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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die Partei des kleineren Übels

| 259 Lesermeinungen

Ich bin der Jesus Christus der Politik.
Silvio Berlusconi

Ich trage feine, schwarze Norwegerschuhe von Ricchetti aus Parma, ein Hemd meiner Schneiderin in der Altstadt von Mantua, ein hellgraues Cashmeresakko aus Tuch der F.lli Cerutti, und eine von der letzten Reise mitgebrachte Krawatte der Cravattificio di Siena – und darauf, sehr zu meinem Ärger, einen Zahnpastafleck, der entstand, weil meine Begleitung fünf Minuten zu früh klingelte und ich mit der Kombination von Zahnreinigung, Sprung zur Sprechanlage und „ÜchgommglüchDroiminudn“ hineinrufen erheblich überfordert war. Dafür wurden Krawatten von den Kroaten ursprünglich erfunden: Als Latz, damit beim Massaker kein Blut auf die Kleidung spritzt. Aber im Konzert stört das.

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Dass ich verunziert bin, fällt mir allerdings erst in der ersten Hälfte des Konzerts bei Faure auf. In der Pause entschuldige ich mich für einen Moment und restauriere mein Aussehen an einem Ort mit fliessendem Wasser. Dergestalt wieder sozial akzeptabel, gehe ich zurück durch die Scharen der Konzertbesucher, und bekomme unabsichtlich Gesprächsfetzen mit, die sich diesmal nicht mit dem Umstand beschäftigen, dass die Pianistin des Trios Hosen trug: Also das mit der Ukraine …. Wenn in Libyen wirklich so viel warten…. diese Beitragserhöhung der Krankenkasse… die Russen werden uns noch…. ich halte die Eurokrise ja immer noch für gefährlich… die Doris meinte gestern, dass Zwangseinquartierungen kommen… die Katalanen sind die nächsten… die AfD ist da doch das kleinere Übel… Vor zwei Jahren war das Hauptthema der Umstand, dass die Plätze in der Tiefgarage viel zu klein für die Autos geworden sind, heute hat sich der Blick geweitet: Nichts von dem, was zu sehen ist, ist schön. Und oft vernehme ich, dass man gar keine gute Lösung haben will. Man wäre ja schon glücklich, wenn es ein kleineres Übel gäbe.

Und nachdem an diesem Tag bekannt wurde, dass die SPD unter Gabriel für manche inzwischen ein grösseres Übel als die AfD ist, scheint diese Meinung nicht nur bei den besseren Kreisen verbreitet zu sein – obwohl die AfD selbst genug neues Übel in ihren Programmen stehen hat. Und da ist mir schlagartig eingefallen, was dieses Land jetzt braucht, um die Zukunft zu bestehen:

Die Partei des Kleineren Übels PKÜ

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Eine Partei, die wirklich nur einen einzigen, aber überall, auf allen Feldern anwendbaren Zweck verfolgt: Das kleinere Übel zu sein. Das fängt schon sichtbar bei der Führung an, die fotogen etwas hübscher als Merkel, Gabriel und Seehofer sein sollte. Als Parteilogo nehmen wir historisch gebildet und im Sinne des, wie manche so schön sagen “christlich-jüdischen Abendlandes“ Pontius Pilatus, Jesus und Barabbas. Das zeigt dann auch, dass wir es todernst meinen. Und wenn dann wieder ein Politiker davon spricht, dass uns eine historische Aufgabe erwartet, fordert die PKÜ sofort und nachdrücklich statt dessen gegenwärtige Zugaben. Sieht ein Politiker eine Bewährungsprobe auf das Volk zukommen, fällt ihm die PKÜ sogleich in den Rücken und weist darauf hin, dass das Bewährte keinerlei Probe nötig hat. Will einer die Herausforderungen der Zukunft angehen, weisen wir vehement darauf hin, dass wir selbst aber auch Forderungen an diese Zukunft haben und diese Einseitigkeit nun wirklich nicht sein kann. Das politische Deutschland ist aktuell mit seinen Phrasen ein williges Opfer, das um solche verbalen Prügel der PKÜ bettelt.

Wer uns auf etwas einschwören will, dem teilen wir mit, dass ihm unser guter Name reichen muss. Wenn einer höhere Investitionen verlangt, fordern wir höhere Rendite. Es gibt kein Feld, in dem nicht jemand Wünsche hat, die andere unterstützen sollen: Wir treten dafür ein, dass es so schlimm nicht werden darf. Das tun andere bei ihren Lieblingsthemen zwar auch, aber die PKÜ macht es immer und überall und setzt sich so nicht dem Vorwurf aus, sie sei links- oder rechtsextrem. Sie ist nur beim Übel extrem und weist stets darauf hin, dass es angenehmere Varianten und Optionen gibt. Um dem Vorwurf des Populismus zu entgehen, verpflichten sich die Mitglieder der PKÜ dazu, hin und wieder auch wirklich kleinere Übel vorzuschlagen, die auch etwas schmerzen können. Es kann aber nicht angehen, dass andere das grosse Übel monopolartig unter sich aufteilen und das kleine Bioübel aus regionaler Produktion benachteiligt wird. Natürlich ist auch das kleine Übel ein Übel, aber auch davon kann die Gesellschaft profitieren. Die PKÜ überzeugt mit brutaler Ehrlichkeit und hat nichts zu verbergen – das muss nur das grosse Übel tun.

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Ihre minderüblen Würdenträger lassen sich zwar von Lobbyisten fördern, zahlen aber den Aperitif und das Dessert selbst – das ist mehr als die Pommes von Frau Merkel in Brüssel. Alle akademischen Grade sind alle bei Amtsantritt abzulegen, dem Schatzmeister wird vor jeder Reise in die Schweiz ein Sparschwein um den Hals gehängt, in die freundliche Finanzhelfer auch etwas für die Armen in Afrika stecken müssen. Unter dem grossen Übel ist jede Menge Gestaltungsspielraum, das die PKÜ nutzen kann: Sollte eine andere Partei nachziehen und ebenfalls ein etwas kleineres Übel fordern, sagt die PKÜ, dass ihre Forderung Erfolg hatte, und wenn andere so leicht zu überzeugen sind, muss da noch mehr geben: Es wird immer ein Übel geben, das man unterbieten kann.

Natürlich wird die PKÜ auch auf das Problem der Finanzierung ihres kleineren Übels stossen. Dabei wird sie sich am ganz grossen Übel schadlos halten und es zugunsten ihrer Wähler plündern. Besonders übel sind soziale Experimentalbrennpunkte wie Bremen und Berlin, die sich ihre Vorstellungen anderweitig bezahlen lassen. Die PKÜ steht auf dem Standpunkt, dass die anderen Parteien, deren grosses Übel man bekämpft, auch Wähler haben, die für dieses grosse Übel stimmen. Daher wird die PKÜ dafür sorgen, dass diese Wähler auch die Folgen zu spüren bekommen. Das ist ganz im Sinne einer echten Verantwortungsdemokratie, die klar ein kleineres Übel als die Verschwendungssucht durch den Bundesfinanzausgleich ist. So wäre die Unterkunftsfrage für Asylbewerber sofort gelöst, wenn jeder Wähler von CDU, Grünen, PDS und der letzte sozialdemokratische Wähler, ein gewisser Herr Stegner aus Niedersachsen der norddeutschen Polarregion gesetzlich dazu verpflichtet werden, ihre sozialen Parteiideale tatsächlich auch mit der Abgabe von Wohnraum zu leben. Jeder, der im Bereich Umwelt und Flächenversiegelung sowie Stadtplanung tätig ist und dort um das Gemeinwohl kämpft, wird bestätigen, dass das Zusammenrüchen willkommensfreudiger Menschen das kleinere Übel im Vergleich zum Neubau sozialer Brennpunkte ist. Ich bin mir sicher, dass diese Verantwortungsdemokratie Linke wie Rechte sofort erkennen lässt, wie nah sie innerlich doch der PKÜ – und damit letztlich auch sich selbst – stehen. Damit wird die PKÜ auch helfen, die Spaltung in unserer Gesellschaft – ein grosses Übel, an dem die anderen Schuld sind – zu überwinden. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass die PKÜ nach dem Ende der Sanktionen gegen den Iran dortselbst weitreichende Weitergabemöglichkeiten nach Russland erlaubt, was fraglos das kleinere und profitablere Elend als die bislang geltenden Sanktionen sind.

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Deutschland hat in dieser Hinsicht bislang keine besonders ausgeprägte Tradition, wie etwa das glanzvolle Edwardianische Zeitalter Englands oder die schönen Tage Italiens unter den völlig zu Unrecht geschmähten Borgias und Berlusconis. Auch das ist ein grosses Übel, das es zu beseitigen gälte, wobei wir uns verpflichten, nur Bung Bung statt Bunga Bunga zu machen. Was letztlich das grosse und das kleinere Übel ist, kann man jeden Tag neu ideologiefrei und prinzipienlos definieren. Das klingt weitaus schlimmer, als es de facto ist: Die bessere Gesellschaft war schon immer ideologiefrei und prinzipienlos, wenn es um ihre eigenen Vorteile ging. Und auch, wenn andere keine Gelegenheit haben, Schuhe von Ricchetti zu tragen und Debussy zu lauschen, so könnten sie zumindest dieses Ideal von uns lernen. Charakter, seien wir ehrlich, ist wie Religion Privatsache und hat in der Politik nichts verloren. Ob ich selbst von einer PKÜ beherrscht werden möchte, weiss ich nicht. Aber es wäre schön, wenn es so eine honorige und ihre Ideale auslebende PKÜ als Drohinstrument statt der üblen AfD gäbe, an der sich die Etablierten wundscheuern und leiden – weil sie die Vorschläge bringt, die für andere nicht jene moralisch gute Dimension haben, die man braucht, um wahrhaft grosses Übel anzurichten. Man sah ja leider an den Piraten, was aus radikal pragmatischen Ideen wird, wenn Idealisten wie Ponader etwas zu melden haben. Das darf der PKÜ nicht passieren: Ideologiefrei – amoralisch – prinzipienlos. Das braucht dieses Land.

Der Fleck ist inzwischen sehr gut aus der Krawatte gegangen.

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259 Lesermeinungen

  1. Mitgliedsnummer 2!
    (Ich tippe mal, der Autor ist Nr. 1).

  2. Pingback: Carta — Blinker

  3. Stegner
    Falls Ralf Stegner gemeint ist, der kommt aus Rheinland-Pfalz bzw. Schleswig-Holstein. Nicht aus Niedersachsen.

  4. Sehr gute Idee!
    Lieber Don,

    ausgezeichnet! Frage: Was passiert, wenn die PKU die absolute Mehrheit erhalten sollte, und das/die grosse/n Übel wegschrumpfen? Nicht so unwahrscheinlich, verlieren doch die etablierten Großübeltäterparteien gewaltig Mitglieder und, z.T., kräftig Stimmen. Übrigens ein Phänomen, das auch andere Demokratien befallen hat, quasi Weimar global. Dann wird es auf (UN-)Persönlichkeiten mehr denn je ankommen, denn die PKU hat ja kein Programm. Egal, meine Stimme hätten Sie!

    Cheers,
    Der Onkel

  5. Ideologiefrei – amoralisch – prinzipienlos...
    …gibt es schon, ist aber leider momentan etwas schwachbrüstig: die FDP.

  6. IDEOLOGIEFREI-AMORALISCH-PRINZIPIENlos (IAPlos)
    werter DON, haben wir das nicht schon in der institution des kanzlerinnenwahlvereins, vertreten z.b. durch deren generalsekretär und die bundesvorsitzende ?

    IAPlos wird als KÜ in der untersützung der KuKi gesehen, nach dem motto „SteuerGeld gegen Schadensbegrenzung beim anstehenden D-day“…….ein ganz einfacher buchungssatz, lernt man schon in der anfangsklasse wirtschaftsgymnasium. buchhaltung und BWL sind IAPlos.

    auch andere will ich – da inzwischen draussen die sturmwarnung am see tobt und noch zeit ist – gerne mit einbeziehen: Gesine Schwan, lässt interessanterweise ALLES (in diesem konkreten falle hier:Ideologie, Moral und Prinzipien) fallen, wenn es ernst wird und fordert KÜ zum gleichen ziele, nur für eine andere partei. der buchungssatz „Geld für Polen, Portugal und Spanien gegen Flüchtlingsaufnahme“ ist nicht minder einfach. oder sagen wir es platt, wir bieten “ Kasse gegen Wählererdrutschverluste“ !!

    ein ruderachter bei diesem wind jetzt draussen:

    sinkt zuerst von der bootspitze her, während der bugmann vorne an der front schon zur schwimmweste greift rudert die schlagfrau in der akuten, sie erhebenden schräglage oft noch wie von sinnen weiter, bis der steuermann es dann per lautsprecher für alle verkündet: „we sink“

    • da riecht man den See!
      wie ich Sie um den beneide!
      .
      (Und Ihre Äußerungen sind – wie stets – interessant und erheiternd.)

    • Seevolk
      Das koennte auch das Kanzleramt sein: https://www.youtube.com/watch?v=yR0lWICH3rY

    • Danke für den Hinweis
      Sehr interessanter Bericht, wie die Schwan der Merkel die Leviten liest. Allerdings wirds nichts ändern: http://www.nw.de/lokal/kreis_herford/herford/herford/20709065_Politikwissenschaftlerin-Gesine-Schwan-spricht-ueber-Fluechtlingskrise.html

      Nur interessant, wie sie einerseits beschreibt, wie übergangen sich Bürger und europäische Länder vorkommen müssen, um dann anzunehmen, irgendwer würde sich von Deutschland aus, oder diesem Staat, „europäisieren“ lassen.

      Und dazu gestern zickig die Tagesschau im Kommentar: Eine solche EU braucht niemand
      http://meta.tagesschau.de/id/108865/kommentar-eine-solche-eu-braucht-niemand

      Das ist, was geworden ist (Danke sehr sehr geehrter Don, für diese sehr stimmungsvolle Beschreibung der Staatskrise, wo die Ruhe und der Frieden, wie man hört, gestört sind):

      http://www.tagesspiegel.de/politik/rededuell-der-spitzenkandidaten-in-baden-wuerttemberg-winfried-kretschmann-poltert-gegen-die-afd/13013916.html
      Und solle nur niemand glauben, er unterstütze nicht den Merkel-Kurs: „Wenn Sie sich die EU-Regierungschefs anschauen, ja um Gottes Willen, wer soll die Krise denn lösen, wenn nicht die Kanzlerin?“
      Kretschmann wird mehrfach von den Anhängern der AfD ausgebuht
      Kretschmann, ein Mann, der sogar dort Konsens sieht, wo die Flüchtlingskrise einen Graben durch alle Bevölkerungsschichten reißt: Wer dieser Tage durch Baden-Württemberg fährt, sieht Kretschmann auf großen Plakaten lächeln, darunter Sprüche wie „Leidenschaft für die Sache“, oder „Verantwortung und Augenmaß“. Die Botschaft: alles im Griff. Dass eben nicht alles im Griff ist, zeigt ihm an diesem Abend das Publikum. Mehrfach wird er von Anhängern der AfD ausgebuht, beschimpft, verlacht – sie sitzen überall auf den Rängen, wie es auch überall in Baden-Württemberg immer mehr von ihnen gibt.“

      Schön, wenn es auch gutverdienenden Politikern und Journalisten so scheint, aber dass das alles nur Rassisten sind – nur vielmehr ist es gesammelte Wut, dass ewig für nichts Geld da sein sollte, und nun eine riesen Aufwand für Einladungen ausgesprochen werden.

      Denn das kostet: http://www.berliner-zeitung.de/politik/geschaefte-mit-der-fluechtlingskrise-sote,10808018,33840616.html

      Und dann war ja noch das hier:
      Neuer Armutsbericht : Viel Armut – trotz guter Wirtschaftslage
      http://www.tagesschau.de/inland/armutsbericht-109.html

      Es geht beileibe nicht allen gut in diesem Lande. Und es ist nicht nur Missmut über die Zuwanderungspolitik, in der mit Demographie und angeblichen Superarbeitskräften gelogen wurde, was das Zeug hielt, während man alles Gegenmeinungen mit Rassist etc. pp. abkanzelte (siehe den Bericht vom Podium – verlinkt oben).

      Nun ist der Unfriede groß und die gepostete Wahlumfrage zeigt, dass sich ein Teil der Bevölkerung von dem Block der bisherigen Parteien und den Medienmonopolen absetzt.

      Konnte ja auch nicht ewig gut gehen, allein schon so, wie es beschrieben wurde. Und sei es nur so, wie von Gesine Schwan.

      Etlichen ist mittlerweile auch das System verdächtig, an dem vermutlich auch einen Partei des kleineren Übels nichts ändern würde. Die einen haben immer mehr, die nächsten bestimmen was gesagt werden soll, weitere was gemacht wird – und der Rest muss ohnmächtig allen möglichen Unsinn ergehen lassen.

      Achja: Medien im Versuch der Behauptung, sie wüssten was zu tun sei – Zusammenarbeit in Zusammenarbeit mit seriösen, universitären Meinungsforschern, und einem martialischem Namen:
      Das Vermächtnist,
      Die große Studie von Die Zeit, infas und WZB.
      https://www.wzb.eu/sites/default/files/u8/pressemappe_vermaechtnisstudie_druck_final_0.pdf
      (siehe auch den Text Seite 2 – und die dürren Hinweise auf das die Datenbasis und die Erhebung)

      Woran liegt es nur, dass uns ein Thema dominiert? Dass es massenhaft Proteswähler gibt? Dass etliche sich ohnmächtig und gefährdet sehen?

      Klar, dass das viele danach trachten, denen „da oben“ „mal richtig ihre Meinung zu sagen“, den Etablierten und den Entscheidern via Wahlen „eine rein zu würgen“. Wer nicht hören will, muss fühlen usw.

      Auch Prof. Gesine wird noch staunen. Besser wäre allerdings Ruhe und Frieden, und öfter mal ein schönes Konzert (Armut bedeutet auch, sich kaum Konzertbesuche leisten zu können – dabei sollte ruhig viel mehr Klassik gehört werden).

  7. ---
    Lieber Herr Don,

    wieder ein tröstlicher Text in einer traurigen Zeit – ich werde PG 2 (bekanntlich gab es schon mal einen mit einer etwas höheren Mitgliedsnummer).
    Nur – Stegner ist aus SH – für NS ist das sonst eine Beleidigung.
    Machen Sie so weiter, es ist schlimm genug.

  8. Alles schon mal dagewesen..
    Diese Art PKÜ gibt es schon seit einigen Jahren, die PARTEI nämlich. Zentrale Idee waren dort auch bereits einmal attraktive junge Frauen als programmatische Hingucker. Als ich in Frankfurt vor der Oper zusammen mit dem damaligen Chefredakteur der „Titanic“ und anderen Aktivisten Wahlkampf machte, habe ich die Menschen auf ihre Frage nach den Zielen immer erst gegengefragt, ob sie Mieter oder Vermieter sind. Mietern habe ich sinkende und Vermietern steigende Mieten versprochen. Der Wiederaufbau einer Mauer ist heute noch Ziel.

    • Versager....!
      Die %e sind einfach nur peinlich die da von euch eingefahren werden! Jedes Mal, wenn vor Wahlen diese WahlOmate in den Medien angeboten werden, lande ich bei Der Partei! Aber ich weiss mich zu hüten… wenn ma seine Stimme einer Parzei gibt, dann ist sie weg!
      Ausserdem halte ich manche der Punkte in eurem Programm für falsch:

      „Der Wiederaufbau einer Mauer ist heute noch Ziel.“

      Viel zu teuer, ein stabiler Starkstrom Zaun tut es auch. Wenn ihr das ändert, ist die 5% Hürde kein Problem.

  9. Lange Zeit ...
    … wollte ich, statt immer noch ne neue durchgeknallte Partei mit Nullinhalten, lieber mehr Volksabstimmungen. Nach Schweizer Vorbild.

    Jedoch, nach dem Auftauchen diverser „Volksbewegungen“ in Sachsen glaube ich nicht mehr, dass das eine gute Idee ist, dem ‚Volk‘ in gewissen Dingen die Regentschaft voll zu überlassen.

    Ob die neue Autobahnbrücke rosé angemalt werden darf, oder ob es einen dritte Startbahn geben soll, das dürfen sie ruhig entscheiden (sie wird eh trotzdem gebaut, hähä, die Reg.). Bei anderen Dingen würde ich sie inzwischen nicht mehr entscheiden lassen … man lernt dazu …

    Als relativ durchgeknallt aber sehe ich eine Partei, die ‚ideologie‘-frei und ohne Moral sein will.

    1.
    Ideologie bzw. -frei ist lediglich ein Kampfbegriff, um Leute, die eine (andere) Haltung anstreben, mundtot zu machen.

    2.
    Und gänzlich ohne Moral, a-moral, das ist etwas, was gar nicht durchführbar ist. Ohne Moral, ohne eine minimale Grundethik ist Gemeinschaft, Leben in Gemeinschaft vermutlich gar nicht möglich. Sich die vom Schlaf zerzausten Haare glattzukämmen, den Schniedel in die Hose zu stopfen, Zahnpasta aus der Krawatte zu entfernen, damit man nicht dumm angeguckt wird, ist ja auch eine Mindest-Moral = ein Prinzip, eine Tugend: Als ordentlicher Mensch dazustehen, vor dem sich andere nicht zu fürchten brauchen. Das sind zwar recht oberflächliche, äußerliche Grundlagen von Zusammenleben. Doch auch: Moral. Ohne das ist ein Zusammenleben nicht möglich. (Außer in Berlin! würde Don jetzt ausrufen.)

    Vorschlag:
    Statt einer Magna Moralia braucht es heute ja fast eine neue Minima Moralia, über die Unmöglichkeit, im Postdemokratismus ein richtiges Leben zu führen.

    Ich ringe jeden Tag darum. Um Haltung.

    Sollte es da wo ich wohne, auch passieren, dass sie ein neu renoviertes Flüchtlingsheim anzünden (unsere Steuergelder angezunden, verdammt!) und eine Menschenmenge dazu johlt, applaudiert, dann wandere ich aus, dann reichts mir. Das wars dann, reif für die Insel. Irgendeine Insel kaufen. Tschüß.

    • ts,ts,ts,
      Sie wollen kneifen.

      Das geht nicht, auch Sie werden Ihr Rendezvous mit der
      Globalisierung haben.

    • der andere Gast
      Sie sind zu voreilig. Bürgergeld etc.ist Schnee von Gestern.

      Helikoptergeld ist angesagt. Die EZB denkt an 3000€.
      Bevor Sie und ich das glauben, Afrika glaubt es.

    • Titel eingeben
      Der große deutsche Barde Michael Friedrich Wilhelm Krüger, dessen Frühwerk weithin unterschätzt wird, hat schon 1976 im „Bundes“-Verbesserungsvorschlag die Lösung herbeigesungen:

      Wir brauchen wieder einen Kaiser
      so einen richtig deutschen Kaiser
      und dem laufen wir dann alle hinterher.
      Und der Kaiser, der wär weiser
      als jeder andere Kaiser
      ja, son richtig deutscher Kaiser, der muß her.

      Fragt sich nur, wen wir da nehmen. Ernst August von Hannover soll sich, angeblich depressiv, in seine Jagdhütte zurückgezogen haben. Aber mit Georg Friedrich von Preußen hätten wir einen durchaus vorzeigbaren, nicht zu alten Kandidaten. Freilich, dessen Nähe zu Berlin könnte dem Hausherrn sauer aufstoßen.

    • E.R.Binvonhier
      Rendezvous mit der Globalisierung hatte und habe ich seit Jahren.

      Spätestens seit dicke, alte böse weiße Männer aus NY beschlossen, die deutsche Unit, in der ich Mitarbeiter war, wegen „zu geringer Revenue“ zu schleifen. Alles unter 15% Gewinn war für die zu geringe Revenue.

      Und Rendezvous hab ich heutzutage ständig , wo ich als working expert mit Billigkräften aus Indien etc. zu kämpfen habe.

      Also, was soll das Theater.
      Ein paar Jahre Insel wären so gesehen einfach nicht schlecht. Die Zeit in der ich keine BWL-Frettchen sehe, sind absolut Quality Time. Egal wie kurz sie ist.


      An „Helikoptergeld“ glaub ICH wiederum nicht.
      Das Beste ist, der ganze Kram bricht hübsch auseinander.
      Oh, da tut er ja gerade.
      Prima!

  10. Würde
    dieser Partei sofort beitreten..aber nur wenn ein sichere Listenplatz für die Bundestagswahl drin ist. Bin pflegeleicht weil problemlos schmier- und korrumpierbar. Flecke auf der Krawatte könnten inoffizielles Parteisymbol werden.

  11. Pragmatismus
    Lieber Don,

    wieder ein schöner Beitrag. Doch bei einem möchte ich widersprechen: Pragmatismus sollte man nicht mit Prinzipienlosigkeit und schon gar nicht mit Amoralität gleichsetzen, und darauf muss es auch nicht hinauslaufen. Es kommt vielmehr darauf an.

