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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Bunte Kinder, deren Eltern es einmal schlechter haben sollen

| 381 Lesermeinungen

Friede den Palästen.

Bunt. Was soll man da noch antworten. Wir sind hier bunt. Da kann man nicht antworten, man wäre gern einfarbig. Bunt ist gut, einfarbig ist, wenn es um Menschen geht, rassistisch. Bunt ist als Begriff so positiv aufgeladen, dass keine Verneinung etwas Gutes in sich tragen könnte. Bunt ist als Leitbild im Journalismus präsent, selbst wenn dessen Träger fast durchgehend weisse, privilegierte Bürgerkinder und damit als Gruppe fast so unbunt wie der der Ku Klux Klan sind, der auch gerne anderen Leuten die Hütten anzündet. Bunt ist schön, bunt ist vielfältig, bunt ist lebenswert, und wenn Gesellschaften und Firmen und Städte bunt werden, werden sie auch besser und erfolgreicher und alle haben mehr. Das sagt auch Team-Gina-Lisa Schwesig. Wer bunt ist, muss nicht mehr argumentieren. Wer über Buntes schreibt, muss nicht mehr kompliziert recherchieren. Zum Glück sind alle meine Wohnungen bunt, sehr bunt, teilweise bunt wie ein explodierter Punschkrapfen, was bunte Menschen darüber hinweg täuscht, dass ich nicht jedes Bunt unhinterfragt haben will.

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Meine Erfahrungen mit Bunt sind – durchwachsen. Weil Bunt so einfach ist wie früher “Bayern“ für die CSU und “Sozialismus“ für die SED und ihre STASI-Spitzel. Weil man mit vier Buchstaben so auf der richtigen Seite sein kann, wie sonst nur mit den vier Buchstaben “Nazi“ gegen andere, verwenden das Wort auch komische Leute. In Augsburg war ich auf einer Anti-AfD-Demonstration, wo auf einem Schild “bunt“ neben einem Todeswunsch stand. Vielleicht bin ich auch etwas empfindlich, aber der Gedanke, dass Buntheit durch das Beseitigen Minderbunter gefördert werden könnte, missfällt mir. Seitdem bin ich in meiner bunten Wohnung wachsam und achte darauf, wenn bunte Menschen weniger Bunte zum öffentlichen Abschuss freigeben, weil sie nicht bunter sein und eine Migrantenunterkunft neben sich haben wollen. Natürlich gibt es da auch positive Verhaltensanweisungen: Der bunte Mensch, das lese ich in den migrationsfreundlichen Medien, möchte doch bitte ein Zimmer frei räumen. Ältere könnten davon profitieren! Die wohnen doch ohnehin in viel zu grossen Wohnungen. Bunt macht da das Leben schöner.

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Manchmal aber scheint durch, was damit wirklich gemeint ist. Manchmal sind auch Bunte sehr ehrlich, und dann sind sie auch nicht netter als der Nörgelrentner, dem die Kinder zu laut sind. Dann entdecken sie etwas, das ihnen nicht passt, und werfen es anderen Bunten zum Frass vor. Verena Mayer von der Süddeutschen Zeitung ist beispielsweise eine Journalistin, die sehr viele bunte Themen schreibt, von Team Gina Lisa bis zu multikonfessionellen Gebetsräumen – für einen derartigen Beitrag bekam sie gerade einen Diversitätspreis der EU. Auf ihrem Twitter-Account zeigt sie aber auch mitunter, was ihr weniger gefällt, und gibt der Erwartung Ausdruck, dass gewisse Lebensziele und Wünsche schlecht aufgenommen werden: Der Drang, Wohnungssuchenden zu helfen, die sich wegen erfolgreicher Kinder auf 120 m2 verkleinern wollen, dürfte sich ja in Grenzen halten.

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Es geht da um eine öffentlich aufgehängte Wohnungsannonce, die sie abgelichtet hat. Da berichtet ein Paar, dass die Söhne beruflich erfolgreich sind. Das finde ich eigentlich gut, denn natürlich ist es schön, wenn Kinder ihren eigenen Weg gehen und den Staat und das Sozialsystem dabei fördern. Sie sagen, dass sie sich verkleinern wollen. Auch das finde ich hochanständig. Es ist völlig in einer Linie mit den Wünschen der Bunten. Die Bunten hassen Eltern, die nach dem Auszug der Kinder mit Ausreden – die Katze kann sich nicht umstellen, einen alten Baum verpflanzt man nicht – an ihre 250m²-Villen klammern, was, seien wir ehrlich, unter Bessergestellten die niemals hinterfragte Norm ist, denn wo kämen wir denn da hin? Dorthin, wo die Inserenten sein wollen, unter Leute, die sie offensichtlich verachten. Sie geben Wohnraum frei für andere und möchten zurück in ein urbanes Viertel, wo sie nicht erwünscht sind.

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Dabei ist der Wunsch sehr anständig, denn die Inserenten dürften älter sein, und die Versorgung alter, kranker Menschen weit draussen belastet unsere Sozialsysteme. Sie suchen auch eine Wohnung zum käuflichen Erwerb: Sollten sie gepflegt werden müssen, entlastet das Vermögen den Staat, denn wer nichts hat, wird auch gepflegt, und wer etwas hat, muss zahlen. Ich finde das staatliche Raubverhalten in Notlagen und Todesfällen übrigens pervers, aber mei. Das Paar wünscht sich einen Aufzug: Sie denken an ihre alten Tage. Es will einen Balkon: Wer könnte es ihnen verdenken, wenn man sieht, wie andere Gärtner durch ihre Urwälder vor den Villen kommandieren. Sie wollen zusammen 100 bis 120 m². Der durchschnittliche Deutsche von der Wiege bis zum Grab hat momentan 45-48m², je nach Untersuchung, und alle 10 Jahre kommen 3m² dazu, sofern man nicht gerade was mit Mediensozialhilfe macht. Für ein Paar in den 50ern ist der Wunsch weder luxuriös noch extravagant. In meinen Kreisen ist allein die Ferienwohnung deutlich grösser. Und wenn das Paar anständige Söhne hat, die sich um ihre Eltern kümmern, ist ein Gästezimmer auch nicht verkehrt.

vered

Dieser Wunsch ist nicht mehr als der Durchschnitt in einem Lebensmodell, das normal ist. Es ist ein Versuch, ohne unbeliebte Makler auszukommen, und wenn ich das als Vermieter lese, würde ich denken: Das ist mir bunt genug! Besser als eine WG aus zwei Genderistinnen bei einem finanziell maroden Risikoprojekt, bei denen man nie weiss, ob sie nicht nach Kräften an Fusselhipster untervermieten, weil sie es billiger haben wollen, und mich hassen, wenn sie erfahren, auf wie vielen bunten Barock-Quadratmetern ich ganz allein lebe und klage, dass ich keinen Platz für Bilder mehr verfügb In meinen Augen sind diese Wohnungssuchenden nicht ohne Vermögen, selbstständig, lebenserfahren, nicht zu anspruchsvoll, und sie haben sich die Sache gut überlegt. Es ist so, wie es sein soll. Es gibt keinen Grund, sich darüber zu echauffieren, wie es die Kollegin macht. Durchschnitt ist noch nicht mal privilegiert, es ist nur normal.

verab

Man sieht, was nicht bunt genug ist: Das, was de meisten Menschen in diesem Land als erstrebenswert betrachten, eine Familie, gute Kinder, eine mittelgrosse Wohnung und einen angenehmen Ort für das Alter. Alle, die unter dem Bild ihren Hass auskübeln, brauchen gar nicht einen wie mich oder meine Klasse, um ihre Diversität mit einem moralisch verwerflichen Feindbild zu begründen. Es reicht die Normalität. Bescheidener Wohlstand. Ordentliche Verhältnisse. Die Bereitschaft, sich anzupassen. Das kleine Glück nach einem arbeitsreichen Leben. Diese Gruppe verachtet das Milieu, das den Staat trägt – Deutschland wäre weit hinter Burundi, würden hier alle in Berlin leben und schreiben, wie bunt und divers dort das Dasein ist. Das bunte Lebensmodell ist nur möglich, weil es solche abgelehnten Leute gibt, die am Frühstückstisch eine Zeitung lesen wollen. Es können nicht alle bunte Blumen sein. Sie brauchen auch Erde, auf der sie wachsen können. Momentan habe ich den Eindruck, die bunten Blumen sehen dort unten nur die braune Farbe.

verea

Ich kann mich nicht beklagen, denn es betrifft mich nicht. Es ist vulgärer Klassenkampf, und die Aversion richtet sich nicht gegen Bewohner des Tegernsees oder von Palästen, sondern gegen das Bürgertum. Weil es einfach gerade da ist, und einen Zettel aufhängt. 76 Leute liken diesen Pranger. Zu gerne wüsste man, was für ein Verhältnis sie zu ihren eigenen Eltern haben, wenn sie anderen Eltern das nicht vergönnen.

verec

Früher dachten Eltern, ihren Kindern sollte es einmal besser gehen. Heute denken Kinder, den Eltern könnte es gern schlechter gehen. Berlin will unter RotRotGrün für Eltern jener Alterskohorte, die den Pranger mag, bedarfsunabhängig Kita-Gutscheine verteilen, damit die Kinder noch früher aus dem Haus kommen. Da lernen sie von früh auf, dass sie auch bunt sein müssen, die Eltern halten es auch in kleineren Wohnungen aus, und muss sich später nicht mehr verkleinern. So anspruchslos und neosozialistisch kann man das Wohnraumproblem in Berlin natürlich auch lösen. Und die anderen bleiben einfach in ihren Villen, und sagen dem Gärtner, wohin die Agapanten und Oleander kommen, ohne dass je ein Bild davon ins Netz gelangen würde.

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381 Lesermeinungen

  1. Ich Ich finde das staatliche Raubverhalten in Notlagen und Todesfällen übrigens pervers, aber mei
    uns fragt ja keiner. Solange Blogs und Kommentare noch erlaubt sind, sollten wir aber darauf hinwirken, dass wir zu wichtigen Dingen gefragt werden. Dann wissen wir wenigstens, ob unser Volk für oder gegen etwas ist, statt mit fragwürdigen und als repräsentativ erklärten Umfragen zum Narren gehalten zu werden. Auch wenn das Volk für einen Don vielleicht nicht das Wichtigste ist, wäre es doch schön zu wissen, was es umtreibt, oder?

    • Wir können ja wetten: Ich tippe auf einen knappen Wahlsieg von Hofer, einen deutlichen Sieg von Le Pen, eine abwahl von Renzi und die AfD bei 30%.

      Ich wünsche mir van der Bellen, alles ausser Le Pen, Renzi weiterhin als MP und eine Politik, in der die AfD, aber auch die Verröter-SPD, die grünschwarzen Moralapostel, die Beihilfs-FDP und die Ex-SED nicht gebraucbht werden.

      Ich werde vermutlich zu den Verlierern gehören. Aber ich konnte wenigstens schreiben.

    • Solange Blogs und Kommentare erlaubt sind
      Die Betonung liegt auf „solange“. Herr Volker Kauder schreibt heute in einem Artikel in der Welt

      „Ein Letztes: Wir müssen weiter diskutieren, ob die Betreiber der Plattformen nicht mehr tun müssen, um das Netz nicht nur von rechtswidrigen Inhalten frei zu halten, sondern von Lügen generell gerade in der politischen Debatte.“

      Jetzt können sich natürlich Aussagen von gestern heute als nicht mehr richtig herausstellen, was ist dann? Ein Beispiel: Die CDU hat 1998 plakatiert „Muß Deutschland für die Schulden anderer Länder aufkommen? Ein ganz klares Nein“

      Es ist natürlich richtig, dass Deutschland das nicht musste, es wird sogar angeführt, dass der Maastrichter Vertrag dies verbiete.

      Sind jetzt die Aussagen zu einer akternativlosen Euro Rettung die Lüge und müssen aus dem Netz entfernt werden oder die ürsprünglichen Aussagen?

      Oder ist das irrelevant, weil das Aussagen der Guten (TM) sind?

    • Das war doch absehbar. die Kampagne gegen Hatespeech kam nicht aus dem Nichts, und jetzt legt die CDU aus Angst noch einen drauf, während sich die AfD zur Hüterin der Meinugsfreiheit stilisieren wird.

    • There are three types of lies -- lies, damn lies, and statistics.
      Erde an Kauder:

      Definiere Lüge.

    • Ja. Ich bin ja auch gegen Lügen, aber kann man es verantworten, die Mitarbeiter von Zeit.de arbeitslos zu machen?

    • Pondering ...
      Ach, Don Alphonso, jetzt fällt es mir sehr schwer, Ordnung in all das Viele zu bringen, das mir beim Lesen Ihres Textes so einfällt, und dann auch noch die Kommentare. Schon die ersten zwei.

      Sie beginnen mit einem gefährlichen Halbzitat. Gefährlich, weil literal die andere Hälfte den mindergebildeten Bunten ein Anreiz sein könnte. Besonders wenn sie das erst einmal googeln müssen, und nach dem Auffinden dann auch noch das Weiterlesen einstellten.
      Ist nicht auch ZEIT oder SPIEGEL oder gar Prantlhausen ein Palast, im weiteren Sinne? Und die Stützen eher die – Verzeihung – Hütte?

      Meine Prognosen sind anders, auch wenn ich den Hut ziehe nach Ihrer Trump-Vorhersage. Bis auf Hofer.
      Neulich ein Interview mit van der Bellen im ORF gesehen. Der Mann hat kaum fixe Vorstellungen, wabbelt eher zwischen Argumenten. Ein Kandidat nach dem Geschmacke der Etablierten, weil knetbar.
      Le Pen ist schon heute in der zweiten Runde, meine Prognose, und schon heute draußen in der Stichwahl.
      Ich war letztes Wochenende in der Nähe von Perpignan, und das Gasthaus hatte nur französisches Fernsehen. Das eh schon wenig taugt. Und die sonst nützlichen Kanäle zogen trotz aller Kandidatendifferenzen am gleichen Strang: Le Pen muss im Regen stehen gelassen werden. Also ein wenig wie ÖR.
      Renzi ist leider genau wie Rutte eine blasse Figur. [Wieso sehe ich dieser Tage, ähnlich wie ein Ohrwurm, dauernd „Mr. Smith goes to Washington“ vor mir??]
      Was denken Sie zu Wilders? Da könnte man tatsächlich sicher sein, dass die PVV die stärkste Partei wird. Oder?

      Beim Durchgehen Ihrer ‚Abschussliste‘ ist mir aufgefallen, dass irgendwie alle Schießbudenfiguren (figürlich gesprochen) gefallen sind, außer die Partei mit der Raute auf ihrem Fähnchen.
      Das kann ich nicht ganz als Ihren Ernst glauben!

      Zeit.de? Täte mir nur begrenzt Leid. Die sitzen in ihrer Trutzburg und schauen kaum mal aus den eh schon engen Schießscharten raus.

    • Titel eingeben
      Ihre letzte Antwort war schön. Ich habe herzlich gegrinst.

    • Aber alles zu seiner Zeit
      Sie haben nicht einen Gedanken, doch sie sind in der Lage,
      ihn zu Papier zu bringen – so wird man Journalist (bei Zeit.de). Karl Kraus

    • Titel eingeben
      20% oder gar 30% für die AfD sind sehr sehr unwahrscheinlich.
      Dagegen spricht, dass dieses Land enorm obrigkeitshörig ist. Indiz: Die Geschichte dieses Landes.
      Dafür spricht, dass die beiden besten Wahlkämpfer der AfD – Politik und Medien – unumwunden wie gehabt weiter machen. Indizien: Merkel und hoffentlich auch Martin Schulz als SPD-Spitzenkandidat.
      Auch interessant in diesem Zusammenhang ist die Glaubwürdigkeit der Medien. Gibt ja durchaus Umfragen, die einen dazu verleiten können, anzunehmen, dass das Gegenteil dessen getan wird, wofür sich Medienschaffende aussprechen…

      Was in Frankreich passiert kann ich weniger abschätzen, da ich darüber zuwenige Informationen habe, aber ein Indiz dafür, dass LePen durchaus realistische Chancen hat, ist dass sich Frankreich seit fast 2 Jahren im Ausnahmezustand befindet – aufgrund von inlandischem und ausländischem, islamischen Terrorismus.

    • Titel eingeben
      Unsere Dekokratie wird bunter werden.

    • Le Pen schafft es nicht
      @ Don Alphons
      Hofer schafft es: korrekt.
      Le Pen schafft es dieses Mal nicht. Sarko ist raus, und Fillon wird gewinnen, wenn nichts ganz Drastisches passiert.
      Renzi stürzt (vielleicht).
      Die AfD schafft keine 30%, wäre mit 20% gut bedient.
      Ich hoffe persönlich, dass es die SPD in NRW richtig zerrupft und die Grünen noch aus ein paar Landtagen fliegen. Es ist weitgehend unkommentiert geblieben, dass nur Kretschmann erfolgreich war. Bei allen anderen Landtagswahlen haben sie ziemlich geschwächelt.

    • Wechselwirkungen
      Ich denke, man muss auch Wechselwirkungen bedenken. Wenn in Österreich und Frankreich tatsächlich Hofer und Le Pen gewinnen, wird man die EU-Apokalypse ausrufen und die Wähler hier in D zum letzten Gefecht zur Rettung des europäischen Geistes auffordern. Das würde durchaus verfangen.

      Ähnliches gilt, falls Renzi scheitert, es eine Neuwahl gibt, bei der M5S vorne liegt, und sich Italien dann möglicherweise aus dem Euro verabschiedet. [Wer hält eigentlichen heute die ganzen italienischen Staatsanleihen, die unsere Versicherungen in den letzten Jahren verkauft haben? Die Allianz hat die 33 Mrd. aus 2012 mittlerweile angeblich fast vollständige abgebaut, aber wer hat sie gekauft, außer der EZB? Irgendwer müsste eigentlich allmählich mal nervös werden…]

      Im Übrigen ist jedes Wahlergebnis der AfD unterhalb von 30 % m.E. irrelevant für die Wiederwahl Merkels. Diese hängt stärker von Erdogan und seiner „Flüchlingsschleuse“ ab als davon, wen Frau M. als nächstes in einer Koalition zu Tode umarmt…

      Und schließlich gilt natürlich: alle Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen !

      Mit besten Gruß
      SchallundRauch

    • Lügen, Faktisches und Postfaktisches
      Gibt es irgendwo den ultrabösen Sauron, der das Postfaktische als Irreführung des Wahlvolks ersonnen hat oder sind die Politakteure tatsächlich so gläubig und naiv, dass sie sich im Besitz der Fakten wähnen während sich die Abgehängten (auch gut) vor den Toren im Postfaktischen tummeln?
      Klagen über die im Postfaktisch Herumirrenden waren heute morgen wieder in einer Diskussionsrunde des DLF zu hören. Wer die Medienmacht hat, bestimmt eben was Fakt ist.

  2. Titel eingeben
    Nein, meine Kanzlerin esse ich nicht.

    Diese Kanzlerin und ihre linksvergruente Politik will ich nicht. Das ist OT und doch on topic. Die Spitze setzt das Klimaund die Themen.

    • Da wüsste ich auch bessere Speisen.

    • tja, pech gehabt
      Die Mehrheit will offensichtlich, dass unsere Rautenkönigin weiter thront!

      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bundeskanzlerin-die-mehrheit-will-dass-merkel-weitermacht-14536106.html

    • sind das die gleichen, die Hillary-Umfragen gemacht haben?

    • Das tönt heute aus allen Zeitungen, dabei
      hatte z.B. die Welt Umfragen, ob Merkel noch einmal antreten sollte. Es hatten an die 90.000 abgestimmt, als ich gestern da nochmal reinschaute und sie hatten mit Nein gestimmt.
      Heute scheint ein Nein, entgegen Schwesigs Ansicht, doch ein Ja zu sein. Man kommt völlig durcheinander.

      Umso witziger finde ich dann die vorangegangenen Beiträge zu Merkel in der Welt, die von überfordert, überschätzt, vom erodierenden Rückhalt und verpassten Zeitpunkt des Aufhörens schreiben.

      Die alternativlose ulvF möchte Kanzlerin rot-grün regierter Bundesländer sein und sie wird für immer bleiben, da sich niemand findet, der sie vom Hofe jagt. Was angesichts des Blogbeitrags auch niemanden verwundern kann. Nur mit ihr wird uns zunehmende Buntheit garantiert.

    • Ich bin ja mal gespannt. was ich so auf dem wochenmarkt höre lautet „Wenn die AfD die CDU überholt, ist sie weg.“

    • Nun, Ihre Prognose der 30% hatte ich gestern schon bei Tichy gepostet
      Umfragen sind ja das eine und das andere ist, dass kaum jemand noch sagen mag, er wolle die AfD wählen. Das Potential steigt und steigt, ohne dass die AfD auch nur irgend etwas dafür tun muss. Da kann die CDU lange überlegen, wie man gegen diese bösen Populisten vorgehen sollte. Je mehr dagegen ohne neue Konzepte einer nachvollziehbaren Politik gewettert wird, umso mehr Stimmen werden diese bekommen.

      Man sollte das Volk nicht erst als Pack bezeichnen und dann erwarten, dass dieses Pack einen aus lauter Dankbarkeit auch noch wählt.

      Und nun überall die Jubel- oder sogar Eilmeldungen, Merkel tritt noch einmal an. Überraschung, Überraschung… Halten die uns denn alle für total hirnamputiert?

    • Verfügt der Wochenmarkt denn
      über Einblicke in das Innenleben von „die Union“ (all‘ die Korruption, die Union… früher hieß das bei uns übrigens „die Partei“)?

      Denen, die schon ewig als „Kanzlerwahlverein“ verspottet werden, traue ich ohne weiteres zu, ihr Idol auch nach einem Wahldebakel für „alternativlos“ zu halten und sie eine Sanitärkoalition á la Magdeburg bilden zu lassen.

    • Titel eingeben
      Es mag ja noch ein wenig früh für Prognosen sein, aber wenn nichts wirkoivh einschneidend Neues passiert, dann wird die AfD nach der wahl zwar stärkste Partei sein, aber die anderen „guten“ Fünf werden mit einer ganz, ganz grossen Koalition aus lauter aufrechten Demokraten das Volk vor der Sünde bewahren.

      Wer mal ein Musterbeispiel für diese Denke sehen will, und trotzdem seinen Augen kaum glauben wird, dem empfehle ich den neuesten Spiegel. Einfach unfassbar…
      Nícht EIN lesbarer Artikel, ausser dem Hohlspiegel.

      Immerhin lernt man aber was. Wussten Sie, dass Trump ein Faschist sein MUSS, da er dasselbe vorstehende Kinn wie Mussolini hat?
      Tja, Spiegel Leser wissen mehr!

    • @Melursus
      Oh, es gibt einiges, das andere auch nicht länger fressen wollen; insbesondere westdeutsche linksgrüne Politik, die es nicht schaffte, einen eigenen Kandidaten hervorzubringen – abgesehen von jemandem, der andere als „Pack“ beschimpft … was einiges über die contenance aussagt, mit der so jemand zukünftig Entscheidern wie Putin und Erdogan und Trump gegenüberzutreten gedenkt! Stampft doch einmal mit dem Fuß, vielleicht interessiert es jemanden! – Fakt ist, dass Pegida die Kanzlerin nur deshalb anpöbelt, weil diese mit Euren Interessen und Eurer Politik assoziiert wird; ob das stimmt, interessiert wiedermal niemanden. Aber weil die Pegidisten wenigstens irgendwann mal erzogen und ausgebildet wurden, formulieren sie ihre Wünsche sehr eindeutig: „Haut ab!“. Das zu verbieten und zu unterbinden ist ganz sinnlos. Denn es zählen auch weder Trump, noch Erdogan oder Putin oder sonst irgendwer in der Welt zu Fans der Westdeutschen. Dass das niemand so offen formuliert wie die geplagten Landsleute, spielt keine Rolle. Entscheider wie Putin halten sich nicht mit Höflichkeiten auf. Die reagieren ganz einfach auf die Blödigkeit, das eigene Staatsoberhaupt zu beschimpfen und inszenieren dann eben einen „deutschen Frühling“.

  3. Ohgottogott!
    Wenn ich daran denke, dass die 3 Feriendomizile jeweils größer als 120 qm sind, sollte ich in Sack&Asche gehen, also auf keinen Fall bunt, sondern eher anthrazit-grau. Und meinen Mietern in den anderen Häusern sollte ich zum Ausgleich mal diverse Eimer bunte Farbe spendieren, damit denen meine Verachtung der „Mietpreisbremse“ weniger auffällt ….

    • Am besten kostenlos dort wohnen lassen, und beim Tod durch gepanschte Hausdrogen alles an sie vererben.

    • Man könnte natürlich auch auf dem Boden bleiben...
      Nicht dem mit dem Dach- vorn dran, sondern den Tatsachen.

      Kein Mensch, nicht mal ein Hahn würde danach krähen ob zwei, egal wie alte, 120qm bewohnen oder nicht, oder gar eine ganze Jesuiten Schule, wenn eine Regierung die ja vorgibt für ALLE Politik zu treiben ihren banalsten Aufgaben nachkommen würde.

      Man könnte zB mal umgekehrt schliessen, welchen Wohnraum, zu welchen Kosten, die Leute am anderen Ende des Spektrums zum Leben mindestens benötigen, und problemlos auf „dem Markt“ finden sollten. Anstatt sich einen HartzIV Satz aus den Fingern zu saugen, nach dem sich die Realität zu richten hat!
      Wenn der Staat ausreichend Sozialwohnungen baut und zur Verfügung stellt, die fürs erste mal ALLEN ein menschenwürdiges Dasein ermöglichen, was den Wohnraum angeht, dann hätte keiner etwas gegen 120qm für Glücklichere. Zumal wir ja wissen, dass drei Viertel jener besser Gestellten in diesem Lande dies keinswegs aus eigener Leistung sind, sondern NUR durch Ererbtes, also völlig leistungslos!
      Es kann ja mal jemand ausrechnen wieviele Wohnungseinheitn man mit den Kosten für den Afghanistan Einatz der Bundeswehr hätte erstellen können. Sollte mehr gebraucht werden als zB zur Bankenrettung, ich helfe gern, beim Durchforsten des Bundeshaushaltes…. aber es gibt auch Alternativen.
      Ich bin sicher, es werden wieder Tage kommen, in denen viele, viele in angemessenem Masse voller Feuer und Flamme für diesen Staat sein werden…. und sich so mancher freuen kann, der ein mittelalterliches Kloster sein eigen nennt, das wg Rising Damp (ITV) kaum brennbar ist.
      Zumal mal ja noch dazu, wie wir von Pucccini wissen, bemalte Leinwand beim brennen stinkt.

  4. Sozialneid
    und / oder das böse four letter word wird aber immer sofort anklagend gerufen, wenn im benachbarten Universitätsstädtchen Leute, die „schon länger hier wohnen“, sich irritiert zeigen, daß sie schon jahrelang erfolglos auf einer Liste für eine der raren, bezahlbaren (keineswegs billigen) Sozialwohnungen stehen, während nun gerade von der städtischen Baugesellschaft stolz die ersten neu gebauten Wohnungen für Leute, die erst kürzlich zugezogen sind, präsentiert werden…Tja, wenn die sicherlich in diesen Dingen grundgütige Dame wüßte, daß ich als Mutter rechtschaffener Diplomphysiker mich erstens nicht zu verkleinern gedenke und zweitens unsere Einliegerwohnung derzeit von den beiden Katzen bewohnt wird, mit denen sich die anderen vier Katzen nicht so gut vertragen…

    • „Fehlbelegungsabgabe“. Merken Sie sich das Wort, es wird noch ganz gross.

    • Nebenan werden wieder 8qm Häuser bejubelt
      Der Trend ginge dahin… nun ja, Trends kommen und gehen und wenn ich an das jüngst ergangene Gerichtsurteil denke, das einem Rumänen heimische Gefängniszellen von 5qm als inhuman und damit abschiebungshindernd bescheinigte, sind wir mit 8qm ja geradezu luxuriös umbaut.

      Fehlbelegungsabgabe hatten wir schon, es kommt alles wieder und noch mehr, da hat es der Politik noch nie an Phantasie gemangelt.

    • 8m² ist wirklich hart. 2/3 meines Bades. Das geht dann aber nur mit Auslagerung wie Waschsalon etc. und das ist dann auch wieder teuer und stessig.

    • 8 qm
      Also so gross wie ein Wohnmobil, na ja, im Urlaub klappt das ja auch. O.k. dann nehme ich lieber sowas als einen Standcontainer und bin dann mal weg.

      Wir sollten mal in das Tierschutzgesetz schauen und recherchieren, was uns als Nutzvieh bzw. Wahlvieh tatsächlich so zur Verfügung gestellt werden muss.

      Langsam sind die Gedankengänge einiger Vorturner nur noch menschenverachtend.

    • Ein Hundezwinger muss mindestens 6 qm uneingeschränkt
      benutzbare Bodenfläche zur Verfügung haben, wobei die Länge jeder Seite mindestens der doppelten Körperlänge des Hundes entsprechen muss und keine Seite kürzer als zwei Meter sein darf, d.h. mindestens 6qm für einen Fiffi bis 50cm Widerristhöhe. Je höher der Hund, umso größer der Zwinger (Hütte extra).

      2. für jeden weiteren in demselben Zwinger gehaltenen Hund sowie für jede Hündin mit Welpen zusätzlich die Hälfte der für einen Hund nach Nummer 1 vorgeschriebenen Bodenfläche.

      ..
      Nebenan sind Stimmen, die die 8qm „Häuser“ gut und zeitgemäß finden. Warum fällt mir jetzt nur z.B. die Käfighaltung bei Kälbern, Hühnern usw. und die Aufregung der Leute darüber ein… Aber solche Vergleiche stellen die gar nicht an.

    • Es gibt noch mehr Leute, die auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind - auch solche die Arbeit haben
      Hallo Renate,

      danke für den Hinweis. Es ist ja nicht nur so, dass die Linke mit Bartsch nun schon mehrfach Agenda 2010 öffentlich gelobt hat (und Riexinger/Kipping schon ´2013 beschlossen, im Wahlkampf nicht mehr für die Abschaffung von HartIV zu plakatieren), sondern sie arbeiten auch an anderen Masstäben mit:

      „Es gibt noch mehr Leute, die auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind – auch solche die Arbeit haben“ Denn bunt soll es sein! Ob die Idealisten auch bereit wären so zu leben, oder das ihren Freunden und Kindern wünschen (es gibt allerdings immer Fanatisten, die ihre Kinder das ausleben lassen, was sie richtig finden und schicken diese erst recht in eine „bunte“ Schule, die dann doch sehr einfarbig ist: dort dominieren 2 Volksgruppen, wo bei den einen die Clans gerade richtigen Zulauf zu verzeichnen hatten):

      Linke fordert „Durchmischung“

      Damit sind die Apartments nicht zwingend ausschließlich für Geflüchtete vorgesehen. Das gefällt der Opposition im Abgeordnetenhaus durch die Bank weg gut, weil sie ohnehin in seltener Einigkeit mit dem Sozialsenator befürworten, dass in die Schnellbauten mehr Apartments kommen.

      Einen Punkt bemängelt die Flüchtlingspolitische Sprecherin der Linken, Elke Breitenbach, aber doch. „Ich halte im Übrigen nichts davon, dass man Häuser oder Wohnungen errichtet ausschließlich für Menschen, die ansonsten von Obdachlosigkeit bedoht sind“, sagt Breitenbach. „Ich hätte gerne eine Durchmischung. Es gibt noch mehr Leute, die auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind – auch solche die Arbeit haben. Und davon sind wir immer weiter entfernt, dass wir diese Mischung erhalten und dass alle Menschen, die bezahlbaren Wohnraum brauchen, auch bezahlbaren Wohnraum erhalten.“

      http://www.rbb-online.de/politik/thema/fluechtlinge/berlin/2016/05/nur-noch-10-mufs-gemeinschaftsunterkuenfte.html

      Der RBB hat eine hoch interessante Serie zur Turnhallenfrage (als ob das nicht alles absehbar gewesen wäre – siehe auch unbedingt: Bilanz der Flüchtlingsaufnahmen in den Kommunen – ARD: https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-211639.html – da sitzen sie nun, die vielen ohne passende Voraussetzungen, und brauchen Geld, um die Daheimgebliebenen stolz zu machen oder die Darlehn der Reise zu bezahlen). Die sollten ja dieses Jahr zurückgegeben werden. Dann 2017, dann Ende 2017 und nun schon 2018. Dass sie alle saniert werden müssen, wird als gegeben hingenommen. Warum, wieso und wer soll das bezahlen, ist ebenso unwichtig, wie die Frage, weshalb sich mit einem male nie, nie, nie wiederholen dürfe, was im letzten Jahr geschah. Wo das doch so toll und richtig war…

      Solln sie doch selbst auf 8 qm ziehen und die anderen in Ruhe lassen!

      Kath.net ist schon manchmal eine ziemliche Radaubude, nur leider passen die Aussagen aus dem Artikel a) zu Aussagen anderer Arabischstämmiger und b) zu einer Reihe von Meldungen aus dem vergangenen Winter und auch aus dem Herbst 15, in denen von Gewalttaten und mehr berichtet wurde. Die Idee, dass eigene durch viel Geburten sichern, und viele die hier her kommen, wollen ja nicht werden wie wir, sondern mit vielen sein was sie sind – das geht auch ganz gut, wie man weiß: Auch nach 30 Jahren ohne Deutsch – direkt ans heimische TV angeschlossen, die Nachbarn auch – das ist nicht so selten. Diesen Bericht abzutun, dürfte nicht ganz einfach sein.

      Kauder und die gebrochenen Versprechen der CDU: Da werden nicht wenige an die Hauptfigur aus 1984 denken, deren beruflich Aufgabe es doch ist, alte Fassungen zu korrigieren oder bzw. unangenehme Dinge in Vergessenheit geraten zu lassen, die nicht mehr zu aktuellen Verlautbarungen passen.

      Danke für den wieder sehr schönen und interessanten Artikel. Hört sich banal an, aber so bekommt man das eben nicht so oft und immer wieder zu lesen.

    • "Fehlbelegungsabgabe"
      Ja danke für den freundlichen Hinweis! Denke ich auch. Im benachbarten Uni-Städtle führt der grüne OB gerade eine Strafabgabe für leerstehende Häuser und Wohnungen ein (im Gespräch ist bis zu 50.000 Euronen) und die grüne Basis (wahrscheinlich ohne den landesüblichen Bausparvertrag und sowieso ohne Immobilien) verweist dabei stets auf GG „Eigentum verpflichtet“…Ich hoffe, es hilft, daß die fraglichen Katzen durchaus ‚Schutzsuchende‘ aus einer osteuropäischen Tötung sind…

  5. Winter is coming
    Gestern Abend habe ich nach vielen Jahren mal wieder an einen Samstag Abend das Erste Live betrachtet. Wegen so nem deutschen Kult-Regisseur und total dollen Kritiken und so…

    Whatever, ich war Zeuge der besten Dokumentation deutscher Verhältnisse im Jahre 2016:

    Mittelalte, dicke, fette, unsportliche und sexuell devote weiße deutsche Männer.
    Mittelalte, sportliche, aber kognitiv völlig debile und schwache weiße deutschen Frauen,
    Junge, fitte, mental starke, brutale, aber völlig ungebildete Immigranten.

