tiefer hängen“
    anweisen.

    Daran könnten heutige
    Staatsschutzbehörden
    sich ein Beispiel nehmen,
    aufgeregte Anzeigenerstatter
    einbestellen und hundertmal
    (oder hundert Mal? Man kennt
    sich ja gar nicht mehr aus. Also:
    100x) schreiben lassen:

    „Ich soll mich nicht wie ein
    faschistischer Blockwart
    aufspielen!“

  64. Zu einem Thema der Chemie promovierten Physikerin
    Das Ausweinen über die „bösen Russen“ bei Erdogan.
    Wer so plump die „Tageslosung“ aus den USA „nachplappert“ verliert an „Verwendungsmöglichkeit“…In früheren Zeiten hat der SPD-Vorsitzende einen Kanzler mal „Kanzler der Aliierten“ genannt.

  65. Wo ist der Blogbeitrag "Hassprediger" vom 6. Februar?
    Werter Don!
    Wo ist der Blogbeitrag „Hassprediger“ vom 6. Februar geblieben? Über die Steuerung ist er jedenfalls nicht mehr ansteuerbar. Gibt es einen Grund?

  66. "Meinungsfreiheit muss immer die Freiheit des Andersdenkenden sein"
    Ich möchte zur Thematik auf ein für die derzeitige FAZ erstaunliches Interview mit Ludger Sauerborn, ExGrüne jetzt AfD, hinweisen.
    Und zwar geht es mit dabei durchaus um die Karnevalswagen und die antidemokratisch autokratischen Reflexe auf diese. Der Volksverhetzungsparagraph, der in den letzten Jahren von den Linken immer häufiger, quasi aus der Hüfte (erst schießen, dann fragen…), bemüht wird, ergibt doch nur Sinn, wenn man dem Volk in der Tiefe misstraut und es vor sich selbst beschützen will. Damit ist dann aber eigentlich Demokratie obsolet. Demokratie ist Wirksamwerden des politischen Willen des Volkes, aber nicht Erziehung des Volkes!
    Dafür müssten dann die Linken etwas erbringen, was ihnen offensichtlich abgeht: integere und kritische Intellektualität!
    „Unter Demokraten müsste es doch möglich sein, auf manchen Themengebieten unterschiedlicher Meinung zu sein, ohne den anderen deshalb gleich als Monster zu verteufeln.“ aus u.g. Artikel

    http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/ex-gruener-unterstuetzt-die-afd-auch-bei-den-gruenen-habe-ich-strohpuppen-brennen-sehen-14060118.html

    • Wenn es Sie beruhigt, Herr Feldmann,
      „Linke“ wissen sehr wohl, daß die Freiheit der Andersdenkenden der Autorin der russischen Revolution nicht viel bedeutet hat. Die „Demokraten“ müssen sich erst noch bewußt werden, daß sie es genauso halten. Bei der AfD sehe ich da allerdings in jeder Beziehung keine Chance.

  67. Die Zeit verrinnt ... nur noch ein paar Sandkörner sind übrig
    Das diese falschgläubigen Protestanten keinen Spaß verstehen ist ja nichts neues.

    Und dass der ehrliche Deutsche der Dumme ist, den man kontrollieren muss, weiß niemand besser als Monarchin Angela von der Merkel (ehemals Amt für Propaganda und Agitation. Jetzt in der Reichsführer-Kuppel Berlin).

    Ganz Europa spürt das sich am Horizont was zusammen braut.
    Nur der obrigkeitsdumme Deutsche glaubt mit stoischer Ruhe an den Klapperstorch von dem auch Ursula v. d. L. ständig erzählt.

    Es gibt nur EINE Möglichkeit.
    Irgendwas oder jemand fegt diese Bagage in Berlin samt ihrem Tross davon – oder es wird blutig enden.

    Und wenn noch immer welche in Deutschland glauben, dass man den Karren noch bis zur Bundestagswahl 2017 weiter in Richtung Abgrund und Diktatur rennen lassen kann – denen kann man nur sagen:

    IHR IRRT EUCH GEWALTIG!

    Um das zu erkennen braucht man nicht mal eine Glaskugel.
    Und spaßig wird das auf GAR KEINEN FALL!

    NICHT MAL ANSATZWEISE !

    • Ganz so schnell wird es nicht gehen, aber....
      …bei uns (auch Hallertau, allerdings Niederbayern) machen sich die ersten Hilfstruppen vom Acker.

      Ich habe erstaunt die Aktionen der alleinseligmachenden kath. Kirche verfolgt. Noch vor drei Monaten wurden Helferkreise aller Art initiiert, der Pfarrgemeinderat hyperventilierte und Herr Hochwürden luden die neu angekommenen Ortsasylanten zum Gastmahl ins Pfarrheim. Eine ganze Reihe mittelalter Frauen leisteten Fahrdienste und Hilfe bei Behördengängen und die ebenso rotgrüne Mittelbayerische Zeitung berichtete begeistert und ganzseitig über jeden Einzelfall.

      Etwa Ende November wurde es nach gewissen Vorkommnissen merklich stiller. Heute, ca. 80 Syrer mehr im Dorf, möchte ein Teil des Helferkreises nicht auf das Thema angesprochen werden, ein anderer Teil entschuldigt sich mit damaligem Überschwang, Herr Hochwürden äußern sich gar nicht. Die Berichterstattung der Mittelbayerischen ist recht trocken geworden, was darauf schließen lässt, dass die Situation in anderen Dörfern ähnlich ist.

      Da dreht sich gerade die Welt, und zwar schnell für unsere Verhältnisse.

    • Bei uns war es so, dass früher die Hekferkreise beim ersten Aufruf voll waren.

      Jetzt in Rottach musste schon viel Druck aufgewendet werden.

      Die Erfahrumgen sind halt schwierig. Syrer sind gar niht mal so das Problem. Vor Afghanen haben viele Angst.

  68. Ansichten eines pöhsen Nicht-Hasspredigers
    «Alle seien sich bewusst, dass Flüchtlingszahlen begrenzt werden müssten. Dazu gebe es jedoch nur ganz wenige Möglichkeiten. „Eine davon ist die Begrenzung des Familiennachzugs für unbegleitete Minderjährige.“ Wenn die Politik das nicht tue, müsse sie dem Volk sagen, dass die Flüchtlingszahlen in den nächsten Monaten nicht zurückgehen würden.

    Die Schlepperbanden wüssten sehr genau von den Diskussionen in Deutschland. Sie sammelten unbegleitete Kinder von 12 bis 18 Jahren „und schaffen damit ein neues großes Kontingent, das zu uns kommt“»
    … meint Rupert Neudeck
    http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/rupert-neudeck-familiennachzug-nicht-zwingend-noetig-aid-1.5755230

  69. Sehr gut!!ª!
    Meinen Glueckwunsch zu dem Artikel!

  70. Motive
    Weshalb ist der Kanzlerin der NATO-Einsatz von den Lippen geperlt?
    .
    In der Ägäis treffen die Hoheitsgebiete Griechenlands und der Türkei nahtlos aufeinander und beide haben (deshalb und wg. Zypern) eine ausgesprochen fette Marine, die sie aber dort nicht einsetzen können, ohne eine noch kompliziertere Situation auszulösen, weil sie ja BEIDE Natomitglieder sind.
    .
    Wollte sie Putin Angst einzujagen?
    Oder dem Erdogan Beine machen?
    Vielleicht wollte sie ja nur den frechen Seehofer beeindrucken!
    Für eine große beleidigte Strategin schrumpft der Donauweg vom Bosporus nach Innsbruck doch zum Katzensprung!
    Mit einer Donaudampfschifffahrtskapitänin wird demnächst
    aufi gschifft.

  71. "In der rechten Presse ist die Schuld an der Katastrophe vom 2. Juni..."
    Große Koalition reloaded:

    Opposition ausgeschaltet.

    Opposition findet sich auf Straße wieder.

    Regierung und Staat schlagen wie wild auf Opposition ein.

    Opposition geht in den Untergrund.

    Das gleiche Spiel, nur diesmal von Links gegen Rechts.

    Menschen sind dumme Wiederholungstäter.

  72. Die Mutter aller Watschenbäume
    dürfte prall bestückt sein mit der Mutter aller Watschn, der Bockfotzn. Möge dieser bayerische „Baum der fühlbaren Erkenntnis“ baldmöglichst umfallen und mögen seine Früchte die Richtigen treffen.

    Habe die Ehre
    daMoar

  73. Sozialunverträgliches Spätableben
    unter Stuck und Kronleuchtern wird angesichts der Lage der Nation, der darnieder liegenden Nation, immer unwahrscheinlicher. Pappnasen zerren Papppanzerfahrer vor den Volksverhetzungsgerichtshof. Seid willkommen Millionen prophezeit Gunnar Heinsohn nach vorsichtiger Schätzung auf dreihundert Millionen. Menschen. Sozialunverträglich seinen Rotwein schlürfen – egal ob aus Kristall oder Plastik. Die Fantasie Brücken zu bauen, adelt den Schönschreiber. Der Realist verlässt das Land und flieht den Flüchtlingen entgegen.
    http://n0by.blogspot.it/2016/02/lazise-rom-pompejivesuv-corigliano.html
    Je ferner vom Land, umso heimatlich mein Gefühl.
    Inmitten Münchens fremd in der Nähe.

    • @n0by
      „Sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern wird angesichts der Lage der Nation, der darniederliegenden Nation, immer unwahrscheinlicher.“

      Gerade im Niedergang wird Muße in ländlicher Zurückgezogenheit der bevorzugte Lebensstil.
      Vorausgesetzt, man hat Jahresvorräte an Darjeeling gebunkert :)

    • Es gibt immer Benachteiligte und Bevorzugte, und ich habe fest vor, zu den Letzteren zu gehören.

