Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Wie man Bürger zur AfD auf die Barrikaden bringt

| 680 Lesermeinungen

Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.
André Gide

Es gibt momentan eine harte Internetdebatte zwischen Anhängern der AfD und Stefan Niggemeier um die Frage der – es geht schon beim Begriff los – Frühsexualisierung (AfD) oder Erziehung zu Toleranz und offener Gesellschaft (Niggemeier). Es geht dabei um die in einigen Bundesländern erfolgreichen Versuche von nicht heterosexuellen Gruppen, ihre Positionen zu Liebe, Sex und Partnerschaft zum Teil der schulischen oder vorschulischen Bildung zu machen. Es ist eine Fortsetzung des Streits, der mit einer Petition eines Lehrers aus Baden-Württemberg begann, und sich dann unter Einbeziehung diverser Extremisten aufschaukelte. Eine Hauptverursacherin der Debatte tönte etwa, sie werde die Staatsanwaltschaft gegen diese Zeitung in Bewegung setzen, weil sich deren Korrespondent in einer ihr nicht genehmen Art mit dem Thema beschäftigte. Kurz, das Thema ist hochtoxisch und ideologisch verbrannt, und da macht es nichts mehr aus, wenn ich jetzt auch noch ein paar Leute diskriminiere.

niggea

Ernsthaft. Ich glaube, die AfD wird als die grosse Siegerin aus dem Konflikt hervorgehen. Nicht, weil sie inhaltlich recht hat, sondern weil Niggemeier, die Autorinnen des Missy Magazins, Volker Beck, die Grünen und viele andere den Kontakt zu meiner Realität auf dem flachen Land verloren haben, die in vielerlei Hinsicht gar nicht so schlimm ist. Sie war mal schlimm, das steht völlig ausser Frage, und davon kündet die kleine und teilweise unrestaurierte Wohnung, aus der die Bilder stammen: Diese Dachkammer war im 19. Jahrhundert der Ort für Leibeigene Dienstboten meines Clans, und sie wurde in den späten 50er Jahren zu einer vollwertigen Wohnung umgebaut. Meine Grossmutter hatte beste Kontakte in die Stadtverwaltung und musste daher keine Angst vor Repression haben: Denn dort oben zogen zwei aus der Ferne stammende Schauspieler ein, die homosexuell waren.

Sie hatten damals das Glück, an eine Frau zu geraten, die ausgesprochen tolerant und aufgeschlossen war, und die sich nicht darum scherte, wenn Gerüchte über das Treiben unter dem Dach die Runde machten: “Wooos? De soin mitanand…? Ah wo. Da oane hod dauand de (Name einer bis heute bundesweit bekannten Aktrice) dahoam und da onda hod a Gschbusi in Minga.“ Dergleichen galt zwar auch als skandalös, aber wer würde denn hier den ersten Stein werfen, wenn das von nicht wenigen frequentierte Altstadtbordell “Femina Bar“ nur einen Steinwurf entfernt war. Heute ist die genderqueere Stadtkneipe ebenfalls um die Ecke.

niggeb

In meiner vergehenden Jugend haben sich Lebensmodelle, die Niggemeier als Regenbogenfamilien bezeichnet, vom allenfalls geduldeten Randphänomen zu einem medial durchaus gelobten und akzeptierten Modell entwickelt, und zwar so sehr, dass sogar im Vorstand der AfD eine Vertreterin dieser Lebensgestaltung sitzt. Es muss also etwas richtig gelaufen sein, auf dem Weg zu Toleranz und offener Gesellschaft. Den Wandel brachten eher nicht die APO, die Kommune 1, die RAF, Alice Schwarzer oder die finsteren Typen, deren Treiben die Grünen nur widerwillig aufgearbeitet haben. Den Wandel der breiten Gesellschaft brachten eher meine Grossmutter, indem sie die Wohnung ausbaute, und mein Deutschlehrer, der durchsetzte, dass wir in der AG Literatur mit 15 oder 16 Jahren Andre Gides Falschmünzer lesen durften. Das war wegen homoerotischer Andeutungen nämlich beim Direktor noch genehmigungspflichtig. Und wenn ich Kinder hätte, wäre ich froh, wenn sie sich dem Thema auch so diskret wie meine Grossmutter und dezent und feinsinnig wie Andre Gide nähern könnten. Oder Oscar Wilde oder E.M. Forster.

Ich glaube aus meinen Erfahrungen mit der Schule im Allgemeinen und der schwierigen Zeit der Pubertät im Besonderen überhaupt nicht, dass es eine gute Sache ist, das Thema mit einer Zwangsveranstaltung im Lehrplan zu machen. Noch dazu, wenn es um Praktiken und Orientierungen geht, für die man erst einmal ein gewisses Gefühl finden muss. Jeder Knabe findet die Vorstellung von Zungenküssen zuerst fragwürdig – aber das kommt irgendwann, und heute schneller als bei uns. Es ist eine Sache des Probierens, sie ist schwierig genug, und die Vorstellung, dass der Lehrer…. bei uns hätte das Thema Sex der Biologielehrer H. machen müssen, der nicht wirklich so aussah als ob er… also ich mein… das hätte schon ein sehr besonderer Fetisch…. also wie auch immer, wir haben den Punkt an der Schule ausgelassen und das war auch gut so. Als die Bundeswehr mit einem Vortrag versuchte, uns Toleranz für den Dienst an der Waffe einzubläuen, stieg bei uns die Verweigererquote sprunghaft an. Warum sollte man sich von älterem Lehrpersonal Sex… nein, Nein, Neinneinneinneinnein. Kennen Sie Tom Sharpes Mohrenwäsche? So wäre das. Lesen Sie es, bevor Zensurminister Maas es verbietet! Das sage ich über Sexualkunde als braver, bayerischer Abiturient. Ich will gar nicht wissen, wie das in den in Berlin als “Gymnasium“ bezeichneten Abschlusslotterieanstalten ist. Oder in den Schulen, in denen die Jungs deutschen Gangsta-Rap hören.

niggec

Ich glaube, es gibt klügere Wege. Dieser Toleranzunterricht ist in meinen Augen so etwas wie das erzwungene Gendersternchen oder Genderpapas Glück, wenn der Sohn auch mal einen Rock trägt und er auf dem Spielplatz in Mitte erzählen kann, dass der Sohn so richtig queer ist. Doch, es gibt solche Leute. Wirklich. Instinktiv denke ich mir: Warum lasst ihr sie nicht einfach selbst entscheiden und wachsen? Und wenn ein paar Kinder intolerant werden – dann ist es halt so. Ich glaube nicht, dass die sexuelle Orientierung Menschen tolerant macht. Volker Beck feiert chrystalklar seine Mitarbeiterin, wenn eine Journalistin nicht mehr beschäftigt wird, die eine ihm nicht passende Meinung hat. Zur Normalisierung der Lebensvorstellungen gehört, dass solche Gruppen bei näherer Betrachtung auch nicht besser oder schlechter, fortschrittlicher oder spiessiger sind.

Das Kernproblem dieser Bemühungen ist aber ein anderes. Für Niggemeiers Regenbogenlobby ist es wichtig, dass sie ihre Möglichkeiten bekommt. Damit sind sie nicht allein. Für die Integrationsbeauftragte der Bundesregierug ist es wichtig, dass Migranten neben Geld und Sozialleistungen auch das Wahlrecht bekommen. Migrantenverbände wollen eine Quote für ihre Mitglieder. Pro Asyl fordert sozialen Wohnraum für Migranten. Muslimverbände möchten den Kirchen gleichgestellt werden. Arbeitgeberverbände möchten aus der sozialen Mithaftung entlassen werden. Die Atomlobby will ihre Risiken an die Allgemeinheit abtreten. Frauenquoten werden in Bereichen gefordert, in denen es nicht ausreichend qualifizierte Frauen gibt, weil die wiederum eher weiche Fächer studieren. Die neuen deutschen Medienmacher bekommen Staatsförderung, um der alteingessesenen Mehrheit Sprachvorschriften zu machen, und Kahanestiftung bekommt Geld für Gesinnungsschnüffelei. Die Linke will als Beispiel für Integration eine Frau als Bezirksbürgermeisterin, die in der autonomen Szene aktiv war. Wer eine Wohnung vermietet, bekommt als Miethai die Mietpreisbremse aufgezwungen, und wer Inklusion ablehnt, weil er mal erlebt hat, wie ein Ex-Junkie gewaltsam eine WG gesprengt hat, ist intolerant. Erdogan will Milliarden und andere Staaten in Afrika wollen sie auch, weil sie nichts gegen Überbevölkerung tun. Alle fordern. Keiner von ihnen zahlt. Gegenleistungen ausser Beschimpfungen als Rassisten und privilegierte Unmenschen will niemand erbringen. Es gibt da in Bayern den schönen Begriff “da fettn Sau an Oasch schmian“. Das angeblich so offene, tolerante Deutschland erleben viele, und besonders jene, die dafür den Löwenanteil zahlen, Kinder erziehen und sich Mühe geben, als einen Ort, an dem sie genau dazu gezwungen werden. Niemand fragt sie, ob sie die Förderung von Partikularinteressen der Minderheiten wollen. Das wird Top-Down ohne ihren Willen so entschieden. Man wirft die von den Bürgern finanzierten Autobahnen nach Möglichkeit den Versicherungen vor, und nimmt eine von den Bürgern eingezahlte Milliarde der Krankenkasse für Migranten, die weder so gesund noch so Facharbeiter wie versprochen sind. Und ein Escortring eine Partei, die sich den Minderheiten verschrieben hat, vermittelt Minister und andere Amtsträger an Firmen.

nigged

Und dann kommt die Lobby des Herrn Beck daher und will auch noch den Kindern erklären, dass das, was Papa und Mama da machen, gar nicht so sein muss und es noch ganz viele andere Optionen gibt, speziell bei Leuten, die hauptberuflich über Benachteiligung jammern. Es impliziert durch die angebliche Notwendigkeit, die Eltern würden das falsch machen, wären nicht tolerant genug, und müssen anderen Platz machen. Da platzt vielen einfach der Kragen. Die Lobby will das an Orten, an denen die Eltern wenig zu sagen haben und so, dass die Kinder dem nicht entgehen können. Ich bin ein kinderloser, toleranter und genussorientierter Libertin, aber ich verstehe, warum Eltern das nicht wollen. Ich sehe all die Angriffsvektoren, die von Lobbys und ihren publizistischen Lakaien genutzt werden. Alle wollen irgendwas, Firmen wollen Schulen ihre Wirtschaftsideale nahe bringen, die Nazis wollen ihre Schulhof-CD verbreiten, Google versucht über Youtube, Klassen zur Hatespeech-Stasi zu machen, und dann fordern die LGBT-Gruppen Sonderrechte und sagen den Kindern jetzt mal, wie sie die Sex und Liebe zu sehen haben.

Das versteht die AfD, und deshalb macht sie dagegen mobil. Sie macht es, weil sie weiss, dass dieses Thema auf den innersten Kern des Selbstverständnisses vieler Menschen zielt. Für ihre indolenten Gegner ist das scheinbar nur ein kleiner Unterricht, aber für die Identität der Mehrheit eine absolute Grundsatzfrage. Es sind Menschen, die meiner Meinung nach völlig zurecht fragen, wieso man 96% zwangsindoktrinieren soll, nur weil die selbsternannte Lobby von 4% glaubt, dass es nötig ist und die Welt besser macht. Ist es so? Ich lese dauernd viel Intolerantes wie das hier in meine Richtung:

laurab

Die Entwicklung der Toleranz gegenüber sexuellen Optionen hat bei allen Problemen und dem Unrecht, für das sich der Staat zu entschuldigen hat, gesellschaftlich ganz gut funktioniert, auch wenn Rückschläge wie der frauenfeindliche Irrsinn des angeblichen Prostitutionsschutzgesetzes neu entstehen. Es hat funktioniert, weil die Mehrheit der Gesellschaft nicht den Eindruck hatte, überfordert zu sein, und die Gleichberechtigung und gelebte Toleranz demokratisch befürwortet. Aber die Versuche, alle Aspekte der Identität von Menschen in Frage zu stellen, sich das Recht herauszunehmen, das an ihren Kindern auszuleben, Forderungen zu stellen, weil gerade auch alle anderen Forderungen stellen, und Andersdenkende zu beschimpfen: Das führt dazu, dass die Mehrheit auch auf die Idee kommt, ihre eigenen Interessen aktiv zu verteidigen, und sich hinter denen zu scharen, die genau das in Reinform und konsequent umsetzen. Niggemeier hat prinzipiell einige gute Punkte, und wir stehen trotzdem vor einer reaktionären Umwälzung, weil keine andere Option bleibt, sich gegen die weniger guten Punkte zu wehren. Während ich das hier erklärend schreibe, suchen andere schon die Fackeln und Mistgabeln.

Offenlegung: Ich persönlich würde mich nicht zwischen den Wünschen der AfD und den Wünschen der Genderverbände entscheiden wollen – beide Vorstellungen haben enorm unsympathische Aspekte. Ich würde gern friedlich und bürgerlich mit allen zusammenleben, ohne dass zu sehr von beiden Seiten am Tor der Hölle gerüttelt wird.

256

680 Lesermeinungen

  1. Man muss immer die Alternativen sehen.
    Wenn ich persönlich die Wahl habe zwischen einem Grundschul-Curriculum auf der einen Seite, das Drittklässler Analverkehr „szenisch nachstellen“ lässt und die Schüler zur Ideensammlung für einen „Puff für alle“ animiert, oder aber einer „reaktionären Umwälzung“ auf der anderen Seite, dann wähle ich ohne eine Sekunde zu zögern die reaktionäre Umwälzung! Eben weil diese nicht halb so reaktionär sein kann, wie die Alternative schlicht wahnsinnig, ekelerregend und dekadent ist.

    • Ja, ich glaube, das geht sehr vielen so. Zumal „zurück in die 50er“ bei vielen weniger Drohung ist, als man glauben möchte.

      Plot Twist: Wenn man nicht das Glück einer Grossmutter wie meiner hatte, waren die 50er nur gut, weil es nicht die 40er waren.

    • Das Problem mit dieser Aussage ist, dass dieses "Zurück in die 50er"...
      …eine durchaus böswillige Unterstellung darstellt!
      „Zurück in die 80er“ scheint mir deutlich eher das zu sein, was der Mehrheit vorschwebt. Und was daran nun grauslich oder „Nazi“ sein soll erschließt sich mir durchaus nicht.

    • Ja, ich denke, es geht den meisten tatsächlich mehr um eine Zeit, die sicher, aber nicht gleich radikal dünkelhaft war. Aber andere sind da schon weiter zurück.

    • Titel eingeben
      Sexualpraktiken sind in keinem Bundesland Teil der Lehrpläne.

    • @Stephan
      Das wird als abgefeimte Lüge offenbar, sobald man sich die Mühe macht, einfach mal einen Blick in die einschlägigen Unterrichtsmaterialien zu werfen!

    • Da hätte ich doch gerne einen Quellenbeleg:
      @Werner: „einem Grundschul-Curriculum auf der einen Seite, das Drittklässler Analverkehr „szenisch nachstellen“ lässt und die Schüler zur Ideensammlung für einen „Puff für alle“ animiert“ – In welchem Curriculum steht das

      Ich bitte um einen Beleg, um den Verdacht auszuräumen, dass es sich hier nur um Propaganda handelt.

    • Frage
      Woher stammt eigentlich die Perspektive, immer in die Vergangenheit zurück zu wollen?
      Wie wäre es denn mal dieser Perspektive: In eine bessere Zukunft als die Gegenwart sowie die Vergangenheit, ohne den ganzen Irrsinn, der in der Gegenwart abläuft und sich als progressiv bezeichnet.

    • @Marc
      Guter Freund, Sie sind im Internet! Eine google-Recherche wird Sie in weniger als einer Sekunde all das (und mehr unappetitliches Zeug) finden lassen!
      Falls Sie dafür gleichwohl zu blöd sein sollten, hier eine recht umfassende Übersicht!
      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/experten-warnen-vor-zu-frueher-aufklaerung-von-kindern-13203307.html

    • Gut erkannt, Werner.
      Wir sind im Internet und das ist blöd für Dich – ich wollte nur wissen, ob es eventuell Quellen gibt, die ich noch nicht kenne. Könnte ja sein, Du lieferst zumindest keine. Die gute Frau Schmelcher auf ihrem Kreuzzug für das Mutterglück ist mir sehr wohl bekannt, ebenso wie ihre „freie Auslegung“ der Wahrheit.

      Zwei Minuten Google genügen, um dutzendfach Artikel zu finden, die nicht nur Frau Schmelchers Text komplett auseinandernehmen, sondern auch die Mär vom vorgelebten Analverkehr entlarven.

      Der hier macht das zB ganz schön:
      http://www.alexandervonbeyme.net/2014/10/16/unter-dem-deckmantel-des-journalismus/

    • @EraserFS
      Danke.

      Mein bescheidenes Ich will nicht zurück. Nicht in die Fünfziger, nicht in die Sechziger, nicht in die Achtziger. Mein Interesse an Frauen im Knast wegen Abtreibung ist null. Meine Verachtung gilt denjenigen, die Homosexualität als ’strafwürdig‘ erachten.
      Nur als Beispiele.

      Das heißt aber doch nicht, dass ich nicht andere Unsinnigkeiten als genauso unsinnig verstehe, die wir uns mit dem Bade eingefangen haben.
      Ein normales Verhältnis zum Staat, zur Nation, zum nation state, tut wirklich nicht weh. Toleranz gebietet es, dass andere das anders sehen.
      Dürfen sie auch.
      Das ist wie mit dem Sex: niemand muss ’so‘ wie Heteros. Man neigt allerdings derzeit dazu, diejenigen die ‚anders‘ machen, zu idealisieren. Das geht genauso nach hinten los, weil es ein Einschnüren der Freiheit ist, ‚es‘ so wie die Heteros zu machen. Das wird impliziert als so etwas wie ‚überkommen‘. Also eben nicht „Die Freiheit die ich meine“.

      Und ob ich nun als ‚verklemmter Nazi‘ oder was ähnliches gesehen werde: Nach meinem Empfinden ist es Körperverletzung an den Kindern, wenn sie in der Grundschule mal so spielen sollten, als würden sie es später mit einem Manne von rückwärts machen. Kein Deut anders, als wenn sie irgend etwas anderes ’spielen‘ sollten, das sie in dem Moment physisch weder können, noch überhaupt verstehen. Das wäre – nein, das ist – Indoktrination.
      (Aber vielleicht sind die Jahre 1933-1945 und, weiter im Osten, bis 1989, schon so lange vorbei, dass diejenigen sie sich als geistig-moralische Elite sehen, diesen Terminus anders besetzen als ich?)

      Deshalb war ich froh, dass Sie daran erinnern, dass es außer überdrehter Ideen zu ‚einfach rückwärts‘ auch noch eine andere Alternative gibt: nach vorne, zukunftsgewendet, und basierend auf gesundem Menschenverstand.
      Das wäre für mich „Die Zukunft die ich meine“.

    • @Werner
      In dem von ihnen verlinkten tauchen die Behauptungen, die sie hier aufstellen, nicht auf. Wer ist denn hier der „abgefeimte Lügner“?

    • @ mikemarcstefan; Dann ist ja vor einem Hamburger Gericht über Luft ein Gutachten erstellt worden!
      http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/fruehsexualisierung-rechtsgutachten-stuft-schulische-sexualerziehung-zur-vielfalt-als-verfassungswidrig-ein-a1931912.html

      Ich würde mir jetzt sogar noch die Arbeit machen für Sie zu recherchieren, in welchen Bundesländern die Pläne zur Frühsexualisierung bereits greifen und welches Ausmaß die Sache hat.
      In NRW wurden die Lehrerverbände als @prüde bezeichnet, weil sie sich dagegen verwahrten. Also auch die Leute, die profess. damit zu tun haben, leiden an Phantasmen, Luftspiegelungen ?
      Eltern, Bekannte von uns haben ihr Kind auf die Montesorri Grundschule gegeben, um dem Schlamassel auszuweichen.

    • Leider wahr
      Also jetzt habe ich mir das jetzt nach all dem hinundher hier auch angeschaut. Und, Zitat aus dem verlinkten FAZ-Artikel:

      ‚ Tuider hat mit einigen Kollegen, alle in der GSP, außerdem das Standardwerk „Sexualpädagogik der Vielfalt“ verfasst. Das Autorenteam will Kindern und Jugendlichen durch „Praxismethoden“ beibringen, wo der „Penis sonst noch stecken“ könnte – um den Aspekt der „Vielfalt“ deutlich zu machen.

      Im Vorwort bezieht Tuider sich ausdrücklich auf Sielert und Kentler. In einer Übung sollen zehn Jahre alte Schüler aufgefordert werden, ihre „Lieblingsstellung/Lieblingssexualpraktik“ mitzuteilen, während sie sich zu dynamischer Musik schwungvoll durch den Raum bewegen.‘

      Das sind die Koryphäen, die diese Art Erziehung betreiben? Ich kann jeden verstehen, der sich daran stört. Vom Fremd- und Eigenschämfaktor gerade bei Kindern mal abgesehen: ich finde das auch unangenehm und aufdringlich, meine Kinder müssten nicht in so eine Schule gehen und solche albernen bizarren Gruppenübungen mitmachen, die wohl das grüne Sozialpädagogenherz erwärmen und von Erwachsenen als „spielerisch“ und „lustig“ empfunden werden. Von solchen, die wohl selber schon völlig abestumpft sind und scheinbar auch keinen Sinn für die unfreiwillige Komik ihrer Bemühungen haben. Nichts gegen realistische Sexualaufklärung, aber man kann auch übers Ziel hinausschießen, das beschreibt der FAZ-Artikel ja auch ganz gut. Das geschieht hier offensichtlich. Es handelt sich tatsächlich um eine aufgedrängte Sexualisierung, scheinbar nach Maßgabe von Beate Uhse und der Pornoindustrie, plump, unsexy, einfach peinlich und absolut unangenehm und grenzüberschreitend/übergriffig. Erotik und selbstbestimmte Sexualität sind was anderes. Um es mal ganz deutlich zu sagen: das ist genau die Sorte weltfremde durchgeknallte Gendertante, die auch mir völlig auf den Geist geht. Als Kinde hätte ich mich gegraust! Vermisst habe ich sowas überhaupt nicht, und wüsste auch nicht, wem damit nun geholfen ist. Man raubt den Kindern nur jede Überraschung. Ich empfinde es als perfide Spielart sexueller Belästigung, die hier pseudowissenschaftlich und wohlmeinend daherkommt, aber völlig durchideologisiert ist und an allem möglichen interessiert, nur nicht an den Kindern und ihrem Wohl. Steckt euch eure Dildos doch dahin, wo die Sonne nicht scheint. Wer nun der abgefeimte Lügner war, weiß ich aber auch nicht.

    • Titel eingeben
      Jaja, man muss schon aufpassen, dass man in Bezug auf den inhaltlichen Frühaufklärungskram keiner Legendenbildung erliegt.

      Aber auch seltsam, dass Bü90/Grü in BaWü so überwältigend wiedergewählt wurde, obwohl der Schmus doch aus deren pädadgogischen Misthaufen ersprossen ist, oder?

      Ausserdem werfen solche Projekte und die damit einhergehenden Attitüden auch noch andere Fragen auf:

      Die in der BRD sozialisierten autochthonen („biodeutschen“) Eltern müssen umerzogen und als prüde gebrandmarkt werden, sofern sie gegen solchen Kram opponieren.

      Wenn Mädchen mit Eintreten der Geschlechtsreife oder bereits vorher in konturverhüllende Klamotten und unter SturmHauben gepackt werden, nicht am koedukativen Schwimm- und Sportunterricht teilnehmen dürfen et al., sind die Erziehungsberechtigten in ihrer „Erziehungsfreiheit“ zu respektieren und man muss ihnen interkulturell sensibel begegnen? Oder wie?

    • @Mikefromffm
      Ich habe diesen Artikel als Überblick zum Thema verlinkt. Sie können gerne die eigene Recherche fortführen, in dem Sie sich die Mühe machen mal selber einen in die einschlägigen Materialien und Handreichungen zu werfen. Ich bin mir absolut sicher, dass ihresgleichen dabei ein wohliger Schauer sinnlicher Erregung den Rücken herablaufen wird.

    • An Stefan: Sexualpraktiken sind in keinem Bundesland Teil der Lehrpläne
      Wenn im Bilologieunterricht vom einführen des Penis in die Vagina gesprochen werden würde wäre das eine Sexualpraktik.
      (Man könnte ja mit Pferden, Hunden oder Katzen anfangen)

      Man könnte sogar sagen die Bestäubung einer Blüte mit Hilfe einer Biene ist eine.

      Ich denke ganz ohne geht es nicht.

      Die Grenze wäre aber mit Sicherheit dort wo z.B. Daniel C.B. vom wechelseitigen streicheln der Geschlechtsorgane sprach und damit wechselseitige Handlungen mit den Schutzbefohlenen meint. Er sprach/schrieb allerdings nicht von der Schule sondern 5-6 jährigen im Kindergarten.

    • @werner
      Hallo,
      ja so ist es mit der Medienkompetenz… Das von Ihnen und der FAZ zitierte Buch, Tuider: Sexualpädagogik der Vielfalt, gibt es tatsächlich. Hätten Sie sich jetzt noch die Mühe gemacht eben das mal zu googlen, hätten Sie feststellen können, dass dieses Werk sehr umstritten ist und es deswegen von niemandem als Unterrichtsmaterial verwendet wird. Haben Sie nicht gemacht, deswegen sind Sie auf die billgste „a“fd-Propaganda hereingefallen. Aber mit dem FAZ-Artikel sind Sie da ja in guter Gesellschaft. ps: es gibt einen wikipedia-Artikel dazu und diverse Statements von profamilia oder SchLAu. Wenn Sie sich tatsächlich informieren wollen, bevor Sie so laut und vehement Ihre Meinung ins Internet ergießen, wie wäre es mal mit Infos aus erster Hand: http://www.frauenmuseum-wiesbaden.de/de/node/361

    • Titel eingeben
      […]Zwei Minuten Google genügen, um dutzendfach Artikel zu finden, die nicht nur Frau Schmelchers Text komplett auseinandernehmen, sondern auch die Mär vom vorgelebten Analverkehr entlarven.

      Der hier macht das zB ganz schön:
      http://www.alexandervonbeyme.net/2014/10/16/unter-dem-deckmantel-des-journalismus/
      […]

      http://blogs.faz.net/stuetzen/2016/11/22/wie-man-buerger-zur-afd-auf-die-barrikaden-bringt-7158/#comment-141364

      Danke für den Link…ist also doch nicht so krass wie es zum Teil dargelegt wird…
      Btw. was auch nicht vergessen werden sollte: Es sind lediglich Vorschläge und Anregungen, die je nach Gruppe (Alter, Entwicklungsstand usw.) zur Anwendung kommen können, aber nicht müssen.
      Zudem stelle ich mal da die Frage: Wie viele von den Kindern (Personen unter 14 Jahren) und Jugendlichen haben ein Smartphone mit Internetzugang der unzensiert ist?

      Könnte es nicht sein, dass die Ideen und Anregungen die da formuliert werden, der Tatsache geschuldet sind, dass Kinder/Jugendliche heute an zum Teil sehr heftiges Material ohne allzu große Hürden herankommen?

      bombjack

    • @ Stefan (24. November 2016 um 06:38 Uhr)
      Dass Tuiders „Sexualpädagogik der Vielfalt“ umstritten ist,
      kann man in der Tat leicht ergooglen. Aber Sie konnten durch Recherche herausfinden, dass „es deswegen von niemandem als Unterrichtsmaterial verwendet wird“. Könnten Sie mir bitte einen Tipp geben, wie Sie das gemacht haben? (Versuche meine Medienkompetenz zu verbessern)

    • Ist das so?
      Sind das tatsächlich, ähm, „Übungen“, die irgendwo – schwarz auf weiß nachzulesen – für den schulischen Gebrauch vorgesehen sind, oder ist das schlicht Polemisierung? Ich habe tatsächlich keine Ahnung und wäre für eine seriöse Quelle dankbar.

  2. Loblied der Intoleranz
    Sind wir nicht alle intolerant? Der eine mag keine klassische Musik, der andere keinen Wagner hören und wieder einer war noch nie in den U.S.A. – intolerant! Friedlich und bürgerlich mit allen zusammenleben geht eben sehr schwerlich mit Leuten, die anderen aufzwingen wollen, wie sie leben sollen und gar noch wie sie ihre eigenen Kinder? Oder gehören die Kinder in deren Ideologie einer wie auch immer definierten „Gesellschaft“? – ha, ich erinnere mich, welche Lady da gleich die handbag rausholte. Wer ist denn da nun der Intolerante?

    Abschlusslotterieanstalten fördern die Intoleranz gegenüber Freiheit und mindern das eigene kritische Denken.
    Aber ja, grosses Kino, sich den Dreier (ist das Lehrbuch-konform?) von Ihnen mit Laura und Lena vorzustellen. Mistgabel bereitstellen!

    • In Berlin lernt man ja „Kompetenz“, und das sagt schon alles.

    • Titel eingeben
      Mais non. Wir entwickeln Kompetenzen. Entwickeln! Allenfalls noch „fördern“, gerade bei „erheblicher und langanhaltender Beeinträchtigung des Lern- und Leistungsverhaltens“. Bittschee…

      (Bitte um Pardon, falls zu OT. Wenn ich angelegentlich die Lektüre schulischer Geschichtscurricula empfehlen darf.)

    • Toleranz
      Mal ein paar Gedanken zur von manchen Kreisen stets eingeforderten „Toleranz“: Toleranz leitet sich vom lat. „tolerare“ ab, was so viel bedeutet wie „erdulden, ertragen“.
      Toleranz bedeutet also nichts anderes, als etwas zu erdulden oder zu ertragen.
      Sie kann und darf deshalb nicht verwechselt werden mit
      a) Gleichgültigkeit im Sinne von „ist doch egal“, denn echte Toleranz impliziert eine Wertschätzung: Ich bin da zwar anderer Meinung, aber ich toleriere es wenn du es anders siehst/machst“
      b Akzeptanz im Sinne von absoluter Gleichstellung. Denn für Staat und Gesellschaft entscheidend ist – zumindest in der Demokratie – stets die Mehrheit. Ihre Lebensvorstellungen/Wertvorstellungen sind zu akzeptieren – und umzusetzen. Andere Lebensentwürfe – z.B. Homosexualität oder auch Glaubensrichtungen (z.B.) etc. – sind sofern sie die Mehrheitsgesellschaft/den Staat nicht gefährden (siehe z.B. Verbot KPD oder Diskussion Verbot NPD) zu dulden bzw. in der freien Ausübung ihres „Treibens“ und Wirkens nicht einzuschränken. Dies ist z.b. eine Lehre aus den Irrwegen des 3. Reiches.

      Die gerade zu dümmliche Irrauslegung und inflationäre Anwendung des Begriffs Toleranz führt jedoch in der Praxis dazu, dass sich gefühlt Minderheiten über die tragende Mehrheitsgesellschaft stellen wollen – dass quasi der Schwanz mit dem Hund wedelt – und nicht umgekehrt.

    • Schizophrene selektive Toleranz auf allen Seiten erzeugt kognitive Dissonanz
      Diese Toleranz umarmt zwar auch zurückgebliebene Landeier und rechtskonservative, religiöse Menschen mit sehr patriachalen und reaktionären Ansichten. Weil man auch da schon kultursensibel und offen sein muss. Wir sind doch letztlich alle nur Menschen, und niemand sollte da ausgegrenzt werden.

      Zugleich grenzt diese Toleranz aber natürlich zurückgebliebene Landeier und rechtskonservative, religiöse Menschen mit sehr patriachalen und reaktionären Ansichten aus. Keine Toleranz für Intoleranz! Solche Menschen gehören sicher nicht zu uns, sie sind ganz anders als wir und verbreiten doch nur ihren Hass.

      Und die andere Seite natürlich dann genauso, nur halt genau andersrum.

      Gibts diesen Kitakoffer eigentlich auch in der Flüchtlingskita? Oder geht das noch nicht? Wissen denn die Eltern auch davon? Was ist da eigentlich drin in dem Koffer, gibt es da Fotos? Ich kann es mir noch nicht so recht vorstellen, ahne aber, dass er mir als Kind eher unheimlich und unverständlich gewesen wäre wie so vieles aus der Welt der Erwachsenen. Ein Kind verzieht ja auch den Mund und sagt bäh, wenn es mal beim Hefeweizen probieren darf, und findet erotische Kleidung nur albern. Was heißt das schon. Das Gide-Erweckungserlebnis kann ich leider nicht teilen. Ich habe eher durchaus lesenswerte Literatur durch den Deutschunterricht verleidet bekommen und dann erst Jahre später wiederentdeckt. Sexualität war zum Glück nur in einem sehr nüchtern-anatomischem Sinne Thema in der Schule. Alles weitere war dann Privatleben, nachmittags, ging niemanden was an und man wusste es alles natürlich schon vorher aus Zeitschriften, Filmen, Büchern der Eltern und der Bravo. Schwul wollte damals aber sicher keiner sein, auch die die es waren, das stimmt schon. Da hat sich aber auch einiges geändert seitdem. Schwule Bürgermeister oder Außenminister gab es da halt noch nicht.

      Schäbig fand ich, wie rotgrüne Politiker und Journalisten in letzter Zeit immer wieder davor warnten, Trump, oder die Afd wollten „Homosexuelle ins Gefängnis werfen so wie früher“. So eine Forderung ist mir von Afd-Seite nie untergekommen, gibt es denn irgendeine Quelle dafür? Das ist ähnlich schäbig wie die Suggestion, Politiker der Grünen würden sich zu Kindern hingezogen fühlen, sexuell. Gefühlt stimmt das halt irgendwie und passt auch vollkommen ins holzschnittartige Zerrbild, das man sich da von der Gegenseite macht. Wird schon was dran sein!

    • @Toleranz
      Toleranz ist heut nur ein anderes Wort für Bequemlichkeit und Feigheit.

  3. Verlorene im Dschungel der/ihrer Begriffe...ihrer Lebenraserei...Worte = Drehorte.
    Humane Vernunftreifebildung…in Bescheidenheit…Selbsterkenntnis…
    Selbstbegreifung.

    Zitat:
    „Wenn über das Grundsätzliche keine Einigung besteht, ist es zwecklos
    miteinander Pläne zu machen.“

  4. Ein Video zum Kulturkampf
    Mal wieder brilliant, wie der Don den wahren Kern, nämlich den Kampf um einen Platz an den Subventionstöpfen herausarbeitet. Um an dieses Geld zu gelangen, wird von den Lobbygruppen auch billigend ein Kulturkampf losgetreten, bei dem selbst wehrlose Kinder indoktriniert werden. Ein sehr schönes Beispiel ist hier in einem Video der BBC zu sehen, in dem das Märchen von Aschenputtel von (gehirngewaschenen ?) Kindern gendergerecht umgeschrieben wird:
    http://www.bbc.com/news/magazine-38014161
    Das ist offensichtlich nicht ironisch gemeint, sondern soll als leuchtendes Vorbild dienen.
    Grüße Uli

    • Ich erinnere mich da noch an die queere Schreiblobby der SZ, die ganz gross darüber berichtete, wie ihre Schätzchen fordern, Disneyfilme sollten queere Enden bekommen. Thing is, das würde Disney das Weihnachtsgeschäft vermiesen und so viele wollen das auch nicht.

    • Der Kulturkampf ist ja schon längst im Gange
      und Ideologen machen das, was sie immer tun: sie versuchen, die Kinder zu erreichen. Das läuft auch schon sehr lange auch außerhalb der Schulen ab und vielen Eltern ist das gar nicht bewusst. Beispielsweise denen, die ihre Kinder in den Ferien zu renommierten, preisgekrönten, üppig mit öffentlichen Geldern subventionierten Spielveranstaltungen schicken, wo Kinder ab 7 Jahren mit bizarren „Identitätsworkshops“ konfrontiert werden. Ich bin mir auch nicht sicher, ob alle Eltern sich viele Gedanken machen, die Karten für solche Veranstaltungen buchen:
      https://www.muenchenticket.de/guide/tickets/14gfv/Maerchen+Marathon+Die+Schwestern+Grimm.html
      Wer macht sich denn schon schlau?
      https://schwesterngrimm.wordpress.com/
      Märchen sind ja irgendwie nett, das klingt auch irgendwie kreativ, pfiffig, „zeitgemäß“ denken die einen. Und die anderen stoßen sich sich daran, wollen sie für ihre Zwecke eingemeinden und die sie gesammelt haben gleich mit. Was spielt es da für eine Rolle, dass es fast immer Frauen waren, gerne Großmütter, die sie erzählt und weiterverbreitet haben. Jedenfalls eine günstige Konstallation für die Verbreitung von Botschaften.
      In Deutschland kann man ja noch froh sein, dass Kinder bisher noch vergleichsweise große Freiheiten hatten, ihre Helden und Heldinnen selbst zu finden und sei es in Büchern der Enid Blyton. Über die in Großbritannien jahrzehntelang nicht nur aus edlen Motiven geführten Kämpfe hat Susanne Gaschke einmal in der ZEIT geschrieben:
      „… Vielleicht müsste man also langsam damit aufhören, an ihren (Original-)Büchern herumzubessern. Danach sieht es allerdings nicht aus. Blytons britische Verlage haben vor der Welle politischer Korrektheit in den angelsächsischen Ländern kapituliert: In den Fünf-Freunde- Büchern müssen jetzt auch Jungen putzen; böse Lehrerinnen ohrfeigen nicht mehr, sondern standpauken; »queer« heißt jetzt »odd« (queer kann in moderner Umgangssprache neben merkwürdig auch homosexuell heißen); die Kinder »Fanny« und »Dick« wurden umgetauft in »Franny« und »Rick«, weil die alten Namen im heutigen Slang als Bezeichnungen für die Geschlechtsorgane verstanden werden könnten. Barbara Stoney, Blytons Biografin, sieht die Umschreibeaktivitäten mit Sorge: »Fangen wir demnächst an, Jane Austen zu modernisieren? Oder Dickens?«. …“
      So gesehen bin ich nicht wirklich über das BBC-Video verwundert.

    • Örps – das kannte ich ja noch gar nicht. Naja. Münchner Kulturpolitik unter Grünrot halt.

    • Auf Deutsch
      erhältlich „Schneewittchen und die sieben vertikal Herausgeforderten“

    • Was ist besser?
      Ich habe versucht herauszufinden, worin die „Verbesserung“ des Märchens besteht. Der Charme der ursprünglichen Geschichte, daß nämlich die Liebe sowohl Neid und Mißgunst als auch Klassenschranken überwinden kann, wird total zerstört. Dagegen lernt das Mädchen, daß man Geld bekommt, wenn man im Haushalt hilft (doing chores) und daß man für einen Ball kein Kleid, sondern einen Hosenanzug kauft. Daß das Paar am Ende nicht heiratet und Kinder bekommt, sondern „beste Freunde“ bleibt und auf eine Weltreise geht, ist bestimmt nicht die Idee der Kinder. Auch die Schrift auf den Bildern stammt von der Erwachsenen.
      Lt. Wikipedia ist Frau Winterson eine Schriftstellerin, die in zahlreichen biografischen Romanen ihre lesbische Orientierung beschrieben hat. Sie hat zwar selbst keine Kinder, fühlt sich aber zur Umerziehung der Kinder berufen.
      Grüße von einem kopfschüttelnden Uli

    • You've been brainwashed ... and spin-dried
      Dem Don gebühre Lob und Dank für seinen unermüdlichen Kampf und vor allem die Nicht-Zensur der Forumsbeiträge. Das sollte Schule machen.

      Ich kann nicht so recht erkennen, was GAST als ‚gendergerecht‘ erkennt. Ähm, und welche Lobbygruppe war hier am Werk? Nein, selbstverständlich ist es nicht ironisch gemeint, not even British sense of humour. Andererseits: Das Konzept der romantischen Liebe ist auch noch gar nicht so alt (wahlweise kann man es wohl auf „Roman“ oder „Romantik“ zurückführen, je nachdem, was einem ((zeitlich)) näher ist), wie man vielleicht annehmen könnte. Vielleicht waren es aber auch nur die landestypischen Schuluniformen der wehrlosen Kinder, die den GAST so verwirtt haben (never mind the spelling).

    • 5 Freunde das sind wir: Julian. Dick und Anne, George und Ti-hi-my der Huuund!
      Ich kann’s und will’s nicht glauben: Hat man sich tatsächlich an „meinen“ 5 Freunden vergriffen!?? Ich habe noch alle Bände aus meiner Kindheit (Donauland). Diese Bücher legten den Grundstein für meine Liebe zu England. Aus sentimentalen Gründen haben wir 2011 während einer meiner Englandreisen extra Enid Blytons Haus in Buckinghamshire besucht!
      Ich werde meine Bände sicher und trocken verwahren und verstecken! Wer weiß, ob denen nicht noch einfällt diese alten, abweichenden Bücher zu konfiszieren und zu vernichten! Gab’s ja alles schon!

  5. Wo das Hirnkranke den Ton angibt, da, Wanderer, findest Du Dummland,
    ein fabelhaftes Land, das seine Ureinwohner hasst, außer, sie wären denn weiblich und links, und am besten lesbisch.
    Diesen Ureinwohnern nimmt die neue Macht, die aus dem Sumpf kam, das Land, das Geld, den Wohlstand und die Freiheit.
    Und damit sich keiner beschwert, gehen die bösen Ureinwohner flott ins Gefängnis, oder zumindest in die Arbeitslosigkeit, wenn sie piep sagen.
    Piep sagt man nicht in Dummland.
    Nicht ungestraft.
    Da passen die Hirnkranken GENAU auf.
    Wo käme man hin, sagte ein jeder piep, oder was er sich sonst so denkt.

    Du meinst, so ein Land gibt es nicht ?

    Ungläubiger (TM) , öffne die Augen !

    Aber halt den Mund .
    Dann aber, eines schönen Tages, gegen alles , was die Macht den Hirnkranken erlaubte, rotteten sich böse Menschen, Ureinwohner, zusammen, und mit Sensen und Dreschflegeln, Hämmern und Messern, machten sie sich auf, ihr Land…….

    Aber den Teil der Geschichte von Dummland erzähle ich Dir erst, wenn Du groß bist.
    Das ist doch ein bißchen, naja……….

  6. Verdrehte Welt, toll beschrieben
    Brillant aufgezählt. Vielen Dank.
    Nun muss man dazu noch sagen, dass gewisse Minderheiten durchaus mit uns, der schlimmen heterosexuellen Mehrheit, konform gehen, indem sie spezifischen Unterricht ebenfalls nicht wollen, und das wir uns wahnsinnig aufregen, wenn die Tochter vom Ali an dem Tag krank war und unser Seppi auch, wir aber im Gegensatz zum Ali, der eh in der Schule nur im Notfall auftaucht. gefragt werden, wo denn der Seppi war und ob er wirklich so leidend gewesen ist.

    Gleichermaßen würde der Ali nicht gefragt, warum sein Sohnemann den Kirchenbesuch versäumt hat. während wir bei verweigertem Moscheebesuch zoin sollen. Ein Skandal. Wir sollen nicht nur für alles zahlen, sondern uns auch für anderes rechtfertigen. Daher halten viele das für eine gezielte Attacke gegen die indigene Bevölkerung.

    Die Frage ist, ob Frau Merkel das so will, oder ob sie das nicht sieht, weil es zu viele außenpolitische und ökonomische Probleme gab. Daher hielte ich Frau Merkel für eine brillante Außenministerin und bin der Meinung, dass wir einen anderen Kanzler oder eine andere Kanzlerin brauchen und diese Frau dringlich als Außenministerin bei gleichbleibendem (Kanzler)-gehalt.

    • Ich glaube nicht, dass Niggemeier und Co. ihre Vorstellungen auf Muslim Markt vertreten würden, oder bei Nigerianern, gleich welcher religiösen Ausrichtung. Insofern erscheint es mir auch riskant, in Deutschland einen Kulturkampf zu führen, während es in Russland, Polen und Ungarn längst wieder finster wird. Einen Kulturkampf gegen jene, mit denen man lange Zeit gut zusammengearbeitet hat. Die Schwulenbewegung ist ja nachweislich eine Erfolgsgeschichte, und hat das Land besser gemacht.

    • Indigene Bevölkerung
      Indigene Bevölkerung für Deutsche – das ist echt gut! Wenn ich immer das geschraubte „Biodeutsche“ lese, kommt mir die Galle hoch. Aber bei unserer GröKAZ sind wir ja neuerdings „diejenigen, die schon länger hier leben“. Fragt sich, wie lange noch.

      Ansonsten 100% Zustimmung zu Dons Artikel. Pubertät war und ist immer schwer und eine Zeit der Verunsicherung. Nicht nur für homosexuelle oder lesbische Jugendliche, sondern auch für das blonde, blauäugige heterosexuelle Mädchen, dessen Brüste sicher eher entwickelt haben als bei den anderen Mädchen in der Klasse. Oder für den gleichaltrigen Jungen, der verzweifelt darauf wartet, dass sich ein bisschen Bartwuchs zeigt, um mit seinen Kumpels in der Umkleide mithalten zu können.

      Sie sind unsicher und auf der Suche und brauchen deshalb einfach Freiräume, um ihre eigenen Erfahrungen zu machen. Und nicht einen Lehrer oder hinzugezogene LSBTQ, die ihnen von Stellungen, Varianten und Sexspielzeug erzählen. Der peinlichste Moment ist doch immer gewesen, wenn der Biolehrer Kondome gezeigt hat. Also wenn dann jetzt noch Dildos u.ä. dazukommen… armer Lehrer!

      In der Schule sollte zuerst Rechnen, Schreiben, Lesen vermittelt werden. Bei den unruhigen Klassen heutzutage, den vielen Ausfallstunden und den im 5-Jahresrhythmus wechselnden didaktischen Ansätzen wird doch selbst dieses Minimalziel bei vielen nicht erreicht. Wenn diese Grundlagen fehlen, dann kommt man auch mit aufbauenden Fächern wie Fremdsprachen oder Naturwissenschaften nicht zurecht.

      Dazu Sport (beruhigt auch den einen oder anderen ADHS-Zappelphilipp) und ein paar praktische Fähigkeiten wie Kochen oder Handwerken und für die Seele Musik, Literatur* und Kunst. Aber solche mündigen und lebensfähigen Bürger sind offensichtlich nicht mehr gewünscht.

      * Es ist zum Beispiel im Deutschunterricht nicht mehr üblich, das Bücher von der ganzen Klasse gelesen und dann besprochen werden. Es fehlt ein verbindlicher Kanon an Literatur aus verschiedenen Epochen. Maximal wird Goethes Faust I behandelt.

    • @ Stand Your Ground
      Danke, Sie haben das treffend ausgeführt.

      Nach Abschluss der Schule können die Kinder zwar nur leidlich die Fähigkeiten der Grundfächer, aber auswendig sämtliche Kopulationsvarianten.

    • Die Frage ist, ob Frau Merkel das so will, oder ob sie das nicht sieht, ...
      hört sich irgendwie nach „Hätte das der F… gewußt …..“ an.

    • Staat
      Ich grage mich was eigentlich die originäre Aufgabe des Staates ist- wer ist eigentlich der Staat? Grundfragen, die dringend geklärt werden müssen! Oder sind wir alle in einem überdimensionalen KINDERGARTEN?

  7. Da werden Sie sich wohl ..
    .. entscheiden müssen. Den einen dritten Weg, den sehe ich nicht. Das Tor zur Hölle hängt noch gerade so in seinen Angeln. Ein friedliches Zusammenleben mit Claudia Roth? Nein, das will ich nicht mehr. Mein Entgegenkommen, meine Toleranz wie wurde und wird mir das vergolten?

    Ernsthaft, ich will die Entscheidung. Zeitnah. Bevor ich zu alt bin eine Flinte in die Hand zu nehmen.

    • Haben Sie doch ein wenig Respekt vor Greisinnen, selbst wenn sie sich nicht mehr richtg anziehen können.

    • respekt vor greisinnen,
      das ist doch schon ziemlich 50er.

    • Frau Roth
      persönlich mag ihr Alter entschuldigen. Dem Amt, das sie beschädigt, wenn sie sich nicht adäquat verhält, hülfe allerdings nur eine Entschuldigung ihrerseits.

    • Claudia Roth war auch mal jung
      und da war sie genauso beschissen drauf!
      Irgendeine Frau sagte mir mal, daß mir das als Mann kaum auffallen würde, aber als Frau würde sie sagen, daß sich CR extrem teuer einkleidet! Optisch hat das den Aussagen von CR bei mir als Mann noch nie zu Sinn und Wahrheit verholfen.

      Kluge Frauen wie Wagenknecht oder Petry sind mir da weit lieber. Und sie bringen auch mehr für den demokratischen Diskurs!

  8. Wohl gewählte Worte
    In NRW wird den Lehrern Prüderie vorgeworfen. In Wirklichkeit wollen sie nur einfach den Quatsch der GenderIdiotenInnenX (oder so) nicht auf die Schüler loslassen.
    Un-Change-Management, sozusagen. An der Basis.
    Und was die Vielzahl der Ansprüche von, ich bitte mein Französisch zu entschuldigen, leistungsverweigernden Selbstoptimietern angeht: Also ich persönlich kenne stramme Liberale. Ärzte und dergleichen, die schon wissen, wie sie ihren Protest ausdrücken werden. Auf dem Stimmzettel nämlich.
    Und wenn ich diese Knallchargen nicht verachten würde…. ich käme noch auf dumme Gedanken.

    • die Wahl in NRW wird hochspannend und ich sage mal, dass die SPD zusammen mit dem grünen esoterikpartner da ihr blaues Wunder erleben wird.

    • Esoterik
      „… dass die SPD zusammen mit dem grünen esoterikpartner da ihr blaues Wunder erleben wird“

      Von Esoterik ist die Rede, wenn die Cellulite allmählich ins Gehirn wächst.

    • Im Ruhrgebiet gibt es gerade eine Abrückbewegung von der spd
      also sowas wie die Entwicklung einer Abschiedskultur… .
      Da ich dort aufgewachs3n bin und als parteiloser Schülersprecher mit 20Jusos in der Bezirksschülerkonferenz 1x ein autodafee an 2 Junge Union Schülersprechern miterleben mußte, freue ich mich schon auf den Tag, an dem diese in Grundzügen tribalistisch nach Stallgeruch existierende Partei dort verabschiedet wird.
      Ich habe inzwischen auch nicht das Gefühl, daß uns damit irgendeine demokratische Option verloren geht. Im Gegenteil, diese Partei ist zu einer Brutstätte von echten Hetzern geworden (maas, schwesig,stegner, stinkefinger, Oppermann -edathy, özoguz… usw.pp).

    • Knallchargen / FDP
      Ganz fair ist der Vorwurf aber auch nicht an eine Partei, die noch nicht mal eine volle Legislaturperiode existiert und solchem medialen Gegenwind ausgesetzt ist. Die respekablen Bürger, die Erfahrenen und Etablierten, die warten halt erst vornehm ab, bis sich der Bodensatz gelegt hat und überlassen es derweil den Abenteurern, den Unbedarften und Unbekümmerten das Feld zu bestellen.

      Dabei wäre der schnellste Weg, aus der AfD eine konsolidierte, professionelle Truppe zu machen, wenn, anstatt zu warten, bis die Partei in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, diese Mitte auch bei der Partei ankäme und sich engagierte, statt sie nur – heimlich, mit der geballten Faust in der Hose – zu wählen. Wer nur Protest wählt, darf sich nicht wundern wenn er auch nur eine Protestpartei kriegt.

      Was ich ja überhaupt nicht begreife ist, warum die FDP diese Chance nicht genutzt hat. Sowohl die Migrationskrise als auch die ganze identity politics und political correctness Seuche wäre für eine klassisch liberale Partei doch ein gefundenes Fressen gewesen. Die könnten heute locker bei 20%+ stehen und hätte bis zu Wahl die Chance gehabt, in Schlagweite der CDU zu kommen. Naja, die ÖVP bei uns in Österreich ist grade dabei, denselben Weg zu gehen …

    • correctamundo ignatius
      Warum die FDP die Chance nicht genutzt hat, lässt tief blicken – auf die Substanz dieser Partei.

      Um mich ein wenig zu gruseln, habe ich endlich das Programm der AfD gelesen. War aber nix Schlimmes drin. (Wahrscheinlich bin ich selbst so böse, dass ich das nicht mehr erkennen kann …)

      Die größten Bedenken hätte ich noch bei einem von Dilettanten ins Werk gesetzten Euro-Austritt. Der gehört aber anscheinend nicht (mehr) zu den Kernforderungen. Nur 2 Forderungen werden als in Koalitionsverhandlungen nicht verhandelbar gekennzeichnet:

      – Einführung von Volksabstimmungen nach Schweizer Modell

      – Beschränkung der Bankenhaftung auf die nationale Ebene

  9. Titel eingeben
    In den 80ern gab es in meiner Gegend einen Wirt, der „der schwule Willi“ genannt wurde und unter dessen Leitung die Kneipe regelrecht aufblühte. Er war zuerst „der Willi“ und nachrangig „schwul“. So funktionierte vor 30 Jahren Toleranz auch in einem kleinen Dorf. Die Schreihälse meinen, man könne diese Reihenfolge umdrehen und auf die sexuelle Ausrichtung eine Persönlichkeit bauen. Das wird nicht funktionieren.

    • Nur halb, Herr Gast
      „Die Schreihälse meinen, man könne diese Reihenfolge umdrehen und auf die sexuelle Ausrichtung eine Persönlichkeit bauen. Das wird nicht funktionieren.“ – Einverstanden.

      Die andere Hälfte stimmt sicher nicht. „Toleranz“ war das wahrscheinlich nur aus der Perspektive kleinbürgerlichen Daseins. Fragen Sie den Willi mal heute, oder zwischendurch, oder damals aus heutiger Perspektive, wie er Torturen gelitten hat. Egal, welches primäre Attribute für ihn waren.
      Nein, in diese Zeiten sogenannter ‚Toleranz‘ will ich nicht zurück. ‚Funktioniert‘ hat da wahrscheinlich alles mögliche, bis eben auf eine richtige Toleranz.
      Zu der Zeit war der §175 eben in der Auflösung begriffen. Können Sie sich wirklich vorstellen, dass man dem Willi wirklich tolerant begegnen könnte? Fragen Sie den Willi heute mal, wie oft er auch pejorativ angesprochen wurde. Oder man ihm bestimmte Dinge abschneiden wollte, oder ob wirklich niemand ihm mal ein Lager angeboten hat.

      Wir müssen für Toleranz heute kämpfen. Und dazu gehört, ein ganz normales Leben führen zu können, die Fahne seiner Nation (okay, bei mir nicht schwarz-rot-gold) hochhalten zu können, und sich (s)einem Staat verbunden zu fühlen. Nur als Beispiel. Ach, Entschuldigung, es ging hier um Sexualität. Also: ein sexuelles Leben in voller Freiheit führen zu können, ohne Häme, ohne Kommentare mit vorgehaltener Hand – solange die jeweiligen Sexual-Partner einverstanden sind.
      Und natürlich ohne jede Indoktrination.

  10. Großes Kino
    „Zur Normalisierung der Lebensvorstellungen gehört, dass solche Gruppen bei näherer Betrachtung auch nicht besser oder schlechter, fortschrittlicher oder spiessiger sind.“

    Sehr schöner Satz. Trifft die Problematik der Steine für den guten Zweck Schmeisser sehr gut.

    Leider sind deutsche Lehrerzimmer oft auch nicht ideologisch frei. Überwiegend weiblich, moralisch auf der richtigen Seite und Sprachrohr von Zeit und schlechten Polittalkshows. Man darf dagegen sein, kriegt dann aber teilweise eine schlechte Note, weil man nicht auf Linie ist und wohl irgendwas nicht verstanden hat. Selbst so erlebt an einem bürgerlichen Gymnasium im hohen Norden.

    • Das war in meiner Jugend so, wenn man etwas sagte, das nicht auf CSU-Linie war. Es hat sich also wenig geändert.

    • Hat sich wirklich wenig geändert?
      Es stimmt schon, dass es nicht komfortabel war, gegen die kulturelle Hegemonie à la CSU zu argumentieren. Allerdings ist das ein schwacher Trost und sollte wesentliche Unterschiede nicht ganz verdecken:
      Damals waren wir uns doch bewusst, dass wir opponierten oder überhaupt argumentierten und gegen wen, heute reichen schon geringste Signale und oft lange bevor sich manche Schüler/innen bewusst sind, dass sie gegen meist ungeschriebene Gesetze verstoßen, um moralisch und fachlich herabgewürdigt zu werden mit den durch die schulische Autorität vorgegebenen Sanktionen, sprich schlechte (mündliche) Noten. Dann verlaufen die Konfliktlinien ganz anders: damals forderten wir ja nicht nur Lehrer heraus, sondern meistens auch die eigenen Eltern. Das war nicht immer angenehm, aber ich kenne niemanden, der nicht an dieser Konstellation auch gewachsen wäre. Was wahrscheinlich auch damit zu tun hat, dass die Themen doch eine andere Substanz hatten und dass die Rolle der jugendlichen „Progressiven“ immer noch attraktiver war als die der heutigen „Reaktionäre“. Ganz ungut finde ich heute das ständige mindestens unterschwellige Bestreben, die Eltern gleich mitzuerziehen. Und da geht es nicht nur um die notorischen toxischen Themen, sondern praktisch um alle kulturellen, ökonomischen und sogar physischen Grundlagen, auf denen so ein (Familien)Leben nun mal basiert. Was sind das immer für Diskussionen spätestens am Abendbrottisch, was hat man den Kindern nicht alles zu erklären und ggf. zurechtzurücken! Nein, wir müssen nicht alle sterben, wenn wir nicht soundsoviel für das Pflanzen eines Baumes bezahlen und es ist natürlich nicht klug, wenn du sagst, dass du das nicht glaubst, sag einfach gar nichts – die Lehrerin hatte unser Kind seither auf dem Kieker. Weshalb wir es wie viele andere skeptische Eltern auch an einem fragwürdigen Workshop teilnehmen ließen und zähneknirschend viel Geld dafür bezahlten. Das war in der zweiten Klasse und ähnlich hat sich das bis in die Oberstufe eines eher konservativen bayerischen Gymnasiums fortgesetzt. Wir haben inzwischen auch zur Kenntnis nehmen müssen, dass gegen Eltern polemisiert wird, wenn diese einen Beruf in den Naturwissenschaften ausüben (ob diese Lehrkräfte im Kollegium auch so mutig sind?). Die Naturwissenschaften sind ja auch nur eine „Konstruktion“ und die Kinder mögen sich doch bitte kritisch damit und auch mit ihrem Umfeld, das nur falsche Gewissheiten vermittelt, auseinandersetzen. Was ich mir damals auch nicht hätte vorstellen können, ist die inzwischen gewohnte Allianz zwischen „progressiven“ Lehrern und noch häufiger Lehrerinnen mit „progressiven“ Schülern und noch häufiger Schülerinnen (meist mit Eltern, die selbst Lehrer/innen sind oder Kulturschaffende oder auch mal Stadträte), gegen die die „reaktionären“ oder oft auch einfach nur stillen wenig Chancen haben. Und da geht es nicht nur um schwierige Diskussionen oder ungerechte Noten, sondern beispielsweise auch um Konfliktmoderation oder das Casting für Exkursionen mit begrenzter Platzzahl. Nein, dass Gesinnung oder der Beruf der Eltern (wieder) einmal im Schulalltag eine so große Rolle spielen könnte, hätte ich mir in meiner Schulzeit nicht vorstellen können. Ich kann mich zumindest nicht daran erinnern, dass irgendwelche Klassenkameraden, die eher „auf CSU-Linie“ waren, im Verbund mit Lehrkräften die „progressiven“ Klassenkameraden bekämpft („Dann kannst du ja gleich zu Pegida gehen!“) oder ausgegrenzt hätten. Und es ist genau diese Konstellation, die auch viele Eltern so sprachlos und letztlich anpassungsbereit macht, es gibt einfach schon zu viele, die schlechte Erfahrungen gemacht haben und auch den objektiv gegebenen Druck, den Kindern zumindest nicht zu schaden. Aber es ist schon erstaunlich, dass in den letzten Jahren so viele „progressive“ Familien auf konservative Gymnasien drängen, während es doch nebenan eine ganze Reihe „progressiver“ gibt. Wenigstens muss man sich nicht mehr ständig dafür rechtfertigen, dass mein sein Kind auf eine „reaktionäre“ Schule schickt. Bei so viel Verwirrung stelle ich fest, dass wir damals wenigstens genau wussten, gegen wen oder was wir argumentierten. Wogegen wenden sich die heute „progressiven“ Jugendlichen eigentlich? Haben die überhaupt noch taugliche Objekte der Rebellion oder hat man sie ihnen längst genommen? Also ich denke schon, dass sich einiges geändert hat.

    • Absätze helfen!

    • Die Jugend, also Ihre, Don
      Lieber Don,

      bitte entschuldigen Sie sich nicht länger dafür, dass Sie nicht in den letzten zwei Jahrzehnten geboren wurden oder Ihre Entwicklung nicht auf dem Stand versackte.

      Auch die Lauras, Lenas, Linas, Lillys, Lenes, Lunas, Lales, Lullus, Lollis, Labellos, Libidos und Luzifas werden einestages den „Arsch voll“ bekommen, weil sie nicht mehr zwischen fünfzehn und siebzehn Jahre alt sind und arg dem „Establishment“ (oha!) angehören und sich anhören, dass die ja totale Evolutionshemmnisse sind. Und wenn die Mütter werden sollten, umso früher.

    • der gleiche
      Sorry, Don, die habe ich glatt vergessen …

      … lilos, lolos, l-l-s, l-ns und natürlich der Lila-Laune-Bär … Bärin – Mensch! Aber auch die guten lucas, leons, lions, loser, lover, leon(n/h)ards, lukas, louis, lou, lu, l…lll, l.lll.lllll….llll, …

      Und ab 2017 ist dann „P“ dran mit Pippa, Pippi, Pepe, Popo, Pupu, … Kevin wird es freuen. Oder alles auf – al, wie bilal, erdal, kemal, vural, …

    • Feldforschung ;-)
      Apropos Lehrerzimmer.
      Nachdem mein ältester Sohn den hart zu erringenden Numerus Clausus, zur Berechtigung ein Gymnasium besuchen zu dürfen, in der 4ten Grundschulklasse, als einer von nur 5 Schülern seiner Jahrgangsstufe einer bay. Grundschule, erfolgreich absolviert hatte. Entschied ich mich als Papa, der sich bis dahin elegant, mithilfe der üblichen Arbeit-/ Karriereausrede, aus dem „Gedöns“ herausgehalten hatte, meinen pers. Horizont zu erweitern und mich als Elternbeirat der neuen Bildungseinrichtung meines Sohnes zu bewerben.
      Auf wundersamer Weise wurde ich sofort gewählt, ob das daran lag, dass ich seit 5Jahren der erste Vater war, welcher sich ehrenamtlich zur Verfügung stellte, vermag ich nicht mit letzter Gewissheit zu verneinen.
      Nun denn, es war sehr spannend und aufschlussreich.
      Meine Kolleginnen waren ausschliesslich Frauen aus der oberen Mittelschicht, überwiegend nicht berufstätig, gutsituiert und sehr, sehr, seeehr stark ehrenamtlich engagiert – was ich ausgesprochen löblich und beachtenswert finde.
      Es gibt mE deutlich zu wenige Menschen, die sich für unser Allgemeinwesen ehrenamtlich engagieren- aber das ist ein anderes Thema…
      Lesekreis, Tafel, Kirchen, Sportvereine, Kleiderkammer und natürlich „Flüchtlingshelferin“ – ich war ehrlich beeindruckt und fühlte mich auch ein klein wenig minderwertig, ich war halt nur ehrenamtlicher Elternbeirat und sonst nichts.
      Man sollte doch meinen, dass solch sozial engagierte Mütter, mit viel Freizeit, in der Erziehung besonders engagiert und vorbildlich seien.
      Leider folgte die Ernüchterung auf dem Fuß als ich hörte, dass fast alle meine EB-Kolleginnen ihre Kinder ab dem ersten Lebensjahr, vermutlich zum Zwecke der engen sozialen Bindung der Kinder an die Krippenangestellten, in selbige abzuschieben pflegten.
      Nichts mit Mutter/Kind-Kuschelmassageschwimmkursen, sondern dafür lieber bis zur Erschöpfung arbeiten an der moralischen Selbstüberhöhung in angesagten Sozialbereichen.
      Nur, um das nochmals zu betonen – ich finde Menschen die sich ehrenamtlich engagieren toll!
      Nur die Priorisierung verstörte mich ein wenig.
      Ganztageskrippe fürs eigene Baby und zeitgleich Sozialengagementsorgien bis zu Erschöpfung?
      Ich war wirklich sehr verstört und fing so langsam an zu verstehen…
      Noch klarer wurde meine Sicht, als ich des regen Handels von Adressen williger Ärzte/Psychologen etc. gewahr wurde und so langsam verstand weshalb. Nein, die Kinder waren eigentlich wohl nicht gestört, also anfänglich, aber da ihre Bindungsperson (Krippenangestellte) nicht mehr da war, fehlte ihnen anscheinend Wärme und Nähe. Deshalb wurden fast alle Kinder meiner Kolleginnen ein klitzekleinwenig Verhaltensauffällig- meine Erklärung.
      Die Kinder bekamen Drogen gg. ADHS und attestierte Lese-/Rechtschreibschwäche (aber bitte nur bis zur 9ten Klasse, weils ja sonst der Ausbildungsbetrieb, bzw. Uni etc. auch merken könnten) damit die Chancen verbessert und die Schullaufbahn nicht gefährdet wird.
      Nun ja…
      Für mich war es ein echtes Abenteuer, ich wurde ständig an moralische, ethische und auch körperliche Grenzen (Selbstbeherrschung) geführt – hach, ich könnte ein Buch darüber schreiben (vielleicht mache ich das auch)
      Zumindest verstehe ich jetzt ein klein wenig besser, warum viele Kinder werden müssen!! wie sie sind und dass viele Bessermenschen eigentlich nur sozialgestörte Armemenschen mit den falschen Prioritäten sind – so zumindest meine jetzige, ganz persönliche Sichtweise.
      So, ich muss jetzt leider weiterarbeiten…

    • oft auch nicht ideologisch frei
      ggf kumuliert die Zahl der Personen mit bestimmten Ansichten.

      ggf ist das in anderen spezialisierten Berufen auch so. Mit umgekehrten Vorzeichen versuche ich Beispiele zu geben.

