Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Passo Continuo: Sportpolitik ist Lustmordpolitik

| 168 Lesermeinungen

Wie’s die Bücher überprüft ham, ham’s glei gmerkt die Schwindelei,
Und zum Franz und mir ham’s gsagt, Ja, des war aner von euch zwei
Georg Kreisler, Der gute, alte Franz

Es gibt zwei Arten von Menschen auf dieser Welt: Die einen sind unten und die anderen sind auf dem Gipfel. In meinem normalen Dasein gehöre ich zu jenen auf dem Gipfel, nur ist der Gipfel am vergangenen sonnigen Septembertag das Pfitscher Joch auf 2248 Meter Höhe, und wenn ich nicht oben erfrieren oder die Schutzhütte aufsuchen will, muss ich da runter, wo längst kein Sonnenlicht mehr hinab fällt. Kurz, ich stehe im Begriff, ohne ausreichende Beleuchtung reichlich schnell 1300 Höhenmeter nach Sterzing zu brennen. Sterzing ist da ganz unten und hinten.

franza

Manche werden jetzt behaupten, das sei gefährlich, aber das ist, wie anderes, auf das wir noch zu sprechen kommen werden, ein gefährlicher Trugschluss: Die wenigsten sterben bei der Abfahrt von unbeleuchteten Pässen in der Gebirgsfinsternis. Die meisten Deutschen sterben, statistisch gesehen, im Altersheim, in der Geriatrie und in der Intensivstation. Das sind nachweislich die lebensgefährlichsten Orte der deutschen Gegenwart, und wer dort erst einmal eintritt, hat wirklich schlechte Überlebenschancen. Die Mortalität am Berg ist dagegen überschaubar und ausserdem, wenn man in finsterer Nacht eine Serpentine übersieht – Hoppla! – dann merkt man es gar nicht so. Jedem klar denkenden Menschen müsste also bewusst sein, dass ich hier auf der Rüttelpiste und nachher auf der dunklen Strasse sehr viel sicherer als an Orten bin, von denen uns eine heimtückische Krankenhausindustrie einredet, sie seien der Gesundheit und dem Wohlergehen verpflichtet.

franzb

Antizyklisch denke ich dann auch im Schwarzen Adler, denn dort habe ich zum ersten Mal seit dem Beginn meiner kürzesten und doch sehr langen Reise etwas Zeit, das Internet zu frequentieren. Normalerweise, so hat man das den Menschen vom Turnvater Jahn über Leni Riefenstahl bis zu den Staatsdopingprogrammen in Ost und West eingeredet, sollte man Sportler sehen, sie ehren, und ihrem Vorbild nacheifern. Mir geht es da ganz anders, denn wann immer ich so ein Steroidmonster, einen Epofresser, einen Eigenblutjunkie oder andere Apotheken und Entsagungsirre in Bewegung sehe, bekomme ich Hunger und könnte essen, bis ich platze. Profisportler sehen ist für mich eine der ungesündesten Beschäftigungen, die ich mir vorstellen kann: Ich bekomme miese Laune, und ihr faschistoider Motivationssprech aus ehrgeizzerfressenen Restseelen lässt mich von einem Bad in Zwetschgendatschi träumen. Wenn ich ehrlich bin, gibt es auf diesem Erdenrund wenig, was ich mehr als Berufsleistungssportler meide.

franzc

Das sind für mich Demotivationsmonster, denn ich werde nie auch nur ansatzweise so weit kommen. Ich bin eher unsportlich. Ich war für den Bund untauglich. Ich habe Heuschnupfen. Ich war vom Sport befreit. 100 Meter laufen, und ich war platt. Wenn ich meinen Körper auf einen Pass schleppe, den sie leichtfüssig überwinden, dann ist das für mich sehr viel. Ich habe mir das hart erarbeitet. Ich brauche keinen dürren Spargel, der mir als abschliessenden Tritt noch in die Ernährung hinein pfuscht. Ich mache das Internet auf, sehe den Franz Beckenbauer, mache das Internet sofort wieder zu und gehe noch schnell zur Sport Pizzeria, um die Schlutzkrapfen im Magen unter einem öligen Fettbetondeckel einer Quattro Formaggi zu begraben. Dann schlafe ich ein.

franzd

Erst am nächsten Morgen begreife ich dann, warum der Beckenbauer da zu sehen war: Hat sich der Beckenbauer Franz doch von einem halbstaatlichen Wettanbieter sein Ehrenamt mit ein paar Millionen vergüten lassen, um das sog “Sommermärchen“, das meine Heimatstadt in eine grölende Säuferzone verwandelte, zur Zufriedenheit der Partner durchzuführen. Ich erinnere mich da sehr gut an eine Kanzlerin, die in etwa so sportlich wie ein Ziegelste jubelnd für die Kameras aufsprang. Ich erinnere mich an eine eventbegleitende Medienkampagne, in der die Nazis nicht vorkamen, die vor meinem Haus “Wir sind keine Fussballfans, wir sind deutsche Hooligans, wir haben Euch was mitgebracht, Hass, Hass, Hass“ und anderes gebrüllt haben. Jetzt also, 11 Jahre später, wird der ganze Moloch endlich von seiner Geschichte eingeholt.

franzf

Welche Wonne, welche Lust, herrscht nunmehr in meiner Brust. Und weil ich das ganze Frühstück – 2 Vintschgerl, 4 Semmeln, ein Eimer Jogurt, 2 Stück Apfelstrudel, 2 Stück Torte, 2 harte Eier, ein gefühltes Pfund Käse, Obstsalat, alle Säfte, Milch, Butter, Bananen – beinahe beim Lachen über Beckenbauer und den DFB und seine mit drin hängenden Hilfspolitiker und die Kahanestiftung, die sich auch über den DFB Geld geben lässt, über dem Bildschirm verteilt hätte, fahre ich nicht gleich heim. Ich stelle mein Gepäck im Hotel unter und nehme den Jaufenpass in Angriff, bevor ich diese Transalp mit dem Brenner wieder auf Nordkurs bringe. Gestern war ich mir noch unsicher, was ich nach den Strapazen am Pfitscher Joch tun würde, heute weiss ich es: Da oben auf 2094 Meter gibt wahre Tortengebirge.

franze

Denn natürlich gibt es Menschen, die etwas für unser Land tun. Jede Pflegekraft, jede Kindergärtnerin, jede Ärztin im Praktikum, jeder Müllmann und auch der ein oder andere Schriftsteller tut etwas für dieses Land, ohne dass deshalb ein Wettanbieter, der von der Spielsucht der Leute profitiert, einen generösen Vertrag anbieten würde. Die Geschäfte auf Gegenseitigkeit mit dreckigen Diktaturen, die sportlich unterlegte Mediengrossereignisse über den Erdkreis verschachern, tun herzlich wenig für unser Land. Wenn ich versuche, gesund und trainiert zu bleiben, ist das dem Staat genauso egal, wie wenn ich jeden Tag drei Schachteln rauchen und danach eine Flasche Wodka trinken würde. Ich beklage mich nicht. Ich mache das für mich selbst. So wie alle anderen auch und besonders dann, wenn sie dafür ökonomische Vorteile für sich sehen. Dann wird getan, was nötig ist, um den Erfolg zu sichern, egal ob in den Hinterzimmern der Spritzenpfuscher oder der Sportfunktionäre.

franzg

Vielleicht bin ich diesmal besonders schnell, weil ich kein Gepäck dabei habe. Vielleicht liegt es aber auch an der Befriedigung, dass zumindest ganz kurz, bevor wieder willige Helfer in Politik und Medien zu ihren Idolen und Apparatschiks dahinter stehen, einen Tag lang das Licht auf diese dunklen Geheimnisse solcher Verbände fällt. Verbände, die, würden sie mit Wurstwaren oder Eisenbahnschienen statt mit politisch gewünschten Emotionen handeln, nicht jahrelang von einem Skandal zum nächsten stolpern dürften, bis dann endlich amerikanische Behörden anfingen, das aufzudecken, was andere erkennbar eher nicht so gerne taten. Das hat Folgen. Formel 1, Tour de France, Fussball-EM, Olympia: Der Funke der Begeisterung will längst nicht mehr leicht auf die Massen überspringen. Die Begeisterung ist da, als ich mich mit zwei anderen alten Männern zusammentue und durch die Serpentinen nach oben in die Bergwälder schraube, 1520, 1610, 1722 Meter über dem Meeresspiegel.

franzh

Es ist ein phantastischer Spätsommertag. Nicht zu warm, nicht zu kalt, sonnig mit ein paar pittoresken Wolken an einem Himmel, so blau wie auf einem Rokokogemälde. Es kommt ein leicht kühler Wind aus den Bergen, die Beine fühlen sich gut an, saftig und flink, die Kurven tauchen auf, nähern sich und verschwinden wieder. Heute ist die Welt ein klein wenig gerechter als sonst und hier oben noch etwas schöner, als man sich das unten vorstellen kann. Früher, als Kind, war der Sommer vorbei, wenn die grossen Ferien vorbei waren. Hier oben könnte man glauben, im ewigen Bergsommer angekommen zu sein.

franzi

Es ist die Stunde der langsamen Dilettanten und lahmen Amateure. Alles ist im Lot. Mein Weg nach Sterzing war hart und anstrengend, ich habe unterwegs viele Fehler gemacht und mich grandios überschätzt. Ich sollte nun die Gelegenheit nutzen und aus meinen Defiziten lernen. Ein Besinnungsaufsatz über das rechtzeitige Aufbrechen und die gewissenhafte Planung wäre angemessen, aber wem hier oben die Sonne lacht, der ist letztlich doch auf der richtigen Seite.

franzj

Oben steht eine Japanerin wie aus Porzellan mit weiten, leicht durchsichtigen Kleidern, mondänem Strohhut und riesiger Sonnenbrille, um die Taille herum in etwa so breit wie mein Handgelenk. Sie ist mit dem Bus aus Meran gekommen und applaudiert, während ich mich die letzten Meter an ihr vorbei wuchte. Arigato gozaimasu, bedanke ich mich mit dem Restjapanisch, das ich einer früheren Mieterin verdanke. Solange mir das nach 1150 Höhenmetern verbeugend noch über die Lippen geht, bin ich sportlich genug

franzk

für die letzte grosse Herausforderung am Berg für einen echten Mann: Die Früchtesahnetorte.

franzl

Dann geht es hinunter nach Sterzing. Ich habe diesmal eine Kamera am Unterrohr befestigt und möchte dazu zwei Dinge sagen: 1. bin ich normalerweise 3 Minuten schneller unten, ich bin also recht langsam gefahren. 2. Versuchen Sie das nicht daheim auf der Kellertreppe.

In Sterzing kommen von der anderen Seite, über den Brenner, zwei Deutsche an, die mit dem Rad nach Venedig wollen. Ich empfehle ihnen mein Hotel, denn das Frühstück ist wirklich vorzüglich und unter Transalp-Veteranen berühmt. Sie sind in Lenggries losgefahren und haben den Fehler gemacht, den dort alle Anfänger machen: Sie haben in Innsbruck übernachtet und haben den steilen, alle Kraft kostenden Anstieg hoch nach Patsch erst am nächsten Morgen in Angriff genommen. Der raubt einem alle Kraft, und deshalb ist man in Sterzing oft völlig am Ende. Sie wollen trotzdem über das Grödner Tal und Cortina weiter: Wahrer Sportsgeist. Da haben sie einiges auf sich genommen. Aber nichts ist so schlimm wie das, was mir nun droht:

franzm

Der Heimweg. Keine viertel Stunde den Brenner hoch, und Sterzing ist nur noch eine idyllische Miniatur in einer grandiosen Landschaft. Zwei Tage kämpfte ich mich ab, um hierher zu kommen, dann fahre ich wieder heim. Beckenbauer, der DFB, die Kanzlerin, ich: wir machen Fehler. Aber ich erkenne sie wenigstens und gebe es zu. Das passiert mir nie wieder. Nächstes Jahr, wenn es wieder wärmer wird, bleibe ich länger, und flechte weitere Pässe, Schlutzkrapfen, alte, weisse Männer und Japanerinnen in meine Reise ein. Ganz langsam, ganz entspannt. Nie mehr als 2000 Höhenmeter und 100 Kilometer an einem Tag.

franzn

Dann komme ich auch meist noch vor der Dunkelheit an meinen Zielen an. Überraschend leichtfüssig überschreite ich die von willkommenskulturell bedingten Polizisten gesäumte Grenze, auch bekannt als das freundliche Gesicht der Kanzlerin in der Ausgabe von 2016. Ich durcheile die Ellbögenstrecke zwischen Pfons und Patsch, und der Grünwalder Hof bietet heute die erste herbstliche Kürbiscremesuppe an. Dann noch Schlutzkrapfen und Butter drüber, und ich versinke im Bett, vergesse den Beckenbauer, den DFB, ihre Geschäfterl mit den Freunderln, und schlafe den Schlaf der gerechten Pilger im Namen des Wohlbefindens, die noch lange dem lebensgefährlichen Krankenbett der Mörderintensivstationen zu entgehen gedenken.

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168 Lesermeinungen

  1. Erleuchtung...
    Ach, Don, so langsam mache ich mir als Stammleser nun doch Sorgen.

    Solche Abfahrten kennen wir ja alle und es ist gewissermaßen ja schon bei Leuten wie Ihnen und mir ein ungeschriebenes Gesetz: Egal, wann wir zu einer Tour starten, irgendwie geraten wir immer in die Dunkelheit hinein.

    Aber es ist heuer nicht mehr 1996, man muß keine dicken Bleigelakkus mehr mit sich herumschleppen, nur um dann ausreichend Licht für solch eine Abfahrt zu haben, heuer genügt ein kleines LED-Modell, das sich bequem in jedem Rucksack oder jeder Packtasche verstauen läßt,
    ganz ohne häßlichen Schnickschnack am Lenker.

    Zum Beispiel dieses hier, zu bekommen bei jedem freundlichen Chinesen im Netz für unter 20 Euro:

    http://www.ebay.de/itm/CREE-XM-L-T6-1200LM-Fahrradlampe-Fahrradbeleuchtung-Fahrradlicht-Scheinwerfer-/272259519020?hash=item3f63ee922c:g:FAIAAOSwGjpXTU4~

    (nachgewogene 325 g)

    Im Anstieg oder auf flacher Strecke sogar sehr gut zu fahren auf halber Beleuchtungsstufe.

    (Spaßeshalber hatte ich mir auch noch so ein Teil mit 5.200 Lumen gekauft: Das geht wahrscheinlich schon als Flakscheinwerfer durch und wäre somit tauglich für nächtliche Downhillfahrten über Stock und Stein…)

  2. Horror and moral terror are your friends
    Don,

    Sie scheinen die Zeichen der Zeit nicht erkannt zu haben. Während Sie noch meinen, in der Hedonismus-Moderne wäre ein Ausflug in die Berge abenteuerlich, hat hier in der Ebene schon der Bürgerkrieg begonnen. Gerade eben ist so ein Messer eines „dunkle Hautfarbe“-typ beim Vorbeiradeln im Rücken eines Inländers steckengeblieben.
    Und da kommen Sie mit so nem seichten Action-Kamera Downhillbeschleunigungsstunt.

    Jesus, wechseln Sie auf Stahlhelm, Stichweste und gepanzerten SUV.

    Ab jetzt sind sie Kriegsreporter.

    Welcome back.

    • O_o

      Vielleicht fahre ich gleich wieder los.

    • War is a sin, but sometimes, a necessary one.
      Nope, keiner verlässt den Raum. Jetzt wo die Politik und die Journaille in Bauzen verwundert feststellt, dass man keine Politik gegen die Mehrheit des Volkes durchsetzen kann.
      Polizei gibt Flüchtlingen die Schuld….unfassbar….ARD dreht gerade durch: „die sächsische Landespolizei muss von der Bundespolizei kontrolliert werden….es gibt Sympatien in der LandesCDU für Rechte…“
      …der Wahnsinn nimmt Fahrt auf….demnächst schickt von der Leyen die Bundeswehr um Ostdeutschland unter Kontrolle, im Sinne der Flüchtlinge, zu bekommen.

      Deutschland geht auf Reise. Ins Nirgendwo. Don…bitte berichten Sie…

    • Titel eingeben
      Bei dem Fall in Aschaffenburg heißt es aber jetzt, der Täter soll hellhäutiger, mitteleuropäischer Erscheinung gewesen sein…warten wir mal ab.
      Radfahrer (besonders in der Stadt) waren mir aber schon immer suspekt.