    So sieht es aus.

    Wir sind körperlich und/oder geistig völlig runtergekommen und die Zugewanderten sind auch nicht schlauer, aber deutlich fitter und durchsetzungsfähiger.

    Was bedeutet, dass der Don sich nicht mehr mit den Gedanken irgendwelcher Frauen in Berlin beschäftigen sollte, weil völlig egal, weil all das niemals Realität werden wird.

    Über die Realität bestimmt der, der sie durchsetzen kann.

    D.h. es wird so enden wir der Untergang des römischen Reichs:

    Das Mittelalter kommt zurück.

    Und ob auf 120 qm oder nur mit 40 qm, das ist dann egal. Die wichtige Frage am Ende ist: 2 qm über oder unter der Erde.

    • Ich mache halt den bogen weg von den USA wieder zu meinen Themen.

    • Angst und Bange
      @Goodnight

      Und wenn ich über britische Medien auf den untenstehenden Link stosse, wird mir angst und bange.
      Es geht um die Ehrfahrungen einer christlichen Übersetzerin in Flüchtlingsunterkünften, die für eine Muslimin gehalten wird.
      Auf was für Denkweisen sie trifft, die Lichtjahre von unseren entfernt sind!
      Das KANN und wird NICHTS werden mit bunt und Friede, Freude Eierkuchen.
      Es wird mittelfristig oder langfristig nur eine Farbe geben: Blutrot.

      Es sei denn, dass es sich bei der Seite um eine rechte Propagandaseite handelt, der ich auf dem Leim gegangen bin.
      (traue niemanden)
      Link:
      http://kath.net/news/57457

    • Ich würde kath.net auch nicht unbesehen glauben. Allerdings, wir hatten in Rottach einen selbst ernannten Führer in der Traglufthalle, da war das Ergebnis dann ein grosser Polizeieinsatz.

    • You are not a wolf, and this is a land of wolves now.
      @Meyer

      Diese Leute gab es schon immer da draußen.

      Aber führen hatten wir die bösen SpecialOps der bösen USA, die uns diese Leute vom Hals gehalten haben.

      Aber wir wollten sie ja alle reinlassen.

      Weil wir dachten, wir hätten Rechtsstaat, Anstand und deutsche Polizei.

      Einfach mal das Video bei Bild anschauen, wie deutsche Polizeibeamten dabei scheitern, unbewaffnete weibliche Falschparker in Krefeld zu bändigen.

      Man sollte die deutsche Polizei zum Höhentraining beim Don schicken.

    • Durchsetzungsfähiger
      Ich war vor zwei Wochen bei einem Büchsenmacher in AT, der Laden war voll und es stand ein sehr großer Stapel 9×19 in tausender Umverpackung herum. Angeblich würde das in letzter Zeit fast nur noch so gekauft.

    • Durchsetzen
      „Über die Realität bestimmt der, der sie durchsetzen kann.“

      Das ist ja nicht mal eine Verheißung, das begann spätestens 2015. Das bedingungslose Nachgeben und Öffnen der Grenzen war ja kein aktiver Prozess, das war, als würde man warten bis der Hund sich setzt und dabei schnell „Sitz“ rufen.

      Gegenstand sämtlicher Debatten und Proteste um Menschenrechte waren nicht klassische Opfer wie Juden, Schwule, Frauen oder Kinder. Es ging immer und ausschließlich darum, aggressiven jungen Männern zu ihrem gefühlten Recht zu verhelfen.
      Das Schicksal verhungernder Kinder in Afrika interessiert nach wie vor niemanden außer denen, die sich schon immer still und verbissen engagierten. Stattdessen wird um das Recht gesunder junger Männer auf Einwanderung und Vollversorgung gestritten.
      Sexuelle Übergriffe, egal ob gegen eingewanderte oder einheimische Frauen und Kinder, werden mit erfundenen Fakten (Oktoberfestlüge) verniedlicht, man kann ja sowieso nichts dagegen machen. Wenn einer mit einer Axt Ausländer wie einheimische angreift wird daraus im Schnellverfahren eine Debatte darüber gemacht, ob die Polizei den Täter tatsächlich hätte erschießen müssen. Professionelles Ablenkungsmanöver. Es waren eben die falschen Opfer, Asiaten und Einheimische sind unserer Moralindustrie nichts wert, und die zicken auch nicht so rum.

      Das ganze Auftreten des Politvereins wirkt nur noch wie lahme Konkursabwicklung, ohne jede gestalterische Idee. Mal liest vom Blatt ab was die PR-Heinis geschrieben haben und wartet aufs Buffet.

      Wenn das keine bedingungslose Kapitulation ist, bitte ich um eine bessere Erklärung.

    • You are not a wolf, and this is a land of wolves now.
      You are not a wolf, and this is a land of wolves now.

      Ein sehr gutes Zitat!

      Mir kommt dabei die Assoziation zu Karl Kraus in den Sinn, mit dem man sagen kann, dass Merkel unseren Staat und unsere Gesellschaft in ein „Hundsgemeinwesen“ verwandelt hat.

  6. Balken im eigenen Auge
    Die Demokraten befürchteten einst Proteste nach Obamas Wahlsieg. Jetzt sind sie gewalttätig gegenüber Trump.
    Die SPD sieht überall rechte Propaganda, und verwendet selbst Tiervergleiche.
    Die Journalistin Verena Mayer wirbt für bunteste Toleranz, kann aber das Leben normaler Deutscher Ehepaare nicht ertragen.
    Der Mensch hat seit jeher die Anlage zum Doppelstandard (Mausfeld). Warum siehst du nur den Splitter im Auge deines Bruders (Bibel).
    Alternativen? Fair verhandelter Interessensausgleich.
    Ooch nö, das ist ja anstrengend, braucht Fairness und Graustufen.
    Lieber auf Kosten anderer leben, Protest dagegen Pathologisieren (rassistisch, xenophob, postfaktisch..) und allen Meinungsgegnern ein Leben in der Filterblase bescheinigen.

    • Ich bin anders! Ich hasse alle gleich und bin immer garstig.

    • Titel eingeben
      „postfaktisch“ … dies Wort nimmt der Danisch gerade auseinander; er vermutet als Urheber: Merkel oder ihr Redenschreiber (ich lasse aus Daffke das „…In“ weg)

    • kdm, Merkel schreibt keine Rede selbst
      da sei aber doch Beate Baumann vor.
      Nicht jedem ist die freie Rede gegeben, das beste Beispiel ist Merkel selbst. Redet sie halbwegs frei, kommt sie nicht zum Ziel, sondern verläuft sich im Sumpf der eigenen Wendungen. Liest man dann das Geschwurbel auf der offiziösen Seite nach, ist vieles geglättet, wenn sich auch dem Glättenden der verborgene Sinn nicht ganz erschließen mochte, und so wundert sich der Leser, der das Wortgeschwalle live hörte über die schriftliche Rede, die er ganz anders erinnert.


    • @ Renate Simon

      In SPON-Forum kursierte ehemals der Link für ein Youtube-Video, in welchem Merkel eine Rede im eigenen kleineren CDU-Kreis hielt. Ich kann das Video leider nicht mehr finden.

      Nachdem ich das Video sah, stand für mich fest: Es gibt zwei Gesichter dieser Frau, ein sanftes und eines, das glühend leidenschaftlich und agitatorisch redet. Sie redete frei, sie redete sich geradezu in Rage, das war eine Hetz- bzw. Brandrede. Wer das einmal gesehen hat, wird diese Frau, die als Kanzlerin in der Öffentlichkeit nur noch ihre sanfte Seite zeigt, niemals mehr unterschätzen. Sie ist knallhart, das zeigte die Rede deutlich, und wer glaubt, dass man im knallharten Politgeschäft als eine sanfte kleine Mutti überleben kann, ist für meine Begriffe etwas naiv.

      Nun hat sie ja ihre Entscheidung verkündet, noch einmal zu kandidieren. Und die Umfragen, bei welchen nur die Fastnetznummern angerufen werden, ergeben eine Mehrheit. Wer’s glaubt…

    • Balken im eigenen Auge ... Das hat wohl anatomische Gründe
      Wenn ich einen Balken im Auge habe sehe ich mit dem gar nichts.
      Mit dem anderen Auge würde ich den nur sehen wenn er lang genug ist.
      Wenn er lang genug wäre würde ich mich wohl schreiend auf dem Boden wälzen. Wahrscheinlich ist man mit richtig großen Balken im Auge tot.

      Der Nazarener hatte zwar eine interessante Grundhaltung er zog aber dann doch die falschen Schlüsse aus seinen Erkenntnissen.

      Er hätte erfolgreich als Arzt für Naturheilverfahren, Psychotheapeut und Philosph ein schönes Leben haben können starb aber statt dessen elendig.

      Das Wissen die Leute und ziehen ein eher normales Leben vor.

      PS: Jesus starb auch für deine Sünden!
      Ich hab doch gar nichts gemacht, sagte das Kind und fing an zu weinen.

      PSS: Wenn sich Jesus ein schönes Leben eingerichtet hätte ging es den Christen heute wie den Muslimen: Man würde sich darüber streiten wer als Nachfolger die Leitung der Philosophenschule/Kirche/Arztpraxis übernehmen soll:
      Die Verwandtschaft oder der Beste unter seinen Schülern…

    • Tamarisque, ich kenne das Gesicht der A.M.
      wenn sie sich in Rage redet. Hätte sie Baumann und Altmeier nicht… Sie war nicht umsonst FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda.

      Ich lasse mich von der Frau nicht täuschen, ganz im Gegenteil. Ich misstraue ihr seit ihrem ersten Auftritt auf der politischen Bühne. Lothar d.M., Schnur usw. sind keine lupenreine Referenzen, man denkt sofort an Markus Wolf. Ich traue auch ihrem Mann nicht übern Weg, wenn ich auch noch nie ein Wort von ihm gehört habe, zumindest erinnere ich mich nicht, dass er sich mal geäußert hätte.

      Kohl muss man wohl mangelnde Menschenkenntnis attestieren, sonst hätte er diese Frau nicht so gnadenlos unterschätzen können.

      Das ZDF hat um 19h ja ein Buchhe gemacht und die Rede Merkels gezeigt, bei der ich Lachkrämpfe bekam. Sie sprach doch tatsächlich von ihren Gaben und Talenten… Normalerweise schaue ich die Nachrichten nicht, aber das wollte ich heute nicht verpassen.

      Kennen Sie das Buch von Lachmann, Das erste Leben der Angela M.? Die Patin von Höhler?

    • Titel eingeben
      Naja, naiv. Offensichtlich hält doch Frau Dr. Merkel die deutschen Wähler_innen für unsäglich naiv.

      Andernfalls würde diese bornierte und selbstgefällige Frau kaum die Chuzpe aufbringen, erneut zu kandidieren ……

      Vermutlich meinen die Wahlkampfstrategen, eine SouveränIn (das „Wahlvolk“), die sich schon bzgl. Edward Snowden hinters Licht führen ließ, werde auch kaum das außenpolitische Versagen dieses Wendehalses registrieren, dem nun auch die herzzerreißende Errichtung einer Diktatur in der Türkischen Republik gänzlich schnurz ist …..

      Nach meiner Ansicht steht Frau Dr. Merkel mit ihrem Wahlverein für …. gar nichts. Nix Menschenrechte, nichts wertkonservative Grundwerte, nix C-Werte, nix politische „Quailtät“ …… schlicht: Nix. Deshalb würde ich „Die Linke“ oder „AfD“ wählen. Dann verschwindet auch diese CDU endlich …..

    • Da gibt es nichts ungenaues oder einfach mal zuhören was gesagt wird !
      Also Merkel kann man nicht vorwerfen ungenaue Reden zu halten.
      Beispiel Kirchentag:

      „Wenn man eine wirkliche Weltordnung haben will, eine globale politische Ordnung, dann wird man nicht umhinkommen, an einigen Stellen auch Souveränität, Rechte an andere abzugeben.“

      Und wie wir Souveränität und Rechte abgeben.
      Tag für Tag.

    • synonym. oder potenziert.
      wohl wahr, die Dame dreht am Rad. ich befuerchte langsam, sie glaubt tatsaechlich an ihre SendungIMission, haelt sich fuer unentbehrlich. Oder ist mittlerweile groessenwahnsinnig.

      es ist an der Zeit, dieses schlichte, stotternde, quasi-religioe stammelnde ex-fdj-persoenchen auf dem muell der geschichte zu entsorgen. wer weiss, welche kuehnen manoeuver sonst noch so folgen werden?

      andererseits waere es doch schoen, wenn sich der ganze muell, den dieses persoenchen mit ihren speichelleckern in den letzten jahren verzapft hat, auf sie waehrend der naechsten legislaturperiode zurueckfiele. kollabierendeIr EuIro, soziale unruhen, fehlende verteidigungsfaehigkeit, marodierende migranten und eingeforderte autonomie von parallelgesellschaften, implodierender sozialstaat tbc

  7. Kleiner Einspruch, edler Don!
    Bunt ist diskursmäßig nicht sakrosankt.

    Wir wissen aus dem Kunstunterricht (wenn der Lehrer wieder mal im Hundertwasser-Bildband geblättert hatte und uns gewähren ließ):

    Wenn man alle Farben des Malkastens fröhlich-anarchisch zusammenmischt, kommt regelmäßig ein übles Braun dabei raus.

    Da hilft’s auch nicht, wenn man wieder rot-schwarz-grüne Streifen drüberpinselt.

    Oder um den italienischen Sozialisten Ignazio Silone (1900 bis 1978) zu zitieren:

    „Der neue Faschismus wird nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus.‘
    Er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus.'“

    • Ja, absolut, aber sagen Sie das mal den Aktivisten und schauen Sie sich die entsprechenden EU-Programme an.

    • Titel eingeben
      Für Fotografen und Künstler ist „bunt“ = negativ.
      „Farbig“ ist okay.
      Aus Gründen.

    • Titel eingeben
      Bunt verstehe ich als viele Farben. Damit kann der Einzelne aber nie Bunt sein.Sondern allerhöchstens farblos. Und genau da liegt doch der Hase im Pfeffer: wer sagt er ist „Bunt“ macht es sich einfach, indem er sich auf die Metaebene begibt. Auf der darunter liegenen Sachebene wird aber keine Position und Verantwortung übernommen. Und das ganze moralisch überlegen begründend. Im Prinzip der alte Werturteilsstreit.

      Es wäre mal interessant zu wissen, wieviel Prozent des Staatsaufkommens/der Haushalte von arbeitenden weissen Männern erwitschaftet werden. (Ich vermute es sind 80%.)

    • Vermutlich doch deutlich weniger, vielleicht 60%.

    • Gastarbeiter... kleiner Tip
      Sie schreiben:

      „Es wäre mal interessant zu wissen, wieviel Prozent des Staatsaufkommens/der Haushalte von arbeitenden weissen Männern erwitschaftet werden. (Ich vermute es sind 80%.)“

      Wie wärs wenn sie das Wort „arbeitenden“ wegliessen?

      Haben sie das mit den 80% selber korrigiert, man sieht ja dass da zu erst 103% stand, und jemand es ausradiert hat.

  8. Die Monotonie von @Bunt
    #Bunt ist nicht generell ein Qualitätskriterium. Wenn ich einem Maler bei einer Ausstellung sage, seine Bilder seien so #bunt, so habe ich ihn in kurzen Worten abserviert. Bunt gilt in der Kunst als Ausweis der Unfähigkeit zu gültiger Differenzierung, als Stigma des Flachen und Beliebigen.
    Wer vor einem Michelangelo, einem Anselm Kiefer, sagt, das sei #bunt, der hat deutlich gemacht, daß er für Kunst und damit für das wirkliche Leben zu naiv und unsensibel ist. Er zeichnet sich als infantil aus mit einem affirmativen Hang zum Unpoetischen.

    Im politischen Leben ist das nicht anders! Wer in einer Diskussion mir gegenüber mit #Bunt meint,Preschen schlagen zu können, der findet sich innerhalb von Sekundenbruchteilen allein im Kreise seiner düsteren halbwahren Infantilitäten wieder.

    @Bunt verunmöglicht jede Differenzierung und ist damit , aufklärerisch- mit Platon -gesprochen , eine Form der Verblendung.
    Im Bunt ist alles Braun und schattenhaft.
    Ein monochromes Bild von R.Girke dagegen ist ein Bekenntnis zur Farbe, zum unterscheidenden Denken und zur Potenzialität menschlicher Entwicklung!

    @Bunt steht schlicht für einen antihumanen Infantilismus.

    Insofern habe ich den ersten Teil Ihres Artikel sehr genossen!

    • Gern geschehen!

    • Ich bin ein bekennender Fan von Unbunt
      und konnte manchem alten Druckermeister damit große Freude machen, dass sich doch noch jemand an die phantastischen Möglichkeiten der Unbuntskala erinnert.

      Bei Unbunt beißt sich gar nix, alles lässt sich mit allem kombinieren. Ein ähnlicher Versuch mit Bunt endet im Desaster und Farbengekreische. Also wie im richtigen Leben.

  9. Verständnis
    Das sollten sie doch verstehen. Frau Mayer stammt aus Wien, ist also eine aus diesem Sklavenvolk, einem Gemisch, daraus erklärt sich auch der Artikel, für den sie den Preis bekommen hat. Wohlhabend sind halt mehr die bayerischen Ex-Sklavenhändler und neuerdings Abgastrickser aus ihrer kleinen dummen Stadt, mit deren Limousinen selbst die Kanzlerin fährt. Das wird der Donald nicht mögen. Dafür wird es Strafen geben. Über die Charade dass der noch Amtierende sich bei Mutti über ihn ausweint und sie flugs zur neuen Leitfigur der freien Welt erklärt (nachdem er zuvor in Griechenland war, das der feixende Gottseibeiuns aus Deutschland vor einem Jahr noch in den Abyss schicken wollte) wird der Donald wohl herzlich lachen, wenn er auch noch sieht, wie diese ihr Fähnlein der sechs aufrichtig Intriganten um sich schart und die fleischgewordene Reiseapp Steinmaier zum BPR macht. Das ist echt bunt, darüber können selbst wir Sklaven lachen!

    • Der neue deutsche Aussenminister tut mir jetzt schon leid – aber ich denke, Trump wird patriarchalisch-nett seine Wünsche vortragen.

      Freie Welt? Wo Hatespeech-Maas in der Regierung ist, gibt es keine freie Welt.

  10. Eskimo-Lösungen
    Es beginnt mit der sozialen Ächtung und setzt die sich durch, ist es nicht mehr weit zur staatlich bemessenen Wohnraumberechtigung.
    Vermutlich würde die SZ-Autorin irgendwann auch die Eskimo-Lösung propagieren, hätte sich ihre Alpenprawda nicht ganz und gar dem Klimawandel verschrieben, in dem es – laut Hypothese – keine Winter mehr geben wird.

    Die beiden Inserenten werden sich die Sache noch mal überlegen, wenn sie sich das vorhandene Angebot an überteuerten Styroporboxen erst mal näher angeschaut haben und außerdem feststellen, dass sich geeigneter und bezahlbarer Wohnraum immer weiter draußen in der Peripherie findet …

    http://www.immonet.de/bayern/muenchen-seniorenwohnungen.html

    • Ich würde alles ausser einem Neubau des Immobooms kaufen. Kann mir keiner erzählen, dass das gut geht. Was da bei uns gebaut wird, richtet sich aber vor allem an die Wasmitmedienklasse, also kreative Unterschicht, und da sind dann die Wohnungen tatsächlich winzig. Und draussen.

    • If we're right, people lose homes. People lose jobs. People lose retirement savings, ...
      Keine Sorge, die Heilung ist nah:

      VW baut 30.000 Stellen ab, d.h. die Zulieferer 300.000 Stellen.
      Danach werden BWM und Mercedes das Modell kopieren und ebenfalls alles was nicht Stammbelegschaft ist, auf die Straße setzen.

      Der Trump hingegen wird den Zinssatz wieder in den schwarzen Bereich treiben.

      Ergo: Die Immobilien werden sehr bald blub blub blub machen…

      Wie immer.

      Auch diesmal wäre es nicht anders gewesen als immer je zuvor.

      Aber das Beste ist:
      Alles noch zur Bundestagswahl 2017.

      Ich freue mich drauf.

    • 300.000 ist deutlich überschätzt, und es wird andere Zuzlieferer geben. Speziell beim Motorenbau wird das meiste im Haus gemacht. Ich bin da optimistisch.

    • Ist ja auch in Ordnung, Don Alphonso!
      Jeder nach seiner Fasson, wie der Alte sagte.

      Und das ist nicht mal ironisch gemeint, nachdem ich einige dieser Wohnungen von innen sehen durfte. Ein Doppelkühlschrank in der Küche (ich weiß nicht, wie das richtig heißt; so mit 2 Türen, wie ein Kleiderschrank, nebeneinander, eine Seite Gefriertruhe, eine Seite Kühlschrank), in jedem Raum einen Fernseher, auch im Schlafzimmer, und eine 7.1-Anlage im Wohnzimmer, mit einem Bildschirm breiter als das Fenster.
      Und ich glaube, das wird so gewollt.
      Wenn dann noch jedes Familienmitglied ein eigenes Fahrzeug hat, glaube, ich, also so ist mein Eindruck, ist das beinahe schon das Ende der Wunschliste.

    • I ate civilization. It poisoned me
      Don, schon mal so ein Elektromobil angeschaut?

      Da ist nicht mehr viel drin. Außer Batterie und einige Elektromotoren.

      Das ganze AMG/M3/S6 Gedöns geht da flöten, weil jeder Elektroantrieb schon AMG ist, per Geburt.

      Nix mehr mit Auspuff und Abgasen und Zylinder und Benzintanks und und und.

      Wenn die Dinger dann auch noch elektronisch gesteuert werden, dann ist da auch kein Lenkrad, und kein Sportfahrwerk und und und. Da brauch man nur noch einen Bildschirm und nen Computer. Beides nicht gerade die Domäne deutscher Zulieferer.

      Whatever, wenn die Flüchtlinge dann Richtung Apple oder Samsung abwandern, dann hat das ja auch was Positives…

    • Naja, wir haben ja bei Tesla gesehen, wie das funktioniert… das ist noch eine Weile hin.

    • Um das Elektroauto zu fördern...
      müsste man es staatlich bauen lassen. So wie den Käfer oder besser den Trabant. Hohe Entwicklungskosten, nur neueste Technologien verwenden. Für alle gleich, zu niedrigsten Stückkosten.
      Bestellbar ab 2017, Lieferzeit wie beim Trabant 20 Jahre. Also nicht vor 2037. Und das Werk kommt in die Uckermark.

    • Gastarbeiter,
      haben Sie sich vertan / vertippt?
      Sie meinten vielleicht den Volks-Wagen?

      Nein, nicht den:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Volkswagen

      Sondern den hier:
      https://en.wikipedia.org/wiki/Volkswagen

      Ist doch ganz witzig, dass sogar die Wikipedia in deutsch einen ganz anderen Artikel hat, als die Wikipedia in Englisch. Und zwar einen im Stil der Geschichtsauffassung in der deutschen Schule der fünfziger und sechziger Jahre. In denen gab es ja auch diesen Quantensprung zwischen 1933 und 1945.
      Irgendwie schon witzig, diese Ent-Nazifizierung des Autobauers in der Wikipedia!

    • Titel eingeben
      Ja, ich hab mich vertan. Danke für die Richtigstellung – Natürlich meinte ich den Volks-Wagen.

      Die Entnazifizierung ist ganz normal. Monsanto wurde ja auch nicht von der IG Farben übernommen. Wäre ja noch schöner.

    • Goodnight...
      Goodnight

      Glotzen sie einfach mal The Grand Tour vom Freitag (gibt’s im Internet!)
      Da können sie ein Autorennen zwischen Elektro-Hybrid Autos bestaunen. Einem McLaren P1, einem Ferrari-Ferrari und einem Porsche 988(?), alle zwischen einer und 1,8 Millionen $, alle drei um die 300kmh schnell….

    • Elektromobil
      scheint mir, ausser dem Hype, für den Individualverkehr nichts zu sein.
      .
      Die tatsächliche Anwendung sind automatische Fahrzeuge für Personen- und Güterbeförderung, also das, was heute mit Dieselmotoren angetrieben und von Fahrern gesteuert wird.
      .
      Den Individualverkehr gibts dann noch für die, die sich das leisten können oder leisten müssen. Für die Reicheren mit Strom, für die wenig Reicheren mit Benzin – das alten Dilemma: Hoher Anschaffungspreis, niedrigere Betriebskosten oder niedriger Anschaffungspreis und höhere Betriebskosten. Tatsächlich ist schon heute Barzahlung nur noch beim privaten Gebrauchtwagenkauf üblich, alles andere wird finanziert.
      .
      Den anderen bleibt der ÖPNV und/oder Carsharing.

  11. Im Mobilie
    Den Drang der konformistischen öko-gender p.c. Generation-(en) in die bürgerlichen (grossbürgerlichen) Wohnviertel kann man nur durch finanzielle Ausgrenzung stoppen. Erst wenn städtisch/staatlich alimentierte Gutmenschen keine Möglichkeit mehr haben sich ohne unternehmerisch/wertschöpfende Tätigkeiten einen Platz in der Gesellschaft zu erarbeiten und nicht zu ermunkeln, kann man wieder aufatmen.
    Ansonsten hilft hier nur Ausgrenzung in Vereinen und privaten Zirkeln. Ausgrenzung ist für mich derzeit Notwehr um unsere Gesellschaft zumindest im privaten gegen diese Art von faschistoiden GutMenschen zu schützen.

    • Gutmensch
      Was fällt denn unter unternehmerisch/wertschöpfende Tätigkeit?
      Ich habe jetzt ein schlechtes Gewissen in meinem Jugendstilhaus in
      einem Viertel, dass ich erfolgreich mitgentrifiziert habe?

    • Lebenswert
      Die beste Möglichkeit,das eigene Umfeld lebenswert zu erhalten,ohne Beobachtung durch Maas,Kahane,Kauder und Konsorten.Das gesprochene Wort unter Freunden,Kollegen und Familienmitgliedern von Angesicht zu Angesicht wiegt m. E. immer noch mehr als Social Media.
      Und da der Trend der “ guten Multikultis“ möglichst wegzuziehen aus ihren etwas zu bunt gewordenen Kiez Communitys wie Kreuzberg und Neuköln z.B.,leider an der finanziellen Ausstattung selbst solch gut verdienender kommunal/staatlicher Berufsgruppen an den rasant steigenden Immobilienpreisen und auch mit Mietpreisbremse,scheitert,schaffe ich es einfach nicht,diese Leute zu bemitleiden.Da genau sollt ihr schön bleiben und Eure bunten Kinder großziehen.

    • Finanzielle Ausgrenzung?
      Die Klientel hat im Zweifelsfall doch Kohle, mit der sie ihrerseits ausgrenzt. Wenn die fehlenden 5,9 Millionen Euro da sind und man sich Wikipedia wieder anschauen kann, konsultiere man dort den Artikel „Bobo (Gesellschaft)“.

    • Erna, ich helfe gerne...
      „Was fällt denn unter unternehmerisch/wertschöpfende Tätigkeit?“

      Sehen sie, die Wahrheit ist manchmal aufschlussreicher als man vorher denkt…

      Wussten sie, dass 75% aller Leute in jener besseren Welt, in der dieser uns erheiternde Forist lebt, ihr Vermögen durch eine unternehmerisch/wertschöpfende Tätigkeit erzielt haben, die man gemeinhin „Erben“ nennt? Genau wie unser Don…..

      Der volle Genuss des Blogs und so mancher Kommentare erschliesst sich einem Normlabürgererst dann, wenn er sich beim Lesen staet daran erinnert, dass drei Viertel aller Leute, die permanen ihre Privilegien mit eigener Leistung begründen, nahezu stets verschweigen, das die einzuge Leitung die sie je erbracht haben im erben bestand…

      Lobenswert muss man dabei erwähnen, dass Don zumindest niemals eine Hehl daraus gemacht hat, während dümmliche Foristen von hinter dem Vorhang gerne so tun als seien sie die Ehrlichen….

  12. Bakterielle Kriegsführung
    Wo haben Sie sich denn herumgetrieben zum Fotografieren?
    Auf Bild zwei ist doch das Biohazardzeichen abgebildet…
    Oder wa die Bude so versifft?

    Nicht das Sie in Quarantäne müssen.. ;)

  13. Beim Don nichts Neues
    Es ist wie üblich bei Ihnen: Fundstücke aus den Weiten des Netzes zu allgemeinen Zuständen ausgewalzt, einen angeblichen Neosozialismus herbeikonstruiert, dann wie immer diese „Das wird man wohl noch sagen dürfen“-Beisätze in durchgestrichen. (Wie müssen sich Menschen mit psychischen Problemen fühlen, die sich keineswegs als „links“ verstehen, und heute ganz zufällig über Ihren Beitrag stolpern? Kann sein, dass da geschnitten wird – Glückwunsch!) Die Gruppe, die als Feind ausgemacht ist, heißt heute „bunt“. Auch ein netter Weg, um Linke, FeministInnen, Antifa und Politiker diverser Parteien ganz dezent polemisch zusammenzufassen. Wohl richtig, dass viele Menschen es an Differenzierung vermissen lassen, wenn es um „Ich-wünsch-der-CDU-mehr-AfD-und-nenne-das-Protest-Wähler“ geht. Dass Sie in der anderen Stoßrichtung mit gutem Beispiel vorangehen und umsetzen, was Sie fordern, lässt sich aber auch nicht behaupten. Das wollen Sie ja auch gar nicht. Der Einfarbige (ich übernehme das Wort einfach mal) soll bei Ihnen lesen dürfen, was er ohnehin denkt, und nicht nachdenken.

    Lieber Don, ich bin ein Mensch, der sich nach Kräften bemüht, die Wähler der AfD differenziert zu sehen, und gerne annimmt, dass bei dieser Partei auch der eine oder andere Idealist unterwegs sein mag. Ich habe noch nie einen Nationalkonservativen als Nazi bezeichnet und habe es keineswegs vor. Wenn wir denn unbedingt rechnen müssen: Wenn einer eine nicht bewohnte Lagerhalle, die als Flüchtlingsunterkunft dienen soll, anzündet, und ein anderer Frauke Petry die Bremsen durchsägt, dann ist Zweiteres schlimmer. Es ist ein Mordanschlag.

    All das ist meine Meinung. Dass mir die AfD deshalb sympathisch ist, kann ich nicht im Mindesten behaupten. Ich bin einer derjenigen, die bei Ihnen nie vorkommen: Die Leute, die kein Problem damit haben, Probleme zu benennen, ohne dafür als Nazi beschimpft zu werden. Warum nur gelingt das so vielen Zeitgenossen nicht? Darunter Ihnen? Die Linke ist von der Rechten nicht so weit weg, wie sie einem gern einredet. Aber die Linken / Bunten / FeministInnen sind von der Realität deswegen nicht weiter weg als die Rechten. Das ist manchmal weit. Aber nicht weit genug, um Sie zu rechtfertigen. Einen schönen Sonntag noch.

    • Ich hätte nicht irgendwen genommen. Ich hätte nicht irgednwas genommen. wenn ich das täte, könnte ich mir die Finger faulig schreiben. ich habe eine privilegierte Influencerin genommen und ein kleines Beispiel, das ein Angriff auf etwas sehr Grosses ist. Und ich habe es genommen, damit ich nach der Bundestagswahl darauf verlinken kann und sagen: Da. Das ist es. Das ist die Mentalität der Medienmacher, die die AfD erst wirklich gross gemacht hat. Beschwert Euch nicht bei DEN Bürgern. Beschwert eich bei denen, die DIE Bürger beschimpfen.

    • There's a difference between fair game and playing games.
      Meine Meinung ist, das „meine Meinung“ völlig egal ist.
      Wäre „meine Meinung“ wichtig, dann gäbe es keine Partei, keine Institutionen, keine Organisation, keine Nationen. Dann gebe es nur „meine Meinung“.

      Das werden Einzelkinder aus der PostHippiezeit nicht mehr zu verstehen lernen, aber das ist auch egal. Wenigstens dem Rechts und dem Links.
      Denn die entscheiden dann. Und nicht „meine Meinung“.

      P.S.: Der Witz bei „meine Meinung“ ist ja immer, dass „meine Meinung“ niemals Handlungen zur Folge hätte, weshalb man je „meine Meinung“ immer explizit von jeglicher Handlung differenziert. Denn „meine Meinung“ ist immer nur ein „ich habe mit wirklichen Meinungen nichts zu tun“.

      Und genau deshalb ist Dons Beschäftigung mit all dieses „meine Meinung“ der Gendertrötengeneration nicht mehr und nicht weniger als Zeitvertreib. Denn all diese „meine Meinung“- en werden so enden wie Maas Gesetztesinitiativen oder Bewerbungen von Frauen für das amerikanische Präsidentenamt.

      Aber wie schon gesagt, auch das ist alles nur eine, nämlich meine, „meine Meinung“.

    • Das ist dann aber auch keine schöne Welt mehr.

    • You saw things you shouldn't have seen.
      @Don

      Für die „schöne Welt“ hat man den Roman, den Kinofilm, die Fernsehserie und den EGOshooter erfunden.

      Und früher waren auch mal die „Stützen der Gesellschaft“ eine heile Welt. Bevor der Don angefangen hat, mit seinem Rad durch die Realität zu radeln.

    • Es kommen auch wieder andere Beiträge, keine Sorge.

    • No social stability without individual stability.
      Don, ich sehe eine wunderbare Zukunft für ihren (alten) Blog:

      In Zeiten des Krieges steigt die Nachfrage nach Berichten aus der schönen heilen Welt.

      Ich muss dann jedoch umschulen, wenigstens bei meinen Kommentaren.

    • Die Front wird auch zu uns kommen.