    Zunächst einmal zeugt eine pragmatische Grundhaltung – mit Blick auf das weite Feld der Politik auch „Realpolitik“ genannt – vor allem von der (unzweifelhaft richtigen) Einsicht, dass es eben das Sein ist, das das Bewusstsein bestimmt, und nicht umgekehrt, und dass jeder Versuch, der bislang unternommen wurde, das Bewusstsein bzw. ein *bestimmtes Bewusstsein* zur maßgeblichen Größe zu erheben, im Monströsen endete. Zuletzt ist das beim „arabischen Frühling“ wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt worden. Gaddafi und Assad waren nicht schön, aber sie waren unterm Strich zweifellos weit besser als alles, was danach kam, wenn man die realen Folgen als Maßstab anlegt. Das „kleinere Übel“ ist ohnehin selbst eine moralische Größe, die sich jedoch der Realität stellt.

    Wenn man in einer friedlichen und freundlichen Gesellschaft lebt, sollte man natürlich versuchen, sie zu bewahren. Und wenn man in einer Diktatur lebt, sollte man, wenn die naheliegende Alternative der Bürgerkrieg ist, in der Regel selbst die Diktatur bevorzugen.

    Eine solche Grundhaltung ermöglicht es dann auch viel eher, ohne Brüche sonstige Prinzipien zu verfolgen. Merkel z.B. erzählt uns etwas vom „freundlichen Gesicht“ und von „Menschenrechten“, allen voran von demjenigen „auf Asyl“ (das es so gar nicht gibt). Sie sagt uns, dass wir dem alles unterzuordnen haben, aber sie achtet bereits das Recht auf (demokratische) Selbstbestimmung nicht, liefert Waffen an Saudi-Arabien wie noch keiner vor ihr und unterwirft sich – und damit ganz Deutschland – dem Sultan.

    Was die AfD angeht: Real existierend gibt es eben nur diese, um den Merkelismus scheitern zu lassen, bevor er uns hier noch in einen Bürgerkrieg stürzt. Was danach kommt, sieht man dann. Daraus folgt m.E. zwanglos, was nun geboten ist, wenn man Anhänger jener pragmatischen Grundhaltung ist, die Sie in Ihrem Beitrag beschreiben. Aber auf diesem Feld – vielleicht allein auf diesem Feld – sind Sie eben durch und durch Gesinnungsethiker.

  12. Ich glaube Ihnen kein Wort.
    Flecken aus der Krawatte erfolgreich mit Wasser entfernt? Aus Seide? Ohne Wasserrand? Nie im Leben.

    • Zahnpasta ist doch überwiegend bloß Putzkörper aus gemahlenem
      Carbonat – sieht trocken etwa so weiß aus wie das Zeug auf dem dunklen Streifen seines Kulturstricks- könnte man auch vorsichtig abbürsten. Leider sind die einzigen in den Ingolstädter Kulturstätten vorhandenen lediglich WC-Beckenbürsten – denkbar schlecht geeignet für diesen Fall, schmunzel…

      http://blogs.faz.net/stuetzen/wp-comments-post.php

      Du schreibst die Kommentare zu schnell. Mach mal langsam.

  13. Titel eingeben
    „PKÜ“ = sieht ürgenwü türküsch aus. So würd das nüx.

    • Naming ist ein Kunst, die seinem Verfasser sehr unähnlich sieht, ähem
      Also Naming-Recherche zwengs Gleichklang:
      Da gibbet es bereits jenseits des Türkischen auch eine PKK, die kurdische Arbeiterpartei.
      Blöd auch.

      Güle güle!

  14. Nun denn, ... FDP wählen.
    Katja Suding aus Hamburg und Lenke Steiner aus Bremen sehen viel besser aus als das Übel aus der Uckermark, können mit Messer und Gabel essen und sind sogar parkettauglich.
    Und dann fordert die FDP sogar einen Rechtsstaat, welcher den Menschen vertraut und dem auch die Menschen WIEDER Vertrauen entgegenbringen könnten.

  15. Vielen Dank, lieber Don,
    für diesen wieder mal absolut pointierten Beitrag! Wenn Sie sich für die Gründung der PKÜ zur Verfügung stellen, werde ich Sie gerne wählen!

  16. Sansculotte Alphonso?
    Lieber Don,
    die Beschreibung Ihrer Bekleidung schien mir unvollständig, was zu der Frage führt, was vorliegend das kleinere Übel wäre: eine Pianistin mit Hosen oder ein Don A. ohne….

  17. MeiLing
    Lieber Don Alphonso,

    also wie Sie gut angezogen waren!
    Meine Oma hätte zu Ihnen gesagt: „Du Zuckerbübche“.
    Und unter all dem feinen Zwirn darf man sicherlich etwas von Zimmerli vermuten.

    Ihre Vorstellung einer PKÜ klingt ja ein wenig wie das Wunschkonzert der Bayerischen Rundfunks oder haben Sie gerade das Buch von Anselm Grün
    „Ich wünsch dir einen Freund – Vom Reichtum der Freundschaft“ gelesen?

    Mir geht es ja auch so ein wenig wie Ihnen.

    So als Teil einer Kulturnation möchte man sich ja vertreten sehen von einer Partei, einer Person von würdigem Aussehen, Mut, Stil, Gewandtheit und moralischen Tugenden die sich der Nation und deren Kultur verpflichtet sehen. Nicht so was wie jetzt.

    Doch was hat sich die Mehrheit der Bürger gewählt? Parteien die aufschauen zu einer Person auf einem Niveau wo sich keiner bemühen muß um dieses zu erreichen, deshalb ist sie wohl so erfolgreich. Doch 40 Jahre DDR Diktatur hinterlassen schließlich in jedem Menschen Spuren von interpersoneller Gewalt.
    (Lesen Sie hierzu einfach einmal das Buch: „Sozialistische Diktatur und psychische Folgen. Psychoanalytische-psychologische Untersuchungen in Ostdeutschland“)

    Bis eine PKÜ ins Leben gerufen wird muß man halt noch die all den anderen Parteien vorstehende Person ertragen, deren Fähigkeiten sich auf Dissimulation und eine unendliche Klugheit zu simulieren beschränken.

    So sitze ich im Fond des Wagens auf der BAB nach München, träumend aus dem Fensterschauend, Ausschau haltend nach den Reisebusen mit der Aufschrift „Reisegenuss“ und deren Insassen, die bald ihre eigene Partei ( keine PKÜ) gründen und dieses Land mir wieder ein Stück fremder erscheinen lassen.

    Eigentlich, so stelle ich es mir vor, wäre Don Alphonso der ideale Parteivorsitzende für eine Wunschpartei. Kultiviert, sprachgewandt, höflich zu alten Damen, wenn da nur nicht das dumme Gefühl wäre, welches mich auch stets wieder überkommt, wenn ich mal wieder Gerhard Polt sehe.

    Da denke ich immer an seine MeiLing und glaube dann doch, der ist wirklich so wie er spielt.

    Mit herzlichem Gruß

    ObjectBe (objectbe.blogspot.ch)

    • das kleinere Übel ...
      Oh, ja Object Be – wie konnte das geschehen? Dass die Mehrheit des Volkes sich sowas … wählt!

      Na, ich schlage vor, Sie fragen die Autoren des tollen Buches, das sie da empfehlen. Die haben schließlich auch frei nach Neigung gewählt, womit sie sich beschäftigen wollen.

      – Und übrigens gilt der Satz: „Ein höher entwickeltes Tierchen kann einem niedriger entwickelten Tierchen seinen Willen aufzwingen.“ Weiß gar nicht, von wem der stammt! Aber ich würde ja lieber nicht zu weinerlich über ein Verfassungsorgan reden. Und auch nicht über die Leute aus Sachsen. Nur zur Vorsicht; es könnte sonst jemand auf komische Ideen kommen. So, wie Ihre Psychologen.

    • Antwort für : GnM
      Lieber GnM,
      was für ein schöner Name. Vielen Dank für ihre ehrlichen Zeilen.
      Bei Ihrer Frage: “ Oh, ja ObjectBe – wie konnte das geschehen?“
      kommt mir augenblicklich Thomas Bernhards Komödie „Immanuel Kant“ in den Sinn.

      In der Komödie hat Kant einen Papagei, der den Namen Friedrich trägt.(der Einfachheit nehme ich das schnell mal aus Wikipedia, was für Sie vollkommen ausreichen dürfte.)

      „Kants Papagei trägt nicht unabsichtlich den Namen Friedrich, der zu Zeiten des historischen Kant, König und einer der exponiertesten Herrscher war. Er war es, der die Ideen der Aufklärung für machtpolitische Zwecke instrumentalisierte. Wie der König, plappert auch der Papagei den Grundsatz aufklärerischer Ethik „Imperativ“ nach. Was bleibt, ist eine ihres Inhalts beraubte, nun einhämmernde Phrase, eine grammatische Befehlsform.“

      Man hat halt einen Papagei gewählt. Aber er sollte weiblich und aus der DDR sein.

      Mit freundlichem Gruß

      ObjectBe (objectbe.blogspot.ch)

    • @Objekt Be
      „Man hat halt einen Papagei gewählt. Aber er sollte weiblich und aus der DDR sein.“

      Nun, zweifelsfrei WOLLTE man einen Papagei! Da muss irgendwo der Fehler liegen, scheint mir. Wird jedes Jahr an Weihnachten wieder gewarnt, sich unbedacht ein Haustier zu wünschen.

  18. Die Zwischenbilanz mit der EU fiel aus. PKÜ mit A.M. ist wohl vorbei
    Seitdem Kanzlerin Angela Merkel die CDU mit 68ig endgültig kreutzte – ich kenne keine Obergrenze mehr, nein Obergrenzen kennen wir nicht – ist man auf der Suche nach einer „PKÜ“. Sie, verehrter Don Alphonso, bekleckerten sich dabei im Süden die Krawatte, mir steckt der Rauch von Biikefeuern und Grünkohl noch im Pullover von der Nordseeinsel.

    Schaltete man – zurück in Hamburg – den Gebühreneinzugsbeamer, damit man auch etwas von den Gebühren „wegsehen“ kann, gestern Abend zu „Hart aber fair“ wieder an und nahm Herrn CSU-Scharnnagel war, so machte er zwar Hoffnung, dass das Flehen von Seehofer nach einer Wende von Angela Merkel noch eintreten kann und dann eine „PKÜ“ wieder mit der CDU möglich wäre…

    Allein, es fehlt inzwischen der Glaube, ob`s mit der CDU noch ohne Scheidung von Angela wieder was mit PKÜ wird.

    Hans Hütt, heute in der FAZ, wirft dagegen „Hart-aber-fair“ Unterkomplexität vor, wohl ein Gieren nach Zwischenbilanz. Hütt webt am „Spin“ der Kanzlerin, statt an jüngsten Kanzlerinnen-Weissagungen zu kleben.
    Das ist aber nicht mehr PKÜ, sondern verschärft die Übel.

    Es sei denn, man sieht die Grünen, die Zeitung „Freitag“ und deren Autor Hans Hütt und ff… als neue PKÜ-Alternative, die die Menschheit nach Deutschland per Inklusion integrieren – und die Sachsen (und Bayern), die AfD sowieso, wegen deren Ordnungswidrigkeiten unter Kuratel stellen.

    Aber, wäre das noch PKÜ oder doch schon das Wegtragen und Schreddern des Grundgesetzes, gar Revolution?

  19. Einen kleinen Herzog von Mantua zum Schutz vor dem Großinquisitor
    Unlängst haben wir in vertrauter Runde über 2 wunderbare Opern: Rigoletto und Don Carlos und die Parallelen zur Politik gesprochen. Ein Teil, zu dem ich auch mich als „Halbkleriker“ zähle, meinte: Con Carlos müsste heute mit einem Großajatollah oder dem Großmufti von Saudi Arabien inszeniert werden. Diese beiden würden die Gefahr für den Staat heute am besten darstellen. Die Frage, wer dann den Staat (König Philipp) darstellen soll…(Frau Merkl oder Feigmandl scheiterten schlicht und ergriffen an ihrer bescheidenen Bühnenpräsenz; auf deren Katzenjammer wollte dann schon niemand mehr eingehen). Es bräuchte halt, so meinte eine Dame (!) in der Runde in der (österr.) Politik einen „Duca di Mantova“; ja Haider, so sprach sie, der war halt so ein „Duca“. Auf meinen vorsichtigen Einwand, dass dieser Kärntner Herzog doch andere Vorlieben hatte, meinte sie, das machte ja nichts und störte niemanden. Außerdem konnte man sich dann sicher sein, dass er es nicht übertreibt. Schade fand Sie dann zum Schluss, dass HC Strache diese gewisse Leichtigkeit des Seins des „Duca“ abgeht. Aber, man kann ja nicht immer alles haben und man muss halt Abstriche machen und das kleinere Übel nehmen. Sprach’s und ging mit „La donna è mobile“ auf den Lippen, ab!

  20. Pkü
    Ob Ralf Stegner das kleinere Übel für Niedersachsen wäre? Dessen Krawatten sind es schon….

    • Verglichen mit Stegner
      hat Niedersachsen mit Weil schon das kleinere Übel, aber Herr Pistorius arbeitet schon an der Übelvergrößerung….

  21. Habe bisher immer gedacht,
    dass man zum Massaker die Krawatte auszieht- und nun ist es genau andersherum. Ich habe wirklich noch Einiges zu lernen.

  22. das Übel...
    Werter Don,
    Das Übel, ist das jetzt eigentlich der Mangel an oder ein Zuviel an Prinzipien?

    Das kleinere Übel scheint ja keine Rolle mehr zu spielen nur noch die Nibelungentreue zum Art 16a GG

    Glückwunsch zur Krawattenrettung (vielleicht probieren Sie das mal mit dem €) und meine Stimme zur PKÜ haben sie

  23. Hübsch böse
    Ein gelungener Text, verehrter Don, bei dem einem das Schmunzeln einfriert. Man fragt sich, ob hier die Verdoppelung der Realität die Satire ergibt wie eine alte Sentenz lautet oder nicht vielleicht inzwischen die Verdoppelung der Satire unsere Realität wiedergibt.

  24. Dann wird schnell
    der größte gemeinsame Teiler gesucht, der das kleinste Übel auch noch unter die Leute bringt. Das wäre dann der kleinste gemeinsame Nenner, der keine Zähler mehr braucht. Und nicht vergessen: von Sachkenntnis unbeleckt.

  25. AfD Parteiprogramm
    „obwohl die AfD selbst genug neues Übel in ihren Programmen stehen hat.“

    Das ist nicht so, lieber Don. Welches Übel meinen Sie? Wenn dort die Worte Mindestlohn, Mietpreisbremse etc. statt 25% kirchhoff’sche Steuerobergrenze stehen, dann würde ich zustimmen. Dem ist aber zum Glück nicht so.

    • @Dr.Müller
      Ja, Herr Müller, in gewissen Kreisen meint man, dass es mit Geraune über die AfD erledigt wäre.
      Inzwischen redet zwar der moralische Papst selbst, also Volker Beck, mit Frau Dr.Petry, aber das set stellt klar: hier spricht seine Durchlaucht mit Aschenputtel. Gestern in Phoenix , Unter den Linden, zu sehen. Das ERgebnis aber war, man mag diffamieren wie man will, schmal für Beck und „Aschenputtel“ brillierte trotz bestelltem Studio-Publikum( wer geht denn auch schon in so eine Veranstaltung mit REgieanweisung?).
      Don hat schon richtig beobachtet, die AfD ist alles andere als ein „Phänomen der Gosse“.

  26. Titel eingeben
    Toller Gedanke,wäre dann gerne Vorstandsvorsitzender! HaHa

  27. spektralfarbenlehre
    Wofür? Alles bekannt… nächstes mal wird wieder besser!

    Grüße!

  28. sehr gelungen!
    ideologiefrei-amoralisch-prinzipienlos handelt sichs am besten unterm Mäntelchen einer Moral …
    .
    ein wenig besabbert kann ganz charmant sein, bespoke darf hundeln …
    .
    da freut sich die Lebensschützerin: die Hähnchen dürfen leben, bis sie gefressen werden

  29. Oh heiliger Simplizissimus ... oder Perlen vor die ..
    Auch Kleines Übel ist und bleibt Übel, jedenfalls aus der Sicht der Macht, Pfründe, Mandate, Subventionen … verteidigenden „Etablierten“. Ergo wird auf den Wählerstimmen pp.-Konkurrenten wirksam und „mit allen Mitteln“ (?) eingeprügelt – verbal, medial und sonstwie … Woher, werter
    Alphonso, also der Optimismus ? Wertet manIn das PKÜ-Rohentwurf-Programm als Ratschläge für die (noch) Regierenden, wird es durch die
    berüchtigte Beratungsresistenz und internationale „Einbindung“ atomisiert.

  30. So gefallen Sie mir wieder!
    Damit haben Sie den Nerv der Zeit getroffen. Alle Achtung. So gefallen sie mir – wieder!

  31. I woas ned
    Wird sein, dass bei derlei Perspektiven dem einen oder anderen echt übel wird, zwänge ihn doch die PKÜ fortwährend zu wählen, d. h. sich andauernd nach einem noch kleineren Übel umzuschauen, während er bisher bloß alle 4 Jahre mal seine Kreuzchen hinzumalen brauchte und sich dann hemmungslos dem Schimpfen hingeben durfte.
    Bestimmt gäbe es auch bald Konkurrenz in Form einer AÜAE („Alle Übel auf einmal“), soweit deren Acker nicht bereits von der SPD bewirtschaftet wird oder einer KÜÜ, die „Kein Übel überhaupt“ verspräche, was, wie die CDU zeigt, zwar kaum einzuhalten ist, aber regelmäßig auf den Beifall einer stattlichen Wählerschar zählen darf.
    Ob dagegen eine KTOF („Krawattenträger ohne Flecken“ – irgendwie an vergebliche FDP-Bemühungen auf diesem Gebiet erinnernd), die 5%-Hürde schaffen würde, bleibt ungewiss, zumal sie schon über die Frauenquote stolpern dürfte.
    Vielversprechend erschiene dagegen eine völlig ideologie- und prinzipienfreie Verteilung der entsprechenden Mandatsanteile an die PNW („Partei der Nichtwähler“), per Zufallsprinzip und Zwangsvereidigung. Die Republik wäre binnem kurzem nicht wieder zu erkennen.

    • The Man of the Great Wall
      @ V. Lenzer
      „Vielversprechend erschiene dagegen eine völlig ideologie- und prinzipienfreie Verteilung der entsprechenden Mandatsanteile an die PNW („Partei der Nichtwähler“), per Zufallsprin-zip und Zwangsvereidigung. Die Republik wäre binnem kurzem nicht wieder zu erkennen.“

      Auf jeden Fall! Bei der US Präsidentschaftsvorwahl wunderbar zu beobachten, wie der Milliardär Donald Trump die Schar der Nichtwähler, vornehmlich weiße desillusionierte bluecollar workers in Massen mobilisiert. Er baut eine treue Anhängerschaft auf, die ihm bedingungslos folgt, selbst, wenn er, wie er sagt: „“I could stand in the middle of Fifth Avenue and shoot somebody, and I wouldn’t lose any voters, OK?“ Pikanterweise fällt der Spruch in einem christlichen College im bibelfesten Bundesstaat Iowa. Ein Mann mit solch einer Chuzpe fehlt in Deutschland!

      Ein Zitat aus der Berliner Rede von Roman Herzog ist aktueller denn je! „Durch Deutschland muss ein Ruck gehen“! Eine Wahlkampagne à la Trump: prollig, laut, absolut opportunistisch, verlogen und inhaltsleer würde Deutschland einen regelrechten Befreiungsschlag verpassen und das Merkel hörige Bullerbü-Land endgültig aus seinem politischen Dornröschenschlaf aufrütteln.

      Mein Vorschlag, als Vorbild und „Godfather“ der PKÜ, ein Mann, der die Große Mauer baut: Donald Trump! Als Begründung, der geniale Satz von Don Alphonso: „Weil [er] die Vorschläge bringt, die für andere nicht jene moralisch gute Dimension haben, die man braucht, um wahrhaft grosses Übel anzurichten.“

  32. Nicht übel, ...
    … lieber Don, gar nicht übel (und auch nicht nur das kleinere …).
    Ich wäre sofort dabei, das kleine Übel zu unterstützen – erst recht, wenn ich das größere Übel damit verhindern kann. Danke für die gar nicht üble Anregung!
    Gruß aus Franken,
    A.C.

  33. Titel eingeben
    Die PKÜ hat meine Stimme !
    Endlich eine Partei die den Mut hat Phrasen mit Phrasen zu schlagen…

  34. Die Partei des kleineren Übels, verehrter Don, hat dieses Land über lange Jahre regiert.
    Oder glaubt irgend jemand ernsthaft, die Union wäre wegen des schönen C im Parteinamen oder ihrer begrenzt fotogenen Kanzlerkandidaten gewählt worden. Das PKÜ war der eigentliche Wesenskern ihrer Wahlerfolge.

    Merkel und ihre Getreuen mussten aus der PKÜ aber eine PGÜ machen – die Partei des grösstmöglichen Übels. Seitdem ist der Platz frei. Sollte sich also eine neue PKÜ gründen, werde ich Mitglied. Mir gehen die meistens pseudoethischen Begründungen für eine Politik, die frei nach Popper ihren Bürgern Ärger vom Halse halten soll, ohnehin zunehmend auf den Keks. Wie ernst diese Begründungen genommen werden, zeigt sich an der Zahl von Politikern und Medienleuten, die Flüchtlinge im eigenen Hause haben. Eine einstellige Auswahl aus einer fünfstelligen Zahl. Sooooo ernst und prinzipienfest sind ethische Zumutungen gemeint.

    Pseudoethik vom feinsten – Leute, seid nicht feige, lasst mich hintern Baum.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • sic! @T.Haupts
      Im Übrigen ist MOral kein tauglicher ERsatz für Politik! Und als Moralismus- also ERziehung des Volkes, oder Besserwissertum- schon gar nicht!

    • Werter Thorha ... eine einstellige Auswahl aus einer fünfstelligen Zahl...
      … gelebte Integration und Willkommenskultur … an der Haustür, ja da kommts zum Schwur!

    • Danke, ThorHa
      Ich muss gestehen diesen Beitrag Don Alphonsos von Anfang an nicht nachvollziehen zu können… Wer um alles in der welt ist denn seit Jahrzehnten in DE an der Regierung, wenn nicht eine der diversen PKÜs?

      Was mir im Blog fehlt ist die Einsicht, dass das Wahlvolk wohl mehr und mehr die Lust verliert all jene PKÜs zu wählen, und es nun vielmehr damit beginnt ein Ende mit Schrecken, diesem Schrecken ohne Ende, der „normalen“ Parteien vorzuziehen.

      Nachdem sich die ersten Wunschträume, zB Merkels Rücktritt oder Rausschmiss, ins Nichts aufgelöst haben, hat sich doch eigentlich rein nichts geändert, oder? Ich warte also weiterhin ganz gespannt ab, wohin der Wind sich drehen wird. Und ich bin mir mittlerweile sogar weniger sicher, dass uns die anstehenden Wahlen eine Lösungsmöglichkeit zeigen werden.

      Ich sitze zwar weit weg im Warmen, aber es ist trotzdem erschreckend zu beobachten wie eines der zivilisiertesten und gebildetsten Ländern dermassen den Bach runter gehen kann.

    • @TDV
      „…aber es ist trotzdem erschreckend zu beobachten wie eines der zivilisiertesten und gebildetsten Ländern dermassen den Bach runter gehen kann“ – das ist schon 1933 passiert.

      敬具
      Der Onkel

    • Naja..... Onkel
      Natürlich versteh ich was sie meinen… aber nach allem was ich über die Zeit zwischen den zwei Weltkrigen weiss, wenn das eines der „zivilisiertesten und gebildetsten“ Länder war, dann muss es im Rest ja ganz schön übel ausgesehen haben.

      Ich muss bei sowas immer Bertrand Russel denken, der zu dem Thema die einzig akzeptable Antwort gegeben hat. Er wurde gefragt: Was halten sie von der menschlichen Zivilisation? Und er sagte, manche sagen er haben es bei GBS gestohlen: Eine gute Idee! Man sollte sie mal ausprobieren.