      Es finden sich zB kaum Kriegsdienstverweigerer bei der Bundeswehr.
      Personen die Bullenschweine (interessante Kreuzung) nicht mögen werden nicht oft Polizeibeamte.

      Als ehem. Krankenpfleger (Pfelgxit) kann ich sagen das dies bei Ärzten oft anders ist.
      Das ist ideologisch m.E. eine sehr gemischte Gruppe da man auch aus z.B. Habgier Arzt werden kann. Interessant wird es ggf wenn ein Oberstabsarzt der Reserve dann im Flüchtlingsheim arbeitet und die sonstigen Helfer etwas irritiert.

      PS Wie viele Lehrer Reserveoffiziere sind kann ich nicht sagen.
      Früher wurden ja die nicht mehr tauglichen Unteroffiziere Grundschullehrer, was aber schon lange her sein soll.

  11. Mal wieder auf den Punkt gebracht,
    werter Don, und danke für diesen klugen Beitrag. Ich hoffe nur, daß die Diskussion nicht sofort wieder in ein allgemeines Gejammer über die ach so bösen, bösen Zuwanderer ausartet, sondern sich ernsthaft mit den Vorgängen auseinandersetzt, welche Sie so treffend beschreiben.

    Die Haßmail jener Laura – die wohl selbst ein Opfer jener geistigen Brandstifter sein dürfte, die allerorten und immer unverhohlener auftreten – wird natürlich keine Folgen haben. Schließlich ist so etwas, wenn auch arg Trump-plump, ganz im Sinne der stinkigen lillyfeefarbigen Rassistinnen und ihres kleinen Mietministers (daß der nur 7.000 € kostet, wundert mich allerdings nicht).

    Danke auch für den Tom Sharpe-Tip, „Mohrenwäsche“ ist mir wohl entgangen; das halbe Dutzend Sharpe-Romane, die ich seinerzeit verschlungen habe, war zum Brüllen komisch. Im Gegenzug empfehle ich den neuesten Matt Ruff: „Lovecraft Country“, in dem es um den „Safe Negroe Travel Guide“ geht. Mehr sei hier nicht verraten, auf jeden Fall lohnt sich die Lektüre. Erschienen bei Harpercollins.
    Bis hoffentlich bald – und bitte weiter so!

    • Mohtenwäsche ist mit riesigem Abstand sein lustigstes Buch und Sie werden viele Ähnlichkeiten zu Maas und Kahane finden.

    • Titel eingeben
      Es gibt zum „Mohrenwäsche“ (1932) einen ersten Band: „Tohuwabohu“ (1971), genau so toll. „Mohrenwäsche“ ist die kongeniale Fortsetzung.
      Wer also neugierig geworden ist: ERST Towabohu lesen, und dann Mohrenwäsche.

  12. Pädophile Obsessionen
    Angeblich sind sie überwunden, aufgearbeitet und bewältigt, aber die pädophilen Obsessionen scheinen tief in den Genen der Grünen und etlicher ihrer Vertreter zu stecken.

    Zur Erinnerung …

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gruene-bericht-enthuellt-paedophilie-im-berliner-der-achtziger-a-1034709.html

    Mit der offen praktizierten Päderastie dürfte es seit einer Weile vorbei sein, aber auf dem Umweg über die Pädagogik taucht das scheinbar zwanghafte Interesse an Kindern und ihrer Sexualität oder an deren Ausrichtung aufeinmal wieder auf, gut kaschiert diesmal und angeblich im Namen des Fortschritts, freiheitlicher Bildungspläne, moderner Bildungskonzepte, der Toleranz, bereichernder Vielfalt – und was der hehren Dinge mehr sind.

    Alles natürlich gaaanz weit entfernt von eventuellen persönlichen Verstrickungen und Interessen.
    Erinnert mich irgendwie an Graf Mammo vom Spiegel, der es in den 70ern und 80ern regelmäßig und in beliebigen Zusammenhängen schaffte, Mammografiebilder im sonst eher drögen Hamburger Magazin unterzubringen – aus rein wissenschaftlich/journalistischen Gründen selbstverständlich.

    • Das Anliegen von Niggemeier ist eindeutig ein anderes: Es geht da um Familien, die nicht der Norm entsprechen und die, das ist völlig klar, nicht diskriminiert werden sollen. Die Frage ist halt, wo und wie man dann ansetzt, und ich glaube, dass ein guter Erzieher oder Lehrer Kompetenzen hat, die vorgegebene Koffer überflüssig machen.

  13. "Da platzt ihnen einfach der Kragen."
    Wenn das sehr lautstarke Gekrähe der Minderheiten immer weiter anschwillt, sollte sich keiner wundern, wenn das Pendel mal wieder zur anderen Seite ausschlägt, auch ohne Mistgabeln und Fackeln.
    Die allseits zu beobachtende Überforderung der Mehrheit wird auf Dauer
    zu unliebsamen Konsequenzen führen …

    Vielen Dank für diesen Beitrag!

  14. Titel eingeben
    Sehr geehrter Don, obwohl ich nicht immer mit ihrer Meinung konform gehe hier haben sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Homosexualität ist wie der Name schon sagt eine sexuelle Orientierung und Prägung. Und damit nur ein Aspekt eines jeden Menschen über den er sich auch nur z.T. definieren kann. Will sagen es ist zuwenig um sich eine ganze Identität daraus zu basteln. Und das sage ich als selbst homosexueller Mann.
    Es versteht auch keiner….der nicht selbst hmm sozusagen betroffen ist.
    Selbst mir erschliesst sich der Sinn der Genderwissenschaften nicht.
    Einer meiner Exfreunde ist in jungen Jahren als teil eines Angebotes eines Vereines in Schulen gegangen und hat nach einem kurzen Vortrag sich anonyhmen Fragen zur Homosexualität von Seiten der wohlgemerkt bereits pubertierenden Schüler gestellt. Sollte in jeder Klasse ein oder zwei darunter gewesen sein die sich mit dem Problem des Coming Outs konfrontiert sahen könnte ihnen das geholfen haben. Und vielleicht hat der rest erlebt das es ganz normale menschen sind. Ich glaube das war ausreichend. Und wie sie schreiben es geht um Toleranz bzw. Akzeptanz und da sind wir schon weit gekommen. Aber ich befürchte auch das diese von ihnen beschriebenen Forderungen nur denen in die Hände spielen die das Rad zu ihrem Nutzen zurückdrehen wollen.

    • Ja, absolut. Es profitieren die Falschen, aber wenn Volker Beck mit seiner Vorgeschichte Elternrechte für vier fordert, dann ist das halt nicht die Wunschvorstellung der Mehrheit. Und vermutlich noch nicht mal im Interesse „der Szene“, die so homogen auch nicht ist. Meines Erachtens geht es da mehr um symbolische Siege und Einfluss auf den Staat, und genau so kommt es draussen an. Gleichzeitig steigen die Syphiliserkranungen in Berlin. Und die Leute zählen eins und eins zusammen.

    • Jetzt ist Berlin auch noch Hauptstadt der Syphilis
      Was die Lues übriggelassen hat, wird von der Presse verwüstet werden. Bei den Gehirnerweichungen der Zukunft wird sich die Ursache nicht mehr mit Sicherheit feststellen lassen. Karl Kraus

  15. Tabu
    Sie rühren an das größte Tabu dieser Gesellschaft: Dass es um Machtkämpfe geht, die man so nicht nennen darf, weil der vorgebliche „Anstand“ es verbietet.

  16. Uschi und die Selbstbefriedigung
    Beim Lesen des Beitrags fiel mir Uschi wieder ein. Es muss im dritten Schuljahr gewesen sein, Uschi saß in der mittleren Bankreihe schräg vor mir und fing eines Tages an, auf ihrem Stuhl hin- und herzurutschen, den Blick weit entrückt zum Fenster hinaus. Sie war in diesen Momenten nicht ansprechbar und das fiel dann unserer zwar sehr jungen, aber fürchterlich altjüngferlichen Lehrerin auf und sie verbat Uschi diese Rutscherei. Das Verbot nutzte nichts und dann verschwand Uschi von einem Tag auf den anderen, sie kam nicht mehr zur Schule und niemand wusste, warum nicht.

    Ich stellte einen Zusammenhang zwischen Rutschen, dem entrückten Blick und Uschis Verschwinden her, war aber nicht so blöd, das in der Schule zu versuchen. Ich probierte es zu Hause und empfand ein bis dahin nicht gekanntes Wohlgefühl.
    Da auf dem Stuhlrutschen unerwünschte Konsequenzen haben konnte, ließ ich mir anderes einfallen und probierte dann im Bett allerlei und das dann ziemlich regelmäßig. Ich habe keine Ahnung, ob meine Eltern das je mitbekommen haben, es war nie ein Thema. Und ich weiß auch nicht, ob Mitschüler ihre Schlüsse aus Uschis Verhalten gezogen haben.

    Uschi tauchte nach ungefähr 4 oder gar 6 Monaten wieder in der Schule auf, sie war ein gänzlich anderer Mensch geworden, man hatte sie (ich vermute in der Psychiatrie) völlig gebrochen.

    Wenn ich mir nun diese Situation heute in einer Schule, die diesen merkwürdigen Sexualkundeunterricht erteilt vorstelle, was würde mit Uschi passieren? Würde man sie vor aller Augen auf ihrem Stuhl rutschen lassen oder was würde man mit ihr machen? Ich fürchte, Uschi würde auch heute noch in der Psychiatrie landen, denn ich glaube nicht, dass die für alle ersehnte Freizügigkeit so etwas einschlösse.

    Ich bin nicht so aufgeklärt worden, wie es vielleicht wünschenswert gewesen wäre. Stellte ich meiner Mutter, vorzugsweise, wenn sie bügelte, irgendwelche Fragen, errötete sie und wich aus. Ich habe das Fragen recht schnell eingestellt.

    Sexualkunde wurde dann Thema in der Berufsschule, Gott war das allen peinlich, uns Schülern und erst den Lehrern. Wir bekamen Helga vorgeführt und die gesamte Lehrerschaft wand sich vor Verlegenheit. Wir nahmen darauf Rücksicht und stellten keine Fragen und kicherten nur selbst verlegen und albern.

    Heute im Rückblick muss ich sagen, es war alles gut so. Ich kann und will mir nicht vorstellen, dass heute bereits zweijährige Kinder wie auch immer, aber vor allem im Sinne irgendwelcher Leute mit abstrusen Ideen auf etwas eingestimmt werden, das sie weder verstehen noch einordnen können.

    Dass heute vieles heute anders ist, sich Kinder Pornos auf ihren Smartphones anschauen und daraus völlig falsche Schlüsse ziehen, ist mir klar, meine aber, da wären vor allem die Eltern als erste Vertrauenspersonen gefordert. Mit Erziehern oder Lehrern, womöglich vor der ganzen Klasse über dieses Thema oder die eigene Sexualität zu sprechen, stelle ich mir für Kinder extrem schwer vor.

    Gleichzeitig frage ich mich, ob es einem Volker Beck möglich wäre, seine sexuellen Praktiken und Vorlieben vor Schülern völlig unbefangen zu erklären und womöglich mittels Puppen oder sonstwas zu demonstrieren. Ich glaube nicht.

    • Liebe Frau Simon
      Eine Uschi pro Klasse wäre sicher willkommen, als Anschauungsmaterial. Ein kleiner Maximilian vielleicht nicht so, der patriarchalisch sein Glied auspackt und seinen heteronormativen Fantasien hinterher masturbiert.

      Lustig finde ich immer, wenn die Genderqueeren Netzfeministinnen auf Twitter die geforderte Sexualerziehung im Namen der Toleranz verteidigen, sich dann aber aufregen weil wieder ein Manspreader in der Bahn sitzt und sie sich in seinen Schritt sehen wollen (aber Beweisfotos für den Pranger machen), oder sich aufregen über enge Hosen bei Hipstern, weil sie es als Zurschaustellung der patriarchalischen Macht sehen, wenn sich da was abzeichnet.

    • Liebe Samsara, eine Uschi pro Klasse wäre Missbrauch
      Sexualität und was das bedeutet war uns doch überhaupt kein Begriff und man hätte es uns in dem Alter (8-9 Jahre) auch nicht begreiflich machen können.

      Uschi tat mir nur unendlich leid, sie war nach ihrer Rückkehr wie paralysiert. Der Tod eines Lehrers bedingte dann für etliche von uns einen Schulwechsel. Ích habe sie aus den Augen verloren und weiß nicht, was aus ihr geworden ist.

      Was heute die sogen. Feministinnen von sich geben, bekomme ich nur hier mit. Ich weiß nicht, was den Damen fehlt, es interessiert mich aber auch nicht.
      Den Damen geht es doch wohl nur darum, Männer grundsätzlich in Grund und Boden zu verdammen. Die Logik dahinter erschließt sich mir nicht.

      Da die meisten dieser Damen altersmäßig doch wohl jenseits der 25 anzusiedeln sind, deute ich das als Neidreaktion. Wäre es anders, müssten sie sich über jeden Vorfall Mädchen und Frauen betreffend, echauffieren und das tun sie nicht.

    • man hatte sie (ich vermute in der Psychiatrie) völlig gebrochen.
      Es m.E. ist nicht die Aufgabe der Psychiatrie Menschen zu brechen, jeden Falls in keiner in der ich gearbeitet hatte. Ich gebe zu das ich in der Kinder und Jugendpsychiatrie (unter 18) nicht tätig war. Ich kann mir aber nicht vorstellen das Mitarbeiter/innen solche Absichten hätten.

      Man kann überlegen ob Kinder Symptomträger sind. Manchmal ist das so. ggf war die unbewusste Absicht von Uschi wieder die Kontrolle über ihren Körper und ihre damit verbundenen Empfindungen zu bekommen und den Körper nicht nur als Ursache für (zugefügtes leid) leid wahrzunehmen.

      Wenn sie Zeit und Gelegenheit haben können sie ja versuchen mit ihr in Kontakt zu treten. ggf freut sich Uschi darüber und erzählt Ihnen ihre Variante der Geschichte, wenn sie beide mögen.

  17. Der Watschenbaum ist umgefallen
    Sie haben sich uebertroffen, Don. Alles wahr, wichtig und gut eingeschenkt.

    • Es wurde auch lang genug daran gerüttelt und Beck sitzt immer noch im Bundestag.

    • @und Beck sitzt immer noch im Bundestag.
      Das macht doch auch einen Aussage über unsere Republik!
      Friedrich ist zurückgetreten, weil Edathy-Oppermann-Gabriel gekungelt und gelogen haben. So läuft das.

      Ich finde den Begriff postfaktisch zwar nicht günstig (semantisch, begrifflich: dysfaktisch wäre besser gewesen), aber sein Hauptproblem besteht darin, daß er schlicht falsch appliziert wird.
      Die, die es eigentlich mit dem Thermometer trifft, hängen ihn jenen an, die genau das an den Thermometerträgern beklagen.

  18. Titel eingeben
    „Und wenn ich Kinder hätte, wäre ich froh, wenn sie sich dem Thema auch so diskret wie meine Grossmutter und dezent und feinsinnig wie Andre Gide nähern könnten. Oder Oscar Wilde oder E.M. Foster.”

    Naja, ob der gegen Ende seines Lebens bei diesem Thema zu starrsinnige Oscar Wilde hierfür ein gutes Beispiel ist, darf man bezweifeln. Sein modernes Alter Ego, Stephen Fry, beendete gerade die 13jährige Leitung von Qi, der intelligentesten und witzigsten Serie der BBC. Oscar Wilde hätte es nicht besser gekonnt!
    Zu dem Autor von Howards End, er heisst FoRster, kann ich ihnen eine Anekdote von anderen Ende der Welt erzählen, einem Feudalstaat der gesellschaftlich noch weitgehend im Mittelalter steckt und in dem man sehen kann, dass die dort auch heute noch völlig „normale“ Leibeigenschaft, nicht ganz so wünschenswert ist, wie sie sich das vorstellen.

    Meine Frau besuchte an einer Tokyoter Uni einen über vier Semester laufenden Kurs zu Howards End, der vor drei Wochen nach über drei Terms, abrupt eingestellt wurde, weil der ältere japanische Professor herausgefunden hatte, dass Forster homosexuell war. Er sah sich seitdem, wg Blutdruck, als gesundheitlich nicht länger in der Lage über sein ehemaliges Lieblingsbuch zu lehren, weil er Literatur von Homosexuellen für nicht vertretbar hält….

    Nach all dem politisch korekten Schwachsinn, Kleiner TV-Tip,
    Live und für 7 Tage auf der WDR TV Mediathek: 23.11. um 23.25
    Vom Töten leben, Ein Dokumentarfilm von Wolfgang Landgraeber

    Oberndorf am Neckar, das zu Hause von Heckler und Koch (und früher auch Mauser) Wie leben Menschen in einer Stadt, in der viele ihrer Bewohner seit Generationen Kriegswaffen herstellen?

    http://www.wdr.de/programmvorschau/wdrfernsehen/uebersicht/2016-11-23/

    • Ja, es ist ein weiter Weg zur Toleranz, auch bei Büchern. Was würde der Professor tun, müsste der die Bekehrung von diderot lesen?

    • Titel eingeben
      Ich glaube nicht, dass es in der japanischen Sprache/Kultur überhaupt eine Bezeichnung für Menschen wie Diderot gibt. Die japanische Leitkultur ist eine anständige Leitkultur.
      Wie die Kultur aller anderen Völker selbstverständlich auch die einzige echte, wahre, und wertvolle Kultur.

      Aber Japan zeigt halt leider überdeutlich gegen was für eine Form von „Leitkultur“ sich die derzeit so unter Beschuss stehenden Minderheiten-Rechte-Einforderer wenden. Dabei ist es so banal….
      So wenig wie man Menschen, denen sowas nicht gefällt, eine syrische Familie als Untermieter aufzwingen sollte, so wenig sollte man behaupten, dass Rassismus nicht existiere. Und so wenig man die Dunhams, Valentis, Stokovskis beachten sollte, so wenig sollte man bestreiten, dass es noch ein weiter Weg zur Gleichberechtigung der Frauen ist.
      Und die wenigen Normalen, die sitzen wie üblich zwischen allen Stühlen.

      Ich befürchte was ich hier in mehr und mehr Kommentaren lesen muss, das zeugt nicht davon, dass deren Seite nicht noch Schlimmeres zurückbringen wird.
      Für die Doofen: Nein, ich meine nicht Nazis! Ich meine das lächerliche verklemmte, rektionäre Spiessertum der 50er oder von Helmut Kohl, das ja im Grunde genommen auch nichts anderes als die „Progressiven“ behauptet, ES sei jetzt die Mehrheit und habe deswegen ab sofort Recht!

    • Volltreffer: dysfaktisch
      dys …[griechisch]
      Vorsilbe mit der Bedeutung „nicht der Norm entsprechend“, „krankhaft“, „schlecht“, „miss …“

  19. Gezeitenwende?
    Viele von uns kennen das Meer, haben Ebbe und Flut erlebt.

    Die Ebbe bringt Freiraum, die Flut bringt unter besonderen Konsteallationen als Sturmflut Bedrängnis, wenn nicht Ärgeres.

    Aber Ebbe lockt auch in die Weiten des Watts und Unkundige können leicht von der unscheinbaren sich nähernden Flut überrascht werden, der auf einmal nicht mehr Herr zu werden ist.

    Ich wollte schreiben, hinreichend viele politische Beglücker meinen immer noch, die Bevölkerung auf Zuhälterart beglücken zu müssen, aber nein, alles sollte ja nicht geschrieben werden.

    Aber irgendwie soll ja doch die Erkenntnis in die Bürger geprügelt werden, sie sollten alles, was sie als richtig empfinden, über Bord werfen und eben allem Kommendem bereitwillig die Beine breit machen.

    Ich verstehe das.

    Die SPD verkauft sich doch auch auf Straßenstrichniveau, wie man heute erfahren musste.

    (Auch wenn das den Tagesthemen der ARD nicht eine Silbe wert war – ja nun, manche Strassenstricherinnen sind halt dominant oder?)

    Die Schamlosigkeit und Enthemmtheit der SPD und der Grünen ist schier unerträglich.

    Es stellt sich die Frage, weshalb so offenkundig?

    Wollen die noch rasch eintüten, bevor alles den Bach runter geht?

    Oder wollen die an sich der AfD Wähler bewußt in die Arme treiben, um entweder ihr heimliches Lebensideal umgesetzt zu sehen (was in ihren Parteien nicht mehr umsetzbar ist) oder aber um endlich mal wieder klare Feindbilder zu haben?

    Wird da einer neuen RAF der Weg bereitet?

    Manches ist einfach unsäglich geworden und es stellt sich die Frage, lässt sich das einfangen. Werden vielleicht doch mal wieder sogenannte Normalos als Maßstab des Handelns genommen oder soll alles noch weiter auf die Spitze getrieben werden?

    —–

    Gestern schrieb ich, Merkel erwarte einen harten Wahlkampf, also möge sie bitte die SPD-Minister entlassen, damit es klare Fronten und Aussagen gäbe.

    Da habe ich noch nicht geahnt, wie billig sich SPD-Minister und -Ministerinnen verkaufen – an sich verhökern – lassen.

    Jetzt meine ich, es gibt dazu keine Alternative mehr, will die CDU/CSU sich nicht in den Escortsumpf ziehen lassen.

    Ein heftiges Jahr voller harter Auseinandersetzungen um den Kurs dieses Landes ist allemal besser, als weiter verarscht zu werden.

    —–

    Ein Wort noch zu Krankenkassen:

    Versuchen Sie mal als Deutscher im Alter über 55 Jahren in eine gesetzliche Krankenversicherung zu kommen.

    Kein Weg, es sei, Sie haben einige Voraussetzungen einer vergleichbaren Versicherung eines anderen EU-Mitgliedes. Und selbst dann haben Sie noch heftig für Ihr Recht zu kämpfen. Ich habs erlebt. Normalerweise bleiben Sie als Deutscher ohne Krankenversicherung.

    Ganz einfach.

    Kommen Sie aus Afrika, Asien oder sonstwoher – willkommen in der deutschen Krankenversicherung und Vollversorgung.

    Tja, so siehts halt aus.

    —–

    Mir scheint es einen Weg zu geben, wirklich unerquickliche Zustände in unserem Land zu vermeiden.

    Und die Parteigranden der CDU haben das wohl geahnt, als diese während der Seance von Merkel bei Will den Leitantrag bezüglich einiger Themen der Migration verschärft haben.

    Rechtsstaat – wird der nicht mit aller Konsequenz im Sinne der Allgemeinheit durchgesetzt, gehts hier übel zu.

    Ok, das Escortpersonal mag dann woanders seiner Tätigkeit nachgehen.

    • Ich glaube nicht, dass das alles der SPD und der CDU noch sonderlich viel hilft. Und ich glaube auch nicht, dass es nach der Wahl noch eine 2-Parteien-Koalition gibt. Es wird da nur Verlierer geben und einen Gewinner. wie hoch der ist, entscheiden nicht die Medien, sondern die Gefühle derer, die nicht gefragt werden.

    • Sie müssen bedenken...
      Da die SPD so billig und willig ist – ne Null mehr wär doch bei nem Minister das mindeste, oder? – ist jetzt doch doch quasi die neue FDP, sprich der verlängerte Arm von Mutti, der gehorscht wenn die Spendengelder rollen.

    • wir
      leben in Deutschland, und dort wählt man die Abgeordneten für den Deutschen Bundestag, damit sie eine stabile Regierung bilden. Mit italienischen oder belgischen Verhältnissen – ganz einfach mal unregiert – weiss der Michel nicht anzufangen, das ist ihm völlig fremd, wesensfremd, hätte ich beinahe gesagt.
      .
      Die AfD wird an Stimmen gewinnen – also, Speckjäger, nichts wie hin, rasches Eintreten sichert gute Listenplätze – aber keine Regierung bilden können*). Deshalb wird es nur Verlierer geben.
      .
      Oder aber, das ganze Verlierer-Gewinner Gedöns ist der Schnee von gestern. Es wird gewählt, die Abgeordneten stehen fest, die Fraktionsstärken stehen fest und dann wird verhandelt. Mit dem Zeil, eine Koalition für die Regierung zu bilden. Das ist zäh, mühsam, wenig erfreulich, vor allem für die, deren Vorstellung von Politik das Durchregieren und deren Ideal, uneingestanden, der starke, gerechte Führer ist.
      .
      Politik ist die Kunst des Machbaren.

      ———-
      *) übrigens sind auch dei KPDSbZ-Nachfolger für die CDU und die CSU nicht satisfaktionsfähig. Vielleicht sollte der vom Hausherrn überschätzte Kleiderständer sich nicht im Rechthaben sondern in Politik versuchen. Aber so geht es Frauen, die sich mit den falschen Männern abgeben.

    • Ih fühle mich hier im Hochsitz gut aufgehoben.

  20. Toleranzunterricht
    Toleranzunterricht wäre eine gute Sache, da aber bereits kompetente Lehrer für “normale” Fächer und den Umgang mit normalen Schülern des 21. Jahrhunderts nicht allzu zahlreich sind, wäre dieser Mangel bei diesem Thema schon fast gemeingefährlich.
    Trotzdem wäre zB das Angebot eine Art von Vertrauenslehrer für das Thema zur Verfügung zu haben sinnvoll. Gut, kompetente Auswahl mag im hier ja so oft hochgelobten Bayern in keinem Verhältnis zur Realität stehen….

    Wenn man über das Gleichstellungsbedürfnis von Migranten und Muslimen klagt, sollte man nicht (mit wirklich desaströsem Timing) im nächsten Satz so was bringen: „Die Atomlobby will ihre Risiken an die Allgemeinheit abtreten.“
    Sie will nicht nur, sie hat, und zwar schon immer! Lobby ist nun mal nicht nur dann legal oder wünschenswert, wenn sie der Verhinderung der Erbschafts- oder Vermögenden Steuer dient. Leider lässt sich an diesem traurigen Thema aber nichts ändern, solange der grosse blöde Haufen zu dämlich bleibt sich eine Regierung zu wählen, die ausnahmsweise mal SEINE Interessen vertitt.
    Hindern Sie halt einfach die sich christlich oder sozial nennenden Parteien im Bundestag daran Lobbyisten-Ausweise zu TAUSENDEN an die üblichen Vertreter der Abzocker Konzerne gegen finanzielle Unterstützung bei Wahlen zu verteilen, und ich bin sicher die radikaleren Abgeordnete werde sich zu einem geordneteren Paralaments-Betrieb bereit erklären. Einfach die Ursache zu einer unbeabsichtigten Folge zu erklären hilft wenig.

    Wenn solche Themen „auf den innersten Kern des Selbstverständnisses vieler Menschen zielt“ so besagt das wohl eher was über deren dumpfe Mittelmässigkeit, die mit der real existierenden Welt in unserer Zeit nichts mehr anfangen kann, und auch nichts damit zu tun haben will, und keineswegs irgendetwas über diese Themen.
    Man sollte als Privilegierter nicht allzu offensichtlich gegen jegliche Änderungen anschreiben, weil bei der eigenen Situation welche Änderung auch immer, stets ein Nachteil sein muss.
    Man sollte es zumindest etwas verklausulierter tun, denn die meisten von uns wissen mittlerweile, dass kein Selbstmord auch nur eines 15jährigen, der in seiner homosexuellen Not nicht weiss wohin in Niederbayern, das 149ste Bild einer Reanaissance „Schönheit“ an den Wänden Wert ist, oder?

    PS. das Zeug heisst Crystal, und nicht Chrystal ;-)

    • Ich wollte mit der Aufzählung verdeutlichen, wer gerade alles sehr laut sehr viel l fordert, und warum das beginnt, die Leute drastisch zu überfordern.

    • Titel eingeben
      Aber das weiss ich doch ist ja auch richtig… Manchmal klingts halt nicht so, als wollten sie einfach nur die Falschen zu ehrlichen Komentaren verleiten, manchmal mertkt man es allerdings :-)

      Sehr empfehlensert in der arte Mediathek im Internet

      http://www.arte.tv/guide/de/051069-000-A/miete-essen-seele-auf

      Wer mal sehen will was am Kottbusser Tor so alles los ist….

    • Atomlobby...
      Nur kurz als kleiner Exkurs: Der Einstieg in die Kernkraft wurde damals durch den Staat, also die Gesellschaft – da blind zukunftsgläubig – verordnet. Kein Unternehmen hätte von sich aus diese Riesensummen und Bauzeiten für ein KKW auf sich genommen (Return on Invest >20+ Jahre) – so was konnte nur der Staat. Der Staat, also die Gesellschaft, hat dann irgendwann die Energieversorger privatisiert, um a) Haushaltslöcher im Sozialetat zu stopfen und b) in der Hoffnung, dass das Ganze die Energieversorgung „verbilligt“ und man nochmals lange an den Dividenden verdienen kann – das Geld hat die Gesellschaft gerne genommen; gerade auch die Dividenden, die ja auch Rückstellungen für Rückbau hätten werden können. Dann hat der Staat – also die Gesellschaft – beschlossen, aus der bösen Atomenergie auszusteigen und auf Alternativen zu setzen – und damit das Geschäftsmodell der privsatisierten Stromriesen untergraben, u.a. da die Alternativen parasitär auf die Infrastrukltur aufsetzen, die die Stromriesen zu tragen haben/hatten. Und jetzt sind die Stromriesen die Bösen – nur weil sie der Gesellschaft die Früchte ihrer eigenen Entscheidungen zurückgeben will? Der Gesellschaft, die Jahrzehnte von der Atmokraft profitiert hat (Wirtschaftswachstum z.B. durch günstigen Strom etc.)? Sorry, aber das ist mir zu einfach gedacht. So wie Twittern als Diskussionsersatz bei Themen wie Bildungsplänen und Toleranz…

    • Das ist aber etwas, was die Politik heute nicht mehr wahrhaben will
      @Hans_Nase

      Adenauer wollte Atomkraft und hat alles dafür getan, dass wir sie bekamen.
      Heute wird über die Energieversorger geschimpft, die Ursache/Anfänge aber liebend gern vergessen.

    • Parallel-Legislative
      „Paralaments-Betrieb“

      Sichern Sie sich für den kleinen Verschreiber unbedingt das Copyright, evtl. auch in den Schreibweisen Parallements- oder Parallelments-Betrieb. Oder dachten Sie vielleicht an Paraplegie-Betrieb?

      Wie auch immer, der verdiente Hinweis auf das Lobbyisten-Wirken kann nicht oft genug erfolgen.

    • Titel eingeben
      Ja, da ist wohl was dran… Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie man die Bosse der Energie Konzerne damals zum Bau dieser Ungetüme prügeln musste, so ähnlich wie man sie vorkurzem dazu prügelte 23 Milliarden zu den Abbau Unkosten des Zehnfachen beizusteuern. Ich kann mich an die Demonstration bei Ohu, Isar1 erinnern, halb Deutschland war da um die Konzernherren zu bitten sie mögen doch AKWs bauen. Die ganze Anti-Atom Bewegung begann ja erst nach Fukushima…

      Die Herren Schlaumeier haben nicht zufällig die Zahlen der Gesamtprofite der Energiekonzerne während der Gesamten Laufzeit zur Hand?
      Sie kommen mit Phrasen daher, wo es lediglich um ein Beispiel für die Privatisierung der Profite und die Sozialisierung der jetzt anstehenden Kosten geht. Wenn es um die Einkünfte der leistungstragenden Coupon Schneider geht ist es mit der freien Marktwirtschaft schnell vorbei. Was natürlich auch für die ehrenwerten Banken geht, oder die ehrlichen Hersteller der Dieselfahrzeuge.
      Während uns das veraltete Geschäftsmodel eines umweltbewussten Kleinbauern mit seinen Kühen und auf der Weide und den freilaufenden Hühnern leider, leider zu Schliessung seines Hofes führt, während die Gülle von 15.000 Schweinen auf je 1,5qm in die Umwelt abfliessen darf und die dabei entstehenden Kosten auch wieder beim Steuerzahler landen.
      Auch bei der Umwelt und der sogenannten „freien“ Marktwirtschaft ist halt so wie beim Rassismus oder Gleichberechtigung der Frau…
      Die Überreaktionen der immer radikaler werdenden sogenannten linken, politisch Korrekten hat ganz reale Ursachen, die letztlich zu den Auswüchsen, die ja Don zu Recht auf manchen Gebieten kritisiert, geführt haben. Aber das heisst nicht, dass eben jene Ursachen das Problem sind, und nicht irgendwelche zu radikal keifenden Tussen!

      Die Konflikte in der Gesellschaft und deren Spaltung stehen erst am Anfang, das wird sich nicht kurzfristig heilen lassen.

      Wer irgend welche Fragen zum tatsächlichen Stand der Dinge betreffs Lobbyismus hat, der braucht nur auf
      https://www.zdf.de/politik/frontal-21
      gehen, dort bekommt er 33 Minuten der letzten Informationen vom Dienstag, zu einem gewissen Herrn Mass und der SPD generell.

  21. ".....da werden Weiber zu Hyänen .."
    Ich habe ja gewusst, dass Emanzen bösartig sein können. Was aber Laura und Lena da liefern hat bereits IS-Qualität. … „noch zuckend mit des Panthers Zähnen, zerreißen sie des Feindes ..“ Mist, reimt sich nicht…..
    „Ungleichberechtigung“.

    • Ja, es ist wirklich entzückend. Bin mal gespannt, wann die deportationsfreudigen Büttel des Herrn Beck wieder zu schreien anfangen.

    • Gruselkabinett - @ Don
      Bisher konnte man ja nur ansatzweise durch Anspielungen vom Gruselkabinett der unveröffentlichten Zuschriften und anders verorteten „Hate-Speech“ gegen den Autor erahnen. Nun mal (vielleicht wieder) ein Beispiel.

      Bitte, Autor und nun auch offiziell Opfer, dank Stokowskis Würdigung, eröffnen Sie uns Lesern doch demnächst Mal das Gruselkabinett der Einschriften und Auslassungen Ihrer „Hate-Friends“, wie Laura und die anderen Lullus, deren so regelmäßig eingehen. Wenn es so dicke ist, wie man nun erahnen kann, wird vielleicht Frau Künast medienwirksam einen Hausbesuch bei einer Tasse Tee verbringen und wir bekommen häusliche Eindrücke von deren Lektüre vor Ort.

  22. Während ich das hier erklärend schreibe, suchen andere schon die Fackeln und Mistgabeln.
    Nur, wohin wollen sie mit ihren Mistgabeln ziehen?
    Was sollen die Fackeln erleuchten?
    Sie werden mit ihren Mistgabeln nie die richtigen erreichen.
    Die sind gut versteckt und gut beschützt.
    Es sei denn man nimmt einige Beschützer als Kollateralschaden in Kauf.
    KW

  23. Schönen Dank
    Intellektueller Balsam für den Beginn eines langen Arbeitstages…

  24. Minority rules
    Lieber Don!

    Dankeschön! Heute greifen Sie ein Thema auf, das auch mir schon sehr am Herzen gelegen hat, und womit ich mich aber in der Minderheit wähnte.

    Ich habe vor Jahren eine Petition des Vereins „Kinder in Gefahr“ unterschrieben, die verhindern sollte, dass ein besonderer „Medienkoffer“an den Berliner Grundschulen verteilt werden sollte, dessen Materialien alle Facetten der Sexualität und alle Formen der sexuellen Partnerschaft näherbringen sollte, einschließlich Darkrooms (mußte ich selber erst googeln, was das ist). Ich weiß nicht, wie viele Unterschriften sie bekommen haben. Im Gegenteil, die Kommentare in dem Newsletter des Vereins prangern stets dessen Rückständigkeit an in teilweise erschreckend unverschämter Art.

    Naja, und seitdem hat es in mehreren Städten Elternproteste gegeben, aber ohne Erfolg. Minortity rules, eben.

    Ich habe das Jahr der Erscheinung dieses Medienkoffers gesucht und bin dabei auf einen Artikel bei Cicero.de gestoßen (das ich vorher auch nicht kannte), der sehr informativ ist und ebenfalls den Umstand anprangert, dass eine Minderheit schon den ganz Kleinen ihre Lebensvorstellung aufdrücken will.

    Ich finde es erschreckend, dass die Kleinen, noch vor beginnender eigener Identitätssuche, damit belästigt werden. Ich glaube, es ist eine Art sexueller Belästigung. Sie möchten sich diese Dinge nicht vorstellen. Es gibt noch einen pädagogischen Aspekt: das Vertrauensverhältnis zwischen Lehrer und so jungen Kindern. Im Freundeskreis kam eine Grundschülerin nach Hause und erzählte, die Lehrerin habe geheiratet. Ihre Freundin. Ab da war die Lehrerin für sie „gruselig“. Eine weitere Bekannte erzählte mir von einer Grundschule, in der im Sachkundeunterricht geübt wurde, ein Kondom über eine Banane zu streifen.

    Manchmal frage ich mich, ob ich ein Anachronismus bin, Verzeihung, Anachronismus*in muss das ja heute heißen, oder ob die Gesellschaft verschroben ist.

    • Nein, die Gesellschaft zerbricht halt in Progressiv-Laute und Nichtsoprogressiv-Stille. Als diese Beck-Sache war, gab es kurz mal ein paar Beiträge über das Thema ungeschützter Sex unter Drogen, das war es dann aber auch schon wieder.

      Prinzipiell finde ich, dass es den Staat nichts angeht, was Menschen sexuell machen. Gar nichts. Aber wenn man diese Freiheit will, bedeutet das dann eben auch, dass der Staat auch niemanden zwingen sollte, etwas tun oder anschauen zu müssen.

  25. Good Morning, Vietnam
    Habe gerade ein Vietnam-Erklärungsflashback:

    Team Niggemeier verliert, wenn es nicht gewinnt – also, wenn überhaupt Leute jenseits des rechten Randes die AfD unterstützen.

    Team AfD gewinnt, wenn es nicht verliert – also in gerade dieser eben beschriebenen Situation.

    Mag daran liegen, dass Team Niggemeier nur dann nicht – wie im Blog hier dargestellt – als Privatlobby daherkommt, wenn es vorgeben kann, die Gesellschaft zu vertreten. Daran legt die AfD die Axt. Der werte Don natürlich auch.

    Und mehr als Gift von oben abschmeißen kann das Juste Milieu nicht. This is how you loose, right?

    • Ich flaube, wir werden einen Wahlkampf aus der Hölle sehen und ein Ergebnis, das reflektiert, wie wenig Politik und Medien begreifen wollen. Lesen Sie mal die SZ und schauen Sie, wie viele überpositive Beiträge da zu Queer online zu finden sind. Das geht heftig an der Realität vorbei.

    • Der Humanist hatte ja letztens...
      … diesen tollen Artikel verlinkt:

      http://www.nytimes.com/2016/11/20/opinion/sunday/the-end-of-identity-liberalism.html?_r=0

      Das spricht mir so aus der Seele, diese Kritik am „The first X to do y“. Der liest bestimmt SZ.

      „Identity politics can never win an election, but it can loose them.“

    • Der Beitrag war wirklich, wirklich gut. Aber er wird wirklich nichts ändern.

    • Titel eingeben
      Mal die großäugige Frage einer jungen Person mit der Bitte um eine Einschätzung:

      Wie groß ist/kann denn der Einfluss der bewegten Influencer sein, ob nun im Hintreiben zu Grünen etc. oder eben ungewollt zur AfD? Und käme ein Umschwenken nicht eh zu spät?

    • Das lässt sich momentan beim besten Willen nicht abschätzen, siehe Brexit und Trump. Abner die AfD in Sachsen bei 25%, das ist so viel, dagegen kann man schwer regieren.

    • @ panna_Kraweel, influencer und AfD in Sachsen bei 25%
      In der Zeit, als die Dimensionen der Flüchtlingskrise noch unvorstellbar waren, brachte die FAS mal einen längeren Artikel zu Sachsen und Herrn Tillich – Tenor: „Die Zeit der Experimente ist vorbei, es zählt die nüchterne Verwaltungskompetenz.“ Soviel dazu…

      Ich glaube nicht, dass wir aktuell abschätzen können, welches Potential hinter der AfD steckt. Aktuell geht ca. 1 von 3 Wählern nicht zur (Bundestags-)Wahl. Anfang der Siebziger war es 1 von 10. Heute sind es also drei mal mehr.

      Sollte es – wie in den Siebzigern – wieder zu echten Kulturkämpfen und Richtungswahlen kommen, wer vermag schon zu sagen, welchen Einfluss die Influencer haben und welchen die AfD? Wir wissen eben anscheinend wenig über die Leute, die da auf einmal an der Urne auftauchen. Außer, dass es oft Nichtwähler sind.

      Aber ich für meinen Teil finde es unglaublich spannend, dass wir wieder raus kommen aus der Sonntagsredenecke. Je mehr Leute sich wieder einbringen, ob für oder gegen AfD, umso besser.

    • Ah, oh doch, ich gehe auf Bürgerversammlungen, ich könnte da viel erzählen.

    • @panna_Kraweel
      Was wir zur Zeit in den Umfragen für die AfD sehen, also ein Korridor von 10-15%, dürfte durchaus realistisch sein. Größeren Zulauf wird sie nicht bekommen, dafür ist die Marke politisch einfach zu toxisch – und dies auch für Leute mit ansonsten „rechter“ Einstellung.

      Im politischen Raum werden die zur Zeit nicht mal mit der Kneifzange angefasst. Das macht es ihnen zwar leicht, sich als Opfer zu stilisieren, kommt aber auch nicht von ungefähr. Denn derzeit tummeln sich bei der AfD eben nicht nur Gauland & Co., sondern auch jede Menge verhinderter Napola-Dozenten, Radikalliberale, Volksesoteriker, christliche Taliban, Reichsbürger und dergleichen Spinner. Wenn der Partei es nicht gelingt, diese Typen zu isolieren, dann geht sie Weg aller anderer Politsekten vor ihr. Auf diese Entwicklung – in Verbindung mit deutlichen Kurskorrekturen – setzen die Parteizentralen gerade, und das ist nicht einmal unrealistisch.

      Aber es kann auch nach hinten losgehen: Wenn bis zum kommenden Herbst eine neue Zuwanderungswelle der Größenordnung aus dem Spätsommer/Herbst 2015 auftritt oder gar ein großer Anschlag Erfolg hat (z. B. waren Weihnachtsmärkte ja schon vor 9/11 ein Zielobjekt solcher Vorhaben), sieht das anders aus.

      Extrem(!)szenario: Ca. ein Drittel AfD im Bundestag.

      Dann wird eine Regierung, egal welcher Couleur, eine in vielen Bereichen grundsätzlich andere Politik ins Werk setzen müssen, deren Ergebnisse aber noch weniger gefällig sein werden als Crystal Beck und seine Freunde. Über die Einführung der Todesstrafe – eine offene Forderung Marine Le Pens – möchte ich z. B. nicht diskutieren müssen.

      Ich hoffe wirklich sehr, dass der Advent und dann auch der Jahreswechsel ruhig bleiben.

    • @Cornichon
      „Was wir zur Zeit in den Umfragen für die AfD sehen, also ein Korridor von 10-15%, dürfte durchaus realistisch sein. Größeren Zulauf wird sie nicht bekommen, dafür ist die Marke politisch einfach zu toxisch – und dies auch für Leute mit ansonsten „rechter“ Einstellung.

      Im politischen Raum werden die zur Zeit nicht mal mit der Kneifzange angefasst. Das macht es ihnen zwar leicht, sich als Opfer zu stilisieren, kommt aber auch nicht von ungefähr. Denn derzeit tummeln sich bei der AfD eben nicht nur Gauland & Co., sondern auch jede Menge verhinderter Napola-Dozenten, Radikalliberale, Volksesoteriker, christliche Taliban, Reichsbürger und dergleichen Spinner.“

      Können Sie das belegen?

      Sowas und Ähnliches lese und höre ich nämlich öfter, aber einen Beleg dafür habe ich noch nicht gesehen. Mir scheint das wird einfach nur immer wiederholt. Dagegen, dass sich außergewöhnlich viele Personen mit esoterischen Ansichten in der AfD tummeln, spricht das Programm (und die Programme auf Landesebene), als repräsentatives Mittel dafür, welche mehrheitlichen Ansichten innerhalb der Mitglieder und der Funktionäre existieren.

      Dass einzelne Mitglieder mit untragbaren Positionen existieren, bestreitet niemand, denn das ist simple Konsequenz der Unmöglichkeit von eindeutigen Gesinnungstests bei der Aufnahme. Aber „tummeln“? Sind diese wirklich signifikant?

  26. Titel eingeben
    Lieber Don Allphonso,

    dieser Artikel hat mir ausgezeichnet gefallen. Weil dieser genau so auch die Realität widerspiegelt. Als Mutter von 4 Kindern (27 – 12 Jahre) im Ruhrgebiet lebend kann ich die Veränderungen im Schulsystem sehr gut beobachten. Mittlerweile spüre ich ein hilfloses Ausgeliefertsein gegenüber dieser Institution Schule. Lehrer, die im Rahmen eines Deutschunterrichts zum Thema „Briefe schreiben“ Kinder „Bettelbriefe“ an Drigeriemärkte schreiben lassen, um für Flüchtlinge zu sammeln; Lehrbücher in allen Fächern eben die von Ihnen geschilderte „geplante“ schöne neue Welt abbilden, …. Es bringt meine Erziehung, meine Werte, die ich meinen Kindetn vermitteln möchte, in manchen Dingen auf Konfrontation mit dieser Institution. Da musste ich mir auch schon das Eine oder Andere anhören. Und meine Kinder schämen sich für ihre Mutter und deren Meinung, Prinzipien, bitten mich inständig, mich nicht zu äußern. Auch das ist letztendlich Zensur. Bis in den Kern der Gesellschaft, in mein Familienleben. Genau der Angriff auf die Identität der Gesellschaft.
    Diese vielen Gruppierungen nach Ethnie, Religion, sexueller Orientierung, ….. der Staat wird m.E. dadurch schwer lenkbar. Ein spezieller Egoismus wird gefördert, der die Gesamtheit, Identiät des Staates zerfasert sich. Wer wird nich für irgendetwas Verantwortung übernehmen wollen? Was wird bleiben? Was wird sein?

    • Mei – wenn die einen beschämt werden und die anderen Vortahrt bekommen, dann darf man sich nicht wundern, wenn sich jeder seine eigene Opfergrupe raussucht und versicht, davon zu provizieren. so weit, dass dieser Staat einmal auf das Geleistete verweist und darauf, dass es eine Eigenverantwortung gibt, wird es nicht mehr kommen.

  27. Ergänzende Erfahrungen von Zoë Jenny:
    Meine Lehrer waren pädophile Weltverbesserer
    https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article120887193/Meine-Lehrer-waren-paedophile-Weltverbesserer.html#disqus_thread

  28. Beneath this mask there is more than flesh. Beneath this mask there is an idea.
    Es ist die Macht, sie ist zurück.

    Welche Macht?
    Die Macht, die immer schon Mutter aller Entscheidungen zwischen Mensch und Natur und Mensch und Mensch war ist sein wird für immer.

    Wir, also die mit Bildung und Wissen und Weisheit und Silberkannensammlung, wir nennen die Macht die Politik, weil wir in unseren Kreisen keine Macht reingelassen haben hätten jemals müssen. Bei uns kommt nur die Politik, im Anzug, mit Krawatte und Benehmen.

    Und diese Politik, die war immer nett und höflich und zurückhaltend und nicht so wichtig. So wie der Dorfpfarrer, ein netter Mensch mit Ansehen, aber ohne wirkliche Bedeutung über das Kaffeekränzchen hinaus. Das war so, und wird so, dachten wir, in all den Jahren, in der der wichtigste Gast ein anderer war: Der Parvenü Kapitalismus, jung, dynamisch, ohne Anstand und Erziehung, aber die Taschen voll mit Geld und somit Möglichkeiten und Begehrlichkeiten und Machbarkeiten und alles was wir benötigen für unsere Eitelkeiten.

    Doch das ist jetzt nicht mehr so, der Kapitalismus kommt nicht mehr, er ist nach Hause gegangen, nur noch beim Nachbarn im großen Palast, da wird er immer noch gesichtet. Aber nicht mehr hier und dort und um die Ecke. Jetzt sitzt da nur noch die Politik, draußen auf der Straßenbank und wir wissen nicht ob wir sie wirklich wieder einladen sollen. Denn die Politik, die hat da draußen auf der Straße in all den Jahren neue Freunde gefunden, Menschen ohne Bildung, ohne Anstand, voller Wut.
    Menschen die Macht wollen, die Macht denken, die Macht sind.

    Will man nicht reinlassen.

    Whatever, der Frieden ermöglichte Wohlstand und Vielfalt.

    Der Frieden ist nicht mehr. Die Welt wird jetzt grau, all die bunten Farben des Feminismus, des Liberalismus, des freien und vielfältigen Liebe, …werden verschwinden.

    Im Kampf um die Macht.
    Draußen auf der Straße.

    Bis einer an die Tür klopft.

    • Titel eingeben
      Wenn sie dann noch in jener Strasse wohnen, sind sie aber schon selber Schuld, oder?

    • The point is - can you win or lose like a man?
      @TDV

      Ich war schon immer schlecht im Weglaufen.

    • Titel eingeben
      Nicht wegzulaufen hat in diesem Lande mal für sechs Millionen Menschen ein böses Ende genommen.

      Ich weiss nicht ob sich der entstandene Konflikt auf akzeptable Weise beilegen lässt. Man mag bei diesen Radikalisierten viel Dummheit gegen den Wind riechen, aber man wird es ihnen nun mal nicht ausreden können, denn sie haben Recht.
      Um nur zwei Beispiele zu nehmen, es gibt Rassismus und es gibt die Benachteiligung von Frauen, und da die gemachte Politik eher schadet als nützt, steht man nun vor den Folgen. So typisch saudumm Merkels Flüchtlingspolitik auch sein mag, man kann vielleicht rechte Spiesser, aber keine normalen Menschen davon überzeugen, dass es falsch ist Leuten zu helfen, die aus einem Land fliehen in dem Krieg herrscht, den unsere Profitgeilheit mitverursacht!

      Es ist in diesem Blog Mode geworden auf Hofreiter und Claudia Roth zu schimpfen, und parallel dazu auch noch leere Heucheleien abzusondern, betreffs der Bekämpfung der Ursachen der Flüchtlingswelle.
      Und wenn dann ausgerechnet diese beiden nun in der Zeit unmissverständlich darlegen welchen enormen Anteil die Wirtschafts- und Export Politik Merkel-Deutschlands daran hat… so kommt keinerlei Reaktion, geschweide denn Einsicht! Da zeigt er sich halt, der reaktionäre primitive Spiesser. Weiter genauso Profite machen wie bisher, und die Konsequenzen mit Milliarde für einen Erdogan oder mit Schusswaffen in der Hand spätestens an der eigenen Grenze aufhalten. Widerlich!

      Es gibt Gründe, es gibt Zusammenhänge, aber muss sie schon sehen wollen!

      DIE ZEIT #48, 17. NOVEMBER 2016, Seite 13
      Teure Tomaten, Angela Merkels Politik ändert nichts an Afrikas größtem Problem: Der europäischen Landwirtschaft
      VON ANTON HOFREITER UND CLAUDIA ROTH
      (natürlich nicht im Internet verfügbar)

    • Bei Erwähnung der "ZEIT" fällt mir die Journalistin und Redakteurin Leona Siebeschön ein.
      Leona Siebenschön (Pseudonym für Helga Petermann), seit 1974 Mitglied des PEN, trieb die Auseinandersetzung um das Kinderkriegen auf die Spitze. In ihrem 1979 verfassten „Plädoyer zur Abschaffung der Väter“ zitierte sie genüsslich die englische Erfolgsautorin Maureen Green: „Ein toter Vater ist Rücksicht in höchster Vollendung.“
      Der Mama – Mann. Mutter und Sohn.Eine Beziehung ändert sich.Juni 1989 von Leona Siebenschön
      Taschenbuch EUR 0,01 gebraucht

    • I'll see you in hell, ...Yeah.
      @TDV

      Die Gründe, die Zusammenhänge muss man nicht nur sehen, man muss sie auch aushalten können.

      Sie sind Idealist, Sie glauben an ein Auflösung der Differenz, an die Synthese. An den Himmel auf Erden.

      Ich bin Realist. Ich weiß, dass die Auflösung nicht möglich, da immer einen Preis bedeutet, den entweder ich oder jemand anders zu zahlen hat. Und da bin ich dann Egoist. In der unendlichen Hölle unseres Daseins.

      Ergo: Das Paradies auf Erden für einige Wenige ist immer nur ein Konstrukt, welches durch die Erzeugung einer Hölle auf Erden für andere viele realisiert wurde. Und wird. Und niemals anders möglich.

    • Damit keine MIssverständnisse entsehen....
      Peter…

      Ich bekomme die Zeit jeden Donnerstag umsonst im Internet und finde regelmässig 3 bis 5 lesbare Artikel drin.

      (Man sollte immer wissen was der Feind denkt, Sun Tsu, in der TDV Edition) ;-)

    • @ TDV 24. November 2016 um 04:27 Uhr
      Für jemanden der sich hier regelmäßig abfällig über die intellektuellen Möglichkeiten Anderer äußert, sind manche Ihrer Beiträge überraschend eindimensional. Aber jeder schaut eben durch sein eigenes Wahrnehmungsfilter, nicht wahr?

      Die europäische Subventionspolitik und ihre Auswirkungen, zB auf die afrikanische Landwirtschaft, sind natürlich kritikwürdig. Wenn man allerdings dem Schuldkult huldigt, sollte man auch „die Schuld des Westens“ (TM) am Abnehmen der Säuglingssterblichkeit, an der Erschaffung und Verbesserung medizinischer Versorgung und der Ernährung der Bevölkerung aus dem Ausland (zumindest im Notfall) bedenken. Alle Taten haben zu einer Bevölkerungsexplosion geführt, der keinerlei Produktionszuwachs entgegen steht. Hinzu kommt unsere Arroganz, die uns zu der Annahme bringt, das Modell „westliche Demokratie“ sei etwas womit wir den Rest der Welt beglücken müssten.

      So geht das, wenn man meint, man könne Verantwortung für ganze Völker übernehmen.

      (Wg einer Fehlermeldung zweimal geschickt, kann also ruhig einmal gelöscht werden)

    • War als Internatler einer Herrenhuter Heuchelanstalt treuherziger, blauäugiger Zeit-Leser.
      und musste jedes Wochenende einen kompakte Zusammenfassung der politischen Ereignisse coram publico vortragen.
      Der liebe Fritz J. Raddatz: Über Marcel Reich-Ranicki (Kritiker): „Und der nun vollends grauselige Reich-Ranicki, der buchstäblich nicht ein Wort, nicht einen Satz über ein Buch, ein Gedicht, irgendeinen Inhalt reden kann. Es geht wie ein Wasserfall nur über Literaturklatsch.“
      Über Gräfin Dönhoff („Zeit“-Chefredakteurin): „Die ganz verlogene Dönhoff in einem TV-Gespräch … ekelhaft, wie die Leute ihre eigenen Lügen im Bleyle-Kleid mit Perlenkette glauben und man sie ihnen, sind sie Gräfin, glaubt.“
      TDV, noch ein Ausspruch von Sunzi:
      Wenn Du Deinen Feind kennst und dich selbst kennst, brauchst du das Ergebnis von 100 Schlachten nicht zu fürchten.

    • Titel eingeben
      Tja, Hausschwein, was soll ich sagen….
      Massnahmen zur Abnahme der Säuglingssterblichkeit in Afrika scheinen in ihrer Welt das zu sein, was in Afrika am dringendsten ist, während die für den Kontinent ruinöse Subventionspolitik um unseres Wohlstands Willen nun mal sein muss? Und da wundern sie sich, dass ich mich „hier regelmäßig abfällig über die intellektuellen Möglichkeiten Anderer äußere“?

      Goodnight
      „Sie sind Idealist, Sie glauben an ein Auflösung der Differenz, an die Synthese. An den Himmel auf Erden.”

      Idealist zu sein bedeutet in meinem Fall lediglich zu wissen, es könnte auch anders sein, nur müsste man halt die Menschheit austauschen.
      Es ist genau umgekehrt: Ich weiss dass es „eine Auflösung der Differenz, an die Synthese, den Himmel auf Erden” niemals geben wird. Meine Beiträge sind manchmal einfach nur ein Widerspruch, wenn ein Kommentar in meinen Augen gar zu dumm ist (nicht in ihrem Falle!), oder mit meiner Vorstellung davon, wie man mit der gegebenen Realität, die sich ja eben NICHT ändern lässt, umgehen könnte!

      Beispiel? Sie haben geschrieben:

      „Im Kampf um die Macht.
      Draußen auf der Straße.
      Bis einer an die Tür klopft.„

      Und ich habe geantwortet, dass man in so einer Lage besser woanders hin zieht, denn die Welt ist gross und wunderschön.
      Lassen sie die Doofen, die den Saustall angerichtet haben, ihn auch selber ausmisten! Merkel ist weder vom Himmel gefallen, noch hat sie sich an die Macht geputscht. Sie wurde MEHRERE MALE vom debilen Urnenpöbel gewählt!
      Sie sehen also, Ich bin kein Idealist, wie er ihnen vorschwebt und ich sehe keine „Auflösung der Differenz, keine Synthese, keinen Himmel auf Erden”.
      Ich sehe nur relative Unterschiede…. Ganz neu, in einer völlig anderen Kultur neu anzufangen, wohl wissend, dass diese nicht besser, sondern nur relaitiv anders und NEU ist und, dass man sich selber immer mitnimmt, wohin man auch geht.

    • @ 25. November 2016 um 23:46 Uhr
      Also wenn man mich so mißverstehen kann, nochmal ganz einfach:
      1. Ich bin gegen JEDE Subvention.
      2. Andere Völker sollten sich in ihren Ländern um ihre Angelegenheiten *ausschließlich* selbst kümmern.

  29. Titel eingeben
    Es ist immer das gleiche.
    Ideologenärsche, ob rot, grün, gelb, braun oder regenbogenfarben kündigen den vernunftbasierten Diskurs auf, treiben einen Keil in die Gesellschaft und wundern sich wenn es – oder jemand – brennt.
    Neu und gefährlich ist die opportunistische Anbiederung an Schreihälse vermeintlich mindergefährlicher Couleur durch Volksparteien. Der Blowback wird gar fürchterbar sein.

    • Ja, das fürchte ich auch. Nach den US-Wahlen gab es einen moment des Innehaltens, aber jetzt geht es schon wieder um die Ergreifung der Deutungshoheit und wer es anders sieht, ist natürlich Nazi.

    • Läuft da nicht auch etwas auf EU-Ebene..?
      Bisher hat sich doch noch jede Institution, die sich fortschrittlich und modern geben will, bestimmter Tendenzen, auch in anderen Sachen, bedient. Sieht so chice aus! Etwas wie das bekannte (leider zu wenig bekannte): https://de.wikipedia.org/wiki/Greenwashing , das in verschärfter Form läuft, wenn die richtigen Leute Institute gründen und Stiftungen schaffen, die dann anregen und schulen!

      Es wollen ja auch die wenigsten zurück in prüde Verhältnisse. Nur, die Spezialsti*nn – man weiß gar nicht mehr, wie man das schreiben soll, auch so eine unnötige Übertreibung, sind dann leider oft die Lautesten ihrer Echokammern (gerade ein Pro für Merkels Internet-Überwachung gelesen – da warnt einer vor Echokammern, und ist nicht in der Lage zu begreifen, dass es solche auch außerhalb des Internets gibt: In Vereinen Gleichgesinnter: „was du am Ende sagen wolltest, wussten wir am Anfang schon“).

      Wie schön, dass es keine anderen Probleme mehr zu geben scheint, als die ausgleichende Gerechtigkeit und die totale Gleichsetzung der Geschlechter (da wird auf Kika unlängst gern mal so getan, man hat ja einen Bildungs-„Auftrag“, dass ein Mädchen mit entsprechendem Training das selbe können kann, wie ein Junge, dabei sind die Daten da eindeutig: die Muskelmasse und die Trainierbarkeit sind auf der einen Seite naturgemäß höher, und auf der anderen Seite Beweglichkeit – und oft Anmut – aber das passt nicht zur Linie). Außen- und Finanzpolitik laufen unter „ferner liefen“.

      Jedenfalls sind offenbar Gelder da und die werden eingesetzt, um uns noch offener zu machen, für die noch offenere Gesellschaft. Offenbar auch dort (oder ist es nur der dortige Ölreichtum?): http://www.thelocal.no/20161122/lina-thomsgard-i-try-to-break-down-barriers-every-day-nordic-council-tlccu „Dieser Artikel wurde von The Local produziert und vom Nordischen Ministerrat gesponsert.“

      Da wird es wenigstens ausgewiesen. Und all die Eriks und anderen weißen Männer, die in dem Artikel erwähnt sind, müssen sich nicht mehr so langweilen auf ihren Veranstaltungen (am Ende würden die sich gegenseitig…): Es gibt nun Mädels frei Haus (in da house)! Dank der hübschen Blonden in dem Link, die rein zufälligerweise auch „gut in Medien“ ist.