    • Zitat "Mentalität der Medienmacher"
      Nach dieser Reuters-Meldung
      http://de.reuters.com/article/deutschland-afd-medien-idDEKBN13F0DN
      kann man schließen, daß die ARD ihre bisherige Berichterstattung als „bevormundend“ ansieht, und daß der Deutsche Journalistenverband „mit Schaum vor dem Mund“ über die unerwünschte Partei hat berichten lassen oder dies für die Vergangenheit feststellt. „Sind damit ARD und DJV-angeschlossene Mitglieder zurecht als Journaille apostrophierbar“ könnte Karl Kraus sich nun fragen, so er denn noch scharf richtete.
      Gruß
      M.A.Titz

    • Die AfD hat tatsächlich ihre eigenen Kanäle, aber manchmal überschätzen Medien auch einfach ihre Bedeutung. Bei der AD hat man ja nichts, aber gar nichts ausgelassen, was soll da noch schlechter werden.

    • Noch etwas zum Verlinken nach der Bundestagswahl
      Auf FAZ.net gab es gestern unter der Überschrift
      „Die sind prüde bis zum Abwinken“
      ein Interview mit dem Chefdramaturgen der Münchner Kammerspiele, B. von Blomberg, bei dem er sich dazu äußern konnte, warum dem ehemals renommierten Theater die Zuschauer, aber auch die ersten Schauspieler weglaufen, seit Intendant Lilienthal am Ruder ist.

      Frage an Benjamin von Blomberg:

      „Für was für ein Publikum wollen Sie eigentlich Theater machen?“

      ….“Mir schwebt ein durchmischtes Publikum vor, alt und jung, schwul und bi.“…

      Ich musste wirklich lachen, entlarvender kann man das Buntheitsgefasel nicht präsentieren.

    • Der ist wirklich ein Debakel und wird vermutlich bald rauskomplimentiert, weil das Publikum auf die Barrikaden geht. Ein eingebildetes Nichts.

    • Hetze gegen den Don
      Einer der Wenigen, der sich in der derzeitigen Journalistenlandschaft noch traut, UNABHÄNGIG und ohne Zeigefinger , die Blogs zu schreiben, wird .von dem Gast übelst blöd gemacht.Und ihr toller Vergleich Petry/Asylheim, Was war denn in DUS, da haben die Neumitbürger 10 MIO Schaden angerichtet und IHRE Mitflüchtlinge durch Brandstiftung mit dem Tod edroht. Das war kein Mordanschlag ???Herr Gast gehen Sie in sich und lassen Sie die Hetze ! Aber sie sind ja vieeel besser, ok, kein Problem.

    • Nein, passt schon, Kritik, auch scharfe, ist in Ordnung, ich halte es aus.

    • Matthias Lilienthal und Entourage
      sollte man einfach nach Berlin (zurück)schicken,
      dafür könnte Chris Dercon, vor dem sie sich in Berlin sowieso so schrecklich fürchten, nach München zurückkommen.

      Diesmal nicht als Chef vom Haus der Kunst, sondern als Intendant der Kammerspiele.

    • Ich fand Dercon übrigens klasse.

    • es war einmal ... ein Poet?
      Bomber fliegen
      Panzer rollen
      Polizisten schlagen
      Soldaten fallen
      Die Chefs schützen
      Die Aktien schützen
      Das Recht schützen
      Den Staat schützen

      VOR UNS!

      Macht kaputt – was euch kaputt macht!

      (rio reisser)

      Vorwärts nimmer – rückwärts immer.

  14. Die Bunten
    die wissen was sie wollen,

    zuerst den „Greif mich nicht an Paragraphen“ als das wichtigste ansehen,
    und 5 min später, in den Liegestuhl und von 50 Schatten träumen.

    • Die Parteizentrale der Bunten, also jener "die unsere Frauen vergessen haben".,
      ist gestern von Aktivisten der Identitären Bewegung besetzt worden.

      Die Bigotterie des einerseits „neinistnein“ und andererseits „deutschlandistgrenzenlos“ mit den üblen Corrollarien wie der Silvesternacht in Köln und weiterer Häufung von „Einzelfällen“ wurde dabei deutlich thematisiert.

      Zu Bunt fällt mir nur bigott und bräsig ein!

  15. unglaubliche Prognosen
    Verehrter Don Alphonso, Sie schreiben:

    „ Wir können ja wetten: Ich tippe auf einen knappen Wahlsieg von Hofer, einen deutlichen Sieg von Le Pen, eine abwahl von Renzi und die AfD bei 30%.“
    Das überrascht mich insofern, als meine persönlichen Prognosen genau so liegen. Oder meinten Sie das etwa satirisch? Ich nicht.

    Da die Politik und weite Teile des Journalismus, voran die öffentl.-rechtlichen, tagtäglich neue AfD-Wähler regelrecht produzieren, halte ich 30 Prozent AfD für realistisch, unabhängig ob es einem gefällt oder nicht. Für Alle die das für Spinnerei halten:

    Wenn ich den Außenminister vor einer türkischen Flagge ohne Deutsche Flagge neben einem Diktator sitzen sehe, der Listen von Geschäften in D-Land veröffentlichen ließ, dass man dort nicht mehr einkaufen solle,

    wenn ich lesen muss das die Ermittler in Freiburg den Täterkreis bei der Suche nach dem Mörder an einer Joggerin nicht bezüglich Haarfarbe, Augenfarbe und Herkunfts-Kontinent eingrenzen dürfen weil die Strafprozessordnung die DNA-Auswertung verbietet um Diskriminierung zu verhindern,

    dann wächst täglich mein Verständnis für Afd-Wähler.

    Dann sehe ich noch ich bei Maybrit Illner ab der 45. Minute eine AfD-Frau, die aus der SPD ausgetreten ist, die eine sympathische Power-Frau darstellt und alles andere als dumpf, rechts oder populistisch ist. Da stelle ich mir die Frage, ob ich, wenn ich in deren Wahlkreis wohnen würde, diese Frau nicht direkt für den Bundestag wählen würde. Sie heißt Martina Böswald.

    http://www.badische-zeitung.de/grenzen-fuer-dna-analysen-ein-gesetz-das-moerder-schuetzt

    • Ich bin da dennoch für den Datenschutz. einfach, weil es enorme Risiken speziell bei DNA gibt und ich denke, dass man immer erst alle anderen Methoden nutzen sollte. DNA ist verlockens, aber es ist das Tor zur Hölle. Denken Sie an die Ermittlungspanne im Fall Peggy oder beim Phantom des NSU.

    • Titel eingeben
      „Da die Politik und weite Teile des Journalismus, voran die öffentl.-rechtlichen, tagtäglich neue AfD-Wähler regelrecht produzieren,“
      .
      Vielleicht, äh… vielleicht sind die gar nicht so doof ahnungslos? sondern machen das – zugunsten der AfD – absichtlich?

    • Wozu? Damit noch weniger Leute GEZ zahlen wollen?

    • DNA
      Verstehe nicht das Risiko, wenn man per DNA rausfände, dass der Täter blond und blauäugig ist. Wär da ne Überwachungskamera gewesen, würde man das doch auch erwähnen.

    • Verbot von DNA-Auswertungen
      In anderen Fällen hatte die Stafprozessordnung aber kein Problem bei der Bevölkerung Massenspeichelproben für die Strafverfolger zu nehmen, um DNA Spuren auszuwerten. Wurden die Gesetze evtl. bereits geändert, dann habe ich das wohl verpasst.

    • Ihre Prognose
      Ich halte Ihre 30% für sehr fragwürdig (auch wenn ich mir das wünschen würde). Die Medien arbeiten schwer daran, die heile Welt in Deutschland vorzuspielen und das ultimativ Böse in Form der Konservativen zu überzeichnen. Dass das gelingt, zeigt die Ansicht vieler Deutschen zu dem Wahlsieg von Trump. Ich sehe das in meiner Umgebung und frage mich, wie wenig Medienkompetenz man eigentlich haben muss, um dieser Dauerpropaganda auf den Leim zu gehen. Aber so ist es leider, die meisten halten sich für gut informiert, wenn sie SPIEGEL lesen oder ARD schauen.

    • 30% ist ganz einfach. Sie brauchen da nur eine hochmotivierte AfD, Anzeichen eines aufschwungs in den USA, etwas steigende Unsicherheit hier und eine geringe Wahlbeteiligung.

      Und ich sage das nicht als Wunsch, sondern als Befürchtung.

    • 30 Prozent
      Die gibt es nur, wenn in Deutschland so viel möglich, die Auszählung der Stimmen, von Bürgern beobachtet wird. Es ist ein Recht der Bürger und nutzt es. Ich vermute in Berlin, haben das Wenige gemacht.Und trotzdem im RHS 14 Prozent, Respekt !!!

    • Bei mir ist es umgekehrt...
      …eher Wunsch als Befürchtung. Nur unzufrieden sein reicht ja nicht.

    • 30% ?
      Die Wahlergebnisse in den Nachbarstaaten, wie Ö und FR, werden ein starker Schub sein und wenn dann nicht ein Wunder dazwischen kommt, dann wird die AfD stärkste Partei werden.
      Die Segnungen der Demokratie werden anschliessend eine ganz, ganz grosse Koalition der restlichen 5 Einheitsparteien ermöglichen, und so wird der innere Frieden gesichert sein.
      Naja, vielleicht auch nicht? Ich werde es mit Freude beobachten, alle werden sich hinter Mutti scharen, weil nur sie uns vor dem „Bösen“ beschützen kann!

    • DNA
      Es geht nicht darum, beispielsweise die Haarfarbe durch einen DNA-Test festzustellen, sondern darum, den DNA-Test auf Menschen mit einer bestimmten Haarfarbe etc. zu beschränken. Die Haarfarbe und andere Details sind nämlich auch ohne DNA-Test meist anhand der Spuren feststellbar.

    • Prognosen
      @Don Alphonso
      „Wir können ja wetten: Ich tippe auf einen knappen Wahlsieg von Hofer, einen deutlichen Sieg von Le Pen, eine abwahl von Renzi und die AfD bei 30%.“

      @Uwe Dippel
      „Meine Prognosen sind anders, auch wenn ich den Hut ziehe nach Ihrer Trump-Vorhersage. Bis auf Hofer.“

      @Andreas Müller
      „Hofer schafft es: korrekt.
      Le Pen schafft es dieses Mal nicht. Sarko ist raus, und Fillon wird gewinnen, wenn nichts ganz Drastisches passiert.
      Renzi stürzt (vielleicht).
      Die AfD schafft keine 30%, wäre mit 20% gut bedient.“

      @Georg D.
      „unglaubliche Prognosen
      Verehrter Don Alphonso, Sie schreiben:

      „ Wir können ja wetten: Ich tippe auf einen knappen Wahlsieg von Hofer, einen deutlichen Sieg von Le Pen, eine abwahl von Renzi und die AfD bei 30%.“
      Das überrascht mich insofern, als meine persönlichen Prognosen genau so liegen. Oder meinten Sie das etwa satirisch? Ich nicht.“

      Hofer und Abwahl von Renzi halte ich mittlerweile für ziemlich sicher. Le Pen wird eng. Noch würde es meiner Einschätzung nach nicht für sie reichen, aber ich erwarte noch massive Wahlkampfwerbung für Len Pen durch Islamisten und vor allem unsere LF. Andererseits schicken die Bürgerlichen voraussichtlich ihren HindenburgFillon ins Rennen, der könnte sie viele Stimmen kosten.

      Und btw, wenn May meint, den Brexit aussitzen zu können, dann wirds bald dort einen Premier Farage geben. Wer den Schuss noch nicht gehört hat, muss wohl bunt sein.

      Nur AfD bei 30% halte ich für illusorisch. Vielleicht im Osten, aber dann knapp über 30%, buntlandweit höchstens 20%.

      „Da die Politik und weite Teile des Journalismus, voran die öffentl.-rechtlichen, tagtäglich neue AfD-Wähler regelrecht produzieren, halte ich 30 Prozent AfD für realistisch, unabhängig ob es einem gefällt oder nicht. Für Alle die das für Spinnerei halten:

      Wenn ich den Außenminister vor einer türkischen Flagge ohne Deutsche Flagge neben einem Diktator sitzen sehe, der Listen von Geschäften in D-Land veröffentlichen ließ, dass man dort nicht mehr einkaufen solle,

      wenn ich lesen muss das die Ermittler in Freiburg den Täterkreis bei der Suche nach dem Mörder an einer Joggerin nicht bezüglich Haarfarbe, Augenfarbe und Herkunfts-Kontinent eingrenzen dürfen weil die Strafprozessordnung die DNA-Auswertung verbietet um Diskriminierung zu verhindern,

      dann wächst täglich mein Verständnis für Afd-Wähler.“

      Das stimmt zwar alles, aber wer von den ca. 80% Merkeltreuen kriegt das überhaupt mit? Niemand. Die Medien bringen nur weißgewaschene Multikulti-Propaganda. Niemand glaubt, dass ein lieber Somali alte Frauen in Altersheimen umbringt. Alles Einzelfälle. Und selbst wenn, der NDR wird schon einen vernünftigen Grund gehabt haben, die Täterherkunft zu verschweigen. Aber die Rechten und vor allem der Orban, die sind ja so schlimm!

      Keine Chance. Erst, wenn alle unsere Nachbarländer von den Rechten regiert werden, unsere Regierung international stärker isoliert ist als Anfang 45 und der erste europäische Trump-Verschnitt eine Mauer um Buntland fordert, wird vielleicht ein Umdenken einsetzen. Vorher nicht.

  16. Auch Rassismus kann divers sein
    Ich hätte da einen Beitrag über die perverse Rolle der Rassenfrage bei den US-Wahlen zu bieten:
    https://hintermbusch.wordpress.com/2016/11/19/rassismus-bei-den-us-wahlen/
    „Wir sind von einem System, in dem das Herz der weißen Wählerschaft gegen seine Interessen gestimmt hat, zu einem System übergegangen, in dem die schwarze Wählerschaft gegen ihre Interessen stimmt.“

    • Die Frage ist, ob es „die Schwarzen“ überhaupt gibt. Nach meinem Wissen zerfallen sie nämlich auch in Gruppen.

    • Warte ...
      Wenn ich da einen längeren Moment über die von Ihnen zitierte Aussage grüble …
      … dann muss ich da mal, und zwar ohne jede Ironie, Rassismus feststellen. Also richtigen Rassismus. Nicht den ‚Rassismus‘ der Gutmenschen, dessen ich bezichtigt werde, wenn ich auf politikversagen.net verlinke.
      Ist es nicht der gleiche üble Rassismus, den wir im 19. Jahrhundert als Stereotypen hatten? Es können doch wohl unmöglich ‚die Weissen‘ eine ihnen gemeinsame Menge (’set‘) von Interessen haben, und die ‚die Schwarzen eine ihnen gemeinsame andere Menge? Abhängig von der Hautfarbe? ich glaube, mein Hamster macht den Fußboden glänzend!

    • "Die Schwarzen"
      Die Film- und Musiksterne und sonstige zweifelhafte Promis, oder die Schwarzen aus Gegenden wie Detroit, die nach langer Demokratenherrschaft voll an die Wand gefahren sind?


    • Es gibt in den USA einen umgekehrten Rassismus: die arme benachteiligte weiße Rasse als Opfer der Diskriminierung. Darüber erfährt man durch Organisationen, wie z.B. White GenocideProject, welche natürlich eine rassistische Organisation ist, wie der radikale Name schon konnotiert.
      http://whitegenocideproject.com/

      Mit White Genocide, auf wessen Website der Gründer der amerikanischen Nazi-Partei abgebildet ist, hatte Trump auch schon mal getwittert.
      http://www.msnbc.com/msnbc/trump-retweets-apparent-neo-nazi-the-second-time-year

      Mit Nazis ein bissrl flirten, was ist da schon dabei, denn Trump darf alles.

  17. bunt
    Für Leute mit Verstand und Geschmack besteht die Welt nicht nur aus den Extremen „bunt“ auf der einen Seite und „uni“, „feldgrau“ oder – linksvulgär formuliert – „kackbraun“ auf der anderen Seite. Dass man „feldgrau“ mittlerweile kritisch sieht, ist nachvollziehbar (wobei so eine Uniform ja durchaus ästhetische Qualitäten hat).

    Bzgl. des anderen Extrems der modischen Verwirrungen ist die Erkenntnis leider (noch?) nicht ganz gereift. „treib‘ es nicht zu bunt“ ist zu Recht eine weitbekannte Redewendung in unseren Landen. Wenn man etwa Claudia Roth so sieht, dann passt ihre Mode zwar zu ihren Ansichten, ein gewöhnlich sozialisierter Mensch bekommt davon aber unweigerlich Augenkrebs und den Wunsch, Amok zu laufen.

    Wie schön dagegen anzusehen sind dezente Kombinationen. Eine Farbe überwiegt, dazu ein paar fein nuancierte, farblich abgestimmte, mit Liebe und Verstand ausgesuchte Hingucker, die das Ensemble insgesamt aufwerten. So soll Mode sein, so soll Einwanderung sein, so geht Vermeidung von Amokläufen.

  18. Das ist mir zu bunt
    Lieber Don, schön, dass Sie es mal auf den Punkt bringen. Dieser Wunsch nach mehr Farbe ist gegenüber den weniger bunten „Natives“ ja schon beleidigend – was können die denn dafür, dass es manchen nicht bunt genug getrieben wird.

    Ach und verbreiten Sie bitte nicht solche Gerüchte wie das die AfD 2017 bei 30% landet. Dann kommt die Regierung unter wohlwollender Billigung von Linksgrün auf die Idee, die Rechte der Opposition im Bundestag noch vor der Wahl einzuschränken.

    • Ich habe in Östereich zu einer Zeit gearbeitet, da sagte man, die FPÖ würde nie über 20% kommen. Und es wird doch sowieso schon alles gegen die AfD getan, was man tun kann.

  19. Titel eingeben
    Vielen Dank für den wunderbaren Beitrag. Das gelobte Bunt ist oft ja auch von strengem ideologischen Grau.
    „Wir staunen manchmal über die offene Verachtung all jener Werte nach denen wir eine so unendlich große Sehnsucht hatten“ habe ich hier
    ( https://readonmydear.wordpress.com/2016/11/17/vereinigung-zur-verteidigung-der-unmoral-oder-der-club-aux-bonnes-moeurs/) gelesen und finde es passt als offene Frage auch gut zu diesem Text.

  20. .
    Es gibt leider, hier wie anderswo, Bizarre jeglicher Couleur. Ich frage mich, ob man auf die Bizarren überhaupt reagieren muss, oder ob man ihnen damit nicht zu viel Bedeutung verleiht. Ich sehe das ebenfalls (nicht nur) im intersektionellen Feminismus (für den es anderseits in meinen Augen durchaus Argumente gibt). Soll man hoffen, dass sich allzu extreme Strömungen von selbst totlaufen?

    • Das ist aber keine Bizarre. Das ist eine, die einem Leserkreis von mehreren Hunderttausend Menschen die bizarre sichtweise auf den Fall Gina-Lisa als Wahrheit erklären will. Man muss schon mal drüber reden, was bei uns los ist und warum so eine Fakenews-Debatte auch ganz heftige folgen haben kann, wenn man die gleichen Massstäbe für andere anwendet. Stellen Sie sich vor, hier würden zwei syrische Flüchtinge nach einer Wohnung suchen.

    • ... syrische Flüchtinge suchen Wohnung ...
      http://www.wohnungen-fuer-fluechtlinge-duesseldorf.de/

      Sorry für den Link!
      …..

  21. RotRotGrüne Träume in Berlin
    Diese traurige Truppe wird – wenn sie überhaupt die ganze Legislaturperiode überlebt – nichts Positives auf dem Wohnungsmarkt erreichen. Sie werden ihr Mütchen mit bizarren Regelungen an ein paar Vertretern des (gehobenen) Mittelstandes kühlen. Sie werden damit aber weder den Run auf hochklassige Immobilien stoppen, noch das Defizit bei bezahlbaren Wohnungen bekämpfen. Das sind nämlich beides Aufgaben, für die ihnen zum einen die rechtliche Kompetenzen und zum anderen die Finanzen und das Stehvermögen fehlen.

    • Niemand außer AfD oder CSU kann hier helfen
      Denn das grundlegende Problem ist die Landflucht. Für R2G ist das Land böse und konservativ, daher lässt man es weiter ausbluten und die CDU ist so weit links und urban geworden, dass sie die SPD links überholt. So hat man Immobilienüberschuss auf dem Land und in Städten und deren Speckgürteln wird’s eng…

  22. BuntStädte vs. (nicht-grüne) Pampa
    Ich kenne beides, seit meinem Studium festgefroren im über-multikulti-bunten Speckgürtel von Stuttgart, inmitten des größten grünen Biotops in den unendlichen Weiten des Universums, unter der Ägide eines überzeugten dunkelgrünen OB’s. Aufgewachsen und großgeworden in einem Dorf (250 Einwohner, Tendenz weiter fallend) in Mittelfranken (also quasi als Edelbayer), herumtobend (ohne Internet) draußen bei Wind und Wetter (besser geht’s nicht) auf einem klitzekleinen Bauernhof mit Nebenerwerbslandwirtschaft. Komme zum Punkt: Gut, Stuttgart ist nicht Berlin oder Marxsloh (3€ ins Phrasenschwein), wenn ich mir aber die bunte weltoffene Entwicklung in den Städten anschaue (Augen auf beim Wohnungskauf!) bin ich heilfroh, daß ich nachwievor durch enge verwandtschaftliche Bindungen einen (bewaffneten) Not-Zufluchtsort in der Pampa im Mittelfränkischen habe. Was ich und mein Neffe und mein Schwager, die jetzt beide (endlich) in den Schützenverein eintreten, in 20 Jahren mit den Streunern und Bettlern – notgedrungen aus den Urban Cities fliehend – machen werden, wissen wir noch nicht. Ich befürchte aber daß diese Konflikte durch Halma spielen und Gras rauchen am (nicht-grünen) runden Tisch nicht gelöst werden können. Die Verteilungskämpfe werden alles vernichten was aufgebaut wurde.

    • Googlen Sie mal nach „Schwan“, „Tiergarten“ und „Berlin“. aber so ist das nun mal und es wird Regionen geben, die sich schützen und andere, die das nicht tun.

    • You should move to a small town, somewhere the rule of law still exists.
      Stuttgart intern:

      Letzten Samstag Einkaufen bei Edeka am Killesberg.
      Im Parkhaus standen die üblichen 911er und SUVs, aber innen war dann doch plötzlich seltsames Publikum, welches ich nur aus meiner Vergangenheit kannte: leerer Blick, ziellos, ungepflegt.
      Beim Bezahlen wurde ich dann auch noch von einem ca. 10 Jahre alten Kind in Begleitung seiner gutgekleideten deutschen Mutter angesprochen: Ob ich Bonuspunkte zu verschenken hätte. Ich entschuldigte mich höflich, dass ich keine Ahnung habe welche Bonuspunkte hier das Thema wären, doch das Kind wiederholte die Frage weitere 5 Mal, wobei die Mutter einsprang und mir erklärte, dass ich doch Bonuspunkte beim Bezahlen bekäme und diese doch bitte, bitte dem Kind geben dürfte. Nach 5 Minuten hin und her reichte die Verkäuferin dann die Bonuspunkte an das Kind weiter. Die Mutter bedankte sich dann mehrere Male bei mir und dann zogen beide weiter zum nächsten besser gekleideten Kunden.

      Whatever, ich bin mal so frei und erkläre was ich, mit gewisser Erfahrung in dunklen Bereichen dieser Welt, in dieser zunächst harmlos erscheinenden Geschichte beobachte:

      Die Drogenabhängigkeit explodiert gerade und dringt massiv in die Mittelschicht ein. Amerika ist da.

      Einfach mal auf die Straße gehen und beobachten. Und dann verstehen.

      Ich habe mir vorhin bei Autoscout24 gepanzerte Limousinen angeschaut.

    • Mit Drogen jenseits von Tee und Marmelade habe ich leider keinerlei Erfahrungen.

    • Was wollen Sie mit einer gepanzerten Limousine?
      Goodnight, das verlagert bloß das Verbrechen auf den Einstieg oder hin zum Ausstieg!
      Eine Gesellschaft ohne funktionierendes Rechtssystem oder sozialen Frieden erhebt den Zugriff des jeweils Stärkeren zum einzigen Gesetz. Das wissen Sie doch am Besten.

      Es muß ja noch nicht mal um Drogen gehen.

      Die bittere Wahrheit ist, daß ein Land ohne Grenzen auch ein Land ohne Frieden ist. Und gebratene Schwäne sind da noch das Wenigste!

      Tabus
      Unser kultureller Sub-Zusammenhang läßt für uns vieles undenkbar sein, was Menschen einander antun können. Sobald der Zusammenhang zerbricht, wird alles denkbar und machbar (ich erinnere nur an das bei ebay angebotene Baby!) und es wird ganz sicher nicht schön und lebenswert sein- für niemanden! Nietzsche war auch nur ein Romantiker!

    • I'm living in ...., and in ..., you're on your own.
      @Feldmann

      Die Gewalt ist da.
      Sie wird nicht über Nacht verschwinden. Sie hat den Höhepunkt noch lange nicht erreicht.
      Gewalt lauert immer, draußen, und sie nutzt jeden kleinen Spalt, und wenn sie einmal drin ist, dann wird man sie nicht mehr los.
      Ohne Gewalt.
      Das ist der Witz der Gewalt, dass sie sich vermehrt, indem sie die eigene Vernichtung herausfordert.

      Der Staat? Einfach das Video anschauen.

      S-Klasse aus 1994, VR7//BR6 für 23 Tsd.
      Als Zweitwagen für die Stadt. Wäre lustiger als eine G-Klasse oder ein Defender. Und sicherer.

      Fürs Ein- und Aussteigen wird trainiert. Beobachten ist da alles entscheidend.

    • es scheint, Sie schauen noch mehr HEROES
      bei prime video als ich.
      Wenn die Tabus gefallen sind -und wir sind in der Tat erst am Anfang-, dann erwischt es auch die nietzscheanisch Stärksten (das ist eh eher ein Projektionskonstrukt eines Psychasthenen Moralisten).
      Und ich glaube noch nichtmal, daß Sie dazugehören.


    • @ Goodnight

      Mit den Bonus-Marken waren wahrscheinlich die diversen Motivsticker gemeint, welche man z.B. bei Rewe beim Einlauf bekommt und welche Kinder in einem Heft sammeln. Es werden immer wieder neue Serien mit neuen Motiven herausgegeben: Tiere, Fußball, Star Wars, Diseny etc. Die Kinder sind total scharf auf diese Sticker, und mir ist es auch öfters passiert, dass Kinder oder sogar eine Mutter mich um die Sticker gebeten hatte. Das ist ein begehrtes Sammelobjekt bei Kindern, seit etlichen Jahren schon, was ich ziemlich erstaunlich fand.

    • PS.: goodnight, wir argumentieren ja in die gleiche Richtung!
      Nur versuche ich klarzumachen, daß es eine Illusion ist, wenn man meint, sich durch mehr oder weniger Geschicklichkeit schützen zu können. Wenn die Gewalt wächst und das Recht abnimmt, trifft es alle!
      Auch die Bösen!
      Die soziolog. Theorie des zerbrochenen Fensters besagt, daß man früh sanktionieren muß, weil sonst erst Straßenzüge, dann Stadtteile und ganze Regionen verloren gehen. Sogen. islam.Parallel-„JUSTIZ“ schafft Zonen fehlender Sanktionierung. Insofern sind wir schon recht weit im Verlust von Recht und allgem.Ordnung.

    • "Wenn die Gewalt wächst und das Recht abnimmt, trifft es alle!"
      Das hieße ja, daß das Recht die Gewalt minimieren könnte, Herr Feldmann. Gibt es dafür einen Beweis? Der wäre mir bislang jedenfalls unbekannt.

      Zur Zeit der Kodifikation des BGB war das Recht der Sachen deutlich höher angesiedelt, als das Recht der Unversehrtheit des Menschen. Bis heute hat sich daran nicht viel geändert. Das könnte man für einen Grund zunehmender Gewalt halten. Aber auch in Staaten, in denen es eine Todesstrafe gibt, gibt es reichlich Gewalt, meist mehr als bei uns. Das Recht kann also nicht wirklich ein Argument sein.

      Gesellschaftliche Unterschiede, fehlende Solidarität und resultierende Parallelgesellschaften führen in meinen Augen deutlich nachvollziehbarer zu wachsender Gewalt. Wer „satt“ ist, neigt selten zu Gewalt.

      Daß es am Ende alle treffen wird, sei dabei unbestritten.

    • Herr O.Meier
      ich bin kein Jurist, ich habe Philosophie,Kunst und Medizin studiert.
      Ich meine daher den Zusammenhang Recht -Gewalt in grundlegendem
      Sinn: erst ein Rechtssystem führt durch die Formalisierung/Kanalisierung/Begrenzung der Gewalt zum staatlichen Gewaltmonopol und zu legitimer Macht.
      Ich wäre sehr verwundert, wenn Chaos und Regellosigkeit (also die Abwesenheit regulativer Macht) eine friedlichere Gesellschaft ergeben würde, Herr Meier.
      Natürlich muß Macht sich dauernd legitimieren, indem sie Freiheit und Frieden (dazu gehört der soziale Frieden) fördert und Gewalt unterdrückt.

      Ein Staat ohne Recht ist nichts als eine Horde gewalttätiger Verbrecher (frei nach Augustinus)

      Mir ist deshalb Ihr Zweifel nicht ganz verständlich.
      mfG PF

    • ps. O.Meier, habe Ihren Text nochmal gelesen
      und ich denke, jetzt habe ich verstanden, was Sie meinen.

      Ja, „Recht“ ist einerseits nur ein formaler Mechanismus der Legitimierung eines Gewaltmonopols und seiner Überführung in legitime Macht.
      Frieden schafft das nur, wenn Recht sich an Gerechtigkeit orientiert und im Sinne eines sozialen Friedens und konkret wird!

      Es geht auch um das richtige Maß. Eine Gesellschaft ohne Freiheit kann keinen echten Frieden haben. Andererseits wird sogen.Freiheit ohne Verantwortlichkeit zum Sprengsatz.

      Insgesamt ziemlich komplex. Umso erstaunlicher, daß wir in Deutschland über Jahrzehnte bis an die Jahrtausendwende ein relativ stabiles Modell hatten.
      Merkels Freunde haben das jetzt endgültig in den Kollaps geführt. Und mit der Abnahme der deutschen Mentalität wird sich dieses Land dem Normalzustand der Barbarei angleichen: zynisch mit KGE „Es wird spannend“ und gefährlich (für alle, Fr.KGE!)

    • Es war der Streit um die Generalprävention, Herr Feldmann,
      also die Abschreckung durch Strafe, die mir beim Lesen in den Sinn kam. Auch die Diskussion um den Un-rechtsstaat kam wieder hoch. Um nun meinen kleinen Einwurf nicht ausarten zu lassen und da wir wohl weitgehend übereinstimmen – danke für die Antwort. Denn auch das ist richtig, die Diskussion über Recht und Unrecht, über Bedeutung und Abhängigkeiten, würde sicherlich hier den Rahmen sprengen.

  23. bei der Depri-Ritzerei mit Blut versauen
    Ein Problem ist m.E. u.a. das sich viele ganz Bunte für die in meinem Titel zitierte Gruppe gar nicht interessieren.
    Ich habe einmal in einer Art Landesklinik für Psychiatrie gearbeitet auf dessen großem Gelände auch ein paar alte Bäume standen von denen einige gefällt werden sollten. Einigen ganz Bunten wurde das zu bunt uns sie protestierten dagegen. Daneben konnte man noch ganz allgemein die Psychiatrie verunglimpfen. Auch heute ist es noch so das man sich ggf noch für sexualisierte Gewalt an Kindern interessiert um Behandlungsmöglichkeiten für traumatisierte kümmert man sich schon viel weniger. – Ich denke man kann sich schon vorstellen das Kinder die als 6 jährige lernen was ein Oralverkehr ist keinen gesunden Umgang mit dem eigenen Körper erlernen den sie als Ursache für furchtbares leid erleben. – Ich gebe zu das sie mein lieber Don dafür nicht zuständig sind. Dafür haben wir spezialisierte Berufsgruppen.
    Unsere ganz bunten kümmern sich darum nicht. In diesem Blog erinnert man an diese Menschen wenigstens hin und wieder.

    Ein Beispiel könnte auch sein:
    In Berlin stirbt eine drogenabhängige Mutter (ggf auch mit traumatisierenden Kindheitserfahrungen)
    Tage später räumt man die Wohnung aus und findet zufällig ihr totes Kind(Kleinkind oder Säugling).
    (Die FAZ hatte berichtet aber nicht nachgefragt)

    Ich gehe davon aus das irgend einer Behörde bekannt war das sie ein Kind hatte, aber keiner fing an zu suchen nachdem die Mutter tot war.

    Das sagt m.E. mehr über die bunte Republik Deutschland aus als die Frage wie viele Wohnungen wir für zugereiste frei machen.

    Ich würde mich auch nicht wundern wenn einige Osteuropäer z.B. längst wieder abgereist sind. Es kommen eher jene die noch nicht wissen wie es hinter der Fassade aussieht.

    PS Zum Räumen.
    Es werden auch schon Termine in psychiatrischen Ambulanzen geräumt. Chronische Kranke kommen dann nur noch 2-3 mal im Jahr anstatt 1-2 Termine je Quartal.
    Viele Flüchtlinge sind traumatisiert. Es gibt Berichte über Vergewaltigungen durch IS Mitglieder. Es interessiert unsere Bunten aber nicht wie die Frauen, ggf auch schwanger geworden am Besten behandelt werden. Man tut entweder so als ob das gar nicht stattfindet oder man kann sich am Thema schlecht berauschen.
    Das diese Frauen Termine in psychiatrischen Ambulanzen benötigen dürfte klar sein. Ich höre aber nichts davon das eben da Mittel aufgestockt werden.

    Interessierte Journalisten ritzen gerne an Themen ohne tiefer zu bohren.

    • Ich erwähne das Ritzen nur, weil es von der Störung zum krassen Aspekt des journalistischen Buchmarketings aufgewertet wurde. Ich erfinde das nicht. Ich zitiere es.

    • "Gleichheit durch Ausgrenzen" - wo das Logik-Modul der Bunten regelmäßig klemmt
      „Es werden auch schon Termine in psychiatrischen Ambulanzen geräumt. Chronische Kranke kommen dann nur noch 2-3 mal im Jahr anstatt 1-2 Termine je Quartal.

      So ist es, Herr Keller. Integration mittels Ausgrenzung auf Kosten der Schwächsten dieser Gesellschaft hat mit Gleichheit, sozialer Verantwortung oder Christlicher Nächstenliebe so viel zu tun wie die Papst-Robe mit einer Burka.