  35. Stützen der Gesellschaft
    Lieber Don A.,

    ich habe Ihren Blog erst kürzlich entdeckt. Ich liebe Ihre Beiträge , sie sind ein wahrer Genuß , sprachlich und sowieso !
    Ja, ja die bessere Gesellschaft…. schon immer prinzipienlos, ich würde sagen, charakterlos und weil geschult und besser gebildet nur mit dem Mund dabei,nicht mit Taten und völlig blind für Tatsachen oder gar Verantwortung. Ich gehe nicht oft in ein Konzert , aber ab und an ins Theater oder gar in eine Ausstellung, aber auch privat erfahre ich in fast regelmäßigen Abständen, was Sie mit Zahnpasta auf Krawatte erleben durften, aber im schönen Kreis von Ex- Klassenkameradinnen eines reinen Mädchen-Gymnasiums . Kaffeeplausch und Pausenfüller , dieses “ lustvolle , schaurig schöne , selbst gewisse , oberflächliche BLa, BLa, Wouf, Wouf, geht mir schon lange auf die Nerven. Dieses Geschwätz von der von Ihnen beschrieben Sorte , zeugt davon ,dass die Sprecher sich selbst meilenweit weg und in völliger Sicherheit , ob ihres Daseinsstatus , ( mindestens Empfänger von doppelter A- 13 Besoldung ), von sämtlichem aktuellen , realen Unbill betrachten. Dafür sind andere zuständig, Hauptsache keine zwangsweisen Einquartierungen ins 2.oder 3. Haus , dann doch lieber AfD , wer auch immer die wählen mag , irgendeine bildungsferne Schicht , die man irgendwie nur trifft, wenn mal der Klemptner ins Haus kommt oder in weiblicher Ausgabe , die Hauhalthilfe. Wenn ich dann Fernsehen schaue , ( sollte ich mir das überhaupt noch antun ? den Kaffeeklatsch auch nicht mehr antun !) insbesondere Talkschows , dann löst sich doch irgendwie jedes Problem international oder europaweit, so das Mantra der “ Elite “ .Frau Merkel und die gefragtesten Politologen ( wie diese unsägliche Gesine Schwan ) sorgen dafür , dass das Volk/ Plebs, nacherzogen wird, ( gelenkte Demokratie ), so dass es die hemmungslos einwandernde Verelendung,( es gibt so viele Krisen in der Welt, Deutschland als reiches Land hat das schicksalsergeben zu ertragen ), endlich für gut und richtig hält und quasi dankbar sein wird, für garantiert 8,50€ /Std. in den Genuß eines weit größeren Elendes als sowieso schon zu kommen , um dann , irgendwann wieder schön CDU und SPD wählen zu gehen. Für Unbill am unteren Ende sind Polizei , Altenpfleger , Krankenschwestern , Grundschullehrer, Kita-Erzieher , Angestellte von Job-Centern und sonstigen Ämtern etc. zuständig, und wenn sie dabei gefilmt werden und situationsbedingt nicht immer akkurat die politisch korrekte , natürlich völlig gewaltfreie Vorgehensweise an den Tag legen, ja, dann gibt es wieder 3 Tage , mindestens ,zeilenfüllendes , abendfüllendes , um Wichtigkeit und Deutungshoheit heischendes Geschreibsel und Gequatsche von Politikern , „Keksperten „und „Journalie“.
    Gequatsche ergibt Gequatsche , weiter nichts, leider , für alle „Ureinwohner“ ohne Elitestatus an der Schüppe und für die zu uns flüchtenden Brüder und Schwestern aus dem Orient und sonst woher, die genauso abgespeist werden , nur mit Turnhalle und Dixieklo und einem elenden langen Asylverfahren , wo durch kommt , wer am besten lügen kann.
    Ich bin mal gespannt , wo das endet !? ( So , jetzt muß ich mal wieder anne Schüppe, schließlich bin ich ja erst ab A13 auf halbwegs sicherer Seite ! )
    Es grüßt Sie und alle Mitschreiber Frau R. aus dem schönen Bo.
    P. S. Ja , wen soll man wählen, AfD , nein, Grüne , nein, Linke , nein , SPD, nein, CDU höchstens, in Form von CSU, geht aber leider hier nicht , also doch wieder CDU als geringstes Übel oder mal wieder FDP , ich weiß es nicht , an Personen ist niemand wirklich vernünftiges da . Leider ! Ich muß selbst in eine Partei gehen und mich zur Wahl stellen , ich bin aber noch hin und her gerissen, ob ich nicht lieber mit meinen Kaffeedamen eine Bank gründe , mit 3% Eigenkapital und dann systemrelevant bin … also endgültig frei von jeglichem Unbill.

    • wen soll mann oder frau wählen ?
      gibt es die Grauen Panther nicht mehr ?
      oder gar die die Partei der bibeltreuen Christen ?

      ist die Kurdische Arbeiterpartei in D verboten ?

    • Keine Ahnung, wirklich.

    • Koalition
      Als Partner der PKÜ würde es Sinn machen eine weitere Alternative aufzubauen.
      Irgendwie so eine Partei der Ahnungslosen. PdA
      Vorteil wäre ganz klar, das eine solch Koalition als Volldemokratischer Lampenladen durchgehen würd.
      In regelmässigen Abständen wird ins Tal der Erkenntnis geleuchtet, und buntes treiben als Vielfalt dargestellt.
      Nach Erneuerung der Schläuche wird alter Wein eingelassen, und wandelt Trockengelegte gruben in Schwimmbäder.
      Schilder werden da vorerst nicht benötigt, da bis zur Schwimmflügelverleihgabe keine Erkenntnis besteht

  36. Titel eingeben
    Daß Herr Stegner Niedersachse sei, verbitte ich mir aber! Wir haben zwar genug Pfeiffen, aber die bleibt mal schön in Schleswig-Holstein.

  37. Regierungsgegner
    Wen soll/kann/“darf“ man denn als Demokrat wählen, wenn man mit der Politik der Regierungsparteien in Sachen Euro und fortgesetzter massiver illegaler Einwanderung nicht einverstanden ist ? CDU/CSU und SPD scheiden dann ja wohl aus …

    Wahrscheinlich ist es einfacher, sich rechtzeitig eine neue Heimat auszusuchen, bevor der große Exodus einsetzt. Denn auch schon vor der Flüchtlingskrise waren die Deutschen die größte Gruppe unter den Menschen, die Deutschland verlassen. Ich vermute, der Trend wird sich in den nächsten Jahren verstärken.

  38. Silence
    Es gibt Untersuchungen wie der Einfluss von Schmerzmedikamenten bis zur Betäubung und furiosen Ehedramen weltpolitische Entscheidungen J. F. Kennedys beeinflussten.

    Kein Historiker wird jedoch herausfinden, welche persönlichen Umstände eine Frau veranlassten, die bisher erfolgreich vorgegaukelte Rolle der Kulturliebhaberin aufzugeben und von heute auf morgen mit dem Vorschlaghammer auf die einzigartige deutschsprachige Musik- und Theaterwelt loszugehen.

    Wenn auch nur mittrabendes Anhängsel ihres eigentlichen Kenner-Ehemannes, müsste sie doch eine Sekunde bedacht haben, welche Folgen ihre Politik für eine Kulturlandschaft hat, die auch in kleinsten Städten – wie ich aus dem Beleuchtungsbild schließe – höchste Qualität zu bieten vermag. Auch hier verwirklicht sie ein absolutes Lieblingsprojekt der Grünen, die seit je den klassischen Musikbetrieb mit innigstem Hass und unterirdischer Dummheit verfolgten. Die Sozialisten ließen ihn gerade noch als Tourismusangebot durchgehen.

    Das völlig Schweigen der Kunstszene, mit Ausnahme weniger abgepresst klingender Kotaumeldungen, ist ein besonders Angst machendes Zeichen. Als ob sie sich mit ihrem Ende längst abgefunden hätten.

    • Ich denke, der Untrschied ist allein, dass die Leute jetzt kapieren, wie viel da falsch läuft. Ükraine, Zypern, Italien, Griechenland, Syrien, Libyen, das alles ist immer noch brandgefährlich und wurde immer nur totgeschwiegen. jetzt auch noch Betteln bei der Türkei. Was soll man schon von einer Frau erwarten, die einem DB-Chef das Essen ausrichtt.

    • Sie da in Wien,
      die Kulturszene ist fixiert und hat sich eindeutig festgelegt, so standhaft wie der Flak-Gefechtsturm im Arenbergpark/Wien. In Mainz z.B. lässt sie die Elysische Pfarrerstochter gegen versammelte PKÜ´s beim hatespeech mit beethovenvertontem Schiller übertönen.

  39. Der erste Beste und Sir Humphrey
    Statt eine Partei des kleineren Übels wünschte ich mir, dass die wählerstärkste Partei nurmehr unter 5 % bekommt. Das Kabinett kann man dann gerne per Los aus der Allgemeinbevölkerung ab 4 Jahren Alter bestimmen, Mandat für nur 4 Jahre, schlimmer als inzwischen üblich wird das auch nicht. Wir wären, dank des Einflusses der Ministerialbürokratie auf die Amtsleiter, welche wohl zuweilen noch weiß, was einen Staat ausmacht, trotz des aleatorischen Auswahlverfahrens besser bedient.

    Wenn man mir noch einige Sonderwünsche zugestehen würde, könnte man den Ausgang noch deutlich verbessern: Ausgelost sollte nur unter Personen werden, die nicht in Sportmetaphern reden, fähig sind, einen Satz mitsamt Nebensatz ohne jeden Anglizismus zu Ende zu bringen und die persönlich nie Lotterie gespielt haben. Nach der Amtseinführung werden sie in ihr Zimmer durch eine Tür mit für sie zu niedrigem Sturz geführt. Wir kämen sofort von 0-Sigma- zu 2-Sigma-Vorsichtigen. Was kann mehr erwarten!

    • Ich bin gespannt, wie das im März ausgehen wird, wirklich.

    • @DA: Pflicht
      “For heaven’s sake, I’ve done my duty.” Briefwahl, verantwortungsethisch, für die Partei für den – alles in allem – mäßigen Rückschritt in den Rahmen der bestehenden Gesetze.

      An mir wird es nicht gelegen haben, wenn es kein Massaker unter dem inzwischen halben Dutzend wohlwollenden Töchtern der Vernunftnacht und Moiren am staatlichen Trog gibt. Man muss poppersch mit diesen Spinnerinnen, Glücksspielerinnen und Wendungsunfähigen umspringen.

      Doch viele werden wohl leider, wie Sie selbst, sich der alten Herzensbindungen oder eher -abneigungen nicht entschlagen wollen.

  40. Mascherl, auch Fliege genannt
    und gern von Herren gewählt, die zum Kleckern neigen…

    • Oh ja, der Schüssel. Der hat eine ganze Gattung an hübscher Kleidung ruiniert.

    • o mei,
      ich muss mal aufklären. Es ist unter wirklichen Herren unüblich, sich das Maul mit angehefteter Krawatte zu reinigen. Proleten tun das, Herren nie.

  41. ...
    Teures Tuch erfordert eine gewisse Lässigkeit.
    Sofort erkennt man: Gentleman, Grattler oder Philosoph.
    Natürlich schaue ich nach, was die so für Schuhe tragen.
    Bei einem mit schiefen Absätzen folgere ich: Mitläufer.
    Slipper: Gschlampert. Faul/Fett. Disziplinlos.
    Gegen einen abgefuckten Varoufakis in Motorradstiefeln
    hätte ich nichts einzuwenden. Von mir aus könnte der auch
    den Žižek in Hausschuhen mitbringen. Hui, da wäre was los!

  42. Wird leider nichts...
    …denn der Masse der Menschen ist ihre ‚Moral‘ höchst wichtig und für deren Durchsetzung nehmen sie alle möglichen Übel in Kauf.

    Ich habe heute zufällig eine Kolumne von Jörges (Stern) lesen müssen. Dort weist er anhand irgendwelcher Umfragen nach, dass die Mehrheit des Volkes hinter Angela Merkel, der Politik und den Medien steht, wenn man nur die Sympathisanten der AfD herausrechnet. Ich finde, da hat er recht – wenn man die Wähler der CDU/CSU herausrechnet, ist Sigmar Gabriel Bundeskanzler. Warum auch nicht, macht ja effektiv keinen Unterschied.

    Seltsamerweise findet die ‚Moral‘ nur in Bezug auf Deutsche Anwendung – die armen, süßen, kleinen Migranten haben moralmäßig noch die Eierschalen hinter den Ohren und müssen erst einmal von Sozialarbeitern aller Couleur an die Grundlagen herangeführt werden.

    Es gibt aus der Sozio-Psychologie der letzten Jahre eine Erkenntnis, die mittlerweile durch hunderte von Experimenten überprüft wurde: Soziale Systeme bleiben nur dann stabil, wenn sie Trittbrettfahrer konsequent abschrecken. Sonst geht die Oberschicht ins Tessin und die Mittelschicht in ‚gated communities‘. Leider lesen immer weniger Menschen…

    • Diese ganze Berlin-HH-SZ-Journalistenblase kennt das Land halt nur von Statistiken. Ich wohne hier und habe einen deutlich anderen Eindruck. Aber ich kann auchz nicht jede Woche das Gleiche schreiben.

    • @ Zwillwurz
      Sehr geehrter Zwillwurz,

      Ihre Bemerkung: „Sonst geht die Oberschicht ins Tessin!“ ist ja recht putzig.

      Das Leben im Tessin ist für Stranieri – und der Begriff wird im Tessin überwiegend im Pejorativ verwendet – nicht leicht.

      Don Alphonso sprach von der Partei des kleineren Übels, das kann man von der Lega dei Ticinesi, die im Tessin das Sagen hat, nicht behaupten.

      Nur wenig weiter von meinem Haus hat ein liebenswerter Herr aus dem Ruhrgebiet, der hier eigentlich seinen Lebensabend verbringen wollte – er hatte einen wundervollen Pool – damit begonnen zu packen und ich könnte Ihnen da noch von einigen anderen, nicht nur aus Deutschland, berichten, welche die kommende Zeit sicher nicht mehr im Tessin verbringen werden.

      Abgesehen, von der schlechten Wirtschaftslage, den noch schlechteren Verkehrsverhältnissen und ebenso schlechten Infrastruktur ( Versuchen sie einmal im Tessin „Burgol“ Ledersohlenöl zu kaufen – man will ja seine Schuhe gepflegt wissen) ist zu befürchten, daß mit der wärmeren Jahreszeit die sogenannten „Flüchtlingsströme“ von Italien über das Tessin in die Schweiz kommen.

      Nachdem diese Person in ihrer Weltklugheit, mit ihren Selfibildern das ganze Szenario in Gang gesetzt hat, läßt sie ja jetzt die Drecksarbeit von den Staaten der Balkanroute machen, um wieder gut dastehen zu können.

      Da wird die wohlstandsuchende und gewaltmissionierende Islamwelle halt über den Süden kommen.

      Wie heute Abend in der Schweizer Tagesschau zu hören war, denkt man laut über einen Einsatz des Militärs nach.

      Da geht man nicht mehr ins Tessin. Da sucht man sich schnell Alternativen für den gewohnten Lebensstil. Man ist ja flexibel.

      Und da ich gerade bei Cotolendi lese, noch einen kleinen Satz zur beschriebenen Situation:

      „Vous autres mortels […], qui ne voulez voir que des apparences, vous vous contentez de spectacles, mais nous qui sommes dans les veritez, nous n’avons pas besoin de Comédies – Ihr anderen Sterblichen, die ihr nur den Schein sehen wollt, findet euch mit Spektakeln ab, aber wir, die in der Wahrheit leben, brauchen kein Theater mehr.»

      Mit freundlichem Gruß
      ObjectBe (objectbe.blogspot.ch)

  43. Ich kenne so ein paar ganz Schlaue, die immer die PKÜ wählten
    – das war dann konkret die cdU- und das obwohl sie ahnten, dass das diesmal nicht gut ausgeht- aber halt „das kleinere Übel“ und dann auch noch ein paar taktische Überlegungen. Hat aber immerhin die letzten Jahrzehnte gefunzt, also haben sies gemacht( Mein alter Vater ist darunter und ein pension.ehem.Ministerialbeamter). Nun beißen sie abends in die Kissen und hoffen auf Schlaf ohne Alb.

    • Kompliment!
      So kenne ich sie ja gar nicht…. nur Fakten und Wahrheit?

      Ich hoffe Beifall von meiner Seite stört sie nicht allzu sehr?

  44. Ihre Garderobe...
    Sehr geehrter Don Alphonso,

    als ich die Aufzählung Ihrer Bekleidung im ersten Absatz las, bin ich doch etwas ins Grübeln gekommen.
    Schuhe? Check. Hemd? Check. Sakko? Check. Krawatte? Check.
    Hose????
    Ich hoffe, Sie haben lediglich vergessen, sie mit aufzuzählen….
    Mit freundlichen Grüßen
    Doris Oltramari

  45. Ich sag es nicht gerne,
    aber könnte die PkÜ nicht treffender PdD heißen? Nun ja. Obwohl ich mir kein Cashmere leisten kann und außerdem aus Regionen stamme, wo sich kulturlose, ungepflegte Nichtmenschen (alles Faz) herumtreiben sollen, frage ich nach Debussy. Natürlich bloß aus reiner Verlegenheit. Denn da ich nicht zu den Reichen&Schönen gehöre, habe ich nichts Substantielles zur Debatte beizutragen. Aber vielleicht gibt´s da ja auch ein schönes Konzert bei youtube oder so?

  46. PkÜ oder PdV?
    Hab ich schon durch. Nach cDU-Austritt im Mai 2010 (da war doch was mit € und .gr?) trat ich der „Partei der Vernunft“ bei, die von einem „Money-Journalisten“ nach einer Internet-Wette gegründet wurde. Das Programm war rudimentär, also ohne größere „Übel“. Nur das Personal war ohne politische Erfahrung und wenig charismatisch. Nach dem Kneifen bei der Berliner Wahl im September 2011 wurd´s dann offensichtlich: mehr als ein Debattierklub mit 1%-Ergebnissen wird das nicht.
    Aber versuchen können´s ja noch mal werter DA.

  47. Weil der Mensch zählt!
    Ich bin schon aus Prinzip gegen Prinzipien. Aber gut – der gemeinsamen Sache willen, will ich meine Prinzipien hier mal über Bord werfen. Lasst uns über Inhalte reden: Mir wäre es z.B. sehr wichtig, dass ich als Abgeordneter einen Dienstwagen mit langem Radstand bekäme. Ich bin ziemlich groß. Und mein Abgeordnetenbüro kann auf keinen Fall im Jakob-Kaiser-Haus sein. Darauf muss ich bestehen. Aus Prinzip! Packen wir es an! Weil der Mensch zählt!

  48. Problemlösung
    Ich würde auch die Minions wählen wenn sie das Flüchtlingschaos a’la Merkel beseitigen würden. :-)

  49. Kleinere Übel, wer bestimmt die Quantität?
    Ich habe die Nase voll von größeren, ganz großen oder auch nur kleineren Übeln, die sich erfahrungsgemäß doch auch immer nur zu größeren entwickeln.

    Nähme man Merkel beim Wort, herrscht zurzeit das kleinere Übel, was die Mehrheit unterdessen aber wohl ganz anders sieht. Merkel und anscheinend nur sie hat Umfragen, nach denen 90% der Bundesbürger das alles gar nicht übel finden… Da fängt das Missverständnis doch schon an oder hört es da auf? Wer also sagt mir, dass eine Partei des kleineren Übels die ist, die man wählen könnte, wenn man denn überhaupt noch wählen will.

    In Zeiten, in denen die AfD in Landtagen sitzt und vor Dummheit nicht weiß, dass man vielleicht dort mal die eigenen Wähler vertreten bzw. arbeiten sollte, Zeiten, in denen sich die CDU im Norden Fußballvereine für eine Nacht, gleich mit Parteiaustrittsformular, in die Partei holt, damit Direktkandidaten mehr Stimmen bekommen, Zeiten, in denen jeder, der draußen lacht im Verdacht steht, Mob oder Pack zu sein, braucht’s etwas anderes.

    Wie der Don immer wieder richtig feststellt, wissen die besseren Kreise seit eh und je, wie man ideologiefrei und prinzipienlos eigene Pfründe und Status sichert, warum also suchen wir uns nicht jemanden aus diesen Kreisen, der uns vertritt. Meinetwegen in einer Monarchie, schlimmer als jetzt kann’s nicht mehr werden, es sei denn, es käme auch noch ein Krieg zu uns. Und auch da wäre wieder die Frage, wäre er ein großes oder ein kleineres, hinnehmbares Übel, um uns von größeren Übeln zu befreien.

    Wir müssten nicht mehr wählen gehen, ich habe diesen Wanderzirkus nie gemocht, aber immer mitgemacht, wir würden zu König/Kaisers Geburtstag frei haben, pflichtschuldig oder begeistert jubeln und wüssten immer, wer an allem Schuld und somit jegliches Übel an der Backe hat. Wäre dieser Gedanke, den ich hier zum Weiterspinnen reintrage, so übel?

    • Wir können es ja mal beobachten...
      Ihren Kandidaten gibt es ja bereits… in den USA.

      „Wie der Don immer wieder richtig feststellt, wissen die besseren Kreise seit eh und je, wie man ideologiefrei und prinzipienlos eigene Pfründe und Status sichert, warum also suchen wir uns nicht jemanden aus diesen Kreisen, der uns vertritt.“

      Mir erscheint dieser Herr mittlerweile als das tatsächlich kleiner Übel. Seine Konkurrenz bei den Reps ist nicht überraschend von geistig Behinderten nicht zu unterschieden, Clinton repäsentiert „US Politics as usual“, was auch dort anscheinend immer weniger wollen, und Sanders, der auf den ersten Blick alternativ erscheint, entpuppt sich mittlerweile als jemand der ausgerechnet Clinton kriegerische Aussenpolitik nachplappert. Und davon gabs in den letzten 60 Jahren wahrlich genug.

      Da gefällt mir Trump besser, der hat sich eindeutig, was die Kriege der USA angeht, für eine Art von Isolationismus ausgesprochen.
      Was er innenpolitisch machen wird, das ist mir mehr oder weniger egal, die Amis werden schon verdient haben was er machen wird.

  50. Jahrelang ...
    … ach was: Jahrzente-lang war für mich die SPD die Partei des kleineren Übels!!einself!!

    Ab Schröder war sie – schwupps – das große Übel.

    Ab Merkel wählte ich dann eine Zeit lang Grün, das mittelgroße Ausweich-Übel nach all den Übeln.
    Jetzt bin ich bei der LINKEn gelandet. Warum nicht.

    Bis jetzt schlägt sie sich gaaar nicht so übel.
    Ähem.

    Es gibt zwar ein paar Unklarheiten in der Haltung zum Flüchtlingsthema und ein zart dissonantes Gemauke, Katergesänge, aber das gibt es bei jeder Partei. Die wirtschaftlichen Ansichten passen.
    Ich weiß gar nicht, was der Don hat

    Gäbe es eine ernsthafte FDP noch, die ihrerzeit ja ernsthaft ein Bürgergeld für alles einführen (warum nicht) und die sozialen Behördenapparate kahl rasieren wollte, dann würde sie heute – wenn sie eine ernst zu nehmende Parteigröße wäre, sicher vorschlagen, aus dem Lageso ein digitales Anmelde-Portal zu machen. Bearbeiten würden das irgendwelche IT-Jungs nach einem Algorhythmus, der je nach Wirtschaftslage der Industrie verschieden eigenstellt wird wie Hochfrequenz-Börse.

    Ja, das würde die FDP machen. Eiskalt. Kalt wie Hundeschnauze.
    Verschlüsselt natürlich, selbstredend.

    Ich mag diese Partei nicht nach dem Sager vom Westerwelle, auch eine Putzfrau müsse die Freiheit haben, für 2,99 putzen zu wollen. Da hörts bei mir auf. Das war scheinheilig, superfrech und eine menschenverachtende kaltgepresste Klientel-Liberalität, die ich nicht mehr sehen will. Ein Grauen nicht nur am Morgen.

    • Da sind gerade die übelsten Piraten-U-Boote angedockt.

    • Leider, leider...
      Ja, Wagenknecht scheint die einzige zu sein, die tatsächlich intelligent und ehrlich zu sein scheint.

      Das ist andererseits halt auch der Grund, warum sie von den etablierten Parteien im Verein mit der gleichgeschalteten Lügenpresse verhindert wird. Zu erwarten dass die normalo Bürger das durchblickt, wäre albern.
      Man plappert das nach, was die Medien vorkauen, statt mal zu recherchieren, was die tatsächlich gesagt hat.
      Nun ja, immerhin läuft es ja in DE seit ein paar Monaten so, dass man erwarten darf, dass eben jene Masse auch die Konsequenzen ihrer Inkompetenz zu tragen haben wird.

      Man muss sich auch mal über kleine Dinge freuen.

    • WAGENKNECHT und die Hasen
      WERTER TDV, hat sich frau Wagenknecht schon zum realen sozialistischen schiessbefehl auf hasen………………äh ich meine natürlich flüchtlinge an der zonengrenze geäussert ?

    • @ TDV
      „Man muss sich auch mal über kleine Dinge freuen.“

      Richtig. Zum Beispiel über jeden einzelnen Tag, an dem ich keine BWL-Frettchen sehe.