    • @Don Alphonso - 10. Februar 2016 um 08:10 Uhr
      „Es gibt immer Benachteiligte und Bevorzugte, und ich habe fest vor, zu den Letzteren zu gehören.“

      Richtig, aber dazu gehört eine Entschlusskraft, die aufzubringen nicht alle die Kraft haben.

    • So entsteht die Klassengesellschaft, aus deren Befürwortung ich nie einen Hehl gemacht habe.

  74. "Blut muß fließen, viel Blut (und das Bargeld abgeschafft)"
    Ok, ich geb’s zu, das mit der Abschaffung des Bargelds war natürlich Ironie, doch insbesondere das Blut kann gerne woanders vergossen werden. Wer bitteschön wollte denn tatsächlich ein Aleppo an der falschen Seite der Donau ?

    Ein weiterer bescheidener Vorschlag:

    Regime Change und künftig tatsächlich nur noch Panzer aus Pappe exportieren. Die Anzahl der Länder, die seit 2014 KEINE schweren Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien bzw. Abu Dhabi auf den Weg bringen, dürfte überschaubar sein.

    „Schätzungen zufolge nahmen die saudi-arabischen Boeing 747 sowie die Airbus A330F und Boeing 777F der Etihad Cargo jedes Mal zwischen 60 und 80 Tonnen in Kisten verpackte Fracht auf.“

    • Panzer
      Man sagt mir, Panzer werden bei zukünftigen Kriegen in Europa keine Rolle mehr spielen.
      Kriegstechnisch überholt. Es gibt andere Waffen.
      Deshalb hat Deutschland nur noch an die 300, glaub ich, und Russland immer noch 20.000 oder mehr.
      Aber ich kann es nicht beurteilen.

  75. was ja für so eine Oberbefehlshaberin ein Rücktrittsgrund sein müsste
    aber für unser Flinten-Uscherl (17 Uhr, Frankfurt, Regen) eben nicht. Auch nicht der kleine Fehler mit dem G36, wo Uscherl schon wusste, daß das Ding nix taugt, sogar ohne jemals mit denen gesprochen zu haben die es täglich benutzen. Kostet ja nur ein paar 100 Millionen. Seit ungefähr 2 Jahren habe ich den Verdacht, daß jeden Tag Rosenmontag oder Faschingsdienstag ist. Und im Vergleich zu Griechenland, 500 € Scheinen, dem was der Brüsseler Schnultz so erzählt und dem was da an Desinformation betrieben wird, sind so kleine Fehleinschätzungen wie die mit der Nicht-Sicherbarkeit von Grenzen fast vernachlässigbar. Das Ganze ist wie ein Albtraum der, trotz Kneifen, nicht endet.

    • @Karol Ytila
      Sie sehen das ganz falsch.

      Deutschland wird am Hindukusch verteidigt.
      Dort sind unsere Grenzen. Alles was dazwischen liegt
      ist deutsches Staatsgebiet und die Menschen, die zu uns kommen
      Deutsche. Die Einbürgerung ist eine reine Formsache.

      Wenn Sie das für übertrieben halten, denken Sie daran, dies ist
      noch klein gedacht.
      Der nächste Schritt ist, man erklärt die gesamte Erdbevölkerung zu
      Deutschen, dann kann man sich endlich in die Angelegenheiten von
      Jedermann einmischen. Sie müssen doch einsehen, dass das Gebiet
      der BRD viel zu klein ist für die berliner Ambitionen. Da kommt es
      unweigerlich zum Veitstanz.

    • Betonfrisur - vom Klapperstorch ist die Rede
      Zwischenstopp München, es ist ziemlich windig. Perfekter Sitz – Drei Wetter Taft.

      Totale Inkompetenz qualifiziert heutzutage für ein Ministeramt – und mehr!

    • @E.R.Binvonhier
      Das könnte eher drohen, als uns lieb sein kann.
      Wenn Merkel erst mal Ban bei der UNO beerbt hat, kann sie weltweit schalten und walten.
      Dann klappt’s vielleicht auch noch mit dem FNP.
      Gruselige Vorstellung.

    • welchen Einfluss hat denn die UNO heute noch?

    • @Don Alphonso
      Einfluss der UNO
      Es ist sicher richtig, dass die UNO bei den wirklich wichtigen Angelegenheiten ein zahnloser Papiertiger ist, aber dennoch denke ich, dass eine Generalsekretärin Merkel von unschätzbarem Vorteil für den Hauptfinanzier ist. Merkel würde in ihrer Loyalität und ihrem diplomatischen Geschick (das sie unbestritten besitzt) den US-Amerikanern weitestgehend die Steine aus dem Weg räumen. Als Frau ohne Überzeugungen, Ecken und Kanten wäre sie aus US-Sicht die Idealbesetzung, auch und gerade wegen ihres doch nicht zu unterschätzenden Einfluss‘ auf den (aus US-Sicht) renitenten Russen.

      Denn machen wir uns nicht vor; Friedenssicherung und Völkerrecht ist nur die schöne Verpackung, in Wirklichkeit geht es knallhart um Macht und nichts anderes.

  76. Deutscher Karneval
    Tja – der deutsche Karneval hat halt nun mal eine verschwurbelte Historie, daher gibt es immer wieder seltsame Empfindlichkeiten. Wer es z.B. wagen sollte, in Köln oder Düsseldorf eine Satire über den real existierenden Karneval zu machen, sollte besser seine Ausreisepapiere bereits vorbereitet haben.

    Erinnert sich noch jemand an die Posse, daß im Rheinland 2003 der Karneval abgesagt wurde, weil doch Krieg im Irak war? (Und dann einige Monate später nachgeholt werden sollte.) In welchem Karnevalsjahr hätte es nicht irgendwo Krieg gegeben?

    Bei der Basler Fasnacht, die schon immer weit mehr (und wesentlich schärfer) satirisch war, hieß es damals: „Jetzt brauchen wir erst recht Fasnacht!“

  77. 10 - 50.000 Menschen stehen vor der geschlossenen türkischen Grenze.
    Nicht, daß das ein Vorwurf an die Türkei wäre, die hat nun wirklich schon genug Flüchtlinge aufgenommen, aber mich erinnert das auch an die Juden, die niemand haben wollte. Alle, die den Flüchtlingen nicht helfen wollen, sollten wenigstens einmal darüber nachdenken, welche Verantwortung geschlossene Grenzen nach sich ziehen.

    • Einerseits gab es in Aleppo bei der Opposition Gruppen, die würde ich auch nicht reinlassen.

      Andererseits liegen hinter er Grenze UNHCR-Lager. Man sollte den Leuten helfen. Aber ein Zweiklassenhilfssystem, das diejenigen bevorzugt, die weiter nach Deutschland gehen, ist auch nicht gerade schlau. arum geht es.

    • Kann nicht sein: 10 - 50.000 Menschen stehen vor der geschlossenen türkischen Grenze
      Tut mir leid, NN, da müssen Sie sich irren! Wie wir dank unserer Kanzlerinnendarstellerin und unserer Qualitätsmedien alle wissen, ist es physikalisch unmöglich, die Grenzen zu schließen. Die Flüchtlinge kommen sowieso. Also KANN da niemand vor einer geschlossenen türkischen Grenze stehen. Das wird böse Pegida-Propaganda sein oder so ähnlich.

      PS: Wer Sarkasmus findet, kann ihn gerne eintüten und nach Berlin schicken.

    • Merkel-"Denken"
      „10 – 50.000 Menschen stehen vor der geschlossenen türkischen Grenze.
      Nicht, daß das ein Vorwurf an die Türkei wäre, die hat nun wirklich schon genug Flüchtlinge aufgenommen, aber mich erinnert das auch an die Juden, die niemand haben wollte. Alle, die den Flüchtlingen nicht helfen wollen, sollten wenigstens einmal darüber nachdenken, welche Verantwortung geschlossene Grenzen nach sich ziehen.“

      Ein extrem unsinniger Vergleich. Bei den Juden handelte es sich um das Paradebeispiel für politisch Verfolgte. Für Bürgerkriegsflüchtlinge gilt das im Allgemeinen nicht. Unter den Juden gab es keine IS-Terroristen, Al-Nusra-Front-Kämpfer oder Assad-Schlächter. Wenn Zehntausende aus Aleppo an die türkische Grenze strömen, wen, meinen Sie, wird man dann darunter (auch) finden, und zwar gar nicht selten? Für die Juden gab es auch nicht die Möglichkeit, Hilfe vom UNHCR zu erhalten. Die Lage der Dinge ist auch insofern, wie der Don völlig zu Recht sagt, heute eine ganz andere. Man muss nur wollen. Die Liste ließe sich fast endlos verlängern.

      Ich kann einfach nicht glauben, wie krass unverständig man sein muss, um trotz Lektüre dieses Blogs immer noch so zu tun, als liege das Problem bei den europäischen Staaten, die ihre Grenzen nicht vorbehaltlos öffnen wollen. Offene Grenzen nach Europa lösen praktisch kein Problem, sie schaffen aber sehr viele. Und dann sagen Sie allen Ernstes noch: „Alle, die den Flüchtlingen nicht helfen wollen, sollten wenigstens einmal darüber nachdenken, welche Verantwortung geschlossene Grenzen nach sich ziehen.“ Ja, meinen Sie denn ernsthaft, dass darüber außer Ihnen, Merkel und ein paar anderen Erleuchteten noch nie jemand nachgedacht hat? Aber dann sollte man halt auch *nachdenken*, und das hieße mindestens, dass man erkennt, dass Hilfe auf vielerlei Wegen möglich ist, und dass man sich eben auch überlegen muss, was offene Grenzen nach Europa für eine Wirkung haben – insbesondere, wenn man es mit einem absurd hohen Bevölkerungswachstum sowohl in der islamischen Welt als auch in Schwarzafrika zu tun hat.