    • ostdeutsch für alle
      „….demnächst schickt von der Leyen die Bundeswehr um Ostdeutschland unter Kontrolle, im Sinne der Flüchtlinge, zu bekommen.“

      Ostdeutschland unter der Führung Sachsens wird sicher gewinnen. Für den Fall, dass das schon bald passiert, sollte man vielleicht ostdeutsch lernen?

      https://www.youtube.com/watch?v=aoqORos_1WA

    • Prof. Richard Schröder: Was wir Migranten schulden - und was nicht
      Sehr geehrter Don,

      habe gestern mit schon einen Adrenalinschub von Schauen Ihres Videos bekommen. Dabei sehe ich hin und wieder solche on-ride-videos, von Rodeltouren usw. – als Invalide freut einen das doppelt. Früher, im als wir noch Kayaktouren auf der reizenden Mecklenburger Seenplatte unternahmen, teilten sich die Truppe bald. Die, die Strecke machen wollten, und uns, die wir schauen und genießen wollten. Das hatte ich auch von meinen Eltern, die 3 Tage einplanten für Strecken, die andere in der Nacht durchdonnerten. Was wir dabei alles sahen: Famos.

      Habe erst gestern den überragenden Artikel des ehemaligen Bürgerrechtlers und SPDlers Prof. Richard Schröder gesehen. Selten so eine konsequente Aufbereitung des Themas gesehen. Aus meiner Sicht eine Muss für jeden „Fan“ des Themas: http://www.faz.net/aktuell/politik/die-gegenwart/fluechtlingskrise-was-wir-migranten-schulden-und-was-nicht-14387586.html – und dabei vor allem erstaunlich, wie lange es brauchte, ehe so eine gründliche Arbeit zur Sache entstehen und gebracht werden konnte. Nunja, die SPD gibt sich alle Mühe, es nicht gewesen zu sein… Dabei waren sie fast immer am Drücker. Auch in Berlin, wo sie plakatieren: Schulen sanieren! Lehrer einstellen! Als hätten sie nicht die ganze Zeit die Bestimmer gegeben!

      Und wie plakatiert die AfD? Schulen sanieren! Lehrer einstellen! Bei denen kann man sich wenigstens vorstellen, dass sie es machen würden, wenn sie könnten. Übrigens wurden neulich die AfD-Abgeordneten von M/VP vorverstellt (Zeit – ich soll nicht soviel Links setzen – unter: „AfD in Mecklenburg-Vorpommern: Rechts bis extrem – Die neuen Landtagsabgeordneten der AfD wirken wie nette Biedermänner. Doch viele von ihnen sympathisieren mit rechtsextremen Positionen..“). Darunter zwei, die sich als links outen!

      Aber es ist für viele schon „33“ wie in Zeit- und vor allem Tagesspiegelforen zu lesen ist (es sind die, die Sachsen alle mögliche Repressionen angedeihen lassen wollen und oft schlicht faschistoide Äußerungen bringen, und bald nirgends mehr Urlaub machen können. Schon gar nicht in den USA, wo immer noch die Rassen der Wähler statistisch erfasst werden, ohne dass jemand sich daran stört. https://de.wikipedia.org/wiki/Race_%28United_States_Census%29 Aber die bringen es ja auch soweit, dass in Breite jemanden wie Spike Lee Rassismus vorgeworfen werden kann, ohne dass es gleich zum Lynchmob oder zum Schassen kommen muss. Man wirft ihm vor, dass nur die farbigen Figuren klug, witzig und sympathisch wären, alle anderen würden Zerrbilder sein. PoC-Vereine würden Krätze bekommen, bei meinen Zeilen. Was bedauerlich ist (wen Emanzipation und Diskriminirung wirklich interessiert, der sollte sich den klugen Text „Zur Judenfrage“ von Marx nicht entgehen lassen).

      Schön, dass Sie heil wieder da sind und uns haben teilhaben lassen! Und wieder: Was für schöne Fotos! Danke sehr!

    • Are you people insane?
      Jetzt lässt die Bild die Opfer oder Täter sprechen( je nachdem ob man der Bundesregierung oder der deutschen Polizei glaubt, die sind nämlich nicht mehr ganz der selben Meinung).

      „Vor den Nazis habe ich keine Angst. Nur vor der Polizei“

      http://www.bild.de/regional/dresden/fluechtling/bautzen-fluechtlinge-sprechen-in-bild-47863602.bild.html

      Das ist doch mal schön. Bild-Zeitung gegen die deutsche Polizei.

      Nur weiter so, Zauberlehrlinge….

    • Die Polizei aus Sachsen und Bayern ist halt aus anderem Holz als die Streetworker in Berlin geschnitzt.

    • Are we gonna air it? Of course not... Because he is telling the truth
      Deutsche Presse (BR) zu Aschaffenburg:

      „Entgegen ersten Berichte hat der Täter keine dunkle Hautfarbe.“

      steht da, über dem Polizeibericht, der folgendes aussagt:

      „zur Hautfarbe des Täters liegen aktuell noch keine gesicherten Erkenntnisse vor“

      http://www.br.de/nachrichten/unterfranken/inhalt/radfahrer-messerstich-fussgaenger-aschaffenburg-100.html

      Tja. Wer muss da noch „Lügenpresse“ rufen, wenn es so offensichtlich ist.

    • Es empfiehlt sich, immer in Ruhe abzuwarten.


    • Die Messerattacke von Aschaffenburg. Der Täter soll dunkle Haare gehabt haben, aber eine helle Haut. Komisch, wie schnell die Fahnder nun wissen wollen, dass der Täter ein „Mitteleuropäer“ sei. Solche Definitionen waren bei einem Täterprofil bisher unüblich. Und Schutzsuchende, die nicht aus Afrika kommen, könnnen durchaus eine helle Haut haben.

      Sicher gab es immer schon auch von Einheimischen ausgeübte sinnlose, grausame Straftaten. Doch solch eine Tat würde zu den vom Kalifat ausgerufenen Tatempfehlungen haargenau passen.

      Aber Hauptsache, man wisse sofort, dass der Täter ein Mitteleuropäer sei. Das beruhigt einen doch ungemein, gell.

    • God will understand, my lord. And if he doesn't, then he is not God and we need not worry.
      Die Bild hat jetzt den letzten noch lebenden deutschen Intellektuellen aktiviert, um uns Bautzen zu erklären:

      http://www.bild.de/politik/inland/bautzen/was-wir-daraus-lernen-muessen-47862540.bild.html

      Der Erleuchtete himself: Ranga Yogeshwar.

      Eigentlich Experte für Populär-Naturwissenschaften, wechselt er nun zur Sozialwissenschaften und lässt uns an seiner Weisheit und Güte teilhaben…nun gut, zunächst muss er die Wunder verkünden, die er zu Leisten im Stande ist:

      „Einer bedrohte andere sogar mit dem Messer, ich ging dazwischen und es passierte nichts, weil er mir vertraute.“

      Menschenretter, Heiland, Friedensstifter…mir fehlen die Worte die beschreiben können, was ich empfinde. Was wäre alles möglich, mit dieser Lichtgestallt?
      Der Ranga könnte die IS befrieden, weil sie „ihm vertrauen“.
      Herr Reichelt müsste nicht mehr leidende Kinder posten und zum Krieg gegen Russland aufrufen, nein, er müsste nur den Ranga schicken.

      Denn der Ranga erkennt die wahren Probleme unserer Zeit:

      „Unsere Sünde ist, dass wir bei den Asylanträgen weiter aberwitzige Bearbeitungszeiten haben..“

      Sünde!

      Sagt der bekennende Atheist Ranga Yogeshwar zu den bekennenden Atheisten in Sachsen.

      Das ist in etwa so sinnvoll als würde er دى شركة بنت كلب sagen.

      Aber vielleicht liegt gerade in dieser völligen Sinnlosigkeit der eigentliche Sinn der Existenz des Ranga Yogeshwar.

      Werde jetzt schweigen und ergründen.

  3. Das Abendgebet...
    …fehlt.

  4. Titel eingeben
    Arigato gozaimasu.

    Für die kleine gedankliche Mitreise vom Büro aus in deiner Lieblingshaupstadt.

    Und die Motivation für nächstes Jahr, Motivationsmonster.

    • Gern geschehen. Ich sage ja nicht: Macht das. Ich sage nur: Man könnte es ja mal probieren und schauen, wie weit man kommt.

    • Sie schrieben letztens,
      ein Leitfaden für Radkäufe könnte sinnvoll sein.

      Machen Sie das doch, vielleicht im Rebellmarkt, damit sich Verunsicherte nicht auf Verkäufer alleine sondern auf Ihren Leitfaden und die vermutlich darauf folgenden Kommentare und weitere Ratschläge stützen können.

      So könnte vielleicht der eine oder andere ermutigt werden :)

  5. Titel eingeben
    Danke,für das Suupervideo bergab. Respekt! Als alter weisser Mann hab ich mir die kompletten 17.41 gegeben in der Hoffnung bergauf meinen Sohn zu entdecken der die Tage mit einer Super Duke 1290 unterwegs war, und dabei als Krönung übers Stilfserjoch. Muss ihn mal fragen ob er auch gefilmt hat.Jedenfalls übern Jaufen is er a.
    Als alter Nazi und Speckfresser wünsch ich der AfD am Sonntag einen gigantischen Wahlerfolg in Berlin! Und wennes garned mehr geht in Merkelanien ziang mal halt nach Kaltern.

    Für die Radler

    http://www.quaeldich.de/paesse/stilfser-joch/

  6. Pauschalurteil
    Vorsicht Rainer mit Pauschalurteilen bzgl der „Gesundheitsindustrie“. Bin Arzt geworden, wie du weißt. Hättest eventuell lebensrettend davon profitieren können/müssen nach deiner Abfahrt. Möchte dann dein Urteil über Intensivstationen lesen.

    Liebe Grüße Peter

  7. Das beeindruckende Video läßt einige Fragen offen,
    nicht nur nach der Standhaftigkeit der Bremsen in Abhängigkeit von Körpergewicht und Beladung. Wie hoch war denn die Geschwindigkeit? Habe ich am Schatten tatsächlich eine doch recht aufrechte Sitzhaltung erkannt?

    Da der Ton ein wenig monoton war, rege ich ein Video mit Ton vom Aufstieg an. Da sieht man auch mehr von der Landschaft. ;-)

    Wenn ich die Geschwindigkeit halbwegs richtig einschätze, dann ist das ja doch ein wenig irre, oder? Obwohl, ich würd es auch nicht anders haben wollen. Ist schließlich besser als jede Droge.

    Respekt.

  8. Über Radler und Adler - ein Alpingedicht
    Wo rechter Völker
    Pilgerscharen
    Per Radl
    Durch die Berge fahren
    Der Abendwind sich bricht am Stahlgestänge
    Saust Don Alphonso über grüne Hänge
    Ins Tal hinab
    Obschon
    Er weiß
    Frau Merkel
    Wartet schon

    Lust und das Beschwer der Welt
    Formen den modernen Held
    Da er – rechtschaffen müd‘
    Zum guten End‘ der harten Tour
    Erschöpft, doch froh – in d‘ Federn fällt

  9. 333
    Sehr geehrter Don,

    es ist immer eine große Freude Ihre Reisebericht zu lesen. Ich werde diese gut aufheben, und hoffentlich auf Ihren Spuren einmal selber fahren können. Leider wird dies erst der Fall sein können, wenn die Kinder aus dem Hause sind; mithin frühestens in 15 Jahren.

    Schade, daß Sie wegen Ihrer Reisetätigkeit keine Gelegenheit gefunden haben, zu 333 Jahre Kahlenberg zu schreiben; oder kommt dies noch?

    Gute Erholung und beste Gesundheit wünschend
    ein treuer Leser

  10. vatikanbank, oder der bock als gärtner ???
    werter DON, tolle höhenmeter leistung und erst noch die abfahrt.
    aber mal ehrlich: was sind den die 5 mio für den armen Franz, der muss sich doch um seine blonden frauen kümmern und um die kinderschar….jo mei !!!! geeh !! und dann hat er wohl ebenso wie ich die übersicht über seine wohnsitze verloren.

    reden sie doch mal über 14 mrd. die jetzt bei der DeuBa anstehen, wer war denn damals chef im aufsichtsrat und ist heute noch als honorarprofessor unterwegs und in unzähligen aufsichtsräten und stifungen geschätzt und immer noch mitglied im verwaltungsrat des „instituts für die religiösen werke“ in Rom ?

    lautet der titel seiner vorlesungen nicht etwa „wie richte ich eine bank kaputt ?“

    das war auch personal im RCDS ! wahrscheinlich versteht frau Wagenknecht mehr vom banking inzwischen. merke: gesellschaftliche oder bio – systeme scheitern wie grosse bäume an schmarotzern

    nein, nicht nur bananenrepublik, auch bananenbanksystem, aber wir dürfen manager oder aufsichtsräte nicht mit schimpansen vergleichen, die, das habe ich in den pausen meiner radlfahrten gerade gerlernt, haben einen planungshorizont von ca. einem jahr, grell gell !!

    weitere beobachtungen: grenzpolizei am Walserberg bei der einreise aus Salzburg heute, kam um 9 uhr problemlos durch, keine offiziellen staatsorgane weit und breit sichtbar, aber 11 uhr dann heftige staumeldungen, da die staatsgewalt (oder das war von ihr übrigbleiben durfte) wohl kontrolliert.

    hätte hinten, wo das radl im grosskombi lag doch gut und gerne ein paar schleuser einschleusen können um die urlaubskasse wieder aufzufüllen…..oder hat die grenzpolizei ein agreement über die einreise- und arbeitszeiten mit der klientel, z.b. freitags etwas später, so erst ab 10:30 uhr spielen wir das fangspiel „verstecken im dunkeln“, die „plünderung“ oder „erobere die festung“ !! vorher reisen nur legale durch ?!?!?

    • Titel eingeben
      Das ist teilweise nur Show, ich wohne da in der Gegend, am Walserberg Landstraße stehen die sehr selten, in Großgmain so gut wie nie und am Dürnberg angeblich nie.

    • DIE OFFENE GRENZE und die show fürs fernsehen (ARD+ZDF)
      @gast
      ja den show-eindruck bekommt man erst recht, wenn man, so wie ich gestern abend, dann die Anifer – einheimischen fragt, die empfehlen gleich die von ihnen genannten ausweichstrecken, weil da nichts los sei………..nur mal als frage: hat sich das schon auch im osten und im magreb herumgesprochen ?

      und dann noch eine frage an die LF:

      wann gibt es das nächste abendessen im kanzleramt auf steuerzahlerkosten für Ackermann und Co. ??? und bin dann auch ich berufen ?

    • Wieso, haben Sie ne Bank zu retten?
      @django

      Ackermänner werden doch nur geladen, wenn sie Deutsche Banken o.ä. retten wollen. Ist ihm ja auch halbprächtig gelungen und die 10 Mrd., die er von den Amis bekommen hat, wollen die nun halt zurück. Das Leben kann so einfach sein… allerdings ein Essen mit der LF, kann die denn nun mit Messer und Gabel umgehen?

  11. Vintschgerl?
    Sehr schöner Text – auch für Sportmuffel. Aber was bitte ist ein Vintschgerl?

    • Das ist ein Vinschgauer Brot, also eine dunkle Semmel.


    • Sind die verbreitet mit oder ohne Anis/Gewürzen?
      Weil, damals im Landschulheim irgendwo Nähe Kalterer See lernte ich diese „Datschis“ (wie ich sie wegen ihrer Flachheit nennen würde) mit reichlich Gewürz kennen. Als Belag ging allenfalls Butter, alles andere erzeugte komische Geschmäcker.
      Vor ein paar Jahren gab es hier in den Geschäften mal Tirol-Promotionswochen, und da gab es auch Vinschgauer. Aber die waren ziemlich ungewürzt, kein Vergleich mit dem, was ich in Erinnerung hatte.
      Daher Frage: in welcher Form sind die in der Nähe ihrer Entstehungsgegend üblich?

    • Naja, sie sind halt flach und rund uns sehr gewürzt. Das passt perfekt zu allem, was viel Geschmack hat, wie eben Speck und Bergkäse.

  12. "...bin ich normalerweise 3 Minuten schneller unten..."
    Ich habe mich schon über die Bewegungen der Bremsarme gewundert…Übrigens kommt man nachts ohne Licht auf so einer Strecke statistisch gesehen relativ schnell auf die Intensivstation – mit der Aussicht auf eine Weiterexistenz als ‚basket case‘.

    • Man kann mit einem Crosser wegen der Stollenreifen nicht so schnell fahren, die wandern auf Asphalt und lassen kaum Schräglage zu.

    • "nachts ohne Licht..."
      Ist deshalb der Jaufenpass bei Dunkelheit gesperrt (18-8 Uhr) …oder doch wegen der Anlieger zumindest an der Ausfahrt nach St.Leonard?

  13. Wohin man blickt Morast
    der Glorienschein des Kaisers bröckelt. Wie sagte er einmal, Geld habe er erst seit 1990 verdient, hat ihm wohl nicht gereicht, bei den vielen Frauen und Kindern nicht verwunderlich, die Ansprüche wachsen mit der Bekanntheit. Man nimmt, was man kriegen kann, ist überall das Gleiche. Und nun schweigt er, macht aber nix, im Reden ist er auch nicht gut.