      Es gäbe noch manches zu erzählen, unter anderem über die Involviertheit des Mannes des Chefs der Berliner Linken in der hier besprochenen Sache. Nein, hier nichts zu Leders Förderung eines peinlichen Musikers, der aber das korrekte Lied zur rechten Zeit bringt (dass sogar dabei die Mopo…). Aber 98 gegen den Abbau von Standards in Kindergärten protestierende Eltern im zuständigen Jugendhilfeausschuss Prenzlauer Berg vorging, als seien sie der garstige Klassenfeind. Der Grund: Den zuständigen Stadtrat stellte damals die PDS. Der junge Lederer verdiente sich mit dessen Verteidigung seine Meriten. In Zusammenwirken mit dem grünen Ausschussvorsitzenden (der einem Verein vorstand, der zur rechten Zeit am rechten Ort war und nun selbst viele Kita betreibt, wo zufälligerweise unter dem Personal große „Verschwiegenheit“ und Fluktuation herrschen) und unter dem lang anhaltendem Gejohle der SPD- und CDU-Abgeordneten, die damals gemeinsam im Senat saßen und die Sparmaßnahmen beschlossen hatten, nach dem Landes-Bankendesaster von Berlin. Die haben gefeixt und gefeixt, laut und hämisch, wie der PDSler Lederer und der grüne Ausschussvorsitzende (heute stellv. Bürgermeister von Pankow, war bereits kurz für einen Senatoren-Posten im Gespräch und spricht sich – als wohlgemerkt Grüner – für das Bebauen von Berliner Parks aus, was die Baulobby zufälligerweise gut finden. Der Mann ist wie ein 2. Fischer, der auch als Umweltminister die Ausstiegspläne seiner Partei hintertrieb, wo es nur ging, wie Dittfurth klar nachweist) – wie jedenfalls die beiden mit lauter schmutzigen Triks, wie Tagesordnungsumstellungen und Veränderung der Abstimmungsgrundlagen (mach z. B. schnell aus einem Ja ein Nein und schon wird das Gegenteil beschlossen) die Eltern ausbooteten. Da weiß man Bescheid, wen man vor sich hat. Dann las man vor Jahren einen Bericht über das Projekt des (sind die noch zusammen?) Lebenspartners von Lederer, der in die Schulen ging, um aufzuklären, und dafür schöne Materialien (einen umstrittenen Koffer) entwickelte.

      Solche Projekte bekommen jetzt halt viel Geld und politische Unterstützung, wohl auch aus der EU. Es wird ja gemunkelt, dass die Idee der totalen Gleichsetzung der Geschlechter für bestimmte Dinge günstig ist: Totalverwertung aller Arbeitskräfte, die allesamt selbstständige Konsumenten sind, und die nur als Doppelverdiener-Haushalt gut vorran kommen. Rein zufälligerweise am Besten, wenn Doppel-Einkommen-keine-Kinder – das sind die ergiebisten Konsumente, wobei ja nun immer mehr adoptieren können, wodurch ein klassischer Bestandteil dieser Gruppe, ja nun auch Kinder hat, wobei immer mehr Heteros – oder sagt man da jetzt cis? – keine Kinder mehr bekommen).

      Es gibt ja die Redensart: Jetzt wird es mir zu bunt, wenn es zu wild hergeht. Zum Glück heißt das ja nicht, dass alles umgekehrt werden soll oder könnte, wie manche jetzt jammern. Wo die letzten bunten Flecken von einem eintönigen Grau übertüncht werden sollen, wie Clinton-Anhänger behaupten. Quatsch: Farben, auch Rosa, sind beliebt, wie die Freiheit. Und die Freiheit beginnt auch dort, wo ich ungestört entscheiden darf, was zu intim ist, dass andere darin rumbestimmen.

      Ideologen sind Seuche!

      Und Menschen, die anderen wünschen kastriert zu werden, sind unanständige Nazis (das haben die doch gemacht, das massenhafte Kastrieren unwerter Auszumerzender, wie die Ausbürgerungen: „1/3 muss dann wohl ausgebürgert werden, denn die gehören nicht „zu unserem Land“. Das sind diffuse Ängste – unbegründet – und das hat in unserer Gesellschaft keinen Platz. Genau wie diese braunen Bürger. Frau Merkel wird das mit der 4. Amtsperiode alles in Ordnung bringen.“ – aus einem Leserbri

  30. Von der Demokratie
    zur Minderheitenlobbykratie. „Alle fordern, keiner von ihnen zahlt“, damit haben Sie es, geschätzter Don, auf den Punkt gebracht. Genau so wird ist das Wählerreservoir der AfD gespeist.
    Liebe Laura, Don Alphonso ist nicht das einzige Abfallprodukt, ich kenne da ganz viele. Diese weißen Männer gehen arbeiten, wenn du noch schläft, ziehen Kinder groß (die nebenbei aus einer heterosexuellen Verbindung entstanden sind, so ganz biologisch eben) und das gegen sämtliche Widerstände in diesem Land. Dafür werden meine Frau und ich mit jedem Euro, den wir verdienen nach bester sozialistischer Manier steuerlich abgestraft, damit der Staat sich diesen ganzen von DA beschriebenen Schwachsinn finanzieren kann. Ein Ende ist nicht in Sicht, im Gegenteil, es droht die Vermögenssteuer, Zwangskasernierung von Kleinkindern, und die permanente Gutmenschenüberwachung seitens staatlich subventionierter big-brother -Verbände, wie etwa die Wohlfahrtsindustrie, die mir vorrechnet, wie reich ich bin und wie arm der Hartzer ist und dabei immer vergisst, dass mein Netto für Wohnung, Kleidung, Nahrung etc. reichen muss, ohne dass ich eine Lobby hätte, die permanent beklagt, dass das Geld nicht zum Leben reicht.
    Mir ist der Kragen auch schon geplatzt und ich wäre einer der ersten, die auf die Straße gehen, um sich mal Luft zu machen. Aber ich muss ja arbeiten, sowie zu viele in diesem Land. Es wir Zeit für einen Generalstreik der Normalos, denn die sind das Volk!
    Liebe Laura, Mitleid schriebt sich übrigens mit einem „t“. Das Leiden der Mitte habe ich gerade oben beschrieben.

    • Warten Sie ab – bei Pinkstinks, einer staatlich geförderten NGO, rennt nicht nur ein Vater zusammen mit seinem Sohn im rock herum, es wird auch gefragt, ob man Männer überhaupt noch braucht. Von Leuten, die selbst Transferleistungsmittel etwa von der ARD beziehen.

    • Titel eingeben
      Sie verachten die Leute, von denen sie leben. Typische Ausbeutermentalität.

    • Ich habe lange gezögert
      Aber nun überwinde ich mich. Und wage es den historisch belasteten Begriff zu nennen:
      Es sind Parasiten. Schmarotzer.
      Oder nach Miles Davis: Frieda Freeloader.

      Nicht missverstehen: ich bin Menschenfreund. Heißt aber nicht, dass ich den faulen Nutznießern auch noch die zweite Vene hinhalten möchte.

    • gab es schon!
      Ihre Gefühlslage beschreibt meinen Antrieb, der mich schon vor zwei Jahren anfänglich dazu brachte, in Dresden friedlich zu demonstrieren.
      MfG

  31. Wie meistens sehr einleuchtend
    … wir haben imho derzeit das Phänomen eines geschwächten gesellschaftlichen Körpers, in dem sich diverse und verschiedene Krankheitserreger rasend ausbreiten, weil sie die Chance wittern, einen Bissen abzubekommen. Und als Produkt eines zerstörten inneren Stoffwechsels entsteht dann „Laura“…

    Man muss sich klar sein, dass die Leute, die die Frühsexualisierung betreiben (und nichts anderes ist es, wenn 11 jährige im Unterricht über Ihr „erstes Mal anal“ berichten oder einen Puff spielerisch einrichten sollen (aus dem Übungsbuch von Frau Elisabeth Tuider)) Fanatiker sind, primär gesteuert durch Hass und Wut, weil sie sich als zu kurz gekommen empfinden und jetzt Morgenluft wittern. Deshalb werden sie von solchen Texten und den schönen Bildern nicht erreicht werden …

    • Toll, Sirisee!
      Sie sind wahrlich genau das was die Welt jetzt braucht, und was, wenn wir alle nur ganz klein wenig Pech haben, auch bekommen werden.
      Leute wie sie, die Klartext reden und sich anbieten den „gesunden Volkskörper von Krankheitserregern“ zu befreien.

      Herrlich, wunderbar….

    • ...
      … nö, Metaphern sind Metaphern und damit Erklärungsansätze und es Ihr Spin auf biologistisches Gedankengut (übrigens genuin sozialistisch, schon bei Kautzky und Lassalle), der Ihnen zu denken geben sollte: Denn mitunter versteckt sich dahinter eine heimliche Faszination und Bewunderung; wie bei der „Israelkritik“ à la Augstein, die nichts weiter als sublimierter Antisemitismus ist …

    • @TDV
      Sie mögen prinzipiell damit recht haben, aber wenn wir ganz ehrlich sind: wird es nicht genau darauf hinaus laufen?
      Die Vernunft, das Normalmaß, ja auf das warte ich schon lange. Das Problem hierbei: Die Vernunft müsste gerade aus der Links-Progressiven Seite kommen – also den Multi-kulti-Gender-Befürwortern. Und diese müssten auf ihre „Revolution“ und Umerziehung verzichten. Dies wird eben genau nicht geschehen: es wird weiter vorangetrieben, provoziert, intrigiert und diffamiert – bis zum „Endsieg“ – oder bis zum Untergang. Und da muss ich ebenfalls eingestehen ist mir bei aller Toleranz, die irgendwo ein Ende hat, der Untergang der anderen doch lieber als der eigene…
      Wie man diesen Kreislauf stoppen könnte? Ja, eine Regierung – und Medien – die sich einer bürgerlichen, staatsmännischen und zukunftsfähigen Vernunft verschreiben. Beides ist nicht in Sicht…

    • Titel eingeben
      Wolfgang
      Ich würde ihnen gerne zustimmen, aber sie übersehen da so einiges. „Die Vernunft müsste gerade aus der Links-Progressiven Seite kommen…”
      Ich nehme als Beispiel immer gerne Rassismus und Benachteiligung der Frauen, weil beide im Augenblick die unangenehmsten Folgen haben, die ja auch Don zu Recht beklagt.
      Zu beiden Themen kamen „gerade aus der Links-Progressiven Seite“ Jahrzehnte(!) lang vernünftige Forderungen! Und was hat es gebracht?
      Nun haben halt gerade auf feministischer Seite einige die Schnauze voll, ich kann nicht nachvollziehen was daran so schwer zu verstehen ist. Ich sehe doch hier im Blog seitenweise diese verblödeten kleinbürgerlichen Ressentiments… das Grundproblem der Zivilisation mögen weisse, alte Männer ja nicht gerade sein, aber dass wegen diesen schon immer, und auch heute, einiges auf perverseste Weise falsch läuft, das kann nur ein Vollidiot bestreiten.
      Genau wie beim anderen Thema, beim Rassismus…. Zivilisatorische Vorbehalte gegen den radikalen Islam werden herangezogen um Rassismus gegenüber allen Muslimen zu kaschieren!
      Die „Multi-kulti-Gender-Befürworter” sehen ebenfalls seit Jahrzehnten kein Verschwinden der Vorurteile und müssen nun zur Kenntnis nehmen, dass die dumme Politik einer dummen Kanzlerin zu einer derart massiven Zunahme der Ausländerzahl geführt hat, dass sie den lange Zeit verklemmten Rechten mit Grund ermöglicht, ihren qualitativen Rassismus, hinter dem quantitativen Problem der grossen Zahl zu verstecken!
      Wagenknecht, eine der ganz wenigen tatsächlichen Linken hat unmissverständlich gesagt, dass es ohne Obergrenze nicht geht!
      Welche tolle Reaktion der deutschen Gesellschaft auf diese von ihnen geforderte „Vernunft aus der Links-Progressiven Seite– also den Multi-kulti-Gender-Befürwortern“ haben sie denn in den auf dies Statement folgenden Tagen gesehen?
      Wie zu erwarten: NICHTS!

      Die (korrekte) negative Antwort die sie auf ihre eigene Frage geben: „Wie man diesen Kreislauf stoppen könnte?“ hat ihre Ursache eben gerade NICHT in der fehlenden Vernunft der (tatsächlichen) Linken!

  32. war auch ein Grund für Trump
    Insbesondere bei den religiöseren Amerikanern hat er abgeräumt. Natürlich nicht, weil er ein Ausbund an Tugend wäre. Aber schlicht und ergreifend, weil klar war, dass man bei Hillary die ganze Queer-Agenda wieder aufgezwungen bekommt, mit Transgender-Toiletten auch für die letzte Dorfschule im Nirgendwo. Bei Trump kann man davon ausgehen, dass man schlicht in Ruhe gelassen wird mit der Indoktrinierung…

    • Transgender-Toiletten
      Wegen mir können die ihre Toiletten haben, solange es auch noch Damen- und Herrentoiletten gibt. Kneipen etc. ohne extra Damentoilette werden von mir boykottiert. Notfalls gibt es eine Demo für geschlechtergetrennte Toiletten. Das wird ein Spaß!

  33. Kurz zusammengefasst..einen heiligen ZORN kann man
    kriegen, wenn man sieht, wie das ganze Land diesen ,AktivistenInnen‘ nicht genug ist, und sie ihre schmierigen, im Falle der GrünInnen, geübten ,Finger in Richtung der Kinder ausstrecken, die sie großteils selber gar nicht haben….

  34. Schule
    Als Vater mehrer schulpflichtiger Kinder in Bayern, kann ich die „Erziehung“ ja Indoktrination seitens vieler Lehrer bestätigen. Deutlich wurde dies bei der Flüchtlingswelle. Da gab es gleich zahlreiche Projekte, Hilfsaktionen und das Thema FLüchtlinge wurden in vielen Fächern von Kunst-Deutsche-Geschichte thematisiert, einseitig. Es war eine riesige, naive Welcome-Euphorie, die auf die Schüler übertragen wurde. Ich sah mich gezwungen meinen Kindern auch einige Bedenken zu vermitteln. Auch in vielen anderen Themenbereichen ist für mich klar erkennbar, dass versucht wird ideologische Vorstellungen in Schulen zu vermitteln. Bestes Beispiel ist doch BW. Dort hat man auch gesehen, wie das im Bezug auf Schulleistung schief gehen kann. Gute Leistungen in Deutsch oder Mathe egal, hauptsache die Kids haben das korrekte gegenderte Weltbild und kennen möglichst früh wirklich alle Minderheiten und deren Anliegen.

    • Ja, Christian, danke!
      Echt pervers, da versucht dieser [ahem. Don] unsere Kinder zu indoktrinieren, dass Leuten geholfen werden müsse, nur weil sie zu Hause bombardiert werden!
      Damit muss ein Ende sein!

    • Tdv Ironie Ihrerseits sollten Sie schon als solche kennzeichnen
      – auch wenn sie fehlalloziert daherkommt.

      Ich weiß gar nicht, warum und mit welchem Inhalt Sie da Christian BW ans Bein pinkeln. Was er schreibt, ist absolut konsistent.
      Meine Zustimmung, -für Ihn!

    • Naja, Christian....
      Also wenn sie wie Patrick meinen, ich hätte mich über ihre mangelende Konsistenz beschwert, dann entschuldige ich mich natürlich.
      Ich hatte anderes beabsichtigt…..

      Immerhin seid ihre beide der Meinung, wenn schon Indokrination in der Schule, dann gefälligst die, die ihr für richtig haltet!

    • Schule NAchtrag
      Zur Klarstellung, da ich wohl nicht konkret geworden bin. Als 2015 die Welcome-Welle rollte, ging es am Gymnasium meiner Kinder entsprechend „rund“, es war ein einziger Helfer- Hype. Etliche Wochen waren Flüchtlinge „das“ Thema und zwar inhaltlich deckungsgleich mit SZ, Zeit, Spiegel und Co. Meine Tochter „musste“ in Kunst große Plakate malen, die die große Not der Flüchtlinge darstellen sollte, die Projektarbeit wurden an öff Plätzen ausgestellt. Es gab AGs für Sprachunterricht (wurde recht schnell eingestellt, u.a weil die Mädchen recht schnell merkten, wie der Hase läuft). Kleidersammelaktionen und vieles, vieles mehr….. . Die Schüler waren dann auch etwas erstaunt, als in unsere Kleinstadt kaum die angekündigten Kriegsflüchtlinge kamen, sondern zu 80-90% junge Männer aus Afrika, Pakistan und sogar Indien, einige Afghanen waren noch dabei. So gut wie keine Frauen, geschweige Kinder.

  35. Fein beobachtet
    Früher standen ja große Teil des Bürgertums für die von Ihnen beschriebene stille Toleranz. Die alte CSU hat zwar in der Hinsicht manchmal übertrieben, aber im Kern war es ein Leben und Leben lassen.

    Nur wollte man das wegfegen, ein Impetus, der auch Ihnen ja nicht ganz fremd war als junger Spund. Das Ergebnis missfällt aber jetzt auch. Ich erwarte keine Selbstkritik, aber zumindest dass man anerkennt, das die Dinge sich eben in die falsche Richtung entwickelt haben, weil man es so wollte. Und dass am Ende Analverkehr und Gangbang im Lehrplan landet…jo mei.

    Das Grenzenziehen kommt. Nur bis dahin wird das Geschrei unendlich werden. Und die Kampfmaschinerie der Herrschenden läuft…erzählen Sie mal spaßeshalber im Bekanntenkreis, sie überlegten sich für die AfD im Gemeinderat zu kandidieren. For the lulz…da erleben Sie Furor, da ist die Mistgabel eher ein harmloses Accessoire des Change Managements.

  36. Also wenn sich ein Mensch an seinen Feinden messen lassen kann (muss)...
    Da sind Sie, werter Don, ein richtig kleiner Wicht. Wenn diese Laura der durchschnittliche Kaliber ihrer Feinde ist…

    Das können Sie nicht aus sich sitzen lassen! Sie brauchen eine bessere Klasse Feind.

    Schreiben Sie wie ein Orkan! Hören Sie nicht auf bis einen eigenen Brennpunkt haben, nein, eine eigene Lex Alphonso im Bundestag debattiert(durchgewunken) wird.

    Alternativ zerpflücken Sie ihre Feinde mal so richtig, so ein Artikel kann dann auch gleich als Warnung über das Erinnerungsvermögen des Internet dienen.

    Der Rest des Artikels: Es ist erstaunlich das Linke, die ja meistens nach links gedriftet sind als Rebellion gegen aufgezwungenes von Staates Wegen, ihre eigene ideelle Geburt prompt vergessen wenn es darum geht den Rest zu überzeugen.

    Ein Verbot ist immer gut um Leute zu gewinnen für die Sache des Verbotenen.
    Nehmen wir Videospiele: Watch Dogs 2 – Grand Theft Auto nur mit Hackern – ist kürzlich negativ aufgefallen weil jemand im Entwicklerteam zu viel Zeit und anatomisches Interesse hatte. Kurz, einige weibliche Modelle glichen untenrum nicht der Barbie. Prompt Skandal, Patch zur Geschlechtsneutralisition und Canossa-Gang seitens des Enwicklers.

    Meine Reaktion ? Spiel wandert von „vielleicht, wenn günstig“ in „sicher, wenn günstig“ und „Ich frage mich ob man das wieder reinpatchen kann“.

    Wenn Gamergate deswegen wieder aufflammt, lach ich nur.

    • Ich hatte schon ganze Soziologenhorden, die meinen Kopf forderten.

    • Soziologen ?
      Die können sich doch im Kollektiv nicht mal eine ihrer Gespielinnen leisten.

      Wenn die geschlossen in den Hungerstreik treten würden um ihre Entlassung zu fordern… das wäre doch mal ne Idee. Don, könnte man das arrangieren ?

      Denken Sie doch nur an die Wirtschaftsförderung die man damit bewirkt: Zwangsernährung geht nicht von allein, McD und co. brauchen neue Bedienungen, Universitäten müssen aus Verlegenheit nützliche Kurse anbieten…

      Tun sie es, Don, treiben sie ihre Gegner in den Hungerto…streik. Für das BIP.

    • Ja, aber eine Genderprofessorin aus Berlin hat sie angestachelt, hier vorstelig zu werden.

      Die Frau ist inzwischen bei der Konkurrenz und erzählt sehr böse Geschichten über die FAZ.

  37. True nobility is exempt from fear
    Ich besuche seit über 3 Monaten Deutschland und bin erstaunt, ja entsetzt, über die Angst die hier herrscht. Die Bürger sind weit entfernt von demokratischen Verhaeltnissen, nichts darf er entscheiden oder mitentscheiden. Die power des Citizen beginnt bei der Auswahl der Politiker (primaries), den Wahlen zum school board, in der die Eltern, ausser bei MINT Fächern, das curriculum auswählen, in meinem Land werden sogar die Richter gewählt, und abgewählt wenn diese nicht im Sinne der Bevölkerung entscheiden. Hinzu kommt diese Gier nach sozialen goodies, alles soll der Staat finanzieren und bezahlen. Selbst das Mehrparteiensystem ist fehlgeleitet, da die Politiker kleinerer Parteien außergewöhnliche power haben. Ich sehe schwarz für dieses Land, ein kleiner wirtschaftlicher Rückgang und alles wird a Fonds perdu.

    • Demokratische Verhaeltnisse
      kann auch bedeuten, dass der KKK unter wohlwollender Assistenz des Demos das schwarze Gesindel aufknüpft. Wie in den doppelt-demokratischen Südstaaten, bevor die republikanishen Federales da aufgeräumt haben. Und „rule of law“ durchgesetzt haben. Gesetze sind ja per se undemokratisch, da sie in ihrem Geltungsbereich auch dort (räumlich / zeitlich) zu befolgen sind, wo das jeweilige Volk damit nichts anfangen kann.
      Dank demokratischer Curricula gibt es in ihrem Land sicher keine Frühsexualisierung (wenn man Keuschheits-Pledges außen vor lässt), dafür lernen viele Kinder ulkige Sachen über Gott und die ach so kurze Erdgeschichte. Und das angesprochenen Wahlbeamtentum von Richtern führt regelmäßig zu absurden und letztlich dysfunktionalen Überbietungswettkämpfen; zu demonstrieren, man sei ach so „tough on crime“. Deswegen Haft-Strafen von Hundert Jahren und mehr, three strikes and you’re out, und Sträflinge in rosa Anstalts-Unterwäsche. Und deswegen hat die USA die größte Gefängnispopulation der Welt. Und man kann froh sein, wenn man es dort überlebt hat, wegen eines „broken taillight“ vom Sheriff angehalten zu werden. In Deutschland fürchtet niemand um sein Leben, wenn er von der Polizei angehalten wird. In den USA kann jede „fehlinterpretierte“ Geste hinreichender Grund für den „Beschützer“ sein, sein Magazin in jemanden zu leeren (mit einer oder zwei Kugeln belässt man es ja nie, das wäre auch nicht sicher).

    • well observed
      Sie haben Recht, Likedeeler:
      „Selbst das Mehrparteiensystem ist fehlgeleitet, da die Politiker kleinerer Parteien außergewöhnliche power haben. Ich sehe schwarz für dieses Land, ein kleiner wirtschaftlicher Rückgang und alles wird a Fonds perdu.“

      Und der Antiamerikanismus, siehe erste Antwort, wird das Seine dazu tun.

  38. Post
    Als erstes ein Danke für ihre Artikel, immer wieder gut, auch kritische statt in dem medialen Mainstream mit schwimmende Artikel zu lesen. Der im Artikel eingebettete Post von LAURA interessiert mich nur in der Hinsicht, das ich mir die Frage stelle, ob auch bei diesem Post sofort eingegriffen wurde. Oder fallen solche Posts nicht in die Kategorie Hate Speech? Minister Maas wollte doch durchgreifen? Aber wahrscheinlich gilt das für solche Posts nicht.

    • Der kam von einem Schweizer Server, und ich bin nicht der Meinung, dass man Leute wegen Meinungen veklagen sollte.

  39. Kleine Nadelstiche in die bürgerliche Voodoopuppe
    Danke für den Text, der es perfekt auf den Punkt bringt.
    Kleine Nadelstiche, die alle irgendwie ihre gute Begründung für ein besseres Morgen enthalten. Wer sich verweigert, hat das Große, Ganze nur nicht durchschaut. Wer sich wehrt, wird diffamiert.
    Ergänzend möchte ich noch die EU-Besoffenheit erwähnen. Eine Quasi-Ersatzreligion, deren unbestreitbare Vorteile von den Nachteilen langsam aufgewogen werden.
    Man hat in vielen Themen einfach maßlos überzogen.

    • Ja, das ist wohl so, spätestens bei dem Verständnis für Totalverschleierung, Kinderehe und Köln. Aber das wollte früher keiner hören.

  40. privat
    Don,
    Sie haben pointiert eine für die Meisten schwer in Worten auszudrückende „gesellschaftspolitische Gemengelage“ zum einzig akzeptablen Ergebnis geführt:

    Lebt souverän als reife Erwachsene miteinander!

    Geht Euch aus dem Weg, wo es gar nicht anders geht. Und (speziell die bezahlten Lobbyisten und Gesinnungspolitiker aller coleur): lasst die Leute in Ruhe leben.

    Ich fasse seit geraumer Zeit all die medialen Aktivismen urbaner Milieus, deren Akteure oft nur ihre eigene Biografie therapeutisch aufarbeiten (müssen), wie folgt zusammen:

    Das Private nicht hemmungslos zum Politischen machen!

    Gilt für alle, und andersherum kann man es eben nicht vermeiden, weshalb ich auch politisches Engagement für das Gemeinwohl empfehle.

  41. Zum Gähnen
    Langweilig fanden meine Kinder(3)seinerzeit das Thema“Fortpflanzung“ im Sachkundeunterricht. Vielleicht geht es den heutigen Schülern ebenso, Unterricht ist immer fremdbestimmt, was nicht interessant ist, nimmt man nicht mit.

  42. Zu spät
    Der Beitrag in der NYT ist gut, aber die Rückbesinnung auf das Zeitalter des ‚Communal‘ ist sentimental und kann nicht funktionieren. Wir gehen in ein post-kommunales Zeitalter. Was daraus wird, weiß noch kein Mensch. Manche LehrerInnen haben früher den Jungen einen Blick in die ‚Dialektik der Aufklärung‘ nahegelegt. Der erste Satz darin lautet (aus dem Gedächtnis zitiert) ‚Die vollends aufgeklärte Welt erstrahlt in ihrem Unheil‘. Vielleicht stimmt das aber auch nicht, wer weiß. Man muss Optimist bleiben, und/oder Libertin.

  43. Al Dente
    Das Thema bissfest auf den Punkt gebracht,

    Danke Don

  44. Mariechen saß weinend im Garten, im Grase, da schlummert ihr Kind...
    Kürzlich schrieb ich hier ja schon, dass mir dieser Unterricht für Grundschüler zu brutal ist.Wenn ich mein Kind, wie es heute wohl ist, dem Ganzen nicht entziehen kann, hätte ich wohl auch keine Kinder.Schließlich hätte ich mir in meiner Erziehung nicht reinreden lassen wollen. Wie sollte man sich sonst wehren?

    Verständlich ist mir auch, das muslimische Eltern damit Probleme haben und diese „Werte“ ablehnen. Kein Wunder, wenn unsere Geschenkten, die wohl eine Art „Sexfibel“ überreicht bekommen, denken, hier sind die Weiber leicht zu haben und zu bespielen…

    In der Nachkriegszeit hörte ich als kleines Kind über Prostitution:

    Ach, du kleiner, süßer Fleck. Schenkst uns Eier, Brot und Speck.
    Jeden Monat die Miete und Tabak für die Piepe..

    Dann ging die spannende Recherche los, allemal kreativer, als heute.

  45. Familienpolitik
    Moderne, hochgelobte Schul- u. Erziehungspädagogik. Odenwaldschule
    samt Aufarbeitung. Mehr müsste man dazu eigentlich nicht schreiben.

    Ich sehe es als problematisch an, dass seitens der Medien, aber auch seitens der Politik die Durchschnitts-Familie fast schon negativ konnotiert wird, besonders Familien mit eher traditioneller Arbeitsteilung (Hauptverdiener, „Herddebatte“).

    Alles ist heute moderner, ja fast schon besser wie eine „klassische“ Familie (z.B. Patschwork, Alleinerziehend usw.), zumindest genießt eine klassische Familie mit Hetero-Eltern am wenigstens Verständnis und Unterstützung für ihre Anliegen und täglich wird einem vermittelt, dass dies eigentlich ein „falsches“nicht zukunftsfähiges Modell sei, zumindest müssen beide Elternteile möglichst lange Vollzeit arbeiten und die Kinder möglichst früh in staatl Betreuung.

    Gleichzeitig wird einem aber vermittelt, dass man seine Kinder aus Solidarität oder als Bürgerpflicht gefälligst in die Kita bringt, damit andere Kinder z.B. mit mangelnden Deutschkenntnissen in ihrem sozialen Verhalten oder der Sprache davon „profitieren“ können, und dass z.B. Integration besser gelingt. I m not amused uns als rückwärtsgewandte Familie diffamieren zu lassen, aber meine Kids für soziale Experiment zur Verfügung zu stellen, und meine Frau habe schon dezent kritisiert, nicht zu „gutmütig“ zu sein und nachmittags die soziale Betreuungsstelle für die vielen Kids der „Doppelverdiener“ zu sein. Dafür sind dann unsere finanziellen Nachteile (Rente!) doch zu groß.

  46. Warum Baden-Württemberg
    Was mich bei dieser Grundschulkampagne immer gewundert hat: warum Baden-Württemberg. Das angeblich so konservative Baden-Württember, wo der grüne Landesverband doch so pragmatisch, so realo, so wertkonservativ ist?

    Es gibt andere Bundesländer, da hätten die Grünen 10, 15 Jahre mehr Zeit gehabt, die Frühsexualisierung in den Grundschulen durchzuprügeln. Stattdessen Baden-Württemberg. Ist das der Übereifer der Nachzügler in Regierungsämtern? Gibt es in BW eine Häufung von Grünen Funktionären, denen diese Themen wichtiger ist ist alles andere?

    • Da hatten sie halt die meisten Stimmen.

    • Der Kretschmann...
      ist ja persönlich ein ganz honetter, bodenständiger Mensch, darum wurde er auch gewählt, sozusagen beinahe der übliche geschätzte CDU-Landesvater, aber diesmal halt vom Bio-Discounter.

      Problem war nur (was abzusehen war), dass die bis dahin unversorgten Berliner Mitbringsel dringend aus dem Bauch des Trojanischen Pferds ‚rauswollten, um endlich mal ein ganzes, fast vollständig ihnen gehörendes Bundesland (von den Restbeständen der SPD war Einspruch nicht zu erwarten) so richtig umzukrempeln.

      Seit Grünrot nun auf Grünschwarz gedreht hat, ist es da etwas ruhiger geworden.

    • @ Solidarity7-3916
      Die Grünen in BaWü haben ihre Hochburgen wie sonst auch überall in den Universitätsstädten, und sie sind genauso ein stramm linker Haufen. Wer die Programme und Parteitagsbeschlüsse liest, weiß das auch. Und im ländlichen Raum sind sie nicht verankert.

      Wir leben gerade in einer Epoche, in dem folgendes von diesem – an sich entsetzlich einfachen – Befund ablenkt:

      1) Einige Herren mit grünem Parteibuch (bewusst so formuliert)) als Oberbürgermeister: Kuhn (Stuttgart), Palmer (Tübingen), Salomon (Freiburg) – dadurch entsteht die Illusion einer kommunalpolitischen Großmacht. Nur haben diese Herren eine Gemeinsamkeit: Null Einfluss auf die Landespolitik. Kuhn war im Bund einmal eine große Nummer, hat sich da aber längst verabschiedet. Gleiches gilt für Salomon auf der Landesebene (war in schon rechtsverjährter Zeit Fraktionschef im Landtag; da saß Kuhn auch irgendwann mal). Palmer seinerseits ist ein Provokateur (wie schon der Herr Papa) und eine Art grüner Populist. Der hätte mit seinen Ambitionen aber ebenso gut bei FDP oder gar CDU landen können.

      2) Kretschmann, der sich gekonnt als grünlackierter Wiedergänger Erwin Teufels zu inszenieren versteht. Wie lange das trägt – nicht zuletzt angesichts fehlender Durchsetzungsfähigkeit in der eigenen Partei -, ist halt die Frage. Seine gescheiterte Bewerbung um das Bundespräsidentenamt könnte hier ebenso ein Wendepunkt sein wie bei Lothar Späth die missratene Palastrevolte gegen Helmut Kohl – keine zwei Jahre später war er weg (Späth, nicht Kohl). Kretschmann wirkt auch ebenso wenig gesund wie z. B. Seehofer; vor der Landtagswahl wurde auch immer wieder über Amtsmüdigkeit spekuliert.

      3) Extrem unpopuläre (Mappus) oder höchst unglücklich agierende (Wolf) Spitzenleute der CDU. Einige fluchen heute noch darüber, dass Oettinger nach der Wahl 2006 nicht die Grünen ins Kabinett eingebunden hat.

    • Seit Grünrot nun auf Grünschwarz gedreht hat, ist es da etwas ruhiger geworden.
      Nunja, perkeo, inzwischen ist BW auch auf dem Pisa-Index. Die Sache trägt Früchte.

    • @ Cornichon
      Ich will ihnen da nichtr widersprechen. Wenn ich ihre Aussagen zusammenfasse, dann gibt es eine Realo-Fassade, hinter der Ideologie versteckt wird.

      Ich frage mich dann nur, warum in der Qualitätspresse, auch auf dem Mutterschiff, die Legende vom pragmatischen Landesverband so brav nachgeplappert wird.

  47. Sinnlichkeit?
    München 1955. Der Peter O. war ein Gesamtkunstwerk.
    Er fuhr auf einem blitzeblanken Rennrad, das einen
    unvergleichlichen, wunderbaren Summton von sich gab.
    Völlig ungeniert starrte ich (mit 4!) stumm auf sein Rad,
    bis er eines Tages freundlich fragte: „Mogst mitfahrn?“
    Einmal ums Karree und ich war verzaubert und selig.

    Doch meine Mutter und die Nachbarn machten sich über
    mich lustig – mit einem Unterton den ich nicht verstand-
    der mich aber zum Schweigen brachte.
    Ich habe damals alle Aufklärungsversuche meiner Mutter
    abgewimmelt. Mir graute vor ihrem Wissen darüber.

    Ich bin gegen die heutige Massenaufklärung. Aber was weiß
    ich schon von „heute“ … meine frühere Sichtweise, ist die
    noch brauchbar?
    So hoffe ich sehr, dass die Kinder heute auch >gegen das
    was sie (noch) nicht brauchen können,
    „ihre Schotten einfach dicht machen“.

    Kindern sollte man vielleicht zuerst die Sinnlichkeit des
    Windes erfahren lassen, beim segeln, oder wenn man
    wenig Geld hat: Drachen steigen lassen, hier kann man
    das Drehen der Windrichtung an den Ohren spüren und
    sind nicht grad die Ohren so eine Randgebiet für dies+das
    im späteren Leben?

    Noch heute geht vom feinen Geräusch des Freilaufs
    ein Zauber aus und wenn im Sommer der Fahrtwind über
    meine Arme schmeichelt, denke ich manchmal an Peter O.

  48. Titel eingeben
    Niggemeiers Streiten für besseren Journalismus war viele Jahre lang ehren- und unterstützenswert. Er bewies allerdings immer wieder (und allzu deutlich) einen ausgesprochen schlechten Geschmack, besonders was Musik angeht.
    Der Rest war mir immer egal.
    .
    Schön, hier „Mohrenwäsche“ erwähnt zu finden; den hab ich in den letzten Wochen gerade zum dritten Mal mit Genuss gelesen (& fünf andere Sharpe-Klassiker).

  49. Titel eingeben
    Das müßte eingerahmt werden, aber an Typen wie Niggemeier ist es gänzlich verlorene Zeit, ihre Mentalität unterscheidet sich kaum von der eines Talibs, gesunder Menschenverstand, rationelle Argumente (und mitteleuropäische Umgangsformen in der Diskussion) sind ihnen völlig fremd. Diese Versuche sind übrigens alles andere als neu, sie waren, etwas altbackener eingekleidet, der Kern der Pädagogik der 68er.

  50. Kinder sind keine amorphe Masse
    Kinder/Jugendliche neigen dazu, genau das Gegenteil von dem, was man am dringendsten einfordert, zu tun.
    Und wie erklärt es sich, dass unter muslimischen, in D aufgewachsenen, Jugendlichen Toleranz immer mehr zum Begriff für Schwächlinge und Ungläubige verkommt? An mangelnder schulischer Aufklärung kann es nicht liegen.

    Und nur so nebenbei. In Zeiten, wo schon jedes Kind ein Smartphone besitzt, kann man sich jedwede Information diskret beschaffen.

    Ihre Annahme, Lehrer sollen das „Aufklären“ übernehmen, ist nicht vollständig. Es werden gezielt Interessenvertreter der LGBT-Szene in die Schulen eingeladen, um diesen delikaten Part in ihrer ihr eigenen Holzhammermethode zu übernehmen.
    Je weiter ländlich man dann lebt, umso mehr Chance dürfte man haben, dass der Kelch an den eigenen Kindern vorübergeht, da sich solcherart Verbände eher innerstädtisch tummeln und Lehrer sich wohl kaum dem Spott Jugendlicher oder dem Ärger erzürnter Eltern aussetzen mögen.

  51. Schule sollte nicht Opfer von Ideologien sein...
    das gilt für religiös indoktrinierte Werte wie die Ehe zwischen Mann und Frau, die so tut als sei Homosexualität unnätürlich genauso wie für manch ausartende Gender-Diskussion.
    Unsere Schulen sollten der Wissenschaft verpflichtet sein und nur ihr. Welchem gesellschaftlichen Trend man sich dann nach Abwägung der Faktenlage anschließt bleibt den Schülern überlassen.

    • Zumal
      kein Mensch, auch kein Erziehungswissenschaftler, genau sagen kann, wie die vielbeschworene Werteerziehung funktioniert.

  52. Grenzen staatlicher Sexualerziehung
    Was bei der ganzen Debatte um „Frühsexualisierung“ gerne von der Politik und den medien (bewusst) außer Acht gelassen wird, ist die geltende Rechtslage. Seit der Grundsatzentscheidung des Bundesverfassungsreichts zur Seuxalerziehung aus dem Jahr 1977 (BVerfGE 47, 46) unterliegt der Staat dem sog. „Indoktrinationsverbot“.
    Dieses besagt: staatliche Schulen dürfen Schüler nicht vorgeben, dass diese ein bestimmtes Sexualverhalten zu befürworten oder abzulehnen haben. Bezogen auf die Sexualerziehung, die z.B. durch den neuen hessischen Lehrplan umgesetzt werden soll, bedeutet dies: Schüler dürfen NICHT zur „Akzeptanz“ sexueller Vielfalt erogen werden. Den Akzeptanz bedeutet – im verfassungsrechtlcihen Sinn – gutheißen und befürworten.
    Staatliche Sexualerziehung darf also NCIHt darauf gerichtet sein, die Schüler dazu zu erziehen, jedes (legale) Sexualverhalten gleichermaßen „wertzuschätzen“ und zu befürworten, wie dies der hessische Lehrplan vorsieht – das ist die geltende Rechtslage. Ein aktuelles Rechtsgutachten des Hamburger Staatsrechtlers Prof. Dr. Christian Winterhoff, das kürzlich im Internet veröffentlicht wurde, belegt dies eindrücklich, indem es die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes zur Sexualerziehung seit 1968 bis heute auswertet.
    Doch die darauf angesprochene Politik, die angeschriebenen Schulen, Schulaufsichtsbehörden, Bildungs- und Justizministerien, Philologenverbände und Landeselternbeiräte schweigen das allesamt bewusst tot, wie auf der Website des Vereins „echte Toleranz e.V.“ schön nachzulesen ist (mit Belegen).

    • Rainer ....
      … hat was gelesen und leider nicht verstanden. Das fängt schon beim Begriff „Toleranz“ an. Im Allgemeinen versteht man unter Toleranz ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten. Exakt das, was der sog. „Beutelsbacher Konsens“ verlangt. Bitte noch mal informieren, bevor sie solch lange Kommentare abschicken, die sich als überflüssig erweisen.

  53. Danke und d'accord, aber zwei Fragen:
    1. Wieso hat die AfD inhaltlich nicht Recht? (siehe Einleitung)
    2. Wo sind in der „Magdeburger Erklärung“ die „enorm unsympathischen“ Aspekte?

    Ich gebe zu, als Vater zweier kleiner Kinder im Hinblick auf den Genderunsinn im Allgemeinen und Frühsexualisierung im Besonderen also so mal überhaupt rein gar keinen Spaß zu verstehen (die Gründe haben Sie wunderbar herausgearbeitet. Und ja, das AfD Gesamtpakt wird langsam verdammt attraktiv). Aus genau diesem Grund möchte ich deshalb nicht ausschließen, vielleicht den einen oder anderen Aspekt übersehen oder außer Acht gelassen zu haben.

    Danke für eine kurze Antwort und bitte weiter so!

    • Das wäre ein eigener Artikel….

    • Weil
      es offensichtlich zur neuzeitlichen political correctness gehört, sich permanent von der AfD zu distanzieren.

    • Ich wäre Ihnen da wirklich dankbar
      Denn mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit liegt die Wahrheit auch hier vielleicht irgendwo in der Mitte, oder zumindest nicht bei einem Extrem. Allein, ich kann bei der Gegenseite einfach nichts unterstützenswertes finden. Ich finde da einfach nichts

  54. Ob das so funktioniert?
    Gut herausgearbeiteter Artikel, danke.
    Ich teile allerdings nicht die Schlussfolgerung, zumindest nicht für alle. Mein 4-jähriger findet eine Nachrbartochter langweilig, weil sie keine eigene Meinung hat und spielt lieber mit der anderen, die spannender ist und ihm widerspricht. Die Beschreibung der Hauptversammlung im Kindergarten von meiner 3 jährigen lautet: „da sitzen wir im Kreis und müssen ruhig sein“. Passt zu dem politischen Desinteresse meiner schon erwachsenen Töchter aus erster Ehe.

    Zu meiner Schulzeit haben wir gefühlt 5 Jahre Hitlerdeutschland unterrichtet bekommen, in jedem Fach inkl. Sport und Chemie. Einziges Ergebnis, das wir interessiert Gucken lernten, während wir gedanklich woanders waren. Das die wirklich Ursachen für die Nazidiktatur am deutschen Michel in der Schule vorbeirauschten, mag an den Inhalten liegen, vielleicht aber auch an dem Widerspruchgeist der Jugend. Jedenfalls ist heute zu besichtigen, dass sich Geschichte widerholen kann, auch wenn durch Indoktrination mehrerer Generationen versucht wurde, dies zu verhindern. Jedenfalls gibt sich die aktuell herrschende Kaste alle Mühe, dass sich Geschichte widerholt.

    Oder anders gesagt: ich glaube, dass die Luftherrschaft über den Kinderbetten durch Unterricht im Kindesalter sich selbst abschiesst, kleine Kinder interessieren sich weder für Fetische noch sexuelle Spielarten. Das ist langweilig. Ritter oder Prinzessinnen sind spannend, Piraten auch. Und die sind in Ihrer Agressivität politisch unkorrekt (Störtbeker is nicht für Erdbeertee bekannt) und maximal romantisch sexuell.

    Funktioniert nicht, genausowenig wie Ethikunterricht für Investmentbanker, das wird eher als Anleitung angesehen, worüber keine Unterlagen vorhanden sein sollten.

    Ich bin dennoch der Meinung, dass das im Artikel schön skizzierte Verhalten falsch und kontraproduktiv ist, eher …feindlichkeit fördert als Toleranz und zu einer weiteren Entfremdung zwischen Bundestagsparteien und dem Volk führt. Und dabei das eigentliche Ziel im Erziehungsbeeich völlig verfehlt.

    Problem an der ganzen Entwicklung ist, dass zur Zeit keine der etablierten Parteien mehr wählbar ist (auch wenn ich seit fast 30 Jahren in einer von ihnen Mitglied bin) und die AfD für die meisten Menschen schon in die Kategorie „igittigitt“ fällt. Deutschland wartet auf einen Berlusconi, Grillo, Trump, Johnson, Tsipras, Haider oder ähnlich. Politische Ausrichtung fast egal, nur nicht etabliert und nicht igitt, zumindest nicht zu sehr. Keine schöne Vorstellung…

  55. Die Diskussion um einen solchen Sexualkundeunterricht
    dürfte spätestens dann zu Ende sein, wenn die Mehrzahl der Kindergarten- und Schulkinder einer Religion und Gesellschaft angehört, die Homosexualität verbietet und sich im Übrigen auch nicht durch Toleranz auszeichnet dafür aber einen großen Wert auf Ehre legt.
    Die meisten ErzieherInnen und LehrerInnen dürfte nämlich keine Lust haben, eines Tages mit einem Strick um den Hals von einem Auto durch die Strassen gezogen zu werden.

  56. Missbrauch von Kindern durch muslimische "Ehegatten"
    Vor zwei Wochen habe ich auf der Seite des Bundeskanzleramtes, anlässlich der Ermahnungen der Kanzlerin an Herrn Trump, eine Nachricht an Frau Dr. Merkel gesandt auf die ich keine Antwort erhielt und nie erhalten werde, obwohl alles sachlich und höflich gehalten war.

    Nach den Ausführungen des Don und das was über das

    „Impulspapier der Migrant*innenorganisationen zur Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft“

    bekannt geworden ist, ist mir nun einiges klar geworden.
    Trotz der Aussichtslosigkeit meiner Bemühungen sei hier der Kernpunkt des Schreibens an die Bundeskanzlerin (unvollständig) wiedergegeben:

    Amtlich festgestellt ist, Stand Juli 2016, dass 361 Flüchtlings-Kinder unter 14 Jahren als verheiratete Personen in Deutschland leben. Das beinhaltet den dringenden Verdacht, dass hundertfach seit Monaten gegen § 176a StGB verstoßen wird, der für Erwachsene, die bestimmte sexuelle Handlungen an Kinder unter 14 vornehmen eine Mindestfreiheitsstrafe von 2 Jahren fordert. Weder Polizei, Staatsanwaltschaft oder Regierung sind tätig geworden obwohl die Strafprozessordnung eine Strafverfolgung bei Verdacht zwingend fordert.
    Auch behördliche Bemühungen, die betroffenen Kinder von diesen Verbrechen zu befreien was die Polizeigesetze der Länder vorschreiben, geschahen nicht.
    Die Rechtsordnung ist also in Teilen außer Kraft gesetzt, worauf unter bestimmten Voraussetzungen der Artikel 20 des Grundgesetzes sogar den Widerstand erlaubt.
    Ich bitte Sie deshalb, Frau Bundeskanzlerin, unter Hinblick auf diese ständige massive Missachtung des Rechtes in unserem Land, kein Staatsoberhaupt eines anderen Staates zum „Respekt vor dem Recht“ zu ermahnen, weil ich mich ansonsten als Deutscher dafür schämen müsste.

  57. Gruß vom Polarkreis
    Rechte Nazisau….

    Das ist wohl das Ergebnis einer bunten Sozialisation.
    Gibt es eigentliche linke Nazisäue?

    Das Schwein, sowohl das männliche wie auch des weibliche, ist durchaus ein intelligentes Tier. Warum immer als Schimpfwort benutzen.

    Wut und Hass sind bekanntermaßen schlechte Ratgeber, Hass macht häßlich und hartherzig, wie Laura aussieht will ich gar nicht wissen.

    Ansonsten wieder ein schöner Beitrag in dunklen Zeiten.

    Ansonsten meine Einschätzung zur BTW 2017. SPD und CDU kommen nicht über 50 %. Die haben den Schuß nicht gehört. Ebenfalls nicht die Medien. Alle machen weiter, als gäbe es kein Gestern.

    Deutschlandradio Kultur, Sendung Tacheles: Professor Münkler hält große Teile der Bevölkerung für blöd. Die Elite muß das Volk erziehen.

    Gruß aus der kleinen Landeshauptstadt an der Ostsee

    Michimax

    • Seine Studenten haben da wohl abgefärbt.

    • Titel eingeben
      Bei jeder Äusserung dieses unsäglichen Schwätzers und Möchtegerns wird ein neuer AFD-Wähler geboren. Er ist geradezu die Karikatur der Nullität der „Eliten“, und er hält sich als Prinzenerzieher mindestens für Diderot, Mirabeau und Voltaire zusammen (als ob er jemals ein Auswahlverfahren überstanden hätte ohne Parteibuch).

    • @ del Dongo
      Münkler nur ein Schwätzer? Ein Nullwert? Das ist er nicht. Sein Machiavelli-Buch hat er für die Ewigkeit geschrieben. Dass er sich es mit der Immigration so leichtmacht ist enttäuschend, aber entwertet nicht sein Gesamtwerk, nicht seine stupende Bildung. Es ist überhaupt ein Fehler, Gelehrte nach ihren Talk-Show Auftritten zu bewerten

    • Titel eingeben
      Dieser Screenshot aus der „Welt“ vom letzten Wochenende vereint Herrn Münklers Einlassung mit einer anderen Nachricht: „55 Prozent der deutschen Bürger wünschen sich eine weitere Amtszeit Merkels als Kanzlerin. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für die „Bild am Sonntag“ („BamS“).“

      https://twitter.com/krk979/status/800338934354083842

    • Münkler hält große Teile der Bevölkerung für blöd...
      Das ist völlig normal da die Überwiegende Mehrzahl der Menschen die anderen für blöd hält. Manche werden deswegen Lehrer oder Hochschullehrer und versuchen etwas zu verändern, andere werden Politiker und versuchen den anderen vorzuschreiben was sie machen sollen und die ganz blöden wählen die dann auch immer wieder.
      Ich persönlich lasse mich von Prof. Münkler gerne belehren.
      Seine Beschreibung des WW1 bezüglich seiner Ursachen Bedingungen und Folgen sind sehr Lesenswert. Es gibt dazu schöne Aufzeichnungen im Internet. Wer danach noch so blöd ist wie vorher ist selbst schuld.

  58. am bayersischen Wesen soll die Republik genesen
    Werter Don,

    ihre Worte sind Balsam für die Seele. Ein herzliches Dankeschön dafür! Manchmal denke ich, die Lösung der Probleme der Republik liesse sich auf 4 Wörter zurückführen: nämlich das bayerische Motto „Leben und Leben lassen“ – wieviel Weisheit und Tiefe steckt doch in diesen 4 Wörtern: Lebe Dein eigenes Leben und lass auch Andere so leben, wie diese es für richtig halten. Sorge dafür, dass du selbst ein gutes Leben hast, aber sorge auch dafür, dass Andere ein Gutes Leben haben können. Lebe im Gleichgewicht zwischen Egoismums in Philanthropie. Nimm Dein Leben in die eigene Hand und Sorge für dich selbst, damit du auch für andere mitsorgen kannst (statt dich zurückzulehnen und dich versorgen zu lassen). Usw.
    Anders gesagt: die bayerische Abwandlung des Kant’schen Imperativs.

    Ich glaube wirklich: Würde nach dieser Maxime gelebt, diskutiert, regiert, dann ware unser Land ein Besseres…
    Leider wird diese Weisheit, die der bayerischen Identität innewohnt, durch die offensichtlicheren Dinge wie z.B. rustikales Auftreten, Dialekte, Trachten, Wirtshaus- und Bierkultur usw. überdeckt. Die Stimme aus Bayern wird daher immer nur als Besserwisserei von Bauerntrampeln und Landeiern abgetan.

    • Ich habe im letzten Jahr auf die harte Tour gelernt, dass genau dieses „Leben lassen“ nicht vorgesehen ist, statt dessen dominiert „wie schaffen wir es, damit er fliegt“.

    • @D.A.
      Das hört sich schlimm an. Ich hab Ihnen aber das Haus in Italien empfohlen, nebst – angenehmer Gesellschaft, das kann doch kein Problem sein! Ich hab Ihnen das gegönnt, gewünscht …

  59. Patrick Feldmann, Ihre Meinung, bitte
    Aus medizinischer Sicht ist es nicht vertretbar, dass man Kindern etwas über AV beibringt, der schwere Probleme verursachen kann bis hin zu AIDS-Infektionen wegen der Risse. Im Gegenteil sollte man den Mädchen beibringen, dass ihr Körper ihnen gehört und sie den folgerichtig verweigern können. Wenn ihr Erwählter dann futsch ist, ist es auch recht.

    Prinzipiell sollten diese Dinge zwischen Erwachsenen verhandelt werden. Wann Jugendliche erwachsen werden, entscheiden diese meist selbst, und zu ihrer Unterrichtung findet sich, nebenbei bemerkt, ein übervolles Internet.

    Aus medizinischer Sicht ist bei Mädchen das Wichtigste die Rötelnimpfung und bei Jungs die Mumpsimpfung, die beide kombiniert mit Masern verabreicht werden. Es gibt tatsächlich Elternhäuser, in denen nicht über Empfängnisverhütung oder AIDS-Prophylaxe geredet wird, wo dann die Schule ihren Platz hätte, aber nicht zu früh.

    Hier dringt eine aus dem Grünenbereich stammende Übergriffigkeit, die, wie schon jemand sagte, an mentale Vergewaltigung erinnert, in den Kinderbereich ein, als würden diese Leute den Kleinen kein unbeschwertes Kinderdasein mehr gönnen oder sich an ihrem Entsetzen ergötzen.
    Und, wie der Don schön darstellt, nur wegen Pfründen.

    Die meisten lachen das weg, ein paar wollen nicht mehr zur Schule gehen. Es ist auf jeden Fall verantwortungslos. Die Frage stellt sich, ob man mit einer Sammelklage durchkäme. Davor allerdings würde der kollektive Boykott liegen, der aber schwierig wird, wenn nur ein, zwei aus der Klasse aus entsprechenden Verhältnissen kämen.

    Der Staat hat im Privatleben m.E. nichts zu suchen. Das andere Problem ist, dass eine NGO an sich keine mehr ist, wenn sie staatliche Gelder bekommt. Es gibt inzwischen unendlich NGO’s, die im Prinzip keine mehr sind. NGO’s drückten mal einen Volkswillen oder den Willen einzelner Gruppen aus und hatten private Spender. Wenn der Staat sich in sie einschleicht, muss das unter „pay to play“ abgeheftet werden.

    Hanna Rosin, sehr liberale Kalifornierin, hat die ganze Thematik vor einigen Jahren auf Slate diskutieren lassen. Die Leser, meist immerhin aus Kalifornien, waren fifty/fifty. Manche sagten, sie wollten mit der Thematik gar nichts mehr zu tun haben.

    Fazit: Bis zu ca. zehn Prozent wollen gar keinen Sex mehr, sowohl Jungs wie Mädchen haben teilweise Angst davor und ziehen sich zurück. Der Fokus hat ebfs. vor Jahren schon darauf aufmerksam gemacht. Das zerstörerische Potential dieser mentalen Eingriffe, von Medien längst vorbereitet, ist unübersehbar.
    LEGO bis zum Abwinken ist gesünder.

    Und Don: Und später ein bisschen Schampus, ehrlich. Eine Veuve Cliquot im Kühlschrank schadet nicht. Das Wichtigste auf dem Sektor ist doch, dass der Denkapparat heruntergefahren wird. Ob das mit Frühindoktrinierung noch möglich ist, wage ich zu bezweifeln.

    • Nun, ich trinke keinen Alkohol – eine Tugend muss man ja haben.

    • keine Missionierung
      I woaß.
      Ich meinte mehr für die Gäste.

    • Wozu?
      Zu Ihrer MEinung?

      Bzgl. der sexuellen Übertragbarkeit von Mumps und Röteln stehen Sie vermutlich allein.

      Eine HPV-Impfung wäre eher indiziert.

      Das Beste gegen STD (sexual übertrag.Krankheiten) sind Kondome bzw. Eigen-/Partnertherapie wenns schon da ist.

      Die Reaktionsbildung etlicher Jugendlicher (zit.10%) auf die gesellschaftliche Hypersexualisierung, die auch nicht direkt dem Bild intellektueller Freiheit entspricht bzw. es sogar konterkariert, halte ich für selbstredend.

      Und wirklich meine Meinung?: Wer Gehirn und Lunge zu Epiphänomenen der primären Geschlechtsorgane macht und den Kühlschrank nur noch für Pille und Kondome nutzt, der verpasst so einiges!

    • Uff......
      Patrick…. Ich bin beeindruckt. Gute Antwort.
      Wie empfanden sie denn vor einigen Jahren die Nachricht, dass Leute wieder mehr ungeschützten Verkehr haben, weil „AIDS ja mittlerweile medikamentös unter Kontrolle gebracht werden kann“.

    • An TDV ... was sagen sie zu...
      ich sage dazu das ich gelesen habe das ganz allgemein die Zahl der sexuell übertragbaren Krankheiten wieder zu nimmt.

      Ich sehe das Problem gar nicht. Die Fallzahlen in Deutschland sind nicht so relevant. vgl auch z.B. ca 1500 Drogentote ./. ca 10.000 Suizide im Jahr. Man könnte ach die Zahl der Suizide aufteilen und die Drogentoten wären eine Untergruppe auch wenn der Suizid ein versehen war. Es ändert sich ja nichts am Ergebnis.

      PS Weiter oben wird eine HPV Impfung empfohlen, die macht das Leben auch nicht viel sicherer, da es ja noch einige andere Erkrankungen gibt. Wenn man das Geld* hat kann man sich und seine Kinder natürlich impfen lassen. – Am besten wohl vor dem 10.Lebensjahr aber nicht wegen der Wahrscheinlichkeit von sexuellen Aktivitäten sondern da die Impfung dann am Besten anschlägt.
      – Man könnte geizige Krankenkassen fragen warum sie es finanzieren.

      * In ärmeren Ländern sind ggf andere Impfungen wichtiger.

      PSS Es soll Länder geben in denen man mit Absicht nichts gegen HIV unternimmt da es eine Gruppe betrifft die per se nicht erwünscht ist.
      Ob deswegen der Vatikan etwas gegen Condome hat kann ich nicht sagen.

  60. Titel eingeben
    Vielen Dank für den Beitrag.

    Mal ganz überspitzt gedacht.
    Wenn ich z.B. die Aussagen der SPD Integrationsbeauftragten (Kinderehe) und mancher der Pädophilie nicht abgeneigen Politiker in Einklang mit dem Konzept der „Frühsexualisierung oder Toleranz und offene Gesellschaft“ bringe, dann drängt sich mir ein Schluß auf.
    Wie könnte man denn dann noch moralische Bedenken bei Sex mit Kindern haben, wenn diese doch sowieso schon früh mit diesem Thema konfrontiert und in eine (sexuelle) Ecke gedrängt werden und es vielleicht sogar als normal ansehen mit Erwachsenen GV zu haben, weil wir so tolerant und offen sein müssen?

    Durch diesen Beitrag wurde ich übrigens an eine Begebenheit während der ersten Woche meines Studiums erinnert.
    Da kam eine bekennende Lesbe in die Fachschaftsräume gestürmt, erzählte etwas von dem tollen Schwulen- und Lesbenreferat und meinte ziemlich giftig zum Schluß:“Und wenn ein Heteromann zu uns kommt, dem schneiden wir den Dödl ab!“.
    Bei soviel „Toleranz“ konnte ich mir dann den Besuch des Referates verkneifen und weiß seither, dass ich intolerant bin (obwohl eine meiner besten Freundinen Lesbe ist).

    • Titel eingeben
      Lesben sind übrigens bei den meisten Schwulen sehr unbeliebt, anders als die Mehrheit der Bevölkerung denken mag.
      Das liegt nicht nur an den schlechten Manieren, der geschmacklosen Kleidung und der negativen Grundeinstellung.
      „LGBT“ ist ein Korsett, mit dem sich Lesben ein Sprachrohr schaffen wollen, um – zahlenmäßig verstärkt – ihren Frust herauszuposaunen.
      Es ist ein großes Tabu unter Schwulen.

    • Ich habe als Mann mit Schwulen nie , mit Lesben in 80% d.F. Probleme gehabt
      Insofern finde ich Ihre Anmerkung, Foxrommel, amüsant bestätigend.
      Homosexuelle wollten mir nie die Welt erklären, man mochte sich entweder charakterlich oder nicht. Fast alle Lesben dagegen, die ich kennengelernt habe (heute mache ich um die einen Bogen) wollten mich in der ein oder anderen Weise für ihr Vaterbild und ihr Lebensgefühl verantwortlich machen.

  61. Pingback: Kinder und Jugendliche aufklären (Teil 1) | stefanolix

  62. @Laura und Lena
    Ich bin nicht bei Facebook und erspare mir deswegen solche Hasskommentare wie der Ihrige. (Allerdings kriege ich in life des Öfteren sehr hasserfüllte Blicke, von denen weiß dann nur ich.) Deswegen finde ich es sehr gut, dass Don die Geduld hat, sich mit Themen auseinanderzusetzen, die in Ihren Augen kontrovers sind. In dem Zusammenhang hätte ich eine direkte Frage an Sie: Was wollen Sie mit so einer öffentlich platzierten Aussage erreichen? Wollen Sie, dass alle mitkriegen, dass Sie Herrn Meier nicht leiden können? … so what, wen interessiert das schon?

    • Warum reagieren Laura und Lena so
      @Lisbeth Heuse

      Wenn ich so in meinem mageren Erfahrungsschatz krame, kommen Erinnerungen an Frauen, die zu Furien wurden, weil der Mann nicht so wollte, wie sie selbst. (Mir fällt da z.B. eine Kollegin ein, die ihren unterhaltsunwilligen Mann über den ganzen Erdball verfolgen ließ. Wurde ihr ein neuer Aufenthaltsort genannt, lief sie zur Höchstform auf. Welch ein Hass hatte sich da aufgestaut. Erreicht hat sie nichts und ich habe diese Energievergeudung nicht verstanden. Auf meine zarte Frage, was sie zu erreichen hoffe, traf mich der ganze Zorn, der kann doch nicht usw. Doch, der konnte und ich habe ihn sogar verstanden.)

      Don erzählt uns ja nun nicht alles, ich könnte mir aber vorstellen, dass manche Dame sich Erhofftes bei ihm nicht erreichte und nun als Retourkutsche sehr unflätig wird. Frauen können echt fies werden, wenn sie ihre Räppelchen nicht bekommen.
      Das dürfte Ihnen aus langer Erfahrung doch auch nicht unbekannt sein oder?

  63. Gibt es noch vernünftige Optionen ?
    Ich bin nicht mehr sicher, ob die Mitte zwischen den Extremen oder die Vernunft in diesen Zeiten noch das richtige ist. Und für mich gibt es immer weniger Alternativen in diesen Zeiten als die AfD, das mag auch ein Zeichen von Hilflosigkeit sein, ist aber so. An sich war ich immer recht unpolitisch, dennoch ein braver Wähler, d.h. immer schwarz, CDU oder CSU (ich bin ein Zugereister), da wir in Deutschland meines Erachtens damit gut gefahren sind. Die aktuellen Verhältnisse in Deutschland, die linksorientierte mediale Beeinflussung, das prinzipienlose Handeln unserer Politiker. Aktive Zensur durch ehemalige Stasi Zuträger, mit Mitteln der Regierung unterstützt. Volker Beck und sein unerträgliches Wirken und letztlich Angela Merkels angeblich alternativloses Handeln seit Herbst 2015 lassen mich zweifeln ob sich dies noch vernünftig verändern lässt. Ich habe selbst vier Kinder und bin sehr froh, dass diese in Bayern zur Schule gehen und nicht in Hessen, BW, Berlin oder Bremen. Ich halte mich für tolerant gegenüber „Minderheiten“, wobei ich den Begriff schon gefährlich finde. Ich halte es mit dem alten Fritz …jeder lebe nach seiner Façon! Ich halte das Asylrecht auch für ein wichtiges und hohes Gut, möchte mich aber nicht ausnutzen lassen, weder von Asylanten die keine sind, noch von Volksvertretern im Stile Becks, noch von unfähigen Politikern

    Für mich sind die Zeiten und unsere hausgemachten Probleme in denen wir leben so schlimm, dass Sie Don Alphonso meine täglich erste und häufigste Nachrichtenquelle sind. Danke für Ihre Artikel und Tweets.

  64. "In meiner vergehenden Jugend..."
    Hihi.

  65. ... die stets das Gute schafft
    Werter Don,

    Ihr Beitrag ist sehr gut recherchiert und – jedenfalls aus Sicht derer, die überhaupt Privilegien haben, die es zu checken gilt – sehr objektiv. Gleichwohl wäre für einen Teil der Leser ein ergänzender Hinweis sinnvoll zur Einordnung gewesen, dass Herr Niggemeier mal bei der Sonntagszeitung war.

    Die Konservativen und Liberalen haben Minderheiten in der Vergangenheit ganz gut integriert. Lange vor Herrn Westerwelle war ja bereits Heinrich von Brentano LBGT-Außenminister. Für die CDU. Adenauer meinte über dessen Neigung: „Dat ist mir ejal, solange er mich nit anpackt.“

    Gerade die verbale Übergriffigkeit der „Linken“ wird aber dazu führen, dass vielen Wählern – auch und vor allem Arbeitern „dat nit ejal“ ist. Bei der nächsten Bundestagswahl dürften dann die Populisten ein Viertel der Stimmen erhalten – 16 Prozent die AfD, neun die Linkspartei. 2021 sind die vom Don genannten 30 Prozent für Populisten und ein Mehrheitsverlust der Großkoalition möglich. Wobei ich nicht ausschließen würde, dass die AfD langfristig die Linkspartei unter die Fünfprozenthürde drückt.