      Dass Sie auch noch ohne jede Not die Türkei völlig exkulpieren, passt ins Bild. Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Wenn der Sultan die Leute (erst einmal) nicht ins Land lässt, handelt er völlig rational (auch wenn das nicht schön ist). Mit der Hilfe des UNHCR könnte die Türkei aber ohne weiteres auch noch viel mehr Menschen aufnehmen und versorgen als bislang. Platz genug hat sie, und sie kann mit dieser Situation auch ganz anders umgehen als zum Beispiel Deutschland, das bereits an der Kölner Domplatte verzweifelt. Wenn man schon moralinsauer argumentieren möchte, könnte man außerdem auch irgendwie mal berücksichtigen, dass gerade der Sultan in Syrien ordentlich gezündelt hat und noch immer zündelt und gerade ohne Not seine eigenen (kurdischen) Flüchtlinge produziert. Aber dass man so tut, als gebe es am Lande des Sultans im Grunde nicht das Geringste auszusetzen, gehört eben auch zu den Verrenkungen, welche die Merkelsche Doofpolitik dieser Tage erzwingt.

    • Ein Problem waren und sind ja die UNHCR-Lager, Don.
      Denn die waren ja der eigentliche Auslöser des Runs auf Europa, nachdem die Finanzierung nicht mehr ausreichte und die ohnehin unhaltbaren Zustände solch großer Lager unzumutbar und lebensbedrohend wurden.

      Was ich aber nicht verstehe, was haben Sie gegen ein Zweiklassenhilfssystem, der Sie doch die Klassengesellschaft befürworten?

    • @Realist - 10. Februar 2016 um 10:04 Uhr
      „… alle wissen, ist es physikalisch unmöglich, die Grenzen zu schließen. Die Flüchtlinge kommen sowieso.“

      Wer ist alle?
      Grenzen können sehr wohl geschlossen werden. Dies werden einige Staaten in absehbarer Zukunft unter Beweis stellen. Illegaler Grenzübertritt ist eine Straftat und kann geahndet werden.

      Flüchtlinge kommen nur solange, wie
      1. Hilfsbereitschaft besteht und
      2. die Fleischtöpfe gefüllt sind.

      Der erste Punkt hat sich bald erledigt.

      Zum zweiten Punkt kann man sagen, – reduziert man die Anreize, fürs Nichtstun hier ausgehalten zu werden, werden noch viele kommen wollen. Ändert man die Gesetze wie zB in den USA, wo Sozialhilfe auf 5 Jahre begrenzt wird, wird man sehen, dass nicht nur keine Migranten mehr kommen, sondern Bevölkerungsgruppen zB in Berlin, die seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten von der Stütze leben, nach dem ersten harten deutschen Winter nicht mehr gesehen werden.

    • Wie kann man nur so unrealistisch sein, Realist?
      Die Grenze der Türkei zu Syrien mit den deutschen Grenzen zu vergleichen, entbehrt doch jeglicher Grundlage. Und was den Aufwand zur Grenzsicherung betrifft, so gilt da dasselbe. Wer behauptet, die deutschen Grenzen ließen sich schließen, bewegt sich fernab jeder Realität.

      Davon mal ganz abgesehen will das auch kaum jemand, von Extremisten einmal abgesehen. Vielmehr steht doch die Forderung nach Schließung der Grenzen lediglich symbolisch für das Ende ungebremster und unkontrollierter Zuwanderung. Und realistisch betrachtet arbeitet Merkel doch bereits daran, oder etwa nicht?

    • Eigentlich sollte man ja nicht auf jeden Unsinn antworten,
      aber da ich ein höflicher Mensch bin, Krampus, werde ich es doch wieder tun.

      Die Gründe, warum niemand die Juden wollte, waren vielfältig. Und sicher gab es auch unter den Juden solche, auf die die von Ihnen genannten oder ähnliche Gründe zutrafen. Nur, darum geht es doch nicht, wenn das zu genereller Ablehnung führt. Und da sehe ich überhaupt keinen Unterschied.

      Unverständig und „erleuchtet“, so so. Wer sagt denn, daß offene Grenzen die Probleme in Syrien oder sonst auf der Welt beseitigen? Wo haben Sie das denn gelesen? Bei mir sicherlich nicht. Aber wenn Sie mal ernsthaft nachdenken, dann müssen auch Sie wohl feststellen, daß die Hilfe auf „vielerlei Wegen“ bislang wohl nicht ausreichend war, gescheitert bzw. nicht vorhanden gewesen ist. Und was das Bevölkerungswachstum betrifft, so ist das weltweit rückläufig, wenn ich das in den letzten Monaten richtig mitbekommen habe. Als Argument ist das aber sowieso unsinnig.

      Was die Türkei betrifft, so bin ich einer der schärfsten Kritiker der Zustände dort, insbesondere seit Erdogan. Daß Sie sich aber anmaßen, der Türkei vorschreiben zu wollen, wie sie mit den Flüchtlingen umzugehen habe, das sprengt dann endgültig den Rahmen jeder Realität. Aber Hauptsache, Deutschland wird nicht weiter belästigt, nicht wahr?

    • @NN
      Nein, es gab keine Juden, auf die derartige „Gründe“ zutrafen. Das ist ja gerade der Punkt. Die Weigerung, sie aufzunehmen, war auch rational wesentlich weniger nachvollziehbar.

      Der Türkei schreibe ich gar nichts vor. Aber wenn Sie „einer der schärfste Kritik“ sein wollen (wofür Ihr Beitrag sicher nicht sprach), sollten Sie schon wissen, mit was für einem Anspruch der Sultan selbst auftritt. Dazu passt sein Umgang mit den syrischen Flüchtlingen wohl nicht so ganz.

      Was das Bevölkerungswachstum angeht, liegen Sie natürlich auch völlig daneben. Das ist weltweit nicht rückläufig, und schon gar nicht in der islamischen Welt oder in Schwarzafrika, auf die ich mich bezog. Und natürlich spielt das eine Rolle, sogar eine zentrale Rolle, weil der potentielle Strom an Zuwanderern, den Europa in Zukunft zu erwarten hat, dadurch leicht auf mehrere Hundert Millionen anwachsen kann, und es kann gut sein, dass ein Großteil davon tatsächlich vor kriegerischen Auseinandersetzungen fliehen würde. Man sollte, was man für richtig oder falsch hält, schon auf die Zukunft extrapolieren.

      Dass es ein Versäumnis war, die Mittel des UNHCR zu kürzen, steht völlig außer Frage. Nur hat das mit „geschlossenen Grenzen“ ja nichts zu tun. Tatsächlich ist Voraussetzung dafür, dass der UNHCR auch in Zukunft Geld bekommt, wohl eher, dass Europa auf Selbstschutz achtet und seine Grenzen endlich schließt, wenn es nicht schon zu spät ist.

      Was die „Hauptsache“ angeht, haben Sie völlig recht – wobei ich ja sagen würde, dass „nicht weiter belästigt“ es im Moment nicht so wirklich trifft. Zur Erinnerung: 1,1 Millionen (registrierte) Zuwanderer allein aus 2015 sind schon hier, und für nichts gibt es irgendeinen Plan.

    • Rationale Gründe für die Abschottung, Krampus?
      Sie sind also der Meinung, unter den Juden hätte es keine Kriminellen etc. gegeben? Ist das nicht etwas abwegig? Und Sie kennen rationale Gründe, Menschen in Not nicht zu helfen? Nun, dann will ich mal hoffen, daß Sie nie in eine Notlage geraten und dann auf Ihre Argumente stoßen.

      Meine Kritik an der Entwicklung der Türkei seit Erdogan bezieht sich auf die Entwicklung hin zu einem Gottesstaat und weg von einem Rechtsstaat. So hat die Türkei meiner Meinung nach in der EU nichts zu suchen. Daß im Rahmen der Flüchtlingskrise und der Natozugehörigkeit da seitens der EU und Deutschlands einiges aus dem Ruder zu laufen scheint, dürfte unübersehbar sein.

      Die Prognosen des Welt-Bevölkerungswachstums gehen davon aus, daß bis 2100 die Zahl der Kinder pro Frau von 2,5 auf 2,1 Kinder sinkt. Die absolute Zahl der Menschen wird bis dahin zwar noch steigen, dann aber stagnieren bzw. abnehmen. Selbst in den von Ihnen genannten Ländern ist diese Entwicklung zu erkennen.
      http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1717/umfrage/prognose-zur-entwicklung-der-weltbevoelkerung/

      Ursache und Wirkung bezüglich der Finanzierung der Lager können auch Sie nicht bestreiten. Und anders als Sie das schreiben, ist die mangelnde Finanzierung eine, wenn nicht die Ursache der Flüchtlingsbewegung Richtung Europa. Grenzen zu schließen, wäre eine Fortsetzung fehlenden Verantwortungsbewußtseins, auch wenn Ihnen dieser Gedanke sicherlich völlig fremd ist.

      Nun, vielleicht hätte ich „belästigt“ noch in Gänsefüßchen setzen sollen, damit Sie es besser verstehen.

    • Brei
      „Sie sind also der Meinung, unter den Juden hätte es keine Kriminellen etc. gegeben?“

      Eine Erwiderung auf dem für Sie so typischen Niveau, NN. Es ging darum, dass es unter den Juden wohl kaum *Terroristen* und *Kriegsverbrecher* gab, die die Länder, die sich weigerten, sie aufzunehmen, ganz erheblich bedrohten. Bei den Leuten, die gerade aus Aleppo kommen, sieht das halt anders aus. In gewissem Umfang gibt es natürlich immer Kriminelle. Aber wo Sie es schon ansprechen: Man kann getrost davon ausgehen, dass unter den auswanderungswilligen Juden im Schnitt weit weniger Kriminelle waren als unter der Durchschnittsbevölkerung.