  24. Bunt mit viel Druck von oben - eigentlich unbunt, denn das, was hier
    Tradition ist, steht zur Disposition:
    http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/spahns-spitzwege/das-impulspapier-zur-desintegration-oezoguz-laesst-die-maske-fallen/

  25. 6 qm Wohnung
    Als hätten die „Kollegen“ von Ze.tt es gerochen: Die coole, hippe Anwort auf Ihren Blog.
    Wer kann dazu schon Nein sagen??
    http://ze.tt/wuerdest-du-fuer-100-euro-miete-auf-sechs-quadratmetern-wohnen/?utm_campaign=zonteaser&utm_medium=teaser&utm_source=zon

    • worum es wirklich geht: Es gibt eine Tendenz zur Verkleinerungsideologie. Die soll schmackhaft gemacht werden. Verzicht auf Küche, Verzicht auf zu viel Besitz, das Leben leichter machen. Das ist auch in Ordnung, weil es letztlich auf die Verleibeigenschaftung weiter Kreise hinaus läuft, und ob sie nun schweine oder Follower hüten, ist auch egal.

    • ßßß
      Das wäre ja die Lösung:
      Immer mehr Gewerbegebiete auf der grünen Wiese (in Bayern) vs “ Appartements“ von 6 pm zum Leben für unsereins!
      Nicht zu vergessen am Schluss 1,2pm (⚰) vs etliche ccm (⚱)
      Es ist immer wertvoll, eine Wahl zu haben…

    • Die Grenzen des Wachstums sind bei uns, aber nicht bei der Geburtenrate der anderen erreicht.

    • Verkleinerungsideologie
      Ja, aber dann gleich richtig und nicht bloß an den Wohnungsgrößen rumbasteln …

      https://www.theguardian.com/education/2014/jul/29/improbable-research-make-people-smaller-to-solve-climate-change

    • Den Deutschen in
      … Die kleinen Wohnungen, damit sie morgens schön zur Arbeit gehen, dieweil die migrantische Großfamilie die große Altbauwohnung staatlich finanziert belegt. Das wird uns als Win-Win-Situation verkauft werden .. Man finde den Logikfehler….

    • Noch'ne Verkleinerungsideologie
      Wenn schon richtig, dann aber richtig richtig:

      „Maintain Humanity under 500,000,000
      in perpetual balance with nature“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Georgia_Guidestones

      Bei Verschwörungstheoretikern immer wieder ein gerndiskutierter Klassiker.

  26. Weltoffenbunte Städte vs. (nicht-grüne) Pampa
    Ich kenne beides. Nach dem Studium festgefroren im überbunten Multi-Kulti Speckgürtel von Stuttgart, dem größten dunkelgrünen Biotop in den unendlichen weiten des Universums, aufgewachsen auf einem
    kleinen Bauernhof mit Nebenerwerbslandwirtschaft in einem Dorf (250 Einwohner, Tendenz fallend) in Mittelfranken (also quasi ein Edelbayer), spielend und tobend draussen bei jedem Wetter (ohne Internet), besser geht’s nicht.
    Ich bin heilfroh, daß ich dort durch enge verwandtschaftliche Beziehungen noch einen (bewaffneten) Not-Zufluchtsort habe (Augen auf beim Wohnungskauf!). Was ich und mein Neffe und Schwager, die jetzt beide (endlich) in den Schützenverein dort eintreten, in vielleicht 20 Jahren mit den notgedrungen aus den Urban Cities fliehenden und herumstreunenden (und vielleicht auch bewaffneten) Bettlern machen werden wissen wir noch nicht. Ich befürchte leider mit Halma spielen und Gras rauchen am (nicht-grünen) runden Tisch wird der Konflikt nicht gelöst werden können. Es wird alles zerstören was aufgebaut wurde. Heute abend im ÖR gibt’s dazu bei einer lange erwarteten Pressekonferenz das endgültige Commitment.

  27. Dankbar
    Bin wie immer dankbar für die links und die kurzen Wege zu einer gesellschaftlichen Wirklichkeit, die nicht mehr meine ist, und die vielleicht selbst gar keine ist.

    Jeder macht sich so lächerlich, wie er/sie kann, und das internet ist doch wahrlich ein wundervolles Instrument, die menschliche Dummheit und Eitelkeit zu entlarven.

    Frau Verena Mayer repräsentiert den Typus des selbstgerechten Deutschen, und das obwohl sie Österreicherin – also eher von Natur aus nicht ernst zu nehmen – ist. Es ist schon eine Leistung, die negativen Eigenschaften zweier Völker in sich zu kombinieren. Kein Wunder, dass eine völlig überflüssige Abteilung in der Europäischen Kommission das für preiswürdig hält.

    Der prämierte Artikel ist übrigens ein derartig verschwurbeltes Gutmenschen-Gewäsch, dass man ohne den Preis fast an eine Satire glauben könnte.

    Leider bleibt doch ein bitterer Nachgeschmack, denn auf den Seiten von faz.net findet sich immer mehr Leserkommentare von Menschen, die offenbar ernsthaft glauben, die Alternative zur linken Borniertheit sei die rechte Borniertheit. Das Mass, in dem derzeit Frau Le Pen hoch geschrieben wird, ist schon erstaunlich. Dass die Frau kein echtes Programm hat, dass gegen sie wegen Steuerhinterziehung und Betrug am Europäischen Parlament ermittelt wird, dass ihre Partei derzeit nur durch illegale Kredite obskurer russischer Banken über Wasser gehalten wird, findet nicht einmal Erwähnung. Genauso wenig wie die Tatsache, dass ihre Partei derzeit 11 französische Bürgermeister stellt, von 36.000. Offenbar hat der Populismus dann doch nicht so viele Wähler.

    Stattdessen wird fabuliert, dass der Sieg Trumps zum Sieg Le Pens führen wird. Trotz eines komplett anderen Wahlsystem, einer ganz anderen Ausgangslage, und trotz der Tatsache, dass die Franzosen kaum etwas abstossender finden als Amerikaner, die in vulgärer Weise mit ihrem Reichtum protzen und den Einrichtungsstil Ludwig des XIV in einer Hochhauswohnung kopieren wollen und dabei doch nur auf dem Niveau des Saddam Hussein landen. Auch viele Quadratmeter wollen stilsicher gefüllt sein.

    Aber im internet hat eben jeder Blödsinn seinen Platz und die Pixel können sich nicht wehren.

    • Ich halte nichts von Le Pen. Aber ich glaube, dass sie gewinnen wird, weil sie zwei Themen hat: Land vs. Stadt und maximaler Kampf gegen das, was man dort als gefährlich betrachtet. Sie ist nicht gut, sie kann nur das machen, was andere ihr überlassen.

    • Zu bunt kann auch schrill wirken
      Ich setze meine Hoffnung auf E.Macron…

    • Philomena,
      da setze ich gerne dagegen. Nicht richtig ‚gerne‘, aber weil ich da gewinne!

    • Uwe Dippel....
      …lassen wir uns überraschen. Wir können uns ja schon mal einen Einsatz überlegen, ok.Er soll Chancen haben…

    • Titel eingeben
      Es wird wohl letztlich daran liegen wie sich Trump machen wird. Wenn sich seine Politik im Bereuch des „Normalen“ bewegt, werden die Leute keine Problem haben solche Leute überall zu wählen.

      Wenn er aber abfuckt, dann wird man sich hinter allem Möglichen verstecken. Dann bleibt es allerdings erst mal wieder bei dem üblichen Gesockse und dann möchte ich euch mal hören… Das Gejammer kann ich mir vorstellen.

    • TDV,
      es braucht kein Futur in Ihrem Text. Da Frau Dr. Angela Merkel sich durchgerungen hat, ihre Arbeitskraft noch eine ganze Legislaturperiode in das Deutsche Volk und seine vielen geladenen Gäste zu stecken, kann ich Ihnen ziemlich genau sagen, wohin die Reise geht.

      Das schlimme daran ist, und das macht mir Magenschmerzen, dass die Franzosen es ihrem Ex-Sarko anständig besorgt haben; die Deutschen aber ihre Raute weitermerkeln lassen wollen. Angeblich mangels Alternativen.

    • Uwe....
      … freuen sie sich doch einfach, endlich passiert mal was, das vorher keiner wusste.

      Wer weiss, vielleicht passiert ja im nächsten halben halben Jahr noch was Grösseres… und auf einmal kandiert so ein deutscher Trump und gewinnt weil Merkels Mass einfach voll ist?

      PS: Wo soll denn das hinführen, wenn ausgrechnet ich hier der Positive sein soll?

  28. Freakshow
    Im normalen Leben treffe ich solche Leute Gott sei Dank nicht. Berlin ist ja auch weit weg und sieht nach solchen Beiträgen aus wie eine Freakshow. Wenn man dann aber da ist und Freunde besucht und ins Museum geht, ist es doch ganz schön…

  29. bei der Depri-Ritzerei...
    Kurzfassung:
    Mir ist aufgefallen das unser lieber Don diese Verhaltensweise mehrfach in seinen Blogs erwähnt hat.

    Die Selbstritzerei ist ggf auch nur ein schönes Symbolbild für die Neigung unserer(von) Gesellschaft(en) sich selbst zu beschädigen.

    Hier könnte man noch etwas Ursachenforschung betreiben.
    Bezogen auf einzelne Personen könnte man Krankengeschichten auswerten, was man sicherlich schon getan hat.
    Die Krankengeschichte unseres „Volkskörpers“ ist ja zT bekannt.
    Aber wie beim einzelnen auch sind Bluttransfusionen keine ursächliche Behandlung sondern lindern ggf Symptome.

    Unser lieber Don bemüht sich jedenfalls u.a. um eine gute Befunderhebung. Das ist auch schon viel Wert.

    • Ich bringe es, weil es prominent in einem Buch vorkommt, das von zig Medien als neue Stimme des Feminismus verkauft wird. es ist integraler Bestandteil einer „oh Gott so schlimm geht es jungen Frauen“-Kampagne. Es ist nicht meine Schuld, wenn heute sowas als Werbung gilt, in den Kreisen, mit denen ich mich im Rahmen des Klassenkampfes beschäftigen muss. SPON hat das Elend antagonistisch platziert, ich nehme es an.

    • Don, Sie mühen sich zu sehr und m.E. zu oft
      ich versuchte gerade, das Ranking dieses Buches herauszufinden und fand bei amazon das:

      1,0 von 5 Sternen
      Was hat Don Alphons nur dauernd mit der Stokowski?
      Von xxxx 20. Oktober 2016
      Format: Gebundene Ausgabe

      In „Untenrum frei“ konnte ich nichts finden, was Marga auch nur annähernd als gleichwertige Gegnerin erscheinen ließe.

      Die angewendeten sprachlichen Fähigkeiten sind die einer durchschnittlich begabten Oberschülerin, welche hin und wieder ein „schmutziges“ Wort einstreut, zum Beweis, wie erwachsen sie schon ist.
      Statt argumentativer Stringenz herrscht (frauscht?) postfaktische Befindlichkeit. Nicht ein origineller Gedanke in Sicht. Kein Esprit.
      Und als mildernde Umstände noch nicht mal ein besonders schlimmes „Schicksal“ der Autorin.
      Ein bedeutungsloses Buch.
      Das wahre Trauerspiel ist, wie dieses Werk von „Qualitätsmedien“ hochgejazzt wird („deutsche Antwort auf Lena Dunham“).


      Bejubelt wird das Buch von Frauen (ich hab nur die erste Seite der Rezensionen gelesen).

      Nun ja, jeder ist für seinen geistigen Horizont bzw. dessen Erweiterung selbst zuständig.

      Ihre doch recht häufige Erwähnung der ritzenden Dame grenzt ja schon an Werbung dafür, ich werde sie trotzdem nicht lesen. Jibbet keine andere, über die herzuziehen lohnt?

    • Lieber Don
      Sie dienen mir auch in dem Fall nur als Impulsgeber und laden mich zum freien assoziieren ein. Da ich selbst mit einigen Männern und Frauen zu tun hatte die mit diesem Problem leben mussten bin ich in der Sache befangen.
      Besonders da ich eine von ihnen besonders mochte.

      Mir geht es ungeheuer auf die Nerven wenn bestimmte Gruppen für eigene Zwecke instrumentalisiert werden. Eine bekannte Preisträgerin macht das besonders gerne. Mich interessiert aber immer was die Betroffenen am Ende davon haben.

      Im Blog wirken diese Zitate auf mich wie die Abwehr des Mitleidens weil man sich oft als hilflos sieht und nur noch seine Emotionen hat.

      Aber damit wären wir ggf bei Schulze von Thun und den 4 Ohren einer Botschaft ;-)

      Sie sind ja ein Philanthrop.
      ggf benötigen sie dazu aber eine gewissen Distanz zum Geschehen.
      Und aus dieser Distanz können sie die Dinge dann auch beschreiben.
      Sie lassen sich nicht in den Knoten mit einwickeln und das ist gut so.

      Und Sie können nichts für meine Reflexe!

  30. Gewinsel über Gewinsel
    So viel Gewinsel wegen eines harmlosen Tweets …
    .
    Eine peinliche Bemerkung genügt, um 9.000 Zeichen selbstmitleidiges Geflenne auszulösen.
    .
    Nur werden solche Leute wie diese SZ-Redakeurin niemals aufhören solches zu Twittern.
    .
    Und darum können Don Alphonso und alle, die es wollen, den Rest ihres Lebens damit verbringen, über den Neid der Neidischen zu winseln….
    .
    (Bin ja gespannt, wie schrill die Töne erst werden, wenn das Feministenregime mit seinem Zwangskastrationsprogramm ernst macht…).

    • Wenn Sie es nicht wollen, müssen Sie es ja nicht lesen. es gibt auch andere Themen und Blogs und mir geht es im Nachgang der US-wahl darum zu zeigen, dass es Hillary-Medien-Fehlentwicklugen auch bei uns gibt.

    • Und sie müssten die Tweets von Frau Dingens nicht lesen...
      … doch, doch, müssen Sie!
      Sie sind süchtig danach.
      Regelrecht besessen.
      Von den Tweets von Frauen.
      .
      Sie versuchen es zu rationalisieren,
      aber die eigentliche FEhlentwicklung
      gibt es hier in diesem Blog.

    • Mir wurde das beim Thema Gina-Lisa reingespült. Ansonsten bin ich von denen eh geblockt und lese das auch nicht. Nur wenn es dritte bringen.

    • Anonyme Feministen
      Und ich konsumiere Koks und Pornos auch nur, um die Jugend besser davor ihnen warnen zu können…

    • ..well I did spend 76,520 dollars on hookers, booze and dancers. But mainly hookers.
      Da muss ich HansMeier555 schon recht geben, so ganz normal ist das nicht, wenn Mann die Tweets von Frauen liest.
      Normaler Mann würde nur die Bilder anschauen :-)

  31. Die bunte links-/alternativspießige Piefke-Karriereindustrie
    Man sollte meinen, dass es mittlerweile eigentlich jeder mitbekommen haben dürfte, auf welch irrsinnigem Trip ins Abseits wir hierzulande weiterhin sind. Nachdem der ganze Rest der westlichen Welt umgeschaltet und sich dazu entschlossen hat weiterzuleben wird bei uns das zu einer Kunstform entwickelte Sägen am eigenen Ast immer noch mit aller Vehemenz betrieben. Mit der Verbissenheit eines räudigen Kläffers geben sie keine Ruhe und betreiben ihre verlogene Toleranz- und aufgezwungene Multikultikultikarriereindustrie immer weiter. Das ganze müsste einen nicht so ärgern wenn man nicht wüsste wes Geistes Kind sie eigentlich sind und wo sie herkommen. Ich habe es hier schon oft genug entwickelt, daher jetzt Telegrammstil: Alt-68er=bürgerliche Nazikinder, wollen unbedingt Karriere, sehen braune Flecken in Familienchronik als Hinderungsgrund, schmeißen sich daher dem diametral entgegengesetzten ideologischen Gegner, den Kommunisten an den Hals (ohne Berücksichtigung der Tatsache, dass die im Rahmen der Stalinschen Säuberungen den größten Genozid der Menschheitsgeschichte verschuldet haben), als Folge Universitäten zunehmend links verseucht, linke Profs produzieren linke Lehrer, als Mutliplikatoren indoktrinieren die ihre naiven, gutmeinenden Schüler, hinzu kommen Lindenstraße, moderner Tatort, die linke Spießerkultur ersetzt allmählich die rechte, alle sind zufrieden.
    Das Problem ist nur: Spießerkultur ist Spießerkultur, und daraus kann nichts Gutes erwachsen. Spießigkeit steht dem Humanismus entgegen, ganz gleich mit welcher Fassade sie sich tarnt. Und jetzt die beunruhigend schlechte Nachricht für diese Mischpoke: das ganze Lügengebäude steht kurz vor dem Einsturz, mit der Bequemlichkeit ist es vorbei. Warum? Unbemerkt hat sich die Welt von diesem ganzen linken Satanismus, der bei uns noch immer virulent ist, befreit. Die Wahl in den USA, das war der Wendepunkt, eine echte Zeitenwende. Hinzu kommen GB (Brexit) und Russland (das mangels einer überdrehten Zivilisation ohnehin nie so gefährdet war, den ganzen dekadenten Müll auszubilden). Wir in D haben dem Satan die Hintertür geöffnet, er hat sich bei uns in Form von „political correctness“ und gender ausgetobt, er hat sich propagandistisch mit Hilfe weiter Teile der Presse immunisiert, Kritik daran nicht mehr möglich. Aber jetzt ist unser linker Satanskult weltweit isoliert, wir stehen den Siegermächten des 2. Weltkriegs (USA, GB, RUS) wieder gegenüber und jetzt muss bei uns das ganze Lügengebäude zum Einsturz kommen. Interessanterweise zeigt sich in dieser Konstellation die eigentliche Provenienz der nach außen hin links auftretenden 68-er: die Altnazis stehen wieder der freien Welt gegenüber. Und können hoffentlich einpacken. Donald Trump, der Held, der Messias, er wurde von Gott geschickt den Drachen zu bezwingen und uns alle zu retten.
    Aber noch ist der Satan bei uns nicht ganz besiegt. Man darf nicht nachlassen im Kampf für das Gute, man hat aber jetzt wesentlich mehr Beistand.
    Es bleibt allerdings zu hoffen, dass nach dem Niederkrachen der ganzen linksalternativspießigen Monokultur das Ganze nicht wieder umschlägt in eine rechtsspießige Monokultur, die genauso ätzend wäre.
    Eine locker-lebendige Vielfalt auf dem Boden einer gesicherten Heimat, ohne eine mit der Keule erzwungene Toleranz oder aufoktroyiertes Multikulti, das wär doch was, oder?
    Dann würde sich auch folgendes Shakespeare-Zitat erfüllen: „This above all, to thine own self be true, and it must follow as day follows night, thou cans’t not be false to any man.“
    Toll, oder?

  32. Umbuntung aus Sicht eines alten, weissen Vaters
    „Berlin will unter RotRotGrün für Eltern jener Alterskohorte, die den Pranger mag, bedarfsunabhängig Kita-Gutscheine verteilen, damit die Kinder noch früher aus dem Haus kommen.“

    Die Kita, als Ausgleich für die fehlende Omi oder G.E.L.D. im modernen Wanderpräkariat-Lebensentwurf ist neben der Schule und den modernen Medien einer *der* Orte der Selbstperpetuierung linksgrüner Weltsicht. Knapp-am-Inkubator vorbei bedeutet faktisch für die in die Kita in Service gegebenen Krabbelkinder mit Restsausgreflex leider „auch vorbei“. (Ich will hier aber nicht in Abrede stellen, dass es manchmal sein muss Kinder mir 12 Monaten in die Kita zu parken.)

    Die Buntheit verfolgt uns als Familie. Nachdem unser Nachwuchs den bunten Kindergarten mit Lippen- und zungengepiercten, Cindy-aus-Marzahn-Kindergärtnerinnen (ErzieherInnen), die den kritischen Geist durch lediglich wohlmeinendes Zuschauen bereits bei Vierjährigen zwangserwecken wollten, hinter uns gebracht haben, sind wir nun in einer Grundschule, deren Schulmotto „irgendwas mit Toleranz“ enthält. (Gibt es da EU-Gelder für? Klosanierung gegen Buntheit?) Pünktlich im ersten Schuljahr wurde ich von meinem Sohn angesprochen, dass wir das Spielzeug an Flüchtlingskinder verschenken müssen, da sie so arm sind und nichts haben. Nun gut, was soll man sonst in Religion lernen, ausser dass es gut macht, zu den Guten zu gehören? Bei der schulischen Adventaufführung in der Kirche hielt der Geistliche seine zielgruppengerechte Dunkeltdeutschland Warnpredigt, an die Eltern. („Wir müssen auf hut sein!“) Amen!

    Der Trend geht zum Privatkindergärten, Privatschulen und Wohngegenden mit hohem Mitspiegel, um der Buntheitsgravitation etwas zu entkommen, auch wenn man dann mit kaufkräftigen, staatsalimentierte Grünwählern als Nachbarn leben muss. Am Ende des Weges der Umbuntung läuft es dann auf Gated-Communities als zwangsbefriedeten Bereich hinaus, es sei denn es entsteht noch rechtzeitig durch Mutation ein Virus, dass nur Zeitungssoziologen und Volontäre bei Onlinemedien befällt.

    • Also ich finde Gates Communities ja nicht schlecht, sie sind in gewisser Weise die Antwoet auf die Leibeigenschaft, deren moderner Ausdruck die Kita ja ist. Wer Kita sagt, muss auch gated sagen.

    • Quadratmetersparende Kinderunterbringung
      Die Kita ist die logische Antwort auf die Wohnraumknappheit. Hier lassen sich die Rangen platzsparend unterbringen und werden praktischerweise gleich in zivilgesellschaftlich erwünschter Richtung indoktriniert.
      Man kriegt sie noch vor Schulantritt fertig erzogen zurück. Abends sind sie müde von Sexunterricht, Moscheebesuch und Klimarettung und beanspruchen zum Schlafen nur wenig Platz.

      Fehlen derzeit nur die Wochenendkitas bzw. die Vollzeitbetreuung.
      So was Ähnliches gab’s schon mal, wenn auch unter anderen Titeln und nur während ca. 10 Jahren gegen Ende des 1’000-Jährigen …

    • Und sie stehen nicht bei uns au dem Land herum! Das ist auch angenehm, wenn man keine mag.

    • We don't need no education
      Oder wir erzählen den Kids von den Heldinnen unserer eigenen Kindheit: Pippi vs Prusseliese, Heid vs Frl. Rottenmaier, Jim Knopf vs Frau Maltzahn….Ich glaub nicht, dass es lange dauert bis sich deren Nachfahren mit ihren Fingernagel-Gesamtkunstwerken die Haare raufen :)) “ the times they are a-changin..“

    • Kinder hinter Kita-Gittern oder Erziehung zum Wohle der Gesellschaft.
      Smirnoff sagt:
      20. November 2016 um 13:11 Uhr
      Ich will hier aber nicht in Abrede stellen, dass es manchmal sein muss Kinder mir 12 Monaten in die Kita zu parken ….

      Die Zeiten ändern sich.

      Irische Berarbeitermütter haben morgens ihren Kindern noch Laudanum ins Fläschchen geträufelt, damit sie den Tag über ruhig gestellt waren. Kann ja sein, dass diese Methode in ein paar Jahren, auch in Deutschland wieder Anwendung findet. Zum Beispiel auch für Rentner?

  33. zur Wahlprognose ganz oben
    Nach jetziger Lage der Dinge würde ich tippen, daß die AfD bei 28 % hängenbleibt. Wenn es der Chefin dann noch gelingt, der SPD den Schulz als Kanzlerkandidaten unterzuschieben und selbige damit auf unter 20 % zu bringen, reichen 30 CDU-Prozente und ein paar schicke Überhangmandate für eine sogenannte ‚Große Koalition‘. Daß als Kanzlerin nur sie selbst in Frage kommt, versteht sich von selbst.
    Gruß K

    • 23% CDU. 7% CSU. Das ist der Haken.

    • Titel eingeben
      Lustig wird es, wenn die CDU sich mal irgendwo zwischen einer Koalition mit der AfD und einer mit der Linken entscheiden muss. UlF wird da keine Zweifel haben, aber ob da alle mitmachen, bezweifle ich doch sehr.

  34. Abgehängte RitzerInnen
    Bunt soll es sein. Darf es auch gerne. Zumindest so lange ich nicht daran teilnehmen muss. Ich entstamme einer Familie von Handwerkern. Handwerkern, die ihr ganzes Leben lang geschuftet haben, 10 Stunden am Tag, 6 Tage die Woche. Wir sind farblos aber besitzend.

    Und waren dem Zeitgeist längst weit voraus. Die Großfamilie schrumpfte zur Familie. Vorauseilende Verkleinerung. Der Besitz jedoch blieb. Nur daß er jetzt auf weniger Köpfe verteilt ist. Das macht die Besitzlosen garstig. Wollen Sie doch einfach nicht einsehen daß ihr prekäres irgendwas-mit-Medien Teil des Problems ist. Zusammen mit ihren scheinbar unfähigen Altvorderen die sie dafür jetzt abstrafen wollen.
    Und den Rest gleich mit.

    Mir solls recht sein. Dann wird eben nicht mehr die ganze Immobilie an eine Familie vermietet sondern aufgeteilt. Da passen bestimmt auch 7-8 Kleinstwohneinheiten für prekär Beschäftigte hinein. Nur die Kaution, die gibt es nicht mehr zurück. Den Parkettboden vom Ritzerblut zu säubern kostet halt auch.

    Ein echter Unbunter macht sich damit nicht rum. Er nimmt das Geld auch von den Armen. Irgendwer muss einem das Leben ja finanzieren. Und so lange die von Ihnen favorisierte Leibeigenschaft noch auf sich warten lässt tut es der Onlinepöbel zur Not auch. Und alle sind zufrieden. Und bunt.

  35. Jeder gegen Jeder, Merkel für alle.
    Zersplitterte und zerstrittene Interessengruppen waren, sind und bleiben unfähig, in Richtung allgemein einsichtiger Vernunft etwas zu verbessern. Bestenfalls wird es nicht schlimmer. So gut, wie letztes Jahr, wird es dies Jahr sicher nicht, doch immer noch besser als nächstes Jahr. Mit diesen Perspektiven lässt es sich leben, wie Dante dichtet: „Du, der Du hier eingehst, lass alle Hoffnung fahren.“
    http://n0by.blogspot.de/2016/11/von-bunt-braun-polit-klerikal.html

  36. St. Martin
    Vor einer Woche war St. Martin. Ein Fest, das sehr gerne von konservativ-katholischen Gruppen gefeiert wird. Ich glaube, dieser linksextreme Heilige predigte vom Teilen. Es ging aber nur um einen alten Mantel. Das kann man ja noch tolerieren. Gerade so. Ich fände das schon schlimm, wenn man jetzt die abendländisch christlichen Werte tatsächlich als Basis unseres sozialen Zusammenlebens ernst nehmen würde. Wo kämen wir denn da hin? Soll das Volk halt Kuchen essen – oder Sahnetorte im Fall…

    • Mit Verlaub...
      St. Martin teilte seinen EIGENEN Mantel! Nicht den vom Nachbarn! Das unterscheidet ihn von modernen „Linken“.

    • Titel eingeben
      St.Martin war nicht links, er hat seinen eigenen Mantel geteilt.

    • hab noch vage im Hinterkopf
      Ich habe noch vage Forschungsergebnisse im Hinterkopf, dass St. Martin seinen Mantel mit seinem Sklaven/ Leibeigenen teilte.
      Also nichts mit „Gutmensch“, sondern Sorgen um Unversehrtheit des Investments.

    • Mäntel waren damals aber sehr teuer.

    • St.Martin
      teilte seinen Mantel der als Teil seiner militärischen Ausrüstung dem Kaiser gehörte. Also schon damals Verschleuderung von Staatseigentum durch Gutmenschen.
      Bis heute müssen die Gänse darunter leiden.

    • Liebe Marie Antoinette ....
      Sie glauben ja ohnehin nicht im Ernst, das Martinsfest wäre wegen der sozialen Botschaft beliebt.

      Zumindest meinen Kindern geht es nur um das „Gripschen“, also das Einsammeln von Süßigkeiten in der Nachbarschaft. Zudem wird die deutsche Neigung zu Fackelumzügen in weitgehend friedfertige Bahnen gelenkt. Hatten wir hierzulande auch schonmal anders. Alles gut also.

      Und was schließlich die Sache mit dem Ernstnehmen religiöser Vorgaben anbelangt: schauen Sie sich doch mal an, wie das in Ländern ausschaut, die ihre Religion ernst nehmen. Da kommt keine rechte Freude auf (und auch keine linke), da will man höchstens mal zum Urlaub hin….

      In diesem Sinne: nichts für ungut!
      SchallundRauch

  37. Titel eingeben
    Orangenmarmelade mit schottischen Single Malt?

  38. Anthropologie des bunten Wandels
    Lieber Don,

    ich bewundere Sie aufrichtig. Für mich sind Sie ein Geschichtsschreiber des kulturellen Wandels, ein Anthropologe der sich langsam etablierenden „neuen Leitkultur“, die die alte, „minderbunte“ westliche Leitkultur Schritt für Schritt ablöst. Für Ihre Tätigkeit braucht man eine großartige Beobachtungsgabe, geistige Unabhängigkeit, erzählerisches Geschick und viel Geduld. All dies haben Sie.

    Nachfolgende Generationen werden vielleicht die eine oder andere Träne vergießen über die Zeit, die unter dieser „neuen Leitkultur“ noch durchschimmert, und über die Erkenntnis, dass diese durch politischen und kulturellen Druck unwiederbringlich zerstört sein wird.

    • Danke für das Lob, aber ich garantiere ihnen; Die neuen Leitkultur wird scheitern, und zwar mit einem Riesenknall. Und sei es, dass es Abspaltungen innerhalb Deutschlands gibt. Oder eine neue Mauer.

  39. Titel eingeben
    Warum eigentlich diese Bilder? Ein „Liebhaberobjekt“ in MeckPom?

  40. Titel eingeben
    Schön daß so etwas mal gesagt wird.

  41. Präsidentenwahl
    Ein sich selbst ermächtigendes Triumvirat setzt die demokratischen Spielregeln außer Kraft, in dem es die Wahlen sinnlos macht, und leitet so den Niedergang der Republik ein – wie vor 2000 Jahren.

    Darüber müßte man Mal schreiben, interessiert aber wohl Mal wieder keinen.

  42. Trump
    Witzig wenn man bedenkt das das beste was uns passieren könnte ein deutscher Trump ist.
    Stattdessen werden wir weitere Jahre des Niedergangs erleben, durch eine ewige Kanzlerin des Nichtstuns (und wenn was getan wird, dann ist es massiv schädlich) und eine linke Camarilla die unbedingt an dem Ast sägen will, auf dem sie sitzt.

    Ich werde Tränen in den Augen haben vor Lachen, wenn die Ganze Multi-Kulti Schose Ihnen um die Ohren fliegt, wenn der Islam dann eine Konformität erzwingt, die alles was sie selbst aus Geschichtsbüchern kennen in den Schatten stellt.
    Wenn sie merken, dass die Bunten zwar gerne nehmen, aber nie was zu geben haben. Wenn der Dank bestenfalls ein Tritt in den linken Hintern sein wird.

    Ich schauen mir manchmal Bilder der deutschen Städte aus dem 19 Jhrd an und denke: Schade, warum wir aus diesem Erbe nicht mehr gemacht haben.

    • Das wird aber nicht überall so sein. Wäre ich migrant, ich würde das tun, was viele schon machen (bei un etwa 1/4 der Neuankömmlinge): Nach Norden Richtung Berlin gehen, wo man tun kann, was man will. Das wird noch richtig lustig, wenn man Bayern und Berlin und ähnliche Regionen in vier Jahren vergleicht.

    • @ A. Brodner: vergangene Schönheit deutscher Städte...
      Vieles wurde zerstört im Bombenhagel des 2. Weltkriegs und diese Katastrophe haben wir den Nazis zu verdanken. Ohne den 2. Weltkrieg gäbe es, zumindest aus architektonischer Sicht, viel mehr schöne deutsche Städte.

  43. jaja, Durchschnitt
    Mag ja alles sein – dass durchschnittlich jedem Deutschen ca. 50 m2 Wohnraum zur Verfügung stehen. Daraus jedoch auf den Durchschnittsdeutschen zu schließen, ist halt falsch. Aber das wissen Sie. Man muss einem älteren Ehepaar also nicht eine 120m2 Wohnung missgönnen um zu wissen, dass die ganz sicher nicht die Normalität repräsentieren. Weshalb Aussagen über einen Median auch sehr viel vernünftiger sind.

    • so viele von meiner Sorte gibt es auch nicht, und dann auch etliche mit weniger. Ich denke aber, dass man in dem Bereich ganz gut mit dabei ist, je nach Haushaltsgrösse. Oder haben Sie andere Zahlen?

    • nein, ich habe keine anderen Zahlen,
      ich hab nur andere Erfahrungen. Ohne dass man etwas geerbt hat, ist es eben richtig schwer. Eine Mietwohnung von 120m2 könnten sich zwei Durchschnittsrenter nicht mal hier leisten; bei Ihnen erst recht nicht. Da müsste mindestens einer ein guter Pensionär sein. Die Leute, von denen Sie da reden, sind nach heutigen Maßstäben – reich. Und diese meine Einschätzung hat nichts, gar nichts mit Neid zu tun. Ich finde auch, das zwei ältere Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, ruhig auf 120m2 wohnen können sollten; ich sehe nur auch, wie unrealistisch das ist.

    • und Nachtrag
      Die Vermögensbildung, die Ihren „Beispielrentnern“ zugute kommt, war hier vielfach nicht möglich. Und das, OBWOHL auch das vorgesehen war, beispielsweise mit billigen Betriebswohnungen. Aber darüber wurde i. d. R. einfach – hinweggegangen. Die Betriebe wurden aufgelöst, die Häuser verkauft, dann wurde eben doch saniert oder eben die Erhaltung unterlassen … und weg waren irgendwann auch die lästigen und entnervten Anspruchssteller! Bis zum Beginn der Negativzinsen wurde ausschließlich die westdeutsche Form Vermögensbildung und Vorsorge aktiv geschützt; hier gab es häßlichen Zank um jeden Cent Betriebsrente und jeden Vorteil, auf den die Menschen mal gebaut hatten. Aber – ich schätze, so genau wollten Sie es gar nicht wissen.

    • Wen interessieren Durchschnitt, Median oder andere Argumentationskrücken,
      wenn er keine bezahlbare Wohnung findet? Und die Zahl der auf hoffnungsloser Suche Befindlichen steigt und steigt – wie der Neid. Aus Neid wird irgendwann Haß, Haß auf die Parteien und Politiker, die dies zugelassen und verbrochen haben. Die AfD wird zeitig darauf hinweisen und den Haß schüren.