    • Wg. Regierungsberater-Kanzleien, BWL-Frettchen, McKinsey & Co.
      Um meine große Abneigung zu illustrieren, was mich an diesen fast sämtliche Regierungen übernommen habenden Herrschaften bis zur Ekelgrenze stört:

      Eine Reminiszenz an das Konzert, auf dem die Don’sche Krawatte sich nicht ganz perfekt präsentierte, ein kleiner Joke (mit wahrem Kern, welcher hart wie Zahn von Biberratte)
      [Ich hoffe, der Joke ist Internet-Allgemeinsammelgut und man darf ihn abmahnungsfrei posten]:

      Aus einem McKinsey-Bericht nach einem Besuch bei den Berliner Philharmonikern

      1. In einigen Partien wird zuviel wiederholt. Die Partituren sollten daraufhin gründlich durchgearbeitet werden. Es dient keinem sinnvollen Zweck, wenn das Horn eine Passage wiederholt, mit der sich bereits die Geigen beschäftigt haben. Werden alle überflüssigen Passagen eliminiert, dann dauert das Konzert, das jetzt zwei Stunden in Anspruch nimmt, nur noch schätzungsweise zwanzig Minuten, so dass die Pause wegfallen kann.

      2. Die zwölf Geigen spielen alle dasselbe. Das ist unnötige Doppelarbeit. Diese Gruppe sollte drastisch verkleinert werden. Falls eine größere Lautstärke erwünscht ist, läßt sich das durch eine elektronische Anlage erreichen.

      3. Die vier Oboisten haben sehr lange nichts zu tun. Die Nummer sollte gekürzt und die Arbeit gleichmäßig auf das ganze Orchester verteilt werden, damit Arbeitsspitzen vermieden werden.

      4. Der Dirigent streitet die Berechtigung dieser Empfehlungen nicht ab, fürchtet jedoch, die Einnahmen könnten zurückgehen. In diesem unwahrscheinlichen Fall sollte es möglich sein, Teile des Konzertsaals zu schließen.

      Oder es sollte möglich sein, die Beratungsfirma feuern! (meine Lösung)

      —-

      Ich frag mich ständig seit dem Welcome-Ding, welche merkelnden, katzbuckelnden Merkel-Berater und Merkel-McKinseys sich im Hintergrund grad die Hände wetzen, weil sie für Ihre Industriegroßkunden das Frischfleisch roi losse empfohlen haben (junge, kräftige Männer, die für jede Arbeit fast alles tun würden)

      Das war auf keinen fall humanitär-driven, das war BWL-driven.
      Es checkt nur keiner.

    • Django: Ich lebe in der Gegenwart
      Aber es will sie ganz gewiss keiner dazu zwingen… und nein, ich weiss weder was sie dazu gesagt hat, es interressiert mich auch nicht. Es hat mit meinem Leben nicht das Geringste zu tun, und ich will lieber erst gar nicht damit nafangen aus welchen Quellen sie ihre Informationen zu doiesem Thema haben.

      Lesen sie nach was sie zu dem Thema zu sagen hat, über das wir hier reden, dann können sie sich gerne noch mal melden

    • ...
      „Das ( Welcome-Ding) war auf keinen Fall humanitär-driven,
      das war BWL-driven.“

      Richtig! Jetzt ist das Ziel 500 000 jährlich, eine Jahrzehnte alte
      Forderung der Wirtschaft.

  51. mein Gott, Don,
    was für eine Schleimerei;
    wenn ich nicht Christ wäre,
    auf Grund der Kommentare würde ich’s;

  52. Dry aged
    Ganz wunderbare Beschreibung, die vielleicht etwas subtil ist – und sich so ganz nur dem- oder derjenigen so richtig erschließt, der die beschriebene Mischpoke kennt und ihr durch welche Umstände auch immer angehört.

    Gerade heute sagte mir hier mitten in Berlin ein Journalist, der nicht von den Früchten seiner Arbeit lebt, sondern von den Ausschüttungen des Gesellschafteranteiles der Firma, die sein Ur-Großvater vor 100 Jahren gegründet hat, dass er hofft, dass die Flüchtlingskrise „durch die Straße“ gelöst wird. Durch die Straße?, fragte ich irritiert angsichts der hochmoralischen Artikel, die der mir schon lange bekannte Herr immer schreibt.

    Na ja, sagte der Mann, „offiziell verdammen wir sie natürlich. AfD, Pegida und der ganze Schmutz aus dem Osten sind ja auch widerwärtig. Aber mal ehrlich, willst du Flüchtlinge in deinem Haus einquartiert bekommen! Jetzt, wo wir wissen, dass Merkel uns alle hinter’s Licht geführt und abgewirtschaftet hat, da gibt es doch nur noch eine Lösung, da kann man ja nur noch darauf hoffen, dass es bürgerkriegsähnliche Zustände gibt, damit der Druck auf unsere unfähigen Politiker unerträglich wird.“

    Sprach’s und bezahlte das Bison-Filet. Die Krawatte war während des Essens fleckenlos gebliebten – dank umgebundener Stoffserviette.

  53. Zur Parteigründung...
    …und diesen schönen Artikel meine herzlichsten Glückwünsche!

    Leider würde sich die PKÜ sehr schnell, insbesondere falls sie erfolgreich wäre und sich gelegentlich bei einigen politischen Fragen auf geltendes Recht berufen sollte, dem Vorwurf ausgesetzt sehen, verfassungswidrig zu sein. Sie müsste daher dringend vom Verfassungsschutz beobachtet werden, da ja vielleicht neuerdings politisch heimatlose Wähler der Parteien des größtmöglichen Übels nun der PKÜ folgen könnten. Mittels einer „lex PKÜ“ würde sichergestellt werden, dass die Parteifinanzierung der PKÜ Probleme bekommen würde, sicherheitshalber müsste man daher noch schneller als ursprünglich geplant, das Bargeld abschaffen. Goldkauf wird sofort verboten.
    Die Wählerforschung würde ergeben, dass die Wähler der PKÜ meist Rassisten oder zumindest ungebildete ältere heterosexuelle Unterschicht-Männer sind, die einen Neidkomplex gegenüber jungen sexuell aktiven arabischen Migranten haben.
    Vielleicht würden Sie, werter Don, von den SPON Kollegen als Rattenfänger oder mindestens als geistiger Brandstifter alias Hassprediger beschimpft werden. Zu Diskussionen mit Ihnen im Fernsehen ließe man sich lieber nicht ein, möglicherweise hätten Sie ja überzeugende Argumente.
    Also, werter Don, passen Sie auf! Sonst kommt die Zensurbehörde noch zu Ihnen…

  54. Gut gesprochen
    Don! Ich lese seit einiger Zeit genüsslich mit. Danke für diesen Leuchtturm!
    Ja, in meinem Bundesland MUSS ich in drei Wochen wählen. Aber wen, bitte. Die PKÜ gibt es hier leidee nicht, in Sachsen-Anhalt. Diese Frau schafft mich. Wir haben hier schwarz-rot. Aber im Moment bin ich heimatlos. Mein Bundesland kann ja nichts dafür, das im Bund von schwarz bis purpur alles gleichgeschaltet ist. Ein sehr böses Wort, ich weiß. Und Protestwähler zu sein liegt mir auch nicht. Die FDP könnte hier meine PKÜ sein. Aber die Stimme wäre verschenkt. Und so bliebe die Pinocchio-Truppe? Ich weiß nicht.
    Seit gestern oder besser Sonntag wabert das mit Sachsen als Empörungs-Hype durch unser Land. Ich wollte mal wissen was da läuft. Ich beziehe mich nur auf diese Busgeschichte. Nur ein Video, in Schnipseln auf allen Kanälen. Wenn man die Krake befragt, landet man immer wieder bei einem Antifa-Propagandisten. Keines der Medien gibt die Quelle an. In der Tagesschau wurde gestern eine spuckende Frau (von innen gegen die Windschutzscheibe) aus dem Bus so verpixelt, das man das nicht sehen konnte. Im Netz ist es jedoch deutlich zu sehen. Mich hat bei der Sache nur irgendwie ein dummes Gefühl beschlichen. Da stimmt was nicht. Ich will das auch nicht relativieren. Aber was läuft da?
    Gleich schwerer Tobak bein ersten Post, Sorry. Gruß an alle im Forum.

    Don Magnifico

    • Don Magnifico, da stimmte wirklich was nicht
      die von Ihnen genannte Dame spuckte gegen die Windschutzscheibe, der Junge machte eine Halsabschneidegeste und den Stinkefinger und im übrigen wollte man nicht aussteigen, sondern zurück nach Dresden gefahren werden. Aber das dürfen wir offiziell gar nicht wissen.

    • Nachtrag, Antwort und Quellen
      Don Magnifico

      @Renate Simon

      Ja alle Medien sind auf den Zug aufgesprungen. Dieser Antifa-Journalist, oder wie man den auch immer nennen mag, ist extrem gut vernetzt. Ich habe mit Facebook und Twitter nichts am Hut und ahne nur, wie es da läuft. Ich hab viel Grün gesehen, selbst die BBC hat ihn angeschrieben. Dieses Video muß irgendwie bearbeitet sein. Wer hat das Original je gesehen? Und: wenn man sich das anschaut. Der Videofilmer kann nur eine Person gewesen sein, welche offiziell am Bus während des „Aussteigens“, so will ich es mal nennen, zu tun hatte. Die Person war nahe an den Polizisten dran. Vor dem Bus, am Bus und im Bus. Ein “ Mob“ war es vermutlich nicht. Und ganz Deutschland geht auf Grundlage einer solchen „Quelle“ nach Canossa, vom MP Sachsens bis zum Regierungssprecher. Selbst die sonst von mir sehr geschätzte BBC lag (etwas ungewöhnlich) „unscharf“, aber man hatte ja den helldeutschen Regierungssprecher als Quelle. Das Video hat die BBC, trotzdem sie angefragt hatte, selbst nicht gezeigt (jedenfalls soweit mir bekannt). Das könnte für sich sprechen.

      http://www.bbc.com/news/world-europe-35633471

      Hier das Video (es sind wohl drei verschiedene Schnipsel):

      https://revolution-news.com/germany-police-does-not-interfere-as-racist-mob-welcomes-refugees-in-clausnitz/

      Um Missverständnissen vorzubeugen. Da brüllt schon ein Mob. Aber irgendwie anderes, als kolportiert. Die Menge will, das die Businsassen aussteigen. Helldeutschland erzählt aber etwas anderes.

      Gruß

      Don Magnifico

    • Nachtrag Link Tagesschau 22.02.2016 (sorry)
      Don Magnifico

      Nachtrag:

      Hier der Link zur 20:00 Uhr Tagesschau vom Montag, dem 22.02.2016.
      Die zur Unkenntlichkeit verpixelte Spuckszene ist bei 2:54 zu sehen.
      Ich halte das schon für manipulativ, der Inhalt des Videos“ wurde dadurch sanft „geschönt“. Für die Verpixelung gibt es keinen vernünftigen Grund, im Netz ist das Gesicht ohnehin weltweit voll zu sehen.

      http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-12715.html

      Die britische Presse (nicht die BBC) erwähnt übriges, im Gegensatz zur Tagesschau das Spucken. Den Link lasse ich jetzt hier weg.

      Don Magnifico

    • Don Magnifico
      Ich meine, das Video spätabends/nachts unverpixelt in den Nachrichten gesehen zu haben. Wahrscheinlich im ZDF.
      Und irgendwo habe ich gelesen, dass z.B. der gewürgte Junge nicht aussteigen wollte, weil er zurück nach Dresden gefahren werden wollte.

      Wir erfahren doch gar nichts mehr, der Deckel ist fest drauf, auf dass das Volk in seinem Dämmer nicht gestört werde. Die Kölner Polizei ermittelt nun, wer über Silvester geplaudert hat…
      Dass Merkels Beliebtheitswerte um 3% gestiegen sind, muss einen da auch nicht mehr wundern.

      Die Welt schrieb dieser Tage, dass 3.000 täglich vom Balkan direkt in Zügen zu uns kommen, dazu diejenigen, die von Österreich durchgereicht werden und die illegal irgendwo über die Grenze kommen, zählt eh niemand. Offiziell gehen die Zahlen aber zurück…
      Bei der BamF liegen unterdessen 770.000 unbearbeitete Anträge.

      Die Türkei hält niemanden auf, im Gegenteil, Griechenland jammert, in Libyen sammeln sich Hunderttausende und warten auf besseres Wetter, es kann also nur schlimmer werden.

    • Medienmanipulation...
      …bei den öffentlich rechtlichen. Gibt es die?

      Meine (deutsche) Freundin hat eine ungarische Mutter und sieht hier deutsches, ungarisches und österreichisches Fernsehen.
      Sie sagte mit im Herbst 2015 nach dem CSU Parteitag, dass im ungarischen und österreichischen Fernsehen man deutliche „Merkel muss weg“ Rufe gehört habe, in den deutschen öffentlich-rechtlichen Nachrichten wurde die Tonspur so verändert, so dass man diese Rufe nicht hören konnte.

    • @Desperado
      Wenn ich mich recht erinnere war es der Intendant des westdeutschen Rundfunk, der sich für die verlogene einseitige Berichterstattung der ARD zur Ukraine vom ersten Tag an entschuldigt hat.

      Welch fürchterliche Veränderung die Flüchtlings „Angelegenheit“ in diesem Lande anrichten wird, konnte man am Dienstag in „Die Anstalt“ beobachten.
      Hilflosigkeit ergreift angesichts der Realität auch die Denkende Minderheit….

      Was die idiotische Ossie Tusse Deutschland angetan haben wird, das ist unfassbar. Und kein Widerstand, nirgends, die blöde Spiesser Kaste grummelt zwar ein wenig, aber das wars dann auch schon.

    • Mal wieder köstlich !
      Das Maul aufreissen, Phrasen dreschen, aber wenn man Nachweise bringt…. kein Ton mehr.

      Ja, ja Deutschland, deine Spiesser, von nichts ne Ahnung, aber zu allem ne Meinung.

      Und ihr wundert euch warum es in dem Land so zugeht…..

  55. Auf Übel reimt sich Dübel.
    Und Jesus ist auch dabei? Na, denn:

    http://bildarchiv.kleinert.de/connectors/picture.php?width=800&height=500&id=92640

    „… das Zusammenrüchen willkommensfreudiger Menschen“ – schlicht genial! Manchmal ist gemeinsamer Geruch/stank auch das kleinere Übel…

  56. Eine PdkÜ
    wäre wohl eine Partei, die für eine Reduktion von Staatsaktivismus und politischer Großtuerei eintreten, also pathetische Konzepte generell in Frage stellen würde. Egal, mit wieviel Moral und zwanghaften Beteuerungen diese jeweils aufgeladen werden. Wenn ungestaft mit dem verlogenen Beschönigungsklischee „alternativlos“ Mismanagement, Fehler und grobes Versagen kaschiert werden, muss vorher schon viel schief gelaufen sein. Auf der anderen Seite wäre der Staat als Vollkasko-Helfer in jeder Lebenssituation nicht mehr ominpotent, was das warme Jäckchen des spendablen wie defizitären Sozialstaats etwas schrumpfen lassen würde. Die Frage ist nur, ob das nicht gegen die menschliche Natur geht. Diese präferiert anscheinend den stark autokratischen Herrscher, auch einen solchen, der sich als universelle Versorgungsanstalt aufführt, dem man Dank schuldet. Egal, wie groß die Inkompetenz in Wirklichkeit ist. Weil „… die Schwachen die Starken zu sich herunterziehen wollen und daß die Menschen die Gleichheit in der Knechtschaft der Ungleichheit in der Freiheit vorziehen.“ de Toqueville, 1836, Über die Demokratie in Amerika

  57. Keine Lösungen
    Wähler aufgepaßt! Seien Sie achtsam und lassen Sie sich nicht täuschen, wenn neue Parteien wie die PKÜ keine Lösungen anbieten. Bleiben Sie beim Original. Nur die etablierten Parteien bieten original KeineLösungen™.

    KeineLösungen™ wird von erfahrenen Experten entwickelt und unterliegt strengen Qualitätsansprüchen. Nur KeineLösungen™ ist bewährt, langjährig erprobt und sicher.

    In Deutschland wird KeineLösungen™ exklusiv von den Premium-Politik-Partnern CDU, CSU, SPD, FDP, GRÜNE und LINKE vertrieben. Vertrauen Sie dem Original!

    KeineLösungen™ ist ein eingetragenes Warenzeichen der Brainwash Corp., Delaware.

  58. Titel eingeben
    In der Realität gibt es aber diese Partei nicht, das einzige Instrument zur Bestrafung von CDU und SPD ist nunmal die AfD, ganz egal, ob man deren Programm zu Sexkram und anderen Dingen (das sowieso nicht umgesetzt werden wird) reaktionär findet. Und wenn die Strafe für CDU und SPD bei den Märzwahlen nicht hart und brutal ausfällt, werden diese Parteien sich bei ihrem gegenwärtigen Kurs, Deutschland zur Antifa-Republik umzubauen, bestätigt sehen und weitere Millionen von „Neubürgern“ nach Deutschland einladen.
    Ich persönlich finde im Übrigen schon auch, dass es ein knallhartes ideologisches Gegenprogramm zu dem gegenwärtigen, vermeintlichen Konsens der „Guten“ geben muss. Was in den letzten Monaten passiert ist, das ist kein Betriebsunfall, sondern eine Folge der Trends der letzten 30-40 Jahre (und nein, das ist auch nicht nur eine Folge der Übernahme der guten alten BRD durch ostzonal und lutherisch-bigott geprägte Leute wie Merkel und Göring-Eckardt, das geht in ganz wesentlichen Teilen eben auch auf im westdeutschen Bürgertum vorherrschende Geisteshaltungen zurück, und auf den völlig verdrehten Multikulturalismus und „Antirassismus“, der in westlichen Gesellschaften seit den 60ern dominant geworden ist).

    • Ich. finde. die. AfD. widetlich. Sexuell und von der sozialen Mischung her. Was erwarten Sie als nächstes? Dass ich meine Sklaven in mein Bett lasse und meinen Chauffeut bewirte?

    • Wer nicht?
      Das Problem besteht darin, dass man sich angesichts der Lage naserümpfende Noblesse nicht leisten kann. Mit Merkel wird es auch für Sie, lieber Don, schwierig, Graben, Zugbrücke und Zwinger zu verteidigen.

      Also, wenn alles sonst so aufgeräumt ist, muss eben die AfD als weit und breit einziger Priegel herhalten…

    • Titel eingeben
      Ich erwarte von Ihnen gar nichts, es muss nur jedem klar sein, dass ein gutes Ergebnis für CDU und SPD bei den kommenden Märzwahlen als Bestätigung von Merkels Politik gewertet werden wird, die dann auch so weiterlaufen wird wie bisher, bis der Kollaps kommt. Da ein Einzug der ÖDP oder der Tierschutzpartei (oder anderer „nicht-widerlicher“ Alternativen) in die Landtage eher unwahrscheinlich ist, gibts da auch keine realistische Alternative zum AfD-Wählen, wenn man CDU und SPD bestrafen will (zumindest habe ich auch von Ihnen bisher kein überzeugendes Konzept gelesen, wie man die CDU zwingen kann, endlich diese wahnsinnige Politik zu beenden; bisher hat ja offenkundig nichts gewirkt).
      Kann man unschön finden, ist aber so.
      Dass Sie die AfD von der „sozialen Mischung“ her widerlich finden, na ja…spießige Kleinbürger gibts in anderen Parteien ja wohl auch genug. Und die ganze ZEIT-lesende (Pseudo-)Bildungsbürgerbagage, die zum Kirchentag pilgert und Grün wählt, richtet auch nur Schaden an. Liberal denkende Freigeister, wie Sie die wohl gerne hätten, sind in Deutschland eben schichtübergreifend Mangelware, autoritär ist hier durchgehend alles, dafür ist die AfD nicht verantwortlich (zumindest nicht allein oder vorwiegend).
      Und am Tegernsee haben Sie noch Sklaverei? Aber nicht für refugees, oder? Das wäre ja mal ein richtiger Aufreger für die Leitmedien, dann wär Bayern wirklich endgültig unten durch, und müsste zwecks reconstruction von NRWlern und Norddeutschen besetzt werden (am besten unter Führung von Ralf Stegner).

    • ad Tommy, 23.2., 21:31 - Partei gefunden
      Die neue wählbare Partei wurde eben im ZDF-Heute-Journal unverhohlen beworben: nach einem extrem gekürzten Safranski-Wort zur immer bizarrer werdenden Verleumdung der gesellschaftlichen Mitte durch die Regierenden kam ausführlich eine ruhige, sympathische Politologin zu Wort: Verständnis für die Ängste der Mehrheit, deren Gewissenskonflikte und Ausweglosigkeit bei Wahlen angesichts der parlamentarischen Einheitsfront.

      Conclusio: Nichtwählen sei nicht länger Desinteresse sondern bewusster Ausdruck kritischer Haltung. Bedauerlich, doch darauf werde man sich einstellen müssen.

      Das dürfte die neue – man muss es zugeben, geniale – Medienlinie sein: wir verstehen euch, es gibt nur nichts anderes, also bleibt ruhig zu hause. Das werden wir sogar noch als besonders reflektierte Position loben.

    • @GastausWien
      Interessant, das ist ja echt perfide (aber passt zum ZDF, dieser Sender dient ja ausschließlich der Machtwahrung des Establishments). Ich werde den „Rat“ aber bestimmt nicht befolgen und eines der wenigen demokratischen Rechte, die man als Normalbürger hat, freiwillig aus der Hand geben…Nicht-Wählen ist die ganz falsche Entscheidung.

    • @tommy....
      „…eines der wenigen demokratischen Rechte…“

      …und nun, husch husch zurück in den Kindergarten.

      Es sind sie und ihresgleichen die mit ihrer unsäglichen Dummheit den ganzen Scheiss legitimieren.

      Versuchen sie mal zu DENKEN!

    • AfD (oder FPÖ)
      Lieber Don!
      Ich verstehe Sie in Bezug auf die Parteivorsitzende bei der AfD, hinsichtlich des sexuellen Aspektes nicht so ganz…..

      Aber mit beiden Parteien: AfD und FPÖ knallt man den „staatsruinierenden“ Altparteien ordentlich eine vor den Latz! Ohne die „Blauen“ würde Feigmandl noch heute neben der Pfarrerstochter stehen und das Land in den Abgrund reiten und die „Schwarzen“ würden tun als würde ihnen alles nichts angehen. Erst der Erfolg der „Blauen“ brachte und bringt eine Änderung. Und in Deutschland wird’s nicht anders funktionieren! Mir sind im übrigen schon fast alle anderen Themen nebensächlich geworden, wenn ich mich dafür fürchte, dass Morgen diese Leute in mein Haus einziehen und meinen Garten belagern. Wenn ich Schutz brauche, nehme ich den schärfsten Wachhund!

    • @TDV
      Sie sind m.W. ein alter Mann und Sie leben noch nicht einmal in Deutschland, Ihre Meinung ist absolut belanglos für mich.
      Eine der wenigen positiven Seiten der nächsten 20 Jahre wird sein, dass bei Ihrer Generation endlich der Stecker gezogen wird…diese maßlose Arroganz einer Generation, die kaum etwas von dauerhaftem Wert hervorgebracht und sich nur selbst bereichert hat, und jetzt auch noch die Frechheit besitzt, jüngere Menschen wie mich mit ihren schlechten Manieren und ihrer Selbstgerechtigkeit zu belästigen, kaum auszuhalten. Sie sind da, entgegen Ihres ständigen Gemeckeres, wie dumm doch die Masse sei, ein durchaus nicht untypischer Vertreter der in den 1950ern und frühen 1960ern Geborenen (ist doch Ihre Altersklasse, oder?).
      Bin froh, wenn Ihresgleichen endlich weg ist.

    • ko, a bisserl weniger unkommod bitte.

    • @DonAlphonso
      Entschuldigung, ich gebe zu, der letzte Beitrag war etwas extrem.
      Allerdings muss ich einräumen, dass mir die sich ständig wiederholenden Beiträge von TDV schlichtweg auf die Nerven gehen. Ist mir völlig unverständlich, was für Freude jemand daraus ziehen kann, andere Leute im Netz, die er weder persönlich kennt noch jemals kennen wird, wiederholt als dumme Spießer zu bezeichnen und/oder seiner Schadenfreude über aktuelle Ereignisse Ausdruck zu verleihen (bis hin zur Aussage, der deutsche „Urnenpöbel“ hätte einen Krieg mit Russland verdient). Irgendeine konstruktive Absicht kann ich darin jedenfalls nicht erkennen.

    • Oooooch der arme Tommy...
      Fühlen sie sich auf die Zehen getreten?

      Na immerhin haben sie ja einen Satz von mir verstanden.

      Übrigens sie haben ganz recht mit dem „konstruktiv“. Wissen sie, wir haben vor ca einem Jahr hier im Blog über Gegenmassnahmen gegen die kommende Zuwanderung diskutiert, zu einer Zeit als Massnahmen noch konstruktiv gewesen werden.
      Und irgendwann anfang Dezember hab ich hier meine beinahe Verzweiflung darüber ausgedrückt, dass man den Zeitpunkt nun tatsächlich verpasst hat, an dem sich das jetzige Debakel noch hätte verhindern lassen.
      Sehen sie, ich habe keine Veranlassung dazu so zu tun als sei jetzt noch etwas „Konstruktives“ möglich. Die Veränderung die durch solche Zuwanderungen ablaufen, die stehen noch an ihrem Anfang. Und es gibt NICHTS das sie tun könnten. Und auch wenn es ihnen noch so wenig gefällt, verursacht und zu verantworten hat es nun mal der Urnnepöbel und ja, es gibt mir einen gewisse Befriedigung, denn von Ihnen für einen netten Menschen gehalten zu werdem ist ziemlich weit unter auf meiner Liste von Prioritäten.