    So wie die Kanzlerin, der man ja auch nicht zuhören mag und das, was man von ihr doch mal hören möchte, kommt nicht. Fehler? Welche Fehler, sie macht keine, wir verstehen das alles nur noch immer nicht richtig, erklären kann sie es zwar auch nicht, verstehen sollen wir trotzdem, es ist ein Elend.

    Es ist also völlig egal, ob wir den Sport nehmen oder die Politik, uns werden Illusionen angeboten, wir müssen sie ja nicht glauben und für bare Münze nehmen.

    • Was man von der "Kanzlerin" hört ...
      Unsere werte Sonnenkönigin, Patronin Arabiae und aller Rechtgläubigen, Meisterin der Kunst des gesprochenen Wortes, ist damit beschäftigt, Finanzierungsfragen der Umschreibung „syrischer“ Führerscheine ins Deutsche (ja, wirklich, die Hochwohlgeborene soll „deutsch“ gesagt haben) mit ihren Allerhöchsten Adlati zu erörtern (https://www.welt.de/politik/deutschland/article158189408/Man-kann-nicht-jeden-auf-einen-Vierzigtonner-setzen.html).

      Inzwischen teilt uns die geschätzte Achse mit, dass die Lufthansa-Tochter Condor Afghanen mit gefälschten japanischen Pässen von Rhodos nach Leipzig expediert, wo daselbst diese künftigen Herrenmenschen (gell, Kazim, pass Du mal gut auf jetzt, Du hast fesche Mitbewerber) von den mit dem Grenzschutz beauftragten Staatsorganen gut unterwürfigst dhimmi-mäßig ins Land gebeten werden (http://www.achgut.com/artikel/fundstueck_japanische_afghanen_beantragen_asyl_in_leipzig) …

    • syrische Führerscheine von der Patronin
      und unversicherte Autos, wie Patrick Feldmann schreibt. Diese sind sehr gut möglich, man nehme einen Wagen, der irgendwo unangemeldet rumsteht und evtl. ein Nummernschild eines angemeldeten, obwohl bei der überbordenden Präsenz unserer Polizei fiele ein fehlendes Nummernschild wohl nur getreuen Biodeutschen auf, aber an wen sich wenden. Und hat man dann den Schaden durch geschenkte neue Bürger, so hat man auch gleich noch den Spott aller, denn auf dem Schaden bleibt man einfach hocken, dafür fühlt sich niemand zuständig. Es sei denn, man ist bei Stadt, Land, Fluss beschäftigt, ja dann…
      http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Anfrage-im-Thueringer-Landtag-Wer-haftet-fuer-Schaeden-von-Asylbewerbern-Niema-1402570659

      Ja es ist immer wieder schön, mit was uns die werte Patronin erheitert, Darlehen, mit deren Rückzahlung wohl nicht zu rechnen ist, für Fahrer, die keiner braucht, mal sehen, was morgen kommt. Wir hatten ja lange nicht das Thema Eurokrise oder Italien mit seinen Schulden, keinem Wachstum und unendlichem Geldbedarf, das wäre eigentlich mal wieder dran. Der Pakt von Bratislava wird sicher auch ne Menge Geld kosten, es trifft ja keine Armen, uns gehts doch so furchtbar gut.

      Zu den japanischen Afghanen kann ich nur sagen, man kann ja blöd sein, man muss sich nur immer zu helfen wissen. Hat doch wunderbar geklappt, da kann man nicht meckern.

      Übrigens machte mich Herr Feldmann auf Klonovsky, den ich eigentlich täglich lese, aufmerksam. Die etwas andere Auslegung des Männeken Piss hat man auch in Duisburg, wie ich heute Abend vom polnischen Bekannten erfuhr, die bayerische Variante sehen Sie hier:
      https://www.youtube.com/watch?v=x26S_D3DiMM&feature=youtu.be

  14. „La Trahison des Clercs“
    Lieber Don Alphonso,

    nach allgemeiner Auffassung sind Intellektuelle Menschen, mit Fachwissen die, wissenschaftlich künstlerisch,literarisch, religiös oder auch

    journalistisch

    tätig sind oder als solche anerkannt sein wollen. Sogn. Intellektuelle äußern sich zu öffentlichen Auseinandersetzungen und beziehen Position und sind in der Regel keine Reiseberichterstatter.

    Seit Silvester ist es, nach einem kurzen Aufbäumen in Zusammenhang mit München, Ansbach und Würzburg, still geworden in Deutschland.

    Doch es gibt Menschen, die sich an Julien Benda erinnern, als dieser Montesquieu zitierte:

    „Wenn in einem Staate kein Lärm von Konflikten vernehmbar ist, kann man sicher sein, daß es dort keine Freiheit gibt“.

    Natürlich lese ich Ihre Naturberichterstattung, doch ich habe mir in Gedanken an Sie, etwas betrübt, auch Julien Bendas Buch: „La Trahison des Clercs“ aus dem Regal geholt.

    Don Alphonsos Sacrificium intellectus ?

    Mit freundlichem Gruß
    ObjectBe ( objectbe.blogspot.com )

    • Ich wollte einfach etwas Urlaub machen.

    • The word "must" is not used to princes!
      Geehrte Frau am Pool im Exil,

      Sie können das nicht wissen, da akademisch, aber der Intellektuelle ist in der Moderne nicht mehr von Bedeutung. Denn Intellektualität schließt nicht, wie Sie so forsch annehmen, Fachwissen ein, nein, es schließt Fachwissen aus. Und die Moderne erfordert nun einmal nicht Allgemein- sondern Fachwissen, d.h. die Moderne gehört den Experten.
      D.h. der Intellektuelle ist nur noch eine Erzählung ihrer 68er Bibliothek.

      Der Don ist ein Experte fürs Beschreiben. Keiner für Politik. Folglich liegt er immer richtig, wenn er beschreibt. Ob nun alte Frauen oder alte Berge.
      Junge Frauen wäre auch mal interessant, aber man kann nicht alles haben..

    • Titel eingeben
      Na dann ist ja in Bautzen alles in Ordnung. Konflike haben die genug. Und die Freiheit zum Handeln nehmen die sich auch.

    • @Don Alphonso
      Lieber Don Alphonso,

      sicher dürfen wir alle davon ausgehen, daß Sie frisch erholt aus Ihrem Abenteuerurlaub zurück, das Thema der Berliner Wahlen aufgreifen werden.

      Und falls das sacrificium intellectus dennoch im Wege stünde, wünsche ich mir ganz persönlich Konstantin Wecker:

      „Schafft Huren, Diebe, Ketzer her
      und macht das Land chaotisch,
      dann wird es wieder menschlicher
      und nicht mehr so despotisch.“

      Mit herzlichem Gruß
      ObjectBe ( objectbe.blogspot.com )

    • vielleicht
      ist es ja erlaubt, darauf hinzuweisen, dass Ernst Jünger gelegentlich über Insekten schrieb.

      Die Welt besteht nicht nur aus Stahlgewittern.

    • Goodnight
      Sie vergessen, dass Don Alphonso immer wieder mal über jene strebsamen jungen Damen erzählt, dier er kennengelernt und erlebt hat. Und die mühsam versuchen, ihrer Altersarmut und -einsamkeit zu entkommen.

      Möge der Himmel jenen gnädig sein.

    • Titel eingeben
      Intellektuelle gibt es erst seit Ende des 19. Jahrhunderts. Das sind die Hochschulabsolventen, die keine nützliche Beschäftigung gefunden haben, etwa als Arzt, Apotheker oder Ingenieur.

  15. das Gute, Wahre und Schöne
    Bewegung im Freien, Prummetaat (sorry) und Japanerin

    Wenn mehr Menschen Humanismus so auffassen würden wärs hübscher…

  16. Don Düsentrieb
    Habe ich das richtig gesehen: ca bei Minute 16 fahren 2 Mountainbiker rechts rückwärts den Berg hoch? Oder wie ist die Geschwindigkeitsdifferenz zu erklären?
    Ich bekomme schon beim zusehen schweißige Finger.

    Mein lieber Don:
    Fahren Sie nicht schneller als ihr Schutzengel fliegen kann! ;-)

  17. Aus dem Buche Don Quijote de la Mancha, II.Buch, 18.Kapitel
    Thema

    Würde nur mein War zum Ist,
    Wär mein Glücksziel nicht mehr weit,
    Oder brächt es gleich die Zeit,
    Was wird sein in künftiger Frist.

    Glosse

    Wie das irdsche all muß enden,
    So die Güter, die mir Glück
    Gab mit einst nicht kargen Händen;
    Und nie kehrt es mir zurück,
    Viel noch wenig neu zu spenden.
    Glück, seit ewig langer Frist
    Fleh ich, da du grausam bist:
    Gib mir deine Gunst zurücke!
    Denn mein Sein erblüht im Glücke,
    Würde nur mein War zum Ist.

    Nicht an Kampf und Sieg mich weiden,
    Lorbeer nicht um’s Haar mir winden,
    Nicht in Ruhm will ich mich kleiden,
    Den Genuß nur wiederfinden,
    Den Erinnrung macht zum Leiden.
    Bringst du wieder jene Zeit,
    Schicksal, dann bin ich befreit
    Aus des Schmerzes grimmen Händen;
    Wollte sich’s nur bald so wenden,
    Wär mein Glücksziel nicht mehr weit.

    Unerfüllbar mein Verlangen;
    Denn zurückedrehn die Zeit,
    Wenn sie einmal hingegangen-
    Keine Macht der Endlichkeit
    Kann sich solches unterfangen.
    Denn die Zeit flieht weit und weit,
    Kehrt nie mehr in Ewigkeit;
    Torheit wär es, zu verlangen:
    Wär das Neue gleich vergangen!
    Oder brächt es gleich die Zeit!

    In des Lebens Zweifeln leben,
    Bald in Fürchten, bald in Hoffen,
    Heißt in Todesängsten schweben.
    Besser, gleich vom Tod getroffen,
    Rasch des Jenseits Vorhang heben!
    Wenn Gewinn das Sterben ist,
    Kommt die Furcht doch und ermißt
    Neu des Daseins Wert – verlanget
    Fortzuleben weil mir banget,
    Was wird sein in künftiger Frist.

    Don Lorenzo

    (Alter!)

  18. Pro Asyl, wider die Kleinlichkeit und die Naivitaet
    Nicht die Ihre, Don, doch die deutsche Kleinlichkeit. Kaiser Franz ist eine Diva. Die einzige deutsche ZwanzigerJahreHollywoodDiva, die ich kenne. Da darf es, muß es Glanz und Glamour geben, ohne „hinterfragen“. Ist er jetzt, mit siebzig ausgeglitten? Dann soll man ihn in Frieden altern lassen. Was soll das? Mord verjährt nicht. Steuerhinterziehung sollte nach zehn Jahren verjährt sein. Es ist keine Brandstiftung, kein Hochverrat.

    Naiv war jeder, der dachte Deutschland bekommt die WM-Ausrichtung für Tüchtigkeit und Verdienste.

    Kleinlich ist für mich jeder, der die Gleichheit über alles stellt. Franz Beckenbauer hat als Fußballer, als Bundestrainer und als WM-Organisator Ruhm und Ehre nach Deutschland gebracht.
    Olympionike in Griechenland, das ist mein Vergleich. Möge er sich mit dem Gesammelten zufrieden geben: mögen sich die Werbepartner zurückziehen. Im Gefängnis ist sein Platz nicht. Beckenbauer im Knast zieht Deutschland runter. Die Steinbrücks und Schäubles haben sich 2006 gesonnt. 2004, 2003 hätten sie nachbohren können. finis.

    OT: Asyl, Freiung, Freistatt brauchen wir nicht nur für unsere Olympioniken und unsere ehemaligen Kanzler*Innen und Präsidenten. Freiung braucht es auch für JosephKhabilas, RobertMugabes oder PaulKagames. Kommod-luxuriöse, FranzösischeRepublikmäßig-sichere, dauerhafte Freistatt. Nur wenn Recht und Richtern Grenzen gesetzt sind, können Herrscher abtreten.
    Nachermitteln, nachtreten, nachkarteln ist in solchen Fällen wörtlich tödlich für die Untertanen. Kapital ist scheu wie ein Reh; Potentaten sind noch viel scheuer.

    • naja...
      Wenn einer wie Beckebauer der Raffel nicht voll kriegen kann, weil er auf dem intellektuellen Level eines Matthäus, Podolski oder Boris Becker stehen geblieben ist, so sehe ich das nicht als Anlass zu einer Amnestie.
      So viel Freude er vielen auch bereitet, sein Talent ist nichts was man sich erarbeiten kann, mit sowas muss man geboren werden!

      Und vor allem: Es geht dabei wohl mehr um Fedor Radmann, genannt Schiebor. Den hat man als Berater und besten Freund dem guten Franz ja nicht aufgezwungen, sondern die beiden wussten, dass das passt…

    • Man darf gespannt sein, wie das mit dem Wahlsalzburger ausgeht. Ich würde sowas auch eher nicht in Deutschland tun.

  19. Soso, Kamera am Fahrrad, Japanerin mit einflechten???
    Na, ich weiß nicht so recht:

    https://studio.stupeflix.com/v/MCifRWk7x8uI/

  20. Bergab schieben alle Heiligen
    Gibt’s da nicht allmählich den Krampf in die Finger? Kann man anschließend noch mit Besteck essen, oder Klavier spielen?

    Respekt! Auch für das, was Sie alles auf einmal weggefrühstückt haben.Ist schon eine Magenerweiterung erkennbar? Naja, Sie lassen schon eine Selbsterkenntnis durchblicken…

    Menschliches Wirken

    An dem Eingang der Bahn liegt die Unendlichkeit offen,
    doch mit dem engesten Kreis höret der Weiseste auf.

    ( Votivtafeln, Schiller )

    Gute Erholung! Bei dem avisierten Wetter fällt ein Ruhetag leicht.

  21. da fehlt noch ein bißchen Spaß und Leichtigkeit
    im Text, nicht in dem downhill-Video, hier liefere ich die nach, aber ebenfalls via Video https://vimeo.com/6381936

  22. Adrenalin
    Bei der vollständigen Durchsicht des Videomaterials wurde mir etwa nach Minute drei schlagartig klar, warum Sie derartige sportliche Strapazen auf sich nehmen: Adrenalin füttert Botenstoffe im Gehirn, die das Leben angenehmer erscheinen lassen, als es gemeinhin so ist.
    Ich hatte ich auch sehr gewundert, dass Sie so schnell eine zweite Tour unternommen haben, aber Adrenalin kann bekanntlich auch süchtig machen.

    Wie wäre es mit einer anderen Extremsportart?
    Da gibt’s doch jetzt die, die sich die Berge herunterwerfen und erst im letzten Moment den Fallschirm öffnen… . Wär‘ das nichts? Stirbt nahezu jeder vierte Delinquent dran, auch Weltmeister und so, soll aber irre Spaß machen bis zuletzt.

    Aber trotz allem haben Sie meine Bewunderung, auch wenn Sie zwischendurch ab und zu mal gebremst haben. Aber das ist schon o.k.

    Was den Beckenbauer Franzl anbelangt: Ja meih, er is halt kein H4 Empfänger, da hät‘ er schon vor Jahren jeden Cent schriftlich angeben müssen oder sich mit Flaschensammeln sein Geld hätte verdienen sollen.
    Aber er war einst ein bewundernswerter Fußballer und ein genialer Trainer auf Weltniveau. Da muss man sich den Ruf halt irgendwie ruinieren, er hätte sonst noch nach seinem Tod als Vorbild getaugt.

    Aber wie das immer so ist, wenn man den Hals nicht vollkriegen kann…!

  23. Titel eingeben
    Ach ja und wieder tosenden Applaus. Hier mal nicht von Bikern sondern einer zierlichen Asiatin mit Wespen-Taille. Die Welt ist ungerecht. Sie futtern die tollen Torten und wir daheimgebliebenen bekommen die Kalorien auf die Hüfte. Aber die Abfahrt War schon toll. Ich hab auch das ganze Video gesehen und auch wenn andere es relativieren. Ich sag:sind sie irre man? 50 / 60 km/h. Haben sie die Schilder Mit 30 nicht gesehen. Hab die ganze Zeit befürchtet nach der nächsten Kurve klebt er am Wohnmobil.

    Also weiterhin schön vorsichtig und kommen gut nach Hause damit noch weiter Berichte folgen. Ja ich bin eigensüchtig.

    • Als eigensüchtige, zierliche Asiatin
      mögen Ihnen manche Kalorien angesichts der Bilder von Don´s genossenen Tortenstücken auf Ihre Wespentaille schlagen.

      Doch ich bin sicher, Sie nehmen diese Kalorien beim Lesen von Don´s Bergaufstiegen mehr als ab.

      Also, genießen Sie einfach :)

    • Titel eingeben
      Danke schön. Aber die zierliche Asiatin entnahm ich dem Text von DA. Ich bin eher die 180 cm große eigenensüchtige Genießerin. Und da zum Genuß nicht nur das Lesen sondern auch das Essen gehört, kann ich von der Wespen Taille nur träumen. Daher der kleine Anflug von Neid zu Beschreibung der Asiatin von DA. Das Frühstück vom DA würde ich auch schaffen und das ohne mich den Berg hochquälen. :o)

    • Ja, aber wenn man erst mal oben ist, schmeckt das um so besser!