  44. Bunte Truppe
    Dieser Begriff fiel mir ein, als ich diesen Blog hier las. Nach ein wenig Herumsuchmaschinen fand ich u.a. folgende Synonyme:“Clique, Gang, Grüppchen, Haufen, Herde, Horde, Korona, Meute, Pack, Pulk, Rotte, Rudel „etc. . Als positivste Deutung, jedenfalls aus meiner Sicht, fand sich der „lustige Verein“. Nun ja. Ob man wohl Cliquen oder Pulks oder ähnlichem Zusammenrottungen gerne irgend eine Verantwortung, Wort- oder Meinungsführerschaft einräumen oder gar erleben möchte? Ich denke wohl eher nicht. Die finden ja immer nur einfache Antworten auf komplizierte Fragen, was ja führenden Geistern dieses Landes zufolge nun so überhaupt nicht sein soll.
    Der „lustige Verein“ ist sicherlich beim Kegeln oder Ausflügen eine schöne Sache. Da geht’s um Nix, nur um Spasss. Für höhere Aufgaben ist der aber auch eher nicht geeignet.
    Kurz und gut: Bunt passt auf die Tapete im Kinderzimmer oder in dort herum liegende Wimmelbücher. Aber sonst? „Bunt sein“ als Ausprägung allgemeinen Daseins, Befindlichkeit oder was auch immer, ist wohl eher eine Form von wirr sein. Oder könnte man das „w“ bei „wirr“ vielleicht doch weg lassen? Danke für Ihre Zeilen!

  45. Fehlbelegungsabgabe
    Die macht tatsächlich vorsichtig.

    Meine Eltern leben wohl leider (oder zu ihrem Glück) nicht mehr lange genug, um eine erneute Zwangseinquartierung oder -abgabe oder -hypothek zu erleben, es gab sie bereits in den Jahren nach dem Krieg, und heute bewohnt sie dasselbe alte Haus, mit einem Schnitt deutlich über den oben genannten qm/Person. Und das Obergeschoss steht leer. Schwiegereltern ähnlich, Einliegerwohnung im OG ist unbewohnt. Möchten sie vermieten? eher nein, Einschränkungen und pekunärer Nutzen schlagen zu sehr in Richtung Einschränkungen aus.

    Obwohl in beiden Fällen überwiegend mit Arbeit erschaffener bescheidener Wohlstand im Alter ist das genau die Gruppe, die dann betroffen sein wird: immobile Mittelschicht. Wenige sehen es kommen und verkaufen beizeiten, die meisten schnallen dann (mehr oder weniger klaglos) den Gürtel enger….

    Für wenige ist es schlicht Mathematik: wieviele Steuern bezahle ich, was bekomme ich dafür. Noch ist D (auf dem Land) relativ sicher, die Schulen und die Universitäten sind fast kostenlos und bieten erträgliches Niveau, das Gesundheitswesen ist bezahlbar und trotzdem nicht schlecht und wer mehr möchte, kann mit kleinen Mehrzahlungen Mehrleistung erkaufen. Die Verschwendung der öffentlcihe Hand ist deutlich, aber hält sich noch im Rahmen und über die GEZ kann man maulen, es sind aber letztendlich banale Beträge.

    Gibt es aber deutlich höhere Sozialversicherungskosten (durch Wegfall der Beitragsbemessungsgrenzen), höhere „Reichensteuern“, soziale Unruhen und weniger Sicherheit des Eigentums (o.a. Abgabe, Vermögenssteuer, Erbschaftssteuer etc.), echte oder auch nur gefühlte Defizite in persönlicher Sicherheit und Unrecht vor Gericht (wie kann eine Steuerhinterziehung härter bestraft werden als eine Vergewaltigung eines Kleinkindes?), ist diese Gruppe Mitbürger mitsamt Vermögem sehr mobil. Noch ist objektiv betrachtet D. im PreisLeistungsverhältnis weltweit im oberen Bereich, aber es lebt sich auch in manchen anderen Ländern nicht schlecht und in Österreich muss man nicht einmal zu viel neue Sprachkenntnisse erwerben. Italien hat kulinarisch und klimatisch einiges zu bieten und auf dem Lande lebt es sich angenehm.

    Und ich meine hier nicht die sog. Superreichen, sondern zB den IT Techniker, der aus dem homeoffice heraus für einen Grosskonzern und alle zwei Wochen in London arbeitet und meinen Nachbarn, dessen Chef in Schweden sitzt, bei beiden die Kinder gross und die Frau arbeitet „nur zum Spass“. Mein anderer Nachbar arbeitet in einem anderen Bundesland und sieht seine Familie nur am Wochenende.
    Nehmen sie denen das Ehegattensplitting weg und fügen (evtl. reicht auch unbegründete) Sorge um die Sicherheit der Familie hinzu und sie werden überlegen. Falls dann noch die Eltern verstorben sind und die Kinder in aller Welt….

    Viele Volksvertreter sind mittlerweile so weit von Ihrem Volk entfernt, dass sie nicht merken, wie sehr es brodelt und es passt nicht zu Ihren Erfahrungsschatz (als Lehrer, Beamter, Gewerkschaftsfunktionär, Anwalt usw.), dass der Beruf auch in Oslo oder NewYork oder Mantua ausgeübt werden kann.

    • Ich glaube auch nicht, dass diejenigen, die kein direktes Mandat haben, auch nur ahnen, was los ist, und das Ausschachern von Steinmeier ist ein weiterer Grund, sich abzuwenden. ausser der Linken werden zudem alle Parteien Merkel zur kanzlerin machen. Rest kann man sich denken.

    • Ja, Don, alles schon gelaufen...
      … und trotzdem wird man die Bundesversammlung noch einberufen.
      Eine Farce, die unnütz kostet.

  46. Don, sind Sie ganz sicher, dass Sie so kleinteilig weitermachen wollen?
    Ist natürlich Ihre Entscheidung. Aber das heute gebrachte Beispiel ist einfach nur menschliche, gedankenlose Bräsigkeit. Und steht IMHO nicht als pars pro toto für irgendwas ausser der Befindlichkeit der Urheberin.

    Ich hätte ja für Maas, Kauder und Co. einen ganz radikalen Vorschlag: Nehmt den ganzen Kinderchen twitter weg. Sofort. Weder die Linken noch die Rechten können damit umgehen, sich mit ihren Vorurteilen in nur 140 Zeichen maximal zu entblössen.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • "Nehmt den ganzen Kinderchen twitter weg. Sofort."
      Wie jetzt. Sitzen da nicht schon etliche Cyber-Krieger im Keller, gucken den Twitterlingen beim Denken zu und nuken mit „Social“-Media-Robots die Schwarm-Unintelligenz in die jeweils gewünschte Richtung? Nein? Hm. Aus welch dubioser Quelle hab ich das jetzt nur wieder. Wie auch immer. So wie jetzt geht das wohl ohnehin nicht weiter. Da sind sich die Retter der Freien Welt in Personal-Union mit den EU-Sack-Zusammenbindern aber so was von einig …

      „Das Internet hat nach Aussage von Barack Obama einen großen Anteil am Erfolg von Donald Trump. Aus dem Grund müsse es stärker reguliert werden.“
      http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/das-internet-soll-staerker-reguliert-werden-es-soll-die-spielregeln-der-spitzenpolitiker-akzeptieren-a1979895.html

    • Nö, ich als alter Reaktionär bin da ganz neutral:
      twitter ist einfach nix für den ohnehin reichlich wackeligen menschlichen Verstand. Deswegen weg für alle, ohne Ansehen von Person und politischer Ausrichtung.

      Viel besser für das seelische Wohlbefinden aller Beteiligten :-).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  47. Auch vor des Dons italienischer Haustür, ...
    nur ein bisschen stromab, wird’s jetzt unter Anwendung massiven staatlichen Zwangs zügig bunt:

    „L’hotel Lory di Ficarolo è stato requisito dal prefetto e sono arrivati 15 profughi. Dopo le polemiche dei giorni scorsi, le minacce di barricate da parte di alcuni residenti, questa mattina gli immigrati sono stati accompagnati all’interno della struttura da uno schieramento di forze dell’ordine formato da carabinieri, polizia e guardia di finanza. Presente anche una squadra di vigili del fuoco.“

    Carabinieri (Gendarmerie, also Militär), reguläre Polizei, zusätzlich Finanzpolizei (eine italienische Spezialität, s. Wikipedia) und zu guter Letzt die Feuerwehr; sehr beeindruckend.

    http://www.ilrestodelcarlino.it/rovigo/cronaca/profughi-ficarolo-hotel-1.2680942

    Hier steht auch noch mal, warum der massive Aufwand. Die, „die schon länger hier leben“ um den mittlerweile korrekten Neusprech zu verwenden, scheinen aufsässig:

    http://www.ilgazzettino.it/nordest/rovigo/migranti_polesine_e_rivolta_barricate_contro_le_requisizioni-2053627.html

    Ergänzend: Der Hotelbesitzer war wohl zunächst einer Vermietung nicht ganz abgeneigt, zog sein Angebot jedoch zurück, nachdem er mit 7 € pro Flüchtling pro Tag abgespeist werden sollte. Daraufhin erfolgte die Beschlagnahme.

    Und wer taucht da aus dem Orkus des Vergessens wieder auf?

    http://corrieredelveneto.corriere.it/belluno/notizie/cronaca/2016/17-novembre-2016/profughi-hotel-titolare-solidarieta-solo-berlusconi-2401066351408.shtml

  48. Von wegen Bunt...
    Was macht man an einem Sonntagmorgen in der „Sonnenstube der Schweiz“, in der es naßkalt und nur grau ist?
    Ja, wenn auch stets häufiger enttäuscht, so liest unsereins dann, teils aus Langeweile, teils in Hoffnung auf gute Worte, in der FAZ bei einer guten Tasse Kaffee.

    Bunt, wie eh und je sind zum Beispiel Don Alphonso´s Worte in seiner Jekami Veranstaltung. Lassen wir uns also einen neuen Bocksgesang anstimmen.

    Man munkelt ja, daß das Orakel heute preis gibt, ob „sie“ wieder als Kanzlerkandidatin in die Verlängerung gehen will.

    Mir kommen da unweigerlich Erinnerungen an den Film „Robin Hood – König der Diebe“ aus dem Jahr 1991 mit Kevin Costner. Noch viele Jahre vor der Aufklärung mischt und orakelt dort „Mortianna“, in dem sie kleine Knöchelchen mit verschiedenen Substanzen vermischt, einschließlich ihres eigenen Bluts und Speichels, um Antworten auf rätselhafte Fragen zu gewinnen.

    So als „Mortianna“, wird sie wohl ihre eigene Zukunft orakeln, ganz wie es ihr Handeln in den vergangenen Jahren war.

    Eine realistische Bilanz beschreibt da heute Rainer Hank in seinem Artikel „Negativbilanz einer Kanzlerin“ zugleich auf die alles entschuldbare mütterliche Art und Natur dieser Person verweisend.

    Vielleicht versucht man ja nur aus der Not eine Tugend zu machen und hilflos, dümmliche Unfähigkeit als „Bunt“ und weltoffen zu deklarieren?

    Und Sie schreiben: „Natürlich gibt es da auch positive Verhaltensanweisungen: Der bunte Mensch, das lese ich in den migrationsfreundlichen Medien, möchte doch bitte ein Zimmer frei räumen. Ältere könnten davon profitieren! Die wohnen doch ohnehin in viel zu grossen Wohnungen. Bunt macht da das Leben schöner.“

    Wer würde da nicht an „Doktor Schiwago“ denken, als dieser aus dem Krieg nach Moskau zurückkehrte, in das große Haus seiner Kindheit, in der zwischenzeitlich einige neue Mieter eingezogen und alle etwas zusammengerückt sind. Auch so eine kuschelige Filmszene.

    Es ist halt auch so eine Ideologie.

    Vor wenigen Tagen (15.11.2016) konnte ich in der FAZ lesen: „Flüchtlinge und Deutsche haben ähnliche Grundwerte“. Bezug genommen wurde auf eine Untersuchung mit dem Titel „Flucht, Ankunft in Deutschland und erste Schritte der Integration“.

    Mit Verwunderung konnte ich dort lesen:
    „Deutlich höher ist die Zustimmung zu (…) antidemokratischen Aussagen jedoch unter Befragten des WVS aus den Krisenregionen: In Ägypten, Algerien, dem Irak, dem Jemen, Libyen und Palästina unterstützt fast jede oder jeder zweite Befragte die Idee eines starken Führers.“

    Gute Güte, wie war doch FAZs Überschrift? „Flüchtlinge und Deutsche haben ähnliche Grundwerte“.

    Weniger bunt befand die Medienwelt vor einigen Tagen Herrn Flynn´s Bemerkung, der dem zukünftigen amerikanischen Kabinett angehören soll, da dieser der Ansicht sei, daß der Islam keine Religion, sondern eine politische Ideologie sei.

    Bei aller aufgewühlten Emotionalität, über einen solchen Gedanken kann man ja mal nachdenken.

    Ich halte von diesen Gleichmachereibestrebungen, die Ihrer Meinung nach, auch von meinem Wohneigentum Besitz ergreifen wollen, gar nichts.

    Stellen wir uns doch nur einmal den armen Syrer vor, der jetzt mit seinen 4 Frauen und 23 Kindern in Montabaur wohnt und dessen Alimentierung 30 000.–€ pro Monat kostet.

    Für die Bedürfnisse solcher Familien dürfte auch Ihr Jesuitenkolleg in Ingolstadt zu knapp bemessen sein.

    Nun ja, heute ging es bei Ihnen um´s Bunte, vergangene Woche war es Trump.

    Ich stand vor wenigen Tagen, auf ein Taxi wartend, vor einem einem Geschäft und konnte beobachten wie sich zwei Frauen unterhielten, von denen die eine das ist, was man einen „Hundehalter“ nennt.

    Der kleine, fette Köter, nutzte die Gelegenheit des Frauengespräches, um sich ausgiebig, mehr flüssig als fest, wie ebenso übelriechend, auf öffentlichem Grund zu entleeren.
    Ganz beiläufig zog sich die Hundehalterin eine Plastiktüte über die Hand, um das stinkende Geschmiere, mehr symbolisch, in die Tüte aufzunehmen.

    Doch der größte Teil des Drecks war stinkend auf dem öffentlichen Grund verteilt.

    Da dachte ich, so ist Politik und die sie unterstützenden Medien.

    Der Bürger hält sich Politiker, die ständig etwas übel Riechendes ausscheiden, die Medien greifen es auf, verteilen es und auf dem öffentlichen Grund bleibt ständig etwas hängen und stinkt weiter. Da wird so quasi dem Bürger ständig was Braunes ins Leben geschmiert, dessen Beseitigung stets sein Geld kostet.

    Nur nebenbei gefragt: Warum halten Hundehalter, wenn ihr Köter eindeutig Stellung bezieht, nicht gleich ihre Plastiktüte unter seinen Arsch, ohne die Öffentlichkeit mit dem Verschmierten zu belästigen?

    Genug für heute in Ihrer unterhaltssichernden Jekami Veranstaltung.

    Seien Sie herzlich gegrüßt
    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • MIT-MACH-BLOG
      Unumstößlich!

      So lange der stinkende Dreck nicht bis in die obersten Etagen reicht, ist die Voll-Alimentierung gesichert.

      Wenn ich mir die Artikel der BUNTEN Presse anschaue, fällt mir zunehmend auf, dass berechtigte Kritik -immer- im Zusammenhang mit verdrehten Sichtweisen stehen, die die Neutralität der eigentlichen Kritik, für gering oder bereinigt dastehen lässt.
      Auch in dem von Ihnen genannten Artikel, von heute.

      Mit Verlaub: „Eine Opportunität, die ihre Öffnung sucht.“

      Als hätten „WIR“ nicht genug braune Hälse auf den Straßen!

      PS: „Man braucht einen subtilen Frohsinn, um das Bestehende zu brechen.“

  49. @Gast
    Dann aber bitte mit Scones…und clotted cream. Höchstens. Man weiß doch, was man sich schuldig ist…

  50. Ich hab mich grad vor Lachen an meinem Apfelkuchen verschluckt
    schaute ich doch nach nebenan und was sahen meine altersschwachen Augen? Merkel und dahinter in Riesenlettern ZUKUNFT.

    Natürlich, lieber DdH, ist das Bild in der Sammlung, es gibt wenige so schmeichelhafte ohne Zukunft.

    Wessen Zukunft ist da gemeint? Meine kann’s nicht sein, die ist überschaubar, kaum ist das eine Rätsel gelöst, taucht das nächste auf…

  51. Alles so schön bunt hier!
    Ich bin vor 16 Jahren in den äußersten Süden der Republik gezogen, weitab von einer Großstadt. Letzten Samstag gegen 15 Uhr war ich seit längerer Zeit mal wieder in einem Einkaufszentrum in der Kreisstadt, um mir eine Funk-Maus zu kaufen. Der Aufzug zum Media-Markt faßt 15 Personen. Ich war der einzige „Biodeutsche“ zwischen 14 arabisch oder türkisch schreienden Menschen. Die 4 Frauen, die sich im Fahrstuhl befanden, trugen alle Kopftuch. Ich habe mich unwohl gefühlt. Das ganze erinnerte mich an eine Situation in Washington DC, wo ich bei einer Fahrt im Stadtbus als Tourist der einzige Weiße unter ausschließlich Schwarzen war.
    Ich habe den Fehler begangen und meiner Frau erzählt, daß ich mich unwohl und fremd im eigenen Land fühlte. Daraufhin wurde mir mitgeteilt, ich sei schon genau so schlimm wie die AFD. Tatsächlich bin ich ein alter, weißer, heterosexueller Mann. Bin ich jetzt ein Nazi? Kann man man mir meine Gefühle vorwerfen? Brauche ich jetzt eine Therapie?
    Grüße von einem ratlosen Uli

    • ...Sie brauchen über Weihnachten ...
      … dringend die Lektüre von 1984 und Brave New World, einige Glückskekse und den Glauben daran, dass Merkel es schon alles richtig machen wird. Daneben können Sie sich ja einen arabischsprachkurs wünschen, eine Koranausgabe mit Vorwort von Frau Käßmann und ein Dutzend Blockflöten (die Sie in den nächsten Jahren verblasen werden)….

      Übrigens ist es in meiner Stadt ähnlich, also kommen Sie nicht auf den Gedanken, umzuziehen. Die Merkelei wirkt flächendeckend verbuntisierend. Und wenn man Abends durch die Straßen geht, kann man sich nach den Sprachfetzen nicht des Eindrucks erwehren, in einem versifften arabisch-afrikanischen Basar zu leben.

    • Ihre Frau ist nicht Ihr Psychotherapeut
      Ihre Frau möchte von ihnen ggf etwas anderes hören was sie selbst eher beruhigt. Die Verknüpfung mit einer unangenehmen früheren Busfahrt ist ihnen ja gelungen. ggf gab es früher noch andere Situationen die sie in schlechter Erinnerung haben.

      Das Problem des Bus und Fahrstuhlfahrens ist grundsätzlich das man keine Kontrolle hat.

      Ich muss sie aber ausdrücklich dafür loben das sie noch Bus und Fahrstuhl fahren und im Mediamarkt einkaufen.
      Mich kriegen sie nicht einmal in einen Bus.

      Wenn sie den Blog von unserem lieben Don kennen wissen sie das er gerne 8-Zylinder oder Fahrräder fährt.

      Am besten ist wenn man alles kann.
      Also Busse, Aufzug, Fahrrad und 8 Zylinder fahren kann und 1 mal im Monat oder alle 14 Tage einen Termin bei einem guten Analytiker hat.

      Wenn sie mögen können sie meinen Vorschlag ernst nehmen oder schmunzeln oder beides :-)

      PS: Wir können eher unseren Umgang mit den Dingen ändern als die Dinge selbst. Das bedeutet aber nicht das man am Wahlsonntag zuhause bleiben sollte.
      PSS Wenn sie die Vorstellung einer Therapie nicht mögen, ich habe gelesen das es Philosophen gibt die individuelle Beratungen anbieten.
      Manchmal hilft ja der Blick von Außen.
      Ich muss sie aber warnen. Es kann sein das ihre Wahrnehmung und ihre Empfindungen völlig normal sind. Und damit, das was sie tun gut ist. Aber diese Bestätigung kann ja auch hilfreich sein.

    • Willkommen
      Die Erfahrung haben schon andere gemacht!
      Auf das nazi-Geschwätz reagiere ich nur noch mit einer Analyse meines Gegenüber. Das mündet dann nach wenigen Sätzen bei der Folgerung, daß mein Gegenüber sich treffend selbst beschrieben hat.

      Und was nazi mit AfD zu tun haben soll, können die Leute auch nie erklären. Unsinn kann man wohlfeil immer behaupten.

    • Keine Sorge
      Jens Spahn, CDU, hat das kürzlich auch so formuliert. Sie sind also in bester Gesellschaft. Ihre Frau geht dort öfters alleine shoppen? Zeit für Weihnachten. Es gibt ja Bücher über das Frauenleben unter der Verhüllung. Ob sie sich nach der Lektüre noch wohlfühlt? Vielleicht ergeben sich neue Diskursgelegenheiten?

    • 1984 und Die schöne neue Welt bekommt man als pdf
      kostenlos im Netz
      Aldous-Huxley-Schoene-Neue-Welt.pdf

      Orwells 1984 als Hörbuch bei youtube
      https://www.youtube.com/watch?v=orezUibS_7c
      oder als pdf
      BDO – George Orwell – 1984 GERMAN.pdf

      Nur Glückskekse, Blockflöten usw. konnte ich grad nicht auftreiben.

      Umzugsgedanken, womöglich ins Ruhrgebiet Richtung Duisburg, sind wirklich sinnlos, wenn man draußen noch ein Fitzelchen Deutsch hören und sich nicht wie in Bagdad (passt jede beliebige andere Stadt in den Gefilden) fühlen möchte. Und das auch tagsüber.

      Die polnische Ehefrau des polnischen, eigentlich schlesischen Bekannten sagte diesem noch Anfang Jahr, er rede wie ein Nazi.
      Heute erträgt sie kaum das aus dem Hausgehen. Nur Burkas, Kopftücher und babylonisches Sprachengewirr, alles außer deutsch, mitten in Duisburg und hat auf gut Deutsch (weil ich kein polnisch kann) die Schnauze voll.

    • Titel eingeben
      Etwas ähnliches hat mir bereits vor zwei Jahren ein Mitarbeiter aus England erzählt, ein durchaus honoriger Besonnener Mann. Er fühle sich in London inzwischen als Fremder und fand das gar nicht gut.

    • Miranda & Prospero
      @Renate Simon
      bei all den Empfehlungen für Huxley sollten wir Shakespeare doch nicht vergessen, „The Tempest“ ist so ein wundervolles Werk. Und so viel näher an uns dran, wenn wir nur ein wenig wie Prospero fühlen.
      Mirandas unbedarft jugendliches Erglühen (O wonder!) im Angesicht der Kommenden, das dem zynisch-seufzenden, wissenden Zauberer zum Angesicht d e s Kommenden wird.

      Zu oft zitiert, doch immer wieder gern:

      MIR. O, wonder!
      How many goodly creatures are there here!
      How beauteous mankind is! O brave new world,
      That has such people in’t!

      PROS. ‚Tis new to thee.

      Grüße

    • Zugfahrt
      So ähnlich ist es mir im Sommer während einer Zugfahrt ergangen (Ruhrgebiet). Für einen Streckenabschnitt war ich wohl der einzige – Zitat – „Biodeutsche“ in dem Bereich des Wagens (ein RB oder RE). Es saßen zwar noch ein paar ‚Weiße‘ vor mir, aber das waren Niederländer.

    • Basis-Therapie oder stellt sich die Frage überhaupt.
      Als Basis-Therapie könnten Sie es mal mit Ritzen probieren.
      Aprospos Ritzen.

      @ ObjectBe (Welcome Back):

      Was sagen Sie zu dem tieferen Sinn dieser Art von Therapie.

      Was steckt dahinter. Wie sind die Erfolgsaussichten. Wieso macht Frau Merkel das nicht oder etwa doch. Was sagt uns das über die genannte Person. Wurde mich wirklich interessieren. Danke im Voraus.

      Hochachtungsvoll
      Dr. Seltsam

      ….

    • @Jeffrey Cremer, Die Erfahrung habe ich vor 3 Jahren imRuhrgebiet und ein Jahr später im RheinMain
      Gebiet gemacht. Seither fahre ich nur noch ICE und habe meine Bahncard gekündigt.

  52. Die von Ihnen beschriebenen Bestrebungen
    einer oeko-klerikal-bolschewistischen Heilsfront, die verachteten und gehassten „farblosen“ buergerlichen Lebensformen auszutilgen, werter Don Alphonso, wird auch die „Revolte wider die Zivilisation“ genannt; selbige stellte Theodore Lothrop Stoddard (1883 -1950), Ph. D. Harvard, History, 1914, vor rund neunzig Jahren in seinem Werk „The Revolt Against Civilisation“ eindruecklich dar.

    Das Werk ist dort
    https://archive.org/stream/revoltagainstci00stodgoog#page/n10/mode/2up
    gratis verfuegbar und im Neudruck u. a. bei Amazon U. S. A. erhaeltlich.

  53. Bildungsminister
    Interessant an den bunten Antirassisten ist, wie unverblümt, nicht erst seit der Wahl Trumps, diese gegen Weiße hetzen, besonders „old white men“ (mit 53, weiß, männlich, gehöre ich wohl zu dieser singulär üblen Bevölkerungsgruppe).
    Nun gut, weiß ist nicht bunt, schwarz oder gelb aber auch nicht.
    Gut gefallen hat mir dazu der Kommentar eines Teilnehmers, der darlegte, dass man einen Maler fast nicht übler beleidigen kann, als dass man ihm sagt, seine Bilder seien so schön bunt.
    Warum, Ihr Autoherstellerrassisten, bietet Ihr so wenige bunte Autos an? Und selbst die made-in-China-Kittel der postmodernen Jack Wolfskin-Träger (nur ein Beispiel) sind fast alle ziemlich unbunt. Nicht nur der Laden gehört auf die Watchlist der Bunten, an den Pranger.
    Mein Rotwein – ja, am Sonntag Nachmittag gönne ich mir ein Gläschen – , der ist auch nicht bunt.
    Immerhin, das selbstmarinierte Gyros, mit roten Zwiebeln und gelben Paprika, das wird nachher bunt. Das Tzatziki dazu aber ist weiß… Wie der Reis… Also sind beide braun…

    • Titel eingeben
      Aber der Ausschiss dieses Gyros aus Eigenherstellung ist dann doch nur braun. Vor meiner gated community. Kommt so.

  54. Zu bunt .
    Eine kleine, psychiatrisch auffällige Minderheit führt in Dummland den Diskurs, quasi als geduldete und geförderte Sturmabteilung im medialen Bereich, wo im physischen die AntiFa zum Einsatz kommt.

    Übriggebliebene LaberprinzenInnen aus ’68 ebnen den Hirnoriginellen den Weg, ein verschlafener Michel sieht IM Muddi dabei zu, wie sie das Land immer mehr nach links versenkt, und ans Ausland und Konzerne verschenkt, et voila- Dummland 2016 !

    Riesige Scharen von kulturfremden Menschen ins Land zu lassen, das sagt nicht nur die Kriminalstatistik, nein, das sollte man auf der Domplatte haben, kann nicht gutgehen.
    Nein, wir bekommen keine ,Menschen geschenkt‘ , wir bekommen unser Land weggenommen. Seine kulturellen Errungenschaften, die Freiheit, den Wohlstand , das Wir-Gefühl, den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Dialogfähigkeit.

    Wir sind aus gar keinem historischen Grund zu irgendetwas verpflichtet, was wir mehrheitlich nicht wollen, 99% der heute lebenden Deutschen hatten keinen Anteil am Nazi-Wahnsinn.

    Schuld-Kult ist nur Manipulation der Gutmenschen, nach dem bewährten Motto ,Geh Du Voran‘ .

    Die EU ist ein Schnorrerverein, geleitet von überschüssigen Absolventen französischer Grande Ecoles, der , aus Deutschlands Sicht, nur nimmt, und nichts gibt.

    So Konzerne, auch mit deutschem Sitz und Namen, davon profitieren -kein Grund, das zu wählen.
    Konzerne sozialisieren keine Gewinne.

    Bunt und Multikulti und wie sich die ganze tödliche Pampe nennt, kann nur scheitern, das ist logisch, wenn man die menschliche Natur dem Denken zugrundelegt.
    Und tut es auch, und wir scheitern mit, und Merkel, wenn man den Umfragen glaubt, bleibt beleibt.
    Mit rotz-rotz-grünIn als schrecklicher Alternative erklärbar.

    30% für die AfD . Ja, Don, durchaus. Das rettet das Land nicht, und sture alterstarrsinnige, oder ferngelenkt-erpresste, oder altersbösartige Gonslerinnen hören keinen Schuß, da höre ich eher die Erklärungen im Wortlaut, nach Bildung einer 3,4,5 Parteienkoalition .
    Murmeltierhaft.

    Naja, schaumermal. Der Trumpsieg schlägt sicher Wellen, links wird die Wagenburg-Mentalität wohl zunehmen, bei uns allen die Freiheitsrechte abnehmen (Väärhäätzung !!) .
    Ich bin froh, dass ich keine Kinder hab‘ .

  55. Den Eltern soll es schlechter gehen
    Ich frage mich da schon länger was da in den Familien so falsch gelaufen ist.

    Was denken sich wohl die Eltern, wenn ihre Kinder plötzlich nach Hause kommen, deren Hab und Gut einpacken, um sie flux in eine Microwohnung (Wohnklo) zu karren, damit das hart erkämpfte, 3fach finanzierte, Häuschen endlich einer Neufamilie zu gute kommen kann.

    Gleichzeitig wird ihnen natürlich schriftlich die Kündigung ihrer Arbeitsstelle ausgehändigt, um Platz für die Tochter / den Sohn bzw. einem unserer vielen Raketenforscher zu machen. Was kleben wir Alten auch so an unseren Jobs. Weg mit dem Egoismus.

    Und dann gibt es noch die Großeltern, die sich selbstverständlich endlich mit der Euthanasie abzufinden haben, um der nachfolgenden Generationen nicht länger auf der Tasche zu liegen.

    Aber es besteht Hoffnung. Schließlich werden aus bunten Kinder auch mal Eltern. …. und dann …. vielleicht machen sie es ja besser als ihre Eltern. …. wenn nicht?

    • Die Kinder werden dann reaktionär und tanzen den Mussolini.

    • Titel eingeben
      Ja schlimmer geht immer oder

      Zitat: “ Papa, wenn ich mal groß bin, will ich auch Spießer werden. „

    • @nur ein Leser
      Wissen Sie, es ist aber nicht die junge Generation – und auch nicht die mittlere – gewesen, die mit der Euthanasie geflirtet hat; früher gab es gar keine Patientenverfügungen! Und es war auch nicht die mittlere Generation, die dafür sorgte, dass ihre Kinder in der Schule verblödet werden. Beispiel gefällig? Thema sollte lauten „Stichproben“. Das ist kein mathematischer Begriff. Worum es eigentlich geht, ist ein Erwartungswert, wie man sich mühsam erschließt. Und dann müsste man dazu erklären, dass man eine Statistik benötigt, die sich dann dem Erwartungswert annähern sollte. Und dass der Einzelfall (die „Stichprobe“, wenn man so will) eben nischt aussagt – über die Statistik. Dass es der reine Zufall ist, wenn damit der Erwartungswert näherungsweise getroffen wird. – So, das ist mal das Dilemma, vor dem Eltern stehen mit einem Kind an einer öffentlichen Schule, runtergerotzt von der famosen Daseinsvorsorge-Idee der lieben Großeltern. Einfachste Grundlagen wie das Bruchrechnen sind nicht gelegt worden. Das Lehrmaterial ist komplett unbrauchbar. Die Lehrer von 68er-Kloppies ausgebildet, es reicht im übrigen – und das ist keine Polemik – nicht mal für Papier auf dem Klo; sind ja auch nur Kinder und keine alten Menschen! Tja. Fällt ganz schön schwer, da ein guter Mensch zu bleiben und sich um eine Generation zu scheren, die demnächst tot sein wird. Weil man sich eigentlich permanent um die Generation kümmern muss, bei der noch nicht alles verloren ist.

    • Lieber/e Gast
      Ich stimme ihnen in allen Punkten zu. Heute möchte ich auch kein Kind mehr in dieses Schulsystem stecken.

      Ich hatte, im nachhinein gesehen, die Möglichkeit/das Glück in den 90er in die neuen Bundesländer zu ziehen. Hier hat meine Tochter, wohl als letzter Jahrgang, eine fantastische Schulausbildung genießen dürfen.

      Nunmehr höre ich täglich von meinen Kolleginnen von klammer Geldknappheit in den Schulen, da malern die Eltern am Wochenende und tragen und sammeln das Unterrichtmaterial zusammen. Schulbücher werden hier noch gestellt. Doch auch hier hat sich der Lehrplan leider den westlichen Vorgaben angepasst. Hier wurde zu meinem Leidwesen vieles was vorher gut war eingestampft und verschlimmbessert.

      Also ja, ich weiß wieviel Zeit, Kraft und Energie man in seine Kinder steckt und unsere Kinder wissen das auch.

      Doch die Schuld für diese Zustände tragen doch die Verantwortlichen in der Politik, die in den letzten Jahrzehnten nichts für Familien getan haben und die jetzt die Generationen aufeinanderhetzten, was ja leider bei ihnen funktioniert hat.

      Das sich heute und später die Sozialsysteme bei unseren Kindern für unsere Pflege schadlos halten werden (obwohl dann auch 50 eingezahlte Berufsjahre und Zusatzpflegeversicherung nicht ausreichen werden), werde ich für mich zu verhindern wissen. Doch unsere Eltern und Großeltern konnten diese Vorsorge nicht treffen, bedenken Sie, dass die die veränderte Situation nicht voraussehen konnten.

  56. naja....
    man liest folgendes ja nirgends, aber ich will es zumindest mal gesagt haben.

    Eine meiner nicht höchstwahrscheinlichen Varianten ist, dass Madame Merkel vielleicht so raffiniert ist (…vom Ende her denken), dass sie es mit ihrem Alleingang dermaßen auf die Spitze treibt, dass alle ringsrum (insbesondere das Ausland) irgendwann sagen „Hilfe, ich kann nicht mehr!“. Also sozusagen 2 Extreme aufeinanderfolgend den Nachkriegszustand mit einem dann folgenden Durchschnitt endgültig beenden. Und glauben sie mir, ich sehne mich hier nach Durchschnitt.