    • @TDV
      „Die Veränderung die durch solche Zuwanderungen ablaufen, die stehen noch an ihrem Anfang. Und es gibt NICHTS das sie tun könnten.“

      Doch, natürlich kann etwas getan werden, sehr viel sogar, die angebliche Unausweichlichkeit ist ein Mythos. Mit den entsprechenden Maßnahmen wird es auch möglich sein, einen beträchtlichen Teil der Leute, die in den letzten Monaten gekommen sind, wieder loszuwerden. Diese Maßnahmen werden natürlich für häßliche Bilder sorgen, sie sind aber nötig, und ich denke auch, dass sie früher oder später kommen werden, weil die Alternativen schlimmer wären.
      Und es geht nicht darum, dass ich sie nicht für „nett“ halte. Schlechte Manieren wären tolierierbar, wenn wenigstens hin und wieder ein auch nur ansatzweise interessanter Gedanke aufblitzen würde. Das Problem ist eher, dass sie ein Schwätzer sind, der sich ständig wiederholt und außer öden Klischees, moralisierendem Stuß (Deutsche von Habgier und Neid zerfressen – da ist ja jede Kirchenpredigt subtiler) und ollen Kamellen (Mossadegh und Lumumba…ernsthaft) rein gar nichts zu bieten hat. Eben das typische Programm bei allzu vielen Leuten Ihrer Altersklasse, deren überzogenes Selbstbewusstsein nie die angemessene Zurechtweisung erfahren hat.

  59. So groß
    haben Sie lang nicht mehr geschrieben, Don.

  60. Folgen Sie diesen Menschen nicht.
    Die PKÜ ist ein klarer Fall für den V-Schutz.
    Gez. Erzengel

  61. Krawatte
    Bei grausamen Flecken und eigentlich auch sonst ist die Florida Reinigung in Berlin, Litzenburger Str. immer die erste Wahl.

  62. Minima Moralia
    Da schau einer an, in einem Leserkommentar (gut dass wenigstens die Kommentare hier offen und für jeden zugänglich sind) taucht tatsächlich ein altes Adorno Zitat auf: dem Verlust der Lehrer vom richtigen Leben auf..schau an.
    Ja wer ist den heute für das richtige Leben überhaupt noch willensstark und intelligent genug und wer förert die Willenstärke und Intelligenz?
    Das Problem der heutigen Gesellschaft ist doch leicht umschreiben: Es gibt einfach zu viele willensschwache Mitläufer, die zu sehr an das System angepasst auf das eigene Ego fokussiert sind.
    Die weltbekannten Selbstoptimierer ihres eigenen, aber doch von Außen gesteuerten Lebensentwurfs, die modernen „Selfie-maker“. Hier und da und überall.
    Der ganze Haufen der „politisch korrekten“, mit keiner eigene Meinung ausgestattet, überall diese glattgebügelten Ja-Sager, zu keiner Selbstreflexion und ernsthaften, tiefsinnigen Debatte fähig.
    Da ist mir der Außenseiter und im „Mob“ vereinte Wutbürger irgendwie lieber, erscheint irgendwie auf seine Weise authentischer und lebensbejahender.
    Das halte ich es mit Nietzsche: „Ihr Verzweifelnden! Wie viel Mut macht ihr denen, die euch zuschaun!.“
    Und wie schriebt der gute Götz Eisenberg in seiner neusten und lesenwerten Kolumne: „Wenn der Schlips vor Scheinwerfern ‚Ausländerbegrenzung‘ fordert, löst der Stiefel sie in der Dunkelheit ein. Dass aus Wörtern Taten geworden sind, will der Schlips danach nicht mit sich selbst in Zusammenhang gebracht wissen.“
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=31477

  63. Kleineres Übel - systemisch gedacht
    Werter Don,

    den Gedanken des kleineren Übels sollte man weiterspinnen. Nach einer Machtergreifung der PKÜ werde ich mir erlauben, dem Parteitag vorzuschlagen, nicht nur die Sachpolitik auf das kleinere Übel auszurichten, nein, der Blick sollte sich auch auf die Metaebene, auf das Wahlsystem, richten. Lasst‘ uns die grundsätzlichen Spielregeln in diesem Lande der Grundideologie unserer Partei anpassen!

    Statt all den egomanischen, karrieregeilen, von-Schulsprecherzeiten-an-nur-auf-Politik-fixierten, extrovertierten Networker-Beamten-Lehrer-Gewerkschafter-Sozialwissenschaftler-Juristen-Typen aus der Abteilung „größtmögliches Übel“ sollten andere Leute – die kleineren Übel – ins Parlament einziehen.

    Da dieses Ziel mit Parteien, in denen sich unvermeidlich lauter oben in ihrer Eigenart bereits dargestellte Gschwollschädel sammeln, nicht zu erreichen ist, plädiere ich für ein Lossystem. Jeder Bürger der nicht widerspricht, landet mit seinem Namen in einem Lostopf, aus dem die KÜ-Glücksfee drei Namen pro Wahlkreis zieht. Das Volk darf dann das kleinste Übel unter den Dreien per Wahl ins Parlament entsenden. Dies hätte den Vorteil, dass die großen Übel so ihre Karriere nicht mehr planen könnten und den Rest des Landes nicht mit ihrer Strippenzieher- und Anbiederei, mit all ihren leeren Versprechungen und Weltverbesserungsattitüden nerven würden, da es keinen erkennbaren Nutzen für sie mehr bringen würde.

    Lasst‘ uns dem Schicksal eine Chance geben! Wohin Berechnung führt, haben wir die letzten Jahrzehnte ja ausgiebig erfahren müssen…

    • «Statt all den egomanischen, karrieregeilen,
      von-Schulsprecherzeiten-an-nur-auf-Politik-fixierten, extrovertierten Networker-Beamten-Lehrer-Gewerkschafter-Sozialwissenschaftler-Juristen-Typen aus der Abteilung „größtmögliches Übel“ sollten andere Leute – die kleineren Übel – ins Parlament einziehen.
      Da dieses Ziel mit Parteien, in denen sich unvermeidlich lauter oben in ihrer Eigenart bereits dargestellte Gschwollschädel sammeln, nicht zu erreichen ist, plädiere ich für ein Lossystem.»
      @Markraf von Burgau 23. Februar 2016 um 22:57 Uhr

      Aristoteles, Politeia, IV, 9, 1294b 7–10:
      „So gilt es, wie ich sage,
      für demokratisch,
      dass die Besetzung der Ämter durch das Los geschieht,
      und für oligarchisch,
      dass sie durch Wahl erfolgt,
      und wieder demokratisch,
      dass für den Eintritt in die Ämter kein Zensus,
      und für oligarchisch,
      dass ein Zensus erfordert wird.“

      „I mean, for example, that it is thought to be democratic
      for the offices to be assigned by lot,
      for them to be elected oligarchic,
      and democratic for them not to have a property-qualification,
      oligarchic to have one“

      „λέγω δ᾽ οἷον δοκεῖ δημοκρατικὸν
      μὲν εἶναι τὸ κληρωτὰς εἶναι τὰς ἀρχάς,
      τὸ δ᾽ αἱρετὰς ὀλιγαρχικόν,
      καὶ δημοκρατικὸν μὲν
      τὸ μὴ ἀπὸ τιμήματος,
      ὀλιγαρχικὸν δὲ τὸ ἀπὸ τιμήματος“

      http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=urn:cts:greekLit:tlg0086.tlg035.perseus-eng1:4.1294b

    • Aber Publicola....
      Meinen sie das Ernst? Schauen sie sich die habgierigen, neidischen agressiven Haufen doch mal an, die man zivilisierten Ländern das Volk ennt.
      Das einzige das diese Massen noch irgendwie im Zaum hält ist die ihnen eingebleute idealistische Illusion, dass der Staat und seine Ordnung etwas grundsätzlich Wertvolles und besser als der Einzelne sei.

      Wenn diesen Haufen mal unmissverständlich gezeigt wird, dass dem nicht so ist und man genausogut (und meiner Meinung nach sogar besser) ein Losverfahren durchführen kann… dann wird die letzte Schicht der allgemeinen Heuchelei abblättern und das was die Dummen irrigerweise als Anarchie bezeichnen, das wird kommen.
      Ungefähr so wie die Realität in weiten Teilen der USA aussieht… Nehmen sie mal die Gegenden in und um zB Detroit oder Baltimore…

  64. BdM 1975
    Zweemol de Änzer
    Die Partei, di duds doch schon gebbe. Gegründet A.D. 1975.
    „Wählt Braun, Ihr Leut, es ist zum Lache.
    Do kann geen Deibel mir was mache“.
    Gründer war Rolf Braun, ausweislich dieser hochautoritativen Quelle:
    https://www.youtube.com/watch?v=dyTWrJ6XbBg

    Dann gibt’s das Bonner Nachtgebet.

    Helau!

    M. A. Titz

  65. American Psycho las ich 1995
    Daran erinnerte ich mich,
    bei dieser Beschreibung von Kleidung und Herkunft.
    Und wir warten auf das Blutbad,
    das unweigerlich kommt.
    https://de.wikipedia.org/wiki/American_Psycho
    Und ich erinnere an einen Vermieter,
    der mir mal den Rat gab,
    keine Namen mit Ü zu akzeptieren.
    Ein Ü wäre schon verdächtig.
    Zwei sind der Untergang des Straßenzugs,
    sagte er.

    • Althochdeutsch
      wie waers dann mit „Partei des kleineren Ubils“?

    • Ein Ü als Übel?
      Ich bin wahrlich entsetzt und sehr betroffen, quasi eigentlich. Das lasse ich in meiner Gruppe besprechen. Dort wird ein starkes Zeichen gesetzt werden! Quasi quasi!

    • Müller und Küster und andere deutsche Namen mit (EINEM) Ü
      sind natÜrlich ausgeschlossen.
      Sorry.
      Aber es gibt hier Straßenzüge,
      die sind vollgepflastert mit Ü’s
      bei den Klingelschildern.

  66. Das Ansinnen ist nett, aber wie selbst gesagt gibts die PKÜ
    bereits. Die Abkürzung ist halt anders. Und die Farbe ist halt blau. Ich habe deren Genese seit 2012 (Wahlalternative) verfolgt und hatte nicht den Eindruck daß die PKÜ-Urväter die PKÜ-AfD gegründet haben, weil sie nicht ausgelastet waren. Es war eher die Reaktion auf die dämliche Äusserung, gewisse, aus ideologischen Günden gewollte Entscheidungen seien . Weiss ja jeder daß es nur wenige Dinge gibt, die wirklich ohne Alternative sind, v.a. der Tod, womit sich ja die Philosophie seit mehreren Tausend Jahren beschäftigt.

    Obwohl ich die unterstütze, indem ich Plakate aufhänge und Flyer austrage, käme mir nie in den Sinn, Mitglied einer Formation zu werden die mich als Mitglied akzeptiert.

    Bin auch nicht im Sportverein. Aber sehe meine Aktivität als in einer Zeit, in der Menschen fett versorgt an den Futtertrögen der Macht, die ich mit meinem sauer verdienten Geld zwangsbeschicken muß, die intellektuell und von ihrer Fähigkeit zum logischen Denken nicht ansatzweise satisfaktionsfähig sind. Und alle, die Mitbürger die anderer Meinung sind, desavouieren (lassen). Oder sie einfach ignorieren (wie olim drieben).

    Alsda sind die Vorsitzende der Volks-Partei mit dem ehemaligen C, der Vorsitzende der alten Tante, die Vorsitzenden der Grünlinge und natürlich die Herren von der F** die sich gar nicht mehr mit dem Vertreten irgendwelcher inhaltlichen Positionen aufhalten und die alle anders herum zu sein scheinen.

    Wenn man so liest, was die in ihren Parteisitzungen so Ausserirdisches beschliessen, so hat man den Verdacht, daß die Lichtjahre davon entfernt sind, zu verstehen wie jemand denkt der jeden Tag für seine Existenz arbeiten muß. Z.b. wie die ex-Generalin der alten Tante, der Ex-Kanzleramtsminister, der immer wie ein Proll auftritt, so spricht aber jetzt bei der Bahn in leitender Position ist und viele unserer gewählten Vertreter die mir auf parlamentarischen Abenden immer zu sagen versuchten, daß ich keine Ahnung hätte was in der Politik abgehe (Bürger=Idiot).

    Oder die einem, wenn man die in der Bürger (=Zahler) Sprechstunde auch noch stört, indem man fragt, wie man es denn schaffen wolle und die Antwort geben, das sei doch kein Problem, uns gehe es ja so gut. Ich denke da immer an die 60h die ich in der Woche so arbeit für den Staat, dessen Obermutti sich in der Erzwingung einer europäischer Ideologie (Soldiarität!) übt, anstatt ihrer eidlichen Pflicht nachzukommen. Fast die gesamte Führungsriege tut es ihr gleich – anzeigend – daß die offensichtlich auch ihren Beitrag zur hohen Koks-Belastung der Abwässer des BT leisten. Auch erlaube ich mir die Behauptung daß es (mit Ausnahmen) meist Kinderlose sind, die bereit sind die alternativlose Merkel-Politik mitzutragen die europäische Solidarität einfordert die nicht existiert – bis zur Negation der Realität.

    Normalerweise sperrt man Menschen, welche die Realität negieren und damit zu einer Gefahr für die Mit-Homo-Sapiense werden, weg hier aber hat man das Gefühl daß alle nicht-Negierer in eine „Böse“, indiskutable Ecke gestellt werden, die eine sachliche Diskussion (die ohnehin immer weniger stattfindet) von vorne herein ausschliesst – denn alle die eine Andere Meinung ™ haben, sind pfui.

    Nun verstehe ich daß der DON diese PKÜ nicht so toll findet, würde ihm aber nahelegen zu gehen um herauszufinden ob er da nicht einfach dem auf den Leim geht, was vom „System“ als „politisch korrekt“ verkauft wird.

    Daß es überall ein paar Eierköpfe (z.B. den Stegner, Höcke, Maas, KGE, CFRoth, uvam.) gibt ist klar, aber m.E. ist die PKÜ über die ich hier rede von Bürgern charakterisiert ist, die für sich selbst aufkommen – was mir lieber ist als solche die bereits an den Futtertrögen sozialisiert sind (Kreisssaal-Hörsaal-Parlamentsaal).

    Die Parteien, die ich die letzten 40-odd Jahre gewählt habe, sind für mich nicht mehr wählbar – also bleibt nur noch das „kleinere Übel“ ™. Hab keinen Bock mich beleidigen zu lassen, weil ich der Mehrheitsideologie nicht genüge. Bin Humanist und muss mich nicht hinter meinen Idealen verstecken!

    • Heuchler und Wendehälse
      @drwhapperl: Ein super Beitrag. Aber ich habe den Autor so verstanden, dass er lediglich eine bestimmte Gesellschaftsschicht vorführen will. Sprich: das größere Übel wären Zwangseinquatierungen, mit den Kosten dieser Krise soll sich der Plebs abfinden, ich will meine Wohnungen behalten, da wähle ich das kleinere Übel AfD. Eine AfD, die ich offiziell verdamme, die angesichts meiner Wohlstands-Bedrohung aber eben die Partei DkÜ ist. Ich hatte denn Autor so verstanden, dass er diese reichen Heuchler und Wendehälse vorführen will.

  67. Wahlempfehlung
    Bis es die PKÜ auch zu wählen gibt, bleibt als Ausweg wohl nur ungültig zu wählen. Habe im März in BW die Wahl und möchte keiner der bisher vertretenen Parteien die Stimme geben, da es keine fertig gebracht hat, die Flüchtlingsthematik sachlich und offen zu diskutieren. Die Weigerung seitens Grünen und SPD mit der AfD in der Elefantenrunde aufzutreten war da neben dem Gekreische bei Boris Palmers Anmerkungen, dass das mit dem „schaffen“ eben nicht so einfach ist , das herausragende Negativbeispiel. Was Ernie und Bert sonst noch so gemacht haben, spielt ehrlich gesagt keine Rolle.
    Die AfD kommt nicht in Frage, auch wenn ich recht starke Abstrafgelüste gegenüber den Etablierten hege, daher wird es wohl der durchgestrichene Wahlzettel. Ich mache mir aber nichts vor, es müssten schon deutlich mehr als nur 1,37 % ungültige Stimme wie beim letzten Mal sein, um als Zeichen wahrgenommen zu werden dafür, dass Wahlbereite noch nicht einmal mehr ein kleineres Übel auf den Wahlzetteln finden.

    • Machen Sie das nicht!
      Wer interesiert sich denn für ungültige Stimmen? Das sagen sie doch selbst auch.

      Am Schluß stehen die Politikerdarsteller wie jedesmal vor der Kamera und bedanken sich artig für das ausgesprochenen Vertrauen.

      Das einzige was hilft ist weniger % bei den Paralmentssitzen – Da endet die Karriere nämlich.
      Die 30% die nicht mehr zur Wahl gehen sind die besten Parteisoldaten für die Etablierten.
      Bekenntnisparteien wie Linke , Grüne und jetzt AfD können Ihre Gläubigen gut mobilisieren.
      „Volksparteien“ setzen auf die Bräsigkeit der Bürger.
      Ich möchte da an Merkels letzten Wahlkampf erinnern und Ihre Strategie der Demobilisierung: “ Sie kennen mich“.

      Geschliffene Rhetorik und messerscharfe Argumente? Wer braucht sowas, wenn man campact, ARD,ZDF und Friede Springer als Dutzfreundin hat

  68. Du singst sehr schön, aber es erheitert mich nicht
    (portugiesische Redewendung) . Wir haben die Platte mit dem Knacks jetzt schon als vier LP Doppelalbum gehört…

    Stimmt schon, erst kamen die Waren, dann die Informationen, dann die Menschen…

    Die Aufregung, die Fukushima um Längen schlägt, kommt wohl in erster Linie daher, dass wir irgendwo in der Tiefe ahnen, dass unsere lieb gewordenen Privilegien nicht in der freiheitlich demokratischen Grundordnung verankert sind.

    So scheisse wie wohl die Mehrheit der Menschheit (selbst viele in Deutschland und USA, ganz viele in Europa und zahllose über all anders)
    leben muss, ist es schon zynisch über Ventilsitze für bleifreies Benzin in Vorkriegs-Kompressor-Mercedessen oder Rettungshubschrauber für mallorkinische Strassenhunde nachzudenken…

    • Der große Plan
      Ich frage mich mitunter, was wohl passieren würde, wenn wir humanoide Aliens in der Nähe des Sirius entdeckten, denen es noch weit schlechter geht als den Menschen, weil sie zu allem Überfluss auch noch einen Scheißplaneten erwischt haben. Die Erde hingegen wird picobello gereinigt, verbürgerlicht, ihre Geschichte mit viel Reue begradigt und alle Spuren der Hölle auf ihr beseitigt. Eigentlich müsste man die ja dann auch aufnehmen und so geht das immer weiter, bis hier die halbe Milchstrasse aufkreuzt und in Flüchtlingsunterkünften wohnt.

      Irgendwie finde ich das ehrenwert und vielleicht ist das ja auch der große Plan für die Menschheit nach dem immer gefragt wurde?

    • Kleinere Pläne, das passt schon
      http://www.come-on.de/lennetal/werdohl/zwei-iraker-wollen-werdohl-nicht-frisch-renovierte-unterkunft-umziehen-6132803.html

      Die erwarten Häuser, Autos und ne blonde Frau und wir kommen denen mit Wohnungen in großen Siedlungshäusern, zwar neugebaut, trotzdem, so geht das nicht. Dann schmeckt das teure Essen nicht, http://www.berlinjournal.biz/fluechtlinge-erhalten-essen-bis-16-euro-pro-tag-hartz-iv-empfaenger-nur-472-euro/ Es ist wirklich nicht mehr zum Aushalten hier, für wen auch immer.

    • Sirius-Flüchtlinge
      Das ganze eine klassische Double-Bind Situation: Wir wollen minimale Menschenrechte für alle, aber können nicht mal die bezahlen.

      Da fühlen wir uns schon elend, und müssen das in Aggression umleiten, um uns selber schuldfrei und nicht zuständig zu fühlen.

      Das ist das explosive an der Situation, die verdrängte hoffnungslose Hilflosigkeit, die wie 33 in Auserwähltheitsphantasien mündete, für die man einen schuldigen Sündenbock brauchte, der irgendwo in seiner Mythologie auch so etwas von „auserwählt sich fühlen“ herum liegen hatte.

      Da kommen wir so langsam in wagnerianisch-shakespierliche Tragödiendimensionen, unausweichlich auf uns zurollend…

    • Aber, aber TGA....
      „Da kommen wir so langsam in wagnerianisch-shakespierliche Tragödiendimensionen, unausweichlich auf uns zurollend…“

      Haben sie es nicht ein bisschen kleiner?

      Dies ist keine Tragödie, es ist einfach eine dumme kleine Farce.

      Wo genau liegt denn die Ursache dieses Schlamassels? Wer hat diese Frau gewählt? Wer schaut ruhig zu, wie auch nach Monaten nichts getan wird?

      Wenn ein grosser blöder Haufen eine Suppe auslöffeln muss, die er sich selber eingebrockt hat, das sind für sie „wagnerianisch-shakespierliche Tragödiendimensionen“ ?

      Wirklich????

    • zwei Iraker wollen nicht umziehen
      ganz arme Tröpfe!

      Welches eifrige Helferlein hat ihnen das mit den Menschenrechten
      vorbuchstabiert. Zum im Irak erlernten Bildungskanon wird es
      nicht gehören.
      Wie in der Clausnitzer Busgeschichte auch, scheint man immer
      zielsicher die Personen herauszugreifen, die Wahrnehmungs-
      schwierigkeiten haben, um sie zu instrumentalisieren.

      Wenn Wahrnehmungsgestörte aufeinander treffen.

    • Manchmal übertreibt man mit einer Formulierung
      TDV, Sie haben nicht unrecht, aber Sie werden es kennen, wenn man abends mal wieder über die ganze grosse verlogene und schöngeredete Schrei§§e aufseufzt.

      Wenn man gerade mal wieder einen Artikel über die Nonchalance der SVP gelesen hat, die aus ursprünglich nachvollziehbaren Gründen, ausländische Schwerstkriminelle aus dem Land zu werfen, eine Volksabstimmung vorbereitet, die sehr nahe ans Aushebeln der Rechtsstaats geht, und extrem viele ausländische Bürger definitiv zu Bürgern zweiter Klasse degradiert, die schon bei tragischen Verkettungen von Bagatelldelikten nicht nur mit der Strafe, sondern mit ziviler Existenzvernichtung bedroht sind.
      Einmal eine 30er Zone in der Stadt übersehen, bei einem erlittenen Auffahrunfall noch 0.2 Promille im Blut gehabt, und mit dem Verursacher in Streit geraten.

      Die Tragödie, die ich auf uns zurollen sehe, ist die Unwilligkeit der Mehrheit der Menschen, ihre Privilegien nicht als glücklichen Zufall, sondern angestammtes (nationales) Geburtsrecht wahrzunehmen.

      Die daraus gerechtfertigt abgeleiteten Sanktionen führen nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa zu neuem Burgenbau und orwellschem Gesinnungsterror.

      Weisses Schaf sein heisst die Devise und schön zum richtigen Fussballverein blöken.

      Da sehe ich die schlimme Parallele zu 33-45, dass man sich eine vermeintliche „Überlegenheit“ – wie das Pfeifen beim Gang in den Keller – heraufredete, sie technologisch untermauern konnte ( Gelddruck-Pressen haben eine gewisse Geduld, sehen wir auch jetzt gerade wieder) und dann, als die Pleite nicht mehr abzuwenden war, Amok laufen musste.

      Ich erinnere nur an Mommsens geniale Formulierung der „kumulativen Radikalisierung“ des NS-Staats – 36 bei der Olympiade sah das alles noch vermeintlich leidlich tolerabel aus, schliesslich waren in Avery Brundages amerikanischem Sportverein People of Colour und jüdische Amerikaner auch nicht erwünscht.

      Sicher. Wagner und Shakespeare sind noch weit weg. Aber man kann zumindest befürchten, auf welchen Weg wir abgebogen sind.

      Man kann doch Schreikrämpfe kriegen, wenn man wegen der Euro-Krise wie blöd auf Tsipras, Varoufakis und Griechenland eingeprügelt hat, und sie jetzt mit dem ganzen an ihren Ufern aufschlagendem Elend der Welt allein lässt. Als wenn es den minderpriveligierten Griechen nicht schon schlecht genug ginge.

      DASS es de facto wenig konkret umsetzbare Alternativen gibt, da fängt für mich die Tragödie an: Dass keiner eine nüchterne und ehrliche Bestandsaufnahme und einen pragmatischen Lösungsansatz formulieren KANN – da kommt der Double Bind zum Tragen.