  24. auch ehrenamtlich ist ein Amt
    Geehrter Don, mit dieser Mortalitäts-Statistik ist es wie mit den meisten: die Autos sind nicht per se schlecht und alt, weil sie in Werkstätten stehen und gesehen werden, so wie natürlich nach dem Altersheim nur noch der Tod lauert. Nein, die meisten vitalen Menschen im Leben sterben im Haushalt, ca. 8000 p. a., z. B. beim Birnewechseln von der Leiter fallen oder beim Haare fönen in der Wanne etc.
    In der Auflistung dt. Heldentaten fehlt noch die Deutsche Bank. Gerade jetzt. Und im Grunde schon immer.
    Und der Franz, ja mei, die Werbe-Geschäfte da mit suspekten Firmen in Dubai oder da in der Nähe waren schon ein Indiz, wer aber in der Öffentlichkeit sagt, er habe alles einfach blanko unterschrieben (Gelderkarussel des DFB und Ex-Adidas-Chef), ja, der macht auch alles ehrenamtlich. Nur mit Altruismus kommt man natürlich auch zu so einem Vermögen.
    Gerade las ich bei H. de Balzac` Der Landarzt: Die Reinheit der Luft geht in die Unschuld der Sitten ein. Wie wahr, auch nach 150 Jahren. Ausmisten diesen PUMA-Käfig mitsamt IOC-Bach und Banken-Clan.

  25. Fall Gelb
    Ach Don, Sie lebende V2. Ich glaube und hoffe, dass Sie bald auf historische Flugzeuge umsteigen und uns in einer alten Einmotorigen einen Flug durch die Alpen miterleben lassen.

    • Don macht das wie einst Hanna Reitsch mit einem Segelflieger
      ggf mit e-Motor nur für Notfälle mit Tretkurbellichtmaschine.

      Zu Hanna Reitsch
      1937: erste Alpenüberquerung im Segelflug durch eine Frau

  26. Gute Güte!
    Sie sind „recht langsam gefahren“, werter Herr?! Sie belieben natürlich zu scherzen, oder gar zu kokettieren! Mir wurde schon auf Ihrem virtuellen Gepäckträger Himmelangst. Ich bleibe also lieber beim Bergwandern. Nichtsdestotrotz danke ich fürs ‚Mitnehmen‘, waren mir doch Ihre Fotos und sprachgewaltigen Beschreibungen wieder ein Genuß. Und wie Sie den trostlosen Abgrund ekligen menschlichen Verhaltens mit den erhabenen Abgründen der Natur zu verbinden wissen! Und so wieder einmal den unschlagbaren Beweis führen, daß es dennoch ein Leben vor dem Tode gibt…

  27. Ganz und gar...
    mir aus dem Herzen gesprochen, tolle Reise, schönes Abenteuer und prima Kommentar zum „politischen Sport“!
    Ein langes, vergnügtes Fortradeln in gehöriger Distanz zum „Gesundheitswesen“ :-)

  28. Gedenkfahrt 2016
    2000 Höhenmeter und 100 Kilometer an einem Tag (aber nicht an jedem), traue ich mir auch zu. Ich habe vor, nächstes Jahr von Maastricht mit dem Fahrrad nach Rom zu fahren, um den 60. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Gründungsverträge der Europäischen Gemeinschaft zu gedenken. Vielleicht lässt es sich arrangieren – falls Sie dazu Lust haben – dass wir uns irgendwo treffen. Dann könnten wir einen Tag zusammenfahren und abschließend ein großes Stück Torte essen.
    .
    Ich werde in Rom Huhn essen in Erinnerung an mein erstes EWG Erlebnis. Unsere Küche in den fünfziger Jahren war mager, aber eines Sonntags gab es ein ganzes Huhn (für 3 Erwachsene und 3 Kinder). Zwei Wochen später gab es wieder ein ganzes Huhn, und als es kurz darauf wieder zum Sonntag ein ganzes Huhn gab, fragte ich, ob wir jetzt reich geworden wären. Meiner Mutter Antwort war: „ Nein, aber es gibt jetzt die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft. Als Folge davon kriegen wir Hühner aus Holland und die sind bezahlbar.“ Seitdem bin ich ein Fan der europäischen Gemeinschaft.

    • Huhn oder Ei
      „Seitdem bin ich ein Fan der europäischen Gemeinschaft“

      Wenn Schulz und Juncker wüssten, dass die Hühner den maroden Laden irgendwie zusammenhalten, müssten die das unbedingt kommunizieren.
      Aber wies’s ausschaut, sind die eher mit den faulen Eiern beschäftigt, die der Hühnerhaufen gelegt hat … und mit der Hühnerkacke, die ihnen bis zum Hals reicht, und mit dem Gegackere sowieso.

  29. Video
    Werter Don, beim Ansehen des Videos fiel mir der Internist Prof. Karl Fellinger ein (er hat Ibn Saud, Reza Pahlevi und andere Bekannte behandelt). Er wurde einmal gefragt was man tun müsse um lange zu leben. Er soll geantwortet haben:

    Wirtshäuser von außen, Kirchen von innen, Berge von unten.

    Danke für Bericht und Fotos.
    Gruß H.R.

  30. der Intellektuelle im Anthropozän
    auch für @Goodnight und @Ob.bE

    die moderne ist schon zu alt für solche gedanken, gerade bei meinem rückzug in die Grüne Mark in den letzten tagen gab es lange diskussionen mit der mensch gewordenen naturwissenschaft, und siehe da: der begriff es Anthropozäns ist nicht eine wildgewordene marotte des wildfrisierten kollegen aus KA, sondern greift auch bei den CO2-, den schmetterlings- und fledermausforschern und -nachtbeobachtern.

    ab dessen genau datiertem beginn gebe ich der these mit der dominanz des fachwissens eher recht, der intellektuelle in der deutschen politik verstarb mit der kaltstellung von Peter Glotz, dem letzten intellektuellen in der SPD durch Gas-Gerd.

    aber kein zu früher jubel, denn was ist mit dem fachwissen, dominiert das ? Gas-Gerd und die LF haben doch eines gemeinsam: WEDER intellektuelles hochniveau, NOCH fachwissen über irgendwas, selbst nicht über dialektischen materialismus.

    und am konkreten fall: fachwissen zu bankthemen im Aufsichtsrat der DeuBa, lesen sie mal den selbst im netzt immer noch geschönfärbten lebenslauf des vorletzten grossen vorsitzenden nach, wie da das BaFin mitspielen konnte ist mir ein rätsel.

    • Perhaps the world is not made. Perhaps nothing is made. A clock without a craftsman.
      Yep, die Moderne bringt es mit sich, dass am Ende keiner mehr einen Überblick hat. Alle sind Spezialisten für Teilgebiete, aber keiner mehr Spezialist für das Ganze.
      Steuerung im klassischen Sinne ist im Ganzen nicht mehr möglich. Daher wird jetzt, wo Steuerung nachgefragt wird, auf die Vormoderne zurückgegriffen.

      Keiner da draußen der das versteht.
      Was egal ist.
      Weil es passiert.

      Die Zukunft der BRD wird, vielleicht, gerade in Bautzen von jungen Männern ohne Kanzleramt und Abitur entschieden.

      Das ist der Witz von Politik im 21. Jahrhundert.

    • Titel eingeben
      Nein, ich glaube kaum, dass es bei den Leuten an Fachwissen fehlt.
      Die Deutsche Bank wusste was sie mit den Cradit default swaps verkaufte, sie wusste halt auch, dass in diueser verkomennen Republik Vreluste von systemrelevanten Konzernen vom Steuerzahler beglichen werden müssen. Der Unterschied zu den Glotzschen Zeiten ist, dass heute nichts mehr zum Verteilen da ist

      Was habe ich dich da gleich wieder heute morgen gelesen? Ach ja:

      „„VW-Abgasaffäre… Umweltministerium löschte Hinweise auf Betrugssoftware
      Dem Umweltministerium lagen nach SPIEGEL-Informationen schon vor Jahren Hinweise vor, wie Autohersteller bei Abgastests tricksen. Doch entsprechende Passagen wurden in einem internen Papier mit dem Vermerk „Tretminen“ versehen – und gelöscht.“

      Wenn Don schreibt: „Ich mache das für mich selbst. So wie alle anderen auch und besonders dann, wenn sie dafür ökonomische Vorteile für sich sehen. Dann wird getan, was nötig ist, um den Erfolg zu sichern, egal ob in den Hinterzimmern der Spritzenpfuscher oder der Sportfunktionäre“, dann ist das natürlich richtig, aber wie man sieht gibt es da noch ein paar andere Berufssparten deren sportuntaugliche Angehörige diesbezüglich auch ganz ohne Steroide einsame Gipfel der Korruption und Betrügerei erklimmen. Beckenbauer war schon immer ein Dummkopf, und dass so einem seien Habgier zum Verhängnis werden kann ist keine sonderliche Überraschung. Und sie meinen weil er ja tatsächlich sehr gut FUssball spielen konnte, sollte das Strafgesetzbuch auf ihn nicht anzuwenden sein?

      Wenn bei den Beckenbauers des Landes die Millionen kreisen, dann sind es die Millionen, die zig-Tausende freiwilig bezahlen um zuzuschauen, wenn heutige Millionäre ganz anderer Dimension als ein Beckerbauerlein ihrem Hobby nachgehen.
      Wenn ein paar mittlere und höhere Beamte im Umweltministerium mit der identischen kriminellen Energie ihrem Hobby der Korruption zum „Wohle des Vaterlandes“ frönen, so tun sie das nicht mit ein paar läppischen Millionen, sondern mit Milliarden, die dann zB in Berlin für den Bau von bezahlbaren Wohnungen fehlen, was dann wiederum Probleme wie das in der Rigaer überflüssig machen würde…

      Hab ich schon erwähnt erwähnt, dass die Beckenbauers der Welt für ihre Schändung des deutschen Grundwertes der Ehrlichkeit vor Gericht gezerrt werden und bestraft, während die Angehörigen des Umweltministerium eine Gehaltsstufe weiter nach oben befördert werden und dann in den vorzeitigen Ruhestand treten, wo sie dann als Berater für Bayer/Monsanto tätig werden? Hatte ich nicht? Na denn..

      Da seien eine Pizza und ein Apfelstrudel danach gepreisen.
      Mahlzeit und an guadn

  31. Abfahrt
    Werter Don, mit Freude habe ich mich seit Tagen an Ihren Schilderungen ihrer TMT gelabt. Bin selbst in diesem Jahr mit dem Rennrad von Bayern an den Gardasee gefahren und freue mich beim Lesen und Bilderbetrachten über die Renaissance der Emotionen. Allerdings habe ich beim Video schon beim Kurvenschneiden gezuckt: „runter kann jeder“? Die wahre göttliche Freude erfährt man wortwörtlich doch nur bergauf. Berge statt Doping. Bitte fahren Sie weiter und vorsichtig. Auf Ihre Eroica-Serie freue ich mich jetzt schon. Kann erst 2017 dabei sein.

  32. Titel eingeben
    Nach den ersten zwanzig Verstößen gegen das Rechtsfahrgebot im Video wollte ich schon mit einer Beschimpfung von wegen StVO anfangen. Da fiel mir ein, das geschieht ja in der Republik Österreich. Als ich das erste mal mit einem Lastzug über den Fernpass fuhr 1977 staunte ich nicht schlecht, dass seit dem ersten Grand Prix-Sieg vom Niki L. das Rechtsfahrgebot bei den Alm-Öhmis aufgehoben wurde. Alle fuhren wie Niki, auch die 25 m Langholzzüge. Insofern ist der Fahrstil vom D.A. in bester Tradition des Landes.

    • Titel eingeben
      Das Rechtsfahrgebot in Österreich wurde erst durch den Einmarsch durch die Wehrmacht eingeführt, ist also voll Nazi.

  33. Zum Video:
    Viele Motorradfahrer auf der Gegenfahrbahn!

    Welche ebenfalls gern wie Sie die Kurven schneiden.
    Himmi hülf!

    Das kenne ich von Südtirol: Erst mit dem Fiat Bambino oder einer ähnlichen Rennsemmel kurz hupen, dann ums Eck zackig die Kurve schneiden. Die anderen werden schon …

    Nur: Ein Fahrrad in so einer Situation hat so gar keine Knautschzone …

    Tipp:
    Lassen Sie diesen Film wenigstens nicht Ihre Maman sehen.

    • Zutreffend beobachtet
      Fazmann wildert auch nach meinen Eindrücken zu oft auf der Gegenfahrbahn, in unübersichtlichen Kurven. Die Zentrifugalkräfte treiben ihn raus (keine politische Anspielung, bloß Phüsik ;–).

      Wenn da die von der temperamentvollen Taljugend gesteuerte Moto Guzzi auftaucht oder eines dieser rollenden, holländischen Verkehrshindernisse … droht die Bloggemeinde ihres letzten Hoffnungsschimmers verlustig zu gehen.

      Verborgene Neigungen „O schmölze doch dies allzu feste Fleisch“?!?

    • Die Persepktive ist in der Realität sehr viel besser als ein auf 60cm befindliches 28mm Objektiv. Das menschliche Auge hat 50mm Brennweite, das heisst, ich nehme beim Hinunterfahren nur ein viertel der bildfläche wahr, und ich bin die Strecke schon oft gefahren: Ich kenne da alle Kurven und weiss, wann ich sie einsehe.

      Kur, alles halb so wild.

  34. Downhill in a flying machine
    Lieber Don Alphonso, wieder ein Text gespickt mit reichlich Ironie, und wie letztens, so fand ich die Lektüre auch diesmal hilarious; die Bilder, wie gewohnt, perfekt.

    Zum Video: Diesmal keine Assoziation mit Goethe, sondern eher mit „The Magnificent Men In Their Flying Machines“. „Meister Wilhelm“ war zu Fuß unterwegs, die magnificent men sind geflogen – muss ja nicht perfekt passen, oder. Ich fand die Fahrweise schon ein bissrl riskant, nicht?

    Btw. Was stellt das Stuck-Drachen auf Foto 4 dar? Ist es ein Teil eines Bilder/Spiegelrahmens? Ich habe keine Vorstellung davon, wo es hingehören könnte. Schöne Arbeit.

    Btw. Vinschgauer, kennen wir hier am Nordpol auch. Ob der hier authentisch schmeckt, keine Ahnung. Am Laugengebäck fehlt oft das Salz oder ist nicht grobkörnig; der Geschmack ist selten optimal. Bei den Tiroler Teigtaschen musste ich googeln, köstlich.

  35. Neue Job-Okkasionen und Krawall in der ostdeutschen Provinz
    In der Werbebranche sollen Schutzsuchende nach der aktuellen Integrationsplanung als Werbetexter eingestellt werden.

    Die innovative Maßnahme soll neue Frische und orientalische Originalität in die verkrusteten, der Überalterung verschuldeten Strukturen der Branche einbringen, welche derzeit eine kreativfremde Stagnation durchleidet. Dem ist durch die Verjüngung und einen kreativen Schub in den degenerierenden Creative Genpool dringend Abhilfe zu leisten.

    Der begehrte „Golden Poodle for Exquisite Advertising Art“ geht an Morris, für den kreativen Werbetext für den Mini Clubman:
    „KOMBI. AUS NÜTZLICH UND WILL ICH.“
    getextet und gepostet von iPhone des jungen Werbepraktikanten Ahmed M. aus Afghanistan, frische 18 Jahre alt.

    @ Goodnight, Django und Deja@Heilbronn
    Sie können so etwas besser. Ich lache manchmal Tränen, wenn ich manche Posts von Ihnen lese. Thumbs up und Danke!

    ***
    Don’t worry, Bautzen. Wegen der linken Chaoten wurden Anfang 2014 weite Flächen des Hamburger Stadtgebiets um Sternschanze, Altona und St. Pauli zu einer Gefahrenzone erklärt. Grund für die Demonstrationen/Krawalle: Das linke Kulturzentrum Rote Flora, Lampedusa Flüchlinge.
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-01/hamburg-gefahrengebiet-stpauli
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gefahrengebiete_in_Hamburg_im_Januar_2014

  36. Danke für den Eindruck
    den Sie uns per Abfahrtsvideo gegeben haben.

    An sich ist es ja so, wer es so rasant erleben möchte, muß etwas geleistet haben, wie auch in so vielen anderen Bereichen des Lebens.

    Beeindruckender ist, dass uns Ihr Video ahnen lässt, was Sie bergauf geleistet haben.