    Solange aber die politische Linke nicht durchsetzt, dass die Schulen eine Frühliberalisierung und Frühalternativisierung bewerkstelligen sollen, muss man zumindest keine große Angst vor einer Mehrheit jenseits von AfD und FDP haben.

    Interessant finde ich aber, dass sich die Linksfunktionäre komplett von den Werten des Jahres 1789 verabschieden. Daher wäre dem Links-Rechts-Schema meines Erachtens auch das Begriffspaar „orthodox-alternativ“ vorzuziehen oder die ursprüngliche Bezeichnung der Whigs bzw. Tories in England: Country Party vs. Court Party, wobei hierzulande die AfD die Landpartei ist. Einst wurde gefordert, dass Minderheiten (Adel, Klerus) keinen besonderen Stand mehr darstellen sollen, sondern der Mehrheit (Bauern und Besitzlose) gleichgestellt sein müssen. Nun trifft eher ein Satz von di Lampedusa zu: „Sie wollen nur unseren Platz einnehmen.“

  66. Meinungen außer Rand und Band
    „Im Internet kursierten Meinungen und Berichte, die viel weniger durch journalistische Sorgfaltspflicht entstünden und kontrolliert würden als früher. „, referiert Spon heute eine besorgte Merkel.

    Was? Ich bin entsetzt! Pfui! Kann man diese unkontrollierten Meinungen denn nicht stoppen und kontrollieren, so dass es möglichst alles wieder wie früher ist? Wo kommen denn diese ganzen Meinungen überhaupt nur her? Etwa aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten?? Jedenfalls sicher nicht von Spiegel Online! Haben etwa Meinungs-Schlepper sie eingeschleppt? Wie sind sie durch den Meinungs-Zaun geschlüpft? Diese Meinungen passen jedenfalls nicht zu uns, sie müssen daher gleich an der deutschen Internet-Grenze angehalten, und wieder zurückgeschickt werden, dahin wo sie herkommen! Wir wollen sie hier nicht!!

    Ich glaube aber, sie merkt es gar nicht, was sie da sagt.

    • da sage ich immer nur „Flüchtlinge finanzieren unsere Rente“.

    • Obergrenze für negative Meinungen
      „Bestimmt keine Terroristen unter den Flüchtlingen, denn Terroristen reisen ja immer nur per Flugzeug an“, da hat die journalistische Sorgfaltspflicht dann wohl auch gerade gepennt. Wer hat noch gleich sowas „im Internet“ geäußert? Hoffentlich kein Mitglied der Bundesregierung. Denn um Fakten hat es sich da ja jedenfalls nicht gehandelt. Das waren Fake-News. Vielleicht waren ja gefühlt keine Terroristen unter den Flüchtlingen, weil die einem doch oft auch ganz sympathisch sind. Kann doch nicht sein! Wenn die falschen Leute so eine Befürchtung äußern, ist die Befürchtung natürlich auch falsch. Wenn die richtigen Leute ein Bild zu rosig zeichnen, geschah es doch in guter Absicht, und es sind ja auch nur ganz wenige Terroristen darunter. Also eigentlich stimmt es immer noch. Man muss nur keine durch kaum ersetzen, dann stimmt es wieder. Ich habe nie begriffen, warum man sich da so aus dem Fenster lehnte. Aber es passt auch dazu, wie die Kölner Sylvesterparty zunächst vertuscht wurde. Die Fakten sind eigentlich völlig egal, es zählt nur der Eindruck, den sie hinterlassen könnten.

      Aber was noch mehr ins Auge sticht, sind ja die Paralellen zu ihrer Flüchtlingspolitik. Auf der einen Seite funktionieren da Grenzen nicht, ein Denken in den Kategorien des Nationalstaats funktioniert nicht mehr. Der globale Flüchtlingsstrom ist nicht kontrollierbar. Mag ja alles sein. Aber falsche Meinungen im deutschen Internet national kontrollieren und verfolgen, das geht dann scheinbar schon noch, und ist angeblich leider notwendig. Deutschland verändert sich auch da drastisch, aber sie und die Grünen freuen sich da nicht so drauf. „Früher“ war es besser (Print, TV, „journalistische Sorgfaltspflicht“, kein Rückkanal). Los ging das ganze ja mal, als die Leser im Zuge der Ukraine-Berichterstattung Fakenews kritisierten und eine faktenbasiertere unabhängigere Berichterstattung einforderten, die etwa auch in der Lage ist, mal Putins Perspektive einzunehmen. Da hat die SZ gleich empört ihre Kommentarspalten zugemacht.

      Wenn es nicht um so etwas ernstes ginge wie Afd-Wahlsiege, könnte man sich schieflachen über die selbstgerechten unbeholfenen Versuche, an den Symptomen der eigenen Politik herumzudoktorn oder sie unter den Teppich zu kehren. Es geht natürlich alles nach hinten los. The road to hell is paved with good intentions.

    • Darüber bin ich heute morgen auch gestolpert
      kontrollierte Presseberichte, das hätte sie wohl gern. Und Maas macht ja so eine gute Arbeit, also weiter so mit Kahane & Consorten, auf dass wir endlich die bessere DDR bekommen.

      PS: Die weiß sehr wohl, was sie redet, Sie müssen ihr nur immer gut zuhören, dann überrascht so etwas nicht mehr so heftig.

    • Das haben Sie aber nett gesagt
      Ich finde, dass bei klar alternativlosen Alternativen eben auch nur eine Meinung richtig sein kann. Man muss neben hatespeech eben auch wrong opinion schon frühzeitig im Internet orten und bekämpfen. Ein Glück, daß man da auf routiniertes Personal aus dem Osten zurückgreifen kann.

  67. Titel eingeben
    Was die Dotierung und Subventionierung von Stellen betrifft, treffen Sie natürlich ins Schwarze, das gilt übrigens für die 68er auch, wie schon mehrfach erläutert, Kritik an den Talaren war nur ein Prätext (deren enttabuisierte und institutionalisierte Päderastie infolge einer anderen Sexualmoral würde ich nicht unterschätzen).Sie irren sich aber, wenn Sie glauben, Leuten wie Niggemeier ginge es a u c h um Toleranz und Antidiskriminierung.Was sie wollen, ist eine andere Ordnung der Dinge, und um diese zu etablieren wird das „Herkömmliche“, „Normale“ zuerst relativiert, dann herabgewürdigt und letztlich entsorgt, koste es, was es wolle. Die Linke fabriziert sich ihre Phantome fast immer selbst und zwar aus Kalkül. Jetzt lassen sie die Meute auf Fillon los.

    • Wo, bitte?
      „Jetzt lassen sie die Meute auf Fillon los.“

      Gestern wunderte ich mich noch darüber. Und heute sehe ich noch immer kaum etwas gegen ihn.
      Dabei wäre er angreifbarer, beinahe, als Trump. Nur als Beispiel.

      Wo, biite, laufen se denn?

  68. Zum X-ten mal: wo kommt der Toleranzfanatismus her?
    Ich habe es hier schon so oft entwickelt, dass ich es eigentlich mittlerweile müde bin. Also nochmal kurz in Telegrammform: Die 68-er fingen mit einer plakativen Antinazibeteuerungsindustrie an, die daher kam, dass sie meist selbst aus bürgerlichen Familien mit Nazivergangenheit stammten. Nazi war ihrer Karriere im Weg-also haben sie in allem versucht, antinazi zu sein. Sind dabei weit übers Ziel hinausgeschossen. Hatten nur ihre Karriere im Blick. Qui s’excuse, s’accuse (wer sich entschuldigt, klagt sich an). Die streberhaften Kinderchen und Kindeskinderchen haben dann zu viel Lindenstraße geguckt und heraus kam eine neue linksalternative Spießerkultur, bei der es letzten Endes immer nur um das Eine geht: das eigene Profil, die Karriere. Man passt sich an das an, was man für den Mainstream hält. Die Gehirnwäsche hat inzwischen auch all jene erreicht, die zuvor eher konservativ waren und einen scheinbaren linken Gesamtkonsens der Gesellschaft geschaffen.

    Der hängt allerdings schief: denn das sich Ranschmeißen an den Kommunismus übersieht, dass dieser eine extrem menschenfeindliche Ideologie war und ist, die im übrigen den schlimmsten Genozid der Menschheitsgeschichte (Stalinsche Säuberungen: über 20 Millionen Opfer) zu verantworten hat. Auch das übertriebene Fokussieren auf Minderheiten kommt nur daher, dass diese während der Nazizeit verfolgt wurden und man eifrig versichern will wie antinazi man doch ist. Ich werde mal provokativ: genau diese fanatisch angepassten Spießertypen, die sich heute so plakativ, aggressiv und intolerant gegenüber Andersdenkenden äußern haben die Nazis zu dem gemacht was sie wurden. Qui s’excuse, s’accuse.

    Wenn heute ein Mensch der Meinung ist, dass er keinen Kontakt mit Homosexuellen und mit dem Thema nicht belastet werden möchte so ist das sein gutes Recht und muss es auch bleiben. Solange er nicht zu Gewalttaten oder sonstigen ungesetzlichen Aktionen gegen sie aufruft.

    Die brutal-menschenverachtende Intoleranz, die sich in aggressiver Genderhysterie und überbetonter Fokussierung auf Interessen von Minderheiten zeigt, ist nichts weniger als kriminell, zumindest aber antidemokratisch. Wenn die menschliche Würde durch das brutal-fanatisierte Agitieren wie es in sozialen Medien oft vorkommt (siehe oben) verletzt wird, so ist das justitiabel. Auch dann wenn die Agitatoren vermeintlich oder aus ihrer Sicht sich für die Sache des „Guten“ stark machen wollen. Sie sind dann zumindest überhastet, und dazu fällt einem ein: wer schreit hat unrecht!

    Der Aufstieg der AfD sit so zu erklären, dass es immer noch sehr viele bürgerliche Menschen gibt, die an ihrem konservativen Denken festhalten wollen-und das ist ein Zeichen von Charakter. Das sind keine Nazis, es sind heimatverbundene Konservative, und das ist keineswegs gleichzusetzen. Nur die unreifen Schreier mit ihrem vorlauten, übereilten, übertrieben-plakativen und daher suspekten Toleranzgebaren wollen/können das nicht sehen. Und ihnen sei gesagt: qui s’excuse, s’accuse-wer sich entschuldigt, vor allem wenn er reißerisch um Toleranz wirbt, klagt sich an.

    Im sehenswerten Film „Tadellöser und Wolff“ sagt der Familienvater, als er verwundert darauf angesprochen wird, dass er sich abfällig über die Nazis äußert (spielt zu der Zeit): „werter Herr, konservativ bis in die Haarspitzen, aber doch kein Nazi!“

    Da heute keine Partei mehr den konservativen Part übernehmen will muss es eben die AfD machen.

    • Nicht nur "aus bürgerlichen Familien mit Nazivergangenheit",
      auch Kinder aus Pastorenfamilien waren deutlich überrepräsentiert. Gudrun Ensslin war nicht die einzige. Den Autor und den Titel der Untersuchung habe ich vergessen, aber meiner Erinnerung nach sprach der Autor von fast 30% in der ersten und zweiten Generation der RAF. Vielleicht rührt daher die Überzeugung, dass man die Welt auf den „rechten“ Weg führen müsse.

    • ... dieses Anti-Nazi-Gedudel...
      … ist halt relativ anstrengungslos und verschafft durch dumpfe Schreierei maximale moralische Diskurshoheit, eignet sich also besonders für denkfaule Leute mit Hyserienneigung und Beherrschungssucht. Dann gibt es noch die Fetischistenfraktion, die das irgendwie verrucht-faszinierend findet.

      Das Ganze wird befeuert von einem Betrieb von Forschung und Fördermittelabgreifern, die davon leben, dass sie ständig neue Gefahren, Projekte und Forschungsansätze produzieren, schön zu beobachten an der „Mein Kampf“ Edition oder der Gurlit-Hysterie, mit der der Betrieb einen verwirrten alten Mann ins Grab brachte.

      Ich fand das auch mal interessant, aber die Übersteigerungen und die politischen süppchen, die man schamlos auf der Asche von Toten köchelt ( Eurobonds) beweisen doch nur schlechten Geschmack… Und das wird sich irgendwann rächen. Vielleicht kommen wir noch dazu, dass sich dieser ganze unbarmherzige Betrieb gegen Gysi, Modrow, Maas und Kahane wendet und deren Taten von den Nachgeborenen mit der gleichen Zeigefinger-Rhetorik „aufgearbeitet“ werden…

    • Titel eingeben
      Hallo,
      „Wenn heute ein Mensch der Meinung ist, dass er keinen Kontakt mit Homosexuellen und mit dem Thema nicht belastet werden möchte so ist das sein gutes Recht und muss es auch bleiben. Solange er nicht zu Gewalttaten oder sonstigen ungesetzlichen Aktionen gegen sie aufruft. “
      Genau da haben wir das Problem: wer thematisiert denn Homosexualität? Die Menschen, die doof gucken oder blöde Sprüche bringen, wenn Mann und Mann händchenhaltend durch die Straßen läuft? Oder ist es die Standesbeamtin, die sagt: nein, Sie dürfen nicht heiraten? Verstehen Sie einfach, dass LGBT eben keine Sonderbehandlung haben will. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Es ist auch ok, wenn dem heterosexuellen Teil der Bevölkerung das völlig egal ist, aber sprechen Sie der Community nicht das Recht ab, dafür zu kämpfen. Analog dazu: es wird immer gesunde Menschen geben, die auf Behindertenparkplätzen parken. So in etwa wirkt Ihr Beitrag. Die alltäglichen Probleme und Diskriminierungen von Minderheiten sind Ihnen egal. Schön für Sie, dass Sie „normal“ sind :)

    • Selbstgerecht und blind vor Eifer...
      Was ich während der großen Zeit der Friedensdemos (etwa 80er) oft gehört habe: ‚Wenn unsere Eltern damals so protestiert hätten wie wir heute, dann wäre „das“ alles nicht passiert.‘
      Das empfand ich immer als ein ausgesprochen erbärmliches Argument: Genau diese bösen Eltern haben doch einen demokratischen Rechtsstaat geschaffen, der eine solche Demo erst ermöglicht. Hätten die Eltern damals tatsächlich in ähnlicher Form protestiert, hätten sie vermutlich gar keine Möglichkeit mehr bekommen, Kinder zu haben…

    • Ach, Stefan...
      … sie verschwenden ihre Zeit. Das was sie da sagen war mal Standard hier und das Selbstverständlichste der Welt.
      Aber dann hat sich bei denen, die Merkel (und sogar die SPD), zwar früher mal ganz, ganz toll fanden, nun aaber plötzlich für links halten (Politik die ihnen nicht gefällt ist per Definition links!), herumgesprochen, dass es da bei der FAZ einen Blog gibt, wo einer diese Politiker kritisiert.

      Und sie wissen ja, wie Reaktionäre so sind, die merken halt nix…

      Lassen sie sie einfach labern, es sind die, die meinen es seien Leute wie Sie, die was mit post-faktisch am Hut haben.
      Machen sie es wie ich, grinsen sie sich einen ab, beim Lesen.

  69. Gewisse Feinheiten...
    …Ihrer Ausdrucksweise entgehen mir noch, lieber Don Alphonso. Vielleicht liegt es aber auch an mir, und ich habe die Vorlagen nicht zu Gesicht bekommen, die sagen, dass der Sexualkundeunterricht (wenn er denn stattfindet) eine Anleitung zum Gruppensex werden soll; ich habe das Ganze bisher eher so verstanden, dass die Aufklärung über Liebe, Sex und Zärtlichkeit eine Fußnote zur Homosexualität kriegen würde. So schlimm finde ich das nicht. Ist übrigens in Aufklärungsbüchern für Kids längst Realität, und viel Verwirrung kann ich bei meinen kleinen Geschwistern, Cousins, Kusinen (und auch bei mir selbst) nicht finden.

    Aber natürlich kann man sich streiten, ob das unbedingt notwendig ist. Aus der Ablehnung des Ganzen Intoleranz herauszulesen, ist ja ebenso falsch, wie die Überlegung, dass jemand mit seinem klassischen Sexualkundeunterricht intolerant würde. Das bin ich ja auch nicht geworden. Die Realität ist halt komplex, die Gefühle nuancenreich.

    Und sehen Sie: Ich hab Sie gar nicht ungern, wenn Sie (wie heute) mal ein bisschen bürgerlicher und ein bisschen weniger vulgär sind. Wie Sie es ja eigentlich immer sein wollen. Auch hier passt mir wieder die Methode der Skandalisierung nicht, und jeden zweiten Teilsatz will ich erst einmal googeln, um zu wissen, ob Sie mir keinen Bären aufgebunden haben – oder ein kleines Bärchen zu einer ganzen Staffel multipliziert. Aber für diesmal bin ich geneigt, das als notwendige Überspitzung abzutun, damit die Message ankommt.

    Ich würde Menschen auch nicht eben tolerieren, die mir schrieben, was Ihnen geschrieben wurde. Aber ich sage es gerne nochmal: Ein Verbrechen macht ein anderes nicht besser. Immerhin weiß ich jetzt besser, warum Sie in allem, was Sie sagen, so sicher sind. Viel Feind, viel Ehr, nicht…?

    Schreiben Sie weiter – allein schon, weil Sie ja ein Bollwerk der FAZ gegen deren Diffamierung als „Lügenpresse“ sind. Wenn Sie allein sie auch nicht ganz davor schützen können. Nach diesem Artikel würde ich mit Ihnen mal nicht streiten, sondern nur noch diskutieren wollen. Vielleicht werde ich auch (rechts)toleranter. Jedenfalls hoffe ich, dass mir daraus kein Nachteil wird, wenn die AfD triumphiert. Denn das wird sie, Sie haben ja recht.

    • Ach, mir ist es ja eher egal, was an der Schule gelehrt wird, aber ich weiss halt, wie die Leute bei uns so drauf sind und wie sie sich inzwischen gegängelt und ausgenommen fühlen. Wenn das so weiter geht, wird es schlimm, und dann sollte man sich auch über die Folgen nicht wundern.

  70. Nachtrag zur Buntheit
    Ich weiß, das ist unfair. Ich habe diesen neuen Beitrag von Ihrer Seite noch nicht einmal gelesen und bringe noch eine Anmerkung zu jenem über Buntheit.
    Ich möchte auf einen sehr qualifizierten und tlws. in den Formulierungen brillanten Artikel von Alexander Grau im Cicero hinweisen, den ich erst jetzt gelesen habe: Kulturkampf von oben.
    Grau analysiert dort durchaus profund die Herkunft der bunten Herkunftslosigkeit!

    Und natürlich benutze ich ganz infam die Anfangszeilen im Zitat als Spitze gegen des Dons behauptete Linksliberalität (das sind wir doch alle…), die in strengem Kontrast zur sonst propagierten Vorliebe einer Klassentektonik steht.
    Natürlich werde ich den vorliegenden Artikel heute noch lesen- und vermutlich schätzen…, aber jetzt doch erstmal dies:

    „Früher war die Welt eindeutig übersichtlicher: An der Spitze der Gesellschaft standen der Adel und das gehobene Bürgertum. In diesen Kreisen dachte und wählte man konservativ. Schließlich sollte alles so bleiben wie es ist.

    „Unten“ hingegen befanden sich die Arbeiterschaft, die kleinen Handwerker und Angestellten. Hier hoffte man auf Veränderungen. Also war man progressiv und wählte links, auch wenn man in Kern vielleicht wertkonservativ war.

    Und heute? Verkehrte Welt: An der Spitze der Gesellschaft, bei den Besserverdienenden und den neuen Eliten, gibt man sich fortschrittlich, international und weltoffen. Man surft auf den Wellen des Zeitgeistes, begrüßt den gesellschaftlichen und technischen Wandel, die Buntheit der Welt, ihre Diversität. Und natürlich ist man linksliberal und rümpft die Nase.. usf. „- wird aber noch brillanter!

  71. Don, wahrscheinlich
    sind Sie diese Art von Äußerungen (Laura) bereits gewöhnt. Eventuell wäre es aber keine schlechte Idee, die Beleidigungen (und Drohungen?) einmal konsequent mittels Polizei und Staatsanwaltschaft zu verfolgen? Möglichweise könnte Ihnen hierbei auch die Antonio-Amadeu-Stiftung zur Seite stehen. Sicher würde es auch Ihre Leser interessieren, wie die Verfolgung dieses Straftatbestands ablaufen würde.

    • Die kommt aus einem Schweizer Server, da braucht man gar nicht anfangen. Problematisch sind da ganz andere Intrigen gegen mich.

  72. Rechtslage Tabu?
    In der ganzen „Frühsexualisierungsdebatte“ wird leider immer wieder eines ganz außer Acht gelassen: die Rechtslage. Wer möchte, kann sich diese ganz leicht vor Augen führen: ein aktuelles Rechtsgutachten des Hamburger Staatsrechtlers Prof. Dr. Christian Winterhoff ist online veröffentlicht (leicht zu googlen). Die Zusammenfassung der Ergebnisse findet sich auf den Seiten 15 bis 17. Wäre schön, wenn dieses Gutachten nicht länger von Politik und Medien konsequent totgeschwiegen würde.

    • Interessanter Link
      Es wäre natürlich sehr wünschenswert, wenn Kinder selbst wachsen und sich entwickeln dürften. Aber das ist und war zu allen Zeiten ein Traum.

      Der Feudalherr brauchte kaum gebildete Knechte und Mägde, der König viele, funktionierende Soldaten, der Fabrikbesitzer arbeitswillige, möglichst unorganisierte Arbeiter uswusf. Die so oft so üble Rolle der Kirche samt ihrem egoistischen Missbrauch der Religion ist da dann noch eine ganz eigene und eben auch nicht wegzuredende Tatsache.
      Diese verheerenden Spuren jahrhtausendealter Indoktrination liegen ja nicht im Verborgenen. Die sind, oft genug bis ins kleinste Detail, bekannt und beschrieben. Und, auch das ist ja nun weiß Gott nichts Neues, es ging immer um Macht. Und Geld. Und da war immer jedes Mittel recht. Sollte man auch bei der Diskussion nicht vergessen.

      Kein Mensch, hoffe ich doch mal, kommt auf die Idee, an Pflanzen herumzuziehen, um deren Wachstum zu beschleunigen. An Kindern glauben aber sehr, sehr viele herum(er)ziehen zu können. Obwohl die so oft so üblen Folgen ja täglich zu besichtigen sind. Die mit absoluter Sicherheit uralten, immer wieder wohlfeilen Klagen über „missratene“ junge Menschen (Die alten behaupten ja in ihrer so oft so verlogenen Bequemlichkeit immer, sie seien der Maßstab.) gehören doch zu unserem Alltag.

      Kleine Anekdote aus einer Mathevorlesung. Sagt der Professor:Leider(!) kann ich nicht warten, bis sie die richtigen Fragen stelle. Deswegen frage ich öfter mal für sie.
      Wenn man(Fragt sich natürlich wieder, wer diese(r) man ist.) nun die Kinder in ihrem Wachstum und ihrer Entwicklung selbst die Fragen stellen ließe? Also, wenn man ihnen Raum und Zeit gäbe, von allein auf die Fragen zu stoßen? Und Lehrer und andere dann behutsam und empathisch antworten würden. Aber genau das ist im Leistungssystem unserer Schulen kaum vorgesehen. Was ich so höre und lese, so scheint das zumindest im Gymnasium ein ziemliches Drillsystem zu sein.

      Ich glaube ja, dass die Sexualisierung und Pornografisierung unter dem Deckmantel von Freiheit und Liberalität ziemlich verheerend wirken. Aber ist es vorstellbar, dass das nochmal geändert werden kann? Doch wohl nicht. Weder von Linken, Feministinnen, Machos, Rechten, Konservativen,…

    • Lysenko, sagt man nur
      „Kein Mensch, hoffe ich doch mal, kommt auf die Idee, an Pflanzen herumzuziehen, um deren Wachstum zu beschleunigen“

      Lassen Sie mich ihnen Enttäuschung schenken.

      Der Mensch hies Lysenko und weil er mit Stalin saufen konnte hatte mein 20-Jahre-Älter-als-ich Erdkundebuch neben der Erklärung über die Wunder der Satellitentechnik den Hinweis das die US TOP SECRET Agrarwissenschaftler hätten, die mittels modernster Space-Age Technik die Missernten in der Sowietunion überwachen würden.

      Das hat Lysenko erreicht der eine ganze Weile Stalins Günstling war und in der stalinistischen Biologie den Ton angab – Biologen die an Mendel ‚glaubten‘ trugen dann zu den Bevölkerungszahlen Siberiens bei. Das hatte nachhaltige Folgen.

    • Spaghettimonster
      Ja, dieses famose Gutachten. Gemäss welchem man die Realität im Schulunterricht ignorieren müsse, falls sie (Zitat) „die religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen der Eltern“ verletzt. Damit könnte man dann auch die Evolutionstheorie aus dem Schulunterricht verbannen :-)

      Im Prinzip funktioniert dieses Gutachten so: Christian W. geht in seiner Analyse davon aus, es ginge darum, „Akzeptanz jeglicher Art von Sexualverhalten“ zwangsweise zu verordnen. Schlüsselwort ist hier „jegliche“, also eine bewusste extreme Verallgemeinerung. Denn um „jegliche“ Art ging und geht es in der Schule nicht.

      Dann schliesst er, dass diese selbstgeschaffene unzulässige Verallgemeinerung gesetzlich nicht gedeckt sei. Damit hat er ein Widerspruchsrecht begründet gegen etwas, was er selbst zuvor erst erfunden hat.

      Rhetorisch einfach aufgebaut und einfach als Unsinn zu erkennen.

      —-
      Und ob das Gutachten fachlich korrekt ist…?

      Bei Christian W. heisst es
      >>Konkretisierend wird im weiteren Verlauf der Entscheidung festgestellt, dass staatliche Vorgaben für die schulische Sexualerziehung, „die Hetero-, Bi-, Homo- und Transsexualität als gleichwertige Ausdrucksformen von Sexualität vorgeben“, nicht mit dem Indoktrinationsverbot vereinbar sind<>Die Revision ist ferner nicht zuzulassen [!] zur Klärung der Frage, ob Richtlinien, die Hetero-, Bi-, Homo- und Transsexualität als gleichwertige Ausdrucksformen von Sexualität vorgeben, mit dem Indoktrinationsverbot vereinbar sind.<<

    • Titel eingeben
      Ein Rechtsgutachten hat den Wert von Klopapier. Sie sollten sich fragen, wieso noch niemand Klage eingereicht hat, wenn die Rechtslage doch angeblich so klar ist.

  73. @Don Alphonso
    Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.
    André Gide

    Dass Sie mit solchen Dingen aufgewachsen sind, spricht in erster Linie für eine gewisse Herzensbildung. Muss von der Omi kommen.

    • Und vom Deutschlehrer.

    • @D.A.
      Gut, wenn Sie meinen, dass man alles erlernen kann … das meinten schon andere; ich verlinke lieber nicht zum Stichwort Pädagogischer Eros. Kann ich am Ende des Tages auch nichts drüber sagen, ich gehöre nicht in diese Kategorie Schüler.

  74. Schwulen Erpressung im 19. Jahrhundert
    Was Schwule betrifft, kam ich letztens über einen aus dem vorletzten Jahrhundert. Ich ging in den besten Buchladen von Den Haag, um mir eine Biographie von Thorbecke zu kaufen. Thorbecke setzte 1848 gegenüber dem regierenden König, Wilhelm II, eine konstitutionelle niederländische Verfassung durch. Ich wollte wissen, wie er den damaligen Wilhelm davon überzeugt hat. “Einerseits war es natürlich der Zeitgeist”, sagte der Buchhändler auf meine Frage hin amüsiert, “andererseits war der König erpressbar. Er hatte ein Verhältnis mit einem Kardinal. Am Abend war er noch gegen die neue Verfassung, am nächsten morgen auf einmal dafür.” Wie ich später recherchierte, war es wohl kein Kardinal, aber immerhin der Bischof von Tillburg. Ein calvinistischer König mit einem katholischen Bischof war wohl eine echte Schwachstelle.

    • Danke, LH...
      Es gibt ja bezeichnenderweise wohl unendlich viele solcher Tatsachen, die eindeutig belegen, welch dümmliche Spiessbürger Heuchelei hinter all deieser anti-sexuallen Hetzerei steht, die die eigene moralische und ethische Beschränkheit mit angeblich „kulturellen“ Werten belegen will.
      Was bei Sokrates stillschweigend übergangen wird, ist ein in unseren Schulen ein unfassbarer, jegliche Zivilisation zerstörender Vorgang, wenn im Unterricht darüber geredet wird?
      Wobei ja nun wirklich nur die aller-Blödesten ignorieren können, dass gerade Pubertierende im Internet selbstverständlich noch das wirklich Perverseste mit Leichtigkeit zu finden wissen….
      Es sind dieselben reaktionären Kultur-Beschützer, die 10jährige Kinder dazu zwingen in Schulen mittels der verlogenen Autobiographie eines millionenfachen Mörders Latein zu lernen… Wohlweislich verschweigend, dass Caesar, als er Papst(!) war, seine 14jährige Tochter Pompejus zur Frau gab. Sie starb dann bei der Geburt eines Kindes…..

  75. Repressive Toleranz
    Wirkliche Toleranz ist von den Toleranzbrigaden gar nicht gewollt, denn das hieße, AfD, Trump und alte, weiße Männer zu tolerieren. Also muss Marcuses repressive Toleranz her: Toleranz nur für die eigene (linke) Meinung, die anderen dürfen wir kaputt machen.

    Und über die Folgen der Minderheitenobsession kann ich nur einen aktuellen Artikel aus der NY Times empfehlen: http://www.nytimes.com/2016/11/20/opinion/sunday/the-end-of-identity-liberalism.html. Minderheitenpolitik überwindet keine Ausgrenzung, sondern verschärft die Spaltung, weil sie Menschen in eine Identität presst und auf ihre wie auch immer geartete „Herkunft“ reduziert, in dem sie ihnen dadurch politische Vorteile verspricht.

    Wenn Autochthone diese Identitätsdenke dann übernehmen, kommt allerdings der Verfassungsschutz (Identitäre Bewegung).

  76. US-Regierung institutionalisiert die sexuelle Diversitäts-Problematik - da ist Kafka nicht weit
    – – – mal hier kucken: „Brief an die lieben KollegInnen“

    von den amerikanischen Regierungsbehörden für Erziehung und Justiz vom 13. Mai 2016:

    http://www2.ed.gov/about/offices/list/ocr/letters/colleague-201605-title-ix-transgender.pdf

    PS – Kafka hat manchmal Tränen gelacht, wenn er aus seinen Werken vorlas.

    Mag sein, diese Art von staatlicher Intervention ist mit solchen Schreiben an ihre Grenze gelangt. Die Menschen draußen im Lande – einschließlich Bernie Sanders – wenden sich ab. Das dürfte hier ähnlich laufen. Mein Gefühl gleicht dem von DA – und dem der Mehrheit des hiesigen Kommentariats.

    • Es ist klar, dass Trump genau diesen Zweig radikal austrocknen wird.

    • @Dieter Kief
      Danke schön! – Das kommt in mein Repertoire das versiegelt für alle Zeiten aufgehoben wird, damit es andere Spezies nach uns finden und daraus verstehen können, warum die Menschheit ausgestorben ist.

      Und amüsant ist das Dokument allemal. :-)

    • @ Uwe Dippel - Ihre Sammlung klingt verheißungsvoll!
      Meine Lieblingsstelle ist die da:

      – Sex assigned at birth refers to the sex designation recorded on an infant’s birth certificate
      should such a record be provided at birth.

      Das Geburtsgeschlecht ist das Geburtsgeschlecht, wenn das Geschlecht eines Kindes bei der Geburt festgehalten wurde. – Perfekt!
      Ok, und das Neumondgeschlecht eines Kindes und das Sonnenwendgeschlecht sowie das Wunsch- und Furchtgeschlecht bedürfen zu ihrer Feststellung eigener Regularien, die in einer späteren Fassung unseres Erlasses weiter spezifiziert werden sollen.

      – Und wann wachen eigentlich unsere Humoristen und die Titanic usw. auf und merken, dass sowas der perfekte Stoff für sie ist? – Mädchen dürfen in der Schule die Jungsdusche benutzen, wenn sie sich als Jungs wahrnehmen – und umgekehrt usw.

      Um das mal auf eine theoretische Ebene zu heben: Ein kluger Staat ist ein zurückhaltender Staat. Ein unkluger Staat verletzt das soziale Subsidiaritätsprinzip – und damit die Menschenwürde jedes einzelnen Staatsürgers und trampelt ihnen stattdessen auf den Nerven herum.

      Noch anders gesagt: Der Staat ist für biologische Mädchen, die mit Jungs duschen wollen usw., nicht zuständig. Ich finde, das sollen die schön unter sich ausmachen. Und wenn sie noch zu jung sind, derlei zu entscheiden, dürfen sie sich in der Schule nicht erwischen lassen.

      Mit Helmut Heißenbüttel zu enden: Mehr ist dazu nicht zu sagen.

    • Ja, nicht wahr!
      Ich habe es nicht glauben können.
      Dann hätte ich als junger Spund sagen können, ich fühlte mich als Uweline, und darauf bestehen, in der Jugendherberge (z.B.) im Mädchenschlafsaal einquartiert zu sein. Wow!
      Und dann – so sagt es, scheint mir, dieses Dokument – wäre mein Wunsch vor den Wunsch der anderen gegangen. Also der Mädels, die nicht angegafft werden wollten.
      Aber auch zu unseren Zeiten und unseren Klassenfahrten gab es Mädels, die durchaus Interesse an uns Jungs hatten, ziemliches Interesse. Die hätten dann im Jungenschlafsaal …

      … hmm, ich glaube, irgendwie habe ich das bisher falsch gesehen!
      Ist doch irgendwie ‚voll geil‘, finden Sie nicht!?

  77. "Ich glaube, die AfD wird als die grosse Siegerin aus dem Konflikt hervorgehen."
    Und hier habe ich meine Bedenken: der allergrößte Teil der Bevölkerung, Eltern eingeschlossen, wissen schlicht nicht was da passiert und/oder verharmlosen das Thema. Die „Qualitäts“medien blenden es weitgehend aus (klar).

    SPD und Grüne werden leider auch im nächsten Wahlkampf das gesamte Thema Gender weiträumig umfahren, auch glaube ich nicht, dass wir diesmal Wahlplakte in genderneutraler Sprache sehen werden (ich bleibe bei meiner Theorie: wüssten alle SPD und Grüne Wähler, was sie sich da durch die Hintertüre WIRKLICH UND TATSÄCHLICH alles ins Haus wählen, wären beide Parteien mit der nächsten BTW Geschichte).

    Die AfD wird mit dem Genderschwachsinn sicher Wahlkampf machen, ich könnte mir aber vorstellen dass sich dies, insbesondere wegen des durch die „Qualitäts“medien geführten, ja, Krieges gegen die AfD, auch als kontraproduktiv erweisen könnte (Stichwort Glaubwürdigkeit. Auf der Hauptseite zeichnet sich mittlerweile ja recht deutlich ab, wer das Trump Loch füllen wird).

    Es ist eine Informations- und Ausklärungs[sic!]sache und ich sehe nicht, wer diese führen könnte (außer indirekt die Linken Parteien selbst, indem sie sorglos genug sind, damit Wahlkampf zu machen. Den Gefallen werden sie uns aber leider nicht tun).

    Ach ja: wir reden hier nicht von den Lesern dieses Blogs, sondern von Hänschen Huber und Lieschen Müller.

    • Warten Sie es ab, AfD und die Spinner auf der anderen Seite bringen es schon in die Medien.

    • @Lissy
      Ich teile Ihre Befürchtungen. Aber nicht wegen der gleichgeschalteten Presse. Die gab es zum Brexit und zu Trump.
      Die gibt es in Frankreich.
      Dennoch gab es den Brexit, und Trump wurde gewählt.

      In Frankreich sitzt Jean-Luc Mélenchon seit Jahren auf einem Platz um die 10 Prozent Zustimmung, und vor Fillon hatte er eher 14% der Stimmen – zumindest nach den Prognosen. Und der hat eigentlich keine Organisation hinter sich. Fillon, gerade einige Tage ‚alt‘, ist auch niemand mit Leitmedien, die für Rückenwind sorgten.

      In Deutschland ist mir das bis heute unvorstellbar. Das deutsche politische Gehirn scheint mir, anders zu ticken. In Deutschland ist man – ausnahmsweise – politisch pragmatisch. Es muss jemand ran, den man kennt, es muss jemand ran, der sowieso schon breite Unterstützung hat.
      Vernunft, Mitte, keine Experimente.
      Mir scheint, das zieht irgendwie noch immer. Zumindest, wenn es verbunden ist mit ‚Progressivität‘, also gegen Nation, gegen Konservativismus, pro-Diversity.
      Dann spielt – offenbar im Gegensatz zu Frankreich – die Person selbst kaum noch eine Rolle.

    • Widerspruch!
      „Das deutsche politische Gehirn scheint mir, anders zu ticken. In Deutschland ist man – ausnahmsweise – politisch pragmatisch.“

      Lieber Herr Dippel,

      Ersteres stimmt. Man kann wohl sagen, dass das „deutsche politische Gehirn […] anders zu ticken“ scheint. Ich würde das aber keinesfalls mit „politisch pragmatisch“ umschreiben. Vielleicht tickt es auch einfach kaum bzw. nicht richtig. Die Deutschen sind in der Mehrzahl meiner Meinung nach einfach obrigkeitshörig, und das schon seit vielen, vielen Jahren. Diesen Wesenszug, der das Kaiserreich ebenso getragen hat wie das NS-Regime, haben sie bis heute nicht abgelegt. Die FDJ-Funktionärin mit neo-preußischem Einschlag hat immerhin das sehr gut erkannt.

      Schon 2013 hätte man wissen können, dass Merkel eine katastrophale Kanzlerin ist, die die „Grundlagen ihrer Politik“ im Zweifel schon zweimal bis zum Mittagessen umgeworfen hat. Als man ihr – neben Hollande – die GroKo gab, hätte man auch einem Affen eine Kalaschnikow in die Hand drücken können. Aber weil sie schön die Raute machte und die Presse schrieb, sie sei besonnen, ruhig und sachlich, wurde sie halt doch wiedergewählt. Alles war fein, trotz Energiewende, Griechenland, Draghi und Italien.

      Nach der gesinnungsethisch verbrämten, in Wahrheit aber wieder einmal nur (kurzfristig) machtpolitisch motivierten Grenzöffnung im vergangenen Jahr sollte nun eigentlich *jedem*, der halbwegs pragmatisch denkt, klar sein, dass diese Frau eine Vollkatastrophe ist und so schnell wie möglich irgendwie ersetzt werden muss. Aber ist man in Deutschland erst einmal an der Macht, kann man sich im Zweifel noch den größten Unsinn erlauben und bleibt doch.

      Bei allen anderen Themen ist das im Grunde gleich, jedenfalls wenn nicht wenigstens irgendjemand aus der „Obrigkeit“ sich auch dagegen positioniert. Die CDU erfüllt diese Funktion mit Blick auf allerlei Wahnsinnigkeiten aus dem rot-grünen Lager schon lange nicht mehr, und die CSU eigentlich auch nicht. Jedenfalls nicht in ausreichendem Maße, aber das kann man von einer bloßen Regionalpartei auch schlecht erwarten.

      Man kann nur hoffen, dass bis zum September 2017 doch noch der ein oder andere mehr sich trotz des medialen Dauerfeuers aus der Merkel-Mania befreien kann und erkennt, dass man – bildlich gesprochen – dem Affen nun nicht auch noch eine Splitterbombe geben sollte. Andernfalls ist es das für die Bundesrepublik wohl gewesen.

      Aber vielleicht wäre es auch ganz „pragmatisch“, wenn die Deutschen wirklich keinen Nationalstaat mehr hätten, den ihre wie auch immer an die Macht gelangten „Eliten“ alle paar Jahrzehnte für ideologische Wahnsinnigkeiten zweckentfremden können.

  78. Titel eingeben
    Es wird schrecklich enden.

    Das sage ich als schwuler Mann, wie schon so oft, hier und anderswo. Ich kann ja doch einige Jahrzehnte zurückblicken inzwischen, und ich sehe recht klar, wo das Elend für meine Leute begann, es war das immer massenhaftere Auftauchen und Raumgreifen der Kampflesben und Radikalfeministinnen und ihrer schwulen Schoßbübchen, die klassische Sorte beiderlei Art mit schwerem ideologischen Dachschaden, in allen Bereichen unserer Lebenswelt, in denen man sich zuvor von dieser Art durchgedrehtem Weibsvolk und schwulen Feministern verschont wähnte. Man hat ja bitte seit Jahrtausenden eigene, großartige Tunten, die etwas taugen, biologische Frauen sind in einem schwulen Umfeld grundlegend in etwa so nutzlos wie ein Kropf, da Tunten sämtliche Ebenen von Geschlechterrrollen gekonnt abdecken, die in der heterowelt klassischerweise irgend vorstellbar den Damen zugesprochen werden. Natürlich ist das verkürzt gesagt und klingt banal nach stereotypen Mustern von Rollenverteilung, aber in etwa so gestaltet sich die Sache in ihren Grundzügen, und zwar sehr entspannt. Man müßte das lang und breit auswalzen und erläutern, um es genau darzulegen, damit keine falschen Vorstellungen aufkommen, aber dafür fehlt hier der Platz und die Zeit. Und dann kommen diese irren Mannweiber mit ihrem ideologischen Wahn und ihren schwulen Fanboys und nerven einen zutode und ruinieren alles. Paradebeispiel ist das Berliner SchwuZ, mehr oder weniger komplett von Tunten aufgebaut und mit Tunten groß geworden. Inzwischen darf man dort kein Sterbenswörtchen mehr denken und schon gar nicht sagen, das nicht auf strammer Feminazi- und Genderlinie liegt, sonst landet man im politisch korrekten Schauprozess namens „Diskussionsrunde“ und fliegt danach hochkant raus und wird innerhalb der Szene derart grausam fertig gemacht und öffentlich gebannflucht, daß man nur heifroh sein kann, daß diese schrecklichen Leute keine Öfen kommandieren. Also noch nicht.

    Sie denken, daß wäre zu drastisch gesagt, zu sehr zugespitzt, übetrieben? Sie haben auch nicht den Hauch einer Ahnung, wie es inzwischen zugeht in der lustigen Homowelt! Wer nicht stramm der vorgegebenen ideologischen Linie folgt, die da sagt, daß er nur linke Schwule geben kann, ist raus. Es wurden vor der Berliner Wahl letzthin Leute mit Hausverboten in mehr oder weniger allen schwulen Lokalen der Stadt bedroht und belegt, die nicht die reine und einzig wahre Einheitslinie der selbsternannten linksradikalen Homoglücksvertreter*_innen befolgt haben, es wurde in öffentlichen Aufrufen im Netz und in den einschlägigen Printmedien offline und online verboten, die AfD zu wählen, bei Androhung von schwerer Strafe bei Zuwiderhandeln. Wer als schwuler Mann in Berlin (und anderswo) von eher unfreundlichen Herren aus dem Orient halbtot geschlagen wird, wie das viel zu oft und immer öfter geschieht, der tut gut daran, nicht ein Sterbenswörtchen über die Herkunft/Ethnie/Ideologie der Schläger zu verlieren, sonst wird er noch im Krankenhausbett als Rassist und Xenophob öffentlich gebrandtmarkt, von schwulen Hilfsorganisationen, die sich inzwischen dank jahrelanger staatlicher Förderung ihr Helferleinsyndrom nur für politisch korrekte Fälle vorbehalten und alle anderen gnadenlos aussortieren.

    Es erinnert all dieses in vielerlei Hinsicht an manche gesellschaftlichen Zustände der finstersten Tage deutscher Geschichte, und u.a. deswegen habe ich längst schon jeden Kontakt in die Szene eingestellt. Wenn man diese Leute irgendwann für ihre schiere Hybris zur bitteren Rechenschaft ziehen wird, werde ich mich wortlos umdrehen und eisern schweigen. DAS sind nicht meine Leute. Und inständig hoffen, daß man mich nicht zu diesen totalbekloppten Irren ins Feuer dazuwirft, nur weil auch ich die Herren der Schöpfung sexuell deutlich interessanter finde als die Damen.

    Was hat man mich schon in den 90er Jahren alles zusammengeheißen, weil ich mich so lautstark gegen die Kampflesben ausgesprochen habe und mit denen nichts zu tun haben wollte und die raushalten wollte aus unserer Welt, und nu hammwa den Salat und sitzen wie die Lemminge so blöde in dem löchrigen Kutter, den diese hysterischen Schnepfen uns mit tatkräftiger Hilfe der ganzen Opportunisten in unseren eigenen Reihen zurechtgezimmert haben. Bleibt mir fort mit neufeministischem Weibsvolk! Ich neige inzwischen zu starkem Verständnis für Paulus und sein Schweigegebot für Frauen in der Gemeinde, das muß man sich mal vorstellen!

    • Nein, ich schaue mir das Programm des 33C3 gerade an und muss sagen, dass ich doch etwas erschüttert bin. Da sieht man leider, was passiert, wenn eine Subkultur von einer anderen überrannt und ausgekernt wird. Ich weiss nicht, ob ich da wirklich hinfahren soll.

    • Ich weiss ja nicht, ...
      aber David Berger mit seiner Philosophia perennis bekommt doch, glaube ich, gerade ordentlich Zulauf.

      Vielleicht (wenn alles gut geht), trägt die immer weiter gehende Zuspitzung innerhalb der verschiedenen Gruppen dazu bei, die Akzeptanz von Homosexualität auch innerhalb des traditionell doch eher homophoben klassisch-konservativen Milieus zu verankern – und zwar eben nicht, weil sies’s von den grünlinken Wohlmeinenden zwangsweise in den Rachen gestopft kriegen, sondern einfach deshalb, weil man auch als knitteriger Knatterkonservativer mit einem Weidel’schen oder Berger’schen Lebensentwurf erheblich besser koexistieren kann als mit einer frei und ungestraft herumziehenden Schariapolizei (hihi, alles nur Spaß, so wie auch die verkniffen-agressiv geschmissenen Sahnetorten).

      Jedenfalls (selbst mir als ollem Knitterkatholen) sind Leute wie Berger erheblich lieber als Gestalten wie der Herr Woelki, der mit dem dunkelblauen schweren Dienst-Audi ein Flüchtlingsboot vom Mittelmeer hier hochkarren lässt, um anschließend in einer peinlichen Inszenierung die paar noch verbliebenen Schäfchen staatskirchlicherseits auf eine obrigkeitlich verordnete Fernstenliebe einzuschwören.

    • Danke für Ihren Einblick.
      Wow!
      .

      Wie kann Faschismus in „Ihren“ Reihen stattfinden? Wahnsinn.
      Auch bei Öfen[sic!]; bekam ich eine HandPalme und einen von den drei Affen, als Reaktion.

    • Vorstellungen
      @JHM
      Ihre Ausführungen teilen sich mit den Schilderungen von zwei geschätzten Damen in meinem Bekanntenkreis die eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingegangen sind. Beide Mädels erfüllen keins der gängigen Klischees, haben eher deutlich wertkonservative Einstellungen und das in der Doppelhaushälfte in der Marktgemeinde im Dachauer Hinterland zwei lesbische Mädels wohnen ist dort – sogutwie – kein Problem mehr. Was die beiden allerdings über Ihre Erfahrungen in der Münchner Szene beim letzten Treffen so erzählt haben, ließ mir echt die Haare zu Berge stehen und ich zähle mich defintiv auch eher zum linken Lager.
      Wenn sich diese Klientel durchsetzt, dann Gute Nacht (ohne Goodnight hier loben zu wollen).

    • JHM sagt - 23. November 2016 um 12:37 Uhr
      Dass man als Schwuler in Berlin nicht mehr so frei, glücklich und unbeschwert leben und sich so unbesorgt bewegen kann wie in den 80ern, das braucht man ja nicht zu sagen. Was einem auf der einen Seite an Freiheiten gegeben wurde, wurde im öffentlichen Raum wieder einkassiert. Bestimmt jeder Schwule in Berlin wurde mindestens einmal von „anderen“ Minderheiten zusammengeschlagen oder bedroht, insbesondere dann, wenn mann zur falschen Zeit am falschen Ort ist, von jenen, die den öffentlichen Raum jetzt für sich beanspruchen.
      Und fast jeder schweigt darüber oder würde es abstreiten. Wer es ausspricht, ist „gesellschaftlich“ tot.
      Nach 25 Jahren Berlin habe ich zwar nicht so extreme Erfahrungen gemacht, ich wurde insgesamt nur dreimal überfallen, aber ich teile dezidiert die Ansicht, dass Lesben die (friedliche) Schwulenbewegung gekapert haben. Sie sind halt einfach die tougheren Kerle, unverschämt und rüpelhaft – Respekt, und die Mehrheit der toleranten, gut erzogenen und nachgiebigen Schwulen haben dem nichts entgegenzusetzen.
      Sie haben sich zurückgezogen, und zurückgelassen haben sie jene, die den schrillen Ton beherrschen.

    • dr. plagiator sagt - 23. November 2016 um 19:38 Uhr
      dr. plagiator sagt:
      „Wie kann Faschismus in „Ihren“ Reihen stattfinden? Wahnsinn.
      Auch bei Öfen[sic!]; bekam ich eine HandPalme und einen von den drei Affen, als Reaktion.“

      Es ist ganz einfach.
      Schwule haben Angst, als Minderheit andere zu beschuldigen, oder sich davon abzugrenzen (ob jetzt messerbestückte und Handy/Geld-fordernde „andere“ Minderheiten spätabends in der Seitenstraße oder schrille LGBT-Parolentanten wo auch immer).

      Denn wenn sie es tun, heisst es, Du bist ja selber eine Minderheit, also halte Dich zurück, sonst überdenken wir unser Verhalten Dir gegenüber.

      Also wird das Handy ausgehändigt und die schrille Parolentante darf kreischen. Die Ohren darf man sich schon zuhalten. Und man kann auch aus Berlin wegziehen.

    • Leben im Kontext
      @Foxrommel
      Dann fehlt nur noch die Armbinde.

      Neu_LGBT=LatenterGenderBrownieTrupp

      Anstatt -Brownie- hatte ich -Bio-/-Burschen-(?) Solche Gelegenheiten, wenn auch bewusst, WEIL, lasse ich nicht aus.

      Ich hatte es erst: „Man braucht einen subtilen Frohsinn, um das Bestehende zu brechen.“

  79. Minderheitendiktatur
    Wir leben in einer Minderheitendiktatur.
    Die „es schon immer gut meinenden“ habe ihre eigenen Interessen und Meinungen.
    Alles davon abweichende wird mit aller Härte und unnachgiebigkeit bekämpft.
    Siehe Maas und die mehr oder weniger offene Zensurdrohung.
    Wenn es aber mal so richtig wieder aus dem Ruder läuft, wie das Beispiel der Hamelner Abschleppfachkraft, wird komischerweise keine Stimme erhoben von den „gut Meinenden“.
    Alles völlig normal so in unseren Landen.
    Heute morgen habe ich schon gelesen, die unentbehrliche Fachkraft wurde schon wieder aus der Haft entlassen.
    Also alles wohl nicht so wild. :-(
    Falls doch jemand was zu mosern hat, wird er dann sicher schnell Minderheiten gegenüber falsch eingestellt zu sein tituliert.
    Klar, absoluter Konsenz.
    Das geblöcke der „gut Meinenden“ nervt.
    Nur ihre Meinung ist wichtig, den Rest der Bevölkerung kann man getrost ignorieren.
    Vorstoss von R-G in Niedersachsen.
    Eine zweite Sprache in der Schule einführen.
    Wer nun an Französisch oder Latein denkt, liegt falsch.
    Türkisch, Farsi, Arabisch sind angedacht.
    Ah, sind wir schon soweit, werden das dann als nächstes offizelle Amtssprachen in Buntland?
    Man möchte halt den „Neuhinzugekommenen“ entgegen kommen.
    Ja, bloss nicht zur Anpassung auffordern.
    Wie heisst es so schön, wer immer nachgibt, ist irgend wann der Dumme.
    Aber dieser Satz war wohl in der Walldorfschule haram.

  80. Ziel: Neuer Mensch
    Im WDR lief vor ein paar Tagen ein Beitrag über die Identitäre Bewegung, in dem krampfhaft versucht wurde, diese als rechtsextrem zu „enttarnen“. Ein „Wissenschaftler“ brachte den Vorwurf auf den Punkt: Konservative wollten keinen „neuen Menschen“ bauen. Er meinte das tatsächlich als Vorwurf.

  81. Eine Wohltat
    Spricht mir aus der Seele. Lese schon lange den DON und fuehle mich meistens angesprochen. Bitte weiter so.

    PS: Wo finde ich „die Bekehrung des Diderot“?

  82. Sie verstehen es wirklich nicht
    Als jemand, der dort in der Diskussion mitgemischt hat, kann ich Dir nur (mal wieder) voll zustimmen, Don!
    Diese Leute verstehen grundsätzlich nicht, dass es eine Toleranz gibt, mit der vernünftige Menschen niemandem etwas wollen, der von dem abweicht, was die große Mehrheit als normal empfindet.
    Und dass es aber eine ganz andere Kiste wird, wenn die Minderheit (oder eben besser noch 27 Minderheiten) anfangen, allen ihre Wahrheiten beizubringen, von Staats wegen, im Schulunterricht und möglichst noch gegen den Widerstand´vieler konservativer Eltern.
    Sie verstehen es nicht!!! Dass sie damit in einen Kampf gehen, den sie nicht gewinnen können, der aber leicht die Toleranz wieder beseitigen kann, um die es ihnen (angeblich) geht.
    Wenn man versucht, ihnen das zu erläutern, gehen sie auf einen los, als wolle man zu den schlimmsten Zeiten der Unterdrückung zurückkehren. Die bittere Wahrheit ist: sie ertragen die Existenz der anderen viel schlechter als umgekehrt.

    • naja, sie haben halt sehr lange sehr viele Siege erreicht und verstehen nicht, warum es nicht weiter gehen sollte, es sind soch nur noch ein paar kleinigkeiten – und wer es länger betrachtet, ahnt, dass es nie vorbei sein wird, denn all die Lobbys wollen Geld, Gremien, Einfluss und das geht nur mit immer weiterem Kampf.

      Mit dem Erreichen der Toleranz wären sie eigentlich überflüssig.

  83. Ausweitung der neoliberalen Kampfzone
    Ich glaube, dass der gegenwärtige Kulturkampf (Werterelativismus, Umwertung und Zerstörung bisheriger Werte) Voraussetzung für die angestrebte totale wirtschaftliche Liberalisierung ist. Der Abbau des Nichtverhandelbaren, Unveräußerlichen, letztlich Heiligen ist die Voraussetzung für dessen anschließende kommerzielle Nutzbarmachung.

    Beispiel Körper/Sexualität: Mittlerweile häufen sich die Artikel über Prostitution als „leichtes, unbeschwertes Hobby“ (sic!) von „freien, starken Frauen“, die aus „Neugierde“ oder „Lust“ ihren Körper verkaufen.
    http://www.zeit.de/campus/2016-10/prostitution-escort-service-lifestyle-studenten

    Solche Frauen gibt es bestimmt sogar – gleichzeitig wächst aber die Zahl derjenigen, die nicht aus freien Stücken oder Spaß ihren Körper verkaufen, sondern aus wirtschaftlichen Zwängen. Wobei wir durch die Liberalisierung doch alle endlich frei und zwanglos leben dürfen. Welche Ironie.

    Letztlich werden auch die offenen Grenzen und die Bewegungsfreiheit nur dazu führen, dass wir überall gleich wenig verdienen.

    • *Sexus statt Seele*
      Dem Zitieren Houellebecqs darf ein Verweis auf Moravia beigesellt werden (?) : http://www.zeit.de/1979/35/kritik-in-kuerze

      Ob nicht der (sexuelle) Totalliberalismus (im Sinne von Verfügbarmachung) nur eine maskierte Spielart vormaligen *Imperialismus* ist, ist in etwa die selbe Frage wie die nach der Metamorphose von Feudalismus in Kapitalismus (statt Überwindung des einen durch den anderen lediglich Ablösung in Herrschaft, statt Strukturveränderung lediglich Elitenwechsel aka Austausch der Köpfe/vorderen Gesichter) .
      Hiesig altlinkem alt-right-Kulturpessimisten fällt die (zunehmend inquisitorisch geforderte) „demokratisch-optimistische“ Antwort darauf schwer, zumal Entfaltung mehr und mehr mit Entgrenzung verwechselt wird; von Überschreitung bis Ausschreitung um ihrer selbst willen hat es sich womöglich tatsächlich einmal aus-gelebt. You can brak the rules, but before you try…

  84. Grundschulkinder
    Neulich bei meiner Friseuse, Bundesland BW. O-Ton der Dame: Nächstes Jahr kommt meine Kleine in die 3. Klasse, also ich hab´der Lehrerin schon gesagt, bei Sexualkunde ist sie dann krank, sie gehört ja zu den Jüngsten. Die Lehrerin hat so geguckt als ob ihr dieses ganze übertriebene Sex-Zeug auch nicht passen würde.“
    Übrigens: Beim Vorgänger- Lehrplan (BW) stammten die entsprechenden Passagen zum Thema von Hentig, und der war ja auch… Aber das war sensibel formuliert und keiner hat protestiert.

  85. Warum lassen sie die Kinder nicht einfach selbst entscheiden?- die LBGTSQ(wie auch immer)
    Die Frage erscheint doch der springende Punkt zu sein, denn wenn es um Selbstbestimmung dieser Kinder ginge und um echte Toleranz, dann ginge es auch um die Wahl der Kinder und nicht um ihre Dressur.
    Die Antwort auf diese Frage brächte aber vermutlich ans Licht, bzw. beleuchten das die, die für die Sexualisierung eintreten unangenehm deutlich, daß es eigentlich bei der Frühsexualisierung um Macht über Menschen geht.

    Sexualität ist etwas sehr Intimes, Persönliches. Das hat als Verordnung in der Öffentlichkeit nichts zu suchen. Es sei denn, man wolle Persönlichkeit und Öffentlichkeit so vermischen, daß Beides de facto abgeschafft ist!
    Genau diese Tendenz unterstelle ich übrigens den diesen anti-Kulturalismus Propagierenden.*

    Bezeichnend ist auch, daß genau die, die hier argumentieren, daß Kinder das alles ganz genau wissen und einüben müssen, jene sind, die beim Thema Religion dafür plädieren, daß man Kinder in religiösen Dingen dumm und ignorant halten soll (bis auf antireligiöse Propaganda), „damit sie sich dann später bewußt entscheiden können mit 18“.

    Um hier im Forum mit Goodnight zu sprechen: Es geht um MACHT! Es geht nicht um Toleranz und es geht in keiner Weise um die Freiheit der Sexualität oder gar der Person, sondern schlicht um die Frage, wer wem was diktieren darf.

    Und LEIDER hat die AfD in dieser Frage als eine der wenigen politischen Akteur Recht! (at DON)
    Selbst die Vertreter der Katholischen Kirche knicken tlws. in häretischer Weise ein und machen den Tanz ums goldene Gender mit.

    Es geht um Macht. Der MAchiavellismus der Linken äußert sich zwar immer moralistisch, aber eigentlich meint auch er nur Macht.

    *Die Genders kommen als Kulturalisten daher, leugnen biologische Vorgegebenheiten und beschimpfen die Vertreter biologischer Naturwissenschaft als „Biologisten“. Sie tun so, als ginge es ihnen um die Freiheit des Menschen,- was ja ein kulturelles Grundkonzept ist. Aber sie sind in ihren Argumentationsstrukturen Kreationisten und Deterministen ähnlicher. Diese Positionen vertreten aber gerade einen Anti-Kulturalismus!
    Das sollte sie eigentlich zum Nachdenken bringen. Tut es aber nicht, im Gegenteil. Und das zeigt, daß all die Inhalte nur vorgeschoben sind.

  86. Wenn schon die Kernaussage falsch ist braucht man keine Argumente.
    „Es geht dabei um die in einigen Bundesländern erfolgreichen Versuche von nicht heterosexuellen Gruppen, ihre Positionen zu Liebe, Sex und Partnerschaft zum Teil der schulischen oder vorschulischen Bildung zu machen.“ Genau hier ist Fehler, der ihnen aufgefallen wäre, hätten sie einen einzigen der Lehr- oder Bildungspläne gelesen. Es geht eben genau nicht darum, nichtheterosexuellen Sex zum Unterrichtsthema zu machen. Diese Behauptung ist falsch, auch wenn sie offenbar wahr genug für die FAZ ist. Mit Realität hat es nichts zu tun. Dieser Artikel bejaht die Kernthese der sog. Afd, nämlich dass es ein „wir“ und ein „die da“ gibt. Es ist eine pluralistische Gesellschaft und die sollte sich auch im Unterricht wiederfinden. Wenn sie sich einen Unterricht wünschen, in dem nur (weiße) heterosexuelle Deutsche vorkommen, weiß ich nicht, ob sie für die richtige Zeitung schreiben. Eines noch, sie schrieben so nett über partikularinteressen. Ihnen fällt offenbar nicht auf, dass es eigentlich nur um den berechtigten Wunsch einer Gleichbehandlung geht oder? Sämtliche Minderheiten, die für Sie zu laut sind und denen zu viel Gehör geschenkt wird, wollen nur eines, dazu gehören. Zu einer Gesellschaft, in der sie Steuern zahlen und die sie mit gestalten.

    • Wollen Sie jetzt wirklich, dass ich mal heraussuche, was in diversen Bundesländern so alles angeboten wird?

    • Titel eingeben
      Ja gern. Bitte direkt aus den Lehr- und Bildungsplänen.

    • @Stefan
      Sehr gerne.

      Die Rahmenpläne finden Sie hier: https://www.berlin.de/sen/bildung/unterricht/faecher-rahmenlehrplaene/rahmenlehrplaene/

      Wenn Sie sich durch den Rahmenplan für die Grundschule, Jahrgangsstufe 1-4, arbeiten, finden Sie bereits dort das Thema: „Sexualität“. In Berlin werden übrigens viele Kinder mit fünf Jahren eingeschult.

      Ab Jahrgangsstufe 7 kann dann unter dem Stichwort „sexuelle Praktiken“ eigentlich alles unterrichtet werden, ohne dass es dafür einer Erlaubnis des Schulleiters bedarf: Denn das Land Berlin unterstützt diesbezüglich nicht nur mit dem Rahmenplan, sondern auch mit einem Sexualkundekoffer, in dem u. a. die Stichworte „Porno“, „SM“ und „Darkroom“ als mögliche Rollenspiele vorgestellt werden, ttp://www.spiegel.de/video/sexualkunde-in-berliner-grundschulen-wenn-stefan-und-andreas-ein-kind-bekommen-video-1153271.html, insbesondere ab Min 5.30.

    • Man kann nicht beides haben den fünfer und das Weckle @Stefan
      Ist schwierig dazuzugehören, wenn man sich über sein anders sein definiert.

      Ist das nicht das coming out. ERkennen das man anders ist, dazu muss es erstmal zwei unterschiedliche positionen geben oder?

      Ich entsinne mich an Begegnungen in der Schwulen Subkultur in vor Internet Zeiten, da war das anders sein schon das bestimmende und Subkultur wirklich Subkultur und nicht ein Marketing Gag.

      Wie auch immer, Sexuelle Orientierung konstituiert kein „Recht auf“- irgendwas.

      “ Wenn sie sich einen Unterricht wünschen, in dem nur (weiße) heterosexuelle Deutsche vorkommen,…“

      Also eigentlich wünsche ich mir, dass meine Kinder im Unterricht etwas über das Wunder der Welt, Geschichte, Kultur , das was die Welt im innersten zusammenhält, Ideen und Philosopien, ja und auch Religion unterrichtet werden. Ich bin da ganz beim Humboldtschen Ideal.

      Die Fixierung auf die Frage Hetero oder Homo, die Würdigung der sexuellen Orientierung in allen Lebensbereichen empfinde ich mittlerweile als Fetischismus.