      „Und Sie kennen rationale Gründe, Menschen in Not nicht zu helfen? Nun, dann will ich mal hoffen, daß Sie nie in eine Notlage geraten und dann auf Ihre Argumente stoßen.“

      Selbstverständlich. Wenn Sie schon mal geflogen sind, hat man Ihnen selbst dort erklärt, dass Eigenschutz vor Fremdschutz geht. Und ich würde doch auch ernsthaft bezweifeln, dass Sie Ihr gesamtes Einkommen spenden, oder tun Sie das doch? Bedarf an Geld hätte UNICEF durchaus. Also: Warum machen Sie das nicht? Weil Sie ein irrationaler Fiesling sind?

      In Bezug auf das Bevölkerungswachstum haben Sie sich gerade selbst widerlegt, meinen Glückwunsch dazu. Sie könnten sich ja mal überlegen, was ein prognostizierter Anstieg von knapp 7 Milliarden (2010) bis über 11 Milliarden (2100) bedeutet, der im Wesentlichen auf die islamische Welt sowie Schwarzafrika zurückgehen wird.

      Ansonsten bestreite ich, dass die Unterfinanzierung des UNHCR die Hauptursache für die Migrationskrise gewesen ist. Das war eine von mehreren Ursachen. Die Zustände in den Lagern werden von Leuten wie Ihnen, die sich damit erkennbar kaum auskennen, in der Regel auch aufgebauscht. Im Sudan sieht es zum Beispiel seit vielen Jahren deutlich schlechter aus (nicht, dass ich das gut finden würde…). Die Hauptursache ist und bleibt natürlich der mangelnde Schutz der Außengrenzen bei gleichzeitiger Einladungspolitik, die die deutsche Machthaberin dann mit ihren unbedachten Verlautbarungen und Gesten auf die Spitze getrieben hat. Das kann man übrigens auch an den Zahlen ganz deutlich ablesen. Wie gesagt: Es kommen ja nicht nur Syrer, schon gar nicht im Augenblick.

      Die Grenzen zu schließen wäre für Deutschland und Europa das einzig Verantwortungsvolle und würde dem entsprechen, was im Grunde seit jeher unter allen Staaten dieser Welt common sense gewesen ist. Es ist ja auch eine völlige Schnapsidee, Leute nach eigenem Gutdünken aus sicheren Gebieten einreisen zu lassen, sofern sie vorgeben, irgendwann mal irgendwie vor Krieg geflohen zu sein. Andernfalls hat man nämlich ganz schnell die jetzige Situation: Aus humanitärem Flüchtlingsschutz (der allerdings ebenfalls Grenzen kennt) wird dann flugs (selbstzerstörerische) Massenmigration ins Ziel der Wahl. Aber es ist natürlich klar, dass das für Menschen wie Sie nicht zu begreifen ist: Der gesinnungsethische Brei, den Sie weitgehend unreflektiert anrühren, verstellt den Blick für alles andere.

  78. @Thorsten Haupts sagt: 9. Februar 2016 um 08:58 Uhr
    @Thorsten Haupts sagt: 9. Februar 2016 um 08:58 Uhr

    Sie haben mal wieder völlig Recht, aber….
    Ich bin immer wieder erstaunt darüber, dass hier kaum einer Mal zu bemerken scheint, dass das ganze Flüchtlings-Drama (Drama, um die unangenehme Wahrheit zuzugeben: auf beiden Seiten!) in erster Linie als Ablenkungsmanöver gedacht ist, das, und das wird auch Merkel zugeben, ein „wenig“ ausser Kontrolle geraten ist.
    Die zwei wahren Probleme die wir haben sind einmal die kollabierende Wirtschaft und Finanzwelt weltweit, und andererseits die voranschreitende Total-Überwachung, wobei die angekündigte schrittweise Abschaffung des Bargeldes Teil beider Komplexe ist.
    Das Desaster mit den Flüchtlingen hat das mit der Ablenkung besser geschafft als sogar von Merkel gewünscht und geplant war.

    Japanische Staatsanleihen werden seit gestern nur mehr zu Negativ-Zinsen ausgegeben. Um mit Don zu sprechen: Die Qualitätswohnungen in München sind vom Markt und auch an Rokoko Gemälden ist nur mehr ein begrenzter Vorrat zu haben.
    Schrumpfen ist angesagt, Anlage Möglichkeiten verschwinden….

    Die Märkte, nicht nur bei Aktien, sondern sogar bei „China“ schrumpfen tagtäglich… was glauben sie wie lange das so weiter gehen kann? Mit welchem Geld sollen die Banken diesmal gerettet werden? So viel ist auch im Steuertopf nicht drin…
    Lösung? = Undenkbar

    Um wieder eine reale Welt zu schaffen müsste man sich von der Zusammenarbeit mit den Verbrechern der Welt trennen, aber die Saudis bezahlen wenigstens ihre Panzer und die Türken sollen die ungeplante Menge der Flüchtlinge stoppen.
    Die Aufkündung der Co-Operation mit Amis, Nato, EU und Euro wäre ebenfalls sofort nötig um aus dem immer grösser werdenden Strudel herauszukommen.

    Mit anderen Worten, seien sie nicht so streng mit den jetzigen Zuständen, nicht mehr allzu lange, und sie werden sich an zu den Tagen zurück sehnen, in denen das grösste Problem die vierte Million von „Flüchtlingen“ war…

    • doch lieber Tyler, das bemerkt man wohl
      ich frage mich schon länger, wann der Crash, der weltweite, denn kommt. Überall sind Anzeichen zu sehen, wenn man sie wahrnehmen will, aber wer will das schon so recht. Allen geht die Puste aus, und es wird wesentlich schrecklicher als 2008, das war wohl nur ein laues Lüftchen dagegen.

      Danke für den arte-Tip, ich habe mir den Film über Olympus gestern Abend angesehen, was soll man dazu sagen? Die Japaner sind, wie sie sind, für uns undurchdringlich, nicht zu verstehen. Die Verkrustungen der Gesellschaft bricht so schnell nichts auf, die Verwerfungen sind da und werden auch uns irgendwann treffen.
      Heute jubelt man schon wieder über den leichten Anstieg der DB-Aktie, die Bank ist sowas von pleite… was allein die an toxischen Papieren im Keller hat, reicht mind. zweimal für die ganze Welt.

      Wir werden es nehmen müssen, wie es kommt, egal ob Crash oder Migranten oder was man sonst noch so in petto haben könnte. Nur, dass es diesmal wohl nicht so friedlich ausgehen wird oder sehen Sie das anders? Die Schlafwandler sind unterwegs.

    • Guten Morgen Renate
      Der Witz an Japan ist der, dass weder die Japaner (Mangels english-Kenntnissen) irgendetwas über den Westen wissen, genauso enihg wie die Westler etwas über Japoan wissen, ausser den völlig falscheh und verlogenen Klischees die permanent in den Medien wiederholt werden.
      Da ist nichts undurchdringlich. Woodward hat es ja gesgat, aber der Satz geht meist unter: „Japan ist ein Feudalstaat und hat nichts mit Demokratie zu tun.“ Er ist der einzige der das ausser mir mal ausgesprochen hat. In Japan ist ALLES Schein und Oberfläche…. durch und durch korrupt und ahnungslos. Man tut halt so… und dann kommt so ein Engländer daher und weigert sich ganz einfach verschwundene 350.000.000$ zu verschweigen, also wird er gefeuert.
      Wenn man das alles nur ein wenig begreift, dann wundert man sich über die absurde Inkompetenz in Fukushima nicht mehr so sehr. Die sind wirklich so… Wer meint Merkel sei inkompetent, der sollte mal nach Japan kommen.

      Ich tendiere dazu mittlerweile wirklich zu glauben, dass ein Kollaps von nie dagewesener Grösse nicht mehr weit weg ist, aber mein Skeptizismus rät mir, dass es noch nie möglich war etwas wirklich vorherzusehen. Als Psychopath, also jemand er gerne alles unter Kontrolle hat, hat mir das am Weltgeschehen schon immer missfallen.

      Wir haben Wirtschafts- und Finanzkollaps, Total-Überwachung und massivste Aufrüstung… das kann eines nicht allzu fernen Tages alles verdammt schnell gehen.
      Dann ich komm ich nicht mal mehr dazu hier zu posten: Ich hab es euch doch gesagt! ;-)

    • Tyler, ich meinte die Japaner an sich
      sind schon in vielen Fällen undurchdringlich. Wir haben ja hier in Düsseldorf etliche, aber wer mit ihnen arbeitet, klagt sein Lied über eben dieses Nichtverstehen und auch ein bisschen über die Hinterfotzigkeit. Allein die undurchdringliche Maske des Ausdrucks, etwas, was uns oder ich denke grad an Merkel nun wirklich nicht gegeben ist. Sie schauen dich an und du hast keine Ahnung, was sie grad denken.

      Von dem in ungeahnter Größe dräuenden Kollaps bin ich überzeugt, alle Krisen, die wir beobachten, sind ein Teil des Anfangs. Wann der große Knall kommt… also ich kann es gut abwarten und ich warte hier.
      Für mich macht Auswandern keinen Sinn mehr, nicht nur altersmäßig, sondern auch gesundheitlich.

      Aber ansonsten sind wir uns ja einig, dass das alles nicht mehr lange gutgeht. Es ist teils lächerlich, die UNO ist froh, dass Putin in Syrien aktiv ist und Assad an den Verhandlungstisch bringt, unsere Presse überschlägt sich mal wieder, macht Antiputinstimmung und nennt ihn blutdürstig. Die Nato will an der russischen Grenzen Posten stationieren… ich weiß wirklich nicht mehr, wer die größere Waffel an der Birne hat. Asmussen war auf seine letzten Tage schon sehr sonderbar, Stoltenberg scheint ihn noch zu toppen. War nach Breyvik gar nicht so anzunehmen.