  37. @ Renate Simon sagt am 16. September 2016 um 21:32 Uhr-und
    gab einen Wink per Link. Sehen Sie , Frau Simon, das ist auch der Grund, warum sich der Bettvorleger Sorgen um die absolute Mehrheit der CSU macht. Ich halte mir immer die Ergebnisse der AfD bei den letzten BT-Wahlen vor Augen. Respektable Zahlen, auch um die Seen westlich München, wo eher nicht das Pack wohnt. Die Leute, die bisher glaubten, daß in Bayern nicht Zustände wie am Cotti oder in Duisburg Einzug halten könne, sehen sich getäuscht.
    .
    Wo man hinschaut (und wir haben hier 40% migrativen Hintergrund) Provokation, auch seitens der schon länger Geschenkten und ihrem Nachwuchs. In der Masse brunzdumm-aber provokant.
    .
    Gestern war es, in unserer Kebapbräter-Faubourg, in der die einstigen traditionellen Flußschiffer als Bewohner durch allerlei Volks aus dem Vorderen Orient ausgetauscht ist. Kein Tante-Emma-Laden, dafür 4-5 Kebap-Salonu, 2 Wettbüros, Schichaladen mit angeschlossenem Alkoholverkauf. Zum Glück auch noch 2 Bäcker und 2 Apotheken, eine Metzgerei (noch nicht halal). Die bevorzugte Fahrschule für die mit Bienenkorb auf dem Haupt nennt sich hochtrabend „Akademie“.
    .
    Also, gestern, ich auf einem Parkplatz, zgl. wegen des Netto-Ladens bevorzugter Anlaufpunkt für juvenilmigratives Völkchen und allg. bedenklicher Zeiterscheinungen, auf meine Frau wartend, sah mit an wie einer dieser Bürschlein auf einem dieser bremsenlosen Zwergenfahrräder, leere Joghurdflasche in der Hand, einen Schlenker Richtung Gebüsch machte und mit ohne leere Flasche in meine Richtung zurückkam. Ich fragte den jungen Herren höflich, wo er denn den Abfall entsorgt hätte. Er war ehrlich und ich forderte ihn auf die Flasche in einen der reichlich vorhandenen Abfallbehälter zu entsorgen.
    .
    Sogleich hatte ich einen Halbkreis von 6-8 dieser Herrschaften im Halbkreis um mich herum, „hey, Alde was geddisch das an?“. Ich wies, natürlich völlig der Sinnlosigkeit meines Appells bewußt, auf die allgemein guten Sitten in unserem Land hin. Das lustige war dabei, daß die Burschen einen offenbar autochthonen Gruppenprimus dabei hatten, der meine Rede aufgriff und in gespieltem Verständnis für mein Anliegen mit gespielter Empörung dozierte „daß sich die Albaner, Türken und Tschetschenen doch gefälligst den deutschen Gepflogenheiten anpassen sollten.“ Dem jungen Herren, den ich dann in der weiteren Unterhaltung Professor nannte, gab ich zu verstehen, daß er womöglich eine großartige Zukunft als Streetworker, womöglich gar als Sozialwissenschaftler zu erwarten hätte.
    .
    333 Jahre ist´s her, sagte hier einer. Es wäre an der Zeit den Kahlenberg flächendeckend auszurufen. Die Polen wären immer noch an unserer Seite.
    (DdH)

    • SCHON IN VORARLBERG
      an @DdH:

      mann, sind sie mal vorsichtig, sie kennen ja den schlachtruf aus der frühen bundesliga: schiri, wir wissen wo dein auto steht !

      aber ganz im ernst, ja der Kahlenberg ist 333 jahre her. kommentar eines Salzburgers vorgestern dazu bevor die fleischstrudelsuppe kam:

      „damals kamen sie nur bis Wien, heute sind sie schon in Vorarlberg“

      damit haben sie endgültig die sprachgrenze der von der bayrischen Donau bis nach Meran dominierenden bayrischen dialekte überwunden und sind im alemannischen angekommen. siehe ja auch bei DvH wie schön das wort „geddich! ausgesprochen wird.

      obwohl in Stuben am Arlberg, als mein fahrzeug talabwärts stürzte dann doch in der so abschüssigen 60er zone zwei wachsame blaue standen, mich aber nach einen freundlichen „gruessts eich“ meinerseits und kurzer beschau sofort wieder laufenliessen.

    • DdH, alles, was uns lieb und teuer ist
      die LF hat jetzt (!!!) doch erkannt, dass ihr Satz vom letzten Jahr eine Leerformel ist, sie meint allerdings, durch ständige Wiederholung dazu wurde, sie versteht nun endlich, dass dieser Satz polarisiert.

      Mein Gott, hat das gedauert, es ist nicht zu fassen, mit was für einem Personal wir uns rumschlagen müssen. Der Herr lässt kein Hirn regnen, so sehr man auch drum bitten möchte.

      Ihre Nettoerfahrungen können andere nur bestätigen, auch bei mir im Dorf gibt es einen, bei dem man seinen Horizont doch ständig erweitern kann und muss. Aber warum wundern wir uns darüber, niemand weist Schranken auf, nicht einmal an der Grenze, geschweige im täglichen Umgang, Ihr Versuch der Erziehung ging gut, seien Sie froh, andere bekommen Prügel dafür. Und dann faseln irgendwelche Leute von Integration, die meinen aber wohl uns und es funktioniert ja. Ehe man sich in Gefahr begibt, umgeht man sie, so man kann und zieht den Kopf ein. Dass man sich so keine Achtung erwirbt, geschenkt, wer will schon die körpernahen Erfahrungen machen, die man dabei oft genug machen muss. Und so geht Tag für Tag ein wenig mehr verloren von dem, was die LF Deutschland nennt, das ja nach ihren Worten so bleibt wie es ist. Wenn die LF damit tote Masse meint, hat sie bis auf den zunehmenden Dreck recht, die Menschen allerdings ändern sich, ob sie wollen oder nicht.

      Unterdessen bereiten Brandenburg u.a. Länder Maßnahmen vor, um beim BamF die Unterlagen zu erstreiten, von denen Weise meint, es sei alles mit rechten Dingen zugegangen. Es sind so viele gefälschte Pässe im Umlauf, dass Weises Sicht schon sehr romantisch ist, also faktisch nicht haltbar.

      Die Polen halten uns für komplett verrückt und sind mit der Ansicht nicht allein. Würden wir uns wehren, könnten wir auf deren Hilfe hoffen, aber wer kauft die Bahnsteigkarte?

    • Sie hat es einfach nicht geschafft. Und weil es absehbar so hässlich bleibt – Renzi hat ja schon getobt, weil die Deutschen die Migranten aus Lybien einfach rüberbringen – wird das auch nicht besser.

    • nicht von hier?
      Der „Cotti“ ist der Kotti, soviel Zeit muss sein.

    • Dies Interview mit Ahmad Mansour lief gestern auf Phönix und beantwortet
      viele Fragen, wobei: es gibt keine gute Lösung mehr.
      Es sind einfach schon zu viele, eine Integration wird nie und nimmer stattfinden und war nie von „Flüchtlings-„seite aus angedacht.
      https://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/im_dialog:_ahmad_mansour_im_gespraech_mit_michael_krons_/1138596?datum=2016-09-17#

      In Österreich wurde eine Frau bestialisch ermordet, weil sie einen „Flüchtling!“ darauf hinwies, im Treppenhaus nicht zu rauchen. In einem Bus in D wagte man schon nicht, einen Rauchenden aufs Rauchverbot hinzuweisen. Und bei der DB gab es im ersten Jahr 1100 „registrierte“ gewalttätige Übergriffe auf Zugpersonal, Tendenz steigend.
      Also sind Sie vorsichtig, bei solchen „Hinweisen“ auf Recht und Ordnung in D – es kommt denen leicht in den falschen Hals.

      Wie viele in direktem Draht mit dem islamischen Staat oder sonstigen muslimischen Gruppen mit seltsamen Absichten stehen (siehe der abgedruckte Chat der letzten Worte von 2 Attentätern in einer Münchner Zeitung) ist hier unbekannt.
      Bekannt ist jedoch, dass jeder ein Handy hat und ständig gut erreichbar ist.

    • Rüberbringen und absetzen
      Wegen meiner manchmal etwas infantilen Boykotthaltung gegenüber den outlets des Bundespropagandaministeriums kann ich kaum nachvollziehen, was diese (oftmals von der Wahrheit) unabhängigen Medien zu Bratislava zu berichten wussten.

      Mir wurde vom ORF zunächst berichtet, dass Viktor Orban von einem Scheitern sprach, weil die Flüchtlingspolitik nicht korrigiert wurde. Und zweitens, Renzi sich geweigert habe, neben Merkel und Hollande zu stehen.
      Und der Grieche hat auch noch irgendwas gesagt, ich habe das bloß vergessen. Wahrscheinlich weniger wichtig.

      Ist schon eine tolle Sache, finde ich auch: im Mittelmeer rumschippern und der ganzen Welt tagtäglich seine Menschenrettungen vorführen. Und wenn die Presse wech ist, werden die Leute am nächstbesten Hafen an Land gesetzt. Der gehört halt zufällig meistens zur Italienischen Republik, und die Massen werden dann zur res publica italiana.

      Und die mit 170 Millionen zusätzlich gestärkten bulgarischen Schengen-Aussengrenzen sind auch nur Potemkin. Da soll ja niemand abgewiesen werden. Es geht nur darum, alle die dort A-S-Y-L buchstabieren können mit Willkommenskultur zu überschütten. Aber eben geregelt, also nicht schwarz (Entschuldigung!) sondern wohl-registriert ‚herein zu kommen‘ und Willkommen gehiessen zu werden.

    • Mit dem Segen der UN wird im Mittelmeer gerettet, was die Boote hergeben
      Operation Sophia wird erweitert, UvdL schickt 600 Mannen und zu was? Um Waffenlieferungen nach Libyen zu verhindern, der Staat ist ja so fragil… Wollte Merkel nicht mit der libyschen Regierung (Frage welche?) bezüglich Migranten verhandeln, die wollen aber wohl keine zurück nehmen.

      Es ist wirklich unglaublich, mit welchen Ausreden wie Waffen, Schleuser, IS uvm. Nato und EU dort operieren und dabei das größte Schleuserprogramm auflegen, das wir uns vorstellen können.
      Ganz im Sinne der UN, die schon 1990 darauf drangen, dass Europa infiltriert werden muss, Sutherland betonte das 2012 im BBC-Interview noch einmal deutlich. http://www.bbc.com/news/uk-politics-18519395
      Kann man der LF den GF-Posten nicht einfach so geben, müssen wir vorher wirklich halb Afrika aufnehmen?

      Dass Renzi sauer ist, hat mein volles Verständnis, wäre ich an seiner Stelle auch. Tsipras will endlich die Reparationszahlungen von uns, damit wäre Griechenland alle Schulden auf einen Schlag los, kann man ja auch verstehen, die kommen sonst eh zu nix.

      Agenda Bratislava, man kann gar nicht so viel essen…

    • @ Renate Simon
      LF: „Manchmal denke ich aber auch, dass dieser Satz etwas überhöht wird, dass zu viel in ihn geheimnist wird. So viel, dass ich ihn am liebsten kaum noch wiederholen mag, ist er doch zu einer Art schlichtem Motto, fast zu einer Leerfor-mel geworden.“

      Tja, sie wirft ihren Bürgern indirekt vor, dass sie das Wort „überhöht“, in ihn zu viel „geheimnist“ hätten. Was „geheimnist“ – ein Ausdruck, mit welchem sie beinahe schon ins Mystische abschweift, eigentlich bedeuten soll, bleibt wohl ihr Geheimnis. Sie meint damit wohl, dass der Satz von ihren Untertanen missdeutet und missbraucht wurde. Damit sagt sie de facto aus, dass der Ausdruck gar nie ernst gemeint war, doch ihr dummes Volk habe da etwas Diffuses hineininterpretiert.

      LF wird nie und nimmer zugeben, dass es ihr Scheitern ist, dass den Satz ad absurdum führt. Und dass sie angesichts dessen einen Satz, der daran erinnert, nicht wiederholen will.

      Bei den falschen Pässen und Doppelidentitäten bin ich wieder beim alten Thema: dem Vergleich zwischen den willkürlichen Kontrollen bei den Hartz-IV-Empfängern und den Bereicherern des hiesigen degenerierten Genpools.

    • @Deja le front en plis... "Dialog mit der Jugend"
      Auch wenn Sie in diesem freundlichen Forum schon mehrere Hinweise ähnlicher Art erhalten haben: Seine Sie bloß vorsichtig mit Worten und Gesten. Meiner Meinung nach haben Sie sehr viel Glück gehabt.
      Vielleicht sollten Sie sich entschließen, aus Vorsicht lieber eine Burka zu tragen und sich im Schweigen zu üben!

      Ich selbst verdanke bereits einen Krankenhausaufenthalt einem durchgedrehten Deutschen, der meinen couragierten Ordnungsruf für einen unmittelbaren Angriff gegen seine Person hielt und Dank eines besseren Anwaltes vor einem deutschen Gericht „im Namen des Volkes“ erstaunlicherweise für unschuldig erklärt wurde.

      Dass der Täter ein sturzdummer Abkömmling der hiesigen Oberbürgermeisterdynastie ist (früher nannte man derartige Erscheinungen „Dorftrottel“), erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, mir war vorher auch nicht bekannt, dass der Prügler mit seinen Waffen aus der demokratischen Stadtadelskaste stammt.

      Auch Richter haben soziale Beziehungen, die zu Gefälligkeitsurteilen führen können, so meine Erfahrung mit diesem Rechtsstaat.

      Er prügelt übrigens munter weiter, und macht auch vor Frauen nicht halt! Natürlich läuft er immer noch frei herum, er ist halt psychisch krank und nimmt immer schön seine Tabletten, wie sein Anwalt versichert.
      Da kann man nichts machen, außer weglaufen, wenn er kommt!
      Die Polizei ist nur noch genervt, wenn man das Thema dort vorträgt, und verweist auf die Justiz. Die hiesige Justiz ist nicht ganz so unabhängig wie ich es mir wünschen würde.

      Aber ich wollte Sie lediglich darauf hinweisen, dass es von dem Künstler Martin Kippenberger, der inzwischen schon ein, zwei Jahrzehnte tot ist, ein paar „schöne“ Bilder mit dem Titel „Dialog mit der Jugend“ gibt, die man sich ab und zu mal ansehen sollte, wenn man zu den Leuten gehört, die noch sehr angstfrei mit fremden Jugendlichen kommunizieren.

      Kippenberger leitete damals eine Kneipe in Berlin, wo er eines Abends zur Tür gerufen wurde, weil dort ein paar Punker keinen Einlaß erhielten, die genauen Gründe und der Verlauf des Gespräches im einzelnen sind mir entfallen.
      Ergebnis dieses „Dialoges mit der Jugend“ war ein ebenfalls mehrwöchiger Krankenhausaufenthalt Kippenbergers, der den seinen allerdings fotografisch dokumentierte. Wenn man diese Fotos gesehen hat, sinkt das Verlangen, Jugendliche zur Ordnung zu rufen, deutlich.

  38. Passo Continuo
    Immer noch kein einziger Bezug zu Dons schönem Titel-Wortspiel? Wäre vielleicht mal ein Thema für „Interkulturelle Erziehung“ unsererselbst, nicht wahr? Cf. https://de.wikipedia.org/wiki/Generalbass.

  39. Pingback: Der Ruhrpilot | Ruhrbarone

  40. Selbstunterschätzung
    ist genauso schlecht wie Selbstüberschätzung. Trotzdem hab ich mir Ihr Video nur ganz kurz angesehen, hab ich doch auch immer ein mulmiges Gefühl, wenn ich radfahrende Eltern mit dem Kinderanhänger
    ihre kostbare Fracht in Auspuffhöhe, den doch recht fragil gebauten Anhänger an Ecken außer Sicht hinterherschlingernd im dichten Großstadtverkehr kreuzen sehe (ist das denn nicht eher was für ländlich -flache Gebiete in denen ausschließlich Radler unterwegs sind?).

    • Ich kenne die Strecke auswendig und habe jede Menge Erfahrung mit solchen Abfahrten. Der Jaufenpass ist ein Kindrspiel gegen die Neureuth und andere Schotterpisten, die ich am Tegernsee jeden Abend fahre. Die allermeisten Unfälle passieren durch Rechtsabbieger im Stadtverkehr.

    • Schad, hab ich mir damals gedacht,
      und das wird jetzt auch schon wieder beinah zwanzig Jahre her sein, als ich vom Kottas aus der Tür kommend, erhöht auf den Stufen stehend, auf der Freyung einen stadtbekannten, nicht mehr ganz jungen, Narziß ein Rennrad besteigen sah, in Anzug und mit Aktentasche. Schad, jetzt hat auch das Radl seine Unschuld verloren.
      .
      Abbieger im Journalismus und auch in allen anderen ideologieproduzierenden Gewerben, vor allem deutlich nach rechts, sind außerordentlich selten und schnell aufzählbar. Der Pulk sind doch die vielen, vielen Lavierer die Regimewechsel elastisch aussitzen.
      Man duckt sich, man versteht, man greift nicht an. Schließlich will man den Job, und wenn man bereits was erreicht hat, den Status halten und wird erst wieder vor den nächsten Wahlen deutlich.
      Für Wähler ist das anders, die vergeben einen Auftrag zu einer aktuellen prima causa und bei der nächsten Wahl einen andren – wenn sie denken können.