      Und definitiv will ich nicht das Lehrpläne, Unterrichtsmaterialien so umgeschrieben werden damit sich (irgendwas aus dem LSBQT Spektrum, hier einfügen ) jetzt toleriert und akzeptiert fühlen.

      Das ist nicht der Ort dazu und das macht das Leben keines Menschen besser, wie denn auch.

      Die Zersplitterung der Gesellschaft in Identitäten führt nicht zur offenene sondern zur zersplitterten Gesellschaft.

    • @ Anonymus content
      Ihr erster Satz muss heißen, „wenn man über sein anders sein definiert WIRD“ Schwule und Lesben dürfen nicht heiraten. Wer definiert hier? Gays oder der Staat? LSBT soll in der Schule nicht thematisiert werden. Wer definiert, wer dazu gehört?
      Wenn in der Schule die Gesellschaft in ihrer Ganzheit und Vielfalt abgebildet wird, ist das nicht dazu da, dass sich die community auf die Schulter klopfen kann, sondern dass Schüler, die merken dass sie vielleicht anders ticken, wissen, dass es auch ok ist. Haben sie so wenig Empathie für diese Kinder?
      Sie haben völlig Recht, sexuelle Orientierung begründet kein Recht auf irgendwas. Gilt das auch für den Allgemeingültigkeitsanspruch der Heterosexualität?
      Dass wir uns nicht falsch verstehen: das ist die Norm und wird immer die Norm bleiben. Normal hingegen ist Homosexualität auch.

    • @"Gast"
      Rahmenplan Berlin: Klasse 1-4: Sexualität und Geschlechterrolle, Klasse 5/6: Biologische, gesellschaftliche und individuelle Gesichtspunkte der menschlichen Sexualität.
      Das klingt ja wirklich „extrem“ schlimm… oder? Was erzählen sie eigentlich für Sachen?

    • @Mike
      Ich erzähle gar nichts, Claus Lederer und Rainer-Michel Lehmann erzählten was. Der Berliner Medienkoffer, der für die Anwendung im Schulunterricht konzipiert wurde und offizielles Unterrichtsmaterial darstellt, wurde von der Bildungsinitiative QUEERFORMAT zusammengestellt, nachdem die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung 2009 beschloss, ein didaktisches Ensemble zum Thema „Familie, Lebensweisen und sexuelle Vielfalt“ herauszugeben. – So stehts jedenfalls im Cicero. Und der Spiegel hat das oben verlinkte Video online gestellt und zeigt an der angegebenen Stelle eben die beschriebene Charade. – Ist daran etwas falsch?

    • @Sexualkundekoffer
      Lustig ist ja, dass die ganzen geschenkten Neubürger den Drang verspüren sollen, sich in Berlin niederzulassen. Wird interessant sein, wenn die ihre Kinder mit sowas konfrontiert sehen…
      Wundert sich eigentlich noch wer, wenn IS und Konsorten die Ungläubigen vom Angesicht der Erde tilgen wollen?

    • @ Gast und DA
      Sodele, habe mir nun auch die Mühe gemacht, die Berliner Lehrpläne quer zu lesen. Oh Wunder, auch hier keine sexuellen Praktiken im Lehrplan. Bitte denken Sie mal drüber nach was das Wort „Sexualität“ im Kontext eines Lehrplans heißt. Sexualität gehört zum Menschen dazu. Jedem Pädagogen ist völlig klar, dass kindliche Sexualität und die Sexualität von Heranwachsenden existiert, aber etwas völlig anderes ist als die Sexualität von Erwachsenen. Das kapieren aber wohl nicht alle.
      Zu dem von Ihnen geposteten spiegel-video muss ich fragen, haben Sie Kinder im Alter von 13 oder 14 Jahren? (ab 7. Klasse wird diese Sammlung an Unterrichtsmaterial ja empfohlen) Sind Sie tatsächlich so naiv zu glauben, dass Jugendliche diese Begriffe (Porno, SM, Darkroom) in dem Unterricht zum ersten mal hören. Gehen Sie mal über einen Schulhof, dann hören Sie Begriffe, die hier definitiv zensiert gehören. Sie können z.B. mal diesen Artikel überfliegen: http://www.zeit.de/2014/26/sexualitaet-pornografie-jugendliche
      Ich kann nur empfehlen, bei der ganzen Debatte nicht Ursache und Wirkung zu verdrehen. Was sich die „a“fd und auch viele Kommentatoren wünschen ist offenbar, die Jugendlichen mit ihren Interneterfahrungen und Fragen allein zu lassen. Wenn Sie etwas gegen „Frühsexualisierung unternehmen wollen, dann sollte das Internet abgeschaltet werden, und nicht diejenigen verteufelt werden, die Heranwachsenden helfen diese Eindrücke auch einzuordnen.

    • @ Stefan 15:37 - You can´t always get what you want
      Kurz und Knapp, die LSBQT whatsoever Community hat über den Hebel Grün/Rot Ihre Agenda plaziert. Thats it.

      Ihre Empathier für Kinder fokussiert sich offenbar auf die mit abweichender sexueller Orientierung.

      Das Lehrpläne auf Toleranz und Akzeptanz für Fette Kinder umgeschrieben werden müssen, davon hört man nichts. Da gibt es keinen Materialienkoffer.
      Dabei gibt es unbestreitbar mehr Fette, ausgegrenzte Kinder als KINDER (!) mit abweichender sexueller Orientierung.
      Fette Kinder sind für die Grünen vielleicht nicht so sexy, wegen des CO2 Footprints.

      Die Frage ist Schon wer definiert was an den Schulen thematisiert gehört – Ich sehe materiell Arme Kinder ,
      verhaltensgestörte Kinder, vernachlässigte Kinder,
      Teufel die Ihren Mitschülern das Leben zur Hölle machen,
      emotional deprivirte Kinder,
      Fette Kinder, Pisa Versager, Schulverweigerer,
      Analphabeten, Berufsmobber,
      „Flüchtlings“- Kinder wo sie idividuell alles zwischen Einstein und Hottentotten finden,
      mehr als Genug Themen

      Es ist nicht der Job der Schule die Gesellschaft „abzubilden“. Sonst gibts von den Reichsbürgern und vom IS auch einen Materialienkoffer oder wollen sie deren Recht auf Teilhabe bestreiten?

      Es gibt keinen „Allgemeingültigkeitsanspruch der Heterosexualität“, das ist schlicht die normative Kraft des Faktischen.

      „Dürfen nicht heiraten“ – Tja, das leidige Thema “ besonderer Schutz von Ehe und Familie“.
      Liebe will halt Ewigkeit, und da legt sich die Biologie offenbar Queer.

      Leider gibt es da eine biologische Koponente in Bezug auf Mann und Frau und Kinder kriegen. Vielleicht kommt das ja bei diversen LSBQT whatsoever Handreichungen zu kurz.
      Im Schnelldurchlauf: Als Homo Paar müssen sie sich Eizelle, Samenzelle und Gebärmutter besorgen und in der korrekten Kobination zusammenfügen.

      Bei den Heteros funktioniert das so ratz fatz, dass es sogar für ca. 100.000 Abtreibungen per anno reicht
      Aber Hilfe ist unterwegs und die Gentechnik schafft es irgendwann, dass sie sich Jedermann*in die fehlende Komponente aus Nasenschleim zusammenbasteln kann.

      Der wirkliche Witz liegt darin dass keiner von den Heteros mehr heiraten will, Kinder Kriegen ist sowas von vorgestern, überlässt man Russlanddeutschen und Ausländern.

      Na ja es geht auch um Steuervorteile, Erbrecht und natürlich Symbole. Eine eingetragene Partnerschaft ist halt was anderes als „Ehe“ –

      In der Zwischenzeit diskutieren wir so lange rum was all den imaginierten Geschlechtern zusteht bis wir bewiesen haben, dass schwarz weiss ist und wir auf dem nächsten Zebrasteifen überfahren werden.

    • @ Stefan
      Ich habe Ihren Post jetzt erst gelesen. Sie schreiben: „Sind Sie tatsächlich so naiv zu glauben, dass Jugendliche diese Begriffe (Porno, SM, Darkroom) in dem Unterricht zum ersten mal hören. Gehen Sie mal über einen Schulhof, dann hören Sie Begriffe, die hier definitiv zensiert gehören. “

      Womöglich bin ich naiv, das ist eine Möglichkeit und Ihre persönliche Meinung.

      Eine andere Möglichkeit besteht aber darin, dass da etwas auf 13 oder 14-jährige projiziert wird. Selbst im Zeit-Artikel ist jedenfalls nicht davon die Rede, dass etwas, wie es in dem erwähnten Unterrichtsmaterial angeregt wird, „nachgespielt“ wird; schon gar nicht mit Erwachsenen und erst recht nicht mit solchen, die als Lehrer eine Autorität für die Kinder verkörpern. Überhaupt geht es dort lediglich um – Hörensagen. Die Frage, wer sein Kind so ausfragen lassen würde, bliebe auch noch zu klären.

    • Stefan... ich hatte sie gewarnt...
      Mit Ausnahme des Vokabulars hat sich seit den 50ern nichts geändert.
      Es gab und wird sie immer, die vom Neid Zerfressenen, Zu-Kurz-Gekommenen, die zur Kompensationihren Lebenssinn nur mehr darin finden können, anderen vorschreiben zu wollen, wie sie gefälligts zu leben haben und was sie sich gefälligst zu versagen haben.

      Sie sehen es doch….hier gibts sogar Komiker die allen Ernstes meinen ihre pubertierenden Kinder würden tagaus, tagein den Versuchungen des Internets widerstehen. 50er Jahre aus dem Bilderbuch….

  87. Last but not least: Danke für diesen Artikel!
    Er führt viele jener Beweggründe zusammen, die mich zur AfD ziehen. Zwar beileibe nicht alle, aber man könnte es zusammenfassen: Werte orientierter Liberalismus, der in diesem Sinne auf einem Konservativismus aufbaut, ein linksliberaler* Katholizismus und ein auf Nationen aufbauender Europäismus.

    *konnte ich mir wirklich nicht verkneifen, aber im Unterschied zu vielen behaupteten Linksliberalen definiere ich mich in keiner Weise über Besitz.

    Also, trotz aller Spitzen und trotz allem Unverständnis Ihrer Position zur AfD: Dank für einen guten Artikel, der sehr vielen Menschen aus der Seele spricht!

    • Also, das Parteiprogramm: Echt. Nein. So bsolut gar nie nicht. Und dann diese Leute…

    • Last exit AfD? Listen to Green Day
      Der Artikel ist gut. Schlimm ist, dass die Anti-familienpartei-Deutschlands versucht hier ein wichtiges Thema zu kapern wie einst der Trump die Anti-Hillary-Bewegung oder Anti-Obama-Care. Da ist nichts Liberales. Nirgends. Und Petry nur eine Widergängerin der Schwesig oder wenns richtig zur Sache geht der Honecker, Margot. Mit diesen „Volksvertretern“ würden unsere Kinder dümmer und ärmer als mit den aktuellen. Dann lieber mit Greenday: „No Maas. No AfD. No fascist BRD. „

    • Ich gehe jetzt mal davon aus, daß Sie das AfD Parteiprogramm gründlich gelesen haben
      denn so habe ich Sie bisher kennengelernt.
      Damit stellen Sie aber , nebenbei bemerkt, schon eine absolute Ausnahme unter den Gegnern und -ja, Feinden dieser Partei dar.

      Besonders von Seiten der spd arbeitet man gegenüber konverierten früheren Genossen mit Bibelsprüche und ganz viel Empörung.

    • Ich gebe zu das Parteiprogramm nicht bis ins Detail studiert zu haben,
      vielleicht habe ich auch einfach die falschen Punkte gelesen. Vielleicht fehlt mir die Gabe des zwischen-den-Zeilen lesens. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu naiv. Alles möglich. Ich habe da aber wirklich nichts gefunden, was so verwerflich sein soll.

      Wenn mir das mal jemand aufzeigen könnte, und ich meine das ganz wertfrei.

      Und was das Personal anbelangt, mit wem möchte Sie lieber einen Abend verbringen?

      Gauland oder Stegner?
      von Storch oder Roth?
      Petry oder Kauder?

      Na, sehen Sie!

    • Dichtung und Wahrheit
      Interessant ist der Ruf der AfD aber schon. Vor der Flüchtlingskrise hat sich praktisch keiner für sie interessiert, dann hieß es „Ok, da gibt es eben jetzt eine neue Partei, damit müssen wir leben“. Das war so im Herbst. Als die AfD dann immer weiter in der Wählergunst stieg, und nach der Kölner Silvesternacht die Stimmung kippte, begann eine massive Medienkampagne. Erst das „Schießbefehl“-Märchen von Petry, das totaler Unsinn war, da sie einfach nur geltendes Recht wiedergab. Dann das „Gauland will Boateng nicht als Nachbarn“-Märchen, bei dem die FAS sich nicht einmal entblödet hat, bei Boatengs echten Nachbarn durchzuklingeln, die dann bestätigen durften, daß er ein total netter Kerl wäre.
      Dann noch die Nachlese – dutzende von Artikeln, die nun plötzlich der AfD ein bewusstes Provozieren unterstellte, obwohl Petry das Interview so nicht einmal freigeben wollte, und Gauland seinen „fatalen Satz“ noch bei einem Vorgespräch äußerte.

      Und dann folgte eine monatelange Schlammschlacht, in der man quasi jeden auch nur halbwegs als Diffamierung brauchbaren Halbsatz zu einem Hetzartikel zurechtschrieb, um die AfD endlich zur Unwählbarkeit zu zerlegen. Mein Favorit übrigens stammt aus der FAZ – ein AfD-Abgeordneter, der es wagte, in einem Anflug von Ironie „Die AfD oder sonstige Nazis“ zu sagen.
      http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/afd-im-frankfurter-roemer-oder-sonstige-nazis-14232889.html?GEPC=s3

      Parallel dazu hat man mit allen Kräften versucht, die Wähler der AfD als unterbelichtete, frustrierte, rassistische, abgehängte, menschenverachtende Arschlöcher darzustellen, um also deutlich zu machen, daß nicht nur der AfD-ler, sondern auch sein Wähler den Bodensatz des Menschengeschlechts darstellen.

      Unter dem Strich hat das auch alles ganz gut funktioniert, und niemand, der auch nur annähernd sein Geld in der Öffentlichkeit oder gar mit Journalismus verdient, würde es aktuell noch wagen, mit der AfD zu sympathisieren. Ich für meinen Teil habe es anders gemacht. Ich habe mir im Frühling diesen Jahres am Samstag Nachmittag Zeit genommen und den AfD-Parteitag im Livestream verfolgt, um mir selbst einen Eindruck zu verschaffen. Danach wusste ich, daß ich diese Partei durchaus wählen kann. Und die Differenz zwischen realem Parteitag und nachgängiger Berichterstattung war überdies enorm aufschlußreich.

    • na ines, ihre übertragung des akronyms der afd ist keck
      und so zutreffend als wollten die nationalen sozialisten der welt klar machen, dass sie die vertreter der sozialistischen internationale seien.
      ich könnte jetzt resentiment groß schreiben, aber ich spar mir die hochstelltaste

    • Livestream
      Das ist es ja, diese feine Offenheit.

      Ich hätte mir z.B. gerne den Livestream des Parteitages der BW-AfD angeschaut.

      Gings? gings nicht?

      Na, sagen Sie schon, weshalb denn nicht?

      Wegen übelwollender Journalisten oder vielleicht doch wegen kaum erträglicher Positionen auf jenem Parteitag?

      Hören Sie mir auf mit der AfD.

      In meinen Augen ist die sehr gut, um den etablierten Politikern wegen ihres Zuspruchs zu zeigen, dass es nicht so weiter geht.

      Wählbar ist diese Partei nicht, und, um es mit Höcke zu sagen, in 1.000 Jahren nicht.

    • If she floats then she is not / a witch like we had thought
      @Thomas Cgn:

      Hm, ehrlich gesagt überlege ich gerade, ob ich darauf irgendwie ironisch antworten soll. Aber, kurz gesagt: ich habe doch in meinem Kommentar schon recht umfassend angesprochen, wie unfair die Berichterstattung über die AfD in den letzten Monaten war. Aber wenn Sie noch immer glauben wollen, daß der Ausschluß der Presse etwas damit zu tun hat, daß die AfD sich in einem dreiviertel Jahr – nachdem also der letzte Parteitag noch von der Partei selbst ins Netz gestreamt wurde – von einer respektablen, sachlich argumentieren Partei in irgend etwas „Unerträgliches“ verwandelt hat… dann weiß ich gar nicht, was ich dazu sagen soll, da bereits Ihre Anschuldigungen und das dazugehörende Denken Teil dieser Hexenjagd sind. Wenn die Hexe unbedingt brennen soll, dann wird sie am Ende immer auf dem Scheiterhaufen stehen.

  88. Pingback: Eltern gegen Frühsexualisierung! – Für das Kindeswohl

  89. "Stirb du Hitlerjunge"
    Hmm, wenn sowas, o.ä., von 4chan-Nutzern oder Game-Nerds ggü. Feministinnen geäußert wird, wird das schon als Morddrohung gesehen. Da könnte man doch glatt mal versuchen, rechtlich gegen diese „Laura“ vorzugehen. (Nicht, daß ich das tatsächlich befürworte. Bin da eher fürs Ignorieren.)

    „Ich würde gern friedlich und bürgerlich mit allen zusammenleben, ohne dass zu sehr von beiden Seiten am Tor der Hölle gerüttelt wird.“
    Na, sowas geht ja nu gar nicht. Entweder man ist dafür oder dagegen (wobei „bürgerlich“ ja von gewissen Leuten schon als teuflisches „dagegen“ eingestuft wird).

  90. @Don Alphonso sagt: 23. November 16 um 13:38 Hur
    „Also, das Parteiprogramm: Echt. Nein. So bsolut gar nie nicht. Und dann diese Leute…“

    Sehe ich genauso, Don. Wenn sich aber bis zur BTW 2017 nichts Entscheidendes tut, stehe ich das 1. Mal in meinem Leben als Wählerin völlig ratlos da. Denn die Grünen, nein, so absolut gar nicht nie (mehr). Wenn ich nur mir das Kreisch-Triumvirat (sorry, wie gendert man das?) CR-KGE-SP anschaue bzw. anhöre…

    • kurzer belehrender Hinweis
      Im Wort Triumvirat steckt das lateinische Wort vir = Mann, wie Sie richtig erkannt haben, geht das also nicht, es ist nicht halal.
      Im Moment weiß ich nicht, wer SP ist (diese vielen Kürzel machen mich ganz wepsig), vielleicht geht aber Triumfeminat oder etwas neutraler Triumhominat.
      Ich bitte um Nachsicht. K

    • @ GaF und Kalchas
      Fügen wir noch VB hinzu und nennen es Viererbande :-)

    • Sim
      one Peter.

    • der Toni
      vergessen sie bitte den langzotterdn Toni ned…

  91. Titel eingeben
    Noch eins:

    Was die ideologische Belästigung von Kindern und Jugendlichen zur staatlich vorgegebenen Formung ihres Begriffs sexueller Identität betrifft: Der Wahnsinn muß aufhören. Und schnell. Mir wird elend, wenn ich mir vorstelle, was dabei herauskommt, wenn man Eltern vermittels des ideologischen Zugriffs auf ihre Kinder derart an die Wand drückt, und was man den Kinder und Jugendlichen mit diesem Wahn antut. Sie werden sich allesamt massiv erwehren, und zurecht.

    Schlußendlich werden im schlimmsten Fall wieder unterschiedslos alle schwule Männer zu Sündenböcken für noch jeden Vorwurf gestempelt, wie schon so oft in der Geschichte. Sie werden alle miteinander den Preis für den sturen Wahn einiger weniger durchgeknallter Ideologen, auch und gerade in ihren eigenen Reihen zahlen, die im innigen Verbund mit radikalfeministischen Gendertröten dafür sorgen, daß die Republik die Schnauze gestrichen voll hat von dem gefährlichen Unsinn. In ihrer Not wird die Mehrheit im Land Leuten an die Macht verhelfen, die man da eigentlich absolut nicht sehen möchte, wenn man noch Reste von Verstand besitzt. „Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben“ kommt in den Sinn …

    Man kann und man darf Menschen nicht nach seinem eigenen, selbstgerechten ideologischen Gusto zu „ihrem Glück“ zwingen, egal aus welcher Richtung der Versuch kommt, er ist zum Scheitern verurteilt und erfordert zur dauerhaften Durchführung staatliche Repressionsmaßnahmen jeder denkbaren und undenkbaren Art. Gestapo und Stasi hatten wir schon, und ich kann auf eine Gender-, Sprach- und Gedankenpolizei wahrlich verzichten, deren ekles Aufblühen man schon allerorten beobachten kann.

    Ich habe als schwuler Mann in den 1980er und 1990er Jahren unter Kohl deutlich mehr Spaß gehabt als in den zwei Jahrzehnten danach, ich konnte tun und lassen was ich wollte und war mit Gewalt gar nicht und mit gesellschaftlicher Ächtung nur marginal belastet, niemand hat mir ernsthaft irgend etwas verboten, niemand hat mich je bedroht damals, oder mir Vorschriften gemacht – mein Leben war frei und sehr schön. Mir tun junge Homos heute nur noch leid, es muß schrecklich und sehr anstrengend sein, in diesem Affenstall des ideologischen Irrsinns seinen Weg zu finden und dabei noch Spaß am Leben zu haben.

    Es gibt diese Momente in denen ich denke, daß gerade die Schwierigkeiten der Selbstsuche in meiner Jugend sehr positiv dazu beigetragen haben, daß ich heute bin, der ich bin, und ich wollte die Zeit nicht missen, die ich damit verbracht habe, für mich nach Vorbildern zu suchen, die mich weiterbrachten im Verstehen dessen, was ich von früh an wußte, daß ich es bin. Ohne den Druck manch damaliger gesellschaftlicher Tabus wäre ich nie zu mir geraten, womit ich nichts verklären will, was wohl im Rückblick zuweilen durchaus eher unerfreulich war an den Zuständen.

    Aber ob ich mit völlig losgelöster Freiheit, mit ins Extrem überzogener künstlicher Positivdarstellung sexueller Verschiedenheit und Möglichkeit wirklich zu mir gefunden hätte, und nicht eher eine bequeme, faule, selbstgerechte Bratze geworden wäre, die auf alle anderen, die nicht so sind wie sie selbst mit Verachtung herabsieht, genau so, wie ich als schwuler Mann mitten im Coming Out damals meine allzu oft völlig verständnislosen heterosexuellen Altersgenossen empfunden habe. Wenn genau dies Empfinden jetzt in umgekehrter Form als neue Norm durchgepeitscht werden soll, dann gute Nacht, Marie, und viel Spaß bei den Folgen dieses absurden Gesellschaftsexperiments.

    Die Leute werden sich massiv wehren gegen den ideologisch-sexualisierten Zugriff auf ihre Kinder, und zurecht. Sie sind jetzt schon zornig und haben die Schnauze dicke von dem ganzen Genderdreck, was ich absolut nachvollziehen kann. Und wir alle können nur hoffen, daß im Zuge des ganzen Irrsinns im Land nichts weitaus gefährlicheres als die, seien wir realistisch, nach wie vor im Vergleich zu tatsächlich rechtsradikalen Parteien in Europa recht harmlose, halt konservative und altbackene AfD daherkommt und sich breit macht.

    • Gut gesagt von berufener Seite
      Vollkommen richtig. Die davon traumatisiert sind oder wütend (z.B. Muslime), könnten später Schwulenhatz veranstalten.
      Die Eltern, die vor den Kopf gestoßen werden, haben früher gar nicht über Schwule geredet und jetzt vielleicht böse.
      Das ist ein giftiger Boomerang, der zurückkommen könnte. Wie immer trifft er dann nicht die Verantwortlichen, sondern das Paar auf der Straße.

    • Unfair
      Ihr Beitrag regt zum Nachdenken an, gerade der Teil über die Selbsterkenntnis und Entwicklungsmöglichkeiten: „daß gerade die Schwierigkeiten der Selbstsuche in meiner Jugend sehr positiv dazu beigetragen haben, daß ich heute bin, der ich bin,“

      Allerdings wäre es diskriminierend, diese Entfaltungsmöglichkeit nur einer Minderheit von 1 bis 3 Kindern pro Klasse zu bieten. Daher sollte der Schulunterricht sich darauf konzentrieren, Heterosexualität als eine abscheuliche Aberration darzustellen, die dem Grundgesetz, der Kirchenlehre und der allgemeinen Sittlichkeit widerspricht (die Argumente findet man zur Genüge in den einschlägigen Entscheidungen deutscher Gerichte, man muss nur ein paar Begriffe auswechseln).

      Durch diese sinnvolle Errichtung von „Schwierigkeiten der Selbstsuche“ können die Schüler somit zu Selbsterkenntnis und Entwicklungsmöglichkeiten geführt werden – ein lobens- und nachahmenswertes pädagogisches Konzept.

      Per aspera ad astra! Was sie nicht umbringt, macht sie nur noch härter! Durch Kampf zum Sieg! Zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl, …

    • JHM sagt - 23. November 2016 um 14:03 Uhr
      JHM sagt:
      „Schlußendlich werden im schlimmsten Fall wieder unterschiedslos alle schwule Männer zu Sündenböcken für noch jeden Vorwurf gestempelt, wie schon so oft in der Geschichte.“

      Genau das fürchte ich auch. Für Lieschen Müller ist doch „Schwuler“ und „Kinderschänder“ fast das gleiche, zwischen den medizinischen Ausdrücken „Päderast“ und „Homosexueller“ ist für die meisten wenig Platz. Und was in den Schulen passiert („unterrichtet wird“) hat ja dann irgendwie mit Schwulsein zu tun. So baut man Hass auf.

      JHM sagt:
      „Ich habe als schwuler Mann in den 1980er und 1990er Jahren unter Kohl deutlich mehr Spaß gehabt als in den zwei Jahrzehnten danach“

      So ist es – besonders in West-Berlin war dieses Leben als junge Studenten sehr schön, und viele von uns sind für diese bewegte Zeit sehr, sehr dankbar (ich inkl.). Davon ist nicht mehr viel da.

      JHM sagt:
      „… daß gerade die Schwierigkeiten der Selbstsuche in meiner Jugend sehr positiv dazu beigetragen haben, daß ich heute bin, der ich bin…“

      Das ist der Punkt.

      JHM sagt:
      „Die Leute werden sich massiv wehren gegen den ideologisch-sexualisierten Zugriff auf ihre Kinder, und zurecht.“

      Aber sie tun es nicht!! Ich glaube, viele Eltern WOLLEN es einfach nicht wahrhaben, was geschieht, weil es ihnen Angst macht.

      JHM sagt:
      „Und wir alle können nur hoffen, daß im Zuge des ganzen Irrsinns im Land nichts weitaus gefährlicheres als die, seien wir realistisch, nach wie vor im Vergleich zu tatsächlich rechtsradikalen Parteien in Europa recht harmlose, halt konservative und altbackene AfD daherkommt und sich breit macht.“

      … und vor allem, was das dann für Schwule (wieder) bedeuten kann.

      An dieser Stelle wiedermal Dank der FAZ nach Frankfurt – ein letzter wirklicher Hort der Gedankenfreiheit in D-Land, anderswo wären solche Postings längst weggegendert worden. Soweit ist es gekommen.

    • Werter JHM sehr gut und nachdenklich ...
      … ausgeführt.
      .
      Zum „Erwachsen“werden gehören eben auch ein paar Widerstände, physische und psychisch Gegner und die damit einhergehenden Konflikte, über die es sich hinwegzusetzen gilt, wenn man denn irgendwann einmal „bei sich“ ankommen will.
      .
      Aber was mag man erwarten bei einer Jugend, deren Vorgaben für den Studienabschluss nach einem amerikanischen Wurstbrot benannt sind. Ohne jeden Biss eben … jeder muss alles dürfen aber nix können!

  92. Titel eingeben
    Ich habe versucht herauszufinden worüber überhaupt gestritten wird und hatte den Eindruck das man aneinander vorbeiredet oder jeweils Teile der gegnerischen Argumente und Beispiele ignoriert. Herr Niggemeier ist der Ansicht, dass es um die Erziehung zu Toleranz und freier Entfaltung gehe, während konservativere Stimmen befürchten, dass Kinder „frühsexualisiert“ würden und ihre Schamgrenzen gezielt verletzt werden sollen.

    Herr Niggemeier hat auf eine Rheinland-Pfälzische Initiative verlinkt, die einen „Kitakoffer“ anbietet. In diesem seien Spielzeuge und Bilderbücher, die Beziehungsvielfalt als normal und positiv darstellen. Die verlinkte Seite sagt zeigt aber nicht, was genau in diesem Koffer ist: http://www.queernet-rlp.de/projekte/kita-koffer

    Die AfD bringt in ihrer Magdeburger Erklärung keine konkreten Beispiele der befürchteten Frühsexualisierung oder Verletzung von Schamgefühlen. Antje Schmelcher schrieb im Oktober 2014 in der FAZ, dass in NRW und Niedersachsen heterofreie Schulbücher und „Kondomführerscheine“ für Jungen angeboten würden, deren Entwickler personell und ideologisch mit pädophilen Reformpädagogen verbandelt seien. Außerdem wurden aus dem Kreis dieser Sexualpädagogen (Sielert, Tuider etc.) ein Schulungsbuch namens „Sexualpädagogik weiter denken“ herausgegeben, das laut Schmelcher folgendes empfehle: „In einer Übung sollen zehn Jahre alte Schüler aufgefordert werden, ihre „Lieblingsstellung/Lieblingssexualpraktik“ mitzuteilen, während sie sich zu dynamischer Musik schwungvoll durch den Raum bewegen“. Siehe: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/experten-warnen-vor-zu-frueher-aufklaerung-von-kindern-13203307.html

    Frau Schmelcher hat lediglich indirekt zietiert und ich habe keine Originaltexte aus dem Buch oder aus Unterrichtsmaterialien frei im Netz entdecken können, nur eine Präsentation für angehende Sexualerzieher, die ich nicht für kleinere Kinder empfehlen würde, sonst aber harmlos fand: http://www.ajs-bw.de/media/files/manske/sielert_okt04.pdf

    Herr Niggemeier äußert sich in seinem Artikel nicht zu Frau Schmelchers Beispielen und leugnet den Vorwurf der Frühsexualisierung ab. Einer von beiden muss sich irren.

    • Titel eingeben
      Sie müssen sich selbst ein Bild machen. Schlau Workshops werden auch für die Eltern angeboten. Aus eigener Recherche kann ich ihnen sagen, dass sie die afd z.t. auf Bücher beruft, die seit 10 Jahren nicht mehr verlegt werden oder aufgrund zu krasser Ansätze nicht benutzt werden. Tuider Sexualpädagogik der Vielfalt ist so ein Beispiel.

    • Titel eingeben
      Die üblen Sauereien finden sich nur in der Erstauflage des Buches.

  93. Ein wunderbarer, wegweisender Satz
    „Ich würde gern friedlich und bürgerlich mit allen zusammenleben, ohne dass zu sehr von beiden Seiten am Tor der Hölle gerüttelt wird.“

  94. Warum ausgerechnet im prüden Baden-Württemberg und nicht in der „fortschrittlichen“ RHS ?
    Als ich 1960 aus dem katholischbigottrückständig-pfaffenundlehrerprügelverseuchten Rheinland-Pfalz zu meinem Glück nach Baden-Württemberg „verschleppt“ wurde, kam das einem Kulturschock im besten Sinne gleich. In der Schule (leider) in nützlichen Dingen zwei Jahre im Rückstand, dafür vollgestopft mit religiösem Komplementärwissen wie z.B. dem Confiteor Deo omnipotenti (kein Deoroller). Freundliche, bestens ausgebildete Lehrer und –Innen, keine Prügel, sogar gemischte Klassen, klasse Mädels. Religion spielte eine Nebenrolle, kein Pfaffe spielte sich gegenüber dem Lehrkörper mehr auf. Einzige Bedingung: Stoff aufholen und asap schwäbisch lernen. Ohne die von den „schon länger dort Wohnenden“ vorgegebene Sprache war nix mit Handballverein, Kumpels und Kumpelinen.
    .
    Daher kriege ich es bis heute nicht auf die Reihe, daß ausgerechnet dieses zwar behäbig daherkommende, zugleich fortschrittliche Bundesland sich als Versuchsaufbau für eine sog. „sexuelle Früherziehung“ hergibt. Ein Land mit einer Bevölkerung, so glaubte ich, in dem das „Geschlechtliche“, bzw. das „öffentlich darüber reden“ eine „contradictio in adiecto“ sei, so einst Thaddeus Troll. So wie „gebildet durch BILD“. (Ob der Winfried und die Gerlinde wohl schon alles, was von den Kumpanen angedacht, ausprobiert haben?)
    .
    Nie hätte ich gedacht, daß meine neue Heimat, trotz der Neigung der schwäbischen Grammatik zum Transvestismus, also der (bisher wohlgemerkt) geschlechtlichen Perversion,weiblichen Begriffen eine männliche Hose anzuziehen (der Schogglad, der Budder…) derart lehrplanpädagogisch aus dem Gleis spränge. Manches Mal umgekehrt, wie in unserm Vorort, wo der an sich männliche „Bach“ einen Rock bekommt und „die Bach“ heißt.
    .
    Allora, daher frage ich mich seit einigen Jahren ernsthaft, wie man einer derart puritanisch-prüde geglaubten Bevölkerung von Westhausen auf der Oschdalb über Winzerhausen unterm Wunnenstein, von Beilstein unter der Burg nach Prevorst im Wald bis an die Weinhänge von Neipperg und Brackenheim, ja Lauffen underm Grabbefelsen derart in die Hirnschale k***** kann um sich solche
    spinnertpädophile Lehrpläne von dahergelaufenen vollpfostigen Weltverbesserungsnazis anzutun. Ja, richtig gelesen, selber Nazis! Ja, Euch sollten die von Euch so verhätschelten Migrantenväter bei den Elternabenden an die Gurgel gehen. Auch wenn dort, wo die herkommen, Sie wissen was Don über den Gebrauchswert der Ziege schrieb…..
    .
    Liegt der Sinneswandel der Bevölkerung womöglich an der fortgeschrittenen Durchrassung und den massiven Zuzügen nach 1989 aus Gegenden mit multiplem Partnerwechsel und parteilich organisiertem Nackertsein? Zum Glück sind meine Kinder in Bayern eingeschult worden und im vorderösterreichisch-bieder geprägten Breisgau noch ohne „Anleitungen für den Analverkehr“ und „verantwortungsbewusste Sexualpädagogik“ aus der Schule entlassen worden. Daher muß ich mich nicht mehr auf Elternabenden exponieren und gemeine Fragen stellen.
    .
    Und die Petition des Realschullehrers Gabriel Stängle vom am 27. Januar 2014, der Deutschen Evangelischen Allianz und der AfD in B.-W. sind doch wohl eher nicht als Barrikade, sondern als über den Weg gelegte Bohnenstange zu bewerten, also „e Stürmle im Trollinger-Henkelglas“. Übrigens erinnert mich der Name „Stängle“ auf frappierende Weise an jenes Spritzgebäck aus zwei schokofarbenen Hälften, zusammengeklebt mit etwas schokocreme und mindestens ein Ende in dunkle Couvertüre getaucht, bei uns genannt „Liebesknochen“, an eine in der neuen Sexualpädagogik mehrfach erwähnte und anempfohlene Sexualpraktik.
    .
    Don, kann man das so stehen lassen oder zu herb, ich meine sprachlich, nicht geschmacklich? Und ist dieses montierte Gebäck, das in weniger sprachmalerisch begabten oder gesitteteren Gegenden auch Eclair, Kaffeestange oder Hasenpfote genannt wird schon sprachlich einer einheitlich korrekten Sprachregelung zugeführt, so wie der Mohrenkopf ?
    (DdH)

    • cia (TT) & fascimo a-tergo
      Text eingeben

    • Ich liebe Liebesknochen und Thaddäus Troll
      Unvergessen „Wo kommet denn dia kloine Kender her“, das mein Mann und ich im schwäbischen Original gemeinsam gelesen und uns vor Lachen nicht wieder einbekommen haben. Wurde von uns auch gern und erfolgreich verschenkt.

      Für Liebesknochen, Deckel komplett mit dunkler Schokolade überzogen und mit Schokofüllung gäb ich grad sonstwas. Danach noch einen Negerkuss mit dunkler Schokolade und mein Glück wäre perfekt.

      Dafür kann man mich mit Zigeunerschnitzel von hier bis Buxtetrille jagen. Die Suchmaschine kennt den Ort nicht, ganz schön doof.

  95. Verrückte Zeiten
    Die an Schulen stattfindende Indoktrinierung mit den Partikularinteressen dienenden Irrungen und Wirrungen unserer Zeit, ist meiner Ansicht nach einer der eher vernachläßigenswerten Gründe, die Leute in die Arme der AfD treibt.

    Die Jugend wird auch gegen diese Ideen rebellieren, gerade weil dieser Unsinn von Lehrern kommt. Sie haben diesen Effekt ja selbst mit ihrer Bundeswehr-Werbeveranstaltung beschrieben.
    Ich, aus einer späteren Schul-Generation stammend, wurde in meiner Schulzeit soweit mit Nazis, Holocaust, Schande und so weiter zugemüllt, dass ich dagegen komplett abgestumpft bin, mich nicht in Sippenhaft nehmen lasse (aka „geschichtliche Verantwortung trage“) und das was in Deutschland unter der Bezeichnung „Aufarbeitung der Geschichte“ firmiert, als einen verstandslosen, quasi-religiösen Kult wahrnehme, der mehr mit dem gemein hat, was er zu verhindern versucht, als ihm lieb sein kann. Ich bezweifle einfach mal, dass diese Effekte Sinn und Zweck des Unterrichts waren. Das Ziel wurde also nicht nur nicht erreicht, es wurde in Teilen das glatte Gegenteil erreicht (bspw. Desensibilisierung).

    Ihre Versuche, die Ursachen für den Zulauf und die Etablierung der AfD zu ergründen, zu benennen und damit vielleicht noch zu verhindern oder wenigstens abzumildern, halte ich übrigens für vergeblich.

    Die besten Wahlkämpfer der AfD sitzen ironischerweise in der CDU, SPD, FDP, der Linken, bei den Grünen und ebenfalls in den Medien. Das Dilemma für diese unfreiwilligen Helfer besteht darin, dass, je mehr sie gegen diese Partei ankämpfen, desto mehr Leute treiben sie von sich selbst weg und hin zur AfD. Geben sie die Opposition gegenüber der AfD auf, legitimieren sie diese und delegitimieren sich selbst, was denselben Effekt hat. Die beste Option besteht eigentlich darin, nichts zu machen bzw. weder weiter Feuer unter dem Dampfkessel zu machen noch zu versuchen den Deckel drauf zu halten – aber das können Aktivisten per Definition nicht, daher wird der Druck im Kessel auf die eine oder andere Weise weiter steigen und das Pfeifen schriller.

    Aber wie immer; alles ohne Gewähr. Ich hätte im Juli 2015 auch nicht damit gerechnet, dass sich der November 2016 so äußert, wie er sich eben äußert. Verrückte und lange Geschichte.

    • Lieber EraserFS
      Ich kann Ihnen Wort für Wort nur zustimmen. Mein kompletter Geschichtsunterricht bestand mehr oder weniger aus Hitler, dem 3.Reich, Anne Frank usw. Ich habe meine Großeltern befragt, wenig rausbekommen, und dann war das Thema für mich verarbeitet. Betroffenheit über die Vergangenheit ist vorhanden – Schuldgefühle allerdings waren es nie.
      Wenn jemand mit der Nazi-Keule kommt, weil ich diese Politik ablehne, muss ich immer lachen.
      Übrigens für mich der beste Don Alphonso Text bisher in diesem Jahr.
      Großartig. Und der Fleiß ist auch beeindruckend.

  96. Der Unterschied
    Ich bin transsexuell und habe im Gegensatz zum Autor Kinder und Enkel und 4 Jahre in der Bundeswehr gedient. Ich lehne es, wie jeder vernünftige Mensch, ab, dass Kinder „frühsexualisiert“ werden. Hier wird im Schulunterricht wieder der dritte Schritt vor dem ersten gemacht. Erst einmal muss es im Bewusstsein der Deutschen ankommen, das die Homo- und Transsexuellen in deutschen Konzentrationslagern vergast wurden. Das Thema gehört also in den Geschichtsunterricht. Aber auch das kann man sich sparen. Zukünftig sind die meisten Schüler in Deutschland aus Elternhäusern, die vom Holocaust nichts wissen wollen oder ihn sogar gut finden. Viele Deutsche werden in naher Zukunft selbst erfahren wie das so ist, wenn man zu einer Minderheit gehört.

  97. Ruhig bleiben
    In jeder durchschnittlich grossen Schulklasse sitzen 1 – 3 Leute, die nicht heterosexuell sind. Die meisten von denen enden nicht als privilegierte Schauspieler mit „verständnisvoller“ Vermieterin, welche ihnen einen gar Alibis bietet.

    Man kann jetzt so tun, als gäbe es die Jugendlichen nicht und ihnen das auch in der Schule vermitteln. Oder man befasst sich halt mit der Realität und vermittelt, dass es weder Vermieterin noch Alibi braucht. „Toleranz“ statt Akzeptanz zu wollen ist so, als wolle man Regenwetter nur tolerieren, aber sich weigern, das Wetter zu akzeptieren: naiv, dämlich.

    Für Glaubensbekenntnisse ist da wenig Platz. Und überempflindlich sollte man auch nicht sein wegen ein bisschen Sexualität, sonst gilt bald jedes Baby als obszönes Zeichen dafür, dass seine Eltern ungeschützten vaginalen Geschlechtsverkehr (meist sogar miteinander) hatten, bäh!

  98. Fügt sich dann in eine Reihe mit den Dauerbeschimpfungen
    weisser Heterosexueller.

    Und sich dann aufregen, wenn die „Falschen“ gewählt werden. Wer wählt schon gerne Leute, die einen nicht nur ständig beschimpfen, sondern dafür auch noch das Geld der Beschimpften haben wollen?

    Das ging einfach zu lange gut. Und seitdem sich auch die Union nicht mehr dagegen wehrt (ob aus Wahltaktik oder Feigheit ist dabei egal), nehmen immer mehr halt dankbar das Angebot einer Alternative an.

    Ziemlich normal und erwartbar eigentlich.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

  99. Schwarz oder weiß
    Man kann sich gut vorstellen, wie in spätestens einem Jahr die Gräben in der Republik noch tiefer und tiefer werden…

    Das die Zeit die Wunden heilt, kann man sich kaum vorstellen, aber vielleicht lesen sie in fünf Jahren ihren Artikel wieder, Don und stellen fest, daß sie da noch so schreiben konnten…
    Die freie Meinungsäußerung steht auch bei uns bald auf dem Spiel. Und solche Artikel stehen bald auf der „blacklist“.

    Das sie tolerant sind und trotzdem gerne piesacken, ist ja wohl schon einigen zuviel.

    Die „Vorladung“ der Presse bei Trump hat ja schon gezeigt, wohin die Reise gehen kann.

  100. Die, Die am lautesten Brüllen ...
    Diejenigen die ihre Wahrheiten am Lautesten und Hartnäckigsten unters Volk bringen müssen, sind meiner Erfahrung nach: die bezahlten Prediger, die frisch Bekehrten und die die sich „Der Sache“ nicht sicher sind.

    Ich fühle mich als „Normalo“ – am Medienwirbel und an der Meinung mehr oder weniger Prominenter gemessen – schon fast als Minderheit oder zumindest für als unwichtig erachtet. Okay.

    Aber ich möchte nicht dauernd bekehrt werden. Da werde ich allergisch. Und das Kinder, die Schwächsten der Gesellschaft, mit Ideologien und sonst was belästigt werden, das macht mich wütend.

    Ich zweifle auch an den Maßstäben einer Gesellschaft, wenn schon Kleinkindern erklärt werden muss: „Rede nicht mit fremden Menschen!“ und „Da darf dich keiner anfassen!“.

    Und woran messen wir jetzt unsere Lebensqualität?

    „Weit ham mas brocht!“ würde meine Großmutter jetzt sagen.

    PS.: Don, Dankeschön für eure Mühe!

  101. Fragezeichen
    Ich hatte mir mal vorgenommen, eigentlich seit Beginn der Merkelschen Kanzlerschaft, meine politischen Vorstellungen aufzuschreiben, und stelle zu meinem Vergnügen fest, dass das jemand viel besser kann. Don sowieso, aber auch Vera und Henryk.

    Bin damals Nichtwähler geworden, fand niemand mehr, der irgendwie gepasst hätte. Jetzt werde ich aber langsam unruhig.

    Muss ich jetzt wirklich AFD wählen, um den etablierten Parteien den heilsamen Schock zu versetzen, den diese dringend benötigen? Ich kann mit dem Personal der AFD auch nix anfangen. Und ich frage mich wie immer, warum es eigentlich keine Partei für mich gibt, so alleine in meinen Vorstellungen bin ich doch auch nicht.

    Was mir wirklich beinahe den Rest gegeben hat, ist meine Etikettierung als Mensch, der schon länger hier lebt, zur Unterscheidung von denen, die neu zu uns kommen. Dslhl wäre eine Abkürzung, aber vielleicht tuts auch Dussel.

    Entscheiden werde ich mich wohl erst am Wahltag. Ich hoffe immer noch, dass es nicht die AFD sein muss. CSU geht natürlich auch nicht, es sei denn, sie kündigen der CDU und verbreiten sich bundesweit, wäre interessant, dann mal das Wahlergebnis in Bayern zu sehen.

    Vielleicht könnte mal jemand eine Säkulare Partei Deutschlands gründen, das Kürzel SPD wird doch bald frei?

  102. Der allgegenwärtige Staat
    ist mittlerweile unerträglich geworden. Mit der Sexualität ist es doch wie mit der Religion, das sollte Privatsache sein, solange es sich um Sexualität unter Erwachsenen handelt und auf Freiwilligkeit basiert. Daß Kinder diesbezüglich besonderen Schutz genießen müssen und sich die Sexualaufklärung auf rein sachlicher Ebene abspielen muß, sollte keinerlei Begründung erfordern. Wenn aber Kinder instrumentalisiert werden, dann ist eine Grenze überschritten, was weder mit Toleranz und offener Gesellschaft, noch mit Frühsexualisierung begründet werden kann.

    Andererseits war es immer schon so und ist somit auch völlig normal, daß alle gesellschaftlichen Gruppen ihren Vorteil suchen und wahren wollen. Geändert hat sich nur der Umgang mit all den Wünschen und Forderungen. Mangels klarer Richtlinien und Trennung zwischen Staat und Gesellschaft haben selbst kleinste Gruppierungen heute stark an Einfluß gewonnen. Eine direkte Folge schwacher politischer Leistungen. Wo der Staat früher eindeutig zu unflexibel war, fehlt ihm heute jegliches Rückgrat. Die viel gepriesene Mitte ist nicht im Ansatz zu erkennen.

    Irgendwie erinnert das mittlerweile doch sehr an die DDR, in der der Staat auch bis in die Schlafzimmer Einfluß zu nehmen suchte, alles Private durchdrang. Was bleibt da auf Dauer noch an persönlicher Freiheit, wenn der Staat schon bei Säuglingen beginnt, sie auf Linie zu bringen? Können die späteren Erwachsenen dann Freiheit überhaupt noch erkennen, wenn sie ihnen begegnet?

    • There's no place for the state in the bedrooms of the nation - P.Trudeau 1967
      the rich have got their channels in the bedrooms of the poor L.Cohen 1985

  103. Nur mal eine Frage.
    Wird der thematisierte „Sexualkundeunterricht“ auch in den Klassen gelehrt, in denen die Schüler*innen überwiegend Migrationshintergrund haben?
    Kann sein, dass das problematisch enden könnte.
    Gruß, Heribert

  104. Tolle Pointe
    Besteht die Pointe des Beitrags nicht darin, dass der Autor eine ständige Forderung der Zivilgesellschaft aufgreift, es seien Meldungen und Debatten über gewisse Themen zu vermeiden, weil die AfD davon profitieren könnte? Gemeint sind in der Regel eher unangenehme Fakten zur Zuwanderung oder zur Kriminalität.
    Bisher dachte dabei keiner an den bunten und überzogenen Forderungskatalog des „progressiven“ Lagers.

    Großartige Idee deshalb und eine enormes Verdienst von DA, den Fokus auf ganz andere Faktoren zu richten, welche die AfD stärken könnten. Vielleicht sollte man eine Not-to-do-Liste anfertigen, angefangen von der ÖR-Berichterstattung, über utopische Forderungen der Grünen bis hin zu Publikumsbeschimpfungen durch erfolglose Politiker.

    Stellt sich die Frage, was nach einer sorgfältigen und umfassenden Vermeidung aller potentiellen, evtl. die AfD stärkenden Provokationen, und nach der Säuberung aller relevanten Meldungen überhaupt übrig bliebe. Die 50ies reloaded, wie der Don annimmt? Landefeld1? Das Jahr 632 A.F oder gar 1438?

  105. Titel eingeben
    Meine Herren. Ich glaube, ich werde doch noch mal heiraten.

    Einfach so. Weil ich Hetero bin, weiss, Steuervollzahler, weil ich die Frau

    liebe, ganz borniert, weil wir ein Kind zusammen haben.

    Und weil ich dem schwul-lesbischen genderstaat gerne zu Protokoll geben

    möchte, wes Geistes Kind ich bin. Haben Sie schon das grosse Bundesverdienstkreuz?

    Zeit wärs.

  106. Lasst Kinder lange Kinder sein
    Das Spektrum hier ist wie folgt abgebildet: von „ich auch“ Rufen, „bei mir war das auch“ bis zur nun wirklich langweiligen Erklärungen, woher das Wort Toleranz stammt bis hin zum Wort „prüde“, „Feministin“ (was ist das eigentlich?) und zu nicht enden wollenden „Lebensbeichten“ (auch mit dem Hintergedanken „ich auch..ich auch“ etc
    Lasst die Kinder doch spielen. Macht sie nicht zu bedenkentragenden Kleinerwachsenen

    • Vor allem auch mal draußen
      Ganz meiner Meinung. Wir haben mitgespielt: Lego, Puzzle, Brett, Malen; Fußnall, Federball, Tennis. Lange. Und sie machten gute Abschlüsse und sind prima Personen.

      Man sollte ohnehin Politikern, Soziologen und Lehrern ohne eigenen Nachwuchs jegliche Entscheidungsbefugnis für Kinder und Jugendliche absprechen wegen krasser Unkenntnis. Vor allem völlig abgedrifteten Berlinern.

      Dem Don lasse ich seine, denn der Don kann alles, ist unglaublich breit belesen und vor allem aus Hause mit Herzensbildung (siehe die Großmutter) und Bundesland auf dem Erdboden.

  107. Es ist wirklich zum Heulen
    wie ideologisch verblendete Extremisten alles auf’s Spiel setzen, was in den letzten dreissig Jahren erreicht worden ist. Ich bin sehr froh, dass es nun völlig ok ist, offen schwul und lesbisch zu sein, und finde es prima, dass es mein Nachwuchs ganz normal findet, dass ein guter Freund zwei Mütter hat.

    Aber mit ihren aggressiven identity politics fordert die Linke einen backlash der Mehrheitsgesellschaft heraus – und das führt dann zu politischen Katastrophen wie dem Brexit, einem Präsidenten Trump und AfD-Wahlergebnissen von 25%+.

    Hier in Nordamerika ist es schon soweit. Bald wird es mit so grundsätzlichen Dingen wie Abtreibungsrechten in red states sehr finster aussehen. Und auch das federal funding für alle Geistes- und Sozialwissenschaften wird unter dem – unwissenschaftlichen – Aktionismus der gender studies zu leiden haben.

    Toleranz ist immer zu begrüßen, aber wenn sich die Verfolgten von gestern zu den moralischen Inquisitoren von heute aufschwingen, werden sie sehr, sehr schnell daran erinnert werden, dass sie eben doch nur eine Minderheit sind.

  108. Keimzelle
    Diese Frau Professor Tuider finde ich sehr zweifelhaft, so wie ich das verstehe, sind diese Programme aber Workshops, die nicht auf dem Lehrplan stehen, zumindest nicht in NRW. Wer denkt sich sowas aus? Das möchte keiner haben. Aber ich will auch mit meiner Familie nicht die „Keimzelle des Staates „sein.
    Einfach nur Familie sein reicht, und in Ruhe gelassen werden, von allen Seiten wäre schön…

  109. ich würde ja gerne eine konservative Partei wählen, aber ...
    Schon weil ich finde, daß Dr. A. Merkel endlich in den verdienten Ruhestand geschickt werden muß, und daß die Aktivisten der „progressiven Bewegung zur Schaffung des neuen Menschen, zur Buntheit und Vielfalt“, endlich gestoppt gehören. Die jetzige Entwicklung führt ja zu immer heftigeren Widersprüchen in unserer Gesellschaft, welche diese Gesellschaft am Ende zerreissen können.

    Außerdem finde ich, daß „biologistische“ Aufklärung der Jugendlichen über Sexualität und Fortpflanzung nützlich und notwendig ist, ansonsten Sexualität Privatsache ist, die den Staat nichts angeht, und absolut kein pädagogisches „Querschnittsthema“.

    Ich könnte also glatt die AfD wählen, wenn, ja wenn sich dort nicht so viele spinnerte Uhus (National-besoffene Schreihälse wie Höcke) und Muslim- und Einwanderungs-Feinde sammelten. Der Lucke-AfD habe ich damals meine Stimme gegeben, weil ich Luckes Argumente für vernünftig und nachvollziehbar hielt, und dazu stehe ich. Aber mit der heutigen AfD will ich nichts zu tun haben.

    Warum gibt es keine wirklich konservative Bewegung? Es gibt doch, wenn man sich umhört, jede Menge konservativ denkender Menschen bei uns, auch und gerade unter Einwanderern. Dieselbe Frage habe ich mir auch bei Trumps unaufhaltsamer Karriere in USA gestellt.

    Ich tröste mich mit der Überlegung, daß wenn ein kräftiger Wind ein Segelboot nach Backbord („links“) drückt, jemand sich weit nach Steuerbord(„rechts“) hinauslehnen wuß, um den Kurs zu halten und ein Kentern zu verhindern.

    • Es gibt gewisse Schieflagen,...
      da geht nur noch Durchkentern. Das ist nämlich das, was der selbstentleibte CDU-Duracell-Häschen-Kanzlerinnen-Beklatschungsverein dringend bräuchte, drunter geht’s nicht.

      D. h., mindestens eine Wahlperiode in der Opposition inklusive Austausch sämtlicher grünrötlich verfärbter Merkelsatrapen. Aber wo dann anschließend neues, frisches Personal herkommen sollte, weiß ich nun auch nicht.

      Bliebe halt noch das Schicksal der DC. Und anschließend ein teutonischer Berlusconi.

    • Eine solche Partei gibt es doch.
      Liberal-Konservative Reformer. Wertkonservativ.

    • @Mietzi: ????
      „Liberal-konservative Reformer“ ….

      ???? Wer ???? wo?

  110. Da kriegt das kleinere Übel ganz neue Dimensionen
    Historisch gesehen haben in der Bundesrepublik die meisten Leute bei Wahlen wohl immer eine Partei gewählt, die sie am wenigsten ablehnten. So sollte es auch sein. Zuviel Enthusiasmus gäbe den Politikern ein übersteigertes Selbstwertgefühl und führte zu einer ungesunden stärkeren Politisierung des Lebens. Die Bundestagswahl 2017 wird allerdings die Wählerschaft vor die Wahl von Parteien und Personen stellen, die sie mehr als jemals zuvor verachtet. Es wird vielleicht etwas abgemildert, aber letztendlich eine ähnliche Wahl sein wie zwischen Clinton und Trump, Fillon und Le Pen, van der Bellen und Strache. Selbstbeweihräucherung und moralische Alleinstellung, und daraus die Berechtigung zum Machterhalt (CDU/CSU, SPD, Grüne), gegen unfertigen und grollenden Protest (AfD und in gewissem Sinne auch die Linke). Die FDP wird dabei wohl auf der Strecke bleiben oder im positiven Falle zur Zuflucht der gemäßigt Skeptischen.

  111. Oscar Wild dezent?
    Werter Don!

    Ich liebe Maurice von Edward Morgan Forster. Ein wunderbare Geschichte. Auch Teleny von Oscar Wilde schätze und mag ich. Doch ist die Liebesgeschichte zwischen Camille und Rene, im Unterschied von der zwischen Maurice und Clive wohl kaum als „dezent“ zu bezeichnen.

  112. Von den USA lernen heißt siegen lernen… - eine Parallele zu unserem Thema
    Vielleicht haben Sie sich ebenso wie ich auch schon einmal gefragt, was eigentlich aus der guten alten NASA geworden ist? Gewundert habe ich mich zwar, daß zwei private Organisationen (finanziert von Elon Musk und von Jeff Bezos) Raketen in den Weltraum schießen, die Mondflugorganisation NASA jedoch nicht. Aber ich war nicht persistent sondern habe es beim Mich-Wundern belassen. — In der Trump-Ära kommt es nun heraus. Obama hat der NASA zwei neue Missionen gegeben: „Reach out to he Muslim world“ und eine höchst aktive Rolle in Fragen des Klimawandels, letztere anscheinend bis hin zu Datenmanipulation durch Bereinigung der Rohdaten. — Was das mit dem deutschen Sexualunterricht a la Beck zu tun hat? Jede Menge! Da gibt es Leute, die eine ideologische predisposition haben und zu deren Durchsetzung in der Bevölkerung Institutionen mißbrauchen (Schule bzw. Mondflug-Nasa), die zu völlig anderen Zwecken existieren und vom Steuerzahler finanziert werden. Und dieses Treiben geschieht ohne Rücksicht auf Verluste. Weil es „alternativlos“ (aua!) scheint. Bis die Menschen – pardon – die Schnauze voll haben und sich an Lichtenberg orientieren: „Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“ Konkret heißt das heute in Deutschland AFD. Oder? Für politisch relevante Vorschläge bin ich offen, wirklich, wie vermutlich viele.

    • @Charles Belle Alliance
      Die AfD ist keine Alternative sondern ein Symptom des Problems der Mehrheitsgesellschaft. Helfen würde nur, wenn die SPD und CDU/CSU endlich wieder lernen, eine Position zu beziehen, bei der man nicht zwangsläufig den Friedensnobelpreis bekommt aber langfristig den Wohlstand und die Sicherheit der Bevölkerung erhält. Mehr wollen die Wähler ja gar nicht. Die AfD wäre genauso der Untergang der Bundesrepublik wie es eine Grün-Linke Regierung wäre (Kretschmann mal ausgenommen). Alles steht und fällt damit, dass die Mehrheits-Bevölkerung mal klar die Werte artikuliert die sie als unverhandelbar sieht und dann auch nicht gleich jeden Politiker grillt, der dann einem weinenden Mädchen aus einer Geflüchteten-Familie sagt, es können nicht jeder in Deutschland bleiben (siehe Merkel vor dem großen Ansturm, da haben viele der Menschen, die heute jaulen, der Frau Merkel mangelnde Empathie bescheinigt).

    • Tatsächlich!
      „…and third, and perhaps foremost, he wanted me to find a way to reach out to the Muslim world and engage much more with dominantly Muslim nations to help them feel good about their historic contribution to science, math and engineering.“

      Was ein unfassbarer Stuss. Ich habe Obama ja eigentlich geschätzt, aber das ist natürlich genau der Quatsch, den Trump-Wähler so nicht perpetuiert haben wollen.

      Sauer erarbeitete Steuermilliarden zur Feel-good-Bauchbepinselung von Nationen einzusetzen, die obendrein allesamt raumfahrttechnisch überhaupt nix auf der Pfanne haben!

      Die Chinesen holen rasant auf, Indien organisiert anspruchsvolle unbemannte Missionen, von den Russen mit ihrem hergebrachten Know-How nicht zu reden…

      Da kann man’s nur mit Ch. Krauthammer halten, der sich damals (aber natürlich folgenlos) schon so äußerte:

      „NASA was established to get America into space and to keep us there. This idea of ‚to feel good about your past scientific achievements‘ is the worst kind of group therapy, psycho-babble, imperial condescension and adolescent diplomacy. If I didn’t know that Obama had told him this, I’d demand the firing of Charles Bolden.“

      Bei sowas kann man wirklich nachträglich noch zum Trumpisten werden.

    • @Torsten Tovald
      Werter Herr Tovald,
      den von Ihnen vertretenen Wünschen schließe ich mich gern an. Was die AFD angeht wäre ich optimistischer als Sie. Aber wir sind noch nicht beieinander, was Wunsch/Realität angeht. Leider sehe ich den gewünschten raschen Lernprozess nicht, weder bei SPD/CDU noch der Mehrheits-Bevölkerung. Vor allem bedauere ich, daß die CSU (ich bin in Bayern) den Merkelschen-Linksruck mitmacht. Der CSU-Löwe bellt zwar, aber er beißt nicht. Im Endergebnis vertritt er dann doch die Politik Merkels. Auch ich hätte es gern anders, aber…

  113. Zur Offenlegung
    Das wäre schön und wahrscheinlich wünschen sich das die meisten Menschen. Aber manchmal frage ich mich, ob das Tor zur Hölle nicht schon offen ist. Aber die, die Einfluss darauf hätten, scheint das nicht weiter zu stören

  114. Irgendwann wird es sich sich bitter rächen
    wie manche, vor allem Genderterroristinnen, mit der digitalen Steinzeitkeule auf Mitmenschen losgehen. Glaubt man mit dieser Hasskultur irgendetwas bewirken zu können? Noch keine Zeit war mehr durch überhitzten Fanatismus geprägt als gerade unsere. Mit Hetze und Erpressung erzwungene „Humanität“ und „Toleranz“-das widerspricht sich zutiefst.
    Vor allem sollten endlich die Männer sich mal wehren gegen diese unsägliche, ja kriminelle, jede menschliche Würde untergrabende Genderhasskultur. Wir haben im Land eine miese denunziatorische Stimmung, die nicht nur das Zusammenleben irgendwann völlig unmöglich machen wird, sie wird auch andere gesellschaftliche Abläufe immer mehr lahm legen. Eines Tages werden die Leute unter der Last dieses Psychoterrors kollabieren und massenhaft arbeitsunfähig. Individuelles Elend schafft dann weiter Frust und Hass, von den volkswirtschaftlichen Schäden gar nicht zu reden. Ich habe es irgendwie im Gefühl, dass diese Gender- und pc-Giftspritzen sich gerade die Falle graben, in der sie sich irgendwann selbst fangen. Und dann wird Heulen und Zähneklappern sein.
    Man muss auf eine höhere Macht vertrauen, und die wird sich das alles nicht mehr lange ansehen. Mein ist die Rache spricht der Herr. Und er lässt sich dabei nicht in die Karten sehen. Leute, die gelinde gesagt, sehr wenig Demut zeigen (und bei den Genderzicken ist das ein Fremdwort, in ihrer hysterischen Verstiegenheit erklären sie die Hybris zum Nonplusultra und widmen sich diesem modernen Götzen ganz und gar), weist er erfahrungsgemäß gern auch in ihre Schranken. Und wenn die Zeit kommt wird er mit den political correctness- und gender-Pharisäern keine Gnade haben. Dafür gibt es in der Menschheitsgeschichte zahllose Beispiele.
    Auch Wissenschaftler wie der Soziologe Rainer Paris unterziehen den zeitgenössischen Gender- und Feminismusansatz schon einer genauen Betrachtung und zeigen die implizierten Probleme auf.
    Selbst eine erklärte Feministin wie die Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing beklagt den Neanderthalfeminismus, indem sie sagt: „Es ist Zeit, dass man sich fragt, wer eigentlich diese Frauen sind, die permanent die Männer abwerten. Die scheußlichste, widerwärtigste, ungebildetste Frau kann den intelligentesten, nettesten und liebenswürdigsten Mann herabwürdigen und niemand protestiert. Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich nicht wehren. Sie sollten es aber tun.“
    Und das werden sie wohl auch immer mehr. Sie werden eine ganze Palette von Abwehrmechanismen aufbauen. Und wenn die erst stehen, mal sehen, was die von der pc- und Genderfraktion dann sagen. Der Teufel steckt im Detail und der Hafer sticht sie, unbedingt die Büchse der Pandora sperrangelweit aufzureißen. Na mal abwarten was für sie dabei herauskommt. Entschiedene Gegner des ganzen verlogenen pc- und Genderzirkus (wie ich selbst) werden dann keine Zugeständnisse machen und sich eher zerhacken lassen als klein beizugeben. Noch ein Bibelsprichwort: wer Wind sät wird Sturm ernten. Sie sähen im Moment kräftig und halten sich für unschlagbar. Und noch ein Sprichwort: es gibt mehr Ketten als rasende Hunde. In unserer Zeit gibt es eine ganze Menge rasende Hunde/Hündinnen. Ich rufe die Natur, den Kosmos, den lieben Gott dazu auf, ein vernehmliches Machtwort zu reden.