      Aber danke, dass sie mich erinnert haben, nicht nur Schlagworte herauszublöken.

    • Konsequent sein!°
      Ich verstehe ihre emotionale Frustration selbstverständlich…

      „DASS es de facto wenig konkret umsetzbare Alternativen gibt, da fängt für mich die Tragödie an: Dass keiner eine nüchterne und ehrliche Bestandsaufnahme und einen pragmatischen Lösungsansatz formulieren KANN – da kommt der Double Bind zum Tragen.”

      Das Ende ist korrekt, das stimmt, aber ich kenne die Welt des Theaters gut und habe noch nicht mal dort eine Tragödie angetroffen die durch die Umstände, und nicht durch absurdes Verhalten der Protagonisten zu ihrem bitterem Ende gebracht worden ist, NICHT EINE! Nennen sie mir eine Figur, die ihr Unglück nicht durch ihre Dummheit verursacht hat!

      „…aber Sie werden es kennen, wenn man abends mal wieder über die ganze grosse verlogene und schöngeredete Schrei§§e aufseufzt.“

      Nein, ich kenne es eben nicht, nicht mehr! Und sie wissen auch warum…

      „Dass keiner einen ….Lösungsansatz formulieren KANN“

      Sie kennen doch die Zahlen, die besagen, dass deshalb die Auswanderung der Gebildeteren rasant ansteigt? Wer natürlich meint nur in DE leben zu können, der sollte sich dann aber nachher nicht über die Konsequenzen beschweren. Ich sah vor 50 Jahren schon keinen Grund mehr mich mit diesem Land zu identifizieren und man mag damals gute Gründe gehabt haben anderer Meinung gewesen sein, aber heute? Nochmal IHRE Worte: „Dass keiner einen ….Lösungsansatz formulieren KANN“
      Genau das schreibe ich ja hier seit Neujahr, es ist das was ich ja selber erschütternd finde und so grüble ich, wie man sich solcher Umwelt weiterhin aussetzen mag.
      Ich finde die „tommys“ Deutschland dürfen dieses Land gerne haben.

      Ich geniesse meine Abende und Morgende lieber hier…

      Die Welt ist gross und schön, und schon die Bremer Stadtmusikanten wussten: Etwas Besseres finden wir immer!

  69. Was noch zu beachten wäre
    Das englische Evil und das deutsche Übel stehen etymologisch im Zusammenhang. Das Übel kann die Vorstufe zum Bösen werden. Und das größere Böse gab es in den vergangenen 1000 Jahren immer dann, wenn religiöse, politische und oder gesellschaftliche Ideologie ins Spiel kam. Also, munter bleiben!

  70. Norweger
    … zum Konzert? Im Vergleich wozu ist das das kleinere Übel? Gummistiefel? Im Ernst, politisch gewinnen kann man nur über die Konstruktion von Übeln. Odo v. Marquard hat das als „tendenziellen Fall der Zufriedenheitsrate“ bezeichnet. Wer von zehn Übeln zwei beseitigen kann, ist ein Held. Wer von nur mehr zwei Übeln keines beseitigen kann, ist ein Versager. Je weniger Übel, umso mehr tut jedes einzelne weh, siehe die Prinzessin auf der Erbse. Merkel war stets eine Meisterin im Aufkochenlassen von Übeln und ihrer anschließenden Auflösung. Ich sitze gerade am Strand, trage Havaianas und ein T-Shirt von Uniqlo, in einem Land mit jeder Menge Übeln und gelassenen Menschen.

    • Ich gratuliere, Alex, zum schönen Urlaub.
      Aber Adel ist in Deutschland seit 1918 abgeschafft, und nachträglich zum „v.“ wird keiner mehr. Auch nicht Odo.

    • Immer, wenn ich Uniqlo lese,
      fällt mir die Toilette an meinem Studienort ein. Seltsam.

    • Willkommen im Klub, Alex!
      Was gibt es Schöneres als morgens mit dem Hund am Strand herumzutollen und den Rest des Tages von angenehmen Menschen umgeben zu sein….

      Ws halten sie denn von Menschen, die in DE wohnen bleiben?

  71. "Dass ich meine Sklaven in mein Bett lasse und meinen Chauffeut bewirte?"
    Wenn’s schee macht!

  72. ZON, Peter Coulmas, schrieb am 22. Juli 1994 "Behagliche Enge"
    „Die kulturelle Prägung der Nationen durch Sprache und Sitten ist deren höchstes Gut, ihre Kreativität. Insofern ist die Liebe zur Nation, zum Deutschen und Deutschtum ebenso legitim wie wünschenswert. Diese Lebensform läßt sich freilich nur in einer offenen, pluralistischen Demokratie, nicht aber in einem auf sich selbst bezogenen Nationalstaat verwirklichen.“

    Das war 1994, also zu einer Zeit als uns der Jugoslawien-Krieg genau das Gegenteil vorführte. Aktuell die gleichen Tendenzen innerhalb der friedensstiftenden Europäischen „Union“, wenn auch noch nicht mit Waffen sondern nur mit Worten (France d´abord, Polen Ruch Narodowy RN „Migration, Islam, Sharia, Terror“…..)

    Warum sollte das deutsche Volk jetzt angesichts des fremdbestimmten Ansturms als orientales Geschäftsmodell nicht als selbstbewusstes Subjekt auftreten und die auf Geheiß von wem auch immer-und sie es einer selbstgebastelten Moral von linksgrünen Vielbesseralsdaspackmenschen und weltfremden und steueralimentierten Klerikern einen eigenen Weg der Vernunft einschlagen? Und sei es mit einer PKÜ welche die demokratischen Spielregeln einhält, sonst wäre sie längst maasifiziert.

    Miristlangsamnurnochübel. In meiner Heimatstadt treten in Einmal-Schutzanzügen vermummte Gestalten auf und zerstören selbstvideogefilmt den Wahlkampfstand einer Art PKÜ ohne dass ihnen jemand diesen staatlich Durchgeschleppten und Parolensprayer in die E… tritt. Soweit zum demokratischen Geist der PKÜ-Gegner. So witzig und augenzwinkernd nonchalant wie von Don dargestellt ist die Angelegenheit inzwischen nicht mehr und ich freue mich jetzt schon auf die betroffenen Visagen ab 18 Uhr am 13. März.

    • Wie bitte ??????
      „…linksgrünen Vielbesseralsdaspackmenschen…“

      Wenn sie genauer hinschauen handelt es sich um die Dame, die in der CDU zu Anführerin gewählt worden ist….

      Also bitte nochmal drüber nachdenken und neu schreiben.

      Setzen, Sechs!

  73. Blog-Software wohl kaputt
    Alle sequenzen die mit spitze linke klammer anfingen sind weg. Da muss die SW wohl nachgebessert werden (alle sonderzeichen quoten).

    So killt es etwas den Sinn meines Posts. Bedankt!

  74. Das Böse: "wenn religiöse, politische und oder gesellschaftliche Ideologie ins Spiel kam"
    oder anders herum formuliert: wenn nicht mehr logisch argumentiert wird, z.B. Besitzer von anderen Meinungen angefeindet und schlecht (gestrig) beleumundet werden. So „as we speak“. Ich denke mir folgendes:

    A) Ideologie will ich nicht. GG ist King.
    B) Die Abgeordneten haben den Willen der Wähler zu exekutieren (§20, GG)
    C) Die machen das aber nicht.
    D) Ergo kann ich deren Parteien nicht wählen.
    E) Nicht zur Wahl gehen, ungültig wählen: Stimme wegwerfen, UNMÖGLICH
    F) Also PKÜ wählen, die meiner Weltanschauung am ehesten entspricht.
    G) Mich nicht als „RECHTS“ titulieren lassen wollen: Mund halten.

    Ein Hallodri eben.

  75. Ideologiefrei – amoralisch – prinzipienlos / Animal Farm
    Als Exilbayer korrigiere ich einen entstellenden Schreibfehler: ‚a moralisch‘ im Bayrischen für ‚auch moralisch‘ wäre richtig – als klassisches bayr. ‚Adabei‘. Die Große Führerin steht schon bereit und ist moralisch flexibel wie keiner. Manchmal sieht man den Wald vor Bäumen nicht.

    Fehlt M. noch der Königsmantel: Hofschranzen, Postenjäger, Jasager und Büttenredner aller Qualitätsparteien sollten eine 99%-minusAfD-Mehrheit zusammenbekommen. DED, die Demokr. Einheitspartei Deutschland. Mandate kleben am Abgeordeten, der am Posten, die verteilt der Kanzler. Indirekter geht Demokratie nicht – das GG vom Ende her gedacht.

    Wir sind auf einem guten Weg zu Animal Farm. Eines Morgens stand über dem Portal des Reichstags zu lesen:

    „Ohne Volkswille ist Demokratie stabiler“

    • Sehr schön!
      Das ist ein schöner Leitspruch. Die Parteien unterteilen wir dann nicht mehr in links und rechts, sondern konsequenterweise in demotisch und kratisch.
      VG Kalchas

    • @Kalchas
      DAS find ich mal eine gelungene Unterscheidung.

  76. Resignation taugt nicht zur positiven Begründung von Gesellschaft
    Da ich hier bisher keinen Beitrag gelesen habe, der das thematisiert, doch noch kurz dies hier von mir.

    Der Ansatz des „kleineren Übels“, so Ideologie-vermeindend und realpolitiisch er sich gibt, ist leider nur eine Methode der Definition ex negativo und ein Ausdruck von Resignation!

    Das haben unsere Großväter aber bei der Genese des Grundgesetzes anders gemacht.

    Es braucht, um eine Gesellschaft nicht nur ohne Geist zu verwalten, positive Bekenntnisse und Ideen.
    Die kleinere-Übel-Denke hat konkret erst zu Merkel-GroKo-MOralisten-Deutschland geführt.

    Im Übrigen doch nochmal kurz zur AfD. Wenn Liberalität heisst, dass man einen kleinen effektiven Staat will, der sich nur um zentrale Aufgaben kümmert. Und wenn Liberalität bedeutet, dass der Einzelne subsidär und eigenverantwortlich handelt- und daraus seine Freiheit rechtfertigt… , dann findet man DAS genau bei der AfD!
    Ich weiß auch nicht, warum immer das GEraune über „das Gossenpersonal/ Sklaven“, es sei denn man sieht darin nur ein MIttel der Diskreditierung. Konkret sind Selbstständige, Promovierte aller möglichen Fachbereiche, Professoren, Lehrer etc. für mich real-existierender Mittelstand!
    Und nur dieser trägt eine Demokratie!

  77. Demokratie und Losverfahren
    « … Jeder Bürger, der Interesse an einem politischen Amt hat – an einem Abgeordnetensitz oder an einem Ministerposten –, der meldet sich. Er bekommt daraufhin ein Los. Sodann werden in einer staatlich überwachten Auslosung unter den Interessenten die Gewinner bestimmt. Der ausgeloste Bürger kann dann für eine Zeit das Amt ausüben, ohne irgendeine zusätzliche Qualifikation, aber unter der Auflage, dass er sich bei einer Rechenschaftsablage für etwaiges Fehlverhalten im Amt verantworten muss. Und es gilt das Rotationsprinzip, das heißt, derselbe Bürger kann nicht dasselbe Amt mehrfach hintereinander innehaben …

    … genau so hat man es im klassischen Athen gemacht, in der ersten Demokratie, dem Urbild aller späteren. In den Rat der Fünfhundert – also …der Institution der Regierung … –, … zogen ausgeloste Bürger für die Amtszeit von einem Jahr, nach einem geographischen Schlüssel, so dass alle Teile Attikas, Land und Stadt, gleichermaßen vertreten waren.
    Für die dabei eingesetzten komplizierten Losmaschinen, die alle menschliche Manipulation verhindern sollten, brachten die Griechen ihre Ingenieurskunst zu Einsatz.
    Ausgelost wurde in Athen sogar die Mitgliedschaft in einem staatlichen Richterkollegium: in den Volksgerichten, die in einer großen Gruppe von Laien ohne jeden juristischen Experten über Verurteilung oder Freispruch befanden, die zudem oft über Fälle öffentlicher Amtsführung zu entscheiden und somit auch einen erheblichen politischen Einfluss hatten.

    … Es ist … das große Verdienst des jetzt ins Deutsche übersetzten Buches „Kritik der repräsentativen Demokratie” von Bernard Manin, uns klar zu machen, dass die Auslosung von Ämtern keineswegs eine Marginalie für die Demokratie ist.
    Denn aus dem Losverfahren – das heißt: aus seiner Ablehnung – lässt sich Entscheidendes über das Wesen der neuzeitlichen, repräsentativen Demokratie lernen.
    Und diese Staatsform, das ist die Hauptthese dieser Studie des französisch-amerikanischen politischen Philosophen, ist eigentlich überhaupt keine Demokratie.
    Das westliche Repräsentativsystem habe, sagt Bernard Manin, bloß demokratische Elemente,
    während eines seiner Grundprinzipien selbst, nämlich die Wahl von Abgeordneten durch das Volk, historisch sowie an sich eine aristokratische Einrichtung sei …

    Nicht nur, dass das Losverfahren in verschiedener Ausformung in den frühen italienischen Stadtrepubliken Florenz und Venedig bei der Ämterbesetzung eingesetzt wurde.
    Der demokratische Charakter der Methode war auch in der politischen Theorie deutlich formuliert, als die belesenen Väter der Republiken in Frankreich und in Amerika im 18. Jahrhundert ihre Verfassungen erdachten.
    Man las Aristoteles in der „Politik”: „Es gilt als demokratisch, die Ämter durch Los zu besetzen, dagegen als oligarchisch, die Inhaber zu wählen.”
    Oder Montesquieu im „Geist der Gesetze”: „Die Abstimmung durch das Los entspricht dem Wesen der Demokratie, die durch Wahl dem der Aristokratie. Das Los ist eine Art der Wahl, die niemanden kränkt und jedem Bürger eine angemessene Hoffnung lässt, dem Vaterland dienen zu können.”
    Oder Rousseau im „Gesellschaftsvertrag”: „In einer wahren Demokratie” (gemeint ist: in einem Gemeinwesen, in dem alle Menschen auch de facto gleich sind) „würde die Wahl durch Los wenig Schwierigkeiten bereiten.”

    Die Schöpfer der für alle modernen Demokratien vorbildlichen Verfassungen in der Zeit der Revolutionen, führt Manin aus, hätten also das Losverfahren nicht etwa vergessen …, sie hätten es vielmehr aus einem bestimmen Interesse ausgeblendet …

    Die amerikanischen Gründungsväter haben bekanntlich den schrankenlosen Einfluss des gemeinen Volkes auf den Staat zurückhalten wollen … durch die Wahl von Repräsentanten selbst.

    James Madison etwa … schreibt in den „Federalist Papers” …: „So (durch gewählte Abgeordnete) kann es geschehen, dass die Stimme des Volkes, wenn sie von seinen Vertretern erhoben wird, eher zum Wohl des Ganzen ertönt, als wenn sie aus dem Volk selber spricht, das zu diesem Zweck zusammentritt.” …

    Bernard Manin … beharrt in seiner … Analyse darauf, dass … dass der aristokratische Aspekt bis heute „tief im Inneren des Wahlverfahrens” verankert sei.
    Denn wählen … würden wir ja von vornherein … (anders als beim Losverfahren) … keinen völlig durchschnittlichen Repräsentanten – wäre er durchschnittlich, wäre er ja mit allen anderen möglichen Kandidaten zu vergleichen …

    Fazit: … Unsere Auswahl von Amtsinhabern ist im Effekt nicht demokratisch, nur die Wahlberechtigung ist es … »

    http://www.buecher.de/shop/politik/kritik-der-repraesentativen-demokratie/manin-bernard/products_products/detail/prod_id/22350369/

  78. Partei-Wechsel-App
    Ich habe da kürzlich via Facebook von einer Energieversorger-Wechsel-App erfahren. Das kann man auch für die Parteien-Wechsel-Wahl verwenden. Man könnte also eine App installieren, die jedes Mal, wenn ein gewähltes „Kleineres Übel“ ein Wahlversprechen nicht hält (oder gar hält; man stelle sich vor, wie groß ein gehaltenes kleineres Übel werden kann!), die App sofort (in deinem Auftrag; die App hat die Generalvollmacht) reagiert und den Delinquenten mindestens abmahnt, bzw. gleich in die Wüste schickt und die nächste Partei anwählt. Diese App wiederum ist verbunden mit der Zusammensetzung in den Parlamenten. Was dort dann automatisch die notwendigen Korrekturen vornähme. Wir kennen das vom Fußball, mit den gelben und roten Karten. Also Vorderbänkler sofort auf die hinteren Bänke – gelb. Befristete Sperre bei Abstimmungen – schwarz! Endgültiger Parlamentsverweis – rot. Oder so ähnlich. Was wir dabei alles sparen. Von den unwirksamen Petitionen hin bis zu den völlig obsoleten Wahlen!

    • Also hier kommt es normal an.

    • Devin08, mhm, aber wem
      würden Sie die Verwaltung und Fortbestandspflege dieser App überantworten? Ich meine bzw. frage, hätten Sie jetzt eine solche hochvertrauenswürdige Institution wie z.B. Kraftfahrbundesamt (KBA, ausgesprochen wie das Kakaogetränk durch das es aktuell gezogen wird) welches in dieser fast automobilindustrieknebelnder Weise und unmenschlicher Rigidität Kraftstoffverbrauch und Abgaswerte überwacht und nötigenfalls auch die Autolobbyisten aus den BT-Büros gnadenlos in die Edelrestaurant zwei Parallelstraßen weiter verbannt?
      Oder sollte diese evtl. doch lieber bei einem dieser politischen Dachsbauten wie der Konrad-Adenauer-oder Friedrich-Ebert-Stiftung angesiedelt sein?

  79. Aber Don, sagen Sie ...
    Zahnpastenfleck auf dem Schlips, es gibt schlimmere Flecken, z.B. am Beinkleid, nachdems mal wieder schnell gehen mußte. Mein Rat, Entfernung mit dem gleichen Hygieneartikel mit dem man auf die Zähne aufträgt, doch recht trocken soll sie sein-und zukünftig Zahnreinigung vor Anlegen der Krawatte.
    .
    Und dann die Dame auf dem Tableau mit dem starken habsburgischen Vorbiss à la Karl II und die Ferdinanden mehrerer Nummerierungen. Eigener Fundus? Aufklärung währe angenehm.

    • Private Collection.

    • Titel eingeben
      Wer Sklaven besitzt und einen Fahrer beschäftigt
      ( Don Alphonso sagt: ..d ass ich meine Sklaven in mein Bett lasse und meinen Chauffeut bewirte? 23. Februar 2016 um 22:00 Uhr)
      könnte sich auch einen Butler 24/7 gönnen der auch die Sprechanlage bedient.

  80. Pingback: Partei-Wechsel-App

  81. Lieber Don,
    Ist die Sache (Staatsversagen auf ganzer Linie, Eingrenzung und Verteidigung des Staatsgebietes angeblich nicht mehr möglich,) nicht viel zu ernst, um die gefühlt vierzigste, unbekannte Partei zu gründen die niemals über die fünf Prozent Hürde kommen wird?

    Bei allem Aktionismus und verpuffender positiver Energie, gemeint ist Ihre schriftstellerische Eleganz, aber ich glaube, es benötigt schon ein deutlicheres politisches Schwergewicht, um sich auf dem Markt der politischen Möglichkeiten durchzusetzen.

    Die Forderung nach der Wiedereinführung der öffentlichen Körperstrafen könnte weiteres Wählerpotential hervorlocken, dies würde die wichtigen Völkerfreundschaft mit Nordkorea, Saudi-Arabien und dem Iran sicher festigen helfen.

    Auch könnte man bei Amnesty International austreten. Deren Verfeinerungswahn lässt inzwischen 140 von 166 Staaten als „problematisch im Umgang mit Menschenrechten“ erscheinen, man kann es in der heutigen Presse nachlesen.

    Gut wäre es auch, die UNO endgültig zu verlassen. Eine Debattier- und Spesenerzeugungsbude ohnegleichen. Es fehlt nicht an politischem Willen, sondern an Durchsetzungsmöglichkeiten.

    Und so komme ich schon zum Schluss: Die politische Kultur und Ethik ist im völligen Verfall begriffen, Politiker werden weltweit zu neuem, unabwählbarem Politadel gekürt, auch in sog. Demokratien.
    Deren Macht schwindet zunehmends angesichts des sich weltweit krakenartig ausbreitenden, imperialen Raubtierkapitalismus.

    Wo bleiben die beruhigenden Visionen, könnte man mit Alt- und Ewigkeitskanzler Helmut Schmidt fragen.

    Man könnte heulen!

    • @Gnadenbrotler
      Danke fuer die guten Vorschlaege, sollten schnell umgesetzt werden :-) .
      Ansonsten werden wir beide das bei dem zunehmenden Verdraengungswettbewerb um Tafelplatz und Gnadenbrot wohl nicht mehr erleben :-( .

  82. Wo der Teufel nicht hinkommt ...
    … dorthin schickt er ein kleineres Übel!

  83. Nichtwählen...
    … oder ungültig wählen ist keine Lösung. Das wird als Zustimmung gewertet!

    Das gilt übrigens auch im Kleinen.
    Die Turnhalle an der Schule meiner Tochter ist seit Schuljahresanfang 2015 mit „Flüchtlingen“ belegt, vor allem jungen männlichen Muslimen.

    Der Elternbeirat unternimmt nichts, da als Zustimmung gewertet wird, wenn sich Eltern nicht ausdrücklich dagegen aussprechen.

    Die Eltern (vor allem von Mädchen) äußern sich zwar in vier-Augen-Gesprächen besorgt und fürchten, dass ihre Töchter belästigt werden könnten. Müssen sie ihren Töchtern im Sommer verbieten, Mirco-Shorts und Miniröcke anzuziehen?
    Sie äußern sich aber nicht öffentlich, um nicht als Rassisten in die rechte Ecke gestellt zu werden.

    So wird die Belegung der Turnhalle dann entgegen der ursprünglichen Zusage (6 Monate) dann wohl doch zur Dauerlösung.

    Wie eine Mutter befürchtet, bis zum Abitur…

    Merkel ist stur, sie wird niemals ihren Kurs ändern, wenn sie nicht dazu gezwungen wird (Misstrauensantrag). Da Kauder alle internen Kritiker zum Schweigen bringt, die SPD und die sog. Opposition (die Grünen) Frau Merkel Asyl gewähren will und Seehofer sich nicht durchsetzen kann (Verfassungsbeschwerde wird verschoben), bleibt nur die Protestwahl.
    Die AfD wurde als Partei des kleinern Übels gegen „alternativlos“- Eurorettungs-Politik gegründet. Mitgliedsanträge werden übrigens monatelang geprüft, damit die Partei nicht von NPD-Leuten unterwandert wird.
    Original-Aussagen der Politiker dieser Partei (wie offenbar auch von Frau Wagenknecht, so @ TDV)werden in der Mainstream Presse bis zur Unkenntlichkeit entstellt.

    • 2. Versuch
      Desperado, sie machen ihrem Namen alle Ehre. Warum so komplziert, woisie die banale Wahrheit doch hingeschrieben haben?

      „Der Elternbeirat unternimmt nichts, da als Zustimmung gewertet wird, wenn sich Eltern nicht ausdrücklich dagegen aussprechen.“

      Sie suchen Schuldige und wollen die AfD? Warum nicht bei den Verursachern bleiben?

      „Nichtwählen…
      … oder ungültig wählen ist keine Lösung. Das wird als Zustimmung gewertet!“

      Welch ein Spiessbürger Quark… Niemand hat je behauptet es sei eine Lösung und es ist auch keine Zustimmung, bei den meisten bedeutet es ganz simpel: Die ganze politische Klasse möge einen doch bitte am Allerwertesten lecken.

      Es sind Leute wie sie und in der AfD, die meinen man könne an diesem System etwas ändern, wenn man die Kasperle Figuren gegen andere austauscht, die das Ganze stets legitimieren.
      Merkel macht einfach nur weiter… haben sie es noch nicht gemerkt?
      Naj, dann passen sie mal auf wie die nächsten Wahlen ausgehen.

  84. Die Masken fallen
    Gefunden über den Twitter-Account vom Don:

    http://www.z eit.de/kultur/2016-02/clausnitz-rassismus-reaktion-afd-twitter

    Alle Achtung: Das Ausmaß an Realitätsverlust und totalitärem Gedankengut st bei Kiyak selbst für „Zeit“-Verhältnisse erschreckend. Schriebe es nicht Kiyak, würde man es vielleicht für Satire halten. Verstörend finde ich vor allem auch die refugeeselige Gewissheit, die aus diesen Zeilen spricht, die Sicherheitskräfte, die Merkels Wahnsinnskurs gegen die Verfassung zähneknirschend noch mit(er)tragen, würden auch bei so etwas mitmachen.

    • Warum gründet sie nicht eine RAF? Das wäre nur konsequent.

      Ich bin ja dafür, die Zeit wegen linksextremer Tendenzen vom Verfassumgsschutz überwachen zu lassen.