  41. Hauptsponsor
    Das ironische ist, dass man diese kulturellen Interaktionen auch noch mit seinen Steuergeldern indirekt sponsort.

    Bezug nehmend auf die Wienbelagerungen wäre das so, als hätte man Jan Sobieski und Prinz Eugen dazu verpflichtet, das osmanische Heer zu beköstigen und zu bezahlen.

    • Ich würde denen keinen Cent für Übertragungsrechte geben, dann können sie schauen, wo sie bleiben. Es muss nicht immer die Villa am Tegernsee sein, Hasenbergl ist auch schön!

  42. Also, Spätableben?
    Natürlich wünsche ich Ihnen das Attribut aus dem Masthead.

    Wäre ich einer der beiden überholten Radfahrer, würde ich *nicht* denken: „Ah, da saust gerade eine im Grunde unsterbliche Kunstfigur an uns vorüber!“.
    Da dächte ich viel eher: „Oh Gott! Was für’n Lebensmüder!“

    Lassen wir mal 22 Millimeter breiten Luftdruck ohne Netz und doppelten Boden außer acht, dann erweckt der Straßenbelag kein grosses Vertrauen. Einmal inner Rinne … :-(
    Oder ein unachtsam weggeworfener Stein, ein leicht leckes Öltänkchen, oder eben *doch* ein entgegenkommender Überholer der seine Überholstrecke genauso wenig übersehen kann wie der Fahrradfahrer im Video die notwendige Kurvenverfügbarkeit.
    Oder einfach nur ein Kind, das auf die Strasse läuft … .

    Passen Sie auf sich auf, RM, und wenn nur wegen DA, auf dass er uns noch lange erhalten bleibe!

    • Ich hatte 38mm drauf, und dicke Schläuche – deshalb bin ich da auch so langsam. 14 minuten ist eher meine Normalzeit, diesmal bin ich hoch aufgerichtet quasi mit Luftbremse runter. Und was den Belag angeht: Man ist so schnell, man kracht einfach drüber weg. Das Rad an sich ist eine enorm stabile Plattform.

  43. Titel eingeben
    Haben Sie das wirklich alles zum Frühstück
    gegessen?
    Habe mir Ihre Abfahrt angesehen,
    ohne Gegenverkehr hätte ich da auch Freude dran.
    Danke für die Impressionen.

    • Ich hatte 1650 Höhenmeter am Vortag und 1900 an diesem Tag und war jeweils 7 Stunden in Bewegung. Da verbrennt man um die 5000 Kalorien.

  44. Bitte passen Sie auf sich auf
    Lieber Don,

    bitte passen Sie auf sich auf. Ich habe mir Ihre Abfahrt angeschaut. Ich habe mir so ein Video noch nie angesehen, und habe daher keine Vergleichsmöglichkeiten; aber ich bin ein langsamer Mensch, und solche Geschwindigkeit ist für mich wirklich beängstigend! Besonders verkrampft war ich, wenn Sie Gegenverkehr bekamen. Da hätte ich am liebsten irgendwie virtuell gebremst, oder wäre an den Straßenrand gefahren, mal zum Durchatmen. Seien Sie bitte vorsichtig. Natürlich sind Altersheime und Intensivstationen statistisch gesehen die Orte, an denen mehr Menschen sterben als sonstwo – aber doch bitte alles erst zu seiner Zeit (was bedeuten soll: vieeeeel später, mindestens erst in mehreren Jahrzehnten)…

    Liebe Grüße von der Kleinen Waldhexe

    • Es gibt da zwei Arten von Menschen. die einen bremsen und die anderen nicht. Wer bremst, fährt da erst gar nicht hoch. So einfach.

      Aber so langsam bin ich seit Ewigeiten keinen Berg mehr runter. Am Schatten sehen Sie ja, dass ich aufgerichtet, also quasi mit Luftbremse fahre. Da wird man nicht schneller als 80,90.

    • Da gibt's ganz andere...
      Hier ein Ausschnitt aus einem schönen Interview mit Walter Röhrl (der war halt immer etwas fixer unterwegs) im Mutterschiff:

      „Ich bin mal den Südsteiermark-Marathon gefahren mit Gerhard Zadropilek, der im gleichen Jahr Vierzehnter bei der Tour de France war, und in der Steiermark gibt es richtige Abfahrten. Wie du runterfährst, hat der Gerhard gesagt, das ist Tour-de-France-Standard. Damals gingen die Tachometer nur bis 99,9 Kilometer pro Stunde, und es hat immer geblinkt, wenn man schneller war. Für mich hat die Geschwindigkeit aber nie eine Rolle gespielt. Es ist mir immer um Perfektion gegangen. Ich habe nicht darauf geachtet, wie schnell ich bin, sondern immer nur auf die perfekte Linie – und habe mich dann erschreckt, wenn der Tacho angefangen hat zu blinken bei 99,9.“

      http://www.faz.net/aktuell/sport/formel-1/im-gespraech-rallye-legende-walter-roehrl-warum-schindest-du-dich-so-11109202.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

      Tolle Lektüre für Radsportenthusiasten.

  45. Kamera am Unterrohr,
    dann kürzlich diese Bedürfnisrohre in Nicht-VIP-Hubschraubern ohne das Abtrittmöglichkeiten (Bedürfnisse, was dachten Sie?) für Frauen wie die Kanzlerin und UvdL in diesen Tragschraubern verfügbar sind, Staatsdopingprogrammen, Steroidmonster, Eigenblutjunkie, Bad in Zwetschgendatschi, Demotivationsmonster, Fettbetondeckel, Vintschgerl, Spritzenpfuscher, Japanerin wie aus Porzellan, Mörderintensivstationen……Herrlich, dieses Wort-Sammelsurium.
    .
    Aber Achtung Don, bei derartigen angeknabberten Worten wie „Ziegelste….. “ Die Durchstreichung verleitete mich, eingedenk der kürzlich hier behandelten Hornviecher, hierin ein „Ziegensteiger“ herauszulesen. Wie noch gleich nennt man derartige Fehlleistungen des Hirns?
    .
    Tortengebirge, oh ja. Lege ich den vergleichenden Maßstab für einen Kuchenteller-Ø 2r = 20 cm an, so hat das Tortensück mindestens einmal „r“.
    .
    Die Fotos. Bei der Jungkuh mußte ich zweimal hinschauen ob es sich nicht um einen Bronzeguß handelt. Wunderschönes Tier. Die gelben Blumen = Topinambur (Helianthus tuberosus). Ein Korbblütler (Asteraceae) und zählt zur selben Gattung wie die Sonnenblume, hat insulinreiche Erdknollen die eßbar sind. Aus den Knollen kann ein klarer Schnaps gewonnen werden, der, in Maßen genossen, der Diabetes entgegenwirken kann. Schönes Wochenende. Sehne die Eroica herbei.


    • Ach das ist der ominöse Topinambur!
      Hab schonmal ein paar Knollen im Ullrich gesehen, mich aber nicht rangetraut, eingedenk dessen, was mir damals in Freiburg darüber erzählt worden war (~ „taugt nur zum Schnapsbrennen“).

    • Topinambur...
      …hat keine gefüllten Blüten, sondern einfache, möchte ich in aller Bescheidenheit anbringen. Hatte ihn mal im Garten, er hat nicht geschmeckt.

      Waas? Ich schreibe die Kommentare zu schnell? Ich?

  46. Titel einKlaus Goltsman sagte 17. September 2016 um 13:53 Uhr
    “ nicht von hier? Der „Cotti“ ist der Kotti, soviel Zeit muss sein.“
    .
    Déjà sagt, Gott behüte, zum Glück nicht von dort. Uns hier im Süden, zumal hinter dem Mond, ist es auch ziemlich schnuppe, wie das jetzt bei euch geschrieben wird. Aber =>
    .
    Schauen Sie mal, hat kaum Zeit gekostet ! „Die Schreibweisen für das Tor änderten sich mit der Zeit mehrfach, unter anderem von Cottbusserthor[2] über Cottbusser Thor, Cottbuser Tor,[3] Kottbuser Tor,[4] Cottbuser Tor,[5] Kottbuser Tor[6] zu Kottbusser Tor im Jahr 1930[7]. Seitdem wurde die Schreibweise nicht mehr verändert, obwohl die namensgebende Stadt sich mit „C“ schreibt.“
    .
    Nichts hat Bestand in der RHS, nicht mal die Schreibweisen. (DdH)


    • Das ist ein alter Witz, daß sich die nach den Orten benannten Straßen in Berlin mitunter anders schreiben als die Orte.
      Dito Johannisthaler Straße, wiewohl der Ort sich längst wieder Johannistal schreibt (sorgte vor ca. einem Jahr mal für Empörung, weil man ihr das h nehmen wollte).

  47. @djangohatnemonatskarte sagte am 17. September 2016 um 10:14 Uhr
    „mann, sind sie mal vorsichtig, sie kennen ja den schlachtruf aus der frühen bundesliga: schiri, wir wissen wo dein auto steht !“
    .
    Außerdem: „….siehe ja auch bei DvH wie schön das wort „geddich! ausgesprochen wird.“ Ha, Django, ich bin geradezu ganz unbescheiden Spezialist „in diese Spirache“. Kürzlich erwähnte ich sogar in einem Kommentar, daß ich in Hanglage oberhalb einer Sportanlage wohne, also fast täglich kostenlosen Unterricht in einer Sprache erhalte, mit der sich inzwischen auch Potsdamer Professor-Innen befassen.=> siehe nächsten Absatz (Frau Dr. multikulti Wiese)
    .
    Der Wissenschaftler heißt im „türkischen Slang“ bei DTN Professor Heiser Wieker, es dürfte sich aber um die Potsdamer Linguistin Heike Wiese handeln, die das Buch Kiezdeutsch – ein neuer Dialekt verfaßt hat. Beispiele der neuen Sprache:
    „Lassma Viktoriapark gehen, Lan. Ich weiß, wo die gibs. Abu, gib mal Handy. Ich bin Alexanderplatz. Wir gehen jetzt so ins Kino so.“
    .
    Und was Ihre Sorge „wäge meine Auto“ betrifft, verehrter Django, an dem ich während der Unterhaltung mit Deutschland zukünftigen Renteneinzahlern so lässig lehnte -und gerade dabei war Eros Ramazottis „Terra promessa“ (sic!) auf die Ohren zu geben, so war das unbegründet. Denn, in weiser Voraussicht vielleicht vor „große Bruda haud´sch auf Firesse“, manöverierte ich meinen Kraftwagen in den quasibeschuss-und auufklärungssicheren Kundenparkplatz jenes Orthopäden, bei dem Sich meine Gattin gerade gefühlt die dritte Stunde aufhielt.
    .
    So, jetzt wär´dees au g´schwätzt. Frei nach Freitag. Und „passo continuo“ dort unten in der westlichen Ostmark. Und übrigens, haben Sie „deitschen“ Klebstoff dabei, ich meine richtigen, zum Vorführen?

    • Veraltete Auflage.
      Korrekt: „Wir gehen jetzt Kino.“

      Wobei [jetzt] auch noch redundant ist und k.w. sein dürfte.

  48. Hühnergeschichten
    @Ghost – Juncker weiss es, Schulz weiss es nicht. Aber warum sollte Juncker meine Hühnergeschichte kommunizieren? Klüger war es von ihm zu sagen: “Wenn es ernst wird, muss man lügen” Das regte natürlich viele auf, die behaupten, selbst immer die Wahrheit zu sagen, obwohl auch sie die Hühnergeschichte kennen und sich lieber die Zunge abbeissen als sie zu kommunizieren.

  49. Allergisch gegen MSM
    In einigen angelsächsischen Medien erscheint heute diese Meldung:
    “German Chancellor Angela Merkel said policymakers need to counter populist „lies“ spread on social media and that voters who support the anti-immigration Alternative for Germany don’t reflect majority opinion.“
    „Right now it’s hard to reach some people with reasoning and still we have to keep trying again and again. I believe that we shouldn’t give up on people who are now casting a protest vote, but rather keep courting them with our policies.“

    Man könne also die Menschen nicht mehr mit Vernunft erreichen, aber man dürfe sie nicht aufgeben, sondern müsse das immer wieder versuchen, so LF.
    Politische Entscheidungsträger sollten daher gegen die in den social media verbreiteten populistischen „Lügen“ angehen.

    Zu viele Bürger haben also eine „falsche“ Meinung.

    Sollen offizielle Zensurmaßnahmen nun eingeleitet werden?
    Gibt es dazu Meldungen in den deutschen Medien?

    Die angelsächsischen Medien deuten LF‘s Äußerungen so, dass sie von ihrer bisherigen Linie der offenen Obergrenze nicht abweichen will.

    Es gibt auch viele internationale Berichte über eine CDU Wahlveranstaltung in Berlin vom letzten Mittwoch, in welcher 1.500 Menschen einer Rede von LF beiwohnten. Die Rede wurde von Buhrufen und Rufen wie „Merkel muss weg“ und „Hau ab“ begleitet.

    Weil ich gegen deutsche MSM inzwischen so allergisch reagiere, dass ich sie meiden muss, habe ich keinen Überblick darüber, ob diese Meldungen hier Beachtung fanden und wäre dankbar für eine Info.

    • Merkel muss weg, ja, das wurde gerufen,
      Ablehnung der Obergrenze durch die LF und dass sie uns für zu blöd befindet, um überhaupt nachvollziehen zu können, welch hehren Auftrag sie erfüllt, doch die Meldungen sind völlig korrekt. Wurde bei uns eher beiläufig und auch nicht überall erwähnt. Links kann ich grad nicht raussuchen, sind täglich zu viele, die ich speichere, ich würde mich dummsuchen.

      Dafür hat das Mutterschiff heute einen aufpeitschenden und auch diffamierenden Wahlbeitrag von Bahners
      http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/merkel-bashing-die-hilflose-kritik-an-der-kanzlerin-14437389.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    • Bahners hat halt eine andere Meinung. Ich würde auf das Clickbait nicht eingehen.

    • Clickbait, ich habe den Artikel und die Kommentare gelesen
      Ich kann doch nicht meckern, ohne zu wissen worüber, also…

      Lobeshymnen wurden natürlich mit grünem Punkt belohnt, waren aber arg in der Minderheit. Ansonsten Kritik an LF und Bahners.

    • Zu Merkel muss weg
      Ich habe noch ein ausgebleichtes Kohl muss weg T-Shirt im Schrank das mich daran erinnert das ich einst SPD-Mitglied und Wähler der Party war.
      Nach Dr. Helmut K. beglückte uns bekanntlich G. Schröder. Als phobischer Mensch befürchte ich natürlich das nach Dr. M. ähnlich unerfreuliches auf uns zu kommt.

      PS Das T-Shirt zeigte eine Person mit roter Schuhsohle. Diese sollte einen Tritt symbolisieren. Kohl muss weg stand in weisen Buchstaben auf rotem Grund darunter.

      Das Wahlplakat der CDU zeigte damals, wenn ich mich nicht irre. Dr.Kohl in einer Menschenmenge ohne jeden Text. ggf könnte das der CDU heute auch helfen. Dr. Merkel in der Mitte von Zugereisten.

      Was wäre dann zu wählen? Wer Dr.Kohl Tritte geben will würde anderen auch welche geben. Die SPD Anhänger erfuhren das später auf Grund der H-4 Regeln.

  50. Kleinlich im Kleinen oder oder doch lieber kleinlich im Großen?
    Hiroshi Ishiguro hat sich, als Experte in eigener Sache, selbst nachgebaut.

    Kann sein das der, also dieser Robotnik, mal die Radfahrerszene in der Gegend um den Jaufenpass aufmischt. Einfach nur so.

    Wieso der dann mit seinen Kumpelkopien bzw. Upgrades (Androide- männlich//Gynoiden-weiblich) vor einem Gasthof und lecker Torte sitzen sollte, erschließt sich für den Moment noch nicht.

    Allerdings ist man erst bei Industrie 4.0. Freu-Lust-Belohn- fürirgendwasmotivationen-algorithmen hoffen viele KI-Bastler ja noch auf den Schirm zu bringen. Erkenntnisvermögen‚ Einsicht‚ Verstand in so ein Dingens zu implementieren ist halt krass schwierig.