  79. Tja, Django mit Mitfahrerlaubnis für was auch immer aber für einen Monat
    „was sagt der ansonsten eloquent moralisierende aussenminister, der kopfabhackenden regierungen die unterwürfigste aufwartung macht !“
    Da gibt es was vom Postillion:
    http://www.der-postillon.com/2016/02/saudi-arabien-besuch-auenminister.html

  80. Wann wird das auch bei den Parteien ankommen...
    „Religionsfreiheit ist ein Grundrecht, aber bei weitem nicht das dominierende! Es bricht an der Unverletzlichkeit der Person (Stichwort Beschneidung), der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und der Gewaltenteilung.“

    Wie wahr.
    Leider ist es auch Wahrheit, dass man dies ignoriert.

  81. Die, bei denen was abgeschnitten ist, sind sehr wahrscheinlich Obstopfer.
    Nehmt einfach Firefox. Funzt unter dem Apfel.
    Die, die mit Safari zum Halali blasen.
    Apropos, Halali.
    „Beste Information“
    dafür die Goldene.
    Ja, gib ein y für ein L.
    War das nicht das ZDF?
    Das tagelang nicht über Silvester berichtete?
    Und hat diese Dunja nicht bei der F.A.Z.
    bei diesem 10 vor acht Femiblog
    einen sehr einseitigen Artikel veröffentlicht?
    Dafür die Goldene.
    Da weiß man, was man hat.

    • Das ist halt wie der Held der Arbeit.

    • ALso ich fand die Goldene Dunja herzallerliebst
      Ich hab in DE mal zur frühmorgendlichen Unterhaltung eine Weile deren Journal geglotzt, soviel Ignoranz, das war erheiternd.
      Dunja stach dabei noch aus den anderen heraus. Einige taten gar nicht so, als wüssten sie was über die Welt, die hatten verstanden ihr Job war, die Leute die gleich acht Stunden bedeutungslose Arbeit verrichten müssen, bei Laune zu halten. Frau Dunja und Herr Tahobei (oder so ähnlich) stachen von den anderen Unbedarften dadurch ab, dass sie gar nicht wussten wie unfassbar ignorant sie bei allen Themen waren.
      Damals gabs noch keine Anstalt, wer für deutsche Comedy nicht blöd genug war, der war froh irgendwas zum Lachen zu finden…

      Heute gibst Die Anstalt, Merkel, Gauck und Maiziere et al…. ein Paradies für Satire Freunde.

    • Die Auszeichnung
      „Held der Arbeit“ war nicht nur ein Ehrenzeichen, am Bande zu tragen, dazu gab es auch auch eine Prämie, lt. Wikipedia bis zu 10.000 Mark.
      .
      War übrigens bei all diesen Ehrungwen in der DDR so, ein „Paket“, also eine Geldprämie gehörte mit dazu. Da gan es für besondere Verdienste um Sport, Wirtaschaft oder Kultur den Nationalpreis der DDR. Er wurde in drei Klassen verliehen; die I. Klasse war mit einem Geldpreis in Höhe von 100.000 Mark, die II. Klasse mit 50.000 Mark und die III. Klasse mit 25.000 Mark verbunden. Eine mehrfache Auszeichnung des gleichen Empfängers war möglich; danke, Wikipedia.
      .
      Mal in Euro umrechnen: Im Land der Helden der Arbeit kostete ein Bier (0,25 l) in einer Gaststätte (Preisstufe I) 0,40 M.

  82. Titel eingeben
    Nun bin ich einigermaßen entsetzt, wie die Pfaffenhofener hier vom D.A. niedergemacht werden. Preußen pflegen seit Jahrzehnten nord- und westlich von Minga zu residieren, wenn sie zu einem Besuch bei den Schadmünchenern antreten müssen. Ich residiere deswegen immer beim Hof an der Straße , kurz hinter der A9 Richtung Pfaffenhofen. Nirgends bekommt man so eine Flüssig-Verpflegung (aus der Region), und das biologisch-dynamische Schnitzel ist erstklassig (aus preussischer Perspektive mit gewohnter Wasserschwein-Versorgung aus S-04-Versorgung von Herrn T. in Rheda-Wiedenbrück) . Da kenne ich aus Eichstädt ganz andere Sachen (Schuhsohlen). Anders gesagt: die Preussen neigen zur Renitenz, weil sie traditionell schlecht ernährt werden. Je weiter man nach Norden kommt, wird man mit westfälischem Mengbrot und noch weiter oben mit mitteldichten Faserplatten (Knäckebrot) in Schweden dem Tod zugeführt. Im Bayrischen bekommt man für die Brotzeit ein ordentliches Holzfäller- (Roggen-) Brot, das auch ohne Kühlung sich eine Woche hält, dazu ein Stück im Kamin gedörrtes Schwein. Mit dieser Ernährung kann man stundenlang auch an 60 Grad-Hügeln Bäume fällen und ist auch anschließend fröhlich, denn dann bekommt man im Hof an der Straße noch ein großes Stück Schwein.
    Da fällt mir auf: der Panzer aus dem Ilmtal ist ja wirklich eine Preziose. Stellen wir uns vor, die Leistungsträger dort wären wirklich mit ihren Maschinen angetreten, die Agco-Fends, Claas, CNH, Mc Cormick, John Deere und Lamborghini. Was hätte die Qualitätspresse dann geschrieben?

    • Das sind Jahrhunderte alte Qualitätsvorurteile, die durch Generationen weitergegeben wurden. Kommen Sie mir da nicht mit Realität.

  83. ????
    Anscheinend ist auch in diesem Blog mittlerweile eine Art Amnesie eingezogen. Hunderte von Ergüssen die die Zustände beklagen.
    Aber das Problem selber…? Wenn wir mal kulant sein wollen, so ist es doch so, dass JEDEM das Problem der ungebremsten Zuwanderung seit spätestens 0:00 in Köln bekannt sein sollte?
    Ich kenne die Verhältnisse dort zwar nicht aus erster Hand, aber ich nehme doch an, dass sich dies alles auch bis nach Berlin ins Regierungsviertel durchgesprochen hat. Nichts desto trotz kann ich auch fünf Wochen später noch immer keine Massnahme sehen, die dem stetigen Anwachsen des Problems entgegen wirkt… Und doch… in diesem Blog nicht ein einziger Kommentar, den dies stört.

    Vielleicht ist ein kleiner Denkanstoss angebracht?
    Zum Beispiel Sloterdijk im Cicero?

    http://www.cicero.de/berliner-republik/peter-sloterdijk-ueber-merkel-und-die-fluechtlingskrise-es-gibt-keine-moralische

    • @TDV - 10. Februar 2016 um 09:59 Uhr
      „Vielleicht ist ein kleiner Denkanstoss angebracht?
      Zum Beispiel Sloterdijk im Cicero?“

      Er jammert ja auch nur. Seine verschwurbelte Rhetorik, um nur den einfachsten Sachverhalt anzusprechen, ist sowieso schwer zu ertragen und zeugt von geringem Selbstbewusstsein.
      Dass dies eine Agenda hinter einigen anderen Agenden darstellt, wird schon lange verdächtigt. Man kann nur spekulieren. Wir sind halt alle nur „Pawns“.

      Die ersten Opfer sind bereits bekannt. Hart getroffen hat es den leutseligen, hilfsbereiten Deutschen, besonders aus dem kirchlichen Bereich.
      Ach schwule Freunde, gerade in Berlin, sonst liberale Verfechter des MultiKulti, sind nach unzähligen Vorfällen in der Stadt ganz still und nachdenklich geworden.

    • TDV, das ist so nicht richtig und alles lesen hilft manchmal
      Natürlich regen wir uns auf, nicht gelesen? Sloterdijk und Höhler im Cicero längst gelesen und anderes mehr. Tagtäglich beobachte ich noch immer den Twitter-Account https://twitter.com/XYEinzelfall auf den der Don kürzlich hinwies. Es ist nicht zu fassen, mit welcher Dreistigkeit die Neubürger vorgehen. Und da sind nur die Frauen treffenden Übergriffe genannt.

      Heute lese ich, dass Frauen, Christen und Homosexuelle aus den Unterkünften fliehen, http://www.welt.de/politik/deutschland/article152043117/Frauen-und-Christen-fluechten-aus-den-Unterkuenften.html und ja, man liest sogar, dass der IS tatsächlich Terroristen mit den Migranten einschleust, was man ja bislang der Lächerlichkeit anheim gab.

      Wir werden es nicht zu Demos gegen diese Politik in Berlin schaffen und was würde es nützen? Merkel sagte doch schon in Stuttgart, wie schön, in der DDR durften wir nicht demonstrieren.
      Mal abgesehen davon, dass Merkel als FDJ-Sekretärin mit Reise-Privilegien keinen Grund dazu hatte und überhaupt nie auf so eine Idee gekommen wäre. Wir werden die Frau aussitzen müssen, das Parlament ist quasi abgeschafft, der Präsident des BVerfG stellt sich bewundernd hinter die Kanzlerin, es lebe die Demokratie oder was wir dafür halten.