    • Titel eingeben
      „Noch keine Zeit war mehr durch überhitzten Fanatismus geprägt als gerade unsere.“
      .
      na, na…
      Tipp: Mal wieder in die Geschichtsbücher schauen.

  115. Frühsexualisierung von Kindern ist Ziel des BzGA (Bundesgesundheitsministerium)
    @Flederhund

    Gender-Mainstreaming scheint zu den Zielen der CDU/CSU zu gehören und wird in der Regierung sowohl von den CDU-geführten Ministerien des Inneren (Bundeszentrale für politische Bildung – bpb) als auch für Gesundheit (BzGA – fordert Frühsexualisierung von Kindern) propagiert:

    Teil der BzGA ist ein „WHO-Kollaborationszentrum für sexuelle und reproduktive Gesundheit“ – siehe http://www.bzga-whocc.de/publikationen/standards-sexualaufklaerung/ .
    Die darin erwähnten „Standards für Sexualaufklärung in Europa – Rahmenkonzept für politische Entscheidungsträger, Bildungseinrichtungen, Gesundheitsbehörden, Expertinnen und Experten“ findet man unter https://www.oif.ac.at/fileadmin/OEIF/andere_Publikationen/WHO-Standards_DE_Endfassung_11_10_2011pdf.pdf .

    Auf S. 39 kann man lesen „1.3 Warum bereits vor dem vierten Lebensjahr mit der Sexualaufklärung begonnen werden sollte“
    und auf S. 42 ist die „Matrix 0-4“ publiziert, aus der hervorgeht, was 0- bis 4-Jährige lernen sollen:
    – Anerkennung der Gleichstellung der Geschlechter
    – Akzeptanz, daß es verschiedene Möglichkeiten gibt, Kind einer Familie zu werden
    – Vergnügen und Lust, den eigenen Körper zu berühren, frühkindliche Masturbation

    Im Bundesinnnenministerium (CDU) gibt die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) das Jugendmagazin „fluter“ heraus. In Nr. 57 (Thema „Geschlechter“) https://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/_fluter%20%2357%20W%20E%20B.pdf wird die Gender-Ideologie propagiert.
    Rechtfertigung von Thomas Krüger (Präsident der bpb) als Antwort auf eine Beschwerde über die Aussagen des „fluter“ Nr. 57: „Gender-Mainstreaming gehört nicht nur zu den Zielen der Bundesregierung, sondern zusammen mit der Gleichberechtigung der Geschlechter sowie der Vielfalt geschlechtlicher Identitäten und sexueller Orientierungen zu den derzeit sichtbarsten Gegenständen gesellschaftspolitischer Debatten in Deutschland und international“.

    Mit dem Stichwort „international“ wird darauf hingewiesen, daß Gender-Mainstreaming (GM) Ziel der Europäischen Union ist, und damit wird gerechtfertigt, daß GM für Deutschland gesetzt ist und keiner demokratischen Zustimmung bedarf.

    Die Bayerische Staatszeitung (CSU) schrieb am 11.3.2016 im Artikel „Reden übers Schwulsein – vorurteilsfrei“ http://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/politik/detailansicht-politik/artikel/reden-uebers-schwulsein-vorurteilsfrei.html zu den geplanten neuen bayerischen „Richtlinien zur Familien und Sexualerziehung“:
    „Dass im Unterricht ausdrücklich Themen wie Homo-, Bi-, Trans- oder Intersexualität von den Lehrkräften „vorurteilsfrei angesprochen“ werden sollen, ist in der Tat neu an bayerischen Schulen. Davor drücken kann sich künftig keiner, weder Lehrer, noch Schüler oder Eltern. Denn die Richtlinien sind verbindlich. „Der Unterricht im Klassenverband ist eine Pflichtveranstaltung, der sich keiner entziehen kann – egal aus welchem Elternhaus“, betonte Ellegast. Die Themen würden jeweils altersangemessen und sensibel angesprochen. Die Ziele sind klar. Die Schüler sollen die Diversität von Lebensformen kennenlernen und mit diesen diskriminierungsfrei umgehen. Und der Unterricht soll den Schülern dabei helfen, „ihre geschlechtliche Identität sowie sexuelle Orientierung zu finden und anzunehmen“.“

    Das in der Staatszeitung verwendete Wort „sensibel“ im Zusammenhang mit „Geschlecht“ und „Pädagogik“ ist ein Terminus Technikus der Gender-Ideologie – siehe „Geschlechtssensible Pädagogik“ in Wikipedia.

    Offener Gegner der Gender-Ideologie und ihrer Begleiterscheinungen (Zensur im Namen der „Political Correctness“, Sprachverhunzung) ist neben der AfD nur der „Berliner Kreis in der Union“ – siehe http://www.berlinerkreisinderunion.de/wp-content/uploads/2016/06/Positionspapier_BK_Mai_2016.pdf .

    Allerdings ist vollkommen offen, welchen Einfluß der „Berliner Kreis“ in der Union hat, so daß seine Existenz kein Grund ist, CDU oder CSU zu wählen. Die Bundeszentrale für politische Bildung und die BzGA dürften einen weit höheren Einfluß haben und finanzieren nebenbei die Gender-Ideologen mit Staatsgeldern.

    • Der Umriß einer neuen Zivilreligion
      zeichnet sich ab.

      Frage: Warum? woher? wozu? Was soll das?

      Ich bin kein Freund von Verschwörungstheorien – vielmehr vermute ich eine anthropologische Konstante, nämlich: der Mensch braucht etwas, woran er wider alle Vernunft glauben und womit er seine Mitmenschen schurigeln kann.
      Hier wird ein religiöses Vakuum mit einem neuen Glauben gefüllt – darum helfen auch keine vernünftigen Argumente.

      Wunder und göttliche Offenbarungen sind in Europa vorbei, die Apokalypse in vielerlei technischer Gestalt haben die Grünen gepachtet, bleibt nur noch, da immer vorhanden, die menschliche Sexualität gepaart mit einer verkommenen Pseudo-Psycho-Soziologie.

      Da kann jeder alles behaupten und den Glauben daran seinen Mitmenschen aufnötigen, und wenn sie sich gegen die neue Religion wehren oder zweifeln, den Empörungsmob gegen sie mobilisieren (cf. Hypatia – z.B. beiWikipedia, und googeln hilft).

      Völlig unverständlich ist mir dabei, warum die etablierte evangelische Kirche bei diesem Zirkus unbedingt dabeisein will. Im Mittelalter disputierten die Mönche darüber, wieviele Engel auf einer Nadelspitze Platz fänden – heutzutage wird z.B. im Wort zum Sonntag (27.6.2015) ernsthaft verkündet, daß es tausend Geschlechter gäbe …

      „Solln se doch – se wern schon sehn, was se davon ham“ …

      Dumm ist nur, daß man damit nicht in Ruhe gelassen wird. Erst recht, wenn man Kinder hat.

    • Die evangelische Kirche ...
      … hat in meinen jungen Jahren Waffenkäufe in Angola finanziert, weils ja um die gerechte Welt ging oder so.

      Hören Sie mir auf mit dem bigotten Verein, dessen derzeitiger Vorsitzender Bedform-Strohm das Kreuz vor Muslimen verbirgt, in Deutschland aber Hassrede bekämpfen will.

    • @Thomsen
      Ja, aber wir haben doch schon die Beeinflussbarkeit des Klimawandels als neue Religion?


    • Der „Berliner Kreis“ ist mE die Wartehalle für die Zeit, in der die CDU mit der AfD wird koalieren müssen. In 8 Jahren vielleicht.

      -Zivilreligionen: die werden immer sektenhafter. Wir kommen schätzungsweise bis auf weiteres aber nicht ohne die aus, weil uns sonst die althergebrachten Unterschiede (ev.-kath., neu dazu: sunni, schia; diverse wiss. Paradigmen; regionaler Eigensinn, etc. blabla) wieder zuweit hochkommen. Sie können aber ihre Kraft nur entfalten, wenn sie die Mehrheit und die Physik zum Maßstab von „geht/geht nicht“ machen, und nicht die Ausnahmen als Norm hinstellen.

    • Frühsexualisierung
      https://www.youtube.com/watch?v=Bk62Qx9oa_Y
      Gundlagenforschung. Es erübrigen sich Worte!

  116. Mondlandung
    A small step for…. er sprach nicht von Sexualpraktiken!

  117. Eilt weil es vermutlich bald gelöscht wird: Merkel über Migrantenkontrolle am 1.12.2003
    https://www.facebook.com/markus.hibbeler/videos/10209891048784591/

  118. Grüne Eltern und der kommende Kulturkampf
    Macht mal ruhig so weiter: Ich kenne grüne Eltern mit Bildungshintergrund, die in entzückenden Kleinstädten die Vielfalt der Großstädte bejubeln, in die sie aber nicht ziehen, höchstens in kleinstadtähnliche Viertel dort, wehe aber, die ändern sich. Siehe Bad Godesberg, das mit seinem Wandel vom Villenviertel zum Problemviertel nicht so gut zurechtkommt. Nun also die Sexualerziehung. Ich würde lieber in einem Löwenkäfig Steaks grillen, als den grünen Heile-Welt-Müttern, die ich kenne, gegenübertreten zu müssen, wenn die Kinder nach der Erziehungsstunde zum Fortschritt hin nicht so fortschrittliche Albträume haben. Das verlangt echten Mut und den habe ich nicht. Viel Glück auch der Referendarin, die den Wert einer toleranten Aufklärung hin zu den Werten der queeren Community den türk. Eltern erklären muss. Wenn es den ambitionierten Eseln zu wohl ist, auf gehts‘. Aufs Eis. Tanzen. Vielleicht ist es internalisierte Unterdrückung. Volker Beck und Co kommen mit ihrem faktischen Sieg nicht zurecht und provozieren mit unbewußter Absicht eine Konterrevolution? Anders ist das alles ja kaum zu erklären.

    • In Godesberg ziehen immer mehr gut-Situierte und Gebildete die Notbremse
      – und werden daher nun als „rechtsextreme Mitte“ katalogisiert.

      Mit diesen Gender-Müttern zu reden ist taktisch unklug. DIE müssen zu mir kommen – und fragen.
      Und dann muß ICH nachschauen, ob ich Zeit dafür habe.

    • Oder, schlimmer noch, das Doktorspiel ersetzen
      „Was macht du mit dem Hund, Malte?“

      …………………

      Lokalnachrichten: Der überraschend ausgebrochene Vulkan im Vorort Wohlfein spuckt noch immer Feuer. Wissenschaftler haben noch imme keine Erklärung…

      Man sollte immer dran denken das Kinder und Jugendliche auch allzeit bereit sind Scheiße zu bauen mit Unterrichtswissen. Der Leser soll einfach nur an den eigenen Chemieunterricht denken.
      Da so einen ganzen Haufen Inspiration drauf zu schütten scheint mir nicht klug, Toleranzanliegen hin oder her.

  119. @Renate Simon
    Hassverhalten kenne ich sehr gut, übrigens genauso von Männern. Aber es ist eine Sache, jemanden hasserfüllt anzuschauen oder gar anzubrüllen. Das bleibt dann immer noch im persönlichen Kreis, auch wenn ein paar Leute dabei zuhören. Außerdem ist es eine spontane Reaktion, die man vergessen kann, sowohl als Brüllender als auch als Angebrüllte.
    .
    Es ist aber – meines Erachtens – etwas anderes, so einen Text in einem öffentlichen Medium zu platzieren. Das kann jeder Unbeteiligte lesen und weiter reichen. Es ist, zumindest theoretisch, auf immer schriftlich dokumentiert. Wenn Sie Personalchef wären, würden Sie jemanden einstellen, der so etwas schreibt?

    • Die Radikalität der sogen. Feministinnen
      ist erschreckend. Das sind Töne, die man vor zig Jahren in D schon einmal gehört hat. Aber das liest Frau Kahane wohl nicht oder ist das kein hate? Interessant die Äußerungen von Merkel heute zu dem Thema.

      Diese Frauen einstellen? Oh Gott nein.
      Früher ließ sich das Einstellen weiblicher Mitarbeiter für bestimmte Bereiche nicht vermeiden, aber grundsätzlich sage ich zu Frauen eher nein.
      Ich mag Frauen nicht besonders, komme zwar mit allen klar, hatte aber mit einer bestimmten Sorte immer meine Probleme. Habe jeden Kontakt zu Frauen in den letzten Jahren abgebrochen, bis auf meine Frisörin und mit der ist es auch schwierig.

  120. Durchblitzen der Realität im Lande
    Man kann inzwischen an den gesellschaftlichen Epiphänomenen besser als an den Polizeiberichten, die vieles nicht mehr erfassen dürfen, was nicht pc wirkt, ablesen, was die eigentliche Realität in D 2016 bestimmt.

    Hier so eine Meldung, die vor einem Jahr nochnundenkbar gewesen wäre: DHL stellt Zustellung in 3 Berliner Stadtteilen ein- aus Gründen der Sicherheit ihrer Mitarbeiter.
    http://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez—stadt/sos-paketdienst-dhl-express-stoppt–zustellung-in-gewalt-kiezen-25150218

  121. was mich immer wieder wundert,...
    ist die Selektivität, mit der eindeutige Fehltritte verfolgt werden:

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/flavie-flament-wirft-david-hamilton-vergewaltigung-vor-14540126.html

    Der David Hamilton vergewaltigt minderjährige Mädchen, ja wer konnte denn sowas ahnen… selbst nach der eindeutigen Aussage:

    „Ihr hattet die Kalender, ich hatte die Mädchen.“

    Und noch einer hat eine unzerstörbare Teflonhaut: Terry Richardson.

    http://www.faz.net/aktuell/stil/mode-design/mode/missbrauch-skandal-nun-auch-in-der-modeszene-1956141.html

    http://www.spiegel.de/panorama/leute/terry-richardson-fotograf-nach-missbrauchsvorwuerfen-wieder-auf-covern-a-1013164.html

    Wer noch Eindeutigeres möchte, kann ja auf Bildersuche gehen.

    Heißt: Das Netz ist voll davon, aber in einem Amerika, in dem man gerne schon für falsche Wortwahl lebendig gehäutet wird, passiert: Genau nix. Merkwürdig.

    Und übrigens fördert gerade #PizzaGate (neben jeder Menge VT) doch Interessantes zu Tage, so z.B. über den Kunstgeschmack des in nächster Nähe zu Hillary angesiedelten Podestaclans.

    Es ist wirklich offensichtlich, dass eine Frau, die sich mit solchen Figuren umgibt (auch interessant: Ihre Chef-Assistentin Huma Abedin mit Soon-to-be-Ex Anthony Weiner) bei einigermaßen geradeaus denkenden Menschen noch weit erheblichere Zweifel hervorrufen musste als der offen rüpelige Trump mit seinem schlicht gestrickten rechten Gefolge.

    • Titel eingeben
      Haben sie da Details? Ich meine das mit dem „Lebendigen Häuten“?

      Ich bin sicher diese Leute fressen auch kleine Kinder, haben sie da auch was?

  122. Strategisches Potential
    Eigentlich sollte die AFD aktiv die Kenntnisbringung über die Lernpläne vorantragen – in die türkischen/islamischen Haushalte. – Den Lernkoffer vorab als Präsent an Herrn Erdogan wäre alternativlos hilfreich. –

    Option 1: Erdogan mobilisiert seine Anhänger in Deutschland, die einen gesunden Dialog in gegenseitiger Bereicherung mit der Antifa führen.

    Option 2: er repatriiert seine Landesleute, um sie vor dem zersetzenden Gift des dekadenten Westens zu schützen.

  123. Wohl war, eine der großen ideologischen Fronten der Zukunft.
    Und wieder einmal werden sich die „Mehrheits-„Truppen auf Befehl von (Links-)Oben selbst ins Knie schießen und ohne Not alle strategischen Positionen räumen müssen, damit sie den Fair Play Pokal erhalten. Ich für meinen Teil glaube übrigens, dass das Problem darin liegt, dass in der Vergangenheit versäumt wurde in der Schulbildung darauf hinzuweisen, was Populismus und Faschismus abseits der Nazi-Historie genau bedeutet und wie sie funktioniert. Da wäre ein Schulworkshop vielleicht auch nützlich: „Techniken und Strategien der Durchsetzung von Ideologien – Wie würde man die Propaganda- und Politikstrategien der Nazis heute anwenden, am Beispiel der Genderideologie“. Dann würden vielleicht mehr Leute erkennen, dass es links der Mitte genauso zum Himmel stinkt wie rechts der Mitte. All the same but different.

  124. ggf hilft eine Jamaika-Koalition
    Ich weiss allerdings nicht wer da regiert und was die Leute dort in der Schule machen. Der Kompromis ist dort, wie nicht selten, das nur die Homosexuelle Handlungen von Männern bestraft wird.

    …§76 des Offenses against the Person Act (aus britischer Kolonialzeit) ahndet männlichen h. Verkehr als das abscheuliche Verbrechen der Sodomie mit bis zu 10 Jahren Freiheitsstrafe, verbunden mit schwerer Zwangsarbeit. Siehe Homosexualität in Jamaika

    Eigentlich wollte ich ja schreiben das die WHO tausende Homosexuelle geheilt(Es ist keine Krankheit mehr) aber nicht jedem damit geholfen hat. Da es Staaten gibt die auch heute die Todesstrafe für bestimmte Handlungen vorsehen, war der Hinweis auf eine psychische Erkrankung als Ursache hinfällig und die lieben Liebenden voll Schuldfähig.

    Interessant ist die weltweite Rechtslage
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetze_zur_Homosexualit%C3%A4t

    Jetzt könnte man die Liste noch mit den Staaten vergleichen die u.a. mit Hilfe der Bundeswehr verteidigt werden. Das würde aber die Sache zu kompliziert machen.

    Ich suche jetzt mal im Internet ein Interview mit Danny zum Thema Sexualität und Kinder.

    PS Zur AfD: Hier könnte gelten:
    Unterbreche deinen politischen Gegner nicht wenn er gerade dabei ist Fehler zu machen.

    vgl auch Schulz als Kanzlerkandidat oder den Mit- H4 Architekten Steinmeier als Bundeshofnarrenkandidat.
    Ich schweife ab.

    PSS Zu den Konservativen Anteilen bei Homosexuellen.
    Ich dachte früher immer die müssten besonders liberal sein,
    heute wollen viele Ehe und Trauschein und kirchlichen Segen.

    • Weitschweifig und wenig Konkret,
      stand in meiner fachlichen Beurteilung durch einen Oberstabsarzt bei der Bundeswehr über meinen mündlichen Ausdruck. (ca1987)

      Ich muss noch mal überlegen warum ich das eigentlich geschrieben habe.

      Ich glaube es geht um Ideen die jemand im guten Glauben hat und die Effekte an ganz anderer Stelle oder so ähnlich.

      Ach so ja natürlich ganz vergessen: Jamaika Koalition klingt ja lustig liberal (Schwarz, Gelb, Grün) ist es ggf aber gar nicht. Man muss immer sehen was am Ende dabei heraus kommt.

  125. lebenslang auf Staatsknete
    Volker Beck:

    1. keinen berufsqualifizierenden Abschluss

    2. Verfasser von pädophilen Schriften

    3. Käufer von harten Drogen

    Jeder lebe nach seiner Facon. Im Privaten.
    Aber nicht im Öffentlichen.

  126. Hypothetische Frage
    Was würde eigentlich passieren, sollte ein in Deutschland ansässiger, einflussreicher Islamverband gegen diese Unterrichtspläne aufbegehren? Müssen dann die rot-grünen Verantwortlichen entscheiden, ob sie lieber homo- oder islamophob sind? Oder was passiert dann?

    • Dr. Strangelove - das ist es, worauf ich warte. Da kommt der Pimpf aus
      der Schule mit einer Fibel nach Hause, die zuerst der Mutter und dann dem Vater die Schamesröte ins Gesicht zaubert. Dann wird der Iman einbezogen und dann zieht das Ganze Kreise. Bis zum Herrn Mazyek. Und dann – entweder alles verschwindet unter der Hand oder es erfolgt ein „Aufschrei“.
      Wobei: ein „Aufschrei“ nach der Sache in Hameln erfolgt ja gerade nicht. In den NDR Nachrichten wurde zwar gerade vertieft bis hin zu dem, was es wohl ist, berichtet, während die FAZ sich noch allgemein auf „häusliche Gewalttaten“ kapriziert: http://www.ehrenmord.de/
      Da werden all die Übergriffe aufgelistet, die sich irgendwo in der Presse fanden. Die lange Liste beinhaltet nicht die blauen Flecken und die Ängste, die sich oftmals unter den weiten Hussen verbergen…

    • An Dr Strangelove
      Weder noch! Personen mit von der Norm abweichender Sexualpräferenz werden in den Schulbüchern auschliesslich von Israelis aus den besetzten Gebieten dargestellt um später zu behaupten das man deren Toleranz damit belegen wollte sollten sich jüdische Verbände Beschwerden.

  127. Don, jetzt haben Sie mich neugierig gemacht und ich schau mal bei der AfD vorbei
    Grundsatzprogramm der Alternative für Deutschland
    Leitantrag der Bundesprogrammkommission und des Bundesvorstandes
    Vorlage zum Bundesparteitag am 30.04.2016/01.05.2016
    .
    Da stehen wirklich furchterregende Dinge drin. Dem fortgeschrittenen Kolorierungszustand dieses Landes und seiner in großen Teilen vielseitig penetrationsoffenen Sozietät auf gar keinen Fall mehr zumutbar. Daher sollten wir mit aller uns zur Verfügung stehenden Mittel psychischer und physischer Art wie der Lüge, übler Nachrede, Verbreitung von Gerüchten, Rufmord, Denunziation, falschen Anschuldigungen, Mobbing, Körperverletzung, Sachbeschädigung…..gegen ein Aufkommen dieses Ungeistes erwehren.
    .
    Im einzelnen

    8.3 NEIN ZU GENDER MAINSTREAMING UND FRÜHSEXUALISIERUNG

    28 Die Gender‐Ideologie und die damit verbundene Frühsexualisierung, staatliche Ausgaben für
    29 pseudowissenschaftliche „Gender‐Studies“, Quotenregelungen und eine Verunstaltung der
    30 deutschen Sprache sind zu stoppen. Gleichberechtigung muss wieder Chancengleichheit be31
    deuten.
    41 | S e i t e
    ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND – DIE BUNDESPROGRAMMKOMMISSION – DER BUNDESVORSTAND
    Viele der im Bereich des Gender Mainstreamings 1 vertretenen Ansichten widersprechen den
    2 Ergebnissen der Naturwissenschaft, der Entwicklungspsychologie und der Lebenserfahrung.
    3 Wir wenden uns daher gegen jede staatliche Förderung von „Gender‐Studies“.
    4 Die Gender‐Ideologie marginalisiert naturgegebene Unterschiede zwischen den Geschlechtern
    5 und wirkt damit traditionellen Wertvorstellungen und spezifischen Geschlechterrollen in den
    6 Familien entgegen. Das klassische Rollenverständnis von Mann und Frau soll durch staatlich
    7 geförderte Umerziehungsprogramme in Kindergärten und Schulen systematisch „korrigiert“
    8 werden. Die AfD lehnt diese Geschlechterpädagogik als Eingriff in die natürliche Entwicklung
    9 unserer Kinder und in das vom Grundgesetz garantierte Elternrecht auf Erziehung ab.
    10 Ebenso fordert die AfD, keine Frühsexualisierung an den Schulen zuzulassen und die Verunsi11
    cherung der Kinder in Bezug auf ihre sexuelle Identität einzustellen.
    12
    .
    Nachzulesen unter https://www.alternativefuer.de/wp-content/uploads/sites/7/2016/03/Leitantrag-Grundsatzprogramm-AfD.pdf
    .
    @ Horst machte sich 23. November 2016 um 12:55 Uhr bei fortschreitender Kopfzahl der Sexarbeiter*Innen Sorgen um die Auskömmlichkeit der angebotenen Leistungen. Dazu eine kleine Anekdote aus der Region, der man eine gewisse Scheu vor der Zurschaustellung des Geschlechtlichen nachsagt- „weil das Fleisch sei der Köder der Hölle.“
    .
    Da hatte einer diesem Volksstamm Angehöriger ein Häusle gebaut, auf das er stolz war. Allein, er hatte sich dabei derart übernommen, daß das Geldinstitut auf vehement auf Verkauft optierte. Eher als das Häusle verkauft jener Volksangehörige noch das angetraute Weib.
    .
    Sie hieß Rosemarie und sie beschloß es der berühmten Namensschwester gleich zu tun. Ohne allerdings über die Begabung und Erfahrung jener Industriellen-und Politikerbeiliegerin zu verfügen. Die erste Entlohnung erfolgte in Devisen, jugoslawischen. Für den ersten verdienten Hunderter zahlte man ihr in der Wechselstube 34 Deutsche Pfennige aus (1000 Dinar-Schein, also dreimarkvierzig siehe:https://de.wikipedia.org/wiki/Jugoslawischer_Dinar#/media/File:YUD_1000_1981_reverse.jpg) .
    .
    Die Geschichte mit der gewerbefremden Dame ging in den damalig streng gehandhabten Rechtsordnung nicht gut aus. Der Ehemann erhielt wegen gewerbemäßiger Zuhälterei 6 Monate, mit Bewährung.
    .
    Wobei natürlich, auf unsere Zeit übertragen, die Frage im Raum schwebt: Hat sich die zuständige Bundesministerin für Familie,
    Senioren, Frauen und Jugend mindestlohnmäßig nach Leistungskatalog schon einmal Gedanken um @ Horst (s) nicht unberechtigte Sorgen gemacht ?
    (DdH)

  128. 2 Wahrnehmungen eines Aussenstehenden:
    1. wie furchtbar das Ganze ist, das spürt man daran, dass Don Alphonso in diesem Beitrag kaum noch ironisch ist. Damit hat er leider Recht… :-(

    2. muss der PC-korrekte Hinweis wirklich sein, dass man im Übrigen ganz gewiss nichts mit der AfD zu tun haben will? („Offenlegung: Ich persönlich würde mich nicht zwischen den Wünschen der AfD und den Wünschen der Genderverbände entscheiden wollen – beide Vorstellungen haben enorm unsympathische Aspekte“)

  129. Na, wer traut sich?
    Und publiziert den Gründungsaufruf für die Partei „BM“: Bürgerliche Mitte. Ideologie- und Denkverbotsfreie Partei. Claim: „Leben und Leben lassen.“
    Kurz: BM-LULL

    Wir leben in einer Singularität. Nie vorher und nirgendwo ist es Menschen besser gegangen.*
    Und die möglichst große zeitliche Ausdehnung dieser Singularität soll angestrebt werden. Mittels (hier die Forderungsliste einfügen, die jedem Fall Abschaffung von Subventionen für Arbeitsunwillige enthält und die massive Exportförderung der drei wichtigsten deutschen Exportgüter: Verhütungsmittel, Grüne Parteien und Gewerkschaften, damit auch in China Umweltschutz und gesunde Arbeitsbedingungen eine Chance haben.)

    * Wenn wir den Klimawandel und den Rückgang des arktischen Eises selbst jetzt im Herbst ansehen: Auch nie mehr danach…)

  130. "You say you want a Revolutiion"
    @Don Alphonso
    „Für die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung ist es wichtig, dass Migranten neben Geld und Sozialleistungen auch das Wahlrecht bekommen.“

    Na klar, man muss sich nur die Ergebnisse der letzten Wahl anschauen.
    Es geht, wie andere schon betont haben, an erster Stelle immer um Macht und um den Zugriff auf die staatlichen Geldtöpfe.

    Hierzu:
    http://www.migazin.de/2013/10/30/bundestagswahl-2013-so-haben-deutsch-tuerken-gewaehlt/

    „Danach haben bei der Bundestagswahl 2013 rund 64 % der türkeistämmigen Wähler die SPD gewählt. Dies entspricht rund 425.000 Stimmen für die Sozialdemokraten oder rund 1 Prozentpunkt am Gesamtergebnis der SPD (25,7 %). An zweiter Stelle folgen die Grünen und die Linkspartei mit jeweils 12 % und die CDU/CSU mit etwa 7 %“

    Die SPD braucht neue Wähler, damit das „Projekt 18“ nicht schon 2017 Wirklichkeit wird. Und wohin die Reise geht, hat das Impulspapier der Integrationsbeauftragten schon mal klar gemacht.

    https://de.scribd.com/document/330725895/Impulspapier-MigrantInnenorganisationen-zur-Teilhabe-in-der-Einwanderungsgesellschaft-2016

    Beispiel hieraus:

    „Dahinter steht die Idee, dass öffentliche Förderinstrumente in allen Sektoren auf ihre Tauglichkeit in Bezug auf Diversity-Kriterien geprüft werden und die Vergabe insbesondere im Bereich der sozialen Leistungen an die Bedingung geknüpft wird, dass der gleichberechtigte Zugang relevanter Zielgruppen methodisch hinterlegt ist. Die aktuelle Unterversorgung bestimmter Zielgruppen ist nicht nur diskriminierend, sondern verursacht auch hohe Folgekosten. Dabei müssen auch
    „Privilegien“ etablierter Verteilungsmechanismen im sozialen Sektor transparent gemacht und überprüft werden.“

    Oder auch:

    „Antidiskriminierungsbehörden erhalten die Ressourcen, um Verwaltungshandeln auf Diskriminierung zu untersuchen, vom Förderprogramm bis zum Gesetzesvorhaben, und gleichberechtigte Teilhabe als Kernziel interkultureller Öffnung sicherzustellen. Im Rahmen dieser Überprüfung sind Migrant*innenorganisationen beratend einzubinden.

    Antidiskrimierungsbehörde hört sich für mich so ungefähr an wie Wohlfahrtsausschuß.

    Ich empfehle die Lektüre des Papiers. Ist zwar nicht so unterhaltend wie Tom Sharpe, treibt aber auch die Tränen in die Augen, jedoch ohne das Lachen.

    Dann können sich „diejenigen, der schon länger hier leben“, schon mal darüber informieren, wohin die Reise geht.

    „You say you got a real solution
    Well, you know
    We’d all love to see the plan
    You ask me for a contribution
    Well, you know
    We’re doing what we can“
    (Lennon/McCartney)

    • Da
      empfinden wir ähnlich. Ich dachte bei „Antidiskriminierungsbehörden“ sofort an Adolf Eichmann.

    • Darum will die SPD das Wahlalter ja auch
      auf 16 runtersetzen.

    • Titel eingeben
      Wie schreibt man eigentlich Mitglied gendermäßig korrekt? Ich komm nicht drauf…

    • @ Philomena
      Interessante Frage.

      Das Glied ist Neutrum, sächlich (auch wenn das vielen Männern im täglichen Dialog – gewissermaßen auf du und du – mit dem Ding nicht bewusst ist), d.h. eine neue genderkorrekte Bezeichnung würde sich eigentlich erübrigen.

      Bei einer Erweiterung der Kampfzone könnten künftig allerdings auch sächliche Substantive unter Anpassungsdruck geraten.
      Irgendwelche Vorschläge?
      Gliedin?
      Gliederin?

      Nachdem Frauen und Männer bloß Konstrukte darstellen, plädiere ich für die gendersprechkorrekte Neubenennung … „Teil“ (Teil des Konstrukts).

      Nur beißt sich hier die Katze in den Schwanz (?!?!?!?!?!?), weil auch „Teil“ sächlich ist, aber immerhin deutet sich mit der versachlichten Technobezeichnung die angestrebte, ggf. mit Gewaltmitteln durchzusetzende Entbehrlichkeit bereits an.

    • Philomena
      Einfach ein „Manche-“ davor setzen….

  131. Was machen die Mütter?
    Als Schwuler habe ich mich selber auch lange Zeit eher für progressiv gehalten.
    Aber was in Schulen den Kindern angetan wird ist widerwärtig. Warum wehren sich die Mütter nicht. Ich hätte von meiner Mutter erwartet, dass sie mich vor so etwas beschützt.
    Entweder ich bin zum Ultrakonservativen geworden, oder die „Gesellschaft“ hat sich verändert, in Richtung krank, und so richtig durchgeknallt krank.

    Wer Kindern so etwas antut, der hat Kinder nicht gern, davon bin ich überzeugt.

    • Titel eingeben
      Die Unterleibsgesteuerten (ob Heten, Homos oder Sonstwas*innen) suchen ein neues Spiefeld und basteln sich dafür ein schönes pädagogisches Konstrukt. Das stößt derweil bei Normalos auf komplettes Unverständnis und da wird man auch nicht viel diskutieren können.

    • "Ich als Schwuler"
      Im Internet kann ja jeder behaupten, jemand anderes zu sein. Sie „als Schwuler“ wissen, was ich meine :-)

    • Bitte…

  132. DANKE
    mehr nicht

  133. Politische Dialektik
    Was hier ja eigentlich das Unwohlsein bereitet, ist die zunehmende Kontrollübernahme der Regierung. In einem liberalen, demokratischen Land ist die Schule eben gerade NICHT als Erziehungsanstalt gedacht, der irgendeinen „Zukunfts-Idealmenschen“ hervorbringen soll. Aber der größenwahnsinnige Denkfehler der linksgrünen Szenegänger von Berlin besteht eben gerade darin, daß ihnen das Bewusstsein davon abhanden gekommen ist, daß ihr eigenes Denken lediglich eine subjektiv präferierte MÖGLICHKEIT und Richtung innerhalb des demokratischen Spektrums darstellt. Stattdessen glaubt man zunehmend, man selbst wäre die einzige nur denkbare Instanz von Demokratie, Menschenwürde und Intelligenz.
    „Wir“ etwas ausgeglichener, dialektischer Denkenden wissen, daß eine Gesellschaft immer verschiedene Pole besitzt, die sich gegenseitig ausbalancieren – und dieses Ausbalancieren ist wichtig, da die einzelnen Pole – also Ideologien, Interessensgruppen, Milieus oder soziale Schichten, etc. – immer egoistisch, eindimensional, selbstgerecht, unreflektiert und subjektiv sind, und nur durch fortwährende Präsenz eines kritischen, oppositionellen Korrektivs die eigenen Fehler im Weltbild aufgezeigt bekommen und sich dadurch damit auseinandersetzen müssen.

    Problem der Gegenwart ist nun, daß es kein Korrektiv zu links mehr gibt. Der klassische Konservative ist quasi tot, gesellschaftlich eliminiert, er ist inakzeptabel geworden. Alles, was rechts der Mitte steht, gilt uns quasi schon als halber Menschenfeind und Anti-Demokrat. Und während ich persönlich diesem alten Konservativen nicht unbedingt nachtrauere, so fehlt nun mittlerweile doch seine gesellschaftliche Funktion als Korrektiv linker Weltverbesserungs-Utopien. Und diesen Mangel erleben wir nun schmerzlich in der Flüchtlingskrise, in der bereits jeder als Faschist an die Medienwand gestellt wird, der überhaupt noch Grenzen sichern will. Und auch beim Thema Sexualaufklärung an Schulen. Wo es keine rechte Gegenkraft mehr gibt, driftet die Linke immer weiter nach links, und steigert sich so immer manischer in immer mikroskopischere Weltverbessereien.
    Und wo also keine Aggression mehr feststellbar ist, sieht man plötzlich „Mikroaggression“, wo es keinen Antisemitismus mehr gibt, entdeckt man neuerdings einen „sekundären Antisemitismus“, wo es keinen Rassismus mehr gibt, beginnt man über „latenten Rassismus“ zu forschen, und so steigert man sich also immer weiter vom Hundertsten ins Tausendste, während gleichzeitig ein immer breiteres Spektrum als „rechtsradikal“ tabuisiert wird, bis irgendwann eine Mehrheit der Gesellschaft diesen verkopft-hysterischen Neurotikerdiskurs, der überall nur noch Menschenfeinde sehen will und ständig in Tränen ausbricht, einfach nur noch loswerden will. Mittels eines ideologischen Gegenpols, der objektiv betrachtet nicht besser ist, aber sich dennoch unglaublich befreiend anfühlt.

    • Kluge Bemerkungen, Herr Venator
      Ich verweise nochmals auf den sehr illustren Beitrag von A.Grau im Cicero (Kulturkampf von oben), der diesen infantilen Verlust des Konservativen aufschlüsselt.

    • Martin Venator sagt - 23. November 2016 um 19:48 Uhr
      Martin Venator sagt
      „Problem der Gegenwart ist nun, daß es kein Korrektiv zu links mehr gibt. Der klassische Konservative ist quasi tot, gesellschaftlich eliminiert, er ist inakzeptabel geworden.“

      Das ist der Punkt, der Konservative ist „unmöglich“ geworden, wie man früher sagte, er ist medial „vergendert“ (als alter, weisser Mann).
      Deshalb ist ja der alte weisse Mann der Lieblingshassgegner, weil er denn typischen Konservativen verkörpert.

      Seine Meinung wird erst dann wieder gehört, sein Lebensstil erst dann wieder erstrebenswert, wenn das proletarisch gegenderte Gegenmodell in sich zusammenkracht. Das Korrektiv wird wirtschaftlich geschehen. Solange müssen wir ausharren.

      Das kann schneller gehen, als man denkt. Es muss ja nicht gleich die Superkatastrophe sein. Aber wenn die EU bröckelt, dann bröckelt der Euro, wenn der Euro bröckelt, wer zahlt dann in Krisenzeiten die Hartz4-Sätze der 8 bis 10 Millionen „Leistungs“- empfänger? Ob jetzt Migrant oder „schon lange hier lebend“? Was passiert dann? Und wer die Sätze der wachsenden Zahl von neuen Arbeitslosen? Und wo gibt es dann Sicherheit? In den Großstädten?
      Dann wird ein schrilles Geschrei losgehen, „warum nichts getan wird“. Und wer soll was tun? Wer schon, wie immer halt.

      Deshalb der Aufruf an alle Leistungsträger (Ingenieure, Anwälte, Ärzte, Informatiker etc.) – weniger arbeiten, Pensumsreduktion (50% reicht auch), mehr Golf spielen, Sport machen, auf die Gesundheit achten, Konsum reduzieren, langsam daran denken, die Immobilien zu verkaufen (die Zinsen werden steigen, es gibt andere Anlagemöglichkeiten) – dies alles, um den Verfall zu beschleunigen und für den guten, fitten Neu- und Durchstart danach.

    • Poesie ist Wahrheit, die in Schönheit wohnt
      schön!

    • Poesie ist Wahrheit, die in Schönheit wohnt II
      @M.V. Schön! @Don Sehr schön: statt Mach mal ein Bitte!!!

  134. Bildungshoheit; "alte Bundesrepublik"
    In diesem Forum wird oft gefragt, wie Merkel dies und das zulassen könne. Im konkreten Fall hält sich die Dame an die rechtlichen Vorgaben: „Bildung“ ist Ländersache (ob sich die von SPD und Grünen geführten Länder immer an andere Vorgaben des Grundgesetzes halten, sei dahingestellt).

    Für das Gewährenlassen linker Funktionäre hat sie aber noch einen weiteren Grund, der bei einem Rückblick auf die „alte Bundesrepublik“ ersichtlich wird: Helmut Kohl trat seine Heimreise nach Oggersheim mit einem Wahlergebnis von 41 Prozent für Union und FDP an. Schröder holte 1998 für Rotgrün knapp 48 Prozent. Nach aktuellen Umfragen wird Schwarzgelb bis zu vier Prozent schlechter abschneiden als zu Bonner Zeiten. SPD und Grüne kommen aber nur auf 33 bis 36 Prozent. Großer Gewinner ist die AfD mit etwa zehn bis 15 Prozent.

    Nun stellt sich mittelfristig folgende Frage:
    Nachdem Union und SPD sich für Koalitionen mit der AfD geöffnet haben (wie ÖVP und SPÖ für die FPÖ, wenn auch teils nur auf Landesebene):
    Welche Kleinpartei lässt sich hierfür eher gewinnen – die FDP, die Grünen oder die Linkspartei?

    Wo (im Westen) die AfD vor den Grünen landet, wird sich diese Frage stellen – Steinmeier als Bundespräsident ist ja schon das Eingeständnis, dass es für Schwarzgrün nicht mal mit der FDP reichen wird. Und die Grünen tun viel dafür, dass die Frage gestellt wird. Die Antwort wird die gleiche sein wie in Amerika.

  135. Ich habe überhaupt kein Problem, AfD zu wählen,
    Das Programm enthält mir wichtige Punkte und positioniert die Partei eindeutig gegen Dinge, die ich absolut nicht akzeptiere.
    Daneben sind Punkte enthalten, die mir nicht, oder weniger wichtig sind.

    Absolut Unschluckbares fand ich nicht.

    Und wenn man sagt- aber das Personal….

    ist Merkel akzeptabel ? Gabriel, Schulz, Nahles, Kauder, Öziguzzi ,der dauergeschwätzige Horsti von der ehemaligen Partei für Bayern, der immer als Bettvorleger landet ?
    Das Schwesig, von der Nixkann, und wie die ganzen Spacken heissen ?
    Der Lindner von der lila Resterampe ?

    Keine andere Partei bietet annähernd glaubwürdig ein Programm FÜR Deutschland.

    Und ICH schäme mich nicht dafür, für Deutschland zu sein.

    • sic! Herr Moser
      anzufügen, auch die angestrebten Perspektiven für die Außenpolitik, die friedliche Partnerschaft mit Russland und die Restrukturierung des zentralistischen EU Molloch hin zu einem Europa der Vaterländer sind tragfähiger als alles, was sich derzeit als @Politisch gerriert!

    • Donnawettaglaubwürdigkeit
      Die Petry und ihre Ego-Allüren allein würden mich schon mächtig abhalten.
      Die geht gar nicht.

    • Titel eingeben
      @p feldmann
      „anzufügen, auch die angestrebten Perspektiven für die Außenpolitik, die friedliche Partnerschaft mit Russland und die Restrukturierung des zentralistischen EU Molloch hin zu einem Europa der Vaterländer sind tragfähiger als alles, was sich derzeit als @Politisch gerriert!“

      Ihren Optimismus hätte ich gern, ehrlich, aber u.a. sammle ich seit geraumer Zeit die diversen CDU-Koalitionsbekundungen mit der AfD. Da es immer mehr werden, ein Zitat des Merkur dazu:

      „Man kann der CDU ja viel vorwerfen. Aber nicht, dass es ihr in puncto Machterhalt an Einfallsreichtum fehlte. Die Wähler, die der Merkel-Partei davonlaufen, wollen manche Partei-„Strategen“ durch eine Koalition mit der Anti-Merkel-Partei AfD zurückholen. Die Partei der personifizierten Alternativlosigkeit heiratet die Alternative. Das ist so absurd, dass es schon wieder gut ist. Die Idee verrät viel über die Raffinesse der ewigen Regierungspartei CDU. Aber noch mehr über ihre Verzweiflung.“
      http://www.merkur.de/politik/kommentar-cdu-politiker-schlagen-koalition-mit-afd-vor-6813575.html

      Aber selbst, wenn es keine Koalitionen gäbe, sehe ich keinerlei Licht am Ende des Tunnels. Leider.
      http://www.anderweltonline.com/kultur/kultur-2016/zur-diskussion-um-unsere-pseudo-souveraenitaet-die-verratenen-ansprueche-des-deutschen-volkes/

    • Friedliche Partnerschaft
      zu einem Land, das völkerrechtswidrig und gegen einen selbst geschlossenen Vertrag in ein Nachbarland einmarschiert ist.

      Ab wann wird bzw. wurde zurück geschossen?

    • OK, ,der andere Gast', können Sie mir jemanden aus der Politik
      nennen, der für Sie akzeptabel ist ?

      Ego-Trip hin oder her, was sagen Sie denn z.B. zu Merkel, et al. ?

      Die sind in Ordnung, weil Einheitsbrei, aber bei Petry schauen Sie genauer hin ?
      Petry hat Kinder, hat wirklich gearbeitet, hat nachvollziehbr studiert, ihre Arbeiten sind nicht unter Verschluß.
      Merkel ? Gabriel ?

      Schauen Sie ruhig genau hin. Aber halt bei ALLEN, die um das Vertrauen der Wähler werben .

    • Mir scheint, das deutsche Problem mit der Politik ist,
      daß die Menschen immer Heilserwartungen an Parteien projezieren.
      Für mich als Katholik stehen Parteien unter Funktionserwartung (die Gesellschaft im Übrigen auch!). Das Heil suche ich woanders!
      Und es wäre ganz gut, wenn möglichst viele Menschen ihre eschatologischen Erwartungen aus ihrem politischen Verständnis heraushalten. Merkel und die ganze evangelische Pastorenhäuser-Garde sind
      (KGE, Gauck, etc.) ein trauriges Beispiel für diese MEtaphysierung von Politik- und die Ergebnisse sind entsprechend. Wer Lust an einem guten Artikel darüber hat, kann bei Cicero einen Beitrag von A.Kissler zur Analyse der Sprache Merkels nachsuchen.

      Das bedeutet auch eigentlich die „Trennung von Staat und Religion“. Der Staat ist kein Religionsersatz. Jeder, der es versucht, kann nach 12 Jahren bestätigen, daß es frustran und niederschmetternd im Ergebnis endet.

    • @ Herr Otto Moser
      Wenn Sie schon so explizit fragen:
      Keinen mehr!

      Frei nach Dr. House, welcher den geflügelten Satz formte: „Alle Patienten lügen“:

      Alle lügen.

      Aber wirklich alle.
      [Neulich wieder Auftraggeber bei fetter Lüge erwischt. Was für ein Gschwerl. Ich frag mich alt immer was das soll. Ermüdend. Kommt doch eh alles raus. Gez. der Ermittler.]

      Und die Petry ist mit ihren permanent hochgeworfenen Kinn und ihrem süffisantem Lächeln hochunsympathisch. Kinder haben ist noch kein Verdienst. Eine eigene Firma haben auch nicht wirklich, dazu muss man nur in windiger Fuchs sein mit Chuzpe, anderen auf den Nerv zu gehen. Trump-Mode. Nicht wirklich jemand, den ich mögen könnte und freiwillig wählen würde.)

      Sie ist mir genau unsympathisch wie mir diese anderen euligen Vogonengesichter unsympathisch sind.

      Noch Fragen?

  136. Die Mehrheit der nicht heterosexuellen ist schockiert
    In zahlreichen Gespächen mit Homosexuellen und Transsexuellen
    habe ich stehts das Feedback erhalten, Sexualität sei Privatsache.
    Die absolute Mehrheit findet eine frühkindliche Zwangsindoktinierung
    kontraproduktiv und pervers bis schlichtweg vulgär.
    Gewünscht wird eine diskrete Akzeptanz ohne besonderes Aufsehen zu erregen. Früher sprach man dann von Junggesellen und machte auch nicht viel Aufhebens darum.

    Bei den Genderisten handelt es sich um Faschisten. So einfach ist das…

    • Das Unglück beginnt da, wo man Höflichkeit, Dezenz und Stil auf dem Altar der Aufklärung opfert
      Das ist sehr ironisch, da diese Dinge keineswegs ihr wechselseitiges Opfer erfordern. – Wer von alten Blues-Spielern lernen will, lernt: Sex ohne Geheimnis ist uninteressant.

      Ich würde Ihren bitteren Schlußworten zustimmen, was die Grobheit als verbindendes Element von Genderisten und Faschisten angeht.

  137. Titel eingeben
    Don Alphonso schreibt: „Es sind Menschen, die meiner Meinung nach völlig zurecht fragen, wieso man 96% zwangsindoktrinieren soll, nur weil die selbsternannte Lobby von 4% glaubt, dass es nötig ist und die Welt besser macht.“ Genau das ist es, was den Menschen die Motivation gibt sich von den Bisherigen abzuwenden und Neue zu suchen – auch wenn sie Trump, AfD oder Le Pen heißen. Ihnen geht es darum, die Hegemonie gewisser Teile der Politik, Medien und Kultur zu beenden. Je weniger jene Kreise begreifen, wie sehr sie zu weit gegangen sind in ihrer Überheblichkeit, umso schneller und heftiger wird dieser Prozess verlaufen.

  138. Dazwischen
    Don, Sie gehen der AfD-Propaganda von der “Frühsexualisierung“ auf den Leim und versuchen sich gleichzeitig als bürgerliches Unschuldslamm darzustellen, das friedlich zwischen allen, also zwischen einem Stefan Niggemeier wie auch den Fackel- und Mistgabel-Trägern grasen will.
    Herr Meyer, das geht aber nicht! Entweder stehen Sie auf der Seite aller Friedlichen und Toleranten oder Sie unterstützen, auch wenn Sie das vehement von sich weisen, die Fackel- und Mistgabel-Träger. Verstehen Sie doch bitte, dass es kein Dazwischen gibt.
    In den 60er Jahren habe ich miterlebt, wie eine befreundete Mitschülerin, die heute ein Trans-Mann ist, nicht nur von den Kindern gemobbt und verlacht wurde, sondern -was ich damals als Grundschülerin überhaupt nicht verstehen konnte- auch nicht von den Lehrern geschützt, sondern von ihnen zusätzlich beschämt und der Lächerlichkeit preisgegeben wurde.
    In den 90ern wurde ich als prüde bezeichnet und belächelt, als ich mich auf einem Elternabend für die Rechte der Kinder einsetzte, die sich vor dem Schulschwimmen nicht vor den anderen ausziehen wollten, sondern Einzel-Umkleiden und -Duschen für sich forderten. Meinen eigenen Kindern war das übrigens wurscht. Sie duschten nackig in der Gemeinschaftsdusche.
    In den Nuller-Jahren habe ich einer Mittelstufen-Leiterin empört entgegnet, dass sie das absolut nichts anginge und dass beide Kinder “völlig normal“ seien, als mir in einem Elterngespräch gesagt wurde, dass mein (heterosexueller) ältester Sohn (damals 12) sehr eng mit einem “komischen“ Mädchen, einer Mitschülerin, transgender, und noch heute der beste Freund meines Ältesten nicht nur in der Schule, sondern auch in der Freizeit verkehre. Die beiden pflegten gemeinsame Hobbys und standen nie in einer sexuellen Beziehung. Selbst wenn, wäre das die Lehrerin nichts angegangen!
    Dass mein jüngstes Kind (zufällig homosexuell) heute selbstbewusst und in glücklicher Beziehung mit seinem Partner lebt, erwähne ich nur der Vollständigkeit halber. Dieser Sohn ist in einer Familie groß geworden, die sich -ähnlich wie Ihre verehrte Frau Großmutter- einen Dreck um das Geplärre von Fackel- und Mistgabelträgern schert und diese auch nicht “verstehen“ will.
    Don, es geht einzig und allein um Toleranz und Minderheitenschutz schon in der Schule.
    Ist das zu viel verlangt?

    • Es geht. Ganz einfach. Ich mache mir nichts zueigen.

    • Das erinnert an George W. Bush.
      „Entweder stehen Sie auf der Seite aller Friedlichen und Toleranten oder Sie unterstützen, auch wenn Sie das vehement von sich weisen, die Fackel- und Mistgabel-Träger.“

      — „Either you’re with us – or with the terrorists.“

      „Verstehen Sie doch bitte, dass es kein Dazwischen gibt.“

      Mit anderen Worten: „Mutti“ hat Recht und alle, die nicht der gleichen Meinung sind, sind nicht bloß dumm, sondern handeln auch moralisch verwerflich.

      Das ist ein klassisches Kennzeichen für Fanatismus.

    • Titel eingeben
      Danke für den Beitrag. Auf den Punkt. :)
      Alles Gute für Sie und die Kids.

  139. Sexualreaktionäres Rollback ist keine Alternative
    Ich befürchte momentan dass das sehr wünschenswerte Kind Sexualkunde mit dem Bad Sexualisierungskunde ausgeschüttet werden wird.
    Ich habe 40 Jahre lang Sexualkunde im Biologieunterricht von Orientierungsstufe und gymnasialen 5. und 6. Klassen sowie 9. und 10. Klassen unterrichtet. In der Oberstufe habe ich auf Wunsch der SchülerInnen (!) beim Thema „Hormone“ hormonelle Kontrazeption (Wie wirkt die Pille, welche Darreichungsformen und Nebenwirkungen gibt es und vor allem: wann wirkt sie nicht) wiederholt.
    Ich mache vor jeder Sexualkundeeinheit einen anonymen, unangekündigten Vortest, in dem ich einfache Fragen stelle. Hier ein paar Beispiele für die 10. Klassen:
    Nenne die männlichen/ weiblichen Sexualorgane und ihre Funktion. Mehr als Penis und Hoden bzw. Gebärmutter und Scheide können 80% der SchülerInnen nicht nennen.
    Die Frage: ‚Was passiert beim Eisprung?‘, können nur 20% der Schülerinnen beantworten, obwohl sie in der 10. Klasse schon seit 3 bis 4 Jahren davon betroffen sind! Dass Mädchen Eierstöcke, Eileiter und Trichter besitzen und welche Funktion sie haben, ist sogar der Mehrzahl der Mädchen unbekannt.
    Die Frage, wann wirkt die Antibabypille nicht, kann nur mit „Einnahme vergessen“ beantwortet werden. Weitere 5 Gründe wären wichtig zu wissen.
    Die Ergebnisse meiner Vortests sind eindeutig und widerlegt die hohe Meinung von den sexualbiologischen Kenntnissen der heutigen Jugend. .
    Bei Abiturjubiläumsfeiern bekomme ich immer wieder die Rückmeldung, wie wichtig dieses Thema für ehemalige Schüler war. „Da haben wir wirklich was für´s Leben gelernt.“ „Meine Schulhefte habe ich weggeworfen, außer meinem Bioheft mit Sexualkunde.“ „Als ich zum ersten Mal mit meiner Freundin zusammen war, habe ich mir vorher wieder durchgelesen, welche Fehler man beim Kondomgebrauch machen kann.“
    Zum Thema „frühe Sexualisierung der Jugendlichen“ habe ich folgende Erfahrungen gemacht. In der 5. Klasse sind die Kinder in der Regel noch völlig unbefangen und trauen sich selbst vor der Klasse neugierig Fragen zu stellen („Wie machen es denn Lesben? Die haben doch gar keinen Penis). Das Thema ist außerdem die ideale Vorbereitung für Pollution und Menarche, denn die Kinder lernen, dass dies natürliche, gesunde Vorgänge sind und sie erfahren, was dabei passiert und zu welchem Zweck. Das nimmt die Angst vor dem Unbekannten. In der 6. Klasse haben schon etliche Mädchen ihre Regelblutung und sind aus diesem Grund nicht mehr unbefangen, lehnen ihre Sexualität und damit auch Sexualkunde zum Teil ab, weil ihr Körper sie mit Vorgängen konfrontiert, denen sie sich noch nicht gewachsen fühlen. („ Ich bin doch noch ein Kind, ich will doch noch gar keine Frau sein.“) Deshalb ist das Thema Sexualkunde in der 5. Klasse besser aufgehoben als in der 6. Klasse.
    In der gymnasialen Mittelstufe finde ich das Thema Empfängnisverhütung in den Klassen 7 und 8, in denen ich es lehrplangemäß unterrichten musste, völlig deplaziert. Das empfinden auch die SchülerInnen so, die sind gerade voll in der Pubertät, haben mit körperlichen und seelischen Veränderungen zu kämpfen und fühlen sich nicht reif für eine Beziehung mit Empfängnisverhütung. Mehrere Studien haben gezeigt, dass Haupt- und RealschülerInnen frühreifer sind. Für diese Schulformen müsste man eventuell Sexualkunde in der Mittelstufe doch nach Klasse 8 oder 9 vorverlegen.
    Zum Thema Homo- und Transsexualität: Ich halte es für richtig, sachlich zu erklären, dass es in allen Kulturen und selbst bei Tieren NORMAL IST, dass etwa 10% der Lebewesen nicht heterosexuell sind, bzw. sich nicht ihrem biologischen Geschlecht zugehörig fühlen und zwar ohne, dass sie das mit ihrem Willen beieinflussen können. Sie sind also nicht dafür verantwortlich zu machen und können auch nicht mit Therapien davon „geheilt“ werden. Dies betrifft 90 % der SchülerInnen nicht. Deshalb wäre es Zeitverschwendung, dieses Thema auszuwalzen. Die Zeit für wirklich wichtige Sexualkundethemen, weil sie eben 90% der Klasse betreffen, ist so knapp bemessen.
    Thema Sexualisierung durch Unterricht: Wenn der Unterricht altersgemäß ist und auf die Fragen der Kinder eingeht, kann ich mir eine verfrühte Sexualisierung nicht vorstellen. Es ist vielmehr so, dass die Fragen vor der Unterrichtseinheit da sind. Und Sie würden sich wundern, was alles gefragt wird.
    Fazit: Weder von Eltern noch aus Zeitschriften gibt es ausreichend fundierte und differenzierte Informationen. Und die wenigsten SchülerInnen erarbeiten sich das Schulbuchkapitel oder etwa Wikipediaartikel selbstständig. Deshalb ist Sexualkunde unabdingbar wichtig. Und wenn die Studie der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung zu dem Schluss kommt, dass sich das Alter des ersten Geschlechtsverkehrs und die Verhütungsrate dabei seit 2005 erhöht haben, so führe ich das auf den besser werdenden Sexualkundeunterricht zurück.

    • @Andrea Bleil: Rollback
      Danke für diesen endlich einmal vernünftigen und sachkundigen Kommentar!

      Es geht doch nicht um die Abschaffung der Sexualkunde in der Schule, sondern um deren Ideologisierung und Vorverlegung in immer frühere Jahrgänge, sowie die irre Forderung, daß diese Genderlehre fächerübergreifend bzw. als Querschnittsfach sämtlichen Unterricht durchdringen soll (sagen wir mal z.B. Mathematik …). Und es geht darum, ob sog. „Aktivisten“ von außerhalb – womöglich unabhängig vom Elternwillen – dabei unterstützend mitwirken sollen.

      Und es geht um das Geschrei des Mobs, das veranstaltet wird, sobald jemand dagegen aufmuckt.

    • Kind bleibt im Bad
      Ja klar, so würde ich mir so einen Unterricht auch vorstellen und so kenne ich es. Auch denen natürlich erzählen, dass es nicht nur eine „normale“ Sexualität gibt, klar. Wer sollte dagegen etwas haben, das ist eine Errungenschaft des 20. Jahrhunderts. Dass man aber Kinder und Jugendliche in der Schule aufdringlich dahingehend bearbeitet, doch dem Dildo und dem Analverkehr mal etwas aufgeschlossener gegenüber zu stehen, ist ja noch was anderes. Ich hätte das damals in jedem Schulalter als unangemessen, aufdringlich und daneben empfunden, denn wenn ich mich zurückerinnere, fand ich gerade diese emotionslose, mechanische erwachsen-abgeklärte Porno- und Gadget-Sexualität damals emotional extrem abtörnend, die da heute so gefeatured und als normal hingestellt wird. Vor einem Lehrer, der mir normativ damit gekommen wäre, hätte ich glaube ich jede Achtung verloren, und hätte halt widersprochen, oder – noch wahrscheinlicher – „ja Herr Lehrer“ und zum einen Ohr rein, zum anderen Ohr raus. Zum Glück war meine Schulzeit noch nicht so usurpiert von Special Interest groups. Erziehungsgewerkschaft, Philologenverband, und jemand von der Sparkasse war mal da und hat uns ein Sparschwein mitgebracht, da waren schon 5 Mark drinnen, und dazu ein Comicheft, warum Banken toll sind. Und der Wachtmeister kam mal vorbei und hat über den Straßenverkehr geredet.

    • Und wie gehts weiter?
      Nachdem Ihr so großartiger Sexualkundeunterricht abgehalten wurde?
      Was passiert, wenn die Kinder das Pech haben einem linksgrünversifften Lehrer/in ausgeliefert zu sein? Mit einem Lehrplan der jede sexuelle Perversion verbreiteten will?
      Wenn ein kleines Mädchen sich die Unterwäsche auszieht und mit gespreizten Beinen auf dem Lehrerpult sitzt damit alle sehen sollen wie ein Mädchen gebaut ist?
      Wenn jede/r beigebracht bekam, was man so mit einem schwächeren Kind alles anstellen könnte?
      Wenn sich die kleinen Kinder nur noch in Gruppen, mit elterlicher Begleitung, zur Schule wagen, wegen gewaltsammer Übergriffe durch Mitschüler?
      Wenn ein kleines Mädchen, in der Pause auf dem Schulhof, mit vorgehaltener Glasscherbe ins Gebüsch gezerrt, ihm die Hose heruntergezogen und dann mit einem Stock zwischen den Beinen des schreienden Kindes herumgestochert wird? (Hier, katholische Grundschule in NRW, wurde nur der Klassensprecher, der im Lehrerzimmer Hilfe holte, wegen petzens, bestraft!!!).
      Wie hätten Sie reagiert, wenn die Schülerinnen ihres Gymnasiums nach dem Schwimmunterricht in die Herrenumkleidekabine einfallen um den Jungen die Wäsche vom Leib zu reissen und anschliesend die Penisgrössen zu bewerten?
      Unsere Klassenlehrerin lachte herzlich mit als sich auch noch einige Mütter über den Schüler mit „dem Kleinsten“ lustig machten!
      Selbst wenn die Absicht, die Kinder aufzuklären gut und richtig ist, ist die Zwangsfrühaufklärung und die Herabwürdigung zum wehr- und rechtlosen Sexualobjekt der Stärkeren, ein Verbrechen.
      Dieser Staat schützt seine Bürger nicht mehr sondern liefert uns den Verbrechern aus.

  140. @HinterDemVorhang
    Sie offenbaren Ihre hasserfüllte Sicht in aller Offenheit: Jeden Tag werde ich als schwuler Mann mit Heteros konfrontiert, die Ihre sexuelle Orientierung offen vor sich her tragen: Händchenhaltend auf der Strasse, küssend in der U-Bahn usw. Von Diskretion keine Spur. Das ist nicht nur aufdringlich, sondern in der Fülle auch abstoßend. LGBT beanspruchen nicht mehr als dasselbe Recht wie Heteros. Sie und andere Forumsteilnehmer auf dieser Seite verlangen, dass LGBT sich verstecken, d.h. Sie nehmen als Hetero für sich das Sonderrecht in Anspruch, sichtbar sein zu dürfen. Was Sie damit tun, ist eindeutig Indoktrinierung, nicht das was LGBT tun.

    • Nur mal als Idee, "blondschopf..."
      Wenn Sie die Zuschreibung „ihre hasserfüllte Sicht“ an HinterdemVorhang weglassen, gewinnt Ihr Beitrag, obwohl er an Resentiment verliert!

    • Blondschopf sagt - 23. November 2016 um 21:06 Uhr
      Blondschopf sagt:
      „..küssend in der U-Bahn usw. Von Diskretion keine Spur. Das ist nicht nur aufdringlich, sondern in der Fülle auch abstoßend.“

      Das finden nicht nur Sie, sondern viele andere und auch ich so. Besonders die Schmatzgeräusche sind proletenhaft.
      Das hat aber nichts mit Homo/Hetero zu tun, sondern mit dem Verfall der Umgangsformen, besonders im öffentlich Raum. Es gibt Kulturen auf der Welt, die noch auf dem gleichen Stand sind wie das in Mitteleuropa lange der Fall war.

      „LGBT beanspruchen nicht mehr als dasselbe Recht wie Heteros.“

      Sie wollen also auch aufdringlich und abstoßend sein? Das finde ich schade. Machen Sie es wie ich, seien Sie kultiviert und gentlemanlike und geben Sie Ihrem Freund den Klapps auf den Hintern zu Hause.