    Richtig lustig wirds, wenn so ein Teil widerspenstig ausruft: null Bock mir heute einen Schlips umzubinden und den Rasen zu mähen, ich diskutier das heut nicht aus, mein Vater Hiroshi kann mich mal!

    http://www.zeit.de/wissen/2013-07/kuenstliche-intelligenz-hiroshi-ishiguro-lebensgefaehrte-roboter
    https://www.youtube.com/watch?v=VibDIPna-n4

  51. Ja Don, ich weiß, ich schreibe .....aber colorcraze sagt vorhin
    „Ach das ist der ominöse Topinambur!“ Bei Ullrich? Ist das der Markt in der RHS? Schreck! Ich wechsle kurz ins Alemannische, da ich in Südbaden diese Pflanze kennenlernen dufte und sie später nach Wüttemberg entführte: No de Weggle, jetze au scho Tobinambur z´Berlin? Was sagt denn euer Catweazletierse dazu?
    .
    Nein, ohne Quatsch, der Schnaps ist eine echte Spezialität, aber apothekenmäßig gewöhnungsbedürftig. Er soll ja auch nicht wie der westniedersächsische Berentzen-Apfelkorn hinuntergeschüttet werden bis die Lichter ausgehen (waren die dortigen Trinkgewohnheiten…, Sie wissen, die Wahlschlappe der AfD, dort um Großenkneten, wo auch Berentzen und Da, da, da-Trio zuhause?)
    .
    Gekocht und dann wie Bratkartoffeln gebraten, na ich weiß nicht. Hatte das mal gemacht, mit eigener Züchtung. Allerdings war noch kein Frost drüber gegangen, oder auch schon zu viel. Ich besuchte nach Genuß des gebratenen Produktes meinen in KA studierenden Sohn, in Ettlingen wohnend. Das Auto mußte ich bereits vor seiner Wohnung unter heftigen Krämpfen im Sturzflug verlassen um grußlos und undefinierbare Laute von mir gebend seine Toilette aufzusuchen. Was dann kam erinnerte mich an das abschließende Wirkungsschießen der Divisionsartillerie der 10. PzDiv in Grafenwöhr, allerdings vor der Wende. Mir war das echt peinlich, da just seine Vermieterin bei ihm auftauchte. Wurde aber nonchalant überspielt.
    .
    Also, Hände weg ! Schnaps immer-Topi-Bratkartoffel nimmer.

    • Prepperfutter
      Topinambur ist ein signature prepper futter. Frostfest bleibt er dauerhaft im Beet und wird bei Bedarf geerntet. Kaum lagerfähig kann er weder geklaut noch requiriert werden.


    • Hahaha!
      Bi doch au vom Hochrhii.
      Allerdings schon ein Vierteljahrhundert in Berlin.
      Sie bestätigen meine dumpfe Erinnerung an das, was ein Freiburger mir mal über Topinambur und andere Pflanzen erzählte (er sammelte alte Kochbücher, speziell badische).

  52. Frage
    Wenn die Begrenzungspfosten in Italien so wie bei uns 50m auseinanderstehen, haben Sie vor der ersten Kehre (200m in 6 Sekunden) eine Geschwindigkeit von 120 km/h drauf. Aus der Zeit des Filmes (ich habe nicht bis zum Ende geschaut) von 17,21 Minuten und der Länge des Jaufenpass-Abstieges von rund 22 km ergibt sich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 77,6 km/h (bei 12 Kehren). Kann es sein, dass der Film ein bisschen zu schnell läuft (ich bin kein Erbsenzähler. Ich fahre auch immer mit Kamera und rechne aus Spass hinterher auf bestimmten Streckenteilen meine Geschwindigkeit aus. Es soll damit auf keinen Fall eine Unterstellung sein, Sie würden ein Verhalten wie die Athleten der Narkolympics an den Tag legen. Ist nur eine technische Frage wegen der Kamera)?

  53. Tierquälerei in Standbildern gefeiert
    Der keineswegs sachgerechten Tötung des letzten Lindwurms wird in manchen Regionen scheinbar immer noch gehuldigt. ggf kommen die Grünen in der Region deshalb auf keinen grünen Zweig. Da der Lindwurm in dieser Darstellung goldgelb ist könnte natürlich auch die fdp gemeint sein, was ich begrüßen würde. Danke das sie den Tatbestand dokumentiert haben der unserer Kultur nicht würdig ist.
    Zum Thema kulturelle Verunsicherung noch ein Hinweis. Im dlf hat ein Moderator (Vorwort zu is was?) kritisch bemerkt das eine Bäckerei Schockladenteilchen als Nigeriaschnitte im Laden kennzeichnete. Ich denke der Autor des Beitrags entdeckt eines Tages auch Berliner, Kasseler, Frankfurter und Wiener in Lebensmittelgeschäften und wird sich mit grausen abwenden – Ich nehme an Nigeria bezieht sich in dem Fall eher auf den Ursprung des Kakaos auch wenn die Elfenbeinküste zuletzt größter Produzent war.

  54. Wo Journalismus ganz unten angekommen ist:
    Leide, leider hier, in der FAZ: „Kritik an Frau Merkel ist frauenfeindlich.“ Doch, das steht wirklich in der FAZ!
    .
    Das ist so unfassbar dumm, dass man nur noch eines tun kann: aufhören, dieses Blatt zu lesen. Jetzt. sofort.
    .
    Ihnen, lieber Don, dennoch alles Gute für den weiteren Lebensweg!

    • Es ist eine Meinung unter vielen.

    • Die geschätzte Kanzlerin befindet sich halt in einem Zustand,...
      in dem man sich seine Unterstützer nicht mehr großartig aussuchen kann.

      Herr Bahners müsste allerdings klar stellen, ob er seine flammende Verteidigung in seiner Eigenschaft als Ehrenpräsident der Deutschen Organisation nichtkommerzieller Anhänger des lauteren Donaldismus verfasst hat.

    • E.R. Langen
      Der letzte Satz klingt wie eine Verabschiedung auf Nimmerwiedersehen, E.R. Langen.

      Wollen Sie etwa aufhören, diesen Blog zu lesen, und zu kommentierten, bloß weil der alte Mainkutter vom Kurs abgekommen ist? Der geht ja so schnell nicht unter. Auch nicht wenn einige der Herren Journalisten (JvB, PB) auf Grund gelaufen sind und ihre Balance vollständig verloren haben.
      Und das Kapitänskollektiv es irgendwie nicht zu merken scheint, wenn da ein paar losgelassene loonies wild in der Presselandschaft herumballern.

      Es hilft niemandem, nicht nur nicht der sinkenden Passagierzahlen beim alten Mainkutter, nicht einmal dem Ziel dieser absurden Parolen wie gestern (JvB) und heute. Es ist unvorstellbar, dass jetzt noch grössere Mengen von Passagieren auf das Muttischiff umbuchen, nur weil einige FAZ-Journalisten ihr Herz für die ‚tragische Figur‘ (H. Broder) entdeckt haben. Offenbar auch für den weiblichen Teil der A. Merkel, sonst könnte man ja nicht ‚Frauenfeindlichkeit‘ reklamieren.

      Das ist dann PC in der Endlösung: Man kritisiert eine Person, die aus beliebigen Gründen weiblich und Amtsträger ist; und muss sich anhören, diese beliebige Kritik sei frauenfeindlich. Auch wenn es gar nicht um eine Geschlechterrolle geht, ist das Kritisieren einer Frau einfach per se frauenfeindlich.

      „Und der Geist von Bratislava war ein Geist der Zusammenarbeit“

      „Es reicht [Pause]
      in einer Politik für Menschen nicht aus,
      zu wissen wer schuld ist.
      Es reicht nicht aus, um zu wissen wogegen man ist,
      sondern wir brauchen Lösungen, gute Lösungen
      die unsere Gesellschaft zusammenhalten“

      Zwei Texte, von gestern und heute, die sich eignen würden, im Deutsch- oder Gemeinschaftskunde-Unterricht analysiert zu werden.

      Es sind genau die zwei Texte, so wie der ORF sie gebracht hat, in zwei Sendungen.
      An beiden ist nicht wirklich etwas vollkommen daneben, aber beide sind auch nicht mehr als suboptimales Geschwurbel.
      Jedenfalls kann ich wenigstens darin keinen Grund ausmachen dafür dass jetzt noch zwei Menschen mehr Angela Merkel zu Füssen zu liegen scheinen.

    • @ Dippel
      „aus beliebigen Gründen weiblich“

      Das wäre dann Gender correctness und Befreiung „in der Endlösung“. Alles andere bloß ein Konstrukt, dem dysfunktionalen Hirn alter, weißer Männer entsprungen

    • Editieren
      Wenn es möglich wäre, würde ich den vorigen Post etwas editieren. Manche Ausdrücke sind zu stark geraten. Allerdings ging es mir über die Hutschnur, mit diesem Merkel-Artikel. Ich hätte nämlich garnichts dagegen, argumentierte ein FAZ-Autor als *Kommentar* wieso für ihn Angela Merkel ein Geschenk für Deutschland, Menschlichkeit, u.s.w. ist. So wie Kretschmann für ihre Gesundheit betet. Als persönliche Wertschätzung.

      Als Meldung ganz oben war es unsäglich, und unabhängig von „Es ist eine Meinung unter vielen“ für die FAZ eher peinlich. „Das turnt ab“ könnte man sagen.
      Leider nichts gelernt, heute die Anleihe an eine englische Redensart, wieder unter dem masthead, und wieder unterirdisch: ‚geht wählen, Leute, es ist superwichtig!‘.
      Und dann alle Parteien kurz dargestellt, Erfolge, Misserfolge, Perspektiven. Und irgendwie kommen am jeweiligen Ende alle Parteien als ‚irgendwie wählbar‘ aus dieser im Grunde interessanten Zusammenstellung heraus. – Halt, wo ist dabei die Partei, die um die 15 Prozent einfahren wird?
      Oder ist das die Message die einmassiert werden soll „Egal welche, aber bitte eine von diesen wählen. Sind doch alle irgendwo gut!“? Dann kann man das auch schreiben, bitte als Kommentar.
      Dieser Tage gibt es kaum ein Printmedium, das so schlecht wie unser aller alter Kutter ist, Meldung und Meinung getrennt zu halten.

    • Die Einschläge häufen sich, in der Tat
      Erst einmal DA Gratulation zu dieser sportlichen Leistung.

      Aber es stimmt. Die Printausgabe spiegelt den Konflikt zwischen Linksgrün gepolten Mehrheitsjouralisten und einer Minderheit Vernünftiger wider.

      Die ersteren sind erkennbar mental nicht der Lage die Zuwanderungskatastrophe richtig einzuordnen. Wie nach 1945/1989 ist halt die Wende halt schwierig wenn man mitgemacht hat. Und dann kommen Sätze wie:“es war doch nicht alles schlecht“ und der Kanzler/die Kanzlerin hat entweder nichts gewußt oder wollte nur das beste und Kritiker sind infam und man müsse doch differenzieren. Hatten wir alles schon zweimal.

    • @Sorte
      Danke. Sie haben mich verstanden.
      So sehe ich das nämlich: als reine Will-Kür-Entscheidung des jeweils Betroffenen. Nur so kann es funktionieren; das auf was wir mit PC derzeit zugehen: Jeder entscheidet für sich, wo er sich wie und als was sieht.
      Objektivität spielt keine Rolle mehr. Noch ein paar Jahre, und ich schmiere mir Schuhwichse ins weiße Männergesicht und definiere mich selbst als minderjährige Fluchtlinga aus Eritrea.
      Das wird man mir als unausweichliche Konsequenz der jetzigen Entwicklung nicht versagen können, weil ich sonst vor Gericht gegen diese Unterdrückung vorgehen kann. Wenn ich mich sexuell total so fühlen kann, wie ich will, warum nicht auch bei Ethnie, Alter, Geschlecht, Hautfarbe?
      Auch deshalb die Endlösung, weil wirklich am derzeit natürlichen ‚Ende‘ der Logik: man definiert sich zu 100 Prozent selbst.

  55. Glückwunsch zum sportlichen Schutzengel
    Also zumindest im Video kam es doch recht abenteuerlich rüber – bei einer Kurve hab ich glatt leicht gekreischt… aber ich sitze halt gern am Steuer, beim Zusehen gruselt es mich mehr. Jetzt bin ich einfach froh, dass ich wohl noch weitere Berichte von Ihnen in der Zukunft erhoffen darf.
    Auf die Kreuze bin ich sehr gespannt, kommt auch die lustige Empörung über die gefährlichen Personen, die eins ersetzt haben? Pädojournalism at its best.

    Sehne mich zurück nach den Zeiten, in denen mir der Ausgang der Berlinwahl hauptsächlich egal war. Habe eigentlich gar keine Lust drauf, mich über Leute aufzuregen, die da allen Ernstes SPD oder Grüne wählen.
    Kennen Sie eigentlich diesen Wahlspot der SPD?
    https://m.youtube.com/watch?v=H23jvzzBQJU

    Hat ja kaum Verbreitung (zum Glück für die SPD). Hat mich sehr an HRCs deplorables erinnert. Scott Adams nannte es treffend den womöglich ersten linguistic suicide kill shot. Der Geist ist der selbe.

    • Warum?
      In Mecklenburg-Vorpolen hat es doch auch geklappt. Für die Grünen.
      Da bestand eigentlich das gesamte Wahlprogramm daraus, gegen die AfD zu Felde zu ziehen, und all den dummen Bauern in ihren dummen Dörfern einzuhämmern dass MV keine Nazis will.

      Irgendwie hat auch der vorletzte Parteidödel schon gemerkt, dass die allerschlechteste Wahlwerbung ist, einen Angstgegner in die Pfanne hauen zu wollen.
      So dumm waren nämlich dann die dummen Bauern im dummen MV gar nicht, und haben sich an den Kopf getippt, und gefragt, was das denn wohl für eine Politik für sie und für die nächsten 4 Jahre geben soll, wenn da ziemlich ausschließlich ziemlich pubertär gegen die AfD gerüpelt wird.

      Bedauerlicherweise, würde ich sagen, hat die SPD das nicht als Hauptwahlkampf-Clip verwendet. Es wäre zu meiner Zufriedenheit gewesen.


    • Bedauerlicherweise, würde ich sagen, hat die SPD das nicht als Hauptwahlkampf-Clip verwendet.
      Müller der Jesuitenschüler (sorry, aber auf den Gedanken komme ich jedesmal, wenn ich den sehe) schon, gestern abend.

  56. Ich glaube,...
    es wird allmählich spannend. Die Spaltung der Zivilgesellschaft ist das eine; dass aber staatliche Institutionen einander mit dem Anlegen von Daumenschrauben drohen, ist neu:

    „Brandenburg will als Konsequenz aus den Vorfällen rund 18.000 Datensätze des BAMF beschlagnahmen lassen. Man wolle so erfahren, wer genau ins Land gekommen sei, sagte Brandenburgs Generalstaatsanwalt Erardo Rautenberg im rbb. Es handele sich um die Unterlagen jener Flüchtlinge, die von September bis Dezember 2015 nach Brandenburg gekommen seien. Das BAMF verweigere die Herausgabe der Daten und begründe dies mit fehlender Verhältnismäßigkeit.“ (Quelle FAZ).

    Ich bin auf den Fortgang gespannt, insbesondere angesichts der mehr als dubiosen Rolle des BAMF (und einer ganzen Reihe anderer stattlicher Akteure) beim Befördern der Flüchtlingskrise bzw. beim effektiven Einrichten und monatelangen Betreiben der „Balkanroute“:

    „Im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise geriet das Amt zunehmend unter Druck. Sowohl der Rückstand an rund 250.000 unbearbeiteten Altanträgen auf Asyl als auch folgenschwere Missverständnisse über Ankündigungen zur möglichen Aussetzung des Dublin-Abkommens im Zuge der Krise, trafen in Deutschland und bei anderen europäischen Staaten auf Unverständnis.

    Vor der Ankündigung waren aus dem BAMF interne Papiere des Amtes der Organisation Pro Asyl zugespielt worden, in denen ein veränderter Umgang mit Flüchtlingen aus Syrien erörtert wurde. Medien gaben bekannt, dass gemäß einer internen Leitlinie des BAMF auch Flüchtlinge aus Syrien, die in Deutschland Asyl beantragt hatten, entgegen dem Dubliner Übereinkommen künftig nicht mehr in jene EU-Länder rückgeführt würden, in denen sie zuerst registriert worden waren. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums sei „davon auszugehen, dass syrische Flüchtlinge von nun an fest damit rechnen können, in der Bundesrepublik bleiben zu dürfen“.

    Das Amt sah sich schließlich gezwungen, in einem Tweet am 25. August 2015 anzukündigen, dass das Dublin-Verfahren syrischer Staatsangehöriger zum gegenwärtigen Zeitpunkt faktisch nicht weiter verfolgt werde. Beobachter schrieben dieser Nachricht einen bedeutenden Anteil an der Erhöhung der Zahl der Flüchtlinge zu, die sich auf den Weg nach Deutschland machten.“ (Quelle Wikipedia).

    Wäre ich Verschwörungstheorien zugeneigt, könnte man fast annehmen, dass die angeblich urplötzlich und unversehens hereingebrochene „Krise“ sich nicht naturkatastrophenartig entwickelt hat („waren aus dem BAMF interne Papiere des Amtes der Organisation Pro Asyl zugespielt worden“), sondern durch das absichtsvolle Zusammenspiel von NGOs und sympathisierenden staatlichen Akteuren (man denke an die langjährige Verbandelung von Altmaier und Pro Asyl) zumindest befördert, wenn nicht sogar ausgelöst worden ist.