    • @ TDV,"....fünf Wochen später noch immer keine Massnahme sehen..."
      Ist das vielleicht nichts, dass man die Maghrebstaaten (dem Trottel missfällt die Zusammenschreibung) zu „sicheren Herkunftsländern“ zu erklären vorgibt? Man erklärt praktisch aber im gleichen Atemzug, ohne Punkt und Komma, dass eine Ausschaffung dorthin, leider, leider, schwierig sei. Die Zuwanderung aus den „sicheren Staaten“ geht lustig ungehindert weiter. Inzwischen scheinen ja schon zweifelhafte Elemente aus den Banlieues von Paris und Lyon den originären Landsleuten aus dem Atlas-und Rifgebirge beim Massenantanzen unter die Arme zu greifen, also mit französischem Pass, den man, man ist ja „Marokkaner“, auf der Flucht vor den Folterknechten „verloren“ hätte. Man hörte inzwischen, verschämt zugegeben, von bis zu 20 Identitäten bei der zuwandernden Facharbeiterschaft „de l´avenir“. Und da echauffierten wir Blödbürger uns unnötig bei zuvor siebenfach festgestellter Identität. In diesem Spiel geht jeden Tag noch eine Schippe mehr.
      .
      Über die „Problematik“ lässt sich im Mutterblatt gerade ein provinzieller Innenminister (krokodilstränenüberströmt) aus, einer der sich den Namen eines der führendsten Kreuzritter ever zugelegt hat. In den Annalen der namensgebenden belgischen Stadt, zumindest auf der Burg, dort an der schlingenlegenden Semois (wo einst im Mai ein Wildschweinskopf infolge britischen Bombardements dem guten Heinz G. von der Hotelwand vor die Schaftstiefel fiel), dürften gewiss brauchbare Handlungsanweisungen im Umgang mit derart Aushäusigen nachzulesen sein.
      .
      Und erkennen Sie wirklich die Bemühungen zum Schnüren eines zweiten Asylpaket (ist das schon Eigenname, falls ja: Zweites) nicht an, Sie dort auf dem Erdteil mit vorläufigem Bestandsschutz? Ich schreibe „vorläufig“ denn nach der Durchsicht von „Heerlager der Heiligen“ bin ich mir da gar nicht mehr so sicher. Wenn man bedenkt, der gute Jean hatte sich das vor 43 Jahren zusammengesponnen. Jetzt warte ich nur noch darauf, dass seine Fiktion in den Giftschrank kommt, wie Ulfkotte. Sie dort im Pazifischen können sich ja gar nicht die Gesichtsentgleisungen vorstellen, die man hier (nicht mal pc-selbstgerechte Unistadt) erlebt, sollte man beim Buchhandel ein solches „Machwerk“ erfragen.
      .
      Zurück z. T. Und bei uns werden diesbezüglich in letzter Zeit derart viele „Pakete geschnürt“ dass zu befürchten ist, dass diese verordnungs-und gesetzgebende Leistungen demnächst nicht mehr von Londoner Anwaltskanzleien erbracht werden, sondern bei Amazon oder anderen Paketzustelldiensten. Ichhabenurnochfertisch oder wie ein anderer Forist aus der Leitstelle sagte „er sei soooo Müde von dem ständigen politischen Hickhack….“.

    • @Renate Simon - 10. Februar 2016 um 13:03 Uhr
      „Heute lese ich, dass Frauen, Christen und Homosexuelle aus den Unterkünften fliehen, http://www.welt.de/politik/deutschland/article152043117/Frauen-und-Christen-fluechten-aus-den-Unterkuenften.html und ja, man liest sogar, dass der IS tatsächlich Terroristen mit den Migranten einschleust, was man ja bislang der Lächerlichkeit anheim gab. “

      Solche Meldungen, aber vor allem tägliche Live-Erlebniss in der UBahn, abends auf dem Heimweg, sogar beim Einkaufen etc., führen in der schwulen Community zu einem ziemlich radikalen Stimmungsumschwung.

    • @Foxrommel
      Der Stimmungsumschwung war ja im letzten Jahr schon bei Jens Spahn zu hören, der wohl mit seinem Lebensgefährten auch so seine Erfahrungen gemacht hat.
      Es wird nicht besser werden, dachte man, die Diskriminierung Schwuler ist halbwegs vorbei, ist sie längst (immer noch oder) wieder zugange und auch den Juden im Lande muss doch furchtbar mulmig zumute sein. Aber all das veranlasst Merkel nicht, endlich die Grenzen zu schließen.

      Orban will weitere Zäune errichten (er sollte mal bei EADS anfragen, die haben beste Referenzen aus SA), weil unterdessen der Rest der Welt, sprich Pakistan, Indien und Nepal am Zaun rüttelt, ihn durchbricht und Orban nicht mehr weiß, in welches Gefängnis er die Leute noch stecken soll.

      Angeblich hat Merkel Clarkes Schlafwandler gelesen, der Lernprozess scheint aber noch nicht eingesetzt zu haben. Stoltenberg will nun die Nato an der russischen Grenze postieren…
      Ich glaube seit langem, dass es auf einen kriegerischen Konflikt rausläuft, anders ist der Welt(finanz)wirtschaft wohl nicht mehr zu helfen. Und wir… ich bin zu alt, um auszuwandern, Jüngeren würde ich es dringend anraten.

    • @côté de lhypocrisie
      Da wollte ich halt auch mal was nicht-Zynisches schreiben… und nun passt es auch wieder jemandem nicht ;-)

      Natürlich bin ich ganz ihrer Meinung. Glauben sie mir, nicht viele gönnen den linken und rechten Deutschen Spiessbürgern das was da kommt, so sehr wie ich. Ich lebe weit weg am Strand zwischen netten Menschen, aber ich kenne halt auch ein paar liebe Menschen in München, denen ich nichts Schlechtes wünsche.
      Ich habe seit ich selber denken kann unter den Zuständen in DE „gelitten“, die grosse blöde Masse, die entscheiden durfte was richtig und falsch war, nur weil sie, ganz demokratisch und ganz wie heute, die Mehreren waren.
      Ja, es ist wahr, ich verspüre wieder die klammheimliche Freude der 70er Jahre, wenn jetzt diesen Leuten an ihren selbstgerechten Wagen gefahren wird und sie nun die Rechnungen bezahlen werden müssen, die sie in ihrer absurden Dummheit, zB an den Wahlurnen, verursacht haben…

      Ist es so besser? Ich versteh sie ja… ich hasse sie auch so masslos, diese hypocrisie….

    • @Renate
      Nein, da liegen sie falsch…

      Man ist NIE zu alt um auszusteigen. Sie können Deutschland nicht ändern, aber dazubleiben, und dann mit dem Finger auf andere zeigen, die am eigenen Schicksal schuld sein sollen… sowas sollte unter einem sein.

      Australien, Kanada, Geheimtip: Costa Rica (nicht weitersagen, muss unter usn bleiben, ja?), sogar Thailand ist voller deutscher Rentner

  84. Unglaublich
    „…wegen eines Papierpanzers an Fasching…“

    Ich könnte die mediale Aufmerksamkeit ja noch halbwegs Nachvollziehen wenn es in Mainz, Köln oder Düsseldorf passiert wäre.
    (Auch wenn ich trotzdem kein Verständnis dafür habe schließlich ist Karneval)
    Aber, nichts für Ungut werter Don, der Pappanzer ist in irgendeinem winzigen Faschingsumzug, in eim Kaff am Arsch der Welt mit gefahren.

    Was kommt als Nächstes?
    Eilmeldung incl. Sonderberichterstattung auf allen Kanälen: „China, in der Stadt Yongdeng in der Provinz Gansu ist um 01.35 Uhr Ortszeit ein Radel umgefallen.“

    • Man merkt halt, wie übel die Stimmung inzwischen ist. Und wieviel Angst in den pro-Asyl-Medien herrscht, dass sie so auskeilen,

  85. Die armen Panzerjungs wollten doch wahrscheinlich bloß ein
    wenig Bildmaterial für ihre Bewerbungsunterlagen haben:

    http://www.retrothing.com/2008/04/university-stud.html

    http://www.coolplay.tk/watch/QH5eYCdheLw

  86. Don, Saarlands Innenminister,zgl. Vorsitzende der Innenministerkonferenz
    äußert sich aktuell in einem Artikel bei Ihrer Arbeitgeberin. Sogar zur Kommentierung freigegeben. Dieser Talkschau-Pöbler „sieht den inneren Frieden in unserem Land in Gefahr“– und zeigt Verständnis für griechische Grenzschützer, die Flüchtlinge durchwinken. Wieder so eine inzwischen tausendfach gemachte (beim Pack bereits vor Monaten angelangte Erkenntnis) Feststellung in der Wirkung (bei uns) und Ursache (dort an den Grenzen) zwar festgestellt werden, jedoch kein Wort eines Lösungsansatzes ausgesprochen wird, da die Chefin das magische Wort bis zum 12. März zurückhält. Ich musste direkt Wiki bemühen, da ich zunächst auf die SPD tippte und bei der ist ja nun nach den ganzen aufgedeckten Lesedefiziten „die Gais g´schtraid“, wie der Schwabe sagt. Aber nein, er gehört ja zu Mannschaft der Fassenachtsprinzessin im Saar-Departement.
    .
    Mein Post, dass „Bouillons Worte so klar seien wie die Brühe, die seinen Namen trüge“ mit einem Hinweis auf die sicherlich klärende Wirkung des 13. März auf den Fleischfond, wurde natürlich kassiert. Ich glaube inzwischen sogar, dass die Spreu vom Weizen-Trenner zwei Herren dienen und so ihre Gehälter aufbessern. Fällt das jetzt unter VT?

  87. Aus welchem Holz bist Du geschnitzt
    ObjectBe sagt:
    9. Februar 2016 um 12:44 Uhr

    Liebe ObjectBe,

    Leider muss ich intervenieren. Nicht böse sein.
    Die Zeiten sind zu hart. Da muss man sich straffen.

    Narrenlogik

    Eulenspiegel ist nicht als ausgewiesener Narr herumgezogen;
    tatsächlich war er seinen Mitmenschen an Geisteskraft, Durchblick und Witz überlegen.

    Eulenspiegels Streiche ergaben sich meist daraus, dass er eine bildliche Redewendung wörtlich nahm. Er verwendete dieses Wörtlichnehmen als ein Mittel, die Unzulänglichkeiten seiner Mitmenschen bloßzustellen und seinem Ärger über Missstände seiner Zeit Luft zu machen.

    Er starb nach der gereimten mittelniederdeutschen Inschrift auf dem Gedenkstein von der Mitte des 16. Jahrhunderts 1350 in Mölln.

    Walk talk, walk straight, spit the world right in the eye
    The stronger the wood, the straighter the arrow.