    • Szenario
      „Eine meiner nicht höchstwahrscheinlichen Varianten ist, dass Madame Merkel vielleicht so raffiniert ist (…vom Ende her denken), dass sie es mit ihrem Alleingang dermaßen auf die Spitze treibt, dass alle ringsrum (insbesondere das Ausland) irgendwann sagen „Hilfe, ich kann nicht mehr!“. “

      Dieses Gedankenspiel hat tatsächlich mal die WELT bewegt. Die waren vor einem Jahr bemüht, irgend einen Sinn zu entdecken hinter Merkels Blackout.
      Da war das ein mögliches Szenario, sie treibt es auf die groteske Spitze um dann irgendwann mit ausreichender Rückendeckung sagen zu können „nun ists genug, Grenzen zu“.

      Ich erinnere daran dass Wolfgang Schäuble, damals als Innenminister, anlässlich der Brandanschläge auf bewohnte Häuser (mit teilweise grauenhaften Folgen) erklärte, dass dies ein Zeichen dafür sei dass zu viele Asylbewerber im Land seien. Ein Professor verglich das damals mit sehr ähnlichen Aussagen von Goebbels nach der Reichspogromnacht, was viel Wirbel auslöste (jedenfalls mehr als die Übereinstimmung selbst).

      Ich stelle mir gerade vor wie Merkel und Schäuble ratlos zusammen sitzen und er sagt „Mädchen, tut mir leid, das ist schwieriger als ich dachte. Die Leute zweifeln echt lieber an ihrem eigenen Verstand als an Deinem, damit konnte keiner rechnen.
      Du musst noch ne Schippe drauflegen. Am besten erklärst Du, dass die Deutschen jetzt die historische Aufgabe hätten den israelisch-palästinensischen Konflikt auf Deine Art zu lösen. Wenn die aber das auch noch fressen, dann gnade uns Gott.“

  57. Grund als Grund
    Den Wunsch nach Verkleinerung verspüren auf dem Land viele. Allerdings waren die Grundstücke früher viel größer als heute. Daher können sich die Häuser unserer Kindheit heute nur Kinderlose leisten. Oder Akademikerpaare – die aber nicht aufs Land wollen, weil es dort nicht für beide Arbeit gibt. Es wird in vielen Fällen auf eine Pflegegrundschuld hinauslaufen. Die Kinder sind in Minga und haben kein Interesse am Haus. Am Ende erbt der Staat – weil das Risiko zu groß ist, dass der Verkaufserlös nicht für die Pflegegrundschuld reicht, wird das (Rest-) Erbe ausgeschlagen. Der Don hat sehr treffend beschrieben, dass die in der alten Bundesrepublik übliche Wohnort/Klassen-Kombination (Arbeiterstädte plus bürgerliches Umland) ersetzt wird. Allerdings werden die jungen Menschen merken, dass 40 Prozent Studentenanteil und 40 Jahresmieten Kaufpreis auf Dauer nicht harmonieren – und wie der Don andeutet, wird wohl eher der zweite Wert sinken; wenn auch nicht im Grundbuch. Die Mietinteressenten sind sind schon bunter. Blau sieht man oft.

    • Man hielt es früher für undenkbar, dass Innenstädte wieder kommen und man glaubt heute, alles ginge in ein paar grosse Städte. Ich weiss nicht, ob das so sein muss.

    • Am Ende erbt der Staat
      Da war doch grad vor einer guten Woche ein Artikel dazu nebenan. Die Kommunen beschweren sich über völlig desolate Immobilien, die geerbt werden und keinerlei Wert haben.
      Da wird denen also auch noch etwas einfallen, wie man dem aus dem Weg gehen und den unwilligen eigentlichen Erben doch noch rankriegen kann.

    • Den Wunsch zur Verkleinerung...
      ..sehe ich eigentlich nur bei zwei Gruppen: Den alten Leuten, die die Pflege nicht mehr leisten können und bei den jungen Leuten, die sich den Wohlstand ihrer Eltern längst nicht mehr leisten können und daher, wenn überhaupt, nur winzige Grundstücke bebauen können. Freiwillig verzichtet ja keiner auf ein schickes, großes Grundstück.

      Leerstand kann ich hier im ländlichen Raum übrigens keinen erkennen. Der Immobilienmarkt bei Bestandsimmobilien ist nahezu tot, das Angebot, das noch die Immobilienbörsen erreicht, ist winzig.

      Es kommt halt immer darauf an. Zum Glück ist nicht überall in Deutschland der ländliche Raum wirtschaftlich trostlos.

  58. Titel eingeben
    Fakten. Mein Vater war ein kleiner Buchhalter, doch er hat es zu zwei Domizilen in der Provinz geschafft. Wir dreie, alle über 40, sind gut ausgebildete AkademikerInnen – Theologe, Jurist, Pädagogin -, bewohnen aber alle mit (Ehe-)Partner Miet-Wohnungen < 120 qm. Woran das liegt? UnsichererWechselnderArbeitsplatz, KeineZeitwegen24HoursFulltimeJobundstetsBefristeterJob oder StadtMünchenohneSuperverdienstdesPartners. Verwundert? Fakt. Wen ich wähle? Weißichnochnicht.

    • Die Freuden der Globalisierung und die günstige Arbeitskraft der frau ohne Beteiligung an den Produktivgewinnen feat. Angst sich festzulegen. Früher biss man sich einfach durch.

  59. "Bunt" ist für mich zum Signalwort geworden...
    Lieber Don Alphonso,

    wieder einmal sprechen Sie mir aus dem Herzen. Das Wort „bunt“ bringt mich mittlerweile in höchste Alarmbereitschaft, weil es allermeist damit verbunden ist, die angeblichen „nicht bunten“ oder „nicht bunt sein wollenden“ (?) an den Pranger zu stellen. Ich hätte nie gedacht, wie schnell es gehen kann, dass man aus einer Gesellschaft ausgegrenzt wird, nur weil man mit bestimmten Dingen nicht einverstanden ist.
    Früher begriff sich „Links“ als: gegen das Establishment, gegen die Eliten, gegen die Mächtigen. Heute ist „Links“ das Establishment, und wendet sich selbst gegen Andersdenkende – die doch eigentlich gerade bei Linken immer als besonders schützenswert galten. Verkehrte Welt. Und wenn man derzeit die Zeitungen durchliest, sieht es nicht so aus, als würde das Wahlergebnis in den USA hierzulande zu einer echten Einsicht oder gar zu einem Umdenken führen. Bedrückend. Da tut es gut, bei Ihnen hier zu lesen – danke für Ihre Beiträge!

    Liebe Grüße von der Kleinen Waldhexe

    • Gern geschehen. Wie gesagt, wenn alle etwas gut finden sollen, muss da ein Haken sein.

    • auch schlimm
      Welche Ersatzphrase man in dem Zusammenhang nicht vergessen sollte ist: „Vielfalt“
      „Vielfalt“ und „bunt“
      Bei diesen Schlagwörtern leide ich immer unter aufrollenden Fussnägel und Juckreiz.

    • Dann müssen das jetzt harte Zeiten sein.

    • Schuhe
      Vor allen dingen ist es teuer, immer wieder neue Schuhe kaufen zu müssen.
      Ich warte sehnsüchtig auf den modernen St. Martin, der seine Fussbekleidung mit mir teilt.

  60. Das kommt davon...
    …wenn sich intolerante Rechthaber an den paar Talern reiben, die fleißige Menschen mehr haben. Letztendlich ist das nichts weiter als die Zurschaustellung der eigenen Intoleranz, die gerade den Leuten so eigen ist, die ständig von Toleranz und anderen Formen des *ismus fabulieren.

  61. @Erik Bienert
    Ich glaube nicht, dass Frau Merkel so raffiniert vom Ende her denkt. Sie will einfach nur an der Macht bleiben, weil sie es genießt, hofiert zu werden.
    .
    Gestern war ich beim Parteitag der hiesigen Liberalen (VVD). Es ging um das VVD Wahlprogramm und die VVD Kandidaten. Wir wählen auch hier in den Niederlanden, allerdings schon im März. Da habe ich reichlich amüsiert festgestellt, dass nicht nur der jetzige Ministerpräsident und Listenführer (Mark Rutte), sondern auch keiner der VVD Kandidaten für die Tweede Kamer (dem hiesigen Parlament) so alt ist, wie Frau Merkel —- von Herrn Schäubles Alter ganz zu schweigen.
    .
    Die CDU/CSU versteht sich offensichtlich als ein Kanzlerverein für alte Herrschaften.

    • Unaussprechliches
      Ein Nachbar von Mitte 60 hatte mir im Sommer erzählt, was die von ihm aus gesehen „alten Damen“ so für Bezeichnungen für Frau Merkel finden. Unaussprechlich. Ihm selbst fiel dagegen nur ein harmloses „Merkel muss weg!“ ein. Das also denken die bisherigen Stammwähler der CDU/CSU …

      Glücklich, wenn Sie es in den Niederlanden nicht nötig haben, so wie jetzt Trump, mit ein, zwei, vielen Cheneys im Küchenkabinett, gleich die ganz große Wumme auf den Tisch zu legen.

      Am Morgen nach der Wahlnacht kam ein Kollege ins Büro und meinte, die Briten hätten nun das große Glück nicht als das dümmste Wahlvolk von 2016 in die Geschichte einzugehen. Ich entgegnete nur, dass ich mir an diesem Morgen hoch über Bamberg den Sonnenaufgang angeschaut habe. In dem einheitlichen grau, war zunächst ein schmaler, dünner und blasser roter Streifen aufgetaucht. An diesem ist langsam die Sonne durchgebrochen, die die vor ihr liegenden Wolken in rotem Licht aufleuchten ließ. So also begrüßte die Sonne ihren neuen Präsidenten.

  62. "Bunt"
    Ist einfach der Hass gegen den alten privilegierten weißen Mann in anderem Gewand. Dieselbe Platte, wie beim Kampf gegen das Patriarchiat, deshalb ist ihr Beispiel durchaus symptomatisch.

    Es wäre nur eine Randnotiz aus dem Irrenhaus Wert, wenn nicht solche Leute mittlerweile die „Qualtätsmedien“ durchsetzen würden.

    „bunt“ ist ein Defizitkonzept und verlangt immer nach einer Veränderung, hat also immer etwas zerstörerisches in sich. Es wird rückblickend betrachtet „bunt“ gewesen sein, das unsere Gesellschsft in eine 3. Welt mit IPhone mit Clan- und palaverstrukturen verwandelt haben wird. Wer Haus und Kinder hat, wird verzweifeln.

  63. ceterum censeo
    Der Spruch von Merkeln mit den Weihnachtsliedern und der Blockflöte war weniger dämlich als man in diesem Blog gemeint hat (dazu muss man wissen, dass Gesangbuch und Blockflöte im evangelisch-ostelbischen Kulturkreis einen besonderen Stellenwert hat(te), meine heimatvertriebenen/flüchtigen haben damit in Oberfranken ganz brutal Parallelkultur veranstaltet, vor so 70 bis dreissig Jahren).
    Will sagen, das Eigene verachten und nie müssen lernen befreit den Menschen nicht sondern macht offenkundig egoistisch, rücksichtslos und trampelhaft.
    Und den Riesenbock hat ein Bayer geschossen: die Dienstpflicht abzuschaffen. Wahrscheinlich ist das für viele nicht die selbstbestimmteste und intellektuelle am meisten erfüllte Zeit: aber, die mussten zwangsweise Leute aus anderen Milieus und Gegenden kennenlernen und mit ihnenen auskommen lernen (übrigens auch beim Zivildienst in Pflegeeinrichtungen, schliesslich gabs da noch die Oberschwester). Und lernen, dass man manchmal Grenzen hat und verdammt gut wenn man da einen Kameraden, Kollegen, was auch immer hat, der einem was borgt, was hilft, was sagt, weil man sonst nämlich ganz einfach Ärger hat.
    Hatte einen Schulkameraden in einer Abiturklasse in Berlin (West) Neu-Westend, 1989, nennen wir ihn Tamerlan Özdemir, der, wie das in der ursprünglichen Heimat seiner Eltern überhaupt nie zur Debatte stand, seinen Wehrdienst ableistete: Panzergrenadiere im Oderbruch. Habe ihn leider seither nie wieder gesehen, es war sicher sehr schwierig zu Zeiten: Wessi im Osten, Bürgerlicher (Latein und Klavierspiel) bei den Arbeitern, Türke ( naja, nicht mehr aber doch) in Deutschland. Aber, was alle Beteiligten wohl gelernt haben? Mindestens dass der andere auch aufs Klo muss und Gepäckmärsche allen irgendwann schwer fallen.
    Heute fehlt das. Glauben Sie es mir, die Leute glauben die putzigsten Dinge.

  64. Bildungsminister
    Nehmen wir weiß, männlich, alt und hetero als die allseits anerkannten Paradigmen des Unbunten, hiemit Bösen, was ergibt sich daraus als vorbildlich bunt?

    Nichtweiß, weiblich (oder etwas Ähnliches, jedenfalls Nichtmännliches), jung und homo (oder etwas Ähnliches).

    Das dürften in unserem Lande noch nicht viel mehr als ein Prozent der Leute sein.

    Es gibt also noch viel Aufräumarbeit für die Bunten.

  65. Bildungsminister
    Ich vergaß etwas.

    Es ist noch schlimmer, wenn ein alter weißer Heteromann Kinder hat.

    Denn die könnte er zu Trumps machen.

    Und die ihre Kinder wiederum zu Trumps.

  66. @Goodnight 12.58 heute
    Goodnight, wir müssen nicht zum Training beim Don, denn wenn wir Dürfen, wie wir Können, müssten Sie sich nicht so einen Schund anschauen. Wir sind Sklaven der MerkelMaasKahanediktatur und werden Mit Disziplinarverfahren überzogen, wenn wir das GG achten und alle Menschen gleich behandeln. Tolle Demokratie, hätte ich 89 nicht gedacht, als ich demonstriert habe, für unser einiges Land.Damals Freiheitskämpfer, heute Nazi, tja Linksfaschisten, was nun.

    • You've got two ways to move, lawman. Run or take me!
      @Schumi

      Yep, ich weiß. (obwohl einige von Euch doch etwas weit vom Jugendsportabzeichen entfernt sind :-) )

      Mir ist es Rätsel, dass die deutsche Polizei das alles noch mitmacht. Ohne das einer mal die Nerven verliert. Zeigt wie diszipliniert, gut ausgesucht und ausgebildet die sind.

      Habe diese Woche einem Special Ops erklären müssen, dass man nicht einfach: „Gleich hast Du ein Problem“ sagen darf, wenn einen ein Zivilist mit hochroten Kopf anschreit. Hat er nicht verstanden, deutsche Regeln und Gesetze und so. Hat nur den Kopf geschüttelt und „Faggots“ gemurmelt.

      Whatever, die Zeit für Recht und Ordnung wird kommen.
      Bald. Sehr bald.

  67. trek
    Entweder ich bin zu früh – weil ich aufs Rad will. Oder zu spät – weil ich vom Ausritt komme. Egal, ich reihe mich mal unten rein.

    Wie immer: ein grosser Spass zu lesen, entlastend und schön sarkastisch

    AM tritt also nochmal an, ich gedenke, zurückzutreten:

    Der Tritt Fängt mit A an.

    Und wenn ich gut drauf bin krieg ich 500 Watt dahinter.

  68. das archäologische jahr
    in Bayern sehe ich da! Sollten Sie noch fehlende Jahrgänge brauchen: wir renovieren grade die 140m2 Hütte, da wollte ich die abgeben…

  69. Die Prognose ist deprimierend - Zeit, sich alternativlos zu verabschieden?
    Wir publizieren nahezu identische Prognosen über Wahlprognosen. Auch dieser Beitrag betrifft wieder die frustrierte Stimmung in der genderisierten Republik der Intoleranten. Ich mache mir seit einiger Zeit zunehmend Gedanken darüber, ob der Sozialismus bei uns auf leisen Sohlen in das Zimmer schleicht. Es geht nicht mehr nur um die „Neidgesellschaft“, wir sind bereits einen Schritt weiter. Der Zugriff auf das Privateigentum sollte uns sehr misstrauisch machen. Es sind die kommunalen Vermietungszwänge wie in Hamburg, der kommunale Zugriff auf die Immobilien, mit der Folge einer stark steigenden 2. oder gar schon 3. Miete, und parallel die rotgrünen Lautsprecher, die von einer weiteren Mietpreisbremse schwadronieren und im gleichen Atemzug die Energiekosten durch ihre verbohrte Energiepoitik steigern, das Bauen mit weiterer sinnfreier und bauphysikalisch sinnloser Styropordämmung forcieren und durch eine schwachsinnige Abfallverordnung das Styropor zu Sondermüll mit Getrennterfassung, aber Vermischungsgebot in den MVA (die Fraktionen separat zu verbrennen, führt in der Anlage zu Schäden) zu explodierenden Entsorgungskosten verhelfen, es ist diese Energiewende mit ihrer einseitigen Kostenverlagerung. Keiner will die Überlandleitungen in seinem Blickfeld, obwohl er für sie so gekämpft hat. Keiner den Rotorensound bei Tag und Nacht. Ja, die anderen sollen es aushalten und bezahlen. Ich denke, dies sind Beispiele für ein „System-Overload“, es produziert nur noch Paradoxien, die erst Probleme verursachen, anstatt welche zu lösen. Dahinter stehen die Leute, die den Wochenendpendlern die Zweitwohnungssteuer aufhalsen – faktisch die 13. Monatsmiete -, auf dass diese Leistungsträger ihr im Grunde asoziales Verhalten gleich begreifen – es ist uncool, sich für eine Karriere, oder den Traumjob krumm zu machen! Solche Leute müssen doch abgeschöpft werden! Wer ist hier betroffen? Das sog. Bürgertum, die höhere Mittelschicht. Hier ist noch was zu holen, da alles andere schon in der EZB versenkt ist und demnächst die Zwangshypothek zur weiteren Rettungsfinanzierung kommt. Für viele Ältere wäre das das Ende ihres Immobilienbesitzes, bekommen sie doch schon heute nach der neuen EU-Verordnung in aller Regel keinen Kredit zur Finanzierung ihrer Immobilienreparatur – sie sollen billigst verkaufen und raus ins Heim. So wird eine lebenslange Leistung belohnt! Insgesamt sieht man an diesen Entwicklungen, das der neosozialistische Verteilungsstaat auf das Privateigentum zugreift und bei steigender EU-Verzweiflung dies in zunehmenden Maße. Die Reichen verkaufen und gehen! Sie verlassen Deutschland, bringen aber zuerst ihr kleines Vermögen in Sicherheit. Denn eines bahnt sich an: Der nächste Flüchtlingsstrom kommt und zwar nach Deutschland. Und dann kommt der hier im Blog beschriebene Zugriff, den es bereits nach dem 2. Weltkrieg gab. Die Zwangseinquartierung in einem der beiden Vollgeschosse des 200qm-Häuschens. Für die einen ist das nur sozial, wohnen sie doch in einer letztlich zu beengten 120qm-Eigentumswohnung auf dem Killesberg oder am Gleisdreieck, genießen ihren Rotwein und können leider keinen aufnehmen. Die Anderen müssen das als Repression empfinden. Wer das auch so in etwa kommen sieht, wird bald aufbrechen. Dass sich „mein Land“ in den letzten 26 Jahren so entwickelt hat, habe ich nicht für möglich gehalten. Mit der erneuen Kandidatur ist das heute erneut ein Schritt in genau diese Richtung.

    • Warum machen Sie keine absätze?

    • Ich sehe das nicht so dramatisch
      … die meisten werden ja nicht einmal in Erwägung ziehen, zu gehen, sondern mit den Zumutungen leben.

      Was mir nur auffällt, ist das erstaunliche Ausmaß der Steigerung an Zumutungen, das so ein wenig an die Kriegserzählungen erinnert, die man nie verstehen wollte, wo die Leute auch nicht rebellierten, als die Essensrationen immer weiter gekürzt wurden. Weil es eben eine Hoffnung gab, dass das nur ein Vorübergehender Zustand sei, der gerecht verwaltet wird.

      Das ist aber der Unterschied: Die Buntisierung ist irreversibel. Diejenigen, die 200-300 Euro in Afghanistan, Burundi, Marokko, Gambia mit schwerer, gefahrvoller Arbeit verdienen und hier (mit 7 köpfiger Familie) das 10- bis 20-fache geschenkt (!) bekommen, plus freier Wohnung, Einrichtung, Strom, Wasser, 1a-Schulbildung und Arzt, werden nicht mehr gehen oder allenfalls dann, wenn sie davon genug zusammengespart haben, also nach 10-20 Jahren.

      Und das sind insbesondere diese Leute, die derzeit die Nachfrage nach großen Wohnungen auslösen und wegen deren Mitbürger aus den Wohnungen zT rausgekündigt werden bzw. überhaupt keine Wohnung erhalten. Unerträglich. Ebenso die Ansiedelung dieser Leute in attraktiven Wohngegenden – wie der Hamburger Sophienterasse – unter dem Mantra der „Integration“. Es ist das erste Mal in der Geschichte, dass ein Staat illegal Zugewanderten Lebensverhältnisse finanziert und gegenüber der eigenen Bevölkerung zwangsweise durchsetzt, die auf einen besseren Lebensstandard gegenüber der Stammbevölkerung hinauslaufen.

      Dass die Hauptverantwortliche Merkel es auch nur wagt, sich zur Wiederwahl zu stellen, ist ein Stück aus dem Tollhaus, zumal wenn man das Auftreten der „Merkelgäste“ bedenkt, von den Kosten einmal abgesehen. Leider wird die immer noch genug Stimmen anziehen, deshalb teile ich nicht die Prognose von Don A.; mehr als 15% für die AfD würden mich erstauen.

    • 120 qm
      Wer freiwillig am Gleisdreieck wohnt, dem ist nicht mehr zu helfen.

  70. Wenn´s den den Bunten zu bunt wird
    Bunt ist natürlich schön. Aber hinter einer bunten Fassade kann sich sehr viel Grau verstecken. Habe selber einen bunten Sohn, der letzte Woche um die Ecke in eine Volksschule aufgenommen wurde, wo es noch wenige bunte Kinder gibt. Viele finden diese Form von Buntheit urlieb und ursüß. Leider sind die, die Buntheit auf ihre Fahnen heften, oft in anderer Hinsicht farbenblind. Wenn hier im öffentlichen Fernsehen nach zwei Jahren endlich gezeigt wird, wie z.B. tausende türkische Mitbürger im vollen Stadion in Wien Erdogan zujubeln, wird z.B. die Farbe Rot bei den ach so Toleranten schnell zum roten Tuch. Das heißt, es bedeutet noch gar nichts, wenn jemand verbal auf multikulti tut. Denn das bedeutet u.a. auch, dass die deutsche Sprache durch diverse Mischsprachen schwer unter Druck gerät. Wie viele Feuilletonisten sprechen mit solchen Menschen? Diese Art von Buntheit ist aber auch ein Faktum. In Wirklichkeit meinen viele deshalb selektive Buntheit, wenn sie davon sprechen. Sie wollen sich die Farben aussuchen, die sie brauchen. Wenn diese aber nicht (mehr) passen, werden sie rot, laufen weg oder schicken andere vor, die den unangenehmen Job erledigen. Und die sie dann mit bösen Vokabeln beklecksen. So gesehen ist es egal, ob z.B. Van der Bellen oder Hofer gewinnt. Früher waren die Fortschrittlichen mal auf Seiten der Arbeiter, heute sind sie in ihren feudalen Behausungen eher auf Seiten der Freizeitkünstler, die sich ihre interkulturelle Weltsicht mit den richtigen Farbtönen weichzeichnen. Und sehr viele Farben dabei einfach weglassen.

  71. Böse alte Männer
    Was würde geschehen, wenn die ganzen unbunten, hetero Männer ab, sagen wir 45, von morgen an in Generalstreik treten?
    Der ganze Laden würde stehen!

    Egal wo man hinschaut, diese Gruppe ist der wirtschaftliche Motor.
    Auch wenn das wohl gewisse Gruppen einfach nicht wahrhaben wollen.

    Verärgert die bösen alten Männer nicht.

    • Noch einmal: Generalstreik
      Ich frage mich schon lange, wo in D. der „Aufstand der Ingenieure“ bleibt. Also unser Aufstand. Gerade jetzt, wo uLF (© R. S.) es schon wieder tut. Wo bleibt unser „F*ckt Euch, Ihr A****l*cher, wie Eric sagen würde? Tod den Blockparteien.

  72. Berlin
    Ich wohne in Steglitz, einem ruhigen, konservativem Stadtteil von Berlin. Und es stimmt, Berlin verfügt über einige Kieze, in die ich nicht mal tagsüber gehen würde, aber zum Glück ist Berlin groß genug, dass man den Bewohnern dieser Kieze auch nicht allzu oft über den Weg läuft, wenn man nicht gerade eine halbe Stunde U-Bahn fährt.

  73. Staatliches Raubverhalten
    „Ich finde das staatliche Raubverhalten in Notlagen und Todesfällen übrigens pervers, aber mei.“

    Ja, und wie finden Sie das staatliche Raubverhalten jeden Tag den Gott uns gibt?

    Der große Lude zieht uns alle ab bis aufs nackte Fleisch. Um die Bagage von arbeitsscheuen, hedonistischen Linksanbetern, prekären Neubürgern und inkompetenten Funktionsträgern aller Ebenen erquicklich zu alimentieren. Konzertkarten die pro Stück mit 200 Euronen subventioniert werden. Flughäfen die .. ach was soll es. Huren sind wir alle. Der Eine wie der Andere. Denn wie Huren werden wir gehalten.

    • Huren ... mh
      Ich denke da eher an Nutztiere. Mit Gewalt zu Wehrlosigkeit gezwungen aber dafür durch besondere Maßnahmen vor der Degeneration durch Inzucht bewahrt (O-Ton W.S.)

  74. Publikumsverachtung
    Welche Haltung hat der Autor eigentlich zu seinem Publikum, wenn er eigentlich verworfene Textteile (denn das ist der Sinn des „del“ Tags) durchstrichen (wegen Qualitätsmängel?) stehen lässt?

    Diese sonderbare Marotte fällt mir jedesmal unangenehm auf, schon weil diese Textteile schlecht lesbar sind (oder sollen sie gar nicht gelesen werden?, man weiß es nicht).

    • Das ist einfach ein Spass, nach dem Motto, da ist mir was rausgerutscht und ich streiche es durch

    • @"verworfener Text"
      ich lese es mit Vergnügen!!
      Intellekt ist vielbödig und das NICHTSAGBARE muß halt durchgestrichen werden… sagen manche Leute und denen soll man doch gefällig sein.

    • Stilmittel
      Ich sehe die durchgestrichenen Zeilen als (mMn durchaus gelungenes) Stilmittel an, die innere Zensur, der wir alle unterliegen, nach außen zu tragen. Muss man aber natürlich nicht mögen.

      Wobei: Stört Sie es eher optisch oder vom Inhalt?

    • Ich liebe die durchgestrichenen Teile über alles! :)
      Text eingeben

  75. Bildungsminister
    Die Durchstreicherei „durchgerutschter“ Passagen, die dann gleichwohl lesbar, ist in der Tat ein fragwürdiges Stilmittel.

    Im Maß gehalten mag man es durchgehen lassen.

    Not kennt kein Gebot.

  76. Besondes bunt waren in diesem Herbst die Wälder.....
    und ich muß an Johann Gaudenz von Salis-Seewis denken, der uns dieses schöne Herbstlied hinterlassen hatte.
    .
    Mein in der Frühe geschriebene lange post zur bunten Republik ist ins Nirwana gegangen und nach der vorhergehenden Ankündigung von uLF, unser Land nicht nur an die Wand zu fahren sondern auch zu buntem Staub à la Roussilon-Ocker zu verarbeiten, bin ich nicht mehr motiviert. Ach, ein Satz von ihr, bzw. die Interpretation der RHS-Propagandastute Schausten: „Sie tritt an auch als Bollwerk gegen Trump“ (müssen US-amerikanische Schiffe demnächst wieder im Geleitzug nach Brexitanien fahren ?)
    .
    Ganz oben im Mutterkutter, aber unbunt, in der Farbe des Kaisers` Felddienstanzug. Der ins rot changierende stumpfe Samtkittel im liturgischen Fastenlila ist mausgrau/rattenscheißgrau gewichen. Ein Fall für Frau Simon.
    (DdH)

  77. Titel eingeben
    Drang ist ein inneres Begehren, das machtvoll nach Außen drängt. Die junge Kollegin konnte nicht anders, als ihren Followern aus der gleichen Alterskohorte etwas Ungeheuerliches zu melden: dass einem auf dem mühsamen Weg nach mehr (Wohnraum, Jobchance, Beziehungsglück) jetzt schon (!) welche dreist entgegenkommen. Unruhige Alte, die den Mittdreißigern den ihnen eigentlich zustehenden 120-m-Urban-Living-Space nehmen. Das provoziert dann schon einmal bei Social Media-affinen Journalisten, die sonst jeden spontanen Mitteilungsdrang routiniert auf engstem Raum kanalisieren, einen unkontrollierten Ausbruch.

    • Fairerweise muss ich sagen. Ich weiss nicht, die die Autorin wohnt und was die SZ so zahlt. Wenn es der Zeilentarif ist – hm.

  78. Nochmal Martin
    St Martin war damals nicht heilig, sondern Soldat. Alles, was er besaß gehörte dem Kaiser. Leider doch ein ganz linker Extremist. Soviel Bildung darf man doch voraussetzen.

    • @Marie Antoinette: Martin
      Nach der mir bekannten Narration mussten römische Offiziere die Hälfte ihrer Dienstkleidung selbst finanzieren. Die eigene Hälfte des Mantels konnte Martin verschenken, die andere gehörte dem Kaiser.
      edSE

    • Titel eingeben
      So weit ich weiß, mussten die für ihre Ausrüstung selbst aufkommen.

    • Frage an Historiker
      Also ich habe ja mal – allerdings im zutiefst katholischen und damals antikommunistischem Rheinland – die Geschichte gehört, Martin von Tours habe als Eques die Hälfte seiner Ausrüstung selbst zahlen müssen.
      Und eben jene selbstbezahlte Hälfte sei dann an den Bettler gegangen…

      Wobei ich wie gesagt keinerlei Ahnung habe ob diese Schilderung so mit der historischen Realität des spätantiken römischen Heeres übereinstimmt.

      Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

    • Martin war Zeit seines Lebens nie ein Heiliger,
      hat aber ein in seiner Zeit als heiligmäßig empfundenes Leben geführt. Er wurde nie heiliggesprochen. Er wird, seit er von den Merowingern als Schutzpatron ihres Reiches gewählt wurde, als Heiliger angesprochen, wurde also nach seinem Tode zum Heiligen gemacht.

      Von 331 bis 356 war Martin römischer Kavallerist, früh in Diensten der kaiserlichen Leibwache, gegen Ende seiner Dienstzeit als Kavallerieoffizier in der Nähe von Worms. Dort schied er aus dem Dienst in der Armee aus. Es ist richtig, dass in der Spätantike nach Diokletian Pferd und Waffen nicht Eigentum des Legionärs waren. Alles andere konnte ein Legionär besitzen (etwa Geld, oder gekauftes Land).

      Ein schönes Paradox. Martin ist der Schutzpatron der Flüchtlinge und wurde 1993 durch die französische Bischofskonferenz auch zum Schutzpatron der französischen Polizei erklärt.

    • Martin
      „Der heilige Martin teilte alles mit den Armen. Einmal im Winter … traf er einen Bettler … Da nahm der Heilige sein Schwert und schnitt seinen Mantel in zwei Teile und schenkte dem Bettler die Hälfte.“ …

      „Und wer hat das obere Teil bekommen, das mit den Ärmeln?“

      Kantor Kannegießer seufzte. Hätte er doch bloß die Sache mit dem Mantel nicht angefangen.

      „Sicher hat der Ritter das obere Teil behalten“, entschied Martin. „Da hatte er immer noch eine schöne Joppe.“

      Welk, Ehm. Die Heiden von Kummerow, Berlin 1937, S. 12 f

  79. Menschen sind nicht bunt
    „Bunt ist als Begriff so positiv aufgeladen, dass keine Verneinung etwas Gutes in sich tragen könnte.“

    Bei bunt musste ich immer an Claudia Roth denken, die Kleidung, bunter geht’s nicht. Außerdem an die Stoffsitze, die Daimler in früheren Zeiten in die Basismodelle gebaut hat. Und dann noch an die Kindersitze, schrecklich, die manche Leute in ihren Karossen montiert haben, überhaupt an manche Kinderkleidung, Spielzeug oder Malstifte, Plastikdecken auf Tischen mit Aquarellspritzern drauf.

    Bunt ist ein total infantiler Ausdruck. Es tut richtig weh, dass er es in den öffentlichen Diskurs geschafft hat. Bunt ist es auch noch in Schwimmbädern mit den unterschiedlichen Bademoden oder auf der Leinwand oder der Mainau im Frühjahr.

    Doch Menschen sind einfach nicht bunt. Nehmen wir eine Bank mit einem Schwarzen in der Mitte, auf der einen Seite eine hellblonde Dame, auf der anderen Seite eine Asiatin, dann sieht man nichts als Schattierungen von weiß bis schwarz oder beige über Brauntöne bis zu den schwarzen Haaren. Das sind erwachsene Menschen und kein Kinderspielplatz. Der Ausdruck bunt aber kommt exakt daher: Der ewige Spielplatz im Kopf der Grünen. Die grüne Bastelstube ist leider in die Jüngeren eingedrungen und in manche Schreibstube.

    Sie sind auf dem richtigen Weg mit Ihrer Wohnung, wobei Sie dabei eine angenehmere Assoziation haben als ich mit meinen Beispielen von Knallfarben, ich sage noch Sandkasten. Dort, wenn mal was nicht so klappt mit meindein Eimer, fliegt schon mal eine Ladung Sand, von dem man übrigens schwere Augeneiterungen kriegen kann, wie manche dann heutzutage beim Lesen der buntgeträllerten Häme.

    Wer schreibt denn eigentlich in ein Wohnungsinserat, dass die Söhne erfolgreich sind? Ich würde mir einen Ast lachen, wenn es sich um ein Paar aus einer Gruppe handeln würde, deren Söhne nicht immer als erfolgreich gelten.

    So weit, so gut. Kürzlich traf ich eine nette junge Dame, die konstatierte, von Zucker würde sie krank. Ich habe mein Leben lang moderat Zucker gegessen und war selten krank. Das ist der andere Sektor: Buntes Essen, Gemüse. Zucker ist einfach zu weiß. Aber den hatten Sie schon.

    Danke für das Sonntagsvergnügen.

    • Gut beobachtet!
      Menschen sind eigentlich alle braun:
      von ziemlich schwarz (je nach Licht), über alle üblichen Bräunungen über gelblich bis fast weiß und transparent…

      Ist das Denkstoff für Buntis?