  57. WESTLICHE OSTMARK UND DER KLEBSTOFF
    @deja

    die lage dort ist top, topfenstrudel mit vanillesosse ist immer noch unschlagbar, wo denken sie hin ! die wahlumschläge sind ja auch mit „em mählbepp zom zuakleba“ es gibt andere, drängendere probleme:

    kaum hatte ich – natürlich im vergleich zu grossmeister DON sehr langsam – den Sölkpass bestiegen (hier kann ich mithalten mit DON, mit dem ältesten meiner fahrräder, geschätzt aus 1997), wenn trifft der radelnde urlauber in den tiefen der grünen Steiermark, richtig sie erraten es: Reutlinger, keine Heilbronner, und sogar noch nette und freundliche

    ja, der volksstamm wird nicht ernstgenommen, vor allem ja in der sog. Landeshauptstadt, John Wayne stellt ja richtigerweise fest, da hätte sich viel verändert:

    https://www.youtube.com/watch?v=xJ12cte4Gw8

    gipds des au fir Heilbronner oder Weinsberger ? und tritt der schwiegesohn vom Wolfe da auf ?

  58. Titel eingeben
    Stramme Leistung, tolle Fotos. Eine Frage bleibt: Wieviel Kilos verloren ??

  59. Pressesprecherkarriere
    @Renate Simon (18:16) – Dieser Artikel von Herrn Bahners hat mich auch erstaunt. Ich habe mich gefragt, ob es ihm bei der FAZ langweilig wird und er auf die Stelle des Pressesprecher für Frau Merkels nächste Position setzt.

    • Bahners ist heute mit der Heiligsprechung der LF nicht allein
      @Lisbeth Heuse

      ich las noch irgendeinen Beitrag nebenan, bei dem mir doch Zweifel an der Kritikwilligkeit des Mutterschiffs kamen. Da mir das heut alles zuviel wurde, habe ich den Link nicht auch noch gespeichert.

      Ob der Herr eine Pressesprecherkarriere anstrebt, entzieht sich meiner Kenntnis, nach welchen Kriterien die LF solche auszusuchen beliebt, ebenfalls. Aber wenn ich mir den ohne Kündigung vom ZDF gegangenen anschaue, kommt nur der Typ Muttis Liebling in Frage. Brav und bieder, des Widerspruchs nicht fähig, zwischendurch von Unsicherheiten geplagt, die ihn sprachlich stolpern lassen.

      Bedenken wir, nicht unbedingt wohlwollend, dass morgen im RHS gewählt wird, das Feuilleton im Mutterschiff auf seine Art Wahlkampfhilfe leistet. Es darf bezweifelt werden, dass die Sexismus-Beschimpfung des Wählers hilfreich sein wird, da das Subjekt doch wohl eher ein Neutrum ist.


  60. Kann nicht klagen, hatte einen lustigen Abend mit dem Duo „Berliner Pflanzen“ und Otto-Reuter-Couplets und Claire-Waldorff-Songs.

    Fazit: „in 50 Jahren ist alles vorbei.“
    Is so.

  61. Wer im Glashaus sitzt...
    „Following the withdrawal of the Romans from southern Britain after 410, the remaining population slowly adopted the language, customs and beliefs of the Germanic Angles, Saxons and Jutes. Much of the process may have been due to cultural appropriation, as there was a widespread migration into Britain. The people who arrived may have been relatively small in numbers and aggressive towards the local populations they encountered.“

    (Wikipedia)

  62. Titel eingeben
    Die Kamera gibt nicht die Perspektive des Fahrers wieder, weil sie zu niedrig montiert ist. Deswegen sind die Vorbehalte wegen des Gegenverkehrs nicht unbedingt zutreffend. Ich empfehle datakam.com mit ordentlicher russischer Militärtechanologie in Sachen Weitwinkel und Positionsdarstellung (GPS und Glonass). Das Gerät hat zwei SD-Karten, eine davon kann man immer dem Polizeikommisario aushändigen. Das Ding hat einen Magnetfuß, den man auch schnell auf die Kommissarios (von links) drehen kann. Ein Beschleunigungssensor ist integriert, auch die Speicherung der Kommentare des Fahrers. Wäre doch gelacht, das Kommentariat könnte nicht die Fahrmanöver des Blogbetreibers dokumentieren. Ich habe so ein Teil seit Januar in meinem Lieferwagen.

  63. Titel eingeben
    Auf die Gefahr hin, daß ich mich wiederhole (man wird nicht jünger und auch nicht mehr klarer – könnte also ggf gelöscht werden)

    Lange nachdem Karl May durch die Eggentaler Schlucht zum „Wilden Kurdistan“ inspiriert wurde, aber auch einige Zeit, bevor eben dieses Wunderwerk italienischer Straßenbaukunst für immer gesperrt wurde, habe ich es viele, viele dutzend mal radfahrergefährdend durchfahren.

    Man muß dazu folgendes wissen: unter den Alpenanrainern besitzt Italien die längste Tradition des Straßenbaus. Die Römer haben ihre Wege in Richtung Norden dem Geländeprofil angepasst. (Und nicht wie heute die Schweizer und Ösis einfach geradeaus gesprengt)
    Das haben italinienische Ingenieure aller folgen Epochen beibehalten.
    Kriegsgefange aus beiden Weltkriegen, insbesondere aus dem Zweiten, haben in Südtirol unter italienischer „Anleitung“ Straßen angelegt, die unverkennbar der römischen Tradition folgen.

    Zurück zum Eggental: Erst hinten im Auto, dann neben Papa, dann mit der eigenen lahmen Gurke – und schließlich mit dem eigenen 911er. Um nichts – wirklich um gar nichts – möchte ich diese leicht angetrunkenen Fahrten spätabends außerhalb der Saison hoch zum Karersee missen!
    Zum Glück kam mir nie ein Don ohne Licht entgegen. Alle anderen konnte man weit voraus anhand ihrer Scheinwerfer ausmachen (in der engen Schlucht auch in den noch engeren Kurven). Die Straße gehörte also mir allein.
    Fenster und Schiebedach geöffnet – Ramones aus den Boxen und das Motorengebrüll in 3D von den Bergwänden. Die Fahrt dauerte normalerweise (mit Beifahrerin) 40 Min. In solchen Nächten halbierte sich diese Zeit aber der Spass vervierfachte sich.
    Kindisch, was?
    Ich fands so geil, wenn ich dann über der Garage in unserem Haus lag, und beim Einschlafen unter mir das Geknister des sich langsam abkühlenden Motors hörte.

    Tjo, bin halt auch damals mit dem Radel höchstens zum Bäcker gefahren :-)

    • Nö, nicht kindisch
      genauso musste es sein. Nun hatten wir in Ostwestfalen nicht solche Berge zu erklimmen, aber die Straße rauf nach Bergkirchen mit Serpentinen machte so rum oder runter zu einfach Spaß. Noch mehr Spaß machte es, Ortsfremde durch die Kurven zu scheuchen, ist unfein, ich weiß, trotzdem. Übrigens absolviere ich auch die Fahrt zum Brot aus dem Bauernladen im Auto, wäre anders schon mühsam weit, früher buchstäblich jede zum Zigarettenautomaten und natürlich die 200 Meter zur Arbeit. Da wir immer schneereiche Winter hatten, mein Auto vorm Haus dicht an der Hecke parkte und durch Schneewehen bis zum Dach verschütt war, habe ich das jeden Morgen freigeschaufelt, um dann zur Arbeit zu fahren. War schon reichlich bekloppt, aber schön.

      Autofahren machte einfach Spaß und auch heute noch fahre ich gern, wäre ohne Auto hier völlig aufgeschmissen, hier jibbet ja nix fürs tägliche Leben.
      Ich könnte mit Hackenporsche im Schlepp mit dem Bus rauf ins Dorf, umsteigen in die Bahn, um in die „Einkaufsmeile“ zu gelangen, aber für das Geld schaffe ich das locker mit dem Wagen wesentlich angenehmer und schneller. Ganz sportliche machen das zu Fuß, aber sportlich war ich in diesem Leben noch nicht, ich sah bloß immer so aus.

  64. Interessant übrigens auch die Begründung...
    für den Antrag auf Beschlagnahmung durch Generalstaatsanwalt Rautenberg (nebenbei: SPD): „Ich will wissen, wer genau im Land ist, und ich möchte mir, wenn etwas passiert in unserem Land, nicht vorwerfen lassen, dass ich nicht alles vorher hätte unternehmen können.“

    Da zeichnen sich die Konturen künftiger Sündenböcke für ein deutsches Nizza oder Bataclan ab.

  65. @Renate Simon, 17. 09, 16:14
    Ein wirklich aufschlussreicher Link mit dem Herrn Sutherland, doppelt wertvoll, da aus seriöser Quelle:

    http://www.bbc.com/news/uk-politics-18519395

    „The EU should „do its best to undermine“ the „homogeneity“ of its member states, the UN’s special representative for migration has said.

    Peter Sutherland told peers the future prosperity of many EU states depended on them becoming multicultural.

    An ageing or declining native population in countries like Germany or southern EU states was the „key argument and, I hesitate to the use word because people have attacked it, for the development of multicultural states“, he added.“

    Andere Schnipsel des Textes belegen, dass man offensichtlich nicht mehr zu obskuren Kopp-Verlag-Schriften greifen muss, um bei der Erwähnung bestimmter Stichwörter nachhaltig ins Grübeln zu geraten:

    „Mr Sutherland, who is non-executive chairman of Goldman Sachs International and a former chairman of oil giant BP, heads the Global Forum on Migration and Development , which brings together representatives of 160 nations to share policy ideas.“

    Mr Sutherland, who has attended meetings of The Bilderberg Group , a top level international networking organisation often criticised for its alleged secrecy, called on EU states to stop targeting „highly skilled“ migrants, arguing that „at the most basic level individuals should have a freedom of choice“ about whether to come and study or work in another country.“

    Letzteres dürfte exakt das sein, was unter staatlicher Obhut über Monate hinweg in D stattgefunden hat.

  66. Aufstieg als Ausflug
    Komisch, dass Leute, die sich für ihren Aufstieg derart abbuckeln mussten, alles riskieren, um möglichst schnell wieder unten bei Ihresgleichen zu sein. Ich würde es andersherum machen: Gelegentlicher kurzer Abstieg in die Niederungen – und dann schnell zurück an den Platz, an den ich hingehöre.

  67. Imkommendenjahr gibt's dann eine Uphilldokumentation, bewusstganzlangsam, Kleinervorgeschmack hier:
    https://studio.stupeflix.com/v/lagdXjcxoTft/

    und vorerst noch ohne Eingeflochtenejapanerinnenundderensonderausstattungsfahrräder, lieblächel…

    (Und nein, liebe Renate Simon, ich fahre NICHT rückwärts – nehme nur wieder meinen Lieblingsplatz im Auto meiner Eltern ein – knieend auf der Rückbank schau ich durchs Heckfenster hinaus – Obligatorischekindersitze gab’s in Jenergrauenvorzeit auch noch nicht…)

  68. Extra für Django (und verflixt, mir sind schon wieder 2 "unvollendete" entglitten. Was mache ich
    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die werten Mitstreiter hier unser Privatgeplänkel mit Republikverteiler interessiert, aber wenn Sie Wert auf Wolfes „beau fils“, jaja, so nennen die Franzosen diese „affinitas“, wobei ich mir jetzt gerade innerlich schmunzelnd an das Ende des zweiten Wortes eine in Frankreich selten benutzte „lettre“ imaginiere.
    .
    Was die Stimmnachbildung dieses Herren anbetrifft, so traue ich das dem dodokay ohne Zweifel zu. Ob jener die passende Mimik zustande brächte, wage ich zu bezweifeln. Aber, jetzt mal ganz ernsthaft. Wir= Sie, ich, Frau Simon etc. sollten uns da nicht zu weit lästerhaft über die Brüstung der gegenläufigen Heilbronner Freitreppe am Rathaus lehnen. schon gar nicht mit > 4 Viertele Trolli (für Don: Tirolinger) mit Lemberger. Der Mann wird, so sagt man bereits, als Kronprinz gehandelt. Dynastisch weiß ich das jetzt nicht recht einzuordnen, aber Innenminischder des Südweststaates ist er ja schon mal. Und Innenminischder verfügen von Haus aus über sekrete Möglichkeiten in subtilster Weise gegen unliebsamaufmüpfige Unterthanen vorzugehen.
    .
    Mir reicht es, daß ich sein strahlendes Antlitz in einer dieser kostenlosen Werbezeitungen, die am Wochenende die Briefkästen verstopfen, gesehen habe. Auf das lokale Schmierblatt „HSt“ verzichte ich. Diese Zeitung hat immer noch das Niveau, von dem ich hier im Forum vor einigen Monaten einmal eine Lesekostprobe aus dem Jahre 1938 anlässlich des Besuches von 800 Fiat-Mitarbeitern aus Italien in ihrer Niederlassung Heilbronn zum besten gab.
    .
    Also, wenn Sie, lieber Django Wert auf die Sichtung dieses Mannes legen, so empfehle ich die beigehefteten Link abzusuchen. Der unterste Link beinhaltet eine Webcam vom Marktplatz, also wenn Sie sich die Zeit nehmen möchten.
    Übrigens, das aktuelle Don-Sujet „irgendwas mit Radfahren“ wird beim zweiten Link aufgegriffen

    http://www.heilbronn-marketing.de/hn_content.asp?hmg=2xx351xx0xx0xx0&lang=01
    http://www.heilbronnerland.de/News/details/Heilbronner-Weindorf-2016
    http://www.weindorf.biz/
    .
    (gez.: DdH)

  69. Was die Ausgewogenheit angeht, ...
    muss man ja doch eine Lanze für die gute alte Tante FAZ brechen. Auf einen verblasenen Bahners-Artikel kommen drei vernünftige wie der exzellente, glasklar nüchtern die verfahrene Situation analysierende Text von Renate Köcher, die aus ihren Daten auch die richtigen Schlüsse zieht (anders als ein Herr Güllner (Forsa/SPD), der die seinigen so lange massiert und umdeutet, bis sie wieder in seine Weltanschauung passen.)

    Wer ausschließlich in seiner Filterblase wohnen will, muss halt mit achgut oder Tichy vorlieb nehmen. Auf die Dauer auch etwas eintönig.

    Bahners speziell ist bei mir bereits seit 2011 definitiv unten durch, als er mit seiner kritiklosen Islamlobhudelei und -anbiederei „Die Panikmacher: Die deutsche Angst vor dem Islam“ Leuten wie Hamed Abdel-Samad und Ayaan Hirsi Ali niederträchtig in den Rücken fiel. Wohlverdient rangiert dies vergessene Werk mittlerweile auf Platz 180.619 der Amazon-Bücherliste.

    Interessanterweise endete in just diesem Jahr auch seine Tätigkeit als Feuilletonchef der FAZ. Anschließend war er Korrespondent in New York, „wo er der Blue Hill Troupe beitrat, einer Kompagnie von Liebhabern musikalischer Komödien, und als Dragoner in der Oper „Patience“ von W. S. Gilbert und Arthur Sullivan auf der Bühne stand“. (Selbstauskunft).

    Seit 2015 fristet er verdient sein Dasein als Schadmünchner, von wo aus er regelmäßig zuweilen durchaus lesenswerte Blogbeiträge verfasst („Münchner Kulturtagebuch“), die nur leider im Gegensatz zu Dons hochfrequentiertem Tummelplatz regelmäßig keine einzige Lesermeinung hervorrufen und damit kaum Traffic generieren dürften. Da kann man dann schon etwas säuerlich und verschroben werden.

    • Für oder gegen wen?
      Perkeo,

      keine Ahnung für oder gegen wen Sie das schrieben. Sollte ich da irgendwie im Dunstkreis sein, würde ich Ihnen heftigst widersprechen wollen.
      Ich liebe Freiheit, Presse- und Meinungsfreiheit. Allerdings möchte ich schon, dass die Presse säuberlich unterscheidet zwischen einer faktischen Meldung und einer persönlichen Meinung.
      Und in dieser Kategorie ist die FAZ upside down and inside out.
      Faktisch ist es nämlich nicht egal, wer eine Massenschlägerei angefangen hat, oder ob Kanzler*-Kritik ‚frauenfeindlich‘ ist, oder ob die Flüchtlingskrise vorbei und überstanden ist. Und wenn, dann bitte mit Zahlen belegen; und nicht mit derzeit niedrigen Ankommendenzahlen. Es leben noch hunderttausende in Auffanglagern in Griechenland, Italien, inklusive einem dort direkt am Bahnhof. Und die Probleme in den Schwimmbädern sind auch noch nicht vorbei.

  70. Titel eingeben
    @melursus 22:31 meine tombinampur aufgenommen am 8.5.14 um 8.10 und die 2. aufnahme am 9.5.14 um12:55 ließ ich erst mal in einem yoghurteimer wurzeln schlagen leider konnte ich den pflanzenwuchs nicht mehr weiterverfolgen einziger zeuge war die schwarz-weiße katze

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