    Liebe Grüße
    Dr. Seltsam

  88. Staatsschützer kleinlaut: "nter den "Flüchtlingen" eben doch Terroristen
    Hochrangige Staatsschützer beunruhigt, dass eine große Zahl von Menschen ohne eine echte Klärung ihrer Identität nach Deutschland einreisen konnte. „Wir wissen häufig nicht, wer aus welchen Gründen zu uns gekommen ist“, sagt ein Beamter. „Das ist ein Problem.“
    .
    Schreibt uns heute der Spiegel.
    .
    Nein! Doch! Oooh! Ein halbes Jahr nach den Bürgern, die deswegen verleumdet wurden, haben es nun auch „hochrangige“ Staatsschützer endlich bemerkt. Zumindest einige von ihnen. Das wirklich widerliche daran: diese hochdotierten Nullen im Amt werden von unseren Steuergeldern alimentiert.

  89. Kein Terror, nirgends
    Nach inzwischen vollständiger Lektüre der Kommentare komme ich zu dem Schluss, dass der Don mit seinen Überlegungen zum „Terror“ offenbar mal wieder einen Nerv getroffen hat. Anscheinend gehöre ich da diesmal sogar zu den kritischeren Lesern. Wirklich interessant. Lieber Don, vielleicht könnten Sie die Überlegungen ja in einem eigenen Blogbeitrag vertiefen?

    Sehr interessant als Anschauungsmaterial für den „guten Journalismus“ in Deutschland ist übrigens die WAZ, „Deutschlands größte Regionalzeitung“, wie sie sich selbst nennt. Man könnte auf die Idee kommen, dass sie, die weite Teile NRWs abdeckt, doch besonders geeignet wäre, einmal zusammenzustellen, was sich an Flüchtlingskriminalität so ereignet und ob dies gewisse Muster erkennen lässt. Aber weit gefehlt: Heute macht die WAZ stattdessen auf der Startseite mit einem Bericht über einige Mädchen auf, die einen Raubüberfall lediglich erfunden haben sollen, flankiert von diesem Bericht, ebenfalls auf der Startseite verlinkt:

    http://www.derwesten.de/wirtschaft/digital/online-karte-hoaxmap-widerlegt-geruechte-ueber-fluechtlinge-id11552338.html

    Nicht, dass etwas daran auszusetzen wäre, Falsches richtigzustellen und Gerüchten, für die es keine Belege gibt, entgegenzutreten. Wir sollten ja alle bei der Wahrheit bleiben. Aber wenn man das glaubhaft tun will, würde es halt voraussetzen, dass man auch sonst die Wahrheit sagt und nicht etwa versucht, die eigene Leserschaft mal wieder ideologisch zu bevormunden. Bemerkenswert ist auch der teils fast triumphierende Unterton bei solchen Meldungen. Vor allem aber merkt im Ruhrgebiet nun wirklich jeder Depp, wenn er mal vor die Haustür geht, wo der Hase lang läuft. Deshalb ist mir auch ziemlich unerfindlich, was man sich davon eigentlich verspricht.

    Unnötig zu erwähnen, dass auf Twitter-Accounts, die zum Beispiel die zahlreichen Übergriffe auf Frauen (mithilfe der Original-Polizeimeldungen) dokumentieren, dort natürlich nicht verwiesen wird.

  90. Pappanzer und der "Hüter der hohen Migrationspforte"
    Eine höchst amüsante, scharfsinnige Kolumne von Don Alphonso, mein Kompliment! Habe an manchen Stellen Tränen gelacht, der Kommentar zu Erdogan, köstlich!

    Zum Zitat der Großmutter Don Alphonsos, ein Zitat von meinem Vater: „Ein Mann, der kein Offizier ist, ist kein Mann.“ An der Wand am gebührenden Platz in meinem Elternhaus hing ein Porträt vom Feldmarschall Mannerheim. Mein Bruder hat es zum Oberst der Reserve geschafft – ich, zum Glück, bin nicht als Sohn geboren. Mein ältester Neffe wurde wegen Panikattacken aus dem Militärpflichtdienst entlassen. In der Familie durfte niemand über die Schande reden. Also bin ich im Gegensatz zum deutschen nationalistischen Nihilismus im glühenden Patriotismus aufgewachsen. Dies nur als Beispiel dafür, dass Menschen in anderen europäischen Ländern patriotisch aufgewachsen sind, ohne sich dafür schämen oder rechtfertigen zu müssen. Das ist normal und auf keine Weise anrüchig. Das ist mit der Hauptgrund, warum von dort nur wenig Verständnis für die deutsche offenherzige Flüchtlingspolitik zu erwarten ist.

    Nebenbei: Habe dank semiberuflichen Umständen den ultimativen Mundart-Test Bayrisch im Schnellkursus absolviert: Anfangs so gut wie kein Wort verstanden (was ich mir aus Stolz nicht anmerken ließ), bis irgendwann doch gut verstanden, ohne sich krampfhaft konzentrieren zu müssen. Geht doch, nur aussprechen könnte ich das Bayrische gar nie nicht. Und was Österreich betrifft: Ich liebe den Wiener Dialekt (manche Münchener reden ähnlich, klingt ganz süß), und weil einige unserer besten Freunde ever echte Wiener sind, lasse ich auf Österreich nichts kommen… habe etliche Wortprägungen von denen „adoptiert“.

  91. Das Opfer hat Schuld
    @ Don Alphonso 12.51 Uhr
    „Ja, da kommt noch absehbar was auf uns zu. Ich hätte erwartet, dass sich Migranten nach Köln massiv am Riemen reissen, aber es sieht niht wirklich danach aus. Es scheint den schwarzen Schafen egal zu sein.“

    Im Auslandsjournal gab es neulich einen Beitrag über Marokko, daraus erfuhr man dies: Eine marokkanische Frau, als Opfer einer Vergewaltigung, taugt nichts mehr, kann nur noch als Prostituierte arbeiten, wird von der Gesellschaft geächtet und abgestoßen, von den Männern zutiefst verachtet. Niemand würde sie zur Frau nehmen.

    Nun muss man sich vorstellen, welch eine Schändung es angesichts dessen aus der Sicht der Täter sein muss, Frauen sexuelle Gewalt anzutun. Betrachtet man die Taten aus der Sicht der Täter, dann wird es noch viel hässlicher, eine abgrundtiefe Respektlosigkeit. In einem Land, wo diese Männer vom Steuergeld der arbeitenden Bevölkerung leben wollen, auch der arbeitenden Frauen. Marokko will sie ja nicht wieder haben. Schweden hat mit denen irgendeinen Vertrag gemacht und schiebt 80.000 Personen nach Marokko und nach Afghanistan ab. Die schwedische Grenzpolizei besitzt die Befugnisse, Einreisende sofort abzuweisen bzw. auszuweisen. Die Stärke der Grenzpolizei ist von 1.000 auf 2.000 verdoppelt worden.
    Von Merkel sind derlei Aktivitäten nicht zu erwarten. Sie sitzt das aus, damit ist sie bisher immer prima durchgekommen.

    • Schweden ... schiebt 80.000 Personen ... ab.
      Nun ja, dort scheint die Bürokratie eben besser als in Deutschland zu funktionieren. Andererseits zahlen wir (bilateral) schon kräftig an die Türkei, damit die Türken das Problem für uns auf ihre Art und Weise lösen. Merkel ein Aussitzen vorzuwerfen, geht nicht nur hier, sondern generell fehl. Deren Arbeitspensum möchten Sie ganz sicher nicht haben, Tamarisque.

    • Sein und Schein
      Sehr geehrte Damen und Herren,

      Schweden hat *angekündigt*, dass es bis zu 80.000 Menschen ausweisen und notfalls auch abschieben *will*. Man rechnet nämlich damit, dass von den 160.000 Asylsuchenden, die 2015 kamen, zwischen 60.000 und 80.0000 abgelehnt werden. Ob es das alles auch jemals in die Tat umsetzen wird, steht in den Sternen. Bislang werden dort jährlich allenfalls ein paar Hundert (abgelehnte) Asylbewerber abgeschoben, womit es gleichauf liegt mit Bundesländern wie SH.

    • @NN
      Frau Merkel hat der Türkei 3 Milliarden Euro der EU zugesagt, von denen die Türkei bisher keinen einzigen Cent gesehen hat. D.h. Frau Merkel
      konnte das Geld in der EU nicht auftreiben.
      Das Arbeitspensum der BK steht z.Z. in keinem Verhältnis zum Erfolg.

      In Arbeitszeugnissen steht da gewöhnlich: Hat sich bemüht den Anforderungen gerecht zu werden.

    • @ E.R.Binvonhier
      Bitte lesen Sie z.B.:
      http://www.tagesspiegel.de/politik/syrische-fluechtlinge-deutschland-und-tuerkei-starten-soforthilfe-an-der-grenze/12934382.html

      Und das, eben weil Europa sich verweigert und Merkel so eine Flüchtlingsursache, die Not und das Elend in den Lagern, bekämpfen will.

    • Da scheint wohl meine Antwort verloren gegangen zu sein, E.R.Binvonhier.
      Daher nur ganz kurz nochmal: Es stimmt, die drei Milliarden sind nicht zustandegekommen, daher hat Merkel mit der Türkei bilaterale Vereinbarungen getroffen, Deutschland zahlt nun allein und direkt an die Türkei.

  92. "Am Aschermittwoch ist der Fasching Schnee von gestern." K. Karges
    Ihr schöner Text, werter Don, hat eine weiss-blaue Wolkenlücke in den
    grauen Aschermittwoch vor meinem Fenster hineingezaubert. Als Rheinländer war es für mich erhellend, dass es auch an der schönen Donau eine „Schäl Sick“ gibt. Passend finde ich auch Ihre heutige Bildauswahl, denn es wird ja sprichwörtlich „Mit Kanonen auf Spatzen geschossen.“

    Die „Spatzen“, die Reichertshausener Burschen haben einen kleinen, entscheidenden Fehler bei der Beschriftung ihres Panzers gemacht, denn hätten sie statt „Ilmtaler“ politisch korrekt „AfD“ geschrieben, so wären sie vom medialen Aufschrei und einer Anzeige verschont gebleiben.