  80. Dänemark ist gut und bunt
    Gestern kam eine Sendung über das bunte Dänemark und die paffende Königin (O-Ton: eben eine aus dem Volke).
    Skandinavien geht immer! Aus jedem getöteten Schwarzbären kann nur eine Bärenfellmütze gemacht werden (O-Ton: die Mützen werden sorgfältig gepflegt und halten lange), Frauen und Männer schlafen beim Militär unterschiedslos auf einer Stube (O-Ton es geht also doch).

    Wer bunt ist, muß auch gleichbunt sein. Wir sind die Borg!

  81. Graustufenerweiterung für Himmel und Hölle
    Es gibt Tage, da sagt man sich: oh toll, ich habe begriffen, was ich gerade über PRMedien nachgedacht habe. Begriffen. Aber auch damit erkannt, was für eine Stümpergeige ich doch auch bin, weil ich null Ambitionen habe, meine Insel zu verlassen. Mikrophysik der Macht,
    und danach habe ich die großen Fenster eigenhändig geputzt. Wieder mal als Stümper: sehe doch tatsächlich immer noch Streifen, obwohl ich drei mal …

    bei Kaffee, Keks plus sonnigem Herbstlaub, habe ich mich erinnert: Mensch!, damals hat dich das alles schon angeödet, nachgerade empört: die TVsauce, die RadioArtillerie, die Headlinesköder. Das »Die Gesellschaft und das Böse« in der Kommune lag da rum und hab’s dann halt auch gelesen, im Kunstunterricht. Haha, nee, ich sollte, aber ich habe mich geweigert. Explizit abgelehnt: ich mach nicht den sprechenden Kernspalter für euch. Meine Freundin fand das irgendwie rabiat, aber auch voll okay. Das Zopfgesicht: sehr nett von dir.

    Idiomatische Narretei für den Aktivismus gegen die Knallcharge: jeden Tag den Knallchargen sagen was sie sind. Kann man das wollen?

    Dehydrierende Sätze von Trullis zerfasern, bis doch wieder der Zeigefinger an der Schläfe endet und pikierte Augen hilflos in die Luft starren: ohne Kompromisse im Privatleben, als Profi jeden Mist mitmachen, um später mal vielleicht … in die Villa zu können. So läuft Karriere unselten: anbiedern, sich an Kontoabfragen aufgeilen, Dramouletts mit ner Zicke bzw. Mumpfti und zweifelhafter Nachwuchs, machen dann das Stopschild.

    ProfiJobs meiden gern riskante Blicke auf die arme Kirchenmaus, die fiepend dem Mindestlohn hinterher rennt.

    Wieviele regen sich nicht auf – über den blanken Horror der Lebensqualitätsminderung//enteignungsFiskalbescheidpapiere?

    [Im Paternoster: Destinationsabfrage: hoch oder runter? Dem Scanner nun geschwind den verräterischen Blutdruck verbergen: denken Sie einfach tiefenentspannt an Sein und Zeit: In welchem Kapitel versteckt sich: Das Dasein entwirft als Verstehen sein Sein auf Möglichkeiten. Blenden Sie Pics von Bauruinen aus! Desgleichen zuckende Leiber im Stroboskoplicht auf Tanzflächen]

    Brutalismus ist, wenn alles seinen Gang geht: tagchen!, Sie haben da was an der Backe, oder: stört Sie das grelle Einschußloch im ImaginationsKnie nicht? und man die monochromatische Antwort erhält: was soll’s , ich bin derzeit VIPberechtigt und immer erste Klasse!, stets unter Leuten und über Schulden kann ich nur lachen, nieder mit dem Denkmalschutz!

    – der Mann auf der Parkbank lacht ja auch, verschludert und entwertet, aber mit seligfahrigen Spritblick, tippt nach dem Interview über Die Luft der Freiheit, mit seinem seifenfeindigen Zeigefinger – auf mein schlipsloses AntiFDJBlauhemd …

    Wie bitte? gegen Putzstreifen auf Fensterglas soll Zeitungspapier … ?

    Jeden Tag Keks. Gott bewahre:

    http://www.baeckerei-fruehmorgen.de/baeckerei-fruehmorgen-kuchen-himmel-und-hoelle/
    thematisch dabei ab 37:54 Berlioz: Symphonie Fantastique, Leonard Bernstein, Orchestre National de France https://www.youtube.com/watch?v=rQXtC6B3CKQ
    http://www.psp-tao.de/zitate/autor/Arno_Plack/147

  82. Durchstreicherei
    Mäckeln an der Durchstreicherei ? Das ist doch die „Würze“ !
    Bitte weiter Durchgestrichenes, es hebt die Stimmung.

  83. "Von der Spaltung der Gesellschaft profitieren"
    Haha, jetzt weiss ich auch, woher Don Alphonso das hat.
    .
    Das ist das Mantra von Breitbart: The left is driving people against each other“.
    .
    Nachgeplappert.

  84. @ Trojaner 12.01 Uhr
    Thilo Sarazin „Deutschland schafft sich ab“
    1. DAS hat er nicht auf dem Schirm gehabt.
    2. Für das wurde er „hingerichtet“

    Gerade mal sechs Jahre später überrollt die Wirklichkeit seine Thesen.
    Zur PC-Hatespeech= NEUSPRECH!

  85. Die Wissenschaft hat festgestellt
    Das hier halte ich übrigens für eine valide Erklärung. Ganz ohne Ironie.
    .
    ww.spiegel.de/wissenschaft/mensch/psychologie-woher-der-hass-kommt-kolumne-a-1122055.html

  86. Bunte Vielfalt, aber bitte den Regenbogen
    nicht vergessen. Denn nach der, allerdings nur zweifarbigen, rot-rot-grünen Neuregierung soll Berlin nun zur Regenbogen-Hauptstadt werden.

    Ein Regenbogen weist an schönen Farben auf: ganz oben rot (das Licht mit der längsten Wellenlänge für Linke und SPD), dann folgen die Mischfarben Orange (Piraten) und Gelb (FDP), dann die Grundfarben Grün(genau) und Blau (AfD), danach die Mischfarbe Violett (Feministen / katholische Lithurgie).
    Dem Regenbogen fehlt allerdings die Farbe Braun, die von Rot, Grün und Violett heute so schnell an Andersfarbige vergeben wird.

    Auf jeden Fall wird es sicher ziemlich bunt werden in den kommenden vier Jahren in der Bundeshauptstadt.

    • Titel eingeben
      Man darf nicht vergessen,für die bunte Vielfalt sorgen die Grünen,auch
      Melonenpartei genannt.
      Außen grün,innen rot und wenn man das mischt,kommt braun heraus.
      Einfache Farbenlehre.

  87. Der bunte Hofnarr
    Ich finde das auch total oberflächlich und eine Zumutung an Migranten, diese ganze Bunt-Erwartung. Als hätte da jeder immer farbenprächtige Trachten und leckere Landesspezialitäten dabei, und könnte irgendwelche Tänze, die er auch jederzeit gerne vorführt. Wer hat das denn schon hierzulande im Gepäck, wenn er woandershin auswandert?! Den Schuhplattler? Eine Perchtenmaske? Oder nur deutsche Literatur? Was bringen denn deutsche Auswanderer heute buntes woanders hin mit?

    Die Leute haben doch längst überall die selben Klamotten an, kucken die selben Serien auf den selben Pads oder essen bei der selben Fastfoodkette. Sie wollen als Individuen ernst genommen werden, nicht als Folklore. Und auch die Implikation andersrum, Deutschland und seine Bewohner seien bisher zu homogen und eintönig, das stimmt doch gar nicht. Das ist alles ein Denken in Klischees, holzschnittartig, überhaupt nicht genau hingekuckt, überhaupt nicht wirklich interessiert an den echten Leuten, in beiden Fällen. Clowns sind bunt. Hofnarren, die der Unterhaltung dienen. Leute mit wenig Stil und Farbgefühl. Wer möchte das denn bitte sein.

    Statt dem ganzen Gelaber könnten sie ja ihre Redaktionen, Gremien und Spitzenkandidaten mal bunt besetzen. Aber da tut sich irgendwie wenig. Die alten Leute bleiben lieber am Sessel kleben und schreiben darüber, dass alles bunt so wird. Ich glaube nicht, dass jemand mit migrantischen Wurzeln, der hier geboren und aufgewachsen ist, sich als „bunten Farbtupfer im grauen Einerlei“ oder sowas beschreiben würde, oder sich so empfindet. Der/die würde darüber wohl ganz anders schreiben, moderieren, oder anders regieren. Darf aber nicht.

  88. BUNT OH BUNT.................
    wie wird es enden: wie bei Woody Allen oder im berühmten Bob Dylan-Film werden wir wieder zu schwarz – weiss zurückkehren um wahre kunst zu entfalten und zu sehen………….dont worry be happy !

    https://www.youtube.com/watch?v=6l2I2NYueVQ

    und zu den link(s)grünen neidern, dieser spruch an einem weinberghaus in Winzerhausen, in der schwäbischen toskana:

    lass neider neiden, hasser hassen,
    was gott mir gab muss man mir lassen !

    und lieber DvH: „SIE“ tritt an als bollwerk gegen TrumP , ja, da schauen sie sich mal THE Flood an zur entspannung, so haben sie Robbie Williams selten gesehen !

    https://www.youtube.com/watch?v=aCHg5r6rFoI

    wenn „SIE“ sich da nicht mal verhebt !

    FAZIT: halten wir es mit ALF im weiteren verlauf der geschichte……. und in der berichterstattung über ulF:

    grossmutter sagte:
    wenn dir garnichts nettes mehr einfällt, das du jemanden sagen könntest, dann sag am besten: GARNICHTS

    danach,
    hat sie nie mehr mit mir gesprochen !

  89. Farbenlehre, Physik, Licht
    Nur bunte Farben, das ist so eine Sache.
    Schulstunde Farbenlehre. Der Kunsterziehungslehrer (ich weiß, der unbedeutendste Lehrer der Schule, ein Wicht, ein Nichts) bringt uns bis in die heutigen Tage bei:

    1.
    Wenn man auf der Palette alle Farben des Farbkreises nimmt und herzhaft zusammenrührt, wird – additives Verfahren – ein schmutziges Grau erzeugt. Manche meinen sogar, ein matschiges Braun zu erkennen.

    2.
    Wenn man kräftig Schwarz (oder Weiß) auf einem sehr bunten Bild als Kontrast setzt, tut das dem Bild gut. Immer.

    Man braucht alle drei, Bunte Farben, Schwarz und Weiß.
    Bin mal gespannt, wann die Menschen das begreifen.

    • Setzen 6, Herr Kunstlehrer oder wir alle sind Künstler!
      Farbe auf Papier oder ähnliches = Subtraktive Farbmischung.
      Gelb, Magenta und Cyan sind die Primärfarben der subtraktiven Farbmischung (Druck = cmyk). Schwarz wird als Schlüssel/Key/ bezeichnet.

      Das Grau/Braun entsteht durch die sogenannten Fehlreflexionen von billigen/unreinen Farben/Pigmenten.

      ….

    • Nix additiv zusammenmischen
      Des is substraktiv

    • stehen, sieben!
      Tja, dieses aggressive setzen sechs ist immer eine sehr hübsche Antwort. Very british. Like.
      Selbstverständlich meinte ich die additive Mischung.

      Leider ist meine Botschaft damit total untergegangen, Sie sechs-Verteiler.

      Meine Botschaft war, dass man mit Bunt allein nicht weit kommt, sondern auch die Nichtfarben Schwarz und Weiß braucht. Sonst wirkt ein nur-buntes Bild von weitem wie flimmernder Matsch.Will sagen, dass eine Gesellschaft gewinnt, welche andere Lebensformen,-kultur zulässt. Die angeblich rein „bunte“ ist ebenfalls so lange nicht wirklich gut, solange sie per PC-Knebel anderen Meinungen über den Mund fährt.

      Einfach den anderen lassen können statt Prinzipienreiterei auszuüben. Leben und lebenlassen, war meine Botschaft.

      [Dass man in der Praxis sehr wohl ganz schnell ein Grau oder Matschbraun bekommt beim Farbenmischen, wird Ihnen jeder Schüler bestätigen können, der einen einfachen Wasserfarbkasten sein eigen nennt und für die Schule malt. Wir reden hier ja nicht von Druckprofi-Tum.]

      Was das Key jetzt in Ihrer Antwort in Hinsicht afu emien Botsch, das man bedeuten soll, weiß ich nicht. Schwarz (key) gilt gemeinhin

    • Ich bin kein Papagei, ich bin ein Kakadu
      der andere Gast sagt: 21. November 2016 um 16:44 Uhr
      stehen, sieben!

      @ d a g
      Wenn Sie darauf bestehen: „Selbstverständlich meinte ich die additive Mischung“und darauf beharren additiv mit subtraktiv zu verwechseln kann ich auch nichts machen.

      Mal wieder ein typisches deutsches Manko – anderen Vorwerfen nicht genau gelesen oder zugehört zu haben …. Aber lassen wir das ….

      „Jedem das Seine“.

      …..

  90. ulF-BOLLWERKT GEGEN TrumP
    da fällt mir ein: Westwall oder Maginot-Linie ?

    ende jeweils bekannt !

  91. Ich würde gerne wissen was in 100 Jahren ...
    … mit mir passierte, formte ich in DE-Land meine beiden Hände dann zur … wie heisst das noch gleich, Geometrie war nie so mein Ding.

  92. Linksgrüne Narrensprache
    Ich liebe Don-Alphoso-Artikel. Auch wenn aufgrund der mitunter mäandernden Gedankenführung nicht immer ganz klar ist, was uns der Mann damit eigentlich letztlich sagen will. Aber allein, dass endlich mal jemand dieses unsäglich dümmliche Neusprech-Wort der „Buntheit“ demaskiert, ist schon toll. Da gäbe es übrigens jede Menge weiterer Anwärter: „Weltoffenheit“, „Toleranz“, „Hetze“, …

  93. Goodnight, das haben sie sehr gut auf den Punkt gebracht ... "Sportwagen per Geburt" ...
    …. und Elektromotoren und Batterien lassen sich wunderbar von Robotern (ent)wickeln und bauen.
    .
    Bei Elektromotoren muss wohl mehr ge- als noch entwickelt werden – da brauchts dann auch kein Millionenheer an Dieselingenieuren zur ewigen Leistungssteigerung mehr.
    .
    Blöd halt, wenn die klugen Landsmänner mit den zugekniffenen Augen oder wie auch immer ein EU Minister das jüngst formulierte, dem DE-Land gerade Roboterbau- und Chipproduktionsknow-how-Firmen zu Spotpreisen abkaufen.

  94. AfD
    Es gibt eine Menge Leute die AfD wählen werden, ohne die Süddeutsche oder die Zeit überhaupt zu lesen, die haben sich schon vor den Flüchtlingen über die Existenz von osteuropäischen Erntehelfern aufgeregt, die nehmen es dankbar an, dass es jetzt eine Erweiterung des Spektrums jenseits der CSU gibt. Die waren schon immer da und jetzt gibt es eine Partei die sie abbildet. Deutschland ist einfach etwas später dran…und dann noch die Wut gegen das, was manche als „Meinungsdiktatur“ empfinden, das ist die Sahnehaube, die die AfD bei 30 Prozent möglich erscheinen lässt, fürchte ich.

    • aufgeregt
      haben die sich über die Erntehelfer, aber gemacht haben sie deren Arbeit nicht. Übrigens stört es den echten Deutschen keineswegs, wenn unter ihm Fremde dienen, solange sie parieren. Nur frech werden dürfen sie nicht.

  95. Im grünen Bus
    Mit der Buntheit ist es ja so eine Sache. Wenn ich sonntagmorgens zum Bäcker gehe, bevor die Stadtreinigung da war, ist das Bunte oft unübersehbar: Reis mit Hähnchen sieht ganz anders aus als Pizza Vierjahreszeiten, die im vergeblichen Kampf mit der anschwellenden Übelkeit um 3 Uhr nachts noch unzerkleinert hinuntergewürgt wurde. Hamburger mit Pommes tendiert zum schmutzigen gelbrot, während Döner mit Zwiebeln oder irgendein Fertigsalat mit Mais oft kräftige Farbenspiele liefert. Deshalb denke ich beim Wort „bunt“ zuerst an Kotze.

    Dieses Wochenende bin ich mal wieder mit dem Fernbus gefahren. Die waren eine Zeitlang ja auch sehr bunt, aber mittlerweile scheint man sich auf grün geeinigt zu haben, der Lieblingsfarbe dieser Republik (außer bunt natürlich). Den Anteil der deutschsprachigen Mitfahrer schätzte ich auf noch etwa 20%, mich eingeschlossen, wobei genauere Aussagen schwierig sind, da sich die augenscheinlich Deutschen mit lauter Konversation achtsam zurückhielten („nemets“ soll ja in slawischen Sprachen „der Stumme“ heißen). Achtsamkeit gegen sich und andere ist die Tugend des Deutschen. Dagegen klingelte z.B. bei arabischen Mitreisenden pünktlich um 18 Uhr das Handy mit einem langgezogenen, herzlichen „Allahu akbar“, um an das von der Gottheit jetzt erwartete Gebet zu erinnern. Bei einigen Afrikanern verstand ich dank meines Schulfranzösisch zumindest einige Konversationsfetzen, der Rest ging im vielsprachigen Stimmengewirr unter. So eine Busfahrt empfiehlt sich also als Fenster in eine nicht allzu ferne, oder vielmehr in einigen Landesteilen bereits gegenwärtige bunte Zukunft.

    Merkel tritt also wieder an. Als Bollwerk gegen Trump und Rotrotgrün, oder doch zumindest den Buchhändler aus Würselen. Und fast 60% der Deutschen begrüßen das – sind die alle noch nicht mit dem bunten Fernbus gefahren? Sie sollten es tun, und sich dabei Folgendes fragen:

    Was passiert wohl, wenn es übermorgen Erdogan einfällt, die Schleusen wieder zu öffnen, oder in Syrien (bei einer isolationistischen USA) ein wenig stärker mitzumischen? Was passiert wohl, wenn in einem der anderen Allahländer noch ein Konflikt ausbricht, was jederzeit möglich ist (allein schon wegen der drängenden Frage, wer 680 C.E. der rechtmäßige Nachfolger des Propheten hätte werden sollen). Was passiert wohl, wenn aus dem Flüchtlingsstrom aus der Subsahara plötzlich ein sich selbst verstärkender Schwall wird, und die Bilder über den Bildschirm flimmern? Vielleicht 2018? 2019? Ist einer Bundeskanzlerin Merkel dann zuzutrauen, aus der Vergangenheit gelernt UND ihre inneren Überzeugungen so angepaßt zu haben, daß sie mit dem Problem fertig würde, in einer durch den Zwang der Notwendigkeiten vorgegebenen Zeit? Ist ihr Handlungsfähigkeit zuzutrauen? Wäre sie ein asset, oder eine liability?

    Für mich steht die Antwort zweifelsfrei fest. Freikarten für den bunten Bus, anyone?

  96. Hoffnungsschimmer
    „Ein politisches System, das dem Untergang geweiht ist, tut instinktiv vieles, was diesen Untergang beschleunigt.“ – Jean Paul Sartre

    Dieses Zitat ist mir vor wenigen Monaten über den Weg gelaufen.
    Seitdem kommt es mir immer wieder in den Sinn, wenn ich mich gerade mit Zeitgeschehen beschäftige. Wie auch beim Lesen dieses Blogeintrags, der zwar nicht repräsentativ ist, aber einem immer wieder interessante Einblicke in die Gedankenwelt aus meiner Perspektive heraus vollkommen Irrer erlaubt. In diesem Fall pathologische Neider, die als moralische Autorität auftreten und von einigen tatsächlich als solche wahrgenommen werden.
    (Relativer) Reichtum, der als moralische Verkommenheit wahrgenommen wird – als Übel, Sünde und keinesfalls erstebenswert.

    Glücklicherweise (?) bin ich diesem absoluten Irrsinn gegenüber soweit abgestumpft, dass mich das nicht einmal mehr überrascht oder gar aufregt, sondern ich es einfach nur noch zur Kenntnis nehme.
    Es war in den letzten Jahren einfach viel zuviel Unsinn der Katgegorie: „oben ist unten!“
    Und dass sich die Frequenz des Irrsinns und des Ausagierens des kollektiven Dachschadens dieser Nation merklich erhöht hat, macht mir im Hinblick auf das einleitende Zitat irgendwie Hoffnung. Je mehr und je absurder, desto schneller wird es vielleicht mal besser, weil es mehr Menschen auffällt.

  97. Meldet: Gottseidank oder auch Allah akbar Sie macht weiter
    … also hat mir echt den Tag gerettet bzw. die Aussicht auf ein wirklich spannendes Jahr. So wie wenn man den Turbo reinknallt kurz vor der Klippe. Die kleine Schwester sitzt auf der Rückbank stumm vor Entsetzen.

    Aber man sollte Verenas, Julianes und wie sie alle heißen, Ihre Hirnverdrehten Texte mit Milde begegnen so ala ich war jung und brauchte das Geld. Und die Dame ist mit Sicherheit um einiges jünger als viele dieser rotzfrechen (ich liebe das ja) Foristinnen und pöbelnden (ja das liebe ich auch in gewissen Grenzen) Neunmalklugen.
    Früher gab es eine Schülerzeitung und heute bist du dein eigener Verleger. Viele von ihnen werden keine feste Anstellung haben und selbst wenn, auch nicht viel besser. Und alle müssen sich behaupten und im immer mehr sich zerfasernden Medienrummel ihren Platz finden. Und da sie oft die reinsten spießerkinder waren und sind, schlägt man sich meinungsmäßig auf alles, was einen nicht ausgrenzt. Nein, wenn möglich einen Wettbewerb und noch nen Preis dazu. Weiß einer von ihnen wie das so läuft mit Preisen? Meine Erfahrung: Bullshit und Mumpitz geben sich die Hand.
    Egal. Ich glaube der Verena (so hieß sie doch) also Frau Mayer wirklich ihre Empörung. Ich frage mich, wie lange sie da auf der Parkbank saß und darüber nachdachte, wie sie das jetzt zum white knight auf Twitter hinbiegt.
    Wie auch immer. Diese an Dyskalkulie leidenden Girlies können leider nichts anderes und das wird solange gehen, bis sie die Schnauze voll haben von ihrem prekären Dasein zwischen digitaler klowand, terrestrischem gezmeinungsterror und warmen Pizzaschachteln im Bett. Manchmal dauert der Lernprozeß länger.
    Verena träumt wahrscheinlich davon, auf ähnliche Weise ihren Platz zu bekommen wie die Gäste der italienischen albergo. Wenn man jung ist, darf man noch Träume haben. Ich sehe viele von denen jetzt schon als gestrandet. Nur anders als der Don, dem es gegönnt sei, sein komfortables leben zu genießen.
    Kunst sammeln sehe ich bei Verena nicht. Zumindest nicht in naher Zukunft. Aber Preise! Was sind die wert? Heute?

    Enteignung sehe ich hier auch kommen wenn sie nicht schon stattfindet. Wo das wohl enden wird.

    Hat sich die AFD eigentlich schon bei uLF gemeldet und gratuliert? Diese Wahlkampfhilfe sparrt eine Menge Geld und ich sehe den angespannten Schatzmeister der AFD gerade entspannt ausatmen. Meine Strategie wäre: gar nichts tun, alles laufen lassen. Einfach nur Echo bieten und Presse konsequent ausschließen und wenn, dann nur allerkleinste Krümel hinschmeißen. Dafür aber die ochsentour durch die Käffer. Viel Feind, viel Ehr.

    Morgen ist ein neuer Tag. Und ich freu mich darauf. Ich nehme morgen den Kaffee ans Bett. Morgen wird es warm und die Sonne wird scheinen. Föhn.
    Ich werde den Tag genießen und mir keine sorgen machen. Wozu auch.

  98. a propos "bunt"
    Ich habe neulich tatsächlich einige Zeit vor dem Fernseher verbracht, um mir die Verleihung der verschiedenen „Bambis“ anzusehen (beileibe nicht die ganze Show). Und dabei hatte ich manchmal den Eindruck, einem ‚Service‘ der
    „United Church of Integration, Inclusion, Gender and Diversity“‚
    beizuwohnen. *)**)

    Es war zeitweilig recht „bunt“. Nun haben wir „bunte“ „Diversity“ schon zu Hause und brauchen niemanden, der uns das auch noch per TV und Reklame eintrichtert. Stören Sie auch diese Spots, die für Integration am Arbeitsplatz werben? Nicht wegen des Themas, sondern weil es so viele mit immer derselben Geschichte sind!

    *)Zum bunten Kult der „Diversity“ passt sehr schön das Video auf YouTube:
    „My God is bigger than your God“ von spitting image (googeln hilft).

    **) Man wechselte beim „Bambi“ so zwischen deutsch und englisch hin und her, wie’s grade passte – deshalb mache ich das hier auch: wir sind doch alle Multi-Kulti, oder?

    Anderes Thema: Wohnungen

    In den Metropolen sind die Mieten tatsächlich viel zu hoch, nicht zu reden von den Kaupreisen. Normalverdiener können da kaum mithalten, und erst recht nicht Leute, die mit dem Mindestlohn gerade so rumkommen. Davon abgesehen, daß der Wohnungsmarkt z.B. hier in München ziemlich leergefegt ist. M.E. hilft da nur eins: kurzfristig viele bezahlbare Sozialwohnungen bauen, auch am Stadtrand, sofern dort gute Verkehrsverbindungen vorhanden sind, um überhaupt erst ein Angebot auf den Markt zu bringen. Die Staatskassen sind ja angeblich prall gefüllt, und die Zinsen fast Null.

    Mietpreisbindungen, Auflagen gegen Renovierungen usw. helfen alleine nichts, und führen nur zu einem gigantischen schwarzen Markt. Das war in West-Berlin vor dem Mauerfall nicht anders. damals bekam man billige Wohnungen in schlechtem Zustand erst, wenn man bereit war, an den Vormieter einen absurd hohen „Abstand“ (manchmal einige tausend DM) für Einbauten und alten Möbel-Ramsch zu zahlen. Der heutige Berliner Senat hat aber leider nichts daraus gelernt.

    Mit Trump hat das zur Abwechslung mal nix zu tun, auch nicht mit feministischen Schreiberinnen. Selbst Diversity ist dazu sozusagen orthogonal. Zuwanderung, egal woher, ob legal oder illegal hat mit der Wohnraumknappheit schon zu tun. aber das weiß ja jeder außer der Mehrheit unserer Politiker und Journalisten.

    Noch was? Was soll man zu Merkel noch sagen? Vielleicht:

    „Weiter so! Merkel ist Deutschlands Antwort auf Trump!“ ?
    Oder: „Unser Trump heißt Merkel!“, oder die kurze und knackige Devise (Newspeak) „Trumpel!“

    Die schafft das!

  99. Spaltung der Gesellschaft
    Sehr geehrter Don Alphonso,
    Sie wünschen sich Van der Bellen als österreichisches Staatsoberhaupt. Naja, ich bin von Hofer auch alles andere als begeistert. Ein Aushängeschild ist er nicht. Aber das Monster, als das er dargestellt wird, ist er auch nicht. In den Visegradstaaten jedenfalls wird er wohlwollend bis neutral bewertet.
    Und nun zu Van der Bellen. Also der „unabhängige“ VdB war ja einmal ein recht guter Mann. Als Chef der Grünen gelang es ihm vorerst, die Partei aus einem Tief zu holen. Allerdings schaffte er es nicht, sein Team auf eine Koalition mit der Österreichischen Volkspartei einzustimmen, was den Österreichern eine zweite Regierungsperiode mit den Freiheitlichen erspart hätte.
    Wenig begeistert sind die Österreicher auch von seiner Kritiklosigkeit gegenüber der Nato, Regimechange scheint für ihn kein Problem zu sein. Offensichtlich auch Drohnenmorde nicht. Denn VdB ließ sich im Wahlkampf um das Präsidentenamt als ÖBAMA, also als österreichischer Obama feiern.

    Was internationale Beziehungen betrifft, ist festzustellen, dass VdB alles andere als ein Putinfreund ist. Und nach seinen vernichtenden Urteilen zu Trump sitzt er ganz schön zwischen zwei Stühlen. Aber er schätzt Merkel sehr. Mutti wird ihm schon helfen.

    Ob seine Unterstützung durch Ceta- und TTipfreundliche Wirtschaftsgrößen dem Volk nicht sauer aufstößt und zu deutlich signalisiert, wohin die Reise gehen soll, bleibt abzuwarten.
    Dass die Medien vereint hinter VdB stehen, mag für ihn ein Vorteil sein. Vielleicht ……

    • VdB kann man getrost vergessen .
      Als Kind mitsamt Familie von der Wehrmacht vor der roten Armee gerettet, wurde er zuerst Kommunist, als dort nix zu holen war, Sozi, bekam eine Professur für VWL-Laberlaber ,das ist die ,Wissenschaft‘, die jeden Crash verschläft und auch sonst nachher mehr weiß, als vorher, dann Chef der Grünen, und jetzt, SEHR glaubwürdig, ,unabhängig‘, für alle Österreicher .
      Die dortige Politpampe, im Grunde dasselbe, wie bei uns, steht geschlossen hinter ihm, fragwürdige Geschäftsleute, wie Haselsteiner, die Roten, die Konservativen, beide im ersten Wahlgang gewaltig abgestraft.
      VdB ist ein linker Opportunist, der TTIP und ähnliches problemlos durchwinkt, für noch mehr illegale Migranten steht, also was soll das bringen ?
      Die Ösis dürfen wenigstens ihr Staatsoberhaupt wählen, während wir eines gekungelt kriegen-Tschack,die Bohne !

  100. Erster Teil des des Problems verstanden seitens Bunt
    Das Problem: Der gewöhnliche AFD/Trump/Le Pen/GröFaZ-Wähler ist rass… erm, hat Sorgen das es dem Nachwuchs mal schlechter geht als es ihm im Verhältnis zu seinen Erzeugern geht.

    Deshalb reagiert er bestürzt wenn der Nachwuchs eröffnet er möchte doch gern sozialistische Dichtung im Frühmittelalter studieren… Ich meine er wählt das Falsche weil da ihm versprochen wird das es auch seinem Nachwuchs ähnlich besser gehen wird im Verhältnis.

    Kommen wir also zur Lösung, die ist nämlich noch immer bescheuert aber vlt. merkens ja demnächst.

    Im folgenden also die bunten Gedankengänge:

    Lösung: Wir haben keine bunt akzeptable Lösung um bei den derzeitigen Verhältnissen der Jugend eine besser Zukunft im Vergleich zu jetzt anzubieten. Das ändern können wir nicht, weil wir kennen zwar mögliche Lösungen, diese verletzen aber bunte Glaubensgrundsätze und gefährden unser Seelenheil.
    Was wir aber können ist das „Jetzt“ massiv zu verschlechtern so das es den Jungen in der Zukunft im Vergleich viel besser geht. Das stört nur die nicht-reichen Alten aber die kümmern uns nicht – wir sind nicht arm und unsere nicht-reichen alten Wähler bringt eh nix davon ab uns zu wählen.

    —————–
    Wer sich fragt warum ich etwas so oder so formuliert habe: „Was könnte die debilste Art sein dies zu begründen ? -> Antwort aufschreiben“ funktioniert deprimierend oft, warum nicht auch hier.

  101. Merkel tut sich uns nochmal an....
    Keine Überraschung, wer sonst in ihrem Eunuchenverein hätte es gewagt.
    Nicht einmal ihre Quotinen,die ja auch kaltgestellt sind, auf Deutschlands Kosten, und zu seinem Schaden, v.d.Laien, z.B., die Superfehlbesetzung in der Verteidigung.

    Was dies Gebräu mit der CDU zu tun hat, darf man sich wirklich fragen. Kein Stein mehr auf dem anderen hinsichtlich konservativer Politik zum Wohle Deutschlands.

    Weh mit der deutschen Flagge, reißt sie sie dir aus der Hand. Honeckers Rache, Rosenstolzens Marionette, Obamas Liebling.

    Man möchte ihr was Schlechtes wünschen. Von selber geht das Phänomen nicht weg. Ist natürlich nicht nett, aber sie ist auch nicht nett.

    Und danach, wenn alle sauber geschwächt sind durch 30% AfD, da stimme ich mit der Einschätzung des Don vollkommen überein, wird eine Monsterkoalition aus allem, was hint‘ und vorn nicht zusammenpasst, gebildet.
    Die Reste von CDU/CSU mit der Ruine der SPD, den Klugscheissern von GrünIanien , vielleicht kriegt sogar die Lindner-Kasperletruppe die Kurve,
    die Linke wird wohl verweigern.

    Noch mehr Einfluß kranker Personen, also mehr grünstichig-wurmstichige Politik.

    Des Dons berühmte Ritzerinnen, Männerfeindinnen, Menschenfeindinnen, dazu ein paar lächerliche Männerchen mit langen Haaren, kurzen Haaren, und kommunistischem Inneren.

    Obendruff der spießige Unterschriftsbeamte Steinmeier, und fertig ist die Laube.
    Und fertig ist Deutschland.
    Wie konnte so ein Niedergang, eher Absturz, in den einstigen Volksparteien geschehen ?

    Wieso hat man kranken Linken soviel Einfluß gegeben ?

    Und WO, das werden Menschen in der Zukunft fragen, waren die
    Medien ?

    Wo war die vierte Gewalt, die Kontrolle ?

    Für 17 Silberlinge fuffzig, dreißig war nicht nötig, gekauft.

    Hofberichterstattung, Jubelperserei, wenn es gegen deutsche Interessen, und vor allem ,Deutsche, ging, linker Irrwitz wird Mainstream, alles Normale wird Nazi.
    So viele Abos kann man gar nicht kündigen, so viele Exemplare ihrer Schande gar nicht in den Kiosken und Ständern verrotten lassen, wie es gebührte.
    Danke, danke .

    Sie kennen mich. JAAA, das kann man sagen.
    Mir ist schlecht.

  102. 44 Mia – 50 Mia
    Auf 44 Milliarden beliefen sich die Steuereinnahmen im Oktober.
    51,7 Milliarden waren es im Schnitt der ersten 10 Monate im Jahr 2016.

    Die deutschen Steuerzahler arbeiten deshalb gut einen Monat im Jahr für Migration und Integration, durchaus mit Aussicht auf Steigerungen dieser Quote.

    Der legendäre Zehnte, mit dem sich Staat und Kirche im Mittelalter begnügten ist demnächst erreicht, aber mit diesem Zehnten gibt sich der Staat schon lange nicht mehr zufrieden. Neben den Steuern wachsen die Gebühren aller Art, und es kommen immer neue dazu.
    Die deutschen Innovationen auf diesem Gebiet sind zweifellos Weltspitze.