    • Erneuerungsfaschisten
      …diese Wortschoepfung von DA (aaO) passt hier auf Frau Kiyak mE sehr gut. Danke fuer den Querverweis. Ohne auf weiteres von Frau Kiyaks Schrift eingehen zu wollen, finde ich eine Aussage doch bemerkenswert.

      Frau Kiyak meint, dass durch die Stimmung in Deutschland (viele?) linksliberale Gutmenschen auswandern wollen, weil sie ihr Utopia doch nicht so schnell haben koennen, wie sie es sich erzwingen wollen?

      Die, wie auch immer gefaerbten, Erneuerungsfaschisten zerstoeren erst Deutschland, und lassen dann die, die schon immer gewarnt haben, mit der Misere zurueck. „Baut das mal wieder auf, wir sind dann mal weg“.

      Wenn aber auch die andere, „unsere“ Seite auswandern wird, wer bleibt denn dann in Deutschland?

    • Wurzelsuche
      Vorab: Die ZEIT und ZON (ZEIT Online) sollte man getrennt betrachten.

      Ob so ein Text wie der heutige von Kiyak auf ZON linksextrem ist, das will ich nicht beurteilen. Manche Passagen ihres Textes rütteln jedenfalls ziemlich an der FDGO – oder, um den Hausherrn zu zitieren, „am Watschenbaum“.
      Vielleicht liegt die strikte Linksausrichtung der ZON Redaktion ja an den (marxistisch-leninistischen) journalisten Wurzeln des ersten ZON Chefredakteurs. Sind natürlich nur lose Überlegungen, deren Grundlage man aber mit wenigen Klicks auf wiki nachlesen kann.

    • Nein, dem Vernehmen nach ist das vor allem das dortige Feuilleton, das jedem Irrsinn die Türen öffnet, solange er von einer Frau geschrieben wird. Gendervölkische Tendenzen erwünscht.

    • @DA, Zeit überwachen durch den Verfassungsschutz
      Also das geht ja gar nicht. JJ trommelt doch schließlich zuverlässig für jede Exkursion der Völkergemeinschaft der Wohlmeinenden ins Morgenland. Man muss doch als williges NATO-Flittchen froh sein über jeden, der den frechen und unwilligen Lümmel fleißig mit der Notwendigkeit stopft, „Verantwortung zu übernehmen“. Für den Erfolg dieser Mission braucht es ein bruchloses Weltbild der eigenen Vortrefflichkeit. Das hat die junge Dame, das hat auch die alte Dame mit dem vielen Durchschuss. Bassd scho.

    • Mely Kiyak: "Menschenkarikatur"
      Im Mai 2012 bezeichnete Mely Kiyak
      in der Berliner Zeitung sowie in der Frankfurter Rundschau
      Thilo Sarrazin,
      dessen rechte Gesichtshälfte infolge der Operation eines Tumors teilweise gelähmt ist,
      als „lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“.
      Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mely_Kiyak

    • Zeit Un-Kultur
      Das muss noch festgehalten werden, wenn auch etwas spaet…die Zeit veroeffentlichte Frau Kiyaks Tirade in der Rubrik „Kultur“…sic!

    • Mely Kiyak: "Menschenkarikatur" Thilo Sarrazin
      Noch ein Spaetkommentar – leider hat das Link fuer mich nicht funktioniert – aber ich gehe davon aus, dass das Zitat stimmt.

      Das ist eine weitere Grenzueberschreitung von Frau Kiyak die mich leider sehr an „unwertes Leben“ Geschrei in Nazizeiten erinnert – und ich benutze die „Nazi-Keule“ sehr selten.

      –>“Links“-Faschismus

  85. Der lange Marsch durch die Institutionen
    …hat die linkeliberale APO der 60er an die Macht gebracht – ‚bereichert‘ um die ehemaligen PDS-Kader, FDJ- und Junge-Pioniere-Geschulten nach der Wende. Das hat Gesamtdeutschland viel staerker veraendert, als alle Buerger der Bonner Republik sich haben traeumen lassen. Jetzt haben sie/wir Albtraeume, leider sehr reale.

    Nichtwahl und Abkehr von der Politik sind nicht die Antwort – wir alle, die an einer Rettung Deutschlands noch Interesse haben, muessen uns mehr (!) engagieren und in eine neue APO, aber auch in gewaehlte Aemter, einbringen.

    Systemveraenderung von Innen – braucht Zeit, Energie, Durchhaltewillen und Frustrationstoleranz – neudeutsch Resilienz.

    Die Alternative, Revolution, hat noch nie funktioniert (leider?) und produziert Leid, ohne mittel-langfristig die gewuenschten Veraenderungen zu bringen.

    Auch wenn das politische Umfeld stinkt, korrupt ist, und von opportunistischen, selbstsuechtigen Menschen dominiert wird, ist es doch das Spielfeld, in dem „wir“ etwas veraendern muessen.

    Bei den Landtagswahlen und der naechsten Bundestagswahl ist mir jedes Mittel Recht, um ein ‚weiter so‘ zu verhindern. Alle in den Parlamenten vertretenen Parteien verteidigen sich und ihre Pfruende gegen den Souveraen – mit allen Mitteln – sie sind das groessere Uebel und treiben uns weiter auf den Abgrund zu.

    Welches ist das kleinere, waehlbare Uebel?

  86. "Nach jeder Wahl frage ich mich völlig verzweifelt, muss DAS KLEINERE ÜBEL wirklich immer so gros
    Text eingeben

  87. Gruppendenken
    Fleischhauer im SPON hats vielleicht rausgefunden: „group think“. Urspruenglich vom US Psychologen Irving Janis 1972 entwickelte These (http://www.richardscareeracademy.org/ourpages/auto/2015/1/6/44695796/Reading%20Article%20-%20Groupthink.pdf), inspiriert durch die desastroese Kennedy Politik v.a. gg. Kuba. George W Bush steht dem mit Irak in nichts nach. Roosevelt, auf der anderen Seite, war sich dieser fatalen Dynmaik durchaus bewusst, und hat absichtlich Querdenker in seine Entscheidungen einbezogen. Bestaetigt doch meinen Verdacht, dass Politiker nicht einfach gewaehlt werden sollten, sondern auch ein Training mit abschliessenden Eingungstest bestehen sollten.

    Cheers,
    Der Onkel

  88. Thesen:
    1. Jede Partei ist eine „Partei des kleineren Übels“.

    2. Aus jeder „Partei des kleineren Übels“ wird mit der Zeit eine kleinere Partei des Übels.

    3. Und das ist auch gut so.

  89. WAHLBOYKOTT
    stellen wir uns einmal vor, in einer der ehemaligen hochburgen der ehemals CDU – genannten partei, also vom donauried bis zu den gestaden des meist freundlichen sees würden wir ab heute 20 uhr zum wahlboykott aufrufen…………..

    ja, fehlinformations aus unkenntnis ist überall, auch heute in der FAZ beim beitrag über die sog. durchsetzungsinitiative, es sind einfach fakten falsch, wenn es darum geht, wer unter welchen voraussetzungen ausgeschafft werden soll. sorry to say that !

    und damit mann oder frau sehen kann, wie geduldig, aber konsequent ein ruderachter sinken kann, der sehe es auf youtube:

    sinking the LOCR Eight at the Brentwood College Regatta

    beachten sie bitte, wie lange es dauert, bis die steuerfrau (welche gleichnis) – sehr faktenbasiert – feststellt: WE SINK !

    https://www.youtube.com/watch?v=DLwLEdJ6XOA

    • Danke
      Ich habe so gelacht – jedoch beim Gedanken, wie treffend der Vergleich ist, ist mir das Lachen fast im Hals stecken geblieben.

  90. "Nach jeder Wahl frage ich mich völlig verzweifelt, muss "DAS KLEINERE ÜBEL"...
    wirklich immer so GROSS (GroKo) sein?“ V. Pispers

    Werter Don, da haben Sie nach Ihrem „Lauschangriff“ in der Konzertpause der „Besseren Kreise“ wieder einen wunderbaren Text kreiert. Wie schon einige Foristen vor mir anmerkten, werden wir verstärkt seit der Kanzlerschaft Kohl von einer „PKÜ“ regiert. In der Merkelära hat sich diese „PKÜ“ in eine „SED02“ gewandelt, unter der sich unsere „Blockparteien“ CDU/CSU/SPD/GRÜNE/FDP versammelt haben.

    In meinem „gutbürgerlichem“ Umfeld heißt es bei anstehenden Wahlen auch standardmäßig: „Ich werde eine der etablierten Parteien wählen, auf jeden Fall „das kleinere Übel“, weil, verschenken will ich meine Stimme ja nicht!“ Da „kleinere Übel“ meist von längerer Dauer sind, halte ich mit einem Spruch von Mae West dagegen: „Wann immer ich zwei Übeln gegenüberstehe, wende ich mich dem zu, das ich noch nicht ausprobiert habe.“

    • SED29 Widerspruch
      @Joh. John

      „SED02″“Widerspruch

      Also Widerspruch. Im alten DDR-Osten hätte man so ungefähr gewusst, wie die SED01 tickt.
      Eine so abrupte Kehrtwendung, wie die Kanzlerin bzw. CDU Parteichefin hingelegt hat, meine ich in der Retrospektive (!) ausschließen zu können.

      Allerdings, Freie Wahlen gab es nicht und vor einem Jahr hätte ich das auch noch von Frau Merkel und der CDU gesagt.

      Das galt bis zum Anfang des Untergangs im Herbst 1989. Aber vielleicht haben wir ja jetzt ja auch so eine Endzeitstimmung in der CDU.
      Wenn ich zurückdenke. Der alte Bonner Bundestag zu Wehners und Straußens Zeiten. Da hätte es doch einen Diskurs im Parlament gegeben. Und was für einen! Heute: totale Fehlanzeige. Nur brave Parteisoldaten. Kreißsaal, Hörsaal, Parlamentssal.

      Gruß

      Don Magnifico

    • @Don Magnifico
      „Da hätte es doch einen Diskurs im Parlament gegeben. Und was für einen!“
      Ja aber unter Merkel doch nicht- das würde ja den nationalen Zusammenhalt gefährden- so eine wie die diskutiert nucht, die belehrt und intrigiert.

      Wohin das das Land u. Europa führt, erleben wir gerade. Mehltau und Friedhof.

    • Aber Don Magnifico...
      Über die Skandale der damaligen Zeit. zB die vielen Nazis im Bundestag gab es auch unter Strauss und Wehner keine grossen, und erst Recht keine lautstarken Diskussionen, oder?

      „Heute:… Nur brave Parteisoldaten. Kreißsaal, Hörsaal, Parlamentssal.“

      Haben sie sich schon mal überlegt wie solche Leute dorthin gekommen sind? Vielleicht finden sie ja dort die Schuldigen an der Misere?
      Und wenn sie schon mal beim Nachdenken sind, haben sie einen Vorschlag wie man daran etwas ändern könnte?

      Das Wahlvolk austauschen?

    • Diskurs im Bundestag
      Don Magnifico

      @P.Feldmann

      Ja, das bedauere ich ja gerade. Als ich anfing mich für Politik zu interessieren, da gab es im Parlament in Bonn noch, so zumindest mein Eindruck, damals aus dem „fernen nahen Osten“ , einen lebendigen Parlamentarismus. Heute ist der Bundestag oft ziemlich leer. Debatten: Fehlanzeige.
      Nebenbei bemerkt: heute in Zeiten des political correctness und moralinsaurer Luft allerortens sind ein Wehner oder Strauß kaum noch vorstellbar.
      Zurück zum Diskurs. Das insbesondere vor dem Hintergrund, das diese sogenannte „Flüchtlingskriese“ in das Parlament gehört und dort, wegen mir kontrovers, diskutiert und auch entschieden wird. Was wir aber im Moment erleben ist irgendwie einzigartig. In solchen Fragen keinerlei Parlamentsentscheidungen, außer diesem Gewürge mit Asylpaket 1 und heute wohl das 2. Allerdings ist es wohl schon so, das wir das Parlament haben, welches wir verdienen, denn wir alle haben es ja alle gewählt. Was wir aber nicht wussten, das die Frau, die im Jahr 2013 sich im Wahlkampf hinstellte „Sie kennen mich“, so nach dem Motto keine Experimente, sich auf einmal mit Antifa-Parolen bzw. Antifa-Positionen schmückt und sich den Grünen anbiedert. Ich vermute, es ging Ihr um zukünftiges Schwarz-Grün und quasi reinen Machterhalt im Moment und vielleicht in der nächsten Regierung. In diesem Licht betrachtet, war ihre Fukushimawende auch nichts anderes als eine strategische Annäherung an Grün und/oder Rot. Damals fand ich (recht naiv) die Fukushimawende genial. In der Retrospektive war es reiner Machterhalt. Wir, zumindest ich, haben diese Frau vollkommen falsch eingeschätzt. Aber nun haben wir den Salat und müssen ohnmächtig Frau Merkel und der paralysierten CDU (9 Minuten Beifall wie zu Stalins Zeiten!) zusehen und können nur von der Schweizer direkten Demokratie träumen. Und von Don Alphonsos genialer Konzertpausen-PKÜ.

      Don Alphonso, ich freue mich schon auf Ihr nächstes klassisches Konzert. In der Oper gibt es manchmal zwei Konzertpausen. Wagner muß aber nicht gleich sein.

      @TDV: Schweigen ist manchmal Gold.

      Gruß

      Don Magnifico

  91. Lasst eure bigotten Masken fallen!
    Viele Mitschreiber setzen Don Alphonsos PKÜ mit den Mainstream Parteien gleich. Ich deute seinen gestrigen Blog anders.

    Für mich spielt er mit einer Art Synchronizität der gegensätzlichen Allegorien. Mit PKÜ meint er mMn natürlich nicht eine existierende Partei, die tatsächlich dem Begriff in Wortlaut per se entsprechen würden, sondern er kreiert seine eigene Supra-PKÜ, welche die existierenden, tatsächlichen PKÜ, wie z.B. CDU, SPD, die Grünen ad absurdum führt.

    Dies drückt Don Alphonso laut meiner Lesart z.B. durch die folgenden Sätze deutlich aus:
    „„Aber es wäre schön, wenn es so eine honorige und ihre Ideale auslebende PKÜ als Drohinstrument statt der üblen AfD gäbe, an der sich die Etablierten wundscheuern und leiden – weil sie die Vorschläge bringt, die für andere nicht jene moralisch gute Dimension haben, die man braucht, um wahrhaft grosses Übel anzurichten.“

    Der letzte Satz macht für mich den Unterschied aus, denn bei der Politik der CDU, SPD und der Grünen verhält es sich genau anders herum:
    [Sie sind eine Partei] die Vorschläge bringt, die jene moralisch gute Dimension haben, die man braucht, um wahrhaft grosses Übel anzurichten.

    Dieses Wortspiel ist für mich eine entblößende Lächerlichmachung der tatsächlichen PKÜ-Parteien, und das ist für mich das Geniale an dieser Kolumne.

    • So ist es wohl....
      So weit ich das beurteilen kenn ist dies tatsächlich so…

      Und die Kommentare zeigen mir eigentlich deutlich die Veränderung, die dieser Blog in den letzten paar Monaten gemacht hat.

  92. ein SPON Journalist...
    .. mit dem ich bereits seit Schulzeiten befreundet bin, schreibt zwar vermutlich Schmarrn (den ich nicht lese). Aber das eigene Leben ist eher elitär:
    Multi-Kulti findet bei den eigenen Kindern natürlich nicht statt: Diese werden in Berlin selbstverständlich nicht auf die eigentlich zuständige Sprengel-Grundschule geschickt (Gastantrag oder Ummelden), damit nicht die falschen Kinder mit den eigenen in der Klasse sitzen. Nach der 4. Klasse besuchen die Kinder ein Elitegymnasium.

    Frau Kiyak scheint dagegen aus Überzeugung zu schreiben. Ihr kann man nur empfehlen, ein paar Nächte mit weiblichen Polizisten Streife in einer von Migranten beherrschten No-Go-Area zu fahren. Oder sich mal mit den Richterinnen zu unterhalten, die unsere arabischen jungen „Neubürger“ vor Gericht haben. Die Dame sollte mal die andere Sichtweise kennen lernen, bevor sie totalitäre Überwachungsmaßnahmen fordert und die Meinungsfreiheit beschränken möchte…. und die anders Denkenden natürlich als „geistige Brandstifter“ bezeichnet.

    Wenn ich ein Zeit-Abo hätte, würde ich es sofort kündigen.

    Sie, werter Don, schätze ich, da ich das Gefühl habe, Sie haben einigermaßen Ahnung von dem, worüber Sie schreiben.

    • Ich schaue mir das vorher wenigstens mal an, aber Frau Kiyak ist ja für genau diese Art Textmüll bekannt.

  93. Die "Partei des kleineren Übels" ist eine gute Idee – von Kurt Tucholsky:
    „Es ist ein Unglück, daß die SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands heißt. Hieße sie seit dem 1. August 1914 Reformistische Partei oder Partei des kleinern Übels oder Hier können Familien Kaffee kochen oder so etwas: Vielen Arbeitern hätte der neue Name die Augen geöffnet, und sie wären dahingegangen, wohin sie gehören: zu einer Arbeiterpartei. So aber macht der Laden seine schlechten Geschäfte unter einem ehemals guten Namen.“

  94. Kostenbeteiligung
    Lieber Don,

    das mit der Beteiligung an den Kosten der gewünschten Politik ist schön. Bei Wahlen sollten die zu erwartenden Kosten der von einer Partei oä geplanten Gesetze und Aktionen angegeben werden und der Wähler seine Kontonummer angeben. Bei Umsetzung wird dann abgebucht. In vielen Fällen scheint mir, dass Wähler die Kosten geplanter Massnahmen nicht sehen wollen, da diese anfangs nicht direkt im Geldbeutel zu spüren sind; dies kommt leider erst nach ein paar Jahren und dann ist es zu spät ! Beispiele sind Eurorettung, Atomkraftausstieg und unkontrollierte Aufnahme von Migranten.

  95. PfD - Piefke für Deutschland
    wenn einer käme und sagen würde :
    „Mach du es, Piefke !“
    so würde ich antworten :
    „Gib mir halb so viel Kohle wie Trump hat
    und ich hol doppelt so viel Prozent wie er …

  96. Glühbirnen kaputt
    In dem abgebildeten Leuchter sind mindestens drei Glühbirnen kaputt, ich glaube, ich sehe sogar noch eine vierte defekte. Na ja, die Schlamperei zieht sogar in den Westvierteln ein.

    • SKANDAL.

    • Broken Windows
      Das werden mehr werden.

    • @ Doktorchen,
      jetzt, nachdem (nicht immer das blöde „wo“) Sie es sagen. Restbestände aus Erichs vormaligem Lampenladen, gemeinhin auch Ballast der Republik genannt scheinen, wie die Stahlträger, die im Burj Chalifa verbaut sind, ihren Weg in die weite Welt gefunden zu haben.
      Der Franzose nennt das réutilisation, zumindest bei materiellen Dingen. Wie das bei handelnden Personen in einst anderer Verwendung genannt wird entzieht sich meiner Kenntnis.

  97. Das erste Bild
    kommt mir von der Komposition her bekannt vor.
    Kann das sein?

  98. Auf dem Nockherberg heute live
    Gerade habe ich z.T. mit, aber meist ohne Ton im Fernseh einmal von weitem nach Bayern hineingeschaut. Die Hupfdohlen, die Hofnärrin, die lederbehosten Goaßlschnalzer, die selbstgefällige und speckschwartenglänzende Politprominenz – unterirdisch! Werter Don: In Bayern fällt PKÜ aus, weil alles auf der Reihe ist.

    • @Don Francisco 24.02.2016 20.19
      Das ist Bayern-Klamauk, der hat mit Bayern soviel zu tun wie die Merkelgäste mit dem Freiherrn von Knigge. Vergessen Sie mal die ganzen Klischees und machen Sie Urlaub in Bayern. Es ist einfach himmlisch dort. Kein Touristen-Nepp, traumhafte Landschaften, eine Luft wie Seide, freundliche Menschen, tolles Essen. Historisch wird ganz viel Tolles zum Angucken geboten. Was will man mehr? In keinem abgewrackten Campingplatz in Südeuropa mit deutschen Touristen, die den ganzen Tag in Feinripp-Weiß rumsitzen, kriegen Sie so etwas. O.K., das war jetzt auch ein Klischee.
      Aber es stimmt und ist kein Klischee, dass man in Bayern unbedingt München weiträumig umfahren sollte, außer man möchte dauernd wegen Nichtigkeiten angeraunzt werden. Manche sollen ja auf so etwas stehen. Hat aber mit dem Rest dieses unglaublich tollen Fleckchen Erde nichts zu tun.
      In diesem Sinne allen einen guten Tag in diesen äußerst verdrießlich stimmenden Zeiten, in dem wir uns dankbar um den Hausherrn scharen, der uns mit seinen feinziselierten Texten und den Bildnissen seiner etwas unperfekten und deshalb umso charmanteren Damen den Tag etwas aufhellt. Das sind in diesen Zeiten nicht nur Krümel, die vom Tisch fallen.

  99. Wahlbeteiligung
    Vorschlag: sobald in einer Gemeinde oder in einem Bundesland
    die Wahlbeteiligung unter 50% oder gar unter 40% sinkt,
    wird dort schlicht eine Diktatur verfügt.

  100. Natascha Kohnen
    Die sagts wie’s ist:
    https://www.youtube.com/watch?v=-hNbMCtyaAc

    She has the balls. Spricht mir aus der Seele, der nervige Populismus der breitbeinigen CSU-Quatscher …
    Bei der rauchts.

    Bei mir rauchts schon lang.
    Bei einer Partei des kleineren Übels würde es bei mir übrigens ebenfalls grundübel rauchen.

    Denn Don übersieht geflissentlich, dass weltweit schon längst nicht mehr Parteien – ob dicke Eier oder nicht – das Volk regieren, sondern fett gewordene Oberklassen, die nur nicht in Erscheinung treten, um ihre Pfründe und das Obenbleiben weiterhin mit allen Mitteln zu sichern.

    • Irrtum
      bei uns herrschen die bereits Mehrheit gewordenen Arbeitslosengeld-, Sozialhilfe- und Rentenempfänger. Das kleiner Übel wäre, wenn tatsächlich die Reichen die Macht hätten.

  101. Die Ewigkeit des Bestandsschutzes für Investmentfonds endet voraussichtlich am 31.12.17 ...
    … wenn es nach den hochsommerlichen Ideen der Koalition des grössten Übels geht.
    .
    Kein Verlass mehr auf gesetzlich verankerte Privilegien!
    .
    Rechtsstaat und Vertrauensschutz für die Altersversorgung ? – scheissegal, ab 2018 wird’s eng, da muss Zaster her; wer soll denn sonst die jährliche Erhöhung der Beamtenpensionen zahlen!
    .
    Auszug aus einer Linklaters Analyse:
    <<<>>>

    http://linklaters.de/fileadmin/redaktion/Steuerrecht/Tax_Alert/20150728_InvStRefG_Tax_Alert_zum_DiskE.pdf

    Altervorsorgesparern mit dickem Depot empfehle ich den Unterschied zwischen Freigrenze und Freibetrag nachzugoogen.

  102. Mode
    Liebe Arabella, Mode gibt es in Deutschland nicht mehr, seit der Vertreibung durch den Österreicher und seine deutschen Spießgesellen. Deshalb trägt der Don Norweger zum Konzert, deshalb muss er sie in Italien anfertigen lassen, wie auch das Sakko. Das ist in Deutschland alles in den 1930er Jahren zerstört worden. Deshalb assoziieren sie zu uniqlo eben nur das Klo auf ihrer Uni. Tut mir leid für sie, dabei haben sie einen Vornamen, der eine gewisse Verpflichtung enthält.

    • Also z.B. die Kollektion "Bürgerkrieg" von Uniqlo...
      …sieht eher nicht so aus, als sei sie fern vom dt. Militarismus entstanden.

  103. Und jetzt?
    Wenn ich mir die erlaubten Kommentare in der Qualitätspresse anschaue, hat es den Anschein, dass die überwiegende Mehrheit der Deutschen mit dem Kurs der Regierung nicht einverstanden ist. Wenn das stimmt, sollte doch eine Demonstration vor dem Bundeskanzleramt die größte Demonstration in der der Geschichte der Bundesrepublik werden. Frage mich ernsthaft, warum die keiner organisiert. Zu bequem?

    • Der Veranstalter würde seines Lebens nicht mehr froh.

    • Den Veranstalter möchte ich sehen.
      Angenommen, Sie würden eine solche Demonstration organisieren, was glauben Sie, was die Folge wäre?
      Die SPD, Linken, Grünen, Gewerkschaften, Kirchen, Antifa, usw. würden sofort eine/mehrere Gegendemos beantragen.
      Bestimmte Medien würden Sie und Ihre Familie detailliert durchleuchten (z.B. „Standen in der Wohnung Ihrer Großmutter mehrere Bücher über das Dritte Reich im Regal?“)
      Es würden „stadtbekannte Nazis“ bei Ihrer Veranstaltung auftauchen und sich neben Sie stellen.
      Es würden Fotos mit Ihnen und dubiosen Demonstranten gemacht und veröffentlicht.
      Claus Kleber würde zur besten Sendezeit heulen ob Ihrer Unmenschlichkeit.
      Sollten Sie abhängig beschäftigt sein, brauchen Sie einen starken Chef oder eine neue Arbeitsstelle.
      Ihr Auto könnte sich spontan selbst entzünden und Ihre Fensterscheiben bekämen evtl. Probleme mit ihrer strukturellen Integrität.