    Dieser „Faschingseklat“ sollte aus meiner Sicht unbedingt vor „Das Königlich Bayerische Amtsgericht“ gebracht werden. Als „Deux ex Machina“ sind Sie ja mit diesem Gericht vertraut. Wie heißt es doch im Vorspann dieser schönen, unterhaltsamen, verflossenen Fernsehserie:

    „Es war eine liebe Zeit, die gute, alte Zeit vor anno 14. In Bayern gleich gar. Damals hat noch Seine Königliche Hoheit der Herr Prinzregent regiert, ein kunstsinniger Monarch, denn der König war schwermütig. Das Bier war noch dunkel, die Menschen war’n typisch, die Burschen schneidig, die Dirndl sittsam und die Honoratioren ein bisserl vornehm und ein bisserl leger. Es war halt noch vieles in Ordnung damals. Denn für Ordnung und Ruhe sorgte die Gendarmerie und für die Gerechtigkeit das Königliche Amtsgericht.“

    Und wie sagte der legendäre Gustl Bayrhammer im Abspann:
    „Das Leben geht weiter, ob Freispruch oder Zuchthaus, auch in der guten, alten Zeit – und auf die Guillotin‘ hat unser alter Herr Rat eh niemanden geschickt… Eine liebe Zeit, trotz der Vorkommnisse – MENSCHLICH halt.“

    Der diesjährige Karneval und Fasching hatte sich dieses Jahr der „kriselnden“ Weltlage angepasst, denn unsere „Wetterpropheten“ haben im Rheinland dafür gesorgt, dass viele Karnevalumzüge aus Sicherheitsgründen abgesagt wurden. In Oberbayern hat gestern bei einem tragischen Zugunglück anscheinend die Sicherheit versagt und es hat viele unschuldige Opfer gegeben, so dass der „Politische Aschermittwoch“ der Blockparteien in Bayern heute ausfiel.

    So bleiben wir dieses Jahr von den „HASSPREDIGEN“ unserer Politiker in den Bierschwemmen verschont und der „Aschermittwoch“ als „Bußtag“ kann seinen eigentlichen Sinn als „Ruhetag“ entfalten. Daran sollten sich auch im nächsten Jahr unsere Politiker halten.

    Werter Don, kommen Sie gut durch die „Fastenzeit“, doch sparen Sie deshalb nicht an Ihren geistreichen Beobachtungen.

  93. @Krampus - wem gehören die Medien bzw. die WAZ?
    Pispers hat die Antwort
    https://www.youtube.com/watch?v=uPvGtlYxv5U

    Wir müssen uns wirklich nicht wundern…

  94. Aktuelle Entwicklung
    Assad sieht dank Unterstützung aus Rußland keine Notwendigkeit einer diplomatischen Lösung mehr. Die Flüchtlingszahlen werden vermutlich also nochmals drastisch ansteigen.

    „Unser“ Horst, wie ich ihn vor der Flüchtlingskrise mal anerkennend nannte, hat den Unrechtsstaat BRD ausgerufen, an dem er auch nicht (mehr) unmaßgeblich beteiligt ist.

    Ursula von der Leyen sagt der Türkei den Einsatz der Bundeswehr gegen „illegale Migration“ zu. Schäuble fordert nach wie vor den Einsatz der Bundeswehr im Inland.

    Es ist schon erstaunlich, welche Wirkung die Flüchtlinge auf unser aller Leben innerhalb kürzester Zeit entfalten. Und das nur, weil die Regierung nicht dazu in der Lage ist, einfachste logistische Probleme zu lösen. Aber vielleicht geht es ja auch wirklich nur darum, unser aller Freiheit unter dem Deckmäntelchen von Krisen und Terrorismus soweit irgend möglich einzuschränken.

    • Ich habs an anderer Stelle bereits angedeutet
      Ist ihnen nie der Verdacht gekommen, dass der ganze Flüchtlingszirkus ganz willkommen ist, weil er die Themen Wirtschafts- und Banken-Katastrophen und den Widerstand gegen die Überwachung aus den Schlgazeilen befördert hat?

      Auch, dass DE nach wie vor auf Seite der Verbrecher in Ankara und Saudi Arabien steht?

    • @ NN
      „….weil die Regierung nicht dazu in der Lage ist, einfachste logistische Probleme zu lösen.“
      .
      Ihr sonniges Gemüt gepaart mit völliger Ahnungslosigkeit möchte ich auch mal besitzen, bzw. Zweites eigentlich besser nicht. Haben Sie angesichts der täglichen Bilder darüber schon einmal tiefergehend nachgedacht?

    • Ja, TDV, das habe ich gelesen.
      Und ja, mittlerweile kann einem dieser Verdacht durchaus kommen, obwohl das an der Realpolitik so oder so nichts ändert, das steht für mich außer Frage. Und die selbstgewählte Abhängigkeit der Politik von der Finanz-Wirtschaft ist nunmal eine Ursache der Doppelmoral.

      Der schlechte Ruf und das schlechte Ansehen von Parteien und Politikern hat schon seine Gründe. Schade nur, daß das durch Wahlen nicht zu ändern ist. Denn wenn man sich mal in Ruhe alle Parteien betrachtet, so ist im Grunde keine wirklich wählbare mehr dabei. Interessant könnte vielleicht „Die Bewegung für ein demokratisches Europa 2025“ werden?
      http://diem25.org/de/

    • Abseits der Heuchelei
      und der Doppelmoral bleibt es ein logistisches Problem, unkontrollierte Flüchtlingsströme zu vermeiden. Und das sollte sich doch nun wirklich lösen lassen. Was das mit sonnigem Gemüt oder Ahnungslosigkeit zu tun haben soll, erschließt sich mir beim besten Willen nicht.

      Seit 2013 kann man allein an den Veränderungen des Aufenthaltsgesetzes ablesen, daß die Entwicklung nicht so überraschend kam, wie nun immer behauptet wird. Ein Regierungsversagen steht somit für mich außer Frage. Dieses nun auf dem Rücken der Flüchtlinge austragen zu wollen, ist einfach nur schändlich.

  95. Management by Avoidance
    @NN 18.59
    Don Alphonso hat sehr erhellend beschrieben, wie die Menschenfreundlichkeit funktioniert bzw. wie Erdogan das dirty work übernimmt. Aber so muss es wohl sein, beim Arbeitspensum der Kanzlerin, um welches ich mich wahrlich nicht reißen würde, nicht der Gloria und schon gar nicht des Geldes willen. Trotzdem betreibt sie ihr Amt nach meiner Beobachtung, insofern es nur irgend geht, nach der Methode Management by Avoidance.

    Bzgl. Schweden: Die Bürokratie funktioniert in Deutschland vorbildlich, insofern der Zweck politisch gewollt ist. Wenn etwas nicht funktioniert, so ist es Absicht.

    • Welche politische Absicht, Tamarisque, sollte Bürokratieversagen denn hier haben?
      Die Behauptung, Deutschland quasi von innen durch Zuwanderung zerstören zu wollen, halte ich, gelinde gesagt, für völlig abwegig. Die Bürokratie in Deutschland als vorbildlich zu bezeichnen, halte ich auch für etwas gewagt. Zu oft hat sie auch an anderer Stelle schon das Gegenteil bewiesen, wiehert der Amtsschimmel ganz gewaltig. Politischen Willen sehe ich da nicht, obwohl die Politik manchmal nicht ganz unbeteiligt daran ist, was ich aber eher als Unvermögen betrachte.

      Der Versuch, die Türkei die Drecksarbeit machen zu lassen, ist dagegen offensichtlich und auch von mir schon mehrmals angesprochen worden.

      Was Merkels Politikstil betrifft, so muß man da wohl zwischen Innen- und Außenpolitik unterscheiden. Außen- und europapolitisch hat sie nunmal nicht allein das Sagen, kann sie oft nur reagieren, um nicht das große Ganze zu gefährden. Innenpolitisch hat sie sich zwar schon einige Kapriolen geleistet, aber ist das nicht besser, als das sture Verharren auf einmal eingenommenen Positionen? Also mir sind flexibel reagierende Politiker letztlich lieber, auch wenn das nicht bedeutet, mit all ihren Entscheidungen glücklich zu sein. Aber wo gibt es das denn?

  96. @ NN vom 11. Februar 2016 um 11:54 Uhr
    Ich habe nicht vor mit Ihnen über diesen Part der Wirtschafts-und Ingenieurswissenschaft auseinanderzusetzen. Nur eines sei Ihnen gesagt. Das „bisschen Logistik“, dass in diesem Kuddelmuddel zu leisten ist (Transport, Verpflegung, Unterbringung, medizinische Versorgung, Administration…) ist bei über einer Million Menschen in einem Zeitraum von kaum mehr als 6 Monaten ganz schön aufwändig. Und jetzt die schuldlos überrollte Verwaltung infolge der politischen Fehler als saumselig hinzustellen ist gelinde gesagt ein starkes Stück.

    • @ Déjà de l'autre côté de l'hypocrisie
      Daß das ein harter Brocken ist, bestreite ich nicht. In erster Linie hat ja auch die Regierung versagt, Merkel hätte zunächst und schon viel früher die Voraussetzungen für den humanitären Einsatz schaffen müssen. So kam es zu einer überstürzten Aktion, die aber durch die Verwaltung noch hätte aufgefangen werden müssen. Das zweite Versäumnis war es, die Ungarn-Aktion nicht als Ausnahme, als einmalige humanitäre Geste deutlich zu kennzeichnen. Der dann einsetzende Flüchtlingsstrom war aber abzusehen, ebenso das Verhalten unserer Nachbarn. Daher hätte die Verwaltung auch dementsprechend reagieren müssen. Hat sie aber bis jetzt noch nicht.

      Letztlich ist es ein Versagen der Regierung und der Bürokratie, so habe ich es auch geschrieben.

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