    Wenn Thomsen weiter oben fordert, man müsse „kurzfristig viele bezahlbare Sozialwohnungen bauen“, sei die Frage gestattet, woher das Geld oder die Investoren für den Bau kommen sollen. Eine zusätzliche staatliche Verschuldung würde ja nicht gerade durch eine große Zahl neuer, bedeutender Steuerzahler und solider Mieter abgesichert und in absehbarer Zeit abgetragen.

    Inzwischen streitet sich das männliche Führungspersonal SPD darum, wer gegen AM verlieren darf. Dem Gewinner des Verliererpostens winkt der Job des Außenministers. Andere Sorgen scheinen die Partei nicht umzutreiben. Kein Aufstand aus der zweiten und dritten Reihe, sich der beiden Loser zu entledigen, keine brauchbaren Vorschläge für die Lösung drängender Probleme, mit denen sich „die Menschen draußen im Land“ rumschlagen. Der Staat wird’s schon richten, die Steuereinnahmen sprudeln doch (noch).

    • @Roches: Sozialwohnungen etc.
      „Wenn Thomsen weiter oben fordert, man müsse „kurzfristig viele bezahlbare Sozialwohnungen bauen“, sei die Frage gestattet, woher das Geld oder die Investoren für den Bau kommen sollen.“

      Ich sehe mehrere Hindernisse für neuen sozialen Wohnungsbau:
      1) ein möglicherweise überhitzter Markt sorgt für hohe reine Baukosten – dagegen ist der Staat machtlos, bis auf erleichterte Bauvorschriften zur Kostensenkung.
      2) knappe und teure Grundstücke –
      – dagegen kann der Staat bzw. die Gemeinden etwas tun durch Umwidmung von Grundstücken, Ausweisung von Neubaugebieten, Änderung von Bauvorschriften um Verdichtung zu fördern, Vergabe von Baugrundstücken in Erbpacht

      Weiterhin soll der Staat ja nicht selber bauen – er kann z.B. Baugenossenschaften fördern – das sind über jahrzehnte hinweg zuverlässige Vermieter und Kreditnehmer. Die kann der Staat durch Vermittlung günstiger Kredite z.B. über die KfW unterstützen. Schließlich wird die Kreditvergabe zur Zeit ja sogar mit Negativzinsen von der EZB gefördert. An Geld mangelt es also nicht – es ist nur auf den falschen Konten. Außerdem ist auch steuerliche Förderung denkbar.

      Schließlich könnte man auch so etwas wie den „Baukostenzuschuß“ wieder einführen, als Mitgliedsbeitrag in Bausgenossenschaften, gekoppelt mit einer Mietpreisgarantie. Schließlich hat man es in der Nachkriegszeit unter viel schwierigeren Bedingungen geschafft, die Millionen Wohnungslosen – es waren viel mehr als heute – mit der Zeit unterzubringen.

      Im Vergleich zu jener Zeit, die ich als Kind erlebt habe, sind heute viel weniger Menschen auf Wohnungssuche. Heute ist auf staatlicher Seite viel mehr Geld vorhanden. Provisorische, vergleichsweise schlechte Unterkünfte für Hunderttausende Neuhinzugekommene sind erstaunlicherweise auch nicht billiger als Neubauwohnungen und werden angeblich aus der Portokasse finanziert … Nur der verfügbare Grund hat natürlich nicht zugenommen, da wird man wohl hier und da verdichten müssen.

      Anders als durch Erhöhung des Angebots wird man die Wohnungskrise in den Metropolen nicht beenden können. Zwangsmaßnahmen lassen nur den schwarzen Markt gedeihen.

  103. wir „stilisieren“ nicht, wir leben die Meinungsfreiheit. Z.B. gestern in Kehl bei der btw17-Kandidatenkürung der BW-AfD. Die Presse war ausgeschlossen (ich wurde überstimmt). Da konnten auch Kandidaten, die erst im Oktober 2016 Mitglied wurden, ihre Redefähigkeit vorführen. Das war sehr lustig, aber auch zeitraubend. Die Altparteien sind da eben „effektiver“. Jetzt haben wir „Spitzen“-Kandidaten, die von allen aktiven Mitgliedern geprüft wurden und ein breites Meinungsspektrum abbilden.

    • Wenn die Presse nahezu stringent in ihrem Auftrag einer Berichterstattung versagt
      und unisono den immer gleichen Gesinnungstext in die Hirne prügeln will, dann ist es sinnvoll, mit ihnen keine Zeit zu verschwenden und sie draußen fabulieren zu lassen!

      Also; ja, dieser embedded journalism gehört ausgeschlossen.

  104. "Ich bin genauso das Volk wie andere das Volk sind" A.Merkel
    Ich nehme das jetzt einfach mal ernst* für eine politische /ideengeschichtliche Lokalisierung der Frau:
    Das ist Absolutismus.

    Und absolutistisches Denken eines demokratischen Vertreters in einer Demokratie kann eigentlich nur einen auf den Plan rufen: die Psychiatrie.

    *weil man, diskutiert man immer nur die sprachlich denkerische Unfähigkeit der Frau, sonst nichts ernst nehmen dürfte und sie damit gefährlich unterschätzte!
    Denn ich kenne niemanden, der so stringent toxische Begrifflichkeiten in die Welt setzt (Alternativlosigkeit, Marktkonforme Demokratie, Willkommenskultur usf.), die allesamt gewaltige Folgen für uns alle haben.

  105. Point of Know Return
    Anne Will – Merkel auch.

    Wenn es so weiter geht, kann es nur schlimmer werden.

    Der Psychologe Hans-Joachim Maaz spricht endlich mal Klartext.
    Angela Merkels Begeisterung für sich selbst sei „eine Projektion“.
    Die von Propaganda getragene Selbstdarstellung ihrer Nichtpolitik purer Populismus sei.

    Ihr hartnäckiges Festhalten an der Macht schlimm für das Land ist.
    Nicht agiere, sondern nur eine Getriebene ihrer Wahrnehmungsstörung ist – eine große Politikerin zu sein. Sie aber auch nur der Archetyp der politischen Elite sei – die keine Lösungen mehr anbietet.

    Klaus Wowereit bringt es auf den Punkt:

    WIR sind das Establishment – UND DAS IST GUT SO.
    Wir haben keine Lösungen. Wir müssen auch keine Lösungen anbieten weil Andere auch keine haben. Alles ist gut – weil mir an der Macht sind – und es bleiben. Das dumme Volk soll die Klappe halten und brav SPD/ CDU/Grüne weiterwählen. Das ist nun mal so in einer Demokratie.

    Wer wütend ist, über das was in Deutschland falsch läuft ist per Definition ein NAZI.

    Das in Deutschland für kritische Stimmen kein Platz ist. Der Mundknebel für Kritiker ihrer Religion, zur ihrem Demokratieverständnis gehöre.

    Die Grünen ein eine Flüchtlingspartei sei.
    Die CDU eine Partei ohne Unterleib.
    Die SPD an Gabriel gekettet sei, der den Bürgern die sich um ihre Zukunft Sorgen machen, auch mal den Stinkefinger zeigt und als Pack bezeichnet.

    Ja, etwas muss anders werden.

    ….

    • Ich bin das eintausendste Rumgeweine inzwischen gründlich leid, man dürfe
      ja nicht Kritik üben.

      Ich tue das seit Jahren in aller Deutlichkeit, unter Klarnamen und völlig unbehelligt. Einziger Unterschied zu seltsamen Jammerlappen – ich heule nicht gleich rum, wenn mir mal der Wind ins Gesicht bläst.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  106. Alles, nur das nicht.
    Gastarbeiter sagt: 20. November 2016 um 14:42 Uhr
    Um das Elektroauto zu fördern müsste man es staatlich bauen lassen.

    Sie meinen wie den Berliner Flughafen von Klaus Wowereit?

    • der STAAT der kanns, die ö.Hand auch !
      oder die Elbphilharmonie
      oder Stuttgart 21
      oder einführung LKW-maut
      oder das Bundesamt f. Migration
      oder Fregattenbau in der vergangenheit, gegenwart und zukunft

      erfolgsmodelle dagegen sind z.b.:

      stauerzeugung in Stuttgart
      schlappes internet auf dem land
      Task Force zur flächendeckenden Mindestlohnkontrolle

  107. Lese-Link zu den 68ern
    @Renate Simon

    Frau Simon, Dank für den Lese-Link zu den 68ern.

    http://www.tichyseinblick.de/meinungen/die-vollalimentierten-erben-der-68-er-generation/

  108. IN ÜBERLINGEN: alles BUNT UND ON-TOP
    JA LIEBER DON,
    so ist die welt, wir sehen das schon am mikrokosmos ÜBERLINGEN am geliebten see:

    1. der sprachfabulierer wohnt und schreibt hier, mehere farbenwechsel im lebenslauf
    2. der lauteste rudertrainer der welt trainiert hier, kennt alle farben und titel und kann auch mal ROT sehen
    3. ALICE WEIDEL, die baden-württembergische spitzenkandidatin der AFD wohnt auch hier, die ist ja oberbunt und deckt das GANZE farbspektrum ab, lebt mit ihrer partnerin und einen kind friedlich am see.

    da ist ja die Merkelsche vorsorgefreie kinderlose Zweckehe ein auslaufmodell aus den 60er jahren und sowas von spiessig. aber wir trösten uns, herr Bosbach, ein mann, der als schulbeispiel für gelebten masochismus in einem tiefenpsychologischen seminar herhalten könnte, lobt sie in höchsten tönen, bis er dann wieder wie schon so oft von ulF in die kältekammer entsorgt wird.

    er singt dann mit Bob Dylan:

    Congratulation for making me wait
    congratulations, now its too late
    congratulations you came out on top
    CONGRATULATIONS YOU NEVER DID KNOW WHEN TO STOP

    https://www.youtube.com/watch?v=Dsl_krW7ZkE

    George Harrison und Tom Petty spielen so schön gitarrre dazu !

    • und das
      allerschönste na Überlingen ist die Hofstatt, wo der in Konstanz erscheinener Südkurier seine Tageszeitung ausstellt. Lokalberichtertattung vom Feinsten, hier ein Musikvereinsfest mit Wunschkonzert, da eine Feuerwehrübung mit Jubilarehrung. Ein glückliches Land.
      .
      Einen Immobilienhai haben die dort auch, ein geprüfter Bauernfänger und Kinderzeuger, wie man zuweilen hört, von der Art her einem Düsseldorfer Zuhälter nicht immer unähnlich, sagen welche, eine rheinische Frohnatur eben.
      .
      Wie es einmal vor Zeiten ein Sohn der Stadt geschrieben hat: Durch Gottes Gnade wurde ich in Überlingen am Bodensee geboren.

  109. Titel eingeben
    mal wieder ein großartiger text von ihnen, wertester don. falls es sie eines tages in den osten verschlagen sollte (ich weiß, sie reisen eher nach burkina faso als in die ostdeutsche provinz), kommen sie doch in unser schloss an der schönen oder und ich kredenze ihnen selbstgemachte wildschwein-rillettes. die treibens hier nämlich auch ziemlich bunt (also die schweine). weshalb sie bisweilen dran glauben und mir zur völlerei dienen müssen.

  110. Es ist ja inzwischen unfair, unsere Eliten mit ihren Zitaten zu zeigen.
    Gut tut mir bei folgendem Clip nur, daß ich mir vorstelle, die Menschen in Deutschland könnten wirklich darüber lachen. Und so werden Zitate im Morgengagazin zur Sartire (das Lachen erinnert leider an eingeblendetes Publikum, das echte Publikum ist derzeit wohl noch damit beschäftigt, nicht aufzufallen. )

    https://www.youtube.com/watch?v=s0BLXdZX0Zo&feature=youtu.be

    Ich habe auch erst durch dieses video das Morgengagazin entdeckt und bin mir auch noch nicht sicher, was ich davon halten soll (also, ob ich das gucken darf…). Man vertraue mir nicht und denke selbst!
    http://www.morgengagazin.com/politik/willkommen-beim-morgengagazin/

    Falls es Ihnen, Don, nicht genehm ist, dies ist Ihr Blog und ich sähe eine Streichung nicht als Zensur. (wie gesagt, ich weiß ja selbst noch nicht, ob ich das gucken darf!)

  111. Von der Buntheit der europäischen Lande
    Ich frage mich,wann Europa wohl bunter war. Heute oder beispielsweise vor hundertfünfzig Jahren beim Heraufdämmern der Moderne.

    Früher,da hatte jede Talschaft ihre eigene Mundart, ihre eigenen Trachten, ihre eigenen Feste, ihre eigenen Sagen und Lieder. Jede Landschaft hatte ihre eigene Art Häuser und Kirchen zu bauen sowie Siedlungen anzulegen. Jede Gegend hatte ihre eigenen Obstsorten und Nutztierrassen. Jede Region hatte ihre eigenen Spezialitäten. Die Küche war angepasst an die örtlichen Gegebenheiten und allein der Jahreslauf zwang zu einer gewissen Abwechslung des Speiseplans.
    Zu der Vielfalt der ethnischen Gruppen kam ein bunter Blumenstrauß an verschiedenen Ständen und Zünften, die allein anhand der Art sich zu kleiden, klar zu unterscheiden war.

    Schaut man also von der Ferne auf das Gesamtbild, dann war es damals äußerst bunt. Nur wenn das einzelne Dorf oder Stadtviertel alleine betrachtet wird, dann war es sehr viel homogener.

    Heute findet man in einem Dorf oder Stadtviertel Menschen sehr verschiedener ethnischer Herkunft. Aber die allermeisten tragen die gleichen Blue Jeans, die gleichen grauen Kapuzenshirts und die gleichen Sportschuhe. Ganz unabhängig von ihrer Herkunft und weitgehend unbeeinflusst von Stand und Geschlecht. Sie hören im wesentlichen die gleiche Musik, sie ernähren sich von der gleichen internationalen Schnell-Imbiss-Küche.
    Die Häuser in den Neubaugebieten sind zwar sehr verschieden. Da steht die „Toskana-Villa“ neben dem Schwedenhaus und rundherum Fertigteilehäuser in verschiedenen Varianten.
    Aber diese Neubauviertel sehen doch irgendwie überall gleich aus, egal in welcher Region oder in welchem Land sie sich befinden.

    Schaut man auf die Individuen, so ist unsere Gesellschaft auf den ersten Blick sehr bunt. Aber die kulturelle Diversität wird von der Mehrheit, so sie überhaupt noch vorhanden ist, nur im privaten Bereich ausgelebt. Im öffentlichen Raum herrscht Konformität. Und das ist eine Einheitlichkeit, die durch den gemeinsamen Nenner definiert wird. Und gerade die innergemeinschaftliche Diversität macht diesen Nenner immer kleiner.

    Der früher vorhandene gemeinsame Festkalender, mit dem sich alle identifizieren konnten, der existiert nicht mehr. Wenn ich hier meine Kleinstadt ansehe, dann sind an der Grundschule noch maximal fünf Prozent Kinder, deren Großeltern im Umkreis von fünfzig Kilometern aufgewachsen sind. Da bahnt sich schon so etwas, wie ein kultureller Kontinuitätsbruch an. Die Mundarten schleifen sich ab. Die Traditionen werden schwach, werden banaler, beliebiger. Sie werden zu reiner Gaudi oder sie dienen weitgehend nur noch als Kulisse, um zahlungskräftigen Touristen Andenken zu verkaufen.

    Die von den Progressiven bejubelte Buntheit ist ein Trugbild. Europa war bunt und vielfältig in alten Zeiten. Die Farben waren kräftig. Sie drangen tief in den Untergrund und passten sich in den örtlichen Kontext ein. Dieses alte Gemälde ist durch die Herausforderungen der Moderne stark verblasst. Es bedürfte einer Restauration. Anstatt dessen geht nun darauf ein beständiger Sprühregen von Tröpfchen verschiedenster Farbe und Größe nieder. Natürlich wird es dadurch bunter, aber nicht unbedingt schöner.
    Der ehemalige Reichtum verschwindet. Sechs Generationen haben genügt, um große Teile der ethnischen Vielfalt Europas auszuradieren oder verrotten zu lassen. Es würde wieder mehrere Generationen der Ethnogenese benötigen bis sich neues formt und ausdifferenziert. Aber dazu müssten die regionalen Gemeinschaften eine Weile in Ruhe gelassen werden. Anstatt dessen kommt da dieser ständige bunte Farbenflimmerregen.

    Diejenigen, die von diesem Farbenregen begeistert sind, wollen die im ernst eine bunte, farbenfrohe Gesellschaft? Oder wollen sie bloß das alte Gemälde übermalen und durch Farbmischung eine einfarbige, oberflächliche „Weltkultur“ nach ihrem Geschmack ohne Ecken und Kanten etablieren?

  112. die erzwungene Buntheit- ein konkretes video: Enteignung eines italien.Hoteliers
    Ich will mich jetzt hier nicht künstlich unbeliebt machen, aber da wir angesichts der erzwungenen und dekretierten Buntheit („wir kriegen Menschen geschenkt“-Menschenhändlerin KGE) hier oben schon von der Neubewertung zulässigen Wohnraumes gesprochen hatten und ich hier auf ein konkretes video eines 80-jährigen Hoteliers in Italien gestoßen bin, das in seiner einfachen Faktizität erschütternd ist, möchte ich dies doch als link plazieren.
    Für die Seite, die es eingestellt hat, kann ich nicht sprechen, das hat dabei aber auch keine Wichtigkeit.
    Da ich kein Italienisch spreche, war ich atmosphärisch abgelenkt durch das Lesen der Untertitel. Das nimmt etwas die Direktheit. Die Direktheit, die die Sache dann aber doch noch vermittelt, erschüttert.
    Was wollen Sie machen, wenn die Polizei in Ihrem Eigentum sogen.Flüchtlinge abstellt?

    http://unser-mitteleuropa.com/2016/11/20/italien-hotelier-wird-enteignet-und-bekommt-afrikanische-migranten-zwangseinquartiert/

    • Titel eingeben
      Das wird noch böses Blut geben. Zunächst denken alle: Ich hab‘ ja kein Hotel, dann sagen sie sich, ich habe auch keine Zweitwohnung usw.usf.

      Mir wird jedenfalls mulmig.Vorher werde ich mich bemühen, eine Senioren – WG zu eröffnen…

  113. 2017 wird der Regierungssitz wieder von Berlin nach Bonn verlegt träumte ich gerade ...
    … und ich träumte von Tom Sharpe:
    „Schwanenschmaus in Porterhouse“
    ein durch und durch politisch inkorrekter Krimi.
    Und von Renate, die noch wusste, was die Unbuntscala ist.
    Vierfarbendruck mit Unbuntaufbau (GCR) Grey Component Replacement
    Die Drucker liebten das, bei hohen Auflagen, man konnte die teure Farbe sparen.
    Unter dem Schwarz. Aber das schwarz musste tiefschwarz sein.
    Aber wenn es dann bei weichen Verläufen von der kräftigen Farbe ins Schwarze ging,
    z.B. Gewitterhimmel von dunkelblau zu schwarz wurde es dazwischen fahlgrau.
    Und Bunt lieben Künstler überhaupt nicht.
    Die lieben es farbig.
    Aber farbig darf man ja jetzt nicht mehr sagen.
    Das heißt jetzt POC.
    Und dann sind wir wieder bei Tom Sharpe.
    Bei der „Mohrenwäsche“
    Nicht Möhrenwäsche, das ist wieder was Anderes.
    Hach, hier kommt man ganz durcheinander.
    Bunt ist das neue Braun.

  114. .
    „Laut WIFO gibt die Regierung jährlich vier Milliarden für „klimaschädliche Subventionen“ aus, dazu zählen das WIFO neben steuerlich begünstigtem Diesel und Dienstwagen auch die Pendlerpauschale oder die Förderung von Eigenheimen, ohne Rücksicht auf Zersiedelung oder die Folgen für die Infrastruktur, nicht zuletzt im Bereich Verkehr.“

    http://orf.at/stories/2367626/2367625/

    Don überleg dir das noch mal mit dem Flüchten, außer du bist willig in einer klima neutralen Felsspalte zu hausen, Wohnklo mit Solarfläche (70 qm) sind anscheinend nur noch für Klattens, kaisers und (Medien)Sterne.. gewünscht.

    da wird wohl die Gams als Reittier für Nichtradler herhalten müssen, damit man übers joch zur arbeit kommt.

  115. Du côté de chez Swann
    Und nachdem Don Crawallo seine Familienwerte entdeckt hat,
    kann er ja mal seine Ehefrau fragen, ob sie nicht hierzu einen Gastbeitrag schreiben will:

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-11/lobbyismus-spd-politiker-treffen-zahlungen-frontal-21

  116. So ganz stimmt der Titel ja wohl nicht
    Denn für die Eltern der bunten Kinder gilt das Geschriebene ja sicher nicht.

    Im Grunde spricht ja auch nichts gegen eine bunte Welt, deren deutsche Buntheit wohl mit der Gastronomie begann. Folklore eben, die Urlaubsstimmung ganz ohne Urlaub auch zu Hause genießen. Die Reiseweltmeister hatten ein Bedürfnis, die Leichtigkeit des Seins zu importieren, waren und sind sich der eigenen Farblosigkeit durchaus bewußt.

    Daß importierte Urlaubsbuntheit auch ganz schön einfarbig sein kann, zuviel Buntes irgendwann auch einmal zuviel des Guten werden kann und die freundlichen und lustigen Gastgeber im Urlaub auch nur ganz normale Menschen sind, privat nicht selten ebenso farblos wie wir, diese Erkenntnis brauchte eben etwas Zeit. Urlaub und Alltag haben eben so ihre Unterschiede.

    Daß die Farblosigkeit auch Unterschiede beinhaltet, farblos nicht gleich farblos ist, Graustufen das bunte Bild beherrschen, das haben jetzt wohl alle verstanden. Na ja, alle bis auf die Grünen vielleicht, obwohl, die sind ja nicht bunt, die sind eben grün, sind vielleicht sogar farbenblind.

    Was den Wohnraum betrifft, so werden kaum noch Sozialwohnungen gebaut, weil die vertretbaren Kosten sich aufgrund politischer Vorgaben in den letzten Jahren von ca. 5 auf ca. 10 Euro den m² verdoppelt haben. Da werden Investitionen in bezahlbaren Wohnraum zu unerfüllbaren Wünschen, insbesondere in den Städten. Ob Gewerkschaften und Kommunen sich wohl noch an die Zeit erinnern, als sie Wohnblock um Wohnblock verschenkt haben, weil ihnen der Unterhalt zu teuer war, die Gewinne zu gering?

    Und da hier sowieso alles ein wenig durcheinander geht noch etwas zur Meinungsbildung. Unsere Verteidigungsministerin ist bislang mit ihren Aufrüstungsversuchen ja nicht so richtig durchgedrungen, denn die Deutschen wollen keinen Krieg und sind auch wohl mehrheitlich gegen Kampfeinsätze und Auslandseinsätze ohne humanitären Hintergrund der Bundeswehr. Nun kommt Trump und fordert mehr militärisches Engagement, zumindest aber mehr Geld. Und plötzlich stimmen dem alle zu, da man dem großen Bruder ja nichts schuldig bleiben will, hofft, er spiele auch weiterhin den Weltpolizisten und man könne auch weiterhin die eigenen Hände in Unschuld waschen. Terrorismus und Flüchtlinge haben das Ihre noch dazugetan. Grenzen zu schützen bekommt einen Stellenwert, der Bundeswehreinsätze im Innern nun durchaus vertretbar erscheinen läßt. Die Freiheit durch Unfreiheit zu schützen, erscheint nicht mehr als Widerspruch, die Meinungen wandeln sich, langsam, fast unmerklich, aber stetig.

    Aus Bunt und Graustufen wird schwarz und weiß. Immer deutlicher.

  117. Ach ja, da war doch noch was Unstimmiges: "Friede den Hütten! Krieg den Palästen!"
    Georg Büchners Hessischer Landbote scheint aktueller denn je. Statt langer Ausführungen, die hier wohl nicht auf fruchtbaren Boden fallen, eine kleine Leseprobe, die ausreichen sollte, zum Nachdenken anzuregen.

    http://gutenberg.spiegel.de/buch/der-hessische-landbote-416/1

  118. GEORG BÜCHNER UND KARL MARX
    noch unsinniger natürlich:

    Palästensier aller Länder vereinigt Euch !

  119. LIEBE FRAU S. im S-Land
    danke, dass sie sich so sorge um meine spezies machen, das tut nach so einem harten tag wie heute sowas von gut.

    ich kann ja nichts dafür, aber ich bin nun mal gerne weiss, alt, heterosexuell, potent und wie die SZ behauptet auch gerne gefährlich – für wen, ja das hab ich noch nicht herausgefunden, aber ich bin noch lernfähig. vielleicht weil ich früher immer sehr starke letzte 500 m hatte und rennen immer gerne von hinter heraus gewann. konnte auch in die hose gehen, wenn sie verstehen was ich meine.

    und zu diesem bild der angestellten des CLANs kann ich ihnen nur gratulieren, besser als auf diesem breitwandbuntfoto kann mann oder frau geballte inkompetenz und vielleicht auch vermutete impotenz gar nicht darstellen, der junge herr Rentschler ist so schüchtern, dass er nochmals den sitz seines strangulierungsknotens überprüft. wahrscheinlich ist ihm wieder mal eingefallen, was seine grossen zulieferer über ihn denken und sagen.

    insgesamt sieht das sehr nach konformität, intellektueller inzucht, tief stehenden horizonten und tunnelblick aus, kurzum nach ancien regime.

    also, weiter so, sie sind auf dem richtigen weg, sozusagen auf dem sentiero illuminato………………wir sehen uns !

  120. Aktuell und sehr beachtenswert
    Sahra Wagenknecht hielt gerade in der Generaldebatte des Deutschen Bundestages eine Rede, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Leider habe ich noch keinen Link, unter dem man sich die Rede ansehen kann.


  121. Das denke ich nicht, jedenfalls habe ich es nicht so verstanden. Vielmehr hatte ich den Eindruck, daß Die Linke sich nun endlich auf das besinnt, was ich für ihren Kern halte, das Soziale. Allerdings scheint das Thema Nato immer noch nicht ausdiskutiert zu sein.

    Neben den Aspekten des Sozialen brachte Wagenknecht aber so ziemlich alle Aspekte von Rüstungsexporten bis Diktator Erdogan zur Sprache, die die Menschen zur Zeit beschäftigen, beschäftigen sollten. Sie verlas auch zwei Mails von Bürgern, die ihr ihre Sorgen schilderten, rief die Bundeskanzlerin zu mehr Aufmerksamkeit auf und bescheinigte etlichen Abgeordneten deren Bildungs- und Bürgerferne, deren Ignoranz und Steigbügelhalterpolitik für die AfD. Die Rede sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen.

    http://www.sahra-wagenknecht.de/de/article/2456.die-menschen-wollen-kein-weiter-so-mehr.html


    • Ja, sie tippt so einiges an. Aber die Rezepte – mehr Gewerkschaftsbeteiligung, weniger Rüstungsexporte – sind keine überzeugenden Lösungen, sondern klingen nach weiterer Verwaltung des Elends.
      Mit „die Leute wollen kein Weiter-So“ hat sie recht, aber eine Option, was man sonst machen könnte, damit es anders und evt. besser wird, bringt sie eben auch nicht vor. Das ist alles defensiv, es ginge aber darum, wieder initiativ zu werden.


    • Mit den Lösungen, colorcraze, ist das eben so eine Sache. Zwar habe ich durchaus Lösungsansätze in der Rede gehört, aber darauf kam es mir nicht wirklich an, denn auch Die Linke könnte in Regierungsverantwortung nicht alles umsetzen, was die Partei als Opposition fordert.

      Mir hat gefallen, daß Sahra Wagenknecht quasi alle Themen gestreift und den Finger in die Wunden gelegt hat, die das Regierungshandeln seit Jahrzehnten negativ auszeichnet. Sie hat damit die Distanz zwischen Eliten und Bürgern deutlich gemacht. Sie hat Ursache und Wirkung (AfD) deutlich gemacht. Sie zumindest hat verstanden, daß die Menschen in diesem Land ein „Weiter so“ nicht mehr akzeptieren. Sie sprach Klartext und beschönigte nicht. Das allein ist schon ein Grund, wie bei der AfD, das Kreuz bei den nächsten Wahlen nicht wieder bei den ehemaligen Volksparteien zu machen.

      Denn etwas dürfte ja mittlerweile sonnenklar sein, mit CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen wird es weitergehen wie bisher – alternativlos. Mit Der Linken in Regierungsverantwortung sähe ich zumindest die Chance, daß sich die Richtlinien der Politik etwas mehr in Richtung Solidarität und Ausgleich verändern könnten. Mit der AfD ist das, wie mit allen anderen Parteien, ganz sicher nicht der Fall.

      Wie soll ich sagen, Sahra Wagenknecht ist zumindest für mich der einzige Grund, überhaupt noch wählen zu gehen. Das ungute Gefühl, Die Linke könnte sich analog der Grünen in Regierungsverantwortung negativ verändern, sich dem Einheitsbrei anpassen, das habe ich allerdings auch.

  122. Mütter aller Gesellschaftsschichten vereinigt euch
    Wo sind die Mütter, die den direkten Einfluss auf die Familie haben sollten.
    Man kann die Mütter in folgende Gruppierungen aufteilen:

    Die untere Bildungsschicht, mit ihren Konsum geilen Müttern, denen es wichtiger ist, immer gut gestylt und mit geilen Fingernägeln in abgefahrenen Mustern ein Zeichen zu setzen. Sich ohne Sinn und Verstand zu vermehren, weil es ja grade so in ist und die Schule und die Gesellschaft es schon richten wird, was sie mit Desinteresse an ihren Kindern angerichtet hat.

    Die Mütter der mittleren Bildungsschicht, die noch leistungsbereit sind, gute Ausbildungen haben, die glückliche Familie am eigenen Leib erfahren haben und jetzt in der Klemme stecken, gerne Kinder haben zu wollen. Gleichzeitig aber eigentlich weiter arbeiten müssen um die Familie zu unterhalten, es reicht ja ein Einkommen in einer Familie nicht aus. Die ihre Kinder viel zu früh in die Krippen geben müssen und dadurch nur noch wenig Einfluss haben auf die Erziehung, sich quälen mit schlechtem Gewissen, mit Sehnsucht nach ihren Kindern, keinen Rückhalt haben in der Gesellschaft. Die von ihren Arbeitgebern unter Druck gesetzt werden, wenn das Kind mal wieder krank ist.
    Die Mütter die ihren Erziehungsauftrag wichtig nehmen und in der Minderheit sind. Sie tragen die Sorge für eine gesunde Mittelschicht.

    Die studierten Mütter, mit ihren gutdotierten Stellungen, die die Möglichkeit haben ihre Kinder sozial abzufangen mit privaten Nannys und teuren und ausgewählten Kindergärten und Schulen.
    Die oft ihren Erziehungsauftrag abgeben an bezahlte Angestellte und Dienstleister.

    Das skurrile an dieser Konstellation ist, diese Mütter sind nicht solidarisch in ihrem Erziehungsauftrag, verbünden sich nicht für ihre Kinder, gegen die Verwurstung ihrer mühsam geborenen Leibesfrucht, die ja die Zukunft unserer Gesellschaft sein soll.

    Ich weiß, die Väter fehlen in dieser Auflistung.
    Warum bringen sich die modernen Väter nicht mehr ein, auch sie haben einen Erziehungsauftrag.
    Wo bleibt der Schutz der Familie, die sichere Grundlage ein Familie zu gründen.
    Warum bleibt die grundsätzliche Bildung der breiten Masse auf der Strecke.

    Diskutiert nicht zu lange über Nebensächlichkeiten der Literatur, es muss jetzt praktische Hilfe erfolgen, Arbeit und Bildung für die breite Masse bereitgestellt werden und arbeitsscheue Mitmenschen, die sich im Netz des Hartz 4 Dschungels ausruhen und verstecken.
    Es kann nicht sein, das gesunde, kräftige Männer ohne Arbeit sind.

    Auch auf den Fall, das ich jetzt fremdenfeindlich erscheine, das Geld für die Flüchtlinge hätte besser in unsere Gesellschaft investiert werden sollen.
    Warum war das Geld nicht früher da?
    Es wurden faule Ausreden der Regierenden akzeptiert.
    Woher kommt das Geld auf einmal für die Flüchtlinge?

    Von den Bürgern, die fleißig arbeiten, die Kinder erziehen.

    DIE KUH DIE MAN SCHLACHTET KANN MAN NICHT MEHR MELKEN!!!

    Eine alte Bauernweisheit, die schreckliche Wahrheit geworden ist

  123. Titel eingeben
    der anteil der muslime an der deutschen bevölkerung beträgt aktuell 2,8%.

    der anteil der menschen mit migrationshintergrund beträgt aktuell in deutschland ca. 9,5% (quelle: https://mediendienst-integration.de/migration/bevoelkerung.html). dies schließt solche bürger mit ein, die in deutschland geboren sind.

    aktuelle zahlen zu der anzahl an asylanträgen werden auf monatlicher basis vom BAMF veröffentlicht (quelle: http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Statistik/Asyl/aktuelle-zahlen-zu-asyl-oktober-2016.pdf?__blob=publicationFile).

    der anteil homosexueller menschen an der deutschen bevölkerung beträgt laut einer aktuellen emnid-umfrage ca. 1% (quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t).

    mir fallen gerade keinen anderen minderheiten ein, aber es dürften ähnlich geringe prozentzahlen für diese online verfügbar sein. um diese minderheiten geht es jeweils, wenn im politischen diskurs von toleranz und schutz gesprochen wird. dabei wird von denjenigen, die sich für toleranz und schutz von minderheiten einsetzen, gerne die vokabel „bunt“ benutzt: sie soll veranschaulichen, dass sich menschenwürdige gemeinschaften durch wohlwollende inklusion auszeichnen und nicht durch menschenverachtende ausgrenzung. letztlich sind auch demokratische gesellschaften nicht homogen, sondern heterogen; ebendies macht demokratische verfahren wie z.b. wahlen überhaupt erst notwendig und sinnvoll.

    ich verstehe die vermischung von diesen sachverhalten mit einem thema, das mit „bunt“ im definierten sinn kaum etwas zu tun hat (nämlich die immobilienfrage im beitrag des autors), nicht. ich kann nur vermuten, dass der autor versucht, auf der allgemeinen welle des unsachlichen minderheitenbashings mitzusurfen, um klicks und kommentare zu erzeugen.

    das macht auch die afd mit einigem erfolg. irgendwann wird der so erzeugte buzz dann vorgeblich so groß, dass man sich in dem wahn sonnen kann, für irgendwen und irgendwas bedeutend zu sein. für die afd gibt es dannwahlkampfhilferückerstattung; und für den autor hier tantieme.

    von irgendwas muss man ja schließlich die eigene 120qm wohnung bezahlen können.

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