  141. And lose the name of action. – Soft you now!
    Nein, nein, das können die nicht machen, jeder vernünftige Mensch weiß doch, dass ohne Europa nichts mehr geht in dieser Welt, da kann doch keiner für den Brexit sein….nein, unfassbar, undenkbar, unmöglich…

    Nein, nein, das können die nicht machen, jeder vernünftige Mensch weiß doch, dass man einen wie Trump nicht wählen kann, nein…das will doch keiner, das kann doch keiner, das darf keiner, …

    Nein, nein, das können wir nicht machen, jeder vernünftige Mensch weiß doch, dass die Rechten die Bösen, die Brutalen, die Barbaren sind. Die können wir doch nicht wählen, niemals, nicht in diesem Leben, auf gar keinen Fall,

    Menschen sind schon lustige Wesen.
    Glauben wirklich, dass Ihr Bewusstsein das Sein kontrollieren könnte. Obwohl es nicht einmal das eigene Sein steuern kann, ja nicht mal die Hand an der Wahlurne.

    Lustig, dies Ringen mit sich selbst…hier dokumentiert in unendlichen Kommentaren.

    • Ist schon rührend,
      wie der Don sich an die Hoffnung klammert, die von ihm ersehnte Änderung der Verhältnisse könne auf (klein)bürgerlichem Wege erreicht werden.

      Wenn die weißen westeuropäischen Heteros sich nicht bald wehren, dann werden die bunten Heteros die Verhältnisse ändern. Aber die werden sich ganz bestimmt nicht mit kleinbürgerlichen Mitteln aufhalten.

  142. Welche Randgruppen finanzieren wir Abgehängten denn noch so?
    „EDEKA-Wir lieben Lebensmittel“? Pah, eine Nazibude allererster Güte ist das offenbar:
    http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/interview-zu-edeka-werbespot-mit-nazi-codes-a-1122653.html

    Die steuerzahleralimentierte Expertin Sabine Bamberger-Stemmann ist seit 2004 Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung in Hamburg.

    • EDEKA - Hab mir das Video angesehen
      Die inkriminierten Autokennzeichen sind fast nicht wahrnehmbar – man muss (sorry, muß) schon danach suchen. Und daß im Zusammenhang mit dem Gedichttext der vom Vorweihnachtsstreß handelt, und von allen damit verbundenen Verpflichtungen, die Buchstabenfolgen M U S S und S O L L auftauchen ist logisch, wenn auch nicht unbedingt notwendig. (Vielleicht sollte man konsequenterweise überall und immer in Deutschland das Doppel-s durch „ß“ ersetzen – nur so für alle Fälle?). Das inkriminierte veraltete „Mensch-Ärgere-Dich-Nicht“-Spiel habe ich überhaupt nicht gefunden.

      Diese Kritik an dem Edeka-Spot läßt mich, Entschuldigung, an Paranoia denken. Ob er einem gefällt oder nicht. Mir ist das zu „tiefsinnig“.

      Da lob ich mir doch die Reklame für die ZDF-Mediathek mit Jan Böhmermann … die ist so schön blöd, wie es sich für eine Reklame gehört.


    • Waaah, sofort sichern als Beweis für staatlich alimentierte „Nazi!Nazi!“-Psychosen.
      Ich habe schon vor etwa einem Jahr von klinischem Irrsinn der Politik gesprochen.
      Dies hier ist wieder mal so ein Fall.
      4, 2, 0, 3, 9, 8 darf man dann offenbar in Werbespots nicht mehr verwenden. Müssen die sich jetzt auf 1, 5 und 7 beschränken, damit Frau Bamberger-Stemmann keine Paranoia kriegt, oder hat sie auch zu diesen Nazi-Assoziationen, so daß es in Werbespots am besten gar keine Zahlen zu sehen gibt, weil Zahlen ja alle voll Nazi sind??

  143. @D.A.
    So, Post war weg, von vorne: Auch in diesem Beitrag verlinken Sie wieder zu Kahane und Ihrer IM-Tätigkeit. Man muss weder Fan von IM´s noch von der Stasi sein, um sich langsam darüber zu wundern. Gestern hat Bundesrichter Fischer da in seiner Kolumne etwas angestoßen; er hat sich nämlich mit heiligem Ernst über einen sehr unflätigen Pöbler geäußert, den er ernster zu nehmen vorgibt, als man das für möglich gehalten hätte; der wäre also der „Feind“ der es auf seine Kultur, seine Freiheit und seine Möglichkeiten abgesehen habe (natürlich nicht auf des Fischers persönliche! Er (Fischer) formuliert lieber: „unsere“. Aber das kennen wir schon.) Auf mich wirkt das ungefähr so überzeugend an wie des Dons Sorge, die DDR habe die Bundesrepublik übernommen (deshalb wohl auch die vielen Ostbeamten im Westen und die wenigen Westbeamten im Osten!)

    Aber ich gebe zu, der Bundesrichter hat mich dazu gebracht, diese offenbar bitter ernsten Sorgen meiner Mitbürger endlich ernst zu nehmen. Was ich bisher vermieden habe – wenn man selber in der offiziellen Akte einer Angehörigen unflätiges Zeug lesen musste und in der Sackgasse gelandet ist, und wenn man feststellt, dass sich das nicht geändert hat, obwohl man das heute nicht mehr der Stasi anlasten kann, dann – geht man über solche Attitüden lieber hinweg und mag aus Gründen der inneren Hygiene einfach nicht mehr drüber nachdenken.

    Hätte ich vielleicht aber doch tun sollen, und zwar schon längst. Übermäßiges, wirklich nicht erklärliches Interesse an Problemen oder Menschen, mit denen der Schreiber nicht für Geld und gute Worte zu schaffen haben wollte – und die ihm persönlich auch gar nichts anhaben können? Italien lockt … Und ich erinnere mich da an eine komische Konversation zwischen zwei hochgebildeten Männern – der eine erklärte im Hinblick auf den Gegenstand des Interesses, dass er es nicht hinreichend humorig fände und der andere replizierte, dass er es nicht hinreichend intelligent fände. –

    Vielleicht sollte ich das so erklären: Das Unwesen der IM´s bestand darin, Menschen zum Vorwurf zu machen, dass sie keine Köter sind, die brav Männchen machten. Dass man nicht leugnen konnte, das andere Menschen sind, auch wenn sie zufällig Blockflöte spielen und Probleme haben, die, bei Lichte betrachtet, mehr mit der Existenz der Stasi zu tun haben, als mit ihnen selber.

  144. Weil Du keine Mumu hast...
    Beim Aufstellen der Weihnachtsdeko bin ich so ins Grübeln über die Krippenszene gekommen. Politisch korrekt gibt es drei Weise (Nichtweiße) aus dem Morgenland, einer davon POC. Die Hirten verbringen viele Wochen fernab der Gesellschaft nur in ihrer Männerclique. Seit „Brokeback Mountain“ wissen wir ja, was einsame Cowboys so treiben. Und Schafe und Ziegen haben sie auch zur Genüge. Voll queer. Nur die Frauenquote ist miserabel.

    Da wird es Zeit, dass man sich einen vorweihnachtlichen DVD-Abend mit „Das Leben des Brian“ gönnt. Hier schon mal die Szene im Stadion:

    https://www.youtube.com/watch?v=GryQiamGxpY

  145. Sexualreaktionäres Rollback ist nicht die Alternative
    Ich befürchte momentan dass das sehr wünschenswerte Kind Sexualkunde mit dem Bad Sexualisierungskunde ausgeschüttet werden wird.
    Ich habe 40 Jahre lang Sexualkunde im Biologieunterricht von Orientierungsstufe und gymnasialen 5. und 6. Klassen sowie 9. und 10. Klassen unterrichtet. In der Oberstufe habe ich auf Wunsch der SchülerInnen (!) beim Thema „Hormone“ hormonelle Kontrazeption (Wie wirkt die Pille, welche Darreichungsformen und Nebenwirkungen gibt es und vor allem: wann wirkt sie nicht) wiederholt.
    Ich mache vor jeder Sexualkundeeinheit einen anonymen, unangekündigten Vortest, in dem ich einfache Fragen stelle. Hier ein paar Beispiele für die 10. Klassen:
    Nenne die männlichen/ weiblichen Sexualorgane und ihre Funktion. Mehr als Penis und Hoden bzw. Gebärmutter und Scheide können 80% der SchülerInnen nicht nennen.
    Die Frage: ‚Was passiert beim Eisprung?‘, können nur 20% der Schülerinnen beantworten, obwohl sie in der 10. Klasse schon seit 3 bis 4 Jahren davon betroffen sind! Dass Mädchen Eierstöcke, Eileiter und Trichter besitzen und welche Funktion sie haben, ist sogar der Mehrzahl der Mädchen unbekannt.
    Die Frage, wann wirkt die Antibabypille nicht, kann nur mit „Einnahme vergessen“ beantwortet werden. Weitere 5 Gründe wären wichtig zu wissen.
    Die Ergebnisse meiner Vortests sind eindeutig und widerlegt die hohe Meinung von den sexualbiologischen Kenntnissen der heutigen Jugend. .
    Bei Abiturjubiläumsfeiern bekomme ich immer wieder die Rückmeldung, wie wichtig dieses Thema für ehemalige Schüler war. „Da haben wir wirklich was für´s Leben gelernt.“ „Meine Schulhefte habe ich weggeworfen, außer meinem Bioheft mit Sexualkunde.“ „Als ich zum ersten Mal mit meiner Freundin zusammen war, habe ich mir vorher wieder durchgelesen, welche Fehler man beim Kondomgebrauch machen kann.“
    Zum Thema „frühe Sexualisierung der Jugendlichen“ habe ich folgende Erfahrungen gemacht. In der 5. Klasse sind die Kinder in der Regel noch völlig unbefangen und trauen sich selbst vor der Klasse neugierig Fragen zu stellen („Wie machen es denn Lesben? Die haben doch gar keinen Penis). Das Thema ist außerdem die ideale Vorbereitung für Pollution und Menarche, denn die Kinder lernen, dass dies natürliche, gesunde Vorgänge sind und sie erfahren, was dabei passiert und zu welchem Zweck. Das nimmt die Angst vor dem Unbekannten. In der 6. Klasse haben schon etliche Mädchen ihre Regelblutung und sind aus diesem Grund nicht mehr unbefangen, lehnen ihre Sexualität und damit auch Sexualkunde zum Teil ab, weil ihr Körper sie mit Vorgängen konfrontiert, denen sie sich noch nicht gewachsen fühlen. („ Ich bin doch noch ein Kind, ich will doch noch gar keine Frau sein.“) Deshalb ist das Thema Sexualkunde in der 5. Klasse besser aufgehoben als in der 6. Klasse.
    In der gymnasialen Mittelstufe finde ich das Thema Empfängnisverhütung in den Klassen 7 und 8, in denen ich es lehrplangemäß unterrichten musste, völlig deplaziert. Das empfinden auch die SchülerInnen so, die sind gerade voll in der Pubertät, haben mit körperlichen und seelischen Veränderungen zu kämpfen und fühlen sich nicht reif für eine Beziehung mit Empfängnisverhütung. Mehrere Studien haben gezeigt, dass Haupt- und RealschülerInnen frühreifer sind. Für diese Schulformen müsste man eventuell Sexualkunde in der Mittelstufe doch nach Klasse 8 oder 9 vorverlegen.
    Zum Thema Homo- und Transsexualität: Ich halte es für richtig, sachlich zu erklären, dass es in allen Kulturen und selbst bei Tieren NORMAL IST, dass etwa 10% der Lebewesen nicht heterosexuell sind, bzw. sich nicht ihrem biologischen Geschlecht zugehörig fühlen und zwar ohne, dass sie das mit ihrem Willen beieinflussen können. Sie sind also nicht dafür verantwortlich zu machen und können auch nicht mit Therapien davon „geheilt“ werden. Dies betrifft 90 % der SchülerInnen nicht. Deshalb wäre es Zeitverschwendung, dieses Thema auszuwalzen. Die Zeit für wirklich wichtige Sexualkundethemen, weil sie eben 90% der Klasse betreffen, ist so knapp bemessen.
    Thema Sexualisierung durch Unterricht: Wenn der Unterricht altersgemäß ist und auf die Fragen der Kinder eingeht, kann ich mir eine verfrühte Sexualisierung nicht vorstellen. Es ist vielmehr so, dass die Fragen vor der Unterrichtseinheit da sind. Und Sie würden sich wundern, was alles gefragt wird.
    Fazit: Weder von Eltern noch aus Zeitschriften gibt es ausreichend fundierte und differenzierte Informationen. Und die wenigsten SchülerInnen erarbeiten sich das Schulbuchkapitel oder etwa Wikipediaartikel selbstständig. Deshalb ist Sexualkunde unabdingbar wichtig. Und wenn die Studie der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung zu dem Schluss kommt, dass sich das Alter des ersten Geschlechtsverkehrs und die Verhütungsrate dabei seit 2005 erhöht haben, so führe ich das auf den besser werdenden Sexualkundeunterricht zurück.

    • Danke
      Ich möchte Ihnen hiermit vielmals für Ihren Kommentar danken. Herr Don Alfonso hat vermutlich ebensowenig wie die „Experten“ der „a“fd oder der meisten Kommentatoren hier nur den Hauch einer Ahnung, wie der Unterricht zu diesem Thema ausschaut. Da werden die absurdesten Phantasien – vom Dildo bis zum Analverkehr – auf einmal vermeintlich Realität. Bitte begreift endlich, dass dem nicht so ist. Sprecht mit den Lehrern Eurer Kinder. Es gibt keine Frühsexualisierung durch die Schule oder den Unterricht. Die Gefahren in der Hinsicht kommen eher von Smartfones und Internet. Nochmals vielen Dank für den allerersten fundierten Beitrag zu diesem Thema.
      Herr Don Alfonso: jetzt wissen Sie, was Sie tun können um die Leute von der „a“fd weg zu bekommen: erzählen Sie ihnen, wie die Realität ausschaut. Das hat nichts mit Toleranz oder Akzeptanz zu tun. Oder diskutieren Sie auch mit Menschen, die die Erde für eine Scheibe halten? ;)
      Viele Grüße

    • Danke für die Unterstellung.

    • Brav
      Ich bin der Meinung, dass hier etwas anderes diskutiert wird als Ihr relativ normal und sehr technokratisch wirkender Unterricht in zwei verschiedenen Jahrgangsstufen.

      Allerdings muss ich Sie andererseits fragen, was so wichtig daran sein soll, dass Kinder im Jahrgang 5 alle ihre Geschlechtsorgane kennen. Sie wollen schließlich nicht alle in die Gynäkologie oder Urologie spezialisieren. Ein feminines Organ, dass sie angeblich nicht kennen, welches sehr anschaulich von Renate Simon geschildert wurde, lernten sie früher im Autokino kennen. Die Jungs finden das irgendwie. Das führte zu mancher Überraschung, welche durch vorgezogene Offenbarung völlig entzaubert wird.

      Das ganze Durcheinander in der Pubertät scheint mir doch sehr damit zusammenzuhängen, dass die Großhirnrinde sich schon frühzeitig mit diesen Phänomenen befasst und diese überall thematisiert werden.

      Überhaupt scheint mir die Pubertät einseitig gewichtet und vollkommen fehlinterpretiert, organ- und sexbezogen. In dieser Lebensphase der hormonellen Umstellung kommt es zu gravierenden Veränderungen im Gehirn, das man sich am besten als entkernten Altbau mit herumliegenden Anschlüssen vorstellt. Bei der vorliegenden Gemengelage gerät es ins Hintertreffen. In diesem Alter können gravierende Fehlentscheidungen getroffen werden, z.B., das Lernen aufzugeben.

      Das einzige Positive, das ich je von einem Lehrer las, war, wie er durchsetzte, sich dieser Baustelle bewusst, mit einer Klasse von Unwilligen, statt dem üblichen Halli-Galli zu folgen, ins Gebirge zum Wandern zu fahren. Sie kamen als andere Menschen zurück.

      Im übrigen ist schon der Ausdruck Pubertät infam: Schamzeit. Alle anderen westlichen Länder nennen diese Zeit Adoleszenz: Erwachsenwerden.
      Und das neue Herangehen ist ein Versuch älterer Semester von Funktionsträgern, ihre eigene „Schamzeit“ mittels unserer Kinder aufzuschlüsseln, statt in Analyse zu gehen und die kids in Ruhe zu lassen.

      Unterirdisch in unseren Schulen ist der Kunstunterricht. Lassen Sie frei malen. Wenn mehrere Gechlechtsorgane malen oder Analoga, ist Zeit, darüber zu sprechen: Im Kunstunterricht oder in Philosophie. Biologie können die nachlesen, wenn sie’s wissen wollen.

      Sie vergeuden Ihre Zeit, die der Genetik und der Gentechnik gewidmet sein sollte. Außerdem kennen Sie sich nicht genügend aus, weil Sie nicht Medizin studiert haben und von Biochemie und Physiologie zu wenig Ahnung haben.

    • Andrea Bleil sagt - 23. November 2016 um 21:40 Uhr
      Andrea Bleil sagt
      „Wenn der Unterricht altersgemäß ist und auf die Fragen der Kinder eingeht, kann ich mir eine verfrühte Sexualisierung nicht vorstellen.“

      Wer wäre darauf gekommen.

      Andrea Bleil sagt
      „In der 5. Klasse sind die Kinder in der Regel noch völlig unbefangen und trauen sich selbst vor der Klasse neugierig Fragen zu stellen.“

      Und vorher und nachher trauen sie sich nicht mehr? Warum trauen sie sich vorher und nachher nicht mehr? Und man ist in der Lage, solch homogene Klassen zusammenzustellen, in denen alle auf dem gleichen Entwicklungsstand sind? Und warum „in der Regel“? Und was ist mit den Kindern, die sich nicht trauen? Bekommen die eine Spezialbehandlung?

      Andrea Bleil sagt
      „Ich halte es für richtig, sachlich zu erklären, dass es in allen Kulturen und selbst bei Tieren NORMAL IST, dass etwa 10% der Lebewesen nicht heterosexuell sind, bzw. sich nicht ihrem biologischen Geschlecht zugehörig fühlen und zwar ohne, dass sie das mit ihrem Willen beieinflussen können.“

      Wenn es nur dabei bliebe, wäre es ja in Ordnung. Das ist nichts weiter als das Diskutieren der Grundrechte, Stoff für die Unterprima.

      Andrea Bleil sagt
      „Weder von Eltern noch aus Zeitschriften gibt es ausreichend fundierte und differenzierte Informationen.“

      Nur gut, dass es die Schule gibt für fundierte und differenzierte Informationen mit Anwesenheitspflicht (sonst gibt es in D einen Strafbefehl für die Eltern) und Aufmerksamkeitspflicht für die Kinder (sonst gibt es schlechte Noten).

      Und nur gut, das sie mir als Lehrkörper erspart geblieben sind – nochmal Glück gehabt.

    • "Dass Mädchen Eierstöcke, Eileiter und Trichter besitzen
      und welche Funktion sie haben, ist sogar der Mehrzahl der Mädchen unbekannt.“ (10.Klasse?)

      Ich möchte jetzt nicht nach dem Bundesland fragen… das kann ja fürs Leben prägend sein…

      Also als Junge, habe ich das im Biologieunterricht der Unterstufe also irgendwo 5.6.Klasse gelernt (und behalten). Wirklich interessiert hat mich zu der Zeit aber eher Kernfusion und die neue Physiklehrerin.

    • Danke,
      Frau Bleil!
      .
      Endlich die richtige Antwort aus der Praxis.
      .
      Übrigens ist das mit der Frühsexualisierung ein alter Hut, das wurde von katholischer Seite Anfang der siebziger bereits vorgebracht, als die Sexualkunde erstmals im Unterricht erörtert werden sollte. Damals konnte man mit einer für Kinder bestimmten Erörterung der Sexualität persönlichen Mut beweisen, wie Thaddäus Troll mit seinem „Wo kommet denn die kleine Kinder her?
      .
      Dabei ist es ziemlich einfach, Öl auf die Wogen zu giessen:
      .
      Die katholische Kirche betreibt Schulen in eigener Trägerschaft, bei denen die Frühsexualisierung nicht stattfindet, Lehrplan hin oder her.
      .
      Es gibt, auch wenn das keiner von der CSU und der CDU so direkt sagt, eine Politik nach Merkel. Da wird wesentliches von der AfD übernommen, da sind auch Koalitionen möglich, halt so wie mit den Grünen, bloss viel schneller.
      .
      Interressant ist eher, wer als erster die AfD für seine Zwecke einspannen wird.
      .
      Wir gehen modernen, interessanten Zeiten entgegen. Kauft Kämme!

    • Stefan, Sie haben aber schon mitbekommen,
      dass die ehemalige Piratenpolitikerin, derzeit noch Kahane-Mitarbeiterin, Deutschenhasserin und Linkenpolitikerin Julia Schramm kürzlich in einem Tweet äusserte, sie wüsste, weshalb bei Männern die Angst vor dem Dildo so groß wäre, weil diese die Konkurrenz fürchtete?

      Einfach nur widerlich, wie so Kindesmissbrauch verharmlost werden soll.

    • Sexualkunde vs. Sexualisierungskunde
      Ich empfinde den Beitrag von Frau Bleil als sehr hilfreich. Es besteht ein Mangel an Sexualkundeunterricht zur rechten Zeit, statt dessen will man Frühsexualisierung. Wie grotesk!
      Im Staat Kansas unterstützte ich Schüler in den Fächern Biologie I (allgemein) und Biologie II (Anatomie). Hier gilt ein Gesamtschulkonzept, im Vergleich müßte es sich um Stufe 10 und 11 handeln. Menschliche Geschlechtsorgane, ihr Aufbau und ihre Funktion kamen hier gar nicht vor. Vielleicht passiert das in der Mittelschule Stufe 8 und niedriger. Stufe 9 beginnt das erste halbe Jahr mit Gesundheit, Drogen etc., und an einem Tag mit Einwilligung der Eltern mit den Folgen von ungeschütztem Sex. Gerade die Statistiken von Geschlechtskrankheiten und ihre Folgen zeigen hier große Wirkung. Für einen viel zu kurzen Zeitraum, dieses Alter ist sehr vergeßlich…

      Aber in einem Agrarstaat im vorgeblich menschlich prüden mittleren Westen schauen wir uns zwecks Gewinnmaximierung Videos von künstlicher Befruchtung von Schweinen und Kühen in Stufe 10 an, die „humane“ Schlachtung, die nun „harvesting“ also ernten heißt. In diesem Sinne bauen wir dann ein Model der reproduktiven Organe einer Kuh und eines Bullen. Das Geschrei ist groß, jeder will seine Punkte, habe ich den Uterus in richtigen Position, stimmt der Penis so, überhaupt keine Scham (nach einer Gewöhnungszeit). Ich stimme zu, verbessern wir den Sexualkundeunterricht und verhindern wir den Sexualisierungsunterricht.

    • @Stefan
      „Sprecht mit den Lehrern Eurer Kinder.“

      Mit dem Staatsanwalt würde ich ggf. sprechen, wenn mir zu Ohren käme, der Lehrer habe so gehandelt, wie man ihn anstiftet: Mit Minderjährigen Scharaden zum Thema SM und Porno gestalten!

      Im übrigen sind es nicht die Eltern, etwa unaufgefordert Phantasien zum Sexualkundeunterricht entwickeln würden. Es sind die Lehrplangestalter, die absichtlich diesen Spielraum lassen, anstoßen – und damit die Ehre der Lehrer beschädigen. Ich möchte in dem Lehrer aber nicht grundsätzlich einen Straftäter vermuten. Und wenn ich es täte, so hülfe auch kein Gespräch, wie Sie das verlangen. Sie werden alleine unter Beweis stellen müssen, dass Sie nicht so sind, wie die Lehrpläne es Ihnen erlauben. Oder sich endlich einmal mit denen auseinandersetzen, die diese Lehrpläne fabrizieren.

      Danke für das Gespräch.

    • Ich bestimme, wer von den Menschen ungleich ist! @Stefan
      „Oder diskutieren Sie auch mit Menschen, die die Erde für eine Scheibe halten? ;)“

      Die Bornierte Bigotterie in so einer Aussage ließe aufhorchen, wenn sie nicht so durchgängig wäre, Stefan!

      Ansonsten erscheint mir noch kaum ausgemacht, WER „die Erde für eine Scheibe hält“.

    • @Andrea Bleil, @Stefan
      Zunächst mal Chapeau, Fr. Bleil, so stelle ich mir das vor, aus Ihren Worten spricht Erfahrung, Sensibilität und Verantwortung. Ihr Beispiel zeigt aber auch ganz deutlich, dass die bisherigen Vorgaben für die Lehrpläne doch – sofern ordentlich umgesetzt – keinen Mangel darstellen. Wenn, dann hakt es – wie in der Schule halt leider üblich – vor allem an den einzelnen Lehrkräften. Denn da gibt es wie überall im Leben auch in der Lehrerschaft solche und solche. Gute und Schlechte, welche mit einer Mission und welche, die einfach nur ein lockers Leben haben wollen, viele Heteros und Homos und ein paar Pädophile, SM-Liebhaber und was Weiss ich nicht noch alles. Das wird kein wie auch immer geschriebener Lehrplan ändern. Die angesprochenen Veränderungen in den Lehrplänen öffnen aus meiner Sicht aber – um mit DA zu sprechen – das Tör zur Hölle. Die von anderen Forenteilnehmern genannten Beispiele (Sexualkundekoffer, Diskussionen anzettelnüber dark rooms etc.) zeigen doch, dass es Leute gibt, die das gezielt ausnutzen wollen und werden. Daher gibt es für mich nur die Lösung, hier keinen Fingerbreit zu weichen. Stattdessen sollte es (wie schon in einem anderen Kommentar geschrieben) im Unterrricht genügend Raum für „Toleranz, Grenzen der Toleranz und erkennen von falsch verstandener Toleranz“ geben. Kann man in Geschichte, Sozialkunde usw. verankern. Den Transfer ins Sexuelle traue ich der Jugend schon alleine zu.

    • @Thomas CGN / J. Schramm: Dildo
      Mir scheint, diebse Frau leidet, wie manche ihrer Kolleginnen, unter einer Obsession: die machen immer da unten rum, aber nur verbal, bzw. schriftlich. (s.a. Stokowska und andere).

      Es gab vor langer Zeit in den siebziger Jahren einmal ein Buch von Kate Millet glaube ich, das hieß „Sexual Politics“. Das war damals neu und faszinierend. Heute ist es einfach dreimal aufgewärmter kalter Kaffee.

    • Nun, Andrea Bleil….
      …sie können wieder mal sehen wie unsere verklemmten Spiesserlein damit umgehen wenn sie eigentlich nachdenken sollten. Der Satz: „Wir leben in post-faktische Zeiten“ ist leider wahr. Vielleicht hat sich ja auch nur geändert, dass wir es heute besser sehen….
      Was so ein richtig Verkorkster ist, der sieht natürlich „Sexualisierungsunterricht”, „wie Kindesmissbrauch verharmlost werden soll“, einer meint gar „Allerdings muss ich Sie andererseits fragen, was so wichtig daran sein soll, dass Kinder im Jahrgang 5 alle ihre Geschlechtsorgane kennen”… tja, das Böse lauert immer und überall—- und sie gehören ganz gewiss dazu ;-)

      Aber dies ist ja sogar nur die eine Seite, Ken Jebsen hat, mich gestern an die ganz andere Seite dieses Themas erinnert.
      Es ist noch gar nicht so lange her, 2 Jahre, da gab es Olympia in Russland und knapp zwei Jahre da vor, als noch kein Mensch wusste wie man Maidan schreibt, haben Merkel und ihr Gauckler, wohl auf Anordung aus Washington, ihre Weigerung bekanntgegebenen, bei den Putin Spielen dabei zu sein. Wissen sie was die Begründung war? Putin machte damals anti-homo Propaganda und Verbot Aufklärung zu dem Thema in den Schulen. Und nun schauen sie was dasselbe Spiesser Gesockse jetzt auf einmal zu genau demselben Thema sagt!
      Sie werden lachen… aber, das Ganze geht sogar noch weiter. 12 Jahre davor war Olympia im Mormonen Staat Utah. Und in ALLEN Räumen des olympischen Dorfes hingen Hinweise, dass Geschlechtsverkehr in Utah ausschliesslich zur Fortpflanzung legal sei.
      Keiner unserer Politiker hatte damals ein Problem, dorthin zu fahren.

      Sie sehen also ihr Versuch dieses Thema mit normaler Vernunft anzugehen wird immer an denen, die man aus unerfindlichen Gründen als normale Menschen bezeichnet, kläglich scheitern….

  146. You realize we're all going to go to college as virgins.
    BTW:
    Zum Thema Sexualkundeunterricht möchte ich nur ganz kurz erwähnen, dass das Internet die jungen Menschen schon sehr viel früher erreicht, und ihnen eine Vielfalt und Detailreiche anbietet, die jegliche Bemühungen irgendwelcher grenzdebiler Minderheitenvertretern im Pädagogiksektor nicht mehr diskussionswürdig erscheinen lassen.

    • Goodnight !!!! Was soll das !!!!
      Sie wissen doch ganz genau, dass wir in post-faktischen Zeiten leben!

      Also lassen sie gefälligst unsere Gut-Menschen in Ruhe!

  147. Die Opfer-Rolle-Vorwärts in der Mitte der Gesellschaft
    Die Opfer-Rolle-Vorwärts hat doch längst meine (neue) Namens-/Reim-Schwester „Dr. Magarethe Stokowski“ vom Spiegel, ihres Zeichens Gefühls-, Wissens-, Erleuchtungs- und Visions-Expertin, in ihrer letzten Kolumne gemacht, als sie dem alten, weißen, heterosexuellen Mann zugestand, dass er tatsächlich mittlerweile ebenfalls überall diskriminiert wird und diese außerordentlich positive und erhellende Erfahrung der Diskriminierung eine wahre Bereicherung für alle wäre. Da man nun auch Opfer ist, darf man dann ja wohl auch völlig legitim Mehrheiten für milde Gaben der Solidargemeinschaft an alle Leidensgenossen und solche Genossinnen, die sich für Genossen halten, einfordern.

    Sie dürfen Laura B. das nicht übel nehmen. Beleidigen und Diskriminieren ist laut der Expertin M.S. nun offiziell erlaubt. Selbstverständlich dürften Sie Ihr auch mit Dank und freundlichen Grüßen eine fachfrauliche Sterilisation empfehlen. Aber das machen Sie nicht, weil Sie Stil haben und außerdem, weil diese Kritikerin Ihrer Beiträge ohnehin vermutlich nicht zum (selbst)produktiven Teil der Gesellschaft gehört (und weder Nachwuchs haben wird, noch dafür sorgen wird oder für den Nachwuchs anderer sorgen kann).

  148. eine Mutter
    Lieber Don Alphonso, als Mutter von 3 Kindern (von denen 2 schulpflichtig sind), die mit eben diesem Wahnsinn zwangsläufig konfrontiert ist, sprechen sie mir aus der Seele. Ich befürchte nur, dass dieser exteme Linksruck der Regierung und der Ministerien und eines Teils der Gesellschaft, einen ebenso extremen Rechtsruck zur Folge haben wird. Manchmal frage ich mich, warum wir in Deutschland nicht einfach eine einigermaßen zufriedenstellende gesunde Mitte finden können, sondern immer so stark von rechts nach links und wieder zurück schwenken müssen? Es ist wirklich Irrsinn, was sich in der Gesellschaft momentan abspielt.

    • Irrtum. Digital-Aktionismus!
      Das ist kein Linksruck. Ein Linksruck wäre, wenn das BGE vernünftig diskutiert würde.

      Das hier, was Sie monieren, ist der verquere, verkopfte, abgehobene Digital-Aktionismus von Leuten, die glauben, sie könnten von ihrem Notbook/iPad/smartPhone aus die Welt verändern.

      Was für ein Schmarrn von denen. Man muss rausgehen, mit Menschen reden, ihnen zuhören. Statt sich mit verschobenem Mindset mit neurotischen Bloggern oder Bots immer seltsamere, virtuelle Kämpfe über immer abstrusere Dinge zu liefern. Kopfkrankheit.

      Das Problem der Weltverbesserer ist auch, dass sie selbst keine Kinder haben, vom bequemen Sofa nicht mehr hochkommen und zu viel Sachen rauchen.
      Nicht ernst zu nehmen.

    • Danke Anita....
      Danke für das Geständnis, dass nur Linke in der Lage sind über Sexualität zu sprechen…

      Auch ihnen gebührt Dank, andere Gast, denn sollte sicher jeder wissen. Fakten sind obsolet, was auch noch der letzte Depp auf der Strasse sagt, das hat massgeblich zu sein!

  149. Prostituiertenschutzgesetz
    Lieber Don,

    wieder ein guter Beitrag, den ich inhaltlich teile. Eine kleine Anmerkung: Das neue Bundesgesetz, welches am 1.7.2017 in Kraft treten soll, heißt Prostituiertenschutzgesetz und nicht Prostitutionsschutzgesetz. Ein kleiner aber feiner unterschied, zumindest dem Namen nach. Grüße aus der Verwaltung.

  150. Ideologie und Empirie
    @ JHM
    Vielen Dank für den interessanten Einblick in die Szene. Ich hatte mich nach der Wahl in Berlin gefragt, warum die Grünen die stärksten Verluste (über 5%) in dem
    Wahlbezirk in Schöneberg hatten, der eine besonders zahlreiche Gay Community hat. Jetzt ahne ich es.

  151. Die bewußten 4% der Toleranten...
    Genau da liegt der Finger in der Wunde! Ich neide keinem seine alternative Lebensführung. Aber wieso ich intolerant bin, wenn ich das nicht aktiv unterstütze, erschließt sich mir nicht. Wenn ein ehemals regierender Bürgermeister erklärt, es sei gut so, dass er schwul sei, naja. Es wäre auch auch gut, wenn er es nicht wäre. Jeder nach seiner Facon. Ein lieber Kollege hat gleich am erst möglichen, gesetzlich erlaubten Termin seinen Freund geheiratet. Ich gönne den beiden ihr Glück von Herzen. Trotzdem sehe ich nicht, wieso ein öffentliches Interesse an einer weiteren Fördung bestehen soll. Ich stelle meinen Lebensweg deshalb nicht in Frage. Ich bin nun mal heterosexuell, verheiratet, zahle Steuern und hoffe, meinen Kindern genug Mut und Selbstvertrauen mitzugeben, ihren eigenen Weg zu finden. Bin ich deshalb ein rückwärtsgewandter Reaktionär? Die Rechte jeder noch so kleinen Minderheit soll geschützt werden, sei es auch nur durch genderneutrale, politisch korrekte Toiletten. Wer setzt sich für mich ein, der hofft, auch in einigen Jahren noch ein Häusel zu finden, auf dessen Tür „Mann“ steht?

  152. @Werner
    Warum eiern Sie eigentlich so postfaktisch rum?

    • Im Gegenteil
      Ich weiß nicht auf welcher Basis Sie hier (nicht) argumentieren, empfehle Ihnen aber nachdrücklich einen Blick in die entsprechenden Handreichungen und Materialien zu werfen. Dann können Sie selbst entscheiden wer „postfaktisch“ eiert und wer nicht!

  153. Synaptische Plastizität für Vorwärtsgespräche
    Für den weihnachtlichen, Sin-City -2-hadernden 18+Gabentisch ist Raymond Queneaus »Intimes Tagebuch der Sally Mara« wohl ja noch eine Empfehlung wert, – für die Gästezimmerbibliothek freilich allemal.

    Es darf jedoch schon die Ausgabe sein mit dem frivoldezenten Umschlag- und Einbandentwurf von Karl Hartig.

    https://www.booklooker.de/Bücher/Raymond-Queneau+Intimes-Tagebuch-der-Sally-Mara/id/A01eDswY01ZZF?zid=86a55879c1e6cc5ae4dc268758abf364

  154. Wozu der Stich ins Wespennest, wenn es auch durch Retrospektive auf das Barock geht.
    Wenn es denn so ist, wie geschildert, dann werden es die Kinder als plumpen Übergriff auf ihre Privatsphäre und ihren Intimbereich einordnen und dementsprechend damit umgehen.

    Ich vermute mal, dass es den Erfindern des Konzeptes gar nicht um Toleranz und Akzeptanz sondern um die Dekonstruktion überkommener Werte geht. Aber wie auch immer – ich bezweifle dass die Kinder dadurch toleranter werden oder von ihren Werten abrücken.

    Aber ohne Komik ist das Ganze ja nicht. Ich stelle mir vor, wie so eine biedere Lehrerin an der hiesigen Realschule in einer Klasse, wo die Hälfte der Mädchen nur mit Kopftuch und knöchellangem Mantel am Sportunterricht teilnehmen, so einen „Medienkoffer“ aufklappt. Die Szene könnte auch Loriot nicht besser erfinden.
    Die Mädchen können dann ihren Familien berichten, wie verkommen, abstoßend und ehrlos die Ungläubigen sind. Da wird man dann beifällig nicken und sagen, dass die Islamisten vielleicht doch ab und zu recht haben.

    Die Sache gibt also nicht nur der AfD sondern auch den Salafisten Auftrieb. So rütteln die Progressiven gleichzeitig an den Toren zu zwei reaktionären Höllen. – Nun ja, das klingt etwas finster. Ich bevorzuge da eher das Bild vom Esel, der sich auf das Eis wagt, weil es ihm zu wohl geht. Und das Eis scheint mir wird von Monat zu Monat dünner.

    Wenn es nun tatsächlich um Akzeptanz und Toleranz und nicht um Provokation, Machtdemonstration und Zersetzung geht, warum gehen sie dann nicht etwas klüger ans Werk.

    Leute geht mit den Schülern doch in so eine Händeloper mit mehreren Countertenören, am besten in einer authentischen Aufführung mit den entsprechenden Kostümen und der historischen Bühnengestik! Optimalerweise was im Kronenleuchterkerzenlicht. Es soll befremdlich sein aber zugleich märchenhaft und faszinierend.

    So in etwa: https://www.youtube.com/watch?v=HjzAMOEKiEk

    Also, wenn das nicht „queer“ ist, dann weiß ich auch nicht. Und danach sprecht darüber. Lasst die Schüler selber nachdenken, lasst sie selbst zur Erkenntnis gelangen. Das geht alles ohne Plumpheit ohne explizit zu werden und ohne zu belästigen.

    Da sollen tatsächlich verschiedene sexuelle Praktiken in der Schule durchgenommen werden? Echt jetzt? Warum lehrt man den Schülern dann nicht auch im Rahmen der Drogenaufklärung verschiedene Trinkspiele?

    Für die AfD ist das nach meiner Einschätzung eher ein Nebenkriegsschauplatz. Das Zentrum der Selbstverständnis vieler Leute ist eher davon berührt, dass sie das Gefühl haben, ihr Menschenschlag soll aussortiert und sukzessive durch etwas anderes ersetzt werden. Solange also monatlich Tausende Migranten vor der lybischen Küste eingesammelt und nach Italien gebracht werden, braucht die AfD überhaupt keinen Wahlkampf zu machen.

    Was heißt hier übrigens zurück in die fünfziger Jahre? Ich dachte, den Herrn Gauland zieht es zurück in den Vormärz, damit er auf der Wartburg zusammen mit Studenten manch garstig politisch Lied singen oder sich mit dem jungen Bismarck in einem Dorfkrug über seine geostrategischen Ansichten austauschen kann.

    Aber im Ernst und zurück zum Thema: Ich halte den bisherigen Aufklärungsunterricht an der Schule für vollkommen ausreichend. Wenn es einen konkreten Anlass gibt oder weitergehende Fragen der Schüler für mehr, dann sollte man das auch machen. Aber ein umfangreicheres Programm als Pflichtveranstaltung für alle? Das halte ich für vollkommen überflüssig, wenn nicht gar töricht oder schädlich.

    • @Gewürztraminer: ... Wespennest ...
      „Aber ohne Komik ist das Ganze ja nicht. Ich stelle mir vor, wie so eine biedere Lehrerin an der hiesigen Realschule in einer Klasse, wo die Hälfte der Mädchen nur mit Kopftuch und knöchellangem Mantel am Sportunterricht teilnehmen, so einen „Medienkoffer“ aufklappt. Die Szene könnte auch Loriot nicht besser erfinden.“

      Ich stelle mir manchmal C. Roth vor, wie sie mit einem beheizten tragbaren Grill als Bauchladen vor solch eine Klasse tritt und mit so einer Zange in der Hand für Akzeptanz – statt nur Toleranz – von gebratenen Schweinswürsteln wirbt …

      Man sollte das vielleicht mal an geeigneter Stelle vorschlagen.

  155. Die alte weiße Frau
    Schämt sich über die unflätigen Äußerungen gegen Sie, Don Alphonso.
    Ich frage mich wer um alles in der Welt dieses Erziehungsprodukt fertig gestellt hat. War das Erziehungsziel so angedacht, so gewünscht? Das frage ich mich auch wenn ich über manchen Unsinn den man Kindern antun will nachdenke.

    Meine Kinder würden sich solch einen Unterricht für ihre Kinder weder wünschen noch gutheißen und geschätzter Don Alphonso, sie würden auch diesen verbalen Dreck der gegen Sie abgesondert wird verabscheuen.

  156. Reizfaktor Numero 1
    Als ich diesen Lehrersermon hier las, kroch eine tiefe verschüttete unterirdische Wut aus mir hoch. Wut über deren Macht, die sie einst über mir noch Unschuldigem und später erneut über meinen unschuldigen Kindern ausgeschüttet haben. Beamte, ausgestattet mit einer unerhörten Macht.

    • Ah, noch einer, dem es so geht.
      Mir scheint, bei Erinnerungen an die Schulzeit ist in der Regel viel Verklärung im Spiel. Schule ist doch Fremdbestimmung von vorn bis hinten. Das ist mir erst so richtig aufgefallen, als ich in der Berufsausbildung und damit der realen Welt angekommen war.

  157. Bin anscheinend doch nicht allein
    Konservativ-Links sei ich, dachte ich einmal. Teilweise mit der Tendenz zu weiter links befindlichem Gedankengut.

    Es hieß einmal, dass man im Alter als Linker konservativ werden würde. Nun bin ich älter und stelle es für mich selbst nicht fest. Was ich jedoch erstaunt registriere ist, dass mich die Neue Linke sehr weit links überholt hat und nun sogar Schulter an Schulter mit den Extrem-Braunen an den Grundfesten der Demokratie rüttelt. Und mich, mit meinen Einstellungen, als Nazi betiteln würde. Wow. War das mit dem Spruch gemeint?
    Die neue Linke und die Genderschreihälse haben es auf jeden Fall in 1,5 Jahren geschafft, dass ich mich von allen Parteien, die im Bundestag sitzen, abgewendet habe und auch die Mainstreammedien wie SZ, Zeit und seit gestern auch Spon nicht mehr lese. Mein Blutdruck .. das Alter halt. Aber der gestrige Artikel über „Mittelalter, Weiße, Männer“ war der letzte Tropfen. Der schwachsinnige Inhalt war zwar für mich nicht neu, aber es hat einfach gereicht. Sollen sie ohne meine Klicks (auch auf Werbung) weiter existieren.

    Die AFD-Gestalten sind wirkliche .. äh … bäh. Aber was soll man als CiS denn machen, wenn man zwei kleine Söhne hat? Ebenfalls weiß. Ich ringe noch mit mir.

    Aber die Genderschnepfen haben sich wie Krebs an allen wichtigen Schaltstellen festgesetzt und werden nicht nur durch gutes Zureden weichen. So stehe ich nun mit dem unseligen Dilemma im hohen, protestantischen Norden und kann leider nicht ganz den Tenor der schweigenden Bevölkerung nachvollziehen, den Sie AD, im Süden feststellen. Hier hat die wohlhabende, bürgerliche Mittelschicht noch nicht verstanden, was da abgeht. Ist doch nur Politik für uns Frauen, kommt da durch jede Pore herausgetropft … Und einmal in der Grundschule das Maul aufgemacht, als es um die Kindersensibilisierung bezüglich ungewollte sexueller Annäherung ging, und schon war ich komplett ausgeschlossen respektive geächtet. Woher hätte ich auch wissen sollen, dass etwas später sogar die Regierung an der Abschaffung der Rechtsstaatlichkeit arbeitet und das Gefühl der Frauen als Wegweiser anerkennt, wann eine Annäherung Vergewaltigung ist und wann nicht. Die Theateraufführung wurde übrigens auch von einer feministischen NGOs durchgeführt.

    Deshalb bin ich immer pessimistischer, was den Wandel der politischen und gesellschaftlichen Situation angeht. Selbst wenn es einen politischen Wechsel gäbe, die verkrebsten Stellen ließen sich nicht einmal in Jahrzehnten säubern. Bis dahin sind die kleinen, indoktrinierten Wesen groß und bereit, die Krebszellen noch weiter zu tragen. Da werden auch keine Mistgabeln helfen. Gibt doch sowieso nur noch Großbauern. :-((

    • Titel eingeben
      „Die neue Linke und die Genderschreihälse haben es auf jeden Fall in 1,5 Jahren geschafft, dass ich mich von allen Parteien, die im Bundestag sitzen, abgewendet habe und auch die Mainstreammedien wie SZ, Zeit und seit gestern auch Spon nicht mehr lese.“
      .
      ich dito. Plus: totaler TV-Verzicht. Und wenn im Radio Nachrichten kommen, wird ausgeschaltet.

  158. warum BADEN-WÜRTTEMBERG, ja warum nur warum ?
    @Solidarity
    @Deja

    JA WARUM NUR DORT, wurde diese neue form der sexualrepression und anti-erotik durch frühsexualisierung gerade dort so mustergültig ausgerollt und nur von einem vernichtenden wahlergebnis bei der letzten landtagswahl gestoppt ?

    nun, sie werden es erahnen, es war primär ein Sozi, ein Landeskultusminister, herkunftsmässig von der Ostalb und von beruf rechtsanwalt, in den er jetzt auf der Ostalb zurückkehrte…….dort in diesen eher verklemmten lagern sitzen auch die dunklen triebkräfte des heutigen OB von HH, der immer von der RÜCKEROBERUNG DER LUFTHOHEIT ÜBER DIE KINDERBETTEN sprach.

    aber lieber Deja, vom Jungbusch bis nach Langenargen, von Ellwangen bis nach Rheinstetten….nicht zu vergessen die gewässer um Lauffen……wir und die enkel werden „tödlichen staub blasen in die lungen der macht!“ (ist geklaut natürlich).

    deshalb gibt es jetzt ja vom oberängstlichen Kuhn (welche namenverwandtschaft mit personen in Üerlingen!!!) in S immer den feinstaubalarm, vorangekündigt schon am wochenende vorher auf den autobahnen, denn dann ist anti-feinstaub demo und da staubt es so richtig im stau, wenn im talkessel der diesel stehend wieselt !

    • Hey Django, etwas OT aber die B.-W.-Bevölkerung wird mir immer mehr zum Rätsel
      Aber mein Lieblingserziehungssender SWR hat es der Stuttgarter Anti-Feinstaub-Szene bei ihrer Demo am 20. Nov. Im Viertelstundentackt den akustischen du-du-Finger ins Ohr gesteckt (auch eine Form der dort vieldiskutierten Penetrationsmöglichkeiten. Wie sich später herausstellte, angeblich zu Unrecht.
      „Weil die Werte am Montag drastisch gestiegen waren, gab es zunächst Vermutungen, dass die Staus wegen einer Demonstration dafür verantwortlich seien. Der Wert von 128 Mikrogramm ist aber der Tages-Durchschnittswert. Am Montagabend waren 200 Demonstranten zur Schadstoff-Messstation am Neckartor gezogen, wo seit Jahren die bundesweit höchste Belastung mit gesundheitsschädlichem Feinstaub und Stickoxiden gemessen wird……“
      .
      Zurück zum Thema. Im Zuge meiner gestrigen Recherchen zu Dons Thema stieß ich auf „Sexuelle Vielfalt in jedem Schulfach“ auf folgenden Absatz:

      „Eines nämlich ist gleich geblieben am Aufklärungsunterricht. Der Lehrer soll am besten aus dem Raum gehen. Doch statt wie früher einfach eine Schallplatte abzuspielen, muss heute Schluss sein mit der Verklemmung. Freiberufliche Sexualpädagogen und Aufklärer sollen den Lehrer ersetzen, vom studentischen Projekt „Mit Sicherheit verliebt“ über „Jugend gegen Aids“ (Schulprojekt „Positive Schule“) bis zur ehrenamtlichen Aktivistengruppe SchLAu. Ziel ist die fächerübergreifende Darstellung der sexuellen Vielfalt….“
      .
      Das regt natürlich die Phantasie des marginalpädagogisch geschulten Technikers an. Wobei, in den MINT-Fächern könnte ich mir die Herstellung zu sexuellen Bezügen gut vorstellen.
      .
      In der Physik z.B. denke man an die unzähligen möglichen Körperstellungen beim GV diese zunächst statisch in Kraftvektoren zu zerlegen und anhand von Annahmen von Körpergrößen, Massen, Gelenklängen, Winkeln (Aufhängevorrichtungen, Prangermechanik, Seilreibung, Reibung allgemein, Kettenmechanik, schiefe Ebenen, Keil…..) so einiges an Aufgaben zu bieten hätte. Richtig interessant würde es dann wenn die Dynamik ins Spiel käme. Allerding eher für höhere Schulen gedacht.
      .
      Oder in der Mathematik, schon bei Dreisatz/Verhältnisgleichungen, Prozentrechnen ergäben sich unzählige Möglichkeiten auch für Haupt-und Realschulen. Zum Beispiel: 5. Klasse HS: Das Dreifarbenhaus z´ Schduegard kann mit durchschnittlich „x“ Beschäftigten an einem durchschnittlichen Werktag „y“ Kunden einer Befriedigung zuführen. Um wieviel muß x zum Weifeschd oder Wasen erhöht werden, wenn mit einer Verdreifachung der Kundschaft zu rechnen ist ? Hier könnten ohne weiteres noch die Schwierigkeitslevels durch Einfügung von Fragen nach Umsätzen und Gewinnanteilen bei unterschiedlichen Leistungen und Tarifstufen, abhängig von der jew. Angewandten Praktik, eingebaut werden.
      .
      Auch im Geschichts-und Geographieunterricht hätte ich Vorschläge zu unterbreiten. Zum Beispiel Geographie: Nicht nur die Lagerstätten von Bodenschätzen oder klimatische Bedingungen für den Kalebassen-und Gurkenanbau sind zu vermitteln sondern auch die unterschiedlichen Sitten und Gebräuche, auch in soziologischer Hinsicht, anderer Völker beim Ausleben der Sexualität. Z. B. die überdimensionalen Darstellung von Körperteilung (siehe vielbewunderte Penisverlängerung per Kalebasse auf Wandgemälde in St.-Remy/ Provence) oder Züchtigungsmethoden, wobei die Verwendung von Anhängerkupplungen als absolute postmoderne Einzelfälle zu unterstreichen wären. Die Geschichte der Archäologie und Mythologie, z.B. in Griechenland bietet unzählige Gelegenheiten, neben züchtigen Darstellungen wie des Wagenlenkers des Tyrannen Polyzalos , auf Männersex mit Knaben, Männer-und Frauensex mit Tieren abuheben……und selbst in der Bibel (Religionsunterricht bei VB?) könnten Selbstbefriedigungstechniken mithilfe von Mauselöchern abgehandelt werden…..Ich finde, es reicht.
      (DdH)

    • Danke, Django!
      „vom Jungbusch bis nach Langenargen“

      herrlich, einfach nur schön.

      ————-
      Für Ortsfremde: Der Jungbusch ist ein Viertel in Mannheim, das den Bedürfnissen der Binnenschiffer (women and liquor) gewidmet ist. Langenargen liegt am Bodensee, der dörfliche Charakter dieser kleinen Residenz (Montfortschlössle) blieb erhalten. Fremdenverkehr, Zielgruppe ältere Menschen, die landschaftliche Schönheit und dort ihre Ruhe und etwas Komfort haben wollen. So gesehen ist die Spanne zwischen diesen Orten der Inbegriff dessen, was im Ländle alles möglich ist.

  159. Schon laenger nicht mehr Hierlebender
    Hoch geschaetzter Don, Sie werden immer besser und auch schaerfer. Kurz zu der Hassmail. Ich frage jetzt mal ganz ernsthaft: Kann man sowas „melden“ oder ist diese Art von Verunglimpfung „genehmigt“?
    Ich bin dabei, ein Satire Magazin auf Facebook zu starten.
    Wenn kultivierte, nachdenkliche Menschen als „Nazisau“ beleidigt werden koennen, duerfte ich dann z.B. Frau Merkel als „Rote Sau“ beschimpfen? Ich brauche klare Richtlinien, weil ich arm bin und keine grossen Strafgelder bezahlen koennte. Lieber Don, Sie sind ein Medienmensch, wo koennte ich Texte einreichen?

    • Satire
      Sie müssen sich gedulden bis der Fall Böhmermann von der höchsten Instanz (wahrscheinlich BGH) entschieden ist. Wenn diese Obszönitäten, die Sie unter „Schmähgedicht“ im Netz nachlesen können, als Satire durchgehen, dann dürfen Sie alles, Sie müssen es nur als Satire deutlich machen.

      Vermutlich darf man dann auch die Kanzlerin oder den Bundespräsidenten mit allem bezeichnen oder das Härteste: Den Holocoust satirisch leugnen.
      Kann aber auch sein dass die Prominenz, die sich schützend vor Böhmermann stellte, dann ruft: So wars nicht gemeint, wenn es gegen den Einen geht, gilt das Gesetz so, wenn es gegen Andere geht sollte das Gesetz anders gelten. Kurzum mit Gleichheit vor dem Gesetz oder Grundgesetz und so haben die dann nichts mehr am Hut.

      Sie sehen: Die Richtlinien sind höchst unklar. Und wenn Sie Frau Merkel angreifen sind Sie sowieso ein Rechtspopulist. Fazit: Finger weg!

  160. Querschnittsunterricht
    Da habe ich als Schüler wirklich eigenartiges erlebt.

    Unser Physiklehrer, Oberleutnant der Reserve und stramm konservativ, sagte eines Tages sinngemäß (den Anlass erinnere ich nicht mehr),

    Jungs, seid froh, dass das 3. Reich gescheitert ist, sonst würdet ihr jetzt vielleicht nahe des Urals Nachtwache halten müssen und würdet Euch bei jedem Geräusch in die Hosen machen.

    Mädels, seid froh, ihr müsstet nun den Jungs ohne Augenlicht oder ohne Beine Trost spenden und aufmunternd beibringen, dass sie ein Leben auf diese Weise für das große Ziel zu leben hätten.

    Das war bei allem guten Geschichtsunterricht usw. wirksamer, selbst die Sympathisanten rechter Gedanken haben diese nicht mehr vertreten, das war das Vor-Augen-Führen der Realität.

    Allerdings – diese frühkindliche Übergriffigkeit im Unterricht erinnert mich an die Stadtpiraten.

    Ich hab das nicht mehr so genau in Erinnerung. Was mir in Erinnerung ist, missbrauchte Kinder waren leicht zu instrumentalisieren und zu terrorisierendem Verhalten zu bringen.

    Nichts anderes ist das Ziel der solches Fordernden. Zerstören von Betroffenen, weiteres Missbrauchen dieser und dadurch auch Zerstören von Gesellschaft.

    • Thomas....
      Was täte ich ohne sie… Wenn ihr Name drüber steht, weiss ich es gibt was zu lachen… diesmal sind also dreizehnjährige im frühkindlichen Alter.

  161. warum
    die frage ist doch, warum sollen die kinder schon auf alternatven „gedrängt“ werden?
    das bedeutet doch, das die wahrscheinlichkeit, alternative praktiken nicht nur zu tollerieren, sondern auch zu praktizieren, steigt.

    das würde sich doch auch auf die langfristige geburtenrate auswirken.

    wer wohl ein interesse daran haben kann?

  162. Titel eingeben
    Nach Alphonso ist jede Sexualaufklärung bevor einem bestimmten Alter problematisch. Denn die Leher sind natürlich alt. Älter jedenfalls. Und die Schüler werden vieles wegkichern. Also überhaupt keinen Sexualkundeunterricht? Kann man machen. Aber wo ist das Problem darin zu sagen, und man muss dem ja auch nur eine Stunde widmen: Gleichgeschlechtlich ist auch voll okay. Mehr wird ja nichtmal in Ingolststadt verlangt. Und nichtmal seine Grossmutter hätte was dagegen gehabt, nach allem was ich las.

    • Da ist das Problem
      Für mich ist der Zweck von Sexualkundeunterricht ganz einfach: Biologisch – als nicht anschaulich(!) – erklären, wie es zum Zeugen von Nachwuchs kommt. Z.B: um ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden. Dann das Thema Verhütung. Und Risiken, z.B. Krankheiten. Fertig.
      Alles andere hat in der Schule nichts zu suchen. Ujnd schon gar nicht in der Grundschule. Für mich würde es völlig genügen, allgemein zu „Toleranz, Grenzen von Toleranz und erkennen von falsch verstandener Toleranz“ zu erziehen. Das kann man auch an ganz anderen Bespielen festmachen. Was dann übrigens auch Grundschultauglich ist. Und die Transferleistung, dieses allgemeine Toleranzverständnis auf anderen Bereiche – z.B. das Sexuelle zu übertragen – sollten wir unserem Nachwuchs schon zutrauen.

  163. Titel eingeben
    @ Hausherr, Foxrommel, dr. plagiator, Bladnoch

    Was da bei 33C3 abgeht sieht, soweit ich das aus der Ferne beurteilen kann, sehr übel nach genau dem aus, was ich bereits hinsichtlich der Homowelt erleben mußte, das Muster ist das gleiche, wie überall. Kaum hat der linksradikale Genderwahn, zumeist in Form [editiert. Bitte nicht solche Töne. Don], irgendwo auch nur den kleinen Zeh im Türspalt ist Schicht im Schacht und die freie Meinungsäußerung ergreift zusammen mit der Zivilcourage und der Lebensfreude schreiend die Flucht aus schierer Panik vor dem, was da dräut.

    Bevor die liebliche Homowelt in diesen monströsen Wahn rutschte, in dem sie jetzt thront, war ich im Nollekiez gerne mal unterwegs. Heute gehe ich in diese inzwischen deutlich verkommene, verlotterte Gegend nicht für Geld und gute Worte freiwillig hin, und wenn es doch unvermeidbar ist, dann nur tagsüber, und das ist schon anstrengend genug. SchwuZ mitten im finstersten Neuköllner Rollbergkiez tu ich mir nicht an, da steht immer eine Mauer aus Securityviechern am Einlaß rum und diese völlig seelenlose riesige Fabrikhalle hat mit dem alten SchwuZ am Mehringdamm, in der Gneisenau oder gar der Kulmer nichts, aber auch gar nichts mehr zu tun, der Laden ist nurmehr das Mekka des totalen Gender- und Gesinnungsdiktats, von linksradikalen Kampflesben und ihren willfährigen ebenso linksradikalen schwulen Bütteln übernommen. Eigentlich kann man nur noch, extrem übellaunig über diese wiederwärtige Entweihung *des* schwulen Wohnzimmers, eine riesige, streng übelriechende Glitterbombe in die zu viel groß geratene Spelunke reinwerfen und sich danach aus Frust besaufen. AIDShilfe, Maneo, CSD e.V. etc. pp. dito.

    David Berger ist nicht der deutsche Milo, und PP ist nicht Breitbart. Nahezu jeder Beitrag bei PP erscheint leicht … ähem … zeitversetzt … nach Beiträgen anderer Seiten, und nachdem dort ungefragt ein kompletter langer Kommentar von mir aus Tichys Einblick ungekürzt quasi als Einzelbeitrag mit ein wenig zusätzlichem Blah veröffentlicht wurde, ohne daß man es nötig gehabt hätte, mich mal zu fragen, wie ich das finde, bin ich, auch noch aus ganz anderen Gründen, leicht bedient von PP und Herrn Berger. Aber trotz allem: Gut, daß wenigstens einer in dieser Form im Netz den Mund auftut.

    Knitteriger Knatterkonservativer, ja großartig. Wenn die knittrigen Knatter nun noch entspannt hinnehmen lernen, daß unsereins nur in Ruhe und Frieden Puller statt Mumu zu verköstigen wünschen kann die Allianz zur Überwindung aktuellen Irrsinns was werden. Mit Katholiken habe ich im Übrigen keinerlei Problem, solange die mich nicht bekehren, pfählen oder verbrennen wollen. Benedikt XVI. war der intelligenteste, gebildetste und stilvollste Papst seit der Renaissance, ein letztes Aufbäumen alter Glorie, bevor dann schwarze Hosen unter halbdurchsichtiger weißer Polyestersoutane das Amt und die Kirche endgültig in die banale Anbetung von Flüchtlingsschiffchen aus Lampedusa vor dem Dom im Dreiheiligen Köln und hündischem Verstecken von Pektoralen in Jersualem führte. Ob ich nochmal eine richtig überdreht tuntige Papstkrönung erleben darf? Abgeschafft wurde die ja nicht, nur seit Paul VI. nicht mehr durchgeführt. Kennen Sie „The Young Pope“? Die Szene, in der Jude Law als Pius XIII. in vollem Ornat mit päpstlicher Tiara und Kippe im Maul gelangweilt im Hof herumsteht, bevor er die Kardinäle zum Fußkuß antreten läßt?

    Wenn man das Mundwerk über die seit Jahren massiv zunehmende Gewalt gegen schwule Männer durch muslimische Männer auftut, ist man homogesellschaftlich tot, genau. Es darf nicht sein, was nicht sein kann. Daß das Wahlergebnis dieser Partei da in Schöneberg damit zusammenhängt glaube ich eher nicht, ich tippe mehr auf eine sich seit Jahren deutlich á la Wedding verändernde Bewohnerstruktur – jeder, der in dieser Gegend im weiteren Umfeld unterwegs ist, weiß, wovon ich spreche, und ich weiß von zunehmenden Wegzügen.

    Diverse laute Kampflesben sind gerne mal gewalttätige Mannweibsmonster mit Ritznarben bis unter die Fußsohlen, die ellenlange, sturzenempörte Betroffenheitsvorträge halten können über übergriffige weiße böse Männer, die Grausamkeit und Gewalt des Patriarchats, den kommenden Faschismus und die Nazis von der AfD – und dann zuschlagen, wenn sie besoffen sind wie die Dorfrüpel, und man ihnen widerspricht. Pardon hinsichtlich der Wortwahl, aber alles mehrfach erlebt. Schreckliche wasauchimmer die sind. Gewisse Tunten sind da stets willfährige Handlanger, solange ihnen die Sache nutzt, mache man sich da keine Illusionen. Guterzogene Schwule sind inzwischen deutlich über 40 und wohnen nicht da, wo die Queeriban unterwegs sind, die logieren längst im Speckgürtel in gepflegten Einfamilienhäusern, züchten Rassekatzen, sind in der Nachbarschaftshilfe aktiv, singen im Kirchenchor und machen ihr Schlafzimmer nicht zur täglichen Ortsdebatte, was ich für durchaus sinnvoller halte als seine begrenzte Lebenszeit mit der gezielten Vernichtung der Gesellschaft aus blinder Rache zuzubringen. Die Schwulenbewegung rückwirkend als tolerant, friedfertig und nachgiebig zu bezeichnen halte ich für heillos naiv. Die Bewegung war in ihrem Kern schon immer potentiell ein Schlangennest voller giftiger Nattern, auch ohne die Kampflesben – die haben mit ihren Feminazirollkommandos die auch vorher schon latent vorhandenen radikalideologischen Tendenzen in bestimmten Kreisen der Szene halt erst richtig zu dem gemacht, was sie heute sind, und gemeinsam wurde dann alles übernommen. Die Homos als gesellschaftliche Gruppe/Minderheit heutzutage noch als zurückhaltend und ängstlich zu beschreiben halte ich für eine sehr gewagte These, und wenn jemand überfallen wird, ist es reichlich wurscht welcher sexueller Präferenz und welcher Statur er ist, wenn Messer und brutalste Gewalt ins Spiel kommen, wie das hier inzwischen die Regel ist, werde

    • Der dürre Geist
      .

      Ferfemt – aus zugehöriger Reih´
      Keine Analogie, kein Symbol
      N u r gedankenfern – nicht entrückt
      Nihilistisch, verdrängt

    • @JHM
      Schon heftig, was Sie da schreiben. Ich muss dazu sagen, dass ich die Berliner Szene nicht wirklich kenne und sie nach diesen Ausführungen auch nicht näher kennenlernen möchte. Ich bin nämlich nur eine konservative Spießerlesbe (nix Kampf), die sich mit ihrer Lebensgefährtin eine Wohnung im Speckgürtel einer Großstadt gekauft hat. Und das hat Gründe, ich prophezeihe mal, dass das Leben in den deutschen Großstädten sehr ungemütlich werden wird, nicht nur für unsereins.