      Ich könnte endlos weitermachen, aber kurz gesagt: Viel Spass!
      Es bleibt letztdendlich nur das Warten auf die Wahlen und die persönliche Entscheidung, was dann die PKÜ für Sie sein könnte.

    • Immer ein Fleck auf der Krawatte
      @Nonchalant, @DA
      In anderen Ländern wäre das auch längst der Fall, doch in Deutschland verwechselt man gerne Gleichgewicht und Balance mit Trägheit und bornierter Bräsigkeit.
      Natürlich wäre diese Demo angesichts der Meinungen, die jeder im Alltag schon lange hören kann (wenn er denn die Ohren aufmacht) längst fällig, aber wie Don anmerkt: es liefe auf dem Rücken des Veranstalters aus.
      Und ich bezweifle, dass allzu viele kämen, denn es findet sich immer ein Fleck auf der Krawatte des Veranstalters – und da reagieren die Westdeutschen sehr pikiert und betulich. Beamtenmikado halt: wer sich als Erster rührt, der hat verloren.

    • @Mister Nonchalant, 25. Feb. 2016, 06:48 Uhr: Und jetzt?
      Spontan keimt in mir der Gedanke auf, dass die „neuen Medien“ vielleicht eine stärkere Protestkultur auf den Straßen der Republik verhindern. Schließlich muss man sein Smartphone tamagotchisieren und einige Leserforen und Blogs wollen auch mit neuen Geistesergüssen, auf die die Welt immer schon gewartet hat, gepflegt werden.

      Vielleicht denkt so mancher: „Was soll ich auf der kalten Strasse herumstehen und mit Parolen lauthals demonstrieren und Schilder in die Höhe halten, wenn ich mich in meinem warmen Wohnzimmer schriftlich doch viel differenzierter im Internet artikulieren kann?“

      Die Kanzlerin sollte doch schließlich lesen können?

      Die Revolution ist unmodern geworden, das Mittel der Demonstration hat in den letzten Jahrzehnten rein gar nichts verändert.
      Einst war ich eifriger Demonstrationsgänger, aber wirklich keine einzige Demonstration an der ich teilnahm, hat an den politischen Realitäten etwas geändert.
      Man hält nur den Verkehr auf und zwingt Polizeibeamte in martialischer Kampfausrüstung zu Überstunden.

      Die, die es angeht kommen sowieso nicht oder lesen nur eine kurze Pressemitteilung, wenn überhaupt.

      Der Wahlzettel ist unsere einzige Waffe!

    • Titel eingeben
      @R.C & Don Alphonso:
      Hm, ob Frau Merkel das weiß?

    • Böller und Baggersteine
      @ R.C.
      „Es würden „stadtbekannte Nazis“ bei Ihrer Veranstaltung auftauchen und sich neben Sie stellen.“

      Nicht nur die, sondern auch die Antifa ist präsent als agent provocateur, um für Stimmung zu sorgen. Die Scherzartikel bringen sie gleich mit: Böller und Baggersteine. Zufällig ist die Polizei derweil anderweitig beschäftigt.

      @Knut Gnadenbrotler
      „Spontan keimt in mir der Gedanke auf, dass die „neuen Medien“ vielleicht eine stärkere Protestkultur auf den Straßen der Republik verhindern. Schließlich muss man sein Smartpho-ne tamagotchisieren und einige Leserforen und Blogs wollen auch mit neuen Geistesergüs-sen, auf die die Welt immer schon gewartet hat, gepflegt werden.“

      Gestern Top News auf allen US Kanälen: Facebook hat neue emojis installiert! Hurra, die Infantilisierung der Gesellschaft verbucht einen Fortschritt mehr!
      http://www.abc10.com/news/local/meet-facebooks-new-emojis-love-haha-wow-sad-and-angry/55179188

      @ Kyle Broflovski
      Antifa unterstützt eine CD Kanzlerin. Wow! Eine großartige Leistung! Ein Beweis mehr, wie die Kanzlerin mit ihrer Großherzigkeit und Güte die ehemaligen „Feinde“ versöhnt und zusammenbringt. Dumm nur, dass diese Gesellen sie nie wählen werden.

    • Nonchalant
      Man sollte vorsichtig mit seinen Gedanken sein.

      Als unangenehme Wahrheit wird sich recht bald erweisen, dass die Zuwanderung weder aufzuhalten noch zurückzudrehen ist. Eine wohl recht grundlegende und unerwünschte Änderung der deutschen Gesellschaft und ihrer Werte ist nicht mehr aufzuhalten ud sie hat bereits begonnen. Aber DAS wird das kleinere Übel sein….

      Ihre Massendemo hingegen würde zu einer weiteren Radikalisierung und Polarisierung im tumben Volk führen, und welche Konsequenzen sowas haben kann, hat man in der Weimarer Republik gesehen.
      Das was in den letzten drei, vier Monaten passiert ist, dank Demokratie die solche „Führung“ erst möglich macht, ist nicht mehr rückgängig zu machen. Nur wie man mit der Änderung umgeht ist noch offen.
      Wenn man den von ihnen vorgeschlagenen Weg geht…. ich gesteh aber, dass auch ich den für den wahrscheinlichsten halte.
      Viel wird davon abhängen, wie sich die Weltwirtschaftskrise weiter entwickelt.
      Je schlimmer desto intensiver die Suche nach Scapegoats.

  104. @ Don Alphonso, 24. Februar 2016 um 13:59 Uhr – Kiyak, RAF
    Werter Don,

    Eine RAF reloaded ist schon auf dem Weg. Nachstehend die frohe Botschaft der „Antifa“ an die Clausnitzer:

    „Liebe Clausnitzer,

    Allerorten liest man, dass ihr Angst habt, dass ihr verunsichert seid. Ihr möchtet einen Dialog auf Augenhöhe. Ihr habt am Donnerstag gezeigt, wo euer Dialog hinführt, und daran knüpfen wir gerne an! Wir von der Antifa haben euer Dorf besucht. Ein schönes Dorf. Auch euer Heimatmuseum hat uns sehr gefallen. Dinge können kaputt gehen, Traktoren können sich spontan selbst entzünden – es wäre doch schade drum. Nun ja, ein Teil unserer weiteren Möglichkeiten würde die Bevölkerung verunsichern.

    Falls ihr noch einer einzigen geflüchteten Person Angst macht, wird das Konsequenzen für euch haben. Wir beobachten euch. Ein weiterer Angriff auf einen Flüchtling, ein Böller vor der Unterkunft – und euer Dorf wird in Trümmern liegen. Die Kosten für eure Unmenschlichkeit werden wir möglichst hoch treiben. Euer Hass und eure Hetze werden nicht unwidersprochen bleiben. Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie ihr euren autoritären Charakter auslebt. Ihr lebt in einer Welt, in der „Deutschsein“ mehr wert ist als Menschsein. Das werden wir nicht dulden“

    Zum Selberlesen und gruseln: https://linksunten.indymedia.org/de/node/169431

    Diese Sprache erinnert stark an die Diktion des kalten Hasses, welche stilistisch pointiert z: B. in dem Wochenmagazin „Das schwarze Korps“ von 1935 bis 1945 gepflegt wurde.

    PS: Wie ist denn nun der Ermittlungsstand zu den „Diebstählen“ in Köln? Lange nichts mehr gehört.

  105. Kalauer
    @H v Tronje:

    dann hätten wir auch den wahlslogan der PDÜ: think or you sink !

    aber der bootsuntergang ist schon ein gleichnis:
    1. mannschaft für den empacher-achter (evtl. ein R84?) zu schwer und evtl. falsch im boot gesetzt
    2. steuerfrau hätte auf der backbordseite (linke blickrichtung) ruhigeres wasser gehabt, warum nicht genutzt ?
    3. der glaube an den rettungseffekt des mini-schwams zum entwässern bis er davonschwamm ?

    rudern bis zum untergang:

    manche nennen es bunkermentalität, manche – wie z.b. SPON – „groupthink“, in der sozialpsychologischen literatur: „When Prophecy Fails“, der schlüsselstudie von Festinger am beispiel des weltuntergangs. der klassiker !

  106. Würze
    bekommt die Flüchtlingkrise, wenn dafür Weltrettungsaktivisten
    mit einer anderen Agenda, die Mittel zusammengestrichen werden.

  107. Wählen oder nicht/ ungültig Wählen...?
    @ TDVs Antwort zu: Nicht Wählen oder ungültig Wählen ist keine Lösung.
    „Welch ein Spiessbürger Quark… Niemand hat je behauptet es sei eine Lösung und es ist auch keine Zustimmung, bei den meisten bedeutet es ganz simpel: Die ganze politische Klasse möge einen doch bitte am Allerwertesten lecken.“

    Diese Botschaft senden Sie vielleicht aus, wenn Sie nicht wählen, aber das hilft nicht für „MERKELMUSSWEG“, was Sie ja offenbar wünschen.
    Daher führt nicht wählen oder ungültig wählen zu: Merkel macht weiter so.
    Für den Machterhalt wird jetzt ja sogar fürs Nicht-wählen geworben. (s.o.)

    Wählen ist daher nicht spießig, wenn man immer noch die Demokratie als beste Staatsform ansieht.

    • Der Anwurf der "Spiessigkeit" als Viagra der Selbstgefälligkeit
      @Desperado: Stimmt so wie Sie das sagen.

      Der Anwurf der Spiessigkeit muss sich nicht stören, Hr.TDV macht das oft- eigentl.dauernd.
      Wenn SAelbstgefälligkeit ein Merkmal von Spießigkeit ist, dann kommt das da ja auch aus berufenem Munde.

      Der Letzte, der mich „Spießer“ genannt hat, war ein Alt-68er Wohnungsmakler, der sich darüber erboste, dass ich mein Rad an „seiner Straßenlaterne“ gesichert habe, und der meinen Hinweis, dass das nicht seine Laterne sei, mit eben jenem Ejakulat „Spießer“ bepinkelte. Und überhaupt wären ja alle der Generation der 40-Jährigen vollkommen untauglich… .
      -Er irrte hier wie dort!

    • Desperado....
      Sie haben das was schwer missverstanden, und sie haben ein paar falsche Schlüsse gezogen.

      „… aber das hilft nicht für „MERKELMUSSWEG“, was Sie ja offenbar wünschen. Daher führt nicht wählen oder ungültig wählen zu: Merkel macht weiter so.“

      Als erstes, nein, es ist mir völlig egal wer das Land regiert. Ich habe lediglich festgestellt, dass die Inkompmtenz von Frau Merkel das Problem verursacht hat, weil sie zu einem Zeitpunkt als noch etwas getan werden konnt, ca 11/2015, nichts getan hat.

      Wenn Merkel „weg“ wäre… was würde soch ändern?
      Was glauben sie wer würde dann gewählt?
      Wie kommen sie auf die Idee man könne etwas daran ändern, dass laut UN 60 Millionen auf der Flucht und da sind kommende Klimaflüchtlinge noch gar nicht mitgezählt?

      Im günstigsten Fall wird im Sommer eine andere Regierung an der Macht sein. Bis dahin werden insgesamt wohl 1,5 Millionen Flüchtlinge im Land sein, unkontrolliert und zum grössteTeil unregistriert. Nehmen sie mal die kindische, die bestmögliche Annahme, die Bundeswehr fliegt mit ihren Transall jeden Tag 1000 Flüchtlinge in deren Heimat und die dort lassen die sogar wieder rein. Es würde immer noch Jahre dauern!
      Eine andere Regierung? Merkel muss weg?
      Sie haben wie einige andere Dummköpfe hier, dieselbe Illusion.

      Merkel hat sich nicht geändert, sie war immer ganz genauso, aber solange sie IHREN Geldbeutel, Desperado, nicht belastet, solange war sie die Beglückerin des deutschen Volkes und Mutti war bei den linken und rechten Spiessern die aller-, aller-Grösste!

      Nun hat der Kaiser keine neuen Kleider mehr. Nur, leider ist halt die Dummheit derer die zur absurden Fehleinschätzung von Merkel damls nötig war leider nicht vom Erdboden verschwunden. Das Wahlvolk besteht noch immer aus denselben Dummköpfen, wie kommen sie auf die Idée, DIESMAL würden die die Richtigen wählen? Und wo genau in der deutschen Parteien- und Politijkerlandschaft sehen sie denn Richtige? Und sie sind sich sicher, die werden die Mehrheit der Stimmen erhalten? So wie es aussieht mehrt sich der Zualuf an beiden Enden des politischen Spektrums, wollen sie uns ernsthaft erzählen eine klare Entscheidung in ihrem Sinne (wie auch immer das aussehen würde) wird kommen?????

      Sie schreiben „Daher führt nicht wählen oder ungültig wählen zu: Merkel macht weiter so.“

      Nein, Merkel oder ihre Klone werden weiter so machen, oder Schlimmeres vom Zaune brechen. UNd Wählen tut nur eines, es legitimiert den ganze widerlichen Zirkus. Sie müssen es mir schon nachsehen, das ich damit nun wirklich nichts zu tun haben will. Betrachten sie NIcht-Wählen doch ganz einfach als eine Art psychische Hygiene.
      Aber ich weiss, sie werden sich lieber mit ihrem Bruder im Geiste, Patrick, zusammentun und das tun, was Spiesser immer tun.
      Mit dem Finger auf andere zeigen…
      Und da wundern sie sich, dass so mancher mit ihrem Zirkus nichts zu tun haben haben will?
      Die Nicht-wähler werden mehr und mehr, allerdings wird der Urnenpöbel immer die absolute Mehrheit stellen, gerade darüber hat der Nicht-Wähler ja keine Illusion mehr und weiss, dass Änderung unmöglich ist .

      Es ist doch ganz einfach, wenn Wahlen etwas ändern könnten, dann wären sie verboten.

  108. Titel eingeben
    Die Stützen der Gesellschaft im Foyer sind aber schrecklich angezogen, diese roten Jacketts zu Schwarz, die rote Schultertasche (abends!) brrr…das erinnert mich an die Damen-und Herrenausstatter der deutschen Fußgängerzonen anno 1986. Das, was man während einer matinée in einer Backsteinkirche in Winterhude oder in Nikolassee erleben kann kommt mir dagegen wirklich wie das kleinere Übel vor.

  109. Wir haben hier 1986....
    …. Danke Don, der ist wirklich gut!
    .
    Zur Feier des Tages schmeiss ich mich jetzt auch in mein Geschmeide aus bestem Cerrutti Stoff mit ganz weitem Schnitt!

  110. "Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!"
    Werter Don,

    ich bewundere Ihre Grandezza und Eleganz mit der sie immer wieder die Mutter aller Watschenbäume unters Volk bringen.
    ZON vom Verfassungsschutz beobachten lassen, das hat schon was.

    Allein, auch ich hatte meine Hoffnung auf die Iden des März gesetzt und möchte hier an den einen oder anderen knappen Kommentar erinnern in dem zahrt angedeutet wurde ,dass der Wahltermin gewisse Dinge ändern wird.

    Bis jetzt jedoch sehe ich eine Regierung und Blockflötenparteien die in Treue fest stehen, möge die EU auch voll Teufel sein.

    Jetzt plant man schon mit 3,2 Millionen Flüchtlingen bis 2020. Eine Stadt von 500.000 zusätzlich jedes Jahr.
    200.000 sind ja laut Frontex schon bis jetzt in diesem Jahr nach Europa gekommen- 10 month to go.

    Die Funktionäre funktionieren, die Medien schreiben und die Einwanderer kommen.

    Ich kann mir Franzosen bei der Erstürmung des Elysee vorstellen ( da hat das ja Tradition) aber keine Deutschen bei der Erstürmung des Kanzleramtes.
    Auch mit der Mutter aller 180°-Wenden kann ich mir keinen Wechsel mehr vorstellen.

    Defätismus macht sich in mir breit, das Licht verlischt, die Erneuerungsfaschisten (TM Don Alphonso) breiten Ihr dunkels Imperium aus.

    „Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!“

  111. Bayern ist wirklich so toll...
    …und Seehofer sagt nur, was hier die meisten Leute denken. Sie ärgern sich nur, dass er sich nich durchsetzen kann und seine Ultimaten dauern verschiebt. Gauweiler kommt hier ebenfalls gut an.
    Eine Natascha Kohnen interessiert doch keinen.

    Weil man in Bayern etwas zu verlieren hat, gibt es eine große Sympathie mit Österreichs aktueller Politik!

    • Sie irren schon wieder...
      Seehofer ist kein Dummkopf, deshalb hat er keinerlei tatsächliches Ínteresse daran Merkjel zu ersetzen. Jeder der dieses Amt übernimmt wird ganz fürchterlich Schiffbruch erleiden.

      Und was ihnen gar nicht gefallen dürfte, Merkel weiss das. Sie wird also erst mal noch eine Weile erhalten bleiben.

  112. Wählen?
    Wir sind jetzt erst mal weg. Bilder, Kunst, Wertgegenstände haben wir in Zürich und London eingelagert, sicher vor Grütters Zugriff und eventuellen Nachforschungen der Münchner Oberzolldirektion, in Sicherheit auch vor Einbrechern, gab es doch in der Nachbarschaft am Starnbergersee eine Reihe unerfreulicher Verluste. Das Haus bleibt eingemottet, die Kinder leben ja längst woanders. Wenn allerdings der bayrische Staat Maßnahmen nach dem Vorbild BW’s planen sollte, wird verkauft.
    Die Suche nach einer endgültigen Bleibe dauert noch an, London wäre mir am liebsten, aber wir sprechen kaum englisch, Marbella ist langweilig vor allem im Winter, Italien und Frankreich kommen nicht in frage, zu unsicher.
    Wählen könnten wir als Auslanddeutsche erst wieder bei der nächsten Bundestagswahl. Von Landtags- und Kommunalwahlen bleiben wir dagegen ausgeschlossen, ein hinnehmbarer Verlust. Wozu also die Aufregung? Wir haben das kleinste Übel überhaupt gewählt und können jenen, die noch zögern, nur empfehlen sich anzuschließen. Unsere Wählergruppe wächst Jahr für Jahr … http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/auswanderung-aus-deutschland-neue-studie-zeigt-gruende-a-1022743.html

    • Ich weiss nicht so... Wrtlbrmft
      Mit solch simplen Wahrheiten werden sie bei etlichen der hier angesammelten Geistesgrössen nicht gut ankommen.

      Da das ganze Desaster wohl doch länger, ein paar Jahre dauern wird, sollten sie sich nach einem Platz mit angenehmen Klima umschauen. Londen ist wetter-mässig entsetzlich.

      Aber schön auch mal von einem intelligenten Menschen zu lesen. Jemand der sieht, „Aha!“ sagt, und die korrekten Konsequenzen zieht.

    • Wrtlbrmft - ich kenne sehr gut betuchte Leute,
      die sich nach Zwischenstopps auf anderen Inseln schon seit Jahren auf Ibiza tummeln. Vielleicht wäre das eine Alternative?

    • Titel eingeben
      Sie scheinen ja herrlich privilegiert zu sein. Irgendwie aber auch ein Zeichen ziemlicher Feigheit, dieses Fluchtgerede. Wäre ja auch zu viel verlangt, wenigstens den Versuch zu unternehmen, den Zuständen in Deutschland entgegenzuwirken.
      Viel Spaß in London, vielleicht gibts ja dort bald wieder riots. Solange es nicht gerade die wenigen verbliebenen alteingesessenen Engländer, sondern wohlstandssaturierte Ausländer wie Sie trifft, würde mich das sogar wirklich freuen.

  113. de facto und de jure
    Bevor es eine PKÜ schafft demokratisch fokussierbare Kontouren zur Glorie der nochEu auszubilden, wird sich eine EUFGI – Europäische Fersengeld Initiative – vordrängeln und legitimieren. Die nennt sich zwar auch jetzt noch nicht einmal Ferengi Group Association, obgleich sie die Wanderströme mit all den damit gekoppelten pekuniären Angelegenheiten, lenkt und denkt.
    Sie wird jedoch, über kurz oder lang, ihren Unschärfebereich verlassen wollen müssen. Schon allein deswegen um sagen zu können »Gesetz ist Gesetz, Befehl ist die Befehl«. Denn der einstweilen noch lose Verband von angagierten Hilfemachern, denen man sicher einiges unterstellen mag, jedoch nicht die Unkenntnis der 24. Ferengi-Erwerbsregel: »Wenn Du dich bedienen kannst, wozu fragen« wird all den verbalinkompetenten Nomaden welche gegenwärtig nach und durch Europa taumeln, eine mehr oder weniger klar verständlich artikulierte Stimme geben.
    Und damit günstigenfalls auch Frau Dr. Kanzlerin mit involviertem Anhang zu mehr sprachlicher Faßbarkeit veranlassen. Mit dem Primat leerer Wort-Satz-Interpunktionshbehelfen und der an DaDaSemantik evozierenden Lautmalerei, den viele, auch die, die mit schiefen Absätzen unterwegs sind, als Unterihrerwürde, gar als irgendwie blöde Nötigung empfinden, auch wenn sie (noch) keinen Schriftzug »¡MOB!« bzw. »Pöbel« am Arm tragen brauchen, kann und wird es so nicht weiter gehen können.
    Jedenfalls nicht nur im sächsischen Sprachraum. Wo offenbar ein großer Teil der hiesigen Steuerzahler null Motivation, aber dafür großen Unwillen verspürt, selbst das eigene Staubecken von Willkommensambivalentien zu klären. Die traumatische Erinnerung an das schmachvoll abgewickelte DDR-Ende durch meist unerschrockene WessiGewinnmaximalisten, ist zwar schon verblaßt, wie ein altes Plakat in der Sonne, aber immer noch latent im dieserart verkorksten Gefühlshaushalt, also negativ im Synopsenpark verschränkt. Wie könnte es anders auch sein, da das einst versprochene Traumschifflicht sich bei vielen lediglich übers TV- bzw. AudioGerät offenbart hat, ohne das panischparanoide Bewußtseinselend so weit aufzuhellen, daß eine Reaktion auf etwaige nicht umworbene, quasi zwangszugewiesene KurGäste anders möglich wäre als bloßer rüpelhafter Affekt. Überdies erweist sich vergebliches Schlangestehen ohne Ausgleich, auf Dauer sowieso als ein arges Handicap für an sich zu guter Laune neigende Mentalitäten, gleich wo sie herkommen mögen.

    Eine PKÜ in den 1990er mit dem KleineresÜbelkonzept, wäre mit einer geschickten Adaption diverser Erwerbsregeln der FerengiFamily sicherlich fabelhaft befähigt gewesen, Maßlosigkeiten jeglicher Art paroli zu bieten, was ja nun mit hinreichend optimistischen Elan nachgeholt werden könnte, wäre da nicht die Corporate- Identity-Frage, die CI : KÜP klingt phonetisch zwar leicht privatkommerziell, aber das Ü weniger unausgeglichen. Die FerengiPsychostrategie bevorzugt jedoch gerade die schräge Variante, das plumpsimple Modell. 15. Erwerbsregel »Sich dumm zu stellen ist oft klug«, demnach PKÜ.

  114. Toll, was sich die PkÜ leistet
    Die hessische Polizei verzichtet auf Berichte über Flüchtlingskriminalität „mangels Interesse der Öffentlichkeit“.
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article152633768/Waschbaer-Unfall-wichtiger-als-Tritt-gegen-Schwangere.html

    Dazu passt „Glossar der Neuen deutschen Medienmacher,
    Formulierungshilfen für die Berichterstattung im Einwanderungsland“

    In NRW gibt es seit Jahren einen Maulkorberlass. „Leitlinien für die Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen zum Schutz nationaler Minderheiten vor Diskriminierungen“
    RdErl. d. Innenministeriums v. 15.12.2008, zu finden unter recht.nrw.de

  115. Verfassungsbeschwerde geht auch von Bügern...
    @ Wrtlbrmft sagt:
    25. Februar 2016 um 14:42 Uhr
    Wählen?
    Wir sind jetzt erst mal weg.

    Kann ich total nachvollziehen…
    Für die die hierbleiben müssen:

    Wer nicht wählen will…

    … eine andere Option ist: Verfassungsbeschwerde von Bügern (Art. 38 Abs. 1 GG) oder Organstreitverfahren (von Kommunen)
    https://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/politik/detailansicht-politik/artikel/natuerlich-kann-man-das-grundrecht-auf-asyl-beschraenken.html

    oder
    http://www.cicero.de/berliner-republik/merkels-asyl-und-fluechtlingspolitik-wo-steckt-denn-nun-das-volk/60534

    sonst auch bei Prof. Schachtschneider.

  116. Pingback: Carta — Blinker 08

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