      Der Linksextremismus in der Szene schadet dieser mittlerweile gewaltig. Und das Mundtotmachen durch agressive gestörte Gendertanten in den eigenen Reihen kenne ich ganz gut, da könnte ich auch einige Anekdoten zum Besten geben. Der Effekt ist Rückzug und nostalgisches Zurückdenken an die 80er und 90er, als wir noch Spaß hatten.

      Ach ja, das Schwuz. Da wollten wir mal anläßlich eines Berlin-Besuchs hin, partymäßig. Die Gegend dort hat uns stantepede kehrt machen lassen. Abstoßend, dann lieber wieder auf’s Land.

    • Es wird von Woche zu Woche primitiver....
      „…schwer gestörten Weibsvolks und arg durchgeknallter Schwuchteln…“

    • Titel eingeben
      Ist mir durchgerutscht, sorry. Man sollte mit Grippe nicht freischalten.

    • Nein, nein...
      Ich hoffe sie haben meinen Kommentar nicht missverstanden.
      Solche Kommentare sollte man freischalten, denn sie zeigen die Realität, die Heuchler hier würden ja liebend gerne dasselbe sagen.
      Kann man sich ein aufklärerischeren Kommentar als einen mit dieser Wortwahl vortsellen?

      Ich bemühe mich ja selber immer so scharf wie möglich diesseits der Linie zu bewegen und manchmal gehts schief. (Ich käme dann nie auf die Idee mich darüber zu beschweren)

  164. Ja, Oberländer, an das Lehrpersonal habe ich auch noch ,gute'
    Erinnerungen . zu meiner Zeit waren zumindest in Bayern die meisten noch konservativ, was auch nicht nur kuschlig sein muß, aber linke Gewächse sprossen da und dort schon herum.
    Wer seinen Garten nicht jätet….

    Der Liebe Gott weiß alles, der Lehrer weiß alles besser .
    Es fehlt halt ein Korrektiv, es gibt ja im Gegenteil für diese ganzen niederen Triebe, die aus linksgrün spriessen, eher noch Brandbeschleuniger.

    Und dann hat man halt heute, mit anderen Vorzeichen, die selben menschlichen Auswüchse, wie vor 70 Jahren, oder danach in der DDR.

    Wehe, wenn sie losgelassen.

    Der Mensch ist gut…aber die Leut‘ sind a Gsindl .

    • Katastrophe seit ca. 15 Jahren, angedacht schon unter RG
      In Bayern müssen Sie auch Glück haben. Der Älteste kam noch vor diesen chirurgischen Eingriffen in das Sorgerecht der Eltern durch, das zweite Kind hatte zwei tolle Grundschullehrerinnen, schon älter, das dritte hatte zwei junge Pfeifen (weiblich) hintereinander, wovon die zweite der Ansicht war, dass ein Akademikerkind dann nicht unbedingt auf’s Gymnasium muss, wenn man dort schon eins hat. Sie tat ihr Bestes, um diesem Sohn den Weg über HSU (Heimat- und Sachkunde) zu versperren, was leicht geht, kam aber wegen Mathe nicht zu ihrem Traumziel. Er machte den besten Matheabschluss seiner Klasse im Abitur und ist die deutsche Ausnahme: Mathe- und Musiktalent. Geisteswissenschaften Fehlanzeige. Aber Mathe wird in diesem Land nicht gebraucht, wie man an zahlreichen internationalen Vergleichen sieht, die in Zukunft vermutlich wegen Facharbeiterzuzugs oder Weihnachtsgeschenk 2015 noch desaströser ausfallen werden.

      Dass diese Umstrukturierung zu einem Morgenthau-Land mit Frühgeschlechtlichkeit, religiöser und geschlechtlicher Vielfalt sowie durch Regelwut und Pfründefüllen erstickte Toleranz gelingt, wage ich zu bezweifeln, da irgendwann das Geld fehlen wird.

      Mathematik hat in unseren beiden Familien Tradition. Von den Urgroßeltern bis heute sind fast alle mathematisch nicht unbegabt gewesen. Das wird vermutlich vererbt. Wenn man sich bemüht, solchen Offspring kurzzuschalten, landet man beim Staat, wo der Akademiker die Müllabfuhr macht, sprich Arbeiter- und Bauernstaat, Studium nur bei stromlinienförmiger Anpassung ans System. Hatten wir alles schon, hielt sich ca. 40 Jahre, dann war alles kaputt, nicht einmal die Kinderklinik Leipzig konnte ihre kaputten Fenster reparieren. Die ehemaligen Alliierten würden uns wieder aus der Scheiße ziehen, aber die Alternative ist, dass China den ganzen Laden dann einheimst, der bis dahin angereichert sein wird mit Fachkäften, die auch für 50 Cent arbeiten, schätze ich.

      Wenn dieser Staat und die CDU/CSU noch irgendwo hinkommen wollen, müssen sie sich von Minderheitenbefindlichkeiten wegdrehen und auf Mathematikkompetenz setzen sowie ihre irrsinnigen Vorbehalte gegen Gentechnik überdenken und wissenschaftlich fundiert darlegen sowie die Kernfusion fördern. Frau Merkel, die wie gesagt außen nicht verkehrt ist, fährt dieses Gebilde wegen Konzentration auf Pipifax durch inneren Zerfall an die Wand und übersieht, dass Identitätspolitik und Nachgeben noch keinen Euro generiert haben. Hier wird Wohlfühlpolitik für laut schreiende Minderheiten gemacht (die Schwulen sind sehr still und kaum dazuzurechen, siehe oben, JM) und geflissentlich übersehen, dass die Mathematikperformance im Schnitt nach unten geht und Leistung generell erst hinter Geschlecht sowie Quote gestellt wird. Das kann nicht gut gehen. Die Industrie, wenn sie auf Quote festgenagelt wird, wird über Cloud in Indien und China fündig werden. Kein schlecht ausgebildeter Migrant und keine Frau mit Soziologiestudium wird jemals dort unterkommen, nur wegen Quote. Für Quote gibt es genug Leute in Asien, die nicht ihre halbe Jugend über ihr Geschlecht nachgedacht haben, sondern über Gleichungen und Kurven.

  165. Respekt ....
    Respekt gilt für alle, auch für diejenigen, die sich die Anschauungen einer laut schreiende Minderheit von plus/minus 4% nicht zu eigen machen wollen, sondern eigene Vorstellungen vom Wohl ihrer Kinder und der dafür erforderlichen Erziehung haben. Schon lange findet eine schleichende Umerziehung der Gesellschaft statt. Viele Menschen in unserem Land haben davon mehr und mehr die Nase voll.

  166. Das Volk hat dieses Schicksal selbst gewählt
    Lehrer wollen die Fortpflanzung der Deutschen abschaffen (s.o.)

    Politiker wollen die deutsche Sprache abschaffen:

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article159709363/Tuerkisch-als-Abifach-Rot-Gruen-gibt-sich-kleinlaut.html

    Und einige sind schon aktiv dabei das deutsche Recht und en passant auch deutsche Polizisten abzuschaffen:

    „Er habe dort keine Strafzettel zu schreiben. „Das ist meine Straße“, sagte er laut des Berichts……Ein 15-Jähriger schlägt der Kommissaranwärterin ins Gesicht. Ein Polizist wird laut Oberstaatsanwalt Wilhelm Muckel von einem der Söhne in den Schwitzkasten genommen und immer wieder mit dem Radmutterschlüssel ins Gesicht geschlagen. Der 37-jährige Polizist kommt ins Krankenhaus, er erleidet einen Knochenbruch im Bereich der Augen, sein Augenlicht kann aber wohl gerettet werden. Neun weitere Beamte werden verletzt und müssen zum Teil im Krankenhaus behandelt werden. “

    https://www.welt.de/vermischtes/article159698128/Das-ist-meine-Strasse-Mit-Schraubenschluessel-gegen-Polizisten.html

    Aber hier haben alle Angst vor der AFD….

  167. Apple Commercial
    Den Gays in Berlin ein Tip
    IPhones lassen sich von jedem PC aus loeschen und komplett sperren. Sie sind fuer den Bereicherer wertlos.
    Muss aber am Geraet eingestellt sein.
    Durch den Nutzer.

  168. Ja, Goodnight, Deppen kämpfen gegen rechts, bis auch sie der Radmutternschlüssel
    von ganz woanders her im Gesicht trifft.
    Wiederholt.

    Vorfall Kölner Domplatte- Ergebnis- Runder Tisch gegen Rassismus.

    Treffgenau.
    Zu ,meine Strasse‘ . Manchen möchte man sagen : , Mach‘ die Augen zu, dann siehst du ALLES, was in diesem Land dir gehört !‘ .

    Aber…alles verboten. Überhaupt, da nicht gegendert.

    Da hat natürlich IM Muddi leichtes Anrühren der gefühlt hundertsten Legislaturperiode, SPD reduziert respektvoll ihren Anteil an der nächsten, bunten Koalition mit dem lt. FAZ und anderen Medien allseits beliebten Schulz…
    Die Lösung aller Probleme.

    Der Michel steht arg im Finstern.

  169. Hier sieht man exemplarisch ...
    … was in diesem Land alles falsch läuft. Es werden hanebüchene Behauptungen aufgestellt, Nachweise nicht erbracht und insgesamt die eigene Phantasie als Realität akzeptiert. Mit dem gegenseitigen bestätigen der geteilten Halbwahrheiten, erweist sich das AfD-Milieu als vorurteilsbeladenes Biotop des Hass‘. Die Kraft des besseren Arguments erweist sich als Illusion. Die Hartnäckigkeit mit der die eigene Phantasiewelt verteidigt wird, lässt das Projekt Aufklärung an den Klippen der Ressentiments zerschellen. Glauben diese Menschen wirklich, was sie schrieben? Das steht zu befürchten. Einen klinischen Begriff gibt es dafür auch, aber den erspar ich mir an dieser Stelle. Ich frage mich, ob Herr Meyer sich wirklich wohl fühlt mit der Gesellschaft, deren Aufmerksamkeit er hier sucht. Denn das ist doch die Währung der alten weißen Männer: Aufmerksamkeit. Endlich mal wieder dem Rest der zeigen, wer die Deutungshoheit besitzt.

    • sie wissen, ich bion hier sehr frei imFreischalten.

    • "Biotop des Hass"
      Sie merken aber schon, daß Sie sich da gerade in einer Eigenprojektion abarbeiten.

      Ich glaube, Sie sollten das Motto dieses Beitrages von A.Gide nochmal lesen und durchdenken.

    • @mikefromffm: ... schiefläuft ...
      „Denn das ist doch die Währung der alten weißen Männer: Aufmerksamkeit.“

      Die Verwendung der rassistischen/sexistischen Phrase von den AWM entwertet Ihren Beitrag als angelerntes dummes ideologisches Geschwätz.

    • Sie sind es der hier falsifizierbaren Unsinn verbreitet.
      Es ist nicht die Aufgabe eins Kommentar-Postings, Belege zu liefern, die sich jedermann mühelos beschaffen kann. Das ist kein universitäres Seminar hier. Sie suggerieren fälschlicherweise, selber keine Agenda zu vertreten, und das ist angesichts Ihrer offenkundigen Agitation hier wirklich unterste Schublade.

    • Titel eingeben
      Die hier zum ersten Mal herfinden, sind ganz stolz, dass sie wissen, dass hinter dem Don ein bürgerlicher Name steckt und nennen den auch jedes Mal. Jeder. Stolz wie Bolle. (Ich glaube, ich hab das auch beim ersten Mal gemacht).
      Wichtiger: Man merkt, dass sie aus einer anderen Welt kommen; die sie als normal & richtig empfinden, so wie z.B. auch die ARD & ZDF-Politikredakteure.

    • @ Don Alphonso 10:04 Uhr
      Lieber Don! Immer freischalten. Es ist hochinteressant zu sehen, wie die andere Seite denkt.

      Zitat: „Glauben diese Menschen wirklich, was sie schrieben? Das steht zu befürchten.“ Da muss ich mikefromffm voll zustimmen :)).

    • Mike… vergebene Liebesmüh…
      Man sollte sowas als aufklärerisch lesen. Darüber aufklärend, was den Geisteszustand dieses Volkes, der Masse, angeht. Etwas, das zB auch die Wahlergebnisse erklärt.

      Und: JA, diese Leute sind tatsächlich so, und auch wenns schwer fällt dies zu glauben, früher gabs noch viel mehr von der Sorte, in meiner Schulzeit in den 50ern gabs fast nur solche! Die damals hatten wenigstens die Ausrede sie seien halt übrig geblieben.

      In diesem Sinne erfüllt Dons Blog nach wie vor seine Aufgabe die abstruse Realität da draussen bloss zu stellen. Dass er dies um drei Ecken macht, das wiegt die Blöden in der Sicherheit, sie hätten hier einen Gleichgesinnten und ziehen kräftig vom Leder. Sie halten sich für progressiv in der einzig richtigen Art. Was sie früher in BILD losgelassen haben, kommt jetzt in der FAZ! Stellen die sich vor wie sie sich unterhalten und sich loben, weil sie sogar in der FAZ den Linken da in der CDU&Co mal so richtig Bescheid gesagt haben!
      Die Idee dass sich da je etwas zum Besseren wendet, die können sie also getrost aufgeben. Überlegen sie sich wie sie ihr Leben in einer solchen Welt, bzw einer solchen Klapse gestalten wollen.

      Der Blog war früher sicherlich sehr viel zivilisierter, es gab linke und rechte Meinungen, es wurde diskutiert, aber die Zeiten ändern sich, und auch in dieser Hinsicht ist der Blog ein Spiegel des Draussen.

  170. Geständnis
    Lieber Don,
    Zur Warnung an die Jugend, möchte ich ein Geständnis über mein verkorkstes unqueeres undiverses Sexualleben machen. Ich bin jetzt 55 Jahre alt und habe bisher ausschliesslich mit weissen erwachsenen Frauen geschlafen, alle waren Akademiker wie ich selbst, und es war auch keine Muslima darunter, und selbst bei der Selbstbefriedung dachte ich immer an Frauen und schlimmer noch, immer an weisse Frauen and die Religion habe ich da gar nicht gedacht sondern an sexistisches Zeug wie Brüste oder so. Es war noch nicht einmal eine Transfrau dabei, alle waren bereits als Frau geboren worden. Ich habe auch nicht alle Möglichkeiten mein Glied zu positionieren ausgeschöpft und ich habe noch nie eine Gay Bar besucht, aber bei uns gibts bloss den Ochsen und den Schwanen, ich war zu faul nach Berlin zu fahren oder wenigstens nach München um queeres Leben kennen zu lernen, weil mir radeln oder paddeln oder wandern wichtiger war. Bei einem Christoph Strassen Tag war ich auch noch nie
    Ich muss zugeben, dass ich mir über viele Jahre nicht eingestanden habe, dass ich ein echtes Problem habe und nix gegen mein Problem getan. Ich machte mir vor, dass weil ich Oscar Wilde gelesen habe und es in meiner Familie ein altes schwules Paar gibt, das ich mag , dass das genug ist und ich kein Schwulenhasser bin.
    Jetzt habe ich erste Schritte unternommen mein Problem anzugehen. ich habe bereits einen Schwulenporno geguckt und ich trage rosa Unterhosen. Wenn das Wetter zu schlecht zum radeln ist und noch nicht genug Schnee liegt, werde ich nach Berlin fahren und ein paar Schwulendiscos aufsuchen um mein Defizit anzugehen.

    Meine Kinder sind leider auch nicht weit vom Stamm gefallen und sind gleichfalls weder queer noch divers, offensichtlich haben meine Kinder an meinem schlechten Beispiel gelernt und mein Problem setzt sich in die nächste Generation fort. Meine Tochter möchte Kinder und ne Normalo Hetero Langweiler Spiesser Familie gründen und mein Sohn kriegt schon die Krise wenn er meine rosa Unterhosen sieht und macht dann Witze die nicht witzig sind.

  171. Bitte auf der Zunge zergehen lassen
    Einige Anmerkung von einer Mutter, die 4 Kinder durch die Schule gebracht hat?
    Wie kommt es, das auf einmal die Schule ein Thema aufarbeiten will, also die Früherziehung in der Sexualität, welches durchaus ein Thema der Eltern war und ist?
    Es heißt doch sonst auch, die Eltern sollen gefälligst ihre Kinder auf das Leben vorbereiten, das wäre nicht der Auftrag der Schule, könnte es gar nicht sein, weil die Lehrer ja mit dieser Aufgabe überfordert sind?
    Da nützt alle Diskutierfreude um die Aussagen von Literatur kundigen studierten Menschen nix. Es geht hier um Nutzen und Auswirkungen solcher fragwürdigen Ergüsse.
    Nüchtern betrachtet verfolgen uns ähnliche Diskussion zur Zeit durch verschiedene Belange der gesamten Gesellschaft und führen zu Irritationen und Verprellung des wahlberechtigten Bundesdurchschnittsbürgers, der sich dann an klaren Aussagen von Menschen orientiert, die eben diesem Bürger nach dem Mund reden und nichts gutes im Sinn haben, als selbst an die Macht zu kommen, um sich am ergiebigen finanziellen Brunnen der Regierung zu laben.

    Also meine doch so studierten, literaturkundigen Menschen, wie wäre es, sich ins tägliche Getümmel des tägliche Lebens des Straßenbahn fahrenden, Bus fahrenden Menschen, die mit einem durchschnittlichen Arbeitereinkommen auskommenden, mit durchschnittlichen Bildung auskommenden Menschen, der ja auch Kinder erzieht, zu begeben?

    Studien am Objekt selbst, direkt mitten im täglichen Leben von eben diesen Menschen, wird sie schnell eines besseren belehren.
    Also holladriho, auf zur Jagd der wirklichen Erkenntnisse aus dem täglichen Leben, des Durchschnittsbürgers, der sich oft nicht mehr das Auto leisten kann, weil er den Mut hat Kinder zu bekommen und diese
    bereit ist zu lebenstüchtigen Bürgern zu erziehen.

    • Hmmmm....
      „…welches durchaus ein Thema der Eltern war und ist?“

      Könnte es vielleicht daran liegen, dass die Erfahrung der Jahrzehnte, während derer man mittlerweile die Kompetenz der Eltern eben genau hierzu erforscht hat, zu dem Schluss gekommen ist, dass die allermeisten Eltern etliche Kategorien zu inkompetent dazu sind?
      Das sie und zwar UNTER ALLEN UMSTÄNDEN alle zu inkompetent sind, mit einer druch das Internet völlig veränderten Beziehung von Jugendlichen und Sex/Pornografie umgehen zu können?
      Dass auch in vielen erz-katholischen Familien, und konsequenter noch in muslimischen Familien mit Sicherheit jegöiche Kompetenz dafür fehlt?

  172. @JHM
    Wer glaubt, das Recht zu haben, andere als „Schwuchteln“ zu beschimpfen, der hat in einer Demokratie eigentlich nichts verloren.
    Herr Meyer, ich hoffe, sie sehen die Radikalität Ihrer Zielgruppe und machen so langsam mal was dagegen.

    • Artikel 5
      Haben Sie schon mal was davon gehört dass zur Demokratie die freie Meinungsäußerung gehört?
      Wenn „Hassprediger“ von Gerichten (OLG Stgt im Fall Nuhr oder Steinmeier an Trump) als Meinungsäußerung und noch nicht als Beleidigung gewertet dürfte die Schwuchtel auch dazugehören.

      Von Ziegenficker, stinkendes Gelöt und Fellatio mit Schafen, was von zahlreichen Prominenten, Stars usw als Satire verteidigt und unterstützt worden ist will ich jetzt gar nicht reden.

    • @ JHM
      Warum sollte @JHM nicht das Recht haben?

    • Ok, sparen wir uns das Wort mit S.
      Nennen wir die Leute einfach Nazis.

    • Max...
      Das ist einfach nur dumm….

      Warum soll man der Masse der Blöden die Möglichkeit nehmen sich so zu offenbaren?

      Die intelligentere Minderheit erhält hier unwiderlegbare Informationen zum generellen Zustand eines Volkes, weil anscheinend der Umstand dass man hier serienmässig Merkel wählt noch nicht genug Beweiskraft für Blödheit zu sein scheint.

      Wollen sie wirklich, dass an einem der extrem seltenen Orte wo die deutsche Sprache noch zu ehrlichen Meinungsäusserungen genutzt wird, statt dessen Zensur Einzug hält? Reicht ihnen das nicht was in den Lügenpresse stattfindet? Das wollen sie hier auch?

      If you cant stand the heat, stay away from the fire!

    • Dem DON Meyer ist vermutlich schon ganz plümerant, Anderer Max!
      Er hat ja auch eine ganz schlimme Leserschaft! Die achten beizeiten auf Formulierung, Rechtsschreibung und Denkstruktur- also echte Faschos, law and order Publikum.

      Wenn jetzt jemand brillend Ihren Namen im web sucht, dann stößt der auf dieses Forum. Sie sind für den Rest Ihres Lebens diskreditiert, daß Sie in solchem Schmutz wateten!

      Man sollte Demokratie als faktisches (!) Verfahren sehen und sie nicht moralistisch überladen.

    • @tdv 3.45
      sehen Sie, das wäre doch ein ganz vernünftiger Beitrag im zweiten Teil Ihres Beitrages, wenn er nicht schon im Vorhinein durch Ihren (vermutl.Defizitüberkompensation?) Überheblichkeitsreflex gegenüber dem @dummen Rest der Welt kontaminiert würde.

      Also, positiv formuliert, Sie könnten es doch, warum machen Sie es nicht?!

  173. Wir öffnen die Tore zur Hölle
    Tabus waren und sind nicht umsonst Schutzwälle für Gesellschaften.
    Wohin die Beseitigung dieser führen kann:“ zu lesen in THE LOKAL“ Norwegen- Pädophielenring gesprengt. Die staatlich verordnete Sexualisierung der Kinder wird dazu benützt.
    Der Staat als Förderer des sexuellen Mißbrauchs. Mütter – Väter wehrt Euch

    • "Mütter – Väter wehrt Euch" Ergänzung
      Warum nur die Mütter und Väter? Das betrifft alle mehr oder weniger, denn es geht um die Frage des Gesellschaftsmodells und der Macht in ihm.
      Wollen wir einen autoritären indoktrinativen und obrigkeitsgläubigen Staatsubiquitarismus oder eine liberale Gesellschaft, die sich (an Werten orientierend) in einem Wertediskurs befindet?

      „Staat als Förderer des sexuellen Mißbrauchs.“
      Das haben die Grünen immer noch nicht aufgearbeitet und inzwischen machen alle mit : das Verhalten der spd in der Edathy-Oppermann-Affäre war nur zu deutlich.

    • eine Überlegung wert
      Hatte ich mir auch schon überlegt. In Großbritannien geht das schon seit Jahren und führte nicht zu einer Absenkung der Frühschwangerschaftsrate. Ob der Mammut-Missbrauch in Rotherham, der jahrelang vertuscht wurde, damit zusammenhängt, weiß man nicht, aber Spekulationen bieten sich an.

      In Brüssel, wo der Kram herkommt, gab es den Fall Dutroux.

      Die Relativierungsversuche bei importierten Kinderehen sprechen auch Bände über eine völlig entglittene Mentalität.

      Stephanie zu Guttenberg, die ein Buch gegen Pädophilie geschrieben hat, wurde häufig geschmäht und angeblich sogar bedroht.

    • Keim-Zelle der Gesellschaft
      Na ja, 80% der sexuellen Übergriffe finden in der Familie statt. Wohin soll diese protokriminelle Sozialform noch alles führen, *kopflschüttel*

      ‚Der Staat als Förderer des sexuellen Mißbrauchs. Mütter – Väter wehrt Euch‘

    • Bigotterie
      Tor zur Hölle geöffnet durch Sexualisierung – und benutzt für Pädosexualität?

      Was haben denn dann die weltweit Zehntausenden von katholischen Priestern getrieben, als sie ihre pädo- und ephebosexuelle Geilheit ausgelebt haben?

      Wieso redet man hier nur von Grünen, wenn per katholischer Hotline 221 Kinder- und Jugendheime und 139 Internate als katholische Tatorte genannt wurden. Von denen man (bis auf Ettal und Regensburg) nie wieder etwas hörte?

      Was für eine bigotte Diskussion hier, wenn Deutsche die Weltmeister auch noch im Pornogucken sind, besonders, was „Teenager“ als Suchwort angeht…

    • Aber Naphtambrini....
      … sie sollte sowas nicht nicht schreiben, erstens sind es über 90% und sie wissen doch wie sensibel unsere Spiesserlein in unseren postfaktischen Zeiten gegenüber Tatsachen geworden sind…. Ts, ts, ts…

    • Bluebeardy... sie auch?
      Falscher Ort für derartige Fakten….

      Freut es sie denn nicht, wenn alle aus ihren Höhlen gekrochen kommen, wenn einer laut genug ruft: Deutsche „Mütter + Väter wehrt Euch“!

      Da geht einem doch das Herz auf!

      Bleiben sie bei dem was Don schreibt, und nicht diejenigen, die meinen sie müssten nur alles in ihrem Sinne interpretieren, dann seien sie der Wahrheit ganz nahe… Die wittern halt jetzt überall Morgenluft.

    • Das bluebeardy Märchen
      99,x% des Sex.Kindesmissbrauch finden in D in Vereinen/Parteiorganisationen ,Familie/Umfeld statt, da haben kathol.Priester Nichts mit zu tun.
      Die schlichten Zahlen weisen in etwa die Richtung auf die Verhältnismäßigkeiten:

      120.000 Fälle +Dunkelziffer /Jahr (Kinderschutzbund)
      5.000 Fälle in 50! Jahren für die kathol.Kirche.

      Wenn Sie davon ausgehen, daß jeder 100ste Mann pädophil und päderastisch wird
      und dann in Betracht ziehen, daß es nicht mal jeder Tausendste katholische Priester ist,
      dann ergibt sich für die Gruppe der kathol.Priester ein Faktor, der mindestens 10x (eher 100x niedriger) ist.
      (ich suche mir die genauen Zahlen nicht raus, denn die Mühe lohnt hier nicht, ich werde Sie eh nicht von ihrem intendierten und interessengeleiteten Irrtum lösen können)

      Die Moral des Gesagten ist schlicht, natürlich bleiben Männer (trotz gendertheorie und trotz Priesterweihe, die kein magischer Akt automatischer Heiligung ist!) innerhalb ihrer biologischen Parameter- wie Frauen auch. Daß kathol.Priester hier übersignifikant besser darstehen spricht deutlich für ein funktionierendes Ethos!
      Als Gegenbeispiel würde ich die sexualBewegten der Grünen u.Genderszene anführen! Ich denke, hier würde man , ideologisch bedingt um einen Faktor 10 über der statistischen Norm rauskommen.

      Und Eines GANZ DEUTLICH ich hasse Päderasten (also nicht Pädophile, die oftmals sehr unter ihrer Anlage leiden)- egal aus welcher weltanschaulichen Ecke sie kommen
      aber ich hasse auch ideologische Propaganda der von Ihnen vorgetragenen Sorte.
      (ich weiß, jetzt rufen Sie die Maasi, da 2x @hasse)
      nach

    • @ Bluebeardy
      Da gibts schon einen Unterschied:

      Die Kirche sah Kindesmissbrauch immer als Sünde – sie hat aber vertuscht, dass es auch bei ihr verbreitet war.

      Die „Progressiven“ (Odenwaldschule, Grüne Schwups) haben Kindesmissbrauch als sexuelle Befreiung propagiert.

    • Titel eingeben
      Ihre feldmannschen Zahlenspielereien offenbaren nur eine große (postfaktisch = quod libet) Unkenntnis der Sachlage – sind das schon die üblichen Mentalreservationen bei diesem Thema?

      Und da Sie ja AFD-Fan sind (und hier Wahlkampf dafür betreiben):

      „Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Alexander Gauland sieht den rechtsnationalen Thüringer Fraktionschef Björn Höcke im Spitzenteam seiner Partei für den Bundestagswahlkampf. „Dass Björn Höcke zu diesem Team gehört, kann ich mir sehr gut vorstellen, denn er vertritt einen GROSSEN TEIL (Anm. Blue) der Partei“, sagte Gauland der Deutschen Presse-Agentur.“
      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/die-afd-vor-der-bundestagswahl-gauland-will-hoecke-im-kandidatenteam-14544399.html

      Noch Fragen, Feldmann?

    • pass mal auf bluebeardy
      Im Ggs. zu vielen, die hier in notorischer Besessenehit und in gewiss bequemer Form über die AfD abdümpeln, halte ich mich hier – allein schon aus Achtung vor dem Bloghausherrn sehr zurück.
      @Wahlkampf sähe deutlich anders aus.

      Solche #gespräche wie hier mit dir sind im web wertlos. Die führe ich nur im physischen Leben – und eigenartigerwiese kneifen da die meisten deiner Glaubensgenossen (wenn sie nicht gerade in massiver nummerischer Übermacht sind)

    • ...Teenager als Suchwort
      Pech gehabt, sagte ein Psychiater im Interview über Sexualpräferenzen deren Praxis rechtswidrig ist.
      Die jüngeren Programme/Angebote über die ich gelesen habe laufen unter dem Stichwort: Nicht Täter werden!
      Wenn von der Norm abweichende Sexualpräferenzen keine Krankheiten sind dürfte es auch keine sinnvollen Therapien geben. Man(n)/Frau muss lernen damit zu leben ohne andere zu schädigen. Eine wesentliche Änderung der Präferenz ist wohl unwahrscheinlich.

      Ein Grund für die Neigung könnte auch sein: Erwachsene haben keine Angst vor Kindern und glauben ggf deswegen sie könnten mit ihnen machen was sie wollen. Kindern müsste man also das Nein! sagen beibringen. ggf kann man das ja in der Schule üben.

      Täter sind nicht selten Menschen im engeren bekannten Kreis.
      Häufigster Tatort ist wahrscheinlich das Kinderzimmer zu Hause wenn die Mutti am Samstagvormittag beim einkaufen ist.

      * Norm – unterstellt das die Überwiegende Mehrheit etwas anderes praktiziert.

      PS: Wenn sich die Bundesregierung auf Netzsperrungsfantasien beschränkt ist mir das zu wenig. Ich möchte auch Wissen was man für die Opfer tut. Darüber hört man sehr wenig.

    • Ach... Patrick, Patrick...
      Sie sind doch Arzt… manchmal lassen sie sich aber thymotisch überwältigen, vielleicht sollten sie mal den eigene Blutdruck checken?

      Ich kann verstehen, dass es in Nebennierenrinden zu romoren beginnt wenn sie lesen müssen, dass weit über 90% aller Kindesmissbrauchsfälle nicht durch in dunklen Hauseingängen, nur mit einem Trenchcoat bekleideten, wartenden Herren begangen werden sondern im Familien- und Bekannten Kreis. Sehen sie, mit einem Blutdruck unterhalb 150 zu 200 wäre ihnen so ein Unsinn nicht aus den Tasten gerutscht:

      „Wenn Sie davon ausgehen, daß jeder 100ste Mann pädophil und päderastisch wird…“

      Wenn sie es mal kurz im Kopf durchkalkulieren, das wären 400.000 Deutsche.
      Und solche Herren sind bekanntlich nicht einmal-Täter, oder?

      „…und dann in Betracht ziehen, daß es nicht mal jeder Tausendste katholische Priester ist.“

      Warum sollte ich das in Betracht ziehen? Welche zuverlässigen Daten haben sie denn diesmal dazu?
      Ich bin zwar Agnostiker, aber trotzdem würde ich an einen Pfaffen andere Masstabe und Anforderungen anlgen, als an einen Man der in beklagenswerten Verhältnissen aufwachsen musste, und dort selber missbraucht worden ist.
      Eine weitere Möglichkeit wäre es mal in der Kulturgeschichte der Menschheit nachzulesen, wie man es denn in dem, was man in ihren Kreisen sicher als Hochkulturen bezeichnet, mit der Liebe zu Kindern gehalten hat? Auch heute noch gibt es genügend Kinderehen in Gegenden die ja angeblich auch eine Kultur haben und deren Religion 1,5 Milliarden Menschen angehören.
      Das neue an der christlichen „Kultur“ ist ja, dass es alle möglichen Vorschriften darüber macht, wie die Sexualität gefälligst auszusehen habe. Was natürlich sehr praktisch ist weil man damit den Doofen Schuldgefühle und Minderwertigkeitskomplexe einimpfen kann und die Welt der regulären Spiesser damit vor Aufdeckung schützt. Deswegen ja auch ihr Gezeter was die lächerliche Leugnung des innerfamiliären Missbrauchs angeht….

      PS: Eine Dunkelziffer heisst deshalb Dunkelziffer, weil man keine zuverlässigen Angaben machen kann. Welchen Grund gibt es denn für sie zu meinen, das sie da durchaus Zuverlässiges mitzuteilen haben?

  174. Danke!
    Vielen Dank für diesen Artikel. Da wird eines der Kernprobleme dieser Diskussion genannt. Besonders schön an dem Beispiel, wo der Papa ganz stolz verkündet, wie genderqueer sein Sohn doch sei. Dieses Rollen und Selbstverständnis verwischen auf Teufel komm raus stört mich schon länger. Ein bestimmtes Gender- und Rollenverständnis, das zufällig anders ist als das vo 100 Jahren, wird heute genauso als mindestens extrem erstrebenswert, wenn nicht gat das einzig Richtige dargestellt, wie vor 100 Jahren der typische KKK Haushalt. Das Eine ist so scheisse wie das Andere. Sexuelle Ausrichtung, Neigung und/oder Genderverständnis ist zunächst Privatsache, und im Fall eines Paares eine Sache dieses Paares. Aus einer Privatsache eine wie auch immer geartete gesellschaftliche Norm zu machen halte ich für fatal. Die Fronten, die sich da aufbauen, verhärten immer mehr. Die Einen glauben von sich, sie wären die einzig Toleranten, und tolerieren keine andere Toleranz, und die Anderen haben Angst, sie müssten jetzt ihr Selbstverständnis aufgeben und auch irgendwie genderqueer werden. „Jedem das Seine“ war der Wahlspruch der preussischen Kaiser. Vielleicht sollten wir diesbezüglich diese paar huntert Jahre in die Vergangenheit zurück.

  175. Blogs sollen als Speerspitze des unvoreingenommenen und investigativen Journalismus herhalten?
    Ich wunder mich in der ganzen Diskussion schon ein wenig….. und das immer mehr. So langsam bekomme ich vom vielen Kopfschütteln etwas Muskelkater. Der eine behauptet, im Internet könnte man durch 2minütiges Suchen sehr viele Belege für die eine Position finden. „Der Andere“ zieht einen Blog als ultimative Quelle für den Gegenbeweis heran. Jetzt mal ehrlich und kurz gefragt. Sind das ernsthaft unsere einzigen und qualifiziertesten Informationsquellen, um uns einen wirklich eigenen Standpunkt zu erarbeiten? Egal um was es geht, Meinungen anderer sich so schnell anzueignen, finde ich bedenklicher als den Umstand, dass die meisten Menschen ihre Überzeugungen und Meinungen nicht so eloquent und „recht geschrieben“ ausdrücken können. Mein Vorschlag würde wie folgt lauten. Mehr nachdenken, mehr nachlesen und sich Zeit lassen mit der eigenen Meinungskundgebung. HG Wilfried

  176. Wer Minderheiten gegenüber Mehrheiten gesetzlich bevorzugen will, ...
    … darf sich nicht wundern, wenn er von den Minderheiten zwar gewählt wird, die Mehrheiten aber eine Partei wählen, die diese Bevorzugung ablehnt.

  177. EXKURSION ZUM PINGUIN
    AUCH AN @Frau A.BLEIL

    ich hätte da auch noch vorschläge für die exkursionen der sexualisierungskundeadressaten, der kinder:

    statt wie früher mal auf Burg Lichtenstein, den Blautopf oder zum „gleissenden wolf vom Wunnenstein“ hinauf könnten dann doch exkursionen zum pinguin auf die Galapagos-Inseln während der brunftzeit stattfinden, pinguine sollen ein besonders vielfältiges sexualverhalten haben und die kinder könnten dies dann in natura beobachten, gelebte vielfalt statt heiliger einfalt am EBELU in Stuttgart.

    die erlebten szenen könnten dann zuhause für die daheimgebliebenen in szenischen auftritten nachgestellt und schon bei den einschulungsfeiern dargeboten werden – unter der leitung einer speziell ausgewählten und zertifizierten frühsexualisiererin, die so auch eigene frühsexualisierungstraumata spielerisch zu bewältigen lernt.

  178. Alete! Alete!
    Während man sich hier auf Nebenkriegsschauplätzen wie „Sex mit Kindern“ verausgabt, haben die NAZIS klammheimlich EDEKA übernommen! Die benutzen dort ZAHLEN! Das ist voll Nazi! Die verkaufen dort bestimmt auch DEUTSCHLÄNDER-Würstchen!AFD-Wähler stehen schon Schlange an den Kassen!

    http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/interview-zu-edeka-werbespot-mit-nazi-codes-a-1122653.html

    • Das wird man ja wohl noch sagen dürfen.
      Und die Lebkuchen sind auch schon wieder aus. Und es ist noch nicht einmal Dezember! Lebkuchen gehören zum Winter! Lebkuchen wollen wir im Advent! Auf dem Nikolausteller! Aber nicht im September! Im September gibt es Zwetschgendatschi und Rhabarbertorte! Niemand braucht Lebkuchen im September! Wir wollen sie jetzt! Kruzifix nochamoi. Ja leben wir denn in der DDR, muss man die Lebkuchen denn jetzt im September hamstern und dann zuhause horten? Weil der VEB Lebkuchen die nur im Sommer produziert kriegt? Kriegt man nur welche unterm Ladentisch, wenn man wen von der SPD kennt oder von der AFD? Frog I im Supermarkt, warums die im September gibt und jetzat nimma. Sogt der Hansl, doss de de bestellen müssan und de wern dann hoid im September gliefert. Wahrscheinlich weans den Sommer über produziert. Lebkuchen! Im Sommer! Mit der Schoklad drauf! Na servus. No de wean im Winter guad schmecka. Beim Alnatura homs no welche, das Packerl um zwei Euro neunundvierzig. Ja muss I jetzt zum Alnatura für dene Lebkuchen! Da läuft doch etwas ganz gewaltig schief. Zu allen Zeiten seit Menschengedenken war es möglich, im Winter frische Lebkuchen zu produzieren. Und heute soll es nicht mehr möglich sein? Das kann mir doch niemand erzählen!

    • Mein Zenturio Hohlenus sagt in solchen Fällen immer
      Beati pauperes spiritu.

      Jetzt mal ernsthaft, was für ein unglaublicher Mumpitz! Und sowas ist Leiterin der Bundeszentrale für politische Bildung? Und das Manager Magazin entblödet sich nicht solch einen Quark abzudrucken?
      Diese Nummerndeuterei steht auf exakt dem Niveau dieser ganzen VT-Spinnereien im Internet von wegen Blutmonde, jüdische Weltverschwörung usw. Mann, mann, mann…

      Schön ist ja auch dieser Satz:
      „Sowieso vermittelt der Spot besonders am Anfang eine heile Welt und transportiert Werte, die auch für die Neue Rechte stehen. Die Kinder spielen zum Beispiel auch eine altmodische Version von „Mensch ärgere dich nicht“.

      Eine heile Welt und eine altmodische Ausgabe von „Mensch ärgere dich nicht“. Böse! Und mal so richtig Nationalsozialistisch.

      Herr schmeiß Hirn vom Himmel! Aber bitte mit Schmackes in Richtung Hamburg!

      Wahrscheinlich hätte die Bundeszentrale für politische Bildung den Spot voll knorke gefunden, hätte man statt Weihnachtsvorbereitungen eine ordentliche Darkroom-Session mit ’ner Schulklasse abgebildet.

  179. Matthäus 19,30:
    „So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten“. An der Uni Hamburg erschienen die Veranstaltungen zu den queeren u.ä. „Studien“ am Anfang des Vorlesungsverzeichnisses für das Studium generale, Mathematik und Physik am Ende. Ob das heute immer noch so ist, weiß ich nicht. Diese markierte Priorisierung ist wohl auch nicht mehr nötig, weil sie ja schon Allgemeingut geworden ist.

  180. Noch nie war Propaganda so wertvoll wie heute oder wie Deutschland umerzogen wird.
    Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt.
    Das Verständnis klein und die Vergesslichkeit groß.

    Aus diesen Tatsachen heraus hat sich jede wirkungsvolle Propaganda auf nur sehr wenige Punkte zu beschränken und diese schlagwortartig so lange zu verwerten, bis der Letzte unter der ständigen Wiederholung der Schlagworte das Gewollte sich vorzustellen vermag.

    Die breite Masse eines Volkes besteht nicht aus Diplomaten oder auch nur Staatsrechtslehrern, ja nicht einmal aus lauter vernünftig Urteilsfähigen, sondern aus ebenso schwankenden wie zu Zweifel und Unsicherheit geneigten Menschen.

    Sowie durch die eigene Propaganda erst einmal nur der Schimmer eines Rechtes, auch auf der anderen Seite zugegeben wird, ist der Grund zum Zweifel an dem eigenen Rechte schon gelegt.
    Die Masse ist nicht in der Lage, nun zu unterscheiden, wo das fremde Unrecht endet und das eigene beginnt.

    Propaganda ist dazu da die Masse zu überzeugen. Diese aber braucht in ihrer Schwerfälligkeit immer eine bestimmte Zeit, ehe sie auch nur von einer Sache Kenntnis zu nehmen bereit ist. Nur Dank einer tausendfachen Wiederholung einfachster Begriffe wird sie ihr Glauben und ihr Gedächtnis schenken.

    Jede Abwechslung darf nie den Inhalt des durch die Propaganda zu Bringenden verändern, sondern muss stets das Gleiche besagen.

  181. Leben mit Stütze
    Nun habe ich mich durch alle Kommentare durchgelesen. Das hat gedauert. Es war aber jede Minute wert, denn die Leserkommentare sind mindestens genauso lesenswert, wie der Artikel selbst. So soll es sein.

    MfG.

    • Titel eingeben
      So ist es hier schon immer gewesen.
      .
      Mag es noch lange so bleiben.

    • Leserkommentare sind das Salz in der Suppe für jeden Online-Artikel...
      … darum lese ich auch kein SZ-online mehr.

      Ceterum censeo Merkel esse removendam.

    • Strangelove.... sie wiederholen das....
      Darf man fragen wen sie denn als besseren Ersatz vorschlagen?

      Ich bin sicher haben was Lustiges auf Lager….

  182. Da bin ich leider schon weiter, denn es macht mich traurig, wenn ich zurückblick
    und den Eindruck gewinne, dass auch ich vor rund 40 Jahren und noch Jahrzehnte danach, durch falsch verstandene Dolleranz die heutigen Zustände mitzuverantworten habe.
    Vielleicht hätte man es schlichtweg bei der Restriktion belassen sollen, vielleicht wussten die Altvorderen was gut, was besser war.
    Schade.

  183. HPV-Versager, Beziehungen in Holland
    Die halbe Miete auf dem Sektor Aufklärung sind übrigens ein guter Kinderarzt oder eine dezente Gynäkölogin, die auf Wunsch auch die Erstuntersuchung erstmal weglässt. Sie klären auch über Folgendes auf:

    „Zunächst schien die Impfung wegen der Kostenübernahme durch die Krankenkassen und der gute Honorierung der Ärzte eine Erfolgstory zu werden. Nicht zuletzt durch die breite öffentliche Diskussion um Wirksamkeit und Nebenwirkungen hat sich die Euphorie allerdings rasch gelegt. 2013 lag die Impfrate in Deutschland unter 40 Prozent.“
    https://www.individuelle-impfentscheidung.de/index.php/impfen-mainmenu-14/aktuelles-mainmenu-42/23-die-hpv-impfung

    Wie man an der niedrigen Impfrate sieht, ist der Beamten-Aufklärungsapparat für die Katz.
    Falls mein Letzter Eintrag, angeblich zu schnell geschrieben, nicht erscheint, hier ein link zu Holland, wo sie, ein freies und sympathisches Volk, nicht darüber reden, wo die Eierstöcke oder Samenleiter sitzen, sondern über Beziehungen:
    http://www.pbs.org/newshour/updates/spring-fever/

  184. Nichts Neues unter der Sonne, denn schon Brassens
    sang von denen, die ihr Teilchen wie eine Monstranz vor sich hertragen; aber der Mensch ist mehr, er ist auch das aber er ist mehr.

  185. Martin Schulz, versuchender Auflöser der Nationalstaaten, kommt nach Deutschland zurück,
    um Deutschland als Aussenminister und dann als vielleicht-Kanzlerkandidat
    1. die SPD an die 10%- Grenze ranzubringen
    2. Deutschland versuchen aufzulösen in Europa!

    • @MrSVP: M. Schulz
      „1. die SPD an die 10%- Grenze ranzubringen
      2. Deutschland versuchen aufzulösen in Europa!“

      1. Das schafft er, falls er Kanzlerkandidat wird
      2. Da muß er sich beeilen, damit „Europa“ dann noch da ist.

  186. Genderismus als faschistisches Prinzip
    Genderismus ist eine von Feministinnen,Homosexuellem, Linken und gestandenen 68-ern entwickelte Weltanschauung, die das Geschlecht (Sex) in den Mittelpunkt der Betrachtung des Menschen stellt. Die Feststellung von Sigmund Freud in seiner Kulturkritik, daß der Mensch in seinen Urtrieben aus Sexualität und Destruktion beseht und nur durch Sublimierung dieser Urtriebe Kultur (cultura autem animi philosophia est) entstehen kann, soll also gewendet werden. Schon Kleinkinder sollen durch eine intensive Pimmel- und Punzenschau ihre ursprüngliche Wesensart kultivieren, zum Beispiel um zu lernen, Probleme nur noch mit Gewalt zu lösen? um dumpf vor sich hin dösend die Entwicklung der Menschheit in der bisherigen Form weiterführen zu können, ohne überhaupt Konstruktionsfehler wahrzunehmen? – Bis sie dann folgerichtig mal wieder im Chaos versinkt. Wir kennen solche Erscheinungen aus der Geschichte der Menscheit zu Hauf und besonders aus unserer jüngsten Vergangenheit (1914-1945). Haben Sie wieder mal Lust am Untergang? – Kulturarm sind wir ja dank unseres miserablen Bildungssystems, das nicht Menschen bildet, sondern Funktionsträger (Flaschenmenschen des Aldous Huxley) für eine längst reformbedürftige Gesellschaftsordnung ausbildet, jetzt schon. Also günstige Voraussetzungen für Genderismus „in diesem unserem Lande“ (Kohl), nicht wahr?

  187. Der von 'Laura'
    veröffentlichte Post macht mich betroffen…

    Das sind also die Sachargumente, die jemand von der ‚anderen‘ Seite vorzubringen hat?

    Prost Mahlzeit!

    Beste Grüsse aus Minga!

  188. Der Grundtenor des Beitrages
    ich habe nicht die Kommentare gelesen, wohl aber den Beitrag Ansicht und ich finde den Grundtenor richtig und wichtig.
    Dieser sagt: es ist nicht falsch dieses oder jenes zu wollen. Aber bitte nicht mit der Brechstange sondern diplomatisch und mit Bedacht.
    Die Entwicklung an sich ist doch richtig, nur das wie führt dazu, dass sich viele verunsichert oder überrumpelt fühlen.

    • Titel eingeben
      Dann kann ich ihnen nur raten, lesen sie mal die Kommentare, was sie da finden werden, ist die ungeschminkte Realität….

  189. Dafür wird man ihn kreuzigen
    In der FAZ schreibt Boris Palmer, wie es ist. Ehrlich. Nicht postfaktisch. Dafür wird ihn die gute Seite schlachten.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/boris-palmer-im-gastbeitrag-die-nazis-die-fluechtlinge-und-ich-14541360.html

  190. Gerade umseitig den Gastbeitrag von Boris Palmer gelesen.
    OK, ein Grüner, nicht meine Ecke. Ich würde ihn nicht wählen . Aber ich habe ihn gelesen, und fand das, was er dort schreibt, nachvollziehbar und vernünftig.

    Ich würde, was das Thema Asyl, oder besser, gesetzlose Migration angeht, wesentlich weiter gehen, als Palmer, da bin ich sicher.

    Aber dass sich jemand, der als Bürgermeister tatsächlich Verantwortung trägt, und natürlich auch, auf kommunaler Ebene, die Auswirkungen des ,Wir schaffen das‘ Wahnsinns erlebt, und bearbeiten muß, öffentlich seit Beginn dazu äußert, und zu seiner durchdachten Meinung steht, imponiert mir. Respekt, Herr Palmer, von einem Sie- nicht- Wähler.

    Palmer erkennt auch, dass öffentliche Diskussion ohne Nazi-Keule und Hexenjagd notwendig ist.
    Er sieht es auch unter dem Blickwinkel der Verhinderung der AfD.
    Nun, letzteres ist mir nicht wichtig, um es gelinde zu sagen, aber dass man in unserem Land wieder frei reden dürfte, würde ich sehr begrüßen.

    Aber….Palmer ist ein einziger, bekannter, unter allen Grünen .

    Und er wird seit einem Jahr vom angeblichen Mainstream dafür angefeindet.

    Er wird sich wohl mit seinem Standpunkt, gerade was die offene Diskussion angeht, nicht durchsetzen.

    Und, NEIN, er wird auch gewiß nicht zur AfD wechseln.

    Aber man sollte ihn lesen, man sollte ihm zuhören, gegebenenfalls auch mit ihm diskutieren.

    Wie gesagt, zwischen ihm und mir gibt es sicher mehr unüberwindliche Gegensätze, als Übereinstimmung.

    Aber er ist kein Grund, ein Lokal zu verlassen.

    • Palmer ist ein Lokalpolitiker, der den Unterschied zwischen der politischen Utopie
      der in den schwarzen Limousinen gefahren werdenden erlebt und weitergeben kann. Sein Rathaus liegt am Marktplatz in Tübingen in der Fußgängerzone. Er hört, was die Menschen reden und er setzt sich damit auseinander. Aber wählen will ich ihn und insbesondere seine Partei auch nicht. Dennoch achte ich ihn, da er seit Beginn dieser Masseneinwanderung vernünftig seine Stimme erhebt, gute Vorschläge macht und deshalb mit heftigem Gegenwind auskommen muss.

  191. Titel eingeben
    Es ist doch wohl so, dass sexuelle Orientierung eben nicht frei wählbar ist, sondern biologisch festgelegt, sowohl bei Hetero- wie bei Homosexuellen; eine Fülle an Forschungsergebnissen weisen darauf hin.

    Ich kenne keine Statistik, nach der es mehr als drei bis fünf % Homosexuelle gibt, und in den Schulklassen dürfte es genauso sein, d.h. es kommt ungefähr einer auf zwei Klassen. Die 95% Heteros dürften sich von der progressiven Sexualpädagogik jedenfalls eher angegriffen fühlen in ihrer Identität und entsprechend reagieren, und zwar nicht mit größerer Toleranz.

    Das ganze beruht auf völlig falschen Voraussetzungen, nämlich auf der Annahme, dass die sexuelle Identität von der Gesellschaft bestimmt würde, wie sie z.B. von Judith Butler vertreten wird. Daher kommt man dann auf die Idee, den Kindern mehr Freiheit zu ermöglichen jenseits der „heteronormativen Matrix“ (Butler). Unter diesen Voraussetzungen ist das vielleicht verstehbar, aber sie beruht eben auf falschen Voraussetzungen. Sexualität ganz abgelöst von Körperlichkeit zu verstehen und sie ganz in einen sozialen Prozess aufzulösen, ist nicht möglich. Ohne Körper kein Sex, und für den Körper gilt auch: „The only thing that moves a phsyical thing is a physical thing.“ (Daniel Dennett)

    Die Bekämpfung der Homophobie müsste ganz woanders ansetzen als bei der Sexualität, nämlich im Bereich der Ethik.

  192. Raus aus den Kinderschuhen oder grabt tiefer.
    Ich denke es ist auch wichtig mal über die Persönlichkeit jener zu reden, die hier in Germany an der Spitze der Macht sind, nicht nur über die Wahl-Propaganda-Einheits-Ablenkungs-Verdummungsfassade. Lassen wir mal hören was der Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz, über Angela Merkel zu sagen weiß.

    Ich würde Merkels Verhalten als vollkommen irrational bezeichnen, weil sie die realen Schwierigkeiten in Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise nicht zur Kenntnis nimmt.

    Die Überforderung der Behörden, die Isolierung in Europa, die Spaltung der Gesellschaft, die Kritik aus der eigenen Partei – all das scheint sie nicht zu kümmern.
    Sie beharrt auf ihrem Standpunkt.

    Ihr Verhalten wird immer trotziger. Wie Merkel sich derzeit verhält – irrational und nicht einsichtig – lässt befürchten, dass sie den Bezug zur Realität verloren hat.
    Merkel ist der Prototyp eines Menschen der hochgelobt und hochgepusht wurde.

    Gleichzeitig gibt es bei ihr eine narzisstische Grundproblematik.
    Merkel wurde lange als mächtigste Frau der Welt bezeichnet.
    All diese Einschätzungen beruhen nicht auf einer realen Führungsstärke oder einer Kompetenz von Merkel.

    Sie hat ganz lange keine schwierigen Entscheidungen getroffen.
    Sie war nie ein Leader, sie hat immer reagiert und nicht agiert. Das zeugt von Unsicherheit und einem Selbstwertdefizit, das es übrigens bei vielen Mächtigen gibt.

    Das Problem ist: Man muss fürchten, dass Merkel selbst glaubt, sie sei die mächtigste Frau der Welt. Durch dieses künstlich aufgeblasene Selbstbild kommt eine sture Haltung zustande wie derzeit in der Flüchtlingskrise.

    Bei diesem Ereignis hat sie ihre Selbstüberschätzung noch einmal bestätigt. Allerdings hat sich die Situation mittlerweile völlig verändert. Aber das sieht sie wohl nicht mehr.

    Psychotherapeuten sprechen in so einem Fall von seelischer Verpanzerung. Menschen, die eine tiefe innere Bedürftigkeit oder Not haben, müssen Kritik radikal aus der Wahrnehmung verdrängen.

    Man lässt keine Kritik von außen zu und man schottet sich auch von der Innenwahrnehmung und den eigenen Gefühlen ab.

    Die Folge sind Gefühls- und Emphatielosigkeit, um sich zu schützen.
    Ein Mensch, der weniger verpanzert ist, reagiert auf Kritik.
    Merkel aber bleibt stur bei ihrem „wir schaffen das“.

    Und noch ein weiterer Begriff deutet auf eine Verpanzerung hin.
    Merkel verwendet sehr häufig das Wort alternativlos.
    Das ist natürlich Unsinn, denn es gibt keine Situation, die alternativlos ist.

    Dass sie das Wort benutzt, ist aber ein Hinweis auf ihr Seelenleben.
    Sie lässt keine Bedenken zu, es gibt keine Ambivalenz.

    Ja, das Verhalten von Frau Merkel ist gefährlich, denn es trägt sehr dazu bei, dass sich die Gesellschaft spaltet, weil sie auf Positionen beharrt, die eine wachsende Zahl der Bürger nicht mehr akzeptiert.

    Der Vergleich ist vielleicht hart, aber mich erinnert Merkel gerade an Erich Honecker als er in das Flugzeug nach Chile steigt und zum Abschied die Rotfrontfaust erhebt. Zu sagen man irrt sich, stellt das ganze bisherige Leben in Frage.

    Das können Narzissten nicht.


    • Man kann es auch übertreiben mit den Ferndiagnosen und dem individuellen Abarbeiten am gerade tätigen politischen Personal. Wer beim leisesten Hauch von Kritik zurücktritt, ist für das Amt ungeeignet. Man braucht schon eine gewisse Dreistigkeit, Indolenz, Geschäftstüchtigkeit (immer an das 11. Gebot denken!) und auch Borniertheit, um überhaupt Kanzler werden zu WOLLEN – und um als überhaupt machtfähig angesehen und gewählt zu werden. Mit Köpfchenstreicheln und allen alles recht machen wollen geht das nicht.
      Die Gefahr des Abhebens ab der 3. Amtszeit ist nicht neu, sondern wurde auch schon bei anderen diagnostiziert.

  193. @ JHM, Oberländer, Moser
    Was JHM schildert, deckt sich mit Beobachtungen auch in ganz anderen Szenen, darunter z. B. große Teile des Umweltaktivismus.
    Rote Kader mischen ganze Organisationen auf, weil sie straff organisiert sind und geschickt die Schlüsselstellen der Netzwerke besetzen, und weil sich ihnen aus Schwäche und Furcht vor öffentlichen Diffamierungen oft niemand entgegensetzt. Geschieht übrigens auch in den Redaktionen einst renommierter Medien.

    Agitprop nach Lenins Rezepten, nicht selten auch noch vom Staat mitfinanziert oder von der Industrie, die dem als gesellschaftliches oder ökologisches Engagement getarnten Racketeering nachgibt und lieber zahlt, als es auf einen längeren, öffentlichen Streit ankommen zu lassen.

    Wer darauf hinweist, dass vieles von dem, was als grün und progressiv verkauft wird, im Kern dunkelrot ist, darf sich als geouteter Nazi Haustür und -wände, E-Mail- und FB-Accounts vollschmieren lassen und sich im Übrigen ins gesellschaftliche Exil begeben. Vorläufig noch, während weitere Maßnahmen bereits angedacht sind.

    Eine orientierungslos schwächelnde Gesellschaft, die kulturelle Relativierung und beliebiges Laissez-faire für irgendwie progressiv hält, erleichtert nicht nur ihre Kaperung durch entschlossene und fokussiert handelnde Neo-Leninisten, sie scheint sie geradezu herbeizusehnen.
    Biedermänner und Brandstifter.

  194. Sexuelle Belästigung Schutzbefohlener
    Diese „Pädagogen“ praktizieren obiges. Es wird eine Zeit kommen, in der sie sich für ihre Taten rechtfertigen müssen. Das wird ungemütlich. Und ich höre, daß man im Gefängnis mit solchen Leuten nicht besonders tolerant umgeht.

  195. Für alle, die sich wundern,...
    warum die Grünen ausgerechnet im Südwesten so beliebt sind, empfiehlt sich der nüchterne und klarsichtige Artikel von Boris Palmer im Mutterschiff.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/boris-palmer-im-gastbeitrag-die-nazis-die-fluechtlinge-und-ich-14541360.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    Oder die Rede von Bastian Hermisson auf dem letzten Grünenparteitag:

    https://www.youtube.com/watch?v=7MuIwpFzxis

    Vernünftige Menschen, denen man noch anmerkt, dass die Urgrünen, bevor sie von links gekapert wurden (Trittin nur als Beispiel), mal Fleisch vom Fleisch der CDU (Gruhl) waren, denen der unbarmherzige Fortschrittswahn der CDU wie der SPD damals (man denke an die endgültige Vernichtung der deutschen Innenstädte) ein Graus war.

    Während die Hermisson’sche Rede jedoch immer nur bestenfalls Anstandsapplaus zwischendurch erhielt, tobte der Saal bei folgendem „Eichhörnchen auf Ecstasy“, um den geschätzten H. M. Broder zu zitieren (eigentlich wäre Meth stimmiger) in geradezu sportpalastartiger Begeisterung:

    https://www.youtube.com/watch?v=16s1Z18-U-A

    Und da liegt das Problem.

    * (den letzten Link – eine durchgeknallte Sonnenblume außer Rand und Band) sollte man sich wirklich antun, danach sind keine Fragen mehr offen.

    • @Perkeo: Eichhörnchen auf Ecstasy
      … mir ist schon lange klar, daß die Grünen die eigentlichen Populisten sind, deren politischer Lebensinhalt es ist, unbegründete Ängste zu schüren. Das im Video gezeigte ‚Eichhörnchen auf Ecstasy‘ (H.M.Broder), bzw. ‚die mit alternativer Energie angetriebene Empörungsmaschine‘ (dito) ist die Oberpopulistin. Und auf dem Video zu sehen ist ihr Schmierentheater. Ich wundere mich nur, warum der Begriff „Populisten“ so selten auf die Grünen angeweendet wird.

      Ansonsten wundere ich mich über gar nichts mehr.

    • @Perkeo: Eichhörnchen - what dem een sien Uhl is dem annern sien Nachtigall
      Claudia Roth ist doch unsere Antwort auf das amerikanische Großmaul.
      Claudia Roth ist die deutsche Trumpine!

  196. Titel eingeben
    @ Anderer Max 24. November 2016 um 08:29 Uhr

    Da ich selbst eine Schwuchtel bin, habe ich selbstverständlich jede Berechtigung der Welt andere Schwuchteln auch Schwuchtel zu heißen. Wär ja noch schöner, mir jetzt auch noch die eigene Subkultursprache verbieten zu wollen, ich glaub es hackt! Mit Glauben hat das gar nichts zu tun.

    Im Übrigen finde ich Menschen und ihr meist sinnfreies Tun oft schwer anstrengend und schimpfe sowieso gerne dauernd auf irgendwas oder irgendwen, was heutzutage ja fast gar keine Freude mehr macht, weil alle schon beim leisesten schärferen Ton sofort total verletzt und beleidigt sind, hysterisch nach der Sprachpolizei kreischen und dann einen großen Heilkreis machen und den als Video ins Netz stellen.

    Solange meine Maulerei hier nicht justiziabel wird (was der Hausherr mir dann wohl schon recht deutlich nahebringen würde, wenn ich es in meiner Rage mal selbst nicht bemerken täte), ist es (noch) mein demokratisches Recht in dieser unserer durchgedrehten Republik, meine Meinung frei im Rahmen der (noch) bestehenden Gesetze zu äußern.

  197. Realität
    Zweifelhafte Sexualpädagogen schreiben Bücher und versuchen Einfluss zu nehmen.
    Trotzdem stehen selbstgebastelte Darkrooms nicht auf dem Lehrplan. Die Afd zeichnet ein Schreckgespenst das so nicht existiert und möchte ihrerseits ihr Frauen und Familienbild gegen die sogenannte „Genderideologie“ austauschen. Diese angebliche ideologische Indoktrination in der Schule findet aber nicht statt. Das biologische Geschlecht wird nicht marginalisiert. Wir werden gerade hier NRW unter Rot/Grün nicht auf der Insel der Seligen sein…
    Vor dem Aufklärungsunterricht nehmen die Lehrer Rücksprache mit den Eltern. Im Unterricht werden biologische Vorgänge erklärt und auf die natürliche Existenz von Homosexualität hingewiesen, und das ist nur ein kurzes Nebenthema. Es geht hauptsächlich um Fortpflanzung und die findet zwischen Mann und Frau statt..keine Partei wird das ändern können .Also keine Aufregung.
    Das ganze war vor zwei Jahren schon mal Thema, wer Befürchtungen hat, spricht vielleicht mal die Lehrer seiner Kinder an…

    • "Die Afd zeichnet ein Schreckgespenst das so nicht existiert ..."
      Hm. Also ich bin wahrlich kein Anhänger der AfD, aber den Aufschrei möchte ich mal hören, wenn die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft Homo-Kinder aufschreiben ließe, WARUM sie homosexuell seien. Oder gab’s den nur deshalb im Zuge dieser Fragebogen-Aktion nicht, weil er nicht ins ideologische Konzept paßte? Denn wie sind denn eigentlich die Nicht-Hetero-Kinder mit diesem Fragebogen umgegangen?

      „Man gewinnt keine Toleranz durch verstärkte Indoktrinierung. Das funktioniert nicht. Aufklärung findet auch nicht dadurch statt, dass man Kindern einen Fragebogen zukommen lässt, wie es jetzt die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft eingebracht hat, in dem Kinder erklären müssen, warum sie heterosexuell sind. Und das im Alter von 10, 11 oder 12 Jahren. Das ist ein Alter, in dem die jungen Menschen noch in einer Entwicklungsphase sind. Ein solches Vorgehen lehnen wir ab.“
      http://www.metropolico.org/2014/11/09/homosexuell-heisst-nicht-links/

      Aus meiner Sicht eine absolut übergriffige Aktion und zudem unvereinbar mit Art. 3 GG.

  198. Darauf hat die Nation gewartet, me